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28.02.2022 • 23:10 Uhr

Baustellen-Radar Gandersheim:B 64 Rampen und LaGa Parkplatz - Bewegungslose Baumaschinen und eine vielsagende Pyramide

Seit vor Weihnachten 2021 wird auf beiden zusammenhängenden Baumaßnahmen nicht mehr gearbeitet, es herrscht zweieinhalb Monate Monate Baustillstand, ohne das die Beteiligten an der Gemeinschaftsmaßnahme B 64 Rampen mit Knotenpunktausbau und dem Parkplatzausbau am Dehneweg die Bevölkerung umfassend informieren. In der Bürgerversammlung Ende August 2021 wurde noch von einem Bauende zum Jahreswechsel 2021/2022 ausgegangen. In Fachkreisen wurde das von Anfang an bezweifelt, aber der Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, regionaler Geschäftsbereich Gandersheim (NLStBV rGB GN), Udo Othmer, bekräftigte nach dem Baustopp im Oktober weiterhin, dass Ende 2021 alles fertig sein wird.

Es ist einiges anders gekommen...

Hier eine weitere Expertise in der Rubrik "Baustellenradar-aktuell" von unserem Fachreporter Dipl. Ing. Wilhelm Kühne, kompetent reportierend und kommentierend:

Der Laga-Parkplatz ist wegen der Verschiebung der Landesgartenschau von 2022 nach 2023 nicht mehr so dringlich. Da letztere LaGa-Maßnahme neben der B 64, nur temporär Verkehrsbehinderungen des übergeordneten Verkehrs der B 64 Rampe bedeutet, stört es Verkehrsteilnehmer weniger als der Knotenpunktausbau der B 64. Hier baut die NLStBV rGB GN federführend für die Stadt Bad Gandersheim als Kostenbeteiligte mit und hier besteht seit Ende August 2021 eine Umleitungsverkehrsführungen, auch für den Schulbusverkehr zur Buswendeschleife. Im Oktober gab es schon einmal Baustillstand über mehrere Wochen, sodass der Baustillstand sich auf fast dreieinhalb Monate ausgedehnt hat. Die Bauzeit lag dagegen mit zwei Monaten aktivem Baubetrieb schon darunter, was in der Bevölkerung natürlich Unverständnis wegen der zugemuteten Umleitungsverkehre auslöst.

Zum einen müssen Verkehrsteilnehmer der Umleitung folgend Mehrwege in Kauf nehmen, die dort an der Strecke mehr Lärm- und Luft-Emissionen mit besonderen innerstädtischen Steigungen bedeuten. Ortskundige suchen kürzere Verkehrswege und belasten in Tempo 30 km/h Ortsstraßen dort die Anlieger. Fast nebenbei erfuhren die Betroffenen sowohl auf den Umleitungsstrecken, als neben diesen Strecken, dass bis Juni 2022 dieser Zustand weitere vier Monate andauern wird. Gründe werden als mangelnde Kundenorientierung in Amtsstuben verstanden und machen fassungslos, wie der Geschäftsbereich der Landesbehörde vor Ort mit der Bevölkerung umgeht. Manche versuchen diese Missachtung mit Galgenhumor in närrischer Zeit entgegenzutreten. Auf der Baustelle sei eine Pyramide aufgeschüttet, in der eine Grablege für Termintreue und Behördenglaubwürdigkeit gesehen wird.

Auf den Baustellen tut sich dennoch etwas. Auf Othmers Rampenbaustelle der B 64 ist in einem Vorher 12/2021 (oben im Bild) / Nachher 02/2022 Vergleich zu erkennen, das zwei Großgeräte von der Firma Strabag abtransportiert worden sind! Das deutet darauf hin, dass die Geräte auf anderen Baustellen zum Geld verdienen benötigt werden. Das andere Vergleichsbild zeigt im Dezember, vorher oben, grauen Himmel und etwas Schnee im Gras, während am 28. Februar 2022 blauer Himmel ohne Schneeanflug zu sehen sind. Die Baumaschinen hingegen stehen auf beiden Bildern bewegungslos!

Das Pyramidenbild mit hellem Schein darüber mag die Leserschaft für diese Grablege selbst interpretieren. Das närrische Treiben geht diese Woche zu Ende, die Pyramide als trauriges Symbol für Behördenversagen bleibt, auf den Baustellen herrscht weiter Stillstand und der Verkehr rollt auf den offiziellen und inoffiziellen Umleitungsstrecken weitere vier Monate. red/ Fotos: Fis WMG















28.02.2022 • 21:28 Uhr

Polizei: Heute fünf Versammlungslagen von Corona-Kritiker im Kreis Northeim

Auch heutigen Montag kam es zu Versammlungen mit Corona-Bezug. Die Polizeiinspektion in Northeim hat dazu soeben ein Statement aus ihrer Wahrnehmung veröffentlicht:

In Northeim kam es zu einer Zusammenkunft von Corona-Maßnahmenkritiker/-innen an der alten Wache in Northeim (wir berichteten topaktuell und exklusiv). Insgesamt ca. 120 Personen nahmen an der Versammlung teil. Nachdem die Polizei die Zusammenkunft als Versammlung deklarierte und auf die FFP2-Maskentragepflicht hinwies, gab sich ein Versammlungsleiter zu erkennen. Mit diesem wurde anschließend ein Kooperationsgespräch geführt.

Die fortbewegende Versammlung bewegte sich im Innenstadtbereich und verlief störungsfrei. Um 19.00 Uhr wurde die Versammlung durch den Versammlungsleiter als beendet erklärt.

Zudem kam es am Ententeich zu einer angemeldeten Gegenversammlung mit in der Spitze 30 Teilnehmenden. Die Versammlung lief störungsfrei und friedlich ab.

In Uslar kam es zu einer angemeldeten Versammlung durch Corona-Maßnahmenkritiker/-innen. Mit dem Versammlungsleiter wurde ein Kooperationsgespräch geführt. Die Versammlung verlief mit insgesamt ca. 30 Teilnehmenden friedlich und störungsfrei.

In Bad Gandersheim trafen sich in der Spitze 14 Personen. Durch die Polizei wurde diese als Versammlung deklariert und auf die FFP2-Maskentragepflicht hingewiesen. Aufgrund der Maskentragepflicht entschlossen sich die Teilnehmenden, die fortbewegende Versammlung nicht durchzuführen.

Auch in Hardegsen kam es zu einer Zusammenkunft von Corona-Maßnahmenkritiker/-innen. Ein/-e Versammlungsleiter/-in gab sich nicht zu erkennen, nachdem die Polizei die Zusammenkunft als Versammlung deklarierte und auf die FFP2-Maskentragepflicht hinwies.

Während der fortbewegenden Versammlung mit bis zu ca. 50 Teilnehmenden kam es dazu, dass sich Teilnehmende nicht an die FFP2-Maskentragepflicht hielten. Aufgrund dessen wurden Gefährderansprachen bei den Personen durchgeführt.

Vereinzelte Teilnehmende hielten sich trotzdem nicht an die Auflagen, weshalb die Polizei insgesamt acht Personalienfeststellungen durchführte. Zwei Personen mussten dafür zur Northeimer Dienststelle gebracht werden.

Zudem wurden drei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und zwei Personen von der Versammlung ausgeschlossen. Wol

Die Bilder dokumentieren Motive von der heutigen Demonstration in der Kreisstadt Northeim. Fotos: Fis WMG













28.02.2022 • 21:15 Uhr

Mehrere Zehntausend Menschen bei Friedensdemonstration in Köln

An der Friedensdemonstration in Köln gegen den russischen Angriff auf die Ukraine nehmen nach Polizeiangaben mehrere Zehntausend Menschen teil. Es kämen immer noch wieder Menschen dazu, sagte ein Polizeisprecher dem Evangelischen Pressedienst (epd) am
Montag. Obwohl der Demonstrationszug gegen Mittag bereits einen Großteil der 4,5 Kilometer langen Strecke zurückgelegt hatte, warteten laut Polizei noch immer Demonstrierende am Startpunkt darauf, losgehen zu können. Zu der Demonstration am Rosenmontag hatte das Festkomitee Kölner Karneval aufgerufen. Unterstützt wird die Veranstaltung auch von Kölner Künstlern und Vereinen wie «Arsch Huh» und «Köln stellt sich quer». Auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nahm an dem Protest teil. epd/ Foto: epd/ Guido Schiefer











28.02.2022 • 21:05 Uhr

Wetter: Sonniger Wochenstart mit dem Schattenmann auf dem Bad Gandersheimer Skulpturenpfad

Endlich Sonne! Diese Erleichterung war bereits gestern und mehr noch heute bei vielen Menschen zu verspüren. Viele wollten und gingen raus an die frische Luft. Bewegung bei herrlichem Sonnenschein und blauem Himmel. Radeln. Joggen. Ausruhen. Die Region Südniedersachsen bietet eine Fülle von Möglichkeiten, sich in grüner Landschaft abzulenken, aufzutanken und an der Natur zu erfreuen. Der Skulpturenpfad von Bad Gandersheim bis nach Lamspringe erwies sich einmal mehr als eine der attraktivsten Strecken für Spaziergänger, Radfahrer und Jogger. Der Schattenmann macht es vor. Nachahmung kann nicht verkehrt sein. red/ Fotos: FisWMG












28.02.2022 • 20:48 Uhr

Milliarden für Waffen, weniger Geld gegen die Armut: Landesarmutskonferenz fürchtet steigende Armut durch Rüstungsausgaben

Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen befürchtet, dass die geplanten massiven Mehrausgaben für Rüstung zu Lasten von Armen gehen. Nötig sei ein bleibender Einsatz für soziale Gerechtigkeit, forderte Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze am Montag in Hannover.

Nach dem völkerrechtswidrigen Überfall von Wladimir Putin auf die Ukraine solle in Deutschland die Rüstung in einem nicht gekannten Ausmaß ausgeweitet werden, um den Frieden zu erhalten. «An dieser langfristigen Debatte müssen sich alle gesellschaftlichen Akteure beteiligen», sagte Gleitze. Es dürfe jedoch nicht darauf hinauslaufen, dass bei den ohnehin Schwächsten der Gesellschaft gespart und gekürzt werde nach dem Motto: «Nach Rüstung kommt Armut! Und zwar noch mehr Armut als ohnehin.»

Corona, Inflation und Energiepreiserhöhungen belasteten arme Menschen bereits überproportional, erläuterte er. «Wird bei ihnen gekürzt, ist der innere Frieden bedroht, der soziale Rest-Zusammenhalt.» Die Landesarmutskonferenz begrüße die Forderungen
der SPD-Linken nach einer Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze auf 600 Euro für Singles, nach Übernahme der Stromkosten, mehr Unterstützung bei Berufsausbildungen und einer grundsätzlichen Abkehr von Sanktionen. Dies seien nötige Investitionen in die soziale
Gerechtigkeit.epd










28.02.2022 • 20:44 Uhr

Heute um 15.30 Uhr auf der B3 bei Edesheim: BMW nietet Baum um - Verletzten in Klinik gebracht

Die Ortsfeuerwehren Northeim, Edesheim und Hohnstedt wurden am 28.02.2022 gegen 15:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 3 in Höhe des Weißen Budenweg alarmiert. Weiterhin auch ein Notarzt und ein Rettungswagen. Auf der Bundesstraße 3 zwischen der Abfahrt der Bundesautobahn Northeim-Nord und Edesheim ist ein Fahrzeugführer mit seinem BMW aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen, knickte ein Straßenbaum um und blieb mit den Rädern nach oben am Böschungsbereich stehen. Die Feuerwehren wurden alarmiert brauchten, aber nicht mehr einzugreifen, da der verletzte Fahrer vom Rettungsdienst versorgt wurde. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und sorgten für den Brandschutz. Im Einsatz waren etwa 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdient, Polizei und Umweltschutz des Landkreises. Die verletzte Person wurde mit einem Rettungswagen in die UNI-Klinik nach Göttingen gebracht. Der Sachschaden konnte noch nicht genau gesagt werden. Die Bundesstraße war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Der abgebrochene Baum, der auf dem Fahrradweg lag, wurde von der Straßenmeisterei entfernt.hl/
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim












28.02.2022 • 20:41 Uhr

Medienradar: Ukraine-Krieg - "Wo bleibt der Aufschrei? fragt katholischer Dechant Lampe - Plädoyer für Beten und Kerzen anzünden

Vom Medienradar heute erfasst und dokumentiert. Die aktuelle Ausgabe des Wochenblatts der Katholischen Kirche im "Pastoralraum Bad Gandersheim Seesen und Wohldenberg". Dechant und Pfarrer Stefan Lampe schreibt an die "lieben Gemeindemitglieder" unter anderem zum aktuellen Ukraine-Krieg in einer Art Vorwort: "Wo bleibt der Aufschrei...? : "Die Invasion der russischen Armee in die Ukraine bewegt heute alle Menschen in unseren Gemeinden. "Wir sind heute in einer anderen Welt aufgewacht", hieß es eben in den Medien. Ich habe eher den Eindruck, wir sind noch am Schlafen!" Später plädiert der Geistliche dafür, in die Kirchen zu gehen und für den Frieden zu beten. Und schreibt weiter: "Wo Ihnen dafür der Antrieb und die Worte fehlen, kann es ja auch das hilflose kleine Zeichnen sein, an jedem Abend eine Kerze zu entzünden und sichtbar für alle in Ihr Fenster zu stellen.".

red/ Screens Katholisches Wochenblatt Nr. 9/2022












28.02.2022 • 20:16 Uhr

Heute kurz nach 18 Uhr: Schweigender Demozug durch Northeim gegen einen Corona-Impfzwang

Zwischen 80 bis 100 Menschen sind heute von 18 Uhr bis 18.50 Uhr wieder durch die Innenstadt Northeims spaziert. Es waren alles Kritiker/innen der Corona-Maßnahmen. Sie schwiegen. Alle trugen Corona-Masken. Einige Teilnehmer hielten brennende Kerzen in den Händen. Eine Frau hatte ihren Protest gegen ein Impfzwang auf ihre grelle Jacke geschrieben. Vorneweg, an der Seite und am Ende des Zuges eskortierten gut ausgerüstete Polizistinnen und Polizisten den Aufzug.
Es war wiederum alles friedlich und http://xn--strungsfrei-sfb.red/Fotos: Fis WMG














28.02.2022 • 17:23 Uhr

Ermittlungsgruppe der Polizeidirektion Hannover kommt mutmaßlichen Trickdiebinnen in Göttingen auf die Spur

Am Samstag, 26.02.2022, haben Polizeibeamtinnen und -beamte der Zentralen Ermittlungsgruppe (ZEG) "Trick" der Polizeidirektion Hannover eine Wohnung in Göttingen durchsucht. Es handelt sich dabei um den Wohnort von zwei mutmaßlichen Trickdiebinnen.

Seit Oktober 2021 kam es niedersachsenweit zu mehreren Fällen von Trickdiebstählen mit gleicher Vorgehensweise. Dabei hatte sich in mehreren Fällen jeweils eine Frau bei lebensälteren Personen als neue Pflegekraft vorgestellt und war so in die Wohnungen bzw. Häuser der Seniorinnen und Senioren gelangt. Dort wurden die meist körperlich oder kognitiv eingeschränkten Betroffenen gezielt abgelenkt, sodass Mittäterinnen und Mittäter der vermeintlichen Pflegekraft ungehindert den Wohnbereich betreten konnten und dort Schmuck, Bargeld und/oder andere Dinge von Wert klauten. Die Polizei geht davon aus, dass die Wohnungen und Häuser zuvor ausgekundschaftet wurden und den Täterinnen und Tätern somit bekannt war, wo regelmäßig Pflegedienste tätig sind.

So entwendeten die Trickdiebe auch am 02.10.2021 Schmuck und Bargeld einer 82-Jährigen aus Uetze. Die Ermittlerinnen und Ermittler sicherten Spuren und befragten Zeugen, wodurch eine 17-Jährige und eine 25-Jährige ins Visier der ZEG rückten. Am vergangenen Samstagmorgen durchsuchte die Ermittlungsgruppe die Wohnung der beiden Frauen im Göttinger Stadtteil Elliehausen. Dabei wurden Mobiltelefone und diverse Kleidungsstücke, die von beiden vermutlich während der Taten getragen wurden, sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen vor Ort entlassen.

Die Ermittlungen wegen des gewerbs- und bandenmäßigen Diebstahls dauern an.

Die Polizeidirektion Hannover weist alle Bürgerinnen und Bürger nochmals darauf hin, keine fremden oder unangekündigten Personen ins Haus oder in die Wohnung zu lassen. Sollten zu Ihnen - wie in den hier vorliegenden Fällen - unangekündigt Personen zur Verrichtung von Dienstleistungen kommen, lassen sie diese nicht ins Haus, ohne sicherzustellen, dass es sich dabei tatsächlich um Dienstleisterinnen und -leister handelt. Sollte dies nicht möglich sein, verständigen Sie die Polizei über den Notruf. /ms, ram










28.02.2022 • 13:44 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa 2023 Baustellenradar: Fallschutz auf dem neuen Spielplatz Plangarten made by PolyPlace-Beläge, 2. Teil

Was passiert da auf der Baustelle "Spielplatz Plangarten" in Bad Gandersheim eigentlich? Eine Neusgabe des Baustellenradars erklärt es. Hier eine weitere Expertise (erläuternd und kommentierend) zum Thema von unserem Fachreporter und Bauexperten, Dip.Ing. Wilhelm Kühne:

Auf der Internetseite der Firma PolyPlace GmbH aus Hamburg findet man sehr übersichtlich und informativ nützliche Produkt Informationen. Diese Beläge gibt es für unterschiedliche Anwendungszwecke innen und außen. Fugenlose Fallschutzbeläge von PolyPlace werden grundsätzlich inklusiv Einbau geliefert, oder durch Lizenzpartner von Hand eingebaut. Natürlich liegen positive Prüfergebnisse nach DIN 1177-2018 und weitere Regelwerke vor, die in Produktblättern als .pdf Datei heruntergeladen werden können.

Dort sind auch Einsatzzulassungen für unterschiedliche Fallhöhen und zugeordneten Stärken aufgelistet. Bei Fallhöhe 1,20 m wird die Stärke mit 40 mm angegeben, bis hin zu Fallhöhe 3,2 m mit dann geprüften Stärken von 140 mm. Die Produkteigenschaften, wie Wasserdurchlässigkeit, Rutschfestigkeit, Druckbeständigkeit, Abriebfestigkeit, sind für EPDM-Deckschichten benannt.
Interessant sind noch die technischen Daten für das Material der variablen Dämpfungslage aus MDI-Polyurethan Bindemittel und Recycling-Gummigranulat und einer gleichmäßigen Korngröße von mindestens 4 bis 10 mm. Es kommt kein Fasergranulat zum Einsatz. Das Material Deckschicht der Stärke 15 mm und 2-komponentiges Bindemittelsystem, sowie UV-beständiges EPDM-Granulat, sind Merkmale des Produktes.

Die Firma ist mit eigenem Fahrzeug und der technischen Ausstattung angereist. Die Mischstation ist im Plangarten aufgebaut, das Granulat ist schon fast verbraucht, viele Paletten sind leer gestapelt und es sind schon eingebaute Fallschutzflächen an verschiedenen Stellen der Spielflächen zu sehen. Dort werden auch schiefe Betonflächen mit dem Fallschutz von Hand geformt verbaut. Fis WMG meint, wer möchte da nicht noch einmal Kind sein und nach Herzenslust auf dem Spielplatz toben. Das überlassen wir dann doch den Kindern, die schon ungeduldig auf die Eröffnung warten und wir erfreuen uns an der Spiellust, in derzeit so schwierigen Zeiten mit Krieg in Osteuropa, unter dem Familien mit ihren Kindern leiden.
red/Screens PolyPlace/Internet













28.02.2022 • 13:35 Uhr

Krankenhausbehandlungen werden besser vergütet

Die Krankenkassenverbände und die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft haben sich auf höhere Preise für Krankenhausbehandlungen verständigt. Der Preis für eine durchschnittliche Behandlung, der sogenannte Landesbasisfallwert, werde um 86,75 Euro auf 3.826,15 Euro angehoben, teilten die Verbände am Montag mit.

Der Landesbasisfallwert gibt die Richtlinie für die Abrechnung von Behandlungen vor. Der tatsächliche Preis ermittelt sich, indem der Wert mit einem Faktor multipliziert wird, der sich nach dem jeweiligen Behandlungsaufwand richtet. Zusätzlich bekommen Krankenhäuser die Pflegekosten nach individuellem Aufwand erstattet und erhalten darüber hinaus Zuschläge etwa für Hygiene oder Corona-Schutzmaßnahmen. epd










28.02.2022 • 13:31 Uhr

AfD-Schmitz verurteilt Russen-Angriff, fordert Einstellung der Kampfhandlungen und medizinische Hilfen

In einem soeben veröffentlichten Statement hat sich Maik Schmit, Vorsitzender des AfD-Kreisvorstandes Northeim, zum Ukraine-Krieg zu Wort gemeldet. In der Mitteilung heißt es: "Der AfD-Kreisvorstand fordert die sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen in der Ukraine.
Erstens: Der KV Northeim verurteilt das gewaltsame Vorgehen Russlands. Krieg kann keine
Problemlösung sein, weshalb die sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen und militärischen
Auseinandersetzungen in der Ukraine gefordert wird.
Zweitens: Um eine Humanitäre Katastrophe abzuwenden, fordern wir den Landkreis Northeim auf, den verwundeten und verletzten Menschen aus den Kriegsgebieten der Ukraine medizinische Hilfe anzubieten. Da u.a. die Auslastungen der regionalen Helios Kliniken noch Kapazitäten zulassen, ist es hier angebracht , sofort zu handeln und verletzte Menschen in die Kliniken nach Northeim, Bad Gandersheim und Einbeck zu verlegen."










28.02.2022 • 13:17 Uhr

Ukraine-Krieg: Miriam und Anna laden zur ersten Mahnwache am Mittwoch in Bad Gandersheim ein

Es gibt eine erste Mahnwache in Bad Gandersheim! Dazu haben die Initiatorinnen Miriam und Anna folgendes Statement soeben veröffentlicht: „Es herrscht Krieg, mitten in Europa. Ein furchtbarer Krieg, der Menschenleben kostet. Wir möchten ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass Bad Gandersheim gegen diesen Krieg ist. Dazu treffen wir uns am Mittwoch, 2. März um 17.30 Uhr zu einer Mahnwache auf der Stiftsfreiheit vor dem Südtor der Stiftskirche. Lasst uns still werden und an die Menschen denken, die ihre Heimat verlieren. Die ihre PartnerInnen und Kinder in einen sinnlosen Krieg ziehen lassen müssen. Lasst uns an die Soldatinnen und Soldaten Russlands und der Ukraine denken, die ihr Leben riskieren für die Machtphantasien eines anderen. An die Menschen, die ihr Land verlassen, die in Angst leben. Wir setzen ein Zeichen für den Frieden. Macht mit. „Einer muß den Frieden beginnen wie den Krieg." Stefan Zweig, österreichischer Germanist, Essayist, Novellist, Lyriker und Erzähler.“
red










28.02.2022 • 11:23 Uhr

Vorträge bei der KVHS in Einbeck Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus? - "Solidarische Landwirtschaft in Greene"

Zwei interessante Vorträge zu Themen rund um die Landwirtschaft stehen im März bei der Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) in Einbeck auf dem Programm. Vortragender ist Jona Steffen. Alle Interessierten sind dazu am 10. März und am 17.März in die Hullerser Straße 19 eingeladen, um Anmeldung wird gebeten.

Landwirtschaft
der Zukunft

„Landwirtschaft der Zukunft? - Die solidarische Landwirtschaft in Greene“ heißt ein Vortrag am Donnerstag, 10. März, von 18.30 bis 20.45 Uhr. Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und gleichzeitig die Natur- und Kulturlandschaft pflegt? Das Prinzip "Solidarische Landwirtschaft" (SoLaWi) sei eine mögliche Antwort darauf. Akteure der SoLaWi in Greene zeigen bisher Erreichtes und die vielfältigen Zukunftspläne auf.

Landwirtschaft
und Klimawandel

Um „Landwirtschaft und Klimawandel - Verantwortung und Potentiale“ geht es in einem Vortrag am Donnerstag, 17. März, zur gleichen Zeit. Darin soll unter anderem aufgezeigt werden, wie Landwirtschaft und Klimawandel zusammenhängen. Nicht nur die Abholzung des Regenwaldes für landwirtschaftliche Fläche beeinflusst das Weltklima, sondern auch der Anbau vor der Haustür. Gleichzeitig habe die Landwirtschaft auch die Möglichkeit einen aktiven Teil zum Klimaschutz beizutragen.

Anmeldungen erforderlich
Die Teilnahme kostet jeweils acht Euro (ermäßigt vier Euro). Anmeldeschluss ist jeweils zwei Tage vorher. Anmeldungen schriftlich an die KVHS oder online unter kvhs-northeim.de.
lpd/ Foto: E. Senger












28.02.2022 • 11:18 Uhr

Erstaufnahme-Einrichtungen schaffen Platz für ukrainische Flüchtlinge

Die Erstaufnahme-Einrichtungen in Niedersachsen bereiten sich mit Hochdruck auf die Ankunft ukrainischer Flüchtlinge vor. An den sechs Standorten in Bramsche, Braunschweig,
Fallingbostel-Oerbke, Friedland, Oldenburg und Osnabrück würden unablässig neue Kapazitäten geschaffen, sagte Sprecherin Hannah Hintze von der Landesaufnahmebehörde am Montag dem epd. Am Freitag habe sie 1.300 freie Plätze gemeldet. Mittlerweile sei die Zahl deutlich gestiegen, eine genaue Größenordnung könne sie derzeit aber nicht nennen. «Wir stocken auf, verlegen Bewohnerinnen und Bewohner untereinander oder verteilen sie auf die Kommunen, um Platz zu schaffen.»

Auf die Frage, ob auch Container aufgestellt werden, um Neuankömmlinge unterbringen zu können, antwortete Hintze: «Wir prüfen derzeit alles, was möglich ist.» Allerdings seien bis Montagvormittag noch keine Flüchtlinge aus der Ukraine in den niedersächsischen
Einrichtungen angekommen. Ukrainer dürften legal ohne Visum einreisen. Viele versuchten deshalb zunächst, privat bei bereits in Deutschland lebenden Verwandten oder Freunden unterzukommen.epd










28.02.2022 • 11:16 Uhr

Mehrere Hunderttausend Menschen bei Friedensdemonstration

Mehrere Hunderttausend Menschen haben am Sonntag in Berlin gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine und für Friedenin Europa demonstriert. Die Veranstalter sprachen am frühen
Nachmittag von rund 500.000 Menschen, die sich zwischen BrandenburgerTor und Siegessäule sowie im angrenzenden Tiergarten versammelt hatten. Die Polizei sprach von einer «unteren sechsstelligen Zahl» an Teilnehmenden.epd /Foto: epd










28.02.2022 • 10:34 Uhr

Grillhütte Orxhausen: Gegen 23.10 Uhr artet Geburtstagsparty durch ungebetene Gäste aus - Schläge, Tritte, Polizeieinsatz

Am Samstag, 26.Februar 2022, 23.10 Uhr, wurden die Beamten der Polizei Bad Ganderseheim alarmiert und zu einer gefährlichen Körperverletzung gerufen, die sich im Bereich Hüß-Berg, nahe der Ortschaft Orxhausen zugetragen hat. Der 19-jährge Gastgeber aus dem Bereich Einbeck, wollte gemeinsam mit Freunden an einer Grillhütte im Bereich des Tatortes den 20. Geburtstag feiern. Gegen 21.30 Uhr erschienen mehrere nicht geladene Gäste, die offensichtlich an den Feierlichkeiten teilnehmen wollten. Nachdem den 18 - 20-jährigen, ungebetenen Gästen, die aus Bad Gandersheim und Einbeck stammen, durch den Gastgeber mitgeteilt wurde, dass sie bei der Feier unerwünscht seien, entfernten sie sich zunächst von der Örtlichkeit.

Gegen 23.20 Uhr erschienen die ungebetenen Gäste wiederum vor Ort und verliehen ihrem offensichtlichen Unmut dadurch Ausdruck, dass sie den Gastgeber und einige Gäste tätlich angriffen. Durch die Auseinandersetzung wurde der Gastgeber durch Schläge und Tritte verletzt. Die Tatverdächtigen flüchteten vom Tatort, konnten allerdings wenig später durch die eingesetzten Beamten aufgegriffen werden. Tatverdächtige und Opfer standen teilweise unter Alkoholeinfluss, weshalb durch die Staatsanwaltschaft Göttingen die Entnahme von Blutproben angeordnet wurde.

Des Weiteren konnten im Rahmen der sich anschließenden polizeilichen Maßnahmen bei den Tatverdächtigen gefährliche Gegenstände wie Messer aufgefunden und beschlagnahmt werden. Es wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.schw










28.02.2022 • 10:28 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 491 Neuinfektionen, Inzidenzwert bei 1.914,7


Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 13.356 (+491) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 93 (+2) Personen verstorben.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 1.914,7 (2.523 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröff4entlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 10,4, die Intensivbetten sind zu 6,0% belegt.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
red/ Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












28.02.2022 • 09:13 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa 2023 Baustellenradar: Der neue Plangarten-Spielplatz - Wissenswertes über Fallschutz, Holzhackschnitzel und Wegebau- Teil I

Hier eine aktuelle Ausgabe unseres Baustellenradars zu Aktivitäten für die Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim. Kompetent und engagiert reportiert und kommentiert von unserem Fachreporter Dipl.Ing. Wilhelm Kühne. Hier seine brandaktuelle Expertise (1. Teil):

Der Spielplatz im Plangarten von Bad Gandersheim muss fertig werden. Hher werden zur Zeit Ressourcen gebündelt eingesetzt. Die Wegeeinfassungen mit Rasenkantensteinen sind gesetzt, danach kommt ein dreischichtiger Aufbau aus wassergebundener Decke zur Ausführung. Von unten, Frostschutzschicht mit grober Körnung und entsprechender Sieblinie. Darauf dann eine Schicht mittlerer Körnung und die Deckschicht mit feinerem Material auch mit abgestufter Kornverteilung. Die unterschiedlichen beiden unteren Materialschichten sind draußen zu sehen. Als Feinschicht wäre auch Holzhackschnitzel denkbar, aber ein freundlicher Mitarbeiter sagte, dass eine Feinschicht aus mineralischem Baumaterial eingebaut wird. Alle Schichten werden selbstverständlich abgerüttelt.

Seit Anfang der zurückliegenden Woche wurde beobachtet, dass auf dem Kurhausparkplatz Holzhackschnitzel deponiert werden. Diese wurden dann ab Mitte der Woche dort aufgeladen und mit einem Muldenkipper von dort den weiten Weg zum Plangarten angefahren, um dort unter die Spielgeräte abgekippt und verteilt zu werden. Vorort ist leider kein Platz für alle Materialien, in einem Zwischenlager.

Interessant ist auf dem vorher / nachher Vergleichsfoto unter dem Gerätesockel zu erkennen, dass dort die Betonfundamente kugelförmig angelegt sind, sodass keine Kanten entstehen. So ist gewährleistet, dass Kinder sich nicht verletzen können, auch wenn eine dicke Schicht dieser Holzhackschnitzel darüber eingebracht werden. Für unterschiedliche Fallhöhen werden nach DIN 1176 u. 1177 verschiedene Dicken für das Fallschutzmaterial vorgegeben.
Holzhackschnitzel als Fallschutz sind ein Naturprodukt, meistens aus Kiefernholz ohne Rinde und Laubanteile als Weichholz, meistens aus Körnung 5-30 (mm) mit einem pH-Wert um 5,1.
Es geht sichtbar voran auf dieser Baustelle in der Innenstadt, die Bürgermeisterin meinte bei der Vorstellung der Öffnungsszenarien, Fis WMG berichtete, dass der eingesäte Rasen aber erst aufgegangen sein müsste. Das hängt also auch von der Witterung ein bisschen ab, wann die Öffnung stattfinden wird.

Im zweiten Teil des Fallschutzes berichten wir dann über PolyPlace-Beläge (EPDM), die ebenfalls hier im Plangarten Spielplatz verbaut werden.
red/Fotos: Fis WMG















28.02.2022 • 09:01 Uhr

Ukraine-Krieg: Weil (SPD) bezieht Position - "Es ist richtig, Waffen an die Ukraine zu liefern"

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich zum Ukraine-Krieg zu Wortgemeldet. In seinem soeben veröffentlichten Statement begrüßt er die Entscheidung der Ampel-Regierung in Berlin, Waffen an die Ukraine zu liefern. In Weil Stellungnahme heißt es:

"Es ist beunruhigend, wenn wir an einem sonnigen Sonntagnachmittag lesen, dass der russische Präsident die ‚Abschreckungskräfte' seines Landes in Alarmbereitschaft versetzt hat und darunter auch Atomwaffen sein können. Als Begründung dafür „aggressive Äußerungen" westlicher Politiker zu nennen, ist absurd. Ich hoffe sehr, dass verantwortungsbewusste Kräfte im russischen Militär und in der Administration helfen werden, eine weitere Eskalation des Konflikts zu vermeiden.

Ob die direkten Gespräche zwischen Russland und der Ukraine dazu beitragen können, bleibt abzuwarten. Dazu müsste Russland seinen Angriffskrieg stoppen.

Putin hat die zentrale Schwachstelle des Systems gegenseitiger Sicherheit in Europa aufgezeigt: Es setzt voraus, dass sich alle Beteiligten an Vereinbarungen halten. Putin dagegen ignoriert schlichtweg Verträge und Recht, er setzt auf die Macht aus den Gewehrläufen.

Deswegen unterstütze ich die von Bundeskanzler Olaf Scholz angekündigte Veränderung der deutschen Politik. Unter dem Eindruck der russischen Aggression ist es richtig, nun Waffen an die Ukraine zu liefern. Die Sperrung des deutschen Luftraums für russische Flugzeuge und der Ausschluss aus großen Teilen des internationalen Geldtransfersystems SWIFT sind weitere Beispiele für eine neue Sicherheitspolitik.

Dazu gehört auch ein anderer Umgang mit der Bundeswehr. Deren Kernauftrag, die Verteidigung der Landesgrenzen, hat sich eben nicht überholt. Nach Jahren eines viel zu harten Sparkurses ist es notwendig, die Bundeswehr wesentlich besser als bisher auszustatten.

Hinzu kommen muss die Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen. In Niedersachsen werden wir Menschen aus der Ukraine, die ihre Heimat verlassen müssen, Zuflucht bieten . Herzlichen Dank schon jetzt für die bereits deutlich gewordene Bereitschaft vieler Bürger Unterkünfte anzubieten und die vor dem Krieg Fliehenden auch anderweitig zu unterstützen.

Wir leben in schwierigen Zeiten. Das sind Zeiten, in denen ein guter Zusammenhalt besonders wichtig ist. Lassen Sie uns diesen guten Zusammenhalt in Niedersachsen pflegen." red











28.02.2022 • 08:53 Uhr

Nach Diebstählen Festnahme und Mann (37) ohne festen Wohnsitz in Haft genommen

Staatsanwaltschaft und Polizei Hildesheim teilen soeben in einem gemeinschaftlichen Statement offiziell mit:

Am Mittwochabend erhielt das Polizeikommissariat Lehrte (Kreis Hildesheim) von einer aufmerksamen Anwohnerin einen Hinweis auf eine männliche Person, die an ihrem PKW stehe und das Fahrzeug augenscheinlich aufbrechen wolle.

Auf der Anfahrt zur Einsatzörtlichkeit konnte durch die Beamten eine männliche Person auf einem Mountainbike festgestellt werden, die mit der Beschreibung der Meldenden übereinstimmte. Die Person wurde anschließend einer Personenkontrolle unterzogen. Im Weiteren konnte durch die eingesetzten Beamten nachvollzogen werden, dass das mitgeführte Mountainbike kurz zuvor von einem Grundstück im Sehnder Ortsteil Ilten entwendet wurde.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen zeigte sich, dass der 37-jährige Beschuldigte keinen festen Wohnsitz begründet und sich der Tatverdacht ergibt, dass er am Mittwochabend neben dem in Rede stehenden Mountainbike auch ein Rennrad gestohlen haben dürfte. Gegen ihn wurde zudem weiteres Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug eingeleitet.

Der Beschuldigte wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Hildesheim vorläufig festgenommen und bis zum Folgetag dem Polizeigewahrsam zugeführt. Am Donnerstagnachmittag wurde der Beschuldigte dem zuständigen Richter am Amtsgericht Hildesheim vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl für den 37-jährige Beschuldigten erließ. red










28.02.2022 • 08:46 Uhr

Landtagswahl 2022: CDU tritt im Wahlkreis 17 (Northeim) mit Tristan Marienhagen an - 20 Stimmen für den 21-Jährigen - Große Enttäuschung über Wahlbeteiligung

Die Christdemokraten im Wahlkreis 17 Northeim (u.a. mit Kalefeld-Katlenburg-Lindau) hat am gestrigen Sonntag den 21-jährigen Studenten Tristan Marienhagen zu ihrem Kandidaten für die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 nominiert. Bei der Präsenzwahl beteiligte sich die enttäuschende Anzahl von nur 32 Mitgliedern. Davon votieren in der geheimen Abstimmung in der Northeimer CDU-Kreisgeschäftsstelle 20 Mitglieder für Marienhagen. Auf die Bewerberin Elisabeth Behrens entfielen zwölf Stimmen. In ersten Kommentaren von Parteimitgliedern wurde insbesondere die Beteiligung an der Nominierung als absolut enttäuschend und als ein "Desaster" für die Northeimer CDU bezeichnet. red










28.02.2022 • 08:20 Uhr

Northeimer Handball Club: Männliches A-Team – Serie hält; 15:1 Punkte seit November

Die Vorzeichen vor diesem Spiel gegen die GIW Meerhandball waren gemischt: Auf der einen Seite die deutliche Hinspielniederlage mit 18 Toren Unterschied – auf der anderen Seite die Serie von 13:1 Punkten seit dem Hinspiel. Mit sehr viel Selbstvertrauen und, bis auf einen Ausfall, vollständigen Kader gingen die Jungs um Trainer Frank Mai in dieses Spiel. Der Respekt war da, die Angst jedoch nicht; das klare Ziel war der Heimsieg, was man ab der ersten Minute gesehen hat.

Die Sicherheit der letzten Spiele spiegelte sich direkt wider. Die sehr stabile Abwehr mit einem erneut überragenden Björn Dörflinger dahinter, ein konzentrierter Angriff und einer geschlossenen Teamleistung komplettierten den starken Auftritt. In der 24. Minute konnten sich die Northeimer bereits auf 17:10 absetzen, ehe GIW zur Halbzeit 18:14 verkürzen konnte. Nach der Pause schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein, sodass der Vorsprung zwischenzeitlich auf 2 Tore schrumpfte. Doch vor allem in dieser Phase zeigte sich erneut das starke Zusammenspiel der Abwehr mit dem Torhüter, sodass der NHC sich in der 46. Minute erneut auf 5 Tore absetzen konnte. Diese Führung konnte über die Ziellinie gebracht werden, sodass am Ende ein 32:28 auf der Anzeigetafel stand.

Diese Leistung bestätigt die positive Entwicklung und macht Freude auf die folgenden Aufgaben. Mit diesem Sieg konnte die Serie auf 15:1 ausgebaut werden, welche nächste Woche gegen den MTV Geismar ebenfalls weiter ausgebaut werden.
NHC – Dörflinger, Guicking(beide Tor), Ottleben (2), Althans, Burandt, Baumbach (4), S. Bialas (7), Johannes, Schlappig (5), Hofmann (10), B. Bialas (4), Bosse.
red/jm/Foto: NHC










28.02.2022 • 08:19 Uhr

Northeimer Handball Club: WB2 siegt auswärts gegen Sportfreunde Söhre mit 15:32

Mit den Sportfreunden Söhre mussten wir zum Dritten der Regionsliga Süd. Im Hinspiel hatten wir aufgrund zu geringer Bewegung im Angriff und zu wenig Zugriff in der Abwehr so unsere Probleme und konnten das Heimspiel gerade so nach langem K(r)ampf 22:19 für uns entscheiden. Im Rückspiel – das nahmen wir uns damals schon vor – wollten wir es unbedingt besser machen. Seitdem trainierten die Mädels fleißig und nach knapp drei Monaten stand das erste Spiel überhaupt wieder an.

Das Spiel begann für uns bereits sehr gut. Wir strahlten eine derartige Dominanz aus, sodass sich die Sportfreunde Söhre bereits nach viereinhalb Minuten beim Spielstand von 1:2 gezwungen sahen, die erste Auszeit im Spiel zu nehmen. Diese brachte aber nicht die von den Gastgeberinnen erhoffte Wende. So konnten wir uns kontinuierlich absetzen von 1:4 auf 4:10 bis zum Halbzeitstand von 9:19. In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter wie zuvor und wir beendeten das Spiel mit 15:32. Den Schlusspunkt setzten die überforderten Hausherrinnen mit einem Strafwurf.

Prunkstück des Spiels war die Abwehr. Sie stand bombenfest und stellte die SF Söhre immer wieder vor große Probleme. Aus der sicheren Abwehr heraus konnten wir gut ins Tempospiel übergehen und überrannten die Gastgeberinnen förmlich. Jede Spielerin (mit Ausnahme der guten Torhüterin Annika) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Insgesamt war es eine sehr faire Partie mit insgesamt nur drei gelben Karten. Ein großes Dankeschön geht auch an die vier C-Mädels, die uns an ihrem spielfreien Wochenende ausgeholfen haben: Danke Merle, Lea, Annika und Leyla. Insbesondere Merle und Leyla seien hier erwähnt, da sie noch der jüngere Jahrgang in der C-Jugend sind und somit bis zu drei Jahre jünger sind als ihre Gegnerinnen.
Es spielten für den NHC: Kulze (im Tor) – Bosse (1), König (1), Bodenstab (1), Ewers (4), Gebhardt (1), Schwarzer (1), Schwede (5), Turgay (4), Richter (3), Heiduck (5), Musul (6).










28.02.2022 • 08:13 Uhr

Northeimer Handball Club: WB1 siegt gegen die HSV Warberg/Lelm mit 29:22

Nach der unnötigen Auswärtsniederlage in Ehmen wollten wir wieder zur gewohnten Form zurückfinden. Ziel war es eine sichere Abwehr zu stellen und aus dieser heraus unser Angriffsspiel aufzuziehen. Phasenweise gelang uns das auch gut, obwohl wir uns nie mit wesentlich mehr als fünf Toren absetzen konnten. So ging es dann über 7:3 (Minute 10:09), 10:5 (Minute 13:52) und 15:9 (Minute 22:27) mit vier Toren in die Halbzeit (15:11).
In der zweiten Halbzeit verwalteten wir den Vorsprung ordentlich. Zwischenzeitlich kam Warberg/ Lelm zwar nochmal auf drei Tore heran (Minute 35:58/ Spielstand: 20:17), in der Crunchtime sieben Minute vor Ende der Partie konnten wir aber einen Gang wieder zulegen und von 24:20 (Minute 42:54) trotz Unterzahl auf den Endstand von 29:22 und damit einem 7-Tore-Vorsprung davonziehen.

Es war damit ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg, bei dem wir eine solide Leistung zeigten und den Vorsprung gekonnt verwalten konnten. Positiv zu erwähnen ist auch, dass wir von jeder Position Tore erzielt haben und die Tore somit breit im Kader verteilt sind. Lediglich die Chancenverwertung hätte noch besser ausfallen können. So wären noch mehr Tore möglich gewesen, da sich die Mädels immer wieder freie Wurfsituationen erspielten, diese aber nicht nutzten.

Mit Badenstedt wartet nun ein schweres Auswärtsspiel. Es geht zum amtierenden Deutschen Meister in der B-Jugend, der mächtig unter Druck steht, da die Badenstedterinnen aktuell um einen der beiden begehrten Plätze für die Niedersachsenmeisterschaft kämpfen. Wir können hingegen locker aufspielen und nehmen eine Außenseiterrolle ein.
Es spielten für den NHC: Otto, Pajung (beide Tor) – Betke (1), Knoke (4), Schütze (10/1), Sommer, Pormetter (1), Kobbe (2), Kirch (3), Schwede (1), Bodenstab (2), Heiduck (4), Penner (1).










28.02.2022 • 08:09 Uhr

Harzer Zwergencup: Dritter Sieg im vierten Rennen - Greenerin mit guten Aussichten auf den Gesamtsieg

Durch die Herbststürme am vergangenen Wochenende ist das Rennen des Harzer Zwergencups am 19.Februar ausgefallen. Diesen Sonntag konnte das nächste Rennen des Harzer Zwergencups durch den Bremer Ski- Club ausgetragen werden. Am Schlepplift Hexenritt konnte um 9 Uhr gestartet werden. Über 50 Starter/innen waren gemeldet und fuhren die Sieger/innen in den Klassen U6, U8, U10 & U12 aus. Durch die kalten Temperaturen und den Neuschnee der letzten Woche herrschten optimale Bedingungen am Wurmberg. „Fahr einfach nur um die Stangen rum bis ins Ziel“, so die Vorgabe an die Greenerin Hanna Frieda Schütte. Durch ihr Ausscheiden beim letzten Rennen am 6.2.22 wurde die Führung in der Gesamtwertung abgegeben, obgleich die vorherigen Rennen mit zum Teil über zehn Sekunden Vorsprung gewonnen wurden. Im ersten Lauf, bei starkem Hochnebel, fuhren alle Läufer/innen eher auf Nummer sicher in dem schnellen Riesenslalomlauf.

Mit der Startnummer drei konnte Hanna eine Zeit von 38,20 Sekunden fahren und somit über zehn Sekunden schneller als die Zweitplatzierte. Im zweiten Lauf war die Zielsetzung somit etwas anders und es sollte eine schnellere Fahrt, mit mehr Risiko werde, um auch die Jungs und die Altersklasse U8 zu ärgern. Gesagt, getan. Bei bestem bayrischen Skifahrwetter konnte die Zeit auf 37,49 Sekunden verbessert werden. Mit dieser Zeit schaffte es die Greenerin, die für den SC Halblech startet, die Jungen der U6 zu schlagen und bei der Klasse U8 musste sie sich „nur“ ihrer Trainingspartnerin Suri Lattmann geschlagen geben. Suri & Hanna sind Teil einer Nachwuchstrainingsgruppe des Niedersächsischen Skiverbands, die jeden Dienstag am Hexenritt trainieren. Zusätzlich hat die Wurmbergseilbahn den jungen Sportler/innen die Möglichkeit gegeben, auch freitags ab 17 Uhr unter Flutlicht zu trainieren.

Für die Mittelgebirge geht der Winter und die Ski(renn)saison langsam zu Ende und somit geht es in die Finals. Der Zwergencup plant am 19.3.22 eine große Ehrung der Gesamtsieger, am liebsten mit einem vorherigen, letzten Rennen am Wurmberg. Für Hanna und Teile ihrer Trainingsgruppe geht es am Freitagnachmittag an die Wasserkuppe um bei zwei Flutlichtrennen beim Hessencup am Start zu stehen. red/Fotos: Florian Schütte












28.02.2022 • 08:08 Uhr

Landtagswahl 2022: CDU tritt im Wahlkreis 18 mit Dr. Andreas Kroll an

Der Generationenwechsel ist bei der CDU im Wahlreis 18 Einbeck, Dassel, Bad Gandersheim und Seesen geschafft. Hier wurde heute der 46-jährige Dr. Andreas Kroll aus Einbeck als Kandidat für die Landtagswahl nominiert. Er siegte damit im parteiinternen Rennen deutlich gegen den Mitbewerber Joachim Stünkel. Für Kroll stimmten 117 Mitglieder; Stünkel konnte 87 Stimmen verbuchen. Dem Vetnehmen nach wurde die Wahl für Kroll wohl in Seesen entschieden. Hier kanen 51 Mitglieder aus Seesen und 25 Mitglieder aus Bad Gandersheim ins Wahllokal. Krolls Zuspruch soll auch in Einbeck heftig gewesen sein, heißt es in Parteikreisen.
Heidrun Hoffmann-Taufall, Entdeckerin des neuen MdL-Kandidaten und Unterstützerin, gratulierte Kroll namens des CDU-Vorstandes vor laufender Kamera mit einem Blumenstrauß.
Weitere Berichterstattung folgt. red

Die Bilder dokumentieren die Gratulation des neuen MdL Kandidaten Dr. Andreas Kroll durch die Einbecker CDU-Stadtverbandsvorsitzende Heidrun Hoffmann-Taufall, den Vize-Kreisvorsitzenden David Artschwager (Bad Gandersheim) und Bad Gandersheims CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Günter Ahrens. Fotos: Fis WMG














28.02.2022 • 08:06 Uhr

Friedensdemo statt Rosenmontagszug

In Köln wird heute (Montag) eine Friedensdemonstration statt des Rosenmontagszuges durch die Stadt ziehen. Das Festkomitee Kölner Karneval hat dazu aufgerufen, um ein deutliches Signal gegen den russischen Angriff auf die Ukraine zu setzen. Unterstützt wird die Veranstaltung auch von Kölner Künstlern und Vereinen wie «Arsch Huh» und «Köln stellt sich quer». Sowohl der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) als auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Stadt Köln rechnet mit rund 30.000 Demonstrierenden.red










28.02.2022 • 08:05 Uhr

Ukraine-Krieg: Der Realitäten ins Auge schauen und nicht träumerischen Illusionen hingeben, sagt CDU-Politiker Dirk Ebrecht

Meinungen zum Ukraine-Krieg. Heute vom Einbecker CDU-Politiker Dirk Ebrecht (Stroit):

"Bei allem Entsetzen über diese völkerrechtswidrige Aggression durch Putin dürfen wir das gesamte Bild der Realität nicht aus den Augen verlieren. Realität ist nämlich auch, dass wir alle uns sicherheitspolitisch seit dem Fall der Mauer einer träumerischen Illusion hingegeben haben. Konkret haben wir beispielsweise die Bundeswehr auf einer Bruchteil ihrer damaligen Personalstärke reduziert, wir haben die Wehrpflicht abgeschafft, wir haben Standorte geschlossen und wir haben Material, Fahrzeuge und Waffensysteme verkauft oder verschrottet. Und nun wundern wir uns? Wir wundern uns, dass entgegen unserer träumerischen Illusion doch nicht der ewige Friede auf Erden ausgebrochen ist? Außen- und Sicherheitspolitik darf eben nicht kurzfristig, tagesaktuell betrieben werden, sondern gehört in strategische und damit langfristige Zusammenhänge gedacht und praktiziert. Das gilt ebenfalls für die Rohstoff- und Versorgungssicherheit, auch und gerade im Energiesektor. Fachleute warnen seit langem davor, sich diesbezüglich der trügerischen Illusion hinzugeben, es bleibe alles so sicher, bequem und friedlich wie es in den letzten Jahrzehnten in Zentraleuropa gewesen ist. Es bleibt zu hoffen, dass diese unfassbare kriegerische Aggression Russlands gegenüber der Ukrainer uns dabei hilft, die Realitäten wieder klarer zu sehen. Das gilt für Deutschland und für Europa, dessen Geschlossenheit und Stärke jetzt besonders gefordert ist.“ formuliert Dirk Ebrecht aus Stroit, Abgeordneter im Northeimer Kreistag und Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion in Einbeck ist. Ebrecht nahm als Offizier der Bundeswehr an einer Reihe von Auslandseinsätzen aktiv Teil und ist aktiver Bundeswehr-Reservist.red










27.02.2022 • 12:16 Uhr

Bad Gandersheimer Baustellenradar aktuell: Bürger beklagen defekte Abdichtung der Fußgängerbrücke über Skulpturenpfad

Nach Hinweisen besorgter Bürger hat sich in der Rubrik "Baustellenradar aktuell" unser Fachreporter Dipl.Ing. Wilhelm Kühne die Fußgängerbrücke in Verlängerung der Ludolfstraße über den Skulpturenweg in Bad Gandersheim genauer angeschaut.

Hier seine fachliche und kommentierende Expertise:
Es handelt sich seiner Analyse nach um ein Plattenbalken als Mehrfeldbauwerk mit schlaffer Bewehrung, wurde dem Vernehmen nach 2021 saniert und erhielt eine Oberflächenbehandlung, allerdings ohne Schutzschicht. Diese Brücke ist eine wichtige fußläufige Verbindung von der Innenstadt von und zum Schulzentrum und für Bewohner der östlich vom Skulpturenweg liegenden Siedlungen und ins Kurgebiet (LaGa). Die Oberflächenbehandlung weist zahlreiche Abplatzungen auf, was zu einer Durchfeuchtung des Betons führen kann, wenn die Abdichtung nicht gepflegt und gesichert wird.

Erhaltung von Straßen, Wegen und Brücken ist in Bad Gandersheim ein besonderes Problem, wie in vielen Städten und Gemeinden. Allerorts werden Ausbaubeitragssatzungen außer Kraft gesetzt und das Problem der Straßen- und Bauwerksalterung ohne erkennbare Lösungsperspektive verschoben. Gerne als Verschiebungsargument angeführt wird, dass man eine Drohnen-Befliegung machen lassen hat und diese nun noch nicht ausgewertet ist. Selbst wenn diese vorliegt, muss das Personal damit umgehen lernen. Ob das Ziel dieser Datenbank schlussendlich einmal in ein Erhaltungsmanagement mündet bleibt unklar. Dieses, sollte es einmal vorhanden sein, müsste regelmäßig aktualisiert werden. Es gibt Erhaltungsmanagementsysteme, die in Erhaltungsstufen kategorisiert sind. Dafür kann man monetäre Ressourcenbedarfe ableiten. Ziel solcher Erhaltungsmanagement Datenbanken sind verlässliche Szenarien für den Haushaltsmittelbedarf zu entwickeln.

Darauf können viele Straßen und Brücken, wie auch das hier in Augenschein genommene Bauwerk nicht warten. Es geht sehr schnell an die Substanz, wenn nicht prioritär nach Schadensbildbeurteilung eine nachholende Sanierung in den Haushalt aufgenommen wird, um die schlechtesten und gefährdetsten Strecken und Bauwerke auf eine tragbare Erhaltungsstufe gebracht wird. Erst von dieser Basis kann dann das mehrjährige, vermutlich über Jahrzehnte laufende Stufenprogramm abgearbeitet werden.

Allerdings müssen fachlich geeignete Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden, was offensichtlich bei dieser Brücke nicht der Fall war. Hier ist Politik und Verwaltung ernsthaft gefordert zu handeln. red/ Fotos: Fis WMG













27.02.2022 • 11:54 Uhr

Brennendes Windrad? Überraschender Auslöser für Feuerwehreinsatz - 30 Kräfte aktiviert

Bei frostigen Temperaturen und sternenklarem Himmel haben in der Nacht zu Sonntag offenkundig nicht nur die Einsatzkräfte der Feuerwehr gefroren. Sie wurden um 1.40 Uhr zu einem Feuerschein an einer Windkraftanlage nahe Naensen alarmiert.

Ein Autofahrer hatte von der Bundesstraße aus einen Flammenschein an einem der Windräder bemerkt und den Notruf gewählt. Die ersteintreffenden Kräfte konnten diese Beobachtung bestätigen. Auf einer der Anlagen war nicht das bekannte, typisch rote Leuchtsignal zu sehen, sondern ein gelb-orangenes Flackern. Weder vom Boden aus, noch mittels eines Fernglases und auch über den Anlagen-Betreiber konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob es innerhalb der Anlage zu einem Defekt und in der weiteren Folge möglicherweise auch zu einem Feuer kommt. Deshalb wurde der Landkreis Northeim mit seiner Fachgruppe Rettungsrobotik, angesiedelt in der Feuerwehrbereitschaft 4 der Kreisfeuerwehr zur Einsatzstelle nachalarmiert.

Die kurze Zeit später eintreffenden Drohnenführer und Luftraumbeobachter konnten dann zeitgleich mit dem Betreiber Entwarnung geben. Bei dem gelblich flackernden Licht handelt es sich offenbar um ein System, das ein Vereisen des Windmessers bei Temperaturen ab etwa 3 Grad Celsius verhindern soll. Dem Windrad war bei Temperaturen von unter minus 2 Grad also schlicht kalt geworden – den Einsatzkräften ging es bei den frostigen Temperaturen nicht anders. Der Anrufer hat übrigens alles richtig gemacht: das ungewöhnliche Leuchten sah auch aus näherer Betrachtung einem Feuer täuschend ähnlich.

Die alarmierten Feuerwehren konnten so gegen 3 Uhr wieder einrücken. 30 Kräfte der Feuerwehr Naensen, Stroit und der Kreisfeuerwehr, der Polizei und der Stadtwerke Einbeck waren vor Ort im Einsatz. red/Fotos: Konstantin Mennecke - Kreisfeuerwehr Northeim















27.02.2022 • 11:42 Uhr

Medienradar: Sandra Wissmann, auf Instagram entdeckt - Sie inszeniert den „Horrorladen“

Darauf dürfen sich die Fans der 63. Gandersheimer Domfestspiele 2022 freuen: auf Sandra Wissmann, die bei dem Theaterfestival den „Kleinen Horrorladen“ inszenieren wird. Jetzt wurde die Regisseurin auf dem Festspielportal bei Instagram präsentiert - von den Glückspielmachern Lotto.
red












27.02.2022 • 11:41 Uhr

Northeimer Handball Club unterliegt ausgerechnet gegen Tabellenletzten Hannover-Burgwedel


Das war nichts! Der NHC fand gegen den Tabellenletzten Hannover-Burgwedel zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und musste sich schlussendlich mit 26:19 (15:13) geschlagen geben.
Vor Spielbeginn war allen Beteiligten klar, dass es sich hierbei um ein Vier-Punkte-Spiel im Kampf gegen den Abstieg handelte. Leider konnte der NHC weder auf Jannes Meyer noch auf Malte Wodarz zurückgreifen, die beide mit muskulären Problemen zu kämpfen hatten. Somit musste der NHC auf der Rückraum Links Position variieren und begann das Spiel mit merklicher Strukturschwäche, hielt jedoch bis zum 5:5 durch Christian Stöpler mit dem Gegner mit. Im Anschluss kassierte man aufgrund von zu schnellen Abschlüssen und einer etwas unglücklichen Abwehr vier Tore in Folge zum 9:5. Diesen Abstand konnte das Team kurz vor der Halbzeit verringern, vor allem durch eine besser agierende Abwehr um Paul Hoppe. Joé Schuster traf zum 15:13 mit dem Halbzeitpfiff und holte gleichzeitig eine Zeitstrafe heraus.

Nach dem Seitenwechsel wollte der NHC engagierter aufspielen, konnte dieses Vorhaben jedoch nicht in die Tat umsetzen. Drei frühe Tore in Folge brachten den HHB mit 18:13 in Front, bevor Paul-Marten Seekamp mit zwei Treffern am Stück auf 18:15 verkürzte. Sören Lange gelang in der Folge das 19:16, nach welchem der HHB eine Auszeit nahm. Nach dieser geriet der NHC mit 21:16 in Rückstand und Burgwedel konnte über den Kreisläufer Reinsch mit 23:17 in Führung gehen. Seekamp verkürzte in der 52. Minute auf 23:18, drei weitere Treffer für den HHB besiegelten jedoch die Niederlage für den NHC. Den letzten Treffer der Partie erzielte Malte Sültmann per schönem Heber von Linksaußen.

Enttäuschte Gesichter nach dem Schlusspfiff auf Seiten des NHC, und Trainer Barnkothe musste zugeben, dass durch den Wegfall von Wodarz und Meyer die Struktur des Spiels merklich beeinträchtigt wurde, und blickt nun auf das kommende Heimspiel gegen den SV Plauen, bei welchem im Hinspiel ein 24:24-Unentschieden erreicht wurde.
Der NHC bedankt sich bei seinen mitgereisten Fans.

Für den NHC spielten: Eggert, Pätz, Wenderoth; Pogadl, Hoppe 2, Schuster 2, Lange 2, Seekamp 6, Neufing, Sültmann 1, Bode, Stancic 1, Falkenhain 2, Stöpler 3.

Das letzte Heimspiel der Vorrunde findet nun am Samstag den 05. März um 18 Uhr in Einbeck statt. Als Gäste kommen dann die Handballer vom SV 04 Plauen-Oberlosa. Gegen den Tabellenletzten soll mit einem Heimsieg der 9. Tabellenplatz und damit die gute Ausgangsposition für die Ende März beginnende Abstiegsrunde verteidigt werden. Der Online Kartenvorverkauf startet am Montag um 19 Uhr.

Karten gibt es über diesen Link https://www.northeimerhc.de/spielbetrieb/ und an der Abendkasse ab 17 Uhr. Der Einlass erfolgt unter 3G und das tragen einer FFP2 Maske ist bis zum Platz erforderlich wird aber durchgängig empfohlen. red/ ok/ Foto: Spieker Fotografie.










27.02.2022 • 11:37 Uhr

Heute Tag der Entscheidung: Wer kandidiert für CDU in Wahlkreisen 17 und 18? Es geht um Jung gegen Alt!

Mit einem bis dato einmaligen und komplizierten Nominierungsverfahren wird die CDU im Landkreis Northeim am heutigen Sonntag ihre Kandidaten/in für die Landtagswahlen am 9. Oktober 2022 zu wählen haben. Es ist eine Kombination aus einer Online- und Präsenzveranstaltung. Gegen 12 Uhr präsentieren sich die drei Kandidaten und eine Kandidatin in einer Videokonferenz. Sie wird aus der CDU Kreisgeschäftsstelle in Northeim übertragen. Ab 14 Uhr bis 16 Uhr sind die Mitglieder aufgerufen, ihr Votum persönlich in drei Städten (Einbeck, Seesen und Northeim) per Urnenwahl abzugeben. Im Wahlkreis 17 (Northeim) stehen zur Wahl Elisabeth Behrens (68) und Tristran Marienhagen (20). Im Wahlkreis 18 (Einbeck-Bad Gandersheimer-Seesen) Dr. Andreas Kroll (46) und Joachim Stünkel (69).
Bei der Nominierung zeichnet sich ein Kampf der Generationen ab: in beiden Wahlkreisen geht es auch um Jung gegen Alt! Die Entscheidung darüber steht um 18 Uhr fest.
red
















27.02.2022 • 11:35 Uhr

„Frieden schaffen ohne Waffen“ ist vorbei: Deutschland liefert Waffen der Bundeswehr an Ukraine

Es ist ein Paradigmenwechsel! Deutschland liefert nun doch Waffen aus Bundeswehr-Beständen an die Ukraine. Die ukrainischen Streitkräfte würden so schnell wie möglich mit 1.000 Panzerabwehrwaffen sowie 500 Boden-Luft-Raketen vom Typ «Stinger» unterstützt, kündigte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Samstagabend in Berlin an.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), sagte, der russische Überfall aufdie Ukraine markiere eine Zeitenwende. Bisher hatte die Bundesregierung Waffenlieferungen an die Ukraine ausgeschlossen.
Der russische Angriff bedrohe «unsere gesamte Nachkriegsordnung», erklärte Scholz. «In dieser Situation ist es unsere Pflicht, die Ukraine nach Kräften zu unterstützen bei der Verteidigung gegen die Invasionsarmee von Wladimir Putin.» Deutschland stehe eng an der Seite der Ukraine. Am späten Sonntagvormittag ist eine Sondersitzung des Bundestags mit einer Regierungserklärung von Kanzler Scholz zur Lage in der Ukraine geplant.

Die Bundesregierung stimmte am Samstag auch der Weiterleitung von
400 Panzerabwehrwaffen aus deutscher Produktion von den Niederlanden an die Ukraine sowie von 9 D-30 Haubitzen und Munition ursprünglich aus NVA-Beständen von Estland an die Ukraine zu, wie ein Regierungssprecher mitteilte.red










27.02.2022 • 11:34 Uhr

Wohnungseinbrecher wird durch Geschädigten überrascht… dann flieht der Unbekannte durchs Fenster

Am Samstag, 26. Februar 2022, um 21.10 Uhr, wurde ein Wohnungseigentümer in der Innenstadt von Bad Harzburg auf Geräusche aus einem Nebenzimmer seiner Wohnung aufmerksam. Als er sich in das Zimmer begab, traf er dort eine fremde Person an, die bei seinem Anblick durch das geöffnete Zimmerfenster blitzartig flüchtete. Bei der männlichen Person handelte es sich um einen Einbrecher, der durch das Fluchtfenster durch Aufhebelen eingedrungen war. Sofortige, durch die Polizei durchgeführte umfangreiche Fahndungsmaßnahmen konnten bislang nicht zur Ergreifung des Täters führen. Diebesgut konnte durch den Täter nicht erlangt werden.
In diesem Zusammenhang bitte die Polizei um entsprechende Zeugenhinweise, insbesondere: Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen bzw. Fahrzeuge in der Innenstadt von Bad Harzburg gesichtet.red










27.02.2022 • 11:33 Uhr

Kleinkrieg unter Nachbarn: Nach heftigen Unflätigkeiten musste Polizei einschreiten

Tatort: Nörten-Hardenberg, Eckartsweg, Tatzeitpunkt: Samstag, 26.2.2022, 17 Uhr:
Nach verbalen Streitigkeiten zwischen einem 48-jährigen und einer 44-jährigen Nachbarin sowie deren 47-jährigen Ehemann beleidigte der 48-jährige das Ehepaar mit diversen unflätigen Ausdrücken. Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es glücklicherweise nicht.
Beim nunmehr Beschuldigten 48-jährigen wurde durch die alarmierten Polizeikräfte anschließend eine Gefährderansprache durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.hei










27.02.2022 • 11:30 Uhr

Prügelszenen vor dem Auditorium in Göttingen - Heranwachsender schwer im Gesicht verletzt - Polizei sucht Zeugen

Bei einer körperlichen Auseinandersetzung vor dem Auditorium am Weender Tor in Göttingen ist am Samstag (26.02.22) gegen 18.20 Uhr ein Heranwachsender schwer im Gesicht verletzt worden. Der 18-jährige Göttinger wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Die Ermittlungen zum Motiv sowie zum genauen Tathergang dauern an. Unbekannt ist bislang auch, wie viele Personen genau in die Auseinandersetzung verwickelt waren.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden. jk










26.02.2022 • 20:36 Uhr

Ukraine-Krieg: Tausende zu Friedensdemonstration erwartet

Mehrere Tausend Menschen werden morgen (Sonntag) in Berlin zu einer Kundgebung für Frieden in Europa erwartet. Aufgerufen hat dazu ein breites Bündnis aus Friedens-, Umwelt- und
Hilfsorganisationen sowie Gewerkschaften und Kirchen. Als Redner werden unter anderen der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Werneke, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Annette Kurschus, und Klimaaktivistin Luisa
Neubauer erwartet.

Angemeldet sind zu der Kundgebung am Mittag an der Berliner Siegessäule rund 20.000 Teilnehmer. Der Aufruf steht unter dem Motto «Stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa». epd











26.02.2022 • 20:29 Uhr

Bach-Orgelzyklus in St. Jacobi Göttingen

Am Freitag, 4. März 2022, 18 Uhr, beginnt in der Göttinger St. Jacobi-Kirche ein Zyklus mit großen Orgelwerken von Johann Sebastian Bach.
An fünf Abenden spielt Kantor Stefan Kordes jeweils eine der fünf großen Orgeltoccaten sowie ausgewählte freie Orgelwerke und Choräle.

Am kommenden Freitag, 4. März, erklingen Toccata und Fuge F-Dur, am Freitag, 11. März, 18 Uhr die "Dorische Toccata und Fuge" - zwei der größten und bedeutendsten Orgelwerke Bachs. Die weiteren Abende finden am 25. März, 8. April und 29. April statt.

Die Abende dauern jeweils ca. 50 Minuten. Zu Beginn gibt es eine Einführung in die Werke.
Es gilt bis auf Weiteres die 2G-Regel, wir bitten um das Tragen einer FFP-2-Maske.

Der Eintritt ist immer frei, eine Anmeldung ist nicht mehr erforderlich. Aktuelle Informationen: jacobikantorei.de
red/ Foto: St. Jacobi











26.02.2022 • 20:25 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenz im Kreis Northeim steigt auf 1.878,2 - Jetzt 93 Einwohner an/mit Corona verstorben

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Instutut hat für den heutigen Samstag einen Inzidenzwert von 1.878,2 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mitgeteilt. Das ist ein neuer Höchstwert.

Traurig die amtliche Mitteilung, dass zwei weitere Einwohner an/mit dem Corona-Virus verstorben sind; insgesamt weist die Statistik 93 Corona-Verstorbene im Landkreis Nortrheim seit Erfassung der Zahlen aus.

red/ Grafiken: RKI/ NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












26.02.2022 • 19:55 Uhr

Heute um 13 Uhr: Wohnungsbrand in Seniorenheim - Pflegepersonal rettet alle Bewohner

Am heutigen Samstag, 26.02.2022, gegen 13.00 Uhr, bricht in der Küche einer Wohnung einer 82-jährigen in der Straße "In der Schratwanne" in Itzum(Landkreis Hildesheim) aus unbekannter Ursache ein Feuer aus, welches letztlich auf die gesamte Wohnung übergreift. Das Feuer kann durch die Berufsfeuerwehr Hildesheim und die Freiwillige Feuerwehr Itzum zeitnah abgelöscht werden. Dennoch ist die Wohnung bis auf weiteres unbewohnbar. Eine konkrete Schadenshöhe liegt bislang nicht vor. Die Wohnung selber befindet sich in einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Es kam zu keinerlei Personenschäden. Die Bewohnerin sowie weitere Bewohner der Einrichtung konnten durch das dortige Pflegepersonal frühzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Ermittlungen der alarmierten Polizei zur Brandursache dauern an.bli










26.02.2022 • 19:40 Uhr

Seboldshausen: Bürgerverein freut sich über Unterstützung für Bolzplatz-Projekt - 300-Euro-Spende vom Stadtjugendring

Es geht voran. Der rührige Bürgerverein in Seboldshausen hat jetzt für sein kinderfreundliches Projekt "Bolzplatz für Seboldshausen" einen weiteren Schub erfahren dürfen. Am Freitag überraschte der Stadtjugendring Bad Gandersheim Verantwortliche des Bürgervereins mit einem fetten Scheck. Bei einem kurzzeitigen heftigen Schneegestöber übergab Theo Miaoulis., Vorsitzender des Gandersheimer Stadtjugendringes, beim zukünftigen Bolzplatz das Geldgeschenk von 300 Euro.

Riesenfreude bei der ersten Vorsitzenden des Bürgervereins Anja Böhme. "Mit dem Geld schaffen wir die Tore für den Bolzplatz an", sagte sie und bedankte sich für den Scheck und die tolle Unterstützung des Stadtjugendringes. Insgesamt sind nach den Worten von Daniel Geyer, ebenfalls ein Antreiber des Vorhabens und engagierter Bürger für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in Seboldshausen, rund 800 Euro. "Dank weiterer Unterstützung ist das Geld jetzt zusammen. Wir können loslegen!".

Das Gelände wird von der Stadt auf dem ehemaligen Sportplatz gleich neben dem Regenrückhaltebecken bereitgestellt. Für den Bolzplatz wird ein Teilbereich in der Größe von 20 mal 50 Meter benötigt. Angesichts der jetzt vorhandenen Summe von 800 Euro steht der Realisierung des Bolzplatzes nichts mehr im Weg. Die Unterhaltung ist ebenfalls geklärt. "Das übernimmt der Bürgerverein", verspricht Daniel Geyer. Mit einer kleinen Einweihungsfeier, natürlich bei besserem Wetter im Frühjahr, möchte der Bürgerverein den Bolzplatz einweihen. Für viele der über 40 Kinder in Seboldshausen wird das ein schöner Tag sein. Sie können sich hier an der frischen Luft herrlich austoben und kicken.

Auf dem Bild dokumentiert von links nach rechts Stadtjugendpfleger Gunnar Ude, Daniel Geyer vom Bürgerverein, Anja Böhme, Vorsitzende des Bürgervereins, Theo Miaoulis, Vorsitzender des Bad Gandersheimer Stadtjugendringes, Ingar Meyer vom Bürgerverein und Seboldshausens Ortsvorsteher Rolf Sander. Das zweite Bild dokumentiert den ehemaligen (maroden) Sportplatz mit einem abgängigen Tor, der in einem Teilfeld zu einem Bolzplatz gestaltet werden soll. Fotos: Fis WMG












26.02.2022 • 19:02 Uhr

Interkulturelle Kompetenz innerhalb der Polizei - Spannender Dialog zur Wahrnehmung polizeilicher Praxis

Rund 450 Teilnehmende konnte die Polizeiakademie Niedersachsen bei der Podiumsdiskussion zum Thema Interkulturelle Kompetenz in der Polizei am vergangenen Mittwoch (23.02.2022) digital begrüßen.

Die Online-Veranstaltung stand unter dem Motto "Interkulturelle Kompetenz als Baustein des demokratischen Selbstverständnisses - Potenziale für ein reflektiertes-antidiskriminierendes polizeiliches Handeln" und betrachtete das Thema im Dialog mit Expertinnen und Experten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und durchaus kritisch. Die Polizei Niedersachsen sieht darin einen wichtigen Beitrag, Kritik nicht als feststehendes Urteil, sondern als einen Ansatz für eine gewinnbringende Selbstreflexion wahrzunehmen.

Das Interkulturelle Kompetenz kein Modethema ist, machte der Direktor der Polizeiakademie, Carsten Rose, in seiner Begrüßungsrede deutlich. Sie bilde vielmehr eine Kernkompetenz, die es den Polizeibeamtinnen und -beamten erlaube, dem polizeilichen Gegenüber offen und wertungsfrei zu begegnen. "Wir müssen uns dabei immer wieder vergegenwärtigen, dass Menschen sich nicht vordergründig auf Grundlage einer vermeintlichen Kulturzugehörigkeit oder einer Nationalität, sondern vielmehr aufgrund individueller Situationen und ihres individuellen Menschseins verhalten" so Rose weiter.

In einer Videobotschaft ging der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius auf die bedeutende Funktion der Polizei in der sich aktuell polarisierenden Gesellschaft ein. "Rechtsextremisten und -populisten versuchen, die Gesellschaft zu spalten und Vorurteile zu schüren. Die Polizei muss sich dem entgegenstellen und hat mit ihrer neutralen Rolle eine besonders wichtige Funktion in der Gesellschaft", so Pistorius. Die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion beleuchteten das Thema aus diversen Blickwinkeln: Konrad Erben, bis 2022 Vorstandsmitglied des Vereins Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland e.V., und Muzaffer Ötztürkyilmaz, Referent der Geschäftsführung des Flüchtlingsrates Niedersachsen, betonten die Wichtigkeit der steten kritischen Betrachtung auf die Polizei und führten Studien anderer Länder ins Feld, die auch für Niedersachsen den Bedarf von Forschung deutlich machen.

Die Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Göttingen, Gwendolin von der Osten, brachte ihre Sicht als Führungskraft der Polizei Niedersachsen in die Veranstaltung ein und machte deutlich, dass es Polizeipraktiken gibt, die sachlich neutral seien aber gleichzeitig als diskriminierend empfunden werden könnten. Hier gelte es, Transparenz herzustellen.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Dietmar Schilff zeigt sich weiter offen für den Dialog mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und wies darauf hin, dass eine Fokussierung auf Einzelfälle keine gesamtpolizeilichen Aussagen zulasse.

Mit fachlicher Expertise im Bereich der interkulturellen Kompetenz bereicherte Dr. Jens Bergmann, Professor an der Polizeiakademie Niedersachsen, mit Erkenntnissen aus seinen eigenen Studien der teilnehmenden Beobachtung die Diskussion und ordnete Begrifflichkeiten und Entwicklungen ein.

Hintergrund:

Interkulturelle Kompetenz ist ein wesentliches Merkmal des polizeilichen Handelns. Daher nimmt die Vermittlung dieser Kompetenz bereits im Bachelor-Studium der angehenden Polizistinnen und Polizisten großen Raum ein. Da sie aber auch stetigen gesellschaftlichen Wandlungen unterliegt und deshalb eine fortwährende Reflektion erfordert, hat die Polizeiakademie Niedersachsen eine Veranstaltungsreihe aufgelegt, die sich mit der Vielfältigkeit dieses Themas beschäftigt. Die nächste - und damit 3.- Veranstaltung der Reihe "Interkulturelle Kompetenz" ist im Frühjahr 2023 geplant. red












26.02.2022 • 18:57 Uhr

Erneuter Betrugsversuch bei einer Rentnerin - Clevere Bankangestellte vereitelt Megabetrug

Am Nachmittag des 24. Februar 2022, 14 Uhr, kam es im Northeimer Stadtgebiet zu einem Betrugsversuch zum Nachteil einer älteren Frau.

Die Dame habe zuvor zwei Männer in ihre Wohnung gelassen, welche vorgaben eine Buchreihe äußerst gewinnbringend (höhere fünfstellige Summe) in ihrem Namen veräußern zu wollen. Dazu sei lediglich die Zahlung einer Kautionssumme von 20.000 Euro notwendig. Eine aufmerksame Bankangestellte kann die Überweisung gerade noch rechtzeitig verhindern, sodass kein Schaden entsteht.

Es wird daher erneut eindringlich darauf hingewiesen keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen. Generell kann bei solchen Angeboten von einer Betrugsmasche ausgegangen werden. Bitte melden sie sich in diesen Fällen unverzüglich bei der Polizei. ren











26.02.2022 • 13:24 Uhr

Mercedes-Fahrer fällt betrunken auf der Autobahn auf

Durch die auffällige Fahrweise war eine Streife der Autobahnpolizei in der Nacht zu Freitag, 25. Februar, auf einen Mercedes aufmerksam geworden, der auf der A 44 mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Doch der Fahrer reagierte nicht auf Anhaltezeichen, fuhr zeitweise deutlich schneller als 200 km/h und verließ gegen 2:50 Uhr die Autobahn an der Abfahrt Diemelstadt in Richtung Warburg.

Eine Streife der Kreispolizeibehörde Höxter entdeckte gegen 3:40 Uhr das gesuchte Fahrzeug und konnte es in einem Warburger Wohngebiet für eine Kontrolle anhalten. Bei dem Fahrer, der zunächst keinen Führerschein vorweisen konnte, stellten die Beamten deutliche Anzeigen für einen Alkoholkonsum fest. Ein auf der Polizeiwache durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht, woraufhin eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet wurde.

Eine Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt. Die weiteren Ermittlungen, auch hinsichtlich der Frage, ob der Mann aktuell im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, sind noch nicht abgeschlossen. /nig











26.02.2022 • 13:20 Uhr

Streit und Schläge um Corona-Maske im Zug mit Smartphone gefilmt - Täter raubt Handy und kann entkommen

Am 25. Februar 2022, gegen 22.40 Uhr, kam es im Metronom zwischen Hannover und Sarstedt zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf ein Smartphone entwendet wurde. Nach Zeugenaussagen ist der bislang unbekannte Täter im Zug von einem 52-jährigen Alfelder auf die Maskenpflicht angesprochen worden, da dieser keine trug. Aus diesem Ansprechen entstand eine körperliche Auseinandersetzung, in der der Unbekannte dem Alfelder ins Gesicht schlug. Die Auseinandersetzung wurde von dem Freund des Alfelders, einem 55-jährigen Mann aus Grünplan, mit seinem Smartphone aufgenommen. Dieses wurde ihm durch den Unbekannten entrissen, verbunden mit der Aufforderung der Löschung des Videos.

Das Opfer hielt den Täter zunächst erfolgreich fest, ließ dann aber los, nachdem der Täter die Herausgabe des Handys in Aussicht stellte. Nach dem Loslassen ging der Täter jedoch schnurstracks mit dem Smartphone zum Ausgang, warf das Gerät auf den Boden und trat einige Male auf dieses. Hiernach nahm er es vermutlich wieder an sich und flüchtete, da der Zug bereits den Bahnhof Sarstedt erreicht hatte, in Richtung Sarstedter Innenstadt.

Der Unbekannte konnte durch die eingesetzten Polizeistreifen nicht mehr gefasst werden. Der Mann wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 20-30 Jahre alt, rötliche oder rote Haare (möglicherweise gefärbt), leichter Schnurrbart, schwarze Kapuzenjacke, schwarze Hose und dunkler Rucksack. Hinweise auf den Täter erbittet die Polizei Sarstedt unter der Tel.: 05066/9850.jp











26.02.2022 • 13:10 Uhr

39-Jährige liefert sich mutmaßlich illegales Straßenrennen - Nach Kollision im Gegenverkehr zwei Kinder tödlich und vier Personen schwer verletzt

Am Freitag, 25.02.2022, ist eine 39 Jahre alte Audi-Fahrerin beim Überholen auf der Straße Kirchdorfer Rehr bei Barsinghausen mit mehreren Fahrzeugen im Gegenverkehr kollidiert. Infolgedessen wurden zwei Kinder tödlich und vier weitere Personen schwer verletzt. Die Polizei geht aktuell einem Verdacht eines illegalen Straßenrennens nach und bittet Zeugen um Hinweise zum Unfallhergang.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war eine 39-Jährige gegen 16:20 Uhr mit ihrem Audi A6 aus Egesdorf kommend in Richtung Barsinghausen unterwegs. In einer langgezogenen Kurve beabsichtigte sie zunächst, den Cupra Formentor eines 39-Jährigen, der in dieselbe Richtung fuhr, zu überholen. Dieser beschleunigte und die beiden Fahrzeuge fuhren über einen längeren Zeitraum nebeneinander.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer Kollision zwischen dem Audi der 39-Jährigen mit dem ihr entgegenkommenden Mercedes Benz eines 50 Jahre alten Mannes, der nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf dem angrenzenden Feld zum Stehen kam. Dabei wurde er schwer verletzt. Danach stieß der Audi mit dem Nissan Qashqai, in dem Eltern mit ihren zwei Kindern saßen. Durch die Wucht der Kollision wurde der Familienwagen nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Er überschlug sich und kam schließlich auf seinem Dach auf einer angrenzenden Pferdekoppel zum Liegen. Alle Autoinsassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Der Audi der 39-Jährigen kollidierte anschließend mit dem Ford Kuga eines 74 Jahre alten Mannes, welcher direkt hinter dem Familienfahrzeug fuhr. Der Audi kam schlussendlich am rechten Fahrbahnrand zum Stehen.

Zeugen alarmieren umgehend die Polizei und den Rettungsdienst. Mehrere Rettungswagen und -hubschrauber waren im Einsatz. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die eingeklemmte Familie aus dem Fahrzeug. Die Kinder, ein zweijähriger Junge und sein sechs Jahre alter Bruder, mussten von den eingesetzten Polizeibeamten reanimiert werden. Für das jüngere Kind kam jede Hilfe zu spät: Es verstarb noch am Unfallort. Der Sechsjährige wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er noch in der Nacht seinen Verletzungen. Die Eltern der Kinder, eine 29-jährige Frau und ein 37 Jahre alter Mann, zogen sich beim Verkehrsunfall schwere Verletzungen zu und wurden ebenfalls von den eingesetzten Rettungskräften in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Audi-Fahrerin kam schwer verletzt mit einem Rettungswagen in eine Klinik.

Die beiden Fahrer von dem Cupra Formentor und dem Ford wurden nicht verletzt.

Für die psychologische Betreuung aller Beteiligten und der eingesetzten Rettungskräfte wurden zudem mehrere Notfallseelsorger der Feuerwehr und der Polizei eingesetzt.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Straße Kirchdorfer Rehr für mehrere Stunden vollgesperrt werden. Gegen 02:40 Uhr des 26.02.2022 wurde die Straße wieder freigegeben. Schaden, der beim Verkehrsunfall entstanden ist, wird von der Polizei mit circa 92.500 Euro beziffert.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. /nash










26.02.2022 • 12:16 Uhr

Gruppe CDU-FDP-Die Unabhängigen begrüßt Projekt zu „on demand Verkehren“

Beschluss einer Machbarkeitsstudie im Kreiswirtschaftsausschuss soll Mobilität im ländlichen Raum vorantreiben

Die Frage der Mobilität im ländlichen Raum drängt seit Jahren; Antworten auf die vorliegenden Herausforderungen konnten aber aus Sicht der größten Gruppe im Northeimer Kreistag noch nicht ausreichend konkret erarbeitet bzw. umgesetzt werden. Diesem Thema hat sich nun endlich der Landkreis Northeim angenommen und in der letzten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Kreisentwicklung eine entsprechende Machbarkeitsstudie mit Zustimmung der Gruppe CDU-FDP-Die Unabhängigen auf den Weg gebracht.

Im Rahmen der Mobilitätsfrage im ländlichen Raum nimmt insbesondere der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) eine bedeutende Stellung ein, auch im Hinblick auf den Klimawandel. „Gerade jetzt, wo die Frage einer klimafreundlichen und doch nutzergerechten Verkehrswende im Raum steht, muss beim ÖPNV nach konkreten Konzepten für die Mobilitätssicherung gesucht werden“, erklärt David Artschwager, Abgeordneter und Sprecher für Wirtschaft und Kreisentwicklung der CDU-Kreistagsfraktion. Und Alexander Kloss, Sprecher der Gruppe FDP-Die Unabhängigen im Ausschuss unterstreicht noch einmal die Bedeutung des Themas für die Region: „In unserem Landkreis mit seinen teils weit auseinanderliegenden Ortschaften ist ÖPNV kein Luxusartikel, sondern existentiell für den Fortbestand und die zukunftsgerichtete Weiterentwicklung unserer Städte und Gemeinden.

Hierzu hat bereits der Zweckverband Verkehrsbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), der landkreisübergreifend für den ÖPNV in Northeim, Göttingen und Holzminden zuständig ist, im Jahr 2020 einen Vorschlag erarbeitet. Unter Zuhilfenahme von Fördergeldern der NBank sollten entsprechende „On-Demand-Verkehre“ im ÖPNV etabliert werden. Dabei handelt es sich um ein Rufbus-ähnliches Transportsystem. Die Fördergelder seien mittlerweile aber aufgebraucht. „Für den Landkreis Northeim möchten wir die Machbarkeitsstudie jetzt über die so genannten „7b-Mittel“ (nach § 7b NNVG) finanzieren.“ so Artschwager und Kloss weiter. Ziel dieser Machbarkeitsstudie seien genaue Erkenntnisse über dauerhafte Finanzierungen, aber auch Fragen der möglichen Konkurrenz zwischen ÖPNV und Taxi-Unternehmen.

„Wir erhoffen uns durch die Studie eine Verbesserung sowie eine Effizienzsteigerung der ÖPNV-Situation im Landkreis Northeim, aber auch in Holzminden und Göttingen. Wir als Gruppe CDU-FDP-Die Unabhängigen haben entsprechend hohe Erwartungen, aber begrüßen die Finanzierung über die 7b-Mitttel des Landkreises“, so die beiden Kreistagsabgeordneten. „Dabei betonen wir ausdrücklich, dass wir hierdurch eine Optimierung des ÖPNV anstreben und es keine negativen Auswirkungen auf bestehende Mobilitätsangebote hinsichtlich Taxen oder Mietwagen geben darf“, so Artschwager und Kloss abschließend. RED












26.02.2022 • 12:08 Uhr

Northeimer Handball Club sucht engagierten FSJler*in!

Der Northeimer Handball-Club e. V. ist auf der Suche nach einer/m engagierten FSJler*in, welche/r den NHC ab dem 01. August 2022 tatkräftig für den Zeitraum von 12 Monaten unterstützt. Nähere Informationen können dem Flyer entnommen werden und Bewerbungen bitte an die angegebenen E-Mail Adressen. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Hintergrund:
FJS bedeutet "Freiwilliges Soziales Jahr"











26.02.2022 • 12:04 Uhr

Sturmschaden-Nachlese (III): Das passierte jenseits des Gandersheimer Gabionenhanges

Auch das passierte in der Nacht des Sturmes : Ein Baum wurde auf der anderen Seite vom Bad Ganderdheimer LaGa Gabionenhang entwurzelt und krachte offensichtlich in einen weiteren Baum der Schwimmbadbaustelle, der ebenfalls zerbrach. Welche Kräfte wirkten, kann man an dem aufgspießten Baumstamm sehen, der noch im Zaunpfosten steckt.

Dieses Randereignis am Zaun der Schwimmbadbaustelle ist minimal im Verhältnis zum Hochwasser Desaster in der LaGa Baustelle an der Gandequerung mit der Baustraße. Letztes Jahr erfolgte ein Baustop, weil ein Stahlrohr zu lang war und den Hochwasserabfluß gefährdete. Jetzt hat die Natur den Schreibtischtätern aufgezeigt, wer für Hochwasserabfluß kompetent ist. Die Baustraße ist weggespült und die Stahlrohre sind versackt. Fis WMG gerichtete exklusiv und zuerst über das Ereignis. Mit der Natur geht's, gegen die Natur never. red/Fotos: Fis WMG












26.02.2022 • 11:33 Uhr

Blitzeis! Laster auf spiegelglatter B3 zwischen Naensen und Ammensen verunglückt - Fahrbahn voll gesperrt!

Auf spiegelglatter Straße zwischen Naensen und Ammensen Höhe Langenstruck sind heute Nacht gegen 2 Uhr zwei Großlaster Opfer des plötzlichen Blitzwinters geworden. Sie waren manövrierunfähig auf der vereisten Fahrbahn abgeschmiert. Bei der Havarie wurde dem Vernehmen nach Gott sei Dank niemand verletzt. Die Straße musste wegen des Unglücks und Bergung der Laster durch das Bergungsteam Thomas Ryll voll gesperrt werden.
red/Fotos: Fis WMG














26.02.2022 • 11:22 Uhr

Altenau: Arbeitsmaschine nach Baumfällungen an einem Hang abgestürzt

Am gestrigen Freitag, 24. Februar 2022, kam es auf der Rothenberger Straße in Altenau (Landkreis Goslar) zu einem Unfall. Beim Heraufziehen eines Baumstammes bei Waldarbeiten, rutschte die forstwirtschaftliche Arbeitsmaschine von der Straße den Abhang hinunter und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Der Führer der Arbeitsmaschine verletzte sich hierbei leicht und wurde vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt. Die Bergung des Fahrzeuges wird durch die betroffene Firma durchgeführt. Der Sachschaden konnte zum Anzeigezeitpunkt noch nicht festgestellt werden.red/Foto: Polizei










26.02.2022 • 11:22 Uhr

Absturzsicherung am Bad Gandersheimer Gabionenhang mit Wildrosenbepflanzung

Hier eine Neuausgabe des Bad Gandersheimer LaGa-Baustellenradars. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne reportiert und kommentiert:

Hinter dem nun sicheren Bauzaun am neuen Bad Gandersheimer Gabionenhang zwischen den beiden Viadukt-Geländern am Skulpturenweg hat das Fis WMG Team sich bereits im letzten Jahr über mehr Sicherheit am barrierefreien Zugang erkundigt, DIN Hinweise gegeben und berichtet. Bei der Länge der mit sechs Prozent Steigung angelegten Rampen wurden Handläufe gebaut und bereichsweise noch zusätzliche Sicherungen installiert. Nach Informationen vom LaGa Management sollte oben neben dem Skulpturenweg noch eine dichte Bepflanzung erfolgen, weitere Sicherungsmaßnahmen waren zum Zeitpunkt der LaGa Begehung nicht bekannt. Auf Nachfragen wurden die Anpflanzungen bestätigt.

Das Fis WMG Team nahm die Bepflanzung dann selbst in den Blick, wenn dort morgens gejoggt wurde. Dort reportierte zeitgleich der Fachreporter. Hier eine weitere Expertise von ihm:

Vom Rampenzugang in südlicher Richtung bis kurz vor das Viadukt wurde zwischen der Gabionenwand und dem Skulpturenweg eine einreihige bis mehrreihige dichte Wildrosenbepflanzung gesetzt und mit Rindenmulch fachgerecht abgedeckt. Die Pflanzengröße wird auf 30/40 Zentimeter geschätzt, es handelt sich um Heckenrosen (lat., Rosa rugose), was ein freundlicher Mitarbeiter der Firma Kluge später bestätigte. Die Wildrosen hat unser Fachreporter auf seinem Grundstück selbst angepflanzt. Sie blüht schön, wird gerne von Bienen angeflogen und bis anderthalb Meter hoch. Außerdem hat die Wildrose für den Winter Früchte für heimische Vögel.

Problematisch ist jedoch der entstandene Steilhang durch den Gabionenhang vom Rampenzugang in nördlicher Richtung. Hier und an anderen Stellen sind noch Solitärsanpflanzungen an der Hangböschung erfolgt. Diese Anpflanzungen insgesamt sind aus fachlicher Sicht u.E. kein ausreichender Absturzschutz.

Dazu befragten und recherchierten wir vor Ort bei Kluges Mitarbeitern also weiter. Der Bauleiter bestätigte sodann, dass die Firma, die als Subunternehmer das Geländer an den Rampen und der Treppe gebaut hat, eine Einzäunung zwischen dem Rampenzugang und in beiden Richtungen bis zu den Geländern der Viadukte bauen wird. Es handelt sich um die Metallbaufirma Wittneben aus Sibbesse.

Kommentar:
Gut so und wir sind erleichtert über die Herstellung der Verkehrssicherheit an dem veränderten Gabionenhang!
red/Fotos:Fis WMG














26.02.2022 • 11:20 Uhr

CDU im Radikalmodus: Sie will Altkanzler Gerd Schröder (SPD) Ehrenbürgerschaft in Hannover aberkennen - Instrumentalisiert die CDU den Ukraine-Krieg?

Nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine gerät Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wegen seiner Tätigkeit für russische Energiekonzerne und seiner Freundschaft zum russischen Präsidenten Wladimir Putin unter Druck in seiner Heimatstadt Hannover. Die CDU startete im Stadtrat der niedersächsischen Landeshauptstadt eine Initiative, Schröder die Ehrenbürgerwürde von Hannover zu entziehen, falls er seine Ämter nicht niederlegt, wie die in Düsseldorf erscheinende «Rheinisch Post» (Samstag) berichtete.

«Die Ehrenbürgerwürde ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergibt», sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kommunalparlament, Felix Semper, der Zeitung. Schröder sei damit auch ein Botschafter Hannovers. «Aber jemand, der sich nicht deutlich von einem
Kriegsverbrecher distanzieren kann, darf auch nicht Ehrenbürger der Stadt sein.»
Ein erster Eilantrag dazu war am Donnerstag im Stadtrat am Widerstand der übrigen Parteien gescheitert. Semper betonte aber: „Wenn Gerhard Schröder nicht in den nächsten Tagen seine Ämter bei den russischen Staatskonzernen niederlegt, kommt das Thema wieder auf die Tagesordnung.» Er erwarte auch von der niedersächsischen SPD und von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eine klare Distanzierung.

Schröder ist unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender beim staatlichen russischen Energiekonzern Rosneft und nimmt Führungspositionen bei den Pipeline-Projekten Nord Stream und Nord Stream 2 ein. Zudem wurde er vom russischen Erdgas-Unternehmen Gazprom für den Aufsichtsrat des Staatskonzerns nominiert. Nach dem Start des russischen Angriffs auf die Ukraine hatte Schröder die russische Regierung aufgefordert, den Krieg «schnellstmöglich» zu beenden.
In ersten Reaktionen hat sich die CDU dem Vernehmen nach die erste Kritik eingehandelt, sie würde aus rein populistischen Motiven den Ukraine-Krieg kleinkariert instrumentalisieren. Sie stattdessen erst einmal mit dem Altkanzler das Gespräch suchen anstatt ihn zu verdammen.
epd










26.02.2022 • 11:18 Uhr

Kurz vor Mitternacht in Einbeck von der Polizei gestoppt: Radler (59) lallt und torkelt nur noch - 2,2 Promille Alkohol im Blut

Am gestrigen Freitag, 25. Februar 2022, wurde um 23:30 Uhr ein 59-jähriger Fahrradfahrer aus Einbeck aufgrund seiner auffälligen Fahrweise angehalten und kontrolliert. Da während der Kontrolle weitere alkoholbedingte Merkmale festgestellt wurden ( lallende Aussprache, schwankender Gang ), wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 2,20 Promille. Eine daraufhin angeordnete Blutprobe wurde auf der Dienststelle entnommen und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.kal










26.02.2022 • 11:17 Uhr

Polizeibeamte erschießen zwei gefährliche American Staffordshire Terrier in Göttingen! 35-Jähriger durch Bisse schwer verletzt in Klinik!

Im Göttinger Stadtteil Geismar haben Polizeibeamte am Freitagabend (25.02.22) zwei American Staffordshire Terrier erschossen. Die beiden Tiere hatten zuvor ihren Halter attackiert und durch Bisse schwer verletzt. Ein Rettungswagen transportierte den 35-Jährigen in eine Klinik. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.55 Uhr im Bereich Schulweg/Erich-Schmidt-Weg.
Warum die Tiere ihr Herrchen angriffen, steht noch nicht genau fest. Vor Eintreffen der alarmierten Polizei eilten mehrere Zeugen dem Göttinger sofort zu Hilfe. Alle unternommenen Versuche, auch mit Pfefferspray, die andauernde Beißattacke der Tiere zu beenden, verliefen jedoch erfolglos.

Die beiden Terrier bissen sich schließlich an den Armen und Beinen des am Boden liegenden Göttingers fest. Um eine gegenwärtige Gefahr für Leib oder Leben des Mannes abzuwenden, töteten zwei Polizisten die Hunde in letzter Konsequenz mit mehreren Schüssen aus ihren Dienstwaffen. Eine Gefährdung für Unbeteiligte konnte zum Zeitpunkt Schussabgabe ausgeschlossen werden.
Bei dem Einsatz wurde einer der Beamten durch einen Biss leicht verletzt. Sein Kollege erlitt infolge der Schussabgabe ein Knalltrauma. Die toten Tiere wurden von der Berufsfeuerwehr abtransportiert.Jk










26.02.2022 • 11:16 Uhr

Sturmschäden-Nachlese (II): Beschädigungen rund um das LaGa-Arreal

Am südlichen Rand des Campingplatzes von Bad Gandersheim befindet sich ein beliebter Fußweg, der wegen der LaGa Absperrungen derzeit eigentlich nicht genutzt werden sollte und in eine Sackgasse führt. Bereits im letzten Jahr berichteten wir von umgestürzten Absperrungen und beschädigter Einzäunen. Der Weg befindet sich in einem schlechten Unterhaltungszustand, viel Astwerk liegt auf dem Weg, Pfützen sind dort schon länger ein Ärgernis.
Wer hier für die Unterhaltung und Verkehrssicherungspflicht zuständig ist, auch diese von Fis WMG gestellte Frage ist unbeantwortet geblieben.

Wenn der Weg tatsächlich gesperrt wäre und erst zur LaGa 2023 zur Nutzung zur Verfügung stehen würde, könnte man das Problem zurückstellen. Draußen weißt ein offizielles Verkehrszeichen auf den Geweg hin. Die Baustellenabsperrung lag bereits 2021 wirkungslos, wir berichteten, daran hat sich leider nichts geändert. Nun bildet Astwerk zusätzliche Stolperfallen. Gelangt man an das östliche LaGa Gelände, wo auch ein direkter Zugang vom Campingplatz besteht, trifft man auf ein Bauzaunelement. Stop- und Betretungshinweise gibt es dort nicht. Ein paar Schritte weiter ist der vorhandene Zaun durch einen Baumschaden aus dem Vorjahr zerstört. Auch hier lädt die Zaunlücke Neugierige ein, die Loope mit der baulichen Entwicklung in Augenschein zu nehmen. Was aktuell dort zu entdecken ist, darüber berichten wir im Rahmen des Fis Baustellenradars in weiteren Ausgaben, da es hier kein Betretungsverbot gibz. red/Fotos: Fis WMG
















25.02.2022 • 20:25 Uhr

Neuer Spielplatz Plangarten in Bad Gandersheim: Spannende Aktivitäten

Beim Projekt neuer Spielplatz Plangarten in Bad Gandersheim wird zur Zeit mit vielen Ressourcen gearbeitet. In der Mitte unter den Spielgeräten wird aus der Sackware Material mit Zusatzstoffen aufbereitet und eingebaut. Dann abgezogen und gewalzt. Es wird eine Kunststoffbasis, damit die Kids beim Spielen an den Geräten nicht hart aufschlagen. Ebenso interessant der Wegebau. Dort wurde Split unter Oberkante der Randeinfassung eingewalzt. Eine wassergebundene Deckschicht aus Feinsplit wird dem Vernehmen nach aufgetragen. red/ Fotos: Fis WMG

Weitere Berichterstattung folgt!














25.02.2022 • 19:57 Uhr

„Der Krieg in der Ukraine bleibt auch für uns nicht folgenlos“

Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser bittet Kommunen um schnelle Planung und Bereitstellung von Notunterkünften

„Die Nachrichten aus der Ukraine sind erschütternd. Der russische Präsident Wladimir Putin hat einen völkerrechtswidrigen Krieg begonnen. Wir hören von Explosionen und Bombeneinschlägen im gesamten Land, russische Truppen sollen in die Hauptstadtregion bei Kiew vorgerückt sein“, fasst Dunja Kreiser, Innenpolitikerin der SPD-Bundestagsfraktion, die Lage im Osten Europas zusammen.
„Dieser Krieg muss uns schockieren. Und er betrifft uns. Einmal durch die Sanktionen, die gegen Russland richtiger Weise verhängt worden sind und die noch erfolgen werden. Und natürlich, weil die ukrainische Bevölkerung versuchen wird, sich in Sicherheit zu bringen. Familien werden das Nötigste packen und Schutz vor den russischen Angriffen suchen. Wer würde es an Ihrer Stelle nicht tun? Dieser Krieg wird auch für uns nicht folgenlos bleiben“, erläutert Dunja Kreiser ihre Einschätzung zum weiteren Verlauf der Ereignisse.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete bittet alle Verwaltungschefs eindringlich sich auf die neue Situation einzustellen. Das Innenministerium sei bereits mit den Ländern in Kontakt getreten, um über Aufnahmekapazitäten zu sprechen.

Eine weitere drohende Gefahr sehe Dunja Kreiser in verstärkten Cyber-Angriffen: „Wladimir Putin wird versuchen, die Kommunikationskanäle auf jegliche Art zu attackieren“, ist die Innenpolitikerin überzeugt. Sie rät allen Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung, alle erdenklichen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die Bundesregierung werde alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um die Situation schnellstmöglich zu entschärfen, ist Kreiser überzeugt. red











25.02.2022 • 19:50 Uhr

Provisorische Baustraße im Freibad durch Hochwasser weggespült - Entsetzen im Rathaus über die Havarie

Die provisorische Baustraße samt einer im Freibad hat das Unwetter am letzten Wochenende nicht überstanden. In der Nacht von Sonntag auf Montag war der Druck des Wassers so stark, dass die auf den Stahlröhren aufgebrachten Schotterlagen und Sandsäcke weggespült wurden (wir berichteten tipaktuell und exklusiv).

In einem jetzt offiziell herausgegebenen Statement berichtet zu dem Vorfall Frank Terhorst, Sprecher der Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim:

"Um weitere Abbrüche zu vermeiden, haben Mitarbeiter der Firma Boymann die noch vorhandene Kante gebrochen und das Material vom Gandebett weggezogen. Die in die Gande einbrachten Stahlrohre mit 1200mm Durchmesser liegen jedoch noch an ihrem ursprünglichen Standort.
Die Baustraße diente dazu, mit schwerem Gerät in den hinteren Bereich des Freibads zu kommen und Material z.B. mit großen LKW anfahren zu können. Da noch weitere Arbeiten wie das Verfüllen der Filter ausstehen, ist die Wiederherstellung einer Überführung unausweichlich und wird zeitnah geschehen. Der Freibadbereich ist weiterhin über die Fußgängerbrücken über die Flüsse Gande und Eterna zugänglich, so dass die derzeit stattfindenden Arbeiten beispielsweise am Schwimmbecken ohne Beeinträchtigung fortgesetzt werden können. Auch die Installation der Technik für den Wasserspielplatz sowie die Verlegung der Folien in den Filterbecken läuft wie geplant weiter."

Kritische Fragen im Rathaus zu
der merkwürdigen Havarie

Im Bad Gandersheimer Rathaus hat der komplette Einbruch der Baustraße hat Entsetzen und Verwunderung ausgelöst. Die Stadt Bad Gandersheim ist Bauherr des Millionenprojektes Neubau des Naturschwimmbades. Bekanntlich hat es sich bereits heftig verteuert. Die Bauverzögerungen beim Schwimmbadbau sind als ein Grund für die unerwartete Verschiebung der Landesgartenschau um ein Jahr genannt worden. Dem Vernehmen nach sind im Rathaus Fragen nach den Ursachen der Baustraßen-Havarie gestellt worden. Dabei geht es um Statik, Standfestigkeit und bauliche Beschaffenheit des provisorischen Bauwerkes mit zwei gigantischen Stahlrohren. Es heißt, dass provisorische Bauwerk über die Gande sei baurechtlich genehmigt gewesen. Die Havarie wirft weitere Fragen auf: so nach der Verantwortlichkeit und sehr wahrscheinlichen weiteren Mehrkosten. red/ Fotos: LaGa/ Terhorst / Fis WMG












25.02.2022 • 19:29 Uhr

Ukraine-Krieg: Menschen interessiert das Thema "Einziehung von Bundeswehr-Reservisten"

Der Ukraine-Krieg beunruhigt viele Menschen. Oberstabsfeldwebel Torsten Schneider aus Bad Gandersheim hat sich dazu soeben zu Wort gemeldet. Dabei geht es um ein heikles Thema: Die Aktivierung von Bundeswehr-Reservisten in einem möglichen Ernstfall. Schneider schreibt: " Liebe Kameradinnen und Kameraden, sehr geehrte Damen und Herren,
da ich bereits mehrfach kontaktiert wurde, stellt sich bei vielen nun die Frage, ob auch er/sie zum Reservedienst herangezogen werden kann. Auf diesem Wege möchte ich folgende aktuelle Information des Reservistenverbandes allen zugänglich machen:

„In Anbetracht des Krieges in der Ukraine fragen sich viele Reservistinnen und Reservisten, was die Situation jetzt für sie bedeutet und ob sie in der aktuellen Situation helfen können. Um diesem Informationsbedürfnis zumindest rudimentär entsprechen zu können und die aktuelle Situation einzuordnen, hat der Reservistenverband folgende Meldung mit dem BMVg abgestimmt und veröffentlicht:

https://www.reservistenverband.de/magazin-die-reserve/angriff-auf-ukraine-was-bedeutet-das-fuer-die-reserve-der-bundeswehr/
Freiwilligenmeldungen nimmt die Bundeswehr derzeit noch nicht auf.“

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, erwägt die Bundeswehr angesichts des Angriffs Russlands auf die Ukraine die Einberufung von Reservisten. Dazu ist Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in Kontakt mit Verbandspräsident Prof. Dr. Patrick Sensburg. Viele der knapp eine Million wehrrechtlich verfügbaren Reservistinnen und Reservisten signalisieren zudem schon jetzt ihre Bereitschaft, ihrem Land in solch einer schweren Krise dienen zu wollen und möchten sich freiwillig melden, um die Bundeswehr zu unterstützen. Noch hat aber die Bundeswehr dazu nicht aufgerufen. Die Lage ist sehr dynamisch und der Bedarf der Bundeswehr an zusätzlichen Kräften zum Aufwuchs noch nicht definiert. „Die unfassbaren Bilder aus der Ukraine wecken das Verantwortungsgefühl vieler Reservistinnen und Reservisten“, erklärt Verbandspräsident Oberst d.R. Patrick Sensburg und ergänzt: „Wir können der Bundeswehr und der Bevölkerung signalisieren: Wir sind da, wenn wir gebraucht werden. Und das wird sicherlich der Fall sein, nicht zuletzt im Rahmen einer zu erwartenden Flüchtlingswelle oder für Sicherungsaufgaben.“

Verpflichtende
Heranziehung
nicht möglich

Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, ob eine verpflichtende Heranziehung von Reservistinnen und Reservisten, also all jenen, die in der Bundeswehr gedient haben und ihren Dienstgrad nicht verloren haben, erfolgen kann. Eine verpflichtende Heranziehung zum unbefristeten Wehrdienst ist außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalles nicht möglich. Dieser würde auf Antrag der Bundesregierung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen im Bundestag festgestellt werden. Übungen als Bereitschaftsdienst nach dem Soldatengesetz sind möglich. Im Übrigen erfolgt Reservistendienst außerhalb des Spannungs- oder Verteidigungsfalls auf freiwilliger Grundlage. Eine solche Lage liegt derzeit aber nicht vor. Eine eventuelle Einberufung würde durch das zuständige Karrierecenter der Bundeswehr erfolgen – wie die ehemaligen Kreiswehrersatzämter heute heißen. Möglich sind auch Reservedienstleistungen („Wehrübungen“) und dienstliche Veranstaltungen, in denen beorderte Reservisten fortgebildet werden.
red










25.02.2022 • 18:13 Uhr

Hochwasserschutz-Aussschuss-Hammer: Nach neun Monaten erstmals wieder eine Sitzung - Geskes 100.000-Euro Antrag scheitert an Patt

Das eigentlich Bedeutsame an der gestrigen Sitzung des Hochwasserschutz-Ausschusses des Bad Gandersheimer Stadtrates war die Tatsache, dass er überhaupt tagte. Neun lange Monate herrschte Funkstille. Nun hatte Neu-Ratsherr Schnute aus Altgandersheim die Onlne-Sitzung terminiert und gestern eröffnet. Inhaltlich am bedeutsamsten war der Antrag des CDU-Ratsherrn Hendrik Geske aus Ackenhausen. Er wollte namens seiner CDU-Fraktionn 100.000 Euro an Planungskosten in den städtischen Etat 2022 bereitgestellt werden. Geskes Begründung: Für die 100.000 Euro sollte ein Planungsbüro beauftragt werden. Der Auftrag: Eine Entwurfsplanung für konkrete Hochwasserschutzmaßnahmen in den Dörfern Altgandersheim, Ackenhausen und Gremsheim. Man müsse endlich mehr für den Hochwasserschutz tun, bekräftigte Geske den Handlungsdruck. Vor der letzten Kommunalwahl sei das von allen Parteien und Fraktionen ebenfalls gefordert und versprochen worden. Jetzt müsse man endlich liefern.

Nun, es gab Gegenwind in der Sitzung. Aber nicht inhaltlichen. Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) hob einmal mehr auf die angeschlagene Finanzsituation der Stadt ab. Man könne die gewünschten 100.000 Euro derzeit nicht finanzieren. Das sei vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Das bedeutet eventuell in einem Nachtragsetat. Geske widersprach dieser Einschätzung. Handeln sei jetzt angesagt, so seine Argumentation.

Im weiteren Verlauf der Debatte war es der forsche Jung-Ratsherr Michael Krauel, der sich mit Geske plötzlich anlegte und ihn wegen angeblicher Polemik kritisierte. Geske ließ sich das erwartungsgemäß nicht gefallen. Er wies die Kraul-Schelte mit aller Deutlichkeit zurück. Unüberhör- und sehbar für die Online-Beteiligten-

Bei der Abstimmung über seinen Antrag die bekannten verhärteten Fronten im Stadtrat: Zwei SPD-Ratsmitglieder stimmten mit Nein, zwei von der CDU dafür. Die fünfte Stimmte war ein. Enthaltung ( Dr. Trude Poser, Grüne). Mit diesem Patt war der Antrag abgelehnt.

Das wird Ratsherrn Geske nicht daran hindern, so seine Einlassung, am "Ball zu bleiben". Der Antrag wird selbstverständlich den Finanzausschuss und den Stadtrat beschäftigen. "Mir ist das Thema Hochwasserschutz zu wichtig, um es auf die lange Bank zu schieben!" red










25.02.2022 • 17:10 Uhr

Landwirtschaftskammer: Krieg in Ukraine trifft heimischen Agrarmarkt - Bald kein Weizen und Düngemittel mehr aus Russland un der Ukraine?

Die niedersächsische Landwirtschaftskammer rechnete wegen des Krieges in der Ukraine auch hierzulande mit steigenden Preisen für Getreide, Futtermittel, Betriebsmittel und Dünger. «Die
Kurse an den Warenterminbörsen gehen durch die Decke», sagte die Fachreferentin für Markt- und Absatzfragen der Landwirtschaftskammer mit Sitz in Oldenburg, Stephanie Stöver-Cordes. An der Warenterminbörse in Paris habe der Preis für Weizen zwischenzeitlich einen neuen Höchststand von 344 Euro pro Tonne erreicht.

Russland und die Ukraine gehören Stöver-Cordes zufolge zu den wichtigsten Getreideexporteuren weltweit: «Russland steht auf der Rangliste der Weizenexporteure auf Platz zwei, die Ukraine auf Platz vier.» Die Exportmenge beider Staaten umfasse mehr als ein Viertel der Weltexportmenge. Sollte aus Russland und der Ukraine kein Weizen mehr verschifft werden können, müssten sich die globalen Einkäufer Europa und den USA zuwenden

Die großen Importregionen der Welt im mittleren Osten, Nordafrika und Südostasien fürchteten bei einem Stillstand des Getreidehandels in der Schwarzmeerregion um ihre Versorgung: «Manche Analysten sprechen bereits von einer möglichen weltweiten Nahrungsmittelknappheit», sagte Stöver-Cordes. Neben dem Weizen könnten nach Einschätzung der Experten der Landwirtschaftskammer auch Mais und Ölsaaten betroffen sein.

Zudem sei auch der Düngemittelmarkt weiter belastet. Russland sei ein wichtiges Exportland für Düngemittel und Ammoniumnitrat, Phosphat und Phosphordünger. Kali und Kalidünger aus Belarus könnten ebenfalls knapp werden, befürchtete Stöver-Cordes. Betroffen seien ebenso die Einkaufspreise für die Mischfutterhersteller. red











25.02.2022 • 13:13 Uhr

Northeim: In Gegenverkehr geraten und Spiegel abgefahren - Danach einfach weitergefahren

Am Donnerstag, den 24. Februar 2022 gegen 14.40 Uhr befuhr ein 27-jähriger Mann aus Osterode mit seinem Pkw VW die Bundesstraße 3 von Sudheim kommend in Fahrtrichtung Nörten-Hardenberg. Circa 2 km hinter Sudheim im dortigen Kurvenbereich kam dem 27-Jährigen ein Lkw mit Sattelauflieger entgegen. Dieser geriet in den Gegenverkehr und touchierte hierbei den linken Außenspiegel des Pkw VW. Anschließend entfernt sich der Lkw von der Unfallstelle, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen. Ob der Zusammenstoß durch den Lkw bemerkt wurde, ist nicht bekannt. Am Pkw entstand ein geschätzter Gesamtschaden von circa 500 Euro.

Zeuginnen oder Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-70050 in Verbindung zu setzen.Koc










25.02.2022 • 13:10 Uhr

Ein geschützter Raum, in dem man einfach mal erzählen kann“ - Das Roswitha-Gymnasium hat mit Susanne Heubach eine neue Beratungslehrerin

Steigt man im Gebäude 6 des Roswitha-Gymnasiums die Treppe hoch und wendet sich nach rechts, dann findet man eine Tür, die unter anderem mit einem Snoopy-Comic geschmückt ist. Dahinter betritt man einen nicht allzu großen, aber sehr hellen und freundlichen Raum, in dem die neue Beratungslehrerin der Schule, Susanne Heubach, ihre Hilfe anbietet.
Durch Corona hat sich die ursprünglich auf zwei Jahre angesetzte Ausbildung um ein halbes Jahr verlängert. In einem wöchentlichen Seminar sowie einem einwöchigen Kompaktkurs hat die sympathische Französisch- und Musiklehrerin zusammen mit dreizehn anderen Teilnehmern aus allen Schulformen viel über den Umgang mit Hilfesuchenden gelernt.

Das Interesse dafür entstand bereits Jahre zuvor, als sie an ihrer ersten Schule als Vertrauenslehrerin einigen Problemfällen recht ratlos gegenüberstand. Dank der intensiven Auseinandersetzung mit Themen wie Wahrnehmung, Lerntheorien, der Stärkung des Selbstwertgefühls von Kindern und Jugendlichen sowie psychischen Belastungen wie Ängsten und Depressionen fühlt sie sich nun wesentlich besser im Stande, die Probleme ihr Gesprächspartner gemeinsam mit diesen zu definieren, abzugrenzen und letztendlich zu lösen.

Was genau ihre Aufgabe ist, ist dabei gar nicht so leicht abzugrenzen. „Ich bin Ansprechpartnerin bei allen Problemen, die im Dunstkreis von Schule stattfinden oder sich auf diese auswirken“, erklärt Susanne Heubach. Dazu gehören neben schulischen auch häusliche Schwierigkeiten, denn familiäre Auseinandersetzungen können sich durchaus negativ auf den Schulalltag auswirken. Im Mittelpunkt steht die Hilfe zur Selbsthilfe mit der die Beratungslehrerin nicht nur Schülern, sondern auch deren Eltern und Lehrer unterstützt. Bei manchen Ratsuchenden helfen schon die Möglichkeit, sich einmal auszusprechen, und der Blick von außen, um eine Lösung des Problems zu finden, in anderen Fällen ist die Konfliktlösung ein langfristiger Prozess, der auf den Weg gebracht werden muss. In Extremfällen kann der Kontakt zu anderen Institutionen wie der Familienberatung hergestellt werden.

Die wichtigste Leitlinie der Beratungstätigkeit ist Verschwiegenheit, die gerade im Umgang mit Jugendlichen von immens großer Bedeutung ist. Auch wenn die Bitte um Hilfe kein Zeichen von Schwäche ist, fragen Schüler zumeist nach einem Termin am Nachmittag, damit ihre Freunde davon nichts mitbekommen. Heubach betont jedoch, dass den Ratsuchenden zumindest ihr gegenüber nichts peinlich sein muss. Daneben prägen Freiwilligkeit - kein Schüler kann zu einer Beratung gezwungen werden – und Unabhängigkeit ihre Arbeit, über die sie selbst der Schulleitung keine Auskunft geben muss.

Das Gymnasium freut sich über diese wertvolle Ergänzung des Schulalltags. „Anrecht auf einen Sozialarbeiter hat ein Gymnasium erst ab 1.000 Schülern. An kleineren Schulen gibt es keine Probleme“, scherzt Schulleiter Kilian Müller und betont im selben Atemzug, dass die Beratungslehrerin für die Schule „etwas Besonderes und ganz Tolles“ ist. Durch sie kommt das Roswitha-Gymnasium seinem Ziel, nicht nur das Lernen der Schüler zu betreuen, sondern auch deren Sorgen und Nöten gerecht zu werden und sie in schweren Lebenslagen zu begleiten, ein Stück näher.

Momentan ist es noch ruhig im Raum 6.116 neben der Treppe. Noch hat sich wenig herumgesprochen, dass hier kompetente Hilfe in vielen Lebenslagen geboten wird – nicht nur für Schüler, sondern auch für deren Eltern und Lehrer. Doch bestimmt werden hier bald viele kleinere und größere Sorgen ein offenes Ohr finden. (jag) /Foto: Journalismus AG










25.02.2022 • 13:04 Uhr

Polizei greift durch: Erneut Festnahmen nach rechtswidrigen Aktionen der Initiative «Letzte Generation»

Aktivistinnen und Aktivisten der radikalen Initiative «Letzte Generation» sind am Freitagmorgen in Polizeigewahrsam genommen worden, nachdem sie mit Luftballons den Sicherheitsbereich vor dem Rollfeld des Flughafens Berlin Brandenburg betreten hatten. «Wir haben zwei bereits polizeibekannte Frauen in Gewahrsam genommen», teilte ein Sprecher der Polizei Brandenburg dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Auch an den Flughäfen in München und Frankfurt am Main versuchten Demonstranten, mit Ballons in die Sicherheitsbereiche vorzudringen, wie die zuständigen Polizeistellen erklärten. In allen drei Städten sei der Flugverkehr durch die Aktionen nicht beeinträchtigt worden.

Gegen die beiden 19 und 29 Jahre alten Frauen, die in Berlin demonstriert hatten, werde wegen des Versuchs des gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr ermittelt, teilte der Sprecher der brandenburgischen Polizei weiter mit. Sie befänden sich weiterhin in Polizeigewahrsam.

In Frankfurt am Main seien drei Demonstrierende von der Polizei aufgehalten worden, bevor sie den Sicherheitsbereich betreten konnten, erklärte die Polizei. «Nachdem wir die Personalien aufgenommen haben, erhielten die Personen Platzverweise», sagte ein Sprecher dem epd. Die Luftballons seien vor Ort vernichtet worden.

Eine 20 Jahre alte Frau aus Heidelberg sowie ein 23 Jahre alter Mann aus München, die sich ebenfalls mit Luftballons im Sicherheitsbereich des Münchner Flughafens aufhielten, seien in die Polizeiinspektion Flughafen München gebracht worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit. Gegen sie sei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut ein Strafverfahren wegen versuchter Nötigung eingeleitet worden.

Wann die Aktivistinnen und Aktivisten wieder freigelassen werden, ist der Sprecherin der Initiative, Carla Hinrichs, zufolge bislang unklar. Wie in den vergangenen Wochen werde die Initiative jedoch trotz der Festnahmen auch in den kommenden Tagen nicht von weiteren
Aktionen absehen, sagte Hinrichs dem epd.

Unter dem Slogan «Essen retten - Leben retten» blockieren Klimaaktivisten seit Wochen in Berlin und anderen Städten unter anderem Autobahnen. Anfang der Woche hatten sie überdies Teile des Hamburger Hafens blockiert. Die Initiative fordert von der Bundesregierung ein «Essen-Retten-Gesetz» als Schritt hin zur notwendigen Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft. Große Supermärkte sollten demnach dazu verpflichtet
werden, noch genießbares Essen zu spenden. epd











25.02.2022 • 12:49 Uhr

Aktienmärkte unter Druck

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Der Ausbruch des von Russland ausgehenden Angriffskrieges ändert die geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für Europa grundlegend. Für die Wirtschaft bedeutet dies: Kurzfristig bremsen hohe Energiepreise und Handelsunterbrechungen durch Wirtschaftssanktionen die europäische Konjunkturerholung ab. Die Wachstumsaussichten für die europäischen Volkswirtschaften halbieren sich für das laufende Jahr. Die Inflation wird aufgrund höherer Erdöl- und Erdgaspreise in den kommenden Monaten auf etwa 6 Prozent ansteigen, bevor die Raten wieder abnehmen werden. Die Aktienmärkte reagierten mit deutlichen Kursverlusten. Dies insbesondere wegen der Fülle von weiterhin bestehenden Unsicherheiten über militärische Entwicklungen oder jetzt zu erwartenden Wirtschaftssanktionen und Gegensanktionen. Insbesondere ein abruptes Aussetzen von Rohstofflieferungen könnte die konjunkturellen Folgen bis hin zu einer kurzzeitigen Rezession in Westeuropa treiben.

Von Panik
keine Spur

Von Panik war allerdings in den vergangenen Tagen an den Finanzmärkten nichts zu bemerken, die grundsätzliche Stabilität von Banken und Wirtschaft stand nicht in Frage. Es dürfte jedoch noch einige Zeit dauern, bis sich die Konturen der unmittelbaren Auswirkungen dieses geopolitischen Schocks für die gesamte Wirtschaft und einzelne Branchen abzeichnen und die Markteinschätzungen wieder auf festerem Boden stehen. Mittelfristig wird die wirtschaftliche Aufwärtsbewegung weiterhin intakt bleiben und auch an den Finanzmärkten wieder die ökonomischen Themen wie hohe Inflation und Zinssteigerungen in den Vordergrund rücken lassen. Langfristig steht ein Umbau der europäischen Energieversorgung, eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben und ein weiterer Rückbau der globalen Wirtschaftsverflechtung an. Das wird Konflikte mit anderen gesellschaftlichen Zielen wie Klimaschutz oder Schuldenbremse hervorrufen. Den Unternehmen wird weiterhin hohe Flexibilität abverlangt, die sie in der Corona-Krise bereits unter Beweis gestellt haben.











25.02.2022 • 12:44 Uhr

Terminreservierung über die Corona-Impfhotline des Landes weiterhin möglich

Jetzt noch Wartelistenplatz sichern: Proteinimpfstoff von Novavax voraussichtlich ab Anfang März verfügbar

Alle Bürgerinnen und Bürger, die bisher noch keine Impfung gegen COVID-19 erhalten haben, können sich weiterhin unter 0800 - 99 88 665 auf die Warteliste für einen Termin mit dem Impfstoff von Novavax setzen lassen.

Die erste Lieferung des Proteinimpfstoffs, der im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Impfstoffen nicht auf Grundlage der mRNA- oder der Vektor-Technologie aufgebaut ist, wird für Anfang März erwartet.

Durchgeführt werden die Impfungen in den Impfstationen des Landkreises Northeim in Northeim und Einbeck.

Für den Abschluss der Grundimmunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig. Der Zweittermin wird vom Impfteam vor Ort individuell abgestimmt und festgelegt.

Insbesondere die bisher noch ungeimpften Bürgerinnen und Bürger sollten sich so schnell wie möglich um einen Impftermin bemühen. Auch diejenigen, die den bisher eingesetzten mRNA- und Vektorimpfstoffen skeptisch gegenüberstehen, haben nun eine Alternative. Alle zugelassenen Impfstoffe sind sicher und schützen zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen.

Personen, die sich bei der Impfhotline auf die Novavax-Warteliste setzen lassen, erhalten eine SMS mit einem Impftermin, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht.

Für den Fall, dass ein vereinbarter Impftermin nicht wahrgenommen werden kann, wird um Anruf bei der Hotline unter 0800 - 99 88 665 gebeten. Dort kann der Termin storniert und ein Ersatztermin vereinbart werden.

Weitere Informationen zur Schutzimpfung und den Impfangeboten in Niedersachsen gibt es auch unter www.impfen-schuetzen-testen.de.











25.02.2022 • 12:32 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 346 Neuinfektionen , Inzidenz 1.8o77,7 -

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 12.865 (+346) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 91 (0) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 1.807,7 (2.382Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 10,3, die Intensivbetten sind zu 5,7% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











25.02.2022 • 11:37 Uhr

Bad Gandersheim Hildesheimer Straße: Haltestellen und Straßenbeleuchtung

Die beiden Busbuchten mit höherem, barrierefreiem Einstieg in der Hildesheimer Straße, der Haltestelle Kurpark in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim sind baulich fertig. Die Ausstattung mit beleuchtetem, transparentem Wartehaus etc. fehlt noch. Die Ausstattung und Möblierung folgt nach der baulichen Fertigstellung. Bushaltestellen sind auch gerade in dunkler Jahreszeit für einzelne Wartende ein Ort mit besonderem Sicherheitsbedürfnis. Wenn der Wartebereich gut einsehbar ist und sich hell präsentiert, fühlt man ich hier sicherer als im diffusem Licht.

Firma Koch, die hier wieder zügig gearbeitet und handwerklich saubere Arbeit abgeliefert hat, ist schon weitergezogen. Darüber berichtet Fis WMG gesondert.

Der Bushaltestelle Kurpark, stadteinwärts, gegenüber gelegen, befindet sich eine Straßenbeleuchtung umwachsen von einem Baum. Jetzt, ohne Laub fällt das nicht so sehr auf, aber mit grünem Blätterwerk erfüllt die Beleuchtung so nicht ihre Zweckbestimmung. Das eine Foto zeigt eine Aufnahme bei Tag und Nacht, mit deutlich erkennbarem Astwerk. Die zeite Aufnahme zeigt den Standort der umwachsenen Stadtbeleuchtung. Hier muss entweder freigeschnitten werden, oder besser eine deutlich niedrigere moderne Standardbeleuchtung aufgestellt werden, wie sonst im Stadtgebiet auch.

Kommentar:
Solche sehr hohen Beleuchtungen gehören nicht in einen Park mit großkronigen Bäumen. Wir vom Fis WMG Team meinen, dass nur wenige Standorte, derartige Merkmale aufzeigen. Ein Grund mehr, diese Standorte besonders in Beobachtung zu nehmen und dann wirtschaftlich zu handeln. red/ Foto: Fis WMG













25.02.2022 • 11:30 Uhr

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: "Altkanzler Schröder muss Posten bei Rosneft und Nordstream niederlegen"

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen fordert Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) auf, seinen Aufsichtsratsposten bei Rosneft und seine Führungspositionen bei Nordstream und Nordstream 2 niederzulegen und seine Gehälter für die Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge zu spenden. In der heutigen Verlautbarung der Menschenrechtsorganisation heißt es weiter:

„Als russische Truppen schon die ukrainische Grenze bedrohten, hat Schröder der Ukraine Säbelrasseln vorgeworfen. Sein Relativieren der russischen Aggression hat auch hierzulande dazu beigetragen, dass die Gefahr unterschätzt wurde“, erklärte GfbV-Direktor Roman Kühn am heutigen Freitag in Berlin. „Der Angriffskrieg, den Schröder noch vor kurzem für unmöglich erklärt hat, ist in vollem Gange. Jetzt kann er sich hinter keiner Gasleitung mehr verstecken. Als deutscher Altkanzler hat er eine Verpflichtung, Völkerrechtsbrüche zu benennen und Konsequenzen zu ziehen. Jetzt sollte er seinen in Russland erworbenen Reichtum dazu nutzen, die Menschen zu unterstützen, die vor den Waffen seines Freundes Wladimir Putin fliehen müssen.“

Auch die Verbrechen der Volksrepublik China habe Gerhard Schröder immer wieder kleingeredet und für eine „Diplomatie hinter verschlossenen Türen“ und für China „als starken Partner“ geworben. „China vermeidet nicht nur Kritik am russischen Angriffskrieg, Peking bekundet sogar Verständnis für Putins Aggression. Denn China möchte sich selbst die Möglichkeit offenhalten, das demokratischen Taiwan anzugreifen“, so Kühn. Deutschland müsse endlich realisieren, dass ein Lobbyist wie Schröder kein guter Ratgeber in der Russland- oder Chinapolitik ist." red










25.02.2022 • 11:19 Uhr

Landesforsten: Sturm-Schaden liegt bei einer Million Kubikmeter Holz

Die Stürme der vergangenen Woche haben in den niedersächsischen Wäldern einen Schaden von rund einer Million Kubikmeter Holz verursacht. Damit bewege sich das Schadensausmaß auf
dem Niveau des Sturms «Friderike» im Jahr 2018 und unterhalb des Sturms «Kyrill» vor 15 Jahren, teilten die Niedersächsischen Landesforsten am Freitag in Braunschweig mit.

Anders als bei den bisherigen Stürmen sei der Landeswald im südniedersächsischen Bergland außerhalb von Harz und Solling verhältnismäßig glimpflich davongekommen, sagte Klaus Jänich,
Vizepräsident der Landesforsten. «Stattdessen ist es in den Wäldern in der Heide und im Nordwesten, die zuvor oft weniger betroffen waren, vermehrt zu Schäden gekommen.»

Die Schäden haben sich den Landesforsten zufolge räumlich dieses Mal weniger stark konzentriert. «In nahezu allen Wäldern wurden hier und da Bäume umgeworfen, oft auch Gruppen von Bäumen, sagte Jänich. »Der flächige Wurf größerer Waldflächen ist aber die Ausnahme geblieben.«

Jänich betonte, dass die Försterinnen und Förster »mit Hochdruck" an der Aufarbeitung der Holzschäden arbeiteten. Das sei auch deshalb nötig, weil die Aktivität der Borkenkäfer in Kürze zunehme. Für sie sei das Sturmholz ein gefundenes Fressen. Somit drohe die Gefahr,
dass sich die Schädlinge vermehrten. epd / Foto: Fis WMG











25.02.2022 • 11:00 Uhr

Mehrere PKW aufgebrochen -Fahndungsmaßnahmen erfolgreich - Offenbar Serien in Gießen und Göttingen geklärt

Einen Fahndungserfolg konnte die Polizeidirektion Gießen am Donnerstagmorgen in der Innenstadt verzeichnen. Nachdem es zuletzt vermehrt zu PKW Aufbrüchen in Gießen kam, wurden die Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch Zivilstreifen eingesetzt werden, nochmals intensiviert. Eine solche Zivilstreife der Direktion nahm am heutigen Donnerstagmorgen zwei Personen im Alter von 16 und 22 Jahren fest. Vermutlich konnten damit gleich zwei Serien geklärt werden.

Die Zivilstreife hatte um 08.10 Uhr in der Straße Kanzleiberg das Duo entdeckt. Die beiden männlichen Personen hatten sich auffällig verhalten und hatten einen Rucksack dabei. Auch passte die Personenbeschreibung eines Zeugen auf die beiden Personen. Der Zeuge hatte sich kurz zuvor bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass zwei Personen offenbar in der Senckenbergstraße einen PKW aufgebrochen hatten. Es stellte sich heraus, dass die beiden kontrollierten Personen, zwei algerische Asylbewerber, mehrere Gegenstände wie Brillen, Handys, Zigarettenpackungen mitführten. Beide Personen wurden nach der Kontrolle festgenommen und zur Dienststelle gebracht.

Bei der ersten Überprüfung der sichergestellten Gegenstände stellte es sich heraus, dass einige der sichergestellten Sachen offenbar in der Nacht zuvor aus mehreren PKW entwendet wurden. In allen Fällen hatten die Täter offenbar mit einem Nothammer die Scheiben der Autos eingeschlagen und dann den Innenraum durchwühlt. Vermutlich waren die beiden Verdächtigen in den Stunden vor ihrer Festnahme unter anderem in der Wilhelmstraße, in der Alfred-Bock-Straße und in der Carl-Vogt-Straße "unterwegs".

Darüber hinaus fanden die Polizisten bei den Sicherstellungen auch Gegenstände, die vermutlich aus einer ähnlichen Serie von Autoaufbrüchen in Göttingen stammen. Offenbar hatten die beiden Festgenommenen noch wenige Tage zuvor in Niedersachsen ihr Unwesen getrieben. Aktuell dauern die Ermittlungen noch an. Auf dem Bild ist ein Teil der sichergestellten Sachen zu sehen. red/Foto: Polizei











25.02.2022 • 10:58 Uhr

Ministerin Nancy Faeser (SPD) bekräftigt Nein zu Waffenlieferungen an Ukraine

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die ablehnende Haltung der Bundesregierung gegenüber möglichen Waffenlieferungen an die Ukraine bekräftigt. «Wir sind nicht für Waffenlieferungen in die Ukraine, da hat sich auch nichts dran geändert», sagte sie am Freitag im ZDF-«Morgenmagazin».

Mit Blick auf die Flucht Tausender Menschen aus der Ukraine sagte Faeser, Deutschland sei «natürlich sehr wachsam und vorbereitet, auf all das, was da jetzt kommt». Sie dankte den Bundesländern, die sich bereits gut vorbereitet hätten, sowie den Städten und Kommunen. Diese hätten bereits am Donnerstag nach Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine ihre Hilfe angeboten, «falls die Fluchtbewegungen auch Deutschland erreichen». Nun gehe es aber zunächst vor allem darum, die Nachbarländer der Ukraine zu unterstützen, betonte die Ministerin. epd










25.02.2022 • 10:50 Uhr

Medien und der Ukraine-Krieg: Experte fordert kritische Distanz in Berichterstattung - Mehrere Quellen auswerten!

Der Medienwissenschaftler und Reporter Lutz Mükke mahnt besondere Sorgfalt und kritische Distanz in der Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Konflikt an. «Kompetente Kriegsberichterstattung muss die Aussagen, Narrative und Framings höchster Politiker- und Militärkreise penibel prüfen. Auch wenn sie von den vermeintlich 'Guten' stammen», sagte der Auslandsreporter dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag in Leipzig.

Journalisten tendierten in Kriegszeiten dazu, nationale politische Eliten «unverhältnismäßig herausgehoben zu zitieren und ihnen zu folgen, ohne sie sonderlich zu hinterfragen», erklärte der Autor des Sachbuchs «Korrespondenten im Kalten Krieg». Es sei wichtig, dass sich jeder Journalist in der aktuellen Situation vor Augen führe, dass im Kriegsfall auf beiden Seiten gelogen werde, um die eigene Position zu unterstützen, sagte der 51-Jährige, der selbst bereits als Reporter aus Ländern wie Afghanistan, Somalia und Mali berichtet hat.

Mükke betonte, dass Massenmedien wichtige Propaganda-Mittel seien, um Konfliktgegner als böse oder irrational darzustellen und gezielt Desinformationen zu verbreiten. Jeder Krieg werde parallel auch von einer Informationsschlacht begleitet, sagte er: «Im Russland-Ukraine-Konflikt befinden wir uns schon seit Jahren mittendrin.»

Mit Blick auf den russischen Angriff auf die Ukraine am Donnerstag erklärte Mükke, dass die öffentliche Erregung aktuell verständlicherweise sehr groß sei. Jetzt sei kompetenter und
vielfältiger Journalismus besonders gefragt. «Alle Journalisten müssen aufpassen: Patriotismus und Journalismus passen nicht gut zusammen.» Er betonte, dass Nachrichtliches weiterhin deutlich von Kommentaren getrennt werden müsse. «Der Ruf zu den Waffen und das unreflektierte Proklamieren des 'Endes der Diplomatie' am ersten Tag des Krieges auf fast allen Kanälen haben mich überrascht», kritisierte der Experte, der auch langjähriger Mitherausgeber der Journalismus-Fachzeitschrift «Message» war.

Er rate allen Medienhäusern und Redaktionen, auf ihre unabhängige Recherche-, Reporter- und Korrespondentenarbeit zu vertrauen, sagte Mükke. Langjähriges Fach- und Hintergrundwissen sowie grenzüberschreitende Teamarbeit seien zentral, um «die ganze Fratze des Krieges» mit Opfer- und Täterperspektiven, historischen, geopolitischen und wirtschaftlichen Hintergründen abzubilden. Er warnte außerdem davor, «symbolischen Pseudo-Ereignissen wie täglichen Pressebriefings und Dementis» zu viel Raum in der Berichterstattung
einzuräumen. Sie seien gängige Propaganda-Instrumente. epd











25.02.2022 • 10:47 Uhr

Tragischer Unfall in Nörten-Hardenberg: Fußgänger (85) verstirbt nach Kollision mit Mercedes

Am Donnerstagabend, 24.02.2022, um 19.38 Uhr kam es in Nörten-Hardenberg auf der Göttinger Straße zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

Ein 31-jähriger Mann aus Nörten-Hardenberg befuhr mit seinem Pkw Mercedes die Göttinger Straße in Richtung Lange Straße. Im Bereich der Einmündung Königsberger Straße schritt ein 85-jähriger Mann aus Nörten-Hardenberg unvermittelt auf die Straße. Aufgrund der Dunkelheit und des herrschenden Regens war dies für den 31-jährigen Fahrzeugführer nicht zu erkennen, weshalb der Pkw ungebremst mit dem Fußgänger zusammenstieß.

Vor Ort wurde der 85-jährige Fußgänger durch eine Rettungswagenbesatzung und eine Notärztin behandelt. Anschließend wurde der Fußgänger in ein Göttinger Krankenhaus verbracht. In der Nacht verstarb der 85-Jährige an seinen Verletzungen.
Der 31-jährige Fahrzeugführer des Pkw blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt.
Am Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro.Wol










25.02.2022 • 09:24 Uhr

Happy Birthday! Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz feiert Geburtstagsjubiläum!

Zu dem freudigen Ereignis im Bad Gandersheimer Rathaus am heutigen Freitag passt die frühe Morgensonne: Sie scheint besonders all den Menschen, die heute ihren Geburtstag feiern können. Zu diesen Persönlichkeiten gehört Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Das Redaktionsnetzwerk der FIS Work Media Group reiht sich heute ein in die Riege der Gratulanten und wünscht der Bürgermeisterin persönlich beste Gesundheit, eine gute Portion Glück und Schaffenskraft in ihrem Job als Bürgermeisterin! Herzliche Gratulation zum 65! red












25.02.2022 • 09:08 Uhr

Ministerin Nancy Faeser (SPD) bekräftigt Nein zu Waffenlieferungen an Ukraine

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die ablehnende Haltung der Bundesregierung gegenüber möglichen Waffenlieferungen an die Ukraine bekräftigt. «Wir sind nicht für Waffenlieferungen in die Ukraine, da hat sich auch nichts dran geändert», sagte sie am Freitag
im ZDF-«Morgenmagazin».

Mit Blick auf die Flucht Tausender Menschen aus der Ukraine sagte Faeser, Deutschland sei «natürlich sehr wachsam und vorbereitet, auf all das, was da jetzt kommt». Sie dankte den Bundesländern, die sich bereits gut vorbereitet hätten, sowie den Städten und Kommunen. Diese hätten bereits am Donnerstag nach Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine ihre Hilfe angeboten, «falls die Fluchtbewegungen auch Deutschland erreichen». Nun gehe es aber zunächst vor allem darum, die Nachbarländer der Ukraine zu unterstützen, betonte die
Ministerin. epd










25.02.2022 • 09:03 Uhr

Impfangebote des Landkreises Northeim: Der Impfbus ist schwerpunktmäßig im Bad Gandersheim unterwegs - Bei Aldi und Edeka!

Der Impfbus des Landkreises Northeim wird ab der kommenden Woche schwerpunktmäßig im Raum Bad Gandersheim unterwegs sein. Im Impfbus sind Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen mit dem Impfstoff von Biontech für alle Personen ab 12 Jahren möglich. Kinderimpfungen werden hier jedoch nicht angeboten.

Auch im Rahmen der stationären Impfangebote in Einbeck, und Northeim werden Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen angeboten. Die Auffrischungsimpfung kann bereits nach 3 Monaten Abstand zur Grundimmunisierung (STIKO-Empfehlung) verabreicht werden. Diese Empfehlung gilt für erwachsene Personen ebenso wie für 12 bis 17-Jährige. Alle Impfangebote können ohne vorherige Terminvereinbarung wahrgenommen werden.
Mitzubringen zu jeder Impfung sind ein personenbezogenes Ausweisdokument und (wenn vorhanden) der Impfausweis. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass eine FFP-2-Maske bei im Rahmen der Wahrnehmung des Impftermins zu tragen ist. Die Maskenpflicht gilt ebenfalls für das Kinderimpfen. FFP-2-Masken für Kinder stehen vor Ort zur Verfügung.
Die Impftermine für die Kalenderwoche 9 im Überblick:

In der 9. Kalenderwoche ist der Impfbus im Raum Bad Gandersheim folgendermaßen im Einsatz:
Bad Gandersheim
ALDI, Neue Straße 37
Dienstag, 1.3. und Mittwoch, 2.3.22 jeweils in der Zeit von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Bad Gandersheim
EDEKA, Marienstraße 25
Donnerstag, 3.3. bis Samstag, 5.3.2022 jeweils in der Zeit von 09:30 Uhr bis 15:00 Uhr


Stationäre Impfangebote:
Impfstation der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in Einbeck
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch von 09:00 Uhr - 15:30 Uhr
Donnerstag bis Freitag von 12:30 Uhr - 19.00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Kinderimpfungen:
Immer montags, im Rahmen der aufgeführten Öffnungszeiten
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
NEU! Standort: Die JUH impft ab dem 28.2. im CITZ (Corona Impf- und Teststation), Hullerser Landstraße 25/27.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Northeim
Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Kinderimpfungen:
• Immer mittwochs zwischen 13:00 und 19:00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Standort: In der Begegnungsstätte „Alte Wache“ am Markt in Northeim wird der ASB die Impfstation betreiben.
Aktuell wird im Landkreis Northeim in den Impfstationen für Personen unter 30 Jahren der Impfstoff der Firma Biontech verwendet und für Personen über 30 Jahren der Impfstoff der Firma Moderna. Für Kinder wird ausschließlich der hierfür zugelassene Impfstoff verwendet.

Weitere Impfangebote:
Impfungen durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
Das stationäre Impfangebot des Landkreises stellt eine Alternative zum Impfangebot einzelner Arztpraxen dar. Corona-Schutzimpfungen werden weiterhin auch durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte durchgeführt.
Eine Liste aller Arztpraxen, die Corona-Impfungen anbieten, stellt die Arztauskunft Niedersachsen unter folgendem Link bereit: www.arztauskunft-niedersachsen.de

Impfangebote in den Helios-Kliniken
Helios Albert-Schweizer-Klinik Northeim
Helios Klinik Bad Gandersheim











24.02.2022 • 20:57 Uhr

Nette Geste in Gan-City: "Fahrrad zu verschenken" in der Braunschweiger Straße entdeckt

Statt Sperrmüll eine Geschenk-Geste!
So heute Abend gesehen und dokumentiert in der Braunschweiger Straße (Höhe einer Schulbushaltestelle Nähe Roswitha-Gymnasium) in Bad Gandersheim. Das Pappschild ist eindeutig. Das Rad ist nach einer schnellen Diagnose entweder als Ersatzteillager zu gebrauchen oder ein Freak macht sich das Fahrrad wieder flott...red










24.02.2022 • 20:45 Uhr

Bad Gandersheim: Verkehrsunfallflucht an zwei Stellen möglich - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Tatorte und Tatzeiträume:

1.) Parkplatz Fronhof in Bad Gandersheim. Zeit: Do. 24.02.2022, 09.30 Uhr bis 09.40 Uhr und
2.) Marienstraße 25 Parkplatz vom E-Center in Bad Gandersheim, Do. 24.02.2022, 09.45 Uhr bis 10.30 Uhr.
Ein PKW Audi Q 3, in anthrazit grauer Farbe, wurde an den genannten Parklätzen abgestellt, um Einkäufe zu erledigen. Als der Bad Gandersheimer Halter vom Audi Q 3 zu Hause war, bemerkte er, dass dem Fahrzeug ein nicht unerhebl. Schaden am rechten vorderen Kotflügel zugefügt wurde. Am Radkasten waren erhebliche Kratzer und weißer Fremdlack vorhanden.

Vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, wurden Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher bzw. zum Unfallgeschehen zu melden. Der Unfallverursacher ist flüchtig und er entfernte sich unerlaubt, es wurden keinerlei schadensregulierende Maßnahmen getroffen. Der Aufruf sich zu melden, ergeht auch an den Unfallverursacher. Am Audi entstand Sachschaden in geschätzter Höhe von 1200 Euro! Me










24.02.2022 • 20:31 Uhr

Jobmaschine to go! simply-X Bad Gandersheim sucht coole Leute - Welcome IT Allrounder!

Das quicklebendige IT-Unternehmen simply-X in Bad Gandersheim hält seine Jobmaschine weiter auf heißen Touren. Gleich mit fünf Ansagen für spannende Jobs macht das innovative Unternehmen aktuell auf sich aufmerksam. Menschen mit frischen Ideen und wilder Tatkraft sind willkommen. Eine neue Offerte - siehe Screen - bringt es auf den Punkt.

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Kontakt:
simply-X GmbH
Liegnitzer Straße 2
37582 Bad Gandersheim
05382-917918-11
Julia.bode@simply-X.com
www.simply-X.com










24.02.2022 • 17:47 Uhr

Seesen: 18-Jähriger beschäftigt und beleidigt Polizisten in der Asklepiosklinik

Am gestrigen Mittwoch kam es zu einem Zwischenfall in der Klinik in Asklepios Kliniken. Hier beleidigte den Angaben der Polizei zufolge ein 18jähriger Mann aus Seesen mehrfach während der Einsatzdauer von 14.40 Uhr bis 17 Uhr die eingesetzten Beamten in der Seesener Klinik. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wurde eingeleitet. red










24.02.2022 • 17:37 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa Baustellenradar aktuell: Letzte LED-Leuchte der Marke Begu versenkt

Hier eine Neuausgabe unseres Bad Gandersheimer Landesgartenschau Baustellenradars tipaktuell von unserem Fach-Reporter Dipl.Ing. Wilhelm Kühne:

In den beiden oberen Rampen am Gabionenhang (der mit der barrierefreien Rollstuhlrampen!) von Bad Gandersheim wurde am heutigen Donnerstag die letzte Beleuchtung im Pflaster versenkt und verkabelt. Der Verteiler wird verfüllt, wobei die Masse aushärtet und so verhindert, dass Strom einen Kurzschluss verursacht. Eine LED Gruppe muss ausgetauscht werden, dann kann die Funktionsüberprüfung, Beleuchtungsprobe demnächst laufen. Die Pflasterung um die verdübelten Beleuchtungseinheiten sind fast alle schon wieder verschlossen. Mit dem vermörtelten, flach gelegten Rasenkantenstein hat die Firma sich ein Kluges! Konzept ausgedacht. Das war eine Ruck-Zuck Aktion, die das trockene, dennoch kalte Wetter ausgenutzt hat. Danke an beide Firmen für ihren Einsatz.

Fazit und Kommentar
Die Bad Gandersheimer Elektrofirma legte perfekte Arbeit hin. Bei einer ersten Beleuchtungsprobe das schöne Ergebnis: Und es ward Licht...auf der LaGa am Bad Gandersheimer Gabionenhang.
red/Fotos: Fis WMG














24.02.2022 • 17:25 Uhr

Bad Gandersheimer Campingplatz der Regenbogen AG: Mobile Häuser mit Schwerlasttransporter angeliefert

Es sind nun vier Mobilheime vor dem Kur-Campingplatz abgestellt und warten darauf in Position auf dem Platz der Regenbogen AG an der Eterna für Gäste bereitgestellt zu werden. Die Lage des Campingplatzes in der wunderbaren Umgebung bewaldeter Mittelgebirgslandschaft neben demGelände der Landesgartenschau bringt eine interessante Perspektive für eine Tourismusentwicklung der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim.
Wegen der Größe war ein Schwertransport mit Begleitfahrzeug auf Tiefladern erforderlich, um diese mobilen fertig eingerichteten Wohneinheiten der französischen Firma O'Hara Vorort zu bringen. red/Fotos: Fis WMG















24.02.2022 • 17:17 Uhr

"Grünlicht" rausgerissen, Parkscheinautomat gesprengt - Zwei Sachbeschädigungen in der Nacht zu Freitag in Bad Lauterberg

Auf noch unbekannte Weise haben Unbekannte in der Nacht zu Freitag (17.02.22) auf der Hauptstraße in Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) einen Parkscheinautomaten gesprengt. Das Gerät war anschließend nicht mehr funktionsfähig. An der vorhandenen Geldkassette machten sich die Täter nicht zu schaffen. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro.

Die Tat hängt möglicherweise mit einer weiteren Sachbeschädigung im Bereich der Kreuzung B 27/Scharzfelder Straße zusammen.

Hier rissen Unbekannte in derselben Nacht an einer Ampel auf der Mittelinsel das komplette "Grünlicht" heraus. Kontrastblende, Streuscheibe und Streuscheibenhalter wurden auf dem Boden vor der Ampel gefunden. Die Schadenshöhe ist unbekannt.

Sachdienliche Hinweise zu beiden Fällen nimmt das Polizeikommissariat Bad Lauterberg unter Telefon 05524/9630 entgegen.jk











24.02.2022 • 17:14 Uhr

SPD-Bundestagsabgeordnete Heiligenstadt (Northeim): "Der Ukraine muss unsere Solidarität gelten"

Das ist das aktuelle Statement von Northeim SPD-Bundestagsabgeordneter Frauke Heiligenstadt:

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am frühen Morgen des 24. Februar 2022 der Ukraine den Krieg erklärt. Es gibt Berichte über Raketenangriffe und Grenzüberschritte russischer Truppen in mehreren Landesteilen und von Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

"Putin allein hat diesen Weg gewählt. Er bricht die elementarsten Regeln der internationalen Ordnung und er bricht in eklatanter Weise das Völkerrecht. Er verletzt die Souveränität und die Grenzen der Ukraine. Es gibt keine Rechtfertigung für dieses Blutvergießen", so die SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt.

Heiligenstadt weiter: "Es ist eine Situation, die wir auf dem europäischen Kontinent lange nicht mehr erlebt haben. Ein Machthaber zwingt sein Land in einen Angriffskrieg gegen ein demokratisches Nachbarland."

"Dieser Krieg wird auch für uns in Deutschland Folgen haben. Den größten Preis zahlt allerdings die ukrainische Zivilbevölkerung. Deshalb muss unsere Solidarität der Ukraine gelten. Putin muss dazu gebracht werden, den militärischen Angriff zu stoppen und seine Truppen vollständig aus der Ukraine zurückzuziehen. Er muss die Konsequenzen seines völkerrechtswidrigen Handelns deutlich spüren", so die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Goslar - Northeim - Osterode Frauke Heiligenstadt abschließend.

Angesichts der aktuellen Entwicklung wurde heute das Sicherheitskabinett der Bundesregierung einberufen. Der Bundestag tritt zu einer Sondersitzung am Sonntag, den 27. Februar, zusammen. Dort wird Kanzler Olaf Scholz eine Regierungserklärung abgeben. Die NATO hat ihre Verteidigungspläne aktiviert, um schnelle Truppenbewegungen an die Ostflanke des Bündnisses zu ermöglichen. red










24.02.2022 • 17:10 Uhr

Deutsch lernen in Northeim - Angebote der Kreisvolkshochschule

Deutsch lernen bzw. die Deutschkenntnisse verbessern: Das ist im Rahmen von drei Kursen bei der Kreisvolkshochschule Northeim möglich. Sie finden ab dem 25. und dem 26. April in Northeim statt.

Der Kurs „Deutsch Grundstufe A2/1“ beginnt am Montag, 25. April, von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr in der Wallstraße 40. Er richtet sich an Teilnehmende mit Grundkenntnissen in Deutsch auf dem A1-Sprachniveau. Bestehende Kenntnisse im Schreiben, Hören und Sprechen sollen im Rahmen des Kurses erweitert werden. Der Kurs soll den Teilnehmenden zudem ermöglichen, der Kommunikation im Alltag gewachsen zu sein.

Der Kurs „Deutsch Grundstufe A1/2“ startet am Dienstag, 26. April, von 17:15 Uhr bis 18.45 Uhr an gleicher Stelle. Er richtet sich an Teilnehmende ohne oder mit sehr geringen Vorkenntnissen. Es werden Grundlagen der Alltagssprache vermittelt, eingeübt und gefestigt. Nach dem Kurs sollen sich die Teilnehmenden in einfachen Gesprächssituationen des täglichen Lebens verständigen können.

„Deutsch als Fremdsprache Grundstufe A1/1“ heißt ein Angebot, das an gleicher Stelle am Dienstag, 26. April, von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr anlaufen soll.
Dieser Kurs richtet sich an Teilnehmende ohne oder mit sehr geringen Vorkenntnissen. Es werden Grundlagen der Alltagssprache vermittelt, eingeübt und gefestigt. Nach Ende des Kurses sollen sich die Teilnehmenden in einfachen Gesprächssituationen des täglichen Lebens verständigen können.

Geplant sind jeweils 20 Kursabende. Die Teilnahme kostet je 80 Euro. Anmeldeschluss ist immer eine Woche vor dem ersten Termin. Anmeldungen sind schriftlich an die KVHS oder online unter kvhs-northeim.de möglich.lpd











24.02.2022 • 17:04 Uhr

Ukraine-Krieg: Lies: „Wir sind in einer unglaublichen Abhängigkeit von Russland"

Niedersachsen will Strukturen für Flüssiggasimporte ausbauen - USA gehören zu den Profiteuren

Niedersachsen will sich weniger abhängig machen von russischen Gasimporten. Dafür soll eine Infrastruktur von GreenGasReady-Terminals entstehen, sagte Niedersachsens Energieminister Olaf Lies am (heutigen) Donnerstag im Niedersächsischen Landtag. Schon vor dem heute eskalierten Konflikt in der Ukraine habe die Landesregierung den Ausbau von LNG immer unterstützt, so Lies. „Mit Blick auf konsequente und langfristige Sanktionen ist es umso dringender, dass wir darüber sprechen, wie wir diese Sanktionen auch durchhalten. Wir sind in einer unglaublichen Abhängigkeit von Gaslieferungen gerade aus Russland."

Mit Wilhelmshaven und Stade verfüge Niedersachsen über „zwei hervorragend geeignete Standorte für den Import von Flüssiggas", so der Energieminister. „Wir sind in Stade und Wilhelmshaven als Landesregierung immer auch kritisch betrachtet worden, dass wir uns für LNG eingesetzt haben, weil es ein Rückschritt sei. Ich betrachte den Einsatz von LNG-Terminals als Fortschritt, sowohl in der Frage der Diversifizierung des Imports als auch in der Frage der Zukunftsfähigkeit des Ausbaus von Infrastruktur."
Hintergrund:
Zu den großen Flüssiggasexporteuren gehören dem Vernehmen nach die USA. Experten meinen, dass sie zu den großen Profiteuren des Krieges in der Ukraine werden könnten. red











24.02.2022 • 15:23 Uhr

FDP-MdL Grascha: „Angriff Russlands ist völkerrechtswidrig“- „Landkreis Northeim muss sich auf Flüchtlingsstrom vorbereiten“

Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist völkerrechtswidrig und durch nichts zu rechtfertigen. Russland missachtet dabei wesentliche Grundwerte des Völkerrechts und des Zusammenlebens der Völker, u.a. die territoriale Integrität und die Souveränität von Staaten. Der Angriff auf die Ukraine ist nach der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 eine weitere Eskalation der Lage. Die EU, die NATO und die weiteren Verbündeten werden hierauf mit scharfen Sanktionen antworten. „Unsere Gedanken sind bei den Bürgerinnen und Bürger der Ukraine. Sie haben unsere Solidarität“, so der Landtagabgeordnete und FDP-Kreisvorsitzende Christian Grascha in einer soeben verbreiteten Verlautbarung. WeiterGrascha: „Der Angriff auf die Ukraine werde massive Konsequenzen auf die Frage der Energieversorgung und die Verteidigungspolitik in Deutschland und der EU haben.“

Grascha kandiert am 9. Oktober 2022 erneut für seine Partei für ein Mandat im Niedersächsischen Landtag.

In seinem heutigen Statement führt der FDP-Politiker weiter aus: Der Krieg in der Ukraine wird voraussichtlich einen massiven Flüchtlingsstrom auslösen. Davon wird auch der Landkreis Northeim betroffen sein. „Wir fordern die Kreisverwaltung und die Landrätin auf, zügig mehrere Sammelunterkünfte anzumieten und zu schaffen sowie sich für die Versorgung von vielen Flüchtlingen vorzubereiten“, so Grascha.
red










24.02.2022 • 15:22 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 404 Neuinfektionen, Inzidenzwert bei 1.767,4

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 12.519 (+404) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 91 (0) Personen verstorben.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 1.767,4 (2.329 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 10,1, die Intensivbetten sind zu 5,2% belegt.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










24.02.2022 • 15:22 Uhr

87-Jähriger fährt mit Auto ungebremst in Baustelle: Ursache ein medizinischer Notfall, so die Polizei

Am Donnerstagmorgen befuhr ein 87-jähriger Northeimer mit seinem Pkw Skoda die Wieterstraße in Northeim in Fahrtrichtung Wieterallee. Im Kreuzungsbereich Wieterstraße Ecke Bürgermeister-Peters-Straße fuhr er aufgrund eines medizinischen Notfalls ungebremst in eine eingerichtete Baustelle.

Der Fahrzeugführer wurde durch den Rettungsdienst betreut und anschließend in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.
Aufgrund des Verkehrsunfalls war der Pkw Skoda nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, die Schadenshöhe am Pkw kann aktuell noch nicht beziffert werden. Zudem wurden ein Verkehrszeichen und zwei Bauzaunelemente beschädigt, hier beläuft sich die Schadenshöhe auf circa 1.000 Euro. Koc










24.02.2022 • 15:21 Uhr

Innenpolitikerin Dunja Kreiser, MdB: "Der Krieg in der Ukraine bleibt für uns nicht folgenlos"

SPD-Innenpolitikerin Dunja Kreiser, MdB, mahnt zur Vorsicht vor Cyberangriffen und ruft Kommunen zur Vorbereitung auf verstärkte Flucht aus der Ukraine auf. Die direkt gewählte SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Wolfenbüttel, Salzgitter, Nordharz appelliert an die Kommunen, sich auf die neue, aktuelle Situation einzustellen. red










24.02.2022 • 15:20 Uhr

Evangelische Diakonie: Müssen uns auf ukrainische Flüchtlinge vorbereiten - Weiterer Aufruf zum Gebet!

Nach dem Angriff russischer Streitkräfte auf die Ukraine hat die Evangelische Diakonie Vorbereitungen zur Aufnahme von Flüchtlingenaus der Krisenregion angemahnt. «Viele Menschen werden nun fliehen,ihre Heimat verlassen», sagte der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, am Donnerstag in Hannover. Eine humanitäre Katastrophe stehe bevor. «Wir sind gefordert, den
Menschen, die völlig unverschuldet in Not geraten sind, beizustehen.» Außerdem müsse ihnen eine Perspektive eröffnet werden.
«Wir denken an die Menschen, die nun um ihr Leben und ihre Heimat fürchten», sagte Lenke. Er rief zum Gebet für die Menschen in der Ukraine und für den Frieden auf. red










24.02.2022 • 15:16 Uhr

Sozialverband VdK kritisiert Entlastungspaket der Ampel-Regierung als unausgewogen

. Der Sozialverband VdK hat das von der Ampel-Koalition geplante Entlastungspaket als sozialpolitisch unausgewogen kritisiert. Zwar sei es zu begrüßen, dass die Koalition die
Dringlichkeit zu handeln erkannt habe und die Abschaffung der EEG-Umlage vorziehe, erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Donnerstag in Berlin. «Insgesamt sind die Beschlüsse jedoch sozialpolitisch extrem unausgewogen», sagte Bentele. Kinder aus armen
Familien und Menschen mit kleinen Renten seien die Verlierer des Pakets. 20 Euro Sofortzuschlag für von Armut bedrohte Kinder seien «ein Tropfen auf dem heißen Stein».

Nun müsse schnell die versprochene Kindergrundsicherung kommen, forderte die VdK-Präsidentin. Auch der einmalige Zuschlag von 100 Euro für Grundsicherungsempfänger sei «ein schlechter Witz». Er helfe alten Menschen in Grundsicherung nicht, die dauerhaft hohen Preise zu stemmen, sagte Bentele.

Die Ampel-Koalition plant angesichts gestiegener Energiekosten Entlastungen für die Bürger. SPD, Grüne und FDP hatten am Mittwoch im Koalitionsausschuss unter anderem vereinbart, die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bereits ein halbes Jahr früher als
bislang vorgesehen zum 1. Juli abzuschaffen. Empfänger von Grundsicherung und Arbeitslosengeld II bekommen einmalig 100 Euro ausgezahlt. Rückwirkend ab dem 1. Januar wird die Pauschale für Fernpendler ab dem 21. Kilometer von 35 auf 38 Cent erhöht.epd










24.02.2022 • 09:52 Uhr

Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro kommt! Auch im Wahlkreis Goslar - Northeim - Osterode profitieren Beschäftigte

Die Bundesregierung hat in der Sitzung des Bundeskabinetts vom 23. Februar 2022 den Gesetzesentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zur Erhöhung des Mindestlohns auf den Weg gebracht. Damit soll der Mindestlohn zum 1. Oktober auf 12 Euro angehoben werden. Deutschlandweit profitieren ca. 6,2 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von der Erhöhung des Mindestlohns. Zudem wird die Entgeltgrenze für Minijobs auf 520 Euro monatlich erhöht.

"Ich freue mich sehr darüber, dass wir damit ein zentrales Wahlversprechen einlösen. Die Erhöhung des Mindestlohns ist Ausdruck des Respekts vor der Arbeitsleistung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wir verbessern die Einkommenssituation von Millionen von Menschen. Vor allem Frauen profitieren von der Erhöhung des Mindestlohns", so die SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt.

Frauke Heiligenstadt weiter: "Die Erhöhung des Mindestlohns hat auch ökonomische Vorteile: Wir stärken damit die Kaufkraft und geben einen Anstoß für die wirtschaftliche Erholung."

"Die SPD-Bundestagsfraktion zeigt, dass sie die Ziele des Koalitionsvertrags konsequent und zügig umsetzt", so die Bundestagsabgeordnete abschließend. red











24.02.2022 • 09:47 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenz im Kreis Northeim auf neuem Spitzenwert von 1.767,4

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben in einer amtlichen Verlautbarung mit, dass der Inzidenzwert für den Landkreis Northeim auf 1.767,4 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen geklettert ist. Das ist gegenüber dem gestrigen Rekordwert eine nochmalige Steigerung.

Unabhängig davon sind seit heute neue Lockerungen in Gang gesetzt. In Gaststätten gilt nur noch die 2G-Regel.
red/Grafiken. RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












24.02.2022 • 08:08 Uhr

Scholz: Dies ist ein dunkler Tag für Europa - Forderungen nach Parteiausschluss von Altkanzler Schröder aus der SPD

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den russischen Angriff auf die Ukraine «als eklatanten Bruch des Völkerrechts» bezeichnet. «Er ist durch nichts zu rechtfertigen», erklärte Scholz
am Donnerstagmorgen in Berlin. Deutschland verurteile den «rücksichtslosen Akt» des russischen Präsidenten Wladimir Putin aufs Schärfste.

«Dies ist ein furchtbarer Tag für die Ukraine und ein dunkler Tag für Europa», sagte Scholz. Deutschlands Solidarität geilte der Ukraine und ihren Menschen. «Russland muss diese Militäraktion sofort einstellen», sagte der Bundeskanzler und fügte hinzu: «Im Rahmen der
G7, der Nato und der EU werden wir uns heute eng absprechen.»

Unterdessen sind in Deutschland erste Forderungen nach einem Ausschluss von Alt-Kanzler Gerhard Schröder aus der SPD laut geworden. Er gilt als "Freund Putins". Schröder ist in Gremien russischer Unternehmen (u.a. Gazprom) engagiert. red











24.02.2022 • 07:56 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa Baustellenradar aktuell: Erste Fitnessstation für Spiel- und Sportpark installiert

Was ist in der geheimnisvollen Holzkiste, fragte sich das Fis WMG Team, als diese Mitte Januar 2022 im Materiallager der Firma Kluge auf dem Parkplatz des ehemaligen Kurhauses für Aufsehen sorgte. Sollte darin die mit Spannung erwartete Beleuchtung für die Gabionenwand sein? Das Beleuchtungsthema haben wir aufgeklärt, als Elektromeister Eckhard Hilgendorf aus dem Firmenwagen die Kartons mit den Leuchten auslud und seinem Mitarbeiter zum Einbau in das Pflaster der zweiten Rampe hoch zum Skulpturenweg Nachschub brachte.

Aus dem LaGa Management war auf Nachfrage zu erfahren, dass sich in der auffälligen Holzkiste Spielgerät befindet, das auf dem Parkplatz zwischengelagert wird. Doch wo sollten die mit reichlich Metallteilen gefüllte Kiste eingebaut werden? Auf dem Spielplatz am Plangarten (Innenstadt? Oder im Spiel- und Sportpark am dritten Osterbergsee?

Bei der Recherche zur Beleuchtung im LaGa Geländegab es dann die Auflösung Sie war zwischenzeitlich in die Umgebung des abgedeckten Loope verfrachtet worden. Dort sind sie inzwischen aufgebaut und noch hinter einem Bauzaun gesichert. Im Bild oben ist eine Gesamtübersicht zu sehen und darunter zwei Detailbereiche der Gerätekombination. Die Station wurde bereits mit Kantensteinen eingefasst, dann die Metallteile installiert.

Der Bodenbelag fehlt noch. Für Materialtransporte auf der Loope Strecke wurde diese vom Dehneweg herauf abgedeckt und mit Kunststoffplatten ausgelegt, damit das rote Rund nicht beschädigt und beschmutzt wird.

Wie das aktuelle LaGa-Baustellenradar vermitteltgeht also überall weiter mit dem Ausbau auf dem Gelände der verschobenen Landesgartenschau. Fest steht derzeit: Der Spiel- und Sportpark wird 2022 nicht geöffnet. Er ist nicht im kürzlich veröffentlichten offiziellen Öffnungskonzept mit berücksichtigt (wir berichteten). Das bedeutet: Darauf müssen (oder dürfen) sich die Fitnessfans noch ein Jahr länger freuen, bis die LaGa 2023 ihre Tore im April 2023 öffnet. Dann gibt es neben blühenden Landschaften vieles mehr zu erkunden und zu entdecken. Der Spiel- und Sportpark wird die Bürgerinnen und Bürger, sowie Gäste in der Stadt danach hoffentlich noch viele Jahre erfreuen und zu sportlichen Aktivitäten und Fitness und damit gesundheitsfördernd anspornen.red/ Fotos: Fis WMG













23.02.2022 • 20:55 Uhr

Weniger Straftaten - höhere Aufklärungsquote Polizei im Kreis Höxter stellt Kriminalitätsjahresbericht 2021 vor

Einen deutlichen Rückgang an Straftaten, dafür aber eine spürbare Steigerung bei der Aufklärungsquote kann die Kreispolizeibehörde Höxter in ihrem Kriminalitätsjahresbericht 2021 vorweisen. Behördenleiter Landrat Michael Stickeln stellte den Jahresbericht am heutigen Montag, 21. Februar, gemeinsam mit dem Abteilungsleiter Polizei, Polizeidirektor Christian Brenski, und dem Leiter der Direktion Kriminalität, Kriminalrat Peter Hentschel, im Detail vor.

Demnach wurden im Jahr 2021 insgesamt 5.649 Straftaten erfasst, das sind 749 weniger als im Vorjahr und entspricht einem Rückgang um 11,7 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, im Kreis Höxter Opfer einer Straftat zu werden, ist somit weiterhin vergleichsweise gering. Dies wird mit der so genannten Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) ermittelt. Sie ergibt sich aus der Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner und liegt im Kreis Höxter bei 4.043. Damit liegt sie unterhalb des Durchschnitts in OWL (KHZ 4.667) und sehr deutlich unter dem Landesdurchschnitt in Nordrhein-Westfalen (KHZ 6.703).

"Das sind sehr erfreuliche Zahlen, die zeigen, dass man hier im Kreis Höxter gut und sicher leben kann", sagte Landrat Michael Stickeln, der zugleich den "hoch engagierten" Polizeikräften für ihre Arbeit dankte.

Die gute Ermittlungsarbeit der Polizei zeigt sich in der Aufklärungsquote: 64,63 Prozent aller angezeigter Straftaten konnten aufgeklärt werden, was eine Steigerung von 2,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Deutlich abgenommen haben Diebstahlsdelikte (minus 22,8 Prozent). Rückläufig ist dabei auch die Zahl der Einbrüche, wobei mehr als jeder zweite bereits im Versuchsstadium abgebrochen wurde. "Ein Zeichen, dass es den Täterinnen und Tätern mittlerweile offenbar schwerer gemacht wird", vermutet Kriminalrat Peter Hentschel.

Ähnliches würde er sich auch im Bereich "Diebstahl an und aus Kfz" wünschen. Bei 137 von insgesamt 194 registrierten Fällen musste zur Tatbegehung keine Sicherung überwunden werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel abgestellte Autos nicht verschlossen waren. "Jeder sollte mithelfen, den Tätern keine Gelegenheiten zu bieten", appelliert Peter Hentschel. Das gelte ebenfalls für den Bereich Taschendiebstahl. Hier war 2021 die Zahl der angezeigten Fälle von 47 auf 59 gestiegen. Meistens wurden in Einkaufsmärkten Portemonnaies aus Hand- oder Jackentaschen gestohlen. Nicht selten wurde im Anschluss mit den erbeuteten EC-Karten Geld an Automaten abgehoben. Daher die eindringliche Warnung des Direktionsleiters Hentschel: "Achten Sie auf Ihre Wertsachen und bewahren Sie die PIN niemals in der Geldbörse auf." Eine spürbare Steigerung ergibt sich aus dem Jahresbericht außerdem im Bereich der Rauschgiftkriminalität. Eine Steigerung auf 482 Fälle (Vorjahr 392) bedeutet eine Zunahme um 23 Prozent. Dies liege vor allem daran, so Peter Hentschel, dass mehr kontrolliert wird.

Eine Entwicklung, die sich auch im Bereich "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung" niederschlägt. Hier kamen 184 Fälle zur Anzeige, eine Steigerung um 26,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für die Kriminalpolizei ein deutliches Zeichen, dass inzwischen genauer hingesehen und häufiger die Polizei eingeschaltet wird. Dazu gehört das Feld sexueller Missbrauch, insbesondere von Kindern und Schutzbefohlenen. Hier lobt Landrat Michael Stickeln ausdrücklich die gute und enge Zusammenarbeit zwischen der Polizei und dem Jugendamt des Kreises.

Ein Problem, das die Kriminalpolizei nach wie vor intensiv beschäftigt, sind die Betrugsversuche per Telefon vorwiegend an älteren Menschen. Hier wurden 229 Taten angezeigt. 207 Mal blieb es bei Betrugsversuchen, in den anderen Fällen waren die Telefonbetrüger allerdings erfolgreich. Die Schadenssumme im Kreis Höxter summiert sich im Jahr 2021 auf 64.436 Euro. Die Dunkelziffer sei nach wie vor hoch, vermutet Peter Hentschel. Er bittet daher darum, grundsätzlich alle Fälle - und auch jede andere Straftat - zur Anzeige zu bringen, was auch per Onlineanzeige möglich ist: "Das hilft uns in allen Deliktsbereichen, die Dunkelfelder aufhellen zu können. Wir können nur die Kriminalität bekämpfen, von der wir auch erfahren."

Zum Bild:
v. li. Landrat Michael Stickeln, Kriminalrat Peter Hentschel und Polizeidirektior Christian Brenski)










23.02.2022 • 20:50 Uhr

Serie von Autoaufbrüchen im Göttinger Stadtgebiet

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch (23.02.22) im Göttinger Stadtgebiet mehrere geparkte Autos aufgebrochen und u. a. zurückgelassene Taschen aus den Innenräumen gestohlen. Bislang wurden acht Taten bekannt. Die betroffenen Fahrzeuge waren u. a. in der Friedrich-Jenner-Straße, der Oberen-Masch-Straße, der Baurat-Gerber-Straße, der Beethovenstraße, der Calsowstraße, der Dahlmannstraße sowie im Hainholz- und im Rasenweg abgestellt. Angaben zum verursachten Gesamtschaden liegen noch nicht vor. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










23.02.2022 • 20:46 Uhr

Festnahme während der Tatausführung - Metalldiebstahl in der Ortslage Vienenburg

Am Dienstag, 22. Februar, wurde die Polizei gegen 16.30 Uhr, durch einen Zeugen informiert, dass sich fremde Personen auf dem Betriebsgelände des Kieswerkes an der Bundesstraße 241 bei Vienenburg (Kreis Goslar) aufhalten würden. Da es in der Vergangenheit schon mehrmals zu Diebstählen an dieser Örtlichkeit gekommen ist, wurden sofortige Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Vor Ort trafen die eingesetzten Polizeibeamten einen Mercedes Transporter mit zwei Insassen an, die gerade vom Betriebsgelände wegfahren wollten. Bei den Personen handelte sich um einen 26jährigen Mann und eine 23-jährige Frau aus Salzgitter. Bei der weiteren Überprüfung des Fahrzeuges konnte Diebesgut festgestellt und sichergestellt werden. In Zusammenarbeit mit einem Firmenverantwortlichen konnten diese Gegenstände zweifelsfrei zugeordnet werden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. red











23.02.2022 • 19:56 Uhr

Ukraine-Krise: Katholischer Papst Franziskus ruft zum Fasten für den Frieden auf

Papst Franziskus hat dazu aufgerufen, für den Frieden in der Ukraine zu beten und zu fasten. Er wie viele andere auf der Welt sähen mit Angst und Schrecken, dass ein neuer Krieg drohe, sagte das Kirchenoberhaupt der Katholiken mit Blick auf den eskalierenden Konflikt zwischen
Russland und der Ukraine bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch: «Angesichts der Verschlechterung der Situation in der Ukraine spüre ich großen Schmerz im Herzen.» Er lade alle dazu ein, am kommenden 2. März, Aschermittwoch, einen Tag des Fastens für den Frieden
abzuhalten.

Trotz der diplomatischen Bemühungen der vergangenen Wochen stehe man immer schrecklicheren Szenarien gegenüber, erklärte der sichtlich besorgte Papst vor den Pilgern in der Audienzhalle. Wie er selbst seien viele Menschen auf der Welt verängstigt und besorgt über die Lage: «Ein weiteres Mal ist der Frieden aller durch Einzelinteressen bedroht.»epd










23.02.2022 • 19:53 Uhr

Braunschweiger evangelischer Landesbischof Meyns ruft zu Glockenläuten und Friedensgebeten auf

Angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland hat der evangelische Braunschweiger Landesbischof Christoph Meyns die evangelischen Kirchengemeinden im Braunschweiger Land für Freitag (25. Februar) um 18 Uhr zu Friedensgebeten und Glockenläuten aufgerufen. Es deute sich eine «Gewalt- und
kriegsorientierte Neuordnung der politischen Verhältnisse in Europa» an, heißt es in dem am Mittwoch verbreiteten Aufruf. Die Folgen seien unabsehbar.

«Absehbar ist allerdings, dass das Leben von Menschen bedroht ist, sollte es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommen», sagte Meyns. In dieser besorgniserregenden Situation könnten Menschen in der Kirche zusammenkommen und in Gebet und Fürbitte ihre Sorgen vor Gott bringen und ein «erkennbares Zeichen für den Frieden» setzen.epd











23.02.2022 • 19:46 Uhr

LEADER-Bewerbung für das Harzweserland schreitet voran - Projektideen wurden in Online-Projektwerkstatt weiterentwickelt

Konkrete Projekte standen am Dienstag im Mittelpunkt der online stattgefundenen Projektwerkstatt für die LEADER-Region Harzweserland. Mehr als 60 Teilnehmende haben im Rahmen von sechs Arbeitsgruppen gemeinsam folgende Fragestellungen in den Blick genommen: Welche Projekte sind sinnvoll und notwendig, um die Lebensqualität in der Region zu stärken? Was soll genau gemacht werden? Wer ist gefragt?

Ergebnis der Projektwerkstatt ist ein bunter Strauß an Projekten aus den unterschiedlichsten Themenbereichen. Einige Projekte sind bereits so konkret, dass sie direkt nach Aufnahme der Region in das LEADER-Programm starten könnten. Ein Baukulturdienst, um identitätsstiftende Gebäude und die regionale Baukultur zu erhalten sowie Leerstände mit neuem Leben zu füllen, ist einer dieser Vorschläge. Begegnungsräume für die Gemeinschaft, auch unter freiem Himmel, in den Orten zu schaffen, war ebenfalls ein Anliegen in der Projektwerkstatt. Die Teilnehmenden diskutierten auch über neue gemeinschaftliche Formen des Arbeitens und Lebens, zum Beispiel in Form von Co-Working- und Co-Living-Spaces. Die Region mit den Dorfgemeinschaften über Online-Plattformen zu vernetzen, ist eine weitere Idee. Gesprochen wurde auch über regionale Produkte und regionale Verkaufsmöglichkeiten. Auch das Wander- und Radwegenetz sollte nach Einschätzung vieler Beteiligter weiterentwickelt werden.

Alle Interessierten haben noch bis zum 28. Februar die Möglichkeit, weitere Hinweise und Anregungen zu den Projektideen auf der digitalen Plattform Padlet zu notieren. Dort können auch die bisherigen Ideen und Hinweise der Projektwerkstatt eingesehen werden. Die Plattform ist noch bis zum 28. Februar, 22 Uhr für Ergänzungen geöffnet: https://padlet.com/KoRiSHannover/REK_HWL_Projektuebersicht

Die Projektideen sind ein Baustein des Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) Harzweserland. Bis zum 30. April bringt die Region ihr REK auf den neuesten Stand, um es beim Land Niedersachsen einzureichen. Es dient als Bewerbung für die neue Förderphase. Eine Entscheidung über die Aufnahme als LEADER-Region fällt zum Ende dieses Jahres. Ab 2023 können dann erste Projekte mit den neuen Fördermitteln umgesetzt werden. Der Projektkatalog, der aktuell erarbeitet wird, ist dafür der Einstieg. Das REK wird einige Startprojekte benennen, damit es nach Aufnahme in das Programm sofort losgehen kann. In den kommenden Jahren können dann laufend weitere Projekte angeschoben werden. Voraussetzung für die Förderung ist, dass Projekte der Allgemeinheit zugutekommen und zu den Zielen und Inhalten des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) passen.

Mit dem REK bewirbt sich die Region um Fördermittel der Europäischen Union. Für die neue Förderperiode hat das Harzweserland Aussicht auf knapp 3,9 Millionen Euro Förderung. Diese Gelder fließen in Projekte der Regionalentwicklung und die Gestaltung des regionalen Entwicklungsprozesses.lpd










23.02.2022 • 19:43 Uhr

Lockerungsdreischritt - neue Corona-Verordnung für Niedersachsen ab Donnerstag - In Gaststätten gilt dann 2G-Regel

Mit Artikel 1 der anliegenden neuen niedersächsischen ‚Verordnung über Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus Sars-Cov-2 und dessen Varianten' werden zahlreiche Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens ab dem (morgigen) Donnerstag, 24. Februar 2022, schrittweise zurückgenommen. Das zweite, ab dem 4. März 2022 folgende Lockerungspaket ergibt sich aus Artikel 2 der Mantelverordnung. Die neue Corona-Verordnung tritt zum 19. März 2022 außer Kraft. Danach sollen - wenn alles gut geht und es nicht zu einem Wiederansteigen der Infektions- und Krankenhauszahlen kommt - die coronabedingten Einschränkungen fast vollständig gelockert werden. Diesen Lockerungsdreischritt hatte die Ministerpräsidentenkonferenz am 16. Februar 2022 beschlossen.

In Niedersachsen nimmt die Zahl der Neuinfizierten in den letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner nach einem Höchstwert am 11. Februar 2022 mit 1220,5 aktuell langsam, aber kontinuierlich ab. Der heutige Wert liegt bei 1090,6. Auch der Hospitalisierungswert geht zurück. Der Scheitelpunkt lag am 12. Februar 2022 bei 11,9 heute sind es noch 10,3. Die Zahl der Aufnahmen von Corona-Patientinnen und -Patienten auf den niedersächsischen Intensivstationen ist bereits seit einigen Wochen gleichbleibend niedrig.

Nach wie vor aber infizieren sich täglich mehrere Tausend Menschen in Niedersachsen neu mit der Omikron-Variante des Coronavirus. Das ist auch weiterhin zu erwarten. Glücklicherweise erkranken jedoch nur wenige davon so stark, dass sie in einem Krankenhaus oder gar auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Die Niedersächsische Landesregierung schließt nicht aus, dass es infolge der jetzt beginnenden Lockerungen zu einem leichten Wiederanstieg der Infektionszahlen kommt. Es besteht jedoch - auch nach Überzeugung der Fachleute - eine berechtigte Hoffnung, dass zumindest in Niedersachsen die Belastung des Gesundheitssystems nicht allzu sehr wachsen wird.

Mit der neuen Corona-Verordnung wird das bisherige System der Warnstufen aufgegeben. In der Erwartung, dass auch in den nächsten vier Wochen die Infektionszahlen und die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Corona trotz der Lockerungen zumindest nicht stark ansteigen werden, erscheinen in einem Abstand von etwa zwei Wochen vorgenommene Lockerungsschritte in Niedersachsen vertretbar.

„Morgen beginnt für Niedersachsen ein neues Kapitel in der Pandemiebekämpfung. Nach einem schwierigen Winter nehmen wir Kurs auf Lockerungen. Bis zum 20. März 2022 werden in drei Stufen, mit Ausnahme der Maske, alle coronabedingten Einschränkungen abgeschafft. Oder etwas anders formuliert: Auf die Winterruhe folgt das Frühlingserwachen," so Ministerpräsident Stephan Weil heute im Landtag.

Die Übersicht über die beiden anstehenden, jetzt normierten Lockerungsschritte befindet sich ebenfalls in der Anlage sowie auf der Webseite der Niedersächsischen Landesregierung https://www.niedersachsen.de/download/180543.










23.02.2022 • 19:29 Uhr

AfD befürwortet Bürgereinbindung bei der Zukunftsplanung und Sicherung des Mühlenangers als populärer Festplatz in Northeim

Durchaus auf Zustimmung von Katrin Weber (Ortsratsmitglied Stöckheim), trifft der offene Brief des Ratsherren Hartmann FDP zur Zukunft des Mühlenenangers in der Kreisstadt Northeim (wir berichteten).

In einer von Ortsratsmitglied Weber veröffentlichten Stellungnahme am heutigen Mittwoch heißt es u.a. weiter: Einige Punkte von Herrn Hartmann seien bereits in der Vergangenheit von den Herren H.Schmidt und AfD-Fraktionschef Maik Schmitz angesprochen worden. So erklärte die AfD, dass der Mühlenanger für die Bürger als historischer Festplatz erhalten werden müsse. Der Mühlenanger ist unersetzbar und sollte in der aktuellen Form erhalten bleiben. Es gibt noch dutzende Veranstaltungen, die vom Bürger angenommen werden. Unter anderem das Frühlingsfest verschiedene Stuntshows, Der Tag der Retter oder aber das Food Truckfestival sowie Gastauftritte verschiedener Zirkusse oder aber die mehrmals im Jahr stattfindenden Flohmärkte. Der Mühlenanger muss in voller Größe als Festplatz erhalten
bleiben, so Weber. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die bisher vorhandenen Parkplätze. Sollte man den Stadtwerken Northeim den in Rede stehenden 35 Meter breiten Streifen verkaufen, werden diesem Vorhaben weitere Parkplätze zum Opfer fallen. Bei der Reaktivierung der Waldbühne, spielen diese Parkplätze aber eine wichtige Rolle, so ist der Mühlenanger ja als P+R Platz in den Konzepten festgeschrieben. red











23.02.2022 • 19:14 Uhr

Standortvermarktung Süd-Niedersachsen elementar für Attraktivität des Landkreises Northeim

Gruppe CDU-FDP-Die Unabhängigen im Kreistag stimmt im Wirtschaftsausschuss für Weiterentwicklung und Umsetzung eines Regionalen Fachkräftemarketings

Um die Attraktivität des Landkreises Northeim für Unternehmen und Fachkräfte zukünftig zu verbessern und in dieser Hinsicht begonnene Entwicklungen weiter voranzutreiben, soll der Landkreis Northeim sein Engagement in dem Projekt des Regional- und Fachkräftemarketings der Südniedersachsen Stiftung (SNS) weiter ausbauen, so der vorbereitende Beschluss des Ausschusses für Wirtschaft und Kreisentwicklung.

„Durch das Umsetzungskonzept und die im nächsten Schritt anstehende tatsächliche Etablierung eines Regional- und Fachkräftemarketings besteht die Möglichkeit einer erheblichen Attraktivitätssteigerung des Landkreises für Unternehmen, da dieses das Anwerben von Fachkräften aus der Region vereinfachen soll“, erklärt David Artschwager, Abgeordneter und Sprecher für Wirtschaft und Kreisentwicklung der CDU-Kreistagsfraktion, die Ziele des Projekts. Auch eine Koordination mit den jeweiligen Stadtmarketing-Gesellschaften sei eines der zu erreichenden Ziele.

Zum Zweck einer nachhaltigen Förderung eines Fachkräftemarketings wurde das Projekt 2019 beschlossen und war auf zweieinhalb Jahre ausgelegt. Neben der Finanzierung des Projekts durch die Landkreise Northeim und Göttingen erfolgte eine Förderung durch den Europäischen Sozialfonds. „Der potenzielle Nutzen eines solchen Regional- und Fachkräftemarketings sowie die Förderung durch den entspr. Europäischen Fonds sind eine gute und aus unserer Sicht auszahlende Zukunftsinvestition des Landkreises“, kommentiert auch Alexander Kloss, Sprecher für die Gruppe FDP-Die Unabhängigen im Ausschuss.

Auch die weitere Finanzierung durch den Landkreis Northeim sei in Anbetracht der sehr konkreten Ziele und Maßnahmen zur Standortvermarktung Südniedersachsen eine gute Investition. „Deshalb begrüßen wir als Gruppe ausdrücklich die Weiterfinanzierung.“ so Artschwager und Kloss einmütig. Beide sind erst seit dem vergangenen Herbst Mitglieder des Kreistages und freuen sich über die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Gruppe CDU-FDP-Die Unabhängigen. red













23.02.2022 • 19:07 Uhr

Millionenbetrug mit Corona-Bürger-Tests: Polizei fasst sechs Tatverdächtige

Wegen vermuteten Betrugs mit Corona-Bürgertests hat die Polizei in Baden-Württemberg sechs Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht, zahlreiche Corona-Teststellen betrieben und bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg weit mehr Bürgertests abgerechnet zu haben, als tatsächlich vorgenommen wurden, wie das Polizeipräsidium Karlsruhe am Mittwoch mitteilte. Die exakte Schadenshöhe könne noch nicht beziffert werden, dürfte laut Polizei aber im einstelligen Millionenbereich liegen.

Mehr als 200 Polizisten hätten nach den Festnahmen zahlreiche Wohnungen, Lokale, Büroräume sowie Teststationen durchsucht. Dabei seien 1,3 Millionen Euro Bargeld, zwei Schusswaffen mit Munition und mehrere teure Autos sichergestellt worden. Mehr als 50 Teststationen, die den Tätern und ihren Mittelsmännern zugerechnet werden, seien von
der Polizei und den jeweiligen Gesundheitsämtern geschlossen worden.epd











23.02.2022 • 15:19 Uhr

Landesgartenschau Gesellschaft informiert: "LAGA-Gelände kommt gut durch die stürmischen Tage"

In einem offiziellen Statement rekapituliert die Landesgartenschau gGmbH Bad Gandersheim durch ihren Pressesprecher Frank Terhorst die jüngsten Sturm- und Regentage auf dem in Bau befindlichen Gelände der verschobenen Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim:

In der Verlautbarung heißt es im Originalton:
"Die stürmischen Besuche der drei Tiefdruckgebiete Ylenia, Zeynep und Antonia hat das LAGA-Gelände gut überstanden. Im Auepark am Gandeantritt schwoll das Wasser deutlich an, floss aber ohne Probleme ab. Auch im Kurpark und an der Gandepromenade stieg der Wasserspiegel erheblich. Doch an neuangelegten Uferbereichen zeigen sich nicht keinerlei Schäden.

Im Bereich der Osterbergseen konnte lediglich eine kleine Birke dem Wind nicht standhalten. Im Sport- und Spielpark kam es zu vereinzelten Windbrüchen an Bestandsbäumen. Erfreulicherweise hat es aber an keiner Stelle Schäden an den neu hergestellten Flächen gegeben.

Keinerlei Schäden auch am Gabionenhang: keine einzige Abrutschung, auch die neu gepflanzten Bäume haben die Stürme unbeschadet überstanden. Fazit: seine erste Sturm- und Hochwassertaufe hat das Gelände gut überstanden." Foto: LaGa

Hintergrund:
Zu den diversen wetterbedingten Schäden z.B. u.a. auf der Baustelle neues Natur-Freibad, wird in der Verlautbarung keine Position bezogen.
red/










23.02.2022 • 14:49 Uhr

Grüne Gruppe der Kindertagesstätte Deinerlinde in Einbeck wegen Corona-Infektionen vorübergehend geschlossen

Der Landkreis Northeim hat per Allgemeinverfügung vom 23. Februar 2022 die Schließung der grünen Gruppe der Kindertagesstätte Deinerlinde in Einbeck für den Zeitraum vom 24. Februar 2022 bis einschließlich Montag, den 28. Februar 2022, angeordnet.

Grund für die Schließungen sind Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Aufgrund der Ansteckungsgefahr und vor dem Hintergrund, dass Infektionsketten unterbrochen werden sollen, wurde die Maßnahme von Landkreis Northeim getroffen. lpd











23.02.2022 • 11:04 Uhr

Wirtschaftsforscher: Armut wird durch Mindestlohn kaum sinken

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) sieht die geplante Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde kritisch. Es steige die Gefahr, dass es zum Abbau von Beschäftigung
in den betroffenen Lohnbereichen komme, sagte der IfW-Arbeitsmarktexperte Dominik Groll am Mittwoch. «Gleichzeitig wird der höhere Mindestlohn kaum zum Abbau von Armut oder sozialer
Ungleichheit führen.»

Ein Mindestlohn werde den weitaus größten Teil der armutsgefährdeten Menschen nicht erreichen, sagte Groll. Das seien vor allem Rentner, Selbstständige, Arbeitslose und Teilzeitbeschäftigte. Zudem lebe nur ein relativ kleiner Teil der Niedriglohnbezieher in Haushalten nahe der Armutsgrenze, deutlich mehr dagegen in Haushalten mit mittleren oder hohen Einkommen.

Die Einführung des Mindestlohns 2015 habe wissenschaftlichen Studien zufolge die Stundenlöhne zwar erhöht, die Zahl der Arbeitsstunden aber sinken lassen, erklärte Groll. «Die Monatslöhne blieben unverändert.» Diese Reduzierung der Arbeitszeit müsse zu den
Jobverlusten durch den Mindestlohn hinzugerechnet werden, um den gesamten Beschäftigungsverlust zu ermitteln.

Das Bundeskabinett will am Vormittag den höheren Mindestlohn auf den Weg bringen. Nach den Plänen des Bundesarbeitsministers sollen ab 1. Oktober mindestens zwölf Euro pro Stunde gezahlt werden. Derzeit liegt die gesetzliche Lohnuntergrenze bei 9,82 Euro. Im Juli steigt
der Mindestlohn auf 10,45 Euro.epd











23.02.2022 • 10:56 Uhr

Laga 2023 Bad Gandersheim Baustellenradar: Und es werde Licht am Hauptweg an Eterna und Loope

Hier eine Neuausgabe unseres Baustellenradars zur neuen Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim:

Dipl.In. Wilhelm Kühne reportiert, analysiert und kommentiert: Bei der Besichtigung des Fis WMG Teams der Staudenbeete mit Kokos- oder Schottermulch Abdeckung waren die Kabelenden aufgefallen. Man könnte meinen, dass hier neben Stauden Kabel aus dem Boden wachsen, wurde mit Augenzwinkern bemerkt. Das konnte LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath aufklären.

Vom Zugang von der Straße "Am Osterbergsee" führt nahezu geradlinig entlang der Eterna der gepflasterte Hauptweg am ersten und zweiten Osterbergsee bis zum Platz an der Seebühne. Dort beginnt die Loope Strecke um den Landschaftspark um den 3. Osterbergsee. Diese Strecken mit Hauptweg und Loope erhalten von der Avacon ausgestattet, eine Beleutung mit Strahlern nach unten auf die Wege ausgerichtet. Hier muss auf geringe Lichtverschmutzung geachtet werden, es dürfen keine Insektenfallen entstehen, merkte das Fis WMG Team an und fragte nach einem Leuchtentypmuster, außerdem, ob demnach keine Beleuchtung auf der anderen Seite der ersten und zweiten Osterbergsee Wege kommt.

Vor dem Ausbau war dort Beleuchtung vorhanden, erinnerte CR Thomas Fischer vom Redaktionsnetzwerk hervor. Informationen zum Leuchtenmuster hat das LaGa Management auch auf schriftliche Nachfrage vom 10. Februar und 21. Februar 2022 nicht zur Verfügung stellen können, jedoch wurde eine umweltfreundliche Version versprochen. Der Pflasterweg entlang der südlichen Seeseiten sei nicht mit Beleuchtung vorgesehen. Fis WMG hat selbst recherchiert.

Neuerdings wurde an der Treppe vom Gabionenhang eine neue Avacon-Beleuchtung ausgemacht. Die sieht anders aus, als in der Nähe am Ex-Kurhaus Zugang. Möglicherweise ist die neue Beleuchtung am Gabionenhang das Modell, welches auch im Landschaftsparkder LaGa aufgestellt wird. Ja, entlang der Loope Rundstrecke entdeckte der Fis WMG Reporter zwischenzeitlich die aufgestellte Beleuchtung durch die Avacon. Das Beleuchtungs-Modell in der Böschung am Gabionenhang außerhalb der Treppenanlage ist nun auch entlang der Loope Strecke zu sehen.
Gestern, bei bedecktem Himmel, Schnürregen und Dunkelheit konnte das Redaktionsnetzwerk eine Beleuchtungsprobe festhalten. Die mittlere und obere Rampe erhält auf der Bergseite vor der Gabionenwand noch eine Illumination, die derzeit gerade in das Pflaster eingebaut wird, wie berichteten exklusiv. Wenn man den barrierefreien Zugang über die Rampen erreichen will, muss man mit dem Rollstuhl, Rollator und anderen Gehhilfen über den Kurhausparkplatz zur Gandeseite fahren. Dort entlang sind noch Kabel verlegt, sodass hier noch Standleuchten dieses Typs aufgestellt werden können.

So haben wir von Fis WMG wieder einmal mehr ein wenig Licht in die aktuellen Geschehnisse gebracht - und recherchieren und berichten selbstverständlich weiterhin die interessierte Öffentlichkeit. Wie entlang der Loope Strecke schon zu sehen ist, wurde dort mit dem Aufbau von Gerätestationen begonnen. red/Fotos: Fis WMG















23.02.2022 • 10:44 Uhr

Polizei beschlagnahmt größeren Drogenfund in Hildesheimer Wohnung - Zeuge mit perfekter Nase gab entscheidenden Tipp

Bereits am vergangenen Freitagabend, 18.02.2022, beschlagnahmten Beamte der Polizeiinspektion Hildesheim in einer Wohnung in der Innenstadt eine größere Menge an Marihuana und Kokain. Diesen Erfolg vermelden soeben Polizei und Staatsanwaltschaft in Hildesheim in einer gemeinsamen Presseerklärung. Darin heißt es weiter:

Der entscheidende Hinweis, der letztlich zu dem Drogenfund führte, ist einem aufmerksamen Zeugen zu verdanken. Demnach war in dem Mehrfamilienhaus starker Marihuana-Geruch zu vernehmen. Eine Streifenbesatzung konnte anschließend die betreffende Wohnung lokalisieren. Auf Klingeln und Klopfen öffnete den eingesetzten Beamten jedoch niemand.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht die sofortige Durchsuchung der Wohnung an. Unter Hinzuziehung eines Schlüsseldienstes wurde die Tür geöffnet. In den spärlich eingerichteten Räumlichkeiten, die einen eher unbewohnten Eindruck machten, konnte keine Personen angetroffen werden.

Jedoch stießen die Beamten auf Marihuana im unteren zweistelligen und auf mutmaßliches Kokain im unteren einstelligen Kilobereich. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und zur Dienststelle in die Schützenwiese verbracht.

Der Nutzer der Wohnung ist nach derzeitigem Stand nicht bekannt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an. red










23.02.2022 • 10:39 Uhr

Regenbogen AG legt los: Erste Mobilheime auf dem Kur-Campingpark Bad Gandersheim

Hier tut sich offenbar auch etwas Positives für die Entwicklung der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Ob die Baugenehmigung mittlerweile vorliegt und der Bebauungsplan rechtskräftig ist, muss noch geklärt werden. Dem Vernehmen nach ist das alles in "trockenen Tüchern". Vorort konnte Axel Krassmann, Regionalmanager von Regenbogen AG, Betreiber des Kur-Campingparks, dazu nichts Konkretes mitteilen. "Das macht unsere Bauabteilung". Aber die Aufstellung der Mobilheime aus einem anderen Bauabschnitt sei vorgezogen worden.

Zwei Hauscontainer mit Schlafzimmern, Dusche, Bad und Küchenblock stehen bereit. Mittwoch kommen zwei weitere Heime baugleichen Typs Modell "O'Hara". Insgesamt sollen neun sogenannten Mobilheime dieser Bauart aufgestellt werden.
Die Mobilheime bleiben mobil, also mit Fahrwerken. Das bedeutet, sie können flexibel an anderen Standorten schnell und unkompliziert eingesetzt werden können. Außerdem können die mobilen Baugruppen bei Hochwasserlagen fix in Sicherheit gebracht werden.red/Fotos: Fis WMG













23.02.2022 • 09:08 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Landkreis Northeim bricht neuen Rekord - Heute bei 1.637,7

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert Koch Institut teilt soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert von 1.637,7 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim mit. Das ist ein neuer Spitzenwert und damit trauriger Rekord in der anhaltenden Corona-Pandemie.

red/Grafiken: RKI /NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












23.02.2022 • 09:01 Uhr

Hat da die Fahrschule versagt? Fahranfänger unter Alkoholeinfluss gefahren und von Polizei aus dem Verkehr gezogen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kontrollierte die Polizei Northeim um 01.05 Uhr auf der Göttinger Straße in Northeim einen Pkw Renault. Fahrzeugführer war ein 19-jähriger Moringer. Bei der Kontrolle gab der Moringer zu, dass er vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatte.

In der Polizeidienststelle wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,22 mg/l (0,44 Promille).

Da der Fahrzeugführer sich noch in der Probezeit befindet, wurde gegen ihn ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Wol











23.02.2022 • 08:58 Uhr

Corona-Kinderimpfungen in Northeim ab 2. März 2022 immer mittwochs! Begleitpersonen können sich ebenfalls impfen lassen

Kinderimpfungen werden vom Landkreis Northeim in Einbeck und in Northeim angeboten. Am Standort in Northeim sind diese ab dem 2. März 2022 nun immer mittwochs zwischen 13:00 und 19:00 Uhr in der Impfstation in Northeim (Alte Wache) möglich. Der bisherige Freitag-Termin entfällt.

Alle anderen Impfungen am Mittwoch in der Impfstation Northeim erfolgen nach wie vor zwischen 10 und 16 Uhr. Begleitpersonen von Kindern bei der
Kinderimpfung können sich jedoch auch in der Zeit von 13 bis 19 Uhr parallel zu ihren Kindern mitimpfen lassen.

Weitere Informationen zu den Impfangeboten des Landkreises finden sich im Netz unter www.landkreis-northeim.de/coronaimpfung











23.02.2022 • 08:53 Uhr

Heute um 2.45 Uhr auf der B3: Polizei stoppt angetrunkenen 41-jährigen Autofahrer aus Bovenden

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kontrollierte die Polizei Northeim um 02.45 Uhr einen Pkw Ford und den 41-jährigen Fahrzeugführer. Er war auf der Bundesstraße 3 in Höhe von Sudheim angehalten worden.

Während der Kontrolle entstand der Verdacht, dass der 41-jährige Bovender unter dem Einfluss von Alkohol stehen könnte. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest wies den Wert von 1,81 Promille auf.

Der Bovender musste zur Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht werden. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde gegen ihn eingeleitet. Wol











23.02.2022 • 08:46 Uhr

Bei Marktkauf in Northeim: Verkehrsunfallflucht auf Kundenparkplatz - 2.000 Euro Schaden

Am Dienstag, 22. Februar 2022, zwischen 14.10 Uhr bis 14.30 Uhr wurde der auf dem Kundenparkplatz des örtlichen Marktkaufs in der Hillersewr Straße in Northeim geparkte Pkw Suzuki des 76-jährigen Northeimers beschädigt. Als er den Schaden bemerkte, war die verursachende Person nicht mehr vor Ort. Der Schaden am Pkw Suzuki beträgt ca. 2.000 Euro.

Zeugen oder Zeuginnen, die Hinweise geben können melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 7005 0. Wol










23.02.2022 • 08:41 Uhr

Zweimal Wasser: Leinewiesen geflutet - Fuerteventura besonnt

Gestern zwei starke Eindrücke für das Redaktionsnetzwerk der FIS Work Media Group: Vormittag unterwegs an der Leine bis Salzderhelden. Nach den Regenfällen die Spuren der Wassermengen in den Leinewiesen sichtbar. Alles nicht spektakulär. Eher gewisse "Normalzustände nach solchen Regenereignissen, meinen Einheimische. "Wir haben es hier schon viel dramatischer erleben müssen", erzählt ein Bauer aus Garlebsen-Ippensen.

Nachmittags dann erreicht das Redaktionsnetzwerk eine Grußbotschaft via WhatsApp von einem weißen Strand der Insel Fuerteventura. Wunderschön anzuschauen der blaue Himmel über dem ruhigen Meer. Auffällig hier: unter den stattlichen Palmen der besonnte weiße Strand keine touristischen Massen. Die Corona-Krise setzt der beliebten Ferieninsel mächtig zu. "Aber die Buchungen steigen. Die Touristen werden wieder intensiver kommen!", berichtet eine TUI-Sprecherin.

Und unserer Freund aus Bad Gandersheim ist gleichwohl sehr zufrieden: "Die ruhige Idylle hier ist mal ein vollkommen neues Fuerteventura-Erlebnis für mich!".
red/ Fotos: Fis WMG












22.02.2022 • 20:17 Uhr

Einbecker Ratspolitik untermauert einstimmigen Beschluss zu Baumfällarbeiten - Sicherheit steht im Vordergrund / Miteinander von Wirtschaftswald und Naturwald

GDie gemeinsame Erklärung von SPD, CDU, FDP und Grünen zu einem viel diskutierten Thema in Einbeck

In die Debatte um notwendige Baumfällarbeiten am Rande der Hube hat sich nun auch die Ratspolitik eingeschaltet. Unter Hinweis auf zum Teil abgestorbene Bäume im Bereich des so genannten Verlobungsweges hatten der zuständige Förster und das städtische Bauamt die politischen Gremien frühzeitig informiert und einbezogen. Um den gesetzlichen Vorgaben zur Verkehrssicherungspflicht zu genügen, hatten die Fachleute und auch die politischen Gremien entschieden, die bereits abgestorbenen bzw. abgängigen Bäume zu fällen. Die Alternative, den beliebten Spazierweg ob der latenten Gefährdung zukünftig zu sperren, hatte man rasch verworfen und sich für die Entnahme der Bäume entschieden.

Dabei hatte sich der Verwaltungsausschuss gleich mehrfach und intensiv mit der Thematik beschäftigt. So war jeder einzelne der zu fällenden 38 Bäumen erfasst, markiert, fotografiert und analysiert worden. Die mehr als 50-seitige Zusammenfassung war Grundlage der einstimmigen Entscheidung, die bereits abgestorbenen, beschädigten oder kranken Bäume nun zu entnehmen. Dabei ist klar, dass mit Neuanpflanzungen für eine Kompensation gesorgt wird. „Das Leben bedeutet auch den natürlichen Kreislauf der Dinge. Würden einzelne kranke oder tote Bäume mitten im Bestand zu finden sein, so wäre ein Verbleib eher vertretbar und ökologisch oftmals auch wertvoll.

Ganz anders verhält es sich, wenn die trockenen Bäume direkt an einem stark frequentierten Spazierweg stehen. Hier sind Politik und Verwaltung als Vertretung des Eigentümers gemeinsam in der Verantwortung und auch Pflicht, mögliche Gefahren zu beseitigen und zu minimieren“, so die SPD, CDU, FDP und Grünen in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem weist man darauf hin, dass man im Stadtwald bereits seit Jahren einen Teil der Flächen als Erholungswald erklärt habe. Hier spielten wirtschaftliche Überlegungen klar eine untergeordnete Rolle. Mit dem Märchenwald seien zudem fast 40 Hektar komplett aus der Nutzung genommen worden. Man stehe weiter zu den Zielen, sowohl Wirtschaftswald, Naturwald und Naherholung im Stadtwald parallel zu ermöglichen. Sobald allerdings offenkundig Sicherheitsinteressen berührt seien, so stehe man in der Verantwortung zur Gefahrenabwehr. Dieser sei man mit den einstimmigen Beschlüssen nachgekommen und dazu stehe man auch zukünftig und nachdrücklich. red











22.02.2022 • 20:12 Uhr

Northeim: Elisabeth Behrens (Hardegsen) möchte für den Landtag kandidieren

Elisabeth Behrens aus Hardegsen möchte für die CDU im Wahlkreis 17 (Northeim) für den Niedersächsischen Landtag kandidieren. Die gelernte Krankenschwester will sich für die Bedürfnisse älterer Menschen im ländlichen Raum einsetzen. Durch ihr langjähriges Engagement mit den Gelben Damen weiss sie um die Themen Altersarmut und Barrierefreiheit. Insbesondere das Thema Gleichstellung von Mann und Frau liegt ihr am Herzen. In den vergangenen Jahren hätte sich viel dort getan. Doch die Lohnunterschiede und die Betreuungsangebote setzen dem immer noch Grenzen.

Zudem ist aus Sicht von Elisabeth Behrens die Primärsozialisation im eigenen Elternhaus unersetzlich. Neben den Müttern seien auch die Väter gefragt. Als Großmutter weiss sie um die aktuellen Herausforderungen, vor denen frischgebackenen Eltern stehen. Sie möchte ein neues Bewusstsein und andere Herangehensweise in der Politik schaffen. Es geht nicht um ein Zurück in die gute alte Zeit. aber alles war auch nicht schlecht, als die leiblichen ELtern noch Zeit für ihr Kind hatten und Arbeits- und Familienleben klar getrennt waren. Elisabeth Behrens wirbt für eine Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensentwürfen Heimchen am Herd oder oder nach beruflichen Aufstieg strebende Karrierefrau.

das Land muss mit seinem Bildungssystem, zu dem übrigens auch die Kindertagesstätten zählen, Rahmenbedingungen für diese unterschiedlichen Lebensentwürfe stellen. Die ältere Generation steht dabei auch in der Pflicht. Früher haben die Großeltern wie selbstverständlich die Kinderbetreuung übernommen,m um die Eltern zu entlasten Heute wird das entweder aufgrund räumlicher oder emotionaler Distanz weniger gemacht. Auch da gibt es Alternativen wie Leihgroßeltern, die vom Land finanziell unterstützt werden könnten.

Elisabeth Behrens sitzt seit langem im Hardesgener Stadtrat und saß auch schon im Northeimer Kreistag. Daher ist sie mit politischen Abläufen auf kommunaler Ebene vertraut. Die CDU Hardegsen führt sie seit zehn Jahren und daneben amtiert sie als stellvertretende Kreisvorsitzende der CDA Sozialausschüsse, für die sie sich auch auf Landesebene engagiert und auf Netzwerke zurückgreifen kann.










22.02.2022 • 20:07 Uhr

Spannender Landtags-Vor-Wahkampf 2022 bei der CDU in Northeim: Elisabeth Behrens bewirbt sich überraschend um Nominierung im Wahlkreis 17 - Jungstar Tristan Marienhagen Konkurrent

Spannung wenige Tage vor der Normierung der Landtagskandidatur bei der CDU Northeim. Dort geht es um den Wahlkreis 17. Frisch ins Rennen ist soeben die Politikerin Elisabeth Behrens gegangen. Sie ist seit Jahren kommunalpolitisch im Stadtrat und Kreistag ein Aktivposten. Zu ihrer politischen Heimat gehören die Sozialausschüsse innerhalb der CDU.

Behrens konkurriert mit dem Northeimer CDU-Jungstar Tristan Marienhagen. Auch der 20-Jährige strebt eine Landtagskandidatur im Wahlkreis 17 an. Bekanntlich hat er ebenso seinen Hut in den Ring geworfen, um Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes zum werden. Hier muss er sich parteiintern gegen den Bad Gandersheim Vize-Kreusvortsitzenden David Artschwager durchsetzen.

Die Landtagskandidaten der CDU in den Wahlkreisen 17 und 18 werden am kommenden Sonntag in einem komplizierten Verfahren aus Online-Präsentation und Präsenz beim Urnenwahlgang an mehrere Standorten im Landkreis Northeim und in Seesen (Landkreis Goslar) ermittelt. red












22.02.2022 • 19:45 Uhr

Goslar/Ohlhof: 38-Jährige mit 1,1 Promille am Steuer verliert die Kontrolle - Straßenbaum "gefällt" und Gartenzaun niedergewalzt

Am gestrigen Montag, 21.02.2022 verunfallte gegen 15 Uhr eine 38-jährige Verkehrsteilnehmerin in der Straße Ohlhofbreite in Goslar, Ortsteil Ohlhof. Die Frau befuhr mit ihrem Pkw Passat die Ohlhofbreite in Fahrtrichtung des Theodor-Heuss-Ring. In einer leichten Linkskurve geriet die Fahrzeugführerin daraufhin in den Gegenverkehr und streifte hier seitlich einen entgegenkommenden Pkw. Im Anschluss geriet der Pkw der Unfallverursacherin nach rechts von der Fahrbahn ab, "fällte" hier einen Straßenbaum und beendete schließlich die Fahrt mit ihrem Pkw nach Durchbrechen eines Gartenzaunes.

Während der Verkehrsunfallaufnahme verdichteten sich bei der Unfallverursacherin Hinweise auf eine Alkohol- und Drogenbeeinflussung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief deutlich über der 1,1 Promille-Grenze.

Die Verkehrsteilnehmerin wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Goslar verbracht. Der Frau wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein in amtl. Verwahrung genommen.

Der stark beschädigte Pkw der Unfallverursacherin wurde daraufhin durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle geborgen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000EUR geschätzt. red/ Fotos: Polizei












22.02.2022 • 19:25 Uhr

Nach dem Dauerregen: Leine pegelt sich immer höher - Straße bei Haieshausen gesperrt

Der Dauerregen der letzten Tage hat Bäche und damit die Leine zwischen Bad Gandersheim und Einbeck anschwellen lassen. In den Leinewiesen bei Haieshausen, Billerbeck, Olxheim, Garlebsen/Ippensen und Volksen hat das Wasser kleine Seen auf den landwirtschaftlichen Flächen gebildet.

Die Bahnunterführung zwischen Haieshausen und Billerbeck ist wegen des Hochwassers für den Verkehrs in Richtung Einbeck komplett dicht gemacht. Der Umweg über Haieshausen und Olxheim nach Garlebsen /Ippensen ist befahrbar.

red/Foto: Fis WMG














22.02.2022 • 19:11 Uhr

Corona-Studie: Mehr Jugendliche mit Zukunftsängsten

Die lange Dauer der Corona-Krise/Pandemie hat bei Jugendlichen deutliche Spuren hinterlassen. Vor allem der Anteil junger Menschen mit Zukunftsängsten habe sich im Laufe des
vergangenen Jahres noch einmal erhöht, teilte die Stiftung Universität Hildesheim am Dienstag mit. Mehr als jeder fünfte Befragte habe angegeben, professionelle Hilfsangebote zu benötigen. An der dritten Online-Befragung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Corona-Zeit (JuCo III) der Universität Hildesheim und der Goethe-Universität in Frankfurt beteiligten sich insgesamt 6.200 junge Menschen.

Während die Jugendlichen zu Beginn der Pandemie über mangelnde Wahrnehmung seitens der Politik geklagt hätten, zeige die Befragung, dass sie sich inzwischen mehr gehört fühlten, hieß es. Allerdings habe die Mehrheit nach wie vor den Eindruck, politische Entscheidungen nicht beeinflussen zu können. Zugenommen hat der Studie zufolge der Anteil junge Erwachsener, die sich finanziell Sorgen machen. Auch das Lernen in den eigenen vier Wänden falle vielen schwer.

Positiv vermerkten einige Jugendliche, dass ihre Schulen nun digital besser ausgestattet seien. Auch sei es im Vergleich zum Anfang der Pandemie wieder einfacher, außerschulischen Aktivitäten nachzugehen. Dies ist den Wissenschaftlern zufolge wichtig, weil sich gezeigt habe, dass Menschen, die ihren Hobbys nachgehen können, weniger häufig von psycho-sozialen Belastungen berichteten. Insgesamt sei zu erkennen, dass die Jugendlichen trotz Sorgen und Ängsten ihre Jugend in der Pandemie aktiv gestalteten.

Befragt wurden Menschen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren. Knapp ein Drittel der Befragten geht den Angaben zufolge zur Schule, ein Viertel absolviert ein Studium, zwölf Prozent sind erwerbstätig, knapp acht Prozent in der Ausbildung und rund 20 Prozent befindet sich in einem Freiwilligen Sozialen Jahr. epd










22.02.2022 • 19:07 Uhr

Kurioses aus dem Gericht: Storchenpaar beendet Rechtsstreit

Ein Storchenpaar, das aufgrund des milden Winters frühzeitig aus seinem Winterquartier nach Norddeutschland zurückgekehrt ist, hat vor dem Oberlandesgericht in Oldenburg einen
Rechtsstreit beendet. In dem Konflikt ging es um eine Nisthilfe für Weißstörche, die nach Angaben des Gerichts vom Dienstag auf einem zehn Meter hohen Pfahl im niedersächsischen Melle angebracht worden war. Das Problem: In unmittelbarer Nähe steht eine Windkraftanlage.
Weil beides nicht zusammenpasst, kam es zum Rechtsstreit. (Az. 5 U 9/22)

Der zuständige Landkreis Osnabrück untersagte dem Eigentümer den «Betrieb» der Nisthilfe und verlangte den Rückbau. Die Nähe des Nestes zu dem Windrad sei für die Störche lebensgefährlich, insbesondere für den Nachwuchs, hieß es. Die Nisthilfe solle daher in
weiterer Entfernung aufgebaut werden. Weil aber die Umsetzung auf sich warten ließ, verklagte die Windenergie-Firma den Eigentümer der Nisthilfe im Eilverfahren vor dem Landgericht Osnabrück und in weiter Instanz vor dem Oberlandesgericht Oldenburg.

Zwar reagierte das Gericht schnell und setzte die mündliche Verhandlung innerhalb der Mindestfrist von einer Woche als Videoverhandlung an. Doch der Termin kam trotzdem zu spät, denn wenige Tage zuvor kehrte das Storchenpaar aus dem Winterquartier zurück und begann mit dem Nestbau. «Damit kommt ein Rückbau der Nisthilfe in dieser Saison nicht mehr in Frage, denn die Störche stehen unter Naturschutz», erklärte das Oberlandesgericht. Der Windenergie-Firma sei daher nichts anderes übrig geblieben, als den Rechtsstreit «für erledigt» zu erklären.

Die Richter entschieden jedoch, dass der Eigentümer der Nisthilfe die bislang entstandenen Kosten des Rechtsstreits tragen muss, weil er das Verfahren voraussichtlich verloren hätte. Denn er hätte die Verfügung des Landkreises bislang nicht umgesetzt. Ob es nach der
Brutperiode zu einem neuen Verfahren kommt, steht noch nicht fest. Das Storchenpaar hatte schon in den Vorjahren die Nisthilfe bezogen. epd










22.02.2022 • 19:01 Uhr

Kleine Sturmnachlese rund um das LaGa - Gelände in Bad Gandersheim (I)

Der städtische Bauhof der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim wurde heute (Dienstag) noch tätig, um am Zusammenfluss von Gande und Eterna umgestürzte Bäume zu entfernen. Das Füllstabgeländer am Ufer vom Lohmühlenweg/Am Osterbergsee wurde durch den Sturmschaden umgestürzter Bäume sichtlich in Mitleidenschaft gezogen soll heißen demoliert.
Durch diese Kollateralschäden wird der Bauablauf der LaGa Baustelle Freibad aber nicht beeinträchtigt. Das ist eine gute Nachricht. red/ Fotos: Fis WMG













22.02.2022 • 17:52 Uhr

Geänderte Aufzugsroute, Verfahren wegen Landfriedensbruchs - Bilanz zum Polizeieinsatz anlässlich eines Aufzugs von Corona-Maßnahmengegnern mit Gegenkundgebung am Montagabend in Göttingen

Nach dem Polizeieinsatz anlässlich eines angezeigten Aufzugs von Corona-Maßnahmengegnern mit angezeigter Gegenkundgebung am Montagabend in Göttingen, hält die Polizeiinspektion Göttingen auch nach Vorliegen detaillierterer Informationen zum Einsatzverlauf an ihrer ersten Grundaussage vom Montagabend fest (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5152738).

Abgesehen von wenigen Zwischenfällen, bleibt es in der Nachschau bei der Bewertung, dass der Einsatz auf dem Albaniplatz und im Göttinger Ostviertel im Großen und Ganzen ohne größere Störungen ablief.

Nach Hinweis auf Blockaden -
Maßnahmengegner nutzen
alternative Route

Der Aufzug der etwa 120 Corona-Maßnahmengegner war gegen 18.20 Uhr auf dem Albaniplatz gestartet. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits Kleingruppen von Gegendemonstrierenden entlang der zuvor angezeigten und bestätigten Aufzugsroute verteilt. Da Blockadeaktionen entlang der Strecke aufgrund der bisherigen Erfahrungen nicht auszuschließen waren, legten der Einsatzleiter der Polizei und der Versammlungsleiter der Kritiker-Demo einvernehmlich eine Alternativroute fest, die wie die ursprüngliche Strecke ebenfalls durch das Göttinger Ostviertel führte.

Den sich fortbewegenden Aufzug verfolgten anschließend etwa 60 bis 80 Gegendemonstrierende am hinteren Ende. Wiederholt versuchten die "Verfolger" und auch andere Personen, über Nebenstraßen oder anderen Wegen direkt bis an die Maßnahmengegner vorzudringen.

Ermittlungen wegen Verdacht des
Landfriedensbruchs nach
Zulaufen auf Einsatzkräfte

An der Kreuzung Calsowstraße/Sertürnerstraße mussten Einsatzkräfte schließlich eine Absperrung bilden, um ein unmittelbares Aufeinandertreffen der beiden kontroversen Gruppierungen zu verhindern. In der Folge versuchten etwa 40 Gegendemonstrierende, durch plötzliches Zulaufen auf die Polizeikette, die Sperre zu überwinden. Um dies zu unterbinden, setzten die Einsatzkräfte unmittelbaren Zwang in Form von Abdrängen und kurzzeitig auch Pfefferspray ein. Informationen zu Verletzten lagen der Polizei am Montagabend nicht vor und wurden im Nachhinein auch nicht bekannt. In diesem Zusammenhang leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs gegen eine 21 Jahre alte Frau aus Göttingen ein. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern an.

Blockade auf
dem Friedländer Weg

Auf dem Friedländer Weg in Höhe Hainholzweg blockierten schließlich etwa 30 Menschen dem Demonstrationszug den Weg. Die Polizei drängte die Gegendemonstrierenden zur Seite.

Weiterhin kam es im Friedländer Weg zu einem Zusammenstoß zwischen einem sich dicht vor dem Aufzug aufhaltenden Pressefotografen und im Laufschritt von hinten heraneilenden Einsatzkräften, die zur Unterstützung im Bereich Friedländer Weg/ Herzberger Landstraße angefordert worden waren. Der Fotograf stürzte und seine Kamera wurde beschädigt. Vor dem Hintergrund der unruhigen Einsatzsituation war der Mann zuvor zweifach vergeblich aufgefordert worden, sich vor das Einsatzfahrzeug der Polizei zu begeben, welches vor dem Aufzug fuhr.

Insgesamt sprach die Polizei am Montagabend sieben beschränkende Verfügungen nach dem Versammlungsgesetz aus und musste gegen etwa 150 Personen unmittelbaren Zwang in Form von Wegschieben oder Abdrängen anwenden.

Einsatzleiter Thomas Reuter zeigt sich mit dem Verlauf am Montagabend grundsätzlich zufrieden. "Mit erneut hohem Kräfteaufgebot ist der Schutz der beiden angezeigten und bestätigten Versammlungen möglich gewesen. Ich habe Respekt und Anerkennung für die Einsatzkräfte, die bei Regen, Wind und Kälte diesen gesetzlichen Auftrag erneut professionell erledigt haben", so der Polizeioberrat weiter.jk










22.02.2022 • 17:30 Uhr

Katholische Kirche auf Rückzug: Bischof Wilmer feiert letzte Messe - Kirche Heilig Geist in Markoldendorf wird zu Geld gemacht

Das katholische Bistum Hildesheim geht weiter aus der Fläche zurück. Jetzt gibt sie die Kirche
Heilig Geist in Markoldendorf auf. Die Kirche, die zur Pfarrgemeinde St. Josef in Einbeck, gehört, wird an diesem Donnerstag (24. Februar) profaniert, also entweiht, wie das Bistum mitteilte. Sie verliert damit ihre Funktion als Gottesdienstort. Vor der Profanierung, um 18
Uhr, feiert der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer in der Kirche die letzte Heilige Messe. Danach sollen Grundstück, Kirche und Pfarrhaus verkauft werden.

Die Kirche Heilig Geist wurde 1967 als Fertigteilkirche mit angrenzendem Gemeinderaum erbaut. Sie wird den Angaben zufolge aufgegeben, weil in den vergangenen Jahrzehnten die Mitgliederzahlen der Pfarrei zurückgegangen sind. Im Oktober 2020 sei deshalb
entschieden worden, dass die Erhaltung von drei Kirchenstandorten für die aktuell rund 2.500 Katholikinnen und Katholiken nicht mehr zu vertreten ist.

Das Bistum Hildesheim, gegründet 815, ist eine der ältesten Diözesen Deutschlands und umfasst mit seinen 30.000 Quadratkilometern weite Teile Niedersachsens sowie Bremen-Nord und Bremerhaven. Im Bistum leben rund 570.000 Katholiken. Sie bilden in fast allen Regionen der Diözese eine Minderheit (Diaspora). Geleitet wird das Bistum von Bischof Heiner Wilmer. Bischofskirche ist der Mariendom in Hildesheim. red/epd










22.02.2022 • 17:21 Uhr

Wochenendlehrgang in Word und Excel: Bei der Kreisvolkshochschule Northeim

Einen Wochenendlehrgang in den Computerprogrammen Word und Excel bietet die Kreisvolkshochschule Northeim in Einbeck an.
Er findet am Sonnabend, den 5. März, und Sonntag, den 6. März, jeweils von 9:00 Uhr bis 15:30 Uhr in der Hullerser Straße 19 statt.

Den Teilnehmenden soll ein Überblick über die Leistungsfähigkeit, die Einsatzmöglichkeiten und die Funktionen von Word und Excel vermittelt werden.
Am Ende des Kurses soll jede und jeder in der Lage sein, in Word Texte zu verfassen, mit Excel Berechnungen anzustellen sowie die erstellten Dokumente zu formatieren und zu verwalten.

Alle Teilnehmenden haben einen eigenen PC-Arbeitsplatz. Die Kursinhalte und Aufgaben werden durch einen Beamer großflächig verdeutlicht und anhand von
praktischen Übungen einprägsam erarbeitet.

Die Teilnahme kostet 64 Euro. Anmeldeschluss ist der 28. Februar. Anmeldungen sind schriftlich an die KVHS oder online unter kvhs-northeim.de möglich. lpd











22.02.2022 • 17:19 Uhr

Northeim/Hillerse: 230 Liter Diesel aus Bagger illigal abgezapft

Im Zeitraum von Mittwoch, den 16. Februar 2022, 17 Uhr bis Montag, den 21. Februar 2022, 12 Uhr wurden zwei Bagger, welche an einer Autobahnunterführung der Bundesautobahn 7 auf Höhe der Ortschaft Hillerse abgestellt waren, durch bislang unbekannte Täter angegangen. Hierbei hatten es die Täter auf den Tankinhalt der Bagger abgesehen, insgesamt wurden circa 230 Liter Diesel entwendet.

Der durch den Diebstahl entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf circa 350 Euro.

Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim unter der Nummer 05551-7005-0 in Verbindung zu setzen. Koc










22.02.2022 • 15:54 Uhr

LaGa Baustellenradar: erste Beleuchtung auf dem Gabionenhang ist installiert

Heute war es soweit: Auf dem Bad Gandersheimer Gabionenhang mit seinen barrierefreien Rollstuhlrampen sind die ersten eingelassenen Leuchtkörper im Pflaster installiert.

Bad Gandersheims Elektromeister Eckhard Hilgendorf erläuterte Fis WMG exklusiv vor Ort den Einbau der Beleuchtung. Wenn das Wetter mitspielt, wird die Beleuchtung diese Woche fertig und eine Beleuchtungsprobe zur Funktionsüberprüfung erfolgen.

Danach, wenn alles geklappt hat kann zugepflastert werden. Die Ausrichtung der Beleuchtung muss exakt zwischen Handlauf und Gabionenwand erfolgen, damit der Strahlungseffekt auch wirkt.

Hier fragt man sich ohnehin, warum an der mittleren Rampe der Handlauf nicht auch an der Außenseite, wie oben, errichtet wurde. Dann hätte der Handlauf auch noch eine Sicherungsfunktion als Geländer gehabt und ein Schattenwurf bei der Beleuchtung wäre absolut ausgeschlossen. red/ Foto: Fis WMG













22.02.2022 • 15:48 Uhr

Impfstation Wolbrechtshausen/Hevensen schließt - Letzte Impfung am 26. Februar 2022

Der Landkreis Northeim schließt das stationäre Impfangebot in Wolbrechtshausen/Hevensen zum Ende des Monats. Die letzten Impfungen am Standort finden am 26. Februar 2022 statt.

Grund für die Schließung ist, dass in den vergangenen Tagen und Wochen die Impfstation Wolbrechtshausen/Hevensen immer weniger frequentiert wurde. In Abstimmung mit dem Mobilen Impfteam des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) wurde darum beschlossen, die Impfstation nicht weiter zu betreiben.

Die im Landkreis Northeim lebenden Menschen haben weiterhin die Gelegenheit, die Impfstationen in Northeim (Alte Wache) sowie in Einbeck aufzusuchen. In Einbeck ist die Impfstation ab dem 28. Februar am neuen Standort im „Corona Impf- und Testzentrum“ (CITZ) an der Hullerse Landstraße 25/27 zu finden. Weiterhin werden Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen nicht nur in den Impfstationen angeboten, sondern sind auch im Rahmen des Impfbus-Angebotes des Landkreises zu bekommen.

Informationen zu den Impfangeboten des Landkreises Northeim, welche ergänzend zu den Impfungen durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten stattfinden, sind im Internet unter www.landkreis-northeim.de/coronaimpfung einzusehen.lpd











22.02.2022 • 15:42 Uhr

Nach Sekundenschlaf eines 74-Jährigen: Frontalzusammenstoß mit Straßenbaum

Am Montag, 21.02.2022, gegen 17.40 Uhr befuhr ein 74-Jähriger, welcher in Nörten-Hardenberg wohnhaft ist, mit einem Pkw Renault die Bundesstraße 3 von Sudheim in Fahrtrichtung Nörten-Hardenberg. Auf Höhe der parallel zur Bundesstraße 3 verlaufenden Straße "Pappelbreite" kam der 74-Jährige vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafs von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und kollidierte anschließend frontal mit einem Straßenbaum.

Der 74-jährige Mann wurde durch den Unfall leicht verletzt und anschließend durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Der Pkw Renault war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, es entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von circa 15.000 Euro.Koc










22.02.2022 • 15:36 Uhr

Corona-Schock: Gremsheimer Kindergarten der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen e.V. wegen Corona vorübergehend geschlossen

Der Landkreis Northeim hat per Allgemeinverfügung vom 22. Februar 2022 die Schließung des Gremsheimer Kindergartens der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen e.V. in Bad Gandersheim für den Zeitraum vom 23. Februar 2022 bis einschließlich Freitag, den 25. Februar 2022, angeordnet.

Grund für die Schließungen sind Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Aufgrund der Ansteckungsgefahr und vor dem Hintergrund, dass Infektionsketten unterbrochen werden sollen, wurde die Maßnahme von Landkreis Northeim getroffen. Eine Notbetreuung für den Kindergarten kann angeboten werden. lpd










22.02.2022 • 14:52 Uhr

Fahrrad-Saison beginnt mit gemeinsamer Demo durch Einbeck an diesem Freitag!

Diesen Freitag lädt die örtliche Verkehrswende-Initiative wieder ein zur Fahrrad-Demo durch Einbeck. Begleitet von Musik werden die Teilnehmenden Strecken alltäglicher Mobilität abfahren und dabei auf unsichere Verkehrssituationen und unzureichende Rad- und Fußgängerinfrastruktur aufmerksam machen. Den Abschluss bildet eine kurze Kundgebung am Möncheplatz zu Visionen einer zukunftstauglichen Stadtgestaltung vor Ort.

Die Initiative ist ein offener Zusammenschluss von Verkehrswende-bewegten Menschen aus Einbeck und Umgebung. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionsformaten engagiert sie sich für eine sichere, inklusive und ökologische Mobilität.

Ab Februar findet wieder jeden letzten Freitag im Monat eine Fahrrad-Demo durch Einbeck statt. Alle interessierten Radfahrenden sind herzlich eingeladen mitzufahren. Start ist jedes Mal um 16 Uhr am Parkplatz Köppenweg. Mehr Informationen auf https://einbeck.endlich-verkehrswende.de. red










22.02.2022 • 14:47 Uhr

Landesgartenschauschau 2023 Bad Gandersheim: Hochwasserschaden auf der LaGa Baustelle im Freibad

Dem Vernehmen nach haben die Niederschläge am Wochenende schon ausgereicht, um die Baustraße der LaGa im Freibad wegzuspülen. Es ist alles weg, oder versackt, nur Geländerfragmente deuten noch an, wo die Baustraße einst die Gande querte.

Damit nicht genug, auch die Stahlrohre sind im schluffigen Untergrund versackt. Das wird ganz sicher ein größerer Baustellenschaden werden, der den Zeitplan weiter infrage gestellt. Wer die Kosten dafür trägt, ist eine spannende Frage, zumal dieses Millionen-Projekt schon Schockwellen ausgelöst hatte.

Am Mittwoch gibt es dazu eine spannende Baustellenbesprechung, wie dem Vernehmen nach zu erfahren war. Da dürften Firmen dann wohl Behinderungsanzeigen portofrei übergeben, es muss nun gespart werden.

Eine erste Einschätzung macht deutlich: Es ist eine Baustelleninsel entstanden, die den Bauablauf durch die verschwundene Zufahrt erheblich beeinträchtigt.
Zudem ergeben sich natürlich Fragen, ob die schweren Stahlrohre vernünftig gebettet waren, ebenso ob der Überbau gegen Überflutung standfest war und warum hier so "blauäugig" mit der Kraft des Hochwassers umgegangen wurde. red/Fotos: Fis WMG













22.02.2022 • 13:52 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa Baustellenradar: Einbau der Beleuchtung am Gabionenhang hat begonnen.

Im letzten Jahr, als die Pflasterung teilweise schon fertig war, sickerte aus gewöhnlich gut informierten Kreisen durch, dass die Beleuchtung vergessen wurde, andere munkelten von langen Bestellzeiten wegen Corona.

Um so mehr war Fis WMG heute erfreut, als auf der oberen und mittleren Rampe des barrierefreien Zugangs zum Bad Gandersheimer Skulpturenweg am Gabionenhang die Fundamente vorbereitet waren, am heutigen Vormittag eine letzte Abstimmung zwischen Firma Kluge und der heimischen Firma Hilgendorf erfolgten. Nachmittags nun beobachtete exklusiv der Fis WMG Reporter den Einbau der Gabionenbeleuchtung, die flach im Pflaster bündig versenkt angedübelt wird.

Zuvor wurde auf den beiden oberen Rampen das Pflaster wieder von Firma Kluge vor der Gabionenwand aufgenommen, nur diese werden in dieser Form beleuchtet. Hier wurde Aushub vorgenommen, in den dann Ortbeton kam und darauf ein flach gelegter Beton Rasenkanntenstein genau ausgerichtet werden musste. Darauf werden die Beleuchtungskörper gedübelt, sodass die Gabionen hinter dem Handlauf mit LED-Licht angestrahlt werden.
Nach der Elektoinstallation der Beleuchtungselemente durch die bekannte einheimischen Firma von Eckhard Hilgendorf, wird das Pflaster wieder von Kluges Männern angepasst und geschlossen. So sind die Beleuchtungskörper gegen Vandalismus geschützt.
Nächste Woche kann es dann soweit sein und zumindest eine Beleuchtungsprobe erfolgen. red / Fotos: Fis WMG














22.02.2022 • 13:45 Uhr

Antrag der SPD-Stadtratsfraktion Einbeck – ein leuchtendes Beispiel

Unter dieser Überschrift hat die SPD-Stadtratsfraktion einen Antrag zur Straßenbeleuchtung für die Sitzung des Ausschusses für „Klima und Nachhaltigkeit“ gestellt. Das berichtet soeben Fraktionschef Dirk Heitmüller (auf dem Foto mit Gruppenpartner Dirk Ebrecht, CDU).
Eine ausreichende Straßenbeleuchtung sorgt, gerade in der dunklen Jahreszeit, für mehr Sicherheit, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer. „Man fühlt sich und ist auch sicherer, sowohl gegen Überfälle und Einbrüche, als auch gegen Unfälle. Von daher ist eine ausreichende Straßenbeleuchtung unerlässlich.“

In Beratungen der Stadtratsfraktion wurden für die Kernstadt und Salzderhelden fünf Bereiche identifiziert, wo aus Sicht der Fraktionsmitglieder Nachbesserungsbedarf besteht. „Wir haben uns hier bewusst im Wesentlichen auf die Kernstadt fokussiert, in den Ortsteilen können dass die Ortsräte und Ortsvorsteher wesentlich besser beurteilen, wo noch Bedarf besteht. Auch sollten sich die Bürgerinnen und Bürger der Kernstadt und der Ortsteile nicht scheuen, uns anzusprechen oder das Internetportal der Stadt nutzen, um Feststellungen zur Straßenbeleuchtung zu melden, dieses gilt auch für etwaige defekte Straßenlampen.“
In der Kernstadt und Salzderhelden wurden zunächst fünf Bereiche identifiziert, wo eine Erweiterung der Straßenbeleuchtung für erforderlich gehalten wird:

1. Durchgang Mozartstraße – Händelstraße, 2. Durchgang Mozartstraße – Händelstraße zu Mozartstraße, 3. Durchgang von Händelstraße zu Haydnstraße, 4. Fußweg Mozartstraße Ostseite von Panorama bis Händelstraße, 5. Verbindungsweg Oppermannweg – Im Talmorgen in Salzderhelden.
Verbunden mit dem Antrag auf Ergänzung der „dunklen Stellen“ sind Fragen allgemeine Fragen zur Straßenbeleuchtung, insbesondere nach dem derzeitigen Stand der Umrüstung auf LED.
Wieviel Lichtpunkte gibt es im gesamten Stadtgebiet, Auflistung nach Kernstadt und je Ortschaft?

Wieviel Prozent der Straßenbeleuchtung sind bereits in LED-Technik umgerüstet?
Entwicklung des Stromverbrauchs, insbesondere durch Einsatz der LED-Beleuchtung?
Wie hoch sind die Betriebskosten pro Lichtpunkt, Entwicklung der letzten 10 Jahre?
Wir werden darauf drängen, aufgrund des geringeren Energieverbrauchs der LED-Beleuchtung, aus Gründen des Klimaschutzes unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit schnellstmöglich abzuschließen. Einbeck soll ein leuchtendes Beispiel sein, ausreichende Straßenbeleuchtung bei geringst-möglichem Energieverbrauch – zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. red/Foto: Fis WMG












22.02.2022 • 11:08 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim 255 Neuinfektionen, Inzidenzwert bei 988,8 - Zahl der Corona-Verstorbenen steigt auf 91

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 11.088 (+255) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 91 (+1) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 988,8 (1.303 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 10,3, die Intensivbetten sind zu 5,9% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











22.02.2022 • 11:04 Uhr

Wie geht es weiter mit dem "Mühlenanger" in der Kreisstadt Northeim? Bürgerinitiative kämpf für Erhalt des Festplatzes

Ratsherr Alexander Hartmann richtet offenen Brief an Bürger und Bürgerinnen

Im Kampf um den Erhalt des traditionellen Festplatzes "Mühlenanger" in Northeim hat sich Ratsherr Alexander Hartmann namens einer Bürgerinitiative an die Bevölkerung gewandt. In seinem offenen Brief zeigt Hartmann Alternativen auf, die unterschiedliche Interessen bedienen. Vor allem aber, bleibt den Northeimer bei seinen Vorschlägen der beliebte Festplatz erhalten.

Hartmann schreibt: " Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
es ist schon etwas her, dass wir gemeinsam die Bebauung des Mühlenangers verhindern konnten. Erneut ist die Verkleinerung des (historischen) Festplatzes nun Thema im Rat geworden.

Ich möchte mit diesem offenen Brief Stellung nehmen und für eine gemeinsame Lösung zwischen den Stadtwerken und den Bürgern werben. Argumente für den Erhalt des Festplatzes gab und gibt es genug. Ziel soll es an erster Stelle jedoch sein, eine Lösung zu finden, welche die Stadtwerke und die Bürgerschaft akzeptieren können, ohne ihre jeweiligen Interessen aus den Augen zu verlieren.

Vorgeschichte

Zunächst jedoch ein paar Worte zur Vorgeschichte des Themas. Schon seit einigen Jahren besteht der Wunsch der Stadtwerke Northeim, sich in Richtung des Mühlenangers zu erweitern. Bereits 2017 sollte ein 35 Meter breites Teilstück des Mühlenangers mit einer Fläche von ca. 5710 Quadratmeter von der Stadt (d.h. ihren Bürgern) an die SWN abgetreten werden. Im Jahr 2019 wurde seitens der SWN Bedarf an einem 40 Meter breiten Teilstück mit einer Fläche von 5958 Quadratmeter angemeldet. Zeitgleich bestand der Plan weitere große Stücke des Festplatzes zu veräußern, um dort eine Wohnbebauung errichten zu lassen. Diese Pläne konnten durch bürgerschaftliches Engagement und öffentliche Kritik schließlich in letzter Minute Ende 2019 verhindert werden.

Kritisiert wurde damals vor allem, dass eine Entscheidung über den Mühlenanger als historischen Festplatz ohne die Beteiligung der Bürger im „stillen Kämmerlein“ getroffen werden sollte. Nahezu alle Fraktionen haben sich damals eingestanden, dass so eine Art der Entscheidungsfindung nicht mit bürgernaher Politik in Einklang zu bringen ist. So hoffte die FUL/Linke auf eine „konstruktive Lösung unter Beteiligung der Bürger“ und auch die Grünen wollten eine solche bürgerferne Politik zukünftig vermeiden.1 Der Bürgermeister selbst sprach von der Notwendigkeit eines „Bürgerdialogs“ und der Steigerung der Attraktivität des Mühlenangers.

Am 27.11.2019 wurde in der Stadthalle eine Informationsveranstaltung abgehalten, in welcher Bürgerinnen und Bürger mit Mitgliedern des Rates, dem Bürgermeister und der SWN ins Gespräch kommen konnten. Konsens bestand darin, dass der SWN grundsätzlich die Möglichkeit zur Erweiterung auf dem Mühlenanger gegeben werden könnte, allerdings erst nach öffentlicher Diskussion und Abwägung aller Möglichkeiten zur zukünftigen Nutzung des Festplatzes. Zum damaligen Zeitpunkt wurde der Antrag der SWN zurückgezogen, die Zukunft des Mühlenangers war ein „weißes Stück Papier“.

Auf der Informationsveranstaltung aufbauend, fand am 22.02.2020 ein Workshop zur zukünftigen Nutzung des Mühlenangers statt. Etwa 30 Bürgerinnen und Bürger brachten an diesem Tag ihre Ideen zum Thema ein. Simon Hartmann versprach, die gesammelten Ergebnisse in die weiteren Planungen mit einfließen zu lassen.3 Dieser lobenswerte Ansatz einer bürgernahen Politik des Bürgermeisters wurde in der Ratssitzung am 30.04.2020 von ihm selbst bekräftigt, als er von dem Plan berichtete, die Workshop-Ergebnisse zeitnah vorzustellen, was leider aufgrund der Corona Pandemie bis heute nicht stattfinden konnte. Herr Hartmann versicherte jedoch damals, dass der Workshop mit allen Beteiligten fortgesetzt werden soll, sobald die Kontaktbeschränkungen gelockert werden würden.4 Leider ist auch diese Fortführung bis heute aufgrund der Corona Pandemie nicht erfolgt. Das ist besonders angesichts der erneuten Verkaufspläne und der gemachten Versprechungen unakzeptabel, denn in der letzten Sitzung des Finanzausschusses am 16.02.2022 wurde der Verkauf der nun wieder 35m breiten Teilfläche des Mühlenangers an die SWN erneut vorberaten und gebilligt. Entschieden werden soll bereits 8 Tage später in der Ratssitzung am 24.02.2022 ohne die zugesagte Bürgerbeteiligung, ob die SWN den dargestellten Streifen des Mühlenangers erwerben kann.

An dieser Stelle sei daran erinnert, dass nicht nur die damals geplante Wohnbebauung, sondern auch der Verkauf einer Fläche an die SWN von vielen Bürgerinnen und Bürgern kritisch gesehen wurde und diese ablehnende Haltung in der damaligen Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative zum Erhalt des Mühlenangers zum Ausdruck kam. Damals unterschrieben hunderte Menschen „für den Erhalt des Mühlenangers in seiner jetzigen Form“. Nach und nach kristallisierte sich heraus, dass bei Beteiligung der Eigentümer des Platzes, nämlich der Bürgerschaft der Stadt Northeim, sowie nach Fortführung des Workshops und Erarbeitung eines Konzeptes zur zukünftigen Nutzung des Platzes der SWN die grundsätzliche Möglichkeit der Erweiterung eingeräumt werden könnte. Wie bereits erwähnt, fand eine Fortsetzung der Bürgerbeteiligung an diesem Entscheidungsprozess nicht mehr statt. Umso erstaunlicher sind daher die Pläne, vorschnell einen Streifen des Platzes zu veräußern. Dies besonders angesichts des Versprechens des Bürgermeisters während der Veranstaltung in der Stadthalle 2019, zunächst ein Nutzungskonzept zu erarbeiten, um dann abzuwägen, welche Fläche für die SWN zur Verfügung stünde. Eine bürgernahe Politik kostet in einem solchen Entscheidungsprozess mehr Zeit - Zeit, die bisher nicht genutzt wurde. Bedacht werden muss an dieser Stelle auch, wie viel Zeit sich für Grundstücksentscheidungen an anderer Stelle gelassen wird, die die Interessen der Bürger nicht direkt tangieren (wie z.B. Amazon).
Lösung und Interessenausgleich
Es ist verständlich, dass die SWN (zeitnah) Planungssicherheit benötigt. Das Versäumnis des Bürgermeisters, die Entwicklung des Mühlenangers voranzutreiben, ist den Stadtwerken nicht anzulasten. Dennoch muss es Möglichkeiten geben, das berechtigte Interesse der Bürger an einem möglichst großen Festplatz (für vielfältige künftige Nutzungen) mit den Interessen der SWN in Einklang zu bringen. Diesen Standpunkt vertrat 2019 auch die CDU-Ratsfraktion während der Diskussionsveranstaltung in der Stadthalle.5
Ein möglicher Lösungsvorschlag:

5 Informations- und Diskussionsabend zur Zukunft des Mühlenangers, Meldung der Stadt Northeim vom 29.11.2019.


Zunächst sollten die Stadtwerke im Sinne einer Nachhaltigkeitsanalyse nach Einschätzung der Möglichkeiten zur Auslagerung von Großgerät in den nächsten 10 bis 20 Jahren vornehmen. Dies würde helfen, einer befürchteten „Salamitaktik“ vorzubeugen.

Der 14 Meter breite, von der SWN nicht benötigte, Grünstreifen (gelbe Fläche 1) bleibt im Eigentum der Stadt. Über eine Bepflanzung mit Bäumen ist zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden. Das Kundenzentrum kann seitens der SWN wie geplant errichtet werden. Die benötigte Zufahrt am nördlichen Ende des Mühlenangers verbleibt im Eigentum der Stadt, der SWN wird ein Nutzungsrecht eingeräumt. Die vorgesehenen Stellplätze (blaue Fläche 2) „rutschen“ ggf. näher an die Baumreihe nach Osten und stehen der Öffentlichkeit am Wochenende zur Verfügung, da sie ebenfalls im Eigentum der Stadt Northeim verbleiben. Es würde eine für Veranstaltungen nutzbare multifunktionale befahrbare Fläche entstehen, vor allem aber würde die Errichtung eines Zaunes als Raumtrenner verhindert werden. Alternativ könnte auch über die Bereitstellung von Parkplätzen für die SWN auf den bereits vorhandenen geräumigen Parkstreifen am nördlichen Ende (rote Fläche 3) nachgedacht werden, (zumindest bis ein Konzept zur zukünftigen Nutzung des Mühlenangers erarbeitet wurde). So könnten auch die für die Waldbühne zwingend notwendigen Parkplätze weiterhin auf dem Mühlenanger nachgewiesen werden, Veranstaltungsbesucher müssten nicht auf den Parkplatz in der Flut verwiesen werden, welcher aufgrund der Anwohnerschaft eine deutlich geringere Parkkapazität bietet.

Leider wurden diese von mir vorgetragenen Punkte in der Sitzung des Finanzausschusses am 16.02.2022 nicht ausreichend durchdacht und gewürdigt. Stattdessen möchte man das 35m breite Teilstück ohne Fragen und Diskussionen möglichst schnell an die SWN verkaufen. Die SPD trat trotz der vielen zitierten Versprechen, die Bürgerinnen und Bürger miteinzubeziehen, als maßgeblicher Treiber des Verkaufes auf, eine Volkspartei, die Politik gegen den klar geäußerten Willen ihrer Bürgerinnen und Bürger um jeden Preis vorantreibt.
Ebenfalls ist die SPD der Auffassung, dass die Bürger bereits genügend in den Prozess mit eingebunden wurden. Der Bürgermeister nimmt für sich in Anspruch, eine Verkleinerung des Festplatzstreifens von 40 auf 35 Meter bewirkt zu haben. Dass die ursprüngliche Planung der SWN 2017 von 35 Meter ausging, wurde bereits erwähnt. Andere Vertreter der SPD möchten die Bürger erst im Bauleitverfahren beteiligen und verkennen dabei, dass die Eigentumsverhältnisse der Teilfläche zu diesem Zeitpunkt bereits gewechselt hätten. Damit wäre eine Einflussnahme, besonders auch auf eine Einzäunung des 35m breiten Streifens, gering oder unmöglich. Dabei wollte Herr Simon Hartmann noch 2019 die Bürger bereits während der Entscheidungsfindung mit einbeziehen und vor allem die Breite des abzutretenden Teilstückes öffentlich diskutieren, ein Ansatz, der mehr Erfolg versprechen würde.6 Ebenfalls stand die Behauptung im Raum, die Sachlage wäre mit der Wohnbebauung 2019 eine gänzlich andere gewesen. Dass das nichtzutreffend ist, wurde in diesem Text bereits hinlänglich erörtert, da sich die Kritik in erster Linie gegen eine Verkleinerung des Festplatzes richtete und die Wohnbebauung bereits zum Zeitpunkt der Podiumsdiskussion in der Stadthalle „ausgeklammert“ war.

Noch 2020 sprach der Bürgermeister davon, dass die Zukunft des Mühlenangers ein weisses Stück Papier sei.7 Allerdings scheinen einige politische Vertreter und allen voran der Bürgermeister ihre Versprechen vergessen zu haben und beschreiben heute dieses weiße Stück Papier lieber ohne die Zustimmung der Mitbürgerinnen und Mitbürger ihrer Stadt.
Als von Ihnen, verehrte Bürgerinnen und Bürger, gewählter Vertreter im Rat der Stadt Northeim sehe ich meine Aufgabe darin, Politik für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu gestalten. Daraus ergibt sich für mich das klare Verbot, über die Köpfe eben dieser Bürger hinweg zu entscheiden. Viel wichtiger aber noch ist aus meiner Sicht, das bereits vorhandene Engagement der Bürgerinnen und Bürger zu achten und mit in den politischen Entscheidungsprozess einzubeziehen. Viel zu wird über fehlendes Interesse seitens der Gesellschaft an (kommunal-) politischen Entscheidungen geklagt! Jedoch werden interessierte Bürgerinnen und Bürger durch einen solchen Umgang allzu sehr verprellt,
denn „die Beteiligung und das Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner ist eine ganz wichtige Voraussetzung für eine zukunftsfähige und bürgerfreundliche Stadt“, wie der Bürgermeister 2019 treffend festgestellt hatte.8 Doch zu einer bürgerfreundlichen Stadt gehört auch ein bürgerfreundlicher Bürgermeister...
Umso bedenklicher ist es unter diesem Gesichtspunkt, dass erneut versucht wird, den historischen Festplatz des Mühlenangers ohne die versprochene Beteiligung der Bürger zu verkleinern.

Hervorgehoben sei an dieser Stelle ein Punkt aus dem Wahlprogramm der SPD:
„Deshalb steht auch die SPD in Northeim für:
ein breites kulturelles Angebot und die Unterstützung von Räumen der Kultur, sei es durch eine moderne technische Ausstattung von städtischen Gebäuden und Plätzen, wie beispielsweise der Stadthalle oder dem Mühlenanger, oder der finanziellen Unterstützung von privaten Vereinen und Trägern bei ihren Vorhaben.“

Ob der Verkauf eines 35m breiten Teilstückes des Mühlenangers ohne die versprochene Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und vor der versprochenen Entwicklung eines Konzeptes als „moderne technische Ausstattung“ oder als „an der Grenze der Ungehörigkeit“ betrachtet werden kann, sei jedem Leser selbst überlassen. Als gesichert gilt, dass hier wissentlich Politik gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger und gegen gemachte Versprechungen des Bürgermeisters betrieben wird.

Forderung

Ein Verkauf des angedachten Teilstückes kann in der jetzigen Form nicht erfolgen. Vielmehr muss im Rahmen eines Bürger-Workshops zusammen mit der SWN nach Lösungen zum Interessenausgleich gesucht werden. Wie oben bereits ausgeführt, gibt es Lösungen, die die SWN in ihrem Vorhaben nicht behindern, wohl aber zur Bewahrung einer größtmöglichen Festplatzfläche beitragen. Es kann erwartet werden, dass Versprechen des Bürgermeisters und der Parteien zur Bürgerbeteiligung eingehalten werden, wenn verhindert werden will, dass sich Bürgermeister und Ratsfraktionen der Lächerlichkeit preisgeben und der Unwahrheit überführt werden.

Gleichwohl könnte den SWN das Signal gesendet werden, dass die Stadt bereit sei, die für das Kundenzentrum benötigte Fläche (abzüglich des 14 Meter Grünstreifens) an die SWN zu veräußern. Die Ausgestaltung der Parkflächen müsste dann im Rahmen eines Nutzungskonzeptes zusammen mit den Bürgern erarbeitet werden. Nötigenfalls muss der Bürgermeister mit einem Bürgerbegehren gem. §32 NKomVG an die Einhaltung seiner Versprechen erinnert werden, damit nicht länger Politik über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger betrieben wird. Wenn auch Sie sich in dieser Angelegenheit ihre Meinung gebildet haben, scheuen Sie sich bitte nicht Ihren Unmut öffentlich kundzutun. Für diese Ihre Unterstützung zum Erhalt der Mühlenangers bedanke ich mich!
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die darüber entscheiden, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."

Alexander Hartmann,
Gründer der Bürgerinitiative zum Erhalt des Mühlenangers Mitglied des Rates der Stadt Northeim










22.02.2022 • 10:50 Uhr

Einbeck/Salzderhelden: Diebstahl eines Katalysators

Im Zeitraum vom 15.Februar 2022, 07:30 Uhr bis zum 18. Februrar 2022, 21:30 Uhr wurde in Salzderhelden auf dem Parkplatz am Bahnhof der Katalysator eines dort zum Parken abgestellten Mercedes entwendet. Geschädigt hierzu ist der 53-jährige Pkw-Halter. Die Schadenshöhe wird mit ca. 500 Euro beziffert. Wer sachdienliche Hinweise zu der Straftat geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen. rod










22.02.2022 • 10:42 Uhr

Kalefeld: LKW in Flammen - 80.000 Euro Schaden

Am heutigen Morgen, gegen 06:00 Uhr, gerät ein LKW einer ortsansässigen Spedition auf dem Gelände der Tankstelle der Raiffeisen in Kalefeld in Brand. Aus bisher ungeklärter Ursache beginnt die Zugmaschine des LKW im Bereich des Motors an zu brennen. Der Führer des LKW bemerkt dies rechtzeitig und kann sich unverletzt aus seinem LKW retten. Das Feuer greift auch auf den Auflieger und die Ladung über. Die Zugmaschine brennt dabei komplett aus. Am Auflieger, sowie der Ladung entsteht ebenfalls Sachschaden. Durch die entstandene Hitze schmilzt eine Lampe am Gebäude der Raiffeisen-Tankstelle. Das vollständige Abbrennen des LKW und ein Übergreifen auf die Tankstelle konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren der Ortschaften Kalefeld, Echte und Eboldshausen, welche mit 30 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern im Einsatz waren, verhindert werden. Durch das Feuer wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf 80000 Euro geschätzt. (koc)/ Fotos: Konstantin Mennecke - Kreisfeuerwehr Northeim












22.02.2022 • 10:36 Uhr

Landtagswahl 9. Oktober 2022: CDU Uslar spricht sich für Joachim Stünkel aus - Sonntag die Nominierung

Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Uslar hat in seiner Vorstandssitzung einstimmig für eine erneute Kandidatur von Joachim Stünkel (Lüthorst) für den Wahlbezirk 18 Einbeck, Dassel, Bodenfelde und Uslar gestimmt. "Joachim Stünkel hat sich stets für unsere Region mit seiner ganzen Kompetenz und sein umfangreiches Netzwerk nach Hannover und Berlin eingesetzt", heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des Vorsitzenden Gerd Kimpel.

Am kommenden Sonntag, 27. Februar 2022, findet für die CDU-Mitglieder im Landkreis Northeim um 12.30 Uhr ein Videokonferenz mit der Vorstellung der Kandidaten zur Nominierung mit anschließender Urnenwahl von 14 bis 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Wiensen statt. red

Das Bild dokumentiert Joachim Stünkel mit Alt-Bundespräsident Christian Wulff bei einem Besuch der Gandersheimer Domfestspiele. Archibald: Fis WMG










22.02.2022 • 09:05 Uhr

Verkehrsminister Wissing kritisiert aggressive und radikale Klima-Blockaden auf Autobahnen und Häfen

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat die Straßen- und Brückenblockaden von Klimaaktivisten kritisiert. «Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen und dem Klimawandel
entgegenzuwirken, sind richtige und wichtige Anliegen, denen sich auch die Bundesregierung verschrieben hat», sagte der FDP-Politiker dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Dienstag). Diese Herausforderungen könnten nur bewältigt werden, wenn die Mehrheit der
Gesellschaft dafür gewonnen werden könne. «Ich glaube nicht, dass Blockaden von Straßen, Häfen und Flughäfen geeignet sind, einen solchen gesellschaftlichen Konsens herzustellen», sagte Wissing.

Klimaaktivisten der «Letzten Generation» hatten in den vergangenen Wochen bundesweit immer wieder Autobahnen und andere Hauptverkehrsadern blockiert, zuletzt am Montag Teile des Hamburger Hafens. Am Sonntag war ein Ultimatum der Aktivisten an die
Bundesregierung ausgelaufen. Darin hatte die Gruppe weitere Aktionen angekündigt, falls kein Zeitplan für ein Essen-Retten-Gesetz vorgelegt werde.epd











22.02.2022 • 09:01 Uhr

Schon wieder Warnappell der Waldbesitzer: Nach Stürmen herrscht Lebensgefahr in Wäldern

Nach den heftigen Unwettern rufen die deutschen Waldbesitzer die Öffentlichkeit auf, die Wälder in den nächsten Wochen zu meiden. «Ich kann nur dringend appellieren: Leute, bleibt den Wäldern fern. Es herrscht gerade Lebensgefahr», sagte Georg Schirmbeck, Vorsitzender des Deutschen Forstwirtschaftsrates, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Dienstag): Es werde noch einige Zeit dauern, bis die Waldbesitzer die Sturmschäden beseitigt hätten.

Insgesamt seien die Schäden nach Orkan «Zeynep» und Sturmtief «Antonia» aus Sicht der Waldbesitzer «sehr ärgerlich, aber keine totale Katastrophe wie nach dem Orkan Kyrill», sagte Schirmbeck. Die Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern seien am meisten betroffen. «Je weiter man derzeit in Richtung Küste kommt, desto größer werden die Schäden.» Schirmbeck sprach von 1,5 Millionen Festmetern, die zu Boden gegangen seien. «Das ist eine vorsichtige Schätzung. Klarheit werden wir erst
in den nächsten Tagen bekommen.» epd











22.02.2022 • 08:56 Uhr

StadtLesen 2021“ jetzt 2022 in Bad Gandersheim - jetzt am Roswitha-Brunnen und beim Kaisersaal

Vom 28. April bis 1. Mai 2022 als Top-Lese-Event nicht in Brunshausen vorgesehen

Die geschichtsträchtige Stadt Bad Gandersheim hatte sich im Frühjahr 2020 als Bewerberin zur Veranstaltung „StadtLesen 2021“ bei der Innovationswerkstatt Mettler in Salzburg beworben. Durch viele Klicks und viel Zustimmung im Internet wurde Bad Gandersheim als eine von 27 Lesestädten aus dem Kreis von 267 nominierten Städten ausgewählt. Jetzt ist die frohe Nachricht eingetroffen, dass die wegen Corona abgesagte Veranstaltung in diesem Jahr nachgeholt wird. Die Literaturveranstaltung Stadtlesen 2022 findet vom 28. April bis 1. Mai 2022 auf der Stiftsfreiheit am Roswithabrunnen statt. Verträge mit einer bekannten Autorin sind bereits abgeschlossen worden. Gastgeberin des Top-Events ist die Stadt und Initiator der LAGA-Förderverein. Beide Institutionen freuen sich, dass dieses sehr schöne literarische Großereignis endlich in Bad Gandersheim stattfindet. Aktuelle Informationen über Stadtlesen sind unter unter www.stadtlesen.com abrufbar. Nach der Vertragsunterzeichnung mit der Stadt Bad Gandersheim erfolgt weitere Berichterstattung. sbg

Zum Bild:
StadtLesen, wie wir es kennen und es uns auch in diesem Jahr wieder wünschen würden… ©Innovationswerkstatt/StadtLesen.com











22.02.2022 • 08:47 Uhr

Wer erkennt diese Täter? Öffentlichkeitsfahndung nach Banküberfall in Höckelheim

Wie bereits berichtet kam es am Mittwoch, den 12.01.2022 gegen 09.53 Uhr zu einem Banküberfall auf die Filiale der KSN in Höckelheim, bei dem die bislang unbekannten Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld von der Bankangestellten erpressten.

Die Fotos der Täter sind zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben und die Polizei Northeim bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Für entscheidende Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung von bis zu 5.000 EUR ausgesetzt.

Über die Zuerkennung und Verteilung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden.

Diese Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von strafbaren Handlungen gehört.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-7005 - 703 oder 704 zu melden. Wol/Fotos: Polizei














21.02.2022 • 23:30 Uhr

Corona-Demonstrationen am Montag: Das Statement der Polizei über die Abendaktionen im Kreis Northeim

Versammlungen wieder friedlich und störungsfrei verlaufen

Am Montag von 17 bis 19.30 Uhr kam es im Landkreis Northeim zu insgesamt vier Versammlungen, welche sich thematisch gegen die Corona-Schutzmaßnahmen richteten. Zwei Gegenversammlungen fand in Northeim und Uslar statt.

In Northeim versammelten sich gegen 18 Uhr circa 100 Personen zu einer nicht angemeldeten Versammlung im Bereich der "Alten Wache". Durch die Polizei wurde die Zusammenkunft als Versammlung deklariert, eine Versammlungsleiterin oder ein Versammlungsleiter gab sich nicht zu erkennen. Die Teilnehmenden wurden durch die Polizei auf die Abstandsregeln und die FFP2-Maskentragepflicht hingewiesen, diesen Aufforderungen kamen die Teilnehmenden nach. Die Versammlung verlief durch mehrere Straßen und endete gegen 18.45 Uhr wieder am Ausgangspunkt. Die Polizei führte fünf Gefährderansprachen durch, um die Teilnehmenden erneut auf die Maskentragepflicht hinzuweisen. Eine ordnungsgemäß angemeldete Gegenversammlung fand mit bis zu 17 Personen am "Entenmarkt" statt.

Zu einer ordnungsgemäß angemeldeten Versammlung kamen in Uslar circa 35 Personen zusammen. Die Polizei führte mit der Versammlungsleitung ein Kooperationsgespräch und wies die Teilnehmenden zu Beginn der Versammlung auf die Abstandsregeln und die FFP2-Maskentragepflicht hin. Den Auflagen kamen die Teilnehmenden nach, lediglich zwei Gefährderansprachen wurden durch die Polizei durchgeführt. An einer Gegenversammlung beteiligten sich sechs Personen.

In Bad Gandersheim fand eine nicht angemeldete Versammlung mit bis zu 15 Teilnehmenden statt. Nach Ansprache durch die Polizei gab sich keine Versammlungsleiterin und kein Versammlungsleiter zu erkennen, auf die Abstandsregeln und die FFP2-Maskentragepflicht wurde seitens der Polizei hingewiesen. Die Versammlung bewegte sich durch mehrere Straßen der Innenstadt, die Polizei führte im Verlauf der Versammlung zwei Gefährderansprachen durch.

In Hardegsen versammelten sich in der Spitze bis zu 20 Personen zu einer nicht angemeldeten Versammlung gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Diese Zusammenkunft wurde durch die Polizei als Versammlung klassifiziert und die Teilnehmenden wurden auf das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken hingewiesen. Eine Versammlungsleiterin oder ein Versammlungsleiter gab sich nicht zu erkennen. Gegen eine Person wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige eingeleitet, da die Person sich nicht an die vorgeschriebene Maskentragepflicht hielt. Weil die Person zudem ein Messer während der Versammlung bei sich führte, wurde zusätzlich ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

Die Polizei verzeichnete bei allen Versammlungen im Landkreis Northeim einen friedlichen und störungsfreien Versammlungsverlauf.

Die Kräfte der Polizeiinspektion Northeim wurden bei den oben genannten Versammlungslagen durch Kräfte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen sowie die Diensthundeführer aus Göttingen unterstützt.koc











21.02.2022 • 20:56 Uhr

"Die Schröders" und ihre Verbundenheit zum Stadtjugendring: Hämpy schenkt für Bad Gandersheimer Jugendcafe weiteres Schröder-Plakat

Wenn Freundschaft durch Verbundenheit entsteht und sich manifestiert, dann hat das die Bad Gandersheimer Kultband "Die Schröders" heute einmal mehr unter Beweis gestellt. Ihre Nähe zur Jugend und Arbeit des Stadtjugendringes in Bad Gandersheim personifizierte heute Hämpy Stresemann von der beliebten Rockgruppe mit seinem Besuch im Jugendcafe. Dort übergab er namens seiner Musikerkollegen eines der legendären Konzert-Plakate, die über die langjährige Kooperation und Freundschaft der Band mit Bad Gandersheims Stadtjugendring erzählen. "Wir haben über Jahrzehnte tolle Konzert mit den Schröders hier erleben dürfen", erinnert sich Stadtjugendpfleger Gunnar Ude.

Wie Theo Miaoulis, Vorsitzender des Stadtjugendringes, nahm Ude gemeinsam mit dem Aktivposten Kai Herrmann vom Stadtjugendring heute das Plakat mit einer Konzertankündigung aus dem Jahr 1989 entgegen. Es komplettiert eine Serie von Covern mit Seltenheitswert. Sie sind eine gelungene Dekoration an den frischen Wänden des Bad Gandersheimer Jugendcafés in der Marienstraße. So herrschte heute Nachmittag Freude darüber, dass die Schröders auf diese Weise ein Stück ihrer Bandgeschichte und der guten Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring und Stadtjugendpfleger Gunnar Ude in lebendiger Erinnerung halten.

Es bleibt nicht aus, sich vor den Plakaten an unvergessliche Musikstücke ("Laß uns schmutzig Liebe machen..."), Geschichten und Begegnungen auf den open air-Konzerten zu erinnern. Das passierte heute dem Autor dieser Zeilen. Als beispielsweise Hämpy, Jens und Co. beim Bad Gandersheimer Finanzamt ein spektakulären Auftritt hatten, zündete der Funke für eine Jahrzehnte währende Verbundenheit mit einem liebenswürdigen Menschen namens Heike.

Auf dem Bild von links nach rechts: Kai Herrmann, Gunnar Ude, Theo Miaoulis und Hampe Stresemann. Foto: Fis WMG










21.02.2022 • 20:03 Uhr

Bildungs- und Interkulturelles Zentrum e.V. tritt dem Paritätischen Wohlfahrtsverband bei

Das Bildungs- und Interkulturelles Zentrum e.V. (BIZ) in Goslar wurde kürzlich als Mitgliedsorganisation im Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. aufgenommen. Regionalgeschäftsführer Dr. Volker Bullwinkel und Claudia Reichardt von der Mitgliederbetreuung des Paritätischen Kreisverbandes Goslar-Seesen überreichten die
Aufnahmeunterlagen im Rahmen eines Treffens an den Vorsitzenden Elaaddin
Yasaroglu und das Vorstandsmitglied Isa Cicek vom BIZ.

Der Verein ist ein Bildungs- und interkulturelles Zentrum, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, das gesellschaftliche Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Mitmenschen hier in Deutschland gezielt durch unterschiedliche und vielfältige Maßnahmen zu fördern. Der Verein, der 2009 gegründet wurde bietet Integrationsprojekte, Sprach- und Förderunterricht, Gesundheitskurse und verschiedene Bildungsseminare vor Ort in Goslar an. Er engagiert sich zudem unter anderem in den Bereichen Alkohol- und Gewaltprävention, der
Flüchtlingshilfe, dem Umweltschutz, unter weiterer Projekte. Seit April 2019 ist das BIZ zudem Trägerverein der Kindertagespflege „Abenteuerpalast“ die in den Räumlichkeiten des ehemaligen Kindergartens „Zum Frankenberge“ untergebracht ist.

Elaaddin Yasaroglu und der weitere Vorstand wollen die Aktivitäten des BIZ mit Blick auf die Zukunft noch weiter entwickeln und auf ein breiteres Fundament stellen. „Unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind viele weitere Organisationen und Vereine verankert, die auch in unseren Themenbereichen aktiv sind. Wir erhoffen uns, das bereits
vorhandene Netzwerk zu erweitern und auch neue Kooperationen einzugehen“, so der Vorsitzende. Er freut sich auf die neuen Begegnungen im Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Dem kann Regionalgeschäftsführer Dr. Volker Bullwinkel nur zustimmen. „Die vielen unterschiedlichen Mitgliedsorganisationen bereichern auch den Paritätischen Wohlfahrtsverband durch ein geballtes Spektrum an Fachwissen und Expertise“. Auch er begrüßt die Vernetzung der Mitgliedsorganisationen untereinander und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem BIZ. red

Zum Bild:
Von links: Claudia Reichardt (Paritätischer), Elaaddin Yasaroglu (BIZ), Dr. Volker Bullwinkel (Paritätischer) und Isa Cicek (BIZ) auf dem Spielplatz der Kindertagespflege.n Foto: T. Pischke, Paritätischer


Der Paritätische Wohlfahrtsverband
Niedersachsen e. V.
Hintergrund/ Kurzvorstellung

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. vertritt als
parteipolitisch ungebundener und überkonfessioneller Spitzenverband der
Freien Wohlfahrtspflege die Interessen seiner 870 Mitgliedsorganisationen
mit über 75.000 Arbeitnehmer*innen und Zehntausenden Ehrenamtlichen in
Niedersachsen gegenüber Politik und Öffentlichkeit und macht seinen
Mitgliedern ein umfassendes Beratungsangebot. Die Mitgliedsorganisationen
des Verbandes sind in allen Bereichen der sozialen Arbeit aktiv. Der
Paritätische engagiert sich für benachteiligte, hilfebedürftige und
diskriminierte Menschen und steht für Demokratie, Toleranz, soziale
Gerechtigkeit und Teilhabe und gegen jegliche Form sozialer Ausgrenzung und
politischen Extremismus.

Als Anbieter von sozialen Dienstleistungen ist der Paritätische auch selbst
mit mehr als 3.400 eigenen Beschäftigten in ganz Niedersachsen operativ
tätig. Zu den Angeboten vor Ort gehören Ambulante und Tagespflege,
Inklusionsassistenz, Essen auf Rädern, Kindertagesstätten und über 36
weitere Dienstleistungen. Zudem betreibt der Paritätische 29 Kontakt- und
Beratungsstellen für Selbsthilfegruppen im Land. Sie sind unverzichtbare
Anlaufstellen für mehr als 4.500 Selbsthilfegruppen, in denen sich 80.000
Menschen für sich und andere einsetzen.











21.02.2022 • 19:55 Uhr

Corona-Montagsdemo: Northeimer Corona-Maßnahmen Kritiker lassen sich durch den Regen nicht schrecken

Die regnerische Lage hat am heutigen Montagabend die Kritiker und Kritikerinnen der Corona-Ma0nahmen in Northeim nicht abschrecken können, erneut unübersehbar durch die Stadt zu ziehen. Schweigend, mit Masken auf Mund und Nase, von der Polizei begleitet und mit nur einem einzigen Transparent an der Spitze des Umzuges spazierten die gut 120 Personen durch Northeims Innenstadt.

Abseits der Route hatten sich rund neun Gegendemonstranten versammelt; auch bei ihnen wie beim Demonstrationszug Polizisten/innen in ihren grünen Neonjacken. Die Polizei hatten keinen Anlass zum Einschreiten. Alles ging friedlich und störungsfrei ab. Allein der Regen nervte. Aber da zeigten viele Regenschirme ihre Wirkung. red/Fotos: Fis WMG
















21.02.2022 • 19:41 Uhr

Gastroszene auf der Achterbahn: Zweimal abgesagt, einmal angesagt in Harriehausen

Große Meetings der Landfrauen und "Herrenabend" finden auf "Traupes Tenne" nicht statt - Festspiel-Winter-Gala steigt dort am 20. März 2022

Die Gastroszene ächzt weiter unter den harten Bedingungen der Corona-Krise. Jüngstes Beispiel ist aus Harriehuasen zu vernehmen. Dort sind in einem der bekanntesten Eventlokale in Südniedersachsen, die Rede ist von der kultigen Traupes Tenne die Rede, aufgrund der Corona-Krise abgesagt worden. Zum einen ist es ein großes Jubiläumstreffen der Landfrauen mit geplanten 250 Teilnehmerinnen. Bei dem anderen Klassikermeeting handelt es sich um die Benefizveranstaltung "Herrenabend". Er war bereits für den 4. März 2022 avisiert und terminiert gewesen. Heute nun die definitive Absage durch das Organisationsteam wegen der anhaltenden Corona-Krise.

Die gute Nachricht:

Der Förderverein Gandersheimer Domfestspiel beweist Mut. Er hat jetzt zur traditionellen Festspiel-Gala in dem rustikal-gemütlichen Eventlokal nach Harriehausen eingeladen. Der Termin ist durch eine neue Corona-Regellage ab dem 20. März 2022 begünstigt. Selbstverständlich soll die Veranstaltung am Sonntag, 20. März 2022, unter strengen Hygiene Regeln über die Tennen-Bühne gehen. Das bedeutet beispielsweise, dass es Nichtgeimpfte äußerst schwer haben, Einlass zu bekommen; es gilt die 2G plus -Regel (sie bedeutet zweifach geimpft mit tagesaktuellen Negativtest).

red /Foto: Fis WMG











21.02.2022 • 17:32 Uhr

Eigenständige Datenübermittlung über digitales Kontaktformular Umstellung der CORONA -Virus Kontaktnachverfolgungen - Infizierte sollen das selbst machen!

Aufgrund der aktuell immer noch hohen Fallzahlen wird die Nachverfolgung der an COVID-19 /Corona-Virus Erkrankten beim Landkreis Northeim umgestellt.

Die Personen, die eine Mitteilung über einen positiven PCR-Abstrich vom Arzt oder über die Corona-Warn-App/Mein Laborergebnis-App erhalten/abrufen, werden gebeten, auf der Homepage des Landkreises Northeim das entsprechende Kontaktformular auszufüllen, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme.

Sobald den Gesundheitsdiensten positive Ergebnisse vom Labor mitgeteilt werden, erhalten die betroffenen Personen die Info über das positive Ergebnis, sowie einen Hinweis auf das Kontaktformular per SMS Benachrichtigung. Diese Vorgehensweise wird vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt unterstützt, um die Masse der Indexfälle bearbeiten zu können.

Das Kontaktformular ist unter www.landkreis-northeim.de/pcrpos auf der Homepage des Landkreises Northeim hinterlegt. Dort ist ebenfalls eine Information zur häuslichen Absonderung für die positiv getesteten Personen zu finden. Die betroffenen Personen selbst sind durch die eigenständige Eingabe ihrer Daten für deren Richtigkeit verantwortlich. Das Online-Verfahren bietet den Vorteil, dass (telefonische) Übermittlungsfehler weitestgehend vermieden werden können.

Die Neuinfizierten werden außerdem aufgefordert, ihre Kontaktpersonen zu informieren. Die Informationen zur Absonderungspflicht der Kontaktpersonen sind ebenfalls auf der Homepage des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de/absonderung zu finden. Ein telefonischer Kontakt durch das Gesundheitsamt wird dann zukünftig i.d.R. nicht mehr erfolgen. Für Menschen ohne digitalen Zugang oder mit bspw. Sprachbarrieren bleibt die Möglichkeit der telefonischen Kontaktaufnahme bestehen.
Die Personen, die eine Bescheinigung über den Absonderungszeitraum benötigen, können diese ebenfalls über ein Formular, welches auf der Homepage hinterlegt ist, beantragen. Die Bescheinigung kann nach Ablauf der Absonderung - per E-Mail an Absonderung@landkreis-northeim.de - beantragt werden.

Das Freitesten durch einen med. POC-Antigentest am 7. Tag, kann ohne vorherige Rückmeldung seitens des Gesundheitsamtes erfolgen. Voraussetzung hierfür ist eine Symptomfreiheit von 48 Stunden. Die Indexfälle können nach frühestens 7 Tagen ein Foto oder eine PDF-Datei des negativen med. POC-Antigentests per Mail an covid-entlassung@landkreis-northeim.de senden und dann eigenständig die Absonderung verlassen.

Für Beschäftigte in Gesundheitsberufen, Risikopatient*innen und Bewohner/Beschäftigte in Einrichtungen der Eingliederungshilfe gelten besondere Regelungen zur Absonderung.lpd










21.02.2022 • 17:27 Uhr

Luftpistolenschütze Karsten Ambrosy (SG Kreiensen) startet für die SGi Grohnde in der 2. Bundesliga Nord - Schießleitung hatte Michael Jungesblut!

Am Sonntag (20.02.2022) kämpften 16 Mannschaften, in den Wettbewerben Luftpistole / Luftgewehr, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord im Bundesstützpunkt Hannover. In je zwei Wertungsdurchgängen wurden die Sieger nach Gesamt-Mannschaftringen ermittelt. Mit dem ersten Start um 09 Uhr ging es los und gegen 19:30 Uhr standen die Sieger fest.

Karsten Ambrosy von der Schützengesellschaft (SG) Kreiensen hatte sich in dieser Saison, als seinem Zweitverein, der SGi Grohnde angeschlossen. Nach erfolgreichen Rundenwettkämpfen, auch in der gegenwärtigen Situation, konnten die Leistungsschützen von der Weser sich für das Aufstiegsschiessen in der Landeshauptstadt qualifizieren. Am Ende standen 3646 Ring für die Grohnder auf der Haben-Seite und damit Platz eins in diesem Aufstiegs-Wettkampf in der Disziplin Luftpistole.

Notiz am Rande:
Noch ein Kreiensener Vereinskamerad von Ambrosy war anwesend. Dem DSB-Kampfrichter Michael Jungesblut wurde gestern die Schießleitung des gesamten Tages, wie schon im Januar beim Aufstiegsschiessen zur 1. Bundesliga, übertragen.

Selbstverständlich sind diese Wettkämpfe unter den gültigen Corona-Regeln durchgeführt worden.


Zum Bild: K. Ambrosy, dritter von links beim Probeschiessen vor dem Wettkampf.











21.02.2022 • 14:22 Uhr

Wie lässt sich Kinder- und Jugendarbeit klimafreundlich gestalten? Workshop in Veranstaltungsreihe Medien. Gender. Klima. der Kreisjugendpflege Northeim

Der Klimawandel wird nicht nur in der Politik und den Medien intensiv diskutiert, sondern ist auch bei vielen Jugendlichen ein aktuelles Gesprächsthema. In der Kinder- und Jugendarbeit gibt es dabei viele Möglichkeiten, nachhaltiger zu handeln. Im Rahmen des Workshops mit dem Titel „Klimafreundliche Kinder- und Jugendarbeit gestalten – wie mach ich’s?“, welcher in Zusammenarbeit mit dem Team des Internationalen Schulbauernhofs Hardegsen stattfindet, können Fragen rund um die nachhaltige Gestaltung der eigenen Kinder- und Jugendarbeit eingebracht werden.

Zentral sind dabei Fragen wie: Welche Maßnahmen sind wichtig, um Kinder- und Jugendarbeit im Verein oder Verband nachhaltiger zu gestalten? Wie können im Alltag oder in der Kinder- und Jugendarbeit Ressourcen geschont werden? Und muss eigentlich alles auf einmal geändert werden? Thematisiert werden soll auch, wie eigene Gruppenstunden, Ferienfreizeiten und Ferienprogramme in der Praxis klimafreundlich gestaltet werden können, oder wie klimagerechte Mobilität und Ernährung in der Kinder- und Jugendarbeit gelingen kann.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich bis zum 8. März 2022 bei der Kreisjugendpflege Northeim (E-Mail: jugendpflege@landkreis-northeim.de, Telefon: 05551/708222) anzumelden. Die Veranstaltung ist kostenlos. Für ein regionales und saisonales Mittagessen wird gesorgt. Die Veranstaltung kann für die Juleica angerechnet werden. lpd











21.02.2022 • 14:19 Uhr

Auf Friedhof Linde mit Axt umgehauen - Zeugenaufruf der Polizei

Nachdem in Brakel (Landkreis Höxter) auf dem Friedhof unberechtigt eine Linde gefällt wurde, ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung und sucht Zeugen.

Ein Mitarbeiter der Friedhofsgärtnerei bemerkte am heutigen Morgen, dass zwischen Samstag, 19. Februar, 18.00 Uhr, und Montag, 21. Februar, 07.30 Uhr, ein Lindenbaum auf dem Friedhof an der Bökendorfer Straße gefällt wurde. Auf einer Grünfläche ca. 20 Meter entfernt fand man neben einer Grabstätte eine Axt, die möglicherweise zum Fällen der Linde genutzt wurde. Die Polizei stellte die Axt sicher. Es ist ein Schaden im vierstelligen Euro-Bereich entstanden.

Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen. /ell/Foto: Polizei











21.02.2022 • 14:16 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Raubüberfall - Polizei bittet um Zeugenhinweise

In den Nachmittagsstunden des Sonntag, 20.02.2022,kam es auf der Robert-Koch-Straße in Clausthal-Zellerfeld, zu einem Raubüberfall. Hier soll das männliche Opfer von mehreren Personen erwartet und ausgeraubt worden sein. In diesem Zusammenhang zog sich das Opfer nicht unerhebliche Verletzungen zu.

Zeugen die sachdienliche Hinweise zur Tat oder Täterschaft machen können, werden gebeten sich bei dem Polizeikommissariat Oberharz, Telefon 05323-941100, zu melden. red











21.02.2022 • 14:11 Uhr

Gründungspreis Landkreis Northeim 2022 – jetzt bewerben! Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 11. März

. Der Landkreis Northeim vergibt zum zweiten Mal den „Gründungspeis Landkreis Northeim“. Noch bis zum 11. März 2022 haben Gründer*innen aus dem Landkreis, die sich in den Jahren 2020, 2021 oder Anfang 2022 selbständig gemacht haben, oder die sich kurz vor der Gründung befinden die Möglichkeit, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Bewerben können sich diejenigen, deren Unternehmenssitz im Landkreis Northeim liegt oder liegen wird.

Jede Neugründung, egal ob Handwerk, IT-Startup, Kreativwirtschaft, Gastronomie oder Einzelhandel, bekommt dabei eine Chance. „Der Gründungspreis ist als Anerkennung für die Umsetzung einer erfolgversprechenden Geschäftsidee und Unternehmensgründung im Landkreis Northeim gedacht und soll ein positives Signal für die hiesige Gründungslandschaft sein. Der Wettbewerb besticht dabei vor allem auch durch seine Branchenoffenheit. Jede Gründungsidee ist willkommen“, unterstreicht Landrätin Astrid Klinker-Kittel.

Die Preisträger*innen erwartet neben öffentlicher Aufmerksamkeit auch ein individuelles 1:1 Coaching, einen professioneller „Pitchdreh“ sowie Preisgelder. Bewerbungen für den „Gründungspreis Landkreis Northeim 2022“ können bis einschließlich zum 11. März 2022 an die Fachstelle Northeim, Matthias-Grünewald-Straße 38a, 37154 Northeim als Konzeptdatei (3 Seiten, Arial 11, einfacher Zeilenabstand) übermittelt werden.

Welche Punkte bei der Bewerbung besonders deutlich werden sollten und anhand welcher Kriterien die Jury die eingereichten Gründungsideen bewertet, kann auf der Webseite des Landkreises Northeim unter dem Menüpunkt „Bildung und Wirtschaft“ und dann „Existenzgründungen“ in dem Dokument „Gründungspreis 2022 Ausschreibung“ eingesehen werden.

Anhand dieser Kriterien erfolgt auch die Bewertung der Jury, welche sich neben der Landrätin aus fünf Vertreter*innen aus dem Gründungsnetzwerk im Landkreis Northeim sowie den Botschafter*innen der Region zusammensetzt.
Bei weiteren Fragen steht die Fachstelle Northeim unter der E-Mail Adresse mobil-nom@goettingen.de zur Verfügung.
lpd











21.02.2022 • 14:08 Uhr

Politik selbst gestalten und hautnah erleben – FDP-Abgeordneter Christian Grascha lädt zum Zukunftstag in den Landtag ein

Beim Zukunftstag am 28.04.2022 können Schülerinnen und Schüler Politik wieder hautnah erleben. Christian Grascha, FDP Landtagsabgeordneter aus Einbeck lädt dazu ein, sich bei der FDP-Fraktion im Landtag und bei ihm für den Zukunftstag zu bewerben. „Bei uns können die Schülerinnen und Schüler einen Tag lang selbst Politik machen und unter realen Bedingungen Beschlüsse fassen und Anträge erarbeiten“, kündigt Grascha an.

In der FDP-Fraktion erwartet die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. Wie funktioniert Politik? Wie schreibt man eine Pressemitteilung? Und was machen eigentlich Referenten in einer Fraktion? „All diese Fragen und viele mehr wollen wir am 28. April beantworten und freuen uns auf viele Anmeldungen zum Zukunftstag“, so Grascha. Vorgesehen ist, dass die Schüler in mehreren Gruppen als Fraktion arbeiten und Anträge zu verschiedenen Themen formulieren. Am Ende stimmen sie dann in einer Art eigenen Plenardebatte mit einem Hammelsprung über den Gewinner-Antrag ab, der von der FDP-Fraktion schließlich auch in den Landtag eingebracht werden soll.

Aus Platzgründen ist die Teilnehmerzahl leider begrenzt. Es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.
Diese sind sofort per Mail unter mail@christian-grascha.de möglich. Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreisbüro von Christian Grascha Tiedexer Str.19 in Einbeck unter Telefon: 05561-7939966 oder auch unter mail@christian-grascha.de.










21.02.2022 • 13:53 Uhr

21-Jähriger ohne Führerschein liefert sich wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei - Flucht zu Fuß missglückte - Täter uneinsichtig

Nach einer vorausgegangenen Beleidigung gegenüber einer Streifenbesatzung am frühen Sonntagmorgen (20.02.2022), lieferte sich ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Peine eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. In Rautenberg konnte der junge Mann gestellt werden. Wie sich u.a. herausstellte, stand er unter Drogeneinfluss und ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Um kurz vor 07:00 Uhr führte eine Streifenbesatzung gestern Morgen eine Verkehrskontrolle auf der B 494 im Bereich der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt durch. Dabei passierte eine Mercedes A-Klasse die Kontrollstelle in Richtung Harsum. Am Steuer saß der 21-jährige, der im Vorbeifahren und bei geöffnetem Fenster laut und deutlich eine Beleidigung in Richtung der Beamten ausstieß. Anschließend missachtete der Mann eine rot anzeigende Ampel und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Der Streifenwagen nahm die Verfolgung auf.

Im weiteren Verlauf befuhr der junge Mann die B 494 mit Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h. Zu diesem Zeitpunkt herrschte Dämmerung, die Straße war nass und es regnete. Sämtliche Haltesignale der Polizei wurden durch den Fahrer ignoriert. In der Ortschaft Clauen schaltete der Mann das Licht aus und befuhr eine Einbahnstraße in entgegengesetzter Richtung. Er setzte seine Fahrt in Richtung Zuckerfabrik Clauen fort. Dabei missachtete eine weitere rote Ampel. In Rautenberg hielt das Auto an und der Mann setzte seine Flucht zu Fuß fort. Nach einigen hundert Metern konnte er eingeholt und gestellt werden.

Eine Überprüfung ergab, dass der 21-Jährige keinen Führerschein besitzt. Ferner ergaben sich Hinweise auf eine Drogenbeeinflussung. Auf der Dienststelle in der Schützenwiese wurde dem jungen Mann eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er entlassen.

Die Polizei leitete mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, u.a. wegen Beleidigung, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis.

Einsicht bezüglich seines Fehlverhaltens war bei dem Beschuldigten gestern nicht zu erkennen. jpm










21.02.2022 • 13:47 Uhr

Heute um 5.10 Uhr: Zwei Autos überschlagen sich nach Überholmanöver auf der A 2 - Glück im Unglück

Auf der A 2 haben sich heute (21. Februar) in den frühen Morgenstunden zwei Autos überschlagen. Bei dem Verkehrsunfall wurden beide Fahrer leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 5.10 Uhr in Fahrtrichtung Oberhausen. Zwischen den Anschlussstellen Beckum und Hamm-Uentrop befuhr ein 32-Jähriger aus Hamm zu diesem Zeitpunkt den mittleren Fahrstreifen und wollte ein Fahrzeug vor sich überholen. Als er auf den linken Fahrstreifen wechselte, übersah er offenbar den von hinten kommenden Wagen eines 27-Jährigen aus Laatzen. Die beiden Fahrzeuge kollidierten und schleuderten beide nach rechts über die Fahrbahn. Im angrenzenden Grünbereich überschlugen sie sich und blieben auf dem Dach liegen. Die beiden Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Der rechte Fahrstreifen musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten gesperrt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 27.000 Euro.red/Foto: Polizei










21.02.2022 • 13:40 Uhr

Sehenswerte Filmkunst! Welttheater-Einbeck zeigt: “Mein Sohn”

Sehenswerte Filmkunst. Das Welttheater-Einbeck zeigt: “Mein Sohn”;
Spielzeiten für: „Mein Sohn“ (FsK 12)

FILMKUNST/ANSPRUCHSVOLL!:

Nächsten Montag, 28. Februar 2022, 20:00 Uhr!

Inhaltsangabe
FSK ab 12 freigegeben

Dass das Erwachsenwerden nicht einfach ist, hat jeder schon einmal am eigenen Leibe erlebt. Sei es für Jugendliche oder deren Eltern, es gibt fast immer einen Punkt, an dem es kracht. Jason (Jonas Dassler) hat nur knapp einen schweren Skate-Unfall überlebt. Seitdem wird die Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter Marlene (Anke Engelke) auf eine harte Probe gestellt. Trotz seines Unfalls fühlt sich Jason nach wie vor unverwundbar, doch Marlene möchte ihn mehr denn je beschützen. Kurzerhand beschließt sie, Jason quer durch die Republik zur Reha in die Schweiz zu fahren. Dabei beginnt eine turbulente gemeinsame Reise in ihre Vergangenheit, in die Zukunft und zu sich selbst, an deren Ende sich die Frage stellt, wie viel Angst man zulassen darf und wie viel man riskieren muss, um die Freiheit zu genießen. warner












21.02.2022 • 13:32 Uhr

Landesforsten warnen weiter vor Betreten der Wälder

. Die Niedersächsischen Landesforsten bitten auch nach Abziehen des Tiefs «Antonia» darum, die Wälder vorerst nicht zu betreten. Auch nach Abflauen des Sturms bestehe noch die Gefahr
umstürzender Bäume und herabfallender Äste, sagte Vizepräsident Klaus Jänich am Montag. Er zog zugleich eine erste Bilanz der Schäden im Wald. «Die Stürme seit Donnerstag haben im Wald in ganz Niedersachsen Spuren hinterlassen.»

Zahlreiche Bäume seien entwurzelt oder gebrochen und Baumkronen auseinandergebrochen, erläuterte er. Försterinnen und Förster arbeiteten mit Hochdruck daran, Straßen und Wege freischneiden zu lassen, um einen Überblick zu bekommen. «Eine genauere Aussage über
das Schadensausmaß ist daher frühestens am Donnerstag möglich.» epd/ Foto: Fis WMG











21.02.2022 • 13:28 Uhr

Frauenwoche im Landkreis Northeim 7.-11. März 2022: Vortrag: „Mit Kind in die Kommunalpolitik: Die Vereinbarkeit von Ehrenamt, Familie und Beruf“

Anlässlich der Northeimer Frauenwoche lädt der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim interessierte Frauen herzlich zum Vortrag „Mit Kind in die Kommunalpolitik: die Vereinbarkeit von Ehrenamt, Familie und Beruf“ ein. Der Vortrag findet am Donnerstag, 10. März von 18:00 bis 19:30 Uhr, online statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Voranmeldung wird gebeten.

Frauen übernehmen deutlich seltener ein kommunalpolitisches Mandat als ihre männlichen Kollegen. Wenn sie sich für ein Amt in einem Rat entscheiden, haben sie oft die Familienzeit bereits hinter sich gelassen. Das deutet darauf hin, dass im Bereich Vereinbarkeit von Politik, Familie und Beruf mehr auf die Bedürfnisse von Menschen mit Betreuungsverantwortung eingegangen werden muss.

Welchen Beitrag können die Kommunen vor Ort leisten und welcher Maßnahmen bedarf es darüber hinaus? Cécile Weidhofer, Director bei der EAF Berlin und Leiterin des Helene Weber Kollegs (HWK), der bundesweiten überparteilichen Plattform für Kommunalpolitikerinnen, wird in Ihrem Vortrag verschiedene Aspekte beleuchten und dazu erste Ergebnisse einer Studie des HWK präsentieren.

Anmeldungen sind per Mail an gleichstellungsstelle@landkreis-northeim.de möglich. Weitere Information gibt es telefonisch unter 05551/ 708-319. lpd











21.02.2022 • 13:24 Uhr

Frauenwoche im Landkreis Northeim 7.- bis 11. März 2022: Filmvorführung „Die Unbeugsamen“ zum Equal Pay Day

Anlässlich der Northeimer Frauenwoche lädt das NONA Netzwerk (Northeimer Netzwerk für Alleinerziehende) gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim zur Filmvorführung "Die Unbeugsamen" von dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner am Equal Pay Day ein.

Die Filmvorführung findet am Montag, 7. März ab 20:00 Uhr, in der Neuen Schauburg (Markt 10) in Northeim statt. Der Eintritt ist kostenfrei, um Voranmeldung wird gebeten.

Der Film erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt.

Die Veranstaltung findet unter den zu dem Zeitpunkt geltenden Corona-Regelungen statt. Anmeldungen sind per Mail an gleichstellungsstelle@landkreis-northeim.de möglich. Weitere Information gibt es telefonisch unter 05551/ 708-319.
lpd










21.02.2022 • 13:21 Uhr

Frauenwoche im Landkreis Northeim 7. bis 11. März 2022: YOGA Nidra – der Entspannungsschlaf

Anlässlich der Northeimer Frauenwoche lädt der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim interessierte Frauen herzlich zur Teilnahme am Entspannungsschlaf - Yoga Nidra ein.

Das Frauenentspannungsangebot findet am Mittwoch, 9. März von 18:30 bis 19:15 Uhr, online statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Voranmeldung wird gebeten.

Yoga Nidra ist eine Übung der Tiefenentspannung, deren Wirkungen über die gewohnte Vorstellung von Entspannung hinausgehen soll. Das Wort “Nidra” kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Schlaf“ oder „Nicht-Bewusstheit“. Es handelt sich um eine Art psychischen Schlaf, in dem körperliche, geistige und seelische Aktivitäten zur Ruhe kommen sollen. Es ist damit mehr als eine Entspannungsübung, enthält aber keine Körperübungen. Es soll dem Körper Frische bringen und das Gehirn in einen Zustand vollbewusster Ruhe bringen. Durch die Tiefenentspannung sollen nicht nur allgemeine Leiden wie Stress und Nervosität abgebaut werden können, sondern die im Unbewussten liegenden Kräfte sollen ins Bewusstsein gehoben werden.

Anmeldungen sind per Mail an gleichstellungsstelle@landkreis-northeim.de möglich. Weitere Information gibt es telefonisch unter 05551/ 708-319.
lpd










21.02.2022 • 12:45 Uhr

Harzwasserwerke halten Hochwasser im Harz zurück - Reservoirs zu 81 Prozent gefüllt!

Die Harzwasserwerke haben nach eigenen Angaben trotz schwieriger Bedingungen ein über das vergangene Wochenende drohendes Hochwasser im Harz zurückgehalten. Das enge
Aufeinanderfolgen von Stürmen, Schneeschmelze und hohen Niederschlägen habe zusammen zu einer angepannten Lage geführt, teilten die Harzwasserwerke am Montag in Hildesheim mit. Seit der vergangenen Woche seien rund zehn Millionen Kubikmeter Wasser in den Talsperren aufgefangen worden.

«Insgesamt sind unsere Talsperren im Westharz mit circa 81 Prozent gut gefüllt», sagte Pressesprecherin Marie Kleine. «An der Oder-, Söse- und Innerstetalsperre befinden wir uns im sogenannten Hochwasserrückhalteraum, den wir in enger Absprache mit der
Talsperrenaufsicht des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in den nächsten Tagen wieder leeren werden.» Der Rückhalteraum stehe dann wieder für eventuelle weitere Hochwasser zur Verfügung.

Hohe Zuflüsse seien in der Nacht auf Montag an der Oder-, Oker- und Eckertalsperre zu verzeichnen gewesen, in deren Einzugsgebiet teilweise starker Niederschlag fiel. So meldeten die Regenmesser in Altenau 62 Liter pro Quadratmeter, am Torfhaus 68,8 Liter pro
Quadratmeter und an der Station Oderbrück rund 73 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden. «Besonders ist die Situation allerdings nicht durch die hohen Niederschlagszahlen, sondern durch die Kombination mit dem Sturm gewesen», sagte Kleine. epd/ Foto: Fis WMG










21.02.2022 • 12:28 Uhr

Sozialgericht: Hörschaden durch Hubschrauber keine Berufskrankheit

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat trotz erhöhter Lärmbelästigung den Hörschaden eines früheren Mitarbeiters in der Bodenabfertigung von Hubschraubern nicht als Berufskrankheit anerkannt. Gut zwei Jahre hatte der Mann in Ostfriesland bei einem
Helikopterservice gearbeitet, wie das Gericht am Montag in Celle mitteilte. Zwar habe dabei der Lärmpegel rund 90 Dezibel betragen, jedoch habe die Belastung nur 14 Monate gedauert und er habe in dieser Zeit Gehörschutz getragen, urteilte das Gericht bereits am 20.
Januar . (Az: L 14 U 107/20)

Der 54-Jährige arbeitete den Angaben zufolge in den Jahren 2016 und 2017 als Bodenabfertiger. Als bei ihm ein starker Tinnitus auftrat, äußerte sein HNO-Arzt nach Gerichtsangaben gegenüber der Berufsgenossenschaft den Verdacht auf eine Berufskrankheit. Er führte dazu aus, dass der Mann in den ersten Monaten seiner Arbeit nur mit unzureichendem Gehörschutz versorgt gewesen sei. Die Berufsgenossenschaft erkannte dies nicht an. Der errechnete Lärmpegel sei nicht hoch genug gewesen sei. Die beruflichen Belastungen seien
nicht ausreichend.

Demgegenüber meinte der Mann, dass er erheblichem Dauerlärm ausgesetzt gewesen sei, hieß es. Seine Hörbeschwerden seien erstmalig bei dem Helikopterservice aufgetreten. Das Gericht hat eigenen Angaben zufolge mehrere Gutachten eingeholt und den Lärm an dem
Arbeitsplatz messen lassen. Nach den fachmedizinischen «Königsteiner Empfehlungen» habe keine lange Dauerbelastung bestanden. Außerdem hätten die erreichten Einzel-Schallspitzen den Grenzwert nicht überschritten. epd










21.02.2022 • 12:25 Uhr

Bad Gandersheim: Versuchte Kelleraufbrüche beschäftigen Polizei

In dem Tatzeitraum von Donnerstag, 17.Februrar 2022, 16 Uhr bis Samstag, 19.02.22, 19 Uhr verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter Zugang zu einem, in der Bismarckstraße in Bad Gandersheim gelegenen Mehrfamilienhaus. In dem Haus versuchte der unbekannte Täter gewaltsam in drei, mittels Vorhängeschloss gesicherte Kellerabteile zu gelangen. Dieses misslang jedoch. Ein viertes, nicht verschlossenes Kellerabteil wurde von dem Täter betreten und ein dort befindlicher Schrank durchwühlt. Nach erster Inaugenscheinnahme wurde jedoch nichts entwendet. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 100 Euro. schw










21.02.2022 • 12:16 Uhr

Sterbehilfe-Organisationen halfen 2021 bei fast 350 Selbsttötungen (Suiziden)

In Deutschland tätige Sterbehilfe-Organisationen haben im vergangenen Jahr in fast 350 Fällen Suizide begleitet oder Assistenz für die Selbsttötung vermittelt. Die «Deutsche Gesellschaft
für Humanes Sterben», «Dignitas Deutschland» und «Sterbehilfe Deutschland» stellten am Montag in Berlin entsprechende Zahlen in Berlin. Gründe für den Sterbewunsch der Betroffenen waren den Angaben zufolge schwere Erkrankungen, aber auch sogenannte Lebenssattheit.
Alle drei Organisationen stellten auch Hilfe für Paare bereit, die gemeinsam sterben wollten.

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben vermittelte 2021 nach eigenen Angaben 120 Sterbewillige an Sterbehelfer. Sterbehilfe Deutschland organisierte demnach 129 Suizidassistenzen, Dignitas 97. Dies summiert sich auf 346 Fälle.

Die Organisationen sind umstritten. 2015 verabschiedete der Bundestag ein Gesetz, das die auf Wiederholung angelegte Suizidassistenz unter Strafe stellte. Dieses Gesetz wurde durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2020 kassiert. Seitdem ist die Hilfe bei der Selbsttötung auch Organisationen wieder erlaubt. Bei der Suizidassistenz wird einem Sterbewilligen in der Regel ein tödlich wirkendes Medikament überlassen, er nimmt es aber selbst ein. Dies unterscheidet diese Form der Sterbehilfe von der Tötung auf Verlangen, die weiter unter Strafe steht.

Ein neues Gesetz zur Regelung der Suizidassistenz hatte der Bundestag während der zurückliegenden Legislaturperiode nicht mehr auf den Weg gebracht. Aus dem neu gewählten Parlament gibt es inzwischen einen neuen ersten Vorschlag, der organisierte Hilfe bei
der Selbsttötung wieder unter Strafe stellt, unter gewissen Voraussetzungen aber ermöglichen soll.epd











21.02.2022 • 12:11 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 669 Neuinfektionen lässt Inzidenz auf 881,8 steigen

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 10.833 (+669) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 90 (+1) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 881,8 (1.162 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 10,7, die Intensivbetten sind zu 5,4% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd











21.02.2022 • 11:42 Uhr

Kreiensen: Ohne Genehmigung Altmetall gesammelt - Polizei greift ein

Am Samstag, 19.02.22, gegen 10.25 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim einen, in der Kastanienallee in Kreiensen (gehört zu Einbeck) fahrenden Kraftfahrzeugführer eines Transporter Mercedes aus Salzgitter. Der Kraftfahrzeugführer, der ebenfalls in Salzgitter wohnhaft ist, war im Begriff Altmetall zu sammeln. Eine erforderliche Genehmigung konnte der Salzgitteraner dafür allerdings nicht vorweisen. Es wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und die Tätigkeiten unersagt.schw











21.02.2022 • 11:37 Uhr

Northeim: Pkw durch herabfallenden Baum beschädigt - 2.000 Euro Schaden

In der heutigen Nacht (2.10 Uhr) befuhr der 20-jährige Hardegser mit seinem Pkw Suzuki die Bundesstraße 241 in Moringen, Bahnhofstraße, als plötzlich ein Baum aufgrund des Sturms auf die Fahrbahn fiel. Der Baum traf den Pkw Suzuki und beschädigte diesen. Der Schaden wird auf 2.000 Euro geschätzt. Der 20-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt.Wol










21.02.2022 • 08:56 Uhr

Aggressiv und unerbittlich: «Letzte Generation» blockiert Hamburger Hafen

Die umstrittenen Klimaaktivisten der «Letzten Generation» haben nach eigenen Angaben am Montagmorgen Teile des Hamburger Hafens blockiert. Durch die Blockade mehrerer Hauptadern des Hafens komme es aktuell zu massiven Störungen des Warenverkehrs zu Schiff und an Land, teilte die Gruppe mit. Die Aktivisten fordern unter anderem ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung. In den vergangenen Wochen hatten sie immer wieder Autobahnen und andere Hauptverkehrsadern blockiert.

Am Sonntag war ein Ultimatum der «Letzten Generation» an die Bundesregierung ausgelaufen. Darin hatten die Gruppe weitere Aktionen angekündigt, falls kein Zeitplan für ein Essen-Retten-Gesetz vorgelegt werde.

Es gehe um die Sicherung der Lebensgrundlage, rechtfertigte die Sprecherin der Gruppe, Aimée van Baalen, die Blockaden am Morgen im Deutschlandfunk. «Wir haben jahrelang Petitionen unterschrieben, wir haben jahrelang auf der Straße gestanden und vom Straßenrand aus demonstriert und das hat leider nicht zu den Ergebnissen geführt, die wir dringend brauchen, um die Menschen vor dem Klimakollaps zu retten.» Die Gruppe fordere, was die Politik ohnehin versprochen habe. Neben Häfen sollten in den kommenden Tagen auch Flughäfen blockiert werden, kündigte sie an.

Zur Aktion im Hamburger Hafen erklärte die Gruppe: «Hamburg ist Schauplatz der Zerstörung. Sein Hafen zeigt das todbringende industrielle Weiter-So, während die Auswirkungen der Klimakrise hier bald nicht mehr zu übersehen sein werden.» Ein Leben wie heute werde es Ende dieses Jahrhunderts dort nicht mehr geben. "Stürme und Hochwasser zeigen uns heute, wie zunehmende Extremwetterereignisse unsere Stadt zerstören werden , erklärte Aktivistin Carla Hinrichs. epd











21.02.2022 • 08:51 Uhr

Welttheater in Einbeck: Im Kino "Moonfall"

Im Wochenprogramm vom 24. Februar 2021 bis 02.März 2021 im Welttheater-Einbeck zu sehen. Hier der spannende Film :“Moonfall ”

Täglich (2D) 20:00 Uhr ausser Mo.
Inhaltsangabe
FSK ab 12 freigegeben

Eine mysteriöse Kraft reißt den Mond aus seiner Umlaufbahn und es bleibt nicht viel Zeit, um die Kollision von Erde und Mond zu verhindern. Während NASA-Offizierin Jo Fowler (Halle Berry) verzweifelt nach einem Ausweg sucht, hat ihr in Ungnade gefallener Ex-Kollege Brian Harper (Patrick Wilson) mit Familien-Problemen zu kämpfen. Als der Astro-Experte und Verschwörungstheoretiker K.C. Houseman (John Bradley) an Harper herantritt, wird dieser aber nicht nur auf die drohende Katastrophe aufmerksam, sondern sieht sich auch mit seiner Erfahrung aus einer früheren Weltraum-Mission bestätigt: Irgendwas stimmt ganz und gar nicht mit dem Mond – und das abgesehen davon, dass der Erdtrabant die Erde zu zerstören droht. Inzwischen regnet es auch schon riesige Mondbrocken auf die Erde und als Jo Fowler mit ihrem NASA-Team nicht mehr weiterkommt, holt sie kurzerhand Brian und K.C. ins Boot. Gemeinsam setzen sie die Puzzle-Stücke rund um das Mond-Mysterium zusammen und brechen zu einer waghalsigen Mission ins All auf, um den Untergang der Welt zu verhindern… Leonien













21.02.2022 • 08:39 Uhr

Dritte Sturmnacht sorgt für einige Einsätze im Landkreis Northeim - Sturmschäden in Wäldern

Nach Ylenia und Zeynep hat auch Antonia die Feuerwehren im Landkreis Northeim gefordert – wenn auch deutlich weniger. Ab 2 Uhr in der Nacht zu Montag waren die ersten Feuerwehren im Einsatz, um umgestürzte Bäume von den Straßen zu entfernen. Betroffen waren insbesondere die Ortschaften Moringen und Uslar. Hier stürzten gleich mehrfach Bäume um. Gleiches passierte in Wäldern in der Region Bad Gandersheim-Seesen.

Ebenfalls betroffen war erneut die Strecke Hardegsen in Richtung Ertinghausen. Weitere umgestürzte Bäume gab es in Katlenburg sowie im waldreichen Gebiet zwischen Lagershausen und Elvershausen.

Der Deutsche Wetterdienst warnt für den heutigen Montag noch bis 20 Uhr vor mir bis zu 80 km/h. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen sind bis zu 95 km/h möglich. Aufgrund der seit Tagen anhaltenden Regenfälle sind die Böden aufgeweicht und bieten Bäumen deutlich reduzierten Halt. Deshalb sollten Bürgerinnen und Bürger auch am Montag bei entsprechendem Sturm vorsichtig sein, auf herabstürzende Äste und Dachziegel achten. red/Fotos: Jörg Jacob/Feuerwehr Uslar/ Fis WMG













20.02.2022 • 20:35 Uhr

SPD-Kreistagsfraktion freut sich über Verlängerung der RB 86 innerhalb Einbecks (BBS und PS Speicher)

Die SPD-Fraktion im Northeimer Kreistag hat sich ebenso wie die Einbecker SPD-Ratsfraktion schon seit geraumer Zeit für eine Weiterführung der Regionalbahn 86 über den Bahnhof Einbeck Mitte hinaus bis zum bereits vorhandenen Haltepunkt am PS.Speicher ausgesprochen. Dieses Ziel ist nun erreicht, freut sich der Einbecker SPD-Kreistagsabgeordnete Peter Traupe. Im Sommer soll ein dreijähriger Probebetrieb starten.

Die verkehrliche Anbindung im Schienengebundenen Personennahverkehr wird dadurch gestärkt werden und den ca. 1200 Schülerinnen und Schülern im Einzugsbereich der dem PS.Speicher nahen Berufsbildenden Schulen Einbeck sowie den Berufspendlerinnen- und pendlern eine kostengünstige, schnelle und klimafreundliche Mobilitätsalternative zum Individualverkehr angeboten, betont Traupe.

Die SPD-Kreistagsfraktion, hebt der Fraktionsvorsitzende Uwe Schwarz MdL (Bad Gandersheim) hervor, bedankt sich ausdrücklich bei Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Ilmebahn-Geschäftsführer Christian Gabriel für Ihre Bemühungen gegenüber der Landesnahverkehrsgesellschaft, die zu diesem Ergebnis geführt haben. Schwarz und Traupe geben gemeinsam der Hoffnung Ausdruck, dass sich der Probephase ein auf Dauer eingerichteter Regelbetrieb anschließt. Und sie freuen sich, wenn neben den Pendlerinnen und Pendlern zur BBS und den umliegenden Firmen natürlich auch die Besucherinnen und Besucher des PS.Speicher dieses Angebot nutzen.

Die SPD-Kreistagsfraktion, betont der Kreistagsabgeordnete Stefan Fiege (Bodenfelde) als Sprecher im Ausschuss für Wirtschaft und Kreisentwicklung, wird sich auch an anderen Stellen im Kreisgebiet für die Schaffung von Haltepunkten im Schienengebundenen Personennahverkehr einsetzen. Einen entsprechenden Antrag, der Schienenhaltepunkte in Moringen, Naensen und Verliehausen (Aufzählung alphabetisch) favorisiert, hat die SPD jüngst bereits auf den Weg gebracht. red














20.02.2022 • 20:20 Uhr

Stadtrat: Was ist aus LaGa-Controller Frank Nimz im Rathaus geworden?

Ist Frank Nimz, der von der Northeimer Kreisverwaltung abgeordnete Controller im Zusammenhang mit dem jüngsten Desaster bei der verschobenen Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim, eigentlich noch in seiner Aufgabe im Einsatz? Nach nicht einmal fünf Wochen in seinem neuen Job im Bad Gandersheimer Rathaus, exakt in der Wilhelmsburg, ist er seit einiger Zeit schon nicht mehr gesehen worden. Ist er wieder in die Kreisverwaltung zurückgekehrt? Hat er seine Kontrollfunktion bereits erledigt? Fragen über Fragen. In der jüngsten Online-Ratssitzung am vergangenen Donnerstag wurde im nichtöffentlichen Teil nach seinem Verbleib gefragt. Die Antwort der Ratshausspitze dem Vernehmen nach vielsagend und nichtssagend.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis WMG fragte bei der Bürgermeisterin direkt nach. Franziska Schwarz hüllte sich insofern in amtliches Schweigen, "weil es sich um einen Mitarbeiter der Northeimer Kreisverwaltung handelt". Soll heißen man sei für den Mitarbeiter im Rathaus nicht zuständig. "Herr Nimz ist vom Kreis abgeordnet. Wenden Sie sich bitte an die Landrätin", so der freundliche Ratschlag. Vor dort liegt bislang keine Erklärung vor, was mit dem vormals beim Grafen von Hardenberg in Nörten unter Vertrag gewesenen Manager bei der Northeimer Kreisverwaltung geschehen ist.

Erinnerung: In der ersten Januar-Woche des neuen Jahres hatte Bad Gandersheims Bürgermeisterin stolz drei neue Mitarbeiter/innen für ihre Stadtverwaltung in Bad Gandersheim öffentlichkeitswirksam vorgestellt. Neben der neuen Bauamtsleiterin Franziska Vogt war das außerdem die neue Chefsekretärin der Bürgermeisterin, Frau Wehe, und eben Controller Frank Nimz. Was ist mit ihm passiert? red/ Foto: Manfred Kielhorn










20.02.2022 • 19:57 Uhr

Northeim: Fraktionsvorsitzender Maik Schmitz hinterfragt Frischwassereinspeisung in die Wallanlagen-Teiche - Zustimmung für Hartmann-Initiative

Nachdem in den 70 und 80 er Jahren der ursprüngliche Seldeverlauf zerstört wurde und die einstigen Brauereiteiche im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Wallanlagen von natürlichen Teichen zu abgedichteten Wannen umgebaut wurden, sind diese mit Grundwasser versorgt worden. Der Northeimer Stadtrat soll nun auf der nächsten Sitzung darüber entscheiden, ob durch größtenteils Fördermittel finanziert, das Wasser der Seldequelle wieder in die Teiche der Wallanlagen eingespeist wird.

Die AfD - Ratsfraktion befürwortet die von Bürgermeister Hartmann (SPD) angestossene “Renaturierung“ durch die Zuführung des Wassers aus der Seldequelle, möchte aber vorher einige Fragen wie u.a. die Klärung der Wasserrechte beantwortet haben. Die älteren Bürger der Stadt werden sich sicherlich noch an die Diskussionen aus den Mitte Achtzigern erinnern, dort hieß es u.a. das Teile des Wassers in Richtung Flugplatz umgelegt wurden. Dies soll auch beim Landkreis durch eine nachträgliche wasserrechtliche Genehmigung bestätigt worden sein.

Für das jetzige Vorhaben ist es laut Schmitz wichtig, dass auch 100 Prozent des Quellwassers der Selde in Richtung Stadt fließen können.red










20.02.2022 • 17:26 Uhr

Im Bad Gandersheimer Stadtrat: Versöhnliche Töne und eine pauschale Einladung an alle Ratsmitglieder zu einem Gebetsfrühstück

Ein Nachspiel hat in der jüngsten Online-Sitzung des Bad Gandersheimer Stadtrates eine umstrittene Kritik des Ratsvorsitzenden Detlef Krause (SPD) aus der vorletzten Ratssitzung gehabt. Damals war Krause als Vorsitzender des Stadtrates den CDU-Ratsherrn Hendrik Geske (Ackenhausen) angegangen. Seinerzeit hatte Krause Geseke gedroht, ihm das Wort zu entziehen, würde er seinen Wortbeitrag mit kritischen Anmerkungen zur Bürgermeisterin fortsetzen. Krauses Attacke war bereits in der Sitzung sowohl von Henrik Geske als auch dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Timo Dröge als vollkommen unzulässig kritisiert und zurückgewiesen worden.

Nun, in der Donnerstagsitzung entschuldigte sich Krause offiziell beim CDU-Ratsherrn Geske und äußerte sein Bedauern. Diese Geste griff der unabhängige Ratsherr, Pastor a.D. Gerry Klein, auf und zollte Krause seine Anerkennung. Es sei gut, wenn man Fehler einsehen würde und noch besser, sich dafür zu entschuldigen. Als eine Art Seitenhieb auf ungenannte Ratsmitglieder, die solche Größe nach Fehlleistungen nicht zeigen könnten, richtete der belesene Ratsherr ein bekanntes Zitat in die Onlinesitzung: "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft , hat schon verloren."

Und es folgte Kleins nächste Überraschung. Sie hat mit einem Versprechen zu tun. Gerry Klein hatte zu Beginn der neuen Legislaturperiode des Stadtrates angekündigt, alle 21 Damen und Herren zu einem Gebetsfrühstück in sein Haus auf dem Berg einzuladen. Das ist jetzt geschehen. Um die Osterzeit soll dieses Gemeinschaftstreffen stattfinden. "Ich möchte damit Barrieren abbauen und die Gemeinschaft untereinander ein Stück pflegen", so Ratsherr Gerry Klein zum Antrieb seiner christlichen Initiative.

Man darf gespannt sein, wie diese Aktion des ehemaligen Leiters der Bad Gandersheimer Bibelschule zu Ostern ankommt und wer von den Damen und Herren es tatsächlich hinkriegt, über seinen eigenen Schatten zu springen und der Einladung folgen wird. red










20.02.2022 • 16:47 Uhr

Lüthorst: Kettensäge entwendet - War es der unbekannte Schrotthändler?

Die Polizei in Einbeck berichtet soeben:

Bereits im Tatzeitraum von Donnerstag, den 03.Februrar 2022 bis zum Montag, den 07. Februar .2022, entwendeten bislang noch unbekannte Täter eine Kettensäge der Marke Stihl, Typ Dollmann, aus der unverschlossenen Werkstatt eines 84-jährigen Lüthorsters. Der Eigentümer vermutet, dass es sich bei den Tätern möglicherweise um Schrottsammler handeln könnte, denen er zuvor Eintritt in seine Werkstatt gewährte, da diese dort bereitgestellten Schrott einsammeln durften. Die Kettensäge im Wert von ca. 900 Euro befand sich in unmittelbarer Nähe zum gelagerten Schrott. Tage später bemerkte der Lüthorster das Fehlen seiner Säge.

Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die möglicherweise Angaben zum Verbleib der Kettensäge machen können, sich telefonisch unter 05561-949780 zu melden.











20.02.2022 • 15:14 Uhr

Freden: Samstagabend plötzlich Hecke lichterloh in Flammen - Mysteriöser Brand beschäftigt Polizei und Feuerwehr

In den Abendstunden am gestrigen Samstag, 19.02.2022, kam es in der Ammenser Straße in Freden (Landkreis Hildesheim) aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand einer Hecke, in Freden. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der Schaden an der Hecke, welche rund um eine Gartenlaube verläuft, wird vorläufig auf 1.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen hierzu dauern weiter an.

Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zur Entstehung des Brandes geben können oder vor dem Brand verdächtige Personen bemerkt haben, setzen sich bitte mit der Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181/9116-0 in Verbindung. neu










20.02.2022 • 15:07 Uhr

Bockenem: Gasbetriebener Pkw entzündet sich selbst und gerät in Vollbrand

Am gestrigen Samstag, 19. Februar 2022, gegen 19:30 Uhr, befährt ein 51-Jähriger Hildesheimer mit seinem VW Passat die Bundesstraße B243 von Bockenem in Richtung Nette. Kurz vor dem Kreuzungsbereich An der Hochbrücke und Hachumer Straße bemerkt der Pkw-Führer einen Feuerschein an seinem Auto. Er schafft es noch den Pkw unfallfrei am Fahrbahnrand abzustellen. Da das Auto mit LPG-Gas befüllt ist, entfernt sich der Fahrzeugführer schnellstmöglich von seinem Auto. In den Folgeminuten gerät das Auto dann in Vollbrand. Es kommt zu mehreren starken Verpuffungen und Explosionen. Die Feuerwehr Bockenem kann den Brand schnell unter Kontrolle bekommen und löschen. Der Pkw erleidet einen wirtschaftlichen Totalschaden und wird durch ein Abschleppunternehmen vom Brandort entfernt. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten wird die B243 für rund eine Stunde vollgesperrt. Durch die enorme Hitzeentwicklung erleidet der Fahrbahnbelag deutliche Schäden, welche wahrscheinlich ausgebessert werden müssen. Eine Gefahr für den Verkehr geht hiervon allerdings nicht aus. Zum bisherigen Ermittlungsstand geht die Polizei von einem technischen Defekt aus. ste










20.02.2022 • 14:58 Uhr

Northeimer Handball Club: Überzeugender Derbysieg - Männliche B1 - HSG Rhumetal 37:24 (22:14)

Auch im Rückspiel ließen die Jungs in Schwarz nichts anbrennen. Allen Derby-Phrasen zum Trotz zeigte die aufmerksame 6:0 Deckung mit Willem Baumbach und Basti Bialas im Innenblock den Gästen um ihre Topshooter Falk Tschernich (8) und Niklas Heiligenstadt (6) die Grenzen auf und ging nach Ballgewinnen in ein vorzügliches Umschaltspiel. Gästetrainer Scheidemann sah sich früh zur Auszeit und Abwehrumstellung gezwungen (7:2, 7. min), allerdings spielte die Heimsieben weiter resolut und diszipliniert, so dass der Vorsprung kontinuierlich bis zum 22:14 zur Halbzeitpause anstieg. Adam Bohne zeigte von Beginn an auf Linksaußen eine gute Partie, erzielte von dort zwei sehenswerte Treffer und verwandelte zudem einen Strafwurf sicher. Dazu kam ein gut aufgelegter Björn Dörlinger im Tor, der für spektakuläre Paraden gegen freie Würfe vom Kreis Szenenapplaus bekam.

In der zweiten Halbzeit experimentierte das Trainergespann Ottleben / Wode insbesondere in der Abwehr und ließ das Heimteam mehrere neue Abwehrsysteme ausprobieren. Insbesondere die 4:2-Variante mit Bialas und Ramazani auf den vorgezogenen Positionen wusste zu gefallen. Was durchkam war dann zumeist sichere Beute von Mika Großkopf, der im Tor ebenfalls einen sehr guten Tag hatte. Insgesamt brachte der NHC einen sicheren Derbysieg nach Hause, der zu keiner Zeit auch nur ansatzweise in Gefahr geriet.

Für den NHC spielten:
Finn Bode, Björn Dörflinger und Mika Großkopf im Tor;
Jan Tydecks, Adam Bohne (3), Timm Ottleben (3), Willem Baumbach (6), Yakup Bayer, Theo Henning (3), Niklas Stoschek (1), Serxho Ramazani (2), Krister Brodmann (9), Cedric Loch (3), Sebastian Bialas (7).
red/ok/Foto: NHC











20.02.2022 • 14:25 Uhr

Göttingen: 70 Personen beteiligen sich an Corona-Demo unter dem Motto "Das gemeinsame Zusammenleben in Zeiten der Spaltung und Hetze"

Am gestrigen Samstag (19.02.2022) kam es in Göttingen, Weender Straße, am Gänseliesel, zu einer Versammlung unter dem o. g. Motto. Die Versammlung war rechtzeitig bei der Stadt Göttingen angezeigt und mit Beschränkungen bestätigt worden. Ab 17.00 Uhr versammelten sich in der Spitze 70 Personen, bevor der Versammlungsleiter diese dann um 18.15 Uhr beendete.

Gegen drei Teilenehmer wurden Anzeigen erstattet, weil diese keine vorgeschriebene FFP2-Maske trugen, ein Teilnehmer wurde aus der Versammlung von der Polizei ausgeschlossen.

Begleitet wurde die Versammlung vom lautstarken Protest von ca. 170 Personen einer Gegenversammlung. Die Polizei musste teilweise durch Abdrängen den Zugang zur oben genannten angezeigten Versammlung freihalten.

Die Gegenversammlung hatte sich als Aufzug gegen 15.00 Uhr im Bereich des Auditoriums in Bewegung gesetzt und ihr Ende schließlich am Gänseliesel gefunden. khw










20.02.2022 • 14:21 Uhr

Prall gefülltes Paket zum Jubiläum geschnürt - Landesbauernverband wurde vor 75 Jahren in Hannover gegründet

Ein prall gefülltes Paket mit Bildern und Geschichten, mit Statements und Grußworten, mit einem rasanten Video und Aktivitäten auf Social Media hat das Landvolk Niedersachsen aus Anlass seines 75jährigen Bestehens geschnürt. „Auch wenn wir unseren Festakt pandemiebedingt verschieben mussten, bieten wir mit diesem Geburtstagspäckchen ein Füllhorn für alle, die sich für unsere vielfältige Arbeit interessieren“, sagt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies.

Der Landwirt verweist insbesondere auf die Jubiläumsbroschüre „75 Jahre Landvolk Niedersachsen“, die heute der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Land und Forst“ beiliegt und unter folgendem Link https://landvolk.net/wp-content/uploads/2022/02/75_Jahre_Landvolk.pdf abrufbar ist. Das Video ist zu finden unter https://youtu.be/_O-ft5DLbUY.

Das Jubiläum sieht der Landvolkpräsident auch als Auftrag für die Zukunft: „Wir haben zahlreiche Themen auf der Agenda, für die wir uns mit unserer starken Stimme weiter einsetzen werden.“ Hennies freut sich über die zahlreichen Glückwünsche, die das Landvolk zum 75. Geburtstag bereits erreicht haben: „Wir werden gesehen und wahrgenommen, und das ist gut so. Eine Transformation der Landwirtschaft gelingt nur gemeinsam mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen. Wir sind zum Dialog bereit.“ LPD/ Screen LPD Broschüre










20.02.2022 • 14:16 Uhr

Echte: 25-jähriger Bad Gandersheimer rauscht mit Audi A3 gegen Standesamt

Am Freitag, 18.Februrar 2022, kam es gegen 14:17 Uhr auf der Hauptstraße in Echte in Höhe des dortigen Standesamtes zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrzeugführer eines schwarzen Audi A3 verlor in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen PKW und kollidierte daraufhin seitlich mit dem Gebäude des Standesamtes. Der 25-jährige Bad Gandersheimer trug außer leichten Kopfschmerzen glücklicherweise keine Verletzungen davon, er wurde vor Ort sowohl durch eingetroffene Ersthelfer der freiwilligen Feuerwehr Echte, als auch durch einen angeforderten Rettungswagen erstversorgt. Sein PKW war aufgrund der Kollision nicht mehr fahrbereit, es entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Am Gebäude des Standesamtes entstanden Schäden an der Fassade in einer geschätzten Höhe von ca. 2.500 Euro. (ham)Fotos: Konstantin Mennecke/Feuerwehr












20.02.2022 • 14:11 Uhr

Northeimer Handball Club erleichtert: Heimsieg gegen HC Burgenland

Es geht doch noch! Nach einer langen Durststrecke und zuletzt knappen Niederlagen gewinnt der NHC mit 36:34 (21:14) in der heimischen Schuhwallhalle gegen den Tabellennachbarn aus dem Burgenland. Nach einem furiosen Start hielt man den Gegner lange auf Abstand, gegen Ende der Partie sollte es jedoch nochmal knapp werden. Nichtsdestotrotz sammelte der NHC wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Der NHC, welcher schon das Hinspiel für sich entscheiden konnte, nahm sich im Vorfeld der Partie vor, an die gute erste Halbzeit des vorherigen Spiels gegen den HSV Hannover anzuknüpfen. Dies gelang auch, und aus einer stabilen Abwehr heraus mit vielen Ballgewinnen konnte oftmals schnell umgeschaltet werden, sodass es nach nur 10 gespielten Minuten bereits 10:2 für den NHC stand. Vor allem die erste Welle über Christian Stöpler und Sören Lange funktionierte in dieser frühen Phase des Spiels hervorragend. Joé Schuster erzielte in der 15. Minute das 13:3 für den NHC, und zu diesem Zeitpunkt schien klar zu sein, dass es heute nur einen Sieger geben werde. Der HCB, welcher zwei seiner bis dato drei Treffer per Siebenmeter erzielte, kam nun besser ins Spiel und konnte den Abstand ein wenig verkürzen, wurde im ersten Durchgang jedoch nie zu einer Gefahr für den NHC. Eine gute Abwehrarbeit um Paul-Marten Seekamp und Paul Hoppe im Kombination mit gut herausgespielten Toren von unter anderem Malte Wodarz sorgten für den 21:14 Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel konnte der NHC den Vorsprung zunächst verwalten, ließ in der Folge aber wie schon häufiger in dieser Saison kurzzeitig abreißen, sodass der HCB auf 24:20 verkürzen konnte. Nach einem Time-Out des NHC fand man den kurzzeitig verlorenen Faden wieder und konnte durch schnelle Tore auf 28:21 davonziehen. In die Schlussviertelstunde ging man nun also mit einem Sieben-Tore-Vorsprung, doch auch nach einer blauen Karte auf Seiten des Gegners schaffte es der NHC nicht, dem Spiel den Deckel aufzusetzen, und der HCB verkürzte drei Minuten vor Schluss auf 34:32. Nach einer gut gewählten Auszeit, in der der NHC sich noch einmal fokussierte, traf Sören Lange zum entscheidenden 35:32. Die Gäste verkürzten im Anschluss nochmal, doch spätestens nachdem Lange ein weiteres Mal zum 36:33 verwandelte, konnte der NHC sich seines Sieges sicher sein.

Der HCB verkürzte mit dem Schlusspfiff per Siebenmeter auf 36:34.
Großer Jubel bei der Mannschaft und den Fans, denn nach sieben verlorenen Spielen in Folge konnte endlich wieder gepunktet werden. Trainer Barnkothe zeigte sich nach dem Schlusspfiff erleichtert und war im Großen und Ganzen zufrieden mit der Leistung seines Teams, welches jedoch vor allem in der zweiten Halbzeit noch fokussierter und engagierter agieren müsse, um sich selbst für die oftmals sehr gute erste Hälfte zu belohnen.
Der NHC bedankt sich bei seinen Fans und dem Treffpunkt Schnabel, welcher als Tagessponsor neben Geld- und Sachpreisen für die Zuschauer auch 1.500€ für die Jugendarbeit des NHC spendete.

Für den NHC spielten:
Eggert, Wenderoth, Pätz; Pogadl, Meyer 3, Schuster 2, Lange 6, Seekamp 6/3, Neufing, Stancic, Hoppe 4, Sültmann, Bode 2, Falkenhain, Stöpler 6/2, Wodarz 7.

Weiter geht es am kommenden Samstag beim Handball Hannover-Burgwedel.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie.










20.02.2022 • 12:14 Uhr

Goslar: Falschparkerin geht Polizeibeamten unflätig an

Am Freitag, 07:40 Uhr, fiel einer Funkstreife ein Pkw auf der Adolph-Roemer-Straße in Goslar auf, der verbotswidrig auf dem Gehweg abgestellt war. Kurz darauf erschien die Fahrzeugführerin bei ihrem Pkw. Während der anschließenden Kontrolle beleidigte die 54jährige Clausthalerin einen der Polizeibeamten unflätig und äußerte zudem, dass man sich nicht wundern müsse, wenn man die zwei Kollegen erschossen habe. Vermutlich spielte sie damit auf den Polizistenmord in Kusel an. Gegen die Frau wurde neben dem Strafzettel auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung gefertigt.red











20.02.2022 • 12:10 Uhr

Einbeck: Nach zehn Minuten war das Handy weg - Polizei ermittelt wegen Fundunterschlagung

Am Samstag, 19. Februar 2022, stieg ein 58-jähriger Einbecker, gegen 14:40 Uhr, am Möncheplatz, in einen Bus. Dabei ließ er sein Handy der Marke Samsung Galaxy A5 im Wert von ca. 350 Euro an der Bushaltestelle liegen. Nach zehn Minuten bemerkte der Mann das Fehlen seines Mobiltelefons und kehrte zum Ablageort zurück. Eine bislang unbekannte Person hatte das Handy bereits an sich genommen und sich von der Bushaltestelle entfernt. Die Polizei in Einbeck hat diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren wegen Fundunterschlagung eingeleitet.kr










20.02.2022 • 11:49 Uhr

SPD-, CDU-, Grüne und FDP-Jugend gedenken dem Anschlag von Hanau

Die Jugendorganisationen der SPD, der CDU, der Grünen und der FDP haben am vergangenen Samstag, 19.02.2022, dem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau von vor zwei Jahren gedacht.

In einem von Tom, Becker soeben veröffentlichten Statement heißt es weiter: Zu diesem Zweck wurden Blumen und Kerzen in der Northeimer Innenstadt niedergelegt. Dem feigen Anschlag von Hanau fielen im Jahr 2020 neun Menschenleben zum Opfer.
Parteiübergreifend wird dieser Anschlag als Ergebnis eines immer stärker werdenden Problems mit rechtsextremistischer Gewalt gesehen. Auch der Landkreis Northeim habe ein gravierendes Problem mit Rechtsextremismus. In diesem Sinne wollen sowohl Jusos, JU, als auch Grüne Jugend und Julis ein klares Bekenntnis zu einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft ablegen. Die Reaktionen aus der Northeimer Bevölkerung fielen in den meisten Fällen sehr positiv aus. So schlossen sich diverse Personen der Aktion an und legten ebenfalls Blumen und Kerzen nieder.

“Rechtsextremismus ist und bleibt die größte Gefahr für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung”, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen (Julis) Tom Hendrik Becker. Ferner führt Becker aus: “Der Rechtsstaat muss mit seiner vollen Härte gegen Rassismus und Antisemitismus vorgehen. Dieses konsequente Vorgehen ist in der Causa Hanau leider unterblieben.”
“Außerdem ist die Prävention vor rechtsextremen Strömungen fundamental relevant in unserer Gesellschaft.” ergänzten die Grüne Jugend vertreten durch Marie Wilp und Nick Hartmann.
„Es darf nicht sein, dass Menschen in Deutschland Angst vor Verfolgung aufgrund ihrer Herkunft oder ihrem kulturellen Hintergrund haben. Da haben gerade wir als Deutsche eine ganz besondere Verantwortung.“ so Olaf Lürig von der Jungen Union. “Rechte Parteien wie die AfD bilden mit ihrem Sprachgebrauch das Fundament für eine Ausweitung des rechtsextremen Gedankenguts”, gibt Thilo Schuster von den Jusos wieder. “Dies bemerken wir auch deutlich in unserer Region, durch etliche Querdenker*Innen, Spaziergänger*Innen und rechtsextremen Bewegungen, die sich in unseren Gemeinden breit machen und schon breit gemacht haben. Dem stellen wir uns bewusst entgegen.” red

Zum Schluss geben die Jugendverbände bekannt, bei solchen und weiteren Fragen enger zusammenzuarbeiten.

Zum Bild: v.l. Thilo Schuster (Jusos), Marie Wilp (GJ), Alexander Hartmann (Julis), Nick Hartmann (GJ).











20.02.2022 • 11:40 Uhr

Videokamera entlarvte Parfüm-Dieb (49) aus Einbeck

Am Samstag, den 19. Februar 2022, 12.49 Uhr, wurde eine männliche Person vom Personal eines Drogeriemarktes in der Grimsehlstraße in Einbeck dabei beobachtet, wie sie diverse Parfümflaschen im Wert von über 100 Euro in einem mitgeführten Rucksack verstaute und anschließend den Markt wieder verließ, ohne die Waren zu bezahlen. Durch eine Videoaufzeichnung konnte der Dieb von der Polizei einwandfrei identifiziert werden. Gegen den bereits polizeilich bekannten 49-jährigen Mann aus Einbeck wurde nun zum wiederholten Mal ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.kr











20.02.2022 • 11:35 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 881,8

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert Koch Institut teilt soeben einen Inzidenzwert von 881,8 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












20.02.2022 • 11:22 Uhr

Polizisten schlug starker Marihuanageruch entgegen - Markoldendorfer (18) berauscht am Steuer Freunde hatten Marihuana dabei

Am Samstagnachmittag, 19.02.2022, 16.55 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife die Insassen eines BMW Cabriolets in der Grimsehlstraße in Einbeck. Gleich beim Öffnen der Fahrertür schlug den Beamten starker Marihuanageruch entgegen. Der 18-jährige Fahrer zeigte zudem körperliche Auffälligkeiten, die auf einen aktuellen Drogenkonsum schließen lassen. Ein freiwillig von ihm durchgeführter Drogentest bestätigte dann den Verdacht der Polizei. Der aus Markoldendorf stammende junge Mann stand unter dem Einfluss von Cannabis. Gegen ihn wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen untersagt. Bei den beiden 18 und 19-jährigen Mitfahrern wurden im weiteren Verlauf diverse Betäubungsmittel sowie Zubehör aufgefunden und von der Polizei beschlagnahmt. Auch gegen die ebenfalls aus Markoldendorf und einem Einbecker Ortsteil stammenden Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.kr










20.02.2022 • 10:39 Uhr

Patientenschützer fordert Schutzstrategie für Alten- und Pflegeheime

Nachdem das Robert-Koch-Institut (RKI) vor zunehmenden Corona-Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen gewarnt hatte, fordert Patientenschützer Eugen Brysch mehr Schutzmaßnahmen
für Heimbewohner. «Wenn sich infizierte und nicht infizierte Heimbewohner ein Zimmer teilen müssen, ist das Russisch Roulette», sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Sonnabend). Um erneute
Corona-Hotspots in Heimen zu verhindern, seien «lokale Ausweichquartiere» notwendig.

Man könne in den Einrichtungen nur schwer Räume zur Isolation von Erkrankten vorhalten, sagte Brysch. «Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, selbst Hotels müssen in der Lage sein, diesen Part zu übernehmen.» Zudem sei eine «externe medizinisch-pflegerische Taskforce» nötig, um Infektionsketten zu unterbinden. «Mit den vorhandenen Kräften im Heim ist das nicht zu stemmen.»

Die wieder steigende Zahl an Corona-Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen zeigt laut Brysch die fehlende «funktionierende, Menschen schützende Strategie» von Bund und Länder. «Hunderte Corona-Tote werden Tag für Tag abgestumpft hingenommen. Dabei wird ignoriert, dass Impfen und Boostern bei den Pflegebedürftigen nicht ausreichen.»

In der vergangenen Woche waren laut RKI die Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen in Deutschland erneut stark angestiegen. Die Zahl der aktiven Ausbrüche in Alten- und Pflegeheime stiegt laut Wochenbericht auf 414. In der Vorwoche lag dieser Wert noch bei 373.
Insgesamt habe es bei diesen Ausbrüchen 5.226 weitere Coronafälle gegeben, so das RKI in seinem Bericht. red










20.02.2022 • 10:29 Uhr

Bad Gandersheim: Riesentanne kracht auf Mehrfamilienhaus - Das Einsatzgeschehen Sturmtief 'Zeynep'

Ereigniszeitraum: Freitag, den 18.02.2022, ca. 20:00 Uhr bis Samstag, den 19.02.2022, ca. 09 Uhr; Ereignisorte: Bereich des Polizeikommissariats Bad Gandersheim (Bad Gandersheim, Kalefeld, Kreiensen)

Durch das Sturmtief 'Zeynep' kam es in dem Zuständigkeitsbereich des PK Bad Gandersheim zu insgesamt zwölf Einsätzen, bei denen hauptsächlich Gefahrenstellen aufgrund umgestürzter Bäume oder herabgefallender Äste auf Fahrbahnen vorlagen. Die Gefahrenstellen konnten teilweise durch eigene Mittel beseitigt werden. War dies durch die eingesetzten Beamten aufgrund der Größe der Gefahrenstelle nicht möglich, wurden die örtlich zuständigen Feuerwehren, Bauhöfe und Straßenmeistereien involviert. Am Morgen des 19 Februar 2022 wurde ein umgestürzter Baum auf dem Dach eines Mehrfamilienhaus im Flugplatzweg in Bad Gandersheim gemeldet. Da dieser aber glücklicherweise keinen größeren Schaden verursacht hat und keine weitere Gefahr bestand, wurde der Sachverhalt an den zuständigen Vermieter weitergetragen, der sich um die Beseitigung kümmert.(Ge)














20.02.2022 • 09:03 Uhr

Northeim: Einbruch in Apotheke - Münzgeld gestohlen

Tatzeit: Freitag, 18.02.2022, 19 Uhr, bis Samstag, 19.02.2022, 07.30 Uhr. Tatort: Northeim, Mühlenstraße : Unbekannte Täter drangen durch die Eingangstür zur Nachtzeit in eine Apotheke ein und entwendeten eine geringe Menge Münzgeld. Weiteres Diebesgut wurde nicht entwendet, die Eingangstür wurde durch den Einbruch nicht beschädigt.Se










19.02.2022 • 08:40 Uhr

Polizei Höxter zieht vorläufige Bilanz der Sturmnacht - 49 Einsätze an zwei Tagen

Die Folgen des Sturmtiefs Zeynep sind auch im Kreisgebiet Höxter deutlich spürbar gewesen. Insgesamt 49 mal rückte die Polizei zu sturmbedingen Einsätzen aus. Davon entfielen 35 Einsätze auf den Freitagnachmittag, 14 Einsätze wurden in der Nacht bewältigt.

Während es sich in der Vielzahl der Einsätze um umgestürzte Bäume oder Gefahren durch heruntergefallene Gebäudeteile handelte, kam es bei zwei Sachverhalten zu Verkehrsunfällen, aufgrund umgestürzter, die Fahrbahn versperrender, Bäume. Glück, dass lediglich ihr Pkw beschädigt worden ist, hatte eine Fahrzeugführerin auf der Kreisstraße 12 zwischen Welda und der Landesgrenze nach Hessen. Die Pkw-Führerin fuhr am Samstagmorgen, gegen 02.13 Uhr, gegen einen auf der Straße liegenden Baum. An ihrem Pkw entstand ein geschätzter Sachschaden von 5.000 Euro.

Gravierendere Folgen hatte der Zusammenstoß eines 17-jährigen Mofafahrers mit einem auf der Straße liegenden Baum. Der Fahrzeugführer befuhr am Freitagabend um 21:53 Uhr die Kreisstraße 20 von Gehrden in Richtung Fölsen, als er mit einem querliegenden Baum kollidierte. Durch den Aufprall wurde er schwer verletzt und musste mit einem Rtw in ein Krankenhaus verbracht werden. Am Mofa entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 700 Euro. /UBa











19.02.2022 • 08:32 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 763,4 - Jetzt 89 Einwohner an/mit Corona verstorben

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, DSüdniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut teilt soeben einen Inzidenzwert von 763,4 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Das bedeutet ein weiterer leichter Rückgang gegenüber den Werten der vergangenen Tage. Die Zahl der an/mit Corona-Virus Verstorbenen im Landkreis Northeim hat sich leider auf 89 Personen erhöht.

red/Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen













19.02.2022 • 08:22 Uhr

Goslar: Nach Diebstahl den Ladendetektiv bedroht und geflüchtet - Nützte aber nichts

Ein 39-jähriger Goslarer wurde am 17.02.22, gegen 20.40 Uhr, in einem Einkaufsmarkt in der Hildesheimer Straße in Goslar durch den Ladendetektiv bei einem Diebstahl von Lebensmitteln im geringwertigen Bereich erwischt.

Der Ertappte bedrohte den Detektiv daraufhin und flüchte unter Mitnahme der Beute. Er konnte durch die alarmierten Polizeibeamte im Nahbereich des Marktes festgestellt werden. In erwartet nun ein Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls. red










19.02.2022 • 08:20 Uhr

Gigantische Stütze! Bundesagentur: zahlt 46 Milliarden Euro für Corona-Kurzarbeit

Die Bundesagentur für Arbeit hat die voraussichtlichen Gesamtkosten der Kurzarbeit in der Corona-Krise seit Anfang 2020 auf insgesamt rund 46 Milliarden Euro geschätzt. Bislang habe die Kurzarbeit seit Beginn der Corona-Krise rund 42 Milliarden Euro gekostet, sagte der Chef der Bundesagentur, Detlef Scheele, der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Samstag). Sollte die Krise in diesem Jahr zu Ende gehen, könnten es laut Scheele 46 Milliarden Euro werden.
Die Finanzierung von Kurzarbeit sei jedoch gut angelegtes Geld, sagte Scheele. «Der Anstieg der Arbeitslosenzahl wäre bis zu drei Mal teurer geworden.» Die aktuelle Entwicklung bei der Kurzarbeit sei besser, als noch Ende 2021 erwartet.

Das Defizit der Bundesagentur werde am Jahresende allerdings über
der Summe von einer Milliarde Euro liegen, die bisher kalkuliert wurde, sagte Scheele. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung steige 2023 wie bereits geplant auf 2,6 Prozent, müsse danach aber nicht weiter erhöht werden. red










19.02.2022 • 08:14 Uhr

Polizei verfolgt Ölspur eines alkoholisierten Fahrers von Einbeck bis nach Ahlshausen - mit Erfolg!

Am Freitagnachmittag, den 18. Februar 2022, 15.10 Uhr, stellte eine Polizeistreife in der Innenstadt von Einbeck zunächst eine Öl-/Benzinspur fest. Um den möglichen Verursacher ausfindig zu machen, folgten die Beamten der Spur, die bis nach Ahlshausen, auf ein dortiges Wohngrundstück, führte. Als sie dann vor Ort mit dem ermittelten Verursacher sprachen, stellten die Polizeibeamten fest, dass dieser unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand und sich der Verdacht erhärtete, dass dieser kurz zuvor mit seinem Pkw in Einbeck unterwegs war. Daraufhin wurde gegen den 61jährigen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet, ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen untersagt. Die Ölspur in der Innenstadt wurde durch den Städtischen Bauhof auf Kosten des Verursachers beseitigt.kr










19.02.2022 • 08:10 Uhr

Erst Passanten angepöbelt und Freundin geschlagen - Aggressiver Mann aus Kreiensen kassiert Strafanzeigen

Am Freitag, 18.Februar 2022, 16.50 Uhr, wurde die Polizei Einbeck zum Parkplatz des NETTO-Marktes in der Innenstadt alarmiert, da dort ein Mann mehrere Passanten und Kinder angepöbelt haben soll. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen vor Ort auf den 40-jährigen Verursacher und wollten mit diesem, nach vorangegangener Anhörung eines Zeugen, den Sachverhalt klären. Der aus Kreiensen stammende Mann reagierte auf die Beamten sehr aggressiv, beleidigte diese und wollte seine Personalien nicht angeben. Daraufhin wurde er zur weiteren Klärung mit zur Polizeidienststelle genommen. Nachdem die Identität des Mannes geklärt werden konnte, wurde er von seiner 41-jährigen Freundin dort abgeholt. Diese erschien dann aber kurze Zeit später erneut auf der Dienststelle und erstattete Strafanzeige gegen ihren Freund, da sie von diesem geschlagen worden war, nachdem sie ihn abgeholt hatte. Gegen den Mann wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.kr













18.02.2022 • 23:18 Uhr

Sturmlage (II) im Landkreis Northeim tipaktuell! - Feuerwehren weiter schwer im Einsatz

Die Feuerwehren im Landkreis Northeim sind weiterhin im Einsatz. Neben unzähligen weiteren Bäumen auf Straßen im gesamten Landkreis droht in Gladebeck eine alte Scheune auf eine Straße zu stürzen. Das Gebäude ist massiv einsturzgefährdet. Die Feuerwehr hat den Bereich abgesperrt.

Ebenfalls im Stadtgebiet Hardegsen ist nahe Ertinghausen ein Baum auf ein Auto gefallen. Eine Person musste sich hier aufgrund weiterer, umstürzender Bäume in einen Tunnel retten. Der alarmierte Bauhof konnte den Baum beseitigen, währenddessen ist allerdings ein weiterer Baum wiederum auf das Fahrzeug des Bauhofs gestürzt.

Die Kreisfeuerwehr des Landkreises Northeim bittet Bürgerinnen und Bürger aufgrund der aktuellen Lage eindringlich darum, Schutz in Gebäuden zu suchen und nicht mit dem Auto zu fahren.

Zu den Fotos: Kevin Körner/Feuerwehr Hardegsen/ Fotos: Joel Fröchtenicht - Kreisfeuerwehr Northeim














18.02.2022 • 21:24 Uhr

Erste Lage zum Orkan Zeynep im Landkreis Northeim: Kreisfeuerwehr aktuell - 20 Einsatztstellen aktiviert

Orkan Zeynep ist im Landkreis Northeim angekommen: Zu über 20 Einsatzstellen mussten die Feuerwehren bis 20.45 Uhr ausrücken. Darunter zahlreiche Bäume auf Straßen. In Bodenfelde ist das komplette Dach einer Garage abgerissen und auf eine Straße gestürzt. In Northeim musste die Feuerwehr gleich mehrfach, zuletzt vom Konrad-Adenauer-Damm umgestürzte Bäume entfernen. Eine Autofahrerin war im Bereich des Tierheims durch umgestürzte Bäume eingeschlossen. Eine ähnliche Situation gab es nahe Espol.

Die Kreisfeuerwehr des Landkreises hat unterdessen seinen „Führungsstab Kreisfeuerwehr – Einsatzkonzept Flächenlagen“ zusammengerufen. Aus diesem haben die Führungskräfte die Gesamtlage im Landkreis sowie die Entwicklung der Wetterlage im Blick.

Die Kreisfeuerwehr bittet darum, den Notruf 112 für Notfälle freizuhalten. Dazu gehören unter anderem Bäume, die auf Fahrzeuge gestürzt sind oder drohen, in den öffentlichen Verkehrsraum zu stürzen. Nicht zu diesen Notfällen gehören etwa Bäume, die auf dem eigenen Grundstück umgestürzt sind. Meiden Sie zudem unbedingt Waldgebiete und wenn möglich Aufofahrten. red/ Fotos: Joel Fröchtenicht/ Konstantin Mennecke

















18.02.2022 • 15:20 Uhr

Hohe politische Erwartungen in den Digitalisierungsausschuss Prozesse gezielt steuern / tägliches Leben erleichtern

Spätestens die Corona-Pandemie hat es allen deutlich vor Augen geführt. Die Nutzung der digitalen Möglichkeiten ist heute und in Zukunft privat, beruflich, schulisch und in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens unabdingbar geworden. Allein die Nutzung von Videokonferenzen hat in dieser Zeit vieles machbar und erträglich werden lassen. Nach der festen Überzeugung der Gruppe „CDU/FDP/Die Unabhängigen“ im Kreistag muss dieser Weg der Digitalisierung konsequent und nachdrücklich weiter beschritten werden. Um diese Notwendigkeit auch politisch zu untermauern und koordiniert zu begleiten, hat die Gruppe für diese Wahlperiode einen Fachausschuss für Digitalisierung eingerichtet.

Dieser hat nun erstmals – natürlich digital - getagt und sich mit einer Reihe von Themen befasst. Im Grundsatz ging es darum, sich einen Überblick über den Ausbaustand der Digitalinfrastruktur im Landkreis zu verschaffen. Dazu zählen Mobilfunk und festnetzgebundene Verbindungen gleichermaßen. Ein Schwerpunkt war dabei die Beseitung von Funklöchern. Dazu war das niedersächsische Wirtschaftsministerium mit seinem Staatssekretär Stefan Muhle zugeschaltet, um die Details zu einem Förderprogramm zur Schließung von Funklücken, insbesondere im Bereichs des Sollings, zu erläutern. Um den kreiseigenen Anteil beim geförderten Ausbau der Mobilfunknetze verzugslos aufzubringen, wird die Gruppe entsprechende Mittel in den Haushalt einbringen.

Ebenso befasste sich der Ausschuss mit den bereits erfolgten Maßnahmen und Möglichkeit des so genannten Smart Government innerhalb der Kreisverwaltung. So sollen zukünftig immer mehr Dienstleistungen auch digital, und damit von zuhause oder von unterwegs aus machbar sein. Der Weg zur Kreisverwaltung kann damit entfallen. Das gilt unter anderem für die Zulassung, Um- oder Abmeldung von Fahrzeugen. Hier wird der Digitalausschuss eng mit der Kreisverwaltung und seinem Team Digitales zusammenarbeiten. In diesen Prozess werden auch fachkundige Bürger eingebunden.

So begrüßte der Ausschuss die Bildung eines Fachbeirates für Digitalisierung. Hier haben sich 26 fachkundige Bürgerinnen und Bürger gemeldet, um ihre persönliche und berufliche Expertise in die weiteren Schritte einzubringen.

„Wir setzen seitens der Politik hohe Erwartungen in diesen neuen Digitalausschuss. Die Digitalisierung wird weiter voran gehen. Dabei darf niemand zurückgelassen werden, indem man Digitalisierung als „Allheilmittel“ begreift. Aber wir wollen und dürfen uns nicht verschließen, sondern wir wollen die Entwicklung aktiv begleiten, gezielt steuern und das Thema so zum Wohle und zur Verbesserung des täglichen Lebens begreifen und nutzen“, so die Vorsitzenden von CDU- und FDP-Fraktion, Beatrix Tappe-Rostalski und Christian Grascha in einer gemeinsamen Erklärung.red












18.02.2022 • 15:13 Uhr

Göttinger Oberbürgermeisterin ruft zu Friedensaktion auf - Rathaus-Turm soll als Riesenkerze illuminiert werden

Göttingens Oberbürgereisterin Petra Broistedt (SPD) ruft angesichts des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland und der dadurch wachsenden Kriegsgefahr in Europa zu einer Friedensaktion auf. Alle Göttingerinnen und Göttinger seien eingeladen, gemeinsam mit ihr am 26. Februar um 18 Uhr am Neuen Rathaus, «Lichter für den Frieden» zu entzünden, sagte Broistedt am Freitag: «Wir wollen damit ein Zeichen der Deeskalation setzen.» Es gelte, den Weg der diplomatischen Verhandlungen nicht zu verlassen und alles daran zu
setzen, den Konflikt friedlich zu beenden.

Nach einem Appell der Oberbürgermeisterin werde der Göttinger evangelische Superintendent Frank Uhlhorn bei der Kundgebung ein Friedensgebet sprechen, hieß es. Anschließend könnten Bürger mitgebrachte Kerzen entzünden und auf den Stufen der Rathaustreppe aufstellen. Zeitgleich werde der Turm des Neuen Rathauses als Zeichen der Mahnung kerzenförmig illuminiert. Während der Aktion solle keine Partei für ein bestimmtes Land ergriffen werden. Nationalsymbole wie Flaggen seien deshalb nicht erwünscht.epd











18.02.2022 • 15:08 Uhr

Raub auf Göttinger Spielhalle im Dezember - Polizei fahndet mit Bild aus Überwachungskamera nach unbekanntem Täter

Mit einem Bild aus der Überwachungskamera fahndet die Polizei Göttingen nach einem unbekannten Mann, der am Abend des 16. Dezember 2021 eine Spielhalle in der Roten Straße überfallen hat

Bei der Tat erbeutete der Unbekannte mehrere hundert Euro. Bisherige Ermittlungen führten nicht zu einer heißen Spur. Das Amtsgericht Göttingen ordnete deshalb jetzt die Öffentlichkeitsfahndung nach dem mutmaßlichen Räuber an.

Er wird wie folgt beschrieben:

Ca. 175 bis 180 cm groß, kräftige bis dicke Figur, bekleidet mit heller Jogginghose, heller Kapuzenjacke (Hoodie) und Sonnenbrille.

Sachdienliche Hinweise zur Person des Abgebildeten nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk











18.02.2022 • 14:41 Uhr

Corona-Beschränkungen: FDP-Jugend für weitgehende Öffnungsschritte in Niedersachsen

Die Jungen Liberalen Northeim (Julis) fordern eine Priorisierung junger Menschen in der nächsten niedersächsischen Corona-Verordnung. Die Forderung geht auf die Ankündigung von Lockerungen der Bundesregierung und auf einen Beschluss des Landeskongresses der Jungen Liberalen Niedersachsen vom letzten Wochenende zurück.

„Wir erwarten von der Landesregierung deutliche Lockerungen der niedersächsischen Corona-Verordnung in der kommenden Woche. Niedersachsen und insbesondere der Landkreis Northeim stehen im bundesweiten Vergleich der Inzidenz und der Hospitalisierungsrate sehr gut dar, sodass hier mit mutigen Öffnungen vorangegangen werden muss“, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Northeim Tom Hendrik Becker.

Becker führt aus: „Die Fehler der letzten Lockerungsphasen dürfen sich nicht wiederholen. Die Öffnungsschritte müssen sich dieses Mal zuallererst an junge Menschen richten, da sie keine vulnerable Gruppe darstellen und am längsten auf ihre Freiheiten verzichten mussten. Kontaktbeschränkungen sind für Geimpfte, Genesene und Minderjährige als erstes aufzuheben. Für das zweite Schulhalbjahr sind Klassenfahrten und Wandertage zu ermöglichen. Auch die Präsenzlehre an den Universitäten muss im Sommersemester anders als im Wintersemester flächendeckend abgesichert sein.“

Die Jungen Liberalen Niedersachsen hatten am vergangenen Wochenende mit ihrem Landeskongress in Osnabrück selbst die ersten Schritte in Richtung Normalität gewagt. Die Veranstaltung fand mit ungefähr 250 anwesenden jungen Personen, auch aus dem Landkreis Northeim, reibungslos statt. red










18.02.2022 • 13:30 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim 49 Neuinfektionen, 734,6 Inzidenzwert

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 10.164 (+49) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 89 (0) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 734,6 (968 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 10,7, die Intensivbetten sind zu 5,8% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus













18.02.2022 • 13:20 Uhr

Vollsperrung von Straßen wegen Aufräumarbeiten und amtlicher Unwetterwarnung - Abhängig von der Wetterlage sind auch kurzfristige Sperrungen möglich

Aufgrund der noch andauernden Aufräum- und Sicherungsarbeiten hinsichtlich der Sturmschäden vom 16./17. Februar 2022 und der neuerlichen amtlichen Unwetterwarnungen vor orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu >110 km/h in besonderen Lagen des Landkreises Northeim werden die Vollsperrungen einzelner Bundes-, Landes- und Kreisstraßen vorerst aufrecht erhalten.

Die Sperrungen und die Freigabe der Strecke können auch auf der Seite der VMZ Niedersachsen unter https://www.vmz-niedersachsen.de/niedersachsen// eingesehen werden.
Die Meldungen werden zeitnah aktualisiert, sollten sich Änderungen ergeben.

Betroffen sind unter anderem die Streckenabschnitte:
• B241 (Lauenförde <> Amelith)
• B497 (Schönhagen <> Neuhaus)
• L548 (Eschershausen <> Relliehausen)
• L549 (Silberborn <> Dassel)

Diese bleiben bis voraussichtlich mindestens morgen früh (19.02.) gesperrt.
Ein genauer Zeitpunkt für die Freigabe der einzelnen Strecken kann momentan nicht genannt werden.

Die Freigabe ist zudem abhängig von folgenden Faktoren:
• Herstellung der Befahrbarkeit der Strecken (Beendigung Aufräumarbeiten, Abschluss
erforderlicher Sicherungsmaßnahmen umsturzgefährdeter Bäume entlang der betroffenen Strecken)
• keine Behinderung der Aufräumarbeiten (die Verkehrsteilnehmer werden darauf hingewiesen, dass ein Befahren eines gesperrten Bereichs nicht zulässig und höchst gefährlich ist)
• Entwicklung des weiteren Wettergeschehens (für heute, den 18.02 ab 16 Uhr bis in den frühen Morgen des 19.02. erwartet der Deutsche Wetterdienst weiterhin strake orkanartige Böen)

Zur Gefahrenabwehr kann es außerdem jederzeit zu temporären Sperrungen kommen, die keine Vorlaufzeit haben und zu denen die Meldungen erst kurzfristig veröffentlicht werden können.

ÖPNV BUS - Bahn:
Die Einschränkungen des Linienbusverkehrs werden auf der Internetseite https://vsninfo.de/de/home veröffentlicht

Es wird dazu geraten, aufschiebbare Fahrten zu vermeiden und sich über die offiziellen Unwetterwarnungen zu informieren. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes für die Region sind hier zu finden: https://www.dwd.de










18.02.2022 • 13:17 Uhr

Impfangebote des Landkreises Northeim in 8. Kalenderwoche: Der Impfbus ist schwerpunktmäßig im Raum Northeim unterwegs

Der Impfbus des Landkreises Northeim wird ab der kommenden Woche schwerpunktmäßig im Raum Northeim unterwegs sein. Im Impfbus sind Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Biontech für alle Personen ab 12 Jahren möglich. Kinderimpfungen werden hier jedoch nicht angeboten.

Auch im Rahmen der stationären Impfangebote in Einbeck, Wolbrechtshausen/Hevensen und Northeim werden Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen angeboten. Die Auffrischungsimpfung kann bereits nach 3 Monaten Abstand zur Grundimmunisierung (STIKO-Empfehlung) verabreicht werden. Diese Empfehlung gilt für erwachsene Personen ebenso wie für 12 bis 17-Jährige. Alle Impfangebote können ohne vorherige Terminvereinbarung wahrgenommen werden.

Mitzubringen zu jeder Impfung sind ein personenbezogenes Ausweisdokument und (wenn vorhanden) der Impfausweis. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass eine FFP-2-Maske bei im Rahmen der Wahrnehmung des Impftermins zu tragen ist. Die Maskenpflicht gilt ebenfalls für das Kinderimpfen. FFP-2-Masken für Kinder stehen vor Ort zur Verfügung.

Die Impftermine für die Kalenderwoche 8 im Überblick:

In der 8. Kalenderwoche ist der Impfbus im Raum Northeim folgendermaßen im Einsatz:

Höckelheim
Mehrzweckhalle, An der Schule 6
Dienstag, den 22.02.2022 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Edesheim
Dorfgemeinschaftshaus, Auf dem Kirchberge 7
Mittwoch, den 23.02.2022 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Northeim
OBI Markt, Hillerser Straße 13
Donnerstag, den 24.02.2022 von 13:00 Uhr bis 15:45 Uhr

Langenholtensen
Sporthalle, Über dem Dorfe
Donnerstag, den 24.02.2022 von 16:15 Uhr bis 19:00 Uhr

Northeim
Rewe Gippert, Einbecker Landstraße 22
Freitag, den 25.02.2022 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Northeim
Edeka Schnabel, Robert-Schnabel-Straße 1
Samstag, den 26.02.2022 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr


Stationäre Impfangebote:

Impfstation der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in Einbeck
Öffnungszeiten:
· Montag bis Mittwoch von 09:00 Uhr - 15:30 Uhr
Donnerstag bis Freitag von 12:30 Uhr - 19.00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Kinderimpfungen:
Immer montags, im Rahmen der aufgeführten Öffnungszeiten
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Standort: Die JUH impft im Forum der BBS Einbeck, Hullerser Tor 4. Als Parkplatz kann der alte Festplatz „An der Twetge“ genutzt werden.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Wolbrechtshausen/ Hevensen
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Standort: Der ASB hat in der Ortschaft Wolbrechtshausen/ Hevensen bei Nörten-Hardenberg im Dorfgemeinschaftshaus, Hevenser Straße 1 seine Impfstation eingerichtet. Parkmöglichkeiten stehen hinter dem Dorfgemeinschaftshaus auf der Rasenfläche zur Verfügung.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Northeim
Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Kinderimpfungen:
• Immer freitags, zu den aufgeführten Öffnungszeiten
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Standort: In der Begegnungsstätte „Alte Wache“ am Markt in Northeim wird der ASB die Impfstation betreiben.

Aktuell wird im Landkreis Northeim in den Impfstationen für Personen unter 30 Jahren der Impfstoff der Firma Biontech verwendet und für Personen über 30 Jahren der Impfstoff der Firma Moderna. Für Kinder wird ausschließlich der hierfür zugelassene Impfstoff verwendet.


Weitere Impfangebote:

Impfungen durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
Das stationäre Impfangebot des Landkreises stellt eine Alternative zum Impfangebot einzelner Arztpraxen dar. Corona-Schutzimpfungen werden weiterhin auch durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte durchgeführt.
Eine Liste aller Arztpraxen, die Corona-Impfungen anbieten, stellt die Arztauskunft Niedersachsen unter folgendem Link bereit: www.arztauskunft-niedersachsen.de

Impfangebote in den Helios-Kliniken
Helios Albert-Schweizer-Klinik Northeim
Helios Klinik Bad Gandersheim










18.02.2022 • 13:07 Uhr

Polizei überwacht Durchfahrtsverbot und ahndet 40 Verstöße a 50 Euro

Die Polizei überwachte am heutigen Morgen das derzeitige Durchfahrtsverbot in der Kardinal-Bertram-Straße. Dabei wurden 40 Verstöße registriert und geahndet.

In der Zeit zwischen 08 Uhr und 09:30 Uhr wurden 40 Fahrzeugführer/innen angetroffen, die sich über die gegenwärtig gültige Beschilderung hinwegsetzten. Auf alle Betroffenen kommt nun ein Verwarnungsgeld in Höhe von 50 Euro zu.

Die Polizei Hildesheim appelliert, dass die Kardinal-Bertram-Straße aufgrund von Bauarbeiten, zwischen der Eckemekerstraße und dem Kurzen Hagen, nur von Anliegern und Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs befahren werden darf. Verkehrsteilnehmer/innen, die das Verbot ignorieren, müssen auch weiterhin mit einer Ahndung rechnen.jpm












18.02.2022 • 13:00 Uhr

Volksverhetzung: Neue Ermittlungen gegen Duderstädter Ärztin und Corona-Leugnerin

Die Polizei hat gegen eine Ärztin und Corona-Leugnerin aus Duderstadt ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Bei einer Kundgebung gegen die
Corona-Schutzmaßnahmen am Mittwoch (16. Februar) habe die Medizinerin als eine von fünf Rednerinnen die Corona-Schutzimpfungen mit dem Holocaust verglichen, sagte die Sprecherin der Polizeiinspektion Göttingen, Jasmin Kaatz. Nach Augenzeugenberichten hatte die Ärztin
unter anderem die Corona-Schutzmaßnahmen als «Jahrhundertverbrechen» bezeichnet. Was derzeit in Deutschland passiere, sei «schlimmer als der Holocaust». Die Bundesrepublik sei ein «Zentrum des Faschismus».

Gegen die Ärztin, die seit Monaten als Rednerin bei den «Spaziergängen» der Corona-Leugner auftritt und die in Duderstadt selbst mehrere solche Veranstaltungen organisiert hat, sind zwei
weitere Anklagen anhängig. Laut Staatsanwaltschaft Göttingen soll sie mehrfach wissentlich falsche Gesundheitszeugnisse und Impfbefreiungen ausgestellt haben.

So habe sie zwischen April 2020 und März 2021 insgesamt 16 jeweils gleichlautende Bescheinigungen zur Vorlage bei Gesundheitsämtern und anderen Behörden ausgestellt. Diese Atteste sollten die betreffenden Personen vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreien. Dabei soll die Ärztin gewusst haben, dass sämtliche Personen gar keine gesundheitlichen Einschränkungen hatten, die eine entsprechende Befreiung vom Maskentragen rechtfertigen könnten.

Mitte Mai löste die Frau in Duderstadt einen größeren Polizeieinsatz aus. Sie hatte angekündigt, ohne Maske in einem Supermarkt einkaufen zu gehen, obwohl sie dort Hausverbot hatte. Ein gutes Dutzend Beamte der Bereitschaftspolizei verwehrten der Ärztin und einer sie begleitenden Gruppe aus der Coronaleugner-Szene den Zugang zum Geschäft. Infolge der Ermittlungen durchsuchten Ermittler die Praxisräume der Ärztin und stellten Unterlagen sicher.epd










18.02.2022 • 12:52 Uhr

Nur noch tierisch! Nilgänse zu Besuch beim Bad Gandersheimer Finanzamt

Was für ein origineller Schnappschuss! Die Nilgänse auf dem Dach des Bad Gandersheimer Finanzamtes in der Außenstelle Abteihof in der Roswithastadt. Und ihr Geschnatter ist unüberhörbar. Sie hatten wohl den Steuertermin verpasst, oder es fehlt ihnen das Schilf am Kurhaus...
Dank für das tierische Motiv gilt JD!











18.02.2022 • 12:39 Uhr

Unabhängige Kommission zahlt 9,4 Millionen Euro an Missbrauchsopfer - u.a. aus Kirchensteuermitteln!

Betroffene von sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche haben im vergangenen Jahr Anerkennungsleistungen von rund 9,4 Millionen Euro erhalten. Bis Ende 2021 seien rund 600 Fälle entschieden worden, teilte die Vorsitzende der Unabhängigen Kommission für Anerkennungsleistungen, Margarete Reske, am Freitag bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts mit. Ein solcher Bericht der von der Deutschen Bischofskonferenz 2020 berufenen Kommission wurde erstmals vorgelegt.

Die Gelder der Kirchen speisen sich zu einem Hauptteil aus staatlich ein getriebenen Kirchensteuermitteln. Insofern kommen Bürger und Bürgerinnen, die Kirchensteuern bezahlt haben und noch bezahlen, für die Entschädigungen/Anerkennungsleistungen für kirchliche Missbrauchsopfer auf.

Insgesamt seien bis Ende 2021 1.565 Anträge auf Anerkennung erlittenen Leids aus den 27 katholischen Bistümern eingegangen. 949 Anträge waren bis Ende 2021 nicht entschieden. Leider sei die Zahl der nicht entschiedenen Anträge immer noch so hoch, dass die
Kommission damit nicht zufrieden sein könne, sagte die ehemalige Kölner Richterin Reske. Um den Rückstau aufzulösen, sei die Kommission personell noch einmal aufgestockt worden.

Laut Tätigkeitsbericht wurden im Jahr 12,9 Millionen Euro an Anerkennungsleistungen zuerkannt. Ausgezahlt wurden 9,4 Millionen. Die Differenz von 3,5 Millionen Euro ergibt sich durch eine Verrechnung mit bereits früher geleisteten Zahlungen. Von den 606
Antragsstellern, die Leistungen erhielten, waren 481 Männer und 125 Frauen. Die Bistümer Essen, Münster, Freiburg, Speyer und Trier zahlten in Summe je über eine Million Euro an Betroffene. red/epd










18.02.2022 • 12:29 Uhr

Bad Harzburg: Grimmiger Rempel-Rüpel gesucht! Öffentlichkeitsfahndung nach gefährlicher Körperverletzung

Die Polizei in Bad Harzburg (Landkreis Goslar) berichtet soeben:
Am 08. November 2021, gegen 10:15 Uhr, wurde eine 87-jährige Frau, welche die linke Gehwegseite der Schmiedestr. in Richtung Lutherstr. benutzte, von einer bislang unbekannten männlichen Person im Vorbeigehen angerempelt. Hierbei stürzte die Rentnerin auf den Gehweg und zog sich eine komplizierte Verletzung zu. Der Mann entfernte sich Richtung Stadtmitte, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.
Das Opfer konnte den Mann recht konkret beschreiben, so dass durch einen Polizeizeichner ein Phantombild angefertigt werden konnte, welches die Person gut wiedergeben soll.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig hat nun das Amtsgericht Braunschweig einen Beschluss für die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Tatverdächtigen erlassen.

Die 87-Jährige beschreibt diesen wie folgt:

- Alter: ca. 70 Jahre
- Größe: ca. 189 Zentimeter
- Statur: kräftig, breite Schultern
- Erscheinungsbild: ungepflegter Eindruck, grimmig
- Kopfform: oval, groß
- rosiges Gesicht
- Haare: kurz, grau, kraus, wellig, ca. 2 cm, voll, hohe Stirn,
keine Geheimratsecken
- Sprache: hochdeutsch
- Bekleidung: dunkelgrüne Jacke mit Knöpfen
- Sonstige Auffälligkeiten: große Hände
Wer Hinweise auf die abgebildete Person oder sonst sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeikommissariat Bad Harzburg unter der 05322/ 911110 zu melden.










18.02.2022 • 12:13 Uhr

Geschwindkeitskontrollen im Landkreis Northeim: Alle Termine und Standorte

In der Woche vom 21. Februar 2022 bis 27. Februar 2022 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag 21.02. Raum: Einbeck/Dassel
Dienstag 22.02. Raum: Northeim/Katlenburg
Mittwoch 23.02. Raum: Uslar/Moringen
Donnerstag 24.02. Raum: Einbeck/Bad Gandersheim
Freitag 25.02. Raum: Northeim/Kalefeld

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (21.02.) bis Donnerstag (24.02.) im Raum Hardegsen und von Freitag (25.02.) bis voraussichtlich Montag (28.02.) im Raum Kalefeld eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/ Fotos: Fis WMG













18.02.2022 • 11:59 Uhr

Lauterbach bleibt seinem Corona-Alarmmismus treu: "Sind nicht in sicheren Gewässern"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat an die Regierungschefs der Länder appelliert, die beschlossenen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen maßvoll umzusetzen. «Wir sind noch nicht wirklich in sicheren Gewässern», sagte Lauterbach am
Freitag in Berlin. Rückfälle seien möglich. Daher wäre es falsch, sich mit schnellen Lockerungen zu profilieren. Der Minister appellierte, nicht über die beschlossenen Schritte hinauszugehen.
Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf verständigt, die Corona-Schutzmaßnahmen in drei Schritten bis zum 20. März weitgehend zu beenden.

Das sei aber nicht das Ende der Corona-Maßnahmen, sagte Lauterbach. Er äußerte vor allem Sorge vor einer weiteren Verbreitung des Omikron-Typs BA.2. Er sei ansteckender, und man müsse davon ausgehen, dass er auch einen schwereren Krankheitsverlauf auslöse als
der andere Subtyp. Die Situation in Deutschland sei zudem nicht mit Ländern zu vergleichen, die alle Maßnahmen schneller fallen lassen, weil hierzulande drei- bis viermal so viele Ältere nicht geimpft seien. Lauterbach wiederholte aus diesem Grund sein Plädoyer für eine
allgemeine Impfpflicht zur Vorbereitung auf mögliche neue Infektionswellen im Herbst.epd










18.02.2022 • 11:47 Uhr

Kreisweiter Warntag 2022: Der Landkreis Northeim zieht positive Bilanz

Der kreisweite Warntag 2022, eigeninitiiert vom Landkreis Northeim, war ein Erfolg und hat zugleich Aufschluss darüber gegeben, in welchen Bereichen Abläufe noch weiter optimiert werden können. „Einen eigenen Warntag durchzuführen, die Erfahrungen der letzten zwei Jahre hier einfließen zu lassen und jetzt die Ergebnisse zielgerichtet für unsere Region zu analysieren, war die absolut richtige Entscheidung“, resümiert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Pünktlich um 11.02 Uhr haben am Freitag, den 11.2. die Sirenen in den Städten und Gemeinden geheult. Konkret war der Ton „Warnung der Bevölkerung“, ein einminütiger auf- und abschwellender Warnton zu hören. Um 11.20 Uhr gab es dann die „Entwarnung“ in Form des einminütigen Dauertons. Die Alarmierung der vorhandenen Sirenen hat reibungslos funktioniert. Auch die Warn-App BIWAPP hat wie geplant ausgelöst. Zusätzlich hat die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz NINA, die vom Landkreis verschickte Katastrophen-Testmeldung versendet. Alleine über BIWAPP haben wir rund 53.000 Nutzerinnen und Nutzer erreicht.

Im Anschluss an den Sirenenalarm haben den Landkreis und auch die im Fachbereich Brand- und Katastrophenschutz angesiedelte Kreisfeuerwehr viele Hinweise zu kaum oder gar nicht zu hörenden Sirenen erreicht. Die Nachrichten kamen über die sozialen Medien, auf welche seitens der Kreisverwaltung seit Jahren verstärkt, auch zur Bevölkerungsinformation gesetzt wird. „Wir würden uns freuen, wenn sich Bürgerinnen und Bürger mit den Hinweisen, an welchen Orten konkret Sirenen nicht zu hören waren, direkt an ihre zuständige Stadt oder Gemeinde wenden“, sagt Astrid Klinkert-Kittel. Diese Informationen sind für Kommunen, die für das Aufstellen und den Betrieb der Sirenen verantwortlich sind, eine große Hilfe. „So kann jeder aktiv mithelfen, sein Lebensumfeld etwas sicherer zu machen.“
Ein Punkt, an dem seit Freitag intensiv gearbeitet wird, ist unter anderem die Nutzerfreundlichkeit von BIWAPP. Durch Berichte von Bürgerinnen und Bürgern ist deutlich geworden, dass die sogenannte Wächter-Funktion oft falsch auf den jeweiligen Endgeräten eingestellt war oder Push-Benachrichtigungen deaktiviert waren. Ebenfalls aufgefallen ist ein Problem bei der Anbindung der Warn-App „KatWarn“. Die Erkenntnisse aus dem Warntag fließen bereits in den Austausch mit den App-Programmierern ein, um gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.

Bestärkt durch die gewonnenen Erkenntnisse, soll es auch 2023 wieder einen kreisweiten Warntag geben. lpd











18.02.2022 • 11:44 Uhr

Glück gehabt im Sturm! Straßenbaum kracht unmittelbar vor Pkw

Am Donnerstag, 17. Februar 2022 gegen 05.10 Uhr fuhr ein 62-Jähriger, welcher in einem Ortsteil von Nörten-Hardenberg wohnhaft ist, mit einem Pkw Toyota den Lütgenröder Weg von Parensen kommend in Fahrtrichtung Lütengenrode. Aufgrund des vorherrschenden Sturmtiefs fiel ein Straßenbaum unmittelbar vor den Pkw des 62-Jährigen. Dieser konnte trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung den Zusammenstoß mit dem Baum nicht mehr verhindern.

Am Pkw entstand ein geschätzter Gesamtschaden von circa 700 Euro, der 62-jährige Mann blieb unverletzt. Koc










18.02.2022 • 11:39 Uhr

Dem Schein und Sein auf die Schlichte gekommen: Missbrauchsvorwürfe gegen verstorbenen Pastor Klaus Vollmer

Studie: Früherer Missionar schuf Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse

Eine Studie schildert den verstorbenen evangelischen Pastor Klaus Vollmer als einen Mann, der seinen Einfluss auf junge Menschen missbrauchte, um homosexuelle Neigungen auszuleben. Zudem gibt es Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs an einem Minderjährigen.

Der evangelische Pastor Klaus Vollmer (1930-2011) war in der hannoverschen Landeskirche und weit darüber hinaus für seine missionarische Arbeit bekannt. In seinem Nachruf 2011 würdigten leitende Theologen sein Charisma und seine Gabe, junge Menschen zu gewinnen. Am Freitag wurde eine Studie bekannt, laut der er in den 1980er Jahren seine herausgehobene Stellung zum Anbahnen homosexueller Beziehungen ausgenutzt hat. Zudem gibt es Vorwürfe
eines Betroffenen, Vollmer habe ihn im minderjährigen Alter mehrfach sexuell missbraucht, wie die hannoversche Landeskirche mitteilte. Der Mann habe sich während der Erstellung der Studie bei der evangelischen Landeskirche gemeldet, sagte Kirchensprecher Benjamin Simon-Hinkelmann.

In der Studie schreibt der Hamburger Therapeut und Theologe Christian Braune: «Klaus Vollmer hat es in den Jahren seiner Tätigkeit in der Evangelisch-lutherischen Kirche verstanden, bewusst, zielgerichtet und konsequent Bedingungen zu schaffen, die es ihm erlaubten, missbräuchliche grenzverletzende sexuelle Beziehungen zu jungen Männern aufzunehmen.» Der Gutachter wirft zudem der Landeskirche eine «mangelnde Wahrnehmung der Aufsichtspflicht» vor.

Die Vorfälle ereigneten sich im Umfeld der 1977 von dem verheirateten Familienvater Vollmer nahe Hermannsburg gegründeten Bruderschaft «Kleine Brüder vom Kreuz». Die Nachfolgeorganisation «Evangelische Geschwisterschaft» hatte den Angaben zufolge nach dem Bekanntwerden von früheren sexuellen Beziehungen und sexuellen Übergriffen gegenüber erwachsenen Männern durch Vollmer 2017 eine Aufarbeitungskommission beauftragt, deren Bericht sie jetzt auf ihrer Internetseite öffentlich machte.epd










18.02.2022 • 11:21 Uhr

Im Bann der Geopolitik

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Der Ukraine-Konflikt hängt wie eine graue Wolke über den Aktienmärkten. Zwischenzeitliche Anzeichen einer Deeskalation durch einen angedeuteten teilweisen Truppenabzug brachten in der Wochenmitte kurzzeitig eine Entspannung der Kurse im DAX und in anderen Indizes mit sich. Die Entlastung währte jedoch nicht lange, denn in der Auseinandersetzung um geopolitische Einflusssphären gab es keine Lösungsansätze. Die Kursschwankungen an den Finanzmärkten erklären sich aus den ökonomischen Risiken einer Eskalation der Lage. Ein militärisches Vorgehen Russlands würde wirtschaftliche Sanktionen nach sich ziehen.

Je nach militärischer Eskalationsstufe würden auch Sanktionen abgestuft zum Einsatz kommen. In einem ersten Schritt wären die Auswirkungen solcher Sanktionen und der russischen Gegensanktionen wohl noch überschaubar: Höhere Preise für Erdöl und Erdgas würden die Wirtschaftsentwicklung zwar etwas bremsen, wären für die Konjunktur jedoch verkraftbar. Erst wenn sich Sanktionen und Gegensanktionen aufschaukeln, könnten die konjunkturellen Folgen gravierend werden. Neben Erdgas ist Russland auch für viele Metalle ein entscheidender Anbieter.

Viel stärker als Preissteigerungen würde physische Knappheit, also das Ausbleiben von Lieferungen, die Produktion in den Abnehmerländern zum Erliegen bringen. Die Unternehmen würden sich nach und nach an die neuen Beschränkungen anpassen und langfristig umorientieren. Dieser Verlust an Glaubwürdigkeit als Anbieter wäre der hohe Preis, den Russland für seine Strategie bezahlen müsste. Aber eine solche Anpassung würde lange dauern und auch für Verbraucher und Unternehmen teuer werden. Daher hängt für die Börse viel am Fortgang des Konflikts. So lange die weiteren Entwicklungen so unsicher sind wie gegenwärtig, bleiben die Märkte im Bann der Geopolitik.










18.02.2022 • 11:17 Uhr

CITZ in Einbeck startet am 28. Februar! Impfangebot in Einbeck entfällt wegen Umzug am Freitag, den 25. Februar

Der Start des Corona Impf- und Testzentrums (CITZ) in Einbeck steht kurz bevor. Am 28. Februar 2022 sollen dort die ersten Impfungen gegen das Coronavirus stattfinden.

Der Umzug der Impfstation aus der BBS Einbeck findet am 25. Februar statt. Die letzte Gelegenheit, sich dort impfen zu lassen, ergibt sich somit am 24. Februar. Das Impfangebot am Freitag, den 25. Februar entfällt wegen des Umzugs. Ab dem 28. Februar können sich Impfwillige in Einbeck dann in den Räumlichkeiten des CITZ an der Hullerse Landstraße 25/27 impfen lassen.

Das Testzentrum Einbeck zieht am Montag, den 28. Februar, um. Da das Testzentrum an diesem Tag planmäßig geschlossen hat, wird der Betrieb dadurch nicht beeinflusst. Ab 01. März ist das Testzentrum dann in den neuen Räumlichkeiten verfügbar. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert.
epd










18.02.2022 • 10:51 Uhr

Auf der B241 bei Lauenförde: Baum fiel gegen LKW

Ereignsort: B 241 Lauenförde und Amelith, EReigniszetpunkt: Donnerstag, 17. Februar 2022, 04.45 Uhr:

Ein 47-jähriger LKW-Fahrer aus Winterberg befuhr mit seinem Fahrzeug die B 241 aus Richtung Lauenförde kommend in Richtung Amelith, als ein Baum vor diesem quer auf die Fahrbahn und gegen den LKW stürzte. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 8.000 Euro.js











18.02.2022 • 10:45 Uhr

Medien-Hammer! Madsack-Chef Düffert tritt als BDZV-Vizepräsident zurück - Lag es an der Reichelt/Döpfner-Affäre?

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Madsackv Mediengruppe, Thomas Düffert, legt mit sofortiger Wirkung sein Amt als stellvertretender Präsident des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) nieder. Wie ein Madsack-Sprecher dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag bestätigte, informierte Düffert das BDZV-Präsidium bereits am Donnerstagnachmittag in einer Mail darüber. Konkrete Gründe für seinen Rücktritt nannte er darin nicht.

Dem Vernehmen nach gibt es Gerüchte, der Rücktritt stehen im Zusammenhang mit dem Skandal um den Ex-Bildchefredakteur Julian Reichelt und seinem früheren Chef, DSpringer-Vorstandsvositzender Döpfner, der das unmoralische Verhalten Reichelts laut einem Zeitungsbericht («Financial Times) zunächst gedeckt haben soll. Döpfner ist BDZV-Präsident und es gab Ansätze aus Mitgliedsvelagen heraus, ihn aus diesem Posten zu entfernen.

In der Mail, die dem epd vorliegt, hebt der Madsack-Chef allerdings hervor, dass ein «von der Spitze bis zur Basis gut aufgestellter BDZV» für die Herausforderungen der Branche wichtig sei. «Klar ist, dass wir als Branche nur dann beste Chancen haben, uns Gehör zu verschaffen, wenn wir gemeinsam vertrauensvoll zum Nutzen aller kleinen und großen Zeitungsverlage in Deutschland zusammenarbeiten.»

Düffert kündigte außerdem an, trotz seines Rücktritts als BDZV-Vizechef weiterhin Mitglied im BDZV-Präsidium zu bleiben. Er war fast sechs Jahre lang einer von vier Stellvertretern des
BDZV-Präsidenten und Springer-Chefs Mathias Döpfner, der seit 2016 an der Verbandsspitze steht. Über einen möglichen Abwahlantrag gegen Döpfner war vor der Delegiertenversammlung am vergangenen Montag spekuliert worden. Der BDZV hatte sich bei dem Treffen anders als erwartet jedoch nicht noch einmal mit der Diskussion um Döpfner
beschäftigt.

Der Springer-Vorstandschef war kürzlich erneut wegen des Umgangs mit dem bis Herbst 2021 amtierenden «Bild»-Chefredakteur Julian Reichelt in die Kritik geraten: Wie die britische Tageszeitung «Financial Times» Anfang Februar berichtete, war über das
Fehlverhalten Reichelts bei Springer offenbar mehr bekannt, als der Verlag bisher nach außen zugegeben hatte. Springer teilte dazu mit, der Bericht der «Financial Times» zeichne «ein irreführendes Bild der Compliance-Untersuchung, der daraus gezogenen Konsequenzen, des
gesamten Unternehmens und seiner Führung».

Die «Financial Times» hatte mit mehreren Frauen gesprochen, die dem früheren Chefredakteur Julian Reichelt vorgeworfen hatten, er habe seine Macht missbraucht. In dem Bericht hieß es, Döpfner und leitende Angestellte des Konzerns hätten während der Untersuchung der Fälle versucht, Reichelt zu schützen. Sie hätten über die
Anschuldigungen mit ihm gesprochen und ihm geraten, alles abzustreiten. red/epd










17.02.2022 • 19:50 Uhr

Ohne Führerschein gefahren, Verkehrsunfall verursacht und weggefahren: Uneinsichtigem 80-Jährigen nun PKW-Kennzeichen und Autoschlüssel abgenommen

Die Polizei in Seesen berichtet:

Bereits am 13.Februrar 2022 um 18 Uhr beobachteten Zeugen, wie ein älterer Herr beim Ausparken auf dem Parkplatz eines Seesener Restaurants mit seinem Mercedes gegen einen anderen geparkten PKW stieß und sich vom Ort entfernte, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Zeugen konnten das Kennzeichen ablesen und meldeten den Vorfall. Der verantwortliche Fahrzeugführer, ein 80-jähriger Mann aus Seesen, konnte so im Nachgang ermittelt werden. Ebenso konnte ermittelt werden, dass gegen ihn zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalles bereits ein rechtskräftiges Fahrverbot vorlag. Der Rentner muss sich nun nicht nur wegen der Verkehrsunfallflucht, sondern auch wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Im Rahmen der Streifenfahrt am Vormittag des 17.02.2022 fällt den Beamten ebendieser Herr abermals mit dem vorgenannten PKW im öffentlichen Verkehrsraum fahrend auf. Auf das noch immer bestehende Fahrverbot und die erneute Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis hingewiesen, zeigt sich der 80-jährige äußerst uneinsichtig. Aus gefahrenabwehrenden Gründen werden daher durch die eingesetzten Beamten die Kennzeichen des PKW sowie die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.red










17.02.2022 • 19:40 Uhr

Göttingen/Erfurt: Dreiste Schwarzfahrer - Falsche Fahrgastzähler wurden entlarvt

Dem Zugpersonal einer Regionalbahn auf der Fahrt von Göttingen nach Erfurt fielen am heutigen Tag zwei Mitreisende durch ungewöhnliche Dokumente auf.

Im Rahmen der Ticketkontrolle wiesen sich die beiden Deutschen (männlich und weiblich, beide 26 Jahre) mit elektronischen Nachweisen aus, die bescheinigen sollten, dass die Personen im Auftrag der Bahn als sogenannte Fahrgastzähler unterwegs sind.

Der Zugbegleiter hatte anfängliche Zweifel an den Daten und fertigte vorsichtshalber Ablichtungen. Die zwei Reisenden wiesen sich zudem mit ihren Personaldokumenten aus. Mutmaßlich wollten sie somit ihre Legende glaubhafter wirken lassen. Beide Personen konnten ihre Fahrt fortsetzen.

Am Erfurter Hauptbahnhof schaltete der Zugbegleiter die Bundespolizei ein. Man konnte ermitteln, dass die Belege der Fahrgastzähler gefälscht waren. Dumm nur, dass die Tatverdächtigen ihre Personalien hinterlassen haben. Das beschert den Beschuldigten nun gleich mehrere Anzeigen wegen betrügerischer Delikte - darauf können sie zählen. epd










17.02.2022 • 12:09 Uhr

Göttingen: Schockanruf-Betrüger erbeuten Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Euro

Über einen "Schockanruf" haben unbekannte Betrüger am Mittwoch (16.02.22) in der Göttinger Südstadt von einer Seniorin Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Euro erbeutet. Die Ermittlungsgruppe "SäM Südniedersachsen" (siehe dazu https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5137424) ermittelt.

Ersten Informationen zufolge, erhielt die Göttingerin am Vormittag einen Anruf von einem angeblichen "Staatsanwalt", der sie darüber in Kenntnis setzte, dass ihr Sohn in einen Verkehrsunfall mit einem tödlich verletzten Kind involviert sei. Um eine "Haftstrafe zu umgehen", sei die Bezahlung einer hohen "Kaution" von Nöten. Wenig später meldete ein angeblicher "Anwalt", der die ältere Dame aufforderte, sämtliche Wertgegenstände zur Bezahlung der Kaution an einen Mann zu übergeben. Dieser würde dann alles der zuständigen Gerichtskasse zuführen. Offenbar setzten die Betrüger die Frau so über mehrere Stunden unter Druck. In der Folge übergab die Seniorin Schmuck und auch Bargeld an einen unbekannten Mann. Die Übergabe soll irgendwann zwischen 16.00 und 18.00 Uhr im Schlesierring erfolgt sein. Der perfide Betrug wurde der Göttingerin erst bewusst, als sie am Abend mit ihrem echten Sohn telefonierte. Sie informierte die Polizei.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben:

Ca. 160 cm groß, ca. 30 Jahre alt, bekleidet mit weißer bzw. heller Mischwolljacke und einer Mütze. Weiteres ist bislang noch nicht bekannt. Zeugen, die den Unbekannten zwischen 16.00 und 18.00 Uhr im Schlesierring gesehen haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Göttinger Polizei zu melden.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ihre Polizei rät:
- Sprechen Sie SOFORT mit ihren Angehörigen oder der
Polizei!
- Niemals Geld abheben oder überweisen um Ermittlungen
zu unterstützen!
- Es gibt keine Kautionszahlungen!
- Seien Sie misstrauisch - das ist keine
Unhöflichkeit!
- Die Polizei lässt Ihnen Zeit sich zu vergewissern!
- Machen Sie keine Angaben über Ihre Besitztümer!
jk










17.02.2022 • 12:02 Uhr

Zahlreiche Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturmtief "Ylenia"

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Sturmtief "Ylenia" verzeichnete die Polizei Northeim im gesamten Landkreis zahlreiche Einsätze. Hierbei handelte es sich überwiegend um Gefahrenstellen im öffentlichen Verkehrsraum, zahlreiche Bäume und größere Äste stürzten auf die Fahrbahnen. Viele Einsätze wurden zusammen mit den Feuerwehren des Landkreises Northeim abgearbeitet.

Insgesamt verzeichnete die Polizei am Donnerstag, den 17.02.2022 im gesamten Landkreis Northeim 65 Einsätze in der Zeit von 01.00 Uhr bis 09.30 Uhr. Zu verletzten Personen im Landkreis Northeim ist der Polizei aktuell nichts bekannt.

Am Donnerstagmorgen stürzte gegen 08.00 Uhr in der Graf-Otto-Straße in Northeim eine circa 15 m hohe Fichte auf ein Wohnhaus. Personen wurden hierbei nicht verletzt, zum Sachschaden ist bislang noch nichts bekannt. Bei diesem Einsatz war die Polizei Northeim zusammen mit der Feuerwehr Northeim im Einsatz, um die Gefahr zu beseitigen.koc /Foto: Horst Lange










17.02.2022 • 11:53 Uhr

Projektwerkstatt zu Projektideen für die LEADER-Region Harzweserland - Arbeit am Regionalen Entwicklungskonzept geht weiter

Die Arbeit am Regionalen Entwicklungskonzept (REK) für die LEADER-Region Harzweserland wird fortgesetzt. In einer Projektwerkstatt am 22. Februar 2022 geht es um Projekte, die die Region in den kommenden Jahren weiter voranbringen und die Lebensqualität erhöhen sollen. Die Projektwerkstatt knüpft an die Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes an. Daran haben im Januar über 80 Personen teilgenommen und insbesondere über Stärken, Schwächen und Handlungsbedarfe in der Region diskutiert.

Die im Rahmen der Auftaktveranstaltung entstandenen Projektideen sollen am 22. Februar von 18:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr weiterentwickelt und konkretisiert werden. Alle interessierten Personen sind zu einer Teilnahme eingeladen. Die Projektwerkstatt findet digital per Meeting-Dienst Zoom statt. Das Einwählen ist von jedem Gerät mit Internetzugang möglich, um vorherige Anmeldung wird gebeten. Diese kann online auf der Webseite der LEADER-Region Harzweserland (www.harzweserland.de) vorgenommen werden.

Der Landkreis Northeim bildet mit seinen Kommunen seit 2014 die LEADER-Region Harzweserland. Das LEADER-Programm der EU hat zum Ziel, innovative Aktionen im ländlichen Raum zu unterstützen, die auf Grundlage eines Regionalen Entwicklungskonzeptes unter Beteiligung der Menschen vor Ort entstanden sind. Auch in der kommenden Förderperiode von 2023 bis 2027 soll die Entwicklung der LEADER-Region Harzweserland weitergeführt werden, dazu muss das REK für die kommenden Jahre fortgeschrieben werden. lpd











17.02.2022 • 11:51 Uhr

Sturmtief "Ylenia" hält Einsatzkräfte ins Atem: 30 Einsätze die erste Bilanz - ÜPberiwegend umgestürzte Bäume

Das Sturmtief "Ylenia" hielt wie erwartet über die ganze Nacht hinweg die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Atem. Die Polizeiinspektion Goslar verzeichnete vom 16.02.22, 23.00 Uhr bis 17.02.22, 06.00 Uhr rund 30 sturmbedingte Einsätze.

Hierbei handelte es sich überwiegend um Absicherungen von Gefahrenstellen, z.B. bei umgestürzten Bäumen, die ein Passieren einiger Bundes-,Landes- und Kreisstraßen unmöglich machten, und die in einigen Fällen zu Vollsperrungen führten und teils immer noch andauern. Auch wurden von einigen Dächern Ziegel geweht. Zum Glück blieb es bislang bei Sachschäden.

Dazu kamen noch einige durch aufgedrückte Fenster entstandene Fehlalarme bei Firmen.

Die Bundesstraße 4 ist seit ca. 01.45 Uhr zwischen Bad Harzburg und Torfhaus voll gesperrt.

Die Aufräumarbeiten dauern in vielen Bereichen noch an. Straßenmeistereien und Feuerwehren sind ebenfalls pausenlos im Einsatz. red/ Foto: Fis WMG










17.02.2022 • 11:48 Uhr

Sturm sorgt für zahlreiche Einsätze im Landkreis Northeim

Umgestürzte Bäume, eingedrückte Fenster, abzureißen drohende Werbeschilder: Für die Feuerwehren im Landkreis Northeim war die Nacht zu Donnerstag keine ruhige (Stand 4.30 Uhr). Die Retter sind zusammen mit der Polizei und der Straßenmeisterei seit 1.30 Uhr im Dauereinsatz.

Den Leitstellen von Feuerwehr und Polizei wurden in weiten Teilen des Landkreises zahlreiche umgestürzte Bäume und damit unpassierbare Straßen gemeldet. Derartige Lagen gab es unter anderem im Stadtgebiet Einbeck, Uslar und Bad Gandersheim sowie in der Gemeinde Kalefeld. In letzterem Fall waren die Feuerwehren aus Düderode und Oldenrode gemeinsam mit der Kreisfeuerwehr im Einsatz, um eine umgestürzte und zerstörte Ampelanlage von der Bundesstraße 248 zu räumen und die Situation zwischen Oldenrode und Ildehausen in Augenschein zu nehmen. Aufgrund der Vielzahl der Bäume und der Gefährdungslage vor Ort musste dieser Abschnitt der B248 von der Straßenmeisterei gesperrt werden.

In Höckelheim wurde durch die Stärke des Sturms ein Fenster aufgedrückt und ein Rolladen drohte abzureißen. In Northeim musste die Feuerwehr ein größeres Werbeschild sichern.

Die Kreisfeuerwehr als Einheit der Kreisverwaltung bittet Autofahrer, im Berufsverkehr besonders vorsichtig zu fahren. Auf zahlreichen Strecken können bislang noch unentdeckte Bäume liegen. Aufgrund des anhaltenden Sturms und der anhaltenden Regenfälle können auch weiterhin Bäume umstürzen. Beachten Sie deshalb die Warnung der Landesforsten und meiden Sie Wälder und Waldgebiete auch am Donnerstag. red

Umgestürzte Ampel und Bäume: In der Gemeinde Kalefeld war die Bundesstraße 248 an gleich mehreren Stellen blockiert. Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim













17.02.2022 • 11:45 Uhr

Northeim: Sturm lässt Riesentanne auf Wohnhaus krachen - Feuerwehr im Einsatz

Die Ortsfeuerwehr Northeim wurde, nachdem sie auch in der Nacht im Einsatz war, am heutigen Donnerstag, 17. Februar 2022, gegen 08:03 Uhr wieder zu einem Hilfeleistungseinsatz wegen Unwetter alarmiert. In Northeim in der Graf-Otto-Straße ist eine große Tanne, die auf einem privat Grundstück steht, auf ein in unmittelbar stehendes Haus gefallen. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Gefahrenstelle von Mitarbeitern des Technischen Dienstes der Stadt Northeim abgesperrt. Somit war kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich.hl/Fotos: Horst Lange -Kreisfeuerwehr












17.02.2022 • 11:41 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 197 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 868,2

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 10.115 (+197) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 89 (+1) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 868,2 (1.144 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 11,0, die Intensivbetten sind zu 5,5% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus













17.02.2022 • 11:30 Uhr

Kreisfeuerwehr Northeim: Sturmnacht: Alarmierungen im Minutentakt

Kreisfeuerwehr-Sprecher Konstantin Mennecke teilt soeben mit:
Von der Unwetterlage ist nun der gesamte Landkreis Northeim betroffen. Nahezu überall gibt es durch Bäume versperrte Straßen, in Sohlingen trat zwischenzeitlich die Arle über ihr Ufer, an zahlreichen Stellen stürzen Dachziegel auf Straßen. Zwischenzeitlich wurden Feuerwehren im Minutentakt alarmiert. Menschen sollten aktuell den Aufenthalt im Freien meiden. red










16.02.2022 • 22:41 Uhr

Corona-Impfpflicht rückt immer mehr in weite Ferne: Krankenversicherungen wollen keine «Impfpolizei» sein

Die Krankenversicherungen wehren sich gegen Kontrollaufgaben bei der möglichen Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. Mehrere Verbände gesetzlicher Krankenkassen und
der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV-Verband) veröffentlichten am Dienstag in Berlin eine gemeinsame Erklärung, in der sie die «Abfrage, Sammlung, Speicherung und ggf. Weiterleitung des individuellen Impfstatus» ihrer Versicherten «entschieden» ablehnen. «Krankenversicherungen dürfen von ihren Versicherten nicht als Impfpolizei wahrgenommen werden», heißt es in der Erklärung.

Die Krankenversicherungen beziehen sich damit auf einen der bisher fünf geplanten Impfpflicht-Anträge im Bundestag, der eine Corona-Impfpflicht ab Oktober dieses Jahres für alle Erwachsenen ab 18 Jahren vorsieht. Er stammt von sieben Abgeordneten von der SPD,
den Grünen und der FDP. Darin kommt den Krankenkassen eine zentrale Rolle zu. Sie sollen ab Oktober Nicht-Geimpfte den Behörden melden und vorher die Impfnachweise sammeln und außerdem Stichproben auf mögliche Fälschungen machen. Weiter ist in dem Entwurf vorgesehen, dass die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen die Daten zum Impfstatus ihrer Versicherten zu Forschungszwecken sammeln und anonymisiert weiterleiten. epd










16.02.2022 • 22:32 Uhr

Fachkräfteoffensive Kindertagesbetreuung - Landrätin legt Konzept zur Abstimmung im Kreistag vor

Mit der „Fachkräfteoffensive Kindertagesbetreuung“ soll im Landkreis Northeim die Kindertagesbetreuung umfassend gestärkt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Landrätin Astrid Klinkert-Kittel dem Kreistag am 11. März 2022 eine Drucksache mit einem entsprechenden Konzept zur Abstimmung vorlegen. Enthalten ist darin auch die Kostenübernahme durch den Landkreis für bestimmte Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen von Fachkräften. Den Jugendhilfeausschuss und den Kreisausschuss hat das Vorhaben bereits ohne Änderungen passiert.

Ausgangslage für den Vorstoß der Landrätin ist, dass sich auch im Landkreis Northeim die Kinderbetreuungssituation in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt hat. Aktuelle Herausforderungen sind insbesondere der bedarfsgerechte Ausbau von Betreuungsplätzen, die qualitätsbezogene Weiterentwicklung frühkindlicher Bildung, die Betreuung und Erziehung sowie die Gewinnung von in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehenden Fachpersonals.

„Wir wollen die Kinderbetreuung im Landkreis Northeim bedarfsgerecht und zukunftsfest aufstellen. Dazu ist die Mitarbeit von allen beteiligten Stellen erforderlich. Mit der Fachkräfteoffensive Kindertagesbetreuung liegt eine Beschlussvorlage vor, die bei Zustimmung durch den Kreistag die aktuellen Herausforderungen in der Kindertagesbetreuung entschlossen angeht“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Die „Fachkräfteoffensive Kinderbetreuung“ umfasst dabei ein Konzept mit sieben zentralen Bausteinen. Zu den entsprechenden Themen ist eine enge Zusammenarbeit, unter anderem mit den beauftragten Kommunen, den Trägern der Kindertagesstätten, den Berufsbildenden Schulen Einbeck, der Agentur für Arbeit Göttingen sowie dem Jobcenter Northeim geplant. Die sieben Bausteine des Konzeptes sind:
Bildung einer Arbeitsgruppe zum Thema Fachkräftemangel
Bestandserhebung und Bedarfsermittlung
Austausch und Zusammenarbeit mit der BBS Einbeck
Austausch mit der Agentur für Arbeit Göttingen und dem Jobcenter Northeim
Quantitativer und qualitativer Ausbau der Kindertagespflege
Öffentlichkeitsarbeit
Schaffung von kommunalen finanziellen Anreizen

In Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Northeim, welche entsprechende Kurse anbietet, ist vorgesehen, die Kosten für einen zweiten Qualifizierungskurs für Kindertagespflegepersonen (z.B. Tageseltern) unter bestimmten Voraussetzungen zu erstatten. Außerdem ist geplant, im Rahmen der erarbeitete „Richtlinie zur Förderung der berufsbegleitenden Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte zur Erlangung einer heilpädagogischen Qualifikation“ die entstehenden Kurskosten für teilnehmende Personen vollständig zu übernehmen. Beide Kurse sollen im Herbst 2022 starten.











16.02.2022 • 22:25 Uhr

Antrittsbesuch der neuen Polizei-Chefs im Rathaus der Gemeinde Sibbesse

Der Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim, Leitender Polizeidirektor Michael Weiner, und der Leiter des Polizeikommissariats Alfeld, Erster Polizeihauptkommissar Thomas Brandes, statteten dem Bürgermeister der Gemeinde Sibbesse, Herrn Hans-Jürgen Köhler, heute Vormittag einen Antrittsbesuch ab.

Im Rahmen eines Gespräches erörterten der Verwaltungschef und die beiden Führungskräfte der Polizei die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit in Punkto Sicherheit. Eine enge Verbindung besteht ohnehin schon, da sich das Büro des zuständigen Kontaktbeamten, POK Stefan Verwold, im Rathaus befindet.

Inspektionsleiter Michael Weiner resümiert: "Die polizeiliche Präsenz in den Gemeinden und Kommunen im Landkreis Hildesheim hat für uns eine hohe Priorität. Die enge Anbindung der Polizeistation Sibbesse an die Verwaltung ist in diesem Zusammenhang beispielgebend. Wir freuen uns auf die weitere, vertrauensvolle Zusammenarbeit."

Auch Bürgermeister Hans-Jürgen Köhler zog ein positives Fazit des Treffens: "Ich bin großer Freund von schnellen, direkten und unkomplizierten Kommunikationswegen. In Bezug auf die Zusammenarbeit mit der Polizei wurde dies heute im konstruktiven Gespräch beidseitig bekräftigt. Darüber hinaus freue ich mich sehr, dass der Sibbesser Wunsch nach dauerhafter Präsenz des polizeilichen Kontaktbeamten vor Ort offenbar erfüllt bleibt." jpm










16.02.2022 • 22:23 Uhr

Zeitweise Vollsperrung von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis Northeim Amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen

Die Wetterprognosen für die kommenden Tage machen eine zeitnahe und sich in den nächsten Tagen wiederholende zeitweise Sperrung verschiedener Straßen im Landkreis Northeim erforderlich. Der Fachbereich Straßenverkehr des Landkreis Northeim hat dazu in Absprache mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) , der Straßenmeisterei Uslar und den Forstämtern die notwendigen Sperrungen abgestimmt.

Aufgrund amtlicher Unwetterwarnungen vor orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h in exponierten Lagen des Landkreises werden kurzfristige Vollsperrungen einzelner Bundes-, Landes- und Kreisstraßen ab dem frühen Abend des 16.02.2022 erforderlich. Insbesondere Straßen entlang stark bewaldeter Gebiete müssen zum Schutz der Verkehrsteilnehmer*innen vorübergehend gesperrt werden. Am Freitag nähert sich von Westen her ein weiteres Orkantief Deutschland, sodass die zeitweisen Sperrungen auch bis zum Wochenende erfolgen müssen.

Betroffen sind unter anderem die Streckenabschnitte:
- L 548 zw. Eschershausen und Relliehausen (am 16.02. ab 18 Uhr)
- K 431 zw. Delliehausen und der K 435 (am 16.02. ab 17 Uhr)
- K 449 zw. Uslar-Wiensen und Bodenfelde
- K 444 zw. Uslar und Schoningen

Je nach Entwicklung der Wetterlage können auch die
- Bundesstraße B 497 zw. Uslar Schönhagen und Neuhaus
- B 241 zwischen Uslar Schönhagen und Lauenförde
- L 549 zw. Silberborn und Dassel
betroffen sein.

Es wird dazu geraten, aufschiebbare Fahrten zu vermeiden und sich über die offiziellen Unwetterwarnungen zu informieren. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes auch für die Region sind hier zu finden: https://www.dwd.de

Aufgrund der Eilbedürftigkeit können keine Umleitungsstrecken ausgewiesen werden.











16.02.2022 • 22:19 Uhr

CDU Stadtverbandvorstand Dassel einstimmig für Joachim Stünkel als Landtagskandidat

Wichtiger Hinweis auf Nominierungstermin am 27. Februar mit Videokonferenz und Urnenwahl im Rheinischen Hof in Einbeck

Joachim Stünkel erhält die ungeteilte Unterstützung des CDU Stadtvorstandes Dassel als Landtagskandidat für die Kandidatennominierung zur Landtagswahl am 09.10.2022.

In der kürzlich abgehaltenen Sitzung des CDU Stadtverbandes Dassel sprachen sich die Mitglieder einstimmig für eine erneute Kandidatur Ihres Vorsitzenden als Landtagskandidat für den Wahlkreis 18 Einbeck aus.

Die stellvertretende Vorsitzende Petra Kersten „Joachim Stünkel ist nach wie vor gut vernetzt in Brüssel, Berlin und Hannover. Sein entscheidener Vorteil ist, dass er mit Erfahrung und Kompetenz sofort an seine Landtagstätigkeit anknüpfen kann“.

„Er hat sich schon in der Vergangengenheit wie kein anderer für diese Region erfolgreich und für die Menschen sich eingesetzt“,so Ludolf von Dassel und Hartmut Demann.
Am Sonntag, 27. Februar 2022 um 12.30 Uhr findet eine Videokonferenz zur Nominierung mit anschließender Urnenwahl von 14 Uhr bis 16 Uhr im Rheinischen Hof in Einbeck statt.
Der CDU Stadtvorstand Dassel bittet die Mitglieder unseren Kandidaten Joachim Stünkel durch ihre Stimmabgabe zu unterstützen.

Joachim Stünkel sieht die Chance, dass die CDU mit Bernd Althusmann und mit Friedrich Merz auch wieder Wahlen zu gewinnen sind.

„Ich werde engagiert, im Falle meiner Nominierung, mit ganzer Kraft für unseren Wahlkreis Einbeck, der jetzt von Seesen „dem Fenster zum Harz“ bis Bodenfelde an der Weser geht, vertreten“,so Joachim Stünkel. red











16.02.2022 • 20:49 Uhr

Hildesheim: 16-Jähriger nach Raubdelikt von der Polizei festgenommen

Nachdem es gestern Abend, 15. Februar 2022, auf dem Andreasplatz in Hildesheim zu einem Raubdelikt zum Nachteil eines Jugendlichen gekommen ist, gelang es der Polizei kurz darauf, einen 16-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge soll sich die Tat gegen 22:30 Uhr ereignet haben. Dabei sei der Tatverdächtige an das ebenfalls 16-jährige Opfer herangetreten und habe unter Vorhalt einer Schusswaffe einen mittleren zweistelligen Geldbetrag erpresst. Anschließend sei der Tatverdächtige in Richtung Schuhstraße geflohen.

Der geschädigte Jugendliche alarmierte die Polizei und gab dabei eine Personenbeschreibung ab. Mehrere Streifenwagen nahmen umgehend eine Fahndung auf, im Rahmen derer der Tatverdächtige nach kurzer Flucht in der Kreuzstraße gestellt und vorläufig festgenommen werden konnte. Ferner konnten die mutmaßliche Tatwaffe, eine Schreckschusspistole, und das Geld aufgefunden und sichergestellt werden.

Der 16-jährige wurde zur Dienststelle in die Schützenwiese verbracht. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wurde der junge Mann mangels Haftgründen aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen und in die Obhut eines Erziehungsberechtigen übergeben.
Die Ermittlungen wegen einer schweren räuberischen Erpressung dauern an.red










16.02.2022 • 20:33 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 151 Neuinfektionen, Inzidenz bei 939,5

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 9.918 (+151) Corona-Infektionen bekannt geworden.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 88 (0) Personen verstorben.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 939,5 (1.238 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 11,2, die Intensivbetten sind zu 5,5% belegt. lpd










16.02.2022 • 20:26 Uhr

Schwarzarbeitsbekämpfung beim Hauptzollamt Braunschweig im Jahr 2021: Kein Lockdown im Kampf gegen Kriminalität

Obwohl die Anzahl der Kontrollen im Jahr 2021 noch nicht wieder auf Vor-Corona-Niveau angekommen war, stieß das Hauptzollamt Braunschweig in seinem Bezirk zwischen Gifhorn und Göttingen, Hildesheim und Helmstedt, auf mehr Straftaten im Bereich der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung.

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit fast aller Menschen in der Bundesrepublik verändert - auch die des Zolls und seiner Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), allerdings blieb ihr Auftrag unverändert: Bürgerinnen und Bürger vor Ausbeutung zu bewahren, kriminelle Konkurrenz in der Wirtschaft unterbinden und die Allgemeinheit vor dem Missbrauch ihrer Sozialsysteme zu schützen. Denn obwohl weite Teile des öffentlichen Lebens heruntergefahren wurden, wurde auch während der Corona-Pandemie gearbeitet - auch schwarz: Insgesamt mussten im Jahr 2021 2.001 Strafverfahren (2019: 1.799) und 637 Bußgeldverfahren (2019: 644) eingeleitet werden.

Dem gingen die Prüfungen von 874 Arbeitgebern (2019: 1.164) voraus. Die Steigerung der Straf- und Bußgeldverfahren bei gleichzeitigem Rückgang der durchgeführten Prüfungen ist in der besonderen Situation von Corona ein Erfolg. Gleichzeitig war aber weniger präventive Arbeit durch die geringere Anzahl an Prüfungen möglich. Zu Gute kam der Arbeit der FKS der wellenförmige Verlauf der Pandemie: "Sobald die Infektionszahlen runtergingen, waren wir förmlich heiß darauf, wieder präsent auf die Straße und in die Betriebe zu kommen. Als die Zahlen dann wieder stiegen, hatten wir genug Hinweise für intensive Prüfungen im Innendienst gesammelt.", erklärt der Leiter der FKS beim Hauptzollamt Braunschweig, Regierungsrat Jens Bode. red/Foto: Zoll










16.02.2022 • 20:18 Uhr

Vogelparadies Hachenhausen: Sperber oder Habicht zu Besuch

Besonders im Winter sieht man diese Habichtsarten in Städten und Dörfern jagen.
Wenn es im Garten an den Futterstellen plötzlich ganz ruhig wird und keine Flugbewegungen mehr stattfinden, dann kann ein draufgängerischer und wendiger Kleinvogeljäger der Grund sein.
Bei der sonst üppig vorhandenen Vogelschar sitzt der Sperber gerne oberhalb der Fütterung und lässt den Blick kreisen. Ist er weg, sind die Kleinvögel wieder da und erfreuen den Bewohner in Hachenhausen, bei sonst stürmischen und trüben Wetteraussichten. red/ Foto: Wilhelm Kühne










16.02.2022 • 20:00 Uhr

Frauke Heiligenstadt freut sich über Förderung von Goslarer Musikfest 2022

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur stärkt die Musikkultur im gesamten Bundesland: 31 Musikprojekte und Festivals, drei Nachwuchschöre und sechs Ensembles der Neuen Musik werden mit insgesamt rund 600.000 Euro gefördert.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt freut sich, dass die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Internationalen Musikfestes Goslar-Harz e.V. für das Musikfest 2022 in Höhe von 15.000 Euro gefördert wird.

Musik trägt zum Zusammenführen von Menschen und Kulturen bei und ermöglicht hochwertigen Hörgenuss, betont Frauke Heiligenstadt.

Um die Vielfalt der niedersächsischen Musiklandschaft und qualitativ hochwertige Aktivitäten zu unterstützen, schreibt das Ministerium jährlich die Musikförderung aus. Mit insgesamt 464.500 Euro werden in diesem Jahr 31 Projekte, die fachlich und von ihrer Bedeutung für das Land Niedersachsen von hoher Relevanz sind, unterstützt. Gleichzeitig soll neuen Veranstaltungen mit hoher künstlerischer Qualität und Strahlkraft Raum gegeben werden. Die Förderungen fußen auf der Empfehlung der Niedersächsischen Musikkommission.

Hinzu kommen die seit 2020 etablierten Konzeptionsförderungen für Nachwuchschöre und die Neue Musik mit einem Volumen von insgesamt 135.000 Euro. Die Konzeptionsförderungen ermöglichen es den Chören und Ensembles, auch längerfristig angelegte Schritte in ihrer künstlerischen Entwicklung zugehen. Frauke Heiligenstadt ermuntert deshalb alle in diesem Bereich Tätigen, sich um eine Förderung ihrer Projekte zu bemühen.red










16.02.2022 • 19:58 Uhr

Ende der Winterruhe in Sicht - schrittweise Lockerungen auch in Niedersachsen

Die Entwicklung der Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und die Hospitalisierungswerte deuten stark darauf hin, dass in Niedersachsen der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten ist. Die hohen Infektionszahlen der letzten Wochen haben glücklicherweise nicht zu einer Überforderung des Gesundheitssystems geführt. Die mit Omikron einhergehenden Krankheitsverläufe waren und sind weitgehend moderat, die Zahl der infolge von Omikron-Infektionen notwendigen Klinikaufenthalte stieg zwar an, blieb jedoch in einem beherrschbaren Rahmen und der Anteil der von Corona-Patienten belegten Intensivbetten ging leicht zurück.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Niedersachsen hat die Omikron-Welle bislang vergleichsweise gut bewältigt, die Zeit für deutliche Lockerungsschritte ist gekommen. Die Menschen in Niedersachsen können sich auf eine schrittweise Lockerung der bisherigen Schutzmaßnahmen in den nächsten vier Wochen freuen. Die Winterruhe wird beendet, aber das Frühjahr ist noch nicht da. Wir müssen weiter vorsichtig bleiben, je mehr Beschränkungen fallen, desto größer wird die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen."

In der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz haben die Länderchefs und die Bundesregierung einen Dreischritt der Öffnungen in Bereichen überregionaler und grundsätzlicher Bedeutung vereinbart. An den in diesem Zusammenhang avisierten Zeitabständen (bis zum 4. März, bis zum 19. März, ab dem 20. März) wird Niedersachsen sich zukünftig orientieren. Das bisherige, streng an Schwellenwerten orientierte Stufenmodell wird aufgegeben.

In einem ersten Schritt werden ab Mitte nächster Woche auch in Niedersachsen private Zusammenkünfte für vollständig Geimpfte und Genesene wieder ohne eine Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich, die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte (eigener Haushalt plus zwei Personen) gelten weiterhin. Sport- und Kulturveranstaltungen werden bereits im ersten Schritt von einer deutlich größeren Zahl von Zuschauerinnen und Zuschauern besucht werden können als bislang, die 500er Grenze fällt. Im ÖPNV und im Einzelhandel bleibt es bei einer FFP2-Masken-Pflicht. Weitere Details der nächsten Corona-Verordnung sollen in der morgigen Pressekonferenz erläutert werden.epd










16.02.2022 • 12:26 Uhr

Northeim: 18-Jähriger unterschätzt Nässe auf Fahrbahn - Kollision nach Bremsung verursacht 15.000 Euro Schaden

ORTHEIM (Wol) - Aufgrund von Nässe von der Fahrbahn abgekommen.

Am Dienstagmittag befuhr ein 18-jähriger Northeimer mit einem Pkw VW die Langenholtenser Straße und wollte nach rechts in die Straße "Galgenbergsweg" in Northeim einbiegen. Aufgrund des einsetzenden Regen genügte der eingeleitete Bremsvorgang nicht aus um die Kurve ordnungsgemäß zu befahren. Als der Fahrzeugführer dies bemerkte verstärkte er die Bremsung, wodurch die Räder blockierten und er über die Fahrbahn rutschte.

Dabei stieß er mit einem vom Galgenbergswegs kommenden Pkw Daimler zusammen und prallte anschließend mit einem Verkehrsschild zusammen, wodurch er zum Stehen kam.

Weder der 18-Jährige noch der zweite Fahrzeugführer, ein 34-jähriger Northeimer, verletzten sich bei dem Unfall.

Der Pkw VW war nicht mehr fahrbereit. An den beiden Fahrzeugen und dem Verkehrsschild entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 Euro.Wol










16.02.2022 • 12:16 Uhr

Northeim: Pkw angefahren und abgehauen - 5.000 Euro Schaden - Zeugenaufruf der Polizei

Am Dienstag, 15. Februar 2022, gegen 05.45 Uhr stellte eine 29-jährige Northeimerin einen Pkw Mercedes auf dem Parkplatz im Albert-Schweitzer-Weg in Northeim ab. Gegen 12.30 Uhr bemerkte sie eine Beschädigung des Pkw im Frontbereich.

Offenbar touchierte ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken aus der Parklücke den ordnungsgemäß geparkten Pkw der Northeimerin und entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen.

Am Pkw Mercedes der 29-Jährigen entstand ein geschätzter Gesamtschaden von circa 5.000 Euro. Die Polizei Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeuginnen oder Zeugen, die mögliche Hinweise zu dem unfallverursachenden Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-70050 in Verbindung zu setzen.Koc










16.02.2022 • 12:09 Uhr

Vertrauen in Corona-Krisenmanagement deutlich gesunken

«Boostermüdigkeit» bei bereits Geimpften, gestresste Mütter, perspektivlose Niedriglöhner: Nach zwei Jahren Pandemie bröckelt das Vertrauen in das Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung, wie eine Befragung von Arbeitnehmern zeigt.

Zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie sehen die Bürger das deutsche Krisenmanagement so kritisch wie nie. Waren im April und Juni 2020 noch zwei Drittel der Arbeitnehmer und Selbstständigen mit der Politik zufrieden, sagten das im Januar 2022 nur 31 Prozent, wie aus einer repräsentativen Befragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. Zunächst hatte die «Süddeutsche Zeitung» über die am Mittwoch in Düsseldorf
veröffentlichte Studie berichtet.

Laut der WSI-Befragung, für die den Angaben nach von Anfang bis Mitte Januar dieselben 6.419 Menschen online befragt wurden wie in 2021 und 2020, gibt es mit Blick auf den Zusammenhang von Politikvertrauen und Impfverhalten eine gewisse Kontinuität:
Befragte, die bereits vor der Pandemie unzufrieden waren mit dem Management der Bundesregierung, seien auch besonders häufig weiterhin unter Ungeimpften zu finden oder unter denen, die sich gegen eine Auffrischungsimpfung aussprechen. Es scheine sich aber eine neue Gruppe herauszubilden, was die Forscher Andreas Hövermann und Bettina Kohlrausch als Grund zur Beunruhigung beschreiben: Befragte, die bis zu einem bestimmten Punkt der Pandemie noch zufrieden mit dem Krisenmanagement der Regierung waren, hätten im weiteren Verlauf das Vertrauen in die Politik verloren.

Unter den Befragten mit Vertrauensverlust im Verlauf der Pandemie seien überdurchschnittlich viele, die zwar geimpft, aber nicht «geboostert» seien und auch keine Absicht hätten, sich die dritte Impfung noch geben zu lassen, erklärten die WSI-Forscher. Lediglich vier Prozent in dieser Gruppe äußerte sich aktuell noch zufrieden mit dem Vorgehen der Bundesregierung. Im April 2020 waren es in dieser Gruppe noch 41 Prozent. Selbst bei vollständig Geimpften mit
Auffrischungsimpfung halbierte sich im Verlauf von zwei Jahren die Zustimmung zur Corona-Politik von einstmals 73 auf nunmehr noch 38 Prozent.epd










16.02.2022 • 12:04 Uhr

Northeim: Mercedes-Fahrerin missachtet Vorfahrt - E-Bike Fahrer (59) bei Unfall verletzt

Am Dienstagmorgen befuhr eine 59-jährige Northeimerin mit ihrem Pkw Mercedes die Straße "Am Mühlenanger" in Fahrtrichtung Rückingsallee in Northeim. Im Einmündungsbereich fuhr sie mit hoher Geschwindigkeit an den dortigen Fußgänger- und Radfahrüberweg heran. Hierbei bemerkte sie den vorfahrtberechtigten, auf der Rückingsalle in Fahrtrichtung Seesener Landtstraße fahrenden 41-jähriger Northeimer mit seinem E-Bike zu spät.

Um einen Zusammenstoß zu verhindern bremsten beide stark ab, hierbei stürzte der 41-Jährige mit seinem E-Bike auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Eine medizinische Versorgung der Verletzungen war nicht erforderlich.

Zu einer Kollision zwischen dem Pkw und dem E-Bike ist es nicht gekommen. Der Sachschaden am E-Bike wird auf circa 50 Euro geschätzt.koc










16.02.2022 • 11:04 Uhr

Audi SQ5- Autodieb flüchtet über die A2 und entkommt Polizeihunden und Hubschrauber, zu Fuß!

In der Nacht auf Mittwoch - es war 3.39 Uhr - wollte eine Streife der Autobahnpolizei Braunschweig einen Audi SQ5 auf der A2 kontrollieren. Im Bereich der Anschlussstelle Rennau beschleunigte der Fahrer das Fahrzeug auf über 220 km/h und fuhr in Richtung Magdeburg. Mehrere Funkstreifenwagen aus Braunschweig und Magdeburg folgten dem Audi.

Hinter Magdeburg verließ der Audi die A2 und fuhr in südlicher Richtung auf der B1 weiter. Auf einem Feldweg bei Gerwisch fuhr sich der Flüchtende fest und verließ das Fahrzeug.

Eine sofortige Nacheile sowie der Einsatz von Diensthunden und eines Polizeihubschraubers blieben ohne Erfolg.

Es stellte sich heraus, dass der Audi kurz zuvor im Landkreis Hildesheim entwendet wurde (wir berichteten). Die Ermittlungen dauern an.











16.02.2022 • 10:59 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele suchen für den Theater-Sommer 2022 befristet Bühnentechniker

Die Gandersheimer Domfestspiele suchen für die 63. Spielzeit in diesem Sommer noch Bühnentechniker/innen. "Handwerkliches Können, Erfahrung in den Bereichen Holz und/oder Metall sind wünschenswert, ebenso wären auch Erfahrungen im Veranstaltungssektor vorteilhaft", sagt der Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele, Thomas Groß. Zu den Aufgaben der Bühnentechniker gehören die Betreuung von Proben und Vorstellungen im Schichtdienst, der Auf- und Abbau von Bühnenbildern sowie Mitarbeit bei deren Herstellung und bedarfsweiser Reparatur. Die detaillierte Ausschreibung ist auf der Website zu finden: www.gandersheimer-domfestspiele.de/stellenausschreibungen.

Die Position ist vom 1. Mai bis zum 31. August 2022 befristet. Thomas Groß motiviert ausdrücklich Interessierte, sich trotzdem zu bewerben, auch wenn die Stellenausschreibung nicht ganz der eigenen Qualifikation entsprechen sollte.

Bewerbungen gehen an die Gandersheimer Domfestspiele gemeinnützige GmbH, Catrin Reich, Stiftsfreiheit 13, 37581 Bad Gandersheim, oder im PDF-Format per E-Mail an folgende Adresse: reich@gandersheimer-domfestspiele.de.











16.02.2022 • 10:54 Uhr

Vollsperrung und Vollbrand auf der A 38 nach Verkehrsunfall - 30.000 Euro Schaden

Am Dienstagabend kurz nach 22 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 38 zwischen den Anschlussstellen Heringen und Nordhausen ein schwerer Verkehrsunfall, der zu einer fast vierstündigen Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Göttingen führte. Ein 21-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Göttingen war mit einem Pkw Honda und einem mit drei Mopeds beladenen Anhänger in Fahrtrichtung Göttingen unterwegs. Aus Unachtsamkeit kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit der Leitplanke. In der Folge löste sich der Anhänger vom Honda und beide schleuderten auf die Fahrbahn zurück. Ein nachfolgender 42jähriger Fahrer aus dem Kyffhäuserkreis mit einem Pkw Opel und der Fahrer eines Lkw Mercedes Sprinters konnten dem Gespann nicht mehr ausweichen, so dass es zu heftigen Kollisionen kam.

Nach den Zusammenstößen geriet der Honda, dessen Fahrer das Fahrzeug noch rechtzeitig unverletzt verlassen konnte, in Vollbrand. Die Ladung des Anhängers und Trümmerteile verteilten sich über alle Fahrstreifen. Der wurde Opel- Fahrer verletzt und in das Klinikum Nordhausen verbracht. Der Fahrer des Mercedes blieb unverletzt. Die Richtungsfahrbahn war bis kurz nach 02:00 Uhr gesperrt. Es wurde eine Umleitung eingerichtet. Die im Stau stehenden Fahrzeuge wurden zwischenzeitlich an der Unfallstelle vorbeigeleitet, so dass die Beeinträchtigung minimiert werden konnte. Die Gesamtschadenshöhe wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. An allen Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Weiterhin wurde die Fahrbahndecke der BAB wurde in Mitleidenschaft gezogen. Mehrere Feuerwehren kamen zum Einsatz.red










16.02.2022 • 10:48 Uhr

Kiaras Mutter erleichert: "Sie ist wieder da!" - Glückliches Ende nach Aufruf bei Facebook

Riesenerleichterung bei Sadya Ahmad aus Kreiensen: "Sie ist wieder da!", teilte die Mutter soeben auf Nachfrage mit. Gestern hatte sie sich hilfesuchend in einem Aufruf an die Öffentlichkeit gewandt, weil sie ihre 14-jährige Tochter Kiara vermisste und sich Riesensorgen machte. Die Mutter berichtet nun, dass sich nach ihrem Aufruf in den Sozialen Netzwerken (u.a. Facebook) eine Frau in Hildesheim bei der Polizei gemeldet habe, weil sie Kiara erkannte hatte. Alles weitere leitete dann die Polizei in die Wege.










16.02.2022 • 10:09 Uhr

Bad Gandersheim Kurpark: Da wo die Straßenleuchten in die Bäume wachsen...

Die beiden neuen Bad Gandersheimer Busbuchten mit höherem, barrierefreiem Einstieg in der Hildesheimer Straße, der Haltestelle Kurpark, sind baulich fertig ( wir berichteten). Die Ausstattung mit beleuchtetem, transparentem Wartehaus etc. fehlt noch. Diese Möblierung folgt nach dem Neubau.

Bushaltestellen sind gerade in dunkler Jahreszeit für einzelne Busfahrerinnen und Busfahrer ein Ort mit besonderem Sicherheitsbedürfnis. Wenn der Wartebereich gut einsehbar ist und sich hell präsentiert, fühlen sich Frau und Mann hier sicherer als im diffusem Licht. Merke: Düsternis macht Angst.

Der Bushaltestelle Kurpark, stadteinwärts gegenüber gelegen, befindet sich eine beachtenswerte Straßenbeleuchtung. Deswegen, weil sie seit längerer Zeit schon umwachsen wird von einem Baum. Jetzt, ohne Laub fällt das nicht so sehr auf. Aber mit dem bald sprießendem grünen Blätterwerk erfüllt die Beleuchtung so nicht ihren Zweck. Hier muss entweder freigeschnitten werden, oder besser eine deutlich niedrigere moderne (klimafreundlichere) Straßenleuchte aufgestellt werden, wie sonst im Stadtgebiet auch.

Der Experte meint: Solche sehr hohen Beleuchtungsmasten gehören nicht in einen Park mit großkronigen Bäumen!
red












16.02.2022 • 09:41 Uhr

Göttinger Menschenrechtler warnen vor Versuchen Erdogans, die türkische Gesellschaft zu spalten

Gesellschaft für bedrohter Völker: Wenn der geschwächte Präsident den sunnitischen Islam zur Staatsreligion macht, leiden religiöse Minderheiten

Große alevitische Bevölkerung sowie christliche, yezidische und jüdische Gläubige bedroht
Während die Nato mit den Gefahren eines russischen Einmarsches in die Ukraine beschäftigt sind, setzt das Nato-Mitglied Türkei seine aggressive Islamisierungspolitik unvermindert fort und schafft Tatsachen. „Vor dem Hintergrund seiner sinkenden Popularität könnte Präsident Erdogan zu noch härteren Mitteln greifen, um die nächsten Wahlen zu gewinnen. Neue Angriffskriege gegen die kurdische Bevölkerung in Syrien oder im Irak sind nicht auszuschließen. Innenpolitisch ist es in seinem Sinne, die Bevölkerung der Türkei noch mehr zu spalten, konservative und säkulare Kräfte gegeneinander aufzubringen und so die Konservativen auf seiner Seite zu halten“, warnt Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)mit Hauptsitz in Göttingen. Aus Erdogans Umfeld gebe es gar Bestrebungen, ihn zum Kalifen aller Muslime weltweit zu ernennen.

Um die politische Opposition zu spalten und das wachsende Vertrauen der Bevölkerung in sie zu brechen, könnte Erdogan mittels einer Provokation einen Ausnahmezustand herbeiführen. „Eine mögliche Provokation wäre, den Islam offiziell zur Staatsreligion zu erklären. Schon jetzt erlaubt der türkische Nationalismus kaum Freiräume für die 20 Millionen Menschen starke kurdische Bevölkerung im Land. Wird der sunnitische Islam zur Staatsreligion, schwindet aber auch für die alevitische Bevölkerung, mehr als 15 Millionen Menschen, jede Hoffnung auf Verbesserung ihrer Lage“, befürchtet Sido.

Auch wenn Erdogan das Land schon jetzt weitgehend islamisiert habe, sei das Alevitentum weit verbreitet. Der nicht offiziell anerkannten Religion folgten türkische, kurdische und arabische Gläubige. In den vergangenen Jahrzehnten hätten viele von ihnen die traditionellen alevitischen Siedlungsgebiete im ländlichen Zentralanatolien verlassen und seien in die großen Städte gezogen oder ausgewandert. epd










16.02.2022 • 09:24 Uhr

Neues über die Landtagskandidaten der Grünen im Kreis Northeim: 28 Mitglieder nominieren Joel Birmann (23) und Urs Liebau (27)

Die Grünen im Landkreis Northeim haben auf einer Nominierungsversammlung als Präsenztreffen im Rheinischen Hof in Einbeck mit 28 Mitgliedern ihre Kandidaten für die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 gewählt (wir berichteten).

Für den Wahlkreis 17 (Northeim-Gemeinde Kalefeld) stellten sich die Kandidaten Prof. Volker Ruwisch und Joel Birmann zur Wahl. Ein Mehrheit entschied sich für den 23-jährigen Joel Biermann aus Moringen. Er ist von Beruf angestellter Zimmermann und hat eigenen Angaben zufolge ein Fernstudium in Psychologie absolviert.

Für die Kandidatur im Wahlkreis 18 (Einbeck-Bad Gandersheim-Dassel-Seesen-Bodenfelde) bewarb sich als einiger Urs Liebau, 27 Jahre, aus Goslar. Er hat beruflich seinen Master als Wirtschaftsingenieur absolviert und war eigenen Angaben zufolge bis zum 31.Dezember 2021 als Angestellter tätig. Voraussichtlich übernimmt Liebau zum 15. März 2022 Verantwortung in einem neuenJob. Mehr über ihn auf www.ursliebau.de

red












16.02.2022 • 08:59 Uhr

Alle Reha-Kliniken von Paracelsus mit Premiumsiegel ausgezeichnet

Bundesweites Portal Qualitätskliniken.de vergibt Auszeichnung für Qualitätstransparenz an neun Häuser

Offenheit, Qualität, Transparenz: Das Portal Qualitätskliniken.de hat alle Reha-Kliniken von Paracelsus mit dem Gütesiegel „Premium Rehaklinik 2022“ ausgezeichnet. Das Siegel, das die unabhängige Institution jährlich aktualisiert, wird nur an Häuser vergeben, die sich am strengen Qualitätsbewertungsverfahren des Portals beteiligen und sich so in besonderem Maß für die Qualitätstransparenz einsetzen. Dazu werden für die einzelnen Rehakliniken bis zu 100 Qualitätsindikatoren in den Kategorien Behandlungsqualität, Patientensicherheit, Patientenzufriedenheit und Organisationsqualität herangezogen. „Wir haben hohe Qualitätsansprüche an uns selbst und wollen unseren Patientinnen und Patienten gegenüber offen zeigen, wo wir stehen“, erläutert Tobias Brockmann, Geschäftsführer Rehabilitation der Paracelsus-Gruppe. „Qualitätskliniken.de unterstützt Patientinnen und Patienten bei der richtigen Wahl der Klinik und wir unterstützen wiederum das Portal, indem wir unsere Zahlen transparent darlegen. Wir freuen uns sehr, dass unsere Initiative jetzt mit dem Siegel ‚Premium Rehaklinik 2022’ belohnt wurde.”

Die Unternehmensgruppe betreibt in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim drei Kliniken. Auch sie gehören zu den ausgezeichneten Einrichtungen.

Viele Kriterien
berücksichtigt

Regelmäßig befragen die Paracelsus Kliniken ihre Reha-Patienten nach der Entlassung zur individuellen Bewertung ihres Behandlungserfolgs und unterstützen damit auch die Qualitätssicherungsverfahren der Kranken- und Rentenversicherung. Mit der Befragung wird auch die Betreuung durch Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal von der Aufnahme bis zur Entlassung unter die Lupe genommen. Zusätzlich werden von Qualitätskliniken.de Aspekte wie Hygiene, Patientensicherheit und der Umgang mit Arzneimitteln erfasst. In Sachen „Organisationsqualität“ geht es darum, wie gut die Abläufe in der Klinik von der Aufnahme bis zur Entlassung organisiert und strukturiert sind.


Hintergrund: Über Qualitätskliniken.de

Das unabhängige Internetportal www.Qualitaetskliniken.de macht die Qualität von Rehakliniken öffentlich und unterstützt so Patienten und Angehörige bei der Wahl der passenden Einrichtung. Anhand anschaulicher Informationen zur Qualität, zur Ausstattung und zum Leistungsangebot können die Nutzer die teilnehmenden Kliniken miteinander vergleichen. Das Besondere an dem Verfahren ist, dass sich die teilnehmenden Einrichtungen der externen Überprüfung öffnen. Die Daten sind nach wissenschaftlichen Kriterien erhoben und untereinander vergleichbar. Am Portal der trägerübergreifenden Initiative nehmen 150 Rehabilitationseinrichtungen aus ganz Deutschland teil. Sitz der „4QD – Qualitätskliniken.de GmbH“ ist Berlin. red/ Fotos: Paracelsus















16.02.2022 • 08:48 Uhr

Weniger als die Hälfte hält Deutschland für kinderfreundlich - Kinderarmut erschreckend

Immer weniger Menschen halten Deutschland für ein kinderfreundliches Land. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes sind mit 48 Prozent weniger als die Hälfte der Befragten der Meinung, dass Deutschland ein kinderfreundliches Land ist. Das seien acht Prozentpunkte weniger als noch vor vier Jahren und zehn Prozentpunkte weniger als vor sieben Jahren.

Die Zweifel beruhten darauf, dass alle Bereiche, die für eine kinderfreundliche Gesellschaft als wichtig erachtet würden, als defizitär eingeschätzt würden, sagte der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger, in Berlin. Für eine kinderfreundlichere Gesellschaft werde vor allem mehr Aufmerksamkeit für die Interessen von Kindern auch in Krisenzeiten gefordert.

Nur 17 Prozent der Befragten sehen das allerdings in der aktuellen Corona-Krise erfüllt. 77 Prozent finden dagegen die Berücksichtigung der Kinderinteressen in Krisenzeiten wenig bis gar nicht gewährleistet. Ebenfalls je 77 Prozent finden zudem, dass Kinder keine ausreichenden Mitbestimmungsrechte hätten und sich die Politik zu wenig um die Bekämpfung von Kinderarmut kümmere. 66 Prozent halten den Schutz vor Gewalt für nicht ausreichend. Ein Drittel (34 Prozent) findet immerhin, dass sich Deutschland gut um Kinder aus Flüchtlingsfamilien kümmere.

Für die Umfrage wurden laut Kinderhilfswerk im Januar bundesweit 1.004 wahlberechtigte Personen ab 18 Jahren befragt. Das 1972 gegründete Deutsche Kinderhilfswerk versteht sich als
Kinderrechtsorganisation und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. epd











16.02.2022 • 08:42 Uhr

Diebstahl eines Pkw Audi SQ5 in Rheden - Zeugenaufruf der Polizei

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15.02. bis 16.02.2022) entwendeten bislang unbekannte Täter in dem Tatzeitraum 22 bis 3:45 Uhr einen schwarzen Pkw Audi SQ5. Der Pkw wurde von dem Geschädigten am Dienstagabend am Fahrbahnrand in der Paulischstraße in Rheden (Landkreis Hildesheim) abgestellt. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05068-93030 bei der Polizei in Elze zu melden.koe










16.02.2022 • 08:34 Uhr

Webtalk von Christian Grascha (MdL): Digitales Lernen als Chance betrachten

Großes Interesse am Webtalk mit dem Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule

„Beste Bildung zwischen Digitalisierung und Corona -Herausforderungen für die Schulen“ war das Thema im ersten Webtalk des Jahres 2022. Virtuell zu Gast war der Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel, Matthias Kleiner. Herr Kleiner stellte die Paul-Gerhardt-Schule in einem Vortrag kurz vor und ging dabei auch auf die Besonderheiten ein, die die Corona Pandemie in den letzten zwei Jahren für die Schule, Schüler, Lehrkräfte und das Schulpersonal mit sich brachte. Die Paul-Gerhardt-Schule ist ein Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft am Rande des Landkreises Northeim. Zurzeit werden dort um die 800 Schüler- und Schülerinnen unterrichtet.

Die Profilbildung der Paul-Gerhardt-Schule war stets ihr Markenzeichen in der Region. Förder- und Forderkonzepte und Projektorientiertes Lernen wurden durch vielfältige Aspekte der Persönlichkeitsbildung ergänzt. Medienerziehung war schon immer ein Thema des Gymnasiums in Dassel. Dies kam allen in der Corona-Pandemie zugute. Laptop Klassen und später IPad-Klassen machten es den Schülern leichter das Homeschooling umzusetzen. Dies veranlasste die Gremien der Schule dazu, nun ab Klasse 8 das digitale Lernen mit dem IPad konsequent für alle umzusetzen. Auch die stetig steigende Nachfrage nach IPad-Klassen verdeutlichte dem Kollegium die Notwendigkeit. Die technische Umsetzung ist fortlaufend. So gibt es seit 2014 WLan in allen Klassenräumen. Der Digitalpakt konnte verwendet werden, um letzte vorläufige Lücken zu schließen. Sozial benachteiligte Familien werden durch den Lernfond der Schule unterstützt. Hier ist der Bedarf deutlich gestiegen.

Corona ist und war eine ständige Herausforderung. Die fortlaufende Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen, vorgegeben durch die Politik, sind eine Herausforderung für alle Beteiligten. Didaktik und Methoden haben sich verändert. Die Kommunikation zwischen den Lehrkräften und den Schülern hat sich geändert. Aber auch hier gibt es Gewinner und Verlierer. Die Schüler- und Schülerinnen, die schon ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit haben, lernen mehr und schneller. Diejenigen die eine Tendenz zur „Anstrengungsvermeidung“ haben oder viel Unterstützung benötigen werden abgehängt. Auch der sozial-emotionale Bereich sei hier nicht zu unterschätzen. Folge ist die Heterogenität steigt. Auffällig waren vor allem die Lücken in den fünften Klassen. Hier wurde deutlich, dass die jüngsten unter den Einschränkungen in der Schule besondere Nachteile hatten.

Die Paul-Gerhardt -Schule als Schule in freier Trägerschaft habe zudem auch noch besondere Rahmenbedingungen. Die Unterfinanzierung sei ein Dauerthema. Fahrtkostenregelungen erschweren in der Regel den Zugang zu den freien Schulen. Dies ist ein Punkt an dem Herr Kleiner klar an die Politik vor Ort appelliert, hier gleiche Rahmenbedingungen für alle Schulen zu schaffen. Die Paul-Gerhardt-Schule mit einem Einzugsgebiet bis nach Northeim und Uslar sowie mit einem Großteil der Schüler- und Schülerinnen aus dem Landkreis Holzminden sei hier besonders betroffen. Positiv zu bewerten sei sicherlich, dass der Digitalpakt und die Startklar Mittel für alle Schulen gelten. Dennoch seien die freien Schulen strukturell unterfinanziert.

Die Zuhörer und Gäste im Webtalk des Landtagsabgeordneten stellten interessiert Fragen zur Ausstattung der Schule und der Schüler sowie zur Umsetzung des digitalen Unterrichtes. Aber auch die zunehmende Heterogenität, sprich die Bildungsunterschiede, wurden auch schon in anderen Bereichen mit Sorge beobachtet. Dies dürfe man nicht vergessen. Alle Fragen konnten sicherlich nicht beantwortet werden. Hier bot der Schulleiter an, auch im Nachgang zur digitalen Veranstaltung noch für Fragen zur Verfügung zu stehen.
Christian Grascha bedankte sich für die vielfältigen Informationen und stellte fest, dass Schule ein Dauerthema sei und die Pandemie aufgezeigt habe wo anzusetzen ist und wo auch die Chancen liegen.

Wichtig sei es, dass die Beschränkungen für Schulen und Schüler pandemiegerecht reduziert bzw. fallen müssten, damit sich alle Beteiligten auf ihre Kernaufgaben konzentrieren könnten und Schule somit auch wieder ein Erlebnis werden kann. Grascha sagte auch zu, sich auf Landesebene weiterhin für eine faire finanzielle Ausstattung für Schulen in freier Trägerschaft einzusetzen. „Die Benachteiligung der Schulen in freier Trägerschaft muss endlich enden. Alle Schülerinnen und Schüler sind uns gleich viel wert und dies sollte bei den staatlichen Unterstützungsleistungen auch berücksichtigt werden“, so Grascha.










16.02.2022 • 08:23 Uhr

Umfrage: Urlaub am liebsten in Deutschland - Nordsee und Harz in der Spitzengruppe

Deutschland bleibt für die Bundesbürger Reiseland Nummer Eins, und Niedersachsen ist dabei weiter mit ganz vorn. Jeder zweite Deutsche verbrachte 2021 seinen Haupturlaub im Inland, heißt es in einer am Dienstag in Hamburg veröffentlichten Umfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. Bayern verdrängte dabei mit einem Anteil von 9,2 Prozent Mecklenburg-Vorpommern mit seiner Ostseeküste (7,8 Prozent) von Rang Eins. Es folgen Niedersachsen mit
der Nordsee sowie Harz und Heide (6,7) sowie Baden-Württemberg (5,3) und Schleswig-Holstein (4,7).

Corona habe die Urlaubsplanung fast aller Befragten beeinflusst, sagte Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung. Aber nur 41 Prozent seien in Sorge vor zu laschen Auflagen. 59 Prozent dagegen befürchteten zu starke Einschränkungen.

Die Reiselust hat 2021 wieder deutlich zugenommen. Hatten 2020 noch 37 Prozent eine Reise von mindestens fünf Tagen unternommen, so waren es im vorigen Jahr 49 Prozent, so Reinhardt. «Der Reiseweltmeister hat sich zurückgemeldet.» In den Vorjahren lag der Wert immer zwischen 51 und 65 Prozent. In diesem Jahr planen laut Umfrage 57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger eine Urlaubsreise. Etwa jeder Fünfte (22 Prozent) ist noch unentschlossen.

Neben den traditionellen Feriengebieten an der See und in den Bergen haben vor allem andere Bundesländer wie Berlin oder Rheinland-Pfalz profitiert. Ihr Anteil stieg 2021 gegenüber dem
Vorjahr um knapp die Hälfte auf 15,9 Prozent. So haben in Sachsen mehr Menschen Urlaub gemacht als in Frankreich und mehr in Nordrhein-Westfalen als in Kroatien.

Der Anteil der Urlaubsziele im europäischen Ausland sank um sechs Prozentpunkte auf 42 Prozent. Spitzenreiter ist wieder Spanien, gefolgt von Italien und Griechenland. Stark eingebrochen ist der Markt für Fernreisen. Ihr Anteil sank von 17,2 Prozent in 2019 auf
7,4 Prozent im vorigen Jahr. epd/

Das Bild vom gestrigen Dienstag dokumentiert Urlauber am Nordseestrand bei Westerland auf Sylt. Foto: Fis WMG










15.02.2022 • 22:26 Uhr

Kreiensen/Seesen: Wer hat meine Tochter Kiara Joana Ahmad gesehen?

Eine Mutter aus Kreiensen (gehört zu Einbeck) ist in großer Sorge um ihre Tochter. Sadya Ahmad hat einen öffentlichen Aufruf im Internet gestartet. Sie vermisst ihre 14-jährige Tochter. In einem Appell bittet sie um Mithilfe bei der Suche nach Kiara. Zuletzt soll sie in Seesen gewesen sein. Vermutlich ist sie weiter gefahren Richtung Hildesheim.

Wer sie gesehen hat, Auskünfte über den Verbleib von Kiara geben kann, wendet sich bitte an die Polizei oder an Sadya Ahmad :

red/Bilder/Screens Vermissen-Aufruf Sadya Ahmad














15.02.2022 • 21:00 Uhr

Auto überschlägt sich, drei Personen (16 bis 18 Jahre) verletzt

Auf der B 64 ist am Sonntag, 13. Februar, bei Höxter ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen. Drei Insassen im Alter von 16 bis 18 Jahren haben sich verletzt.

Der 18-jährige Fahrer aus Lügde war gegen 20.15 Uhr mit seinem Skoda auf der B 64 von Höxter-Godelheim (Landkreis Höxter) aus Richtung Höxter unterwegs. Nach dem Bahnübergang "Taubenborn" verlor der junge Fahrer ausgangs einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen Skoda und kam nach links von der Fahrbahn ab. Auf dem Grünstreifen überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Der Fahrer und weitere drei Insassen konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen. Die drei Beifahrer, die aus Höxter stammen, wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, dass sie nach ambulanter Behandlung verlassen konnten.

Der Unfallwagen wurde abgeschleppt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 3.500 Euro. Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs wurde der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. /ell/Foto: Polizei










15.02.2022 • 20:48 Uhr

3,5 Prozent mehr Gehalt und 500-Euro-Corona-Bonus für Zeitungredakteure

Während Zeitungsumfänge und Auflagen sich verringern, Personal in den Verlagen eingespart wird, Werbeerlöse einbrechen und Abo-Gebühren sich eher verteuern als verringern gibt es heute eine gute Nachricht für Redakteure an den Tageszeitungen / Lokalzeitungen. Sie bekommen 3,5 Prozent mehr Gehalt und einen 500-Euro-Corona-Bonus. Im Schnitt verdienen Redakteure an Tageszeitungen/Lokalzeitungen dem Vernehmen nach zwischen 40.000 und 50.000 Euro im Jahr (u.a.abhängig von Berufsjahren und ob in Leitungsfunktion oder nicht).

Zur aktuellen Tarifeinigung heißt es in einem offiziellen Statement:
Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) hat sich heute mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der dju in ver.di auf einen neuen Gehaltstarifvertrag (GTV) für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen geeinigt. „In fünfter Runde haben wir den Knoten endlich lösen können“, erklärte der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite und Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses, Georg Wallraf. Die linearen Gehaltserhöhungen und die längere Laufzeit dienten der Planungssicherheit, betonte der BDZV-Verhandlungsführer. Dies gelte für die Unternehmen ebenso wie für die Redakteurinnen und Redakteure. „Darüber hinaus wollen wir den Berufseinsteigern besonders entgegenkommen; Volontäre erhalten neben der Prämie eine überdurchschnittliche Gehaltssteigerung.“

Der Tarifabschluss besteht u.a. aus mehreren Komponenten:

- eine steuer- und sozialabgabenfreie „Corona-Sonderzahlung“ in Höhe von 500 Euro (Redakteure und Volontäre) mit dem Märzgehalt als Anerkennungsleistung in der anhaltend schwierigen pandemischen Situation,
- zwei linearen Gehaltserhöhungen um 1,5 Prozent ab dem 1.9.2022 und weitere 2,0 Prozent ab dem 1.6.2023 bei einer Laufzeit von 28 Monaten.
red/ Quelle: BDZV











15.02.2022 • 20:32 Uhr

Illegale Entsorgung von gefüllten Müllsäcken und Styroporplatten in der Natur

Unbekannte entsorgten an einem der zurückliegenden Tage im Uferbereich des Okerstausees bei Altenau (Landkreis Goslar), unweit der Vorsperre, zahlreiche Abfallsäcke und Spanplattenreste. In den grauen Kunststoffsäcken (120 Liter) befanden sich fast ausnahmslos Styroporplatten. Einige der mind. 12 Abfallsäcke waren beschädigt und die zuvor darin befindlichen Styroporplatten schwammen auf der Wasseroberfläche im Kellwassertal. Die Bergung und Entsorgung der Hinterlassenschaften erfolgte durch zwei Mitarbeiter der Harzwasserwerke.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizeistation Altenau (Telefon: 05328/981920) oder das Polizeikommissariat Oberharz (Telefon: 05323/941100). red/ Foto: Polizei










15.02.2022 • 20:26 Uhr

In Sorge um Regina K. - 74-Jährige wird vermisst

Die Polizei Celle fahndet seit 16:30 Uhr nach der 74-jährigen Johanna Regina K. Frau K. ist nach einem medizinischen Notfall aus der Notaufnahme des AKH Celle abgängig. Sie ist stark dement und orientierungslos. Sie wird wie folgt beschrieben: - 165 Zentimeter groß - normale Statur - graue Haare - türkises Oberteil - dunkle Hose Es besteht die Möglichkeit, dass sie versuchen wird den Weg nach Winsen/Aller zu finden. Es wird um Mithilfe aus der Bevölkerung gebeten. Hinweise zum Aufenthaltsort bitte umgehend der Polizei Celle oder über Notruf melden! red/Foto: Polizei











15.02.2022 • 20:22 Uhr

Seesen: Jetzt wird die "charakterliche Geeignetheit" des 81-Jährigen überprüft

Er konnte und wollte es nicht lassen: mit seinem Mercedes zu fahren, obwohl er es nicht durfte. Nun hat das bittere Konsequenzen:

Am gestrigen Montag, 14. Februar 2022, 13 bis 15 Uhr, befuhr ein 81-jähriger Mann aus Seesen mit seinem Pkw Daimler A 160 trotz rechtswirksamen Fahrverbotes, der Beschlagnahme seines Führerscheins und entgegen eindringlicher Belehrung bezüglich des Fahrverbotes öffentliche Straßen (Frankfurter Straße) in Seesen. Die Polizei bekam das mit. Ein Ermittlungsverfahren wurde von der Polizei eingeleitet. Und weiter heißt es: Eine Überprüfung der charakterlichen Geeignetheit wurde von der Polizei angeregt.red










15.02.2022 • 15:04 Uhr

Kundgebung im Göttingen für Deeskalation im Ost-West-Konflikt

Wegen der Eskalation in der Ukraine-Krise und aus Anlass der Münchner Sicherheitskonferenz an diesem Wochenende rufen Göttinger Initiativen für Sonnabend (19. Februar) zu einer Kundgebung auf. In Redebeiträgen werde über den sich zuspitzenden Ost-West-Konflikt informiert, sagte der Sprecher des Göttinger Friedensforums, Eckart Stedeler. Er forderte zugleich notwendige Schritte zur Deeskalation, Abrüstung und eine tragfähige europäische
Sicherheitsstruktur unter Beteiligung Russlands.

Der Konflikt um die Ukraine enthalte «ein gefährliches Eskalationspotential», betonte Stedeler: Die Konfrontation zwischen Russland und der Nato. Ausgelöst unter anderem durch den von den USA und der EU unterstützten Machtwechsel 2014 in Kiew und die Kämpfe zwischen dem ukrainischen Militär und den Separatisten im Osten der Ukraine, habe sich zunehmend Militär auf beiden Seiten der Grenze zwischen Ost (Russland, Belarus) und West (Baltische Staaten, Polen) in Stellung gebracht.

Inzwischen hat Russland angekündigt, Verbände aus ihrem Militärmanövermanöver abzuziehen. Jegliche Kriegsabsichten hat Russland scharf und wiederholt zurückgewiesen.
red










15.02.2022 • 14:59 Uhr

Tierköder mit todbringender Schraube ausgelegt - Polizei Seesen ermittelt

Am gestrigen Montag 14. Februar 2002, gegen 14 Uhr, entdeckte ein 54-jähriger Mann aus Seesen beim "Gassi-Gehen" mit seinem Hund in der Hochstraße in Seesen einen präparierten Tierköder, der in seiner Beschaffenheit dazu geeignet ist, Haustiere zu töten. Der Tierköder wurde sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Seesen (Telefon: 05381/9440). red










15.02.2022 • 14:55 Uhr

«Gefahr für Leib und Leben»: Nationalpark warnt vor Frühlingssturm im Harz

Die Verwaltung des Nationalparks Harz in St. Andreasberg warnt angesichts aufziehender Frühlingsstürme dringend vor dem Betreten der Wälder in dem Mittelgebirge. Insbesondere für die Hochlagen sei in den kommenden Wochen sehr stürmisches Wetter angesagt, erklärte Nationalparksprecher Martin Baumgartner am Dienstag. Auf dem Brocken könne es orkanartige Böen geben. Es bestehe durch abbrechende Äste und umstürzende Bäume eine «akute Gefahr für Leib und Leben».

In den Hochlagen mit Schnee sei zudem durch den angesagten Regen verstärkt mit vereisten Wegen zu rechnen, fügte Baumgartner hinzu: «Die Kombination von Sturm und Eis auf den Wegen ist besonders gefährlich.» red











15.02.2022 • 14:50 Uhr

Bad Gandersheim und seine neuen barrierefreien Bushaltestellen: Gelernt ist gelernt!

Gerade war Firma Koch aus Einbeck noch in der Hildesheimer Straße tätig, wir berichteten, so hat man danach am Flugplatzweg schon die nächste Haltestelle barrierefrei fertiggestellt. Seit kurzem ist die Baukolonne weitergezogen. Gegenüber vom Loro-Werk an der Bundesstraße 445 wird die Haltestelle Drei Linden ebenfalls barrierefrei ausgebaut. Baustelleneinrichtung und Baumaterialien sind Vorort. Es wird zügig gearbeitet auf Kochs Baustellen. Das Programm wird im Auftrag des Zweckverbandes Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) abgewickelt.

Ein sympathischer Straßenbauer freute sich über das Lob der sauberen handwerklichen Arbeit, denn in der Hildesheimer Straße hatte er den Fis WMG Fachreporter schon einmal gesehen. "Wir sind gelernte Straßenbauer und haben unter anderem Borde setzen und Pflastern gelernt." Der Mann schmunzelte selbstbewusst und bemerkte weiter, wenn man dann sieht, wie auf anderen Baustellen Borde gesetzt und gepflastert wird... unglaublich. Dann hätten die oft nur angelernte Kräfte Einsatz, die beim Frühstück mal neben einem gelernten Straßenbauer gesessen haben und meinten, das reicht nun als Pflasterer hier bei uns zu arbeiten. Wohl wahr, kommentierte der Fachreporter, der Jahrzehnte Prüfungen von Steinsetzern, Pflasterern als Straßenbauer professionell mit abgenommen hat. "Qualität ist durch nichts zu ersetzen, hat dann aber auch seinen Preis. Gelernt ist gelernt!"

"Als nächstes geht es weiter nach Altgandersheim, da sehen wir uns wieder!", verabschiedete man sich. Und nach dem Dialog wurde die Arbeit fortgesetzt. Für beide Männer!
red/Fotos: Fis WMG













15.02.2022 • 13:03 Uhr

Klosterhof Brunshausen: Konzert mit Keith Dunn, Jan Hirte, Chris Dannenberg "The Blues roll on!" - Vorher Axel Küstner mit "Schellack Disco"

Event am Freitag, 25. Februar 2022, ab 19 UHR, CAFÉ IM KLOSTERHOF BRUNSHAUSEN

“The Blues Roll On”! Nach zwei Jahren Pause wird die Konzertreihe “Red Beans & Jazz ‘n’ Blues” auf dem Klosterhof Brunshausen am Freitag, dem 25. Februar ab 19 Uhr endlich wieder fortgesetzt. Es spielt ein hochkarätiges Bluestrio mit Keith Dunn (Gesang/Mundharmonika) aus den USA und Christian Rannenberg (Gesang/Klavier) sowie Jan Hirte (Gesang/Gitarre).
Sänger und Mundharmonikaspieler Keith Dunn aus Boston, USA lebt seit 30 Jahren in Holland. Sein Stil ist geprägt durch berühmte Vorbilder wie Little Walter, Shakey Horton oder Sonny Boy Williamson. Am Klavier sitzt Christian Rannenberg aus Osnabrück, der schon oft im Klosterhof zu Gast war und einer der renommiertesten Bluespianisten Europas ist. Er lernte in den 1970er Jahren direkt von Bluesveteranen wie Blind John Davis, Sunnyland Slim und Willie Mabon. An der Gitarre rundet Jan Hirte aus Berlin dieses hochkarätige Bluestrio ab. Er ist seit über 30 Jahren aktiv & hat u. a. oft mit dem Bluesmusiker Guitar Crusher zusammengespielt. Alle drei Musiker spielen traditionellen Blues, der auch im Jahr 2022 nichts von seiner Authentizität und Gültigkeit eingebüßt hat.

Zum Auftakt um 19 Uhr wird Axel "Hot Wäx Äx" Küstner einige seltene Schellackplatten zur Einführung vorspielen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr und wie üblich wird ein typisches Gericht aus dem Süden der USA den Abend kulinarisch abrunden.

Empfohlener Eintritt: 9 Euro und der Hut geht um ...
Es gelten die 2G Regeln, das heißt Eintritt nach Vorlage des Impfausweises oder Genesenen-Nachweises und eine FFP2 Maske muss während des gesamten Konzertes am Tisch/im Sitzen getragen werden.
red











15.02.2022 • 12:55 Uhr

Bad Gandersheim: Schon wieder Briefkasten durch Böller zerstört - 500 Euro Schaden - Zeugen-Aufruf der Polizei

Bereits zum zweiten Mal beschädigten bislang unbekannte Täter den Briefkasten eines in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim gelegenen Mehrfamilienhauses. Bereits am 24. Januar 2022 wurde der, in einem Türelement der Hauseingangstür integrierte Briefkasten, vermutlich mittels eines Silvesterböllers beschädigt. Ermittlungen hierzu wurden seinerzeit aufgenommen. Nach dem nun neuerlichen Fall, der sich an derselben Örtlichkeit zugetragen hat, bittet die Polizei Bad Gandersheim um Zeugenhinweise.

In dem Zeitraum von Samstag, 12.02.22, 20.00 Uhr bis Sonntag, 13.02.22, 06. Uhr brachten bislang unbekannte Täter vermutlich wiederum einen Sprengköper in den Briefkastenschlitz des Wohnhauses ein und ließen diesen explodieren. Durch die Explosion wurde der Briefkasten erneut beschädigt, so dass ein Schaden in Höhe von ca. 500 Euro entstand. Eine Gefahr für Anwohner war zu keiner Zeit gegeben.

Zeugen, die zur oben genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur weiteren Eingrenzung des Tatzeitraumes geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw










15.02.2022 • 12:52 Uhr

Northeim: Unbekannter attackiert Mercedes in der Parkstraße

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der Pkw Mercedes des 40-jährigen Geschädigten auf unbekannte Weise beschädigt.

Der Pkw wurde am Sonntag gegen 21.15 Uhr in der Parkstraße in Northeim ordnungsgemäß abgestellt. Als der Geschädigte am Montag gegen 07.45 Uhr zurückkam, bemerkte er die Beschädigung.

Zeuginnen oder Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 7005 0. Wol










15.02.2022 • 12:52 Uhr

Northeim: Unbekannter attackiert Mercedes in der Parkstraße

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der Pkw Mercedes des 40-jährigen Geschädigten auf unbekannte Weise beschädigt.

Der Pkw wurde am Sonntag gegen 21.15 Uhr in der Parkstraße in Northeim ordnungsgemäß abgestellt. Als der Geschädigte am Montag gegen 07.45 Uhr zurückkam, bemerkte er die Beschädigung.

Zeuginnen oder Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 7005 0. Wol










15.02.2022 • 12:48 Uhr

Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz Bleichewiese

Tatort: Bad Gandersheim, Bleichewiese, dortiger Parkplatz, Tatzeitraum: 14.02.2022, 11:25 Uhr bis 11:35 Uhr:

Im dokumentierten Zeitraum touchierte vermutlich eine bislang unbekannte Fahrzeugführerin beim Ein- oder Ausparken auf dem Parkplatz Bleichewiese den ordnungsgemäß geparkten Pkw des Geschädigten. Anschließend entfernte sich die Unfallverursacherin vom Unfallort, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen. An dem grauen VW Golf des Geschädigten entstand ein geschätzter Schaden von ca. 100 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim (05382-919200) zu wenden. (Ge)










15.02.2022 • 12:44 Uhr

Happy end für 79-Jährige!Polizei Einbeck kann Geldbörse aus einem Altkleidercontainer "retten"

Ereignisort: Salzderhelden, Einbecker Straße, ERreignistag: Heute, Dienstag, 15.02.2022, 10.30 Uhr
Am heutigen Vormittag meldete sich eine 79-jährige Dame bei der Polizei Einbeck und gab an, dass sie am gestrigen Tag Bettwäsche in einen Altkleidercontainer habe werfen lassen. Nun sei ihr aufgefallen, dass sich ihre Geldbörse wohl darin befunden hat.

Die Polizei Einbeck konnte den Sack mit der Bettwäsche aus dem Altkleidercontainer "fischen" und die Geldbörse der Dame überreichen. Wol











15.02.2022 • 10:50 Uhr

Corona-Schock! Kita in Sudheim und Kindergartengruppe in Bad Gandersheim wegen Corona Hotspot vorübergehend geschlossen!

Der Landkreis Northeim hat per Allgemeinverfügung vom 14. Februar 2022 die Schließung der Evangelisch-lutherischen Kindertagesstätte St. Nikolai in Sudheim sowie die Schließung einer Kindergartengruppe der DRK Kindertagesstätte in Bad Gandersheim ab heute, den 15. Februar 2022 bis einschließlich Freitag, den 18. Februar 2022, angeordnet.

Grund für die Schließungen sind Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Aufgrund der Ansteckungsgefahr und vor dem Hintergrund, dass Infektionsketten unterbrochen werden sollen, wurde die Maßnahme von Landkreis Northeim getroffen.

In der Ev.-luth. Kindertagesstätte St. Nikolai werden alle Gruppen bis einschließlich zum 18. Februar geschlossen bleiben. Konkret betroffen sind die Sonnengruppe, die Igelgruppe und die Marienkäfergruppe. Es werden für den Zeitraum der Schließung jedoch jeweils eine Notgruppe für den Krippenbereich und eine Notgruppe für den Kindergartenbereich angeboten.
In der DRK Kindertagesstätte in Bad Gandersheim wird nur die Pinguingruppe bis einschließlich zum 18. Februar geschlossen bleiben. Auch hier wird für die betroffene Kindergartengruppe und für den Zeitraum der Schließung eine Notbetreuung angeboten.lpd










15.02.2022 • 10:21 Uhr

Einbeck: Sachbeschädigung im Parkhaus Knochenhauerstraße

Im Zeitraum von Freitag, 11.Februrar 2022, 12 Uhr bis Montagmorgen, 6 Uhr, beschädigten bislang unbekannte Täter im Parkhaus der Sparkasse Einbeck in der Knochenhauerstraße mehrere Dachplatten und Fenster. Dabei entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 1500 Euro.

Wer Angaben zu dem Sachverhalt machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Einbeck unter 05561/949780 zu melden. rod











15.02.2022 • 10:15 Uhr

Corona lässt Gastwirte verzweifeln! DEHOGA stellt eine berechtigte Frage zu einem eklatanten Widerspruch

Die nun schon zwei Jahre lang andauernden Beschränkungen des Hotel- und Gaststättengewerbe durch umstrittene Corona-Verordnungen haben viele Betriebe in schwere wirtschaftliche Turbulenzen gebracht. Laut einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) sind inzwischen 57 Prozent der Unternehmen akut existenzbedroht. Auch im Landkreis Northeim haben dem Vernehmen nach Gastwirte bereits das Handtuch geworfen und ihre Betriebe geschlossen. Jetzt hat der DEHOGA Verband Niedersachsen mit einer weiteren Kampagne auf seine missliche Lage aufmerksam gemacht. Dabei wird die unterschiedliche Behandlungen von Zusammenkünften von Menschen in Fußballstadien und auf Trauerfeiern hinterfragt und die zweifelhafte Sinnhaftigkeit dieses Regelwerks angeprangert. Bad Gandersheimer Gastronomen haben sich dieser aktuellen DEHOGA-Kampagne angeschlossen. red/ Screen DEHOGA Niedersachsen










15.02.2022 • 09:56 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 107 Neuinfektionen, Inzidenz bei 940,3

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 9.767 (+107) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 88 (0) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 940,3 (1.239 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 11,1, die Intensivbetten sind zu 5,6% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

lpd /Grafik: RKI/ NDR












15.02.2022 • 09:33 Uhr

Northeimer Handball Club: Heimspiel in der Schuhwallhölle!


Nach einem Coronabedingten spielfreien Wochenende steigt unser 3. Liga Team wieder in das Ligageschehen ein. Als Gäste in der Schuhwallhalle begrüßen wir am Samstag den 19.02. um 19:30 Uhr den HC Burgenland e.V..Der HC weißt genau wie unser Team elf Pluspunkte auf und steht einen Platz vor dem NHC, da das Team ein Spiel weniger absolviert hat. Das Hinspiel gewannen die NHC-Männer mit 33:29 . Diesen Erfolg will das Team mit seinen treuen und lautstarken Fans im Rücken gern wiederholen.
Tickets im Onlineverkauf können hier erworben werden

https://www.northeimerhc.de/spielbetrieb/

Aufgrund der weiterhin begrenzten Platzkapazität empfehlen wir eine schnelle Kartenbestellung. Eine Tageskasse wird es sehr wahrscheinlich nicht geben. Der Einlass erfolgt unter 2G+ und dem durchgängigen tragen einer FFP2 Maske. Testungen sind vor Ort ab 18:00 Uhr möglich.

Spieltagssponsor ist der Treffpunkt Schnabel. Tobias Schnabel und sein Team stellen dem NHC neben drei großen Präsentkörben auch 12 Einkaufsgutscheine von 15€ bis 50€ für eine Verlosung zur Verfügung. Lose können vor Ort für 2€ erworben werden. Der Erlös geht in die Nachwuchsarbeit des NHC .

red/ok/Foto: Hubert Jelinek.













15.02.2022 • 09:06 Uhr

Gandeon-Kino Bad Gandersheim: "Wunderschön" - Das Programmm bis 23. Februar

Hier ist es: das neue Filmangebot im heimischen Gandeon-Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim. Kino-Chefin Dr. Trude Poser hat Details zu den Inhalten und Spielregeln eines Kinobesuchs unter Corona-Hygidenebedingungen soeben veröffentlicht. Die Details sind kompakt auf der Grafik dokumentiert. Lesenswert der Inhalt zu einem wunderschönen Film, der seinem Titel gerecht wird. Das Gandeon-Team freut sich stets auf bekannte und neue Freunde des kultigen Kinopalastes - natürlich in Bad Gandersheim!


Wunderschön
17. bis 23. Februar2022

Beschwingt erzählter und liebevoll beobachteter Episodenfilm in deutscher Starbesetzung und mit lebensbejahender Botschaft! Ein bisschen Sport, ein paar Gramm weniger essen und immer positiv denken: Glaubt man der Werbung, dann ist es ganz einfach, sich geliebt, erfolgreich und wunderschön zu fühlen. Einem Idealbild nachzueifern kennt fast jeder von uns. Mütter, Töchter, Männer, Alt und Jung stecken im permanenten Optimierungswahn. WUNDERSCHÖN erzählt ihre Geschichten: Da ist FRAUKE (Martina Gedeck), die sich „kurz vor der 60“ nicht mehr begehrenswert findet, während ihr pensionierter Mann WOL- FI (Joachim Król) ohne Arbeit nicht weiß, wohin mit sich. Ihre Tochter JULIE (Emilia Schüle) will als Model endlich den Durchbruch schaffen und versucht verbissen, ihren Körper in das Schönheitsideal der Branche zu pressen.

Das verfolgt wiederum Schülerin LEYLA (Dilara Aylin Ziem), die überzeugt ist, mit Julies Aussehen ein besseres Leben führen zu können, und selbst keinen Bezug zu sich findet. Auch Julies Schwägerin SONJA (Karoline Herfurth) hat mit ihrem Körper zu kämpfen, der nach zwei Schwangerschaften zum Ausdruck einer Lebenskrise wird. Ihr Mann MILAN (Friedrich Mücke) hat dabei nicht im Blick, welchen Druck sie sich als junge Mutter auferlegt. Das ist wieder- um für Sonjas beste Freundin VICKY (Nora Tschirner) keine große Überraschung, ist sie doch überzeugt davon, dass Frauen und Männer nicht und niemals gleichberechtigt auf Augenhöhe zusammenfinden werden, zumindest nicht in der Liebe. Ihr neuer Kollege FRANZ (Maxi- milian Brückner) würde sie allerdings gern vom Gegenteil überzeugen..

Die Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung findet in Karoline Herfurths WUNDERSCHÖN ein Füllhorn vieler guter Ideen, tolle Kinobilder und vor allem eine spielerische und inszenierte Leichtigkeit, die sie noch immer in vielen anderen deutschen Produktionen vermisst. Und so verleiht sie der romantischen Tragikomödie, in Abwägung aller Argumente, gerne das Prädikat "besonders wertvoll“. red /Foto: Fis WMG












15.02.2022 • 08:53 Uhr

Demonstration von Maßnahmengegnern und Gegenprotest in Göttingen, Herzberg, Han.Münden und Westerland - Erste vorläufige Bilanz der Einsatzleitung - Alles friedlich

Eine angezeigte Demonstration von Corona-Maßnahmengegnern sowie eine angezeigte Gegenkundgebung sind am Montagabend (14.02.22) in Göttingen nach einer ersten vorläufigen Bilanz der Einsatzleitung der Polizei ohne größere Zwischenfälle oder körperliche Auseinandersetzungen verlaufen.

An der Demonstration der Maßnahmengegner nahmen nach polizeilichen Schätzungen etwa 170 Personen teil. Die Gesamtzahl der Menschen, die sich vor dem Göttinger Jahnstation zu einer stationären Gegenkundgebung sowie im weiteren Verlauf an mehreren Stellen entlang der späteren Aufzugsroute einfanden, wird bei ca. 350 angenommen.

Bereits kurz nachdem der Demonstrationszug der Corona-Kritiker vom Parkplatz am Jahnstation gestartet war, wurde die Strecke im Sandweg erstmals von Gegendemonstrierenden blockiert. Die Polizei setzte Konfliktmanager ein, um die Situation zu beruhigen und die auf dem Boden sitzenden Menschen zur Freigabe der Straße zu bewegen. Auch auf der Fahrbahn der Reinhäuser Landstraße versammelten sich anschließend Gegendemonstrierende und machten ein Passieren unmöglich.

Der Aufzug der Maßnahmenkritiker, der sich zu diesem Zeitpunkt noch im Sandweg befand, wendete daraufhin und ging zurück zum Jahnstadion. Hier wurde die Versammlung vom Versammlungsleiter für beendet erklärt und die Teilnehmenden verließen den Ort.

Im Zusammenhang mit den Blockadeaktionen mussten die Einsatzkräfte unmittelbaren Zwang in Form von Abdrängen und Wegschieben einsetzen, um dem Aufzug die Fortsetzung zu ermöglichen.

Die komplette Auswertung des Einsatzverlaufes ist noch nicht abgeschlossen. Hierzu wird nachberichtet.

Aufzüge von Maßnahmenkritikern
auch in Herzberg und Hann. Münden

In Herzberg (Landkreis Göttingen) versammelten sich am Abend etwa 85 Maßnahmengegner zu einer angezeigten Versammlung auf dem Marktplatz. Anschließend setzten sich die Teilnehmenden als Aufzug in Bewegung und gingen durch mehrere Straßen der Innenstadt. Die Veranstaltung endete gegen 19.30 Uhr ohne Störungen wiederum auf dem Marktplatz.

In Hann. Münden nahmen etwa 100 Personen an einem angezeigten Aufzug durch die Innenstadt gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen teil. Während der Demonstration kam es zu wiederholt zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen einem die Demonstration begleitenden Medienvertreter und Teilnehmenden der Versammlung. Zu einer ebenfalls angezeigten Gegenkundgebung auf dem Rathausvorplatz kamen in der Spitze ca. 60 Personen zusammen. jk

Die Bilder dokumentieren beispielhaft eine Demonstration von rund 60 Corona-Kritikern, die zeitgleich in Westerland auf Sylt stattfand. Laut Polizeiangaben ging auch hier alles friedlich ab. Gegendemonstration Fehlanzeige. Fotos: Fis WMG













14.02.2022 • 21:18 Uhr

Heute im Kreis Northeim : Sieben Versammlungen mit Corona-Bezug - Polizei: Alles friedlich und störungsfrei

Ereignisort: Landkreis Northeim, Ereigniszeitraum: Montag, 17.40 bis 19.15 Uhr: Drei nicht angemeldete, drei angemeldete Versammlung und eine vor Ort angemeldete Spontanversammlung. In einer ersten Bilanz des heutigen Demoabends heißt in einem Statement der Polizeiinspektion Northeim; aus dokumentarischen Gründen wie es hier im Originalwortlaut publiziert. Unsere Informanten vor Ort vermittelten dem Redaktionsnetzwerk identische Recherchen!

Bei den drei nicht angemeldeten Versammlungen gab sich jeweils kein/-e Versammlungsleiter/-in zu erkennen. Die Polizei deklarierte diese Zusammenkünfte als Versammlungen und wies auf die bekannten Auflagen hin (Maskentragepflicht und Abstandsregeln).

Northeim:

Um 17.40 Uhr wurde durch eine Privatperson an der alten Wache eine Spontanversammlung mit dem Thema "Für mehr Rechtsstaatlichkeit" angezeigt. Insgesamt nahmen an der Versammlung 9 Personen teil.

Am Entenmarkt kam es zu einer vorher angezeigten Gegenversammlung mit insgesamt 20 Personen.

Zudem kam es zu einer nicht angezeigten Corona-maßnahmenkritischen Versammlung mit ca. 180 Teilnehmenden.

Gegen Ende der Versammlungen, ca. 19.10 Uhr, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem Teilnehmer der Corona-maßnahmenkritischen Versammlung und der Spontanversammlung. Hierbei beleidigten sich beide und gegen beide wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Bad Gandersheim:

In Bad Gandersheim kam es zu einer nicht angezeigten Corona-maßnahmenkritischen Versammlung mit bis zu 21 Teilnehmenden. Einzelne Personen mussten auf die Maskentragepflicht angesprochen werden. Nach der Ansprache kamen sie der Auflage nach. Die Versammlung verlief störungsfrei.

Uslar:

In Uslar wurden zwei Versammlungen angemeldet. Dabei handelte es sich um eine Corona-maßnahmenkritische Versammlung und eine entsprechende Gegenversammlung.

Bei der erstgenannten Versammlung nahmen 38 Personen teil. Bei der stationären Gegenversammlung nahmen 15 Personen teil.

Beide Versammlungen verliefen störungsfrei und friedlich.

Hardegsen:

In Hardegsen nahmen 60 Personen an einer nicht angezeigten Corona-maßnahmenkritischen Versammlung teil.

Auch hier kam es zu einem friedlichen Verlauf der Versammlung.

Bei keiner der insgesamt sieben Versammlungen musste die Polizei Ordnungswidrigkeiten wegen Verstoß gegen das niedersächsische Versammlungsrecht einleiten. red/Wol










14.02.2022 • 20:54 Uhr

Schon wieder bewaffneter Überfall auf KSN-Filiale: Heute um 17.25 Uhr in Sudheim - Ermittlungen und Fahndung laufen

Noch sind die Bankräuber vom Überfall auf die KSN-Zweigstelle in Höckelheim von vor einigen Wochen nicht gefasst, da gibt es die nächste Hiobsbotschaft für die Kreissparkasse:

Am heutigen Montag, gegen 17.25 Uhr kam es zu einem bewaffneten Banküberfall in der Sparkassenfiliale in Sudheim.

Der männliche Mitarbeiter überreichte eine niedrige vierstellige Summe einem unbekannten Täter. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, unter Hinzunahme von Kräften der Versammlungen in Northeim, verliefen erfolglos.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Das Opfer sowie Zeuginnen und Zeugen werden befragt.

Wer sich zu der angegebenen Tatzeit in der Nähe befunden hat und sachdienliche Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 7005 0. Wol










14.02.2022 • 19:20 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa Baustellenradar: Heute die Seebühne am zweiten Osterbergsee

Heute im Fokus einer Neuausgabe des Baustellenradars auf den Baustellen der Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim eine weitere Herzkammer: Die Seebühne auf dem zweiten Osterbergsee.
Hier der Report eines versierten Experten und fachlichen Mitarbeiters beim Redaktionsnetzwerk der FIS Work Media Group, die ultimative reichenweitenstarke digitale News- und Story-Alternative für Südniedersachsen aus Bad Gandersheim. Power-Journalismus vom Feinsten und mehr!

Die Ufer sind mit Betonwinkelstützen seit längerer Zeit fertiggestellt. Sonst ist auf dem Platz am Haupteingang der LaGa noch nicht viel passiert. Aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse in der Eterna Niederung wurde ein Bodenaustausch vorgenommen. Die drei Herren (CR Fis WMG Thomas Fischer, LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath mit Pressesprecher Frank Terhorst) stehen auf dem dort großflächig verteilten Schüttgut aus gebrochenem Gestein. Darauf muss dann noch neben Geotextil der frostsichere Oberbau in Schichten einplaniert werden. Der Platz im Eingangsbereich der LaGa wird, wie schon an anderer Stelle im Landschaftspark gepflastert. Es gibt drei Pflasterfarben, die nach einem Schema verlegt werden, verdeutlicht Hellingrath an anderer, fertiggepflasterter Stelle. Die Tribüne am nordöstlichen Seeufer wird mit rechteckigem Pflaster/Platten gestaltet und so hervorgehoben. Es entstehen hier zwei Tribünen-Ebenen, auf denen 250 Stühle verteilt werden können.

Die Zugangsrampen werden selbstverständlich barrierefrei ausgeführt. Nach DIN 18040 zeigen die Pfeile von unten (breite Seite) nach oben (Spitze), das war im Landschaftsbau nach Angabe von Thomas Hellingrath nicht immer so, früher umgekehrt. Nachdem sich Dipl.-Ing. Wilhelm Kühne von Fis WMG darüber mit den LaGa Vertretern einigen konnten, wurde die Begehbarkeit der Tribüne klar. Gegenüber dieser wird die Seebühne zur Sehbühne, wenn Veranstaltungen angeboten werden. Hier plant das LaGa Team zahlreiche Veranstaltungen, wenn 2023 die Tore der Laga für Besucher geöffnet werden. Dann müssen die Toiletten in der vorhandenen Anlage allerdings für Schauspieler und Akteure reserviert werden, erklärt der LaGa Manager, das ist Vorschrift. Für Besucher stehen selbstverständlich genügend Toiletten gleich hinter dem Eingangsbereich vom Dehneweg zur Verfügung, betont Frank Terhorst. In einem frühen Planungsstadium war übrigens geplant, den Bereich um das Toilettenhaus zu überdachen, hiervon wurde aber Abstand genommen.

Aus praktischer Erfahrung wissen die Medienvertreter zu berichten, wenn kalter Wind über den See von Westen weht und die Bühne praktisch von hinten unangenehm erfasst wird, muss man sich für die Akteure etwas einfallen lassen. Wie die Bühne gestaltet wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Die schöne Naturkulisse des Sees mit Baumbestand und neuen Pflanzbeeten im Eternatal verspricht aber eine spannende Spielzeit während der LaGa und hoffentlich auch darüber hinaus. Die Gestaltung des zentralen Eingangsbereich kann erst abschließend erfolgen, wenn die Pflasterarbeiten, Beleuchtung, Aufstellung Spiel- und Sportgeräte usw. abgeschlossen sind.

Was sonst noch auf dem LaGa Gelände hier am Dehneweg und auf anderen Baustellen entsteht, darüber berichtet Fis WMG weiter und weiter und weiter!

















14.02.2022 • 18:58 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft! Analena Baerbock (Grüne) wirbt fürs Impfen

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat amMontag den Mitarbeitenden in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungenfür ihren Einsatz in der Corona-Pandemie gedankt. Ärzteschaft und Pflegepersonal, aber auch Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger
sowie Reinigungs- und Küchenpersonal in Krankenhäusern trügen seitfast zwei Jahren einen gewaltigen Anteil an der Pandemie-Bewältigung,sagte Baerbock bei einem Besuch des Evangelischen Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow in Brandenburg.

Der Besuch sei für sie Gelegenheit, all denjenigen zu danken, «die in diesen schweren Zeiten trotz Erschöpfungsphasen durchhalten, das Gesundheitssystem aufrechterhalten und auch in den nächsten Monaten allen kranken und pflegebedürftigen Menschen die Hilfe geben, die sie
brauchen», sagte die Ministerin.

Begleitet wurde Baerbock von der Brandenburger Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Baerbock sagte weiter, von den Krankenhausmitarbeitenden sei sehr eindrücklich zu hören gewesen, wie sehr sie sich Schutz und Solidarität der Gesellschaft durch hohe Impfquoten wünschten. «Auch darum werbe ich so eindringlich fürs Impfen», sagte die Außenministerin.

Dem Vernehmen nach hat sich Baerbock total coronaschutzenimpfen lassen.

Das Evangelische Krankenhaus liegt im Wahlkreis Baerbocks, der bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr von Kanzler Olaf Scholz für die SPD gewonnen wurde. red/epd











14.02.2022 • 15:11 Uhr

Kino Welttheater-Einbeck zeigt:“Wunderschön” und das "Land meines Vaters"

Hier das neue Programm des Kino-Welttheaters in Einbeck: Es zeigt:“Wunderschön”
Spielzeiten für: „Wunderschön“ (FsK 6)

3. Letzte Woche!
Täglich (2D) 17:00 Uhr +
Täglich (2D) 20:00 Uhr ausser Mo.
Inhaltsangabe
FSK ab 6 freigegeben

Frauke (Martina Gedeck) steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag und findet sich von Tag zu Tag weniger schön. Ihr Mann Wolfi (Joachim Król) hat derweil andere Probleme: Er ist pensioniert und weiß aktuell nichts mit sich anzufangen. Ihre gemeinsame Tochter Julie (Emilia Schüle) will als Model groß durchstarten und versucht krampfhaft, sich dem Schönheitsideal der Branche anzupassen. Leyla (Dilara Aylin Ziem) ist Schülerin und verfolgt das Leben von Julie mit. Mit sich selbst ist sie schon lange nicht mehr zufrieden, sie fühlt sich als Außenseiterin. So ein Leben wie Julie würde sie auch gerne führen, denn in einer Sache ist sie sich sicher: Wenn man so aussieht wie das junge Model, kann das Leben nur besser sein! Währenddessen kämpft Julies Schwägerin Sonja (Karoline Herfurth) mit den Folgen ihrer zwei Schwangerschaften. Ihr Mann Milan (Friedrich Mücke) unterschätzt, welchem Stress sich die junge Mutter aussetzt. Sonjas beste Freundin Vicky (Nora Tschirner) sieht das pragmatisch, für sie war schon immer klar, dass Männer und Frauen nie gleichberechtigt miteinander umgehen werden. Doch sie rechnet nicht mit ihrem Kollegen Franz (Maximilian Brückner), der sie vom Gegenteil überzeugen möchte... warner

Filmkunst
Welttheater-Einbeck zeigt: “Das Land meines Vaters”
Spielzeiten für: „Das Land meines Vaters“ (FsK 12)
FILMKUNST/ANSPRUCHSVOLL!:
Montag 20:00 Uhr!

Inhaltsangabe
FSK ab 12 freigegeben
Pierre (Guillaume Ganet) ist fest entschlossen, den Hof seines Vaters, den er übernommen hat, ertragreich und erfolgreich zu bewirtschaften. Doch im Laufe der Jahre müssen und er seine Familie schweren Herzens feststellen, dass ihnen, trotz des großen Engagements, immer größere Steine in den Weg gelegt werden. Weltkino

Welttheater-Einbeck zeigt:“Sing 2 - Die Show Deines Lebens”
Spielzeiten für: „Sing 2 - Die Show Deines Lebens“ (FsK 0)

Letzte Woche!
Sa. + So. 14:00 Uhr
Inhaltsangabe
FSK ab 0 freigegeben

Der Koala Buster Moon (Stimme im Original: Matthew McConaughey, deutsche Stimme: Bastian Pastewka) und seine Freunde wollen eine Bühnenshow auf die Beine stellen, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Doch ein so großes Vorhaben verlangt eine viel größere Bühne, als es das Moon Theater bieten kann. Buster hat sich als neuen Austragungsort das Crystal Tower Theater ausgesucht, das mitten in der Großstadt liegt. Doch um das Theater zu bekommen, müssen Buster und seine Freunde, die Schweinemutter Rosita (Reese Witherspoon / Alexandra Maria Lara), Stachelschwein Ash (Scarlett Johansson / Stefanie Kloß), Gorilla Johnny (Taron Egerton / Patrick Baehr) und das Schwein Gunter (Nick Kroll / Christian Gaul) bis in die Räume des Musikmoguls Jimmy Crystal (Bobby Cannavale / Wotan Wilke Möhring) kommen – und das ist leichter gesagt als getan. Um den Wolf zu ködern, schlägt Gunter vor, die Rocklegende Clay Calloway (Bono / Peter Maffay) zu überreden, für die neue Show ein Bühnencomeback hinzulegen. Doch der Löwe hat sich schon lange aus dem Showbiz zurückgezogen. Aber es hilft nichts! Während sich Busters Freunde an die Arbeit machen und eine spektakuläre Show auf die Beine stellen, wie sie die Welt noch nie gesehen hat, macht sich Buster auf die Suche nach Clay. Kann er den Löwen davon überzeugen, dass seine goldenen Zeiten noch längst nicht vorbei sind? Fortsetzung zum Animationsfilm „Sing“.Universal

















14.02.2022 • 14:58 Uhr

Northeim: Fahrzeug mit zwei Kennzeichen auf dem Gelände einer Waschanlage gibt Rätsel auf - Halter aus Berlin ohne Führerschein

Am Sonntag, 13. Februar 2022 gegen 13.45 Uhr erhielt die Polizei Northeim in die Straße "Über dem Hellewege" auf dem Gelände einer Waschanlage einen Einsatz. Die Beamtinnen und Beamten stellten hier einen Pkw fest, an dem zwei unterschiedliche, nicht zum Pkw gehörige Kennzeichen angebracht waren.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme erschien der Fahrzeughalter vor Ort, hierbei handelt es sich um einen 43-Jährigen mit Wohnsitz in Berlin. Der Mann muss sich wegen des Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetztes verantworten. Wie der Pkw auf das Gelände der Waschanlage gelangt ist und ob der 43-Jährige, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, den Pkw geführt hat, ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen.Koc










14.02.2022 • 14:15 Uhr

Nach Feuer in Seesen-Bilderlahe: Erste Ergebnisse zur Brandursache

Am 11. Februarar 2022 untersuchten Ermittler des 1. Fachkommissariats und ein von der Staatsanwaltschaft Braunschweig beauftragter Sachverständiger die Brandstelle in der Mühlenstraße in Bilderlahe.

Zuvor wurden die zu begutachtenden Räumlichkeiten umfangreich durch eine Gruppe des Technischen Hilfswerks, Ortsgruppe Goslar, abgesichert.

Im Ergebnis wurde bei der Begutachtung festgestellt, dass die Brandausbruchstelle im Wohnzimmer der rechten Erdgeschosswohnung gelegen ist. Trotz erheblicher Zerstörung des Raumes fanden sich dort Hinweise auf die in Frage kommende Ursache, zu der derzeit jedoch noch keine weiteren Informationen gegeben werden können.

Die Brandstelle wurde mittlerweile freigegeben. Die Ermittlungen werden mit Vernehmungen der Hausbewohner fortgesetzt, die sich aufgrund des Gesundheitszustandes einzelner Bewohner schwierig gestalten. Daher sind weitere Ermittlungsergebnisse vorerst nicht zu erwarten.

red/ Fotos: Polizei















14.02.2022 • 14:07 Uhr

Bad Gandersheim: Bei Diesel-Diebstahl auf der Shell-Tankstelle gefilmt - Jetzt ermittelt die Polizei

Am Sonntag, 13. Februar 2022, 19.50 Uhr, betankte ein bislang noch unbekannter Täter an der Shell Tankstelle in der Holzmindener Straße in Bad Gandersheim seinen Pkw Nissan Qashqai mit 55 Liter Diesel und verließ das Tankstellengelände, ohne den fälligen Betrag in Höhe von 93 Euro, zu begleichen. Die Videoaufzeichnung der Tankstelle konnte einen Pkw mit einem Kfz-Kennzeichen aus dem Main-Taunus-Kreis bei der Tathandlung aufzeichnen. Die Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen. schw










14.02.2022 • 14:01 Uhr

Sonntags um 9.10 Uhr in Northeim: Polizei holt berauschten Fahrer (24) von der Straße, führt ihn zur Blutprobe

Am Sonntag, 13. Februar 2022 um 09.10 Uhr, wurde ein 24-jähriger Moringer mit einem Pkw Opel in der Hans-Holbein-Straße in Northeim durch die Polizei Northeim angehalten und kontrolliert. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit konnten bei dem Fahrzeugführer neurologische Auffälligkeiten festgestellt werden, welche auf eine mögliche Beeinflussung durch berauschende Mittel hindeuten können.

Im Rahmen der Kontrolle fanden die Beamtinnen und Beamten zudem verschreibungspflichtige Medikamente bei dem 24-jährigen Fahrzeugführer auf und beschlagnahmten diese.

Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet, welche dem jungen Mann anschließend entnommen wurde. Die Beamtinnen und Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.Koc










14.02.2022 • 12:57 Uhr

Kalefeld: Schusswaffen-Alarm löst heftigen Polizeieinsatz aus - Opfer aus Dassel - Kalefelder flüchtet mit Auto

Am vergangenen Freitag, 11. Februar 2022, gegen 13.30 Uhr erhielten die Beamten der Polizei Bad Gandersheim einen Einsatz in die Willershäuser Straße nach Kalefeld / Echte. Hier soll es zu einer Körperverletzung und einer Bedrohung mit einer Schusswaffe gekommen sein. Aufgrund der angezeigten Gefährlichkeit des Einsatzanlasses unter Verwendung einer Schusswaffe wurden Beamte aus Northeim hinzugezogen. Vor Ort konnte das Opfer, ein 19-jähriger Dasseler, eine 17-jährige Zeugin aus Kalefeld und ein 18-jährger Tatverdächtiger, der ebenfalls aus Kalefeld stammt, angetroffen werden.

Ein weiterer Tatverdächtiger, ein 19-jähriger aus Kalefeld konnte nach unverzüglichen Ermittlungen am eigenen Wohnort angetroffen werden. Nach Schilderung der Beteiligten seien der 18-jährige und der 19-jährige Kalefelder an der Wohnanschrift der 17-jährigen erschienen, um den an der Wohnanschrift der 17-jährigen aufhältigen 19-jährigen Dasseler einzuschüchtern. Nachdem sich die beiden Kalefelder Zutritt zu den Räumlichkeiten der 17-jährigen verschafft hatten, wurde der Dasseler mit einem metallenen Gegenstand körperlich angegangen. Nachdem das Opfer den körperlichen Einwirkungen der Angreifer entkommen konnte, versuchte sich dieser in ein anderes Zimmer im Gebäude zu flüchten.

Bei einer Verfolgung durch die Angreifer sei es nach Angaben des Opfers noch zu einer Schussabgabe aus einer Schreckschusspistole gekommen. Danach haben sich die Angreifer entfernt. Einer der Kalefelder flüchtete daraufhin mit einem Pkw. Das Opfer erlitt durch die tätlichen Angriffe mit dem metallenen Gegenstand leichte Verletzungen. Die Schreckschusswaffe wurde im Rahmen der anschließenden polizeilichen Maßnahmen an die Polizei ausgehändigt.schw










14.02.2022 • 12:51 Uhr

Serie von Autoaufbrüchen in Rosdorf - Bereits neun Taten bei der Polizei angezeigt

In Rosdorf (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte in der Nacht zu Samstag (12.02.22) nach derzeitigem Stand insgesamt neun PKW aufgebrochen. Allein sieben Taten ereigneten sich in der Wiesenstraße, zwei weitere im Steinflurweg. Aus den Fahrzeugen stahlen die Täter u. a. geringe Mengen Bargeld und diverse kleinere Gegenstände, wie Handschuhe, eine Sonnenbrille oder Kaugummi. Die Höhe des verursachten Gesamtschadens ist noch unbekannt.

In der Straße Ulenloch machten sich Einbrecher in derselben Nach außerdem an zwei Garagentoren zu schaffen. Aus einer Garage stahlen die Täter in der Folge zwei hochwertige E-Bikes. Die Räder wurden wenig später im Rahmen eines anderen Einsatzes bei einem 37 Jahre alten Mann aufgefunden und sichergestellt.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. jk










14.02.2022 • 12:48 Uhr

Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 799 Neuinfektionen , Inzidenz wert bei 1.048 - Zwei weitere Kreiseinwohner an/mit Corona-Virus verstorben!

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 9.660 (+799) Corona-Infektionen bekannt geworden.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 88 (+2) Personen verstorben.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 1.048,0 (1,381 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 11,1, die Intensivbetten sind zu 5,4% belegt.










14.02.2022 • 12:39 Uhr

Hochkarätige Orgelmusik in Europa: Friedhelm Flamme (Dassel/Detmold) gastiert in Paris

Als 2019 die Kathedrale Notre Dame in Paris brannte, platzte für Friedhelm Flamme (Dassel/Detmold) einer der größten Träume für einen Konzertorganisten, denn nur drei Wochen später hätte sein Gastspiel an einer der berühmtesten Orgeln der Welt stattfinden sollen.

Aber Friedhelm Flamme ist kein Unbekannter in der europäischen Orgemusikszene, und so ließ eine zweite Chance, auf demselben Niveau in Paris zu spielen, nicht lange auf sich warten.

Auf Einladung seines Kollegen Olivier Périn gastierte Flamme am vergangenen Sonntag an der berühmten Cavaillé Coll - Orgel der monumentalen Église de la Madeleine, einer der drei bedeutendsten Kirchen von Paris.

Vor zahlreich erschienenem Publikum, darunter auch renommierte französische Kollegen, brachte Flamme Werke von J.S. Bach, W. F. Bach, O. Messiaen, R. Bartmuss und A. Fauchard zu Gehör, dessen Orgel-Gesamtwerk er soeben bei cpo eingespielt hat. Auch der Nachlassverwalter und Herausgeber der Noten von Fauchard, Thierry Adhumeau, befand sich unter den Zuhörern.

Mit großer Begeisterung nahm er, nahm das gesamte Publikum Flammes virtuosen Vortrag auf. Viele Besucher ließen es sich nicht nehmen, nach dem Konzert am Kircheneingang auf den Künstler zu warten und ihm ihre Anerkennung auszusprechen, einige baten um ein Autogramm. Einer verriet, er besitze sämtliche CD -Einspielungen Flammes.

Olivier Périn, der Titularorganist der Madeleine, freut sich auf ein Wiedersehen mit Friedhelm Flamme im Sommer: er gehört zu den Gästen des internationalen Orgelfestivals Vox Organi, das im Mai beginnt. red











14.02.2022 • 10:35 Uhr

Gute Nachricht vom Göttinger Angstforscher: Corona wird schnell in Vergessenheit geraten

Der Göttinger Angstforscher Borwin Bandelow ist überzeugt, dass die deutsche Gesellschaft die Corona-Krise psychisch relativ unbeschadet überstehen wird. «Ich glaube, dass wir
zu 90 Prozent wieder in den ganz normalen Zustand zurückkommen», sagte Bandelow der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Montag). Die Zahl der Suizide und der Depressionserkrankungen habe sich anders als befürchtet kaum verändert. «Man kann sagen, 12 Prozent der Menschen haben eine Angststörung, 9 Prozent eine Depression. Doch das war auch schon vor der Corona-Pandemie so.»

Die psychiatrischen Kliniken hätten keinen besonderen Zulauf erhalten, betonte der Angstforscher der Universität Göttingen. «Ich glaube, dass der kommende Sommer von fröhlichen Partys bestimmt wird und dass die Corona-Jahre ganz schnell aus dem Gedächtnis geraten.» Zwar würden die Bürger vermutlich über Jahre gegenüber Infektionskrankheiten besonders wachsam sein. Viele würden deshalb weiterhin Masken tragen. «Aber dass gravierende psychische Schäden bleiben, glaube ich nicht.»

Allerdings bereite ihm die Heftigkeit der Polarisierung zwischen Geimpften und nicht Geimpften, sagte Bandelow. Das ziehe sich tief durch die Gesellschaft in einem Maß, das er nicht erwartet habe. Die Ungeimpften fühlten sich zunehmend isoliert und würden ausgegrenzt.
Das treibe sie in die Arme der Rechtsradikalen. Sie suchten sich neue Freunde. Um dazuzugehören nähmen sie auch deren Meinungen an - «so verquer diese auch sein mögen». epd










14.02.2022 • 10:30 Uhr

Tausende demonstrieren gegen Corona-Schutzmaßnahmen

Rund 3.600 Menschen sind nach Angaben der Polizei am Samstag in Frankfurt am Main gegen die Corona-Schutzmaßnahmen auf die Straße gegangen; Veranstaltungsteilnehmer sprechen dem Vernehmen nach von über 5.000 Menschen.

Die Demonstration unter dem Titel «Selbstbestimmung des Einzelnen, Solidarität für Menschlichkeit, keine Spaltung der Gesellschaft, Achtung der Grundrechte und wahrheitsgemäße Erfüllung des öffentlichen Medienauftrags» sei unterwegs zeitweilig gestoppt worden, weil die Masken- und Abstandspflicht zunehmend missachtet worden sei, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Ein Teilnehmer, der sich vehement geweigert hatte, einen Mund-Nasen-Schutz aufzuziehen, sei ausgeschlossen worden. Dieser habe daraufhin Polizisten angegriffen und einen Beamten verletzt. Der Mann sei festgenommen worden. Gegen Ende der Demonstration hätten Polizisten erneut zwei Teilnehmer ausgeschlossen, die «vehement gegen die Auflagenverfügung verstoßen» hätten. Einer habe bei der Feststellung der Personalien Widerstand geleistet und sei auch festgenommen worden und durfte später wieder nach Haus. red











14.02.2022 • 10:22 Uhr

Staffelstabübergabe beim Aufsichtsratsvorsitz der Ilmebahn GmbH und Weiterführung des SPNV zum Haltepunkt Einbeck Fichtestraße

Der Aufsichtsrat der Ilmebahn GmbH hat Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek jetzt zur neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Sie hat damit verabredungsgemäß den Vorsitz von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel übernommen, die nun stellv. Aufsichtsratsvorsitzende ist.

Ein Erfolg zeichnet sich außerdem in anderer Sache ab. „In mehreren Verhandlungsgesprächen ist es uns gelungen, mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) einen gangbaren Kompromiss zu erarbeiten“, zeigt sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel erfreut. In der Folge wird es nun zu einem Probebetrieb von Einbeck Mitte zum Haltepunkt Einbeck Fichtestraße kommen.

Die entsprechenden Beschlüsse für die notwendigen Investitionen der Ilmebahn GmbH für einen zunächst dreijährigen Probebetrieb wurden vom Aufsichtsrat in der Sitzung gefasst. „Ich gehe davon aus, dass ab dem kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2022 einige Fahrten der Regionalbahn 86 zum Haltepunkt Einbeck Fichtestraße durchgebunden werden. Sowohl die BBS Einbeck als auch der PS.SPEICHER sind dann fahrplanmäßig auf der Schiene zu erreichen“, erläutert Christian Gabriel, Geschäftsführer der Ilmebahn GmbH, der zugleich davon ausgeht, dass der Probebetrieb nach drei Jahren in den Regelbetrieb übergeht. lpd/


Das Bild zeigt Bürgermeisterin Frau Dr. Michalik, Ilmebahn Geschäftsführer Herrn Gabriel und Landrätin Klinkert-Kittel © Landkreis Northeim. Foto: LPD










14.02.2022 • 10:14 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim bei 1.048

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Montag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert - Koch - Institut teilt soeben einen Inzidenzwert von 1.048 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen im Landkreis Northeim mit. Im Landkreis Göttingen und Holzminden sind die Inzidenzwerte weit unter 1.000.

red / Grafiken: RKI/ NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen













14.02.2022 • 09:38 Uhr

Immer am Montag: Polizei sichert souverän "Demonstrations-Demokratie"

Für den heutigen Montag sind in ganz erneut Südniedersachsen Kundgebungen, Versammlungen, Aufzüge, Spaziergänge und weitere Spielarten des Protestes für und wider der umstrittenen Corona-Beschränkungsmaßnahmen angesagt. Das ist von der Polizei bestätigt worden. Die Inspektion in Göttingen bereitet sich auf ein größeres Demonstrationsgeschehen in der Unistadt vor (wir berichteten).

Die Sicherstellung ordnungsgemäßer Demonstrations-Demokratie ist ebenso in weiteren Städten in Südniedersachsen angesagt. Zwischen 17 bis 19 Uhr finden üblicherweise die inzwischen bekannten Aktionen statt. Die Ordnungsbehörden sind darauf vorbereitet. Das gilt auch für nicht angemeldet Versammlungen. In einem ersten Fazit hat die Polizei für sich rekapitulieren können, dass ihre deeskalierende wie konsequente Linie mit sichtbarer Präsenz erfolgreich war. In vielen Kommentaren der Einsatzleitungen war von durchweg störungsfreien und friedlichen Protesten die Rede.
red

Die Bilder /Video dokumentieren Szenen von Aktionen unter Polizeischutz in Northeim. Dort werden heute wieder Hunderte von Menschen auf der Straße erwartet. Fotos/Video: Fis WMG












14.02.2022 • 09:10 Uhr

Sozialverband kritisiert Pläne der Ampel-Regierung für höheren Verdienst bei Minijobs - "Ein Riesenfehler!"

Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert die Pläne der Bundesregierung, die Verdienstgrenze bei Mini- und Minijobs anzuheben, als «Riesenfehler». VdK-Präsidentin Verena
Bentele sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag): «Hier verstärkt die Ampel-Koalition einen Fehlanreiz. Das sollte sie schnellstens korrigieren, denn wir haben schon genug Probleme mit schlechten Renten.» Insbesondere für Frauen seien Minijobs eine große Gefahr, in Altersarmut zu geraten. Denn sie seien es meist, die etwas dazuverdienten. «Wenn sie dann später auf den Rentenbescheid schauen, kommt das böse Erwachen.»

Bentele wies zudem darauf hin, dass Mini- und Minijobs Studien zufolge «noch nie ein Einstieg waren in die reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung». Es gehe um einen netten
Zuverdienst, den man für Studierende und Rentner auch erhalten sollte. «Aber für alle anderen sind Minijobs keine gute Lösung, unter anderem deshalb, weil die Betreffenden keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld haben. Wie wichtig das ist, haben wir ja gerade in der Pandemie gesehen.» Außerdem verdrängten Minijobs gerade in kleinen Unternehmen reguläre Arbeitsplätze.

Die Verdienst-Obergrenze für Minijobs soll nach den Plänen der Koalition am 1. Oktober von 450 auf 520 Euro im Monat steigen, zeitgleich mit der Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Entsprechend soll auch die Verdienstgrenze für Midijobs zum 1. Oktober von derzeit 1.300 Euro auf 1.600 Euro steigen, wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) angekündigt hat.epd











14.02.2022 • 08:43 Uhr

Starthilfe für die Hummelkönigin - Befruchtete Hummelweibchen suchen bald nach einem Nistplatz

Hummeln fliegen schon bei niedrigen Temperaturen aus. Naturschützer sagen: Wer im zeitigen Frühjahr einer Hummelkönigin hilft, rettet nicht nur ein einziges Tier, sondern einen ganzen Hummelstaat.

Schon bei unter vier Grad ist die Königin der dicken Erdhummel unterwegs: Sie fliegt im März, manchmal schon Ende Februar, dicht über dem Boden und hält Ausschau nach einem guten
Platz, um ihr eigenes Nest zu bauen. Das kann zum Beispiel in einem verlassenen Wühlmausloch sein.

Hummeln sind friedfertig, ihrem tiefen, scheinbar bedrohlichen Brummen zum Trotz. Sie stechen nur, wenn man zudrückt. «Wer im zeitigen Frühjahr einer Hummelkönigin hilft, rettet nicht nur ein einziges Tier, sondern einen ganzen, noch im Entstehen begriffenen Hummelstaat», erklärt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu).

Denn der Hummelstaat des vergangenen Jahres ist im Herbst abgestorben. Nur die im Vorjahr befruchteten Weibchen, die «Königinnen», haben den Winter in einem Unterschlupf aus Moos oder Totholz, in einem Laub- oder Komposthaufen oder einer Erdhöhle
überlebt. Erwacht aus der Winterstarre, beginnen sie mit dem Bau ihrer Nester aus Moos und Heu, formen aus Wachs einen Topf und füllen ihn mit Nektar.

«Die eingetragenen Energiegewinne dienen hauptsächlich der Aufzucht der Nachkommen», erklärt der Biologe und Hummel-Experte Bernd Heinrich in seinem Buch «Der Hummelstaat». Die ersten Eier legt eine Hummelkönigin auf den kleinen Ball aus Pollen und Nektar. Dann
beginnt sie zu brüten.

Ihr dicker Pelz schützt sie vor der Kälte. Fliegen aber kann sie nur, wenn sie ihre Körpertemperatur zwischen 30 und 44 Grad hält. «Die Wärme wird durch die Thoraxmuskeln erzeugt», erklärt Heinrich: Sie vibriert mit den Brustmuskeln und landet dann irgendwann erschöpft auf einer Krokusblüte, einer Schlüsselblume, auf dem Lungenkraut oder auf den Kätzchen einer blühenden Salweide. Frühblüher wie Winterlinge und Märzenbecher halten die Königin am Leben, später auch Pfirsiche und Aprikosen, deren Blüten dabei bestäubt werden.

Was aber tun, wenn eine erschöpfte Hummel auf dem Balkon landet, weil kein Frühblüher in Sicht ist? «Einen halben Teelöffel Zucker in lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten», rät der Nabu. Dafür kann man die Hummel auf ein Stück Papier schieben oder behutsam in die Hand nehmen.

Weltweit gibt es rund 250 Hummelarten, 70 europaweit und 41 in Deutschland. Immer mehr gelten als gefährdet, etwa die Heidehummel. Stark gefährdet ist die Mooshummel, ausgestorben die Alpenhummel. Besser geht es der Dunklen Erdhummel, den Wald-, Garten-, Wiesen- und Ackerhummeln. Die schwarze Steinhummel mit ihrem orangefarbenen Hinterteil ist unverwechselbar.

Hummeln sind wahre Alleskönner unter den Wildbienen. Sie bestäuben in der gleichen Zeit etwa doppelt so viele Blüten wie Honigbienen. Sie fliegen mit höherem Tempo und können auch mehr Pollengewicht tragen als Honigbienen. Eine Besonderheit: Hummeln sind ortstreu,
weil sie nicht untereinander kommunizieren.

Wenn im Frühjahr die ersten Arbeiterinnen schlüpfen, finden sie den Nektar für die nächste Generation zunächst an Akeleien, später am Fingerhut, der für die langrüsseligen Insekten besser zugänglich ist als für Honigbienen. Hummeln mit kurzem Rüssel beißen enge
Blütenröhren wie beim Blauen Eisenhut seitlich auf, um an den Nektar zu gelangen. Sie lieben Schmetterlingsblütler wie Wicken, aber auch Sommerflieder, zudem Kräuter wie Gartensalbei, Lavendel und Thymian.

Rot- und Weißklee, die aus dem gepflegten Rasen verbannt werden, halten Hummeln am Leben, wenn sie blühen dürfen. Kulturpflanzen wie Erbsen, Bohnen, Luzerne, Lauch und Johannisbeeren sind angewiesen auf Hummeln. Obstbauern kaufen ganze Hummelvölker für die Bestäubung ihrer Plantagen.

Wer Hummeln etwas Gutes tun will, pflanzt Frühblüher. Man kann auch Nistkästen aufstellen oder eingraben. Doch besser als künstliche Nisthilfen ist ein naturnaher, abwechslungsreicher Garten. Das lehren jedenfalls Wildbienenkenner wie Paul Westrich, der für «Pflanzengesellschaften aus Wildstauden» plädiert. Sie seien besser für den Artenschutz als jede gekaufte Nisthilfe - denn 75 Prozent der Wildbienen nisteten ohnehin lieber im Selfmade-Quartier. epd /Foto: Nabu










14.02.2022 • 08:30 Uhr

81-Jähriger fährt gegen geparkten Wagen und haut ab - Nach Zeugenhinweis von Polizei erwischt

Am Freitag, 11. Februar 2022 gegen 08 Uhr, kam es in der Steintorstraße in Gronau (Landkreis Hildesheim) zu einem Verkehrsunfall. Ein 81-jähriger Alfelder kam rechtsseitig von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem an der Straße geparkten PKW. Der Unfallverursacher verließ zunächst unerlaubt die Unfallörtlichkeit, konnte jedoch aufgrund von Zeugenhinweisen im Nachgang durch Beamte des Polizeikommissariats Elze schnell ausfindig gemacht werden.

Da eine Beeinflussung der Verkehrstüchtigkeit durch Medikamente bei dem Unfallflüchtigen nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde im Krankenhaus Gronau eine Blutprobe entnommen. Weiterhin wurde der Führerschein des 81-Jährigen Alfelders sichergestellt. Der Unfallverursacher muss sich nun wegen einer Gefährdung des Straßenverkehres und wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort verantworten.red










13.02.2022 • 15:52 Uhr

Zaun am Bad Gandersheimer Wildgehege zerstört - Wildtiere entwichen in Richtung Cluswald - Waren Tierschützer am Werk?

Tatort: Bad Gandersheim, Am Habichtsfang,dortiges Wildparkgehege. Tatzeitraum: Mittwoch, 09.02.20022, 14:30 Uhr, bis Freitag, 11. Februar 20022,11Uhr. Bisher unbekannte Täter beschädigten die Einzäunung vom Wildparkgehege, so dass sieben bis acht Wildtiere ( Wildschafe / Damwild) entweichen konnten. Der angerichtete Schaden am Gehegezaun wurde auf 200 Euro geschätzt. Das Damwild und die Wildschafe entfernten sich vermutlich in Richtung Cluswald. Die Tiere haben einen Gesamtwert von ca. 4000 Euro.

Zeugen/ Spaziergänger werden aufgefordert,so fern sie die Wildtiere sehen, dass Polizeikommissariat Bad Gandersheim über die Telefonnummer 05382 919200, zu informieren. red/Me











13.02.2022 • 15:46 Uhr

Landearmutskonferenz schlägt Alarm:« Inflation bei Lebensmitteln existenzbedrohend»

Der vom Münchener ifo-Institut prognostizierte Anstieg der Lebensmittelpreise in den kommenden Monaten um sieben Prozent ist aus Sicht der Landesarmutskonferenz
(LAK) Niedersachsen alarmierend. Was für Normalverdienende einen «Preisschock» bedeute, sei für Arme existenzbedrohend, sagte der Geschäftsführer der LAK Niedersachsen, Klaus-Dieter Gleitze, am Sonntag.

Beziehern von Hartz-IV und Grundsicherung stünden täglich 5,10 Euro für Lebensmittel zur Verfügung, sagte Gleitze. «Das reicht bereits seit langem hinten und vorn nicht». Mit einer Inflation von sieben Prozent stünden nochmal jeden Tag 30 Cent weniger für die
Ernährung zur Verfügung. Dringend notwendig sei deshalb als Sofortmaßnahme eine Corona-Einmal-Hilfe von 1.000 Euro sowie die Erhöhung der Regelsätze für Singles auf 600 Euro.

Der Leiter der ifo-Konjunkturforschung, Timo Wollmershäuser, hatte der «Welt am Sonntag» (Sonnabend) gesagt, dass in den kommenden Monaten mehr als zwei Drittel der Nahrungsmittelhersteller weitere Preisanhebungen planten und sein Institut mit einer Inflation bei Lebensmitteln von sieben Prozent rechne. Die Prognose für die Inflationsrate 2022 stuften die ifo-Wirtschaftsforscher insgesamt auf vier Prozent hoch.epd











13.02.2022 • 12:51 Uhr

Graffiti-Sprüher schocken in Langenholtensen - Zeugen alarmieren Polizei

Durch Verkehrsteilnehmer wurden am gestrigen Samstag gegen 21.21 Uhr zwei Personen festgestellt, die Graffitis auf die Fahrbahn der Braunschweiger Straße und auf eine Mauer im Northeimer Ortsteil Langenholtsen aufbringen. Die Sprayer flüchten nach Ansprache durch den Verkehrsteilnehmer in unterschiedliche Richtungen. Werden danach nicht mehr gesehen. Der alarmierten Polizei liegen folgende Personenbeschreibungen vor:

Die beiden Jugendlich werden wie folgt beschrieben:
1.) ca. 15 Jahre alt, 150 Zentimeter groß dunkelbraunes Haar Brille schwarze Jacke, Dreiviertel lange Hose;

2.) ca. 15 Jahre alt, 170 Zentimeter groß schwarze Nike Jogginghose, schwarze Jacke, schwarze Basecap.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Northeim zu melden (Telefon 05551-70050). Gro












13.02.2022 • 12:42 Uhr

Justizminister Buschmann stellt klar: Gewaltsamer Protest ist antidemokratisch! Also auch Blockaden von Klimaschützern!

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat Gewalt bei Demonstrationen unabhängig von deren Stoßrichtung scharf verurteilt. «Gewaltsamer Protest ist antidemokratisch - und deshalb
zu Recht tabu», sagte Buschmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag online). Dabei gebe es keine Differenzierung nach Weltanschauung. «Unser Rechtsstaat setzt das Friedlichkeitsgebot gegenüber allen Versammlungen durch, egal wie wertvoll oder dringlich
ihr Anliegen ist.»

Buschmann machte deutlich, dass es keine Versammlungen zweiter Klasse gebe. «Proteste gegen Corona-Maßnahmen sind genauso geschützt wie Demonstrationen für mehr Klimaschutz», erklärte der Minister. «Schrille Zusammenkünfte» seien nicht weniger legitim als «stumme Menschenketten».epd











13.02.2022 • 12:34 Uhr

Heute um 4.55 Uhr bei MaDonalds: Zwei Schläger hauen 17-Jährigen aus Uslar grundlos ins Gesicht

Tatort: Nörten-Hardenberg, Unter dem Pferdestiege, Parkplatz eines Schnellrestaurants, Tatzeitpunkt: Heute, Sonntag, 13. Februar 2022, 04:55 Uhr:

Die Polizei berichtet soeben von einer nicht nachvollziehbaren Eskalation auf einem Parkplatz bei Mac Donalds:
Scheinbar grundlos schlagen ein 19-jähriger Northeimer und ein 24-jähriger Einbecker einem 17-Jährigen aus Uslar auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants ins Gesicht. Die Polizei wird alarmiert. Sie leitet ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Gro










13.02.2022 • 12:27 Uhr

Goslar: Parkplatzrempler mit merkwürdigen Folgen - Polizei macht junge Frau ausfindig

Am frühen Freitagabend meldet ein 51-jähriger Goslarer, dass er beim Ausparken auf dem Parkplatz eines örtlichen Supermarktes einen Pkw touchiert habe. Bei der Unfallaufnahme nehmen die eingesetzten Beamten bei dem Mann Alkoholgeruch wahr und bieten einen freiwilligen Alcotest an. Dieser ergibt einen Wert von 0,31 Promille. Da ein Verkehrsunfall ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille als Ausfallerscheinung gewertet werden kann, wird der Fahrer für eine Blutprobenentnahme zur hiesigen Dienststelle verbracht. Der Führerschein wird beschlagnahmt. Eine Mitfahrerin des Unfallverursachers sowie der Fahrer und Halter des beschädigten Pkw sind ebenfalls vor Ort, da er von einem Zeugen über den Unfall informiert worden sei.

Da dieser Zeuge bei der Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort ist, wird mit ihm später Rücksprache gehalten. Er erklärt, nicht der Mann, sondern ein sehr junges Mädchen sei nach dem Zusammenstoß als Fahrerin des verursachenden Fahrzeugs ausgestiegen, während der Mann der Beifahrer gewesen sei. Eine Überprüfung ergibt, dass die 20-jährige Mitfahrerin nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Daher wird sie an ihrer Wohnanschrift erneut aufgesucht und ihr der Vorwurf einer Unfallverursachung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eröffnet. Da sie ebenfalls eine Atemalkoholkonzentration von 1,91 Promille aufweist, wird auch bei ihr eine Blutprobenentnahme angeordnet. Die entsprechenden Ermittlungsverfahren werden eingeleitet.

Weitere Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Goslar unter (05321) 339-0.red










13.02.2022 • 10:30 Uhr

New Fis Art: Spiegelspiele in Bad Gandersheim

So dicht liegen sie beieinander. Wahrnehmungen der kleinen und großen Kunst. Eben noch hatte es geregnet. Auf dem schwarzen Marmorblock vor dem Rathaus bildete sich ein winziger See. Rund um das neue Relief aus Bronze mit der historischen Bad Gandersheimer Alt-Stadtansicht dieser sanfte glatte Wasserspiegel. Und plötzlich ein Aufbrechen des Himmels. Er zeigt ein wunderschönes Blau und weiße Wolken. Und noch mehr. Im Spiegel der Wasserlache auf schwarzen Mamor die Türme der tausendjährigen Stiftskirche. red/ Foto: Fis WMG










13.02.2022 • 10:01 Uhr

Demonstration von Corona-Kritikern und Gegenkundgebung am morgigen Montag am Jahnstadion - Polizei bereitet sich auf größeren Einsatz vor

Im Zusammenhang mit einer angezeigten Demonstration von Corona-Maßnahmengegnern und einer ebenfalls angezeigten Gegenkundgebung bereitet sich die Polizeiinspektion Göttingen auf einen größeren Einsatz vor. Randale ist nicht auszuschließen. Die Polizei hat mit einer ausführlichen Informationskampagne alle Beteiligten gewarnt und an sie appelliert, die Spielregeln einzuhalten.

In einem Statement der Polizei Göttingen heißt es: Beide versammlungsrechtlichen Aktionen sollen am morgigen Montagabend (14.02.22) um 18 Uhr am Jahnstadion im Göttinger Sandweg beginnen.

Im Anschluss an die Auftaktkundgebung wollen die Corona-Kritiker einen Aufzug durch mehrere Straßen des angrenzenden Wohngebietes durchführen. Anwohner und Verkehrsteilnehmer müssen aufgrund des gesamten Demonstrationsgeschehens mit vereinzelten Verkehrsbehinderungen und vorübergehenden Straßensperrungen rechnen. Verkehrsregelungskräfte der Polizei werden versuchen, die Beeinträchtigungen des Individualverkehrs gering zu halten.

Klare Ansage: Zahl der
Einsatzkräfte erhöht

Beide Versammlungen wurden ordnungsgemäß anzeigt und wurden von der Stadt Göttingen bestätigt. Die Einsatzleitung der Polizei rechnet für beide Versammlungen mit ebenso hohen Teilnehmerzahlen wie am letzten Montag (07.02.22) und kalkuliert auch ähnliche Szenarien in ihr Einsatzkonzept ein. Vor diesem Hintergrund werden mehr Beamtinnen und Beamte als bei den vorausgegangenen Göttinger Montagsdemonstrationen im Einsatz sein.

Inspektionsleiter Rainer Nolte beobachtet die zunehmend negative Veränderung der Demonstrationsverläufe mit Sorge.

"Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass alle Versammlungsteilnehmer unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit im Rahmen der geltenden Gesetze genießen. Die Aufgabe der Polizei, und damit auch die der Polizei Göttingen, ist es, die Ausübung dieser Grundrechte zu gewährleisten und zu schützen. Diesen uns per Gesetz übertragenen Auftrag erfüllen wir neutral und unabhängig und sorgen für die regelkonforme Durchführung jeder Versammlung. Dazu gehört auch, die jeweiligen Versammlungsorte und -routen frühzeitig frei zu machen und zu halten. Vor allem unter den Gegendemonstrierenden stellen wir von Versammlung zu Versammlung eine steigende Aggressivität gegenüber den Einsatzkräften und auch politisch Andersdenkenden bis hin zu Gewaltbereitschaft fest".

Zuletzt war es am vergangenen Montag (07.02.22) bei der Räumung mehrerer Straßenblockaden im Göttinger Ostviertel zu Übergriffen und einem Widerstand gegen einen Polizeibeamten gekommen (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5140827). Solche Blockaden, die eine nicht verbotene Versammlung an der Fortbewegung hindern, stellen eine Straftat dar und bringen so die Polizei in einen gesetzlichen Handlungszwang.

Der Polizeieinsatz wurde im Nachgang von verschiedenen Organisationen kritisiert. Ein Kritikpunkt bezog sich auch auf die unzureichende Ahnung von Maskenverstößen.

"Das Vorgehen in Kleingruppen, um an den Aufzug der Maßnahmengegner zu gelangen, Störaktionen und insbesondere Blockaden der Aufzugsroute, ziehen nach sich, dass wir unsere Einsatzkräfte an diesen Örtlichkeiten konzentriert einsetzen müssen, um körperliche Auseinandersetzungen oder Übergriffe zu verhindern. Es dürfte jedem klar sein, dass diese Bündelung von Personal nachteilige Auswirkungen auf die Ahndung von etwaigen Maskenverstößen hat, da die Beamten während dieser Zeit hierfür dann faktisch nicht zur Verfügung stehen. Wir hoffen sehr, dass sich am kommenden Montag vergleichbare Störaktionen nicht wiederholen und beide Versammlungen friedlich und geordnet ablaufen können. Ich versichere Ihnen, dass alle in den Einsatz eingebundenen Kräfte professionell vorbereitet sind und sich einen friedlichen Einsatzverlauf wünschen", so Polizeioberrat Thomas Reuter, der den Einsatz am Göttinger Jahnstadion leiten wird.

Unser Appell richtet sich
an alle Demonstrierenden:

Bitte unterstützen Sie unsere Bemühungen um einen friedlichen Verlauf! Beachten Sie die geltenden Corona-Regeln (Maskentragepflicht, Abstand zu anderen Teilnehmenden)! Provozieren Sie nicht und lassen Sie sich nicht provozieren! Distanzieren Sie sich von Straf- und Gewalttätern! Verhalten Sie sich friedlich und folgen Sie den Anweisungen der Versammlungsleitung und ggf. der Polizei! Bitte melden Sie wichtige Beobachtungen sofort über Notruf 110! red/jk










13.02.2022 • 09:52 Uhr

Einbeck: 33-Jähriger Geldbörse im Warenmarkt entwendet - 60 Euro Bargeld futsch - Polizei-Ratschläge!

Einbeck, Altendorfer Tor, Warenmarkt, 11.02.2022; 11:45 Uhr bis 12:00 Uhr

Am Freitag, 11. Februar 2022, zwischen 11:45 Uhr und 12 Uhr wurden einer 33-jährigen Geschädigten von einem noch unbekannten Täter die Geldbörse in einem Warenmarkt am Altendorfer Tor in Einbeck entwendet. Die Geldbörse konnte zwar einige Zeit später wieder aufgefunden werden, aber das Bargeld (60 Euro) wurden entwendet.

Wichtige Tipps
der Polizei, um
sich zu schützen!

Aus diesem Grund noch mal der Hinweis der Polizei Einbeck: Lassen Sie ihre Taschen oder Geldbörsen nie unbeaufsichtigt. Tragen Sie ihre Taschen mit der Geldbörse nicht auf dem Rücken, sondern vor dem Körper. Wenn Sie von einer unbekannten Person angesprochen oder angerempelt werden, sein Sie misstrauisch, es könnte sich um ein Ablenkungsmanöver handeln. ho











13.02.2022 • 09:44 Uhr

Heute de Bundespräsidentenwahl: Steinmeier-Wiederwahl ein Selbstläufer

Die Bundesversammlung kommt heute (Sonntag) in Berlin zur Wahl des Bundespräsidenten zusammen. Ihr gehören alle 736 Bundestagsabgeordneten sowie genauso viele von den Landtagen bestimmte Wahlmänner und -frauen an. Die Bundesversammlung hat damit
1.472 Mitglieder. Darunter sind auch Prominente aus Kultur, Sport und Wissenschaft wie der Astronaut Alexander Gerst, die Schauspielerin Fritzi Haberlandt und der Kabarettist Dieter Nuhr.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kandidiert für eine zweite, fünfjährige Amtszeit. Er hat das höchste Staatsamt seit 2017 inne. Steinmeier wird von SPD, Grünen, FDP und Union unterstützt und hat damit eine breite Mehrheit hinter sich. Mitbewerber sind der von
der Linken nominierte Sozialmediziner Gerhard Trabert, der von der AfD aufgestellte Ökonom Max Otte und die von den Freien Wählern nominierte Astrophysikerin Stefanie Gebauer.

Wegen der andauernden Pandemie kommt die Bundesversammlung nicht im Plenarsaal des Berliner Reichstagsgebäudes, sondern im Paul-Löbe-Haus des Bundestages zusammen.

Steinmeiers Wiederwahl gilt als absolut sicher. red











13.02.2022 • 09:40 Uhr

Kreiensen: 18-Jährige Einbeckerin verharrt erst am Unfallort, fährt dann weg - Jetzt ermittelt Polizei wegen Unfallflucht

Ereignsort: Einbeck, Ortsteil Kreiensen, Hainbergstraße. Ereigniszeitpunkt: Wochenende. Eine 18-jährige Einbeckerin beschädigte vermutlich beim Rückwärtsfahren mit ihrem PKW, Seat einen ordnungsgemäß geparkten BMW. Dem BMW wurde ein geschätzter Schaden von 500 Euro zugefügt. Die nun Beteiligte Einbeckerin verblieb kurzfristig am Unfallort, redete mit der Halterin vom BMW, entfernte sich jedoch ohne ihre vollständigen Personalien ordnungsgemäß anzugeben bzw. zu hinterlassen.

Ermittlungen vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim wurden aufgenommen und ein Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Me











13.02.2022 • 09:33 Uhr

Schock im Schloss Nienover: Heiße Asche sorgt für Brand eines Dielenbodens

Am frühen Samstagvormittag, 12. Februar 2022, 8.50 Uhr, kam es im Schloss Nienover in Bodenfelde zu einem Brand des Dielenfußbodens. Der Brand war vermutlich durch das Schmelzen eines Kunstoffeimers, in welchen heiße Asche geworfen worden war, entstanden. Durch das schnelle Eingreifen von gesitgewärtig agierenden Menschen konnte Schlimmeres verhindert werden.
Der Sachschaden am Boden wird auf ca. 1000 Euro geschätzt. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Schm










13.02.2022 • 09:25 Uhr

Wunsch der Ministerin: Corona-Impflicht schon im September 2022

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat sich für eine Impfpflicht bereits ab 1. September ausgesprochen. «Damit wir gut für den Herbst vorbereitet sind», sagte
Behrens der in Oldenburg erscheinenden «Nordwest-Zeitung» (Sonnabend). «Wir brauchen diese Grundimmunität, um aus den Corona-Schleifen herauszukommen.»

Behrens zeigte sich «positiv gestimmt», dass die Omikron-Infektionen in der nächsten Woche ihren Höhepunkt erreichen und die Infektionszahlen danach schnell sinken werden. «Im Sommer
wird mehr möglich sein als jetzt», sagt sie.

Die Ministerin warnte jedoch vor zu schnellen Lockerungen. «Wir dürfen kurz vor dem Ziel jetzt nicht die Nerven verlieren.» Bisher habe der Dreiklang aus Infektionsgeschehen, Krankenhauseinweisungen und Intensivbettenbelastung als Maßstab gut gewirkt. «In der nächsten Verordnung ab 23. Februar werden wir uns sicherlich besonders auf diejenigen konzentrieren, die ein hohes Risiko haben, schwer zu erkranken.» epd











13.02.2022 • 09:20 Uhr

Lüthorst: Wüste Messerstecherei endet mit Polizeieinsatz und Einlieferung in Kliniken

Am gestrigen 11. Februar 2022 um 21:45 Uhr kam es Lüthorst in der Luthardstraße zu Streitigkeiten. Im Verlauf des Streites gerieten ein 24-Jähriger und ein 38-Jähriger dermaßen in eskalierenden Stress, dass der 24-Jährige zu einem Messer griff.

Mit dem Messer kam es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei sich beide Personen Schnitt- / Stichverletzungen zuzogen, berichtet die alarmierte Polizei. Beide Personen waren alkoholisiert und wurden zur Behandlung in zwei unterschiedliche Krankenhäuser verbracht.
In den Krankenhäusern wurden die Verletzungen ambulant behandelt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Blutproben entnommen. Gegen beide Personen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. ho










13.02.2022 • 09:16 Uhr

Umweltdelikt in Uslar: Ilegale Müllbeseitigung alarmiert Polizei

Am Samstag, 12. Februar 2022, 14.55 Uhr, wurde im Bereich der Kreisstraße 444 - Am Eichholz - bei Uslar eine illegale Müllbeseitigung festgestellt und der Polizei angezeigt. Einfach in die Naturgeworfen wurden unter anderem fünf Öl-Kanister, welche zum Teil noch befüllt waren; vermutlich mit Altöl. Außerdem waren Teile eines zerlegten E-Scooters abgelegt. Die Polizei Uslar hat die Ermittlungen in der Strafsache aufgenommen. Schm












12.02.2022 • 21:29 Uhr

Schrottige Straßen ärgern Bürger in Bad Gandersheim: Claus König kritisiert nichtssagende Antwort der Bürgermeisterin

In einer schriftlichen Initiative hat Claus König, engagierter wie couragierter Bürger aus Clus, am 31. Januar 2022 bei Bürgermeisterin Franziska Schwarz ein weiteres Mal auf die zum Teil katastrophalen Zustände Bad Gandersheimer Straßen aufmerksam gemacht und speziell auf den Schülerkamp hingewiesen. Am 9. Februar 2022 ließ die Bürgermeisterin König eine Antwort zukommen. Sie ist hier im Original dokumentiert. Das ist deshalb von zusätzlicher Bedeutung, weil erstmals die neue Bauamtsleiterin Franziska Vogt öffentlich in Erscheinung tritt. Inhaltlich ist Klaus König mit der Antwort aus dem Rathaus alles andere zufrieden. Aber lesen Sie bitte dazu seine Meinung:

König: "Haben wir in Bad Gandersheim eigentlich eine Verwaltung die arbeitet? Oder haben wir eine Verwaltung die nur verwaltet? Allen voran unsere Bürgermeisterin. Ich habe dem Bauamt und der Bürgermeisterin einen Zustandsbericht über die Straße Clus Schülerkamp geschickt, mit der Bitte, diesen Zustand zu beheben. Vom Bauamt habe ich bis zum heutigen Tage keine Antwort bekomme. Die Antwort, die ich von der Bürgermeisterin bekommen habe, zeugt von Untätigkeit der Bürgermeisterin. Da ich der Bürgermeisterin bei den Gesprächen über den Gartenzaun im Jahr 2020!! den Zustand der Straße geschildert habe, worauf mir die Bürgermeisterin gesagt hat, das die Straßen erst einmal mit einer Drohne überflogen werden müßten, um ein Zustandskataster zu erstellen.

Nach Aussage der Bürgermeisterin auf meine Nachfrage im Jahr 2022 wieder die gleiche Antwort. Durch diese Arbeitsweise wird die Infrastruktur der Stadt und der Ortsteile sträflichste vernachlässigt. Da bei diesen Straßenverhältnissen noch nicht einmal die Verkehrssicherheit gegeben ist und die Stadt dadurch ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nachkommt, stellt sich die Frage der Haftung, wenn Schäden an Fahrzeugen entstehen.
Diesem Schreiben lege ich die Anschreiben und die Antwort der Bürgermeisterin bei. Claus König Clus."
red/ Screen Schreiben Stadtverwaltung

















12.02.2022 • 20:51 Uhr

«Fridays for Future» fordert Baustopp für Autobahnen

Die Klimaschutzbewegung «Fridays for Future» fordert einen Stopp des Aus- und Neubaus von Autobahnen in Deutschland. Bis 2030 seien weitere 800 Kilometer Autobahn geplant,
kritisierte «Fridays for Future»-Sprecherin Luisa Neubauer am Freitag in Oberhausen. Sie forderte ein Moratorium, um den Ausbau sofort zu stoppen. Der Bundesregierung warf sie vor, ihre Entscheidungen richteten sich «auf allen Ebenen» gegen das im Pariser Klimaabkommen
vereinbarte 1,5-Grad-Ziel für die Erderwärmung.

In Oberhausen unterstützte die Klimaschutzbewegung am Freitag eine Demonstration gegen den Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen und für den Erhalt des Sterkrader Waldes. Der Bau von neuen Autobahnen sei überflüssig und fördere den globalen Temperaturanstieg, hieß es. Ein lokales Bündnis aus Naturschutzverbänden, Kirchengruppen und Initiativen hält den Ausbau für nicht erforderlich. Alternativen seien nicht ausreichend berücksichtigt worden, hieß es. Es würden rund 5.000 Bäume gefällt und etwa 3,8 Hektar Boden dauerhaft versiegelt, kritisierten die Protestierenden. Ein wichtiges Naherholungsgebiet mit einem alten, gesunden Wald werde zerstört. epd










12.02.2022 • 20:36 Uhr

Alltagsbeobachtungen: Verkrauteter erster Osterbergsee Bad Gandersheim

Die spektakuläre Rund-Stegbaustelle der Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim macht es sichtbar: den verkrauteten ersten Osterbergsee im Herzen des zukünftigen Ausastellungsgeländes. Dieser Bewuchs kommt jetzt bei abgesenktem Wasserspiegel besonders gut zum Vorschein. Das wächst jedes Jahr im Frühjahr hoch, bedeckt fast den ganzen See und sieht wirklich (allein optisch bewertet) nicht sonderlich gut aus! Ob das so bleibt oder bis zur LaGa 2023 an diesem Phänomen gearbeitet wird ist dem Vernehmen nach Gegenstand interner Überlegung des Managements der Landesgartenschau gGmbH. Alles geschieht in Abstimmung mit weiteren Beteiligten, heißt es. Dazu gehören beispielsweise die Angler aus Bad Gandersheim und Kreiensen. red / Foto: Fis WMG










12.02.2022 • 20:07 Uhr

Frontalzusammenstoß auf B 3 bei Bovenden - Zwei Menschen schwer, zwei weitere leicht verletzt, Staatsanwalt beschlagnahmt Seat

Beim Frontalzusammenstoß zweier PKW sind am Samstagvormittag (12.02.22) gegen 09.20 Uhr auf der B 3 bei Bovenden (Landkreis Göttingen) zwei Menschen schwer und zwei weitere leicht verletzt worden. An der Unfallstelle waren mehrere Rettungswagen und etwa 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bovenden und Lenglern im Einsatz. Die Bundesstraße musste zwischen den Abfahrten Bovenden-Reyershausen und Bovenden-Süd für die umfangreiche Unfallaufnahme und die Rettungs-und Bergungsarbeiten für drei Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge, geriet ein aus Richtung Northeim kommender Seatfahrer aus dem Altkreis Osterode in einer langgezogenen leichten Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr und prallte mit einem entgegenkommenden VW Golf zusammen, in dem eine vierköpfige Familie aus Göttingen saß.

Bei dem Aufprall wurden der 41 Jahre alte Seatfahrer und die 31-jährige Beifahrerin in dem VW Golf schwer verletzt. Der 31 Jahre alte Fahrer des VW Golf und ein Kind erlitten leichte Verletzungen. Ein zweites Kind blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von geschätzt rund 30.000 Euro.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Der Seat des 41-Jährigen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt. jk










12.02.2022 • 18:02 Uhr

Umweltbundesamt: Luft besser, aber nicht gut genug

Die Luftqualität in Deutschland nimmt nach Angaben des Umweltbundesamtes weiter zu, reicht aber noch nicht aus. Wie der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, am Donnerstag
mitteilte, wurden 2021 die Grenzwerte für Stickstoffdioxidbelastung nur noch in wenigen deutschen Städten, die für Feinstaub gar nicht mehr überschritten. Das sei nicht nur geringerem Verkehr durch die Corona-Pandemie zu verdanken, sondern eine seit Jahren anhaltende
Entwicklung. Dennoch würden weitere Anstrengungen gebraucht, um die Belastung für die Gesundheit zu senken.

Messner sagte in einer Online-Pressekonferenz unter Berufung auf die Europäische Umweltagentur, 2019 habe es 53.800 vorzeitige Todesfälle durch die dauerhafte Belastung mit Feinstaub gegeben. EU-weit seien es mehr als 300.000 Todesfälle gewesen. Im September
habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) neue Grenzwerte für die Luftqualität festgelegt, die weit strenger als die in Deutschland gültigen Indikatoren seien. Legt man diese Maßstäbe an, werden die Werte für gesunde Luft Messner zufolge in Bezug auf Feinstaub an 40 bis 100 Prozent der deutschen Messstationen überschritten, in Bezug auf Stickstoffdioxid an 78 Prozent.

Die Stickstoffdioxidbelastung kommt Messner zufolge vor allem durch Energieerzeugung und den Straßenverkehr zustande, wobei die Belastung durch Dieselmotoren zurückgegangen sei. Für Feinstaub in der Luft sind auch Landwirtschaft und Heizen mit Holz verantwortlich. Messner sagte, man sollte darauf verzichten, Holz zu verheizen. Die Holzbefeuerung sei ein Nullsummenspiel, was die Kohlenstoffdioxid-Emissionen angehe und werde daher auch aus
Klimaschutzgründen gefördert. Was die Feinstaubbelastung angeht, sei das aber kontraproduktiv, sagte Messner.epd










12.02.2022 • 17:55 Uhr

Corona-Protest in Northeim: Tapfere Demo-Frauen in tragenden Rollen

Beim genaueren Hinsehen ist jetzt auffällig geworden: immer mehr beteiligen sich Frauen an den Protestaktionen für und wider Corona mit all seinen widersprüchlichen und sinnvoll erscheinenden Beschränkungen. Jüngstes Szenario für diese feminine Dominanz war das jüngste Montagsritual in Northeim. Auf der einen Seite die Kritikerinnen der Corona-Maßnahmen. Viele Frauen in dem 300-Leute Spaziergang. Keine Leugnerinnen oder Fans von Verschwörungstheorien, sondern eher Gemäßigte. „Ich möchte die Freiheit haben, über meine Gesundheit und meinen Körper selbst entscheiden zu dürfen“, wehrt sich Ingeborg (alle Namen von Reaktion geändert) mit Herz auf dem Rücken und Kuhglocke in der linken Hand gegen eine staatlich angeordnete Impfpflicht.

Auf der anderen Seite, durch eine Polizeikette auf Distanz gehalten, die Gegendemonstrantinnen Lisa und Paula sind extra aus Osterode angereist. Ihr Protest ist altersgerechte, zielgerichtet, hochpolitisch und sichtbar zuzuordnen: „Omas gegen Rechts“, so weisen ihre Demoschilder die Gruppenzugehörigkeit aus. Die Gegendemonstration ist u.a. vom DGB ausgerichtet. Auch hier hat eine Dame namens Rosa mit rotem Mundschutz und Mikrophon das unüberhörbare Sagen. Sie geht über eine fette Lautstärke die Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker direkt an. Ihre eigenen Leute werden angehalten, sich nicht provozieren zu lassen. Und die Polizei bekommt von Rosa ebenfalls eine verbale Watsche. Sie habe die DGB Versammlung nicht immer optimal gegen „Hetze“ der anderen Seite schützen können, lautet ihr Vorwurf, mehr vorurteilstendiert als tatsächlich begründet. red/Fotos:FisWMG










12.02.2022 • 17:46 Uhr

Heute fünf Minuten nach Mitternacht in Clausthal-Zellerfeld: Wut über ein Hausverbot artet in Gewalt aus

Am heutigen Samstag, 12. Februar 2022, gegen 00:05, Uhr wurde durch zwei namentlich bekannte Personen versucht in der Silberstraße in Clausthal-Zellerfeld, trotz bestehenden Hausverbotes, die Räumlichkeiten des dort ansässigen Clubs zu betreten. Da sie mit ihrem Vorhaben scheiterten, wurden durch die Personen Gegenstände und Installationen im Außenbereich beschädigt. Die alarmierte Polizei leitete gegen die Randalemenschen ein Strafverfahren ein.red










12.02.2022 • 17:42 Uhr

Medienradar aktuell: Singt sich da Heckenbeck „coronafrei“? „Mein Körper ist frei!“ als Musik-Video auf YouTube aufgetaucht

Niemand braucht sich mehr zu wundern. Die Abwesenheit von Corona-Maßnahmenkritikern aus dem alternativen Milieu Heckenbecks bei den Montags-Spaziergängen auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim hat einen plausiblen Grund. Die Heckenbecker agieren auf einer neuen Plattform. Somit bleiben ihnen lästige Umzingelungen der Polizei erspart!

Auf YouTube ist jetzt ein beachtenswertes Musik-Video aufgetaucht. Auf ihm scheinen sich die beteiligten Heckenbecker ausgelassen, fröhlich und unmissverständlich regelrecht „coronafrei“ zu singen, zu musizieren und zu tanzen. Es ist die neue Corona-Kritikerhymne mit dem umgewandelten Freiheitslied „Die Gedanken sind frei…“ und verkündet nun: „Mein Körper ist frei!“

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte schon vor Wochen exklusiv über eine beeindruckende a capella Version vor dem tausendjährigen Bad Gandersheimer Stiftskirchenportal exklusiv berichtet. Tausende (an die 10.000) klickten sich in diesen spektakulären Protestsong. Darin wird u.a. gegen die Spaltung der Gesellschaft in Corona-Geimpfte und Nichtgeimpfte gesungen. Der Song wirbt für die körperliche Freiheit, sich der Impfung versagen zu können. Und in Heckenbeck ist das bereits geschehen und wird weiterhin beherzigt, dafür geworben und zugeraten. Selbst von medizinischer Seite, heißt es dem Vernehmen nach.
red/Screen YouTube Video „Mein Körper ist frei“
















12.02.2022 • 17:39 Uhr

Erotik in der Bibel wirklich Tabuthema in der Ev. Kirche? Jetzt Bewerbungen für Menantes- Literaturpreises für erotische Dichtung noch möglich!

Mit dem Wettstreit der Finalisten auf einem Sommerfest wird am 18. Juni im thüringischen Wandersleben der Gewinner oder die Gewinnerin des Menantes-Literaturpreises für erotische Dichtung gesucht. Bis zum 31. März sei die Einsendung von Prosastücken oder Gedichten noch möglich, teilte die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) am Samstag in Erfurt mit. Treibende Kraft hinter dem Vorhaben sei wieder der Wanderslebener Ortspfarrer Bernd Kramer.
Entgegen der landläufigen Meinung sei Erotik in der Bibel häufiger zu finden als man denke, sagte der evangelische Pfarrer. Trotzdem werde das Thema in der Kirche immer noch tabuisiert. Es sei höchste Zeit, damit offener umzugehen. Wandersleben ist der Geburtsort des
als Menantes bekannt gewordenen Barockdichters Christian Friedrich Hunold (1680-1721).

Für den Literaturpreis seien bereits zahlreiche Einsendungen aus Deutschland, Österreich und sogar aus Namibia eingetroffen, hieß es. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert, zudem wird ein Publikumspreis von 500 Euro vergeben. Die Finalisten treffen sich ein weiteres Mal
im Rahmen der «Erfurter Herbstlese» am 8. November in der Landeshauptstadt.
Der Menantes-Preis ging aus der in den 1990er Jahren von Kramer gegründeten Vortragsreihe «Kultur im Pfarrhaus» hervor. Daraus entwickelte sich laut EKM ein Förderkreis mit dem Ziel, Hunold zu würdigen. Der Autor von Liebesromanen und -gedichten war auch Librettist des Barockkomponisten Johann Sebastian Bach (1685-1750). Der Preis wird zum achten Mal vergeben. Unter den bisherigen Preisträgern ist unter anderem der Lyriker Uwe Kolbe. red










12.02.2022 • 09:20 Uhr

Schockanruf in Langenholtensen durch falsche Polizeibeamtin - Bei 80-jähriger Dame voll auf die Tränendrüse gedrückt

Am Freitag, 11. Februar, gegen 13:52 Uhr, erhielt eine 80-jährige aus Langenholtensen einen Anruf. Eine Frau, die sich als Polizistin ausgab, teilte der 80-Jährigen mit, dass ihre Tochter einen Unfall verursacht habe und dabei eine Unfallbeteiligte, die schwanger gewesen sei, ihr Kind verloren habe. Nun müssten 30.000 Euro gezahlt werden, um eine drohende Haftstraße abzuwenden. Die Angerufene durchschaute den Trick und beendete das Gespräch.Gro










12.02.2022 • 09:16 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert sinkt deutlich im Landkreis Northeim auf 577,5

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen Inzidenzwert von 577,5 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim mit. Damit haben sich die Angaben über die Neuinfektionen im Vergleich zu den Vortagen deutlich verringert. Dieser Trend ist in weiteren Landkreisen Niedersachsens ähnlich.

red/Grafiken: RKI/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












12.02.2022 • 09:01 Uhr

Extreme Stresslage heute kurz nach Mitternacht in Volpriehausen: 41-Jähriger bedroht Mädchen (16) mit dem Tod

Am heutigen Samstag, 12. Februar 2022, gegen 00:45 Uhr, wurde die Polizei alarmiert und ihr mitgeteilt, dass es zu einer Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung in der Albrechtstraße in Volpriehausen (gehört zu Uslar) gekommen sei.

Der mutmaßlich alkoholisierte 41-jährige Beschuldigte beleidigt das 16-jährige Opfer und bedroht es mit dem Tode. Anschließend kommt es noch, seitens des Beschuldigten, zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Opfer.

Der aus Detmold stammende Beschuldigte war beim Eintreffen der Polizei bereits nicht mehr vor Ort. Gegen ihn wird ein Strafverfahren bzgl. der Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet.Schm










12.02.2022 • 08:55 Uhr

Personenkontrolle in Uslar/Bella Clava: Polizei spürt weißes Pulver in Filmdose auf

Am Freitagabend wird bei einer 34-jährigen männlichen Personen einer Polizeistreife um 19.45 Uhr in Uslar/Bella Clava eine Personenkontrolle durchgeführt. Hierbei werden mehrere Klemmleistenbeutel sowie eine Filmedose mit weißem Pulver aufgefunden.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um Amphetamin. Die Betäubungsmittel sind beschlagnahmt worden. Gegen den 34-Jährigen ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das BtMG eingeleitet worden. Anschließend ist die Person aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen worden.Schm











12.02.2022 • 08:45 Uhr

Krankenhausruine in Seesen: Einbrecher stehlen Wasserzähler

In der Zeit zwischen 10 Februar 2022, 14 Uhr und 11.Februar 2022, 08Uhr, kam es zum wiederholten Male zu einem Einbruch in das alte Seesener Stadtkrankenhaus. Die unbekannten Täter drangen durch Aufhebeln eines Fensters in das Gebäudeinnere ein und entwendeten mindestens einen Wasserzähler. Insgesamt entstand ein geschätzter Schaden von 500 Euro. red










12.02.2022 • 08:40 Uhr

Streitigkeiten in Lindau enden in körperlicher Auseinandersetzung _ Polizei beschlagnahmt Küchenmesser

Am Freitag, 11. Februar 2022, gegen 14:30 Uhr, wurde die Polizei alarmiert und ihr mitgeteilt, dass sich zwei Personen auf einem Grundstück in der Sackstraße in Lindau in einer körperlichen Auseinandersetzung befinden. Die beiden Personen, ein 45-Jähriger und ein 52-Jähriger, waren bei Eintreffen der Polizei bereits durch Zeugen getrennt worden. Eine Person hatte leichte Verletzungen am Auge und an der Hand. Ein Küchenmesser, welches möglicherweise bei der körperlichen Auseinandersetzung eingesetzt worden ist, wurde sichergestellt.Gro










11.02.2022 • 21:20 Uhr

Europaweite "ROADPOL Kontrollwoche Truck and Bus" - Experten der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion (PD) Göttingen kontrollieren an der A 7: etliche Verstöße festgestellt

Im Rahmen der europaweiten "ROADPOL" -Kontrollwoche "Truck and Bus" haben Experten der Regionalen Kontrollgruppe (RKG) der PD Göttingen am Donnerstag (10.02.22) auch Fahrzeuge auf dem Parkplatz "Leineholz-Ost" an der A 7 überprüft.

Mehrere Kontrollteams waren bei der knapp siebenstündigen Aktion im Einsatz. Von den in dieser Zeit kontrollierten 85 Fahrzeugen mussten 47 (55 %) beanstandet werden. Bei 19 Fahrzeugen waren die Mängel so gravierend, dass eine Weiterfahrt untersagt werden musste.

Hier einige herausragende Beispiele:

Ein 24-jähriger Fahrzeugführer eines Klein-LKW beförderte Möbelteile aus den Niederlanden nach Süd-Niedersachsen. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges wurde festgestellt, dass eine Beeinflussung durch berauschende Mittel vorlag. Ein Schnelltest verlief positiv, eine Blutprobenentnahme wurde auf der Wache der Autobahnpolizei durchgeführt. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt vorläufig untersagt.

Ein Sattelzug wurde im Rahmen der Kontrolle hinsichtlich der technischen Vorschriften für Bereifung und Bremsen überprüft. Die Bereifung des Aufliegers war an vier Reifen mangelhaft und mehrere Bremsscheiben waren derart abgenutzt und wiesen teilweise bereits Ausbrüche auf, so dass eine Weiterfahrt vorläufig untersagt werden musste. Das Fahrzeug wurde in geringem Tempo zu einer nahegelegenen Werkstatt polizeilich begleitet.

Bei der Überprüfung eines Fahrzeugführers aus Ungarn wurde festgestellt, dass dieser seit ca. zwei Wochen täglich ein nachweispflichtiges Fahrzeug geführt hatte. Die täglichen Ruhezeiten wurden zwar eingehalten, aber nach sechs Tagen ist eine längere Ruhezeit vorgeschrieben. Diese wurde jedoch nicht eingehalten, der Fahrer gab an, dass er diese Vorschrift nicht kennen würde. Daraufhin wurde dem Fahrzeugführer des mit Terminfracht beladenen Klein-LKW (Sprinter) die Weiterfahrt untersagt und die Einlegung einer 45 stündigen Wochenruhezeit angeordnet. Für diese Zwecke wurde das Fahrzeug an einem geeigneten Platz im Stadtgebiet Göttingen abgestellt und eine Sicherungskette zur Durchsetzung der Anordnung angelegt. Der Unternehmer aus Ungarn sandte ein Ersatzfahrzeug mit Fahrer, auf das die Terminfracht umgeladen und weiterbefördert wurde.

Ein Klein-LKW (Sprinter) mit polnischer Zulassung wurde von einer deutschen Spedition dauerhaft in Deutschland betrieben und für Beförderungen in Nordhessen und Südniedersachsen eingesetzt. Dies stellt möglicherweise einen Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz dar, hier sind noch weitere Ermittlungen erforderlich. Ein Strafverfahren wurde zunächst gegen die Beteiligten eingeleitet und wird an das für die Erhebung von Kraftfahrzeugsteuern zuständige Hauptzollamt weitergeleitet.

Ein Tiertransporteur aus dem Kreis Northeim beförderte Tiere aus Nordhessen und dem Kreis Göttingen, ohne die erforderlichen Dokumente nach dem Tierseuchenrecht mitzuführen. Der Zustand der Tiere konnte vor Ort durch die Beamten nicht überprüft werden. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurde angeordnet, dass der Transport zu dem nahegelegenen Zielort fortgesetzt werden durfte und die Kontrolle durch die Behörde dort vorgenommen wird, um Beeinträchtigungen und Stress für die Tiere zu vermeiden.jk










11.02.2022 • 21:11 Uhr

Holzminden: Razzia von Polizeispezialkräften mit Rauschgiftspürhunden in drei Wohnungen verdächtiger Drogendaeler

In einer durch Beamte des Polizeikommissariat Holzminden vorbereiteten Durchsuchungsaktion wurden am Freitag in den frühen Morgenstunden insgesamt drei Wohnobjekte unter Hinzuziehung von Spezialkräften der Bereitschaftspolizei durchsucht. Auf Grundlage der Ermittlungen des hiesigen Kriminal- und Ermittlungsdienstes wurden durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim bei dem Amtsgericht Hildesheim drei Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt, die heute unter der Einsatzleitung von Kriminalhauptkommissar Jantzen vollstreckt wurden. Beamte der Bereitschaftspolizei und des Polizeikommissariat Holzminden drangen heute früh gemeinsam und zeitgleich in die Wohnungen in Holzminden ein und durchsuchten, auch unter Hinzuziehung von Rauschgiftspürhunden, die Wohnungen. Die Beschuldigten wurden zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen umgehend der Polizeidienststelle zugeführt. Zu den Ergebnissen kann zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen noch keine Aussage getroffen werden.red











11.02.2022 • 21:06 Uhr

Polizei händigt gestohlene Osterkerze aus

Eine aus der Kilianikirche in Höxter gestohlene Osterkerze hat die Polizei in Höxter auffinden und zurückgegeben können.

Am Sonntag, 23. Januar, fiel der Diebstahl der Osterkerze und einer Vase aus der evangelischen Kirche in Höxter auf. Anschließend wurde online bei der sogenannten Internetwache der Polizei Nordrhein-Westfalen wegen Diebstahl von sakralen Gegenständen Anzeige erstattet.

Als die Kreispolizeibehörde Höxter über den Diebstahl Kenntnis erhielt, war das Diebesgut bereits von Beamten sichergestellt worden, konnte zunächst aber nicht zugeordnet werden.

Was war passiert?

Am Freitag, 21. Januar, hatte ein 41-jähriger Mann im Bereich der Corveyer Allee eine Eisenstange gestohlen. Die Polizei traf den Mann in der Nähe an, der sodann die Polizeibeamten bedrohte und mit der Eisenstange auf sie losgehen wollte. Davon konnte er abgehalten werden. Niemand wurde verletzt.

Bei sich hatte er eine Osterkerze und andere Gegenstände, die ihm offenbar nicht gehörten und zunächst keiner Straftat zugeordnet werden konnten. Diese Gegenstände wurden sichergestellt. Der Mann musste die Beamten mit zur Polizeiwache begleiten und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der Dieb muss sich nun aufgrund verschiedener Sachverhalte wegen Diebstahl, besonders schwerem Diebstahl, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.

Die aus der Kilianikirche gestohlene Vase und Osterkerze konnten nun Kommissaranwärter Jan Riechmann und Kriminaloberkommissarin Stefanie Ridder von der Kriminalpolizei Höxter der Küsterin Ute Matzke-Disse aushändigen.

In diesem Zusammenhang weist die Kreispolizeibehörde Höxter darauf hin, dass auf der Internetseite der Polizei Höxter die Möglichkeit besteht, online eine Strafanzeige zu erstatten oder einen Hinweis zu geben. Allerdings gilt weiterhin: In Notfällen wählen Sie immer die Notrufnummer 110! /ell

Auf dem Bild von links: J. Riechmann, U. Matzke-Disse und S. Ridder.Foto: Polizei










11.02.2022 • 21:00 Uhr

Bockenem: Einbruch in einen Friseursalon

In der Zeit von Donnerstag, 10.Februar 2022, 23:30 Uhr bis Freitag, 11.Februar .2022, 03:40 Uhr, kam es in der Klosterstraße zu einem Einbruch in einen dortigen Friseursalon. Der oder die Täter beschädigten ein Seitenfenster des Objekts und entwendeten aus dem Geschäft eine geringe Menge Bargeld und Gegenstände des Friseurbedarfs. Der Gesamtschaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall oder dem/den Täter/n geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Bad Salzdetfurth, unter der Telefonnummer 05063/901-0, zu melden.hep










11.02.2022 • 20:55 Uhr

A 7 nach schwerem Unfall in Höhe Göttingen-Nord voll gesperrt - Autofahrerin eingeklemmt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 in Richtung Kassel ist am Freitagnachmittag (11.02.22) gegen 14.50 Uhr eine Autofahrerin aus dem Landkreis Göttingen schwer verletzt worden. Die Frau wurde in eine Klinik eingeliefert. Ein weiterer Autofahrer erlitt ersten Informationen zufolge vermutlich leichte Verletzungen. Auch er kam ins Krankenhaus.

Aktuell musste die A 7 ab der AS Göttingen noch gesperrt. Grund waren die Bergung der Fahrzeuge und noch zu leistende Reinigungsarbeiten. Der Rückstau betrug etwa zehn Kilometer.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr die Frau mit ihrem Hyundai an der AS Göttingen auf. Kurz danach kam es aus noch ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß mit einem von hinten auf dem mittleren Fahrstreifen herannahenden Skoda. Bei dem Aufprall wurde die Autofahrerin in ihrem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Der Skoda prallte in die Mittelschutzplanke, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.jk










11.02.2022 • 19:42 Uhr

Hachenhausen: Einfach nur häßlich und ärgerlich - Nach fast 20 Monaten: Baudezernentin Gottlieb greift nun durch! Aber...

Seit beinahe 20 Monaten gibt es diese unsägliche Brandruine mitten in Hachenhausen. Den Anliegern drumherum wird seit dem verheerenden Feuer dieser Schandfleck zugemutet. Es hat schon viel Mühe, Aufwand, Nerven und Geduld gekostet, damit diese Hässlichkeit endlich verschwindet. Das Redaktionsnetzwerk Fis WMG hat insbesondere über die Bemühungen von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne berichtet, der sich als direkter Anlieger auch namens seiner Nachbarn der Brandruine engagiert um ihre Beseitigung kümmerte. Kühne hatte von der Kreisverwaltung in Northeim ein Einschreiten gefordert. Und die neue Baudezernentin Julia Gottlieb versprach: Ich kümmere mich.

Die Beseitigung des Brandschutts auf Anordnung der Ordnungsbehörde hätte beinahe geklappt. Dann der Rückschlag. Der Betreuer der Eigentümers des abgefackelten Holzhauses, ein bekannter Rechtsanwalt aus Kreiensen, verstarb plötzlich. Um nun nicht weitere Zeit verstreichen zu lassen legte sich die Baudezernentin nun in einem klaren Statement von ihr fest. Sie will durch Verfügung einer Ersatzvornahme durch den Landkreis Northeim sicherstellen, dass die Schutthalde von amtswegen endgültig beseitigt wird. Allerdings geht das nicht sofort. Julia Gottlieb ließ den Dipl.Ing. wissen, dass die ordnungsgemäße Beseitigung des Brandschutts von einem zugelassenen Unternehmen durchgeführt werden muss. Diese Auftrag gehört europaweit ausgeschrieben. Bis Ausschreibung und Vergabe abgewickelt sind könnten somit noch einmal einige Wochen ins Land gehen. Muss aber nicht sein. In einem 'Wort zum Trost' meint Dipl.Ing. Kühne an die Baudezernentin adressiert: Die Ausschreibung kann national, also muss nicht europaweit erfolgen. Die EU-Vergabegrenze wird dann doch nicht erreicht, dadurch werden ein paar Wochen für die Vergabe gespart.

Man darf gespannt sein was weiter geschieht...
red
















11.02.2022 • 18:53 Uhr

Gerichtklatsche für Landesregierung: 500 Obergrenze bei Open-Air-Veranstaltungen gekippt - Jetzt können mehr Leute in die Stadien

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat Teile der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes gekippt. Eine Obergrenze von 500 Menschen bei Veranstaltungen unter freiem Himmel unabhängig von der Kapazität, der Lage sowie der Ausgestaltung des Veranstaltungsortes sei auch unter Berücksichtigung des derzeitigen Infektionsgeschehens unangemessen und stelle einen verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigten Eingriff dar, teilte das Gericht am Freitag in Lüneburg mit (Az.: 14 MN 144/22). Das Gericht stellte aber auch klar, dass Treffen unter freiem Himmel mit mehr als
500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von den Behörden weiterhin zuvor zugelassen werden müssen.

Die Landesregierung reagierte inzwischen. Sie nahm ihren umstritten "500er-Beschluss" zurück.

Geklagt hatten die in der dritten Bundesliga spielenden Profifußballmannschaften VfL Osnabrück, SV Meppen sowie Eintracht Braunschweig. Sie warfen der Landesregierung einen Alleingang vor und stellten einen Normenfeststellungsantrag. Das Land habe nicht die
bundeseinheitliche Empfehlung der Länderkonferenz vom 2. Februar übernommen, beschwerten sich die Vereine. Danach sollte bei überregionalen Großveranstaltungen im Freien bis zu 50 Prozent der Höchstkapazität oder maximal 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in
den Fußballstadien zugelassen werden.

Die bisherige Obergrenze schränkt nach Auffassung des Gerichts die grundrechtlich geschützte Freiheit der Berufsausübung ein. Die Festlegung einer absoluten Obergrenze von 500 Personen sei jedenfalls für sehr große Veranstaltungsorte unter freiem Himmel, wie
beispielsweise Fußballstadien oder Freiluftbühnen, mit vielfältig vorhandenen Möglichkeiten, für die Teilnehmer Abstands- und Hygieneregelungen einschließlich Maskenpflicht anzuordnen, nicht mehr angemessen. red










11.02.2022 • 18:20 Uhr

Das erfahren Sie nur hier und das sofort: Bad Gandersheims Bauamtsleiter Stefan Mittwoch ist jetzt mal weg

Die Tage des scheidenden Bauamtsleiters bei der Stadt Bad Gandersheim, Stefan Mittwoch, waren bekanntermaßen nach seinem überraschenden Rückzug aus der neuen Funktion tatsächlich gezählt. Heute nun war es definitiv seiner letzter Tag in stark eingeschränkten operativen Amtsgeschäften. An diesem Freitag galt es für Mittwoch keine Akten mehr zu studieren, Aufträge für Förderanlage zu vergeben, Telefonate zu führen oder seine Nachfolgerin Franziska Vogt so gut wie möglich einzuweisen. Heute stand edleres hoch im Kurs: Mittwoch hatte kollegiale Beziehungen zu pflegen.

Mit einer kleinen kulinarischen Geste für Kolleginnen und Kollegen deutet Mittwoch an, wie er diese Persönlichkeiten und Wegbegleiter/innen in den letzten Jahrzehnten wertgeschätzt hat. Für diese Zusammenarbeit zollte er ihnen seinen Dank. Diejenigen, die heute Mittwochs Umgebung suchten, quittierten diese Verbundenheit ebenso persönlich und einige sogar emotional herzlich.

Mittwoch hat seinen Job bei der Stadt nach einer durchaus interessanten Karriere innerhalb der Stadtverwaltung aus persönlichen Motiven geschmissen. Jetzt hat er noch Urlaub und freie Tage "abzuarbeiten", heut es dem Vernehmen nach. Zum 1. März 2022 steigt Stefan Mittwoch dann ins Reich des Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten Bernd Althusmann auf. Mittwoch ist dort mehr Fortüne zu wünschen, als auf dem Feuerstuhl Bauamtsleiter in der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung. Und einen ministerialen Vorzug bringt Stefan Mittwoch mit in seine neue Aufgabe: er ist eloquent. So etwas macht sich in Regierungskreisen immer gut.
red/Foto: Fis WMG










11.02.2022 • 17:46 Uhr

Auf der B 248 bei Echte: Anhänger macht sich während der Fahrt selbstständig - Leitpfosten demoliert

Am Mittwoch, 09. Februar 2022, gegen 18 Uhr, befuhr ein 29-jähriger Katlenburger mit einem Pkw VW die Bundesstraße 248 von Echte kommend in Fahrtrichtung Imbshausen. An dem Pkw des 29-Jährigen war ein Anhänger angehängt. Während der Fahrt löste sich die Anhängerkupplung vom Pkw, sodass in der Folge der Anhänger nach rechts von der Fahrbahn abkam. Hierbei wurde ein Leitpfosten beschädigt.

Am Anhänger sowie am Leitpfosten entstand ein geschätzter Gesamtschaden von circa 600 Euro. koc










11.02.2022 • 17:38 Uhr

Massenhafte Corona- Infektionen überfordern das Northeimer Gesundheitsamt!

Deswegen Appell: Selbstständig isolieren bei positivem Corona-Test Gesundheitsamt in Northeim informiert

Angesichts der in den letzten Tagen stark steigenden Fallzahlen ist es für die Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim aktuell nicht mehr zu schaffen, alle Bürgerinnen und Bürger telefonisch über etwaige die Quarantänemaßnahmen zu informieren. In diesem Zusammenhang weist Dr. Regina Pabst, Leiterin der Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim darauf hin, dass Personen mit einem positiven Testergebnis sich gemäß der niedersächsischen Absonderungsverordnung selbstständig isolieren müssen, auch ohne dass das Gesundheitsamt sich gemeldet hat. Gleiches gilt auch für Personen, die mit Erkrankten Kontakt hatten.

Personen, die sich sieben Tage nach Beginn der Isolierung freitesten möchten, um die Isolierung zu beenden, sind dazu aufgerufen, ihr negatives Testergebnis per E-Mail an die Gesundheitsdienste des Landkreises zu schicken: covid-entlassung@landkreis-northeim.de. Es ist danach nicht notwendig, eine Antwort der Gesundheitsdienste abzuwarten. Die Quarantäne kann dann eigenständig verlassen werden.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die drei Leitungen des Bürgertelefons aktuell immer wieder vollständig ausgelastet sind. Deshalb wird darum gebeten, auch die digitalen Informationsmöglichkeiten zu nutzen. Der Landkreis Northeim stellt umfangreiche Informationen auf seiner Internetseite zur Verfügung, außerdem sind die Gesundheitsdienste bei Fragen auch per E-Mail zu erreichen: gesundheitsdienste@landkreis-northeim.de .

Zukünftig soll es den Bürgerinnen und Bürgern außerdem weiter vereinfacht werden, sich online bei den Gesundheitsdiensten zu melden und die wichtigen Daten für die Fallbearbeitung zu übermitteln. An einer Online-Lösung wird derzeit intensiv gearbeitet.lpd










11.02.2022 • 17:35 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Weiter Kuddelmuddel bei der Datendarstellung - Heute minus Infektion! Kreis gibt erneut "wichtigen Hinweis"!

Das Durcheinander bei der amtlichen Darstellung der Corona-Infektionslage im Kreis Northeim geht weiter.

Hier die heutige amtliche Verlautbarung der Kreisverwaltung. Das Lesenswertes ist der Schluss mit erneut einem „wichtigen Hinweis“. Er sorgt für zunehmende Verunsicherung und noch mehr Ärger:

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 8.861 (-1) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 86 (0) Personen verstorben.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 743,7 (980 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 11,7, die Intensivbetten sind zu 5,7% belegt.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Wichtiger Hinweis:
Diese Fallzahlen-Darstellung bildet mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das aktuelle Infektionsgeschehen im Landkreis ab. Die Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim haben wie üblich den entsprechenden Datensatz an das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt, welches diesen dann an das RKI weitergibt. Dort ist eine entsprechende Darstellung der Fallzahlen tagesaktuell nicht erfolgt.










11.02.2022 • 13:30 Uhr

Hartnäckige Inflationsschmerzen

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Es war eine weitere schwierige Woche für die Aktien- und Anleihemärkte. Nach dem Euroraum meldeten jetzt auch die USA für den Januar eine Fortsetzung der hohen Inflationsraten. Für die Kapitalmärkte bedeutet dies, dass sie mit stärkeren Gegenmaßnahmen der US-Notenbank rechnen müssen. Die Anzahl der erwarteten Zinsanhebungen für die USA erhöhte sich auf sieben Schritte für dieses Jahr. Normalerweise würde eine solche Straffung eine deutliche Korrektur an den Aktienmärkten wie auch am Markt für Unternehmensanleihen mit sich bringen. Heftige Korrekturen hat es auch bereits gegeben, allerdings nur in Teilbereichen, etwa im Technologiesektor oder anderen hochbewerteten Branchen. Viele andere Marktsegmente halten sich wacker gegen die Perspektiven einer Verteuerung des Geldes. Das gibt auch für die europäischen Märkte. Hier konnte etwa der DAX in der zurückliegenden Woche sogar etwas Boden gutmachen, und auch die negativen Kursreaktionen bei Anleihen halten sich noch in Grenzen.

Dahinter stehen weiterhin die Erwartungen, dass sich die Inflationsraten für Deutschland im Jahresverlauf wieder deutlich zurückbilden werden. Hier haben die europäischen Volkswirtschaften bessere Karten, denn der Inflationsdruck durch Löhne und Mieten ist deutlich niedriger als in den Vereinigten Staaten. Und so geht das größte Risiko für die weltweiten Aktienmärkte wohl auch von der US-Wirtschaft aus: Sollte die US-Notenbank zu sehr drastischen Maßnahmen zur Inflationseindämmung gezwungen sein, wäre eine Rezession in der größten Volkswirtschaft der Welt die Folge. Das würde an den Aktienmärkten für eine längere Zeit zu einer Kurspause auf niedrigeren Niveaus führen. Für den langfristigen Aktienanleger wäre eine solche Phasen jedoch nichts Neues, und er würde sie aussitzen, weil der nächste Aufschwung dann meistens ebenfalls schneller kommt als erwartet










11.02.2022 • 13:28 Uhr

Sirenen-Probelarm hat in Bad Gandersheim funktioniert - ebenso schnelle Infos via Handy auf NINA und BIWAPP

Heute war der große Warntag im Landkreis Northeim: Kurz nach dem Sirenen Probealarm in Bad Gandersheim, Hachenhausen und anderen Orten um 11:02 kam auf NINA und BIWAPP eine Information aufs Handy.
Entwarnung um 11:20 hat ebenfalls pünktlich stattgefunden. BIWAPP gab kurz danach die Entwarnmeldung heraus. Nun wollen wir mal hoffen, dass nie ein echter Katastrophenfall ausgelöst werden muss. red










11.02.2022 • 13:27 Uhr

Corona-Krise: Land meldet 51 Kinder in Krankenhäusern- Derzeit 16.800 Infektionen in Schulen amtlich erfasst!

Das Land Niedersachsen verzeichnet einen bisherigen Stand bei Kindern, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus versorgt werden müssen. Aktuell seien 49 Kinder auf
Normalstationen und zwei Kinder auf Intensivstationen in Behandlung,
sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Freitag in
Hannover. Bei einer landesweiten Inzidenz von 1.220 seien zudem 985
Erwachsene mit Corona in Kliniken untergebracht - 131 dieser Patienten müssten intensivmedizinisch behandelt werden.

Unterdessen betonte ein Sprecher des Kultusministeriums, dass trotz einer allgemein angespannten Infektionslage Gesundheitsschutz und Präsenz in Schulen und Kitas aus Sicht des Landes weiter der richtige und ein sicherer Weg seien. Dem Ministerium lägen aktuell rund 16.800 Meldungen von infizierten Schülerinnen und Schülern vor, in Kitas und Vorschulen seien 525 Fälle unter Kindern bekannt. Durch punktuelles Eingreifen, Maskenpflicht und tägliche Testungen bleibe dennoch Präsenzunterricht möglich. Aktuell befänden sich zwei der
rund 3.000 Schulen landesweit im Distanzlernen.red










11.02.2022 • 13:21 Uhr

Northeim: Pkw nicht in Deutschland angemeldet

Der Polizei Northeim fiel am Donnerstag um 7.30 Uhr ein Pkw BMW mit ausländischen Kennzeichen auf. Während der Kontrolle konnten die Polizei ermitteln, dass der Halter des Pkw BMW schon über einen längeren Zeitraum in Deutschland lebt und gemeldet ist. Somit ist von einem regelmäßigen Standort des 25-Jährigen in Deutschland auszugehen.

Bisher hatte er den Pkw nicht in Deutschland ordnungsgemäß angemeldet, wozu er jedoch verpflichtet gewesen wäre.

Aufgrund dessen leitete die Polizei Northeim gegen den 25-jährigen Northeimer ein Strafverfahren ein.Wol










10.02.2022 • 16:30 Uhr

Ab sofort Terminreservierung über die Impfhotline des Landes möglich

Niedersachsen eröffnet Warteliste für Termine mit Proteinimpfstoff von Novavax

Ab sofort können sich alle Bürgerinnen und Bürger, die bisher noch keine Impfung gegen COVID-19 erhalten haben, unter 0800 - 99 88 665 auf die Warteliste für einen Termin mit dem Impfstoff von Novavax setzen lassen.

Durchgeführt werden die Impfungen in den Impfstationen des Landkreises Northeim in Northeim und Einbeck.

Für den Abschluss der Grundimmunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig. Der Zweittermin wird vom Impfteam vor Ort individuell abgestimmt und festgelegt.

Die erste Lieferung des Proteinimpfstoffs, der im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Impfstoffen nicht auf Grundlage der mRNA- oder der Vektor-Technologie aufgebaut ist, wird für die neunte Kalenderwoche erwartet.

Insbesondere die bisher noch ungeimpften Bürgerinnen und Bürger, für die ab dem 16. März die einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt, sollten sich so schnell wie möglich um einen Impftermin bemühen. Auch diejenigen, die den bisher eingesetzten mRNA- und Vektorimpfstoffen skeptisch gegenüberstehen, haben nun eine Alternative. Alle zugelassenen Impfstoffe sind sicher und schützen zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen.

Personen, die sich bei der Impfhotline auf die Novavax-Warteliste setzen lassen, erhalten eine SMS mit einem Impftermin, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht.

Für den Fall, dass ein vereinbarter Impftermin nicht wahrgenommen werden kann, wird um Anruf bei der Hotline unter 0800 - 99 88 665 gebeten. Dort kann der Termin storniert und ein Ersatztermin vereinbart werden.

Weitere Informationen zur Schutzimpfung und den Impfangeboten in Niedersachsen gibt es auch unter www.impfen-schuetzen-testen.de .











10.02.2022 • 16:25 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa-Radar: Das Redaktionsnetzwerk lüftet weitere Detail-Öffnung der Landesgartenschau - 3. Teil

Hier exklusiv die dritte Folge der vorzeitigen Öffnungen der Landesgartenschau in Bad Gandersheim, die bekanntlich verschoben wurde und offiziell erst am 14. April 2023 startet. Jetzt wurde vom LaGa-Aufsichtsrat beschlossen, dass sieben Sektoren schon in diesem Jahr zugänglich gemacht werden. Das Redaktionsnetzwerk der Fis WMG lüftet weitere Details auf der Grundlage von Fakten der LAGA gGmbH. Dipl. Ing. Wilhelm Kühne führt dazu aus:

Im nördlichen LaGa Gelände liegen der Auepark und Roswithapark. Hier befinden sich mehrere Seniorenheime, ReHa Kliniken, Wohngebiete, Glaubenszentrum, aber auch bekannte Gastronomie in Brunshausen und neue gastronomische Angebote direkt angrenzend an den Roswithapark. Für alle Zielgruppen ist eine Öffnung besonders wichtig. Das wurde auch in der online Pressekonferenz von den Verantwortlichen betont. Beide Parks können in wesentlichen Bereichen von April/Mai 2022 bis Anfang Oktober 2022 geöffnet werden. Der Holzsteg im Landschaftsschutzgebiet bleibt geschlossen. Die Wilhelmsquelle mit dem Solewasser, Wassertretbecken und Barfußpfad mit Erholungsbereich können spätestens im Mai 2022, oder schon von Mitte April 2022 bis Anfang Oktober erreicht werden. Dort wird in Teilbereichen noch gebaut, jedoch mit gutem Baufortschritt. Da das Wetter derzeit unberechenbar ist und man nie weiß, ob später Frost einen Strich durch die Öffnungsplanung macht, wird Fis WMG kurz vor den verbindlichen Öffnungsterminen weiter berichten. red/ Screen LaGa Gan











10.02.2022 • 16:18 Uhr

Hundebesitzer geschockt! Er findet präparierten Köder - Es war eine scharfe Klinge!

Ein Hundebesitzer hat am Dienstag, 8. Februar, auf dem Weserradweg bei Höxter-Stahle (Landkreis Höxter) einen mit einer scharfen Klinge versehenen Hundeköder aufgefunden und der Polizei gemeldet.

Gegen 13.30 Uhr befand sich der Mann mit seinem Hund in Höhe des Sportplatzes bei Stahle. Der Hund nagte bereits an dem auf dem Radweg liegenden Hundeköder, ehe der Besitzer merkte, dass es sich um eine Art Frikadelle handelt, aus der eine scharfe Klinge ragte. Der Hund hatte sich nicht daran verletzt.

Der Hundehalter informierte die Polizei. In der halben Frikadelle wurden zwei zusammenhängende Abbrechklingen von einem Cuttermesser aufgefunden. Diese Klingen wäre in der Lage, ein Tier zu verletzten.

Die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter ermitteln wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und nehmen Hinweise auf den oder die Täter unter der Rufnummer 05271/962-0 entgegen. /ell/Foto: Polizei










10.02.2022 • 16:10 Uhr

Diebstahl von GPS-Geräten aus Traktoren in Mahlum

Unbekannte Täter entwendeten zwischen dem 08. Februar 2022, 16 Uhr, und dem 09.02.2022, 07:30 Uhr, in der Alten Straße in Mahlum GPS-Geräte von zwei Traktoren. Die Unbekannten verschafften sich zunächst gewaltsam Zutritt in eine Scheune, in der die Traktoren standen und gingen anschließend die landwirtschaftlichen Fahrzeuge an.

Der Schaden wurde vorerst auf einen niedrigen fünfstelligen Bereich geschätzt. Tatzusammenhänge zu Diebstählen von GPS-Geräten in Hüddessum sind nicht auszuschließen und werden durch die zuständigen Ermittler geprüft.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu Personen oder Fahrzeugen geben können, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. Womöglich wurden die Tatorte im Vorfeld ausbaldowert. jpm










10.02.2022 • 16:04 Uhr

Landwirtschaft auf Öko umstellen? Ja, aber!

Um über vier Prozent gegenüber dem Vorjahr ist laut dem Konjunkturbarometer Agrar der Anteil der deutschen Landwirte gestiegen, die eine eventuelle Umstellung auf Ökolandbau in den kommenden zwei bis drei Jahren in Betracht ziehen würden. Die vom Deutschen Bauernverband in Auftrag gegebene Umfrage vom Dezember 2021 zeigt, dass eine ökologische Bewirtschaftung ihrer Betriebe für 18,7 Prozent der 1.500 befragten Landwirte vorstellbar sei. Waren es 2019 noch 15,5 Prozent, so sank die Umstellungsbereitschaft im Dezember 2020 auf 14,4 Prozent. „Diese Bereitschaft auf Bio umzustellen, bedeutet aber nicht, dass automatisch die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt. Öko-Bauern suchen sich ihre Märkte und Kunden selbst“, zeigt sich Carsten Bauck, Vorsitzender des Ausschusses Ökolandbau im Landvolk Niedersachsen, skeptisch.

Laut Öko-Landwirt Bauck werden bei den umstellungswilligen Landwirten falsche Erwartungen geweckt: Bis 2030 soll laut Bundesregierung der Ökolandbau in Deutschland auf 20 Prozent wachsen, die EU-Kommission will sogar einen Anstieg der EU-Bio-Agrarflächen auf 25 Prozent. Für Deutschland bedeutet das aktuell fast eine Verdopplung der Bio-Fläche, für einige EU-Länder gar eine Verdreifachung. „Das Vorschreiben eines festgesetzten Mindest-Ökoanteils der landwirtschaftlichen Fläche sowie das Pushen via Förderprogramme führen nur zu Überschüssen, die sich negativ auf die Preise auswirken. Dieses System funktioniert nicht“, ist Bauck überzeugt. „Der Markt für so viel Bio-Ware ist noch nicht vorhanden. Der Preis für unsere Bio-Ware muss höher als im konventionellen Anbau sein, da wir mit viel mehr Aufwand produzieren. Otto-Normal-Verbraucher ist aber nicht bereit, hohe Preise für Bio-Lebensmittel zu zahlen“, zeigt Bauck auf. Das Bio-Angebot durch künstliche, vom Staat subventionierte Maßnahmen zu steigern, würde laut Bauck die Preise negativ beeinflussen. „Dann haben wir das Problem wie die Kollegen in der konventionellen Landwirtschaft. Wachse oder weiche entspricht nicht dem Verständnis der Öko-Bauern, sie können bei günstigeren Preisen nicht davon leben“, schlussfolgert Bio-Bauer Bauck.

„Die EU legt mit der neuen EU-Öko-Basisverordnung 2018/848 nebst ca. 17 Durchführungsverordnungen (DVO) die Latte für den Ökolandbau hoch. Investitionen oder Umbauten sind nötig, die vielen Öko-Landwirten die Umsetzung erschweren“, erklärt Pia Bömer, Referentin für Ökolandbau beim Landvolk Niedersachsen, und sieht die politischen Ausbauziele für den Ökolandbau als eine Herausforderung.

Höhere Erzeugerpreise, gesicherte Abnahmeverträge, höhere Umstellungsprämien sowie eine Investitionsförderung und letztendlich Verlässlichkeit seitens der Politik sind daher für gut ein Drittel der Befragten wichtige Voraussetzungen für eine Umstellung auf Öko-Landwirtschaft. Es sind vor allem die kleineren Betriebe zwischen 30 und 49 Hektar (ha) landwirtschaftlicher Fläche, sowie die Futterbaubetriebe, die sich die Umstellung vorstellen können. Diese Betriebe sind aufgrund ihrer Struktur vermehrt in Süd-Deutschland zu finden.
LPD/Foto: LPD










10.02.2022 • 15:59 Uhr

Erneut Demonstration und Gegendemonstration zum Thema Corona-Impfung in Herzberg - Maßnahmengegner nach Maskenverstoß und Beleidung eines Polizisten von weiterer Teilnahme ausgeschlossen

Am Mittwochabend (09.02.22) fand in Herzberg (Landkreis Göttingen) eine weitere versammlungsrechtliche Aktion unter dem Motto "Gegen Impfpflicht und Spaltung der Gesellschaft" statt.

Das "Aktionsbündnis Südniedersachsen" demonstrierte auf der Gegenseite "Für Impfung - Gegen Hass und Antisemitismus".

Um 18 Uhr versammelten sich rund 75 Maßnahmengegner auf dem Herzberger Marktplatz. Sie gingen zunächst auf einer beim Landkreis Göttingen angemeldeten Aufzugstrecke durch die Sieber- und Gartenstraße, weiter entlang des Sieberdamms, über die Kaufmannsgasse zur Hauptstraße, um schließlich wieder auf dem Markplatz zu einer Abschlusskundgebung zusammenzukommen. Während des Aufzuges weigerte sich ein Teilnehmer beharrlich, die vorgeschriebene FFP2-Maske zu tragen. Zudem beleidigte er den einschreitenden Polizeibeamten. Letztendlich musste die Polizei den aus Osterode stammenden Mann von der Versammlung ausschließen. Es wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Im Bereich des unteren Marktplatzes hatten sich zu dem Zeitpunkt zehn Personen zu einer Gegendemonstration eingefunden, um mit Transparenten - gemäß ihrem Versammlungsmotto - "Flagge zu zeigen".

Nach mehreren Redebeiträgen wurde die Abschlusskundgebung der Maßnahmen-Kritiker um 19.30 Uhr durch den Versammlungsleiter beendet. Während der Abschlusskundgebung kam es zu keinen weiteren Störungen.hf










10.02.2022 • 15:55 Uhr

Städtische Holzbank in Kreiensen gewaltsam beschädigt - Zeugenaufruf der Polizei

Bei der Polizeistation Kreiensen wurde eine gemeinschädliche Sachbeschädigung angezeigt. Eine von der Stadt Einbeck im Mühlenweg aufgestellte Holzbank wurde in der Nacht von Dienstag,8. Februar 2022, auf Mittwoch, 9. Februar 2022, beschädigt. Zudem wurde der neben der Bank aufgestellte Metallmülleimer vermutlich abgetreten und auf das Nachbargrundstück geworfen. Bereits eine Woche wurde der Mülleimer auf dem Nachbargrundstück aufgefunde und anschließend von städtischen Mitarbeitern wieder fest neben der Bank montiert. Am Mittwoch morgen stellte ein Anwohner jetzt fest, dass die Holzbank stark in Richtung einer Böschung geneigt war. Die massive Holzbank war in einem Fundament verankert und wurde dort gewaltsam heraus gerissen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 600 Euro.

Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck oder der Polizeistation Kreiensen.pap










10.02.2022 • 15:46 Uhr

LaGa Medienradar: Öffnung der Landesgartenschau 2022 exklusiv im Detail präsentiert - 2. Teil

Die offiziell erst in 2023 geöffnete Landesgartenschau in Bad Gandersheim präsentiert sich an festgestellten Standorten bereits in diesem Jahr den Bad Gandersheimern Bürgern/innen und Gästen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis WMG präsentiert in Teil zwei die nächsten Öffnungsvorhaben im Detail

Von Bürger/innen und Gästen der Stadt wurde immer wieder der Wunsch vorgebracht, doch aus der Stadt entlang des 1. u. 2. Osterbergsees zur Reha Klinik am Dehneweg gelangen zu können. Eine Wanderin fragte kürzlich Vorort unseren Reporter, ob es eine Abkürzung vom Eternauferweg über die Gehwegbrücke der Eterna zur Reha Klinik gibt. Leider musste die Dame außen herum zur B 64, dort über die Umleitung (B64 Rampen) Wrescherode in die Stadt und der Umleitung dort weiter folgend zum Dehneweg zur Reha Klinik. Auch der Campingplatz löst mit Saisonbeginn Begehrlichkeiten aus. Alle Wünsche wurden von Stadt- u. LaGa Verantwortlichen mit Verständnis gelöst. Zwar kann man die Osterbergseen und den Sport- u. Spielbereich nicht umrunden, aber der südliche Uferweg am 1. u. 2. Osterbergsee, sowie die Querung zwischen 2. u. 3. Osterbergsee, aber ab der Eternabrücke am Ufer entlang zum Campingplatz wird eine Wegeführung ermöglicht. Herr Hellingrath führt dazu aus, dass dann die Staudenbeete dort am Seeufer in ihrer Entwicklung schon erlebbar werden.

Das macht bestimmt dankbar und neugierig 2023, den ganzen Landschaftspark in voller Blütenpracht zu erleben, meint das Fis WMG Team.

Die Baustraße am Eternaufer von „Am Osterbergsee“ bis zur Brücke hinter dem Freibad und von dort den Wanderweg hoch zum Glaubenszentrum wird noch zur Freibad Baustelle benötigt. Dort arbeitet man sich von Nord nach Süd aus der Baustelle heraus, berichtete kürzlich Hellingrath gegenüber dem Fis WMG Team. Hier ist mit Prüfungsvorbehalt noch ein Durchgang hoch auf die Schanze im Öffnungsszenario enthalten. Der Fotoplan beschreibt zunächst die sicher geöffneten Wegeverbindungen im östlichen LaGa Gelände. red /Screen LaGa

Fortsetzung folgt!











10.02.2022 • 15:37 Uhr

Erneute Versammlung mit kritischem Corona-Bezug in Katlenburg

Am Mittwochabend gegen 18 Uhr trafen sich 18 Personen zu einer Versammlung gegen die Corona-Schutzmaßnahmen im Bereich eines Supermarktparkplatzes in der Osteroder Straße in Katlenburg. Die Versammlung wurde im Vorfeld nicht angemeldet.

Durch die Polizei wurde die Zusammenkunft als Versammlung bewertet, die Teilnehmenden wurden auf das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken hingewiesen. Alle Teilnehmenden kamen der Aufforderung sofort nach. Eine Versammlungsleiterin oder ein Versammlungsleiter gab sich gegenüber der Polizei nicht zu erkennen, jedoch wurde die Aufzugsstrecke zwischen der Polizei und den Teilnehmenden abgestimmt.

Die Versammlung verlief durch mehrere Straßen und endete vor dem Gebäude der Gemeindeverwaltung in der Bahnhofsstraße. Während des Aufzugs führten wenige Teilnehmende Kerzen mit sich. Die Polizei verzeichnete einen friedlichen und störungsfreien Versammlungsverlauf, die Teilnehmenden der Versammlung verhielten sich kooperativ und freundlich gegenüber der Polizei.Koc










10.02.2022 • 15:36 Uhr

Warntag am Freitag,11. Februar 2022: Was tun im Katastrophenfall? – Auf den Notfall vorbereiten


Der tatsächliche Katastrophenfall kommt allerdings meist überraschend! Ob plötzlicher Starkregen, massive Schneefälle oder ein Ausfall in der Versorgung mit Wasser und Strom - sich ausreichend auf Notlagen vorzubereiten kann Leben retten und ist wesentlich einfacher, als so manch einer denkt.

Dinge, die im Alltag wie selbstverständlich erscheinen, können im Falle einer Notlage oder Katastrophe nicht mehr funktionieren. Bei einem großflächigen Stromausfall bleiben beispielsweise Supermärkte, die sonst an sechs Tagen in der Woche geöffnet haben, geschlossen. Ebenso können diese Märkte durch schwere Unwetter unerreichbar sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät deshalb, dauerhaft einen gewissen Lebensmittelvorrat zuhause vorzuhalten. „Wir empfehlen insbesondere ausreichend Trinkwasser, mindestens zwei Liter pro Person und Tag, sowie lang haltbare Nahrungsmittel in ausreichender Menge“, erklärt Kreisbrandmeister Marko de Klein. Das BBK spricht dazu die Empfehlung aus, für zehn Tage bevorratet zu sein.

Klassische Hilfsmittel in diesen Situationen, die früher üblich waren, heute in Vergessenheit geraten sind, bleiben aber für den Notfall hilfreich. Zum Beispiel sollten für den Fall eines Stromausfalls in jedem Haushalt Taschenlampen vorhanden sein. Im Notfall sollte sich nicht auf die meist eher schwache Handy-Taschenlampe verlassen werden. Auch Kerzen können hilfreich sein, um für Licht zu sorgen. Dabei ist aber unbedingt auf einen sicheren Stand und eine feuerfeste Unterlage zu achten.

Grundsätzlich ist insbesondere bei schweren Unwettern schnellstmöglich Schutz zu suchen. Den gibt es im Erdgeschoss von festen Bauwerken. Besonders Waldgebiete sind bei angekündigten Stürmen zu meiden, auch mit dem Auto. „Mehrfach mussten wir eingeschlossene Personengruppen mit ihren Fahrzeugen in solchen Bereichen evakuieren. Das ist auch für die Einsatzkräfte eine große Gefahr“, sagt Marko de Klein. Bei schweren Regenfällen sollen Keller gemieden werden, da diese bei plötzlichem Wassereinbruch in Sekundenschnelle zu einer großen Gefahr werden können. Bei derartigen Unwetterlagen sowie bei heulenden Sirenen sind die Notrufleitungen von Feuerwehr und Polizei für wirkliche Notrufe unbedingt frei zu halten. Insbesondere Nachfragen zu aktuellen Informationen sollten unterbleiben.

Informationen gibt es im Notfall per Radio und auch über die Informationsplattformen des Landkreises Northeim inklusive seiner Kreisfeuerwehr - solange die Versorgung der dafür notwendigen Sendemasten für Rundfunk und Mobilfunk läuft. Sollte auch diese Infrastruktur ausfallen, sind die Feuerwehrhäuser Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger. Hier werden zuverlässige Informationen ausgegeben, es gibt Strom, und auch sonstige Hilfe.

Wer auf den Notfall vorbereitet sein möchte, kann auf seinem Smartphone auch die App BIWAPP installieren. Über die App gibt es rechtzeitig Informationen über die aktuelle Lage und mögliche Schutzmaßnahmen, bevor eine gefährliche Situation für die Bevölkerung eintritt. Mit BIWAPP gibt es Sicherheit für die Hosentasche - und das kostenfrei.

Die Installation geht innerhalb einer Minute von statten – rechtzeitig also vor dem Warntag am Freitag, 11. Februar, wenn um 11.02 Uhr die Sirenen im Landkreis Northeim heulen und die Warn-Apps probehalber auslösen. Informationen zur App und zur Installation gibt es unter www.biwapp.de im Internet. lpd /Kreisfeuerwehr Northeim










10.02.2022 • 15:32 Uhr

Zwei Fahrten unter Drogeneinfluss an einem Morgen

Im Rahmen von allgemeinen Verkehrskontrollen in Einbeck und Salzderhelden stellten die Polizeistreifen am Mittwochmorgen, 09.02.2022, gleich kurz hintereinander zwei PKW-Fahrer fest, die unter dem Einfluss berauschender Mittel standen.

Gegen 07.00 Uhr wurde in Salzderhelden ein 19-jähriger Einbecker kontrolliert, bei dem körperliche Auffälligkeiten festgestellt wurden, die auf einen Drogenkonsum schließen ließen. Um 08.30 Uhr wurde dann ein 28-Jähriger Mann aus Dassel mit seinem PKW in der Straße Altendorfer Tor in Einbeck kontrolliert, bei dem ebenfalls entsprechende Feststellungen getroffen werden konnten.

Gegen beide PKW-Führer wurden Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, jeweils eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art untersagt.rod /Symbolbild











10.02.2022 • 13:32 Uhr

Frontal-Kollision auf B243: Zweites Todesopfer zu beklagen

Der Frontalzusammenstoß auf der B 243, bei dem gestern früh eine 51-jährige Frau aus Bockenem verstarb (wir berichteten) und weitere vier Personen schwer verletzt worden waren, hat leider ein weiteres Todesopfer gefordert. Der 19-jährige Fahrer des nach letztem Ermittlungsstand unfallverursachenden VW Passat erlag gestern Abend seinen schweren Verletzungen.

Die 20-Jährige, die auf der Rücksitzbank des Passats gesessen hatte, dürfte sich nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht mehr in Lebensgefahr befinden. Die beiden ebenfalls schwer verletzten Insassen des VW Transporters befinden sich ebenfalls auf dem Weg der Genesung.

Der Vorgang wird mit dem aktuellen Ermittlungsstand der Staatsanwaltschaft Braunschweig vorgelegt, die aufgrund des Todesfalls des 19-Jährigen über den Fortgang des Verfahrens entscheiden wird. red










10.02.2022 • 13:12 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim: Die Öffnungen in 2022 im Detail vom Redaktionsnetzwerk exklusiv präsentiert! 1.Teil

Mit großer Erleichterung erreichen Fis WMG bereits Reaktionen zum Öffnungsszenario der neuen Landesgartenschau 2023, die bereits für dieses Jahr jetzt offiziell von der LaGa-Geschäftsführung angekündigt sind (wir berichteten).

Schon bald können im westlichen Bereich der überplanten und umgebauten LaGa Flächen ab April 2022 wieder benutzt werden. Gestern noch stand eine nette Dame am Zaun des Plangartens und beobachtete die Bautätigkeit. Sie fragte unseren Reporter Vorort, ob sie wohl bald dort wieder mit den Enkelkindern spielen kann. Seit August 2021 ist hier dicht und es wird gebaut. Ihrer Meinung nach leider auch manches mal nicht, dann tut sich hier nichts und wo sollen die Kinder denn bloß spielen? Wenn die Rasenansaat witterungsbedingt früh genug aufgehen kann, ist ab Mitte April hier wieder geöffnet. Bürgermeisterin Franziska Schwarz hob das ausdrücklich in dem Pressegespräch hervor und zeigte Verständnis für Großeltern, Eltern und vor allem für die Kinder, aber die Saat muss erst aufgehen.

Dann ist auch der Weg vom Spielplatz nach Norden zur Gande wieder geöffnet. Der Weg vom Cahn-von-Seelen Stadion entlang der Gande zur Hildesheimer ist dann ebenfalls dauerhaft wieder geöffnet. Wie eigentlich die gesamte Gandepromenade, durch die Füllekuhle, über den Kurhausparkplatz bis zu den Rampen am Gabionenhang und weiter hoch zum Skulpturenweg ist dann der barrierefreie Weg ab Mitte April 2022 frei. Lediglich auf dem Kurhausparkplatz muss zur Errichtung der Blumenhalle ab November 2022 wieder das kurze Teilstück geschlossen werden. Man kann aber den barrierefreien Zugang zum Gabionenhang weiterhin erreichen. Wenn man die Gandebrücke am Lohmühlenweg kreuzt und weiter Richtung Viadukt geht, steht dort die bekannte Gehwegbrücke über die Gande weiterhin zur Verfügung. Die Anbindung zur Stadtmitte von weiter östlich des Kurparks bis zu der Klinik und Campingplatz wird in einer weiteren Folge vorgestellt.red/Screen LAGA

Fortsetzung folgt!










10.02.2022 • 12:54 Uhr

Schwerverletzter in Bad Lauterberg aufgefunden - Polizei sucht dringend Zeugen

Im "Kleinen Kurpark" in Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) ist am Samstagabend (05.02.22) ein schwer verletzter Mann aufgefunden worden. Passanten entdeckten den 31-Jährigen gegen 23:35 Uhr auf der Rückseite des Verwaltungsgebäudes der Stadt Bad Lauterberg in Richtung Wissmannstraße. Ersten Ermittlungen zufolge, dürfte der Lauterberger zuvor (gegen 23:00 Uhr) auf der Wissmannstraße unterwegs gewesen sein.

Wer in dem genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei Bad Lauterberg unter der Telefonnummer 05524/963-0 in Verbindung zu setzen.jk










10.02.2022 • 12:45 Uhr

Kalefeld: Medizinischer Notfall nach Drogenkonsum im Auto - Staatsanwalt ordnet Hausdurchsuchung bei 18-Jährigem an

Ereignisort: Kalefeld, Oldwardstraße, Ereigniszeitpunkt: Mittwoch, 09.Februar 2022, 22 Uhr:

Am Mittwoch, 09.02.22, gegen 22 Uhr wurden die Beamten der Polizei Bad Gandersheim zu einem medizinischen Notfall, der sich zwischen den Ortschaften Oldershausen und Düderode ereignet hat, zur Unterstützung gerufen. Vor Ort konnten die Beamten ermitteln, dass es bei einem 18-jähriger Bad Grunder nach dem Konsum synthetischer Betäubungsmittel zu einem medizinischen Notfall kam. Der 18-jährige wurde bereits mit dem RTW in das Krankenhaus nach Northeim verbracht. Der Bad Grunder war gemeinsam mit einem ebenfalls 18-jährigen Mann aus Bad Grund im Pkw unterwegs.

Die Beamten stellten bei dem noch vor Ort anwesenden Kraftfahrzeugführer ebenfalls drogentypische Auffallerscheinungen fest. Eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel konnte mit einem durchgeführten Drogenurintest auch bei diesem nachgewiesen werden. Im Rahmen der Kontrolle vor Ort konnten des Weiteren mehrere Konsumeinheiten Betäubungsmittel aufgefunden werden. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft führten die vor Ort festgestellten belastenden Hinweise weiterhin zur Anordnung einer Wohnungsdurchsuchung.

Auch hier konnten weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden. Gegen beide Beschuldigte wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Gegen den Kraftfahrzeugführer wurde des Weiteren eine Ordnungswidrigkeit wegen Führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel eingeleitet. Die Ermittlungen zu Umfang und Menge der sichergestellten Betäubungsmittel dauert an.schw










10.02.2022 • 12:19 Uhr

Corona-Kriminalität in Bad Gandersheim: Gefälschten Impfausweis benutzt

Am Dienstag, 08. Februar 2022, gegen 16.55 Uhr wies sich ein 31-jähriger Wolfsburger in einer, in der Burgstraße in Bad Gandersheim gelegenen Apotheke mit einem gefälschten Impfausweis aus, um diesen in ein digitales Zertifikat umwandeln zu lassen. Bei einer Überprüfung der Chargennummer stellte die Mitarbeiterin der Apotheke fest, dass diese nicht ausgegeben war. Die Ermittlungen zum Gebrauch unrichtiger Impfausweise wurden aufgenommen. schw











10.02.2022 • 11:21 Uhr

LaGa-Aufsichtsrat heißt es: „Mehr als erwartet“ - Erstes Konzept zur Öffnung von Geländeteilen

Es ist beinahe fast alles so gekommen, wie seit Wochen vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group in der Wiedergabe von Wünschen vieler Bürgerinnen und Bürger reportiert worden war: Die Landesgartenschau in Bad Gandersheim wird zwar 2023 offiziell eröffnet, aber inoffiziell in wichtigen Sektoren zugänglich gemacht. Das dokumentierte die soeben veröffentliche Stellungnahme der Landesgartenschau gGmbH.

Auf der Aufsichtsratssitzung der Landesgartenschau Bad Gandersheim am gestrigen Abend stellten Geschäftsführer Thomas Hellingrath und Ursula Stecker das Konzept für die Öffnung von Teilen des LAGA-Geländes in den kommenden Monaten vor. Einhelliges Urteil der Aufsichtsratsmitglieder: „Mehr als erwartet!“ So wird beispielweise ab April der Weg durch den Auepark ebenso wieder geöffnet sein wie der Spielplatz am Plangarten oder die Gandepromenade im Kurpark. Einen Monat später wird es auch wieder möglich sein, über die südlichen Uferwege des Ersten und Zweiten Osterbergsees zu flanieren.

Nach der Verschiebung der LAGA auf das Jahr 2023 war es den Veranstaltern ein Anliegen, den Bürgerinnen und Bürgern so weit wie möglich entgegen zu kommen. Gleichzeitig galt es die Erfordernisse der unvermindert weiter fortschreitenden Bauarbeiten zu berücksichtigen.
„Die Menschen in Bad Gandersheim haben in den vergangenen zwei Jahren sehr viel Geduld bewiesen. Altbekannte und gewohnte Wege und Bereiche waren teils dauerhaft, teils vorrübergehend gesperrt. Schon mit der Entscheidung über die Verschiebung haben wir Überlegungen angestellt, wie wir die Einschränkungen in diesem Jahr minimieren können“, so Thomas Hellingrath.

Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Franziska Schwarz bedankte sich für das „schlüssige Konzept“ und begrüßte, dass überraschend viele Flächen freigeben werden können. Dies sei das Ergebnis von intensiven Vorgesprächen der Geschäftsführer mit vielen Beteiligten von den Baufirmen über die Kliniken bis zu den Gastronomen am Kloster Brunshausen. Auch das neu entstehende Kurparkquartier wird gut erreichbar sein. Besonderen Wert habe man daraufgelegt, wieder Wegebezüge zum Zentrum zu schaffen, um die Innenstadt anzubinden.

Eine komplette Freigabe ist zum derzeitigen Zeitpunkt allerdings weder möglich noch gewünscht. „Wir möchten schon einen gewissen Spannungsbogen bis zum Start der LAGA am 14. April 2023 halten“, erklärt Hellingrath: „Wir bitten also um Verständnis, dass es Flächen geben wird, die bis dahin nicht zugänglich sein werden“.

Immerhin sei es so möglich, ausgewählte Teilflächen vorab in Augenschein zu nehmen und zu genießen. Geplant ist auch, sobald die Witterung und die Pandemielage dies zulassen, die beliebten Geländeführungen wieder anzubieten. „Außerdem sind wir in diesem Jahr noch für die ein oder andere Überraschung gut“, kündigte Geschäftsführerin Ursula Stecker an.

Erst im Oktober und November wird an ausgewählten Stellen der Zugang wieder eingeschränkt. Dann beginnen die Restarbeiten an einigen Geländeteilen sowie die Aufbauarbeiten für die Durchführung der Landesgartenschau.red










10.02.2022 • 11:06 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 371 Neuinfektionen - INzidenzwert bei 913,7

Laut Robert Koch Institut sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 8.862 (+371) Corona-Infektionen bekannt geworden.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 86 (0) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 913,7 (1.204 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 11,6, die Intensivbetten sind zu 5,8% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

red/ Grafiken: RKI/ NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen











10.02.2022 • 11:04 Uhr

Hier ist er: Der erste Plan für vorzeitige Öffnungen der neuen Landesgartenschau Bad Gandefrsheim in diesem Jahr!

Die Stadt und LaGa haben soeben in einer Online-Pressekonferenz einen Öffnungsplan für fertiggestellte Projekte für die Landesgartenschau in Bad Gandersheim präsentiert. Sie ist bekanntlich um ein Jahr verschoben worden.

Geschäftsführer Thomas Hellingrath und Bürgermeisterin, Franziska Schwarz (LaGa Aufsichtsratsvorsitzende) erläuterten die Gedanken, die bei dem Öffnungsszenario entscheidungserheblich waren. Dienstag hattre der Aufsichtsrat getagt und das Öffnungspaket beschlossen. Natürlich muss man die Witterung weiter beobachten und dann zu den geplanten Öffnungsterminen der LaGa Teilabschnitte prüfen an welchem Tag genau die Verkehrsfreigabe erteilt werden kann. Man hat wichtige Bereiche mit Publikumsverkehr, wie Reha Kliniken, Gastronomie, Glaubenszentrum und Wanderwegeverbindungen in der Abwägung berücksichtigt. Vieles kann ab Mitte April 2022, einiges ab Mai 2022 schon entweder ganz geöffnet werden, oder muss später, ab Oktober/November wieder geschlossen werden. Wenn dann dort Aufbauten für die LaGa 2023 errichtet werden müssen.

Es schien große Erleichterung unter den Medienvertretern vorgeherrscht zu haben, denn nach ca. 20 Minuten war das Pressegespräch beendet. Der LaGa Pressesprecher versprach Pläne und Listen in der nächsten Stunde zu verschicken. Fis WMG gibt einen Gesamtplan mit Öffnungsterminen und Bereichen schon mal raus. Die gesperrten Bereiche sind farbig und flächig dargestellt, trotzdem kann da schon ein Weg, wie südlich entlang an dem ersten und zweiten Osterbergsee als Verbindung von der Reha Klinik und der Stadtmitte geöffnet werden. Ebenso ist ein Korridor vom Dehneweg über das LaGa Gelände und über die Eterna zu dem beliebten Wanderweg nördlich der Eterna geöffnet. Von der Gehwegbrücke über die Eterna ist auch schon der Campingplatz erreichbar. Auch der Weg durch den Auepark nach Brunshausen wird geöffnet, allerdings bleibt der Steg dort geschlossen. Es muss auch geprüft werden, ob der Weg hoch zum Glaubenszentrum geöffnet werden kann. red/Screens OnlinePK/ Entwurfsplan LaGa
Weitere Berichterstattung folgt.












10.02.2022 • 09:43 Uhr

Missbrauchsvorwürfe: Katholischer Bischof Wilmer (Hildesheim) schickt Priester endlich in Ruhestand

Wegen eines Falles von mutmaßlicher sexualisierter Gewalt hat der Hildesheimer katholische Bischof Heiner Wilmer einen Priester in den Ruhestand versetzt. In den nächsten beiden Jahren dürfe der Priester weder in Gottesdiensten noch in der Seelsorge tätig sein, teilte das Bistum auf seiner Homepage mit. Die Versetzung in den Ruhestand gilt seit Anfang Januar 2022.

Der Priester war nach Angaben des Bistums bereits seit Dezember 2019 beurlaubt worden, nachdem eine Frau angegeben hatte, im Alter von 16 bis 18 Jahren durch ihn sexualisierte Gewalt erlitten zu haben. Die mutmaßlichen Taten sollen sich Anfang der 1980er-Jahre
ereignet haben.

Darüber hinaus seien Ende August 2020 von einer weiteren Frau zusätzliche Hinweise auf ein mögliches grenzverletzendes Verhalten des Priesters gegenüber volljährigen Personen beim bischöflichen Beraterstab in Fragen sexualisierter Gewalt eingegangen. Die
kirchenrechtlichen Untersuchungen seien zu dem Schluss gekommen, dass diese Meldungen nicht justiziabel seien, weil beide Frauen zum Zeitpunkt der Beziehungen das im Kirchenrecht vorgesehene Schutzalter überschritten hätten, hieß es. epd










10.02.2022 • 09:23 Uhr

17-jährige in die Armee? Wehrbeauftragte kritisiert Aufnahme von Jugendlichen in Bundeswehr

Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), hat die Praxis der Bundeswehr kritisiert, minderjährige Rekruten einzustellen. Die UN-Kinderrechtskonvention setze ein Mindestalter
von 18 Jahren für den Dienst in den Streitkräften fest, sagte Högl der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstag). «Es ist daher sehr kritisch zu sehen, dass die Bundeswehr weiterhin Minderjährige einstellt.»

Zwar sei die Einstellung an die Zustimmung der Eltern und eine strenge Dienstaufsicht gebunden. Högl forderte dennoch, die Bundeswehr sollte ihre Einstellungspraxis überdenken. Zumindest sollten die Ausbildung und der Dienst an der Waffe erst mit dem Erreichen der Volljährigkeit beginnen.

Seit Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 können auch 17-Jährige in die Freiwilligenarmee eintreten. Im Jahr 2020 waren sieben Prozent der neu in die Bundeswehr eingetretenen Soldatinnen und Soldaten minderjährig. Laut dem Jahresbericht 2021 der Wehrbeauftragten hatte die Truppe im Vorjahr 1.148 insgesamt 17-Jährige mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter als freiwillige Soldaten eingestellt. Dies war ein Rückgang gegenüber 2019 (1.705
Diensteintritte von Minderjährigen). epd










10.02.2022 • 09:16 Uhr

K520 bei Andershausen: Möglicher Unfallgeschädigter von Polizei gesucht

Am 09 Februar 2022, gegen 07.55 Uhr, kam es im Begegnungsverkehr auf der Kreisstraße 520 zwischen Andershausen und Kuventhal zu einer Berührung zweier Pkw an den Außenspiegeln.

Da sich die vermutlich verursachende Fahrzeugführerin bei der Polizei in Einbeck gemeldet hatte, wird der zweite geschädigte Fahrzeugführer gebeten, sich zwecks Schadensregulierung bei der Polizei in Einbeck zu melden. Telefon: 05561-949780. TMÜ










10.02.2022 • 08:55 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa Baustellenradar: "Auepark"- Holzsteg mit Geländer bei allen Wetterlagen weiterverarbeitet!

Bei allen Wetterlagen geht es weiter auf den Baustellen des Millionenprojektes neue Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim.

Im "Auepark" der LaGa im Bad Gandersheim Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese"wird in diesen Tagen emsig weiter gearbeitet! Das lese Wetter zu Beginn der Woche konnte sie dabei nicht aufhalten. Männer in leuchtender Arbeitskleidung waren einen Moment lang kaum noch auf der Stegbaustelle auszumachen, so stark regnete es. Damit die Maschinen nicht nass werden haben die Handwerker einen weißen Gartenpavillon aufgestellt. Hier werden die Geländerbohlen der Handläufe mit der Säge zugeschnitten und verbaut.
"Respekt und toller Einsatz im Auepark!", zollt Dipl.Ing. Wilhelm Kühne den Spezialisten heute seine Anerkennung. red/ Foto: Fis WMG










10.02.2022 • 08:40 Uhr

Missbrauchsfälle in Gemeinden der hannoverschen Landeskirche

Von den 19 Fällen sexuellen Missbrauchs in evangelischen Gemeinden, die in der Fachstelle sexualisierte Gewalt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers - dazu gehören u.a. evangelische Gemeinden in Northeim und Kalefeld - registriert wurden (Stand Februar 2022), sind bislang zehn öffentlich bekannt geworden:

- In Celle soll ein angehender Pastor in den 1990er Jahren ein
damals 17-jähriges Mädchen mehrfach missbraucht haben. Die heute
42-Jährige machte den Fall in dieser Woche öffentlich. Der
Beschuldigte arbeitet nach Angaben der Landeskirche heute noch als
Pastor. Ein dienstrechtliches Verfahren gegen ihn wurde nicht
eingeleitet, weil die Betroffene nicht mit erforderlicher Sicherheit
nachweisen konnte, dass sie bei Beginn der von ihr geschilderten
Taten noch minderjährig war. Die Landeskirche ruft daher jetzt
mögliche weitere Opfer auf, sich zu melden. Der Fall war der
Fachstelle bereits seit einigen Jahren bekannt.

- In Oesede bei Osnabrück missbrauchte ein angehender Diakon in
den 1970er Jahren mehrere Mädchen zum Teil schwer. Bislang haben sich
drei Betroffene gemeldet. Der Täter ist 2018 gestorben. Dieser Anfang
Oktober 2021 bekannt gewordene Fall soll von einer unabhängigen
Kommission der Landeskirche aufgearbeitet werden, die derzeit
zusammengestellt wird.

- In einer Gemeinde im Raum Osnabrück missbrauchte Anfang der
1970er Jahre ein Pastor einen Jungen in einer Kita. Der heute
56-jährige Betroffene Horst E. war im Frühjahr 2021 an die
Öffentlichkeit getreten. Mit ihm ist die Landeskirche wegen einer
Aufarbeitung im Gespräch. Der Pfarrer war 2016 gestorben.

- In Hittfeld bei Hamburg missbrauchte der 2013 gestorbene Pastor
Jörg D. in den 1980er und 1990er Jahren mehrfach eine Konfirmandin.
Die Betroffene ging 2020 an die Öffentlichkeit. Die hannoversche
Landeskirche hatte eine eigene Studie zur Aufarbeitung geplant. Nun
wird aber der unabhängige Forschungsverbund ForuM der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD) diesen Fall untersuchen. Das Ergebnis
soll im Herbst 2023 vorliegen.

- In Rinteln missbrauchte der 1990 gestorbene Superintendent Kurt
Eckels 1965 im Pfarrhaus einen Konfirmanden. Der Betroffene hatte
sich Anfang 2016 an die Landeskirche gewandt, aber keine Aufarbeitung
gewünscht.

- Im Raum Hannover und in Nordholz missbrauchte ein Diakon über
Jahre hinweg 13- bis 15-jährige Jungen. Der damals 40-Jährige wurde
Ende 2002 vom Landgericht Hannover zu einer vierjährigen Haftstrafe
verurteilt. Er hatte die Vorwürfe gestanden. Die Kirche kündigte ihm
daraufhin fristlos.

- in Leer missbrauchte ein Pastor mehrere Kinder. Der damals
52-Jährige wurde 2009 vom Amtsgericht Leer zu einer 14-monatigen
Bewährungsstrafe verurteilt und damit automatisch aus dem kirchlichen
Dienst entlassen. Die Landeskirche suspendierte ihn bei Bekanntwerden
der Vorwürfe im Dezember 2008.

- In Apensen bei Buxtehude missbrauchte ein evangelischer Diakon
2008 mehrere Kinder bei der Pfadfinderarbeit. Die Opfer vertrauten
sich ihren Eltern an. Die Kirche entließ den Mann fristlos und zeigte
ihn bei der Staatsanwaltschaft an. Er wurde Ende 2009 zu einer
Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

- In Hannover missbrauchte ein ehrenamtlicher Jugendgruppenleiter
zwischen 1993 und 2008 vielfach mehrere Jungen. Er gestand seine
Taten und wurde 2010 zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und drei
Monaten verurteilt.

- Im Kirchenkreis Celle soll ein hauptamtlicher Jugendleiter im
Jahr 2008 mehrere Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben. Der
29-Jährige wurde 2012 in einem Fall vom Landgericht Lüneburg zu einer
zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Die Kirchengemeinde Oldau
entließ ihn vor Bekanntwerden der Fälle im Frühjahr 2009 unter
anderem wegen Missbrauchsgerüchten.

Die Zahl der Missbrauchsfälle in diakonischen Erziehungsheimen für
Kinder liegt bei 116. epd











9.02.2022 • 15:19 Uhr

Infektionsgeschehen im Kreis Northeim: Unerklärbare (amtliche) Übertragungspanne erweckt falschen Eindruck

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 8.491 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 86 (0) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 768,0 (1.012 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 11,4, die Intensivbetten sind zu 5,8% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Wichtiger Hinweis der
der Northeimer Kreisverwaltung!

Im Vergleich zu gestern wird vom Robert-Koch-Institut nur ein weiterer Corona-Fall für den Landkreis Northeim angezeigt. Diese Darstellung bildet mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das aktuelle Infektionsgeschehen im Landkreis ab. Die Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim haben wie üblich den entsprechenden Datensatz an das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt, welches diesen dann an das RKI weitergibt. Zu den Gründen, warum nur ein neuer Fall erfasst wurde, konnte das NLGA auf Anfrage keine Angaben machen, heißt es in der offiziellen Verlautbarung der Northeimer Kreisverwaltung. lpd











9.02.2022 • 15:15 Uhr

Ganz miese Masche in Alfeld! Falsche Wasserwerker lenken Seniorin ab und stehen wertvollen Schmuck

Bereits am vergangenen Freitag, 04.02.2022, entwendeten angebliche Handwerker Schmuck aus der Wohnung einer Seniorin im Walter-Gropius-Ring in Alfeld. Die Polizei sucht Zeugen, denen die Täter eventuell aufgefallen sind.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge erschien gegen 10:00 Uhr ein Mann bei der älteren Dame und gab an, dass es im Haus zu einem Wasserrohrbruch gekommen sei. Die Frau wurde aufgefordert in ihrer Wohnung die Wasserhähne aufzudrehen. Während sie dadurch abgelenkt war, betrat vermutlich ein Komplize die Wohnung und stahl mehrere Schmuckgegenstände.

Zu einem der Täter liegt folgende Beschreibung vor:

- ca. 25-30 Jahre alt
- kurze braune Haare
- europäisches Erscheinungsbild
- hochdeutsche Sprache
- bekleidet mit dunkler Hose und dunkler, vermutlich
Softshell-Jacke
Mögliche Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm










9.02.2022 • 14:40 Uhr

Corona-Krise macht Schüler dümmer? Umfrage-Hammer: Viele Eltern nicht zufrieden mit Corona-Aufholprogrammen

Knapp drei Viertel der Eltern in Deutschland sind einer Umfrage zufolge mit den Corona-Aufholprogrammen für Schülerinnen und Schüler nicht zufrieden. 74 Prozent der befragten
Eltern schulpflichtiger Kinder glaubten nicht, dass die aktuellen Maßnahmen ausreichen, um coronabedingte Lernlücken bei ihren Kindern zu schließen, ergibt die am Mittwoch veröffentlichte Erhebung im Auftrag des Nachhilfeinstituts Studienkreis. Das
Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte dafür vom 5. bis 19. Januar insgesamt 1.026 Mütter und Väter per Telefon und online.

Rund die Hälfte der Befragten geht den Angaben zufolge davon aus zwischen 20 und 29 Prozent, dass die Rückstände sogar groß oder sehr groß sind. Mit knapp einem Drittel (29 Prozent) treffe das vor allem auf Fremdsprachen zu. In dem Bereich vermuteten vor allem Eltern von Kindern zwischen zehn und 14 Jahren große Lernrückstände (40 Prozent). Im Fach Mathematik schätzte ein Viertel die Lernrückstände als groß oder sehr groß ein. In Deutsch und in den Naturwissenschaften waren die von den Eltern geschätzten großen
Rückstände mit 23 und 20 Prozent etwas seltener.

73 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass ihnen keine Corona-Aufholmaßnahmen in ihrer Region bekannt seien. Nur 26 Prozent der Befragten wussten nach eigenen Angaben von einem regionalen Aufholprogramm.

Mit dem Programm «Aufholen nach Corona» von Bund und Ländern sollen Schülerinnen und Schülern dabei unterstützt werden, Lernrückstände aus den monatelangen Corona-Schulschließungen aufzuarbeiten. Darin sind auch außerschulische Angebote in den
Bereichen Sport, Kultur und Ferien enthalten. epd/Symbolbild











9.02.2022 • 14:25 Uhr

Verkehrsschild platt gefahren! Unfall mit Flucht in Braunlage

Am gestrigen Dienstag , 08. Februar 2022, wurde der Polizei Braunlage mitgeteilt, dass es in Braunlage, in der Straße Am Buchholzplatz, zu einer Beschädigung an einem Verkehrszeichen gekommen war. Es wird festgestellt, dass das VZ 267 "Verbot der Einfahrt" mit Zusatzzeichen "Feuerwehr frei" vermutlich durch einen Verkehrsunfall umgeknickt wurde. Das Verkehrszeichen ist zwischen der hinteren Zufahrt des Kik und der Feuerwehrzufahrt aufgestellt. Der entstandene Schaden wird auf 200 Euro geschätzt. Wer sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen geben kann, den bittet die Polizei Braunlage sich mit ihr unter der Telefonnummer 05520-93260 in Verbindung zu setzen. (bm) / Foto: Polizei










9.02.2022 • 14:18 Uhr

Nachts um 23.10 Uhr Polizei-Stopp auf der B3 bei Einbeck: Sechs Personen im Auto bei drei Sicherheitsgurten

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle eines VW LT mit Göttinger Kennzeichen auf der B 3 zwischen Einbeck und Northeim stellten die eingesetzten Polizeikräfte am Dienstag, 08.Februar 2022, gegen 23.10 Uhr fest, dass sich in dem Fahrzeug insgesamt sechs Personen befanden, obwohl nur für drei Personen Sitze und Sicherheitsgurte vorhanden waren. Da zudem noch die Ladung nicht ausreichend gesichert war, wurden gegen den 38-jährigen Fahrzeugführer aus Göttingen mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Nachdem drei der Personen von einem anderen Fahrzeug abgeholt worden waren und die Ladung gesichert worden war, durfte der Fahrer mit seinem Fahrzeug die Fahrt fortsetzen.rod










9.02.2022 • 13:22 Uhr

Einbeck: PKW unter Drogeneinfluss geführt

Im Rahmen einer Verkehrsunfallaufnahme im Kohnser Weg in Einbeck stellte eine Polizeistreife am Montag, 07.02.2022, gegen 11:35 Uhr, bei einem 21jährigem Einbecker körperliche Auffälligkeiten fest, die auf einen Drogenkonsum schließen lassen. Ein Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht. Im Anschluss wurde gegen den PKW-Fahrer ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art untersagt. rod










9.02.2022 • 13:18 Uhr

Corona-Sonderprogramm sichert mit 23,7 Millionen Euro den Bestand in Not geratener Jugend- und Familieneinrichtungen

Niedersachsen verlängert das „Corona-Sonderprogramm für Jugend- und Familienbildung und -erholung", mit dem es entsprechende Einrichtungen unterstützt, die durch die Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, bis zum 31.12.2022. Das Land hat mit dem Start des Programms im März 2020 insgesamt 23,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Die hier unterstützten Einrichtungen wie z.B. Jugendherbergen und -bildungsstätten sowie Familienferienstätten und -bildungsstätten erleiden aufgrund der Corona-Pandemie hohe Defizite. Sie stellen grundlegend wichtige Einrichtungen für die Entwicklung junger Menschen und ihrer Familien dar. Daher ist ihre Bestandssicherung von hoher gesellschaftlicher Bedeutung.

„Mit der Fortsetzung des Corona-Sonderprogramms wird es uns gelingen, Existenzgefährdungen von Jugend- und Familieneinrichtungen weiterhin abzuwenden. Durch das unbürokratische Antragsverfahren und die schnelle Bearbeitung werden die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für diese Einrichtungen abgemildert", so Familienministerin Daniela Behrens.

Seit dem Start des Programms konnten bereits 194 Einrichtungen mit insgesamt rund
18,8 Millionen Euro unterstützt werden. Anspruchsberechtige Träger können die Unterstützung einfach online beantragen. red











9.02.2022 • 13:04 Uhr

Vorfall am Rande der Demo von Maßnahmengegnern in Göttingen? - Radfahrerin erstattet Anzeige gegen Einsatzkräfte, Zeugen gesucht

Im Nachgang zum polizeilichen Einsatz am Montagabend (07.02.22) aus Anlass von Demonstrationen durch Corona-Maßnahmengegner und Gegenprotesten (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5140827), hat eine Radfahrerin am Dienstagmorgen (08.02.22) Anzeige gegen mehrere Einsatzbeamte erstattet. Im Zentrum der Vorwürfe steht u. a. der Verdacht der Körperverletzung im Amt.

Nach Schilderung der Göttingerin fuhr sie gegen 19.30 Uhr mit dem Rad auf der Herzberger Landstraße in Richtung Friedländer Weg. In Höhe der Stadthalle sei ihr der Demonstrationszug entgegengekommen. Diesem vorweg ging eine Reihe Beamter.

Die Radfahrerin gibt weiter an, dass die Einsatzkräfte plötzlich auf sie zugelaufen seien und ihr das Rad entrissen hätten, woraufhin sie gestürzt sei und sich leicht verletzt habe. An ihrem Rad sei Sachschaden entstanden, eine von ihr mitgeführte Fahne hätten die Beamten mitgenommen.
Die Polizeiinspektion Göttingen hat sofort nach Eingang der Anzeige die weiteren Ermittlungen eingeleitet. Die Prüfung der erhobenen Tatvorwürfe dauern an.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden. jk










9.02.2022 • 12:58 Uhr

Mann von Güterzug erfasst und schwer verletzt

Schwere Verletzungen an Kopf und Rumpf erlitt heute Morgen (9. Februar 2022; gegen 7 Uhr) ein 22-jähriger Wohnsitzloser an der Bahnstrecke bei Bad Hersfeld.

Nach bisherigen Ermittlungen lief der Mann unmittelbar an den Gleisen in Richtung Ludwigsau-Friedlos. Ein aus Richtung Fulda kommender Güterzug erfasste den Mann, trotz sofortiger Schnellbremsung. Der Unfall ereignete sich auf der Bahnstrecke Frankfurt - Göttingen, im Bereich Ortsausgang Bad Hersfeld (zwischen Friedloser Straße und der der B 27).

Schwer verletzt
ins Krankenhaus

Nach notärztlicher Behandlung am Unfallort kam der Mann anschließend in das Bad Hersfelder Klinikum. Am Einsatz beteiligt waren die Polizei Bad Hersfeld sowie die Feuerwehr der Lullusstadt, der Notfallmanager der Deutschen Bahn AG, ein Rettungswagen und Beamte des Bundespolizeireviers Fulda.

Die Bahnstrecke war für rund zwei Stunden gesperrt. Angaben über Verspätungen für den Bahnverkehr liegen noch nicht vor. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. red/ Foto: Bahnpolizei










9.02.2022 • 12:51 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa Baustellenradar: Gärtnermarkt und Catering am Haupteingang Dehneweg

Der zentrale Haupteingang zur LaGa 2023 in Bad Gandersheim verlangt derzeit noch einige Fantasie von Laien, um sich drin Vollendung und Endgültigkeit vorstellen zu können.

Derzeit ist hier die Baustelleneinrichtungsfläche für Baumaschinen, Betriebsstoffe und Baumaterial. Solange die Firmen noch rechts und links in den Baustellen am zweiten und dritten Osterbergsee tätig sind und sich dort noch nicht herausgearbeitet haben, passiert hier noch nichts. Darüber tauschten sich jüngst LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath, mit dem Redaktionsnetzwerk Fis WMG Team (CR Thomas Fischer und Fachreporter, Dipl.-Ing Wilhelm Kühne) gemeinsam mit LaGa Pressesprecher Frank Terhorst aus.

Wenn man das realistisch betrachtet, wird dieser Haupteingangsbereich mit Dehnewegausbau nicht bis Mitte April 2022 fertig, dem ursprünglichen LaGa Start. Die Gerätelieferung entlang der Loope steht noch aus und am zweiten Osterbergsee ist noch einiges zu pflastern. Ein Unsicherheitsfaktor für die laufenden Baustellen ist dabei das unbeständige, nicht planbare Wetter.

Anmerkung:
Die Firrma Strabag hat 2022 bisher noch nicht wieder die Bautätigkeit von den B 64 Rampen, dem Knotenpunktumbau zum Dehneweg, dem temporären LaGa Parkplatz und der Dehnewegverbreiterung mit Wendeschleife vor dem Haupteingang, aufgenommen! Hier lässt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zusammen mit der Stadt Bad Gandersheim den Knotenpunkt B 64 ausbauen und die LaGa in einem gesonderten Auftrag alles vorstehend erwähnte nördlich anschließend.

Neben Seebühne, Tribüne, Platzgestaltung mit Pflaster und Eingangsbereich, Toilettenanlagen für Besucher/innen und Dehnewegausbau mit Wendeplatz vor dem Haupteingang (wir berichteten), entsteht gleich rechts neben dem Einlassbereich eine Cateringstation. Das Rondell der Loope am westlichen Ende, mit dem roten Belag wird innen in wassergebundener Decke hergerichtet. Auf dieser Ausstellungsfläche entsteht dann während der LaGa 2023 der Gärtnermarkt für GaLa Aussteller. red /Foto: Fis WMG/Screen LaGa













9.02.2022 • 12:15 Uhr

Bildungsausschuss des Kreises stimmt einstimmig für SPD-Antrag „Förderung des Schwimmunterrichts für Kinder und Jugendliche"

Die SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Northeim ist erfreut, dass ihrem Antrag auf Förderung des Schwimmunterrichts für Kinder und Jugendliche einstimmig im Bildungsausschuss gefolgt wurde. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nadine Seifert-Doods (Foto), die auch Vorsitzende des zuständigen Fachausschusses ist, weist daraufhin, dass mit der Bereitstellung von Geldern für die Fördervereine der Hallenbäder nicht nur deren wichtige Arbeit unterstützt wird, sondern auf diesem Weg auch die Hallenbäder selbst profitieren werden. Zudem bieten die zusätzlichen Gelder die Möglichkeit, die bisher nicht gedeckte Nachfrage nach Angeboten von Schwimmlernkursen zu unterstützen.

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Schulalltag haben dazu geführt, dass das Schulschwimmen nur noch sehr eingeschränkt bis gar nicht mehr durchgeführt werden konnte. Damit hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die nicht schwimmen können, deutlich erhöht. Inzwischen sind schon zwei Schuljahrgänge nicht mehr im Schwimmen unterrichtet worden, was die Problematik der fehlenden Schwimmfähigkeit nochmals dramatisch verschärft habe.

Die SPD-Kreistagsfraktion sieht hier auch einen Handlungsbedarf vor Ort. „Das von der Landesregierung aufgelegte Projekt 'Niedersachsen lernt schwimmen', welches ebenfalls Angebote zur Erlangung der Schwimmfähigkeit außerhalb des Unterrichts unterstützen soll, begrüßen wir ausdrücklich. Das Angebot örtlicher Aktivitäten gezielt auszuweiten, welche das Ziel verfolgen, die Schwimmfähigkeit aller Heranwachsenden zu befördern, sehen wir als sinnvolle und wichtige Ergänzung", so Nadine Seifert-Doods.

Christian Krug (Nörten-Hardenberg), schulpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, betont, dass mit der heute verabschiedeten Vorlage in erster Linie den betroffenen Kindern geholfen und den Bedürfnissen und Wünschen der befragten Schulen Rechnung getragen werden soll. Zudem konnte durch die Einbeziehung des Kreis-Sportbundes Northeim-Einbeck e.V. auch der außerschulische Angebotsbereich miteinbezogen werden, womit auch eine zentrale Forderung des SPD-Antrags, neben dem Schwimmunterricht die Information über vorhandene Angebote zu verbessern, umgesetzt wurde. red/ Foto: Fis WMG










9.02.2022 • 11:58 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Ist das die Tendenzwende? Inzidenzwert im Kreis Northeim sackt auf 768

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Nordheim.

Das Robert Koch Institut teilt soeben einen Inzidenzwert von 768 für den Landkreis Northeim mit. Damit ist der Wert erstmalig wieder auf einem leichten Sinkflug gegenüber den vergangenen Tagen und Wochen.
Ist das bereits die von Experten vorhergesagte Trendwende bei den Neuinfektionen?

red/ Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












9.02.2022 • 11:45 Uhr

Oberschule Bad Gandersheim aktuell! Schüler lernen von der Kreisfeuerwehr Warntag kennen

Wie verhalte ich mich richtig, wenn die Sirenen heulen? Und warum ist der Warntag am Freitag, 11. Februar, nicht nur für Erwachsene wichtig?

Das sind nur zwei der Fragen, die den fünften Klassen der Oberschule in Bad Gandersheim am Mittwochmorgen beantwortet wurden.

Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr der Kreisverwaltung, war im Unterricht zu Gast, um über Sirenensignale, das richtige Handeln im Notfall und den Tag des Notrufs, der ebenfalls am Freitag ist, zu informieren. „Junge Menschen sind wissbegierig, sie sind neugierig und für uns als Landkreis wichtige Multiplikatoren für einen erfolgreichen Warntag“, betont Mennecke. Erfreulich zu sehen war, dass die Mädchen und Jungen in großer Zahl bereits durch Zeitung und Internet, ebenso über ihre Eltern und durch die Schule über den Warntag informiert waren.
Der Landkreis hat den Schulen digitale Informationspakete zur Verfügung gestellt, um das Thema in den Unterricht aufnehmen zu können. Für die Schülerinnen und Schüler an der Oberschule gab es ergänzend als Lernunterlage einen Comic von Maxim Seehagen mit allen wichtigen Informationen für den kommenden Warntag. red
Foto: Florian Peters/Oberschule Bad Gandersheim.














9.02.2022 • 11:41 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 7. Kalenderwoche 2022

In der Woche vom 14. Februar 2022 bis 20. Februar 2022 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen
durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 14.02. Raum Nörten/Northeim
Dienstag, 15.02. Raum Einbeck/Northeim
Mittwoch, 16.02. Raum Kalefeld/Katlenburg-Lindau
Donnerstag, 17.02. Raum Einbeck/Bad Gandersheim
Freitag 18.02. Raum Uslar/Bodenfelde

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (14.02.) bis Donnerstag (17.02.) im Raum Bad Gandersheim
und von Freitag (18.02.) bis voraussichtlich Montag (21.02.) im Raum Dassel eingesetzt

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet
werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/ Fotos: Fis WMG













9.02.2022 • 09:34 Uhr

Landtagswahl-Vor-Wahlkampf in der CDU: Alles wie bekannt! Joachim Stünkel forever

Erwartungsgemäß hat der CDU-Politiker Joachim Stünkel aus Lüthorst bei Dassel ein weiteres Mal bekräftigt, dass er eine erneute Kandidatur für ein Landtagsmandat innerhalb seiner Partei anstrebt. Stünkel hatte das auf Nachfragen des Redaktionsnetzwerkes bereits im August/September 2021 bestätigt. Jetzt steht innerhalb der CDU-Kreispartei Northeim die Kandidatenkür für den Wahlkreis 18 Einbeck-Dassel-Bad Gandersheim-Seesen an.

Die Nominierung findet bekanntlich am 27. Februar 2022 statt. Es wird an drei Orten den CDU-Mitgliedern die Möglichkeit einer Wahlentscheidung bei körperlichen Anwesenheit im Wahllokal ermöglicht. Aktuell hat sich neben Joachim Stünkel der Arzt Dr. Andreas Kroll (Einbeck) für eine Kandidatur ins Gespräch gebracht. Kroll hat Unterstützung der CDU in Einbeck, Seesen und Bad Gandersheim erfahren. Stünkel setzt auf seine Bastion in Dassel und treue Freunde in den Bereichen Bad Gandersheim, Einbeck und Seesen. Ob sich noch eine weitere Persönlichkeit ins Nominierungsrennen innerhalb der CDU beginnt ist offen. Die Vorstellung der Kandidaten findet am 27. Februar 2022 in einer digitalen Videokonferenz statt.

In Northeim tritt Malte
Schober wieder an

Für den Nortrheimer Landtagswahlkreis gibt es bei der CDU ebenfalls einen altbekannten Bewerber. Der Lehrer Malte Schober, gerade als CDU-Stadtverbandsvorsitzender in Nordheim zurückgetreten, will nun doch ein weiteres Mal für seine Partei als MdL-Kandidat antreten. Er verspricht sich am 9. Oktober gegen den SPD-Kandidaten Penno größere Erfolgsaussichten als bei der letzten Landtagswahl. Damit ging Schober gegen die dominierende Frauke Heiligenstadt gnadenlos unter. red /Screens fb Einbeck/ Stünkel-Mitteilung










9.02.2022 • 09:15 Uhr

Mit 45 Jahren: Unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein Pkw geführt - Polizei stoppt den Mann - Wagenhalterin ist auch dran!

Ereignisort: Northeim, Einbecker Landstraße, Ereigniszeitpunkt:Dienstag, 08. Februar 2022, 18.30 Uhr
Am Dienstagabend kontrollierte die Polizei Northeim einen 45-jährigen Northeimer. Dieser befuhr mit einem Pkw Mercedes um 18.30 Uhr die Einbecker Landstraße in Northeim.

Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellte die Polizei neurologische Auffälligkeiten bei dem Fahrzeugführer fest, welche auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel hindeuteten. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht.

Zudem war der Northeimer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Da die 43-jährige Halterin um diesen Umstand wusste und die Fahrt zuließ, wurde auch gegen sie ein Strafverfahren eingeleitet. Wol











8.02.2022 • 20:34 Uhr

«Gefährliches Signal»: Söder wegen Corona- Impfpflicht schwer in der Kritik

Dass Bayern die Impfpflicht im Gesundheitsweisen nicht umsetzen will, sorgt weiter für Streit. Die SPD kritisiert das Vorgehen von Regierungschef Söder. Aus der Union kommt Unterstützung, nun auch von Hessens Ministerpräsident Bouffier.

Im Streit um die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht verschärft sich der Ton zwischen Bund und Ländern. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lehnte am Dienstag in Berlin erneut eine Aussetzung ab und kritisierte den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) für dessen Ankündigung, die Regeln nicht durchzusetzen. Dies sei ein «sehr gefährliches Signal», sagte Lauterbach. Es entspreche «einer Nichtumsetzung» des Gesetzes.

Lauterbach sagte, von der Bevölkerung werde erwartet, dass sie bei den Corona-Maßnahmen mitgehe und sie befolge. Jetzt entstehe der Eindruck, dass das für Ministerpräsidenten nicht gelte. Er kündigte an, mit Söder reden zu wollen. Heftige Kritik an Söder kommt auch von anderen Länderchefs. Die bayerische Landesregierung bleibt aber bei ihrem Kurs und wird von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) unterstützt. epd










8.02.2022 • 20:27 Uhr

Corona-Impfpflicht für Pflegepersonal im Kreis Northeim aussetzen - Antrag an die Landrätin

Einen Antrag gem. §7 der Geschäftsordnung des Northeimer Kreistages zur "Aussetzung bzw. Abschaffung der Impfpflicht für medizinisches und Pflegepersonal im Landkreis Northeim hat der Vorsitzende der AfD-Kreistagsfraktion Maik Schmitz soeben eingebracht. In seiner Initiative an die Landrätin schreibt Schmitz u.a.:

Sehr geehrte Frau Landrätin, die AfD-Fraktion beantragt, dass der Kreistag folgenden Beschluss fassen möge: Der Kreistag stellt fest, dass durch die für den 15. März 2022 anstehende Impfpflicht für medizinisches und Pflegepersonal die Versorgung alter und kranker Menschen in den Pflegeheimen und medizinischen Einrichtungen des Landkreises Northeim gefährdet ist. Eine Umsetzung dieser Zwangsmaßnahme hätte zur Folge, dass ca. 7 bis 10 Prozent des medizinischen und Pflegepersonals im Landkreis nicht mehr am Arbeitsplatz erscheinen darf. Bei der derzeitig angespannten Personalsituation in diesem Bereich ist dies nicht vertretbar. Auch die arbeitsrechtliche Gesetzmäßigkeit dieser Maßnahme ist juristisch mehr als fragwürdig und kann den Betreibern der Kliniken und Pflegeeinrichtungen, in unnötige und teure Arbeitsgerichtsprozesse verwickeln.
Frau Landrätin Klinkert Kittel wird beauftragt, die Landesregierung schriftlich aufzufordern, die Impfpflicht für medizinisches und Pflegepersonal auszusetzen bzw. aufzuheben.
Als Vorlage könnte der Brief seines Amtskollegen Harig aus Bautzen dienen:

https://www.landkreis-bautzen.de/landrat-harig-impfpflicht-sollte-aufgehoben-werden-

Sollte die Bundesregierung an der Impfpflicht festhalten, wird der Landkreis Northeim die Prioritäten zugunsten der Bewohner und Patienten in den medizinischen und Pflegeeinrichtungen des Landkreises setzen."










8.02.2022 • 20:16 Uhr

Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor Cannabis in Fruchtgummis - Droge schon in Süßigkeiten für Kinder

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor Nahrungsmitteln, die mit Cannabis-Stoffen versetzt sind. Zumeist handele es sich um Süßigkeiten, Chips und Cornflakes, die mit dem Cannabinoid THC angereicht seien, teilte das BKA am Dienstag in Wiesbaden mit.

Diese Produkte würden über Online-Shops oder Social Media angeboten. Erwerb und Weitergabe seien aber nach dem Betäubungsmittelgesetz in Deutschland verboten. Beim Verzehr alltagsüblicher Mengen könnten die Nahrungsmittel einen Rausch auslösen. Insbesondere für Kinder drohten Gefahren für die Gesundheit.

So gibt es nach Angaben der Polizei Berichte aus Irland, den USA und Kanada, nach denen Kinder und Jugendliche THC-haltige Nahrungsmittel zu sich nahmen und anschließend mit schweren Vergiftungen im Krankenhaus behandelt werden mussten. Polizei- und Zolldienststellen hätten dem BKA bisher 25 Sicherstellungen von THC-haltigen Fruchtgummis und anderen Lebensmitteln aus elf Bundesländern gemeldet.

Zudem seien in Schweden und Irland Fruchtgummis sichergestellt worden, die mit neuen psychoaktiven Stoffen, also synthetischen Cannabinoiden, versetzt waren. Herstellung, Einführung, Handel und Weitergabe dieser Produkte seien in Deutschland strafbar, betonte das
BKA. epd











8.02.2022 • 20:13 Uhr

Fachbeirat Digitalisierung im Landkreis Northeim: Mitglieder sollen berufen werden

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landkreises Northeim steht auf Initiative von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die
Besetzung eines „Fachbeirates Digitalisierung“ bevor. Nach Ende des Interessenbekundungsverfahrens am 31. Dezember 2021 stehen 26 Personen
fest, die in den Fachbeirat berufen werden sollen.

Aufgabe des Gremiums wird es sein, die Digitalisierung des Landkreises Northeim zu begleiten und durch Fachexpertise zu unterstützen.
Außerdem soll der Fachbeirat als Austauschplattform dienen, um auch Digitalisierungsprojekte zu entwickeln, die der Region zu Gute kommen.
Ihr Interesse bekunden konnten alle Personen, die wegen beruflicher oder privater Tätigkeiten ein Verständnis für Digitalisierung und digitale Vorgänge
haben und sich ehrenamtlich in diesem Bereich für den Landkreis Northeim engagieren möchten.

„Die potenziellen Mitglieder für den Fachbeirat Digitalisierung bringen ein breit gefächertes Wissen aus zahlreichen Gebieten der Digitalisierung und
Informationstechnik mit. Mit dieser Expertise wollen wir die Digitalisierung des Landkreises Northeim effektiv und bürgernah weiterentwickeln“, erklärt
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Neben den ehrenamtlichen Mitgliedern mit entsprechender Fachexpertise werden dem Beirat außerdem Vertreterinnen und
Vertreter der Kreisverwaltung angehören.

Die finale Benennung der Mitglieder für den Fachbeirat Digitalisierung im Landkreis Northeim soll am 11. März 2022 durch den Kreistag geschehen.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat einen entsprechenden Beschlussvorschlag eingebracht.lpd











8.02.2022 • 15:20 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 227 Neuinfektionen treiben Inzidenz auf 919 hoch

Laut RKI sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 8.490 (+227) Corona-Infektionen bekannt geworden.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 86 (+0) Personen verstorben.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 919,0 (1.211 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 11,1, die Intensivbetten sind zu 5,9% belegt.










8.02.2022 • 15:14 Uhr

Explosion in Northeim bleibt merkwürdig: Polizei macht weiter keine Angaben zur Ursache - Hochtourige Ermittlungen!

Zur gestrigen „Explosion“ in einer Wohnung in der Northeimer Südstadt (wir berichten) gibt es auch heute keine offiziellen Mitteilungen von Staatsanwaltschaft und Polizeiinspektion. Es heißt in einem Statement: Die Polizei kann mitteilen, dass die Ermittlungen zur Ursache weiterhin auf Hochtouren laufen.

Nachdem gestern knapp über 30 Wohnungen (genaue Personenanzahl nicht bekannt) evakuiert wurden, konnten bis auf wenige Gebäudeteile am Dienstagmittag wieder freigegeben werden.
Aufgrund der weiteren polizeilichen Ermittlungen kann bisher noch nicht abgesehen werden, wann die restlichen Teile wieder freigegeben werden können.

Zu der Schadenshöhe können aktuell weiterhin keine Angaben gemacht werden. Koc










8.02.2022 • 15:07 Uhr

Polizei: Zeugenaufruf zu einem entwendeten Krad in Gronau

Am Dienstag, den 08.02.2022 wird von den Beamten des Polizeikommissariats Elze ein schwarz/rotes Krad der Firma Betamotor in der Südstraße in Gronau sichergestellt, welches am 02.01.2022 als gestohlen gemeldet worden ist. Am Krad befinden sich diverse Erdanhaftungen. Auffällig ist zudem, dass beide Spiegel des Krades fehlen. Die Polizei bittet um Hinweise zu Personen, die mit dem Krad in Verbindung stehen bzw. mit diesem gefahren sein könnten. Hinweise bitte an die Polizei in Elze (05068-93030) oder an die Polizei in Gronau (05182 923370).ahr /Foto: Polizei










8.02.2022 • 12:00 Uhr

Beratung für Menschen mit Migrationsgeschichte: Land haut dafür 18 Millionen Euro raus

Ministerin Daniela Behrens: Unverzichtbares Angebot gesichert - gut 18 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2022/2023

Integration ist eine Daueraufgabe. Flüchtlinge mit Migrationsgeschichte werden bei diesem oft Jahre andauernden Prozess durch Beratungsstellen in ganz Niedersachsen unterstützt. Das Land Niedersachsen fördert diese wichtigen Einrichtungen auch in den kommenden fünf Jahren. Über die novellierte Richtlinie stehen 18,381 Millionen Euro in den beiden Jahren des Doppelhaushalts 2022/2023 bereit.
„Über unser vielfältiges Netz der Beratungseinrichtungen werden in Niedersachsen neu zugewanderte, aber auch Menschen, die schon länger hier zu Hause sind, unterstützt. Ich freue mich, dass wir dieses unverzichtbare Angebot trotz der Kürzung der Bundesmittel gesichert haben", betont Integrationsministerin Daniela Behrens zum Start der erneuerten Förderrichtlinie.

Das Angebot der Migrationsberatungsstellen umfasst beispielsweise die Beratung in aufenthalts- und sozialrechtlichen Fragen oder zum Bildungs- und zum Gesundheitssystem. Die Fachkräfte leisten Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützen bei der Integration in Bildung, Ausbildung und Beruf. Hinzu kommt eine unabhängige Asylverfahrensberatung.

Die Corona-Pandemie hat zusätzliche Herausforderungen mit sich gebracht. So sind Beratungen teilweise digital geleistet worden. „In dieser schwierigen Zeit sind diese Angebote unentbehrlich. Ich freue mich, dass vieles aufrechterhalten werden konnte. Das erfordert Ausdauer und eine Menge Engagement. Allen Beteiligten danke ich sehr für ihren Einsatz", erklärt Ministerin Behrens.

Hintergrund

Derzeit werden in Niedersachsen rund 300 Fachkräfte in 122 Beratungsstellen aus Mitteln des Landes gefördert. Die Landesförderung ergänzt die des Bundes, die in erster Linie auf neu Zugewanderte abzielt.











8.02.2022 • 11:52 Uhr

Hardegsen: 64-Jähriger missachtet Vorfahrt und haut mit VW einen KIA von der Straße - 36.000 Euro Schaden

Am Montag kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem hohen Sachschaden von ca. 36.000 Euro. Ein 64-jähriger Hardegser befuhr mit seinem Pkw VW die Sohnreystraße in Hardegsen und wollte im Kreuzungsbereich zur Weperstraße der Sohnreystraße weiter folgen. Dabei übersah er den von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Pkw KIA einer 33-jährigen Hardegserin.

Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge und dem damit verbundenen hohen Sachschaden. Beide Pkw wurden abgeschleppt. Bei dem Unfall wurde keine der beiden beteiligten Personen verletzt. Wol










8.02.2022 • 11:37 Uhr

Türkischer Wirt soll rechtsextremistischen Anschlag vorgetäuscht haben - Jetzt wird ihm der Prozess gemacht

Vor dem Landgericht Chemnitz hat am Dienstag der Prozess gegen einen 49-jährigen Wirt begonnen, der im Oktober 2018 einen rechtsextremistischen Brandanschlag auf sein Restaurant
vorgetäuscht haben soll. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz wirft dem aus der Türkei stammenden Angeklagten versuchten Mord in 15 Fällen, schwere Brandstiftung und Betrug vor, wie eine Sprecherin des Landgerichts Chemnitz mitteilte. Mehmet Ali T. hatte in Chemnitz das
türkische Lokal «Mangal» betrieben.

Über seine Anwälte ließ er laut Sprecherin in einem Statement vortragen, dass er an der Tat nicht beteiligt war. Der Angeklagte selbst habe sich am ersten Verhandlungstag nicht geäußert. Er soll sich mit einer oder zwei Personen zusammengetan und beschlossen haben, einen Brandanschlag zu inszenieren, um Versicherungsgeld zu kassieren. Laut Anklage wurden drei weitere Personen beauftragt, das Haus, in dem sich das «Mangal» befand, in Brand zu setzen. Zunächst wurde von einem politischen Hintergrund ausgegangen.

Das erwies sich als vollkommen falsch, wurde gleichwohl vorschnell politisch vornehmlich von linken Gruppierungen instrumentalisiert. red/epd












8.02.2022 • 11:30 Uhr

Corona-Hammer! Kleinkinder haben im Corona-Lockdown mehr neue Worte gelernt, meinen Göttinger Gelehrte

Je häufiger Eltern im ersten Corona-Lockdown ihren Kindern etwas vorgelesen haben, desto mehr neue Wörter haben diese Kinder gelernt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Forscherinnen und Forscher aus 13 Ländern, wie die Georg-August-Universität in Göttingen am Montag mitteilte. Außerdem stellten sie fest, dass Kinder, die vermehrt mit Bildschirmen in Berührung kamen, weniger Wörter lernten als ihre Altersgenossen mit weniger Bildschirmzeit. Für die Studie seien Elternbefragungen von 2.200 Kindern im Alter zwischen acht und 36 Monaten ausgewertet worden.

Die Studie zeige weiter, dass Kinder während des Lockdowns mehr Zeit vor dem Bildschirm verbrachten als zuvor. Je länger der Lockdown dauerte, desto länger währte die erlaubte Bildschirmzeit, hieß es. Zudem durften die Kinder in Familien mit geringerer Schulbildung länger vor den Bildschirmen sitzen als in Familien, in denen die Eltern den Bildschirm selbst länger nutzen. Die Studie zur Sprachentwicklung zeige jedoch auch, dass die Kinder während des
Lockdowns insgesamt mehr Wörter lernten als erwartet.

Dass sich Eltern-Kind-Aktivitäten auf den Wortschatzzuwachs des Kindes auswirkten, sei ein wichtiges Ergebnis, sagte Professor Julien Mayor von der Universität Oslo. Seine Kollegin Professorin Natalia Kartushina, die ebenfalls in Oslo lehrt, warnte jedoch vor einer
Überbewertung der Studie. Zwar deute vieles darauf hin, dass die relativ kurze Isolation keine nachteiligen Auswirkungen auf die Sprache von Kleinkindern hatte. Doch hätten außergewöhnlichen Umstände vorgeherrscht, denen die Kinder und ihre Eltern ausgesetzt
waren. Darum sei Vorsicht geboten mit der Annahme, dass die Ergebnisse auch auf normale Zeiten oder auf längere Schließungen übertragbar sind.epd










8.02.2022 • 11:22 Uhr

26-Jähriger übersieht Laster: Schwerer Verkehrsunfall in Northeim - Feuerwehr rettet Unfallopfer

Am Montag kam es gegen 14 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Westlichen Entlastungsstrecke im Kreuzungsbereich der Straße "Lange Lage" (wir berichteten). In einem Statement der Northeimer Polizei wird zum Geschehen ausgeführt:

Ein 26-jähriger Mann aus Nörten-Hardenberg wollte mit seinem Pkw VW von einem geteerten Feldweg geradeaus über die kreuzende Westliche Entlastungsstraße auf die Straße Lange Lage fahren. Dabei übersah er einen von links kommenden Lkw MAN der von einem 46-jährigen Göttinger geführt wurde. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 26-Jährige musste durch die Feuerwehr aus dem Pkw VW befreit werden und wurde anschließend schwer verletzt in ein Göttinger Krankenhaus gebracht.

Der 46-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Northeimer Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren durch den Unfall nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf ca. 26.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme und der erfolgten Reinigung bis ca. 19.30 Uhr voll gesperrt. Wol / Foto: Lange, Kreis-Feuerwehr










8.02.2022 • 10:58 Uhr

Antrag „Schuttloch ohne Schlagloch“ | Kreistagsabgeordneter Alexander Kloss (parteilos) fordert bauliche und strukturelle Verbesserungen für katastrophale Einbecker Bauschutt- und Bodendeponie

Seinen ersten Antrag hat der im vergangenen September als parteiloser Einzelbewerber auf Anhieb in den Kreistag gewählte Einbecker Alexander Kloss jetzt an den Landkreis Northeim gestellt.

In seinem Schreiben an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel beanstandet der 45-Jährige, der mittlerweile u.a. thematisch im Kreisabfallwirtschaftsausschuss mitarbeitet, die aus seiner Sicht baulich desolaten Zustände auf der vom Landkreis betriebenen Bauschutt- und Bodendeponie in Einbeck. Kloss weist auf die zahlreichen tiefen Schlaglöcher hin, die bei feuchter Witterung die Anlieferzone des Containerplatzes sowie den Fahrweg zur Grünmüllsammelstelle regelmäßigin eine Schlammpiste verwandeln.

Aus Sicht von Alexander Kloss sollte der Landkreis Northeim bei allen kreiseigenen Liegenschaften, also auch auf den Deponien, für ein der Funktionalität angemessenes Erscheinungsbild sorgen. Bei den Nutzerinnen und Nutzern der Einbecker Deponie – in den Sommermonaten fahren täglich immerhin bis zu 180 Fahrzeuge die von den älteren Einbeckern gern „Schuttloch“ genannte Anlage an – erzeugt der bauliche Missstand derzeit aber eher Verärgerung. „Wer möchte schon gern direkt im Anschluss in die Autowaschanlage fahren“, fragt Kloss. Mit aktuellen Fotos dokumentiert er zudem die Schäden in seinem Antrag.

Auch bei den Öffnungszeiten sieht Alexander Kloss Optimierungsbedarf: Bislang ist die Deponie an zwei Tagen in der Woche nur am Nachmittag geöffnet; der eingesetzte Mitarbeiter arbeitet dann auf der Deponie in Blankenhagen. Hier schlägt Kloss vor, den betreffenden Mitarbeiter der Kreisabfallwirtschaft ausschließlich auf der Einbecker Deponie einzusetzen. Die zusätzlichen Öffnungszeiten stärken nach seiner Ansicht die Attraktivität insbesondere für Gewerbekunden und entzerren insgesamt die Anlieferungen deutlich.

Der neue Kreistagsabgeordnete regt zudem an, dass sich die Mitglieder des Abfallwirtschaftsausschusses in einer der nächsten Sitzungen des Gremiums die Gegebenheiten auf der Deponie zwischen Einbeck und Pinkler einmal persönlich ansehen. „Vor Ort wird eindrucksvoll deutlich, dass wir hier dringend handeln müssen“, ist sich Kloss sicher.

Am 11. März 2022 kommt der Northeimer Kreistag zu seiner nächsten regulären Sitzung zusammen. Alexander Kloss hofft, dass die Mehrheit der Abgeordneten dann seinem Antrag zustimmen und ihn zur weiteren inhaltlichen Diskussion in den Abfallwirtschaftsausschuss als zuständigem Beratungsgremium überweisen wird. red














8.02.2022 • 10:47 Uhr

Hannover 96 zu Gast beim I. SC Göttingen 05: Fun und Talentförderung für Nachwuchskicker aus der Region

Seit letztem Jahr kooperiert der I. SC Göttingen 05 mit 96-Talents+Friends, der Fußballschule von Hannover 96. In 2022 sind bereits etliche gemeinsame Veranstaltungen geplant, auch unter Einbeziehung der Kooperationsvereine. In der Zeit vom 7. Februar. bis zum 2. Mai 2022 findet montags für die Altersgruppe 6 bis 14 Jahre Individualtraining in Kleingruppen im Maschpark statt. Hochqualifizierte Trainer arbeiten wöchentlich mit den Talenten der Region an ihren individuellen Stärken und Schwächen – immer unter der Beachtung des Spielintelligenzansatzes und natürlich mit ganz viel Spaß. Dieses Training bietet eine optimale Ergänzung zu dem Training im Verein, aber auch Kids, die noch keine Vereinserfahrungen haben, können teilnehmen. Das Individualtraining ist für einen Zeitraum von 3 Monaten buchbar. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten einmalige, exklusive Leistungen:

---Eine professionelle wöchentliche Trainingseinheit
---exklusive Trainingsausrüstung von Hannover 96 (Fußballschultrikot, Hose & Stutzen)
---hochwertiger Trainingsball & plastikfreie Trinkflasche
---Tolle 96-Trinkflasche und Getränke während des Trainings

Zudem sind 2022 weitere Veranstaltungen wie ein Bambini-Camp, ein Sommerferien-Camp auf der BSA Weende und ein Wochenendcamp im Herbst geplant.

O-Ton Arne Kübek, Leiter 96-Talents+Friends: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir gemeinsam mit unseren Kooperationsvereinen den Kinderfußball in der Region Göttingen unterstützen und durch vielfältige Angebote für Kinder und Trainer vorantreiben können. Göttingen 05 ist hierbei ein wichtiger Partner für Hannover 96, weshalb es ein tolles Zeichen ist, dass das Individualtraining in diesem Jahr direkt auf der Sportanlage im Maschpark stattfindet.“
red

















8.02.2022 • 10:29 Uhr

LaGa-Baustellenradar in Bad Gandersheim: Wenn etwas nicht passt wird nachgerichtet! Beispiel Stahlgeländer am Gabionenhang

Es wird weiter gewerkelt auf dem Bad Gandersheimer Gabionenhang mit seinen barrierefreien Rollstuhlrampen. Alles geht hier seiner Vollendung entgegen. Und wenn Friktionen auftreten und erkannt werden, dann wird dem Vernehmen nach korrekt nachgearbeitet. Im aktuellen LaGa-Baustellen-Radar merkt dazu sachlich bezogen und kommentierend Dipl.Ing. Wilhelm Kühne an:

Erst wurden auf allen Rampen die Geländerpfosten gesetzt, ausgerichtet und einbetoniert. Anschließend die Handläufe aufgeschraubt und Verbindungsstücke eingepasst. Plötzlich wurden Teilbereiche an der oberen Rampe komplett wieder demontiert.

Auf Nachfrage erklärte dazu Pressesprecher Frank Terhorst „Da wird wohl etwas nicht gepasst haben…. Mehrkosten für die LAGA entstehen ohnehin keine. Eine Abnahme der Auftragsarbeit ist noch nicht erfolgt“. Die Handwerker arbeiten trotz Wind, Kälte und Schauern weiter.

Draußen wird zwischenzeitlich wieder alles hergestellt und zur Stunde zusätzlich weitere vorgefertigte Edelstahlstäbe oben vor dem Skulpturenweg Zugang (sh. Foto) angepasst. Dort wo die Gabionen freistehen und Absturzgefahr besteht, muss eine Absturzsicherung hin. Damit Kleinkinder nicht zwischen Handlauf und Gabionen hindurch können, werden die Edelstahllängsstäbe ergänzt.
red / Fotos: Fis WMG












8.02.2022 • 10:03 Uhr

Nach mysteriöser Explosion: Spektakulärer Großeinsatz mit 70 Einsatzkräften - Geheimnisvolles Schweigen über Ursache

70 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW waren am Montagabend gemeinsam mit der Polizei in der Stegerwaldstraße in Northeim im Einsatz. Gegen 17.20 Uhr gab es zahlreiche Notrufe über die 112, die eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus meldeten (wir berichteten)

Aufgrund dieser Lage wurden insgesamt fünf Rettungswagen, drei Notarzt-Einsatzfahrzeuge sowie die Feuerwehr Northeim an die Einsatzstelle entsandt. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Feuerwehrbereitschaft 4 unserer Kreisfeuerwehr zum Messeinsatz sowie das Technische Hilfswerk mit dem Baufachberater nachalarmiert.

Die Polizei hüllt sich bislang weiter über Ursachen und Auswirkungen in offizielles Schweigen zu der Explosion. Dabei sollen drei Männer in einer Wohnung verletzt worden sein.

Das Wohnquartier in der Südstadt von Nordheim ist dem Vernehmen nach ein sozialer Brennpunkt.

red/Fotos: Horst Lange und Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

















8.02.2022 • 09:19 Uhr

Gegendemonstranten blockieren Aufzugstrecke von Corona-Kritikern in Göttingen - Einsatzkräfte setzen unmittelbaren Zwang ein, eine Person nach Widerstandshandlung vorläufig festgenommen

Gegendemonstranten haben am Montagabend (07.02.22) in der Göttinger Innenstadt an verschiedenen Stellen die Aufzugsroute einer angezeigten Demonstration von etwa 150 Corona-Maßnahmengegnern blockiert. Die Polizei musste mehrfach unmittelbaren Zwang anwenden und die Personen zurückdrängen oder auch von der Straße tragen.

In der Bühlstraße wurde ein Gegendemonstrant nach einem Angriff auf einen Einsatzbeamten vorläufig festgenommen und zur Dienststelle transportiert. Im Anschluss an die strafprozessualen Maßnahmen kam der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Die versammlungsrechtliche Aktion der Corona-Kritiker hatte gegen 18.00 Uhr mit einer Kundgebung am Albaniplatz begonnen. Zeitgleich fanden sich aus Protest rund 150 Gegendemonstranten dort ein.

Der Maßnahmengegner bildeten anschließend einen Aufzug und setzten sich in Bewegung. Bereits in der Bühlstraße kam es zu einer ersten Blockade durch Gegendemonstrierende. Als die Personen der ihnen erteilten beschränkenden Verfügung, die Straße zu räumen, nicht freiwillig nachkamen, mussten die Einsatzkräfte in letzter Konsequenz unmittelbaren Zwang in Form von Schieben/Abdrängen anwenden und die Gegenprotestler bis auf den Gehweg zurückzudrängen.

Weitere gleichgeartete Blockadeaktionen folgten im Bereich Ewaldstraße/Ritschlweg, Eichendorffplatz und Herzberger Landstraße/Friedländer Weg. Auch hier musste die Polizei die blockierenden Personen von der Straße drängen oder schieben.

Gegen 19.50 Uhr erreichte der Demonstrationszug der Corona-Kritiker wieder den Ausgangspunkt Albaniplatz. Hier wurde die Versammlung für beendet erklärt und die Teilnehmenden wanderten ab.

Blick auf das Protestgeschehen
in den Landkreis Göttingen

Auch an anderen Orten im Landkreis fanden sich am Montagabend erneut Gegner der aktuellen Corona-Maßnahmen zu versammlungsrechtlichen Aktionen ein. In Hann. Münden beteiligten sich etwa 90 Kritiker an einem Aufzug vom Schloßplatz durch die Altstadt. Etwa 50 Menschen nahmen zeitgleich auf dem Rathausvorplatz an einer angezeigten Gegenkundgebung teil. Es kam zu keinerlei Zwischenfällen. Die geltenden Hygieneregeln wurde eingehalten.

Vor dem Rathaus der Gemeinde Gleichen im Ortsteil Reinhausen sowie in der Ortschaft Groß Schneen versammelten sich insgesamt fünfzehn Maßnahmengegner. Zu einer angezeigten Gegenversammlung unter dem Motto "Friedland ist bunt" kamen geschätzt etwa 50 Personen zusammen. Störungen blieben gänzlich aus, die Corona-Regeln wurden von allen Teilnehmenden befolgt.

In Herzberg beteiligten sich etwa 75 Corona-Kritiker an einer angezeigten Kundgebung mit anschließendem Aufzug. Die Abstands-und Hygienevorschriften wurden eingehalten.

Unter dem Motto "Bovenden nimmt Platz. Solidarisch und Miteinander durch die Pandemie" kamen am Abend vor dem Rathaus in Bovenden 30 Menschen zu einer angezeigten versammlungsrechtlichen Aktion zusammen.jk










8.02.2022 • 00:47 Uhr

Montagabend bekannte Rituale: Sechs Versammlungen im Landkreis Northeim mit Corona-Bezug - Polizei sichert souverän Demonstrations-Demokratie

Am gestrigen Montag kam es erneut zu mehreren Versammlungen mit Corona-Bezug im Landkreis Northeim. In einem Statement der Polizei-Inspektion wird zu den Ereignissen u.a. ausgeführt; die Teilnehmerangaben werden von den jeweiligen Demo-Beteiligten etwas höher angegeben als die Zahlen der Polizei.

In Northeim kam es um 17 Uhr zu einer angemeldeten Gegenversammlung des DGB. An dieser Versammlung nahmen in der Spitze ca. 100 Personen teil.

Bei der nicht angemeldeten Versammlung (Corona-Maßnahmenkritisch) nahmen ca. 180 Personen teil;( laut Veranstalterangaben 300). Ein/-e Versammlungsleiter/-in gab sich nicht zu erkennen. Die Teilnehmenden wurden auf die Maskentragepflicht und die Abstandsregeln hingewiesen. Zu Verstößen gegen die Beschränkungen kam es nicht.

Zwischen Personen der beiden Versammlungen kam es am Anfang und am Ende der beiden Versammlungen zu verbalen Auseinandersetzungen. Die Polizei trennte die Personen durch Wegschieben. Gegen 19.05 Uhr waren beide Versammlungen beendet.

In Bad Gandersheim trafen sich 14 Personen am Marktplatz. Die Zusammenkunft wurde durch die Polizei als Versammlung deklariert. Da sich kein/-e Versammlungsleiter/-in zu erkennen gab, wurden den Teilnehmenden die Auflagen bekannt gegeben (Maskentragepflicht und Abstandsgebot). Während der Versammlungen wurden durchgängig Abstände und Masken getragen. Das Verhalten der Polizei gegenüber war kooperativ. Es kam zu keinerlei Verstößen.

In Uslar kam es zu einer Zusammenkunft von in der Spitze ca. 50 Personen. Durch die Polizei wurden den Personen mitgeteilt, dass die Zusammenkunft als Versammlung deklariert wird und es wurde auf die Maskentragepflicht und die Mindestabstände hingewiesen. Ein/-e Versammlungsleiter/-in gab sich nicht zu erkennen. Vereinzelt musste die Polizei Teilnehmende nochmals zur Einhaltung der Maskentragepflicht auffordern. Den Aufforderungen kamen die Teilnehmenden nach.

In Uslar kam es zudem zu einer angemeldeten stationären Gegenversammlung, an der ca. 30 Personen teilnahmen. Zwischen den Versammlungen kam es vereinzelt zu verbalen Auseinandersetzungen, welche jedoch kein Einschreiten der Polizei erforderten.

In Hardegsen kam es ebenfalls zu einer nicht angemeldeten Versammlung von ca. 40 Personen. Auch diese Zusammenkunft wurde durch die Polizei als Versammlung deklariert und die bekannten Auflagen den Teilnehmenden mitgeteilt. Ein/-e Versammlungsleiter/-in gab sich nicht zu erkennen. Vereinzelte Teilnehmende mussten darauf angesprochen werden, dass Masken aufzusetzen sind. Nach den Ansprachen wurden die Masken aufgesetzt. wol

Die Bilder dokumentieren Szenen vom Demonstrationsgeschehen am Montagabend in Northeim. Fotos: Fis WMG














8.02.2022 • 00:36 Uhr

Northeim: Verletzte durch mysteriöse Explosion in einer Wohnung in der Stegewaldstraße - Zwei Häuser evakuiert - Polizei verhängt Nachrichtensperre

Am heutigen Montag gegen 17.20 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Explosion in einer Wohnung in der Stegewaldstraße in der Südstaft von Northeim. In dieser Wohnung haben sich drei männliche Personen aufgehalten, welche allesamt verletzt wurden.
Aktuell sind die Feuerwehr Northeim, das THW, die Stadt Northeim und die Polizei vor Ort.
Das betroffene Haus sowie die beiden Nebenhäuser wurden evakuiert. Wann die Bewohner/-innen wieder in ihre Wohnungen können, ist bisher nicht bekannt.

Zu der Schadenshöhe kann aktuell ebenfalls keine Auskunft gegeben werden. Weitere Informationen gab es nicht. Das Umfeld des Explosionsortes wurde abgesperrt. Es kursieren Gerüchte über mögliche Ursachen des Vorfalls.
red/Wol










7.02.2022 • 15:20 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 500 Neuinfektionen lässt Inzidenzwert auf 872,0 explodieren - Im Nachbarreis Goslar über 1.600

Laut Robert Koch Institut (RKI) sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 8.263 (+500) Corona-Infektionen bekannt geworden.

Detailzahlen zu der Fallgestaltung in Städten und Gemeinden gibt die Northeimer Kreisverwaltung nicht mehr öffentlich bekannt. Im Nachbarkreis Goslar geschieht das Gegenteil.

Leider sind mit oder an dem Virus im Landkreis Nordheim insgesamt 86 (+2) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 872,0 (1.149 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 10,6, die Intensivbetten sind zu 6,1% belegt.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

lpd/ Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen













7.02.2022 • 14:52 Uhr

Impflicht schon auf dem Rückwärtsgang: Söder will einrichtungsbezogene Impfpflicht vorerst nicht umsetzen

Die bayerische Staatsregierung will die ab 15. März bundesweit geltende Impfpflicht für Pflegekräfte im Freistaat vorerst nicht umsetzen. Sie sei «kein wirksames Mittel mehr, um die jetzige Omikron-Welle zu begleiten oder zu dämpfen oder zu stoppen», sagte
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einer Sitzung des CSU-Parteivorstands in München.

Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht könne aber «leider ein Instrument sein», um die Situation in der Pflege deutlich zu verschlechtern, etwa wegen der drohenden Abwanderung von Fachkräften. Deshalb werde man im Vollzug der Impfpflicht «großzügigste
Übergangsregelungen» machen. Eine Umsetzung zum 15. März führe nur zu Problemen und sei «leider keine Lösung». Söder kündigte zudem den «Einstieg in den Ausstieg» bei den
Corona-Maßnahmen an. Man werde trotz der schwierigen Situation schrittweise Öffnungen in Bayern voranbringen, kündigte er an. epd










7.02.2022 • 14:46 Uhr

Krankenhaus-Hiobsbotschaft: Bündnis warnt vor Klinikschließungen - Betroffen auch Südniedersachsen mit Bad Gandersheim , Seesen und Einbeck

Das Bündnis «Klinikrettung» hat vor weiteren Schließungen von Krankenhäusern in Niedersachsen gewarnt. In einem am Montag veröffentlichten Brief an Ministerpräsident Stephan Weil und Gesundheitsministerin Daniela Behrens (beide SPD) rief das Bündnis
dazu auf, die geplanten Schließungen auszusetzen und alle Krankenhäuser ausreichend zu finanzieren. Dem Bündnis zufolge sollen bis zu 40 der 168 Krankenhäuser in Niedersachsen geschlossen werden. Damit werde die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt. Angesichts der fortdauernden Pandemie mit begrenzten Klinikbetten und Personalmangel sei dies verheerend. Dem Vernehmen sind auch Kliniken in Südniedersachsen (u.a. in der Region Bad Gandersheim, Seesen und Einbeck) existenziell gefährdet.

Der frühere Klinikvorstand und Mitbegründer des Bündnisses, Klaus Emmerich, appellierte an die Landesregierung, eine wohnortnahe klinische Versorgung aufrechtzuerhalten: «Jedem und jeder in Deutschland steht ein binnen 30 Fahrminuten erreichbares Allgemeinkrankenhaus mit mindestens Innerer Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe, Intensivstation und gestufter Notfallversorgung zu.» Sein Kollege Rainer Neef von Medinetz Göttingen ergänzte, dass bereits in 65 Postleitzahlregionen die Bevölkerung das nächstgelegene Allgemeinkrankenhaus zumeist nicht innerhalb dieser Zeitspanne erreichen könnten.

Das Bündnis unter der Trägerschaft des Vereins «Gemeingut in Bürgerinnenhand» mit Sitz in Berlin verwies auf das «Grünbuch 2020», herausgegeben vom Bundesinnen- und Bundesforschungsministerium. Darin sei den bundesdeutschen Krankenhäusern schon bei seinem Erscheinen im Dezember 2020 unzureichende Vorsorgekapazitäten für Pandemien
attestiert worden. Niedersachsen liege mit seiner Politik fortgesetzter Krankenhausschließungen erheblich über dem Bundesschnitt. epd










7.02.2022 • 12:39 Uhr

Achterbahn der Gefühle, wie bei den Profis - Wenn zwischen Erfolg und Niederlage nur 24 Stunden liegen

Am Wochenende gab es ein volles Wintersportprogramm Skirennen um den Zwergencup im Harz. Am Landesleistungszentrum Sonnenberg wurden die deutschen Meister des Nachwuchses im Biathlon ermittelt. Parallel fanden am Samstag und Sonntag die nächsten Läufe des Zwergencups statt. Jeweils um 8.30 Uhr hieß es "Start frei" für jeweils knapp 50 Starter/innen aus dem Harz und der Ferne. Nach dem überlegenen Sieg der Greenerin Hanna Frieda Schütte (SC Halblech) beim letzten Zwergencup im Januar, war das Ziel für die Greenerin klar. Dafür wurde, Ende Januar, jede Minute genutzt, um beim Heimatverein, in der Nähe von Füssen im Allgäu, im Tannheimer Tal und bei Rennen des Zienercups in Unterammergau an der Technik und Erfahrung zu arbeiten. Trotz des jungen Alters (Jahrgang 2017) konnte, im Vergleich mit den bayrischen Sportlerinnen, ein neunter Platz in Unterammergau erreicht werden und dies gegen die Jahrgänge 2016 und 2015 und beste Starterin ihres Vereins in dieser Kategorie.
Nach einem ausgezeichneten Training der SC Halblech Kinder am Mittwoch, unter Flutlicht und mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein, stand für Hanna das Ziel für dieses Wochenende fest: "Ich will wieder die Schnellste sein und eine Medaille gewinnen."
Gesagt, getan. Samstagmorgen am Wurmberg und Hanna brennt, wie auch ihre beiden Teamkollegen, eine Bestzeit herunter. Am Ende sollte es mit 15 Sekunden Vorsprung der erste Platz in der Altersklasse U6 sein. Die beiden SC Halblech Starter Victoria und Maximilian wurden in der Kategorie U8 Zweite bzw. ebenfalls Sieger.
Am Sonntag war nicht nur das Wetter feucht und ungemütlich, auch bei der Organisation und Hanna war eine Menge "Schneeregen" im Getriebe. Der Start verschob sich um über 30 Minuten, die Technik der Zeitnahme funktionierte nicht sorgenfrei und Hanna und ihre Teamkollegen dachten bereits über ihren erneuten Sieg nach. So kam es zu einer mehr als unkonzentrierten Fahrt im ersten Durchgang mit einem Torfehler und einem Einfädler bei der Torstange. Erster Lauf also eine Nullnummer. Unter den Augen des Kadertrainers des Niedersächsischen Skiverbandes wollte es die Greenerin im zweiten Lauf besser machen. Nach einem schnellen aber kontrollierten oberen Abschnitt passierte ihr ein Fahrfehler, wobei sie einen Sturz noch verhindern konnte, jedoch durch Torfehler erneut disqualifiziert werden musste. Somit eine Nullnummer am Sonntag. Maximilian und Viktoria konnten, durch sehr engagierte Fahrten, die Plätze eins und zwei vom Vortag bestätigen.
"Das nächste Mal will ich wieder eine Medaille" so die klare Ansage der Vierjährigen, nach der Preisverleihung. Die nächste Chance bietet sich am 19.2 am Wurmberg.red/ Fotos: Florian Schütte














7.02.2022 • 12:35 Uhr

Verspätete Einsicht: Uni Göttingen übergibt Schädel an hawaiianische Nachfahren

In einer feierlichen Zeremonie will die Universität Göttingen hawaiianische Gebeine aus ihrer Sammlung an Nachfahren zurückgeben. Der Anatom Georg Thilenius habe 1897 auf der Insel Maui mehrere Schädel und Skelette ausgegraben, teilte die Universität am Montag mit. Damit habe er gegen geltende hawaiianische Gesetze verstoßen. Die geraubten Gebeine seien über das Hamburger Museum für Völkerkunde 1953 an die Uni gelangt. Sie werden gemeinsam mit
weiteren Ahnen am Mittwoch (9. Februar) an Nachfahren aus Hawaii zurückgegeben, hieß es. epd










7.02.2022 • 12:33 Uhr

Die neue Landesgartschau 2023 in Bad Gandersheim (I): Der aktualisierte Zeitplan und sieben sinnvolle Öffnungen, die sich die Bürger/innen wünschen

Am Rande des jüngsten Pressegespräches mit ausführlichem und informativem Gedankenaustausch kamen zeitliche Abläufe der um ein Jahr verschobenen Landesgartenschau Bad Gandersheim zur Sprache und Nachfragen.

In einer weiteren aufschlussreichen Expertise mit kompetenten und kommentierenden Fakten und Meinungen stellt dazu unser Fachreporter Dipl.Ing. Kühne fest:
Der Hauptweg ab 2. Osterbergsee, hoch zur Seebühne wird derzeit gepflastert. Hier arbeitet man sich aus dem LaGa Gelände heraus. Der gesamte Bereich des Haupteinganges muss anschließend ebenfalls noch bearbeitet werden. Die Geräte entlang der Loope und Platzgestaltung für Spielgeräte, sowie Wegeanschlüsse dort sind auch noch in Arbeit. Gestaltung der Seebühne, der Tribüne muss auch noch erfolgen. Die Anbindung vom Viadukt der Straße Am Osterberg wird noch als Baustellenzufahrt zum Freibad benötigt. Dort arbeitet man sich von Nord nach Süd heraus, sodass hier noch kein Zugang zum LaGa Abschnitt möglich sein wird.

Die zahlreichen Öffnungsvorschläge u. a., von Fis WMG, aus der Bevölkerung und zum Beispiel vom Förderverein, hat man seitens des LaGa Management zur Kenntnis genommen und hat selbstverständlich eigene Vorstellungen aus den Bauabläufen entwickelt.

KOMMENTAR

Diese Öffnungen wünschen
sich die Bürgerinnen und Bürger!

Das Bad Gandersheimer Redaktionsnetzwerk Fis WMG hatte Anfang des Jahres 2022 in einer Serie folgende realistische Öffnungsvorschläge exklusiv und im Interesse einer relevanten Leserschaft dokumentiert:

Davon sieben realistische
Bereiche betroffen:

1. Auepark, 2. Roswithapark, 3. Gabionenhang mit barrierefreien Rollstuhlrampen, 4. Kurhausparkplatz Verbindung entlang der Gande zwischen Gabionenrampen und Füllekuhle, Gandepark Füllekuhle, 5. Rundweg um den ersten Osterbergsee, 6. Eberhard-Gieseler-Weg und Verbindung zum Spielplatz Am Plangarten und 7. Spielplatz Plangarten
Diese Vorschläge geben Bürgerinnen und Bürgern, Gästen der Stadt ein Stück Normalität zurück. Sie können schließlich nichts für eine zu ambitionierte und verfehlte Zeitplanung der LaGa Verantwortlichen. Die Bad Gandersheim haben eine spürbare Entschädigung und mehr Freiheiten verdient!

Für den besonderen Personenkreis der auf Barrierefreiheit angewiesen ist, unserer Reha-Gäste in der Orthopädie, kann nicht ein Jahr Verzicht abverlangt werden. Hier ist Kundenorientierung und Imageschaden höher zu bewerten, als Gewinnverlust bei Eintrittsgeldern. Da klingt ein Jahr länger verordnete Vorfreude beinahe zynisch, lebensfeindlich und wirklichkeitsfremd.

Da rund 8000 Dauerkartenzahler bereits einen LaGa Vertrauensvorschuss eingebracht haben, können vor Ort kaum noch Karten-Verkaufsängste der LaGa Manager/in gelten. Wenn überwiegend Einheimische 2022 diese LaGa Bereiche schon kennenlernen, sind die Bepflanzungen sowieso nicht in Gänze entfaltet. Man nutzt dann die LaGa 2023 mit Dauerkarten gerne, um die volle Blütenpracht und die zahlreichen Veranstaltungen vollends immer wieder und wieder mit allen Sinnen aufzunehmen und zu genießen. Die Einmalbesucher aus der Ferne kommen so oder so erst, mit organisierten Touristenangeboten angelockt, zum LaGa Spektakel 2023. Die Marketingstrategie muss diese Umstände einfließen lassen. Und Kai Schönberger mit seinem kreativen Team und einer reichweitenstarken Medienbegleitung werden das sicher wunderbar transportieren und zelebrieren!
red

Die Bilder dokumentieren bis zum Frühjahr 2022 vor ihrer Vollendung stehende Bereiche der Landesgartenschau in Bad Gandersheim, die für hiesige Bürgerinnen und Bürgerinnen vor dem eigentlichen LaGa-Start im April 2023 zugänglich gemacht werden könnten. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne, LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath und LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst erörtern diesen Sachverhalt bei einem exklusiven Pressetermin mit dem Bad Gandersheimer Redaktionsnetzwerk der Fis Word Media Group, reichweitenstarke digitale News-Portale / frische Online-Zeitung für Südniedersachsen aus Bad Gandersheim. Fotos: Fis WMG














7.02.2022 • 12:06 Uhr

Die neue Landesgartschau 2023 in Bad Gandersheim: Der aktualisierte Zeitplan und sieben sinnvolle Öffnungen, die sich die Bürger/innen wünschen

Am Rande des jüngsten Pressegespräches mit ausführlichem und informativem Gedankenaustausch kamen zeitliche Abläufe der um ein Jahr verschobenen Landesgartenschau Bad Gandersheim zur Sprache und Nachfragen.

In einer weiteren aufschlussreichen Expertise mit kompetenten und kommentierenden Fakten und Meinungen stellt dazu unser Fachreporter Dipl.Ing. Kühne fest:

Der Hauptweg ab 2. Osterbergsee, hoch zur Seebühne wird derzeit gepflastert. Hier arbeitet man sich aus dem LaGa Gelände heraus. Der gesamte Bereich des Haupteinganges muss anschließend ebenfalls noch bearbeitet werden. Die Geräte entlang der Loope und Platzgestaltung für Spielgeräte, sowie Wegeanschlüsse dort sind auch noch in Arbeit. Gestaltung der Seebühne, der Tribüne muss auch noch erfolgen. Die Anbindung vom Viadukt der Straße Am Osterberg wird noch als Baustellenzufahrt zum Freibad benötigt. Dort arbeitet man sich von Nord nach Süd heraus, sodass hier noch kein Zugang zum LaGa Abschnitt möglich sein wird.

Die zahlreichen Öffnungsvorschläge u. a., von Fis WMG, aus der Bevölkerung und zum Beispiel vom Förderverein, hat man seitens des LaGa Management zur Kenntnis genommen und hat selbstverständlich eigene Vorstellungen aus den Bauabläufen entwickelt.

KOMMENTAR

Diese Öffnungen wünschen
sich die Bürgerinnen und Bürger!

Das Bad Gandersheimer Redaktionsnetzwerk Fis WMG hatte Anfang des Jahres 2022 in einer Serie folgende realistische Öffnungsvorschläge exklusiv und im Interesse einer relevanten Leserschaft dokumentiert:

Davon sieben realistische
Bereiche betroffen:

1. Auepark, 2. Roswithapark, 3. Gabionenhang mit barrierefreien Rollstuhlrampen, 4. Kurhausparkplatz Verbindung entlang der Gande zwischen Gabionenrampen und Füllekuhle, Gandepark Füllekuhle, 5. Rundweg um den ersten Osterbergsee, 6. Eberhard-Gieseler-Weg und Verbindung zum Spielplatz Am Plangarten und 7. Spielplatz Plangarten

Diese Vorschläge geben Bürgerinnen und Bürgern, Gästen der Stadt ein Stück Normalität zurück. Sie können schließlich nichts für eine zu ambitionierte und verfehlte Zeitplanung der LaGa Verantwortlichen. Die Bad Gandersheim haben eine spürbare Entschädigung und mehr Freiheiten verdient!

Für den besonderen Personenkreis der auf Barrierefreiheit angewiesen ist, unserer Reha-Gäste in der Orthopädie, kann nicht ein Jahr Verzicht abverlangt werden. Hier ist Kundenorientierung und Imageschaden höher zu bewerten, als Gewinnverlust bei Eintrittsgeldern. Da klingt ein Jahr länger verordnete Vorfreude beinahe zynisch, lebensfeindlich und wirklichkeitsfremd.

Da rund 8000 Dauerkartenzahler bereits einen LaGa Vertrauensvorschuss eingebracht haben, können vor Ort kaum noch Karten-Verkaufsängste der LaGa Manager/in gelten. Wenn überwiegend Einheimische 2022 diese LaGa Bereiche schon kennenlernen, sind die Bepflanzungen sowieso nicht in Gänze entfaltet. Man nutzt dann die LaGa 2023 mit Dauerkarten gerne, um die volle Blütenpracht und die zahlreichen Veranstaltungen vollends immer wieder und wieder mit allen Sinnen aufzunehmen und zu genießen. Die Einmalbesucher aus der Ferne kommen so oder so erst, mit organisierten Touristenangeboten angelockt, zum LaGa Spektakel 2023. Die Marketingstrategie muss diese Umstände einfließen lassen. Und Kai Schönberger mit seinem kreativen Team und einer reichweitenstarken Medienbegleitung werden das sicher wunderbar zelebrieren!
red
















7.02.2022 • 11:34 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft! Polizeidirektion Göttingen spendet 1.400 Euro an das Kinderpalliativzentrum Göttingen

Die Mitarbeitenden des Stabes der Polizeidirektion Göttingen und des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen haben vor Weihnachten erneut Spenden für das Kinderpalliativzentrum Göttingen gesammelt. Bei der Aktion kam ein Betrag in Höhe von 1.400 Euro zusammen, der am Freitag (04.02.2022) von Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen und Christian Thorey vom Personalrat der Polizeidirektion Göttingen, an das Team des Kinderpalliativzentrums übergeben wurde.

"Wenn Kinder oder Jugendliche unheilbar erkranken, dann bricht für die ganze Familie eine Welt zusammen. Dass Sie mit Ihrer liebevollen Arbeit die jungen Menschen sowie deren Familien auf diesem schweren Weg unterstützen und begleiten, ist unbezahlbar" so Gwendolin von der Osten. Gleichzeitig bedankt sich die Polizeipräsidentin bei den Spenderinnen und Spendern der Polizei, welche zum sechsten Mal in Folge Spenden für das Zentrum sammelten. So konnten in den vergangenen Jahren insgesamt über 6.000 Euro durch die Polizei übergeben werden "Die wichtige Arbeit des Kinderpalliativzentrums zu unterstützen, ist für die Kolleginnen und Kollegen eine echte Herzensangelegenheit und Tradition geworden" so Christian Thorey vom Personalrat.

Im Rahmen der Spendenübergabe, die unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen stattfand, gaben Prof. Dr. Jutta Gärtner, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Ingrid Kühnle, Oberärztin der Klinik, sowie Elisabeth Böning, Palliativfachkraft und Case Managerin, einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Teams sowie die aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Das Team des Zentrums, das sich neben medizinischen und pflegerischen Fachkräften und Expertinnen und Experten aus dem Bereich der sozialen Berufe zusammensetzt, hilft den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die lebensbedrohlich oder lebenslimitierend unheilbar erkrankt sind. Dabei steht das Team nicht nur den jungen Patientinnen und Patienten zur Seite, sondern unterstützt ebenso die Eltern und Angehörigen in dieser schweren Zeit. Der überwiegende Anteil der Behandlungen findet ambulant statt, wobei das Zentrum einen überregionalen Bereich betreut, welcher über Niedersachsen hinausgeht. Die Kinder und Jugendlichen werden dabei bis zuletzt in ihrem eigenen Zuhause durch das Team begleitet und betreut. Die Mitarbeitenden des Zentrums stehen den Betroffenen dabei rund um die Uhr zur Seite. Daneben wurden im Uniklinikum Göttingen im vergangen Jahr auch zwei Kinderpalliativzimmer zur stationären Behandlung eingerichtet. Neben einer optimalen medizinischen Versorgung, steht der Gewinn von Lebensqualität für die jungen Menschen im Vordergrund.

Spenden, wie die der Polizeidirektion Göttingen, tragen dazu bei, dass Anschaffungen und Neuerungen, die über den Krankenhausstandard hinausgehen, zum Wohle der jungen Patientinnen und Patienten auch in Zukunft getätigt werden können. Mit dem diesjährigen Spendengeld sollen ganz besondere Wünsche der betroffenen Kinder und Jugendlichen erfüllt werden, wie beispielsweise der Besuch von Events (Fußballspiele, Konzerte, Zoobesuche u.a.) und medizinische Hilfsmittel. red/Foto: Polizei










7.02.2022 • 11:32 Uhr

11. Februar: Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft - Frauen und ihre Sichtweise müssen mehr Berücksichtigung finden

Der „Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft“ findet am 11. Februar zum siebten Mal statt. Festgelegt in der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 22. Dezember hat er das Ziel, für Frauen und Mädchen einen gleichberechtigten und uneingeschränkten Zugang zur Teilnahme an einer Karriere in der Wissenschaft und Technologie zu ermöglichen und ihre Beteiligung in diesen Feldern zu fördern. Der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten nimmt diesen Tag zum Anlass, die Unterrepräsentanz von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft genauer zu betrachten.

In vielen Ländern sind Frauen in der Wissenschaft und insbesondere in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert, nur wenige entscheiden sich dafür, ein Studium der MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aufzunehmen. Die Gründe für die Unterrepräsentanz sind vielfältig. Geschlechterstereotype, Vorurteile, männliche Netzwerke im Berufsleben und strukturelle Barrieren wie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erschweren es Frauen, eine erfolgreiche Berufslaufbahn in der Wissenschaft einzuschlagen. Frauen arbeiten im Karriereverlauf häufiger als Männer in befristeten Arbeitsverhältnissen, in Teilzeit und erhalten eine geringere Bezahlung. Auch im Übergang zur Promotion sind sie weniger präsent als ihre männlichen Kollegen. Eine mögliche Erklärung ist hier die zeitliche Überschneidung der Karriere mit der Kinderplanung. Kinder sind für die Karriere der Frau meist als Nachteil anzusehen, während Männer häufiger von der Vaterrolle profitieren.

Es existiert also auch in der heutigen Zeit eine geschlechtsspezifische Diskrepanz in der Wissenschaft und den MINT-Fächern auf allen Ebenen des Bildungssystems. Obwohl Mädchen und Jungen in den Schulfächern Mathematik und Naturwissenschaften gleich gut abschneiden, gibt es dieses starke Gefälle bei der Berufs- und Studienwahl. „Damit geht Forschungspotenzial verloren, da zu wenige hochqualifizierte Frauen in der Forschung arbeiten und so nicht die Perspektiven und Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung abgedeckt werden können“, fasst Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich unermüdlich für die Gleichberichtigung von Frauen einsetzt, die Auswirkungen zusammen.

Zusammen muss versucht werden, das Ungleichgewicht der Geschlechter in der Wissenschaft zu beenden und Frauen und Mädchen geholfen werden, ihr Potenzial vollständig ausschöpfen zu können. Ein wichtiges Instrument zum Abbau geschlechtsspezifischer Ungleichheiten ist eine konstante Auflösung der Hindernisse sowohl im Privatleben als auch beim Zugang zu wissenschaftlicher Bildung. Um das zu erreichen, muss ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden und Einstellungen hinsichtlich Geschlechterstereotypen müssen verändert werden. Durch eine vorbildliche Lebensweise ist es möglich, Frauen und Mädchen ihren Wert in der Zukunft der Wissenschaft zu beweisen und so die gesellschaftliche Position der Frauen zu stärken.

In den letzten Jahren wurden bereits große Fortschritte darin erzielt, Frauen und Mädchen für das Berufsfeld zu begeistern. Auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter ist allerdings noch vieles zu tun. Wissenschaftliche Entdeckungen werden erst durch eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven durchschlagende Ergebnisse liefern, daher ist es so bedeutsam, Frauen und ihre Sichtweisen stärker zu berücksichtigen, fordern die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim.

Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft soll ihnen eine Stimme verleihen und die Sichtbarkeit von Vorbildern fördern, damit mehr Frauen und Mädchen ermutigt werden, eine wissenschaftliche Karriere zu verfolgen.
Das Projekt „IT macht Schule“ aus der Region soll im Zuge der Thematik kurz vorgestellt werden: Die SüdniedersachsenStiftung hat ein IT-Praktikumsprogramm für Schülerinnen und Schüler entwickelt, um dem IT-Fachkräftemangel etwas entgegenzustellen und frühzeitig zukünftige Fachkräfte für das Berufsfeld und das jeweilige IT-Unternehmen in Südniedersachsen zu begeistern.
Schüler*innen wird ein Betriebspraktikum vermittelt, in dem ihnen ein praxisnaher Einblick in den Berufsalltag gewährt wird, während sie bereits selbst Aufgaben erfüllen und Mitarbeitende befragen können. Das Praktikum wird mit dem Erhalt eines Zertifikats abgeschlossen, das die Schüler*innen in zukünftigen Bewerbungsprozessen unterstützen soll.

Das Projekt soll den Anteil von Frauen und Mädchen in IT-Berufen erhöhen und geschlechtsspezifische Stereotypen abbauen. Dadurch soll langfristig eine Fachkräftesicherung entstehen und die Unternehmen können sich bereits frühzeitig als attraktive Arbeitgeber in der Branche darstellen.










7.02.2022 • 11:26 Uhr

Bundesamt gibt Entwarnung: Kein höheres Risiko für Hirntumoren durch Mobilfunk

Die Nutzung von Mobil- und Schnurlostelefonen erhöht das Risiko für Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) nicht. Das legten die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten internationalen Studie
nahe, die das BfS teile, erklärte die Behörde am Montag in Salzgitter.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gebe es keine wissenschaftlich gesicherten Belege für gesundheitsschädigende Wirkungen durch Mobilfunk für den Menschen. «Die neuen Ergebnisse tragen dazu bei, wissenschaftliche Restunsicherheiten auch mit Blick auf Kinder und
Jugendliche zu verringern», sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini. «Sie bestätigen, dass die im Mobilfunk geltenden Grenzwerte Erwachsene und Kinder schützen.»

Für die großangelegte sogenannte «MOBI-Kids-Studie» hatten die Autoren das Nutzungsverhalten von rund 800 Kindern und Jugendlichen untersucht, die im Alter zwischen 10 und 24 Jahren an einem Hirntumor erkrankten. Verglichen wurden die Daten mit denen einer
Kontrollgruppe. Informationen zu Dauer und Häufigkeit der Nutzung von Mobil- und Schnurlostelefonen wurden in Interviews erhoben. Insgesamt seien rund 2800 junge Teilnehmer aus acht europäischen Ländern sowie aus Israel, Australien, Kanada, Japan, Korea und Neuseeland in die Studie aufgenommen worden.

Die Ergebnisse der Studie decken sich dem BfS zufolge mit denen früherer Studien. Durch ihren Umfang und den hohen Anteil an Langzeit-Nutzern verfüge sie jedoch über eine deutlich
aussagekräftigere Datenbasis als bisherige Untersuchungen, insbesondere für jugendliche Mobilfunknutzer.

Die Nutzung von Mobiltelefonen, Smartphones und Tablets hat in den letzten Jahren stark zugenommen, auch bei Kindern und Jugendlichen. Die Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit junger Nutzer galten jedoch im Vergleich zur robusten Studien- und Datenlage bei Erwachsenen als weniger gut erforscht. Das Bundesamt für
Strahlenschutz, die Strahlenschutzkommission sowie Strahlenschutzorganisationen im In- und Ausland hatten in der Vergangenheit immer wieder den Forschungsbedarf in diesem Bereich
angemahnt.epd / Symbolfoto Fis WMG










7.02.2022 • 11:20 Uhr

Corona-Hammer! SPD Einbeck gegen Corona-Virus schutzgeimpft - Dazu die Aufforderung: "Laß

Die Stadtratsfraktion der Einbecker SPD spricht sich in einer Pressemitteilung für das Impfen aus. In dem Statement des Fraktionsvorsitzenden Dirk Heitmüller heißt es im Originalton:
"Wir sind geimpft, weil wir die Corona Wellen brechen wollen! Impfen hilft und ist solidarisch. Es ist genug Impfstoff verfügbar und es ist einfach, einen Termin für die Corona-Schutzimpfung zu bekommen. Inzwischen wurden mehr als 150 Millionen Impfdosen verabreicht – doch das ist noch nicht genug. Lassen Sie sich impfen, damit wir den Gemeinschaftsschutz in der Bevölkerung erreichen und gut in das Frühjahr starten können. Auch in unseren Reihen gab es bereits Corona Positiv Fälle. Dank Impfung, gab es kaum Symptome. Impfen schützt! Deshalb möchten wir Sie ermutigen, sich impfen zu lassen. Wir möchten so schnell wie möglich wieder in die Normalität zurückkehren. Wir möchten mit Ihnen Feste feiern, uns im Kino treffen, ins Theater gehen, auf dem Wochenmarkt ohne Abstand begegnen. Das Einbecker Eulenfest und vielen Vereinsfeste sollen endlich wieder stattfinden können! Wir freuen uns, mit ihnen bald wieder persönlich in den Dialog treten zu können.
Hier finden Sie alle nötigen Informationen rund um die Impfung gegen COVID-19. https://www.zusammengegencorona.de/impfen/ Fotomontage: SPD-Ratsfraktion










7.02.2022 • 10:12 Uhr

Warum braucht ein Fahrzeug ein Getriebe?

Am Mittwoch, den 9. März, laden die FörderFreunde PS.SPEICHER für 19 Uhr Ernst Biskup zu einem Expertenvortrag über das Getriebe, das Gehirn des Autos, in die PS.Halle in Einbeck ein.
Warum braucht ein Fahrzeug ein Getriebe?
Das Getriebe ist ein elementarer Teil eines jeden Autos, ohne den das Fahren nicht möglich wäre! Es ist das Bindeglied zwischen Motor und Antriebsrädern, zwischen Leistungsangebot und Leistungsbedarf. Es überträgt und wandelt Drehmomente, Drehzahlen, Drehrichtungen, Kräfte und Energien. Das Getriebe, ein Tausendsassa, immer noch im Schatten des Motors? NEIN, ohne Getriebe geht gar nichts.

Machen Sie mit Ernst Biskup eine Reise durch die Welt der Getriebe. Was ist ein Getriebe, welche gibt es und wofür? Von der Entstehung bis zum Einsatz - kein Aspekt wird ausgelassen.
Ernst Biskup ist ein wahrer Experte im Bereich Automobil- und Getriebetechnik. Er hat über 30 Jahre bei namhaften deutschen Autoherstellern als Ingenieur geforscht und gearbeitet.
Der Eintritt kostet 10,- €; FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER oder an der Abendkasse.

Die Durchführung der Veranstaltung erfolgt unter der derzeitig geltenden COVID19- Verordnung, d.h. wir unterliegen der 2G-Regel und alle Teilnehmer/innen müssten die jeweiligen Nachweise, Impf- bzw. Genesennachweise bereithalten. Bitte informieren Sie sich darüber hinaus tagesaktuell, ob und unter welchen Bedingungen diese Veranstaltung stattfinden kann. Interessierte melden sich bitte vorab per E-Mail bei ursula.raschke@ps-speicher.de bzw. Tel. 05561 92320 270 an. red/ERnst Biskop














7.02.2022 • 10:01 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig startet die zweite Staffel von THE ART OF

Gemeinsam auf der Suche nach „Zuhause“: Acht neue Künstlerinnern und Künstler aus der Region sind mit dabei

Die Aktion „THE ART OF“ der Öffentlichen Versicherung Braunschweig geht in die zweite Staffel: Acht regionale Künstler beziehungsweise Künstlerinnen aus verschiedenen Richtungen arbeiten am Oberthema „Zuhause“. Wie im vergangenen Jahr gibt die Öffentliche Kulturschaffenden aus der Region damit die Möglichkeit, mit anderen Kreativen in den Austausch zu gehen und sich bei ihrer Arbeit digital über die Schulter zu schauen. Dabei werden sie nicht nur neue Netzwerke untereinander erschließen, sondern auch neue Wege der Kreativität beschreiten. Die Werke, die im Rahmen der Aktion entstehen, verbleiben im Besitz der Künstlerinnen und Künstler.

Bei der zweiten Staffel mit dabei sind Rapper Andreas Bucklisch alias Eins A, Feuertänzerin Anka und Feuertänzer Sossy vom Burning Circus, Liedermacher Claus Tepper, die Tortenkünstlerin Katharina Wohlgemuth, Modedesignerin Olga Grominski, Tattoo Artist Sabrina Bebenroth, Tänzerin Sara Angius und die beiden Skateboarder Timo Ventroni und Sandro Eiselt.

Alle Teilnehmenden haben bereits begonnen, an eigenen Werken zum Thema „Zuhause“ zu arbeiten. Auf der Webseite www.theart-of.de sowie den Social-Media-Kanälen der Öffentlichen gibt es ab sofort zu allen Projekten regelmäßige Updates, Interviews und Videos. An mehreren Stellen werden die Künstlerinnen und Künstler aufeinandertreffen, sich gegenseitig den aktuellen Stand ihrer Arbeit vorstellen und sich so gegenseitig inspirieren. Was im Verlauf von THE ART OF passieren wird und was am Ende herauskommt, ist also für alle Beteiligten eine große Überraschung. In einem großen Finale werden die Ergebnisse dann der Öffentlichkeit präsentiert.

Projektleiterin Friederike Kühn von der Öffentlichen ist seit dem ersten Zusammentreffen begeistert von der künstlerischen Vielfalt: „Unsere Region hat so viel Kreatives zu bieten, das nicht immer im Rampenlicht steht: Feuershows, Tortenkunstwerke, Tattoos, Mode und vieles mehr. Auch im Bereich Musik und Tanz haben wir so viele herausragende Talente. Wir freuen uns darauf, mit THE ART OF wieder einigen von ihnen eine Bühne bieten zu können. Die ganze Region ist eingeladen, mit uns und den Künstlerinnen und Künstlern auf eine Reise mit unbekanntem Ziel zu gehen.“ red/ Quelle/Fotos: Öffentliche Braunschweig



















7.02.2022 • 09:49 Uhr

Willkommen in einer neuer Woche! Rote Fahnen - Lockerungen - Öffnungen - Hoffnungen

Was wird sie bringen, diese am heutigen Montag so cool gestartete sechste Woche in den Februar 2022? Die Antwort bedarf keiner Wahrsagerei.

Schon am heutigen Montag wird der Corona-Vorbehalt die Ereignisse überlagern: Tagsüber werden die Nachrichten von vollmundigen Versprechungen über Lockerungen der Corona-Maßnahmen bestimmt sein. Abends findet die massenhafte Abstimmung darüber mit den Füßen in den bekannten Ritualen ab. Rote Fahnen beispielsweise vor der Alten Wache in Northeim. Mit Grableuchten und stummen Spaziergängen in Bad Gandersheim, Bad Herzberg, Alfeld, Seesen und Göttingen. Es brodelt an der Basis der durch die Corona-Verordnungen erschöpften Basismesnchen. Wer kann den Widerspruch noch erklären, dass einerseits weiterhin ein Riesenalarm mit steigenden Inzidenzwerten gemacht wird und andererseits die Beschränkungen des öffentlichen, sozialen, privaten und geschäftlichen Lebens keinerlei Wirkungen auslösen. Was ist davon zu halten, wenn den Menschen dann noch erklärt wird, dass das O-Coronavirus Gott sei Dank nur harmlose Krankheitsverläufe zeitigt? Alles gar nicht so schlimm also?

Mit Lockerungen und Öffnungen hat sich in diesen Tagen die Landesgartenschau gGmbH zu beschäftigen. Die Menschen in Südniedersachsen und damit im Austragungsort Bad Gandersheim treibt die Frage um, ob die Verschiebung des Festivals um ein ganzes Jahr ein ebenso langes Zutrittsverbot für das gesamte Ausstellungsgelände bedeutet. In dieser sensiblen Angelegenheit könnte aus Vorfreude ein zunehmender Frust wachsen. Dem Management und Verantwortlichen in den Gremien sind deswegen pragmatische wie bürgerfreundliche Vorschläge und Entscheidungen zu wünschen.

Da passen die drei hier dokumentierten Szenen gut in diese garantiert ereignisreiche wie wilde Woche:

Erstens die stürmischen roten Fahnen der Demonstranten beim heutigen Corona-Protesttag auf dem Marktplatz in Northeim.

Zweitens das strahlende LaGa-Managementteam Ursula Stecker mit Thomas Hellingrath mit ihrer plakativen Vorfreude. Auf was eigentlich? Die fürchterlich wachsenden Strompreise sind es garantiert nicht. Also ist es ihre Hoffnung auf das Gelingen, gemeinsam ein großes zukünftiges Werk wachsen und blühen zu lassen.

Drittens der fertige Spazierweg im neuen "Auepark" im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese". Über seine Öffnung wird zu reden, zu entscheiden und noch reichlich zu berichten sein.

Das Redaktionsnetzwerk wünscht einen guten Start in diese neuen sechste Woche in 2022 - wir werden Sie/Euch dabei leidenschaftlich begleiten - rund um die Uhr!














6.02.2022 • 17:32 Uhr

Umleitungsschilder-Chaos zwischen Einbeck und Gandersheim: Ortsdurchfahrt Ippensen längst wieder passierbar

Es gibt sie noch. Einige Autofahrer, die sich seit Wochen und Monaten an die verkorkste Schilderwelt zwischen Bad Gandersheim und Einbeck gewöhnt haben und sich artig nach ihr ausrichten. Aber 90 Prozent der Autofahrer und Autofahrerinnen haben seit Wochen mitbekommen, dass sie das Schilder-Chaos ignorieren können und es sie somit gar nicht mehr stört. Die fahren längst die verkürzte Route und alle wieder durch Ippensen. Ihre Sperrung war der Grund für die Umleitungen. Die Ortsdurchfahrt ist jedoch längst wieder befahrbar! Das bestätigte selbst Heinz-Willi Elter. Er ist in Garlebsen-Ippensen zuhause. Elter kennt den Durchgangsverkehr vor seiner Haustür. Und das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat es selbst ausprobiert, ob man die "normale" Strecke wieder fahren kann.

Nun, bei den zuständigen Behörden in Einbeck und Bad Gandersheim scheinen die Fachleute offenbar noch auf einem eigentlich überholten Sachstand zu verharren: Sie wähnen in Ippensen immer weiter das ganz große Bautellenloch in der Ortsdurchfahrt. Ergo wird der Verkehr mit den Schildern weiter über die lästige Umwegstrecke Hajeshausen nach Olxheim (mit Behelfsbrücke) und von dort über Garlebsen nach Einbeck geführt. Und in Einbeck wird diese längst überflüssige Umwegstrecke in entgegengesetzter Richtung genauso auf riesigen Warnschildern mit Sackgassenlogo den Autofahrern verkauft.
Wir meinen: Schilda lässt grüßen!
red /Fotos: Fis WMG
















6.02.2022 • 16:33 Uhr

LaGa Baustellenradar: Heute die Hauptzufahrt zur Landesgartenschau Bad Gandersheim - Redaktionsnezwerk präsentiert exklusiv neuen Expertise zum Dehneweg

Neben dem temporären Parkplatz für LaGa Besucher, die mit PKW, Bussen, Fahrrädern (für Radler entstehen auf dem Kurhausparkplatz E-Ladestationen, Gepäckboxen und Radständer) und zu Fuß an diesem Hauptzugang ankommen, reportiert das Redaktionsnetzwerk Fis WMG in dieser Ausgabe seiner Serie die Haupt-Zufahrtstraße zur Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim: an. In seinem Baustellenradar wird in einer weiteren Expertise von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne fachlich analysiert, dokumentiert und engagiert kommentiert:

Besucher zu Fuß durch den Dehneweg,
Rettungsfahrzeuge dürfen fahren

Der Dehneweg ist zunächst südlich der Reha-Klinikzufahrt ca. 5,50 Meter breit, mit ca. 2,0 Meter breitem Längsparkstreifen und einem vorh. Gehweg ausgebaut. Der Straßenzustand der Dehneweges weißt Netzrisse und Längsrisse auf, das ist aber ein Erscheinungsbild, wie viele Stadtstraßen sich den Besuchern präsentieren. Einige Meter hinter der Zufahrt, etwa am Zugang zum Schulwald, wird im Bestand der Hohlweg-Querschnitt auf 3,5 Meter breite, ohne Gehweg reduziert. In diesem Abschnitt muss der Querschnitt der Fahrbahn, nach LaGa Angabe auf 6,0 Meter breite ausgebaut werden.

Vom Parkplatz kann man dennoch nur fußläufig zum Eingangsbereich der LaGa gelangen. Eine Weiterfahrt auf dem verbreitert ausgebauten Dehneweg ist nur für besondere Fahrzeuge geplant, z. B. für barrierefreien Zugang. Aber auch Lieferfahrzeuge, Rettungsfahrzeuge und Nutzer eines Wegerechtes zum alten Wasserwerk müssen hier lang. Durch die Umgestaltung der parallelen Wege entlang der Eterna, hier wird derzeit noch kräftig am Hauptweg gepflastert, kann man zukünftig hier entlang das alte Wasserwerk nicht mehr anfahren.

Vor dem Haupteingang eine
Wendeschleife mit 18 Meter
Durchmesser

Unten angekommen, etwa ab dem Fußweg von und zur Reha-Klinik, wird dann ein Wendehammer gebaut. Dort werden dann in der Wartezone auch die Karten-Kassenhäuschen stehen, bevor es dann ins LaGa-Gelände durch den Einlass-Check geht. Die Wendeschleife soll nach LaGa-Angabe einen 18 Meter Durchmesser erhalten.
In Deutschland gibt es u. a. für Stadtstraßen gültige technische Regelwerke, hier die Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt-06), welche die alten Regelwerke (EAE u. EAHV) ablösen. Einige Bundesländer haben diesen Stand der Technik eingeführt, andere, wie Niedersachsen, zur Anwendung empfohlen.

Für Fördermaßnahmen muss dieses Regelwerk, der Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen in Köln herausgegeben, dann als Grundlage der Planung angewendet werden. Die Größe der Wendeanlage hängt von dem hier vorkommenden Bemessungsfahrzeug und dessen Schleppkurven ab. Der typische Wendekreis von PKW beträgt 10 Meter bis 12 Meter , Busse (Bauart abhängig) 18 Meter und größer. In Deutschland schreibt § 32d STVZO die „Kurvenlaufeigenschften“ für Fahrzeuge und Beschränkung des Wendekreises vor.

Hier müssen Fahrzeuge der Feuerwehr und Rettungsdienste einfahren, oder wenden können.
Die LaGa-Baufirmen müssen sich zunächst aus dem LaGa Gelände herausarbeiten, da der Dehneweg eine wichtige Baustellenzufahrt für den zweiten und dritten Osterbergsee, sowie dem zentralen Platz der Seebühne, hinter dem Haupteingang ist.

Das dauert noch und wäre zum ursprünglichen Beginn der LaGa am 14.April 2022 kaum zu schaffen, ist die fachliche Einschätzung unseres Fachreporters, Dipl.-Ing. Wilhelm Kühne, die vom LaGa-Geschäftsführer, Thomas Hellingrath, anlässlich des aktuellen Pressegespräches geteilt wurde. Welches die größten Brocken dieser Bautätigkeit noch sind, wird von Fis WMG in dieser Serie weiter berichtet. Der Pressesprecher der LaGa, Frank Terhorst, hat dazu schriftlich vorgelegte Fragen des Redaktionsnetzwerkes aktuell beantwortet. red

Die Bilder dokumentieren Plan und Dehneweg im aktuellen Zustand; außerdem LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath vor Ort bei einem Pressetermin mit Dil.Ing. Wilhelm Kühne vom Redaktionsnetzwerk der Fis WMG - reichweitenstarke digitale Nachrichtenportale und frische Online-Zeitung für Südniedersachsen aus Bad Gandersheim. Fotos: Fis WMG/ Screen LaGa

















6.02.2022 • 14:57 Uhr

Nörten-Hardenberg heute um 7.13 Uhr: 63-Jähriger zu schnell mit einem Kleinkraftrad unterwegs und von der Polizei gestoppt

Einer Northeimer Polizeistreife fällt am frühen Sonntagmorgen (7.13 Uhr) ein Motorroller in Nörten-Hardenberg der Hannoverschen Straße auf. Im Rahmen einer anschließenden Verkehrskontrolle stellen die Beamt*innen fest, dass der Roller lediglich als Mofa bis 25km/h zugelassen ist und der Fahrzeugführer zudem über keinen Führerschein verfügt.

Der Motorroller wurde sichergestellt und einer Leistungsmessung unterzogen. Hierbei konnte der anfängliche Verdacht bestätigt werden.

Gegen den 63-jährigen Angersteiner wurde ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. CMH










6.02.2022 • 14:51 Uhr

Eskalation auf offener Straße in Weddingen: Anwohner prügelt 44-Jährigen samt Krad zu Boden - Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit Folgen kam es am gestrigen Sonnabend, 05. Februar 2022, gegen 18.45 Uhr, im Rotteweg in Weddingen (Landkreis Goslar). Dort kam es den Angaben der alarmierten Polizei zufolge zwischen einem 44-jährigen Kleinkraftradfahrer und einem bisher noch unbekannten Anwohner zu verbalen Streitigkeiten. In weiterer Folge wurde der 44-jährige von dem Täter so gegen den Kopf geschlagen, dass er mit seinem Fahrzeug umfiel. Strafrechtliche Ermittlungen hinsichtlich einer Körperverletzung wurden gegen einen möglichen Tatverdächtigen bereits von der Polizei eingeleitet. red










6.02.2022 • 14:45 Uhr

Dank entschiedenem Einsatz: Polizei beendet Schlägerei in der Innenstadt

Am Samstagabend kommt es in der Northeimer Innenstadt (Am Münster) zwölf Minuten vor Mitternacht aus bislang unbekannten Gründen zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem 27-jährigen Moringer und einem 32-jährigen Northeimer. Die Kontrahenten können dabei erst durch die alarmierten und schnell eintreffenden Polizeibeamten/innen getrennt werden. Der Moringer muss anschließend mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Gegen beide Beteiligte wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.CMH










6.02.2022 • 14:44 Uhr

Unter Drogeneinfluss: Von Hollenstedt direkt auf die Polizeiwache zum Test und Blutprobe

Am Samstagabend kontrollierte die Polizei Northeim einen 21-jährigen Mann aus Dassel mit seinem BMW in Hollenstedt. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellten die Beamten/innen neurologische Auffälligkeiten (das sind Ausfallerscheinungen, Red.) bei dem Fahrzeugführer fest, welche auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel hindeuteten. Im Fahrzeuginneren wurden zudem entsprechende Betäubungsmittel aufgefunden.
Auf der Dienststelle wurde ein Drogenvortest durchgeführt, welcher den Verdacht bestätigte. Dem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.CMH










6.02.2022 • 14:42 Uhr

Corona-Kriminalität: Jugendliche in Berlin wegen fehlender Maske zusammengeschlagen - Opfer filmte Prügelszenen

Im Streit um eine fehlende Mund-Nase-Bedeckung ist am Samstagabend eine 17-jährige Jugendliche im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg krankenhausreif geschlagen worden. Nach ihren Angaben eskalierte der Streit mit insgesamt sechs Erwachsenen in einer Straßenbahn. Die Männer und Frauen hätten das Mädchen auf die Maskenpflicht hingewiesen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung sei die Jugendliche schließlich aus der Gruppe heraus rassistisch beleidigt worden. Als alle Beteiligten die Bahn verlassen hatten, soll der Streit weiter eskaliert sein. Die junge Frau wurde demnach festgehalten und mehrfach geschlagen und getreten. Zudem soll ihr eine der beteiligten Frauen Haare ausgerissen haben, berichtete die Polizei. Die 17-Jährige musste schließlich in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Aufgrund eines vom Opfer gedrehten Videos erkannten die alarmierten Beamten einen der beteiligten Männer aus vorangegangenen Polizeieinsätzen wieder. Er und zwei weitere Tatverdächtige im Alter zwischen 42 und 51 Jahren wurden in einer nahegelegenen Kneipe vorläufig festgenommen, bestritten aber die Tatvorwürfe. Die Männer waren zum Teil betrunken, außerdem fand die Polizei bei einem von ihnen Betäubungsmittel. Die Ermittlungen zu den beteiligten Frauen dauern an. epd










6.02.2022 • 12:51 Uhr

Gedenkminute

Vergangenen Freitag um 10 Uhr. Überall in Südniedersachsen und in Deutschland gibt es ein öffentliches und stilles Gedenken. Stellvertretend für unzählige Beileidsbekundungen von Polizisten/innen in Südniedersachsen nachfolgend dokumentiertes Ereignis:

Auch die Braunschweiger Polizei trauert um die Kollegen, die in der Nacht zum Montag im Landkreis Kusel durch Schüsse tödlich verletzt wurden. Gemeinsam haben wir um 10.00 Uhr an unsere Kollegen und ihre Familien gedacht.

Die Regionalleitstelle sendete auf allen Kanälen gleichzeitig unsere Trauerbotschaft und startete damit unsere Gedenkminute.

Alle Streifenwagen blieben für eine Minute mit eingeschaltetem Blaulicht stehen. Alle Kollegen, die nicht auf Streife waren, versammelten sich vor ihren Dienstgebäuden.

Thomas Bodendiek, Leiter der Polizeiinspektion Braunschweig: "Diese Tat macht mich fassungslos und unsagbar traurig. Den Hinterbliebenen gilt meine aufrichtige Anteilnahme." red/Foto: Polizei










6.02.2022 • 12:42 Uhr

Kollision auf der B243 bei Münchehof: 5er BMW-Fahrer (54) schwerverletzt in Klinik - 22.500 Euro Schaden

Am Freitag , 4. Februar 2022, um 16:35 Uhr, befuhren die Fahrzeugführer eines schwarzen Ford Focus, sowie eines braunen 5er BMW, hintereinander die B 243 in Richtung Osterode am Harz. Kurz hinter der Auffahrt Münchehof kommt es daraufhin auf Grund ungeklärter Ursache zum Unfall zwischen beiden Pkw. Im Rahmen des Unfallgeschehens kollidierte der BMW zunächst mit der linken Leitplanke, anschließend mit dem Ford Focus, überschlug sich und kam rechtsseitig der Bundesstraße im Straßengraben zum Stehen. Der Fahrer des vorausfahrenden Ford Focus, ein 35-jähriger Mann aus Bad Grund, wurde leicht verletzt. Der 54-jährige Fahrer des BMW wurde schwer verletzt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 22.500EUR. Personen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten sich im Polizeikommissariat K Seesen (Telefon 05381/ 944 0) zu melden. red










6.02.2022 • 12:36 Uhr

Moringen: ohne Gurt am Steuer und mit einer Softairwaffe im PKW - Polizei beschlagt sie

Ereignisort: Moringen, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 04. Februar 2022, 15.37 Uhr:
Im Rahmen einer anlassbezogenen Verkehrskontrolle aufgrund des nicht angelegten Sicherheitsgurtes, wurde bei dem 18-jährigen PKW-Führer eine schussfertige Softairwaffe in der Seitenablage der Fahrertür aufgefunden. Da die Geschossenergie der Waffe über 0,5 Joule liegt, ist ein Waffenschein erforderlich. Dieser konnte jedoch nicht vorgelegt werden. Die täuschend echt aussehende Pistole wurde von den Polizisten sichergestellt und ein entsprechende Verfahren gegen den Moringer eingeleitet.CMH










6.02.2022 • 12:35 Uhr

Blankenhagen: Sufftour mit einem E-Bike endet nach Sturz in Klinik mit Blutprobe

Tatort: Moringen, Ortsteil Blankenhagen, Tatzeitpunkt: Gestern, Samstag, 05. Februar 2022, 15.20 Uhr:
Die Polizei berichtet soeben: Mit Wein im Fahrradkorb fährt ein 69-jähriger Mann aus Hardegsen den steilen Berg aus Blankenhagen herunter. Hierbei kommt er nach mehreren Schlenkern zu Fall. Die alarmierten Beamten stellen eine deutliche Alkholisierung von mehr als ein Promille Alkohol im Körper fest. Nachdem der Mann leicht verletzt in ein Northeimer Krankenhaus kam, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.CMH










6.02.2022 • 12:32 Uhr

Couragierter Zeuge entdeckt betrunkenen Autofahrer und alarmiert die Polizei: Über 2 Promille gemessen!

Ereignisort: Nörten-Hardenberg, Ortsteil Parensen, Ereigniszeitpunkt: 04. Februar 2022, 18.40 Uhr:
Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer bemerkt zum dokumentierten Zeitpunkt in Parensen die unsichere Fahrweise eines 56-jährigen PKW Fahrers aus Parensen und alarmiert die Polizei. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle nehmen die Beamten nicht nur Alkoholgeruch wahr, sondern messen auch einen Atemalkoholwert von über zwei Promille. Neben einer durchgeführten Blutprobe wurde auch der Führerschein sichergestellt. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren aufgrund von Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.CMH










6.02.2022 • 12:30 Uhr

Energieminister Lies: Abgabenspirale bei Strom und Gas sofort stoppen - Mehr Windräder bauen!

Niedersachsens Energieminister Olaf Lies (SPD) hat sich für einen sofortigen Stopp der Steuer- und Abgabenspirale beim Anstieg der Strom- und Gaspreise ausgesprochen. «Wir müssen sofort die Situation beenden, wonach Steuern und Abgaben die ohnehin schon hohen Preise noch mal steigen lassen», sagte der amtierende Vorsitzende der Energieministerkonferenz der Bundesländer der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» (Online/Print: Montag). Die jetzige Preisspirale durch die EEG-Umlage sei «hausgemacht» und könne umgehend beendet werden, «sobald genug politischer Wille da ist».

«Eine warme Wohnung sollte in unserem Land eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein», sagte Lies. Darum dürften nicht allein die Wohngeldempfänger entlastet werden. «Es muss zielgerichtet auch Erleichterungen geben für breitere Bevölkerungsgruppen, die sich die Energiepreise nicht mehr leisten können.» Der Minister sprach sich überdies dafür aus, die Abhängigkeit von Gas-Importen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beenden und warb mit Blick besonders auf die Windenergie für ein «Akzeptanz-Paket» mit den Bürgern.

So könnten Kommunen selbst Windenergieanlagen betreiben. «Die Einnahmen kommen dann allen Bürgern zugute.» Zetel in Friesland sei dafür ein gutes Beispiel. Lies: «Die Windenergie ist der Garant dafür, dass für 5 Cent pro Kilowattstunde Energie erzeugt wird. Bei der Kernenergie dagegen liegt sie bei mindestens 14 Cent - Folgekosten für etwa die Entsorgung der Brennelemente noch nicht eingerechnet.»red /Foto: Fis WMG










6.02.2022 • 12:26 Uhr

Gundermann Kulturtage – Innerdeutsche Begegnungen Northeim 2022 erfolgreich gestartet - Jetzt kommt Filmemacherin Grit Lemke

Am 21. Januar starteten die „Gundermann Kulturtage - Innerdeutsche Begegnungen Northeim 2022" furios mit einer vielbeachteten und begeisternden Premiere im Northeimer Theater der Nacht! Das Puppentheater Magdeburg und das als „Ersatz“ für die erkrankten Steinlandpiraten verpflichtete Duo „Nordlicht und Feuerstein“ berührten mit ihrer Kunst die Gäste!
Den nächsten Abschnitt der Gundermann Kulturtage gestaltet Dr. Grit Lemke mit Lesungen aus ihrem Bestseller „Kinder von Hoy“ und Aufführungen ihres Grimmepreis-nominierten Films „Gundermann Revier“.

Start ihrer Lesungen am 19. Februar, 19 Uhr im Northeimer Kinder-und Jugendkulturzentrum und ihrer Kino-Tour am 20. Februar, 11 Uhr im Kino Neue Schauburg .
Und jetzt ganz neu: Unsere Schirmherrin Conny Gundermann wird Grit Lemke bei ihren beiden Auftritten in Northeim begleiten.
40 übertragbare VIP-Karten werden in den Vorverkaufsstellen zu 15 Euro angeboten.
www.gundermann-kulturtage-northeim.de


Grit Lemke Und die
Doppelveranstaltung

1. Lesung „Kinder von Hoy Freiheit, Glück und Terror „, Spiegel Bestseller
Lesung und anschl. Diskussion
Samstag, d. 19. Februar 2022, 19 Uhr, Kinder-und Jugendkulturzentrum Alte Brauerei, Northeim
2. Dokumentarfilm „Gundermann Revier“ Grimmepreis - nominierter Film und Diskussion mit der Autorin Grit Lemke
Sonntag, 20. Februar 2022, 11 Uhr, Filmkunsttheater Neue Schauburg, Northeim
Für die Veranstaltungen gelten 2G Regeln. Im Vorverkauf werden 50 übertragbare VIP-Karten für 15 Euro zzgl. Gebühren angeboten. VVK über reservix. Restkarten, sofern noch vorhanden, gibt es an der Kinokasse bzw. Abendkasse in der Alten Brauerei. ​​​​​red










6.02.2022 • 12:24 Uhr

Corona-Kriminalität: Zwei Männer nach Streit um fehlende Impfnachweise von Unbekannten verprügelt

Nach einer Auseinandersetzung um fehlende Corona-Impfnachweise sind in Bremen zwei Männer krankenhausreif geschlagen worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war den beiden am Samstagabend der Zutritt zu einer Gaststätte verwehrt worden, weil sie keine entsprechenden Zertifikate vorweisen konnten. Aus Wut hätten sie eine Scheibe eingeschlagen und sich entfernt.

Kurz darauf seien sie von rund zehn unbekannten Personen angegriffen worden. Der 38- und der 39-Jährige wurden laut Polizei durch Faustschläge schwer verletzt und in ein Krankenhaus
eingeliefert. Die Angreifer flohen unerkannt. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. red










6.02.2022 • 12:23 Uhr

Mann aus Montenegro in Bad Gandersheim mit einem unangemeldetem Auto von der Hildesheimer Straße verbannt

Am gestrigen Samstag, 05 Februar 2022, 14:35 Uhr, stellten Beamte des Polizeikommissariats Bad Gandersheim in der Hildesheimer Straße einen Volkswagen Polo fahrend fest, an dem keine amtlichen Kennzeichen angebracht waren. Bei dem Kraftfahrzeugführer handelte es sich um einen 37-jährigen montenegrinischen Staatsbürger. Da das Kraftfahrzeug nicht zugelassen war und für das Kraftfahrzeug somit kein Versicherungsschutz bestand, wurde gegen den Kraftfahrzeugführer ein Strafverfahren bezüglich einem Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuerverstoß eingeleitet. (mic)










6.02.2022 • 12:20 Uhr

Greene: Beim Einparken Schaden von 1.000 Euro verursacht

Ereignisort: Einbeck, Ortsteil Greene, Gerichtsstraße, Ereigniszeitpunkt: 05. Februar 2022, 15:15 Uhr.
Zur dokumentierten Unfallzeit touchierte nach Angaben der Bad Gandersheimer Polizei eine 32-jährige Fahrzeugführerin beim Einparken im Bereich der Gerichtsstraße in Greene mit ihrem Fahrzeug ein ordnungsgemäß abgestellten PKW. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt. (ape)












5.02.2022 • 16:30 Uhr

Heckenbeck unter Corona-Vorbehalt: Provokantes Sternzeichen am Ortseingangsschild sorgt für Aufregung - Behörden bislang ahnungslos

Ein provokantes Sternzeichen an dem offiziellen Eingangsschild des Bad Gandersheimer Ortsteils Heckenbeck sorgt derzeit für Aufregung über die Grenzen des Öko-Dorfes hinaus. Unbekannte sollen den Stern mit der Schlagzeile "Hier Hot Corona Spot" schon vor mehreren Tagen auf das Ortseingangsschild geklebt haben.

Wie überall gibt es in Heckenbeck sowohl Gegner als auch Befürworter der Corona-Schutzmaßnahmen. Aufgefallen sind Impfkritiker jüngst bei einem "Spaziergang" auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim. Bei dieser nicht angemeldeten Versammlung waren u.a. Heckenbecker von der Polizei gestoppt, überprüft und nach ihrem Impf- und Genesungsstatus befragt worden. Behörden hatten auf Nachfragen bestätigt, dass es in Heckenbeck mehrere Infektionsfälle gegeben hat und gibt. Sie wurden informell in einen Zusammenhang mit Impfverweigern gebracht.

Fünfzackiger Stern erinnert
an sechszackigen Davidstern

Die Aufkleberaktion ist von gewisser politischer und möglicherweise juristischer Bedeutung. Zwar ist der Corona-Bezug auf einen fünfzackigen Stern geschrieben. Aber der Stern wirkt bei einer schnellen Betrachtung (erster Blick) wie ein Davidstern. Wichtig ist jedoch, dass der authentische Davidstern (Judenstern) sechs Zacken hat. Das Zeichen wurde von 1933 bis 1945 von den Nazis missbraucht. Sie brandmarkten mit dem Davidstern Juden in Deutschland, die bekanntlich millionenfach im Holocaust umgebracht, geschändet und vertrieben wurden. Neuerdings wird dieses Symbol der Ausgrenzung und Stigmatisierung von radikalen Coronaleugnern und Impfverweigern bei Demonstrationen als Agitationsmittel eingesetzt. In Nordrhein Westfalen ist das Tragen eines Davidsterns bei Corona-Demonstrationen verboten und wird bei Zuwiderhandlungen geahndet.

Ob die Behörden die Heckenbecker Aufkleber-Aktion ernst nehmen und aktiv werden war heute noch nicht zu erfahren. Rechercheanfragen laufen. Unabhängig davon bleibt es spannend: Es zeichnet sich in Heckenbeck eine unglaubliche Ausweitung des Corona-Vorbehalts ab.

Weitere Berichterstattung folgt!












5.02.2022 • 14:24 Uhr

Enttäuschung in der Schuhwallhalle: Erneute (knappe) Niederlage für den Northeimer Handball Club

Gegen den Tabellennachbarn aus Hannover dominiert man den ersten Durchgang deutlich, eine Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte den Gegner wieder auf Kurs, und nach Abpfiff hieß es 32:33 (21:14) aus Sicht des Northeimer Handballclubs.

Der NHC, mittlerweile sechs Partien ohne Punkt, ging mit viel Leidenschaft und der Gewissheit ins Spiel, dass gegen den HSV Hannover endlich wieder Punkte geholt werden können. Die Voraussetzungen dafür waren gegeben: ein Heimspiel in der Schuhwallhalle vor ausverkauften Rängen nach einer kurzen, aber intensiven Trainingswoche.

Nach einem ausgeglichenen Start mit gleich drei Toren durch Paul-Marten Seekamp konnte sich der NHC nach sieben gespielten Minuten das erste Mal absetzen. Vier Tore am Stück sorgten für den 8:4-Vorsprung, und auch wenn der HSV in der Folge verkürzen konnte, bestand in dieser Phase keine Frage, welche Mannschaft den Sieg mehr wollte. Nach 20 Spielminuten kam der Gegner auf 12:10 heran, jedoch sorgten gleich fünf Tore am Stück, unter anderem dreimal Sören Lange, für jubelnde Fans in der Schuhwallhalle und einen 16:10 Vorsprung für den NHC. Mit diesem Puffer im Nacken spielte der NHC bis zum Ende des ersten Durchgangs befreit auf, sodass man mit einem 21:14 in die Pause ging, zweifelsohne eine der besten Halbzeiten dieser Saison.

Doch nach dem Seitenwechsel machte sich zum ersten Mal das Fehlen des krankheitsbedingt aussetzenden Abwehrchefs Paul Hoppe bemerkbar, denn in der Defensive entstanden immer wieder Räume, die der Gegner konsequent nutzte. Florian Schenker auf Seiten des HSV gelang in der 42. Minute der Ausgleich zum 24:24. Nun wurde der NHC hektisch, schenkte zu schnell den Ball her und lag folgerichtig 12 Minuten vor Schluss mit zwei Toren zurück. Eine Abwehrumstellung auf eine 5-1-Variante zeigte sofort Wirkung, und vor allem der auf der Spitze agierende Christian Stöpler machte einen sehr guten Job mit schnellen Ballgewinnen und erfolgreichen Abschlüssen. So stand es mit noch drei Minuten auf der Uhr 31:31, doch eine Zeitstrafe für den NHC brachte die Mannschaft in Unterzahl, welche der Gegner nutzte und auf 31:33 wegzog. Zwar konnte Paul-Marten Seekamp noch auf 32:33 verkürzen, doch am Ende fehlte die Zeit, um nochmals auf den Ausgleich zu drängen.

Eine große Enttäuschung für das Team um Trainer Barnkothe / Hansen / Klein, das nach einer so mustergültigen ersten Halbzeit den Faden verlor und dem hintenraus das Glück fehlte, vor heimischem Publikum zu punkten.

Trainer Barnkothe zeigte sich wie sein Team nach dem Schlusspfiff enttäuscht und blickt auf die kommenden Wochen, in denen ähnliche Kaliber auf den NHC warten wie beim heutigen Spiel. Der NHC bedankt sich bei seinen Fans, welche über den gesamten Spielverlauf mit all seinen Höhen und Tiefen alles gegeben haben, um ihre Mannschaft bestmöglich zu unterstützen.

Für den NHC spielten: Eggert, Wenderoth, Pätz; Pogadl 3, Meyer 4, Schuster 2, Lange 6, Seekamp 6, Neufing 1, Sültmann, Bode 2, Falkenhain, Stöpler 5, Wodarz 2.

Wie es in der kommenden Woche weitergeht ist noch offen. Der nächste Auswärtsgegner vom Handball Hannover-Burgwedel beklagt mehrere Corona-Fälle im Team und würde das Spiel gern vom 12. Februrar auf den Freitag den 25. Februar. verlegen.
Das nächste Heimspiel in Northeim gegen den HC Burgenland wird sehr wahrscheinlich von Sonntag den 20. auf Samstag den 19. Februar um 19:30 Uhr verlegt. red/ok/ Foto: Hubert Jelinek.











5.02.2022 • 14:15 Uhr

Bei Lidl in Uslar: Unbekannter klaut an der Kasse unbemerkt einem 71-Jährigen die Geldbörse

Der 71-jährige Geschädigte aus Wesertal befindet sich im Lidl-Markt Uslar und zahlt dort seinen Einkauf mit seiner mitgeführten Geldbörse. Anschließend befindet er sich noch am Tresen hinter dem Kassenbereich, um seinen Einkauf in Taschen zu verstauen. Dieser Moment wird durch den bislang unbekannten Täter genutzt, um die Geldbörse zu entwenden. Bereits auf dem Parkplatz stellt der Geschädigte den Verlust seiner Geldbörse fest. Eine sofortige Absuche und Nachfrage im Markt führen nicht zum Auffinden der Geldbörse. In dieser befand sich unter anderem ein höherer Bargeldbetrag. Der Gesamtschaden wird auf etwa 120 Euro geschätzt.

Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Uslar melden. Fie










5.02.2022 • 13:35 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenz im Kreis Northeim steigt auf 815,8 - Ansteckungstreiber Kinder und Jugendliche - Jetzt 86 Kreisbürger an/mit Corona verstorben

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut teilt soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert von 815,8 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Damit ist der Wert erneut gegenüber dem Vortag heftig gestiegen.

Die Neuinfektionen sind laut RKI einer besonderen Altersgruppe zuzuordnen. Derzeit grassiert das Virus besonders bei Kinder und Jugendlichen (5- bis 14-Jährige), wie die Inzidenz-Statistik nach Alter mit einem abenteuerlichen Wert von 2.510,0 ausweist. Davon betroffen zahlreiche Kindergärten und Schulen im Landkreis Northeim.

Traurig, dass zwei weitere Todesfälle im Zusammengang mit der Corona-Krise zu beklagen sind. Insgesamt beträgt die Anzahl der mit und an Corona verstorbenen Einwohner/innen im Landkreis Nordheim 86.
red/Grafiken:RKI /












5.02.2022 • 13:18 Uhr

Medienradar aktuell! Dienstleistungen kreativ: Mit spektakulären Fotokursen in Bad Gandersheim ins frische Jahr 2022 gestartet

Es ist immer wieder ein besondere Erlebnis, das sensible Medienradar bei seinen Ausschlägen zu beobachten und dann genauer hinzuschauen. Die Welt des Internets mit seinen sozialen Netzwerken gibt dem Radar fantastische Tiefenblicke bis hinein in die heimatlichen Lebens- und Arbeitswelten.

Neueste Entdeckung liefert dabei eine vitale Werbeagentur in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Sie offeriert beispielsweise zu Anfang des frischen Jahres 2022 hochkarätige Fotokurse. Im Januar-Kurs war seriös-erotische Kreativität zum Thema Dessous angesagt; im Februar steht more color to face auf dem Studioprogramm mit dem Meister Jens B.

Merke: Weg mit den weißen und schwarzen Masken! Her mit mehr Buntheit auf den Gesichtern, in Köpfen und Herzen! Mehr von solchen Foto-Wohlfühl-Kursen.

red/Fotos/Screen: Jens Burger / up-art.design.de












5.02.2022 • 12:51 Uhr

Wenn die Energiewende wirklich gelingen soll: Windenergie aus dem Wald ist unverzichtbar!

Philip von Oldershausen, Präsident des Waldbesitzerverbands Niedersachsen, kritisiert den 2. Entwurf des Landesraumordnungsprogramms (LROP)

„Die Nutzung von Windenergie aus dem Wald ist unverzichtbar für die Energiewende. Für die Ausweisung dieser Flächen muss ein gerechter regionaler Ansatz verfolgt werden“, erklärt Philip von Oldershausen, Präsident des Waldbesitzerverbands Niedersachsen, gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Eine „behutsame Öffnung“ des Waldes ist das Ziel der Landesregierung. Von Oldershausen fordert: „Jeder Landkreis muss die Möglichkeit erhalten, windhöffige Standorte im Wald für Windenergieanlagen auszuweisen.“ Die im zweiten Entwurf des Landesraumordnungsprogramms (LROP) vorgesehene Einführung von „Vorranggebiete Wald“ führe ohne erkennbares Erfordernis zu weitgehenden und unverhältnismäßigen, beschränkenden Regulierungen mit erheblichen Eigentumsbeschränkungen der Waldeigentümer, so die Kritik.

Von der Nutzung ausgeschlossen werden sollen unter anderem „Historisch alte Waldstandorte“. Dabei handele es sich um eine widersprüchliche Definition, die – ausgehend von alten Karten – aufzeigt, wo Wald seit rund 200 Jahren noch steht oder einmal gestanden haben soll. Über die ökologische Wertigkeit der Fläche oder des darauf wachsenden Waldes wird dabei nichts ausgesagt. „In Niedersachsen müssen aktuell mehr als 50.000 Hektar ‚Historisch alte Waldstandorte‘ nach Sturm, Dürre und Käferbefall wiederbewaldet werden, hinzu kommen weitere tausende Hektar, die von früheren Kalamitäten und Waldbränden stark verändert sind, sodass ihre Schutzwürdigkeit mindestens erheblich reduziert ist“, erklärt von Oldershausen. „Es gehe bei der Begrifflichkeit nicht darum, in alte Waldbestände Windkraftanlagen zu bauen, sondern die Möglichkeit zu haben, mit den Erträgen aus der Windenergienutzung den Wald auf historischen Standorten wieder aufzuforsten.“ Aus guten Gründen seien „Historisch alte Waldstandorte“ in anderen Bundesländern nicht generell von der Windkraftnutzung ausgeschlossen worden.

Der Wald mit seinen vielfältigen Funktionen, seinen Schutzgebieten ist bereits durch eine enggestrickte solide Forstgesetzgebung und dem Naturschutzschutzrecht auf nationaler und europäischer Ebene ausreichend gesichert, so der Verband. Einer zusätzlichen Kategorie mit Einführung von Vorranggebieten Wald zum Schutz „Historisch alter Waldstandorte“ bedürfe es dementsprechend auf Ebene der Landesplanung nicht. Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies appelliert, eine „Zwischennutzung von Wiederaufforstungsflächen für die Windenergie“ zu ermöglichen. Bei der Energiewende dürfe es keine Denkverbote geben. LPD/Foto: LPD










5.02.2022 • 12:43 Uhr

Studie: Audiovisueller Konsum erstmals bei zehn Stunden täglich

In der Corona-Pandemie schauen die Deutschen mehr Fernsehen, hören mehr Radio und sind häufiger im Internet. Jetzt aber stieg der Medienkonsum der über 14-Jährigen erstmals auf im Schnitt zehn Stunden am Tag, wie der Verband privater Medien Vaunet soeben in Berlin mitteilte. Damit lag die Mediennutzung laut Vaunet-Mediennutzungsanalyse 2021 insgesamt 54 Minuten höher als zu Beginn der Pandemie 2019.

Damit nimmt dem Vernehmen nach der Bedeutungsanteil von Altmedien (u.a.Print) bei der Mediennutzung weiter ab. Medienexperten bestätigen diese seit Jahren messbare Entwicklung.

Im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 stieg die tägliche Nutzung von Fernsehen, Radio und anderen audiovisuellen Medien der Studie zufolge um 13 Minuten. Zuwächse hätten vor allem Online-Videos und Videospiele verzeichnet. Radio und Fernsehen seien jedoch nach wie
vor die mit Abstand am meisten genutzten Mediengattungen, hieß es.

Vaunet-Geschäftsführer Frank Giersberg sprach von einem Beleg für «das hohe Bedürfnis nach verlässlicher Einordnung, Information und Unterhaltung». Zudem zeige die Studie die «enorm hohe Relevanz der Audio- und audiovisuellen Medien für die Bevölkerung und die
Gesellschaft».

Einen neuen Rekordwert machte die Untersuchung mit insgesamt fünf Stunden und 53 Minuten auch bei der täglichen Nutzung von Bewegtbildern aus. Im Vergleich zum Vorjahr schaute die Betrachtungsgruppe sieben Minuten mehr Videos und andere Bewegtbildangebote, seit 2019 sogar 43 Minuten mehr. Dagegen ging das tägliche TV-Schauen um sechs Minuten auf drei Stunden und 52 Minuten zurück. 2019 betrug dieser Wert laut Studie drei Stunden und 47 Minuten. red/epd










5.02.2022 • 12:25 Uhr

Nach Missbrauchsgutachten: Kirchenaustrittstermine steigen beträchtlich - Göttingen besonders auffällig

Die Nachfrage nach Kirchenaustrittsterminen ist in mehreren Städten Niedersachsens sowie in Bremen seit dem 21. Januar deutlich gestiegen. Darauf deuten Zahlen der Standesämter in
Osnabrück, Hannover, Braunschweig, Göttingen, Cloppenburg sowie der Katholischen Kirche in Bremen hin, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) ergab. Dem Vernehmen sind nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes Fis WMG tendenzielle Parallelitäten in Ämtern in Südniedersachsen zu beobachten.

Die Zahlen lassen keine Aussagen darüber zu, ob im Verhältnis mehr Katholiken oder Protestanten austreten wollen. Die evangelische Landeskirche Bremens konnte zum Zeitpunkt der Anfrage keine aktuellen Zahlen vorlegen. Die meisten der angefragten Standesämter in
Niedersachsen unterscheiden in ihren Terminstatistiken nicht nach Konfession.

«In den vergangenen zwei Wochen verzeichnen wir im Standesamt Göttingen eine deutlich erhöhte Nachfrage, die sogar eine personelle Aufstockung in dem Bereich erforderlich gemacht hat», sagte Stadtsprecher Dominik Kimyon. Der Sprecher der Landeshauptstadt Hannover, Udo Möller, sieht einen zeitlichen Zusammenhang mit der Vorstellung des Münchner Missbrauchsgutachtens am 20. Januar.

Danach sei die Vorlaufzeit für Austrittstermine durch vermehrte Buchungen binnen weniger Tage von drei auf 26 Tage gestiegen. In Braunschweig wiederum wurden zwischen dem 21. Januar und dem 2. Februar 242 Termine vergeben, weit mehr als doppelt so viel wie in
den jeweiligen Vergleichszeiträumen der Jahre 2021 und 2020.

In Bremen, wo der Kirchenaustritt auch bei den Kirchen selbst erklärt werden kann, stiegen die Austritte ebenfalls. Seit dem 21. Februar seien 130 Anfragen eingegangen, sagte der Sprecher des Katholischen Gemeindeverbandes, Christof Haverkamp. «Derzeit liegen die Anfragen im Durchschnitt bei 15 pro Tag, in früheren Zeiten waren es etwa 60 pro Monat.» epd











5.02.2022 • 12:19 Uhr

Einbeck: 24-Jähriger missachtet Vorfahrt - Kollision mit verletzten Personen und 20.000 Euro Schaden

Der 24 - jährige Fahrzeugführer aus Einbeck befuhr mit seinem PKW die Dr.-Friedrich-Uhde-Straße in Richtung Ball-Ricco-Straße. Der 25-jährige Fahrzeugführer aus Göttingen befuhr zeitgleich die Ball-Ricco-Straße in Richtung Beverstraße. Beim Linksabbiegen in die Ball-Ricco-Straße übersah der 24-jährige aus bisher unbekannten Gründen den PKW des 25-jährigen und es kam zum Zusammenstoß. Beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit. Die 25-jährige Fahrzeugführer und sein Mitfahrer wurden leichtverletzt ins Bürgerspital Einbeck verbracht. Schadenshöhe ca. 20.000 Euro. fi











5.02.2022 • 11:25 Uhr

Bockenem: Bad Salzdetfurther betrunken am Steuer und Handbremse - Bei Kontrolle beinahe umgefallen

Am heutigen Samstag, 5. Februar 2022, um 00:55 Uhr, kommt einer Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei auf der Bundesstraße 243, An der Hochbrücke, in Bockenem (Landkreis Hildesheim) ein Toyota Yaris entgegen. Die Beamten entschließen sich dem Pkw zu folgen. Während des Hinterherfahrens pendelt der Pkw auffällig oft auf dem Fahrstreifen hin und her und fährt mit wechselhafter Geschwindigkeit. Besonders in Kurvenabschnitten kommt der Pkw einige Male stark in den Gegenverkehr. Es kommt glücklicherweise zu keiner Gefährdung anderer entgegenkommender Fahrzeuge. Während der Verkehrskontrolle bestätigt sich der Verdacht, denn ein Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 1,59 Promille. Das Anziehen der Handbremse bereitet dem Beschuldigten solche Probleme, dass sein Pkw beinahe rückwärts in den Funkstreifenwagen rollt. Beim Aussteigen fällt der Beschuldigte aufgrund seiner starken Alkoholisierung fast auf die Fahrbahn. In der Polizeiinspektion Hildesheim wird durch eine Ärztin eine Blutentnahme durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Dem 23-Jährigen Bad Salzdetfurther erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr nach §316 StGB. red











5.02.2022 • 11:15 Uhr

Schauspieler Sean Penn: Menschen zeigen heutzutage weniger Liebe

Das interessiert besonders in der Stadt der Gandersheimer Domfestspiele:

US-Schauspieler Sean Penn glaubt, dass die Menschen heutzutage weniger bereit sind, Liebe zu zeigen. «Es geht mehr um das 'Ich-ich-ich'», sagte der zweifache Oscar-Preisträger den
Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). «Sie denken also mehr an ihre eigenen Interessen, und das prägt leider auch unsere Beziehungen.» Das falle ihm besonders auf, wenn er das heutige Verhalten mit der Generation seiner Eltern vergleiche.

Anderen Menschen zu vertrauen, falle ihm nicht leicht, räumte der 61-jährige Regisseur und Drehbuchautor ein. «Ich reagiere ziemlich sensibel, wenn ich mich hintergangen oder getäuscht fühle.» Als Schauspieler habe er viele Ängste: «Ich will nicht emotional aufgewühlt werden, ich will nicht in seelische Abgründe eintauchen müssen.»

Wenn er eine dramatische Filmrolle habe, versuche er die ganze Zeit, nicht daran zu denken. «Und an dem betreffenden Tag bringe ich das einfach hinter mich.» Penn ist derzeit in «Licorice Pizza» im Kino zu sehen, einer in den 1970er Jahren spielenden Tragikomödie
über das Erwachsenwerden. epd











5.02.2022 • 11:05 Uhr

Verheißungsvolle und farbige Frühlingsboten machen Mut für eine bessere Zeit!

Das ist das Positive beim morgendlichen Jogging über den Skulpturenpfad von Bad Gandersheim nach Brunshausen: Frische Luft für die Lungen. Angenehme Bewegung für den Körper. Sinnliche Wahrnehmungen weil heute ein blauer Himmel blinzelt und urplötzlich farbige Frühlingsboten ins Auge und Herz leuchten. Vorbei schon bald die Tristesse in der schlafenden Natur. Also: Lasst uns den Frühling rocken…

Wir vom munteren Redaktionsnetzwerk wünschen ein schönes buntes Wochenende und versprechen rockige Nachrichten - rund um die Uhr!
red/Fotos: Fis WMG














5.02.2022 • 11:02 Uhr

Goslar: Elfjähriges Schulkind wird von einem blauen Auto angefahren und verletzt - Polizei ermittelt wegen Fahrerflucht

Am Freitag, gegen 13:30 Uhr, befuhr ein bisher unbekannter Pkw den Parkplatz am Christian-von-Dohm-Gymnasium in der Bornhardtstraße in Goslar. Dabei übersah er das dort wartende 11-jährige Schulkind und touchierte mit seinem Außenspiegel den von ihr getragenen Schulranzen, wodurch das Kind nach vorn fiel und sich leicht am Kopf verletzte. Der Fahrzeugführer entfernte sich vom Unfallort. Zu dem Pkw kann lediglich gesagt werden, dass es sich um einen blauen, oder hellblauen Pkw gehandelt hat.

Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Goslar unter 05321-3390 zu melden. red










4.02.2022 • 20:10 Uhr

Spielvereinigung Grün-Weiß Bad Gandersheim: René Osbahr, neu im Stadtrat, neu im GW-Vorstand - Vorsitzende Bärbel Hoppmann hört nach 15 Jahren auf

Der Spielvereinigung Grün-Weiß in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim steht ein beachtenswerter Personalwechsel ins Haus. Auf Nachfrage des Bad Gandersheimer Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group - reichweitenstarke digitale Nachrichtenportale und Online-Zeitung - hat der Verein einen Wechsel in der Vorstandsspitze offiziell bestätigt. Hier spielt eine aufstrebende Persönlichkeit eine tragende Rolle. Dabei handelt es sich um den gerade frisch in den Bad Gandersheimer Stadtrat gewählten Ratsherrn René Osbahr. Er hatte sich bereits vor dem Start in seine kommunalpolitische Karriere als Ortsvorsteher in Wrescherode einen guten Namen gemacht. Ebenso sind Osbahrs Postings in sozialen Netzwerken aufgefallen - zumindest bis zum Zeitpunkt seiner Wahl im vorigen Jahr in den Stadtrat.

Nur überraschte Vize-Vereinsvorsitzender Jörg Rohde mit einer Ankündigung in einer vom ihm verfassten und von der Stadt als offizielle Mitteilung auf der Homepage der Stadt veröffentlichen umstrittenen Mitteilung. In diesem Statement kündigte Rohde Osbahrs Wahl in ein Vorstandsposten bei Grün-Weiß an. Dies berücksichtigend, bei gleichzeitiger Funktion als Ratsherr der SPD, könne sich diese Kombination als vorteilhaft für den Verein erweisen, so lässt sich Rohdes Statement nach einem Online-Dialog mit Bürgermeisterin Schwarz und dem scheidenden Bauamtsleiter Mittwoch interpretieren.

Osbahr bestätigte heute auf Nachfrage, dass er bei einem Mitgliedermeeting, vermutlich im März 2022, für den Grün-Weiß Vereinsvorstand kandieren wolle. Da zu diesem Zeitpunkt die amtierende Vorsitzende Bärbel Hoppmann nach 15-jähriger Vorsitzendenarbeit den Posten abgeben will sei es nicht auszuschließen, dass Osbahr ihre Nachfolge antritt. Im Verein verspricht man sich dem Vernehmen nach von René Osbahr eine spürbare Vitalisierung aller Abteilungen. Dabei bekräftigte der als Bundespolizist tätige Vereins-Boss in spe seine Absicht, beispielsweise das Projekt "Neues Stadion 2024" in Kooperation mit der Stadt Bad Gandersheim zu forcieren. red/Fotos: Fis WMG










4.02.2022 • 19:08 Uhr

Brunshausen-Hammer (II): "Stadt-Lesen 2022" vom 28. April bis 1. Mai 2022 überraschend aus der City auf's Dorf verlegt

Der im vorigen Jahr wegen der Corona-Krise in der Stadt der ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim ausgefallene Lese-Event "Stadt-Lesen" soll nun in diesem Jahr vom 28. April 2022 bis zum 1. Mai 2022 nachgeholt werden. Das ist von offiziellen Stellen bestätigt worden. Überraschend aber ist, dass der bundesweit an diversen Orten stattfindende Höhepunkt zur Förderung der Lesekultur nicht wie geplant auf der Stiftsfreiheit/Stiftskirchenplatz in Bad Gandersheim stattfinden wird, sondern außerhalb der City. Deswegen gab es gestern eine Art Krisengipfel des Mitveranstalters, das ist der Förderverein Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim, und Spitzenrepräsentatnten der Stadt Bad Gandersheim an einem alternativen Veranstaltungsstandort. Das soll bestätigten Informationen zufolge der öffentliche Vorplatz/Rondell der früheren Klosterkirche in Brunshausen mit seinem Museum Portal zur Geschichte sein.

Hintergrund dieser Verlegung des Events "Stadt-Lesen" ist die Tatsache, dass Ende April die Gandersheimer Domfestspiele mit dem Aufbau der Tribüne und Bühne vor dem Portal der Stiftskirche beginnen. Eine Verlegung dieses Termins ist aufgrund der Vereinbarung mit der Tribünenaufbaufirma Nüsli nicht mehr möglich. Diese Terminfestlegung war dem LaGa-Förderverein bei seiner Terminierung des "Stadt-Lesens" nicht bekannt gewesen, heißt es. Hier könnte es an einer unkoordinieren Kommunikation zwischen Förderverein und Domfestspielen gemangelt haben. Ergo nun die Entscheidung für einen alternativen Aufführungort.


Dem Vernehmen nach sagte Bürgermeisterin Franziska Schwarz bei dem gestrigen Ortstermin die Genehmigung für die Nutzung der öffentlichen Fläche rund um den KZ-Gedenkstein zu. Auf ausdrückliche und mehrfach betonte Ansage aus dem Kreis des Vorstandes versprach die Bürgermeisterin, dass man diese Zusage dem Verein selbstverständlich schriftlich zukommen lassen werden. red/ Foto: Fis WMG

Weitere Berichtererstattung folgt!










4.02.2022 • 18:36 Uhr

Brunshausen-Hammer (I): Beschwerden über Schlaglöcher und schrottigen Splitt - Stadt verspricht Ausbesserung

Gerade hatte die städtische Gärtnerei in Bad Gandersheim zu Zufahrt zum historisch bedeutsamen Standtort Klosterhügel Brunshausen mit seinem Portal zur Geschichte und dem davor gelegenen Rosenrondell mit Gedenkstein für KZ-Opfer akkurat und liebevoll hergerichtet, da ist der Zustand aktuell in einem beklagenswerten Zustand. Schlaglöcher, Regenpfützen und ein in den Fahrspuren ins Erdreich eingefahrener Splittbelag sind Kennzeichnen einer allgemeinen Verwahrlosung. Eigentlich schon Anlass genug, sich dieser traurigen Zufahrt näher zu widmen.

Kurgäste, Besucher und Besucherinnen eines Hofladens, des PzG-Museums und des Rosencafes haben es verdient, hier sauberen und trockenen Fußes spazieren zu können. Am gestrigen Donnerstag nun war es dann soweit. In einem eilig eingerufenen Ortstermin, besser einem Krisentreffen mit hochkarätiger Besetzung, wurde die misslichen Zustände angeschaut. Sie bedürften dringend einer erneuten Reparatur , so der Tenor der Vorstandsriege des Fördervereins Landesgartenschau. Bei dem Termin gestern ebenfalls anwesend die Gastronomen vom Hof- und Rosencafe. Ihr aller Wunsch an die Adresse der anwesenden Bürgermeisterin Franziska Schwarz und ihres Tourismus-Fachbereichleiters und Stadtsprechers Manfred Kielhorn: Diese schlechten Wegezustände müssen schleunigst bessere werden.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis WMG fragte heute bei der Stadt nach und bekam in einer erfreulichen Mitteilung bestätigt: Ja, die Auffahrt zum Portal zur Geschichte rund um das Rondell ist nicht in Ordnung. Sie bedarf natürlich einer Verbesserung. Das wird veranlasst.

Und warum das Krisentreffen auf dem Klosterhügel in Brunshausen wirklich stattfand und somit noch viel wichtiger war berichtet das Redaktionsnetzwerk der Fis WMG in einem weiteren Report!
red /Fotos: Fis WMG










4.02.2022 • 16:29 Uhr

Northeim: DGB ruft zu Demo am kommenden Montag auf - Hoffen auf besseres Wetter

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat für kommenden Montag (7. Februar) erneut zu Protesten gegen einen gleichzeitig geplanten «Spaziergang» von Corona-Maßnahmenkritikern und Impfskeptikern aufgerufen. Anlass seien Versuche rechter Akteure, die Versammlungen von
Kritikern der Corona-Maßnahmen für sich zu gewinnen, sagte DGB-Regionsgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska am Freitag in Göttingen. Ein DGB-Dewmo am 1. Februar an gleicher Stelle in Northeim litt gewaltig unter schlechtem Wetter. Es regnete und war arschkalt, beklagte sich ein Demonstrant.

Niemand müsse mit Nazis «spazieren gehen», um Kritik zu äußern, warnte die Gewerkschafterin. Niemand müsse «ins antisemitische Horn blasen». Bei der Protest-Kundgebung am Montag wollen der DGB und Bündnispartner eine Menschenkette um die «Alte Wache» bilden. Die Altenbegegnungsstätte ist eine Einrichtung der Stadt Northeim zur
Förderung des Gemeinschaftslebens der älteren Bürger. red/epd

Die Bilder dokumentieren Szenen der verregneten Demonstration des DGB am vergangenen Montag in Northeim. Mit einem Großaufgebot von Polizei wurden die Versammelnden in Schach gehalten. Fotos: Fis WMG












4.02.2022 • 16:11 Uhr

Corona-Virus-Lage: Inzidenz im Kreis Northeim steigt auf 647,3 - Weiter keine Fallzahlen zu Städten und Gemeinden, in Goslar funktioniert das!

Laut Robert Koch Institut sind seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Northeim mittlerweile 7.763 (+408) Corona-Infektionen bekannt geworden. Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 84 (0) Personen verstorben.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen ebenso eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 647,3 (853 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 9,3, die Intensivbetten sind zu 4,9 Prozent belegt.

Nordheim gibt keine Detail-Fallzahlen
bekannt, Nachbarkreis Goslar tut es

Die Kreisverwaltung in Northeim teilt weiterhin keine Deatilzahlen zum Fallgeschehen in den Städten und Gemeinden in seinem Verantwortungsbereich mit. Das sorgt weiter für Unverständnis und Kopfschütteln. Dies insbesondere vor dem Hintergrunddass diese diese speziellen Angaben zu Neuinfektionen im Nachbarkreis Goslar auf Städte und Gemeinden heruntergebrochen und öffentlich gemacht wird.

red/Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












4.02.2022 • 15:56 Uhr

Nach fingiertem Garagenaufbruch: Polizei findet unterschlagenes Tuningfahrzeug - es war bereits ausgeschlachtet!

Der Polizei Bad Münder ist es gelungen, ein verstecktes Tuningfahrzeug ausfindig zu machen; allerdings in einem Zustand, mit dem der Eigentümer nicht gerechnet hatte.

Alles fing für die Polizei in Bad Münder am 27.01.2022 an, als dort ein Garagenaufbruch gemeldet wurde. Aus der aufgehebelten Garage an der Salzhemmendorfer Hauptstraße soll ein hochwertiges Tuningfahrzeug geklaut worden sein. Der getunte Seat Leon im Wert von ca. 20.000 Euro gehört einem Tuningfan aus dem Saalekreis (Sachsen-Anhalt) und sollte in der privaten Garage in Salzhemmendorf weiter aufbereitet werden.

Die Polizei aus Bad Münder nahm den Tatort auf und stieß beim Anblick der leeren Garage auf Ungereimtheiten. Die Ausführungsart der vorhandenen Hebelspuren am Garagentor ließen Zweifel aufkommen, dass der Garagenaufbruch tatsächlich so stattgefunden haben kann. Die Beamten des Kriminalermittlungsdienstes gingen schnell von einem fingierten Einbruch aus.

In den Fokus der Ermittler dieser vorgetäuschten Straftat gerieten ein 24-jähriger Mann aus Salzhemmendorf und ein 30-jähriger Mann aus dem Landkreis Hildesheim. Die Ermittler gingen davon aus, dass der aufwendig getunte Seat Leon von den beiden Männern an einen anderen Ort verbracht hatten und zur Erklärung gegenüber dem Eigentümer den Aufbruch und den Fahrzeugdiebstahl vortäuschten.

Die Beamten vom Ermittlungsdienst versuchten in den Folgetagen, den versteckten Seat ausfindig zu machen und hatten Erfolg. Intensive Ermittlungen führten zu einer Scheune im Raum Emmerthal. Hier wurde der Seat versteckt. Allerdings befand sich der PS-starke Wagen nicht mehr in dem Zustand, in dem der Tuningfan aus Sachsen-Anhalt das Fahrzeug abgegeben hatte. Das Auto war komplett in seine Einzelteile zerlegt. Einige Aggregate vom ausgeschlachteten Wagen sind bereits von den beiden Beschuldigten veräußert worden. Sogar die Fahrgestellnummer wurde bereits durch Abfräsen unkenntlich gemacht.

Der Geschädigte aus dem Saalekreis nahm gestern die Einzelteile seines Wagens in Empfang. Zur Abholung der zahlreichen Teile waren zwei Fahrten mit einem Transporter notwendig und ein Abschleppwagen, der die Karosserie mit Achsen abtransportierte.

Gegen die beiden Männer wird neben dem Vortäuschen einer Straftat und wegen einer Unterschlagung ermittelt. Weitere Straftatbestände werden geprüft. Der Eigentümer der Scheune hatte diese nach jetzigem Ermittlungsstand unwissentlich als Unterstellort zur Verfügung gestellt und kann mit den Taten nicht in Verbindung gebracht werden. red/Foto: Polizei










4.02.2022 • 15:47 Uhr

Corona-Krise: Neue Aktivitäten von "Spaziergängern" und Polizei in Bad Gandersheim und Uslar

Am Donnerstagabend kam es sowohl in Bad Gandersheim als auch in Uslar zu zwei nicht angemeldeten Versammlungen von Corona-Maßnahmengegner/innen. So die Darstellung der Polizei. Der. Vernehmen habe es sich um "Spaziergänge" gehandelt, berichtete ein Teilnehmer auf Nachfrage dem Redaktionsnetzwerk.

Gegen 18 Uhr versammelten sich in Bad Gandersheim acht Versammlungsteilnehmer*innen auf der "Stiftsfreiheit". Exakt bewegten sich die Menschen um den Festspiel-Brunnen herum. Nach Ansprache der eingesetzten Polizeibeamt/innen, die mit einem Streifenwagen vorfuhren, entfernten sich die acht Teilnehmenden in verschiedene Richtungen, ohne vorher mit den Beamten/innen zu kommunizieren. Im Anschluss daran konnte die Polizei Bad Gandersheim keine erneute Zusammenkunft der zuvor anwesenden Versammlungsteilnehmer verzeichnen.

Gegen 18.45 Uhr fand eine nicht angemeldete Versammlung mit neun Personen vor dem Rathaus in Uslar statt. Eine Kontaktaufnahme seitens der Polizei mit den Teilnehmenden war nicht möglich, da diese sich unmittelbar nach dem Eintreffen der Polizei in verschiedene Richtungen entfernten. Hierbei nahmen sie zuvor vor dem Rathaus abgestellte Kerzen wieder mit. Auch hier kam es zu keiner erneuten Zusammenkunft der Corona-Maßnahmengegner*innen. red/Koc / Foto: Fis WMG










4.02.2022 • 15:29 Uhr

Landtagswahlkampf: Umweltminister Olaf Lies (SPD) predigt von der "Klimakanzel"

Es sind Zeiten des aufziehenden Landtagswahlkampfes:
Mit einer «Klimakanzel» soll eine ökumenische Andachtsreihe auf die Folgen der Erderwärmung aufmerksam machen. Die Reihe starte am 10. Februar in der katholischen St. Bonifatiuskirche
in Varel und werde ab dem 3. März in der evangelischen Stadtkirche in Jever fortgesetzt, teilte Initiator Bruder Franziskus vom ökumenischen Rogate-Kloster mit. Predigen werden Impulsgeber aus Politik, Wissenschaft, Forschung und der «Fridays for Future»-Bewegung. Unter anderem steige der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies am 3. März in Jever auf die «Klimakanzel». Die Andachten am Donnerstagabend beginnen jeweils um 19.30 Uhr und sich öffentlich und gratis. red/ Foto: Fis WMG










4.02.2022 • 15:19 Uhr

Warntag am 11. Februar 2022: Landkreis Northeim erklärt: Was tun, wenn die Sirenen ertönen!

Längerfristige Straßensperrungen, Gefahren durch lokale Überflutungen oder gravierende Ereignisse wie schwere Unwetter oder Unglücke mit Katastrophenalarm als Folge: Es gibt eine Vielzahl von Ereignissen die es erforderlich machen die Bürger:innen zu warnen. Jeder sollte daher die Warnmöglichkeiten und ihre Bedeutungen kennen. Als Vorbereitung für den kreisweiten Warntag am 11. Februar, stellen wir sie im Folgenden vor.

Lokale Ereignisse

Es gibt nahezu wöchentlich Einschränkungen im Alltag, die in Verbindung mit Feuerwehreinsätzen stehen und für Bürgerinnen und Bürger relevant sind. Längere Straßensperrungen nach Verkehrsunfällen gehören ebenso dazu wie Brände, bei denen in Folge einer starken Rauchentwicklung die Fenster und Türen geschlossen und Klimaanlagen abgeschaltet werden sollen.

In all diesen Fällen informiert die Kreisfeuerwehr als Teil des Fachbereichs Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises über das Ereignis, die zu erwartenden Einschränkungen und kommuniziert, falls erforderlich, auch die entsprechenden Handlungsempfehlungen. Dabei heulen aber nicht etwa die Sirenen, sondern es werden Warnmeldungen über die App BIWAPP verschickt sowie im Bedarfsfall lokale Lautsprecherdurchsagen veranlasst.
Weitere Möglichkeiten, in denen BIWAPP warnen und informieren kann, sind beispielsweise Ausfälle von Infrastruktur wie der Wasserversorgung oder schwere Unwetter, die über den Landkreis ziehen.

Diese Beispiele zeigen, weshalb es so wichtig ist, dass möglichst viele Menschen in der Region die App BIWAPP installiert haben. BIWAPP gibt es für Smartphones mit Android oder iOS als Betriebssystem kostenfrei zum Herunterladen. Um nur die jeweils relevanten Push-Benachrichtigungen zu erhalten, kann der sogenannte „Wächter“, der als digitaler Schutzengel fungiert, auf einen individuellen Radius um den eigenen Standort eingestellt werden. Die vom Landkreis und der Kreisfeuerwehr verschickten Informationen werden je nach Dringlichkeit auf einen genau zugeschnittenen Benutzerkreis standortabhängig verschickt. Und: auch im Alltag kann BIWAPP helfen und informiert über baustellenbedingte Sperrungen, Schulausfälle und mehr. Weitere Informationen und den die Möglichkeit zum Herunterladen der App gibt es unter biwapp.de.

Überregionale Ereignisse

Wer denkt, dass heulende Sirenen ein Relikt längst vergangener Tage sind, der irrt. Im Katastrophenschutz spielen sie auch im Landkreis Northeim eine Rolle. Sie sind in das Konzept zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall integriert und bieten zusammen mit Fernseh- und Rundfunkdurchsagen sowie Meldungen über Smartphone-Apps eine bestmögliche Information.

Die Sirenen werden durch die Städte und Gemeinde beschafft und unterhalten. Sie legen auch die Standorte in den Ortschaften fest, an denen sie aufgestellt werden sollen. Der Landkreis Northeim tritt hingegen als Dienstleister auf. Die Programmierung der Sirenen und die Alarmierung werden durch den Landkreis übernommen. Er stellt die dafür erforderliche Technik, Software und auch das Personal.

Die Warnsignale der Sirenen lassen sich dabei kinderleicht unterscheiden. Sie gliedern sich in drei Töne:

Warnung der Bevölkerung

Wenn die Sirene eine Minute lang in einem Heulton zu hören ist, dann ist dies für die Bevölkerung die Information, um Fernseh- und Rundfunkdurchsagen zu beachten. Dort gibt es, ebenso wie über BIWAPP und die Social-Media-Kanäle der Kreisfeuerwehr Informationen zur aktuellen Warnlage sowie zum richtigen Verhalten. Diesen Warnton gibt es am Warntag am 11. Februar, um 11.02 Uhr zu hören.

Entwarnung

Ein einminütiger Dauerton hebt die zuvor ausgesprochenen Warnungen auf. Die Gefahr ist vorüber, Schutzmaßnahmen können aufgehoben werden. Dieser Warnton ist am Warntag um 11.20 Uhr zu hören.

Alarmierung der Feuerwehr

Bei großen Einsatzlagen der Feuerwehr sowie in Ortschaften ohne Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich auch Pieper genannt, werden die Mitglieder per Sirene zum Einsatz gerufen. Dies geschieht mit einem dreimaligen, zwölf Sekunden dauernden Sirenensignal. Diesen klassischen „Feueralarm“ kennt man vom Probealarm am ersten Samstag im Monat immer gegen 12 Uhr mittags. Diese Warnung richtet sich allerdings nur an Angehörige der Feuerwehr und stellt keine Warnung der Bevölkerung dar.

Wie verhalte ich mich im
Falle einer Bevölkerungswarnung?

Sollten Sie über die Sirenen den einminütigen auf- und abschwellenden Warnton hören, so ist in Friedenszeiten eine besondere Gefährdungssituation für die Bevölkerung eingetreten. Informieren Sie sich umgehend über die aktuelle Lage, indem Sie:
• das Radio einschalten und auf Rundfunkdurchsagen achten
• die App BIWAPP öffnen und aktuelle Nachrichten, die Ihnen Kreisfeuerwehr und Kreisverwaltung bereitstellen, prüfen
• die Social-Media-Kanäle von Landkreis Northeim und Kreisfeuerwehr Northeim prüfen
• auf lokale Lautsprecher-Durchsagen durch Feuerwehr und Kreisfeuerwehr achten
Sie können im Katastrophenfall mithelfen, indem Sie die offiziellen Mitteilungen zur Lage und Verhaltenshinweisen teilen. Bitte nehmen Sie Abstand von Gerüchten oder Spekulationen, die sich ebenfalls schnell im Internet verbreiten. Bitte halten Sie zudem die Notrufleitungen für Notrufe frei und sehen sie von telefonischen Rückfragen ab. Alle relevanten Informationen stellen wir in diesen Fällen rund um die Uhr über alle Kanäle sowie über die regionalen Medien zur Verfügung.

Zum Bild:
Sascha Böker, technischer Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentralen des Landkreises Northeim, beim Kontrollieren einer Sirene. Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim










4.02.2022 • 15:13 Uhr

Schwere Gerichtsklatsche für Landkreis: Verkürzung des Corona-Genesenenstatus ist verfassungswidrig

Das Verwaltungsgericht Osnabrück hält die Verkürzung des Genesenstatus von sechs Monaten auf 90 Tage für verfassungswidrig und damit für unwirksam. Die 3. Kammer des Gerichts verpflichtete am Freitag den Landkreis Osnabrück einem Antragsteller einen sechs
Monate geltenden Genesenennachweis auszustellen, wie das Gericht mitteilte. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig und kann binnen zwei Wochen vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg angefochten werden (Az. 3 B 4/22).

Nach Ansicht der Kammer reicht ein Verweis auf die Internetseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) nicht als Begründung aus, um den Genesenenstatus zu verkürzen. Dies sei aber in der Corona-Verordnung vom 14. Januar geschehen. Der Verordnungsgeber dürfe die Corona-Vorgaben nicht dem RKI überlassen, weil dem Institut dazu die Rechtsgrundlage fehle. Außerdem sei ein Verweis auf eine sich ständig ändernde Internetseite des RKI intransparent und unbestimmt. Zudem habe das RKI aus Sicht des Gerichts nicht hinreichend
wissenschaftlich belegt, dass der Schutz Genesener vor einer Infektion bereits nach 90 Tagen ende.

Die Frage, ob eine so weitreichende Entscheidung wie die Verkürzung des Genesenenstatus zudem einem Parlamentsvorbehalt unterliegt oder von der Verwaltung getroffen werden kann, könne letztlich offenbleiben, hieß es. Daher sei weiter die Corona-Schutzverordnung vom 8. Mai 2021 anzuwenden, nach der der Genesenenstatus sechs Monate lang gilt. Ein kürzerer Genesenenstatus habe weitreichende Auswirkungen für die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger. Der Ausschluss von der Teilnahme am sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben habe daher für den Einzelnen eine hohe Grundrechtsrelevanz, hieß es in der Begründung. Dies gelte insbesondere für die allgemeine Handlungsfreiheit, die körperliche Unversehrtheit unter dem Gesichtspunkt der psychischen Gesundheit und auf die Berufsausübungsfreiheit. epd












4.02.2022 • 13:44 Uhr

Nach dem Vorbild der Natur: Kreislaufwirtschaft macht aus Abfall die Basis für Neues

TU Clausthal präsentiert Bundestagsabgeordneten aktuelle Forschung zum „Zukunftskonzept 2030 – Circular Economy“

Vom Fließband zur Müllhalde, das ist nach wie vor ein häufiger Weg unserer Produktion. Doch unsere Rohstoffe sind begrenzt. Durch das Denken in Kreisläufen, in Wiederverwertung und möglichst gleichwertiger oder sogar höherwertiger Umnutzung von Ressourcen schonen wir dauerhaft unsere Umwelt und das Klima. Die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Dunja Kreiser und Frauke Heiligenstadt haben zusammen mit dem Göttinger Landrat Marcel Riethig und der Oberbürgermeisterin von Goslar Urte Schwerdtner die TU Clausthal besucht und sich über den Stand der Forschung zu Thema „Zukunftskonzept 2030 – Circular Economy“ informiert. Professor Dr. Joachim Schachtner, Präsident der TU Clausthal, und Professor Dr. Andreas Rausch zeigten auf, wie wichtig es sei, bei allen Ressourcen wie Energie, Material und auch Information in Kreisläufen zu denken. Die Natur macht es vor: Nichts wird verschwendet, alles wiederverwertet. Ziel sei es, eine positive Öko-Bilanz zu schaffen.

„Wir können es schaffen, dass Wasser eine Fabrik genauso sauber wieder verlässt, wie es hineingeflossen ist. Bauen mit Holz kann zu einer positiven CO2-Bilanz im Baubereich führen. Es gibt viele Ansätze und Ideen zur Kreislaufwirtschaft, einige werden schon umgesetzt. Und an einigen wird hier an der TU Clausthal intensiv geforscht. Das ist zukunftsweisend für ganz Deutschland“, erklärt die Bundestagsabgeordnete für Wolfenbüttel, Salzgitter und den Nordharz Dunja Kreiser.

Die TU Clausthal bietet dazu Studiengänge in vier strategischen Forschungsfeldern: Nachhaltige Energiesysteme, Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz, neuartige Materialien und Prozesse für wettbewerbsfähige Produkte sowie Digitalisierung für eine nachhaltige Gesellschaft. Mit dem Projekt "Digitale Hochschule" arbeitet die Universität ebenfalls eingehend an einem entscheidenden Zukunftsthema. Die TU Clausthal nimmt eine herausragende Stellung ein, in bundesweiten Hochschulrankings findet sich die Universität immer auf vorderen Plätzen.

Alle Gesprächsbeteiligten sind sich einig, dass ein kontinuierlicher Austausch zu aktuellen Themen der Technischen Universität notwendig sei und sagten einander ihre Unterstützung zu.
red

Zum Bild:
SPD-Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser (untere Reihe von links), Prof. Dr. Joachim Schachtner, Präsident der TU Clausthal, Frauke Heiligenstadt, MdB, Marcel Riethig Landrat Göttingen (obere Reihe von links), Urte Schwerdtner, Oberbürgermeisterin von Goslar, sowie Prof. Dr. Andreas Rausch sprachen über die zukünftige Ausrichtung der TU Clausthal.











4.02.2022 • 12:12 Uhr

Pannenbrücke Echte wird zum Desaster: 3. Verlängerung Vollsperrung B445 zwischen Echte und Kalefeld jetzt bis zum 7. Februar, 18 Uhr!

Die peinliche Pannenbrücke der A7/B445 zwischen Echte und Kalefeld wird sehr wahrscheinlich das Straßenbau-Desaster des Jahres in der Region Südniedersachsen:

Es ist für Laien und Verkehrsteilnehmer kaum zu glauben, dass die nächste Verlängerung der Vollsperrung auf der B445 verkehrsbehördlich angeordnet werden muss! Für Fachleute und ständige Beobachter des A7 Baugeschehens von VIA7, dem ÖPP Konzessionär und privaten Konsortium, allerdings nicht mehr verwunderlich. Hier entlarvt sich ein höchst umstrittenes Geschäftsmodell von alleine. Von wegen, schneller, besser, kundenorientierter und nachhaltiger. Zweistellige Millionennachträge, Bauzeitverlängerungen um über ein Jahr und Ende offen. Viele Verkehrsteilnehmer /innen sind empört über die se Schlampereien. Dieses Trauerspiel in drei Akten mit der Vollsperrung entwickelt sich zu einer Fortsetzungsserie und wird bühnenreif. Vielleicht ein zeitgemäßer Stoff für die Gandersheimer Domfestspiele, den "Untergang der Pannenbrücke bei Echte" auf der neuen Seebühne der Landesgartenschau in Bad Gandersheim satirisch, witzig, feucht zu inszenieren. red/Screens














4.02.2022 • 11:50 Uhr

Bad Gandersheimer Redaktionsnetzwerk Fis WMG vor Ort im "Auepark": wassergebundene Decke teilweise leider nicht tragfähig für barrierefreie Nutzung

Als das Bad Gandersheimer Redaktionsnetzwerk Fis WMG Team mit dem Pressesprecher der Landesgartenschau gGmbH, Frank Terhorst, im "Auepark", dem Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese in Bad Gandersheim, unterwegs war, fiel dem Experten für Bauangelegenheiten die unterschiedliche Tragfähigkeit der aufgebrachten Decke auf. Bei einer Begehung, als das erste Teilstück mit dreischichtigem Aufbau hergestellt wurde, war es trocken gewesen. Die Decke war fest und für Seniorinnen und Senioren, Gehbehinderte und Gehandicapte mit Rollatoren und Rollstühle gut befahrbar. In diesem höher liegenden Abschnitt mit trockenen angrenzenden Naturraumflächen erschien anlässlich dieser Begehung eine gute Deckenfestigkeit gegeben.

Je weiter man jedoch in nördlicher Richtung in die feuchten und nassen Flächen, auf denen u.a. die Wildschweine neben und auf dem Schotterweg aktiv waren, hinterließen sichtbare Fährten und Fußabdrücke deutliche Spuren. Dort ist der dreischichtige Wegeaufbau stärker wassergesättigt und nicht mehr an der Deckenoberfläche fest, so die gutachterliche Einschätzung von Dipl. Ing. Wilhelm Kühne. Hier mit Rollatoren und Rollstühlen vorwärts zu kommen ist alles andere als barrierefrei.

Ob Menschen mit Handicap hier zurecht kommen, darf bezweifelt werden. Es wurde vorgeschlagen, seitens der LaGa Verantwortlichen mit dem Beirat für ein barrierefreies Bad Gandersheim ( u.a. Frau Hannelore Kükemück) Kontakt aufzunehmen. Man könnte Fahr-, Gehversuche mit normalen Rädern an Rollatoren und Rollstühlen, sowie Gehilfen vorzunehmen.

Merke: Auffällig war die deutlich unterschiedliche Wahrnehmung im Wegezustand auf trockener und feuchter Deckschicht!
red/ Fotos: Fis WMG













4.02.2022 • 11:33 Uhr

Wo bitte geht‘s zur Normalität?

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Den größten Einfluss auf den deutschen Aktienmarkt hatte in dieser Woche ein Nicht-Ereignis. Bei der Sitzung des Europäischen Zentralbankrates gab es keine neuen Beschlüsse, und auch die Aussichten, die Präsidentin Lagarde auf der anschließenden Pressekonferenz präsentierte, unterschieden sich zunächst nicht von früheren Aussagen. Erst bei der Beantwortung von Journalistenfragen ließ die Präsidentin durchblicken, dass der geldpolitische Kurs endlich auf dem Prüfstand stehe. Das ließ den Aktienmarkt um mehr als ein Prozent einknicken und die Rendite von Anleihen schoss nach oben.

Eigentlich haben sich die Finanzmärkte längst ihre eigene Meinung über die notwendige Geldpolitik der kommenden Quartale gebildet. Eine sich erholende Konjunktur sowie aufkommende Inflationsgefahren verlangen nach einer Straffung der Geldpolitik. Bei der US-Notenbank Fed und nun auch bei der britischen Notenbank ist dieser restriktivere Kurs schon eingeschlagen worden. Bei allen Unterschieden in den Volkswirtschaften übt diese weltweite Zinswende auch Druck auf die europäischen Währungshüter aus. Und so wurden die leisen Andeutungen der EZB-Chefin auch als Vorboten eines baldigen Richtungswechsels in Europa gedeutet.

Die Aktienkurse reagierten zunächst verschnupft. Aber bis auf die offensichtlich überbewerteten Sektoren, etwa im Technologiebereich, werden die Aktienmärkte die Zinserhöhungen gut verkraften können, denn das Zinssteigerungspotenzial ist begrenzt. Zudem verdienen die Unternehmen teils sehr kräftig. Bei Anleihen wird man sich in diesem Jahr auf eine Durststrecke einstellen müssen. Danach werden diese Anlagen aber wieder attraktiver sein als zu Zeiten negativer Renditen.










4.02.2022 • 11:18 Uhr

Corona-Ungerechtigkeiten: Herr Weil, warum lassen Sie nur 500 Menschen ins Stadion? NRW erlaubt 10.000!

Das ist es was viele Menschen immer mehr wütend macht. Diese krassen Ungerechtigkeiten beim Umgang mit den Beschränkungen für normale Menschen in der Corona-Krise. Ein krasse Beispiel dieser Widersprüchlichkeit staatlichen Handelns hat die FDP-Fraktiom in Niedersachsen aufgegriffen. Sie prangert in einer Kampagne an, dass beispielsweise in Niedersachsen aktuell nur 500 Menschen in einer Stadion dürfen. So hat es Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) festgelegt und gegen Kritik verteidigt. Krass ist, dass nur wenige Kilometer von der niedersächsischen Landesgrenze entfernt, in Nordrhein Westfalen bereits an diesem Wochenende bis zu 10.000 Menschen in Stadien zugelassen sind. "Warum diese Ungleichbehandlung?", fragt sich nicht nur die FDP. Viele Menschen, die alle Schutzimpfungen haben und Hygienemaßnahmen beherzigen, fordern von MP Weil zweierlei: 1. Ungerechtigkeiten unbedingt vermeiden. 2. Lockerungen endlich zulassen. red /Screen FDP/ Symbolbild












4.02.2022 • 11:03 Uhr

Die Polizei Höxter rät zum Schutz vor Straftaten in sozialen Netzwerken

Zum Safer Internet Day am 08. Februar 2022 macht die Polizei Höxter auf die Gefahren im Internet aufmerksam. Vor allem Kinder und Jugendliche sind sich dieser nicht immer bewusst. Wichtig ist es dann, dass sie Lösungen kennen, um mit Schwierigkeiten richtig umzugehen.

"Die Polizei im Kreis Höxter schreitet nicht nur ein, wenn Straftaten geschehen oder um Gefahren abzuwehren. Ziel ist es auch, Kriminalität vorzubeugen und das Opfer- und Täterwerden zu verhindern. Dies gilt ebenso für die digitale Welt, denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum", sagt Katharina Willberg von der Kreispolizeibehörde Höxter.

Über soziale Netzwerke, Messenger oder Online-Spiele geraten Kinder und Jugendliche häufig mit verschiedensten Straftaten in Berührung. Unerlaubte Bildaufnahmen, beleidigende Inhalte und Hassnachrichten gelangen immer wieder auf Schülerhandys. Auch Gewaltvideos bis hin zu kinderpornographischen Dateien lassen sich teilweise dort finden. Dass es sich dabei in der Regel um Straftaten handelt, ist nicht allen bekannt. Einige Betroffene machen sich womöglich selbst strafbar, indem sie die Dateien weiterleiten. Je nach Delikt, stellt auch das bloße Speichern der Fotos und Videos auf dem Handy den Anfangsverdacht einer Straftat dar.

Zum Schutz der Kinder ist eine Sensibilisierung erforderlich. Zwischen der Polizei, den weiterführenden Schulen im Kreis Höxter und weiteren Netzwerkpartnern bestehen bereits zahlreiche Kooperationen. Die Mehrzahl geplanter Präventionsveranstaltungen konnte trotz der Pandemiebedingungen erfolgreich umgesetzt werden. Polizeiliche Vorträge sind auch in diesem Jahr an vielen Schulen fest eingeplant.

Um Kinder und Jugendliche nachhaltig für die Gefahren zu sensibilisieren, ist der regelmäßige Austausch mit Vertrauenspersonen besonders wichtig. Die Kreispolizeibehörde Höxter stellt für Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte und weitere Interessierte, Broschüren und Handreichungen zur Verfügung. Typische Delikte und hilfreiche Verhaltenshinweise in Bezug auf Straftaten im Internet sind dort zusammengefasst. Eine Beratungsmöglichkeit sowie der Erhalt der Materialien besteht bei Katharina Willberg unter der Telefonnummer 05271/ 962-1353 sowie per E-Mail: katharina.willberg@polizei.nrw.de. /ell










4.02.2022 • 10:50 Uhr

Corona-Umfrage: Jeder Dritte gegen Impfpflicht

Gut die Hälfte der Befragten (53 Prozent) spricht sich im ARD-Deutschlandtrend für eine allgemeine Impfpflicht für alle Erwachsenen ab 18 Jahren aus. Jeder Dritte (33 Prozent) wende sich grundsätzlich gegen eine solche Impfpflicht, heißt es in der am Donnerstag in Köln veröffentlichten Befragung. Darunter seien vor allem Anhänger der AfD (81 Prozent), aber auch Wähler der FDP (40 Prozent) und der Linken (38 Prozent). Jeder Achte (12 Prozent) plädiert laut Umfrage für eine altersbezogene Impfpflicht für Personen ab 50 Jahren. Nur noch 22 Prozent unterstützten hingegen schärfere Regeln (minus neun Prozent).

Für den ARD-Deutschlandtrend wurden zwischen 31. Januar und 2.
Februar 1.339 Menschen über 18 Jahren telefonisch und online befragt.red











4.02.2022 • 09:56 Uhr

Heute um 2.50 Uhr auf K524 bei Salzderhelden: Northeimer (22) fährt volltrunken seinen VW Polo und Schutzplanke zu Schrott

Ein 22 jähriger Mann aus Northeim befuhr mit einem Pkw VW Polo am Freitag, 04.02.2022, gegen 02.50 Uhr die Kreisstraße 524 von Salzderhelden in Richtung der Landesstraße 572 (Einbeck-Immensen). Als er an der Einmündung nach rechts in Richtung Einbeck abbiegen wollte, verlor er unter anderem aufgrund einer zu hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über das Auto, fuhr geradeaus in Richtung des gegenüberliegenden Wirtschaftsweges und kollidierte dort mit einigen Verkehrsschildern und der Leitplanke. Wegen des Tempos schleuderte er anschließend mitsamt Schutzplanke auf einen angrenzenden Acker, wo er zum Stehen kam. Den eingesetzten Beamten gegenüber gab der junge Mann an, vor Fahrtantritt Alkohol getrunken zu haben. Ein Alkotest ergab dann auch ein Ergebnis von 1,7 Promille, so dass ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet werden musste. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Es entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. pap










4.02.2022 • 09:50 Uhr

Die gute Nachricht des Tages aus Einbeck: Gestohlenes Pedelec wiederentdeckt, Dieb entlarvt

Ein 29 -jähriger Einbecker teilte der Polizei am Donnerstag, 02.Februar 2022, gegen 17.20 fernmündlich mit, dass er soeben in der Straße Neuer Markt in Einbeck eine männliche Person festgehalten hat, die mit seinem am Morgen gestohlenen Fahrrad unterwegs ist. Vor Ort gab der Geschädigte gegenüber den Beamten an, dass sein Fahrrad, ein Pedelec der Marke Giant, morgens zwischen 05 und 06 Uhr aus seiner Garage in der Tiedexer Straße gestohlen wurde. Er war mit seinem Freund den ganzen Tag in der Stadt auf der Suche. Jetzt hat er den Mann gesehen und ihn angehalten. Bei der Befragung des der Polizei bekannten Mannes (49) aus Einbeck, gab dieser den Diebstahl auch zu, meinte aber, dass er es zurückbringen wollte. Das Pedelec hatte einen Wert von ca. 5.000 Euro.pap











4.02.2022 • 09:44 Uhr

Redaktionsnetzwerk Fis WMG zeigt exklusive Einblicke in die neuen Osterbergseen: Einmal eckig, einmal rund!

Das und mehr macht die neue Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim möglich. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Mediengroup - reichweitenstarke digitale Nachrichten-Portale und frische Online-Zeitung für Südniedersachsen - erhielt jetzt bei einem exklusiven vor Ort Termin mit dem LaGa-Management frische Einblicke in sehenswerte Veränderungen im Ausstellungssektor Osterbergseen:

Der erste See präsentiert sich mit einer vollkommen neuen Optik und Funktion. Der Rundsteg ist fast geschlossen. Ergänzt wird das Bauwerk aus Lärchenholz noch mit einem Geländer. Für Spaziergänger und Angler eine einzigartige Plattform.

Dann das Kontrastprogramm: Auf dem zweiten Osterbergsee sticht die neue Eckigkeit des Gewässers heraus. Hier speziell der Sektor mit der neuen Seebühne. Hier Kultur über dem Wasser zu erleben, was für eine spannende Erwartung.

Weitere Berichterstattung folgt!

red/Fotos: Fis WMG












4.02.2022 • 09:32 Uhr

Bad Gandersheim: Jetzt auf Kontostand besonders achten - Erster Steuertermin am 15. Februar


Der erste Steuertermin des Jahres 2022 steht für das erste Quartal am Dienstag, 15. Februar, an. Dann werden Grundbesitzabgaben - Grundsteuer sowie Wasser- und Schmutzwasserbeseitigungsgebühren – fällig. Sofern der Stadtkasse kein SEPA-Lastschriftmandat erteilt ist, wird um fristgerechte Überweisung der fälligen Beträge unter Angabe der Finanzadresse aus dem Bescheid gebeten. Vordrucke zur Erteilung eines SEPA-Mandates zu unter www.bad-gandersheim.de im Internet unter dem Suchbegriff SEPA zu finden. Für Fragen stehen die Stadtkasse, Telefon 73-132 oder 73-133 oder die Steuerabteilung, Telefon 73-140, gern zur Verfügung. sbg










4.02.2022 • 09:31 Uhr

Trickdiebstahl in Einbecker Supermarkt: 24-Jähriger Handtasche gestohlen

Am gestrigen Donnerstag, zwischen 15.30 und 16 Uhr, besuchte eine 24-jährige Einbeckerin einen Supermarkt in der Grimsehlstraße in Einbeck. In einem unbeobachteten Augenblick entwendete ein bisher unbekannter Täter ihre Handtasche, in der sich neben Bargeld auch Ausweispapiere und Kreditkarten befanden. Ein Strafverfahren wurde eröffnet.
Kunden/Zeugen die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wenden sich bitte an die Polizei Einbeck. gü