Frau kommt mutmaßlich durch Gewalt eines Mannes ums Leben - Täter ist flüchtig - Dramatisches Ende einer Beziehungskrise?
Am Samstag, 28.02.2026, kam nach ersten Erkenntnissen eine 43-jährige Frau in den frühen Morgenstunden in einer Hildesheimer Wohnung mutmaßlich durch ein Gewaltdelikt ums Leben. Der mutmaßliche Tatverdächtige ist flüchtig. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach
dem Mann.
Die genauen Umstände und Hintergründe sind derzeit noch weitestgehend unklar. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim und das unter anderem für Tötungsdelikte zuständige Fachkommissariat 1 des Zentralen Kriminaldienstes der
Polizeiinspektion Hildesheim haben die Ermittlungen aufgenommen. Darüber hinaus findet gegenwärtig eine Spurensuche und -sicherung in der tatbetroffenen Wohnung
statt.
Da in einer ersten offiziellen Verlautbarung von Polizei und Staatsanwaltschaft ausdrücklich nicht auf deutsche Identitäten der Betroffenen hingewiesen wurde ist von einem migrantischen Hintergrund auszugehen. red/ruk
28.02.2026 • 20:46 Uhr
Bischof Wilmer betet für Opfer von Gewalt nach Eskalation in Nahost
Infolge der militärischen Eskalation in Nahost zwischen Israel, dem Iran und den USA sorgt sich der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, um die
Bevölkerung der betroffenen Länder. Die neuerlichen Kampfhandlungen erfüllten ihn mit tiefer Sorge, erklärte der Hildesheimer Bischof am Samstag. Israels Sicherheit sei für ihn von herausragender Bedeutung, betonte er. Zu der Lage im Iran sagte Wilmer: «Jeder, der Freiheit
liebt, sehnt sich nach dem Moment, an dem die iranische Bevölkerung das Joch einer brutalen Herrschaft abschütteln kann.» epd
28.02.2026 • 12:13 Uhr
Skulpturenpfad Bad Gandersheim: Anlieger ärgern sich über Radikalrasur von Bäumen
Das war in den letzten Tagen unüberhörbar- und sehbar: Im Endspurt bei Entholzungen waren Männer mit ihren Kettensägen in Bad Gandersheim und Umgebung in Hochform. Wir berichteten bereits darüber. Jetzt ist neuer Ärger von betroffenen Baumschützern und Anwohnern aus dem Sektor des Skulpturenpfades laut geworden. Direkt vor ihren Grundstücken, in Nachbarschaft eines Unternehmens, erfolgte an einem Baum und Sträuchern eine Art Radikalrasur. Bis auf den Baumstamm und Stummelästen wurde der Baum kahl gesägt.
Ein Anlieger war angesichts der Aktion erst völlig überrascht, dann erbost und zuletzt am Telefon. Er habe seinen Unmut über die überhaupt nicht abgesprochene Maßnahme mit einem verantwortlichen Herrn in der Stadtverwaltung Bad Gandersheim gesprochen. "Ja, ich habe mich beschwert. Erstens wurde sich nicht einmal mit uns in Verbindung gesetzt. Denn der Baum war auch eine Sicht- und Hörbremse gegenüber dem Betrieb und Publikumsverkehr auf dem Skulpturenpfad!" Und der Mann fragte: "Musste denn der Rückschritt so radikal erfolgen?"
Seitens der Behörde sei mit Verkehrssicherungspflicht argumentiert worden. Außerdem habe die Baumbeauftragte der Stadt der Aktion zugestimmt. Weiterhin sei der Baum von einem Pilz befallen. Das alles offizielle Erklärungsversuche. Wie gesagt nachträglich und erst auf öffentlichen Druck.
Was vollkommen peinlich anmutet ist der Verdacht, das benachbarte Unternehmen habe sich bei der Stadt über den alljährlichen Blattabwurf des Baumes auf ein Gebäudedach beschwert. Das Laub würde Abflussrohre verstopfen, so war zu hören. Zu dieser Version vermochte sich von offizieller Seite niemand äußern. Weil es eben eifach nur peinlich ist.
Für betroffene Anlieger bleibt ein ungutes Gefühl: "Die machen einfach was sie wollen. Man wird nicht mal vorher informiert, was da passiert. Transparenz einer bürgerfreundlichen Stadtverwaltung sieht anders aus!" red/Fotos: FisWMG
28.02.2026 • 11:50 Uhr
In Northeim: Sachbeschädigung an zwei Personenwagen - 5.500 Euro Schaden
Tatort: Northeim, Wilhelmstraße 23, Tatzeit: 20.Februrar 2026, 10:00 Uhr bis 27.Februrar .2026, 16:00 Uhr.
Die Polizei berichtet soeben: Bereits im oben genannten Zeitraum werden zwei Pkw des 81-jährigen Geschädigten an seiner Wohnanschrift an mehreren Stellen mit einem unbekannten, spitzen Gegenstand beschädigt. Der Sachschaden wird insgesamt auf 5.500 Euro geschätzt. Hinweise und/oder Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. Sch
28.02.2026 • 11:46 Uhr
Auf dem Bahnhof in Kreiensen: Störche sind zurück - und wieder wird versucht, sie zu verscheuchen!
Wir hatten über das umstrittene Entfernen eines seit Jahren vorhandenen Storchennestes auf einem Mast des Bahnhofs in Kreiensen berichtet. Jetzt sind interessante Neuigkeiten bekanntgeworden:
Aufmerksame Beobachter und Tierschützer berichten nach authentischen Beobachtungen: Die Störche sind mittlerweile zurück und fangen an, ein neues Nest zu bauen. Am gleichen Standort, wo sie nun seit über zehn Jahren quasi heimisch geworden sind, sich offensichtlich bestens aufgehoben fühlen wenn es um ihren Nachwuchs geht.
"Nun ist es so, daß am 25. Februar 2026, in den Abendstunden, von MA, der Bahn AG, versucht wurde, wiederum das Nest zu entfernen und die Störche zu vertreiben. Anwohner haben das per Video aufgenommen. Wir meinen: Leider scheint die Bahn sich hier nicht an die Gesetze halten zu müssen".
Wir bemühen uns um eine Position der DB. Bislang gibt es keine. red
28.02.2026 • 11:30 Uhr
Nach Angriffen der USA und Israel auf den Iran: Schutz israelischer und jüdischer Einrichtungen wird angepass
Nach dem militärischen Angriffen Israels und der USA auf den Iran passen Sicherheitsbehörden den Schutz israelischer und jüdischer Einrichtungen teilweise an. «Wir sind jederzeit in der Lage, auf neue Entwicklungen zu reagieren und unsere Maßnahmen dementsprechend
anzupassen», sagte Bremens Innensenatorin Eva Högl (SPD) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Sonnabend). Zu konkreten Schutzmaßnahmen könne sie sich aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht öffentlich äußern.
Ein Berliner Polizeisprecher sagte dem RND, der Schutz der Einrichtungen werde «angepasst». Zudem sollen Kundgebungen von Exil-Iranern begleitet werden. Eine erste Versammlung sei am
Sonnabend im Stadtteil Kreuzberg angemeldet. Auch der Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums sagte, man sei «vorbereitet».
Israel hat gemeinsam mit den USA am Samstag einen schweren militärischen Angriff mit Raketen gegen den Iran und dortige Einrichtungen der islamischen Führung und der Armee gestartet. Medienangaben zufolge sollen iranische Streitkräfte Raketen anschließend auf Israel abgefeuert haben. epd
28.02.2026 • 10:40 Uhr
Die Inflationsrate in Niedersachsen lag im Februar 2026 bei 1,9% - Energiepreise verbilligten sich gegenüber Februar 2025
Das Niveau der Verbraucherpreise in Niedersachsen hat sich im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9% erhöht. Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) hervor. Im Januar 2026 hatte die Inflationsrate bei 2,1% gelegen. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2026 um 0,2%.
„Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" verteuerten sich unterdurchschnittlich
In der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ erhöhten sich die Preise gegenüber Februar 2025 um 1,6% und damit unterdurchschnittlich. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1%, die Preise für alkoholfreie Getränke hingegen um 5,3%.
Besonders deutlich fiel der Preisanstieg bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+7,7%, darunter Schokolade: +11,2%) sowie bei Fleisch und Fleischwaren (+4,9%, darunter Geflügelfleisch: +9,5%) aus. Bei den alkoholfreien Getränken stiegen die Preise für Kaffee u.Ä. (+20,8%) und Tee u.Ä. (+3,4%) überdurchschnittlich. Günstiger als vor einem Jahr waren insbesondere Speisefette und Speiseöle (–17,6%, darunter Butter: –29,9%, Olivenöl: –10,8%). Auch Molkereiprodukte und Eier verbilligten sich im Vergleich zu Februar 2025 (–2,1%, darunter teilentrahmte Milch: –6,1%, Käse und Quark: –5,4% sowie Vollmilch: –5,0%).
Energiepreise verbilligten
sich gegenüber Februar 2025
Im Februar 2026 waren die Energiepreise (–2,7%) spürbar günstiger als vor einem Jahr. Haushaltsenergie (–4,8%) wurde deutlich günstiger, während die Kraftstoffpreise (+0,5%) leicht anstiegen. Deutliche Preisrückgänge gab es bei festen Brennstoffen (–8,3%) und Heizöl einschließlich Betriebskosten (–7,5%). Auch die Preise für Gas einschließlich Betriebskosten (–5,2%), Strom (–4,5%) und Fernwärme (–3,0%) sanken gegenüber dem Vorjahresmonat.
Innerhalb der Kraftstoffe stieg der Preis für Diesel (+2,2%), wohingegen Superbenzin (–0,1%) für die Verbraucherinnen und Verbraucher etwas weniger kostete als vor einem Jahr.
28.02.2026 • 10:16 Uhr
Arbeitslosigkeit in Südniedersachsen stagniert gegenüber Vormonat
Der Blick auf den Arbeitsmarkt Ende Februar weist im Agenturbezirk Göttingen gegenüber dem Vormonat kaum Veränderungen auf. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen sank im Vergleich zum Januar um zehn (-0,1%) auf aktuell 16.277. Der Bestand an offenen Stellen umfasste 3.712 Arbeitsangebote, 34 (0,9%) mehr als im Vormonat. Und auch die im Verlauf des Februars neu gemeldeten Stellen überstiegen mit insgesamt 779 Offerten den Vormonatswert um 52 (7,2%). Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 6,6%. Damit liegt sie 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Januar.
Entwicklung im
Vergleich zum
Vorjahresmonat
Eine andere Situation offenbart der Vergleich mit den Februarwerten 2025. Hier zeigt sich insbesondere in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) – dem Bereich, für den die Agentur für Arbeit Göttingen zuständig ist - ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit. Im zurückliegenden Monat waren bei der Arbeitsagentur 6.116 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Plus von 650 (11,9%) gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Bereich der Arbeitslosenversicherung reagiert deutlich sensibler als die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II), die von den Jobcentern verantwortet wird.
Das heißt, dass sich Eintrübungen auf dem Arbeitsmarkt, seien es konjunkturelle Entwicklungen oder auch Transformationsprozesse, in den Arbeitslosenzahlen der Arbeitslosenversicherung zeitnah abbilden. Die Jobcenter erreichen diese Eintrübungen in der Regel erst zeitverzögert.
Bei den Jobcentern der Region waren im Februar 10.161 Menschen arbeitslos gemeldet.
Der Blick auf den Vorjahresvergleich auf Stellenseite zeigt ein ähnliches Bild: stieg der Bestand gegenüber Januar noch etwas an, so waren gegenüber Februar 2025 794 Stellen weniger gemeldet (-17,6%). Und auch die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsangebote lag 10,7 Prozent (93 Stellen) unter dem Vorjahreswert.
Klaudia Silbermann, Chefin der Agentur für Arbeit Göttingen, sieht, dass sich für viele Arbeitslose die Stellensuche schwieriger gestaltet, als noch vor ein bis zwei Jahren. „Konjunktur und Transformationsprozesse, Strukturwandel durch Digitalisierung sowie globale Krisen hinterlassen mittlerweile auch auf unserem regionalen Arbeitsmarkt Spuren. Das zeigt sich sowohl in der steigenden Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung, als auch im Rückgang der uns gemeldeten Stellen. Doch der Arbeitsmarkt bietet in einer sich rasant verändernden Berufswelt auch viele neue Chancen. Daher ist es wichtig, die eigene berufliche Aus- und Weiterbildung und lebenslanges Lernen ernst zu nehmen. Die Agentur für Arbeit kann dazu beraten und unterstützen.“
Dass es einen engen Zusammenhang zwischen beruflicher Qualifikation und Arbeitslosigkeit gebe, zeigten, so Silbermann weiter, die qualifikationsbezogenen Arbeitslosenquoten: Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göttingen lag die Arbeitslosenquote für Ungelernte 2025 bei 23,4 Prozent, für Menschen mit Ausbildung (inclusive Hochschulstudium) hingegen lediglich bei 3,5 Prozent.
Situation auf dem
Ausbildungsmarkt
„Das erhöhte Risiko von Arbeitslosigkeit für Ungelernte, das sich in den qualifikationsbezogenen Arbeitslosenquoten abbildet, verdeutlicht, wie wichtig ein gut gestalteter Übergangs Schule-Beruf ist“, so Silbermann. „Es freut mich daher, dass auch in diesem Jahr die Zahl junger Menschen gestiegen ist, die mit Unterstützung unserer Berufsberatung und der Jobcenter einen Ausbildungsplatz suchen. Rückläufig ist bisher allerdings die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen. Das dürfte in erster Linie auf die wirtschaftlich schwierige Situation zurückzuführen sein. Dennoch appelliere ich an die Arbeitgebenden, in ihrer Ausbildungsbereitschaft nicht nachzulassen. Denn jede Fachkraft, die heute nicht ausgebildet wird, wird den Unternehmen morgen fehlen.“
Für junge Menschen und andere Interessierte hat die Agenturchefin noch einen Tipp: „Am 7. März, von 10 bis 15:00 Uhr, findet in der Göttinger Lokhalle der GöBit statt. Für alle, die sich erst einen Überblick über die unterschiedlichen Berufsfelder verschaffen möchten, eine tolle Veranstaltung. Aber genauso für diejenigen, die schon einen Plan haben und nun gezielt Unternehmen auf Ausbildungsmöglichkeiten oder ein Praktikum ansprechen möchten. Es werden rund 200 Unternehmen auf dem GöBit vertreten sein. “
Seit Oktober suchen 1.607 junge Menschen mit Unterstützung der Arbeitsagentur und der Jobcenter einen Ausbildungsplatz, 76 mehr (5,0%) als im Vorjahreszeitraum. Wirtschaft und Verwaltung meldeten in dem Zeitraum bisher 1.790 Ausbildungsangebote. Das waren 218 weniger (-10,9%) als im Vorjahreszeitraum.
Si ist es mit der
Unterbeschäftigung
Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, die aber z.B. im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden . Die Unterbeschäftigung betrug nach vorläufigen Angaben im Februar 19.042. Damit stieg der Wert um 191 (1,0%) gegenüber dem Vormonat, sank aber um 1.100 (-5,5%) im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Entwicklung in den Landkreisen
des Arbeitsagenturbezirkes Göttingen
Der Agenturbezirk Göttingen umfasst die Landkreise Northeim und Göttingen. In beiden blieb die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Januar nahezu konstant.
Im Landkreis Göttingen waren im Februar 11.274 Menschen arbeitslos gemeldet, 31 bzw. 0,3 Prozent weniger als im Januar. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Zahl um 856 bzw. 7,1 Prozent. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 6,5% und liegt damit 0,5 Prozentpunkte unter dem Februar-Wert 2025.
Im Landkreis Northeim stieg die Arbeitslosenquote binnen Jahresfrist um 0,6 Prozentpunkte auf aktuell 7,1 Prozent. Im zurückliegenden Monat waren 5.003 Menschen arbeitslos gemeldet, 21 bzw. 0,4 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl um 395 bzw. 8,6 Prozent.
28.02.2026 • 10:09 Uhr
Stadtbibliothek lädt ein zu „Garn und Geschichten“
In Gesellschaft Stricken oder Häkeln und dabei Geschichten hören – das ist das Konzept von „Garn und Geschichten“. Die nächsten Termine finden am Dienstag, 6. Mai 2025, sowie am Dienstag, 20. Mai 2025, um 10.55 Uhr, in der Göttinger Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, in Göttingen statt.
In der ersten halben Stunde werden Fragen rund ums Handarbeiten geklärt. Maria Gerl-Plein gibt Stricktipps und berät bei der Umsetzung von Ideen. Danach liest Elke Ludloff-Taege Geschichten vor, zu denen entspannt die Nadeln bewegt werden können.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
28.02.2026 • 10:08 Uhr
Equal Pay Day und Internationaler Frauentag 2026 - Faire Löhne stärken Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Schutz vor Gewalt
Anlässlich der Aktionstage Equal Pay Day am 27. Februar 2026 und Internationaler Frauentags am 8. März 2026 macht der Landkreis Northeim darauf aufmerksam, wie entscheidend faire Bezahlung für die Gleichstellung von Frauen und Männern ist.
Am Equal Pay Day wird sichtbar, dass Frauen im Durchschnitt weiterhin weniger verdienen als Männer. Der (unbereinigte) Gender Pay Gap liegt in Deutschland zuletzt bei 16 Prozent – umgerechnet sind das 58 Tage. Der Equal Pay Day 2026 fällt daher auf den 27. Februar und markiert symbolisch den Zeitraum, den Frauen rechnerisch zusätzlich arbeiten müssten, um auf das durchschnittliche Jahreseinkommen von Männern zu kommen.
„Lohngerechtigkeit ist nicht nur eine Frage der Anerkennung von Arbeit, sondern auch ein zentraler Faktor für wirtschaftliche Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe von Frauen“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim, Julia Kögler, ergänzt: „Gleiche Arbeit verdient gleichen Lohn. Faire Bezahlung ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und ein wichtiger Schritt hin zu einer gewaltfreien Gesellschaft“.
Kögler weist zudem darauf hin, dass Frauen in Deutschland im Durchschnitt weiterhin weniger als Männer verdienen. Diese Lohnlücke kann sich dabei direkt auf ihre Lebensrealität auswirken: Wer finanziell unabhängig ist, kann eigenständig Entscheidungen treffen, Vorsorge betreiben und hat bessere Möglichkeiten, sich aus belastenden oder gewaltgeprägten Lebenssituationen zu lösen. Faire Löhne sind damit auch ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Ökonomische Abhängigkeit ist häufig eine Hürde, wenn es darum geht, sich aus Gewaltverhältnissen zu befreien. Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt bedeutet daher immer auch mehr Schutz und mehr Handlungsspielraum.
Dass Gleichstellung noch längst nicht selbstverständlich ist, zeigen laut Kögler auch aktuelle gesellschaftliche Debatten und die mediale Berichterstattung – etwa rund um große Sportereignisse wie die Olympischen Spiele. Dort wird regelmäßig sichtbar, dass Leistungen von Sportlerinnen noch immer weniger Aufmerksamkeit, Anerkennung und teilweise auch geringere Vergütung erfahren als die ihrer männlichen Kollegen. Diese Unterschiede spiegeln strukturelle Ungleichheiten wider, die sich auch in anderen Bereichen der Gesellschaft fortsetzen.
Der Landkreis Northeim setzt sich deshalb weiterhin aktiv für Chancengleichheit, faire Arbeitsbedingungen und die wirtschaftliche Stärkung von Frauen ein. Dazu gehören die Förderung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Unterstützung von Frauen in Führungspositionen sowie Aufklärungs- und Präventionsarbeit gegen geschlechtsspezifische Gewalt.
Grundsätzlich sind laut Kögler Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen gefragt, bestehende Ungleichheiten konsequent abzubauen, diskriminierende Strukturen zu erkennen und zu verändern. Dafür braucht es Mut zu neuen Wegen und den offenen Austausch – denn echte Gleichstellung beginnt mit fairen Chancen und fairer Bezahlung.
Im Vorfeld des Weltfrauentages am 8. März findet im Landkreis Northeim zudem vom 2. bis 5. März die Gleichstellungswoche mit verschiedenen Veranstaltungen zum Thema statt. Eine Information zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind online zu finden: https://www.landkreis-northeim.de/GlWo26
Zum Bild:
Die Fahnen zum „Equal Pay Day“ und zum Internationalen Frauentag werden vor dem Kreishaus gehisst. Mit dabei sind die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim, Julia Kögler (links), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (2. v. l.), die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Northeim, Saskia Baumgärtner (3. v. r.), sowie Mitarbeiterinnen der Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung, der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft und des Frauenhauses Northeim. lpd/Foto: lpd
28.02.2026 • 10:06 Uhr
Merkelstraße ab 2. März voll gesperrt
Im Rahmen von Kanal- und Straßenbauarbeiten nach einem Wasserrohrbruch wird die Merkelstraße ab Montag, 2. März 2026, im Bereich zwischen Calsowstraße und Hainholzweg inklusive der Kreuzung Merkelstraße / Hainholzweg voll gesperrt. Die Kreuzung Merkelstraße / Calsowstraße bleibt weiterhin befahrbar.
Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Donnerstag, 30. April 2026, abgeschlossen sein.
28.02.2026 • 10:04 Uhr
Hin und her mit den USA und China
Markkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank
Die Handelswoche stand zunächst noch unter dem Eindruck der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in den USA, der einen Großteil der im vergangenen Jahr eingeführten Zölle für rechtswidrig erklärt hat. Ein erstes Aufatmen an den Märkten wich in der abgelaufenen Woche der Überzeugung, dass Zölle trotz der höherer rechtlicher Hürden Zölle weiterhin ein Mittel der US-Regierung bleiben, um eigene geopolitische Interessen offensiv durchzusetzen. Generelle Zölle sind vom US-Präsident bereits avisiert. Von dieser Seite bleibt es für deutsche und europäische Unternehmen weiterhin herausfordernd. Das Stichwort „Herausforderung“ tauchte auch auf der China-Reise von Bundeskanzler Merz wiederholt auf. Mit Macht, hohen Kapazitäten und erschwerten Beziehungen zu den USA drängen chinesische Industrieunternehmen verstärkt nach Europa. In der nächsten Woche beginnt in China der Nationale Volkskongress. Wohl dürfte das Wirtschaftswachstumsziel auf eine Spanne von 4,5 bis 5,0 Prozent leicht heruntergenommen werden.
Im neuen 15. Fünfjahresplan sollten neben wirtschaftlicher Stabilität insbesondere technologischen Fortschritt im Zentrum stehen. Digitalisierung, KI und Robotik sind Stichworte, die die Märkte in der abgelaufenen Woche im Blick hatten. Dabei stehen die Märkte am Ende einer starken US-Berichtssaison und doch haben die sehr hohen Erwartungen an die dortigen Tech-Schwergewichte Kursfreudensprünge ausbleiben lassen. Unsicherheiten über die Auswirkungen von KI auf andere Branchen bleiben ein marktrelevantes Thema. Die digitalen Zukunftsthemen werden maßgeblich über Wohlstand von Volkswirtschaften entscheiden. Hier muss sich Europa zwischen den großen Blöcken USA und China seinen Platz noch erarbeiten.
Der Blick nach vorn wird von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran beeinflusst. Noch ist ein Durchbruch nicht zu erkennen, und das Ultimatum der USA bis nächste Woche droht weiterhin. Hinter einer möglichen militärischen Eskalation im Iran würden Konjunkturindikatoren natürlich zurückstehen. Ungeachtet dessen hat die unlängst gemeldete Verbesserung beim ifo-Geschäftsklima und die zuletzt stärker gefüllten Auftragsbücher deutscher Industrieunternehmen für eine konjunkturelle Besserung gesprochen. Sollte es bei der Veröffentlichung der Auftragseingänge zum Rückgang kommen, wäre das nach hohen Großaufträgen zuvor kein Beinbruch. Ein moderater Beschäftigungsaufbau in den USA dürfte die Märkte zum Wochenschluss ebenfalls kaum in Bewegung versetzen.
28.02.2026 • 09:49 Uhr
Einsamkeit macht unglücklich und krank! Jeder sechste Mensch fühlt sich laut WHO sozial isoliert!
Soziale Isolation ist weltweit für viele Menschen ein Problem. In Großbritannien und Japan nehmen sich ganze Ministerien des Problems der Vereinsamung an. In Deutschland startet im Juni die vierte Aktionswoche «Gemeinsam aus der Einsamkeit».
Das Gefühl, einsam zu sein, weniger
Kontakte zu anderen zu haben, als man es sich wünscht, und das Problem allein nicht lösen zu können, kennen zahlreiche Menschen - darunter auch immer mehr junge Leute. Fragen und Antworten zu einer neuen Volkskrankheit.
# Was ist
Einsamkeit?
Dem «Kompetenznetzwerk Einsamkeit» zufolge ist «Einsamkeit ein subjektives Gefühl, bei dem die eigenen sozialen Beziehungen nicht den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen.» Betroffene sagen häufig, dass sie sich leer, traurig, verzweifelt, ängstlich und unverstanden fühlen. Oft geht das Einsamkeitsgefühl auch mit Scham einher. Das 2022 gegründete Kompetenznetzwerk erforscht die Ursachen und Folgen von Einsamkeit und fördert Präventionsmaßnahmen. Es wird vom Bundesfamilienministerium gefördert.
# Wer ist besonders
von Einsamkeit betroffen?
Laut Weltgesundheitsorganisation WHO ist jeder sechste Mensch weltweit von Einsamkeit betroffen. Besonders gefährdet sind Menschen in Übergangssituationen, wie dem Einstieg in Ausbildung oder Rente. Alleinerziehende, Migranten, arme und kranke Menschen sowie Senioren und junge Menschen leiden häufiger unter Einsamkeit als andere. In der jungen Generation sind Frauen häufiger betroffen als Männer.
# Was sind Folgen
von Einsamkeit?
Chronische Einsamkeit macht nicht nur unglücklich, sondern ist Studien zufolge mit einer Vielzahl an körperlichen und seelischen Erkrankungen verbunden, wie Depressionen, Angsterkrankungen, Schlafstörungen, Herzkreislaufproblemen, Schlaganfall, Krebs, Demenz.
# Wie kann man
Einsamkeit vorbeugen?
Wichtige Resilienzfaktoren sind unter anderem Bildung, Sport und ehrenamtliches Engagement - es kann aber auch einfach der alltägliche Einkauf sein. In den Niederlanden hat eine Supermarktkette „Plauderkassen» eingerichtet. Hier lassen sich die Menschen Zeit und klönen - so wie früher im Tante-Emma-Laden. Aus Großbritannien stammt die Idee des «Sozialrezepts», das auch in Hannover umgesetzt wird: Hausärzte stellen «Gemeinschaft auf Rezept» aus und vermitteln den Kontakt zu Vereinen und Begegnungsstätten.
Zur bundesweiten Aktionswoche «Gemeinsam aus der Einsamkeit» vom 22. bis 28. Juni hat das «Kompetenznetzwerk Einsamkeit» eine digitale Landkarte gegen Einsamkeit zusammengestellt, in die Vereine und Verbände Vorschläge einstellen können, wo sich Menschen treffen und begegnen können. Auf der Homepage gibt es zudem Tipps für gelungenen Small Talk und Nachbarschaftspflege. epd
28.02.2026 • 09:47 Uhr
Die Unabhängigen für Einbeck treten zur Kommunalwahl im September an | Weitere Mitmachende gesucht
In den letzten Monaten formierte sich im Hintergrund eine neue Gruppe in Einbeck, die mit einem starken Team zur Kommunalwahl im September antreten und den Bürgerinnen und Bürgern damit eine echte personelle und inhaltliche Alternative zu den bestehenden Parteien bieten möchte.
Unter dem Namen „Die Unabhängigen für Einbeck“ haben sich Einbeckerinnen und Einbecker verschiedenster Altersstufen und aus den unterschiedlichsten Berufen und Interessengebieten zusammengeschlossen. Sie alle eint, dass sie mitten im Leben stehen, die Stadt Einbeck mit ihren Ortsteilen weiterentwickeln wollen und sich bereits ehrenamtlich engagieren. Sie stehen für eine unabhängige innovative und langfristig nachhaltige Politik, die sich transparent primär an den Bedürfnissen der Einbecker Bürger und Unternehmen orientiert. Dabei berücksichtigt die Gruppe die demografischen und finanziellen Herausforderungen, um so die zukünftige Handlungsfähigkeit der Stadt zu gewährleisten.
Die Unabhängigen für Einbeck werden - wie es der Name schon ausdrückt - dabei vollkommen eigenständig agieren, keinerlei Fraktionszwang oder Parteidoktrin folgen müssen und einzig das Wohl der Stadt und ihrer Bewohnenden im Blick haben. Sie fühlen sich eng an die freiheitlich-demokratische Grundordnung gebunden und stehen ausdrücklich für Inklusion, Vielfalt und maximale Bürgernähe. Dabei werden sie im Falle ihrer Wahl bei sachlichen Themen zum Wohle Einbecks immer auch für die Zusammenarbeit mit den anderen im Rat vertretenen Parteien offen sein. Die Gruppe möchte die städtischen An- und Herausforderungen zukunftsorientiert priorisieren und neue Wege aufzeigen, die einfachere, schnellere und günstigere Lösungen ermöglichen.
Mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl werden die Unabhängigen für Einbeck am 13. September allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine glaubhafte und verlässliche Alternative zu den etablierten Parteien im derzeitigen Stadtrat bieten, die bekanntermaßen in der laufenden Wahlperiode die Haushaltssituation Einbecks dramatisch verschärft und zudem vielfach den Bürgerwillen ignoriert haben. Auch für die Kreiswahl wird - ggfs. mit einem leicht modifizierten Namen - eine Liste mit starken und sympathischen Kandidierenden angestrebt.
In der kürzlich abgehaltenen Gründungsversammlung wurden Cordula Sauerbrei, Helmar Breuker und Alexander Kloss zu Ansprechpersonen der Gruppe bestimmt. Mehrere Arbeitsgruppen erarbeiten in den nächsten Wochen die inhaltlichen Schwerpunkte. Rechtzeitig zum Beginn des Kommunalwahlkampfes werden die Listen mit den Kandidatinnen und Kandidaten veröffentlicht. Neben einigen bekannten Namen aus der regionalen Kommunalpolitikszene wird es auch positive Überraschungen geben.
Gleichwohl ist die Gruppe offen für weitere Menschen, die sich für ihre Heimat engagieren möchten, ohne dabei einer Partei oder parteiähnlichen Gruppierung anzugehören. Insbesondere aus den Einbecker Ortsteilen werden noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht. Menschen, die Interesse an einer Mitarbeit bei den Unabhängigen für Einbeck oder sogar an einer Kandidatur für den Stadtrat und/oder Kreistag haben, melden sich bitte per E-Mail an info@du-für-einbeck.de oder direkt bei einer der drei Ansprechpersonen. Die Gruppe trifft sich regelmäßig in Präsenz, wobei ein unverbindliches Reinschnuppern jederzeit möglich ist. Auch die digitale Teilnahme zu einem ersten Kennenlernen ist kein Problem. +++
28.02.2026 • 09:44 Uhr
Heute in Eilensen um 8.35 Uhr: Berauscht am Steuer und von der Polizei aus dem Verkehr gezogen
Die Polizei berichtet: Am Samstagmorgen, 28.02.2026, kontrollierte eine Polizeistreife, gegen 08:35 Uhr, den 25jährigen Fahrer eines SUV, auf der Kreisstraße 531, in Höhe Eilensen. Während der Kontrolle stellten die Beamten körperliche Auffälligkeiten bei dem aus dem Harz stammenden Fahrer fest, die auf einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln hindeuten. Ein durchgeführter Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der junge Mann stand unter dem Einfluss von Cannabis. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und ihm die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen untersagt. Foto: FisWMG
27.02.2026 • 15:35 Uhr
Einbecker BürgerSpital zukunftssicher aufgestellt - Neuer Krankenhaus-Auftritt als Teil der europaweit tätigen Ergéa-Grupp
Mit einem neuen Markenauftritt präsentiert sich das Ein- becker BürgerSpital (EBS). Seit Mitte 2019 gehört das Kranken- haus zum Radio-Onkologie-Netzwerk (RON), einem der größten strahlentherapeutischen Anbieter in Deutschland. Das Netzwerk ist seit 2023 Teil der Ergéa-Gruppe, einer ganz Europa umfassenden Plattform für onkologische Therapie und diagnostische Bildgebung.
„Der Name Ergéa hat griechische Wurzeln“, erklärt Michael Abert, Geschäftsführer des EBS. Im Griechischen bedeute érgo „Arbeit“ und ygeía „Gesundheit“. „Die Verschmelzung dieser beiden Wör- ter zu Ergéa symbolisiert unsere tägliche engagierte Arbeit für die Gesundheit unserer Patienten“, so Abert. „Es ist im Einbecker Bür- gerSpital unser Anspruch, das Leben jedes einzelnen Patienten in unserer Obhut durch eine optimale und individuelle Behandlung zu verbessern.“ Schritt für Schritt wird in der kommenden Zeit das Erscheinungsbild der Klinik medienübergreifend aktualisiert. „Die Verpackung ist neu, der Inhalt bleibt gleich: medizinische Versor- gung auf hohem Niveau – patientennah und kompetent“, fasst es Michael Abert zusammen.
Wichtig: Nachdem die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen zum 1. Februar die Einbecker ärztli- che Bereitschaftspraxis links vom Eingang des Krankenhauses ge- schlossen hat, wird – davon völlig unabhängig – in der chirurgischen Ambulanz des EBS eine fachkundige Diagnostik und Beratung auch weiterhin durchgeführt. Patienten benötigen dafür nur einen Einwei- sungsschein ihres niedergelassenen Arztes.
Das Einbecker BürgerSpital ist ein Haus der Grund- und Regelver- sorgung mit 103 Planbetten in den Abteilungen Allgemeine Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie/Orthopä- die sowie Anästhesie und Intensivmedizin. Nah am Stadtwald von Einbeck gelegen, bietet es den Patientinnen und Patienten neben der hochwertigen medizinischen Versorgung einen weiten Ausblick auf das Leinetal und viel Ruhe und frische Luft zur baldigen Gene- sung.
27.02.2026 • 15:32 Uhr
33-Jähriger löst spektakulären Einsatz aus - Er rannte plötzlich weg, dann klickten die Handschellen
Ein 33-Jähriger aus dem Landkreis Hildesheim sorgte heute Mittag (27.02.2026) gegen 12:30 Uhr für einen Einsatz in der Hildesheimer Innenstadt.
Vorliegenden Erkenntnissen zufolge sollte der Mann ursprünglich aufgrund eines psychotischen Zustandes durch den Rettungsdienst vom Bahnhofsplatz in ein Fachkrankenhaus gebracht werden. Dieser Maßnahme entzog er sich jedoch, indem er weglief. Hinzu gerufene Polizeibeamte konnten ihn schließlich im Bereich des Almstores stellen, nachdem er zuvor über die Fahrbahn der Kaiserstraße gelaufen war, ohne auf den Verkehr zu achten. Hiergegen wehrte sich der Mann lautstark und vehement, so dass er mittels Handschellen fixiert werden musste. Zwei Beamtinnen wurden während des Geschehens leicht verletzt.
Nachdem der 33-Jährige letztlich unter Kontrolle gebracht worden war, erfolgte eine Zuführung in das Krankenhaus, die von der Polizei begleitet wurde. jpm
26.02.2026 • 20:45 Uhr
GMK-Vorsitzender Philippi begrüßt Kompromiss zur Krankenhausreform: „Ein Vermittlungsausschuss konnte verhindert werden"
Der Niedersächsische Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi, diesjähriger Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz, begrüßt den Kompromiss zwischen Bund und Ländern zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG), mit dem die Anrufung des Vermittlungsausschusses verhindert werden konnte:
„Bund und Länder haben bis zuletzt um gute Lösungen bei der Krankenhausreform gerungen und nun Handlungsfähigkeit und Kompromissbereitschaft gezeigt. Damit konnte die Anrufung eines Vermittlungsausschusses zum Krankenhausreformanpassungsgesetz verhindert werden. Eine weitere Verzögerung des Gesetzgebungsprozesses und der Krankenhausreform konnten wir uns auch nicht leisten. Mit den jetzt geeinten Punkten wird der Koalitionsvertrag umgesetzt und die Umsetzung der Krankenhausreform kann in den Ländern weiter voranschreiten. Das ist dringend notwendig, damit die Krankenhäuser Planungssicherheit bekommen und wir zügig in die Zuweisung der Leistungsgruppen einsteigen können. Wir verlassen uns jetzt auf die Zusage der Bundesgesundheitsministerin, dass das Gesetzgebungsverfahren zügig fortgeführt wird, damit das KHAG Ende März im Bundesrat beschlossen werden kann.“
Hintergrund:
Die Länder hatten den Bund aufgefordert folgende Punkte im Gesetzgebungsverfahren zu ändern:
Erweiterung der Ausnahmegenehmigungen bei der Zuweisung von Leistungsgruppen
Erweiterung der Standortdefinition
Ermöglichung der Förderung bestehender bedarfsgerechter Krankenhausstrukturen im Rahmen des Transformationsfonds
Rechtzeitige Korrektur der Mechanismen der Vorhaltevergütung ermöglichen, bevor die budgetneutrale Phase bzw. die Konvergenzphase endet
26.02.2026 • 20:40 Uhr
Greener Ex-Pfarrer Jens Höfel macht weiter Karriere - Nun übernimmt noch zusätzliches Propstamt in Goslar
Der frühere Greener Pfarrer Jens Höfel macht weiter im Kirchenbetrieb Karriere! Der Propst aus Bad Harzburg wird mit einem Gottesdienst an diesem Sonntag in sein zweites Amt als Propst von Goslar eingeführt. Er wolle mithelfen, die geplanten Strukturreformen der braunschweigischen Landeskirche umzusetzen, um so auch künftig ein lebendiges kirchliches Leben in der Region zu ermöglichen, sagte der 60-Jährige am Donnerstag. Das Kirchenparlament hatte im vergangenen November unter anderem beschlossen, die Zahl der Propsteien bis 2030 von elf auf vier zu reduzieren.
Höfels Amtszeit sei zunächst auf vier Jahre befristet, hieß es. Höfel ist seit 1998 Pfarrer einer Kirchengemeinde in Greene bei Bad Gandersheim. Davor war er Vikar in Braunschweig. Sein
Theologiestudium absolvierte er in Bielefeld-Bethel und Marburg. Im Jahr 2015 wurde er zum Propst in Bad Harzburg gewählt. epd
26.02.2026 • 19:48 Uhr
Hinweis auf Bedrohung: 18 Jahre alter Schüler löst Polizeieinsatz an der Göttinger Arnoldi-Schule aus - Ermittlungen dauern an
Ein angeblich mit einer Schusswaffe ausgestatteter Schüler hat am Montagvormittag (25.02.26) gegen 10.15 Uhr einen Polizeieinsatz an der Göttinger Arnoldi-Schule am Friedländer Weg ausgelöst.
Eine Mitarbeitende hatte zuvor über den Polizeinotruf gemeldet, dass ein Schüler einen anderen Schüler mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht haben soll. Der besagte Schüler, ein 18 Jahre alter Heranwachsender aus Göttingen, befände sich inzwischen in einem Büro der Schulleitung.
Die Polizei fuhr die Örtlichkeit sofort mit einem erhöhten Kräfteaufgebot an, um dem Hinweis nachzugehen und das Vorliegen einer möglichen Gefahr für Unbeteiligte zu prüfen.
Wie in dem Telefonat genannt, wurde der 18-jährige Verursacher des Einsatzes durch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte in dem Büro angetroffen.
Die sofortige Durchsuchung seiner Person führte nicht zum Auffinden des vermeintlichen schusswaffenähnlichen Gegenstandes oder anderer waffenrechtlich relevanter Gegenstände.
Hintergrund
Streit in Schulnähe
Den ersten Erkenntnissen zufolge soll es etwa gegen 10.15 Uhr außerhalb des eigentlichen Schulgeländes zu einem verbalen Streit zwischen dem 18-Jährigen und einem gleichaltrigen Mitschüler gekommen sein. Der Auslöser ist noch unklar und Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Der Heranwachsende soll dem Mitschüler dann einen in der Jackentasche mitgeführten, pistolenähnlichen Gegenstand gezeigt haben. Hervorgeholt worden sei der Gegenstand nicht. Auch zu einer öffentlich wahrnehmbaren, direkten Bedrohung mit dem verdächtigen, waffenähnlichen Gegenstand soll es den derzeitigen Informationen nach nicht gekommen sein. Letztlich entfernte sich der 18-Jährige vom Ort.
Polizei nimmt Tatverdächtigen
und Opfer mit zur Dienststelle
Der tatverdächtige Schüler und das Opfer wurden für die weiteren Ermittlungen und Aufhellung des Sachverhaltes dem Fachkommissariat 6 (Jugendkommissariat) der Polizei Göttingen zugeführt. Gegenüber den Ermittlern bestritt der 18-Jährige, eine Waffe besessen zu haben. Zu den erhobenen Vorwürfen äußerte er sich nicht. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung gegen ihn ein.
Tatort und angrenzende
Straßen abgesucht
Eine intensive Absuche des mutmaßlichen Tatortes sowie auch der umliegenden Straßenzüge durch Einsatzkräfte führte ebenfalls nicht zum Auffinden einer Waffe oder eines waffenähnlichen Gegenstandes. Um was für eine Waffe bzw. einen Gegenstand es sich handelte, ist deshalb bislang unklar und Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der Polizeieinsatz am und rund um das Schulgelände dauerte bis etwa 11.15 Uhr. Eine Gefahr für Unbeteiligte bestand nach aktuellem Ermittlungsstand nicht.
Unklare Lage - Einsatzkräfte
müssen konsequent handeln
Einsätze im Zusammenhang mit schusswaffenähnlichen Gegenständen lösen regelmäßig einen größeren Polizeieinsatz aus, da bei Eingang der ersten Informationen nicht zuverlässig beurteilt werden kann, ob eine reale Gefahr vorliegt oder gesichert auszuschließen ist. Bis dies zweifelsfrei feststeht, müssen die Einsatzkräfte konsequent und lageangepasst handeln, um eine mögliche Gefahr für Unbeteiligte auszuschließen. Angaben zur Gesamtzahl eingesetzter Beamtinnen und Beamten erfolgen in diesem Kontext grundsätzlich nicht, da es sich hierbei um eine einsatztaktische Information handelt.
Sachdienliche Hinweise zum Geschehen sowie Beobachtungen von Zeugen nimmt die Polizei unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. jk
26.02.2026 • 19:43 Uhr
Seniorin (85) übersieht beim Abbiegen Pkw - Polizei sucht Zeugen
Am gestrigen Mittwochnachmittag, 25.02.2026, kam es auf der Bundesstraße 64 zwischen Höxter und Godelheim (Landkreis Höxter) im Bereich der Einmündung Freizeitsee zu einem Verkehrsunfall.
Eine 85-Jährige wollte gegen 16 Uhr mit ihrem schwarzen Mercedes auf die B 64 nach rechts in Richtung Höxter einbiegen und übersah einen aus Richtung Godelheim kommenden Ford. Der 26-jährige Fahrer des weißen Ford Focus versuchte noch auszuweichen, prallte dennoch gegen den Mercedes. Durch den Aufprall schleuderte der Ford noch auf die Gegenfahrbahn und stieß dort gegen einen entgegenkommenden LKW.
Der unbekannte LKW-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort. Nach ersten Hinweisen soll es sich um einen weißen LKW mit niederländischem Kennzeichen gehandelt haben.
Die 85-jährige Frau wurde durch den Unfall leicht verletzt, der entstandene Sachschaden liegt insgesamt im fünfstelligen Bereich.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter ermittelt zum Unfallhergang und bittet um Hinweise von Zeugen, insbesondere zum unbekannten LKW, unter Telefon 05271/962-0. Foto: Polizei
26.02.2026 • 19:32 Uhr
Gerichtsklatsche für Verfassungsschutz! Gericht urteilt unmissverständlich: Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als rechtsextrem einstufen
Seit knapp einem Jahr stuft der Verfassungsschutz die AfD bundesweit als «gesichert rechtsextrem» ein. Dies ist vorerst nicht mehr erlaubt: Ein Gericht gab einem Eilantrag der Partei statt. Die Entscheidung in der Hauptsache steht aber noch aus.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht weiter als gesichert rechtsextrem einstufen und behandeln. Mit diesem Beschluss gab das Verwaltungsgericht Köln am Donnerstag einem Eilantrag der rechtsgerichteten Partei im Wesentlichen statt. Das
Verbot gilt bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens, das ebenfalls beim Verwaltungsgericht Köln anhängig ist (AZ.: 13 L 1109/25).
Nach dem Erkenntnisstand des Eilverfahrens gebe es zwar eine «hinreichende Gewissheit», dass innerhalb der AfD Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung «entfaltet» würden, erklärte das Gericht. Die Partei werde durch diese Bestrebungen aber «nicht in einer Weise geprägt, die dazu führt, dass ihrem Gesamtbild nach eine verfassungsfeindliche Grundtendenz festgestellt werden kann». epd
26.02.2026 • 19:29 Uhr
Auf der B241: Soda-Fahrer übersieht Vorfahrt einesd Kleinlasters: Kollision mit Verletzten und 25.000 Euro Schaden
Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 241 in Goslar ein Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen.
Die Polizei berichtet soeben: Gegen 8.45 Uhr befuhr ein 48-jähriger Mann aus dem Landkreis Harburg mit seinem Skoda die Clausthaler Straße Richtung stadteinwärts und beabsichtigte, nach links in den Nonnenweg abzubiegen. Hierbei übersah er den ihm entgegenkommenden Klein-Lkw eines 35-jährigen Mannes aus Erxleben, so dass es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß kam. Hierbei zogen sich beide Fahrer leichte Verletzungen zu und wurden in das Klinikum Goslar verlegt. An den Fahrzeugen, die beide abgeschleppt werden mussten, entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von etwa 25.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme und musste der Kreuzungsbereich zeitweise gesperrt werden. Foto: Polizei
26.02.2026 • 19:21 Uhr
Alice Weidel & Tino Chrupalla: Sieg für Rechtsstaat und Demokratie – Gericht stoppt unbegründete Einstufung der AfD
Das zuständige Verwaltungsgericht Köln hat in seinem heutigen Beschluss unmissverständlich festgestellt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD bis zum Abschluss des Klageverfahrens nicht als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ einordnen, beobachten oder öffentlich bezeichnen darf. Das Gericht folgt damit den im Mai des vergangenen Jahres eingereichten Eilanträgen der AfD.
Hierzu erklärten heute die AfD-Bundessprecher Alice Weidel und Tino Chrupalla:
„Dieses Urteil ist ein bedeutender Erfolg für Rechtsstaatlichkeit und demokratische Fairness. Das Gericht hat unmissverständlich klargestellt, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für eine solche Einstufung nicht vorliegen. Damit folgt das Gericht unserer von Beginn an klar begründeten Rechtsauffassung. In einer Demokratie entscheiden nur die Wähler, wer am politischen Wettbewerb teilnehmen darf.“ red
26.02.2026 • 14:55 Uhr
27-Jährige kommt von der Straße ab und prallt gegen Baum
Die Polizei teilt soeben mit: Am Mittwochvormittag, 25.02.2026, befuhr eine 27-Jährige die Kreisstraße 15 von Hohenwepel in Fahrtrichtung Dössel (Straße Landkreis Höxter). Gegen 11.05 Uhr geriet sie mit ihrem schwarzen Skoda Fabia in einer Linkskurve ins Schleudern. Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte in den Straßengraben und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde die Front des Pkw komplett eingedrückt, der Skoda musste abgeschleppt werden.
Die Fahrerin konnte sich selbst aus ihrem Auto befreien und wurde anschließend leicht verletzt zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden liegt im mittleren vierstelligen Bereich. Foto: Polizei
26.02.2026 • 14:48 Uhr
Erster Demokratiemarkt in Uslar
Erster Demokratiemarkt in Uslar
Das Bündnis für soziale Gerechtigkeit gegen Extremismus und Rassismus lädt zum ersten Demokratiemarkt in Uslar ein.
Ein Potpourri von Organisationen, Schulen, Vereinen, Verbänden, Parteien und Initiativen möchte die großartigeVielfalt von Möglichkeiten präsentieren, die Demokratie zu erleben, zu feiern und möchte die Bürgerinnen und Bürgeranimieren sich für die Demokratie zu engagieren.
Die Demokratie ist nicht selbstverständlich und natürlich niemals perfekt, aber sie ist ein hohes Gut und muss jeden Tag aufs Neue verteidigt werden.
Demokratie und Grundrechte hängen unmittelbar zusammen.
Ein zentraler Gradmesser ist die Freiheit und der Schutz von Minderheiten. Wo sie eingeschränkt werden, sind auch andere Grundrechte in Gefahr.
Im Bündnis arbeiten wir trotz oder, gerade weil manunterschiedliche Meinungen und Ziele hat, respektvoll für die demokratischen Werte zusammen.
Diese konstruktive Vielfalt macht das Bündnis aus und ermöglicht viele Projekte und Initiativen. Die Stadt Uslar hat die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen.
Es gibt neben den Ständen ein Bilderbuch Kino der Omas gegen rechts, ein Ergebnis des Satire Workshop des Stadtjugendrings und noch einiges mehr. Getränke, Waffeln und „internationale Küche“ runden die Veranstaltung ab.
In einem Statement zum Markt heißt es weiter: "Wir stehen für Demokratie. Unser Bündnis ist ein unabhängiger Zusammenschluss sozialpolitisch aktiver Vereine, Organisationen, Verbände und Initiativen, quer durch die Religionen, überparteilich, verbandsübergreifend und über alle Arbeitsfelder hinweg. Wir setzen uns für Toleranz und Respekt gegenüber allen Menschen ein, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Geschlecht, sexuellen Orientierung oder politischer Überzeugung. Jeder Mensch verdient Wertschätzung und Anerkennung.
Mitglieder im Bündnis sind:
DGB-Ortsverband / IG Metall / Omas gegen rechts Solling/ Diakonisches Werk des Ev.-luth. Kirchenkreis Leine Solling / Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis Uslar /Wesertal ist bunt e.V. Kulturbahnhof / SPD Ortsverband / CDU Stadtverband / BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Ortsverband Stadtjugendring / Flüchtlingsinitiative Bollert / Albert Schweitzer Familienwerk / NABU Ortsgruppe Uslar / Arbeiter Wohlfahrt / Die Linke Ortsverband.
26.02.2026 • 14:42 Uhr
Kaum scheint ein bisschen die Sonne: Bundesamt warnt vor UV-Strahlung
Mit Sonnenschein zum Frühlingsstart zieht es viele Menschen nach draußen. Dabei kann Sonnenschutz bereits jetzt wichtig sein. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät daher, die Stärke der UV-Strahlung im Blick zu behalten
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt zum Frühlingsbeginn und angesichts besseren Wetters vor der gesundheitsschädlichen UV-Strahlung. Zugleich mahnt die Behörde ausreichende Schutzmaßnahmen an. «Für den Sonnenschutz zählt nicht, wie warm oder kalt es ist - entscheidend ist die Höhe des UV-Indexes», sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini am Donnerstag in Salzgitter.
«Die Strahlen der Frühlingssonne fühlen sich gut an und die Temperaturen sind moderat, sodass viele Menschen die UV-Belastung weniger im Blick haben», fügte Paulini hinzu. Doch auch an eher kühlen, aber sonnigen Tagen könnten UV-Werte erreicht werden, bei denen Schutzmaßnahmen wichtig seien.
# UV-Index bietet
Entscheidungshilfe
für Schutzmaßnahmen
Der UV-Index ist ein international einheitliches Maß für die Stärke der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung der Sonne. Mit seiner Zahlenskala von 1 bis 11+ bietet er eine einfache Entscheidungshilfe, welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden sollten. So wird ab einem
Wert von 3 Schutz für Augen und Haut empfohlen. Auf der Internetseite des BfS (www.bfs.de) lassen sich sowohl der erwartete Tagesspitzenwert des UV-Indexes als auch der aktuelle Tagesverlauf abrufen. epd
26.02.2026 • 14:34 Uhr
Deutschland schiebt 20 Kriminell mit Charterflug nach Afghanistan ab
Die Bundesregierung hat die nächste Abschiebung nach Afghanistan durchgesetzt. Das Innenministerium stellt heraus, dass sie erstmals auf Grundlage einer direkten Vereinbarung mit dem Land ohne Unterstützung von Drittstaaten erfolgte.
Das Bundesinnenministerium hat weitere Abschiebungen nach Afghanistan durchgesetzt. Wie das Haus von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mitteilte, sind am Donnerstag 20 Menschen von Leipzig nach Kabul gebracht worden. Es handele sich um Männer ohne Aufenthaltsrecht in Deutschland, die unter anderem wegen Sexualdelikten, Körperverletzung und Drogendelikten straffällig geworden seien.
Wie das Innenministerium weiter mitteilte, war es die erste Abschiebung nach Afghanistan, die ohne Unterstützung von Drittstaaten per Charterflug erfolgte. Man habe intensiv daran gearbeitet, dies zu ermöglichen, erklärte das Haus. Demnach gibt es nun eine Vereinbarung zu regelmäßigen Rückführungen nach Afghanistan. epd
26.02.2026 • 14:29 Uhr
Ermittlungen wegen Verdachts auf Sexualstraftaten führen zu Verdächtigem aus dem Landkreis Hildesheim
Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim ermittelt die Polizei Bad Salzdetfurth gegenwärtig wegen des Verdachts auf zwei Sexualstraftaten zum Nachteil von Kindern, zu denen es am 06.02.2026 im Schellerter Ortsteil Ottbergen gekommen sein soll.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge sollen zwei Grundschüler nach Schulschluss jeweils kurz nacheinander von dem Fahrer eines schwarzen VW aus dem Fahrzeug heraus angesprochen worden sein, als sie durch die Osterstraße in Ottbergen gingen. Hierbei soll der Mann sein Genital für beide Kinder sichtbar entblößt haben. Die beiden Jungen vertrauten sich anschließend ihren Eltern an, die in der Folge Anzeige bei der Polizei erstatteten.
Mehrere Zeugenhinweise sowie intensive Ermittlungen brachten die
Strafverfolgungsbehörden nun auf die Spur eines 35-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Hildesheim. Der Mann wurde zwischenzeitlich mit dem Tatvorwurf konfrontiert. Darüber hinaus führten die zuständigen Beamten eine Gefährderansprache bei ihm durch.
Die weiteren Ermittlungen dauern an. jpm
26.02.2026 • 06:52 Uhr
Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 10. Kalenderwoche 2026
. In der Woche vom 02.03.2026 bis 08.03.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag 02.03.2026, Raum: Einbeck / Bad Gandersheim
Dienstag 03.03.2026, Raum: Moringen / Dassel
Mittwoch 04.03.2026, Raum: Katlenburg-Lindau / Nörten-Hardenberg
Donnerstag 05.03.2026, Raum: Hardegsen / Uslar
Freitag 06.03.2026, Raum: Northeim / Kalefeld
Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (02.03.2026) bis voraussichtlich Freitag (06.03.2026) im Raum Einbeck und von voraussichtlich Freitag (06.03.2026) bis voraussichtlich Montag (09.03.2026) im Raum Northeim eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/ Foto: FisWMG
26.02.2026 • 06:50 Uhr
Netzwerk ProBeweis informiert über vertrauliche Beweissicherung - Austausch beim Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Landkreis Northeim
Beim jüngsten Treffen des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt im Landkreis Northeim hat sich das Netzwerk ProBeweis vorgestellt. Im Mittelpunkt standen die Möglichkeiten einer vertraulichen, gerichtsfesten Dokumentation von Verletzungen nach körperlicher oder sexualisierter Gewalt sowie die weitere Vernetzung im Opferschutz.
Prof. Dr. med. Anette S. Debertin, Sarah Stockhausen und Manon Behrmann erläuterten den teilnehmenden Fachkräften und Institutionen die Arbeitsweise des Netzwerks. ProBeweis ermöglicht eine medizinisch-forensische Beweissicherung – unabhängig davon, ob Betroffene unmittelbar Anzeige bei der Polizei erstatten möchten. Die vertrauliche Dokumentation sichert Beweise und gibt Betroffenen Zeit für eine Entscheidung über weitere Schritte.
Thematisiert wurden zudem die niedrigschwelligen Zugangswege, die Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen sowie die Bedeutung einer frühzeitigen Dokumentation von Verletzungen. An dem Austausch nahm neben zahlreichen Mitgliedern des Runden Tisches auch die Leiterin der Polizeiinspektion Northeim, Leitende Polizeidirektorin Maren Jäschke, teil.
Im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, wie wichtig eine enge Vernetzung aller Akteurinnen und Akteure im Gewaltschutz ist. Das Netzwerk ProBeweis ergänzt bestehende Unterstützungsangebote und trägt dazu bei, bislang nicht angezeigte Taten besser zu dokumentieren.
„Der Besuch unterstreicht die gemeinsame Zielsetzung, Betroffene häuslicher Gewalt bestmöglich zu unterstützen, Versorgungslücken zu schließen und die regionalen Unterstützungsstrukturen weiter auszubauen“, betont die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim, Julia Kögler.
Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt finden hier Hilfe und Unterstützung:
· Polizei Northeim: Notruf 110 (rund um die Uhr)
· Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt im Landkreis Northeim: 05551 70881321
· Netzwerk ProBeweis (Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim):
Gynäkologie & Geburtshilfe: 05551 971293
Unfallchirurgie & Orthopädie: 05551 971225
· Frauenberatungsstelle des Landkreises Northeim: 05551 70881294
· Frauenhaus Northeim: 05551 9191616
· Opferhilfebüro Göttingen: 0551 4031152
· Weisser Ring Northeim: 05563 960571
· Täterarbeit WoGe: 0551 2508799
· Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016 (kostenfrei, rund um die Uhr). lpd
26.02.2026 • 06:49 Uhr
Polizeibehörden gehen bundesweit gegen Hass- Kriminalität im Netz vor
In einer abgestimmten Aktion sind die Behörden am Mittwoch bundesweit gegen die Verfasser von Hasspostings im Internet vorgegangen. Verfolgt wurden unter anderem Mordaufrufe gegen politisch Andersdenkende oder gegen Menschen mit Behinderung.
Polizei und Staatsanwaltschaften sind am Mittwoch in allen Bundesländern mit Durchsuchungen und Vorladungen gegen rechtswidrige Postings im Internet vorgegangen. Grundlage der Aktionen gegen Hassdelikte wie Volksverhetzung, Beleidigung oder Billigung von Straftaten seien insgesamt 140 Ermittlungsverfahren, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle würden die Beschuldigten im rechtsextremen Spektrum verortet.
Welche Vorwürfe im Detail die Behörden auf den Plan riefen, war zunächst nicht in allen Fällen klar. In Hessen sprach das Landeskriminalamt davon, die Verfahren richteten sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte, die «in sozialen Medien zu körperlichen Gewaltanwendungen und schweren Verletzungen gegenüber anderen Menschen aufgerufen» oder die Ermordung anderer Menschen durch Erschießen oder Vergiften befürwortet hätten.
# Hass auf Andersdenkende,
Menschen mit Behinderung
und Flüchtlinge
«Gerichtet waren diese Postings vor allem gegen Menschen mit Behinderungen, gegen politisch Andersdenkende oder gegen Flüchtlinge», teilte das LKA mit. Wer zu rechtswidrigen und willkürlichen Gewalttaten sowie schwersten Verbrechen aufrufe, könne sich nicht auf die Meinungsfreiheit berufen. In Rheinland-Pfalz kam es unter anderem zu einer Razzia in Schwabenheim. Dort steht nach Auskunft des Polizeipräsidiums der Vorwurf im Raum, verbotene NS-Symbole seien im Netz verwendet worden.
Zuletzt waren die Behörden wegen ihres Vorgehens gegen Hassdelikte auch vermehrt in die Kritik geraten. Für Unverständnis sorgte etwa ein mittlerweile eingestelltes Strafverfahren wegen eines Vergleichs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit der Kinderbuchfigur Pinocchio. epd
26.02.2026 • 06:47 Uhr
Fahrradfahrer aus Hillenstedt mit über 2,5 Promille unterwegs - Zeugin alarmierte Polizei wegen seiner unsicheren Fahrweise auf einem Feldweg
Am Dienstag gegen 14.30 Uhr meldete eine Zeugin einen Fahrradfahrer der mit einer unsicheren Fahrweise auf einem Feldweg zwischen Moringen und Hollenstedt auffiel. Der Mann fiel häufiger mit dem Pedelec um und fuhr anschließend weiter. Bei der Kontrolle der eingesetzten Streife der Polizei Northeim bestätigte der 43-jährige Hollenstedter, dass er mit dem Pedelec von Moringen in Richtung Hollenstedt gefahren ist. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,5 Promille.
Der 43-Jährige wurde zur Blutprobenentnahme zur Northeimer Dienststelle gebracht. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Wol
26.02.2026 • 06:46 Uhr
Kreispolitik: SPD lässt nach Brandbrief von Mitarbeiterelite gegen Landrat Marcel Riethig (SPD) nächste Bombe platzen - Jetzt soll Riethig nicht mehr als Landratskandidat nominiert werden!
Nach einem heftigen Brandbrief einer Mitarbeiterelite in der Göttinger Kreisverwaltung, die dem in der Öffentlichkeit beliebten Landrat Marcel Riethig (SPD) schwere (nebulöse) Verhaltensvorwürfe gemacht haben, ist ihr Parteigenosse bei den lokalen Genossen in Ungnade gefallen. Sie rückten in einer Gremiumsitzung von Riethig ab und trafen die Entscheidung g, ihn nicht ein weiteres Mal als Landratskandidat am 13. September 2026 antreten zu lassen.
Im links-grünen Lager der Kreistagsmehrheit und ebensolchen Netzwerken innerhalb der Verwaltung herrscht dem Vernehmen nach so etwas wie Genugtuung. Riethigs Gegner standen mit seiner wertekonservativen Einstellung und pragmatischen Führungsrolle schon seit einiger Zeit auf Kriegsfuß. Mit dem gezielt lancierten Brandbrief in die Öffentlichkeit ließen seine Gegner die erste Bombe platzen. Obwohl sich Riethig sich zur Wehr setzte und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe (Unterstellungen/Verleumdungen) zu entkräften versuchte, ließen in die Sozialdemokraten im Kreis Göttingen gestern Abend buchstäblich fallen wie eine heiße Kartoffel. red
26.02.2026 • 06:43 Uhr
Kriminelle nach Überlistung eines Seniors am Geldautomaten zur Fahndung ausgeschrieben!
Die Polizei berichtet soeben: Zwei noch Unbekannte sollen im November 2025 einen 72-Jährigen in einer Bankfiliale in Einbeck (Landkreis Northeim) bestohlen und betrogen haben. Die Polizei Einbeck fahndet in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft nun mit Bildern einer Überwachungskamera nach den mutmaßlichen Tätern. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte einer der Täter den Senioren beim Geldabheben beobachtet und seine PIN erspäht. Danach habe er den 72-Jährigen abgelenkt und ihm dabei die Bankkarte gestohlen. Einen Tag später stellte der Mann laut Polizei fest, dass 600 Euro von seinem Konto abgehoben wurden. Bei der Auswertung von Aufnahmen der Überwachungskameras stellten die Ermittler eigenen Angaben zufolge fest, dass ein zweiter Unbekannter die Tat beobachtet hatte.
Nun die dringende Bitte der Polizei: Wer Hinweise zu den beiden Personen geben kann, soll sich bei der Polizei unter der Telefonnummer (05561) 313 10 melden. Wol/Fotos: Polizei
26.02.2026 • 06:41 Uhr
Klarer Kurs für Deutschland und Europa - CDU-Bundesparteitag wählt Friedrich Merz erneut zum Parteivorsitzenden
Am vergangenen Wochenende hat sich die CDU Deutschlands auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart personell und programmatisch neu aufgestellt. Der Parteitag war in mehrfacher Hinsicht besonders: Erstmals wurde der Parteivorsitzende zugleich in seiner Funktion als Bundeskanzler bestätigt. Entsprechend groß waren die Erwartungen an den Parteivorsitzenden Friedrich Merz, der sich im Vorfeld auch innerparteilicher Kritik gestellt hatte.
Mit 91,7 Prozent der Stimmen wurde Merz erneut zum CDU-Bundesvorsitzenden gewählt. In seiner Rede betonte er die Notwendigkeit klarer Prioritäten und einer strategischen Neuausrichtung: „Wir setzen neue Prioritäten. So entsteht eine neue große Strategie – für Deutschland in einem geeinten Europa“, erklärte Merz. Mut und Verantwortungsbereitschaft seien seit jeher Markenzeichen der CDU. Angesichts globaler politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen brauche es diese Haltung heute mehr denn je.
Zugleich sprach Merz offen bestehende Defizite an. Insbesondere bei der Entbürokratisierung und bei der Entwicklung generationengerechter Lösungen für ein stabiles Rentensystem bestehe weiterhin erheblicher Handlungsbedarf. Vor dem Hintergrund wachsender Sorgen um Wohlstand und wirtschaftliche Sicherheit räumte Merz selbstkritisch ein: „Vielleicht haben wir nach dem Regierungswechsel nicht schnell genug deutlich gemacht, dass diese Reformanstrengungen nicht von heute auf morgen umzusetzen sind. Ich nehme diese Kritik an“
Populistische Antworten seien dafür keine Lösung. Vielmehr brauche es Geduld, eine sachliche Debatte und tragfähige Konzepte. „Mit ein paar Likes ist noch keine Veränderung erreicht“, stellte Merz klar und verwies darauf, dass nahezu alle Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag bereits angegangen worden seien – zugleich sei allen Beteiligten bewusst, dass dies allein nicht ausreiche.
Der CDU-Kreisverband Northeim war auf dem Bundesparteitag durch seinen Vorsitzenden und Delegierten David Artschwager vertreten. Dieser ordnete das Ergebnis positiv ein: „Friedrich Merz hat mit seiner sehr selbstkritischen Rede gezeigt, dass er innerparteiliche Kritik ernst nimmt. Das hat maßgeblich zu diesem starken Wahlergebnis beigetragen.“ Zugleich verbinde sich mit der Wiederwahl nun die klare Erwartung, dass die angekündigten Reformen zügig umgesetzt würden. „Dieses Vertrauen bringen wir Friedrich Merz entgegen“, so Artschwager.
Zudem verwies Artschwager darauf, dass die neue Bundesregierung bereits zentrale Punkte des Koalitionsvertrages umgesetzt habe. Dazu zählten unter anderem eine Neuausrichtung der Migrationspolitik, eine stärkere europäische Führungsrolle Deutschlands, die Wiedereinführung der Agrardieselrückvergütung sowie die Verabschiedung eines Bundeshaushalts in kurzer Zeit. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Bundesregierung bislang noch kein Jahr im Amt sei.red
26.02.2026 • 06:37 Uhr
Polizei in Einbeck fragt: Wem gehört diese traurige Hündin?
Diese Hündin wurde soeben in der Grimsehlstraße 40A in 3Einbeck, angeleint vor dem KiK aufgefunden. Die Hündin ist gechippt aber leider nicht registriert.
Aktuell befindet sie sich im Polizeikommissariat Einbeck und kann dort von der Besitzerin oder dem Besitzer abgeholt werden. Alle Hinweise zum Halter oder der Halterin bitte an das PK Einbeck unter der Rufnummer: 05561-3131-0. /Foto: Polizei
26.02.2026 • 06:34 Uhr
Achtung: Amphibienwanderung beginnt
Die spürbar wärmeren Temperaturen beenden die Kältephase, die die Amphibien bislang in ihren Winterquartieren verharren ließ. Nun machen sich Amphibien wie Kröten, Frösche und Molche wieder auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen sie unter Umständen stark befahrene Straßen kreuzen.
Dies passiert im Stadtgebiet Göttingen an der Otto-Hahn-Straße, am Eingang zur Billingshäuser Schlucht, an der Herzberger Landstraße im Bereich Jugendhilfe am Rohns bis zur Kuppe und in der Calsowstraße / Bismarckstraße oberhalb der Schillerwiesen. An diesen Gefahrenstellen werden Amphibienschutzzäune aufgestellt und ehrenamtliche Helfer unterstützen die Tiere bei ihrer Wanderung zum nächsten Laichgewässer.
Es gehen jedoch auch aus anderen Bereichen im Stadtgebiet Meldungen von Amphibien bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Göttingen ein. Auto- und Radfahrende werden aufgefordert, während der Amphibienwanderung insbesondere dort, wo Warnschilder stehen, äußerst vorsichtig zu fahren, um querende Tiere nicht zu gefährden. Wer Amphibien auf der Straße sichtet, kann diese über die E-Mail-Adresse amphibien@goettingen.de an die Untere Naturschutzbehörde melden.
26.02.2026 • 06:33 Uhr
überarbeitete neu gedichtete Version des Shakespeare-Dramas „Richard III.“
Der DOMinos-Spielclub der Gandersheimer Domfestspiele unter der Leitung von Theaterpädagoge Lukas Keller zeigt eine noch einmal überarbeitete Fassung seiner leicht gekürzten und neu gedichteten Fassung das Shakespeare-Drama „Richard III.“: am Sonnabend, 2. Mai, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai, um 18 Uhr im Probenzentrum an der Neuen Straße 60a. Tickets sind online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele erhältlich.
Die DOMinos, der Jugendspielclub der Gandersheimer Domfestspiele, haben ihre Neuinterpretation von „Richard III.“ noch einmal überarbeitet. Dieser Klassiker, den sie nicht nur modern inszenieren, sondern auch vollständig neu gedichtet haben, wurde nun noch um einige Szenen und Figuren erweitert und sprachlich wie spielerisch weiter geschärft. An die Stelle von Shakespeares Sprache und August Wilhelm Schlegels Übersetzung tritt eine moderne, leichter verständliche Version, vollständig in gereimten Versen formuliert. Begleitet von überarbeiteter Musik, bringen die DOMinos „Richard III.“ auf bisher unerhörte Weise auf die Bühne – jetzt noch intensiver und aufrüttelnder!
„Um diese Welt aus purer Lust zu verderben, bin ich gewillt, ein Bösewicht zu werden.“
William Shakespeares zeitloses Drama „Richard III.“ zeigt einen skrupellosen Politiker, der bereit ist jeden Preis zu zahlen, um König von England zu werden. Richard ist der Prototyp eines jeden Diktators: er spinnt Intrigen, lügt in einer Tour und schreckt auch nicht vor den schlimmsten Verbrechen zurück: Bruder- und Kindesmord. Mithilfe einiger Mitverschwörer plant er ein Komplott, um erst seine Brüder und dann seine Neffen loszuwerden. Langsam und beharrlich, Stück für Stück bahnt er sich seinen Weg zu Krone und Thron.
Karten gibt es online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de , Ticket-Hotline 05382 / 955 33 11, E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de und vor Ort in der Kartenzentrale, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim. Öffnungszeiten Kartenzentrale: Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr. Mögliche Restkarten gibt es an der Abendkasse. Zu empfehlen ist jedoch der Vorverkauf.
25.02.2026 • 18:12 Uhr
Kreispolitik: SPD lässt nach Brandbrief von Mitarbeiterelite gegen Landrat Marcel Riethig nächste Bombe platzen - Jetzt soll er nicht mehr nominiert werden
Nach einem heftigen Brandbrief einer Mitarbeiterelite in der Göttinger Kreisverwaltung, die dem in der Öffentlichkeit beliebten Landrat Marcel Riethig (SPD) schwere (nebulöse) Verhaltensvorwürfe gemacht haben, ist ihr Parteigenosse bei den lokalen Genossen in Ungnade gefallen. Sie rückten in einer Gremiumsitzung von Riethig ab und trafen die Entscheidung g, ihn nicht ein weiteres Mal als Landratskandidat am 13. September 2026 antreten zu lassen.
Im links-grünen Lager der Kreistagsmehrheit und ebensolchen Netzwerken innerhalb der Verwaltung herrscht dem Vernehmen nach so etwas wie Genugtuung. Riethigs Gegner standen mit seiner wertekonservativen Einstellung und pragmatischen Führungsrolle schon seit einiger Zeit auf Kriegsfuß. Mit dem gezielt lancierten Brandbrief in die Öffentlichkeit ließen seine Gegner die erste Bombe platzen. Obwohl sich Riethig sich zur Wehr setzte und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe (Unterstellungen/Verleumdungen) zu entkräften versuchte, ließen in die Sozialdemokraten im Kreis Göttingen gestern Abend buchstäblich fallen wie eine heiße Kartoffel. red
25.02.2026 • 17:55 Uhr
Fahrradfahrer aus Hillenstedt mit über 2,5 Promille unterwegs - Zeugin alarmierte Polizei wegen seiner unsicheren Fahrweise auf einem Feld
Am Dienstag gegen 14.30 Uhr meldete eine Zeugin einen Fahrradfahrer der mit einer unsicheren Fahrweise auf einem Feldweg zwischen Moringen und Hollenstedt auffiel. Der Mann fiel häufiger mit dem Pedelec um und fuhr anschließend weiter. Bei der Kontrolle der eingesetzten Streife der Polizei Northeim bestätigte der 43-jährige Hollenstedter, dass er mit dem Pedelec von Moringen in Richtung Hollenstedt gefahren ist. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,5 Promille.
Der 43-Jährige wurde zur Blutprobenentnahme zur Northeimer Dienststelle gebracht. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Wol
25.02.2026 • 17:50 Uhr
Netzwerk ProBeweis informiert über vertrauliche Beweissicherung - Austausch beim Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Landkreis Northeim
Beim jüngsten Treffen des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt im Landkreis Northeim hat sich das Netzwerk ProBeweis vorgestellt. Im Mittelpunkt standen die Möglichkeiten einer vertraulichen, gerichtsfesten Dokumentation von Verletzungen nach körperlicher oder sexualisierter Gewalt sowie die weitere Vernetzung im Opferschutz.
Prof. Dr. med. Anette S. Debertin, Sarah Stockhausen und Manon Behrmann erläuterten den teilnehmenden Fachkräften und Institutionen die Arbeitsweise des Netzwerks. ProBeweis ermöglicht eine medizinisch-forensische Beweissicherung – unabhängig davon, ob Betroffene unmittelbar Anzeige bei der Polizei erstatten möchten. Die vertrauliche Dokumentation sichert Beweise und gibt Betroffenen Zeit für eine Entscheidung über weitere Schritte.
Thematisiert wurden zudem die niedrigschwelligen Zugangswege, die Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen sowie die Bedeutung einer frühzeitigen Dokumentation von Verletzungen. An dem Austausch nahm neben zahlreichen Mitgliedern des Runden Tisches auch die Leiterin der Polizeiinspektion Northeim, Leitende Polizeidirektorin Maren Jäschke, teil.
Im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, wie wichtig eine enge Vernetzung aller Akteurinnen und Akteure im Gewaltschutz ist. Das Netzwerk ProBeweis ergänzt bestehende Unterstützungsangebote und trägt dazu bei, bislang nicht angezeigte Taten besser zu dokumentieren.
„Der Besuch unterstreicht die gemeinsame Zielsetzung, Betroffene häuslicher Gewalt bestmöglich zu unterstützen, Versorgungslücken zu schließen und die regionalen Unterstützungsstrukturen weiter auszubauen“, betont die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim, Julia Kögler.
Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt finden hier Hilfe und Unterstützung:
· Polizei Northeim: Notruf 110 (rund um die Uhr)
· Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt im Landkreis Northeim: 05551 70881321
· Netzwerk ProBeweis (Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim):
Gynäkologie & Geburtshilfe: 05551 971293
Unfallchirurgie & Orthopädie: 05551 971225
· Frauenberatungsstelle des Landkreises Northeim: 05551 70881294
· Frauenhaus Northeim: 05551 9191616
· Opferhilfebüro Göttingen: 0551 4031152
· Weisser Ring Northeim: 05563 960571
· Täterarbeit WoGe: 0551 2508799
· Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016 (kostenfrei, rund um die Uhr)
25.02.2026 • 17:47 Uhr
Polizeibehörden gehen bundesweit gegen Hass-Kriminalität im Netz vor
In einer abgestimmten Aktion sind die Behörden am Mittwoch bundesweit gegen die Verfasser von Hasspostings im Internet vorgegangen. Verfolgt wurden unter anderem Mordaufrufe gegen politisch Andersdenkende oder gegen Menschen mit Behinderung.
Polizei und Staatsanwaltschaften sind am Mittwoch in allen Bundesländern mit Durchsuchungen und Vorladungen gegen rechtswidrige Postings im Internet vorgegangen. Grundlage der Aktionen gegen Hassdelikte wie Volksverhetzung, Beleidigung oder
Billigung von Straftaten seien insgesamt 140 Ermittlungsverfahren, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle würden die Beschuldigten im rechtsextremen Spektrum verortet.
Welche Vorwürfe im Detail die Behörden auf den Plan riefen, war zunächst nicht in allen Fällen klar. In Hessen sprach das Landeskriminalamt davon, die Verfahren richteten sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte, die «in sozialen Medien zu körperlichen
Gewaltanwendungen und schweren Verletzungen gegenüber anderen Menschen aufgerufen» oder die Ermordung anderer Menschen durch Erschießen oder Vergiften befürwortet hätten.
# Hass auf Andersdenkende,
Menschen mit Behinderung
und Flüchtlinge
«Gerichtet waren diese Postings vor allem gegen Menschen mit Behinderungen, gegen politisch Andersdenkende oder gegen Flüchtlinge», teilte das LKA mit. Wer zu rechtswidrigen und willkürlichen Gewalttaten sowie schwersten Verbrechen aufrufe, könne sich nicht auf die Meinungsfreiheit berufen. In Rheinland-Pfalz kam es unter anderem zu einer Razzia in Schwabenheim. Dort steht nach Auskunft des Polizeipräsidiums der Vorwurf im Raum, verbotene NS-Symbole seien im Netz verwendet worden.
Zuletzt waren die Behörden wegen ihres Vorgehens gegen Hassdelikte auch vermehrt in die Kritik geraten. Für Unverständnis sorgte etwa ein mittlerweile eingestelltes Strafverfahren wegen eines Vergleichs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit der Kinderbuchfigur
Pinocchio. epd
25.02.2026 • 17:34 Uhr
Habecks Heizungsgesetz ist weg - Wie die Große Koalition die Regeln für Heizungen ändern will
Die Regierungskoalition will die erst zu Ampel-Zeiten eingeführten Vorgaben für Heizungen komplett ändern. Insbesondere Quoten zur Nutzung erneuerbarer Energien sollen fallen. Mit der Einigung der Großen Koalition in der Sache ist nun Fakt: Habecks umstrittenes Heizungsgesetz ist vom Fenster. Öl- und Gasheizungen in vorhandenen haben bis 2045 Bestand!
Lange hat die Koalition gerungen, jetzt soll es schnell gehen: Bis Ostern soll das Gebäudemodernisierungsgesetz im Kabinett beschlossen werden und vor dem 1. Juli in Kraft treten. Basis ist ein Eckpunktepapier der Koalitionen von CDU/CSU und SPD, das aber viele
Fragen offenlässt.
# Vorgaben
für Heizungen
Der Kern des von der Ampel-Koalition verabschiedeten Gebäudeenergiegesetzes - besser bekannt als Heizungsgesetz - soll gestrichen werden. Dabei handelt es sich um die Vorgabe, dass in Neubauten in Neubaugebieten nur Heizungen installiert werden dürfen, die zu mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Für Neubauten in Baulücken sowie den Ersatz von Heizungen in Bestandsgebäuden gilt diese Quote nach dem bisherigen Gesetz in
Großstädten ab Sommer 2026 und in allen anderen Orten ab Mitte 2028. Bis dahin muss jeweils die kommunale Wärmeplanung fertig sein. Die Kopplung der Heizungsvorgaben an die kommunale Wärmeplanung soll nun ebenfalls wegfallen. epd
25.02.2026 • 17:26 Uhr
Heute Drama in Uslar passiert: Nach Zimmerbrand wird toter Mann ohne Alter gefunden
Am heutigen Mittwoch um 12.08 Uhr wurde der Polizei Northeim über die Feuerwehrleitstelle Northeim ein Zimmerbrand in der Bahnhofstraße in Uslar gemeldet. In der Wohnung konnte nach Betreten eine verstorbene Person festgestellt werden. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um den Bewohner der Wohnung.
Zur Brand- sowie Todesursache können zum aktuellen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.
Der Brand konnte durch die eingesetzte Feuerwehr um 13.05 Uhr gelöscht werden. Die Ortsdurchfahrt musste während der Löscharbeiten sowie der Sachverhaltsaufnahme bis 14.25 Uhr gesperrt werden. Wol
25.02.2026 • 17:23 Uhr
Bad Gandersheim: Kinder und Jugendliche beteiligen!
Kinder und Jugendliche sollen an Planungen und Vorhaben in Stadt und Dörfern beteiligt werden, wenn es um ihre Interessen geht: Das ist in der Niedersächsischen Verfassung verankert. Und es ist seit Jahren Ziel der SPD Bad Gandersheim. „Unsere Anträge zu mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen haben zu gemeinsamen Veranstaltungen mit der Stadtjugendpflege geführt, aus denen konkrete Projekte erwachsen sind“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute. So wurden anlässlich der Landesgartenschau Spiel- und Fitnessplätze errichtet, die zum Teil auch für Kinder mit Behinderungen geeignet sind.
Der Spielplatz am Plangarten wurde nach Vorschlägen der Kinder neu gestaltet, der Pavillon an der Füllekuhle auf Wunsch der Jugendlichen geschaffen, der Basketballplatz erneuert und mit gemütlichen Bänken ausgestattet. Der Jugendraum in der Marienstraße wurde vom Stadtjugendpfleger gemeinsam mit Jugendlichen aufgefrischt, und das Ferienprogramm der Stadtjugendpflege wurde ausgeweitet. „Uns ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche bei allem, was sie wirklich angeht, auch angemessen beteiligt werden“, so Ratsfrau Petra Dröge.
„Finanzielle Mittel der Stadt sind begrenzt. Es macht Sinn, sie nur dort einzusetzen, wo sie wirklich gewollt sind und gut angenommen werden. Wer selbst an einer Sache beteiligt ist, geht in der Regel auch gut damit um. So können aus Kindern später verantwortungsbewusste und soziale Erwachsene werden. Und die brauchen wir alle! Deshalb wurden auf unsere Initiative hin im Rat Beschlüsse gefasst, die ein jährliches Budget umfassen, mit dem Kinder und Jugendliche ihre priorisierten Projekte umsetzen können. Ebenso wurde mit Vertretern der jungen Menschen über die Gründung eines Jugendbeirates entschieden“.
Die SPD Bad Gandersheim wird sich auch weiterhin für eine starke Beteiligung von Kindern und Jugendlichen einsetzen und dafür sorgen, dass die genannten Beschlüsse umgesetzt werden.
25.02.2026 • 08:42 Uhr
Knapp 3.000 Unfall-Tote in Deutschland 2025
Vergangenes Jahr sind in Deutschland 2.814 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, waren das 2 Prozent oder 44 Todesopfer mehr als im Jahr 2024 (2.770).
Gemessen an der Einwohnerzahl gab es die meisten Todesopfer im Straßenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern mit 60 und in Brandenburg mit 50 Getöteten je eine Million Einwohnerinnen und Einwohner. Weit unter dem Bundeswert von 34 Getöteten je eine Million Einwohnerinnen und Einwohner liegen aufgrund ihrer Siedlungsstruktur die Stadtstaaten Berlin (10) und Hamburg (11) sowie Nordrhein-Westfalen (26) und das Saarland (27). epd/ Symbolbild
25.02.2026 • 08:39 Uhr
Klimabericht der Stadt Göttingen zeigt: Erfolge im Klimaschutz, aber noch viel zu tun
Die Stadtverwaltung Göttingen hat mit dem kürzlich veröffentlichten Klimabericht 2024 aktuelle Zahlen im Klimaschutz vorgelegt. Es wird deutlich: obwohl wichtige Schritte für mehr Klimaschutz umgesetzt wurden, sind die ambitionierten Klimaschutzziele nur mit sehr hohen Anstrengungen der gesamten Stadtgesellschaft zu erreichen. Eine gleichzeitige Vorbereitung auf die Folgen des Klimawandels ist erforderlich.
Die Stadt Göttingen ist bereits auf verschiedenen Ebenen aktiv im Klimaschutz und setzt unterschiedliche Strategien und Maßnahmen um, damit den drängenden Handlungserfordernissen und der Vorbildfunktion Rechnung getragen werden kann. Trotz dieser Bemühungen werden auch im Jahr 2024 die Zwischenziele im Klimaschutz nicht erreicht: Das vom Rat der Stadt Göttingen festgesetzte Ziel der weitgehenden Klimaneutralität bis 2030 ist auch nach den Ergebnissen des vorgelegten Klimaberichts 2024 nicht erreichbar. Die Treibhausgas-Emissionen aus dem Energieverbrauch liegen in allen Bereichen weit über dem Soll und die Differenz zum Vorjahr ist nur geringfügig. Auch die übergeordneten Zielsetzungen von Land und Bund sind nicht erreichbar, wenn die Einsparungen in diesem Tempo fortgesetzt werden.
Klimaneutralität– eine
gesamtgesellschaftliche Anstrengung
Der Klimabericht 2024 zeigt Instrumente, die die Stadtverwaltung zum Erreichen der Klimaziele in den verschiedenen Handlungsfeldern und Maßnahmenschwerpunkten angewendet hat und zukünftig umsetzen wird. Klimaschutz und Klimaanpassung sind jedoch Aufgaben, die alle betreffen –die gesamte Stadtgesellschaft, aber auch Bund, Land und EU. Die Stadt allein ist nicht in der Lage, das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Sie hat einen Wirkungsbereich in Bezug auf die energetische Optimierung der eigenen Liegenschaften und Anlagen, hat aber mit zwei Prozent einen verhältnismäßig geringen Anteil bei den gesamtstädtischen Treibhausgas-Emissionen. Ein direkter Einfluss liegt auch in der Transformation der eigenen Infrastruktur (Straßen, Leitungen etc.), der Umstellung der Fahrzeugflotte oder den Aktivitäten des kommunalen Wohnungsbaus.
Klimaschutzbemühungen
der Stadt Göttingen
Ziel der Verwaltung ist es, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen, um Göttingen nachhaltig zukunftsfähig zu machen. In ihrem eigenen Verantwortungsbereich hat die Stadt eine Strategie mit klarer Zielvorgabe vorgelegt: In der „Klimaneutralen Verwaltung“ wurde ein Klimaschutzkonzept für die im direkten Einfluss der Stadtverwaltung liegenden Handlungsbereiche erstellt und konkrete Umsetzungsmaßnahmen entwickelt. Es wurden umfassend die Verbräuche die Stadt Göttingen ermittelt und festgelegt, wie das Handeln der Stadtverwaltung nachhaltig und klimafreundlich aufgestellt werden soll. Dies wird auch durch das Niedersächsische Klimaschutzgesetz gefordert. Damit werden die bereits kontinuierlich umgesetzten Sanierungsmaßnahmen städtischer Gebäude ebenso gezielt vorangetrieben wie nachhaltiges Arbeiten der Stadtverwaltung und die klimafreundliche Mobilität der Mitarbeiter*innen durch die Nutzung des Umweltverbundes.
Wie werden wir
in Zukunft heizen
Mit der kommunalen Wärmeplanung legt die Stadt die Grundlage für die Planung und Steuerung der Wärmewende im Stadtgebiet. Die Frage „Wie werden wir in Zukunft heizen?“ treibt derzeit viele Göttinger*innen um. Daher möchte die Stadtverwaltung im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mögliche Wege für die zukünftige Wärmeversorgung aufzeigen und Hilfestellungen für Gebäudeeigentümer*innen und andere Interessierte geben. Informationen zur Wärmeplanung und den Veranstaltungen, die ab April starten, sind unter goe.de/waermeplanung zu finden.
Masterplan Mobilität
Wie sich die Göttinger*innen in Zukunft klimaschonend fortbewegen können, ist Fokus im Masterplan Mobilität. Er soll sicherstellen, dass in der Mobilitätsplanung Themen wie Nachhaltigkeit, Klimafolgenanpassung und die Bedürfnisse der Göttinger*innen künftig verlässlich Berücksichtigung finden. Der Masterplan zeichnet eine Perspektive bis ins Jahr 2040 und soll damit langfristige Orientierung bei Entscheidungen zum Thema Verkehr und Mobilität bieten. Die Öffentlichkeit, Göttinger Institutionen, Netzwerke für verschiedene Mobilitätsthemen und Nutzer*innengruppen sowie politische Vertreter*innen arbeiten gemeinsam an Diesem Masterplan. Die nächste Beteiligungsmöglichkeit steht bereits fest: Im März und April wird über mehrere Wochen eine Online-Umfrage stattfinden. Alle Menschen aus Göttingen haben dann die Möglichkeit, ihre Rückmeldungen zu bestimmten Fragen abzugeben und damit Einfluss auf die zukünftige Planung zu nehmen. Der genaue Umfragezeitraum wird rechtzeitig unter www.goettingen.de und auf goe.de/mamo bekanntgegeben.
Widerstandskraft
Göttingens stärken
Trotz aller Klimaschutzbemühungen sind die Folgen des Klimawandels nicht mehr abzuwenden und bereits heute spürbar. Ohne erfolgreichen Klimaschutz wird die Belastung durch Hitzewellen wie in den vergangenen Jahren, Starkregenereignisse wie an den Weihnachtsfeiertagen 2023 oder Dürren langfristig zunehmen. Daher treibt die Stadt Göttingen parallel zum Klimaschutz auch Klimaanpassungsmaßnahmen voran. Die theoretischen Grundlagen dazu liefert u.a. der Stadtwasserhitzeplan. Dieser Plan wurde vom Rat verabschiedet, um als städtebauliches Entwicklungskonzept eine wasser- und hitzesensible Stadtentwicklung zu ermöglichen. Zudem zeigt er über räumliche Analysen auf, wo im Stadtgebiet Bereiche mit besonderer Handlungspriorität liegen.
Konkret umgesetzt werden verschiedene Maßnahmen bereits seit einigen Jahren, zum Beispiel die Entsiegelung und Begrünung verschiedener Stadteingänge, die Fassadenbegrünung des Parkhauses an der Hospitalstraße oder die Beratungs- und Förderangebote zur Starkregenvorsorge. Mit der Novelle des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes (NKlimaG) vom Januar 2026 wurde die Stadt Göttingen wie andere niedersächsische Kommunen verpflichtet, bis Ende 2027 ein Klimaanpassungskonzept vorzulegen. Dieses wird derzeit erarbeitet und baut auf den Daten und Erkenntnissen des Stadtwasserhitzeplans (SHP) auf, bezieht aber auch soziale Aspekte oder den Katastrophenschutz mit ein.
25.02.2026 • 08:29 Uhr
Ukraine Community veranstaltet Kundgebung vor der Alte Wache: Die Warnparole: „Heute sind wir es, morgen seid Ihr es!“
Aus Anlass des inzwischen vierjährigen Krieges in der Ukraine, von russischen Streitkräften angefangen, hat es heute in Northeim eine Kundgebung gegeben. Sie war vom „Ukrainischen Haus Northeim“ mitorganisiert worden. Die Demo verlief friedlich. Auf einem weißen Tuch war die warnende Parole geschrieben, die auf die Attacke Rußlands bezogen war: „Heute sind wir es, morgen seid Ihr es“. In den Redebeiträgen wurde eine sofortige Beendigung der Kampfhandlungen und der Rückzug der russischen Streitkräfte aus der Ukraine gefordert. red/Fotos: Hartmut Kölling
25.02.2026 • 08:28 Uhr
Auf dem GöBit die Welt der Berufe entdecken in der Göttinger Lokhalle
Die Vielfalt der Ausbildungen und Studiengänge wird auf dem GöBit erlebbar. Am 7. März steht die Lokhalle wieder im Zeichen der vielfältigen Angebote für Berufseinsteiger. 200 Ausstellende freuen sich auf zahlreiche neugierige Besucherinnen und Besucher
Spätestens jetzt sollten sich junge Menschen in der Berufswahlphase ein dickes Kreuz in den Kalender malen, um den Termin vorzumerken. Denn am Samstag, 7. März, findet der GöBit 2026, der Göttinger Berufsinformationstag, wieder in der Lokhalle, Bahnhofsallee 1, statt. Die größte Veranstaltung zur Berufsorientierung in der Region ist von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei.
Geboten wird ein bunter Mix aus Mitmachangeboten, Informationen der Ausstellenden über Berufsausbildungen und Unternehmen, Beratungsangeboten und Vorträgen. Da ist für jede und jeden etwas dabei – unabhängig vom Alter. Denn nicht nur für junge Menschen bietet der GöBit ein wahres Berufe-Universum. Auch Eltern und andere Interessierte werden begeistert sein, mit welchem Engagement an den Ständen über Ausbildungs- und Studiengänge, Freiwilligendienste oder schulische Angebote informiert wird. Und da an den Messeständen überwiegend Nachwuchskräfte anzutreffen sind, die ihre Begeisterung für ihren Beruf mit anderen teilen möchten, fällt es viel leichter, Fragen zu stellen.
Mit von der Partie sind knapp 200 ausstellende Firmen und Institutionen aus der Region. In zehn verschiedenen Vorträgen werden Themen wie Bewerbung, Assessment Center, Auslandsaufenthalte, Freiwilligendienste oder generelle Perspektiven nach der Schule behandelt. Das Projekt MITTENDRIN richtet sich mit dem Vortrag „Von Hürden zu Perspektiven“ insbesondere an junge Menschen mit Behinderung. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit bietet einen Berufswahltest für Kurzentschlossene an. Und bis 12:30 Uhr werden auf dem GöBit kostenlose Bewerbungsfotos erstellt. Mit einem breiten Beratungsangebot ist die VHS Göttingen Osterode vertreten, die z.B. über die Themen Lebenslanges Lernen, Spracherwerb für Zugewanderte oder den nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen informiert. Mit dem Stand zur Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Zugewanderte ist auch die Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen vor Ort.
Eine Übersicht der Vorträge und Aktionen findet sich ebenso wie die Aufstellung der teilnehmenden Unternehmen in der GöBit-Broschüre. Diese steht auch online unter www.goebit.de zur Verfügung. Hier ist zusätzlich die Suche nach Berufsfeldern möglich. Zur Vorbereitung auf die Veranstaltung ist auf der GöBit-Homepage außerdem ein Fragebogen eingestellt, mit dessen Hilfe Jugendliche ihre GöBit - Erkundungstour vorbereiten können.
Klaudia Silbermann, Chefin der Agentur für Arbeit Göttingen, betont den besonderen Stellenwert der Veranstaltung für die Berufsorientierung: „Am Übergang Schule-Beruf gilt tatsächlich die Weisheit: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Da ist es gut, sich frühzeitig einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen und sich mit den eigenen Talenten und Wünschen auseinanderzusetzen. Der GöBit bietet die Chance, die Berufswelt intensiv zu bereisen und auf Entdeckungstour zu gehen. Es gibt viel zu erkunden und auszuprobieren, zu erfahren und zu erfragen. Und die Berufsberatung und der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit stehen für Information und Beratung gerne begleitend zur Verfügung, auch auf dem GöBit.“ red
25.02.2026 • 08:26 Uhr
Drei Männer prügeln sich in der Hildesheimer Innenstadt - vorbeikommende Streifenbesatzung mischt mit!
Heute Mittag (24.02.2025) kam es gegen 13:10 Uhr an der Ecke Kaiserstraße/Almsstraße zu einer Schlägerei zwischen drei Männern. Einer von ihnen wurde dabei am Kopf verletzt.
Ersten Erkenntnissen zufolge geriet ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Hildesheim
mit zwei 20 und 18 Jahre alten Männern aus Hildesheim bzw. dem Landkreis Hildesheim in einen Streit, der in einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung mündete.
Eine Streifenbesatzung, die sich zu diesem Zeitpunkt gerade auf der Kaiserstraße befand, wurde auf das Geschehen aufmerksam. Einer Aufforderung der Beamten, voneinander abzulassen, kamen die Männer nicht nach. Noch bevor die Streitparteien getrennt werden konnten, gab der 20-Jährige dem 31-Jährigen eine Kopfnuss, infolge derer dieser stürzte und sich eine Platzwunde am Hinterkopf zuzog.
Anschließend wurde der 20-Jährige von den Beamten unter Kontrolle gebracht, während gleichzeitig weitere Streifenwagen zur Unterstützung angefordert wurden, die nur wenige Augenblicke später vor Ort eintrafen. Die Einsatzkräfte leisteten erste Hilfe bei dem Verletzten und forderten einen Rettungswagen an, der den 31-Jährigen anschließend in ein Krankenhaus brachte.
Die beiden anderen Männer wurden für weitere Maßnahmen zur Wache gebracht und
nach deren Abschluss entlassen.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen den 31-Jährigen sowie wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die 18 und 20 Jahre alten Männer eingeleitet, im Rahmen derer die genauen Umstände des gewalttätigen Aufeinandertreffens geklärt werden sollen.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben können und noch nicht von der Polizei befragt worden sind, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 zu melden.jpm
25.02.2026 • 08:23 Uhr
TSG Düderode/Oldenrode veranstaltet Informationsabend zu sexualisierter Gewalt und Prävention
Im Paul-Tiller-Zimmer der Alten Schule Düderode fand am Deinstagabend ein Eltern- und Informationsabend der TSG Düderode/Oldenrode zum Thema „Sexualisierte Gewalt und Prävention – Wie können wir unsere Kinder schützen?“ statt.
Eltern, Trainerinnen und Trainer sowie Vereinsverantwortliche folgten der Einladung und setzten damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung dieses sensiblen und zugleich äußerst wichtigen Themas. Sexualisierte Gewalt ist facettenreich, oft schwer anzusprechen und dennoch eine gesellschaftliche Realität, der sich auch Sportvereine verantwortungsvoll stellen müssen.
Als Referentinnen begrüßte die TSG Tamira Schönies und Teresa Gries vom Kinderschutzbund Northeim. Mit großer fachlicher Kompetenz, Klarheit und Einfühlungsvermögen informierten sie über Formen sexualisierter Gewalt, Präventionsmöglichkeiten sowie Handlungssicherheit im Vereinsalltag.
Ergänzende Impulse zu vereinsbezogenen Aspekten brachte Sinja Pfeiffer, Sportreferentin der Sportjugend Northeim-Einbeck, ein. Ihre Ausführungen verdeutlichten insbesondere die Verantwortung von Sportorganisationen bei der Entwicklung und Umsetzung wirksamer Schutzmaßnahmen.
Die Teilnahme von Vorstandsmitgliedern und Vertretern des MTV Westerhof sowie eines Großteils des TSG-Vorstandes unterstrich die vereinsübergreifende Verantwortung im Kinder- und Jugendschutz. Auch Franziska Görlich, Jugendpflegerin der Gemeinde Kalefeld, nahm an der Veranstaltung teil und machte damit deutlich, dass das Thema auch auf kommunaler Ebene mit hoher Priorität behandelt wird.
„Sexualisierte Gewalt macht betroffen, verunsichert und wirft viele Fragen auf. Gerade deshalb dürfen wir nicht wegsehen, sondern müssen hinschauen und handeln“, betont der Vorstand der TSG Düderode/Oldenrode. Ziel sei es, bestehende Strukturen – insbesondere das vereinseigene Schutzkonzept – weiterzuentwickeln und nachhaltige Präventionsmaßnahmen zu etablieren.
Die Veranstaltung war ein wichtiger Schritt hin zu einer noch verantwortungsvolleren Jugendarbeit. Die TSG Düderode/Oldenrode setzt damit ein klares Zeichen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie für die Wahrung der Kinderrechte in Sportvereinen.
Zum Bild:
Die Teilnehmenden der Infoveranstaltung machten durch Ihre Beiträge deutlich, wie wichtig das Thema der Prävention sexualisierter Gewalt für alle wichtig ist. Foto: TSG
25.02.2026 • 08:22 Uhr
Die neue Lust am Lesen“: Johannes Gutenberg-Professor berichtet im Oberlandesgericht von der neuen literarischen Öffentlichkeit
Social Media, Romantasy, Dark Academia: Prof. Dr. Gerhard Lauer erklärt bei der Vortragsreihe am 17. März 2026, im Landgericht Celle wie vor allem junge Leserinnen und Leser unser Verständnis von Kultur verändern.
Das Lesen von Büchern ist wiederholt totgesagt worden. Doch vor allem junge Leserinnen und Leser bringen die Hallen der Buchmessen zum Überlaufen und treiben die Absatzzahlen der Verlage nach oben. Ihre Lieblingsgenres klingen vielfach fremd wie etwa „Dark Academia“ oder „Romantasy“. Die Nutzung der sozialen Medien irritiert den etablierten Literaturbetrieb. Fest steht: Die literarische Öffentlichkeit verändert sich gerade und das mit einer nicht selten verwirrenden Dynamik.
Am 17. März 2026 ist Prof. Dr. Gerhard Lauer zu Gast bei der Vortragsreihe des Oberlandesgerichts Celle in Kooperation mit der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Der Buchwissenschaftler stellt die Entwicklung des neuen Lesens vor und diskutiert die Folgen für unser Verständnis der Kultur.
Das Lesen von Büchern ist wiederholt totgesagt worden. Doch vor allem junge Leserinnen und Leser bringen die Hallen der Buchmessen zum Überlaufen und treiben die Absatzzahlen der Verlage nach oben. Ihre Lieblingsgenres klingen vielfach fremd wie etwa „Dark Academia“ oder „Romantasy“. Die Nutzung der sozialen Medien irritiert den etablierten Literaturbetrieb. Fest steht: Die literarische Öffentlichkeit verändert sich gerade und das mit einer nicht selten verwirrenden Dynamik.
Anmeldungen und Reservierungen von Eintrittskarten nimmt das Oberlandesgericht per E-Mail an olgce-vortragsreihe@justiz.niedersachsen.de oder per Telefon unter (05141) 206136 in der Zeit von Montag bis Freitag von 8.30 bis 13 Uhr entgegen. Sollte die Veranstaltung ausverkauft sein, informiert das Oberlandesgericht Celle auf seiner Homepage darüber. red
25.02.2026 • 08:20 Uhr
Kreispolitik: Lahme Rechnungsprüfung - Nach sechs Jahren Jahresabschlüsse des Zweckverbandes abgesegnet
Es wahr wahrlich kein Höhepunkt der Kommunalpolitik im Northeimer Kreistag, den die Abgeordneten des Wirtschaftsausschusses da am Dienstagnachmittag im Sitzungssaal und online abzuarbeiten hatten. Nach sage und schreibe sechs Jahren wurden gestern die Jahresabschlüsse 20220 und 2021 der Geschäfte des Zweckverbandes Verkehrsverbund Südniedersachsen von dem Kreistagsabgeordneten endlich abgesegnet.
Sie taten es erst mit begründeten Unmut. Dann einstimmig. Ärgerlich waren insbesondere die Abgeordneten Peter Traupe im Sitzungssaal und Joachim Stünkel online, weil sie die unglaubliche Warteschleife von den Geschäften 2020 bis zu ihrer Zustimmung im Februar 2026 in ihren Wortbeiträgen monierten. Und man muss wissen, dass es gestern im Ausschuss erst Weisungsbeschlüsse waren. Sie verpflichten die Kreistagsabgeordneten, in der noch ausstehenden Verbandsversammlung des Zweckverbandes, den Geschäftsabschlüssen 2020/2021 und Feststellungen der Rechnungsprüfer final zuzustimmen.
Im Ausschuss, der unter souveräner Art unter seinem Vorsitzenden David Artschwager (Bad Gandersheim) tagte, war man sich grundsätzlich einig, dass das Prozedere der Prüfung der Geschäfte durch das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises in Zukunft unbedingt schneller vonstatten gehen muss und folglich auch die Absegnung der Geschäfte. Nur gut, dass es an der inhaltlichen Korrektheit des Zahlenwerkes nichts zu mäkeln gab.
Zu den Bilder:
Sie dokumentieren den Vorsitz mit David Artschwager mit Martin Brünig und Martina Rhode von der Kreisverwaltung an seiner Seite. Außerdem ist die Abstimmung seitens der SPD-Abgeordneten zu sehen. Fotos: FisWMG
24.02.2026 • 10:53 Uhr
Kommunalwahlen am 13. September 2026: Parteien werben um Kandidaten und Kandidatinnen - Steilvorlagen von Unabhängigen und AfD
Die Parteien im Landkreis Northeim werben derzeit heftig dafür, dass sich bekannte und neue Persönlichkeiten als Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen am 13. September 2026 zur Verfügung stellen. Das war aktuell auf dem jüngsten Nominierungsparteitag der SPD in Northeim so. Dort appellierte Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt, MdB, - Foto - eindringlich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich für Mandate in Ortsräten, Gemeinderäten, Stadträten und Kreistag zur Verfügung zu stellen. Und es wurde betont, dass dabei nicht immer die Parteizugehörigkeit zuvörderst eine wichtige Rolle spielen muss.
Interessierte Kandidaten müssen
nicht immer gleich Mitglieder
in der Partei sein!
So ist das auch bei den Christdemokraten. Die Band Gandersheimer CDU hat jetzt im Internet gleich zwei plakative Aufrufe gestartet, um neue Kandidaten und Kandidaten für die Wahlen im Herbst zu gewinnen. Auch bei der Union gilt als abgemacht, dass Interessierte nicht gleich Mitglieder der Partei sein müssen.
Unabhängige und AfD haben
mit fulminanten Persnalangeboten
eine Steilvorlage geliefert!
Beide Parteien scheinen sich auch im Wettbewerb mit anderen Parteien und Gruppierungen stark motiviert zu fühlen. Mit ihren fulminanten Ankündigungen haben beispielsweise die Unabhängigen n Bad Gandersheim für Furore gesorgt. Sie haben einen Frontalangriff auf den Stadtrat vor. 20 Kandidatinnen und Kandidatinnen sind eine unmissverständliche Ansage ihrer neuen Mission, um die Mehrheiten im Rat umzukrempeln. Ähnlich darf man den ersten Antritt der Alternative für Deutschland (AfD) im Kreis Northeim interpretieren. Fast 100 Männer und Frauen, die für die Kommunalparlamente und den Kreistag am 13. September antreten wollen, dürften bei den anderen Parteien die Alarmglocken läuten lassen.
red/Foto: FisWMG/Screen CDU Gan
KOMMENTAR
Insgesamt darf die neue "Lust am Mandat" bei den Unabhängigen und bei der AfD als ein positiver Impuls verstanden werden, damit sich weitere Persönlichkeiten für ein demokratisches Engagement in den Kommunalparlamenten zur Verfügung zu stellen. Wünschenswert ist das allemal angesichts der kleinen und größeren Herausforderungen - auch vor Ort und in der Region! Jetzt neue Männer und Frauen in die Räte!
24.02.2026 • 10:53 Uhr
Kommunalwahlen am 13. September 2026: Parteien werben um Kandidaten und Kandidatinnen - Steilvorlagen von Unabhängigen und AfD
Die Parteien im Landkreis Northeim werben derzeit heftig dafür, dass sich bekannte und neue Persönlichkeiten als Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen am 13. September 2026 zur Verfügung stellen. Das war aktuell auf dem jüngsten Nominierungsparteitag der SPD in Northeim so. Dort appellierte Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt, MdB, - Foto - eindringlich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich für Mandate in Ortsräten, Gemeinderäten, Stadträten und Kreistag zur Verfügung zu stellen. Und es wurde betont, dass dabei nicht immer die Parteizugehörigkeit zuvörderst eine wichtige Rolle spielen muss.
Interessierte Kandidaten müssen
nicht immer gleich Mitglieder
in der Partei sein!
So ist das auch bei den Christdemokraten. Die Band Gandersheimer CDU hat jetzt im Internet gleich zwei plakative Aufrufe gestartet, um neue Kandidaten und Kandidaten für die Wahlen im Herbst zu gewinnen. Auch bei der Union gilt als abgemacht, dass Interessierte nicht gleich Mitglieder der Partei sein müssen.
Unabhängige und AfD haben
mit fulminanten Persnalangeboten
eine Steilvorlage geliefert!
Beide Parteien scheinen sich auch im Wettbewerb mit anderen Parteien und Gruppierungen stark motiviert zu fühlen. Mit ihren fulminanten Ankündigungen haben beispielsweise die Unabhängigen n Bad Gandersheim für Furore gesorgt. Sie haben einen Frontalangriff auf den Stadtrat vor. 20 Kandidatinnen und Kandidatinnen sind eine unmissverständliche Ansage ihrer neuen Mission, um die Mehrheiten im Rat umzukrempeln. Ähnlich darf man den ersten Antritt der Alternative für Deutschland (AfD) im Kreis Northeim interpretieren. Fast 100 Männer und Frauen, die für die Kommunalparlamente und den Kreistag am 13. September antreten wollen, dürften bei den anderen Parteien die Alarmglocken läuten lassen.
red/Foto: FisWMG/Screen CDU Gan
KOMMENTAR
Insgesamt darf die neue "Lust am Mandat" bei den Unabhängigen und bei der AfD als ein positiver Impuls verstanden werden, damit sich weitere Persönlichkeiten für ein demokratisches Engagement in den Kommunalparlamenten zur Verfügung zu stellen. Wünschenswert ist das allemal angesichts der kleinen und größeren Herausforderungen - auch vor Ort und in der Region! Jetzt neue Männer und Frauen in die Räte!
24.02.2026 • 10:27 Uhr
Torhaus-Galerie: Neues Programm startet mit Ausstellung „ZwischenRäume“
Mit der Ausstellung „ZwischenRäume“ startet am Samstag, 7. März 2026, in der Torhaus-Galerie auf dem Göttinger Stadtfriedhof, Kasseler Landstraße 1, das Programm für das Jahr 2026. Die Ausstellung zeigt Werke Göttinger Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 6. März 2026, statt.
Gleich eine Vielzahl von Genres treffen sich in der Torhaus-Galerie: Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collagen, Skulpturen, Installationen und mehr. Lehrerinnen und Lehrer, die zwischen Lehrtätigkeit und Alltag noch Zeit finden für die eigene Kreativität und sich damit in die Öffentlichkeit trauen, stellen aus, denn die Kunst spielt für sie nicht nur in der Schule eine Rolle, sondern ist darüber hinaus auch ein wichtiger Teil ihres Lebens.
Gezeigt werden Arbeiten von Bianka Buchen (Herman-Nohl-Schule), Hans Jürgen Leffler (Hainberg Gymnasium), Inga Jehle (IGS Bovenden), Franziska Sordon, Hiltrud Esther Menz, Anne-Dore Mädge, Inga Ritter, Nina Schareika, Petra Siebert, Matthias Max Moebius, Volker Latermann (alle Otto-Hahn-Gymnasium), Katrin Mitzinneck (Felix-Klein-Gymnasium), Martina Hennerici-Leffler, Marcela Nannini (beide IGS Geismar), Sabine Harton (Waldorfschule), Sandra Rühling (Albanischule), Thomas Curdt (IGS Weende) und Isabelle Jüncke (Grundschule Südstadt).
Nach der Ausstellung „ZwischenZeiten“ im Jahr 2024 möchten die Göttinger Kunstlehrer und Kunstlehrerinnen weiterhin den kreativen Austausch, die Kommunikation und die Netzwerkbildung untereinander ermöglichen und Interessierten zeigen, womit sie sich beschäftigen.
Vernissage
Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am Freitag, 6. März 2026, um 17.00 Uhr eröffnet. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Imke Nowak (Baritonsaxophon) und Nils Graumann (Euphonium).
Öffnungszeiten
der Ausstellung
Die Ausstellung ist in der Torhaus-Galerie, Kasseler Landstraße 1, bis Sonntag, 22. März 2026, jeweils donnerstags bis sonntags in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr zu sehen.
24.02.2026 • 10:15 Uhr
Gandeon-Kino: Reihe „Starke Frauen“ im Roswithajahr wird fortgesetzt - "Wilma will mehr..."
Das sind die neuen Filme im Gandeon-Kino in Bad Gandersheim bis zum 4. März. Kino-Chefin Dr. Trude Poser mit Team hat sie soeben veröffentlicht. Interessierte sind doppelt eingeladen: Erstens zum hier Einlesen! Zweitens zum Genießen mit Augen, Ohren und Herzen der bewegten Bilder. Spannende Filme, die berühren. Und es geht um Menschen und starke Frauen. Extra aufgelegt, weil auch das Gandeon seinen Beitrag zum "Roswithajahr 2026 leisten möchte.
Die Grafik erzählt Wichtiges zum Rahmen. Wir wünschen beste Kinounterhaltung - natürlich Zuhause im Gandeon in der Marienstraße.
Wilma
will mehr.....
Elektrikerin, Maschinistin, Obst-Expertin, Optimistin: Wilma (Fritzi Haberlandt) ist eine Frau mit vielen Talenten, zahllosen Zertifikaten und palettenweise Ent- täuschungen. Bis Ende der 90er-Jahre hat sie im Lausitzer Braunkohlerevier gelebt. Als aber ihr Mann mit einer anderen Frau splitterfasernackt Spaghetti kocht und ihr der Job im Baumarkt gekündigt wird, verlässt Wilma fluchtartig ihre Heimat Richtung Wien. Mit Mitte 40 muss sie hier quasi bei Null anfangen! - Eine einfühlsam beobachtete, mit schrägem Humor erzählte Tragikomödie, die in ihrer hoffnungsvollen und berührenden Melancholie optimistisch bleibt!
Die Ältern
Hannes hat eigentlich alles, was man zum Glücklichsein braucht: eine liebevol- le Familie, ein Haus im Grünen und eine solide Karriere als Schriftsteller. Die großen Bestsellerjahre sind zwar vorbei, doch Hannes nimmt das mit stoischer Gelassenheit – er ist einfach gerne Ehemann und Vater. Nur seine Familie sieht das anders: Seiner Frau Sara und den Kindern Carla und Nick geht er mit übermotivierter Fürsorge und Spätboomer-Weisheiten zunehmend auf die Nerven. Und dann kommt alles auf einmal: Der Verlag stellt seine Romanreihe ein, Nicks Aussicht auf das Abitur sieht schlecht aus und Carla beschließt, von Zuhause auszuziehen. Als seiner Frau Sara schließlich eine Auszeit von der Ehe will und mit Tochter Carla eine WG gründet, steht Hannes’ Wohlfühlwelt endgültig Kopf. Er kapituliert ... Der neue Film von Sönke Wortmann
Ach, diese Lücke,
diese entsetzliche Lücke
Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu. Der Film erzählt aus der Jugendzeit des heutigen Schau- spielers und Autors Joachim Meyerhoff, Regie Simon Verhoeven, mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Laura Tonke
Woodwalkers 2
Für Carag, Brandon, Holly und Lou beginnt ein neues Schuljahr an der Clear- water High. Und das hat es in sich, denn das Naturschutzgebiet rund um die Schule ist in Gefahr. Carags früherer Mentor Andrew Milling plant, den Wald rund um das Internat zu verkaufen – das Revier der Gestaltwandler! Nach den Brandis‘ Gestaltwandler-Romanen über den Puma-Jungen Carag u.Freunde. Foto: FisWMG
24.02.2026 • 09:56 Uhr
Bleiabfälle von Firmengelände gestohlen - Täterin mit kariertem Bademantel gesucht
Im Zeitraum von Freitag ca. 12.25 Uhr bis Sonntag ca. 12.30 Uhr kam es auf einem frei zugänglichen Firmengelände in der Straße "Am Zimmerplatz" in Elvershausen (bei Katlenburg-Lindau) zu einem Diebstahl von Bleiabfällen.
Unbekannte Personen begaben sich auf das Firmengelände und entwendeten ungesicherte Bleiabfälle im Wert von ca. 1.000 Euro. Aufgrund von Videoaufzeichnungen gibt es Hinweise auf einen weißen Transporter, welcher für den Transport genutzt worden sein könnte sowie zwei Personen.
Bei den Personen handelt es sich um eine Frau und einen Mann, die wie folgt beschrieben werden können.
Frau:
- Ca. 35. Jahre
- Weiße Sportschuhe
- Karierter Bademantel
- Grünes Oberteil
- Leggings mit Leopardenmuster
Mann:
- Ca. 30 Jahre
- Weinroter Pullover
- Orange Handschuhe
- Schwarze Hose
Zeuginnen und Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480. Wol
24.02.2026 • 09:51 Uhr
Mann konnte Taxifahrt nicht bezahlen - später spuckte er in den Streifenwagen - Mutiger Taxifahrer fängt Rosdorfer nach Fluchtversuch ein!
Am Dienstag gegen 00.10 Uhr meldete sich ein Taxifahrer bei der Polizei, weil ein Fahrgast einen offenen Betrag nicht bezahlen konnte und dieser versuchte zu Fuß zu flüchten. Der 40-jährige Taxifahrer konnte den Fahrgast in der Güterbahnhofstraße in Northeim einholen und bis zum Eintreffen der Polizei aufhalten.
Der 28-jährige Fahrgast aus Rosdorf gab an, den Betrag von über 60 Euro für die Fahrt vom Bahnhof Kreiensen bis zum Northeimer Bahnhof aktuell nicht bezahlen zu können. Er würde das Geld zeitnah besorgen und die Rechnung dann begleichen.
Vor Ort konnte die Identität des Rosdorfers nicht eindeutig geklärt werden, weshalb der Mann zur Northeimer Dienststelle gebracht wurde. Auf der Fahrt spuckte der 28-Jährige gegen eine Rückenlehne, weshalb eine Kostenrechnung für die entsprechende Reinigung gefertigt wurde. Nachdem die Identität bestätigt werden konnte, wurde der Rosdorfer aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Wol
24.02.2026 • 09:47 Uhr
Kampfmitteluntersuchungen im Kiessee starten heute
Ab heute Dienstag, 24. Februar 2026, finden am westlichen Ufer des Kiessees in Höhe der Bootshäuser Kampfmitteluntersuchungen statt. Die Arbeiten beginnen jetzt um 8.00 Uhr und dauern voraussichtlich bis zum Einbruch der Dunkelheit. Am morgigen Mittwoch, 25. Februar 2026, sind die Arbeiten von 8.00 bis 16.00 Uhr geplant.
Taucher des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) werden ungefähr 450 Quadratmeter nach Munition und anderen Kampfmitteln absuchen.
Während der Untersuchungen darf der Außenbereich der Bootshäuser (Sandweg 9a bis 13) nicht genutzt werden. Der Tretbootverleih bleibt geschlossen. Sämtliche Innenräume können wie gewohnt genutzt werden. Auch das Restaurant am Kiessee bleibt geöffnet.
Gefundene Munitionsreste oder Kampfmittel werden abtransportiert. Nicht verladungsfähige Kampfmittel werden kontrolliert gesprengt. Aktuelle Informationen werden im Liveblog veröffentlicht. Im Falle einer Sprengung wird der Sandweg zwischen den Hausnummern 9a und 13 kurzzeitig gesperrt und die dortigen Gebäude evakuiert. Betroffene Personen finden beim Sport-Angelklub Göttingen e.V., Sandweg 15, eine vorübergehende Aufenthaltsmöglichkeit.
24.02.2026 • 09:45 Uhr
Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn ehrt verdiente Sportlerinnen und Sportler
Leistungen und vorbildliches Engagement werden am Sonntag, 8. März, 11 Uhr, öffentlich gewürdig
Die Stadt Bad Gandersheim wird die Ehrung verdienter Sportlerinnen und Sportler für das Jahr 2025 am Sonntag, 8. März, 11 Uhr, in enger Zusammenarbeit und gemeinsam mit dem MTV Bad Gandersheim im Forum des Roswitha-Gymnasiums, Bismarckstraße 17, ausrichten. Im Rahmen der Veranstaltung werden Mannschaften und Einzelsportler/innen für besondere Leistungen und auf Vorschlag der Vereine für besonderes Engagement für den Sport durch Bürgermeister Niklas Kielhorn gewürdigt.
Ausgezeichnet wird im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung auch wieder der oder die „Sportler/in des Jahres“, um den Wanderpreis für ein Jahr zu übernehmen. Diese Ehrung wird auf dem Votum einer Jury basieren, deren Mitglieder über Kompetenz und Erfahrungen innerhalb und über die örtliche Sportszene verfügen.
Die Stadt Bad Gandersheim lädt alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich ein, heißt es in einer Medieninformation. sbg
24.02.2026 • 09:44 Uhr
Wahlbeteiligung: Studie mahnt Abbau von Hürden für junge Menschen an - Eine versteckte Kritik an Parteinachwuchsverbände
In diesem Jahr stehen deutschlandweit fünf Landtagswahlen und weitere Kommunalwahlen an. Für junge Menschen gibt es in Deutschland laut einer Studie viele Hürden für die Stimmabgabe.
Indirekt darf dem Vernehmen nach die Studie als Kritik an den politischen Jugendorganisationen interpretiert werden.
Um die Wahlbeteiligung junger Menschen zu verbessern, müssen laut der Bertelsmann Stiftung strukturelle Hürden abgebaut und Verfahren vereinfacht werden. Nötig seien zudem verständliche Informationen, frühe Erfahrungen und echte Mitgestaltung, ergab die am Dienstag in Gütersloh von der Stiftung veröffentlichte Studie «Hürdenlauf zur Wahlurne». So könnte ein „Zukunftsrat junger Menschen» den Bundestag in der Gesetzgebung beraten.
Bei der Bundestagswahl 2025 ging den Angaben zufolge jeder fünfte der unter 30-Jährigen nicht zur Wahl (20,6 Prozent). Laut der Studie gibt es Hindernisse etwa beim Zugang, bei der Kompetenz und der Motivation. Für viele junge Menschen sei die zentrale Frage vor der Wahl nicht, welcher Partei sie ihre Stimme geben wollten, sondern wie Wählen überhaupt funktioniere und ob ihre Stimme einen Unterschied mache, erklärte der Demokratie-Experte der Bertelsmann Stiftung, Jonathan Hoffmann. Zu oft würden junge Menschen mit diesen Fragen allein gelassen.
# Jugendgerechte
Kommunikation
über Social Media
Wichtig seien zudem eine jugendgerechte Regierungskommunikation über Social-Media-Kanäle sowie die Stärkung von politischer Bildung im Schulunterricht, hieß es. Durch flächendeckende und begleitete Wahlsimulationen im Unterricht kann laut der Stiftung das Interesse an Wahlen gestärkt werden. Eine Absenkung des Wahlalters führe zudem zu einer stabileren Wahlbeteiligung. Auch eine Wahlerinnerung per SMS wirke sich positiv aus, wie das Beispiel Schweden zeige. «Gerade in einer alternden Gesellschaft ist die Teilhabe junger Menschen zentral», erklärte Daniela Schwarzer, Vorständin der Stiftung.
Für die Studie wurden laut Stiftung Antworten von 1.668 jungen Menschen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren aus dem Jahr 2024 ausgewertet. Zudem fanden im September 2025 sechs
Fokusgruppendiskussionen in Leipzig statt. Die Studie wurde in
Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe dpart erstellt. red/epd
24.02.2026 • 09:41 Uhr
Informationsveranstaltung zur elektronischen Patientenakte (ePA): Zu vielen Fragen gibts Antworten!
Osteoporose Selbsthilfegruppe Bad Gandersheim trifft sich!
Am Dienstag, 03.März, 14 Uhr, trifft sich die Osteoporose Selbsthilfegruppe Bad Gandersheim im Martin-Luther-Haus, Stiftsfreiheit 1 in Bad Gandersheim.
Von 14 bis 15 informiert die AOK-Niedersachsen zum Thema: „Startklar für die ePA“; hierzu sind alle Interessierten, auch Nicht-Gruppenmitglieder herzlich eingeladen.
Was kann die ePA? Wie nutze ich die ePA? Diese Fragen sind gerade für viele Menschen wichtig. Denn ab dem Jahr 2025 haben alle gesetzlich Versicherten eine ePA. Um einen guten Start zu unterstützen, bietet die AOK Niedersachsen eine kostenfreie Informationsveranstaltung zur „ePA für alle“ an. Ein fachkundiger Referent vermittelt Wissen zur ePA und steht für alle wichtigen Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Osteoporose Selbsthilfegruppe freut sich über alle Interessierten. Wer sich noch näher informieren möchte, kann sich gerne unter der Rufnummer 015120277407 melden. red
24.02.2026 • 09:39 Uhr
Gastroszene in Bewegung! Neue Gastgeber, bewährte Atmosphäre - Bode bestätigt Neuerungen in der X-Lounge!
Auf Nachfrage hat soeben Matthias Bode Veränderungen für den gastronomischen Betrieb X-Lounge in Bad Gandersheim bestätigt. Der bereits dort als DJ bekannte Andy Wolf übernimmt mit seiner Sandra den Betrieb.
In einem offiziellen Statement der X-Lounge heißt es ergänzend: „Ab dem 28. Februar gibt es in der X-Lounge eine Veränderung in der Führung:
Julia und Matthias Bode, die die Lounge seit Anfang 2023 mit viel Engagement aufgebaut und geprägt haben übergeben das Geschaft vertrauensvoll an Sandra und Andy Wolf. Mit dem Betreiberwechsel bleibt die besondere Atmosphäre der X-Lounge erhalten. Die neuen Gastgeber führen zunächst die beliebten Samstags-Tanzabende fort und arbeiten bereits mit frischen Ideen an der Weiterentwicklung des Konzepts. Die Gäste dürfen sich also weiterhin auf stimmungsvolle Abende freuen - und auf spannende Neuerungen in der Zukunft.“ red/Foto: X-Lounge
23.02.2026 • 11:28 Uhr
Domfestspiele starten "Hessenpromotion" mit Privatradio FFH in Bad Vilbel
Er hatte sie angekündigt. Die frischen Maßnahmen. Der neue Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH Markus Kuhlmann. Beispielsweise bei der Vermarktung von Niedersachsens größtem Freilichttheater. Aktuelles Beispiel hier ist die jetzt in die Tat umgesetzte "Hessenpromotion". Dabei kooperieren die Gandersheimer Festspiele mit dem Privatradio FFH. Manager Kuhlmann erklärt gegenüber dem reichweitenstarken Online-RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen von Fis Work Media Group:
"Neben dem reinen Werbespot (diese wird in der Region Nordhessen gesendet (Landkreis Kassel, Stadt Kassel, Landkreis Schwalm-Eder, Landkreis Werra-Meißner, Landkreis Hersfeld-Rothenburg)) wird es noch eine Spotserie „Echte Macher“ geben. Hier haben wir zu dritte mehrere Interviews gegeben, welche an fünf aufeinanderfolgenden Tagen hessenweit während der Sendung ausgestrahlt werden."
Als professionelle Präsentatorinnen waren in die Produktion die Schauspielerin Nadine Kühn (sie spielt unter anderem die Hauptrolle im Musical Dolly) und die Dramaturgin und stellvertretende Intendantin Jennifer Traum eingebunden. Ebenso brachte sich Markus Kuhlmann als Interviewpartner im FFH-Studio ein. Er wie seine beiden Mitstreiterinnen zeigten sich von der Session in Bad Vilbel und den dortigen Medienmachern beeindruckt.
Die Domfestspiele erhoffen sich von dem Marketingauftritt in Hessen eine optimierte Frequenz an Besucherinnen und Besuchern bei den 67. Gandersheimer Domfestspielen. red/Fotos: Radio FFH, Nadine Kühn,Markus Kuhlmann
Weitere Berichterstattung!
23.02.2026 • 11:01 Uhr
Frühjahrsboten: Primeln richtig pflegen
Primeln sind klassische Frühjahrsboten. Sie gehören zu
den ersten Blütenpflanzen im Jahr und bringen nach dem Winter Farbe
in den Garten, auf Balkon und Fensterbank. Was bei der Pflege zu
beachten ist:
# Feuchtigkeit
Primeln sind robust. Aber eine gleichmäßige, leichte Feuchtigkeit ist
für sie wichtig. «Die Pflanzen möchten nicht schlappen», beschreibt
es der Bremer Gärtnermeister Harald Herzog. Bedeutet: Niemals
austrocknen lassen. Aber auch Staunässe vermeiden, Untersetzer nach
einigen Minuten leeren.
Möglichst am Wurzelbereich gießen, nicht über die Blüten, um
Fäulnis zu vermeiden. «Verwelkte Blüten mit Stängeln entfernen», rät
Herzog. So bildet die Pflanze am besten neue Knospen. Die Erde sollte
locker, humos und gut durchlässig sein.
# Standort
Primeln mögen helle bis halbschattige Plätze, keine pralle
Mittagssonne. Auf der Fensterbank sollte es eher kühl sein, etwa am
Nord- oder Ostfenster. Nicht direkt über die Heizung stellen. Draußen
vertragen viele Sorten leichten Frost und stehen gerne halbschattig
im Beet oder Kasten. Auf Balkon und Terrasse in einer
wettergeschützten Ecke. Bei starkem Frost abdecken oder vorübergehend
in die Wohnung holen.
# Düngen
Primeln sind Schwachzehrer. Während der Blüte alle zwei bis drei
Wochen ein leichter, organischer Dünger, schwach dosiert. Nach der
Düngung gießen, damit die Nährstoffe gut von den Wurzeln aufgenommen
werden können.
epd/Foto: FisWMG
23.02.2026 • 10:54 Uhr
Witterung: Montagmorgen den Frühling geatmet...
Ja, Schnee und Eis sind verschwunden. Mildere Temperaturen haben mich bei der Fitness zum Wochenstart wohltuende umschmeichelt. Dann blinzelte auf dem Skulpturenpfad in Höhe der Heberbörde plötzlich die Sonne durch die Wolkenwand. Das sanfte Grün in der Natur schimmerte verlockend. Schöne Momente, wenn sich der erwachende Frühling einatmen lässt. red/Foto: FisWMG
23.02.2026 • 10:47 Uhr
Klimaschutz in der Roswithastadt – Kurze und lange Veröffentlichung des Klimaschutzkonzepts
Durch Bad Gandersheimer Stadtverwaltung hat ihr Klimaschutzkonzept auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Das geht aus einer soeben veröffentlichten Medienmitteilung hervor. Weiter heißt es in dem Statement: „Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept verfügt die Stadt über einen ersten strategischen Rahmen, der die Grundlage zur Erreichung der Klimaschutzziele sowie zur langfristigen und systematischen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen bildet. Neben einer ausführlichen Langfassung steht ab sofort auch eine kompakte Kurzfassung zur Verfügung.
Das Klimaschutzkonzept wurde von der städtischen Klimaschutzmanagerin in Zusammenarbeit mit der energielenker projects GmbH erarbeitet. Das Konzept beinhaltet eine umfassende Energie- und Treibhausgasbilanz, eine Potenzialanalyse und verschiedene Szenarien. In Workshops wurden Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeitende der Verwaltung aktiv in die Maßnahmenerstellung sowie in die Maßnahmenpriorisierung eingebunden. Darauf aufbauend entstand ein maßgeschneiderter Maßnahmenkatalog mit konkreten Handlungsschritten in sieben unterschiedlichen Handlungsfeldern.
Abgerundet wird das Konzept durch eine Verstetigungsstrategie zur nachhaltigen Verankerung des Klimaschutzes in der Verwaltung sowie durch ein Controlling-Konzept. Um den unterschiedlichen Informationsbedürfnissen gerecht zu werden, hat die Stadt das Konzept in zwei Formaten veröffentlicht:
Die Langfassung enthält die vollständigen Ergebnisse der Analysen und Workshops, detaillierte Beschreibungen der einzelnen Maßnahmen sowie der Verstetigungsstrategie und des Controlling-Konzepts. Die Kurzfassung bietet Bürgerinnen und Bürgern einen verständlichen Überblick über die Ergebnisse der Analysen, die Ziele und die Maßnahmen des Klimaschutzkonzepts.
Die Lang- und Kurzfassung des Klimaschutzkonzepts sind ab sofort auf der Internetseite der Stadt Bad Gandersheim unter der Rubrik Klimaschutz abzurufen. Kurzfassungen sind in Papierform im Rathaus und im Bürgerbüro ausgelegt.“ sbg
23.02.2026 • 10:44 Uhr
Niederlage in Lenglern – SG Echte/Kalefeld unterliegt mit 1:3
In der Bezirksliga mussten sich die Volleyball-Damen der SG Echte/Kalefeld auswärts der SG Lenglern mit 1:3 geschlagen geben.
Dabei begann die Partie vielversprechend. Im ersten Satz entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, ehe sich die Gäste aus dem Alten Amt zwischenzeitlich bis auf 18:11 absetzen konnten. Doch dann kam es zu einem Bruch im Spiel der SG Echte/Kalefeld. Lenglern übernahm zunehmend die Kontrolle. Zwar konnten noch zwei Satzbälle abgewehrt werden, der Satzverlust ließ sich jedoch nicht mehr verhindern.
Auch im zweiten Durchgang starteten die Gäste gut und gingen mit 6:3 in Führung. Doch das junge Team aus Lenglern kämpfte um jeden Ball und fand immer besser ins Spiel. Während der Gastgeber an Sicherheit gewann, gelang es der SG Echte/Kalefeld nicht, die eigene Linie konsequent durchzusetzen. Der Satz ging deutlich an die Heimmannschaft.
Im dritten Satz begegneten sich beide Teams wieder auf Augenhöhe. Bis zum 11:11 blieb es spannend, ehe sich die Damen aus dem Alten Amt entscheidend absetzen konnten. Mit druckvollen Aktionen sicherten sie sich verdient den Satzgewinn und verkürzten auf 1:2.
Der vierte Satz begann allerdings denkbar ungünstig. Die Gäste liefen früh einem deutlichen Rückstand hinterher. Eine starke Aufschlagserie von Nadine Sengstack-Küster brachte die SG Echte/Kalefeld noch einmal heran und ließ Hoffnung auf den Satzausgleich aufkommen. Doch die Gastgeberinnen gaben nicht auf und erkämpften sich schließlich den 3:1-Erfolg.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Nach nur einer Woche Pause steht für die SG Echte/Kalefeld der erste von zwei ausstehenden Heimspieltagen an – mit einem erneuten Aufeinandertreffen gegen die zweite Mannschaft der SG Lenglern.
Für die SG Echte/Kalefeld spielten:
Kristin Bayer, Saskia Bayer, Leni Hartmann, Melanie Hartmann, Iska Kühn, Katharina Jiayi Lu, Shania Schestag und Nadine Sengstack-Küster.
23.02.2026 • 10:41 Uhr
Einsamkeit macht unglücklich und krank! Jeder sechste Mensch fühlt sich laut WHO sozial isoliert!
Soziale Isolation ist weltweit für viele Menschen ein Problem. In Großbritannien und Japan nehmen sich ganze Ministerien des Problems der Vereinsamung an. In Deutschland startet im Juni die vierte Aktionswoche «Gemeinsam aus der Einsamkeit».
Das Gefühl, einsam zu sein, weniger Kontakte zu anderen zu haben, als man es sich wünscht, und das Problem allein nicht lösen zu können, kennen zahlreiche Menschen - darunter auch immer mehr junge Leute. Fragen und Antworten zu einer neuen Volkskrankheit.
# Was ist
Einsamkeit?
Dem «Kompetenznetzwerk Einsamkeit» zufolge ist «Einsamkeit ein subjektives Gefühl, bei dem die eigenen sozialen Beziehungen nicht den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen.» Betroffene sagen häufig, dass sie sich leer, traurig, verzweifelt, ängstlich und unverstanden fühlen. Oft geht das Einsamkeitsgefühl auch mit Scham einher. Das 2022 gegründete Kompetenznetzwerk erforscht die Ursachen und Folgen von Einsamkeit und fördert Präventionsmaßnahmen. Es wird vom Bundesfamilienministerium gefördert.
# Wer ist besonders
von Einsamkeit betroffen?
Laut Weltgesundheitsorganisation WHO ist jeder sechste Mensch weltweit von Einsamkeit betroffen. Besonders gefährdet sind Menschen in Übergangssituationen, wie dem Einstieg in Ausbildung oder Rente. Alleinerziehende, Migranten, arme und kranke Menschen sowie Senioren und junge Menschen leiden häufiger unter Einsamkeit als andere. In der jungen Generation sind Frauen häufiger betroffen als Männer.
# Was sind Folgen
von Einsamkeit?
Chronische Einsamkeit macht nicht nur unglücklich, sondern ist Studien zufolge mit einer Vielzahl an körperlichen und seelischen Erkrankungen verbunden, wie Depressionen, Angsterkrankungen, Schlafstörungen, Herzkreislaufproblemen, Schlaganfall, Krebs, Demenz.
# Wie kann man
Einsamkeit vorbeugen?
Wichtige Resilienzfaktoren sind unter anderem Bildung, Sport und ehrenamtliches Engagement - es kann aber auch einfach der alltägliche Einkauf sein. In den Niederlanden hat eine Supermarktkette „Plauderkassen» eingerichtet. Hier lassen sich die Menschen Zeit und klönen - so wie früher im Tante-Emma-Laden. Aus Großbritannien stammt die Idee des «Sozialrezepts», das auch in Hannover umgesetzt wird: Hausärzte stellen «Gemeinschaft auf Rezept» aus und vermitteln den Kontakt zu Vereinen und Begegnungsstätten.
Zur bundesweiten Aktionswoche «Gemeinsam aus der Einsamkeit» vom 22. bis 28. Juni hat das «Kompetenznetzwerk Einsamkeit» eine digitale Landkarte gegen Einsamkeit zusammengestellt, in die Vereine und Verbände Vorschläge einstellen können, wo sich Menschen treffen und begegnen können. Auf der Homepage gibt es zudem Tipps für gelungenen Small Talk und Nachbarschaftspflege. epd
22.02.2026 • 17:38 Uhr
Förderverein Gandersheimer Domfestspiele: Kollektives Wirken eines Vereins auf Wachstumskurs - Winter-Matinée 2026 half dabei
Mit seiner heutigen Winter-Matiée hat der Förderverein Gandersheimer Domfestspiele einen gelungenen Start in die diesjährige Freilichttheatersaison in der Roswithastadt hingelegt. Wir berichteten bereits exklusiv und topaktuell über den fantastischen Auftritt der Dolly-Hauptdarstellerin Nadine Kühn im gleichnamigen Musical, das im Sommer 2026 vor dem Domportal zur Aufführung kommt. Der heutige Rahmen des Events im Probenzentrum der Domfsspiele erntete den verdienten Applaus der gekommenen 95 Gäste - nicht nur von Mitgliedern des Fördervereins.
Der gab sich viel Mühe gemeinsam mit der künstlerischen und musikalischen Leitung, Achim Lenz und Ferdinand von Seebach, ein unterhaltsames Programm anzubieten und umzusetzen. Die zweite Vorsitzende des Vereins, Ilka Brodtmann, und Beisitzer Dr. Peter Ruhnau, zeigten sich am Ende des knapp zweistündigen Programm dankbar für die vielfältige Unterstützung durch engagierte Förderer, Mitglieder, Ehrenamtliche und die Theaterprofis.
Zu den guten Nachrichten, die an diesem Sonntag Mittag vermittelt wurden, gehörte eine ganz wichtige: Der Förderverein wächst, konnte seine Mitgliederzahl verbessen. Klar, dass heute einmal mehr die Gelegenheit von den Vereinsverantwortlichen genutzt wurde, für den Förderverein proaktiv zu werben. Je größer die Gemeinschaft, umso besser für die Idee und Mission des Vereins: "Wir wollen unsere Domfestspiele nach Kräften fördern und durch neue Mitglieder aus Südniedersachsen und darüber hinaus unterstützen", so war in einem engagierten Schlußappell heute zu vernehmen.
Die Bilder vermitteln Eindrücke von der familiären Stimmung und guten Laune am heutigen Matinée-Sonntag im Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele. red/Fotos: FisWMG
22.02.2026 • 17:17 Uhr
Social-Media-Verbot für Kinder bis 14 Jahren: Jetzt soll alles ganz schnell gehen! - Kinderhilfswerk warnt vor Schnellschüssen
SPD-Generalsekretär Klüssendorf begrüßt den CDU-Beschluss zu einem
Social-Media-Verbot bis 14 Jahren und macht mächtig Druck. Er fordert eine zügige Umsetzung. Das Deutsche Kinderhilfswerk warnt vor einer Entmündigung junger Menschen.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat den Beschluss des CDU-Parteitags zu einem Social-Media-Verbot für Kinder begrüßt und die Koalition aufgefordert, das Thema nun «zügig anzugehen». Mit ihrem Papier habe die SPD bereits «sehr präzise Vorschläge gemacht,
was wir jetzt tun sollten - mit klaren Altersgrenzen und wirksamen Schutzmechanismen», sagte Klüssendorf dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (RND, Sonntag).
n einem Positionspapier hatte die SPD-Bundestagsfraktion zuvor angeregt, Kindern unter 14 Jahren den Social-Media-Zugang komplett zu untersagen, für Jugendliche zwischen 14 und 16 soll es demnach verpflichtende Jugendversionen der Plattformen geben. Damit liegen die Ideen von Union und SPD inzwischen nah beieinander.
# Kinderhilfswerk
warnt vor Schnellschüssen
Das Deutsche Kinderhilfswerk warnte vor «parteipolitischen Schnellschüssen» und plädierte dafür, die Ergebnisse der von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) im vergangenen Herbst eingesetzten Expertenkommission «Kinder- und Jugendschutz in der
digitalen Welt»abzuwarten. Und noch viel wichtiger: Für die Regulierung ist in erster Linie die EU zuständig! Die CSU lehnt ein generelles Verbot ab. Es sollte mehr für die Medienkompetenz unternommen werden! red/epd
22.02.2026 • 17:11 Uhr
Widerstand und tätlicher Angriff bei Kontrollen in der Waffenverbotszone in der Göttinger Innenstadt! Ermittlungen gegen 26-Jährigen - Zwei Beamte nicht mehr dienstfähig
Im Rahmen von Kontrollmaßnahmen in der Göttinger Waffenverbotszone ist es am heutigen Sonntagmittag (22.02.26) gegen 12.30 Uhr im Bereich des Waageplatzes zu einem Widerstands- und Angriffsgeschehen zum Nachteil von Polizeibeamten gekommen.
Die Kontrollen erfolgen auf Grundlage der städtischen Verordnung über die
Einrichtung einer Verbotszone für das Führen von Waffen, Messern und
gefährlichen Gegenständen in Teilen der Göttinger Innenstadt, die seit Anfang
Februar 2026 in Kraft getreten ist.
Zur Überprüfung der Einhaltung führt die Polizei regelmäßig stichprobenartige, verdachtsunabhängige Kontrollen durch.
Im Rahmen der heutigen Kontrollen wurden die eingesetzten Polizeibeamten auf einen 26-Jährigen (guineischer Staatsangehöriger) aufmerksam, der nach polizeilicher Erkenntnislage bereits aus zurückliegenden Sachverhalten bekannt ist, unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Mann fiel den Beamten im Bereich des Waageplatzes zudem auf, da er sein Gesicht offenbar teilweise verdeckt hatte und sich in verdächtiger Weise von den Einsatzkräften entfernen wollte.
Im weiteren Verlauf sollte der 26-Jährige im Rahmen der Kontrollmaßnahmen einer
Personenkontrolle unterzogen werden. Diese lehnte er jedoch vehement ab. Die
eingesetzten Beamten erläuterten ihm den Anlass der Kontrolle und versuchten
mehrfach, ihn durch ruhiges Zureden zur Kooperation zu bewegen. Stattdessen
versuchte der Mann, sich der Kontrolle zu entziehen. Nach erster Einschätzung
könnte das bei ihm später festgestellte Messer hierfür mitursächlich gewesen
sein.
Im Verlauf der Maßnahme wurde bei dem 26-Jährigen schließlich ein Messer
festgestellt und sichergestellt. Als der Mann im Anschluss weiter durchsucht
werden sollte, versuchte er, sich aus der polizeilichen Maßnahme herauszuwinden
und leistete teils erheblichen Widerstand. Dabei biss er einen Beamten in den
Arm und schlug mehrfach mit der Faust auf die Einsatzkräfte ein. Der Mann konnte
erst mit Unterstützung hinzugezogener Kräfte unter Kontrolle gebracht und
anschließend zur Dienststelle gebracht werden.
Zwei der eingesetzten Beamten wurden bei dem Angriff verletzt und sind derzeit
nicht dienstfähig.
Zur Prüfung der weiteren Maßnahmen erschien die zuständige
Bereitschaftsrichterin am Amtsgericht Göttingen auf der Dienststelle und ordnete eine Blutprobe bei dem 26-Jährigen an. Der Mann verblieb bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle und wurde anschließend entlassen.
Der Einsatz erfuhr eine deutliche Öffentlichkeitswirksamkeit und wurde von
vielen Passanten wahrgenommen. Zahlreiche Anwesende fertigten mit Mobiltelefonen Videoaufnahmen, vereinzelt wurde das polizeiliche Vorgehen dabei kritisch hinterfragt. Die Bodycams der eingesetzten Beamten waren im Einsatz, die Aufnahmen werden derzeit ausgewertet, um den Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren.
Zeugen des Vorfalls, die über Videoaufnahmen des Geschehens verfügen, werden gebeten, sich bei der Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 zu melden. Die weiteren Ermittlungen dauern an. ab
Mit seiner traditionellen Winter-Martinée hat der Förderverein Gandersheimer Domfestspiele am heutigen Sonntagvormittag einen erstes Wohlfühlgefühl für die bevorstehende Freilichttheatersaison in Bad Bad Gandersheim abgeliefert. Im Probenzentrum entwickelte sich für die 95 Besucher her und Besucherinnen in familiärer Atmosphäre ein kurzweiliger Event. Dabei durfte das Publikum einmal mehr die Schauspielerin Nadine Kühn mit ihrem Charme und unglaublichen den Esprit erleben. Sie wurde von Intendant Achim Lenz als "Dolly" im gleichnamigen Musical bei den diesjährigen Domfestspielen angekündigt. Trotz einer körperlichen Befindlichkeit erfreute die zweifache Roswitha-Ringträgerin mit ihren wunderschönen Gesangsdarbietungen.
Sie inspirierte sogar die anwesenden Gäste der Matinée zu einem süßen Chorbeitrag. Alle stimmten mit Nadine Kühn in den Ohrwurm "Hallo Dolly " ein, musikalisch passend begleitet vom musikalischen Leiter der Festspiele, Ferdinand von Seebach. Nadine Kühn war die einziger Schauspielerin aus dem Festspielensemble, die heute beim Förderverein auftrat. Bei den szenischen Wortbeiträgen aus dem Musical wurde Kühn von Ferdinand von Seebach, Dramaturgin Jennifer Traum und Intendant Achim Lenz begleitet. Lenz moderierte den Event. Niklas Kielhorn, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, brachte sich in seiner Funktion als Bürgermeister mit einer kurzen Ansprache ein. Der Vorstand des Fördervereins, bekanntlich derzeit ohne Vorsitzende, agierte diesmal in wohltuender Weise als Kollektiv durch die zweite Vorsitzende Ilka Brodtmann sowie Marketinmgdame Ingrid Lohmann und Beisitzer Dr. Peter Ruhnau aus Kreiensen. red/Foto/Video: FisWMG
Weitere Berichterstattung!
22.02.2026 • 14:34 Uhr
Dobrindt will Arbeitsverbot für Asylbewerber aufheben
Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) will mit einem «Sofort-in-Arbeit-Plan» Integration durch Arbeit fördern, unabhängig vom Asylverfahren. SPD begrüßt die Initiative.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will das Arbeitsverbot für Asylbewerber zeitnah aufheben. Er habe einen «Sofort-in-Arbeit-Plan» erarbeiten lassen, sagte Dobrindt der «Bild
am Sonntag». Demnach sollen Asylbewerber bereits nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland arbeiten dürfen, auch wenn ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist.
Die neuen Regeln änderten nichts am Ablauf und Ausgang des Asylverfahrens, sagte eine Sprecherin von Dobrindt laut Zeitungsbericht. Ob jemand arbeitet oder nicht, habe keinen Einfluss auf die abschließende Entscheidung über Schutz oder Ablehnung. Das Verfahren laufe unabhängig davon weiter.
Ausdrücklich nicht profitieren sollen demnach «bereits abgelehnte Asylbewerber und Personen, die im Verfahren nicht mitwirken, also ihre Identität verschleiern oder über Fluchtgründe täuschen». Arbeitende Asylbewerber dürften zudem ihren Verdienst grundsätzlich
behalten, sagte die Sprecherin: «Beziehen sie Sozialleistungen, wird der Verdienst angerechnet, etwa für die Unterkunft.» epd
22.02.2026 • 14:32 Uhr
Einbecker Audifahrer (23) liefert sich mit der Polizei wilde Verfolgungsjagd - Endstation Frontalcrash an Betontreppe
Tatort: Einbeck / Salzderhelden, Alte Marktstraße, Tatzeitpunkt: Freitag, 20.02.2026, 12:10 Uhr.
Polizei und Feuerwehr berichten soeben:
Ein 23-jähriger Einbecker fiel mit seinem Pkw Audi durch seine riskante Fahrweise aufgrund Überholens im Überholverbot bei deutlichem Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der L572 zwischen Drüber und Sülbeck auf.
Eine Funkstreifenbesatzung konnte den Pkw in Bereich L572 / Einbecker Straße (Abzweig Salzderhelden) feststellen. Der Einbecker ignorierte die Anhaltesignale trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn und setzte seine Fahrt in Richtung Salzderhelden mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fort. Hierbei beschleunigte der Einbecker augenscheinlich rücksichtlos weiter und missachtete jedwede Verkehrsregeln.
Im Bereich der Tiestraße / Alte Marktstraße verlor der 23-Jährige schlussendlich die Kontrolle über seinen Pkw und kollidierte frontal mit einem zu einem Wohnhaus zugehörigen Treppenpodest. Der Pkw sowie das Treppenpodest wurden hierbei erheblich beschädigt.
Während der polizeilichen Maßnahmen wurde festgestellt, dass der Einbecker weder eine Fahrerlaubnis besitzt und zudem unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stehen könnte. Ein etwaiger Konsum wurde durch den 23-Jährigen auf Nachfragen eingeräumt.
Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden i.H.v. ca. 5.000,- EUR. Der entstandene Sachschaden am Treppenpodest wird auf ca. 2.000,- EUR geschätzt.
Der Pkw musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen und auslaufende Betriebsstoffe durch die Feuerwehr gebunden werden.
Dem Einbecker wurde eine Blutprobe entnommen und im Anschluss zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Der 23-Jährige muss sich nun wegen mehrere Verkehrsstraftaten u.a. Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Einflusses berauschender Mittel sowie grob verkehrswidrigen und rücksichtlosen Verhalten und einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen verantworten.
Die Feuerwehr Salderhelden war mit zehn Einsatzkräften vor Ort, hat ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und den Unfallort bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes vollständig abgesperrt. red/schu/Foto: Annika Kubieniec/Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit
22.02.2026 • 14:26 Uhr
Fahrgastverband PRO BAHN: Massive Fahrtausfälle sind große Zumutung
Die anhaltenden massiven Fahrtausfälle im Göttinger Stadtbusverkehr sind nach Auffassung des Fahrgastverbands PRO BAHN Südniedersachsen eine große Zumutung für die Fahrgäste. „Zuerst war es der viele Schnee, nun fehlt das Personal“, kritisiert der Vorsitzende Gerd Aschoff (Foto) Bei allem Verständnis für extreme Wetterverhältnisse und Engpässe auf dem Arbeitsmarkt müssen wir doch die Frage stellen, ob der Verkehrsbetrieb genügend unternimmt, die großen Zumutungen für die Fahrgäste abzufedern und abzubauen.
Aschoff: „Das Personalproblem ist keineswegs neu. Schon in früheren Jahren waren Engpässe sichtbar. Es war genügend Zeit, sich auf absehbare Engpässe einzustellen. Falls sich die Situation nicht bald nachhaltig bessert, wäre ein auf mehrere Monate angelegter Notfahrplan gegenüber kurzfristigen Einschränkungen die ehrlichere Vorgehensweise, weil sich die Fahrgäste besser darauf einstellen könnten.“
Kritikwürdig ist nach Auffassung des Fahrgastverbandes auch der fehlerhafte Betrieb der digitalen Fahrgastinformationen im Bus, an den Haltestellen und im Internet. In vielen Bussen sind die Monitore außer Betrieb, so dass die Fahrgäste weder sehen, welches die nächste Haltestelle ist, noch ob ihr Stoppsignal beim Fahrer angekommen ist. Nicht behobene Routerprobleme führen somit zu fehlerhafter Bus-Ortung, die für Echtzeitauskünfte nötig wären.
Aschoff: „Der Verkehrsbetrieb sollte erkennen lassen, dass er gewillt ist, bestehende Probleme in absehbarer Zeit zu beheben. Die Eilmeldung auf der GÖVB-Homepage am 3. Januar 2026 (Tag des ersten großen Schneetreibens des Jahres), wonach der Busverkehr an Heiligabend und Silvester planmäßig eingeschränkt ist, gehört nicht zu den Glanzleistungen der GÖVB-Informationspolitik. Da können wir nur hoffen, dass die Fahrpreise stabil bleiben. Eine Erhöhung würde sicher nicht passen.“ red
22.02.2026 • 10:59 Uhr
Senior kommt von der Fahrbahn ab - Er war einem Wildtier ausgewichen...
Die Polizei berichtet soeben: Am Samstag, 21.02.2026, gegen 19 Uhr, befuhr ein 63-Jähriger aus Marienmünster, die Kreisstraße 59 von Vörden in Fahrtrichtung Altenbergen (Landkreis Höxter). Nach eigenen Angaben sei er in Höhe des Altenbergener Sportplatzes einem Wildtier ausgewichen und so nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Sein Auto habe sich dann überschlagen und sei auf der Seiten liegend zum Stillstand gekommen. Der Senior erlitt erhebliche Verletzungen und wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht. Der Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. MS /Foto: Polizei
22.02.2026 • 10:52 Uhr
m ALDI-Markt: Warnung vor gefährlichem Feuerwehr-Kostüm! Es besteht Erstickungsgefahr!
Im Bad Gandersheimer ALDI Markt ist ein Produktrückruf öffentlich angeschlagen. Dort wird vor zwei Kostümen gewarnt. Kleinteile könnten sich lösen. Wenn sie Kids verschlucken besteht Erstickungsgefahr. Wer die Textilien mit den Motiven Maikäfer und Feuerwehr gekauft hatte sollte sie unbedingt zum ALDI zurückbringen. Es gibt das Geld retour! red/Foto: FisWMG
22.02.2026 • 10:50 Uhr
Uslar um 11 Uhr: Fahrzeugführer übersieht Pkw, verursacht Unfall und haut danach einfach ab!
Tatort: Uslar, Wiesenstraße 20, Tstzeit: Sonnabend, 21.02.2026, 11 Uhr. Die Polizei berichtet:
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer fährt vom Parkplatz eines Baumarktes auf die Zufahrt eines Verbrauchermarktes und übersieht dabei den PKW einer 34 - Jährigen Fahrzeugführerin aus einem Ortsteil von Bodenfelde. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden weicht die 34-Jährige nach links aus und kollidiert mit einer Mauer. Es entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 2500 Euro. Der Verursacher entfernt sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Zeugen, die Hinweise Unfallhergang oder zum -verursacher machen können werden gebeten sich bei der Polizei Uslar unter der Telefonnummer 05571/80060 zu melden. st
22.02.2026 • 10:46 Uhr
13-Jähriger löst mit seiner Spielzeugpistole spektakulären Polizeieinsatz in Einbeck aus!
Tatort: Einbeck, Parkanlage "Bäckerwall", Tatzeitpunkt: Freitag, 20.02.2026, 11:38 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Ein Junge hat am Freitagvormittag an der Parkanlage Bäckerwall einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 13-Jährige aus Einbeck wurde zuvor dabei beobachtet, wie dieser, auf einer Parkbank sitzend, mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand hantierte.
Bei der umgehenden Überprüfung durch mehrere Funkstreifenbesatzungen aus Einbeck und Northeim konnte bei dem Jungen in der Jackentasche ein hälftig herausragender pistolenähnlicher Gegenstand festgestellt werden. Der Gegenstand konnte dem 13-Jährigen widerstandslos abgenommen werden. Hierbei handelte es sich um eine erlaubnisfreie Spielzeugspistole (Soft-Air-Waffe). Aufgrund ihres Aussehens und Beschaffenheit war diese jedoch nicht ohne weiteres als solche zu erkennen.
Bei einer anschließenden Durchsuchung des mitgeführten Rucksacks konnte eine weitere baugleiche Spielzeugpistole aufgefunden werden. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.
Die Parkanlage war zum Vorfallszeitpunkt stark frequentiert.
Die Tragweite und Gefährlichkeit des Handelns waren dem 13-Jährigen offensichtlich nicht bewusst. Der Junge wurde im Anschluss einem Erziehungsberechtigten übergeben.
Polizei erklärt, warum
sie mit „größeren“
Einsatz reagieren mußte!
Die Polizei Einbeck weist darauf hin, dass Einsätze im Zusammenhang mit schusswaffenähnlichen Gegenständen turnusmäßig einen größeren Polizeieinsatz auslösen, da zu Beginn nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, ob von einer realen Gefahr auszugehen ist. schu
22.02.2026 • 10:45 Uhr
Olaf Lies gratuliert Uwe Schwarz zum Bundesverdienstkreuz und fragt nach dem Miniorden am Revers
Noch einmal sind dem soeben mit dem Bundesverdienstkreuz 1.Klasse ausgezeichneten Bad Gandersheimer Politiker Uwe Schwarz (wir berichteten topaktuell und exklusiv) besondere Gratulationen zuteil geworden. Auf dem Nominierungsparteitag der SPD am Samstag waren es erst Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt, MdB, die Schwarz vor den über 100 Teilnehmenden in den Harz-Weser-Werkstätten mit Worten und einem Blumenstrauß herzlich gratulierte. Dem stand der anwesende SPD Landesvorsitzende und Ministerpräsident Olaf Lies in nichts nach. „Du hast die Auszeichnung verdient!“, befand Lies in aller Deutlichkeit. Allerdings erlaubte sich der prominente Gast augenzwinkernd den freundlichen Hinweis an „mein lieber Uwe“, dass man den Orden auch in seiner Miniaturausgabe als Anstecker im Revers jederzeit ruhig tragen und vorzeigen dürfe. Schwarz nahm den Tipp mit einem Lächeln zur Kenntnis. Vermutlich war die Auszeichnung noch zu frisch für ihn, um an diese Detailmodalität der Präsentation zu denken. red
Die Bilder dokumentieren Frauke Heiligenstadt bei der Übergabe der Blumen. MP Olaf Lies gratuliert ebenfalls und berührt vorsichtig das Revers am Sakko mit dem Fingerzeig, wo sich der Miniorden im Alltag anstecken und vorzeigen lässt. Fotos: FisWMG
22.02.2026 • 10:44 Uhr
Auf der L546 am helllichten Tag: Alleinbeteiligt von Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet - 17.500 Euro Schaden!
Ereignisort: Einbeck / Kohnsen, Landesstraße 546 (Vardeilser Landstraße), Errigniszeit: Samstag, 21.02.2026, 13:55 Uhr.
Die Polizei berichtet soeben: Ein 30-jähriger Fahrzeugführer aus dem Bereich Einbeck befuhr mit seinem Pkw Ford die L546 aus Kohnsen kommend in Richtung Vardeilsen. Im Ausgang einer Rechtskurve verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern, touchierte eine Schutzplanke und kam unfallbedingt in einem angrenzenden Böschungsgraben zum Stillstand. Der Fahrzeugführer blieb glücklicherweise unverletzt.
Der Pkw war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Hierzu war eine temporäre Fahrbahnsperrung erforderlich. Es kam zu leichten Beeinträchtigungen des Individualverkehrs.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 17.500 Euro geschätzt. schu
22.02.2026 • 10:43 Uhr
Northeimer HC gewinnt 31:25 in Oldenburg – starke zweite Halbzeit dreht das Spiel
Der Northeimer Handball Club hat beim TvdH Oldenburg ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und sich mit 31:25 durchgesetzt. Nach einem knappen 15:16-Rückstand zur Halbzeit zeigte der NHC im zweiten Durchgang eine beeindruckende Leistungssteigerung – und das ohne Mateusz Wróbel, der nur im Notfall zum Einsatz gekommen wäre.
Von Beginn an war klar, dass es gegen die heimstarken Oldenburger eine intensive Aufgabe werden würde. Der NHC musste im Rückraum die Verantwortung neu verteilen – und das Trio Moritz Beltzer, Felix Liebing und Kang Tan übernahm diese Aufgabe über die gesamten 60 Minuten. Immer wieder fanden sie Lösungen gegen die kompakte Defensive der Gastgeber.
Zur Pause lag Northeim noch knapp zurück (15:16), doch nach dem Seitenwechsel übernahm der NHC zunehmend die Kontrolle. Mit mehr Konsequenz im Abschluss und einer stabileren Abwehrarbeit drehten die Gäste das Spiel. Vor allem in der Phase zwischen der 33. und 45. Minute setzte sich Northeim Tor um Tor ab. Beltzer, Bode, Fietz und Liebing trafen in wichtigen Momenten, während die Defensive deutlich aggressiver agierte.
Der NHC knackte damit die bislang beste Abwehr der Liga und fügte Oldenburg zugleich die erste Heimniederlage der Saison zu. Auch in der Schlussphase blieb Northeim souverän, ließ sich von der Atmosphäre nicht beeindrucken und spielte die Führung konzentriert herunter.
Am Ende stand ein verdienter 31:25-Auswärtserfolg, der den Charakter der Mannschaft unterstreicht. Ohne ihren etatmäßigen Spielmacher zeigte das Team Geschlossenheit, Verantwortung und große Moral.
NHC: Beck, Pätz; Renner, Liebing(2), Schuster(1), Sokhorovych(1), Kang(6), Wulf, Wrobel, Bode(7), Pfleiderer, Beltzer(5), Hrabak(6/6), Fietz(3).
Jetzt hat das Team eine Woche spielfrei. Weiter geht es am 08.03.2026 in der Schuhwallhalle. red/ok/Foto: NHC
22.02.2026 • 10:42 Uhr
Nörten-Hardenberg: Unfallflucht mit ca. 3.000 Euro Sachschaden - Polizei nimmt Ermittlungen auf!
Tatort: Nörten-Hardenberg, Ortsteil Angerstein, Hannoversche Straße, Tatzeitpunkt: Samstag, 14.2.2026, 00.00 bis Samstag, 21.2.2026, 16.25 Uhr.
Die Polizei berichtet: Ein bislang unbekannter Täter befuhr die Hannoversche Straße im Nörten-Hardenberger Ortsteil Angerstein. In etwa in der Ortsmitte beschädigte er vermutlich beim Vorbeifahren einen am rechten Fahrbahnrand geparkten schwarzen VW Golf an der linken Fahrzeugsseite.
Anschließend entfernte er sich unerkannt, ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern.
Der Tatzeitraum umfasst ca. eine Woche und liegt zwischen Samstag, 14.2.26, und Samstag, 21.2.2026, 16.25 Uhr.
Durch den Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro an dem geparkten Pkw.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim oder Nörten-Hardenberg zu melden (Telefon 05551-91480 oder 05503-915230). hei
Am Freitag, 20. Februar 2026, fand die Jahreshauptversammlung der TSG Düderode/Oldenrode im Gasthaus Zwickert in Oldenrode statt. Mit 109 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnete der Verein eine der bestbesuchten Versammlungen der vergangenen Jahre.
Im Mittelpunkt des Abends standen neben den Berichten des Vorstandes insbesondere zahlreiche Ehrungen. Ausgezeichnet wurden Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit, ihr Engagement als Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie für sportliche Leistungen.
Dazu zählten unter anderem erfolgreiche Sportabzeichen-Absolventinnen und -Absolventen, Teilnehmende und Sieger beim Altämter Staffeltag, Kreismeisterschaften im Kleinfeld-Fußball der Frauen und Männer, Darts-Erfolge auf Bezirksebene sowie vordere Platzierungen bei der Laufserie des Südniedersachsen-Cups 2025. Die Ehrungen erfolgten in Form von Urkunden, Medaillen und Präsenten. Abschließender Höhepunkt des Ehrungsreigens stellte die Ehrung für zwei langjährig engagierte Übungsleiterinnen durch die Sportjugend Niedersachsen dar, die durch die Vorsitzende der Sportjugend Northeim-Einbeck vorgenommen wurde.
Im Vorstand ergab sich eine personelle Veränderung. Schriftwart Jan-Mathis Probst schied nach vierjähriger Tätigkeit aus dem Amt aus. Der Verein dankte ihm für seine engagierte Arbeit. Zum neuen Schriftwart wurde Arne Willems gewählt, der künftig diese Aufgabe im Vorstandsteam übernimmt.
Der Kassenwart berichtete über eine stabile Finanzlage des Vereins. Mit Blick auf allgemeine Kostensteigerungen wird sich der Verein im kommenden Jahr mit der Beitragsentwicklung befassen.
Nach rund eineinhalb Stunden endete der offizielle Teil der Versammlung mit Grußworten des Ortsbürgermeisters sowie von Gästen des TSV Willershausen. Im Anschluss klang der Abend in geselliger Runde aus.
Die TSG Düderode/Oldenrode bedankt sich bei allen Mitgliedern für ihre Verbundenheit und die Unterstützung der
Vereinsarbeit.
Namen der anwesenden Geehrten:
25 Jahre: Thore Schanz, Marta Lenz-Blattert, Enrico Kubik, laura-Denise Gloth
50 Jahre: Ludolf von Oldershausen, Ilona Baschin, Andrea Neubert, Doris Meyer, Susanne Ahrent.
Die erfolgreichen Sportabzeichenabsolventen
Meistermannschaft Kleinfeld
Vorstand der TSG Düderode/Oldenrode 2026. red/Fotos: TSG
21.02.2026 • 20:27 Uhr
In Schlangenlinien über die Autobahn...und dann nicht mehr steh- und gehfähig!
Am heutigen Morgen gegen 02:25 Uhr fiel einer Funkstreifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim ein LKW auf der Autobahn auf, welcher in starken Schlangenlinien über alle drei Fahrstreifen fuhr. Bei der folgenden Kontrolle auf einem Parkplatz bestätigte sich der Verdacht relativ schnell. Der 31-jährige Fahrzeugführer (dem Vernehmen nach kein Deutscher) war nicht mehr geh- und stehfähig, geschweige denn konnte er vor Ort einen Atemalkoholtest abgeben. Es folgte eine Blutentnahme, die Sicherstellung des Führerscheins und die Erhebung einer Sicherheitsleistung. Die Weiterfahrt wurde untersagt. fau
21.02.2026 • 20:20 Uhr
Herzlichen Glückwunsch! 75 Jahre Bad Hersfelder Festspiele mit viel Bürgerbeteiligung - Elke Hesse will künstlerische Qualität steigern!
Die neue Intendantin Elke Hesse will die künstlerische Qualität der Bad Hersfelder Festspiele steigern. Im 75. Jahr der Festspiele sollen mehr Menschen aus der Region eingebunden werden.
Die Bad Hersfelder Festspiele feiern in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Für die Jubiläumssaison vom 26. Juni bis 16. August 2026 sind nach Angaben der Intendantin Elke Hesse bereits rund 70 Prozent der Karten verkauft. Hesse, die die Leitung 2025 übernommen hat, will das traditionsreiche Festival künstlerisch weiterentwickeln und seine überregionale Bedeutung stärken.
Langfristig solle Bad Hersfeld vom künstlerischen Anspruch her in einer Reihe mit den Bayreuther Festspielen, den Bregenzer Festspielen und den Salzburger Festspielen wahrgenommen werden, sagte die 61-jährige Wienerin dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Die Spielzeit wird mit Bühnen- und Kostümbildpräsentationen und der
Besetzung der Ensembles konkreter.»
# Beteiligungsprojekte wie
der «Herzfeld-Chor» mit
mehr als 100 Mitwirkenden
Einen Schwerpunkt setzt Hesse auf Beteiligungsprojekte für Bürgerinnen und Bürger. Unter dem Motto «Wir 26» beziehe ein groß angelegtes Community-Projekt Menschen aus der Region ein. Dazu zählt der «Herzfeld-Chor» mit mehr als 100 Mitwirkenden. Ziel sei es, die Festspiele stärker in die Stadt hineinwirken zu lassen und neue Publikumsschichten zu erreichen. «Das Singen kennt keine sprachlichen Barrieren; es schafft ein Gemeinschaftsgefühl», sagte Hesse.
Zum Festival gehören zudem kostenfreie Angebote für Jugendliche wie ein Musikprojekt mit einer Berliner Gruppe. Zugleich verwies Hesse auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, da sich die Festspiele zu großen Teilen über Eintrittsgelder finanzieren. Ergänzend sind montags Sonderformate mit Gastauftritten bekannter Schauspieler geplant. Zu den Veränderungen zählt Hesse auch ein neues Design und eine barrierefreie Internetseite. Zudem werden die Aufführungen ohne Pause gespielt.
# Kunst und Kultur sollen
Menschen unterschiedlicher
Herkunft zusammenbringen
«Wir wollen die traumhafte Kulisse der Stiftsruine, diesen sakralen Raum, für die Inszenierungen stärker hervorheben», sagte die Intendantin. Theater könne Menschen emotional bewegen und neue Perspektiven eröffnen. «Man sollte sich einfach darauf einlassen, Theater mit offenen Augen und Ohren wahrnehmen.» Den Begriff Hochkultur lehne sie ab. Kunst und Kultur seien vielmehr ein Mittel, um Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen.
Künstlerisch setzt Hesse auf Klassiker sowie exklusive Produktionen für den «einzigartigen» Aufführungsort. Geplant sind unter anderem Neuinterpretationen antiker Stoffe wie «Parzival oder Die Suche nach dem Heiligen Gral» in einer Überschreibung und Uraufführung durch Regisseur Michael Schachermaier mit Hauptdarsteller Thieß Brammer. Das Musical «Something Rotten» werde als deutschsprachige Erstaufführung gezeigt. Für die Komödie „Lysistrata» wurden bereits die Besetzungen Gesine Cukrowski und Markus Gertken bekanntgegeben.
Hesse hatte die Festspiele bereits von 2006 bis 2009 geleitet. In Wien leitet Hesse weiterhin das MuTh, Konzertsaal der Wiener Sängerknaben. Rode
21.02.2026 • 20:18 Uhr
Konzept zur Ganztagsbetreuung soll zunächst vor Ort diskutiert werden! CDU-Fraktion will abgestimmtes Vorgehen mit allen Beteiligten in Kreiensen und Greene
In seiner letzten Sitzung hat sich der Schulausschuss mit den Möglichkeiten der Umsetzung des Rechtsanspruches auf eine Ganztagsbetreuung ab der 1. Klasse befasst. Konkret ging es um die Realisierung im Bereich der Grundschule Kreiensen mit den beiden Standorten in Kreiensen und Greene. Da die finanziellen Mittel seitens des Landes begrenzt sind, muss man vor Ort entscheiden, wie ein sinnvoller Mitteleinsatz unter Beachtung der pädagogischen Notwendigkeiten erfolgen kann. Vor dem Hintergrund der personellen, finanziellen und logistischen Ressourcen muss ein ausgewogenes Maß gefunden werden.
In der Schulausschusssitzung hatten sich daher Verwaltung, Politik und Schulleitung bereits im Grundsatz ausgetauscht. Um die Elternschaft in die Überlegungen und insbesondere zu zukünftigen Lösungen frühzeitig einzubeziehen, war man so verblieben, dass sich zunächst Schulleitung und Schulvorstand der Grundschule Kreiensen mit einer auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmten Konzepterstellung befassen.
Erst danach, so die CDU-Stadtratsfraktion in einer Mitteilung, werde man auf Grundlage dieser Vorschläge gemeinsam mit allen Beteiligten erneut diskutieren und eine Lösung auf den Weg bringen.
„Uns ist wichtig, dass alle einbezogen werden und niemand vor vollendete Tatsachen gestellt wird“, so die Vorsitzende des Schulausschusses Beatrix Tappe-Rostalski. Daher sei ein koordinierter Ablauf bis zur Diskussion und Entscheidung verabredet worden. Der Ganztagsanspruch für die Grundschüler bereits ab der 1. Klasse biete sicher Chancen, müsse aber ebenso gut zwischen den verfügbaren Ressourcen abgewogen werden, „um schlussendlich das Beste zu erreichen“ beschreibt die CDU-Fraktion das abgestimmte Vorgehen.
Um den Vorgang zu beschleunigen und eine Einbindung der Elterschaft zu gewährleisten, sieht man die Konzeptvorschläge bei Schulleitung und Schulvorstand der Grundschule Kreiensen in besten Händen. Erst danach soll im offiziellen Rahmen des Schulausschusses erneut diskutiert und entschieden werden. red
21.02.2026 • 20:17 Uhr
SPD: Politisches Schwergewicht Simon Hartmann mit 100 Prozent zum Landratskandidaten gekürt!
Mit einem 100prozentigen Vertrauensbeweis ist soeben Simon Hartmann, noch Bürgermeister in der Kreisstadt Northeim, erwartungsgemäß und nun offiziell zum Landratskandidaten seiner Partei nominiert worden. Bei der geheimen Abstimmung in den Harz-Weser-Werkstätten erhielt er von 98 abgegebenen Stimmen 98mal Ja. Zu den ersten Gratulanten gehörte SPD Landeschef Olaf Lies. Er hatte in seiner Rede vor den Delegierten und Gästen die Talente, Kompetenzen und die Leidenschaft Hartmanns, sich für die Gemeinschaft einzusetzen herausgestrichen und ihn als ausgezeichneten Landratskandidaten empfohlen. Angesichts der bekannten schwachen wie umstrittenen Mitbewerber bei der Wahl am 13. September 2026 ist davon auszugehen, dass das politische Schwergewicht Hartmann beste Chancen hat, die Wahl zu gewinnen. Er wolle dafür jetzt kämpfen, versprach Simon Hartmann unter dem mehrfachen Beifall der Delegierten. red/Video: FisWMG
Weitere Berichterstattung.
21.02.2026 • 20:08 Uhr
Gestalten statt verwalten – Bovender Grüne nominieren die Co-Fraktionsvorsitzende Maike Erb- Brinkmann als Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl 2026.
„Die nächsten acht Jahre steht Bovenden vor großen Herausforderungen. Dieser Verantwortung wollen und werden wir uns als BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN stellen und haben heute unsere Co- Fraktionsvorsitzende im Bovender Rat, Maike Erb-Brinkmann, als Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl 2026 nominiert. Als zweitstärkste Partei im Bovender Gemeinderat stehen wir in der Verantwortung gegenüber unseren vielen Wählerinnen und Wählern, auch ein personelles Angebot für den Posten der Bürgermeisterin zu machen“, so Parteisprecherin Dr. Swantje Eigner-Thiel.
„Wir sind ein starkes und engagiertes Team im Gemeinderat und ich bedanke mich bei meiner Fraktion und meiner Partei für das Vertrauen, mich als Kandidatin zu nominieren“, so die seit 5 Jahren in der Kommunalpolitik aktive Geoökologin Maike Erb-Brinkmann. „Trotz starken Gegenwinds durch CDU und SPD haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht, wurde nicht zuletzt die Neujahrsansprache des Bürgermeisters mit unseren grünen Projekten eingeleitet. Die ersten beiden Punkte in der Rede, die kommunale Wärmeplanung und der Ausbau der Photovoltaik, gehen ganz maßgeblich auf unsere Vorarbeiten bzw. unsere grünen Anträge zurück. Zugleich möchten wir uns auf dem bisher Erreichten nicht ausruhen. Ein gutes, sicheres, nachhaltiges Leben für alle will gestaltet werden.“
„Mit Maike Erb-Brinkmann haben wir eine starke Kandidatin“, begrüßt auch der grüne Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterkandidat 2021, Michael Lühmann, die Nominierung. „Dass wir mit Maike Erb-Brinkmann erneut eine Bürgermeisterkandidatin nominieren, zeigt, dass wir einen klaren politischen Anspruch haben und ein ernsthaftes Angebot machen wollen. Maike Erb- Brinkmann schätze ich als sehr empathische Person, die sich immer wieder mit zielführenden und lösungsorientierten Vorschlägen einbringt und dabei versucht, alle konstruktiv mitzunehmen. Ein wohltuender Unterschied im von uneinsichtigen Männern dominierten Bovender Rat.“
Zum Hintergrund:
Maike Erb-Brinkmann ist seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion, Beigeordnete im Verwaltungsausschuss und ordentliches Mitglied im Jugend- und Schulausschuss sowie Ratsfrau im Gemeinderat Bovenden und im Ortsrat Eddigehausen. Die 53-jährige hat ihre Jugend in Bovenden verbracht. Zum Studium der Geoökologie und für die ersten Berufsjahre war sie in Süddeutschland, bevor sie 2011 zusammen mit ihrer Familie zurück nach Eddigehausen zog. In einem kleinen Unternehmen leitet Maike Erb-Brinkmann seit über 10 Jahren Forschung und Beratung zur Düngung in der Landwirtschaft. Sie ist Herausgeberin des Infoblattes „Unser Bovenden“ (abrufbar unter https://gruene-bovenden.de/gruene-zeitung), das regelmäßig über die Arbeit in der Kommunalpolitik berichtet.
21.02.2026 • 08:51 Uhr
Nach dem Schnee singen wieder die Kettensägen - Gesunde Bäume in Bad Gandersheim gefällt
Gerade ist der Schnee abgetaut, da wird in Bad Gandersheim und Umgebung mächtig in der Natur geholt. An verschiedenen Stellen sind in den vergangenen Tagen die professionellen Baumfäller mit ihren Kettensägen unterwegs und im Einsatz gewesen. Ob im Kurpark, an der Gande oder der Eterna sind überwiegend gesunde Bäume beseitigt worden, behaupten Baumschützer. Dem Vernehmen nach vornehmlich deswegen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, wird von offizieller Seite dagegengehjalten.
Baumschützer und -schützerinnen haben die Aktionen mit kritischen Kommentaren begleitet. "Muss das immer so heftig sein - ausgerechnet in der Stadt der Landesgartenschau...?". Foto/Video: FisWMG
21.02.2026 • 08:39 Uhr
KEF-Empfehlung: Öffentliche-Rechtliche Fernsehsender wollen schon wieder mehr Geld
Die Öffentlich Rechtlichen Fernsehsender von ARD und ZdF wollen schon wieder mehr Geld! Die Finanzkommission KEF empfiehlt eine Anhebung des Rundfunkbeitrags um 28 Cent im kommenden Jahr. Damit bleibt die Kommission um 30 Cent unter der Empfehlung vor zwei Jahren.
Die Finanzkommission KEF empfiehlt, den Rundfunkbeitrag ab dem 1. Januar 2027 um 28 Cent auf 18,64 Euro anzuheben. Wie die Kommission am Freitag in Berlin mitteilte, liegt diese Empfehlung deutlich unter der 2024 empfohlenen Anhebung des Rundfunkbeitrags auf
18,94 Euro zum 1. Januar 2025. Dies liege vor allem daran, dass die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag und Finanzerträge der öffentlich-rechtlichen Sender höher ausfielen als 2024 geschätzt. Auch hätten ARD und ZDF Investitionen verschoben und daher mehr v on ihren auf Festgeldkontbn geparkten Eigenmittel zur Verfügung.
Der Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), Martin Detzel, sagte, die Feststellungen des am Freitag vorgelegten 25. Berichts stellten die Ergebnisse des vor zwei Jahren veröffentlichten Berichts nicht infrage. Der neue
Bericht habe Veränderungen der vergangenen zwei Jahre bewertet und daher die Beitragsempfehlung aktualisiert.
# Beschwerde beim
Bundesverfassungsgericht
Die Länder hatten die von der KEF empfohlene Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 58 Cent auf 18,94 Euro pro Monat zum 1. Januar 2025 nicht umgesetzt. ARD und ZDF hatten deswegen Ende 2024 eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, über die noch
nicht entschieden wurde. Der Rundfunkbeitrag liegt seit Juli 2021 bei 18,36 Euro. Das Bundesverfassungsgericht hatte zuvor den Rundfunkbeitrag erhöht, weil die Länder schon damals eine entsprechende KEF-Empfehlung nicht umgesetzt hatten. epd
21.02.2026 • 08:34 Uhr
CDU: Sie freuen sich und applaudieren Kanzler Friedrich Merz fast elf Minuten lang Mut zu
Riesenevent der CDU gestern und heute in Berlin. Beim Bundesparteitag der Christdemokraten dabei auch CDU-Kreisvorsitzender David Artschwager aus Bad Gandersheim. Sichtlich beeindruckt hat ihn - wie die anderen Gäste und Delegierten - der Auftritt ihres Vorsitzenden und Kanzlers Friedrich Merz. Bei seiner Wiederwahl als Parteichef erhielt er 91,1 Prozent Zustimmung: 887 Ja-Stimmen macht 91,1 Prozent. Artschwager beeindruckt: "Merz hielt eine sehr gute und auch selbstkritische Rede! Danach gab es elf Minuten Applaus für unseren Kanzler!"
Auf dem Bild freuen sich über die gute (Zu-)Stimmung von links Wolfsburg CDU-Kreisvorsitzender Christoph Molnar, CDU-Bundesgeralsekretär Karsten Lindemann, Northeims CDU-Kreisvorsitzender David Artschwager und Niedersachsens CDU-Landeschef Lechner. red/Foto Spectator/Screen ARD
21.02.2026 • 08:23 Uhr
Reifendiebstahl in Greene
Tatort: Einbeck/Greene, Im Löberfeld, Tatzeit: 20.02.2026, 04:40 Uhr bis 04:50 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Im genannten Zeitraum haben zwei unbekannte Täter in Greene in der Straße Im Löberfeld vier Winterreifen von einem dortigen Grundstück entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.250 Euro.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat bzw. den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Gandersheim unter 05382/95390 zu melden. ahr
20.02.2026 • 18:49 Uhr
Bis in die Abendstunden werden erneut Bad Gandersheimer Kanalrohre untersucht
Unter Flutlicht haben am Donnerstagabend weitere Untersuchungen des Kanalnetzes in Bad Gasndersheim stattgefunden. Zu beobachten gegen 19.29 Uhr im Sektor "An der Stadtmauer". Dort war ein starkes Equipment von Technik und Fahrzeugen und Aggregaten eines Spezialunternehmens aus Northeim aufgefahren. Dem Vernehmen wurden dabei Kamerasysteme in Schächten und Rohren eingesetzt. In Bereitschaft standen gleich zwei Saug- und Spülwagen aus Northeim. Die Arbeitskräfte hatten weiße Overalls angezogen.
Dem Vernehmen nach stehen die erneuten Untersuchungen (unter anderem auch auf dem Marktplatz) in Verbindung mit der Sanierung des abschnittsweise schwer maroden Abwasserbeseitigungssystems in Bad Gandersheims Unterwelt. Bekanntlich haben die erforderlichen Sanierungen ein hohes Ausmaß an technischen und finanziellen Aufwendungen. Zuletzt waren damit die drastischen Erhöhungen der Abwassergebühren vom Bürgermeister Niklas Kielhorn begründet worden. red/Video: FisWMG
20.02.2026 • 18:29 Uhr
Bunte Osterferien: Neuer Ferienpass für Kinder und Jugendliche ist da
Die Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege freut sich sehr, auch in diesem Jahr einen Osterferienpass für Kinder und Jugendliche anbieten zu können. Damit erwartet Kinder und Jugendliche in den kommenden Osterferien ein buntes, abwechslungsreiches und fröhliches Programm voller Erlebnisse, Kreativität und gemeinsamer Zeit.
Ein besonderes Highlight ist der einwöchige Talentcampus zum Thema Trommeln, Outdoorpädagogik und Malen. Dieses Angebot verbindet auf wunderbare Weise Spaß, Kreativität und Naturerfahrungen. Hier können sich Kinder künstlerisch zur Thematik Kinderrechte ausprobieren, gemeinsam musizieren und draußen aktiv sein. Gleichzeitig möchte die Stadtjugendpflege mit diesem Angebot Familien unterstützen und einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten.
Darüber hinaus ist es gelungen, gemeinsam mit engagierten Verbänden und Vereinen ein vielseitiges Ferienprogramm auf die Beine zu stellen. Die Teilnehmenden dürfen sich unter anderem auf tierische Begegnungen mit Alpakas freuen, die sicherlich für strahlende Augen sorgen werden. Ein fröhlicher Kinderkino-Tag lädt zum gemeinsamen Lachen und Mitfiebern bei „Checker Tobi III“ ein, während Yoga-Angebote speziell für Kids und Teens Bewegung, Entspannung und neue Energie bringen.
Ein spannender Erlebnistag am Harzhorn bietet Gelegenheit, Natur, Geschichte und Gemeinschaft aktiv zu entdecken. Der PS.SPEICHER lädt Familien zum Taschentuning sowie einer Erlebnisrallye ein. Mit der Aktion „Tatü Tata“ unterstützt die Bücherei in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr den Ferienpass während der Osterferien. Beim „Girls’ Day“ im Jugendraum können Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren gemeinsam Chillen, Musik hören und Snacks sowie Pizza verspeisen. Garniert wird dies mit alkoholfreien Getränken. Ergänzt wird das Ferienprogramm durch Wing Tsun, ein Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskurs, der Kindern und Jugendlichen Sicherheit, Selbstvertrauen und wichtige Kompetenzen für den Alltag vermittelt.
„Dieses Ferienprogramm wäre ohne das große Engagement unserer Vereine, Verbände und Partner nicht denkbar. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich für das Wohl unserer Kinder einsetzen. Mit diesem vielfältigen Programm schaffen wir eine Möglichkeit zum Ausprobieren, zum Entdecken und zum Zusammenwachsen. Jede und jeder soll die Chance haben, Neues zu erleben und eigene Talente zu entfalten“, hebt Bürgermeister Niklas Kielhorn hervor.
Die Stadtjugendpflege lädt alle Kinder, Jugendlichen und Eltern herzlich ein, den Osterferienpass zu nutzen und unvergessliche Ferientage zu erleben. Die Anmeldung ist ab Sonnabend, 21. Februar, ab 9.00 Uhr unter Verwendung des QR-Codes auf dem beigefügten Info-Flyer möglich.
Stadtjugendpfleger Andreas Hafner (Foto) freut sich auf viele lachende Gesichter und erlebnisreiche Osterferien. sbg / Foto: FisWMG/ Flyer: Stadt Bad Gandersheim
20.02.2026 • 18:20 Uhr
Einbrecher mit Pudelmütze bei Tatausführung gestört und geflüchtet - Zeugen von Polizei gesucht
Die Northeimer Polizei berichtet heute: Eine bislang unbekannte Person versuchte sich am vergangenen Freitag über die Terassentür gewaltsam Zutritt zum Einfamilienhaus eines 83-jährigen Mannes zu verschaffen. Während der Tatausführung wurde er durch den Hauseigentümer überrascht, welcher sich zur Tatzeit auch innerhalb des Hauses aufhielt. Im weiteren Verlaufflüchtete die unbekannte Person fußläufig vom Tatort in unbekannte Richtung. Ein Eindringen in das Objekt fand nicht statt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 500,00 Euro.
Die Person konnte wie folgt beschrieben werden:
- männlich,
- sportliche Gangart,
- schwarze Jacke + Hose,
- schwarze Pudelmütze.
Die Polizei Northeim sucht nun Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der unbekannten Person geben können.mil
20.02.2026 • 18:18 Uhr
Konzept zur Ganztagsbetreuung soll zunächst vor Ort diskutiert werden! CDU-Fraktion will abgestimmtes Vorgehen mit allen Beteiligten in Kreiensen und Greene
In seiner letzten Sitzung hat sich der Schulausschuss mit den Möglichkeiten der Umsetzung des Rechtsanspruches auf eine Ganztagsbetreuung ab der 1. Klasse befasst. Konkret ging es um die Realisierung im Bereich der Grundschule Kreiensen mit den beiden Standorten in Kreiensen und Greene. Da die finanziellen Mittel seitens des Landes begrenzt sind, muss man vor Ort entscheiden, wie ein sinnvoller Mitteleinsatz unter Beachtung der pädagogischen Notwendigkeiten erfolgen kann. Vor dem Hintergrund der personellen, finanziellen und logistischen Ressourcen muss ein ausgewogenes Maß gefunden werden.
In der Schulausschusssitzung hatten sich daher Verwaltung, Politik und Schulleitung bereits im Grundsatz ausgetauscht. Um die Elternschaft in die Überlegungen und insbesondere zu zukünftigen Lösungen frühzeitig einzubeziehen, war man so verblieben, dass sich zunächst Schulleitung und Schulvorstand der Grundschule Kreiensen mit einer auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmten Konzepterstellung befassen.
Erst danach, so die CDU-Stadtratsfraktion in einer Mitteilung, werde man auf Grundlage dieser Vorschläge gemeinsam mit allen Beteiligten erneut diskutieren und eine Lösung auf den Weg bringen.
„Uns ist wichtig, dass alle einbezogen werden und niemand vor vollendete Tatsachen gestellt wird“, so die Vorsitzende des Schulausschusses Beatrix Tappe-Rostalski. Daher sei ein koordinierter Ablauf bis zur Diskussion und Entscheidung verabredet worden. Der Ganztagsanspruch für die Grundschüler bereits ab der 1. Klasse biete sicher Chancen, müsse aber ebenso gut zwischen den verfügbaren Ressourcen abgewogen werden, „um schlussendlich das Beste zu erreichen“ beschreibt die CDU-Fraktion das abgestimmte Vorgehen.
Um den Vorgang zu beschleunigen und eine Einbindung der Elterschaft zu gewährleisten, sieht man die Konzeptvorschläge bei Schulleitung und Schulvorstand der Grundschule Kreiensen in besten Händen. Erst danach soll im offiziellen Rahmen des Schulausschusses erneut diskutiert und entschieden werden. red
20.02.2026 • 18:15 Uhr
Tote aus dem Kiessee - Obduktion ergibt Ertrinken als Todesursache, Ermittlungen sind abgeschlossen
Die 80 Jahre alte Seniorin, die am Dienstagmittag (17.02.26) leblos aus dem Göttinger Kiessee geborgen wurde ist ertrunken. Das ist das Ergebnis einer am Freitagvormittag (20.02.26) erfolgten Obduktion. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich im Zuge der rechtsmedizinischen Untersuchung nicht ergeben.
Die polizeilichen Ermittlungen sind damit abgeschlossen. Der Leichnam der 80-Jährigen wurde von der Staatsanwaltschaft Göttingen zur
Bestattung freigegeben. jk
20.02.2026 • 18:15 Uhr
Temporäre Sperrungen AS Northeim Nord – Fahrtrichtung Kassel Dauer der Arbeiten: 23. bis 27. Februar 2026 zwischen 9 und 15 Uhr!
Von Montag, 23. Februar 2026, bis Freitag, 27. Februar 2026, führt die Via Niedersachsen an der Anschlussstelle Northeim Nord, Fahrtrichtung Kassel, Baumfällarbeiten durch.
An diesen Tagen kommt es zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr zu temporären Sperrungen der Anschlussstelle.
Der Bereich kann über die ausgeschilderte Umleitung U66 umfahren werden. „Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit“, heißt es in einer Via Medienmitteilung. red
20.02.2026 • 18:11 Uhr
EZB-Nachfolge: Märkte bleiben gelassen
Nach einem verhaltenen Wochenstart mit einem Börsenfeiertag in den USA und ohne marktbewegenden Konjunkturdaten kam die abgelaufene Handelswoche an den Kapitalmärkten nur langsam in Gang. Zur Wochenmitte reichte es jedoch wieder für neue Höchststände an den europäischen Aktienmärkten. In der zweiten Wochenhälfte belastete erneut die nach wie vor ungeklärte Konfliktlage um das iranische Atomprogramm. Der Ölpreis legte deutlich zu, auf über 70 US-Dollar pro Barrel.
Auch aus Deutschland kamen keine positiven Wirtschaftsdaten. So richtig will die deutsche Konjunktur nicht anspringen: Nach einigen kräftigeren Signalen, etwa bei den Auftragseingängen, gab es mit dem ZEW-Stimmungsindex wieder eine Enttäuschung. Zwar hatte sich die Lagebeurteilung ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau spürbar gesteigert, doch auf die Erwartungen hat sich das nicht positiv ausgewirkt, diese sind sogar gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Insgesamt hat sich das ZEW-Klima aber trotzdem leicht auf das höchste Niveau seit dem vergangenen Sommer verbessert. Das trug dann auch dazu bei, dass sich die Kapitalmarktzinsen leicht nach unten bewegten, womit der starke Renditeanstieg seit Jahresbeginn teilweise wieder rückgängig gemacht wurde.
Die Rücktrittsmeldung von EZB-Präsidentin Lagarde, die ihre Amtszeit vorzeitig beenden könnte, um angesichts unsicherer politischer Perspektiven im Euroraum der Geldpolitik einen geordneten Übergang auf eine Nachfolge zu ermöglichen, wurde unaufgeregt von den Marktteilnehmern aufgenommen. Dies ist ein gutes Zeichen, denn es signalisiert, dass die europäische Geldpolitik bislang in guten Händen lag und im Markt keinerlei Befürchtungen vorliegen, die die Stabilität des Euros in der Zukunft in Frage stellen. Tatsächlich ist die europäische Geldpolitik zusammen mit der Außenhandelspolitik der am besten funktionierende Bereich der europäischen Integration.
Hop oder Top heißt in der kommenden Woche für die deutsche Volkswirtschaft. Nachdem die jüngsten Konjunktursignale aus Deutschland gemischt ausgefallen waren, gibt das ifo Geschäftsklima am Montag Aufschluss über die Stimmung hierzulande wieder. Die Februarzahlen gelten als Wegweiser dafür, wie es mit der deutschen Konjunktur nun weitergeht: auf- oder abwärts.
20.02.2026 • 10:07 Uhr
Ministerpräsident Lies (II) hilft: Prominenter Gast bei Kür des Landratskandidaen
Erste prominente Unterstützung bei der Nominierung des Landratskandidaten der SPD im Landkreis Northeim gibt es am morgigen Samstag. Bei der Nominierungskonferenz ab 10.30 Uhr im großen Versammlungssaal der Harz-Weser-Werkstätten in Northeim hat sich dem Vernehmen nach Niedersachsen SPD-Landesvorsitzender, Ministerpräsident Olaf Lies, angesagt. Die SPD kürt in Northeim ihren Landratskandidaten. Bislang ist als einziger Bewerber vom Vorstand Simon Hartmann, aktuell Bürgermeister in der Kreisstadt, vorgeschlagen. Es wird fest damit gerechnet, dass er das parteiinterne Rennen macht. red
20.02.2026 • 09:57 Uhr
Ministerpräsident Lies(I) meint: "Integrationsbündnis gibt Kraft"
Vor zehn Jahren schlossen sich zahlreiche gesellschaftliche Akteure in Niedersachsen zusammen, um die Eingliederung der zahlreichen nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge voranzubringen. Ministerpräsident Lies zieht heute eine Bilanz.
Zehn Jahre nach der Ankunft zahlreicher Flüchtlinge in Deutschland hat Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) eine positive Bilanz des Integrationsbündnisses «Niedersachsen packt an» gezogen. Zwar wären einzelne Aufgaben auch ohne ein solches
Bündnis möglich gewesen. «Aber das Bündnis gibt gemeinsame Kraft, gerade in Zeiten, in denen es schwierig wird», sagte Lies dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Wenn man bestimmte öffentliche Debatten durchstehen muss, bietet es Rückhalt und ein Fundament.»
Dadurch seien Projekte möglich geworden, die es sonst nicht gegeben hätte.
Das nach eigenen Angaben bundesweit einzigartige Bündnis war Ende November 2015 gegründet worden, um die Eingliederung der Geflüchteten voranzubringen. Dabei geht es um Sprachkurse, Bildung, Arbeit oder den Wohnungsmarkt. Neben der Landesregierung beteiligen sich auch Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmen, Wohlfahrtsverbände und Kommunen. Das Bündnis feierte am Donnerstag mit einer Netzwerk-Konferenz in Hannover sein zehnjähriges Bestehen. epd
20.02.2026 • 09:51 Uhr
15.000 Euro Schaden und eine verletzte Person nach Vorfahrtsmissachtung
Tatort: Northeim, B241, Tatzeitpunkt: Donnerstag, 19.02.2026, 20.26 Uhr
Ein 57-jähriger Mann beabsichtigte am Donnerstagabend von der Abfahrt der BAB7 nach links auf die B241 in Fahrtrichtung Northeim abzubiegen. Hierbei übersah er den von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten 32-jährigen Pkw Fahrer, welcher die B241 aus Moringen in Richtung Northeim befuhr. Trotz einer Gefahrenbremsung des 32-jährigen konnte ein Zusammenstoß der beiden Fahrzeugen nicht mehr verhindert werden. Durch die Kollision wurde der 32-jährige Mann leicht verletzt und musste in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden.
Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. mil
20.02.2026 • 09:45 Uhr
Unionsfraktion stärkt Dobrindt im Streit um umstrittene Integrationskurse
Im Streit um die Finanzierung von Integrationskursen für Zugewanderte stellt sich die Unions-Bundestagsfraktion hinter Innenminister Alexander Dobrindt. Die Einschränkung der Zielgruppe sei «der erste Schritt hin zu einer Modernisierung».
In dem seit Tagen andauernden Streit um die Einschränkung von Integrationskursen haben sich die Unionsfraktion und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hinter den
Kurswechsel von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gestellt. «Ich begrüße die Entscheidung des Bundesinnenministeriums, Integrationskurse wieder gezielt auf Personen mit einer guten Bleibeperspektive zu fokussieren», sagte die Integrationsberichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion, Christina Stumpp (CDU), den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Freitag). «Das Bundesministerium des Innern führt die Integrationskurse wieder auf ihren eigentlichen Auftrag zurück», sagte eine Sprecherin des Bamf, das dem Bundesinnenministerium unterstellt ist, derselben Mediengruppe.
Stumpp erklärte, die beschlossene Einschränkung der Teilnehmenden «stärkt die Akzeptanz und Verlässlichkeit unseres staatlichen Angebots nachhaltig. Dies ist der erste Schritt hin zu einer Modernisierung der Integrationskurse in Deutschland.» Künftig sollten diese «passgenauer, digitaler und zielgruppenorientierter» werden. epd
20.02.2026 • 09:41 Uhr
Geschäftsführerin Claudia Berger bestätigt mit Bedauern: Universitätsmedizin Göttingen stellt stationäre 25-Betten-Station ein
Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat darüber informiert, dass sie den Betrieb der stationären 25-Betten-Station der Allgemeinen Inneren Medizin im BürgerGesundheitsPark Bad Gandersheim zum 31. März 2026 einstellen wird.
„Wir nehmen die Entscheidung der Universitätsmedizin Göttingen mit Bedauern zur Kenntnis. Unser Ziel bleibt es, eine verlässliche und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung für die Menschen im Landkreis Northeim und der Region sicherzustellen“, so Claudia Berger, Geschäftsführerin der BürgerGesundheitsPark Bad Gandersheim GmbH.
Der BürgerGesundheitsPark als Gesamtstandort bleibt bestehen. Die dort angesiedelten Einrichtungen wie das MVZ Allgemeinmedizin der UMG mit der hausärztlichen Praxis, die Psychiatrische Versorgungseinheit der UMG, die kardiologische Praxis des Herz- und Gefäßzentrums Göttingen, das Sanitätshaus Deppe, die Gandersheimer Tagespflege, das Helios MVZ Orthopädie und Chirurgie sowie das Augen-OP-Zentrum werden unverändert weiterbetrieben, heißt es in einer heute verbreiteten Medienmitteilung der BGP Bad Gandersheim GmbH.
Schließung der Station löst
in Bad Gandersheim Kritik
und Wut aus
In ersten Reaktionen sowohl von Bürgern und Bürgerinnen als auch aus dem kommunalpolitischen Sektor ist diese negative Entwicklung für den BürgerGesundheitsPark auf heftige Kritik, viel Unverständnis und sogar Wut gestoßen. "Die Versprechungen für einen Standortsicherung des ehemaligen Krankenhauses werden mit der Schließung der Station nicht hat eingehalten!" Die Schließung der Station würde erneut zu einem erneuten Imageverlust der Gesamteinrichtung führen. red/Foto: FisWMG
19.02.2026 • 19:11 Uhr
Harald Martenstein erhält den Deutschen Sprachpreis 2026 - Beachtetes Plädoyer im Thalia-Theater in Sachen Rechts-Links/AfD
Der Kolumnist Harald Martenstein wird am 12. Juni in Kassel mit dem Deutschen Sprachpreis ausgezeichnet. Die Henning-Kaufmann-Stiftung will damit sein «meisterhaftes publizistisches Handwerk» würdigen.
Der Kolumnist, Essayist, Reporter und Romanautor Harald Martenstein erhält den Deutschen Sprachpreis 2026. Martenstein sei einer der renommiertesten Kommentatoren politischer, kultureller, sprachlicher und alltäglicher Vorgänge, begründete die Henning-Kaufmann-Stiftung für die deutsche Sprache am Donnerstag in Kassel die Wahl. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird am 12. Juni in Kassel verliehen. Laudatorin werde die Präsidentin des Deutschen
Bundestages, Julia Klöckner (CDU), sein.
Martenstein habe «seine Sprachkunst» auch in Romanen wie Heimweg (2007), Gefühlte Nähe (2010) und Wut (2021) gezeigt, teilte die Stiftung mit. Den Deutschen Sprachpreis erhalte Martenstein dafür, dass er das «publizistische Handwerk meisterhaft beherrscht» und es
in Verantwortung für die deutsche Sprache ausübe. Sein Deutsch sei zeitgemäß, seine Texte seien witzig und reflektiert, teilweise sarkastisch, «aber nie ins Korsett politischer Korrektheit
eingeschnürt». Wegen seines «gelegentlichen Mangels an politischer Korrektheit», etwa in der Frage des Genderns, sei er auch kritisiert worden.
Seit 2026 schreibt er für «Bild» die Kolumne Mail von Martenstein. Martenstein wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis (2012) und dem Medienpreis für Sprachkritik (2023).
Zum Bild/Video:
Harald Martenstein hält im Hamburger Thalia-Theater eine grandiose Rede zur Rechts-Links-Problematik im allgemeinen und zum AfD-Verbot im besonderen. Dies geschieht im Rahmen der Bühneninszenierung eines Gerichtsprozesses gegen die AfD ausgerechnet während der diesjährigen Lessing-Tage. Persönlichkeiten des politischen, kulturellen und akademischen Lebens schlüpften dafür in die Rollen der Richter, Ankläger, Verteidiger und Zeugen.
Quellen: epd/Screens Internet/WhatsApp/Bild
19.02.2026 • 18:50 Uhr
Von Spuren im Schnee verraten - Mutmaßliche Einbrecher nach Tat in Bösinghausen bei Ebergötzen festgenommen
Amtsgericht Duderstadt erlässt U-Haftbefehle, Ermittlungen dauern an
Ihre vom Tatort wegführenden Schuhspuren im Schnee gepaart mit einem vorbildlich wachsamen Nachbarn sind zwei mutmaßlichen Wohnhauseinbrechern am Montagabend (16.02.26) in Bösinghausen (Landkreis Göttingen) zum Verhängnis geworden. Polizeibeamte verfolgten die Schuheindrücke der Männer bis zur Ortschaft Ebergötzen. Hier wurden die Gesuchten aufgespürt und festgenommen. Sie hatten sich hinter einem Baum versteckt. Die beiden 31 und 32 Jahre alten Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Göttingen dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Duderstadt vorgeführt. Dieser erließ U-Haftbefehle wegen "Fluchtgefahr". Die Festgenommenen sitzen inzwischen in unterschiedlichen Haftanstalten.
Der schnelle Erfolg ist auch einem aufmerksamen Zeugen zu verdanken. Dieser hatte gegen 18.20 Uhr beobachtet, wie zwei männliche Personen verdächtig um das Einfamilienhaus eines Nachbarn herumschlichen. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zuhause.
Der "wachsame Nachbar" informierte sofort die Polizei. Seine mitgeteilten Beobachtungen lösten einen größeren Polizeieinsatz aus. Mehrere Streifenwagen aus Göttingen, Duderstadt, Herzberg, Friedland sowie aus dem benachbarten Northeim fuhren den beschriebenen Tatort in der Ortschaft Bösinghausen an.
Das Einfamilienhaus wurde von den Einsatzkräften zunächst umstellt und dann durchsucht. Einbrecher konnten im Innern aber nicht mehr angetroffen werden. Sie waren bereits geflüchtet.
Den ersten Ermittlungen zufolge, waren die Täter offenbar nur kurz zuvor über eine aufgebrochene Terrassentür in das Haus eingedrungen und hatten diverse Räume, Schränke und Schubladen durchwühlt. Ob etwas gestohlen wurde, steht noch nicht fest.
Am Tatobjekt entdeckten die Ermittler schließlich mehrere Schuheindruckspuren im Schnee, die allesamt in ein angrenzendes Waldgebiet verliefen. Die Beamten folgten der Fährte und stießen dabei in dem Waldstück auf augenscheinlich zurückgelassenes Einbruchwerkzeug und ein Funkgerät. Der Fund wurde beschlagnahmt.
Die "Spuren im Schnee" führten die Polizisten letztlich über Feldwege und durch das Waldgebiet bis nach Ebergötzen. Hier konnten die Flüchtigen festgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall dauern an.
In diesem Zusammenhang prüfen die Ermittler auch, ob die Festgenommenen für weitere Wohnhauseinbrüche in den letzten Monaten im Göttinger Umland als Täter
in Betracht kommen. jk
19.02.2026 • 18:20 Uhr
WMT stellt Veranstaltungsprogramm für 2026 vor - Lebendige Innenstadt, Bierfest und Star-Konzerte
Mit einem umfangreichen und vielfältigen Veranstaltungsprogramm gestaltet die Northeimer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus (NOM WMT) gemeinsam mit zahlreichen Partnern das Veranstaltungsjahr 2026. Ziel ist es, die Innenstadt als Ort der Begegnung zu stärken, neue wirtschaftliche Impulse zu setzen und Northeim als attraktiven Lebens- und Aufenthaltsort deutlich sichtbar zu machen.
Im Frühling
aufwachen
Den Auftakt bildet im Frühjahr das Frühlingserwachen. Mit Aktionen in der Innenstadt, darunter eine Frauenkleiderbörse im CityCenter sowie ein Innenstadtflohmarkt auf dem Marktplatz, wird der Start in die neue Open-Air-Saison begleitet. Ebenfalls im Frühjahr soll zum ersten Mal das Klein-Brauer-Bierfest auf dem Münsterplatz stattfinden. Es bietet Gelegenheit, regionale Braukultur kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Mit der NOM MOT folgt ein etabliertes Format, das automobile Vielfalt bei der wohl größten Freiluft- Automobilausstellung vor historischer Kulisse in die Innenstadt bringt. Ergänzt wird das Frühjahrsprogramm durch die Musiknacht, die mit Live-Musik an verschiedenen Orten wieder für besondere Atmosphäre sorgt.
Heißer Open-
Air-Sommer
Im Sommer setzt die NOM WMT auf Genuss, Kultur und
Aufenthaltsqualität. Ein weiterer Innenstadtflohmarkt
bietet Raum für private Händlerinnen und Händler und
belebt die historische Innenstadt. Ein musikalisches Warm-up für den großen Open-Air-Konzerte-Sommer auf der Waldbühne bringt Konzertstimmung an den Münsterplatz. Das Weinfest wird erstmals mit einem After-Work-Eventten und mit wundervollen Sommerabenden ein Höhepunkt für Genießer.
Der Spätsommer beginnt mit einem besonderen Jubiläum. Die Freiwillige Feuerwehr Northeim feiert ihr 140-jähriges Bestehen mit Veranstaltungen in der Innenstadt und macht damit ehrenamtliches Engagement sichtbar. Das Open-Air-Kino auf dem Münsterplatz schafft an mindestens zwei Abenden einen kulturellen Treffpunkt unter freiem Himmel.
Tradition und
neue Ideen
Mit dem historischen Klostermarkt wird Stadtgeschichte erlebbar und traditionelles Handwerk in den Mittelpunkt gestellt. Das Jugendfestival „Local Heroes“ gibt jungen Musikerinnen und Musikern eine Bühne und richtet sich gezielt an ein junges Publikum. Der Stadtlauf am letzten Septemberwochenende geht
erneut auf Rekordjagt und verbindet sportliche Aktivität und Teamgeist, mir Strecken entlang der historischen Altstadt und dem großen Trailrun durch den Wieterwald.
Im Herbst richtet sich der Blick auch auf neue Zielgruppen. Mit lokalen Partnern werden Ideen für neue Veranstaltungsformate erarbeitet, welche die regionale Wirtschaft und Menschen noch enger mit ihrer Heimat verbinden. Der CityRummel bringt klassische Jahrmarktstimmung in die Innenstadt und schafft zusammen mit dem Lichterfest ein Leuchten in die dunkelnde Jahreszeit.
Welcome home
zur MünsterWeihnacht
Den stimmungsvollen Abschluss des Jahres bildet erneut die Northeimer MünsterWeihnacht, die sich über die Adventszeit und die Feiertage erstreckt und die Innenstadt über mehrere Wochen hinweg prägt. Die Coming- Home Party wird erneut Treffpunkt für Heimkehrende. Die MünsterWeihnacht bietet Gelegenheiten, sich gemeinsam mit Freunden dem Weihnachtstrubel für einen Augenblick zu entziehen.
After Work
Event
Darüber hinaus sind Feierabend- und After-Work-Veranstaltungen geplant, die den Austausch nach Arbeitsende fördern und neue Begegnungsformate für Beschäftigte, Unternehmen und Gäste schaffen sollen. Die konkreten Termine aller Veranstaltungen werden im Jahresverlauf bekannt gegeben.
Stars auf
der Waldbühne
Gemeinsam mit der Agentur „Living Concerts“ präsentiert die NOM WMT in diesem Jahr wieder große Konzerte auf der Waldbühne Northeim. Den Auftakt macht am 22. Mai Sean Paul mit seiner „Timeless Tour 2026“. Am 12. Juni folgt die Band Foreigner im Rahmen ihrer „50th
Anniversary Tour“. Am 4. Juli gastieren ZZ Top mit „The Big One!“ auf der Waldbühne. Der 21. August steht im Zeichen von Michael Patrick Kelly, der mit seiner „Traces Open Air Tour 2026“ nach Northeim kommt. Den vorläufigen Abschluss der Konzertreihe bildet am 29.
August Fury in the Slaughterhouse mit „Live Twenty Six“.
Mit dem Veranstaltungsjahr 2026 verfolgt die NOM WMT weiterhin das Ziel, gemeinsam mit engagierten Partnern und den Bürgerinnen und Bürgern in Northeim nachhaltige Impulse für Wirtschaft, Handel, Tourismus und das gesellschaftliche Miteinander zu setzen und Northeim als lebendige Stadt weiterzuentwickeln.
Übersicht
14. und 15.03.2026: Northeimer Frühlingserwachen 01. Mai Kleinbrauerei-Bierfest
30. Mai Northeimer Musiknacht + CityFlohmarkt 09. und 10.05.2026: NOM MOT 16. bis 18.07.2026: Northeimer Weinfest (Do-Sa!)
19. und 20.09.2026: Historischer Klostermarkt
19.02.2026 • 18:16 Uhr
Gute und verlässliche Jahreshauptversammlung der Freiwillige Feuerwehr Westerhof
Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung der aktiven Freiwilligen Feuerwehr Westerhof für das Berichtsjahr 2025 statt. Ortsbrandmeister Lars Steinhof eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden Kameradinnen und Kameraden, die Altersabteilung, fördernde Mitglieder sowie die Gäste herzlich. Ebenfalls vertreten war eine Abordnung der Freiwillige Feuerwehr Förste aus dem Nachbarlandkreis Göttingen.
Grußworte
der Gäste
Die anwesenden Gäste nutzten die Gelegenheit, um der Feuerwehr für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft zu danken. Gemeindebürgermeister Jens Meyer überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung der Gemeinde Kalefeld, lobte die geleistete Arbeit und informierte über geplante Anschaffungen wie neue Schutzausrüstung sowie einen neuen
Einsatzleitwagen.
Ortsbürgermeister Rudi Kunz würdigte insbesondere die Arbeit der Kinder- und
Jugendfeuerwehr und dankte für die gute Zusammenarbeit. Der stellvertretende
Abschnittsleiter Michael Potrafke hob die gute personelle Aufstellung sowie die
Zusammenarbeit im Brandabschnitt hervor und wies auf Lehrgänge und Wettbewerbe im Jahr 2026 hin. Gemeindebrandmeister Jan Bialaschewitz dankte für den Einsatz, betonte
die Leistungen in Ausbildung und Dienstbetrieb und wünschte ein erfolgreiches Jahr.
Wahlen und
personelle
Veränderungen
Bereits im Dezember war Nicolas Rach nach einstimmiger Anhörung der Einsatzabteilung zum neuen Gruppenführer bestellt worden. Seine Integration in die Führungsstruktur soll im Jahr 2026 einen Schwerpunkt bilden. Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurden Jan-Gideon Stockhusen als Schriftführer, Frank Bothe als Kassenwart, Volker Kleinfeld als Gerätebeauftragter sowie Christian Rießland als Atemschutzbeauftragter einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Thore Heim wurde neu zum Sicherheitsbeauftragten gewählt. Zum Kassenprüfer bestimmte die Versammlung Lukas Nienstedt.
Bericht des
Ortsbrandmeisters
In seinem Jahresbericht ließ Ortsbrandmeister Steinhof das Feuerwehrjahr 2025 Revue passieren. Die Wehr wurde zu mehreren Einsätzen alarmiert, darunter Ölspuren,
Hilfeleistungen sowie kleinere technische Einsätze; größere Schadenslagen blieben
glücklicherweise aus. Neben dem Einsatzgeschehen prägten zahlreiche Übungsdienste, Fortbildungen und Veranstaltungen das Jahr. Insgesamt wurden 1.102,42 Stunden Übungsdienst geleistet.
Die Feuerwehr zählt derzeit 139 Mitglieder, darunter 23 Aktive, 21 Mitglieder der Altersabteilung sowie zahlreiche fördernde Mitglieder.
Besonders hervorgehoben wurde die sehr gute und stetig wachsende Zusammenarbeit mit der Freiwillige Feuerwehr Willershausen, insbesondere im Löschzug 20. Gemeinsame Dienste und Übungen stärkten die Zusammenarbeit weiter. Auch Termine auf Gemeinde -Abschnitts- und Kreisebene sowie gesellschaftliche Veranstaltungen - darunter Wettbewerbe, Jubiläen und kameradschaftliche Aktivitäten - prägten das Jahr. Traditionell wurde das Jahr mit einer gemeinsamen Wanderung und dem Männerknobeln abgeschlossen.
Berichte der
Funktionsträger
Die Funktionsträger berichteten über ihre Fachbereiche. Atemschutzbeauftragter
Christian Rießland schilderte eine rückläufige Personalstärke im Atemschutz, zeigte sich jedoch zuversichtlich, künftig wieder mehr Mitglieder gewinnen zu können.
Nach dem Ausscheiden des bisherigen Sicherheitsbeauftragten wurde das Amt zunächst kommissarisch durch den Ortsbrandmeister wahrgenommen; positiv hervorzuheben ist, dass es im gesamten Jahr keine Unfälle gab.
Gerätebeauftragter Volker Kleinfeld berichtete über Wartungen, Reparaturen und Neuanschaffungen, die Einsatzbereitschaft der Technik war jederzeit sichergestellt.
Ehrungen und
Beförderungen
Auf Grundlage der neuen Feuerwehrverordnung, welche Bereits im April 2025 in Kraft getreten ist, wurden mehrere Kameraden befördert: Florian Bartsch zum Brandmeister, Frank Bothe zum Ersten Hauptfeuerwehrmann, Dominik Miehe, Nicolas Rach und Thore Heim zum Oberfeuerwehrmann sowie Manuel Kunz zum Ersten Hauptbrandmeister.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Christiane Jensch, Rudolf Trvalec und Irmgard Trvalec mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes geehrt. Darüber hinaus wurden Melanie Heim und Dirk Lohrberg mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Im Zusammenhang mit dem Weihnachtshochwasser 2023 erhielten mehrere Kameraden die Hochwasserehrennadel 2023 des Landes Niedersachsen als Anerkennung für ihren Einsatz.
Verschiedenes
und Ausblick
Im Jahr 2025 wurden am Feuerwehrhaus mehrere Maßnahmen umgesetzt: Die
Beleuchtung wurde erneuert, eine Alarmbeleuchtung installiert und die Fahrzeughallen- Fenster ausgetauscht. Zudem erhielt das Gebäude einen Glasfaseranschluss, der unter
anderem funkvernetzte Rauchwarnmelder mit Handy-Alarmierung ermöglicht. Ein durch Spenden finanzierter automatisierter Defibrillator (AED) ergänzt nun die Ausstattung. Eine Informationsveranstaltung zum Thema Wiederbelebung stieß auf großes Interesse.
Weitere Themen der Jahreshauptversammlung waren Blindensammlung, Nachwuchsgewinnung, Ausbildung, Atemschutz und die Intensivierung der
Zusammenarbeit mit der Freiwillige Feuerwehr Förste. Ortsbrandmeister Lars Steinhof dankte abschließend allen Mitgliedern und Unterstützern, mit einem besonderen Dank an Manfred Jensch für die Spende des Vespers. Die Versammlung endete gegen 21 Uhr. Fotos: Tim Brand - Feuerwehr Gem. Kalefeld).
Beförderungen_1“ v.l.n.r.: Ortsbrandmeister Lars Steinhof, Nicolas Rach, Florian Bartsch, stellv. Ortsbrandmeister Manuel Kunz, Dominik Miehe, Thore Heim, Frank Bothe,
stellv. Abschnittsleiter Michael Potrafke
Foto „260131_Ehrungen_4“ v.l.n.r.: Ortsbrandmeister Lars Steinhof, Rudi Trvalec, Melanie Heim, stellv. Abschnittsleiter Michael Potrafke
Auszeichnung: VerleihungHochwasser_1“ v.l.n.r.: stellv. Abschnittsleiter Michael Potrafke, Gemeindebrandmeister Jan Bialaschewitz, Thore Heim, Florian Bartsch, Dominik Miehe, Ortsbürgermeister Lars Strinhof und Gemeindebürgermeister Jens Meyer.
19.02.2026 • 18:12 Uhr
„Göttingens Ernährung im Wandel“ – Zweiter Runder Tisch unter dem Titel „Marktgespräch: Erzeugung und Außer-Haus-Verpflegung im Dialog“
Am Mittwoch, 25. Februar 2026, findet der zweite Runde Tisch im Rahmen des Projektes „Göttingens Ernährung im Wandel“ (GiW) statt. Die Veranstaltung läuft unter dem Titel „Marktgespräch: Erzeugung und Außer-Haus-Verpflegung im Dialog“ und wird unterstützt durch die Öko-Modellregion Landkreis Göttingen und den Ernährungsrat Göttingen.
Der Runde Tisch bringt regionale Betriebe aus Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung mit Akteur*innen der Außer-Haus-Verpflegung zusammen – von Großküchen über Cateringunternehmen bis hin zur Individualgastronomie. Durch direkten Austausch der Beteiligten werden regionale Wertschöpfungsketten gestärkt. Ziel ist es, noch mehr regionale Produkte auf den Tellern der Außer-Haus-Verpflegung in Göttingen wiederzufinden.
Das „Marktgespräch“ stärkt den Dialog zwischen regionaler Erzeugung und Außer-Haus-Verpflegung weiter und leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Vernetzung in der Region. Thematisch wird an den ersten Runden Tisch vom Oktober 2025 angeknüpft. Im Zentrum des Programms steht dieses Mal ein offenes Marktplatzformat. Dabei präsentieren sich Betriebe mit Kostproben ihrer regionalen Lebensmittel und Informationsmaterialien. Es bleibt viel Raum für persönliche Gespräche und das Kennenlernen untereinander. Die Veranstaltung sammelt Anknüpfungspunkte für Kooperationen und Perspektiven für die Weiterentwicklung des Formats.
„Mit dem zweiten Runden Tisch setzen wir ein erfolgsversprechendes Format fort“, sagt Jonas Bierlein, Leiter des Projekts GiW. „Die Runden Tische sind ein sinnvolles und effektives Instrument, um Handelsbeziehungen zwischen Küchen und Betrieben zu stärken und neue Netzwerke aufzubauen.“
Über „Göttingens
Ernährung im Wandel“
Der Runde Tisch ist Bestandteil des Projektes „Göttingens Ernährung im Wandel“, das zum bundesweiten Modellregionenwettbewerb „Besser Essen in der Region“ gehört. Es wird durch das das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert. Umgesetzt wird es von der Stadt Göttingen in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., Sektion Niedersachsen.
19.02.2026 • 18:08 Uhr
Diebstahl einer Geldbörse in Gronau (Leine) - Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei berichtet soeben: Am 19.02.2026 wurde einer 84-jährigen Frau aus Gronau während ihres Aufenthalts im Aldi-Markt Gronau (Leine), Bethelner Landstraße, das Portemonnaie aus ihrer Handtasche entwendet. Die Tat ereignete sich zwischen 10:30 Uhr und 11:00 Uhr. Der derzeit unbekannte Täter erbeutete Bargeld und diverse persönliche Papiere der Geschädigten.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin, dass Wertgegenstände beim Einkauf stets körpernah getragen und keinesfalls unbeaufsichtigt im Einkaufswagen abgelegt werden sollten. Insbesondere wird empfohlen, Portemonnaies in verschlossenen Innentaschen der Jacke aufzubewahren. Handtaschen sollten stets geschlossen und möglichst vor dem Körper getragen werden. Zudem rät die Polizei, in belebten Geschäften aufmerksam zu sein, da
Diebstähle häufig durch Ablenkungsmanöver, etwa Anrempeln oder gezielte Ansprache, vorbereitet werden.
Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen machen können, werden gebeten, sich
mit der Polizei Elze (Tel. 05068/93380) in Verbindung zu setzen. schi
19.02.2026 • 18:05 Uhr
Christen untereinander spinnefeind! Piusbruderschaft lehnt Dialog mit dem Vatikan ab
Der Obere der katholischen Piusbruderschaft hat einem Dialog mit dem katholischen Vatikan eine Absage erteilt. In einem Brief stellt Davide Pagliarani klar, man wolle nicht auf eine geplante Bischofsweihe am 1. Juli verzichten. Laut Vatikan käme diese einem Schisma gleich.
Die erzkonservative katholische Piusbruderschaft hat es abgelehnt, auf eine von der Gemeinschaft geplante Bischofsweihe am 1. Juli zu verzichten. Das schreibt der Obere der Bruderschaft, Davide Pagliarani, in einem Antwortbrief auf den Vorschlag des Vatikan, in einen Dialog zu treten. Auch den Dialog lehnt der Obere in seinem Schreiben ab. Der Brief ist auf den 18. Februar datiert und wurde am Donnerstag auf der Internetseite der Piusbruderschaft veröffentlicht.
Der katholische Vatikan wollte das Schreiben am Donnerstag vorerst nicht kommentieren. Der Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, Kardinal Victor Fernández, hatte eine Woche zuvor bei einem Treffen mit Pagliarani einen «spezifisch theologischen Dialog mit einer genau
festgelegten Methodik» vorgeschlagen. epd
19.02.2026 • 12:20 Uhr
Bad Gandersheimer Bürgerbüro am Mittwoch geschlossen
Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung teilt mit, dass am Mittwoch, 25. Februar, das Bürgerbüro im Verwaltungsgebäude Stiftsfreiheit 13 aus innerbetrieblichen Gründen ganztägig geschlossen bleibt. Um Kenntnisnahme und Beachtung wird gebeten. sbg
19.02.2026 • 11:48 Uhr
Strauchbeerenernte in Niedersachsen: Johannisbeerenertrag stark gestiegen
60,6% aller Kulturheidelbeeren stammen in Deutschland aus Niedersachsen
Niedersachsens Strauchbeerenernte fällt 2025 deutlich höher aus. Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, bauten 221 landwirtschaftliche Betriebe auf insgesamt 2.600 Hektar Strauchbeeren an. Die Erntemenge stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,2% auf 12.860 Tonnen – ein spürbarer Zuwachs nach 11.774 Tonnen im Jahr 2024.
Die Kulturheidelbeere bleibt dabei unangefochten die wichtigste Strauchbeerenart im Land. Rund 86,1% der gesamten Anbaufläche entfielen auf die blaue Beere. Auf 2.239 Hektar wurden 10.460 Tonnen geerntet – etwas mehr als im Vorjahr (10.027 Tonnen). Niedersachsen bleibt damit auch national führend: Rund 60,6% der bundesweiten Kulturheidelbeeren sind niedersächsisch.
Neben Heidelbeeren spielen weitere Strauchbeerenarten wie Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren sowie Aroniabeeren eine Rolle. Besonders die Johannisbeeren legten 2025 außergewöhnlich stark zu. Grund dafür sind vor allem Jungpflanzen, die nun erstmals voll tragen. Die Erträge bei roten und weißen Johannisbeeren kletterten von 78 auf 103 Dezitonnen pro Hektar, bei schwarzen Johannisbeeren sogar von 12 auf 46 Dezitonnen je Hektar. Damit stieg die Erntemenge bei Johannisbeeren insgesamt um beeindruckende 85,7%. Ambivalent verläuft der Anbau der Aroniabeere. Zwar stieg dank weiterer Standjahre der Pflanzungen und passender Witterungsbedingungen auch hier der Ertrag von 13 Dezitonnen je Hektar auf 38 Dezitonnen je Hektar, die Anbaufläche nahm aber im vierten Jahr in Folge ab und lag 2025 bei 81 Hektar (Vorjahr 90 Hektar).
19.02.2026 • 11:45 Uhr
Unbekannte überfallen Hausbewohner in Ochtersum - Polizei findet gefesseltes Opfer - Nach "Dunkelmännern" wird gefahndet
Am Mittwoch (18.02.2026) ist ein Anwohner der Straße "In der Masch" in Hildesheim in seinem Einfamilienhaus von zwei unbekannten Tätern überfallen und verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes und sucht Zeugen.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge sollen die vermummten Täter gegen 13:30 Uhr an der Tür des Opfers im mittleren Alter geklingelt haben. Nachdem der Bewohner die Tür geöffnet habe, sollen ihn die Unbekannten körperlich attackiert, überwältigt und gefesselt haben. Anschließend sollen sie das Haus durchwühlt und dabei Geld erbeutet haben.
Ein angekündigter Besucher entdeckte den noch immer gefesselten Bewohner gegen 13:55 Uhr und setzte einen Notruf ab.
Das Opfer wurde nach einer kurzen polizeilichen Befragung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zum Gesundheitszustand liegen derzeit keine genauen Informationen vor.
Die Täter sollen ca. 30-40 Jahre alt, etwa 180 bis 185 Zentimeter groß und von kräftiger
Statur sein. Beide seien dunkel gekleidet gewesen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Rufnummer 05121/939-115 zu melden. Anwohner, die über Kameras auf ihren Grundstücken verfügen, werden um Überprüfung gebeten, ob sich auf den Aufnahmen verdächtige Personen befinden. Hierbei spielt nicht nur der angegebene Tatzeitraum eine Rolle, sondern auch die Zeit vor und nach der Tat. Möglicherweise haben die Täter das Haus zuvor ausbaldowert. jpm
19.02.2026 • 11:40 Uhr
Harmonische Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Willershausen - Fleiß und Treue gewürdigt!
Ortsbrandmeister Oliver Zufall eröffnete die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Willershausen. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden verlas Schriftführer Daniel Eggers das Protokoll des Vorjahres.
In seinem Jahresbericht stellte Zufall die wichtigsten Zahlen vor: Zum 31.12.2025 zählt die Wehr 151 Mitglieder, davon 25 in der Einsatzabteilung, 20 in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 106 fördernde Mitglieder. Vier Eintritte standen keinen Austritten gegenüber, drei Mitglieder sind im vergangenen Jahr verstorben.
Im Jahr 2025 wurden zehn Einsätze abgearbeitet, überwiegend technische Hilfeleistungen. Die durchschnittliche Ausrückzeit betrug weiterhin vier Minuten. Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden 1.507,95 Stunden Dienst, davon 129,30 Stunden im Einsatz.
Ein besonderer Höhepunkt war das 130-jährige Bestehen der Feuerwehr, das mit einem zweitägigen Fest gefeiert wurde. Zudem nahm die Wehr an Übungen der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 sowie an Wettbewerben auf Gemeindeebene teil.
Mit Blick auf 2026 kündigte der Ortsbrandmeister eine Intensivierung der Mitgliederwerbung sowie eine stärkere Zusammenarbeit mit den Jugendfeuerwehren an. Außerdem ist eine gemeinsame Fahrt zur Interschutz in Hannover geplant.
Im Anschluss wurden mehrere Kameraden befördert und für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Weitere Einsatzkräfte erhielten nachträglich die Ehrennadel für den Hochwassereinsatz 2023. Bastian Uhde wurde als Atemschutzbeauftragter im Amt bestätigt.
Grußworte überbrachten Gemeindebürgermeister Jens Meyer und Ortsbürgermeister Uwe Denecke. Seitens der Feuerwehr sprachen Jan Bialaschewitz (Gemeindebrandmeister), Jan-Eric Loy (stellv. Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1), Manuel Kunz (stellv. Ortsbrandmeister aus Westerhof) sowie Christian Engel (Wehrleiter der Partnerwehr aus Hachelbich).
Zum Abschluss erhielt Sven Küter das Wanderstrahlrohr für die meisten geleisteten Dienste im Jahr 2025.
Nach dem offiziellen Teil klang die Versammlung bei einem gemeinsamen Essen in kameradschaftlicher Runde aus. red/ Quelle/Foto: Fotos: Tim Jascha Mewes - Feuerwehr Willershausen
19.02.2026 • 10:09 Uhr
Fête de la Musique 2026 in Bad Gandersheim – Musikerinnen und Musiker gesucht
Am Sonntag, 21. Juni 2026, wird Bad Gandersheim erneut Teil der weltweiten Fête de la Musique sein. Von 14:00 bis 18:00 Uhr verwandeln sich die Osterbergseen und der Sportpark auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände in eine offene Bühne für Musik und sommerliche Begegnungen.
Die Fête de la Musique hat ihren Ursprung in Frankreich und wird inzwischen in mehr als 540 Städten weltweit gefeiert. Das Besondere an diesem Tag: Musikerinnen und Musiker treten honorarfrei im öffentlichen Raum auf, der Eintritt für Besucherinnen und Besucher ist frei. Die Veranstaltung steht für musikalische Vielfalt, authentische Live-Musik und das gemeinsame Erleben von Kultur unter freiem Himmel.
Auch in Bad Gandersheim sind wieder Künstlerinnen und Künstler eingeladen, diesen besonderen Tag aktiv mitzugestalten. Gesucht werden sowohl Amateur- als auch Profimusikerinnen und -musiker, die ohne große technische Anlagen auskommen. Im Mittelpunkt stehen Akustik-Solos, Duos, kleine Bands mit leichter Verstärkung oder Ensembles. Der Klangradius pro Auftrittsort soll etwa 200 Meter nicht überschreiten, damit die sommerlich-entspannte Atmosphäre gewahrt bleibt und jeder Act zur Geltung kommt.
Ob Pop, Jazz, Folk, Klassik oder eigene Kompositionen – alle Stilrichtungen sind willkommen. Die Parklandschaft rund um die Osterbergseen bietet dafür ein besonderes Ambiente und lädt zum Flanieren, Picknicken und Verweilen ein. Für die teilnehmenden Musikerinnen und Musiker wird eine Verpflegung gestellt, zudem stehen Pavillons an den jeweiligen Auftrittsorten bereit.
Organisiert wird die Veranstaltung von einem ehrenamtlichen Organisationsteam mit Unterstützung der Stadtmarketing Bad Gandersheim GmbH.
Anmeldeschluss ist der 1. Mai 2026.
Interessierte Musikerinnen und Musiker können sich wenden an: Detlef Gatzmeier Telefon 0171 7620929
19.02.2026 • 09:57 Uhr
Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 9. Kalenderwoche 2026
In der Woche vom 23.02.2026 bis 01.03.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Dienstag (24.02.2026) bis voraussichtlich Montag (02.03.2026) im Raum Hardegsen eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Fotos: FisWMG
19.02.2026 • 09:52 Uhr
Studie über Streitfall "Demokratie": Knapp die Hälfte im Osten unzufrieden mit der Demokratie
Der «Deutschland-Monitor 2025» untersucht, wie veränderungsbereit die Deutschen sind und wie sich gesellschaftlichen und politischen Einstellungen in Ost- und Westdeutschland entwickeln.
Knapp die Hälfte der Ostdeutschen (49 Prozent) ist laut einer repräsentativen Studie unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie in Deutschland. Davon zeigten sich 14 Prozent sogar «sehr unzufrieden». In Westdeutschland liegt die Unzufriedenheit bei 38
Prozent, davon bezeichneten sich acht Prozent als «sehr unzufrieden». Das ist ein Ergebnis des «Deutschland-Monitor 2025» im Auftrag der Bundesregierung, den die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) am Donnerstagvormittag in Berlin vorstellen will. Das Papier liegt dem
Evangelischen Pressedienst (epd) vor. Zuerst hatte der «Stern» über Ergebnisse der Studie berichtet. epd
19.02.2026 • 09:51 Uhr
"Die Dreigroschenoper" in der Stadthalle
Am 6. März, um 20 Uhr, präsentiert der Förderverein Stadthalle ganz großes Musiktheater.
Zwei Größen der Londoner Halbwelt treten gegeneinander an: Auf der einen Seite Jonathan Peachum, der das Betteln in der Großstadt zu einem lukrativen Geschäft gemacht hat. Auf der anderen Seite Macheath, genannt Mackie Messer, der Bandenchef, der dank bester Kontakte zur Polizei als völlig unbescholten gilt. Als Peachums Tochter Polly Macheath heiratet, tritt der Streit offen zu Tage. Kann die Heirat rückgängig gemacht werden, vielleicht sogar mit Hilfe des Galgens? Der Bettlerkönig schwärzt den Meisterverbrecher an: Mackie Messer muss sich verstecken, verrät Polly und wird verraten. Und über all dem scheint der Mond über Soho!
Inszeniert wird das Stück vom Landestheater Detmold.
Mit Bertolt Brecht und Kurt Weill haben sich zwei Exponenten der Kulturwelt zusammengeschlossen, um mit der »Dreigroschenoper« eine einzigartige Verbindung von Musik und Theater zu erschaffen. Ihre schillernden Figuren faszinieren bis heute, ihre Songs und deren Texte sind zu Welthits geworden.
Karten für die Veranstaltung gibt es ab 23 € zzgl. Gebühren bei den Vorverkaufsstellen, direkt bei reservix.de und an der Abendkasse. Informationen zu dieser und den weiteren Veranstaltungen des Fördervereins Stadthalle sind im Internet auf foerderverein-stadthalle-northeim.de zu finden. red/Foto: Förderverein
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde durch unbekannte Täter am Bahnhof Vienenburg (Landkreis Goslar) ein Fahrkartenautomat gesprengt.
Anwohner hatten gegen 1 Uhr einen lauten Knall vernommen und später die Polizei informiert. Vor Ort wurde ein Fahrkartenautomat festgestellt, der mit einem bislang unbekannten Sprengmittel komplett zerstört wurde. Ob und wie viel Bargeld entwendet wurde, ist bislang unbekannt.
Die Ermittler der Polizei Goslar fragen in diesem Zusammenhang nach Beobachtungen, die mit dieser Tat in Verbindung stehen könnten. Hinweise werden unter der Amtsnummer (05321) 3390 entgegengenommen.
19.02.2026 • 09:34 Uhr
Goslar: Münzkästen in Toiletten geplündert
Die Polizei berichtet soeben: Unbekannte haben am Montag und Dienstag in Goslar Geld aus Münzkästen in öffentlichen Toiletten entwendet.
Zunächst beschädigten der oder die Täter am Montag zwischen 16 und 17 Uhr einen Münzkasten der öffentlichen Toilette an der Domvorhalle und entwendeten daraus Bargeld. Am Dienstag wurde zwischen 12 und 19 Uhr am Jakobikirchhof der Zugang zu einem Toilettenraum gewaltsam geöffnet und hier ebenfalls Geldmünzen erbeutet.
Hinweise oder Beobachtungen zu diesen Ereignissen nimmt die Polizei Goslar unter der Telefonnummer (05321) 3390 entgegen.
19.02.2026 • 09:30 Uhr
Schweitzer fordert Aufarbeitung des skandalösen KI-Vorfalls beim ZDF
Das ZDF muss nach Aussage des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Schweitzer gründlich aufarbeiten, wie ein Fake-Video in einen Beitrag des «Heute Journals» gelangen konnte. Bislang bleibe der Sender noch Antworten schuldig.
Nach dem Wirbel um die Verwendung eines nicht gekennzeichneten KI-generierten Fake-Videos im ZDF-«Heute Journal» hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer
(SPD) den Sender aufgefordert, den Vorfall «maximal transparent» aufzuarbeiten. Für ihn seien nach den bisherigen Erklärungen des ZDF «noch nicht alle Fragen beantwortet», teilte er am Mittwoch auf Anfrage dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Fehler könnten passieren. Entscheidend sei der Umgang damit: «Hier sehe ich beim ZDF noch Luft nach oben, auch wenn ich keine Absicht unterstellen möchte.»
Als Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder koordiniert Schweitzer die Medienpolitik in Deutschland. «Die wichtigste Währung öffentlich-rechtlicher Medien ist Vertrauen - gerade in einer Zeit, in der Fakten und Fakes immer schwieriger zu unterscheiden sind», erklärte er. «In einem öffentlich-rechtlichen Nachrichtenangebot haben solche KI-generierten Bilder nichts zu suchen.»
# ZDF ringt sich
eine Entschuldigung ab
Das ZDF musste am Dienstag nach Kritik einräumen, dass ein Bericht über die US-Einwanderungsbehörde ICE in der Sonntagsausgabe des «Heute Journals» grobe handwerkliche Mängel aufwies. In dem Bericht war ein KI-generiertes Video von einer Festnahme verwendet worden. Außerdem wurde älteres Archivmaterial in den Beitrag eingebaut, das in keinem Zusammenhang mit den ICE-Einsätzen stand. epd
19.02.2026 • 09:26 Uhr
Kriminalität in Northeim: Unbekannte Person entwendet Geldbörse beim Einkaufen
Eine unbekannte Person entwendete während des Einkaufes die Geldbörse einer 56-jährigen Frau. Die Northeimerin hielt sich am Dienstagnachmittag in einem Lebensmittelgeschäft in der Robert-Schnabel-Straße in Northeim auf und hatte ihre Geldbörse in ihrer Handtasche im Einkaufskorb verstaut.
Neben Bargeld fehlen ihr nun auch jegliche Ausweisdokumente sowie ihre Scheckkarten.
Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder anderweitige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil
19.02.2026 • 09:25 Uhr
Northeim Um 11.50 Uhr: 37000 Euro Sachschaden bei Unfall - keine Personen verletzt
Ein 51-jähriger Mann befuhr am Mittwochvormittag die Teichstraße und wollte im Kreuzungsbereich die Friedrichstraße geradeaus überqueren. An einem dort befindlichen Stop-Schild übersah er den von rechts kommenden bevorrechtigten 34-jährigen Mann mit seinem Pkw, sodass es zum Zusammenstoß der beiden Pkw kam. Infolge des Zusammenstoßes kollidierte der 51-jährige mit einem weiteren auf der gegenüberliegenden Fahrbahn am Stop-Schild haltenden Pkw.
An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden - der Gesamtschaden wird auf mindestens 37.000 Euro geschätzt. Es wurden keine Personen verletzt. mil
19.02.2026 • 09:24 Uhr
Rentnerin durch falschen Handwerker bestohlen
Die Polizei berichtet: Am 18.02.2026, 09:15 Uhr, klingelte eine männliche Person bei einer Rentnerin in der Uhlandstraße. Der Mann gab sich als Handwerker aus und behauptete, dass im Nachbarhaus die Wasserleitung defekt sei.
Er müsse nun nachschauen, ob bei der Dame in der Wohnung braunes Wasser aus der Leitung kommt. Die Dame ließ die Person in ihre Wohnung und kontrollierte mit ihm die Wasserhähne im Badezimmer. Währenddessen kam vermutliche eine zweite Person in die Wohnung. Diese schlich sich in das Schlafzimmer und das Wohnzimmer, durchsuchte diese Räume und entwendete Schmuck im Wert von ca. 1.500Euro.
Der Täter soll ca. 35 Jahre alt gewesen sein, ca. 170 Zentimeter groß, normale
Statur, dunkle kurze Haare, rundliches Gesicht, bekleidet mit dunkler Hose und
Jacke. Er soll ein Klemmbrett mitgeführt haben.
Zeugen, die entsprechende Hinweise zu der Person geben können, werden gebeten, die Polizei Sarstedt zu kontaktieren. Telefon 05066/9850. jb
19.02.2026 • 09:23 Uhr
59-jähriger fährt ohne Fahrschein und leistet bei Kontrolle Widerstand
Ein 59-jähriger Mann wurde am Mittwochnachmittag, 15.08 Uh, in einem Regionalzug von Einbeck nach Northeim von einer Mitarbeiterin der deutschen Bahn kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass dieser keinen gültigen Fahrschein besaß. Im weiteren Verlauf verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien, weshalb ein im Zug befindlicher uniformierter Polizeibeamter zur Hilfe gerufen wurde. Der 59-jährige Mann reagierte auf Ansprache des 37-jährigen Polizeibeamten aggressiv, beleidigt und bedrohte ihn. Unvermittelt danach schlug er ihn mit der Faust ins Gesicht, sodass der 59-jährige Mann zu Boden gebracht und dort bis zum Eintreffen weiterer Kräfte der Polizei Northeim fixiert wurde.
Der 59-jährige Mann stand unter erheblichen Einfluss von Alkohol, was auf den gemessenen Alkoholwert von über 2,4 Promille hinweist. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten sowie zur Ausnüchterung dem Gewahrsam der Polizei Northeim zugeführt. Er muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.
Der 39-jährige Polizeibeamte verletzte sich leicht und musste in einem umliegenden Krankenhaus behandelt werden. mil
19.02.2026 • 09:20 Uhr
Göttingen: Umweltausschuss kommt am 24. Februar zusammen
Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität kommt am Dienstag, 24. Februar 2026, ab 16.30 Uhr im Ratssaal, EG., Neues Rathaus, Hiroshimaplatz 1-4, in Göttingen zusammen.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Themen:
Sicherstellung des ÖPNV bei Schneefall – Antrag der CDU-Ratsfraktion
Zusätzlicher Abschnitt für Tempo 30-Lückenschluss: Kreuzbergring – Gemeinsamer Antrag der USE-Ratsgruppe und des Ratsherren Dr. Welter-Schultes
ÖPNV-Kundenbarometer – mündlicher Bericht
Betriebshof der GöVB – Antrag der Ratsfraktion Bündnis90/Die Grünen vom 7. Dezember 2018
Sicherung des Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebietes 138 – Stadt Göttingen Beschluss der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Göttinger Wald“
Klimabericht der Stadt Göttingen 2024
Aktueller Stand zum Klimaanpassungskonzept Göttingen 2026 (Einführung des neuen §26 Niedersächsisches Klimagesetz NKlimaG)
Beschluss Wärmeplan der Stadt Göttingen (gemäß §23 Wärmeplanungsgesetz)
Verlängerung der Amtszeit des bestehenden Klima-Beirats
Anwesende Einwohner*innen können Fragen an die Ausschussmitglieder und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt stellen. Die Beantwortung der Fragen findet zu Beginn der Sitzung im Anschluss an den Tagesordnungspunkt „Mitteilungen der Verwaltung“ statt.
19.02.2026 • 09:17 Uhr
Spendenbilanz 2025: Weniger Lust auf Spenden
Die Deutschen spendeten rund 4,65 Milliarden Euro im Jahr 2025, neun Prozent weniger als noch im Vorjahr. Gewinnerthemen waren unter anderem Tierschutz und Klima. Auch regional zeigten sich Unterschiede.
Das Gesamtvolumen der deutschen Privatspenden ist im vergangenen Jahr mit 4,649 Milliarden Euro so niedrig ausgefallen wie zuletzt 2013. Im Vergleich zum Jahr 2024 (5,112 Millionen Euro)
bedeute dies einen Rückgang um rund neun Prozent oder 463 Millionen Euro, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Spendenrates, Martin Wulff, am Mittwoch in Berlin. Zugleich sei die durchschnittliche Spende um drei Euro auf den Rekordwert von 46 Euro angestiegen.
Insgesamt spendeten im vergangenen Jahr 15,8 Millionen Menschen und damit rund 848.000 weniger als im Vorjahr. Somit spendete fast jede vierte erwachsene Person. epd
18.02.2026 • 17:00 Uhr
Niedersächsische AfD reicht Klage gegen umstrittene Einstufung ein
Nach der Neubewertung der niedersächsischen AfD durch den Verfassungsschutz müssen sich nun Juristen mit dem Fall befassen. Eine Klage der Partei gegen die Entscheidung ist bereits samt Eilantrag beim Verwaltungsgericht Hannover eingetroffen. Die niedersächsische AfD hat den juristischen Weg gegen ihre Bewertung als «Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung» beschritten. Sowohl eine Klage als auch ein Eilantrag seien bereits am Verwaltungsgericht Hannover eingetroffen, sagte Sprecherin Nassim Eslami am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst. epd
18.02.2026 • 16:58 Uhr
Tote im Göttinger Kiessee - Obduktion soll Todesursache klären, weiterhin keine Hinweise auf ein Fremdverschulden
Nach dem Fund einer Toten am Dienstag im Göttinger Kiessee (wir berichteten), hat das Amtsgericht Göttingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Mittwoch (18.02.26) die Obduktion
des Leichnams der verstorbenen 80-jährigen Frau angeordnet. Die rechtsmedizinische Untersuchung soll letztlich klären, woran die Seniorin aus Göttingen verstarb. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen weiterhin bislang nicht vor, heißt es in einer Verlautbarung der Polizei. jk
17.02.2026 • 20:22 Uhr
SPD Bad Gandersheim: Freie Entscheidung im Rat – Engagement für Demokratie vor Ort stärken
Die kommunalpolitische Arbeit der SPD-Fraktion im Rat ist von offener Diskussion, persönlicher Verantwortung und freier Entscheidungsfindung geprägt. „Innerhalb der Fraktion gibt es ausdrücklich keinen Fraktionszwang. Es existieren keine Vorgaben, wie einzelne Ratsmitglieder bei Abstimmungen zu entscheiden haben“ erklärt Jonas Schnute, Fraktionsvorsitzender.
Niemand erhält die Anweisung, „dafür“ oder „dagegen“ zu stimmen. Jede und jeder trifft seine Entscheidung eigenständig auf Grundlage der eigenen Überzeugung, der geführten Diskussionen und der konkreten Auswirkungen für die Menschen vor Ort. Die interne Meinungsbildung erfolgt durch intensive Gespräche, sachliche Argumente und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven. Ziel dieser Beratungen ist es, Informationen zu bündeln, unterschiedliche Einschätzungen sichtbar zu machen und Entscheidungsgrundlagen zu klären; nicht jedoch, ein einheitliches Abstimmungsverhalten festzulegen. Zustimmung oder Ablehnung entstehen aus Überzeugung, nicht aus Verpflichtung.
Diese Offenheit zeigt sich auch in der Zusammensetzung der Fraktion: Neben Parteimitgliedern engagieren sich Ratsmitglieder ohne Parteibuch. Sie bringen eigene Erfahrungen, Sichtweisen und Kompetenzen ein und stärken damit die unabhängige, sachorientierte Entscheidungsfindung. Kommunalpolitik richtet sich dabei konsequent an den Bedürfnissen der Region aus. Landes- oder bundespolitische Debatten bestimmen nicht die Entscheidungen vor Ort. Anja Görlach berichtet: „Es geht um konkrete Fragen des täglichen Lebens: Bildung, Betreuung, Infrastruktur, Zusammenleben und Zukunftsperspektiven für Familien.
Ob etwa über die Ausgestaltung von Ganztagsangeboten an Grundschulen beraten wird oder über andere zentrale Themen der örtlichen Entwicklung, entschieden wird auf Grundlage der lokalen Situation und nach persönlicher Gewissensentscheidung.“
Zugleich lebt unsere Demokratie vom Engagement vieler Menschen in unterschiedlichen politischen Gruppierungen, Initiativen, Vereinen und Bürgerbewegungen. Dies haben wir immer bei unseren Kandidierenden versucht zu erfüllen. Engagement verdient Anerkennung und Respekt. Wer sich einbringt, übernimmt Verantwortung für das Gemeinwesen. Vielfalt im demokratischen Einsatz stärkt unsere Gesellschaft.
Kommunalpolitik bedeutet unmittelbare Verantwortung für das Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger. Diese Verantwortung verlangt offene Diskussion, freie Abstimmung und die Bereitschaft, gemeinsam Mehrheiten zu bilden, um gute Ideen der Fraktion oder des Bürgermeisters Wirklichkeit werden zu lassen. Nur so können Beschlüsse umgesetzt und unsere Kommune nachhaltig weiterentwickelt werden.
Wir laden deshalb alle Bürgerinnen und Bürger ein, diesen Einsatz aktiv gemeinsam mit uns weiterzuführen. Wer sich für soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Verantwortung vor Ort und eine lebendige demokratische Kultur einsetzen möchte, ist herzlich eingeladen, sich in der Kommunalpolitik mit der SPD zu engagieren.
Demokratie lebt vom Mitmachen.
Vor Ort. Im Gespräch. In Verantwortung füreinander, so die Devise der Sozialdemokraten in Bad Gandersheim und im Stadtrat. red
Auf dem Bild links Jonas Schnute (Altgandersheim) Fraktionsvorsitzender im Stadtrat für die SPD.
17.02.2026 • 20:21 Uhr
Feuer im Industriegebiet - Erheblicher Schaden bei Großbrand auf Firmengelände
Zwei Mitarbeitende verletzt, Brandursache technischer Defekt
Bei einem Brand auf einem Firmengelände an der Willi-Eichler-Straße im Göttinger Industriegebiet sind am Montagabend (16.02.26) zwei Mitarbeitende leicht verletzt worden. Die 42 und 62 Jahre alten Männer wurden mit Rettungswagen in eine Klinik transportiert. Sie konnten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen. Vier weitere Angestellte blieben
unverletzt. An dem brandbetroffenen Firmengebäude entstand erheblicher Sachschaden in Millionenhöhe.
Brandermittler des Fachkommissariats 1 nahmen am Dienstag (17.02.26) eine
Begutachtung der Brandstelle vor. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist
von einem technischen Defekt an einer der Produktionsanlagen als Brandursache
auszugehen.
Das Feuer war am späten Montagabend gegen 22.35 Uhr während laufender Arbeiten in einer Produktionshalle ausgebrochen. In der Folge geriet das Gebäude in Vollbrand. Starker Rauch verteilte sich auf dem gesamten Gelände. Aus den vorhandenen Produktionsmaschinen trat außerdem eine größere Menge Hydrauliköl aus.
Die Halle mitsamt den darin befindlichen Maschinen wurde größtenteils zerstört. Weitere angrenzende Objekte wurden nicht beeinträchtigt. Die Löscharbeiten der alarmierten Feuerwehren dauerten bis zum frühen Dienstagmorgen. Insgesamt rund 50 Einsatzkräfte von der Göttinger Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr sowie mehrere Rettungswagen waren vor Ort im Einsatz.
Der zunächst für die Ermittlungen beschlagnahmt gewesene Brandort wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen inzwischen freigegeben. jk
17.02.2026 • 16:18 Uhr
Schon wieder Vandalismus: Öffentliche Toilette „Kellergasse“ erneut außer Betrieb
Die Stadtverwaltung Bad Gandersheim teilt mit, dass die öffentliche Toilettenanlage in der Kellergasse aufgrund wiederholt festgestellter Vandalismusschäden bis auf Weiteres außer Betrieb genommen werden muss. Eine Nutzung ist derzeit nicht möglich. Um Kenntnisnahme und Beachtung wird gebeten. sbg
17.02.2026 • 16:15 Uhr
Beim Thema Sicherheit hat die Kreisverwaltung Nachholbedarf! CDU ätzt über Verzögerung und mangelnde Kommunikation! Ebrecht will eine Sondersitzung!
Seit Monaten wird zwischen Kreispolitik und Kreisverwaltung darüber diskutiert, wie man das Thema Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge sehr viel schneller und sehr viel effizienter gestalten kann. Neben der sicherheitspolitischen Gesamtsituation wird allein die räumliche Vorbereitung innerhalb der Kreisverwaltung bereits länger als unzureichend eingeschätzt.
So wird seit Monaten in stets neuen Varianten die Errichtung eines Bevölkerungsschutzzentrums debattiert. Um das Thema Bevölkerungsschutz in den Fokus zu ziehen und in der Absicht, die Vorgänge zu beschleunigen, hatte die CDU-Kreistagsfraktion den Antrag „Sicherheit beginnt vor Ort“ in den Kreistag eingebracht. Anschließend hatte der zuständige Fachausschuss die Thematik unter Beteiligung des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr in einer Sitzung präziser beleuchtet. Parallel hat man sich mit der Frage befasst, ob man das Bevölkerungsschutzzentrum über ein privates Konsortium oder in Eigenregie der Kreisverwaltung aufbauen lässt. Aus Gründen der Kostensicherheit sowie der Geschwindigkeit war die politische Tendenz deutlich in Richtung der privatwirtschaftlichen Initiative gewandert. Eigentlich sollte danach Geschwindigkeit aufgenommen werden. Genau diese allerdings vermisst CDU-Kreistagsabgeordneter Dirk Ebrecht seitens der Kreisverwaltung. Nachdem nun die Tagesordnung für die kommende Fachausschusssitzung in der nächsten Woche öffentlich ist, vermisst Ebrecht die Thematik auf der Tagesordnung und fragt in einer von David Artschwager verbreiteten Stellungnahme, warum die Kreisverwaltung bei diesem wichtigen Thema offenbar auf der Bremse steht. „Wir haben als Landkreis beim Thema Sicherheit keine Zeit zu verlieren. Man fragt sich, warum die Verwaltungsspitze zu diesem Thema abgetaucht ist“, erklärt Dirk Ebrecht und kritisiert die Verzögerung und die fehlende Kommunikation in Richtung Kreistag. Das Thema dulde keinen Aufschub und diese Art des Umgangs werde sich weder die Kreispolitik noch die Bürgerschaft gefallen lassen.
Zur Not müsse der Punkt Sicherheit wieder dahin gebracht werden, wo er hingehöre „nämlich ganz nach vorne“, so Ebrecht in einer Stellungnahme und bringt eine Sondersitzung der Gremien in die Diskussion. Foto: FisWMG
17.02.2026 • 16:09 Uhr
Weltkindertag 2026 findet statt – und wird Teil des Roswitha-Festes - Hüpfburg ein besoderers Highight!
Bad Gandersheim. Der Weltkindertag am Sonntag, 20. September 2026, wird in Bad Gandersheim stattfinden – und ist in diesem Jahr bewusst in das Roswitha-Fest am 19. und 20. September 2026 integriert. Damit reagieren Stadtmarketing und Stadtjugendpflege gemeinsam auf zuletzt kursierende Gerüchte, wonach der Weltkindertag 2026 ausfallen könnte.
„Das ist ausdrücklich nicht der Fall“, betont Elisabeth Klapproth-Opitz (Foto), Geschäftsführerin des Stadtmarketings Bad Gandersheim.„Im Gegenteil: Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, den Weltkindertag in das Roswitha-Fest einzubinden und so ein starkes, gemeinsames Zeichen für Kinder, Familien und Gemeinschaft zu setzen.“
Die Integration erfolgt in enger Abstimmung mit der städtischen Jugendpflege. Entsprechende Gespräche haben bereits stattgefunden. Ziel ist es, die bewährten Inhalte und Akteurinnen und Akteure des Weltkindertags weiterhin einzubeziehen und zugleich die besondere Atmosphäre des Jubiläumsjahres aufzugreifen.
Andreas Hafner (Foto), Stadtjugendpfleger und Organisator des Weltkindertags, erklärt:„Der Weltkindertag bleibt in seinem Kern erhalten: ein Tag für Kinder, für Familien, für Begegnung und Beteiligung. Dass wir ihn 2026 in den Rahmen des Roswitha-Festes einbetten können, eröffnet neue Möglichkeiten – auch gestalterisch.“
Geplant ist ein umfangreiches Kinder- und Familienprogramm, das sich thematisch in das Roswitha-Fest einfügt. Ein Wunsch des Stadtmarketings ist es, dass sich die beteiligten Akteurinnen und Akteure für dieses eine Jahr an einem mittelalterlichen Flair orientieren, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen.
Besonders passend in diesem Jahr ist die neue Hüpfburg der Jugendpflege, die als Burg gestaltet ist. „Das passt super und lässt sich gut in das Gesamtbild integrieren“, so Klapproth-Opitz. Auch Andreas Hafner sieht darin eine Chance: „Kinder lieben Rollenspiele, Verkleidung und Fantasie. Der mittelalterliche Rahmen bietet dafür eine tolle Bühne. Wichtig ist uns dabei: Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit den bisherigen Akteurinnen und Akteuren des Weltkindertags und sind natürlich auch offen für weitere Interessierte, die einen Beitrag zum Weltkindertag leisten wollen.“
Mit der gemeinsamen Planung soll deutlich werden: Der Weltkindertag wird nicht ersetzt, sondern sichtbar gestärkt – als Teil eines besonderen Jubiläumsjahres, das Bad Gandersheim 2026 prägt. sbg/Fotos: FisWMG
17.02.2026 • 15:56 Uhr
Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte und Polizeibeamte - Betrunkener (52() leistet erheblichen Widerstand - Drei Einsatzkräfte verletzt - Viele Schaulustige
Am Montagabend (16.02.2026) ist es im Zusammenhang mit einem Rettungsdiensteinsatz wegen einer gemeldeten hilflosen Person in der Göttinger Leinestraße zu mehreren Übergriffen durch einen 52-Jährigen auf Einsatzkräfte gekommen. Der Mann, der zuvor als hilflos gemeldet worden war und im Verlauf seiner Behandlung einen Sanitäter der Berufsfeuerwehr angriff, leistete anschließend auch gegenüber der eintreffenden Polizeibeamten erheblichen
Widerstand. Auch im weiteren Verlauf kam es im Polizeigewahrsam zu erneuten Angriffshandlungen. Bei dem spektakulären Einsatz ergab sich dem Vernehmen nach ein starkes Publikumsinteresse.
Nach bisherigen Erkenntnissen forderte eine Rettungswagenbesatzung der Berufsfeuerwehr Göttingen gegen 18:20 Uhr polizeiliche Unterstützung an, nachdem es im Rahmen der Versorgung des 52-Jährigen zu einem tätlichen Angriff auf einen 28 Jahre alten Sanitäter gekommen war. Auch nach dem Eintreffen der Polizei ließ der Mann von seinem aggressiven Verhalten nicht ab und widersetzte sich den Maßnahmen erheblich. Dabei wurden neben dem Sanitäter auch zwei Polizeibeamte leicht verletzt.
Alle Betroffenen blieben
weiterhin dienstfähig.
Der Mann wurde anschließend dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dort verhielt er sich weiterhin unkooperativ und bedrohte die eingesetzten Beamten. Ein Atemalkoholtest bestätigte eine erhebliche Alkoholisierung, zudem bestand der Verdacht einer weiteren Beeinflussung durch berauschende Mittel. Aus diesem Grund ordnete die Bereitschaftsrichterin am Amtsgericht Göttingen eine Blutentnahme an, die bei dem 52-Jährigen durchgeführt wurde. Noch in der Nacht wurde schließlich die Zuführung des 52-Jährigen in eine psychiatrische
Einrichtung angeordnet.
Der Einsatz in der Leinestraße führte zeitweise zu einer deutlich wahrnehmbaren Öffentlichkeitswirkung bei Anwohnerinnen, Anwohnern und Passanten. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen die Einsatzkräfte dauern an.
17.02.2026 • 15:46 Uhr
Amphibienwanderung startet Tempolimits und nächtliche Straßensperrungen ab 20. Februar
Mit Beginn der Amphibienwanderung sind Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ab dem 20. Februar 2026 zu besonderer Rücksichtnahme aufgerufen. Auf zahlreichen Straßen im Kreisgebiet gelten bis voraussichtlich 31. März 2026 Geschwindigkeitsbeschränkungen. Einzelne Strecken werden nachts zeitweise vollständig gesperrt.
Die betroffenen Abschnitte sind überwiegend durch Warnschilder gekennzeichnet. An mehreren Stellen errichten Ehrenamtliche Schutzzäune und tragen die Tiere sicher über die Straße.
Nächtliche Sperrungen erfolgen an Tagen mit erwarteter Amphibienwanderung – in der Regel bei Nachttemperaturen über 8 Grad Celsius – jeweils in der Zeit von 19 Uhr bis 6:30 Uhr.
Auf folgenden Strecken gelten vom 20. Februar bis voraussichtlich 31. März 2026 Tempolimits:
K 409, Katlenburg – Elvershausen
K 420, Elvese in Richtung Hillerse
K 420, Nörten-Hardenberg – Elvese
K 431, Delliehausen „Eisener Gustav“
K 435, Hardegsen – Trögen (Leisenröder Teich)
K 444, Uslar – Gut Steimke
K 449, Uslar – Wiensen
K 602, Dragoneranger, nördlich Oldenrode
K 603, Fissekentalstraße im Bereich der Teichanlagen
K 617, Wrescherode – Schachtenbeck
Stadt Bad Gandersheim, Hildesheimer Straße (ab Abzweigung Clus bis Ortseingang Bad Gandersheim)
L 487, Einbeck – Volksen
Zufahrt zum Gesundbrunnen/Northeim im Bereich der Teiche
L 547 zwischen Fredelsloh und Lauenberg in Höhe Schützenhaus/Kläranlage
L 547 zwischen Fredelsloh und Lauenberg im Bereich Forsthaus Platte
L 547 zwischen Lauenberg und Hoppensen
K 408, zwischen B 248 und Denkershausen
B 446, Rodetal
K 430, Wildpark Hardegsen
L 551, Polier – Nienover
Folgende Streckenabschnitte werden im genannten Zeitraum bei zu erwartender Krötenwanderung gesperrt:
K 641, Bad Gandersheim Richtung Heckenbeck
K 643, Beulshausen – Heckenbeck
K 444, Uslar „Am Eisteich“
Straße zum Bergsee in Delliehausen
(Zufahrt zum Aussiedlerhof und zum Campingplatz bleibt möglich)
Westerhof Ortslage, Hagenteichgasse
Gemeindeverbindungsweg zwischen Hammenstedt und Suterode
Zufahrtsstraße zum Waldgasthaus „An den Teichen“ in Einbeck
17.02.2026 • 15:42 Uhr
AfD von rotgrüner Landesregierung in Niedersachsen zum «Beobachtungsobjekt» hochgestuft - Landesverband der Partei kündigt Klage an
Die AfD in Niedersachsen galt bislang für den Verfassungsschutz als «Verdachtsobjekt». Nun wurde diese Einstufung geändert. Das will sich die Partei nicht gefallen lassen.
Der Verfassungsschutz hat «rechtsextremistische Bestrebungen» bei der AfD in Niedersachsen beobachtet. Der Landesverband der Partei sei deshalb jetzt zum umstrittenen «Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung» hochgestuft worden, teilte das Innenministerium am Dienstag in Hannover mit. Bislang galt er als «Verdachtsobjekt». Die AfD nannte die Einstufung eine «empörende Entscheidung» und kündigte eine Klage an.
Landesinnenministerin Daniela Behrens (SPD) sagte, die größte Gefahr für die Gesellschaft gehe vom Rechtsextremismus aus, «und die AfD Niedersachsen ist nach der Einstufung eindeutig diesem Phänomenbereich zuzuordnen». Die Partei mache «unseren Staat und
unsere demokratischen Institutionen verächtlich». Menschen mit Migrationshintergrund würden von ihr als Bürgerinnen und Bürger zweiter Klasse betrachtet.
# AfD sieht sich
zu Unrecht im Visier -
"Sie wollen uns schaden!"
Der Vorsitzende der AfD Niedersachsen, Ansgar Schledde, sagte, es sei offensichtlich, dass hinter der Neubewertung politisches Kalkül stecke. «Die Klage gegen diese empörende Entscheidung geht heute noch raus.» Der Verfassungsschutz werde als untergeordnete Abteilung des Innenministeriums von der SPD-Ministerin instrumentalisiert, sagte Schledde: «Es geht darum, dem politischen Gegner zu schaden. Wir weisen jede Anschuldigung, die hier vorgebracht wird, auf das Schärfste zurück.» Die AfD Niedersachsen stehe fest auf dem Boden des Grundgesetzes. epd
17.02.2026 • 10:56 Uhr
Auf der B 241: Mit geparktem Auto auf der Bundesstraße 241 kollidiert - 89-Jähriger verursacht 25.000 Euro Schaden
Am Sonntag gegen 18.45 Uhr befuhr ein 89-jähriger Northeimer die B 248 aus Imbshausen in Richtung Wiebrechtshausen. Dabei übersah er ein Auto welches am rechten Fahrbahnrand/Grünstreifen geparkt wurde und kollidierte mit dem Auto. Zu dem Zeitpunkt befand sich keine Person in dem Fahrzeug.
Der 89-Jährige gab an nicht verletzt zu sein, wurde jedoch vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Autos entstand ein geschätzter Sachschaden von 25.000 Euro. Wol
17.02.2026 • 10:53 Uhr
Hier erinnert Minister Philippi an den bisherigen Einsatz von Uwe Schwarz für Bad Gandersheim!
Bereits seit ein halben Jahrhundert befindet sich der Bad Gandersheimer Uwe Schwarz im politischen, kulturellen, sozialen und ehrenamtlichen Einsatz für seine Heimatstadt. Darauf hat Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsminister Andreas Philippi bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Bsd Gandersheimer Ehrenbürger bei der Ordensverleihung aufmerksam gemacht und sie damit im Detail begründet.
Uwe Schwarz deutet die
Fortsetzung seines Einsatzes
in der Kreispolitik an
In seiner Danksagung kündigte der Geehrte (für Insider erwartungsgemäß) in einer Zwischenanmerkung an, dass es mit diesem Einsatz noch längst nicht zuende ist. Damit dürfte sein erneuter Antritt bei der Kreistagswahl am 13.September gemeint gewesen sein. red/Foto/Video: FisWMG
Weitere Berichterstattung auf dem reichweitenstarken Facebook-News-Kanal FisWMG
17.02.2026 • 10:46 Uhr
Mercedes kommt von Straße ab und überschlägt sich mehrfach - Fahrer leicht verletzt
Am Montag, 16. Februar, kam es auf der L828 in Bad Driburg-Neuenheerse (Landkreis Höxter) zu einem Verkehrsunfall. Gegen 17 Uhr befuhr ein 29-jähriger Mann aus Detmold mit einem grauen Mercedes die Landstraße von Bad Driburg in Richtung Willebadessen. Auf Höhe der Abfahrt Gut Wertheim setzte der Fahrer zu einem Überholvorgang an. Auf winterglatter Fahrbahn verlor er dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Straße ab. Der Pkw überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf dem Dach zum Stillstand. Der 29-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet./rek/Foto: Polizei
17.02.2026 • 10:42 Uhr
Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz: Niedersachsen nutzt Bundesmittel und investiert massiv: Infrastruktur-Offensive für unsere Straßen und Brücken
Das Land Niedersachsen investiert 2026 so viel wie nie zuvor in Landesstraßen, Brücken und Radwege – auch in unserer Region profitieren wir unmittelbar von der Infrastruktur-Offensive des Landes. Insgesamt stehen im Rahmen des Zukunftsprogramms Infrastruktur rund 170 Millionen Euro zur Verfügung, finanziert aus dem Landeshaushalt und dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität.
Davon fließen Mittel in wichtige Projekte, etwa in die Sanierung von Fahrbahnen, die Erneuerung von Bauwerken wie Brücken und den Ausbau von Radwegen.
„Gut ausgebaute Straßen, sichere Brücken und alltagstaugliche Radwege sind entscheidend für Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land“, betont die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 52 Goslar – Northeim – Osterode (Göttingen II), Frauke Heiligenstadt. „Wenn das Land jetzt massiv in unsere Infrastruktur investiert, ist das eine gute Nachricht für die Menschen in unserer Region: Pendlerinnen und Pendler kommen besser voran, Unternehmen können verlässlich planen und unser ländlicher Raum bleibt attraktiv. Davon profitieren ganz konkret auch die Landkreise Göttingen, Northeim und Goslar, die mit ihren vielen Pendelverkehren und Wirtschaftsstandorten auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur angewiesen sind.“
Durch zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) der Bundesregierung wird das ambitionierte Bauprogramm gut unterstützt, denn Niedersachsen erhält hieraus 500 Millionen Euro für Landesstraßen und Brücken bis 2035, also rund 50 Millionen Euro jährlich. Die Landesregierung plant, das Sondervermögen innerhalb von sieben Jahren vollständig in konkrete Aufträge umzusetzen, statt den maximal vorgesehenen zwölf Jahren. Insgesamt erhalten dadurch 2.000 bis 3.000 Kilometer Landesstraßen bundesweit ein neues Gesicht – ein klares Bekenntnis des Bundes zu besserer Infrastruktur bei uns vor Ort. red
17.02.2026 • 10:40 Uhr
Mittelweg: fehlende Umsetzung trotz vorhandenem Geld - Blindflug im Rathaus – Alexander Hartmann (FDP) kritisiert Controlling-Versagen und verzögerte Rechenschaft des Bürgermeisters
Der aktuelle Schlussbericht des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) zum Jahresabschluss 2021 wirkt wie ein Brandbeschleuniger in der Debatte um den Northeimer Investitionsstau. Während Bürgermeister Simon Hartmann (SPD) versucht, durch persönliche Angriffe auf den FDP-Fraktionsvorsitzenden Eckhard Ilsemann von eigenem Versäumnis abzulenken, sprechen die nackten Zahlen des Prüfberichts eine deutliche Sprache.
Gesetzliche Fristen?
Ein System
des Schweigens
Gemäß § 129 Abs. 1 NKomVG hätte der Abschluss 2021 bereits im März 2022 vorliegen müssen. Tatsächlich wurde er erst über zwei Jahre zu spät aufgestellt. Noch gravierender: Die Abschlüsse für 2022, 2023 und 2024 fehlen weiterhin komplett.
Dazu erklärt Alexander Hartmann (Foto), Ratsherr der FDP im Stadtrat Northeim: „Wir erleben hier möglicherweise eine bewusste Verzögerung der Rechenschaft. Es drängt sich die Frage auf: Verheimlicht der Bürgermeister die Abschlüsse bis 2024 ganz bewusst, um seine Kandidatur als Landrat nicht zu gefährden? Wer die gesetzlich geforderte Rechenschaft über seine Amtsführung nicht vorlegen kann, disqualifiziert sich für höhere Ämter. Aufgrund dieser massiven Mängel hat der Rat Simon Hartmann bereits die Entlastung für das Jahr 2021 konsequent verweigert. Fest steht: wer Jahre braucht um seien Bücher zu sortieren hat die Kontrolle über die Verwaltung verloren. Wie will der Bürgermeister die Stadt sinnvoll steuern und controllen, wenn ihm jegliche aktuelle Datenbasis fehlt? Das ist Haushaltsführung im totalen Blindflug.“
Das Märchen vom „Investitionsstau durch den Rat“ Bürgermeister Hartmann rechtfertigte erst kürzlich den schlechten Zustand des Mittelweges und anderer Infrastruktur mit fehlendem Geld und Personal und greift dabei FDP-Fraktionschef Eckhard Ilsemann persönlich an. Er behauptet, der Rat habe durch Kürzungen Maßnahmen verhindert. Alexander Hartmann weist dies entschieden zurück: „Der Bürgermeister versucht, von seinem eigenen Unvermögen abzulenken. Der Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes 2021 belegt schwarz auf weiß: 76,61 % der investiven Mittel wurden überhaupt nicht ausgegeben. Es mangelt nicht an Beschlüssen oder bereitgestelltem Geld, sondern an der Umsetzung durch die Verwaltung.
Wer drei Viertel seines Budgets nicht auf die Straße bringt, trägt die alleinige Verantwortung für den maroden Zustand unserer Stadt. Es ist ein Hohn, den Rat für Kürzungen zu kritisieren, während man auf Millionen von Euro sitzt, die man handwerklich nicht abwickeln kann.“ Planungswahnsinn und Controlling-Versagen Der Bericht des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) liest sich wie eine Mängelliste:
* Investitions-Chaos: Bei Auszahlungen für Investitionen gab es Abweichungen zur Planung von über 60 Prozent – ein „Positivtrend“ ist nicht erkennbar.
* Mangelhafte Dokumentation: Für den Ausbau des Mittelweges waren Mittel bereits mehrfach eingeplant, konnten aber nicht umgesetzt werden. Das RPA kritisiert zudem, dass für viele Projekte über 100.000 Euro keine geforderte Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorlagen.
* Sonderprüfungen: Ob beim Golfclub Hardenberg oder der
Parkraumbewirtschaftung – Verträge fehlen, Vergaben wurden seit 1999 nicht rechtssicher durchgeführt und Akten sind unvollständig.
Transparenz ist Pflicht –
Ehrenamt dient
dem Gemeinwohl
Zur Motivation der FDP-Fraktion und den Vorwürfen des Bürgermeisters stellt Alexander Hartmann klar: „Das ist kein Wahlkampf, sondern die notwendige Offenlegung von Versäumnissen. Wir sitzen hier nicht als Selbstzweck im Rat, sondern um zum Wohle unserer Stadt Northeim zu arbeiten. Wir üben dieses Amt ehrenamtlich für eine kleine
Aufwandsentschädigung aus – aus Verantwortung gegenüber den Bürgern. Wer Transparenz und die Einhaltung von Gesetzen als politisches Störmanöver abtut, hat das Wesen der kommunalen Selbstverwaltung nicht verstanden. Wir werden nicht schweigen, während Northeim im Blindflug gesteuert wird. Wir brauchen Fakten auf dem Tisch – und zwar für alle Jahre bis 2024 damit die Zukunft besser wird als die Vergangen. red
17.02.2026 • 10:37 Uhr
Unfall gebaut und Verursacher haut ab - Er merkt aber nicht, dass er fotografiert wurde!
Am Montag gegen 12.50 Uhr befuhr ein unbekannter Fahrer mit einem Lieferfahrzeug in der Northeimer Innenstadt (aAm Münster) rückwärts gegen eine Betonsäule und einen dazugehörigen Metallrahmen. Nach einer Begutachtung des Schadens entfernte sich der Mann unerlaubt.
Durch Zeugen konnte das Kennzeichen fotografisch festgehalten und das Lieferunternehmen durch die Polizei informiert werden.
Als der Fahrer beim Unternehmen eintraf, wurde die Polizei Northeim telefonisch informiert. Bei der Befragung des 19-jährigen Unfallfahrers bestätigte er den Unfall. Weshalb er nicht die Polizei informiert habe, konnte er nicht erklären. Bei der Überprüfung des Seeseners konnte ermittelt werden, dass dieser keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Seine serbische Fahrerlaubnis hatte aufgrund seines Wohnsitzes in Deutschlands (länger als sechs Monate) keine Gültigkeit mehr. Der 19-Jährige gab an, dass er nicht wusste eine deutsche Fahrerlaubnis zu benötigen.
Der Unfallschaden wird auf insgesamt 1.000 Euro geschätzt. Wol
17.02.2026 • 10:36 Uhr
Neu im Gandeon Kino: NABU mit „Flüstern der Natur und „Starken Frauen“ kommen auf die Leinwand!
Es wird etwas politischer und grüner im neuen Programm des Gandeonkinos in Bad Gandersheim. Darauf deuten aktuelle Programmhinweise hin. So wird das „Roswitha-Jahr 2026“ mit der Serie „Starke Frauen“ interpretiert. Außerdem bekommt der NABU Harzvorland mit einem spannenden Film seine Kinoplattform im Gandeon. Alles mit und von Kinochefin Dr. Trude Poser initiiert, die sich bekanntlich auch als Ratsfrau bei den Grünen engagiert.
Weitere News vermittelt die Grafik; die Inhalte führen via lesen in die Filmangebote ein. Poser und Team und FisWMG wünschen beste Kinounterhaltung - natürlich zuhause im Gandeon in der Marienstraße. Da wo Kino gemütlich ist!
Ach, diese Lücke, diese
entsetzliche Lücke
Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt. - Der Film erzählt aus der Jugendzeit des heutigen Schauspielers und Autors Joachim Meyerhoff, Regie Simon Verhoeven, mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Laura Tonke
Woodwalkers 2
Für Carag, Brandon, Holly und Lou beginnt ein neues Schuljahr an der Clearwater High. Und das hat es in sich, denn das Naturschutzgebiet rund um die Schule ist in Gefahr. Carags früherer Mentor Andrew Milling plant, den Wald rund um das Internat zu verkaufen – das Revier der Gestaltwandler! Puma-Wandler Carag und seine Freunde versuchen dies mit allen Mitteln zu verhindern, doch Milling hat einen Spion an der Schule und ist ihnen immer einen Schritt voraus. Ausgerechnet die Schneewölfin Tikaani kommt ihnen schließlich zur Hilfe. Doch kann Carag ihr wirklich trauen … Brandis‘ Gestaltwandler-Romane über den Puma-Jungen Carag und seine Freunde wurden bisher über 3,4 Millionen Mal in Deutschland verkauft und in 27 Sprachen übersetzt.
Matinée: - Das Flüstern der
Wälder … NaturReihe mit
NABU Harzvorland
Mit Rucksack, Stock und einer warmen Jacke ausgestattet, zieht es ihn immer wieder tief hinein in die Stille des Waldes, zu einem ganz besonderen Ort: einer Tanne, die zu seinem Versteck geworden ist. Unter ihren Ästen scheint der alte Mann mit der Natur zu verschmelzen. Über achthundert Nächte hat er dort verbracht, lauschend, beobachtend - immer auf der Suche nach Füchsen, Rehen, Hirschen, Luchsen und dem geheimnisvollen König der Wälder: dem Auerhahn. Sein Sohn Vincent teilt die Faszination des Vaters seit seinem zwölften Lebensjahr. Gemeinsam mit Vincents Sohn Simon begibt sich das Familien-Trio auf eine Reise in die atemberaubende Schönheit der Natur. Sein Film ist eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen. - Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf und Dokumentarfilmer Vincent Munier nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen.
17.02.2026 • 10:32 Uhr
Northeimer Handball Club: 1.Damen Landen souveränen Heimsieg gegen VfL Wolfsburg
Die 1. Damen des Northeimer Handball Club haben am Sonntag in der heimischen
Schuhwallhalle einen souveränen Sieg eingefahren und setzen sich mit 36:27
(20:10) gegen den VfL Wolfsburg durch. Mit einer starken ersten Halbzeit legten die Northeimerinnen den Grundstein für einen auch in der Höhe verdienten Heimsieg. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Wolfsburg erwischte den etwas besseren Start, doch spätestens nach zehn Minuten übernahm der NHC mehr und mehr das
Kommando. Angetrieben von einer kompakten und aggressiven Abwehrarbeit bekamen die Gastgeberinnen immer besseren Zugriff auf die Wolfsburger Rückraumspielerinnen.
Über ein hohes Tempo im Angriff setzte sich der NHC Schritt für Schritt ab. Neben Marie Barnkothe, die sowohl aus dem Positionsangriff als auch der ersten Welle immer wieder erfolgreich war, überzeugte auch Johanna Starre, die insgesamt auf 8 Treffer kommt. Auch Aliyah Bodenstab konnte sich über den Kreis mehrfach auszeichnen. Beim 20:10-Pausenstand war die Partie bereits klar in Northeimer Hand. Nur zehn Gegentore in den ersten 30 Minuten sprechen für eine konzentrierte Defensivleistung.
Nach dem Seitenwechsel ließ die Konsequenz zunächst jedoch etwas nach. Durch einige technische Fehler und überhastete Abschlüsse geriet der Spielfluss ins Stocken, was Wolfsburg nutzte, um zwischenzeitlich zu verkürzen.
Doch wirklich knapp wurde es nicht mehr. In den entscheidenden Momenten fand der NHC zurück zu mehr Struktur und Geduld im Angriff. Cosima Schütze setzte in dieser Phase wichtige Akzente mit Treffern von der Außenposition. Am Ende sichern sich die 1. Damen zwei verdiente Punkte vor heimischem Publikum und bleiben in der Schuhwallhalle weiter ungeschlagen.
Weiter geht es am Samstag, 21. Februar, um 17 Uhr mit dem Derby auswärts bei der HSG Plesse-Hardenberg. Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützung von den Rängen. red/ok/Foto: FisWMG
17.02.2026 • 10:30 Uhr
Beruflich den Menschen in den Mittelpunkt stellen: Im Job-Café Northeim geht es um Einstiegschancen in soziale Berufe
Im Job-Café Northeim geht es am 27. Februar um Möglichkeiten des (Quer-) Einstiegs in die sozialen Berufe. Im Fokus stehen dabei Qualifizierungsangebote, Fördermöglichkeiten und Beschäftigungschancen für die Arbeit in Pflege- und pädagogischen Berufen. Das Job-Café ist an diesem Tag von 10 bis 12 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Mit von der Partie sind regionale Bildungsträger, die ihre Angebote in diesem Berufsfeld vorstellen.
„Einstiegschancen in soziale Berufe“ stehen am Freitag, 27. Februar, auf dem Programm des Northeimer Job-Cafés. Von 10 bis 12 Uhr geht es im Job-Café in den Räumen der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft im Landkreis Northeim, Friedrich-Ebert-Wall 1, insbesondere um Quereinstieg und Qualifizierung in Pflege- und Erziehungsberufen. Zu der Veranstaltung sind auch Männer ausdrücklich eingeladen.
Ihre Arbeit in sozialen Berufen empfinden viele Beschäftigte als sehr erfüllend, weil der Mensch im Mittelpunkt ihrer täglichen Aufgaben steht. Soziale Berufe bieten darüber hinaus gute Beschäftigungsperspektiven, nicht nur in unserer Region. Besonders Mitarbeitende in der Altenpflege sind aufgrund der zunehmenden Zahl an Pflegebedürftigen sehr gefragt. Aber auch der Bereich Erziehung bietet weiterhin gute Perspektiven.
In der Veranstaltung werden vielfältige Qualifizierungsangebote vorgestellt - von vorbereitenden Fachsprachkursen oder Orientierungsangeboten im Berufsfeld Soziales, über die Ausbildung zur Betreuungskraft, bis hin zur berufsabschlussorientierten Weiterbildung, etwa zur Pflegefachkraft oder Sozialpädagogischen Assistenz. Die vielfältigen Angebote werden von regionalen Bildungsträgern präsentiert. Mitarbeitende der Agentur für Arbeit Göttingen und des Jobcenters Landkreis Northeim informieren über Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen. Nach einer allgemeinen Einführung können Besucherinnen und Besuchern an den Ständen der Bildungsträger und Beratungsinstitutionen Themen vertiefen und individuelle Fragen besprechen.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Agentur für Arbeit Northeim, dem Jobcenter Landkreis Northeim, und vom Projekt „Teilhabe und Arbeit für Familie“ TAfF Plus. red
17.02.2026 • 10:29 Uhr
Bewerbungen für den Innovationspreis der Region Göttingen Northeim 2026 gesucht
Unter dem Motto „Neue Impulse setzen“ werden strahlkräftige Ideen gesucht.
Im 24. Jahr des Wettbewerbs präsentierten die Veranstalter Wissenswertes rund um den Innovationspreis der Region Göttingen Northeim und ließen erneut auch frühere Preisträger*innen zu Wort kommen. Die Preisverleihung findet am 08. Oktober 2026 in der PS.Halle in Einbeck statt. Der renommierte Wettbewerb zeichnet kreative und zukunftsweisende Ideen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft aus.
Das Motto in 2026:
„Neue Impulse setzen“
Bis zum 30. April 2026 können sich Betriebe, Start-ups und Selbstständige genauso wie Institutionen, Forschungseinrichtungen oder Freie Träger unter dem Motto „Neue Impulse setzen“ für einen der insgesamt zwölf Preise in drei Kategorien sowie für einen Sonderpreis bewerben. Diese sind mit bis zu 4.000,- Euro dotiert, der vom niedersächsischen Landesumweltministerium in diesem Rahmen verliehene Klima-Innovationspreis Niedersachsen ist mit 10.000 Euro ausgelobt. Am Abend der Preisverleihung entscheiden die Gäste dann live über die Vergabe des Publikumspreises.
Bewerbungen für den Innovationspreis der Region Göttingen Northeim als auch für den Klima-Innovationspreis Niedersachsen sind bis zum 30.04.2026 möglich unter www.innovationspreis-goettingen.de. Dort finden sich auch detaillierte Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Bewerbungsprozess.
17.02.2026 • 10:28 Uhr
Autorennen auf der A 7 beendet - Autobahnpolizei beschlagnahmt Fahrzeuge und Handys - Ermittlungen dauern an!
Auf der A 7 zwischen der AS Hann. Münden-Hedemünden und dem AD Drammetal (Landkreis Göttingen) wurde der Göttinger Autobahnpolizei am Sonntagnachmittag (15.02.26) ein illegales Autorennen gemeldet. Gegen die beiden beteiligten Autofahrer, zwei junge Männer im Alter von 24 und 26 Jahren aus dem Landkreis Kassel, wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Ein Führerschein und auch ihre beiden benutzten PKW, sowie die Handys aller Fahrzeuginsassen wurden beschlagnahmt.
Den ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden BMW-Fahrer etwa gegen 17.00 Uhr auf der Autobahn andere Verkehrsteilnehmer und sich gegenseitig wiederholt rechts überholt und gleichzeitig abrupt stark beschleunigt haben. Ein Bekannter der Männer filmte das illegale Rennen aus einem anderen Fahrzeug heraus.
Von Zeugen alarmierte Beamte der Göttinger Autobahnpolizei konnten alle beteiligte Fahrzeuge in der Nähe der Anschlussstelle Göttingen auf einem Restaurantparkplatz feststellen und leiteten umfängliche Folgemaßnahmen ein.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen ordnete das Amtsgericht die Beschlagnahmen der beiden getunten BMW, der Handys der beiden BMW-Fahrer sowie auch aller Fahrzeuginsassen an. Weiterhin wurde ein Führerschein einer der der beiden 24 und 26 Jahre alten Männer beschlagnahmt. Die Maßnahme wurde noch vor Ort von der Polizei vollzogen. Im weiteren Verlauf ordnete das Amtsgericht die Durchsuchung einer Wohnung in Hessen zum Auffinden eines weiteren Führerscheines an.
Verkehrsteilnehmende, die durch das Verhalten der beiden BMW-Fahrer gefährdet wurden oder das illegale Autorennen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-6515 bei der Autobahnpolizei Göttingen zu melden. Die weiteren Ermittlungen dauern an. jk
17.02.2026 • 10:24 Uhr
Ladendieb (29) aus Bad Gandersheim im Northeimer Baumarkt erwischt
Am Montag, 10.15 Uhr, versuchte ein 29-jähriger Mann aus Bad Gandersheim aus einem Baumarkt in der Hillerser Straße in Northeim verschiedenes Zubehör zu stehlen. Dabei wurde er vom Ladendetektiv beobachtet und angesprochen, nachdem er den Kassenbereich ohne zu bezahlen passiert hatte. Der Mann gab die unbezahlte Ware aus seiner Tasche heraus.
Der Wert der Gegenstand lag knapp unter 50 Euro. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Wol
17.02.2026 • 10:21 Uhr
Was ist das? Freikirchen: Glaube aus freier Entscheidung
Neben den evangelischen Landeskirchen und den katholischen Bistümern haben die Freikirchen einen festen Platz in der deutschen Kirchenlandschaft. Sie bieten vor allem jenen
Christinnen und Christen eine Heimat, die ihren Glauben bewusst und aus persönlicher Entscheidung heraus leben wollen. Gemeinsam ist den meisten Freikirchen, dass sie weniger stark hierarchisch organisiert sind als die großen Volkskirchen und die freiwillige Mitgliedschaft
besonders betonen.
Evangelische Freikirchen stehen zudem für das Prinzip der Trennung von Staat und Kirche, indem sie sich selbstständig verwalten und finanzieren. Ihnen gehören in Deutschland laut Kirchenstatistik rund 285.000 Personen an - neben rund 19,8 Millionen Katholikinnen und
Katholiken und knapp 18 Millionen Mitgliedern der evangelischen Kirche.
Viele Freikirchen gehen auf Bewegungen der Reformation und der nachfolgenden Erweckungszeit zurück, andere haben noch ältere oder jüngere Ursprünge. So ging die methodistische Kirche im 18. Jahrhundert als Reformbewegung aus der anglikanischen Kirche in
England hervor. Andere bekannte Freikirchen sind die Baptisten, die Mennoniten, die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) als Dachverband sowie die freien Pfingstkirchen. epd
16.02.2026 • 20:34 Uhr
„Gemeinsam stark“: Online-Treff für Alleinerziehende startet wieder - Ab 19. März 2026 jeden dritten Donnerstag im Monat
Der Online-Treff für Alleinerziehende „Gemeinsam stark“ geht in die nächste Runde. Alleinerziehende im Landkreis Northeim haben ab dem 19. März wieder regelmäßig die Möglichkeit, sich untereinander sowie mit einer Fachkraft auszutauschen.
Der Treff startet am Donnerstag, 19. März 2026, und findet anschließend jeden dritten Donnerstag im Monat von 10:00 bis 11:00 Uhr statt. Der Einstieg ist jederzeit möglich.
Das Online-Format bietet einen geschützten Raum für Austausch, Entlastung und neue Impulse. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Erziehung, Selbstfürsorge und Stressbewältigung sowie der Umgang mit alltäglichen Herausforderungen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden praktische Tipps und fachliche Unterstützung.
Die Teilnahme ist unkompliziert über jedes mobile Endgerät mit Internetverbindung möglich. Eine Anmeldung erfolgt online unter www.famos-northeim.assisto.online/veranstaltungen
Der Online-Treff ist ein Angebot im Rahmen der Familien-Online-Beratungsstelle FAMOS des Landkreises Northeim sowie des NONA – Northeimer Netzwerkes für Alleinerziehende.lpd
16.02.2026 • 20:30 Uhr
Wiensen bei Uslar: LKW mit Heizöl gibt auf winterglatter Fahrbahn um
Am Montag gegen 10.40 Uhr kam es zu einem Unfall mit einem Lkw in der Straße Tappenberg in Wiensen bei Uslar. Der mit Heizöl beladene Lkw geriet auf winterglatter Fahrbahn, ohne den 59-jährigen Fahrzeugführer, auf Gefälle ins Rutschen und stieß auf eine Mauer. Anschließend kippte das Fahrzeug auf die linke Fahrzeugseite. Durch den dadurch entstandenen Schaden lief Heizöl aus und verunreinigte das fließende Gewässer "Butterbach".
Die eingesetzte Feuerwehr setzte Ölsperren, um weitere Verunreinigungen zu verhindern. Zur Begutachtung des Gewässers war die Untere Wasserbehörde des Landkreises Northeim ebenfalls vor Ort.
An dem Lkw entstand ein Sachschaden von mindestens 10.000 Euro. Der finanzielle Schaden durch die Verunreinigung kann aktuell nicht beziffert werden. Wol
16.02.2026 • 20:25 Uhr
Vize-Bürgermeister, Gründungsvater und Zugpferd der Unabhängigen, Pastor Gerry Klein, kandidiert nicht erneut für Bad Gandersheimer Stadtrat
Hier exklusiv seine Erklärung zum Rückzug - Motto bekräftigt: „Suchet das Beste für unsere Stadt“
Bad Gandersheims Vize-Bürgermeister und Initiator der Unabhängigen im Bad Gandersheimer Stadtrat hat sich in einer persönlichen Erklärung zu seinem kommunalpolitischen Einsatz und zur Zukunft geäußert. Seine wichtigste Botschaft: "Ich werde am 13. September 2026 nicht ein weiteres Mal für die Unabhängigen kandidieren!"
Hier der Wortlaut des heutigen Statement von Pastor Gerry Klein:
"Mit diesem Slogan bin ich am 12. September 2021 in den Wahlkampf für unsere Stadt gestartet. Mich beschäftigt, dass über Jahrhunderte hinweg das Christentum mit seinen Werten die Entwicklung und den Fortschritt der europäischen Zivilisation prägte. Es brachte viel Gutes hervor und prägte Recht und Ordnung, Kunst und Architektur, Universitäten und Krankenhäuser, das Verständnis von Person, Würde und Verantwortung. Das Christentum und seine Werte waren nicht Beiwerk der Geschichte Europas – es war ihr Motor. Manche versuchen heute, diesen Motor zu entfernen und erwartet dennoch, dass das Fahrzeug weiterfährt. Im Hinblick darauf wünsche ich unserem Land, unserer Stadt und auch jedem Einzelnen, dass er diesen „Motor“, diesen Ursprung gelingenden Lebens entdecken kann. Als Pastor und Privatperson lade ich jeden herzlich ein, mich auf Fragen des Glaubens anzusprechen.
Im September 2026 werde ich nicht nochmals zu den Wahlen in Bad Gandersheim antreten. Als Ratsherr und Vizebürgermeister habe ich mich mit Freude und Leidenschaft nach bestem Wissen und Gewissen für unsere Stadt eingesetzt. Ich danke allen Wählern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich danke auch meiner Fraktion „Die Unabhängigen“. Mit Florian Porde und Torge Gipp haben wir nicht nur über „Einheit durch Vielfalt“ gesprochen, sondern sie auch umgesetzt.
Wenn langsam wieder der Wahlkampf beginnt, möchte ich, auch wenn ich mein Mandat als Ratsherr und Vizebürgermeister bis zum Ende der Wahlperiode behalten werde, Raum schaffen für die Neugestaltung der „Unabhängigen“. Ich wünsche ihnen ein gemeinsames und friedliches Miteinander, damit sie mit vereinten Kräften mit dem Rat und mit dem Bürgermeister zusammen „das Beste für unsere Stadt“ suchen können, damit Bad Gandersheim ein lebenswerter Ort bleibt, in dem Jung und Alt gemeinsam das Leben gestalten. Mit freundlichen Grüßen und Gottes Segen für unsere Stadt Ihr Gerry Klein!."
red/Foto: FisWMG
16.02.2026 • 13:13 Uhr
Diebstahl von Zaunelementen in Uslar angezeigt
Tatort: Uslar, Ortsteil Sohlingen, (Feldweg/Am Strothberg), zwischen Samstag, 14.02.2026, 17:00 Uhr ,und Sonntag, 15.02.2026, 10:03 Uhr.
Die Polizei berichtet: Bislang unbekannte Täter entwendeten 3 Zaunelemente eines 66- jährigen aus Trendelburg und entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung.
Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und Hinweise dazu geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Uslar, Telefon 05571-80060. go
16.02.2026 • 13:08 Uhr
Bedrohung mit schusswaffenähnlichem Gegenstand nach Klingelstreich - 35-Jähriger in Gewahrsam - Mehrere Anscheinswaffen sichergestellt
Ein gemeldeter Bedrohungsvorfall hat am Freitagabend (13.02.26) in der Göttinger Innenstadt einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 21.45 Uhr ging bei der Polizei über den Notruf die Mitteilung ein, dass ein Mann im Bereich eines Hauseingangs der Goethe-Allee mehrere Jugendliche nach einem Klingelstreich mit einer Pistole bedroht haben soll. Die Jugendlichen seien anschließend geflüchtet, der Mann habe sich in seine Wohnung zurückgezogen.
Aufgrund der zunächst unklaren Lage und des gemeldeten Bewaffnungsverdachts wurden sofort mehrere Funkstreifenwagen zum Einsatzort entsandt. Einsatzkräfte sperrten den Nahbereich ab und umstellten das betreffende Gebäude. Der Einsatz war aufgrund der Örtlichkeit im belebten Innenstadtbereich für die Öffentlichkeit deutlich wahrnehmbar.
Der 35-jährige Hausbewohner konnte durch eingesetzte Kräfte über ein geöffnetes Fenster angesprochen werden. Im Verlauf der Kommunikation begab sich der Mann vor den Hauseingang und ließ sich widerstandslos festnehmen.
Im Anschluss wurde die Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere schusswaffenähnliche Gegenstände (Anscheinswaffen) sowie Hieb- und Stichwaffen sicher. Hinweise auf eine scharfe Schusswaffe ergaben sich dabei nicht. Die waffenrechtliche Bewertung ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Mann wurde anschließend aus gefahrenabwehrenden Gründen in Gewahrsam genommen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen soll es im Vorfeld im Umfeld der Goethe-Allee zu einer Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten gekommen sein. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf sowie zur strafrechtlichen Bewertung dauern an.
Die Polizei weist darauf hin, dass Einsätze im Zusammenhang mit schusswaffenähnlichen Gegenständen regelmäßig mit einem erheblichen Kräfteansatz verbunden sind. Da in der Erstphase nicht zuverlässig beurteilt werden kann, ob von einer realen Gefahr auszugehen ist, müssen Einsatzkräfte konsequent und lageangepasst handeln, um eine Gefährdung für Unbeteiligte auszuschließen.
Einsätze dieser Art binden erhebliche polizeiliche Ressourcen und verursachen entsprechend hohe Einsatzkosten. Eine Geltendmachung der Kosten wird - abhängig von den rechtlichen Voraussetzungen - hierbei regelmäßig geprüft. ab
16.02.2026 • 13:06 Uhr
Domfestspiele bieten Audiobeschreibungen für Sehbehinderte
Ausgewählte Vorstellungen der Gandersheimer Domfestspiele im Sommer werden für blinde und sehbehinderte Menschen mit akustischer Bildbeschreibung angeboten. Zwei sogenannte
Audiodeskriptoren werden ihre visuellen Beschreibungen und Erläuterungen auf die Kopfhörer der Sehbehinderten senden, teilten die Domfestspiele am Montag mit. Die 67. Gandersheimer Domfestspiele finden vom 14. Juni bis 16. August statt.
Vorstellungstermine mit Audiodeskription sind die Schulvorstellung von «Pinocchio» am 18. Juni sowie das Broadway-Musical «Hello, Dolly» am 8. Juli, die Kriminalkomödie «Die acht Frauen» am 11. Juli und die Beatles-Show «Come together» am 8. August. Für die Audiobeschreibung arbeitet der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen mit der Diakonie im Braunschweiger Land und der Aktion Mensch zusammen. epd
16.02.2026 • 13:04 Uhr
Landkreis Northeim stellt Telefonanlage auf fünfstellige Durchwahlen um Umstellung erfolgt schrittweise
Der Landkreis Northeim erweitert im Zeitraum vom 3. bis 19. März 2026 den Rufnummernkreis seiner zentralen Telefonanlage. Künftig erhalten alle Bediensteten der Kreisverwaltung fünfstellige Durchwahl-Nummern. Damit wird sichergestellt, dass auch bei weiterem Personalzuwachs sowie der Einrichtung zusätzlicher Service-Rufnummern ausreichend Rufnummernkapazitäten zur Verfügung stehen.
Die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung im Kreishaus sowie in allen Außenstellen im Kreisgebiet sind über die zentrale Rufnummer 05551 708 - *** (individuelle Durchwahl) erreichbar. Aufgrund des personellen Wachstums und der zunehmenden Anzahl von Service-Rufnummern in den vergangenen Jahren sind die bisherigen dreistelligen Durchwahl-Nummern ausgeschöpft. Eine Erweiterung auf fünfstellige Durchwahlen ist daher unumgänglich.
Im Zuge der Umstellung werden alle bisherigen dreistelligen Durchwahlen künftig fünfstellig und erhalten die Ziffernfolge „81“ vorangestellt. Die bislang vierstelligen Rufnummern werden durch fünfstellige Durchwahlen ersetzt, die ebenfalls mit „81“ beginnen.
Von der Umstellung ausgenommen sind die bereits bestehenden vierstelligen Durchwahl-Nummern der Außenstellen in Einbeck (82xx), Drüber (82xx), Bad Gandersheim (83xx), Uslar (83xx), Kalefeld (85xx) sowie der Feuerwehrtechnischen Zentralen (83xx). Diese Rufnummern bleiben unverändert bestehen.
Die Umstellung der Rufnummern erfolgt schrittweise nach Organisationseinheiten an folgenden Terminen:
3. März 2026:
R 20 - Rechtsangelegenheiten und Rettungsdienst, R 30 - Controlling , FB 33 – Jugend und Beistandschaften, FB 24 – Straßenverkehr, außerdem die Nummern der Dezernent*innen und Vorzimmer der Dezernate, sowie des Personalrates
5. März 2026:
FB 23 – Migration und Integration, FB 44 – Regionalplanung und Umweltschutz
10. März 2026:
FB 34 – Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, FB 35 – Soziale Leistungen, FB 36 – Pflege, Betreuung und Jugendberufshilfe, FB 37 - Familienberatung
12. März 2026:
FB 11 – Kreis- und Regionalentwicklung, FB 12 – Schule und Kultur, FB 13 – Digitalisierung und IT, FB 14 - Kreisvolkshochschule, FB 15 – Sozialpsychiatrischer Dienst, FB 16 - Gesundheitsdienste
17. März 2026:
FB 41 - Bauverwaltung, FB 42 - Gebäude- und Verkehrsinfrastruktur, FB 43 – Facility- und Energiemanagement, FB 21 - Ordnungsangelegenheiten, FB 22 - Brand- und Katastrophenschutz, FB 25 Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen
19. März 2026:
Landrätin, R1 – Kreistagsbüro und Öffentlichkeitsarbeit, R2 – Zentrale Dienste und Finanzen, R3 - Demokratieförderung, FB 26 - Kreisabfallwirtschaft
Die Gleichstellungsstelle sowie der Fachbereich 32 – Kinder und Familie wurden bereits auf die neuen Durchwahl-Nummern umgestellt.
Um Beeinträchtigungen des Dienstbetriebs so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Migration innerhalb der Organisationseinheiten am jeweiligen Umstellungstag schrittweise. Für die einzelnen Rufnummern kann es im Moment der technischen Umstellung zu einer kurzzeitigen Nichterreichbarkeit kommen. Bis zur jeweiligen Migration sind die Mitarbeitenden weiterhin unter den bekannten bisherigen Rufnummern erreichbar. Unmittelbar nach der Umstellung gilt ausschließlich die neue Durchwahl.
Bereits seit Anfang Februar wird in E-Mails und schriftlicher Korrespondenz auf die neuen Rufnummern hingewiesen. Sollte nach Abschluss der Umstellung dennoch eine nicht mehr gültige Rufnummer angewählt werden, erfolgt eine automatische Weiterleitung an die Telefonzentrale der Kreisverwaltung.
15.02.2026 • 19:39 Uhr
Imbshausen: Strahlende Sonne lacht den wilden Karnevalisten bei ihrem bunten Umzug
Es war alles wie aus einem Bilderbuch: Das coole Wetter! Die strahlende Sonne! Die bunten Wagen! Die ausgelassenen Faschingsleute! Die tolle Stimmung bei den Besuchern und Besucherinnen. Begeisterung heute beim großen Karnevalsumzug in der Spaßhochburg Imbshausen. Der Ort erlebte wieder einen gigantischen Faschingswurm. Mit Musik und abschnittsweise geilen Motivwagen und Kostümierten.
Hier erste Motivlagen vom heutigen Umzug - der ohne Zwischenfälle, aber mit reichlich Applaus über die Straßen ging. red/Fotos: FisWMG/HK
15.02.2026 • 18:37 Uhr
Oh, ja! Bunter Frühlingsgruß von der Insel und herrliches Sonnenbad in Bad Gandersheim!
Was für ein fantastischer Sonntag: Erst war da heute der bunte Frühlingsgruß von der Nordseeinsel Sylt. Von dort mitgebracht ins sonnige Bad Gandersheim. Die Auszeit von 12 bis 14 Uhr bescherte mir ein herrliches Sonnenbad auf dem Balkon. Natürlich dick eingemummelt. Sonne und Frischluft waren unter den Kuscheldecken eine Labsal für Körper und Seele. Wieder zurück in der Heimat! red
15.02.2026 • 18:26 Uhr
Schwan Albert trauert! Emotionale Ansage der Schwanenbeauftragten Heidi Matthes nach Viktorias Tod!
Noch sind die Umstände des mysteriösen Todes des Trauerschwanes Victoria im Bad Gandersheimer Auepark ( Koppelwiese) - wir berichteten topaktuell und exklusiv - nicht aufgeklärt. Bad Gandersheims ehrenamtliche Schwanenbeauftragte Heidi Matthes (Stadtmarketing GmbH) beschäftigen derweil die Auswirkungen auf die Befindlichkeiten des Partners von Viktoria, dem schwarzen Schwan Albert. Matthes macht sich Sorgen um das Tier, interpretiert seinen Verlustschmerz und gibt Ratschläge für verständnisvolles Verhalten bei Begegnungen mit dem Tier. Mit einem emotionalen Appell hat sich Matthes soeben an die Öffentlichkeit gewandt.
Heidi Matthes: „Albert wird
seinen Schmerz schrill
in die Welt hinausrufen…“
In ihrem Aufruf heißt es unter anderem: „Der schwarze Schwan Albert trauert um seine Partnerin. In den nächsten Wochen sollte er dies in Ruhe tun dürfen. Das Level seiner Stresshormone ist sehr hoch. Deshalb bitte Abstand halten. Nicht füttern, nicht auf ihn zugehen. Autofahrer in der Nähe des Kurhaussees bitte besonders vorsichtig sein. Albert wird zwischen Unruhe und Verwirrtheit sowie völligem Rückzug und tatsächlichem Stillstand hin und her wechseln. Er kann vorübergehend in seinem Spiegelbild auf einer Wasserfläche Trost suchen und lange Zeit gedankenverloren daraufstarren. Auch auf einer Straße. Er wird seinen Schmerz laut und schrill in die Welt hinaus rufen. Irgendwann hört das aber auch wieder auf. Danke für die Geduld!“ red/Archivfoto
15.02.2026 • 18:22 Uhr
Die historische Reichsabtei! Vorträge im PZG-Studio in Brunshausen und noch einmal im historischen Kaisersaal
Nach dem großen Andrang am letzten Tag des offenen Denkmals für die Abteiführung gibt es am 21. Februar in Brunshausen einen Vortrag zur Abtei: barrierefrei im Studio des Portals zur Geschichte (Eingang an der Kasse im Sommerschloss) mit Fotos aus Abtei, Kaisersaal und Plänen des barocken Gartens.
Am 22. Februar wird eine Führung zum selben Thema im Kaisersaal angeboten, in der auch Fotos aus der Abtei, die nicht zugänglich ist, gezeigt werden.
Beide Formate beginnen um 14 Uhr und dauern eine Stunde.
Treffpunkt am Samstag ist an der Kasse im Sommerschloss in der 2. Etage (Aufzug vorhanden) und am Sonntag am Roswithabrunnen in Gandersheim. Der Kaisersaal ist leider nur über eine Treppe zu erreichen, im Saal kann man aber sitzen.
15.02.2026 • 13:07 Uhr
Bundesverdienstkreuz für Uwe Schwarz: Beifall und Gratulationen von Bürgermeister Kielhorn und Intendant Lenz - Reminiszenzen
Nach der gut einstündigen Laudatio durch Sozialminister Andreas Philippi, der Danksagung durch den geehrten Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim, würdigten die Anwesenden die besondere Wertschätzung mit dem Bundesverdienstkreuz für Uwe Schwarz noch einmal mit abschließendem Beifall. Es folgten die persönlichen Gratulationen.
Die Riege der Gratulanten
reichte von Familie, Freunde und
journalistische Wegbegleiter
über fast vier Jahrzehnte!
Zu den ersten Gratulanten gehörten der Minister, Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn, die Bundes- und Landtagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Rene Kopka, Staatssekretär Frank Woods, die Kreistagsabgeordneten Nadine Seifert-Doods und Peter Traupe, Festspielintendanz Achim Lenz, , AWO-Vorstand Ulrich Schröter, die Journalisten Frank Bertram und Thomas Fischer sowie weitere Teilnehmende des Zeremoniells im altehrwürdigen Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in der Lüerstraße in Hannover.
Bei einem kleinen Imbiss mit Sekt (mit und ohne Alkohol) boten sich an den Stehtischen freundschaftliche Dialoge untereinander , aber auch mit dem ausgezeichneten Sozialpolitiker und Ehrenamtlichen Uwe Schwarz und Mitgliedern seiner Familie, hier besonders mit seiner Ehefrau Franziska Schwarz.
Zeitzeugen interpretierten,
Journalist Fischer habe Uwe
Schwarz "regelrecht in
den Landtag geschrieben"
Fischer hatte dazu bebilderte Reminiszenzen mitgebracht. Dabei ein interessantesFotodokument vom 14. Juli 1988, als Uwe Schwarz Bürgermeister in Bad Gandersheim war, Hans-Dieter Gottschalk legendärer Stadtdirektor, und beide aus Anlass der Jubiläumsfestspiele Bundespräsident Richard von Weizsäcker im Bad Gandersheimer Rathaus empfingen und sich das Staatsoberhaupt im Goldenen Buch der Roswithastadt verewigte.
Fischer selbst dokumentierte den stadthistorisch bedeutsamen Moment aus dem Rückraum, wie das Bild von Rudolf A. Hillbrecht in unnachahmlicher Art festhielt. Zum Hintergrund gehört auch: Fischers journalistische Karriere als Chefredakteur beim Gandersheimer Kresblattist von Anfang an mit dem Aufstieg von Uwe Schwarz als Landtagsabgeordneter bis zu seinem Ende nach beispiellosen 36 Jahren engstens verbunden. Zeitzeugen interpretierten damals bereits, Journalist Fischer habe "Uwe Schwarz regelrecht in den Landtag geschrieben. Der Journalist schmunzelt zu dieser "Überhöhung" noch heute, kommentierte es nie.
red/Fotos: FisWMG/Rudolf A. Hillebrecht
15.02.2026 • 12:30 Uhr
Northeim: Gigantische Bierdusche auf dem Autohof - Schaden 10.000 Euro - Stundenlange Säuberungsaktion
Am Samstag, gegen 12:55 Uhr, wurde die Polizei Northeim zu einem etwas ungewöhnlichen Verkehrsunfall zum Autohof Westerland,.Northeim, gerufen. Ein Lkw hatte beim Verlassen des Autohofes seine Ladung in Form von mehreren Kisten Bier verloren, welche sich auf der Fahrbahn verteilten.
Vor Ort konnten die Beamten dann einen 30-jährigen Lkw-Fahrer aus Bremen antreffen. Dieser gab an die Autobahn 7 von Bremen nach Northeim befahren zu haben. Nach einer vorgeschriebenen Pause wollte er seine Fahrt fortsetzen und wieder auf die Autobahn fahren. Beim Versuch den Autohof zu verlassen verrutsche die Ladung und fiel auf die Fahrbahn. Es ist davon auszugehen, dass die Ladung zuvor nicht richtig gesichert wurde. Der entstandene Schaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. Durch die verlorene Ladung und der anschließenden Säuberung der Fahrbahn, welche mehrere Stunden dauerte, kam es zu geringen Verkehrsstörungen.mho
15.02.2026 • 12:26 Uhr
Hausschwein Emma flitzt im Wohngebiet herum - Polizei fängt es wieder ein!
Die Polizei berichtet: Am Samstagabend wurde der Polizei Uslar ein freilaufendes Hausschwein in einem Wohngebiet gemeldet. Das Schwein "Emma" entkam zuvor auf unbekannte Weise aus ihrem Stall und machte einen unerlaubten Ausflug durch das Uslarer Wohngebiet "Eichhagen".
Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Tierhalter ausfindig machen und Emma wieder wohlbehalten zurück in den Stall verbringen. reu
15.02.2026 • 12:22 Uhr
Volltreffer der Polizei! Berauschten Pkw-Fahrer ohne Führerschein und ohne Versicherungsschutz geschnappt - Dann log auch noch die Polizei an
Am Samstagnachmittag,14.02.2026, 15.58 Uhr, ührte das Polizeikommissariat Einbeck, im Bereich Klapperturm, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Hierbei fiel den Beamten ein 39-jähriger Pkw-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrers stellte sich heraus, dass dieser nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Dies versuchte der aus Dassel/Sievershausen stammende Mann zu verschleiern, indem er den Beamten vor Ort falsche Personalien angab. Zudem ist der von ihm genutzte Pkw seiner Lebensgefährtin nicht versichert. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung im Polizeikommissariat erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrer zusätzlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Abschließend wurden gegen den Mann mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit führerscheinpflichtigen Kraftfahrzeugen untersagt. Gegen die verantwortliche Halterin des Pkw wurde ebenfalls ein gesondertes Strafverfahren eingeleitet. kr
15.02.2026 • 12:19 Uhr
Verkehrsteilnehmer unter Drogenleinfluss von der Polizei aus dem Verkehr gezogen
Am Samstagnachmittag, 14.02.2026, 16.25 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife zunächst einen 20-jährigen Pkw-Fahrer aus Einbeck, im Bereich der Biogasanlage. Hierbei stellten die Beamten bei dem jungen Mann körperliche Auffälligkeiten fest, die auf einen möglichen Betäubungsmittelkonsum hindeuten. Ein Drogen-Schnelltest bestätigte dann den Verdacht der Beamten. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabisprodukten.
Ebenso hatte in den Abendstunden (21.56 Uhr) ein 45-jähriger Einbecker vor Fahrtantritt mit seinem E-Scooter Opiate konsumiert. Dies konnte im Rahmen einer Kontrolle des Fahrers im Bereich der HEM-Tankstelle, im Stadtgebiet, durch Polizeibeamte festgestellt werden. In beiden Fällen wurde gegen die jeweiligen Fahrzeugführer Ermittlungsverfahren eingeleitet, ihnen eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit ihren Fahrzeugen untersagt.kr
15.02.2026 • 12:16 Uhr
SPD macht Druck: Landkreis muss nach Schließung der Bereitschaftsdienstpraxis handeln – Gemeinde-Notfallsanitäter für Einbeck gefordert
Nach Schließung der ärztlichen Bereitschaftsdienstpraxis am Bürgerspital Einbeck zum 1. Februar 2026 durch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen fordert die SPD-Kreistagsfraktion ein schnelles und entschlossenes Handeln des Landkreises Northeim.
„Die Entscheidung der kassenärztlichen Vereinigung ist ein schwerer Schlag für die Gesundheitsversorgung im Raum Einbeck“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Uwe Schwarz. „Wer Strukturen abbaut, darf die Menschen vor Ort nicht einfach mit den Folgen allein lassen.“
Aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktionen drohen durch die Schließung längere Wege für Patientinnen und Patienten, eine stärkere Belastung des Rettungsdienstes sowie eine zusätzliche weitere Überlastung der Notaufnahmen umliegender Krankenhäuser. Besonders betroffen seien ältere Menschen und in der Mobilität eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum.
Die SPD-Kreistagsfraktion hat daher einen Antrag in den Kreistag eingebracht, mit dem die Einrichtung eines sogenannten Gemeindenotfall-Sanitäters für Einbeck geprüft und möglichst zeitnah umgesetzt werden soll. Dieses Modell sieht speziell qualifizierte Notfallsanitäter mit erweiterten Kompetenzen vor, die Hausbesuche durchführen, medizinische Ersteinschätzungen vornehmen und telemedizinisch ärztliche Rücksprache halten können.
„Wir können die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung nicht zurückdrehen. Aber wir können und müssen als kommunale Ebene Verantwortung übernehmen“, so Peter Traupe, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Gesundheit. „Ein Gemeindenotfall-Sanitäter ist keine Konkurrenz zu Hausärzten, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Er sorgt für schnelle Hilfe, entlastet den Rettungsdienst und stärkt die Versorgungssicherheit.“
„Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum darf nicht weiter ausgedünnt werden“, betont die SPD-Kreistagsfraktion. „Wenn wir wollen, dass Menschen auch künftig gut und sicher in unserer Region leben können, dann müssen wir neue Wege gehen. Einbeck darf nicht abgehängt werden!“ red
15.02.2026 • 12:13 Uhr
Diebstahl von Kupferkabeln am Umspannwerk in Alfeld - Attacke gegen Glasfaserkabel
Am Freitagabend, 13.02.2026, in der Zeit zwischen 19:50 bis 23:00 Uhr wurde durch bislang unbekannte Täterschaft die Umzäunung am dem Vernehmen nach unbewachten Umspannwerk (Alte Heerstraße / Zeissstraße) zum Energieversorger „Avacon" überstiegen und aus einem Schacht auf dem Grundstück zwei dicke Kupferkabel mit einer Gesamtlänge von ca. 40 Meter entwendet.
Weiterhin wurden auch Glasfaserkabel durchtrennt, was im Ortsteil Godenau zu Störungen mit der Internetverbindung geführt haben dürfte.
Hinweise zur Täterschaft oder etwaig genutzten Fahrzeugen zum Abtransport der Kabel nimmt die Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181/8073-0 entgegen. neu
15.02.2026 • 12:12 Uhr
Nach waghalsigem Überholmanöver auf der B240 bei Eime drei Personen schwer, fünf Personen leicht verletzt! Kleinbus prallt gegen Baum!
Auf der Bundesstraße 240 zwischen Eime und Marienhagen kam es gestern Morgen (14.02.2026), gegen 11 Uhr, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Kleinbus. Die acht Insassen des Kleinbusses wurden dabei verletzt, drei von ihnen schwer und fünf leicht. Ersten Erkenntnissen zufolge war eine 19-Jährige in einem Pkw des Herstellers Volvo und ein 77-Jähriger mit sieben Mitfahrer/innen in einem Kleinbus des Herstellers Renault, beide aus dem Landkreis Holzminden, in der genannten Reihenfolge von Marienhagen kommend in Richtung Eime unterwegs. Als der Volvo zum Überholvorgang ausscherte, übersah dessen Fahrerin mutmaßlich den hinter ihr ebenfalls bereits im Überholvorgang befindlichen Kleinbus, infolge dieser im Rahmen eines Ausweichmanövers den Volvo streifte und anschließend von der Fahrbahn abgekommen ist und gegen einen Baum prallte. Die Insassen des Kleinbusses kamen verletzt in umliegende Krankenhäuser. Die Bundesstraße 240 war an der Unfallstelle für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen 11:20 Uhr und 14:30 Uhr gesperrt. Der Kleinbus musste abgeschleppt werden. Die Höhe des Gesamtschadens kann momentan noch nicht genau beziffert werden. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. sud
15.02.2026 • 12:11 Uhr
Kurz erklärt: Warum fasten Menschen? - Mit Religion immer weniger zu tun!
Wer heute fastet, tut das nicht immer aus religiösen Gründen. Welche Motive und Traditionen es gibt, erläutert der evangelische Theologe Wolfgang Reinbold.
Tagsüber nicht essen, sieben Wochen auf Alkohol verzichten, jeden Tag Nähe zu Gott suchen: Menschen fasten auf ganz unterschiedliche Weise. «Fasten gab und gibt es in fast allen Kulturen und Religionen. Es hat einen inneren, tieferen Sinn, der vielen Menschen guttut», sagt der evangelische Theologe Wolfgang Reinbold. Die Gründe dafür seien ebenso verschieden wie die Formen des Fastens. «Es geht um Askese, Kontrolle, Verzicht, Reinigung, Trauer, Buße und vieles andere mehr, heute nicht zuletzt auch um Gesundheit. Einen einheitlichen Sinn gibt es nicht.»
# Alkoholverzicht
ist keine christliche
Tradition
Die Bibel hält fest, dass sich das Fasten auf Gott richten solle, nicht auf andere. «Anders gesagt: Wer fastet, sollte keine Show daraus machen», sagt Reinbold. In der christlichen Mystik entsteht später die Vorstellung, dass beim Fasten die Seele eins werden soll mit Gott und Jesus Christus.
Traditionell verzichten Christinnen und Christen vor allem auf Fleisch. «Der Verzicht auf Alkohol ist dagegen alles andere als eine Fastentradition , sagt Reinbold. Dem Theologen zufolge brauten Mönche in der Fastenzeit sogar ein besonders starkes »Fastenbier«. Dieses hat mehr Kalorien, damit man auch ohne Fleisch schnell satt werde.
# Fasten auch in
anderen Religionen
verbreitet
Im Judentum ist für das Fasten der sogenannte »Große Versöhnungstag« besonders wichtig, auf Hebräisch »Jom Kippur«. An diesem Tag dürfen Jüdinnen und Juden nicht arbeiten und sollen streng fasten, um von ihren Sünden gereinigt zu werden. Muslime fasten im Ramadan tagsüber einen ganzen Monat lang. Nur nachts dürfen sie essen und trinken, erläutert Reinbold. »Auch Hindus, Buddhisten und andere Religionen kennen das Fasten und haben dafür genaue Zeiten und Regeln«, sagt der Experte für interreligiösen Dialog.
Selbstverständlich könnten auch nicht-religiöse Menschen von einer Zeit der Einkehr profitieren, sagt Reinbold. Zwischen religiösen und nicht-religiösen Angeboten sei ohnehin zunehmend schwerer zu unterscheiden. »Nehmen Sie beispielsweise ein Angebot wie Fasten und Einkehr', das von einem christlichen Kloster angeboten, von einer Ayurveda-Therapeutin und einer Meditationslehrerin geleitet und mit dem Motto 'Fasten zur Stärkung Ihrer Selbstheilungskräfte' beworben wird. Da könnten wir lang diskutieren, wo das Religiöse aufhört und wo das Säkulare beginnt."epd
14.02.2026 • 18:16 Uhr
Florian Porde bestätigt: Apotheker Jens Tschäpe will für die Unabhängigen in den Stadtrat!
Was sich Monaten in Bad Gandersheims Kommunalszene abzeichnet ist seit heute Gewißheit: das Duo Jens Tschäpe und Claus König -Clus streben Ratsmandate für die Gruppierung „Neue Unabhängige“ Bad Gandersheim bei den Stadtratswahlen am 13.September 2026 an. Das hat auf Nachfrage Fraktionsvorsitzender Florian Porde bestätigt. Tschäpe und König gehörten in den vergangenen Monaten zu den auffälligsten Fragestellern in öffentlichen Sitzungen des Stadtrates und Fachausausschüssen. Tschäpes Spezialegebiet waren Anliegen des Bäderwesens in der Stadt. König bediente unterschiedlichste Themen, sparte dabei nicht mit Kritik an der Rathausspitze.
Neben Tschäpe und König stehen bereits jetzt neun weitere Persönlichkeiten fest, die sich für die Unabhängigen zur Wahl stellen.
Frontalangebot der
Unabhängigen hat
erste Schockwirkung!
Das Frontalangebot der Unabhängigen hat in der etablierten kommunalpolitischen Szene eine Art Schockwirkung ausgelöst. Coolere Protagonisten meinte heute Morgen in ersten Reaktionen, dass es prinzipiell positiv sei, wenn sich Menschen kommunalpolitisch engagieren würden. Nun käme es aber darauf an, wie die wahre Programmatik der Unabhängigen sich darstelle. Da sei man gespannt auf ehrliche Antworten und zukunftsweisende Lösungsvorschläge angesichts der gigantischen Herausforderungen in Bad Gandersheim und des dramatischen Bedeutungsverlustes der Stadt, in der leerstehende Läden und Immobilienruinen das Stadtbild belastend prägten. red
14.02.2026 • 18:00 Uhr
Aus Liebe zu Bad Gandersheim: „Die Unabhängigen“ schenken der Stadt zum Valentinstag eine neue (Wahl-)Möglichkeit!
Neuformierte politische Kraft macht sich auf den Weg, die kommunale Politik anders und bürgernäher zu gestalten
Mit dem heutigen Valentinstag tritt in Bad Gandersheim erstmals eine neue politische Kraft öffentlich in Erscheinung: „Die Unabhängigen – Bad Gandersheim.“ In einer Medienverlautbarung hat das die Gruppe um Ratsherrn Florian Porde soeben offiziell mitgeteilt.
Weiter wird von Sascha Lange ausführlich erklärt: „Es geschieht dies bewusst an einem Tag, der für Wertschätzung, Verantwortung und Verbundenheit steht, denn nicht umsonst lautet ein Motto der neuen Unabhängigen „Aus Liebe zu Bad Gandersheim“. Die Unabhängigen werden als Wählergemeinschaft zur Stadtratswahl am 13. September 2026 antreten. „Wir sind ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger, die eines eint: Der Wille, kommunale Politik zu verändern, neu zu denken und wieder näher an die Menschen zu bringen“, erklärt Florian Porde, aktuelles Ratsmitglied und Mitinitiator der Gruppe.
Bürgernahe Sachpolitik statt Parteidenken „Kommunalpolitik ist keine Ideologieschlacht und kein Parteienwettbewerb“, sagt Sascha Lange, IT-Leiter der Vitrea Klinik. „Sie entscheidet darüber, wie unser Alltag hier vor Ort konkret funktioniert – oder eben nicht.“ Genau hier setzen die Unabhängigen an: Mit bürgernaher Sachpolitik, die Probleme offen benennt, Lösungen pragmatisch entwickelt und Entscheidungen nachvollziehbar macht, so die bereits formulierten Leitsätze.
Ein zentrales Prinzip der Unabhängigen ist dabei das Denken von der Basis aus: Ideen, Themen und Prioritäten entstehen nicht in Hinterzimmern oder durch Parteivorgaben, sondern in bereits existierenden inhaltlichen Arbeitsgruppen, in denen sich Kandidaten und Unterstützer thematisch organisieren und gemeinsam Lösungen erarbeiten.
Unabhängig –
auch voneinander
Ein besonderes Merkmal der neuen Wählergemeinschaft: Alle Beteiligten stehen bewusst als eigenständige Persönlichkeiten für ihre Überzeugungen. Es gibt keinen Fraktionszwang, keine Parteidisziplin und keine vorgefertigten Meinungen. Jede und jeder bringt eine eigene Motivation, eigene Erfahrungen und eigene Schwerpunkte ein.
„Jede und jeder von uns könnte auch für sich allein kandidieren“, betont Swantje Kambach, Pferdewirtin aus Clus. „Dass wir es gemeinsam tun, ist eine bewusste Entscheidung – weil Vielfalt an Berufen, Lebenswegen und Sichtweisen unsere größte Stärke ist.“
Digitaler Startschuss
zum Valentinstag
Zeitgleich mit diesem ersten öffentlichen Aufschlag gehen am heutigen 14. Februar auch die neuen Kommunikationskanäle der Unabhängigen online: die Homepage: www.dieunabhaengigen.org, ein Facebook-Auftritt „Die Unabhängigen – Bad Gandersheim“, ebenso einer bei Instagram unter „unabhaengigegandersheim“ und natürlich auch bei TikTok: „@dieunabhaengigen“, denn Kommunalpolitik soll und muss auch Menschen ab 16 Jahren aufwärts interessieren und angehen. Über diese Kanäle informieren die Unabhängigen künftig regelmäßig über Inhalte, Arbeitsweise und Positionen. Auch bereits bekannte Personen, die sich am 13. September 2026 zur Wahl stellen wollen, sind dort bereits einsehbar.
Zu den bekannten Gesichtern zählen unter anderem Andreas Anders (Unternehmer), Daniel Geyer (Ortsvorsteher Seboldshausen), Madeleine Spakowsky (Sporttherapeutin), Andreas Mellahn (Mitgründer Treibhaus e. V.), Claus König (Landwirt aus Clus), Antonia Leu (Personaldienstleistungskauffrau) und Celina Maaß (Studentin). „Wir können bereits jetzt auf ein breites Feld an Kandidaten und ein noch größeres Netzwerk an Unterstützern blicken“, ergänzt Jens Tschäpe, Unternehmer und ebenfalls Ratskandidat. „Die Resonanz auf unser Vorhaben ist beeindruckend.“
Ein Angebot
an die Stadt
Die Unabhängigen verstehen ihren Start ausdrücklich nicht als Abgrenzung, sondern als Einladung: an alle, die sich mehr Transparenz, mehr Bürgernähe und mehr Sachorientierung in der Kommunalpolitik wünschen; „und das sind in dieser Stadt nach unserem Erleben nicht wenige Menschen“, sagt Florian Porde. „Wer bereit ist, Dinge zu hinterfragen, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen mitzuentwickeln – sachlich, ehrlich und ohne Ideologie –, ist eingeladen, sich einzubringen“, so die abschließende Botschaft der Unabhängigen.
„Schauen Sie auf unsere Informationskanäle, sprechen Sie Kandidaten und Unterstützer an, oder melden Sie sich bei mir, wenn auch Sie dabei sein wollen, um die Kommunalpolitik in Bad Gandersheim und damit auch die Stimmung in dieser Stadt nachdrücklich zu verbessern und zu verändern“, ruft Florian Porde den Bürger der Stadt einladend zu. Alle dafür notwendigen Kontaktdaten sind zum Beispiel auf der Internetseite zu finden.
Zum Bild:
Starker Aufschlag: Das Foto zeigt Kandidaten und eine ganze Reihe der noch zahlreicheren Unterstützer der Unabhängigen, die bereit sind, sich mit Engagement und Herzblut für Bad Gandersheim einzusetzen, beim jüngsten Koordinationstreffen.
14.02.2026 • 17:45 Uhr
Bad Gandersheim: Böse Überraschung am Morgen - Polizei eingeschaltet
Die Polizei in Bad Gandersheim berichtet soeben:
Am Donnerstag, 12.02.2026, gegen 17:00 Uhr stellte ein 24-jähriger Bad Gandersheimer seinen Pkw BMW 3er Reihe in der Jahnstraße ordnungsgemäß ab. Zu diesem Zeitpunkt war der Pkw noch unbeschädigt. Als der Fahrzeughalter am folgenden Tag gegen 09:40 Uhr seinen Pkw wieder in Betrieb nehmen wollte, stellte er eine Beschädigung an der linken Seite der Frontschürze und des Kotflügels fest. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1500,00 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallörtlichkeit, ohne die Feststellung seiner Personalien bzw. Art seiner Beteiligung zu ermöglichen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. nol
14.02.2026 • 13:41 Uhr
Stadtrat hat entschieden: «Kussverbot» für Göttinger Gänseliesel wird zeitweise ausgesetzt =
Das Göttinger Gänseliesel, eine Brunnenfigur, gilt als meistgeküsstes Mädchen der Welt. Dabei ist das Betreten des Brunnens seit 100 Jahren untersagt. Zum 125-jährigen Jubiläum des Gänseliesels wird das Verbot teilweise aufgehoben. Das offiziell seit 100 Jahren bestehende, aber praktisch nicht beachtete «Kussverbot» für das Göttinger Gänseliesel
wird zeitweise gelockert. An drei Terminen in diesem Jahr fällt das Betretungsverbot des Gänseliesel-Brunnens für jeweils mehrere Stunden weg, wie der Rat der Stadt Göttingen am Freitagabend entschied. Das Gänseliesel feiert 2026 sein 125-jähriges Bestehen. Der Markt- und Zierbrunnen mit einem Gänseliesel als Brunnenfigur wurde 1901 vor dem Göttinger Rathaus errichtet.
Seit dem 31. März 1926 gilt eine polizeiliche Verordnung, die das Klettern auf den Marktbrunnen - und damit das Küssen des Gänseliesels - unter Strafe stellt. Die Höchststrafe wurde damals auf 150 Mark festgelegt. Nach Angaben der Stadt wurde das Verbot aber kaum
ernsthaft überwacht und verfolgt. Bekannt geworden ist aber die Verurteilung des Adelssprosses und angehenden Juristen Georg Graf Henckel zu Donnersmarck, der 1926 beim Gänseliesel-Küssen erwischt wurde und eine Geldbuße zahlen musste.
Die nun beschlossenen Termine zum offiziellen Küssen verteilen sich über das Jahr. Erstmals wird das Verbot am 19. April und passend zum Jubiläum für 125 Minuten im Rahmen des »Sience goes City"-Events ausgesetzt. Am 4. Juni gibt es erneut für 125 Minuten eine Kussfreigabe zum Brunnenfest. Gleich zweimal 125 Minuten freies Gänseliesel-Küssen wird erlaubt zum 27. September während des Jubiläums-Gänselieselfestes. epd
14.02.2026 • 13:34 Uhr
LandFrauen Bad Gandersheim-Kreiensen: Fulminantes Treffen mit über 90 Damen - Erika Dürkopp für 60-jährige Treue geehrte
Über 90 Mitglieder der LandFrauen Bad Gandersheim-Kreiensen nahmen soeben an der Jahreshauptversammlung im Landgasthaus Köhler in Altgandersheim teil. Wahlen standen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung. Der Verein hatte per 31.12.25, 260 Mitglieder.
Geschäfts- und Tätigkeitsberichte trugen Brunhilde Kühler, Schriftführerin Sabine Gatzemeier und Gunda Sälzer für die sehr aktiven Jungen LandFrauen vor.
Dann ein Höhepunkt des harmonischen Treffen. Geehrt wurden:
Christiane Schilling, Dankelsheim für 40-jährige Mitgliedschaft und Erika Dürkoop für 60-jährige Mitgliedschaft. Ute Koch erhielt für 25-jährige Vorstandsarbeit ein Präsent. Und die Aktivitäten bei den rührigen LandFrauen gehen weitert. Das war dem vielfältigen Aktionsprogramm für die nächste Zeit zu entnehmen.
Posives Fazit:
Eine höchst gesunde und lebendige Vereinigung!
14.02.2026 • 13:28 Uhr
Hier heftet der Minister das Bundesverdienstkreuz an das Revers von Uwe Schwarz
Der besondere Moment bei der heutigen Ordensverleihung an Bad Gandersheims Ehrenbürger Uwe Schwarz: Nach seiner Laudatio im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung auf den seit Jahrzehnten tätigen Ehrenamtlichen und Politiker heftet Minister Andreas Philippi das Bundesverdienstkreuz 1.Klasse an das Revers von Uwe Schwarz, der in großer Dankbarkeit emotional reagiert!
red/Video: FisWMG
14.02.2026 • 13:25 Uhr
Freitag in Gästehaus der Landesregierung: Uwe Schwarz von Minister Andreas Philippi mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt!
Große Anerkennung und Wertschätzung heute für den seit über vier Jahrzehnten engagierten Politiker und Ehrenamtlichen Bad Gandersheimer Uwe Schwarz. Vor wenigen Minuten wurde der Ehrenbürger der Stadt Bad Gandersheim mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse für seine besonderen Verdienste ausgezeichnet. Die Ehrung im Namen von Bundespräsident Steinmeier vollzog im Gästehaus der Landesregierung der Niedersächsische Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Andreas Philippi. Ein ausgewählter Kreis von Freunden und Weggefährten und der Familie von Uwe Schearz begleiteten den würdigen Verleihungsakt mit Beifall und Gratulationen.red/Video: FisWMG
Weitere Berichterstattung!
14.02.2026 • 13:24 Uhr
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ackenhausen – Harald Koplin und Axel Röstel zu Ehrenmitgliedern ernannt!
Einen voll besetzten Schulungsraum konnte Ortsbrandmeister Lars Probst bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ackenhausen begrüßen. Besonders willkommen hieß er den stellv. Bürgermeister Heinrich Hohls, Ehrenstadtbrandmeister Axel
Röstel, Ehrenortsbrandmeister und Ortsvorsteher Michael Goslar sowie erstmalig den neuen stellvertretende Stadtbrandmeister Hendrik Scholz und den stellv. Abschnittsleiter Michael Potrafke.
In seinem Bericht vom des letzten Jahres konnte Ortsbrandmeister Probst von wenigen Einsätzen berichten, neben dem Absperrdienst bei den Domfestspielen und der Brandsicherheitswache galt es lediglich einen Schornsteinbrand im Ortsgebiet zu bekämpfen. Trotzdem sei das vergangene Jahr durch Dienste, Ausbildungen und viele Festbesuche arbeitsreich gewesen.
Gruppenführer Maximilian Goslar konnte von einer guten Dienstbeteiligungen sowie erfolgreichen Teilnahmen an den Abschnitts- und Kreiswettbewerben berichten. Die Berichte des Kommandos wurden durch die Ausführungen des stellv. Gerätewartes Sönke Meinecke und des Atemschutzbeauftragen Marvin Meier ergänzt. Für die Seniorengruppe berichtete Harald Koplin über das vergangene Jahresgeschehen.
Bei den anschließen Wahlen von Teilen des Kommandos wurden Sönke Meinecke zum Gerätewart und Johannes Geske zum Schriftführer neugewählt. Mit einem Altersschnitt von rund 27 Jahren verfügt die Feuerwehr Ackenhausen über ein sehr junges Kommando. Den ausgeschiedenen Kommandomitgliedern Julian Pförtner und Detlef Wehlend wurde mit einem Präsent gedankt.
Besonderer Höhepunkt einer Jahreshauptversammlung sind die Ehrungen und Beförderungen. Hierbei wurden Felix Grumbrecht und Johannes Geske zu Feuerwehrmännern und Ernst-Wilhelm Schulte zum Oberfeuerwehrmann befördert. Eine besondere Ehre wurde dem ehemaligen Ortsbrandmeister Harald Koplin und Ehrenstadtbrandmeister Axel Röstel zu Teil. Aufgrund ihrer Verdienste um die Feuerwehr Ackenhausen wurden beide zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Mit Grußworten der Gäste und einer gemeinsamen Mahlzeit endete eine harmonisch verlaufene Versammlung.
Auf dem Bild (unten) „Ehrenmitglieder“ von links Ortsbrandmeister Lars Probst, Harald Koplin, Axel Röstel und stellv. Ortsbrandmeister Maximilian Goslar. Auf dem Bild „Kommando“ (oben) von links Atemschutzbeauftragter Marvin Meier, Ortsbrandmeister Lars Probst, Schriftführer Johannes Geske, Gerätewart Sönke Meinecke, stellv. Gruppenführer Dennis Möller, Stellv. Ortsbrandmeister und Gruppenführer Maximilian Goslar.
13.02.2026 • 05:51 Uhr
Fürchterlicher Verkehrsunfall mit Audi: Zwei Menschen kommen ums Leben
Die Polizei Höxter berichtet soeben: Bei einem Verkehrsunfall bei Willebadessen-Peckelsheim (Landkreis Höxter) sind bereits am Mittwoch, 11. Februar, zwei Personen ums Leben gekommen.
Der Unfall ereignete sich gegen 21 Uhr auf der Landesstraße 763 zwischen den Ortsteilen Eissen und Peckelsheim. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 31-Jähriger mit einem Audi die Landesstraße aus Richtung Eissen kommend in Fahrtrichtung Peckelsheim. In einer Linkskurve kam der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Straßenbaum und kam im Anschluss auf dem Dach liegend auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand.
In dem völlig zerstörten Audi befanden sich der 31-jährige Fahrer und ein 35-jähriger Beifahrer. Beide verstarben noch an der Unfallstelle.
Weitere Fahrzeuge waren nach bisherigen Erkenntnissen an dem Unfall nicht beteiligt. Zur Sicherung und Auswertung der Unfallspuren wurde ein Unfallaufnahmeteam aus Bielefeld angefordert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.
Die Bergung des Unfallsfahrzeuges und der weit verstreuten Trümmerteile erwies sich als aufwändig.
Die Strecke war bis um 9 Uhr am nächsten Morgen für den Verkehr voll gesperrt. Unter anderem musste ein Baum von der Fahrbahn beseitigt werden, der durch die Wucht des Aufpralls abgenickt wurde. /nig/Foto: Polizei
13.02.2026 • 05:46 Uhr
Diebstahl eines E-Scooters auf dem Schulhof in Uslar
Tatort: Uslar,Zur Schwarzen Erde, (Schulhof), Tatzeitraum: Mittwoch, der 11.02.2026, zwischen 09:40 Uhr und 13:05 Uhr. Bislang unbekannte Täter entwendeten den E-Scooter eines 45- jährigen aus Uslar und entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung. Der Wert des E-Scooters beträgt ca. 800 Euro.
Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und Hinweise dazu geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Uslar, Telefon 05571-80060. go
13.02.2026 • 05:43 Uhr
Sozialverband fordert Paritätsgesetz für Parlamente
Eine gesetzliche Regelung zur paritätischen Besetzung mit Frauen und Männern in deutschen Parlamenten fordert der Sozialverband Deutschland. Obwohl Gleichstellung politisch regelmäßig
betont und im aktuellen Koalitionsvertrag hervorgehoben werde, «spiegelt sich dieser Anspruch in der tatsächlichen Mandatsverteilung im Parlament nicht wider», sagte die Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstag) in Passau.
Der Verband fordere eine geschlechtergerechte Ausgestaltung des Wahlrechts, weil Frauen in deutschen Parlamenten unterrepräsentiert blieben, insbesondere auch im Bundestag. «Wir fordern daher die Parteien auf, durch ein Paritätsgesetz sicherzustellen, dass Männer
und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben», sagte Engelmeier. Politikerinnen von CDU und SPD hatten sich für mehr Bemühungen um Parität im Rahmen der geplanten Wahlrechtsreform ausgesprochen. epd
13.02.2026 • 05:40 Uhr
Kirchentag mit Fußtruppe im Düsseldorfer Rosenmontagszug dabei!
Zwischen politischen Mottowagen und bunten Fußgruppen ist im Düsseldorfer Rosenmontagszug auch eine Gruppe der evangelischen Kirche dabei. Die Kostüme werden das Kirchentags-Motto «Du bist kostbar» für 2027 aufgreifen.
Mit einem interreligiösen Toleranz-Wagen und einer Kirchentags-Fußtruppe beteiligt sich die evangelische Kirche am Düsseldorfer Rosenmontagszug. Die Kostüme der Gruppe greifen das
Motto «Du bist kostbar» des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2027 in Düsseldorf auf, wie der Kirchentags-Verein am Donnerstag in Fulda ankündigte. Das Team besteht aus Mitarbeitenden des Kirchentags und der rheinischen Landeskirche. Kirchentagspräsident Torsten Zugehör betonte, die Gruppe freue sich «auf die Weiterbildung in rheinischer Lebensart» am Rosenmontag. epd
13.02.2026 • 05:34 Uhr
Erfolge fürs bessere Klima im Landkreis Northeim? Woran liegt das eigentlich? Wichtige Fragen an die Landrätin
In der Lokalzeitung in Northeim sind "Erfolge" fürs Klima im Landkreis Northeim gefeiert worden. Das beruhte auf einem Zeitungsartikel. Darin wird auf die Kreisverwaltung Bezug genommen. Die AfD-Kreistagsfraktion möchte es nun genauer wissen. In einer Serien von Fragen möchte sie interpretiert wissen, wie diese mutmaßliche Besserung des Klimas zustande gekommen ist.
Wir dokumentieren die Anfrage des AfD-Fraktionsvorsitzenden Maik Schmitz im Originalwortlaut:
"Anfrage nach §56NKomVG der AfD-Kreistagsfraktion im Landkreis Northeim
Klimaschutzbezogene Zielsetzungen, Beschlusslagen, organisatorische Zuständigkeiten sowie personelle und finanzielle Aufwendungen des Landkreises Northeim
Sehr geehrte Frau Landrätin,
unter Berufung auf das Anfragerecht der Kreistagsfraktionen gemäß §§ 56 und 58 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) sowie vor dem Hintergrund der Berichterstattung der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) vom 5. Februar 2026 über die Entwicklung von Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und klimaschutzbezogenen Aktivitäten im Landkreis Northeim bitten wir um eine umfassende, strukturierte und nachvollziehbare Beantwortung der nachfolgenden Fragen.
In dem genannten Artikel werden dem Landkreis Northeim messbare Fortschritte im Bereich der Reduktion von Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs zugeschrieben. Vor diesem Hintergrund besteht aus Sicht der AfD-Kreistagsfraktion ein berechtigtes Interesse daran, transparent darzulegen, welche dieser Entwicklungen auf eigenständige Zielsetzungen, Beschlüsse und Maßnahmen des Landkreises zurückzuführen sind und welche organisatorischen, personellen und finanziellen Grundlagen hierfür bestehen.
1.Welche klimaschutzbezogenen Zielsetzungen, Leitlinien, Strategien oder Standards verfolgt der Landkreis Northeim derzeit?
2.Bitte stellen Sie dar, ob es sich hierbei um verbindliche Zielvorgaben, politische Leitlinien, strategische Konzepte oder sonstige interne Orientierungsgrößen handelt und in welchem zeitlichen Horizont diese angelegt sind.
3.Auf welcher rechtlichen oder formalen Grundlage wurden diese Zielsetzungen jeweils festgelegt, und durch welche Organe oder Gremien des Landkreises erfolgte deren Beschlussfassung oder Einführung?
4.Über welche konkreten Beschlussvorlagen, Anträge oder Verwaltungsvorlagen wurden in den vergangenen fünf Jahren klimaschutz- oder energiebezogene Zielsetzungen, Maßnahmen oder Programme im Landkreis Northeim beraten und beschlossen?
Bitte benennen Sie hierzu die jeweiligen Beschlussdaten, beteiligten Gremien und den Gegenstand der Beschlüsse.
5.Welche Ausschüsse, Arbeitskreise oder sonstigen Gremien des Kreistages oder der Kreisverwaltung sind dauerhaft oder projektbezogen mit klimaschutz- oder energiebezogenen Fragestellungen befasst, und welches Aufgaben- und Zuständigkeitsprofil ist diesen jeweils zugewiesen?
6.Welche konkreten Maßnahmen hat der Landkreis Northeim in eigener Zuständigkeit initiiert oder umgesetzt, die nach Einschätzung der Kreisverwaltung einen Einfluss auf Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen oder den Anteil erneuerbarer Energien haben?
7.Nach welchen Kriterien grenzt die Kreisverwaltung hierbei Maßnahmen im eigenen Verantwortungs- und Steuerungsbereich von Entwicklungen ab, die maßgeblich auf externe Faktoren wie Bundes- oder Landesrecht, Marktveränderungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder demografische Effekte zurückzuführen sind?
8.Welche Organisationseinheiten, Fachbereiche oder Stabsstellen der Kreisverwaltung sind aktuell mit Aufgaben im Themenfeld Klimaschutz, Energie, Emissionsbilanzierung oder Nachhaltigkeit betraut?
Wie stellt sich der Personaleinsatz in diesen Aufgabenfeldern dar?
9.Bitte führen Sie aus, wie viele Stellen bzw. Stellenanteile hier eingesetzt werden, in welchem Umfang diese Aufgaben ausschließlich oder anteilig wahrgenommen werden und wie die organisatorische Zuordnung innerhalb der Verwaltung erfolgt.
10.In welcher Form arbeitet der Landkreis Northeim in diesem Zusammenhang mit externen Institutionen, Agenturen oder Dienstleistern zusammen, und welche Aufgaben werden hierbei jeweils durch externe Stellen wahrgenommen?
11.Welche Haushaltsmittel wurden in den vergangenen fünf Haushaltsjahren für klimaschutz- und energiebezogene Aufgaben des Landkreises Northeim veranschlagt und verausgabt?
Bitte differenzieren Sie dabei nach Personal-, Sach- und Dienstleistungskosten.
12.In welchem Umfang wurden für diese Aufgaben Fördermittel von Bund, Land oder Dritten in Anspruch genommen, und welche Eigenanteile verblieben jeweils beim Landkreis Northeim?
13.Welche Instrumente, Kennzahlen oder Berichte nutzt die Kreisverwaltung, um die Wirksamkeit der klimaschutz- und energiebezogenen Aktivitäten des Landkreises zu bewerten?
14.In welcher Form und in welchen zeitlichen Abständen werden entsprechende Bewertungen oder Berichte dem Kreistag zur Kenntnis gegeben oder zur Beratung vorgelegt?
Wir bitten um eine vollständige und zusammenhängende Beantwortung der vorstehenden Fragen."
13.02.2026 • 05:23 Uhr
Steinmeier-Nachfolge: SPD-Frauen wollen eine Bundespräsidentin
Die zweite Amtszeit von Bundespräsident Steinmeier endet im März 2027. Sozialdemokratische Frauen werben jetzt dafür, dass erstmals eine Frau das höchste Staatsamt übernimmt.
Gut ein Jahr vor Ablauf der zweiten Amtszeit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht sich die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in der SPD dafür aus,
dass erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein weibliches Staatsoberhaupt gewählt wird. «Es ist endlich Zeit für eine Frau im höchsten Amt des Staates», sagte Carmen Wegge, Vorsitzende der SPD-Frauen, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). «Nach
zwölf Männern im Amt des Bundespräsidenten wäre es ein starkes Signal, dass Gleichberechtigung nicht nur ein Ziel, sondern gelebte Realität ist», sagte die Bundestagsabgeordnete. epd
13.02.2026 • 05:19 Uhr
Einbecker Bauhaus: Hoffest ausgesetzt - Bier-Rock-Festival findet statt
„Wir haben uns sehr auf das Hof-Fest 2026 gefreut. Die Begegnungen, die Gespräche und die besondere Atmosphäre auf unserem Hof machen den Termin auch für uns zu einem echten Highlight im Jahr“, erklärte Marc Kerger (Foto), Vorstand des Einbecker Brauhauses. Umso bedauerlicher sei es, diese beliebte Veranstaltung einmalig aussetzen zu müssen. Vor allem gestiegene Kosten sowie neue organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen hätten letztlich den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben. So wird der Brauerei-Chef in lokalen Medien interpretiert.
Die Reduzierung dürfte dem Vernehmen nach auch im Zusammenhang mit dem neuen Event der Bauhaus AG stehen, der in Form eines spektakulären Bier-Rock-Festivals erstmals im Sommer dieses Jahres veranstaltet wird (wir berichteten). In dem Rahmen soll bekanntlich eine neue Marke präsentiert werden. red/Foto: FisWMG
13.02.2026 • 05:10 Uhr
Dresden erinnert vielfältig an 13. Februar 1945
Mit Kranzniederlegungen und einer Menschenkette erinnert Dresden heute (Freitag) an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und die Zerstörung der Stadt. Traditionell ist am frühen Abend wieder eine Menschenkette um die Altstadt geplant, zu der rund 10.000 Menschen erwartet werden. Die Dresdner Frauenkirche ist für stilles Gedenken an die Ereignisse vor 81 Jahren geöffnet.
Dresden war zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 von britischen und US-amerikanischen Bombern massiv aus der Luft angegriffen worden. Dabei starben rund 25.000 Menschen. Stadt und Zivilgesellschaft gestalten jedes Jahr am 13. Februar einen Gedenktag.
Außerdem sind weitere Manifestationen von Erinnerung-Initiativen angekündigt. red/epd
12.02.2026 • 22:24 Uhr
Stadtwerke starten schon wieder vmit Zählerwechsel - Aggregat angeblich ohne Auer-Glas
Die Bediensteten des Wasserwerks der Stadtwerke Bad Gandersheim starten in Kürze mit dem Tausch der Wasserzähler. Ein Wasserzähler muss immer dann getauscht werden, wenn die Eichung nach sechs Jahren abgelaufen ist. Erstmals werden dabei digitale Zähler installiert, die ein genaueres Messergebnis ermöglichen. Ein weiterer Vorteil dieser Zähler ist die Möglichkeit einer Verlängerung der Eichfrist auf bis zu zwölf Jahre durch eine stichprobenartige Prüfung.
Außerdem ist es künftig möglich, eine Fernablesung durchzuführen, sodass eine manuelle Zählerstandsmeldung zum Ende des Jahres entfällt. Diese Fernauslesung wird dabei jedoch erst durchgeführt, wenn alle Wasserzähler in drei bis vier Jahren ausgetauscht sind. Für den Verbraucher wird es dabei auch weiterhin möglich sein, den Zählerstand selbst auszulesen und zu kontrollieren. Für den Einbau der Zähler kann eine geringfügige Anpassung an der Installationseinrichtung für den Wasserzähler nötig sein, die Bediensteten des Wasserwerkes werden dies bei jedem Einbau individuell prüfen.
Die in diesem Jahr vor Zählerwechsel betroffenen Eigentümer werden durch das Wasserwerk einzeln informiert und ein Termin zum Wechsel abgesprochen. Die Stadtwerke arbeiten dabei zusätzlich an der Umsetzung einer Online-Terminvergabe, die im Laufe des ersten Halbjahres möglich sein sollte. Wichtig zu erwähnen ist dabei, dass die Bediensteten des Wasserwerkes über einen Ausweis verfügen. Sollten Zweifel an der „Echtheit“ der Kollegen bestehen ist es immer ratsam, sich vorsichtshalber den Ausweis zeigen zu lassen.
Für Rückfragen zum Zählerwechsel steht das Wasserwerk unter 05382/73312 oder unter wasserwerk@bad-gandersheim.de zur Verfügung. sbg
Dem Vernehmen nach hat das neue Aggregat kein Sichtglas made by Auer Lighting Bad Gandersheim. Foto: Stadtwerke Bad Gandersheim
12.02.2026 • 22:23 Uhr
Geflügelpest: Überwachungszone im Landkreis Northeim wird aufgehoben Aufstallpflicht endet am 13. Februar 2026
Die im Zusammenhang mit dem Geflügelpest-Ausbruch im Landkreis Göttingen eingerichtete Überwachungszone im Landkreis Northeim wird zum 13. Februar 2026 aufgehoben. Eine entsprechende Allgemeinverfügung ist im heutigen Amtsblatt veröffentlicht worden und kann unter www.landkreis-northeim.de/amtsblatt nachgelesen werden.
Seit Mitte Januar hatte ein Teil des Landkreises Northeim – insbesondere in den an den Landkreis Göttingen angrenzenden Bereichen – zur Überwachungszone gehört. Hintergrund war der Ausbruch der Geflügelpest in einer Geflügelhaltung in der Gemeinde Rollshausen (Landkreis Göttingen).
Da es innerhalb der eingerichteten Schutz- und Überwachungszonen zu keinen weiteren Ausbrüchen gekommen ist, können die angeordneten Maßnahmen beendet werden. Mit der Aufhebung der Überwachungszone entfällt auch die dort geltende Aufstallpflicht für Geflügel.
Unabhängig davon besteht weiterhin ein grundsätzlich erhöhtes Risiko, das Virus über infizierte Wildvögel in Geflügelbestände einzutragen. Der Landkreis Northeim weist darauf hin, dass Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter daher konsequent auf die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen achten müssen. Auch kleine Geflügelhaltungen sind hierzu verpflichtet.
12.02.2026 • 22:22 Uhr
Am helllichten Tag: Kalefelderin alleinbeteiligt von der Straße abgekommen
Am Mittwochmittag befuhr eine 47-jährige Kalefelderin die Kreisstraße 404 aus Wiebrechtshausen in Richtung Edesheim. In einer Rechtskurve kam sie aufgrund der nassen Fahrbahn mit ihrem Auto ins Schleudern und geriet in den rechts befindlichen Straßengraben. Dort kollidierte sie mit einem Baum.
Vor Ort gab die 47-Jährige an, dass sie nicht verletzt sei. Für eine medizinische Überprüfung wurde die Fahrerin jedoch in ein Krankenhaus gebracht.
An dem Baum und dem Auto entstand ein Gesamtschaden von ca. 3.500 Euro. Wol
12.02.2026 • 22:21 Uhr
Göttingen: Neues Forschungsprojekt soll KI-Texte besser entlarven
Die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasend schnell und kann inzwischen auch «hochwertige» Texte erschaffen. Göttinger Forscher starten ein Projekt, um diese Texte identifizieren zu können.
Wissenschaftler der Universität Göttingen haben ein Projekt zur besseren Identifzierung von KI-generierten Texten gestartet. «Unser Ziel ist es, Künstliche Intelligenz damit nicht nur transparenter, sondern auch nützlicher für die Gesellschaft zu machen», sagte Projektleiter Jan Philip Wahle am Donnerstag. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Vorhaben drei Jahre lang mit insgesamt rund 340.000 Euro.
Bislang funktionieren Systeme zur Erkennung KI-modifizierter Texte nach Angaben der Forscher meist binär entlang der Frage: Sind sich zwei Absätze ähnlich oder nicht? Die Forschung zum «Warum?» stecke jedoch noch in den Kinderschuhen: Bestehen die Unterschiede nur in einem einfachen Worttausch, einer Änderung der Satzstruktur oder einem komplexeren Wechsel des argumentativen Aufbaus? «Wir gehen davon aus, dass einige große Sprachmodelle wie zum Beispiel ChatGPT bestimmte Änderungen häufiger oder anders verwenden als menschliche Autorinnen und Autoren», erklärte Co-Projektleiter Terry Ruas.
# KI kann mit wenig
Aufwand große Textmengen
umschreiben
Wer diese «Fingerabdrücke» entschlüssele, könne KI-Texte
zuverlässiger identifizieren, hieß es weiter. Die an dem Projekt beteiligten Wissenschaftler wollen genau diese Unterschiede in mehreren Sprachen sichtbar machen. «Dieser Ansatz hat große praktische Relevanz, weil ein besseres Verständnis von KI-Generierungsmethoden unter anderem die Plagiatserkennung revolutionieren könnte», sagte Wahle. Da KI-Systeme heutzutage mit wenig Aufwand große Textmengen umschreiben könnten, stießen herkömmliche Erkennungsprogramme an ihre Grenzen.
Das Projektteam arbeitet international mit Forschenden des „National Institute of Informatics» in Japan zusammen. Alle Modelle und Datensätze werden öffentlich zugänglich gemacht, um die Weiterentwicklung transparenter KI-Systeme zu fördern. epd
12.02.2026 • 22:20 Uhr
Das haben wir von Europa! Medienanstalt durfte schmutzige Internetseiten von Porno-Anbieter nicht sperren!
Die von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz veranlasste Sperre von schmutzigen bis abartigen Internetseiten eines Porno-Anbieters mit Sitz in Zypern ist rechtswidrig. EU-Recht genieße Vorrang vor deutschen Jugendschutzbestimmungen, urteilte das zuständige Verwaltungsgericht.
Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz hat im Streit um die von ihr angeordnete Sperrung mehrerer Webseiten mit pornografischen Inhalten eine Niederlage vor dem Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße kassiert. Die Richter urteilten in der am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung, den Medienaufsehern fehle die Befugnis für eine derartige Anordnung gegen den auf Zypern ansässigen Anbieter (AZ: 5 K 475/24.NW, 5 K 476/24.NW, 5 K
1203/24.NW, 5 K 1204/04.NW).
Die Medienanstalt mit Sitz in Ludwigshafen hatte 2024 gegenüber verschiedenen Internetzugangs-Anbietern angeordnet, wegen Jugendschutzverstößen den Zugriff auf die Seiten zu sperren. Die Portale verfügten nicht über die nach dem deutschen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vorgesehenen ausreichenden Vorrichtungen zur Altersverifikation, hieß es.
# Europarecht muss
Vorrang genießen
Auf eine Klage des zyprischen Unternehmens hin urteilte das Verwaltungsgericht, die nationalen Jugendmedienschutz-Regelungen seien in dem Fall nicht anwendbar. Mit der europäischen Verordnung über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) gebe es ein EU-weites Regelwerk, das Vorrang vor nationalem Recht genieße und «umfassende Sorgfaltspflichten für Online-Plattformen zum Schutz Minderjähriger» vorsehe.
Außerdem unterlägen Anbieter digitaler Dienste grundsätzlich nur den Gesetzen des EU-Mitgliedstaates, in dem sie ihren Sitz hätten, also hier denen der Republik Zypern. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, eine Berufung vor dem rheinland-pfälzischen Oberverwaltungsgericht wurde zugelassen. epd
12.02.2026 • 22:17 Uhr
„LITERATUR“-Stammtisch – Bücher, die (uns) bewegen - Erster Treff im Löning-Café auf dem Klosterhügel Brunshausen
Lesen muss keine einsame Angelegenheit sein. Mit dem neuen „Literatur“-Stammtisch lädt das Literaturhaus Bad Gandersheim e.V. dazu ein, Bücher gemeinsam zu entdecken, darüber zu sprechen und Lesebegeisterung zu teilen. Das neue Format findet vierteljährlich an wechselnden Orten statt und richtet sich ausdrücklich an alle Literaturinteressierte – ganz unabhängig davon, ob sie Mitglied im Literaturhaus sind oder nicht.
Der Literatur-Stammtisch versteht sich als offenes Gesprächsformat. Besucherinnen und Besucher können Bücher mitbringen, die sie in letzter Zeit besonders bewegt oder sogar begeistert haben, und diese den anderen vorstellen. Ob Roman, Sachbuch, Klassiker oder aktuelle Neuerscheinung – feste Vorgaben gibt es nicht. Entscheidend ist allein die persönliche Begeisterung für das jeweilige Buch. Bücher werden vorgestellt, miteinander verglichen und auch vielleicht diskutiert, falls andere Menschen das Buch oder Autor/in schon kennen. Dabei geht es weniger um Wertungen oder literarische Expertise als um Neugier und Austausch. Ziel ist es, andere zum Lesen anzuregen und neue Perspektiven auf bekannte oder bislang unbekannte Bücher zu eröffnen.
Eine Vorbereitung oder spezielles Vorwissen sind nicht erforderlich. Wer sich aktiv einbringen möchte, ist ebenso willkommen wie jene, die zunächst zuhören und sich inspirieren lassen wollen. In entspannter Atmosphäre soll Literatur als gemeinsames Erlebnis erfahrbar werden.
Der erste Literaturstammtisch findet am Mittwoch, 11. März 2026, um 19 Uhr im Café im Klosterhof Brunshausen statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig. Das Literaturhaus Bad Gandersheim e.V. hofft, mit dem neuen Format Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Lesegewohnheiten zusammenzubringen – und die Lust am Lesen weiterzutragen. red
12.02.2026 • 22:16 Uhr
Europaministerin Walter meint: Social- Media-Schutz für Kinder verbindlich regeln! Sie ist für Verbot der Nutzung unter 14 Jahren!
Die Debatte um Suchtgefahren von TikTok und Altersbegrenzungen für Social-Media reißt nicht ab. Nun fordert auch Niedersachsens Europaministerin Melanie Walter klare Regeln und Sanktionsmöglichkeiten.
Niedersachsens Europaministerin Melanie Walter (SPD) fordert ein Verbot der Nutzung von Social Media für Kinder unter 14 Jahren. Ziel der politischen Anstrengungen müsse ein wirksamer, praktikabler Schutz sein, der Eltern, Schulen und Kinder sensibilisiert und Plattformen verbindlich in die Pflicht nehme, sagte Walter am Donnerstag in Hannover. «Kinder brauchen Schutzräume - auch im Digitalen. Ein Social-Media-Verbot unter 14 Jahren,
verlässlich, mit klaren Regeln für Plattformen ist ein überfälliger Schritt.»
Walter kündigte dazu verschiedene Initiativen an. So wolle Niedersachsen den Vorstoß über den Bundesrat beim Bund einbringen und möglichst auch auf europäischer Ebene vorantreiben. Außerdem werde Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) sich dazu im Kreise der
Ministerpräsidenten abstimmen.
# Australisches
Modell als Vorbild
für Europa sollen
Netzsperren ermöglichen
Neben dem Verbot müsse es eine verbindliche und wirksame Altersverifikation für alle Nutzerinnen und Nutzer geben, sagte Walter. Jedes Konto müsse eindeutig einer realen Person zugeordnet werden können. Die Aufforderung zur Altersangabe allein reiche nicht aus. Verstöße müssten überdies konsequent geahndet werden, etwa über empfindliche Bußgelder, im Wiederholungs- oder Extremfall auch über Netzsperren. epd
12.02.2026 • 17:14 Uhr
Mittwoch am Gänseliesel: Präventionsteam der Polizei informiert über Telefonbetrug, Schockanrufe und Enkeltrick
In den vergangenen Monaten ist es vermehrt zu Betrugsversuchen gekommen, bei denen Täterinnen und Täter mit verschiedenen Methoden versuchen, insbesondere ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Dabei geben sie sich am Telefon als Angehörige, Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus und setzen ihre Opfer gezielt unter Druck.
Aus diesem Grund lädt das Präventionsteam der Polizei Göttingen Bürgerinnen und Bürger für kommenden Mittwoch (18.02.26) herzlich zu einem Informationsstand in der Innenstadt ein. Ziel der Aktion ist es, über aktuelle Betrugsmaschen am Telefon aufzuklären und praktische Hinweise zum Schutz vor sogenannten Schockanrufen und dem Enkeltrick und anderen Betrugsversuchen zu geben. Die Experten möchten so sensibilisieren und dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen die Betrugsversuche frühzeitig erkennen und richtig reagieren.
Am Informationsstand der Polizei erhalten Besucherinnen und Besucher hierfür:
- Informationen zu aktuellen Betrugsmaschen, - Tipps zum richtigen
Verhalten bei verdächtigen Anrufen, - Hinweise zur Prävention und zum
Schutz von Angehörigen, - Informationsmaterial zum Mitnehmen und -
Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.
Ort: Göttingen, Innenstadt, Markt, Gänseliesel-Brunnen vor dem Alten Rathaus
Datum: Mittwoch, 18. Februar 2026, 14:00 bis 17:00 Uhr
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort zu informieren und Fragen zu stellen.
Auch Angehörige jüngerer Generationen werden gebeten, das Gespräch mit älteren Familienmitgliedern zu suchen und über die Gefahren von Telefonbetrug
aufzuklären.
Gemeinsam gegen Betrug - informieren, schützen, vorbeugen!dk
12.02.2026 • 17:12 Uhr
Führerscheinstelle am 16. Februar geschlossen – Service in den Außenstellen eingeschränkt
Aufgrund eines Wechsels des EDV-Fachverfahrens bleibt die Führerscheinstelle des Landkreises Northeim am Montag, 16. Februar 2026, geschlossen. Ab Dienstag, 17. Februar, ist die Führerscheinstelle wieder geöffnet; es kann jedoch aufgrund der EDV-Umstellung zu erheblichen Verzögerungen in der Bearbeitung kommen.
Auch in den Zulassungsaußenstellen Einbeck und Uslar kommt es zu Einschränkungen: Der zusätzliche Service zur Antragsabgabe für die Führerschein-Umstellung kann am Dienstag, 17. Februar 2026, nicht angeboten werden. Für die mit der Umstellung verbundenen vorübergehenden Einschränkungen bittet die Kreisverwaltung um Verständnis.
Ab Dienstag, 24. Februar 2026, ist die Antragsabgabe in den beiden Außenstellen wieder möglich – dann jedoch ausschließlich dienstags vormittags von 8.00 bis 11.30 Uhr.
Der bislang zusätzlich angebotene Nachmittags-Service am Dienstag war im Dezember 2025 befristet eingeführt worden, um das erhöhte Antragsaufkommen im Zusammenhang mit dem gesetzlichen Stichtag zum Führerscheinumtausch am 19. Januar 2026 aufzufangen. Nach Ablauf dieses Stichtags sind die Fallzahlen rückläufig, sodass der Service nun wieder auf den regulären Umfang zurückgeführt wird. lpd
12.02.2026 • 17:11 Uhr
Idee für gemeinsame Leitstelle in Südniedersachsen vorgestellt - Landkreis Göttingen, Landkreis Northeim und Stadt Göttingen streben erneut Zusammenarbeit an!
Der Landkreis Göttingen, die Stadt Göttingen und der Landkreis Northeim
wollen ihre interkommunale Zusammenarbeit weiter ausbauen und streben die Einrichtung einer gemeinsamen Einsatzleitstelle an. Vorgesehen ist demnach, die Kommunale Regionalleitstelle Göttingen mit der Einsatzleitstelle in Northeim zur Großleitstelle Südniedersachsen zusammenzuführen. Ziel ist es, die Leitstellenstrukturen in der Region nachhaltig, leistungsfähig und wirtschaftlich weiterzuentwickeln.
Voraussetzung sind entsprechende Beschlüsse in den Kreistagen der Landkreise Göttingen und Northeim sowie im Rat der Stadt Göttingen. Dabei sollen Standort, Kosten und Personalbedarf in den weiteren Planungen konkretisiert werden.
Am Mittwoch, 11. Februar 2026, stellten Astrid Klinkert-Kittel, Landrätin des Landkreises Northeim, Marlies Dornieden, Kreisrätin des Landkreises Göttingen, und Christian Schmetz, Erster Stadtrat der Stadt Göttingen, Entwürfe und Ideen für das Vorhaben bei einer Informationsveranstaltung im Northeimer Kreishaus vor.
Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr und Rettungsdienst.
Bereits seit 2023 beschäftigen sich die beiden Landkreise und die Stadt Göttingen mit der Frage, wie die Leitstellenarbeit in der Region nachhaltig organisiert werden kann und inwieweit eine engere Kooperation möglich ist. Begleitet wurden diese ersten internen Überlegungen von einer externen fachlichen Untersuchung, die die Möglichkeiten einer Zusammenlegung der Leitstellen analysiert hat.
Und sie stießen auf schwerwiegende Bedenken.
Die Ergebnisse zeigen, dass größere gemeinsame Strukturen vor allem Vorteile bei der Personalverfügbarkeit, der technischen Ausstattung und der Leistungsfähigkeit bieten. Durch die Bündelung an einem Standort können Doppelarbeiten vermieden und Aufgaben besser verteilt werden. Einsatzlagen lassen sich klarer beurteilen, etwa wenn mehrere Notrufe zu demselben Ereignis eingehen. Eine Leitstelle an einem Standort ermöglicht zudem eine direktere Kommunikation, was eine engere Zusammenarbeit mit Polizei, Krankenhäusern und weiteren Beteiligten erleichtert. Gleichzeitig können kurzfristige Ausfälle besser kompensiert und die Leitstellen insgesamt widerstandsfähiger aufgestellt werden. „Die Arbeit in den Leitstellen steht vor wachsenden organisatorischen und personellen Herausforderungen. Die geplante Weiterentwicklung zeigt, wie bestehende Strukturen für die Zukunft ausgerichtet werden können und bildet damit eine Grundlage für die weiteren Beratungen“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Die Göttinger Kreisrätin Marlies Dornieden erklärte: „Die enge Zusammenarbeit im Leitstellenbereich ist ein wichtiger Baustein für eine leistungsfähige Gefahrenabwehr in Südniedersachsen. Unser Anspruch ist es, die Einsatzfähigkeit dauerhaft zu sichern, Strukturen zu stabilisieren und gleichzeitig verlässliche Perspektiven für die Mitarbeitenden zu schaffen.“
„Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit den beiden Landkreisen“, sagt Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt zu den Plänen. „Mit dem Landkreis Göttingen arbeiten wir bereits an vielen Stellen lange eng zusammen. Mit dem Landkreis Northeim haben wir nun einen weiteren starken Partner auf Augenhöhe gefunden. Gemeinsam werden wir die gute Versorgung der Menschen in unserer Region auch in Zukunft sicherstellen.“
Auf Grundlage der bisherigen Gespräche ist vorgesehen, die gemeinsame Großleitstelle Südniedersachsen perspektivisch in der Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) einzurichten.
Da die Gründung einer AöR mit erheblichem zeitlichem und organisatorischem Aufwand verbunden ist, soll zunächst eine Zweckvereinbarung als Übergangslösung geschlossen werden. Sie ermöglicht eine schrittweise Annäherung der beteiligten Leitstellen und schafft die Grundlage für eine spätere gemeinsame Organisationsform.
Für die Umsetzung dieser Übergangslösung sind unter anderem Anpassungen bei der Datenversorgung und den technischen Systemen erforderlich. Nach Abschluss der Zweckvereinbarung ist hierfür ein Zeitraum von ca. 18 Monaten einzuplanen, um organisatorische, rechtliche und technische Fragen zu klären. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob sich perspektivisch weitere Kommunen an der gemeinsamen Leitstellenstruktur beteiligen sowie zusätzliche ähnlich gelagerte Aufgaben – etwa im Rettungsdienst
– sinnvoll auf eine spätere AöR übertragen werden könnten.
Zum Bild:
Stellen die Entwurfspläne für die gemeinsame Großleitstelle Südniedersachsen vor: Marlies Dornieden, Kreisrätin des Landkreises Göttingen, Christian Schmetz, Erster Stadtrat der Stadt Göttingen, und Astrid Klinkert-Kittel, Landrätin des Landkreises Northeim (v.l.). Foto: lpd
12.02.2026 • 17:05 Uhr
Der NDR berichtet über Krise: BürgerGesundheitsPark Bad Gandersheim richtet sich neu aus
Zur Krise im BürgerGesundheitsPark in Bad Gandersheim berichtete zuerst der NDR.
In dem Report heißt es: Die allgemeinmedizinische 25-Betten-Station im BürgerGesundheitsParks Bad Gandersheim (Landkreis Northeim) läuft nicht wie geplant. Sie ist zu weniger als 15 Prozent ausgelastet. Das hat nun Konsequenzen.
Die Universitätsmedizin Göttingen hat als Mitgesellschafter den Vertrag für die Station zu Ende März gekündigt. Nun soll stattdessen das Pflegeangebot erweitert werden. Geplant sei eine Kurzzeitpflegestation, so die Geschäftsführerin des Regionalen Gesundheitszentrums Claudia Berger. Dort könnten Pflegebedürftige, wenn sie aus einer Klinik entlassen werden, mehrere Wochen lang versorgt werden. Die Nachfrage für so ein Pflegeangebot sei in der gesamten Region hoch, so Berger.
Zwei Jahre Erfahrung -
Modellprojekt
läuft nicht rund
Der BürgerGesundheitsPark Bad Gandersheim ist ein Modellprojekt: Dieses "Mini-Krankenhaus" mit Hausärzten, Fachärzten, einer psychiatrischen Tagesklinik und einer 25-Betten-Station soll seit zwei Jahren die Patientinnen und Patienten wohnortnah versorgen. Während die ambulanten Angebote laufen, ist die allgemeinmedizinische Station allerdings meistens leer. Das niedersächsische Sozialministerium geht davon aus, dass sich diese "neue Versorgungsform" bei den niedergelassenen Ärzten und den Bürgern noch nicht etabliert hat. Die Universitätsmedizin Göttingen teilt mit, dass die Hausärzte und der Rettungsdienst zu wenige Patienten an die allgemeinmedizinische Station überwiesen hätten.
Angebot bislang
am Bedarf vorbei?
Dr. Thomas Fischer, der Göttinger Bezirksvorsitzende vom Hausärzteverband Niedersachsen dagegen meint, es gebe nur wenige Patienten, die bisher überhaupt in das Profil der allgemeinmedizinischen Station des Regionalen Gesundheitszentrums passten. Schwer kranke Patienten müssten in eine breit aufgestellte Klinik, die weniger kranken Patienten möchten zu Hause durch Hausarzt, Pflegedienst und Angehörige betreut werden. Er habe schon zu Beginn des Projektes vorhergesagt, dass eine solche Station wie in Bad Gandersheim nicht funktioniert. In Göttingen habe es in der Vergangenheit bereits ein vergleichbares Angebot gegeben, auch das sei nicht gelaufen.“
Quelle: NDR/Foto: FisWMG
12.02.2026 • 17:02 Uhr
IHK-Sprechtag „internationale Arbeitskräfte“ am 23. Februar in Göttingen
„Trotz der wirtschaftlichen Entwicklung bleibt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ein großes Thema für viele Unternehmen in Südniedersachsen. Unsere Konjunkturumfrage aus dem 4. Quartal 2025 zeigt: 44 Prozent der Betriebe sehen den Fachkräftemangel als ein Risiko für ihre Geschäftsentwicklung. Mit Blick auf die demografische Entwicklung wird sich diese Situation verdeutlichen, denn bis 2035 scheiden in Niedersachsen rund 750.000 Beschäftigte aus dem Erwerbsleben aus“, sagt Christian Grascha, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter der Geschäftsstelle in Göttinger der IHK Hannover.
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz 2024 eröffnet Unternehmen neue Wege, Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen – etwa über Anerkennungspartnerschaften oder die neue Chancenkarte. Dennoch stehen insbesondere kleine und mittelständische Betriebe bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ausland vor Herausforderungen. Die IHK Hannover unterstützt die Unternehmen dabei und klärt Fragen zu rechtlichen Vorgaben, bürokratischen Verfahren und fehlenden internationalen Kontakten.
Dazu bietet das Welcome & Business Center der IHK Hannover eine umfassende Fachkräfteberatung an. Ab sofort können sich Betriebe für die kostenlosen und persönlichen Gespräche am Montag, den 23. Februar 2026 anmelden. Dabei geht es unter anderem um
• Unterstützung bei der Fachkräftesuche im Ausland,
• geeignete und verlässliche Rekrutierungskanäle,
• Orientierung bei Bewerbungen aus dem Ausland
• sowie die Integration von bereits gefundenen ausländischen Fachkräften.
Ebenso unterstützt die Beratung bei Fragen zum Visaverfahren – etwa zum beschleunigten Fachkräfteverfahren – und hilft beim Aufbau von Kooperationen und Netzwerken. Auch Unternehmen, die bereits ausländische Fachkräfte oder Menschen mit Fluchtgeschichte beschäftigen und Fragen zu Aufenthaltstiteln, Qualifizierung oder Integration haben, finden hier die passenden Ansprechpartner.
Der nächste kostenlose Sprechtag für Unternehmen aus den Landkreisen Göttingen und Northeim findet am 23. Februar 2026 von 9 bis 16 Uhr in der IHK-Geschäftsstelle Göttingen (Bürgerstraße 21, 37073 Göttingen) statt. Für ein persönliches Beratungsgespräch mit der WBC-Fachkräfteberaterin Maria Svetlichnaia kann ab sofort telefonisch unter 0551 70710-0 ein Termin vereinbart werden.
12.02.2026 • 17:01 Uhr
Liebenburg: Plötzlich Dach eines Klinikgebäudes in Flammen - Menschen konnten sich retten!
Die Polizei in Goslar berichtet soeben: Am Mittwochabend kam es auf einem Klinikgelände in Liebenburg zu einem Brand, dessen Ursache noch nicht vollständig geklärt werden konnte.
Gegen 18.10 Uhr wurde auf einem Gebäude des Klinikums ein Feuer auf dem Dach gemeldet, das von der Feuerwehr umgehend gelöscht wurde. Glücklicherweise hatten die Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen, sodass nach aktuellem Sachstand niemand verletzt wurde.
Die Polizei hat den unmittelbaren Brandort auf dem Gebäudedach beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren zur Entstehung des Feuers eingeleitet.
12.02.2026 • 17:00 Uhr
Hausärzteverband fordert Verdopplung der Studienplätze für zukünftige Landärzte
Die Landarztquote stößt in Niedersachsen auf positive Resonanz. In der aktuellen Bewerbungsrunde haben sich fast viermal mehr junge Menschen beworben, als es Plätze gibt. Der Hausärzteverband fordert deshalb eine Aufstockung der Studienplätze.
Das Interesse junger Menschen an einer Tätigkeit als Landarzt in Niedersachsen ist hoch. In der aktuellen Bewerbungsrunde auf die 60 für die hausärztliche Versorgung reservierten Medizinstudienplätze sind insgesamt 214 Bewerbungen eingegangen, wie der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen am Donnerstag in Hannover mitteilte.
Die Zahl der Bewerbungen zeige deutlich, dass sich viele Medizinstudierende eine Tätigkeit auf dem Land gut vorstellen könnten, sagte der Landesvorsitzende des Verbandes, Matthias Berndt. Die Landarztquote sei ein wichtiger Baustein zur Sicherung wohnortnaher medizinischer Versorgung.
# Verdopplung
der Landarztquote
gefordert
Die Zahlen belegten, dass das Potenzial noch nicht ausgeschöpft sei. «Um noch mehr jungen Menschen die Chance zu geben, ohne Spitzen-Abitur Medizin zu studieren, fordern wir eine Verdopplung der Landarztquote auf 120 Plätze», sagte Berndt weiter. Wer hoch motiviert sei und sich frühzeitig zur hausärztlichen Tätigkeit bekenne, solle nicht an einer starren Platzbegrenzung scheitern.
# Landkreise sollen
selbst Nachwuchs
werben
Der Hausärzteverband sprach sich ferner für eine stärkere regionale Ausrichtung der Landarztquote aus. Ziel müsse es sein, gezielt Nachwuchs aus den Regionen zu gewinnen, in denen perspektivisch die größten Versorgungsengpässe drohten. «Dafür sollte jeder Landkreis, in dem eine hausärztliche Unterversorgung droht, Interessierte für das Studium vorschlagen können. Wer aus einer Region kommt, kehrt später oft dorthin zurück», betonte Berndt.
Die Landarztquote wurde in Niedersachsen zum Wintersemester 2023/2024 eingeführt. Ziel ist es, dem drohenden Hausärztemangel in ländlichen Regionen vorzubeugen und die medizinische Versorgung der Menschen sicherzustellen. epd
12.02.2026 • 16:57 Uhr
In Uslar um 13.15 Uhr: Diebstahl von Kosmetikartikeln im Wert von 483 Euro geklaut! Hat das denn niemand gesehen?
Tatort: Uslar, Wiesenstraße, (Drogeriemarkt), Tatzeitpunkt: Freitag, 06.02.2026, 13:15 Uhr.
Die Polizei berichtet soeben: Bislsng unbekannte Täter entwendeten diverse Kosmetikartikel aus dem Regal eines Drogeriemarktes und entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung. Der Wert der Kosmetikartikel beträgt ca. 483 Euro. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und Hinweise dazu geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Uslar, Telefon 05571-80060. go
12.02.2026 • 16:57 Uhr
Gericht: FDP hat keinen Anspruch auf Teilnahme an SWR-Triell
Der SWR hat den Spitzenkandidaten der FDP nicht zum SWR-TV-Triell zur Landtagswahl eingeladen. Die Partei zog deshalb vor Gericht. Nun hat das Verwaltungsgericht Stuttgart die Anträge abgelehnt.
Die FDP hat keinen Anspruch auf eine Teilnahme am SWR-TV-Triell zur Landtagswahl. Sämtliche Eilanträge des Landesverbandes der Partei seien abgelehnt worden, teilte das
Verwaltungsgericht Stuttgart am Donnerstag mit. «Das Vorgehen des SWR wahrt den Grundsatz der abgestuften Chancengleichheit.» Demnach sind die Parteien in Sendungen vor den Wahlen entsprechend ihrer Bedeutung zu berücksichtigen. Die FDP kündigte gegen die Entscheidung eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg an. (AZ: 1 K 1315/26)
Im SWR wird am 24. Februar um 20.15 Uhr die Live-TV-Sondersendung
«Die Debatte - wer überzeugt Baden-Württemberg» ausgestrahlt. Zu
dieser Sendung sind die Spitzenkandidaten von CDU, Bündnis 90/Die Grünen sowie der AfD eingeladen. Am 26. Februar soll eine weitere Sendung zur Landtagswahl («Wahlarena») stattfinden.
Zu dieser sollen Vertreter aller Parteien eingeladen werden, die bei der Wahl am 8.
März realistische Chancen auf den Einzug in den Landtag haben, darunter auch die FDP.
Das Verwaltungsgericht erklärte, die eingeladenen Parteien wiesen jüngsten Umfragen zufolge einen derart großen Abstand zur FDP auf, „dass es offensichtlich gerechtfertigt erscheint, den Spitzenkandidaten der FDP in diesem Sendeformat nicht zu berücksichtigen». Auch ein Anspruch der FDP darauf, dass andere Parteien - etwa die AfD - nicht zugelassen werden, scheide aus. epd
12.02.2026 • 16:55 Uhr
Landkreis Northeim erinnert: Heckenrückschnitt nur noch bis Ende Februar erlaubt
Die zulässige Zeit für den Rückschnitt von Hecken, Büschen und anderen Gehölzen endet am 28. Februar 2026. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde hin.
Ab dem 1. März gilt das gesetzliche Rückschnittverbot für Hecken, lebende Zäune, Gebüsche sowie sonstige Gehölze. Bis einschließlich 30. September dürfen diese nicht stark zurückgeschnitten oder vollständig entfernt werden. Hintergrund dieser Regelung ist der Schutz von brütenden Vögeln sowie weiterer wildlebender Tiere, die diese Pflanzen als Lebensraum und Nistplatz nutzen. Die Bestimmungen sind im Bundesnaturschutzgesetz verankert und dienen dem langfristigen Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt.
In dem genannten Zeitraum sind lediglich schonende Pflege- und Formschnitte erlaubt, etwa zur Gesunderhaltung der Pflanzen oder zur Begrenzung des Zuwachses. Größere Rückschnittmaßnahmen oder das Entfernen von Gehölzen sind jedoch nicht zulässig.
Die Untere Naturschutzbehörde bittet daher alle Grundstückseigentümer*innen, ihre Flächen rechtzeitig zu überprüfen und notwendige Rückschnittarbeiten innerhalb der noch zulässigen Frist vorzunehmen. lpd
12.02.2026 • 16:54 Uhr
Das haben wir von Europa! Medienanstalt durfte schmutzige Internetseiten von Porno-Anbieter nicht sperren!
Die von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz veranlasste Sperre von schmutzigen bis abartigen Internetseiten eines Porno-Anbieters mit Sitz in Zypern ist rechtswidrig. EU-Recht genieße Vorrang vor deutschen Jugendschutzbestimmungen, urteilte das zuständige Verwaltungsgericht.
Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz hat im Streit um die von ihr angeordnete Sperrung mehrerer Webseiten mit pornografischen Inhalten eine Niederlage vor dem Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße kassiert. Die Richter urteilten in der am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung, den Medienaufsehern fehle die Befugnis für eine derartige Anordnung gegen den auf Zypern ansässigen Anbieter (AZ: 5 K 475/24.NW, 5 K 476/24.NW, 5 K
1203/24.NW, 5 K 1204/04.NW).
Die Medienanstalt mit Sitz in Ludwigshafen hatte 2024 gegenüber verschiedenen Internetzugangs-Anbietern angeordnet, wegen Jugendschutzverstößen den Zugriff auf die Seiten zu sperren. Die Portale verfügten nicht über die nach dem deutschen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vorgesehenen ausreichenden Vorrichtungen zur Altersverifikation, hieß es.
# Europarecht muss
Vorrang genießen
Auf eine Klage des zyprischen Unternehmens hin urteilte das
Verwaltungsgericht, die nationalen Jugendmedienschutz-Regelungen
seien in dem Fall nicht anwendbar. Mit der europäischen Verordnung über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) gebe es ein EU-weites Regelwerk, das Vorrang vor nationalem Recht genieße und «umfassende Sorgfaltspflichten für Online-Plattformen zum Schutz
Minderjähriger» vorsehe.
Außerdem unterlägen Anbieter digitaler Dienste grundsätzlich nur den Gesetzen des EU-Mitgliedstaates, in dem sie ihren Sitz hätten, also hier denen der Republik Zypern.
Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, eine Berufung vor dem rheinland-pfälzischen Oberverwaltungsgericht wurde zugelassen. epd
12.02.2026 • 16:42 Uhr
Was ist das eigentlich? Die Piusbruderschaft
Die erzkonservative Priesterbruderschaft Pius X. wurde als Reaktion auf die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) gegründet. Das Konzil hatte die katholische Kirche liberalisiert, aber die Piusbrüder wollten das nicht mittragen. Insbesondere die Anerkennung der Religionsfreiheit und die Öffnung der Kirche für Dialog mit anderen Kirchen und Religionen lehnen sie ab.
1975 verlor die Piusbrüderschaft die kirchenrechtliche Anerkennung, 1988 wurden vier Piusbrüder exkommuniziert, nachdem sie ohne Zustimmung des Vatikans zu Bischöfen geweiht worden waren. 2012 brach der Vatikan die offiziellen Kontakte zu den Piusbrüdern ab, nahm sie aber 2014 wieder auf. Schon 2009 hatte Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation der Piusbrüder-Bischöfe aufgehoben.
# Ex-Bischof
Williamson
leugnete Holocaust
Zuletzt geriet die Piusbrüderschaft 2013 in die Schlagzeilen, nachdem ihr ehemaliger Bischof Richard Williamson in Deutschland zum wiederholten Mal wegen Volksverhetzung verurteilt worden war. Er hatte den Holocaust geleugnet. Williamson war einer der vier exkommunizierten Bischöfe gewesen. epd
12.02.2026 • 16:40 Uhr
Vatikan geht auf Piusbruderschaft zu
Kardinal Fernández hat sich mit dem Oberen der Piusbruderschaft getroffen und einen weiteren Dialog vorgeschlagen. Das Treffen wird von Beobachtern als Entgegenkommen des Vatikans interpretiert.
Der Vatikan hat im Konflikt mit der Piusbruderschaft einen Vorschlag zum weiteren Dialog unterbreitet. Der Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, Kardinal Victor Fernández, habe bei einem Treffen mit dem Oberen der Bruderschaft, Davide Pagliarani, einen «spezifisch theologischen Dialog mit einer genau festgelegten Methodik» vorgeschlagen, teilte das Dikasterium nach dem Treffen am Donnerstag mit.
Die Möglichkeit, diesen Dialog zu führen, setze allerdings voraus, „dass die Bruderschaft die angekündigten Bischofsweihen aussetzt», heißt es in der Mitteilung weiter. «Der Heilige Stuhl hat bekräftigt, dass die Weihe von Bischöfen ohne Mandat des Heiligen Vaters, der die
höchste ordentliche Gewalt innehat, einen entscheidenden Bruch der kirchlichen Gemeinschaft (Schisma) mit schwerwiegenden Folgen für die Bruderschaft als Ganzes bedeuten würde», stellt Fernández in seinem
Schreiben klar.
# Piusbruderschaft
wollte mit Papst Leo
persönlich sprechen
Dem Treffen an diesem Freitag in Rom zwischen Pagliarini und Fernández war die Ankündigung der Bruderschaft vorausgegangen, am 1. Juli neue Bischöfe für ihre Gemeinschaft weihen zu wollen. Auch stellten die Piusbrüder nun die Forderung auf, in einer Audienz von
Papst Leo XIV. persönlich empfangen zu werden. Das Treffen mit Fernández wird von Beobachtern bereits als Entgegenkommen des
Vatikans interpretiert.
Der Generalobere Pagliarini werde den Vorschlag des Vatikan nun
seinem Rat vorlegen und dem Dikasterium für die Glaubenslehre die
Antwort übermitteln, heißt es in der Mitteilung des Glaubensdikasteriums. Die Piusbruderschaft, die als Reaktion auf die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils gegründet wurde und diese ablehnt, steht seit Jahrzehnten im Konflikt mit dem Vatikan. epd
12.02.2026 • 16:39 Uhr
Stadtwerke starten schon wieder vmit Zählerwechsel - Aggregat angeblich ohne Auer-Glas
Die Bediensteten des Wasserwerks der Stadtwerke Bad Gandersheim starten in Kürze mit dem Tausch der Wasserzähler. Ein Wasserzähler muss immer dann getauscht werden, wenn die Eichung nach sechs Jahren abgelaufen ist. Erstmals werden dabei digitale Zähler installiert, die ein genaueres Messergebnis ermöglichen. Ein weiterer Vorteil dieser Zähler ist die Möglichkeit einer Verlängerung der Eichfrist auf bis zu zwölf Jahre durch eine stichprobenartige Prüfung. Außerdem ist es künftig möglich, eine Fernablesung durchzuführen, sodass eine manuelle Zählerstandsmeldung zum Ende des Jahres entfällt.
Diese Fernauslesung wird dabei jedoch erst durchgeführt, wenn alle Wasserzähler in drei bis vier Jahren ausgetauscht sind. Für den Verbraucher wird es dabei auch weiterhin möglich sein, den Zählerstand selbst auszulesen und zu kontrollieren. Für den Einbau der Zähler kann eine geringfügige Anpassung an der Installationseinrichtung für den Wasserzähler nötig sein, die Bediensteten des Wasserwerkes werden dies bei jedem Einbau individuell prüfen.
Die in diesem Jahr vor Zählerwechsel betroffenen Eigentümer werden durch das Wasserwerk einzeln informiert und ein Termin zum Wechsel abgesprochen. Die Stadtwerke arbeiten dabei zusätzlich an der Umsetzung einer Online-Terminvergabe, die im Laufe des ersten Halbjahres möglich sein sollte. Wichtig zu erwähnen ist dabei, dass die Bediensteten des Wasserwerkes über einen Ausweis verfügen. Sollten Zweifel an der „Echtheit“ der Kollegen bestehen ist es immer ratsam, sich vorsichtshalber den Ausweis zeigen zu lassen.
Für Rückfragen zum Zählerwechsel steht das Wasserwerk unter 05382/73312 oder unter wasserwerk@bad-gandersheim.de zur Verfügung. sbg
Dem Vernehmen nach hat das neue Aggregat kein Sichtglas made by Auer Lighting Bad Ganderdheim. Foto: Stadtwerke Bad Gandersheim
12.02.2026 • 16:37 Uhr
Geflügelpest: Überwachungszone im Landkreis Northeim wird aufgehoben Aufstallpflicht endet am 13. Februar 202
Die im Zusammenhang mit dem Geflügelpest-Ausbruch im Landkreis Göttingen eingerichtete Überwachungszone im Landkreis Northeim wird zum 13. Februar 2026 aufgehoben. Eine entsprechende Allgemeinverfügung ist im heutigen Amtsblatt veröffentlicht worden und kann unter www.landkreis-northeim.de/amtsblatt nachgelesen werden.
Seit Mitte Januar hatte ein Teil des Landkreises Northeim – insbesondere in den an den Landkreis Göttingen angrenzenden Bereichen – zur Überwachungszone gehört. Hintergrund war der Ausbruch der Geflügelpest in einer Geflügelhaltung in der Gemeinde Rollshausen (Landkreis Göttingen).
Da es innerhalb der eingerichteten Schutz- und Überwachungszonen zu keinen weiteren Ausbrüchen gekommen ist, können die angeordneten Maßnahmen beendet werden. Mit der Aufhebung der Überwachungszone entfällt auch die dort geltende Aufstallpflicht für Geflügel.
Unabhängig davon besteht weiterhin ein grundsätzlich erhöhtes Risiko, das Virus über infizierte Wildvögel in Geflügelbestände einzutragen. Der Landkreis Northeim weist darauf hin, dass Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter daher konsequent auf die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen achten müssen. Auch kleine Geflügelhaltungen sind hierzu verpflichtet.
12.02.2026 • 16:35 Uhr
Am helllichten Tag: Kalefelderin alleinbeteiligt von der Straße abgekommen
Am Mittwochmittag befuhr eine 47-jährige Kalefelderin die Kreisstraße 404 aus Wiebrechtshausen in Richtung Edesheim. In einer Rechtskurve kam sie aufgrund der nassen Fahrbahn mit ihrem Auto ins Schleudern und geriet in den rechts befindlichen Straßengraben. Dort kollidierte sie mit einem Baum.
Vor Ort gab die 47-Jährige an, dass sie nicht verletzt sei. Für eine medizinische Überprüfung wurde die Fahrerin jedoch in ein Krankenhaus gebracht.
An dem Baum und dem Auto entstand ein Gesamtschaden von ca. 3.500 Euro. Wol
12.02.2026 • 16:34 Uhr
Göttingen: Neues Forschungsprojekt soll KI-Texte besser entlarven
Die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasend schnell und kann inzwischen auch «hochwertige» Texte erschaffen. Göttinger Forscher starten ein Projekt, um diese Texte identifizieren zu können.
Wissenschaftler der Universität Göttingen haben ein Projekt zur besseren Identifzierung von KI-generierten Texten gestartet. «Unser Ziel ist es, Künstliche Intelligenz damit nicht nur transparenter, sondern auch nützlicher für die Gesellschaft zu machen», sagte Projektleiter Jan Philip Wahle am Donnerstag. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Vorhaben drei Jahre lang mit insgesamt rund 340.000 Euro.
Bislang funktionieren Systeme zur Erkennung KI-modifizierter Texte nach Angaben der Forscher meist binär entlang der Frage: Sind sich zwei Absätze ähnlich oder nicht? Die Forschung zum «Warum?» stecke jedoch noch in den Kinderschuhen: Bestehen die Unterschiede nur in einem einfachen Worttausch, einer Änderung der Satzstruktur oder einem komplexeren Wechsel des argumentativen Aufbaus? «Wir gehen davon aus, dass einige große Sprachmodelle wie zum Beispiel ChatGPT bestimmte Änderungen häufiger oder anders verwenden als menschliche Autorinnen und Autoren», erklärte Co-Projektleiter Terry Ruas.
# KI kann mit wenig
Aufwand große Textmengen
umschreiben
Wer diese «Fingerabdrücke» entschlüssele, könne KI-Texte
zuverlässiger identifizieren, hieß es weiter. Die an dem Projekt beteiligten Wissenschaftler wollen genau diese Unterschiede in mehreren Sprachen sichtbar machen. «Dieser Ansatz hat große praktische Relevanz, weil ein besseres Verständnis von KI-Generierungsmethoden unter anderem die Plagiatserkennung revolutionieren könnte», sagte Wahle. Da KI-Systeme heutzutage mit wenig Aufwand große Textmengen umschreiben könnten, stießen herkömmliche Erkennungsprogramme an ihre Grenzen.
Das Projektteam arbeitet international mit Forschenden des „National Institute of Informatics» in Japan zusammen. Alle Modelle und Datensätze werden öffentlich zugänglich gemacht, um die Weiterentwicklung transparenter KI-Systeme zu fördern. epd
11.02.2026 • 18:42 Uhr
Sicherheitspartnerschaft von Stadt und Polizei Goslar Videoanlage in Betrieb genommen
Die Stadt Goslar und die Polizei Goslar erweitern ihre seit 2020 bestehende Sicherheitspartnerschaft um ein weiteres Element für die öffentliche Sicherheit und nehmen ab sofort eine Videoüberwachungsanlage im Bereich des Bahnhofsvorplatzes in Betrieb. Die künftig überwachten Bereiche des Bahnhofsvorplatzes sowie der Bahnunterführung sind ausgeschildert. Die Stadt Goslar stellt hierfür die notwendige Infrastruktur zur Verfügung. Die Aufzeichnung und Auswertung der Videodaten erfolgen ausschließlich durch die Polizei Goslar, die diese Aufzeichnungen im Bedarfsfall für Ermittlungen nutzen kann.
Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner betont die Bedeutung der Maßnahme: "Der Bahnhofsvorplatz ist ein zentraler Ankunfts- und Aufenthaltsort in unserer Stadt. Mit der Inbetriebnahme der Videoüberwachung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig stärken wir damit das Sicherheitsgefühl und verbessern die Aufenthaltsqualität in diesem sensiblen Bereich."
Rodger Kerst, Leiter der Polizeiinspektion Goslar, hebt den Mehrwert der Maßnahme aus polizeilicher Sicht hervor: "Die Videoüberwachung bietet uns eine effektive Handhabe, Gefahren bereits im Entwicklungsstadium zu erkennen, präventiv zu handeln und so gegebenenfalls Straftaten zu verhindern." Die Stadt Goslar hat die technische Umsetzung sowie die Finanzierung übernommen. Die Gesamtkosten für die Anschaffung der Technik sowie notwendige Tiefbaumaßnahmen belaufen sich auf rund 175.000 Euro.
Die Videoüberwachung dient der präventiven Gefahrenabwehr sowie der Strafverfolgung. Ziel ist es, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Bereich des Bahnhofs frühzeitig entgegenzuwirken und zugleich das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Darüber hinaus soll die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Umfeldes und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität leisten. Grundlage für die Umsetzung war ein Ratsbeschluss vom Dezember 2024. Nach der Auftragsvergabe im Juli des letzten Jahres erfolgte die Installation der Technik zum Jahresende.Foto: Polizei
11.02.2026 • 18:39 Uhr
Veranstaltung „Durchstarten im sozialpädagogischen Bereich“
Am Donnerstag, 19. Februar 2026, präsentieren die Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Göttingen und die SüdniedersachsenStiftung die Vielfalt von sozialpädagogischen Berufen – praxisnah, informativ und inspirierend. Die Veranstaltung „Durchstarten im sozialpädagogischen Bereich – Perspektiven in Südniedersachsen“ findet von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr in der Volkshochschule (VHS) Göttingen Osterode, Bahnhofsallee 7, in Göttingen statt.
Nach einem Impulsvortrag zu den Berufsperspektiven und einem Erfahrungsbericht eines Erziehers, erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm. Die vielfältigen Berufsfelder der Sozialpädagogik können durch das Mitmachen bei kleinen Experimenten oder bei einem pädagogischen Sportparcours praxisnah erlebt werden. Interessierte können sich im direkten Austausch mit verschiedenen Arbeitgeber*innen über deren Einrichtungen sowie die Einstiegsmöglichkeiten informieren. Der sozialpädagogische Bereich bietet vielfältige und spannende Perspektiven – für Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen.
Die Teilnahme ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung notwendig.
11.02.2026 • 18:26 Uhr
Niedersachsen investiert in Straßen, Brücken und Radwege
Landkreise Göttingen und Northeim profitieren von der Infrastruktur-Offensive
Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne stellte am 10. Februar das Bauprogramm des Landes vor, das mit einem Investitionsvolumen von rund 170 Millionen Euro einen historischen Höchststand erreicht. Damit erhöht Niedersachsen die Mittel für die Sanierung von Straßen, Brücken und Radwegen um rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch in den Landkreisen Göttingen und Northeim sind zahlreiche Bauprojekte an Bundes- und Landesstraßen geplant.
Timo Quander, Präsident der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), betont: „Die Finanzmittel des Landes und die zusätzlichen Mittel des Bundes eröffnen uns die großartige Chance, unsere Infrastruktur an vielen wichtigen Stellen in einen besseren Zustand zu versetzen. Diese Investitionen verbessern die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur und sind ein wichtiger Baustein für unser aller Mobilität.“
In den Landkreisen Göttingen und Northeim werden durch die NLStBV, Geschäftsbereich Gandersheim, für 2026 folgende Baumaßnahmen (geplant oder bereits umgesetzt).
Im Bereich der Bundesstraßen sind derzeit diese Maßnahmen beabsichtigt:
Landkreis Göttingen
B 3: Böschungssanierung bei Mielenhausen
B 3 / B 80: Ersatzneubau der Weserbrücke in Hann. Münden (wird fortgesetzt)
B 27: Ersatzneubau Bauwerk „GÖT 6“ (wird fortgesetzt)
B 80: AS Hedemünden (wird fortgesetzt)
B 80: Fahrbahnerneuerung zwischen Landesgrenze und L 564 (wird fortgesetzt)
Landkreis Northeim
B 3: Fahrbahnerneuerung zwischen Einbeck und Kuventhal
B 3 / B 241: Bahnhofstraße Northeim (wird fortgesetzt)
B 64: Fahrbahnerneuerung zwischen Kreiensen und Bad Gandersheim (wird fortgesetzt)
B 241: Ortsdurchfahrt Echte
B 241: Fahrbahn- und Radwegerneuerung Northeim – Schnedinghausen
B 445 / L 525: Radwegneubau Kalefeld – Echte
B 446: Hangsicherung zwischen Nörten-Hardenberg und Reyershausen
Im Bereich der Landesstraßen sind derzeit diese Maßnahmen beabsichtigt:
Landkreis Göttingen
L 533: Ortsdurchfahrt Benterode (wird fortgesetzt)
L 560: Ortsdurchfahrt Ellershausen (wird fortgesetzt)
L 563: Neubau Radwegbrücke Uschlag
L 564: Fahrbahnerneuerung Mariengarten – Landesgrenze
L 564: Sanierung Bauwerk über die Dramme
L 568: Radwegsanierung bei Niedernjesa (wird fortgesetzt)
L 568: Radwegbrücke über den Wendebach
L 569: Fachwerksanierung Historische Spinnerei
L 573: Fahrbahnerneuerung Rosdorfer Weg (Göttingen – Rosdorf)
Landkreis Northeim
L 525: Ortsdurchfahrt Willershausen
L 548: Böschungssanierung Uslar – Relliehausen
L 548: Fahrbahnerneuerung zwischen Eschershausen – Uslar
L 551: Ortsdurchfahrt Bodenfelde (wird fortgesetzt)
L 555: Ortsdurchfahrt Harste – Parensen
L 572: Fahrbahn- und Radwegsanierung Northeim – Stöckheim (wird fortgesetzt)
L 572: Erneuerung der Übergangskonstruktion an Bahnbrücke
L 580: Fahrbahnerneuerung und Radwegneubau Markoldendorf – Juliusmühle
11.02.2026 • 18:25 Uhr
Politischer Jahresauftakt mit klarer Zielsetzung
CDU-Kreisverband Northeim diskutiert bei Klausurtagung in Uslar über Programm und Kommunalwahl
Das Jahr 2026 wird aus politischer Sicht erneut ein „Superwahljahr“: Neben den Kommunalwahlen in Niedersachsen finden parallel in mehreren Bundesländern Landtagswahlen statt, darunter in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Für den CDU-Kreisverband Northeim stehen dabei insbesondere die Kommunalwahlen im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden die anstehenden Landtagswahlen als wichtiger Stimmungstest für die CDU insgesamt betrachtet.
Vor diesem Hintergrund traf sich der geschäftsführende Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Northeim am 10. Januar in Uslar zu einer Klausurtagung gemeinsam mit Landratskandidat Thorsten Kühn. Zentrale Themen waren sowohl die strategische Vorbereitung der Kommunalwahlen als auch die Planung der politischen Arbeit im laufenden Jahr. „Für uns steht in diesem Jahr ganz klar die Kommunalwahl im Fokus. Wir wollen die Menschen mit unseren Themen überzeugen und verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen“, erklärten Landratskandidat Thorsten Kühn (Echte) und der CDU-Kreisvorsitzende David Artschwager (Bad Ganderdheim) übereinstimmend.
Die Jahresauftaktklausur fand im Gasthaus Johanning in Uslar im Anschluss an den städtischen Neujahrsempfang statt. Neben der Abstimmung und Planung erster Termine für das neue Jahr stand ein intensiver Austausch über die inhaltliche Ausrichtung der CDU im Landkreis Northeim auf der Tagesordnung. „Wir wollen ein Programm auf den Weg bringen, das unseren Landkreis in seiner Entwicklung wieder voranbringt und eine gute wirtschaftliche Perspektive eröffnet. Dazu möchte ich als Landrat meinen Beitrag leisten“, betonte Thorsten Kühn.
Das über fünfstündige Arbeitstreffen in konstruktiver und zugleich offener Atmosphäre wurde von den Teilnehmenden als gelungener politischer Jahresauftakt bewertet. In den kommenden Wochen und Monaten will der CDU-Kreisverband Northeim die erarbeiteten Planungen weiter konkretisieren und ihre Positionen Schritt für Schritt auch öffentlich vorstellen.
11.02.2026 • 18:21 Uhr
37-jähriger unter Einfluss von THC (Cannabis-Droge) Roller gefahren und gestoppt!
Die Polizei Northeim kontrollierte am Dienstagabend (21.50 Uhr) einen 37-jährigen Mann, welcher mit seinem Roller den Entenmarkt in Northeim befuhr. Während der Kontrolle stellten die kontrollierenden Beamten neurologische Auffälligkeiten bei dem Mann fest. Ein anschließend freiwillig durchgeführter Urin-Vortest reagierte positiv auf THC, das ist die teillegale Cannabis-Droge.
Dem Mann wurde folglich eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. mil
11.02.2026 • 18:20 Uhr
Das große FisWMG Interview: Herr Bürgermeister Kielhorn, was erwarten Sie vom neuen Stadtrat und wie gehen Sie mit möglichen AfD-Ratsherrn um?
In dem großen Interview des RedaktionsNetzwerkes der Fis Work Media stellte sich Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn (SPD) der Frage zu seinen Erwartungen an den Stadtrat, der am 13.September 2026 neu gewählt wird. Und was passiert mit ihm, wenn er es dann mit möglichen AfD-Ratsmitgliedern zu tun hat?
Kielhorns freundliche Dialogbereitschaft mit dem bekannten Bad Gandersheimer AfD-Ratsaspiranten Ulrich Hüßler war in jüngster Zeit auffällig.
Hören Sie bitte mal rein was Kielhorn zu sagen hat.
red/Foto/Video: FisWMG
11.02.2026 • 18:18 Uhr
Spaziergänger in Angst: Schüsse eines Jägers auf Vögel lösen Polizeieinsatz aus
Am 10.02.2026 werden am Nachmittag mindestens zwei Schussabgaben in der Feldmark von Alfeld, in der tagsüber auch Personen unterwegs sind, der Polizei mitgeteilt. Bei der Verifizierung des Sachverhaltes wird ein Jagdberechtigter angetroffen und ganzheitlich auf bestehende Pflichten in Bezug auf Nutzung und Aufbewahrung von Waffen und Munition überprüft. Nach
derzeitigen Erkenntnissen hat der Jäger an der Örtlichkeit legal Vögel bejagt, erklärt die Polizei. Welche Vögel der Mann bejagt hat ist nicht bekannt. ni
11.02.2026 • 18:17 Uhr
Nächster Lipödem-Stammtisch: Austausch, Verständnis und neue Perspektiven für Betroffene
Am Dienstag, 17. Februar 2026, findet von 17 bis 20 Uhr, erneut der Lipödem-Stammtisch im Quartier in Bad Gandersheim statt. Eingeladen sind alle Frauen, die mit der Diagnose Lipödem/Lymphöden leben oder den Verdacht haben, betroffen zu sein.
Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die häufig mit Schmerzen, Spannungsgefühlen und einer hohen psychischen Belastung einhergeht. Viele Betroffene fühlen sich lange nicht ernst genommen oder stehen mit ihren Fragen allein da. Genau hier setzt der Stammtisch an.
Initiatorin Stephanie Schütte, zertifizierte Health Coachin aus Einbeck und selbst Lipödem-Betroffene, schafft mit diesem Treffen einen geschützten Raum für ehrlichen Austausch auf Augenhöhe.
„Mir ist wichtig, dass Frauen wissen: Sie sind nicht allein. Gemeinsam fällt es leichter, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und neue Wege im Umgang mit der Erkrankung zu finden.“
Neben persönlichen Erfahrungsberichten bietet der Abend Impulse zu Themen wie alltagstaugliche Ernährung, Bewegung trotz Beschwerden, mentale Stärke und Selbstfürsorge. Im Mittelpunkt stehen jedoch Begegnung, Verständnis und gegenseitige Unterstützung. red
11.02.2026 • 18:14 Uhr
Achtung! Blitzer-Alarm! Hier alle Standorte und Termine im Kreis Northeim!
In der Woche vom 16.02.2026 bis 22.02.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag 16.02.2026, Raum: Katlenburg-Lindau / Kalefeld
Dienstag 17.02.2026, Raum: Northeim / Einbeck
Mittwoch 18.02.2026, Raum: Moringen / Dassel
Donnerstag 19.02.2026, Raum: Uslar / Bodenfelde
Freitag 20.02.2026, Raum: Hardegsen / Nörten-Hardenberg
Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (16.02.2026) bis voraussichtlich Dienstag (24.02.2026) im Raum Kalefeld eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
11.02.2026 • 18:13 Uhr
Aktuell kommt es in der Stadt und im Landkreis Göttingen erneut zu Betrugsversuchen am Telefon!
Die Polizei Göttingen berichtet soeben: „Ich hatte einen Unfall – jemand ist tot – ich muss ins Gefängnis!“ Kurz darauf meldet sich ein angeblicher Polizist, bestätigt die Geschichte und fordert Geld für eine Kaution. Unter diesem Schock handeln viele unüberlegt – und verlieren oft ihre gesamten Ersparnisse. Sprecht mit euren Angehörigen darüber – besonders mit Eltern, Großeltern und alleinlebenden Verwandten. Ein kurzes Gespräch kann viel verhindern.“
www.polizei-beratung.de/schockanrufe
#Prävention #senioren #schockanrufe #falschepolizisten #betrug #telefon #anrufbetrug #ziviehelden
11.02.2026 • 18:12 Uhr
Schnapsidee mit Schnapszahlen! Evangelische Kirche startet Aktion und buhlt um verliebte Paare!
Schnapszahldaten sind beliebte Hochzeitstermine. Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat die evangelische Kirche eine besondere Aktion gestartet.
Ein besonderes Datum für einen besonderen Moment: Mit der Aktion #einfachheiraten lädt die hannoversche Landeskirche Paare ein, sich am 26.06.2026 das Jawort zu geben. Höhepunkt ist das Wochenende rund um den beliebten Hochzeitstermin, wie die Landeskirche am Mittwoch mitteilte. In zahlreichen Kirchengemeinden werden dann evangelische Trauungen und Segnungen angeboten.
Voraussetzung für eine Trauung ist, dass das Paar bereits standesamtlich verheiratet ist und mindestens eine Person der evangelischen Kirche angehört. Neben Trauungen sind auch Segnungen möglich, etwa für Partnerschaften, Verlobungen oder Ehejubiläen. Für Segnungen sind keine formalen Voraussetzungen nötig.
# Traupaare
wurden
angeschrieben
«Wir sind sehr gespannt, wie dieser Tag in unserer Landeskirche, in der bereits 90 Feierorte diesen Tag mitgestalten, angenommen werden wird», sagte Pastor Richard Gnügge, der für die
landeskirchliche Mitgliederkommunikation zuständig ist. Alle standesamtlich getrauten Gemeindeglieder der vergangenen zehn Jahre seien zum Valentinstag angeschrieben worden.
Die Aktion #einfachheiraten wird 2026 erstmals bundesweit gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und zwölf Landeskirchen durchgeführt. Am Valentinstag (14. Februar) wird auf der zentralen Website www.einfachheiraten.info eine interaktive Karte freigeschaltet, auf der sich interessierte Paare über teilnehmende Gemeinden in ihrer Nähe informieren können. epd
11.02.2026 • 18:11 Uhr
Krasse Sparoperation wird nun von kriselnden Verlagen umgesetzt: Bundeskartellamt billigt Pläne zur Grosso-Zentralisierung
Die Verlagsallianz «Fit For Future» erhält für ihre geplante Reform (knallharte Sparoperation) des Pressevertriebs grünes Licht vom Bundeskartellamt. Nicht allen Grossisten gefällt das Vorhaben.
Das Presse-Grosso in Deutschland steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Das Bundeskartellamt billigt die Pläne mehrerer Medienkonzerne zur Reform des Pressevertriebs, wie die Behörde am Mittwoch in Bonn mitteilte. Das Konzept stelle sicher, dass der Pressevertrieb diskriminierungsfrei für alle Verlage erfolge und Presseprodukte bundesweit weiterhin verfügbar seien, erklärte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt. «Außerdem ist sichergestellt, dass die Konditionen für den Vertrieb der Presseerzeugnisse bis Ende 2030 stabil bleiben.»
Die Verlagsallianz «Fit For Future» (FFF), der elf zumeist große Konzerne wie der Burda-Verlag, die Bauer Media Group oder Axel Springer angehören, will eine zentrale Grosso-Gesellschaft gründen, in der die Verlage zusammen mit vier bestehenden Grosso-Unternehmen als Systempartner den Pressevertrieb in Deutschland neu organisieren. Diese soll die bislang regional jeweils als Vertriebsmonopolisten tätigen Grossisten ersetzen.
# Neue Gesellschaft
soll 2027 starten
Hintergrund ist, dass den Verlagen Sparmaßnahmen der Grossisten in den vergangenen Jahren nicht weit genug gingen. Die „Presse-Grosso-Allianz» (PGA) soll den Plänen zufolge 2026 als Holding von Verlagsgesellschaftern und Grossisten gegründet werden und ab 2027 tätig sein.
Die FFF-Verlagsallianz meinte zur Entscheidung des Bundeskartellamtes mit, die Reform werde «die Systemkosten senken, Handelsspannen stabil halten, Abläufe vereinfachen und so dazu beitragen, die einzigartige Pressevielfalt in Deutschland zu erhalten».
Mitglieder der Verlagsallianz sind der Burda-Verlag, die Bauer Media Group, die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», die Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr, Axel Springer, der Spiegel-Verlag, der Martin Kelter Verlag, die Mediengruppe Klambt, die VF Verlagsgesellschaft und die «Süddeutsche Zeitung». Als Grosso-Systempartner gehören die 4Press, Qtrado, PVG und Trunk und der Partner Presseservice Nord der Gruppe an. epd
11.02.2026 • 18:08 Uhr
Holzdiebstahl bei Gleichen - Polizeisucht Zeugen nach Abtransport von mehreren Festmetern Industrieholz!
Die Polizei berichtet soeben: Im Zeitraum vom 25. März bis 27. Oktober 2025, ist es im Bereich der Gartestraße im Gleichener Ortsteil Rittmarshausen (Landkreis Göttingen) zu einem mutmaßlichen Diebstahl von Industrieholz aus einem Waldgebiet gekommen.
Nach Angaben des Anzeigenerstatters wurde ein Fehlbestand von rund 27 Festmetern Holz festgestellt, was in etwa einer Lkw-Ladung entsprechen dürfte. Aufgrund der Menge gehen die Ermittler davon aus, dass der Abtransport nur mit entsprechendem Fahrzeug und Arbeitsgerät erfolgt sein kann.
Die betroffenen Holzpolter lagen seit März 2025 im Wald und wurden zuvor von
einer Försterin vermessen. Als nach der Abfuhr die Abrechnungsangaben des
Holzwerkes vorlagen, ergaben sich im Vergleich zur Vermessung Abweichungen. Die daraus resultierende Fehlmenge ist derzeit nicht plausibel erklärbar. Bei dem fehlenden Holz handelt es sich um Industrieholz aus Poltern von Eiche und Buche.
Die Ermittler bitten Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Holzabtransporte im Bereich der Gartestraße bzw. im angrenzenden Waldgebiet beobachtet haben oder sonstige Hinweise zum Verbleib der fehlenden Holzmenge geben können, sich bei der Polizeistation Gleichen unter Telefon 05592/927420 zu melden. ab
11.02.2026 • 18:07 Uhr
Die gute Nachricht des Tages! Studie: Verheiratet sein macht glücklich - und das stimmt sogar!
Wer verheiratet ist, ist meist zufriedener mit seiner Beziehung. Wichtig sind auch Einigkeit über bestimmte Werte und ein möglichst gleich hoher Verdienst.
Verheiratete Paare sind laut einer Studie mit ihrem Beziehungsleben zufriedener als unverheiratete Paare. Das ergab eine Erhebung des SKL Glücksatlas, die am Mittwoch in München vorgestellt wurde. Untersucht wurden die wichtigsten Faktoren für eine glückliche Beziehung. Demnach war Verbindlichkeit - wie in einer Ehe - am wichtigsten.
Auf einer Skala von 0 (unzufrieden) bis 10 (zufrieden) bewerteten Verheiratete ihre Beziehung mit durchschnittlich 8,51 Punkten. Unverheiratete Paare, die zusammenleben, lagen bei 7,69 Punkten und unverheiratete Paare, die getrennt wohnen, bei 7,19 Punkten. Gemeinsames Wohneigentum erhöhte die Zufriedenheit noch leicht um 0,05 Punkte.
# Ähnliches
Einkommen -
höchste Zufriedenheit
Ein zentraler Glücksfaktor ist laut Studie Einigkeit über grundlegende Werte. Haben Paare in Bereichen wie Familie oder Beruf ähnliche Vorstellungen, treten weniger Konflikte auf: Sie erreichten eine Zufriedenheit von 8,43 Punkten, stark uneinige Paare hingegen nur 5,36 Punkte. Besonders konfliktträchtig ist die Frage nach der gewünschten Kinderzahl.
Haben beide Partner etwa ein gleich hohes Einkommen, liegt die Beziehungszufriedenheit mit 8,34 Punkten (Männer) und 8,19 Punkten (Frauen) bei beiden am höchsten. Am unzufriedensten sind Männer, wenn sie weniger verdienen (7,76 Punkte) - wenn sie mehr verdienen, sind es 7,98 Punkte. Frauen ist es relativ gleich, ob sie mehr (7,91 Punkte) oder weniger (7,89 Punkte) Einkommen haben als ihr Partner.
# Perfektionismus
kann Beziehung
belasten
Auch Persönlichkeit und Kindheit spielen eine Rolle: Perfektionistisch veranlagte Menschen bewerteten ihre Beziehungen im Schnitt mit nur 6,25 Punkten - also 1,75 Punkte unter dem Schnitt. Menschen, die ihre Kindheit als glücklich einschätzten, bewerteten ihr aktuelles Beziehungsleben mit durchschnittlich 8,16 Punkten - wer eine unglückliche Kindheit angab, nur mit 6,50 Punkten.
Für die Sonderstudie des SKL Glücksatlas befragte das Institut Ipsos im Juni 2025 online 5.148 Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren repräsentativ. epd
10.02.2026 • 11:51 Uhr
Vollsperrung nahe der Göttinger Krankenhäuser
Die Straße Am Papenberg wird ab Montag, 16. Februar 2026, bis voraussichtlich Freitag, 27. März 2026, wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Betroffen ist der Bereich zwischen der Zimmermannstraße und der Zufahrt zum Parkplatz des Evangelischen Krankenhauses Weende.
Umleitungen sind ausgeschildert und führen über die Straßen An der Lutter, Robert-Koch-Straße und Zimmermannstraße. Für den Radverkehr werden gesonderte Umleitungen eingerichtet.
10.02.2026 • 11:47 Uhr
Im Einbecker Sonderpostenmarkt: Diebstahl von Geldbörse aus Jackentasche
Die Polizei berichtet soeben: Am gestrigen späten Nachmittag kam es zu einem Diebstahl aus einer Jackentasche. Die 49-jährige Einbeckerin war im Sonderpostenmarkt in der Saalfeldstraße in Einbeck einkaufen. Als sie das Geschäft verließ, bemerkte sie den Diebstahl ihrer Geldbörse, die sich zuvor in ihrer Jackentasche befand. Die Schadenshöhe befindet sich im unteren zweistelligen Bereich.
Mögliche Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden.pfa
10.02.2026 • 11:42 Uhr
SPD-Landtagsabgeordnete Kopka und Penno: Land stärkt Nahverkehr und unterstützt verschiedene Projekte in der Region
Gute Nachrichten für die Region: Das Land Niedersachsen unterstützt im Rahmen des ÖPNV-Jahresförderprogramms Grunderneuerungen von Bushaltestellen sowie Busbeschaffungen. Die Maßnahmen sind Teil des landesweiten Förderprogramms für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), mit dem insgesamt 252 Projekte gefördert werden und das Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne in Hannover vorgestellt hat. Die voraussichtliche Landesförderung beträgt für ganz Niedersachsen rund 109,9 Millionen Euro und löst Investitionen in Höhe von etwa 317,75 Millionen Euro aus.
„Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Region und die Menschen vor Ort“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete René Kopka. „Mit der Förderung kann das Busangebot attraktiver gestaltet und die Infrastruktur modernisiert werden. Das stärkt den Nahverkehr ganz konkret im Alltag der Bürgerinnen und Bürger.“
Mit dem ÖPNV-Jahresförderprogramm unterstützt die SPD-geführte Landesregierung unter anderem den barrierefreien Ausbau von Haltestellen und Bahnstationen, den Um- und Neubau von Betriebshöfen, digitale Fahrgastinformationssysteme, Park-&-Ride- sowie Bike-&-Ride-Anlagen sowie die Modernisierung von Straßenbahninfrastruktur. Besonders positiv ist, dass Förderanträge für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen aus nahezu allen Aufgabenträgergebieten Niedersachsens vorliegen.
Im Landkreis Northeim werden folgende Maßnahmen gefördert: Die Grunderneuerung von Bushaltestellen in Northeim, Einbeck und Uslar, die Beschaffung von einem Omnibus mit Diesel-Mildhybridantrieb durch die Ilmebahn GmbH in Einbeck sowie die Beschaffung von zwei Omnibussen (einer mit Diesel-, ein weiterer mit Elektroantrieb) durch die Solling Bus GmbH, Moringen.
Sebastian Penno betont: „Ein moderner, verlässlicher und barrierefreier Nahverkehr ist ein wichtiger Baustein für gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land. Investitionen wie diese sorgen dafür, dass Bus und Bahn für mehr Menschen eine echte Alternative zum Auto werden.“
René Kopka ergänzt: „Gerade für unsere Region ist es wichtig, dass das Land kontinuierlich in eine gute Mobilitätsinfrastruktur investiert.“
Und Sebastian Penno unterstreicht abschließend: „Davon profitieren Pendlerinnen und Pendler, Familien, ältere Menschen und die Wirtschaft gleichermaßen.“
Hintergrund:
Das ÖPNV-Jahresförderprogramm des Landes Niedersachsen bündelt Investitionen in Infrastruktur, Fahrzeuge und digitale Systeme des öffentlichen Personennahverkehrs. Die genannten Förderbeträge stellen voraussichtliche Landeszuwendungen dar. Die endgültige Förderhöhe wird erst mit dem jeweiligen Bewilligungsbescheid festgelegt und kann sich im weiteren Planungsverlauf noch ändern.
10.02.2026 • 11:38 Uhr
Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen und hohen Sachschaden
Am heutigen Morgen, gegen 06:45 Uhr, kam es in Groß Himstedt, Südstraße, zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten KFZ.
Zum Unfallzeitpunkt befuhr der 22-jährige Fahrzeugführer eines Kleintransporters die Südstraße in Rtg. Söhlde. An der vor Ort befindlichen Bushaltestelle stand ein Linienbus. Dem gegenüber stand ein geparkter Pkw. Die ordnungsgemäß stehenden Fahrzeuge verengten die Straße soweit, dass zwischen dem haltenden Linienbus und dem geparkten Pkw keine Durchfahrt mehr möglich war. Der 22jährige Mann aus dem östlichen LK Hildesheim erkannte die Situation zu spät und fuhr ungebremst zwischen den geparkten Fahrzeugen hindurch. Dabei stieß er zunächst gegen den geparkten Pkw Hyundai.
Dieser wurde durch den Zusammenstoß nach rechts in einen angrenzenden Gartenzaun geschleudert. Im weiteren Verlauf prallte der Unfallverursacher gegen zwei hinter dem Linienbus wartende Fahrzeuge, einem Pkw Ford und einen Mercedes. Der Aufprall auf den Mercedes brachte schließlich das Fahrzeug des Unfallverursachers zum Stillstand. An dem Kleintransporter und den drei weiteren, beteiligten Fahrzeugen entstand nach einer ersten Einschätzung jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Schaden wird auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Alle beteiligten KFZ mussten abgeschleppt werden. Die 56jährige Fahrzeugführerin des direkt hinter dem Linienbus stehenden Pkw (ebenfalls östlicher LK Hildesheim) wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Hildesheim verbracht. Neben zwei Streifenwagen der Polizei Bad Salzdetfurth und einem Rettungswagen kamen auch die ehrenamtlichen Helfer der Ortsfeuerwehren Groß Himstedt, Steinbrück und Söhlde vor Ort zum Einsatz. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme für ca. zwei Stunden vollgesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. So könnte u. a. eine Sichtbehinderung durch starken Nebel zum Unfallgeschehen beigetragen haben. Auch wurden Maßnahmen zur Feststellung der Fahrtüchtigkeit des Unfallverursachers eingeleitet und sind entsprechend Gegenstand der weiteren Ermittlungen. web/Foto: Polizei
10.02.2026 • 11:36 Uhr
Altes Amt: Spendenübergabe der SPD Altes Amt für den Waldkindergarten „Waldwichtel“!
Der SPD Ortsverein Altes Amt hat den letztjährigen Weihnachtsmarkt in Düderode genutzt, um köstliche Plätzchen gegen eine Spende zugunsten des Waldkindergartens „Waldwichtel“ Oldershausen zu verteilen. Der großzügige Zuspruch der Besucherinnen und Besucher des Marktes ließ eine erquickliche Summe entstehen, den der Vorstand des SPD Ortsvereins gebefreudig auf insgesamt 500 Euro aufrundete. Diese erfreulich hohe Summe wurde nun dem Förderverein der Kindertagesstätte Düderode als nachträgliches Weihnachtsgeschenk übergeben.
Die Wahl auf den speziellen Spendenzweck Waldkindergarten fiel, weil die Waldwichtel dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern können. Der Vorstand des SPD Ortsvereins Altes Amt erklärt hierzu: „Die SPD im Alten Amt hat sich in all den Jahren immer wohlwollend und engagiert für die Waldpädagogik in der Gemeinde Kalefeld eingesetzt. Wir sind stolz darauf, diese Erfolgsgeschichte in einem kleinen Anteil mit ermöglicht zu haben. Dennoch wissen wir natürlich, dass zusätzliche Mittel immer gebraucht werden können. Die Spende soll dazu beitragen, Extramaßnahmen umsetzen zu können.“
Bei der Übergabe der Spende und einer symbolischen Tüte Kekse an die stellvertretende Leitung der Einrichtung, Ebru Türkmen, die Vorsitzende des Fördervereins, Lena Sroka, den Gruppenleiter der Waldwichtel, Eike Kretzschmar sowie Walderzieherin Lisette Eilers vertraten Bürgermeisterkandidat André Neubauer und die Vorsitzende Kristina Hepper den Vorstand der SPD im Alten Amt.
Auf dem Bild von links nach rechts: Eike Kretzschmar, Lisette Eilers, Ebru Türkmen, André Neubauer, Lena Sroka und Kristina Hepper. Foto: SPD
10.02.2026 • 11:35 Uhr
Minderjähriger fährt des Nachts quer durch Deutschland - unfallfrei, aber illegal! Firma ist jetzt dran und Junge muss auf Führerschein warten!
Die Autobahnpolizei berichtet soeben: Am 10.02.2026, um kurz nach Mitternacht, befuhren Beamte der Autobahnpolizei Hildesheim die BAB 7 in Fahrtrichtung Kassel. Nahe der Anschlussstelle Seesen stellten sie einen Mercedes-Sprinter fest, welcher zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten wurde.
Der Fahrzeugführer konnte sich nicht ausweisen und machte mündliche Angaben zu seiner Personalie. Die Polizeibeamten hatten jedoch Zweifel an den Aussagen des Fahrzeugführers und stellten weitere Nachforschungen an. Ihr Bauchgefühl sollte sie nicht täuschen: Die Ermittlungen ergaben, dass der Fahrzeugführer log und gerade einmal 16 Jahre alt ist.
Kurios: Der Sprinter, mit dem er unterwegs war, wurde ihm von einer Speditionsfirma aus Schleswig-Holstein für nächtliche Kurierfahrten zur Verfügung gestellt. Der 16-Jährige hatte dort seinen ersten Arbeitstag, nachdem er dort wahrheitswidrig ein falsches Alter angegeben hat.
Noch unglaublicher: Der Verantwortliche der Firma ließ sich weder einen Führerschein zeigen, noch überprüfte er ernsthaft das Alter des Bewerbers. Aus diesem Grund erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Auch der Junge wird sich wohl für seine Ausfahrt verantworten müssen. So oder so muss er aber noch zwei Jahre warten, bis er seinem Traumjob legal nachgehen kann. vol
10.02.2026 • 11:34 Uhr
„Zum Stand der Dinge“: Bürgermeister kündigt Rechtsgutachten zum Schadensersatz nun für die erste Februarhälfte 2026 an!
Das vom Stadtrat beauftragte Rechtsgutachten bei einer privaten Anwaltskanzlei über Schadensersatzansprüche aus den Fehlleistungen im Zusammenhang mit der Pleite der Landesgartenschau GmbH 2023 Bad Gandersheim verzögert sich weiter. Das hat Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn in einem Mediengespräch mit dem RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen bestätigt.
„Die Kanzlei hat das Gutachten nun für Mitte Februar 2026 angekündigt“, so präzisierte er nun. Im Stadtrat hatte Niklas Kielhorn auf Nachfragen des CDU Ratsherrn David Artschwager das Gutachten für Januar 2026 ankündigt.
In einer mündlichen Erkundigung sei ihm nun von der Kanzlei tendenziell übermittelt worden, dass die Stadt zurecht Schadensersatzansprüche gegenüber seinerzeitigen Verantwortlichen bei der LaGa und Stadt (und Versicherungen) geltend machen könne. Speziell wohl gegen das LaGa Management.
Kielhorns Ziel ist es, die
offenen 700.000 Euro für
die Stadt zurückzubekommen!
Geprüft worden sei, inwieweit offene Forderungen durch Versicherungen ausgeglichen werden könnten. „Das ist wohl der Fall“, deutete Kielhorn damit eine für die Stadt erfreuliche Tendenz des Falles an. „Ich bin vor allem daran interessiert, dass wir als Stadt die offenen 700.000 Euro, die wir der LaGa GmbH geliehen haben, wieder zurückbekommen!“ Er sei optimistisch, dass das möglich wird. „Dafür gibt es ja die Versicherungen“, so sein Statement in dem Mediengespräch. Genaueres bleibt nun bis zur Vorlage des Gutachtens abzuwarten. Es werde selbstverständlich dem Stadtrat und Öffentlichkeit zugänglich gemacht, so versprach es der Bürgermeister. red/Foto: Lange
10.02.2026 • 11:33 Uhr
Moringen: Tänzerinnen sorgen auf blauweißer Prunksitzung in der Stadthalle für Begeisterung!
Der Karnevalsverein Blau-Weiß Moringen hat am vergangenen Wochenende mit seiner gelungenen Prunksitzung in der vollbesetzten Stadthalle für den ersehnten und erwarteten Höhepunkt der diesjährigen Karnevalsession in der Region Moringen gesorgt. Dabei stachen die flotten Tänzerinnen unter den bunten Ballontrauben und danach auf der Bühne besonders hervor. Das Publikum ging begeistert bei dem fanatischen Auftritt der Mädels mit. Viel Applaus ernteten weiterhin die spaßigen Büttenreden und Musikbeiträge. Wieder ein tolle Prunksitzung, so das einhellige Lob für den aktiven Karnevalsverein und sein Programm. Sein Motto „Moore Helau!“ ging wieder einmal voll auf. red
10.02.2026 • 11:30 Uhr
Bislang sowieso nicht eingehaltenes «Kussverbot» für Göttinger Gänseliesel soll temporär fallen
Das Göttinger Gänseliesel, eine Brunnenfigur, gilt als meistgeküsstes Mädchen der Welt. Dabei ist das Betreten des Brunnens seit 100 Jahren untersagt. Zum 125-jährigen Jubiläum des Gänseliesels soll das Verbot - was seitens eingehalten wird - teilweise offiziell aufgehoben werden.
Das offiziell seit 100 Jahren bestehende, aber praktisch nicht beachtete «Kussverbot» für das Göttinger Gänseliesel soll zeitweise gelockert werden. An drei Terminen in diesem Jahr soll
das Betretungsverbot des Gänseliesel-Brunnens für jeweils mehrere Stunden fallen, heißt es in einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung für die Ratssitzung am 13. Februar. Das Gänseliesel
feiert 2026 sein 125-jähriges Bestehen. Der Markt- und Zierbrunnen mit einem Gänseliesel als Brunnenfigur wurde 1901 vor dem Göttinger Rathaus errichtet.
Seit dem 31. März 1926 gilt eine polizeiliche Verordnung, die das Klettern auf den Marktbrunnen - und damit das Küssen des Gänseliesels - unter Strafe stellt. Die Höchststrafe wurde damals auf 150 Mark festgelegt. Nach Angaben der Stadt wurde das Verbot aber kaum
ernsthaft überwacht und verfolgt. Bekannt geworden ist aber die Verurteilung des Adelssprosses und angehenden Juristen Georg Graf Henckel zu Donnersmarck, der 1926 beim Gänseliesel-Küssen erwischt wurde und eine Geldbuße zahlen musste.
# Küsse von
Doktoranden
Tatsächlich beziehen Teile der Studentenschaft die Brunnenanlage seit vielen Jahren in ihr Brauchtum ein. Nach ihrer Immatrikulation besteigen die Studierenden den Brunnen, um die Brunnenfigur zu küssen. Meistens waren es Doktoranden, die nach erfolgreicher Prüfung
das Gänseliesel küssten. Die Stadtverwaltung begründet ihren Antrag zur zeitweisen Aufhebung des Betretungsverbotes damit, dass "alle Göttinger Bürger und Gäste Gelegenheit haben, dem Gänseliesel zum Geburtstag zu gratulieren. epd
10.02.2026 • 11:25 Uhr
Nörten-Hardenberg: Verkehrsunfall mit anschließendem unerlaubter Flucht vom Unfallort - Zeugen gesucht!
Im Zeitraum von Sonntag, 08.02.2026, 15:00 Uhr, bis Montag, 09.02.2026, 17:00 Uhr, kam es in der Ostlandstraße in Nörten-Hardenberg zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit seinem Kraftfahrzeug die Ostlandstraße in unbekannte Richtung und touchierte auf Höhe der Hausnummer 14 einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw ( Peugeot ) an der Fahrerseite. An dem beschädigten Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.
Der Verursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Feststellungs- und Wartepflichten nachzukommen. Hinweise auf das verursachende Fahrzeug oder den Fahrzeugführer liegen bislang nicht vor. Personen wurden nicht verletzt.
Die Polizei Northeim hat ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet und bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Unfallverursacher geben können, sich bei der Polizei Northeim zu melden.Fi
10.02.2026 • 11:25 Uhr
Durchsuchungsmaßnahmen in einem Ermittlungsverfahren gegen Rechtsextremisten
Die Zentrale Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen führt unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Göttingen seit Februar 2025 ein verdecktes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit volksverhetzenden Tonträgern und rechtsextremistischen Szeneartikeln sowie einem Verstoß gegen das Vereinigungsverbot gegen sechs in Deutschland und in der Schweiz ansässige Personen. Die der rechtsextremen Szene zuzuordnenden Beschuldigten werden verdächtigt, unter Anleitung des Hauptbeschuldigten entsprechende Szeneartikel, Artikel der in Deutschland verbotenen Organisation "Blood & Honour" und "Combat 18" sowie strafrechtlich relevante, volksverhetzende rechtsextreme Musik gewerblich vertrieben zu haben. Weiterhin besteht der Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie des Handels mit unerlaubten Dopingmitteln und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.
Ursprung des Verfahrens waren Erkenntnisse aus einem im Oktober 2023 in der Zentralen Kriminalinspektion der PD Oldenburg geführten Ermittlungskomplex gegen ein rechtsextremes Musiknetzwerk. Erste Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass der Hauptbeschuldigte große Mengen von Szeneartikeln mit Symbolen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie der verbotenen Organisationen "Blood & Honour" und "Combat 18" aus dem Ausland bestellte, eigenständig herstellte und einer Vielzahl von Personen, vorrangig aus der rechtsextremen Szene, zum Verkauf anbot. Dabei bezog er mindestens fünf weitere Beschuldigte in den Handel ein und ließ diese die illegale Ware für ihn lagern und in seinem Auftrag verkaufen. Zusätzlich erhärtete sich der aus dem Oldenburger Verfahren entstandene Verdacht, dass der Hauptbeschuldigte Handel mit rechtsextremistischer Musik mit volksverhetzenden Passagen trieb.
Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, wurden Durchsuchungsbeschlüsse in insgesamt elf Objekten in fünf Bundesländern und in der Schweiz vollstreckt. Dabei wurden mehrere tausend rechtsextremistische Tonträger (CDs und Schallplatten) sowie unzählige Mengen von rechtsextremen Szeneartikeln (Pins, Schlüsselbänder, Bekleidung, Sticker und weiteres Merchandise mit Hakenkreuzen, Reichsadler, SS-Totenschädeln, Hitler-Figuren, Blood & Honour-Schriftzug und weiteren Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen), Dopingpräparate, erlaubnispflichtige Sprengkörper und Eigenlaborate, mehrere Schlagringe, eine Schreckschusspistole sowie eine Vielzahl elektronischer Kommunikationsmittel sichergestellt.
Die Durchsuchungen erstreckten sich auf drei Objekte in Niedersachsen sowie auf weitere Liegenschaften in Thüringen, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Schweiz. Bei einer in Thüringen durchsuchten Lagerhalle handelte es sich um Räumlichkeiten, die im Zuge der Ermittlungen als Szene-Treffpunkt für die örtlich ansässige rechtsextremistische Szene identifiziert werden konnten.
An der Durchsuchungsaktion waren über 100 Einsatzkräfte beteiligt. Aufgrund der aufgefundenen Sprengkörper waren unter anderem auch die Delaborierer des LKA Thüringen im Einsatz.
Gegen den 43 Jahre alten Hauptbeschuldigten wurde am Folgetag der Durchsuchungsmaßnahmen vom Amtsgericht Göttingen ein Haftbefehl erlassen. Dieser wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die Ermittlungen dauern an. red/Foto: Polizei
10.02.2026 • 11:23 Uhr
Zeitungsbericht: Zahl der Straftaten gegen Journalisten gestiegen
Die Zahl der Straftaten gegen Journalisten in Deutschland hat deutlich zugenommen. Wie laut der «Rheinischen Post» (Dienstag) aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine
Linken-Anfrage hervorgeht, wurden für den Zeitraum vom 1. April 2024 bis zum 30. November 2025 insgesamt 818 Straftaten mit dem Angriffsziel «Medien» an das Bundeskriminalamt gemeldet. In 89 Fällen habe es sich um Gewaltstraftaten gehandelt.
Umgerechnet entspricht das im Schnitt rund 41 Fällen pro Monat. Für das Jahr 2023 wies die Bundesregierung dem Bericht zufolge 290 Fälle aus, also rund 24 pro Monat. Das bedeutet ein Plus von etwa 71 Prozent.
Rund ein Drittel (244) der Fälle ordnen die Behörden laut dem Zeitungsbericht dem politisch rechten Spektrum zu, 78 Fälle dem linken. In 153 Fällen seien eine «ausländische Ideologie», in 31 Fällen eine «religiöse Ideologie» das Motiv gewesen. Weitere 312 Delikte seien politisch motivierte Fälle, die sich keinem der vier Bereiche eindeutig zuordnen lassen. epd
10.02.2026 • 11:23 Uhr
Dunkelfeldstudie: Frauen viel stärker von Gewalt betroffen als Männer
Ob sexuelle Belästigung oder körperlicher Angriff durch den Partner: Frauen in Deutschland erfahren häufiger Gewalt als Männer und erleben sie oft auch als schwerwiegender, wie eine Dunkelfeldstudie zeigt. Frauen in Deutschland sind einer Dunkelfeldstudie zufolge deutlich stärker von Gewalt betroffen als Männer.
Insbesondere sexualisierte Gewalt trifft Frauen viel häufiger, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung hervorgeht. Das Ausmaß an Gewalt gegen Frauen sei «erschreckend», sagte Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) bei der Präsentation in Berlin.
Laut der Studie berichteten 62,3 Prozent der befragten Frauen, mindestens einmal im Leben sexuelle Belästigung erlebt zu haben - bei den Männern waren es 28,6 Prozent. Von mindestens einem sexuellen Übergriff sprachen 17,8 Prozent der Frauen und 4,3 Prozent der Männer.
# In eineinhalb
Jahren 15.500
Menschen befragt
In der Studie wurde auch nach Gewalterfahrungen in bestehenden oder früheren Partnerschaften gefragt. 18 Prozent der Frauen berichteten, schon einmal körperliche Gewalt durch einen Partner oder Ex-Partner erlebt zu haben, bei den Männern waren es 14 Prozent. Von psychischer Gewalt, zum Beispiel Bedrohung, berichteten 48,7 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer. In der Studie wird darauf hingewiesen, dass weibliche Betroffene beide Gewaltformen häufiger erfuhren und als schwerwiegender erlebten.
Die Studie «Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag» (LeSuBiA) ist ein gemeinsames Projekt der Bundesministerien für Familie und Inneres sowie des Bundeskriminalamts. Ziel ist es, das sogenannte Dunkelfeld zu erfassen, also Vorfälle, die nicht in der offiziellen Kriminalstatistik auftauchen. Dazu befragte das Meinungsforschungsunternehmen Verian rund 15.500 repräsentativ ausgewählte Menschen zwischen 16 und 85 Jahren. Die Studie war noch zu Zeiten der Ampel-Regierung gestartet worden. Die Befragungen begannen im Sommer 2023 und liefen bis Januar 2025.
10.02.2026 • 11:21 Uhr
Gemeinsam ein Zeichen setzen! Postkarten mit stillem Hilferuf zum Aktionstag One Billion Rising
Anlässlich des weltweiten Aktionstags One Billion Rising am 14. Februar veröffentlicht das Netzwerk Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt im Landkreis Northeim eine besondere Postkarten-Aktion: Es wurde eine Postkarte mit dem Handzeichen für den stillen Hilferuf erstellt, mit dem Betroffene von Gewalt in Gefahrensituationen diskret um Hilfe signalisieren können. Dieses Handzeichen – die Handfläche nach außen, der Daumen in die Handfläche gelegt und von den Fingern umschlossen – geht auf eine internationale Initiative zurück und bietet eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, auf einen Hilfebedarf aufmerksam zu machen.
Die Postkarten können ab sofort an der Info des Landkreises Northeim in der Medenheimer Str. 6/8 zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung in Northeim abgeholt werden. Wir laden alle Interessierten ein, die Postkarten zu nutzen, um in ihrem Umfeld über das stille Hilfesignal zu informieren und so zur Sensibilisierung beizutragen.
Gewalt gegen Frauen, Mädchen und andere Betroffene bleibt ein drängendes Problem in Deutschland. Im Jahr 2024 wurden bundesweit über 256.000 Fälle häuslicher Gewalt polizeilich registriert – ein neuer Höchststand. In etwa acht von zehn Fällen waren Frauen Opfer dieser Gewaltformen, häufig verübt von (Ex-)Partnern. Fachkräfte gehen davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt, da viele Betroffene aus Scham oder Angst keine Anzeige erstatten.
One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne, die sich für das Ende patriarchaler Gewalt gegen Frauen und Mädchen einsetzt. Der Name bezieht sich auf die Schätzung, dass etwa eine Milliarde Frauen im Laufe ihres Lebens Gewalt erleben.
Der 14. Februar wird genutzt, um Solidarität zu zeigen und auf Gewalt aufmerksam zu machen.
Mit der Postkarten-Aktion möchten wir dazu beitragen, dass Betroffene nicht allein sind, dass Nachbar/innen, Freund/innen und Kolleg/innen aufmerksam werden und im entscheidenden Moment helfen können. lpd
10.02.2026 • 11:18 Uhr
Krönung im Fokus: Partizipative Sonderausstellung im Museum
Am Dienstag, 17. Februar 2026, eröffnet das Städtische Museum Göttingen in seinem Foyer die partizipative Sonderausstellung „Krönung im Fokus“, die in Kooperation mit dem Beruflichen Gymnasium der Berufsbildenden Schule (BBS) Ritterplan entstanden ist.
Schüler*innen des 13. Jahrgangs mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik zeigen ihre Werke, die sich auf sehr persönliche Weise mit der Dauerausstellung des Städtischen Museums auseinandersetzen. Ausgehend von den Mariendarstellungen sind unter dem Titel „Krönung im Fokus“ Arbeiten als Collagen, digitale Arbeiten und Filmsequenzen entstanden.
Weitere partizipative Projekte geplant
Mit der Ausstellung eröffnet das Städtische Museum das erste partizipative Projekt mit einer Schulklasse. Künftig sollen weitere Projekte in dem eigens dafür neu eingerichteten Labor-Raum im ersten Obergeschoss gezeigt werden. Ziel ist es, Menschen der Stadt die Möglichkeit zu geben, sich aktiv am Museum zu beteiligen und den großangelegten Transformationsprozess des Hauses mitzugestalten.
Die Sonderausstellung „Krönung im Fokus“ ist bis Sonntag, 8. März 2026, im Foyer des Städtischen Museums, Ritterplan 7/8, zu sehen. Der Eintritt in die Sonderausstellung ist frei.
9.02.2026 • 12:11 Uhr
Stadtspitze lädt ein: Religiöser Spaziergang zur Fastenzeit in Braunschweig - Start im Rathaus
In Braunschweig laden Stadt und Religionsgemeinschaften zu einem «Interreligiösen Walk zur
Fastenzeit» ein. Die Evangelisch-lutherische Propstei Braunschweig, die Katholische Kirche und der Rat der Muslime wollen Teilnehmende dazu einladen, über die jeweiligen Fastentraditionen miteinander in Austausch zu kommen, teilte die Stadt am Montag mit. In diesem Jahr
überschneiden sich die christliche Passions- und Fastenzeit und der islamische Ramadan. Los geht es am 18. Februar um 14:30 Uhr im Rathaus-Foyer am Platz der Deutschen Einheit.
Zu Beginn werden Oberbürgermeister Thorsten Kornblum (SPD), Propst Martin Tenge, Suat Durgut, Vorsitzender des Rates der Muslime, und der evangelische Propst Lars Dedekind die Teilnehmenden mit kurzen Redebeiträgen begrüßen. Der Spaziergang führt dann vom Rathaus über die katholische Kirche St. Aegidien zur Fatih Camii Moschee und endet schließlich im evangelischen Dom St. Blasii. Infostände im Rathaus vermitteln einen ersten Eindruck in das Fastenverständnis der Religionen, welches bei den weiteren Stationen vertieft wird.epd
9.02.2026 • 12:07 Uhr
Aufruf einer wilden Gruppe zu erstmaligen Frauen-Generalstreik - Motto: "Wir marschieren nicht, wollen faul sein..."
Unter der Überschrift «Enough! Genug! Basta!» ruft eine wilde Gruppe (u.a. mit den Omas gegen Rechts) zum Frauen-Generalstreik am 9. März auf. Zwischen Wut und Faulsein soll
der Frauentag gefeiert werden, heißt es in einer Werbebotschaft für die neue Formation feministischer Kämpferinnen.
Die Internet-Plattform «Enough! Genug! Basta!» ruft anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März zu einem globalen Frauen-Generalstreik auf. Am 9. März solle bezahlte und unbezahlte Arbeit individuell niedergelegt oder pausiert werden, erklärte die Gruppe am Montag in Berlin. «Genug!», übersetzt in verschiedene Sprachen, sei das Motto der Aktion, die sich gegen eine systematische Abwertung von Frauen, unbezahlte Care-Arbeit, Femizide und männlich dominierte Machtstrukturen richte.
Die Publizistin Adrienne Goehler sagte als eine der Initiatorinnen, der dezentrale Streik ziele darauf ab, in die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Kontexte der Frauen zu passen.
«Wir marschieren nicht», stellte Goehler klar. Die Frauen träfen sich ohne Kundgebungen zum gemeinsamen Sitzen, Picknicken und Diskutieren, «zu einer faulen Demo». Alle Formen des Protests seien willkommen.
# Eine Reihe von
Organisationen
beteiligt
Nach ihrer Gründung im Mai 2025 habe die Gruppe inzwischen über 1.100 Mitglieder, hauptsächlich Frauen. Dazu seien über 50 unterschiedliche Organisationen Teil der Streikbewegung, unter anderem der Verein «Omas gegen Rechts». Mit dieser Vielfalt soll laut
Goehler die Spaltung zwischen Frauenbewegungen gemeinsam überwunden werden. red/epd
9.02.2026 • 12:00 Uhr
Polizei Höxter begleitet Karnevalstage mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen
Der Karneval ist ein traditionsgeprägtes Brauchtumsfest und hat im Kreis Höxter einen festen Platz. In vielen Gemeinden wird in den kommenden Tagen ausgelassen gefeiert, besonders in den Karnevalshochburgen Steinheim, Nieheim und Beverungen. Neben den bekannten Umzügen finden zahlreiche weitere Veranstaltungen statt, darunter Prunksitzungen, Kinderkarneval sowie teils kirmesartige Angebote und Zeltveranstaltungen, die sich über mehrere Tage erstrecken.
Zur Gewährleistung der Sicherheit tragen viele Organisationen gemeinsam Verantwortung. Vertreter der Ordnungsämter, der Karnevalsvereine, der Feuerwehr, der Sanitätsdienste sowie der Polizei haben sich im Vorfeld der Veranstaltungen abgestimmt und gemeinsame Sicherheitskonzepte erarbeitet. Diese beinhalten unter anderem ortsangepasste Maßnahmen zur Verhinderung sogenannter Überfahrtaten, beispielsweise durch den Einsatz von Durchfahrtssperren. Der Kreis Höxter gilt als sicher. Gleichwohl kann absolute Sicherheit nicht garantiert werden. Konkrete Hinweise auf mögliche Gefährdungslagen, etwa durch Amoktaten, liegen derzeit nicht vor. Ein besonderer Fokus liegt während der Karnevalstage auf dem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.
Alle Beteiligten möchten dem traditionsreichen Brauchtumsfest Rechnung tragen und ein schönes, sicheres Fest für alle ermöglichen - für Familien, Kinder und Seniorinnen und Senioren. Übermäßiger Alkoholkonsum soll im Interesse aller vermieden werden. Die Polizei Höxter wird daher verstärkt präsent sein, Alkoholkontrollen im Straßenverkehr durchführen, gemeinsam mit den Ordnungsämtern stichprobenartige Jugendschutzkontrollen vornehmen und stichprobenartig auf das Mitführen von Messern achten. Sie ist sowohl uniformiert als auch zivil unterwegs, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und Straftaten, insbesondere Körperverletzungsdelikte, zu verhindern.
Die Polizei appelliert an alle Karnevalisten, rücksichtsvoll zu feiern, aufeinander zu achten und Verantwortung zu übernehmen, damit die Karnevalstage im Kreis Höxter für alle fröhlich und sicher verlaufen./rek
9.02.2026 • 11:50 Uhr
Seesen: 77-Jährige verliert beim Autofahren für Sekunden das Bewußtstein, kracht gegen Auto und Schild - 10.000 Euro Schaden
Die Polizei in Seesen berichtet soeben: Bereits am 07.02.2026 14:30 Uhr) befuhr die 77-jährige Verkehrsteilnehmerin mit ihrem Pkw die Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Gartenstraße in Seesen und verlor im Verlauf dieser Fahrbahn kurzzeitig das Bewusstsein. Beim Vorbeifahren an einem rechtsseitig dort abgestellten und besetzten Pkw beschädigte sie diesen, geriet durch den Aufprall dann zurück auf die Fahrbahn nach links auf den Gehweg und prallte (auf Höhe des kreuzenden Fußgängerstreifens) abschließend frontal gegen ein Verkehrszeichen.
In diesem Zusammenhang wurden weder die Fahrzeugführerin noch ihre Beifahrerin oder ein anderer Verkehrsteilnehmer verletzt. Vor dem Hintergrund einer körperlichen Ausfallerscheinung wurde die Verkehrsunfallverursacherin, zwecks medizinischer Überprüfung, dem Krankenhaus zugeführt. Ebenso wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Es entstand ein geschätzter Sachschaden an beiden Pkw sowie an der Verkehrseinrichtung in Höhe von ca. 10.000 Euro. red
9.02.2026 • 11:45 Uhr
Karneval bringt Umsatz von fast zwei Milliarden Euro
Besonders der Handel, Hotels, Gastronomie und Transport profitieren vom Karneval: Fast zwei Milliarden Euro Umsatz bringt das närrische Fest laut einer Schätzung bundesweit ein.
Die Karnevalszeit sorgt laut einer Analyse in dieser Session bundesweit für Einnahmen von mindestens 1,96 Milliarden Euro. Besonders in den Bereichen Handel, Gastronomie, Transport und Hotels sei das Brauchtum ein «zentraler Wirtschaftsfaktor», heißt es in einer am Montag vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln veröffentlichten Analyse. Allein auf Köln entfallen den Berechnungen zufolge Einnahmen von rund 850 Millionen Euro und damit 40 Prozent des Gesamtumsatzes.
# Mehr Umsatz im
vergangenen Jahr
Der größte Teil des Umsatzes entfällt laut IW-Schätzung mit knapp 898 Millionen Euro auf die Gastronomie, gefolgt vom Einzelhandel mit 400 Millionen Euro. In der vergangenen Session lag der geschätzte Gesamtumsatz aufgrund des mit 115 Tagen gut zwei Wochen längeren
Zeitraums zum Feiern bei insgesamt etwa 2,1 Milliarden Euro. Die Session beginnt am 11. November und endet am Aschermittwoch, der in diesem Jahr auf den 18. Februar fällt. epd
9.02.2026 • 11:41 Uhr
Mann mit Softairwaffe löst Polizeieinsatz vor Grundschule in Rhumspringe aus - Nach Polizeimaßnahmen wieder entlassen
Polizei beruhigt: Keine Gefahr für Unbeteiligte
Ein verdächtiger Mann mit einer augenscheinlichen Langwaffe hat am Freitagmorgen (06.02.26) gegen 07.55 Uhr vor einer Grundschule in Rhumspringe (Landkreis Göttingen) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelte es sich bei dem getragenen Gewehr um eine Softairwaffe. Der 46 Jahre alte Träger ist vermutlich psychisch krank. Eine Gefahr für Unbeteiligte ging von ihm nicht aus.
Eine Zeugin hatte den 46-Jährigen auf der Straße vor dem Gebäude beobachtet und die Polizei alarmiert. Die drei eingesetzten Funkstreifen trafen den Verdächtigen kurz danach mit der beschriebenen Waffe in einer Bushaltestelle sitzend an. Das Gewehr stellte sich bei der genaueren Begutachtung als Softairwaffe (Anscheinswaffe) heraus. Auf die Frage, was er damit vorhabe, antwortete der 46-Jährige, im nahegelegenen Feld Fotos für ein selbstgeschriebenes Buch machen zu wollen. Insgesamt machte der Mann auf die Beamten während seiner Überprüfung einen verwirrten, psychisch kranken Eindruck. Er stand zudem unter Alkoholeinfluss.
Nach Rücksprache mit dem Amtsgericht Duderstadt ordnete ein Richter die Durchsuchung der Wohnung des 46-Jährigen aus gefahrenabwehrrechtlichen Gründen an. Im Zuge der Maßnahmen stießen Beamte u. a. auf weitere Anscheinswaffen und Messer. Der komplette Fund wurde beschlagnahmt.
Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der 46-Jährige vor Ort entlassen. Die Ermittlungen gegen ihn wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern an.jk
9.02.2026 • 11:37 Uhr
Was steckt eigentlich hinter Fasching und Karneval: „Mal jemand ganz anderes sein»
Mehr als nur Klamauk: Verkleidungen eröffnen an Karneval und im Fasching neue Freiräume für Identität und Verhalten. Ein Psychologie-Professor über Rollen, Rituale und eine Verbindung zum sprichwörtlichen «Kleider machen Leute».
In den Faschings- und Karnevalshochburgen steigt in den Tagen vor Aschermittwoch die Lust am Verkleiden - und ist mehr als nur Freude und Lust an originellen Kostümen, meint der Münchner Psychologie-Professor Karl-Heinz Renner. Natürlich sei der Spaß an der Kreativität wichtig, sagte Renner dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Wichtig ist aber auch: In Verkleidungen lässt sich eine neue Identität ausprobieren.» Das sei «so etwas wie ein Rollenspiel im Schutzraum der Verkleidung.» Es sei die Möglichkeit, mal jemand ganz anderes zu sein: «Es ist ja meist nicht ganz zufällig, dass man eine bestimmte Verkleidung wählt, als Superheld, als Luke Skywalker oder auch als Star wie Lady Gaga.»
In der Psychologie werde von potenziellen Selbst- oder Idealbildern gesprochen, führte Renner aus. «Wenn die probeweise Umsetzung funktioniert, umso besser. Wenn nicht, lässt sich immer noch sagen: Das war die Rolle, die ich gespielt habe, das war Spaß, das war nicht ernst gemeint.» So habe man einen Freiraum, in dem Verhaltensweisen ausprobiert werden könnten. In einem gewissen Rahmen dürfe auch über die Stränge geschlagen werden. «Das hat aber Grenzen, etwa wenn sexuelle Belästigungen und Übergriffe auftreten, die es im Karneval leider auch gibt und bei denen Verkleidungen und die Anonymität von Maskierungen missbraucht werden.»
Auch Konventionen und kulturelle Prägungen in bestimmten Regionen wie dem Rheinland, wo das Verkleiden in diesen Tagen einfach dazugehört, sowie Spaß an der Kreativität spielen Renner zufolge eine Rolle. «Da wirkt vielleicht auch Gruppendruck: Man will nicht ausgeschlossen, kein Spielverderber sein und verkleidet sich, weil es alle anderen auch tun.»
# Ordnung
außer Kraft
gesetzt
Kostümierungen und Rollenwechsel haben eine lange Geschichte. «Verkleidungen gibt es schon seit Jahrtausenden. Wir kennen das beispielsweise aus keltischen Riten, die Verkleidungen genutzt haben, um den Winter zu vertreiben. In den römischen Saturnalien, Roms wichtigstem Volksfest zu Ehren des Gottes Saturn, wurde die etablierte Ordnung vorübergehend außer Kraft gesetzt, die soziale Ordnung umgekehrt. Dann haben die Herren die Sklaven bedient.»
In der Gegenwart hätten psychologische Versuche gezeigt: Kleider könnten sich über ihre symbolische Bedeutung hinaus auf kognitive Prozesse auswirken, auf Stimmungen, Aufmerksamkeit, Verhaltensweisen, erklärt der Wissenschaftler, der an der Bundeswehr-Universität in München am Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik arbeitet. «Kleider machen Leute - in dem Satz steckt ein Kern Wahrheit.»
9.02.2026 • 11:35 Uhr
Minister Hubig kündigt an: Mieter schützen und Vermieten attraktiv halten!
Das Justizministerium plant weitere Änderungen beim Mietrecht. Ministerin Hubig will nach eigenen Worten ausgewogen vorgehen. Das hat sie jetzt angekündigt.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) mahnt zu Augenmaß bei Änderungen im Mietrecht. «Wir brauchen den Schutz der Mieterinnen und Mieter», sagte Hubig am Montag im «Morgenmagazin» der ARD. Aber auf der anderen Seite müsse Vermieten attraktiv bleiben.
Ein aktueller Gesetzentwurf aus dem Justizministerium zur Reform des Mietrechts sieht unter anderem einen Deckel für die Steigerung von Indexmieten vor sowie neue Regeln für Kurzzeitvermietungen und die Vermietung von möbliertem Wohnraum. Demzufolge sollen in angespannten Wohnungsmärkten Indexmieten maximal 3,5 Prozent im Jahr steigen dürfen. Für Kurzzeitmietverträge soll es künftig erstmals eine fixe gesetzliche Höchstgrenze geben. Sie sollen für maximal sechs Monate abgeschlossen werden können. Vermieterinnen und Vermieter sollen auch den Zuschlag für Möbel gesondert ausweisen müssen, um überprüfen zu können, ob Vorgaben der Mietpreisbremse eingehalten werden.
# Hubig hofft
auf Änderungen
bis zur Sommerpause
Vorgesehen ist darüber hinaus eine Ausweitung der Regelung über die sogenannte Schonfristzahlung: Mieterinnen und Mieter, denen wegen Mietrückständen gekündigt wurde, sollen durch Nachzahlung der Miete eine Kündigung einmalig abwenden können.
Hubig sagt am Montag in der ARD, abhängig von den parlamentarischen Beratungen erwarte sie, dass die Änderungen im laufenden Jahr in Kraft treten. «Wenn es richtig gut klappt», könne es bis zur Sommerpause gelingen.
Der vorgelegte Gesetzentwurf ist der zweite Teil eines Maßnahmenpakets zum Mietrecht, wie das Ministerium mitteilte. In einem ersten Schritt war im vergangenen Jahr die Geltungsdauer der Mietpreisbremse bis zum 31. Dezember 2029 verlängert worden.
9.02.2026 • 11:33 Uhr
Von richtig guten Hunden: Kuscheln mit Vierbeinern hilft kranken Kindern - Kontakt mit Therapiebegleithunden entspannt
Mit einem Tier zu kuscheln, entspannt viele Menschen. Das erfahren auch Kinder im Hospiz, wenn Ivana Seger mit ihren Hunden zur Therapie kommt. Am 10. Februar macht der Tag der Kinderhospizarbeit auf die Situation schwer kranker Kinder aufmerksam.
Felix liegt auf einer Decke, ganz dicht an Helga gekuschelt, die sechsjährige Labradorhündin von Ivana Seger. Etwa zehn Minuten scheint sich der 17-jährige Jugendliche im Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden wohl und entspannt zu fühlen. Schließlich hebt er den Arm und dreht sich ein wenig weg. Für Ivana Seger das Signal, die Hündin wegzurufen. «Jedes Kind braucht etwas anderes», sagt die Palliativschwester, die seit 13 Jahren mit ausgebildeten Therapiehunden arbeitet.
«Emma hilft» heißt das Therapiebegleithunde-Team in Flörsheim, das Seger vor gut 15 Jahren gegründet hat. Gemeinsam mit ihrer damaligen Hündin Emma hat sie die Ausbildung zur Therapiehundeführerin absolviert und begonnen, mit dem Hund Schwerstkranke und Sterbende sowie auch ihre Familien zu begleiten. Nach Emmas Tod hat zunächst Sissi, dann auch Helga die Aufgabe übernommen. Beide Labradore sind ausgebildete Therapiebegleithunde, sagt Seger.
# Regelmäßige
Besucher im
Kinderhospiz
Seit 13 Jahren kommt Seger einmal in der Woche mit ihren Vierbeinern ins Kinderhospiz Bärenherz. Die helle und die dunkelbraune Hündin dürfen an niemandem hochspringen und auch keine Hände abschlecken, betont sie. Schließlich könne in einer Hand auch eine Braunüle stecken, über die ein junger Patient notwendige Schmerzmittel bekommt.
Bei dem Kontakt mit dem Tier gehe es vor allem darum, dass Patienten entspannen, egal ob alt oder jung, sagt die Expertin für tiergestützte Therapie, die auch Workshops anbietet. Da jedoch jeder Mensch und jede Krankheit anders seien, müsse sie vor dem ersten Kontakt wissen: «Was ist hier unsere Mission?» Mitunter treffe sie auf Kinder, die nicht zur Ruhe kommen könnten, immer zappelig seien und viel weinten. Meist helfe es, wenn sie einfach neben einem ihrer Hunde liegen. «Der Hund strahlt so viel Ruhe aus, dass auch das Kind ruhiger wird», beschreibt die Therapeutin. epd
9.02.2026 • 11:31 Uhr
Online-Veranstaltung „Motiviert und voller Power die eigene Karriere gestalten“
Am Mittwoch, 18. Februar 206, findet von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr die Online-Veranstaltung „Wie funktioniert das Berufsleben 4.0: Motiviert und voller Power die eigene Karriere gestalten“ für Frauen statt. Die Teilnahme ist kostenfrei über den Videokonferenzdienst Zoom möglich.
Um Frauen bei beruflichen Veränderungen im digitalen Zeitalter zu unterstützen, setzen die Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises Göttingen ihre Online-Veranstaltungsreihe im Jahr 2026 fort.
Einmal im Monat geben erfahrene Impulsgeber*innen und Expert*innen gute Tipps zu Bewerbungen, zur Optimierung der Jobsuche auf zahlreichen Stellenportalen oder zum Umgang mit Finanzen.
Der Online-Workshop mit Marketa Burger ist vor allem für Frauen geeignet, die beruflich auf der Stelle treten oder Veränderungen schon zu lange vor sich herschieben. Es wird darüber berichtet wie man mit Klarheit, Mut und positiver Energie den nächsten Karriereschritt gestalten kann und wie man mit einem konkreten machbaren Plan herausgeht.
Anmeldung
Die Anmeldung ist bis Montag, 16. Februar 2026, per E-Mail an kostelle@goettingen.de notwendig. Anschließend wird der Zugangslink für die Teilnahme via Zoom versendet.
9.02.2026 • 11:29 Uhr
Keine Entschädigung für Opfer von verbredeter Schlägerei
Wer bei einer verabredeten Prügelei Verletzungen erleidet, hat kein Anrecht auf Schmerzensgeld. Zu diesem Ergebnis kam das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken in einer am Montag veröffentlichten Entscheidung (AZ: 8 U 19/24). Geschädigte seien für
Unannehmlichkeiten mitverantwortlich, an dessen Entstehung sie «in zurechenbarer Weise mitgewirkt» haben, heißt es in dem sogenannten Hinweisbeschluss. Der Kläger nahm daraufhin seine Berufung gegen ein erstinstanzliches Urteil zurück.
In dem verhandelten Fall hatten sich zwei Männer im Messengerdienst Whatsapp gegenseitig beleidigt. Die verbale Auseinandersetzung endete mit einer Verabredung zu einem «Mann gegen Mann» auf einem abgelegenen Parkplatz. Nach dem Eintreffen beider Streithähne war es nach Gerichtsangaben sofort zu einer Schlägerei gekommen, in deren Verlauf einer der beiden stürzte und sich eine langwierige Verletzung am Knie zuzog. In seiner Klageschrift hatte
der Geschädigte erklärt, er sei in einen Hinterhalt gelockt worden, und deshalb ein Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 9.500 Euro gefordert. epd
8.02.2026 • 18:56 Uhr
Trauer um Trauerschwan Victoria: Getötet im Auepark Bad Gandersheim - Ratsher Michael Krauel bestätigt toten Schwänin!
Nach der heutigen Vermisstenmeldung auf diesem reichweitenstarken Nachrichtenkanal zur bekannten Trauerschwänin Victoria in Bad Gandersheim ist die traurige Nachricht über ihr Todesschicksal halboffiziell bestätigt. "Die Suche kann eingestellt werden - leider wurde sie tot aufgefunden", postete Bad Gandersheims Ratsherr Michael Krauel auf dem Facebook-Nachrichten Account von Fis Word Media Group.
Weitere Zeugen meldeten sich in den vergangenen drei Stunden ebenfalls auf unserer Nachrichtenlinie. Wolfgang Neigenfind berichtete, Victoria sei im Auepark (Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese) "getötet" worden. Überreste der toten Schwänin wurden im Auepark gefunden. Nicht auszuschließen ist, was bereits vermutet worden war: Es könnte ein Raubtier gewesen sein, dem Victoria zum Opfer fiel. Es gibt Spekulationen, ein aggressiver (nicht angeleinter) Hund oder ein Fuchs hätten den Schwan attackiert.
Nach Informationen des RedaktionsNetzwerkesSüdniedersachsen ist inzwischen die Schwanenbeauftragte der Stadt Bad Gandersheim, Heidi Mathes, mit dem Todesfall beschäftigt. Sie will dem Vernehmen nach unter anderem anhand von Fotodokumenten die Todesursache von fachlicher Seite klären lassen. Diese Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. red /
Das Bild dokumentiert Victoria auf dem Osterbergsee. Foto: FisWMG
8.02.2026 • 18:03 Uhr
Bürgermeister Niklas Kielhorn: „Natürlich gibt es immer wieder Rückschläge, aber…“
Etwas über 400 Tage im Amt als neuer Bürgermeister in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Das bedeutet für Niklas Kielhorn ein riesiges Arbeitspensum vor der Brust.
Das RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen (RNS) sprach darüber mit dem Chef und Juristen im Rathaus. Eine der wichtigen Fragen: Gab’s für Sie auch Rückschläge?
Hören Sie bitte mal rein, was Niklas Kielhorn dazubzu sagen hat.
red/Foto/Video: FisWMG
Weitere Berichterstattung!
8.02.2026 • 17:22 Uhr
Bad Harzburg: Polizei fasst Einbrecher - und muss das Gaunerpärchen wieder laufen lassen
Die Polizei berichtet soeben: Am Samstagmorgen, gegen 1:24 Uhr, wurde ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Schmiedestraße in Bad Hsrzburg (Kreis Goslar) durch verdächtige Geräusche in seiner Wohnung geweckt. Bei der Nachschau traf er im Wohnungsflur auf eine ihm unbekannte Person mit einer Taschenlampe. Beim Erblicken des Bewohners ergriff diese sofort die Flucht.
Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnten alarmierte Polizeikräfte in Tatortnähe eine 24-jährige Frau sowie einen 30-jährigen Mann antreffen und vorläufig festnehmen. Bei dem Mann wurde ein Gegenstand aufgefunden, der dem Geschädigten zugeordnet werden konnte.
Die vorläufige Festnahme konnte jedoch nicht aufrechterhalten werden. Beide Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. red
8.02.2026 • 17:21 Uhr
Sozialkürzungen: VdK reicht es! Soziallobbyist fordert Machtwort von Kanzler Merz (CDU)
Der Sozialverband VdK kritisiert die «Kürzungsfantasien» in den Reihen der CDU beim Thema Rente und Sozialleistungen. Die gesetzliche Rente habe sich gerade in Krisenzeiten bewährt.
In der Diskussion um Sozialkürzungen hat der Sozialverband VdK ein Machtwort von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gefordert, damit seine Parteikolleginnen und -kollegen nicht weiter mit Kürzungsvorschlägen die Debatten prägen. Statt sich täglich in Kürzungsfantasien zu überbieten, sollten die von der Regierung Merz eingesetzten Kommissionen für Rente, Pflege und Gesundheit in Ruhe sinnvolle, fachlich fundierte und sozial ausgewogene Vorschläge zur Zukunft der Sozialversicherungen erarbeiten, erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Sonntag in Berlin.
Die kollektive Absicherung von Risiken wie Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit oder Erwerbsminderung sei volkswirtschaftlich sinnvoll und die einzige Alternative zu einer Gesellschaft, in der Vermögen und Möglichkeiten einer privaten Vorsorge immer ungleicher
verteilt seien, sagte Bentele. Die Tatsache, dass die gesetzliche Rente nicht von den Schwankungen des deregulierten Kapitalmarktes abhängt, sei «gerade in Krisenzeiten kein Fluch, sondern ein Segen».
# Hohe Vermögen
und Erbschaften
stärker beteiligen
Anfang des Monats war ein Papier des parteinahen CDU-Wirtschaftsrats bekannt geworden, in dem dieser umfassende Einschnitte fordert. Um einen weiteren Anstieg der Sozialabgaben zu verhindern, sollten unter anderem die Mütterrente, die Rente mit 63 und die Grundrente gestrichen werden. Auch solle das Arbeitslosengeld künftig grundsätzlich nur noch für ein Jahr ausgezahlt werden.
Der VdK fordert dagegen, hohe Vermögen und Erbschaften stärker an
der Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben zu beteiligen, statt die Last nur allein den Beschäftigten aufzubürden. epd
8.02.2026 • 17:19 Uhr
Bad Harzburg: Polizei fasst Einbrecher - und muss das Gaunerpärchen wieder laufen lassen
Die Polizei berichtet soeben: Am Samstagmorgen, gegen 1:24 Uhr, wurde ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Schmiedestraße in Bad Hsrzburg (Kreis Goslar) durch verdächtige Geräusche in seiner Wohnung geweckt. Bei der Nachschau traf er im Wohnungsflur auf eine ihm unbekannte Person mit einer Taschenlampe. Beim Erblicken des Bewohners ergriff diese sofort die Flucht.
Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnten alarmierte Polizeikräfte in Tatortnähe eine 24-jährige Frau sowie einen 30-jährigen Mann antreffen und vorläufig festnehmen. Bei dem Mann wurde ein Gegenstand aufgefunden, der dem Geschädigten zugeordnet werden konnte.
Die vorläufige Festnahme konnte jedoch nicht aufrechterhalten werden. Beide Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. red
8.02.2026 • 17:19 Uhr
Für 200 Riesenspaß nach der Arbeit bei erfolgreicher After- Work-Party im Ratskeller/La Piazza
Und weiter geht es mit der Erfolgssereie „Get togehter…“. Sie erlebte mit der ersten „After work Party“ vorigen Donnerstagabend einen furiosen Start im neuen Jahr im Ratskeller/La Piazza. Das frische Team hatte sich bestens präpariert. Die rund 200 Gäste fühlten sich bei dem sympathischen Service bestens aufgehoben. So lässt man sich super gern auf den Feierabend nach getaner Arbeit ein, so das wertschätzende Fazit der meisten Gäste für La Piazza Crew (Foto).
Lob auch für die heimische Gastronomie und die Stadtmarketing GmbH, die für die neue Eventserie und ihren bisherigen Erfolg verantwortlich sind.
Weiter so! red
8.02.2026 • 17:17 Uhr
Hilferuf der Schwanenbeauftragten Heidi Matthes: Wo ist schwarze Schwänin Victoria abgeblieben?
Wieder gibt es Sorgen um die Trauerschwäne in Bad Gandersheim. Jetzt ist Victoria spurlos verschwunden. Ist ihr etwas passiert? Geht sie fremd? Fragen über Fragen. Bad Gandersheims Schwanenbeauftragte Heidi Matthes (Stadtmarketing GmbH) hat sich mit einem Hilfeaufruf an die Öffentlichkeit gewandt.
Auch wir wollen, dass
Victoria wieder auftaucht!
Heidi Matthes: „Falls jemand den weiblichen Trauerschwan Victoria sieht, bitte unter 015158345558 Bescheid geben. Am besten per SMS oder über WhatsApp und mit Angabe oder Foto des Ortes, wo sie sich befindet. Danke!“ red
8.02.2026 • 12:38 Uhr
Bürgergeld-Empfänger sollen Laub fegen! Ministerpräsident Schulze fordert Gegenleistungen für Bürgergeld
Sachsen-Anhalts neuer Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) will Bürgergeldempfänger zur gemeinnützigen Arbeit verpflichten. Das sei ein Teil sozialer Gerechtigkeit.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat sich für eine stärkere Verpflichtung von Bürgergeldempfängern zu gemeinnützigen Tätigkeiten ausgesprochen. Der «Bild am Sonntag» (Sonntag) sagte der CDU-Politiker, für die staatliche Unterstützung müsse aus seiner Sicht eine Gegenleistung erbracht werden: «Ich glaube, wir müssen als Allererstes über
diejenigen reden, die arbeiten könnten, aber nicht arbeiten gehen.»
Konkret nannte der Regierungschef kommunale Aufgaben: «Zum Beispiel in einer Kommune mitzuarbeiten, Laub zu fegen oder jetzt im Winter, wenn Schnee liegt. Warum können das nicht auch Menschen machen, die gesund sind, zu Hause sind und gerade keine Arbeit
haben?»
# Teil sozialer
Gerechtigkeit
Schulze verwies dabei auf das Modell der früheren «Bürgerarbeit» in Sachsen-Anhalt. Er halte es für falsch, die Debatte über solche Modelle mit Verweisen auf rechtliche Hürden sofort zu blockieren: « Ich halte es für falsch, wenn man sofort wieder mit Gesetzgebungen kommt und sagt: Das geht nicht, jenes geht nicht.» epd
8.02.2026 • 12:31 Uhr
"Minderleister haben im Kreishaus keinen Platz“ – AfD Northeim stellt Kandidaten Jens Kestner, Thomas Voigt und Reinhild Goes vor
Für Kreistag 29 und Gemeindewahlen 61 Frauen und Männer für die Wahlen am 13. September aufgestellt
Der AfD-Kreisverband Northeim hat am 7. Februar 2026 seine Aufstellungsversammlung zur Vorbereitung der Kommunalwahl am 13. September 2026 durchgeführt. Der Kreisverband nominierte dabei Kandidaten für zentrale kommunale Spitzenämter sowie für die kommunalen Vertretungen im Landkreis.
In einer Medienmitteilung heißt es weiter:
Als Kandidat für den Landratsposten wurde Jens Kestner benannt. Für das Amt des Bürgermeisters in Moringen kandidiert Thomas Voigt, für den Flecken Nörten-Hardenberg tritt Reinhild Goes als Bürgermeisterkandidatin an.
Darüber hinaus stellte der Kreisverband 29 Kandidaten für den Kreistag sowie 61 Kandidaten für Stadt-, Gemeinde- und Ortsräte im Landkreis Northeim auf.
Die Versammlung wurde von der Bundestagsabgeordneten Angela Rudzka geleitet, unterstützt von der Landtagsabgeordneten Delia Klages. Organisatorisch wurde die Aufstellungsversammlung durch Personal des AfD-Kreisverband Göttingen unterstützt.
In seiner Rede setzte Landratskandidat Kestner deutliche Akzente. Kommunale Spitzenämter seien kein Platz für politische Minderleistung, sondern erforderten Führungsfähigkeit, Verantwortung und Entscheidungsstärke. Mit Blick auf Northeim kritisierte Kestner die Amtsführung von Bürgermeister Simon Hartmann scharf und bezeichnete diese als politische Minderleistung. Politische Minderleister hätten im Kreishaus keinen Platz, so Kestner. Sein Fazit: „Der Landkreis braucht Führung. Kestner kann’s.“
Der Kreisvorsitzende Maik Schmitz erklärte in seinen Schlussworten, er sei stolz auf eine geschlossene und schlagkräftige politische Mannschaft. Mit dieser Aufstellung gehe der AfD-Kreisverband Northeim entschlossen in den Kommunalwahlkampf 2026.
Anlage:
8.02.2026 • 12:21 Uhr
Sirenenalarm am Samstagmittag in den Bollert-Dörfern
Gegen 12:05 Uhr meldeten Anrufer über den Notruf einen Brand in einer Scheune in der Waldstraße in Schlarpe.
Bereits während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte ging die Information ein, dass Flammen aus dem Gebäude schlagen sollen und sich vermutlich noch Tiere in dem Gebäude befinden.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es sich um einen Entstehungsbrand im Bereich von gelagertem Stroh in dem landwirtschaftlichen Gebäude handelte.
Durch das schnelle Bemerken des Brandes sowie den zügigen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Bereits zehn Minuten nach der Alarmierung konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.
Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich mithilfe einer Wärmebildkamera, konnten jedoch keine weiteren Glutnester feststellen.
Aufgrund der zunächst gemeldeten Lage waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schlarpe, Delliehausen, Volpriehausen und Gierswalde, sowie der Feuerwehr Uslar, der DRK-Bereitschaft Solling und der Polizei im Einsatz. Joel Fröchtenicht - Feuerwehr Kreisverband Northeim
8.02.2026 • 12:11 Uhr
100-Prozent-Kopka von der Einbecker SPD als Kandidat für Bürgermeisterwahl gewählt!
Das hat gesessen und mehr geht nicht: mit 100-prozentiger Zustimmung hat soeben eine Mitgliederversammlung der SPD in Einbecker Hotel Panorama René Kopka, MdL, zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 13. September 2026 gewählt. Die SPD möchte das Amt wieder wie zu Martin Wehners Zeiten besetzen. Sollte Kopka in Wahl gewinnen wird er sein Landtagsmandat aufgeben müssen.
Ob er für die Landtagswahl 2027 in ein weiteres Nominierungsrennen (vor der Bürgermeisterwahl) geht wirft Fragen auf.
Zu den ersten Gratulanten bei seiner Nominierung gehörten Kreistagsfraktionschef Uwe Schwarz, Landratskandidat Simon Hartmann und MdL Penno.
8.02.2026 • 12:10 Uhr
Bürgermeister Niklas Kielhorn über 400 Tage im Amt! Gibt es schon Erfolge zu vermelden?
Nach rund 400 Tagen in seinem Amt als Bürgermeister in Bad Gandersheim fragten wir Niklas Kielhorn: Gab es für Sie schon Erfolge, über die Sie sich gefreut haben?
Hören Sie mal bitte rein in seine erste Antwort:
red/Video: FisWMG
Weitere Berichterstattung!
8.02.2026 • 11:58 Uhr
Braunschweigische Landessynode hat neues Präsidium - Es wird von einem Dipl.Ingenieur geleitet!
Die evangelische braunschweigische Landessynode hat ein neues Präsidium. Bei der konstituierenden Tagung des neuen Kirchenparlaments in Königslutter hat sie am Freitag Konrad Baumann, Diplomingenieur aus Sickte (Kreis Wolfenbüttel), mit 38 Ja- und zwei Nein-Stimmen zum Präsidenten gewählt, wie ein Sprecher der evangelischen Landeskirche mitteilte.
Vizepräsidentinnen wurden in offener Abstimmung ohne Gegenstimme Carolin Borggrefe, Richterin am Amtsgericht Goslar aus Braunschweig, sowie Pastorin Sonja Achak aus Schladen.
Der neuen Landessynode gehören 42 Personen an, 19 Frauen und 23 Männer. Die meisten wurden in den elf Propstei-Synoden gewählt. Zu den sechs berufenen Mitgliedern zählen unter anderem der Vorsitzende Richter am Braunschweiger Oberlandesgericht, Michael Schulte, und der ehemalige Chefredakteur der «Braunschweiger Zeitung», Armin Maus.
# Sechsjährige
Amtszeit
Das Präsidium leitet die Tagungen und vertritt die Landessynode nach außen. Der Präsident nimmt außerdem beratend an den Sitzungen der Kirchenregierung teil. Die Amtszeit der neuen Landessynode endet nach sechs Jahren. Das Parlament ist neben der Landesbischöfin, der Kirchenregierung und dem Landeskirchenamt eines der vier Leitungsorgane der Landeskirche und entscheidet unter anderem über
Gesetze und den Haushalt. epd
8.02.2026 • 11:56 Uhr
Einladung zur Informationsveranstaltung zu dem Notfallanlaufpunkt in Altgandersheim und Katastrophenschutz im Stadtgebiet Bad Gandersheim
Ortsvorsteher Jonas Schnute hat soeben eine wichtige Einladung an die Einwohnerschsft in Altgandersheim gerichtet. Und sie betrifft ein aktuelles Anlieger. Der Ortsvorsteher schreibt: „Liebe Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, die Sicherheit und eine gute Information der Bevölkerung sind gerade in außergewöhnlichen Situationen von großer Bedeutung. Aus diesem Grund möchte ich Sie herzlich zu einem Informationsabend zum Thema Notfallanlaufpunkt einladen.
Notfallanlaufpunkte spielen insbesondere bei länger andauernden Stromausfällen oder besonderen Gefahrenlagen eine zentrale Rolle. Sie dienen als Anlaufstelle für Informationen und Unterstützung der Bevölkerung. An diesem Abend wird ein Mitarbeiter der Stadt Bad Gandersheim die Funktion der Notfallanlaufpunkte, deren Standorte im Stadtgebiet sowie das Zusammenspiel mit Feuerwehr und Verwaltung erläutern. Darüber hinaus werden weitere Maßnahmen der kommunalen Notfallvorsorge vorgestellt.
Bürger und Bürgerinnen
am 13. Februar ins
Feuerwehrhaus eingeladen
Termin: Freitag, 13. Februar 2026, um 18 Uhr, Ort: Feuerwehrhaus Altgandersheim, Sonnenberg 3. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von Ihnen dieses Informationsangebot nutzen und an der Veranstaltung teilnehmen. Ihre Fragen und Ihr Interesse sind ausdrücklich willkommen.“ red
8.02.2026 • 11:52 Uhr
Heute um 3 Uhr: Autobahnpolizei stoppt alkoholisierten Fahrzeugführer im Hildesheimer Stadtgebiet
Am Sonntagmorgen, 08.02.2026 gegen 03:00 Uhr, wird eine Funkstreifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim an der Kreuzung Schuhstraße / Zingel auf einen Transporter aufmerksam, welcher nach links in die Straße Zingel abbiegt und hierbei auf die Gegenfahrbahn fährt.
Nachdem der 56-jährige Fahrzeugführer aus Sarstedt seinen Fehler bemerkt, steuert er den Transporter über die bauliche Fahrbahntrennung auf die richtige Fahrbahnseite. Bei einer anschließenden Kontrolle des Fahrzeugführers wird durch die Kollegen deutlich wahrnehmbarer Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergibt einen Wert von über 1,40 Promille. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. zie
8.02.2026 • 11:51 Uhr
Präsident der Karnevalsvereine fordert mehr Hilfe bei Terrorabwehr
Erhöhte Sicherheitsauflagen bei Fastnachts-Umzügen sorgen für erhebliche Mehrkosten. Der Präsident des Bundes Deutscher Karneval warnt vor einer finanziellen Überforderung der Vereine.
Der Bund Deutscher Karneval (BDK) verlangt von der Politik mehr Unterstützung bei der Terrorabwehr von Karnevalsumzügen. Viele Vereine könnten andernfalls organisatorisch und finanziell an ihre Grenzen geraten, warnte BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess im
Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (online/Sonntag). Fess zufolge beliefen sich die Mehrkosten für erhöhte Sicherheitsanforderungen bei Umzügen in größeren Städten zuletzt auf 50.000 bis 100.000 Euro.
Die Belastungen für die meist ehrenamtlich getragenen Karnevalsgesellschaften seien in den vergangenen Jahren stark gestiegen, beklagte Fess. «Maßnahmen zur Terrorabwehr - etwa das Absichern von Seitengassen - sollten vom Staat getragen werden.» Wenn die Länder dafür keine Mittel einstellten, versuchten Kommunen, die Kosten an die Veranstalter weiterzugeben. Gerade kleine, dörflich geprägte Umzüge überfordere dies finanziell. epd
8.02.2026 • 11:49 Uhr
Heute um 3 Uhr: Autobahnpolizei stoppt alkoholisierten Fahrzeugführer im Hildesheimer Stadtgebiet
Am Sonntagmorgen, 08.02.2026 gegen 03:00 Uhr, wird eine Funkstreifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim an der Kreuzung Schuhstraße / Zingel auf einen Transporter aufmerksam, welcher nach links in die Straße Zingel abbiegt und hierbei auf die Gegenfahrbahn fährt.
Nachdem der 56-jährige Fahrzeugführer aus Sarstedt seinen Fehler bemerkt, steuert er den Transporter über die bauliche Fahrbahntrennung auf die richtige Fahrbahnseite. Bei einer anschließenden Kontrolle des Fahrzeugführers wird durch die Kollegen deutlich wahrnehmbarer Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergibt einen Wert von über 1,40 Promille. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. zie
8.02.2026 • 11:48 Uhr
Zuflucht für Eulen: Nabu bittet um Hilfe!
Unter der anhaltenden Schneedecke finden die lautlosen Mäusejäger nur schwer Nahrung. Viele überleben den Winter daher nicht. Vogelfreunde können den Eulen mit einfachen Mitteln helfen.
Der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen ruft angesichts von Schnee und Kälte dazu auf, Zufluchtsorte für Eulen zu schaffen. Viele Eulenarten gerieten in strengen Wintern in große Not teilte der Verband mit. Wer über Scheunen, Ställe oder Hallen verfügt, sollte diese daher für die lautlosen Mäusejäger öffnen. Auch mit Nistkästen und Brutkörben könne den Vögeln geholfen werden.
Unter der anhaltenden Schneedecke fänden viele Eulen keine Nahrung, sagte der Nabu-Vogelexperte Lamin Neffati. Besonders hart treffe es Schleiereulen und Steinkäuze, die dringend auf Mäuse angewiesen seien. In Scheunen, Ställen oder Hallen könnten Eulen jedoch nach Mäusen jagen. «Ein halboffenes Tor oder ein geöffnetes Fenster reicht oft schon aus. So lassen sich mit minimalem Aufwand Eulenleben retten.»
# Info-Paket
mit Bauanleitungen
Für alle, die heimischen Eulen helfen möchten, stellt der Nabu eine umfangreiche Bauplansammlung für Nisthilfen sowie die Farbbroschüre «Eulen und Käuze» des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern zur Verfügung. Das Info-Paket kann gegen Einsendung von 5 Euro beim Nabu Niedersachsen angefordert werden.
8.02.2026 • 11:47 Uhr
Zwei betrunkene Männer nachts von der Polizei von ihren Fahrrädern geholt!
In der Nacht von Samstag auf Sonntag stellte die Polizei Bad Gandersheim zwei Fahrten unter Alkoholeinfluss fest.
Am Sonntag, um 01:15 Uhr, kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung einen 19-jährigen Mann, welcher mit seinem Fahrrad die Auetalstraße in Kalefeld befuhr. Schon zu Beginn der Kontrolle fiel dieser durch körperliche Ausfallerscheinungen auf. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigt dann den Verdacht. Der junge Mann hatte einen Alkoholwert von über 1,6 Promille. Ihm wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Fast zeitgleich, gegen 01:26 Uhr, stellte eine andere Streifenwagenbesatzung der Polizei Bad Gandersheim einen 37-jährigen Mann in Bad Gandersheim in der Bismarckstraße fest, welcher ebenfalls stark alkoholisiert mit seinem Fahrrad fuhr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von deutlich über 1,6 Promille. Auch diesem wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Die beiden Personen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. (geh)
8.02.2026 • 11:44 Uhr
Festakt mit Ministerpräsident Lies und Umweltminister Meyer
Niedersachsen hat heute das 40-jährige Bestehen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer gefeiert. Rund 250 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und zentralen Akteuren aus der Wattenmeer-Region sowie der Nationalpark-Familie folgten der Einladung der Nationalparkverwaltung. Im Mittelpunkt stand das Jubiläumsmotto „Nationalpark wirkt!“.
Ministerpräsident Olaf Lies
betonte in seiner Festrede:
„40 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer – das ist ein bedeutender Teil niedersächsischer Identität. Dieses einzigartige Ökosystem zeigt uns immer wieder aufs Neue, wie wichtig es ist, Verantwortung für unsere Natur und wertvolle Lebensräume zu übernehmen. Der Nationalpark ist heute ein Erfolgsmodell, das Schutz und Nutzung miteinander in Einklang bringt und weit über Niedersachsen hinaus strahlt“, so Ministerpräsident Lies. „Wir wollen diese Erfolgsgeschichte fortführen und den Nationalpark auch in Zukunft als starken, verlässlichen Bestandteil unserer Küstenregion weiterentwickeln. Damit bleibt der Nationalpark ein zentraler Baustein für Klima-, Biodiversitäts- und Meeresschutz – heute und in Zukunft.“
7.02.2026 • 10:47 Uhr
Das große FisWMG-Interview! Bürgermeister Niklas Kielhorn "Zum Stand der Dinge" in Bad Gandersheim
Es ist ein Berg von Arbeit, der sich da in den ersten 400 Tagen vor Niklas Kielhorn als Bürgermeister für Bad Gandersheims aufgebaut hat. Das reichweitenstarke RedaktionsNetzWerk der FisWMG hat Niklas Kielhorn in einem Verhör "Zum Stand der Dinge" befragt.
Aufschlussreich seine Aussagen und Andeutungen (soweit erlaubt!) zu den laufenden juristischen Verfahren, die die Stadt Bad Gandersheim betreffen. Außerdem verrät eines seiner Erfolgsrezepte zum auffälligen Befund, dass es in den ersten 400 Tagen seiner Amtszeit weniger Streit und mehr Gemeinsamkeit im Stadtrat zu geben scheint.
Spannend seine Erwartung an den neuen Stadtrat, der bekanntlich am 13. September 2026 gewählt wird. Und die Frage, wie halten Sie es Her Bürgermeister mit nicht auszuschließenden AfD-Ratsherrn im zukünftigen Stadtrat? beantwortete Kielhorn glasklar.
Zum Bild:
Bürgermeister Niklas Kielhorn in seinem Amtszimmer im Gespräch mit Thomas Fischer, Chefredakteur von FisWMG. Foto: Lange
Weitere Berichterstattung!
7.02.2026 • 10:22 Uhr
Vorsicht vor Betrug am Telefon - Aktuelle Warnmeldung der Polizei in Einbeck!
Tatort: Einbeck und Ortschaften, Tatzeitrsum: Freitag, 06.02.2026, zwischen 17:50 Uhr und 20:05 Uhr:
In den frühen Abendstunden erhielt die Polizei Einbeck Kenntnis von mindestens sechs Betrugsversuchen durch Vorspielen einer Amtsträgerschaft als Polizeibeamte.
Unter der Legende das aktuell Einbrecher im Nahbereich der Wohnanschrift festgenommen wurden, traten telefonisch die Betrüger vorrangig an ältere Mitmenschen heran.
Glücklicherweise durchschauten alle Angerufenen die Betrugsversuche und beendeten die Telefonate zügig ohne Informationen preisgegeben zu haben.
Aus aktuellen Anlass rät
die Polizei folgende Tipps
zu beherzigen:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertgegenstände bitten - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen - legen Sie nötigenfalls auf - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen - Bitten Sie Verwandte oder Nachbarn um Unterstützung - Löschen Sie Ihren Telefonbucheintrag, so erschweren Sie Betrügern, Sie ausfindig zu machen - Sollten Sie von einem Betrug betroffen sein, kontaktieren Sie ihre örtliche Polizeidienststelle. schu
7.02.2026 • 10:21 Uhr
Ökonomin Schnitzer kritisiert Teilzeit-Debatte
Das Recht auf Teilzeit ist seit einem Vorstoß des Wirtschaftsflügels der CDU in der Diskussion. Insbesondere viele Frauen könnten gar nicht Vollzeit arbeiten, weil die Kinderbetreuung zu wünschen übrig lasse, sagt die Ökonomin Schnitzer.
Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer tritt Forderungen aus der Union entgegen, das Recht auf Teilzeitarbeit einzuschränken. «Ich finde diese Debatte ausgesprochen unglücklich», sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Wachstum sei nicht eine Frage der Wochenarbeitszeit, sondern der Arbeitsproduktivität, meinte die Ökonomin.
«Die wirtschaftliche Lage ist nicht gut und nun sucht man einen Schuldigen, der es sich in der Hängematte bequem macht, obwohl er eigentlich was arbeiten sollte. Erst waren es die Bürgergeld-Empfänger, jetzt sind es die Teilzeit-Kräfte. So kommen wir nicht weiter», meinte Schnitzer. Hintergrund der Debatte ist ein Vorschlag des Wirtschaftsflügels der CDU, der den Rechtsanspruch auf Teilzeit einschränken will.
# Unternehmen
investieren zu wenig
«Die Produktivität wächst, wenn die Arbeitskräfte mit immer besseren Maschinen und immer besserer KI arbeiten können», sagte die Münchner Wirtschaftswissenschaftlerin. Hier werde viel zu wenig investiert. Die Unternehmen seien gefordert, mehr zu digitalisieren
und zu automatisieren. Dann könnten die Arbeitskräfte in der gleichen Zeit mehr leisten. epd
7.02.2026 • 10:19 Uhr
Portal zur Geschichte: Ulla Feiste erklärt Kunst, Klima und Kultur im Sommerschloss Brunshausen
Das Portal zur Geschichte lädt am 12. Februar 2026 um 19 Uhr zu einem besonderen Abend in die barocken Ausstellungsräume des Sommerschlosses Brunshausen ein.
Unter dem Titel „Kunst, Klima und Kultur“ beleuchtet die Kunsthistorikerin Ulla Feiste die Winterlandschaften niederländischer Maler im 16. und 17. Jahrhundert und deren kultur- und klimahistorische Bedeutung.
Wie sah der Winter vor 400 Jahren aus – und warum begeistern uns historische Winterlandschaften bis heute? Die Bilder entstanden während der Kleinen Eiszeit, einer Phase ungewöhnlich kalter Winter in Europa. Gefrorene Flüsse, zugefrorene Kanäle und lebendige Szenen auf dem Eis wurden zu ikonischen Motiven – und zu eindrucksvollen Zeugnissen einer Zeit, in der der Winter selbst zum gesellschaftlichen Schauplatz wurde.
Im Zentrum stehen die berühmten Schnee- und Eisszenen von Pieter Bruegel und Hendrick Avercamp, ergänzt durch Werke weiterer Künstler, die dieses Genre geprägt haben. Die Betrachtung zeigt eindrucksvoll, wie eng Kunst und Klima miteinander verbunden sind und wie Kunstmarkt, kulturelle Vorstellungen und historische Entwicklungen die Bildmotive beeinflussten.
Ein inhaltlicher Bogen zum Sommerschloss Brunshausen ergibt sich über die gemeinsame Frage, wie Kunst vergangener Epochen Vorstellungen von Welt und Wirklichkeit formt – sei es in barocken Sammlungen oder in idealisierten niederländischen Landschaften.
Ein Abend, der Kunstgeschichte lebendig werden lässt und spannende Einblicke in die Verbindung von Klima und Kultur bietet. Der Vortragsraum ist barrierefrei über einen Aufzug zugänglich. Kommen Sie vorbei und genießen Sie Kunst und Geschichte in einzigartiger Atmosphäre!
7.02.2026 • 10:18 Uhr
Arbeitgeberverband warnt vor Kapitalflucht durch Vermögenssteuer - Forderung der Linken strikt abgelehnt!
Die oppositionelle Linke hat ein mal wieder Konzept zur Wiedereinführung der umstrittenen Vermögensteuer vorgestellt. Die Arbeitgeberverbände reagieren darauf mit scharfer Kritik.
In der Debatte um eine Wiedereinführung der Vermögensteuer warnt der Arbeitgeberverband BDA vor einer Kapitalflucht ins Ausland. «Substanzsteuern wie Vermögens- oder
Erbschaftssteuern greifen tief in das Betriebsvermögen und damit in die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen ein», sagte Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Samstag). «Diese Debatte führt nicht zu mehr Einnahmen beim Staat, sondern zur Kapitalflucht ins Ausland», erklärte er.
«Wer das fordert, fordert faktisch weniger Wohlstand, weniger Arbeitsplätze, weniger soziale Sicherheit», kritisierte Kampeter. Er fügte hinzu, dass der Staat bereits mehr als 1.000 Milliarden Euro Steuereinnahmen verzeichne. «Sollte man allen Ernstes mit diesem Geld nicht auskommen, muss man das Wichtige von dem weniger Wichtigen unterscheiden», sagte er.
# Linke will
Vermögensungleichheit
verringern
Die oppositionelle Linkspartei will die 1996 abgeschaffte Vermögensteuer
wiederbeleben. Ziel des eigenen Steuerkonzepts sei es, die ungleiche
Reichtumsverteilung in Deutschland zu überwinden und Bund, Ländern und Kommunen wieder mehr Investitionen zu ermöglichen, hatte die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner bei der Vorstellung der Pläne am Freitag erklärt. Sie betonte, dass das personalisierte Steuerkonzept
ihrer Partei ausdrücklich keine juristischen Personen oder Kapitalgesellschaften erfasse.
Linke bedienen
billige
Neidnarrative
Aufgrund ihrer schwachen Oppositionsrolle werden dem Konzept null politische Realisierungschancen eingeräumt. Kritiker der Linken hielten der Partei eine populistische Phantomdebatte vor. Sie würde billige Klischees und Narrative des Neids bedienen. red/epd
Ein ungewöhnlich großer Drogenfund gelang der Polizei in Beverungen (Landkreis Höxter). Bei der Durchsuchung eines Wohnhauses entdeckte sie künstlich hergestellte Drogen mit einem Gewicht von rund 65 Kilogramm. Der Fund gelang dank der feinen Spürnase des Diensthundes "Lemmy", der die Aufputschpillen an einer ungewöhnlichen Stelle erschnüffelte.
Die ganze Geschichte begann damit, dass am 14. Januar eine 24-jährige Frau aus Beverungen mit ihrer zweijährigen Tochter das St. Ansgar Krankenhaus in Höxter aufsuchte. Dem Mädchen ging es allgemein schlecht und es litt an Übelkeit. Die untersuchenden Ärzte stellten fest, dass das Kind offenbar unter Drogen stand. Ein Urintest schlug positiv auf Amphetamine an. Durch Mitarbeiter des Krankenhauses wurde die Polizei eingeschaltet. Die Mutter erzählte daraufhin, dass sie mit ihrer Tochter tags zuvor auf einem Spielplatz gewesen sei und das Kind womöglich im Sandkasten versteckte Drogen gefunden und verschluckt hätte.
Die hinzugerufene Polizei hatte ihre Zweifel an dieser Geschichte, suchte dennoch zunächst den Spielplatz nach möglichen Drogenresten ab. Die Beamten und der eingesetzte Spürhund der Polizei wurden aber nicht fündig, woraufhin in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn eine Wohnungsdurchsuchung an der Anschrift der Frau durch den zuständigen Richter angeordnet wurde.
Nach intensiver Suche in verschiedenen Räumlichkeiten wurde Diensthund Lemmy auf einmal fündig: Er schlug an einem Stapel großer Kartons an, in dem Solarpaneele verpackt waren. Erst bei genauer Überprüfung wurde das Drogenversteck auch für die Beamten sichtbar: Auf der Rückseite der Solarpaneele war in der Wohnung durch den 27-jährigen Lebensgefährten der Kindesmutter eine Schicht Epoxidharz aufgetragen worden, in dieser festen Masse waren die illegalen Aufputsch-Tabletten eingegossen worden. Insgesamt wurden 14 Solarpaneele entdeckt, auf zwölf Paneelen waren die Amphetamine bereits fertig eingegossen. Zwei weitere Paneele waren schon mit Pillen bestückt, aber noch nicht versiegelt. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung noch Folienschweißbeutel mit weiteren Captagonpillen mit einem Gewicht von rund 30 Kilogramm. Insgesamt wurden etwa 65 Kilogramm der chemisch erzeugten Drogen sichergestellt. Der Straßenverkaufswert dieser Menge liegt schätzungsweise im siebenstelligen Bereich.
Die Frau und der Mann wurden am 16. Januar auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn durch einen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Paderborn in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen dauern an. Um die Betreuung des Mädchens, das das Krankenhaus mittlerweile verlassen konnte, kümmert sich das Jugendamt.
6.02.2026 • 18:15 Uhr
Auf der B 82 bei Rhüden: BMW-Fahrer übersieht Vorfahrtberechtigte - Schwere Kollision die Folge
Auf der Bundesstraße 82 kam es in Höhe des Autohofes Rhüden am Donnerstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein 56-jähriger Mann aus dem Saarland verließ gegen 15.10 Uhr mit seinem BMW 520 die A7 und beabsichtigte nach links auf die B 82 abzubiegen. Hierbei übersah er eine vorfahrtsberechtigte 34-jährige Frau aus Halberstadt, die mit ihrem MG in Richtung Goslar fuhr, so dass es zur Kollision kam, bei der die 34-Jährige leicht verletzt wurde.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. red
6.02.2026 • 18:13 Uhr
Amtswechsel im Polizeikommissariat Bad Münder: Günther Köster verabschiedet, Mirko Titze folgt nach
An der Spitze des Polizeikommissariats Bad Münder gibt es einen Wechsel: Nach drei Jahren im Amt des Kommissariatsleiters wurde der Erste Polizeihauptkommissar Günther Köster verabschiedet. Er wechselt an den Standort der Polizeiinspektion nach Hameln. Gleichzeitig wurde sein Nachfolger Erster Polizeihauptkommissar Mirko Titze ins Amt eingeführt. Der Amtswechsel fand in einem kleinen feierlichen Rahmen in den Räumlichkeiten des Polizeikommissariats Bad Münder in Anwesenheit von Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn und Mathias Schröder, Vizepräsident der Polizeidirektion Göttingen, statt.
Günther Köster gehört der Polizei Niedersachsen seit 43 Jahren an und war bereits in verschiedenen Bereichen tätig - von der Einsatzhundertschaft über den Ermittlungs- bis hin zum Einsatz- und Streifendienst. Führungserfahrungen sammelte er als Leiter des Einsatz- und Streifendienstes in der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, leitete anschließend das Polizeikommissariat Bad Pyrmont und übernahm 2022 schließlich die Leitung des Polizeikommissariats Bad Münder. Aus gesundheitlichen Gründen gibt er das Amt nun ab und widmet sich neuen Aufgaben.
Günther Köster hat sein Amt an den Ersten Polizeihauptkommissar Mirko Titze übergeben. Er ist bereits seit Mitte 2024 mit der Wahrnehmung der Geschäfte betraut, nun wurde ihm der Dienstposten von Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn auch offiziell übertragen. Mirko Titze hat bereits einige Stationen auf seinem dienstlichen Werdegang durchlaufen. Führungserfahrungen konnte er dabei viele Jahre als Einsatzführer, später als Dienstabteilungsleiter und als Leiter des Einsatz- und Streifendienstes in der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden sammeln, bevor er die Leitung des Polizeikommissariats Bad Münder übernommen hat.
"Die Leitung der Dienststelle übertragen zu bekommen, bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier arbeiten, gegenüber der Stadt Bad Münder, den Flecken Coppenbrügge und Salzhemmendorf, und gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Gemeinsam wollen wir Vertrauen stärken und ausbauen", sagt Mirko Titze mit Blick auf seine neue Aufgabe. "Ich möchte ein Kommissariat leiten, in dem man sich weiterhin aufeinander verlassen kann - in dem klare Worte, gegenseitiger Respekt und Menschlichkeit die Grundlage bilden. Sicherheit braucht Vertrauen - und Vertrauen entsteht durch Nähe", fährt er fort.
6.02.2026 • 12:41 Uhr
Trickbetrug in Bad Harzburg: Erneut wurde eine Seniorin aus Bad Harzburg am Mittwoch Opfer von Trickbetrügern.
Nachdem bereits am vergangenen Donnerstag eine Bad Harzburgerin mit der Betrugsmasche "Falsche Polizeibeamte" um ihren Schmuck gebracht worden war, wurde am Mittwoch eine weitere ältere Dame Opfer von Betrügern.
Gegen 13 Uhr hatte sich ein Anrufer wegen einer vermeintlichen Edelmetallversicherung gemeldet. Kurze Zeit später rief ein angeblicher Polizist an und erklärte, dass es sich dabei um eine Betrugsmasche handele, man den Täter dingfest machen wolle und die Polizei dafür bereits das Haus umstellt habe. Es würde jemand bei ihr klingeln, um den Wert ihres Besitzes zu schätzen. Einem wenig später eintreffenden jungen Mann von ca. 30 Jahren, dunkel bekleidet, übergab die Seniorin ihren Schmuck, mit dem dieser dann verschwand.
Um nicht Opfer solcher Machenschaften zu werden, bittet die Polizei folgende Tipps zu beherzigen:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertgegenstände bitten
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen - legen Sie
einfach auf
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen
- Bitten Sie Verwandte oder Nachbarn um Unterstützung
- Löschen Sie Ihren Telefonbucheintrag, so erschweren Sie
Betrügern, Sie ausfindig zu machen.
Für Sachdienliche Hinweise wenden Sie sich Sie bitte an die Polizei Bad Harzburg (05322-55480) oder Goslar (05321-3390).
6.02.2026 • 12:38 Uhr
Job-Frühstück für Frauen am 13. Februar
Beim Frühstücken über Jobsuche oder berufliche Neuorientierung austauschen? Das bietet das Job-Frühstück für Frauen am Freitag, 13. Februar 2026, von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Restaurant ZaK, Am Wochenmarkt 22, in Göttingen.
In entspannter Atmosphäre beraten Expertinnen beim Job-Frühstück und unterstützen Interessierte individuell, schauen gemeinsam die Bewerbungsunterlagen durch und geben praktische Tipps für die nächsten Schritte. Darüber hinaus bietet das Frühstück die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen auszutauschen.
Das Job-Frühstück ist ein Angebot für Frauen von der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Göttingen, der Agentur für Arbeit Göttingen und des Jobcenters des Landkreises Göttingen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Job-Frühstück findet abwechselnd in Göttingen, Duderstadt, Hann. Münden und Osterode am Harz statt. Das nächste Job-Frühstück für Frauen in Göttingen findet am Freitag, 8.Mai 2026, statt.
6.02.2026 • 12:35 Uhr
Erfolgreiches erstes Kennenlernen der örtlichen BOS-Organisationen
Bad Gandersheim. Um im Falle einer Gefahrenlage gut aufgestellt zu sein, arbeitet die Stadt Bad Gandersheim mit verschiedenen Organisationen zusammen. Die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) aus dem Stadtgebiet trafen sich kürzlich, um sich im Sinne des 3-K-Prinzips „… in Krisen Köpfe kennen!“ miteinander bekannt zu machen und in den aktiven Austausch zu kommen.
Teilgenommen haben neben Mitgliedern des Gefahrenabwehrstabs der Stadtverwaltung und dessen Fachberater der Feuerwehr auch eine Vertreterin der Stadt Einbeck, sowie ein ehemaliger Stadtbrandmeister aus Einbeck, ein Vertreter des Kreisverbindungskommandos Northeim, der stellvertretende Abschnittsleiter Freiwilliger Feuerwehren für den Brandabschnitt Nord/Ost im Landkreis Northeim und gleichzeitig der Leiter der Führungsstelle der Stadt Bad Gandersheim, der Bad Gandersheimer Stadtbrandmeister mitsamt seinem Vertreter, die Polizei Northeim, der Leiter des Polizeikommissariats Bad Gandersheim, der Bereitschaftsleiter der DRK Bereitschaft Altes Amt sowie der stellvertretende Leiter der DRK-Rettungswache Bad Gandersheim.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Bürgermeister Niklas Kielhorn. Dabei bedankte er sich, dass die verschiedenen Organisationen so zahlreich vertreten sind. Während Michael Brackel, im Bereich Feuer- und Katastrophenschutz der Stadt Bad Gandersheim tätig, den Teilnehmenden den Gefahrenabwehrstab der Stadt, dessen Struktur und Aufgaben vorgestellt hat, wurde deutlich, dass es von enormer Bedeutung ist, dass sich die Beteiligten im Falle einer Gefahren- oder Katastrophensituation bereits im Vorfeld kennen, um dann bestmöglich zusammenzuarbeiten. Am Ende des Nachmittages waren alle Beteiligten zufrieden und machten deutlich, dass sie sich auf die kommenden Treffen freuen. sbg
6.02.2026 • 12:31 Uhr
Moringen/Behrensen: Unter Alkoholeinfluss gefahren
Am Donnerstag gegen 16.20 Uhr führte eine Streife der Polizei Northeim eine Verkehrskontrolle aufgrund eines defekten Abblendlichts bei einem Auto durch. Bei der Kontrolle entstand der Verdacht, dass der 52-jährige Mann aus Nörten-Hardenberg Alkohol konsumiert haben könnte. Der Fahrzeugführer verneinte, stimmte jedoch einem freiwilligen Atemalkoholtest zu. Der Test ergab einen Wert von über 1,9 Promille. Der 52-Jährige machte anschließen keine weiteren Angaben.
Die Folgen waren die Untersagung der Weiterfahrt, eine Blutprobenentnahme und die Beschlagnahme des Führerscheins sowie das Einleiten eines Strafverfahrens. Wol
6.02.2026 • 12:28 Uhr
Tödlicher "Glätteunfall eines Sattelzuges" auf der B64 - Fahrer verstirbt an seinen multiplen Verletzungen
Am gestrigen Nachmittag verstarb der 59-jährige Fahrzeugführer aus Polen an seinen multiplen Verletzungen im Krankenhaus, welche er sich beim Verkehrsunfall am 09.01.2026 zuzog.
Am 9. Januar berichtete die Polizei: "In den frühen Morgenstunden des Freitags, 09.01.2026, gegen 06:33 Uhr, befuhr ein 59-jähriger Kraftfahrzeugführer mit seinem Sattelzug die B.64 von Kreiensen kommend in Richtung Orxhausen. Aufgrund von Winterglätte kam der Sattelzug von der Fahrbahn nach links ab und kippte in den Straßengraben. Der Fahrzeugführer wurde durch die Feuerwehr aus dem Führerhaus geborgen und im weiteren Verlauf mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Am verunfallten LKW entstanden Schäden in Höhe von ca. 20000 Euro. Die B. 64 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Räumarbeiten vorübergehend gesperrt werden." Wol
6.02.2026 • 12:14 Uhr
Beeindruckende Bilanz der Feuerwehr in Kreiensen: 6526 Dienststunden für das Ehrenamt freiwillig geleistet!
Mit der beeindruckenden Zahl von 6526 geleisteten Dienststunden eröffnete Ortsbrandmeister Peter Schneider die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kreiensen mit der Löschgruppe Billerbeck. Die Feuerwehr Kreiensen mit der Löschgruppe Billerbeck zählt derzeit 54 Mitglieder, darunter 11 Kameradinnen. In seinem Jahresbericht ging Schneider unter anderem auf den anhaltenden Platzmangel im Feuerwehrgerätehaus ein und sprach den weiterhin ausstehenden Neubau an.
Trotz dieser Herausforderungen blickte der Ortsbrandmeister auf ein aktives und positives Jahr 2025 zurück. Neben den regulären Diensten, bei denen im Winter theoretische Inhalte und im Sommer praktische Übungen im Mittelpunkt standen, förderten auch kameradschaftliche Veranstaltungen den Zusammenhalt. So fand im Sommer erneut das traditionelle Grillen beim Ortsbrandmeister für die Partnerinnen und Partner statt. Schneider betonte dabei seinen großen Stolz auf die Leistungsbereitschaft und den starken Zusammenhalt der Mannschaft. So hat die Feuerwehr 54 Einsätze, unter anderem Tragehilfen für den Rettungsdienst, Türöffnungen und auch einen großflächigen Stromausfall im Sommer erfolgreich gemeistert.
Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr berichtete Nils Voltermann. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 gehörten der Jugendfeuerwehr 25 Mitglieder an. Neben dem feuerwehrtechnischen Dienst standen auch zahlreiche Freizeitaktivitäten auf dem Programm, darunter ein Kinoabend sowie ein Ausflug zur Berufsfeuerwehr Göttingen.
Auch die Kinderfeuerwehr verzeichnete weiterhin stabile Mitgliederzahlen. Wie Sandra Schneider berichtete, zählte die Gruppe zum Jahresende ebenfalls 25 Kinder. Das abwechslungsreiche Jahresprogramm umfasste unter anderem eine Schnitzeljagd, eine Halloweenparty, Einheiten zur Ersten Hilfe sowie einen Besuch der Johanniter-Unfall-Hilfe-Hundestaffel.
Ein weiterer Punkt der Versammlung waren Ehrungen im Zusammenhang mit dem Weihnachtshochwasser 2023, mit denen das besondere Engagement der Einsatzkräfte gewürdigt wurde. Zudem standen Beförderungen innerhalb der Einsatzabteilung auf der Tagesordnung. Befördert wurden:
• Sascha Arnecke zum 1. Hauptbrandmeister
• Matthias Kipp zum Hauptbrandmeister
• Thomas Pfeiffer zum 1. Hauptfeuerwehrmann
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Einsatzabteilung wurde die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins fortgesetzt.
Fotos: Annika Kubieniec/Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Fotos zeigen die Versammlung, die Beförderten sowie die Geehrten.
6.02.2026 • 12:11 Uhr
Nachhilfe in Sachen Wirtschaft
Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank
Schneller als erwartet hat sich in der zurückliegenden Handelswoche an den Kapitalmärkten der Goldpreis wieder erholt. Noch in der Vorwoche war er in der Spitze um mehr als 20 Prozent eingebrochen, nachdem in den USA mit Kevin Warsh ein neuer Notenbankpräsident vom Präsidenten nominiert wurde. Das war eine Nominierung, die die Ängste der Marktteilnehmer vor einer zu lockeren Geldpolitik vom Tisch genommen hatte. Jedoch bleibt der Goldpreis vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten gut unterstützt. Im normalen Rahmen blieb dagegen zunächst die Sitzung des Europäischen Zentralbankrates. Die Amtszeit von EZB-Präsidentin Christine Lagarde endet erst im Jahr 2027, daher ist es für eine Nachfolgedebatte noch zu früh. Es sind ruhige Zeiten für die EZB. Die Inflationsrate im Euroraum für den Januar wurde mit 1,7 Prozent niedriger gemeldet als erwartet, die Aussichten für ein weiterhin stabiles Preisniveau sind gut. Mit Änderungen der Leitzinsen ist in den kommenden Monaten nicht zu rechnen, es sei denn, die überraschend starken Wirtschaftsindikatoren für Euroland und insbesondere für Deutschland machen Schule in den kommenden Monaten.
Spektakulär dagegen war die Ankündigung der EZB-Chefin, den europäischen Staats- und Regierungschefs bis zu ihrem informellen Treffen am 12. Februar eine „Checkliste“ mit dringenden Reformprioritäten zu schicken. Die Wirtschaftspolitik in Europa hat in den Augen vieler Marktteilnehmer eine solche Nachhilfe in Sachen Wachstum auch bitter nötig. Beschäftigt sind die Aktienmärkte nämlich mit den Folgen des rasanten technologischen Fortschritts, der aber mal wieder ausschließlich aus den USA gemeldet wird. So kamen in dieser Woche Softwareaktien unter die Räder, da neue KI-Systeme vorgestellt wurden, die viele Software-Dienstleistungen in der Zukunft kostengünstiger darstellen könnten.
6.02.2026 • 12:07 Uhr
Informationsveranstaltung Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe am Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim
Am Donnerstag, 12. Februar 2026, findet um 19.00 Uhr im Forum des Roswitha-Gymnasiums Bad Gandersheim ein Informationsabend statt, an dem der Oberstufenkoordinator, Herr Meyer, über die gymnasiale Einführungsphase informieren wird.
Interessierte Eltern der Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Gymnasiums oder mit Erweitertem Sekundarabschluss I an einer anderen Schulform bzw. mit der Versetzung in die 11. Klasse des Gymnasiums sind dazu recht herzlich eingeladen.
5.02.2026 • 18:29 Uhr
FDP Kreisverband Northeim fordert Kurswechsel in der Bildungspolitik: „Sprache ist die Basis für den Aufstieg"
Am Rande des traditionellen Gildentages in Northeim kam es zu einem Austausch zwischen dem FDP-Kreisvorsitzenden Torge Gipp und dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Dürr. Im Zentrum des Gesprächs stand die besorgniserregende Lage an Niedersachsens Schulen sowie die jüngste Initiative der Freien Demokraten zur Einführung verpflichtender Sommerschulen für Schüler mit mangelnden Deutschkenntnissen.
„Das Gespräch mit Christian Dürr hat verdeutlicht, dass wir in der Bildungspolitik endlich vom Krisenmodus in den Gestaltungsmodus kommen müssen“, erklärt Gipp. Die FDP reagiert damit auf Berichte, wonach ein signifikanter Anteil der Schüler bei der Einschulung nicht über ausreichende Sprachkenntnisse verfügt, um dem Unterricht folgen zu können.
Sommerschulen
als Brücke zum Erfolg
Der Bundesvorsitzende Dürr hatte jüngst gegenüber dem FOCUS eine bundesweite Verpflichtung zu Sommerschulen nach österreichischem Vorbild gefordert. Ein Vorstoß, den Torge Gipp ausdrücklich unterstützt: „Wir können es uns nicht leisten, Kinder sechs Wochen lang in den Ferien allein zu lassen, wenn die Sprachbarriere der größte Bremsklotz für ihre Integration ist. Kürzere Ferien für gezielte Deutschförderung sind kein Strafunterricht, sondern ein faires Angebot für echte Aufstiegschancen.“
Wer die Teilnahme an diesen notwendigen Fördermaßnahmen verweigere, müsse laut FDP-Forderung auch mit Sanktionen rechnen. „Integration ist keine Einbahnstraße, sondern eine Bringschuld der Eltern“, so Gipp weiter.
Reform der Lehrerausbildung:
DaZ muss Pflicht werden
Über die Ferienkurse hinaus fordert die FDP eine tiefgreifende Reform der Lehrerausbildung in Niedersachsen. Bisher ist die Qualifikation „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) oft nur ein freiwilliges Zusatzangebot. „Wir fordern, dass DaZ als verpflichtendes Modul in alle Lehramtsstudiengänge integriert wird. In einer vielfältigen Gesellschaft ist heute jeder Lehrer auch ein Sprachlehrer. Es reicht nicht, nur das Fachwissen in Physik oder Mathe zu beherrschen, wenn man es den Schülern aufgrund von Sprachbarrieren nicht vermitteln kann. Wir brauchen Profis statt Provisorien in unseren Klassenzimmern.“, ergänzt die Co-Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Dr. Marion Villmar-Doebeling.
Forderungskatalog
für Niedersachsen
Die Kreis-FDP setzt sich zudem für folgende Kernpunkte ein:
- *Verbindliche Sprachtests:* Zwei Jahre vor der Einschulung muss der Sprachstand jedes Kindes erfasst werden.
- *Chancenbudgets für Schulen:* Schulleiter vor Ort sollen eigenverantwortlich entscheiden, wie sie Mittel für Sprachförderung und DaZ-Fachkräfte einsetzen.
- *Investitionsoffensive:* Erhöhung der Bildungsausgaben auf mindestens 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung.
„Der Gildentag in Northeim steht für Tradition und wirtschaftliche Stärke. Beides können wir nur bewahren, wenn wir die Fachkräfte von morgen heute sprachfähig machen“, so Gipp abschließend.
Auf dem Bild von links nach rechts: Maximilian Tolle (Vorsitzender der Jungen Liberalen im Landkreis Northeim), Torge Gipp (Vorsitzender des Kreisverbandes), Christian Dürr (FDP Bundesvorsitzender).
5.02.2026 • 18:12 Uhr
Soeben nach Brandgeruch-Alarm 30 Minuten Aufregung in der Neustadt in Bad Gandersheim - Auslöser war Kochen auf einem Herd
Vor wenigen Minuten sind Rettungskräfte in die Neustadt in Bad Gandersheim alarmiert worden. Sofort waren Polizei, Rettungssanitäter und Feuerwehr mit insgesamt sechs Fahrzeugen (dabei die Drehleiter) vor Ort.
Über die Leitzentrale 112 in Northeim war aus einem Gebäude gegenüber der Lokalität "La Perla" Alarm wegen eines gemeldeten "Brandgeruchs" zur Feuerwehr nach Bad Gandersheim ausgegeben worden. In Anwesenheit von Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock wurde von einem Zwei-Mann-Trupp zunächst nach der möglichen Brandquelle in dem Gebäude gesucht. Sie fanden keine keine. Es gab weder Rauch noch Flammen oder Qualm.
Stadtbrandmeister Roßtock erklärte gegen 17.38 Uhr auf Nachfrage unseres Reporters, dass der Brandgeruch wahrscheinlich von einem Kochherd entstanden sein könnte. In einem offenen Kamin im hinteren Teil des Gebäudes habe es zum Alarmzeitpunkt kein Feuer gegeben.
So konnten nach gut einer halben Stunden die Einsatzkräfte mit Feuerwehrdrehleiter und RTW wieder abziehen. Während des Einsatzes war die Neustadt für den Durchgangsverkehr komplett dicht. Zeitweise verfolgten aufgeschreckte Nachbarn die Aktivitäten der Einsatzkräfte. red/Video/Fotos: FisWMG
5.02.2026 • 17:53 Uhr
Staatsanwalt: Verdacht auf brutales Tötungsdelikt am heutigen Donnerstag an einer Frau (64) in Alfeld - Mutmaßlicher Täter (62) festgenommen
Am Donnerstagnachmittag, 05.02.2026, kam eine 64-jährige Frau nach ersten Erkenntnissen gegen 14:00 Uhr in einer Alfelder Wohnung mutmaßlich durch ein Gewaltdelikt ums Leben. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang einen 62-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen.
Die genauen Umstände und Hintergründe sind derzeit noch weitestgehend unklar. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim und das unter anderem für Tötungsdelikte zuständige Fachkommissariat 1 des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Hildesheim haben die Ermittlungen aufgenommen. Darüber hinaus findet gegenwärtig eine Spurensuche und -sicherung in der betroffenen Wohnung statt. jpm
5.02.2026 • 14:51 Uhr
Reifen geplatzt - Mit Obst und Gemüse beladener LKW kippt auf A 7 um, Fahrer lediglich leicht verletzt
Ein mit mehreren Tonnen Obst und Gemüse beladener Sattelzug aus dem Landkreis Rastatt (Baden-Württemberg) ist Mittwochabend (04.02.26) auf der Autobahn 7 umgestürzt. Der 22 Jahre alte Fahrer erlitt lediglich leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort ambulant behandelt und musste zum Glück nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Auslöser des Geschehens war vermutlich ein geplatzter Reifen.
Der Unfall ereignete sich etwa gegen 21.20 Uhr zwischen den AS Nörten-Hardenberg
und Northeim-West in Fahrtrichtung Hannover. Bei dem Ereignis verlor der LKW
einen Großteil der Ladung. Auch traten Betriebsstoffe aus.
Erforderliche umfangreiche Bergungs- und Fahrbahnreinigungsarbeiten zogen eine
Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen der A 7 bis zum Donnerstagmorgen
(05.02.26) nach sich.
Reifen
geplatzt
Den ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen zufolge, löste vermutlich
ein geplatzter Reifen an der Zugmaschine den Unfall aus. Der LKW geriet
infolgedessen ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte
mit der Mittelschutzeinrichtung, stürzte um und blieb schließlich kopfüber auf
dem zerstörten Fahrbahnteiler liegen. Trümmerteile und größere Mengen Obst und
Gemüse verteilen sich über sämtliche Fahrstreifen beider Richtungsfahrbahnen.
Der LKW-Fahrer hatte großes Glück. Er konnte sich leicht verletzt aus dem
Führerhaus befreien und in Sicherheit bringen. Sein Sattelzug wurde bei dem
Geschehen komplett zerstört. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt.
Vollsperrungen seit
Donnerstagmorgen
teilweise aufgehoben
Seit 08.10 Uhr (Rtg. Süd) bzw. 09.00 Uhr (Rtg. Nord) läuft der Verkehr in beiden
Richtungen auf jeweils einem freigegebenen Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Stau gibt es nach Auskunft der Autobahnpolizei aktuell nicht.
Die Aufräumarbeiten werden sich vermutlich aber noch bis in die Nacht hinziehen.
Erst nach deren Abschluss ist eine vollständige Freigabe beider Richtungsfahrbahnen zu erwarten. Wann dies sein wird, ist unklar.
An der Unfallstelle waren neben der Göttinger Autobahnpolizei die Freiwilligen
Feuerwehren Northeim, Höckelheim und Nörten-Hardenberg, drei Rettungsdienste,
die VIA Niedersachsen und ein Havariekommissar im Einsatz.jk/Foto: Joel Fröchtenicht
5.02.2026 • 14:47 Uhr
Umgestürzter Lastkraftwagen führt weiterhin zur Vollsperrung der Bundesautobahn 7.
Am gestrigen Mittwoch meldeten Anrufer gegen 21:26 Uhr über den Notruf einen Lkw-Unfall auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-West in Fahrtrichtung Norden.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte lag das Fahrzeug umgestürzt auf der Mittelschutzplanke. Der Fahrer konnte sich bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Feuerwehr Höckelheim nachgefordert, um die Fahrbahn in Fahrtrichtung Süden zu sperren. Durch die Feuerwehr wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen sowie Kraftstoff umgefüllt. Dabei unterstützte die Feuerwehr Northeim mit speziellen Auffangbehältern.
Die Autobahn ist nach aktuellem Stand (08:00 Uhr) weiterhin in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Foto: Joel Fröchtenicht-Feuerwehr
5.02.2026 • 14:44 Uhr
Absoluter Tiefstwert! Weniger Verheiratete, mehr Ledige in Deutschland!
Weniger Menschen geben einander das Ja-Wort: Nur noch knapp 50 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind verheiratet.
Noch nie seit 1950 haben sich in einem Jahr so wenige Menschen das Ja-Wort gegeben: 2024 lag die Zahl der Eheschließungen auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Zeitreihe, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden zum Welttag der Ehe am 8. Februar mitteilte. Vor zwei Jahren wurden in Deutschland 349.200 Ehen geschlossen. Davon entfielen 97 Prozent auf Paare unterschiedlichen Geschlechts und knapp 3 Prozent auf Paare gleichen Geschlechts.
Jede zweite erwachsene Person in Deutschland ist nach Angaben der Statistiker verheiratet. Das entsprach 34,6 Millionen Menschen, die Ende 2024 in einer Ehe lebten - knapp 50 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Zahl der Verheirateten geht seit Jahren zurück. 30 Jahre zuvor lebten noch rund 39,2 Millionen volljährige Menschen in einer Ehe, das waren 60 Prozent aller Erwachsenen.
# Anteil der Ledigen
steigt deutlich
Im selben Zeitraum stieg die Zahl der volljährigen ledigen Menschen und ihr Anteil an der Bevölkerung ab 18 Jahren deutlich. Ende 2024 waren 23,1 Millionen Menschen ab 18 Jahren ledig, also nicht verheiratet, verwitwet oder geschieden. 1994 waren es gut 16 Millionen Volljährige. Der Anteil der Ledigen an der Bevölkerung ab 18 Jahren stieg binnen 30 Jahren von 24 Prozent auf gut 33 Prozent.
Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der 698.400 Menschen, die 2024 heirateten, gaben zum ersten Mal einem anderen ihr Ja-Wort, waren also zuvor weder geschieden noch verwitwet. epd
5.02.2026 • 14:42 Uhr
Vortrag im Kaisersaal: Herrschaft im frühen und hohen Mittelalter in der Region
Die Museumsfreunde des Stadtmuseum Bad Gandersheim laden zum ersten Vortrag des Jahres 2026 ein: Herrschaft im frühen und hohen Mittelalter in der Region
Vortrag von Dr. Gudrun Pischke, Montag, d. 9. Februar 2026, 19:30 Uhr im Kaisersaal, Stiftsfreiheit 12, Bad Gandersheim. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Der Vortrag richtet sich an alle historischen Interessierten, insbesondere an jene, die mehr über die Wurzeln und Entwicklungen ihrer Heimat erfahren möchten. Die behandelten Themen sind auch heute noch von Bedeutung für das regionale Selbstverständnis.
Zeitlich führt der Vortrag zurück in die Zeit vom Ende des 8. Jahrhundert bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Räumlich umfasst er, ausgehend vom Mittelpunkt Gandersheim, einen Bereich, der im Norden Lamspringe berührt, im Osten Seesen und Gittelde, im Süden Kalefeld und im Westen Greene. Mehrere Orte werden in frühen Schriftzeugnissen, in Königsurkunden und in Besitzaufzeichnungen von Klöstern erwähnt. Herrschaftsträger war neben den Königen der sächsische Adel.
Nachdem Karl der Große († 814) Sachsen erobert, ins Fränkische Reich eingegliedert und Bistümer errichtet hatte, gründeten sächsische Adelige Stifte wie Gandersheim oder Klöster wie Lamspringe. In Gittelde ließ der König Münzen prägen. Das Seesener Königsgut und den Burgbann Greene überließ Otto II. († 983) dem Stift Gandersheim.
Darüber hinaus bieten die Urkunden der Ottonenkönige (919-1024) Informationen zu weiteren Orten im Umkreis von Gandersheim, während von den Salierkönigen (1024-1125) nur wenige diese Region betreffenden Urkunden überliefert sind. Dies gilt auch für den auf die Salier folgenden Süpplingenburger Lothar III. (1125-1137) und die Staufer (1138-1250). Die Könige haben sich aus der Region zurückgezogen. Hier waren weltliche und geistliche Landesherrschaften im Entstehen begriffen.
Die Historikerin Dr. Gudrun Pischke ist Vorsitzende der sehr aktiven Arbeitsgemeinschaft für Südniedersächsische Heimatforschung (ASH). Sie ist eine renommierte Expertin für mittelalterliche Geschichte und hat zahlreiche Publikationen zur Regionalgeschichte Südniedersachsens veröffentlicht.
Wir freuen uns sehr auf einen spannenden und kenntnisreichen Vortrag einer engagierten Historikerin.
5.02.2026 • 14:40 Uhr
Der Mann schrie und pinkelte in der Öffentlichkeit! Polizei nimmt Randalierer in Gewahrsam
Ein unter Alkoholeinfluss stehender 45-Jähriger aus dem Landkreis Hildesheim sorgte am Mittwochabend (04.02.2026) gegen 16:30 Uhr im Bischofskamp für einen Polizeieinsatz.
Vorliegenden Erkenntnissen zufolge soll der Mann zunächst in einem Geschäft
herumgeschrien und mit Waren herumgeworfen haben. Beschädigt worden sei dabei nichts. Anschließend habe der 45-Jährige vor dem Laden herumgeschrien, einen Passanten mit Schneebällen beworfen und im Beisein mehrerer Kinder in der Öffentlichkeit uriniert.
Nachdem zwischenzeitlich eingesetzte Polizeibeamte vor Ort eingetroffenen waren, versuchte er erneut, sich zu erleichtern, was durch die Einsatzkräfte unterbunden wurde. Anschließend wurde der Mann in Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht in einer Polizeizelle.
Bezüglich des Urinierens in der Öffentlichkeit wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen ihn gefertigt.jpm
5.02.2026 • 14:37 Uhr
Ticket Nummer 22.222 ist verkauft: Gandersheimer Domfestspiele verzeichnen große Kartennachfrage!
„Da hat sich der Weg trotz Kälte und Schnee in die Kartenzentrale doch gelohnt“: Walburga Johannes aus Bad Gandersheim hat das 22.222 Ticket für die nahende Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele gekauft – sie freut sich schon auf die große Beatles-Show „Come together“, für die sie das Ticket erworben hat. Das Team der Kartenzentrale überraschte die Bad Gandersheimerin mit fünf Karten für die „Pinocchio“-Premiere am 14. Juni sowie einem Becher, einem Kalender und einem Schlüsselanhänger aus dem neuen Merchandising-Angebot der Gandersheimer Domfestspiele. Wahrscheinlich besucht Walburga Johannes mit der Familie ihrer Tochter und den Enkeln den Auftakt des Kinder- und Familienstücks.
„Wir freuen uns sehr, dass unser Vorverkauf eine derartige Zustimmung erfährt und wir schon so viele Tickets absetzen konnten“, sagt Geschäftsführer Markus Kuhlmann. „Dies spricht nicht nur für die Domfestspiele an sich, sondern auch für die tolle Auswahl von Stücken in der neuen Saison.“ Die Nachfrage sei auch deswegen bemerkenswert stark über dem Vorjahr, obwohl die Studiostücke erst im April in den Verkauf gehen.
Unter dem Motto „Was wäre wenn“ zeigt Niedersachsens größtes professionelles Freilichttheater vom 14. Juni bis 16. August vor dem Portal der Stiftskirche vier Produktionen: die Kriminalkomödie „Die acht Frauen“, die hitverdächtige Musikgeschichte „Come together – die große Beatles-Show“, der Broadway-Musical-Klassiker „Hello, Dolly!“ und als Kinder- und Familienstück die mutigste Holzpuppe der Welt: „Pinocchio“. Hinzu kommen drei Stücke auf der Studiobühne im Probenzentrum, für die der Vorverkauf am 1. April startet: „Das Bildnis des Dorian Gray“ mit Dominik Müller, „Pure Piaf - Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Roswitha-Ring-Preisträgerin Sylvia Heckendorn sowie „Love Letters“.
Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Zum Bild:
Überraschungsgeschenk für Ticket Nummer 22.222: Walburga Johannes mit Hund Heidi und Peter Hennies von der Kartenzentrale (l.) sowie Geschäftsführer Markus Kuhlmann.
Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH
4.02.2026 • 12:34 Uhr
Entsetzen nach tödlicher Attacke von Schwarzfahrer auf Zugbegleiter
Ein Zugbegleiter aus Rheinland-Pfalz ist seinen schweren Verletzungen erlegen, die ihm ein Schwarzfahrer während einer Kontrolle zugefügt hatte. Politiker zeigten sich geschockt von der Tat, Gewerkschafter fordern endlich wirksame Schutzmaßnahmen.
Die tödliche Attacke eines brutalen Messermannes , dem Vernehmen nach mit Migrationshintergrund, auf einen rheinland-pfälzischen Zugbegleiter hat bei der Deutschen Bahn und in der Politik für Entsetzen gesorgt. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) räumte am Mittwoch ein, dass mehr für den Schutz von Bahnbediensteten getan werden müsse. «Züge und Bahnhöfe müssen sicher sein», erklärte er. Die Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und
dem Saarland, Alexander Schweitzer und Anke Rehlinger (beide SPD), teilten in einer gemeinsamen Presseerklärung mit, die «schreckliche Gewalt gegen jemanden, der einfach seinen Job macht», mache wütend und traurig. Sie sei ein furchtbarer Ausdruck der «seit langem steigenden Aggressivität» gegenüber Bahnpersonal.
Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, verurteilte den Gewaltexzess ebenfalls. «Heute ist ein schwarzer Tag für alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner im Land», schrieb sie auf der Plattform LinkedIn.
# Brutaler Gewaltausbruch
bei Fahrkartenkontrolle
Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hatte zuvor mitgeteilt, dass der bei dem Angriff schwer am Kopf verletzte Zugbegleiter am Morgen im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben war. Bei der Fahrkartenkontrolle in einem Regionalexpress war der 36-jährige Serkan C. am Montagabend auf der Fahrt zwischen Landstuhl und Homburg von einem Reisenden (Grieche) ohne Fahrschein mit brutalen Schlägen gegen den Kopf attackiert worden, den er aus dem Zug verwiesen hatte. Der Angreifer konnte festgenommen werden und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. epd
4.02.2026 • 12:30 Uhr
Wertvolle Zuwendung! Zeit und Geld der Eltern beeinflussen Bildungsbiografien maßgeblich
Vorlesen, Hilfe bei Hausaufgaben und Gespräche - dafür investieren bildungsorientierte Eltern mit höherem Einkommen einer Studie zufolge 20 Minuten pro Tag mehr als bildungsferne Familien mit weniger Geld. Dies zahlt sich im Erfolg der Kinder aus.
Unterschiede im Bildungserfolg von Kindern liegen einer Untersuchung zufolge maßgeblich an der Förderung durch bildungs- und einkommensstarke Eltern für ihren Nachwuchs. Diese
Förderung sei ein zentraler Erklärungsansatz dafür, dass die familiäre Herkunft in Deutschland maßgeblich für die Bildungsbiografien von Kindern sei, teilte das Bundesinstitut für
Bevölkerungsforschung (BiB) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Grundlage der Analyse seien Daten aus der Zeitverwendungserhebung von 2022 und der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe von 2018. epd
4.02.2026 • 12:26 Uhr
Ortsrat Weende / Deppoldshausen tagt am 12. Februar
Am Donnerstag, 12. Februar 2026, tagt der Ortsrat Weende / Deppoldshausen ab 19.30 Uhr im Mehrzweckgebäude Weende, Ernst-Fahlbusch-Straße 20, in Göttingen.
Inhaltlich geht es unter anderem um folgende Themen:
Stellungnahmen der Verwaltung
Straßenbenennungen auf dem ehemaligen Gelände der Bäckerei Thiele in Weende
Frühzeitige Information und Beteiligung des Ortsrates bei der Planung der Radverkehrsverbindung alte B 3 – Antrag der Ortsratsfraktion Bündes90/Die Grünen vom 13. November 2025
Verbot des Abbrennens von Feuerwerkskörpern im Altdorf – Antrag der SPD-Fraktion im Ortsrat vom 29. April 2024
Ausführung des Haushaltes 2026
Osterfeuer 2026 – Durchführung und Zuschuss an die Freiwillige Feuerwehr
Investive Wünsche des Ortsrates Weende / Deppoldshausen für den Haushalt 2027
Vorstellung der Firma OXG im Ortsrat Weende zum Thema Glasfaser-Ausbau
Anregungen, Vorschläge und Bedenken
Durchführung eines Wettbewerbs zur Förderung der Biodiversität – Interfraktioneller Antrag der Ortsratsfraktionen Bündnis90/Die Grünen, CDU und SPD
Anwesende Einwohner*innen haben die Gelegenheit, Fragen an den Ortsrat und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt und des Ortsteils zu stellen.
4.02.2026 • 12:23 Uhr
Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 7. Kalenderwoche 2026
In der Woche vom 09.02.2026 bis 15.02.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag 09.02.2026, Raum: Northeim / Moringen
Dienstag 10.02.2026, Raum: Einbeck / Dassel
Mittwoch 11.02.2026, Raum: Uslar / Hardegsen
Donnerstag 12.02.2026, Raum: Bad Gandersheim / Kalefeld
Freitag 13.02.2026, Raum: Katlenburg-Lindau / Nörten-Hardenberg
Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (09.02.2026) bis voraussichtlich Montag (16.02.2026) im Raum Katlenburg-Lindau eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. Fotos: FisWMG
4.02.2026 • 12:20 Uhr
BerufsInfoMarkt 2026: Aussteller können sich noch bis 15. Februar anmelden! Der BIM als „Mitmachmesse“
Der 46. BerufsInfoMarkt (BIM) findet am Freitag, 17. April 2026, von 9:00 Uhr bis 15:30 Uhr in den Berufsbildenden Schulen II in Northeim statt. Die Messe wird im Innen- und Außenbereich ausgerichtet und soll Jugendlichen praxisnah berufliche Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region aufzeigen sowie den direkten Kontakt zu Unternehmen ermöglichen.
Anmeldungen für Ausstellende sind weiterhin möglich: Unternehmen, Institutionen und Bildungsträger können sich noch bis zum 15. Februar 2026 für eine Teilnahme am BerufsInfoMarkt entscheiden.
Der BIM blickt seit vielen Jahren auf eine außerordentlich positive Resonanz zurück und hat sich als wichtige Veranstaltung zur beruflichen Orientierung junger Menschen etabliert. Auch im vergangenen Jahr unterstrich die Messe ihren Stellenwert: Über 110 Ausstellende präsentierten mehr als 500 Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten und kamen mit mehr als 2.000 Besuchenden in einen intensiven Austausch.
Für 2026 sind mehrere Neuerungen geplant. Der BerufsInfoMarkt wird künftig verstärkt unter dem Motto „Mitmachmesse“ stehen. Ausstellende sind eingeladen, interaktive Aktionen anzubieten, bei denen Schülerinnen und Schüler Berufe aktiv ausprobieren und erleben können.
Zudem wurde die Öffnungszeit bis 15:30 Uhr angepasst. Die Preisverlosung des Gewinnspiels mit Preisen im Wert von über 2.000 Euro beginnt um 15:00 Uhr. Erstmalig können außerdem im Vorfeld Gesprächstermine ab 14:00 Uhr gebucht werden. Damit erhalten auch Interessierte, die erst am Nachmittag kommen können, insbesondere Eltern mit ihren Kindern, die Möglichkeit zu gezielten Beratungsgesprächen mit ausgewählten Ausstellenden.
Unternehmen, Institutionen, Schulen, Hochschulen, Innungen und Bildungsträger sind herzlich eingeladen, sich auf dem BerufsInfoMarkt zu präsentieren, Fragen der Jugendlichen zu beantworten und aktiv zur beruflichen Orientierung in der Region beizutragen. Der BIM bietet dafür eine bewährte Plattform, die den Austausch zwischen Praxis und Nachwuchs fördert.
Auch Eltern sind ausdrücklich eingeladen, ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl zu begleiten und den BerufsInfoMarkt gemeinsam mit ihnen zu besuchen. Neben persönlichen Gesprächen erwartet die Besuchenden unter anderem ein Berufswahltest, zahlreiche Mitmachaktionen sowie das Gewinnspiel mit attraktiven Preisen.
Weitere Informationen zum BerufsInfoMarkt 2026 finden Interessierte unter www.landkreis-northeim.de/bim2026.
Kontakt für Ausstellende und Terminbuchungen: berufsinfomarkt@landkreis-northeim.de
4.02.2026 • 10:47 Uhr
Die pure Lust am Karneval! Kalefeld trumpft mit größtem Umzug alles Zeiten auf! 36 Motivwagen, 20 Gruppen!
Das hat es in der Geschichte des Kalefelder Karnevals so noch nicht gegeben. Am kommenden Samstag inszeniert der K-Verein in dem Ort den größten Karnevalsumzug, den es dort je gegeben hat. 36 Motivwagen und 20 Fußgruppen werden ein einmaliges Spektakel abliefern. Die Zuschauer und Zuschauerinnen sind am kommenden 7.Februar herzlich eingeladen, sich diese pure Lust am Karneval ab 14 Uhr anzuschauen und ihn mitzufeiern! red
4.02.2026 • 10:44 Uhr
Sachbeschädigung am Neuen Rathaus - politisch motivierter Hintergrund wird geprüft
Im Zeitraum von Freitag, 30. Januar 2026, 13.00 Uhr, bis Montag, 2. Februar 2026, 13.00 Uhr, kam es am Neuen Rathaus in Göttingen zu einer Sachbeschädigung durch Farbschmierereien.
Am Montagmittag (02.02.2026) meldeten Mitarbeiter der Stadtverwaltung eine Sachbeschädigung an der Außenfassade des Neues Rathaus Göttingen. Vor Ort stellten Einsatzkräfte an der östlichen Gebäudeseite, im Bereich der Parkplatzausfahrt zur Sternstraße, ein Graffiti in grüner Farbe fest.
Der Inhalt der Farbschmiererei weist nach erster Einschätzung einen politischen Bezug zu den aktuell eskalierenden Widerstandsbewegungen und militärischen Konflikten im Nahen Osten auf und ist sowohl von der Sternstraße als auch von gegenüberliegenden Gebäuden einsehbar.
Bislang liegen keine Täterhinweise vor, auch die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch unklar. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wird von einer Sachbeschädigung mit politisch motiviertem Hintergrund ausgegangen. Das Staatsschutzkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Beobachtungen im Bereich des Neuen Rathauses gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 zu melden. ab
4.02.2026 • 10:41 Uhr
Was sind das für Zustände? Versicherte müssen länger auf Facharzt-Termin warten
Gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland müssen nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums offenbar immer länger auf einen Termin bei einem Facharzt warten. Laut einer Versichertenbefragung, auf die sich die Bundesregierung beruft, betrug die Wartezeit im Jahr 2024 im Schnitt 42 Tage, wie aus Antworten auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervorgeht, über die die Düsseldorfer «Rheinische Post» (Mittwoch) berichtet. 2019 waren es demnach noch 33 Tage gewesen. Die Daten erfassten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die mindestens einen Tag auf Facharzttermine gewartet haben.
Zugleich sind den Angaben zufolge die jährlichen GKV-Ausgaben für offene Sprechstunden bei Ärzten gewachsen. Die extrabudgetäre Vergütung für Leistungen im Rahmen offener Sprechstunden stieg demnach im Jahr 2023 auf rund 814 Millionen Euro. 2020 seien es noch rund 291 Millionen Euro gewesen. Hintergrund sei, dass bestimmte Ärzte mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunden ohne vorherige Terminvereinbarung anbieten müssen, hieß es. Dafür bekämen sie zusätzliches Geld in Form einer extrabudgetären Vergütung. epd
4.02.2026 • 10:39 Uhr
Lesen unterm Sprungturm am 11. Februar im Strandhaus in Göttingen-Weende
Am Mittwoch, 11. Februar 2026, liest Kerstin Wagner im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lesen unterm Sprungturm“ um 19.30 Uhr im Strandhaus am Weendespring 1a, in Göttingen-Weende aus den Werken „Die Passantin“ von Nina George und „Lagerfeuer“ von Julia Franck vor. Das Thema der Veranstaltung lautet: „Entkommen… und neu anfangen.“
Zu den Inhalten:
„Die Passantin“: Die gefeierte Filmikone Jeanne Patou erfährt aus dem Fernsehen, dass sie für tot gehalten wird. Für Jeanne ist es die Chance, unterzutauchen und so ihrem Ehemann zu entkommen, der gleichzeitig ihre größte Obsession und ihre fatalste Leidenschaft ist. Sie verschwindet in die Anonymität – und in einen Kosmos der untergetauchten Frauen, mit denen sie ein altes Haus in Barcelona bewohnt. Während sie ihre Schicksale kennenlernt, wird ihr auch ihr eigenes immer deutlicher. Viereinhalb Jahre später streift Jeanne über die La Rambla, eine Passantin unter vielen, als sie plötzlich ihrem Mann begegnet. Ihr ist klar: Sie muss sich stellen – ihrem Mann, aber vor allem sich selbst. Die Passantin ist ein empathischer, rasanter und zorniger Roman über eine Selbstfindung, eine Starkwerdung, eine Emanzipation, ein Auftauchen aus festgefahrenen Strukturen, um zum wahren Kern zurückzufinden.
„Lagerfeuer“: Wofür benötigt sie eigentlich Zahnpasta, wenn sie doch in den Westen zieht, um mit ihrem zukünftigen Mann zusammenzuleben? Und was ist mit dem Vater der Kinder? Nelly Senff ist schweißgebadet, als sie Ende der 70er Jahre endlich die Tortur der Ausreise hinter sich hat. Nichts hat man ihr erspart, hat die Kinder von ihr getrennt, eine hochnotpeinliche Leibesvisitation an ihr durchgeführt – aber nun ist sie drüben. Drüben, das heißt zunächst einmal Notaufnahmelager Marienfelde. Drüben, das heißt Demütigungen, stundenlange Verhöre durch verschiedene Geheimdienste, insbesondere durch CIA-Agent John Bird, der vermeintliche DDR-Spitzel aufdecken will. Drüben, das heißt auch, ein winziges Zimmer mit Stockbetten für sie und die Kinder und, vor allem, die erzwungene Nähe zu den anderen Bewohnern.
4.02.2026 • 10:38 Uhr
René Kopka (SPD): Soziale Beratung in Niedersachsen stärken und neu ausrichten
Wenn Menschen in eine soziale Notlage geraten, brauchen sie schnelle Hilfe, klare Orientierung und eine verlässliche Anlaufstelle. Genau dafür setzt sich die SPD-Landtagsfraktion ein. Mit einem Antrag im Landtag will sie die soziale Beratung in Niedersachsen gezielt weiterentwickeln, Zugänge verbessern und Unterstützung wirksamer gestalten.
„Soziale Beratung ist oft der erste Rettungsanker, wenn Menschen nicht mehr weiterwissen“, sagt René Kopka, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. „Sie hilft bei Geldsorgen, familiären Krisen, Pflegefragen, psychischen Belastungen oder nach der Ankunft in einem neuen Land. Trotzdem wissen viele nicht, wo sie diese Hilfe finden.“
In Niedersachsen tragen vor allem die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie kommunale und freie Träger dieses Beratungsnetz. Ihre Mitarbeitenden leisten Tag für Tag engagierte und fachlich starke Arbeit. Doch die Rahmenbedingungen ändern sich spürbar. Immer mehr Ratsuchende kommen mit mehreren Problemen zugleich. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte, Kosten steigen und Strukturen wirken oft unübersichtlich – besonders im ländlichen Raum.
„Die Probleme der Menschen kommen heute selten allein. Wer finanzielle Sorgen hat, kämpft oft auch mit psychischem Druck oder familiären Belastungen. Darauf muss sich das Hilfesystem einstellen“, so Kopka.
Die SPD-Fraktion fordert deshalb eine externe wissenschaftliche Untersuchung. Sie soll zeigen, wie soziale Beratung künftig verständlicher, erreichbarer und dauerhaft tragfähig arbeiten kann. Im Mittelpunkt stehen niedrigschwellige Erstberatungsangebote, die als erste Anlaufstelle dienen und Ratsuchende gezielt an spezialisierte Hilfen weiterleiten.
„Allgemeine Sozialberatung funktioniert wie eine Hausärztin im Gesundheitssystem“, erklärt Kopka. „Sie hört zu, sortiert und lotst weiter. Damit das gelingt, brauchen wir klare Strukturen und gute Erreichbarkeit – in der Stadt genauso wie auf dem Land.“
Die Untersuchung soll zunächst die Beratungsangebote betrachten, die das Land Niedersachsen bereits fördert. So können regionale Unterschiede sichtbar gemacht, Engpässe benannt und Wege aufgezeigt werden, wie Träger besser zusammenarbeiten können. Auch die Erfahrungen der Ratsuchenden und der Träger sollen einfließen.
„Wir wollen keine Lösungen am Schreibtisch“, betont Kopka. „Wir wollen wissen, was in der Praxis funktioniert und wo Menschen heute scheitern.“
Mit dem Antrag reagiert die SPD-Landtagsfraktion auf wachsende, soziale Herausforderungen: Steigende Armut, gesellschaftliche Umbrüche und Fachkräftemangel erhöhen den Druck auf die Beratungsstellen. Ohne verlässliche soziale Beratung drohen Menschen schneller den Halt zu verlieren – mit Folgen für Gesundheit, Teilhabe und Zusammenhalt.
„Wenn wir jetzt handeln, sichern wir eine tragende Säule unserer sozialen Infrastruktur. Soziale Beratung wirkt leise, aber sie wirkt. Deshalb müssen wir sie stärken – für heute und für die Zukunft“, so Kopka abschließend.
4.02.2026 • 10:36 Uhr
Die Versprechen von Olympia: ökologisch, sozial, nachhaltig - Freitag startet Winterolympiade!
Seit Anfang Dezember tourt die Olympische Flamme durch Italien. Ziel
ist das Mailänder Stadion San Siro. Hier werden am 6. Februar die Olympischen Winterspiele eröffnet. Die Veranstalter werben mit Nachhaltigkeit, Umweltverbände sind skeptisch.
Die Mailänder werden bereits seit Wochen auf ihrem Weg durch die Stadt mit großen Plakaten daran erinnert, was da auf sie zukommt. «Milano, arrivano i giocchi!» (Mailand, die Spiele sind im Anmarsch!) steht auf Plakaten und an den Absperrgittern so mancher Baustelle. Und spätestens auf dem zentralen Platz vor dem Mailänder Dom wird klar: Es geht bald los. Ein riesiger digitaler Countdown stimmt hier seit rund einem Jahr auf das Ereignis ein.
Am 6. Februar werden in Mailand die Olympischen Winterspiele 2026
eröffnet, die Wettbewerbe finden bis zum 5. März in und um Mailand und Cortina d Ampezzo in den Dolomiten statt. Die Veranstalter sparen nicht mit großen Worten: Es sollen die nachhaltigsten Spiele werden, die es je gab.
«Milano Cortina 2026 hat sich zum Ziel gesetzt, die natürliche Schönheit der Orte, an denen die Spiele stattfinden werden, zu schützen, zu pflegen und zu fördern», heißt es auf der Internetseite der Organisatoren. Ziel sei es auch, über die Förderung von Kultur, Geschlechtergerechtigkeit und der jungen Generation zu einem sozialen
Wandel beizutragen. Nachhaltigkeit auf ganzer Linie - ökologisch, sozial, wirtschaftlich. So zumindest das Versprechen. Eingehalten wird es wohl nicht überall, mäkeln ritualisiert Kritiker. red/epd
3.02.2026 • 19:11 Uhr
Automobiles Museum PS Speicher Einbeck: Stifter Rehkopf haute bislang 72 Millionen Euro in das Projekt - 2025 waren es wieder 1,8 Millionen Euro
Es sind Zahlen wie von einem anderen Stern. Eine Superlative von finanzieller Förderung für eine Vorzeigeprojekt erster Klasse in Südniedersachsen. Für den Aufbau und Betrieb von Europas größten Museums für Automobil- und Motorrad-Oldtimer, das ist der PS Speicher in Einbeck, hat sein Initiator, Sammler, Unternehmer und Stifter, Karl-Heinz Rehkopf, bislang sage und schreibe 72 Millionen Euro investiert.
Von diesem persönlichen Einsatz des fast 90-jährigen Stifters berichtete jüngst Jan Kalbfleisch, Vorstand der Stiftung, in einem beeindruckenden Vortrag auf einer CDU-Mitgliedervesammlung im Hotel Panorama. Und Rehkopf hat diese spektakuläre Förderung im vorigen Jahr mit weiteren 1,8 Millionen Euro ein weiteres Mal getobt.
Was passiert nach Rehkopf
mit der Förderung des
gesamten Projektes?
Diese beispiellose finanzielle Förderungen einer einzelnen Persönlichkeit hat Jan Kalbfleisch in seinem Vortrag einerseits zu Dank und Wertschätzung gegennüber dem Stifter veranlasst, andererseits aber auch zu einer nachdenklichern Interpretation veranlasst. Was passiert nach Herrn Rehkopf, deutete Kalbfleisch eine große Herausforderung für alle an, die sich der Zukunftssicherung des PS Speichers ernsthaft verpflichtet fühlen. Der Manager appellierte an Akteure inEinbeck und in der Region Südniedersachsen, sich dieser Herausforderung zu stellen und die Zukunft des PS Speichers nach Kräften persönlich, gemeinschaftlich, finanziell und ideal im Sinne des Stifters nachhaltig zu unterstützen.
In ähnlicher Weise äußerte sich auf der CDU-Mitgliederversammlung der Ratsfraktionsvorsitzende Dirk Ebrecht. Es bedürfe großer Anstrengungen auch des neuen Stadtmarketings in Einbeck, sich dieser Zukunftssicherung des PS Speichers beherzt anzunehmen. red/ Fotos: FisWMG
3.02.2026 • 18:45 Uhr
Armutskonferenz fordert Schritte gegen soziale Ausgrenzung
Rund 16 Prozent der Menschen in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes armutsgefährdet. Die jüngsten Zahlen alarmieren die Landesarmutskonferenz in Niedersachsen: Sie fordert eine veränderte Wirtschaftspolitik.
Angesichts neuer Zahlen zur Armutsgefährdung in Deutschland fordert die niedersächsische
Landesarmutskonferenz von der Politik wirksame Schritte gegen Armut und soziale Ausgrenzung. «Armut ist nicht abstrakt», sagte Geschäftsführer Fabian Steenken am Dienstag in Hannover: «Sie bedeutet, dass Kinder keine Winterjacke haben, dass Familien aus
Kostengründen nicht ausreichend heizen können und dass Haushalten das Geld für Miete und Lebensmittel immer häufiger nicht mehr reicht.»
Die Folge seien Existenzängste, drohender Wohnungsverlust, Vereinsamung und zunehmende gesundheitliche Probleme. «Diese Entwicklung ist Ausdruck einer verfehlten Politik», kritisierte
Steenken.
# Mehr als 16 Prozent
sind armutsgefährdet
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist die Armutsgefährdungsquote bundesweit gestiegen. Rund 13,3 Millionen Menschen hätten zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze gehabt. Das entsprach 16,1 Prozent der Bevölkerung. Ein Jahr zuvor hatte die Armutsgefährdungsquote noch bei 15,5 Prozent gelegen. epd
3.02.2026 • 18:22 Uhr
Die gute Nachricht! Das Northeimer Hallenbad kann ab Dienstag, 3. Februar 2026, zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden
Mit Blick auf die dichte Schneedecke auf den Dächern hat die Northeimer Sport und Freizeit GmbH (NomSF) das Hallenbad in der Stadt Northeim am Donnerstagnachmittag vorübergehend geschlossen. Diese Entscheidung erfolgte vorsorglich auf Empfehlung des Statikers.
Mit dem einsetzenden Tauwetter sind das Schwimmbad und die Sauna wieder nutzbar.
Das Bäderteam bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis und freut sich, seine Schwimm- und Saunagäste wieder begrüßen zu dürfen.
3.02.2026 • 12:29 Uhr
Entsorgung-Skandal: Ein Dutzend Container und die Altkleider liegen im Schnee
Das Problem mit den Altkleidercontainern ist kreisweit längst zu einem handfesten Entsorgungsskandal ausgeartet. Immer wieder schicken uns Leserinnen und Leser diese deprimierenden Dokumente von überfüllten Altkleidercontainern. Das Umfeld wird wie ein Müllablageplatz missbraucht.
Die neuerlichen Dokumente dieser häßlichen Stadtbilder in Südniedersachsen stammen vom Kuncdenparkplattz bei NETTO in Bovenden. Der Platzeigentümer und auch die Ordnungsbehörden scheinen ohnmächtig zu sein. Das Problem wird einfach nicht konsequent angepackt. red
3.02.2026 • 12:21 Uhr
Tierschicksal: Süße Coco vermisst - und das bei dieser Eiseskälte!
Was für ein trauriges Tierschicksal: Coco ist auf Anschlagblätter als vermisst gemeldet. Man stelle sich vor, die Katze muss bei der aktuellen Eiseskälte draußen leiden.
Wer das niedliche Tiere gesehen oder aufgenommen hat sollte sich bei bei den angegebenen Kontaktdaten bitte melden. Die Halter von Coco sind in großer Sorge. red/ Foto: FisWMG
3.02.2026 • 12:17 Uhr
Protestbrief gegen umstrittene Reformpläne der evangelischen braunschweigischen Landeskirche
Gegen die von oben aufgestülpte Strukturreform in der braunschweigischen Landeskirche regt sich Widerstand. Kirchengemeinden wollen nicht hinnehmen, in größeren Einheiten gewissermaßen zu verschwinden. Sie appellieren an die Entscheidungsträger, umzudenken.
Mit einem Protestbrief wollen die Vorstände zweier ländlicher Kirchengemeinden aus dem Kreis Wolfenbüttel die Reformpläne der evangelischen braunschweigischen Landeskirche kippen. Die Kirchenparlamentarier der Synode werden in dem Schreiben, das dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt, aufgefordert, den Beschluss «Eckpunkte zur Strukturreform» auszusetzen und seine Umsetzung vorläufig zu stoppen.
Im vergangenen November hatte die Synode als gesetzgebendes Organ der Kirche den Beschluss auf den Weg gebracht, der unter anderem vorsieht, die Zahl der Propsteien bis 2030 von elf auf vier zu verringern. Diese könnten dann jeweils aus bis zu vier großen
Regionalkirchengemeinden mit mindestens 10.000 Gemeindemitgliedern bestehen. Statt der aktuell noch weit über 200 Ortsgemeinden gäbe es künftig sogenannte «Kirchliche Ortsausschüsse», die die kirchliche Arbeit in den jeweiligen Ortschaften unterstützen sollen.
# «Zerstörung
funktionierender
Strukturen»
Die Vorstände der Gemeinden Dahlum und Börßum sehen darin «eine sinnlose Zerstörung von Strukturen, die an vielen Orten unserer Landeskirche noch funktionieren», sagte der Dahlumer Pfarrer Axel Bothe dem epd. Der Ende Januar an alle Synodalen versendete Brief habe bereits viel positiven Zuspruch auch aus anderen Kirchengemeinden erhalten. «Er soll noch einmal aufrütteln, weil viele Veränderungen schon sehr schnell kommen könnten», betonte Bothe. Erste nicht mehr umkehrbare Veränderungen könnten bereits Anfang 2027 abgeschlossen sein.
Kirchensprecher Michael Strauß verwies darauf, dass sich die neu gewählte Synode erst am Wochenende (6. und 7. Februar) konstituiere - also unter anderem ein Präsidium wähle und Ausschüsse besetze. Die erste reguläre Arbeitssitzung des Kirchenparlaments sei für Anfang Mai angesetzt. Es bleibe abzuwarten, ob sich dann an der Beschlusslage durch den Brief etwas ändere. «Unabhängig davon gibt es Beschlüsse, an die sich die Kirchenregierung und das Landeskirchenamt rechtlich bindend halten müssen.» epd
3.02.2026 • 09:07 Uhr
Neue Filme im Gandeon Kino: „Toteninsel“ und Lindgren fragt „Ist die Menscheit verrückt geworden?“ Für Kids das Mitmachkino!
Düstere Titel und ein Angebot an die jungen Kinobesucher bestimmen das Programmangebot im Bad Gandersheimer Filmtheater Gandeon bis zum 11. Februar 2026. Neu das Mitmachkino. Es schreit geradezu danach, bei solch einer Premiere dabei zu sein. Kinochefin Dr. Trude Poser mit Team haben die Vorbereitungen getroffen. Hinein ins Kinovergnügen. Die kurzen Inhaltsangaben führen in die Filme ein. Wir wünschen beste Unterhaltung!
Toteninsel
Die Sommerferien haben begonnen und Die drei ??? wollen einen Roadtrip
unternehmen. Doch sie aufbrechen wollen, klingelt in der Zentrale das Telefon. Ein unbekannter Anrufer übergibt dem Detektiv-Trio ihren neuesten Fall. Die
Urlaubspläne sind schnell vergessen. Die drei Jungs verfolgen die Spuren und
stoßen auf den Geheimbund Sphinx rund um den mysteriösen Professor
Phoenix. Dessen Gruppe von Archäologen führt illegale Ausgrabungen durch
und verkauft die so gestohlenen Kunstschätze. Sphinx startet bald eine Expedition zu der aktiven Vulkaninsel Makatao, auch als die Toteninsel bekannt…
Disney Channel
Mitmachkino 2026
Kino bedeutet Licht aus, Ruhe und Stillsitzen? Nicht beim DISNEY CHANNEL
MITMACH-KINO! Hier dürfen Kinder eine Stunde lang lautstark mitsingen, tan-
zen, klatschen und rätseln – eben alles, nur nicht leise sein! Auf der großen
Leinwand führt Micky Maus als animierter Gastgeber die Kinobesucher durch
das kunterbunte Programm, das auf die kleinsten Zuschauer im Vorschulalter
ausgerichtet ist und ca. 60 Minuten kindgerechtes Mitmach-Kino bietet.
Astrid Lindgren - Die Menschheit
hat den verstand verloren
Astrid Lindgren, bekannt durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“,
„Michel aus Lönneberga“, „Ronja Räubertochter“, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser/innen. Der Film nähert sich der Autorin auf neue Weise,
widmet sich ihren Tagebüchern, entstanden 1939-1945, und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs. Die
erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen übersetzen Kriegstagebücher lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer im Wäscheschrank verborgen. Sie sind eine einzigartige Dokumentation der Schrecken von Diktatur und Terror. Sie appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit u. Frieden.
3.02.2026 • 09:05 Uhr
In Bad Gandersheim beim ALDI: Diebstahl einer Handtasche aus unverschlossem PKW
Am 02.02.2026, gegen 18:00 Uhr entwendet mindestens ein bislang unbekannter Täter die Handtasche der Geschädigten aus dem unverschlossenen PKW (Seat, grün), abgestellt auf dem Aldi Parkplatz in Bad Gandersheim.
Die Polizei Bad Gandersheim bittet mögliche Zeugen, sich telefonisch unter 05382-95390 zu melden. (ber)
3.02.2026 • 09:04 Uhr
Hager wehrt sich und kontert Klöckner: «Steile These» zu den Öffentlich-Rechtlichen
Bundestagspräsidentin Klöckner wünscht sich mehr „selbstreflektierende Korrektur» bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. ARD-Chef Hager hält ihre Kritik für «raunend» und wenig konkret.
Der ARD-Vorsitzende Florian Hager weist die Kritik von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) am Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender zurück. Klöckner habe zur angeblichen Diskrepanz zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung eine „steile These» formuliert. «Im digitalen Zeitalter trifft das einfach nicht mehr den Punkt. Es gibt so viele veröffentlichte Meinungen», sagte der HR-Intendant Hager der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Dienstag).
Klöckner hatte der «Bild am Sonntag» gesagt: «Ich verteidige den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber er muss sich auch Fragen stellen lassen. Nach der Effizienz, der Neutralität, der
Ausgewogenheit.» Es werde schwierig, «wenn die veröffentlichte Meinung sich immer mehr von der öffentlichen Meinung verabschiedet». Da müsse es bei den öffentlich-rechtlichen Sendern «eine selbstreflektierende Korrektur» geben.
# Wunsch nach
konkreter Kritik
Hager sagte, zum Thema Neutralität ließe sich viel sagen, das Wort komme in der Beschreibung des Auftrags der Sender gar nicht vor. „Dort stehen die Worte Objektivität und Überparteilichkeit», belehrte Hager die Präsidentin. Das müsse Klöckner als früheres Rundfunkratsmitglied des SWR eigentlich wissen.
«Unser Job ist es, allen Menschen ein Angebot zu machen», meinte Hager: «Mit Themen, die sie bewegen, über die sie lachen oder auch weinen können. Mit Geschichten, in denen sie sich wiederfinden. Mit Angeboten, bei denen es um Zuhören und Verstehen geht, nicht darum, zu belehren.»
Kritik stelle man sich. Je konkreter sie sei, «desto besser können wir damit umgehen». «Aber raunend zu fordern, 'man müsse sich Fragen stellen', hilft uns wie im Übrigen auch keiner anderen Institution weiter», sagte der ARD-Vorsitzende. epd
3.02.2026 • 09:02 Uhr
CDU-Wirtschaftsrat verteidigt Papier zum Abbau von Sozialleistungen
Im Streit um den Abbau von Sozialleistungen legt der CDU-Wirtschaftsrat, der die Diskussion angestoßen hat, nach: Generalsekretär Wolfgang Steiger rechtfertigt die weitreichenden Forderungen seines Verbandes.
Der Wirtschaftsrat der CDU hält trotz massiver Kritik an seiner Forderung nach Einschnitten bei sozialpolitischen Leistungen fest. Der Generalsekretär des formell von der CDU unabhängigen Verbandes, Wolfgang Steiger, sprach in der «Augsburger Allgemeinen» (Dienstagausgabe) vom «Ausdruck einer verantwortungsvollen Politik gegenüber Arbeitnehmern». Als Ziel nannte er, dass Sozialausgaben nicht immer weiter anstiegen «und so immer weniger Netto vom Brutto bleibt».
Der parteinahe CDU-Wirtschaftsrat hatte am Wochenende ein Papier unter dem Titel «Agenda für die Arbeitnehmer in Deutschland» veröffentlicht und darin umfassende Einschnitte verlangt. Um einen weiteren Anstieg der Sozialabgaben zu verhindern, will er unter anderem die Mütterrente, die Rente mit 63 und die Grundrente streichen. Das Arbeitslosengeld soll demnach grundsätzlich nur noch für ein Jahr ausgezahlt werden.
# Zahnarztkosten
nicht mehr
von der Kasse?
Steiger warb auch für die umstrittene Forderung, zahnärztliche Leistungen künftig nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlen zu lassen: Der Leistungskatalog der Krankenkassen sei «einer von mehreren möglichen Ansatzpunkten, über die es eine ehrliche Debatte braucht», betonte Steiger.
Die Vorschläge des Wirtschaftsrates hatten seit ihrem Bekanntwerden für viel Kritik gesorgt, darunter vom Arbeitnehmerflügel der CDU. Auch am Dienstag äußerten sich mehrere Politikerinnen ablehnend. So sagte die Grünen-Fraktionschefin im Bundestag, Katharina Dröge, der «Augsburger Allgemeinen»: «Ich finde es absolut elitär, zu behaupten, dass eine Zahnbehandlung ein Luxus sei, der privat bezahlt werden sollte.»
# Linke: «Tritt ins
Gesicht
der Menschen»
Die Linken-Fraktionschefin im Bundestag, Heidi Reichinnek, kritisierte in den Zeitungen des „RedaktionsNetzwerks Deutschland», was aus den Reihen der Union zur Reform bestehender Systeme vorgebracht werde, sei nichts anderes «als ein Tritt ins Gesicht der Mehrheit der Menschen im Land». Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, wies die Vorschläge des Wirtschaftsrates im Gespräch mit derselben Mediengruppe ebenfalls zurück: Zahnarztbehandlungen vollständig zu privatisieren, sei «eine äußerst schlechte Idee», zumal sehr viele zahnärztliche Leistungen schon jetzt privat bezahlt werden müssten. epd
3.02.2026 • 09:00 Uhr
Missbrauch: Mahnmal im Paderborner Dom will Betroffenen Stimme geben
Mit einem künstlerisch gestalteten Mahnmal im Paderborner Dom machen Kirche und Betroffenenvertretung auf Menschen aufmerksam, die sexuellen Missbrauch erlitten haben. Der Gedenkort soll zur Interaktion und Auseinandersetzung ermutigen.
Ein neuer Gedenkort zur Mahnung und Erinnerung an Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kirche wird am 2. März im Paderborner Dom öffentlich vorgestellt. Das Mahnmal des Kölner
Künstlers Christoph Brech trage den Namen «memory - Aufdecken +
Erinnern», teilte das Erzbistum Paderborn am Montag mit. Herzstück des Gedenkortes in der Brigidenkapelle ist demnach ein Tisch, der dem Memory-Spiel nachempfunden ist. Unter drehbaren Feldern finden sich Paare von Texten und Bildern, die Betroffene als persönliche Zeugnisse eingebracht haben.
Der Künstler Brech habe das Mahnmal in enger Abstimmung mit dem Erzbistum, dem Metropolitankapitel und der Unabhängigen Betroffenenvertretung geschaffen, hieß es. Der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz betonte, der Gedenkort hole «die Menschen, die
sexuellen Missbrauch erleiden mussten, in den Raum unserer Bischofskirche und macht ihre Stimmen hörbar». Das Mahnmal solle auch die Schuld der Täter aufzeigen und das Versagen der Institution Kirche im Umgang mit sexualisierter Gewalt bekennen. epd
3.02.2026 • 08:59 Uhr
Nörten-Hardenberg: Einbruch in Einfamilienhaus - Zeugenaufruf der Polizei!
Tatort:,Nörten-Hardenberg/ Ortsteil Angerstein, Alte Straße, Tatzeitraum: Montag, 02.02.2026, 04.50 Uhr - 14.15 Uhr. Die Polizei berichtet: Mindestens eine bislang unbekannte Person verschaffte sich durch gewaltsames öffnen eines Kellerfensters Zutritt zu einem Einfamilienhaus in der Alte Straße in Angerstein. Innerhalb des Hauses wurden mehrere Räume nach möglichem Diebesgut durchsucht. Anschließend verließ die unbekannte Person das Wohnhaus in unbekannte Richtung.
Der Wert des entstandenen Schadens ist derzeit noch unbekannt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil
3.02.2026 • 08:54 Uhr
BürgerGesundheitsPark Bad Gandersheim: Neuer Behandlungsraum für hausärztliche Praxis geschaffen - für Ernstfallbehandlung
Stell Dir vor Du verletzt Deinen Daumen zuhause an der Brotmaschine... Blut, Wunde, Schmerzen. Und jetzt die Frage: Ab zur Notfallversorgung nach Einbeck oder in den BürgerGesundheitspark vor Ort in Bad Gandersheim? Jüngst ist so ein Fall passiert. Und dann passierte das:
In der hausärztlichen Praxis im BürgerGesundheitsPark (im ehemaligen Krankenhaus) reagierte das Personal blitzschnell. Und die zuständige Ärztin versorgte die blutende Wunde kompetent mit einem Druckverband in einem niegelnagelneuen Behandlungszimmer ihrer Praxis im ersten Stock des ehemaligen Krankenhauses. Außerdem beruhigte sie die Patientin. "Eine Überweisung zum Handchirurgen ist nicht angesagt! Das wird schon wieder! Die Schnittwunde heilt wieder zu". In der Zwischenzeit ist alle zwei Tage eine Wundversorgung in der Praxis erfolgt. Alles in dem extra neu eingerichteten Behandlungszimmer.
Erleichterung bei der Patientin. Gut, dass es den BürgerGesundheitsPark ins Bad Gandersheim gibt. Und gut, dass er immer mehr von den Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Umland angenommen wird. Denn neben der hausärztlichen Praxis gibt es weitere wichtige Gesundheitsdienstleistungen in dem Haus! red/Foto: FisWMG
2.02.2026 • 19:37 Uhr
Und wieder ist der Tunnel Bovenden dicht! Bis Mittwoch, weil ver.die Tunnelzentrale bestreikt!
Heute wieder lange Autoschlangen auf der alten B3 zwischen Göttingen, Bovenden bis nach Nörten. hin und zurück. Alle Autofahrer, die sonst die schnelle B3 neu durch den Straßentunnel Bovenden benutzen, befuhren die Umgehungsstrecke. Mit mehr Aufwand an Zeit, Kosten für Sprit und Klima und Nerven.
Wieder lässt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Muskeln spielen. An empfindlicher Stelle, das ist die Zentralsteuerung von Tunneldurchfahrten in Südniedersachsen, befinden sich die Tunnelmanager (alles ver.di Mitglieder) im Warnstreikstreik. Sie drücken damit die kommunalen Arbeitgeber. ver.di verlangt von denen eine saftige Lohnerhöhung von 12 Prozent. Zeigen die Arbeitgeber keine Bewegung, wird dem Vernehmen nach weiter warngestreikt. Und dann bleiben die Straßentunnel in Südniedersachsen wieder dicht. red/Foto(/Video: FisWMG
2.02.2026 • 19:25 Uhr
FDP-Ortsverband lädt zum offenen After-Work-Treffen in Hardegsen ein
Hardegsen. Der FDP-Ortsverband Hardegsen-Uslar-Bodenfelde (FDP-HUB) startet ein neues Veranstaltungsformat und lädt am Mittwoch, 12. Februar 2026, zu einem offenen After-Work-Treffen ein. Beginn ist um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Neue Liebe“ in Hardegsen (Lange Str. 21, 37181 Hardegsen).
Mit dem neuen Format möchte der Ortsverband den bisherigen Stammtisch weiterentwickeln und den politischen Austausch offener gestalten.
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Mitglieder, sondern ausdrücklich auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus der Region.
Der Veranstaltungsort bleibt dabei bewusst unverändert. Die „Neue Liebe“ in Hardegsen dient seit Jahren als bewährter Treffpunkt des Ortsverbands.
Neu ist der offene Charakter des Abends, der Raum für Gespräche, Vernetzung und einen ungezwungenen Austausch bieten soll.
Das After-Work-Treffen in Hardegsen bildet den Auftakt einer geplanten Veranstaltungsreihe, die künftig auch in anderen Orten des Ortsverbandsgebiets stattfinden soll.
Der Startschuss erfolgt jedoch bewusst in Hardegsen.
Zur besseren Planbarkeit der Gastronomie wird um eine vorherige Anmeldung gebeten:
https://zoky.io/a75a0
2.02.2026 • 11:52 Uhr
Gesundheitsminister Philippi kritisiert Vorschlag zur Kürzung von Zahnarztleistungen bei gesetzlich Versicherten: „Gesellschaftspolitisch und gesundheitspolitisch eine Dreistigkeit“
Der Niedersächsische Gesundheitsminister und diesjährige Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Dr. Andreas Philippi, kritisiert die gegenwärtige Diskussion um Kürzungen von Zahnarztleistungen bei gesetzlich Versicherten:
„Der Vorschlag ist gesellschaftspolitisch und gesundheitspolitisch eine Dreistigkeit. Die aktuellen Forderungen, dass gesetzlich Versicherte den Großteil der Zahnarztkosten selber übernehmen sollen, können nicht ernst gemeint sein. Über 90 Prozent aller Menschen in Deutschland sind gesetzlich versichert und wären von dieser unsozialen Maßnahme betroffen. Ernsthafte Reformen im Gesundheitswesen müssen solidarisch angegangen werden und der Sozialstaat als Ganzes verstanden werden. Der Vorschlag, dass Patientinnen und Patienten vermehrt über private Absicherungen ihre Gesundheitskosten absichern, führt an der finanziellen Lebensrealität der meisten Menschen vorbei. Zahngesundheit darf kein Luxus sein. Gute Zähne sind die Voraussetzung für eine gute allgemeine Gesundheit.“
Hintergrund:
Derzeit werden die meisten Maßnahmen zur Früherkennung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten von den Krankenkassen bezahlt. Wie bei den anderen Versicherungsleistungen gilt das Umlageprinzip. Die anfallenden Kosten werden durch die laufenden Beitragseinnahmen gedeckt. Der CDU-Wirtschaftsrat hat in einem am Wochenende öffentlich gewordenen Papier erhebliche Streichungen von Sozialleistungen und Steuern vorgeschlagen. In dem Papier wird u.a. auch vorgeschlagen, Behandlungen beim Zahnarzt aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen. red/Foto: FisWMG
2.02.2026 • 11:49 Uhr
Rauchentwicklung auf der Autobahn bemerkt - PKW brennt plötzlich völlig aus
Zum Brand eines PKW kam es am Samstag, 31.01.2026, auf der L837 nahe dem Warburger Ortsteil Welda (Landkreis Höxter).
Ein 57-jähriger Wuppertaler war zuvor mit dem Fahrzeug auf der A44 in Richtung Kassel unterwegs. Da er kurz vor der Anschlussstelle Warburg einen deutlichen Leistungsverlust des PKW und eine Rauchentwicklung im Bereich des Motors bemerkte, fuhr er von der Autobahn ab.
Nachdem er wenige Meter hinter der Autobahnausfahrt auf der L837 zum Stehen gekommen war, versuchte er zunächst eigenständig, den Brand im Motorraum des Fahrzeugs zu löschen. Als ihm dies nicht gelang, verständigte er die Feuerwehr.
Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte stand der PKW dann bereits in Vollbrand. Das zu diesem Zeitpunkt schon völlig ausgebrannte Fahrzeug wurde im weiteren Verlauf abgelöscht, die L837 musste für die Dauer der Maßnahmen voll gesperrt werden.
Durch den PKW-Brand entstand Sachschaden im vierstelligen Bereich, Personen kamen nicht zu Schaden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Reste des PKW durch ein Abschleppunternehmen vom Brandort abtransportiert. (DL). Foto: Polizei
2.02.2026 • 11:44 Uhr
Durchsuchungsmaßnahmen zu unerlaubtem Anbau von Cannabis-Droge
Die Polizei berichtet soeben: Am Freitag (30.01.2026) durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei in Meiborssen (Landkreis Holzminden) zwei Objekte. Zuvor gab es Hinweise auf illegalen Anbau von Cannabis.
Gegen 06:00 Uhr vollstreckten die Beamten zwei Durchsuchungsbeschlüsse. In einem Objekt bestätigte sich der Verdacht auf unerlaubten Anbau von Cannabis. Hier wurden ca. 200 Pflanzen sichergestellt. In einem weiteren Objekt fanden Polizisten eine Anlage zur Vorbereitung für den Anbau von Cannabis.
Bei den Maßnahmen wurde ein 53-Jähriger festgenommen und für weitere Maßnahmen zur Dienststelle nach Holzminden gebracht.
Ein 34 Jahre alter Mann, der mit dem unerlaubten Anbau von Cannabis in Verbindung gebracht werden konnte, wurde durch Polizisten im Bereich Harburg ausfindig gemacht und ebenfalls vorläufig festgenommen.
Die Maßnahmen und Ermittlungen der Polizei Holzminden dauern an. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim prüft derzeit die Voraussetzungen für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls.
2.02.2026 • 11:41 Uhr
B64 zwischen Eschershausen und Holzminden: Tödlicher Verkehrsunfall nach medizinischem Notfall
Die Polizei berichtet soeben: Bereits am vergangenen Donnerstagmorgen (29.01.2026), gegen 08:30 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen und Holzminden zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 53-jähriger Mann mit einer Sattelzugmaschine samt Auflieger die B64 in Fahrtrichtung Holzminden. Während der Fahrt erlitt dieser einen medizinischen Notfall und geriet mit seinem Fahrzeug zunächst nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte mit der Schutzplanke und kam anschließend zum Stillstand.
Der Fahrzeugführer wurde von Ersthelfern bewusstlos auf dem Fahrersitz aufgefunden. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann später in einem Krankenhaus.
Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten durch die Feuerwehr blieb die Bundesstraße bis in den Nachmittag voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
2.02.2026 • 11:39 Uhr
Auf der B6: Laster-Gespann rammt und demoliert Ampelanlage
Die Polizei Goslar berichtet soeben: Bereits am vergangenen Mittwochnachmittag kollidierte ein Lkw-Gespann auf der Bundesstraße 6 mit einer Ampelanlage und beschädigte diese dabei erheblich.
Gegen 16.40 Uhr befuhr das Gespann die B 6 in Richtung Goslar und stieß in Höhe Erdbeerfeld Jerstedt aufgrund Überhöhe gegen den Arm der dortigen Ampel, wobei diese erheblich beschädigt wurde. Der 53-jährige Fahrzeugführer setzte seine Fahrt in Richtung Bad Harzburg fort und kollidierte dabei vermutlich noch mit mehreren Brückenteilen, bevor er im Verlauf der Bundesstraße gestoppt werden konnte. Die aufnehmenden Polizeibeamten stellten fest, dass das Gespann um 45 cm zu hoch beladen worden war.
Der entstandene Gesamtschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Bis zur Ent- und Umladung wurde die Weiterfahrt untersagt und verschiedene Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Verkehrsteilnehmer, die Hinweise zu diesem Ereignis geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Goslar unter der Telefonnummer (05321) 3390 in Verbindung zu setzen.
2.02.2026 • 11:36 Uhr
Umfangreichen Gewerbe- und Glücksspielkontrollen im Stadtgebiet von Göttingen - Erneut zahlreiche Verstöße!
Im Rahmen einer gemeinsamen Gewerbe- und Glücksspielverbundkontrolle haben Polizei, Zoll und die Stadt Göttingen am Donnerstagabend (29.01.2026) zwischen 16:00 und 22:00 Uhr insgesamt zehn gastronomische Betriebe im Stadtgebiet Göttingen überprüft. Ziel der Maßnahmen war die Kontrolle der Einhaltung gewerbe-, glücksspiel-, jugend-, steuer- sowie ordnungsrechtlicher Vorschriften.
Im Zuge der Kontrollen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Unter anderem stellten die Einsatzkräfte mehrere illegale Geldspielautomaten sicher und leiteten entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. So wurden Verstöße unter anderem gegen das Jugendschutzrecht, das Nichtraucherschutzgesetz, die Niedersächsische Bauordnung, das Waffengesetz sowie arbeits- und datenschutzrechtliche Bestimmungen festgestellt.
Außerdem wurden einzelne Shishabars kontrolliert. Dabei wurden neben baulichen und brandschutzrechtlichen Mängeln auch erhöhte Kohlenmonoxidwerte festgestellt, die über den zulässigen Belastungsgrenzwerten lagen. In einem Fall wurde die Ausgabe von Wasserpfeifen untersagt, bis ein ordnungsgemäßer Betrieb gewährleistet ist. Zudem wurden insgesamt rund 25 Kilogramm unversteuerter Tabak aufgefunden und beschlagnahmt, in mehreren Fällen besteht der Verdacht der Steuerhinterziehung.
Die überwiegende Mehrheit der angetroffenen Personen zeigte sich während der Maßnahmen kooperativ. Nur in einem Einzelfall drohte eine Person im Zusammenhang mit den polizeilichen Maßnahmen mit Gewalt gegenüber den Einsatzkräften, weshalb ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet wurde. Zu einer tatsächlichen Gewaltanwendung kam es nicht.
"Aus polizeilicher Sicht handelte es sich insgesamt um einen sehr erfolgreichen Einsatz, der die Bedeutung derartiger Verbundkontrollen zur Gewährleistung von Verbraucher-, Jugend- und Gesundheitsschutz sowie zur Bekämpfung illegaler Geschäftspraktiken unterstreicht. Wir arbeiten hier eng zusammen.", so Einsatzleiter Polizeirat Luis-Miguel Herrmann.
Die Polizei kündigt an, auch künftig vergleichbare Kontrollen im Stadtgebiet Göttingen mit ihren Netzwerkpartnern durchzuführen, um gemeinsam bestehende Regelungen konsequent durchzusetzen und die Sicherheit sowie den Schutz der Bevölkerung weiter zu stärken und kriminellen Strukturen konsequent entgegenzutreten.
2.02.2026 • 11:34 Uhr
Neues Klimaschutz-Dashboard ist jetzt verfügbar
Der Landkreis Northeim hat die Fortschreibung der Energie- und Treibhausgasbilanz auf Landkreisebene für das Jahr 2023 vorgestellt. Die aktualisierten Ergebnisse sowie die Vergleichsdaten aus dem Jahr 2019 stehen ab sofort im neuen Klimaschutz-Dashboard zur Verfügung.
Das Klimaschutz-Dashboard ist eine dynamische Anwendung und bündelt zentrale Kennzahlen zu Energieverbräuchen und Treibhausgasemissionen im Landkreis Northeim. Die Daten sind differenziert nach Energieträgern und Sektoren aufbereitet und ermöglichen eine transparente Einordnung der Entwicklungen innerhalb des Kreisgebiets. Ergänzend wird die erneuerbare Strombereitstellung dem Gesamtenergieverbrauch gegenübergestellt.
Die Ergebnisse werden über Grafiken und vergleichbare Indikatoren visualisiert und schaffen eine fundierte Grundlage für Monitoring, Steuerung und Weiterentwicklung der Klimaschutzaktivitäten. Darüber hinaus bildet das Dashboard die Temperaturentwicklung im Landkreis Northeim über einen Zeitraum von rund 140 Jahren in Form von Wärmestreifen ab und ordnet die aktuellen Klimadaten in einen langfristigen Kontext ein.
Mit dem neuen Klimaschutz-Dashboard stärkt der Landkreis Northeim die datenbasierte Entscheidungsfindung und erhöht die Transparenz im kommunalen Klimaschutz.lpd
2.02.2026 • 11:33 Uhr
Neues Klimaschutz-Dashboard ist jetzt verfügbar
Der Landkreis Northeim hat die Fortschreibung der Energie- und Treibhausgasbilanz auf Landkreisebene für das Jahr 2023 vorgestellt. Die aktualisierten Ergebnisse sowie die Vergleichsdaten aus dem Jahr 2019 stehen ab sofort im neuen Klimaschutz-Dashboard zur Verfügung.
Das Klimaschutz-Dashboard ist eine dynamische Anwendung und bündelt zentrale Kennzahlen zu Energieverbräuchen und Treibhausgasemissionen im Landkreis Northeim. Die Daten sind differenziert nach Energieträgern und Sektoren aufbereitet und ermöglichen eine transparente Einordnung der Entwicklungen innerhalb des Kreisgebiets. Ergänzend wird die erneuerbare Strombereitstellung dem Gesamtenergieverbrauch gegenübergestellt.
Die Ergebnisse werden über Grafiken und vergleichbare Indikatoren visualisiert und schaffen eine fundierte Grundlage für Monitoring, Steuerung und Weiterentwicklung der Klimaschutzaktivitäten. Darüber hinaus bildet das Dashboard die Temperaturentwicklung im Landkreis Northeim über einen Zeitraum von rund 140 Jahren in Form von Wärmestreifen ab und ordnet die aktuellen Klimadaten in einen langfristigen Kontext ein.
Mit dem neuen Klimaschutz-Dashboard stärkt der Landkreis Northeim die datenbasierte Entscheidungsfindung und erhöht die Transparenz im kommunalen Klimaschutz.lpd
2.02.2026 • 11:28 Uhr
Gleichstellungswoche im Landkreis Northeim vom 02. März bis 05. März 2026 - Gemeinsam für Gleichstellung in herausfordernden Zeiten
In einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche, wachsender Unsicherheiten und zunehmender Polarisierung ist Gleichstellung wichtiger denn je. „Gleichstellung ist kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein für eine demokratische, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Nur dort, wo alle Menschen unabhängig vom Geschlecht berücksichtigt werden und ihre Erfahrungen einfließen, können gerechtere, passendere Lösungen für einen Großteil der Gesellschaft entstehen. Die diesjährige Gleichstellungswoche vom 2. bis zum 5. März 2026 im Landkreis Northeim setzt genau hier an und lädt mit einem vielfältigen Programm zum Informieren, Austauschen und Mitmachen ein.
Den Auftakt bildet am Montag, 02.03., um 19:00 Uhr, die Filmvorführung „Die Unbeugsamen 2“, die eindrucksvoll zeigt, wie Frauen in der Politik und Gesellschaft für Teilhabe, Sichtbarkeit und Rechte kämpfen – und warum diese Kämpfe bis heute relevant sind.
Am Dienstag, 03.03., von 9:00 bis 13:30 Uhr folgt der Workshop „Generationen verbinden: Erfolgreiche Führung in altersgemischten Teams“ von Swaantje Hinrichs-Stark. Er bietet praxisnahe Impulse für moderne Arbeitswelten, in denen Diversität als Stärke verstanden und aktiv gestaltet wird. Ein weiterer Programmpunkt ist ein Vortrag zum Thema Mental Load, der sich am Dienstag von 17:00 bis 18.30 Uhr anschließt. Der Online-Vortrag von Laura Fröhlich beleuchtet wie unsichtbare Sorge- und Organisationsarbeit insbesondere Frauen belastet und welche gesellschaftlichen Strukturen dahinterstehen.
Ein besonderes Highlight der Woche ist die Vernissage der Wanderausstellung „frauenOrte Niedersachsen“ am Mittwoch, 04.03., von 17:00 bis 18:00 Uhr im Heimatmuseum Northeim. Die Ausstellung macht Frauen sichtbar, die Geschichte geschrieben haben, und zeigt, wie sehr ihre Leistungen bis heute unser gesellschaftliches Leben prägen – oft ohne angemessene Würdigung. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums vom 5. bis 27. März besucht werden.
Ausklang der Woche bildet am Donnerstag, 05.03. von 19:00 bis 20:00 Uhr, die Online-Yogastunde: Entspannungsreise zu den weiblichen Archetypen mit Inge Mascher.
Die Gleichstellungswoche macht deutlich: Gleichstellung ist kein „Frauenthema“, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Gleichstellung kann nur gelingen, wenn alle Geschlechter gemeinsam Verantwortung übernehmen, bestehende Strukturen hinterfragen und neue, mutige Wege der Zusammenarbeit entwickeln“, betont die Gleichstellungsbeauftragte Julia Kögler. Gerade in aktuellen Zeiten braucht es Dialog, Solidarität und das gemeinsame Engagement für gleiche Chancen, gleiche Rechte und gleiche Wertschätzung. Fehlende Gleichstellung befeuert Häusliche Gewalt, vergrößert die Unterschiede beim Lohn sowie der Rente und sorgt weiterhin dafür, dass Frauen tagtäglich struktureller Benachteiligung ausgeliefert sind.
Die Veranstalter*innen laden alle Interessierten unabhängig vom Geschlecht herzlich ein, an der Gleichstellungswoche teilzunehmen und ein starkes Zeichen für Gleichstellung, Vielfalt und Zusammenhalt zu setzen. Anmeldungen sind möglich unter: https://www.landkreis-northeim.de/GlWo26
lpd
2.02.2026 • 11:23 Uhr
Karnevalisten in Hollenstedt trotzen dem Winter mit einem tollen Safari-Wagen und weiteren heißen Motiven!
Bunte Vielfalt und heitere Stimmung auf den Straßen der Karnevalshochburg in Hollenstdt. Trotz der Winterlichkeit zelebrierten die Narren dort vorigen Samstag einen beeindruckenden Karnevalsumzug. Der originelle Safarieinschlag der Karnevalisten aus Hohnstedt gehörte zu einem Höhepunkt des tollen Auflaufs in Hollenstedt - der hier mit einigen schönen Motiven gezeigt wird. red
2.02.2026 • 11:22 Uhr
Das fiel auf! Angetrunkener Mann fuhr zu langsam! Autobahnpolizei stoppt ihn und lässt ihn pusten!
Am Samstagmittag gegen 13 Uhr fiel den Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim auf der A39 bei Baddeckenstedt ein Pkw auf, der den Baustellenbereich mit einer Geschwindigkeit von teilweise nur 50 km/h befuhr.
Das Fahrzeug wurde daraufhin durch die Polizeibeamten auf dem Autohof Westerlinde kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der 45-jährige Fahrzeugführer aus Hannover unter dem Einfluss von Alkohol stehen könnte.
Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen beweiskräftigen Wert von 0,82 Promille. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde gegen ihn ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. dre
2.02.2026 • 11:21 Uhr
Auf den Spuren eines herrlichen Winters…!
Es waren einfach schöne Erlebnisse im Schnee: ob im verschneiten Clausthal-Zellerfeld mit seinen weißen Wiesen. Eindrucksvoll bei einem Spaziergang die süßen Schneespitzen im Bad Gandersheimer Kurpark anzuschauen. Im zugeschneiten Weendebogen in Göttingen hat ein Vati mit seinen Kindern einen prachtvollen Schneemann gebaut. Überall sichtbare Spuren eines prachtvollen Winters - so wie Klein und Groß ihn lieben und genießen! red/Fotos: FisWMG
2.02.2026 • 11:19 Uhr
Alle Jahre wieder… Tempolimit zum schnellen Klimaschutz gefordert
«Tempolimit jetzt!» Das fordern erneut Verbände von der Bundesregierung. Zum Schutz des Klimas dringt ein Aktionsbündnis mal wieder auf ein umstrittenes Tempolimit auf deutschen Straßen. «Denn das Tempolimit ist die effektivste Klimaschutzmaßnahme im Verkehrsbereich, die sofort wirkt und so gut wie keine Kosten verursacht», heißt es in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz, Verkehrsminister Patrick Schnieder (beide CDU) und Umweltminister Carsten Schneider (SPD). Zugleich rette ein Tempolimit Menschenleben, weil die Zahl schwerer Unfälle sinke, argumentieren unter anderem die Deutsche Umwelthilfe, der Verkehrsclub Deutschland und die Gewerkschaft der Polizei.
# Bezug zu
Gerichtsurteil
Der am Montag veröffentlichte Brief nimmt Bezug auf das jüngste Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Die darin festgeschriebenen Maßnahmen reichten nicht aus, um das nationale Klimaziel 2030 zu erreichen, befand das Gericht. Das Verbändebündnis schlussfolgert: «Ohne konsequente
Tempolimits ist die im Koalitionsvertrag verankerte Vision Zero schlicht nicht erreichbar.»
Von einem Tempolimit wird dem Vernehmen nach in der Gerichtentscheidung überhaupt nichts direkt erwähnt, gilt es festzuhalten.
Dennoch wiederholen die Klimalobbyisten : Es brauche ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, eine Absenkung der Höchstgeschwindigkeit außerorts auf 80 km/h und eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerhalb von Ortschaften. Damit ließen sich nahezu kostenfrei und sofort bis zu 11,7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen im Verkehrssektor pro Jahr einsparen, führt das Bündnis an, dem unter anderem auch Greenpeace und der Sozialverband VdK angehören. red/epd
2.02.2026 • 11:17 Uhr
Wegen Alterung der Gesellschaft mehr Krebstote
Rund 230.000 Menschen sind 2024 in Deutschland an Krebs gestorben. Das waren etwa zehn Prozent mehr als 20 Jahre zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mitteilte. Der Anstieg sei vor allem auf die Alterung der Gesellschaft zurückzuführen.
Das zeige ein anderer Blick auf die Zahlen: 2024 kamen auf 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner 273,5 Krebstote. 20 Jahre zuvor waren es noch 322,4.
# Erkrankung
seltener
mit Todesfolge
Krebs führt laut Bundesamt gerade bei Menschen im jüngeren und mittleren Alter seltener zum Tod als noch vor 20 Jahren. Ursachen dürften verbesserte Behandlungsmethoden, Möglichkeiten zur Früherkennung und Prävention sein. epd
2.02.2026 • 11:11 Uhr
Abba und Udo Jürgens im fantastischen Kaisersaal in Bad Gandersheim gefielen!
Am gestrigen Sonntag war der immer wieder beeindruckende Kaisersaal in Bad Gandersheim einmal mehr passende Kulisse für eine Veranstaltung mit absoluten Gänsehautmomenten.
Der Veranstalter, MuT-Konzerte, präsentierte zahlreiche Welthits von Udo Jürgens und ABBA, emotional gesungen von Marion Wilmer und Christian Heckelsmüller.
Wilmer, die bereits im Oktober 25 in Bad Gandersheim gastierte, ist bekannt durch zahlreiche Musicals, wie Das Phantom der Oper, Elisabeth, Evita uvm. Auch Heckelsmüller ist kein Unbekannter, denn auch ihn kennt man aus Musicals wie Grease oder Cats, um nur mal zwei hervorzuheben.
Durch bereitgelegte Textbroschüren war der gut gefüllte Kaisersaal eingeladen, in die Musikstücke mit einzusteigen.
Dem kamen viele der Besucherinnen und Besucher nach, denn wann hat man schon einmal die Möglichkeit, mit solchen hochkarätigen Interpreten „ein ehrenwertes Haus“ oder „griechischen Wein“ zu besingen.
Aber auch bei den ABBA-Songs war das begeisterte Publikum sehr text - und tonsicher.
Nach einem gut zweistündigen Feuerwerk der Musikgeschichte war unsere schöne Stadt um ein kulturelles Konzert-Highlight reicher.
Ein großes Dankeschön gilt natürlich auch dem Veranstalter MuT Konzerte in Person von Thomas Lubbers, der solch eine grandiose Show und solch außergewöhnliche Künstler in unser beschauliches Bad Gandersheim gebracht hat. red/Foto/Videoclip MS
2.02.2026 • 11:08 Uhr
Karoline Otte setzt auf direkten Austausch am Küchentisch im Wahlkreis
Die grüne Bundestagsabgeordnete Karoline Otte sucht weiterhin das persönliche intensive Gespräch mit den Menschen in ihrem Wahlkreis Northeim-Goslar-Osterode. Im Rahmen ihrer Küchentischgespräche kommt sie regelmäßig mit Bürger:innen aus der Region zusammen, um über aktuelle Herausforderungen, Sorgen und Ideen zu sprechen.
Karoline Otte erklärt: „Mir ist wichtig, nicht nur in Berlin Politik zu machen, sondern auch regelmäßig vor Ort genau hinzuhören. Am Küchentisch entsteht oft ein offener und ehrlicher Austausch über die Themen, die den Alltag der Menschen prägen – von steigenden Kosten für den Einkauf im Supermarkt über die Herausforderung Angehörige zu pflegen bis hin zu Problemen mit Schulbussen und Kitaöffnungszeiten.“ Otte weiter: „Neben ganz konkreten Problemen höre ich auch viele konstruktive Vorschläge und Perspektiven für ein besseres Morgen. Diese Erfahrungen fließen in meine parlamentarische Arbeit ein. Deshalb freue ich mich über jede Einladung aus Northeim, Goslar und Osterode und über weitere Gespräche auf Augenhöhe.“
Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an einem Küchentischgespräch haben, können sich per E-Mail an karo.otte@bundestag.de wenden, um einen Termin zu vereinbaren.
2.02.2026 • 10:57 Uhr
Wegen neuem Zuschauerpodest: Gandersheimer Domfestspiele beginnen Vorverkauf für Studiostücke am 1. April!
Der Kartenverkauf für die Studiobühne der Gandersheimer Domfestspiele im Probenzentrum beginnt am 1. April. „Das ist kein Scherz“, sagen Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Markus Kuhlmann, „wir benötigen leider noch ein wenig Zeit, weil wir für den großen Saal unseres Probenzentrums ein neues Podest für die Zuschauerreihen bauen lassen.“ In Zukunft sind dann platzgenaue Buchungen dort möglich. Auf der Studiobühne sind im Sommer dieses Jahres drei Stücke zu sehen: „Das Bildnis des Dorian Gray“ mit Dominik Müller, „Pure Piaf - Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Roswitha-Ring-Preisträgerin Sylvia Heckendorn sowie „Love Letters“.
Das Programm auf der Studiobühne beginnt mit zwei Abenden (11. und 12. Juli) des konzentrierten Kammerspiels „Love Letters“ von Albert R. Gurney in der Regie von Lukas Keller mit den beiden Theaterbegeisterten Kristin Mössinger-Germer und Lothar Germer, Mitglieder des Extra-Ensembles der Gandersheimer Domfestspiele. Mit einfachsten theatralischen Mitteln wird das Leben zweier Menschen charmant, ironisch, manchmal zynisch, witzig und traurig ohne Pathos und Sentimentalität nachgezeichnet. Ein Leben, von dem nur die Briefe als Zeugnisse einer großen Liebe zurückbleiben.
In einer kraftvollen, modernen Textfassung von Franziska Detrez erweckt Dominik Müller mit seinem neuen Soloabend „Das Bildnis des Dorian Gray“ ab 23. Juli Oscar Wildes berühmten gleichnamigen Roman zu intensivem, packendem Leben. Im Zentrum steht die zeitlose Geschichte eines jungen Mannes, der seine Seele für ewige Jugend verkauft – ein schillerndes Spiel um Schönheit, Verführung, Macht und moralischen Verfall. Es gibt insgesamt acht Vorstellungen dieses Ein-Personen-Stücks.
Schließlich ist noch an vier Abenden vom 8. bis 11. August „Pure Piaf - Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Sylvia Heckendorn zu sehen. Für die Verkörperung der Edith Piaf in „Spatz und Engel“ hat sie 2019 den Roswitha-Ring erhalten. Sylvia Heckendorn erzählt mit Christian Müller am Klavier von den Geschichten in den Chansons und berichtet aus dem Leben der Chanteuse. Stimme und Ausdruck sind von einer kraftvollen Schönheit und packenden Intensität, die keine Haut glatt und kein Herz unbewegt lassen.
Eintrittskarten für die Studiostücke gibt es ab 1. April über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Für alle anderen Produktionen vor der Stiftskirche gibt es natürlich bereits jetzt die Tickets. Öffnungszeiten der Kartenzentrale: Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr.
2.02.2026 • 10:55 Uhr
Bierbrauer leiden! Absatz von Bier sinkt erneut - aktuell um sechs Prozent
Der Bierabsatz in Deutschland ist deutlich gesunken. Kein Wunder , dass die Bierbrauer (auch in Einbeck!) leiden. Die Brauereien und Bierlager hätten für 2025 im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von sechs Prozent gemeldet, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Das sei der stärkste Absatzrückgang seit Beginn der entsprechenden Erhebung im Jahr 1993.
Erstmals fiel der Bierabsatz unter 8 Milliarden Liter, nämlich auf rund 7,8 Milliarden Liter. Darin seien alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten.
# Langfristiger
negativer Trend
Der langfristige Trend habe sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. So setzten die Brauereien und Bierlager 2025 insgesamt 18,9 Prozent oder 1,8 Milliarden Liter weniger Bier ab als zehn Jahre zuvor. 82,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes waren im vergangenen Jahr für den Inlandsverbrauch bestimmt.
Bei den monatlichen Bierabsatzzahlen zeigte sich laut Bundesamt das übliche saisonale Muster: Ebenso deutlich wie der Bierabsatz in den Frühjahrs- und Sommermonaten stieg, ging er im Herbst und Winter wieder zurück. epd
2.02.2026 • 10:50 Uhr
Fördergelder für Innovationen: Kostenlose Beratung unterstützt KMU bei Anträge
Ob neue Produktlinien in der Industrie oder innovative Fertigungsmethoden im Handwerk: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen vor großen Transformationsaufgaben. Um diese finanziell abzusichern, bietet die WRGN (Wirtschaftsförderung Region Göttingen Northeim GmbH) eine für KMU kostenlose Technologieberatung an. Das Ziel: Liquidität sichern und den Mut zur Neuerung belohnen.
Der Weg von einer klugen Idee bis zur praktischen Umsetzung ist oft eine Kostenfrage. „Gerade die Finanzierung von Entwicklungsschritten ist für viele Betriebe – vom produzierenden Gewerbe bis zum modernen Handwerksbetrieb – eine Hürde“, erklärt Dr.-Ing. Markus Reinhold, Technologieberater bei der WRGN. „Doch Bund und Land bieten attraktive Förderprogramme wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) oder regionale Zuschüsse der NBank an. Wir helfen dabei, dieses Geld in die Region zu holen.“
Maßgeschneiderte Unterstützung
für Betriebe – vom Handwerk bis High-Tech
Die WRGN unterstützt kleine und mittlere Unternehmen als Lotse im Förderdschungel – für die Betriebe vollständig kostenlos. Der Service umfasst die Identifikation geeigneter Förderprogramme auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene, die strukturierte Unterstützung bei der Antragsausarbeitung sowie die Vernetzung mit passenden Partnern, etwa Hochschulen oder spezialisierten Unternehmen.
Praxisnahe
Vorhaben im Fokus
Die Fördermittel sind nicht rückzahlbar und decken in der Regel 30 bis 60 Prozent der Projektkosten ab. Für erste Machbarkeitsanalysen sind Förderquoten von bis zu 80 Prozent möglich. Gefördert werden Vorhaben, die Betriebe technologisch und wirtschaftlich zukunftsfähig aufstellen – darunter die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen bis zum Prototyp, die Einführung neuer und effizienterer technischer Verfahren in Produktion und Werkstatt, Projekte zur Energie- und Ressourceneffizienz sowie Dekarbonisierung mit potenziell deutlichen Kostensenkungen, ebenso wie Investitionen in moderne Maschinen und Anlagen als Grundlage für technologisches Wachstum.
Ein starkes Signal für
den Wirtschaftsstandort
„In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Unternehmen von der EU-kofinanzierten Technologie- und Innovationsberatung profitieren“, so Marc Diederich, Geschäftsführer der WRGN. „Wir freuen uns den kleinen und mittleren Unternehmen eine hochwertige Beratung anbieten zu können und damit zugleich weitere Fördermittel in die Region zu holen.“
Unternehmen und Handwerksbetriebe, die ein Projekt planen oder sich unverbindlich informieren möchten, können direkt Kontakt zur WRGN aufnehmen.
Ansprechpartner bei der WRGN:
Holger Mißling, Tel. 0551 - 525497-6
E-Mail: Holger.Missling@wrgn-goe-nom.de
Web: https://wrgn-goe-nom.de/
1.02.2026 • 19:37 Uhr
Kontrolle am Dortmunder Flughafen: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl des Göttinger Amtsgericht gegen Serbin
Die Bundespolizei berichtet soeben: Am 30. Januar stellten Bundespolizisten bei einer Reisenden einen offenen Haftbefehl fest und vollstreckten diesen. Die Verurteilte zahlte die geforderte Geldsumme, verpasste jedoch ihren Flug.
Die serbische Staatsbürgerin erschien am Morgen gegen 09:30 Uhr zur grenzpolizeilichen Kontrolle eines Fluges nach Nis (Serbien). Bei der Überprüfung ihres serbischen Reisepasses stellten die Beamten eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Göttingen fest. Das Amtsgericht Göttingen hatte gegen die 26-Jährige einen Haftbefehl von 50 Tagessätzen zu je 40,00 Euro, ersatzweise 23 Tage Freiheitsstrafe, wegen Betrugs erlassen. Es war eine Restzahlung von 1.795,00 Euro (inklusive der Kosten) offen. Die Beamten nahmen die junge Frau vor Ort fest und brachten sie zur Dienststelle. Nach Eröffnung des Haftbefehls gab die Verurteilte an, den Betrag zahlen zu können. Da der Betrag jedoch erst von einem Freund zur Wache gebracht werden musste, verpasste die in Garbsen Wohnende ihren Flug und durfte die Dienststelle wieder verlassen.
1.02.2026 • 19:20 Uhr
Braunlage: Laster beim beladen mit Pferdmistcontainer umgekippt
Die Polizei Goslar berichtet soeben: Zu einem Arbeitsunfall in Braunlage kam es bereits am Donnerstagmorgen, als ein 60-jähriger Lkw-Fahrer einen vollbeladenen Container auf seinen Lkw laden wollte. Vermutlich weil der Lkw aufgrund des Untergrundes nicht gerade stand, sondern leicht geneigt war, kippte dieser beim Aufladen des vollen Containers nach rechts um. Dabei wurde der Lkw-Fahrer leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Am Lkw entstand Sachschaden; der mit Pferdemist beladenen Container blieb unversehrt.Fotos: Polizei
1.02.2026 • 19:15 Uhr
Klöckner greift Öffentlich-Rechtliche an und fordert «selbstreflektierende Korrektur» bei ARD und ZDF!
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) fordert mehr Selbstkritik bei ARD und ZDF. «Ich verteidige den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber er muss sich auch Fragen stellen lassen. Nach der Effizienz, der Neutralität, der Ausgewogenheit», sagte Klöckner der «Bild am Sonntag». «Und es wird dann schwierig, wenn die veröffentlichte Meinung sich immer mehr von der öffentlichen Meinung verabschiedet», fügte sie hinzu. Da müsse es dann bei den öffentlich-rechtlichen Sendern «eine selbstreflektierende Korrektur» geben.
Zugleich machte Klöckner deutlich, dass sie sich mehr Übertragungen von Bundestagsdebatten wünscht. Auf die Frage, worüber sie sich zuletzt bei ARD- und ZDF geärgert habe, antwortete die CDU-Politkerin: «Ich freue mich, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk es sehr ernst nimmt, auch Bundestagsdebatten zu übertragen. Nicht nur zu den Zeiten, in denen man vielleicht eine Lücke füllen kann.» Manchmal seien Bundestagsdebatten von der Relevanz her für die Bevölkerung wichtiger als manche Sendung aus der Konserve. epd
1.02.2026 • 19:06 Uhr
Fahren unter Alkoholeinfluss und sich von Polizei erwischen lassen
Am 31.01.2026 gegen 16:35 Uhr führte die Polizei Northeim in Nörten-Hardenberg - Angerstein, im Bereich der Hannoverschen Straße, eine allgemeine Verkehrskontrolle bei einem VW-Fahrer durch. Dabei wurde festgestellt, dass der 66-jährige Fahrer aus Bovenden unter Alkoholeinfluss stand.
Da sich der Wert im Bereich der relativen Fahruntüchtigkeit befand, wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ferner wurde die Weiterfahrt untersagt.pel
1.02.2026 • 12:34 Uhr
Neues Tourismus-Büro eröffnet: Hier weitere Hingucker des Tages - Samtene Sessel, bunte Falter und chices Gepard-Jäckchen!
Auch sollte angesichts der bunten Eröffnung des neuen Tourismusbüros eine gewisse Aufmerksamkeit bekommen. Es waren die echten Hingucker des Tages. Das schöne Design der Einrichtung und chice Outfit verantwortlicher Persönlichkeiten fanden in diversen Gesprächen positive Interpretationen.
So beispielsweise die blau samtenen Sessel zum Verweilen. Oder das Farbspiel der bunten Schmetterlinge und Blüten auf dem Teppich des Touribüros. Edel die verzückten wie verspielten Lichtelemente an der Decke. Und eine ganze Fassade in dem Büro ist dem Uralt-Stich mit der Ansicht "Stift Schloß und Stadt Gandersheim vorbehalten.
Wie gesagt ganz chic das im Stil eines Gepardfells gehaltene Jäckchen von Stadtmarketing Managerin Elisabeth Klapproth-Opitz. Die Geschäftsführerin legte gemeinsam mit ihrem Team mit der Gesamt-Präsentation ihres neuen Projektes einen verheißungsvollen Start hin. Jetzt heißt bes so weiter machen! red/Fotos: FisWMG
1.02.2026 • 12:18 Uhr
Kinderspielzeugmarkt auf der Burg Katlenburg vor Gründung der Initiative Freie Waldorfschule
In der Region Katlenburg-Lindau sind Planungen zur Gründungsinitiative eines Fördervereins für eine Waldorfschule und eines Freien Waldorfkindergartens angelaufen. Diesem Ziel dient ein Kinderspielzeug- und Kinder-Kleidermarkt. Er soll am 15.März 2026 auf in der Reithalle auf der Katlenburg stattfinden. Interessenten und Interessierte sollten sich den Termin bereits jetzt vormerken und dann dabei sein. red
1.02.2026 • 12:17 Uhr
Brummifahrer lässt sich von falschen Polizisten austricksen und Bargeld abnehmen - Zeugenaufruf und Präventionstipps
Am Samstagabend, 31. Januar 2026, gaben sich zwei Männer als Polizeibeamte aus und entwendeten von einem Lkw-Fahrer eine größere Bargeldsumme.
Nach bisherigen Erkenntnissen parkte der Geschädigte seinen Lkw auf einem Nebenparkplatz einer Tankstelle östlich der Oppelner Straße in 31167 Bockenem. Gegen 21:10 Uhr fuhr ein Pkw (Mercedes C220 CDI, älteres Modell) auf den Parkplatz. Ein Mann stieg aus der Beifahrertür aus und nahm Kontakt zu dem Lkw-Fahrer auf. Er trug eine dunkelblaue Jacke mit Polizeiaufschrift und gab sich als Polizeibeamter aus.
Unter einem Vorwand nahm der Täter die Geldbörse des Kraftfahrers an sich und entwendete das darin befindliche Bargeld. Kurz darauf flüchtete der Mercedes in östliche Richtung, möglicherweise in Richtung der Autobahnanschlussstelle.
Der falsche Polizeibeamte kann wie folgt beschrieben werden:
- männlich
- dunkelblaue Jacke mit Polizeiaufschrift, jedoch ohne
Hoheitsabzeichen
- Baseballcap
- europäisches Erscheinungsbild
- leichter Schnauzbart
- ca. 180 cm groß, etwa 85 kg schwer
Angaben zum Fahrer des Mercedes oder zu weiteren Fahrzeugmerkmalen liegen
derzeit nicht vor. Die Täter erbeuteten eine Bargeldsumme im unteren
vierstelligen Eurobereich.
Die Polizei Bad Salzdetfurth hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder dem genannten Mercedes geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05063/901-0 zu melden.
Die Polizei empfiehlt, sich bei Zweifeln an der Echtheit von Amtspersonen stets den Dienstausweis zeigen zu lassen und telefonisch bei der angeblichen Dienststelle nachzufragen. Suchen Sie die entsprechende Telefonnummer eigenständig heraus.
Weitere Hinweise zum Thema "Betrug durch falsche Polizeibeamte", etwa durch Telefonanrufe oder persönliche Kontaktaufnahme, finden Sie unter www.polizei-beratung.de. erb
1.02.2026 • 12:15 Uhr
Zeugin sieht wie zwei Dunkelmänner die Spielzeugtraktor klauen und alarmiert Polizei!
Am Samstagmittag, gegen 12:30 Uhr, meldete sich eine aufmerksame Bürgerin telefonisch beim Polizeikommissariat Einbeck, da sie soeben einen Diebstahl beobachtet habe. Zwei dunkel gekleidete Männer hätten einen Spielzeugtraktor aus der Warenauslage des benachbarten Spielzeugwarengeschäfts entwendet und seien mit einem dunklen Pkw mit nicht deutschem Kennzeichen geflüchtet. Der Sachverhalt konnte im Zuge der anschließenden Anzeigenerstattung bestätigt werden.
Aufgrund der noch flüchtigen Täter bittet die Polizei Einbeck mögliche Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich bei der hiesigen Dienststelle zu melden. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
1.02.2026 • 12:11 Uhr
Irrer geht‘s nimmer! Streik mit Folgen!
ver.di lässt die Muskeln spielen. Und die Folgen des Streiks der Gewerkschaft ver.di am Montag werden immer interessanter und auch verrückter. Unserem Medienradar ist dazu eine passende Apollo-News aus Berlin aufgefallen.
Wir meinen:
Irrer geht’s nimmer!
red/Screen Internet Apollo
1.02.2026 • 11:59 Uhr
Northeimer Handball Club: 48:26 Heimsieg der D1 im Nachholspiel gegen MTV Geismar
Am Donnerstag, 29.01.2025, kam es zur ungewohnten Zeit zum Nachholspiel der D1 des Northeimer HC gegen den MTV Geismar. Das Spiel wurde innerhalb der Trainingszeit ausgeführt, da es sonst zu schwierig war einen Termin zu finden.
Die Gäste aus Göttingen traten mit ihrem Torjäger - Bosse van Cruchten - an, waren aber sonst arg dezimiert. Ohne ausgebildeten Torwart und ohne 2 wichtige Feldspieler,
war Geismar auf Unterstützung aus der 2. Mannschaft angewiesen.
Zu hoch waren in dieser Partie daher die Kräfteunterschiede. Der NHC legte los wie eine Dampflok. 10:0 stand es für die Hausherren bereits nach 8 Minuten.
Der NHC überzeugte durch eine bärenstarke Abwehr in der ersten Hälfte, gestützt auf einen erneut sehr stark spielenden Eike Splittgerber im Tor (22 erfolgreiche Paraden von ihm in dieser Partie). Die Ballgewinne wurden erneut in schnelle Kontertore umgewandelt. Das Spiel war eigentlich nach 10 Minuten bereits entschieden.
Geismars Unterschiedsspieler Bosse hatten wir bis dahin hervorragend im Griff. In die Halbzeit gingen wir mit einer satten 26:10 Führung.
Die gute Leistung setzte sich in der zweiten Hälfte fort. Angriff Geismar, Ballgewinn NHC, Tor NHC, Angriff Geismar....usw.
In der Offensive konnte der NHC schalten wie er wollte. Zu gering war die körperliche Gegenwehr des Gegners. Dies verleitete uns dann allerdings auch dazu ein wenig
unkonzentrierter in der Abwehr zu spielen. Hier fehlte dann der letzte Zugriff und der nötige Ernst. So kam Geismar dann doch noch auf einige Treffer in der zweiten Halbzeit, ohne das Spiel allerdings noch einmal spannend machen zu können. Am Ende siegten wir 48:26.
Besonders erwähnen muss man an diesem Tag Ole Micheletti, der mit einer 100%-igen Wurfquote von Außen brillierte und seine persönliche Bestmarke mit 15 Treffern erzielte. Aber auch alle anderen Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Fast wie gewohnt "ballerten" Florian Schulze und Malo Kühn auf den Halbpositionen und Moritz Funke steuerte zusammen mit Lenni Micheletti erneut das Spielgeschehen. Noah Lohmann vernagelte die Defensive regelre cht und liess dem gegnerischen Kreisläufer keine Chance. Die Routiniers Hannes Beuter und Justus von Roden trafen sicher, wie auch die Unterstützer aus der zweiten Mannschaft Jannes Heise und Jonathan Moll.
Christian Funke und Alex Bruns-Micheletti waren mit dieser Leistung hoch zufrieden. So können wir entspannt in die Zeugnisferien gehen.
Es feierten: Eike "Hexer" Splittgerber (Tor), Ole Micheletti (15 Tore), Florian Schulze (10), Malo Kühn (6), Lenni Micheletti (5), Noah Lohmann (3), Moritz Funke (3), Hannes Beuter (2), Jannes Heise (2), Justus von Roden (1), Jonathan Moll (1). red/ok/Foto: NHC
1.02.2026 • 11:57 Uhr
Northeimer Handball Club: mC1 – Souveräner Auswärtssieg! MTV Braunschweig 2 – Northeimer HC 23:33 (7:17)
Am vergangenen Sonntag ging es für mC1 zur Auswärtspartie bei der Zweitvertretung des MTV Braunschweig. Dabei waren die Jungs vom Start weg heiß auf die zwei Punkte. Vor allem die Abwehr- und Torhüterleistung von Jasper verdiente in der ersten Halbzeit das Prädikat „überragend“. Aus dieser starken Defensive heraus gelangen über das schnellen Umschalten viele einfache Tore. Und auch im Positionsangriff wurden vom druckvollen Rückraum immer wieder freie Würfe über den Kreis sowie über die Außen kreiert. Über 3:10 nach 13 Minuten hieß es so 7:17 zur Pause. Lediglich die teils mangelnde Chancenverwertung galt es in der Pause zu bemängeln. In den ersten Minuten nach der Pause ließ dann aber kurzzeitig etwas die Konzentration vor allem in der Abwehr nach, was die Gastgeber nutzten um bis zur 37. Minute auf 17:24 zu verkürzen. Nach einer Auszeit legten die Jungs aber in Sachen Intensität wieder zu. Bennet, der Jasper im Tor ablöste, kam direkt gut mit einigen Paraden in die Partie. Die Rückraumspieler ließen den Ball im Angriff nun auch wieder besser laufen. Beim 20:30 nach 43 Minuten war so der 10 Tore Abstand wieder hergestellt, der bis zum Schlusspfiff 23:33 gehalten werden konnte. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung, in der die Spielanteile gut verteilt werden konnte, ragte am heutigen Tag Lennart heraus, der sowohl hinten als Abwehrchef als auch vorne als Zielspieler am Kreis einen Sahnetag erwischte. Zudem zeigten sich Ben, Lasse und Toni besonders treffsicher.
Es spielten: Jasper Bierwirth und Bennet Kubat im Tor; Lennart Kirchhoff (9), Lasse Eichhorn (7/3), Ben König (6/1), Anton Hartdegen (4), Jakob Heise (2), Kjell Weißenborn (2), Marcel Elsässer (1), Hannes Möslein (1), Ben Ole Bernhardt (1), Ferris Hoffmann und Paul Mildner.
Team C2 – Frühaufstehererfolg
bei Rosdorf 2
MTV Rosdorf 2 –
Northeimer HC 2 24:40 (12:18)
Im ersten Spiel des Jahres 2026 reiste die mC2 zu einem Auswärtsspiel nach Rosdorf. Dort ging es am frühen Morgen für die NHCler gegen die Zweitvertretung des MTV. Nach einer siebenwöchigen Spielpause kamen die NHCler zunächst schwer ins Spiel. Rosdorf spielte druckvoll über die Mitte, den Kreis und Halbrechts, dagegen unterliefen den NHClern in der Anfangsphase einige Fehler und Fehlwürfe, so dass Rosdorf nach 3 Minuten schnell mit 4:1 führte. In der Folge stellten sich die NHCler auf das auf den Mittelmann zugeschnittene Angriffsspieler der Gastgeber immer besser ein. Und auch im Angriff wurden nun zunehmend gute Lösungen gefunden. Beim 6:6 nach 8 Minuten gelang der erste Ausgleich und beim 8:9 nach 13 Minuten die erste Führung. Nun war der Knoten geplatzt. Mit Ballgewinnen in der Defensive und gutem Umschaltspiel bauten die NHCler über 10:14 nach 18 Minuten ihre Führung bis zur Pause auf 12:18 aus.
Den Schwung aus der Endphase der ersten Halbzeit nahmen die NHCler mit in die zweite Halbzeit. Dank guter Wechselmöglichkeiten konnte die Intensität und das Tempo hochgehalten werden. Und auch im Positionsspiel zeigten die im Training geübten Auslösehandlungen Erfolg, was zu vielen schön herausgespielten Toren auf allen Positionen führte. Über 16:26 nach 34 Minuten, 22:33 nach 42 Minuten hieß es am Ende 24:40 für den NHC. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit zeigte das Team ein starke Mannschaftsleistung, in der jeder einzelne seinen Beitrag zum Erfolg leisten konnte.
Für den NHC spielten: Joell Dorschner und Eike Splittgerber (Tor) – Florian Schulze (😎, Hannes Möslein (7), Lennox Rebel (6), Jan Helmold (5), Florian Rosenkranz (4), Julian Rolheiser (3), Lucas Ilsemann (2), Malo Kühn (2), Jonas Weißke (1), Eusebios Bornemann (1), Jonas Knoll (1). red/ok/Fotos: FusWMG
1.02.2026 • 11:56 Uhr
Stress im Steinweg: Anwohner stinksauer über verbotenes Parken - Niemand schreitet ein!
Und wieder gibt es einen Riesenärger im Steinweg in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Anlieger der Straße fühlen sich massiv vom Wildwest-Parken vor ihren Häusern belästigt. Denn das Abstellen der Autos ist hier verboten. Wie gestern Abend auffällig und hier dokumentiert kümmert das die uneinsichtigen Autoabsteller herzlich wenig. Auch das Ordnungsamt der Gsndersheimer Stadtverwaltung schreitet nicht ein. Sogar eine Polizeistreife soll dem Vernehmen nach seelenruhig an den illegal geparkten Wagen vorbei gefahren sein, sind Anlieger fassungslos über die Ignoranz der Ordnungshüter.
Was bleibt ist Frust und Wut und die berechtigte Frage: „Kann hier eigentlich jeder machen was er will?“
Seit ein Fitnessstudio und ein Imbiss im Steinweg in Betrieb sind gibt es permanent das dreiste Parken im verbotenen Sektor. red
1.02.2026 • 11:53 Uhr
Wirtschaftskrise beeinflusst Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar! - Zunahme von 7,3 Prozent!
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Göttingen, der die Landkreise Göttingen und Northeim umfasst, im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Das überrascht nicht, denn die Januar-Zahlen werden nicht nur von witterungsbedingten Entwicklungen beeinflusst. Hier spielt insbesondere auch das Befristungsende vieler Verträge eine Rolle, die zum Jahresende auslaufen. Diese werden immer erst im folgenden Monat, also mit den Januar-Daten, sichtbar.
Insgesamt waren im Agenturbezirk Göttingen im Januar 16.287 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 1.114 Personen (+7,3%) gegenüber Dezember. Im Vergleich zum Januar 2025 suchten 450 Arbeitslose weniger mit Unterstützung der Agentur für Arbeit oder der Jobcenter eine neue Beschäftigung (-2,7%). Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 6,7 Prozent und liegt damit 0,5 Prozentpunkte über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,8 Prozent.
Insgesamt meldeten sich im zurückliegenden Monat 3.186 Menschen neu oder erneut arbeitslos. Davon kamen 1.604 direkt aus Erwerbstätigkeit. Demgegenüber beendeten 2.059 Menschen ihre Arbeitslosigkeit ganz oder vorübergehend; 614 von ihnen konnten eine neue Stelle antreten.
Weiterhin ist der Bereich der Arbeitslosenversicherung, für den die Agentur für Arbeit zuständig ist, stärker von steigender Arbeitslosigkeit betroffen als die Grundsicherung für Arbeitsuchende, die von den Jobcentern verantwortet wird. Insgesamt waren im Januar 6.075 Arbeitslose bei der Arbeitsagentur gemeldet, 793 (15%) mehr als im Dezember und 606 (11,1%) mehr als vor einem Jahr. Demgegenüber wurden 10.212 Arbeitslose von den Jobcentern der Region betreut, 321 (3,2%) mehr als im Vormonat und 1.056 (-9,4%) weniger als im Januar 2025.
„Die Arbeitslosigkeit nimmt zum Jahresbeginn regelmäßig spürbar zu“, erläutert Antje Frische, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Göttingen, die aktuelle Entwicklung. „Der Anstieg im Vormonatsvergleich folgt dem üblichen saisonalen Zyklus des Arbeitsmarktes. Der Anstieg, den wir aber über die letzten zwölf Monate im Bereich der Arbeitslosenversicherung beobachten, ist großenteils konjunktur- und transformationsbedingt.“