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31.01.2022 • 19:12 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig erweitert Führungsspitze - Marc Knackstedt komplettiert den Vorstand / Nina Hajetschek zur Generalbevollmächtigten ernannt

Seit Beginn des Jahres ist Marc Knackstedt an der Seite von Knud Maywald und Dr. Alexander Tourneau im Vorstand der Öffentlichen Versicherung Braunschweig tätig. Zusätzlich wurde Nina Hajetschek zur Generalbevollmächtigen ernannt. Sie arbeitet sehr eng mit dem Vorstand zusammen und übernimmt gemeinsam mit ihm die operative Gesamtverantwortung für das Unternehmen.

Mit Marc Knackstedt ist im Januar ein waschechtes Kind der Region zu dem regionalen Versicherer gekommen: Er ist nicht nur durch seine bisherigen Aufgaben bei der NORD/LB und der Braunschweigischen Landessparkasse bestens in der Region vernetzt. Sein Schwerpunkt liegt zudem auf der Unterstützung und Förderung der heimischen Wirtschaft
Partner der Region wie der Öffentlichen passt. Marc Knackstedt verantwortet die Bereiche „Vertrag & , was besonders gut zu einem so nahen Service“, „Organisation und Prozesse“ (inklusive der IT des Hauses) sowie die gesamte Vertriebsorganisation und damit die Koordination und Unterstützung der rund 140 regionalen Vertriebspartnerinnen und -partner.

Auch Nina Hajetschek ist als gebürtige Wolfenbüttelerin tief in der Region verwurzelt. Ihre Karriere bei der Öffentlichen begann sie 2003 mit einer Ausbildung zur Versicherungskauffrau und einem dualen Studium zum Bachelor of Arts, Fachrichtung Versicherung. Danach folgte ein Diplom-Studiengang der Betriebswirtschaft. Bis 2021 hat sie zudem an der Universität Hamburg Change Management mit dem Schwerpunkt „Digitale Transformation“ studiert. Bei der Öffentlichen ist sie bereits unter anderem in der Internen Revision sowie als Leiterin des Schadenbereichs und der Vertriebsunterstützung erfolgreich tätig gewesen. Ihre Schwerpunkte liegen in der Prozessoptimierung und Digitalisierung sowie in der Schaffung positiver Kundenerlebnisse im Sinne des Serviceversprechens der Öffentlichen.

„Die Öffentliche ist seit fast 20 Jahren meine berufliche Heimat und prägt die Region in besonderem Maße. Jetzt als Generalbevollmächtige für ‚meine‘ Öffentliche tätig zu sein, erfüllt mich mit Stolz, aber auch mit Respekt vor dieser Aufgabe. Ich freue mich sehr, meine Fähigkeiten und Erfahrungen nun in dieser verantwortungsvollen Rolle einbringen zu können“, so Nina Hajetschek mit Blick auf ihre neue Rolle.
Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes, hat bereits einen sehr positiven Eindruck von der bisherigen Zusammenarbeit mit der neuen Führungsspitze gewinnen können: „Wir sind ein Unternehmen, das nicht nur sehr tiefgehend von den zahlreichen gesellschaftlichen Veränderungen betroffen ist, sondern gleichzeitig auch für Stabilität, Sicherheit und hohe Verantwortung steht. Mit Dr. Alexander Tourneau, Marc Knackstedt und Nina Hajetschek an meiner Seite habe ich ein sehr gutes Gefühl, das uns dieser Spagat auch zukünftig gemeinsam gelingen wird.“

Zum Bild:
Die neue Führungsspitze der Öffentlichen (von links nach rechts): Dr. Alexander Tourneau, Nina Hajetschek, Knud Maywald und Marc Knackstedt. Foto: Öffentliche Versicherung Braunschweig, Thomas Gasparini)










31.01.2022 • 14:42 Uhr

LaGa 2023 Baustellenradar: Verstoßen insektenfeindliche Schotterflächen bei der Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim gegen Niedersächsische Bauordnung?

Eine Leserin, die selbst in der Branche tätig ist und unsere Berichterstattung über die LaGa 2023 Bad Gandersheim mit Interesse verfolgt, meldet sich zu Wort. „Wie kann es sein, dass in einer Gartenschau, die den Menschen die Natur nahebringen möchte, solche „Schottergärten“ präsentiert werden?“ Fis WMG hat das Thema gerne aufgegriffen und recherchiert.

Es geht um hochaktuelle Zusammenhänge vom Klimawandel, Insektensterben, um den gültigen Rechtsrahmen. Sowohl im Privaten, als auch im öffentlichen Raum sind Trends zu sogenannten Schottergärten immer noch zu beobachten. Die LaGa in Bad Gandersheim, vom Land Niedersachsen massiv finanziell gefördert, geht hier leider mit schlechtem Beispiel voran. Fakt ist, für die Besucherinnen und Besucher ist nicht festzustellen, ob die Schotterbeete der LaGa im Unterbau Folien, Vlies, oder keine Versiegelung erhalten haben. Diese Ausgestaltung kann aber durchaus als Anregung für eigene Gestaltungsüberlegungen zu Hause als Vorbild aufgefasst werden. Ist so eine Gartengestaltung noch zeitgemäß oder ein schlechtes Vorbild?

Vom Niedersächsischem Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ist eine Broschüre aufgelegt, die man dort herunterladen kann, die sich mit Insektenvielfalt im Land auf 40 Seiten befasst. Darin findet man auf Seite 25 auch Hinweise zur Gefährdung von Insektenlebensräumen durch Schottergärten, einhergehend mit Insektensterben. Der Lebensraumverlust für Insekten ist wiederum eine Nahrungsbasis für Amphibien, Reptilien, Vögel und Kleinsäuger.

Da selbst Landesbehörden Schottergärten angelegt hatten, erfolgte bereits am 20. März 2019 eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion Die Grünen (Drs. 18/3231) mit der Antwort der Landesregierung durch das MU vom 11.04.2019 (Drs. 18/3486), kann im Landtagsportal ebenfalls heruntergeladen werden. Darin wird auf den Punkt gebracht, dass gemäß § 9 Abs. 2 der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) müssen nicht überbaute Flächen der Baugrundstücke Grünflächen sein. Großflächige Steinflächen, wie im Fall des Finanzamtes Hameln, entsprechen diesen Forderungen nicht. Die erschöpfende Antwort zu den 11 Fragen geht auf Sanktionsmöglichkeiten für das Land und Kommunen ein. Die unteren Bauaufsichtsbehörden haben gemäß § 58 Abs. 1 Satz 1 der NBauO darauf hinzuwirken, dass Anlagen, Grundstücke und Baumaßnahmen dem öffentlichen Baurecht entsprechen.

Wie verhält sich die neue
Baudezernentin beim
Landkreis, Julia Gottlieb?

Pikant daran ist, dass die Baudezernentin, Julia Gottlieb, des Landkreises Northeim, der die untere Bauaufsichtsbehörde und Umweltamt untersteht, Mitglied im Aufsichtsrat der LaGa in Bad Gandersheim ist. Wird dort nun eine Überprüfung nach NBauO erfolgen?

Fis WMG fragte bei der LaGa Geschäftsführerin, Ursula Stecker, nach und erhielt Antwort. Auf die NBauO und mögliche Verstöße ging die LaGa Managerin nicht ein. Ob dort das Bewusstsein für naturräumliche Zusammenhänge nicht ausgeprägt ist? Fis WMG wird das oben bezeichnete Recherchematerial dorthin senden und nachfragen, ob an den Schotterbeeten noch was geändert wird.

Unsere Empfehlung: Liebe Leserinnen und Leser, tun Sie es der besorgten Branchenvertreterin gleich, gehen Sie an der Eterna in Bad Gandersheim entlang außerhalb der Bauzaunabsperrung auf dem schönen nördlichen Uferweg parallel zum ersten und zweiten Osterbergsee in der schönen Natur wandern, bevor die Begrünung den Blick versperrt. Beurteilen Sie selbst, ob das halbe Duzend Schotterbeete nur einen geringen Anteil ausmacht und falsche Anreize schaffen könnte.

Frage Fis WMG: Kann das sein, dass am Hauptweg parallel zur Eterna am ersten und zweiten Osterbergsee die Staudenpflanzbeete mit Kiesschotter abgedeckt sind? Wenn ja, warum wurde die Pflanzerde nicht mit Rindenmulch wie sonst abgedeckt?

LaGa Antwort: Der Split wird als Mulch Material genutzt, damit es nicht so schnell austrocknet und weniger Unkraut. Staudenbeete mit verschiedenen Charakteren sollen präsentiert werden und deshalb die verschiedenen Mulch Materialien. Beim Split wird es aber der geringere Anteil sein, ansonsten wird mit Kakaoschalen gearbeitet. red/ Foto: Fis WMG /Screens NLWKN















31.01.2022 • 14:20 Uhr

„InGA“ (IN GANDERSHEIM) liegt vor: Stadt präsentiert sich mit neuem touristisches Magazin

Luftaufnahme und Slogan „Erleben, genießen, wohlfühlen“ als Titel des informativen Print-Produkts in der Touristik-Information

„Erleben, genießen, wohlfühlen“ – mit diesem wörtlichen Dreiklang empfängt das neue touristische Magazin „InGa“ (= In Gandersheim) seine Leserinnen und Leser auf dem Titelbild, das darüber hinaus optisch von einer imposanten Luftaufnahme des Stadtkerns mit weitem Blick in die bewaldete Hügellandschaft der Harzbörde geprägt ist. „InGa“ ist die moderne Form der touristischen Ortspräsentation und löst die bisherige klassische Form des Ortsprospekts als ebenso maßgeblicher wie vielfältiger Informationsträger der Stadt ab. Es ist kurz vor dem Jahreswechsel erschienen und lädt damit rechtzeitig im Vorfeld der neuen Saison 2022 nach Bad Gandersheim ein.

Auf 32 Seiten liefert die Broschüre eine abwechslungsreiche Struktur mit spannenden redaktionellen Artikeln und flankierenden Informationen. Die Leserschaft erfährt die bemerkenswerte Geschichte rund um das Scheinbegräbnis der „Eva von Trott“ im 16. Jahrhundert, das vorbildliche kulturelle Wirken von „Concerto Gandersheim“ oder der „Weltbühne Heckenbeck“ wird vorgestellt sowie in das soziale Engagement des Nachbarschaftszentrums „machbar“ oder in die ganzheitliche und interdisziplinäre Rehabilitation durch die Paracelsus-Kliniken eingeführt. Entdeckungstouren mit dem Fahrrad werden mit Tourentipps ebenso dargestellt wie die abendlichen Nachtwächter-Führungen für Gäste, mit zusätzlichen „Geheimtipps“ der Nachwächter inklusive.

Die drei Teilbereiche der „praeteritum gGmbH“ – Museum „Portal zur Geschichte“, „Römerschlacht am Harzhorn“ sowie „Tongrube Willershausen“ - gehören mit vielen Infos zu den interessanten redaktionellen Beiträgen, wie natürlich auch das Thema „Gandersheimer Domfestspiele“, das größte Freilichttheater in Niedersachsen. Auch die „Landesgartenschau“ findet ihren festen Platz, obwohl das Ereignis bei Drucklegung noch für 2022 vorgesehen war und inzwischen auf das Jahr 2023 verschoben werden musste. Eine ortsbezogene „Wissenssafari für helle Köpfe“ rundet die Vielfalt des touristischen Magazins ab. Entstanden ist mit maßgeblicher Projektbegleitung der Touristinformation ein lesenswertes Produkt, das viele touristische Vorzüge der Stadt Bad Gandersheim zeitgemäß darstellt und für Interessenten kostenfrei in der Touristinformation, Stiftsfreiheit 12, erhältlich ist. sbg

Zum Bild:
Bürgermeisterin Franziska Schwarz präsentiert das neue Magazin „InGa“ mit TI-Mitarbeiterin Jessica Mattern. Foto: Kielhorn











31.01.2022 • 14:14 Uhr

Inflation: Landesarmutskonferenz warnt vor steigendem Armutsrisiko

Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen hat angesichts dramatisch steigender Verbraucherpreise vor einem erhöhten Armutsrisiko gewarnt. «Arme benötigen eine sofortige Einmal-Hilfe und strukturelle Verbesserungen ihrer Situation», sagte Geschäftsführer
Klaus-Dieter Gleitze in Hannover. Für Menschen im Niedriglohnbereich und in prekären Jobs sei der Anstieg der Kraftstoffpreise um 26 Prozent ein Desaster. Hinzu kämen Preissteigerungen um 20 Prozent bei Energie, um 16,3 Prozent bei Speisefetten und Ölen sowie um 10,3
Prozent bei Gemüse.

Die Landesarmutskonferenz stützt sich auf neueste Zahlen des niedersächsischen Landesamts für Statistik. Demnach ergab der Vergleich des Preisniveaus mit dem Vorjahresmonat eine Inflationsrate von 4,7 Prozent für Januar 2022. Im Dezember 2021 lag die Inflationsrate bei 5,4 Prozent. «Der Anstieg der Hartz-IV-Regelsätze und der Grundsicherung betrug ab 1. Januar 2022 gerade 0,7 Prozent», kritisierte Gleitze.epd










31.01.2022 • 14:09 Uhr

Samstagmorgen auf dem Fronhof in Bad Gandersheim: Bedrohliche Lage - Mann mit blauer Hose und blauer Parka gesucht

Am vergangen Samstag, 29. Januar 2022, gegen 08.15 Uhr, wurde im Bereich des Fronhofs in Bad Gandersheim ein 50-jähriger Seesener, der in einem ortsansässigen Geschäft arbeitet, von einem bislang unbekannten Mann bedroht.

Die Bad Gandersheimer Polizei hat folgenden Sachverhalt heute öffentlich gemacht, der sich auf Angaben des Opfers stützt:

Der Unbekannte lauerte dem 50-jährigen offensichtlich bereits beim Abstellen seines Pkw auf und ging auf diesen zu. Hierbei redete der Unbekannte in bedrohlicher Weise, auf das Opfer ein. Als der 50-jährge später nochmals zu seinem Pkw ging, erschien die unbekannte Person erneut und bedrohte diesen wiederum mit Worten. Als das Opfer aufgrund der bedrohlichen Situation in seinen Pkw stieg, schlug der Unbekannte gegen die Heckscheibe und die Außenspiegel des Pkw. Danach entfernte er sich von der Örtlichkeit. Der Tatverdächtige kann durch das Opfer wie folgt beschrieben werden:

- männlich
- ca. 60 Jahre
- graue Haare
- bekleidet mit blauer Hose, blauem Parka und Umhängetasche
Zeugen, die den Vorfall beobachtete haben oder Hinweise auf den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw











31.01.2022 • 11:36 Uhr

Landtagswahl 9. Oktober 2022: Harter Wettkampf innerhalb der CDU - Offene und versteckte Stimmenakquise

Im parteiinternen Wettkampf um Unterstützungsstimmen für die Nominierung eines Kandidaten für die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 im Wahlkreis 18 Einbeck-Bad Gandersheim-Seesen-Dassel wird innerhalb der CDU mit unterschiedlichen Methoden gekämpft. Hierbei geht es offen und verdeckt zur Sache. Das belegen Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group.

Beispiel Seesen:
Hier hat der Ortsverband der Christdemokraten mit einem Internetcover für Klarheit gesorgt. Der von einflußreichen CDU-Kreisen in Einbeck favorisierte Kandidat Dr. Andreas Kroll ist in Sozialen Netzwerken (z.B. Facebook) von der CDU in Seesen als ihr Kandidat präsentiert und beworben. "Wir wollen einen Generationswechsel!", so die Losung in Seesen. Dr. Kroll personalisiert mit seinen 46 Jahren diese Verjüngung. In Bad Gandersheim gibt es noch keine offizielle Festlegung. Hier tendieren jedoch Parteimitglieder in Richtung einer personellen Erneuerung.

Beispiel Dassel:
Dem Vernehmen nach machen sich dortige Persönlichkeiten für ihren Vorsitzenden und Kandidaten Joachim Stünkel stark. Der fast 70-Jährige immer noch leidenschaftlich engagierte Kommunalpolitiker und Kreistagsabgeordnete hatte sich selbst für eine erneute Kandidatur ins Gespräch gebracht. Auf Nachfragen des Redaktionsnetzwerkes bekräftigte er seine Bereitschaft eines erneuten Antritts. Ein offizieller Kandidatenvorschlag seitens des CDU-Verbandes Dassel ist noch nicht auf den Weg gebracht. Dem Vernehmen nach ist in den vergangenen Wochen jedoch eine Telefonakquise pro Stünkel angelaufen und von Insidern bestätigt worden. Dabei soll zum Beispiel ein Aspirant für den CDU-Kreisvorsitz mit der Variante für eine Unterstützung Stünkels nach dem Motto "Eine Hand wäscht die andere..." gelockt worden sein. Das kann nur bedeuten: Stünkel with friends verhelfen dem neuen Kreisvorsitzenden nur dann ins Amt wenn sich dieser für die Nominierung des Kandidaten aus Lüthorst stark macht...

Noch ist das Nominierungrennen offen. Im Februar soll eine digitale Abstimmung Klärung bringen. Bis dahin werden die Telekom, Vodafone und andere Mobilfunkanbieter noch reichlich Umsatz haben.












31.01.2022 • 10:46 Uhr

Bahnhof Bad Gandersheim: Schon wieder! Neuen Fahrkartenautomaten hochgejagt und ausgeraubt - Bahnhof kurzzeitig gesperrt

Der gerade neu installierte Fahrkartenautomat auf dem Bad Gandersheimer Bahnhof ist erneut von unbekannten Täter gesprengt worden. Die Explosion richtet eine verheerende Zerstörung an. Dem Vernehmen nach raubten die Täter u.a. Geldscheine aus dem Automaten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll sich die heutige Explosion kurz nach 4 Uhr ereignet haben. Der oder die Täter konnten unerkannt entkommen. Vor wenigen Minuten sorgte ein Aufgebot von Bereitschaftspolizisten und Kriminalexperten für Aufsehen. Sie sperrten den Tatort mit rotem Flatterband ab. Es wurden Spuren gesichert. Der Bahnhof war während des Polizeieinsatz gesperrt.
Erst Ende vorigen Jahres war an gleicher Stelle ein Fahrkartenautomat von Unbekannten gesprengt worden. Die Täter, vermutlich eine Bande, wurde bisher nicht geschnappt.
otos: Fis WMG














31.01.2022 • 10:16 Uhr

Dienstleistungen kreativ in Bad Gandersheim: Sweet moments by Johanne Plock-Girmann - Fantastische Blattgold-Torte

Jung. Kreativ. Unternehmenslustig. Aus ihrer Liebe zum Backen hat Johanne Block-Girmann aus Wolperode jetzt ein süßen Start up im wahrsten Sinne des Wortes hingelegt. Und so einfallsreich wie ihre Torten hat Johanne denn auch ihre Unternehmung benannt: Sweet moments factory. Von ihrer tollen Idee hat sie dem Redaktionsnetzwerk erzählt. Im Internet ist ihre Botschaft bei Facebook und Instergram präsent: "Ich backe Ihnen Ihre Wunsch-Torte!" Und diese Torten sind garantiert das Sahnehäubchen und mehr bei einem der schönsten persönlichen Events, die sich Liebende an süßen Momenten vorstellen können.
red/Fotos/Screens Fis WMG / sweet-moments-factory
















31.01.2022 • 09:23 Uhr

Heute ist "weißer" Montag: Wird es eine unschuldige Woche bleiben?

Über Nacht ist er Wieder angekommen. Der neuerliche Wintereinbruch hat Menschen und Tieren, der Landschaft und urbanen Besiedlungen einen "weißen" Montag beschwert. Doch dieser Unschuld der optischen Wahrnehmung erscheint trügerisch. Wird diese Woche so unschuldsweiß bleiben wieder der Wochenstart. Man wünscht es sich. Der Coronavorbehalt und andere Einflüsse wird es uns zeigen. Aus dem Weiß kann schnell Düsternis werden. Trotzdem: Allen Euch da draußen viel Licht und wenig Schatten in diesen Tagen!
red/Fotos: Fis WMG












31.01.2022 • 09:17 Uhr

Wut! Trauer! Mitgefühl! Zwei Polizisten bei Verkehrskontrolle erschossen

Ja, der "weiße Montag" hat schnell seine Unschuld verloren. Ja, ich bin wütend, traurig und voller Mitgefühl. Als Vater einer jungen Polizistin treibt mir diese Schock-Nachricht Tränen in die Augen. Und dennoch muss ich darüber berichten:

Zwei Polizisten sind in der Nacht zum Montag bei einer Verkehrskontrolle im Südwesten von Rheinland-Pfalz erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die Hintergründe der Tat am Morgen noch unklar. Weder lägen eine Täterbeschreibung noch Erkenntnisse zu einem Fluchtfahrzeug vor. Die Polizei bat die Bevölkerung, im Landkreis Kusel keine Anhalter mitzunehmen.

Den ersten Erkenntnissen zufolge hatten die Beamten gegen 4.20 Uhr in der Nähe der Ortschaft Mayweilerhof auf einer Routine-Streifenfahrt an einer Kreisstraße eine Verkehrskontrolle vorgenommen. Dabei seien die Polizisten durch Schüsse tödlich
verletzt worden. red/epd











30.01.2022 • 20:59 Uhr

LaGa 2023 Baustellenradar: Wegeführung Füllekuhle beidseits der Gande - Hui und pfui!

Heute im Fokus einer aktuellen Ausgabe unseres BLaGa-Baustellenradars zwei Wegeführungen der Gande in der zukünftigen LaGa-Stadt Bad Gandersheim. Dazu ein fachliches und kommentierendes Expose von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne. Vorweg: Die Bilddokumente sprechen eine unmissverständliche Sprache um was es auch geht.

Der Bereich zwischen der Gandebrücken Hildesheimer Straße und Lohmühlenweg in Bad Gandersheim ist fast fertig (wir berichteten). Bisher war dort auf beiden Seiten des Gandeufers jeweils ein befestigter Weg. Nun wurde auf der nördlichen Seite nicht nur umgestaltet und bepflanzt, sondern es sind in den meisten Abschnitten sogar zwei gepflasterte Wege seitlich versetzt nebeneinander entstanden. Beobachter vor Ort, aber auch bei Gesprächen in Cafes, Restaurants, Tankstellen und im E-Center wird darüber diskutiert. Wäre es nicht besser gewesen jeweils beidseits der Gande einen Weg vernünftig auszubauen?

Der Weg am südlichen Ufer ist sehr beliebt und ebenso stark frequentiert wie einst der eine am Nordufer. Auch weil er direkt zu einem der beliebtesten Bad Gandersheimer Lokale (Keglerheim Jungesblut) führt. Nun hat man am Nordufer zwei neu gepflasterte Wege und am Südufer einen asphaltierten Weg, immerhin mit Geländer, mit zahlreichen Mängeln. Asphaltaufbrüche, Netzrisse mit Materialermüdung, Verdrückungen der Oberfläche, Aufbrüche durch Wurzelwerk, Stolperkanten, Abschnitte zu großer Querneigung, Geländerschiefstellungen und nicht barrierefrei. Unansehnlich, gefährlich und trotzdem idyllisch an der plätschernden Gande...

Zwei Wege: der eine hui,
der andere pfui.

Aber vielleicht tut sich auf der Südseite auf dem gut 130 Meter langen Wegestück noch was, denn dort standen Top Manager aus Rathaus und LaGa anlässlich einer Baustellenvisite (wir berichteten). Dieser Uferweg führt immerhin zu einem beliebten Restaurant mit Biergarten am Gandeufer in grüner Umgebung und zu den Tennisplätzen, und weiter Richtung Tummelburg in die historische Altstadt. Der Stadtrat hatte sich für intensive Pflegemaßnahmen an der Hildesheimer Straße stark gemacht. Dort wurde Gehölzpflege bereits umgesetzt. Bitte schauen sie hin und nicht weg! Lassen sie den schrottigern Weg wenigstens vernünftig herrichten, bis zur LaGa 2023. Besser wäre gewesen, beidseitig eine gleichwertige Umgestaltung vornehmen zu lassen, so der Tenor der zahlreichen Beobachter in diesem Sektor und in den Gesprächen der Bürgerinnen und Bürger in Gan-City. red/ Fotos: Fis WMG
















30.01.2022 • 20:35 Uhr

Erneut bittere Niederlage für den Northeimer Handball Club bei der Reserve des Bundesligisten aus Leipzig!

Trotz einer aufopferungsvollen und engagierten Mannschaftsleistung, allen voran der überragende Glenn-Louis Eggert im Tor, musste man sich der Heimmannschaft mit 24:23 (10:14) geschlagen geben.

Vor Beginn der Partie sprach viel dafür, dass sich hier zwei Teams auf Augenhöhe begegnen würden, da sie lediglich wenige Punkte im Kampf um Platz sechs trennte. Dementsprechend motiviert ging der NHC um das Trainerteam Barnkothe / Hansen und Betreuer Nicolas Brandt in das Spiel, traf in den ersten Minuten allerdings auf ebenso engagiert aufspielende Gegner. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich der NHC nach 26 gespielten Minuten mit zwei Toren am Stück, Torschützen Seekamp und Wodarz, auf 11:9 aus Sicht des NHC absetzen konnte. Garant für diesen knappen Vorsprung, welcher zur Halbzeit auf vier Tore ausgebaut werden konnte, war neben einer starken Deckungsarbeit um den Innenblock Hoppe / Schuster vor allem der alles überragende Glenn-Louis Eggert im NHC-Tor, welcher neben Würfen aus dem Rückraum auch freie Würfe der Außenspieler sowie des gegnerischen Kreisläufers parieren konnte.

Mit einem 14:10-Vorsprung kam der NHC aus der Kabine. Der zweite Durchgang startete ausgeglichen, der SC DHFK konnte allerdings schnell auf 16:18 aufholen, sodass sich bereits andeutete, dass den gut 100 Zuschauern in den Schlussminuten ein Handballkrimi bevorstand. Als der NHC nach 48 gespielten Minuten mit 20:21 in Rückstand geriet, nahm das Trainerteam eine Auszeit, nach welcher Jan-Niklas Falkenhain auf 21:21 stellen konnte. Bis fünf Minuten vor Schluss blieb die Partie im Einstand, ehe Franz Häcker mit zwei Toren am Stück den SC DHFK mit 24:22 in Front brachte. In der 59. Minute konnte Christian Stöpler zum 24:23 verkürzen, doch die Leipziger, nun im Angriff, hielten den Ball trotz Zeitspiel bis zum Ende der Partie in ihren Reihen, sodass es dem NHC unmöglich war, mit einem erneuten Angriff auszugleichen.

Enttäuschung und Frust direkt nach Schlusspfiff auf Seiten des NHC konnten auch nicht von der Tatsache, dass die Mannschaft eine gute Leistung zeigte, überflügelt werden.
Trainer Barnkothe konnte im Anschluss an das Spiel lediglich nach vorne schauen, denn die kommenden Spiele entscheiden maßgeblich um den Klassenerhalt, welchen das Team unbedingt erreichen möchte. Der NHC bedankt sich bei den mitgereisten Fans.

Für den NHC spielten: Eggert, Pätz; Pogadl, Meyer 1, Schuster, Lange 1, Seekamp 4, Neufing, Hoppe 4, Sültmann, Bode, Stancic 4 (Foto), Buhinicek 1, Falkenhain 2, Stöpler 4, Wodarz 2.

Kommenden Freitag wieder
die Köpfe hoch und Tore werfen!
Heimspiel in Schuwallhalle

Es geht weiter. Immer weiter. Ab Morgen gehen die Köpfe wieder hoch und es wird sich intensiv auf das kommende Heimspiel vorbereitet. Gegner ist am Freitag den 04. Februar um 20.15 Uhr in der Northeimer Schuhwallhalle der HSV Hannover. Dieses Derby will der NHC unbedingt gewinnen und damit eine Aufholjagd starten. Der Kartenvorverkauf startet am Montag um 19 Uhr. Hier der Link https://www.northeimerhc.de/spielbetrieb/.

Foto: Spieker Fotografie.











30.01.2022 • 20:32 Uhr

Bad Gandersheim: Aufbruch eines Kärcher Saugautomaten

Tatort: Bad Gandersheim, Holzmindener Straße 23. Tatzeitraum: Samstag, 29. Januar 2022, 18:00 Uhr bis 20:15 Uhr.

Bisher unbekannte Täter machten sich an der Waschanlage, am Kreisel der Holzmindener Straße, an einem der dortigen Kärcher Saugautomaten gewaltsam zu schaffen. Es wurde die Tür vom Automaten aufgehebelt und anschließend vermutlich Wertmarken in unbekannter Anzahl entwendet. Der angerichtete Schaden wurde auf 100 Euro geschätzt.

Zeugen, die verdächtige Personen am Waschplatz wahrgenommen haben, mögen sich bitte beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim , Telefon 05382 919200, melden.Me











30.01.2022 • 20:28 Uhr

Sturmtief „Nadia“ forderte Feuerwehren im Landkreis Northeim: Weniger Einsätze als befürchtet

Das Sturmtief "Nadia" hat im Kreisgebiet für einige Feuerwehreinsätze gesorgt. Aktuell zieht das Sturmfeld laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ab. "Es geht allmählich raus, aber der Abend bleibt trotzdem ordentlich windig", so der DWD.

Fakt ist: Der in enigen Medien groß angekündigte Orkan fand nicht statt.

Zum Einsatzgeschehen berichtet Joel Fröchtenicht von der Kreisfeuerwehr:
Bereits am Samstagabend mussten erste Gefahrenquellen durch die Feuerwehr beseitigt werden. So wurden in Sieverhausen bei Dassel herumfliegende Dachplatten durch die Feuerwehr gesichert. Für die Northeimer Einsatzkräfte blieb der Sonntag nicht lange ruhig. Um 08:37 Uhr wurden die Kräfte zu einem „Baum auf Straße“ im Ortsgebiet alarmiert. Noch während der Aufräumarbeiten folgte eine weitere Alarmierung. In Langenholtensen versperrte ebenfalls ein umgestürzter Baum eine Straße. Im Laufe des Nachmittags galt es Dachziegel, welche nahe des Entenmarktes herabzufallen drohten, zu sichern.

Ein ruhiger Sonntag war aber auch den Kräften der Feuerwehren Bad Gandersheim (wir berichteten aktuell und exklusiv!), Dassel und Bodenfelde nicht gegönnt. Auch sie mussten umgestürzte Bäume entfernen.

Aber auch das „Alltagsgeschäft“ blieb nicht aus, die Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim alarmierte um kurz nach 15 Uhr die Feuerwehr zu einem Schornsteinbrand in die Einbecker Ortschaft Wenzen. Hier konnte glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden.


Zusammengefasst wurden die Feuerwehren zu sieben Einsätzen bedingt durch „Nadia“ im Landkreis Northeim alarmiert. Dabei blieben größere Schäden sowie Verletzte zum Glück nach ersten Informationen aus.











30.01.2022 • 19:35 Uhr

Heute um 17 Uhr Volltreffer-Kontrolle der Polizei in Bad Gandersheim: 28-Jährigen auf Droge am Steuer erwischt - Mann ohne Führerschein, dafür drei Haftbefehle - Festnahme

Ein Glückstag für die Polizei in Bad Gandersheim!
Tatort: Bad Gandersheim - Seboldshausen, Tatzeitpunkt: Heute, Sonntag, 30. Januar 2022, 17 Uhr:
Beamte der Polizei Bad Gandersheim kontrollierten einen 28-jährigen Fahrer eines VW Polo aus dem Bereich Bockenem. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von THC stand und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, da diese ihm zuvor rechtskräftig entzogen wurde. Darüber hinaus ergab konnte festgestellt werden, dass gegen den Fahrzeugführer drei offene Haftbefehle von diversen Staatsanwaltschaften bestanden. Der 28-Jährige wurde festgenommen und der Polizeidienststelle zugeführt, um dort weitere Maßnahmen einzuleiten. Ihn erwartet u.a. ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis und ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss. (ata)










30.01.2022 • 18:49 Uhr

Im Bad Gandersheimer Antik und Trödeleckchen gestöbert: Biblisches, Busch und Busenwunder

Gestern mieses Wetter draußen und überall Corona-Krise. Dann ein genialer Einfall: Abenteuerspaß in einer Welt voller liebenswürdiger Nostalgie und gemütlicher Erinnerungen. Stöberzeit im neue Antik und Trödeleckchen in Bad Gandersheim. Auf der Kurve von Hagen und Neustadt hat sich Patricia Kohn mit ihren unterhaltsamen Tödelreich liebevoll eingerichtet. Mit Augen und Gefühlen lässt sie mich eintauchen in vergangene Welten mit niedlichen Puppen, skurrilen Tieren, kunstvoller Folklore aus Afrika, nostalgischen Schallplatten samt Plattenspieler, Kunstdrucken mit biblischen Männern und einer kleinen Büchersammlung von Busch bis Busenwunder Marylin Monroe. Das und noch mehr der ewigen Nützlichkeiten und des spaßigen Tinnefs bis zur untergegangenen Titanic lassen mich den Nebel des Regens und des Corona-Vorbehalts an diesem Tag vergessen.

Patricias Welt tut gut - und die spannende Unterhaltung mit ihr über erlebte und zukünftige Neuigkeiten ist eine Wohltat an diesem Samstag von 12 bis 13 Uhr! Ich tue es wieder!

red/Fotos: Fis WMG














30.01.2022 • 18:16 Uhr

Alkohol, Schläge und ein unmoralisches Angebot beim Jugendclub Wadrill

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 04:00 Uhr, des 30. Januar 2022 wurde die Polizeiinspektion Nordsaarland von Zeugen alarmiert und zum Jugendclub nach Wadrill gerufen (Saarland). Dort konnten die stark alkoholisierten Überreste (13 Personen im Alter zwischen (20-25 Jahren)) einer offenkundig dort stattgefundenen Feier angetroffen werden. Es herrschte Tumult, eine Person schien leicht verletzt im Gesicht und man zeigte sich gegenüber den eingetroffenen Polizeikräften sehr uneinsichtig und unkooperativ. Teilweise wurde die Identitätsfeststellung erschwert und die Angabe der Personalien verweigert.

Es konnte unter diesen schwierigen Bedingungen zunächst ermittelt werden, dass ein 27-jähriger Beschuldigter aus Wadrill, einem 22-jährigen Geschädigten aus Wadern in der Pfalz, Faustschläge verpasste, weil dieser offenbar zuvor der 25-jährigen, rumänischen Freundin des Täters die Frage nach entgeldlichem Geschlechtsverkehr gestellt hatte. Als sich der mutmaßliche Täter zunehmend uneinsichtiger gegenüber den polizeilichen Maßnahmen zeigte, versuchte seine Freundin ihn durch Wegziehen aus den polizeilichen Maßnahmen zu entfernen. Letztlich konnte er durchsucht und seine Identität festgestellt werden. Es wurden entsprechende Strafanzeigen eingeleitet. Zudem wurde im Anschluss die Feier im Jugendclub aufgelöst. Die Stadt Wadern wird darüber in Kenntnis gesetzt und etwaige Verstöße gegen die Corona-Verordnungm werden geprüft, so ein Polizeisprecher. red










30.01.2022 • 15:41 Uhr

Katholische Verbände: Kirche steht vor «Scherbenhaufen» - Dechant Lampe sprachlos - "Ohne Worte", sein stiller Protest im Wochenblatt

Nach Auffassung von 25 katholischen Verbänden und Reformgruppen steht die katholische Kirche wegen der vielfachen Missbrauchsfälle vor einem «moralischen Bankrott und Scherbenhaufen». Daher müssten die Teilnehmenden des Synodalen Wegs konkrete Veränderungen einleiten, heißt es in einem am Sonntag in München veröffentlichten offenen Brief der Organisation «Wir sind Kirche». Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Initiative #OutInChurch, der Katholische Deutscher Frauenbund und der Bund der Deutschen
Katholischen Jugend BDKJ. Der Synodale Weg ist ein katholischer Reformdialog.

Vielsagend und dennoch nichtssagend der stumme Kommentar der offiziellen Katholischen Kirche vor Ort in Bad Gandersheim. Schweigen. Weggucken. Sich schämen. Nur Bad Gandersheims Pfarrer und Dechant Lampe vom Wohldenberg meldet sich. In seinem "Wochenblatt der katholischen Kirche für die Pfarrgemeinden Bad Gandersheim, Seesen und Wohldenberg offenbart Lampe seinen ganzen Frust in dem knappsten Wochenrückblick, den er je geschrieben hat:

"Genug der Worte!...ist in dieser Woche eigentlich alles, was mir einfällt zum Thema Kirche". Lampes Chef, der Hildesheimer Bischof Willner, fällt mehr durch Schweigen zum Skandal und Äußerungen zu Homosexuellen und Lesben in kirchlichen Einrichtungen auf.


In dem Statement der katholischen Verbände heißt es heute weiter: "Vergangene Woche hatte die Münchner Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl ihr unabhängiges Gutachten zu sexuellem Missbrauch im Erzbistum München und Freising in den Jahren von 1945 bis 2019 veröffentlicht. Dem emeritierten Papst Benedikt XVI. werden vier Verfehlungen (u.a. Lügenvorwurf) während seiner Amtszeit als Erzbischof (1977-1982) vorgeworfen. Dem amtierenden Erzbischof Marx wird vorgeworfen, sexuellen Missbrauch nicht zur «Chefsache» gemacht und Fälle nicht
dem Vatikan gemeldet zu haben. Marx hatte am Donnerstag Versäumnisse eingeräumt und eine engere Zusammenarbeit mit dem Betroffenenbeirat und der Unabhängigen Aufarbeitungskommission des Erzbistums angekündigt.

In dem Offenen Brief, der von Betroffenen-Organisationen wie dem Eckigen Tisch unterstützt wird, heißt es weiter, dass, solange es kirchenrechtlich keine Gewaltenteilung und wirksame Kontrolle von Macht gebe, eine Selbstbindung der Bischöfe erforderlich sei. Um die
zu erwartende nächste Austrittswelle noch aufzuhalten, dürfe der Synodale Weg nicht ins Leere laufen. red










30.01.2022 • 15:25 Uhr

Stress beim Arztbesuch in Gronau: 77-Jährige legt sich massiv mit Arzt an, der alarmiert die Üolizei und erstattet Anzeige

Die Polizei in Hildesheim berichtet soeben:
Am Nachmittag des 28. Januar 2022 geriet eine 77-jährige Elzerin im Rahmen ihres Facharztbesuches in Streitigkeiten mit dem behandelnden Arzt. Sie wurde daher aus der Praxis verwiesen. Nachdem sie diese jedoch zunächst beharrlich nicht verlassen wollte, wurde die Polizei alarmiert. Vor Eintreffen der Beamten besann sich die Dame dann doch noch und verließ die Praxis selbstständig. Durch den behandelnden Arzt wurde Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung erstattet.
Zum Anlass der Eskalation und des Polizeieinsatzes gibt es Spekulationen, keine offizielle Verlautbarung.










30.01.2022 • 13:37 Uhr

Hardegsen/Lutterhausen auf B241: Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person

Am gestrigen Samstag um 17.42 Uhr befuhr ein 43-jähriger LKW-Fahrer die Bundesstraße 241 aus Lutterhausen in Richtung Hardegsen. In einer dortigen leichten Linkskurve, kurz vor der Bahnunterführung, hielt dieser höchstwahrscheinlich verkehrsbedingt an. Wenige Zeit später kam ein weiterer LKW-Fahrer mit seiner Sattelzugmaschine und stellte diese, nach jetzigen Ermittlungsstand, vermutlich leicht versetzt hinter dem anderen Fahrzeug ab. Anschließend verließ der 48-jährige LKW-Fahrer sein Fahrerhaus, um mit dem anderen Fahrzeugführer Kontakt aufzunehmen.

Während des Gespräches wurde der 48-Jährige von seiner Sattelzugmaschine, welche sich aus bislang ungeklärter Ursache in Bewegung setzte, erfasst und schwer verletzt. in Rettungswagen brachte den Mann ins Klinikum Göttingen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. ren










30.01.2022 • 13:19 Uhr

Sturmschaden: Zufahrt zur Hebersiedlung kurzzeitig abgesperrt - Verkehrsstress auf der B64

Wie berichtet: Auf halber Strecke von der Bundesstraße 64 zur Hebersiedlung in Hachenhausen/Bad Gandersheim gibt es einen Sturmschaden zu beseitigen. Die Freiwillige Feuerwehr in Hachenhausen wurde mit Sirene alarmiert und hat an der B 64 eine bemannte Absperrung vorgenommen. Ein Traktor mit Anhänger wurde angefordert, um das Holz abzuführen.

Für den Traktor ist es nicht einfach angesichts einer stressigen Verkehrslage einen Lücke zu finden, um die stark befahrene Bundesstraße überqueren zu können.

Hintergrund:
Die A7 ist bekanntlich heute noch voll gesperrt. Der Umleitungsverkehr auf der B64 lässt kaum Verkehr kreuzen. Geduld ist gefragt und besonnenes Eingreifen der engagierten Feuerwehrkameraden bei der Verkehrssicherung. Trotz des Verkehrslärms auf der Straße ist das Jaulen der Kettensägen bei der Beseitigung des Sturmschadens zu hören. Den freiwilligen Helfern am heutigen Sonntagmittag gebührt Dank für ihren Einsatz. red/Fotos: Fis WMG




















30.01.2022 • 13:05 Uhr

Seesen/Rhüden: Windböe haut spanischen Laster um - 20.000 Euro Schaden

Ereignisort: Seesen, Kreisstraße 58, Bilderlahe Richtung Rhüden; Ereigniszeitpunkt: 30. Januar 2022, 04.50 Uhr.

Ein 44-jähriger ausländischer Lkw-Fahrer befuhr die Kreisstraße 58 von Bilderlahe in Richtung Rhüden. Vermutlich durch eine Windböe kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, auf die weiche Bankett. Der aus Spanien kommende Lkw mit Auflieger kippte im Graben auf die rechte Fahrzeugseite. Personen wurden nicht verletzt. Die Schadenshöhe kann zur Zeit nur geschätzt werden. Die Straßenmeisterei Seesen, sowie die Feuerwehr Seesen waren eingesetzt worden. Die Bergung dauert zur Zeit an, dazu wird die K 58 zwischenzeitlich voll gesperrt.(hei)










30.01.2022 • 13:01 Uhr

Göttingen unter dem Corona-Vorbehalt: Das Ritual der Demonstranten - 100 Kritiker, 50 Gegenprotestler

Göttingen erlebt weiter wie viele andere Orte in Südniedersachsen die bekannten Demorituale von Kritikern und Befürwortern der Corona-Vorbehalte im täglichen Leben. Dazu berichtet soeben die Göttinger Polizei:

Eine angezeigte Mahnwache von etwa 100 Gegnern der aktuellen Corona-Maßnahmen und eine parallel dazu stattfindende Gegenkundgebung mit ca. 50 Teilnehmenden sind am Samstagnachmittag (29.01.22) auf dem Göttinger Markt ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen.
Gegen zwei Corona-Kritiker, die keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen, wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht eingeleitet. Sie wurden von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen. Die Einsatzkräfte erteilen zudem einen Platzverweis.jk










30.01.2022 • 13:00 Uhr

L411: Vollbremsung kam zu spät: Verkehrsunfall durch umgestürzten Baum

Am Samstag, 29.01.2022, gegen 22:45 Uhr befuhr ein 64-jähriger PKW-Fahrer die Landesstraße 411 aus Bettmar kommend in Richtung Harsum-Machtsum. (Landkreis Hildesheim). Vermutlich aufgrund von starkem Wind stürzte ein links neben der Landesstraße befindlicher Baum, mit einem Stammdurchmesser von ca. einem Meter, auf die Fahrbahn. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung fiel der Baum auf die Fahrzeugfront des oben genannten Fahrzeugs. Der Fahrer erlitt glücklicherweise in Folge der Kollision keine Verletzungen. Am PKW und der neben der Fahrbahn befindlichen Schutzplanke entstand Sachschaden, welcher durch die eingesetzten Beamten auf ca. 6000 Euro geschätzt wurde. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Machtsum und Borsum beseitigten den umgestürzten Baum.cm










30.01.2022 • 12:55 Uhr

Corona-Proteste: Über Zehntausend Menschen wieder auf den Straßen unterwegs - Montag weitere "Spaziergänge"

Als Protest gegen die Corona-Politik der Bundesregierung sind am Samstag in mehreren deutschen Städten wieder zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen. Nach einer Demonstration gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Laut Polizeiangaben waren es Menschen in großen und kleineren Städten im Westen wie im Osten Deutschlands.

Demos gab es unter anderem in Leipzig (2.000 Menschen) , Frankfurt am Main (4.000 Menschen), Freiburg (4.500 Menschen), Osnabrück 2.000 Menschen), Düsseldorf 4.000 Menschen), Cottbus (500 Menschen). Bei den den allermeisten Aufzügen gab es vereinzelt Aktivitäten der Polizei. Sie ahndete Verstöße gegen die Maskenpflicht. Ansonsten sei es überwiegend friedlich gewesen.

Weitere "Spaziergänge" von Corona-Kritikern/innen und Gegendemos sind für den kommenden Montag in vielen Orten in Südniedersachsen angesagt. So beispielsweise in Göttingen, Northeim, Herzberg, Seesen, Alfeld, Einbeck und Bad Gandersheim. red












30.01.2022 • 12:41 Uhr

Hachenhausen/Hebersiedlung: Vor wenigen Minuten Sirenealarm nach Sturmschaden

Vor wenigen Minuten gab es in Hachenhausen Sirenalarm. Einsatzkräfte wurden laut offiziellen Angaben der Feuerwehr zu einem Schadensereignis gerufen. In der Hebersiedlung hat es durch die starken Winde einen Sturmschaden gegeben. Die Feuerwehr hat den u.a. Auftrag einer Sicherung des Gefahrenbereichs. Ob Menschen verletzt wurde ist zur Minute noch nicht bekannt. red










29.01.2022 • 20:45 Uhr

Düderode: Sterbende Schule - Am Ende nur noch ein Schrotthaufen

Stefan Zoll hat beeindruckende Bilddokumente einer sterbenden Schule angefertigt: In Düderode ist die Grundschule geschürft worden. Gezeitenwechsel. Der unaufhaltsame Strukturwandel lässt Dörfer veröden und Schulen sterben. Übrig bleibt am Ende ein Schrotthaufen. red/Fotos: Stefan Zoll












29.01.2022 • 19:50 Uhr

CDU-Kreisverband Northeim fordert Rausschmiss von CDU-Mann Max Otte, der Bundespräsident werden möchte

David Artschwager grenzt sich ab: "Kandidaturen über das Ticket einer Partei wie der AfD sind von Christdemokraten nicht tolerierbar"

Der Fall des Max Otte hatte Bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Der umstrittene Bundesvorsitzende der Werte Union wurde von der AfD als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten nominiert. Diese Nominierung hatte Otte auch angetreten. Nun ist er durch Beschluss des CDU-Bundesvorstandes von allen Privilegien eines CDU-Mitgliedes entbunden.

Auch im CDU-Kreisverband Northeim trifft dieser Fall auf Widerhall. In einer soeben verbreiteten Mitteilung der Partei heißt es: „Wer als CDU-Mitglied eine Kandidatur für irgendein Amt über das Ticket einer Partei wie der AfD auch nur erwägt, hat in den Reihen der Christdemokraten keinen Platz mehr“, positioniert sich der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende David Artschwager sich deutlich. Das schnelle und konsequente Vorgehen der neuen CDU-Bundesspritze begrüße man ausdrücklich.

Insbesondere die deutliche Positionierung des neuen CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz beweise, dass in der Christlich Demokratischen Union rechtes Gedankengut und Populismus keinen Platz hätten: „Friedrich Merz hat mit seiner Reaktion deutlich gemacht, dass die Grundsätze christdemokratischer Politik nicht mit denen der AfD vereinbar sind und wir eine klare Linie der Abgrenzung fahren“, führt Torsten Bauer, ebenfalls stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender, aus.

Zwar sei man mit der Entscheidung der Bundespartei, keinen eigenen CDU-Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsidenten zu nominieren, nicht glücklich, erkenne aber die Leistungen und den Einsatz Frank-Walter Steinmeiers an. Eine Kandidatur über „das Ticket der AfD“ werde man aber in keinster Weise tolerieren: „Wir fordern schlicht den schnellen Rauswurf von Max Otte aus der CDU“, erklären Artschwager und Bauer ihre abschließende Forderung.“ red










29.01.2022 • 19:18 Uhr

Kaufpreisentwicklung im Norden: Wohnungen verteuern sich in einem Jahr deutlich - Göttingen mit Spitzenwert, Bad Gandersheim ohne LaGa-Effekt

Vorjahresvergleich bei immowelt zeigt: größtes Plus im Landkreis Göttingen von 39 Prozent I

Ein Vorjahresvergleich der Angebotspreise von Wohnungen in den Stadt- und Landkreisen aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein, sowie Bremen und Hamburg von immowelt zeigt:
In 32 von 50 untersuchten Stadt- und Landkreisen erhöhen sich die Kaufpreise von 2020 auf 2021 um mindestens 10 Prozent - größtes Plus im Landkreis Göttingen von 39 Prozent.

Großes Preisgefälle in Niedersachsen zwischen Goslar/Northeim und Cuxhaven. Im Landkreis Northeim erleben dem Vernehmen nach die Immobilienpreise durch den Boom in Göttingen meßbare positive Impulse. Keine Auswirkungen hat dagegen derzeit der Sonderfaktor "Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim", wo fast 20 Millionen Euro an Investitionen in verschiedene Projekte fließen. Auf Nachfrage bei der Volksbank Bad Gandersheim-Seesen über Auswirkungen heißt es: "Eine Steigerung der Immobilienpreise auf Grund der bevorstehenden LAGA in Bad Gandersheim können wir aktuell nicht bestätigen. Die Nachfrage nach Immobilien ist im Allgemeinen unverändert groß, so auch in Bad Gandersheim. Vor allem das niedrige Zinsniveau trägt nach wie vor dazu bei, dass sich viele
Mieterinnen und Mieter ein Eigenheim wünschen. Seit längerem können wir von einem Verkäufermarkt sprechen. Da dies auch noch eine Zeit so bleiben wird, gehen wir davon aus,
dass die Immobilienpreise auch weiterhin steigen werden."

Diese Einschätzung teilt auch ummodelt in seiner aktuellen Werteanalyse: Die Immobilienpreise ziehen in Norddeutschland weiter an. In 45 von 50 untersuchten Stadt- und Landkreisen verteuern sich die Angebotspreise von Eigentumswohnungen binnen eines Jahres. In 32 Kreisen beträgt der Anstieg sogar mindestens 10 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt, für die die Angebotspreise von Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter, Angebotszeitraum 1. Halbjahr 2020 und 2021) in 50 Stadt- und Landkreisen Norddeutschlands untersucht wurden. Den stärksten Anstieg gibt es demnach im Landkreis Göttingen: Während der Quadratmeter vor einem Jahr im Median noch 2.020 Euro gekostet hat, müssen Käufer aktuell bereits mit 2.800 Euro kalkulieren. Das ist ein Plus von 39 Prozent. Im vergangenen Jahr sind in den Städten des Kreises Göttingen viele Neubauprojekte fertiggestellt worden, die das Preisniveau nach oben treiben. In den kommenden Monaten könnte es allerdings wieder zu Preiskorrekturen kommen.

Kaufpreise in Hamburg
mit großem Sprung

Von Preiskorrekturen ist in Hamburg aktuell keine Spur. Die hohe Nachfrage nach Wohneigentum lässt in der Hansestadt die Kaufpreise immer weiter steigen. Nach einem Anstieg von 17 Prozent kosten Eigentumswohnungen aktuell 5.900 Euro pro Quadratmeter. Vor einem Jahr waren es noch 5.060 Euro. Die große Attraktivität Hamburgs und der anhaltende Zuzug haben dazu geführt, dass die Baukräne nie stillstehen. Besonders nördlich der Elbe entstanden zuletzt zahlreiche Neubauprojekte, deren hochpreisige Wohnungen zunehmend auf den Markt drängen. Aber auch im Bestand ist die Nachfrage enorm.
red/Foto: Fis WMG










29.01.2022 • 18:56 Uhr

Northeim: DGB erwartet Nazis bei Corona-«Spaziergang» - Kommt die Antifa? - Polizei "bestens vorbereitet"

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und andere Organisationen haben zu Protesten gegen eine Versammlung von Corona-Kritikern und Impfgegnern am Montag (31. Januar) in Northeim
aufgerufen. Es sei bekannt geworden, dass sich «handfeste Nazis aus der Region» an dem «Spaziergang» beteiligen wollten, sagte DGB-Regionsgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska am Sonnabend in Göttingen. Eine belastbare Quelle ür ihre Spekulation nannte die DGB-Funktionärin nicht.

Montags ist seit Wochen für Corona-Kritiker/innen bekanntermaßen ein Protestdate. Ebenso gibt es vereinzelt Gegendemos. Jedes Mal überwacht die Polizei das gesamte Versammlungsgeschehen. So dürfte es kommenden Montag ebenso sein. Nach dem DGB-Aufruf steht zu erwarten, dass sich Antifaschisten u.a. us Einbeck und Göttingen aufgefordert fühlen, sich nach Northeim zu begeben. Dem Vernehmen nach ist die Polizei "auf alle Lagen bestens vorbereitet". Es ist übrigens nicht der einzige "Spaziergang", der Montag von Corona-Kritikern stattfinden wird. In Südniedersachsen sind in mehr als einem Dutzend Orten Spaziergänge geplant.

DGB-Regionsgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska weiter: Gewerkschafter und Bündnispartner seien aufgerufen, «Flagge und Präsenz» zu zeigen, fügte Zimowska hinzu: «Beides ist wörtlich zu nehmen, Sichtbarkeit ist gefragt.» Das Bündnis «Moringen bleibt wach»
kündigte an, sich an der Kundgebung gegen Rechts zu beteiligen.

Südniedersachsen gilt als ein «Hotspot» der Corona-Leugner-Bewegung. Seit Mitte Dezember gibt es in zahlreichen Orten immer wieder Kundgebungen oder sogenannte Spaziergänge.
Vielfach traten aktive und frühere Mitglieder der AfD um die niedersächsische Landtagsabgeordnete Dana Guth als Anmelder und Redner auf. Bei einem «Spaziergang» in Herzberg am vergangenen Montag zeigte ein Teilnehmer nach Angaben von Gegendemonstranten den Hitlergruß. Gegen den Mann ermittelt nun die Polizei.red











29.01.2022 • 18:34 Uhr

Edemissen: Verkehrsunfall mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort

Unfallort: 37574 Einbeck / Orteil Edemissen, Hungerkamp 3; Unfallzeitraum: Donnerstag, 27.01.2022, 07:00 Uhr bis Freitag, 28.01.2022, 13:00 Uhr

Im genannten Unfallzeitraum beschädigt ein bislang unbekanntes, aufgrund der Beschädigungen vermutlich größeres Fahrzeug, zwei Pfosten eines Gartenzaunes. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, entfernte sich der Fahrzeugführer /-in vom Unfallort. Wer Hinweise zu dem verursachenden Fahrzeug geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen.kal










29.01.2022 • 16:01 Uhr

Einbeck: Alexander Kloss packt heißes Eisen an - Optimierter Brandschutz bei Gefahrenlagen mit E-Mobilität

Neue Jahr. Neue kommunalpolitische Aktivitäten. Der unabhängige Ratsherr Alexander Kloss macht mit seiner "Klare Kante Kloss" auch 2022 weiter. Seine neueste Initiative für mehr Brandschutz bei Gefahrenlagen mit der E-Mobilität erklärt er so:n "Die technische Transformation im Straßenverkehr hat längst begonnen! Elektrofahrzeuge werden auch auf den Straßen in unserem Stadtgebiet immer häufiger. Und der Trend wird vermutlich noch eine Weile anhalten. Dazu kommen Hybridfahrzeuge und mit Gas, Wasserstoff oder synthetischen Kraftstoffen angetriebene Fortbewegungsmittel - und zwar vom kleinen E-Scooter bis zum schweren Nutzfahrzeug… Dann müssen aber bitte auch unsere Rettungskräfte darauf vorbereitet sein, wenn ein mit Batterien vollgepackter SUV plötzlich in Flammen steht oder ein verunfallter LKW mit Hybridantrieb geborgen werden muss!"

Kloss lässt Taten folgen: "Mein Antrag (siehe Anhang) habe ich gestern an unsere Bürgermeisterin geschickt habe, ist einmal mehr kein Schnellschuss. Sorgfältig habe ich in der letzten Zeit dazu recherchiert. Insbesondere habe ich mich dazu aber mit Menschen ausgetauscht, die sich in der Brandbekämfung auskennen: Der Einbecker Stadtbrandmeister Lars Lachstädter sowie Frank Schwarz, Ortsbrandmeister der Kernstadt-Feuerwehr, waren von Beginn meiner Überlegungen eng eingebunden und unterstützen meinen Antrag voll und ganz."

Antrag
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, in enger Abstimmung mit dem Stadtkommando der Feuerwehr Einbeck den Bedarf an Hilfsmitteln und Werkzeugen zur Löschung brennender bzw. verunfallter Elektrofahrzeuge zu ermitteln (z.B. spezielle Löschdecke, E-Löschlanze, sofern deren Einsatz zulässig ist, oder andere Möglichkeiten) und damit mindestens die Schwerpunktfeuerwehr in der Kernstadt sowie perspektivisch auch alle Stützpunktwehren im Einbecker Stadtgebiet auszustatten. Um brennende Elektromobile möglichst schnell in engen Tiefgaragen o.ä. bewegen zu können, sind außerdem 4 Fahrzeugroller / Autolifte anzuschaffen. Ebenso ist künftig ein Haushaltsansatz für Schulungen zu bilden, die durch die sich veränderte Technik und Brandlast – insbesondere an Fahrzeugen, aber auch an Maschinen etc. – erforderlich sind (z.B. Elektrofahrzeuge, Hybridfahrzeuge, gasbetriebene Fahrzeuge, wasserstoff-betriebene Fahrzeuge). Für die Anschaffung einer Löschdecke sind Kosten von 3.000,00 Euro anzusetzen; für die Anschaffung der vier Autolifte insgesamt 2.000,00 Euro und für Schulungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der sich verändernden motorisierten Fortbewegung jährlich 3.000,00 Euro. Die Kosten für diese Maßnahmen sind zusätzlich im laufenden Haushalt einmalig bereitzustellen sowie für die Schulungsmaßnahmen auch für die kommenden Haushaltsjahre zu berücksichtigen. Die Anschaffung der Löschdecke und der Autolifte sollte schnellstmöglich erfolgen.

Begründung

Die Anzahl zugelassener Elektrofahrzeuge steigt auch im Einbecker Stadtgebiet stetig an. Dabei ist das Löschen brennender bzw. das Bergen verunfallter E-Mobile durch die Akkus mit besonderen Gefahren für die Rettungskräfte verbunden. Um diese Risiken weitestgehend zu reduzieren und gleichzeitig den Feuerwehren im Einbecker Stadtgebiet künftig die Möglichkeit zu geben, noch schneller bei Einsätzen, an denen E-Fahrzeuge beteiligt sind, reagieren zu können, sollten möglichst viele Wehren mit den dafür erforderlichen Hilfsmitteln bzw. Werkzeugen ausgestattet werden. Ein Anhaltspunkt kann dabei die Anschaffung von Löschdecken durch die Kreisfeuerwehr sein; gegebenenfalls eignet sich aber auch die E-Löschlanze des im Stadtgebiet ansässigen Unternehmens Murer Feuerschutz. Hier ist allerdings unter Umständen zunächst zu prüfen, ob das Gerät überhaupt eingesetzt werden darf.

Für das Rangieren brennender Elektrofahrzeuge auf engem Raum, z.B. in Tiefgaragen, Parkhäusern oder auf Parkplätzen ist ein Satz Fahrzeugroller / Autolifte erforderlich.
Auf jeden Fall sollte die fachliche Auswahl durch die Verantwortlichen der Einbecker Feuerwehr erfolgen und die Anschaffung eng mit dem Stadtkommando der Feuerwehr abgestimmt werden. Die inhaltliche Ausformulierung des vorgenannten Antrags erfolgte vorab in enger Abstimmung mit dem Einbecker Stadtbrandmeister, Herrn Lars Lachstädter, sowie dem Ortsbrandmeister der Kernstadt, Herrn Frank Schwarz. Beide begrüßen meinen Antrag ausdrücklich; sie erhalten dieses Schreiben in Kopie.
Für eventuelle Rückfragen zu dem Antrag stehe ich gerne zur Verfügung und freue mich auf die weitere Diskussion zu dem Thema in den politischen Gremien. Bitte halten Sie mich verwaltungsseitig über die weiteren Bearbeitungsschritte informiert. Herzlichen Dank."
red















29.01.2022 • 15:43 Uhr

LaGa Pflaster am ersten und zweiten Osterbergsee, Südseite: Dipl Ing. Kühne entlarvt weitere Mängel am Bau

In einer aktuellen Expertise hat Dipl.Ing. Wilhelm Kühne beim steuerfinanzierten Millionenprojekt "Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim" Detailprojekte einer kritischen Beobachtung, Bewertung und Kommentierung unterzogen:

In der Expertise führt Dipl. Ing. u.a. aus:
uf der Südseite der beiden beliebten Spazierwege im Kurgebiet von Bad Gandersheim wurden 2021 die Wege neu gepflastert. Das Kurgebiet ist jedoch auch 2022 LaGa Baustelle und abgeriegelt, nur Besuchergruppen kommen unter Aufsicht rein. Zur Verwunderung von Fachleuten besteht dort die Randeinfassung nicht aus den üblichen Kantensteinen mit beidseitigen Betoneinfassungen, sondern aus dem Material der Flächenpflasterung nur mit Rückenstütze außen. Im Bereich des zweiten Osterbergsee wurden Senken und Buckel im Pflaster vorgefunden. Die teilweise zu geringe Höhe der Rückenstütze wurde angeflickt und aufgefüllt, platzt aber auch schon ab. Außerdem wurden hier die Riemchenpflastersteine längs versetzt, was eine Einfügung von zugeschnittenen Steinen am Rand unmöglich macht.

Dafür sind nach einem Muster drei verschiedene Farben der Betonsteine verbaut. Bereits sehr früh, im Mai 2021 berichteten wir über Pflastermängel und hofften fortan auf Beachtung der gültigen DIN 18318. Aus dem Vorstand des Fördervereins erreichten unseren Reporter am 01.06.2021 Anfragen zu diesem Pflaster, die fachlich kompetent telefonisch beantwortet wurden. Mit Spannung erwartete das Fis WMG Team am 25. August 2021 neue Erkenntnisse zum mangelhaften Pflaster Vorort anlässlich eines Baustellentermins. Der Geschäftsführer, Thomas Hellingrath, beruhigte die Besuchergruppe schmallippig mit dem Hinweis, dass das Pflaster noch nicht abgenommen sei.

Später, am 01. November 2021, wurde von außen beobachtet, dass das Pflaster kräftig ab gerüttelt wurde. Von einem Ex-Kreistagsabgeordneten erhielt unser Reporter noch im Dezember 2021 den Hinweis, dass das Pflaster am ersten Osterbergsee immer noch nicht nachgearbeitet worden ist. Zwischenfazit, auch nach einem halben Jahr bekannter Mängel ist der Mangel am Pflaster noch nicht beseitigt. Durch die Verschiebung der LaGa von 2022 nach 2023 ist nun Zeit genug hier tätig zu werden und einen Terminplan vorzulegen.
Ob dort die Pflastermängel, bei einer offiziellen Baustellenbegehung Ende August 2021 aufgenommen, schon beseitigt wurden, war eine der vielen Fragen an den Pressesprecher, Frank Terhorst, am letzten Donnerstag des Fis WMG Teams im Auepark. Eine konkrete Sachstandsmitteilung konnte der LaGa Pressesprecher nicht abgeben, räumte aber die Mängel am Pflaster ein.

Das Bild dokumentiert Dipl.Ing. Wilhelm Kühne bei einer Baustellenbesichtigung im Gespräch mit LaGa-Pressesprecher Frank Herhörst. Foto: Fis WMG


















29.01.2022 • 15:18 Uhr

Nachmittags um 17.15 Uhr in der Knochenhauerstraße in Einbeck: 64-Jähriger von aggressivem Trio attackiert

Zu einer gefährlichen Körperverletzung kam es am gestrigen Freitag, 28. Januar 2022, gegen 17:15 Uhr in der Knochenhauerstraße in Einbeck. Hier wurde eine 64-jährige männliche Person, aus einem Einbecker Ortsteil, aus einer Gruppe von insgesamt drei jüngeren Personen heraus, durch eine aus dem Trio an der Jacke gegriffen und zu Boden gerissen. Durch den Sturz erlitt die Person Hautabschürfungen am Knie.

Warum es zu solch einem Verhalten der einen Person gekommen ist, kann sich das Opfer nicht erklären. Es fand im Vorfeld kein Streitgespräch oder ähnliches statt. Nach dem Angriff äußerte eine der Personen, dass man den Alten doch da liegen lassen solle, so heißt es im Polizeibericht. Er basiert auf den Angaben des Opfers. Die mutmaßlichen Aggressoren konnten unerkannt abhauen.

Die alarmierte Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt. Wer Hinweise zu dem Vorfall geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen.kal










29.01.2022 • 13:58 Uhr

Baustellenradar aktuell: B 445 Echte-Kalefeld und das Chaos um Straßensperrungen - Dipl.Ing.Kühne mit Aufklärungsversuch

Was ist los bei dem Chaos um Sperrungen der B445 zwischen Echte und Kalefeld und auf der A7? Dipl.Ing. Wilhelm Kühne klärt auf, bezieht Stellung und offenbart umprofessionelles Handeln der Verantwortlichen - speziell bei einem umstrittenen Konzern:

Selbst erfahrene Fachkräfte in den Behörden stöhnen. Man blickt bei dem ständigen und kurzfristigen Hin- und Her bald nicht mehr durch. Fakt ist aktuell, dass die B 445 vom 28.01.2022, ab 8 Uhr bis 30.01.2022, 16 Uhr geöffnet ist, aber mit halbseitiger Sperrung. Das heißt über dieses Wochenende gibt es wieder Ampelbetrieb im Zuge der B 445 zwischen Echte und Kalefeld, wie vor der Vollsperrung. Danach wird wieder bis 04.02.2022, 18 Uhr alles dicht (wir berichteten) gemacht, weil die Herstellung der Baupfahlebenen länger dauert als geplant. Danach gilt dann wieder die halbseitige Sperrung der B 445 zwischen Echte und Kalefeld mit Ampelbetrieb und zwar bis 30.06.2022.

Wie schon von Fis WMG vermutet, wurde hier kurzzeitig die Vollsperrung aufgehoben, weil die A7 an diesem Wochenende auch dicht gemacht ist (wir berichteten) und die Umleitungen dadurch belastet sind. Auf Teilabschnitten der A7 wird durch VIA7, dem ÖPP Konzessionär die Verkehrsführung geändert. Dieses Verkehsbehinderungschaos ausgerechnet an dem Wochenende mit Zeugnisferien in Niedersachsen zu veranstalten zeigt wenig Sensibilität des Konzerns. Entweder der Zeitdruck, mitverursacht durch die Pannenbrücke die zweimal gebaut wurde, ist zu groß, oder dem Konsortium sind Kundenorientierung gegenüber den Verkehrsteilnehmern egal.

Die Bauzeitverlängerung um ein Jahr, bis Ende 2022 nervt zunehmend. Dann sind nach letzten Medienberichten erst die 6 Fahrstreifen fertig, aber nebenan wird auch noch 2023 weitergebaut. Bei diesem Projekt handelt es sich nicht um ein Maut finanziertes ÖPP Projekt, sondern um ein neueres Verfahren, nach Verfügbarkeit der Fahrstreifen. Wenn alle Fahrstreifen verfügbar sind, gibt es volles Geld, ist ein Fahrstreifen gesperrt, weil hier eine Erneuerung, z. B. der Deckschicht, notwendig ist, gibt es Abzug von der vertraglich vereinbarten Summe. Das Verfügbarkeitsmodell soll Anreize geben, länger haltbaren Oberbau zu verwenden, um die Erneuerungszyklen zu strecken. Außerdem soll der bauliche Eingriff durch die monetäre Sanktionierung zeitlich möglichst kompakt gehalten werden. Dieses Prinzip gilt aber erst nach dem erfolgten Ausbau. red











29.01.2022 • 13:51 Uhr

Einbeck: 60-Jährigen beim Ladendiebstahl erwischt

Am Freitag, 28. Januar 2022, meldete sich ein Mitarbeiter eines Einbecker Warenhauses und teilte mit, dass er soeben eine Person beobachtet habe, welche offensichtlich einige Waren entwendet habe, ohne sie zu bezahlen. Aufgrund einer guten Personenbeschreibung konnte der Täter, ein 60-jähriger Einwohner aus Dassel, in unmittelbarer Nähe des Warenhauses angetroffen und identifiziert werden. Der entwendete Warenwert beträgt 22,03 Euro. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. kal











29.01.2022 • 13:49 Uhr

Salzderhelden: Versuchter Betrug im Internet - Polizei eingeschaltet

Im Zuge eines Verkaufes über Ebay-Kleinanzeigen wurde einem 63-jährigem Einwohner aus Salzderhelden ein Link zugeschickt, welchen er zwecks Zahlung anklicken sollte. Nachdem er dies getan hatte, erhielt er eine Push Nachricht. In dieser Nachricht wurde ihm mitgeteilt, dass man nun Zugriff auf sein Konto haben könnte. Ein finanzieller Schaden ist bislang nicht entstanden. Die polizeilichen Ermittlungen wurden aufgenommen. kal










29.01.2022 • 13:16 Uhr

Landtagwahlkampf 2022 unter Corona-Vorbehalt: Aktuelle Situation der Polizei im Kreis Northeim ist Thema im Webtalk bei FDP-Landtagsabgeordneten Christian Grascha mit Polizeichefin Maren Jäschke

Wie steht es aktuell um die Polizei und die innere Sicherheit im Landkreis Northeim? Mit dieser Frage beschäftigt sich der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha aus Einbeck in seinem nächsten Webtalk am Mittwoch, 2. Februar 2022, um 20 Uhr. Zu Gast ist die Leiterin der Polizeiinspektion Northeim, Maren Jäschke. Frau Jäschke ist seit dem Jahr 2021 Leiterin der Polizeiinspektion. Ein Gesprächsthema in der digitalen Veranstaltung sind sicherlich die regelmäßigen Versammlungslagen im Corona-Kontext. Aber wie auch bereits in den vorhergehenden Webtalks werden auch grundlegende Zusammenhänge und Fragen zu den sicherheitsrelevanten Themen im Landkreis erläutert. Auch die Ausstattung der Polizei und was die Landespolitik noch leisten kann sind hier Themen. Die Online-Veranstaltung bietet die Möglichkeit Fragen zu stellen, Bedenken zu äußern oder Anregungen an weiterzugeben.
Den Zugangslink für die Videokonferenz über Zoom finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Zoom: Die Einwahl funktioniert über einen externen Link. Sie müssen Zoom nicht installieren. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden. red










29.01.2022 • 13:04 Uhr

Zweitbeste Zuckerrübenernte in Norddeutschland - Rylls Rübenkampagne rollte reibungslos

Die Zuckerrübenkampagne 2021/22 geht dem Ende zu. Länger als sonst haben die Zuckerfabriken Rüben angenommen und verarbeitet. „Die Rübenerträge sind höher als erwartet, allerdings sind die Rüben nicht so süß wie in den Vorjahren“, sagt Dr. Heinrich-Hubertus Helmke, Geschäftsführer des Dachverbandes Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ). Grund dafür sei die Witterung. Zwar stand den Zuckerrüben in Niedersachsen fast überall während des Vegetationszeitraums ausreichend Wasser in Form von Niederschlag zur Verfügung, allerdings führte der Regen auch zu einer Verdünnung des Zuckergehaltes. „Zudem hat die Nässe in einigen Regionen zur Ausbreitung von Pilzen in Zuckerrüben geführt“, erklärt Geschäftsführer Dr. Helmke gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

Und vor Ort zog ein Kooperationspartner der Rübenbauern ein positive Bilanz. Der Transportunternehmen Thomas Ryll aus Naensen ließ seine Laster rollen und rollen. Von den Rübenhalden auf den Äckern hin zur Zuckerfabrik u.a. in Nordstemmen. Millionen von Zuckerrüben. Tausende von Tonnen der heimischen Früchte. Rohstoff für Zucker und Energie. Rylls rollende Rübenkampagne eine reibungslose mobile Mission.

Zu Beginn der Zuckerrübenernte 2021 war der Zuckergehalt der Rüben mit unter 17 Prozent recht niedrig, denn es fehlte vor allem Sonne. Die landwirtschaftliche Kulturpflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse wandelt Kohlendioxid (CO2) mit Hilfe von Sonnenenergie in Zucker um. Die günstige Witterung im Herbst mit einigen Sonnenstunden und kalten Nächten führte deshalb noch zu einem stetigen Anstieg des Zuckergehalts.

Im Durchschnitt der Kampagne wurde ein Rübenertrag von rund 80 Tonnen je Hektar (t/ha) mit einem Zuckergehalt von 17,8 Prozent erzielt. Daraus errechnet sich für das gesamte DNZ-Verbandsgebiet ein Zuckerertrag von gut 14,2 Tonnen pro Hektar. „Damit fahren Norddeutschlands Zuckerrübenanbauer nach 2014 das zweitbeste Ernteergebnis ein. In einigen Regionen wurden sogar 15 Tonnen Zucker je Hektar erreicht“, führt DNZ-Geschäftsführer Helmke mit dem Beispiel aus, dass daraus rund 300.000 herkömmliche Tafeln Vollmilchschokolade hergestellt werden können.

Bei den Öko-Rüben, die schon im September geerntet und verarbeitet worden sind, konnte im Durchschnitt mit knapp 8,9 Tonnen Zucker ebenfalls deutlich mehr als vergangenes Jahr mit 7,4 t/ha geerntet werden. Seit der ersten Öko-Rübenkampagne 2017 hat sich die Zahl der Öko-Rübenanbauer im Verbandsgebiet des DNZ von 30 auf 120 vervierfacht. Dementsprechend hat die Anbaufläche für Öko-Rüben im DNZ-Verbandsgebiet zugenommen. Erntearbeiten, Verladung, Transport und Verarbeitung liefen auch hier relativ problemlos.

Angesichts der Corona-Situation werden auch in diesem Jahr die Winterversammlungen der Rübenanbauer wieder als digitale Veranstaltung unter dem Motto „Kampagne kompakt“ stattfinden. Am 8. und 9. Februar 2022 haben an acht Online-Terminen die Zuckerrübenanbauer die Möglichkeit, sich wieder „rund um Rübe und Zucker“ zu informieren. LPD

Das Bild dokumentiert das Verladen der Zucker- und Energiefrüchte auf Rylls Rübenlaster in Südniedersachsen. Foto: Fis WMG










29.01.2022 • 12:49 Uhr

LaGa-Baustellenrdar aktuell: Stählerner Sprungturm im zukünftigen Naturbad ist installiert

Heute im Fokus einer Neuausgabe des LaGa-Baustellenradars das Millionen-Projekt "Naturschwimmbad" auf dem Gelände der geplatzten und verschobenen Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne hat näher hingeschaut, begutachtet, reportiert und kommentiert:

Noch steht der neue, filigrane Sprungturm so da, bis Solewasser das Becken füllt, wird noch viel Wasser die angrenzen Flüsse Eterna und Gande herunterfließen. Ein neuer Zeitplan muss noch abgestimmt werden. Bei diesem Teilprojekt Schwimmbad sind die Kosten explodiert und die Termine um die Ohren geflogen. Die Schockwellen vom Ende des letzten Jahres klingen langsam ab und die Leute vom Bau machen weiter ihre Arbeit. Spaziergänger bleiben auf dem ausgewiesenen Wanderweg außerhalb der Absperrung stehen, ein Vater zeigt und erklärt seiner Tochter die Freibadbaustelle und entdeckt den Sprungturm hinter dem Filterbecken und Wasserbecken. Wir wissen nicht, was Vater und Tochter sich erzählten, unser Reporter beschreibt seine Sicht wie folgt.

Der Turm ist auf dem Fundamentblock hinter dem Becken fest verankert. Das Produkt Sprungturm darauf besteht aus 3 eigenständigen Stahlrohrsäulen und aufgesetzten Stahlelementen, Edelstahl-Geländer und für die ein Meter und drei Meter Absprungebene ist ein federndes Sprungbrett montiert. Für Kunstspringen erfolgt so eine Energieumwandlung in verschiedenen Absprungphasen. Die Stahlplattform auf 5 m Höhe ist starr. Die Stahlelemente sind mit RAL-Farbe beschichtet. Der Hersteller, Dietrich Metall- & Edelstahldesign ist zertifiziert, für die Herstellung tragender Bauteile und Bausätze für Stahltragwerke nach EN 1090-2. Die Zertifikation nach EN 1090-1 bescheinigt die Anwendung der harmonisierten Norm und die Erfüllung der werkseigenen Produktkontrolle und darin beschriebenen Anforderungen. Es sind oftmals Unikate, diese tragenden Konstruktionen in allen Arten von Bauwerken, die dort im Werk hergestellt werden. Natürlich verfügt die Fachfirma auch über Zertifikate zur Schweißtechnik etc. Hier wurde ein Premiumprodukt von Werksfachkräften nicht nur hergestellt, sondern auch aufgebaut. Man überlässt nichts dem Zufall und kann so für lange Haltbarkeit garantieren.

Bei der aufwendigen Umgestaltung des Freibades in ein Naturbad gibt es noch reichlich zu tun,. Fakt ist: der kontrovers diskutierte Sprungturm aus Stahl steht schon mal und wartet darauf genutzt zu werden. Vielleicht versöhnt er ja Kritiker, wenn diese die Sprungtürme nutzen und der Kopf beim Eintauchen gekühlt wird. red/ Foto: Fis WMG











29.01.2022 • 11:16 Uhr

Giftköder in Nesselröden? - Verdächtige Substanz an der Reitanlage gefunden, Polizei ermittelt

An der Reitanlage in Nesselröden (Landkreis Göttingen) haben Hundebesitzer am Mittwochmorgen (26.01.22) an mehreren Stellen eine verdächtige Substanz entdeckt. Die unbekannte weiße Masse war in Papiertaschentücher eingewickelt. Ob es sich hierbei um absichtlich ausgelegte Giftköder handelt, ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei Duderstadt hierzu dauern an.

Weiterer Verdachtsfall
in Gerblingerode

Auf einem Privatgrundstück in der Gerblingeröder Straße in Gerblingerode (Landkreis Göttingen) wurde am Vormittag des 19. Januar (Mittwoch) in ein Taschentuch eingewickeltes Mett gefunden. Die ca. 40 Gramm schwere Portion lag mitten im Garten auf dem Rasen. Auch hier ist noch unklar, ob es sich um einen Giftköder handelt. Der verdächtige Fund wurde von der Polizei sichergestellt und zur genauen Untersuchung an das Landeskriminalamt geschickt. Das Ergebnis steht noch aus.

Sachdienliche Hinweise zu beiden Fällen nimmt die Polizei Duderstadt unter Telefon 05527/98010 entgegen. jk/ Foto: Polizei










29.01.2022 • 11:06 Uhr

Politologe warnt vor Impfpflicht: Nicht den starken Staat markieren und damit Konflikte anzuheizen

Roland Czada widerspricht heftig Karl Lauterbach: Eine Impfpflicht ist bis Jahresende nicht durchsetzbar -

Der Osnabrücker Politik- und Verwaltungswissenschaftler Roland Czada bezweifelt, dass der Staat sich und seinen Bürgern mit einer allgemeinen Impfpflicht einen Gefallen täte. «Es drohen massive Umsetzungskonflikte und die Aussicht, dass fortlaufende Pflichtimpfungen neue Infektionswellen und Kontaktbeschränkungen nicht verhindern können», sagte Czada am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Das würde das Vertrauen der Bürger in Politik und Wissenschaft beschädigen.»

Aus Czadas Sicht könnte eine allgemeine Impfpflicht bis Jahresende ohnehin nicht wirksam werden. Für die gesetzliche und administrative Umsetzung bräuchten das Parlament sowie die Regierungen und Behörden voraussichtlich mehr Zeit, als die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch in der Bundestagsdebatte veranschlagten vier bis sechs Monate. Zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Behörden seien Konflikte programmiert.

Offen sei auch, wer die Impfpflicht kontrollieren und sanktionieren könne. «Die Ärzte kämen in Rollenkonflikte. Die Krankenkassen werden sich dafür nicht hergeben, weil damit Misstrauen
unter ihren Mitgliedern gesät würde», sagte der Professor der Uni Osnabrück. Diese Aufgabe bliebe dann weitgehend an den Kommunen und der Polizei hängen, die ohnehin über chronischen Personalmangel klagten. Dort könne nach der Situation in den öffentlichen
Gesundheitsämtern ein weiteres, noch größeres Verwaltungsversagen bevorstehen.

Ein Dilemma drohe auch, wenn beharrliche Impfverweigerer das von Bundestagsabgeordneten vorgeschlagene Zwangsgeld im vierstelligen Bereich nicht zahlen könnten. Die Justiz müsste diese Menschen dann zu Hunderten oder gar Tausenden in Erzwingungshaft setzen. Die Folgen
für das gesellschaftliche Miteinander wären desaströs, warnte der Politologe.

Verzichte der Staat hingegen auf Zwangsmaßnahmen, mache er sich lächerlich und untergrabe das Vertrauen der Bürger auf andere Weise. «Vertrauen ist in einem Gemeinwesen das höchste Gut», unterstrich Czada. Eine Regierung dürfe nicht der populistischen Versuchung
erliegen, den starken Staat zu markieren und damit Konflikte anzuheizen.epd











29.01.2022 • 10:59 Uhr

Einbruch in Ferienhaus in Bad Lauterberg - Möbel, Tische und Gemälde gestohlen, Täter unbekannt

Aus einem Ferienhaus in der Straße "Wiesenbek" in Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) haben Einbrecher zwischen dem 19. und 25. Januar eine komplette Sitzgruppe, Tische, Gemälde sowie weitere Gegenstände gestohlen. Der Gesamtwert der umfangreichen Beute beträgt nach Angaben des Hausbesitzers mehrere tausend Euro.

Die ermittelnde Polizei Bad Lauterberg geht davon aus, dass an der Tat mehrere Personen beteiligt gewesen sein müssen und das Diebesgut anschließend mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert wurde. Sachdienliche Hinweise werden unter der 05524/9630 entgegengenommen. jk











29.01.2022 • 10:58 Uhr

Schönhagen: Polizei sprengt heute um 0.30 Uhr verbotene Corona-Party in Jugendraum

Tatort: Schönhagen, Uslarer Straße, Tatzeitraum: Freitag, 20 Uhr bis Samstag, 00.30 Uhr:
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Polizei alarmiert und ihr von Zeugen angezeigt, dass sich in einem Jugendraum in Schönhagen mehrere Personen entgegen der aktuell geltenden Corona - Verordnung aufhalten und dort feiern würden.

Bei einer Überprüfung durch die Polizei wurden insgesamt 17 Personen festgestellt, die ohne Mundnasenschutzbedeckung und Einhaltung von Mindestabständen tanzten sowie Alkohol konsumierten. Es handelte sich um Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 bis 25 Jahren. Entsprechende Platzverweise wurden erteilt und Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt. red










29.01.2022 • 10:56 Uhr

Schauvitrine bei einem Juweliergeschäft in Northeimer Innenstadt eingeschlagen und geplündert

Tatort: Northeim, Breite Straße, Tatzeitraum: Freitag, 28. Januar 2022, zwischen 18 Uhr und 19:35 Uhr:
Im dokumentierten Tatzeitraum wurde durch unbekannte Täterschaft die Glasscheibe einer Schauvitrine eines in der Northeimer Fußgängerzone ansässigen Juweliergeschäftes eingeschlagen und aus dieser bislang unbekanntes Diebesgut entwendet. Die Ermittlungen seitens der Northeimer Polizei wurden aufgenommen und dauern an. Zeugen, die Hinweise zu der vorliegenden Tat und/oder verdächtige Personen im Tatzeitraum im Bereich der Breiten Straße gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden.cho










29.01.2022 • 10:54 Uhr

Moringen: 19-Jährige missachtet Vorfahrt: Kollision mit 6.000 Euro Schaden

Am Freitag, 28. Januar 2022, kam es gegen 14:50 Uhr im Kreuzungsbereich Neuemarktstraße / Nienhagener Straße in Moringen zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.

Eine 19-jährige Autofahrerin aus Bodenfelde befuhr die Nienhagener Straße und beabsichtigte im Kreuzungsbereich die Neuemarktstraße in Richtung Lange Straße zu überqueren. Hierbei übersah sie den vorfahrtsberechtigten und in Richtung Lutterbecker Straße fahrenden PKW eines 45-jährigen Moringer. Durch den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurde die 19-Jährige leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 6000 Euro. cho










29.01.2022 • 10:49 Uhr

Flüchtlingsrat unterstützt Strafanzeige nach tödlichen Schüssen der Polizei auf einen Sudanesen - Er hatte Polizisten mit Messer attackieren wollen

Der niedersächsische Flüchtlingsrat unterstützt nach tödlichen Schüssen der Polizei auf einen Flüchtling eine Strafanzeige gegen die Polizei, den Landkreis Stade und die Kommune Harsefeld. Eine Bürgerinitiative fordere von der Staatsanwaltschaft, gegen die eingesetzten Beamten und ihre Vorgesetzten wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung mit Todesfolge und unterlassener Hilfeleistung zu ermitteln, teilte der Flüchtlingsrat am Sonnabend in Hannover mit.

Der aus dem Sudan geflohene Kamal Ibrahim, der als psychisch krank galt, war am 3. Oktober vergangenen Jahres in Harsefeld im Landkreis Stade in seiner Unterkunft erschossen worden. Zuvor soll er von Nachbarn gerufene Polizisten mit einem Messer bedroht haben. Die Bürgerinitiative werfe den Verantwortlichen vor, nicht auf die Hilfebedürftigkeit von Ibrahim reagiert zu haben, obwohl sie mehrfach von seinen Mitbewohnern darauf hingewiesen worden seien.

Der Flüchtlingsrat schließe sich der Forderung nach lückenloser Aufklärung an, sagte dessen Referent Sigmar Walbrecht. 2019 sei schon einmal ein junger Flüchtling von der Polizei in Stade-Bützfleth erschossen worden. Damals habe es seitens der Staatsanwaltschaft Stade keinerlei Aufklärungsinteresse gegeben. «Das muss im Fall von Kamal Ibrahim anders laufen. Es darf nicht sein, dass es am Ende Tote gibt, wenn Geflüchtete die Polizei rufen, weil sich ein Mensch in einer psychischen Krise befindet», sagte Walbrecht. epd










28.01.2022 • 20:49 Uhr

Immer so weiter mit dem traurigen Totentanz auf dem Bad Gandersheimer Marktplatz? Tobias Reinecke präsentiert Bürgermeisterin Belebungsidee - La Piazza mit open-air-Terrasse ganz transparent

Er gehört zu den engagierten und innovativen Köpfen in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Mit der neuen Sportstadt und dem umgestalteten Ratskeller/La Piazza hat das Unternehmer und Betreiber Tobias Reinecke in jüngster Vergangenheit beeindruckend unter Beweis gestellt. Jetzt hat Reinecke Bürgermeisterin Schwarz seine Idee einer Belebung des Bad Gandersheimer Markplatzes vorgestellt. Die Idee und Entwürfe verdienen besondere Beachtung.

"Ich möchte, dass mehr Leben als nur in den drei Monaten der Domfestspielzeit auf dem Marktplatz stattfindet. Dazu bedarf eines attraktiveren Rahmens. Beispielsweise für ältere Menschen und Gäste, denen ein angenehmerer Aufenthalt auf dem Platz ermöglicht werden sollte als es derzeit der Fall ist." Und das stimmt. Beispielsweise für Menschen, die sich einmal in Ruhe ausruhen möchten. Geeignete Unterstände gibt es keine. Nicht mal für Festspielgäste. Bei Regen lässt sich auf dem Platz kein einziges trockenes Plätzchen finden.

Aufenthalte hier im Freien und an der frischen Luft sind eigentlich sinnvoll und wünschenswert. Und dabei können diese Menschen in Ruhe und Beschaulichkeit rundherum das wunderbare Ensemble von historischem Bracken, Rathaus, Stiftskirche und die Fachwerkfassade des ehemaligen Hotels "Weißes Roß", Spielzeugfachgeschäft Pinne und Gastwirtschaft "Zur Ecke" bestaunen.

Möglich machen möchte das Reinecke mit einer durchsichtigen stationären Terrasse auf dem Marktplatz. Eine schnörkellose unaufgeregte Installation aus einigen tragenden schlichten Metallelementen und transparenten Sichtplatten. Sie schützen einerseits vor Unbilden des Wetter und lassen gleichwohl eine Rundumsicht zu. Reinecke hat von Unterstützern erste Entwurfsgrafiken wie es aussehen könnte bekommen. Er plant das gesamte Projekt "Transparenter Terrasse open air La Piazza Bad Gandersheim" als ein privat finanziertes Vorhaben. Die Einbeziehung der kommunalen Entscheidungsträger (Stadtrat/Ausschüsse/Institutionen) und die Zusammenarbeit mit den Behörden (Landkreis, Denkmalschutz) ist für Reinecke von Anfang an eine Selbstverständlichkeit. "Ich freue mich, wenn wir gemeinsam das Vorhaben im Interesse unserer Bürger und Gäste vorantreiben könnten, um mehr Attraktivität und Belebung auf unseren Marktplatz zu bekommen. Ich freue mich auf Unterstützung von Einwohnern und Einwohnerinnen und Verantwortlichen in Kommunalpolitik und in den Behörden bei Stadt und Landkreis!"

Und die scheint sich positiv aufzubauen: Die Bürgermeister zeigte erstes Interesse. Begeistert äußerte sich gegenüber dem Investor City-Manager Rudnick. Die Diskussion über Reineckes neue Initiative ist eröffnet.
red Foto: Fis WMG/ Grafiken: Görlach














28.01.2022 • 19:16 Uhr

LaGa Baustellenradar aktuell: Pflasterarbeiten Hauptweg am 2. Osterbergsee in Bad Gandersheim - Bizarre Pflasterwege

In den Fokus des heutigen Baustellenradars hat Fis WMG-Reporter Wilhelm Kühne die Bad Gandersheimer Landesgartenschau-Baustelle am zweiten Osterbergsee genommen. Der Dipl.Ing. merkt fachlich an und kommentiert:

Entlang der Eterna, parallel zum Seeufer des zweiten Osterbergsee in Bad Gandersheim, wird der Hauptspazierweg gepflastert. Hier ist Logistik gefragt, denn die Paletten werden am Dehneweg angeliefert und von dort mit einem Gabelstapler in Zwischenlagern abgesetzt. Die Materiallager sind prall gefüllt und warten auf Verlegung. Dort wurde am Freitagnachmittag das schöne Wetter zum Pflastern genutzt.

Große Vorratslager bedeutet aber, dass noch viel zu verlegen ist, bis von Westen des 2. Sees entlang, dann Gewässer aufwärts bis der Bereich der Seebühne endlich erreicht ist.
Am Seeufer sind bizarre Pflasterwege nebeneinander angelegt. Flächen zum Verweilen und Spazierwege, dazwischen liegen Pflanzflächen mit Schotterabdeckung, wie am Hauptweg des ersten Osterbergsee jenseits des Eternaufers.

Zur Schotterung der Beete läuft eine Nachfrage bei den LaGa-Verantwortlichen. Dazu berichten wir bei vorliegender Antwort durch die Geschäftsleitung gesondert.

Das LaGa Gelände ist bekanntlich abgesperrt. Aber der rustikale Wanderweg nördlich der Eterna ist gut besucht von Erholungssuchenden und genutzt von Joggern. Kurende erkundigen sich freundlich nach kurzen Wegen auf die andere Seite, denn die Treppen wieder rauf wollte man nicht. Der offene Weg führt weiter am dritten Osterbergsee entlang, um den Campingplatz herum und dann auf dem Rad-Gehweg an der B64 zurück in die Stadt.

Leichtes seufzen signalisierte Unmut. Ja, wir Gandersheimer dürfen uns noch ein Jahr länger auf weite Umwege freuen! Mit Dank und etwas mitleidigem Blick für den Reporter, wegen der langen Wartezeit bis 14. April 20223 der LaGa Eröffnung. Nun aber wieder los, bevor es dunkel wird...













28.01.2022 • 19:03 Uhr

Von Hagelschauer überrascht: Fünf Verletzte nach Karambolage mit vier Autos auf B64

In einem heftigen Hagelschauer sind am späten Donnerstagabend vier Autos auf der Bundesstraße 64 kollidiert. Drei Insassen zogen sich schwere Verletzungen zu -.zwei wurden leicht verletzt.

Gegen 22.55 Uhr fuhr eine 21-jährige BMW-Fahrerin aus dem Kreis Höxter auf der Bundesstraße von Paderborn in Richtung Bad Driburg. Aufgrund eines Hagelschauers hatte sich eine geschlossene Graupeldecke auf der Fahrbahn gebildet. Infolge eines Fahrfehlers oder nicht angepasster Geschwindigkeit driftete die BMW-Fahrerin nach links in den Gegenverkehr. Dort kollidierte sie mit den Leitplanken am linken Straßenrand und mit einem Hyundai Venga, mit dem eine 30-jährige Bürenerin in Richtung Paderborn unterwegs war.

Durch den Anstoß drehten sich beide Fahrzeuge, sodass sie entgegen ihrer ursprünglichen Fahrtrichtung auf dem jeweils entgegengesetzten Fahrstreifen zum Stillstand kamen. Ein hinter dem BMW in Richtung Bad Driburg fahrender 18-jähriger Golf-Fahrer prallte auf das Heck des Hyundai und drehte nach links, wo der Golf von einem in Richtung Paderborn fahrenden 20-Jährigen erfasst wurde, der ebenfalls einen VW Golf fuhr.

Zeugen des Unfalls alarmierten sofort den Rettungsdienst, da mehrere Insassen der verunglückten Fahrzeuge teils schwere Verletzungen erlitten hatten. Mehrere Notärzte und Sanitäter mit Rettungswagen sowie die Feuerwehr rückten aus. Die Polizei sperrte die Straße und sicherte die Unfallspuren.

Alle Fahrzeugführer/innen und der Beifahrer (17) aus dem ersten Golf wurden mit Rettungswagen in Paderborner Krankenhäuser gebracht. Der schwerverletzte BMW-Beifahrer (19) kam in eine Klinik nach Bielefeld. Die BMW-Fahrerin sowie der 18-jährige Golffahrer konnten das Hospital nach ambulanter Behandlung verlassen. Der 20-jährige Golffahrer wurde untersucht, war aber unverletzt geblieben.

Der Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die B64 war im Bereich der Unfallstelle bis 03.10 Uhr gesperrt.mb










28.01.2022 • 18:14 Uhr

SPD-Landtagswahl-Bewerber: Ins Nominierungsrennen gehen Marcus Seidel, René Kopka und Sebastian Penno

Nominierungskonferenzen der SPD für die Landtagswahlkreise Einbeck und Northeim am 12. März in Bad Gandersheim

Wie Nominierungskonferenzen mit leibhaften Persönlichkeiten und ebensolchen Parteimitgliedern live und analog funktionieren führen die Sozialdemokraten im Landkreis Northeim einmal mehr vorbildlich, beispielhaft und transparent vor. Aktuell mit einen Präsenzveranstaltung für die Aufstellung ihrer Kandidaten für die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 in Niedersachsen. Und es könnte richtig spannend werden.

Das Unterbezirksparteibüro teilt soeben in einem Statement mit:
Die SPD im Landkreis Northeim hat die Nominierungskonferenzen für die Landtagswahlkreise Einbeck und Northeim für den 12. März 2022 geplant. Auf diesen Konferenzen sollen die Kandidatinnen bzw. Kandidaten für die Landtagswahl am 09. Oktober 2022 aufgestellt werden. Die Nominierungsveranstaltungen sollen als Präsenzveranstaltungen im Probenzentrum in Bad Gandersheim unter den dann gültigen Hygienevorschriften der Pandemie stattfinden. Die SPD Ortsvereine sind gebeten worden, für die Nachfolge von Uwe Schwarz (Wahlkreis Einbeck) und Frauke Heiligenstadt (Wahlkreis Northeim) bis zu diesem Zeitpunkt Vorschläge einzureichen. Die Bewerberinnen und Bewerber, die bisher ihre Bewerbungen abgegeben haben, können sich darüber hinaus bei den unterschiedlichen Gliederungen der SPD bis zu diesem Zeitpunkt vorstellen. Bisher sind folgende Bewerbungen eingegangen: für den Wahlkreis Einbeck die Bewerbung von René Kopka und Marcus Seidel (beide aus Einbeck) und für den Wahlkreis Northeim die Bewerbung von Sebastian Penno aus Northeim. red















28.01.2022 • 18:00 Uhr

Naturerlebnis-Programm 2022 im Nationalpark Harz mit 1.000 Terminen

Der Nationalpark Harz macht Naturinteressierten auch in diesem Jahr zahlreiche Freizeit-Angebote. Das am Freitag vorgestellte Naturerlebnis-Programm weist für 2022 mehr als 1.000 Termine und Veranstaltungen aus.

In Begleitung von Förstern, Nationalpark-Rangern und den Mitarbeitern der Nationalpark-Häuser gebe es für Besucher zu allen Jahreszeiten viel zu entdecken, sagte Nationalparksprecher Martin Baumgartner. Ob Auerhuhn-Sprechstunde, Fledermaus-Exkursion,
Vorträge, Tierspurensuche oder ein Naturerlebnis für die ganze Familie - thematisch sei für jede und jeden etwas dabei.

Neu im Programm des Nationalparks Harz sei etwa die anspruchsvolle Ganztagswanderung «Be a Part of the Park - Werden Sie Teil des Nationalparks». Geübte Wanderer erführen dabei vom Ranger, warum das vermeintliche «Chaos» im Nationalpark gewünscht sei und der
Borkenkäfer zu einem Wald im Wandel dazugehöre. In den meisten Bereichen des Schutzgebietes werden die vielen umgefallene Bäume nicht mehr entfernt. In und unter dem sogenannten Totholz soll sich langfristig ein neuer Urwald entwickeln.

Ranger begleiten die Gäste auch auf E-Mountainbikes auf einer 50 Kilometer langen Tour durch die Hochlagen des Nationalparks. Weiterhin gibt es Führungen «auf den Spuren der Wildkatze» oder zum «Grünen Band» an der früheren deutsch-deutschen Grenze, Vorträge,
Filzkurse sowie Vogelstimmen-Wanderungen.epd











28.01.2022 • 17:53 Uhr

Impfangebote des Landkreises Northeim in 5. und 6. Woche: Im Impfbus nur mit Biontech schutzgeimpft

Im Impfbus des Landkreises Northeim wird ab der kommenden Woche zunächst ausschließlich mit dem Vakzin von Biontech geimpft.

Somit können Personen bereits ab einem Alter von 12 Jahren das Impfangebot des Impfbusses nutzen.

Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen werden nicht nur im Impfbus, sondern auch im Rahmen der stationären Impfangebote in Einbeck, Wolbrechtshausen/Hevensen und Northeim angeboten. Die Auffrischungsimpfung kann bereits nach 3 Monaten Abstand zur Grundimmunisierung (STIKO-Empfehlung) verabreicht werden. Diese Empfehlung gilt für erwachsene Personen ebenso wie für 12 bis 17-Jährige. Alle Impfangebote können ohne vorherige Terminvereinbarung wahrgenommen werden.

Aktuell wird im Landkreis Northeim in den Impfstationen für Personen unter 30 Jahren der Impfstoff der Firma Biontech verwendet und für Personen über 30 Jahren der Impfstoff der Firma Moderna. Für Kinder wird ausschließlich der hierfür zugelassene Impfstoff verwendet. Im Impfbus werden alle Personen ab 12 Jahren mit dem Impfstoff von Biontech geimpft, Kinderimpfungen werden hier jedoch nicht angeboten.

Mitzubringen sind zu jeder Impfung ein personenbezogenes Ausweisdokument und (wenn vorhanden) der Impfausweis. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass eine FFP-2-Maske bei im Rahmen der Wahrnehmung des Impftermins zu tragen ist. Die Maskenpflicht gilt ebenfalls für das Kinderimpfen. FFP-2-Masken für Kinder stehen vor Ort zur Verfügung.

Die Impftermine für die Kalenderwoche 5 und 6 im Überblick:

Impfbus

In der 5. Kalenderwoche ist der Impfbus folgendermaßen im Einsatz:

Dassel (Lüthorst), Gelände der Fa. Keese, Luthardtstr. 1
Montag, den 31.01.2022
09:30 Uhr - 15:00 Uhr

Dassel (Hilwartshausen), Kultur- und Begegnungsstätte Hilwartshausen, Am Försterbrink 1
Dienstag, den 01.02.2022
09:30 Uhr - 15:00 Uhr

Dassel (Lauenberg), Parkplatz am Kirchweg gegenüber vom Kindergarten, Sollingstraße 27
Mittwoch, den 02.02.2022
09:30 Uhr - 15:00 Uhr

Dassel (Sievershausen), Vor der Sollingscheune, Untere Trift (Nähe Sportplatz)
Donnerstag, den 03.02.2022
09:30 Uhr - 15:00 Uhr

Dassel
Rewe-Markt, Ilmestraße 1 C
Freitag, den 04.02.2022
09:30 Uhr - 15:00 Uhr

Dassel (Markoldendorf), Rewe-Markt, Ilmebahnstraße 7
Samstag, den 05.02.2022
09:30 Uhr - 15:00 Uhr

In der 6. Kalenderwoche ist der Impfbus folgendermaßen im Einsatz:

Kalefeld (Echte), Rewe-Markt, Hauptstraße 6
Montag, 07.02.2022
13:00 Uhr - 19:00 Uhr

Kalefeld (Echte), Rewe-Markt, Hauptstraße 6
Dienstag, den 08.02.2022
13:00 Uhr - 19:00 Uhr

Kalefeld (Düderode), Parkplatz Kindergarten, Heersiek 24
Mittwoch, den 09.02.2022
13:00 Uhr - 19:00 Uhr

Kalefeld (Willershausen), Parkplatz Auetalhalle, Am Edelhof 5
Donnerstag, den 10.02.2022
13:00 Uhr - 19:00 Uhr

Kalefeld (Sebexen), Ehem. Grundschule, Schulstraße 1
Freitag, den 11.02.2022
13:00 Uhr - 19:00 Uhr

Kalefeld, Netto-Markt, Birkenweg 15
Samstag, den 12.02.2022
13:00 Uhr - 19:00 Uhr

Stationäre Impfangebote:

Impfstation der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in Einbeck
Öffnungszeiten:
• Montag bis Mittwoch von 09:00 Uhr - 15:30 Uhr
• Donnerstag bis Freitag von 12:30 Uhr - 19.00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.

Kinderimpfungen:
• Immer montags, im Rahmen der aufgeführten Öffnungszeiten
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Standort: Die JUH impft im Forum der BBS Einbeck, Hullerser Tor 4. Als Parkplatz kann der alte Festplatz „An der Twetge“ genutzt werden.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Wolbrechtshausen/ Hevensen
Öffnungszeiten:
• Dienstag bis Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
• Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
• Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Standort: Der ASB hat in der Ortschaft Wolbrechtshausen/ Hevensen bei Nörten-Hardenberg im Dorfgemeinschaftshaus, Hevenser Straße 1
seine Impfstation eingerichtet. Parkmöglichkeiten stehen hinter dem Dorfgemeinschaftshaus auf der Rasenfläche zur Verfügung.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Northeim
Öffnungszeiten:
• Dienstag und Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
• Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
• Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.

Kinderimpfungen:
• Immer freitags, zu den aufgeführten Öffnungszeiten
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Standort: In der Begegnungsstätte „Alte Wache“ am Markt in Northeim wird der ASB die Impfstation betreiben.

Weitere Impfangebote:

Impfungen durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
Das stationäre Impfangebot des Landkreises stellt eine Alternative zum Impfangebot einzelner Arztpraxen dar. Corona-Schutzimpfungen werden
weiterhin auch durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte durchgeführt.
Eine Liste aller Arztpraxen, die Corona-Impfungen anbieten, stellt die Arztauskunft Niedersachsen unter folgendem Link bereit:
www.arztauskunft-niedersachsen.de

Impfangebote in den Helios-Kliniken
• Helios Albert-Schweizer-Klinik Northeim
• Helios Klinik Bad Gandersheim










28.01.2022 • 17:03 Uhr

Krimireifer Überfall von Räubern im Lebensmittelmarkt: Täter entkommen mit Schusswaffe, Beil und Beute

Am gestrigen, 27.Januar 2022, gegen 20.45 Uhr, betraten zwei bislang namentlich nicht bekannte Männer einen Lebensmittelmarkt in der Carl-Zeiß-Str. über den Eingang des dazugehörigen Getränkemarktes

Ein Polizeisprecher in Golar berichtet weiter: Die Täter begaben sich zielgerichtet zu einer Vitrine in der Elektronikabteilung des Geschäftes, schlugen die Glasscheibe ein und entwendeten aus den Auslagen mehrere Mobiltelefone. Anschließend verließen die Männer das Geschäft sofort wieder durch den Getränkemarkt.

Die Täter führten sowohl eine Schusswaffe als auch ein Beil offen sichtbar und vermutlich in der Absicht der Beutesicherung bei sich. Der Schaden liegt im vierstelligen Euro-Bereich. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief ergebnislos.

Die Polizei bittet nun Personen, die die Täter bei der Tat bzw. der anschließenden Flucht beobachtet haben, Angaben zu einem genutzten Fahrzeug, hier evtl. einem silbernen VW Passat, machen oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der 05321 / 3390 zu melden. red











28.01.2022 • 16:48 Uhr

Amtsgericht-Hammer! Gestern Ladendieb erwischt, heute im Schnellverfahren abgeurteilt: Fünf Monate Gefängnis und 100 Arbeitsstunden aufgebrummt

So schnell kann Justiz in Hildesheim!

Gestern Morgen, 27. Januar 2022, wurde ein 22-jähriger Mann nach dem Diebstahl von Spirituosen im Wert eines dreistelligen Betrages in einem Hildesheimer Supermarkt vorläufig festgenommen.

Den Ermittlungen zufolge soll der Tatverdächtige aus dem Bereich Hannover am gestrigen Tag mehrere Alkoholflaschen in einem mit Aluminium ausgelegten Rucksack verstaut und anschließend den Kassenbereich passiert haben, ohne die Ware zu bezahlen.

Aufgrund der Gesamtumstände wird von einem gewerbsmäßigen Handeln des Tatverdächtigen ausgegangen.

In Zusammenhang mit dem gestrigen Diebstahl beantragte die Staatsanwaltschaft Hildesheim im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens Hauptverhandlungshaft gegen den Tatverdächtigen. Heute (28.01.2022) wurde der Mann vom Amtsgericht zu fünf Monaten auf Bewährung und 100 Arbeitsstunden verurteilt. red











28.01.2022 • 16:42 Uhr

Northeim morgens um 8.30 Uhr: Unter Droge am Steuer! Sich gegen Blutentnahme gewehrt! Polizisten beleidigt und verletzt

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle haben Beamt*innen der Polizei Northeim am Donnerstagmorgen um 8.30 Uhr einen 37-jährigen Northeimer mit einem Pkw Daimler Chrysler in der Tschaikowskistraße in Northeim angehalten und kontrolliert. Den Beamt*innen fielen neurologische Auffälligkeiten bei dem Fahrzeugführer auf, welche auf den Konsum von Betäubungsmitteln zurückzuführen sind.

Ein in der Dienststelle der Polizei Northeim durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv und bestätigte den Verdacht. Der Mann wurde zunehmend aggressiver gegenüber den Beamt*innen, bei der anschließenden Blutentnahme leistete er Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamt*innen.

Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Anschließend wurde der Mann aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Sowohl der 37-jährige Northeimer als auch die Polizeibeamt*innen wurden nicht verletzt. Koc










28.01.2022 • 14:20 Uhr

Warntag am 11. Februar 2022! Landkreis Northeim setzt eigeninitiativ kreisweiten Warntag um

Passend zum Tag des Notrufs am 11. Februar, angelehnt an die Notrufnummer 112, initiiert der Landkreis Northeim den nächsten kreisweiten Warntag. Dann werden um 11.02 Uhr sämtliche Sirenen heulen und Warn-Apps auslösen. 20 Minuten später wird dann "Entwarnung", auch über die Sirenen gesendet.

Vor zwei Jahren hatte der Landkreis die Alarmierung der Sirenen zum bundesweiten Warntag bereits erfolgreich getestet. Bei der zentralen Auslösung der Warn-Apps auf Bundesebene hatte es aber Probleme gegeben. "Wir haben seit dem letzten Warntag 2020 sehr erfolgreich mit unserer Warnapp BIWAPP gearbeitet und dieses Service-Angebot immer weiter ausgebaut. Mit dem Warntag am 11. Februar wollen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass wir auf vielen Ebenen Prozesse optimiert haben und als Landkreis Katastrophen gewachsen sind", betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Ganz konkret sind seit dem bundesweiten Warntag am 10. September diverse Veränderungen eingetreten. Die Kreisverwaltung ist aufgrund der Bürger-Rückmeldungen an die Städte und Gemeinden herangetreten, hat auf Sirenen-Förderprogramme des Bundes hingewiesen und hat die Einbindung der Sirenen aus kommunaler Zuständigkeit in das Funknetz des Landkreises unterstützt. Zudem wird BIWAPP zunehmend durch die Kreisfeuerwehr, eine Einheit des Fachbereichs Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises, mit Warnmeldungen zu größeren Bränden und einsatzbedingten Sperrungen sowie Unwettermeldungen verbunden mit Handlungsempfehlungen bestückt.

"Situationen wie die verheerende Flutkatastrophe im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nehmen wir ernst, analysieren unsere Ausrüstung im Katastrophenschutz und passen sie fortlaufend an", betont Klinkert-Kittel. Gleich mehrere, sogenannte mobile Sirenen hat die Kreisverwaltung angeschafft, die in diesen Tagen ausgeliefert werden. Zudem ist die Kreisfeuerwehr mit Satellitenanlagen ausgestattet worden, die auch bei einem Ausfall des Telekommunikationsnetzes das Telefonieren und die digitale Kommunikation via Satellit ermöglicht. "Genauso wie sich die Technik weiterentwickelt, überprüfen wir unsere Ausrüstung und Konzepte regelmäßig, stehen im engen Austausch mit anderen Landkreisen und entwickeln uns so ständig weiter", so Holger Schulz, Leiter des Fachbereichs 22 Brand- und Katastrophenschutz.

Zum Tag des Notrufs: #112Live
aus der Einsatzleitstelle

Beim landkreisweiten Warntag am 11. Februar sollen die Abläufe der Bevölkerungswarnung im Katastrophenfall getestet werden. Zudem bietet die Kreisfeuerwehr an diesem Tag, der zugleich europaweiter Tag des Notrufs ist, einen Einblick in die Arbeit der Retter im Landkreis Northeim. "Bundesweit beteiligen sich Feuerwehren und Leitstellen am sogenannten Twitter-Gewitter und machen so aufmerksam auf die viele Arbeit und das hohe Engagement, das in den Feuerwehren, im Rettungsdienst und anderen Organisationen an den Tag gelegt wird", sagt Kai Reichelt, Leiter der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Northeim. Über die Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und DLRG wird deshalb in Echtzeit, gemäß der Richtlinien zum Datenschutz, berichtet. "Erstmals beteiligen wir uns an der Aktion und wollen so wertschätzend auf dieses Engagement aufmerksam machen."











28.01.2022 • 14:15 Uhr

Börsen mit versöhnlicher Wochenbilanz

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Die abgelaufene Woche begann mit einem gravierenden Rücksetzer an den Aktienmärkten. Dies hatte einen geopolitischen Grund: Die Sorgen vor einer Eskalation zwischen Russland und der Ukraine belasteten. Zeitweilig machte sich am Montag sogar Panik bei den Marktteilnehmern breit. Doch die diplomatischen Kanäle bleiben offen. Am Mittwoch gab es in den von Deutschland und Frankreich moderierten Beratungen – im Rahmen des sogenannten Normandie-Formats – zwischen den Konfliktparteien zwar erwartungsgemäß noch keinen Durchbruch, allerdings einigten sich die Parteien darauf, die Gespräche in Berlin fortzusetzen.

Die Folge: Die Aktienkurse erholten sich von dem Schrecken, auch weil Konjunkturdaten gut ausfielen. Beim ifo Geschäftsklima für Januar drückten die befragten Unternehmen in Deutschland Zuversicht aus, das die Corona-bedingten Liefer- und Transportengpässe nachlassen werden. Die Geschäftserwartungen legten deutlicher als erwartet zu. Relativ stabil haben die Finanzmärkte die Sitzung der US-Notenbank Fed weggesteckt. Vor allem in der Pressekonferenz von Fed-Chef Powell gab es eine durchaus klare Offerte auf einen zügigeren Zinserhöhungspfad als bislang gedacht. Mit Argusaugen verfolgen die Marktteilnehmer die begonnene Berichtssaison in den USA und nahmen beispielsweise die starken Quartalszahlen von Apple wohlwollend zu Kenntnis.

In den nächsten Tagen buhlen äußerst viele Konjunkturdaten um die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer. Einkaufsmanagerindizes offenbaren die Stimmung in der Welt. Der US-Arbeitsmarktbericht mag Informationen über potentiellen Lohndruck und Konsumperspektiven liefern. In Europa richtet sich der Blick auf die neuen – wohl etwas geringeren – Inflationsraten für Januar am Montag in Deutschland und am Mittwoch in der Eurozone. Wie das zu interpretieren ist, darauf wird die Europäische Zentralbank auf ihrer Sitzung am Donnerstag mit Spannung erwartete Antworten geben dürfen.











28.01.2022 • 14:09 Uhr

Im Corona-Hotspotgebiet Goslar: Kommt es zur Konfrontation von Demonstranten? - Wie reagieren die Behörden?

Mehrere Initiativen haben für diesen Samstag (29. Januar) zu Protesten in Goslar gegen Corona-Leugner und Rechtsextremismus aufgerufen. Die Demonstration steht unter dem Motto
«Mit Nazis marschieren ist kein Spaziergang - Corona-Verharmlosung stoppen», teilte das «Aktionsbündnis Südniedersachsen gegen rechtsextreme Corona-Leugner:innen» am Freitag mit. Der DGB, das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus, Fridays for Future und
weitere Gruppen unterstützen den Aufruf. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr auf dem Jacobikirchhof in Goslar.

Wichtig: Goslar ist aktuell laut RKI ein Hoch-Ansteckungsgebiet. Der Inzidenzwert mit heute über 1.000 ist einer der höchsten in Südniedersachsen. Möglicherweise werden alle Menschenansammlungen von den Behörden unterbunden.

Seit Monaten und in immer größerer Zahl bestimmten sogenannte Querdenker die öffentliche Debatte und erhielten viel Aufmerksamkeit, hieß es. Weil Personen und Gruppierungen aus dem rechtsextremen Spektrum dabei von Anfang an nicht nur geduldet, sondern aktiv mit
einbezogen worden seien, habe sich das Aktionsbündnis entschlossen, «der schweigenden Mehrheit» eine Stimme zu geben: «Es ist Zeit für ein starkes Signal für Coronaschutz & Demokratie - gegen Gewalt und Radikalisierung!»












28.01.2022 • 14:00 Uhr

Echter Pannen-Brücke immer peinlicher: Zweite Verlängerung der Vollsperrung B445 Echte-Kalefeld. VIA7 ÖPP kriegt Tiefengründung nicht fertig…

Letzten Freitag war das Redaktionsnetzwerk Fis WMG vor Ort - wir berichteten zuletzt am 21. und 24. Januar 2022 - und dokumentierte die Materialvorräte, nur keine Bauarbeiter. Die Zweifel, dass die Verlängerung der Sperrung bis 28. Januar 2022 ausreicht, wurden leider bestätigt. Nun wurde die Vollsperrung schon das zweitemal verlängert.

Jetzt ist die Vollsperrung vom 30. Januar 2022, 16 Uhr, bis 04. Februar 2022, 18 Uhr, angekündigt.

Auffällig ist, dass sich eine Datumslücke zwischen 28. Januar und 30. Januar 2022 der B445 Vollsperrung auftut!
Vom 28 Januar bis 30. Januar 2022 läuft eine andere Vollsperrung (wir berichteten) der A7 von VIA7, da werden die Umleitungsstrecken zwischen Northeim und Seesen belastet. Die endet am 30. Januar um 15 Uhr.

Der VIA7 ÖPP Konzessionär verursacht so einmal mehr vielfaches Umleitungs- u. Vollsperrungs-Chaos. Ein Ärgernis, das groteske und peinliche Züge annimmt.

red /Screens Landkreis Northeim













28.01.2022 • 13:50 Uhr

Landkreis Northeim kann heute keine detaillierten Corona-Fallzahlen bekanntgeben - "Systemanpassungen" wird als Ursache mitgeteilt

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 373,4 (492 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 7,7, die Intensivbetten sind zu 5,3% belegt.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd











28.01.2022 • 13:43 Uhr

Kultur (er)leben in der Region: Guides gesucht für das Portal zur Geschichte, Römerschlacht am Harzhorn und die Tongrube Willershausen

Die drei Standorte bieten ein breit gefächertes Kulturangebot aus öffentlichen und buchbaren Führungen, das in den letzten Jahren bereits sehr erfolgreich von engagierten Gästeführer:innen durchgeführt worden ist. Gemeinsam organisieren die Einrichtungen nun unter dem Dach der praeteritum gGmbH eine Schulung, die das Angebot vertiefen und neue Teammitglieder ausbilden soll.

Ein besonderes Highlight ist das Angebot einer didaktischen Schulung – ein praktisches Coaching für den Bereich Kulturvermittlung, das von der Berliner Kunst- und Kulturvermittlerin Gundula Avenarius („Kultur im Dialog“) angeleitet wird. Die Veranstaltung ist für den 26. und 27. Februar geplant und bietet noch freie Plätze.

Die inhaltliche Schulung wird aufgrund der unterschiedlichen Schwerpunkte einzeln an den jeweiligen Standorten organisiert und ist Teilnahmebedingung für das Coaching. Das Portal zur Geschichte bietet zusammen mit der Touristinformation am 11. und 12. Februar eine digitale Schulung an, die eine Einführung in die 1200-jährige Geschichte des Gandersheimer Stifts und der Stadt Bad Gandersheim bietet. Weitere Termine werden von dem Förderverein Römerschlacht am Harzhorn e.V. und der Tongrube Willershausen individuell und nach Bedarf ermöglicht. Für alle Schulungsteile ist ein umfassendes Hygienekonzept angedacht, das auch digitale Inhalte einplant.

Kulturbegeisterte, die sich vorstellen können, die jeweiligen Teams langfristig als Gästeführer:innen zu unterstützen oder sich anderweitig einbringen möchten, sind herzlich eingeladen sich mit einem kurzen Motivationsschreiben und der Angabe, für welchen Standort sie sich interessieren, an info@praeteritum-ggmbh.de zu wenden.

Schulungswochenenden – Portal zur Geschichte, Römerschlacht am Harzhorn, Tongrube Willershausen:
11./12. Februar - inhaltliche Schulung
25./26. Februar - didaktische Schulung











28.01.2022 • 13:36 Uhr

Kreiensen: Diebstahl einer riesigen Bundesflagge

Tatort: Einbeck, Orteil Kreiensen, Am Thie 12, Grundschule Kreiensen; Tatzeitraum: Donnerstag, 27. Januar 2022, gegen 15:30 Uhr, bis Freitag, 28. Januar 2022, gegen 07 Uhr

Im jhierr dokumentierten Zeitraum entwenden bislang unbekannte Täter eine gehisste Bundesflagge (Größe 1,6 Meter mal vier Meter ) von einem vor der Grundschule befindlichen Fahnenmast.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl geben können, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382919200. (hue)











28.01.2022 • 13:32 Uhr

Digitale Informations- Veranstaltung am Roswitha- Gymnasium in Bad Gandersheim

Das Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim lädt alle Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen und deren Eltern zu einer digitalen Informationsveranstaltung ein. Sie findet am Dienstag, dem 08. Februar 2022 um 19 Uhr statt. Ein Lehrerteam informiert über Konzepte, Angebote und Abläufe. Alle Interessierten haben an diesem Abend Gelegenheit, das Roswitha-Gymnasium und seine Besonderheiten kennenzulernen. Zudem werden alle wichtigen Fragen zum Übergang auf das Gymnasium besprochen.
Interessierte Eltern finden das Einladungsschreiben mit Zugangslink zur Online-Veranstaltung auf der Homepage des Roswitha-Gymnasiums (www.roswitha-gymnasium.de). Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.










28.01.2022 • 12:47 Uhr

Kreisfeuerwehr Northeim: Satellitenkommunikationsanlage sichert Kommunikation im Krisenfall

Der Landkreis Northeim hat eine mobile Satellitenkommunikationsanlage beschafft, welche auch im Krisenfall die Kommunikation und den reibungslosen Datenaustausch sicherstellen soll.

Großschadenslagen, wie großflächige Überflutungen oder schwere Stürme, stellen die Feuerwehren vor eine besondere Herausforderung: Einsatzkräfte in hoher Anzahl müssen koordiniert werden, umfangreiche Absprachen mit Behörden sind zu treffen und natürlich muss im Krisenfall die Bevölkerung informiert werden. Da in solchen Situationen die klassischen Kommunikationswege, schnell überlastet sind oder Infrastruktur auch zerstört sein kann, braucht es eine Rückfallebene, eine sogenannte Redundanz.

Ab sofort steht der Kreisfeuerwehr oder dem Krisenstab der Kreisverwaltung dafür eine Satellitenkommunikationsanlage zur Verfügung. Beschafft wurde bewusst eine mobile Lösung, da diese individuell in verschiedenen Bereichen flexibel eingesetzt werden kann.

„Wir haben uns bereits länger mit der Beschaffung von mobilen Satellitenanlagen befasst. Die verheerende Flutkatastrophe im Ahrtal inklusive der Analyse der Kommunikationssituation dort vor Ort haben bestätigt, dass die Investition richtig und wichtig war“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Der Landkreis verfügt mit drei sogenannten Technischen Einsatzleitungen für den Ernstfall über Fahrzeuge, die mit umfangreicher Kommunikationstechnik ausgestattet sind. Berührungsempfindliche Bildschirme, Telefonanlagen, Computer- und Funkarbeitsplätze sowie Anlagen zur Wetterbeobachtung gehören ebenso dazu wie Stromerzeuger, die ein autarkes Arbeiten ermöglichen.

„Mit umfangreich im Ehrenamt ausgebildetem Personal können diese Fahrzeuge im Bedarfsfall von überall aus arbeiten, die Einsatzleitstelle in Northeim entlasten und jederzeit ein zuverlässiges und umfangreiches Lagebild über die aktuelle Situation im Landkreis liefern“, stellt Kreisbrandmeister Marko de Klein fest.

Die Satellitenanlage ermöglicht jederzeit einen reibungslosen Datenaustausch, Kommunikation über Telefon, das Sammeln von Informationen und auch die zuverlässige Weitergabe von Warnungen und Hinweisen an die Bevölkerung.

Für die Satellitenkommunikationsanlage der Firma IPcopter hat der Landkreis insgesamt 10.000 Euro ausgegeben. Die Satellitenkommunikationsanlage geht nun in die praktische Testphase. Bei einem positiven Verlauf sollen weitere Investitionen in diese Technik erfolgen.

Zum Bild:
Kreisbrandmeister Marke de Klein (links), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Leiter des Fachbereichs Brand- und Katastrophenschutz Holger Schulz (rechts) beim Testen der mobilen Satelittenkommunikationsanlage.











28.01.2022 • 12:36 Uhr

Anzeigenboykott: «Frankfurter Rundschau» verzichtet auf Umsatz mit der AfD

Die «Frankfurter Rundschau» (FR) wird künftig keine Anzeigen der AfD mehr abdrucken. Der Geschäftsführer der Mediengruppe Frankfurt, zu der die FR gehört, Max Rempel, teilte in
der Ausgabe vom Freitag in einem Hinweis in eigener Sache mit, die FR stehe für eine klare links-liberale Haltung. Am Mittwoch war in der Zeitung eine ganzseitige Anzeige der AfD-Fraktion im Bundestag gegen die beschlossene Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal
erschienen. Rempel nannte die Veröffentlichung einen Fehler und bat um Entschuldigung.

Die Anzeige habe für «große Verärgerung in der Leserschaft und in der Redaktion gesorgt», schrieb Rempel. Sie war bereits am Mittwoch sowohl von einem Hinweis des Verlags als auch der Redaktion flankiert worden. In der Anmerkung des Verlags direkt unter der Anzeige hieß
es, er achte «auf die Wahrung des Grundrechts zu freien Meinungsäußerung, sofern Anzeigeninhalte - auch bei politischen und Polarisierenden Äußerungen - nicht gegen geltendes Recht oder dieNGrundsätze des Verlages verstoßen». Die Veröffentlichung der Anzeige
sei somit Teil der geltenden Meinungsfreiheit. epd

HINTERGRUND:

Umsatzorientierte
Entscheidung, dann
der Rückzieher

Die Anzeige der AfD war dem Vernehmen auch vor dem Hintergrund von Rückgängen u.a. im Umsatzbereich Print vom Management toleriert und veröffentlicht worden. Alle Tageszeitungen leiden seit Jahren unter einem gnadenlosen Wettbewerb mit Online-Angeboten im Internet und im TV/Radio. Laut offiziellen Angaben der Lobbyverbände der Branche und Insiderquellen leiden die Altmedien (Print) unter nachhaltigen Umsatzrückgängen bei Anzeigen und Einzelverkauf; die Abozahlen der meisten Zeitungen sind seit Jahren stetig rückläufig. Junge Leute lesen immer weniger oder gar nicht Zeitung, informieren sich aus Online-Newsangeboten.red










28.01.2022 • 09:45 Uhr

Irrer Vorfall: Passant von Mann in Göttingen plötzlich attackiert und verletzt - Tatverdächtiger festgenommen

In der Göttinger Königsallee ist am Mittwochmorgen (26.01.22) gegen 08.00 Uhr ein Fußgänger unvermittelt von einem mutmaßlich psychisch kranken Mann attackiert und am Oberkörper verletzt worden. Der 34-jährige Angreifer wurde von der Polizei noch am Tatort überwältigt und festgenommen. Das Opfer kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik.

Ersten Ermittlungen zufolge, wurde der 57-jährige Göttinger offenbar rein zufällig von dem 34-jährigen Mann als Opfer ausgewählt. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und für strafprozessuale Folgemaßnahmen zur Dienststelle transportiert. jk










28.01.2022 • 09:40 Uhr

Einbeck unter Corona-Vorbehalt: Aufkleber an Straßenlaternen angebracht - Mann (46) aus Stadtoldendorf in Verdacht

Am Donnerstag, 27. Januar 2022, wurde der Polizei Einbeck gegen 15.15 Uhr mitgeteilt, dass eine männliche Person in der Grimsehlstraße in Einbeck Aufkleber, sogenannte Spuckies, mit Corona Bezug an Straßenlaternen aufbringen soll. Die von dem Anrufer beschriebene Person konnte angetroffen werden. Es handelte sich um einen 46 Jahre alten Mann aus Stadtoldendorf, der noch einen Aufkleber bei sich hatte. Die eingesetzte Streifenbesatzung konnte anschließend noch über 40 "Spuckies" feststellen. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Stadtverordnung eingleitet.pap










28.01.2022 • 09:35 Uhr

Ladendetektiv verfolgt Diebe in der Innenstadt - Gaunerschar war aus Göttingen angereist

Ein Ladendetektiv beobachtete am Mittwochnachmittag eine fünfköpfige Gruppe beim Diebstahl von Parfum. Als die Diebe das Kaufhaus in der Bergstraße verließen, nahm der Detektiv zu Fuß die Verfolgung auf. Die hinzugerufene Polizei stellte kurze Zeit später die Personalien der Personen aus dem Landkreis Göttingen fest und durchsuchte sie. In der Kleidung der zwei Frauen mit ihren jeweils 11 und 15 Jahre alten Kindern sowie des Ehemannes einer der Frauen fanden die Beamten neben dem Parfum weiteres Diebesgut aus umliegenden Bekleidungsgeschäften. Sämtliche Waren im Wert von mehreren hundert Euro fanden den Weg zurück zu den Läden, aus denen sie zuvor gestohlen worden waren. Weil der 54-jährige Mann aus der Gaunerschar ein Taschenmesser mit sich führte, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen bandenmäßigem Ladendiebstahl mit Waffen ein. red










28.01.2022 • 09:32 Uhr

Feuer in Lenglern - Ehemalige Tischlerei brennt aus, Ursache unklar

In einer ehemaligen Tischlerei in Lenglern (Landkreis Göttingen) ist Donnerstagnacht (27.01.22) gegen 01.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Bewohner zweier angrenzender Wohnhäuser wurden für die Dauer der Löscharbeiten vorsorglich evakuiert. Rund 50 Kameraden der Göttinger Berufsfeuerwehr und mehrerer Freiwilliger Feuerwehren der Umgebung waren im Einsatz. Das zuletzt als private Werkstatt genutzte Gebäude brannte vollständig aus. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens ist offen.

Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache dauern an.jk/Foto: Polizei










28.01.2022 • 09:28 Uhr

Brunshausen: Museum „Portal zur Geschichte“ im Februar/März nur am Wochenende geöffnet

Das Museum „Portal zur Geschichte“ auf dem Klosterhügel Brunshausen bleibt auch in Corona-Zeiten für die interessierte Bevölkerung und die Gäste der Stadt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (G-2-Bedingungen) geöffnet – allerdings aus gegebenem Anlass in den Monaten Februar und März mit reduzierten Öffnungszeiten. Die Ausstellungsräume in der Klosterkirche und im Fürstlichen Haus sind in den vorgenannten beiden Kalendermonaten dann jeweils nur am Sonnabend und Sonntag geöffnet – dann in der Zeit von 12 bis 16 Uhr. Darüber hinaus finden weiterhin öffentliche Führungen am Sonnabend um 14 Uhr statt. Auch Buchungsanfragen für Sonderführungen sind nach wie vor möglich. Um entsprechende Beachtung wird gebeten. sbg/Foto: Fis WMG











28.01.2022 • 08:35 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim steigt auf 373,4 in Goslar auf über 1000 - "Harmlose" Krankheitsverläufe

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage ihm heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und in den Landkreisen Northeim und Göttingen.

Das Robert-Koch-Institut teilt soeben die neuesten Inzidenzwerte mit. Im Landkreis Northeim beträgt er heute 373,4 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen; im Nachbarkreis Goslar sind die Infektionen explodiert und haben einen Wert von 1060,2 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen ausgelöst.

Bemerkenswert ist, dass die Neuinfektionen weiterhin zu Krankheitsverläufen führen, die dem Vernehmen in ihrer großen Mehrzahl als harmlos beschrieben werden. Intensivfälle sind so gut wie unauffällig, heißt es.

red/Grafiken: RKI /NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen














28.01.2022 • 08:23 Uhr

Öfter mal was anderes! Viele Fastende wollen bis Ostern eine Fremdsprache lernen, so eine neue Umfrage

Während der Fastenzeit möchten viele Menschen eine Fremdsprache lernen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des evangelischen Monatsmagazins «chrismon»
(Februar-Ausgabe) hervor. Getreu dem Motto «Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand», unter dem die evangelische Fastenaktion «7 Wochen Ohne» in diesem Jahr steht, will etwa die Hälfte der 1.004 Befragten (47 Prozent) eine neue Sprache lernen. Mehr als die Hälfte der befragten
Schülerinnen und Schüler plant demnach, sich in Konzentration zu üben.

Neben dem Erlernen eines neuen Musikinstruments (27 Prozent) oder dem Beginn einer neuen Sportart (23 Prozent) geben die Befragten außerdem an, in der diesjährigen Fastenzeit lernen zu wollen, frei vor anderen Menschen zu reden oder besser zuzuhören (jeweils 19 Prozent). Andere Befragte möchten sich bis Ostern darin üben, selbstbewusster aufzutreten (18 Prozent) oder rücksichtsvoller zu sein (16 Prozent).

Die Organisatoren und Organisatorinnen der Fastenaktion «7 Wochen Ohne» rufen jährlich dazu auf, in der Fastenzeit von Aschermittwoch (17. Februar) bis Ostern (5. April) mehr Weite im Leben zu entdecken. Dabei sollen die Wochen des Verzichts bewusst erlebt und gestaltet
werden.

Das Kantar Emnid-Institut hat im Auftrag von «chrismon» 1.004 Menschen befragt. Mehrfachnennungen waren möglich. epd










28.01.2022 • 08:17 Uhr

Knallharte Absage an "Altersdiskriminierung" durch Impfpflicht ab 50 Jahre! Medizinethiker Eckhard Nagel gegen Corona-Impfpflicht für Ältere

Der Medizinethiker Eckhard Nagel hält eine Corona-Impfpflicht ab 50 Jahren für «äußerst problematisch». «Wir sollten klar und eindeutig jede Form der Altersdiskriminierung
ausschließen», sagte er der «Augsburger Allgemeinen» (Freitag). Im Umkehrschluss sei man schnell bei Diskussionen, ab welchem Lebensalter bestimmte medizinische Leistungen noch erbracht werden sollen. «Auch das würde womöglich das Gesundheitswesen entlasten, ist
aber aus ethischer Sicht zutiefst inakzeptabel», sagte Nagel.

Am Mittwoch hatte der Bundestag erstmals in einer Orientierungsdebatte über eine mögliche Impfpflicht beraten. Im Parlament gibt es die Vorschläge, sie entweder für alle Erwachsenen
ab 18 Jahre oder nur für Ältere vorzusehen. Eine weitere Gruppe lehnt eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab. Bislang liegen allerdings noch keine konkreten Anträge vor, bis Ende März soll eine Entscheidung fallen.

Ein geplanter Gruppenantrag von Parlamentariern rund um den FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann sieht eine Verpflichtung zum Beratungsgespräch vor. Nagel begrüßte das: «Die Solidargemeinschaft kann erwarten, dass sich alle ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen.» Er setze darauf, «dass die deutsche Ärzteschaft und die Patientinnen und Patienten in diesem Land ein so starkes Vertrauensverhältnis haben, dass die überwiegende Mehrzahl der noch nicht geimpften Menschen sich für eine Impfung entscheidet».

«Wir müssen miteinander reden. Nur wenn wir eine gemeinsame Gesprächsebene finden, kommen wir als Gemeinschaft gestärkt aus dieser Krise», sagte der Medizinethiker. «Ich befürchte, eine Impfpflicht treibt die Gesellschaft dagegen auseinander.» epd










28.01.2022 • 08:11 Uhr

Auf „Zeitreise“ im Landesmuseum: Mit der Kreisvolkshochschule Northeim

Der Kurs mit dem Titel „Land im Wandel: Geschichte Niedersachsens vom Mittelalter bis heute“ der Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) hat kürzlich das Landesmuseum Hannover besucht. Dort wurde anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Landes Niedersachsen eine einzigartige Sonderausstellung präsentiert.

Die Ausstellung „Unser Schatz für Niedersachsen“ ist vom Norddeutschen Rundfunk zusammengetragen worden. Zum Teil sehr persönliche kleine Dinge repräsentieren häufig auch die große Geschichte, wie zum Beispiel ein Stück Feuerwehrschlauch von der Brandkatastrophe 1975 in der Lüneburger Heide, ein Heimkehrerpass von 1955 aus dem Grenzdurchgangslager Friedland, eine Schaufel zum Sandsackfüllen von der Sturmflut 1962 oder das NDR-Mikrofon, mit dem beim Bergwerks-Unglück von Lengede im Jahr 1963 durch einen Schacht Hörkontakt zwischen den eingeschlossenen Bergmännern und ihren Frauen hergestellt wurde.

Die Sammlung, die bis zum 2. Januar zu sehen war, erhob keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dennoch tragen die individuellen Geschichten sehr persönliche Züge und appellieren damit unmittelbar an die eigenen Erinnerungen der Betrachtenden. „Für die Kursteilnehmenden war es eine spannende Zeitreise in persönliche Erlebnisse. Der KVHS-Kurs wird im bald beginnenden Sommersemester wieder angeboten und hoffentlich kann der traditionelle Außentermin an einem historischen Lernort ebenso wieder stattfinden“, sagt Kursleiter Arne Radtke-Delacor. lpd











28.01.2022 • 08:08 Uhr

Nationalpark warnt wegen Unwetter vor Betreten der Harzwälder

Die Verwaltung des Nationalparks Harz hat wegen eines aufziehenden Unwetters vor dem Betreten der Wälder in dem Mittelgebirge gewarnt. Oberhalb von tausend Metern, also auch auf dem Brocken, bestehe die Gefahr orkanartiger Böen, sagte Nationalparksprecher Martin Baumgartner. Diese Situation solle auch über das kommende Wochenende andauern. Orkanartige Böen entsprechen Windstärke 11.

«Während des Sturms und auch in den ersten Tagen danach sollte auf Waldbesuche unbedingt verzichtet werden», betonte Baumgartner. Durch das stürmische Wetter bestehe im Wald eine akute Gefahr für Leib und Leben, weil Äste herunterfallen oder Bäume entwurzelt werden könnten.

Die Nationalparkverwaltung werde sich bemühen, die durch umgefallene Bäume oder abgerissene Baumkronen versperrten Wege zeitnah wieder zu öffnen. Da die Mitarbeiter aber bei Sturm ebenfalls nicht im Wald arbeiten dürften, könnten einzelne Wege vorübergehend
unbegehbar sein.epd










27.01.2022 • 19:35 Uhr

Corona-Fälle an der Oberschule Bad Gandersheim von der Kreisverwaltung bestätigt - Keine Schließung der Schule, sagt Kreissprecher Niemeyer

Die Gesundheitsdienste bei der Northeimer Kreisverwaltung haben die neuerlichen Corona-Auffälligkeiten, Infektionsfälle und daraus erforderlichen Konsequenzen in der Oberschule in Bad Gandersheim gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Fis WMG offiziell bestätigt. In dem heute von Kreissprecher Niemeyer herausgegebenen Dokument heißt es u.a.: "Aktuell (morgens, 27. Januar 2022) sind zwei Corona-Infektionen unter den SchülerInnen der Oberschule Bad Gandersheim bekannt." Zu den in Bad Gandersheim kursierenden Annahmen vermehrter Infektionen , die eine Schulschließung erforderlich machen könnten, stellt der Pressesprecher fest: "Sofern tatsächlich Gerüchte im Umlauf sind, dass die coronabedingte Schließung Oberschule Bad Gandersheim bevorsteht, können diese aus Sicht der Gesundheitsdienste nicht bestätigt werden."

In dem Statement aus dem Kreishaus in Northeim wird die Einschaltung des Kultursminister bestätigt: "Das Niedersächsische Kultusministerium hat am 26. Januar 2022 mit einem „Ministerbrief“ die Eltern darüber informiert, dass es auch im Februar bei der täglichen Testung der Schülerinnen und Schüler bleibt, weil sich das gerade mit Blick auf die kürzere Inkubationszeit bei Omikron als sehr sinnvolle Maßnahme bewährt habe. Neu ist, dass nach den Zeugnisferien auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler der Testpflicht unterliegen. Davon ausgenommen sind lediglich Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster“-Impfung) erhalten haben. Als „geboostert“ gelten hierbei Personen, die entweder dreimal geimpft sind oder zweimal geimpft plus genesen sind. Eine gute Übersicht dazu gibt es unter https://www.niedersachsen.de/assets/image/216846.

Es bleibt außerdem dabei, dass die Schule lediglich die Indexfälle, also die infizierten Personen, an das zuständige Gesundheitsamt meldet, nicht die Kontaktpersonen. Bedingt durch die tägliche Testung und das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gehen Kontaktpersonen aus dem schulischen Umfeld in der Regel nicht in Quarantäne, deshalb ist eine solche Meldung durch die Schule im Allgemeinen nicht erforderlich."

Inzwischen wird nicht ausgeschlossen, so die Schulleitung, dass bei den täglichen Corona-Testungen von geimpften und ungeimpften Schülern weitere positive Fälle auftreten könnten. Experten sprechen von einem dynamischen Infektionsgeschehen. Auffällig ist die deutliche Zunahme von Ansteckungen speuziell n vielen Schulen in Deutschland und auch Niedersachsen-











27.01.2022 • 19:18 Uhr

LaGa Baustellenradar aktuell: Bauzaun am Gandersheimer Gabionenhang nach Attacke optimal und fachgerecht aufgestellt

Gestern bei Dunkelheit und schon einmal bei Sturm, war der Bauzaun am Millionenprojekt "Bad Gandersheimer Gabionenhang " mit barrierefreien Rollstuhlrampen umgekippt. Bösartig von unbekannten Vandalen attackiert (wir berichteten). Heute Vormittag dann seine Wiederaufstellung.

Dipl.Ing. Wilhelm Kühne merkt dazu fachlich und kommentierend an: Heute urde der Zaun auf dem Asphalt und mit den Sockel aus Beton quer zu den Lastfällen so aufgestellt, wie vom Redaktionsnetzwerk der Fis WMG bereits Mitte letzten Jahres konstruktiv und fachlich exakt richtig empfohlen.
Später soll dieser Bauzaun durch eine Einzäunung zwischen den Geländern der anschließenden Viadukte ersetzt werden. Außerdem erfolgt hier noch eine Bepflanzung, so eine Information des Bauleiters aus dem letzten Jahr.

Positiv festzustellen bleibt: Es geht jedenfalls voran am barrierefreien Zugang zwischen Parkplatz an der Kurhausruine und dem beliebten Skulpturenweg. Die Pflasterlücke ist trotz nasskalter Witterung geschlossen. Jetzt sind die Geländerbauer aus Sibesse am Werk. red/ Fotos: Fis WMG














27.01.2022 • 19:02 Uhr

Eineck/ Katlenburg: Corona-Kritiker und Gegendemonstranten erneut friedlich für ihre Anliegen unterwegs

Hier eine weitere Bilanz des anhaltenden Protestgeschehens unter dem dem Corona-Vorbehalt gestern und am Dienstag in Einbeck und in Katlenburg Lindau aus der Perspektive der Polizeiinspektion Northeim:

Bereits am Dienstagabend kam es in Einbeck zu insgesamt drei Versammlungen, hierbei wurden alle Versammlungen im Vorfeld ordnungsgemäß angemeldet. Zu Beginn der jeweiligen Versammlungen wurde seitens der Polizei ein Kooperationsgespräch mit den Versammlungsleiter*innen geführt. Bei den stationären Kundgebungen und sich fortbewegenden Versammlungen kamen insgesamt 24 Teilnehmer*innen zusammen. Die Versammlungen richteten sich thematisch gegen Aktionen von Corona-Maßnahmengegnern. Alle drei Versammlungen verliefen friedlich und ohne sonstige Störungen.

Am Mittwochabend gegen 18.00 Uhr kamen 13 Personen im Bereich eines Supermarktparkplatzes in der Osteroder Straße in Katlenburg zu einer nicht angemeldeten Versammlung der Corona-Maßnahmengegner zusammen. Durch die Polizei wurde die Zusammenkunft als Versammlung deklariert und Auflagen wie das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken wurden mitgeteilt. Ein*e Versammlungsleiter*in gab sich gegenüber den anwesenden Polizeibeamt*innen nicht zu erkennen. Die Versammlung verlief über mehrere Straßen und endete gegen 19.15 Uhr wieder in der Osteroder Straße. Die Teilnehmenden der Versammlung kamen den Auflagen der Polizei nach, auch hier verlief die Versammlung friedlich und störungsfrei.koc










27.01.2022 • 18:56 Uhr

Kontaktstelle Musik des Landkreis Northeim: Musikschaffende wollen sich weiter austauschen

13 Akteurinnen und Akteure aus dem Musikbereich haben sich online zu einem Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik des Landkreises Northeim getroffen. Vertreten waren Bands, Chöre, Blas- und Mandolinenorchester sowie Kursleitende aus der Kreisvolkshochschule.

Wegen der Corona-Pandemie gibt es auch weiterhin große Einschränkungen für Planungen im kulturellen Bereich. Das Netzwerktreffen sollte insbesondere dem Kontakt halten und dem Austausch der verschiedenen Akteurinnen und Akteure dienen.

Vorgestellt wurden bei dem Netzwerktreffen auch die Möglichkeiten des Programms „LernRäume“ des Landes Niedersachsen. Dieses wird bis zu den Herbstferien 2022 fortgesetzt. Angeboten wird eine finanzielle Unterstützung für Projekte, die ein Förderangebot für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Betreuungs-, Freizeit- und Bildungsangeboten in den Schulferien unterbreiten. Anträge für entsprechende Projekte können auch aus dem musikalischen Bereich gestellt werden. Weitere Informationen zu dem Programm „LernRäume“ finden sich auf der Internetseite des Landes Niedersachsen unter: www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/lernraume_2021/lernraume-2021-202006.html.

Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet Musikschaffenden an, entsprechende Anträge durch die Kontaktstelle Musik zu bündeln und für die Bewilligungsstelle aufzubereiten.

Das nächste Netzwerktreffen soll am 29. März stattfinden - je nach Lage der Pandemie online oder in Präsenz. Rückfragen können an Jessica Krause von der KVHS Northeim gerichtet werden
(E-mail: jkrause@landkreis-northeim.de).










27.01.2022 • 14:02 Uhr

100 Kritiker der Corona-Maßnahmen demonstrieren zum wiederholten Mal ordnungsgemäß auf dem Herzberger Marktplatz - Zehn Gegenprotestler

Am gestrigen Mittwoch (26.01.22) fand auf dem Herzberger Markplatz die mittlerweile siebte Kundgebung von Kritikern der Corona-Maßnahmen unter dem Motto "Gegen Impfpflicht und Spaltung der Gesellschaft" statt.

Gegen diese Veranstaltung demonstrierte das partei- und organisationsübergreifende "Aktionsbündnis Südniedersachsen" für "Solidarität und wissenschaftsfundierte Coronapolitik".

Ab 18.00 Uhr kamen rund 100 Personen auf dem Herzberger Marktplatz zu einer ordnungsgemäß angezeigten Versammlung zusammen. In mehreren Redebeiträgen wurden die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen kritisiert.

Dagegen protestierte nur wenige Meter entfernt das "Aktionsbündnis Südniedersachsen" mit Transparenten und zehn Leuten.

Zwischen 18.50 Uhr und 19 Uhr wurden beide Versammlungen beendet. Sie verliefen ohne Zwischenfälle sowie unter Einhaltung der verfügten Verhaltensregeln. "Dank der absolut ordnungsgemäßen Durchführung beider Versammlungen war ein polizeiliches Einschreiten zu keinem Zeitpunkt erforderlich." So das Fazit des Einsatzleiters Heiko Fette zum Verlauf der Kundgebungen.hf










27.01.2022 • 13:50 Uhr

LaGa Baustellenradar aktuell: Geländer-Installation bei Regen am Gandersheimer "Gabionenhang"

Im Fokus des aktuellen Baustellenradars beim Bad Gandersheimer Millionenprojekt "Gabionenhang" mit seinen barrierefreien Zugängen und Rollstuhlrampen zwischen Parkplatz Ex-Kurhaus und Skulpturenpfad heute die Installation des stählernen Geländers. Dipl. Ing. Wilhelm Kühne reportiert und kommentiert:

Seit Anfang der Bausaision in diesem Jahr wurde das Metallgeländer an den Rampen des barrierefreien Zugangs zum Skulpturenweg kontinuierlich aufgebaut. Letzte Pfosten sind einbetoniert, die Handläufe montiert, nun iT filigrane Feinarbeit gefragt. Die Lücken zwischen den langen Rohren müssen geschlossen werden. Sehr professionell setzt ein Handwerker das Zwischenstück, darauf wird mit Schraubzwingen eine Leere aufgesetzt, um Löcher für die Verschraubung zu bohren. Es ist feiner Nieselregen bei ruhig fortgesetzten Feinasrbeit.!
red/ Fotos: Fis WMG














27.01.2022 • 13:42 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 131 Neuinfektionen, 152 Genesene, Inzidenz bei 283,1

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 6.750 (+131) Corona-Infektionen bekannt geworden.
6.107 (+151) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 283,1 (373 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona...
veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 7,4, die Intensivbetten sind zu 5,4% belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 564 (-20) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum
Bad Gandersheim 36 (+6),
Bodenfelde 8 (-2),
Dassel 40 (-2),
Einbeck 114 (+13),
Hardegsen 15 (+1),
Kalefeld 16 (+3),
Katlenburg-Lindau 31 (-15),
Moringen 51 (-6),
Nörten-Hardenberg 55 (+5),
Northeim 156 (-22),
Uslar 42 (-1)
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










27.01.2022 • 13:39 Uhr

Landesbischof Meyns: „Wir haben eine Verantwortung, uns zu erinnern» - Mini-Kranz- Niederlegung in Gan-City

Anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktages hat der evangelische Braunschweiger Landesbischof Christoph Meyns die Menschen aufgerufen, sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen. Zwar treffe die nachgeborenen
Generationen keine direkte Schuld am Holocaust, sagte Meyns am Donnerstag auf den Social-Media-Kanälen der braunschweigischen Landeskirche. «Aber wir haben eine Verantwortung, besonders in Deutschland, uns immer wieder daran zu erinnern, zu welcher Zerstörung, Selbstzerstörung und Barbarei Menschen fähig sind.»

In Bad Gandersheim legten einige Christen heute Morgen bei den „Stolpersteinen“ in der Neuen Straße zum Gedenken und gegen Rassismus einen Mini-Kranz mit Rose und zwei Schleifen ab. An öffentlichen Gebäuden. (u.a. Schulen, Polizei und Finsnzamt) waren die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Red/Fotos:Fis WMG










27.01.2022 • 10:57 Uhr

So gefährlich ist die Cannabis-Droge: Klinikaufenthalte durch Cannabis in 18 Jahren verfünffacht

Von 2000 bis 2018 hat sich die Zahl der Menschen in Deutschland, die nach dem Konsum von Cannabis mit psychischen Störungen im Krankenhaus behandelt werden mussten, fast verfünffacht. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Untersuchung von Behandlungsdaten, die die Universitätsklinik Ulm am Donnerstag präsentierte. Im Vergleich dazu seien Klinikaufenthalte aufgrund von Alkoholabhängigkeit oder Schizophrenie nicht angestiegen.

Die Zahlen seien «extrem beunruhigend», sagte der Ulmer Psychiatrieprofessor Maximilian Gahr dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das Forscherteam sieht für die Entwicklung mehrere Gründe. Cannabis sei leichter zu bekommen und werde von Jugendlichen mehr
konsumiert. Zusätzlich würden verstärkt synthetische Cannabis-Produkte sowie Präparate mit erhöhtem THC-Gehalt verwendet. Tetrahydrocannabinol (THC) ist die psychoaktive Substanz, die für den Rausch verantwortlich ist.

Das Forscherteam hat Behandlungsdaten von allen in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2018 im Krankenhaus behandelten Fällen mit Cannabis-assoziierten psychischen Störungen analysiert. In dieser Zeit, so das Ergebnis, sei die Häufigkeit von stationären Fällen auf
das 4,8-Fache gestiegen. Deshalb seien dringend Maßnahmen zur Prävention erforderlich. epd










27.01.2022 • 10:50 Uhr

Große Sorge! 75 Jahre alter Wolfgang L. aus Seniorenwohnheim in Hann. Münden vermisst - Polizei bittet um Mithilfe!

Seit Mittwochnachmittag (26.01.22) wird der 75 Jahre alte Wolfgang L. (Foto) aus einem Seniorenwohnheim am Berliner Ring in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) vermisst. Der Senior ist dringend auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass er sich in hilfloser Lage befinden könnte.

Sofort nach Bekanntwerden seines Verschwindens hat die Polizei Hann. Münden umfangreiche Suchmaßnahmen im Stadtgebiet und entlang der B 496 eingeleitet. Auch Suchhunde und eine Feuerwehr-Drohne mit Wärmebildkamera kamen zum Einsatz. Von dem Vermissten fehlt aber weiterhin jede Spur.

Wolfgang L. ist ca. 150 bis 155 cm groß, von normaler Statur und hat eine Glatze. Er soll mit einer dunkelblauen Jacke und Jeans bekleidet sein und eine Umhängetasche bei sich haben. Auffällig ist sein tippelnder Gang.

Wer Wolfgang L. gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 0551/491-9510 bei der Polizei Hann. Münden, über Notruf 110 bei der Polizei in Göttingen oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.jk










27.01.2022 • 09:26 Uhr

Markoldendorf: Einen Moment unachtsam und dann passierte es

Eine Fahrzeugführerin (68) aus einem Dasseler Ortsteil befuhr am Mittwoch, 26.01.2022, gegen 16.40 Uhr mit ihrem Pkw die Beverstraße in Markoldendorf in Richtung Ilmebahnstraße. Da bereits mehrere Fahrzeuge an der Einmündung zur Ilmebahnstraße verkehrsbedingt warteten, musste auch sie ihr Fahrzeug anhalten. Dies bemerkte eine 71 jährige Markoldendorferin zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 2500 Euro. pap










27.01.2022 • 09:23 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim sackt auf 283,1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut teilt soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert von 283,1 fFälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim mit. Entgegen dem allgemeinen Trend in Niedersachsen und Deutschland ist der Ansteckungswert im Kreis Northeim damit gegenüber dem Vortag wieder unter die 300er Mark gesunken.

red/Grafiken: RKI /NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












27.01.2022 • 09:17 Uhr

Heute um 0.20 Uhr in Einbeck: Ruhestörung, Beleidigung und Polizeieinsatz

Am heutigen Donnerstag, 27. Januar 2022, wurde die Polizei Einbeck gegen 00.20 Uhr alarmiert und in den Neuen Markt in Einbeck gerufen, da dort eine männliche Person ruhestörenden Lärm verursache. Da der 36 Jahre alte Betroffene auf Klingeln und Klopfen die Tür nicht öffnete, wurde mit einer Taschenlampe auf die Etage geleuchtet. Daraufhin meldete sich der Mann und die eingesetzten Beamten gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen. Nachdem er zur Ruhe ermahnt wurden rief der Mann wüste Beleidigungen durch das geöffnete Fenster und forderte die Einsatzkräfte auf, abzuhauen. Gegen ihn wurde neben dem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Ruhestörung noch ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.pap










27.01.2022 • 09:11 Uhr

Attacke gegen Bauzaun am Gabionenhang: "Schlampige und oberflächliche Arbeit", meint Torsten Schneider

Zum Vandalismus im Bereich der LaGa-Baustelle "Gabionenhang" in Bad Gandersheim, wo gestern Mittwochabend Unbekannte eine Attacke auf einen Bauzaun verübten ( wir berichteten aktuell) merkt Bürger Torsten Schneider aus Bad Gandersheim in einem Kommentar an: "Wieder einmal schlampige und oberflächliche Arbeit. Denn ein Zaun mit einer größeren Länge wie hier, muss gegen ein umkippen, ob mutwillig oder durch äußere Witterungseinflüsse herbeigeführt, gesichert
werden. Dazu werden in Abständen jeweils ein Zaunelement im rechten Winkel zum eigentlichen Zaun aufgestellt. Somit wird verhindert, das der Zaun nicht komplett umfallen kann. Auf der Seite mit dem im rechten Winkel aufgestellten Element ist ein Umkippnen unmöglich. Zur "freien" Seite hin verhindert das Gegengewicht der plazierten Winkel ebenfalls
ein Umkippen. Warum ist das hier durch die verantwortliche Firma nicht umgesetzt
worden. So hätte dieser Vorfall nicht stattfinden können."
red











26.01.2022 • 20:20 Uhr

Ex-Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk schlägt Alarm: Erst ein Riesenknall, dann Bauzaun am Bad Gandersheimer Gabionenhang komplett umgeworfen - Polizei informiert

Eine üble wie gefährliche Überraschung hat Ex-Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk am heutigen Abend auf dem Bad Gandersheimer Skulpturenweg in Höhe de Gabionenhanges mit den in Bau befindlichen barrierefreien Rollstuhlrampen über sich ergehen lassen müssen. Gegen 19 Uhr war Gottschalk wie immer auf seinem Weg zum Gesundheitszentrum Vitalpark unterwegs.

"Plötzlich gab es einen Riesenknall.", berichtete er wenig später. Kurz nach diesem Schreck musste sich Gottschalk einen unglaublichen Vandalismus ansehen. . "Der gesamte Bauzaun oberhalb des Gabionenhanges im Bereich der Baustelle war komplett umgeworfen. Ein Zaunteil lag direkt auf den Skulpturenweg. Ein gefährliches Hindernis. Der Weg ist nicht beleuchtet. Wenn da in der Dunkelheit ein Radler gegen das kaum erkennbare Hindernis gefahren wäre hätte Schlimmes passieren können...". Gottschalk reagierte blitzschnell. Er meldete seine Beobachtungen sofort der anwesenden Polizei. Bei der späteren Recherche der Beschädigungen des Bauzaunes durch einen Reporter des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group war das Hindernis Gott sei Dank bereits vom Weg geräumt.

Die Verursacher der Attacke sind bislang nicht bekannt. Ob sie den Polenböller zündeten ist spekulativ. Die Polizei ermittelt. Zeugenhinweise sind erwünscht. red/Fotos: Fis WMG














26.01.2022 • 19:59 Uhr

Katholische Kirche in der Krise: BILD stellt Benedikt an den Medienpranger - Reformbewegung ruft zum Verbleib in katholischer Kirche auf

Die Kirchenreformbewegung «Wir sind Kirche» hat Katholiken dazu aufgefordert, nicht aus der Kirche auszutreten. Unter dem Motto «Auftreten statt Austreten!» heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Statement zum unglaublichen Missbrauchsgutachten des Erzbistums
München und Freising, wer die langen Jahre unter Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt VXI. in der Kirche ausgehalten habe, «sollte gerade jetzt nicht gehen, sondern die Reformgruppen wie 'Wir sind Kirche' oder 'Maria 2.0' unterstützen». Angesichts der schweren Krise der katholischen Kirche hagelt es weiter Kirchenaustritte. Die BILD-Zeitung stellte Benedikt an den Medienpranger. Einst feierte das Boulevardblatt das Kirchenoberhaupt "Wir sind Papst!", gestern erklärte die Zeitung dem ehemaligen Papst das achte Gebot: Du sollst nicht lügen!

Derzeit steht das Erzbistum München wegen eines Missbrauchsgutachten und dem Vorwurf des systemischen Versagens bei dessen Aufarbeitung in der Kritik. Die Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl hatte im Auftrag des Erzbistums seit 2020 Missbrauchsfälle zwischen 1945 und 2019 untersucht. Die Gutachter fanden in diesem Zeitraum im Erzbistum Hinweise auf mindestens 497 Betroffene sexualisierter Gewalt, sowie 235 Täter, darunter 173 katholische Priester.

Zudem werfen sie dem emeritierten Papst Benedikt XVI. Fehler und sogar Lügerei im Umgang mit Missbrauchs-Tätern in vier Fällen in seiner Funktion als Münchner Erzbischof zwischen 1977 und 1982 vor. Auch dem amtierenden Erzbischof Kardinal Reinhard Marx wiesen sie Fehlverhalten in zwei Missbrauchsfällen nach. Er soll in seiner Amtszeit pflichtwidrig Missbrauchsfälle nicht nach Rom gemeldet haben. Am Donnerstag wollen sich die Verantwortlichen des Erzbistums erstmals zu den Vorwürfen der fehlerhaften Aufarbeitung äußern. red/epd / Screen Ausschnitt BILD










26.01.2022 • 18:38 Uhr

Brand einer Restabfall- und eines Papiercpntainers führte zu Gebäudeschaden - Brandstiftung nicht ausgeschlossen - 18.000 Euro Schaden

Am heutigen Mittwoch, gegen 05:10 wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in die Straße Zellbach gerufen. Dort waren in einem als Privatweg gekennzeichneten Durchgang zwischen den Hausnummern 46 und 48 zwei abgestellte Wertstoffcontainer in Brand geraten.

Das Feuer hatte sich bereits soweit derart ausgebreitet, dass beide Hausfassaden in Mitleidenschaft gezogen wurden. Durch die FFW Clausthal-Zellerfeld mussten zur erfolgreichen Bekämpfung des Brandes Teile der Fassade entfernt werden.

Die Bewohner der Häuser konnten sich selbst unverletzt in Sicherheit bringen. Der Sachschaden dürfte sich auf ca. 18.000 Euro belaufen.

Der Zentrale Kriminaldienst aus Goslar übernimmt die Ermittlungen in der Sache und bittet Personen, die im Zeitraum zwischen Mitternacht und 05.00 Uhr morgens verdächtige Beobachtungen im Bereich Zellbach gemacht haben, sich unter der 05321/ 3390 zu melden.

Im Hinblick auf die Brandursache lässt sich aus kriminalpolizeilicher Sicht derzeit noch keine abschließende Aussage treffen. Es wird in alle Richtung recherchiert. Ein Brandstiftung ist somit nicht auszuschließen. Eine erste Besichtigung des Brandortes ergab allerdings an der vermuteten Brandausbruchsstelle keine Hinweise auf eine elektrische Ursache. red











26.01.2022 • 13:14 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim 171 Neuinfektionen, 91 Genese, Inzidenz 313,4

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 6.619 (+171) Corona-Infektionen bekannt geworden.
5.956 (+98) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 313,4 (413 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 7,3, die Intensivbetten sind zu 5,2% belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 584 (+73) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum
Bad Gandersheim 30 (+7),
Bodenfelde 10 (-1),
Dassel 42 (+5),
Einbeck 101 (-15),
Hardegsen 14 (-3),
Kalefeld 13 (-1),
Katlenburg-Lindau 46 (+3),
Moringen 57 (+15),
Nörten-Hardenberg 50 (+10),
Northeim 178 (+43),
Uslar 43 (+10)
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online
unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










26.01.2022 • 12:51 Uhr

Couragierter Zeuge beobachtet Unfallflucht in Northeim - Alarmierte Polizei schnappt sich 85-Jährigen

Am Dienstag gegen 15.05 Uhr kam es auf einem Parkplatz in der Wieterallee zu einer Verkehrsunfallflucht. Der Vorfall konnte durch einen Zeugen beobachtet werden.

Dieser merkte sich das Kennzeichen des Pkw VW, alarmierte und meldete sich bei der Polizei und konnte den 30-jährigen Geschädigten ausfindig machen.

Die Polizei Northeim nahm den Unfall vor Ort auf und konnte im Anschluss über das Kennzeichen den 85-jährigen Fahrzeugführer aus Northeim feststellen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Der Schaden bei beiden Pkw beläuft sich auf ca. 1.500 Euro. Wol










26.01.2022 • 12:47 Uhr

Warnung vor unseriösen Handwerkerleistungen - Angeblicher Dachdecker betrügt Seniorin

Die Polizei in Hildesheim berichtet soeben:
Bereits am letzten Donnerstag, 20. Januar 2022, wurde eine Seniorin aus Einum von einem vermeintlichen Dachdecker um eine dreistellige Summe betrogen. Der Unbekannte kassierte für angeblich erforderliche Dacharbeiten einen Vorschuss und meldete sich bis zum gestrigen Tag nicht mehr bei der Frau.

Bisherigen Ermittlungen zufolge erschien der Unbekannte am vergangenen Donnerstagnachmittag, gegen 14:30 Uhr, bei der Seniorin und stellte sich als Mitarbeiter einer real existierenden Dachdeckerfirma vor. Er habe auf dem Dach ihres Wohnhauses angeblich zwei undichte Stellen ausgemacht, die dringend einer Reparatur bedürften. Als Kostenpunkt nannte er eine mittlere vierstellige Summe und verlangte als Anzahlung einen höheren dreistelligen Betrag. Nachdem er das Geld erhalten hatte, verschwand der Mann und ließ nichts mehr von sich hören.

Zur Beschreibung liegen folgende Informationen vor:

- ca. 50 Jahre alt
- ca. 170 cm groß
- dunkel gekleidet, keine Handwerkerkleidung
- sprach aktzentfreies Hochdeutsch
Zeugen, die eventuell Hinweise zu dem Betrüger geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm










26.01.2022 • 12:44 Uhr

Einbruch am helllichten Tag in Wohnhaus in Naensen - Schmuck und Bargeld

Am Dienstag, 25. Januar 2022, kam es in der Ortschaft Naensen in der Straße Am Ammerfelde 4 in der Zeit von 11.45 Uhr bis 16.45 Uhr zu einem Einbruch in ein Wohnhaus. Die Hausbewohner, die in dem Zeitraum nicht zu Haus waren, stellten bei ihrer Rückkehr fest, dass jemand im Haus war. Die unbekannten Täter drangen durch Einschlagen eines Fensters in das Haus ein. Im Innern durchsuchten sie die Räumlichkeiten, erbeuteten Bargeld und Schmuck und entfernten sich vor der Rückkehr der Eigentümer. Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck oder Northeim. rod










26.01.2022 • 12:40 Uhr

Göttinger Historikerin wird Museumsleiterin für LWL-Freilichtmuseum

Die Göttinger Historikerin Marie Luisa Allemeyer, wird neue Leiterin des LWL-Freilichtmuseums in Detmold. Sie tritt am 1. September ihre Stelle an, wie der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch mitteilte. Das habe der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes beschlossen. Allemeyer tritt die Nachfolge von Jan Carstensen an, der dann in den Ruhestand geht.

Die in Dissen im Landkreis Osnabrück geborene Allemeyer ist den Angaben zufolge seit acht Jahren Direktorin und Projektleiterin für das Forum Wissen Göttingen. Sie habe unter anderem das Gesamtkonzept für das Wissens-Museum der Universität Göttingen entwickelt und
umgesetzt, hieß es. Als Historikerin und Kulturanthropologin habe sich Allemeyer auf die Alltags- und Umweltgeschichte fokussiert. In ihrer Dissertation habe sie beispielsweise die Beziehung zwischen Mensch und Natur in der Küstengesellschaft des 17. Jahrhunderts
untersucht.

Allemeyer erklärte, sie sehe ihre Aufgabe darin, «die Qualität des LWL-Freilichtmuseums auf hohem Niveau zu halten und es zu einem Ort weiterzuentwickeln, an dem Menschen auf vielfältige Weise durch die Begegnung mit Kunst und Kultur zu neuen Gedanken und Handlungsweisen angeregt werden».epd










26.01.2022 • 12:35 Uhr

Pleiten im vorigen Jahr explodiert! Dramatische Zunahme der Insolvenzen

Die Zahl der Anträge zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens lag im Jahr 2021 bei insgesamt 15.400 Verfahren. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) stieg die Zahl der beantragten Verfahren gegenüber dem Vorjahr um 57,7%. Im Jahr 2020 waren 9.767 Insolvenzanträge bei den niedersächsischen Insolvenzgerichten eingereicht worden.

Der deutliche Anstieg der Insolvenzzahlen begründet sich in der Zunahme der Insolvenzverfahren von natürlichen Personen. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen stieg von 6.762 Verfahren im Jahr 2020 auf 11.733 Verfahren im Jahr 2021, was einem Anstieg von 73,5% entspricht. Hauptgrund für diese Entwicklung ist die gesetzliche Verkürzung der Wohlverhaltensphase auf drei Jahre. Es ist deshalb davon auszugehen, dass viele überschuldete Privatpersonen ihren Insolvenzantrag zunächst zurückgehalten haben, um von der Neuregelung zu profitieren.

Dieser Effekt lässt sich auch bei anderen Schuldnertypen beobachten, die eine Wohlverhaltensphase im Insolvenzverfahren durchlaufen. So erhöhte sich die Zahl der Insolvenzverfahren von ehemals selbstständig Tätigen mit vereinfachtem Insolvenzverfahren um 100,9%.

Weiterhin rückläufig war hingegen die Zahl beantragter Unternehmensinsolvenzen, sie sank auf 1.071 Verfahren im Jahr 2021. Dies entspricht einem Rückgang von 16,0% gegenüber dem Vorjahr, im Jahr 2020 meldeten 1.275 Unternehmen Insolvenz an. Durch die Unternehmensinsolvenzen waren die Arbeitsplätze von 6.356 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefährdet. red











26.01.2022 • 12:22 Uhr

Theaterpädagogik der Gandersheimer Domfestspiele wirkt in der Region: Neues Seminar an den Berufsbildenden Schulen Einbeck

Die Theaterpädagogik der Gandersheimer Domfestspiele wirkt in die Region hinein: Erstmals findet jetzt ein regelmäßiges Seminar an den Berufsbildenden Schulen Einbeck statt. Die wöchentlichen Einheiten von Theaterpädagoge Lukas Keller richten sich im Februar und März an die 15 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse einer dreijährigen berufsbegleitenden Erzieherausbildung. Diese zeichnet ohnehin ein hoher Praxisanteil aus. Und so wird auch nicht gemeinsam ein Theaterstück erarbeitet: „Die Schülerinnen und Schüler sollen etwas für ihre eigene Berufspraxis mitnehmen“, wünscht sich Lukas Keller, der das Theaterpädagogik-Seminar konzipiert hat und mit der Fachschule Sozialpädagogik an der BBS durchführt. „Wir möchten Lust auf Theater machen und für Kultur vor Ort werben“, sagt Geschäftsführer Thomas Groß, der sich bei der AKB Stiftung für die Unterstützung bedankt.

Lukas Keller wird in dem Seminar Theorie und Praxis verbinden, Elemente der Schauspielausbildung nutzen, über das Berufsbild von Theaterpädaogogen und deren Ausbildung ebenso sprechen wie mit den Schülerinnen und Schülern Übungen zu Themen wie Improvisation, Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit durchführen. Es wird außerdem um das Wie des Geschichtenerzählens gehen, und auch Tanztheater gehört zum Stundenplan des Seminars.

„Wir freuen uns, dass die Gandersheimer Domfestspiele ihr Wissen an Multiplikatoren weitergeben“, sagen BBS-Schulleiter Renatus Döring, Abteilungsleiterin Kathrin Düvel und Teamleiterin Sabine Schleder über die Kooperation. Die Schülerinnen und Schüler könnten nicht nur Übungen für ihren späteren Berufsalltag mitnehmen, sondern auch gleichzeitig die Gandersheimer Domfestspiele kennenlernen, das größte professionelle Freilichttheater in Niedersachsen. Zum Angebot der Theaterpädagogik gehören unter anderem auch mehrere Spielclubs mit Teilnehmenden unterschiedlichen Alters.

Die Gandersheimer Domfestspiele bereiten zurzeit intensiv die nächste Spielzeit vor und freuen sich auf den Sommer. Unter dem Motto „Grüner wird’s nicht“ zeigt Niedersachsens größtes professionelles Freilichttheater vom 19. Juni bis 21. August vier Stücke vor dem Portal der Stiftskirche sowie ein Studiostück im Probenzentrum.. Im Familienstück „Die Schatzinsel“ von Sarah Speiser und Jennifer Traum mit Musik von Ferdinand von Seebach frei nach Robert Louis Stevenson begibt sich die junge Alex auf eine geheimnisvolle Insel. Im Krimi „Der Name der Rose“ nach dem Roman von Umberto Eco sucht ein Mönch nach einem sagenumwobenen und gefürchteten Buch. Im Musical „Der Kleine Horrorladen“ übernehmen die Pflanzen (und die Liebe!) die Herrschaft über den Planeten. In der Musical-Satire „Monty Pythons’s Spamalot – Die Ritter der Kokosnuss“ über die Ritter der Tafelrunde und ihre verque(e)ren Heldentaten findet König Artus den heiligen Gral (und nicht nur den!). Als Studiostück wird „Frühstück bei Tiffany“ im Probenzentrum zu sehen sein, ein Theaterabend mit Jan Kämmerer und jeder Menge Humor.

Bis zum 31. Januar 2022 gilt ein Frühbucherrabatt für den Ticketkauf. Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www..gandersheimer-domfestspiele.de.

Zum Bild:

v.l. Kathrin Düvel (BBS-Abteilungsleiterin), Renatus Döring (BBS-Schulleiter), Thomas Groß (Domfestspiele-Geschäftsführer), Sabine Schleder (BBS-Teamleiterin), Domfestspiele-Theaterpädagoge Lukas Keller.
Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram











26.01.2022 • 11:59 Uhr

Corona-Schock: Nach vermehrten Infektionsfällen ab sofort tägliche Coronatests in der Oberschule in Bad Gandersheim angeordnet! Petra Dröge: "Maßnahmen korrekt eingehalten!"

Die neue Corona-Infektionswelle geht an Südniedersachsen und damit dem Landkreis Northeim nicht vorüber. Experten weisen darauf beinahe stündlich hin. Betroffen davon das Leben im Landkreis Northeim. Akut auffällig und offiziell bestätigt sind seit Wochenbeginn Neuinfektionen in Schulen. Dem Redaktionsnetzwerk der Fis Word Media Group liegen nun Dokumente vor, die für sich sprechen. Am Mittwoch erfolgte auf Nachfrage bei der Leitung der Oberschule nachfolgend dokumentierte Stellungnahme von Petra Dröge:

„ABIT“ gilt laut Vorgabe des Kultusministeriums lediglich für die Klassenverbände, Lerngruppen oder Kurse, in denen ein positives Testergebnis ( zunächst Schnelltest, dann bestätigter PCR-Test) vorliegt. Die entsprechenden Gruppen und deren Eltern werden darüber informiert. So wird das auch bei uns gehandhabt. Sie selbst haben so eine Informationsmail einer Klassenlehrerin veröffentlicht – von Geheimniskrämerei kann also keine Rede sein.
Eine Anfrage von Ihnen habe ich bisher nicht erhalten, somit bestand kein Grund zu reagieren. Soeben haben Sie mich telefonisch kontaktiert, woraufhin ich Sie mit diesem Schreiben über die Vorgänge informieren möchte. Ich denke, es wird daraus ersichtlich, dass wir die vorgeschriebenen Maßnahmen korrekt einhalten."

In einer amtlichen Mitteilung an die Eltern von Schülerinnen/Schülern der Oberschule sind die Erziehungsberechtigten und in Kopie die Verantwortlichen (dazu gehört u.a. Schulleiterin und Ratsfrau Petra Dröge) am Montag, 24. Januar 2022, 11.27 Uhr, über positiven Corona-Fälle informiert und angewiesen worden, sofort tägliche Corona-Tests vorzunehmen. Das gilt für alle geimpften und ungeimpften Schüler/innen. Prinzipiell gilt in der Oberschule seit dem heutigen Dienstag das "ABIT-Programm".

red/ Screens Ausschnitte Eltern-Info vom SZ Bad Gandersheim/ ABIT














26.01.2022 • 11:47 Uhr

TÜV Northeim nimmt neue Prüfhalle in Betrieb - Kistner: „Für neue technische Herausforderungen gerüstet“

Die Bauarbeiten an der neuen Prüfhalle sind abgeschlossen und steht dem TÜV Nord in Northeim, Robert-Bosch-Straße 5, ab sofort zur Verfügung. Stephan Kistner, Leiter der TÜV Station Northeim, freut sich mit der neuen Prüfhalle auf die zukünftigen technischen Herausforderungen gerüstet zu sein. „Die technischen Voraussetzungen für die nächsten Jahre sind geschaffen, unser Team kann durchstarten!“ so Kistner.

Ausgerüstet mit einer hochmodernen Scherenhebebühne inklusiv Rüttelfunktion für die Prüfung der Vorderachslagerung bei Fahrzeugen, einem Bremsenprüfstand, der auch die Bremsanlage von Allrad-Fahrzeugen prüft, sowie einem modernen Lichteinstellgerät ist der TÜV Nord für die nächsten Jahre top aufgestellt.

„Wir freuen uns, dem TÜV Nord und dem gesamten TÜV-Team, unter Leitung von Stephan Kistner, diese Halle mit neuester Prüftechnik zur Verfügung stellen zu können. Die neue Halle fügt sich perfekt in das bestehende Renault und Dacia Autohaus ein.“ so Michael Zimbal, Geschäftsführer der Hermann GmbH .

Die Planungs- und Bauzeit der Halle belief sich auf Grund von Corona auf 6 Monate. Die Kosten für die komplett neue Halle auf 180.000 Euro.


Zum Bild:
v.l. Michael Zimbal, Geschäftsführer Hermann GmbH und Stephan Kistner (Bad Gandersheim), Stationsleiter TÜV Northeim.










26.01.2022 • 11:42 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet Mobile Messungen in der 5. Kalenderwoche 2022

In der Woche vom 31. Januar 2022 bis 06. Februar 2022 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen.

Montag: Raum Moringen/ Uslar
Dienstag: Raum Northeim/ Nörten-Hardenberg
Mittwoch: Raum Bad Gandersheim/ Einbeck
Donnerstag: Raum Northeim/ Kalefeld
Freitag: Raum Northeim/ Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Moringen und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Uslar eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
lpd/ Foto: Fis WMG











26.01.2022 • 09:35 Uhr

Corona Virus Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim überspringt 300 - Neuinfektionen in Bad Gandersheimer Schule

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert Koch Institut berichtet in seiner soeben verbreiteten offiziellen Mitteilung von einem Inzidenzwert von 313,4 für den Landkreis Northeim. Damit ist erstmals die 300er Marke überschritten.

Die Zunahme an Neuinfektionen steht im Zusammenhang mit neuen Fällen u.a. in Schulen im Kreisgebiet. Auffällig geworden und bestätigt sind sie beispielsweise in der Oberschule in Bad Gandersheim. Dort sind dem Vernehmen nach Abwehrmaßnahmen ergriffen. Die Kreisverwaltung in Northeim kündigte dazu auf Anfrage ergänzende Informationen für die Öffentlichkeit an.
Die Schulleitung hüllt sich weiterhin in Schweigen.
rd/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen














26.01.2022 • 09:24 Uhr

Pro- und Contra-Corona-Demos: Polizei Bilanz zu sechs Versammlungen

Hier eine Bilanz der Polizei Inspektion Northeim zu den jüngsten Demos von Corona-Kritikern und Gegendemonstranten:

Am Montagabend kam es zu insgesamt vier nicht angemeldeten Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen. Bei keiner der Versammlungen gab sich ein*e Versammlungsleiter*in zu erkennen. Aufgrund dessen wurden durch die Polizei Durchsagen durchgeführt, wobei die Auflagen (FFP2-Maskentragepflicht und Abstandsregeln) erläutert wurden. Zudem wurden mögliche polizeiliche Maßnahmen (Einleitung Ordnungswidrigkeitenverfahren und ggf. Platzverweis) bei Zuwiderhandlungen bekannt gegeben.

In Northeim nahmen an der Versammlung (Foto) in der Spitze ca. 280 Personen teil. Der Großteil der Teilnehmenden hielt sich an die Auflagen. Neben dem oben erwähnten Vorfall kam es zu drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die FFP2-Maskentragepflicht. Die drei Teilnehmenden erhielten zudem jeweils einen Platzverweis.

In Northeim kam es zudem zu einer angemeldeten Gegenversammlung am Entenmarkt. Die Versammlung verlief mit 20 Teilnehmenden ohne Vorkommnisse.

In Bad Gandersheim zählte die Polizei 19 Teilnehmende bei der nicht angemeldeten Versammlung gegen die Corona-Maßnahmen. Die Polizei stellte keine Verstöße gegen die Auflagen fest.

In Uslar trafen sich ca. 50-60 Teilnehmer einer nicht angemeldeten Versammlung. Die Auflagen wurden weitestgehend eingehalten und nach gezielten Ansprachen kamen auch die restlichen Teilnehmenden den Auflagen nach.

Zudem fand eine Gegenversammlung (Foto) mit ca. 30 Teilnehmenden statt. Die Versammlung verlief friedlich und ohne Verstöße.

Eine weitere nicht angemeldete Versammlung fand in Hardegsen mit 70-80 Teilnehmenden statt.

Bei dieser Versammlung musste die Polizei die Aufforderung zur Einhaltung der Auflagen mehrmals wiederholen. Erst dann wurde den Auflagen teilweise nachgekommen, trotzdem kam es zu 9 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Auflagen.Wol












26.01.2022 • 09:16 Uhr

Bockenem: Einbruch in ein Einfamilienhaus -Zeugenaufruf der Polizei

Am Dienstag, 25. Januar 2022, zwischen 17 und 21 Uhr, kam es in der Königsbergerstraße in Bockenem (Landkreis Hildesheim) zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Der oder die Täter drangen gewaltsam über die Terrassentür in das Haus ein und durchsuchten die Räumlichkeiten nach Diebesgut. Ob tatsächlich etwas entwendet wurde, steht derzeit noch nicht fest.

Zeugen, denen eventuell Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten oder die sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05063/901-115 mit der Polizei Bad Salzdetfurth in Verbindung zu setzen.hep










26.01.2022 • 09:11 Uhr

Arbeitsagentur-Chef meint: Impfpflicht hilft dem Arbeitsmarkt

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, hat sich für eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren ausgesprochen. «Die allgemeine Impfpflicht hilft dem Arbeitsmarkt», sagte Scheele den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). «Sie erspart es bestimmten Branchen, dass bestimmte Beschwernisse der Pandemie erneut wiederkehren.» Die Politik müsse schnell eine Regelung auf den Weg bringen, forderte der BA-Chef vor der Orientierungsdebatte am Mittwoch im Bundestag.

Derzeit zeige sich, dass ungefähr 30 Prozent Ungeimpfte bei der Omikron-Variante dazu führten, «dass eine erhebliche Infektionslast auf Deutschland liegt», sagte Scheele. «Wenn wir das im nächsten Winter ausschließen wollen und Szenarien wie jetzt nicht noch einmal
erleben wollen, dann muss die Impfquote deutlich steigen.» Das sei nicht ohne eine allgemeine Impfpflicht zu schaffen. Käme eine Regelung nicht rechtzeitig zustande, «hätte das für bestimmte Bereiche wie die Gastronomie oder die Veranstaltungsbranche schmerzhafte Folgen», warnte der Chef der Bundesagentur für Arbeit. epd











26.01.2022 • 09:07 Uhr

Zigarettenautomat gesprengt - Zeugenaufruf

Unbekannte haben am Dienstag, 25. Januar, in Warburg (Landkreis Höxter) einen Zigarettenautomaten gesprengt und konnten mit Beute flüchten.

Gegen 01:30 Uhr wurde der Polizei die Sprengung eines Zigarettenautomaten auf der Wiesenbergstraße an der Einmündung Silberbrede gemeldet. Zwei männliche Personen, die vom Alter her 16 bis 18 Jahre alt sein sollen und dunkel bekleidet waren, flüchteten vom Tatort in Richtung Generationenspielplatz. Der Automat wurde durch die Sprengung vollständig zerstört. Die Täter erbeuteten Tabakwaren und Bargeld. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 05641/78800. /ell / Foto: Polizei










26.01.2022 • 09:01 Uhr

Northeimer Handball Clubs: Männliches A-Team siegt gegen Nordhorn

Am vergangenen Sonntag, 23. Januar 2022, spielte das männliche A-Team des Northeimer Handball Clubs gegen die HSG Nordhorn Lingen. Durch eine Buspanne startete das Spiel anderthalb Stunden später als geplant. Die Northeimer zeigten eine starke Reaktion auf die lange Wartezeit und legten einen sehr starken Start hin, sodass es nach acht Minuten bereits 7:2 stand und die Gäste zu einer frühen Auszeit gezwungen waren. Im weiteren Spielverlauf ließ der NHC immer wieder zu einfache Kreisläufertore durch, konnte den Vorsprung trotzdem halten, sodass es zur Halbzeit 16:11 stand.

In der zweiten Hälfte des Spiels zeigte sich ein ähnliches Bild, ab und zu vergebene Abschlüsse im Angriff, jedoch eine gesteigerte Abwehrleistung, welche es ermöglichte, in der 41. Minute, auf 11 Tore wegzuziehen. Dieser Vorsprung konnte dann bis zum Schluss gehalten werden und das Spiel wurde mit 34:23 gewonnen. Björn Dörflinger erwischte einen "Sahnetag", der sich immer wieder durch Paraden auszeichnen konnte, ebenso wie Basti Bialas mit 13, und Willem Baumbach mit sieben Toren.

NHC - Dörflinger(im Tor), Ottleben (5), Althans, Burandt (2), Mandel (3), Baumbach (7), S. Bialas (13), Johannes, Schlappig, Hofmann (1), Teßling, B. Bialas (2), Bosse (3).
red/ok










25.01.2022 • 20:57 Uhr

Corona-Schock: Nach vermehrten Infektionsfällen tägliche Coronatest angeordnet

Die neue Corona-Infektionswelle geht an Südniedersachsen und damit dem Landkreis Northeim nicht vorüber. Experten weisen darauf beinahe stündlich hin. Betroffen davon das Leben im Landkreis Northeim. Akut auffällig und offiziell bestätigt sind seit Wochenbeginn Neuinfektionen in Schulen. Zwar ist wiederum erst einmal eine merkwürdige Geheimniskrämerei von Verantwortlichen veranstaltet worden, die allerdings Fakten nicht verdecken kann. Dem Redaktionsnetzwerk der Fis Word Media Group liegen nun Dokumente vor, die für sich sprechen.

In einer amtlichen Mitteilung an die Eltern von Schülerinnen/Schülern der Oberschule sind die Erziehungsberechtigten und in Kopie die Verantwortlichen (dazu gehört u.a. Schulleiterin und Ratsfrau Petra Dröge) am Montag, 24. Januar 2022, 11.27 Uhr, über positiven Corona-Fälle informiert und angewiesen worden, sofort tägliche Corona-Tests vorzunehmen. Das gilt für alle geimpften und ungeimpften Schüler/innen. Prinzipiell gilt in der Oberschule seit dem heutigen Dienstag das "ABIT-Programm".

Eine weitere offizielle Anfrage an die Leitung der Oberschule zum weiteren Vorgehen und ergänzenden Sicherungsmaßnahmen ist abgesetzt. Eine Reaktion liegt noch nicht vor.
red/ Screen Ausschnitt Eltern-Info vom SZ Bad Gandersheim










25.01.2022 • 20:21 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf der Chaaos-Kreuzung B445 / Netto bei Kalefeld: Notärzte und Hubschrauber retten Unfallopfer

Am Montagmittag, den 24. Januar 2022, ereignete sich auf der B445 in Höhe Kalefeld ein schwerer Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen (Wir berichteten).

Tim Brand von der Kreisfeuerwehr Northeim, berichtet ergänzend aus der Sicht der Feuerwehr:

Im Bereich der Netto-Kreuzung kollidierten gegen 12:45 Uhr zwei PKW aufgrund eines Abbiegevorgangs miteinander. Zwei Personen wurden dabei schwer und eine leicht verletzt. Neben mehreren Rettungswagen, zwei Notärzten und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, landete außerdem ein Rettungshubschrauber aus Hannover auf der Bundesstraße. Dieser verbrachte einen Patienten in die Medizinische Hochschule Hannover, die weiteren Patienten wurden in das Universitätsklinikum Göttingen und das Krankenhaus Northeim transportiert.

Die Feuerwehr Kalefeld stellte bei diesem Unfall den Brandschutz sicher und unterstützte die Polizei bei den Sicherungsmaßnahmen der Einsatzstelle. Außerdem wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen. Die B445, sowie der Kreuzungsbereich zur K616 mussten für die Zeit der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis 15.45 Uhr voll gesperrt werden. red/tb/Fotos Tim Brand, Kreisfeuerwehr Northeim"












25.01.2022 • 18:30 Uhr

Dassel: Verbotenes Autorennen mit abenteuerlicher Ausrede - Hinterherrasende Polizeistreife als "Rivalen" erfunden

Am frühen Montagabend, 24. Januar 2022, 17.30 Uhr, fuhr eine Polizeistreife von Dassel in Richtung Mackensen einem Toyota GT hinterher. Hierbei fiel den Beamten auf, dass der Pkw-Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Teilweise erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von über 170 km/h, sodass der Abstand kaum vom nachjagenden Polizeiauto gehalten werden konnte.

In Mackensen konnte der 25-jährige Fahrer dann angehalten und kontrolliert werden. Nach einer Belehrung durch die Polizeibeamten gab dieser an, in dem zivilen Streifenwagen einen "Rivalen" gesehen zu haben, der mit ihm ein Rennen fahren wollte und dass er öfter gern -schnell- fahren würde. Gegen den jungen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen eingeleitet. kr










25.01.2022 • 18:13 Uhr

Knallhart-Minister Boris Pistorius befeuert Corona- Demos-Debatte: Kritische Versammlungen sind reine Provokation

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat die Versammlungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen erneut scharf kritisiert. «Ich habe kein Verständnis für die Vielzahl an Verstößen gegen die geltenden Regelungen bei den Corona-kritischen Versammlungen. Das ist reine Provokation», sagte er am Dienstag in Hannover.

Insbesondere die weiter steil ansteigenden Inzidenzen sollten für mehr Einsicht und Rücksichtnahme sorgen, «aber das ist nicht der Fall», sagte Pistorius. Dass es auch anders gehe, zeige das friedliche und gegenüber der Polizei meist kooperative Verhalten der
Teilnehmenden von Veranstaltungen gegen Corona-Leugner und Impfgegner. Deren Zahl sei im Vergleich zur Vorwoche um rund 900 auf 6.200 Teilnehmende gestiegen.

Am Montag hatten nach Angaben des Innenministeriums landesweit rund 14.450 Personen bei 170 Versammlungen - u.a. in Bad Gandersheim, Northeim, Göttingen, Herzberg, Hann.Münden, Seesen, Alfeld, Einbeck - gegen die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie protestiert. Lediglich 31 dieser Versammlungen seien vorab angemeldet worden. Die Polizei
habe insgesamt mehr als 470 Ordnungswidrigkeiten und 25 Strafverfahren eingeleitet - fast ausschließlich bei den Corona-kritischen Versammlungen.

Erneut habe bei einigen Versammlungen eine aggressive Stimmung gegenüber den eingesetzten 3.550 Beamten geherrscht, hieß es. Eine Polizistin und ein Polizist seien bei Widerstandhandlungen leicht verletzt worden. Zudem hätten die Beamten wieder Rechtsextreme und Angehörige der Reichsbürgerszene unter den Teilnehmenden beobachtet.
Vereinzelt habe die Polizei ein Aufeinandertreffen mit Gegendemonstranten verhindert. red/epd

Die Bilder dokumentieren Innenminister Pistorius und eine Szene der Demo in Northeim, dort ereignete sich ein umstrittener Zwischenfall.












25.01.2022 • 17:44 Uhr

Chaos-Kreuzung B 445 / Birkenweg bei Netto Kalefeld: Polizist a.D. Norbert Eisner bekräftigt Kreisel-Forderung als Sicherungsmaßnahme

Die Chaos-Kreuzung B445 bei Netto Kalefeld sorgt weiter für schwere Unfälle und glasklare Schlagzeilen. Und nur auch für unmissverständliche Ansagen aus der Bürgerschaft. Sie fordern für den Unfall-Schwerpunkt spürbare Sicherungenmaßnahmen. Norbert Eisner, Polizist a.D., bekräftige heute seine Forderung vom Mai 2021, als er sich nach einer Kollision von Fahrzeugen auf der Unsicherheits-Kreuzung für einen Kreisverkehr aussprach. An dem Inhalt seiner öffentlichen Stellungnahme im Mai 2021 hat sich inhaltlich nichts geändert. Im Gegenteil: Die Kreisel-Forderung ist seit gestern aktueller und dringlicher denn je.


Eisner schrieb seinerzeit:
"Abermals ereignet sich innerhalb kurzer Zeit ein Verkehrsunfall im Bereich der Ortschaft Kalefeld, auf der dortigen B 445 / Birkenweg. In diesem Fall blieb es erfreulicher Weise nur bei hohem Blechschaden, aber aus der Vergangenheit gab es bedauerlicher Weise auch schon was anderes zu hören. Wie lange wollen die zuständigen Behörden noch warten ?? Muss es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen kommen, bevor aus einer geführten Unfallstatistik erkannt wird, dass es sich hier um einen Unfallschwerpunkt handelt ! Trotz aufgestellten Schilderwald mit einhergehenden Geschwindigkeitsüberwachungen wird dieser Unfallschwerpunkt nicht verschwinden. Die aus meiner Sicht beste Lösung ist und bleibt ein Kreisel. An vielen Orten hat diese Art von Verkehrsberuhigung gefruchtet und die Unfallzahlen gingen zurück. Sicherlich kann man auch bei einem Kreisel einen Verkehrsunfall nicht ausschließen, aber dort wo Kreisel installiert worden ist, hat dieses erheblich zur Verkehrssicherheit beigetragen." red/Tim Brand/Foto: Kreis-Feuerwehr Northeim
Kommentar:
Es ist nur noch traurig, dass diese warnenden Stimmen aus der Bürgerschaft von den Verantwortlichen in Kommunalpolitik und zuständigen Behörden mit Ignoranz, Arroganz und Nichtstun gewürdigt werden. red















25.01.2022 • 16:19 Uhr

Abenteuer in den Zeugnisferien: Abschalten bei Spiel und Spaß im Kettenhemd und Helm am Harzhorn

Das ist das richtige Angebot in den bevorstehenden Mini-Ferien: Abenteuer-Spaß auf dem Schlachtfeld Harzhorn. Hier sollen sich einmal Römer und Germanen geprügelt haben. Warum und wie und womit? Das und und mehr bieten das Harzhornteam und die Stadtjugendpflege Bad Gandersheim allen Interessierten jungen Leuten an.

Daten, Fakten und Bedingungen bitte auf der Grafik nachlesen - anmelden und sich auf das Abenteuerspiel Harzhorn Vorfreuden!
red/Screen: Stadtjugendpflege Bad Gandersheim












25.01.2022 • 16:10 Uhr

A7 zwischen Seesen und Northeim: Freitag bis Sonntag Vollsperrung - Stress auf B64 und Schleichwegen!

Der sechsspurige Ausbau der A7 und die ewigen Auswirkungen: Ab kommenden Freitag ist es wieder soweit: Stress, Stau, Schleichwege! ! Bis zum Sonntag. Die A7 wird auf der Ausbaustrecke von Seesen bis Northeim in beiden Richtungsfahrbahnen voll für den Autoverkehr gesperrt. Die Umleitungen finden wie gewohnt über ausgeschilderte Straßen statt. Dazu gehört u.a. die B64 und Landesstraßen. Das wird diese Verkehrsstrecken massiv zusätzlich belasten. Es ist mit Behinderungen, Gefahren und Gestank zu rechnen. Die Behörden warnen: Vorsichtig fahren oder gar nicht erst das Auto benutzen!

red/Screens LK Northeim












25.01.2022 • 13:19 Uhr

Lebensgefährliche Chaos-Kreuzung B445/K616 bei Netto-Kalefeld: Zwei Schwerverletzte, Rettungshubschrauber fliegt und stundenlang Stau

Die Unfallserie an der lebensgefährlichen Chaos-Kreuzung bei Netto in Kalefeld reißt nicht ab. Gestern hat es dort erneut fürchterlich gekracht.

Das Bad Gandersheim Polizeikommissariat reportiert zum Unfallschwerpunkt:

Am Montag, 24. Januar 2022, 12.45 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Bad Gandersheimer mit seinem Pkw Opel Corsa die Bundesstraße 445 aus Bad Gandersheim kommend in Richtung Echte. An dem Abzweig zur K616 wollte der Bad Gandersheimer mit seinem Pkw nach links in Richtung Dögerode abbiegen und übersah dabei den aus Richtung Echte, herannahenden VW Transporter. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Kraftfahrzeuge. In dem VW Transporter befanden sich ein 58-jährger Einbecker, als Kraftfahrzeugführer, sowie ein 47-jährger Bad Gandersheimer als Beifahrer.

Durch den Unfall wurde der 20-jährige Unfallverursacher, sowie der Beifahrer in dem VW Transporter schwer verletzt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der 20-jährige mit dem Rettungshubschrauber der Medizinischen Hochschule Hannover zugeführt. Der Beifahrer des VW Transporter wurde mit dem Rettungswagen in die Universitätsmedizin Göttingen verbracht. Der Fahrzeugführer des VW Transporter verletzte sich bei dem Unfall nur leicht. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 43.000 Euro. An der Unfallstelle waren Bedienstete der Polizei Bad Gandersheim, sowie Spezialkräfte für die Unfalldokumentation vom Polizeikommissariat Einbeck eingesetzt. Des Weiteren befanden sich Rettungskräfte des ASB und des Deutschen Roten Kreuzes sowie sechs Feuerwehrbedienstete der Ortsfeuerwehr Kalefeld im Einsatz. Die B445, sowie der Kreuzungsbereich zur K616 musste für die Zeit der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis 15.45 Uhr voll gesperrt werden. schw

Sperrung und Umleitung
auf B445 nicht angezeigt

Innerhalb der drei Stunden bildeten sich zeitweise nervige Staus in beiden Richtungen auf der B445 im Umfeld der Unfallstelle. Viele Autofahrer fuhren in den Stau, drehten dann auf der B445 und kurven auf einem Schleichweg durch Kalefeld in Richtung Edesheim. Ein frühzeitige Sperrung der B445 aus Richtung Sebexen und Umleitungshinweis durch Kalfeld war nicht eingerichtet worden. So sollen einige auswärtige LKW fast drei Stunden blockiert gewesen sein. Unterdessen hat der neuerliche Crash die Debatte über einen spürbare Entschärfung der Chaos-Kreuzung bei Netto befeuert.
red/ Fotos: Fis WMG










25.01.2022 • 13:01 Uhr

Tempokontrolle auf B64 bei Greene: In zwei Stunden siebenmal zu schnell

Am Montag, 24. Januar 2022, in der Zeit von 22 Uhr bis 23.50 Uhr führten Beamte der Polizei Bad Gandersheim in Greene, im Bereich der B 64, Höhe Leinebrücke, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Hierbei konnten in dem angegebenen Zeitraum insgesamt sieben Verstöße festgestellt werden. Fünfmal mussten Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt werden. Die höchste gemessene, vorwerfbare Geschwindigkeit bei erlaubten 50 km/h betrug 85 km/h. Der Kraftfahrzeugführer muss nun mit zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. schw











25.01.2022 • 12:57 Uhr

Vier Jahre Vorbereitungs- und Aufbauzeit: Landesgartenschau 2026 nach Bad Nenndorf vergeben

Das Kabinett hat am (heutigen) Dienstag die Vergabe der Landesgartenschau 2026 nach Bad Nenndorf beschlossen. Die Stadt hat sich mit einem schlüssigen Konzept in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Mitbewerberin Bad Bevensen durchgesetzt. Die Konzeption ist fachlich überzeugend und stimmt mit den Qualitätskriterien überein, die an niedersächsische Landesgartenschauen gestellt werden.

Der Kurort Bad Nenndorf verfügt mit seinem sehenswerten Kurpark mit historischen Bauten und einem über 200 Jahre alten Baumbestand über eine hervorragende Ausgangssituation und großes Potential zur Durchführung der Landesgartenschau. Ministerpräsident Stephan Weil weist darauf hin, dass Landesgartenschauen große Potentiale zum Nutzen für die jeweilige Region und für ganz Niedersachsen mobilisieren könnten. Dies werde sicher auch der Gartenschau in Bad Nenndorf gelingen.

Ministerin Barbara Otte-Kinast liegt die Landesgartenschau besonders am Herzen: „Gartenkultur bringt die Menschen zusammen. Der Garten ist ein sozialer und natürlicher Raum, in dem sich Mensch und Natur begegnen und aufeinander wirken. Die Landesgartenschau zeigt die vielfältigsten Gestaltungsmöglichkeiten solcher Begegnungen, stets vereint mit dem einzigartigen Charakter der gastgebenden Stadt."

Mit der Landesgartenschau in Bad Nenndorf besteht die Chance, die Erfolgsgeschichte niedersächsischer Landesgartenschauen im Jahr 2026 fortzuschreiben. red











25.01.2022 • 12:43 Uhr

Nach der Verschiebung der Laga: Förderverein weiter voller Tatendrang - Vorstand blickt auf viele tolle Aktionen und freut sich auf weitere Projekte

Im Oktober 2019 wurde der Förderverein Landesgartenschau von 25 Beteiligten gegründet und zählt mittlerweile über 400 Mitglieder. Auch der Vorstand des Fördervereins wurde im Dezember von der geplanten Verschiebung der Landesgartenschau überrascht und ist derzeit dabei, die Arbeit neu zu strukturieren. „Nachdem wir die Entscheidung erst einmal sacken lassen mussten, sehen wir mittlerweile in dem damit verbundenen Zeitgewinn positive Aspekte, die wir jetzt nutzen werden“ berichtet Vorsitzender Dr. Rolf Holbe. „Für Bad Gandersheim ist es wichtig, den Besuchern ein fertiges Landesgartenschaugelände zu präsentieren und der Förderverein wird seinen Beitrag dazu leisten“ ergänzt Holbe positiv nach vorne blickend. heißt es in einem heute veröffentlichten Statement des Vereins. Und weiter:

Produktive
Arbeitskreise

Dabei ist der Vorstand stolz auf das, was bereits geleistet wurde. Von den Vorstandsmitgliedern wird insbesondere die hervorragende Arbeit der 11 Arbeitskreise gelobt. Alle Arbeitskreise sind mit ihren Projekten gut vorangekommen und die Mitglieder engagieren sich hier mit Herzblut. Vieles ist schon sichtbar wie die ersten Blühstellen, die der AK Innenstadt angelegt hat, 25.000 Stauden und Blumenzwiebeln, die vom AK Handwerk gepflanzt wurden oder Fahrradrouten, die der AK Fahrrad ausgearbeitet hat und die bereits bei Komoot zu finden sind. Auch die Fläche vom AK Landwirtschaft vor den Toren des LAGA-Geländes nimmt bereits konkrete Gestalt an genau wie der Garten der Landfrauen im Roswitha-Park, die beide mit ihren Konzepten ein tolles Angebot für die LAGA-Besucher darstellen.

Der Arbeitskreis Werbung hat auf Wochenmärkten und Festen in der Region bereits eifrig die Werbetrommel gerührt und der AK Flugplatz hat dafür gesorgt, dass Besucher in der Luft erkennen, dass Bad Gandersheim Gastgeber der Landesgartenschau ist. Froh ist der Vorstand ebenfalls über den AK Junge LAGA, der z.B. Kletter-Boulder und Fitness-Geräte organisiert hat, die demnächst im Sport- und Spielpark aufgestellt werden.

Ein wichtiger Beitrag auf allen Gartenschauen ist die Präsentation der Kirche und so hat der entsprechende Arbeitskreis die christlichen Gemeinden zusammengebracht und bereits eine spannende Idee für die Präsentation auf dem Gelände ausgearbeitet. Der AK Kunst hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Skulpturen der beiden heimischen Künstler Dietlind Petzold und Thomas Schmalz realisiert werden können, die auch nach der LAGA an ihrem Standort bleiben werden.

Finanzielle
Unterstützung

Viele Gelder konnten vom Förderverein in Form von Fördergeldern und Spenden für verschiedene Projekte akquiriert werden, wofür sich der Vorstand herzlich bei den Sponsoren bedankt. Eine Sponsoren-Übersicht findet sich auf der Homepage des Vereins unter foerderverein-laga-gan.de. Eins der geförderten Projekte sind die Gießkannen aus Holz zum Anmalen, von denen ca. 1.000 Stück an die Grundschulen und Kindergärten im Stadtgebiet Bad Gandersheim sowie der Gemeinde Kalefeld und der ehemaligen Gemeinde Kreiensen verteilt wurden. Mit dem WASIM-Maskottchen aus Holz konnte das Thema Landesgartenschau in die Kindergärten transportiert und für die Kinder greifbarer gemacht werden. Der Verein hat bunte Bilder von bemalten Gießkannen und ein tolles Feedback erhalten.

Die letzten Rohlinge kann man im Laden im Klosterhof Brunshausen erwerben. Auch die große bunte WASIM-Gießkanne, die an der Hildesheimer Straße aufgestellt wurde und später zum großen Parkplatz am Dehneweg umziehen wird, wurde durch das Engagement des Fördervereins realisiert. Besonders spannend ist derzeit das Leuchtturmprojekt „Dorfschönheiten“, das aus einer Idee von Benno Löning entstanden ist und sich derzeit in der Umsetzung befindet. Ca. 20 großformatige Fotos, die das Leben in den Dörfern auf einmalige, intensive und spannende Weise erzählen, werden in jedem der 16 Dörfer Bad Gandersheims aufgehängt. Verborgene Schätze!

Viele Mitglieder
bringen sich ein

Weitere wichtige Arbeiten sind die Konzipierung und Pflege der Homepage, die Dekoration des LAGA-Ladens, die Gestaltung des Flyers und anderer Werbematerialien und vieles mehr, die ebenfalls von Mitgliedern des Fördervereins geleistet werden. Für ein einheitliches Auftreten wurden grüne hochwertige Poloshirts angeschafft, die dank einer Spende der Part AG von 1.000 Euro kostengünstig an die Mitglieder abgegeben werden konnten. Zu weiteren Aktionen zählen auch die Programmgestaltung der Plattenkiste beim NDR, die monatlichen Countdown-Veranstaltungen sowie der Spendenaufruf für die Flutopfer, bei dem 3.400 Euro zusammengekommen sind und die der Stadt Euskirchen für den Wiederaufbau überwiesen wurden,.

Auch die Säuberung der Statue im Roswitha-Park konnte auf Initiative des Fördervereins durchgeführt werden. Nicht zu vergessen sind die vielen Kontakte, die hergestellt wurden und aus denen oftmals neue Ideen und eine konstruktive Zusammenarbeit entstanden sind wie beispielsweise mit den Nachbargemeinden. Auch der Kontakt zum Förderverein der Landesgartenschau in Höxter wurde früh gesucht und soll weiter intensiviert werden.

Nicht alles hat funktioniert und konnte umgesetzt werden, aber durch den Zeitgewinn eröffnen sich auch wieder neue Perspektiven. Die gewünschte Geselligkeit des Vereinslebens wurde durch Corona oft unterbunden, aber auch hier hofft der Vorstand auf einige Aktionen im Jahr 2022. Es bleibt also spannend! Wer dabei sein möchte und Interesse hat, sich einzubringen, ist jederzeit herzlich willkommen. Alle wichtigen Informationen zum Förderverein sind auf der Homepage unter www.foerderverein-laga-gan.de zu finden. red

Zum Bild:
er Vorstand mit Bürgermeisterin Franziska Schwarz freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. V.l.: Karin Albig, Dr. Rolf Holbe (Vorsitzender), Nicole Pietsch, Eckhard Froböse, Bürgermeisterin Franziska Franziska Schwarz, Katja Busch, Lennart Jörn, Ingrid Lohmann, Manfred Schultzki, Jörg Gelück.










25.01.2022 • 12:36 Uhr

Redaktionsnetzwerk geht zivilrechtlich gegen Beleidigungen im Internet vor

Das «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (RND) geht zivilrechtlich gegen Hass-Mails an seinen Autor Imre Grimm vor. Die Staatsanwaltschaft habe den Fall zu den Akten gelegt, teilte
Chefredakteur Marco Fenske am Dienstag mit. Das RND hatte nach eigenen Angaben im April vergangenen Jahres Strafanzeige erstattet, weil Grimm unter anderem als «verficktes Nazi-Schwein» und «systemkonforme Hure» beschimpft worden sei. Verbunden sei dies mit
dem Ausspruch «Verrecken Sie bitte, Spasti» gewesen.

Die Hass-Mails hatte Grimm zu einem Meinungsbeitrag der Aktion «Alles dichtmachen» verschiedener Schauspielerinnen und Schauspieler erhalten. «Nach Prüfung des Sachverhalts kann ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung des Beschuldigten nicht angenommen
werden», zitiert Fenske die Staatsanwaltschaft. Die Behörde habe den Nutzer jedoch ausfindig gemacht, der die Beleidigungen unter dem Fake-Namen «Johnny Depp» verfasst habe. «Gegen Johnny Depp werden wir zivilrechtlich vorgehen», kündigte der Chefredakteur an.

«Wir sind erschüttert», schreibt Fenske weiter. «Wir werden weiterhin alles tun, um unsere Kolleginnen und Kollegen zu schützen.» Das «RedaktionsNetzwerk Deutschland» werde etwaige Fälle in Zukunft weiter zur Strafanzeige bringen. epd










25.01.2022 • 12:22 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 131 Neuinfektionen, 100 Genese, Inzidenz bei 255

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 6.448 (+131) Corona-Infektionen bekannt geworden.
5.858 (+100) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 255,0 (336 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 6,9, die Intensivbetten sind zu 4,9% belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 511 (+31) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum
Bad Gandersheim 23 (-4),
Bodenfelde 11 (+1),
Dassel 37 (+4),
Einbeck 116 (+20),
Hardegsen 17 (-1),
Kalefeld 14 (0),
Katlenburg-Lindau 43 (-1),
Moringen 42 (+5),
Nörten-Hardenberg 40 (-1),
Northeim 135 (+11),
Uslar 33 (-3)
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.

Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











25.01.2022 • 09:40 Uhr

Hintergrundstory zur Corona-Impfpflicht: Für wen, ab wann, mit Register? - Fragen und Antworten zur anstehenden Debatte im Bundestag

Weil die Quote der gegen Corona geimpften Menschen in Deutschland weiter unter den Erwartungen liegt, erwägt die Politik eine allgemeine Impfpflicht. Befürwortern gilt eine Impfpflicht als Mittel, um weitere Pandemiewellen zu vermeiden. Kritiker sehen darin einen zu tiefen Eingriff in Persönlichkeitsrechte. Am Mittwoch debattiert der Bundestag über das Thema. Welche Impfpflichten gibt es schon, auch gegen Corona? Wie kann eine allgemeine Impfpflicht aussehen? Und welche Fragen sind noch offen?

Welche Impfpflichten
gibt es in Deutschland?

Die Geschichte der Impfpflicht hat in Deutschland mit den Pocken begonnen. Noch in der Bundesrepublik war eine Impfung gegen diese Virenkrankheit Pflicht, bis sie als ausgerottet galt. In der DDR waren auch andere Impfungen verpflichtend. Nach Jahrzehnten ohne eine
Impfpflicht trat am 1. März 2020 die Masern-Impfpflicht in Kraft. Kinder müssen seitdem eine Immunisierung gegen Masern vorweisen, wenn sie in eine Kindertagesstätte gehen oder in die Schule kommen. Gleiches gilt für das Personal von Gemeinschafts-, Bildungs- und
medizinischen Einrichtungen. Eine verpflichtende Corona-Impfung gibt es bislang nur in der Bundeswehr. Ab Mitte März muss aber auch das Personal in Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Pflege verpflichtend gegen Corona geimpft sein.

Was würde eine allgemeine
Corona-Impfpflicht bedeuten?

Unter einer allgemeinen Impfpflicht wird eine Verpflichtung der gesamten erwachsenen Bevölkerung, also aller Menschen ab 18 Jahren verstanden. Aus der Wissenschaft und Teilen der Abgeordneten im Bundestag gibt es auch den Vorschlag, die Impfpflicht auf diejenigen
zu beschränken, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf haben. Im Gespräch ist konkret eine Pflicht für alle über 50-Jährigen. Offen ist bislang, wie viele Impfungen die Pflicht umfassen würde, ob sie etwa auch regelmäßige Auffrischungen vorsieht.

Wer ist dafür
und wer dagegen?

Für eine allgemeine Impfpflicht haben sich bislang weitgehend geschlossen Vertreter von SPD und Grünen ausgesprochen. Die FDP im Bundestag ist zurückhaltend. Es gibt vorsichtige Stimmen für eine Ausweitung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, gegebenenfalls aber nur für bestimmte Gruppen. Aus den Reihen der FDP gibt es aber auch
einen Entwurf, der sich gegen die allgemeine Impfpflicht wendet. In CDU und CSU gibt es Befürworter der Impfpflicht, das Meinungsbild der kompletten Fraktion ist aber ungewiss. Die AfD ist gegen jegliche Impfpflicht. Die Partei Die Linke hatte sich Ende November für eine
Impfpflicht für alle Erwachsenen ausgesprochen. Angesichts der neuen Variante Omikron äußerten sich Vertreter inzwischen aber auch wieder zurückhaltender.

Ab wann würde
eine Impfpflicht gelten?

Dies ist eine der offenen Fragen. Die Ampel-Koalition strebt einen Beschluss über eine Impfpflicht bis Ende März an. Weitgehend einig ist man sich, dass im Falle einer Einführung Ungeimpften genug Zeit für eine vollständige Impfung bleiben muss, rund sechs Wochen also (ohne Auffrischungsimpfung). Befürworter der Impfpflicht gehen davon aus, dass die Impfpflicht zur Bewältigung der aktuellen Omikron-Welle nichts beitragen kann, aber bei der Vermeidung hoher Infektionszahlen im Herbst helfen könnte. Bis dahin müsste sie in deren Augen also in Kraft sein.

Wie würde man eine
Impfpflicht durchsetzen?

Bei der Duldungspflicht in der Bundeswehr und der Impfpflicht für Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich hat es dienstliche Konsequenzen, wenn sich die Beschäftigten nicht impfen lassen. Bei der allgemeinen Impfpflicht ist ein Bußgeld im Gespräch. Einigkeit besteht darin, einen Impfzwang auszuschließen, also die Verabreichung
des Vakzins im Zweifel mit körperlicher Gewalt. Offen ist auch, ob ein Impfregister eingeführt werden soll, mit dessen Hilfe der Staat die Pflicht durchsetzt. Der Ethikrat hatte dies als Voraussetzung einer Impfpflicht benannt. Gäbe es eine Pflicht ohne Register, ist
bislang offen, wie und wer die Einhaltung der Impfpflicht kontrollieren soll. epd










25.01.2022 • 09:33 Uhr

Tierschutzbund legt sich mit Innenministerium an: Stachelhalsbänder für Polizeihunde sind Tierquälerei

Im Streit über den Einsatz von Stachelhalsbändern bei Polizeihunden hat der Deutsche Tierschutzbund die Bundesländer aufgerufen, sich an geltendes Recht zu halten. «Es war und ist verboten, Hunden Schmerzen zuzufügen oder sie zu würgen», sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Dienstag). «Das galt und gilt auch für Polizeihunde.»

Schröder forderte die Bundesländer auf, einen umstrittenen Antrag Niedersachsens im Bundesrat zurückzuweisen, der den Einsatz von Stachelhalsbändern bei Polizeihunden weiter erlauben will: «Wer diesem Antrag zustimmt, duldet Tierqual.»

Hintergrund ist die kürzlich in Kraft getretene Novelle der Tierschutz-Hundeverordnung, die den Einsatz von Stachelhalsbändern bei Hunden explizit verbietet. Das Niedersächsische Innenministerium unter Führung von Minister Boris Pistorius argumentiert dagegen, dass nur über das entsprechende Halsband der Hund in Ausnahmesituationen dazu gebracht werden könne, seinen Biss zu lösen. Laut Tierschutzbund ist diese Ausbildungsmethode überholt. Einige Bundesländer verzichteten darauf schon lange. red/epd










25.01.2022 • 09:26 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Mit 255 Inzidenzwert im Kreis Northeim niedrigster Wert in Niedersachsen

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Das Robert-Koch-Institut hat soeben als tagesaktuellen Wert eine Inzidenz von 255 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Damit liegt der Landkreis Northeim an letzter Stelle der in Niedersachsen erfassten Ansteckungswerte. Derzeit "explodieren" statistisch betrachtet die Inzidenzwerte geradezu in den Landkreisen um Northeim herum. Allerdings weisen die Fachleute ausdrücklich auf einen harmloseren Verlauf der Neuinfektionen hin. red/Grafiken RKI / NDR/ Gesundheitsamt Niedersachsen












25.01.2022 • 09:12 Uhr

Kellerbrand nach Mitternacht in Kreiensen Familie evakuiert - 60 Kräfte im Einsatz

Die Feuerwehren aus Kreiensen, Greene, Erzhausen, der Einsatzleitwagen der Stadt Einbeck und der Fachberater THW wurden in der vergangenen Nacht um 1.34 Uhr gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Kellerbrand nach Kreiensen alarmiert. Im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße war ein Feuer ausgebrochen. Ursache zunächst nicht bekannt.
Rund 60 Kräfte aller Organisationen waren vor Ort. Eine Familie konnte aus dem Gebäude evakuiert werden, das Feuer war im Anschluss schnell gelöscht. Gegen 3 Uhr war der Einsatz beendet. Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim












25.01.2022 • 09:04 Uhr

Corona-Demo in Northeim: Erstmals Eskalation zwischen Protestierenden und Polizei - Nach Videografie und Widerstand Pfefferspray eingesetzt - Drei Verletzte

Bei der montäglichen Versammlung von Corona-Kritikern in Northeim kam es zu einer polizeilichen Maßnahme unter Einsatz u.a. von Pfefferspray, welche von mehreren Teilnehmenden der Versammlungen per Smartphones videografiert wurde. Hierzu hat sich die Polizeiinspektion Northeim mit nachfolgender Stellungnahme soeben geäußert:
Der Grund der Maßnahme wurde durch einen Mann und eine Frau gesetzt, welche beide keine FFP2-Maske trugen, obwohl dies während der fortbewegenden Versammlung vorgeschrieben war.

Zwei Polizeibeamte der Polizei Northeim wollten aufgrund dessen eine Identitätsfeststellung durchführen, um ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten. Die beiden Personen wollten sich der Maßnahme entziehen indem sie ihren Weg weiter fortsetzten. Nachdem ein Beamter den Mann versuchte daran zu hindern, entriss sich der Mann und griff den Beamten anschließend an. Er und die Frau, welche sich ebenfalls der Maßnahme widersetzte, mussten mittels einfacher körperlicher Gewalt und unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden gebracht werden.

Bei dem Einsatz verletzten sich die beiden Personen leicht, lehnten jedoch beide eine Behandlung durch hinzugezogene Rettungskräfte ab. Während der Maßnahmen beleidigten die beiden Personen die beiden Beamten zudem. Der Mann musste aufgrund seiner fortwährenden Aggressivität auf die Dienststelle mitgenommen werden. Nach ca. 30 Minuten konnte er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.

Gegen beide Teilnehmenden der Versammlung wurden Strafverfahren eingeleitet. Einer der beiden Polizeibeamten wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

Zwei Kerzen auf dem
Festspielbrunnen in
Bad Gandersheim

Es gab weitere Aktionen in Südniedersachsen. In Bad Gandersheim gingen heute Abend wieder rund 24 Corona-Kritiker auf die Straße. Die Polizei beobachtete den störungsfreien Auflauf. Auf dem Festspielbrunnen wurden zwei brennende Grablichter gestellt. Die Polizei ließ sie diesmal stehen.
red/Foto: Fis WMG










25.01.2022 • 09:02 Uhr

Frau führt Polizei hinters Licht: Körperverletzung vorgetäuscht, um von ihrem Freund wegzukommen

Am Sonntagmittag, 23. Januar 2022, erschien eine 21-jährige Einbeckerin bei der Polizei Einbeck und bat zunächst um Hilfe, da sie von ihrem 26-jährigen Lebensgefährten geohrfeigt worden sei. Zudem forderte sie die Polizeibeamten auf, das gemeinsame Kleinkind aus der Obhut des Mannes zu holen. Nachdem über das Jugendamt, zusammen mit dem Lebensgefährten, eine Regelung für das Kind getroffen werden konnte und die Frau nach stundenlanger Betreuung durch die Polizei von ihrem Vater abgeholt werden konnte, gab diese den Beamten gegenüber an, dass sie sich den Sachverhalt nur ausgedacht habe, um mit ihrem Kind die gemeinsame Wohnung zu verlassen und so eine Trennung von ihrem Partner vollziehen zu können. Die Konsequenzen hat die Frau nun zu tragen. Gegen sie wurde im Anschluss ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat eingeleitet.kr










24.01.2022 • 20:20 Uhr

Gandeon-Kino Bad Gandersheim: Spencer und Spider, Clifford und Contra - Eine neue Film-Woche

Ganz frisch ist die Nachricht von Dr. Trude Poser. Die Chefin des Gandeonkions in der Marienstraße in Bad Gandersheim hat soeben das Kino-Programm für die nächsten sieben Tage auf Papier und digital publiziert. Und das bedeutet: Trotz des Corona-Vorbehalts ist das kulltige schon wieder in der vierten Woche im neuen Jahr am Netz. Das filmische Angebot und alle Rahmenbedingungen enthält die kompakte Grafik. Selbstverständlich steht das Team allen Stammgästen und neuen Freunden beim Kinobesuch mit Rat und Tat und Süßem zur Seite. Nachfolgend kurze Inhaltsangaben zu den Titel.

Spencer

Intensives Drama über ein Weihnachten der Royals, an dem Lady Diana eine folgenschwere Entscheidung trifft. US-Schauspielerin Kristen Stewart über- zeugt als Titelheldin - Dezember 1991: In der Ehe zwischen dem Prinzen und der Prinzessin von Wales herrscht seit Langem Eiszeit. Trotz der wilden Gerüchte über Affären und eine Scheidung wird für die Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem königlichen Landsitz Sandringham ein Frieden verhängt. Es wird gegessen und getrunken, geschossen und gejagt. Diana kennt das Spiel. Dieses Jahr wird es eine ganz andere Wendung nehmen

Spider Man: No way home

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte von Spider-Man ist unser freundlicher Held aus der Nachbarschaft unmaskiert und es ist ihm nicht mehr möglich, sein normales Leben von seinen Einsätzen als Superheld zu trennen. Als er Doctor Strange um Hilfe bittet, wird die Lage nur noch gefährlicher und er muss erkennen, was es wirklich bedeutet, Spider-Man zu sein. Mit Tom Holland als Peter Parker, Regie führt erneut Jon Watts.

Clifford - Der große rote Hund

Als die lebensfrohe Emily Elizabeth von dem geheimnisvollen Mr. Bridwell einen kleinen roten Welpen namens Clifford geschenkt bekommt, hätte sie es nie für möglich gehalten, dass sie eines Tages ihr New Yorker Appartement mit einem riesigen, drei Meter großen Hund teilen würde – und das quasi über Nacht! Was kann sie also nur tun, um ihren Clifford bei sich zu behalten, ohne dass ihre Wohnung aus allen Nähten platzt? Während ihre alleinerziehende Mutter geschäftlich unterwegs ist, begeben sich Emily und ihr quirliger, ziemlich impulsiver Onkel Casey auf eine zauberhafte Reise, die sie die aufregendsten Abenteuer erleben lässt. Das ungleiche Trio erobert New York – und Clifford beweist der Welt, was es bedeutet, ein großes Herz zu besitzen.

Contra

Der neue Film von Sönke Wortmann: In seiner Jura-Vorlesung hat Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) seine Studentin Naima (Nilam Farooq) rassistisch diskriminiert. Um seinen Fehler wieder auszubügeln, wird er vom Disziplinarausschuss dazu verdonnert, ihr bei einem wichtigen Debattierwettsteit als Mentor zur Seite stehen. Der Dozent und die Studentin könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch wachsen sie zu einem starken Team zusammen. Mit Remakes französischer Erfolgsfilme hat Sönke Wortmann Erfahrung. Nach "Der Vorname" ist "Contra" nun also abermals ein auf deutsche Verhältnisse zugeschnittenes Kinoformat aus Frankreich.










24.01.2022 • 19:58 Uhr

Bad Gandersheim: Kräftige Gehölzpflegemaßnahmen in Hildesheimer Straße am Kurpark -Fast frei Sicht auf Teich und Kurhaus-Ruine

Letzte Woche sind nach längerer Zeit an der Haupverkehrsstraße zur Kurparkfläche mit kleinem Teich und Fontäne vor dem Ex-Kurhaus kräftig Wildwuchs- und Gehötzpflegearbeiten durchgeführt worden. Noch im vergangen Jahr waren im Stadtrat Anfragen gestellt worden, in diesem Bereich ordentlich auszulichten. Der niedliche Miniteich sollte ganzheitlich sichtbar werden. Leider wurde dieser Teil des Kurparks nicht in die Ausstellungsfläche für die Landesgartenschau 2023 einbezogen. Erst am Lohmühlenweg, in der Füllekuhle, schließt dann ein LaGa Projekt mit doppelten gepflasterten Panoramaweg entlang der Gande an.

In ersten Reaktionen auf die Pflegearbeiten sind zwei Interessante Kommentarlinien zu vernehmen: Die einen finden den Freischnitt löblich. Die anderen fragen sich, ob man sich ob der negativen Auswirkungen wirklich bewußt sei. Denn mit der Beseitigung der grünen Sichtblende wird ein Bad Gandersheimer Menetekel zum traurigen Mahnmal: Die Kurhaus-Ruine könnte als Symbol der nach wie vor unbewältigten Bad Gandersheimer Kurkrise das bunte LaGa-Festival düster überschatten. red/ Fotos: Fis WMG












24.01.2022 • 14:42 Uhr

Während der Fahrt auf BAB 38 eingeschlafen und Unfall verursacht

Am Sonntagabend gegen 18:40 Uhr war ein Autofahrer auf der Richtungsfahrbahn Göttingen bei einem Unfall beteiligt. Zwischen den Anschlussstellen Heilbad Heiligenstadt und Ahrenshausen sei der 57-Jährige während der Fahrt mit seinem Pkw VW eingeschlafen und habe dadurch die Kontrolle über sein Auto verloren. Der VW kollidierte dann mit der rechten Leitplanke und wurde wieder auf die Fahrbahn abgelenkt, wo das Auto auf dem linken Fahrstreifen stehen blieb. Der 57-Jährige war unverletzt geblieben. Wegen auslaufender Betriebsstoffe musste die Richtungsfahrbahn Göttingen im Rahmen der Bergung des Wracks und Reinigungsarbeiten der Fahrbahn bis ca. 21:30 Uhr voll gesperrt werden. Der Gesamtschaden wurde auf ca. 5.000 Euro geschätzt. red










24.01.2022 • 14:31 Uhr

Goslar: 85-Jährer schaltet aus Versehen Rückwärtsmodus ein - Kollision mit 16.000 Euro Schaden

Am gestrigen Sonntag gegen 13.20 Uhr, bog ein 85-jähriger Goslarer mit seinem VW Golf von der Clausthaler Straße in den Nonnenweg in der Kaiserstadt ein. Vermutlich durch fehlerhafte Betätigung des Automatikgetriebes geriet das Fahrzeug in die Rückfahrbewegung und stieß gegen einen dahinter wartenden PKW Skoda.

Dessen 55-jähriger Fahrer aus Goslar wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der Sachschaden an beiden PKW wird auf rund 16.000 Euro geschätzt. red










24.01.2022 • 14:11 Uhr

Lebenshilfe will Mitbestimmung von Bewohner-Beiräten stärken

Mit einem bundesweiten Pilotprojekt will die Lebenshilfe in Niedersachsen die Mitbestimmung geistig beeinträchtigter Menschen in gemeinschaftlichen Wohnformen stärken. Dazu sollen einzelne Beiräte in Wohnstätten und Wohngemeinschaften, die von den Bewohnern gewählt wurden, zunächst eine besondere Schulung erhalten, wie der Verband am Montag in Hannover mitteilte. Aus den Erfahrungen vor Ort will die Lebenshilfe dann Info-Materialien und Kurzfilme entwickeln, die in ganz Deutschland eingesetzt werden können.

Das Modellprojekt «Selbstbewusst - stark und entscheidend» startet am Dienstag mit einem ersten digitalen Treffen. Es ist auf drei Jahre angelegt und wird von der «Aktion Mensch» gefördert. Beteiligt sind zunächst die Lebenshilfen in Braunschweig, Lüneburg-Harburg und
Langenhagen-Wedemark bei Hannover sowie die Heilpädagogische Hilfe in Osnabrück. Später soll das Projekt über Niedersachsen hinaus ausgedehnt werden. Dabei arbeitet die niedersächsische Lebenshilfe mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe und dem «Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft» in Berlin zusammen.

«Wenn wir das mit dem Projekt schaffen, werden wir bestimmt stärker», sagte die Bewohner-Vertreterin Monika Blaszynski aus Northeim. Sie gehört zur Steuerungsgruppe und engagiert sich zudem sich im Vorstand der Lebenshilfe Niedersachsen. Besonders wichtig ist
ihr die Vernetzung der Beiräte untereinander: «Dazu müssen wir uns als Bewohner-Vertreter regelmäßig treffen können. Und wir brauchen Computer und Handys, mit denen wir ins Internet kommen und uns austauschen können.» Allerdings hätten viele Bewohner-Vertreter derzeit noch keinen Zugang zu diesen Geräten.red










24.01.2022 • 14:08 Uhr

Niedersachsen sucht «Baumpaten» zur Aufforstung von Wäldern

Mit Hilfe von «Baumpaten» will Niedersachsen seine Wälder aufforsten. Agrar- und Forstministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) gab am Montag in Hannover den Startschuss für die Initiative «Bäume pflanzen für Niedersachsen», wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Partner sind dabei der Radiosender «Antenne Niedersachsen» und die Stiftung «fit4future
natur».

Otte-Kinast rief als Schirmherrin die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich mit einer Spende an der Aktion zu beteiligen. «Unser Wald hat stark gelitten», sagte sie auf «Antenne». «Mit den Spenden ist es möglich, große zerstörte Waldflächen in Niedersachsen mit stabilen
Wäldern wiederaufzubauen.» Für jeweils fünf Euro Spende werde ein Setzling gepflanzt. Die Planung und Pflanzung übernehmen Försterinnen und Förster.

Rund ein Viertel der Landesfläche Niedersachsens ist nach Angaben der Ministerin mit Wald bedeckt. Wälder seien die «grüne Lunge» der Erde, sie sorgen für gute Luft und ein besseres Klima und sind damit für die Menschen überlebenswichtig. Doch die Wetterextreme der
vergangenen Jahre und Schädlinge wie der Borkenkäfer hätten dennWäldern stark zugesetzt. «Wir brauchen Mischwälder, mit vielennverschiedenen klimastabilen Baumarten», betonte Otte-Kinast. «Und wirnbenötigen viele motivierte Akteure, die sich für den nachhaltigen Wald einsetzen.» epd










24.01.2022 • 13:19 Uhr

Erste Hilfe bei schlechten Zensuren! Zeugnistelefon berät und hilft auch in Bad Gandersheim und Einbeck

Schülerinnen und Schüler sowie Eltern - u.a. auch aus Bad Gandersheim, Seesen, Einbeck, Nortes, Göttingen und Alefld - können sich auch in diesem Jahr wieder Rat und Hilfe beim Zeugnistelefon holen. Für sämtliche Fragen, Nöte und Ängste rund um das Zeugnis nehmen Ansprechpartner aus der Schulpsychologie in den Regionalen
Landesämtern für Schule und Bildung am 28. Januar in der Zeit von 10
bis 17 Uhr Anrufe entgegen, wie das Landesamt in Lüneburg am Montag
mitteilte. Auch über die E-Mail-Adresse zeugnishotline@rlsb-lg.niedersachsen.de könnten Ratsuchende ihre Fragen oder ihren Kummer loswerden.

Die Regionalen Landesämter sind unter folgenden Telefonnummern zu erreichen: Braunschweig: 0531/484-3333, Hannover: 0511/106-6000, Lüneburg: 04131/15-2222 und Osnabrück: 0541/77046-444. epd











24.01.2022 • 13:14 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 130 Neuinfektionen, 121 Genese, Inzidenz bei 258,8

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 6.317 (+130) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.758 (+121) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 258,8 (341 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.

Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 6,6, die Intensivbetten sind zu 4,7% belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 480 (+9) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum
Bad Gandersheim 27 (-7),
Bodenfelde 10 (+1),
Dassel 33 (+1),
Einbeck 96 (+4),
Hardegsen 18 (+3),
Kalefeld 14 (+2),
Katlenburg-Lindau 44 (+6),
Moringen 37 (-5),
Nörten-Hardenberg 41 (+5),
Northeim 124 (+6),
Uslar 36 (-7)
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.











24.01.2022 • 12:39 Uhr

Sonntag um 20.40 Uhr auf A7 bei Nörten: Kollision löst Vollsperrung aus! 40 Kräfte retten drei Verletzte

Die Autobahn 7 war am Sonntagabend nach einem Verkehrsunfall über Stunden voll gesperrt. Zwischen den Anschlussstellen Northeim-West und Nörten-Hardenberg waren gegen 20.40 Uhr zwei Fahrzeuge miteinander kollidiert.

Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Kassel auf Höhe der Abfahrt Nörten. Gemeldet wurde er der Einsatzleitstelle in Northeim über die Notrufzentrale von BMW.

Die Feuerwehren aus Nörten-Hardenberg, Hillerse, Höckelheim und Hardegsen waren im Einsatz um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen, die Unfallstelle auszuleuchten und verletzte Personen zu betreuen. Nach anderthalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren und den Rettungsdienst beendet. Die Polizei war noch längere Zeit mit der Unfallaufnahme beschäftigt.

Nach ersten Informationen wurden drei Personen verletzt. Vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren vor Ort. Insgesamt waren rund 40 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. hl/ Fotos: Joel Fröchtenicht/ Kreisfeuerwehr Northeim












24.01.2022 • 12:36 Uhr

Zwei hochwertige Pkw Audi entwendet - Polizei mit Blitz-Fahndung erfolgreich: Täter festgenommen

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden zwei hochwertige Pkw Audi in Nörten-Hardenberg /Angerstein entwendet. Es gab dann eine blitzartige erfolgreiche Fahndungsarbeit der Polizei. Beide Pkw konnten in Brandenburg verortet und die Täter festgenommen werden. Dabei handelt es sich um zwei Männer im Alter von 21 und 34 Jahren.
Bei den beiden Pkw Audi handelt es sich um Pkw mit dem Keyless-Go System.
Die Ermittlungen zu den Tatumständen dauern an. Insgesamt sind die beiden Pkw ca. 105.000 Euro wert. red/Wol










24.01.2022 • 12:27 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3: Nach Sekundenschlaf um, 17.15 Uhr frontal gegen Baum

Am Sonntag gegen 17.15 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3 zwischen Nörten-Hardenberg und Sudheim. (wir berichteten). Soeben hat sich die Northeimer Polizei zu dem Crash mit einem Statement zu Wort gemeldet. Ein 74-jähriger Northeimer befuhr mit seinem Pkw Mercedes die Bundesstraße 3 aus Nörten-Hardenberg in Richtung Sudheim. Im Bereich der 80er-Zone kam er aufgrund eines sogenannten "Sekundenschlafs" nach links von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Straßenbaum.

Der Northeimer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde anschließend in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Am Pkw Mercedes entstand ein Schaden von ca. 3.000 Euro. Die Straße musste während der Verkehrsunfallaufnahme für ca. eine Stunde gesperrt werden. Ebenfalls im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Nörten-Hardenberg, eine Rettungswagenbesatzung und ein Notarzt. Wol /Foto: Horst Lange-Kreisfeuerwehr Northeim










24.01.2022 • 11:19 Uhr

Northeim/Nörten Hardenberg: Corona-Kritiker demonstrieren weiter - Vier Ordnungswidrigkeiten angezeigt

Am vorigen Freitag kam es erneut zu einer Versammlung von Kritikern der Corona-Maßnahmen im Northeimer Innenstadtbereich. Bei der Versammlung waren elf Personen vor Ort, wovon sich niemand als Versammlungsleiter zu erkennen gab. Die Auflagen (FFP2-Maskentragepflicht und Abstandsregeln) wurden eingehalten.

Am Sonntag kam es in Nörten-Hardenberg ebenfalls zu einer Versammlung gegen die Corona-Maßnahmen. Hier gab es ebenfalls keinen Versammlungsverantwortlichen.

Der Auflage der FFP2-Maskentragepflicht wurde anfangs nicht eingehalten. Nachdem die Polizei Northeim bei vier Teilnehmenden die Personalien feststellte, kamen in der Folge die weiteren Teilnehmenden den Auflagen nach. Gegen die vier Teilnehmenden wurden entsprechende Verfahren eingeleitet. Die 40 Teilnehmenden beendeten gegen 17.15 Uhr ihre Versammlung mit dem Abstellen von Kerzen. Wol










24.01.2022 • 11:09 Uhr

Gremsheim: Fahrertür zerkratzt - 1.500 Euro Schaden - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Tatort: Bad Gandersheim, Ortsteil Gremsheim, Diemer Weg.: Im Tatzeitraum vom 20. Januar 2022, bis 23. Januar 2022, hat ein bislang unbekannter Täter vermutlich mit einem Schlüssel die rechte Fahrzeugseite des PKW VW Polo (schwarz) der Anzeigenerstatterin zerkratzt. Der Schaden am PKW wird auf ca. 1500EUR geschätzt.

Anwohner aus Gremsheim werden gebeten, sachdienliche Hinweise zum Tathergang der Polizei Bad Gandersheim zu melden. (ber)











24.01.2022 • 11:03 Uhr

Landvolk will verhärtete Fronten bei Umgang mit Wölfen aufbrechen

Das Niedersächsische Landvolk schlägt neue Töne beim
Umgang mit Wölfen an. «Es ist Zeit, die verhärteten Fronten
aufzubrechen», sagte Landvolk-Vize Jörn Ehlers am Montag in Hannover.
«Keiner will den Wolf ausrotten, keiner will, dass die
Weidetierhaltung in Deutschland aufgegeben wird», betonte er. «Es
geht nur miteinander, und dafür brauchen wir verbindliche Regeln und
Vorgaben, wie es ein aktives Wolfsmanagement hergeben würde.»

In der Vergangenheit hatte der Verband für Verschärfungen in der
Wolfspolitik plädiert. Er forderte Abschüsse von sogenannten
«Problemwölfen», die Weidetiere attackieren, eine Obergrenze für den
Wolfsbestand und «wolfsfreie Zonen» etwa an Deichen.

«Den Wolf auszurotten ist keine Option», sagte Ehlers nun. Ebenso
gehe es, dass Vieh dauerhaft in gesicherten Gebäuden untergebracht
werde. Eine Studie aus Frankreich rate dazu, eine wechselseitige
Beziehung zwischen Wölfen und Menschen wiederherzustellen. Diese
gleiche einer Form des gegenseitigen Respekts, die auf klaren
Signalen und strengen Regeln basiere. Sie müssten bei Bedarf von Zeit
zu Zeit auch durch schießen oder Fallenstellen vor, während oder
unmittelbar nach einem Angriff «beim Wolf in Erinnerung gerufen
werden».epd










24.01.2022 • 10:58 Uhr

Baustellenradar aktuell: A7 VIA7 B445 weiter dicht - Tiefengründung nicht fertig

Am Freitag spät Vormittag kam die Info, dass die Vollsperrung (wir berichteten) der B 445 zwischen Echte und Kalefeld verlängert wurde. Unser Reporter sah sich sofort auf der Brückenbaustelle um, was dort los ist. Für die neuen Brückenwiderlager neben der Pannenbrücke sollten vom 10. bis 24.Januar 2022 als eine Variante der Tiefgründung, Pfahlgründungen niedergebracht werden. Damit können Lasten von Brücken-Tragwerken in tiefere, tragfähige Bodenschichten übertragen werden. Diese Methode ist altbewährt, zeitlich gut kalkulierbar und 14 Tage sollten ausreichen, so der Plan. Notwendiges Bohr-Gerät, Zubehör aus Bohrmantelrohren, Bohrkopf und vorgefertigte Bewehrungskörbe sind Vorort reichlich vorhanden. An fehlendem Material kann es nicht gelegen haben, dass es hier nicht weitergeht. Während auf benachbarten Baustellen des A7-ÖPP Projektes des Konsortiums noch fleißig gebaut wird, stand hier auf der Baustelle bereits alles still. Keine Bauarbeiter, keine Bautätigkeit, dafür Verlängerung der Vollsperrung zunächst bis 28.01.2022. Die Verkehrsteilnehmer müssen länger Umleitungen nutzen, wenngleich die Baustellenampel bei einspuriger Verkehrsführung von Baufahrzeugen im Zuge der B 445 weiter genutzt werden kann. Die Kundenorientierung für Verkehrsteilnehmer durch den Bauherrn, AdB Nordwest, dem Konsortium, VIA7, ist mangelhaft. Dienst nach Vorschrift mit langen Wochenenden, statt beschleunigtem Bau mit kurzen Sperrzeiten und Behinderungen für Verkehrsteilnehmer, scheinen zu gelten.
Der Anspruch, von Politikern gerne vorgetragen, ÖPP baut schneller, besser, wirtschaftlicher, wird in der Praxis vom privaten Betreiber nicht eingehalten. Hier vielleicht nur eine Woche längere Vollsperrung mit Verkehrsbehinderung, insgesamt schon ein ganzes Jahr Bauzeitverlängerung, das ist die Realität. red / Fotos: Fis WMG















24.01.2022 • 09:53 Uhr

Menschenrechtslage im WM-Land Katar: Politik muss Menschenrechtsverletzungen ansprechen

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: Tausende ausländische Arbeiter werden wie Sklaven behandelt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen warnt Entscheidungstragende in der Bundespolitik und auf EU-Ebene, sich nicht von den Machthabern in Katar instrumentalisieren zu lassen. „Es wäre ein fatales Signal, wenn im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2022 nicht über die vielen Menschenrechtsverletzungen und die tausenden auf Baustellen gestorbenen Gastarbeiter in Katar gesprochen und berichtet würde. Wenn deutsche Politiker in den Sozialen Medien kritiklos von ihren schönen Erlebnissen in Katar erzählen, entsteht ein völlig falscher Eindruck von der harten Realität im Land“, kritisiert Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV. „Solche Verlautbarungen sind eine schamlose Werbung für einen Staat, der tausende ausländische Arbeiter wie Arbeitssklaven behandelt.“

Ferner unterstütze Katar seit Jahren radikal-islamistische Gruppierungen weltweit, Entgegen der Dementi der Machthaber. „Vielleicht hat Katars Regierung den sogenannten ‚Islamischen Staat‘ nicht direkt unterstützt, andere radikale islamistische Gruppen in Syrien, im Irak, Libyen, Afghanistan und anderswo aber durchaus“, erinnert Sido. „Katar und auch die Türkei unterstützen ganz offen die Nusra-Front, den Ableger von Al-Kaida in Syrien. Pro-katarische islamistische Gruppen hetzten offen gegen Juden und Israel. Diese radikalen Milizen verfolgen yezidische, christliche, drusische, kurdische, armenische, assyrisch / aramäisch / chaldäische, alevitische, koptische, mandäische und andere Minderheiten im Nahen Osten. Die Islamisten werden häufig von Katar finanziert.“ Im Falle Syriens laufe diese Hilfe über die Türkei. Das NATO-Mitglied diene als Transitland sowohl für finanzielle Hilfen als auch für Waffen und islamistische Kämpfer.

Dem ehemaligen US-Sonderbeauftragten für die Internationale Allianz gegen den „Islamischen Staat“ (IS) Brett H. McGurk zufolge hätten US-Diplomaten ihre meiste Zeit in der Türkei verbracht, weil das meiste Material der IS-Kriegsmaschinerie vor dort nach Syrien gelangte. McGurk und US-Verteidigungsminister James Mattis traten im Dezember 2018 zurück – auch aus Protest gegen den Umgang der USA mit islamistischen Milizen, die von Katar und der Türkei unterstützt werden. red










24.01.2022 • 09:51 Uhr

B3 bei Sudheim: Fahrzeug fährt frontal gegen Straßenbaum

Aus noch ungeklärter Ursache fuhr am gestrigen Sonntag ,23. Januar 2022, gegen 17:20 Uhr ein Fahrzeug auf der Bundesstraße 3 gegen einen Straßenbaum. Der Autofahrer fuhr laut Polizei von Nörten-Hardenberg kommend in Richtung Northeim. In Höhe des ehemaligen Parkplatzes Elvese geriet er auf die linke Fahrbahnseite und kollidierte dort mit einem Straßenbaum. Der Fahrer konnte sich allein aus seinem Fahrzeug befreien. Da aber Betriebsstoffe aus seinem Fahrzeug flossen und sich über den Fahrradweg verteilten, wurden die Feuerwehren Sudheim und Bühle verständigt. Die verletzte Person wurde nach der Versorgung vom Notarzt im Rettungswagen anschließend in die UNI-Klinik nach Göttingen gebracht.

Die Feuerwehr Sudheim sicherte die Unfallstelle, klemmte die Fahrzeugbatterie ab und streute die ausgeflossenen Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Bühle sperrte die Bundesstraße in Höhe der Umgehungsstraße ab. Im Einsatz waren zehn Einsatzkräfte aus Sudheim, neun Einsatzkräfte aus Bühle, vier Einsatzkräfte vom Rettungsdienst und zwei Polizeibeamte. Weiterhin wurde der Bereitschaftsdienst vom Umweltschutzamt und die Straßenmeisterei Northeim verständigt. Da das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war wurde es durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt. Der Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. hl/ Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim










24.01.2022 • 09:49 Uhr

Neues Fahrzeug für das Team der Rufbereitschaft beim Baubetriebshof der Gandersheimer Stadtwerke

Das Team des Bereitschaftsdienstes auf dem Baubetriebshof freut sich über den neuen Kastenwagen im Fuhrpark der Stadtwerke. Das alte KFZ musste im Dezember ausrangiert werden, weil die Reparatur sich nicht mehr lohnte. Schnell musste ein Ersatzfahrzeug her, denn die Rufbereitschaft ist rund um die Uhr besetzt, auch an Sonn- und Feiertagen. Ein geeignetes, verfügbares Kraftfahrzeug wurde glücklicher Weise auf dem Gebrauchtmarkt gefunden. Die Politik hat die finanziellen Mittel dankenswerter Weise umgehend freigegeben.

Die Mitarbeiter der Stadtwerke kümmerten sich um die Anmeldung und vorschriftsmäßige Beklebung des Einsatzfahrzeugs. Die Schraffierungen und das Blinklicht auf dem Dach schützen die Kollegen nachts im Dunkeln vor heranfahrenden Fahrzeugen. Innerhalb des Gemeindegebietes der Stadt Bad Gandersheim müssen die Mitarbeiter der Rufbereitschaft im Notfall oder Störfall immer mobil sein, um schnell am Ort des Geschehens zu sein! Damit der diensthabende Mitarbeiter des Baubetriebshofes den Einsatzbedarf einschätzen kann, sollten die Anrufer immer wichtige Informationen zur Notsituation durchgeben.

Dafür dienen die bekannten fünf "Ws", die jeder Mensch in einem Erste-Hilfe-Kurs oder beim Führerschein mal gelernt hat: WO, WER, WAS, WIE viele oder groß ist der Schaden, WARTEN auf Rückfragen! Ähnlich wie bei der Feuerwehr oder der Polizei geht es darum, konkrete Gefahren im Einzelfall oder Schäden an Schutzgütern der Gemeinde Bad Gandersheim zu verhindern und zu beseitigen. Ein Klassiker ist der umgestürzte Baum auf einer Gemeindestraße in einer Sturmnacht, eine Ölspur, die Überführung von Fundhunden, das Einsetzen ausgehobener Straßendeckel und in die Gande geschmissene Mülleiner durch Vandalierer, aber auch der steckengebliebene Fahrstuhl mit Personen im Kloster Brunshausen.

Die Ladefläche des kleinen Vans muss praktikabel alle Möglichkeiten des Transportes bieten: Tiere, Besen und Schaufel, kleine Maschinen, Streugut, Flatterband, Absperrhütchen, Dreibäume zum Einsteigen in die Schächte des Wasserwerks oder der Schmutzwasserbeseitigung sowie elektronische Auslesegeräte. Manchmal ist die Entscheidung, ob ein Einsatz erforderlich ist oder nicht jedoch schwierig. Wie würden Sie entscheiden – Notfall oder nicht? „Rausgerissene Blumen aus dem Pflanzkübel vor dem Rathaus, ein Nilgansküken im Ablaufmönch des ersten Osterbergsees, Graffiti-Schmierereien an der Bushaltestelle oder die tot gefahrene Katze in einer privaten Einfahrt.“ sbg /

Zum Bild von links: Betriebsleiterin Astrid Schelle, vom Teams der Rufdbereitschaft die Herren Straßburg, Steinbiß, Katzer, Möhle-auf der Brücken und Bürgermeisterin Franziska Schwarz.
Foto: Stadtwerke










24.01.2022 • 09:43 Uhr

Gebühren- und Steuerbescheide 2022 versandt - Geänderte Beträge sind zu beachten! Daueraufträge bei Bank prüfen!

Die Steuerabteilung der Stadtverwaltung teilt mit, dass die Abrechnungs- und Vorauszahlungsbescheide für die Wasser- und Schmutzwasserbeseitigungsgebühren am 11. Januar 2022 versandt wurden. Die Grundsteuer wurde mit Bekanntmachung vom 7. Januar 2022 festgesetzt, die Hundesteuer mit Bekanntmachung vom 6. Januar 2022. Die Grundsteuer, wie auch die Hundesteuer, sind 2022 in der Höhe zu entrichten die im letzten Dauerbescheid festgesetzt wurde. Die Bescheide über die Niederschlagswasserbeseitigungsgebühren wurden am 11. Januar 2022 versandt.

Zu beachten sind hierbei die geänderten Beträge. Sofern kein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde, sind die neu festgesetzten Beträge für die Wasser- und Schmutzwasserbeseitigungs-Gebühren sowie für die Niederschlagswasser-Beseitigungsgebühren zu beachten. Insbesondere wird darum gebeten, evtl. erteilte Daueraufträge bei der Bank auf Richtigkeit zu prüfen und ggf. zu ändern. Vordrucke zur Erteilung eines SEPA-Mandates sind unter www.bad-gandersheim.de unter dem Suchbegriff SEPA zu finden. Für Fragen steht die Stadtkasse unter 05382-73132 oder 73133 bzw. die Steuerabteilung unter 05382-73140 oder 73121 gern zur Verfügung. sbg











23.01.2022 • 20:42 Uhr

Glückwunsch! Ing.Büro Mathias Cortnum gewinnt Saline-Wiederaufbau-Wettbewerb

Der Wettbewerb für den besten Entwurf eines Wiederaufbaus des durch ein Schadensfeuer musealen Bohrturms der ehemaligen Saline in Einbeck-Salzderhelden ist entschieden. Sieger ist das Ingenieurbüro Mathias Corntum. Turm und Burg sind einem Ensemble verbunden. Man darf sich auf die Umsetzung des ehrgeizigen Projektes freuen. red/Sreens: Ing.Büro Cortnum












23.01.2022 • 20:24 Uhr

Nach kommunalpolitischer Eiszeit leichtes Tauwetter in Bad Gandersheim: Erster Fachausschuss tagt am 22. Februar 2022

Die kommunalpolitische Szene und damit die Aktivitäten des neuen Stadtrates in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim schienen seit den Kommunalwahlen wie eingefroren. Auch nach dem 1. November 2021, dem offiziellen Beginn in eine neue Legislaturperiode, herrschte monatelang so gut wie Eiszeit für die Arbeit in den Fachausschüssen. Während die neuen Ratsmitglieder sich artig in Schweigen hüllten, sich der verordneten Ruhigstellung fügten und nichts von sich hören und lesen ließen, wagte CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge einmal mehr einen lauten Weckruf: "Fast fünf Monate Funkstille in den Fachausschüssen. Das ist unmöglich. Diese Lähmung der kommunalpolitischen Mitarbeit ist nicht nachvollziehbar und hinnehmbar!" Dröge fragt sich: "Wofür sind wir Ratsmitglieder eingentlich gewählt?"

Stillhalten und den Lauf der Dinge allein der Rathausspitze überlassen?

Nun, jetzt zeichnen sich zaghafte Aktivitäten ab. Stadtsprecher Manfred Kielhorn bestätigte auf Nachfrage dass als erster Termin für eine öffentliche Sitzung des Kultur- und Sportausschusses der 22. Februar 2022 feststeht. Auf Anfrage bestätigte das Rathaus eine weitere Sitzung. Der Ausschusses für Stadt- und Dorfentwicklung / Stadtmarketing ist für den 1. März 2022 festgelegt. Am 17. März 2022 geht es in die finale Beratung des Etatentwurf 2022 im Finanzausschuss. Danach gibt es die erste Ratssitzung im neuen Jahr.

Mögliche Gründe für den
Fehlstart in die Ratsarbeit

Natürlich werden Gründe für den Fehlstart in die neuen Legislaturperiode angeführt: Da ist das Desaster mit der Landesgartenschau zu erwähnen. Ihr Start platzte plötzlich im November und Dezember und endete mit dem Knalleffekt einer Verschiebung um ein Jahr. Dieser Schock lähmte.
Als eine weitere Ursache muss das Totschlagargument "Corona-Krise" herhalten. Interessant der dritte mögliche Auslöser: Es ist das Bemühen der Rathausspitze nach interfraktioneller Absprache, zunächst einmal die neuen Reihen im Rat etwas zu schließen. Dieses interne (nichtöffentliche) Coaching in Sachen Themen und Kennenlernen von Problemen und Persönlichkeiten hat bekanntlich schon einmal im Probenzentrum für einige Stunden stattgefunden. Dieses Coaching mit einem Moderator vom Städte- und Gemeindebund soll dem Vernehmen nach am 19. Februar 2022 wiederum im Domfestspiel-Probenzentrum fortgesetzt werden. Ob es hilft? Man darf gespannt sein. red











23.01.2022 • 19:15 Uhr

Corona-Vorbehalt und das öffentliche Leben: Polizei und Demonstranten erwarten am Montag Aktionen in Südniedersachsen

Viele Lebensbereiche der Menschen stehen immer intensiver unter dem anstrengenden bisweilen ermüdenden Corona-Vorbehalt. Dazu gehören die montäglichen Demonstrationsrituale. Menschen gehen wegen Corona auf die Straßen und Plätze. Speziell der Montag ist ihr Aktionstag. Corona-Kritiker und Gegendemonstranten kommen dabei in verschiedenartiger Frequenz zum Einsatz. Polizei und Organisatoren von Protesten gegen Corona und und Demos gegen die Corona-Kritiker bereiten sich dem Vernehmen nach auf den morgigen Montag mit "Spaziergänge", Gegendemos und ordnungspolitischen Begleitungschutz in ganz Südniedersachsen vor. So u.a. in Bad Gandersheim, Seesen, Northeim, Herzberg, Alfeld und Göttingen. Die Organisatoren der "Spaziergänger" sind unter dem Logo "Monday for Future" unterwegs. red










23.01.2022 • 18:55 Uhr

Corona ist „Gift“ im übervollen Schweinemarkt

Die jüngsten Auswirkungen der explosionsartig steigenden Corona- Erkrankungen belasten die gesamte Fleischbranche, da momentan in allen Bereichen Personal fehlt, sagt Dr. Albert Hortmann-Scholten, Bereichsleiter bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Obwohl deutsche Mäster deutlich weniger Tiere erzeugen, sei der Markt momentan nicht in der Lage, das Angebot vollständig zeitnah aufzunehmen. „Die Omikron Variante ist Gift für den ohnehin schon übervollen Schweinemarkt“, so der Experte in seinen Ausführungen vor dem Veredelungsausschuss des Landvolks Niedersachsen. Seiner Einschätzung nach besteht auch für die Zukunft wenig Optimismus für die leidgeprüften Schweinemäster und Ferkelerzeuger.

Die massive Schieflage der Ökonomie sei in diesem Segment ab Frühjahr 2020, seit Beginn der Pandemie, in Deutschland am stärksten spürbar gewesen. „Seit fast zwei Jahren kann nicht mehr kostendeckend gewirtschaftet werden“, ergänzte Vizepräsident Ehlers. Spanien und Dänemark zum Beispiel hätten noch bis zum Herbst 2021 auskömmliche Preise erzielen können und deshalb teilweise die Schweinehaltung noch ausgedehnt. Nachdem die Asienexporte für diese Länder ins Stocken geraten sind, sei die Lage nun für alle EU-Schweinehalter sehr schwierig.

Eine Hoffnung gäbe es allein dadurch, dass die Schweinebestände weltweit leicht zurückgehen, „aber noch nicht so deutlich, wie es für die reduzierte Nachfrage nötig wäre“. Viehzählungszahlen aus dem November 2021 bilden laut Hortmann-Scholten noch nicht die aktuelle Situation ab. Die Bestände der Tiere seien aktuell weiter deutlich kleiner, da mittlerweile viele Produktionskapazitäten leer stünden. Betriebsaufgaben mit einer kompletten Bestandsschlachtung stünden regelmäßig auf der Tagesordnung.

Als dramatisch bewertet Hortmann-Scholten die Tatsache, dass seit November 2020 insgesamt eine Million Schweine nicht zeitgerecht geschlachtet werden konnten und mit umfangreichen Kühlhausbeständen den Markt belasten. Der „Schweinestau“ aus dem Winter 2021 habe zu erheblichen Verwerfungen geführt. Rindfleisch profitiere allerdings und sei inzwischen drei bis vier Mal so teuer wie Schwein.“ Hortmann-Scholten hofft, dass die kommende Grill- und Volksfestsaison wieder halbwegs normal verlaufe und die Nachfrage angekurbelt werde. LPD /Foto: LPD










23.01.2022 • 17:01 Uhr

LaGa-Baustellenradar: Heute beim Haupteingang Dehneweg in Bad Gandersheim - Material reichlich vorhanden

LaGa-Baustellenradar aktuell: Heute beim Haupteingang der Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim Dehneweg. Am Samstag war hier das sonst verrammelte Tor offen. Selbst wenn Kette und Schloss dicht sind, ist es kinderleicht den Bauzaun zu öffnen. Die Zaunelemente sind mit Halteklammern verbunden, hier liegt dieses Verbindungsstück (mit Pfeil markiert) jedoch unten. Wenn man schon die interessierten Menschen aussperren will, reicht allein die Beschilderung nicht aus. Der aufwendige und kostspielige Bauzaun ist funktionslos.
Dipl.Ing. Wilhelm Kühne erklärt fachlich und kommentiert engagiert:

Nicht alle mit dem Kurpark verbundenen Menschen wollen die Vorfreude ein Jahr länger aushalten und trauen den LaGa-Aussagen nicht, dass alles im Plan und "im grünen Bereich" ist. Wir vom Redaktionsnetzwerk informieren weiter mit Fakten, besonders nach der plötzlichen Offenbarung und LaGa Verschiebung nach 2023.

Das eigentliche Anliegen war hier, die üppigen Materialvorräte an feinen Pflastersteinen zu, dokumentieren. Wie auf anderen LaGa Baustellen herrscht auf der Seebühnenplatz kein Materialmangel, sondern ausstehender Ausführungsvollzug. In diesem Eingangsbereich des Hauptzugangs ist noch reichlich zu tun, einschließlich Zeitplanevaluierung für ein funktionierendes Projektcontrolling. red/ Fotos: Fis WMG












23.01.2022 • 13:59 Uhr

LaGa-Baustellenradar aktuell: Heute beim Haupteingang der Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim Dehneweg. Am Samstag war hier das sonst verrammelte Tor offen. Selbst wenn Kette und Schloss dicht sind, ist es kinderleicht den Bauzaun zu öffnen. Die Zaunelemente sind mit Halteklammern verbunden, hier liegt dieses Verbindungsstück (mit Pfeil markiert) jedoch unten. Wenn man schon die interessierten Menschen aussperren will, reicht allein die Beschilderung nicht aus. Der aufwendige und kostspielige Bauzaun ist funktionslos.

Dipl.Ing. Wilhelm Kühne erklärt fachlich und kommentiert engagiert:
Nicht alle mit dem Kurpark verbundenen Menschen wollen die Vorfreude ein Jahr länger aushalten und trauen den LaGa-Aussagen nicht, dass alles im Plan und "im grünen Bereich" ist. Wir vom Redaktionsnetzwerk informieren weiter mit Fakten, besonders nach der plötzlichen Offenbarung und LaGa Verschiebung nach 2023.

Das eigentliche Anliegen war hier, die üppigen Materialvorräte an feinen Pflastersteigen zu, dokumentieren. Wie auf anderen LaGa Baustellen herrscht auf der Seebühnenplatz kein Materialmangel, sondern ausstehender Ausführungsvollzug. In diesem Eingangsbereich des Hauptzugangs ist nochreichlich zu tun, einschließlich Zeitplanevaluierung für ein funktionierendes Projektcontrolling. red/ Fotos: Fis WMG












23.01.2022 • 13:36 Uhr

Rotlicht nicht mehr erkannt weil zu blau! Polizei stoppt Autofahrer mit 2,45 Promille Alkohol im Atem und ohne Führerschein

Hasede, Vor dem Kampe (Sti). Am gestrigen Samstag, 22. Januar 2022, gegen 12.30 Uhr, bekam die Polizei in Sarstedt (Landkreis Hildesheim) einen Hinweis auf einen offensichtlich alkoholisierten Fahrzeugführer. Dieser soll mit seinem Pkw zuvor das Rotlicht einer Ampel in Hasede, Vor dem Kampe, missachtet haben. Bei der Kontrolle des 55-jährigen Mann aus Giesen stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers fest. Ein anschließender Alkoholtest ergab einen Wert von 2,45 Promille. Weiterhin wurde bei der Kontrolle festgestellt, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und die am Pkw angebrachten Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug gehören. Gegen den 55-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.Sti











23.01.2022 • 13:29 Uhr

Goslar: Aggressive Frau mit Zopf haut mit Faust anderer Frau die Nase blutig

Am gestrigen Samstag ereignete sich gegen 14 Uhr in einem Einkaufszentrum in der Kaiserpassage in Goslar eine Körperverletzung. Dabei soll eine 55- jährige Frau von einer ca. 35- jährigen Frau geschlagen worden sein. Zuvor sei es zu verbalen Streitigkeiten. Die Täterin habe dabei unvermittelt mit der Faust zugeschlagen. Hierdurch habe das Opfer Nasenbluten erlitten.

Die Täterin sei dann geflüchtet und wird wie folgt beschrieben.: Größe: ca. 170 Zentimeter , grau-blonde Haare zum Zopf gebunden, bekleidet mit blauer Jeans, rotbraunen Rucksack, weiß/schwarze Fleece Jacke. Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei unter Telefon 05321-339-0 in Verbindung zu setzten.











23.01.2022 • 13:01 Uhr

Bittere Niederlage für den Northeimer Handball Club gegen MTV Braunschweig! in Einbeck!

Gegen den Tabellenfünften hielt man in der Stadionsporthalle in Einbeck lange Zeit mit, konnte sich jedoch nie entscheidend absetzen. In den letzten Minuten lief man einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, der nicht mehr aufzuholen war. Somit unterlag der NHC mit 25:29 (14:15).

Das Team musste mit Joé Schuster, Jannes Meyer, Yanik Springer, Björn Wenderoth und Matteo Neufing gleich auf fünf Spieler verzichten, wollte sich der Aufgabe nichtsdestotrotz mit vollem Einsatz stellen. In den ersten Minuten zeigte die Mannschaft eine konsequente Abwehrleistung, allen voran Paul Hoppe konnte das Angriffsspiel des MTV immer wieder erfolgreich stoppen. Auch in der Offensive kam man vor allem über Malte Wodarz zum Abschluss, welche das 8:7 erzielte. In der Folge konnte der NHC diese solide Deckungsarbeit fortführen, behielt im Angriffsspiel die Geduld und konnte immer wieder die Führung behaupten. Erst nach einer Zeitstrafe für Malte Wodarz geriet der NHC zur Halbzeit mit 14:15 ins Hintertreffen.

An diese, trotz Rückstand, gute erste Halbzeit wollte das Team anknüpfen, geriet jedoch früh im zweiten Durchgang mit 16:20 in Rückstand. Paul-Marten Seekamp erzielte in der Folge in Minute 46 das 19:22 und hielt die Partie somit weiterhin offen. Doch gegen das MTV-Rückraumduo Karaula / Krause konnten in keiner Phase des Spiels die richtigen Mittel gefunden werden, und so war es auch Marco Karaula, der auf 22:26 erhöhte. Dieser Vorsprung geriet durch den stark aufspielenden Raffael Pogadl auf Seiten des NHC ins Wanken, der in der 55. Minute auf 25:27 verkürzen konnte. Eine umstrittene Zeitstrafe für Tomislav Buhinicek sorgte dann jedoch für eine Unterzahl des NHC, sodass ein möglicher Punktgewinn in den letzten Minuten des Spiels in weiter Ferne rückte. Braunschweig nutzte diese Überzahl konsequent aus, sodass es nach Schlusspfiff 25:29 aus Sicht des NHC hieß.
Trainer Barnkothe konnte dennoch mit der Leistung seines Teams, wenn auch nicht mit dem Ergebnis, zufrieden sein. Man habe im Vergleich zum Spiel in Magdeburg mehr Engagement und Kampfgeist gezeigt, und alle Spieler haben eine ordentliche Leistung gezeigt.

Für den NHC spielten:
Eggert, Pätz; Pogadl 1, Meyer, Lange 5, Seekamp 3/2, Hoppe 4, Sültmann, Bode, Stancic, Buhinicek, Falkenhain 3, Stöpler 2, Wodarz 7 (Foto).

Weiter geht es am kommenden Sonntag beim Bundesliganachwuchs des SC DHFK Leipzig II. Leipzig ist ein direkter Konkurrent um den begehrten 6. Tabellenplatz. Daher muss ein Sieg her! Der NHC hofft das Joé Schuster und der ein oder andere verletzte Spieler wieder dabei sein werden.
Foto: Spieker Fotografie.










23.01.2022 • 12:56 Uhr

Grünen-Politiker Dahmen: Drohung mit Impfpflicht, Kontrollen auf Konzerten und Bußgeld bis 500 Euro für Verweigerer

Jetzt wird die aufgeheizte Impfpflichtdebatte mit der Keule, Drohungen und Bußgeldern befeuert:

Für den gesundheitspolitischen Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Janosch Dahmen, ist eine Einführung einer Impfpflicht gegen das Coronavirus bis August möglich. Bis Ende März
könne das Gesetz beschlossen werden, sagte der Mit-Initiator des Beschluss-Antrags für eine allgemeine Impfpflicht der «Bild am Sonntag». Das zweite Quartal 2022 brauche man, um sehr intensiv zu impfen. «Dann kann die Impfpflicht im Juli oder August in Kraft sein.»

Dahmen sieht die Altersgrenze für eine Impfpflicht bei 18 Jahren. «Das Virus hat sich verändert. Es gefährdet nicht mehr nur die älteren, sondern zunehmend auch junge Menschen», sagte er. Um die Impfpflicht zu erfüllen, müsse sich jeder Erwachsene in Deutschland
dreimal impfen lassen. «Der aktuelle wissenschaftliche Stand ist, dass man mit drei Impfungen sehr, sehr gut vor einer schweren Erkrankung geschützt ist. Das Gesetz sollte deshalb auch zu drei Impfungen verpflichten.»

Wer sich trotz Impfpflicht nicht impfen lasse, solle mit einem Bußgeld rechnen müssen, sagte Dahmen. Er schlug ein Bußgeld «im mittleren dreistelligen Bereich» (Anm. d.Red: das könnten 500 Euro sein) vor. «Bevor das fällig wird, sollte den ungeimpften Personen allerdings eine Frist von etwa sechs Wochen eingeräumt werden, um die Impfung nachzuholen.» epd










23.01.2022 • 12:45 Uhr

Kirsten Steinau (Nutztierpark Eternhof") glücklich: Vermisstes Mutterschwein "Kamilla" wieder bei ihren süßen Ferkeln

Heute erreichte das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group diese schöne Nachricht zum vermissten Mutterschwein "Kamilla Bentheimer Landschwein" (wir berichteten):
"Guten Morgen Herr Fischer, gestern rief mich Herr Salau aus Seesen/Gärtnerei an, er habe das Schwein im Wald rechts über dem Kreisel in Richtung Seesen (oberhalb der Pippiecke) Richtung Ildehausen im Wald liegend gesehen. Es wurde bald dunkel und so beschlossen wir, uns heute früh dort zu treffen.

Eine Weile mussten wir in dem Wäldchen suchen und dann stand es plötzlich hinter uns – als ich gerade ein Anhöhe hoch klettern wollte, weil dort etwas Helles lag. Herr Salau sagte – ich höre etwas und als er sich umdrehte kam es auf mein Rufen aus dem Unterholz.

Wir machten uns dann den Waldweg hoch und wieder über die Wiese herunter zum Kreisel auf den Weg. Offenbar hatte Kamilla dort schon versucht, durch den Zaun zu kommen, denn sie wollte die Grenze, wo vorher der Stacheldraht war, nicht mehr übertreten. Herr Salau hatte vorsorglich zusätzlich etwas Mais im Eimer dabei. Damit konnten wir Kamilla locken und überzeugen, wenigstens in die Nähe des Anhängers zu kommen. Sie ging mehrfach auf die Rampe, aber nicht ganz in den Wagen hinein. Wir haben dann meinen Sohn allarmiert. Der kam mit drei Treibebrettern. Den Erfolg brachte letztendlich eines von den Ferkeln. Mein Sohn hatte es mitgebracht. Ganz hinein wollte sie dennoch nicht gern. Herrn Salau gelang es dann aber doch, von außen blitzschnschnell die Klappe zu schließen.

Nun ist sie erst einmal mit den schwächsten Ferkeln im Anhänger und lässt Gott sei Dank auch ihren Nachwuchs trinken. Sie ließ es zu, obwohl sie sehr hungrig ist und verkratzt von den Himbeeren im Wald, so dass sie erst einmal lieber fressen möchte… Das geschieht später auf dem Eternahof. Hoffentlich geht das für die zwei kleinsten Ferkel ebenso gut aus, die hätten den Verlust ihrer Muttersau nicht mehr lange durchgestanden, weil sie die Ersatzmilch nicht gut angenommen hatten. Schönen Sonntag und danke…! Ihre Kirsten Steinau. red













23.01.2022 • 12:22 Uhr

Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt: Antrittsbesuche bei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt beabsichtigt, im ersten Quartal 2022 alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die Landräte im Bundestagswahlkreis 52 zu besuchen. Im Rahmen dieser Antrittsbesuche möchte das Mitglied des Deutschen Bundestages sich und die Schwerpunkte ihrer Arbeit in Berlin vorstellen, gleichzeitig Anliegen der einzelnen Kommunen erfahren. In einer Verlautbarung von Peter Traupe, Mitarbeiter im Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten, heißt es weiter:

Den Auftakt machte nun ein Besuch bei Northeims Bürgermeister Simon Hartmann, gefolgt von Besuchen bei Bürgermeister Sven Wolter (Stadt Dassel), Dr. Sabine Michalek (Stadt Einbeck), Franziska Schwarz (Stadt Bad Gandersheim), Jens Meyer (Gemeine Kalefeld) und Jens Augat (Stadt Osterode am Harz). Die Palette der Themen war dabei vielfältig. Breiten Raum nahm in allen Gesprächen die Finanzierung der Ganztagsbeschulung ein. Aber auch die Förderung der Innenstadtentwicklung und kultureller Projekte, neue Wohnformen und die Kostensteigerung im Bauwesen standen neben weiteren Angelegenheiten auf der Agenda.

„Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind für mich wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Sie wissen, wie die Probleme vor Ort konkret aussehen und können mit ihrem direkten Kontakt vor Ort wichtige Hinweise für die Arbeit auf der Bundesebene geben“, ist Frauke Heiligenstadt für die guten Hinweise dankbar. Natürlich wird sie die Kommunen bei Projektförderungen oder anderen Anliegen jederzeit unterstützen.
Frauke Heiligenstadt wird in Kürze die Reihe ihrer Antrittsbesuche fortsetzen, so die Ankündigung. red










23.01.2022 • 12:17 Uhr

Vogelbeck: Streit zwischen jungem Ehepaar eskaliert - Frau haut zu, Mann flieht!

Am gestrigen Samstag, 22. Januar 2022, gegen 12:22 Uhr, kam es zwischen einem jungen Paar aus Vogelbeck zunächst zu verbalen Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf attackierte dann die 26-jährige Frau ihren 30-jährigen Ehemann so körperlich, dass sich dieser mit einer Schlagbewegung zur Wehr setzte und anschließend die Flucht ergriff. Beide Parteien wurden durch die jeweiligen Übergriffe des Partners leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war aber nicht erforderlich. Die alarmierte Polizei Einbeck leitete gegen beide Personen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Über Ursache der Prügelei und nähere Identitäten wurde zunächst nichts offiziell verlautbart. kr










23.01.2022 • 12:16 Uhr

Salzderhelden: Unbelehrbar zum wiederholten Mal unter Cannabisdroge einen Pkw geführt und erwischt

Am Samstag, 22. Januar 2022, gegen 10:15 Uhr, wurde eine Polizeistreife, im Einbecker Stadtgebiet, auf einen Pkw aufmerksam, dessen 27-jähriger Fahrer in jüngster Vergangenheit bereits mehrfach wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten war und unbelehrbar scheint. Bei einer anschließenden Kontrolle stellten die Beamten, bei dem aus Salzderhelden stammenden Mann, erneut körperliche Auffälligkeiten fest, die auf weiteren Drogenkonsum schließen lassen. Ein Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der junge Fahrer stand erneut unter dem Einfluss von Cannabis. Im Anschluss wurde gegen ihn ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art untersagt.kr










23.01.2022 • 12:15 Uhr

Polizei fasst flüchtigen Ladendieb aus Hullersen mit geklauten Jogginghosen und Bierdosen

Am frühen Samstagabend, den 22. Januaz 2022, wurde ein 25-jähriger Mann aus Hullersen, in einem Warenhaus am Altendorfer Tor, von einer Zeugin dabei beobachtet, wie er drei Jogginghosen und drei Dosen Alkoholika im Gesamtwert von ca. 65 Euro aus den Auslagen entnahm und sich anschließend, ohne die Waren zu bezahlen, in Richtung Innenstadt entfernte. Die alarmierten Polizeibeamten konnten den jungen Mann noch auf seiner Flucht antreffen und ihm die entwendeten Sachen wieder abnehmen. Gegen den bereits polizeilich bekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet.kr










23.01.2022 • 12:13 Uhr

Schock beim Einkaufen: 78-jähriger Dame unbemerkt 200 Euro aus Geldbörse gestohlen

Am Samstagabend, 22.Januar 2022, befand sich eine 78-jähriger Frau, gegen 18 Uhr, zum Einkaufen in einem Einkaufsmarkt in der Walter-Poser-Straße. An der Kasse bemerkte die aus Iber stammende Dame, dass ihr ein bislang noch unbekannter Täter, während des Einkaufes, aus ihrem Portemonnaie, 200 Euro entwendet hatte. Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










23.01.2022 • 12:13 Uhr

Verbotene Fahrten unter Drogeneinfluss offenbaren weitere Straftaten - Northeimer Polizei leitet Strafverfahren ein

Gleich mehrere Fahrten unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln beschäftigten am Wochenende die Polizei in Northeim. Nach der bereits festgestellten Fahrt um 12:50 Uhr (wir berichteten) gingen der Polizei noch zwei weitere Verkehrsteilnehmer ins Netz.
Noch am Samstagnachmittag gegen 14:30 Uhr kontrollierte die Northeimer Polizei in der Göttinger Straße einen 37-jährigen, welcher positiv auf Drogen getestet wurde. Der Northeimer war zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Es wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle Am Martinsgraben bei einem 36-jährigen Pkw-Fahrer aus Northeim körperliche Auffälligkeiten festgestellt, die auf einen illegalen Drogenkonsum hindeuteten. Ein durchgeführter Schnelltest bestätigte den Verdacht. Da zudem ein Einhandmesser mitgeführt wurde, haben die Beamten nicht nur einen Verkehrsverstoß und ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Den Northeimer erwartet nun auch noch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz.CMH










23.01.2022 • 12:12 Uhr

Hammer-Studie: Nebenwirkungen bei Corona-Impfungen sind häufig bloße Einbildungen!

Bei den Impfungen gegen das Coronavirus treten einer Studie zufolge häufig eingebildete unerwünschte Nebenwirkungen auf, sogenannte Nocebo-Effekte. Eine Forschungsgruppe um den Marburger Psychologen Winfried Rief habe zwölf wissenschaftliche Artikel ausgewertet, die über unerwünschte Nebenwirkungen bei Studien zu Impfstoffen gegen das Coronavirus berichten, teilte die Universität Marburg am Donnerstag mit. An diesen Studien hätten rund 45.000 Probanden teilgenommen, die Hälfte erhielt statt des tatsächlichen Impfstoffs ein Placebo, also ein Scheinmedikament.

Trotzdem klagten 35 Prozent der Teilnehmer aus den Placebo-Gruppen über Nebenwirkungen, wie die Universität berichtete. Bei denjenigen, die tatsächlich den Impfstoff erhielten, klagten nur wenig mehr Menschen, nämlich 46 Prozent, über Nebenwirkungen. Meist handelte es sich um Kopfschmerz und Müdigkeit.

«Unerwünschte Nebenwirkungen nach einer Placebobehandlung kommen in klinischen Arzneimittelstudien häufig vor», erklärte das Autorenteam. «Das Ergebnis unserer Analyse sollte bei öffentlichen Impfprogrammen berücksichtigt werden.» Denn die Sorge um unerwünschte Wirkungen sei ein Grund für die mangelnde Impfbereitschaft gegen das Coronavirus. Wissenschaftler sprechen vom Nocebo-Effekt, wenn beispielsweise allein durch die negative Erwartungshaltung des Patienten Nebenwirkungen auftreten, obwohl das verabreichte Medikament keinen Wirkstoff enthielt. epd










23.01.2022 • 12:09 Uhr

Kindesmissbrauch: Polizisten fordern Erschwerniszulage - Empörung über Minister Hilbers

Die Gewerkschaft der Polizei in Niedersachsen hat sich erneut für eine Erschwerniszulage für Ermittler im Bereich Kinderpornografie ausgesprochen. In einer Mitteilung von Donnerstag zeigte sie sich empört über eine ablehnende Stellungnahme von Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU). Dieser habe gesagt, dass die Sichtung kinderpornografischen Bildmaterials zum polizeilichen Berufsalltag gehöre und daher nicht gesondert abzugelten sei.
«Wir sind fassungslos über die Sichtweise des Ministers», sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Dietmar Schilff. Hilbers verkenne «die unfassbare psychische Belastung der Sachbearbeiter bei der Auswertung von Bildern und Filmen schlimmsten Kindesmissbrauchs».

Anlass der Äußerung des Finanzministers war den Angaben zufolge ein von Innenminister Boris Pistorius (SPD) initiierter Austausch Ende vergangenen Jahres, an dem Vertreter der Gewerkschaft und weiterer polizeilicher Berufsvertretungen beteiligt waren. In einem Schriftwechsel dazu habe Pistorius die Zahlung einer geringen Zulage für Polizeibeamte im Ermittlungsbereich Kinderpornografie sowie bei der Leichenschau angeregt.

Hilbers habe seine Ablehnung damit begründet, dass die Prüfung von kinderpornografischem Material mit anderen polizeilichen Tätigkeiten vergleichbar sei, die «zumindest subjektiv als ekelerregend empfunden werden». Dazu gehöre etwa «der Umgang mit stark alkoholisierten, sich erbrechenden Menschen». Zudem sei die zusätzliche Erschwernis bei der
Öffnung und Beschauung von Leichen bereits durch die Erstattung erhöhter Reinigungskosten abgegolten.epd










23.01.2022 • 12:07 Uhr

Stahl-Unternehmer aus Gifhorn macht sich für toleranten Umgang mit Ungeimpften stark

Der Millionär und Stahl-Unternehmer Hermann Butting hat eine neue, gesellschaftliche verbindende Corona-Schutzstrategie gefordert. Die neue Bundesregierung sollte ein interdisziplinäres Expertengremium zusammenstellen, das den Schutz der Gesundheit und die Einheit der Bevölkerung im Blick habe, sagte Butting der „Braunschweiger Zeitung» (Samstag). Er hatte bundesweit in Zeitungen ganzseitige Anzeigen mit langen Auszügen aus dem Grundgesetz geschaltet.

Er habe damit für Toleranz, Verbundenheit und einen wertschätzender Umgang der Menschen miteinander werben wollen, sagte der Chef der Butting-Gruppe mit Sitz in Knesebeck im Landkreis Gifhorn. Der Konzern stellt vor alle spezielle Edelstahlrohre und -tanks her. Seiner Ansicht nach sollten Geimpfte und Ungeimpfte gleich behandelt werden. Eine Regierung müsse «eine gute Regierung sein für Geimpfte und Ungeimpfte».

Die Reaktionen auf seine Anzeige machten deutlich, dass viele ungeimpfte Menschen sich ausgegrenzt, stigmatisiert und nicht ernstgenommen fühlten, sagte Butting, der selbst zweifach geimpft ist. Mit der dritten Impfung wolle er auf den Omikron-Impfstoff warten. Unter seinen rund 2.000 Mitarbeitenden sei die Impfquote überdurchschnittlich hoch. Er habe früh Impfungen angeboten. Zum Schutz vor der erhöhten Infektiosität ungeimpfter Mitarbeiter setze auf häufiges Testen. Damit fühle er sich ausreichend geschützt. red










23.01.2022 • 12:06 Uhr

Ende einer verbotenen Spritztour: Wagen der Freundin von Einbecker Polizei sofort stillgelegt

Am frühen Samstagmittag, 22. Januar 2022, 11.45 Uhr, kontrollierte die Polizei Einbeck einen 22-jährigen Pkw-Fahrer aus Wuppertal, mit seinem Fahrzeug, im Stadtgebiet. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass der junge Mann den Pkw seiner Freundin fuhr, obwohl für diesen aktuell keine Haftpflichtversicherung bestand. Die Beamten leiteten noch vor Ort ein Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer sowie die Halterin des Pkw ein. Das Fahrzeug wurde bis zum Abschluss einer Versicherung stillgelegt und die Weiterfahrt mit diesem solange untersagt.kr










23.01.2022 • 12:05 Uhr

Tafel-Laden Bad Gandersheim auch unter Corona-Vorbehalt selbstverständlich geöffnet!

Seit 15 Jahren gibt es den Tafel-Laden in Bad Gandersheim. Er bietet auf großzügiger Fläche die Möglichkeit, Lebensmittel und auch andere Dinge des persönlichen Gebrauchs zu erhalten. Auch während der Coronazeit läuft der Tafelbetrieb weiter! Die Wartezeit wurde durch die Einführung eines Nummernsystems auf ein Minimum begrenzt; die Öffnungszeit wurde von 1 auf 2 Stunden verlängert; im Laden selbst dürfen sich nur zwei Kunden oder Kundinnen aufhalten, so dass der Abstand jederzeit gewahrt ist; das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht.

Durch die Inanspruchnahme der Tafel können Mehrausgaben, beispielsweise durch Einkauf von Masken, Verteuerung von Lebensmitteln und anderen für den Alltag notwendigen Dingen, ein Stück weit ausgeglichen werden. Außerdem werden hochwertige Lebensmittel (siehe Fotos) vor der Vernichtung gerettet. Sie werden von den Tafel-Mitarbeiter*innen nochmals durchsortiert und dann an die Kund*innen weitergegeben. Voraussetzung, sich in der Tafel registrieren zu können, ist ein niedriges Einkommen.

Dieses kann zum Beispiel nachgewiesen werden durch amtliche Bescheide über Hartz IV, Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung für Ältere oder Erwerbsunfähige. Aber auch anderes niedriges Einkommen, z.B. eine niedrige Rente oder ein niedriger Lohn können zum Tafelbesuch berechtigen. Hierzu berät das Tafelteam gerne.

Öffnungszeiten Montag,
Mittwoch und Freitag

Der Tafel-Laden ist Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Das Verwaltungsteam ist Montags und Mittwochs während der Öffnungszeiten erreichbar, dort können dann auch die notwendigen Nachweise vorgelegt werden. Die Ladenleitung (Andrea Kaps oder Peter Wiedemann) ist gerne bereit, in einem telefonischen oder auch persönlichen Gespräch vor Ort die Regelungen der Tafel zu erklären. Zur Verabredung eines Termins und für sonstige Informationen können Sie in der Tafel anrufen unter 05382-932480.red












23.01.2022 • 12:03 Uhr

Webtalk von Grascha (FDP): Herausforderungen für die Schulen? Gespräch mit Matthias Kleiner, Schulleiter in Dassel

Der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha lädt zu seinem nächsten Webtalk zum Thema „Beste Bildung zwischen Digitalisierung und Corona -Herausforderungen für die Schulen?“ ein. Virtuell zu Gast ist der Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel, Matthias Kleiner. Termin ist Mittwoch, 26. Januar 2022, um 20 Uhr.

Schulleitungen, Lehrkräfte, Schüler- und Schülerinnen und auch Eltern sind alle gefordert, wenn es darum geht für die kommenden Generationen die beste Bildung zu garantieren. Die Politik muss die Rahmenbedingungen setzen und dies in einem möglichst zukunftsorientierten Rahmen. Die Corona Pandemie deckte viele Schwächen, aber auch Stärken im bestehenden Schulsystem auf. „Ich freue mich besonders, dass Matthias Kleiner, Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel bereit ist zu dem breit umfassenden Thema schulische Bildung zu berichten“, so Christian Grascha.

Im Fokus stehen vor allem folgende Fragen. Was macht die Corona Pandemie mit den Schülerinnen und Schülern? Welchen Einfluss hat in diesem Zusammenhang die Digitalisierung? Hier stellt sich letztendlich die Frage nach den Kosten. Denn gute Bildung muss bezahlt werden. Hier sind Bund, Land und Kommunen gefragt. Denn gute Schulen sind auch nicht zu vernachlässigende Standortfaktoren in der Region. Die Online-Veranstaltung bietet die Möglichkeit Fragen zu stellen, Bedenken zu äußern oder Anregungen an weiterzugeben.
Den Zugangslink für die Videokonferenz über Zoom finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Zoom: Die Einwahl funktioniert über einen externen Link. Sie müssen Zoom nicht installieren. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.










23.01.2022 • 11:56 Uhr

Rund 1.800 Corona-Kritiker demonstrieren in Osnabrück friedlich gegen Corona-Politik

Rund 1.800 Menschen haben am Samstag in Osnabrück nach Angaben der Polizei gegen die Corona-Politik und umstritten Corona-Beschränkungen und eine geplante Impfpflicht demonstriert. An der Versammlungsstrecke hätten einzelne Gegendemonstranten, insgesamt etwa 50 Personen, ihren Protest zum Ausdruck gebracht, teilte ein Sprecher mit.
Alles verlief friedlich, störungsfrei und unter dem bekannten Corona-Vorbehalt ab. epd










22.01.2022 • 20:38 Uhr

Zentraler Gottesdienst zur Allianzgebetswoche für die Einheit der Christen - In Bad Gandersheim funktioniert das anders

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) lädt für morgen (Sonntag) zum zentralen Gottesdienst zur Allianzgebetswoche für die Einheit der Christen ein. Der ökumenische Gottesdienst im Kölner Dom steht unter dem biblischen Motto «Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten». Diese Bibelstelle bezieht sich auf die Heiligen Drei Könige, deren Reliquien im Kölner Dom verehrt werden. Der ACK- Vorsitzende Radu Constantin Miron, der Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser und die rheinische Oberkirchenrätin Barbara Rudolph leiten den Gottesdienst. Weltweit wird die Gebetswoche jedes Jahr entweder vom 18. bis 25. Januar oder in der Zeit von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten gefeiert.

In Bad Gandersheim gibt es zwei Veränderungen:

Erstens ist diese Gebetswoche auf die 19. beziehungsweise 20. Kalenderwoche in 2022 verschoben worden.

Zweitens kann von einer "Gemeinsamkeit" der Christengemeinden vor Ort nicht die Rede sein. Teilnehmer der Allianzgebetswoche, die gemeinsam beten wollen sind die Freie Evangelische Gemeinde Bad Gandersheim, das Diakonische Mutterhaus Salem-Lichtenrade, die Christus Gemeinde Bad Gandersheim und das Glaubenszentrum Bad Gandersheim. Die Evangelische Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim macht nicht mit, so bestätigte die Organisation der beteiligten Gemeinden. red










22.01.2022 • 20:29 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf Höhe des Klärwerks bei Uder - 75-jähriger Audi Q3-Fahrer lebensbedrohlich verletzt

Am heutigen Samstag, 22. Januar 2022, gegen 13Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3080 zwischen dem Abzweig Birkenfelde und Uder (Landkreis Göttingen). Der 73-jährige Fahrer eines Audi Q 3 kam, in Richtung Uder fahrend, in Höhe des Klärwerks nach rechts von der Fahrbahn ab und lenkte gegen, um auf die Fahrbahn zurück zu kommen. Dies misslang jedoch und der Wagen prallte sodann mit der Fahrerseite gegen einen Baum, wo er auch zum Stillstand kam. Durch den Auprall wurde die Karosserie verformt und der Fahrer schwer verletzt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden und wurde dann mit dem Rettungshubschrauber mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Uni-Klinikum nach Göttingen geflogen. An dem Pkw entstand Totalschaden. Der Schaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Die Unfallstelle war von 13 Uhr bis 15:30 Uhr für den Verkehr voll gesperrt.jpm











22.01.2022 • 20:23 Uhr

Sicherheitsdienst-Mitarbeiter im Göttinger Carré mit Messer bedroht - Polizei nimmt zwei Tatverdächtige im Rahmen der Fahndung fest

Weil sie am Samstagnachmittag (22.01.22) gegen 16 Uhr einen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter im Göttinger Kaufhaus Carré mit Messern bedroht haben sollen, hat die Polizei Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verdachts der Bedrohung gegen zwei Jugendliche aus dem Landkreis Northeim eingeleitet. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. Er alarmierte die Polizei, die die zwei Tatverdächtigen noch in Tatortnähe ergreifen konnte. Ein dritter Tatbeteiligter flüchtete. Die Ermittlungen zu ihm dauern an.

Unmittelbar nach Eingang des Notrufes waren mehrere Streifenwagen zum Tatort in die Weender Straße geeilt. Der Polizeieinsatz zog das Interesse vieler Schaulustiger auf sich.

Die beiden Jugendlichen wurden festgenommen. Als einer der beiden über Schmerzen im Bein klagte, wurde für ihn ein Rettungswagen angefordert. Die weiteren Ermittlungen zum Tathergang dauern an.
Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden. jpm










22.01.2022 • 18:54 Uhr

Taucher fischen zwei mysteriöse Tresore aus dem Kiesteich bei des Edesheim

Ereignisort: Samstag, 22. Januar 2022, zwischen 10 und 15 Uhr, Ereignisort: Northeim -Ortsteil Edesheim- Kiesteich an der Bundesstraße 3:

Durch einen Verantwortlichen des Kiesteiches in Edesheim wurde die Polizei alarmiert und darüber informiert, dass im Wasser ein größerer Gegenstand, vermutlich ein Metallschrank liegen soll. Zur Bergung des in ca drei Meter Wassertiefe liegenden Schranks, wurde die Freiwillige Feuerwehr Northeim um Amtshilfe gebeten. Durch Angehörige der FFW Northeim, u.a. Taucher, konnte der Schrank geborgen werden. Es handelte sich um einen Tresor mit diversem Inhalt (Diebesgut), der aus einem Einbruch in Bad Salzdetfurth stammte. Bei der Bergung durch die Taucher wurde obendrein ein zweiter bisher nicht zuzuordnender Würfeltresor aufgefunden. Die Ermittlungen hinsichtlich Herkunft und Täter laufen. Im Einsatz war die FFW Northeim mit zehn Angehörigen und zwei Funkstreifenbesatzungen der Polizei aus Northeim. Se/ Foto: Polizei










22.01.2022 • 18:31 Uhr

Dassel: Wechseltrick im Einkaufsmarkt

Am Donnerstagabend kam es zeitgleich in zwei Einkaufsmärkten der gleichen Kette, sowohl in Dassel als auch in Markoldendorf, zu einem Wechseltrick durch bislang noch unbekannte Täter an der Kasse. Hierbei erbeuteten die Täter in Dassel 400 Euro und in Markoldendorf 250 Euro. Die Polizei in Einbeck geht von einer organisierten Tat aus und hat diesbezüglich Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet.kr










22.01.2022 • 18:19 Uhr

Mann aus Dassel mit Gewinnspiel hereingelegt - Fernseher nicht geliefert, aber 51,75 Euro abgebucht

Ein 58-jähriger Dasselaner las bei facebook (im Internet) ein Angebot, von einem Markendiscounter, für einen 4K-Fernseher, für 1,95 Euro. Hierfür nahm er an einem Gewinnspiel teil und gewann angeblich gleich beim zweiten Mal einen Fernseher. Dafür wurde er aufgefordert seine persönlichen Daten, samt Kreditkarte einzugeben. Im Anschluss wurde sein Kreditkartenkonto unberechtigt mit einem Betrag von 51,75 Euro belastet. Der Fernseher wurde nicht geliefert. Die Polizei in Einbeck hat diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet.Kr










22.01.2022 • 17:55 Uhr

Bad Gandersheimer Landesgartenschau 2023: Verkehrte Plakatschlacht

Am Donnerstag waren es auf dem Heimweg noch fünf Stück, heute auf dem Weg noch drei großflächige Hinweis Schilder auf die in diesem Jahr geplatzte Landesgartenschau in der Kleinstadt Bad Gandersheim. Ob die LaGa die Plakate abhängt hat oder Sammler die einsacken? Niemand weiß Genaues.

Heute ein Reporter-Erlebnis: „Als ich an der Hildesheimer Straße mir die Aufschrift an der Gießkanne ansah, sprachen mich zwei freundliche Damen mit Hund beim Gassi gehen an. Das Datum würde gar nicht mehr stimmen! Ich habe mich bedankt und mit Augenzwinkern gesagt, dass ich das genau deswegen fotografiere“.

Dann gibt es noch den wunderschönen LaGa-Kreisel und der zweimal in Stein gesetzten Jahreszahl 2022. Wieder dieses Fakedatum.
Merke: Es macht nicht nur in den Büros viel Arbeit, so eine Verschiebung um ein Jahr, sondern auch im realen Leben!red/ Fotos: Fis WMG














22.01.2022 • 17:54 Uhr

Tausende demonstrieren im Süden gegen Corona- Maßnahmen

Knapp 5.000 Menschen haben am Samstagnachmittag in Freiburg gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Lage sei weitestgehend ruhig geblieben, sagte ein Polizeisprecher dem Evangelischen Pressedienstes (epd). Auch in Stuttgart verlief die Kundgebung friedlich: Mehr als 1.000 Personen hatten sich vor dem SWR-Funkhaus unter dem Motto «Wir ziehen vor die Medienhäuser, denn da sitzt das Virus» versammelt. epd










22.01.2022 • 17:52 Uhr

Northeim: Polizei holt mittags auffälligen Autofahrer von der Straße: Er hatte Drogen genommen

Tatort: Northeim, Einbecker Landstraße, Tatzeit: Heute, Samstag, 22. Januar 2022, 12.50 Uhr:

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle bemerkten die kontrollierenden Polizeibeamten bei einem 46-jährigen Pkw-Fahrer aus Northeim körperliche Auffälligkeiten, die auf einen illegalen Drogenkonsum hindeuteten. Ein durchgeführter Schnelltest bestätigte den Verdacht. Bei dem Northeimer wurde eine Blutentnahme angeordnet und es wurde die Weiterfahrt untersagt. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das BtMG eingeleitet und eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Se










22.01.2022 • 12:58 Uhr

Mini-Traktoren-Korso für Agrarwende im Berliner Regierungsviertel - für die Fernseher-Teams

Die groß angekündigte Demonstration war angekündigt und dann abgesagt. Sie wurde auf einen Trecker-Auflauf reduziert. Speziell für "bildgstarke" Auftritte beispielsweise im TV:

Mit einem kleinen Traktoren-Korso und einem Schriftzug aus Stroh-Ballen «Agrarwende jetzt!» vor dem Reichstag haben am Samstag in Berlin Bäuerinnen und Bauern des Bündnisses «Wir haben es satt!» für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungspolitik demonstriert. Landwirte aus Südniedersachsen waren dem Vernehmen nach h nicht dabei.

In einer Protestnote, die sie vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium an Minister Cem Özdemir (Grüne) übergaben, forderten sie einen agrarpolitischen Kurswechsel. Um das Höfe-Sterben zu bremsen, müsse Özdemir jetzt für einen schnellen und entschlossenen Umbau der Land- und Lebensmittelwirtschaft sorgen.
red/epd / Screens "Wir haben es satt"













22.01.2022 • 12:28 Uhr

Landtagswahl 2022: Das schwierige Suchen nach engagierten Kandidaten/innen

Am 9. Oktober 2022 wird in Niedersachsen ein neuer Niedersächsischer Landtag gewählt. Im Vorfeld der Nominierung von engagierten Kandidatinnen und Kandidaten im Landkreis Northeim erweist sich die Findung nach geeigneten Persönlichkeiten in den großen Parteien derzeit als zäh und schwerfällig. Allein die Liberalen haben es soeben mit Bravour geschafft, mit Kornelia Ilsemann und Christian Grascha für Northeim und Einbeck zwei vorzeigbare Persönlichkeiten ins Rennen zu schicken. Und wie ist die Lage bei den großen Parteien SPD und CDU?

Die Christdemokraten haben in dieser Woche in einer Kreisvorstandssitzung Vorschläge besprochen, wie das technische Prozedere einer Nominierung unter dem Corona-Vorbehalt vonstatten gehen könnte. Danach gilt als vereinbart, dass am 27. Februar 2022 eine halbdigitale, halbanaloge Nominierung stattfinden könnte. Das bedeutet konkret: In einer Hybrid-Versammlung präsentieren sich die Kandidaten/innen. Danach gibt es für die rund 400 wahlberechtigten CDU-Mitglieder für den Wahlkreis 18 in den drei Orten Uslar, Einbeck und Seesen das Angebot, in noch zu bestimmenden Lokalen leibhaftig anwesend zu sein, ihr Votum auf einem Stimmzettel in eine Wahlurne einwerfen zu können. Die Hybridkonferenz soll für das Zeitfenster der Stimmabgaben unterbrochen werden. Danach geht es weiter. Nach Auszählung der Stimmen soll das Ergebnis digital bekanntgemacht werden.

Bei den Christdemokraten werden derzeit im Wahlkreis 18 als Kandidatenaspiranten der 46-jährige Arzt Frank Kroll aus Einbeck und der 69-jährige Rentner Joachim Stünkel aus Lüthorst bei Dassel gehandelt. Für den Wahlkreis Northeim hat sich innerhalb der Christdemokraten weder ein Interessent für eine Landtagskandidatur gemeldet noch ist einer vorgeschlagen worden. "Das ist sowieso für CDU ein verlorenes Rennen", lässt sich ein kleinmütiger CDU-Mann vernehmen.

Ein großes Geheimnis aus ihrem möglichen Personalangebot machen derzeit noch die Sozialdemokraten. Aus gutem Grund. Ihre beiden sicheren Wahlkreisanker und Direktgewinner Uwe Schwarz (Bad Gandersheim) und Frauke Heiligenstadt (Northeim) stehen als Zugpferde nicht mehr zur Verfügung. Schwarz hat verzichtet. Heiligenstadt ist gerade in den Bundestag gewählt. Am 12. März 2022 soll eine Nominierungkonferenz stattfinden. Im Mai 2022 wird auf einem Wahlparteitag die Landesliste verabschiede. Das ist der Plan. Derzeit sind die Gliederungen im Unterbezirk Northeim angehalten, Personalvorschläge an den UB-Vorstand zu melden. In Einbeck wird als möglicher Kandidat u.a. Marcus Seidel gehandelt. In Northeim favorisieren Parteikreise den megaehrgeizigen Bürgermeister Simon Hartmann und Ex-Mitarbeiter des früheren Kultusministerin Heiligenstadt. red










22.01.2022 • 11:51 Uhr

B 248 bei Northeim: 74-Jähriger fährt auf haltendes Auto mit Mutter und Säugling

Ereignisort: Northeim, Bundesstraße 248 / Seesener Landstraße, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Freitag, 21. Januar 2022, 14.40 Uhr:
Eine 29-jährige Northeimerin befuhr mit ihrem Pkw die Bundesstraße 248 aus Richtung Langenholtensen kommend nach Northeim. An der Kreuzung zur Seesener Landstraße wollte sie nach rechts abbiegen und musste verkehrsbedingt am Grünpfeil halten. Aus Unachtsamkeit übersah ein hinter der Northeimerin fahrender 74-jähriger Pkw-Fahrer aus Northeim den haltenden Pkw und fuhr auf. Ein im Pkw der 29-Jährigen befindlicher Säugling wurde zur Untersuchung nach Göttingen in ein Krankenhaus verbracht. Der Säugling wie auch die beiden Fahrzugführer/in blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden an beiden Pkw in Höhe von ca 3000 Euro. Se










22.01.2022 • 10:22 Uhr

Corona-Demos verteidigt: «Wäre in Sorge, wenn es keine Proteste gäbe», meint Konfliktforscher Bonacker

Der Marburger Konfliktforscher Thorsten Bonacker hält die aktuellen Proteste, Demonstrationen und "Spaziergänge" von Corona-Kritikern/innen gegen die zum Teil umstrittenen Corona-Schutzmaßnahmen nicht grundsätzlich für bedenklich. «Wir haben seit zwei Jahren eine Pandemie und dadurch eine für demokratische Verhältnisse massive Einschränkung von Freiheitsrechten», sagte der Soziologe dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Ich würde mir Sorgen machen, wenn es keine Proteste gäbe.»

Allerdings seien bei den Demonstrierenden zwei Gruppen deutlich zu unterscheiden: Die eine Gruppe der Demonstranten bestehe größtenteils aus einem «alternativen Milieu mit einem anti-modernen Weltbild», das unter anderem die Schulmedizin ablehne. Diesen Menschen sollte der
Rechtsstaat «mit Augenmaß» begegnen, denn eine Demokratie müsse «auch Spielräume lassen», betonte Bonacker. Andernfalls drohe eine Eskalation: «Es hilft nichts, diese Gruppe in ihrer Opferwahrnehmung zu stärken. Man muss sie auch ins Leere laufen lassen.»

Die andere Gruppe bilde ein «stabiles rechtsradikales Milieu», das es schon vor der Pandemie gab, jetzt ein Ventil gefunden habe und sich durch den Einzug der AfD in die Parlamente bestärkt fühle.
Entscheidend für die Akzeptanz der Corona-Politik sei zudem, nur Regeln zu schaffen, die Staat und Behörden vernünftig durchsetzen können. Für eine mögliche Impfpflicht bedeute dies, Antworten zu geben auf die Fragen: «Ist das umsetzbar mit den zur Verfügung stehenden Mitteln? Und was sind die Kosten?» red/epd










22.01.2022 • 10:12 Uhr

Einbeck: Prügel ihres aggressiven Mannes lässt sich 30-Jährige nicht gefallen - Nach Flucht Anzeige bei Polizei wegen Körperverletzung

Die Polizei in Einbeck berichtet soeben:
Bereits am Dienstag, 18. Januar 2022, kam es mittags um 12 Uhr zwischen einem Ehepaar aus Einbeck zunächst zu verbalen Streitigkeiten in dessen Verlauf der 33-jährige Ehemann auf seine 30jährige Frau einschlug. Anschließend flüchtete die junge Frau zu ihrer Mutter und erstattete erst einige Tage später Strafanzeige bei der Polizei gegen ihren Ehemann wegen Körperverletzung. Eine Wegweisung des Mannes aus der gemeinsamen Wohnung war nicht erforderlich, da dieser bei seiner Familie in Northeim untergekommen ist. Die Polizei in Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen.kr










22.01.2022 • 10:04 Uhr

Nach 500 Meter Sackgasse: Öffentliche Beschilderung nach Rimmerode auf B 445 geändert

Gleich hinter der nördlichen Einmündung der B445 nach Rimmerode wurde nun ein neues Verkehrszeichen Sackgasse nach 500 Meter aufgestellt. Derm Redaktionsnetzwerk Fis WMG war nach einem Hinweis die nicht zu Ende gedachte Verkehrsführung aufgefallen. Es erfolgte die Information der Fachbehörden. Sie reagierten schnell. Es erfolgten behördliche Anordnungen und die Bestellung der neuen Schilder.

Aber ist jetzt alles wirklich gut? Auf Nachfrage heute wurde noch einmal bestätigt, daß an der südlichen privaten Zufahrt das Hinweisschild "Rimmerode" entfernt werden sollte. Hier werden Verkehrsteilnehmer, die der Beschilderung vertrauen, unmittelbar dahinter gestoppt, dürfen nicht weiterfahren. Nicht- Anlieger müssen wenden und zur Einmündung Nord von der B445 abbiegen.
Unser Experte hat eine klare Meinung und schlägt vor: Das Hinweisschild Südeinmündung muss weg! Weil es komplett überflüssig ist!
red / Fotos: Fis WMG













21.01.2022 • 20:14 Uhr

Lindner geht auf Distanz zu Scholz: «Impfpflicht ist kein Vorhaben der Koalition»

Die Liberalen sind auf einem sanften Antikurs bei der umstrittenen Impflicht. So lassen sich jetzt auch Äußerungen des Chefs der Liberalen deuten. Es geht auf Distanz zur vorschnellen Festlegung des SPD-Kanzlers DScholz, der die Impfpflicht unbedingt will.

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat die fraktionsübergreifende Debatte im Bundestag über die mögliche Ausweitung einer Corona-Impfpflicht verteidigt. «Eine Impfpflicht ist
kein Vorhaben der Koalition», sagte Lindner am Freitag in Berlin. Die Entscheidung darüber solle aus der Mitte des Bundestags erfolgen. «Die Frage der Impfpflicht hat ganz offensichtlich hohes Konfliktpotenzial in der Gesellschaft», sagte er nach einer Kabinettsklausur der Bundesregierung am Freitag in Berlin. Bei solchen Themen biete es sich an, dies nicht zur Frage zwischen Regierung und Opposition zu machen. Lindner ist nach eigenen Worten selbst noch unentschieden, welchen der sich abzeichnenden Anträge im Bundestag er unterstützen wird.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte sich Ende des vergangenen Jahres für eine allgemeine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. Auch die Spitze der Grünen ist dafür. In der FDP gibt es auch Widerstand gegen eine Impfpflicht. Die Ampel-Koalition hatte entschieden, über die
mögliche Ausweitung der Impfpflicht ohne Fraktionszwang im Bundestag abstimmen zu lassen. Ab Mitte März gilt in Deutschland eine einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen und in der Pflege. Am kommenden Mittwoch findet eine erste
Orientierungsdebatte im Bundestag statt zu der Frage, ob dies auch auf weitere Bevölkerungsteile ausgeweitet werden soll. Eine Entscheidung soll bis Ende März fallen.

Derzeit zeichnen sich drei Richtungen ab: eine Impfpflicht für alle Erwachsenen, eine auf Ältere begrenzte Impfpflicht ab 50 Jahren oder ein Votum gegen die allgemeine Impfpflicht. Lindner sagte, für alle drei Vorschläge gebe es jeweils Unterstützung aus verschiedenen Fraktionen. Deshalb biete sich eine offene Debatte an, «damit ein dann gefundenes Ergebnis in der Gesellschaft insgesamt eine befriedende Wirkung haben kann», sagte der Bundesfinanzminister, der bei diesem Thema betonte, als Parteichef und nicht als Regierungsmitglied zu sprechen. Die Unionsfraktion hatte die Koalition dafür kritisiert, dass sie keinen eigenen, abgestimmten Entwurf vorlegt, sondern die Impfpflicht zur Gewissensfrage erklärt hat. epd










21.01.2022 • 19:52 Uhr

B445 Anschlussstelle der A7 Kalefeld wird umgebaut - Wird das Projekt zum LaGa Beginn 2023 fertig?

Lange war die A7 Anschlussstelle nur dicht und es passierte nichts (wir berichteten) - außer Vollsperrungen. Nun wird östlich neben der Einmündung in die Bundesstraße 445 eine neue Anschlussstelle vom VIA7 Konsortium gebaut. Neben der alten Auffahrt klafft allerdings ein tiefes Loch am A7 Damm. Hier wird ein Brückenbauwerk gebaut.

Der A7 Ausbau sollte Ende 2021 fertig werden, so war es vollmundig versprochen. Nun ist Ende 2022 die Fertigstellung lediglich des sechsstreifigen A7 Ausbaues in Aussicht gestellt. Neben den A7 Fahrbahnen soll aber 2023 noch gebaut werden. Ob dazu auch die Anschlussstellen Echte und Kalefeld gehören, hat der Konzessionär nicht erklären können.

Dabei wären die Freigaben der Anschlussstellen für die verschobene LaGa in Bad Gandersheim nach 2023 so wichtig. Und eigentlich ist jetzt reichlich Zeit, bis zu diesem Zeitpunkt endlich mal in die Puschen zu kommen. red/ Fotos: Fis WMG















21.01.2022 • 19:41 Uhr

Schock im Verwaltungsausschuss: Schon wieder Mitarbeiter-Verlust im Gandersheimer Bauamt

Die personelle Situation in der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung hat erneut einen Rückschlag hinnehmen müssen. Und wieder betrifft es das städtische Bauamt. Offiziell ist es gestern im Verwaltungsausschuss mitgeteilt und schon vorher durchgesickert und bestätigt: Ein qualifizierter und motivierter Mitarbeiter hat das Handtuch geworden. Er hat sein Dienstverhältnis gekündigt. Der Mann hat eine bessere Stelle auswärts gefunden.

Mit der neuerlichen Kündigung setzt sich die Serie der leidvollen Personentwicklung in der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung nahtlos mit ihren Unerfreulichkeiten aus dem Vorjahr fort. Bekanntlich sind innerhalb kürzester Zeit allein im Bauamt drei Bauamtsleiter verschlissen. Der noch anwesende Bauamtsleiter Stefan Mittwoch wird definitiv zum 28. Februar 2022 aus seinen langjährigen Diensten bei der Gandersheimer Stadtverwaltung ausscheiden. Vorher hatte Jürgen Schnute aufgehört. Sein Nachfolger André Schumann wagte einen Karrieresprung bei der Stadt. Mit Frust schied er überraschend aus. Stefan Mittwoch ließ sich auf den Feuerstuhl setzen. Sein Ausstieg ist terminiert. Als seine Nachfolgerin ist Franziska Vogt von ihrer bisherigen Verwendung in den neuen Fachbereich umgestiegen. So richtig loslegen wird sie wahrscheinlich erst, wenn Mittwoch endgültig weg ist.

Franziska Vogt tritt ein schwieriges Erbe an. Der Berg an unbewältigten Aufgaben und brachliegenden Baustellen gewaltig. Dass sie jetzt bereits einen Mitarbeiter verliert verschärft die Lage. Da verwundert es schon, dass die seit Monaten kommunalpolitisch angedachte, beschlossene und finanziell abgesicherte professionell begleitete Personalentwicklung nicht längst in die Tat umgesetzt wurde. Die Defizite in der Lenkung/ Führung des Verwaltungsbetriebes sind offenbar.

Und bevor der forsche SPD-Fraktionschef Niklas Kielhorn sich nun wieder auf den Zug eines vermeintlichen Geheimnisverrats und Bruchs der Verschwiegenheit setzen lässt, sei ihm zur Vorsicht geraten. Statt sich mit Strafanzeigen gegen Unbekannt im Stadtrat zu blamieren, die gehen nämlich aus wie das Hornberger Schießen, sollte er sich einmal fragen, was fleißige Mitarbeiter eigentlich wirklich bewegt, sich freiwillig von einem Arbeitgeber abzuwenden und bei einem neuen anzuheuern. Bei dem richtigen Ansatz eines Coachings und einer Mediation für ein besseres Miteinander in Stadtrat sollte das nur aus Frauen bestehende Leitungsteam im Rathaus vielleicht mal mit gutem Beispiel vorangehen. Und wenn männlich Mitarbeiter sich obendrein zeitweise gemobbt fühlen scheint es an der Zeit zu sein, über die Installierung eines Männerbeauftragten ernsthaft nachzudenken. red










21.01.2022 • 16:48 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 88 Neuinfektionen, 105 Genese, 261,8 Inzidenzwert

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 6.187 (+88) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.637 (+105) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Robert-Koch-Instutut hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 261,8 (345 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 6,1, die Intensivbetten sind zu 4,9% belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 471 (-17) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 34 (-14),
Bodenfelde 9 (0),
Dassel 32 (-1),
Einbeck 92 (-10),
Hardegsen 15 (-1),
Kalefeld 12 (+1),
Katlenburg-Lindau 38 (+12),
Moringen 42 (+10),
Nörten-Hardenberg 36 (-3),
Northeim 118 (-10) und
Uslar 43 (-1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











21.01.2022 • 16:22 Uhr

Vom Bad Gandersheimer LaGa Baustellen Radar durchleuchtet: Das Geheimnis eine riesigen Kiste

Anfang dieser dritten Woche im neuen Jahr berichteten wir über gute Materialvorräte auf allen Teilbaustellen des unvollendeten Millionenprojektes "Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim". Und plötzlich wurde da eine spektakuläre Holzkiste auf dem geschlossenen Kurhausparkplatz angeliefert und zwischengelagert.

Nachdem am Gabionenhang mit seinen barrierefreien Rollstuhlrampen flink und fleißig der Handlauf auf allen drei Rampen montiert wurde, einige Lückenschlüsse müssen noch nachgearbeitet werden, geriet die Transportkiste in das Baustellenradar von Fis WMG.
Sollte in der geheimnisvollen Kiste im XX-L-Format die Beleuchtung für den Gabionenhang sein und auf Montage im Pflaster warten?

Nun, Dipl. Ing. Wilhelm Kühne hat bei der Geschäftsführung nachgefragt. Prompt gab es heute eine Antwort. Siehe da: In der Kiste befindet sich den offiziellen Angaben zufolge ein tolles Spielgerät. Ob für den Spielplatz Am Plan oder für den 3. Osterbergsee entlang der Loope? Das wurde nicht weiter ausgeführt.
Ergo: Auf die Beleuchtung dürfen wir uns weiter freuen und die Augen offenhalten, meinte ein schmunzelnder Dipl.Ing. red/ Foto: Fis WMG











21.01.2022 • 16:08 Uhr

Katholische Kirchenfürsten gehen aufeinander los: Bischof Bode attackiert Ex-Papst Benedikt - Soll sich zu Missbrauchsgutachten äußern!

Die katholischen Kirchenfürsten gehen sich jetzt gegenseitig an. Es herrscht Attackestimmung unter amtierenden gegen ehemalige Würdenträger. Im Kreuzfeuer Ex-Papst Benedikt und der amtierende Erzbischof Marx. Nach der Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens des Erzbistums München und Freising hält der Osnabrücker katholische Bischof, Franz-Josef Bode, eine Reaktion des emeritierten Papstes Benedikt XVI. (Ratzinger) für nötig. Er denke, dass sich Benedikt «da nochmal zu äußern muss und sich dazu verhalten muss», sagte Bode am Freitag in Osnabrück. Das gelte auch für den derzeitigen Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx und andere Verantwortliche, die noch lebten. In dem Gutachten sind 500 fürchterliche Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche dokumentiert.

Der Hildesheimer Bischof hat sich bislang nicht zu dem Gutachten der nachgewiesen Unmoral und Sünde nicht zu Wort gemeldet.

Das Gutachten belastet den emeritierten Papst Benedikt XVI. schwer. In seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising war er dem Gutachten zufolge nicht ausreichend gegen Missbrauchstäter vorgegangen. Unter anderem ging es um die Aufnahme eines Essener
Priesters in sein Bistum, der zuvor in Essen und Bottrop Jungen sexuell missbraucht haben soll. Ratzinger wird in dem Fall sogar der Lüge bezichtigt. Dem amtierenden Münchner Erzbischof Reinhard Marx legen die Gutachter Fehlverhalten in zwei Fällen zur Last.

Bode sagte: «Mich hat das natürlich ausgesprochen getroffen.» Er kenne sowohl Papst Benedikt als auch Marx persönlich gut. «Ich hoffe sehr, dass wir aus diesem Prozess wirklich noch mehr lernen», sagte der Bischof. Es sei nötig, noch transparenter zu sein. In den Zeiten, als Ratzinger Erzbischof war, habe die Kirche immer zuerst die Täterperspektive und die der Institution eingenommen.

Bode sieht durch das neue Gutachten auch sich selbst noch einmal mehr herausgefordert, «mit den Dingen so offen und transparent wie möglich umzugehen». Dies müsse auch im Zukunftsprozess seines Bistums im Blick bleiben. Bode hat im vergangenen Frühjahr die Osnabrücker Universität damit beauftragt, eine historisch-juristische Studie zu sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und Schutzbedürftigen im Bistum zu erstellen. Dabei soll die Uni unabhängig vorgehen. Erste Ergebnisse eines Teilprojekts sollen noch in diesem Jahr vorgelegt
werden. red/epd











21.01.2022 • 15:52 Uhr

Bundesweite Impfpflicht für den Gesundheits- und Pflegebereich gilt ab dem 15. März - Gilt auch für Taxifahrer, die Patienten befördern!

Schwere Zeiten für Nichtgeimpfte gegen das Corona-Virus! Gesundheitsministerin Daniela Behrens: „Wer im Gesundheits- und Pflegebereich arbeitet, trägt eine besonders hohe Verantwortung. Meine herzliche Bitte an die noch Unschlüssigen: lassen Sie sich jetzt impfen. Schützen Sie sich und die Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit Anvertrauten."

Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs (u.a. auch in Beförderungsunternehmen für Patienten/Kranke) müssen ab dem
15. März ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Die so genannte einrichtungsbezogene Impfpflicht (§ 20a Infektionsschutzgesetz) gilt bundesweit. Mit dem vom Bundestag im Dezember beschlossenen Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 sollen Patientinnen, Patienten und Pflegebedürftige besser vor einer COVID-19-Infektion geschützt werden.
Hierzu Gesundheitsministerin Daniela Behrens: „Die Mehrzahl der von der Impfpflicht betroffenen rund 240.000 Niedersächsinnen und Niedersachsen ist bereits geimpft. Und doch wissen wir aus den Einrichtungen, dass ein kleiner Anteil noch keinen vollständigen Impfschutz hat. All diejenigen bitte ich herzlich, lassen Sie sich jetzt impfen, damit Sie mit zwei Impfdosen bis zum 15. März einen vollständigen Impfschutz vorweisen können. Zwei mal 30 Minuten Zeit für einen Impftermin sind ein gutes Invest in Ihre eigene Gesundheit und den Schutz derjenigen, die Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit anvertraut sind. Denn Hochbetagte und Pflegebedürftige sowie Menschen mit akuten oder chronischen Grundkrankheiten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere, im schlimmsten Fall tödliche COVID-19-Krankheitsverläufe."
Das Infektionsschutzgesetz regelt, dass alle Personen impfverpflichtet sind, die über einen längeren Zeitraum in der Einrichtung tätig sind. Das bedeutet, dass neben den Beschäftigten auch Ehrenamtliche, rechtliche Betreuer, externe Dienstleistende sowie Mitarbeitende in Verwaltung, Technik oder IT betroffen sind, sofern keine räumliche Abgrenzung möglich ist. Dies ist unabhängig von der Art der Beschäftigung oder Selbstständigkeit.



Wer der Impfpflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder bis zu 2.500 Euro, behördliche Betretungs- oder Tätigkeitsverbote sowie weitere arbeitsrechtliche Konsequenzen. Die Kontrolle der Nachweispflicht obliegt künftig den kommunalen Gesundheitsämtern. So regelt es das Bundesinfektionsschutzgesetz. Ein einheitliches Verfahren zur Umsetzung befindet sich derzeit in der Abstimmung aller Beteiligten auf Bund- und Länderebene.

Gesundheitsministerin Daniela Behrens: „Ein verlässlicher Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 zum Schutz der betreuten Personen und zum eigenen Schutz kann nur durch eine sehr hohe Impfquote in diesen Berufen erzielt werden. Wir hoffen, dass der voraussichtlich Ende Februar in Deutschland ausgelieferte Proteinimpfstoff Nuvaxovid des Herstellers Novavax die Menschen überzeugt, die den hochwirksamen mNRA-Impfstoffen skeptisch gegenüberstehen. Wir rechnen mit rund 180.000 Dosen für Niedersachsen. Den Impfstoff werden die kommunalen Impfteams dann zunächst prioritär für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegebereichen vorhalten."

Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können, sind von der Impfpflicht befreit, wenn sie ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen, in dem die medizinische Kontraindikation konkret und nachvollziehbar attestiert ist. Für diese Personen besteht die tägliche Testpflicht fort. Genesene Personen unterfallen ebenfalls nicht der Impfpflicht.

Sollte ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis ab dem 16. März 2022 seine Gültigkeit aufgrund Zeitablaufs verlieren, ist ein neuer Nachweis spätestens einen Monat nach Ablauf der Gültigkeit des bisherigen Nachweises vorzulegen.

Hintergrund und Service-Informationen
Für wen gilt die einrichtungsbezogene Impfpflicht genau?

Der Nachweispflicht unterliegen nach § 20 a IfSG Personen, die in folgenden Einrichtungen oder Unternehmen tätig sind:

Krankenhäuser,
Einrichtungen für ambulantes Operieren,
Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
Dialyseeinrichtungen,
Tageskliniken,
Entbindungseinrichtungen,
Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen,
Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
Rettungsdienste,
sozialpädiatrische Zentren nach § 119 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen nach § 119c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation nach § 51 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und Dienste der beruflichen Rehabilitation,
Begutachtungs- und Prüfdienste, die auf Grund der Vorschriften des Fünften Buches Sozialgesetzbuch oder des Elften Buches Sozialgesetzbuch tätig werden,
Personen, die in voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder in vergleichbaren Einrichtungen tätig sind,
Personen, die in ambulanten Pflegediensten und weiteren Unternehmen, die den in §20 a IfSG Nummer 2 genannten Einrichtungen vergleichbare Dienstleistungen im ambulanten Bereich anbieten, tätig sind.
Zu diesen Unternehmen gehören insbesondere:

ambulante Pflegeeinrichtungen gemäß § 72 des Elften Buches Sozialgesetzbuch sowie Einzelpersonen gemäß § 77 des Elften Buches Sozialgesetzbuch,
ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
Unternehmen, die Assistenzleistungen nach § 78 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen,
Unternehmen, die Leistungen der interdisziplinären Früherkennung und Frühförderung nach § 42 Absatz 2 Nummer 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und § 46 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch in Verbindung mit der Frühförderungsverordnung oder heilpädagogische Leistungen nach § 79 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen,
Beförderungsdienste, die für die genannten Einrichtungen dort behandelte, betreute, gepflegte oder untergebrachte Personen befördern oder die Leistungen nach § 83 Absatz 1 Nummer 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen, und
Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch Personen für die Erbringung entsprechender Dienstleistungen beschäftigen. red











21.01.2022 • 15:31 Uhr

Falsche Polizeibeamte erbeuten mehrere tausend Euro

Wie bei der Polizei erst Mitte der Woche bekannt wurde, ist es Betrügern bereits am vergangenen Montag erneut gelungen, einen älteren Menschen aus Hildesheim um sein Erspartes zu bringen.

Geschädigt war im vorliegenden Fall eine 85-jährige Frau. Die Seniorin wurde am Montag von einem Mann angerufen, der sich als Polizist ausgab. Dieser teilte der Dame mit, dass ein Mitarbeiter der Bank, bei der sie Kundin sei, im Verdacht stünde, Konten leer zu räumen. Man sei dem Täter auf der Spur und bat die Seniorin um Mithilfe. Dazu sollte sie einen vierstelligen Betrag abheben und vor ihrem Haus deponieren, welches verdeckt von der Polizei beobachtet werde.

Im sicheren Glauben, tatsächlich von der Polizei kontaktiert worden zu sein, besorgte die Frau das Geld und legte es an einem zuvor ausgemachten Ort im Nahbereich ihres Wohnhauses ab, von wo es abgeholt worden ist. Als sich der angebliche Beamte letztlich aber nicht mehr bei der Frau meldete, wurde diese stutzig. Sie wandte sich an die hiesige Dienststelle, wobei der Betrug aufflog. jpm










21.01.2022 • 15:09 Uhr

Gewinner des siebten LAGA-Fotowettbewerb „Waldbaden – So bunt kann grün sein“ stehen fest -

Gewinnerinnen aus Einbeck, Dassel und Bad Gandersheim

Die Begeisterung für den LAGA-Fotowettbewerb reißt nicht ab: Fast 70 Fotos erreichten die Jury zum Thema „Waldbaden – So bunt kann grün sein“. Die Entscheidung der Jurymitglieder Katleen Klein, Fachbereichsleitung MuKuBi und Fachleitung Kunst der Oberschule Bad Gandersheim, Katja Busch, Pressewartin des LAGA Fördervereins und beruflich aktiv im Tourismusbereich und Claudia Rische, Marketing der Landesgartenschau Bad Gandersheim.

Gewinnerin des diesmaligen Fotowettbewerbs ist Frau Elfie Haupt aus Einbeck mit einem Bild, das an der Vogelsburg in Vogelbeck entstand. Sie fing die Ansicht des Rotbuchen-Waldes ein, welches der Jury am besten gefiel. Den zweiten Platz belegt Katharina Ulma aus Dassel mit ihrem Bild „Grünes Blätterdach“. Den dritten Platz teilen sich Sandra Ziegner mit „Wald bei Gehrenrode“ und Katharina Kleinöder mit „Baumumarmung“, beide aus Bad Gandersheim.

Gewinner Elfie Haupt kann sich über eine Dauerkarte freuen, Katharina Ulma, Sandra Ziegner und Katharina Kleinöder erhalten jeweils Tageskarten für die Landesgartenschau.

Die Gewinnerfotos sowie eine Auswahl weiterer Motive sind ab sofort auf der Website der LAGA Bad Gandersheim zu sehen. Zur Landesgartenschau werden die prämierten Fotomotive zudem in einer Ausstellung zusammengeführt.
Der neue Fotowettbewerb der LAGA läuft bereits. Noch bis zum 14. April können Fotofreunde ihre Bilder zum Thema „Unsere Zukunft im ländlichen Raum“ einschicken.

Alle Infos auf der Homepage der Landesgartenschau https://laga-bad-gandersheim.de/fotowettbewerbe/

Die Begründungen der Jury:

1. Platz
‚Vogelsburg‘ – Elfie Haupt aus Einbeck
Jurybegründung: Die Ansicht des Rotbuchen-Waldes weist durch die besonderen Lichtverhältnisse eine einzigartige Tiefe auf. Wie angeordnet wirkt die unterschiedliche Entfernung der Bäume. Der Nebel legt darüber zusätzlich einen natürlichen Schleier, welcher dem Bild in Kombination mit dem satten Rot der Blätter etwas Mystisches gibt.

2. Platz
‚Eichenhudewald‘ – Katharina Ulma aus Dassel
Jurybegründung: Die einzigartige Perspektive vermittelt das Gefühl selbst auf dem Waldboden zu liegen und die Natur zu genießen. Der Baumstamm wächst durch den Kamerawinkel in das Bild hinein, von der fühlbaren Stille des Waldes in die Weiten eines lichten Himmels. Das Farbspiel der Blätter verstärkt diesen Eindruck und geben dem Motiv eine spielerische Leichtigkeit.

3. Platz
‚Wald Gehrenrode‘ – Sandra Ziegner aus Bad Gandersheim
Jurybegründung: Mit einem liebevollen Auge für das Detail wurde hier ein Pilz inmitten eines großen Waldes entdeckt. Die vielseitige Farbmischung mit dem Rostbraun der Blätter, dem Grün der Gräser und dem Weiß des Pilzes vermitteln Echtheit und zeigt eine besondere Perspektive des ‚Waldbadens‘.

3. Platz
‚Baumumarmung‘ – Katharina Kleinöder aus Bad Gandersheim
Jurybegründung: Das Bild trifft das Thema ‚Waldbaden‘ im engsten Sinne. Nicht nur der Bezug zum Menschen, welcher den Wald genießt und sich an dem Baum labt, sondern auch die Umarmung des Baumes als Zeichen der Wertschätzung der Natur stechen besonders hervor. Durch den Blick auf die Hände bleibt die Identität der Person verborgen, sie steht damit sinnbildlich für Viele.










21.01.2022 • 14:47 Uhr

B445 /Echter Pannenbrücke schockt weiter: Vollsperrung zwischen Echte und Kalefeld, wegen A7 ÖPP VIA7 Projekt, verlängert!

Das wichtigste sofort. Eine mehrwöchige Vollsperrung der B445 - Fis WMG berichtete zuletzt am 05. Januar 2022 - , endet nicht wie vom privaten Konzessionär geplant, beantragt und angekündigt! Die Verkehrsbehördliche Anordnung genehmigte vom 10 Januar bis zum 24. Januar 2022 die Sperrung und nun musste nun bis zum 28. Januar 2022 eine Verlängerung zugestehen. Für den Verkehr bedeutet, dass die B445 weiter dicht bleibt. Selbstverständlich ist angesichts der Verhältnisse die zentrale Frage erlaubt: Reicht die nunmehr verlängerte Vollsperrung wirklich aus?

Zum Arbeitsfortschritt der Brücken-Gründung für die A7 ("Echter Pannenbrücke") hat sich unser Straßenbauspezialist umgesehen und aktuell recherchiert. red/ Fotos: Fis WMG

Weitere Berichterstattung folgt!














21.01.2022 • 13:53 Uhr

Ippen hat es geschafft: Unbequeme Investigativ-Journallisten gehen freiwillig - Plötzlich das Bedauern

Am Ende war der Druck zu heftig, das Vertrauen gestört, die Investigativ-Journalisten in der Mediengruppe Ippen (u.a. HNA) müde und genervt von internen Machtspielchen zwischen Management und Redaktion:

Im Herbst hielt der Verleger Dirk Ippen eine Recherche seines Investigativteams zu Vorwürfen des Machtmissbrauchs bei «Bild» zurück. Die vier Reporter reagieren nun mit Kündigung. Teamchef Drepper wechselt zum Rechercheverbund von NDR, WDR und SZ. Die vier Mitglieder des Ippen-Investigativteams verlassen die Mediengruppe. Das Team habe seit 2020 «einen tollen Job gemacht und couragiert und engagiert seine Recherchen vorangetrieben», erklärte
Ippen-Digital-Chefredakteur Markus Knall am Donnerstagabend in einer Mitteilung. «Wir bedauern daher das Ende unserer Zusammenarbeit.» Teamchef Daniel Drepper wechselt zum 1. April zum Rechercheverbund von NDR, WDR und «Süddeutscher Zeitung» (SZ) und übernimmt dort die stellvertretende Leitung, wie der NDR am Freitag mitteilte. Der Ippen-Konzern mit Hauptsitz in München hatte im Herbst eine Recherche des Investigativteams nicht veröffentlicht. Darin ging es um den Vorwurf des Machtmissbrauchs gegen den damaligen «Bild»-Chefredakteur Julian Reichelt. red/epd










21.01.2022 • 13:43 Uhr

Alle Impfangebote im Landkreis Northeim in vierten Januar-Woche - Kinderimpfungen montags und freitags ebenfalls ohne Termin möglich

Der Landkreis Northeim bietet auch in der 4. Kalenderwoche Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen an. Geimpft wird weiterhin im Rahmen der stationären Impfangebote in Einbeck, Wolbrechtshausen/Hevensen und Northeim sowie im Impfbus. Dieser macht in der kommenden Woche wieder in verschiedenen Städten und Gemeinden des Landkreises Station. Alle Impfangebote des Landkreis Northeim können ohne vorherige Terminvereinbarung wahrgenommen werden. Kinderimpfungen sind immer montags in Einbeck und freitags in Northeim möglich.

Die Auffrischungsimpfung kann bereits nach 3 Monaten Abstand zur Grundimmunisierung (STIKO-Empfehlung) verabreicht werden. Diese Empfehlung gilt für erwachsene Personen ebenso wie für 12 bis 17-Jährige.

Aktuell wird im Landkreis Northeim für Personen unter 30 Jahren der Impfstoff der Firma Biontech verwendet und für Personen über 30 Jahren der Impfstoff der Firma Moderna. Für Kinder wird ausschließlich der hierfür zugelassene Impfstoff verwendet. Im Impfbus wird zunächst nur der Impfstoff von Moderna verimpft.

Mitzubringen sind zu jeder Impfung ein personenbezogenes Ausweisdokument und (wenn vorhanden) der Impfausweis. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass eine FFP-2-Maske bei im Rahmen der Wahrnehmung des Impftermins zu tragen ist. Die Maskenpflicht gilt ebenfalls für das Kinderimpfen. FFP-2-Masken für Kinder stehen vor Ort zur Verfügung.

Die Impftermine für die Kalenderwoche 4 im Überblick:

Impfbus

Dienstag, den 25.01.2022, 10:30 Uhr - 15:30 Uhr
Uslar
TÜV-Station
Ernst-Reuter-Straße 2

Mittwoch, den 26.01.2022, 09:30 Uhr - 15:30 Uhr
Dassel (Markoldendorf)
Rewe-Markt Markoldendorf
Ilmebahnstraße 7

Donnerstag, den 27.01.2022, 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
Moringen
Stadthalle
Gartenstraße 1 Donnerstag,

Freitag, den 28.01.2022, 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
Katlenburg-Lindau
Rewe-Markt Adolph
Albrechtshäuser Weg 3

Samstag, den 29.01.2022, 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
Kalefeld (Echte)
Rewe-Markt Echte
Hauptstraße 6


Stationäre Impfangebote:

Impfstation der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in Einbeck (24.01. - 28.01.2022)
Öffnungszeiten:
• Montag bis Mittwoch von 09:00 Uhr - 15:30 Uhr
• Donnerstag bis Freitag von 12:30 Uhr - 19.00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.

Bei Bedarf bietet die JUH Einbeck unter den Telefonnummern 05561 792989-5 oder 05561 792989-6 aber auch eine Terminvergabe an. Das Telefon ist zu den Geschäftszeiten besetzt.

Kinderimpfungen:
• Immer montags, im Rahmen der aufgeführten Öffnungszeiten
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.

Standort: Die JUH impft im Forum der BBS Einbeck, Hullerser Tor 4. Als Parkplatz kann der alte Festplatz „An der Twetge“ genutzt werden.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Wolbrechtshausen/ Hevensen (25.01. - 29.01.2022)
Öffnungszeiten:
• Dienstag bis Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
• Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
• Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.

Standort: Der ASB hat in der Ortschaft Wolbrechtshausen/ Hevensen bei Nörten-Hardenberg im Dorfgemeinschaftshaus, Hevenser Straße 1 seine Impfstation eingerichtet. Parkmöglichkeiten stehen hinter dem Dorfgemeinschaftshaus auf der Rasenfläche zur Verfügung.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Northeim (25.01. - 29.01.2022)
Öffnungszeiten:
• Dienstag und Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
• Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
• Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.

Kinderimpfungen:
• Immer freitags, zu den aufgeführten Öffnungszeiten
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.

Standort: In der Begegnungsstätte „Alte Wache“ am Markt in Northeim wird der ASB die Impfstation betreiben.

Weitere Impfangebote:

Impfungen durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
Das stationäre Impfangebot des Landkreises stellt eine Alternative zum Impfangebot einzelner Arztpraxen dar. Corona-Schutzimpfungen werden weiterhin auch durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte durchgeführt. Eine Liste aller Arztpraxen, die Corona-Impfungen anbieten, stellt die Arztauskunft Niedersachsen unter folgendem Link bereit: www.arztauskunft-niedersachsen.de

Impfangebote in den Helios-Kliniken
• Helios Albert-Schweizer-Klinik Northeim
• Helios Klinik Bad Gandersheim










21.01.2022 • 13:39 Uhr

Wrescherode: Unfall nach gewagtem Überholmanöver auf winterglatter Fahrbahn - 3.000 Euro Schaden

Am Donnerstag, 20. Januar 2022, gegen 18.12 Uhr befuhr eine 29-jährige Seesenerin mit ihrem Pkw Citroen die Bundesstraße 64 ausRichtung Kreiensen kommend in Richtung Seesen. Auf Höhe der Ortschaft Wrescherode geriet die Seesenerin vermutlich aufgrund winterglatter Fahrbahn nach einem Überholmanöver ins Schleudern, verlor die Kontrolle über ihren Pkw und prallte in die rechtsseitige Schutzplanke. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 3000 Euro. schw











21.01.2022 • 12:04 Uhr

Unfall wegen zu geringem Abstand - Drei Pkw beschädigt

Am Donnerstagnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw. Ein 24-jähriger Holzmindener befuhr mit einem Pkw Audi die Bundesstraße 241 aus Hardegsen in Richtung Nörten-Hardenberg, als er verkehrsbedingt bremsen musste. Die hinter ihm befindliche 25-jähriger Duderstädterin konnte ihren Pkw VW aufgrund zu geringen Abstands nicht früh genug abbremsen und wich nach links auf den Gegenfahrstreifen aus. Dort stieß sie seitlich mit dem entgegenkommenden Pkw VW der 82-jährigen Hardegserin zusammen. Anschließend geriet sie wieder auf ihren Fahrstreifen und stieß mit dem Pkw Audi zusammen. An allen drei Pkw entstand ein Gesamtschaden von ca. 5.500 Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall keine der beteiligten Personen.Wol










21.01.2022 • 12:00 Uhr

Delligsen: 63-Jähriger knallt mit seinem Auto auf der B3 plötzlich frontal gegen Baum

In den gestrigen Abendstunden am Donnerstag wurde die Ortsfeuerwehr Delligsen gegen 19:10 Uhr, gemeinsam mit Polizei und Rettungsdienst, auf die Bundesstraße 3 alarmiert. Kurz zuvor kam hier ein schwarzer Opel, mit einem Insassen, von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Das Fahrzeug, welches in Fahrtrichtung Alfeld fuhr, kam in Höhe der Ortschaft Delligsen nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte hier mit einem Baum. Bei dieser Kollision, wurde der 63 Jahre alte Fahrer aus Delligsen leicht verletzt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte er das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde bereits durch den Rettungsdienst versorgt. Nach dieser Behandlung verblieb er am Unfallort. Der Gesamtschaden am Pkw und Straßenbaum wurde mit ungefähr 25. 000 Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Unfallhergang aufgenommen. Möglicherweise könnten winterliche Straßenverhältnisse eine Ursache gewesen sein.










21.01.2022 • 11:46 Uhr

Corona-kritische Versammlung friedlich, störungsfrei und mit Masken in Bad Gandersheim - Keine Gegendemo

Am Mittwochabend von 18 bis 19 Uhr versammelten sich erneut Personen in der Nähe des Rathauses in Bad Gandersheim, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Diesmal zählte die Polizei zwölf Corona-Kritiker/innen.

Da es keinen Versammlungsleiter/in wurden die Teilnehmenden durch die anwesende Polizei per Durchsage auf die FFP2-Maskentragepflicht und die Hygiene Regeln hingewiesen. Diesen wurde während der Versammlung nachgekommen. Die Versammlung verlief wie alles bisherigen zur friedlich und störungsfrei. Eine Gegendemonstration fand wiederum nicht statt. red/ Wol










21.01.2022 • 11:40 Uhr

Zinssorgen an den Aktienmärkten

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank


Die Aussichten auf steigende Zinsen setzten die Aktienmärkte in der abgelaufenen Handelswoche weltweit unter Druck. Neue Informationen aus den USA zeigten, dass die Inflationsentwicklung weiterhin angespannt bleibt und dass damit die US-Geldpolitik restriktiver werden wird. An den Märkten für Rohöl und Erdgas stiegen die Preise ebenfalls weiter. Beim Erdgas spielen auch die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine sowie der NATO eine Rolle. Erdöl dagegen wird deswegen teurer, weil trotz einer Fördererhöhung der OPEC-Länder das Angebot an Rohöl mit der Nachfrage nicht Schritt hält. Es bestätigen sich Aussagen, dass Rohöl eher knapper wird, da der Ausbau der nachhaltigen Energieerzeugung zu langsam voranschreitet, um die steigende Energienachfrage zu bedienen.

Gleichzeitig wird nicht mehr in neue Lagerstätten investiert, da deren Zukunft langfristig ungewiss ist. Alles zusammen hält die Energiepreise hoch und verdüstert den Inflationsausblick. Zwar werden die Inflationsraten ab Januar wieder sinken, aber die Teilnehmer an den Finanzmärkten werden sehr genau hinschauen, in welchem Tempo dies geschieht. Selbst wenn im Euroraum keine Zinssteigerungen wie in den USA anstehen, wird auch die Europäische Zentralbank ihre Liquiditätsbereitstellung herunterfahren. Das müssen die Aktienmärkte erst einmal verkraften. Ein Lichtblick dabei ist jedoch, dass viele Unternehmen mit den Kostensteigerungen umgehen können. Die ersten Ergebnisse der laufenden Berichtssaison zeigten, dass außerhalb des Technologiesektors Preisüberwälzungen an die Verbraucher möglich sind und dabei sogar die Gewinnmargen der Unternehmen teilweise gestiegen sind.











21.01.2022 • 11:03 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig richtet gemeinsam mit den acht anderen öffentlichen Versicherern einen solidarischen Naturkatastrophen-Schadenpool ein

Bis zu einer halben Milliarde Euro für einen möglichen Schadenausgleich

Die neun öffentlichen Versicherer, darunter auch die Öffentliche Versicherung Braunschweig, haben einen gruppeninternen Naturkatastrophen-Schadenpool eingerichtet. Dieser federt künftig die mögliche Schadenbelastung eines öffentlichen Versicherers nach einem regional konzentrierten, extremen Naturgefahrenereignis ab – weit über den bestehenden Rückversicherungsschutz hinaus. Der Pool basiert auf einem solidarischen Schadenausgleich und ist mit einer Kapazität von bis zu einer halben Milliarde Euro ausgestattet. Das in dieser Form einzigartige Deckungskonzept wird unter gegenseitiger Beteiligung aller öffentlichen Versicherer über die Deutsche Rückversicherung AG organisiert.

Die neun Unternehmensgruppen der öffentlichen Versicherer sind in der Absicherung privater Wohnimmobilien in Deutschland führend: Fast jedes dritte Haus ist bei ihnen versichert. Sie haben wesentlich zum heute hohen Standard im Brandschutz beigetragen, ebenso wie zum breiten Angebot von bezahlbarem Versicherungsschutz für Gebäude – auch gegen so genannte Elementargefahren, also Naturereignisse wie Starkregen, Erdrutsche, Überschwemmungen oder auch Schneedruck. In Deutschland ist dennoch nur knapp die Hälfte aller Privathäuser gegen diese Elementarschäden versichert. Mit knapp 30 Prozent liegt der Schnitt in Niedersachsen sogar noch deutlich darunter.

„Deshalb werden die öffentlichen Versicherer die Verbreitung von Elementargefahrenschutz weiter fördern und sich aktiv der Herausforderung durch den Klimawandel stellen“, sagt Dr. Wolfgang Breuer, Präsident des Verbands öffentlicher Versicherer. „Es ist unsere Verantwortung als Marktführer, dabei voranzugehen und noch enger zusammenzuarbeiten. Unser Naturkatastrophen-Schadenpool ist ein bundesweiter Solidarpakt aller öffentlichen Versicherer. Mit ihrem schnellen und entschiedenen Handeln zeigen die öffentlichen Versicherer, dass sie in der Lage sind, mit dem Klimawandel einhergehende Risiken bei steigender Versicherungsdichte vorausschauend zu managen und wirksam abzusichern “.

Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen Versicherung Braunschweig, ergänzt: “Wir können jedem Kunden beziehungsweise jeder Kundin in unserem Geschäftsgebiet den Schutz gegen Naturgefahren anbieten. Denn auch hier im Braunschweiger Land kann es jederzeit wieder zu Überschwemmungen und Starkregen kommen. Mit der Gründung eines deutschlandweiten Schadenpools haben wir uns bestmöglich vorbereitet auf eine Zukunft, in der der Klimawandel sich immer deutlicher abzeichnen wird: Dass wir den von einer solchen Katastrophe betroffenen Menschen weiterhin schnell und unkompliziert helfen können, hat für uns immer die höchste Priorität.”


Zum Bild:

Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen Versicherung Braunschweig, am Okerufer. Foto: Öffentliche











21.01.2022 • 10:57 Uhr

B3 bei Sudheim: Schwere Kollision mit drei Fahrzeugen und drei Verletzten - 21 Kräfte im Einsatz

Zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und drei verletzten Personen kam es am 20.01.2022 gegen 17:44 Uhr auf der Bundesstraße 3 in Höhe von Sudheim. Aus noch ungeklärter Ursache stießen ein Renault, ein VW und ein KIA kurz vor der Landwehrschänke zusammen. Die Erstmeldung lautete: „Verkehrsunfall, Person im Fahrzeug eingeklemmt“. Ein Notarzt, zwei Rettungswagen vom Deutschen-Roten-Kreuz Northeim, ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg und die Feuerwehr Northeim wurden alarmiert. Die verletzten Personen wurden beim Eintreffen der Feuerwehr zusammen mit dem Rettungsdienst versorgt. Es war keine Person eingeklemmt.

Weiterhin wurde bei den Unfallfahrzeugen kontrolliert, ob Betriebsstoffe ausgeflossen waren, Fahrzeugbatterien abgeklemmt und herumliegende Fahrzeugteile von der Fahrbahn entfernt. Die verletzten Personen wurden nachdem sie in den Rettungswagen versorgt wurden in das Helios Albert-Schweitzer-Krankenhaus nach Northeim gebracht. Weiterhin leuchtete die Feuerwehr mit ihren Flutlichtscheinwerfern die Unfallstelle aus. Der Sachschaden kann noch nicht genau ermittelt werden. Während des gesamten Einsatzes und bis zum Abtransport der Unfallfahrzeuge war die Bundesstraße gesperrt. Im Einsatz waren neun Feuerwehrleute, acht vom Rettungsdienst und vier von der Polizei an der Einsatzstelle tätig. hl/Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim















21.01.2022 • 09:43 Uhr

Corona-Hammer! Virologe Kekulé hält Impfpflicht für nutzlos

Die Front der Gegner einer Impfpflicht wird immer größer, lauter und überzeugender: Der Virologe Alexander Kekulé lehnt eine allgemeine Impfpflicht entschieden ab. «Ich war schon bei der Delta-Variante gegen die allgemeine Impfpflicht, weil sie epidemiologisch nicht erforderlich war», sagte er im aktuellen Podcast «Die Wochentester» von «Kölner Stadt-Anzeiger» und
«RedaktionsNetzwerk Deutschland». Bei Omikron hält Keukelé es für «noch viel weniger angemessen»: Wenn der Impfstoff gegen Omikron ausgeliefert werde, sei die Omikron-Welle durch, argumentierte er.

Der Virologe kritisierte zudem, dass künftig der Status als Genesener nur noch für drei Monate gültig ist: «Ein Genesener hat einen viel besseren Immunschutz als ein Geimpfter», erklärte Kekulé. Es gebe keine wissenschaftliche Begründung dafür zu sagen «die Geimpften haben neun Monate Schutz, die Genesenen nur drei Monate».

Der Augsburger Verfassungs- und Medizinrechtler Josef Franz Lindner äußerte im Podcast Zweifel, ob eine allgemeine Impfpflicht verfassungsgemäß wäre. «Eine allgemeine Impfpflicht ab 18 ist verfassungsrechtlich wesentlich schwerer zu begründen als eine Impfpflicht ab 60 oder wie in Italien ab 50», sagte er. Wenn sich Corona zu einem «gesteigerten Erkältungsvirus entwickeln sollte, wäre eine allgemeine Impfpflicht nicht mehr gerechtfertigt. Bei Omikron
stellt sich die Frage, ob es noch das Maß an Gefährlichkeit hat, das eine Impfpflicht rechtfertigt.»epd










21.01.2022 • 09:37 Uhr

Northeim: Bei Parkmanöver Pkw beschädigt und abgehauen

Zwischen dem 19. Januar 2022, 19:15 Uhr, bis 20. Januar 2022, 10:30 Uhr,ist es in der Mauerstraße 42 in Northeim zu einem Verkehrsunfall gekommen. Hierbei hat ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beim Ein- oder Ausparken einen Pkw Renault Megane, Farbe grau, einer 25-jährigen Northeimerin am Fahrzeugheck beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 1.000 Euro.

Hinweise hierzu bitte an die Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-70050 (bas)










21.01.2022 • 09:32 Uhr

Schock für Krankenhäuser: Belastung auf Normalstationen steigt deutlich - Entspannung auf Intensivstationen

Die Belastung auf den Normalstationen der Kliniken durch Corona hat nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft in Regionen mit hohen Omikron-Infektionszahlen massiv zugenommen. «Mit Blick auf die Zahlen scheint zwar die Belastung auf der Intensivstation abzunehmen, die Belastung auf der Normalstation bleibt allerdings hoch oder steigert
sich sogar deutlich», sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Freitag). «Das machen die ersten Zahlen aus den besonders von Omikron betroffenen Bundesländern deutlich.»

Deshalb sei es wichtig, einen Weg zu finden, auch die 500 bis 600 Krankenhäuser, die bislang nicht durch einen Rettungsschirm mit Ausgleichszahlungen erfasst seien, finanziell abzusichern. «Es ist an der Zeit, dass auch bei diesen Entscheidungen Politik versucht, vor die Welle zu kommen und nicht immer erst reagiert, wenn die Lage in den Kliniken schon dramatisch geworden ist», forderte Gaß. epd /Foto: Fis WMG











21.01.2022 • 09:26 Uhr

Uslar: BUND interveniert zu umstrittenen Auffüllungen an der Ahleaue - Waren sie illegal? Das fragt Jürgen Beisiegel die Landrätin

Zu fragwürdigen Bauaktivitäten an der Ahleaue in Uslar hat sich in einem offenen Brief der BUND - Bund für Umwelt- und Naturschutz - Kreisverband Nordheim an die Northeimer Landrätin, Uslars Bürgermeister Bauer und die Mitglieder des Stadtrates in der Sollingstadt gewandt. BUND-Vorstand Jürgen Beisiegel hat seine Intervention


"Sehr geehrter Herr Bauer, sehr geehrte Mitglieder des Stadtrates, unsere Recherchen und zugetragene Informationen legen die Vermutung nahe, dass finanzstarke, arbeitsplatzbietende Investoren in Uslar über Recht und Gesetz stehen. Wie konnte es dazu kommen, dass die Stadt Uslar mit einer Stellungnahme vom 22.01.2019 ihr gemeindliches Einvernehmen zu dem Bauantrag für die Erweiterung von Stellplätzen des Autohauses Siebrecht entlang der Ahle erteilte, obwohl Teile dieser Flächen im geltenden Überschwemmungsgebiet liegen. Insbesondere zum Hochwasserschutz wurden von der Stadt keine Bedenken vorgetragen. Eine solche Entscheidung ist fahrlässig und gegen die Interessen eventuell von Starkregen betroffener Bürger gerichtet.
Im Folgenden wurden die ohne genehmigten Bauantrag vollzogenen Auffüllungen in der Ahleaue zur Herstellung von Abstellplätzen trotz Kritik einzelner Ratsherren und Bürger stillschweigend geduldet. Bis heute wurde der Bauantrag vom Landkreis nicht abschließend bearbeitet. Auch eine schriftliche Nachfrage des Landkreises vom 23. September 2021 bezüglich eventuell neuer Erkenntnisse in Bezug auf Belange des Hochwasserschutzes blieb von der Stadt unbeantwortet, so dass die Stadt Uslar weiterhin gegen die Nutzung der Flächen durch das Autohaus Siebrecht keine Bedenken vorträgt.

Auch wenn die angefüllten Flächen nach dem gültigen Flächennutzungsplan als gewerbliche Baufläche ausgewiesen sind, dürfte ein solcher Eingriff ohne Baugenehmigung nicht rechtens sein.
Gänzlich illegal erscheint allerdings die teilweise Zuschüttung der Aue im südlich an das Gewerbegebiet angrenzenden als Stadtwald ausgewiesenem Areal, wo sich derzeit auch eine Abstellfläche für Kraftfahrzeuge befindet. Hier wurde bis dicht an die Ahle aufgefüllt. Deutlich sind die hier gewachsenen, halb im Füllmaterial versunkenen Bäume zu erkennen. Die Akzeptanz solcher Naturzerstörung sowie erheblicher Eingriffe in Retentionsräume von Fließgewässern zeugen von einem äußerst mangelhaften Umweltbewusstsein und einem eigenartigen Rechtsverständnis.

Trotz dieses zweifelhaften Gebarens von Verwaltung und Politik in Uslar soll jetzt laut Beschlussvorlage der Verwaltung dem Antragsteller Siebrecht die Überschreitung von Baugrenzen für ein mehrstöckiges Wohn- und Geschäftshaus in Teilen des gültigen Überschwemmungsgebietes erlaubt werden. Da fragt sich jeder denkende Mensch welche Interessen hier von Bürgermeister Bauer vertreten werden, der laut HNA für eine baldige Umsetzung der Pläne „keine Zeit verlieren“ wollte. Zum Glück sorgte eine Mehrheit in Ausschuss und Stadtrat für eine Absetzung einer Entscheidung zu diesem fragwürdigen Projekt.
Eine solche Bevorzugung privatwirtschaftlicher Interessen entspricht weder demokratischen Grundprinzipien noch einer gebotenen Neutralität der Verwaltung und ihrer
Repräsentanten.
Wir erwarten bis zum 15. Februar eine klärende Antwort und plausible Begründung für die genannten skandalösen Vorgänge in Uslar."

Eine Antwort an der angeschrieben offiziellen Stellen liegt noch nicht vor.

Die Bilder dokumentieren die vom BUND aufgeworfenen Problemzonen in Uslar.















21.01.2022 • 08:57 Uhr

Weniger Sitzenbleiber in Schulen, weil Leistungen im Corona-Schuljahr 2020/21 kein Maßstab mehr waren!

Während der Corona-Pandemie im Schuljahr 2020/21 sind deutlich weniger Schülerinnen und Schüler sitzengeblieben als im Jahr zuvor. Insgesamt 93.100 Kinder und Jugendliche an
allgemeinbildenden Schulen wurden nicht versetzt oder haben die Klassenstufe freiwillig wiederholt, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das seien 50.500 weniger Kinder als im Schuljahr 2019/20. Grund seien unter anderem veränderte Versetzungsregeln aufgrund der Corona-Pandemie.

Damit haben der Erhebung zufolge insgesamt 1,4 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Klassenstufe wiederholt. Im Schuljahr 2019/20 lag die Quote laut Statistischem Bundesamt bei 2,3 Prozent. Wegen coronabedingter Unterrichtsausfälle sowie Wechsel- und Distanzunterricht wurden in vielen Bundesländern besondere Regeln in Hinblick auf die Versetzung eingeführt.

Der Rückgang der Sitzenblieben hat einen entscheidenden Auslöser: Die Versetzung wurde den
Angaben nach vielfach nicht mehr an die schulischen Leistungen geknüpft, teilt das statistische Bundesamt mit. epd










21.01.2022 • 08:49 Uhr

Meldungen der Kreisfeuerwehr auf BIWAPP - Ab sofort noch mehr Informationen vom Landkreis Northeim

Der Landkreis Northeim erweitert das Serviceangebot seiner Bürgerinfo- und Warnapp, kurz BIWAPP. Das Programm für Smartphones und Tablets enthält ab sofort auch Warnmeldungen aus dem Bereich der Kreisfeuerwehr.

Bereits seit 2016 kann die BIWAPP-App im Landkreis Northeim genutzt werden. Seitdem wurde das Angebot immer weiter ausgebaut. Neben Informationen über Schulausfälle, Einschränkungen in der Schülerbeförderung, geplanten Baustellen und damit verbundenen Sperrungen und Geschwindigkeitskontrollen informiert BIWAPP ab sofort auch über längerfristige Sperrungen nach Verkehrsunfällen, über starke Rauchentwicklungen bei Bränden mit passenden Verhaltenshinweisen und Warnungen bei Unwettern. „Mit der kostenfreien App bekommen Bürgerinnen und Bürger somit rund um die Uhr, schnell und einfach relevante Informationen aufs Smartphone oder Tablet“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und wirbt zugleich dafür, das Programm kostenfrei auf den eigenen Endgeräten zu installieren.

Für Kreisbrandmeister Marko de Klein ist diese Erweiterung des Serviceangebotes ein echter Sicherheitsgewinn. „Nicht nur das Jahr 2021 mit der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat uns deutlich gezeigt, dass wir auf allen Kanälen schnell und zuverlässig informieren müssen“, so der Kreisbrandmeister. Mit dem vorhandenen engmaschigen Sirenennetz der Kommunen im Kreis Northeim und der hohen Präsenz der Kreisverwaltung mit seiner Kreisfeuerwehr im Internet sei BIWAPP ein weiterer, wichtiger Baustein, um schnell Informationen in der Fläche zu verteilen.

Die technische Umsetzung und inhaltliche Betreuung des erweiterten Serviceangebots übernimmt Konstantin Mennecke, bei der Kreisfeuerwehr zuständig für die Kommunikation und Bevölkerungsinformation. „In der heutigen Zeit kommt es mehr denn je auf gute und zuverlässige Informationen an. Mit BIWAPP erreichen wir damit nicht nur die Menschen im Kreis Northeim, sondern auch Gäste oder Durchreisende, da zahlreiche Landkreise auf diese App setzen“, betont Mennecke. In der unmittelbaren Nachbarschaft sind das unter anderem die Kreise Hildesheim, Holzminden und Kassel. Aufgrund der Anbindung des Programms an das Modulare Warnsystem des Bundes (MOWAS) entgehen den BIWAPP-Nutzern auch keine Warnmeldungen von überregionaler Bedeutung. „Sie werden automatisch eingespeist. So gibt es die wichtigen Nachrichten jederzeit direkt in die Hosentasche.“

Die BIWAPP-Meldungen aus dem Landkreis Northeim können darüber hinaus auch jederzeit vom Computer aus abgerufen werden. Die Kreisfeuerwehr stellt die Meldungen unter biwapp.kfv-nom.de jederzeit aktuell zur Verfügung. Zusätzlich werden die Warnmeldungen auch über die Facebookseite, bei Twitter und Instagram jeweils unter ‚Kreisfeuerwehr Northeim‘ veröffentlicht.


Zum Bild:
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Kreisbrandmeister Marko de Klein (rechts) und Sprecher der Kreisfeuerwehr Konstantin Mennecke (links) präsentieren die Bürgerinfo- und Warnapp, kurz BIWAPP. Foto: lpd










20.01.2022 • 19:23 Uhr

Überfall auf Tankstelle in Hann. Münden - Zwei Tatverdächtige noch in Tatortnähe von Polizei festgenommen, Ermittlungen dauern an

Zwei 21 und 24 Jahre alte Männer aus dem Landkreis Kassel und Hann. Münden sind nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dringend verdächtig, am vergangenen Montagabend (17.01.22) eine Tankstelle am Ortsausgang von Hann. Münden (Landkreis Göttingen) überfallen zu haben.

Ersten Erkenntnissen zufolge, betrat der 21-jährige gegen 21.00 Uhr den Verkaufsraum und bedrohte einen Tankstellenmitarbeiter mit einem Messer. Mit dem erbeuteten Geld flüchtete der Nordhesse zu Fuß in Richtung des ehemaligen Kasernengeländes.

Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten Beamte der Polizei Hann. Münden den Flüchtigen und seinen mutmaßlichen 24-jährigen Komplizen wenige Minuten später im Bereich Kurhessenstraße ergreifen und festnehmen. Im Audi der Männer stießen die Ermittler auf das geraubte Bargeld, die mutmaßliche Tatwaffe und weitere Beweismittel.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen kamen beide Tatverdächtigen im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.

Wer hat etwas beobachtet?

Die Ermittler der Polizei Hann. Münden gehen davon aus, dass die mutmaßlichen Räuber die Tankstelle an der Wilhelmshäuser Straße im Vorfeld ausbaldowert haben. Zeugen, die in den Stunden vor der Tat verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge in der näheren Umgebung beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 05541/9510 zu melden.jk










20.01.2022 • 16:28 Uhr

Bei drei Durchsuchungen heute ein Volltreffer für die Polizei: Festnahme eines gesuchten Straftäters

Im Rahmen eines anderen Strafverfahrens wurden durch das 3. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Goslar am 20. Januar 2022 drei Wohnungen in Halberstadt, Goslar und Bad Harzburg durchsucht.

Im Rahmen der Durchsuchung in Halberstadt wurde hierbei ein gesuchter Straftäter angetroffen. Der 28-jährige Goslarer war zur Verbüßung von vier Jahren verurteilt worden. Ferner war eine bestehende Bewährungsstrafe widerrufen worden, wodurch sich die Haftstrafe um weitere eineinhalb Jahre verlängern wird.

Der Mann hatte die Haft jedoch nicht angetreten und war daher zur Fahndung ausgeschrieben worden. Er wurde durch Einsatzkräfte der Polizei Goslar der Justizvollzugsanstalt Braunschweig zugeführt. red










20.01.2022 • 16:23 Uhr

Bad Gandersheim: Hochwasserprofil an der Gande länger schon beeinträchtigt, wann erfolgt Wiederherstellung?

Wenn man am Bad Gandersheimer Cahn von Seelen Stadion den frei zugänglichen Weg nutzt, fällt eine Gefahrenstellenabsicherung auf. Das ist gut so und ist als Sofortmaßnahmen auch erforderlich. Am Gandeufer bricht ein größerer Uferbereich der Böschung ab und gleitet bei ergiebigen Regenereignissen weiter in das Hochwasserabflußprofil der Gande.

Dipl.Ing. Wilhelm Kühne merkt zum Sachverhalt an:
Hier anstehende bindige Böden, die durch die klaffende Spalte wassergesättigt werden, bilden eine Gleitebene und führen zur noch stärkeren Verengung des Abflussprofils. Die Gleitebene liegt unter dem vorh. Wasserspiegel, was den Schmierfilm dort begünstigt. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann hier etwas passiert. Meistens bei stärkeren Regenereignissen, wenn auch Hochwasserabflüsse hier durchmüssen. Sonst wird das Hochwasser sich im schlimmsten Fall einen bekannt, gefürchteten Weg durch die Altstadt suchen!

Derartige Uferabbrüche werden bei den Bodenarten begünstigt, wenn in Ufernähe feste Einbauten angetroffen werden, hier eine ummantelte Leitung an der Gande. An anderer Stelle eine ufernahe Randeinfassung von LaGa Pflasterwegen und Sitzblöcke. Ist das geringe Bodenprofil davor nicht standfest, rutscht, gleitet es ab. red/ Fotos: Fis WMG















20.01.2022 • 16:12 Uhr

Neuer Namensgeber steht fest: 96 spielt künftig in der Heinz von Heiden-Arena

Hannover 96 hat einen neuen Sponsor für seine Arena: Der Massivhaushersteller Heinz von Heiden wird zum 1. Juli 2022 neuer Namensgeber. Heinz von Heiden war bis Sommer 2021 bereits langjähriger Haupt- und Trikotsponsor sowie Unterstützer von 96.

Der zwischen Hannover 96 und Heinz von Heiden geschlossene Vertrag ist auf fünf Jahre vereinbart. Der Vertrag umfasst neben der Namensgebung der Arena auch die Fortführung der seit dieser Saison bestehenden Exklusiv-Partnerschaft mit dem Unternehmen aus Isernhagen. Das Namensrecht betrifft die gesamte Arena, vom Heinz von Heiden-Arena-Schriftzug auf dem Dach bis hin zu den Sitzschalen oder dem Centerboard auf der Videobande. Auch die Beschilderungen im erweiterten Stadtgebiet werden analog der aktuellen Darstellung umgebrandet. Sämtliche TV-relevanten Werbeflächen der bisherigen Exklusiv-Partnerschaft bleiben bestehen. Zudem umfasst die neue Kooperation zahlreiche Aktivierungsmöglichkeiten.
Über die finanziellen Modalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Dr. Helge Mensching, Geschäftsführer von Heinz von Heiden: „Die Heinz von Heiden-Arena ist das Zuhause von Hannover 96 und das Wohnzimmer der Stadt. Nachdem wir den Staffelstab für das Hauptsponsoring bei Hannover 96 im Sommer an BRAINHOUSE247 übergeben haben, stand für uns fest, dass ein derartiges Engagement bei einem anderen Verein als unserem Herzensverein nicht in Frage kommt. Wir mussten nicht lange überlegen, als das Angebot für die Heinz von Heiden-Arena kam. Für uns ist ‚zusammen stark wie eine Wand‘ eben nicht nur eine Floskel, sondern eine Überzeugung für die Region Hannover und die Roten. Wir freuen uns darauf, in den kommenden fünf Jahren Fußball-Fans und Konzertliebhaber in unserem Wohnzimmer, der Heinz von Heiden-Arena, begrüßen zu dürfen.“

Martin Kind, 96-Geschäftsführer: „Heinz von Heiden ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger und treuer Partner und Unterstützer von Hannover 96. Sieben Jahre als Trikot- und Hauptsponsor, ab Juli nächsten Jahres mindestens fünf Jahre Namensgeber der Heinz von Heiden-Arena – das ist ein starkes Zeichen der Solidarität und der gemeinsamen Verantwortung für Stadt, Region und 96. Dank der Familie Mensching ist Heinz von Heiden eine unternehmerische Erfolgsgeschichte.“

Heinz von Heiden war von 2014 an sieben Jahre lang Trikot- und Hauptsponsor von Hannover 96. Nach zweimaliger Vertragsverlängerung der vertrauensvollen und für beide Seiten erfolgreichen Partnerschaft war der Massivhaushersteller nach Ablauf des Trikotsponsorings 96 zur Saison 2021/22 als Exklusivpartner treu geblieben. Als neuer Namensgeber der Arena schlagen Heinz von Heiden und Hannover 96 nun ein neues Kapitel ihrer Zusammenarbeit auf.
Über den Partner:

Die Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser ist einer der führenden Massivhaushersteller Deutschlands, bis heute wurden bereits mehr als 50.000 Häuser gebaut. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr 90-jähriges Jubiläum feierte, steht für technische Innovationen und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Angebot umfasst die gesamte Dienstleistung rund ums Bauen - von der Planung über den Bau und die komplette Ausstattung des Hauses bis hin zur Übergabe. Heinz von Heiden bietet mit mehr als 5.000 m2 Ausstellungsfläche in seinen fünf Kompetenz-Centren und 40 Musterhäusern, diversen Stadtbüros sowie mehr als 300 Vertriebspartnern bundesweit Beratung und Betreuung auf höchstem Niveau. red/ Foto: 96










20.01.2022 • 16:09 Uhr

Neues Programm der KVHS für Frühjahr/Sommer 2022: Attraktive Angebote für Kopf, Körper und Seele

Entspannung, Ernährung, Sprachen, Musik machen, Malen, Zeichnen, EDV, berufliche Bildung und vieles mehr - die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) hat auch für Frühjahr/Sommer 2022 attraktive Kurse, Einzelveranstaltungen und Bildungsurlaube zusammengestellt. Das neue Programmheft mit rund 370 Angeboten ist jetzt erschienen. Anmeldungen sind ab sofort online über kvhs-northeim.de oder schriftlich an die KVHS möglich.
Das Heft wird an aktuelle Kundinnen und Kunden der KVHS verschickt. Außerdem liegt es demnächst an den bekannten Stellen aus. Wer ein Heft kostenlos zugeschickt haben möchte, kann es telefonisch unter der Nummer 05551/708-8210 oder per E-Mail an info@kvhs-northeim.de anfordern. Das Programmheft steht auch unter www.kvhs-northeim.de online zur Verfügung.

Kurse mit
Hygienekonzept

Die Kurse starten nach und nach ab dem 1. Februar. Die Bestimmungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung werden eingehalten. Informationen über den jeweiligen Stand gibt es auf der Homepage der KVHS. Zum Schutz der Teilnehmenden und der Kursleitungen gilt ein Hygienekonzept.

Kaufmännische Bildung
Neu strukturiert wurde das Angebot rund um die kaufmännische Bildung. Dabei wird nun mit der führenden Software „Datev“ gearbeitet. Die KVHS ist jetzt Schulungspartner von Datev. Das Programm enthält auch zahlreiche weitere bewährte EDV-Kurse.

Kulturelles Gestalten in Einbeck
Ganz neu und einmalig in Niedersachsen ist der Bereich Druck und Druckgrafik mit Kursen, die in den Fachräumen der neu eingerichteten Werkstätten der „Druckerbande“ in Einbeck stattfinden. Dafür gibt es neue Kursleitungen. Nach pandemiebedingter Unterbrechung können zudem die Kurse zur Fotografie im PS-Depot und zum Schmieden in der PS-Lernwerkstatt wieder aufgenommen werden. In Einbeck gibt es außerdem eine Gruppe „Literatur“. Dort steht auch wieder ein „Büchersommer“ mit Annemarie Stoltenberg auf dem Programm.

Kulturelles Gestalten in Northeim
Lehmflächen werden farblich und in der Oberflächenstruktur gestaltet: Mit Lehm als natürlichem Baustoff werden Musterplatten für zuhause gefertigt. Die Techniken ermöglichen die individuelle und schadstofffreie Gestaltung von Wandflächen und Wandbildern. In Northeim gibt es außerdem geschichtliche Vormittagskurse mit dem Schwerpunkt Antike.

Mensch und Umwelt
Auch in diesem Bereich gibt es wieder unterschiedliche Angebote. So informiert die Betreuungsstelle des Landkreises über das Ehrenamt „Rechtliche Betreuung“. Die Tätigkeit zur Übernahme der gesetzlichen Betreuung von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen dazu selbst nicht (mehr) in Lage sind, ist verantwortungsvoll und geschieht in Anerkennung der Würde der betroffenen Personen.

Über den ökosozialen Wandel in der Wirtschaft - jenseits von Wachstum, Arbeit, Eigentum und Geld - wird in einer Online-Veranstaltung berichtet und diskutiert. Die Initiative „Solawie“ aus Greene stellt sich und das Konzept der solidarischen Landwirtschaft vor.

Einen Vortrag über das Thema der Hochsensibilität gibt es in Einbeck, Northeim und Uslar.

Zahlreiche Fremdsprachenkurse
Im Bereich Fremdsprachen hält die KVHS ein umfangreiches Angebot vor. So gibt es zum Beispiel 32 Englischkurse in allen Niveaustufen. Geplant sind neun Französischkurse für Einsteiger in Einbeck und Northeim sowie Dänisch für Anfänger. Für Freunde der italienischen Sprache gibt es ein Online- und ein Präsenzangebot, auch für Anfänger. In Spanisch ist ein umfangreiches Anfängerangebot in Bad Gandersheim, Einbeck, Uslar vorgesehen. Außerdem ein Bildungsurlaub, in dem kompakt in einer Woche ein Grundwissen erworben werden kann. Weitere Sprachkurse gibt es in Norwegisch, Arabisch und Russisch.
Ein besonderes Angebot, das bereits jetzt gut angenommen wird, ist ein Online-Kurs zur Gebärdensprache.

Deutsch als Fremdsprache
Die KVHS bietet außerdem Deutschkurse für alle an, die Deutsch lernen oder ihre vorhandenen Kenntnisse verbessern möchten.

In Northeim gibt es ab Ende April drei neue Kurse für Einsteiger, die in den jeweiligen Niveaustufen A 1/1, A1/2 und A 2/1 (Grundstufe) angeboten werden. Darin werden Grundlagen der Alltagssprache vermittelt, eingeübt und gefestigt. Am Ende des Kurses können sich die Teilnehmer in einfachen Gesprächssituationen des täglichen Lebens verständigen.
In Northeim und Einbeck werden zwei Kurse in der Niveaustufe B1/B2 (Aufbaustufe) angeboten. Diese Kurse richten sich an Interessierte, die bereits über gute Sprachkenntnisse verfügen und diese ausbauen möchten.

Darüber hinaus werden wieder Zertifikatsprüfungen und Einbürgerungstests angeboten. Der Deutsch-Test für Zugewanderte (DTZ) A2-B1 ist die richtige Prüfung für alle, die einen B1-Nachweis über Ihre Sprachkenntnisse für die Einbürgerung in Deutschland oder ähnliche Zwecke benötigen. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil (Hören, Lesen, Schreiben) und einem mündlichen Teil (Sprechen).

Kreativ werden mit der KVHS
Im kreativen Bereich gibt es umfangreiche Angebote in Aquarell- und Ölmalerei sowie Zeichnen, in denen das Sehen, die räumliche und künstlerische Umsetzung und der Umgang mit den Farben und der Leinwand erlernt und vertieft werden.
Das Textile Gestalten umfasst Nähen und Sticken und trägt zur Nachhaltigkeit bei.

Pädagogische Lehrgänge
In pädagogischen Lehrgängen können berufliche Weiterbildungszertifikate erworben werden. Geplant sind unverbindliche Online-Infotermine zu den Lehrgängen „Fachkraft Inklusion“ und „Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Grundschulen“. Außerdem werden individuelle Beratungen für Interessierte angeboten.

Gutes für Körper und Seele
Ganz neu ist beispielsweise der Kurs „Low Carb Küche“ in Bodenfelde wie zuvor schon in Katlenburg-Lindau. Ebenfalls neu in Bodenfelde angeboten wird die „Progressive Muskelentspannung“. „Achtsamkeit in der Natur – Elemente des Waldbadens“ heißt es in Bad Gandersheim. In die Küche lädt die KVHS unter anderem zu Kursen ein, in denen indisch oder italienisch gekocht wird. Die meisten Yogakurse sind auf die Zeit nach den Osterferien verschoben worden.

Musik machen mit der KVHS
Wieder im Programm sind zahlreiche bewährte Musikkurse wie zum Beispiel Gitarre, Ukulele, Akkordeon oder Gesang/Stimmbildung. Das KVHS-Orchester freut sich über neue Mitspielende. Eine Einführung in das Spiel auf der klassischen Gitarre und musikgeschichtliche Vorträge werden in Uslar angeboten. Um das Spielen auf dem Bar-Piano in geht es in Northeim, ebenso wie im Kurs „Body-Percussion Hero“. Der Popchor startet entgegen der Ankündigung im Programmheft erst nach Ostern in Northeim. Anmeldungen sind aber schon möglich. Ebenfalls in der Kreisstadt ist eine deutsch-französische musikalische Lesung „Szenen aus Le petit prince“ geplant.

Zweiter Bildungsweg
Nach wie vor bietet die KVHS auch Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen an. Im Bereich der Grundbildung gibt es Kurse zum Beispiel zum Lesen, Schreiben, Rechnen und in der Gesundheitsbildung.

Einzelheiten auf der Homepage
Informationen über weitere Einzelheiten gibt es auf der Homepage der KVHS unter kvhs-northeim.de. Fragen zum Kursprogramm werden unter der Telefonnummer 05551/708-8210 von der KVHS beantwortet. Das Team der Kreisvolkshochschule freut sich auf viele Teilnehmende!

Zum Foto: Das neue Programmheft der KVHS










20.01.2022 • 16:04 Uhr

Eternahof bei Hachenhausen: Gesucht wird seit heute früh Kamilla, das Bentheimer Landschwein - Ferkel brauchen ihr Mutterschwein!

Jetzt ist Tierlieb und Mithilfe angesagt. Aus dem Eternahof zwischen Hachenhausen und Harriehausen gibt es eine Vermisstmeldung. Kirsten Steinau, Chefin des Nutztieroparks Eternhof bei Hachenhausen schildert die Lage: " Kamilla, unser Bentheimer Landschwein ist spurlos verschwunden. Ihre Ferkel brauchen ganz dringend die Sau wieder, sonst könnten einige das nicht überleben".
Kontakt: An der Eterna 5
37581 Bad Gandersheim
05382 5897126
www.eternahof.de
hof@eternahof.de














20.01.2022 • 15:21 Uhr

Erneut friedliche und störungsfreie Demo gegen die umstrittene Corona-Maßnahmen

Ereignisort: Katlenburg-Lindau, Katlenburg, Ereigniszeitpunkt: Mittwoch, 19. Januar 2022, 18.00 bis 19.30 Uhr:

Erneut kam es in Katklenburg zu einer Versammlung ("Spaziergang", so ein Demo-Teilnehmer) gegen die umstrittenen Corona-Maßnahmen. Da sich keine Versammlungsleitung gegenüber der Polizei zu erkennen gab wurde den siebzehn Teilnehmenden mitgeteilt, dass während der Versammlung eine FFP2-Maske zu tragen und Abstand einzuhalten ist. An diese Vorgaben hielten sich die Teilnehmenden. Die Versammlung startete an der Osteroder Straße und verlief durch Katlenburg bis zur Bahnhofstraße. Dort trennten sich die Teilnehmenden anschließend. Es kam zu keinerlei Verstößen durch die Teilnehmenden. Wol










20.01.2022 • 15:17 Uhr

Autodiebe entwenden zwei hochwertige Pkw Audi - 45.000 Euro Schaden - Zugenaufruf der Polizei

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge entwendeten Unbekannte in der Zeit von Dienstag, den 18. Januar 2022, 21.30 Uhr bis Mittwoch, den 19. Januar 2022, 05.30 Uhr einen schwarzen Pkw Audi im Wert von ca. 25.000 Euro, welcher auf dem Grundstück des Geschädigten in Katlenburg abgestellt war.

Ebenfalls in der Nacht von Dienstag, den 18.01.2022 bis Mittwoch, 19. Januar 2022, wurde in der Zeit von 20 Uhr bis 10 Uhr ein schwarzer Pkw Audi im Wert von ca. 20.000 Euro entwendet. Der Audi war ebenfalls auf dem Grundstück des Geschädigten unter einem Carport abgestellt.

Im Rahmen der länderübergreifenden polizeilichen Zusammenarbeit konnte ein Pkw Audi schließlich außerhalb von Niedersachsen auf einem Parkplatz abgestellt aufgefunden und sichergestellt werden. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Angabe zum Feststellungsort des Audi gemacht werden. Zu einer Festnahme ist es in diesem Zusammenhang nicht gekommen. Die Ermittlungen hierzu dauern weiter an.

Zeugen/innen, denen in beiden Fällen Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, die mit den Diebstählen in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-70050 in Verbindung zu setzen.Koc










20.01.2022 • 15:10 Uhr

Rörig klagt an: "«Beschämende Kaltherzigkeit» gegenüber Missbrauchsopfern

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat einen empathielosen Umgang mit Missbrauchsopfern in der katholischen Kirche beklagt. «Der herzlose, konsequente Institutionenschutz wurde über Jahrzehnte praktiziert.
Aus den Fällen wurden bürokratische Vorgänge, Empathie für die Betroffenen fehlte», sagte Rörig dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag kurz nach der Vorstellung eines Gutachtens zu Fällen sexualisierter Gewalt im Erzbistum München und Freising. Das
Gutachten belastet unter anderem den emeritierten Papst Benedikt XVI. in seiner Rolle als früherer Münchner Erzbischof schwer. Die Gutachter gehen von mindestens 497 Betroffenen aus.

Rörig sagte: «Mir hat die beschämende Kaltherzigkeit höchster Kleriker im Umgang mit sexuell missbrauchten Kindern und Jugendlichen beinahe die Sprache verschlagen, die im Gutachten sichtbar wird.» Er nannte es erschreckend, dass selbst höchste Kleriker Verfehlungen
begangen hätten.

Er sei froh, dass es mit der katholischen Deutschen Bischofskonferenz eine Vereinbarung über die unabhängige Aufarbeitung gebe, sagte Rörig. Es gebe mittlerweile 15 unabhängige
Aufarbeitungskommissionen in den 27 katholischen Bistümern, darunter auch im Erzbistum München und Freising.epd










20.01.2022 • 15:06 Uhr

Mann in Gronau vermutlich mit Gaspistole verletzt - Tatverdächtiger festgenommen

Am späten Nachtmittag am gestrigen Mittwoch, 19.Januar 2022, wurde ein 27-jähriger Mann aus Langenhagen von der Polizei vorläufig festgenommen. Dieser steht im dringenden Tatverdacht, zuvor einen 43-jährigen in einem Gastronomiebetrieb in der Gronauer Innenstadt durch Abfeuern einer mutmaßlichen Gaspistole verletzt zu haben. Das berichten soeben Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Polizei in einem gemeinsamen Statement. Weiter heißt es in der Mitteilung:

Die Tat soll sich gegen 15:50 Uhr ereignet haben. Der Tatverdächtige soll anschließend mit einem Pkw vom Tatort geflohen sein. Einsatzkräfte der Polizei Hannover konnten ihn an seiner Wohnanschrift in Langenhagen antreffen und vorläufig festnehmen. Der Tatverdächtige befindet sich momentan im polizeilichen Gewahrsam in Hildesheim.

Die Tatwaffe konnte bisher nicht aufgefunden werden. Die Verletzungen des Opfers, das ebenfalls aus Langenhangen stammt, waren nicht lebensbedrohlich und wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die genauen Hintergründe und Umstände der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. red











20.01.2022 • 11:47 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 100 Neuinfektionen, 51 Genese, Inzidenz bei 198,8 - Krasse Zunahme in Bad Gandersheim

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 6.099 (+100) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.532 (+51) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 198,8 (262 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 5,9, die Intensivbetten sind zu 4,9% belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 488 (+49) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 48 (+11),
Bodenfelde 9 (-1),
Dassel 33 (+1),
Einbeck 102 (+5),
Hardegsen 16 (-1),
Kalefeld 11 (-1),
Katlenburg-Lindau 26 (+12),
Moringen 32 (-4),
Nörten-Hardenberg 39 (+1),
Northeim 128 (+23) und
Uslar 44 (+3) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










20.01.2022 • 10:59 Uhr

Langfristig gebunden: 96-Akademie-Spieler Tresoldi soll ans Profiteam herangeführt werden

Nachwuchsspieler Nicolo Tresoldi wird Teil von Hannover 96 bleiben und soll nach und nach ans Profiteam herangeführt werden. Der 17-jährige Stürmer aus der 96-Akademie hat sich vertraglich langfristig an den Klub gebunden.

Bereits im vergangenen Herbst nutzte Tresoldi, der für die U19 von Hannover 96 auf Torejagd geht und dort auch in der nächsten Saison spielberechtigt ist, die Schulferien, um bei der Zweitligamannschaft voll mitzutrainieren. Aktuell nimmt er ebenfalls bis zum Schulstart am kommenden Montag am Profitraining teil. Auch danach soll der Stürmer – je nach Vereinbarkeit mit der Schule – immer wieder Einheiten mit dem Team von Chefcoach Christoph Dabrowski absolvieren.
96-Sportdirektor Marcus Mann: „Nicolo ist noch im jüngeren Jahrgang der A-Jugend. Wir werden nichts überstürzen und ihn weiterhin peu à peu an die Profimannschaft heranführen, damit er perspektivisch irgendwann fester Bestandteil des Teams werden kann. Viele Voraussetzungen, die ein Stürmer braucht, bringt er schon mit, auch wenn er körperlich sicherlich noch etwas zulegen muss. Er ist ein spielintelligenter Mittelstürmer, der weiß, wo das Tor steht, und einen guten Abschluss hat - sowohl mit dem Fuß als auch mit dem Kopf.“

Nicolo Tresoldi: „Erst einmal danke ich Hannover 96 und den Verantwortlichen für die Chance, dass ich hier meinen nächsten Schritt machen darf. Mir wurde eine gute Perspektive aufgezeigt. Seit Tag eins in der Akademie habe ich mich bei 96 sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Ich werde weiterhin in jeder Einheit Vollgas geben.“
Tresoldi ist gebürtiger Italiener. Er wuchs in der 30.000- Einwohner-Stadt Gubbio nahe Perugia auf. Seit Ende 2017 ist er an der 96-Akademie. In der laufenden Saison erzielte er in acht Spielen in der A-Junioren-Bundesliga vier Tore. red/ Foto: 96











20.01.2022 • 10:03 Uhr

Gemeine Tat in Salzderhelden: 81-Jährigem das Grablicht für seine verstorbene Frau gestohlen

Ein Einwohner (81) aus Salzderhelden erstattete jetzt bei der Polizei Anzeige wegen Diebstahls einer Grableuchte vom Friedhof in der Einbecker Ortschaft. Die selbstgemachte Leuchte befand sich auf dem Grab der verstorbenen Ehefrau des Geschädigten. Es handelte sich um eine elektronische Kerze mit roter Vase auf einem Gesteck. Um das Gesteck waren noch Tannenreiser angebracht. Diese hat der Täter/die Täterin abgemacht und weggeschmissen und die Leuchte samt Gesteck mitgenommen.

Wer hierzu Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Einbeck.pap










20.01.2022 • 09:58 Uhr

Einrichtungsbezogene Impfpflicht verunsichert Sozialbranche - Beschäftigte auf dem Absprung - "Mit Wut im Bauch und im Kopf!"

Die umstrittene Corona-Impfpflicht rückt für Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialwesens näher: Bis 15. März müssen Tausende Betriebe den Behörden Immunitätsnachweise der Angestellten vorlegen. Wie viele Impfverweigerer den Job verlieren werden, ist unklar. Dem Redaktionsnetzwerk liegen nach Recherchen belastbare Hinweise von Beschäftigten vor, die ihre Jobs in Einrichtungen in Seesen, Goslar, Bad Gandersheim und Northeim bereits gekündigt haben beziehungsweise "dies mit Sicherheit in den nächsten Wochen durchziehen werden. Es reicht!", ließ eine Krankenpflegerin aus einer großen Einrichtung in Seesen mit "großer Wut im Bauch und im Kopf" anklingen.

Beschäftigte der Gesundheits- und Sozialbranche müssen bis zum 15. März ihre Arbeitgeber darüber informieren, dass sie zwei Mal geimpft sind oder einen gültigen Genesenen-Nachweis haben. Alternativ müssen sie eine medizinische Kontraindikation gegen eine Covid-19-Impfung vorlegen. Tun sie das nicht, droht ihnen ein Beschäftigungsverbot - mit unübersehbaren
Konsequenzen für sie selbst, aber auch für die soziale und medizinische Versorgung der Bevölkerung in Deutschland.

Nach der vom Bundestag am 10. Dezember beschlossenen Reform des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) gilt ab 16. März eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kliniken, Pflegeheimen, Arzt- und Zahnarztpraxen, Rettungs- und Pflegediensten, Geburtshäusern und anderen medizinisch-pflegerischen Einrichtungen. red










20.01.2022 • 09:47 Uhr

Evangelischer Bischof predigt: "Corona-Schutzimpfung ist Ausdruck der Nächstenliebe"

Der Bischof der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, hat sich für eine allgemeine Impfpflicht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ausgesprochen. «Ich sehe es als einen Ausdruck der Nächstenliebe an, die Gesundheit des Anderen bestmöglich
zu schützen», sagte der Theologe am Mittwoch in Düsseldorf. Impfen sei die Voraussetzung, um aus der Pandemie herauszukommen. Die Hoffnung auf eine höhere Impfbereitschaft sei jedoch enttäuscht worden. Das habe viele gesundheitliche und soziale Folgewirkungen. epd










20.01.2022 • 09:40 Uhr

Corona-Proteste in Herzberg und Göttingen - Erneut Stress zwischen Medienvertreter und Demonstrant

Auf dem Marktplatz von Herzberg (Landkreis Göttingen) fand am Mittwoch (19.01.22) die mittlerweile sechste Kundgebung von Kritikern der Corona-Maßnahmen unter dem Motto "Gegen Impfpflicht und Spaltung der Gesellschaft" statt. Ab 18 Uhr fanden sich rund 90 Personen zu einer von der Landtagsabgeordneten Dana Guth angemeldeten Versammlung ein. In mehreren Redebeiträgen wurden die aktuelle Corona-Politik und insbesondere die Impfpflicht kritisiert.

Gegen die Kundgebung der Maßnahmengegner demonstrierte nur wenige Meter entfernt das partei- und organisationsübergreifende "Aktionsbündnis Südniedersachsen" unter dem Motto "Wachsam sein".

Beide Versammlungen endeten gegen 18.50 Uhr. Sie verliefen störungsfrei sowie unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, sodass die eingesetzten Polizeikräfte nicht einschreiten mussten.

Aufzug mit drei
Teilnehmenden in Göttingen

In Göttingen beteiligten sich ab ca. 17 Uhr insgesamt drei Personen an einer Versammlung gegen die aktuelle Corona-Politik. Vom Gänseliesel-Brunnen am Markt zog die Gruppe mit einem themenbezogenen Transparent durch die Innenstadt. Abstands- und Hygieneregeln wurden auch hier eingehalten. Über einen Disput zwischen einem der Teilnehmenden und einem Medienvertreter hinaus, wurden keine weiteren Vorkommnisse bekannt.

Dem Vernehmen nach fühlte sich der Demonstrant von dem Medienvertreter bedrängt. Er habe sich dem Vernehmen nach dadurch von dem Medienvertreter u.a. in seinen Persönlichkeitsrechten ein eingeschränkt gefühlt. red/hf/jk










20.01.2022 • 09:26 Uhr

Landtagswahl 9. Oktober 2022: Freie Demokraten gehen mit Grascha und Ilsemann ins Rennen

Während sind die großen Parteien noch in Sachen Landtagswahl 2022 verkrampfen und zögerlich mit ihren Personalentscheidungen agieren beweisen die Liberalen eine unglaubliche Intensität bei der Findung von Kandidaten und und Kandidatin. Hier der Beleg dafür:

Die Freien Demokraten im Landkreis Northeim haben Christian Grascha im Wahlkreis Einbeck und Kornelia Ilsemann im Wahlkreis Northeim zu ihren Kandidaten für die Landtagswahl am 9. Oktober dieses Jahres gewählt. Die Wahl erfolgte in beiden Fällen einstimmig. Der Landtagsabgeordnete Hermann Grupe aus Holzminden war auch zu Gast und stimmte die anwesenden in seinem Grußwort auf die bevorstehende Landtagswahl ein.

Christian Grascha machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass die FDP auch in Niedersachsen in die Regierungsverantwortung wolle, um das Land zu modernisieren. Durch die Corona-Pandemie gebe es viele Defizite bei betroffenen Schülerinnen und Schülern. Diese müssten aufgearbeitet werden. Grascha betonte auch, dass das Land endlich den Investitionsbedarf angehen müsse. 10 Milliarden Euro betrage der Investitionsstau allein bei öffentlicher Infrastruktur, wie Hochschulen, Krankenhäuser oder Polizeigebäuden. Die Freien Demokraten haben hierzu ein Investitionskonzept vorgelegt, das aus einem Modernisierungsfonds, Modernisierungspartnerschaften mit Privaten und der NBank als Investitionsagentur bestehe.

Der Landtagsabgeordnete machte deutlich, dass die Region weiterhin eine starke Stimme in Hannover haben müsse. Die Veränderung der Wahlkreise führten nun dazu, dass der Wahlkreis um Seesen und Bodenfelde vergrößert werde. Auch für die beiden zusätzlichen Kommunen werde er Ansprechpartner und Vertreter in Hannover sein. Grascha vertritt die Bürgerinnen und Bürger seit 2008 im niedersächsischen Landtag. Er ist 43 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Töchter, wohnt in Salzderhelden und ist von Beruf Geschäftsführer eines Finanzdienstleistungsunternehmen.

Kornelia Ilsemann konnte krankheitsbedingt nicht in der Versammlung teilnehmen. Sie stellte sich und ihre Vorstellungen per Video vor. Als pädagogische Mitarbeiterin sei ihr die Schulpolitik und hier insbesondere die Grundschulen besonders wichtig. „Das ist das wichtigste landespolitische Thema. In den Schulen müssen endlich die Rahmenbedingungen mit einer besseren Unterrichtungsversorgung und mehr Personal verbessert werden. In den Grundschulen wird die Grundlage für die weiteren Chancen unserer Kinder gelegt“, so Ilsemann. Auch coronabedingt wachsende Bildungslücken und daraus folgend psychsomatische Auffälligkeiten müssten jetzt gezielt verhindert werden. Dies gelte für alle Schulformen. „Die Schülerschaft und ihre Lebensverhältnisse haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert und es wird Zeit, dass auch die Institution Schule sich dieser Veränderungen anpasst“, fordert die FDP-Politikerin.

Kornelia Ilsemann hat kommunalpolitisch schon Erfahrungen gesammelt, u.a. ist sie beratendes Mitglied im Sozialausschuss des Kreistages und Mitglied im Kreisvorstand. Außerdem arbeitet sie seit längerem unter anderem im Landesfachausschuss Schule der FDP auf Landesebene mit. Kornelia Ilsemann ist 61 Jahre alt, verheiratet und hat 3 Söhne. Sie wohnt in Northeim. Sie arbeitet als pädagogische Mitarbeiterin an einer Grundschule in Northeim.

Der Wahlkreis Northeim umfasst bei der Wahl auch die Gemeinde Adelebsen im Landkreis Göttingen. „Ich freue mich, auch Adelebsen und die Akteure im Wahlkampf kennenzulernen. Schließlich gehe es darum, die Herausforderungen und Nöte der gesamten Region im Land zu adressieren“, so Ilsemann.

Die Bilder dokumentieren die Kandidatin Kornelia Ilsemann und die Landtagsabgeordneten Christian Grascha und Hermann Gruppe.












20.01.2022 • 09:15 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 4. Kalenderwoche 2022

In der Woche vom 24.01.2022 bis 30.01.2022 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch
den Landkreis-Northeim zu rechnen.

Montag 24.01. Raum: Nörten-Hardenberg/Hardegsen
Dienstag 25.01. Raum: Einbeck/Northeim
Mittwoch 26.01. Raum: Uslar/Bodenfelde
Donnerstag 27.01. Raum: Dassel/Einbeck
Freitag 28.01. Raum: Northeim/Katlenburg

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (24.01.) bis Donnerstag (27.01.) im Raum Nörten-Hardenberg und von
Freitag (28.01.) bis voraussichtlich Montag (31.01.) im Raum Katlenburg eingesetzt.

red/ Fotos: Fis WMG













20.01.2022 • 09:07 Uhr

Northeimer Handball Club: Männliche A-Team - Gelungener Restart

Die A-Jugend des NHC konnte das erste Spiel im neuen Jahr und auch das erste Spiel nach der 6 -wöchigen Pause erfolgreich gestalten. Gegen die HSG Osnabrück stand am Ende ein 36:31 auf der Anzeigetafel. Erfreulicherweise konnten Björn Dörflinger und Phil Bosse zurück in den Kader kehren. Nach nur vier Trainingseinheiten war unklar, auf welchem Stand man sich bereits wieder befand - und so startete das Spiel auch. Erneut viele Absprachefehler in der Abwehr und eine mangelnde Abschlussquote im Angriff verhinderten, dass sich der NHC deutlich absetzen konnte.

Trotz der Fehler konnte zur Halbzeit eine drei Tore Führung beim Stand von 18:15 verzeichnet werden. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich ein ähnliches Bild, wobei jedoch die Abwehr einige Bälle abfangen konnte und durch Tempogegenstöße die Führung noch weiter ausgebaut werden konnte. Zum Schluss bekamen alle noch Einsatzzeiten, was sehr erfreulich war. Besonders hervorzuheben ist Benjamin Bialas, welchem 13 Tore gelangen.
Insgesamt zählen am Ende die zwei Punkte, jedoch steht noch viel Arbeit, vor allem in der Abwehr, an. Am 23.01.22 um 17:00 Uhr steht bereits das nächste Heimspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen an, in den natürlich der nächste Sieg eingefahren werden soll.

NHC: Dörflinger, Guicking (im Tor), Ottleben 1, Burandt 5, Mandel 4, Baumbach 6, S. Bialas 2, Johannes, Schlappig 2, Hofmann 2, Teßling, B. Bialas 13, Bosse 1.

red/ok/ Foto: NHC










19.01.2022 • 21:08 Uhr

Hausdurchsuchungen bei Internet-Kriminellen in Alfeld und Hildesheim: Gefälschte Markenartikel und fette Geldsumme beschlagnahmt

Die Polizei Hildesheim führt momentan unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim ein größeres Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Verstoßes gegen das Markengesetz. Dabei richten sich die Ermittlungen gegen drei Männer und eine Frau aus Alfeld und Hildesheim. Die Beschuldigten im Alter von 23 bis 52 Jahren stehen in dringendem Tatverdacht, gemeinschaftlich gefälschte Markenartikel, vornehmlich Elektronikartikel und Uhren, eingeführt und anschließend über Internetportale als vermeintlich echte Markenprodukte gewinnbringend an getäuschte Käufer veräußert zu haben.

Der Einstieg in das Verfahren beruht auf der Anzeige eines Geschädigten, der über das Internet einen Elektronikartikel erwarb, der sich später als Totalfälschung entpuppte.

Bisherigen Ermittlungen zufolge bewegt sich die Anzahl der Verkäufe in einem mittleren dreistelligen Bereich.

Mit dem Ziel des Auffindens von Beweismitteln erließ das Amtsgericht Hildesheim auf Antrag der Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen und Geschäftsräume der Beschuldigten in Alfeld und Hildesheim. Die Beschlüsse wurden heute Morgen (19.01.2022) vollstreckt. Dabei konnten u.a. diverse mutmaßlich gefälschte Produkte gefunden werden, die den Tatverdacht gegen die Beschuldigten erhärten. Weiterhin wurden Datenträger beschlagnahmt, die nun ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde im Rahmen eines gerichtlich angeordneten Vermögensarrestes eine untere fünfstellige Geldsumme beschlagnahmt.

Die Beschuldigten wurden zwecks erforderlicher polizeilicher Maßnahmen der Dienststelle in der Schützenwiese zugeführt und anschließend entlassen. Die Ermittlungen dauern an.jpm










19.01.2022 • 20:51 Uhr

Northeim: CDU-Kreistagsfraktion widmet sich dem Ausbau erneuerbarer Energien - Mehr Windkraft im Fokus, sagt Abgeordneter von Platz-Strahlenheim

Beantwortung der Frage nach lokalpolitischem und raumplanerischem Umgang zum Ausbau erneuerbarer Energien fokussieren

Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich gegen Ende der letzten Legislaturperiode in einem eigens dafür eingesetzten Arbeitskreis mit dem Thema „Windkraft“ befasst. Dazu ist soeben von der Fraktion durch ihr Mitglied David Artschwager (Bad Gandersheim) eine Position veröffentlicht worden. In dem Statement heißt es:
Die mit der Windkraft verbundenen Fragen seien im Bundestagswahlkampf durch das parteiübergreifende Leitthema sozialverträglicher Klimaschutz und Energiewende eingeholt worden. Unter dem Eindruck lokaler wie globaler Naturkatastrophen wäre nun dieses Thema im Bewusstsein weiter Teile der Bevölkerung endgültig angekommen. Insbesondere jüngere Menschen setzten sich damit zurecht auseinander und hätten auch entsprechende Erwartungen an die Politik.

So stünde mit dem Machtwechsel in Berlin ein deutlich beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien (eE) zur Eindämmung des menschengemachten Klimawandels ganz oben auf der Agenda. „Dies führt aus unserer Sicht unweigerlich zu der Frage, wie wir lokalpolitisch und raumplanerisch in Politik und Verwaltung mit dem Thema umgehen wollen“, erklärt Christian von Plate-Strahlenheim, Sprecher des AK Windenergie der CDU-Kreistagsfraktion. Dabei müsse allen Akteuren bewusst sein, wie ungeheuer komplex, kontrovers aber eben auch überfällig ein entschlossener Ausbau von eE - namentlich von Wind und Photovoltaik - sei. Verschärfend käme hinzu, dass die Zeitfenster für den Ausstieg aus der Atomenergie, Kohle und letztlich auch Gas zu Gunsten von stromfressenden Technologien immer enger gefasst würden.

„Es geht um die Frage, wie man sich regional in Politik und Verwaltung zu den ambitionierten Zielvorgaben stellen will: Abwarten und wegducken, was da „von oben“ heruntergebrochen ankommt, oder die energiepolitischen Herausforderungen nach Kräften auch von der Basis her vorantreiben und aktiv mit gestalten zu wollen?“, führt Kreistagsabgeordneter von Plate-Strahlenheim aus.

Nach Lage der Dinge würde wohl beides der Fall sein. Aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion sei aber klar, dass man nur mit einem mutigen sowie klugen und entschlossenen Handeln diese Zukunftsfragen gestalten könne. Zum anderen müssten Gestaltungsspielräume aber auch von oben her eingerichtet werden.

Die CDU-Kreistagsfraktion setze ihren Fokus nun offensiv auf das Thema Windenergie. Nur so könne auf die Kernprobleme Standortverfügbarkeit, lokale Akzeptanz und Verfahrensdauer Einfluss genommen werden. Die damit verbundenen Fragen seien eng miteinander verbunden, eröffnen aber auch viele Gestaltungsspielräume, die sich im Interesse des Fortschrittes mehr oder weniger gut ausnutzen ließen.
„Allen Beteiligten sollte hingegen klar sein, dass sich wichtige Zukunftsfragen wie die von Klimaveränderung und der Energieversorgung nicht von selbst lösen“, so von Plate-Strahlenheim abschließend.











19.01.2022 • 19:46 Uhr

LaGa Baustellenradar in Bad Gandersheim: Pfusch-Pflasterung bei Visitation durch Management aufgefallen?

Unbändig sorgt das LaGa-Baustellen-Radar in Bad Gandersheim für Transparenz auf der steuerfinanzierten Großbaustelle des Millionen-Projektes Landesgartschau. Nach dem LaGa-Desaster ihrer plötzlichen Verschiebung um ein Jahr ist mehr Controlling und eine neue Projektsteuerung das Gebot der Stunde und im Jahr 2022.

Es ist Mittwoch, 19. Januar 2022, im Jahr der neuen Vorsätze für das LaGa-Management: Heute Nachmittag war eine hochkarätige LaGa Management Runde zur Visitation auf Baustellen in Bad Gandersheim unterwegs (wir berichteten). Ob das Topmanagement nur die Gandepromenade im neuen Teilabschnitt von der Lohmühlenbrücke zum Gabionenhang und den noch nicht angepassten gegenüberliegenden Pflasteranschluss in der Füllekuhle besichtigten, ist nicht bekannt.

Aber wären die Verantwortungsträger noch zum anderen Ende der Uferpromenade der Gande an der Eisdiele spaziert, hätten sie die hier dokumentierten Pflastermängel gesehen. Dipl. Ing.Kühne, Experte für Bauangelegenheiten, erklärt unmissverständlich was Fakt ist: Für Fugen, Passsteine und Anschlüsse an vorhandene Bestandsflächen gelten nach DIN 18318 zwar Toleranzen, wie vor einer Woche an anderer Stelle der LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst sich rechtfertigte. Hier gut sichtbar: Die Toleranzen dürften überschritten sein. Würden unsere Leserinnen und Leser bei sich zu Hause so etwas abnehmen? Wohl kaum. Geschäftsführer Hellingrath wird wissen, was zu tun ist! red/ Fotos: Fis WMG














19.01.2022 • 19:24 Uhr

Alfa-Fahrer missachtet Vorfahrt: Kollision mit Verletzten und hohem Sachschaden

Ereignisort: Einbeck, Billerbeck - Hauptstraße/ Landesstraße 592. Ereigniszeitpunkt heute, gegen 17 Uhr:
Die Polizei fasst das Geschehen in ihrem Statement wie folgt zusammen: Ein 21- jähriger Einbecker befuhr heute gegen 17 Uhr mit seinem Alfa Romeo die Hauptstraße und er beabsichtigte nach links in die Landesstraße 592 nach Opperhausen abzubiegen. Beim Abbiegen missachtete er die Vorfahrt eines 27-Jährigen , auch aus Einbeck, mit seinem Skoda und es kam im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Die Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden vorsorglich den Krankenhäusern in Einbeck und Northeim zugeführt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand Gesamtsachschaden in Höhe von 10. 000 Euro. Me / Fotos: Fis WMG












19.01.2022 • 16:45 Uhr

Innovativer Einzelhandel: Harzländer überrascht mit erster "Regio Box" in Bad Gandersheim - "Curry Hexe" aus dem Automaten

Stillstand ist Rückschritt. Bewegung ergo Fortschritt. Positiven Aspekten dieser Philosphie fühlt sich das Management und Team beim heimischen Fleischwarenunternehmer Harzländer verpflichtet. Heute überraschte das familiengeführte Unternehmen - einer der großen Arbeitgeber in Bad Gandersheim - mit seiner ersten "Regio Box". Sie wurde am Filialstandort in der Mortitzstraße installiert. Der Automat ermöglicht den Einkauf von Harzländer-Produkten rund um die Uhr. Aktuell sind knapp 24 Produkte im Angebot. Die offene Front ermöglicht einen optimalen Einblick in die top frische Angebotspalette. Die Technik entspricht dem modernsten Standard des kontaktlosen Einkaufs. Damit passt die erste Harzländer-Regio Box perfekt in das neue Leben mit dem Corona-Vorbehalt. Maskenlos und hygienisch einwandfrei ordern. Die Bezahlung erfolgt über alle gängigen Geldkarten. "Wir müssen und wollen in der Corona-Krise neue Vertriebswege beschreiten", kommentiert Harzländer-Geschäftsführer Jochen Neidhardt die neue Innovation aus seinem Unternehmen. Es wird nicht letzte gewesen sein, so ist zu vernehmen. red/ Fotos: Fis WMG














19.01.2022 • 16:25 Uhr

Mutiger Experte zeigt Ampel-Regierung rote Karte: Legalisierung von Cannabis schadet Jugendlichen - Cannabis-Droge schädigt das Gehirn

Der ärztliche Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uniklinik Tübingen, Tobias Renner, hat vor der Legalisierung von Cannabis gewarnt. Die Datenlage zeige klar, dass durch regelmäßigen Cannabiskonsum die Gesundheit von Jugendlichen gefährdet sei, sagte Renner am Dienstagabend bei einer Online-Veranstaltung der Universität Tübingen.

In der Pubertät werde das Gehirn «kernsaniert». Cannabis wirke sich negativ auf den Reifungsprozess des Gehirns aus. Er kenne keinen Kollegen, der für die Legalisierung von Cannabis sei, sagte der Arzt und Psychiater. Sollte Cannabis freigegeben werden, sehe er eine
«deutliche Erhöhung von psychischen Problemstellungen».

Die Ampel-Koalition will laut Koalitionsvertrag eine «kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften» ermöglichen. Renner sagte, auch wenn Cannabis nur für Erwachsene legalisiert werden soll, finde es seinen Weg leichter zu Jugendlichen, wenn es frei erhältlich ist.

Auch die Fachgesellschaften der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -medizin haben im Dezember in einer Stellungnahme auf die Gefahr der Legalisierung von Cannabis für Jugendliche hingewiesen. Cannabiskonsum in Pubertät und Adoleszenz führe zu strukturellen und funktionellen Veränderungen im Gehirn, hieß es. Das mindere die Gedächtnis-, Lern- und Erinnerungsleistung sowie die Aufmerksamkeit und Intelligenz. Außerdem könne Cannabiskonsum bei ansonsten unauffälligen Menschen mit einer bestimmten genetischen Disposition Psychosen auslösen.epd











19.01.2022 • 16:14 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim: Heute hochkarätige Baustellen-Begehung... - Neue LaGa-Baustelle visitiert - Vorher geheimes Meeting

Neues Jahr. Neue Lage für die Laga. Neues Controlling. Nach dem Desaster mit der geplatzten Landesgartenschau in 2022 sind die Verantwortlichen sichtlich um einen Neuanfang bemüht. Heute unübersehbar eine hochkarätige Baubegehung mit einem halben Dutzend Persönlichkeiten aus der Verantwortungscommunity des Festivals. Bekanntlich ist die Eröffnung 14. April 2022 aus nachvollziehbaren und dubiosen Gründen geplatzt. Nun soll alles besser, ordentlicher und kontrollierter vonstatten gehen.

Dem diente mit Sicherheit die heutige Visite der prominenten Gruppe u.a. mit LaGa-Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Geschäftsführerin Ursula Stecker, Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Zum Hintergrund gehört: Zuvor hatte es am heutigen Mittwoch ein spanendes nicht ganz geheimes Meeting in den Katakomben des Gandersheimer Rathauses gegeben. Daran beteiligt ein weiteres hochrangiges Mitglied im AR der LaGa.

Im Rahmen der Outdoor-Begehung wurde eine neue Baustelle beim Millionenprojekt Landesgartenschau sichtbar und begutachtet. Es handelt sich um das Projekt neuer Pflasterweg im Uferbereich der Gande auf dem asphaltierten Parkplatz beim ehemaligen Kurhaus. red

Die Bilder dokumentieren Teilnehmer der Baustellenbegehung und die neue LaGa-Baustelle auf dem Parkplatz des ehemaligen Kurhauses. Foto: Fis WMG












19.01.2022 • 11:47 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 61 Neuinfektionen, 68 Genesene, Inzidenz bei 248,9

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.999 (+61) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.481 (+68) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 248,9 (328 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 5,6, die Intensivbetten sind zu 5,4 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 439 (-7) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 37 (-5),
Bodenfelde 10 (-3),
Dassel 32 (+1),
Einbeck 97 (-4),
Hardegsen 17 (-1),
Kalefeld 12 (0),
Katlenburg-Lindau 14 (+4),
Moringen 36 (+5),
Nörten-Hardenberg 38 (+2),
Northeim 105 (+1) und
Uslar 41 (-7) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










19.01.2022 • 11:43 Uhr

Behrensen: Brand im Treppenhaus - Insgesamt 60 Kräfte im Sofort-Einsatz

Zu einem Brand in einem Treppenhaus kam es in den Morgenstunden des heuten Mittwoch, 19. Januar 2022, in der Behrenser Straße in Behrensen. Gegen 05:38 Uhr wurden die Feuerwehren Behrensen, Moringen, der Löschzug 4, das sind Blankenhagen, Thüdinghausen, Behrensen, Großenrode, die Drehleiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim von den Disponenten der Leitstelle in Northeim alarmiert. Weiterhin wurde der Notarzt von Northeim und ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg mit alarmiert. Zum Eigenschutz der Einsatzkräfte wurde vom DRK Northeim ebenfalls noch ein weiterer Rettungswagen alarmiert.

Aus noch ungeklärter Ursache ist im Treppenhaus eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen, der sich auf die Decke, die mit Holzpaneelen verkleidet war, ausgebreitet hatte. Da beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte schon Feuerschein im Treppenhaus zu sehen war, lies der Einsatzleiter eine Fensterscheibe neben der Haustür einschlagen um dort eine weibliche Person zu retten. Diese wurde anschließend vom Notarzt versorgt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Göttingen gebracht. Das Feuer wurde von den Feuerwehrkräften unter Atemschutz und mit einem C- Rohr gelöscht und weitere Räume nach Personen kontrolliert. Da sich die Flammen auf die hölzerne Decke ausgebreitet hatten, wurden die Holzpaneele von den Feuerwehrleuten abgemacht und nach draußen gebracht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Brandstelle nach Brandnestern kontrolliert und das Haus mit einem Hochleistungslüfter belüftet.

Der Sachschaden konnte von der Polizei auf 10.000 Euro ermittelt werden. Das Haus ist im Moment noch nicht bewohnbar. Die Einsatzkräfte aus Northeim brauchten nicht eingesetzt werden. Im Einsatz waren etwa 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Unter ihnen war auch der Stadtbrandmeister von Moringen Hans-Jürgen Pfüller und sein Stellvertreter Marcus Pfüller an der Einsatzstelle. Die Besatzung vom Rettungswagen, der zum Eigenschutz der Einsatzkräfte mit alarmiert wurde, musste einen Feuerwehrmann vor Ort versorgen. Während des Einsatzes war die Behrenser Straße für den Verkehr gesperrt. hl
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim















19.01.2022 • 10:55 Uhr

Polizei: 82-jähriger missachtet Vorfahrt und verursacht Verkehrsunfall - Elfjähriges Mädchen dabei verletzt - Mercedes nicht mehr fahrbereit

Am Dienstagmorgen befuhr ein 82-jähriger Northeimer mit seinem Pkw Mercedes die Matthias-Grünewald-Straße in Nordheim. Im Kreuzungsbereich der Straße "Eichstätte" übersah er nach Angaben der Polizei den vorfahrtsberechtigten Pkw VW eines 40-jährigen Northeimers, welcher die Straße "Eichstätte" in Fahrtrichtung Göttinger Straße befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Pkw. Die elfährige Beifahrerin, welche sich im Pkw VW befunden hat, wurde durch den Unfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
An beiden Pkw entstand ein Gesamtschaden von circa 8.000 Euro. Der Pkw Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.Koc










19.01.2022 • 10:49 Uhr

EINBECK: Straßenlaterne beschädigt und weggefahren

Tatort: Einbeck, Hector-Berloiz-Weg, Höhe Nr. 8, Tatzeitpunkt: Donnerstag 13. Januar 2022: Soeben berichtet die Einbecker Polizei:
Ein bislang unbekanntes Fahrzeug (vermutlich Transporter/ Lkw) hat vermutlich bereits am vergangenen Donnerstag, dem 13. Januar 2022, beim Rückwärtsfahren eine dort stehende Straßenlaterne beschädigt und sich anschließend von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. An der Straßenlaterne ist ein Schaden von ca. 1000 Euro entstanden.
Zeugen, die ggf. Hinweise auf einen solchen Transporter/ Lkw an dem Vormittag an der Unfallstelle geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden. Telefon: 05561-949780. TMÜ










19.01.2022 • 10:43 Uhr

Unfall im Begegnungsverkehr mit Unfallflucht - Zeuge hilft bei Aufklärung - 80-Jähriger aus Dassel Verursacher ermittelt

Am Dienstag, 18. Januar 2022, gegen 08.15 Uhr kam es zu einem Unfall auf der Landesstraße 548 zwischen Uslar und Relliehausen im Begegnungsverkehr, wobei an beiden Pkw die linken Außenspiegel beschädigt wurden.

Der Unfall wurde durch einen Zeugen beobachtet, welcher den Vorfall über Notruf meldete. während der eine Beteiligte vor Ort wartete, dann drehte und Ausschau nach dem zweiten Beteiligten hielt, hatte sich dieser unerkannt entfernt. Durch den Zeugen konnte jedoch das Kennzeichen des flüchtigen Pkw benannt werden. Der Fahrzeughalter, ein 80-jähriger aus Dassel konnte später angetroffen und als Verursacher ermittelt werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf insgesamt ca. 600 Euro.TMü










19.01.2022 • 10:36 Uhr

Moringen/Behrensen: Heute um 5.35 Uhr Brand eines Einfamilienhauses - 96-jährige dank aufmerksamen Nachbars von Feuerwehr gerettet - 10.000 Euro Schaden

Mittwochfrüh meldete ein Nachbar einen Brand eines Wohnhauses. Die 96-jährige Hausbewohnerin konnte durch die Feuerwehr aus dem Haus gerettet werden. Sie erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde zur Behandlung in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Die eingesetzten Feuerwehren (Moringen, Behrensen, Großenrode, Thüdinghausen, Blankenhagen und Northeim, ca. 50 Kräfte) konnten den Brand löschen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der Schaden am Wohnhaus wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Wol










19.01.2022 • 10:18 Uhr

Vermutlich zu schnell in die Rechtskurve, geschleudert und im Graben gelandet - Glück im Unglück!

Ein 27-jähriger Mann aus Seesen befuhr am 17. Januar 1.2022, gegen 15.50 Uhr, mit seinem PKW Nissan die Ausfahrtsspur von der B6 in Richtung Im Schleeke / Oker.

Vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit, kam er ca. 200 Meter ausgangs einer Rechtskurve mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, drehte sich hierbei auf der Fahrbahn und rutschte letztlich nach links in den Straßengraben. Während der Fremdschaden mit einem beschädigten Leitpfosten gering ausfiel, war der PKW nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen. red/ Foto: Polizei










19.01.2022 • 10:12 Uhr

B 83: Kahlschlag im Hangbereich des Hopfenberges bei Bodenwerder - Behinderungen ab Montag, 31. Januar

Ab dem 31. Januar müssen sich Verkehrsteilnehmende auf der B 83 zwischen Bodenwerder (Landkreis Holzminden) und Pegestorf auf Behinderungen einstellen. Grund sind Fällarbeiten im Steilhangbereich des Hopfenberges. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Aufgrund der Hangsicherungsmaßnahmen im Zuge der Bundesstraße 83 bei Steinmühle ist naturschutzrechtlich die Schaffung neuer offener Felsbereiche erforderlich, die auch planfestgestellt sind. Die freizustellenden Hangbereiche des Hopfenberges beginnen etwa 500 m südlich des Ortsausganges Bodenwerder in Richtung Pegestorf und erstrecken sich auf drei Teilabschnitte. Der letzte Teilabschnitt liegt etwa 1.500 m südlich des Ortsausganges Bodenwerder. Aus den Bereichen der Steilhänge werden die Schwarzkiefern fast vollständig entfernt.

Vorsorglich muss die Bundesstraße 83 nebst Radweg gesperrt werden. Wegen der starken Geländeneigung können Gefährdungen sowohl durch die Fällungen und als auch der Bergung der Stämme entstehen. Da der Geräteaufbau für diese anspruchsvolle Fällarbeiten auch Seiltrassen im Wald erforderlichen machen, ist in diesem Zeitraum auch das Betreten des Waldes in den Fällbereichen nicht gestattet. Ebenfalls betroffen ist der Wanderweg Bw 5.

Die Arbeiten werden voraussichtlich drei Wochen beanspruchen. Vor der Verkehrsfreigabe findet eine Begehung der Flächen statt, damit eventuell gelockerte Felsbereiche vorher gesichert werden können.

Die Umleitung erfolgt über die Kreisstraßen 11 und 12 von Bodenwerder über Bröckeln nach Pegestorf.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. red










19.01.2022 • 10:09 Uhr

Schock-Umfrage: Vertrauen in Kirchen drastisch gesunken

Die Folgen u.a. der jahrelangen Missbrauchsskandale und Vertuschungsversuche dieser Peinlichkeiten in den großen Kirche zeitigen nachhaltige negative Folgen für diese Institutionen. Die anhaltenden Kirchenaustritte sind bekanntlich ein Fakt. Jetzt bekräftigt diesen traurigen Akzeptanztatbestand eine aktuelle Umfrage.

Das Vertrauen der Bundesbürger in die christlichen Kirchen ist einer aktuellen forsa-Umfrage zufolge drastisch gesunken. Wie das Meinungsforschungsinstitut am Mittwoch in Berlin mitteilte, haben laut eigener Aussage 33 Prozent der Menschen in Deutschland großes Vertrauen in die evangelische Kirche und 12 Prozent in die katholische Kirche. Dem Papst bringen 26 Prozent großes Vertrauen entgegen.

Dem forsa-Institutionen-Vertrauensranking zufolge, das auf einer Befragung von 4.038 Menschen zur Jahreswende beruht, ist das Vertrauen in beide großen Kirchen drastisch gesunken. 2017 hätten zur katholischen Kirche noch 28 Prozent, 2018 zur evangelischen Kirche
noch 48 Prozent großes Vertrauen gehabt, erklärte forsa. red/epd /Symbolbild











19.01.2022 • 09:51 Uhr

SPD will es wissen: Wie ist es um Barrierefreiheit an Bushaltstellen und Bahnhöfen im Landkreis Northeim bestellt? Bad Gandersheim Paradebeispiel für vorbildliche und skandalöse Zustände

Während andere Kommunen sich noch im kommunalpolitischen Winterschlaf befinden ist in die Kreispolitik seit Jahresbeginn gut in Bewegung geraten. Eine neuerliche Initiative hat jetzt die SPD-Kreistagsfraktion gestartet. Dabei geht es ihr um ein heikles Thema. Laut einer Mitteilung des Fraktionsvorsitzenden Uwe Schwarz, MdL, und von Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe handelt es sich um eine Anfrage an den Kreistag, seine Ausschüsse und den Kreisausschuss. Konkret möchte die SPD im Kreistag den Sachstand barrierefreier Ausbau Bahnhöfe / Verkehrsstationen und Bushaltestellen im Landkreis Northeim erkunden. Die Anfrage ist an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gerichtet.

Am Beispiel Bad Gandersheims ist die Bedeutung und Dringlichkeit der Anfrage mit Augen zu sehen und Füßen zu begreifen. Einerseits sind in den vergangenen Monaten vorbildliche barrierefreie Bushaltestellen vom Verkehrsverbund Südniedersachsen installiert worden. Die Barrierfeindlichkeit des Bahnhofs in Bad Gandersheim spottet dagegen jeglicher Beschreibung. Sie ist schlicht ein dauerhafter Skandal. Und dazu gehört auch die Nichtanbindung des Bahnhofs ans Busnetz. Man darf gespannt sein, wie eindeutig die Landrätin allein diesen peinlichen Zustand aufzeigen wird.
Bedeutung der

Hier der Originalwortlaut der SPD-Anfrage im Northeimer Kreistag: "Sehr geehrte Frau Landrätin! Einige Bahnhöfe/Verkehrsstationen im Landkreis Northeim sind weiterhin nicht barrierefrei ausgebaut. Jüngst wurde in diesem Zusammenhang in den Medien wieder über die Verschiebung des Umbaus des Bahnhofs in Bodenfelde berichtet. Dort ist es für Rollstuhlfahrer*innen nicht möglich, auf den zweiten Bahnsteig zu gelangen. Die gleiche Situation liegt in den Bahnhöfen Bad Gandersheim und Nörten-Hardenberg vor. Insbesondere im Hinblick auf die Landesgartenschau ist neben dem fehlenden barrierefreien Ausbau auch die Gesamtsituation des Bad Gandersheimer Bahnhofs als unbefriedigend zu bezeichnen (keine direkter Umstieg Bahn – Bus möglich etc.). Wir bitten deshalb um Auskunft, welcher Sachstand Ihnen zu den Umbauplanungen der Bahnhöfe/Verkehrsstationen und Bushaltestellen im Landkreis Northeim bekannt ist. Gleichzeitig beantragen wir, dass Sie die Landesnahverkehrsgesellschaft in den zuständigen Fachausschuss des Kreistages einladen, damit diese dort über ihre Planungen und Vorhaben im Bereich des Landkreises berichtet. Thematisch sollen dabei sowohl der Umbau vorhandener Bahnhöfe/Verkehrsstationen wie auch die diskutierte Reaktivierung niedergelegter Verkehrsstationen behandelt werden."

Die Bilder dokumentieren zwei Beispiele der gegensätzlichen Zustände: Die neue barrierefreie Bushaltstelle in der Hildesheimer Straße; die demolierte und nicht von Bussen anfahrbare Bushaltestelle am barrierefeindlichen Bahnhof in Bad Gandersheim. Außerdem die Kreistagsabgeordneten Uwe Schwarz und Peter Traupe, die jetzt zum Thema Barrierefreiheit eine Anfrage an die Landrätin gestartet haben. Foto: Fis WMG
















19.01.2022 • 09:33 Uhr

Leichtverletztes Kind bei Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle in Edesheim

Ereignisort: Northeim, Ortsteil Edesheim, Leinestraße, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 18. Januar 2022, 16.10 Uhr:

Am Dienstnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einen Kind und einem Pkw Audi.
Der 53-jährige Northeimer befuhr mit dem Pkw Audi die Leinestraße in Richtung Bundesstraße 3. An einer Bushaltestelle hielten zwei Busse, an denen er vorbeifuhr. Ein Kind aus einem Northeimer Ortsteil versuchte zeitgleich die Straße zu überqueren und ging zwischen den Bussen auf die Straße. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem sich das Kind leicht verletzte.
Zur Behandlung wurde das Kind in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. An dem Pkw entstand kein Sachschaden. Wol










19.01.2022 • 09:31 Uhr

Trennung- und was wird mit den Kindern? 



Cordula Weise, Familienberatungsstelle Northeim, zeigt Hilfestellungen auf

Eine Trennung ist für alle betroffenen Familienmitglieder ein einschneidendes Erlebnis. Damit verbunden können phasenweise starke Gefühle von Trauer, Enttäuschung, Sorge aber auch Wut bei den Eltern und Kindern auftreten. Das Lebenskonzept der gemeinsamen Familie ist zerstört und hinterlässt starke Kränkungen, da der Trennungsgrund vielleicht nicht nachvollziehbar ist oder nicht akzeptiert werden kann. Die Kinder sind stark verunsichert, da sich ihre Lebenswelt komplett verändert. Sie haben häufig Angst, einen Elternteil zu verlieren oder sich zwischen den Eltern entscheiden zu müssen. Teilweise fühlen sie sich auch verantwortlich für die Trennung der Eltern.

Eine besondere Beeinträchtigung für die Kinder ist der Umgang der Eltern miteinander in dieser Zeit. Die bösen Blicke und Worte, die ausgetauscht werden, nehmen auch schon sehr kleine Kinder wahr. Da eine Trennung oder Scheidung der Eltern Kinder ohnehin stark belasten, ist es wichtig, die Erwachsenenprobleme soweit es geht von den Kindern fernzuhalten. Macht ein Elternteil den anderen Elternteil aufgrund der starken eigenen Verletzungen vor den Kindern schlecht, nimmt er ihnen im Extremfall den Zugang zu seinem zweiten Elternteil. Der eigentliche Grund für eine Trennung ist, dass die Partnerschaft nicht mehr funktioniert, aber trotzdem steht das Kind oftmals bei den Eltern im Mittelpunkt der Streitigkeiten. Das ist es, was dem Kind schadet.

Unabhängig davon, welche Gründe zur Trennung geführt haben, haben Kinder ein Recht auf eine Beziehung zum getrennten Elternteil. Die Beibehaltung unabhängiger, intensiver Beziehungen zu jedem Elternteil kann Kinder, aber auch die Eltern, vor schweren psychischen Belastungen und Veränderungen bewahren.

Im Normalfall lieben die Kinder beide Elternteile und wollen sich nicht für oder gegen einen entscheiden müssen. Oft schlagen sich Kinder auf die Seite des vermeintlich Schwächeren, was sich später - häufig in der Pubertätszeit – umkehren kann. Jedes Kind braucht Vater und Mutter. Kinder haben durch die Präsenz ihrer Eltern ein Modell dafür, was aus ihnen werden kann, und gleichzeitig die Möglichkeit, eine eigene geschlechtliche Identität zu entwickeln.
Die Sichtweise der jeweiligen Elternteile stimmt oft nicht mit der des Kindes/ der Kinder überein. Die Familiengrenzen verlaufen für Kinder anders als für Erwachsene. Für die Kinder gehören beide Elternteile weiterhin zur Familie. Wird dies nicht akzeptiert, werden Kinder in eine "Entweder-Oder-Position" gezwungen, die nicht ihren emotionalen Bedürfnissen entspricht.

Manchmal benötigen Eltern in dieser Situation Unterstützung. Es gibt Phasen, in denen es nicht einfach ist, mit dem anderen Elternteil zu kooperieren und dafür zu sorgen, dass die Kinder eine positive Beziehung zu beiden Elternteilen aufrechterhalten können. Eine schwierige Situation, da alle Eltern sich das Beste für ihre Kinder wünschen. Die Mitarbeiter*innen der Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim unterstützen Eltern in einem Trennungsprozess, damit sie ihre Kinder in dieser belasteten Zeit nicht aus dem Blick verlieren. Bei Bedarf werden auch die Kinder begleitet, um sie in dieser schwierigen Phase zu entlasten.

Die Berater*innen helfen Trennungseltern dabei, sich mit ihren ehemaligen Partner*innen in elterlichen Belangen auseinanderzusetzen, und zeigen ihnen auf, wo sich die Bereiche Partnerschaft und Elternschaft immer noch vermischen.

Ziel des Beratungsprozesses ist es die richtige Lösung bezüglich der unterschiedlichen Betreuungsmodelle für die Kinder und eine Basis für ein gemeinsames „Eltern sein“ nach der Trennung .zu erarbeiten. Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll, sich schon während des Trennungsprozesses Unterstützung bei der Familienberatung zu holen, damit die Kinder mit ihren Bedürfnissen von Anfang an berücksichtigt werden.











19.01.2022 • 09:28 Uhr

Echte: Einbruch in Wohnhaus und angrenzenden Schuppen - Werkzeuge gestohlen

Tatort: Echte, Kaisergasse, Tatzeitraum: 8. Januar 2022, 10 Uhr, bis 10. Januar, 15 Uhr: Im genannten Tatzeitraum ist es durch bislang unbekannte Täter in der Kaisergasse in Echte zu einem Einbruchsdiebstahl in ein Wohnhaus gekommen. Zudem drangen der oder die unbekannten Täter noch in einen angrenzenden Holzschuppen ein. Entwendet wurden mehrere Werkzeuge im Gesamtwert von ca. 1500 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)










19.01.2022 • 09:27 Uhr

Kleinkraftrad kontrolliert: Zu schnell, kein Führerschein und Drogen im Blut

Tatort: Northeim Ortsteil Hammenstedt, Bundesstraße 241, Tatzeit: Dienstag, 18. Janu, 22.30 Uhr: Am Dienstag führte die Polizei Northeim eine Geschwindigkeitsmessung im Northeimer Ortsteil Hammenstedt durch. Dabei fiel ein Kleinkraftrad Peugeot auf, welches von einem Heranwachsenden aus einem Northeimer Ortsteil geführt wurde.

Aufgrund der vorwerfbaren Geschwindigkeit von 46 km/h hätte der Heranwachsende einen Führerschein der Klasse AM benötigt. Diesen konnte er jedoch nicht vorlegen, weshalb gegen ihn ein Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet wurde.

Zudem bemerkte die Polizei, dass das Kennzeichen nicht auf das Kleinkraftrad zugelassen und das Kleinkraftrad nicht versichert war. Auch dies erfüllt jeweils einen Straftatbestand.
Bei der weiteren Kontrolle bemerkten die Polizisten Anzeichen für Betäubungsmittelkonsum. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Drogenvortest bestätige den Verdacht. Auch hierzu wurde ein Verfahren gegen den Heranwachsenden eingeleitet.

Nach der Kontrolle vor Ort wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme bei der Polizei durchgeführt.Wol










19.01.2022 • 09:23 Uhr

Einbeck vorbildlich: Drei friedliche Mini-Demos Corona - 30 Menschen auf der Straße

Am Dienstagabend kam es zu insgesamt drei Versammlungen in Einbecks Innenstadt. Alle drei waren ordnungsgemäß angemeldet. Alle drei drehten sich u.a. um das Thema Leben mit dem Corona-Vorbehalt.

Neben den Versammlungen von "Einbeck ist bunt" und der Initiative Seebrücke Einbeck, welche letzte Woche ebenfalls stattfanden, wurde eine dritte Versammlung unter dem Motto "Gegen Querdenken- für mehr Solidarität" durchgeführt.

Insgesamt nahmen an den Versammlungen ca. 30 Personen teil. Es kam zu keinerlei Störungen der Versammlungen. Wol










18.01.2022 • 19:41 Uhr

Zwei Großevents zur gleichen Zeit in 2023: „Zusammenarbeit auf allen Ebenen angestrebt“

Gespräche der Landesgartenschauen Höxter und Bad Gandersheim haben begonnen

In Höxter (Nordrhein Westfalen) und Bad Gandersheim (Niedersachsen) werden 2023 zwei Gartenschauen zeitgleich stattfinden – 60 Kilometer oder eine Stunde Fahrzeit liegen zwischen den parallelen Großevents. Am Montag sind die Verantwortlichen in Gespräche eingestiegen. In Höxter trafen sich die Geschäftsführer auf nordrhein-westfälischer und niedersächsischer Seite zu einem ersten Austausch.

„Das war ein sehr konstruktiver und vertrauensvoller Auftakt. Wir werden im Gespräch bleiben“, sagte Claudia Koch, Geschäftsführerin der Höxteraner Landesgartenschau. Man habe mögliche Synergie-Effekte andiskutiert, Anknüpfungspunkte gefunden und erste Ideen entwickelt. „Wir werden alles daransetzen, dass die Region zwischen Höxter und Bad Gandersheim davon profitiert, dass man hier im Jahr 2023 gleich zwei Gartenschauen besuchen kann“, betonte im Anschluss auch Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim.

Jan Sommer, ebenfalls Geschäftsführer bei der Landesgartenschau in Höxter, kann sich beispielsweise vorstellen, dass man Vergünstigungen vereinbart, wenn Besucher beide Schauen besuchen wollen. „Gartenschau-Fans kommen 2023 hier bei uns in der Region jedenfalls voll auf ihre Kosten.“
Durch das Treffen in Höxter sei ein Prozess begonnen worden, der fortgeführt werden soll. „Wir streben eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen an“, sind sich die Gartenschau-Geschäftsführer einig. red










18.01.2022 • 18:46 Uhr

Bad Sachsa: Dr. Philippi (SPD) und Kuhle (FDP) jetzt auch noch als Impf-Koalitionäre im Einsatz

Wie man auf zwei Plattformen gemeinsame Sache machen kann haben jetzt die Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Philippi und Konstatin Kuhle bewiesen. In Bad Sachsa beteiligten sich sie sich an einen offenen Corona-Schutzimpfaktion im Kurhaus in Bad Sachsa.

Diese "Impf- Koalition" ging den beiden Politikern deswegen so gut ab, weil sich seit der Bildung der neuen Bundesregierung politische Koalitionäre sind. Beide gehören den bunten Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP an. Wer so verbandelt ist hat beim Impfen keine Berührungsängste.

Nicht bekannt ist, ob der praktizierende Arzt Dr. P. seinem Kollegen von der FDP persönlich die Schutzimpfung verpasst hat. Was die politische Impfung in der Sache Corona betrifft, dürften sich beide Politiker gegenseitig immunisiert haben. Übereinstimmend wurde von den Ampel-Politikern ihre ultimative Heilsbotschaft der Öffentlichkeit vermittelt: Nur die Corona-Impfungen schützen gegen die Corona-Pandemie. Wieviele Dosen sie meinen und ob es eine Impflicht geben muss sagten sie lieber nicht. red










18.01.2022 • 18:20 Uhr

Katalysator-Diebe festgenommen und im Schnellverfahren verurteilt - Strafe bezahlt, Täter danach ab nach Hause

Nach dem Hinweis einer aufmerksamen Rettungswagen-Besatzung, gelang es der Polizei in der Nacht zu Montag (17.01.2022), zwei Katalysator-Diebe im Stadtfeld vorläufig festzunehmen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge informierte eine Rettungswagen-Besatzung gegen 02:15 Uhr die Polizei, nachdem ihr in der Drispenstedter Straße ein, in zweiter Reihe stehender, VW Passat mit offenem Kofferraum und zwei Männer aufgefallen waren. Sowohl das Auto als auch die männlichen Personen haben sich nur wenige Minuten später in unbekannte Richtung entfernt. Wie sich anschließend herausstellte, war an einem im Nahbereich geparkten Opel der Katalysator herausgetrennt worden.

Der zur Rede stehende Passat konnte im Rahmen einer Fahndung kurze Zeit später in der Straße Stadtfeld festgestellt werden. In dem Auto befanden sich zwei Männer, die sich schlafend stellten. Davor stand ein VW Polo, der mittels Wagenheber aufgebockt und dessen Katalysator entfernt worden war.

Bei einer Durchsuchung des Passats fanden und beschlagnahmten die Beamten/-innen zwei Katalysatoren sowie diverse Werkzeuge. Die beiden Männer im Alter von 21 und 27 Jahren, einer aus dem Bereich Salzgitter und der andere aus dem Bereich Hiddenhausen in Nordrhein-Westfalen, wurden vorläufig festgenommen und zur Wache in der Schützenwiese verbracht.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragte im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens Hauptverhandlungshaft gegen die Tatverdächtigen. Heute (18.01.2022) wurden die Männer vom Amtsgericht zur Zahlung von jeweils 120 Tagessätzen verurteilt. Dabei wurde ein niedriger vierstelliger Betrag (rund 1.100 Euro) sofort eingezogen. Danach wurden die Täter nach Hause geschickt. jpm










18.01.2022 • 17:49 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft: Busbuchtenprogramm barrierefreie Haltestellen des Verkehrsverbundes wird in Bad Gandersheim gnadenlos durchgezogen

Noch im vorigen Jahr berichtete das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group aktuell und exklusiv über die zwischenzeitlich fertiggestellte barrierefreie Busbucht mit erhöhten Bordsteinen, abgesetzten Wartezone mit Winkelstützen und Unterstand bei der Wiechern Kapelle in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim. Nun geht es erfreulich zügig weiter mit dem ambitionierten Ausbauprogramm des Verkehrsverbundes Südniedersachsen.

Hinter der Einmündung Dr-Heinrich-Jasper-Straße, Ecke Hildesheimer Straße in Richtung Brunshausen, ist die Baustelleneinrichtung mit Dixi-Toilette komplett, schon wird Container nach Container mit Aufbruchmaterial gefüllt und abgefahren. Hier wird Vorbildliches und Beispielhaftes installiert. Diese Projektabwicklung geschieht in einer Professionalität, Präzision und baulicher Umsetzung, die Anerkennung verdient! red /Fotos: Fis WMG












18.01.2022 • 17:23 Uhr

LaGa Baustellenradar aktuell: Im "Roswithapark" Wegepflasterung ab dieser Woche - Kein Materialmangel sichtbar

Im Fokus des Baustellenradars auf der Baustelle des Landesgartenschau-Projektes "Roswithapark" am Montag: Nachdem hier längere Zeit Stillstand herrschte und die Kantensteine solo standen, erklärte dem Reporter ein freundlicher Handwerker im gebrochenem Deutsch, dass am Montag noch Bettung fertig wird und ab Dienstag vier Tage lang ordentlich gepflastert wird. Es wird hier nun wohl von beiden Seiten der relativ kurzen Wegstrecke SteIn für Stein gesetzt.

Diese relativ wenig anspruchsvollen Arbeiten stehen offenbar unter einem gewissen Zeitdruck, so als wollte man baulich noch bis 14. April 2022 fertigwerden und zeigen, an uns Bauausführenden liegt es nicht. Dann hat die Verschiebung der Landesgartenschau um ein Jahr sehr wahrscheinlich andere Gründe. Denn auch auf diesem Projektabschnitt ist kein Mangel an Baumaterial und die Maschinen (u.a. Rüttelmaschine) warten auf ihren Einsatz. red/ Fotos: Fis WMG

















18.01.2022 • 17:08 Uhr

Unbekannte versuchen, Geldautomaten in Klein Lengden zu sprengen - Polizei bittet um Zeugenhinweise

In der Nacht zu Montag, 17. Januar, haben unbekannte Täter gegen 2.50 Uhr in der Straße Steinslieth in Klein Lengden (Landkreis Göttingen) auf dem Parkplatz des dortigen Supermarktes versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Der Versuch misslang, die Täter ließen aus noch unbekannten Gründen von dem Automaten ab und flüchteten ohne Beute. Sie richteten jedoch einen Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro an.

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter bei dem Versuch, den Geldautomaten zu öffnen, möglicherweise gestört worden sind und bittet Zeugen, die Auffälligkeiten, verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden.jk










18.01.2022 • 17:06 Uhr

Niedersachsen will Corona-Testpflicht für Kita-Kinder mit "Lolli-Tests" einführen

Niedersachsen will nach einer Ankündigung von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) bis Mitte Februar eine Corona-Testpflicht für Kinder in den Kindertagesstätten einführen. Es
freue ihn, dass die Prüfung der Testpflicht für Kita-Kinder bei Trägern, Kommunen, Gewerkschaft und Verbänden «zunehmend auf ein positives Echo» treffe, sagte Tonne der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» (Mittwoch).

Offenbar gebe es einen recht breiten Konsens in dieser Sache. Man müsse aber sicherstellen, dass nicht nur ausreichend Tests vorhanden seien, sondern auch die richtigen, ergänzte Tonne. Benötigt würden zuverlässige Lolli-Tests, die sich unproblematisch bei kleinen Kindern anwenden ließen. «Wir arbeiten derzeit an der Absicherung der Logistik, damit auch verlässlich Tests zur Verfügung stehen», sagte der Minister. epd










18.01.2022 • 16:55 Uhr

L 517: Bramkebrücke bei Schulenberg erhält Sicherungsnetz - Halbseitige Sperrung erforderlich - Kosten 130.000 Euro

Zur Sicherung der Okertalsperre bei Schulenberg (Landkreis Goslar) vor herabfallenden Betonteilen wird in den kommenden Wochen ein Sicherungsnetz unterhalb der Bramkebrücke im Zuge der Landesstraße 517 angebracht. Die bislang aufgestellten Zäune und Schwimmketten werden nach Fertigstellung der Netzabspannung zurückgebaut.

Ab dem 20. Januar wird zunächst eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung für die Dauer einer Woche eingerichtet, damit die genauen Abmessungen des Netzes erfasst werden können. Nach der Anfertigung wird das Netz im März/April 2022 unterhalb der Brücke angebracht. Hierfür wird dann erneut eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung für die Dauer von rund vier Wochen erforderlich.

Die Kosten der Netzabspannung unterhalb der Brücke betragen etwa 130.000 Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die jetzt erforderlichen Sicherungsarbeiten. red










18.01.2022 • 16:50 Uhr

Coca Cola will nicht mehr: Verzicht auf dritten Brunnen nach Protesten erklärt - Umweltminister lobt Bürger für ihren Widerstand

Wie das Unternehmen Coca-Cola Deutschland heute bekannt gegeben hat, wird der wasserrechtliche Antrag auf Entnahme von Wasser an einem dritten Brunnen im Landkreis Lüneburg nicht weiterverfolgt. Vorher hatte es heftige Proteste aus der Bürgerschaft gegeben. Die feiern den Rückzug von Coca Cola als Erfolg ihres hartnäckigen Widerstandes. Die Coca Cola Entscheidung kommentiert der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) wie folgt:
„Es ist mit Sicherheit auch dem engagierten Eintreten der Bürgerinnen und Bürger vor Ort geschuldet, dass es jetzt zu dieser Entscheidung gekommen ist. Die mitunter sehr emotionale Diskussion um diese Genehmigung hat einen Vorgeschmack darauf gegeben, welche Debatten wir angesichts der Folgen des Klimawandels um unser kostbares Gut Wasser noch führen werden. Die Sommer werden trockener und heißer, der Wasserbedarf wird steigen. Hier stehen Konflikte um die Nutzung bevor, in denen wir als Politik gefordert sind, diese zu moderieren. Das werden wir im Interesse aller Nutzerinnen und Nutzer tun. Auch dafür haben wir als Land Niedersachsen uns gerade auf eine Strategie zu Bewältigung auch dieser Klimafolgen verständigt." red/Foto: Fis WMG











18.01.2022 • 16:41 Uhr

Neue Broschüre führt zu 47 Frauenorten in Niedersachsen

Mit einer neuen Broschüre bietet der Landesfrauenrat in Niedersachsen Einblicke in die Vielfalt der niedersächsischen Frauengeschichte. Unter dem Titel «Auf den Spuren bedeutender Frauen» stellen die Initiatorinnen darin die aktuell 47 «Frauenorte» vor, die seit 2008 landesweit eingerichtet wurden, wie der Frauenrat am Dienstag in Hannover mitteilte. Mit dem Projekt der Frauenorte werden Persönlichkeiten gewürdigt, die durch ihr Wirken in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst oder Kultur die niedersächsische Geschichte mitgestaltet und mitgeprägt haben. Aus Bad Gandersheim ist die historische Persönlichkeiten "Roswitha von Gandersheim" im Register "Frauenort" dokumentiert.

Die Broschüre porträtiert alle Protagonistinnen und informiert über kulturtouristische Angeboten an den verschiedenen Standorten. Eigens entwickelten Gästeführungen werden dabei ebenso aufgeführt wie Geocaching Rundgängen. «Die vielfältigen Angebote machen
niedersächsische Frauengeschichte und Frauenkultur erfahrbar und schlagen vielerorts eine Brücke zu aktuellen gleichstellungspolitischen Zielen», sagte die Vorsitzende des
Landesfrauenrates, Marion Övermöhle-Mühlbach.

Genannt sind auch Routenvorschläge für Fahrradausflüge rund um die Frauenorte. Ein besonderer Tipp sei dabei der neue Cato Bontjes van Beek-Radweg zwischen Fischerhude und Achim bei Bremen, der an drei Standorten über das Leben der NS-Widerstandskämpferin (1920-1943) informiere, hieß es. Der Landesfrauenrat vertritt als überparteilicher Dachverband und frauenpolitisches Netzwerk mehr als 60 Mitgliedsorganisationen.

Zu den Frauen, die bisher in die Liste der Frauenorte aufgenommen wurde, zählen zudem unter anderem die erste deutsche Dichterin Roswitha von Gandersheim (1200), die Worpsweder Künstlerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907), die Äbtissin Odilie von Ahlden, die Oldenburger Pädagogin Helene Lange (1848-1930), die aus Ostfriesland stammende Opernsängerin Sara Oppenheimer (1840-1906), die Uelzener Unternehmerin Henriette Praesent (1782-1856), die braunschweigische Ministerin Minna Faßhauer (1875-1949), die Lüneburger Turnerin Elisabeth Maske (1860-1937), die Landesherrin Maria von Jever (1500-1575), die Volkswagen-Ingenieurin Sibylle von Schieszl (1918-2010) und die Reformationsfürstin Elisabeth von Calenberg-Göttingen (1510-1558). epd











18.01.2022 • 12:35 Uhr

Alarm im REWE-Supermarkt: Zielgerichtet Zigaretten gestohlen

Am sehr frühen Morgen des 17.01. mussten Polizisten aus Peine einen Einbruch in den REWE-Markt in Hohenhameln (Landkreis Hildesheim) aufnehmen. Gegen 03:00 Uhr wurde dort ein Alarm ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein oder mehrere unbekannte Täter ein Fenster im Eingangsbereich des Marktes eingeschlagen haben. Im Markt sind zielgerichtet Tabakwaren aus den Kassenbereichen gestohlen worden. Im Einsatz befanden sich neben Beamten aus Peine auch Kollegen der benachbarten Dienststelle aus Hildesheim und ein Diensthundeführer. Der entstandene Sachschaden steht noch nicht fest.red










18.01.2022 • 12:31 Uhr

Corona-Proteste in ganz Südniedersachsen: Polizei greift in Streit zwischen Demonstranten und zwei Medienleuten ein

An vielen Orten gingen gestern Abend Corona-Kritiker und einige Gegendemonstranten wieder auf die Straßen in Südniedersachsen. Der Corona-Vorbehalt ist allgegenwärtig.

So auch im Ortsteil Groß Schneen in der Gemeinde Friedland (Landkreis Göttingen). Dort hat die Polizei am Montagabend (17.01.22) einen nicht angezeigten Aufmarsch von etwa 30 Corona-Maßnahmengegnern gestoppt und in der Folge zehn Verfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht bei Versammlungen eingeleitet.

Die Teilnehmenden hatten sich zuvor gegen 19 Uhr auf dem Gelände eines Supermarktes versammelt und waren anschließend in einem Aufzug mit hohem Tempo entlang der Hauptdurchgangsstraße marschiert. Die Polizei musste einzelne Teilnehmende wiederholt auf das Anlegen der laut Allgemeinverfügung vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckung hinweisen.

In Höhe einer Tankstelle wurde der Aufzug schließlich von Einsatzkräften gestoppt, um die Identität von teilnehmenden Maskenverweigerern für das einzuleitende Ordnungswidrigkeitenverfahren festzustellen. Für die Dauer der Maßnahme wurde die Straße aus Sicherheitsgründen für den Durchgangsverkehr vorübergehend gesperrt.

Während der laufenden Demonstration gerieten zwei Medienvertreter und einer der Teilnehmenden in einen Streit. In diesem Zusammenhang stellten Einsatzkräfte aus gefahrenabwehrenden Gründen auch die Personalien der beiden Pressevertreter fest. Beamte konnten eine weitere Eskalation des Konfliktes durch konsequentes Einschreiten und Ansprechen unterbinden.

Bereits gegen 18.00 Uhr hatten sich vier Maßnahmengegner mit Kerzen vor dem Rathaus der Ortschaft Reinhausen eingefunden. Auf Ansprache der Polizei und gleichzeitiger Klassifizierung der Gruppe als Versammlung, verbunden mit dem Hinweis auf das Abstandsgebot und die Maskenpflicht, verließen die Teilnehmenden den Ort.jk










18.01.2022 • 12:21 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 76 Neuinfektionen, 67 Genesene, Inzidenz bei 255,0

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.938 (+76) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.413 (+67) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 255,0 (336 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 5,2, die Intensivbetten sind zu 5,3 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 446 (+9) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 42 (+6),
Bodenfelde 13 (-3),
Dassel 31 (-2),
Einbeck 101 (+2),
Hardegsen 18 (-1),
Kalefeld 12 (+1),
Katlenburg-Lindau 10 (-1),
Moringen 31 (+3),
Nörten-Hardenberg 36 (+5),
Northeim 104 (-2) und
Uslar 48 (+1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus












18.01.2022 • 11:15 Uhr

So gut funktioniert Leben retten via Telefon: Reanimationen per Telefon ist im Kreis Northeim massiv gestiegen - Einsatzleitstelle der Feuerwehr unterstützt Ersthelfer

Die Zahl der angeleiteten Reanimationen per Telefon ist im Kreis Northeim massiv gestiegen. Das teilt der Landkreis Northeim mit seinem Fachbereich Kreisfeuerwehr mit. Waren es 2019 noch 38 sogenannte Telefon-Reanimationen, so liegt die Zahl im abgelaufenen Jahr 2021 bereits bei 102.

Erläuternd teilt dazu Northeims Kreisfeuerwehr-Sprecher Konstantin Mennecke mit:

Die Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützt bereits seit 2012 Ersthelfer durch die Telefonreanimation. Dabei wird der Anrufer der 112 angeleitet, eine Person mit Herz-Kreislauf-Stillstand durch die Herz-Druckmassage wiederzubeleben. Laut Bundesgesundheitsministerium wurde 2020 bei nur 40 Prozent dieser medizinischen Notfälle die Reanimation durch Laien begonnen. „Diese Zahl wollen wir im Landkreis Northeim weiter erhöhen und so aktiv mithelfen, Leben zu retten", betont Kai Reichelt, Leiter der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst. In drei Fällen kam 2021 zudem ein AED, ein automatisierter externer Defibrillator zum Einsatz. Die Leitstelle erfasst diese Geräte im Landkreis in einem zentralen Kataster und kann im Bedarfsfall den nächsten Standort mitteilen. Selten kommt eine Reanimation im Landkreis zudem nicht vor. In 250 Fällen wurde im Notruf eine notwendige Reanimation erkannt, in 148 Fällen war eine Anleitung nicht nötig oder nicht mehr möglich.

Die Feuerwehren im Kreis Northeim mussten im vergangenen Jahr zu 1863 Einsätzen ausrücken. Sie teilen sich auf in 1211 Hilfeleistungen, beispielsweise nach Verkehrsunfällen oder vollgelaufenen Kellern sowie 652 Brandeinsätzen. „Die Statistik macht deutlich, dass die Zahl der Brände, insbesondere im heimischen Bereich, seit Beginn der Corona-Pandemie spürbar abgenommen haben", so Kreisbrandmeister Marko de Klein. Zurückzuführen ist das laut Feuerwehr auf das vermehrte Arbeiten im Home-Office.

Die Zahl der insgesamt durch die Disponenten der Einsatzleitstelle beantworteten Anrufe ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 69812 Anrufe über Notruf 112, über die Rufnummer des Krankentransports 19 222 sowie weitere Amtsleitungen sind im vergangenen Jahr eingegangen. Im Vorjahr waren es 63783.

Die weiteren Zahlen: Zur Jahresstatistik 2021 im Landkreis Northeim gehören unter anderem 219 Rettungshubschrauber-Einsätze (Vorjahr 220), 5109 Notarzteinsätze (5072) und 440 sogenannte Schwerlast-Einsätze – also Einsätze, mit stark übergewichtigen Patienten (353). In 32 Fällen gab es Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen (23), 2069-mal wurde der Notruf 112 missbräuchlich gewählt. red


Zum Foto:
Die Einsatzleitstelle in der Northeimer Von-Menzel-Straße ist an 365 Tagen im Jahr durch mindestens zwei Disponenten besetzt. Sie nehmen die Anrufe entgegen, disponieren die Einsatzmittel und beantworten die auflaufenden Funkgespräche von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Technischem Hilfswerk. Foto: Kreisfeuerwehr Northeim










18.01.2022 • 11:06 Uhr

Göttingen: Corona-Krise sorgt für erneute Aufläufe, Polizeieinsatz und Beseitigung von Transparenten vorm Rathauseingang

GÖTTINGEN (jk) - Vor dem Neuen Rathaus in Göttingen haben sich am Montag (17.01.22) etwa 30 Corona-Maßnahmengegner zu einer nicht angezeigten, stationären Kundgebung versammelt. An einer ebenfalls nicht angezeigten Gegenkundgebung beteiligten sich in der Spitze rund 200 Menschen. Die Einsatzleitung der Polizei wies alle Teilnehmenden in Lautsprecherdurchsagen auf die Einhaltung des Abstandsgebotes sowie die Maskenpflicht hin. Die erteilten Beschränkungen wurden weitestgehend eingehalten.

Um ein Aufeinandertreffen zu verhindern, wurden beide Versammlungen auf dem Hiroshimaplatz frühzeitig durch gespanntes Flatterband getrennt. Als Teilnehmende der Gegendemo Transparente vor dem Haupteingang des Neuen Rathaus aufspannten und diese auch nach Aufforderung, den Eingang freizuhalten, nicht entfernten, wurden die Hindernisse von Einsatzkräften mithilfe unmittelbaren Zwanges gegen Sachen (Abschneiden) entfernt. Zu weiteren Störungen oder anderweitigen Zwischenfällen kam es nicht.

Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung ein. Die Einleitung weiterer OWi-Verfahren wird noch geprüft.jk










18.01.2022 • 11:00 Uhr

Bespucken von Putin-Porträt erlaubt: Euro-Richter urteilen, das ist "Meinungsfreiheit"

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland verurteilt, weil ein Mann wegen des Bespuckens eines Porträts von Präsident Wladimir Putin eine 15-tägige Haftstrafe erhalten hatte. Die Handlung im Rahmen einer Demonstration gegen Putins Wiederwahl im Mai 2012 falle unter die Meinungsfreiheit, urteilte der EGMR am Dienstag in Straßburg. Moskau
soll dem Mann 10.000 Euro Schadenersatz und 2.400 Euro für Auslagen zahlen. (AZ: 4161/13)

Zudem habe im russischen Recht keine Grundlage der Strafverfolgung vorgelegen, führte der Gerichtshof aus. Der Mann war wegen «Verletzung der öffentlichen Ordnung» verurteilt worden. Die Handlung habe aber zu keinem öffentlichen Ärgernis geführt und weder vulgäre
Sprache noch Belästigung oder Sachbeschädigung umfasst, so der EGMR. Das Urteil fiel mit sechs zu eins Stimmen. Die abweichende Rechtsauffassung vertrat der russische Richter des zum Europarat gehörenden internationalen Gerichts. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.epd










18.01.2022 • 09:52 Uhr

Gönn Dir mal wieder Kino! Im Gandeon-Kino Bad Gandersheim: Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Neue Woche, neues Kino-Vergnügen. Hier zuhause in Bad Gandersheim. Gandeonchefin Dr. Trude Poser hat dafür soeben mit dem neuen Programm geworben. Es liegt auf Papier vor und ist digital hier nachzulesen. Die Rahmendaten vermittelt die übersichtliche Grafik. Die Inhaltsangaben zu den Filmangeboten vermitteln eine erste Anregung. Alle Titel sind spannend und sehenswert! Und das Gandeon-Team freut sich auch unter dem Corona-Vorbehalt auf neue und bekannte Freunde des Gandeons in der Marienstraße in Bad Gandersheim.

Spider Man: No way home

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte von Spider-Man ist unser freundlicher Held aus der Nachbarschaft unmaskiert und es ist ihm nicht mehr möglich, sein normales Leben von seinen Einsätzen als Superheld zu trennen. Als er Doctor Strange um Hilfe bittet, wird die Lage nur noch gefährlicher und er muss erkennen, was es wirklich bedeutet, Spider-Man zu sein. Mit Tom Holland als Peter Parker, Regie führt erneut Jon Watts.

Clifford - Der große rote Hund

Als die lebensfrohe Emily Elizabeth von dem geheimnisvollen Mr. Bridwell ei- nen kleinen roten Welpen namens Clifford geschenkt bekommt, hätte sie es nie für möglich gehalten, dass sie eines Tages ihr New Yorker Appartement mit einem riesigen, drei Meter großen Hund teilen würde – und das quasi über Nacht! Wie kann sie ihren Clifford behalten, ohne dass ihre Wohnung aus den Nähten platzt? Während ihre alleinerziehende Mutter geschäftlich unterwegs ist, begeben sich Emily und ihr Onkel Casey auf eine zauberhafte Reise mit aufregendsten Abenteuern. Das ungleiche Trio erobert New York – und Clifford beweist der Welt, was es bedeutet, ein großes Herz zu besitzen.

House of Gucci

Es war ein Fall, der nicht nur die Modewelt in Aufruhr versetzte: Die Ermor- dung des Gucci-Erben Maurizio Gucci 1995 sorgt für Schlagzeilen. Schnell scheint die Polizei eine Verdächtige ins Visier zu nehmen, die auf das Opfer nicht gut zu sprechen war. Maurizios Ex-Frau Patrizia Reggiani (Lady Gaga) wird des Mordes beschuldigt. Während sie sich mit allen Mitteln gegen die Vorwürfe wehrt und auf ihrer Unschuld beharrt, kommen jedoch immer neue Details ans Tageslicht. Eine geheime Affäre ihres Mannes, die Gier nach Rache und die finanzielle Abhängigkeit formen ein anderes Bild von Patrizia: Sie heuerte einen Profikiller an, um ihren Mann zu ermorden.

Contra

Der neue Film von Sönke Wortmann: In seiner Jura-Vorlesung hat Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) seine Studentin Naima (Nilam Farooq) rassistisch diskriminiert. Um seinen Fehler wieder auszubügeln, wird er vom Disziplinarausschuss dazu verdonnert, ihr bei einem wichtigen Debattierwett- streit als Mentor zur Seite stehen. Der Dozent und die Studentin könnten un- terschiedlicher nicht sein, aber sie wachsen sie zu einem starken Team.

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Felix Krull ist Schelm und Lebenskünstler, der es schafft, das gestrenge Militär zu überzeugen, nicht zum Kriegsdienst eingezogen zu werden. Viel leichter fällt es dem charmanten, hübschen, jungen Mann bei Frauen zu landen. Er es schnell vom Hotelpagen in die illustre Gesellschaft. Mit dem Namen eines echten Marquis kommt er noch viel weiter. - Neuverfilmung von Thomas Manns Schelmenroman von Detlev Buck und Daniel Kehlmann












18.01.2022 • 09:42 Uhr

Kleine Versammlungen von Corona-Kritikern auch in Bad Lauterberg und Walkenried

In Walkenried und Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) fanden am Montag (17.01.22) zwei kleinere versammlungsrechtliche Aktionen von Corona-Maßnahmengegnern statt.

Während sich in Bad Lauterberg gegen 16.30 Uhr acht Personen an einem Aufzug durch die Innenstadt beteiligten, fanden sich in Walkenried um 18.00 Uhr insgesamt sechs Teilnehmende zu einer stationären Kundgebung ein. Da sich die Gruppe nach Ansprache und Hinweis auf die gültige Allgemeinverfügung weigerte, Masken aufzusetzen, löste sich die Versammlung wieder auf und die Teilnehmenden gingen nach Hause.

In Bad Lauterberg kam es zu keinen Störungen. Die versammlungsrechtliche Aktion endete gegen 17.15 Uhr.jk










18.01.2022 • 09:36 Uhr

Ex-Verfassungsrichter unterstützt Argumentation der Corona-Impfpflicht-Kritiker

Prominente und qualifizierte Unterstützung haben die Kritiker und Gegner einer Corona-Schutzimpfpflicht bekommen: Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit einer allgemeinen Impfpflicht. «Auf der Basis des jetzigen Wissens- und Erkenntnisstands kann man meines Erachtens nicht überzeugend begründen, dass eine allgemeine gesetzliche Impfpflicht den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit entsprechen wird», schreibt Papier in einer Beurteilung, aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) zitieren. Derzeit sei die Sache
nicht entscheidungsreif.

Mit Blick auf die Erforderlichkeit einer Impfpflicht müsse geklärt werden, «ob infolge der Omikron-Mutante oder möglicherweise neuer in der Zukunft auftretender Mutanten ohne allgemeine Impfung immer noch schwerwiegende Erkrankungen in nennenswertem Umfang zu befürchten wären», schrieb der ehemalige Verfassungsrichter. Eine Begrenzung der
Impfpflicht auf die älteren Personengruppen sei auf jeden Fall ein milderes Mittel.

Die Verhältnismäßigkeit der Grundrechtseingriffe sei «sehr unterschiedlich je nachdem, ob es bei einer Impfung um einen mehr oder weniger einmaligen Vorgang oder ob es um stetig zu wiederholende Impfungen der Bürgerinnen und Bürger mit möglicherweise nur eingeschränkt wirkenden Impfstoffen geht», erklärte Papier. Auch diese Frage sei gegenwärtig offen. Skeptisch äußerte sich der Jurist auch darüber, wie Sanktionen durchgesetzt werden könnten. Ohne ein zentrales Impfregister blieben Impfverweigerer in aller Regel den Behörden unbekannt. epd










18.01.2022 • 09:29 Uhr

Einbeck: Nach Diebstahl heimlich fotografiert - Fahndungserfolg eines Pulloverdiebes

Am Montagnachmittag, 15.05 Uhr, beobachtete ein 50-jähriger Einbecker in der Fußgängerzone einen Mann mittleren Alters, der sich auffällig vor einem Bekleidungsgeschäft aufhielt. In einem durch das Personal unbeobachteten Moment entnahm dieser zwei Herrenpullover im Wert von 79,98 Euro von einem Ständer vor dem Geschäft, steckte diese unter seine Jacke und entfernte sich in Richtung Benser Straße. Hierbei wurde er von seinem Beobachter fotografiert. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die Person auf dem Foto eindeutig identifizieren, da diese in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Diebstahl in Erscheinung getreten ist. Nach einer kurzen Fahndung konnte der ebenfalls aus Einbeck stammende 49-jährige Täter von der Polizei in der Innenstadt aufgefunden werden. Die Pullover sowie weitere Artikel, die aus einem anderen Diebstahl stammten, führte er noch bei sich. Ein weiteres Ermittlungsverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.kr











18.01.2022 • 09:24 Uhr

Die wahren Probleme unserer Zeit: Soziologe Hieber widerspricht Modezar Lagerfeld - Jogginghose ist Zeichen einer freieren Gesellschaft

Sind das die eigentlichen Problem unserer Zeit?

Anders als der verstorbene Modeschöpfer Karl Lagerfeld hält der hannoversche Kultur- und Modesoziologe Lutz Hieber die Jogginghose nicht für einen Ausdruck von Kontrollverlust, sondern für ein rebellisches Statement. «Die Jogginghose ist Ausdruck einer
unverkrampften Lebenshaltung, die sich kaum darum schert, überkommenen Maßstäben zu entsprechen», sagte der emeritierte Professor der Leibniz Universität Hannover anlässlich des «Tages der Jogginghose» am 21. Januar dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dies
gelte erst recht in einer Gesellschaft, die noch vor wenigen Jahrzehnten autoritär und bürgerlich-konservativ geprägt gewesen sei. Von dem 2019 verstorbenen langjährigen Chefdesigner des französischen Haute-Couture-Hauses Chanel ist das Zitat überliefert: «Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.»

Dass die Jogginghose inzwischen nicht mehr nur Teil der Alltagskleidung von Sub- und Jugendkulturen sei, sondern zumindest im Freizeitbereich auch von «berufsmäßigen Anzugträgern» akzeptiert werde, sei ein Zeichen dafür, dass gesellschaftliche Konventionen
schichtübergreifend schwächer würden: «Die Jogginghose ist weit und locker, widersetzt sich der Förmlichkeit, ist gewissermaßen ein regelloses Kleidungsstück. Sie steht für einen eher hedonistischen Lebensstil, der inzwischen auch in etabliertere Milieus übergeschwappt ist», betonte Hieber.

Zurückhaltend äußerte sich der Soziologe zu der Frage, ob die Jogginghose durch pandemiebedingtes Homeoffice und entsprechend gelockerte Dresscodes absehbar bürotauglich werden könnte. Viele Arbeitswelten seien nach wie vor von «knochenkonservativen Männern» dominiert. Treiber modischer Entwicklungen seien hingegen seit jeher
Frauen, auch weil ihre Rolle im Zuge der Emanzipation weitaus dynamischer gewesen sei.epd










18.01.2022 • 09:16 Uhr

Einbeck/Dassensen: Einbruch in Unternehmen für Agrartechnik - 25.000 Euro Schaden

Am Wochenende vom 14. Januar .22 bis zum 17. Januar .22 drangen bislang unbekannte Täter auf das Werksgelände eines Unternehmens für Agrartechnik in Dassensen ein. Zunächst durchschnitten sie einen Zaun, um auf das Gelände zu gelangen und machten sich anschließend gezielt an den dort abgestellten landwirtschaftlichen Maschinen zu schaffen. Hierbei entwendeten sie drei Monitore, zwei Lenksysteme sowie einen hydraulischen Oberlenker. Insgesamt ist der Firma hier ein Schaden von ca. 25.000,- Euro entstanden.

Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Hinweise zu Tat und Täter geben können, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden. kr










17.01.2022 • 23:30 Uhr

Heute Abend im Landkreis Northeim: Vier Versammlungen von Corona-Kritikern, zweimal Gegendemos - Polizei zieht eine Bilanz

Am heutigen Montag (18 bis 19.30 Uhr) kam es erneut zu mehreren Versammlungen im Landkreis Northeim. Von den sechs Versammlungen waren nur zwei angemeldet. Die restlichen vier waren nicht angemeldet und trotz Aufforderung der Polizei gab sich bei keiner der Versammlungen ein*e Versammlungsleiter*in zu erkennen. Viermal gingen Corona-Kritiker auf die Straße; zweimal Gegendemonstranten. In Einbeck gab es heute Abend kein Demogeschehen.

In einem soeben veröffentlichten Statement der Polizeiinspektion heißt es zu den statttgefundenen Ereignissen weiter:

Die größte Versammlung fand erneut in Northeim statt. Insgesamt ca. 140 Teilnehmende waren vor Ort, wobei es zu einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoß gegen des Nds. Versammlungsgesetz kam.

Zudem waren ca. 30 Teilnehmende bei einer angemeldeten Gegenversammlung am Entenmarkt. Hierbei kam es zu keinerlei Verstößen.

Die zweitgrößte Versammlung fand in Uslar statt. Es waren ca. 50-60 Teilnehmende bei der Versammlung. Nachdem diesen von der Polizei mitgeteilt wurde, dass das Zusammentreffen als Versammlung klassifiziert wird, entfernten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen.

Im Verlauf konnten 35 Personen erneut festgestellt werden. Größtenteils wurde der MNB-Pflicht und dem Mindestabstand nachgekommen. Drei Verstöße gegen die MNB-Pflicht wurden festgestellt und Verfahren eingeleitet. Eine Person musste zu Identitätsfeststellung mit auf die Dienststelle der Polizei kommen.

Die angemeldete Gegenversammlung in Uslar verlief mit 16 Teilnehmenden ohne besondere Vorkommnisse.

Bei den weiteren beiden nicht angemeldeten Versammlungen in Bad Gandersheim (25 Teilnehmer ) - wir berichteten aktuell und exklusiv) und Hardegsen (55 Teilnehmer) hielten sich die Teilnehmenden an die MNB-Pflicht und die Mindestabstände. Wol











17.01.2022 • 20:34 Uhr

Corona-Kritiker lassen nicht locker: Heute wieder zahlreiche friedliche Demos - Maskenpflicht wird überwiegend nachgekommen, berichtet die Polizei

Auch am heutigen Montag begleitete die Polizei mehrere angezeigte und nicht angezeigte Versammlungen in Stadt und Landkreis Hildesheim.

Allein im Stadtgebiet von Hildesheim fanden vier Versammlungen statt. Ab ca. 17:00 Uhr kamen etwa 200 Personen auf dem Andreasplatz zu einer im Vorfeld angezeigten Versammlung zusammen. Die Versammlung verlief absolut störungsfrei und wurde nach mehreren Rede- und Musikbeiträgen gegen 18:10 Uhr für beendet erklärt.

Ab ca. 18:00 Uhr begannen Personen sich zu einer nicht angezeigten Versammlung im Hohen Weg zu formieren. Die Gruppierung, die auf etwa 300 Personen anwuchs, wurde darauf hingewiesen, dass die Zusammenkunft als Versammlung bewertet wird und die Teilnehmenden wurden aufgefordert, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Diese Beschränkung wurde von knapp 90 Prozent der Teilnehmenden befolgt. Verstöße dagegen wurden nach vorheriger Ankündigung mittels Videoaufzeichnung dokumentiert. Eine Auswertung erfolgt im Nachgang. Die Teilnehmenden zogen als Aufzug durch verschiedene Straßen in der Innenstadt. Der Aufzug endete gegen 19:15 Uhr auf dem Marktplatz, von wo anschließend Abwanderungstendenzen einsetzen. Neben den Videoaufzeichnungen wurden die Personalien einzelner Teilnehmender nach Verstößen gegen die Maskenpflicht unmittelbar festgestellt.

Teilnehmende einer weiteren, als Spontanversammlung bewerteten Zusammenkunft kreuzten immer wieder den Weg der nicht angezeigten Versammlung. Ein direktes Aufeinandertreffen der Teilnehmenden beider Versammlungen konnte durch die Polizei weitestgehend verhindert werden. In mehreren Fällen musste dazu unmittelbarer Zwang in Form von Abdrängen eingesetzt werden.

Weitere Versammlungen fanden u.a. in Alfeld, Bad Salzdetfurth, Elze und Sarstedt statt. Dabei wurde der Maskenpflicht fast zu 100 Prozent nachgekommen.

Bis zu 150 Polizeikräfte, darunter Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei, waren heute Abend im Einsatz, etwa 80 davon im Stadtgebiet Hildesheim. jpm










17.01.2022 • 20:27 Uhr

Sieg vor Gericht: «Spiegel»-Artikel «Vögeln, fördern, feuern» über Reichelt wieder online

Der «Spiegel» hat im Rechtsstreit mit dem ehemaligen «Bild»-Chefredakteur Julian Reichelt einen Sieg errungen und den Artikel mit dem Titel «Vögeln, fördern, feuern» wieder im Internet
verfügbar gemacht. Wie der «Spiegel» am Montag bei Twitter schrieb, entschied das Oberlandesgericht Hamburg zugunsten des Magazins. Erst im vergangenen November hatte das Landgericht Hamburg noch verfügt, dass der Artikel entfernt werden muss. Im Kern geht es darum, ob Reichelt ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen gegeben wurde.

Gründe für die anderslautende Entscheidung des Oberlandesgerichts nannte der «Spiegel» nicht. Am Montagnachmittag war der Artikel wieder im Internetangebot des Magazins zu lesen. In dem im März veröffentlichten Beitrag hatte der «Spiegel» über mutmaßlichen Machtmissbrauch in der «Bild»-Redaktion und insbesondere über das Verhalten Reichelts gegenüber Frauen berichtet. Gegen die Entscheidung des Landgerichts legte der «Spiegel» Beschwerde beim Oberlandesgericht ein.

Der 41 Jahre alte Journalist hat die Anschuldigungen wiederholt zurückgewiesen. Im österreichischen Fernsehsender Servus TV sagte er am Sonntag, die Vorwürfe seien «perfider, erfundener Quatsch». Bei Springer arbeitet er nicht mehr. Reichelt kündigte soeben eine eigene journalistische Plattform an. red











17.01.2022 • 19:30 Uhr

24 Corona-Kritiker/innen laufen schweigend durch Bad Gandersheim - Diesmal beäugt von vier Polizistinnen und zwei Polizisten

Der Auftritt war schweigend, corongegerecht und übersehbar: Wenn sich am heutigen Montagabend mehr als 20 Personen zu einem "Spaziergang" um 18 Uhr auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim treffen, dann fällt dies wohl bei aller scheinbaren Unscheinbarkeit dennoch auf. Zumal wenn sich im Umfeld der in einer Art Wandergruppe auftretenden Menschen zwei erkennbare und ein ziviles Fahrzeug der Polizei postieren. Ansonsten präsentiert sich Bad Gandersheim um diese Uhrzeit eher trist soll heißen als eine menschenleere Geisterstadt. Vor allem auf der Stiftsfreiheit, dem Stiftskirchen- und Marktplatz.

Aber Montag ist bundesweit Demotag. Corona-Kritiker ziehen überall auf die Straßen und Plätze. Im beschaulichen Gan City ruhig und friedlich. Zwei leuchtende Personen mit einer Lichterkette am Körper fallen auf. Ein kräftiger Mann aus dem Wanderkreis hält die ganze Zeit sein Handy im Aufnahmemodus hoch gestreckt am Arm. Videodokumentationen gehören auf beiden Seiten zum montäglichen Ritual.

Auf die Anfrage eines Polizisten nach einem möglichen Versammlungsleiter kann niemand der Leute antworten. Es gibt keinen. Ist das wirklich eine Versammlung im klassischen und gesetzlichen Sinn? Man mache einen "Spaziergang". Das könne doch nicht verboten sein. Und tatsächlich laufen die Leute die Straßen rauf und runter: Stiftsfreiheit, Domänenhof, Moritzstraße, Stadtmauer und alles wieder retour. Immer verfolgt von drei Polizisten. Ein anderer erledigt die Observation mit seinem Streifenwagen. Heute kein Gesang. Keine Grablichter und bemalte Pappherzen. Coole Demo. Ganz ohne Worte und erkennbare Emotionen. Irgendwie friedlich niedlich.

So vollzieht sich dieses Ritual bis 18.30 Uhr. Dann verstreuen sich die Corona-Kritiker/innen. Zurück nach Kreiensen, Altgandersheim, Seesen, Wrescherode und Ellierode. Aus Heckenbeck ist heute niemand gekommen. "Die haben Angst, weil sie das letzte Mal von der Polizei eingekesselt wurden...", glaubt die Frau mit der Lichterkette das Fernbleiben der Heckenbecker Szene zu erklären. Eine Heckenbeckerin soll sich bei einer der letzten Montag-Spaziergänge sogar von einem Reporter "verfolgt" gefühlt haben...
red /Fotos: Fis WMG












17.01.2022 • 17:32 Uhr

Messer-Mann sticht einen 29-Jährigen kurz nach Mitternacht halbtot - Mordkommission ermittelt

Die Mordkommission der Polizei Bielefeld nahm sofort die Ermittlungen auf, nachdem ein Mann bei einer Auseinandersetzung am gestrigen Sonntag, 16. Januar 2022, in Steinheim (Landkreis Höxter) lebensgefährliche Stichverletzungen erlitten hatte.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 00:20 Uhr in der Ostpreußenstraße in Steinheim zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen. Dabei verletzte ein unbekannter Täter einen 29-Jährigen aus Steinheim lebensgefährlich. Nach einer Notoperation im Krankenhaus ist sein Gesundheitszustand stabil. Die Polizei Bielefeld richtete die Mordkommission "Ostpreußen" unter Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter ein und nahm die Ermittlungen auf.red










17.01.2022 • 17:27 Uhr

Corona-Kritiker demonstrieren erneut - Polizei registriert und ahndet Verstöße gegen Maskenpflicht

Nachdem es am Wochenende in Hildesheim, Alfeld und Holle zu nicht angezeigten Versammlungen in Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen kam, leitete die Polizei wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht in 13 Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

In Hildesheim kamen am Samstagnachmittag 18 Personen vor dem Postgebäude in der Hezilostraße zusammen. Den Teilnehmenden, von denen niemand eine Mund-Nasen-Bedeckung trug, wurde eine Klassifizierung als Versammlung bekanntgegeben und sie wurden auf die Maskenpflicht hingewiesen. Daraufhin entfernten sich 10 Personen. Die verbliebenen Teilnehmenden bewegten sich in Form eines Aufzugs durch die Stadt, wobei weitere Ansprachen hinsichtlich der Maskenpflicht beharrlich ignoriert wurden. Die Polizei setzte nach Ankündigung Videoaufzeichnungen ein, stellte die Identitäten fest und leitete Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Eine weitere Versammlung auf dem Neustädter Markt, zu der bei Telegram aufgerufen worden ist, fand nicht statt.

Zu einer Versammlung in Alfeld am frühen Samstagabend, fanden sich 24 Teilnehmende auf dem Marktplatz ein. Die Personen wahrten die Abstände zueinander und trugen alle Mund-Nase-Bedeckungen. Nach einem Aufzug durch die Innenstadt setzten ab 18:50 Uhr Abwanderungstendenzen ein.

Bei einer Versammlung am Sonntagabend in Holle, verzeichnete die Polizei etwa 15 Teilnehmende. Nachdem sich diese als Aufzug in Bewegung setzten, wurden sie von der Polizei gestoppt. Die Personen wurden auf die Teilnahme an einer Versammlung und die daraus resultierende Maskenpflicht hingewiesen. Die meisten setzten daraufhin Mund-Nase-Bedeckungen auf. Fünf Personen verstießen gegen die Maskenpflicht. Die Polizei stellte deren Personalien fest, videografierte die Verstöße und leitete auch hier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Eine Teilnehmerin filmte die Einsatzleitung dabei aus nächster Nähe. Diesbezüglich wurde gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Hildesheim bereitet sich auf diverse angezeigte und nicht angezeigte Versammlungen in Stadt und Landkreis am heutigen Abend (17.10.2022) vor. Hildesheims Polizeisprecher Jan Makowski führt dazu aus: "Wir appellieren und bitten im Sinne des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger wiederholt darum, sich an die derzeit gültigen Corona-Regelungen und insbesondere an die Maskenpflicht zu halten. Bei Zuwiderhandlungen werden wir weiter konsequent vorgehen. Wir kündigen nicht umsonst unser Vorgehen an, wir bleiben berechenbar und setzen auf Dialog und Verständnis." jpm











17.01.2022 • 17:24 Uhr

Bauarbeiter stürzt in einem Windrad in die Tiefe und stirbt

Am Montag, 17.Januar 2022, ist ein 22-jähriger Bauarbeiter in einem Windrad im entstehenden Windpark Uetze Wilhelmshöhe in die Tiefe gestürzt. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Kripo ermittelt gemeinsam mit der Gewerbeaufsicht nach der Ursache des tragischen Geschehens.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover stürzte der 22-Jährige am Montagmittag gegen 11:45 Uhr im Inneren eines Windrades einige Meter in die Tiefe. Andere anwesende Mitarbeitende leisteten erste Hilfe und alarmierten die Rettung. Die Verletzungen waren jedoch so schwer, dass der Mann noch vor Ort verstarb.

Rettungskräfte sowie Mitarbeiter des Windkraftanlagenbauers waren aufgrund des tragischen Betriebsunfalls teilweise selbst auf medizinische Versorgung angewiesen.

Die Ermittlungen zur Todesursache leitete die Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeaufsichtsamt noch am Montag ein. Die genauen Hintergründe des Geschehens sind Gegenstand der Ermittlungen, welche noch andauern. /nzj, amm










17.01.2022 • 17:21 Uhr

Söhlde: Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände - Großaufgebot der Polizei - Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es am vergangenen Wochenende wiederholt zu Anrufen aus dem Ortskern Söhlde aufgrund von Ruhestörungen im Zusammenhang mit dem Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände. In diesem Zusammenhang wurde durch die Polizei u.a. ein 23jähriger aus Söhlde in seinem PKW angetroffen und kontrolliert. Nachdem dieser sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten unkooperativ zeigte, kam es durch den 23jährigen im weiteren Verlauf der Kontrolle zu Widerstandshandlungen. Danach wuchs die zunächst 5-köpfige Gruppe innerhalb kurzer Zeit auf 20 Personen an, die durchweg mit dem zu Kontrollierenden sympathisierten.

Die Stimmung in dieser Gruppe heizte sich zunehmend auf und wurde aggressiver. Daher wurden weitere Polizeikräfte, u.a. aus Salzgitter und Hildesheim, zusammengezogen, deren schnelles Eintreffen vor Ort eine weitere Eskalation verhinderte. Von den angetroffenen Personen wurden die Personalien festgestellt, gegen elf Personen wurde ein Platzverweis erteilt. Eine Person wurde in Gewahrsam genommen, elf PKW wurden kontrolliert. Gegen einzelne Personen dieser Gruppe wurden Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und Nötigung, sowie Verfahren wegen festgestellter Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Koc










17.01.2022 • 17:18 Uhr

Zeugenaufruf: Unbekannte legen Schottersteine auf Gleise - 75 Minuten Zugverspätungen

Am Samstagabend, 15. Januar 2022 gegen 20:00 Uhr teilte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn der Bundespolizeiinspektion Magdeburg telefonisch mit, dass auf den Bahnstrecken Halle - Goslar und Bernburg - Halle Schottersteine auf den Schienen abgelegt wurden. Die Lokführer zweier Züge auf diesen Strecken hatten kurz zuvor gemeldet, zwischen den Haltepunkten Halle Zoo und Halle Trotha Schottersteine überfahren zu haben. Eine Streife der Bundespolizei begab sich umgehend zum betreffenden Streckenabschnitt und konnte auf beiden Gleisen Steinmehl feststellen, welches auf eine größere Anzahl aufgelegter Schottersteine deutet. Beide Lokführer hatten nach Erkennen der Hindernisse eine Schnellbremsung eingeleitet, welche jedoch ein Überfahren der Steine nicht mehr verhindern konnte.

An einem der Züge wurden direkt Schäden an den Radkränzen bemerkt. Durch die kurzzeitige Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit fahrender Züge auf den genannten Strecken ergaben sich Verspätungen von 75 Minuten bei insgesamt 9 Zügen. Bei dieser Tat handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt. Schottersteine können Züge zum Entgleisen bringen. Die Bundespolizei hat hierzu ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und benötigt die Hilfe der Bevölkerung: Wer kann Hinweise zu Personen oder Fahrzeugen geben, welche sich am Samstagabend des 15. Januar 2022, vor 19:45 Uhr auf der benannten Bahnstrecke aufgehalten haben?

Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), unter der kostenfreien Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weiterführende Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de gegeben werden. red










17.01.2022 • 17:15 Uhr

Hundehasser in Langelsheim aktiv: Widerliche Tierquälerei alarmiert Polizei - Hunde mit Rattengift vergiftet

Erst heute wurde bei der Polizei Langelsheim angezeigt, dass zwei Hunde zwischen dem 06. und 11. Januar 2022 in der Kernstadt Langelsheims durch Rattengift vergiftet wurden. In beiden Fällen bestätigten tierärztliche Diagnosen den Verdacht. Die Hunde konnten gerettet werden und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Der Tatort liegt im Bereich Lange Straße - Breite Straße in Langelsheim Hinweise bitte an die Polizei Langelsheim, 05326 7 97878-0.










17.01.2022 • 17:10 Uhr

LaGa-Baustellenradar aktuell! Osterbergsee-Steg am Montagmittag: von Materialknappheit keine Rede mehr

LaGa-Baustellenradar aktuell. Heute in den Mittagsstunden am ersten Osterbergsee, ein Herzstück des Millionenprojektes Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim:

Das Boot, von dem aus die Stahlfundamente in den Seeboden niedergebracht werden, liegt am sicheren Lieplatz. Der kreisförmig Steg ist ca. Dreiviertel rund geschlossen. Von einem LKW wird Materialnachschub für den Holzstegaufbau abgeladen. Auf dem Parkplatz steht noch ein Anhänger voll mit Stegbaumaterial. Auch bei Nieselregen wird weitergemacht. Über den See dröhnt von weiter hinten kräftig eine Rüttelplatte, die Pflaster ohne Senken und Buckel ebenflächig platt machen soll. Es geht voran auf den LaGa Baustellen. red/Fotos: Fis WMG














17.01.2022 • 16:45 Uhr

Nach sieben Monaten Funkstille im Bad Gandersheimer Rathaus: Grün-Weiß-Vorstand stinksauer über Verzögerung des Projekts SVG GW 2024 - "Nicht mehr bereit, uns vertrösten zu lassen!" - Demonstration für Februar angekündigt

Nachdem seit sieben Monaten das ausgereifte und solide durchfinanzierte "Projekt SVG GW Bad Gandersheim 2024" mit einer Modernisierung des Cahn-von-Seelen-Stadions" in Bad Gandersheim in den Amtsstuben des Gandersheimer Rathaus schmort reicht es den Verantwortlichen bei dem 550-Mitgliederverein gewaltig. Vorigen Freitag ließen die Projektmacher gewaltig Dampf ab. Da traf man sich ab 18.30 Uhr mit zuhörenden wie irritierten Ratsmitgliedern der Stadt Bad Gandersheim. Thema: "Projekt SVG Grün-Weiß 2024 - Planung und bisher erreichtes" Anwesend: Ratsherren Gerry Klein, Rene Osbahr, Torge Gipp, Oliver Brzink, David Artschwager und Günter Ahrens; von Grün Weiß Dr. Lars Bewig, Jörg Rode, Michael Schädel, Norbert Eisner. Ausführlich wurde eine Dokumentation des Projektes vorgelegt (siehe Screens). Krass dokumentierte und vorgetrageneUntätigkeit aus dem Bad Gandersheimer Rathaus heraus. Der Skandal: Seit Juli vorigen Jahres Funkstille, Vertröstungen, Ausreden und Inaktivität.

Dann die frappierende Erkenntnis und Wahrheit, wie es den Reaktionen aus dem Kreis der Beteiligten zu entnehmen war: Die Ratmitglieder waren erschüttert, dass es nach der Ratssitzung vom 01. Juli .2021 noch keinerlei Bewegung bei der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung gegeben hat.

Alle Ratsmitglieder seien sich einig gewesen, dass das Vorhaben nunmehr beschleunigt
werden muss. Ratsherr Rene Osbahr wolle sich mit der Stadt Osterode in Verbindung
setzen, um den Weg eines Förderantrages zu erfragen. Unmissverständlich die ultimative Fistvorgabe: "Innerhalb einer Woche muss ein Ergebnis aus Sicht von GW kommen, ansonsten wird wie in dem Schreiben dargestellt, eine Demonstration auf dem Marktplatz in Bad Gandersheim für das Projekt erfolgen", so formulierte ein Vorständler die unausweichliche neue Gangart. Denn, auch diese an Ohnmacht und Wut grenzende Gemütslage gab er unumwunden zu: " Alle Vorstandsmitglieder von GW fühlen sich ein wenig verarscht".
red/ Screens












17.01.2022 • 15:56 Uhr

Bürgerinitative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. weist Anwürfe der BGZ als „unberechtigt und zynisch“ zurück:
 „Unredlich“ ist das rechtswidrige Vorgehen – nicht das Benennen der Projektfehler

Die hastig veröffentlichte und polemische Reaktion der BGZ auf die berechtigte Kritik an diesem rechtswidrigen Verfahren bestätigt erneut die dünne Faktenlage dieses Plans. „Ausgerechnet den maximal betroffenen Ortsansässigen, denen man mit der aus dem Hut gezauberten einsamen Entscheidung mit einem Schlag Lebensplanung und -Grundlage in ihrer Heimat entzogen hat, ‚Verunsicherung der Bevölkerung‘ vorzuwerfen, ist an Zynismus schwer zu überbieten,“ ärgern sich die Arbeitskreismitglieder Hubertus Hartmann, Karl-Otto Scholz, Rainer Mues, Heinrich Wenisch, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, Edith Götz und Josef Jacobi.

„Wie schon beim Thema ,Subrosion und Verkarstung’ versucht die BGZ ohne Nennung von Fakten und Beweisen berechtigte Kritik am intransparenten Standortauswahlverfahren mit Floskeln im Keim zu ersticken.

So bleiben die Planer der BGZ Antworten zu Alter und Entstehung der sog. Hochflutlehme im Baugebiet des radioaktiven Zwischenlagers schuldig. Gemäß Definition handelt es sich um ein jungzeitliches Sediment, welches in der überschwemmten Talaue der Weser abgelagert wurde und Zeugnis von Hochwassereignissen ablegt.“ Mit Vorliegen der Hochflut- und Auenlehme sei vielmehr der Beweis angetreten, dass innerhalb des antragsrelevanten Zeitraums Überschwemmungsereignisse stattgefunden haben, so die Auffassung der BI. „Hochwässer am Standort Würgassen sind in der Vergangenheit vorgekommen und gerade im Zeichen des Klimawandels jederzeit wieder möglich,“ zitiert die BI die Ausführungen des Geologen Dr. Claus Schubert hierzu.

Die Behauptung, die Hochwasser der Weser stellten keinerlei Probleme dar und es komme lediglich im ,östlichen Bereich zu Vernässungen’, ist genauso sachlich falsch, wie der weiterhin mantraartig wiederholte Euphemismus ,Logistikzentrum‘: 
So widerlegt auch der ,Aktionsplan Weser‘ NRW die behauptete Hochwasserfreiheit des Geländes unmissverständlich: Im planungsrelevanten Katastrophenfall wird « … die gesamte rechte Weserseite im Bogen bis hin zur Landesgrenze (Anm.: also inclusive der Zufahrtstraße L550) komplett überflutet, wovon die gesamte Ortslage, das ehemalige Kraftwerksgelände und die Campingplätze betroffen sind. … Am gegenüberliegenden Ufer … reichen die Überschwemmungsflächen teilweise über die Heristalstraße (B83) hinweg.»
Die Kriterien des Bundesamts für Strahlenschutz zur Errichtung eines Zwischenlagers sind hierzu eindeutig:

»Liegt ein Standort in einem durch Naturgefahren besonders gefährdeten Gebiet, ist der Standort als ungeeignet einzustufen (Ausschlusskriterium). Kann ein Schutz vor Naturgefahren am Standort nur durch erhöhten bautechnischen Aufwand gewährleistet werden, geht dies negativ in die Bewertung ein.«

Diesen Aufwand bestätigt die BGZ ja sogar eindrücklich. Wird sie doch nicht müde, zu erläutern, welch umfangreiche bautechnische Maßnahmen am Standort Würgassen inclusive seiner Zufahrtstraßen allein für den Versuch erforderlich sein werden, den für das planungsrelevante Hochwasser HQ 10.000 notwendigen Baustandard zu erreichen, und tritt damit selbst den Beweis der ‚Nichteignung’ nach BfS und ESK an! Warum diese Standort-Auswahlkriterien der offiziellen Institutionen des Bundes gegen die von dieser Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Essen ‚Erfundenen‘ ausgetauscht wurden, ist weiterhin unklar.



Bereits für Abtragung der dicken Schicht Hochflutlehms, Austausch gegen anderes Material sowie zusätzliche Aufschüttung um weitere 50.000 Kubikmeter fallen tausende LKW-Ladungen an - allein für den Versuch, das Gelände ,bebaubar’ zu machen. Die Behandlung dieser abgetragenen Erdschicht muss dann entsprechend strenger abfallrechtlicher Auflagen erfolgen – während das atomare Lager selbst nach den einfachen Kriterien eines ,Verteilzentrums für Gummibärchen‘ geplant werden soll. Allein das zeigt die Absurdität des Vorhabens.

„Im Hinblick auf den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung, der vorsieht, alle Maßnahmen auf Klimaneutralität zu prüfen, darf man also allein auf diesen Teil der Rechnung gespannt sein, so Edith Götz.

Das Bild dokumentierte eine aktuelle Protestaktion der Bürgerinitiative an der Weser in Beverungen; ganz rechts Dr. Schmidt.











17.01.2022 • 13:04 Uhr

Erwartungsgemäß: Ministerpräsident
 und Schirmherr Stephan Weil will auch LAGA `23 eröffnen -Als "Ehrengast" oder mehr?

Nach der freundlichen Einladung durch Gandersheims Bürgermeisterin liegt nun die erwartete offizielle Antwort im Gandersheimer Rathaus vor:

Ministerpräsident Stephan Weil hat der Stadt Bad Gandersheim offiziell mitgeteilt, dass er auch die zeitlich ins Jahr 2023 verschobene Landesgartenschau gern persönlich eröffnen wird. MP Weil wird also als Ehrengast der LAGA-Eröffnung am Freitag,14. April 2023, in Bad Gandersheim erwartet.

Interessant an der Antwort aus der Staatskanzlei und aus dem Gandersheimer Rathaus ist die unüberlesbare Zurückhaltung in der Positionierung, in welcher Eigenschaft Herr Weil und die Bürgermeisterin die Anwesenheit in Bad Gandersheim im Jahr 2023 interpretiert. Auffällig ist dabei die gewählte Formulierung "Ehrengast". Sie berücksichtigt dem Vernehmen nach geschickt, dass im Oktober 2022 Landtagswahlen sind. Und wie danach die Regierungsmehrheiten sind und ob Weil wieder Ministerpräsident wird obliegt dem Ausgang der Wahlen. red













17.01.2022 • 12:52 Uhr

Duderstadt: Sechs Insassen leicht verletzt, B 247 für Fahrzeugbergung weiter voll gesperrt

Bei dem Unfall eines Linienbusses am Montagvormittag auf der B 247 (wir berichteten) wurden sechs Fahrgäste leicht verletzt. Die verbliebenen neun Insassen sowie auch der Busfahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. An dem Bus, bei dem es sich nicht um einen Schulbus handelte, entstand erheblicher Schaden. Für die Dauer der Fahrzeugbergung bleibt die B 247 weiter gesperrt. Derzeit geht man von etwa zwei Stunden aus.jk










17.01.2022 • 12:50 Uhr

Duderstadt: Linienbus in Graben gekippt - B 247 gesperrt

Die B 247 zwischen Duderstadt und Mingerode (Landkreis Göttingen) ist nach einem Verkehrsunfall aktuell voll gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen kam ein in Richtung Mingerode fahrender Linienbus gegen 11.30 Uhr im Bereich der Weinbergkurve aus noch ungeklärter Ursache von der Straße ab und kippte im Graben auf die Seite. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich fünfzehn Fahrgäste in dem Bus befunden haben. Der Busfahrer alarmierte selbst die Rettungsdienste. Ersten Informationen zufolge, wurde mindestens eine Person leicht verletzt. Weitere Einzelheiten liegen im Moment noch nicht vor. Polizei und Feuerwehr sind an der Unfallstelle im Einsatz. jk










17.01.2022 • 12:41 Uhr

LaGa-Baustellnradar: Geländerbau am Gandersheimer Gabionenhang geht zügig weiter

Heute ist Montag. Ein neuer Aktionstag bei der Veredelung des Millionenprojektes auf der LaGa-Baustelle barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Baustellen-Radar-Experte Dipl. Ing. Wilhelm Kühne reportiert und kommentiert zum brandaktuellen (heutigen) Sachstand:

Fast so grau wie das Wetter sind die eisernen Geländerpfosten und nun der angeschraubt rundliche Handlauf. Bei ca. 5 Grad und leichtem Nieselregen geht es gut voran. Die Flansche an den Köpfen der Geländerpfosten sind gerundet und mit Schraubenlöchern versehen. Alles gut durchdacht im Betrieb vorbereitet und nun zusammengeschraubt. Der Handlauf passt sich farblich gut an das Gesamtbild des Gabionenhanges an. Letzte Woche erzählte mir ein freundlicher Handwerker, auf das Wetter angesprochen, besser als bei 37 Grad ohne Schatten in der prallen Sonne, oder bei deutlich unter Null Grad bei Frost. Warm angezogen ging man weiter ans Handwerk. Auch die Pflasterarbeiten kommen trotz des Wetters weiter voran. Wenn diese Lücke geschlossen ist, kann das Geländer hier nachgerüstet werden. Vorgefertigtes Material ist jedenfalls genug da. red / Fotos: Fis WMG

















17.01.2022 • 12:30 Uhr

Leben unter dem Corona-Vorbehalt geht weiter: Warnstufe 3 gilt im Kreis Nordheim zunächst bis zum 2. Februar 2022

Die „Weihnachts- und Neujahrsruhe“, welche ursprünglich auf den 15. Januar 2022 befristet war, wird wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus verlängert. Bis zunächst zum 2. Februar 2022 gilt darum im Land Niedersachsen und damit auch im Landkreis Northeim die sogenannte „Winterruhe“ mit den entsprechenden Regeln der Warnstufe 3 unabhängig von den festgelegten Warnstufen-Indikatoren, heißt es in einer aktuellen Verlautbarung der Northeimer Kreisverwaltung.

Verlängert werden beispielsweise die Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen (ein Haushalt darf sich hier nur mit zwei zusätzlichen Personen treffen) sowie die die generelle Höchstgrenze für private Treffen (maximal zehn vollständig geimpfte Personen dürfen sich drinnen wie draußen treffen). Ebenfalls gilt weiterhin die „2Gplus-Vorgabe“ für Restaurants und Cafés, Kultureinrichtungen und Sportanlagen etc. sowie für Versammlungen mit bis zu 500 Personen. Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen, Messen und Versammlungen mit über 500 Personen bleiben untersagt.

Im Rahmen der „Winterruhe“ hat das Land Niedersachsen zudem einige Anpassungen der Corona-Verordnung vorgenommen.

Beispielsweise werden bezüglich der Kontaktbeschränkungen Kinder nur noch von 1 bis einschließlich 13 Jahren von der Einrechnung in die Gesamtpersonenzahl ausgenommen, statt wie bisher bis einschließlich 14 Jahren. Fortan gilt außerdem eine FFP2-Maskenpflicht bei sich bewegenden wie ortsfesten Versammlungen unter freiem Himmel. Für ungeimpfte Schüler*innen gilt bis zum 31. Januar 2022 eine tägliche Testpflicht. Weiterhin entfällt die Verpflichtung zur Abgabe bzw. Erhebung von Kontaktdaten nun auch für all diejenigen Personen, die die QR-Code-Registrierung innerhalb der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Institutes nutzen. Somit kann zusätzlich zur Luca-App also auch die Corona-Warn-App verwendet werden. lpd











17.01.2022 • 12:24 Uhr

Northeim in der Wieterallee: Zeuge beobachtet Kiffer und alarmiert Polizei - Drogenfahrt des 24-Jährigen endet mit Blutprobe und Strafverfahren

Tatort: Northeim, Wieterallee, Tatzeitraum: Sonntag, 16. Januar 2022, 14.20 Uhr - Joint geraucht und anschließend Auto gefahren:
Am Sonntag alarmierte ein Zeuge die Polizei und meldete ihr, dass er beobachtet habe wie eine männliche Person einen Joint geraucht und anschließend mit dem Auto weggefahren sei.

Der Pkw Renault, mit dem der 24-jährige Northeimer fuhr, konnte durch die Polizei Northeim festgestellt und der Fahrzeugführer kontrolliert werden. Bei dem 24-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und entsprechende Verfahren gegen ihn wurden eingeleitet. Wol










17.01.2022 • 12:12 Uhr

Etat-Schock in Bad Gandersheim: Bürgermeisterin präsentiert Ratsmitgliedern Haushaltsentwurf 2022 mit Millionenlöchern - Kritik an dauerhafter Inaktivität der Fachausschüsse

Heimische Wirtschaft eingebrochen: Gewerbesteuern von 4.155.000 Euro auf 2.600.000 Euro zurückgefahren

Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat den Ratsmitgliedern den Haushaltsplanentwurf der Stadt schriftlich zugeleitet, um den Damen und Herren des Gremiums die Möglichkeit zu geben, vor Einbringung im Rat direkt in die Beratungen innerhalb der Fraktionen und Fachausschüsse einzusteigen.

Zwei Aspekte sind bedeutsam:
1.Der Entwurf weist Fehlbeträge in Millionenhöhe aus. Die Einnahmeverluste sind heftig. Die Wirtschaft im Stadtgebiet ächzt gewaltig. Das weisen die massiven Einbrüche bei der Gewerbesteuer aus. Zudem geht das Sterben von Betrieben und Dienstleistungen in der Stadt Bad Gandersheim weiter.

2. Zum Hinweis der Bürgermeisterin auf Beratungen in den Fachausschüssen gab es bereits im Vorfeld scharfe Kritik. CDU-Fraktionschef Timo Dröge beklagte die Inaktivität der Fachausschüsse aus seit der Kommunalwahl. Es sei inakzeptabel, dass seit Monaten keine einzige Sitzung eines Fachausschusses mehr stattgefunden haben.

Franziska Schwarz hat sich in ihrer heutigen Verlautbarung zu einem ersten Zeitfenster geäußert:

Ziel sei es, so die Bürgermeisterin in ihrem Statement an den Rat, die Verabschiedung des Haushalts in der Ratssitzung am 24. März. Nachfolgende die Erläuterungen zum Haushalt. Basis aller Finanzplanungen ist, so die Bürgermeisterin, der Zukunftsvertrag der Stadt Bad Gandersheim mit dem Land Niedersachsen, den die Rathaus-Chefin als grundlegende Info (auch für die neuen Ratsmitglieder) schriftlich mitgegeben hat.

Die Bürgermeisterin weiter: „Der Zukunftsvertrag verpflichtet die Stadt zu einer nachhaltigen Haushaltskonsolidierung – unter anderem drastischen Einsparungen und Begrenzung der freiwilligen Aufgaben. Im Gegenzug hat das Land der Stadt eine Entschuldungshilfe in Höhe von rund 24 Millionen Euro zur Tilgung der aufgelaufenen Liquiditätskredite gewährt. Die Stadt hat in der Folge diesen Vertrag erfolgreich umgesetzt; die noch vorhandenen Liquiditätskredite konnten Mitte 2017 – deutlich früher als prognostiziert – vollständig abgebaut werden. Die Sparmaßnahmen haben auf der anderen Seite jedoch zu einem erheblichen Investitionsstau geführt, der neben der negativen demografischen Entwicklung sowie anhaltenden Steuereinnahmeschwäche dringenden Handlungsbedarf erzeugt hat. Dies sehen wir bis heute an vielen Stellen in unserer Stadt, auch wenn wir in den letzten Jahren bereits wieder investiert haben.

Entwicklungsperspektive

Um der Stadt eine Entwicklungsperspektive trotz enger Sparpolitik zu geben, wurde der Zukunftsvertrag nach Verhandlungen im Jahr 2018 aktualisiert, ergänzt und verlängert. Als Entwicklungsziele wurden nun vom Land ein umfangreiches Investitionsprogramm vor allem in den Bereichen Städtebau, Bildung und Brandschutz sowie vor allem die Durchführung der Landesgartenschau als Initialzündung für eine Neuausrichtung des Kurbetriebs und des Tourismus anerkannt. Das Ziel einer nachhaltigen Haushaltskonsolidierung bleibt weiter bestehen.

Bei Vorlage eines defizitären Haushalts muss die Stadt darlegen, wie unterjährig ein Ausgleich erreicht werden kann. Kreditaufnahmen für investive Kredite müssen von der Kommunalaufsicht genehmigt werden. Sofern die Erreichung der Haushaltsziele des Vertrages sichergestellt ist, wird eine Genehmigung bis zu einer Höchstgrenze vertraglich in Aussicht gestellt.
Aktuell können die Ziele des Zukunftsvertrages aufgrund der Corona-Pandemie als unvorhergesehenes Ereignis nicht vollständig eingehalten werden. Dennoch bleibt uns die Verpflichtung – auch mit Blick auf die Zukunft der Stadt -, einerseits so sorgsam wie möglich mit den Finanzen zu haushalten und andererseits die Entwicklung der Stadt voranzutreiben.
Auf dieser Basis wurde der vorliegende Haushaltsplan-Entwurf erstellt.

Haushalt 2022 weist Defizit aus

Der Haushaltsplan-Entwurf weist ein Defizit in Höhe von 1.103.600 Euro im Ergebnishaushalt und 1.367.100 Euro im Finanzhaushalt auf. Das ist alles andere als erfreulich. Wir waren – bis zur Corona-Pandemie – stolz, über Jahre ausgeglichene Haushalte vorlegen zu können. Jetzt können wir dies genauso wenig wie andere Kommunen auch. Die Folgen der Pandemie sind in der Wirtschaft und damit auch bei uns spürbar: Die Gewerbesteuer-Einnahmen sind von 4.155.000 Euro im Jahr 2020 auf prognostizierte 2.600.000 Euro in diesem Jahr zurückgegangen.

Mit dem teilweisen Verzicht auf den Gästebeitrag reduzieren sich die Einnahmen um weitere 125.000 Euro. Ob die Pandemie in den nächsten Monaten soweit beherrschbar ist, dass auch die Wirtschaftskraft und damit die Einnahmemöglichkeiten für die Kommunen wieder zunehmen, können wir alle nicht vorhersagen. Vorerst können wir nicht ohne zusätzliche Kredite auskommen, wenn wir unsere Pflichtaufgaben erfüllen und gleichzeitig die Weiterentwicklung unserer Stadt und Dörfer ermöglichen wollen. red

Weitere Berichterstattung folgt!











17.01.2022 • 11:57 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 55 Neuinfektionen seit Freitag, 64 Gensene, Inzident bei 244,4

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.862 (+55) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.346 (+64) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 244,4 (322 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,9, die Intensivbetten sind zu 5,5 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 437 (-9) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 36 (+1),
Bodenfelde 16 (-1),
Dassel 33 (-4),
Einbeck 99 (-14),
Hardegsen 19 (0),
Kalefeld 11 (-3),
Katlenburg-Lindau 11 (0),
Moringen 28 (-1),
Nörten-Hardenberg 31 (+3),
Northeim 106 (+10) und
Uslar 47 (0) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd













17.01.2022 • 09:57 Uhr

Mit E-Scooter ohne Versicherungsschutz unterwegs - Einbecker Polizei leitet Verfahren ein

Am Sonntag, 16.Januar 2022, fiel einer Funkstreife gegen 14.40 Uhr eine männliche Person mit einem Hund auf, die im Begriff war, mit einem E-Scooter von der Altendorfer Straße auf den Mühlenwall zu fahren. Nachdem der junge Mann angehalten wurde, hat man ihn darauf hingewiesen, dass das Führen eines solchen Fahrzeuges mit einem Hund nicht zulässig ist. Im weiteren Verlauf der Kontrolle konnten die Beamten feststellen, dass an dem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Auf Nachfrage gab der 21 Jahre alte Einbecker an, dass er nicht gewusst habe, dass er für den Scooter eine Versicherung benötigt. Unterhalb des Fußbretts des Fahrzeugs war noch der Hinweis angebracht, dass dieses Fahrzeug nur auf privaten Flächen und nicht im öffentlichen Raum benutzt werden darf. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.pap /Symbolbild










17.01.2022 • 09:52 Uhr

Scharfmacher-Minister heizt seinen Polizisten ein: Pistorius kündigt hartes Vorgehen gegen aggressive Corona-Demos an

Es klingt wie eine "Dienstanweisung" des obersten Sicherheitspolitikers in Niedersachsen an seine Polizisten/innen im ganzen Land. Und sie ist gezielt gerichtet. Immer montags sind Aktionen der Corona-Kritiker im ganzen Land angekündigt. An sie scheint der Minister gedacht zu haben, als er sich jetzt zu Wort meldete. In Polizeikreisen lösen seinen medialen Kampfansagen dem Vernehmen nach nicht nur Begeisterung aus.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat angesichts zunehmender Aggressionen und Verstöße bei Demonstrationen gegen die Corona-Politik ein konsequentes
Eingreifen des Staates angekündigt. Wer sich den Maßnahmen der Polizei widersetze oder versuche, Polizeisperren zu durchbrechen, zeige, dass er den Staat angreifen wolle, sagte Pistorius der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). «Hier wird der wehrhafte Rechtsstaat
sehr genau aufpassen und einschreiten, wo immer es notwendig ist.»

Den gewalttätigen Demonstranten gehe es gar nicht um die Corona-Politik. Sie wollten den Staat und die Demokratie verächtlich machen und verunglimpfen, sprächen von Diktatur und Verschwörungen, sagte Pistorius. Der Minister räumte ein, dass er sich auch selbst
immer wieder Angriffen ausgesetzt sehe: «Ja, ich werde häufig angefeindet. Es gibt ständig Briefe und Beleidigungen und entsprechende Aufrufe in sozialen Medien. Ich erstatte konsequent Strafanzeige, was ich jedem empfehle.» red/epd











17.01.2022 • 09:33 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa-Baustellenradar: Bodenbewegungen am Gandeufer der Füllekuhle bereits ohne Hochwasser

Die Neuanlagen am Ufer der Gande und mit gepflasterten Wegen im Sektor Füllekuhle in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim sind einmal mehr in den Fokus des Landesgartenschau-Baustellenradars geraten. Hier eine aktuelle fachliche und kommentierende. Expertise unseres Bauexperten Dipl.Ing. Wilhelm Kühne:

Hier sind erwartungsgemäß, wir berichteten darüber, auch ohne Vollfüllung der Gande erste Böschungsrutschungen erkennbar. Eine bodendeckende Ansaat ist noch nicht aufgegangen, die Pflasterung des Uferweges ist zur Gande Böschung geneigt. Der Abfluß erfolgt direkt über die Uferböschung. So reichen ganz normale Regenereignisse schon aus, die Anfüllung am Gandeufer ins rutschen zu bringen. Vielleicht erahnen Verantwortungsträger nun auch was bei Vollfüllung der Gande mit Hochwasser hier zu erwarten ist. red/ Fotos: Fis WMG















17.01.2022 • 09:24 Uhr

Weiter schwere Menschenrechtsverletzungen durch türkische Armee und islamistische Milizen

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: 2021 mindestens 129 Menschen getötet und 726 entführt

Auch vier Jahre nach Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion der Türkei in die nordsyrische Region Afrin ist die einheimische Bevölkerung täglich schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, wie die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen berichtet. Ab dem 20. Januar 2018 hatten die türkische Armee und mit ihr verbündete islamistische Milizen die ursprünglich kurdisch dominierte Region angegriffen und damit begonnen, die nicht-arabische und nicht-sunnitische Bevölkerung zu vertreiben. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien und Quellen der GfbV vor Ort berichten übereinstimmend, dass 2021 mindestens 129 Menschen getötet und 726 entführt wurden. Die türkische Besatzungsmacht und ihre islamistischen Söldner sollen für diese Verbrechen verantwortlich sein.

„Das türkische Militär hat Afrin in eine Hölle verwandelt. Es kommt nahezu jeden Tag zu Gewalt zwischen rivalisierenden pro-türkischen Milizen. Sie kämpfen in der Regel um die Kontrolle über die Ortschaften der Region. Denn wer die Kontrolle hat, kann die einheimische kurdische Bevölkerung ausrauben und Menschen entführen, um Lösegeld zu erpressen“, erklärt Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV.

Der Angriffskrieg des NATO-Mitglieds Türkei unter der Bezeichnung „Operation Olivenzweig“ begann, nachdem Russland den Luftraum für Angriffe der türkischen Luftwaffe öffnete. Bei der Besetzung der Region kamen auch Waffen aus deutscher Produktion zum Einsatz. Noch kurz vor Beginn der Angriffe lud der damalige deutsche Außenminister Sigmar Gabriel seinen türkischen Amtskollegen in sein Privathaus in Goslar ein. Bei diesem Treffen soll es auch um die Aufrüstung der deutschen Leopard-2-Panzer gegangen sein. In Afrin kamen diese Panzer verstärkt zum Einsatz. „Darum steht die neue deutsche Bundesregierung in der Verantwortung, die Menschenrechtsverletzungen in türkisch besetzten Gebieten zu verurteilen. Die Türkei muss zudem freien Zugang zum Kriegsgebiet für Hilfsorganisationen, internationale Beobachter und die Presse gewährleisten. Ihre Armee und ihre Söldner müssen Afrin verlassen“, so Sido.

Aufgrund der türkischen Invasion mussten etwa 300.000 Menschen aus der Region Afrin fliehen. Viele leben immer noch in Zelten im Norden von Aleppo. In den von geflüchteten Kurden zurückgelassenen Häusern siedelte die türkische Regierung gezielt sunnitische Muslime an, Anhänger des türkischen Präsidenten. Die kurdische Identität der Region soll für immer zerstört werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das türkische Militär alle kurdischen Schulen und die erste kurdische Universität Syriens geschlossen. Zehntausende kurdische Bücher wurden vernichtet. red










17.01.2022 • 09:20 Uhr

Bauernpräsident schwenkt um: Vegantrend ist Chance für deutsche Landwirtschaft - Bauern-Zukunft mit der Cannabis-Pflanze Hanf

Ist das schon die Trendwende beim obersten Lobbyisten der Landwirtschaft? Bauernpräsident Joachim Rukwied sieht in dem Trend zur veganen Ernährung mehr Chancen als Bedrohung für deutsche Landwirte. «Es sind ja wir Bauern, die die Rohstoffe für die Ersatzprodukte anbauen», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). Das gelte beispielsweise für Kichererbsen, die zu Fleischersatz weiterverarbeitet würden - viele Bauern seien bereits in den Anbau eingestiegen oder planten dies. «Wir liefern nachhaltige, heimische Rohstoffe, die zu trendigen Lebensmitteln verarbeitet werden.»

Darüber hinaus äßen neun von zehn Deutschen weiterhin Fleisch, betonte Rukwied. Der Fleischkonsum sei zwar leicht rückläufig. «Er bricht aber nicht ein.» Auch bei anderen Feldpflanzen zeigten sich deutsche Landwirte flexibel. Angesichts der erwarteten Cannabis-Legalisierung beschäftigten sich bereits viele Bauern damit: «Der Hanfanbau ist unter deutschen Ackerbauern ein hippes Thema. Es wird viel darüber diskutiert. Der eine oder andere hat sich schon eingelesen, wie das funktionieren kann mit dem Hanf.» epd










16.01.2022 • 20:23 Uhr

Gewerkschaften begeistert: Minister Heil droht Betriebsrat-Verhinderern mit dem Staatsanwalt -

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will mit einer Strafrechtsverschärfung die Bildung von Betriebsräten erleichtern. Die Behinderung von Betriebsratsgründungen durch
Arbeitgeber solle künftig von der Justiz von Amts wegen auch ohne vorliegende Anzeige als Straftat verfolgt werden, sagte Heil der «Augsburger Allgemeinen» (Samstag).

Die Behinderung ist schon jetzt im Betriebsverfassungsgesetz verboten und wird mit einer Geld- oder Freiheitstrafe von bis zu einem Jahr verfolgt. «In der Realität aber sehen wir immer wieder, dass Menschen drangsaliert werden, die Betriebsräte gründen wollen», sagte Heil. «Deshalb werde ich dafür sorgen, dass diejenigen, die die Gründung von Betriebsräten behindern, es demnächst mit dem Staatsanwalt zu tun bekommen.»

Bislang ist die Behinderung von Betriebsratswahlen laut Paragraf 119 Betriebsverfassungsgesetz ein sogenanntes Antragsdelikt und kann nur auf Antrag von Arbeitnehmervertretern, Gewerkschaften oder seitens des Unternehmens verfolgt werden. «Viele trauen sich aus Angst um den Job nicht, die Behinderung einer Betriebsratsgründung zur Anzeige zu bringen», sagte der SPD-Minister. Künftig werde es deshalb schon ausreichen, dass eine Strafverfolgungsbehörde Kenntnis von einem solchen Vorgang habe, um Ermittlungen aufzunehmen, erklärte Heil.red










16.01.2022 • 20:10 Uhr

DU/FDP/Die Unabhängigen: Das Jahr 2022 mit mehr Digitalisierung und Klimaschutz nutzen

Das politische Jahr im Landkreis Northeim startete seitens der CDU/FDP/Die Unabhängigen-Gruppe im Kreistag mit einer Pressekonferenz und einem Ausblick auf das Jahr 2022. In einer Videokonferenz berichteten die Gruppensprecher Beatrix Tappe-Rostalski (CDU) und Christan Grascha MdL (FDP) über die nächsten anstehenden Themen (wir berichteten exklusiv!)

Ergänzend heißt es in einer soeben verbreiteten Verlautbarung durch den Kreistagsabgeordneten David Artschwager aus Bad Gandersheim:

#Einleitend wurde zunächst ein knapper Rückblick auf die kurze, aber doch intensive Anfangszeit des neu gewählten Kreistages im vergangenen Jahr geworfen. Die Verschiebung der Landesgartenschau in Bad Gandersheim auf das Jahr 2023 erwies sich direkt als ein echtes „Mammutprojekt“. Hier habe man viel Kraft aufwenden müssen, um am Ende zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen. In den vorangegangenen interfraktionellen Gesprächen habe man eine gute und konstruktive Zusammenarbeit erlebt: „Wir haben mit der Entscheidung zur Verschiebung der LaGa bewiesen, dass wir trotz der geänderten Mehrheitsverhältnisse sowohl als Gruppe, als im Kreistag, jenseits fester Mehrheiten arbeitsfähig sind“ meint Christian Grascha MdL, Vorsitzender der FDP-Kreistagfraktion.

Auf dieser guten Zusammenarbeit, auch mit der Landrätin, gelte es nun aufzubauen. Schließlich sei doch auch für 2022 die LaGa ein wichtiges und bestimmendes Thema. Insbesondere habe man die touristische Vermarktung der LaGa bereits seitens CDU/FDP/Die Unabhängigen schon fokussiert: „Wir haben in unserem Gruppenvertrag vom 19. November 2021 bereits die Schaffung und Besetzung einer Stelle für die touristische Vermarktung der LaGa als politisches Ziel beschrieben und dieses erfreulicherweise schon umsetzen können“, so Beatrix Tappe-Rostalski, Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion.

Neben der Landesgartenschau seien aber auch die Themen Digitalisierung und Umweltschutz wichtige Kernthemen der Gruppe. So stelle der Landkreis Northeim hierfür in diesem Jahr 10,1 Millionen Euro für den Breitbandausbau bereitgestellt. Hiervon soll vorrangig der Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten der Städte und Gemeinden des Landkreises gewährleistet werden. Allerdings dürfe man darüber hinaus die Bürgerinnen und Bürger nicht vergessen: „Der Glasfaserausbau bis an jedes Haus ist und bleibt unser erklärtes politisches Ziel“, führt Tappe-Rostalski aus. Bereits im Mai 2021 habe man seitens der CDU-Kreistagsfraktion einen entsprechenden Antrag in den Kreistag eingebracht, welcher an den Finanzausschuss verwiesen und bisher nicht weiterdiskutiert wurde. Nun werde man diesen Antrag in den Digitalisierungsausschuss ziehen und vorantreiben.

Auch werde sich die Gruppe vermehrt dem Natur- und Klimaschutz zuwenden. Hierfür strebe man die Schaffung einer eignen Stiftung für Natur- und Klimaschutz an.
red/ Fotos: Fis WMG












16.01.2022 • 19:14 Uhr

Klimaschutz und Stärkung des ländlichen Raums durch Bedarfsverkehre - Kluge Perspektive für Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim

Die SPD-Kreistagsfraktion hat in einem Antrag an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deutlich gemacht, dass sie im Landkreis Northeim Angebote des Bedarfs und Anrufverkehrs für erforderlich hält. Schon bei der Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim könnte diese politische Offensive für eine klimafreundliche Mobilität beispielhaft sein. Und noch besser: Auf ein superteures Parkplatzprovisorium für die LaGa könnte verzichtet werden.

In einem Antrag an die Landrätin heben Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz MdL und Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe hervor, dass in den Jahren 2018 und 2019 mit der Pilotphase des sogenannten Eco-Bus ein System des Bedarfs- und Anrufverkehrs (On-Demand-Verkehr) im ÖPNV in einigen Gemeinden in Südniedersachsen getestet wurde. Davon erfasst wurden mit Bad Gandersheim und Kalefeld auch zwei Gemeinden im Landkreis Northeim. Leider liegt den Gremien der Landkreise in Südniedersachsen eine Evaluierung dieser Pilotphase weiterhin nicht vor. Die Rückmeldung aus den beiden beteiligten Kommunen im Landkreis Northeim waren seinerzeit positiv.

Am 13. Oktober 2019 startete der On-Demand-Dienst „Flexa" im Leipziger Norden, die digitale Plattform wurde mit Unterstützung des Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen entwickelt. In diesem Pilotprojekt wurde ein echtes dynamisches System der Bündelung von Fahrtanfragen intermodal mit den Linienverkehren verknüpft. Das bedeutet, dass der Fahrgast eine Route aus dem Flexa-Bediengebiet zu irgendeinem Punkt im gesamten Gebiet des dortigen Verkehrsverbundes per App oder über ein Callcenter anfragen kann und dann in Abhängigkeit von den Fahrplänen der Linienverkehrsmittel und der aktuellen Verfügbarkeit der Flexa-Kleinbusse eine durchgängige Verbindung angezeigt bekommt. Mit dem Flexa-Fahrzeug wird dann zu einer der sechs Verknüpfungshaltestellen gefahren, wo dann auf andere Systeme zur Weiterfahrt umgestiegen werden kann. Dabei wird die Umsteigezeit an diesen Knotenpunkten so kundenfreundlich wie möglich gehalten, so dass sich eine attraktive Reisekette aus einer Hand ergibt. Das muss offenbar so gut funktioniert haben, dass die Marke „Flexa“ danach in den Echtbetrieb übergangen ist.

Vor diesem Hintergrund ist es für die SPD-Kreistagsabgeordnete Heidi Emunds nicht akzeptabel, dass hier im ländlich strukturierten Bereich des Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) keinerlei erkennbare Schritte in Richtung Bedarfs- und Anrufverkehre unternommen werden. Das System, betont Uwe Schwarz, könnte unter anderem bei der Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim und/oder auch für eine Verbindung der beiden LAGA-Standorte Höxter und Bad Gandersheim als Referenzprojekt eingesetzt werden.

Die Sozialdemokraten im Landkreis Northeim haben deshalb beantragt, dass der Kreistag die Notwendigkeit der Etablierung sogenannter On-Demand-Verkehre im Landkreis Northeim und in die angrenzenden Bereiche feststellt. Der ÖPNV soll mit Systemen der Bündelung von Fahrtanfragen (Ridepooling) flächendeckend attraktiv und flexibel verfügbar gemacht werden, um Bedienungslücken zu schließen, die sonst nur mit dem privaten Auto zu bewältigen wären. Außerdem soll so mehr Menschen Zugang zu emissionsreduzierter oder -freier Mobilität angeboten werden.

Als erster Schritt soll nach Vorstellung der SPD die Landrätin in Kooperation mit dem ZVSN mit der Durchführung eines Workshops beauftragt werden, in welchem die Realisierbarkeit sogenannter On-Demand-Verkehre (Bedarfsverkehre) im Landkreis Northeim erörtert werden soll.
Auch soll zeitnah durch den Landkreis mit den Verantwortlichen der Landesgartenschau Bad Gandersheim geprüft werden, inwieweit ein Bedarfs- oder Anrufsystem, beispielsweise das Eco-Bus-System, als Shuttledienst bei der LAGA 2023 in Bad Gandersheim und/oder auch als Verbindung zwischen den beiden Landesgartenschauen in Höxter und Bad Gandersheim eingesetzt werden könnte. red














16.01.2022 • 16:06 Uhr

Skirennsaison im Harz erfolgreich eröffnet! Erstes Rennen, erste Siege für heimische Starter/innen

Am gestrigen Samstag 15. Januar 2022, wurde nach über zwei Jahren Abstinenz, endlich wieder ein Skirennen am Wurmberg in Braunlage (Harz) ausgetragen. Der WSV Braunlage richtete des erste Rennen der Rennserie „Zwergencup“ am Hexenritt in Braunlage aus. Über 60 Jungen und Mädchen von Vereinen aus dem Harz, Fulda, Magdeburg und dem Allgäu waren am Start. Für viele war es der erste Wettkampf nach über zwei Jahren, für ein paar Kinder der erste Wettkampf in ihrem Leben. Die Teilnehmer/innen sammelten sich ab 7 Uhr zur Ausgabe der Startnummern, anschließend gab es die Besichtigung des Laufes, ehe es um 8.15 Uhr den Start des ersten Laufes und um 9.30 Uhr den zweiten Durchgang gab.

Bei der Rennserie „Zwergencup“ sind Kinder von der U6 bis U12 startberechtigt. Dabei wird bei einem Rennen mit Slalom und Riesenslalomtoren, Wellen und Übergängen in zwei Läufen der/die Alterssieger/in ermittelt. Am Ende der Saison, nach geplanten sechs Rennen, gibt es zusätzlichen einen/eine Gesamtsieger/in.

Für die vierjährige Hanna Frieda Schütte aus Greene, die für den Heimatverein ihrer Mutter (SC Halblech) startet, war es das allererste Rennen unter Wettkampfbedingungen. In der Klasse U6 durfte sie mit der Startnummer 1 das Rennen eröffnen. Mit 1:06,19 setzte sie eine erste Richtzeit, die selbst für einige Starter/innen der U8 und U10 zu einer Herausforderung werden sollte. Im zweiten Durchgang konnte sich Hanna, bei perfekten Pistenbedingungen, trotz eines leichten Fahrfehlers, verbessern. Eine Zeit von 1:02,26 reichte zum Sieg in der Wertung U6 weiblich und auch die U6 Jungen waren knapp neun Sekunden langsamer als die Greenerin. Neben dem Sieg der U6 Klasse durch Hanna wurde die U8 weiblich und die U8 männliche von ihrem/r Teamkollegen/in souverän gewonnen. Viktoria Kraus (Sc Halblech) gewann mit einer Zeit von 0:56,84 ihre Altersklasse und ihr Bruder Maximilian Kraus (SC Halblech) wurde Erster, mit einer Zeit von 0:47,30. Bei einem der ersten Rennen 2021/2022 somit ein Dreifacherfolg für die Starter/innen des SC Halblech.

Losgelöst von den Ergebnissen hat man bei allen Kindern die strahlenden Augen vor, während und nach dem Rennen gesehen, weil sie einfach Spaß und Lust auf Skifahren haben. Ein großes Dank geht an den Veranstalter (WSV Braunlage), den Liftbetreiber (Wurmbergseilbahn) und die teilnehmenden Sportler/innen. Sport und Wettkämpfe gehen in der aktuellen Zeit nicht nur auf Profiniveau, sondern auch im Breitensport, es muss nur gewollt werden. Am 22.01.2022 soll es am Wurmberg einen Talenttag des Deutschen Skiverbandes geben, für alle Kinder, mit Spiel, Spaß und Spannung. Die nächsten Rennen des „Zwergencups“ finden am 5/6.2.2022 im Harz statt. red /Fotos: Schütte










16.01.2022 • 15:30 Uhr

Tierwelt in unserer Heimat: Buntspecht bringt Farbe in den Januar-Blues

Tierische Beobachtungen zuhause in Hachenhausen:

Draußen ist es grau, kalt und nass. Da bringen bunte Vögel etwas Farbe in das trübe Januar Wetter. Hier ist tierische Sonntagsarbeit angesagt, um an Nahrung zu kommen. Über dem Grünspecht herrscht reger Flugverkehr im Tiefflug. Der Grünspecht hat das Treiben stets im Blick, auch Bewegungen hinter der Terrassentür werden registriert. red/ Fotos: Wilhelm Kühne













16.01.2022 • 15:25 Uhr

Kasseler OB Geselle (SPD) weist umstrittene Antisemitismus-Vorwürfe gegen documenta zurück

Der Kasseler Oberbürgermeister und documenta-Aufsichtsratsvorsitzende Christian Geselle (SPD) hat die Vorwürfe des Antisemitismus und der Israelfeindlichkeit gegen die «documenta fifteen» zurückgewiesen. Mit dem indonesischen Künstlerkollektiv «ruangrupa» kuratierten 2022 zum ersten Mal Vertreter aus Asien die Kunstschau, die auch die Perspektive des globalen Südens berücksichtigten, erklärte Geselle am Sonntag in Kassel. Dabei habe sich «ruangrupa» klar gegen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltbereiten religiösen
Fundamentalismus sowie jede Art von Diskriminierung positioniert.

Die Kritik an der «documenta fifteen», die am 18. Juni eröffnet werden soll, entzündet sich vor allem an der Einladung des palästinensischen Künstlerkollektivs Cultural Center Khalil
al-Sakakini (KSCC) nach Kassel. Namensgeber des KSCC ist der arabische Nationalist Khalil al-Sakakini (1878-1953), der mit den Nationalsozialisten sympathisierte und gegen eine «jüdische
Weltverschwörung» agitierte. Dem KSCC wird zudem vorgeworfen, sich in der Vergangenheit immer wieder für den Boykott Israels im kulturellen Leben ausgesprochen zu haben.

Die documenta sei eine internationale Kunstschau, die nicht allein die deutsche Sicht auf Vermittlung künstlerischer Positionen, sondern gerade die internationale Sicht zum Gegenstand habe, sagte Geselle. Dieser Weg sei seit der Berufung Okwui Enwezors zum künstlerischen
Leiter der documenta 11 im Jahr 2002 zunehmend beschritten worden. Dabei sei das Hinterfragen von Machtverhältnissen und dekolonialen Ansätzen ein zentrales Anliegen.red










16.01.2022 • 14:52 Uhr

Doppelter Erfolg für die Polizei Seesen: Vier Menschen in "Lost Places" aufgespürt - Einer mit verbotenem Schlagring

In der Nacht zum heutigen Sonntag, 16. Januar 2022, kam es im Bereich der Stadt Seesen zu zwei Hausfriedensbrüchen in leerstehenden Gebäuden, sog. "Lost Places"; das sind "verlassene Orte" wie leerstehende Gebäude und Ruinen.

In beiden Fällen gelang es den eingesetzten Polizeibeamten jeweils zwei Personen festzustellen, die sich unberechtigt in den Gebäuden aufgehalten haben. Die Personalien der Beschuldigten wurden festgestellt und die Personen wurden nach möglichem Diebesgut durchsucht. Im Rahmen der Durchsuchung eines Beschuldigten wurde ein verbotener Schlagring aufgefunden. Entsprechende Strafverfahren wurden durch die Polizei Seesen eingeleitet. red










16.01.2022 • 14:45 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim heute bei 244,4

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet in seiner heutigen offiziellen Verlautbarung über einen Inzidenzwert von 244,4 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim. Damit verharrt der Ansteckungsgrad mit dem Corona-Virus auf dem fast gleichen Niveau vom Vortag.

Den Detaildaten veröffentlicht die Northeimer Kreisverwaltung wieder am morgigen Montag.

red / Grafiken: RKI / NDR / Gesundheitsamt Niedersachsen












16.01.2022 • 14:05 Uhr

Polizei überrascht "Poser-Szene" in der Tiefgarage des Kaufland

Am Abend des gestrigen Samstag bis etwa Mitternacht trafen sich Teile der Hildesheimer Autoszene in der offenen (aber videoüberwachten) Tiefgarage des Kaufland Marktes am Römerring in der Domstadt.

In der Spitze konnten die überraschend eingesetzten Polizeikräfte etwa 45 Fahrzeuge in der Tiefgarage feststellen. Etwa 20 hiervon ließen sich der sogenannten Autoposerszene zuordnen.

Im Rahmen der Einsätze werden eine Straßenverkehrsgefährdung, ein Verstoß nach dem Tierschutzgesetz sowie mehrere Ordnungswidrigkeiten aufgenommen. Des Weiteren wurde mindestens einem Fahrer die Weiterfahrt mit seinem Pkw aufgrund erheblicher Sicherheitsmängel untersagt. red

Hintergrund:
Autoposer definieren sich u.a. über die Lautstärke ihres Autos und einen rasanten Fahrstil gegenüber Frauen und Rivalen. Für Autoposer gibt es auch die Bezeichnung "Autoprotzer". red










16.01.2022 • 13:47 Uhr

Langelsheim: Mit gestohlenem Transporter nachts zwei Auto angefahren und zu Fuß geflüchtet

2. Diebstahl eines Transporters mit anschließender Verkehrsunfallflucht Am heutigen Sonntag, 16. Januar 2022, gegen 01:40 Uhr,alarmierten und meldeten Zeugen der Polizei einen Verkehrsunfall in der Meisterstraße in Langelsheim. Ein bislang nicht bekannter Fahrzeugführer habe zwei in der Straße ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge beschädigt und sei im Anschluss zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme stellen die eingesetzten Beamten fest, dass das Unfallfahrzeug unmittelbar vor dem Verkehrsunfall von dem Grundstück eines Hotels in der Langen Straße entwendet wurde.

Hier sind die entsprechenden Strafverfahren gegen den bislang nicht bekannten Täter eingeleitet worden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Goslar unter der Telefonnummer 05321-3390 beziehungsweise die Polizeistation Langelsheim unter 05326-978780 entgegen. red











16.01.2022 • 13:42 Uhr

Bad Harzburg: Randale-Gast in Gaststätte macht doppelten Einsatz der Polizei erforderlich

Tatort: Bad Harzburg, Herzog-Wilhelm-Straße, Tatzeitraum: Samstag, 15. Januar 2022, 21.40 Uhr
Der Betreiber einer Gaststätte alarmierte die Polizei und bat um Unterstützung durch die Polizei. In seinem Gastraum hielt sich ein 50-jähriger Bad Harzburger auf, der nach Aufforderung durch den Betreiber der Gaststätte keinen gültigen Impfnachweis vorzeigen konnte und somit gegen die zurzeit geltende 2Gplus-Regel verstoßen hatte. Der Betroffene verließ nach Aufforderung die Gaststätte. Zuvor wurden die Personalien des Betroffenen festgestellt. Hierbei wies sich der Betroffene mit einem abgelaufenen Bundespersonalausweis aus. Kurze Zeit später randalierte diese Person auf einem Tankstellengelände in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße. Der Betroffene wurde durch die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung zu seiner Wohnung verbracht. Gegen den Betroffenen wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie eine Kostenrechnung (u.a. für Nachhausefahrt) gefertigt. red










16.01.2022 • 13:34 Uhr

Endstation Bahnhof Göttingen: Wohnungsloser Mann (57) raucht im ICE Zug und beleidigt Zugpersonal rassistisch

Gestern Abend, gegen 20:30 Uhr, fuhr ein 57-jähriger Mann in einem ICE von Hannover nach Göttingen. Im Zug zündete er sich eine Zigarette an. Sicherheitspersonal der Bahn sprachen den wohnungslosen Mann an. Dieser reagierte, indem er die beiden DB-Mitarbeiter unmittelbar rassistisch aufs Übelste beleidigte. Daraufhin wurde die Bundespolizei in Göttingen informiert und die Fahrt endete für den Mann im Bahnhof Göttingen. Doch auch vor den Augen der Beamten beleidigte der Mann das Sicherheitspersonal rassistisch weiter und schmiss eine leere Bierflasche gegen den Zug. Auch die Bundespolizisten wurden nun von ihm beleidigt. Zusätzlich trug der Mann keine erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung und wollte diese, trotz Aufforderung, nicht aufsetzen. Schließlich wurden die Personalien aufgenommen und der 57-Jährige mit einem Platzverweis belegt. Gegen den polizeibekannten Mann wird nun wegen Volksverhetzung und Beleidigung ermittelt. Zusätzlich werden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz und das Infektionsschutzgesetz gefertigt. red










16.01.2022 • 13:28 Uhr

Diensthund "Miki" nimmt Randalierer fest

In der Nacht zum Samstag (15.01.2022) randalierte ein Mann vor und in einem Wohnhaus in der Metzstraße. Als er dann gewaltsam in die Wohnung einer jungen Frau eindrang, nahm ihn die Polizei mit Unterstützung eines Vierbeiners fest.

Gegen 02:00 Uhr pöbelte der 32-Jährige vor einem Wohnhaus in der Metzstraße in Frankfurt Bockenheim herum und klingelte offenbar wahllos bei jedem Hausbewohner. Dennoch öffnete niemand die Tür zum Treppenhaus. Der Aggressor betrat dann den Innenhof des Gebäudes und verschaffte sich von dort aus gewaltfrei Zugang zum Treppenhaus. Hier schlug er mit einem Gegenstand gegen sämtliche Wohnungstüren. Gegen eine der Türen trat er so fest, dass diese aus den Angeln flog und er plötzlich in der Wohnung einer ihm gänzlich unbekannten 35-jährigen Frau stand. Beim Eintreten der Tür hatte diese die dahinterstehende Bewohnerin getroffen und verletzt. Trotzdem gelang der Frau die Flucht. Da sich der Mann auch nach mehrfacher Ansprache durch die Einsatzkräfte weigerte, die Wohnung zu verlassen, wurde der Einsatz eines Polizeihundes wiederholt angedroht und dann auch umgesetzt. Diensthund "Miki" nahm den unter Alkohol/-Drogeneinfluss stehenden Eindringling widerstandslos fest. Anschließend brachte die Polizei den Mann in ein Krankenhaus, um ihn medizinisch versorgen zu lassen. Anschließend lieferten ihn die Einsatzkräfte auf Anordnung des Bereitschaftsstaatsanwalts in die Haftzellen ein.hol











16.01.2022 • 13:21 Uhr

Northeimer Handball Club: Den nächsten Tabellenführer gestürzt!Männl.B1 Team schlägt MTV Braunschweig 37:32 (22:13)

Der Northeimer Handball Club gestaltete das zweite Spiel in den Wochen der Wahrheit erfolgreich und stürzte mit dem MTV Braunschweig eben den Tabellenführer, welchen man durch den Sieg gegen Burgdorf zwischenzeitlich auf den Thron gehoben hatte.

Der MTV präsentierte sich wie erwartet als individuell stark, insbesondere in Person von Jan Mudrow. Der eigentlich noch C-Jugendliche glänzte als Volstrecker (9 Tore) und Spielmacher zugleich und stellte die Northeimer Defensive vor einige Rätsel. Erst nach einigen Umstellungen in der Abwehr und auch durch das wieder bärenstarke Umschaltspiel, das den Braunschweigern die Puste nahm, konnte sich das Heimteam kontinuierlich absetzen. In dieser Phase zeichnete sich bereits ein Heimsieg ab, denn was auch immer Gästetrainer Volker Mudrow ansagte, der NHC hatte in Person von Basti Bialas die Antwort parat. Der NHC Spielmacher war über die gesamte Spielzeit nicht zu stoppen und setzte zudem mit feinen Anspielen Glanzlichter.


Folgerichtig ging es mit einer komfortablen 22:13-Führung in die Pause. Die Braunschweiger setzten in der 2. Halbzeit alles auf eine Karte und spielten mit einer doppelten Manndeckung gegen die Northeimer Topshooter Basti Bialas und Willem Baumbach. Obwohl das Spiel nun auf beiden Seiten etwas zerfahrener wurde, geriet der Sieg nie in Gefahr, sondern der Vorsprung wurde durch Serxho Ramazani, Jan Tydecks und Yakup Bayer klug verwaltet. Die drei Youngster nutzten zusammen mit Timm Ottleben, der neben Linksaußen auch auf der Kreisläuferposition glänzte, die Räume, die durch die Manndeckung gegen Bialas und Baumbach entstanden.
Den Gästen gelang zum Ende etwas Ergebniskosmetik, wichtiger war aber, dass alle Spieler Spielanteile bekamen.

Jetzt gilt es, über die Woche die Trainingsbeteiligung und Spannung hochzuhalten und sich auf den Showdown am nächsten Samstag vorzubereiten.

Für den NHC spielten:
Finn Bode, Björn Dörflinger und Mika Großkopf im Tor;
Jan Tydecks (5), Timm Ottleben (3), Willem Baumbach (7), Yakup Bayer (1), Theo Henning (1), Niklas Stoschek, Serxho Ramazani (3), Alsleben, Felix, Krister Brodmann (3), Cedric Loch (1), , Sebastian Bialas (13).
red/ok/ Foto: NHC











16.01.2022 • 13:09 Uhr

Uslar: Kurz nach Mitternacht Kleinkrieg zwischen Nachbarn - Alarmierte Polizei leitet drei Strafverfahren ein

Ein ausufernder Nachbarschaftsstreit hat am Sonntagmorgen , 16. Januar, 0.15 Uhr, in der Buchenbergstraße einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Polizei war alarmiert worden. Hier ihre Lagebeschreibung: Während zunächst anhaltenden verbalen Streitigkeiten artet der Streit aus und endet in einer wechselseitigen Körperverletzung als einer Beleidigung. Gegen die jeweiligen Beschuldigten ist ein Strafverfahren eingeleitet worden. Schm











16.01.2022 • 12:56 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim: Der Tod und die Grabkultur präsentiert zwischen Hotel, Trinkhäuschen und Psychoklinik

Leben und Tod sind allgegenwärtig. Auch auf der geplanten und verschobenen Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim. Die hier gestern dokumentierten hölzernen Rechtecke im Herzen des Kurviertels und LaGa-Ausstellungsarreal haben ihren Sinn. Das Rätsel ist geklärt: Es sind provisorische Einfassungen für Muster-Grabstellen. Platziert direkt vor dem im Bau befindlichen Hotel "Klosterparkquartier" (ehemals Kurhotel Bartels), in Sichtweite dem als Kapelle anmutenden Trinkhäuschen mit der Sole-Quelle und in unmittelbarer Nachbarschaft der Psychosomatischen Paracelsus-Roswitha-Klinik.

Nach einem Baustellentermin in der vergangenen Woche reportiert Dipl.Ing. Wilhelm Kühne in seiner Lageanlayse:

Während bei den Pflasterarbeiten neben dem Gandeufer noch ordentlich Staub aufgewirbelt wird, sind in diesem LaGa Gelände schon die hölzernen Grababgrenzungen für Schaugrabgestaltung hergestellt. LaGa Pressesprecher Frank Terhorst erklärte, dass derartige Grabkultur fester Bestandteil aller Bundes- und Landesgartenschauen geworden sind.
Betriebe aus der Branche können hier auf diesem Gebiet ihre Leistungsfähigkeit während der Landesgartenschau zeigen. Zu der Schau werden offiziellen Angaben zufolge immer noch 460.000 Besuche erwartet.

Wichtig! Nach Ablauf der sechsmonatigen der LaGa werden Teile der Gestaltungsfläche neben dem gepflasterten Weg an der Gande zurückgebaut und als Parkplatzfläche auf dem Eigentum der benachbarten Hotelanlage, Dienstleistungsimmobilie mit Café und Restaurant, sowie Apartments hergestellt.

Anlässlich des Pressetermin fiel auf, dass das Gebäude der Wilhelmsquelle mal wieder einen frischen heiteren Anstrich vertragen könnte! So ist durch die LaGa Verschiebung von 2022 nach 2023 gut Zeit für die Stadt, diese Malerarbeiten noch zu beauftragen. Alles im LaGa Gelände ist neu gestaltet, um das Gebäude wird neu gepflastert, nur die Außenansicht dieses Gebäudes passt dann nicht ins Gesamtbild. red/

Die Bilder dokumentieren Eindrücke der Bauzustände rund um das neue Hotel, Brunnenhäuschen und die Ausstellungsfläche für Muster-Grabstellen. Außerdem sind bei dem Pressemeeting LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst und Dipl.Ing. Wilhelm Kühne im Gespräch miteinander. Fotos: Fis WMG

















16.01.2022 • 12:40 Uhr

Northeimer Handball Club verliert bei den Youngsters in Magdeburg!

Niederlage für den NHC zum Auftakt in das Kalenderjahr 2022! Gegen den starken SC Magdeburg II verliert die Mannschaft um das Trainerteam Barnkothe/Hansen mit 32:24 (18:10). Beim Spiel fehlten neben Joé Schuster, er weilt bei der Luxemburgischen Nationalmannschaft, auch Jannes Meyer, Tomislav Buhinicek, Raffael Pogadl, Björn Wenderoth und Yanik Springer verletzungsbedingt.

Zu Beginn der Partie arbeitete sich der NHC immer wieder gute Chancen heraus, konnte jedoch im Gegensatz zur Heimmannschaft den starken Torhüter des SCM nicht überwinden. Somit hieß es nach neun gespielten Minuten 2:6 aus Sicht des NHC. Im Folgenden kamen auch technische Fehler dazu, sodass der SCM sogar mit 10:3 in Führung gehen konnte. Einzig allein dem in dieser Phase starken Glenn-Louis Eggert ist es zu verdanken, dass der Abstand nicht noch höher ausfiel. Der NHC fasste sich nun wieder, und kam unter anderem durch Tore von Sören Lange und Christian Stöpler auf 12:8 an die Reserve des Bundesligisten heran. Bis drei Minuten vor der Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen, der NHC konnte den Abstand jedoch nicht weiter verkürzen. Drei Tore infolge für den SCM besiegelten den klaren 18:10 Halbzeitstand.

In der Kabine sprach Trainer Barnkothe seinem Team nun Mut zu, man solle trotz des klaren Rückstands nicht den Kopf verlieren und Fehler minimieren. Nach dem Seitenwechsel stellte der NHC in der Defensive von der glücklosen 6-0 auf eine offensiv interpretierte 3-2-1 um. Dies zwang den SCM zu mehr Fehlern im Angriffsspiel, sodass der NHC zu einfachen Abschlüssen per Gegenstoß kam wie dem 24:15 durch Lange. Nichtsdestotrotz konnte der Abstand auf das Heimteam nicht verkürzt, sondern lediglich gehalten werden. Matteo Neufing, er machte ein gutes Spiel im Angriff, erzielte in der 50. Minute das 18:26 aus NHC-Sicht. In der Schlussphase konnte der Abstand weiterhin nicht reduziert werden, und so hieß es am Ende der Partie 32:24 für die Heimmannschaft.

Trainer Barnkothe verwies im Anschluss des Spiels auf den ausgeglichenen zweiten Durchgang, auf dem in der kommenden Trainingswoche aufgebaut werden muss.
Der NHC bedankt sich bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung und schaut nun auf das erste Heimspiel des Jahres gegen den MTV Braunschweig.

Für den NHC spielten: Eggert, Pätz; Lange 3, Seekamp 2, Neufing 4, Hoppe 1, Sültmann, Bode 4 (Foto), Stancic 1, Falkenhain 1, Stöpler 5, Wodarz 3.

Nächsten Samstag
Heimstpeil in Einbeck
gegen MTV Braunschweig

Am kommenden Samstag den 22. Januar, um 18 Uhr , heißt es wieder Heimspiel in Einbeck. Der NHC begrüßt dann das top Team vom MTV Braunschweig. Im Hinspiel verlor der NHC nach guter erster Hälfte noch klar und will dieses Ergebnis daheim gern umdrehen. Hierfür hofft das Trainerteam auf die Rückkehr des einen oder anderen Verletzten Spielers. Zuschauer können sich online ab Montagabend mit Karten versorgen. Einlass erfolgt nach der 2G+ (das + kann durch geboostert ersetzt werden) Regel. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt und es ist das durchgängige tragen einer FFP2 Maske vorgeschrieben. Die Abendkasse öffnet um 17Uhr. red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











16.01.2022 • 12:31 Uhr

Lauterbach verschärft Impfpflicht-Forderung: Jetzt gleich mit drei Dosen, weil es vor Tod schützt!

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) plädiert dafür, bei der umstrittenen Impfpflicht gleich drei Impfdosen vorzuschreiben. «Eine vollständige Impfung besteht aus drei
Dosen», sagte Lauterbach der «Bild am Sonntag». «Vollständig Geimpfte sind gegen alle Corona-Varianten - zumindest vor schwerer Krankheit und Tod - geschützt». Daran müsse sich die Impfpflicht orientieren.

Die Entscheidung über eine Impfpflicht liegt beim Bundestag. Dort soll Ende Januar eine Orientierungsdebatte stattfinden. Angedacht sind Gruppenanträge, über die die Abgeordneten am Ende - vermutlich nicht vor März - allein nach ihrem Gewissen ohne Fraktionsdisziplin
abstimmen sollen.
Lauterbach sagte, die Wissenschaftler weltweit seien sich sehr einig: «Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass eine Variante entsteht, gegen die man als dreifach Geimpfter keinen Schutz hat.» Gleichzeitig warnte er vor neuen Mutationen: «Das Varianten-Alphabet wird nicht mit Omikron enden.» Es sei gut möglich, dass« wir es im Herbst mit einem mutierten Delta-Typ zu tun bekommen».
Wer jetzt als Ungeimpfter an Omikron erkranke, habe im Herbst gegen eine neue Delta-Variante wahrscheinlich einen Infektionsschutz von deutlich unter 50 Prozent, erläuterte Lauterbach. «Ohne zusätzliche Impfungen wären diese Menschen dann stark gefährdet. Es führt daher kein Weg an der Impfung vorbei», unterstrich der Minister. epd










16.01.2022 • 12:30 Uhr

Plötzliches Bremsmanöver eines silberfarbenen PKW verursacht Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos, zwei Verletzten, 18.000 Euro Schaden - Zeugen gesucht!

Am Freitag, 14. Januar 2022 ,gegen 14:40 Uhr, kam es auf der Straße Hullerser Tor (Höhe BBS) in Einbeck zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und zwei leicht verletzten Personen.
Ein 43-jähriger Fahrzeugführer musste sein Fahrzeug stark abbremsen, da ein anderes unbekanntes Auto plötzlich bremste und am Fahrbahnrand anhielt. Die beiden Fahrzeugführerin dahinter (36 und 40 Jahre) konnten ihre PKW’s nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und fuhren nacheinander auf.
An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden und am mittleren Fahrzeug wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden wird auf ca. 18.000 Euro geschätzt.
Bei dem Unfall wurden die 36-jährige und der 43-jährige Fahrzeugführer leicht verletzt.
Wer Angaben zu dem Fahrzeugführer machen kann, der am Fahrbahnrand angehalten hat, wird gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden, Telefon 055561/949780.
Es soll sich um einen silberfarbenen Pkw gehandelt haben. Er war auf einmal verschwunden. red/ho










16.01.2022 • 12:29 Uhr

Nach Stress in Gillersheim: Freunde und Polizisten wollten helfen und mussten sich von 24-Jährigen als „Hurensöhne“ beleidigen lassen - mit Folgen!

Ein erheblich alkoholisierter 24-Jähriger aus Meiningen geriet am heutigen Sonntag um 4.25 Uhr mit seinen Freunden in Gillersheim in Streit, da er der Meinung war, trotz seiner Alkoholisierung noch einen Pkw führen zu können. Nachdem die Streitigkeiten vorerst geschlichtet worden, willigte der 24-Jährige ein, von den Freunden nach Hause gebracht zu werden. Auf der Fahrt versuchte der 24-Jährige dann jedoch, aus dem Auto auszusteigen. Die alarmierte Polizei nahm den 24-Jährigen, der eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 2 Promille aufwies, daher zum Schutz seiner Person in Gewahrsam. Er wurde in Northeim am Polizeidienstgebäude an Angehörige, die sich bereit erklärt hatten, ihn abzuholen, übergeben. Dabei beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten/-innen als "Hurensöhne". Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, zudem muss der 24-Jährige die Kosten des Polizeieinsatzes tragen.Gro










16.01.2022 • 12:27 Uhr

Gesundheitstipp: Kreativ durch Bewegung - Nicht zu lange auf kleine Bildschirme starren

Beim Laufen kommen einem die besten Ideen? Da ist was dran. Aber auch kleine Bewegungen im Sitzen fördern die Kreativität, wie zwei Forscherinnen herausgefunden haben. Bewegung hilft, kreativ zu denken. Diese Erkenntnis ist über 2000 Jahre alt – schon die Philosophen im antiken Griechenland wussten davon.
Was aber steckt aus wissenschaftlicher Sicht hinter dem Zusammenhang zwischen Bewegung und Kognition? Was passiert bei einem Spaziergang im Gehirn? Sind Menschen, die sich kaum bewegen, weniger kreativ?

„Unsere Forschung zeigt, dass es nicht die Bewegung an sich ist, die uns hilft, flexibler zu denken“, sagt die Neurowissenschaftlerin Dr. Barbara Händel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Verantwortlich dafür sei stattdessen die Freiheit, selbstbestimmte Bewegungen auszuführen.

Demnach können auch kleine Bewegungen im Sitzen dieselben positiven Effekte auf das kreative Denken haben. Konkrete Bewegungsvorschläge leitet die Forscherin aus ihrer Arbeit aber nicht ab: „Das Wichtige ist, dass die Freiheit da ist, sich ohne externe Vorgaben zu bewegen.“

Nicht zu lange auf
kleine Bildschirme starren

Wichtig sei es auch, dass die Bewegung nicht unterdrückt oder in regelhafte Bahnen gezwungen wird. „Das passiert aber leider, wenn der Mensch seinen Fokus zum Beispiel auf einen kleinen Bildschirm richtet“, erklärt die JMU-Forscherin.

Die vermehrte Nutzung von Handy & Co – auch im Bereich der Bildung zu Zeiten der Corona-Pandemie – könne sich daher negativ auf kognitive Prozesse wie die Kreativität auswirken.

Die Experimente, mit denen Barbara Händel und ihre Doktorandin Supriya Murali, das herausgefunden haben, sind detailliert in einer aktuellen Publikation im Fachmagazin Psychological Research beschrieben. red/ Quelle: DGP/ Uni Würzburg










15.01.2022 • 17:33 Uhr

Arbeitgeber & Mindestlohn: Die Stunde der Scheinheiligen

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Etwas naiv hätte man vielleicht annehmen können, dass die Arbeitgeber und ihre Verbände inzwischen ihren Frieden mit dem gesetzlichen Mindestlohn gemacht haben. Mit aberwitzigen Prognosen über angebliche Arbeitsplatzverluste hatten sie seine Einführung zu verhindern versucht. Wie zu erwarten, erwiesen diese sich als nichts anderes als neoliberale Schaudergeschichten ohne Substanz. Wer nun aber meint, dass deshalb Demut im Unternehmerlager eingezogen ist, sieht sich getäuscht.

Anstatt die Zeit zwischen dem Jahreswechsel zur Einkehr zu nutzen, laufen die Arbeitgeber Sturm gegen die von der Bun- desregierung geplante Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde. Rainer Dulger, Präsident der Bundesver- einigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), fabuliert von „Staatslöhnen“ und einer „Verletzung der Tarifautono- mie“. Um die Mindestlohnsteigerung zu verhindern, wird sogar mit dem Gedanken einer Klage gespielt. Eine äußerst eigenwillige Rechtsauffassung.
Vor allem aber sind die Aussagen des BDA-Chefs absolut irreführend.

Es sind die Arbeitgeber, die durch ihre jahrelange Tarifflucht der Sozialpartnerschaft großen Schaden zugefügt haben. Viele Arbeitgeberverbände erlauben Betrieben einen Beitritt, ohne dass sie sich an geltende Tarifverträge halten müssen (OT-Mitgliedschaften). Dadurch erweisen sie dem fairen Wettbewerb und der Tarifautonomie einen Bären- dienst. Wer so agiert, muss sich nicht wundern, wenn der Gesetzgeber – demokratisch legitimiert! – bei fortgesetztem Lohndumping gegensteuert und einen 12-Euro-Mindestlohn als Untergrenze politisch definiert. Tarifgebundene Unter- nehmen und ihre Beschäftigten werden somit deutlich effektiver vor der Schmutzkonkurrenz geschützt.

Klar ist auch: Mehr Geld auf dem Konto können viele Men- schen in Niedersachsen gut brauchen. Rund ein Fünftel aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten ist im unteren Entgeltbereich tätig und verdient weniger als 2.284 Euro brutto im Monat. Es besteht jedoch eine erhebliche Differenz zwischen den Geschlechtern. Während bei den Frauen über 30 Prozent betroffen sind, trifft es nur halb so viele Männer (siehe Grafik). Insgesamt gibt es 376.000 niedersächsische Geringverdienende in Vollzeit.

Für viele von ihnen ist es daher ein gutes Signal, dass Bun- desarbeitsminister Hubertus Heil bekräftigt hat, den Mindest- lohn noch dieses Jahr auf 12 Euro zu erhöhen. Ihre harte Arbeit würde mehr Würdigung erfahren. Neben der sozialen Gerechtigkeit ist die Erhöhung auch ökonomisch sinnvoll. Um knapp 10 Milliarden Euro würde die Kaufkraft der Beschäftigten zulegen. Ein kräftiger Impuls für die Binnenkonjunktur.

Und die Arbeitgeber? Sie sollten lieber verbal abrüsten und ihre Scheinargumente ad acta legen. Niemand mag schlechte Verlierer. Wenn sie ernsthaft an der Tarifautonomie interes- siert sind und zukünftig weniger staatliche Vorgaben auf dem Arbeitsmarkt wollen, müssen sie ihren Teil leisten, um die Tarifbindung – und damit das Lohniveau – wieder zu stär- ken. Damit können sie im neuen Jahr gleich anfangen! red/ Quelle/Grafik: DGB Schlaglichter










15.01.2022 • 17:11 Uhr

LaGa Baustellenradar: Installation der Geländerpfosten am Gabionenhang mit sichtbaren Fortschritten

Gerade vor einer Woche hat die Baustellentätigkeit beim Landesgartenschau-Millionenprojekt barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang zwischen Parkplatz Ex-Kurhaus und Skulpturenpfad begonnen und schon sind an allen drei Rampen viele Geländerpfosten für den Handlauf präzise in Höhe und Flucht gesetzt. Einige Lücken sind noch zu schließen, dann kann der Handlauf kommen.

Dort wo immer noch gepflastert wird, liegen die Geländerpfosten schon bereit. Dort geht es aber zügig voran.

Nur an der oberen Rampe vom Skulpturenweg ist das Geländer talseitig angebracht, hier erfüllt es im oberen Teilbereich eine erforderliche Absturzsicherung, wenn die Lücken mit zum Beispiel Netz gesichert sind. An den anderen beiden Rampen erfolgt der Geländerbau hingegen bergseitig vor der Gabionenwand, nur als barrierefreier Handlauf.

Wenn das so zügig weitergeht, kann bald die barrierefreie Verbindung zwischen Skulpturenweg und Parkplatz am Ex-Kurhaus für die Bevölkerung freigegeben werden. red/Fotos: Fis WMG /WK















15.01.2022 • 16:47 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim rätselhaft: Ist es Kunst? Magisch mystisch anmutende Performance sorgt für Diskussionen

Es stimmt. Die um ein Jahr verschobene Landesgartenschau in Bad Gandersheim soll Kunstvolles bieten. Blumig! Ansehnlich! Originell! Nachdenklich! So steht es zu erwarten. Erste Vorplanungen sind bekannt geworden. Erste Projekte angeschoben. Beispielsweise die Ideen für zwei Skulpturen der bildenden Künstlerin Petzold aus Heckenbeck und des Künstlers Schmalz aus Gehrenrode. Jetzt sind auf dem Ausstellungsgelände hölzerne Rechtecke aufgefallen. Im Herzen der Kurviertels der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Und es herrscht ein gewisses Rätselraten über Sinn und Ursprung und Absicht dieser magisch-mystisch anmutenden Performance, so wie sie sich im Augenblick vorführt.

Weitere Berichterstattung erfolgt!










15.01.2022 • 16:36 Uhr

Video-Kirche soll junge Leute erreichen - Evangelische Kirchen starten neuen YouTube-Kanal "Basis:Kirche"

Gebete als Online-Clips und der Segen per Video: Mit einem neuen Youtube-Kanal wollen die evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen verstärkt junge Leute erreichen. Unter dem Titel „Basis:Kirche“ bringt das Angebot von Sonntag an kirchliche und soziale Inhalte in Videoform und stellt sie auf Abruf zur Verfügung. „Die großen Fragen des Lebens nach Schuld und Vergebung, nach Liebe und dem Leben nach dem Tod, werden heute gegoogelt“, sagte der Ratsvorsitzende der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit, am Mittwoch. „Als Kirche müssen wir dort präsent sein, wo gesucht wird, und dabei konsequent die digitalen Formen nutzen.“

Zielgruppe des neuen Kanals sind laut Adomeit Menschen zwischen 20 und 45 Jahren, die nach etwas anderem suchen als dem klassischen analogen Gottesdienst oder den bereits bestehenden digitalen Angeboten der Kirche. Die ersten Videos werden am Sonntag, 16. Januar, um 19 Uhr freigeschaltet. Danach sollen viermal pro Woche weitere Beiträge folgen. Geplant sind Talks und Reportagen, aber auch kurze Gebetsclips in einer Länge von zwei bis zehn Minuten, gestaltet von einem Team von rund 30 jungen Pastorinnen und Pastoren. epd










15.01.2022 • 16:30 Uhr

Lokaler Klimaschutz durch weitere Schienenhaltepunkte - Moringen, Naensen und Verliehausen sollen reaktiviert werden

Die SPD-Kreistagsfraktion Northeim beantragt, dass sich der Northeimer Kreistag zum Erhalt und Ausbau weiterer Schienenhaltepunkte im Landkreis bekennt. Außerdem soll Landrätin Astrid Klinkert-Kittel beauftragt werden, mit der Landesnahverkehrsgesellschaft entsprechende Gespräche aufzunehmen.

Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz (Foto) und Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe (Foto) stellen dazu fest, dass mehrere Schienenverbindungen, auf denen Schienengebundener Personennahverkehr (SPNV) angeboten wird, den Landkreis Northeim kreuzen. Dazu zählen neben der Nord-Süd-Strecke zwei Ost-West-Verbindungen, die Oberweserbahn und die Stichbahn nach Einbeck. Die Strecken verbinden Unter-, Mittel- und Oberzentren durch entsprechende Haltepunkte. Viele Grundzentren werden jedoch ohne entsprechenden Verkehrshalt gestreift. Die dortigen Einwohnerinnen und Einwohner benutzen deshalb vielfach auf dem Weg zur Arbeitsstelle oder zur Erledigung persönlicher Angelegenheiten den mobilen Individualverkehr.

In mehreren Regionen unseres Landkreises gibt es den Wunsch, stillgelegte Bahnhaltepunkte zu reaktivieren und den dort lebenden Menschen die Möglichkeit anzubieten, aus Klimaschutzgründen den Individualverkehr durch den Umstieg auf den SPNV zu ersetzen.
Der SPD-Kreistagfraktion sind dazu die Stadt Moringen, die Einbecker Ortschaft Naensen und die Uslarer Ortschaft Verliehausen bekannt. Wie Uwe Schwarz und Peter Traupe betonen, wird sich die SPD im Northeimer Kreistag für diese Anliegen einsetzen. Sie möchte deshalb die Landrätin beauftragen, sich bei der Landesnahverkehrsgesellschaft für diese Anliegen einzusetzen. red













15.01.2022 • 16:21 Uhr

Aus dem Bundestag in die Privatwirtschaft: Gesundheitspolitiker Dr. Roy Kühne wird neuer Director Government Affairs bei der Bauerfeind AG

Was ist aus ihm geworden? Der frühere CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne, Gesundheitsunternehmer und Betreiber eines Gesundheitszentrums/Fitnessstudio in Northeim, hat einen neuen Job. Seit dem 1. Januar 2022 ist Dr. Kühne Director Government Affairs bei der Bauerfeind AG in Thüringen. Sein neuer Arbeitgeber hat sich dazu mit einer offiziellen Verlautbarung gemeldet. In dem Statement heißt es:

Als Hilfsmittelhersteller agiert die Bauerfeind AG aus Zeulenroda (Thüringen) weltweit in Märkten, die von sehr unterschiedlichen Gesundheitssystemen geprägt sind. Um auch in Zukunft diesem dynamischen Umfeld gerecht zu werden, ist es nötig, die verschiedenen Entwicklungen zu erkennen und aufzugreifen. Bauerfeind schafft daher die neue Stelle eines Director Government Affairs und besetzt sie zum 1. Januar 2022 mit Dr. Roy Kühne.
Dr. Roy Kühne gehörte als CDU-Abgeordneter dem Deutschen Bundestag von 2013 bis 2021 an. Der Diplom-Sporttherapeut und Physiotherapeut war zuletzt ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und weiß um die Herausforderungen für die Sozialversicherungen und die Selbstverwaltung. Außerdem gehörte er als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss Digitale Agenda, dem Sportausschuss und dem Auswärtigen Ausschuss an. Mit der Wahl zum 20. Bundestag schied der 54-Jährige aus dem Bundestag aus.
„Dr. Kühne kennt die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Akteure, vor allem auch im Bereich der medizinischen Hilfsmittel. Hier wird die Versorgung in hohem Maße durch das Miteinander von Leistungserbringern, ihren Verbänden und den Krankenkassen bestimmt“, sagt Rainer Berthan. Der Vorstandsvorsitzender der Bauerfeind AG erklärt: „Mit Roy Kühne als Ansprechpartner möchten wir sicherstellen, dass Qualitätsversorgungen weiter ihren Platz haben. Ich freue mich, mit ihm unsere nationalen und internationalen Strategien weiter zu entwickeln.“
„Bauerfeind ist für mich ein Unternehmen, welches Tradition mit Visionen für die Zukunft verbindet. Hier wird geradlinige Qualität geleistet, offen und mutig die nationalen und internationalen Herausforderungen diskutiert. Ich freue mich, Teil einer motivierten Mannschaft sein zu dürfen“, erklärt Dr. Roy Kühne. red / Quelle/Foto: Bauerfeind AG










15.01.2022 • 14:28 Uhr

LaGa-Baustellenradar: Fundament für Boulder in Bad Gandersheim ist installiert

Anlässlich eines Pressetermins auf Baustellen der Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim erkundigte sich das Redaktionsnetzwerk Fis WMG Team nach der geplanten Umsetzung des Baues von Sportgeräten am dritten Osterbergsee am Rande der roten Loope.
Dem Vernehmen nach war bekannt geworden und ist bestätigt, dass die Baugenehmigung für den großen Boulder , das ist ein Kletterwürfel, vorliegt und ein Fundament betoniert wurde.

Auf Nachfrage konnte der LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst noch keine Aussage machen, wann dort die weiteren Sportgelräte entlang der Loope installiert werden.
Von der Seite jenseits der Eterna, dem Wanderweg, ist das Betonfundament zu sehen. Auch dürfte es demnächst zügig weitergehen. Stress ist nicht mehr angesagt. Die Eröffnung der Landesgartenschau ist um ein Jahr verschoben worden.red / Foto: Fis WMG /WK










15.01.2022 • 14:03 Uhr

Bad Gandersheimer Vitalpark: Bewegungsbad soll wieder aktiviert werden

Kurbetriebsgesellschaft sieht als Zeitfester Anfang/Mitte Februar 2022 vor

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte exklusiv darüber berichtet. Jetzt hat die Presseabteilung im Bad Gandersheimer Rathaus die Nachricht auf ihrer Homepage mit einer Veröffentlichung bekräftigt. In der Nachricht heißt es:

Die Kurbetriebsgesellschaft wird das Bewegungsbad als zentrale Therapieeinheit im Vitalpark/Kurmittelhaus Anfang/Mitte Februar 2022 wieder in Betrieb nehmen.

Für dieses Vorhaben wird das Haus auch wieder mit der Sole aus der Herzog-Ludolf-Quelle durch die Stadt Bad Gandersheim beliefert, allerdings muss städtischerseits noch die Auslieferung einer Ersatzpumpe abgewartet werden. Bestellt wurde eine Marken-Qualitätspumpe, die die hohe Förderfrequenz unter den technischen Gegebenheiten innerhalb der rund 130 Meter tiefen Brunnenlage auf Dauer leisten kann.

Die bisherige Sole-Pumpe hat sich nach der langen Förderpause durch die coronabedingten Einflüsse als defekt und daher nicht mehr einsatzfähig erwiesen. Das Bewegungsbad im Vitalpark/Kurmittelhaus wird also zunächst mit Wasser aus dem städtischen Leitungsnetz wieder in Betrieb gehen müssen. Sobald die neue Förderpumpe eingetroffen und einbaut ist, wird das Becken unverzüglich auf Sole aus der Herzog-Ludolf-Quelle umgestellt.
red/Foto: Fis WMG










15.01.2022 • 13:21 Uhr

Versuchte räuberische Erpressung im neuen REWE-Markt - Täter überwältigt und festgenommen

Am Freitagabend (20.15 Uhr) kam es im REWE-Markt in der Eindecker Landstraße in Northeim zu einer versuchten räuberischen Erpressung. Der Täter versuchte Geld zu erlangen, indem er eine Mitarbeiterin zu erpressen versuchte.

Weiterer Mitarbeiter bemerkten die versuchte räuberische Erpressung und konnten den Versuch verhindern. Die alarmierten und eintreffenden Polizisten konnten den Täter anschließend festnehmen und dem Gewahrsam zuführen.

Zu den Hintergründen des Versuchs machte der Täter keine Angaben und ist Teil der laufenden Ermittlungen. Alle Mitarbeiter/innen blieben unverletzt. Wol










15.01.2022 • 13:11 Uhr

Einbeck: Fällung von wertvollen Buchen am "Verlobungsweg" löst Befürchtungen und Bedenken bei Naturschützern aus

Offener Brief an die Bürgermeisterin von Einbeck Frau Michalek 
und die Mitglieder des Stadtrates

Kritiker/innen von umstrittenen Baumfälligen in Einbeck haben jetzt bei der Bürgermeisterin und Mitgliedern des Stadtrates interveniert und ihre Befürchtungen und Ängste zum Ausdruck gebracht .

In einem "Offener Brief an die Bürgermeisterin von Einbeck Frau Michalek 
und die Mitglieder des Stadtrates" wird vom BUND Kreisgruppe Northeim und dem NABU Dassel-Einbeck ausgeführt:

Die Mitglieder der Kreisgruppe des BUND-Northeim und der NABU-Gruppe Dassel-Einbeck verfolgen den seit Wochen diskutierten und vom Kreisnaturschutzbeauftragten sowie vielen Bürgern kritisierten Beschluss zur Fällung von älteren Buchen am Verlobungsweg bei Einbeck. Darunter befinden sich auch als Habitatbäume ausgewiesene Exemplare mit Natur-, Specht- und Fledermaushöhlen, mit Flechten und Pilzbesatz sowie einigen Nestern. Ganz aktuell konnte von einem Experten ein Kleinspecht (Dendrocopus minor), der kleinste Buntspecht unter den Spechten, längere Zeit beim Höhlenbau am Verlobungsweg beobachtet werden. Er steht in der Roten Liste Niedersachsen auf Stufe 3 und auf der Bundesliste in der Vorwarnstufe. In unseren heimischen Wäldern ist dieser Kleinspecht eine ausgesprochene Rarität.
Es steht zu befürchten, dass durch den geplanten Eingriff Flora und Fauna allgemein in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden. Die Auflichtung des Kronendaches wird eine verstärkte Sonneneinstrahlung nach sich ziehen, was die Minderung des feucht-kühlen Bestandsinnenklimas und die dadurch verursachte Austrocknung des südexponierten flachgründigen Waldbodens befürchten lässt.
Unseres Erachtens sollte hier auf eine wirtschaftliche Nutzung des Waldes, wie von Verwaltung und zuständigem Forstwirt empfohlen, verzichtet werden, zumal sich die Bäume in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet und an bevorzugten Wanderwegen im Stadt- und Erholungswald befinden. Auch die 2. genannte Begründung für die Fällung zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht muss zurückgewiesen werden, denn die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs beschied in einem Urteil vom 2. Oktober 2012: „Der Waldbesucher, der auf eigene Gefahr Waldwege betritt, kann grundsätzlich nicht erwarten, dass der Waldbesitzer Sicherungsmaßnahmen gegen waldtypische Gefahren ergreift. Er haftet selbst auf stark frequentierten und touristisch beworbenen Waldwegen nicht für waldtypische Gefahren.“

Wir appellieren daher eindringlich an die Verantwortlichen, die vielen qualifizierten Einwendungen gegen den geplanten Eingriff zu reflektieren und im Interesse von Umwelt- und Naturschutz sowie den Erholungssuchenden auf eine Beseitigung der
ausgewiesenen Bäume zu verzichten BUND Kreisgruppe Northeim - Sabine Zwolinski und Nabu Dassel -Einbeck
 Jürgen Beisiegel."










15.01.2022 • 11:15 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonnabend: Inzidenzwert im Kreis Northeim sanft auf 244,4 gestiegen

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen Inzidenzwert von 244,4 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen im Landkreis Northeim mit. Das bedeutet eine leichte Zunahme der Infektionen gegenüber dem Vortrag.

red/Grafiken: RKI / NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












15.01.2022 • 11:09 Uhr

Anruf in Heckenbeck: Hier ist der "Staatsanwalt"...

Tatort: Bad Gandersheim, Heckenbeck. Tatzeit: Donnerstag, 13. Januar 2022, 16:10 Uhr. Ein bisher unbekannter Täter gab sich bei einer Frau aus Heckenbeck fernmündlich als Staatsanwalt aus und forderte 20.000 Euro für eine angeblich verunfallte Enkelin. Die Frau reagierte auf diese Forderung jedoch nicht und das Gespräch wurde durch den unbekannten Anrufer beendet. Ermittlungen vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim wurden aufgenommen. Es geht um Betrug (Enkeltrick) und Amtsanmaßung. Me










15.01.2022 • 10:56 Uhr

Einbruch in eine Wohnung: 100 Kilogramm schweren Tresor entwendet

Am gestrigen Freitag, 14. Januar 2022, zwischen 12 Uhr und 21:45 Uhr, kam es in der Straße "Zum Stuken" in Holle, Ortsteil Derneburg (Landkreis Hildesheim), zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl. Bislang unbekannte Täter hebelten die rückwärtig gelegene Terrassentür des Hauses auf und durchsuchten dieses im Anschluss. Genaue Angaben zum Diebesgut können bislang noch nicht getätigt werden. Einzig bekannt ist derzeit, dass ein über 100 Kilogramm schwerer Tresor entwendet worden ist. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eröffnet und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge bemerkt haben.

Hinweise nimmt die Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 050639010 entgegen.erb










15.01.2022 • 09:43 Uhr

Corona-Krise: Omikron macht sich auf Intensivstationen noch nicht bemerkbar, eher das Gegenteil zu beobachten!

Die Intensivmediziner sehen noch keine Auswirkung der Omikron-Welle auf die Intensivstationen. «Derzeit können wir auf den Intensivstationen die Omikron-Welle noch nicht ausmachen», sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Sonnabend). «In puncto Covid-19-Patienten können wir zum Glück weiterhin rückläufige Zahlen vermelden.» Am Donnerstag seien die Stationen wieder unter die Marke von 3.000 Covid-Patienten gefallen.

Marx betonte, derzeit seien vor allem jüngere Menschen unter 35 Jahren mit Omikron infiziert. «Diese bilden deutlich seltener einen schweren Verlauf aus als ältere Menschen, sind also noch nicht oder nur vereinzelt Patienten auf unseren Intensivstationen. Erwartet wird laut Marx, dass gegenüber der Delta-Variante, bei der etwa 0,8 Prozent aller Infizierten intensivmedizinisch versorgt werden mussten, deutlich weniger positiv Getestete einen so schweren Verlauf nehmen. «Sollten die Inzidenzen durch die sehr schnelle Verbreitung stark ansteigen, ist das dann natürlich trotzdem ein Problem», warnte Marx.epd










15.01.2022 • 09:41 Uhr

Kalefeld: Enkel bettelte bei Oma um 10.000 Euro - Polizei ermittelt jetzt wegen versuchtem Betrug

Kalefeld, Zeit:Donnerstag, 13. Januar 2022, 10:55 Uhr. Unbekannter Täter gab sich fernmündlich als Enkel einer älteren Einwohnerin aus Kalefeld aus und forderte nach angeblicher Notlage (Verkehrsunfallopfer) 10.000 Euro. Auf die Forderung wurde nicht eingegangen, die Polizei alarmiert und Ermittlungen vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim wegen versuchtem Betrug wurden aufgenommen.Me










15.01.2022 • 09:41 Uhr

B64 bei Orxhausen: Plötzlich mit BMW gegen Leitplanke gefahren - 2.000 Euro Schaden

Ereignisort: Einbeck, Gemarkung Orxhausen, Bundesstraße 64, Ereigniszeitpunkt: Donnerstag, 13. Januar 2022, 15:05 Uhr. Ein 29-jähriger Einbecker befuhr mit seinem PKW BMW die Bundesstraße 64, von Kreiensen kommend, in Richtung Bad Gandersheim und in Höhe Orxhausen kam er aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Er geriet an die dortige Schutzplanke und am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Me










14.01.2022 • 20:16 Uhr

Nach Auffahrunfall Plätze getauscht und geflüchtet

Die Polizei in Höxter berichtet soeben:

Nach einem Auffahrunfall in Höxter sucht die Polizei nach Zeugen, die Angaben zu dem Verursacher machen können, der sich mit seinem beschädigten Wagen unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat.

Der Unfall hat sich am Mittwoch, 12. Januar, um 6.30 Uhr in Höxter auf der B 64 an der Ampelkreuzung "Zur Lüre" ereignet. Eine 28-Jährige war mit einem grauen VW UP! in Fahrtrichtung Albaxen unterwegs, als sie auf der Geradeaus-Spur vor einer roten Ampel anhalten musste. Ein hinter ihr fahrendes Fahrzeug stoppte hingegen nicht rechtzeitig und fuhr auf. Daraufhin stieg die 28-Jährige aus, sprach kurz mit der Fahrerin des auffahrenden Autos und bat sie, die Polizei zu verständigen. Sie selbst ging zu ihrem VW UP zurück, um ihren Arbeitgeber zu verständigen.

Als sie dann wieder zu dem aufgefahrenen Auto ging, stellte sie fest, dass dort die Fahrerin und ihr Beifahrer offenbar die Plätze getauscht hatten, jetzt saß ein Mann am Steuer. Er behauptete, die Polizei bereits verständigt zu haben, man solle die Kreuzung räumen und auf einem angrenzenden Parkplatz warten. Während die VW-Fahrerin tatsächlich auf den genannten Parkplatz fuhr, gab der unbekannte Fahrer plötzlich Gas und entfernte sich in Fahrtrichtung Albaxen. Die VW-Fahrerin rief daraufhin selbst die Polizei.

Bei dem geflüchteten Wagen soll es sich um ein dunkles Fahrzeug gehandelt haben, bei dem die Frontleuchten durch den Aufprall herausgefallen waren, jedoch noch an Kabeln festhingen. Die Frau, die zunächst am Steuer saß, wird beschrieben als Anfang 30 Jahre alt und schlank. Sie hatte schulterlanges, glattes Haar, helle Haut und sprach gebrochen deutsch.

Die Polizei hofft auf nun Hinweise von Zeugen, die entweder den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem geflüchteten Wagen machen können, der aufgrund seiner Beschädigungen aufgefallen sein könnte. Hinweise bitte an Telefon 05271/962-0. /nig










14.01.2022 • 20:04 Uhr

Heute Abend in Bad Sachsa: 22 Corona-Kritiker und sechs Gegendemonstranten unterwegs

Auf dem Uffeplatz in Bad Sachsa (Landkreis Göttingen) haben sich am Freitag (14.01.22) gegen 17Uhr insgesamt 22 Maßnahmengegner zu einer Versammlung gegen die aktuelle Corona-Politik eingefunden. Eine zeitgleich am Kriegerdenkmal in der Schulstraße stattfindende, offiziell angezeigte Gegenkundgebung bestand aus sechs Teilnehmenden.

Vom Uffeplatz aus zog der Aufzug der Corona-Kritiker anschließend durch den Ort. Gegen 17.35 Uhr war die versammlungsrechtliche Aktion beendet und die Teilnehmenden entfernten sich in verschiedene Richtungen. Die Polizei leitete zwei Verfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht ein.
Die stationäre Gegenkundgebung endete ebenfalls etwa gegen 17.30 Uhr. Sie verlief ohne Vorkommnisse.jk











14.01.2022 • 19:54 Uhr

Polizei registriert erneut diverse Verstöße gegen Corona-Regeln - Ein Mann versuchte abzuhauen...

Die Polizei führte gestern, 13. Januar 2022, in Stadt und Landkreis Hildesheim wiederholt Kontrollen im Hinblick auf die Einhaltung der Corona-Regeln durch.

Die Überprüfungen fanden vornehmlich in den Fußgängerzonen, aber auch in verschiedenen Gewerbebetrieben in Hildesheim, Elze, Gronau und Sarstedt statt. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten insgesamt etwa 85 Verstöße fest. Bei der Vielzahl der Verstöße handelte es sich um Zuwiderhandlungen gegen die Maskenpflicht. Die überprüften Personen waren zum Teil angespannt und diskussionsfreudig.

Die Polizei leitete in ca. 60 Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In einem Fall versuchte ein Mann in der Sarstedter Fußgängerzone vor den Einsatzkräften davonzulaufen. Bei der Feststellung seiner Personalien leistete er anschließend Widerstand.jpm











14.01.2022 • 19:50 Uhr

Hildesheimer Haftbefehl und Zwangsvollstreckung: Ende einer Zugfahrt

Am Donnerstagabend (13. Januar) ist durch die Bundespolizei im Regionalexpress 6 zwischen Gütersloh und Hamm ein mit Haftbefehl gesuchter Straftäter verhaftet worden.

Eine Streife des Bundespolizeireviers Hamm hat den 50-jährigen Mann auf Höhe des Bahnhofs Neubeckum kontrolliert. Hierbei ist festgestellt worden, dass gegen den Mann aus Norddeutschland zwei Fahndungsausschreibungen der Staatsanwaltschaft Hildesheim bestanden. Seit August 2021 bestand ein Haftbefehl über 1200 Euro oder 120 Tage Ersatzfreiheitsstrafe wegen eines Diebstahls mit Waffen. Die Anordnung zur Zwangsvollstreckung wegen Betruges über knapp 535 Euro bestand bereits seit Dezember 2020.

Der gebürtig aus Peine stammende Mann konnte die geforderten Summen nicht aufbringen und wurde nach Abschluss der Maßnahmen in die nächste Justizvollzugsanstalt überstellt. red










14.01.2022 • 19:43 Uhr

Lammzeit beginnt: Nachwuchssorgen bei den Schäfern - Schafhaltung und Schäferberuf vorm Aussterben

Die Lammzeit hat begonnen und für die Schäfer somit die arbeitsreichste Phase. In ganz Deutschland helfen nun die Schäfer in diesen Tagen und Nächten ihren Mutterschafen den Nachwuchs in den Schafställen auf die Welt zu bringen. „Lämmer sind das Symbol des Frühlings, des wiedererwachenden Lebens und der friedlichen Lebensweise. Aktuell sorgen sie aber bei den Besitzern größerer Schafherden für 24/7-Tage“, bestätigt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. Der Berufsschäfer aus Winsen-Luhe hält 600 Tiere der Rasse Schwarzkopf. Doch trotz aller Begeisterung für Schafe und Lämmer sieht er große Schwierigkeiten, vor denen die Schäfer stehen. „Das größte Problem sind die Wölfe und die Wirtschaftlichkeit. Das geht nur mit zusätzlichen Einnahmen aus dem Naturschutz und der Deichpflege“, erläutert Schmücker gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

Nachwuchs sei nicht nur bei den Schafen, sondern auch in der Berufsgruppe der Schäfer notwendig. „Die demografische Entwicklung macht auch vor den Schafhaltern nicht Halt. Die bislang bekannten Zahlen über neue Ausbildungsverträge lassen einen weiteren Rückgang befürchten“, sagt Schmücker. Intensiv habe sich der Förderverein mit der Problematik befasst: Weniger Auszubildende und somit mehr offene Ausbildungsplätze wurden registriert. Auch ein Rückgang der Ausbildungskapazitäten und insbesondere der Orte für die Berufsschulen verbunden mit Fahrt- und Übernachtungskosten nennt Schmücker als mögliche Gründe für den mangelnden Berufsnachwuchs. Doch Schmücker und seine Kollegen wollen für die Attraktivität des Schäferberufs werben. Dazu werden sie den Kontakt zu den Landesverbänden, den Landwirtschaftskammern und den Bauernverbänden verstärken. Weiterhin suchen sie gute Ausbildungsbetriebe sowie Betriebe, die jungen Menschen im Rahmen von Praktika die Möglichkeit bieten, den Beruf des Tierwirts und seine abwechslungsreichen Tätigkeiten kennenzulernen.

Aber ein großes Problem bleibt: „Viele Schafhalter haben durch die ständige Angst vor toten, vom Wolf gerissenen oder ausbrechenden Tieren psychische Probleme“, weist Schmücker auf die enorme Belastung hin. „Sicherheitsvorkehrungen, wie zum Beispiel wolfsabweisende Zäune, gleichen einem Wettrüsten, bis die Wölfe wieder gelernt haben, sie zu überwinden“, beschreibt er die Situation. Gerade Hobbytierhalter haben dieses Wettrüsten aufgegeben und vor den Wölfen kapituliert. „Jedes Jahr sinkt die Zahl der Schafhalter um drei bis vier Prozent.“ Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Ende Dezember 2021 eine kleine Anfrage mit 17 Fragen rund um Wolfsentwicklung, Wolfsrisse, wirksamen Schutz vor Wölfen und Wolfsbejagung an die Bundesregierung gerichtet. „Hier sind wir auf die Antworten sehr gespannt“, erklärt dazu Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers










14.01.2022 • 19:14 Uhr

Corona-"Winterruhe" dauert länger! Aber Lockerungen für Bestattungen und Parteiversammlungen

Niedersachsen verlängert seine Beschränkungen gegen die Corona-Pandemie. Dennoch wirkt sich das Virus auf die Infrastruktur aus. Ministerpräsident Weil ruft zur Geduld und zum Boostern auf. Lockerungen gibt es bei Parteiversammlungen und den Trauerfeiern.

Niedersachsen verlängert die Mitte Dezember angeordnete «Winterruhe» bis zum 2. Februar. Das sei Teil der neuen Corona-Verordnung, die am Sonnabend in Kraft trete, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Damit bleiben wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus unter anderem Diskotheken und Clubs weiter geschlossen und Tanzveranstaltungen verboten. Niedersachsen hatte die Regelung am 10. Dezember als «Weihnachtsruhe» als erstes Bundesland eingeführt und später als «Neujahrsruhe» bis Mitte Januar verlängert.

Somit gilt in Niedersachsen weiterhin unabhängig von den Inzidenz-Zahlen die Warnstufe 3 mit verschärften Kontaktbeschränkungen. Lockerungen gibt es allerdings mit Blick auf die kommende Landtagswahl im Herbst bei den Parteiversammlungen. Auch bei Bestattungen sind Lockerungen vorgesehen. Zur Frage, ob die «Winterruhe» am 2. Februar enden werde, sagte Pörksen: «Nein, das glaube ich nicht, weil die Infektionszahlen deutlich ansteigen.»

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte: «Es ist alles andere als selbstverständlich, dass die Menschen in Niedersachsen jetzt schon seit drei Wochen mehr oder weniger unaufgeregt mit doch sehr deutlichen Kontaktbeschränkungen und anderen Schutzmaßnahmen leben.» Dafür danke er im Namen der Landesregierung. Bislang sei die Lage in Niedersachsen noch besser als in vielen anderen Bundesländern. Mehr als die Hälfte der Niedersächsinnen und Niedersachsen seien bereits geboostert. «Es müssen aber noch mehr werden». Er hoffe, dass bis Ostern das Schlimmste überwunden sei, unterstrich Weil. epd










14.01.2022 • 18:08 Uhr

Verurteilung wegen Totschlags nach Schütteln eines Säuglings - Nur acht Jahre Gefängnis für ein totes Baby

In dem Verfahren gegen einen 33-jährigen Mann, dem vorgeworfen wurde, seinem Sohn durch heftiges Schütteln so starke Verletzungen zugefügt zu haben, dass der Säugling verstarb (12 Ks 17 Js 12769/21; Schlagwort: Säugling), hat die Strafkammer 1 des Landgerichts Hildesheim den Angeklagten am heutigen Tage wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt.

Zur Begründung hat das Schwurgericht ausgeführt, dass sich nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme und insbesondere den überzeugenden Ausführungen der medizinischen Sachverständigen ein Schütteltrauma eindeutig als Todesursache habe feststellen lassen. Die Kammer ging dabei nicht von einer vom Angeklagten gezielt begangenen Tötung des Säuglings aus, er habe aber bei der starken Gewalteinwirkung den Tod des Kindes zumindest billigend in Kauf genommen.

Die Ursache sah die Kammer in einer Überforderungssituation, in der der Angeklagte, als er am 25. März 2021 in Abwesenheit der Mutter allein mit dem Kind in der Wohnung in Hildesheim gewesen sei, den schreienden, zwölf Wochen alten Säugling für mehrere Sekunden sehr stark geschüttelt habe. Dass er dabei den Tod des Kindes in Kauf genommen habe, ergebe sich schon aus dem außerordentlich hohen Maß an Gewalteinwirkung, dass in der Beweisaufnahme aufgrund der Ausführungen der Sachverständigen habe festgestellt werden können. Die massiven Hirnverletzungen hätten nicht einmal durch einen einzelnen wuchtigen Faustschlag ausgelöst werden können, sodass auch eine versehentlich unsanfte Behandlung als Auslöser nicht in Betracht kam.

Der Angeklagte hatte den Tatvorwurf in Abrede genommen. Die Kammer sah diesen nach der umfangreichen Beweisaufnahme jedoch als erwiesen an. In dem Verfahren mit neun Hauptverhandlungsterminen waren allein acht medizinische Sachverständige zur Aufklärung der Todesumstände des Säuglings gehört und zudem weitere Zeugen, darunter auch die behandelnden Ärzte, vernommen worden. red










14.01.2022 • 18:00 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim: Wieso eigentlich dieses teures Parkplatz-Provisoium am Dehneweg? - Kreistagsabgeordneter Henrik Geske interveniert bei LaGa-Aufsichtsratsvorsitzende Schwarz - Können 800.000 Euro gespart werden?

Die in eine Schieflage geratene Landesgartenschau in Bad Gandersheim mit Bauverzögerungen, Millionenverteuerungen und einer Verschiebung des Eröffnungstermins um ein Jahr treibt verantwortlichen Politikern und Management, Kontrolleuren und Beobachtern weiter Schweißperlen auf die Stirn. Soeben hat der Bad Gandersheimer Kreistagsabgeordnete und Ratsherr Hendrik Geske aus Ackenhausen einen konkreten Vorschlag öffentlich gemacht, wie beispielsweise umstrittene und möglicherweise überflüssige und zudem kostspiele Sonderprojekte storniert und eingespart werden können.

Als Beispiel bringt Geske das luxuriöse Parkplatzprovisorium am Dehneweg ins Gespräch. Dabei handelt es sich um einen Autoabstellplatz auf einem Ackergelände. Das Besondere daran: Diese Parkplatzfläche soll lediglich für das halbes Jahr für die Landesgartschau gebaut werden. Danach ist ihr Rückbau vorgesehen. Die Ackerfläche soll als solche nach der LaGa wieder entstehen. Dafür sind dem Vernehmen Ausgaben in Höhe von rund 500.000 Euro bis 800.000 Euro an Steuermittelnin Gespräch. Geske schlägt einen Verzicht auf das sündhaft teure Provisorium vor und rät zum Nachdenken über eine alternative Lösung. In dem Brief an Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, die Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgartenschau gGmbH ist, heißt es:

"Sehr geehrte Frau Schwarz, in Ihrer Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzende möchte ich Ihnen eine Anregung zum geplanten, zentralen LaGa-Parkplatz am Dehneweg geben. Wie wir mehrfach gehört haben, würde dieser Parkplatz auf einem Acker temporär errichtet und nach der LaGa wieder zurück gebaut werden. Dabei sind uns massive Kostensteigerungen gegenüber der Planung mitgeteilt worden. Durch die Verschiebung der LaGa um ein Jahr und weiter zu erwartende Kostenexplosionen ist es geboten, diese große und teure Baumaßnahme nochmal neu zu überdenken und andere Lösungen zu finden Ich bitte daher um Überprüfung, ob nicht dezentral vorhandene Flächen mittels Shuttlebus besser planbar, kostengünstiger und ökologisch sinnvoller wären. Ganz bestimmt finden sich Flächen im Stadtgebiet, bspw. der Parkplatz zwischen Auer und Falkenweg an der Hildesheimer Straße oder bereits befestigte Flächen auf dem Kühler usw., die mit geringem Aufwand nutzbar wären. Vor allem müssten die vorhandenen Flächen nicht nach nur einem halben Jahr wieder teuer zurück gebaut werden. Vorstellbar wäre dann eine kleine Bahn, wie in anderen Kurorten oder Freizeitparks auch, die nicht nur die Besucher von den Parkplätzen zur LaGa bringt, sondern als Nebeneffekt auch noch die Innenstadt mit anschließenden würde. Vor dem Hintergrund der enormen Kosten für Bau und Rückbau des geplanten Parkplatzes am Dehneweg kann ich mir vorstellen, dass die Shuttlebus-Lösung günstiger, für die Innenstadt besser und auch ökologisch sinnvoller wäre. Für eine objektive Prüfung wäre ich dankbar. Mit freundlichen Grüßen Hendrik Geske, Ratsherr und Kreistagsabgeordneter aus Ackenhausen."

Die Bilder dokumentieren den Sektor am Dehneweg in Bad Gandersheim, wo die Bauarbeiten. an der Zufahrt zum Parkplatzprovisorium zur Zeit angehalten sind. Fotos: Fis WMG










14.01.2022 • 17:40 Uhr

Projekt ermöglicht Workshops und Filmportraits für Kulturschaffende Gemeinsame Förderung von Bund und Ländern - Landschaftsverband erwartet Zuschuss von 75.000 Euro

Kleinen Kultureinrichtungen soll im Rahmen des Projekts „#kultursichtbar“ ermöglicht werden, ihre multimediale Selbstdarstellung zu verbessern, um neues Publikum zu erreichen. Hierfür wird ein Verleihpool mit Videotechnik aufgebaut. Mithilfe von Workshops werden Kulturorganisationen befähigt, solches Equipment effektiv und professionell zu nutzen. So sollen Filmportraits und Social-Media-Beiträge produziert werden, die dazu anregen, die Kultureinrichtungen zu besuchen. Beantragt wurde eine Förderung in Höhe von 75.000 Euro, das Projekt #kultursichtbar soll bis Ende 2022 abgeschlossen werden. Die Mittel stammen aus dem gemeinsam von Bund und Ländern finanzierten Förderprogramm „KULTUR.GEMEINSCHAFTEN“, das von der Kulturstiftung der Länder betreut wird. Von dort kam jetzt die Nachricht, dass das Projekt des Landschaftsverbandes eines der acht Projekte aus Niedersachsen ist, dass als förderfähig eingestuft wurde.

„Wir freuen uns sehr, dass die Jury des Förderprogramms Kultur.Gemeinschaften eine Förderempfehlung für unser Projekt ausgesprochen hat“, sagt Moritz Steinhauer, der beim Landschaftsverband für den Antrag und das Projekt verantwortlich ist. „Wir haben beobachtet, dass in den vergangenen Jahren viele Digitalisierungs-Programme die Anschaffung von Hardware ermöglicht haben. Von Kulturschaffenden hören wir jedoch, dass sie dann im Umgang mit der Technik auf sich allein gestellt waren. Mit #kultursichtbar möchten wir eine Qualifizierung anbieten, den Erfahrungsaustausch anregen und die Vernetzung in der Region verstärken.“

#kultursichtbar wird dabei vermitteln, dass es nicht nur um technische Kompetenz und Verbreitung von Informationen geht, sondern Fotos und bewegte Bilder eine Geschichte erzählen, Emotionen wecken und Menschen nahe bringen sollen. Es wird einen Gerätepool geben, den Kulturschaffende zukünftig für multimediale Projekte nutzen können. Drei Kultureinrichtungen werden Ansprechpartner vor Ort sein: Für den Landkreis Holzminden die Musikschule Holzminden, in Northeim das Theater der Nacht und im Landkreis Göttingen der Verein Kreuzberg onKultour. Zu den Qualifizierungsmaßnahmen werden Kultureinrichtungen aus ganz Südniedersachsen eingeladen.

„Die im Rahmen des Projekts erstellten Beiträge sollen sowohl auf den eigenen Kanälen der Kultureinrichtungen, als auch gebündelt bei kulturis präsentiert werden, der kommenden Online-Plattform für die Kultur in der Region,“ berichtet Projektleiter Moritz Steinhauer. „Ab dem Sommer werden sich Kulturinteressierte dort einen multimedialen Überblick über die vielfältige Kulturlandschaft Südniedersachsens machen können.“ red/ Foto: Jana Besten











14.01.2022 • 17:32 Uhr

Essener Chefvirologe Dittmer: Keine vierte Impfung - Omikron wird wie Grippe

Neue gefährliche Mutation quasi ausgeschlossen / Bisher Sterbezahlen bei Omikron ähnlich denen von Influenza / Weitere Corona-Impfung allenfalls für Risikogruppen

Das Coronavirus verliert seinen Schrecken: "Es gibt evolutionär keinen Weg zurück zu einem tödlicheren Virus", sagt der Essener Chefvirologe Professor Ulf Dittmer bei "19 - die Chefvisite" mit Blick auf meist milde Krankheitsverläufe bei der Omikron-Mutation. Diese setze sich nicht in der tiefen Lunge, sondern in den oberen Atemwegen fest, um sich besser zu verbreiten - diesen "Vorteil" werde das Virus nicht mehr aufgeben. Dadurch habe sich aber auch die Zahl der Todesfälle durch Omikron "schon sehr angenähert" an den Verlauf einer Influenza-Welle. Weil die um sich greifende Mutation auch Geimpfte und Geboosterte befalle, könnten Impfgegner zwar behaupten, "am Ende Recht gehabt zu haben", so Dittmer. Aber ohne Impfschutz "hätten wir bei der Delta-Variante Leichenberge und dramatische medizinische Situationen gesehen", betont der Virologe. Von einer vierten Impfung ist Dittmer aktuell nicht überzeugt: Sie sei nur sinnvoll mit "an Omikron angepassten Impfstoffen". Damit sollten dann vor dem nächsten Winter insbesondere Risikogruppen geschützt werden - "sehr analog zur Grippeimpfung".

Im Videocast "19 - die Chefvisite" gibt der Chef der Uniklinik Essen, Professor Jochen A. Werner, zusammen mit Publizist Jens de Buhr und wechselnden Gästen von Montag bis Freitag Orientierung bei den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUP-magazin.de! red / Foto: DUP-magazin










14.01.2022 • 17:25 Uhr

Unterhalt: Großeltern müssen für Enkel zahlen

Großeltern müssen nach einer Entscheidung des Oberlandesgericht Oldenburg den Unterhalt für ihre Enkel zahlen, wenn die Eltern dazu nicht in der Lage sind. Die Mutter eines fünfjährigen
Jungen sah sich nicht im Stande, für den Unterhalt aufzukommen, da sie nur 20 Stunden in der Woche arbeitet, teilte das Gericht am Freitag mit. Der Kindsvater befand sich noch in der Ausbildung und zahlte lediglich 30 Euro pro Monat an Unterhalt. Darum habe die Mutter Auskunft über das Einkommen und Vermögen der Eltern des Kindesvaters verlangt, um von ihnen den Unterhalt einzuklagen. Das Amtsgericht hatte dies abgewiesen. Zu Unrecht, wie das
Oberlandesgericht bereits im Dezember entschied (Az.: 13 UF 85/21).

Das Amtsgericht habe den Antrag zurückgewiesen, weil die Mutter auch in Vollzeit hätte arbeiten können, um so genug für sich und ihren Sohn zu verdienen. Das Oberlandesgericht sah das anders: Selbst bei einer Vollzeittätigkeit hätte ihr Einkommen nicht ausgereicht, um den Unterhalt des Kindes ganz oder teilweise zu erbringen. Um den eigenen Unterhalt sicherzustellen, müsse ihr der angemessene Selbstbehalt von zurzeit 1.400 Euro belassen werden. Da die Mutter auch bei einer Vollzeittätigkeit nicht so viel verdienen könne, dass sie den Unterhalt für das Kind zahlt und 1.400 Euro für ihren Lebensunterhalt behalten könne, komme eine Haftung der Großeltern für den Unterhalt des Enkels in Betracht.

Dass der Kindesvater im Laufe des Verfahrens eine Arbeitsstelle angetreten habe und seitdem Unterhalt zahle, ändere nichts an der Entscheidung. Denn es seien noch Rückstände für die Vergangenheit offen. Darum müssten die Großeltern über ihr Einkommen und Vermögen
Auskunft geben. Im Anschluss an diese Auskunft sei zu entscheiden, ob die Großeltern tatsächlich Unterhalt schulden.epd











14.01.2022 • 17:16 Uhr

Der verkappte Lock down - Aus der Weihnachtsruhe wird eine Winterruhe - Hier alle Änderungen in der niedersächsischen Corona-Verordnung

Die ursprünglich bis zum 15. Januar 2022 befristete „Weihnachts- und Neujahrsruhe" muss verlängert werden: Es wird daraus eine „Winterruhe" - zunächst bis zum 2. Februar 2022. Das ist die wesentliche Änderung in der Corona-Verordnung, die heute verkündet worden ist und morgen in Kraft tritt. Die Niedersächsische Landesregierung folgt damit dem Miniserpräsidenten-Konferenz (MPK)-Beschluss vom 7. Januar 2022.

Insbesondere die Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen (ein Haushalt plus zwei Personen), die generelle Höchstgrenze für private Treffen (zehn Personen drinnen wie draußen) die „2Gplus-Vorgabe" für Restaurants und Cafés, Kultureinrichtungen und Sportanlagen etc. sowie für Versammlungen mit bis zu 500 Personen werden so um zunächst weitere zweieinhalb Wochen verlängert. Diskotheken bleiben geschlossen, Messen und Versammlungen mit über 500 Personen untersagt. In den niedersächsischen Schulen wird auch in den nächsten Wochen noch täglich getestet, für politische Versammlungen gilt nun generell eine FFP2-Maskenpflicht.

Grund für die Fortdauer der Reglementarien der Warnstufe 3 sind die auch in Niedersachsen ansteigenden Infektionszahlen und die leider sehr konkrete Erwartung eines weiteren deutlichen Anstiegs in der nächsten Zeit. Die Entwicklung in benachbarten Bundesländern zeigt, dass wir voraussichtlich auch in Niedersachsen in Kürze mit deutlich höheren Fallzahlen rechnen müssen: Bremen liegt heute bei einer Inzidenz von 1.427,2 pro 100.000 in den letzten sieben Tagen, Hamburg bei 665,0 und Schleswig-Holstein bei 664,9. In Niedersachsen gibt es bereits zahlreiche Hotspots: Delmenhorst hat heute die Grenze von 1000 überschritten und liegt bei 1.052,9, Verden bei 821,4 und Osterholz bei 710,9.

Glücklicherweise verlaufen viele der Infektionen mit Omikron bislang mild bis moderat, das heißt: ohne die Notwendigkeit von Krankenhausbehandlungen. Dennoch müssen die Erkrankten für mindestens sieben Tage in Quarantäne, viele klagen über Grippesymptome und Fieber. Das hat schon jetzt Auswirkungen auf einige Bereiche der niedersächsischen Infrastruktur: es kommt zu vermehrten Personalausfällen. Diese Auswirkungen werden in den nächsten Wochen noch sehr viel deutlicher zu Tage treten. Die Einrichtungen der kritischen Infrastruktur haben sich darauf aber bereits vorbereitet.

Noch lässt sich nicht absehen, wie der Krankheitsverlauf insbesondere bei den noch nicht vollständig geimpften und geboosterten Menschen in Niedersachsen sein wird und wie ältere Menschen und vulnerable Gruppen auf das extrem ansteckende Omikronvirus reagieren. Davon hängt es ab, wie sich die täglich höheren Fallzahlen auf die Krankenhausbelegung auswirken werden. Es gilt nach wie vor, eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern und ein Aufrechterhalten der notwendigen Infrastrukturen in Niedersachsen sicherzustellen. Beides ist nur möglich, wenn die Zahl der täglichen neu Infizierten und damit zumindest für einige Tage zur Quarantäne verpflichteten Menschen in einem einigermaßen beherrschbaren Rahmen bleibt und wenn sich noch mehr Menschen boostern beziehungsweise impfen lassen.

Es ist davon auszugehen, dass das Bundesgesundheitsministerium bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 24. Januar 2022 nähere Erkenntnisse dahingehend vorlegen kann, wie sich eine starke Verbreitung der Omikronvariante vor dem Hintergrund der hiesigen Altersstruktur und der nach wie vor bedauerlicherweise vergleichsweise großen Impflücke in Deutschland auswirken wird.

„Es ist alles andere als selbstverständlich, dass die Menschen in Niedersachsen jetzt schon seit drei Wochen mehr oder weniger unaufgeregt mit doch sehr deutlichen Kontaktbeschränkungen und anderen Schutzmaßnahmen leben. Dafür möchte ich mich im Namen der gesamten Landesregierung noch einmal sehr herzlich bedanken", so Ministerpräsident Stephan Weil. „Es ist uns bewusst, dass dies eine enorme Zumutung ist - insbesondere für Kinder und Jugendliche, für Familien, für Menschen, die alleine leben, für die Wirtschaftsbereiche, die von den Schutzmaßnahmen besonders betroffen sind, letztlich aber für uns alle. Bislang ist die Lage in Niedersachsen noch besser als in vielen anderen Bundesländern. Das verdanken wir der großen Besonnenheit der Bürgerinnen und Bürger und der doch vergleichsweise großen Bereitschaft, sich impfen und jetzt auch boostern zu lassen. Mehr als die Hälfte der Niedersächsinnen und Niedersachsen ist jetzt bereits geboostert, das ist ein wichtiges Etappenziel im Kampf gegen Omikron - es müssen aber noch mehr werden. Dass die Infektionslage in Niedersachsen noch vergleichsweise gut ist, liegt auch an den frühzeitig ergriffenen Schutzmaßnahmen. Diese müssen wir nun mit der Winterruhe verlängern, damit wir die Lage weiter unter Kontrolle halten können. Ich bitte deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin umsichtig und verantwortungsvoll zu verhalten. Wir hoffen, dass wir gegen Ostern das Schlimmste überwunden haben."

Die Neuregelungen im Einzelnen:

In § 3 Abs. 5 Satz 1 wird das bisherige Datum „15. Januar 2022" durch das Datum „2. Februar 2022" ersetzt. Damit wird die bisherige ‚Weihnachts- und Neujahrsruhe' verlängert und zu einer ‚Winterruhe'. Damit gilt auch für den Zeitraum vom 15. Januar 2022 bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 die Warnstufe 3 landesweit. Eine Anpassung an das neue vorläufige Enddatum 2. Februar 2022 erfolgt auch in § 7 a Absatz 4 Satz 1.
Als Folgeänderung ist zukünftig in § 3 Absatz 5 Satz 2 geregelt, dass das für Gesundheit zuständige Ministerium sowie die Landkreise und kreisfreien Städte nach Maßgabe der Absätze 1 bis 4 und des § 2 die jeweils ab dem 3. Februar 2022 geltende Warnstufe feststellen.
Dem § 6 Abs. 1 wird der Satz 9 angefügt. Die Verpflichtungen zur Abgabe bzw. Erhebung der Kontaktdaten nach den Sätzen 2, 3, 5 und 7 entfallen auch, wenn die Person, deren Daten zu erfassen sind, die in der Corona-Warn-App des RKI enthaltene QR-Code-Registrierung nutzt.
In der inhaltlichen Regelung der Kontaktbeschränkungen in § 7a Absatz 1 werden in Absatz 1 Satz 1 und in Absatz 4 Satz 1 die Worte „zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren" durch die Worte „zur Vollendung des 14. Lebensjahres" ersetzt. Damit werden bei den strengen Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Personen (ein Haushalt plus zwei Personen) und bei der 10-Personen-Grenze für vollständig Geimpfte zukünftig nur noch Kinder von 1 bis 13 ausgenommen und nicht mehr wie bislang Kinder von 1 bis einschließlich 14. Diese Anpassung erfolgt aus Gründen der Rechtseinheitlichkeit und Verständlichkeit. In allen anderen vergleichbaren Regelungen der Corona-Verordnung wird ebenfalls auf die Grenze ‚bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres' abgestellt.
In § 7 a Absatz 2 Nr. 6 werden nach dem Wort „Veranstaltungen" die Worte „und zu Bestattungen" angefügt. Dieser Zusatz stellt klar, dass auch nicht religiöse Bestattungen, nicht als private Zusammenkünfte im Sinne des Absatzes 1 gelten. Bei Zusammenkünften zu solchen nicht religiösen Bestattungen ist dann jedoch nach dem neuen § 8 Abs. 3 Satz 2 der CoronaVO ist dann jedoch die 3-G-Regelung einzuhalten. Vorsicht: Diese Regelung gilt nur für die offizielle Trauerfeier und den Gang zum Grab, nicht aber für das anschließende Zusammensein in einem Café, einem Restaurant oder zuhause: Dort gilt für Ungeimpfte die Regel ein Haushalt plus zwei Personen und für Geimpfte die 10-Personen-Grenze.
Gestrichen werden in der Corona-Verordnung alle Regelungen, die das Weihnachtsfest und Silvester betreffen.
Die Schutzmaßnahmen für die Versammlungen unter freiem Himmel nach Artikel 8 des Grundgesetzes werden jetzt landesweit angepasst. Es gilt fortan generell für alle Teilnehmenden einer sich bewegenden, aber auch einer ortsfesten Versammlung unter freiem Himmel die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus (MNB-Pflicht). Grund ist, dass bei solchen Versammlungen regelmäßig eine große Anzahl von Menschen für einen längeren Zeitraum so dicht gedrängt zusammentrifft, dass das Abstandsgebot unterschritten wird. Ferner kommt es bei Versammlungen durch Gespräche und gemeinschaftliche Ausrufe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf engem Raum zu einem erhöhten Ausstoß von Tröpfchen und Aerosolen.

§ 10 der VO regelt Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit der Einfügung eines neuen Absatzes 9 wird nun für Versammlungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen wahlrechtlichen Regelungen für bevorstehende öffentliche Wahlen, insbesondere Wahlkreiskonferenzen, Vertreter- und Delegiertenversammlungen und ähnliche Veranstaltungen eine weitere Ausnahme zu den Regelungen der Absätze 1 bis 7 formuliert. Die Ausnahme ist erforderlich, um der besonderen Bedeutung des Bewerberaufstellungsverfahrens für die Demokratie gerecht zu werden.
Neben den Vorbereitungen für die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 werden auch für anstehende einzelne kommunale Wahlen (Direktwahlen) die Vorbereitungen der Wahlvorschlagsträger beginnen. Die wahlrechtlichen Regelungen sehen dafür die Durchführung von Präsenzversammlungen vor. Bei diesen Versammlungen kann die Anzahl von 500 Personen überschritten werden, etwa bei der Durchführung einer Mitgliederversammlung für die Aufstellung der Landesliste einer Partei zur Landtagswahl.

Eine entsprechende Änderung sieht auch der neu eingefügte § 11 Absatz 9 für Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen unter freiem Himmelmit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor.

Für Sitzungen, Zusammenkünfte und Versammlungen mit bis zu 500 Personen bedarf es keiner entsprechenden Regelung, da § 8 Abs. 3 Nr. 1 Sitzungen, Zusammenkünfte und Versammlungen dieser Größe, wenn sie durch Rechtsvorschrift vorgeschrieben sind, von den durch § 8 Abs. 4 bis 8 angeordneten Beschränkungen freistellt. Die im Zusammenhang mit der Bewerberaufstellung für Wahlen jeweils erforderlichen Versammlungen ergeben sich aus den jeweiligen Wahlgesetzen, sie sind also „durch Rechtsvorschrift vorgeschrieben".

Die Änderung in § 16 der Corona-Verordnung bewirkt vor dem Hintergrund des sich rasant steigernden Infektionsgeschehens eine Verlängerung der nach den Weihnachtsferien geltenden täglichen Testpflicht für ungeimpfte Schülerinnen und Schüler bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2021/2022, also bis zum 31.1.2022. Für das schulische Personal besteht die Pflicht zum täglichen Test nach § 28 b Abs. 3 IfSG.
In § 23 wird die Geltungsdauer der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 23. November 2021 verlängert, sie tritt nun mit Ablauf des 2. Februar 2022 außer Kraft.










14.01.2022 • 15:56 Uhr

Frische Pfusch-Pflasterung am beampelten Überweg: Bereits jetzt als teilweise wellig und nicht ebenflächig entlarvt

Während östlich vom Lichtzeichenlage (Ampel)-Überweg vom Auepark (Koppelwiese) zum Klosterhügel Brunshausen die Pflasterung hinter dem Bauzaun noch nicht fertiggestellt und abgenommen ist, wurde die Pflasterung mit den kleinen feinen Steinen westlich vor dem Überweg der Straße zur Benutzung für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.

Donnerstag offizieller Pressetermin vor Ort: Hier zeigten sich den Reportern des Fis WMG Team unübersehbare Unebenheiten im Pflaster. Auf dem Pflaster ist in Senken aus versickerten Pfützen Feinmaterial abgesetzt. Daneben sind diverse Buckel und Wellen selbst dem anwesenden LaGa Pressesprecher Frank Terhorst in die Augen gesprungen. Die unebene Pflasterdecke ist selbst für Laien erkennbar, wobei der Pressesprecher auf Toleranzen verwies.

Dazu klärt Dipl.Ing. Wilhelm Kühne auf, der persönlich bei der Baustellenvisite anwesend war:
Die DIN 18318 für Pflasterarbeiten beinhaltet zwar geringe Toleranzen, die dort nachzulesen sind. Bei Ortstermin wurde von dem Experten empfohlen, mit Richtscheid und Messkeil genauer nachzuschauen, ob die Toleranzen eingehalten wurden. Und noch ein guter Ratschlag vom Dipl.Ing.: Auch nach der baulichen Abnahme läuft eine mindestens zweijährige Gewährleistung (VOB), oder neu fünfjährige First nach BGB. red / Fotos: Fis WMG














14.01.2022 • 15:43 Uhr

Zu Corona-Protesten und Gegendemos: Polizei startet Informationsoffensive

Bei den bevorstehenden Versammlungen von Corona-Kritikern und Gegendemonstranten in der Region Braunschweig wird die Polizei zum besseren Verständnis für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen über den grundsätzlichen Ablauf von Versammlungen ausgeben. Auf einem Flyer werden wichtige Fragen rund um das Thema Versammlungen leicht verständlich beantwortet.

Unter folgendem Link

https://www.pd-bs.polizei-nds.de/startseite/wir_uber_uns/corona/wie-funktionieren-versammlungen-115938.html

ist der Flyer auf der Internetseite der Polizeidirektion Braunschweig abrufbar, ebenso sind die Inhalte ab Montag auf den Social-Media-Kanälen der Polizeiinspektionen Gifhorn, Goslar, Wolfsburg-Helmstedt, Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel sowie Braunschweig zu finden. red











14.01.2022 • 15:38 Uhr

Übergriff in Bad Lauterberg - Fußgängerin in Gasse unsittlich berührt

In Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) ist am Mittwochmorgen (12.01.22) eine Fußgängerin von einem unbekannten Mann unvermittelt unsittlich berührt worden. Die Frau aus dem Altkreis Osterode blieb unverletzt.

Der Übergriff ereignete sich gegen 07.30 Uhr in der Fußgängergasse zwischen der Stützer- und Wissmannstraße. Ersten Ermittlungen zufolge, näherte sich der Unbekannte der Fußgängerin von hinten und berührte sie plötzlich im Bereich des Oberkörpers. Als sie laut schrie und sich mit Schlägen wehrte, flüchtete der Angreifer. Über ihn ist bislang nichts bekannt.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05524/9630 bei der Polizei in Bad Lauterberg zu melden.jk










14.01.2022 • 14:43 Uhr

Bekommen Kinder demnächst vier Elternteile? "Queer-Beauftragter" der Regierung möchte das gern

Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann, plädiert dafür, das kleine Sorgerecht auf bis zu vier Elternteile auszudehnen. Dafür sollte nach Ansicht des Grünen-Politikers das Familienrecht geändert werden. Die Union geht auf Distanz.
Angesichts zunehmend vielfältiger Familienkonstellationen sollen Kinder soll nach Ansicht des
Queer-Beauftragten der Bundesregierung mehr Elternteile als bisher haben können. «Ein Kind soll bis zu vier Sorgeberechtigte haben dürfen, denn mittlerweile wächst jedes dritte Kind in einer Familiensituation auf, die nicht einer klassischen Ehe entspricht», sagte Sven Lehmann den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Freitag). Dafür solle das sogenannte kleine Sorgerecht auf bis zu vier Elternteile ausgedehnt werden können. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion kritisierte die Äußerungen als «willkürliches Konzept von Elternschaft».

Wenn sich beispielsweise Mutter und Mutter trennen würden, und beide neue Partner hätten, sollten die beiden neuen Partner «dann das kleine Sorgerecht bekommen können, wenn sie möchten», forderte Lehmann. Von so einer Änderung würden nicht nur Regenbogenfamilien
profitieren, sondern auch Patchworkfamilien, erläuterte der Queer-Beauftragte. Zugleich seien auch die Kinder rechtlich besser geschützt. epd










14.01.2022 • 14:34 Uhr

Medienexperte: Soziale Medien bieten Chancen für Journalismus

Die sozialen Medien haben nach Einschätzung des Kommunikationswissenschaftlers Carsten Reinemann nicht zu mehr Hass und Aggression geführt. Twitter, Facebook und andere Netzwerke bildeten lediglich die in der Gesellschaft vorhandenen Meinungen ab, erklärte der Leiter des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitag bei einer Online-Konferenz der Civis Medienstiftung: «Soziale Medien sind nicht an sich böse, sie bieten auch Chancen.»

Seit dem Jahr 2000 hätten die sozialen Netzwerke einen starken Bedeutungszuwachs erlebt, erklärte Reinemann. Als Recherchequelle genutzt, wirkten sie auch auf den klassischen Journalismus ein. «Alle Studien sehen eine Verbesserung der Berichterstattung der etablierten
Medien», sagte der Wissenschaftler. Dies zeigten neue Themen und Berichte über Personengruppen, die zuvor nicht wahrgenommen wurden. epd












14.01.2022 • 14:27 Uhr

Nach überraschendem Rückzug von Uwe Schwarz: SPD-Chefin Heiligenstadt zollt dienstältestem Landtagsabgeordneten Respekt

Hier das soeben veröffentlichte Statement der SPD-Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck, Frauke Heiligenstadt, MdB, zum unerwartet angekündigten Rückzug des Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim. Er wird für eine erneute Landtagskandidatur bei der Landtagswahl im Oktober nicht mehr zur Verfügung stehen:
"Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Uwe Schwarz im Oktober 2022 nicht erneut für den Niedersächsischen Landtag zu kandidieren, wenngleich ich außerordentlich bedaure, dass wir einen höchst engagierten und erfolgreichen Abgeordneten für den Landkreis Northeim verlieren werden. Die SPD im Landkreis Northeim ist Uwe Schwarz zu großem Dank verpflichtet. Er ist der aktuell dienstälteste Abgeordnete im Landtag und mit über 35 Jahren Landtagszugehörigkeit der am längsten dem Landtag angehörende Abgeordnete in der über 75-jährigen Geschichte des Landes Niedersachsen. Das macht sicher deutlich, über welch großes Erfahrungswissen er verfügt. Mit dem Verzicht von Uwe Schwarz auf eine weitere Kandidatur verliert die SPD-Landtagsfraktion ihren erfahrensten Sozialpolitiker, dessen Wissen über alle Parteigrenzen hinaus geschätzt wird. In über 35 Jahren Landtagszugehörigkeit hat Uwe Schwarz die Sozialpolitik Niedersachsens geprägt und unser Land sozialer gestaltet.
Ich bin froh, dass Uwe Schwarz gleichzeitig angekündigt hat, in der Kommunalpolitik aktiv zu bleiben und natürlich weiterhin unsere SPD-Kreistagsfraktion als Vorsitzender zu führen. Auch die angebotene Unterstützung im anstehenden Landtagswahlkampf begrüße ich ausdrücklich. Er wird ein politischer Aktivposten nicht nur für die SPD im Landkreis Northeim bleiben.“












14.01.2022 • 14:20 Uhr

Aktionäre im Bann der Inflation

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank


Aktien bleiben teuer. In der abgelaufenen Handelswoche gingen die großen Indizes in Europa und in den USA zwar seitwärts, dies aber auf hohem Niveau. Im vergangenen Jahr waren die Kurse noch je nach Region 15 bis 30 Prozent angestiegen. Aber es rumort im Maschinenraum der Finanzmärkte. Dabei geht es vor allem um die Leitzinsen. Ein Teil der guten Entwicklung an den Aktienmärkten in den letzten Jahren ist auf die niedrigen Zinsen zurückzuführen. Niedrige Zinsen auf dem Sparbuch und bei Bundesanleihen trieben viele Marktteilnehmer in Anlagen mit besseren Aussichten. Diese erfüllten etwa deutsche Aktien allein schon mit der Dividende, die im Durchschnitt etwa drei Prozent beträgt, Kurssteigerungen waren da eher ein zusätzlicher Bonus.

Ob die Zinsen auch weiterhin so niedrig bleiben können, wird von immer mehr Akteuren angezweifelt. Treiber für das Zinsniveau sind die Notenbanken, selbst wenn auch diese nicht allmächtig sind und nicht jeden beliebigen Zinssatz wählen können. Notenbanken werden danach beurteilt, ob sie ihren Auftrag erfüllen, den Geldwert stabil zu halten. Zurzeit ist dies nicht der Fall, wie die in dieser Woche veröffentlichten US-Inflationsdaten von 7 Prozent eindrücklich zeigen. Allgemein wird die Bereitschaft der Notenbanken, etwas gegen zu hohe Inflation zu tun, an ihren Leitzinsen abgelesen. Zu starke Inflation verlangt nach höheren Zinsen. Angeführt von der US-Notenbank werden die Leitzinsen in Europa in diesem und wahrscheinlich auch im kommenden Jahr steigen. Wieviel, das hängt von der Beruhigung bei der Inflation ab. An den Aktienmärkten wird daher die Inflationsrate zum wichtigsten Wirtschaftsindikator in diesem Jahr.











14.01.2022 • 14:16 Uhr

Logistikgutachten zur Frage der Notwendigkeit eines zentralen Bereitstellungslagers für das Endlager Konrad in Würgassen - Minister Laumann und Lies sprechen mit regionalen Abgeordneten und Bürgerinitiativen

Auf Initiative der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen soll ein gemeinsames Logistikgutachten zur Frage der Notwendigkeit für ein zentrales Bereitstellungslager für das Endlager Konrad in Salzgitter erstellt werden. Anfang 2020 hatte der Bund bekanntgegeben, dass im nordrhein-westfälischen Würgassen, direkt an der Grenze zu Niedersachsen, ein derartiges Lager auf dem ehemaligen Kernkraftwerkgelände errichtet werden soll. In dem geplanten Bereitstellungslager sollen schwach- und mittelradioaktive Abfälle für eine spätere Endlagerung im Schacht Konrad endlager- und bedarfsgerecht zwischengelagert werden. Eine Behandlung der Abfälle findet dort nicht statt.

Mit dem Gutachten soll die von vielen gestellte Frage nach der Notwendigkeit für ein Bereitstellungslager geklärt werden. Über den Stand des jetzt anstehenden Vergabeverfahrens wurden regionale Parlamentarier und Akteure vor Ort heute im Rahmen einer Onlineveranstaltung informiert und mit ihnen diskutiert. Dazu hatten Minister Olaf Lies für das Land Niedersachsen und der in Nordrhein-Westfalen zuständige Minister Karl-Josef Laumann eingeladen.

Dazu Olaf Lies: „Mit dem Gutachten wollen wir Klarheit darüber erlangen, ob überhaupt ein Bereitstellungslager notwendig ist. Denn auch nach mehreren Gesprächen auf politischer und fachlicher Ebene konnte die Frage der Notwendigkeit eines logistischen Zwischenlagers für meine Fachleute und somit auch für mich nicht abschließend geklärt werden.

Dieses Gutachten ist wichtig für den weiteren Prozess, aber auch für die nötige Transparenz gegenüber allen Betroffenen. In enger, persönlicher Abstimmung mit meinem Kollegen Karl-Josef Laumann aus NRW wurde von unseren Experten bereits die Leistungsbeschreibung erarbeitet. Nun wollen wir das Gutachten zügig auf den Weg bringen. Die Beiträge von heute werden wir dabei bewerten und, sollten noch ganz neue Aspekte dazu kommen, diese noch ins Verfahren einfließen lassen."

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir haben uns für dieses Gutachten stark gemacht und es gegen mancherlei Widerstände auf den Weg gebracht. Uns ist es wichtig, dass schon bevor das Gutachten in Auftrag gegeben wird, die regionalen Akteure informiert werden. So finden ihre Anregungen frühzeitig Beachtung.

Wir werden die heutigen Beiträge daher sehr sorgfältig bedenken und bewerten. Denn uns ist es persönlich ein großes Anliegen, dass in diesem Gutachten auch die Fragen aus der Region ihren Niederschlag finden. Da war das heutige Gesprächs- und Informationsangebot ein logischer Schritt in Sachen Transparenz."

Die Ergebnisse des heutigen Gesprächs werden nun von den Fachleuten der beteiligten Ministerien bewertet und nach dieser Prüfung mit in das weitere Verfahren der Ausschreibung des Gutachtens einfließen. Die Vergabe soll in den kommenden Wochen erfolgen, mit Ergebnissen des Gutachtens ist dann im Juni 2022 zu rechnen. red

Das Foto dokumentiert eine Protestaktion einer Bürgerinitiative gegen das umstrittene Bereitstellungslager auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerkes in Würgassen an der Weser. Foto: Fis WMG












14.01.2022 • 14:04 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim:67 Neuinfektionen, 21 Genesene, Inzidenz steigt auf 244,4

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.807 (+67) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.282 (+11) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 244,4 (322 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,7, die Intensivbetten sind zu 6,3 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 446 (+56) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum:
Bad Gandersheim 35 (+1),
Bodenfelde 17 (+4),
Dassel 37 (+4),
Einbeck 113 (+9),
Hardegsen 19 (+1),
Kalefeld 14 (0),
Katlenburg-Lindau 11 (+4),
Moringen 29 (+8),
Nörten-Hardenberg 28 (+8),
Northeim 96 (+15),
Uslar 47 (+2) stammen
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus












14.01.2022 • 10:52 Uhr

Landesgartenschau 2023 aktuell: Frische Einblicke in den Stegbau im Auepark (Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese")

Gestern eine Baustellenvisite im "Auepark". Dort befindet sich für die Landesgartenschau 2023 im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese" ein hölzerner Steg in der finalen Bauphase.

Gute Fortschritte sind von der Hildesheimer Straße derzeit ohne Begrünung schon zu erkennen. Ganz nah ran an das Projekt gestern kam das Fis WMG Team zusammen mit LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne war mit vor Ort. Hier seine Eindrücke und Meinungen: An zwei Stellen zweigt der Steg bis in die westlich angrenzenden Teichfläche hinein. Der von Süden barrierefreie Steg führt durchgehend in nördlicher Richtung bis zum Treppenaufgang.

Am südlichen Ende sind die Fundamente frisch betoniert, hier beginnt der mit sechs Prozent barrierefreie Zugang bis auf über drei Meter Höhe. Die Betonfundamente, dem Treppenaufgang am anderen Ende sorgen mit für Stabilität des imposanten Laufstegs. Auch die beiden unverschieblichen Dreiecke an den Wasser-Zugangspunkten bringen statische Stabilität.

Von oben ein erster, exklusiver Blick vom Fis WMG Team festgehalten, auf Wasser- und Schilflandschaften. Die parallelen Wegeabschnitte gliedern den Durchgangsverkehr und die Beobachtungspunkte zum Verweilen. Außerdem kann man hier die architektonische Formensprache erahnen, die an anderen LaGa Wegen bereits zu sehen sind.

Auf jeden Fall wird dieses Stegbauwerk neue Blicke auf die Naturlandschaft mit interessanter Fauna und Flora und Tierwelt (wenn sie sich denn sehen lässt) im Auepark der LaGa, den Koppelwiesen im Landschaftsschutzgebiet eröffnen.

Hoffentlich müssen die Besucher nicht bis 2023 darauf warten und der Weg zum Klosterhügel nach Brunshausen verboten bleibt. ,Bleibt das Areal ein ganzes Jahr lang gesperrt ist zu befürchten, dass Wildschweine (wir berichteten) die Zuwegungen zerstören könnten. red/ Fotos: Fis WMG

















14.01.2022 • 10:41 Uhr

Nun bekräftigt auch DRK- Präsidentin die Forderung nach Corona-Impfpflicht

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, hat ihren Ruf nach einer Impfpflicht für alle bekräftigt. «Besonders die immer noch bestehenden Impflücken bereiten uns in dieser Phase der Pandemie große Sorge», schreibt Hasselfeldt in einem Gastbeitrag für die «Neue Osnabrücker Zeitung» (Freitag). Daher sei sie «persönlich dafür, der allgemeinen Impfpflicht näherzutreten, um den Schutzschirm gegen das Corona-Virus möglichst weit aufzuspannen».

Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass das Impfen der beste Schutz vor Covid-19 und der einzige Weg aus der Pandemie sei, so Hasselfeldt. Gerade mit Blick auf die Omikron-Ausbreitung müssten zudem alle bisherigen Möglichkeiten mit 2G, 2Gplus und 3G am Arbeitsplatz konsequent ausgeschöpft werden. All dies zeige Wirkung „Allerdings ist fraglich, ob dies ausreicht.» Man dürfe zudem «nicht der Illusion erliegen», mit der Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, die am 15. März in Kraft tritt, sei das Problem erledigt.

Für einige Heime und Kliniken könne die einrichtungsbezogene Impfpflicht eine Herausforderung werden, schreibt Hasselfeldt: «Es ist im Einzelfall nicht auszuschließen, dass die Impfpflicht den Fachkräftemangel in den Gesundheitseinrichtungen verstärkt. Deswegen sollte man diese Gefahr ernst nehmen.» Sie rechne aber nicht «mit einer großen Kündigungswelle».epd










14.01.2022 • 10:40 Uhr

Sonderservice-Zeiten der Führerscheinstelle für den Führerscheinumtausch Stichtag der Führerschein- Umtauschpflicht am 19. Januar 2022

Nächsten Mittwoch, 19. Januar 2022 ist ein wichtiger Stichtag für den Umtausch von älteren Führerscheinen: Alle zwischen 1953 und 1958 geborene Personen, müssen ihre rosafarbenen oder grauen Papierführerscheine umtauschen.

Für den Umtausch zum aktuellen Stichtag bietet die Führerscheinstelle des Landkreises Northeim Sonderservice-Zeiten zur Beantragung des Umtauschs an:
Mittwoch 19.01.2022:
Zulassungsstellen Einbeck und Uslar: vormittags von 08:00 Uhr – 11:30 Uhr
Zulassungsstelle Northeim: nachmittags von 13.30 Uhr – 15.30 Uhr
Auf Grund der derzeitigen Corona-Präventivmaßnahmen ist zu anderen Zeiten mit erheblichen Wartezeiten (teilweise im Außenbereich) zu rechnen. Daher sollte auf diesen Mittwochstermin ausgewichen werden.

Für den Umtausch sind folgende Unterlagen mitzubringen:
· Personalausweis / Reisepass
· Biometrisches Passfoto
· Alter Führerschein
· Sollte der letzte Führerschein nicht vom Landkreis Northeim ausgestellt worden sein, wird eine Karteikartenabschrift der ausstellenden Behörde benötigt, wenn es sich um den grauen oder rosafarbenen Papierführerschein handelt. Diese Karteikartenabschrift kann die ehemals ausstellende Behörde per E-Mail an den Landkreis Northeim senden.
Für den Umtausch fallen Gebühren in Höhe von 30,30 € bei Zusendung oder 25,30 € bei Selbstabholung des Führerscheins an.

Grundsätzlich betroffen sind alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden. Der Umtausch erfolgt schrittweise. Für Führerscheine, die ab dem 01.01.1999 ausgestellt wurden, entscheidet das Ausstellungsjahr über den Stichtag zum Umtausch. Eine Übersicht über alle Stichtage für sämtliche Geburts- bzw. Ausstellungsjahre kann unter www.landkreis-northeim.de/fuehrerscheinumtausch eingesehen werden. Hier besteht grundsätzlich keine Eile.
Als nächstes sind die Jahrgänge 1959 - 1964 zum Umtausch bis zum 19.01.2023 verpflichtet.
Wird der Umtauschpflicht nicht nachgekommen, können voraussichtlich ab Mitte 2022 Geldbußen fällig werden.lpd










14.01.2022 • 10:32 Uhr

Dokument des Tages: Das Verzichtsschreiben des Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz auf eine erneute Landtagskandidatur

Es ist eine erste Bilanz seiner politischen Lebensleistung. In seiner Verzichtserklärung für eine erneute Kandidatur bei der Landtagswahl am 9. Oktober 2022 skizziert der Bad Gandersheimer SPD-Politiker Uwe Schwarz (64) sein bisheriges Wirken, lässt Einblicke in seine Entscheidungsfindung zu und hinterlässt am Ende eine konsequente Haltung und einer ebensolchen Entscheidung. Sein ausführliches Verzichtsschreiben an die SPD-Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt liegt dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group im Original vor. Angesichts der Bedeutung der Persönlichkeit Schwarz und der personalpolitischen Dimension seiner Absage dokumentiert das Redaktionsnetzwerk seinen erstes Vermächtnis im Originalwortlaut.

"Liebe Frauke, liebe Anja, liebe Genossinnen und Genossen,
ich hoffe, Ihr seid alle gesund und mit viel Tatendrang in das Neue Jahr 2022 gekommen. Hoffen wir gemeinsam, dass es nach zwei Corona-Jahren ein Jahr der Vernunft und der Rück- kehr zu einem weitgehend gesellschaftlichen Leben wird. Das ist in vielerlei Hinsicht wichtig, nicht zuletzt für die Fortentwicklung unseres demokratischen Gemeinwesens. 2022 wird zwar kein Mammutwahljahr, aber es stehen Landtagswahlen in mehreren wichtigen Bundesländern an und Niedersachsen wird am 9. Oktober 2022 diesen Reigen abschließen.
Obwohl bereits seit der letzten Landtagswahl feststand, dass einige Wahlkreise aus verfas- sungsrechtlichen Gründen neu zugeschnitten werden mussten, konnte der Landtag diesen Neuzuschnitt erst im Dezember 2021 endgültig abschließen.

Dabei war ein Neuzuschnitt der beiden Wahlkreise in unserem Landkreis, also Northeim und Einbeck, unumgänglich. Zeitwei- lig sollte mein Wahlkreis vollständig zerschlagen werden, was wir aber verhindern konnten. Wir werden weiterhin zwei Wahlkreise in unserem Landkreis haben, wobei der Northeimer die Gemeinde Adelebsen dazu bekommt und dafür Bodenfelde wieder zurück in den Einbecker Wahlkreis geht, der außerdem noch um die Stadt Seesen mit ihren Dörfern erweitert wird.
Am 12.3.2022 soll die Aufstellung unserer Landtagskandidaten für diese beiden Wahlkreise erfolgen, und dieser Neuzuschnitt meines Wahlkreises wäre für mich natürlich ideal. Boden- felde war 1985 der erste Bereich, wo die SPD meine angedachte Kandidatur unterstützt hat und Seesen gehörte zum ehemaligen Kreis Gandersheim, wohin ich noch immer zahlreiche Verbindungen habe.

Als ich 1986 zum ersten Mal in den Landtag gewählt wurde, war ich sehr dankbar, dass mich Otto Gräber als gestandener Abgeordneter bei der Eingewöhnung in das Parlamentsleben an die Hand genommen hat. Das war auch nach 13 Jahren Berufsleben in der AOK eine ganze andere Welt. Die allermeisten Menschen haben nach meiner festen Überzeugung völlig falsche Vorstellungen davon, wie kleinteilig, zeitaufwendig und kräftezehrend berufspolitische Abläufe wirklich sind.

Der Northeimer Wahlkreis wird eine Nachfolge für Frauke finden müssen, nachdem sie erfolg- reich den Bundestagswahlkreis zurückgewonnen hat und ich persönlich spüre noch immer viel Tatendrang bei den großen sozialpolitischen Herausforderungen. Ich glaube, dass ich in den vergangenen Jahrzehnten in diesem Bereich vieles maßgeblich mitgestalten konnte. Die Sozialpolitik im weitesten Sinne war und ist für mich immer die Herzkammer der Sozialdemokratie gewesen, die Bewährungsprobe für unsere Grundwerte von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Sie alle bedingen einander, allein betrachtet funktionieren sie nicht. Auf diverse Anfragen hinsichtlich meiner möglichen erneuten Landtagskandidatur habe ich immer deutlich gemacht, dass ich erst den Wahlkreis Einbeck gesichert wissen will und dass ich mich dann am Jahresanfang dazu äußern werde. Der Unterbezirksvorstand wird am 17.1.2022 das weitere Verfahren hinsichtlich der Kandidatenaufstellungen festlegen. Deshalb ist es jetzt für mich der richtige Zeitpunkt, Euch mitzuteilen, dass ich nicht erneut für den Landtag kandidieren werde.
Ich werde zum Zeitpunkt der nächsten Landtagswahl das 65. Lebensjahr vollendet haben, bei einer weiteren vollen Legislaturperiode hätte ich das siebte Lebensjahrzehnt (vielleicht) hinter mir gelassen. Ich bin seit dem 1. April 1973 ununterbrochen berufstätig, davon seit dem 21.6.1986 Landtagsabgeordneter und damit der bisher dienstlängste Abgeordnete in der Geschichte unseres Bundeslandes. Ich glaube, dass wir in diesen mehr als 35 Jahren gemeinsam viel für unsere Region erreicht haben. Die tollen Wahlergebnisse und die unzähligen mündlichen und schriftlichen Rückmeldungen, die ich in diesem langen Zeitraum bekommen habe, machen deutlich, dass nicht alles falsch gewesen sein kann. Das ist ein großartiges Geschenk, wofür ich wirklich sehr dankbar bin.

Es ist aber auch ein Geschenk, selbst zu entscheiden, wann man aufhört, bevor man vom Platz gejagt oder abberufen wird. Dafür habe ich in all den Jahren viele Beispiele erlebt, nicht zuletzt mit dem plötzlichen Tod von Thomas Oppermann im vergangenen Jahr.
Ich war und bleibe immer ein politischer Mensch. Unsere SPD-Kreistagsfraktion hat mich ge- rade wieder zu ihrem Vorsitzenden gewählt, und ich werde diese und auch meine anderen ehrenamtlichen Aufgaben gerne weiter ausfüllen. Das gilt natürlich auch für die Unterstützung meiner Nachfolger, sofern sie es wünschen, bei der bevorstehenden Landtagswahl. Gerade unter der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie souverän, unaufgeregt und erfolgreich Niedersachsen durch Stephan Weil regiert wird. Dass dieses so bleibt, daran möchte ich gerne weiter mitwirken. Aber ich will nach fast 50 Berufsjahren nicht mehr die Fortsetzung der rund um die Uhr Verfügbarkeit eines Berufspolitikers, so sehr mich diese Aufgabe auch erfüllt hat.

Ich bedanke mich bei all den unzähligen Menschen, die mich in diesen Jahrzehnten gewählt, unterstützt, begleitet und mir für diese Arbeit den Rücken freigehalten haben. Das alles war ein großes Geschenk und vielleicht gibt es zukünftig nun auch mal die Möglichkeit zum priva- ten Gedankenaustausch ohne Zeitdruck und ohne Terminkalender.
Darüber würde ich mich freuen, Euer Uwe Schwarz."
red











14.01.2022 • 10:14 Uhr

Landtagswahl 2022: Niedersachsens dienstältester Abgeordneter Uwe Schwarz erteilt seiner Partei eine Absage für erneuter Kandidatur

Niedersachsens Dienstältester Landtagsabgeordneter, der SPD-Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz aus der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim, schließt eine erneute Kandidatur bei den Landtagswahlen im Oktober dieses Jahres definitiv aus. Diese Absage hat er in einem ausführlichen Schriftsatz der SPD-Unterbezirksvorsitzenden Frauke Heiligenstadt mitgeteilt. Schwarz ist gut ein halbes Jahrhundert in der lokalen und überregionalen Politik im Einsatz. Aktuell ist er gesundheitspolititischer Sprecher seiner Fraktion in Hannover. Nach der Kommunalwahl im vorigen Jahr wurde er zum Vorsitzenden der Northeimer SPD-Kreistagsfraktion gewählt.

Jetzt ist das parteiinterne Rennen um seine Nachfolge als MdL im Wahlkreis 18 Bad Gandersheim-Einbeck-Dassel eröffnet. Die CDU wittert eine Chance, diesmal der SPD das Mandat abjagen zu können. Schwarz hatte den Wahlkreis in den vergangenen Jahrzehnten in ununbrochener Folge souverän direkt gewinnen können. Das hatte mit seiner unumstrittenen Tatkraft, seiner sozialpolitischen Leidenschaft und der sich daraus ergebenden Popularität in speziellen Wählerschichten zu tun. red/ Foto: FisWMG











14.01.2022 • 09:07 Uhr

Erneut Corona-Kritik und Protest in Einbeck und Katlenburg: Pro und Contra verliefen laut Polizei friedlich ab

Am Dienstagabend kam es zu insgesamt drei Versammlungen im Stadtgebiet Einbeck, wovon lediglich zwei Versammlungen im Vorfeld ordnungsgemäß angemeldet waren.
Bereits um 17.30 Uhr traf sich das Bündnis "Einbeck ist bunt" vor dem Neuen Rathaus. Mit bis zu 25 Teilnehmenden setzte sich die Versammlung unter dem Motto "Ein Zeichen setzen" in Bewegung.

Ziel der sich fortbewegenden Versammlung war der Eulenspiegelbrunnen auf dem Marktplatz. Dort hatte sich um 18 Uhr die Initiative "Seebrücke Einbeck" zu einer stationären Kundgebung unter dem Motto "Die verzweifelte Situation der geflüchteten Menschen an den Außengrenzen gerade auch im Hinblick auf den fehlenden Schutz vor Corona" versammelt. Es folgten Redebeiträge und anschließend wurde durch die Teilnehmenden Musik abgespielt.

Gegen 18 Uhr fanden sich bis zu 25 Teilnehmende zu einer nicht angemeldeten Versammlung an der Ecke Möncheplatz/Lange Brücke ein. Ein*e Versammlungsleiter*in gab sich nicht zu erkennen. Diese Versammlung setzte sich nach wenigen Minuten in Richtung Marktplatz in Bewegung. Durch die Polizei wurden die Teilnehmenden darauf hingewiesen, dass die Zusammenkunft als Versammlung bewertet wird und eine entsprechende FFP2-Maske zu tragen sowie auf die Mindestabstände zu achten ist. Die Versammlung führte durch verschiedene Straßen der Innenstadt und endete am Neuen Markt. Aufgrund eines Verstoßes gegen die vorgeschriebene Maskentragepflicht wurde gegen eine Person ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Unterstützt wurde die Polizei Einbeck durch Kräfte der Polizei Northeim, der Polizeidiensthundeführer aus Göttingen und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen.

Es kam zu keinen Konflikten zwischen den Versammlungen, alle drei Versammlungen verliefen friedlich und ohne sonstige Störungen.

Am Mittwochabend gegen 18Uhr versammelten sich etwa 25 Personen im Bereich eines Supermarktparkplatzes in der Osteroder Straße in Katlenburg. Durch die Polizei wurde auch hier die Zusammenkunft als Versammlung deklariert und auf die Mindestabstände und die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken hingewiesen. Die Teilnehmenden kamen der Aufforderung der Polizei umgehend nach. Ein*e Versammlungsleiter*in gab sich gegenüber der Polizei nicht zu erkennen.

Die Versammlung setzte sich in Bewegung und verlief durch mehrere Straßen, hierbei führten die Teilnehmenden Kerzen mit. Gegen 19.30 Uhr endete die Versammlung wieder in der Osteroder Straße.Koc










14.01.2022 • 09:03 Uhr

Dritte „Business Night Northeim“ - Startschuss für Gründungspreis des Landkreises Northeim 2022

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel lädt zusammen mit der „BFGoe - Gründungsberatung MOBIL“ zur dritten „Business Night Northeim“ am Mittwoch, 9. Februar 2022

Die dritte „Business Night Northeim“ findet am 9. Februar 2022 zwischen 17:00 und 19:00 Uhr digital statt. Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich
(www.mobil-goettingen.de). Im Rahmen der dritten „Business Night Northeim“ will der Landkreis Northeim eine Plattform zum Austausch für Gründer*innen bieten.
Zu hören sind in diesem Rahmen unter anderem Kurzbeiträge von Expert*innen aus dem Gründungsnetzwerk. Außerdem kommen erfolgreiche Gründer*innen aus dem Landkreis Northeim zu Wort, die ihr Unternehmen vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Startschuss für den
zweiten „Gründungspreis
Landkreis Northeim“

Mit dem sofortigen Anmeldestart für die dritte „Business Night Northeim“ fällt auch der Startschuss für die Bewerbungsphase zum zweiten „Gründungspreis Landkreis Northeim“. Angesprochen sind hier Unternehmer*innen, die sich zwischen 2020 und Anfang 2022 selbständig gemacht haben bzw. kurz vor der Gründung stehen und deren Unternehmenssitz im Landkreis Northeim liegt bzw. liegen wird. Die Anmeldung für den Gründungspreis erfolgt über die Fachstelle Northeim unter der Emailadresse mobil-nom@goettingen.de. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es dort auch.

Die Bewerbungsfrist endet am 11.03.2022. Die Preisträger*innen des „Gründungspreis Landkreis Northeim“ sollen dann im Rahmen der vierten „Business Night Northeim“,
am Montag, 30.05.2022, offiziell geehrt werden.

„Der Gründungspreis gilt als Anerkennung für die Umsetzung einer erfolgversprechenden Geschäftsidee und Unternehmensgründung im Landkreis Northeim. Außerdem setzt er
ein positives Signal für die hiesige Gründungslandschaft. Nach der erfolgreichen Premiere des Gründungspreises im vergangenen Jahr freue ich mich wieder auf zahlreiche und
vielfältige Bewerbungen von Gründerinnen und Gründern für den Gründungspreis 2022“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Als Preis erwartet die Gewinner*innen neben Preisgeldern ein individuelles 1:1 Coaching, ein professioneller „Pitchdreh“ sowie mediale Aufmerksamkeit durch die begleitende Berichterstattung. „Mit dem Preis machen wir gelungene Unternehmensgründungen aus dem Landkreis Northeim für die Öffentlichkeit sichtbar. Zu zeigen, dass es auch in der Krise Gründerinnen und Gründer gibt, die den Weg in die Selbständigkeit wagen, wirkt ermutigend auf andere, die sich ebenfalls eine eigene Selbständigkeit vorstellen können. Außerdem zeigt der Preis, dass wir als verlässlicher Partner die Wirtschaft der Region stärken wollen“, bekräftigt Isa Piontek-Seitz, Projektleiterin der Gründungsberatung MOBIL. lpd










13.01.2022 • 20:31 Uhr

CDU/FDP/Unabhängige starten durch: Anträge zu "Glasfaser bis in jedes Haus / FTTB-Offensive für den Landkreis Northeim" und "Errichtung einer Stiftung für Klima- und Naturschutz im Landkreis Northeim"

Im Rahmen der ersten Pressekonferenz der Mehrheitsgruppe von CDU/FDP und Unabhängigen im Northeimer Kreistag im neuen Jahr am heutigen Donnerstagnachmittag ( wir berichteten exklusiv) auf einer digitalen Plattform haben Beatrix Rostalski-Tappe (CDU) und Christian Grascha (FDP) zwei politische Initiativen im Kreistag angekündigt. Sie beschäftigten sich zum einen mit einer Optimierung der Internetnutzung für alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen und Dienstleister. Die Schlagwörter sind "Glasfaser bis in jedes Haus" und "Funklöcher" schließen. Die andere politische Vorstoß beschäftigt sich mit der Verbesserung eines regionalen Klima- und Naturschutzes.


In dem Digital-Antrag, der dem Redaktionsnetzwerk im Original vorliegt heißt es: "Die CDU-Kreistagsfraktion beantragt: Nach dem vorläufigen Abschluss des durch Bund und Land geförderten Vectoring-Ausbaus, der Bandbreiten bis zu 50 Mbit/s sicherstellen soll, ist der nächste Ausbauschritt hin zu gigabitfähigen Übertragungsbandbreiten notwendig. Ziel soll ein Glasfaseranschluss bis in jedes Haus (Fiber To The Building – FTTB) im Landkreis Northeim sein. Im Einzelnen wird die Kreisverwaltung den aktuellen FTTB-Ausbaustand in Form eines Katasters ermitteln. Auf dieser Grundlage sollen die aktuellen und ggfs. bereits angekündigten weiteren Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene dargestellt und auf deren Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Weiterhin soll das Investitionsvolumen ermittelt werden, um einen möglichen Eigenanteil quantifizieren zu können.

In diese FTT/B-Offensive sollen auch die Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten mit den eigenwirtschaftlich tätigen Ausbauunternehmen (Beispiel: Goetel GmbH) ausgelotet werden.

CDU/FDP und Unabhängige begründen ihren Vorstoss mit folgenden Argumenten:
Nicht erst die aktuelle Pandemiesituation hat die dringende Notwendigkeit von leistungsfähigen Telekommunikationsinfrastrukturen drastisch verdeutlicht. Der erfolgte Vectoring-Ausbau war seinerzeit im Landkreis ein Anfang, ist aber technisch längst nicht zukunftsfest. Heute sind gigabitfähige Infrastrukturen (mind. 1.000 Mbit/s) sowohl im Festnetz wie auch im Mobilfunk das Mittel der Wahl. Konkret bedeutet dies in aller Regel einer glasfaserbasierte Anbindung, im Festnetz müssen mithin die Wohn- und Wirtschaftsgebäude über einen Glasfaseranschluss verfügen. Diese Infrastruktur ist eine Voraussetzung für das Bestehen der Herausforderungen heute und in Zukunft. Eine weitere Begründung erfolgt ggfs. mündlich.
red

Die Bilder dokumentieren Beatrix Tappe-Rostalski und Christian Grascha bei ihren heutigen Auftritten in der digitalen (Zoom) Pressekonferenz. Fotos: Fis WMG













13.01.2022 • 20:09 Uhr

Nach dem LaGa-Desaster im Dezember 2021: Erste LaGa Aufsichtsratssitzung 2022 im ruhigeren Fahrwasser - Geschäftsführerin Stecker bekräftigt "Strahlkraft" für Bad Gandersheim"

Mit einer Routinesitzung des Aufsichtsrates ist die Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim am gestrigen Mittwoch in hörbar ruhigeres Fahrfahrwasser gestartet. Bekanntlich war das Millionen schwere Ausstellungsprojekt im November/Dezember letzten Jahres in einen schweren Sturm geraten. Bekanntlich sorgte das Beben für die Absage der Landesgartenschau am 14. April 2022. Die Gremien beschlossen auf Vorschlag des Managements die Verschiebung ins Jahr 2023. Dem offiziellen Vernehmen nach ließen sich die Aufsichtsratsmitglieder gestern Sachstandsberichte von Geschäftsführerin Ursula Stecker und Thomas Hellingrath vorgetragen. Teilnehmer/innen berichteten dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group von einem sachlichen und harmonischen Treffen. Es habe sich um eine seit längerer Zeit terminierte "Routinesitzung" gehandelt.

"Wir möchten, dass die Landesgartenschau in diesem Jahr in ein ruhiges Fahrwasser kommt", bekräftigte Geschäftsführerin Stecker einmal mehr ihre Anstrengungen für das Gelingen eines gigantischen Events. "Es soll und wird das größte Fest Niedersachsens in 2023 werden. Und in Bad Gandersheim und in ganz Südniedersachsen ist es ihr und ihrem Team ein große Anliegen, dass noch mehr Menschen die Bedeutung und die Strahlkraft dieser Landesgartenschau für Bad Gandersheim und die Region erkennen!"

Der Aufsichtsrat erhielt gestern einen aktuellen Überblick der wieder aufgenommenen Arbeiten an den verschiedenen LaGa-Projekten.

Heute hatte das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group im Rahmen eines Pressemeetings Gelegenheit, verschiedene Bau stellen wie beispielsweise im "Auepark" vertiefend anzuschauen. Dabei entstand das futuristische Motiv "Auepark Black Art auf weißem Feinplaster" am beampelten Übergang vom Auepark zum Klosterhügel Brunshausen. Foto: Fis WMG












13.01.2022 • 19:38 Uhr

Alkoholkonsum nicht nur für einen Monat überdenken - Isolation und Ängste lassen Menschen in der Pandemie zur Flasche greifen

Frühzeitiges Erkennen von gefährlichem Verhalten kann ernste Folgen vermeiden / Paracelsus- Kliniken in Bad Essen bieten Therapiemöglichkeiten

Klassisch zum neuen Jahr ist für viele der richtige Zeitpunkt gekommen, sich neue Vorsätze vorzunehmen und umzusetzen. Zu den beliebten Neujahrsvorsätzen zählt auch, weniger Alkohol zu trinken oder sogar für eine bestimmte Zeit darauf zu verzichten. Der sogenannte „Dry January“, eine Gesundheitskampagne in den sozialen Medien, die vor rund zehn Jahren in Großbritannien entstand, ist derzeit auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Unter dem Hashtag #dryjanuary lassen sich unzählige Artikel und Postings zur Kampagne finden. Dabei geht es wortwörtlich darum, im Januar trocken zu bleiben und auf Alkohol zu verzichten.

Dr. Peter Flüchter, Chefarzt der Paracelsus Wiehengebirgsklinik Bad Essen, hält diesen Ansatz grundsätzlich für sinnvoll: „Sich vorzunehmen, mal einen Monat auf Alkohol zu verzichten halte ich für sinnvoll, um dabei für sich zu klären, wo der Genuss aufhört und schädlicher Gebrauch oder gar eine Abhängigkeit beginnt. Insbesondere ist es dann hilfreich, wenn man dadurch längerfristig den eigenen Konsum reflektiert und auch längerfristig einen gesünderen Umgang entwickelt.“ Um seinen Alkoholkonsum zu reflektieren, eignen sich neben einer alkoholfreien Zeit, so Dr. Flüchter, aber auch Alternativen wie Online-Checklisten für eine erste Selbsteinschätzung oder Apps, um ein Trinktagebuch zu führen. Bei einem Monat Alkoholverzicht müsse jedoch klar sein, dass zum Beispiel im Falle einer in Mitleidenschaft gezogenen Leber ein Monat zur langfristigen Regeneration nicht reiche. Eine körperliche Regeneration könne erst ab mehr als zwei Monaten und einer längerfristigen Veränderung des Konsums einsetzen.

Isolation und Ängste lassen
Menschen in der Pandemie
zur Flasche greifen

Schwerwiegende körperliche Erkrankungen mit Belastungen der Leber, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, des Darms und des Gedächtnisses sowie Herzmuskelerkrankungen, Bluthochdruck und Krebs können bereits durch einen langfristigen Alkoholmissbrauch entstehen. Insbesondere die soziale Isolation und Ängste in Zeiten der Corona-Krise waren und sind ein Antreiber für einen erhöhten Alkoholkonsum, weiß Dr. Peter Subkowski, Chefarzt der Paracelsus Berghofklinik Bad Essen. „In der Corona-Krise haben viele von uns mehr Stress, mehr Konflikte und mehr Einsamkeit erlebt. Das reicht von veränderten Arbeitsbedingungen mit Homeoffice, Kurzarbeit und Angst um den Arbeitsplatz über die angespannte Familiensituation mit Kinderbetreuung und Home-Schooling bis zu dem Gefühl des Verlassenseins vor allem bei Singles und älteren Menschen. Telefonate und Videokonferenzen sind eben kein Ersatz für das reale Treffen mit Menschen.“ Ganz vorn dabei ist natürlich auch die Angst, Angehörige durch das Virus zu verlieren, oder sich selbst anzustecken und zu sterben. Die Folgen sind psychische Erkrankungen wie Depressionen und Traumata, aber eben auch ein gesteigertes Verlangen, aus dieser Situation zu fliehen, Anspannungen zu reduzieren und sich „etwas Gutes“ zu tun. „Da sind billige und schnell verfügbare Drogen wie Alkohol sehr verlockend – in allen Gesellschaftsschichten“, so Dr. Subkowski weiter. Es sei also besonders in der jetzigen Zeit sehr ratsam, den eigenen Alkoholkonsum zu hinterfragen, nicht nur für einen Monat, sondern längerfristig, um Folgeschäden zu vermeiden.



Frühzeitiges Erkennen von
gefährlichem Verhalten
kann ernste Folgen vermeiden

Ab wann der Zeitpunkt erreicht ist, sich Hilfe zu holen, sind beide Suchtexperten sehr deutlich: Je frühzeitiger gefährliches oder missbräuliches Verhalten bemerkt wird, desto mehr können ernste Folgen vermieden werden und umso leichter ist es, der ungesunden Entwicklung entgegenzuwirken. „Wenn ich merke, dass das Leben mir entgleitet, dass Alkohol zu einem Mittelpunkt meines Lebens wird, dass das Trinken ständig mehr wird und ich es trotz guter Vorsätze nicht schaffe, einige Tage ohne Alkohol auszukommen, dann ist ein kritischer Punkt erreicht“, erläutert Dr. Subkowski. „Ein wichtiger Indikator sind auch Probleme mit Familienangehörigen oder dem Lebenspartner. Wenn es Streit oder Gewalt wegen des Alkoholkonsums gibt, ist das ein Alarmzeichen, sofort zu reagieren. Das gilt sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen.“ Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfehle zudem Grenzwerte beim Alkoholkonsum, ergänzt Dr. Flüchter. „So sollten Frauen nicht mehr als 12g Alkohol pro Tag zu sich nehmen – das entspricht einem Glas Bier (0,3l). Bei Männern liegt die Empfehlung bei höchstens 24g, also nicht mehr als zwei Gläser Bier pro Tag. Zusätzlich wird empfohlen, an mindestens zwei Tagen in der Woche auf Alkohol zu verzichten.“ Wer also öfter mehr konsumiere, sollte den Verzehr reduzieren und sich, wenn nötig, Hilfe holen.

Kliniken in Bad Essen
bieten Therapiemöglichkeiten

Mit über 40 Jahren Expertise in der Behandlung Suchtkranker bieten die Paracelsus Berghofklinik und die Paracelsus Wiehengebirgsklinik in Bad Essen ein Hilfsangebot und Therapiemöglichkeiten für Abhängigkeitserkrankungen mit zusammen mehr als 270 Behandlungsplätzen. Das breite Behandlungsspektrum mit individuell zugeschnittenen und innovativen Therapieangeboten stellt einen optimalen Therapierahmen für Patientinnen und Patienten dar, um das eigene Leben langfristig wieder aktiv in die Hand nehmen und abstinent bewältigen zu können. Auch in Zeiten der andauernden Corona Pandemie und damit einhergehenden Hygienestandards für die Therapie können regelhaft unterstützende Rehabilitationsmaßnahmen angeboten sowie positive Bedingungen für die Genesung von Patientinnen und Patienten geschaffen werden.





Foto: Bewegungseinheiten sind immer Teil des Therapieprogrammes.

Foto: Dr. Peter Subkowski warnt vor den Folgen des Alkoholkonsums und rät, sich frühzeitig Unterstützung zu holen.













13.01.2022 • 19:01 Uhr

Wieder peinliche Impfpanne: Johanniter-Unfall-Hilfe verimpft Impfstoff mit abgelaufenen Verfallsdatum - Noch einmal boostern, so ein Ratschlag

In der Region Hannover ist es erneut zu einer Impfpanne gekommen. 3094 Menschen haben von Impfteams der Johanniter-Unfall-Hilfe in 26 Impfzentren der Region Hannover Moderna-Impfstoff erhalten, der länger gelagert war als von der europäischen Zulassungsagentur EMA empfohlen, teilte die Region Hannover am Donnerstag mit. Je nach Impftermin sei das Vakzin
zwischen drei und neun Tage vor der jeweiligen Impfung abgelaufen. Der Impfzeitraum lag zwischen dem 2. und 11. Januar.

Es bestehe für die Betroffenen kein Gesundheitsrisiko, sagte Marlene Graf, ärztliche Leiterin des Gesundheitsamts der Region Hannover. Der Geimpften-Status bleibe erhalten. Diejenigen, die eine Erstimpfung bekommen haben, sollten sich nach vier Wochen wie üblich ein zweites Mal impfen und Zweitgeimpfte sich ganz regulär nach drei Monaten boostern lassen, sagte Graf. «Die Betroffenen, die eine Boosterimpfung erhalten haben, sollten sich nach vier bis zwölf
Wochen und individueller Rücksprache mit dem Impfarzt vorsichtshalber erneut boostern lassen.»

Die von der Impfpanne betroffenen Personen wurden den Angaben zufolge digital ermittelt und werden bis spätestens Samstag (15. Januar) informiert. Bei dem überlagerten Vakzin handle es sich um eine Charge. Sie trage die Nummer LOT000087A. Diese sei in den Impfausweisen eingetragen, sodass jeder selbstständig prüfen könne, ob er betroffen ist, hieß es.

Darüber hinaus schalten die Johanniter und die Region Hannover eine Info-Hotline für Betroffene. Die Telefonnummer 0511/616-11101 sei von Freitag an (14. Januar) täglich zwischen 9 und 17 geschaltet. epd










13.01.2022 • 18:55 Uhr

Lebensmittelhandel weitet Tierwohlversprechen auf Trinkmilch aus - wichtiges Etappenziel auch auf Niedersächsischem Weg

Das Land Niedersachsen hat mit der Zielsetzung, die Prozesse der Milcherzeugung stärker auf Tierwohl, Klima- und Artenschutz auszurichten, das Gütesiegel „Pro Weideland" auf den Weg gebracht, das demnächst in die Haltungsformstufe 3 der Initiative Tierwohl eingruppiert wird.

„Es ist gut, dass der Handel sich auf den Weg macht und für die Stärkung des Tierwohls nun Zeitpläne festlegt, um im eigenen Sortiment eine Umstellung zu erreichen", sagt Umweltminister Olaf Lies. „Das erweiterte Tierwohlversprechen auf Trinkmilch ist auch ein wichtiges Etappenziel auf dem gemeinsamen Niedersächsischen Weg und ein richtiger Schritt des Lebensmittelhandels". Gemeinsames Ziel des Niedersächsischen Weges ist die enge Verzahnung zwischen Umweltschutz, Landwirtschaft, dem Lebensmitteleinzelhandel und weiteren Akteuren entlang der Wertschöpfungsketten und den Verbrauchern zu erreichen.

„Mit der Fokussierung auf die Haltungsformstufen 3 und 4 werden seitens der Unternehmensgruppe Aldi gute Rahmenbedingungen geschaffen, um auch unsere Niedersächsischen Milch- und Fleischprodukte aus Weidehaltung, Konsumenten und Konsumentinnen anbieten zu können", sagt Olaf Lies. Weidehaltung wirkt sich nachweislich positiv auf Arten- und Klimaschutz aus.red










13.01.2022 • 18:53 Uhr

Kriminologe Pfeiffer ermahnt: Sexuellen Missbrauch in Kirche konsequent aufklären

Der Kriminologe Christian Pfeiffer (links auf dem Foto) fordert eine konsequentere juristische Aufklärung der Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche. Die deutsche Justiz habe die Kirchen in
den vergangenen Jahren «leise, respektvoll, auf Zehenspitzen» behandelt, kritisierte der ehemalige Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen in der Wochenzeitung «Die Zeit».

Um Vertuschungen entgegenzutreten, müsse «diese Leisetreterei» aufhören, erklärte der ehemalige niedersächsische SPD-Justizminister. Auch frage er sich, warum trotz der Berichte von Betroffenen und Hinweise auf Aktenvernichtungen in der Vergangenheit keine
Durchsuchungen angeordnet worden seien. Darüber hinaus sei für ihn unklar, warum Staatsanwälte keine polizeilichen Ermittlungen gegen Bistümer einleiteten.

Der Kriminologe wollte im Jahr 2011 den sexuellen Missbrauch und seine Vertuschung in deutschen Diözesen erstmals systematisch erforschen. Dabei seien er und sein Team an bestimmte Akten nicht herangekommen, erklärte der 77-Jährige: «Ich argwöhnte, dass sie auch
Hinweise auf Straftaten enthielten, die noch nicht verjährt waren.»

Pfeiffer erhielt im Jahr 2011, nachdem der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche 2010 bekannt geworden war, von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz den Auftrag, das Ausmaß sexualisierter Gewalt in der Kirche unter anderem anhand von Personalakten wissenschaftlich zu untersuchen. 2013 kündigte die Bischofskonferenz den Vertrag über die Zusammenarbeit und begründete dies mit einem Vertrauensverlust. Pfeiffer warf den Bischöfen
«Zensur» vor. Der Streit kam 2013 vor Gericht, wo ein Vergleich geschlossen wurde.epd










13.01.2022 • 16:09 Uhr

Ehrenamt, moderne digitale Verwaltung und gesellschaftlicher Zusammenhalt - Innenpolitikerin Dunja Kreiser stellt ihre Arbeitsschwerpunkte im Bundestag vor

Nachdem der neue Deutsche Bundestag in Berlin seine Arbeit aufgenommen hat, können jetzt auch die Bundestagsabgeordneten mit ihrer Arbeit in den Ausschüssen beginnen. Die SPD-Politikerin Dunja Kreiser aus dem Wahlkreis Wolfenbüttel-Salzgitter-Nordharz gehört unter anderem dem Innenausschuss an und wird künftig für die Berichterstattung verschiedener Themenbereiche dieses bedeutenden Ausschusses verantwortlich sein. Neben ihrer Berliner Plenararbeit ist 
es Kreiser jedoch wichtig, sich weiterhin für die Belange der Bürger vor Ort 
zu engagieren.

Die Arbeit der Abgeordneten in den insgesamt 25 verschiedenen Ausschüssen nimmt einen Großteil der Zeit in Berlin ein. „Ich bin sehr froh, dass ich als neugewählte Abgeordnete gleich das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen erfahren habe, in dem so wichtigen Ausschuss für Inneres und Heimat mitarbeiten zu können“, 
betont Kreiser.

Die SPD-Politikerin, eine erfahrene Innenpolitikerin, die schon im Niedersächsischen Landtag für diesen Politikbereich zuständig war, hat einiges an Aufgaben vor sich. Kreiser wird künftig die Berichterstattung folgender Arbeitsgebiete übernehmen: Das Ehrenamt im Zivil-, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, das digitale Funknetz BOS für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, die IT der Verwaltung und digitale Verwaltungsdienstleistungen, Statistik und Zensus, Kommunalpolitik und der Bereich Heimat mit dem dazugehörigen Gebiet der gleichwertigen Lebensverhältnisse und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

„Natürlich haben wir Bundestagabgeordnete einen Überblick über alle aktuell anstehenden Vorhaben. Richtig intensiv einarbeiten kann man sich aber nicht in alles. Jede und jeder hat Schwerpunkte, die sie oder er für die Fraktionen bearbeitet und vorantreibt. Ich darf für die SPD-Bundestagsfraktion mit den Themen Ehrenamt im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, der Weiterentwicklung der Digitalisierung in unserer Verwaltung oder gleichwertige Lebensverhältnisse in unserem Land über sehr wichtige Vorhaben berichten und diese bearbeiten. Ich freue mich sehr auf die Arbeit!“, erklärt die für Salzgitter, Wolfenbüttel und den Vorharz direkt gewählte Abgeordnete Dunja Kreiser.

Neben der Bundespolitik in Berlin ist Kreiser auch regelmäßig in ihrem Wahlkreis unterwegs. "Ich bin selbstverständlich zuständig für alle Belange, die meinen Wahlkreis betreffen und für alle Anliegen, die mir Bürgerinnen und Bürger bei Gesprächen, über Nachrichten oder bei meinen regelmäßigen Telefonsprechstunden auf den Weg geben. Das ist für mich ganz klar“, so Kreiser. Die Evesserin steht in engem Kontakt zu ihren Wahlkreisbüros in Wolfenbüttel, Salzgitter und Goslar.

Über ihre Arbeit berichtet Dunja Kreiser in ihrem Newsletter, den sie jederzeit kostenlos abonnieren können unter: dunja.kreiser.wk@bundestag.de.













13.01.2022 • 15:59 Uhr

B64: Besondere Vorsicht nach Verkehrsunfall bei Orxhausen - Fahrbahn nur halbseitig befahrbar - Staubildung bis Kreiensen

Ein Verkehrsunfall hat sich vor wenigen Minuten auf der Bundesstraße 64 bei Orxhausen ereignet. Polizei und Notarzt sind vor Ort und kümmern sich um Betroffene. Die näheren Ursachen und Folgen des Unfalls sind noch nicht komplett bestätigt.

Wichtig ist der Hinweis an alle Autofahrer: Die B64 ist im Bereich des Unfall nur halbseitig befahrbar. Der Verkehrs aus Richtung Bad Gandersheim-Seesen nach Kreiensen läuft relativ gut an der Unfallstelle vorbei. Dafür staut sich die Autoschlange auf der Unfallfahrbahn inzwischen bis nach Kreiensen. red










13.01.2022 • 15:47 Uhr

Krimireif! Wilde Verfolgungsfahrten auf A 2 endet mit Festnahme eines Tatverdächtigen nach Autodiebstählen in Hildesheim - Antrag auf U-Haft beabsichtigt

Nachdem in der letzten Nacht in Itzum zwei Pkw der Marke Audi zunächst unbemerkt entwendet worden sind, lieferten sich die Fahrer auf der A 2 in Richtung Berlin Verfolgungsfahrten mit der Polizei. Während einer von ihnen nach Abstellen des Fahrzeuges flüchten konnte, wurde der zweite Fahrer nach Verursachung eines Unfalls durch Polizeikräfte aus Sachsen-Anhalt vorläufig festgenommen.

Bei den gestohlenen Fahrzeugen handelt es sich um die Modelle A 6 und Q 5. Beide Autos standen zuvor vor den Häusern der Geschädigten im Kurt-Degener-Ring und im Gumbinnenweg.

Nach den bisher vorliegenden Informationen beabsichtigte eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig, gegen 02:30 Uhr, einen Audi A 6 mit Hildesheimer Kennzeichen, der auf der A 2 in Richtung Berlin unterwegs war, an der Anschlussstelle Rennau einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch die Haltezeichen der Beamten und beschleunigte den Wagen auf über 200 km/h.

Die Verfolgung des Audi führte bis nach Sachsen-Anhalt, wo das Fahrzeug die Autobahn an der Anschlussstelle Bornstedt verließ. Anschließend riss der Sichtkontakt zu dem flüchtigen Fahrzeug ab. Wenig später konnte der Audi durch die Polizei verlassen auf einem Feld bei Bornstedt aufgefunden werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit Einsatzkräften aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, bei der auch in Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, führte nicht zur Ergreifung des flüchtigen Fahrers.

Während der Verfolgung auf der A 2 fiel den Beamten der Braunschweiger Autobahnpolizei ein Audi Q 5 auf, an dem sich ebenfalls Kennzeichen aus Hildesheim befanden. Das Fahrzeug wurde der Polizei in Sachsen-Anhalt gemeldet. Kurze Zeit später konnte der Q 5 durch die Polizei aus dem benachbarten Bundesland gesichtet werden. Auch hier versuchte der Fahrer, sich durch Flucht einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Seine Fahrt nahm jedoch ein jähes Ende, als er einen Unfall verursachte. Anschließend konnte der Fahrer vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen 32-jährigen Mann, der nach gegenwärtigem Kenntnisstand über keinen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügt.

Überprüfungen an den Halteranschriften der Fahrzeuge bestätigten die Annahme, dass die Autos zuvor entwendet worden sind.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim, die mittlerweile sachleitend eingebunden ist, beabsichtigt die Stellung eines Antrags auf Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen beim Amtsgericht in Magdeburg.jpm










13.01.2022 • 15:21 Uhr

Am Bahnhof in Seesen: Kurz nach Mitternacht plötzlich zwei Autos in Flammen

Am heutigen Donnerstag,13. Januar 2022, 00.14 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand auf dem Bahnhofsplatz in Seesen gerufen. Auf dem dortigen Pendlerparkplatz fanden die Einsatzkräfte zwei brennende PKW vor, einen Audi A3 sowie ein Opel Astra, wobei der Audi bereits in Vollbrand stand.

In unmittelbarer Tatortnähe wurde durch die Polizei ein 18-jähriger Seesener festgestellt, bei dem sich vor Ort Verdachtsmomente ergaben, dass er mit dem Brandausbruch in ursächlichem Zusammenhang stehen könnte.

Bei dem 18-Jährigen, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Medikamenten zu stehen schien, wurde eine Blutentnahme und weitere strafprozessuale Maßnahmen zur Erforschung des Sachverhaltes durchgeführt. Der Tatverdächtige, der sich bislang nicht zur Sache eingelassen hat, wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die gutachterliche Untersuchung der sichergestellten Fahrzeuge wird in der kommenden Woche erfolgen, so dass verlässliche Aussagen über die Brandursache erst zum Ende der Woche getroffen werden können. Der Sachschaden liegt bei ca. 15.000 EUR.

Die Ermittlungen des 1. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes aus Goslar dauern an.

Die Ermittler bitten in dem Zusammenhang mögliche Zeugen des Vorfalls um sachdienliche Hinweise unter der 05321 / 3390.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen dürfte dieser Brand nicht in Zusammenhang mit den Bränden vom 23. September 2021 stehen, wegen derer in der vergangenen Woche die Polizeiinspektion Goslar eine Öffentlichkeitsfahndung veranlasst hat. red










13.01.2022 • 15:13 Uhr

Bittere Wahrheit: Mehrheit der Covid-Patienten auf Intensivstationen ist nicht geimpft, erklärt das Robert-Koch-Institut

Die deutliche Mehrheit der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ist nach einer Auswertung des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Fachgesellschaft DIVI nicht gegen Corona geimpft. Wie beide Institutionen mitteilten, waren fast zwei Drittel (rund 63 Prozent) der Patientinnen und Patienten, deren Impfstatus bekannt war und die zwischen Mitte Dezember und 12. Januar aufgenommen wurden, nicht geimpft. Insgesamt waren das den Angaben zufolge 5.521 Fälle. Knapp zehn Prozent (856 Fälle) der Patienten hatten den Angaben zufolge einen unvollständigen Impfschutz. Rund 28 Prozent (2.535 Fälle) waren vollständig geimpft oder geboostert. Eine Auffrischungsimpfung hatten dabei knapp sechs Prozent (520 Fälle)
aller Intensivpatienten bekommen.

Bekannt war der Impfstatus den Angaben zufolge von rund 90 Prozent der in diesem Zeitraum auf Intensivstationen eingewiesenen Covid-19-Patienten. Im Intensivregister von RKI und der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wird seit Mitte Dezember der Impfstatus mit erfasst und täglich abgefragt. Die Ergebnisse sollen ab Freitag nächster Woche auch im Wochenbericht des RKI veröffentlicht werden. Zuvor hatte es
aufgrund von Fällen, in denen der Impfstatus nicht bekannt war, Zweifel an der Aussagekraft der bisherigen Daten gegeben.
DIVI und RKI betonten, die Ergebnisse der neuen täglichen Abfrage im Intensivregister bestätigten die bisherigen Erkenntnisse des RKI zum Anteil ungeimpfter und geimpfter Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Gleichzeitig wiesen sie darauf hin, dass dies allein zur Beurteilung der Wirksamkeit der Impfung nicht reiche, sondern auch die Impfquote berücksichtigt werden müsse. In Deutschland ist die Mehrheit der Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Rund 72 Prozent der Bevölkerung sind vollständig, in der Regel also zweimal, geimpft. 45 Prozent der Menschen in Deutschland haben darüber hinaus eine Auffrischungsimpfung erhalten.epd / Foto: Fis WMG











13.01.2022 • 14:49 Uhr

CDU/FDP/Unabhängige im Northeimer Kreistag: Politische Schwerpunkte im Fokus 2022 - Lästige Funklöcher beseitigen

Für einer deutliche Verbesserung der gesamten digitalen Infrastruktur im Landkreis Northeim will sich die neue Mehrheitsgruppe im Northeimer Kreistag starkmachen. "Die lästigen Funklöcher in verschiedenen Bereichen unseres Landkreises müssen endlich beseitigt werden!" Dieses vorrangige Ziel formulierten soeben die beiden Fraktionsführer der Mehrheitsgruppe, Beatrix Tappe-Rostalski für die CDU und Christian Grascha für die FDP/Unabhängigen in einer digitalen Zoom-Pressekonferenz. Die Die Mehrheitsgruppe stellte in dem Meeting eine Reihe weiterer politischer Schwerpunkte vor, die sie in diesem Jahr mit konkreten Anträgen in die Gestaltungsarbeit des Northeimer Kreistages einbringen und umsetzen möchte.

Die Bilder dokumentieren Tappe-Rostalski und Christian Grascha bei ihrer ersten gemeinsamen digitalen Pressekonferenz im neuen Jahr. Fotos: Fis WMG

Weiter Berichterstattung folgt!












13.01.2022 • 13:24 Uhr

Polizei: Unfall an der Talsperre durch Unachtsamkeit, 8.500 Euro Schaden

Am Mittwoch, 12. Januar 2022, 15.50 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Langelsheimer mit einem Klein-Lkw die Landesstraße 515, Lautenthal in Richtung Langelsheim. In Höhe der Innerstetalsperre kam er aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet in die linksseitige Schutzplanke. Es entstand Sachschaden in Höhe von 7000 Euro am Wagen und 1500 Euro an der Schutzplanke. red/ Foto: Polizei










13.01.2022 • 13:10 Uhr

Umfrage: Mehrheit der Hochaltrigen zufrieden mit ihrer Gesundhei

Die Generation der über 80-Jährigen ist einer Studie zufolge trotz vorhandener Krankheiten mehrheitlich zufrieden mit ihrer Gesundheit. Mehr als die Hälfte der Befragten nennen ihr gesundheitliches Befinden gut oder sehr gut, wie aus der vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Untersuchung hervorgeht, die am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde. 10.000 zufällig ausgewählte Personen geben dazu regelmäßig Auskunft.

Laut der bereits dritten Studie «Hohes Alter in Deutschland» (D80+) sind die meisten 80-Jährigen und Älteren (98 Prozent) mit mindestens einer Erkrankung in ärztlicher Behandlung, im Schnitt sind es 4,7 Erkrankungen pro Person. Jedoch haben fast zwei Drittel keinen Pflegebedarf.

Erst bei den über 90-Jährigen überwiegt die Pflegebedürftigkeit mit 76 Prozent. In dieser Altersgruppe und bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen dominiert auch eine negative Bewertung des eigenen Gesundheitszustandes. Auch der Bildungsstand und der Wohnort spielen eine Rolle beim subjektiven Gesundheitsempfinden: Hochaltrige mit niedriger Bildung fühlen sich insgesamt schlechter als die höher Gebildeten, Ostdeutsche empfinden ihre Gesundheit tendenziell schlechter als Westdeutsche, so die Studie.

Der Vergleich des Gesundheitsempfindens vom Corona-Winter 2020/21 mit den Einschätzungen aus dem Jahr 2017 zeigt: In der Tendenz fühlten sich die meisten Menschen inmitten der zweiten Welle der Pandemie nicht weniger gesund als vier Jahre zuvor. epd










13.01.2022 • 12:57 Uhr

Im LaGa Auepark in Bad Gandersheim: Wildschweine suhlen sich im Feuchtgebiet

Anlässlich der heutigen Ortsbesichtigung mit dem LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst und dem Fis WMG Team im Bad Gandersheimer Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese - dem Auepark für die Landesgartenschau Bad Gandersheim 2023 - machten die Medienvertreter die erstaunliche Beobachtung, dass man dort nicht allein unterwegs ist.

Während der Weihnachts- und Neujahres- Baustellenruhe haben das feuchte Gebiet an der Gande einmal mehr die Wildschweine erobert und für sehr gemütlich empfunden. Zahlreiche Spuren und Wildwechsel deuten auf rege Wildtier Aktivitäten hier im LaGa Gebiet hinter dem Bauzaun hin. Die vielen, den neu gestalteten Weg, kreuzenden Spuren haben ganze Wegbereiche verschmutzt. Größere feuchte Flächen sind durchwühlt. Die Wildtiere haben das Landschaftsschutzgebiet zurückerobert, während die Menschen noch ausgesperrt sind. Der Medienmacher betätigte sich mit gebotener Vorsicht als Fährtensucher. Möglicherweise liegt die Rotte Sauen im dichten Schilf, suhlten sich im Feuchtgebiet. red/ Fotos: Fis WMG / WK














13.01.2022 • 10:37 Uhr

Northeimer Handball Club: 3. Liga Team startet in Magdeburg!

Nach dem letzten Spiel am 19. Dezember 2021 in Hildesheim hatte das NHC-Team um Kapitän Christian Stöpler eine kurze Trainingspause über die Feiertage eingelegt. Das war nach den bisherigen intensiven Spielen für Körper und Geist wichtig. Nun sind die Akkus wieder aufgeladen und es ging mit voller Kraft ab dem 04. Januar 2022. in die Vorbereitung auf die restlichen Saisonspiele. Ziel bleibt weiterhin der 6. Tabellenplatz, welcher den direkten Klassenerhalt sichert. Der Start ins Handballjahr 2022 beginnt am kommenden Samstag mit dem schweren Auswärtsspiel bei den Youngsters des SC Magdeburg. Beim Tabellendritten hängen die berühmten Trauben sehr hoch. Der Nachwuchs des Bundesligisten verfügt über viele junge, hungrige und gut ausgebildete Spieler und hat sich zu recht an der Spitze der 3. Liga C festgesetzt. Im Hinspiel hatte der NHC die Magdeburger am Rand einer Niederlage, musste sich zum Schluss leider doch geschlagen geben. Das Spiel hat aber gezeigt, das wenn der NHC seine Leistung abruft und die Fehler minimiert auch der SCM schlagbar ist. Mit dieser Motivation geht das Team die Aufgabe an.

Auf Sportdeutschland TV können NHC-Fans das Spiel im Livestream verfolgen:

https://sportdeutschland.tv/northeimer-hc


Am Samstag den 22. Januar 2022 findet um 18 Uhr das erste Heimspiel dieses Jahres in Einbeck statt. Zum Derby begrüßt der NHC dann das Team vom MTV Braunschweig. der Kartenvorverkauf unter 2-G+ startet am Montagabend. red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











13.01.2022 • 10:33 Uhr

Einbeck: 29-Jährige nimmt 84-Jähriger die Vorfahrt: Kollision mit Verletzten

Die 29-jährige Fahrzeugführerin aus Einbeck bog mit ihrem PKW aus der Rabbethgestraße aus Richtung Schule kommend nach links in den Teichenweg in Einbeck ein, während die bevorrechtigte 84-jährige Fahrzeugführerin den Teichenweg stadtauswärts befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wodurch die 29-jährige Fahrzeugführerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Zudem verletzte sich die 84-jährige Fahrzeugführerin durch den Zusammenstoß leicht. Sachschaden in Höhe von ca. 5700 Euro an beiden PKW. Fi










13.01.2022 • 10:28 Uhr

Krankenhausgesellschaft für rasche Einführung der Corona-Impfpflicht

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, dringt auf eine schnelle Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. Der Prozess müsse
jetzt stringent und zügig sein, sagte Gaß den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Eine Impflicht erst ab Herbst halte er für zu spät.

Die Entscheidung über eine Impfpflicht liegt beim Bundestag. Dort soll Ende Januar eine Orientierungsdebatte stattfinden. Angedacht sind Gruppenanträge, über die die Abgeordneten am Ende - vermutlich nicht vor März - allein nach ihrem Gewissen ohne Fraktionsdisziplin
abstimmen sollen.

Gaß mahnte, das Thema dürfe nicht völlig zerredet werden, bis keine breite Einigung mehr möglich sei: «Wir haben das immer wieder erlebt: Je mehr Streit es um die Maßnahmen gab, desto schwieriger war es mit der Akzeptanz dieser Maßnahmen. Es muss bei einem so
kontroversen Thema einen breiten politischen Konsens geben.»

Die DKG plädiert demnach für eine allgemeine Pflicht zur Corona-Impfung ab 18 Jahren. Eine Impfpflicht nur für Über-50-Jährige wäre ein völlig anderer Ansatz, der sich auf Menschen mit einem hohen Risiko beschränke, erklärte Gaß. Von den Folgen der Pandemie sei jedoch die gesamte Bevölkerung mit allen Altersgruppen betroffen. «Es ist eine Frage von Solidarität, das gemeinsam hinter uns zu lassen», sagte der DKG-Vorsitzende. Gleichzeitig betonte er, dass es nicht um einen Impfzwang gehe. Bei Verweigerung müsse es aber Konsequenzen geben.lpd










13.01.2022 • 10:24 Uhr

Northeimer Handball Club männliche A-Jugend freut sich über neue Aufwärmshirts!

Zu Beginn des neuen Jahres war es soweit und die männliche A-Jugend Oberliga Mannschaft des NHC durfte sich über neue Aufwärmshirts der Marke hummel freuen. Möglich gemacht hat dieses die Fahrschule Sehlen. Inhaber Mathias Sehlen, selbst langjähriger Northeimer Handballer, ließ es sich nicht nehmen das Team zu unterstützen. Mathias ist mit seiner Fahrschule langjähriger treuer NHC Partner. Er unterstützt immer gern die jungen engagierten Nachwuchshandballer.

Mit seiner Fahrschule bietet er den Führerschein in den Klassen AM, A1, A2, A, B/BF17, BE, B96, T und L an. Theorieunterricht und Anmeldung finden montags und donnerstags von 18:30 Uhr bis 20 Uhr in Northeim, Kurze Straße 8 statt. Infostunde und Anmeldung gibt es hier immer dienstags von 17 Uhr bis 18 Uhr. In Drüber, Hinterdorf 2 findet der Theorieunterricht mittwochs von 18:30 Uhr bis 20 Uhr statt.

Der NHC bedankt sich bei Mathias und seinem Team der Fahrschule Sehlen ganz herzlich für seine tolle Unterstützung.

Foto: NHC.










13.01.2022 • 10:18 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 3. Kalenderwoche 2022

. In der Woche vom 17.01.2022 bis 23.01.2022 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen
durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag 17.01. Raum Einbeck/Northeim
Dienstag 18.01. Raum Uslar/Dassel
Mittwoch 19.01. Raum Bad Gandersheim/Einbeck
Donnerstag 20.01. Raum Hardegsen/Nörten-Hardenberg
Freitag 21.01. Raum Northeim/Kalefeld

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (17.01.) bis Donnerstag (20.01.) im Raum Einbeck und von
Freitag (21.01.) bis voraussichtlich Montag (24.01.) im Raum Northeim eingesetzt.
lpd/ Fotos: Fis WMG













13.01.2022 • 06:51 Uhr

Keine Kundgebung von Corona-Kritikern in Hann. Münden - Gegendemo mit rund 80 Teilnehmenden in der Innenstadt

Auf dem Tanzwerder in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) haben sich an diesem Mittwoch (12.01.22) keine Corona-Maßnahmengegner versammelt.

Zu einer Gegenkundgebung in der Innenstadt fanden sich dennoch etwa 80 Menschen ein. Die versammlungsrechtliche Aktion verlief ohne Störungen. Sie endete gegen 19.30 Uhr. jk











13.01.2022 • 06:49 Uhr

Herzberg: Rund 80 Corona-Maßnahmengegner versammeln sich erneut auf dem Marktplatz, etwa 25 Teilnehmende bei Gegendemo

Am Mittwoch (12.01.22) fand auf dem Herzberger Marktplatz die mittlerweile fünfte Kundgebung von Corona-Maßnahmengegnern unter dem Motto "Gegen Impfung und Spaltung der Gesellschaft" statt.

Wiederum nur wenige Meter entfernt kam es zu einer Gegenveranstaltung vom partei- und organisationsübergreifenden "Aktionsbündnis Südniedersachsen" mit der Aktion "Zieht Leine".

Der Veranstalter "Gegen Impfung und Spaltung der Gesellschaft" hatte ab 18 Uhr zur angezeigten Versammlung auf den Marktplatz aufgerufen. Die erwartete Teilnehmerzahl von 200 Menschen blieb aus; stattdessen fanden sich rund 80 Teilnehmende ein. Es folgten mehrere Redebeiträge, in denen die aktuelle Coronapolitik, einschließlich der Impfpolitik, kritisiert wurden. Eine der Rednerinnen war, wie bereits bei den vergangenen Veranstaltungen, die Landtagsabgeordnete Dana Guth.

Bereits gegen 17.30 Uhr versammelten sich im unteren Bereich des Marktplatzes rund 25 Personen der ebenfalls angezeigten Gegenveranstaltung. Zwischen den Straßenlaternen spannten sie Leinen, an denen Schreiben angehängt wurden, die der Aktion "Harzer Erklärungen" entstammten. Darin äußerten Menschen, warum sie sich impfen ließen und warum sie sich für das Impfen stark machen.

Gegen 19 Uhr wurden beide Versammlungen beendet, die störungsfrei verliefen. "Die Abstands- und Hygienevorschriften wurden so weit eingehalten, dass sich das Einschreiten der Polizei auf einige Ermahnungen beschränkte", sagte der Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Frank Grube. "Drei Personen, die zur Veranstaltung der Impfgegner zählten, haben nach Ansprache durch die Polizei auf das Tragen einer FFP2-Maske freiwillig die Veranstaltung verlassen", erklärte Frank Grube abschließend.fg










13.01.2022 • 06:45 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim 234,5

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat soeben einen offiziellen Inzidenzwert von 234,5 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim mitgeteilt. Damit hat sich gegenüber dem Vortag eine geringfügige Veränderung des Wertes eingestellt.

red/Grafik: RKI/ NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










13.01.2022 • 06:38 Uhr

Verkehrsunfallflucht in der Roswithastraße in Bad Gandersheim - Zeugenaufruf der Polizei

Tatort: Bad Gandersheim, Roswithastraße 24, Tatzeitraum: Montag, 10.Januar 2022 bis Mittwoch, 12.Januar 2022, 13:30 Uhr.

Ein bisher unbekannter Fahrzeugführer beschädigte beim Ein.-Ausparken einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten BMW X 5, Farbe grau. Dem BMW wurde ein Frontschaden, Frontstoßstange, in Höhe von 2000 Euro zugefügt. Der Unfallverursacher traf keinerlei schadensregulierende Maßnahmen, er entfernte sich unerlaubt.

Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Tel. 05382 919200,zu melden. Aber auch der Unfallverursacher, hat eventuell den Anstoß nicht mitbekommen, möge sich zur Sachverhaltsabklärung bei der Polizei in Bad Gandersheim melden.Me











12.01.2022 • 20:51 Uhr

Bilderprojekt "Dorfschönheiten": Früher war alles besser und härter! Jürgen Steinhoff Koordinator für Förderverein mit den Dörfern

Das soeben von Benno Löning und dem Förderverein Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim vorgestellte Bilderprojekt "Dorfschönheiten" hat bereits erste Diskussionen ausgelöst. Bereits Berit Lönings Präsentation der ersten Bilder aus Bad Gandersheims Ortsteilen von anno dazumal entspann sich die spannende Debatte über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse und ihren strukturellen Veränderungen in den vergangenen 100 Jahren. Waren es früher bessere und ruhigere Zeiten? War der Kampf ums Überleben und die Arbeit härter als heutzutage? Diesen Wandel zeigen die von Benno Löning ausgesuchten Fotografien.

300 Bilder auf wetterfesten Platten sollen in den Dörfern an zentralen Plätzen ausgestellt werden. Laut Förderverein wird die Installation von Aktiven in den Dörfern bewerkstelligt. Eckhard Froböse vom Vorstand des Vereins berichtete ergänzend, dass für die Koordination zwischen Verein und den Ortsteilen der frühere SPD-Ratsherr und Vorsitzende des Stadtrates, Rektor a.D. Jürgen Steinhoff gewonnen werden konnte. Im April/Mai 2022 sollen die ersten "Dorfschönheiten" in den Dörfern zu sehen sein. Mit Extra-Fahrradtouren könnten sie dann angefahren werden. Dieses touristische Angebot soll 2023 den Besuchern/innen der Landesgartschau offeriert werden. So will man eine Brücke zwischen LaGa und den Ortsteilen schaffen, die von beiden Seiten aus begehbar sein soll. Um Gemeinsamkeiten und Gemeinschaft aufzubauen und zu pflegen.red

Die Motive stammen aus dem Bilderzyklus "Dorfschönheiten" und dokumentieren den Initiator des Projektes Benno Löning. Er erntete bereits bei seiner ersten Präsentation Dank und Anerkennung von den Verantwortlichen des Fördervereins und vom Sponsor. Das ist die Volksbank Seesen-Bad Gandersheim-Einbeck-Alfeld-Bockenem und Langeslheim. Fotos: Fis WMG
















12.01.2022 • 20:15 Uhr

Bankraub in Höckelheim: Aufwendige Fahndungsaktion in der Ruine der Northeimer Zuckerfabrik ergebnislos abgebrochen - Ermittlungen zu den flüchtigen Tätern laufen auf Hochtouren

Am Mittwochmorgen um 09.56 Uhr erhielt die Polizei Northeim die Meldung, dass es in der Kreissparkasse in Höckelheim zu einem Banküberfall gekommen ist (wir berichteten).

Dabei haben die zwei männlichen Täter eine vierstellige Geldsumme erbeutet. Der genaue Betrag muss noch ermittelt werden. Bei der Tat hat einer der Täter der Mitarbeiterin der Sparkasse eine Schusswaffe vorgehalten. Ob es sich dabei um eine scharfe Schusswaffe gehandelt hat, kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht gesagt werden.

Durch die ersten Ermittlungen bestand der Verdacht, dass die beiden Täter nach der Tat auf das Gelände der alten Zuckerfabrik in Northeim geflüchtet sind.

Aufgrund der Komplexität und Größe des Gebäudes sowie des gesamten Geländes und insbesondere der gemeldeten Schusswaffe wurden Spezialeinheiten der Polizei Niedersachsen hinzugezogen.

Neben den Spezialkräften kamen Kräfte der zentralen Polizeidirektion, von umliegenden Dienststellen, Polizeihunde, ein Polizeihubschrauber der Bundespolizei und Drohnen der Polizei Niedersachsen sowie der Feuerwehr zum Einsatz.

Nachdem das Gelände komplett umstellt war, wurde dieses durch die Spezialkräfte durchsucht. Die Durchsuchungen dauerten bis ca. 18.45 Uhr an. Die Täter konnten weder in dem Gebäude, noch auf dem Gelände festgestellt werden. Die Ermittlungen dauern an. Wol










12.01.2022 • 19:05 Uhr

Edith Götz: „Die gesamte Region Weserbergland sitzt mit im WürgASSEn Boot“ - Atomlager Würgassen verhindern - die Lehren aus Asse und Ahr ziehen.

Die BGZ will sowohl für die Asse und in Würgassen (Landkreis Höxter) Lager für schwach- und mittelradioaktiven Abfall errichten. Das Konzept der Rückholung aus der Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel sieht vor, die unter Tage geborgenen und in Spezialcontainern nach über Tage verbrachten Abfälle zu konditionieren und – analog zu Würgassen - für den Transport in ein Endlager bereitzustellen. Allerdings hat Würgassen, durch seine geplante Funktion als Drehscheibe für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Abfall aus allen Zwischenlagerstandorten Deutschland ein um ein vielfaches größeres Ausmaß mit wesentlich höherem Stör- und Risikopotential als das geplante Asse-Zwischenlager, das mit nur einer Abgabestelle und einem Einlagerungsort vergleichsweise einfach strukturiert ist.
Im Unterschied zu Würgassen wurde für das Standortwahlverfahren des Asse-Zwischenlagers durch das Bundesamt für Strahlensicherheit (BfS) 2012 aber ein detaillierter Bewertungskatalog aus Kriterien und genauen Bewertungsgrößen zusammengestellt, um ein transparentes und nachvollziehbares Auswahlverfahren zu gewährleisten.


„Warum bei dem Projekt ZBL Würgassen mit ungleich größerem Umfang und Tragweite nicht mindestens dieselben Maßstäbe, wenn nicht sogar härtere angelegt werden, ist unverständlich“, so die BI Bördeland:
„Die intransparente Standortauswahl genauso wie das Scoring der in die Auswahl einbezogenen Flächen erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit, der betroffenen Kommunen und ohne Diskurs innerhalb der Fachwelt. Eine unabhängige Datenerhebung sowie die Evaluierung des gesamten Auswahlprozesses fand nicht statt. Die nicht nachvollziehbare Auswahl und Gewichtung der Kriterien wurde nicht ausreichend begründet und keinem öffentlichen und fachlichen Review unterzogen,“ erklärt Edith Götz

In der Endlagerkommission wurde die Bedeutung von Transparenz und Partizipation betont. Doch statt bei der Auswahl eines Standorts für ein Bereitstellungslager analog dieser Verfahrensschritte vorzugehen, handeln die BGZ und das Bundesamt für Entsorgungssicherheit höchst intransparent nach dem Prinzip „entscheiden – verkünden and verteidigen“. Rechtsanwalt de Witt und Prof. Dr. Runge (OECOS GmbH) bescheinigen dem Planungsprozess in ihrem Gutachten zum Standortauswahlverfahren dementsprechend mangelhafte Ermittlung des Sachverhalts und „Rechtswidrigkeit“. Dies mußdie verantwortliche Politik endlich zur Kenntnis nehmen!
Die Standortwahl für das ZBL Würgassen basiert letztendlich auf den 2 fragwürdigen und noch dazu willkürlich gewichteten Kriterien „Abstand der Straßenkilometer zu Schacht Konrad“ sowie „Abstand bis zum nächsten „aktiven“ Gleis“. Eine Erklärung für die Auswahl ausgerechnet dieser Kriterien, erfolgte nicht.

Ebenfalls „verschwiegen“ wird, warum der Abstand der Bahnkilometer, über den angeblich die Hauptteil der Transporte abgewickelt werden soll, keinen Eingang in die Bewertung findet – genau wie die Qualität der gesamten langen Bahnstrecke unberücksichtigt bleibt. Wenn zudem bereits bei Korrektur der kleinen Berechnungsfehler sofort ein anderer Standort auf Platz 1 rückt, ist dieses Vorgehen für ein Vorhaben von derartiger Tragweite, das sogar als „nationale Aufgabe“ bezeichnet wurde, weder nachvollziehbar noch akzeptabel:


„Warum wird der Abstand der Straßenkilometer nur mit „50 Prozent“ gewichtet? Warum der Abstand zum „aktiven“ Gleisanschluss mit „100%“ und nicht umgekehrt – oder mit ganz anderen Werten? Warum findet sich stattdessen in der ersten Runde des Scoringverfahrens der (nicht sachbezogene politische Hinweis) auf einen „Standort im 3-Ländereck“? All das sind Fragen, die nicht aufgeklärt wurden. 
Ebenfalls nicht erst seit den katastrophalen Starkregenereignissen im Sommer 2021 stellt sich die Frage, warum die von der ESK (Entsorgungskomission) aufgestellten eindeutigen Ausschusskriterien zur Standortwahl, Lage in einer hochwassergefährdeten Region sowie vorhandene geologische Risiken an keiner Stelle in die Bewertung einflossen. 
In den Bewertungskriterien für das Asse-Zwischenlager findet sich unter dem Kriterium „Naturgefahren“ im Hinblick auf „Hochwasser, Erdbeben Gebirgsschlag/ Erdrutsch“ folgendes:

„Liegt ein Standort in einem durch Naturgefahren besonders gefährdeten Gebiet, ist der Standort als ungeeignet einzustufen (Ausschlusskriterium). Kann ein Schutz vor Naturgefahren am Standort nur durch erhöhten bautechnischen Aufwand gewährleistet werden, geht dies negativ in die Bewertung ein.“
Da das Kriterium der „Hochwassersicherheit“ inclusive der Zuwegungen genau wie der Ausschluss von geologischen Ausfallrisiken am Standort Würgassen trotz bereits mehrfach erläuterter enormer bautechnischer Anstrengungen nicht vollständig gewährleistet werden kann, wie es bei Anlagen zur Abfallbehandlung gesetzlich vorgeschrieben ist, kann dieses Kriterium als nicht erfüllt angesehen werden.


Die Bilder dokumentieren Edith Götz mit einem Aktivsten beim heutigen Pressemeeting am Bootshaus an der Weser in Beverungen. Dort wurden symbolische Plastikeimer mit radioaktiven Abfall auf die Weser gesetzt. Fotos/Video: Fis WMG












12.01.2022 • 18:21 Uhr

Wildtier Stiftung: Gegenwind für Habecks umstrittene Windkraftpläne

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kritisiert, die Windenergie auszubauen. Die Förderung der Windenergie stelle eine Gefahr für zahlreiche Wildtiere dar, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Hackländer am Mittwoch in Hamburg. Statt einseitig auf den Ausbau erneuerbarer Energien zu setzen, müsse die Bundesregierung die Energieeffizienz steigern.

«Allein in Deutschland fallen jedes Jahr rund 250.000 Fledermäuse und Tausende Greifvögel den Windenergieanlagen zum Opfer», sagte Hackländer. Zu den besonders gefährdeten Arten zählten die Fledermausart Großer Abendsegler, Greifvögel wie Rotmilan, Schrei- und Steinadler sowie der Schwarzstorch. Eine Äußerung Habecks, dass die Wildtiere auf den verbleibenden 98 Prozent genug Platz hätten, sei schlicht falsch, sagte Hackländer.

Die Stiftung forderte unter anderem, keine Windenergieanlagen in Wäldern und an Waldrändern zu bauen. Die Betreiber der Anlagen müssten zudem künftig sicherstellen, dass die Windenergienutzung dem Naturschutz nicht entgegenstehe. In allen bestehenden Windparks seien Maßnahmen zur Verringerung von Vogelkollisionen und Fledermausverlusten umzusetzen.epd











12.01.2022 • 18:16 Uhr

Bad Harzburg: Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Güterverkehrs - Brummifahrer fuhr Tempo 90km/h, erlaubt waren 20 km/h

Am Dienstag, 11. Januar 2022, in der Zeit von 09 Uhr bis 14 Uhr, wurde in der Nordhäuser Straße in Bad Harzburg eine Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durchgeführt.

Im Rahmen dieser Kontrolle wurden bei neun kontrollierten Lkw-Fahrern Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, welche in fünf Fällen so gravierend waren, dass sie ein Fahrverbot nach sich ziehen werden. Bei erlaubten 20 km/h konnte bei einem Fahrer der traurige Höchstwert von 92 km/h festgestellt werden. Neben einem Bußgeldbescheid erwartet diesen Kraftfahrer ein mehrmonatiges Fahrverbot.

Weiterhin konnte u.a. ein Verstoß gegen die Ladungssicherung festgestellt werden.

Neben eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden die festgestellten Verstöße mit Sicherheitsleistungen in Höhe von 1.760 Euro geahndet. red/ Foto: Polizei











12.01.2022 • 18:09 Uhr

Bankraub in Höckelheim: Bahnverkehr in Northeim bei Täterfahndung gestoppt - Drohnen überfliegen das Gelände der Northeimer Zuckerfabrikruine

Im Rahmen den Intensivfahndung nach den Tätern, die heute die Filiale der Kreissparkasse in Höckelheim mit Waffengewalt überfallen haben, sind die Maßnahmen rund um die abgeriegelte Zuckerfabrik Ruine in Northeim verschärft worden. So wurde dem Vernehmen nach der Bahnverkehr im Northeim Bahnhof gestoppt. Noch sind die Täter nicht gefasst.
Die Polizei ist weiter mit einem Großaufgebot an Personal und Technik im Einsatz. Trupps durchkämmen Hallen auf dem Ruinengelände. Soeben sind drei Drohnen über dem Komplex der leerstehenden Zuckerfabrik zum Einsatz gekommen. Auffällig ist das Aufgebot von angekommenen Krankenwagen und Rettungsfahrzeugen u.a. von den Johannitern. red/ Foto: Fis WMG










12.01.2022 • 17:41 Uhr

Hammerharte Aktion der Bürgerinitiative: Symbolische Atommülleimer auf die Weser bei Würgassen gelassen

Mit einer spektakulären Aktion hat vor wenigen Minuten die Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland & Diemeltal e.V. gegen ein geplantes Zwischenlager für schwachradioaktiven Atommüll in Würgassen auf der Weser in Beverungen aufmerksam gemacht. Aktionisten setzten symbolische gelbe Eimer mit dem Atomsymbol und dem „W“ für Widerstand Würgassen auf den Weserfluß. Bei Dunkelheit strahlen die angeleinten Eimer, weil im Innern LED‘s leuchten. Ebenfalls eine originelle Symbolik für den fast ewig strahlenden hAtommüll.
red/Fotos/Video: Fis WMG
















12.01.2022 • 17:38 Uhr

Über Wagner (II): Straßennahme "Richard-Wagner-Straße" weg damit! fordert Museumsdirektor

In der Debatte um Berliner Straßen- und Platznamen mit antisemitischen Bezügen hat sich der Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Paul Spies, für die Umbenennung der Richard-Wagner-Straße und des Richard-Wagner-Platzes ausgesprochen. «Man kann nicht in Abrede stellen, dass Wagner ein großer Musiker war», sagte Spies der «Berliner Morgenpost» (Donnerstag): «Ihn aber mit einem Straßennamen zu ehren, ist problematisch, weil er ein
Antisemit war. Da muss man handeln und umbenennen.»

Im Dezember 2021 hatte eine Studie im Auftrag des Berliner Antisemitismusbeauftragten Samuel Salzborn insgesamt 290 Straßen und Plätze mit antisemitischen Bezügen in der Hauptstadt aufgelistet. Dazu gehören bereits diskutierte Straßennamen wie die Treitschkestraße in Berlin-Steglitz und die Pacelliallee in Berlin-Dahlem, aber auch alle Martin-Luther-Straßen, die Otto-Dibelius-Straße in Charlottenburg und der Pastor-Niemöller-Platz
in Pankow. epd










12.01.2022 • 17:34 Uhr

Über Wagner (I): Ausstellung über «Richard Wagner und das deutsche Gefühl»

Das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin widmet von 8. Februar an dem Komponisten Richard Wagner (1813-1883) eine Ausstellung. Unter dem Motto «Richard Wagner und das deutsche Gefühl» werde Wagners Leben und Werk in Bezug zu den Strömungen und
Stimmungen seiner Epoche gesetzt, teilte das Museum am Mittwoch in Berlin mit.

Wagners künstlerisches Schaffen stehe dabei besonders im Kontext der damals allgegenwärtigen Suche nach einer deutschen Identität nach der Reichsgründung 1871, hieß es. Die Ausstellung der Kuratoren Michael Steinberg und Katharina Schneider präsentiere unter anderem persönliche Aufzeichnungen und Gegenstände des Komponisten wie etwa
Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte, Briefe und Fotografien. Zudem gebe es Inszenierungsausschnitte, Hörstationen und Kurzinterviews mit Wagner-Interpreten.epd










12.01.2022 • 13:13 Uhr

Banküberfall in Höckelheim: Fahndung läuft auf Hochtouren - Fabrik-Ruine umstellt - Hubschrauber im Einsatz - Haben die Täter Geisel bei sich?

Nach dem heutigen Banküberfall auf die Kreissparkasse in in Höckelheim läuft die Fahndungsmaschinerei der Polizei nach den mutmaßlichen Tätern auf Hochtouren. Soeben wurde das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Northeim abgeriegelt. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich hier Verdächtige aufhalten könnten. Die Polizei hat ihren Einsatz an Personal und Technik massiv verstärkt. Dazu gehören Polizeispürhunde. Über dem möglichen Fluchtgebiet der beiden Täter kreist ein Polizeihubschrauber. Er unterstützt die Einsatzkräfte am Boden. Die Polizei warnt Schaulust vor der Annäherung an das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik.

Zur Minute sind Spekulationen weder bestätigt noch dementiert. Ein Gerücht besagt, die Täter hätten eine Geisel bei sich. red /Screen Polizei












12.01.2022 • 12:59 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 72 Neuinfektionen, 68 Genesene, Inzidenz bei 238,3

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.677 (+72) Corona-Infektionen bekannt geworden.
5.214 (+68) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 238,3 (314 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,6, die Intensivbetten sind zu 6,4 % belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 384 (+4) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum:
Bad Gandersheim 30 (+3),
Bodenfelde 12 (-1),
Dassel 38 (-3),
Einbeck 107 (+1),
Hardegsen 20 (+3),
Kalefeld 18 (-5),
Katlenburg-Lindau 7 (-3),
Moringen 20 (+2),
Nörten-Hardenberg 18 (-2),
Northeim 80 (+2)
Uslar 34 (+7)

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










12.01.2022 • 12:52 Uhr

Diensthund Sputnik stellt mutmaßliche Einbrecher - Tatverdächtige kauern bei Zugriff unter Planen - Brechstange und Totschläger beschlagnahmt

Zwei mutmaßliche Einbrecher machten gestern am späten Abend in Flingern Nord (bei Düsseldorf) eine beeindruckende Erfahrung mit dem Diensthund Sputnik. Die 21 und 24 Jahre alten Männer hatten sich auf einem Privatgelände versteckt und kauerten aus Angst vor dem Polizeihund regelrecht bewegungslos unter Planen.

Nach Stand der bisherigen Ermittlungen wählte gestern Abend eine aufmerksame Zeugin um 23:10 Uhr die 110 und gab an, dass gerade zwei Männer mit einer Brechstange versuchen würden in ein Privatgebäude am Flinger Broich einzubrechen. Von da an hatten die beiden mutmaßlichen Einbrecher schlechte Karten: Das Gelände war schnell durch zahlreiche Streifenteams umstellt. Die uniformierten Beamtinnen und Beamten überließen dem Hundeführer mit seinem vierbeinigen Kollegen in der Dunkelheit das Feld. Sputnik nahm schnell die Fährte auf und konnte die beiden Männer in einem Holzverschlag unter Planen ausmachen. Während der Diensthund die beiden Tatverdächtigen laut anbellte, konnten seine Kollegen die beiden Männer widerstandslos festnehmen. Beide standen immer noch deutlich unter dem Eindruck des Geschehens. Bei ihrer Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei eine Brechstange und einen Totschläger. Die beiden Tatverdächtigen verbrachten im Anschluss eine Nacht im Polizeigewahrsam. Sie sind der Polizei wegen der Begehung anderer Straftaten bereits bekannt. Die Männer erwartet jetzt ein weiteres Strafverfahren. red/ Fotos: Polizei












12.01.2022 • 12:47 Uhr

Kassiererin bedroht - Räuber überfällt Supermarkt in der Göttinger Leibnizstraße

Ein vermutlich etwa 20 Jahre alter Räuber hat am Dienstagabend (11.01.22) einen Supermarkt in der Göttinger Leibnizstraße überfallen. Gegenwärtigen Ermittlungen zufolge, betrat der ca. 175 cm große, schlanke Mann gegen 21.40 Uhr das Geschäft und bedrohte eine Kassiererin mutmaßlich mit einem Messer. Die Frau gab daraufhin einen noch nicht genau feststehenden Geldbetrag an ihn heraus. Mit der Beute flüchtete der Unbekannte. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. Eine nach dem Unbekannten eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Täterbeschreibung: Vermutlich ca. 20 Jahre alt, schlank, ca. 175 cm groß, dunkelbraunes Haar, bekleidet mit schwarzer Jacke mit Kapuze und weißem Oberteil, sprach akzentfreies Deutsch.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










12.01.2022 • 12:43 Uhr

Vogelzähl-Aktion: Spatz verteidigt Spitzenplatz - Was in unseren Gärten herumdüst und piept

Der in niedersächsischen Gärten und Parks sowie auf Balkonen am meisten gesichtete Vogel ist der Spatz, mit einigem Abstand gefolgt von der Kohlmeise. Das geht aus einer vorläufigen
Auswertung der bundesweiten Vogelzähl-Aktion «Stunde der Wintervögel» des Naturschutzbundes hervor, wie die Organisation am in Hannover Mittwoch mitteilte. Bei der jährlichen Aktion, die am vergangenen Wochenende zum zwölften Mal veranstaltet wurde, sei die Teilnehmerzahl in Niedersachsen erneut gestiegen. «Wir gehen davon aus, dass sich mehr als 23.000 Vogelinteressierte zwischen Borkum und Eichsfeld beteiligten», sagte Rüdiger Wohlers vom Nabu Niedersachsen.

Die Kohlmeise wurde demnach dieses Jahr im Nordwesten deutlich häufiger gezählt als in den Vorjahren. Den dritten Platz nimmt die Amsel ein. «Ihr Bestand scheint sich nach den schweren Einbrüchen der letzten Jahre, bei denen zahlreiche Amseln dem Usutu-Virus zum Opfer
fielen, erholt zu haben», erklärte Wohlers. Ebenfalls häufiger als in den Vorjahren wurde in Niedersachsen die Blaumeise gesichtet. Danach Folgt auf dem 5. Platz der Feldsperling.

Insgesamt haben die Niedersachsen seit dem 6. Januar bereits mehr als 100 Vogelarten gemeldet. Dazu gehört die Mönchsgrasmücke. Der Zugvogel verzichte infolge des Klimawandels offenbar immer öfter darauf, den Winter im Süden zu verbringen, hieß es. Auffallend sei auch die Zunahme von Waldvögeln. So wurden etwa 80 Prozent mehr
Eichelhäher gemeldet. Auch der Buchfink sei stark vertreten. Besonders erfreulich sei das vermehrte Auftreten des Grünfinks mit einem Plus von fast 30 Prozent. «Dies freut uns umso mehr, da der Grünfink durch die Trichonomaden-Epidemie sehr stark betroffen war
und viele dieser herrlichen Vögel ihr Leben lassen mussten», erläuterte Wohlers. epd










12.01.2022 • 12:36 Uhr

B64 Bad Gandersheim: Zwei Leichtverletzte nach Auffahrunfall

Am gestrigen Dienstag, 11. Januar 2022, gegen 15.35 Uhr fuhr ein 25-jähriger Bockenemer mit seinem Pkw VW Transporter von der Bundesstraße 445 auf die Auffahrt zur Bundesstraße 64, um dort auf die B64 in Richtung Seesen zu fahren. An der Einmündung zur B 64 konnte der 25-jährige, seinen Transporter nicht mehr rechtzeitig hinter dem an der Einmündung wartenden Pkw Kia einer 56-jährigen Bad Gandersheimerin zum Stehen bringen und fuhr auf den Kia auf. Die 56-jährige und eine ebenfalls 56-jährige Beifahrerin wurden durch den Unfall leicht verletzt. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 1000 schw.










12.01.2022 • 12:26 Uhr

Medienradar: A7 Ausbau als ÖPP - Projekt von VIA7: Gigantische Kostensteigerungen, Bauzeitverzögerungen, Pannenbrücke Echte , Bauende offen - VIA verweigert Stellungnahme

Gestern im NDR-Fernsehen in Hallo Niedersachsen kamen LKW-Fahrer zu Wort, die seit 2017 ständig durch die Dauerbaustelle der A7 mit schmalen Fahrstreifen fahren müssen. Da werden schon mal Außenspiegel abgefahren und wenn man sich das Kennzeichen nicht so schnell merken kann, hat man Pech gehabt. Die langen Baustellen in dem gesamt 30 Kilometer Ausbaubereich auf sechs Fahrstreifen zwischen Northeim und Seesen bedeuten für Spediteure ständig Verzögerungen. Wenn Unfälle einen Stau oder Stillstand verursachen, oder man über volle Umleitungsstrecken muss, wird die Auslieferung der Waren unkalkulierbar. Das ist für regelmäßige berufliche Nutzer und Spediteure schon ein Kostenfaktor.

Mit privaten Investitionprojekt ÖPP für den A7-Ausbau sollte eigentlich alles besser werden, alles schneller fertig sein und hohe Qualität haben. Risiken, wie Archäologische Funde und Fledermäuse werden offenbar nur beim konventionellen Bau einkalkuliert. Der ist dann natürlich teurer, berücksichtigt man nun Nachtragskosten, wird ÖPP endgültig entzaubert.

In dem Fernsehbeitrag äußerte sich für den Auftraggeber als Vertreter der Autobahngesellschaft des Bundes (AdB), Jürgen Rentsch, mit Rechtfertigungsversuchen. Ein Gesprächspartner des VIA7 Konsortiums wollte nach mehrfachen NDR-Anfragen nicht beim NDR-Team vors Mikrofon treten. Schon die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung war geheim. Bundestagsabgeordnete durften nur unter strengen Auflagen in der Geheimschutzstelle des Bundestages Einsicht in Akten nehmen. Der private Betreiber macht jetzt weiter eine Geheimniskrämerei um die Pannen.

Wenn dann noch, wie bei Echte (Landkreis Nordheim) geschehen, ein neuer Brückenüberbau wieder abgerissen werden muss und ein zweites Mal 2021 neu gebaut wird (wir berichteten), dann ist es Zeit eine Kostenerhöhung durchzuboxen. 65 Millionen Euro Mehrkosten 2021 und ein Jahr längere Bauzeit bis Ende 2022, bescheren dem Berufsverkehr Zusatzkosten, die niemand erstattet. Das sind monatliche Mehrkosten von bis zu 4000 Euro bei dem Spediteur, so seine Ansage im Fernsehbericht.

Permanent genervt die Verkehrsteilnehmer auf dem nachgeordneten Straßennetz wegen der ständigen Behinderungen bis zu Vollsperrungen, wie das zahlreiche Kommentare bei Fis WMG belegen.

Nun die nächste Hiobsbotschaft: In dem NDR-Bericht sogar eingeräumt, dass bis Ende 2022 wohl nur die A7 Fahrbahnen fertig werden und 2023 noch neben den sechs Fahrstreifen weitergearbeitet werden muss. Was dann noch alles, vermutlich auch zu Verkehrsbeeinträchtigungen, auf der BAB A7 und den Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen führt, wird nicht erläutert. Ebenso dürften weitere Kostensteigerungen nicht auszuschließen sein.

Bleibt zu hoffen, dass die Anschlussstelle Echte der A7 noch vor dem Beginn der um ein Jahr verschobenen Landesgartenschau nach 2023 Bad Gandersheim zumindest zu diesem Termin fertiggestellt sein wird. Vielleicht können sich die Verantwortlichen beim Auftraggeber (Autobahn GmbH) und dem Auftragnehmer (VIA) das Beginn-Datum, 14. April 2023, schon mal in ihren Kalender fest rot markieren. Damit das nicht in Vergessenheit gerät!
und berücksichtigen.

Die Bildausschnitte des NDR Berichts dokumentieren den LKW-Fahrer, den AdB-Vertreter und die Pannenbrücke Echte. Screens: NDR Hallo Niedersachsen














12.01.2022 • 12:10 Uhr

Gundermann Kulturtage 2022 - Innerdeutsche Begegnungen auch in Bad Gandersheim

Drei der insgesamt 20 Veranstaltungen der „Gundermann Kulturtage - Innerdeutsche Begegnungen Northeim 2022“ werden in Bad Gandersheim stattfinden. Vor wenigen Minuten stellten die Initiatoren des besonderen Events, Volker Behling und Harald März, das spannende Programm rund um den früheren Liedermacher Gerhard Gundermann auf einem Pressemeeting im Gandeon Kino der Öffentlichkeit vor. Stadtjugendpfleger Gunnar Ude kündigte für den 9. und 10. März 2022 drei Gundermann-Events im Roswitha-Gymnasium und Probenzentrum an. red/Fotos: Fis WMG












12.01.2022 • 10:49 Uhr

Soeben Banküberfall mit Schusswaffe in Höckelheim - Zwei Täter auf der Flucht - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Heute Morgen um 09:56 Uhr wurde der Polizei Northeim ein Banküberfall bei der Kreissparkasse Höckelheim/Northeim gemeldet.

Zwei unbekannte, männliche Täter sind in die Bank und erbeuteten Bargeld.

Einer der Täter hielt dem Mitarbeiterin der Sparkasse eine Schusswaffe vor. Die Mitarbeiterin wurde nicht verletzt!

Zu den Tätern ist aktuell bekannt, dass sie dunkel gekleidet waren und jeweils einen Mundschutz trugen. Es wird nach Zeugenaussagen davon ausgegangen, dass die beiden Täter jungen Alters sind. Die Täter sollen beide ca. 170-175cm groß gewesen sein. Sie haben gutes Deutsch gesprochen und waren schlank. Hinweise bitte an die Polizei Northeim unter 05551 - 7005 - 200 / 104. Wol










12.01.2022 • 10:23 Uhr

Wiederholungstäter in Einbeck: Unter Drogenbeeinflussung Auto gefahren und von der Polizei von der Straße geholt

Ein 28 Jahre alter Autofahrer aus einem Einbecker Ortsteil wurde am Dienstag, 11.01.2022, gegen 15 Uhr im Altendorfer Tor in Einbeck angehalten und kontrolliert. Der junge Mann zeigte körperliche Auffälligkeiten, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten. Da er bereits schon einmal wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt wurde, wurde ihm ein Drogentest angeboten. Dieser verlief positiv auf THC. Dem Mann wurde ein Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Neben der Verkehrsordnungswidrigkeit wurde noch ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.pap










12.01.2022 • 10:20 Uhr

Unwort des Jahres 2021 lautet «Pushback» (Zurückschieben)

Das Unwort des Jahres 2021 lautet «Pushback». Mit dem englischen Begriff für «zurückdrängen, zurückschieben» werde die Praxis von Europas Grenztruppen beschrieben, Flüchtende an der Grenze zurückzuweisen, sagte die Jury-Sprecherin Constanze Spieß am Mittwoch in Marburg. Damit werde ein menschenfeindlicher Prozess beschönigt. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Begriffe «Sprachpolizei» und «Militärschlag.» Insgesamt waren rund 1.300 Einsendungen mit 454 verschiedenen Ausdrücken eingegangen. 45 von ihnen entsprachen den Unwort-Kriterien.

2020 hatte die Jury mit «Corona-Diktatur» und «Rückführungspatenschaften» erstmals zwei Begriffe ausgewählt. Die Unwörter der Vorjahre lauteten «Klimahysterie» (2019), «Anti-Abschiebe-Industrie» (2018), «alternative Fakten» (2017), «Volksverräter» (2016), «Gutmensch» (2015) und «Lügenpresse» (2014). Anfang Dezember hatte die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden «Wellenbrecher» zum «Wort des Jahres» gekürt.epd











12.01.2022 • 10:17 Uhr

Naensen: Mit Auto gegen Mauer gefahren und dann abgehauen

In der Einbecker Ortschaft Naensen kam es in der Zeit von Montag, 10. Januar 2022, 21 Uhr, bis Dienstag, 11. Januar 2022, 08.30 Uhr, zu einer Verkehrsunfallflucht. ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr die Straße Masswelle und stieß aus ungeklärten Gründen gegen eine Grundstücksmauer. Durch die Kollision wurde die Mauer derart beschädigt, dass sie nicht mehr standsicher ist. Der Fahrzeugführer entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der Schaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.

Zeugen, die Hinweise auf den verursachenden Pkw geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck.pap










12.01.2022 • 10:10 Uhr

Dassel: Unbekannter demoliert Audi A5 - 2.000 Euro Schaden angerichtet

Ein 23-jähriger Pkw Fahrer aus einem Dasseler Ortsteil stellte am Freitag, 07. Januar 2022, seinen Pkw, Audi A 5, gegen 18.30 auf dem Parkplatz Breil in Einbeck ab. Als er gegen 19.45 Uhr wieder zu seinem Auto kam, fiel ihm sofort auf, dass aus dem Kunststoffgitter vor dem Kühlergrill ein großes Stück herausgebrochen wurde. Weiterhin stellte er fest, dass auf dem Dach Kratzer waren und am hinteren Stoßfänger ein Loch, vermutlich mit einem Schraubendreher, geschlagen wurde. Der Schaden beläuft sich auf rund 2000,- Euro. Zeugen, die zu dieser Tat Hinweise geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










12.01.2022 • 09:27 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt auf 238,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt in seiner tagesaktuellen offiziellen Verlautbarung für den Landkreis Northeim einen Inzidenzwert von 238,3 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen bekannt. Das bedeutet eine weiteres leichtes Absinken der Infektionen im Kreisgebiet.

red/Grafiken: RKI / NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen










12.01.2022 • 09:18 Uhr

Wer nicht hören will, möchte verstehen - Von Jennifer Kalas, Familienberatungsstelle Bad Gandersheim

Die meisten werden diese Redewendung etwas anders kennen, aber zum Glück sollte es sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass Gewalt, vor allem in der Kindererziehung, nichts zu suchen hat.

Natürlich verändert sich die Art der Kommunikation mit Kindern über die verschiedenen Altersphasen hinweg, aber sie sollte immer wertschätzend bleiben. Wie wir mit unseren Kindern sprechen, hat enorme Auswirkungen auf die Beziehung zu ihnen und prägt maßgeblich ihr Selbstbild, ihr Selbstgefühl und ihren Selbstwert.

Gerade bei Kleinkindern kann es helfen, sich vor Augen zu führen, dass das Gehirn eines Menschen erst mit etwa 20 Jahren voll entwickelt ist. Bis dahin macht es mehrere Umbauphasen durch. Kinder im Alter von etwa drei Jahren werden häufig von Gefühlen überrannt, da ihr Gehirn nur ansatzweise über die Fähigkeit zur Regulation und zum logischen Verständnis verfügt. In diesem Alter sind Wutausbrüche kein Mittel, um etwas zu erreichen oder jemanden zu manipulieren, sie sind einfach der Ausdruck des Unvermögens, mit Frust oder Trauer umzugehen.

Viele Eltern klagen, dass ihr Kind in diesem Zustand nicht ansprechbar ist. Das liegt daran, dass das Kind aus der Wut heraus keinen Zugang mehr zum logischen Teil des Gehirns findet. Anstatt nun selbst wütend zu werden (was die Situation häufig eskalieren lässt) oder das Kind wegzuschicken (womit dem Kind vermittelt werden könnte, dass es nur geliebt wird, wenn es seine Gefühle im Griff hat), kann es helfen, die Emotionen des Kindes anzuerkennen („Ich verstehe, dass Du wütend bist.“) und beim Kind zu bleiben, bis es sich soweit beruhigt hat, dass es wieder empfänglich für Worte wird.

Selbstverständlich muss sich niemand von seinem Kind treten oder schlagen lassen. Auch das ist kein Zeichen von mangelndem Respekt oder fehlender Liebe, sondern zeigt, dass die Wut oder Enttäuschung so groß ist, dass selbst Tränen oder Schreie die Gefühle im Inneren des Kindes nicht mehr wiederspiegeln können. Hier kann es helfen, die Aggressionen umzulenken (in ein Kissen schlagen beispielsweise).

Sobald die Emotionen einigermaßen im Zaum gehalten werden, kann damit begonnen werden, dem Kind zu erklären, warum man die Entscheidung getroffen hat, die zu Wut oder Enttäuschung führte (etwa warum das Kind nicht noch eine zweite Folge seiner Lieblingssendung schauen durfte). Sicher verstehen viele Kinder die Begründung nicht sofort, aber es wird ihnen mit der Zeit leichter fallen, Entscheidungen der Eltern zu akzeptieren, wenn sie erkennen, dass diese nicht willkürlich getroffen werden.

Schulkinder verfügen schon über eine relativ gut entwickelte Fähigkeit, ihre Gefühle zu regulieren, jedoch gehen mit den wachsenden Fähigkeiten auch neue Schwierigkeiten in der Kommunikation einher.

Oft haben Kinder in diesem Alter das Gefühl, dass Mutter oder Vater ihnen nicht richtig zuhören und gar nicht verstehen, was sie im Augenblick bewegt. Es gibt beim Zuhören sehr gute Techniken, um diesem Gefühl entgegenzuwirken, wie etwa das passive bzw. aktive Zuhören. Passives Zuhören wirkt als nachdrückliche, nicht-verbale Botschaft, die dem Kind mitteilt, dass es sich aussprechen kann. Eltern bringen mit dieser Form des Zuhörens nonverbal zum Ausdruck: „Ich möchte, dass du mir sagst, was du empfindest. Ich akzeptiere deine Empfindungen. Und ich überlasse dir die Entscheidung, was du mir mitteilen möchtest.“ Passives Zuhören ermutigt Kinder, über ihre Gefühle zu sprechen. Sie erwarten aber mehr als nur schweigendes Zuhören. Ältere Kinder brauchen manchmal sozusagen einen Türöffner, um über ihre Gefühle und Probleme reden zu können, zum Beispiel: „Magst du darüber sprechen?“ oder „Mich würde interessieren, was du darüber denkst.“
Eltern sollten dabei versuchen, offene, wertfrei formulierte Fragen zu stellen, auf die das Kind nicht einfach mit Ja oder Nein antworten kann. Hilfreich ist es darüber hinaus, dem Kind durch kleine Gesten und verbale Unterstützung zu zeigen, dass wir ihm innerlich folgen. Das können zum Beispiel Einwürfe sein wie „Ich verstehe“ oder Kopfnicken. Eltern teilen ihrem Kind dadurch mit, dass sie interessiert sind und dass sie akzeptieren, was es erzählt.

Beim aktiven Zuhören spiegeln Eltern die vorangehende Botschaft des Kindes, indem sie eine entsprechende Rückmeldung geben. Sie fassen die Bedeutung dieser Botschaft in eigene Worte. Ein Kind sagt zum Beispiel: „Ich will nicht in den Kindergarten.“ Die Eltern können dann antworten: „Du gehst nicht gern in den Kindergarten, wenn ich arbeiten muss.“ Kind: Nein, überhaupt nicht. Ich will nicht gehen. Du fehlst mir dann.“ Mutter oder Vater: „Du hättest mich gern vormittags bei dir. Gibt es etwas, das dir helfen kann, damit es nicht so schwer für dich ist?“ Das Kind überlegt und sagt dann vielleicht etwas wie: „Wenn ich deine Jacke hätte, die riecht so gut nach dir.“

Eine hilfreiche innere Frage kann sein: „Welches Bedürfnis höre ich aus dem Gesagten meines Kindes?“ und dieses dann mit eigenen Worten mit dem Gefühlszustand des Kindes zu verbinden. Es wird sich dadurch verstanden fühlen und kann sich Mutter oder Vater auf diese Weise viel vorbehaltloser öffnen.

Durch das Zuhören entsteht größeres Vertrauen untereinander. Das Wesentliche beim aktiven Zuhören ist, ganz beim anderen zu sein, ganz bei seiner Not. Wenn dies gelingt, fühlt sich der andere verstanden und motiviert, zu einer Konfliktlösung etwas beizutragen.

Buchtipps:
Nora Imlau: So viel Freude, so viel Wut. ISBN: 978-3466310951
Tanja Engel: In der Ruhe liegt die Kraft. ISBN: 978-3982364414
Katrin Specht: Achtsame Kommunikation mit Kindern. ISBN: 978-3982302423
Anette Prehn: Hirnzellen lieben Blinde Kuh. ISBN: 978-3407864857











12.01.2022 • 09:15 Uhr

Montgomery zur Impfpflicht: Ärzte-Lobbist heizt Politikern mächtig ein - "Müssen zu Potte kommen!"

Der deutsche Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat kein Verständnis dafür, dass die Corona-Impfpflicht auf sich warten lässt. «Politik ist derzeit sehr langsam», sagte er am Dienstagabend dem Fernsehsender RTL. Das gelte für die Umsetzung der Beschlüsse der jüngsten Ministerpräsidenten-Konferenz zur Quarantäne und auch bei der
Impfpflicht: «Wenn ich höre, dass der Bundestag nicht zusammentreten kann, weil Karnevalswoche ist und dann keine Sitzung stattfindet, dann ist das ein Schlag ins Gesicht aller Ärzte und Krankenschwestern, die immer Bereitschaftsdienst machen, zu jeder Tag- und Nachtzeit. Das kann kein Argument sein, die sollen jetzt mal zu Potte kommen!»

Montgomery kritisierte auch, dass einzelne Bundesländer die Quarantäneregeln schnell ändern, andere aber noch warten. Es gebe genug Testmöglichkeiten, damit Infizierte oder Kontaktpersonen sich freitesten könnten. Er verstehe, dass die Betroffenen erbost seien,
wenn sie diese Möglichkeit nicht bekämen, sagte der Mediziner.

Unterdessen forderte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, den Plan für eine allgemeine Impfpflicht wegen der Probleme bei der politischen und rechtlichen Durchsetzbarkeit fallen zu lassen. «Die Diskussion über
die Impfpflicht überschattet aktuell alles. Doch ob sie wirklich kommt, wird von Tag zu Tag unwahrscheinlicher», sagte Brysch dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Mittwoch).










12.01.2022 • 09:10 Uhr

DRK Lamspringe: Norbert Halter übergibt erweiterte Chronik-Ausgabe an Bürgermeisterin Franziska Schwarz

Lamspringer DRK-Aktivist wohnt in Bad Gandersheim und hat 2017 für seinen großen Einsatz für die Rumänienhilfe das Bundesverdienstkreuz erhalten

Der Ortsverein Lamspringe des Deutschen Roten Kreuzes hat anlässlich seines 90-jährigen Bestehens und der 30 Jahre andauernden Auslandshilfe vor allem in Rumänien durch seinen in Bad Gandersheim wohnhaften Aktivisten Norbert Halter in Buchform eine 190-seitige und reich bebilderte Dokumentation aufgelegt. Dabei wurde die bisherige Chronik des DRK Lamspringe überarbeitet und ergänzt sowie um die nunmehr 30-jährige Rumänienhilfe erweitert. Norbert Halter, der für sein verdienstvolles Wirken insbesondere für die Rumänienhilfe zur Unterstützung bedürftiger Menschen im Jahr 21017 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, hat jetzt ein Exemplar des Buches an Bürgermeisterin Franziska Schwarz im Rathaus übergeben. sbg / Foto: privat











12.01.2022 • 09:07 Uhr

Goslar: Hoher Sachschaden bei Einbruch in Arztpraxis - PC's und Telefone mit Wasser geflutet

Bislang unbekannte Täter drangen im Zeitraum von Samstag, 08. Januar 2022, 07:00 Uhr bis Montag., 10. Januar 2022, 07:30 Uhr, gewaltsam in eine Arztpraxis in der Landstraße in Oscar ein und betraten anschließend nahezu alle Räume, wobei sie dortigen Schränke und Regale durchwühlten.

Darüber hinaus wurde die gesamte Arztpraxis massiv beschädigt, wobei Waschbecken und Kellerräume überflutet sowie PCs und Telefone augenscheinlich mit Wasser übergossen wurden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand machten die Täter bei dem Einbruch keine Beute. Der Sachschaden ist mit geschätzten 15.000 Euro jedoch beträchtlich.

Die Polizei Goslar bittet um sachdienliche Hinweise zu den Tätern unter der 05321 / 3390. red











11.01.2022 • 21:22 Uhr

Die LaGa-Krise in Bad Gandersheim: 52 Fragen zu den Ursachen aus dem Stadtrat - keine einzige von der SPD

Es gehört zu den unaufgearbeiteten Aspekten der jüngsten öffentlichen Sitzung des Bad Gandersheimer Stadtparlaments, dass die Ursachen der LaGa-Krise mit ihrer plötzlichen Verschiebung um ein Jahr immerhin in einem Katalog von 52 Fragen zu ergründen versucht wurden. In der Ratssitzung wurden diese 52 Fragen von der Stadtführung und dem Management der Landesgartenschau schau ausdrücklich bestätigt. Bestätigt wurde ebenfalls, dass diese Recherchelust allein aus den Reihen der Fraktionen von CDU und den Unabhängigen kam. Erwartungsgemäß war es CDU-Fraktionschef Timo Dröge, der sich über die ungewöhnliche Zurückhaltung bei der Ursachenerforschung der LaGa Krise bei der SPD wunderte. Mögliche Gründe für diese demonstrative Zurückhaltung könnte die Unlust der SPD gewesen sein, so eine Mutmaßung, kein weiteres Interesse an einer Vertiefung der Krise gehabt zu haben. Oder die SPD habe eine Art Herrschaftswissen vorab von höchster Instanz gehabt, wie sich die Verhältnisse entwickeln würden.

Nun, SPD-Fraktionsführer Niklas Kielhorn machte es kurz. Ohne Schnörkel seine Antwort. Er ließ eine gewisse Übereinstimmung mit den anderen Fraktionen anklingen. Alles was gefragt worden sei hätte man auch wissen wollen. Warum also Fragen doppelt stellen. Eine schlaue Antwort auf den ersten Blick. Aber hätte es nicht sein können, tiefer zu bohren?

Wahrscheinlich war bei der SPD angesichts der ausweglosen Lage der LaGa frühzeitig die Erkenntnis gereift, die Kröte frei nach dem Motto 'Vogel friß oder stirb...' so oder so schlucken zu müssen. Bis zu den Wahlen im September war das kaschiert worden. Das ist der eigentliche Skandal.










11.01.2022 • 19:13 Uhr

Bilderprojekt "Dorfschönheiten" mit krassen Wahrheiten, die aktueller sind denn je: Beispiel Hochwasser in Altgandersheim schon 1913

Was Benno Löning da mit seinem Projekt "Dorfschönheiten" an nostalgischen Fotodokumenten zutage gefördert hat, ist reif für mehr als nur eine Momentwahrnehmung. Die Bilder erzählen Geschichten vom wahren Leben von Menschen, ihren privaten (beschiedenen) Verhältnissen, harten Arbeitsbedingungen und abenteuerlichen Umgebungsverhältnissen was die gesamte Zivilisation betrifft.

Hier ein Beispiel der historischen Wahrheiten aus dem einst selbständigen Dorf Altgandersheim. Ein unbekannter Fotograf hielt überschwemmte Teile des Dorfes nach einem schweren Unwetter fest. Benno Löning, der die Bilder für das Projekt "Dorfschönheiten" des Fördervereins Landesgartschau Bad Gandersheim auswählte, datierte das Hochwasserereignis auf das Jahr 1913.

Die erste Erkenntnis und Wahrheit aus dem Bild mit der Flut und dem hilfslos schauenden Menschen in Altgandersheim: es hat sich seit 1913 offenbar kaum etwas verändert an den Wetterlagen. Damals nannten die Menschen das Naturereignis Unwetter und schweres Gewitter. Heute lautet es Starkregenereignis. Eine Metapher für den Klimawandel. Das ist neu.

Dass Motiv aber vom Hochwasserereignis 1913 lässt sich ohne Übertreibung auf die Istzeit übertragen. Es hat sich nichts verändert. Damit entlarvt die Bilddokument aus dem Zyklus "Dorfschönheiten" eine eher unschöne Erkenntnis: Was ist eigentlich der richtige Hochwasserschutz? Was kann er wirklich bewirken?
red/ Foto: Fis WMG










11.01.2022 • 18:43 Uhr

Kommt jetzt Impfmarathon? Behrens rechnet mit vierter Corona-Schutz-Impfung

Gesundheitsministerin Daniel Behrens (SPD) - Foto - rechnet damit, dass das Land absehbar eine vierte Corona-Schutzimpfung empfehlen wird. Sie gehe davon, dass «wir alle Geimpften und
Geboosterten zu einer Impfung aufrufen», sobald im April der für Omikron angepasste Impfstoff da sei, sagte die Ministerin am Dienstag in Hannover. Ob die Viertimpfung mit den vorhandenen Impfstoffe zu empfehlen sei, gehe aus bisherigen Studien noch nicht hervor.
Zudem wolle das Land weiter daran arbeiten, die Impflücke in Niedersachsens Bevölkerung zu schließen. Derzeit seien noch fast 900.000 Erwachsenen nicht geimpft. Um weitere Impf-Standorte zu schaffen, dürfen seit Montag Impfungen in Apotheken verabreicht werden. Mehr als 500 Apotheker in Niedersachsen seien dafür schon geschult worden, sagte Claudia Schröder vom niedersächsischen Corona-Krisenstab.

Als weitere Maßnahme gelte ab 16. März die berufsbezogene Impflicht für Einrichtungen im Gesundheitsbereich und der Eingliederungshilfe, erläuterte Behrens. Zur Zeit erstelle die Landesregierung ein Internet-Portal, welches betroffenen Betrieben ermöglicht, den Impfstatus ihrer Mitarbeiter dem Gesundheitsamt zu melden. Beschäftigten, die keinen Impfnachweis vorlegen, soll ein Beschäftigungsverbot erteilt werden.red










11.01.2022 • 18:41 Uhr

Corona-Virus schockt! Wegen Omikron keine Schulfahrten bis zu den Osterferien

Angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Corona-Virus untersagt das Niedersächsische Kultusministerium bis zu den Osterferien mehrtägige Klassenfahrten.
Eine entsprechende Rundverfügung sei über die Landesämter für Schule und Bildung an die rund 3.000 öffentlichen und freien Schulen sowie an Studienseminare und Tagesbildungsstätten gegangen, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Der Erlass gelte bis zum 4. April.
Weiterhin möglich blieben eintägige Schulausflüge, wenn der pädagogische Nutzen das Infektionsrisiko überwiege. red










11.01.2022 • 16:13 Uhr

In Sorsum aufgetaucht: Protestflugblatt "Hakenkreuz mit Spritze" ruft Polizei auf den Plan

Die Polizei Hildesheim führt gegenwärtig ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen. Hintergrund sind Zettel, die Anwohner des Ortsteils Sorsum letzte Woche in ihren Briefkästen fanden, auf denen sich ein Hakenkreuz mit Spritze sowie der Schriftzug "Wach auf" befinden.

Nach bisherigen Erkenntnissen müssen die Zettel zwischen dem 05.01.2022 und dem 06.01.2022 in die Briefkästen eingeworfen worden sein.

Die zuständigen Ermittler suchen Zeugen, die eventuell Beobachtungen in Zusammenhang mit dem Verteilen der Zettel getätigt haben bzw. Hinweise auf die Verteiler geben können. Dies bezieht sich insbesondere auf den Bereich um die Straßen Im Klostergut und Hinter dem Dorfe in Sorsum. Hinweise und Beobachtungen werden unter der Nr. 05121/939-115 entgegengenommen.jk










11.01.2022 • 16:09 Uhr

Rhüden: Diebstahl einer mobilen Sauna - 6.500 Euro Schaden

Zwischen dem 10. Januar 2022, gegen 17:00 Uhr und dem 11. Januar 2022, gegen 06:00 Uhr entwendete ein bislang unbekannter Täter vollkommen unbemerkt die mobile Sauna des Geschädigten vom Gelände eines Campingplatzes der Seesener Ortschaft Rhüden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 6500 Euro geschätzt.

Für die eigentliche Tatbegehung wurde immenser technischer Aufwand betrieben und vermutlich ein Kran oder ähnliches verwendet, von daher werden mögliche Zeugen gebeten sich mit der Polizei Seesen in Verbindung zu setzen.










11.01.2022 • 16:07 Uhr

Northeim: Alarmierte Polizei erschnüffelt und findet überraschend verbotene Droge Cannabis in Wohnung

In der vergangenen Nacht wurde die Polizei Northeim alarmiert und zu Streitigkeiten gerufen. In der Wohnung konnten ein 23-jähriger Mann und eine 19-jährige Frau angetroffen werden. Zwischen den beiden Personen ist es zu lautstarken verbalen Streitigkeiten gekommen, welche durch die Beamten/innen geschlichtet werden konnten.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme in der Wohnung konnten die Polizisten einen deutlichen Cannabisgeruch wahrnehmen. Anschließend wurden Cannabisblüten aufgefunden und beschlagnahmt. Sowohl der 23-jährige Mann als auch die 19-jährige Frau müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.koc










11.01.2022 • 16:02 Uhr

Unbekannte sprengen Geldautomaten in Hann. Münden-Hedemünden - Täter flüchten in dunklem Fahrzeug in Richtung A 7

In Hann. Münden-Hedemünden (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte am frühen Dienstagmorgen (11.01.22) gegen 03.45 Uhr einen Geldautomaten gesprengt. Ersten vorliegenden Informationen zufolge, flüchteten die Täter anschließend in einem dunklen, hochmotorisierten PKW in Richtung Autobahn. Von ihnen fehlt bislang jede Spur. Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.

Die Tat ereignete sich im Eingangsbereich einer SB-Filiale in der Brückenstraße unweit der Autobahnauffahrt zur A 7. Bei der heftigen Explosion wurde der Ausgabeautomat aus seiner Verankerung gerissen und völlig zerstört. Im Gebäude entstanden erhebliche Schäden. Der Innenbereich des Geldautomatenraumes glich einem Trümmerfeld.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Hann. Münden, Telefon 05541/9510, oder die Polizei Göttingen, Telefon 0551/491-2115.jk /Symbolbild










11.01.2022 • 15:58 Uhr

Nach Wolf-Abschussversagen: Ex-Minister Christian Meyer schießt verbal gegen Minister Olaf Lies an - "Fünfter Fehlschuss in Folge!"

Nach dem Abschuss einer Wölfin im niedersächsischen Amt Neuhaus üben die Grünen im Landtag erneut heftige Kritik am Wolfsmanagement von Umweltminister Olaf Lies (SPD).
«Die tote Wölfin in Amt Neuhaus ist der fünfte Fehlabschuss in Folge», sagte der naturpolitische Sprecher der Grünen, Christian Meyer, am Dienstag in Hannover. Die Grünen wollen nicht hinnehmen, dass die Landesregierung Informationen über zum Abschuss freigegebene Wölfe geheim hält. Am 8. Februar entscheidet darüber Meyer zufolge
der Staatsgerichtshof.

Laut Umweltministerium lag zwar für das Töten von zwei Tieren des Rudels eine Ausnahmegenehmigung vor. Bei der in der Nacht zum Sonnabend getöteten Wölfin handle es aber voraussichtlich nicht um die freigegebene Fähe «GW 872f». Das getötete Tier war demnach ein bis zwei Jahre alt und damit jünger als die Fähe. Eine genetische Untersuchung zur Identifizierung des Wolfs sei eingeleitet. Die Ausnahmegenehmigung zum Töten der zwei Wölfe sei befristet bis zum 31. März. Hintergrund seien vermehrte Übergriffe auf Nutztiere, trotz
Herdenschutztieren und weiterer Gegenmittel. Es solle verhindert werden, dass die beiden Wölfe untypische Jagdtechniken weitergeben.

Meyer sagte: «Diese Abschusspraxis ist rechtlich höchst zweifelhaft und zudem völlig wirkungslos.» Die bisherigen Wolfstötungen verhinderten keinen einzigen Nutztierriss. Die Grünen begrüßten, dass der Nabu gegen die niedersächsische Wolfsverordnung klage. Auch von der EU-Kommission gebe es erhebliche Zweifel, ob Abschüsse beliebiger Wölfe rechtmäßig sind. «Durch die Geheimhaltung der Abschussgenehmigungen von Minister Lies konnte auch keine gerichtliche Überprüfung im Vorfeld erfolgen, ob die Voraussetzungen für einen legalen Wolfsabschuss gegeben waren.» epd













11.01.2022 • 15:51 Uhr

Dannhausen: Ganz üble Umweltschweinerei - Polizei ermittelt zur kriminellen Müllentsorgung

Ein Spaziergänger informierte die Polizei in Bad Gandersheim über eine illegale Müllentsorgung in einem kleinen Waldstück in der Feldmark von Dannhausen. Der Hinweisgeber hatte nördlich der Bundesstraße 64 etliche Lackdosen und ein Waschbecken entdeckt, die dort von einem unbekannten Täter einen kleinen Abhang hinuntergeworfen worden waren. Teilweise hat sich noch Lack in den Dosen befunden, der folglich ausgelaufen ist. Die Lackdosen waren größtenteils mit Rührwerken ausgestattet, die üblicherweise in speziellen Mischmaschinen eingesetzt werden. Die untere Wasserbehörde prüft in diesem Zusammenhang wie massiv die Verunreinigung des Erdreiches durch die ausgelaufenen Lacksubstanzen ist. Bei der Polizei in Bad Gandersheim wurde ein Strafverfahren wegen des "Unerlaubten Umganges mit Abfällen" eingeleitet. Zeugen, die Angaben zum Verursacher machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05382-919200 an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim zu wenden.SeV/ Fotos: Polizei














11.01.2022 • 15:47 Uhr

Corona-Krise und ihre Schuld: Kinder-Studie zeigt dramatischen Anstieg von Suizidversuchen

"19 - die Chefvisite" exklusiv: Bis zu 500 Kinder nach Selbsttötungsversuchen auf Intensivstation


Bis zu 500 Kinder mussten nach Suizidversuchen zwischen März und Ende Mai 2021 bundesweit auf Intensivstationen behandelt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Essener Uniklinik, über die der Leiter der dortigen Kinder-Intensivstation, Professor Christian Dohna-Schwake, exklusiv im Videocast "19 - die Chefvisite" berichtete. Die Fallzahl sei damit im zweiten Lockdown um rund 400 Prozent im Vergleich mit der Zeit vor Corona gestiegen. Die dramatische Entwicklung, die sich aus Daten von 27 deutschen Kinder-Intensivstationen ergebe, habe ihn "überrascht". Lockdown und Schulschließungen im Frühjahr letzten Jahres hätten sich "wie Kaugummi hingezogen", so Dohna-Schwake zu möglichen Ursachen.

Das habe vor allem Kinder belastet, die schon zuvor unter Depressionen oder Angststörungen gelitten hätten. Dabei wirkten "soziale Kontakte außerhalb sozialer Medien präventiv", betonte Dohne-Schwake. Auf Basis der zur internationalen Veröffentlichung eingereichten Studie laute seine Empfehlung daher, die Schulen "solange das irgendwie geht" offen zu halten. Die Kultusminister der Länder beraten heute, ob der Präsenzunterricht wegen der drohenden Omikron-Welle erneut ausgesetzt werden könnte.

Im Videocast "19 - die Chefvisite" gibt der Chef der Uniklinik Essen, Professor Jochen A. Werner, zusammen mit Publizist Jens de Buhr und wechselnden Gästen von Montag bis Freitag Orientierung bei den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUP-magazin.de! red/"19 - die Chefvisite"










11.01.2022 • 13:31 Uhr

Konzerthöhepunkt im Bad Gandersheimer Kaisersaal – Franz Schuberts „Winterreise“

Sonntag, 23. Januar, 16 Uhr: Arrangement für Violine, Kontrabass, Sopran und Klavier

Das musikalische Ehepaar Eilika und Bernhard Wünsch ist mit Gästen am Sonntag, 23. Januar, erneut zu Gast im historischen Kaisersaal. Diesmal interpretieren die vier ausgezeichneten Musiker*innen Franz Schuberts berühmte „Winterreise“. Um 16 Uhr wird dann der höfische Prunksaal mit seiner imposanten Gemäldegalerie zum hochrangigen Konzertsaal.

Zum zeitgeschichtlichen Hintergrund der „Winterreise“, Schuberts weltbekannten Komposition: „Wussten Sie, dass Franz Schubert im Gefängnis saß? Dass er von Geheimpolizisten und Spitzeln überwacht wurde? Dass er sich die Texte der Winterreise aus einer im damaligen Wien verbotenen Zeitschrift, deren Lesen bereits unter Strafe stand, besorgte? - Er schrieb in vielen Briefen von Einsamkeit und dass „er allein mit in seinem Zimmer ausharren“ musste.

Die Liedfolge der „Winterreise“ wird in dieser Interpretation mit aktuellen Texten, die sich auf Freiheit, Zensur und Überwachung beziehen sowie Ausschnitten aus Heinrich Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“ verwoben. So entsteht ein ganz neues Bild dieses seit vielen Jahren so populären Werkes, das weit über die unglückliche Liebesgeschichte hinausweist. Diese Rezeption ist musikgeschichtlich seit geraumer Zeit aktuell und wird mehr und mehr als die eigentliche Botschaft dieses meistgespielten Liedzyklus gesehen.

Schuberts „Winterreise“, Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“ - ist die Reaktion von Künstlern auf die Karlsbader Beschlüsse und die darauffolgende Bespitzelung, auf Zensur und Einschränkung, welche das Leben der Bürger ganz unmittelbar traf. Das ist die „Winterreise“, ein Aufschrei, ein Hilferuf! Und, zum Schluss des Zyklus, Resignation oder Aufbruch?"

Zu den Künster*innen des Nachmittages: Eilika Wünsch, gefeierte Sopranistin, sowie Bernhard Wünsch, Pianist und Dirigent, laden gemeinsam mit ihren hochrangigen Gastmusikern zu dieser musikalischen Konzertreise ein. Mit dabei sind der in Mexiko geborene Violinist Raúl Teo Arias, Primus der Bamberger Symphoniker und erstmals im Kaisersaal Prof. Stefan Adelmann am Kontrabass, dessen umfangreiche Konzert- und Unterrichtstätigkeit ihn bereits in Länder der ganzen Welt führte.

Die Besetzung in dieser Version mit einer zusätzlichen Violine und einem Kontrabass erfolgt, um die gegensätzlichen Farben dieser Musik noch besser ausleuchten und hervorheben zu können. Raúl Teo Arias und der Stefan Adelmann sind exzellente und hoch erfahrene Musiker, deren Interpretation der Schubert'schen Musik der ihm so wichtigen politischen Tiefe seiner Werke auch gerecht werden können.

Der Eintritt zu diesem besonderen musikalischen Highlight kostet 25 Euro, 15 Euro für Schüler*innen; Karten gibt es in der Touristinformation (Tel. 05382/73 700) oder bei der Buchhandlung Pieper (Tel. 05382/2430). Das Konzert findet unter der 2G-Regelung statt, Einlass finden demnach nur geimpfte oder genese Gäste mit entsprechendem Nachweis.











11.01.2022 • 13:26 Uhr

Demokratie, Gesundheit und Zusammenhalt schützen - Kreisvorstandes DIE LINKE. Northeim attackiert „Spaziergängen“

Auf ihrer konstituierenden Sitzung des neu gewählten Kreisvorstandes hat sich DIE LINKE. Northeim auch mit den sogenannten „Spaziergängen“ gegen die Coronamaßnahmen befasst. 
Dazu stellt der Vorstand fest: Die Einstellung zu einer Impfpflicht ebenso wie zur Wirksamkeit und Erträglichkeit aktueller Maßnahmen stehen jeder demokratischen Diskussion offen. Inakzeptabel ist hingegen die Diffamierung von Impfstoffen als „Gift“, die mutwillige Missachtung von angeordneten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung sowie Gewalt und Gewaltaufrufe gegen Ordnungskräfte oder Politiker:innen. Ebenso verurteilt DIE LINKE. als „Spaziergänge“ getarnte Demonstrationen im Landkreis und das Schüren von Desinformation und Ängsten durch rechtsgerichtete Personen und Organisationen in diesem Zusammenhang. 
„Wir werden mit unseren begrenzten Kräften nach bester Möglichkeit Gegenproteste unterstützen“ erklärte der Kreisvorsitzende Klaus – Wilhelm Depker gegenüber der Presse. red










11.01.2022 • 13:23 Uhr

Nörten-Hardenberg: Pkw-Fahrer aus Polen kontrolliert - Positiver Drogenvorte

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle hat die Polizei Northeim einen 23-Jährigen, welcher in Polen wohnhaft ist, am Dienstag um 1.10 Uhr mit einem Pkw Audi auf der Göttinger Straße in Nörten-Hardenberg angehalten und kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle fielen den Beamten/innen Anzeichen für einen Betäubungsmittelkonsum auf. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Drogenvortest (Urinprobe) bestätige den Verdacht.

Auf der Dienststelle wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.Koc










11.01.2022 • 13:17 Uhr

Professorin: Insekten könnten wichtiger Beitrag zur Ernährung sein - Käferlarven zu leckeren Burgern verarbeiten

Aus Sicht der Tiermedizinerin Madeleine Plötz aus Hannover können Lebensmittel aus Insekten ein wichtiger Beitrag zur Welternährung sein. «Sie könnten eine wichtige Eiweiß-Quelle der
Zukunft werden», sagte die Professorin der Tierärztlichen Hochschule am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Herstellung solcher Nahrungsmittel sei vielfach einfacher als etwa die Produktion von Fleisch klassischer Nutztiere. «Auch als Tierfutter kommen sie infrage.» Plötz leitet das Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit an der Hochschule. Sie äußerte sich am Rande einer Podiumsveranstaltung in Hannover zum Thema «Insekten auf dem Teller».

Eine Arbeitsgruppe der Tierärztlichen Hochschule erforscht zurzeit, wie Insekten kultiviert und zu sicheren Lebensmitteln verarbeitet werden können. Im Fokus stehen dabei die Larve des Mehlkäfers, der sogenannte «Mehlwurm», Heuschrecken sowie die Hausgrille, auch Heimchen genannt. Plötz ist überzeugt, dass die Tiere auch in Deutschland als Lebensmittel Potenzial haben. Zunächst ekelten sich zwar viele Menschen davor, sie zu essen. «In Gesprächen
merken wir aber oft, dass sich Ängste und Vorurteile schnell abbauen lassen.» Immer mehr Verbraucher könnten sich Insekten auf dem Teller durchaus vorstellen. Schon jetzt gebe es aus Käferlarven hergestellte Lebensmittel auf dem Markt, etwa Burger oder Flips. epd










11.01.2022 • 13:01 Uhr

Erste Einblicke in das Bilderprojekt "Dorfschönheiten" des Bad Gandersheimer Fördervereins Landesgartenschau

Wenn alles klappt werden ab April/Mai dieses Jahres die Bad Gandersheimer Ortsteile mit einer besonderen Attraktion bereichert sein. Ab diesem Zeitpunkt sollen die Motive des Bilderprojektes "Dorfschönheiten" in Bad Gandersheim zu sehen sein. Diese Ankündigung machte soeben der Initiator des Projektes Benno Löning. Er gab vor wenigen Minuten im Rahmen eines Pressemeeting in seiner Werkstatt im Kloster Brunshausen erste Einblicke in das ambitionierte Vorhaben.

Benno Löning verwirklicht es gemeinsam mit dem Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim. Ihre Verantwortlichen waren mit den Vorstandspersönlichkeiten Dr. Rolf Holbe, Eckhard Froböse und Jörg Gelück bei der ersten Vorstellung des Vorhabens dabei. Ebenso hatte es sich Bankdirektor Dieter Brinkmann von der Volksbank Bad Gandersheim- Seesen es sich nicht nehmen lassen, einen Teil der fertiggestellten Motive anzuschauen. Die Volksbank sponsert die Bilderpräsentation mit einem nicht unerheblichen finanziellen Beitrag. Die Bank wolle damit einmal mehr ihre Verwurzelung mit den Menschen in der Region und in den Dörfern in ihrem Geschäftsgebiet zum Ausdruck bringen.

Löning und der Förderverein verfolgen ähnliche Absichten. Die rund 300 großflächigen Schwarzweiß-Aufnahmen von anno dazumal erzählen Geschichten von Menschen und Verhältnissen. Beim Betrachten der Motive aus den vergangen 100 Jahren könnten und sollen Dialoge zwischen Einwohnern in den Dörfern und möglichen Touristen entstehen. Es sind im Sommer Fahrradtouren zu den Ortschaften geplant. Zielpunkte sollen dann die an Scheunen installierten Großmotive sein. Zentrale Anfahr- und Anlaufpunkte könnte das Umfeld von Dorfkirchen sein. red

Die Bilder aus dem heutigen Pressemeeting in Brunshausen dokumentieren Macher vom Förderverein Landesgartenschau und den Sponsor für das Projekt "Dorfschönkheiten". Außerdem die Motive aus einem Gesamtzahl von 300 Bildern "Sau tot" aus Harriehausen und "Kind mit Karre" aus Dankelsheim. Fotos: Fis WMG
















11.01.2022 • 12:34 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 77 Neuinfektionen, 63 Genesene, Inzidenz 242,1

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.605 (+77) Corona-Infektionen bekannt geworden.
5.146 (+63) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 242,1 (319 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,6, die Intensivbetten sind zu 6,5 % belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 380 (+13) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum:
Bad Gandersheim 27 (+5),
Bodenfelde 13 (+1),
Dassel 41 (-6),
Einbeck 106 (+7),
Hardegsen 17 (+1),
Kalefeld 23 (-2),
Katlenburg-Lindau 10 (+1),
Moringen 18 (+5),
Nörten-Hardenberg 20 (-1),
Northeim 78 (+2)
Uslar 27 (0)

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (+1) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










11.01.2022 • 09:20 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt leicht auf 242,1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben als tagesaktuellen Wert für den Landkreis Northeim eine Inzidenz von 242,1 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit.

Das bedeutet eine Trendwende weil erstmals wieder ein Rückgang der Neuinfektionen gegenüber dem Vortag.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










11.01.2022 • 08:57 Uhr

Corona-Protest und Gegendemo in Göttingen: Blitzschneller Polizei gelingt Verhinderung einer Eskalation

Vor dem Neuen Rathaus in Göttingen haben sich am Montag (10.01.22) ab 18 Uhr rund 30 Kritiker/innen der Corona-Schutzmaßnahmen zu einer Kundgebung versammelt. An einer Gegendemonstration beteiligten sich nach polizeilicher Schätzung ca. 240 Menschen. Beide Versammlungen wurden auf dem Hiroshimaplatz von der Polizei räumlich getrennt. In der Folge blieb es bei verbalem Protest. Gegen 19 Uhr wanderten erste Teilnehmende der Gegendemo in die Innenstadt ab und auch die Maßnahmengegner verließen den Kundgebungsort.

Kleingruppen beider Kundgebungen trafen nur kurz danach an verschiedenen Orten der Innenstadt wieder aufeinander. Am Kornmarkt und am Gänseliesel konnten Einsatzkräfte durch schnelles Einschreiten und konsequentes Trennen mutmaßlich weitergehende Auseinandersetzungen verhindern. Am Groner Tor in Höhe der Wallanlagen mussten die Beamten hierfür unmittelbaren Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt (Wegschieben) anwenden.

Die vorläufige Bilanz der Polizei: 36 durchgeführte Identitätsfeststellungen, 75 sog. Gefährderansprachen und 33 erteilte Platzverweise.

Darüber hinaus leitete die Polizei zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und ein weiteres wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.jk











11.01.2022 • 08:51 Uhr

Hass im Netz: Bundeskriminalamt erwartet 150.000 Verfahren im Jahr

Das Bundeskriminalamt (BKA) rechnet wegen des neuen Gesetzes gegen Hass in sozialen Netzwerken mit rund 150.000 Strafverfahren pro Jahr. Nach derzeitiger Schätzung sei jährlich mit rund 250.000 Meldungen nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) zu rechnen, die etwa 150.000 neue Strafverfahren nach sich ziehen würden, sagte ein BKA-Sprecher dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Dienstag). Die «Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet» mit rund 200 Beamtinnen und Beamten unter dem Dach des BKA werde fristgerecht zum 1. Februar ihre Arbeit aufnehmen, «um eine konsequente Strafverfolgung der Verfasser solch strafbarer Inhalte durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden in den Ländern zu ermöglichen».

Zwar gehe das BKA derzeit davon aus, dass Facebook und Google vorerst keine mutmaßlich strafbaren Delikte melden würden. Beide hatten beim Verwaltungsgericht Köln Anträge auf einstweilige Anordnungen gestellt. Unabhängig davon würden jedoch «weitere soziale
Netzwerke mit mindestens zwei Millionen registrierter Nutzerinnen und Nutzer der gesetzlichen Meldeverpflichtung nach dem NetzDG zum 1. Februar 2022 unterliegen», sagte der Sprecher. epd










11.01.2022 • 08:46 Uhr

Gandeon-Kino Bad Gandersheim: Neue Filme - Spider Man: No way home - Clifford - Der große rote Hund

Mit neuen Filmtitel startet das Ganedon in. der Marienstraße in Bad Gandersheim in die Kinowoche bis zum 19. Januar 2022. Kino-Chefin Dr. Trude Poser hat das Programm soeben wie gewohnt analog und digital veröffentlicht. Die Inhalte sind hier kompakt dokumentiert. Alle weiteren wichtigen Facts sind bitte der Grafik zu entnehmen. Für den Besuch des Kinos sind die einschlägigen Corona-Hygieneregeln verbindlich. Erläuterungen dazu gibt es vom Gandeon-Team. Es freut sich wie stets auf Stammgäste und neue Entdeckerkunden.

Hier die Inhalte der angebotenen Filme in Kurzform zum einlesen und vorfreuden:


Spider Man: No way home

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte von Spider-Man ist unser freundlicher Held aus der Nachbarschaft unmaskiert und es ist ihm nicht mehr möglich, sein normales Leben von seinen Einsätzen als Superheld zu trennen. Als er Doctor Strange um Hilfe bittet, wird die Lage nur noch gefährlicher und er muss erkennen, was es wirklich bedeutet, Spider-Man zu sein. Mit Tom Holland als Peter Parker, Regie führt erneut Jon Watts.

Clifford - Der große rote Hund

Als die lebensfrohe Emily Elizabeth von dem geheimnisvollen Mr. Bridwell einen kleinen roten Welpen namens Clifford geschenkt bekommt, hätte sie es nie für möglich gehalten, dass sie eines Tages ihr New Yorker Appartement mit einem riesigen, drei Meter großen Hund teilen würde – und das quasi über Nacht! Was kann sie also nur tun, um ihren Clifford bei sich zu behalten, ohne dass ihre Wohnung aus allen Nähten platzt? Während ihre alleinerziehende Mutter geschäftlich unterwegs ist, begeben sich Emily und ihr quirliger, ziemlich impulsiver Onkel Casey auf eine zauberhafte Reise, die sie die aufregendsten Abenteuer erleben lässt. Das ungleiche Trio erobert New York – und Clifford beweist der Welt, was es bedeutet, ein großes Herz zu besitzen.

House of Gucci

Es war ein Fall der nicht nur die Modewelt in Aufruhr versetzte: Die Ermordung des Gucci-Erben Maurizio Gucci 1995 sorgt für Schlagzeilen. Schnell scheint die Polizei eine Verdächtige ins Visier zu nehmen, die auf das Opfer nicht gut zu sprechen war. Maurizios Ex-Frau Patrizia Reggiani (Lady Gaga) wird des Mordes beschuldigt. Während sie sich mit allen Mitteln gegen die Vorwürfe wehrt und auf ihrer Unschuld beharrt, kommen jedoch immer neue Details ans Tageslicht. Eine geheime Affäre ihres Mannes, die Gier nach Rache und die finanzielle Abhängigkeit formen ein Bild von Patrizia, das in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgt. Es kommt zu einem Prozess, an dessen Ende die Wahrheit steht: Sie heuerte einen Profikiller an, um ihren Mann zu ermorden.

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Felix Krull ist ein Schelm und Lebenskünstler, der es sogar schafft das gestrenge und miesepetrige Militär davon zu überzeugen, nicht zum Kriegsdienst eingezogen zu werden. Viel leichter fällt es dem charmanten, hübschen, jungen Mann bei den Frauen zu landen. So schafft er es schnell vom Hotelpagen in die illustre Gesellschaft. Mit dem Namen eines echten Marquis kommt er noch viel weiter. - Neuverfilmung von Thomas Manns Schelmenroman, für die die angesagtesten deutschen Schauspieltalente verpflichtet wurden. Jannis Niewöhner tritt in die Fußstapfen von Horst Buchholz, Liv Lisa Fries in die von Lieselotte Pulver im bis in die Nebenrollen hochkarätigen Cast. Detlev Buck und Daniel Kehlmann, die bereits gemeinsam mit "Die Vermessung der Welt" einen gewitzten Historienfilm realisierten, arbeiteten auch hier zusammen.












11.01.2022 • 08:32 Uhr

Plötzlich waren die Sternsinger-Symbole am Bad Gandersheimer Rathaus – auch ohne persönlichen Besuch!

Alljährlich haben die „Sternsinger“ der Kath. Kirchengemeinde das Rathaus und insbesondere die Bürgermeisterin besucht und um eine Spende für bedürftige Kinder in aller Welt gebeten. Diesem Wunsch ist stets gern nachgekommen worden. In diesem Jahr musste, wie schon 2021, ein persönlicher Besuch der „Sternsinger“ in den Amtsstuben aus Coronagründen leider entfallen. Nachdem die obligatorischen Sternsinger-Symbole (wie von Geisterhand) trotzdem an der Eingangstür zum Rathaus angebracht wurden, hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz die Aktion mit einer Spende unterstützt. sbg / Foto: Kielhorn










10.01.2022 • 20:12 Uhr

Polizei ahndet Corona-Verstöße in Stadt und Landkreis Hildesheim - Verbotene Treffen in Wohnungen und in einer Shisha-Bar

Am zurückliegenden Wochenende registrierte und ahndete die Polizei etliche Verstöße gegen die derzeit bestehenden Corona-Regeln.

Bereits am Freitagnachmittag, 07.01.2022, wurden in den Fußgängerzonen in Sarstedt und Hildesheim insgesamt sieben Personen ohne erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen.

Am Freitagabend hielten sich zu viele Personen aus unterschiedlichen Haushalten in einer Wohnung in der Hildesheimer Göttingstraße auf. Die Anwesenden waren zwar geimpft, jedoch handelte es sich um mehr als 10 Personen. Ein ähnlicher Sachverhalt ergab sich ebenfalls am Freitagabend in einer Wohnung in der Schützenwiese. Im Rahmen einer Privatfeier traf die Polizei auf 13 Personen und mehrere Kinder. Einige der Angetroffenen waren ungeimpft.

Bei der Kontrolle eines Autos in der Pieperstraße in Hildesheim in der Nacht zu Samstag, 08.01.2022, wurden fünf Personen aus fünf Haushalten angetroffen. Lediglich zwei von ihnen konnten einen Impfnachweis erbringen.

Am Samstagabend betraten zwei Gäste ein Lokal in Bad Salzdetfurth. Diese waren zwar geimpft, jedoch wurde in dem Lokal ihr Status nicht geprüft und es erfolgte keine Kontaktdatenerfassung zur Nachverfolgung.

In der Innenstadt von Hildesheim wurden am Sonntagabend, 09.01.2022, mehrere Personen in einer Shisha-Bar angetroffen werden, die derzeit nicht öffnen dürfen. Eine der Personen konnte zudem keinen Impfnachweis erbringen.

Die Polizei leitete in allen Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Betroffenen ein.jpm











10.01.2022 • 19:37 Uhr

Heute: Corona-Kritiker spazieren eine halbe Stunde ununterbrochen durch Bad Gandersheim, beobachtet von zwei Streifenwagen

Gut eine halbe Stunde lang haben sich heute ab 18.30 Uhr zwischen 17 bis zeitweise 20 in Bad Corona-Kritiker/innen in Bad Gandersheim an den bundesweiten Montag-Aktionen der Anti-Corona-Bewegung beteiligt. Es war diesmal eine Art schweigende Prozession, die sich ununterbrochen durch Straßen der Innenstadt (Moritzstraße, Barfüßerkloster, An der Stadtmauer, Stiftsfreiheit) bewegte.

Begleitet und beobachtet wurden die "Spaziergänger" von zwei Streifenwagen der Polizei. Alles verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Die Polizei praktizierte von Anfang bis Ende des Auflaufs den Beobachterstatus aus den Fahrzeugen heraus. Gegen 19 Uhr schallten Rufe "Feierabend! Feierabend!"" und "Schön, dass Ihr gekommen seid!" über den Platz rund um den Festspielbrunnen an der Stiftskirche. Dann verlief sich die Gruppe in alle Himmelsrichtungen - bis u.a. nach Wrescherode, Heckenbeck und auf den "Berg".red












10.01.2022 • 19:20 Uhr

Wolf im Amt Neuhaus abgeschossen - War es das genehmigte Tier?

Im niedersächsischen Amt Neuhaus ist ein Wolf abgeschossen worden. Für das Töten von zwei Tieren des dortigen Rudels liege eine Ausnahmegenehmigung vor, teilte das Umweltministerium am Dienstag in Hannover mit. Das Ministerium sei am Sonnabend über den Abschuss des nach erstem Augenschein weiblichen Wolfes im Alter von ein bis zwei Jahren informiert worden. Eine genetische Untersuchung zur Identifizierung des Wolfs sei bereits eingeleitet. Die Obduktion des Kadavers übernehme das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Voraussichtlich handle es sich aber nicht um die freigegebene Fähe.

Die Genehmigung sei beschränkt auf fest definierte Teile des Kernterritoriums des Rudels Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg, hieß es. Freigegeben seien dabei die Fähe «GW 872f» und der Rüde «GW 1532m». Die Ausnahmegenehmigung sei zeitlich befristet bis zum 31. März. Dabei sei sicherzustellen, dass keine Welpen und keine laktierende Fähe entnommen werde. Nur geeignete Personen entsprechend dem Naturschutzgesetz dürften den Vollzug vornehmen.

Seit 2017 war es laut Umweltministerium im Territorium des Rudels Amt Neuhaus vermehrt zu Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere gekommen. Herdenschutztiere, olfaktorische Vergrämung und weitere Mittel hätten nicht geholfen. Aus diesem Grund hatte das zuständige Landesamt die Ausnahmegenehmigung zur Entnahme der beiden Wölfe erteilt, hieß es. Dadurch solle verhindert werden, dass die Tiere untypische Jagdtechniken weitergeben.epd











10.01.2022 • 18:22 Uhr

Gegen die Pandemie hilft Solidarität - Bundestagsabgeordnete Heiligenstadt legt am jüdischen Ehrenmal rote Rose ab

Seit inzwischen zwei Jahren hält das Corona-Virus die Welt in Atem. Es kann in unterschiedlichen Mutationen zu schweren Erkrankungen, auch mit tödlichen Verläufen führen. Viele nach der Infektion Genesene leiden unter Folgeerscheinungen, die als Long Covid bezeichnet werden und die Rückkehr in das Leben vor der Erkrankung erschweren oder unmöglich machen.

Der Deutsche Bundestag und die Regierungen der 16 Bundesländer versuchen seit Beginn der Pandemie mit teils einschneidenden Maßnahmen die Ausbreitung des Virus zu bremsen und das Gesundheitswesen vor einem Kollaps zu bewahren. Die Maßnahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen haben nicht nur erhebliche volkswirtschaftliche Konsequenzen. Alle Maßnahmen zielen jedoch darauf ab, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern und die im Gesundheitssystem arbeitenden Menschen nicht noch stärker zu belasten, als es durch die Pandemie ohnehin schon der Fall ist. „Wir haben mit der Möglichkeit des Impfens ein Instrument in der Hand, mit dem wir bei relativ wenig Aufwand, die Strapazierung des Gesundheitssystems eingrenzen und dafür sorgen können, dass die Menschen - wenn überhaupt - nur mit relativ geringen Symptomen erkranken. Deshalb sollten sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen“, so Frauke Heiligenstadt.

Die Bundestagsabgeordnete kann daher nicht nachvollziehen, dass es immer noch Menschen gibt, die die Erkrankung leugnen oder gar mit Verschwörungstheorien gegen die Maßnahmen argumentieren. Der einzige Weg aus der Krise, so Heiligenstadt, sei eine wissenschaftlich fundierte Corona-Politik des Bundes und der Länder. Und dazu gehört insbesondere eine möglichst flächendeckende hohe Impfquote. Die Corona-Impfung, führt das Mitglied des Deutschen Bundestages weiter aus, ist der wirksamste Schutz vor schweren und tödlichen Covid-19-Erkrankungen.

„Mit Sorge beobachte ich die so genannten Montagsspaziergänge, die zum Teil nicht nur unangemeldete Demonstrationen darstellen, sondern die auch von Rechten missbraucht werden, um gegen die Demokratie Stimmung zu machen. Ich stehe deshalb für eine klare Kante gegen Coronaleugner, Impfskeptiker und so genannte Querdenker,“ macht die Abgeordnete ihre Position klar. Sie begrüße, dass sich in vielen Gemeinden inzwischen bürgerschaftliches Engagement zur Unterstützung der wissenschaftlich-basierten Corona-Politik rege. So unterstützt sie auch die in verschiedenen Städten und Gemeinden verfassten Erklärungen und Appelle, mit der ein deutliches Zeichen für mehr Impfungen und eine nach Erkenntnissen der etablierten Wissenschaft ausgerichtete Politik zur Bekämpfung des Corona-Virus betont wird.

„Auch ich verurteile Agitation und Hetze gegen politische und staatliche Institutionen in diesem Zusammenhang! Nur mit einer Impfung kann man sich und andere solidarisch schützen,“ ist Frauke Heiligenstadt überzeugt. Sie sei den Initiatoren der unterschiedlichen Appelle und Erklärungen dankbar, dass sie der bisher großen Mehrheit der Bevölkerung eine Stimme geben, indem sie zu mehr Solidarität, einem wissenschaftlich fundierten Umgang mit der Pandemie und mehr Zusammenhalt aufrufen. Denn gegen die Pandemie helfe nur der Zusammenhalt und die Solidarität, die insbesondere in der Impfbereitschaft zum Ausdruck.

Zum Bild:
Frauke Heiligenstadt hat sich der Northeimer Bürgeraktion angeschlossen und am Protest gegen die unangemeldete Versammlung der "Spaziergänger" am Mahnmal für die ehemaligen jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Northeim mit der Niederlegung einer roten Rose beteiligt. Foto: Peter Traupe / Wahlkreisbüro Frauke Heiligenstadt MdB











10.01.2022 • 17:29 Uhr

Heute um 13.21 Uhr: Schwere Kollision von zwei Fahrzeugen mit drei Verletzten und plötzlich Flammen im Motorraum

Im neuen Jahr wurden die Feuerwehren Langenholtensen, Denkershausen und Hammenstedt heute um 13.21 Uhr von der Leitstelle in Northeim schon zu einem Einsatz alarmiert. Auf der Bundesstraße 248 Langenholtensen in Richtung Wiebrechtshausen ereignete sich ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Kurz hinter der Ortschaft Langenholtensen waren ein VW Polo und ein VW Golf aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Bei dem Zusammenprall schleuderte der VW Golf in den Straßengraben und fing an zu brennen. Der VW Polo drehte sich auf der Straße und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Die Feuerwehren löschten das Feuer, das im Motorraum brannte und streuten ausfließenden Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Weiterhin halfen sie dem Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen. Zur Versorgung der verletzten Personen wurde ein Notarzteinsatzwagen mit Notarzt und ein Krankenwagen vom DRK Bad Gandersheim und je einen Rettungswagen vom DRK-Northeim, ASB-Nörten-Hardenberg und JUH-Einbeck alarmiert. Die verletzten Personen wurden mit den Rettungswagen in Krankenhäuser nach Göttingen, Northeim und Seesen gebracht. Die Feuerwehrleute stellten auch den Brandschutz sicher, beseitigten die herumliegenden Fahrzeugteile von der Straße und klemmten die Fahrzeugbatterien von den verunfallten Fahrzeugen ab. Die Reinigung der Unfallstelle übernahm anschließend eine Ölspurbeseitigungsfirma. Der Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. Da die Unfallfahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie von Abschleppunternehmen abgeschleppt. Die Bundesstraße war während des Einsatzes von der Polizei gesperrt worden. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.hl
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim
















10.01.2022 • 17:07 Uhr

Katholisches Hilfswerk gibt 100.000 Euro für Neubau St. Josef in Einbeck

Mit 117.000 Euro fördert das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in diesem Jahr Projekte im Bistum Hildesheim. Mit dem Löwenanteil von 100.000 Euro soll der Neubau des Gemeindehauses der Pfarrei St. Josef in Einbeck unterstützt werden, wie das Hilfswerk am Montag in Paderborn mitteilte. Der Neubau solle die spezifische Stadtarchitektur bereichern und den Geist eines offenen, allen Menschen der Stadt zugänglichen Ortes für Versammlungen, Begegnungen und geistigen Austausch ausstrahlen.

Weitere 17.000 Euro sollen den Angaben zufolge der Kinder- und Jugendarbeit für religiöse Bildungsmaßnahmen zu Gute kommen. Das Bonifatiuswerk unterstützt katholische Christen in der Diaspora in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum. Mit insgesamt rund zwölf Millionen Euro werde das Hilfswerk in diesem Jahr Projekte bezuschussen, die den Glauben und die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Baupflege förderten, hieß es. Dies habe das ehrenamtliche Aufsichtsgremium des Hilfswerks in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. epd/ Foto: St. Josef/Pollack










10.01.2022 • 16:30 Uhr

Gewässerschutz der Landwirtschaft anerkennen - andvolkpräsident fordert, Düngeregeln auf den Prüfstand zu stellen

Der Dung- und Nährstoffanfall aus der Tierhaltung ist rückläufig, und der Einsatz von stickstoffhaltigen Mineraldüngern in der Landwirtschaft ist so gering wie seit den 1960er Jahren nicht mehr. Darauf weist das Landvolk Niedersachsen in einer ersten Bewertung der Anstrengungen der Landwirtschaft beim Gewässerschutz hin. Eine ausführliche Dokumentation erfolgt über den Nährstoffbericht 2020/21 für Niedersachsen, der von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast für März 2022 angekündigt ist. „Unsere Tierhalter und Ackerbauern sehen in einigen Bereichen, dass das Korsett an Regelungen über das notwendige Maß deutlich hinausgeht und sehen sich durch die neuen Ernteergebnisse darin bestätigt, dass durch suboptimale Düngung auch Ertrags- und Qualitätseinbußen eingetreten sind“, erklärt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies.

„Wir können und müssen von der Politik in Hannover, Berlin und Brüssel erwarten, dass die aus Sicht des Gewässerschutzes sehr positive Entwicklung im Nährstoffbereich auch honoriert wird“, fordert Hennies. „Überzogene Düngeregelungen wie die Kürzung der Stickstoffdüngung in den so genannten nitratsensiblen ‚roten‘ Gebieten müssen den Gegebenheiten entsprechend zurückgenommen werden. Denn inzwischen laufen wir hier Gefahr, Raubbau an der erreichten Bodenfruchtbarkeit zu betreiben.“

Hennies fordert den neuen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir auf, die Ergebnisse aus dem Nährstoffbericht mit in die Verhandlungen zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie nach Brüssel zu nehmen.

Der Dung- und Gärrestanfall betrug in Niedersachsen zuletzt 56 Millionen Tonnen und ist unter anderem wegen der Aufgabe der Tierhaltung in vielen Betrieben tendenziell weiter rückläufig. Der sich ebenfalls seit 2017 abzeichnende Rückgang beim Stickstoff-(N)-Mineraldüngerabsatz hält in Niedersachsen an und hat nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes einen neuen Tiefstand seit dem Bestehen der Düngeverordnung im Jahre 1996 von rund 186 Tausend Tonnen N-Mineraldüngerabsatz im Land erreicht. Gegenüber einem Höchststand von fast 295.000 Tonnen im Wirtschaftsjahr 2016/17 entspricht das einer Verringerung um fast 40 Prozent in nur fünf Jahren. An den Grundwassermessstellen wird sich diese Situation wegen der langen Fließzeiten des Sickerwassers durch den Boden aber erst in einigen Jahren widerspiegeln. Daher fordert das Landvolk eine bessere Berücksichtigung des Düngeverhaltens von Landwirten bei der Bewertung des Gewässerzustandes. (LPD 03/2022)










10.01.2022 • 16:24 Uhr

Statistik: Deutsche essen weniger Pommes und mehr frische Kartoffeln

Der Verbrauch von Kartoffeln ist in Deutschland im Wirtschaftsjahr 2020/21 um zwei Kilo auf 59,4 Kilo pro Kopf gestiegen. Während der Verzehr von Kartoffelerzeugnissen um 400 Gramm
zurückging, stieg der Verbrauch von Speisefrischkartoffeln um rund drei Kilo auf 24,2 Kilo pro Person, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am Montag in Bonn mitteilte. Damit habe sich der Trend der vergangenen beiden Jahre fortgesetzt. Das Wirtschaftsjahr 2020/21 umfasst den Zeitraum von Juli 2020 bis Juni 2021.

Hauptgründe für den Rückgang bei Produkten wie Pommes frites, Kartoffelsalat oder Chips seien coronabedingten Einschränkungen beim Außer-Haus-Verzehr, hieß es. Stattdessen seien verstärkt Mahlzeiten in privaten Haushalten zubereitet worden. Da es für Kartoffeln, die
für die Pommes-frites-Erzeugung bestimmt waren, Absatzprobleme gegeben habe, seien diese teilweise zu Stärke verarbeitet oder in die Tierfütterung gegeben worden. epd/ Foto: Fis WMG










10.01.2022 • 16:20 Uhr

Polizei deckt bei Verkehrskontrollen diverse Gesetzesverstöße auf

Die Polizei hat in Stadt und Landkreis Hildesheim am zurückliegenden Wochenende bei Verkehrskontrollen 14 Fahrzeugführer/innen aus dem Verkehr gezogen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sind oder deren Fahrzeuge nicht versichert waren.

Vier Autofahrerinnen und -fahrer wurden in Hildesheim, Sarstedt, Wesseln und auf der A 7 beim Führen von Pkw angehalten, obwohl sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sind.

Ein Mopedfahrer in Bad Salzdetfurth und ein Autofahrer in Alfeld standen unter Drogeneinfluss, als sie von den Beamten überprüft wurden.

Zwei weitere Autofahrer waren in Alfeld und Hildesheim sowie zwei Fahrer von E-Scootern in Sarstedt und Alfeld unterwegs, obwohl ihre Fahrzeuge nicht über die erforderliche Haftpflichtversicherung verfügten.

Darüber hinaus stoppten die Beamtinnen und Beamten vier Fahrerinnen und Fahrer in Hildesheim (2x), Algermissen und auf der Autobahn, bei denen eine Alkoholbeeinflussung festgestellt wurde. Drei von ihnen waren mit einem Auto unterwegs. Der vierte, ein 24-jähriger E-Scooter-Fahrer, der in der Hildesheimer Bismarckstraße kontrolliert wurde, hatte mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,8 Promille den höchsten Wert.

Die Polizei untersagte den Betroffenen in allen Fällen die Weiterfahrt, veranlasste in einigen Fällen Blutprobenentnahmen und leitete entsprechende Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. jpm











10.01.2022 • 16:13 Uhr

Alicia H. und Roman S. wohlbehalten in Kassel aufgetaucht

Die seit dem 02.01. vermisst gewesenen Alicia Theresa H. und Roman S. sind am Montagvormittag (10.01.22) wohlbehalten bei Verwandten des 18-Jährigen in Kassel (Hessen) aufgetaucht. Das berichtet soeben die Polizei.











10.01.2022 • 15:05 Uhr

Staatsanwaltschaft Braunschweig: Oberstaatsanwalt Frank im Sande zum neuen ständigen Vertreter des Lt. Oberstaatsanwaltes ernannt

Frank im Sande ist am 03.01.2022 zum neuen ständigen Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwaltes Dirk Amthauer ernannt worden. Er tritt die Nachfolge von Oberstaatsanwalt Hans Meyer-Ulex an, der zum 31.12.2021 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der Leitende Oberstaatsanwalt Dirk Amthauer freut sich mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft Braunschweig sehr auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Stellvertreter: „Mit Oberstaatsanwalt im Sande haben wir einen in der Strafverfolgung und in der Justizverwaltung sehr erfahrenen Kollegen gewonnen, der zudem die Staatsanwaltschaft Braunschweig aus früherer Tätigkeit bestens kennt. Ich freue mich, die Staatsanwaltschaft Braunschweig zukünftig mit Oberstaatsanwalt im Sande gemeinsam führen zu können."

Der neue stellvertretende Behördenleiter ist 51 Jahre alt, verheiratet und Vater dreier Kinder. Er legte nach Beendigung seines Studiums und dem Referendariat in Bielefeld im Jahr 1998 seine zweite juristische Staatsprüfung ab. 1999 trat er in den niedersächsischen Justizdienst ein. Nach Stationen bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig, dem Amtsgericht Braunschweig, dem Amtsgericht Helmstedt und dem Landgericht Braunschweig wurde er 2002 zum Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig ernannt. Mit seiner Ernennung zum Oberstaatsanwalt im Jahre 2008 wechselte Herr im Sande zur Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig. Im Jahr 2014 war er für die Dauer von sechs Monaten an die Staatsanwaltschaft Göttingen abgeordnet, wo er als Abteilungsleiter und stellvertretender Behördenleiter wirkte. Zuletzt führte Herr im Sande seit 2020 das Amtsgericht Salzgitter als Direktor. red











10.01.2022 • 14:56 Uhr

Göttinger Soziologe legt sich heftig mit "Corona-Spaziergängern" an - Corona-Proteste schaden der Demokratie, meint Berthold Vogelhat

Die Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Kritikern der Corona-Schutzmaßnahmen nehmen an Schärfe zu. Hier das neueste Beispiel aus Südniedersachsen:

Der Göttinger Sozialwissenschaftler Berthold Vogelhat scharfe Kritik an den wöchentlichen «Spaziergängen» von Gegnern der Corona-Maßnahmen geübt und ihnen «organisierte Anti-Solidarität» vorgeworfen. «Gemeinsinn ist diesen Demonstranten fremd», sagte der Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Es gehe ihnen nicht um den Gesundheitsschutz, sondern um die Bloßstellung des Staates bis hin zu gezielten Attacken auf öffentliche Einrichtungen wie Impfzentren, Gesundheitsämter, Rathäuser und Ministerien.

Die sogenannten «Spaziergänge» seien von einer Mischung aus Arroganz und Aggressivität geprägt. «Die Polizei sollte hier die Regeln durchsetzen, die gültig sind», forderte der Soziologie-Professor, der auch Sprecher des Standorts Göttingen im Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist. Zwar handele es sich bei den Protestierenden um eine Minderheit, der es nicht gelingen werde, die Gesellschaft zu spalten. Sie machten aber
öffentliche Institutionen verächtlich und vergifteten so das gesellschaftliche Klima.

Als Folge fürchtet der Soziologe langfristige Schäden für die ganze Gesellschaft. «Die Saat des Unfriedens, der Demokratie-Verdrossenheit, des Hasses auf Institutionen und auf die
Verantwortungsträger in Politik, Verbänden, Medien und Wissenschaft wird ausgestreut.» Und es sei zu befürchten, dass sie aufgehe, wenn die Politik nicht klarer handele: «Das wochenlange Gezerre um 2G- oder 3G- Regeln, das nicht enden wollende Lavieren bei der Impfpflicht, die verwirrende Kommunikation, die zum Beispiel die Ständige Impfkommission aussendet: All das befeuert das Geschäft derer, die auf Zwietracht aus sind.» Das Zaudern des Staates sorge hier nicht für weniger, sondern für mehr Verdruss.

Vogel betonte: «Long-Covid ist nicht nur eine medizinische, sondern auch eine soziale Frage ersten Ranges.» Soziales Long-Covid drohe, wenn sozialer Zusammenhalt als wichtige Grundlage der Demokratie brüchig werde. «Nicht nur medizinisch wird es kein Ende
der Pandemie auf Knopfdruck geben, auch gesellschaftlich drohen Langzeitfolgen, die sich jetzt aufbauen.»

Zwar seien vermutlich die wenigsten «Spaziergänger» Rechtsextreme, «Reichsbürger» oder Neonazis, sagte Vogel. «Aber das macht die Sache nicht besser.» Denn die rechtsextreme Szene habe in vielen Fällen die Organisation übernommen und gebe den Rhythmus vor. Besorgniserregend sei, dass die übrigen Demonstranten aus der Mitte der Gesellschaft kämen. «Offensichtlich haben all diese Leute keine Bedenken, mit Extremisten und Demokratieverächtern gemeinsame Spaziergänge zu machen. Wer das tut, dem unterstelle ich Sympathie.» Einen Dialog mit diesen Gruppen halte er für schwierig, sagte der Soziologe.epd











10.01.2022 • 14:49 Uhr

Millionenprojekt B 64 - Ortsumgehung Negenborn: Auftragsvergabe der Straßenbauarbeiten - Letzte Bauphase eingeleitet

Die Arbeiten im Zuge der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen (Landkreis Holzminden) und Holzminden im Bereich von Negenborn gehen in diesem Jahr in die letzte Phase. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Der letzte große Auftrag für knapp 5 Millionen Euro für die finalen Straßenbauarbeiten wurde in der ersten Januarwoche erteilt. Dabei handelt es sich um die Oberbauarbeiten im Zuge der eigentlichen Ortsumgehung Negenborn, dem Ausbau auf 3 Fahrspuren jeweils nördlich und südlich von Negenborn und der Sanierung der Fahrbahn über den Kratzberg bis zur Anbindung der Landesstraße 583 bei Lobach. Ein weiterer Auftrag zur Errichtung der Ampelanlagen an den Knotenpunkten wurde ebenfalls gerade erteilt.

Die künftige Bundesstraße 64 von der Landesgrenze zu NRW bis zum Kloster Amelungsborn wird mit dem Ausbau durchgängig mit dem sogenannten 2+1-Querschnitt ausgestattet sein. Das Überholen von langsameren Fahrzeugen ist damit zukünftig in wechselnden Abschnitten möglich.

Während der Bauphase muss mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Mit Beginn der Sommerferien wird wieder eine Vollsperrung der Bundesstraße 64 im Raum Negenborn erforderlich. Ab diesem Zeitpunkt werden die Ausbaubereiche in Angriff genommen und die Anschlüsse mit der neuen Ortsumgehung hergestellt.

Für den Zeitraum der Vollsperrung wird wieder eine Umleitung über das umliegende Landesstraßennetz eingerichtet.

Über den Beginn und den Ablauf der Arbeiten wird rechtzeitig informiert. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um ihr Verständnis. red











10.01.2022 • 14:17 Uhr

LaGa-Baustellen-Radar: Geländerbau am Gabionenhang der LaGa wird als Subunternehmerleistung ausgeführt - Erste Ständer sind gesetzt

Plötzlich geht bei der Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim alles richtig fix. Hier die neueste Ausgabe unseres LaGa-Baustellen-Radars. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne mit einer aktuellen Expertise:

Am Bad Gandersheimer Millionenprojekt "Gabionenhang" hat der Garten und Landschaftsbauer Kluge eine qualifizierte Metallbaufima aus Sibbesse, die Firma Wittneben, hinzugezogen. Die Geländerpfosten wurden dort im Betrieb vorbereitet. Am oberen Ende ist eine Führung zu erkennen, an die der Handlauf angebaut wird. Dieses Führungsprofil ist mit 6 Prozent geneigt angeschnitten. Die Geländerrohre, die in dem Beton eingelassen werden, erhalten eine Kunststoffummantelung als Schutz.

Die Löcher hätten nicht so tief sein müssen, weiß der freundliche Handwerker zu berichten, aber das wird aufgefüllt. Die vorbetonierten Kunststoffhülsen im Pflaster müssen an der oberen Rampe zum Teil noch auf Höhe der Pflasterbettung abgeschnitten werden, aber das ist Sache der Firma Kluge.

Wenn die Geländer fertig sind, muss Pflasterbettung aufgefüllt und das zugeschnittene Pflaster von Firma Kluge angepasst werden. Im Laufe des heutigen Tages wurden die ersten Ständer gesetzt.red/ Fotos: Fis WMG /WK















10.01.2022 • 14:10 Uhr

Das ist wichtig! Führerschein-Umtauschpflicht für 1953-1958 Geborene

Sonderservice-Zeiten der Führerscheinstelle am 12. Januar und 19. Januar 2022 für den Führerscheinumtausch

Innerhalb der EU sollen die Führerscheine vereinheitlicht werden. Bis zum Stichtag am 19. Januar 2022 müssen daher alle, zwischen 1953 und 1958 geborene Personen, ihre rosafarbenen oder grauen Papierführerscheine umtauschen.
Für den Umtausch zum aktuellen Stichtag am 19.1.2022 bietet die Führerscheinstelle des Landkreises Northeim für die 1953 bis 1958 geborenen Führerscheinbesitzer: innen Sonderservice-Zeiten zur Beantragung des Umtauschs (rosa, grau) an:

Mittwoch 12.01.2022 und Mittwoch 19.01.2022:
Zulassungsstellen Einbeck und Uslar: vormittags von 08:00 Uhr – 11:30 Uhr
Zulassungsstelle Northeim: nachmittags von 13.30 Uhr – 15.30 Uhr

Auf Grund der derzeitigen Corona-Präventivmaßnahmen ist zu anderen Zeiten mit erheblichen Wartezeiten (teilweise im Außenbereich) zu rechnen. Daher sollte auf diese Mittwochstermine ausgewichen werden.

Für den Umtausch sind folgende Unterlagen mitzubringen:
Personalausweis / Reisepass
Biometrisches Passfoto
Alter Führerschein

Sollte der letzte Führerschein nicht vom Landkreis Northeim ausgestellt worden sein, wird eine Karteikartenabschrift der ausstellenden Behörde benötigt, wenn es sich um den grauen oder rosafarbenen Papierführerschein handelt. Diese Karteikartenabschrift kann die ehemals ausstellende Behörde per E-Mail an den Landkreis Northeim senden.
Für den Umtausch fallen Gebühren in Höhe von 30,30 € bei Zusendung oder 25,30 € bei Selbstabholung des Führerscheins an.

Grundsätzlich betroffen sind alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden. Der Umtausch erfolgt schrittweise. Für Führerscheine, die ab dem 01.01.1999 ausgestellt wurden, entscheidet das Ausstellungsjahr über den Stichtag zum Umtausch. Eine Übersicht über alle Stichtage für sämtliche Geburts- bzw. Ausstellungsjahre kann unter www.landkreis-northeim.de/fuehrerscheinumtausch eingesehen werden. Hier besteht grundsätzlich keine Eile.

Als nächstes sind die Jahrgänge 1959 - 1964 zum Umtausch bis zum 19. Januar 2023 verpflichtet.
Wird der Umtauschpflicht nicht nachgekommen, können voraussichtlich ab Mitte 2022 Geldbußen fällig werden. lpd











10.01.2022 • 14:04 Uhr

Bach im Fluss - der Niedersächsische Gewässerwettbewerb startet zum 7. Mal

- Der diesjährige Gewässerwettbewerb ist eröffnet - Teilnahmeunterlagen können ab sofort bei der Kommunalen Umwelt-AktioN UAN angefordert werden -

Olaf Lies, der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, eröffnet am (heutigen) Montag offiziell „Bach im Fluss - den Niedersächsischen Gewässerwettbewerb 2022". Teilnahmeschluss ist der 15. April 2022. Der Gewässerwettbewerb findet dieses Jahr zum siebten Mal statt. Er würdigt die vielen kleinen und großen Maßnahmen, die zum Schutz und der Verbesserung der ökologischen Qualität der Gewässer in Niedersachsen beitragen und rückt diese in das Licht der Öffentlichkeit.

Unsere Bäche und Flüsse in Niedersachsen sind nicht nur ein wertvoller Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, sondern übernehmen durch ihre Auen auch eine wichtige Funktion im Hochwasserschutz. Das dürfen wir nicht nur wertschätzen, sondern müssen wir auch schützen. Der Einsatz und das Engagement, mit dem sich unterschiedliche Akteurinnen und Akteure in Niedersachsen für Schutz und Entwicklung von Gewässern einsetzen, ist bemerkenswert. Mit dem Wettbewerb „Bach im Fluss" möchten wir dieses Engagement auszeichnen.", erklärt Umweltminister Olaf Lies heute zur Eröffnung.

„Der Wettbewerb trägt auch dazu bei, gelungene Projekte und gute Ideen zu verbreiten", ergänzt Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes und aktueller Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenbände. „Darum hoffe ich, dass auch in diesem Jahr wieder viele Teilnehmende mit ihren kreativen Beiträgen und innovativen Lösungsansätzen am Wettbewerb teilnehmen."

Die Sieger der zwei Kategorien Haupt- und Ehrenamt werden mit der „Niedersächsischen Bachperle" ausgezeichnet. Des Weiteren wird ein Sonderpreis der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung vergeben. Besonders gelungene Wettbewerbsbeiträge erhalten zudem Preisgelder. Nach der feierlichen Preisverleihung wird eine Wettbewerbsbroschüre erstellt, die gelungene Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

„Ich wünsche allen Akteuren viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme und hoffe dieses Jahr im Herbst, die Gewinner des Wettbewerbs bei der Preisverleihung persönlich begrüßen zu können!" so Karsten Behr von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung. red/ Fotos: Fis WMG












10.01.2022 • 13:43 Uhr

Landesgartenschau 2023: Seit heute wird auf den Baustellen wieder gearbeitet - Gabionenhang erhält Geländer

Seit heute früh wird auf den Baustellen der ins nächste Jahr verschobenen Landesgartenschau Bad Gandersheim wieder gearbeitet. Am Millionenprojekt Gabionenhang mit seinen barrierefreien Rollstuhlrampen ist die Mannschaft dabei, die vorgefertigten, ca. 1,20 Meter langen Geländerpfosten zu verteilen und dann einzubauen. Eine Schur zur Ausrichtung ist an der oberen Rampe gespannt. Dann wird mit Estrich jeder Geländerpfosten in die einbetonierten Kunststoffrohre auf Höhe fixiert und mit Ruckzuckbeton festgesetzt. Oben kommt dann noch der Handlauf drauf.

Schön, dass es bei gerade um die 4 bis 5 Grad Celsius am unvollendeten Gabionenhang mit den Pflasterarbeiten weitergeht.
Dann wird der Termindruck mit seinen Öffnungszeiten steigen, den barrierefreien Zugang zwischen Skulpturenweg und dem Parkplatz am Ex-Kurhaus beizeiten für die Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. red/ Fotos: Fis WMG / WK













10.01.2022 • 13:36 Uhr

Anti-Corona-Bewegung in Northeim/Nörten-Hardenberg: Wieder 50 Corona-Kritiker/innen mit Kerzen und Liedern unterwegs - Polizei erteilt einen Platzverweis

Über fortgesetzte Proteste der Anti-Corona-Maßnahmen-Bewegung im Landkreis Northeim heißt es soeben in einem aktuellen Statement der Polizeiinspektion in Nordheim:


Am vergangenen Freitag, den 07.01.2022 trafen sich ca. 20 Personen vor der alten Wache in Northeim. Durch die Polizei Northeim wurde den Teilnehmenden mitgeteilt, dass das Zusammentreffen als Versammlung gewertet wurde. Zudem wurden der Versammlung Abstandsgebot und die FFP2-Maskenpflicht als Beschränkung auferlegt und mitgeteilt.

Die Teilnehmenden legten anschließend gemeinsam eine Wegstrecke im Northeimer Innenstadtbereich zurück, sangen Lieder und legten Kerzen sowie beschriftete Papierstücke am Gebäude des LK Northeim nieder.

Zwei Teilnehmende hielten sich nicht an die FFP2-Maskentragepflicht. Gegen beide Personen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Da sich eine der beiden Personen weiterhin trotz mehrfacher Aufforderung nicht an die Maskentragepflicht hielt, wurde diese aus der Versammlung ausgeschlossen und ihr wurde ein Platzverweis erteilt.

Die polizeilichen Maßnahmen wurden durch weitere Versammlungsteilnehmende verbal gestört.

Am Sonntag, den 09.01.2022 trafen sich ca. 30 Personen vor dem Rathaus in Nörten-Hardenberg, zu einer Versammlung mit coronakritischem Bezug.

Die Versammlung wurde auf Abstandsgebot und die FFP2-Maskenpflicht beschränkt. Die Teilnehmenden kamen diesen Beschränkungen nach. Bevor sich die Versammlungsteilnehmenden in Bewegung setzten, legten sie vor dem Haupteingang des Rathauses Kerzen sowie kleine Plakate mit coronamaßnahmenkritischen Inhalten ab. Endpunkt der Versammlung war ebenfalls das Rathaus. Bei beiden Versammlungen gab sich keine Versammlungsleitung zu erkennen. Wol











10.01.2022 • 10:56 Uhr

Medienradar: Die Norddeutschen und ihre Berge - Römerschlachtfeld Harzhorn könnte davon profitieren

m NDR-Fernsehen war am gestrigen Sofa-Sonntag, 09. Januar 2022, eine für Naturliebhaber und Wanderer starke Geschichte rund um Berge in Norddeutschland zu sehen. Nachdem zunächst geklärt wurde, wo Deutschlands tiefste Stelle, mit -3,539 m NN in Schleswig-Holstein liegt, ging es bis auf den Brocken mit 1141 m NN. Wann ist ein Berg ein Berg, das legt normalerweise die Landesvermessung. Es wurde auch erklärt, dass Höhen nicht mehr in Höhe über Normal Null (H ü NN), vom Amsterdamer Pegel und daraus folgend vom Berliner Höhenfestpunkt angegeben wird. In der DDR gab es eine um 14 cm abweichende sozialistische Höhenangabe aus St Petersburg.. Nun gilt für Gesamtdeutschland die Normalhöhe (NN) Der Film führte die Betrachter kreuz und quer zu interessanten Höhenzielen mit spannenden Geschichten. Natürlich durfte dabei der Harzhorn-Vogelsberg (335,7 über NN) mit römisch/germanischem Schlachtfeld als Touristenmagnet nicht fehlen.

Urlaub zuhause in
der herrlichen Natur
machen ist wieder total "in"!

In dem nach ca. 39 Minuten, dann ca.dreiminütigen Beitrag, kamen Dr. Petra Lönne als Kreis-Archäologin aus Northeim und Paul-Gerhard Heppe im Kettenhemd als einer von ca. 30 Touristenführer zu Wort. Beide haben gutes Tourismus-Marketing für das Projekt und damit für die Region gemacht. Der Film zeigt auf, dass die Menschen wieder mehr in Norddeutschland in der Natur Urlaub machen.

Schätze für die Landesgartenschau
im nächsten Jahr jetzt heben!
Kreistagsbeschluss wegweisend!

Da liegen hier noch ungehobene Schätze nach Auffassung vom Fis WMG Team brach. Die sollen nun nach Kreistagsbeschluss vom Dezember 2021 auf der Grundlage eines interfraktionellen Gesprächs, abweichend von der Verwaltungsvorlage gehoben werden. Damit neben der Landesgartenschau 2023in Bad Gandersheim eine nachhaltige touristische Ausrichtung der Region vorangebracht wird, will der Landkreis Northeim auch hier personelle Starthilfe geben. Die Geschäftsführung der LaGa wird gebeten für „Tourismus und Gruppengeschäft“ eine Aufgabendarlegung zur Realisierung vorzulegen.

Der weitsichtige Beschluss sieht unter Punkt acht vor: „Die Landrärtin wird beauftragt, eine auf zunächst auf zwei Jahre befristete Stelle zur Unterstützung der Durchführung der LaGa im Bereich der touristischen Vermarktung, Nachnutzungskonzept und Netzwerkarbeit im Landkreis Northeim zu schaffen., ggf. müssen hier zusätzliche befristete Stellen im Stellenplan geschaffen werden.“ Hier von könnte dann auch das Schlachtfeld am Harzhorn profitieren.

Die Luftaufnahme aus dem Film zeigt am Rande auch die Wildbrücke über die A7 und verlegten B248 am Harzhorn. Wildbrücken legt man dort an, wo eine gute Vernetzung der Natur und Wildaustausch möglich sind. Als nach 2008 das Schlachtfeld hinzukam, ergab sich ein Nutzungskonflikt Tourismus Mensch mit Natur Tierwanderung. Trotzdem hat man behördlicherseits entschieden an dieser sensiblen Stelle beides zuzulassen. red/ Screens/Fotos: NDR

















10.01.2022 • 10:42 Uhr

Bremsschläuche an geparktem Wagen beschädigt - Polizei Hann. Münden sucht Zeugen

In Hann. Münden (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte in der letzten Dezemberwoche (27. bis 30.12.21) die Bremsschläuche eines geparkten Mercedes GLK offenbar mutwillig beschädigt. Der weiße SUV stand am Ende der Pionierstraße auf dem ehemaligen Parkplatz oberhalb des alten Krankenhauses.

Eine Beschädigung durch Tiere wird nach Begutachtung durch eine Fachwerkstatt ausgeschlossen. Der Schaden beträgt etwa 500 Euro. Das Motiv der Tat ist unklar. Die Polizei Hann. Münden ermittelt.

Zeugen, die innerhalb des genannten Zeitraumes verdächtige Personen in der Nähe des Wagens beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 05541/9510 beim Polizeikommissariat Hann. Münden zu melden.jk











10.01.2022 • 10:40 Uhr

Zentralrat der Juden für allgemeine Corona-Impfpflicht

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ausgesprochen. «Im Falle von Epidemien ist eine Impfung Pflicht», erklärte der Verband am Montag in Berlin. Er verwies auf das biblische Gebot, «das Leben zu schützen und körperliche Schäden abzuwenden». Das Judentum betrachte medizinische Errungenschaften wie die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19 «als einen Akt, der die Welt verbessert», heißt es in der Erklärung.

Gleichzeitig spricht sich der Zentralrat gegen einen Impfzwang aus. Gemeint ist damit die Anwendung körperlicher Gewalt zur Verabreichung der Impfung, um die Impfpflicht durchzusetzen. Der Impfzwang wird derzeit auch von Impfpflicht-Befürwortern abgelehnt.
Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, erklärte, dass bei Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht noch stärkere Proteste und Gewalt von Impfgegnern und Corona-Leugnern nicht auszuschließen seien. «Dennoch wiegt der Gesundheitsschutz der Gesamtbevölkerung schwerer», sagte Schuster, der selbst Arzt ist: «Daher halten wir eine allgemeine Impfpflicht für unumgänglich.epd










10.01.2022 • 10:32 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft: «Wenn wir gemeinsam träumen» - Drei Dörfer in Südniedersachsen nehmen ihre Zukunft in die Hand

Leerstand und Landflucht? Nicht in Flegessen, Hasperde, Klein Süntel. Die Dorfbewohner stemmen sich gegen den Trend, kreativ und voller Elan. Für das Landwirtschaftsministerium protokollieren sie Ihre Ideen - als Blaupause für andere Dörfer.

Fachwerkhäuser, Scheunen, Wiesen, eine kleine Kirche: Flegessen, Hasperde und Klein Süntel im niedersächsischen Weserbergland sind Bilderbuch-Dörfer. In der 1.500 Einwohner
zählenden Drei-Dörfer-Gemeinschaft zwischen Hameln und Bad Münder gibt es eine Grundschule, einen Dorflad