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20.01.2022 • 15:21 Uhr

Erneut friedliche und störungsfreie Demo gegen die umstrittene Corona-Maßnahmen

Ereignisort: Katlenburg-Lindau, Katlenburg, Ereigniszeitpunkt: Mittwoch, 19. Januar 2022, 18.00 bis 19.30 Uhr:

Erneut kam es in Katklenburg zu einer Versammlung ("Spaziergang", so ein Demo-Teilnehmer) gegen die umstrittenen Corona-Maßnahmen. Da sich keine Versammlungsleitung gegenüber der Polizei zu erkennen gab wurde den siebzehn Teilnehmenden mitgeteilt, dass während der Versammlung eine FFP2-Maske zu tragen und Abstand einzuhalten ist. An diese Vorgaben hielten sich die Teilnehmenden. Die Versammlung startete an der Osteroder Straße und verlief durch Katlenburg bis zur Bahnhofstraße. Dort trennten sich die Teilnehmenden anschließend. Es kam zu keinerlei Verstößen durch die Teilnehmenden. Wol










20.01.2022 • 15:17 Uhr

Autodiebe entwenden zwei hochwertige Pkw Audi - 45.000 Euro Schaden - Zugenaufruf der Polizei

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge entwendeten Unbekannte in der Zeit von Dienstag, den 18. Januar 2022, 21.30 Uhr bis Mittwoch, den 19. Januar 2022, 05.30 Uhr einen schwarzen Pkw Audi im Wert von ca. 25.000 Euro, welcher auf dem Grundstück des Geschädigten in Katlenburg abgestellt war.

Ebenfalls in der Nacht von Dienstag, den 18.01.2022 bis Mittwoch, 19. Januar 2022, wurde in der Zeit von 20 Uhr bis 10 Uhr ein schwarzer Pkw Audi im Wert von ca. 20.000 Euro entwendet. Der Audi war ebenfalls auf dem Grundstück des Geschädigten unter einem Carport abgestellt.

Im Rahmen der länderübergreifenden polizeilichen Zusammenarbeit konnte ein Pkw Audi schließlich außerhalb von Niedersachsen auf einem Parkplatz abgestellt aufgefunden und sichergestellt werden. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Angabe zum Feststellungsort des Audi gemacht werden. Zu einer Festnahme ist es in diesem Zusammenhang nicht gekommen. Die Ermittlungen hierzu dauern weiter an.

Zeugen/innen, denen in beiden Fällen Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, die mit den Diebstählen in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-70050 in Verbindung zu setzen.Koc










20.01.2022 • 15:10 Uhr

Rörig klagt an: "«Beschämende Kaltherzigkeit» gegenüber Missbrauchsopfern

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat einen empathielosen Umgang mit Missbrauchsopfern in der katholischen Kirche beklagt. «Der herzlose, konsequente Institutionenschutz wurde über Jahrzehnte praktiziert.
Aus den Fällen wurden bürokratische Vorgänge, Empathie für die Betroffenen fehlte», sagte Rörig dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag kurz nach der Vorstellung eines Gutachtens zu Fällen sexualisierter Gewalt im Erzbistum München und Freising. Das
Gutachten belastet unter anderem den emeritierten Papst Benedikt XVI. in seiner Rolle als früherer Münchner Erzbischof schwer. Die Gutachter gehen von mindestens 497 Betroffenen aus.

Rörig sagte: «Mir hat die beschämende Kaltherzigkeit höchster Kleriker im Umgang mit sexuell missbrauchten Kindern und Jugendlichen beinahe die Sprache verschlagen, die im Gutachten sichtbar wird.» Er nannte es erschreckend, dass selbst höchste Kleriker Verfehlungen
begangen hätten.

Er sei froh, dass es mit der katholischen Deutschen Bischofskonferenz eine Vereinbarung über die unabhängige Aufarbeitung gebe, sagte Rörig. Es gebe mittlerweile 15 unabhängige
Aufarbeitungskommissionen in den 27 katholischen Bistümern, darunter auch im Erzbistum München und Freising.epd










20.01.2022 • 15:06 Uhr

Mann in Gronau vermutlich mit Gaspistole verletzt - Tatverdächtiger festgenommen

Am späten Nachtmittag am gestrigen Mittwoch, 19.Januar 2022, wurde ein 27-jähriger Mann aus Langenhagen von der Polizei vorläufig festgenommen. Dieser steht im dringenden Tatverdacht, zuvor einen 43-jährigen in einem Gastronomiebetrieb in der Gronauer Innenstadt durch Abfeuern einer mutmaßlichen Gaspistole verletzt zu haben. Das berichten soeben Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Polizei in einem gemeinsamen Statement. Weiter heißt es in der Mitteilung:

Die Tat soll sich gegen 15:50 Uhr ereignet haben. Der Tatverdächtige soll anschließend mit einem Pkw vom Tatort geflohen sein. Einsatzkräfte der Polizei Hannover konnten ihn an seiner Wohnanschrift in Langenhagen antreffen und vorläufig festnehmen. Der Tatverdächtige befindet sich momentan im polizeilichen Gewahrsam in Hildesheim.

Die Tatwaffe konnte bisher nicht aufgefunden werden. Die Verletzungen des Opfers, das ebenfalls aus Langenhangen stammt, waren nicht lebensbedrohlich und wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die genauen Hintergründe und Umstände der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. red











20.01.2022 • 11:47 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 100 Neuinfektionen, 51 Genese, Inzidenz bei 198,8 - Krasse Zunahme in Bad Gandersheim

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 6.099 (+100) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.532 (+51) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 198,8 (262 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 5,9, die Intensivbetten sind zu 4,9% belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 488 (+49) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 48 (+11),
Bodenfelde 9 (-1),
Dassel 33 (+1),
Einbeck 102 (+5),
Hardegsen 16 (-1),
Kalefeld 11 (-1),
Katlenburg-Lindau 26 (+12),
Moringen 32 (-4),
Nörten-Hardenberg 39 (+1),
Northeim 128 (+23) und
Uslar 44 (+3) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










20.01.2022 • 10:59 Uhr

Langfristig gebunden: 96-Akademie-Spieler Tresoldi soll ans Profiteam herangeführt werden

Nachwuchsspieler Nicolo Tresoldi wird Teil von Hannover 96 bleiben und soll nach und nach ans Profiteam herangeführt werden. Der 17-jährige Stürmer aus der 96-Akademie hat sich vertraglich langfristig an den Klub gebunden.

Bereits im vergangenen Herbst nutzte Tresoldi, der für die U19 von Hannover 96 auf Torejagd geht und dort auch in der nächsten Saison spielberechtigt ist, die Schulferien, um bei der Zweitligamannschaft voll mitzutrainieren. Aktuell nimmt er ebenfalls bis zum Schulstart am kommenden Montag am Profitraining teil. Auch danach soll der Stürmer – je nach Vereinbarkeit mit der Schule – immer wieder Einheiten mit dem Team von Chefcoach Christoph Dabrowski absolvieren.
96-Sportdirektor Marcus Mann: „Nicolo ist noch im jüngeren Jahrgang der A-Jugend. Wir werden nichts überstürzen und ihn weiterhin peu à peu an die Profimannschaft heranführen, damit er perspektivisch irgendwann fester Bestandteil des Teams werden kann. Viele Voraussetzungen, die ein Stürmer braucht, bringt er schon mit, auch wenn er körperlich sicherlich noch etwas zulegen muss. Er ist ein spielintelligenter Mittelstürmer, der weiß, wo das Tor steht, und einen guten Abschluss hat - sowohl mit dem Fuß als auch mit dem Kopf.“

Nicolo Tresoldi: „Erst einmal danke ich Hannover 96 und den Verantwortlichen für die Chance, dass ich hier meinen nächsten Schritt machen darf. Mir wurde eine gute Perspektive aufgezeigt. Seit Tag eins in der Akademie habe ich mich bei 96 sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Ich werde weiterhin in jeder Einheit Vollgas geben.“
Tresoldi ist gebürtiger Italiener. Er wuchs in der 30.000- Einwohner-Stadt Gubbio nahe Perugia auf. Seit Ende 2017 ist er an der 96-Akademie. In der laufenden Saison erzielte er in acht Spielen in der A-Junioren-Bundesliga vier Tore. red/ Foto: 96











20.01.2022 • 10:03 Uhr

Gemeine Tat in Salzderhelden: 81-Jährigem das Grablicht für seine verstorbene Frau gestohlen

Ein Einwohner (81) aus Salzderhelden erstattete jetzt bei der Polizei Anzeige wegen Diebstahls einer Grableuchte vom Friedhof in der Einbecker Ortschaft. Die selbstgemachte Leuchte befand sich auf dem Grab der verstorbenen Ehefrau des Geschädigten. Es handelte sich um eine elektronische Kerze mit roter Vase auf einem Gesteck. Um das Gesteck waren noch Tannenreiser angebracht. Diese hat der Täter/die Täterin abgemacht und weggeschmissen und die Leuchte samt Gesteck mitgenommen.

Wer hierzu Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Einbeck.pap










20.01.2022 • 09:58 Uhr

Einrichtungsbezogene Impfpflicht verunsichert Sozialbranche - Beschäftigte auf dem Absprung - "Mit Wut im Bauch und im Kopf!"

Die umstrittene Corona-Impfpflicht rückt für Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialwesens näher: Bis 15. März müssen Tausende Betriebe den Behörden Immunitätsnachweise der Angestellten vorlegen. Wie viele Impfverweigerer den Job verlieren werden, ist unklar. Dem Redaktionsnetzwerk liegen nach Recherchen belastbare Hinweise von Beschäftigten vor, die ihre Jobs in Einrichtungen in Seesen, Goslar, Bad Gandersheim und Northeim bereits gekündigt haben beziehungsweise "dies mit Sicherheit in den nächsten Wochen durchziehen werden. Es reicht!", ließ eine Krankenpflegerin aus einer großen Einrichtung in Seesen mit "großer Wut im Bauch und im Kopf" anklingen.

Beschäftigte der Gesundheits- und Sozialbranche müssen bis zum 15. März ihre Arbeitgeber darüber informieren, dass sie zwei Mal geimpft sind oder einen gültigen Genesenen-Nachweis haben. Alternativ müssen sie eine medizinische Kontraindikation gegen eine Covid-19-Impfung vorlegen. Tun sie das nicht, droht ihnen ein Beschäftigungsverbot - mit unübersehbaren
Konsequenzen für sie selbst, aber auch für die soziale und medizinische Versorgung der Bevölkerung in Deutschland.

Nach der vom Bundestag am 10. Dezember beschlossenen Reform des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) gilt ab 16. März eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kliniken, Pflegeheimen, Arzt- und Zahnarztpraxen, Rettungs- und Pflegediensten, Geburtshäusern und anderen medizinisch-pflegerischen Einrichtungen. red










20.01.2022 • 09:47 Uhr

Evangelischer Bischof predigt: "Corona-Schutzimpfung ist Ausdruck der Nächstenliebe"

Der Bischof der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, hat sich für eine allgemeine Impfpflicht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ausgesprochen. «Ich sehe es als einen Ausdruck der Nächstenliebe an, die Gesundheit des Anderen bestmöglich
zu schützen», sagte der Theologe am Mittwoch in Düsseldorf. Impfen sei die Voraussetzung, um aus der Pandemie herauszukommen. Die Hoffnung auf eine höhere Impfbereitschaft sei jedoch enttäuscht worden. Das habe viele gesundheitliche und soziale Folgewirkungen. epd










20.01.2022 • 09:40 Uhr

Corona-Proteste in Herzberg und Göttingen - Erneut Stress zwischen Medienvertreter und Demonstrant

Auf dem Marktplatz von Herzberg (Landkreis Göttingen) fand am Mittwoch (19.01.22) die mittlerweile sechste Kundgebung von Kritikern der Corona-Maßnahmen unter dem Motto "Gegen Impfpflicht und Spaltung der Gesellschaft" statt. Ab 18 Uhr fanden sich rund 90 Personen zu einer von der Landtagsabgeordneten Dana Guth angemeldeten Versammlung ein. In mehreren Redebeiträgen wurden die aktuelle Corona-Politik und insbesondere die Impfpflicht kritisiert.

Gegen die Kundgebung der Maßnahmengegner demonstrierte nur wenige Meter entfernt das partei- und organisationsübergreifende "Aktionsbündnis Südniedersachsen" unter dem Motto "Wachsam sein".

Beide Versammlungen endeten gegen 18.50 Uhr. Sie verliefen störungsfrei sowie unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, sodass die eingesetzten Polizeikräfte nicht einschreiten mussten.

Aufzug mit drei
Teilnehmenden in Göttingen

In Göttingen beteiligten sich ab ca. 17 Uhr insgesamt drei Personen an einer Versammlung gegen die aktuelle Corona-Politik. Vom Gänseliesel-Brunnen am Markt zog die Gruppe mit einem themenbezogenen Transparent durch die Innenstadt. Abstands- und Hygieneregeln wurden auch hier eingehalten. Über einen Disput zwischen einem der Teilnehmenden und einem Medienvertreter hinaus, wurden keine weiteren Vorkommnisse bekannt.

Dem Vernehmen nach fühlte sich der Demonstrant von dem Medienvertreter bedrängt. Er habe sich dem Vernehmen nach dadurch von dem Medienvertreter u.a. in seinen Persönlichkeitsrechten ein eingeschränkt gefühlt. red/hf/jk










20.01.2022 • 09:26 Uhr

Landtagswahl 9. Oktober 2022: Freie Demokraten gehen mit Grascha und Ilsemann ins Rennen

Während sind die großen Parteien noch in Sachen Landtagswahl 2022 verkrampfen und zögerlich mit ihren Personalentscheidungen agieren beweisen die Liberalen eine unglaubliche Intensität bei der Findung von Kandidaten und und Kandidatin. Hier der Beleg dafür:

Die Freien Demokraten im Landkreis Northeim haben Christian Grascha im Wahlkreis Einbeck und Kornelia Ilsemann im Wahlkreis Northeim zu ihren Kandidaten für die Landtagswahl am 9. Oktober dieses Jahres gewählt. Die Wahl erfolgte in beiden Fällen einstimmig. Der Landtagsabgeordnete Hermann Grupe aus Holzminden war auch zu Gast und stimmte die anwesenden in seinem Grußwort auf die bevorstehende Landtagswahl ein.

Christian Grascha machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass die FDP auch in Niedersachsen in die Regierungsverantwortung wolle, um das Land zu modernisieren. Durch die Corona-Pandemie gebe es viele Defizite bei betroffenen Schülerinnen und Schülern. Diese müssten aufgearbeitet werden. Grascha betonte auch, dass das Land endlich den Investitionsbedarf angehen müsse. 10 Milliarden Euro betrage der Investitionsstau allein bei öffentlicher Infrastruktur, wie Hochschulen, Krankenhäuser oder Polizeigebäuden. Die Freien Demokraten haben hierzu ein Investitionskonzept vorgelegt, das aus einem Modernisierungsfonds, Modernisierungspartnerschaften mit Privaten und der NBank als Investitionsagentur bestehe.

Der Landtagsabgeordnete machte deutlich, dass die Region weiterhin eine starke Stimme in Hannover haben müsse. Die Veränderung der Wahlkreise führten nun dazu, dass der Wahlkreis um Seesen und Bodenfelde vergrößert werde. Auch für die beiden zusätzlichen Kommunen werde er Ansprechpartner und Vertreter in Hannover sein. Grascha vertritt die Bürgerinnen und Bürger seit 2008 im niedersächsischen Landtag. Er ist 43 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Töchter, wohnt in Salzderhelden und ist von Beruf Geschäftsführer eines Finanzdienstleistungsunternehmen.

Kornelia Ilsemann konnte krankheitsbedingt nicht in der Versammlung teilnehmen. Sie stellte sich und ihre Vorstellungen per Video vor. Als pädagogische Mitarbeiterin sei ihr die Schulpolitik und hier insbesondere die Grundschulen besonders wichtig. „Das ist das wichtigste landespolitische Thema. In den Schulen müssen endlich die Rahmenbedingungen mit einer besseren Unterrichtungsversorgung und mehr Personal verbessert werden. In den Grundschulen wird die Grundlage für die weiteren Chancen unserer Kinder gelegt“, so Ilsemann. Auch coronabedingt wachsende Bildungslücken und daraus folgend psychsomatische Auffälligkeiten müssten jetzt gezielt verhindert werden. Dies gelte für alle Schulformen. „Die Schülerschaft und ihre Lebensverhältnisse haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert und es wird Zeit, dass auch die Institution Schule sich dieser Veränderungen anpasst“, fordert die FDP-Politikerin.

Kornelia Ilsemann hat kommunalpolitisch schon Erfahrungen gesammelt, u.a. ist sie beratendes Mitglied im Sozialausschuss des Kreistages und Mitglied im Kreisvorstand. Außerdem arbeitet sie seit längerem unter anderem im Landesfachausschuss Schule der FDP auf Landesebene mit. Kornelia Ilsemann ist 61 Jahre alt, verheiratet und hat 3 Söhne. Sie wohnt in Northeim. Sie arbeitet als pädagogische Mitarbeiterin an einer Grundschule in Northeim.

Der Wahlkreis Northeim umfasst bei der Wahl auch die Gemeinde Adelebsen im Landkreis Göttingen. „Ich freue mich, auch Adelebsen und die Akteure im Wahlkampf kennenzulernen. Schließlich gehe es darum, die Herausforderungen und Nöte der gesamten Region im Land zu adressieren“, so Ilsemann.

Die Bilder dokumentieren die Kandidatin Kornelia Ilsemann und die Landtagsabgeordneten Christian Grascha und Hermann Gruppe.












20.01.2022 • 09:15 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 4. Kalenderwoche 2022

In der Woche vom 24.01.2022 bis 30.01.2022 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch
den Landkreis-Northeim zu rechnen.

Montag 24.01. Raum: Nörten-Hardenberg/Hardegsen
Dienstag 25.01. Raum: Einbeck/Northeim
Mittwoch 26.01. Raum: Uslar/Bodenfelde
Donnerstag 27.01. Raum: Dassel/Einbeck
Freitag 28.01. Raum: Northeim/Katlenburg

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (24.01.) bis Donnerstag (27.01.) im Raum Nörten-Hardenberg und von
Freitag (28.01.) bis voraussichtlich Montag (31.01.) im Raum Katlenburg eingesetzt.

red/ Fotos: Fis WMG













20.01.2022 • 09:07 Uhr

Northeimer Handball Club: Männliche A-Team - Gelungener Restart

Die A-Jugend des NHC konnte das erste Spiel im neuen Jahr und auch das erste Spiel nach der 6 -wöchigen Pause erfolgreich gestalten. Gegen die HSG Osnabrück stand am Ende ein 36:31 auf der Anzeigetafel. Erfreulicherweise konnten Björn Dörflinger und Phil Bosse zurück in den Kader kehren. Nach nur vier Trainingseinheiten war unklar, auf welchem Stand man sich bereits wieder befand - und so startete das Spiel auch. Erneut viele Absprachefehler in der Abwehr und eine mangelnde Abschlussquote im Angriff verhinderten, dass sich der NHC deutlich absetzen konnte.

Trotz der Fehler konnte zur Halbzeit eine drei Tore Führung beim Stand von 18:15 verzeichnet werden. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich ein ähnliches Bild, wobei jedoch die Abwehr einige Bälle abfangen konnte und durch Tempogegenstöße die Führung noch weiter ausgebaut werden konnte. Zum Schluss bekamen alle noch Einsatzzeiten, was sehr erfreulich war. Besonders hervorzuheben ist Benjamin Bialas, welchem 13 Tore gelangen.
Insgesamt zählen am Ende die zwei Punkte, jedoch steht noch viel Arbeit, vor allem in der Abwehr, an. Am 23.01.22 um 17:00 Uhr steht bereits das nächste Heimspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen an, in den natürlich der nächste Sieg eingefahren werden soll.

NHC: Dörflinger, Guicking (im Tor), Ottleben 1, Burandt 5, Mandel 4, Baumbach 6, S. Bialas 2, Johannes, Schlappig 2, Hofmann 2, Teßling, B. Bialas 13, Bosse 1.

red/ok/ Foto: NHC










19.01.2022 • 21:08 Uhr

Hausdurchsuchungen bei Internet-Kriminellen in Alfeld und Hildesheim: Gefälschte Markenartikel und fette Geldsumme beschlagnahmt

Die Polizei Hildesheim führt momentan unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim ein größeres Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Verstoßes gegen das Markengesetz. Dabei richten sich die Ermittlungen gegen drei Männer und eine Frau aus Alfeld und Hildesheim. Die Beschuldigten im Alter von 23 bis 52 Jahren stehen in dringendem Tatverdacht, gemeinschaftlich gefälschte Markenartikel, vornehmlich Elektronikartikel und Uhren, eingeführt und anschließend über Internetportale als vermeintlich echte Markenprodukte gewinnbringend an getäuschte Käufer veräußert zu haben.

Der Einstieg in das Verfahren beruht auf der Anzeige eines Geschädigten, der über das Internet einen Elektronikartikel erwarb, der sich später als Totalfälschung entpuppte.

Bisherigen Ermittlungen zufolge bewegt sich die Anzahl der Verkäufe in einem mittleren dreistelligen Bereich.

Mit dem Ziel des Auffindens von Beweismitteln erließ das Amtsgericht Hildesheim auf Antrag der Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen und Geschäftsräume der Beschuldigten in Alfeld und Hildesheim. Die Beschlüsse wurden heute Morgen (19.01.2022) vollstreckt. Dabei konnten u.a. diverse mutmaßlich gefälschte Produkte gefunden werden, die den Tatverdacht gegen die Beschuldigten erhärten. Weiterhin wurden Datenträger beschlagnahmt, die nun ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde im Rahmen eines gerichtlich angeordneten Vermögensarrestes eine untere fünfstellige Geldsumme beschlagnahmt.

Die Beschuldigten wurden zwecks erforderlicher polizeilicher Maßnahmen der Dienststelle in der Schützenwiese zugeführt und anschließend entlassen. Die Ermittlungen dauern an.jpm










19.01.2022 • 20:51 Uhr

Northeim: CDU-Kreistagsfraktion widmet sich dem Ausbau erneuerbarer Energien - Mehr Windkraft im Fokus, sagt Abgeordneter von Platz-Strahlenheim

Beantwortung der Frage nach lokalpolitischem und raumplanerischem Umgang zum Ausbau erneuerbarer Energien fokussieren

Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich gegen Ende der letzten Legislaturperiode in einem eigens dafür eingesetzten Arbeitskreis mit dem Thema „Windkraft“ befasst. Dazu ist soeben von der Fraktion durch ihr Mitglied David Artschwager (Bad Gandersheim) eine Position veröffentlicht worden. In dem Statement heißt es:
Die mit der Windkraft verbundenen Fragen seien im Bundestagswahlkampf durch das parteiübergreifende Leitthema sozialverträglicher Klimaschutz und Energiewende eingeholt worden. Unter dem Eindruck lokaler wie globaler Naturkatastrophen wäre nun dieses Thema im Bewusstsein weiter Teile der Bevölkerung endgültig angekommen. Insbesondere jüngere Menschen setzten sich damit zurecht auseinander und hätten auch entsprechende Erwartungen an die Politik.

So stünde mit dem Machtwechsel in Berlin ein deutlich beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien (eE) zur Eindämmung des menschengemachten Klimawandels ganz oben auf der Agenda. „Dies führt aus unserer Sicht unweigerlich zu der Frage, wie wir lokalpolitisch und raumplanerisch in Politik und Verwaltung mit dem Thema umgehen wollen“, erklärt Christian von Plate-Strahlenheim, Sprecher des AK Windenergie der CDU-Kreistagsfraktion. Dabei müsse allen Akteuren bewusst sein, wie ungeheuer komplex, kontrovers aber eben auch überfällig ein entschlossener Ausbau von eE - namentlich von Wind und Photovoltaik - sei. Verschärfend käme hinzu, dass die Zeitfenster für den Ausstieg aus der Atomenergie, Kohle und letztlich auch Gas zu Gunsten von stromfressenden Technologien immer enger gefasst würden.

„Es geht um die Frage, wie man sich regional in Politik und Verwaltung zu den ambitionierten Zielvorgaben stellen will: Abwarten und wegducken, was da „von oben“ heruntergebrochen ankommt, oder die energiepolitischen Herausforderungen nach Kräften auch von der Basis her vorantreiben und aktiv mit gestalten zu wollen?“, führt Kreistagsabgeordneter von Plate-Strahlenheim aus.

Nach Lage der Dinge würde wohl beides der Fall sein. Aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion sei aber klar, dass man nur mit einem mutigen sowie klugen und entschlossenen Handeln diese Zukunftsfragen gestalten könne. Zum anderen müssten Gestaltungsspielräume aber auch von oben her eingerichtet werden.

Die CDU-Kreistagsfraktion setze ihren Fokus nun offensiv auf das Thema Windenergie. Nur so könne auf die Kernprobleme Standortverfügbarkeit, lokale Akzeptanz und Verfahrensdauer Einfluss genommen werden. Die damit verbundenen Fragen seien eng miteinander verbunden, eröffnen aber auch viele Gestaltungsspielräume, die sich im Interesse des Fortschrittes mehr oder weniger gut ausnutzen ließen.
„Allen Beteiligten sollte hingegen klar sein, dass sich wichtige Zukunftsfragen wie die von Klimaveränderung und der Energieversorgung nicht von selbst lösen“, so von Plate-Strahlenheim abschließend.











19.01.2022 • 19:46 Uhr

LaGa Baustellenradar in Bad Gandersheim: Pfusch-Pflasterung bei Visitation durch Management aufgefallen?

Unbändig sorgt das LaGa-Baustellen-Radar in Bad Gandersheim für Transparenz auf der steuerfinanzierten Großbaustelle des Millionen-Projektes Landesgartschau. Nach dem LaGa-Desaster ihrer plötzlichen Verschiebung um ein Jahr ist mehr Controlling und eine neue Projektsteuerung das Gebot der Stunde und im Jahr 2022.

Es ist Mittwoch, 19. Januar 2022, im Jahr der neuen Vorsätze für das LaGa-Management: Heute Nachmittag war eine hochkarätige LaGa Management Runde zur Visitation auf Baustellen in Bad Gandersheim unterwegs (wir berichteten). Ob das Topmanagement nur die Gandepromenade im neuen Teilabschnitt von der Lohmühlenbrücke zum Gabionenhang und den noch nicht angepassten gegenüberliegenden Pflasteranschluss in der Füllekuhle besichtigten, ist nicht bekannt.

Aber wären die Verantwortungsträger noch zum anderen Ende der Uferpromenade der Gande an der Eisdiele spaziert, hätten sie die hier dokumentierten Pflastermängel gesehen. Dipl. Ing.Kühne, Experte für Bauangelegenheiten, erklärt unmissverständlich was Fakt ist: Für Fugen, Passsteine und Anschlüsse an vorhandene Bestandsflächen gelten nach DIN 18318 zwar Toleranzen, wie vor einer Woche an anderer Stelle der LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst sich rechtfertigte. Hier gut sichtbar: Die Toleranzen dürften überschritten sein. Würden unsere Leserinnen und Leser bei sich zu Hause so etwas abnehmen? Wohl kaum. Geschäftsführer Hellingrath wird wissen, was zu tun ist! red/ Fotos: Fis WMG














19.01.2022 • 19:24 Uhr

Alfa-Fahrer missachtet Vorfahrt: Kollision mit Verletzten und hohem Sachschaden

Ereignisort: Einbeck, Billerbeck - Hauptstraße/ Landesstraße 592. Ereigniszeitpunkt heute, gegen 17 Uhr:
Die Polizei fasst das Geschehen in ihrem Statement wie folgt zusammen: Ein 21- jähriger Einbecker befuhr heute gegen 17 Uhr mit seinem Alfa Romeo die Hauptstraße und er beabsichtigte nach links in die Landesstraße 592 nach Opperhausen abzubiegen. Beim Abbiegen missachtete er die Vorfahrt eines 27-Jährigen , auch aus Einbeck, mit seinem Skoda und es kam im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Die Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden vorsorglich den Krankenhäusern in Einbeck und Northeim zugeführt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand Gesamtsachschaden in Höhe von 10. 000 Euro. Me / Fotos: Fis WMG












19.01.2022 • 16:45 Uhr

Innovativer Einzelhandel: Harzländer überrascht mit erster "Regio Box" in Bad Gandersheim - "Curry Hexe" aus dem Automaten

Stillstand ist Rückschritt. Bewegung ergo Fortschritt. Positiven Aspekten dieser Philosphie fühlt sich das Management und Team beim heimischen Fleischwarenunternehmer Harzländer verpflichtet. Heute überraschte das familiengeführte Unternehmen - einer der großen Arbeitgeber in Bad Gandersheim - mit seiner ersten "Regio Box". Sie wurde am Filialstandort in der Mortitzstraße installiert. Der Automat ermöglicht den Einkauf von Harzländer-Produkten rund um die Uhr. Aktuell sind knapp 24 Produkte im Angebot. Die offene Front ermöglicht einen optimalen Einblick in die top frische Angebotspalette. Die Technik entspricht dem modernsten Standard des kontaktlosen Einkaufs. Damit passt die erste Harzländer-Regio Box perfekt in das neue Leben mit dem Corona-Vorbehalt. Maskenlos und hygienisch einwandfrei ordern. Die Bezahlung erfolgt über alle gängigen Geldkarten. "Wir müssen und wollen in der Corona-Krise neue Vertriebswege beschreiten", kommentiert Harzländer-Geschäftsführer Jochen Neidhardt die neue Innovation aus seinem Unternehmen. Es wird nicht letzte gewesen sein, so ist zu vernehmen. red/ Fotos: Fis WMG














19.01.2022 • 16:25 Uhr

Mutiger Experte zeigt Ampel-Regierung rote Karte: Legalisierung von Cannabis schadet Jugendlichen - Cannabis-Droge schädigt das Gehirn

Der ärztliche Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uniklinik Tübingen, Tobias Renner, hat vor der Legalisierung von Cannabis gewarnt. Die Datenlage zeige klar, dass durch regelmäßigen Cannabiskonsum die Gesundheit von Jugendlichen gefährdet sei, sagte Renner am Dienstagabend bei einer Online-Veranstaltung der Universität Tübingen.

In der Pubertät werde das Gehirn «kernsaniert». Cannabis wirke sich negativ auf den Reifungsprozess des Gehirns aus. Er kenne keinen Kollegen, der für die Legalisierung von Cannabis sei, sagte der Arzt und Psychiater. Sollte Cannabis freigegeben werden, sehe er eine
«deutliche Erhöhung von psychischen Problemstellungen».

Die Ampel-Koalition will laut Koalitionsvertrag eine «kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften» ermöglichen. Renner sagte, auch wenn Cannabis nur für Erwachsene legalisiert werden soll, finde es seinen Weg leichter zu Jugendlichen, wenn es frei erhältlich ist.

Auch die Fachgesellschaften der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -medizin haben im Dezember in einer Stellungnahme auf die Gefahr der Legalisierung von Cannabis für Jugendliche hingewiesen. Cannabiskonsum in Pubertät und Adoleszenz führe zu strukturellen und funktionellen Veränderungen im Gehirn, hieß es. Das mindere die Gedächtnis-, Lern- und Erinnerungsleistung sowie die Aufmerksamkeit und Intelligenz. Außerdem könne Cannabiskonsum bei ansonsten unauffälligen Menschen mit einer bestimmten genetischen Disposition Psychosen auslösen.epd











19.01.2022 • 16:14 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim: Heute hochkarätige Baustellen-Begehung... - Neue LaGa-Baustelle visitiert - Vorher geheimes Meeting

Neues Jahr. Neue Lage für die Laga. Neues Controlling. Nach dem Desaster mit der geplatzten Landesgartenschau in 2022 sind die Verantwortlichen sichtlich um einen Neuanfang bemüht. Heute unübersehbar eine hochkarätige Baubegehung mit einem halben Dutzend Persönlichkeiten aus der Verantwortungscommunity des Festivals. Bekanntlich ist die Eröffnung 14. April 2022 aus nachvollziehbaren und dubiosen Gründen geplatzt. Nun soll alles besser, ordentlicher und kontrollierter vonstatten gehen.

Dem diente mit Sicherheit die heutige Visite der prominenten Gruppe u.a. mit LaGa-Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Geschäftsführerin Ursula Stecker, Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Zum Hintergrund gehört: Zuvor hatte es am heutigen Mittwoch ein spanendes nicht ganz geheimes Meeting in den Katakomben des Gandersheimer Rathauses gegeben. Daran beteiligt ein weiteres hochrangiges Mitglied im AR der LaGa.

Im Rahmen der Outdoor-Begehung wurde eine neue Baustelle beim Millionenprojekt Landesgartenschau sichtbar und begutachtet. Es handelt sich um das Projekt neuer Pflasterweg im Uferbereich der Gande auf dem asphaltierten Parkplatz beim ehemaligen Kurhaus. red

Die Bilder dokumentieren Teilnehmer der Baustellenbegehung und die neue LaGa-Baustelle auf dem Parkplatz des ehemaligen Kurhauses. Foto: Fis WMG












19.01.2022 • 11:47 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 61 Neuinfektionen, 68 Genesene, Inzidenz bei 248,9

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.999 (+61) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.481 (+68) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 248,9 (328 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 5,6, die Intensivbetten sind zu 5,4 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 439 (-7) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 37 (-5),
Bodenfelde 10 (-3),
Dassel 32 (+1),
Einbeck 97 (-4),
Hardegsen 17 (-1),
Kalefeld 12 (0),
Katlenburg-Lindau 14 (+4),
Moringen 36 (+5),
Nörten-Hardenberg 38 (+2),
Northeim 105 (+1) und
Uslar 41 (-7) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weitere Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










19.01.2022 • 11:43 Uhr

Behrensen: Brand im Treppenhaus - Insgesamt 60 Kräfte im Sofort-Einsatz

Zu einem Brand in einem Treppenhaus kam es in den Morgenstunden des heuten Mittwoch, 19. Januar 2022, in der Behrenser Straße in Behrensen. Gegen 05:38 Uhr wurden die Feuerwehren Behrensen, Moringen, der Löschzug 4, das sind Blankenhagen, Thüdinghausen, Behrensen, Großenrode, die Drehleiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim von den Disponenten der Leitstelle in Northeim alarmiert. Weiterhin wurde der Notarzt von Northeim und ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg mit alarmiert. Zum Eigenschutz der Einsatzkräfte wurde vom DRK Northeim ebenfalls noch ein weiterer Rettungswagen alarmiert.

Aus noch ungeklärter Ursache ist im Treppenhaus eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen, der sich auf die Decke, die mit Holzpaneelen verkleidet war, ausgebreitet hatte. Da beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte schon Feuerschein im Treppenhaus zu sehen war, lies der Einsatzleiter eine Fensterscheibe neben der Haustür einschlagen um dort eine weibliche Person zu retten. Diese wurde anschließend vom Notarzt versorgt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Göttingen gebracht. Das Feuer wurde von den Feuerwehrkräften unter Atemschutz und mit einem C- Rohr gelöscht und weitere Räume nach Personen kontrolliert. Da sich die Flammen auf die hölzerne Decke ausgebreitet hatten, wurden die Holzpaneele von den Feuerwehrleuten abgemacht und nach draußen gebracht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Brandstelle nach Brandnestern kontrolliert und das Haus mit einem Hochleistungslüfter belüftet.

Der Sachschaden konnte von der Polizei auf 10.000 Euro ermittelt werden. Das Haus ist im Moment noch nicht bewohnbar. Die Einsatzkräfte aus Northeim brauchten nicht eingesetzt werden. Im Einsatz waren etwa 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Unter ihnen war auch der Stadtbrandmeister von Moringen Hans-Jürgen Pfüller und sein Stellvertreter Marcus Pfüller an der Einsatzstelle. Die Besatzung vom Rettungswagen, der zum Eigenschutz der Einsatzkräfte mit alarmiert wurde, musste einen Feuerwehrmann vor Ort versorgen. Während des Einsatzes war die Behrenser Straße für den Verkehr gesperrt. hl
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim















19.01.2022 • 10:55 Uhr

Polizei: 82-jähriger missachtet Vorfahrt und verursacht Verkehrsunfall - Elfjähriges Mädchen dabei verletzt - Mercedes nicht mehr fahrbereit

Am Dienstagmorgen befuhr ein 82-jähriger Northeimer mit seinem Pkw Mercedes die Matthias-Grünewald-Straße in Nordheim. Im Kreuzungsbereich der Straße "Eichstätte" übersah er nach Angaben der Polizei den vorfahrtsberechtigten Pkw VW eines 40-jährigen Northeimers, welcher die Straße "Eichstätte" in Fahrtrichtung Göttinger Straße befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Pkw. Die elfährige Beifahrerin, welche sich im Pkw VW befunden hat, wurde durch den Unfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
An beiden Pkw entstand ein Gesamtschaden von circa 8.000 Euro. Der Pkw Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.Koc










19.01.2022 • 10:49 Uhr

EINBECK: Straßenlaterne beschädigt und weggefahren

Tatort: Einbeck, Hector-Berloiz-Weg, Höhe Nr. 8, Tatzeitpunkt: Donnerstag 13. Januar 2022: Soeben berichtet die Einbecker Polizei:
Ein bislang unbekanntes Fahrzeug (vermutlich Transporter/ Lkw) hat vermutlich bereits am vergangenen Donnerstag, dem 13. Januar 2022, beim Rückwärtsfahren eine dort stehende Straßenlaterne beschädigt und sich anschließend von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. An der Straßenlaterne ist ein Schaden von ca. 1000 Euro entstanden.
Zeugen, die ggf. Hinweise auf einen solchen Transporter/ Lkw an dem Vormittag an der Unfallstelle geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden. Telefon: 05561-949780. TMÜ










19.01.2022 • 10:43 Uhr

Unfall im Begegnungsverkehr mit Unfallflucht - Zeuge hilft bei Aufklärung - 80-Jähriger aus Dassel Verursacher ermittelt

Am Dienstag, 18. Januar 2022, gegen 08.15 Uhr kam es zu einem Unfall auf der Landesstraße 548 zwischen Uslar und Relliehausen im Begegnungsverkehr, wobei an beiden Pkw die linken Außenspiegel beschädigt wurden.

Der Unfall wurde durch einen Zeugen beobachtet, welcher den Vorfall über Notruf meldete. während der eine Beteiligte vor Ort wartete, dann drehte und Ausschau nach dem zweiten Beteiligten hielt, hatte sich dieser unerkannt entfernt. Durch den Zeugen konnte jedoch das Kennzeichen des flüchtigen Pkw benannt werden. Der Fahrzeughalter, ein 80-jähriger aus Dassel konnte später angetroffen und als Verursacher ermittelt werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf insgesamt ca. 600 Euro.TMü










19.01.2022 • 10:36 Uhr

Moringen/Behrensen: Heute um 5.35 Uhr Brand eines Einfamilienhauses - 96-jährige dank aufmerksamen Nachbars von Feuerwehr gerettet - 10.000 Euro Schaden

Mittwochfrüh meldete ein Nachbar einen Brand eines Wohnhauses. Die 96-jährige Hausbewohnerin konnte durch die Feuerwehr aus dem Haus gerettet werden. Sie erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde zur Behandlung in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Die eingesetzten Feuerwehren (Moringen, Behrensen, Großenrode, Thüdinghausen, Blankenhagen und Northeim, ca. 50 Kräfte) konnten den Brand löschen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der Schaden am Wohnhaus wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Wol










19.01.2022 • 10:18 Uhr

Vermutlich zu schnell in die Rechtskurve, geschleudert und im Graben gelandet - Glück im Unglück!

Ein 27-jähriger Mann aus Seesen befuhr am 17. Januar 1.2022, gegen 15.50 Uhr, mit seinem PKW Nissan die Ausfahrtsspur von der B6 in Richtung Im Schleeke / Oker.

Vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit, kam er ca. 200 Meter ausgangs einer Rechtskurve mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, drehte sich hierbei auf der Fahrbahn und rutschte letztlich nach links in den Straßengraben. Während der Fremdschaden mit einem beschädigten Leitpfosten gering ausfiel, war der PKW nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen. red/ Foto: Polizei










19.01.2022 • 10:12 Uhr

B 83: Kahlschlag im Hangbereich des Hopfenberges bei Bodenwerder - Behinderungen ab Montag, 31. Januar

Ab dem 31. Januar müssen sich Verkehrsteilnehmende auf der B 83 zwischen Bodenwerder (Landkreis Holzminden) und Pegestorf auf Behinderungen einstellen. Grund sind Fällarbeiten im Steilhangbereich des Hopfenberges. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Aufgrund der Hangsicherungsmaßnahmen im Zuge der Bundesstraße 83 bei Steinmühle ist naturschutzrechtlich die Schaffung neuer offener Felsbereiche erforderlich, die auch planfestgestellt sind. Die freizustellenden Hangbereiche des Hopfenberges beginnen etwa 500 m südlich des Ortsausganges Bodenwerder in Richtung Pegestorf und erstrecken sich auf drei Teilabschnitte. Der letzte Teilabschnitt liegt etwa 1.500 m südlich des Ortsausganges Bodenwerder. Aus den Bereichen der Steilhänge werden die Schwarzkiefern fast vollständig entfernt.

Vorsorglich muss die Bundesstraße 83 nebst Radweg gesperrt werden. Wegen der starken Geländeneigung können Gefährdungen sowohl durch die Fällungen und als auch der Bergung der Stämme entstehen. Da der Geräteaufbau für diese anspruchsvolle Fällarbeiten auch Seiltrassen im Wald erforderlichen machen, ist in diesem Zeitraum auch das Betreten des Waldes in den Fällbereichen nicht gestattet. Ebenfalls betroffen ist der Wanderweg Bw 5.

Die Arbeiten werden voraussichtlich drei Wochen beanspruchen. Vor der Verkehrsfreigabe findet eine Begehung der Flächen statt, damit eventuell gelockerte Felsbereiche vorher gesichert werden können.

Die Umleitung erfolgt über die Kreisstraßen 11 und 12 von Bodenwerder über Bröckeln nach Pegestorf.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. red










19.01.2022 • 10:09 Uhr

Schock-Umfrage: Vertrauen in Kirchen drastisch gesunken

Die Folgen u.a. der jahrelangen Missbrauchsskandale und Vertuschungsversuche dieser Peinlichkeiten in den großen Kirche zeitigen nachhaltige negative Folgen für diese Institutionen. Die anhaltenden Kirchenaustritte sind bekanntlich ein Fakt. Jetzt bekräftigt diesen traurigen Akzeptanztatbestand eine aktuelle Umfrage.

Das Vertrauen der Bundesbürger in die christlichen Kirchen ist einer aktuellen forsa-Umfrage zufolge drastisch gesunken. Wie das Meinungsforschungsinstitut am Mittwoch in Berlin mitteilte, haben laut eigener Aussage 33 Prozent der Menschen in Deutschland großes Vertrauen in die evangelische Kirche und 12 Prozent in die katholische Kirche. Dem Papst bringen 26 Prozent großes Vertrauen entgegen.

Dem forsa-Institutionen-Vertrauensranking zufolge, das auf einer Befragung von 4.038 Menschen zur Jahreswende beruht, ist das Vertrauen in beide großen Kirchen drastisch gesunken. 2017 hätten zur katholischen Kirche noch 28 Prozent, 2018 zur evangelischen Kirche
noch 48 Prozent großes Vertrauen gehabt, erklärte forsa. red/epd /Symbolbild











19.01.2022 • 09:51 Uhr

SPD will es wissen: Wie ist es um Barrierefreiheit an Bushaltstellen und Bahnhöfen im Landkreis Northeim bestellt? Bad Gandersheim Paradebeispiel für vorbildliche und skandalöse Zustände

Während andere Kommunen sich noch im kommunalpolitischen Winterschlaf befinden ist in die Kreispolitik seit Jahresbeginn gut in Bewegung geraten. Eine neuerliche Initiative hat jetzt die SPD-Kreistagsfraktion gestartet. Dabei geht es ihr um ein heikles Thema. Laut einer Mitteilung des Fraktionsvorsitzenden Uwe Schwarz, MdL, und von Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe handelt es sich um eine Anfrage an den Kreistag, seine Ausschüsse und den Kreisausschuss. Konkret möchte die SPD im Kreistag den Sachstand barrierefreier Ausbau Bahnhöfe / Verkehrsstationen und Bushaltestellen im Landkreis Northeim erkunden. Die Anfrage ist an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gerichtet.

Am Beispiel Bad Gandersheims ist die Bedeutung und Dringlichkeit der Anfrage mit Augen zu sehen und Füßen zu begreifen. Einerseits sind in den vergangenen Monaten vorbildliche barrierefreie Bushaltestellen vom Verkehrsverbund Südniedersachsen installiert worden. Die Barrierfeindlichkeit des Bahnhofs in Bad Gandersheim spottet dagegen jeglicher Beschreibung. Sie ist schlicht ein dauerhafter Skandal. Und dazu gehört auch die Nichtanbindung des Bahnhofs ans Busnetz. Man darf gespannt sein, wie eindeutig die Landrätin allein diesen peinlichen Zustand aufzeigen wird.
Bedeutung der

Hier der Originalwortlaut der SPD-Anfrage im Northeimer Kreistag: "Sehr geehrte Frau Landrätin! Einige Bahnhöfe/Verkehrsstationen im Landkreis Northeim sind weiterhin nicht barrierefrei ausgebaut. Jüngst wurde in diesem Zusammenhang in den Medien wieder über die Verschiebung des Umbaus des Bahnhofs in Bodenfelde berichtet. Dort ist es für Rollstuhlfahrer*innen nicht möglich, auf den zweiten Bahnsteig zu gelangen. Die gleiche Situation liegt in den Bahnhöfen Bad Gandersheim und Nörten-Hardenberg vor. Insbesondere im Hinblick auf die Landesgartenschau ist neben dem fehlenden barrierefreien Ausbau auch die Gesamtsituation des Bad Gandersheimer Bahnhofs als unbefriedigend zu bezeichnen (keine direkter Umstieg Bahn – Bus möglich etc.). Wir bitten deshalb um Auskunft, welcher Sachstand Ihnen zu den Umbauplanungen der Bahnhöfe/Verkehrsstationen und Bushaltestellen im Landkreis Northeim bekannt ist. Gleichzeitig beantragen wir, dass Sie die Landesnahverkehrsgesellschaft in den zuständigen Fachausschuss des Kreistages einladen, damit diese dort über ihre Planungen und Vorhaben im Bereich des Landkreises berichtet. Thematisch sollen dabei sowohl der Umbau vorhandener Bahnhöfe/Verkehrsstationen wie auch die diskutierte Reaktivierung niedergelegter Verkehrsstationen behandelt werden."

Die Bilder dokumentieren zwei Beispiele der gegensätzlichen Zustände: Die neue barrierefreie Bushaltstelle in der Hildesheimer Straße; die demolierte und nicht von Bussen anfahrbare Bushaltestelle am barrierefeindlichen Bahnhof in Bad Gandersheim. Außerdem die Kreistagsabgeordneten Uwe Schwarz und Peter Traupe, die jetzt zum Thema Barrierefreiheit eine Anfrage an die Landrätin gestartet haben. Foto: Fis WMG
















19.01.2022 • 09:33 Uhr

Leichtverletztes Kind bei Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle in Edesheim

Ereignisort: Northeim, Ortsteil Edesheim, Leinestraße, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 18. Januar 2022, 16.10 Uhr:

Am Dienstnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einen Kind und einem Pkw Audi.
Der 53-jährige Northeimer befuhr mit dem Pkw Audi die Leinestraße in Richtung Bundesstraße 3. An einer Bushaltestelle hielten zwei Busse, an denen er vorbeifuhr. Ein Kind aus einem Northeimer Ortsteil versuchte zeitgleich die Straße zu überqueren und ging zwischen den Bussen auf die Straße. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem sich das Kind leicht verletzte.
Zur Behandlung wurde das Kind in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. An dem Pkw entstand kein Sachschaden. Wol










19.01.2022 • 09:31 Uhr

Trennung- und was wird mit den Kindern? 



Cordula Weise, Familienberatungsstelle Northeim, zeigt Hilfestellungen auf

Eine Trennung ist für alle betroffenen Familienmitglieder ein einschneidendes Erlebnis. Damit verbunden können phasenweise starke Gefühle von Trauer, Enttäuschung, Sorge aber auch Wut bei den Eltern und Kindern auftreten. Das Lebenskonzept der gemeinsamen Familie ist zerstört und hinterlässt starke Kränkungen, da der Trennungsgrund vielleicht nicht nachvollziehbar ist oder nicht akzeptiert werden kann. Die Kinder sind stark verunsichert, da sich ihre Lebenswelt komplett verändert. Sie haben häufig Angst, einen Elternteil zu verlieren oder sich zwischen den Eltern entscheiden zu müssen. Teilweise fühlen sie sich auch verantwortlich für die Trennung der Eltern.

Eine besondere Beeinträchtigung für die Kinder ist der Umgang der Eltern miteinander in dieser Zeit. Die bösen Blicke und Worte, die ausgetauscht werden, nehmen auch schon sehr kleine Kinder wahr. Da eine Trennung oder Scheidung der Eltern Kinder ohnehin stark belasten, ist es wichtig, die Erwachsenenprobleme soweit es geht von den Kindern fernzuhalten. Macht ein Elternteil den anderen Elternteil aufgrund der starken eigenen Verletzungen vor den Kindern schlecht, nimmt er ihnen im Extremfall den Zugang zu seinem zweiten Elternteil. Der eigentliche Grund für eine Trennung ist, dass die Partnerschaft nicht mehr funktioniert, aber trotzdem steht das Kind oftmals bei den Eltern im Mittelpunkt der Streitigkeiten. Das ist es, was dem Kind schadet.

Unabhängig davon, welche Gründe zur Trennung geführt haben, haben Kinder ein Recht auf eine Beziehung zum getrennten Elternteil. Die Beibehaltung unabhängiger, intensiver Beziehungen zu jedem Elternteil kann Kinder, aber auch die Eltern, vor schweren psychischen Belastungen und Veränderungen bewahren.

Im Normalfall lieben die Kinder beide Elternteile und wollen sich nicht für oder gegen einen entscheiden müssen. Oft schlagen sich Kinder auf die Seite des vermeintlich Schwächeren, was sich später - häufig in der Pubertätszeit – umkehren kann. Jedes Kind braucht Vater und Mutter. Kinder haben durch die Präsenz ihrer Eltern ein Modell dafür, was aus ihnen werden kann, und gleichzeitig die Möglichkeit, eine eigene geschlechtliche Identität zu entwickeln.
Die Sichtweise der jeweiligen Elternteile stimmt oft nicht mit der des Kindes/ der Kinder überein. Die Familiengrenzen verlaufen für Kinder anders als für Erwachsene. Für die Kinder gehören beide Elternteile weiterhin zur Familie. Wird dies nicht akzeptiert, werden Kinder in eine "Entweder-Oder-Position" gezwungen, die nicht ihren emotionalen Bedürfnissen entspricht.

Manchmal benötigen Eltern in dieser Situation Unterstützung. Es gibt Phasen, in denen es nicht einfach ist, mit dem anderen Elternteil zu kooperieren und dafür zu sorgen, dass die Kinder eine positive Beziehung zu beiden Elternteilen aufrechterhalten können. Eine schwierige Situation, da alle Eltern sich das Beste für ihre Kinder wünschen. Die Mitarbeiter*innen der Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim unterstützen Eltern in einem Trennungsprozess, damit sie ihre Kinder in dieser belasteten Zeit nicht aus dem Blick verlieren. Bei Bedarf werden auch die Kinder begleitet, um sie in dieser schwierigen Phase zu entlasten.

Die Berater*innen helfen Trennungseltern dabei, sich mit ihren ehemaligen Partner*innen in elterlichen Belangen auseinanderzusetzen, und zeigen ihnen auf, wo sich die Bereiche Partnerschaft und Elternschaft immer noch vermischen.

Ziel des Beratungsprozesses ist es die richtige Lösung bezüglich der unterschiedlichen Betreuungsmodelle für die Kinder und eine Basis für ein gemeinsames „Eltern sein“ nach der Trennung .zu erarbeiten. Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll, sich schon während des Trennungsprozesses Unterstützung bei der Familienberatung zu holen, damit die Kinder mit ihren Bedürfnissen von Anfang an berücksichtigt werden.











19.01.2022 • 09:28 Uhr

Echte: Einbruch in Wohnhaus und angrenzenden Schuppen - Werkzeuge gestohlen

Tatort: Echte, Kaisergasse, Tatzeitraum: 8. Januar 2022, 10 Uhr, bis 10. Januar, 15 Uhr: Im genannten Tatzeitraum ist es durch bislang unbekannte Täter in der Kaisergasse in Echte zu einem Einbruchsdiebstahl in ein Wohnhaus gekommen. Zudem drangen der oder die unbekannten Täter noch in einen angrenzenden Holzschuppen ein. Entwendet wurden mehrere Werkzeuge im Gesamtwert von ca. 1500 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)










19.01.2022 • 09:27 Uhr

Kleinkraftrad kontrolliert: Zu schnell, kein Führerschein und Drogen im Blut

Tatort: Northeim Ortsteil Hammenstedt, Bundesstraße 241, Tatzeit: Dienstag, 18. Janu, 22.30 Uhr: Am Dienstag führte die Polizei Northeim eine Geschwindigkeitsmessung im Northeimer Ortsteil Hammenstedt durch. Dabei fiel ein Kleinkraftrad Peugeot auf, welches von einem Heranwachsenden aus einem Northeimer Ortsteil geführt wurde.

Aufgrund der vorwerfbaren Geschwindigkeit von 46 km/h hätte der Heranwachsende einen Führerschein der Klasse AM benötigt. Diesen konnte er jedoch nicht vorlegen, weshalb gegen ihn ein Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet wurde.

Zudem bemerkte die Polizei, dass das Kennzeichen nicht auf das Kleinkraftrad zugelassen und das Kleinkraftrad nicht versichert war. Auch dies erfüllt jeweils einen Straftatbestand.
Bei der weiteren Kontrolle bemerkten die Polizisten Anzeichen für Betäubungsmittelkonsum. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Drogenvortest bestätige den Verdacht. Auch hierzu wurde ein Verfahren gegen den Heranwachsenden eingeleitet.

Nach der Kontrolle vor Ort wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme bei der Polizei durchgeführt.Wol










19.01.2022 • 09:23 Uhr

Einbeck vorbildlich: Drei friedliche Mini-Demos Corona - 30 Menschen auf der Straße

Am Dienstagabend kam es zu insgesamt drei Versammlungen in Einbecks Innenstadt. Alle drei waren ordnungsgemäß angemeldet. Alle drei drehten sich u.a. um das Thema Leben mit dem Corona-Vorbehalt.

Neben den Versammlungen von "Einbeck ist bunt" und der Initiative Seebrücke Einbeck, welche letzte Woche ebenfalls stattfanden, wurde eine dritte Versammlung unter dem Motto "Gegen Querdenken- für mehr Solidarität" durchgeführt.

Insgesamt nahmen an den Versammlungen ca. 30 Personen teil. Es kam zu keinerlei Störungen der Versammlungen. Wol










18.01.2022 • 19:41 Uhr

Zwei Großevents zur gleichen Zeit in 2023: „Zusammenarbeit auf allen Ebenen angestrebt“

Gespräche der Landesgartenschauen Höxter und Bad Gandersheim haben begonnen

In Höxter (Nordrhein Westfalen) und Bad Gandersheim (Niedersachsen) werden 2023 zwei Gartenschauen zeitgleich stattfinden – 60 Kilometer oder eine Stunde Fahrzeit liegen zwischen den parallelen Großevents. Am Montag sind die Verantwortlichen in Gespräche eingestiegen. In Höxter trafen sich die Geschäftsführer auf nordrhein-westfälischer und niedersächsischer Seite zu einem ersten Austausch.

„Das war ein sehr konstruktiver und vertrauensvoller Auftakt. Wir werden im Gespräch bleiben“, sagte Claudia Koch, Geschäftsführerin der Höxteraner Landesgartenschau. Man habe mögliche Synergie-Effekte andiskutiert, Anknüpfungspunkte gefunden und erste Ideen entwickelt. „Wir werden alles daransetzen, dass die Region zwischen Höxter und Bad Gandersheim davon profitiert, dass man hier im Jahr 2023 gleich zwei Gartenschauen besuchen kann“, betonte im Anschluss auch Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim.

Jan Sommer, ebenfalls Geschäftsführer bei der Landesgartenschau in Höxter, kann sich beispielsweise vorstellen, dass man Vergünstigungen vereinbart, wenn Besucher beide Schauen besuchen wollen. „Gartenschau-Fans kommen 2023 hier bei uns in der Region jedenfalls voll auf ihre Kosten.“
Durch das Treffen in Höxter sei ein Prozess begonnen worden, der fortgeführt werden soll. „Wir streben eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen an“, sind sich die Gartenschau-Geschäftsführer einig. red










18.01.2022 • 18:46 Uhr

Bad Sachsa: Dr. Philippi (SPD) und Kuhle (FDP) jetzt auch noch als Impf-Koalitionäre im Einsatz

Wie man auf zwei Plattformen gemeinsame Sache machen kann haben jetzt die Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Philippi und Konstatin Kuhle bewiesen. In Bad Sachsa beteiligten sich sie sich an einen offenen Corona-Schutzimpfaktion im Kurhaus in Bad Sachsa.

Diese "Impf- Koalition" ging den beiden Politikern deswegen so gut ab, weil sich seit der Bildung der neuen Bundesregierung politische Koalitionäre sind. Beide gehören den bunten Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP an. Wer so verbandelt ist hat beim Impfen keine Berührungsängste.

Nicht bekannt ist, ob der praktizierende Arzt Dr. P. seinem Kollegen von der FDP persönlich die Schutzimpfung verpasst hat. Was die politische Impfung in der Sache Corona betrifft, dürften sich beide Politiker gegenseitig immunisiert haben. Übereinstimmend wurde von den Ampel-Politikern ihre ultimative Heilsbotschaft der Öffentlichkeit vermittelt: Nur die Corona-Impfungen schützen gegen die Corona-Pandemie. Wieviele Dosen sie meinen und ob es eine Impflicht geben muss sagten sie lieber nicht. red










18.01.2022 • 18:20 Uhr

Katalysator-Diebe festgenommen und im Schnellverfahren verurteilt - Strafe bezahlt, Täter danach ab nach Hause

Nach dem Hinweis einer aufmerksamen Rettungswagen-Besatzung, gelang es der Polizei in der Nacht zu Montag (17.01.2022), zwei Katalysator-Diebe im Stadtfeld vorläufig festzunehmen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge informierte eine Rettungswagen-Besatzung gegen 02:15 Uhr die Polizei, nachdem ihr in der Drispenstedter Straße ein, in zweiter Reihe stehender, VW Passat mit offenem Kofferraum und zwei Männer aufgefallen waren. Sowohl das Auto als auch die männlichen Personen haben sich nur wenige Minuten später in unbekannte Richtung entfernt. Wie sich anschließend herausstellte, war an einem im Nahbereich geparkten Opel der Katalysator herausgetrennt worden.

Der zur Rede stehende Passat konnte im Rahmen einer Fahndung kurze Zeit später in der Straße Stadtfeld festgestellt werden. In dem Auto befanden sich zwei Männer, die sich schlafend stellten. Davor stand ein VW Polo, der mittels Wagenheber aufgebockt und dessen Katalysator entfernt worden war.

Bei einer Durchsuchung des Passats fanden und beschlagnahmten die Beamten/-innen zwei Katalysatoren sowie diverse Werkzeuge. Die beiden Männer im Alter von 21 und 27 Jahren, einer aus dem Bereich Salzgitter und der andere aus dem Bereich Hiddenhausen in Nordrhein-Westfalen, wurden vorläufig festgenommen und zur Wache in der Schützenwiese verbracht.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragte im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens Hauptverhandlungshaft gegen die Tatverdächtigen. Heute (18.01.2022) wurden die Männer vom Amtsgericht zur Zahlung von jeweils 120 Tagessätzen verurteilt. Dabei wurde ein niedriger vierstelliger Betrag (rund 1.100 Euro) sofort eingezogen. Danach wurden die Täter nach Hause geschickt. jpm










18.01.2022 • 17:49 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft: Busbuchtenprogramm barrierefreie Haltestellen des Verkehrsverbundes wird in Bad Gandersheim gnadenlos durchgezogen

Noch im vorigen Jahr berichtete das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group aktuell und exklusiv über die zwischenzeitlich fertiggestellte barrierefreie Busbucht mit erhöhten Bordsteinen, abgesetzten Wartezone mit Winkelstützen und Unterstand bei der Wiechern Kapelle in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim. Nun geht es erfreulich zügig weiter mit dem ambitionierten Ausbauprogramm des Verkehrsverbundes Südniedersachsen.

Hinter der Einmündung Dr-Heinrich-Jasper-Straße, Ecke Hildesheimer Straße in Richtung Brunshausen, ist die Baustelleneinrichtung mit Dixi-Toilette komplett, schon wird Container nach Container mit Aufbruchmaterial gefüllt und abgefahren. Hier wird Vorbildliches und Beispielhaftes installiert. Diese Projektabwicklung geschieht in einer Professionalität, Präzision und baulicher Umsetzung, die Anerkennung verdient! red /Fotos: Fis WMG












18.01.2022 • 17:23 Uhr

LaGa Baustellenradar aktuell: Im "Roswithapark" Wegepflasterung ab dieser Woche - Kein Materialmangel sichtbar

Im Fokus des Baustellenradars auf der Baustelle des Landesgartenschau-Projektes "Roswithapark" am Montag: Nachdem hier längere Zeit Stillstand herrschte und die Kantensteine solo standen, erklärte dem Reporter ein freundlicher Handwerker im gebrochenem Deutsch, dass am Montag noch Bettung fertig wird und ab Dienstag vier Tage lang ordentlich gepflastert wird. Es wird hier nun wohl von beiden Seiten der relativ kurzen Wegstrecke SteIn für Stein gesetzt.

Diese relativ wenig anspruchsvollen Arbeiten stehen offenbar unter einem gewissen Zeitdruck, so als wollte man baulich noch bis 14. April 2022 fertigwerden und zeigen, an uns Bauausführenden liegt es nicht. Dann hat die Verschiebung der Landesgartenschau um ein Jahr sehr wahrscheinlich andere Gründe. Denn auch auf diesem Projektabschnitt ist kein Mangel an Baumaterial und die Maschinen (u.a. Rüttelmaschine) warten auf ihren Einsatz. red/ Fotos: Fis WMG

















18.01.2022 • 17:08 Uhr

Unbekannte versuchen, Geldautomaten in Klein Lengden zu sprengen - Polizei bittet um Zeugenhinweise

In der Nacht zu Montag, 17. Januar, haben unbekannte Täter gegen 2.50 Uhr in der Straße Steinslieth in Klein Lengden (Landkreis Göttingen) auf dem Parkplatz des dortigen Supermarktes versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Der Versuch misslang, die Täter ließen aus noch unbekannten Gründen von dem Automaten ab und flüchteten ohne Beute. Sie richteten jedoch einen Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro an.

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter bei dem Versuch, den Geldautomaten zu öffnen, möglicherweise gestört worden sind und bittet Zeugen, die Auffälligkeiten, verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden.jk










18.01.2022 • 17:06 Uhr

Niedersachsen will Corona-Testpflicht für Kita-Kinder mit "Lolli-Tests" einführen

Niedersachsen will nach einer Ankündigung von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) bis Mitte Februar eine Corona-Testpflicht für Kinder in den Kindertagesstätten einführen. Es
freue ihn, dass die Prüfung der Testpflicht für Kita-Kinder bei Trägern, Kommunen, Gewerkschaft und Verbänden «zunehmend auf ein positives Echo» treffe, sagte Tonne der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» (Mittwoch).

Offenbar gebe es einen recht breiten Konsens in dieser Sache. Man müsse aber sicherstellen, dass nicht nur ausreichend Tests vorhanden seien, sondern auch die richtigen, ergänzte Tonne. Benötigt würden zuverlässige Lolli-Tests, die sich unproblematisch bei kleinen Kindern anwenden ließen. «Wir arbeiten derzeit an der Absicherung der Logistik, damit auch verlässlich Tests zur Verfügung stehen», sagte der Minister. epd










18.01.2022 • 16:55 Uhr

L 517: Bramkebrücke bei Schulenberg erhält Sicherungsnetz - Halbseitige Sperrung erforderlich - Kosten 130.000 Euro

Zur Sicherung der Okertalsperre bei Schulenberg (Landkreis Goslar) vor herabfallenden Betonteilen wird in den kommenden Wochen ein Sicherungsnetz unterhalb der Bramkebrücke im Zuge der Landesstraße 517 angebracht. Die bislang aufgestellten Zäune und Schwimmketten werden nach Fertigstellung der Netzabspannung zurückgebaut.

Ab dem 20. Januar wird zunächst eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung für die Dauer einer Woche eingerichtet, damit die genauen Abmessungen des Netzes erfasst werden können. Nach der Anfertigung wird das Netz im März/April 2022 unterhalb der Brücke angebracht. Hierfür wird dann erneut eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung für die Dauer von rund vier Wochen erforderlich.

Die Kosten der Netzabspannung unterhalb der Brücke betragen etwa 130.000 Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die jetzt erforderlichen Sicherungsarbeiten. red










18.01.2022 • 16:50 Uhr

Coca Cola will nicht mehr: Verzicht auf dritten Brunnen nach Protesten erklärt - Umweltminister lobt Bürger für ihren Widerstand

Wie das Unternehmen Coca-Cola Deutschland heute bekannt gegeben hat, wird der wasserrechtliche Antrag auf Entnahme von Wasser an einem dritten Brunnen im Landkreis Lüneburg nicht weiterverfolgt. Vorher hatte es heftige Proteste aus der Bürgerschaft gegeben. Die feiern den Rückzug von Coca Cola als Erfolg ihres hartnäckigen Widerstandes. Die Coca Cola Entscheidung kommentiert der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) wie folgt:
„Es ist mit Sicherheit auch dem engagierten Eintreten der Bürgerinnen und Bürger vor Ort geschuldet, dass es jetzt zu dieser Entscheidung gekommen ist. Die mitunter sehr emotionale Diskussion um diese Genehmigung hat einen Vorgeschmack darauf gegeben, welche Debatten wir angesichts der Folgen des Klimawandels um unser kostbares Gut Wasser noch führen werden. Die Sommer werden trockener und heißer, der Wasserbedarf wird steigen. Hier stehen Konflikte um die Nutzung bevor, in denen wir als Politik gefordert sind, diese zu moderieren. Das werden wir im Interesse aller Nutzerinnen und Nutzer tun. Auch dafür haben wir als Land Niedersachsen uns gerade auf eine Strategie zu Bewältigung auch dieser Klimafolgen verständigt." red/Foto: Fis WMG











18.01.2022 • 16:41 Uhr

Neue Broschüre führt zu 47 Frauenorten in Niedersachsen

Mit einer neuen Broschüre bietet der Landesfrauenrat in Niedersachsen Einblicke in die Vielfalt der niedersächsischen Frauengeschichte. Unter dem Titel «Auf den Spuren bedeutender Frauen» stellen die Initiatorinnen darin die aktuell 47 «Frauenorte» vor, die seit 2008 landesweit eingerichtet wurden, wie der Frauenrat am Dienstag in Hannover mitteilte. Mit dem Projekt der Frauenorte werden Persönlichkeiten gewürdigt, die durch ihr Wirken in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst oder Kultur die niedersächsische Geschichte mitgestaltet und mitgeprägt haben. Aus Bad Gandersheim ist die historische Persönlichkeiten "Roswitha von Gandersheim" im Register "Frauenort" dokumentiert.

Die Broschüre porträtiert alle Protagonistinnen und informiert über kulturtouristische Angeboten an den verschiedenen Standorten. Eigens entwickelten Gästeführungen werden dabei ebenso aufgeführt wie Geocaching Rundgängen. «Die vielfältigen Angebote machen
niedersächsische Frauengeschichte und Frauenkultur erfahrbar und schlagen vielerorts eine Brücke zu aktuellen gleichstellungspolitischen Zielen», sagte die Vorsitzende des
Landesfrauenrates, Marion Övermöhle-Mühlbach.

Genannt sind auch Routenvorschläge für Fahrradausflüge rund um die Frauenorte. Ein besonderer Tipp sei dabei der neue Cato Bontjes van Beek-Radweg zwischen Fischerhude und Achim bei Bremen, der an drei Standorten über das Leben der NS-Widerstandskämpferin (1920-1943) informiere, hieß es. Der Landesfrauenrat vertritt als überparteilicher Dachverband und frauenpolitisches Netzwerk mehr als 60 Mitgliedsorganisationen.

Zu den Frauen, die bisher in die Liste der Frauenorte aufgenommen wurde, zählen zudem unter anderem die erste deutsche Dichterin Roswitha von Gandersheim (1200), die Worpsweder Künstlerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907), die Äbtissin Odilie von Ahlden, die Oldenburger Pädagogin Helene Lange (1848-1930), die aus Ostfriesland stammende Opernsängerin Sara Oppenheimer (1840-1906), die Uelzener Unternehmerin Henriette Praesent (1782-1856), die braunschweigische Ministerin Minna Faßhauer (1875-1949), die Lüneburger Turnerin Elisabeth Maske (1860-1937), die Landesherrin Maria von Jever (1500-1575), die Volkswagen-Ingenieurin Sibylle von Schieszl (1918-2010) und die Reformationsfürstin Elisabeth von Calenberg-Göttingen (1510-1558). epd











18.01.2022 • 12:35 Uhr

Alarm im REWE-Supermarkt: Zielgerichtet Zigaretten gestohlen

Am sehr frühen Morgen des 17.01. mussten Polizisten aus Peine einen Einbruch in den REWE-Markt in Hohenhameln (Landkreis Hildesheim) aufnehmen. Gegen 03:00 Uhr wurde dort ein Alarm ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein oder mehrere unbekannte Täter ein Fenster im Eingangsbereich des Marktes eingeschlagen haben. Im Markt sind zielgerichtet Tabakwaren aus den Kassenbereichen gestohlen worden. Im Einsatz befanden sich neben Beamten aus Peine auch Kollegen der benachbarten Dienststelle aus Hildesheim und ein Diensthundeführer. Der entstandene Sachschaden steht noch nicht fest.red










18.01.2022 • 12:31 Uhr

Corona-Proteste in ganz Südniedersachsen: Polizei greift in Streit zwischen Demonstranten und zwei Medienleuten ein

An vielen Orten gingen gestern Abend Corona-Kritiker und einige Gegendemonstranten wieder auf die Straßen in Südniedersachsen. Der Corona-Vorbehalt ist allgegenwärtig.

So auch im Ortsteil Groß Schneen in der Gemeinde Friedland (Landkreis Göttingen). Dort hat die Polizei am Montagabend (17.01.22) einen nicht angezeigten Aufmarsch von etwa 30 Corona-Maßnahmengegnern gestoppt und in der Folge zehn Verfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht bei Versammlungen eingeleitet.

Die Teilnehmenden hatten sich zuvor gegen 19 Uhr auf dem Gelände eines Supermarktes versammelt und waren anschließend in einem Aufzug mit hohem Tempo entlang der Hauptdurchgangsstraße marschiert. Die Polizei musste einzelne Teilnehmende wiederholt auf das Anlegen der laut Allgemeinverfügung vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckung hinweisen.

In Höhe einer Tankstelle wurde der Aufzug schließlich von Einsatzkräften gestoppt, um die Identität von teilnehmenden Maskenverweigerern für das einzuleitende Ordnungswidrigkeitenverfahren festzustellen. Für die Dauer der Maßnahme wurde die Straße aus Sicherheitsgründen für den Durchgangsverkehr vorübergehend gesperrt.

Während der laufenden Demonstration gerieten zwei Medienvertreter und einer der Teilnehmenden in einen Streit. In diesem Zusammenhang stellten Einsatzkräfte aus gefahrenabwehrenden Gründen auch die Personalien der beiden Pressevertreter fest. Beamte konnten eine weitere Eskalation des Konfliktes durch konsequentes Einschreiten und Ansprechen unterbinden.

Bereits gegen 18.00 Uhr hatten sich vier Maßnahmengegner mit Kerzen vor dem Rathaus der Ortschaft Reinhausen eingefunden. Auf Ansprache der Polizei und gleichzeitiger Klassifizierung der Gruppe als Versammlung, verbunden mit dem Hinweis auf das Abstandsgebot und die Maskenpflicht, verließen die Teilnehmenden den Ort.jk










18.01.2022 • 12:21 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 76 Neuinfektionen, 67 Genesene, Inzidenz bei 255,0

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.938 (+76) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.413 (+67) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 255,0 (336 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 5,2, die Intensivbetten sind zu 5,3 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 446 (+9) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 42 (+6),
Bodenfelde 13 (-3),
Dassel 31 (-2),
Einbeck 101 (+2),
Hardegsen 18 (-1),
Kalefeld 12 (+1),
Katlenburg-Lindau 10 (-1),
Moringen 31 (+3),
Nörten-Hardenberg 36 (+5),
Northeim 104 (-2) und
Uslar 48 (+1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus












18.01.2022 • 11:15 Uhr

So gut funktioniert Leben retten via Telefon: Reanimationen per Telefon ist im Kreis Northeim massiv gestiegen - Einsatzleitstelle der Feuerwehr unterstützt Ersthelfer

Die Zahl der angeleiteten Reanimationen per Telefon ist im Kreis Northeim massiv gestiegen. Das teilt der Landkreis Northeim mit seinem Fachbereich Kreisfeuerwehr mit. Waren es 2019 noch 38 sogenannte Telefon-Reanimationen, so liegt die Zahl im abgelaufenen Jahr 2021 bereits bei 102.

Erläuternd teilt dazu Northeims Kreisfeuerwehr-Sprecher Konstantin Mennecke mit:

Die Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützt bereits seit 2012 Ersthelfer durch die Telefonreanimation. Dabei wird der Anrufer der 112 angeleitet, eine Person mit Herz-Kreislauf-Stillstand durch die Herz-Druckmassage wiederzubeleben. Laut Bundesgesundheitsministerium wurde 2020 bei nur 40 Prozent dieser medizinischen Notfälle die Reanimation durch Laien begonnen. „Diese Zahl wollen wir im Landkreis Northeim weiter erhöhen und so aktiv mithelfen, Leben zu retten", betont Kai Reichelt, Leiter der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst. In drei Fällen kam 2021 zudem ein AED, ein automatisierter externer Defibrillator zum Einsatz. Die Leitstelle erfasst diese Geräte im Landkreis in einem zentralen Kataster und kann im Bedarfsfall den nächsten Standort mitteilen. Selten kommt eine Reanimation im Landkreis zudem nicht vor. In 250 Fällen wurde im Notruf eine notwendige Reanimation erkannt, in 148 Fällen war eine Anleitung nicht nötig oder nicht mehr möglich.

Die Feuerwehren im Kreis Northeim mussten im vergangenen Jahr zu 1863 Einsätzen ausrücken. Sie teilen sich auf in 1211 Hilfeleistungen, beispielsweise nach Verkehrsunfällen oder vollgelaufenen Kellern sowie 652 Brandeinsätzen. „Die Statistik macht deutlich, dass die Zahl der Brände, insbesondere im heimischen Bereich, seit Beginn der Corona-Pandemie spürbar abgenommen haben", so Kreisbrandmeister Marko de Klein. Zurückzuführen ist das laut Feuerwehr auf das vermehrte Arbeiten im Home-Office.

Die Zahl der insgesamt durch die Disponenten der Einsatzleitstelle beantworteten Anrufe ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 69812 Anrufe über Notruf 112, über die Rufnummer des Krankentransports 19 222 sowie weitere Amtsleitungen sind im vergangenen Jahr eingegangen. Im Vorjahr waren es 63783.

Die weiteren Zahlen: Zur Jahresstatistik 2021 im Landkreis Northeim gehören unter anderem 219 Rettungshubschrauber-Einsätze (Vorjahr 220), 5109 Notarzteinsätze (5072) und 440 sogenannte Schwerlast-Einsätze – also Einsätze, mit stark übergewichtigen Patienten (353). In 32 Fällen gab es Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen (23), 2069-mal wurde der Notruf 112 missbräuchlich gewählt. red


Zum Foto:
Die Einsatzleitstelle in der Northeimer Von-Menzel-Straße ist an 365 Tagen im Jahr durch mindestens zwei Disponenten besetzt. Sie nehmen die Anrufe entgegen, disponieren die Einsatzmittel und beantworten die auflaufenden Funkgespräche von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Technischem Hilfswerk. Foto: Kreisfeuerwehr Northeim










18.01.2022 • 11:06 Uhr

Göttingen: Corona-Krise sorgt für erneute Aufläufe, Polizeieinsatz und Beseitigung von Transparenten vorm Rathauseingang

GÖTTINGEN (jk) - Vor dem Neuen Rathaus in Göttingen haben sich am Montag (17.01.22) etwa 30 Corona-Maßnahmengegner zu einer nicht angezeigten, stationären Kundgebung versammelt. An einer ebenfalls nicht angezeigten Gegenkundgebung beteiligten sich in der Spitze rund 200 Menschen. Die Einsatzleitung der Polizei wies alle Teilnehmenden in Lautsprecherdurchsagen auf die Einhaltung des Abstandsgebotes sowie die Maskenpflicht hin. Die erteilten Beschränkungen wurden weitestgehend eingehalten.

Um ein Aufeinandertreffen zu verhindern, wurden beide Versammlungen auf dem Hiroshimaplatz frühzeitig durch gespanntes Flatterband getrennt. Als Teilnehmende der Gegendemo Transparente vor dem Haupteingang des Neuen Rathaus aufspannten und diese auch nach Aufforderung, den Eingang freizuhalten, nicht entfernten, wurden die Hindernisse von Einsatzkräften mithilfe unmittelbaren Zwanges gegen Sachen (Abschneiden) entfernt. Zu weiteren Störungen oder anderweitigen Zwischenfällen kam es nicht.

Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung ein. Die Einleitung weiterer OWi-Verfahren wird noch geprüft.jk










18.01.2022 • 11:00 Uhr

Bespucken von Putin-Porträt erlaubt: Euro-Richter urteilen, das ist "Meinungsfreiheit"

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland verurteilt, weil ein Mann wegen des Bespuckens eines Porträts von Präsident Wladimir Putin eine 15-tägige Haftstrafe erhalten hatte. Die Handlung im Rahmen einer Demonstration gegen Putins Wiederwahl im Mai 2012 falle unter die Meinungsfreiheit, urteilte der EGMR am Dienstag in Straßburg. Moskau
soll dem Mann 10.000 Euro Schadenersatz und 2.400 Euro für Auslagen zahlen. (AZ: 4161/13)

Zudem habe im russischen Recht keine Grundlage der Strafverfolgung vorgelegen, führte der Gerichtshof aus. Der Mann war wegen «Verletzung der öffentlichen Ordnung» verurteilt worden. Die Handlung habe aber zu keinem öffentlichen Ärgernis geführt und weder vulgäre
Sprache noch Belästigung oder Sachbeschädigung umfasst, so der EGMR. Das Urteil fiel mit sechs zu eins Stimmen. Die abweichende Rechtsauffassung vertrat der russische Richter des zum Europarat gehörenden internationalen Gerichts. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.epd










18.01.2022 • 09:52 Uhr

Gönn Dir mal wieder Kino! Im Gandeon-Kino Bad Gandersheim: Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Neue Woche, neues Kino-Vergnügen. Hier zuhause in Bad Gandersheim. Gandeonchefin Dr. Trude Poser hat dafür soeben mit dem neuen Programm geworben. Es liegt auf Papier vor und ist digital hier nachzulesen. Die Rahmendaten vermittelt die übersichtliche Grafik. Die Inhaltsangaben zu den Filmangeboten vermitteln eine erste Anregung. Alle Titel sind spannend und sehenswert! Und das Gandeon-Team freut sich auch unter dem Corona-Vorbehalt auf neue und bekannte Freunde des Gandeons in der Marienstraße in Bad Gandersheim.

Spider Man: No way home

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte von Spider-Man ist unser freundlicher Held aus der Nachbarschaft unmaskiert und es ist ihm nicht mehr möglich, sein normales Leben von seinen Einsätzen als Superheld zu trennen. Als er Doctor Strange um Hilfe bittet, wird die Lage nur noch gefährlicher und er muss erkennen, was es wirklich bedeutet, Spider-Man zu sein. Mit Tom Holland als Peter Parker, Regie führt erneut Jon Watts.

Clifford - Der große rote Hund

Als die lebensfrohe Emily Elizabeth von dem geheimnisvollen Mr. Bridwell ei- nen kleinen roten Welpen namens Clifford geschenkt bekommt, hätte sie es nie für möglich gehalten, dass sie eines Tages ihr New Yorker Appartement mit einem riesigen, drei Meter großen Hund teilen würde – und das quasi über Nacht! Wie kann sie ihren Clifford behalten, ohne dass ihre Wohnung aus den Nähten platzt? Während ihre alleinerziehende Mutter geschäftlich unterwegs ist, begeben sich Emily und ihr Onkel Casey auf eine zauberhafte Reise mit aufregendsten Abenteuern. Das ungleiche Trio erobert New York – und Clifford beweist der Welt, was es bedeutet, ein großes Herz zu besitzen.

House of Gucci

Es war ein Fall, der nicht nur die Modewelt in Aufruhr versetzte: Die Ermor- dung des Gucci-Erben Maurizio Gucci 1995 sorgt für Schlagzeilen. Schnell scheint die Polizei eine Verdächtige ins Visier zu nehmen, die auf das Opfer nicht gut zu sprechen war. Maurizios Ex-Frau Patrizia Reggiani (Lady Gaga) wird des Mordes beschuldigt. Während sie sich mit allen Mitteln gegen die Vorwürfe wehrt und auf ihrer Unschuld beharrt, kommen jedoch immer neue Details ans Tageslicht. Eine geheime Affäre ihres Mannes, die Gier nach Rache und die finanzielle Abhängigkeit formen ein anderes Bild von Patrizia: Sie heuerte einen Profikiller an, um ihren Mann zu ermorden.

Contra

Der neue Film von Sönke Wortmann: In seiner Jura-Vorlesung hat Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) seine Studentin Naima (Nilam Farooq) rassistisch diskriminiert. Um seinen Fehler wieder auszubügeln, wird er vom Disziplinarausschuss dazu verdonnert, ihr bei einem wichtigen Debattierwett- streit als Mentor zur Seite stehen. Der Dozent und die Studentin könnten un- terschiedlicher nicht sein, aber sie wachsen sie zu einem starken Team.

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Felix Krull ist Schelm und Lebenskünstler, der es schafft, das gestrenge Militär zu überzeugen, nicht zum Kriegsdienst eingezogen zu werden. Viel leichter fällt es dem charmanten, hübschen, jungen Mann bei Frauen zu landen. Er es schnell vom Hotelpagen in die illustre Gesellschaft. Mit dem Namen eines echten Marquis kommt er noch viel weiter. - Neuverfilmung von Thomas Manns Schelmenroman von Detlev Buck und Daniel Kehlmann












18.01.2022 • 09:42 Uhr

Kleine Versammlungen von Corona-Kritikern auch in Bad Lauterberg und Walkenried

In Walkenried und Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) fanden am Montag (17.01.22) zwei kleinere versammlungsrechtliche Aktionen von Corona-Maßnahmengegnern statt.

Während sich in Bad Lauterberg gegen 16.30 Uhr acht Personen an einem Aufzug durch die Innenstadt beteiligten, fanden sich in Walkenried um 18.00 Uhr insgesamt sechs Teilnehmende zu einer stationären Kundgebung ein. Da sich die Gruppe nach Ansprache und Hinweis auf die gültige Allgemeinverfügung weigerte, Masken aufzusetzen, löste sich die Versammlung wieder auf und die Teilnehmenden gingen nach Hause.

In Bad Lauterberg kam es zu keinen Störungen. Die versammlungsrechtliche Aktion endete gegen 17.15 Uhr.jk










18.01.2022 • 09:36 Uhr

Ex-Verfassungsrichter unterstützt Argumentation der Corona-Impfpflicht-Kritiker

Prominente und qualifizierte Unterstützung haben die Kritiker und Gegner einer Corona-Schutzimpfpflicht bekommen: Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit einer allgemeinen Impfpflicht. «Auf der Basis des jetzigen Wissens- und Erkenntnisstands kann man meines Erachtens nicht überzeugend begründen, dass eine allgemeine gesetzliche Impfpflicht den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit entsprechen wird», schreibt Papier in einer Beurteilung, aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) zitieren. Derzeit sei die Sache
nicht entscheidungsreif.

Mit Blick auf die Erforderlichkeit einer Impfpflicht müsse geklärt werden, «ob infolge der Omikron-Mutante oder möglicherweise neuer in der Zukunft auftretender Mutanten ohne allgemeine Impfung immer noch schwerwiegende Erkrankungen in nennenswertem Umfang zu befürchten wären», schrieb der ehemalige Verfassungsrichter. Eine Begrenzung der
Impfpflicht auf die älteren Personengruppen sei auf jeden Fall ein milderes Mittel.

Die Verhältnismäßigkeit der Grundrechtseingriffe sei «sehr unterschiedlich je nachdem, ob es bei einer Impfung um einen mehr oder weniger einmaligen Vorgang oder ob es um stetig zu wiederholende Impfungen der Bürgerinnen und Bürger mit möglicherweise nur eingeschränkt wirkenden Impfstoffen geht», erklärte Papier. Auch diese Frage sei gegenwärtig offen. Skeptisch äußerte sich der Jurist auch darüber, wie Sanktionen durchgesetzt werden könnten. Ohne ein zentrales Impfregister blieben Impfverweigerer in aller Regel den Behörden unbekannt. epd










18.01.2022 • 09:29 Uhr

Einbeck: Nach Diebstahl heimlich fotografiert - Fahndungserfolg eines Pulloverdiebes

Am Montagnachmittag, 15.05 Uhr, beobachtete ein 50-jähriger Einbecker in der Fußgängerzone einen Mann mittleren Alters, der sich auffällig vor einem Bekleidungsgeschäft aufhielt. In einem durch das Personal unbeobachteten Moment entnahm dieser zwei Herrenpullover im Wert von 79,98 Euro von einem Ständer vor dem Geschäft, steckte diese unter seine Jacke und entfernte sich in Richtung Benser Straße. Hierbei wurde er von seinem Beobachter fotografiert. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die Person auf dem Foto eindeutig identifizieren, da diese in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Diebstahl in Erscheinung getreten ist. Nach einer kurzen Fahndung konnte der ebenfalls aus Einbeck stammende 49-jährige Täter von der Polizei in der Innenstadt aufgefunden werden. Die Pullover sowie weitere Artikel, die aus einem anderen Diebstahl stammten, führte er noch bei sich. Ein weiteres Ermittlungsverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.kr











18.01.2022 • 09:24 Uhr

Die wahren Probleme unserer Zeit: Soziologe Hieber widerspricht Modezar Lagerfeld - Jogginghose ist Zeichen einer freieren Gesellschaft

Sind das die eigentlichen Problem unserer Zeit?

Anders als der verstorbene Modeschöpfer Karl Lagerfeld hält der hannoversche Kultur- und Modesoziologe Lutz Hieber die Jogginghose nicht für einen Ausdruck von Kontrollverlust, sondern für ein rebellisches Statement. «Die Jogginghose ist Ausdruck einer
unverkrampften Lebenshaltung, die sich kaum darum schert, überkommenen Maßstäben zu entsprechen», sagte der emeritierte Professor der Leibniz Universität Hannover anlässlich des «Tages der Jogginghose» am 21. Januar dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dies
gelte erst recht in einer Gesellschaft, die noch vor wenigen Jahrzehnten autoritär und bürgerlich-konservativ geprägt gewesen sei. Von dem 2019 verstorbenen langjährigen Chefdesigner des französischen Haute-Couture-Hauses Chanel ist das Zitat überliefert: «Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.»

Dass die Jogginghose inzwischen nicht mehr nur Teil der Alltagskleidung von Sub- und Jugendkulturen sei, sondern zumindest im Freizeitbereich auch von «berufsmäßigen Anzugträgern» akzeptiert werde, sei ein Zeichen dafür, dass gesellschaftliche Konventionen
schichtübergreifend schwächer würden: «Die Jogginghose ist weit und locker, widersetzt sich der Förmlichkeit, ist gewissermaßen ein regelloses Kleidungsstück. Sie steht für einen eher hedonistischen Lebensstil, der inzwischen auch in etabliertere Milieus übergeschwappt ist», betonte Hieber.

Zurückhaltend äußerte sich der Soziologe zu der Frage, ob die Jogginghose durch pandemiebedingtes Homeoffice und entsprechend gelockerte Dresscodes absehbar bürotauglich werden könnte. Viele Arbeitswelten seien nach wie vor von «knochenkonservativen Männern» dominiert. Treiber modischer Entwicklungen seien hingegen seit jeher
Frauen, auch weil ihre Rolle im Zuge der Emanzipation weitaus dynamischer gewesen sei.epd










18.01.2022 • 09:16 Uhr

Einbeck/Dassensen: Einbruch in Unternehmen für Agrartechnik - 25.000 Euro Schaden

Am Wochenende vom 14. Januar .22 bis zum 17. Januar .22 drangen bislang unbekannte Täter auf das Werksgelände eines Unternehmens für Agrartechnik in Dassensen ein. Zunächst durchschnitten sie einen Zaun, um auf das Gelände zu gelangen und machten sich anschließend gezielt an den dort abgestellten landwirtschaftlichen Maschinen zu schaffen. Hierbei entwendeten sie drei Monitore, zwei Lenksysteme sowie einen hydraulischen Oberlenker. Insgesamt ist der Firma hier ein Schaden von ca. 25.000,- Euro entstanden.

Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Hinweise zu Tat und Täter geben können, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden. kr










17.01.2022 • 23:30 Uhr

Heute Abend im Landkreis Northeim: Vier Versammlungen von Corona-Kritikern, zweimal Gegendemos - Polizei zieht eine Bilanz

Am heutigen Montag (18 bis 19.30 Uhr) kam es erneut zu mehreren Versammlungen im Landkreis Northeim. Von den sechs Versammlungen waren nur zwei angemeldet. Die restlichen vier waren nicht angemeldet und trotz Aufforderung der Polizei gab sich bei keiner der Versammlungen ein*e Versammlungsleiter*in zu erkennen. Viermal gingen Corona-Kritiker auf die Straße; zweimal Gegendemonstranten. In Einbeck gab es heute Abend kein Demogeschehen.

In einem soeben veröffentlichten Statement der Polizeiinspektion heißt es zu den statttgefundenen Ereignissen weiter:

Die größte Versammlung fand erneut in Northeim statt. Insgesamt ca. 140 Teilnehmende waren vor Ort, wobei es zu einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoß gegen des Nds. Versammlungsgesetz kam.

Zudem waren ca. 30 Teilnehmende bei einer angemeldeten Gegenversammlung am Entenmarkt. Hierbei kam es zu keinerlei Verstößen.

Die zweitgrößte Versammlung fand in Uslar statt. Es waren ca. 50-60 Teilnehmende bei der Versammlung. Nachdem diesen von der Polizei mitgeteilt wurde, dass das Zusammentreffen als Versammlung klassifiziert wird, entfernten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen.

Im Verlauf konnten 35 Personen erneut festgestellt werden. Größtenteils wurde der MNB-Pflicht und dem Mindestabstand nachgekommen. Drei Verstöße gegen die MNB-Pflicht wurden festgestellt und Verfahren eingeleitet. Eine Person musste zu Identitätsfeststellung mit auf die Dienststelle der Polizei kommen.

Die angemeldete Gegenversammlung in Uslar verlief mit 16 Teilnehmenden ohne besondere Vorkommnisse.

Bei den weiteren beiden nicht angemeldeten Versammlungen in Bad Gandersheim (25 Teilnehmer ) - wir berichteten aktuell und exklusiv) und Hardegsen (55 Teilnehmer) hielten sich die Teilnehmenden an die MNB-Pflicht und die Mindestabstände. Wol











17.01.2022 • 20:34 Uhr

Corona-Kritiker lassen nicht locker: Heute wieder zahlreiche friedliche Demos - Maskenpflicht wird überwiegend nachgekommen, berichtet die Polizei

Auch am heutigen Montag begleitete die Polizei mehrere angezeigte und nicht angezeigte Versammlungen in Stadt und Landkreis Hildesheim.

Allein im Stadtgebiet von Hildesheim fanden vier Versammlungen statt. Ab ca. 17:00 Uhr kamen etwa 200 Personen auf dem Andreasplatz zu einer im Vorfeld angezeigten Versammlung zusammen. Die Versammlung verlief absolut störungsfrei und wurde nach mehreren Rede- und Musikbeiträgen gegen 18:10 Uhr für beendet erklärt.

Ab ca. 18:00 Uhr begannen Personen sich zu einer nicht angezeigten Versammlung im Hohen Weg zu formieren. Die Gruppierung, die auf etwa 300 Personen anwuchs, wurde darauf hingewiesen, dass die Zusammenkunft als Versammlung bewertet wird und die Teilnehmenden wurden aufgefordert, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Diese Beschränkung wurde von knapp 90 Prozent der Teilnehmenden befolgt. Verstöße dagegen wurden nach vorheriger Ankündigung mittels Videoaufzeichnung dokumentiert. Eine Auswertung erfolgt im Nachgang. Die Teilnehmenden zogen als Aufzug durch verschiedene Straßen in der Innenstadt. Der Aufzug endete gegen 19:15 Uhr auf dem Marktplatz, von wo anschließend Abwanderungstendenzen einsetzen. Neben den Videoaufzeichnungen wurden die Personalien einzelner Teilnehmender nach Verstößen gegen die Maskenpflicht unmittelbar festgestellt.

Teilnehmende einer weiteren, als Spontanversammlung bewerteten Zusammenkunft kreuzten immer wieder den Weg der nicht angezeigten Versammlung. Ein direktes Aufeinandertreffen der Teilnehmenden beider Versammlungen konnte durch die Polizei weitestgehend verhindert werden. In mehreren Fällen musste dazu unmittelbarer Zwang in Form von Abdrängen eingesetzt werden.

Weitere Versammlungen fanden u.a. in Alfeld, Bad Salzdetfurth, Elze und Sarstedt statt. Dabei wurde der Maskenpflicht fast zu 100 Prozent nachgekommen.

Bis zu 150 Polizeikräfte, darunter Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei, waren heute Abend im Einsatz, etwa 80 davon im Stadtgebiet Hildesheim. jpm










17.01.2022 • 20:27 Uhr

Sieg vor Gericht: «Spiegel»-Artikel «Vögeln, fördern, feuern» über Reichelt wieder online

Der «Spiegel» hat im Rechtsstreit mit dem ehemaligen «Bild»-Chefredakteur Julian Reichelt einen Sieg errungen und den Artikel mit dem Titel «Vögeln, fördern, feuern» wieder im Internet
verfügbar gemacht. Wie der «Spiegel» am Montag bei Twitter schrieb, entschied das Oberlandesgericht Hamburg zugunsten des Magazins. Erst im vergangenen November hatte das Landgericht Hamburg noch verfügt, dass der Artikel entfernt werden muss. Im Kern geht es darum, ob Reichelt ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen gegeben wurde.

Gründe für die anderslautende Entscheidung des Oberlandesgerichts nannte der «Spiegel» nicht. Am Montagnachmittag war der Artikel wieder im Internetangebot des Magazins zu lesen. In dem im März veröffentlichten Beitrag hatte der «Spiegel» über mutmaßlichen Machtmissbrauch in der «Bild»-Redaktion und insbesondere über das Verhalten Reichelts gegenüber Frauen berichtet. Gegen die Entscheidung des Landgerichts legte der «Spiegel» Beschwerde beim Oberlandesgericht ein.

Der 41 Jahre alte Journalist hat die Anschuldigungen wiederholt zurückgewiesen. Im österreichischen Fernsehsender Servus TV sagte er am Sonntag, die Vorwürfe seien «perfider, erfundener Quatsch». Bei Springer arbeitet er nicht mehr. Reichelt kündigte soeben eine eigene journalistische Plattform an. red











17.01.2022 • 19:30 Uhr

24 Corona-Kritiker/innen laufen schweigend durch Bad Gandersheim - Diesmal beäugt von vier Polizistinnen und zwei Polizisten

Der Auftritt war schweigend, corongegerecht und übersehbar: Wenn sich am heutigen Montagabend mehr als 20 Personen zu einem "Spaziergang" um 18 Uhr auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim treffen, dann fällt dies wohl bei aller scheinbaren Unscheinbarkeit dennoch auf. Zumal wenn sich im Umfeld der in einer Art Wandergruppe auftretenden Menschen zwei erkennbare und ein ziviles Fahrzeug der Polizei postieren. Ansonsten präsentiert sich Bad Gandersheim um diese Uhrzeit eher trist soll heißen als eine menschenleere Geisterstadt. Vor allem auf der Stiftsfreiheit, dem Stiftskirchen- und Marktplatz.

Aber Montag ist bundesweit Demotag. Corona-Kritiker ziehen überall auf die Straßen und Plätze. Im beschaulichen Gan City ruhig und friedlich. Zwei leuchtende Personen mit einer Lichterkette am Körper fallen auf. Ein kräftiger Mann aus dem Wanderkreis hält die ganze Zeit sein Handy im Aufnahmemodus hoch gestreckt am Arm. Videodokumentationen gehören auf beiden Seiten zum montäglichen Ritual.

Auf die Anfrage eines Polizisten nach einem möglichen Versammlungsleiter kann niemand der Leute antworten. Es gibt keinen. Ist das wirklich eine Versammlung im klassischen und gesetzlichen Sinn? Man mache einen "Spaziergang". Das könne doch nicht verboten sein. Und tatsächlich laufen die Leute die Straßen rauf und runter: Stiftsfreiheit, Domänenhof, Moritzstraße, Stadtmauer und alles wieder retour. Immer verfolgt von drei Polizisten. Ein anderer erledigt die Observation mit seinem Streifenwagen. Heute kein Gesang. Keine Grablichter und bemalte Pappherzen. Coole Demo. Ganz ohne Worte und erkennbare Emotionen. Irgendwie friedlich niedlich.

So vollzieht sich dieses Ritual bis 18.30 Uhr. Dann verstreuen sich die Corona-Kritiker/innen. Zurück nach Kreiensen, Altgandersheim, Seesen, Wrescherode und Ellierode. Aus Heckenbeck ist heute niemand gekommen. "Die haben Angst, weil sie das letzte Mal von der Polizei eingekesselt wurden...", glaubt die Frau mit der Lichterkette das Fernbleiben der Heckenbecker Szene zu erklären. Eine Heckenbeckerin soll sich bei einer der letzten Montag-Spaziergänge sogar von einem Reporter "verfolgt" gefühlt haben...
red /Fotos: Fis WMG












17.01.2022 • 17:32 Uhr

Messer-Mann sticht einen 29-Jährigen kurz nach Mitternacht halbtot - Mordkommission ermittelt

Die Mordkommission der Polizei Bielefeld nahm sofort die Ermittlungen auf, nachdem ein Mann bei einer Auseinandersetzung am gestrigen Sonntag, 16. Januar 2022, in Steinheim (Landkreis Höxter) lebensgefährliche Stichverletzungen erlitten hatte.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 00:20 Uhr in der Ostpreußenstraße in Steinheim zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen. Dabei verletzte ein unbekannter Täter einen 29-Jährigen aus Steinheim lebensgefährlich. Nach einer Notoperation im Krankenhaus ist sein Gesundheitszustand stabil. Die Polizei Bielefeld richtete die Mordkommission "Ostpreußen" unter Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter ein und nahm die Ermittlungen auf.red










17.01.2022 • 17:27 Uhr

Corona-Kritiker demonstrieren erneut - Polizei registriert und ahndet Verstöße gegen Maskenpflicht

Nachdem es am Wochenende in Hildesheim, Alfeld und Holle zu nicht angezeigten Versammlungen in Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen kam, leitete die Polizei wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht in 13 Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

In Hildesheim kamen am Samstagnachmittag 18 Personen vor dem Postgebäude in der Hezilostraße zusammen. Den Teilnehmenden, von denen niemand eine Mund-Nasen-Bedeckung trug, wurde eine Klassifizierung als Versammlung bekanntgegeben und sie wurden auf die Maskenpflicht hingewiesen. Daraufhin entfernten sich 10 Personen. Die verbliebenen Teilnehmenden bewegten sich in Form eines Aufzugs durch die Stadt, wobei weitere Ansprachen hinsichtlich der Maskenpflicht beharrlich ignoriert wurden. Die Polizei setzte nach Ankündigung Videoaufzeichnungen ein, stellte die Identitäten fest und leitete Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Eine weitere Versammlung auf dem Neustädter Markt, zu der bei Telegram aufgerufen worden ist, fand nicht statt.

Zu einer Versammlung in Alfeld am frühen Samstagabend, fanden sich 24 Teilnehmende auf dem Marktplatz ein. Die Personen wahrten die Abstände zueinander und trugen alle Mund-Nase-Bedeckungen. Nach einem Aufzug durch die Innenstadt setzten ab 18:50 Uhr Abwanderungstendenzen ein.

Bei einer Versammlung am Sonntagabend in Holle, verzeichnete die Polizei etwa 15 Teilnehmende. Nachdem sich diese als Aufzug in Bewegung setzten, wurden sie von der Polizei gestoppt. Die Personen wurden auf die Teilnahme an einer Versammlung und die daraus resultierende Maskenpflicht hingewiesen. Die meisten setzten daraufhin Mund-Nase-Bedeckungen auf. Fünf Personen verstießen gegen die Maskenpflicht. Die Polizei stellte deren Personalien fest, videografierte die Verstöße und leitete auch hier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Eine Teilnehmerin filmte die Einsatzleitung dabei aus nächster Nähe. Diesbezüglich wurde gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Hildesheim bereitet sich auf diverse angezeigte und nicht angezeigte Versammlungen in Stadt und Landkreis am heutigen Abend (17.10.2022) vor. Hildesheims Polizeisprecher Jan Makowski führt dazu aus: "Wir appellieren und bitten im Sinne des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger wiederholt darum, sich an die derzeit gültigen Corona-Regelungen und insbesondere an die Maskenpflicht zu halten. Bei Zuwiderhandlungen werden wir weiter konsequent vorgehen. Wir kündigen nicht umsonst unser Vorgehen an, wir bleiben berechenbar und setzen auf Dialog und Verständnis." jpm











17.01.2022 • 17:24 Uhr

Bauarbeiter stürzt in einem Windrad in die Tiefe und stirbt

Am Montag, 17.Januar 2022, ist ein 22-jähriger Bauarbeiter in einem Windrad im entstehenden Windpark Uetze Wilhelmshöhe in die Tiefe gestürzt. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Kripo ermittelt gemeinsam mit der Gewerbeaufsicht nach der Ursache des tragischen Geschehens.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover stürzte der 22-Jährige am Montagmittag gegen 11:45 Uhr im Inneren eines Windrades einige Meter in die Tiefe. Andere anwesende Mitarbeitende leisteten erste Hilfe und alarmierten die Rettung. Die Verletzungen waren jedoch so schwer, dass der Mann noch vor Ort verstarb.

Rettungskräfte sowie Mitarbeiter des Windkraftanlagenbauers waren aufgrund des tragischen Betriebsunfalls teilweise selbst auf medizinische Versorgung angewiesen.

Die Ermittlungen zur Todesursache leitete die Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeaufsichtsamt noch am Montag ein. Die genauen Hintergründe des Geschehens sind Gegenstand der Ermittlungen, welche noch andauern. /nzj, amm










17.01.2022 • 17:21 Uhr

Söhlde: Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände - Großaufgebot der Polizei - Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es am vergangenen Wochenende wiederholt zu Anrufen aus dem Ortskern Söhlde aufgrund von Ruhestörungen im Zusammenhang mit dem Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände. In diesem Zusammenhang wurde durch die Polizei u.a. ein 23jähriger aus Söhlde in seinem PKW angetroffen und kontrolliert. Nachdem dieser sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten unkooperativ zeigte, kam es durch den 23jährigen im weiteren Verlauf der Kontrolle zu Widerstandshandlungen. Danach wuchs die zunächst 5-köpfige Gruppe innerhalb kurzer Zeit auf 20 Personen an, die durchweg mit dem zu Kontrollierenden sympathisierten.

Die Stimmung in dieser Gruppe heizte sich zunehmend auf und wurde aggressiver. Daher wurden weitere Polizeikräfte, u.a. aus Salzgitter und Hildesheim, zusammengezogen, deren schnelles Eintreffen vor Ort eine weitere Eskalation verhinderte. Von den angetroffenen Personen wurden die Personalien festgestellt, gegen elf Personen wurde ein Platzverweis erteilt. Eine Person wurde in Gewahrsam genommen, elf PKW wurden kontrolliert. Gegen einzelne Personen dieser Gruppe wurden Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und Nötigung, sowie Verfahren wegen festgestellter Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Koc










17.01.2022 • 17:18 Uhr

Zeugenaufruf: Unbekannte legen Schottersteine auf Gleise - 75 Minuten Zugverspätungen

Am Samstagabend, 15. Januar 2022 gegen 20:00 Uhr teilte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn der Bundespolizeiinspektion Magdeburg telefonisch mit, dass auf den Bahnstrecken Halle - Goslar und Bernburg - Halle Schottersteine auf den Schienen abgelegt wurden. Die Lokführer zweier Züge auf diesen Strecken hatten kurz zuvor gemeldet, zwischen den Haltepunkten Halle Zoo und Halle Trotha Schottersteine überfahren zu haben. Eine Streife der Bundespolizei begab sich umgehend zum betreffenden Streckenabschnitt und konnte auf beiden Gleisen Steinmehl feststellen, welches auf eine größere Anzahl aufgelegter Schottersteine deutet. Beide Lokführer hatten nach Erkennen der Hindernisse eine Schnellbremsung eingeleitet, welche jedoch ein Überfahren der Steine nicht mehr verhindern konnte.

An einem der Züge wurden direkt Schäden an den Radkränzen bemerkt. Durch die kurzzeitige Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit fahrender Züge auf den genannten Strecken ergaben sich Verspätungen von 75 Minuten bei insgesamt 9 Zügen. Bei dieser Tat handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt. Schottersteine können Züge zum Entgleisen bringen. Die Bundespolizei hat hierzu ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und benötigt die Hilfe der Bevölkerung: Wer kann Hinweise zu Personen oder Fahrzeugen geben, welche sich am Samstagabend des 15. Januar 2022, vor 19:45 Uhr auf der benannten Bahnstrecke aufgehalten haben?

Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), unter der kostenfreien Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weiterführende Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de gegeben werden. red










17.01.2022 • 17:15 Uhr

Hundehasser in Langelsheim aktiv: Widerliche Tierquälerei alarmiert Polizei - Hunde mit Rattengift vergiftet

Erst heute wurde bei der Polizei Langelsheim angezeigt, dass zwei Hunde zwischen dem 06. und 11. Januar 2022 in der Kernstadt Langelsheims durch Rattengift vergiftet wurden. In beiden Fällen bestätigten tierärztliche Diagnosen den Verdacht. Die Hunde konnten gerettet werden und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Der Tatort liegt im Bereich Lange Straße - Breite Straße in Langelsheim Hinweise bitte an die Polizei Langelsheim, 05326 7 97878-0.










17.01.2022 • 17:10 Uhr

LaGa-Baustellenradar aktuell! Osterbergsee-Steg am Montagmittag: von Materialknappheit keine Rede mehr

LaGa-Baustellenradar aktuell. Heute in den Mittagsstunden am ersten Osterbergsee, ein Herzstück des Millionenprojektes Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim:

Das Boot, von dem aus die Stahlfundamente in den Seeboden niedergebracht werden, liegt am sicheren Lieplatz. Der kreisförmig Steg ist ca. Dreiviertel rund geschlossen. Von einem LKW wird Materialnachschub für den Holzstegaufbau abgeladen. Auf dem Parkplatz steht noch ein Anhänger voll mit Stegbaumaterial. Auch bei Nieselregen wird weitergemacht. Über den See dröhnt von weiter hinten kräftig eine Rüttelplatte, die Pflaster ohne Senken und Buckel ebenflächig platt machen soll. Es geht voran auf den LaGa Baustellen. red/Fotos: Fis WMG














17.01.2022 • 16:45 Uhr

Nach sieben Monaten Funkstille im Bad Gandersheimer Rathaus: Grün-Weiß-Vorstand stinksauer über Verzögerung des Projekts SVG GW 2024 - "Nicht mehr bereit, uns vertrösten zu lassen!" - Demonstration für Februar angekündigt

Nachdem seit sieben Monaten das ausgereifte und solide durchfinanzierte "Projekt SVG GW Bad Gandersheim 2024" mit einer Modernisierung des Cahn-von-Seelen-Stadions" in Bad Gandersheim in den Amtsstuben des Gandersheimer Rathaus schmort reicht es den Verantwortlichen bei dem 550-Mitgliederverein gewaltig. Vorigen Freitag ließen die Projektmacher gewaltig Dampf ab. Da traf man sich ab 18.30 Uhr mit zuhörenden wie irritierten Ratsmitgliedern der Stadt Bad Gandersheim. Thema: "Projekt SVG Grün-Weiß 2024 - Planung und bisher erreichtes" Anwesend: Ratsherren Gerry Klein, Rene Osbahr, Torge Gipp, Oliver Brzink, David Artschwager und Günter Ahrens; von Grün Weiß Dr. Lars Bewig, Jörg Rode, Michael Schädel, Norbert Eisner. Ausführlich wurde eine Dokumentation des Projektes vorgelegt (siehe Screens). Krass dokumentierte und vorgetrageneUntätigkeit aus dem Bad Gandersheimer Rathaus heraus. Der Skandal: Seit Juli vorigen Jahres Funkstille, Vertröstungen, Ausreden und Inaktivität.

Dann die frappierende Erkenntnis und Wahrheit, wie es den Reaktionen aus dem Kreis der Beteiligten zu entnehmen war: Die Ratmitglieder waren erschüttert, dass es nach der Ratssitzung vom 01. Juli .2021 noch keinerlei Bewegung bei der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung gegeben hat.

Alle Ratsmitglieder seien sich einig gewesen, dass das Vorhaben nunmehr beschleunigt
werden muss. Ratsherr Rene Osbahr wolle sich mit der Stadt Osterode in Verbindung
setzen, um den Weg eines Förderantrages zu erfragen. Unmissverständlich die ultimative Fistvorgabe: "Innerhalb einer Woche muss ein Ergebnis aus Sicht von GW kommen, ansonsten wird wie in dem Schreiben dargestellt, eine Demonstration auf dem Marktplatz in Bad Gandersheim für das Projekt erfolgen", so formulierte ein Vorständler die unausweichliche neue Gangart. Denn, auch diese an Ohnmacht und Wut grenzende Gemütslage gab er unumwunden zu: " Alle Vorstandsmitglieder von GW fühlen sich ein wenig verarscht".
red/ Screens












17.01.2022 • 15:56 Uhr

Bürgerinitative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. weist Anwürfe der BGZ als „unberechtigt und zynisch“ zurück:
 „Unredlich“ ist das rechtswidrige Vorgehen – nicht das Benennen der Projektfehler

Die hastig veröffentlichte und polemische Reaktion der BGZ auf die berechtigte Kritik an diesem rechtswidrigen Verfahren bestätigt erneut die dünne Faktenlage dieses Plans. „Ausgerechnet den maximal betroffenen Ortsansässigen, denen man mit der aus dem Hut gezauberten einsamen Entscheidung mit einem Schlag Lebensplanung und -Grundlage in ihrer Heimat entzogen hat, ‚Verunsicherung der Bevölkerung‘ vorzuwerfen, ist an Zynismus schwer zu überbieten,“ ärgern sich die Arbeitskreismitglieder Hubertus Hartmann, Karl-Otto Scholz, Rainer Mues, Heinrich Wenisch, Prof. Dr. Dr. Martin Hörning, Edith Götz und Josef Jacobi.

„Wie schon beim Thema ,Subrosion und Verkarstung’ versucht die BGZ ohne Nennung von Fakten und Beweisen berechtigte Kritik am intransparenten Standortauswahlverfahren mit Floskeln im Keim zu ersticken.

So bleiben die Planer der BGZ Antworten zu Alter und Entstehung der sog. Hochflutlehme im Baugebiet des radioaktiven Zwischenlagers schuldig. Gemäß Definition handelt es sich um ein jungzeitliches Sediment, welches in der überschwemmten Talaue der Weser abgelagert wurde und Zeugnis von Hochwassereignissen ablegt.“ Mit Vorliegen der Hochflut- und Auenlehme sei vielmehr der Beweis angetreten, dass innerhalb des antragsrelevanten Zeitraums Überschwemmungsereignisse stattgefunden haben, so die Auffassung der BI. „Hochwässer am Standort Würgassen sind in der Vergangenheit vorgekommen und gerade im Zeichen des Klimawandels jederzeit wieder möglich,“ zitiert die BI die Ausführungen des Geologen Dr. Claus Schubert hierzu.

Die Behauptung, die Hochwasser der Weser stellten keinerlei Probleme dar und es komme lediglich im ,östlichen Bereich zu Vernässungen’, ist genauso sachlich falsch, wie der weiterhin mantraartig wiederholte Euphemismus ,Logistikzentrum‘: 
So widerlegt auch der ,Aktionsplan Weser‘ NRW die behauptete Hochwasserfreiheit des Geländes unmissverständlich: Im planungsrelevanten Katastrophenfall wird « … die gesamte rechte Weserseite im Bogen bis hin zur Landesgrenze (Anm.: also inclusive der Zufahrtstraße L550) komplett überflutet, wovon die gesamte Ortslage, das ehemalige Kraftwerksgelände und die Campingplätze betroffen sind. … Am gegenüberliegenden Ufer … reichen die Überschwemmungsflächen teilweise über die Heristalstraße (B83) hinweg.»
Die Kriterien des Bundesamts für Strahlenschutz zur Errichtung eines Zwischenlagers sind hierzu eindeutig:

»Liegt ein Standort in einem durch Naturgefahren besonders gefährdeten Gebiet, ist der Standort als ungeeignet einzustufen (Ausschlusskriterium). Kann ein Schutz vor Naturgefahren am Standort nur durch erhöhten bautechnischen Aufwand gewährleistet werden, geht dies negativ in die Bewertung ein.«

Diesen Aufwand bestätigt die BGZ ja sogar eindrücklich. Wird sie doch nicht müde, zu erläutern, welch umfangreiche bautechnische Maßnahmen am Standort Würgassen inclusive seiner Zufahrtstraßen allein für den Versuch erforderlich sein werden, den für das planungsrelevante Hochwasser HQ 10.000 notwendigen Baustandard zu erreichen, und tritt damit selbst den Beweis der ‚Nichteignung’ nach BfS und ESK an! Warum diese Standort-Auswahlkriterien der offiziellen Institutionen des Bundes gegen die von dieser Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Essen ‚Erfundenen‘ ausgetauscht wurden, ist weiterhin unklar.



Bereits für Abtragung der dicken Schicht Hochflutlehms, Austausch gegen anderes Material sowie zusätzliche Aufschüttung um weitere 50.000 Kubikmeter fallen tausende LKW-Ladungen an - allein für den Versuch, das Gelände ,bebaubar’ zu machen. Die Behandlung dieser abgetragenen Erdschicht muss dann entsprechend strenger abfallrechtlicher Auflagen erfolgen – während das atomare Lager selbst nach den einfachen Kriterien eines ,Verteilzentrums für Gummibärchen‘ geplant werden soll. Allein das zeigt die Absurdität des Vorhabens.

„Im Hinblick auf den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung, der vorsieht, alle Maßnahmen auf Klimaneutralität zu prüfen, darf man also allein auf diesen Teil der Rechnung gespannt sein, so Edith Götz.

Das Bild dokumentierte eine aktuelle Protestaktion der Bürgerinitiative an der Weser in Beverungen; ganz rechts Dr. Schmidt.











17.01.2022 • 13:04 Uhr

Erwartungsgemäß: Ministerpräsident
 und Schirmherr Stephan Weil will auch LAGA `23 eröffnen -Als "Ehrengast" oder mehr?

Nach der freundlichen Einladung durch Gandersheims Bürgermeisterin liegt nun die erwartete offizielle Antwort im Gandersheimer Rathaus vor:

Ministerpräsident Stephan Weil hat der Stadt Bad Gandersheim offiziell mitgeteilt, dass er auch die zeitlich ins Jahr 2023 verschobene Landesgartenschau gern persönlich eröffnen wird. MP Weil wird also als Ehrengast der LAGA-Eröffnung am Freitag,14. April 2023, in Bad Gandersheim erwartet.

Interessant an der Antwort aus der Staatskanzlei und aus dem Gandersheimer Rathaus ist die unüberlesbare Zurückhaltung in der Positionierung, in welcher Eigenschaft Herr Weil und die Bürgermeisterin die Anwesenheit in Bad Gandersheim im Jahr 2023 interpretiert. Auffällig ist dabei die gewählte Formulierung "Ehrengast". Sie berücksichtigt dem Vernehmen nach geschickt, dass im Oktober 2022 Landtagswahlen sind. Und wie danach die Regierungsmehrheiten sind und ob Weil wieder Ministerpräsident wird obliegt dem Ausgang der Wahlen. red













17.01.2022 • 12:52 Uhr

Duderstadt: Sechs Insassen leicht verletzt, B 247 für Fahrzeugbergung weiter voll gesperrt

Bei dem Unfall eines Linienbusses am Montagvormittag auf der B 247 (wir berichteten) wurden sechs Fahrgäste leicht verletzt. Die verbliebenen neun Insassen sowie auch der Busfahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. An dem Bus, bei dem es sich nicht um einen Schulbus handelte, entstand erheblicher Schaden. Für die Dauer der Fahrzeugbergung bleibt die B 247 weiter gesperrt. Derzeit geht man von etwa zwei Stunden aus.jk










17.01.2022 • 12:50 Uhr

Duderstadt: Linienbus in Graben gekippt - B 247 gesperrt

Die B 247 zwischen Duderstadt und Mingerode (Landkreis Göttingen) ist nach einem Verkehrsunfall aktuell voll gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen kam ein in Richtung Mingerode fahrender Linienbus gegen 11.30 Uhr im Bereich der Weinbergkurve aus noch ungeklärter Ursache von der Straße ab und kippte im Graben auf die Seite. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich fünfzehn Fahrgäste in dem Bus befunden haben. Der Busfahrer alarmierte selbst die Rettungsdienste. Ersten Informationen zufolge, wurde mindestens eine Person leicht verletzt. Weitere Einzelheiten liegen im Moment noch nicht vor. Polizei und Feuerwehr sind an der Unfallstelle im Einsatz. jk










17.01.2022 • 12:41 Uhr

LaGa-Baustellnradar: Geländerbau am Gandersheimer Gabionenhang geht zügig weiter

Heute ist Montag. Ein neuer Aktionstag bei der Veredelung des Millionenprojektes auf der LaGa-Baustelle barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Baustellen-Radar-Experte Dipl. Ing. Wilhelm Kühne reportiert und kommentiert zum brandaktuellen (heutigen) Sachstand:

Fast so grau wie das Wetter sind die eisernen Geländerpfosten und nun der angeschraubt rundliche Handlauf. Bei ca. 5 Grad und leichtem Nieselregen geht es gut voran. Die Flansche an den Köpfen der Geländerpfosten sind gerundet und mit Schraubenlöchern versehen. Alles gut durchdacht im Betrieb vorbereitet und nun zusammengeschraubt. Der Handlauf passt sich farblich gut an das Gesamtbild des Gabionenhanges an. Letzte Woche erzählte mir ein freundlicher Handwerker, auf das Wetter angesprochen, besser als bei 37 Grad ohne Schatten in der prallen Sonne, oder bei deutlich unter Null Grad bei Frost. Warm angezogen ging man weiter ans Handwerk. Auch die Pflasterarbeiten kommen trotz des Wetters weiter voran. Wenn diese Lücke geschlossen ist, kann das Geländer hier nachgerüstet werden. Vorgefertigtes Material ist jedenfalls genug da. red / Fotos: Fis WMG

















17.01.2022 • 12:30 Uhr

Leben unter dem Corona-Vorbehalt geht weiter: Warnstufe 3 gilt im Kreis Nordheim zunächst bis zum 2. Februar 2022

Die „Weihnachts- und Neujahrsruhe“, welche ursprünglich auf den 15. Januar 2022 befristet war, wird wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus verlängert. Bis zunächst zum 2. Februar 2022 gilt darum im Land Niedersachsen und damit auch im Landkreis Northeim die sogenannte „Winterruhe“ mit den entsprechenden Regeln der Warnstufe 3 unabhängig von den festgelegten Warnstufen-Indikatoren, heißt es in einer aktuellen Verlautbarung der Northeimer Kreisverwaltung.

Verlängert werden beispielsweise die Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen (ein Haushalt darf sich hier nur mit zwei zusätzlichen Personen treffen) sowie die die generelle Höchstgrenze für private Treffen (maximal zehn vollständig geimpfte Personen dürfen sich drinnen wie draußen treffen). Ebenfalls gilt weiterhin die „2Gplus-Vorgabe“ für Restaurants und Cafés, Kultureinrichtungen und Sportanlagen etc. sowie für Versammlungen mit bis zu 500 Personen. Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen, Messen und Versammlungen mit über 500 Personen bleiben untersagt.

Im Rahmen der „Winterruhe“ hat das Land Niedersachsen zudem einige Anpassungen der Corona-Verordnung vorgenommen.

Beispielsweise werden bezüglich der Kontaktbeschränkungen Kinder nur noch von 1 bis einschließlich 13 Jahren von der Einrechnung in die Gesamtpersonenzahl ausgenommen, statt wie bisher bis einschließlich 14 Jahren. Fortan gilt außerdem eine FFP2-Maskenpflicht bei sich bewegenden wie ortsfesten Versammlungen unter freiem Himmel. Für ungeimpfte Schüler*innen gilt bis zum 31. Januar 2022 eine tägliche Testpflicht. Weiterhin entfällt die Verpflichtung zur Abgabe bzw. Erhebung von Kontaktdaten nun auch für all diejenigen Personen, die die QR-Code-Registrierung innerhalb der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Institutes nutzen. Somit kann zusätzlich zur Luca-App also auch die Corona-Warn-App verwendet werden. lpd











17.01.2022 • 12:24 Uhr

Northeim in der Wieterallee: Zeuge beobachtet Kiffer und alarmiert Polizei - Drogenfahrt des 24-Jährigen endet mit Blutprobe und Strafverfahren

Tatort: Northeim, Wieterallee, Tatzeitraum: Sonntag, 16. Januar 2022, 14.20 Uhr - Joint geraucht und anschließend Auto gefahren:
Am Sonntag alarmierte ein Zeuge die Polizei und meldete ihr, dass er beobachtet habe wie eine männliche Person einen Joint geraucht und anschließend mit dem Auto weggefahren sei.

Der Pkw Renault, mit dem der 24-jährige Northeimer fuhr, konnte durch die Polizei Northeim festgestellt und der Fahrzeugführer kontrolliert werden. Bei dem 24-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und entsprechende Verfahren gegen ihn wurden eingeleitet. Wol










17.01.2022 • 12:12 Uhr

Etat-Schock in Bad Gandersheim: Bürgermeisterin präsentiert Ratsmitgliedern Haushaltsentwurf 2022 mit Millionenlöchern - Kritik an dauerhafter Inaktivität der Fachausschüsse

Heimische Wirtschaft eingebrochen: Gewerbesteuern von 4.155.000 Euro auf 2.600.000 Euro zurückgefahren

Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat den Ratsmitgliedern den Haushaltsplanentwurf der Stadt schriftlich zugeleitet, um den Damen und Herren des Gremiums die Möglichkeit zu geben, vor Einbringung im Rat direkt in die Beratungen innerhalb der Fraktionen und Fachausschüsse einzusteigen.

Zwei Aspekte sind bedeutsam:
1.Der Entwurf weist Fehlbeträge in Millionenhöhe aus. Die Einnahmeverluste sind heftig. Die Wirtschaft im Stadtgebiet ächzt gewaltig. Das weisen die massiven Einbrüche bei der Gewerbesteuer aus. Zudem geht das Sterben von Betrieben und Dienstleistungen in der Stadt Bad Gandersheim weiter.

2. Zum Hinweis der Bürgermeisterin auf Beratungen in den Fachausschüssen gab es bereits im Vorfeld scharfe Kritik. CDU-Fraktionschef Timo Dröge beklagte die Inaktivität der Fachausschüsse aus seit der Kommunalwahl. Es sei inakzeptabel, dass seit Monaten keine einzige Sitzung eines Fachausschusses mehr stattgefunden haben.

Franziska Schwarz hat sich in ihrer heutigen Verlautbarung zu einem ersten Zeitfenster geäußert:

Ziel sei es, so die Bürgermeisterin in ihrem Statement an den Rat, die Verabschiedung des Haushalts in der Ratssitzung am 24. März. Nachfolgende die Erläuterungen zum Haushalt. Basis aller Finanzplanungen ist, so die Bürgermeisterin, der Zukunftsvertrag der Stadt Bad Gandersheim mit dem Land Niedersachsen, den die Rathaus-Chefin als grundlegende Info (auch für die neuen Ratsmitglieder) schriftlich mitgegeben hat.

Die Bürgermeisterin weiter: „Der Zukunftsvertrag verpflichtet die Stadt zu einer nachhaltigen Haushaltskonsolidierung – unter anderem drastischen Einsparungen und Begrenzung der freiwilligen Aufgaben. Im Gegenzug hat das Land der Stadt eine Entschuldungshilfe in Höhe von rund 24 Millionen Euro zur Tilgung der aufgelaufenen Liquiditätskredite gewährt. Die Stadt hat in der Folge diesen Vertrag erfolgreich umgesetzt; die noch vorhandenen Liquiditätskredite konnten Mitte 2017 – deutlich früher als prognostiziert – vollständig abgebaut werden. Die Sparmaßnahmen haben auf der anderen Seite jedoch zu einem erheblichen Investitionsstau geführt, der neben der negativen demografischen Entwicklung sowie anhaltenden Steuereinnahmeschwäche dringenden Handlungsbedarf erzeugt hat. Dies sehen wir bis heute an vielen Stellen in unserer Stadt, auch wenn wir in den letzten Jahren bereits wieder investiert haben.

Entwicklungsperspektive

Um der Stadt eine Entwicklungsperspektive trotz enger Sparpolitik zu geben, wurde der Zukunftsvertrag nach Verhandlungen im Jahr 2018 aktualisiert, ergänzt und verlängert. Als Entwicklungsziele wurden nun vom Land ein umfangreiches Investitionsprogramm vor allem in den Bereichen Städtebau, Bildung und Brandschutz sowie vor allem die Durchführung der Landesgartenschau als Initialzündung für eine Neuausrichtung des Kurbetriebs und des Tourismus anerkannt. Das Ziel einer nachhaltigen Haushaltskonsolidierung bleibt weiter bestehen.

Bei Vorlage eines defizitären Haushalts muss die Stadt darlegen, wie unterjährig ein Ausgleich erreicht werden kann. Kreditaufnahmen für investive Kredite müssen von der Kommunalaufsicht genehmigt werden. Sofern die Erreichung der Haushaltsziele des Vertrages sichergestellt ist, wird eine Genehmigung bis zu einer Höchstgrenze vertraglich in Aussicht gestellt.
Aktuell können die Ziele des Zukunftsvertrages aufgrund der Corona-Pandemie als unvorhergesehenes Ereignis nicht vollständig eingehalten werden. Dennoch bleibt uns die Verpflichtung – auch mit Blick auf die Zukunft der Stadt -, einerseits so sorgsam wie möglich mit den Finanzen zu haushalten und andererseits die Entwicklung der Stadt voranzutreiben.
Auf dieser Basis wurde der vorliegende Haushaltsplan-Entwurf erstellt.

Haushalt 2022 weist Defizit aus

Der Haushaltsplan-Entwurf weist ein Defizit in Höhe von 1.103.600 Euro im Ergebnishaushalt und 1.367.100 Euro im Finanzhaushalt auf. Das ist alles andere als erfreulich. Wir waren – bis zur Corona-Pandemie – stolz, über Jahre ausgeglichene Haushalte vorlegen zu können. Jetzt können wir dies genauso wenig wie andere Kommunen auch. Die Folgen der Pandemie sind in der Wirtschaft und damit auch bei uns spürbar: Die Gewerbesteuer-Einnahmen sind von 4.155.000 Euro im Jahr 2020 auf prognostizierte 2.600.000 Euro in diesem Jahr zurückgegangen.

Mit dem teilweisen Verzicht auf den Gästebeitrag reduzieren sich die Einnahmen um weitere 125.000 Euro. Ob die Pandemie in den nächsten Monaten soweit beherrschbar ist, dass auch die Wirtschaftskraft und damit die Einnahmemöglichkeiten für die Kommunen wieder zunehmen, können wir alle nicht vorhersagen. Vorerst können wir nicht ohne zusätzliche Kredite auskommen, wenn wir unsere Pflichtaufgaben erfüllen und gleichzeitig die Weiterentwicklung unserer Stadt und Dörfer ermöglichen wollen. red

Weitere Berichterstattung folgt!











17.01.2022 • 11:57 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 55 Neuinfektionen seit Freitag, 64 Gensene, Inzident bei 244,4

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.862 (+55) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.346 (+64) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 244,4 (322 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,9, die Intensivbetten sind zu 5,5 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 437 (-9) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 36 (+1),
Bodenfelde 16 (-1),
Dassel 33 (-4),
Einbeck 99 (-14),
Hardegsen 19 (0),
Kalefeld 11 (-3),
Katlenburg-Lindau 11 (0),
Moringen 28 (-1),
Nörten-Hardenberg 31 (+3),
Northeim 106 (+10) und
Uslar 47 (0) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd













17.01.2022 • 09:57 Uhr

Mit E-Scooter ohne Versicherungsschutz unterwegs - Einbecker Polizei leitet Verfahren ein

Am Sonntag, 16.Januar 2022, fiel einer Funkstreife gegen 14.40 Uhr eine männliche Person mit einem Hund auf, die im Begriff war, mit einem E-Scooter von der Altendorfer Straße auf den Mühlenwall zu fahren. Nachdem der junge Mann angehalten wurde, hat man ihn darauf hingewiesen, dass das Führen eines solchen Fahrzeuges mit einem Hund nicht zulässig ist. Im weiteren Verlauf der Kontrolle konnten die Beamten feststellen, dass an dem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Auf Nachfrage gab der 21 Jahre alte Einbecker an, dass er nicht gewusst habe, dass er für den Scooter eine Versicherung benötigt. Unterhalb des Fußbretts des Fahrzeugs war noch der Hinweis angebracht, dass dieses Fahrzeug nur auf privaten Flächen und nicht im öffentlichen Raum benutzt werden darf. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.pap /Symbolbild










17.01.2022 • 09:52 Uhr

Scharfmacher-Minister heizt seinen Polizisten ein: Pistorius kündigt hartes Vorgehen gegen aggressive Corona-Demos an

Es klingt wie eine "Dienstanweisung" des obersten Sicherheitspolitikers in Niedersachsen an seine Polizisten/innen im ganzen Land. Und sie ist gezielt gerichtet. Immer montags sind Aktionen der Corona-Kritiker im ganzen Land angekündigt. An sie scheint der Minister gedacht zu haben, als er sich jetzt zu Wort meldete. In Polizeikreisen lösen seinen medialen Kampfansagen dem Vernehmen nach nicht nur Begeisterung aus.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat angesichts zunehmender Aggressionen und Verstöße bei Demonstrationen gegen die Corona-Politik ein konsequentes
Eingreifen des Staates angekündigt. Wer sich den Maßnahmen der Polizei widersetze oder versuche, Polizeisperren zu durchbrechen, zeige, dass er den Staat angreifen wolle, sagte Pistorius der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). «Hier wird der wehrhafte Rechtsstaat
sehr genau aufpassen und einschreiten, wo immer es notwendig ist.»

Den gewalttätigen Demonstranten gehe es gar nicht um die Corona-Politik. Sie wollten den Staat und die Demokratie verächtlich machen und verunglimpfen, sprächen von Diktatur und Verschwörungen, sagte Pistorius. Der Minister räumte ein, dass er sich auch selbst
immer wieder Angriffen ausgesetzt sehe: «Ja, ich werde häufig angefeindet. Es gibt ständig Briefe und Beleidigungen und entsprechende Aufrufe in sozialen Medien. Ich erstatte konsequent Strafanzeige, was ich jedem empfehle.» red/epd











17.01.2022 • 09:33 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa-Baustellenradar: Bodenbewegungen am Gandeufer der Füllekuhle bereits ohne Hochwasser

Die Neuanlagen am Ufer der Gande und mit gepflasterten Wegen im Sektor Füllekuhle in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim sind einmal mehr in den Fokus des Landesgartenschau-Baustellenradars geraten. Hier eine aktuelle fachliche und kommentierende. Expertise unseres Bauexperten Dipl.Ing. Wilhelm Kühne:

Hier sind erwartungsgemäß, wir berichteten darüber, auch ohne Vollfüllung der Gande erste Böschungsrutschungen erkennbar. Eine bodendeckende Ansaat ist noch nicht aufgegangen, die Pflasterung des Uferweges ist zur Gande Böschung geneigt. Der Abfluß erfolgt direkt über die Uferböschung. So reichen ganz normale Regenereignisse schon aus, die Anfüllung am Gandeufer ins rutschen zu bringen. Vielleicht erahnen Verantwortungsträger nun auch was bei Vollfüllung der Gande mit Hochwasser hier zu erwarten ist. red/ Fotos: Fis WMG















17.01.2022 • 09:24 Uhr

Weiter schwere Menschenrechtsverletzungen durch türkische Armee und islamistische Milizen

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: 2021 mindestens 129 Menschen getötet und 726 entführt

Auch vier Jahre nach Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion der Türkei in die nordsyrische Region Afrin ist die einheimische Bevölkerung täglich schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, wie die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen berichtet. Ab dem 20. Januar 2018 hatten die türkische Armee und mit ihr verbündete islamistische Milizen die ursprünglich kurdisch dominierte Region angegriffen und damit begonnen, die nicht-arabische und nicht-sunnitische Bevölkerung zu vertreiben. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien und Quellen der GfbV vor Ort berichten übereinstimmend, dass 2021 mindestens 129 Menschen getötet und 726 entführt wurden. Die türkische Besatzungsmacht und ihre islamistischen Söldner sollen für diese Verbrechen verantwortlich sein.

„Das türkische Militär hat Afrin in eine Hölle verwandelt. Es kommt nahezu jeden Tag zu Gewalt zwischen rivalisierenden pro-türkischen Milizen. Sie kämpfen in der Regel um die Kontrolle über die Ortschaften der Region. Denn wer die Kontrolle hat, kann die einheimische kurdische Bevölkerung ausrauben und Menschen entführen, um Lösegeld zu erpressen“, erklärt Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV.

Der Angriffskrieg des NATO-Mitglieds Türkei unter der Bezeichnung „Operation Olivenzweig“ begann, nachdem Russland den Luftraum für Angriffe der türkischen Luftwaffe öffnete. Bei der Besetzung der Region kamen auch Waffen aus deutscher Produktion zum Einsatz. Noch kurz vor Beginn der Angriffe lud der damalige deutsche Außenminister Sigmar Gabriel seinen türkischen Amtskollegen in sein Privathaus in Goslar ein. Bei diesem Treffen soll es auch um die Aufrüstung der deutschen Leopard-2-Panzer gegangen sein. In Afrin kamen diese Panzer verstärkt zum Einsatz. „Darum steht die neue deutsche Bundesregierung in der Verantwortung, die Menschenrechtsverletzungen in türkisch besetzten Gebieten zu verurteilen. Die Türkei muss zudem freien Zugang zum Kriegsgebiet für Hilfsorganisationen, internationale Beobachter und die Presse gewährleisten. Ihre Armee und ihre Söldner müssen Afrin verlassen“, so Sido.

Aufgrund der türkischen Invasion mussten etwa 300.000 Menschen aus der Region Afrin fliehen. Viele leben immer noch in Zelten im Norden von Aleppo. In den von geflüchteten Kurden zurückgelassenen Häusern siedelte die türkische Regierung gezielt sunnitische Muslime an, Anhänger des türkischen Präsidenten. Die kurdische Identität der Region soll für immer zerstört werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das türkische Militär alle kurdischen Schulen und die erste kurdische Universität Syriens geschlossen. Zehntausende kurdische Bücher wurden vernichtet. red










17.01.2022 • 09:20 Uhr

Bauernpräsident schwenkt um: Vegantrend ist Chance für deutsche Landwirtschaft - Bauern-Zukunft mit der Cannabis-Pflanze Hanf

Ist das schon die Trendwende beim obersten Lobbyisten der Landwirtschaft? Bauernpräsident Joachim Rukwied sieht in dem Trend zur veganen Ernährung mehr Chancen als Bedrohung für deutsche Landwirte. «Es sind ja wir Bauern, die die Rohstoffe für die Ersatzprodukte anbauen», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). Das gelte beispielsweise für Kichererbsen, die zu Fleischersatz weiterverarbeitet würden - viele Bauern seien bereits in den Anbau eingestiegen oder planten dies. «Wir liefern nachhaltige, heimische Rohstoffe, die zu trendigen Lebensmitteln verarbeitet werden.»

Darüber hinaus äßen neun von zehn Deutschen weiterhin Fleisch, betonte Rukwied. Der Fleischkonsum sei zwar leicht rückläufig. «Er bricht aber nicht ein.» Auch bei anderen Feldpflanzen zeigten sich deutsche Landwirte flexibel. Angesichts der erwarteten Cannabis-Legalisierung beschäftigten sich bereits viele Bauern damit: «Der Hanfanbau ist unter deutschen Ackerbauern ein hippes Thema. Es wird viel darüber diskutiert. Der eine oder andere hat sich schon eingelesen, wie das funktionieren kann mit dem Hanf.» epd










16.01.2022 • 20:23 Uhr

Gewerkschaften begeistert: Minister Heil droht Betriebsrat-Verhinderern mit dem Staatsanwalt -

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will mit einer Strafrechtsverschärfung die Bildung von Betriebsräten erleichtern. Die Behinderung von Betriebsratsgründungen durch
Arbeitgeber solle künftig von der Justiz von Amts wegen auch ohne vorliegende Anzeige als Straftat verfolgt werden, sagte Heil der «Augsburger Allgemeinen» (Samstag).

Die Behinderung ist schon jetzt im Betriebsverfassungsgesetz verboten und wird mit einer Geld- oder Freiheitstrafe von bis zu einem Jahr verfolgt. «In der Realität aber sehen wir immer wieder, dass Menschen drangsaliert werden, die Betriebsräte gründen wollen», sagte Heil. «Deshalb werde ich dafür sorgen, dass diejenigen, die die Gründung von Betriebsräten behindern, es demnächst mit dem Staatsanwalt zu tun bekommen.»

Bislang ist die Behinderung von Betriebsratswahlen laut Paragraf 119 Betriebsverfassungsgesetz ein sogenanntes Antragsdelikt und kann nur auf Antrag von Arbeitnehmervertretern, Gewerkschaften oder seitens des Unternehmens verfolgt werden. «Viele trauen sich aus Angst um den Job nicht, die Behinderung einer Betriebsratsgründung zur Anzeige zu bringen», sagte der SPD-Minister. Künftig werde es deshalb schon ausreichen, dass eine Strafverfolgungsbehörde Kenntnis von einem solchen Vorgang habe, um Ermittlungen aufzunehmen, erklärte Heil.red










16.01.2022 • 20:10 Uhr

DU/FDP/Die Unabhängigen: Das Jahr 2022 mit mehr Digitalisierung und Klimaschutz nutzen

Das politische Jahr im Landkreis Northeim startete seitens der CDU/FDP/Die Unabhängigen-Gruppe im Kreistag mit einer Pressekonferenz und einem Ausblick auf das Jahr 2022. In einer Videokonferenz berichteten die Gruppensprecher Beatrix Tappe-Rostalski (CDU) und Christan Grascha MdL (FDP) über die nächsten anstehenden Themen (wir berichteten exklusiv!)

Ergänzend heißt es in einer soeben verbreiteten Verlautbarung durch den Kreistagsabgeordneten David Artschwager aus Bad Gandersheim:

#Einleitend wurde zunächst ein knapper Rückblick auf die kurze, aber doch intensive Anfangszeit des neu gewählten Kreistages im vergangenen Jahr geworfen. Die Verschiebung der Landesgartenschau in Bad Gandersheim auf das Jahr 2023 erwies sich direkt als ein echtes „Mammutprojekt“. Hier habe man viel Kraft aufwenden müssen, um am Ende zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen. In den vorangegangenen interfraktionellen Gesprächen habe man eine gute und konstruktive Zusammenarbeit erlebt: „Wir haben mit der Entscheidung zur Verschiebung der LaGa bewiesen, dass wir trotz der geänderten Mehrheitsverhältnisse sowohl als Gruppe, als im Kreistag, jenseits fester Mehrheiten arbeitsfähig sind“ meint Christian Grascha MdL, Vorsitzender der FDP-Kreistagfraktion.

Auf dieser guten Zusammenarbeit, auch mit der Landrätin, gelte es nun aufzubauen. Schließlich sei doch auch für 2022 die LaGa ein wichtiges und bestimmendes Thema. Insbesondere habe man die touristische Vermarktung der LaGa bereits seitens CDU/FDP/Die Unabhängigen schon fokussiert: „Wir haben in unserem Gruppenvertrag vom 19. November 2021 bereits die Schaffung und Besetzung einer Stelle für die touristische Vermarktung der LaGa als politisches Ziel beschrieben und dieses erfreulicherweise schon umsetzen können“, so Beatrix Tappe-Rostalski, Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion.

Neben der Landesgartenschau seien aber auch die Themen Digitalisierung und Umweltschutz wichtige Kernthemen der Gruppe. So stelle der Landkreis Northeim hierfür in diesem Jahr 10,1 Millionen Euro für den Breitbandausbau bereitgestellt. Hiervon soll vorrangig der Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten der Städte und Gemeinden des Landkreises gewährleistet werden. Allerdings dürfe man darüber hinaus die Bürgerinnen und Bürger nicht vergessen: „Der Glasfaserausbau bis an jedes Haus ist und bleibt unser erklärtes politisches Ziel“, führt Tappe-Rostalski aus. Bereits im Mai 2021 habe man seitens der CDU-Kreistagsfraktion einen entsprechenden Antrag in den Kreistag eingebracht, welcher an den Finanzausschuss verwiesen und bisher nicht weiterdiskutiert wurde. Nun werde man diesen Antrag in den Digitalisierungsausschuss ziehen und vorantreiben.

Auch werde sich die Gruppe vermehrt dem Natur- und Klimaschutz zuwenden. Hierfür strebe man die Schaffung einer eignen Stiftung für Natur- und Klimaschutz an.
red/ Fotos: Fis WMG












16.01.2022 • 19:14 Uhr

Klimaschutz und Stärkung des ländlichen Raums durch Bedarfsverkehre - Kluge Perspektive für Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim

Die SPD-Kreistagsfraktion hat in einem Antrag an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deutlich gemacht, dass sie im Landkreis Northeim Angebote des Bedarfs und Anrufverkehrs für erforderlich hält. Schon bei der Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim könnte diese politische Offensive für eine klimafreundliche Mobilität beispielhaft sein. Und noch besser: Auf ein superteures Parkplatzprovisorium für die LaGa könnte verzichtet werden.

In einem Antrag an die Landrätin heben Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz MdL und Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe hervor, dass in den Jahren 2018 und 2019 mit der Pilotphase des sogenannten Eco-Bus ein System des Bedarfs- und Anrufverkehrs (On-Demand-Verkehr) im ÖPNV in einigen Gemeinden in Südniedersachsen getestet wurde. Davon erfasst wurden mit Bad Gandersheim und Kalefeld auch zwei Gemeinden im Landkreis Northeim. Leider liegt den Gremien der Landkreise in Südniedersachsen eine Evaluierung dieser Pilotphase weiterhin nicht vor. Die Rückmeldung aus den beiden beteiligten Kommunen im Landkreis Northeim waren seinerzeit positiv.

Am 13. Oktober 2019 startete der On-Demand-Dienst „Flexa" im Leipziger Norden, die digitale Plattform wurde mit Unterstützung des Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen entwickelt. In diesem Pilotprojekt wurde ein echtes dynamisches System der Bündelung von Fahrtanfragen intermodal mit den Linienverkehren verknüpft. Das bedeutet, dass der Fahrgast eine Route aus dem Flexa-Bediengebiet zu irgendeinem Punkt im gesamten Gebiet des dortigen Verkehrsverbundes per App oder über ein Callcenter anfragen kann und dann in Abhängigkeit von den Fahrplänen der Linienverkehrsmittel und der aktuellen Verfügbarkeit der Flexa-Kleinbusse eine durchgängige Verbindung angezeigt bekommt. Mit dem Flexa-Fahrzeug wird dann zu einer der sechs Verknüpfungshaltestellen gefahren, wo dann auf andere Systeme zur Weiterfahrt umgestiegen werden kann. Dabei wird die Umsteigezeit an diesen Knotenpunkten so kundenfreundlich wie möglich gehalten, so dass sich eine attraktive Reisekette aus einer Hand ergibt. Das muss offenbar so gut funktioniert haben, dass die Marke „Flexa“ danach in den Echtbetrieb übergangen ist.

Vor diesem Hintergrund ist es für die SPD-Kreistagsabgeordnete Heidi Emunds nicht akzeptabel, dass hier im ländlich strukturierten Bereich des Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) keinerlei erkennbare Schritte in Richtung Bedarfs- und Anrufverkehre unternommen werden. Das System, betont Uwe Schwarz, könnte unter anderem bei der Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim und/oder auch für eine Verbindung der beiden LAGA-Standorte Höxter und Bad Gandersheim als Referenzprojekt eingesetzt werden.

Die Sozialdemokraten im Landkreis Northeim haben deshalb beantragt, dass der Kreistag die Notwendigkeit der Etablierung sogenannter On-Demand-Verkehre im Landkreis Northeim und in die angrenzenden Bereiche feststellt. Der ÖPNV soll mit Systemen der Bündelung von Fahrtanfragen (Ridepooling) flächendeckend attraktiv und flexibel verfügbar gemacht werden, um Bedienungslücken zu schließen, die sonst nur mit dem privaten Auto zu bewältigen wären. Außerdem soll so mehr Menschen Zugang zu emissionsreduzierter oder -freier Mobilität angeboten werden.

Als erster Schritt soll nach Vorstellung der SPD die Landrätin in Kooperation mit dem ZVSN mit der Durchführung eines Workshops beauftragt werden, in welchem die Realisierbarkeit sogenannter On-Demand-Verkehre (Bedarfsverkehre) im Landkreis Northeim erörtert werden soll.
Auch soll zeitnah durch den Landkreis mit den Verantwortlichen der Landesgartenschau Bad Gandersheim geprüft werden, inwieweit ein Bedarfs- oder Anrufsystem, beispielsweise das Eco-Bus-System, als Shuttledienst bei der LAGA 2023 in Bad Gandersheim und/oder auch als Verbindung zwischen den beiden Landesgartenschauen in Höxter und Bad Gandersheim eingesetzt werden könnte. red














16.01.2022 • 16:06 Uhr

Skirennsaison im Harz erfolgreich eröffnet! Erstes Rennen, erste Siege für heimische Starter/innen

Am gestrigen Samstag 15. Januar 2022, wurde nach über zwei Jahren Abstinenz, endlich wieder ein Skirennen am Wurmberg in Braunlage (Harz) ausgetragen. Der WSV Braunlage richtete des erste Rennen der Rennserie „Zwergencup“ am Hexenritt in Braunlage aus. Über 60 Jungen und Mädchen von Vereinen aus dem Harz, Fulda, Magdeburg und dem Allgäu waren am Start. Für viele war es der erste Wettkampf nach über zwei Jahren, für ein paar Kinder der erste Wettkampf in ihrem Leben. Die Teilnehmer/innen sammelten sich ab 7 Uhr zur Ausgabe der Startnummern, anschließend gab es die Besichtigung des Laufes, ehe es um 8.15 Uhr den Start des ersten Laufes und um 9.30 Uhr den zweiten Durchgang gab.

Bei der Rennserie „Zwergencup“ sind Kinder von der U6 bis U12 startberechtigt. Dabei wird bei einem Rennen mit Slalom und Riesenslalomtoren, Wellen und Übergängen in zwei Läufen der/die Alterssieger/in ermittelt. Am Ende der Saison, nach geplanten sechs Rennen, gibt es zusätzlichen einen/eine Gesamtsieger/in.

Für die vierjährige Hanna Frieda Schütte aus Greene, die für den Heimatverein ihrer Mutter (SC Halblech) startet, war es das allererste Rennen unter Wettkampfbedingungen. In der Klasse U6 durfte sie mit der Startnummer 1 das Rennen eröffnen. Mit 1:06,19 setzte sie eine erste Richtzeit, die selbst für einige Starter/innen der U8 und U10 zu einer Herausforderung werden sollte. Im zweiten Durchgang konnte sich Hanna, bei perfekten Pistenbedingungen, trotz eines leichten Fahrfehlers, verbessern. Eine Zeit von 1:02,26 reichte zum Sieg in der Wertung U6 weiblich und auch die U6 Jungen waren knapp neun Sekunden langsamer als die Greenerin. Neben dem Sieg der U6 Klasse durch Hanna wurde die U8 weiblich und die U8 männliche von ihrem/r Teamkollegen/in souverän gewonnen. Viktoria Kraus (Sc Halblech) gewann mit einer Zeit von 0:56,84 ihre Altersklasse und ihr Bruder Maximilian Kraus (SC Halblech) wurde Erster, mit einer Zeit von 0:47,30. Bei einem der ersten Rennen 2021/2022 somit ein Dreifacherfolg für die Starter/innen des SC Halblech.

Losgelöst von den Ergebnissen hat man bei allen Kindern die strahlenden Augen vor, während und nach dem Rennen gesehen, weil sie einfach Spaß und Lust auf Skifahren haben. Ein großes Dank geht an den Veranstalter (WSV Braunlage), den Liftbetreiber (Wurmbergseilbahn) und die teilnehmenden Sportler/innen. Sport und Wettkämpfe gehen in der aktuellen Zeit nicht nur auf Profiniveau, sondern auch im Breitensport, es muss nur gewollt werden. Am 22.01.2022 soll es am Wurmberg einen Talenttag des Deutschen Skiverbandes geben, für alle Kinder, mit Spiel, Spaß und Spannung. Die nächsten Rennen des „Zwergencups“ finden am 5/6.2.2022 im Harz statt. red /Fotos: Schütte










16.01.2022 • 15:30 Uhr

Tierwelt in unserer Heimat: Buntspecht bringt Farbe in den Januar-Blues

Tierische Beobachtungen zuhause in Hachenhausen:

Draußen ist es grau, kalt und nass. Da bringen bunte Vögel etwas Farbe in das trübe Januar Wetter. Hier ist tierische Sonntagsarbeit angesagt, um an Nahrung zu kommen. Über dem Grünspecht herrscht reger Flugverkehr im Tiefflug. Der Grünspecht hat das Treiben stets im Blick, auch Bewegungen hinter der Terrassentür werden registriert. red/ Fotos: Wilhelm Kühne













16.01.2022 • 15:25 Uhr

Kasseler OB Geselle (SPD) weist umstrittene Antisemitismus-Vorwürfe gegen documenta zurück

Der Kasseler Oberbürgermeister und documenta-Aufsichtsratsvorsitzende Christian Geselle (SPD) hat die Vorwürfe des Antisemitismus und der Israelfeindlichkeit gegen die «documenta fifteen» zurückgewiesen. Mit dem indonesischen Künstlerkollektiv «ruangrupa» kuratierten 2022 zum ersten Mal Vertreter aus Asien die Kunstschau, die auch die Perspektive des globalen Südens berücksichtigten, erklärte Geselle am Sonntag in Kassel. Dabei habe sich «ruangrupa» klar gegen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltbereiten religiösen
Fundamentalismus sowie jede Art von Diskriminierung positioniert.

Die Kritik an der «documenta fifteen», die am 18. Juni eröffnet werden soll, entzündet sich vor allem an der Einladung des palästinensischen Künstlerkollektivs Cultural Center Khalil
al-Sakakini (KSCC) nach Kassel. Namensgeber des KSCC ist der arabische Nationalist Khalil al-Sakakini (1878-1953), der mit den Nationalsozialisten sympathisierte und gegen eine «jüdische
Weltverschwörung» agitierte. Dem KSCC wird zudem vorgeworfen, sich in der Vergangenheit immer wieder für den Boykott Israels im kulturellen Leben ausgesprochen zu haben.

Die documenta sei eine internationale Kunstschau, die nicht allein die deutsche Sicht auf Vermittlung künstlerischer Positionen, sondern gerade die internationale Sicht zum Gegenstand habe, sagte Geselle. Dieser Weg sei seit der Berufung Okwui Enwezors zum künstlerischen
Leiter der documenta 11 im Jahr 2002 zunehmend beschritten worden. Dabei sei das Hinterfragen von Machtverhältnissen und dekolonialen Ansätzen ein zentrales Anliegen.red










16.01.2022 • 14:52 Uhr

Doppelter Erfolg für die Polizei Seesen: Vier Menschen in "Lost Places" aufgespürt - Einer mit verbotenem Schlagring

In der Nacht zum heutigen Sonntag, 16. Januar 2022, kam es im Bereich der Stadt Seesen zu zwei Hausfriedensbrüchen in leerstehenden Gebäuden, sog. "Lost Places"; das sind "verlassene Orte" wie leerstehende Gebäude und Ruinen.

In beiden Fällen gelang es den eingesetzten Polizeibeamten jeweils zwei Personen festzustellen, die sich unberechtigt in den Gebäuden aufgehalten haben. Die Personalien der Beschuldigten wurden festgestellt und die Personen wurden nach möglichem Diebesgut durchsucht. Im Rahmen der Durchsuchung eines Beschuldigten wurde ein verbotener Schlagring aufgefunden. Entsprechende Strafverfahren wurden durch die Polizei Seesen eingeleitet. red










16.01.2022 • 14:45 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim heute bei 244,4

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet in seiner heutigen offiziellen Verlautbarung über einen Inzidenzwert von 244,4 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim. Damit verharrt der Ansteckungsgrad mit dem Corona-Virus auf dem fast gleichen Niveau vom Vortag.

Den Detaildaten veröffentlicht die Northeimer Kreisverwaltung wieder am morgigen Montag.

red / Grafiken: RKI / NDR / Gesundheitsamt Niedersachsen












16.01.2022 • 14:05 Uhr

Polizei überrascht "Poser-Szene" in der Tiefgarage des Kaufland

Am Abend des gestrigen Samstag bis etwa Mitternacht trafen sich Teile der Hildesheimer Autoszene in der offenen (aber videoüberwachten) Tiefgarage des Kaufland Marktes am Römerring in der Domstadt.

In der Spitze konnten die überraschend eingesetzten Polizeikräfte etwa 45 Fahrzeuge in der Tiefgarage feststellen. Etwa 20 hiervon ließen sich der sogenannten Autoposerszene zuordnen.

Im Rahmen der Einsätze werden eine Straßenverkehrsgefährdung, ein Verstoß nach dem Tierschutzgesetz sowie mehrere Ordnungswidrigkeiten aufgenommen. Des Weiteren wurde mindestens einem Fahrer die Weiterfahrt mit seinem Pkw aufgrund erheblicher Sicherheitsmängel untersagt. red

Hintergrund:
Autoposer definieren sich u.a. über die Lautstärke ihres Autos und einen rasanten Fahrstil gegenüber Frauen und Rivalen. Für Autoposer gibt es auch die Bezeichnung "Autoprotzer". red










16.01.2022 • 13:47 Uhr

Langelsheim: Mit gestohlenem Transporter nachts zwei Auto angefahren und zu Fuß geflüchtet

2. Diebstahl eines Transporters mit anschließender Verkehrsunfallflucht Am heutigen Sonntag, 16. Januar 2022, gegen 01:40 Uhr,alarmierten und meldeten Zeugen der Polizei einen Verkehrsunfall in der Meisterstraße in Langelsheim. Ein bislang nicht bekannter Fahrzeugführer habe zwei in der Straße ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge beschädigt und sei im Anschluss zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme stellen die eingesetzten Beamten fest, dass das Unfallfahrzeug unmittelbar vor dem Verkehrsunfall von dem Grundstück eines Hotels in der Langen Straße entwendet wurde.

Hier sind die entsprechenden Strafverfahren gegen den bislang nicht bekannten Täter eingeleitet worden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Goslar unter der Telefonnummer 05321-3390 beziehungsweise die Polizeistation Langelsheim unter 05326-978780 entgegen. red











16.01.2022 • 13:42 Uhr

Bad Harzburg: Randale-Gast in Gaststätte macht doppelten Einsatz der Polizei erforderlich

Tatort: Bad Harzburg, Herzog-Wilhelm-Straße, Tatzeitraum: Samstag, 15. Januar 2022, 21.40 Uhr
Der Betreiber einer Gaststätte alarmierte die Polizei und bat um Unterstützung durch die Polizei. In seinem Gastraum hielt sich ein 50-jähriger Bad Harzburger auf, der nach Aufforderung durch den Betreiber der Gaststätte keinen gültigen Impfnachweis vorzeigen konnte und somit gegen die zurzeit geltende 2Gplus-Regel verstoßen hatte. Der Betroffene verließ nach Aufforderung die Gaststätte. Zuvor wurden die Personalien des Betroffenen festgestellt. Hierbei wies sich der Betroffene mit einem abgelaufenen Bundespersonalausweis aus. Kurze Zeit später randalierte diese Person auf einem Tankstellengelände in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße. Der Betroffene wurde durch die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung zu seiner Wohnung verbracht. Gegen den Betroffenen wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie eine Kostenrechnung (u.a. für Nachhausefahrt) gefertigt. red










16.01.2022 • 13:34 Uhr

Endstation Bahnhof Göttingen: Wohnungsloser Mann (57) raucht im ICE Zug und beleidigt Zugpersonal rassistisch

Gestern Abend, gegen 20:30 Uhr, fuhr ein 57-jähriger Mann in einem ICE von Hannover nach Göttingen. Im Zug zündete er sich eine Zigarette an. Sicherheitspersonal der Bahn sprachen den wohnungslosen Mann an. Dieser reagierte, indem er die beiden DB-Mitarbeiter unmittelbar rassistisch aufs Übelste beleidigte. Daraufhin wurde die Bundespolizei in Göttingen informiert und die Fahrt endete für den Mann im Bahnhof Göttingen. Doch auch vor den Augen der Beamten beleidigte der Mann das Sicherheitspersonal rassistisch weiter und schmiss eine leere Bierflasche gegen den Zug. Auch die Bundespolizisten wurden nun von ihm beleidigt. Zusätzlich trug der Mann keine erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung und wollte diese, trotz Aufforderung, nicht aufsetzen. Schließlich wurden die Personalien aufgenommen und der 57-Jährige mit einem Platzverweis belegt. Gegen den polizeibekannten Mann wird nun wegen Volksverhetzung und Beleidigung ermittelt. Zusätzlich werden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz und das Infektionsschutzgesetz gefertigt. red










16.01.2022 • 13:28 Uhr

Diensthund "Miki" nimmt Randalierer fest

In der Nacht zum Samstag (15.01.2022) randalierte ein Mann vor und in einem Wohnhaus in der Metzstraße. Als er dann gewaltsam in die Wohnung einer jungen Frau eindrang, nahm ihn die Polizei mit Unterstützung eines Vierbeiners fest.

Gegen 02:00 Uhr pöbelte der 32-Jährige vor einem Wohnhaus in der Metzstraße in Frankfurt Bockenheim herum und klingelte offenbar wahllos bei jedem Hausbewohner. Dennoch öffnete niemand die Tür zum Treppenhaus. Der Aggressor betrat dann den Innenhof des Gebäudes und verschaffte sich von dort aus gewaltfrei Zugang zum Treppenhaus. Hier schlug er mit einem Gegenstand gegen sämtliche Wohnungstüren. Gegen eine der Türen trat er so fest, dass diese aus den Angeln flog und er plötzlich in der Wohnung einer ihm gänzlich unbekannten 35-jährigen Frau stand. Beim Eintreten der Tür hatte diese die dahinterstehende Bewohnerin getroffen und verletzt. Trotzdem gelang der Frau die Flucht. Da sich der Mann auch nach mehrfacher Ansprache durch die Einsatzkräfte weigerte, die Wohnung zu verlassen, wurde der Einsatz eines Polizeihundes wiederholt angedroht und dann auch umgesetzt. Diensthund "Miki" nahm den unter Alkohol/-Drogeneinfluss stehenden Eindringling widerstandslos fest. Anschließend brachte die Polizei den Mann in ein Krankenhaus, um ihn medizinisch versorgen zu lassen. Anschließend lieferten ihn die Einsatzkräfte auf Anordnung des Bereitschaftsstaatsanwalts in die Haftzellen ein.hol











16.01.2022 • 13:21 Uhr

Northeimer Handball Club: Den nächsten Tabellenführer gestürzt!Männl.B1 Team schlägt MTV Braunschweig 37:32 (22:13)

Der Northeimer Handball Club gestaltete das zweite Spiel in den Wochen der Wahrheit erfolgreich und stürzte mit dem MTV Braunschweig eben den Tabellenführer, welchen man durch den Sieg gegen Burgdorf zwischenzeitlich auf den Thron gehoben hatte.

Der MTV präsentierte sich wie erwartet als individuell stark, insbesondere in Person von Jan Mudrow. Der eigentlich noch C-Jugendliche glänzte als Volstrecker (9 Tore) und Spielmacher zugleich und stellte die Northeimer Defensive vor einige Rätsel. Erst nach einigen Umstellungen in der Abwehr und auch durch das wieder bärenstarke Umschaltspiel, das den Braunschweigern die Puste nahm, konnte sich das Heimteam kontinuierlich absetzen. In dieser Phase zeichnete sich bereits ein Heimsieg ab, denn was auch immer Gästetrainer Volker Mudrow ansagte, der NHC hatte in Person von Basti Bialas die Antwort parat. Der NHC Spielmacher war über die gesamte Spielzeit nicht zu stoppen und setzte zudem mit feinen Anspielen Glanzlichter.


Folgerichtig ging es mit einer komfortablen 22:13-Führung in die Pause. Die Braunschweiger setzten in der 2. Halbzeit alles auf eine Karte und spielten mit einer doppelten Manndeckung gegen die Northeimer Topshooter Basti Bialas und Willem Baumbach. Obwohl das Spiel nun auf beiden Seiten etwas zerfahrener wurde, geriet der Sieg nie in Gefahr, sondern der Vorsprung wurde durch Serxho Ramazani, Jan Tydecks und Yakup Bayer klug verwaltet. Die drei Youngster nutzten zusammen mit Timm Ottleben, der neben Linksaußen auch auf der Kreisläuferposition glänzte, die Räume, die durch die Manndeckung gegen Bialas und Baumbach entstanden.
Den Gästen gelang zum Ende etwas Ergebniskosmetik, wichtiger war aber, dass alle Spieler Spielanteile bekamen.

Jetzt gilt es, über die Woche die Trainingsbeteiligung und Spannung hochzuhalten und sich auf den Showdown am nächsten Samstag vorzubereiten.

Für den NHC spielten:
Finn Bode, Björn Dörflinger und Mika Großkopf im Tor;
Jan Tydecks (5), Timm Ottleben (3), Willem Baumbach (7), Yakup Bayer (1), Theo Henning (1), Niklas Stoschek, Serxho Ramazani (3), Alsleben, Felix, Krister Brodmann (3), Cedric Loch (1), , Sebastian Bialas (13).
red/ok/ Foto: NHC











16.01.2022 • 13:09 Uhr

Uslar: Kurz nach Mitternacht Kleinkrieg zwischen Nachbarn - Alarmierte Polizei leitet drei Strafverfahren ein

Ein ausufernder Nachbarschaftsstreit hat am Sonntagmorgen , 16. Januar, 0.15 Uhr, in der Buchenbergstraße einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Polizei war alarmiert worden. Hier ihre Lagebeschreibung: Während zunächst anhaltenden verbalen Streitigkeiten artet der Streit aus und endet in einer wechselseitigen Körperverletzung als einer Beleidigung. Gegen die jeweiligen Beschuldigten ist ein Strafverfahren eingeleitet worden. Schm











16.01.2022 • 12:56 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim: Der Tod und die Grabkultur präsentiert zwischen Hotel, Trinkhäuschen und Psychoklinik

Leben und Tod sind allgegenwärtig. Auch auf der geplanten und verschobenen Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim. Die hier gestern dokumentierten hölzernen Rechtecke im Herzen des Kurviertels und LaGa-Ausstellungsarreal haben ihren Sinn. Das Rätsel ist geklärt: Es sind provisorische Einfassungen für Muster-Grabstellen. Platziert direkt vor dem im Bau befindlichen Hotel "Klosterparkquartier" (ehemals Kurhotel Bartels), in Sichtweite dem als Kapelle anmutenden Trinkhäuschen mit der Sole-Quelle und in unmittelbarer Nachbarschaft der Psychosomatischen Paracelsus-Roswitha-Klinik.

Nach einem Baustellentermin in der vergangenen Woche reportiert Dipl.Ing. Wilhelm Kühne in seiner Lageanlayse:

Während bei den Pflasterarbeiten neben dem Gandeufer noch ordentlich Staub aufgewirbelt wird, sind in diesem LaGa Gelände schon die hölzernen Grababgrenzungen für Schaugrabgestaltung hergestellt. LaGa Pressesprecher Frank Terhorst erklärte, dass derartige Grabkultur fester Bestandteil aller Bundes- und Landesgartenschauen geworden sind.
Betriebe aus der Branche können hier auf diesem Gebiet ihre Leistungsfähigkeit während der Landesgartenschau zeigen. Zu der Schau werden offiziellen Angaben zufolge immer noch 460.000 Besuche erwartet.

Wichtig! Nach Ablauf der sechsmonatigen der LaGa werden Teile der Gestaltungsfläche neben dem gepflasterten Weg an der Gande zurückgebaut und als Parkplatzfläche auf dem Eigentum der benachbarten Hotelanlage, Dienstleistungsimmobilie mit Café und Restaurant, sowie Apartments hergestellt.

Anlässlich des Pressetermin fiel auf, dass das Gebäude der Wilhelmsquelle mal wieder einen frischen heiteren Anstrich vertragen könnte! So ist durch die LaGa Verschiebung von 2022 nach 2023 gut Zeit für die Stadt, diese Malerarbeiten noch zu beauftragen. Alles im LaGa Gelände ist neu gestaltet, um das Gebäude wird neu gepflastert, nur die Außenansicht dieses Gebäudes passt dann nicht ins Gesamtbild. red/

Die Bilder dokumentieren Eindrücke der Bauzustände rund um das neue Hotel, Brunnenhäuschen und die Ausstellungsfläche für Muster-Grabstellen. Außerdem sind bei dem Pressemeeting LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst und Dipl.Ing. Wilhelm Kühne im Gespräch miteinander. Fotos: Fis WMG

















16.01.2022 • 12:40 Uhr

Northeimer Handball Club verliert bei den Youngsters in Magdeburg!

Niederlage für den NHC zum Auftakt in das Kalenderjahr 2022! Gegen den starken SC Magdeburg II verliert die Mannschaft um das Trainerteam Barnkothe/Hansen mit 32:24 (18:10). Beim Spiel fehlten neben Joé Schuster, er weilt bei der Luxemburgischen Nationalmannschaft, auch Jannes Meyer, Tomislav Buhinicek, Raffael Pogadl, Björn Wenderoth und Yanik Springer verletzungsbedingt.

Zu Beginn der Partie arbeitete sich der NHC immer wieder gute Chancen heraus, konnte jedoch im Gegensatz zur Heimmannschaft den starken Torhüter des SCM nicht überwinden. Somit hieß es nach neun gespielten Minuten 2:6 aus Sicht des NHC. Im Folgenden kamen auch technische Fehler dazu, sodass der SCM sogar mit 10:3 in Führung gehen konnte. Einzig allein dem in dieser Phase starken Glenn-Louis Eggert ist es zu verdanken, dass der Abstand nicht noch höher ausfiel. Der NHC fasste sich nun wieder, und kam unter anderem durch Tore von Sören Lange und Christian Stöpler auf 12:8 an die Reserve des Bundesligisten heran. Bis drei Minuten vor der Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen, der NHC konnte den Abstand jedoch nicht weiter verkürzen. Drei Tore infolge für den SCM besiegelten den klaren 18:10 Halbzeitstand.

In der Kabine sprach Trainer Barnkothe seinem Team nun Mut zu, man solle trotz des klaren Rückstands nicht den Kopf verlieren und Fehler minimieren. Nach dem Seitenwechsel stellte der NHC in der Defensive von der glücklosen 6-0 auf eine offensiv interpretierte 3-2-1 um. Dies zwang den SCM zu mehr Fehlern im Angriffsspiel, sodass der NHC zu einfachen Abschlüssen per Gegenstoß kam wie dem 24:15 durch Lange. Nichtsdestotrotz konnte der Abstand auf das Heimteam nicht verkürzt, sondern lediglich gehalten werden. Matteo Neufing, er machte ein gutes Spiel im Angriff, erzielte in der 50. Minute das 18:26 aus NHC-Sicht. In der Schlussphase konnte der Abstand weiterhin nicht reduziert werden, und so hieß es am Ende der Partie 32:24 für die Heimmannschaft.

Trainer Barnkothe verwies im Anschluss des Spiels auf den ausgeglichenen zweiten Durchgang, auf dem in der kommenden Trainingswoche aufgebaut werden muss.
Der NHC bedankt sich bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung und schaut nun auf das erste Heimspiel des Jahres gegen den MTV Braunschweig.

Für den NHC spielten: Eggert, Pätz; Lange 3, Seekamp 2, Neufing 4, Hoppe 1, Sültmann, Bode 4 (Foto), Stancic 1, Falkenhain 1, Stöpler 5, Wodarz 3.

Nächsten Samstag
Heimstpeil in Einbeck
gegen MTV Braunschweig

Am kommenden Samstag den 22. Januar, um 18 Uhr , heißt es wieder Heimspiel in Einbeck. Der NHC begrüßt dann das top Team vom MTV Braunschweig. Im Hinspiel verlor der NHC nach guter erster Hälfte noch klar und will dieses Ergebnis daheim gern umdrehen. Hierfür hofft das Trainerteam auf die Rückkehr des einen oder anderen Verletzten Spielers. Zuschauer können sich online ab Montagabend mit Karten versorgen. Einlass erfolgt nach der 2G+ (das + kann durch geboostert ersetzt werden) Regel. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt und es ist das durchgängige tragen einer FFP2 Maske vorgeschrieben. Die Abendkasse öffnet um 17Uhr. red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











16.01.2022 • 12:31 Uhr

Lauterbach verschärft Impfpflicht-Forderung: Jetzt gleich mit drei Dosen, weil es vor Tod schützt!

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) plädiert dafür, bei der umstrittenen Impfpflicht gleich drei Impfdosen vorzuschreiben. «Eine vollständige Impfung besteht aus drei
Dosen», sagte Lauterbach der «Bild am Sonntag». «Vollständig Geimpfte sind gegen alle Corona-Varianten - zumindest vor schwerer Krankheit und Tod - geschützt». Daran müsse sich die Impfpflicht orientieren.

Die Entscheidung über eine Impfpflicht liegt beim Bundestag. Dort soll Ende Januar eine Orientierungsdebatte stattfinden. Angedacht sind Gruppenanträge, über die die Abgeordneten am Ende - vermutlich nicht vor März - allein nach ihrem Gewissen ohne Fraktionsdisziplin
abstimmen sollen.
Lauterbach sagte, die Wissenschaftler weltweit seien sich sehr einig: «Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass eine Variante entsteht, gegen die man als dreifach Geimpfter keinen Schutz hat.» Gleichzeitig warnte er vor neuen Mutationen: «Das Varianten-Alphabet wird nicht mit Omikron enden.» Es sei gut möglich, dass« wir es im Herbst mit einem mutierten Delta-Typ zu tun bekommen».
Wer jetzt als Ungeimpfter an Omikron erkranke, habe im Herbst gegen eine neue Delta-Variante wahrscheinlich einen Infektionsschutz von deutlich unter 50 Prozent, erläuterte Lauterbach. «Ohne zusätzliche Impfungen wären diese Menschen dann stark gefährdet. Es führt daher kein Weg an der Impfung vorbei», unterstrich der Minister. epd










16.01.2022 • 12:30 Uhr

Plötzliches Bremsmanöver eines silberfarbenen PKW verursacht Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos, zwei Verletzten, 18.000 Euro Schaden - Zeugen gesucht!

Am Freitag, 14. Januar 2022 ,gegen 14:40 Uhr, kam es auf der Straße Hullerser Tor (Höhe BBS) in Einbeck zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und zwei leicht verletzten Personen.
Ein 43-jähriger Fahrzeugführer musste sein Fahrzeug stark abbremsen, da ein anderes unbekanntes Auto plötzlich bremste und am Fahrbahnrand anhielt. Die beiden Fahrzeugführerin dahinter (36 und 40 Jahre) konnten ihre PKW’s nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und fuhren nacheinander auf.
An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden und am mittleren Fahrzeug wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden wird auf ca. 18.000 Euro geschätzt.
Bei dem Unfall wurden die 36-jährige und der 43-jährige Fahrzeugführer leicht verletzt.
Wer Angaben zu dem Fahrzeugführer machen kann, der am Fahrbahnrand angehalten hat, wird gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden, Telefon 055561/949780.
Es soll sich um einen silberfarbenen Pkw gehandelt haben. Er war auf einmal verschwunden. red/ho










16.01.2022 • 12:29 Uhr

Nach Stress in Gillersheim: Freunde und Polizisten wollten helfen und mussten sich von 24-Jährigen als „Hurensöhne“ beleidigen lassen - mit Folgen!

Ein erheblich alkoholisierter 24-Jähriger aus Meiningen geriet am heutigen Sonntag um 4.25 Uhr mit seinen Freunden in Gillersheim in Streit, da er der Meinung war, trotz seiner Alkoholisierung noch einen Pkw führen zu können. Nachdem die Streitigkeiten vorerst geschlichtet worden, willigte der 24-Jährige ein, von den Freunden nach Hause gebracht zu werden. Auf der Fahrt versuchte der 24-Jährige dann jedoch, aus dem Auto auszusteigen. Die alarmierte Polizei nahm den 24-Jährigen, der eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 2 Promille aufwies, daher zum Schutz seiner Person in Gewahrsam. Er wurde in Northeim am Polizeidienstgebäude an Angehörige, die sich bereit erklärt hatten, ihn abzuholen, übergeben. Dabei beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten/-innen als "Hurensöhne". Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, zudem muss der 24-Jährige die Kosten des Polizeieinsatzes tragen.Gro










16.01.2022 • 12:27 Uhr

Gesundheitstipp: Kreativ durch Bewegung - Nicht zu lange auf kleine Bildschirme starren

Beim Laufen kommen einem die besten Ideen? Da ist was dran. Aber auch kleine Bewegungen im Sitzen fördern die Kreativität, wie zwei Forscherinnen herausgefunden haben. Bewegung hilft, kreativ zu denken. Diese Erkenntnis ist über 2000 Jahre alt – schon die Philosophen im antiken Griechenland wussten davon.
Was aber steckt aus wissenschaftlicher Sicht hinter dem Zusammenhang zwischen Bewegung und Kognition? Was passiert bei einem Spaziergang im Gehirn? Sind Menschen, die sich kaum bewegen, weniger kreativ?

„Unsere Forschung zeigt, dass es nicht die Bewegung an sich ist, die uns hilft, flexibler zu denken“, sagt die Neurowissenschaftlerin Dr. Barbara Händel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Verantwortlich dafür sei stattdessen die Freiheit, selbstbestimmte Bewegungen auszuführen.

Demnach können auch kleine Bewegungen im Sitzen dieselben positiven Effekte auf das kreative Denken haben. Konkrete Bewegungsvorschläge leitet die Forscherin aus ihrer Arbeit aber nicht ab: „Das Wichtige ist, dass die Freiheit da ist, sich ohne externe Vorgaben zu bewegen.“

Nicht zu lange auf
kleine Bildschirme starren

Wichtig sei es auch, dass die Bewegung nicht unterdrückt oder in regelhafte Bahnen gezwungen wird. „Das passiert aber leider, wenn der Mensch seinen Fokus zum Beispiel auf einen kleinen Bildschirm richtet“, erklärt die JMU-Forscherin.

Die vermehrte Nutzung von Handy & Co – auch im Bereich der Bildung zu Zeiten der Corona-Pandemie – könne sich daher negativ auf kognitive Prozesse wie die Kreativität auswirken.

Die Experimente, mit denen Barbara Händel und ihre Doktorandin Supriya Murali, das herausgefunden haben, sind detailliert in einer aktuellen Publikation im Fachmagazin Psychological Research beschrieben. red/ Quelle: DGP/ Uni Würzburg










15.01.2022 • 17:33 Uhr

Arbeitgeber & Mindestlohn: Die Stunde der Scheinheiligen

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Etwas naiv hätte man vielleicht annehmen können, dass die Arbeitgeber und ihre Verbände inzwischen ihren Frieden mit dem gesetzlichen Mindestlohn gemacht haben. Mit aberwitzigen Prognosen über angebliche Arbeitsplatzverluste hatten sie seine Einführung zu verhindern versucht. Wie zu erwarten, erwiesen diese sich als nichts anderes als neoliberale Schaudergeschichten ohne Substanz. Wer nun aber meint, dass deshalb Demut im Unternehmerlager eingezogen ist, sieht sich getäuscht.

Anstatt die Zeit zwischen dem Jahreswechsel zur Einkehr zu nutzen, laufen die Arbeitgeber Sturm gegen die von der Bun- desregierung geplante Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde. Rainer Dulger, Präsident der Bundesver- einigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), fabuliert von „Staatslöhnen“ und einer „Verletzung der Tarifautono- mie“. Um die Mindestlohnsteigerung zu verhindern, wird sogar mit dem Gedanken einer Klage gespielt. Eine äußerst eigenwillige Rechtsauffassung.
Vor allem aber sind die Aussagen des BDA-Chefs absolut irreführend.

Es sind die Arbeitgeber, die durch ihre jahrelange Tarifflucht der Sozialpartnerschaft großen Schaden zugefügt haben. Viele Arbeitgeberverbände erlauben Betrieben einen Beitritt, ohne dass sie sich an geltende Tarifverträge halten müssen (OT-Mitgliedschaften). Dadurch erweisen sie dem fairen Wettbewerb und der Tarifautonomie einen Bären- dienst. Wer so agiert, muss sich nicht wundern, wenn der Gesetzgeber – demokratisch legitimiert! – bei fortgesetztem Lohndumping gegensteuert und einen 12-Euro-Mindestlohn als Untergrenze politisch definiert. Tarifgebundene Unter- nehmen und ihre Beschäftigten werden somit deutlich effektiver vor der Schmutzkonkurrenz geschützt.

Klar ist auch: Mehr Geld auf dem Konto können viele Men- schen in Niedersachsen gut brauchen. Rund ein Fünftel aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten ist im unteren Entgeltbereich tätig und verdient weniger als 2.284 Euro brutto im Monat. Es besteht jedoch eine erhebliche Differenz zwischen den Geschlechtern. Während bei den Frauen über 30 Prozent betroffen sind, trifft es nur halb so viele Männer (siehe Grafik). Insgesamt gibt es 376.000 niedersächsische Geringverdienende in Vollzeit.

Für viele von ihnen ist es daher ein gutes Signal, dass Bun- desarbeitsminister Hubertus Heil bekräftigt hat, den Mindest- lohn noch dieses Jahr auf 12 Euro zu erhöhen. Ihre harte Arbeit würde mehr Würdigung erfahren. Neben der sozialen Gerechtigkeit ist die Erhöhung auch ökonomisch sinnvoll. Um knapp 10 Milliarden Euro würde die Kaufkraft der Beschäftigten zulegen. Ein kräftiger Impuls für die Binnenkonjunktur.

Und die Arbeitgeber? Sie sollten lieber verbal abrüsten und ihre Scheinargumente ad acta legen. Niemand mag schlechte Verlierer. Wenn sie ernsthaft an der Tarifautonomie interes- siert sind und zukünftig weniger staatliche Vorgaben auf dem Arbeitsmarkt wollen, müssen sie ihren Teil leisten, um die Tarifbindung – und damit das Lohniveau – wieder zu stär- ken. Damit können sie im neuen Jahr gleich anfangen! red/ Quelle/Grafik: DGB Schlaglichter










15.01.2022 • 17:11 Uhr

LaGa Baustellenradar: Installation der Geländerpfosten am Gabionenhang mit sichtbaren Fortschritten

Gerade vor einer Woche hat die Baustellentätigkeit beim Landesgartenschau-Millionenprojekt barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang zwischen Parkplatz Ex-Kurhaus und Skulpturenpfad begonnen und schon sind an allen drei Rampen viele Geländerpfosten für den Handlauf präzise in Höhe und Flucht gesetzt. Einige Lücken sind noch zu schließen, dann kann der Handlauf kommen.

Dort wo immer noch gepflastert wird, liegen die Geländerpfosten schon bereit. Dort geht es aber zügig voran.

Nur an der oberen Rampe vom Skulpturenweg ist das Geländer talseitig angebracht, hier erfüllt es im oberen Teilbereich eine erforderliche Absturzsicherung, wenn die Lücken mit zum Beispiel Netz gesichert sind. An den anderen beiden Rampen erfolgt der Geländerbau hingegen bergseitig vor der Gabionenwand, nur als barrierefreier Handlauf.

Wenn das so zügig weitergeht, kann bald die barrierefreie Verbindung zwischen Skulpturenweg und Parkplatz am Ex-Kurhaus für die Bevölkerung freigegeben werden. red/Fotos: Fis WMG /WK















15.01.2022 • 16:47 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim rätselhaft: Ist es Kunst? Magisch mystisch anmutende Performance sorgt für Diskussionen

Es stimmt. Die um ein Jahr verschobene Landesgartenschau in Bad Gandersheim soll Kunstvolles bieten. Blumig! Ansehnlich! Originell! Nachdenklich! So steht es zu erwarten. Erste Vorplanungen sind bekannt geworden. Erste Projekte angeschoben. Beispielsweise die Ideen für zwei Skulpturen der bildenden Künstlerin Petzold aus Heckenbeck und des Künstlers Schmalz aus Gehrenrode. Jetzt sind auf dem Ausstellungsgelände hölzerne Rechtecke aufgefallen. Im Herzen der Kurviertels der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Und es herrscht ein gewisses Rätselraten über Sinn und Ursprung und Absicht dieser magisch-mystisch anmutenden Performance, so wie sie sich im Augenblick vorführt.

Weitere Berichterstattung erfolgt!










15.01.2022 • 16:36 Uhr

Video-Kirche soll junge Leute erreichen - Evangelische Kirchen starten neuen YouTube-Kanal "Basis:Kirche"

Gebete als Online-Clips und der Segen per Video: Mit einem neuen Youtube-Kanal wollen die evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen verstärkt junge Leute erreichen. Unter dem Titel „Basis:Kirche“ bringt das Angebot von Sonntag an kirchliche und soziale Inhalte in Videoform und stellt sie auf Abruf zur Verfügung. „Die großen Fragen des Lebens nach Schuld und Vergebung, nach Liebe und dem Leben nach dem Tod, werden heute gegoogelt“, sagte der Ratsvorsitzende der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit, am Mittwoch. „Als Kirche müssen wir dort präsent sein, wo gesucht wird, und dabei konsequent die digitalen Formen nutzen.“

Zielgruppe des neuen Kanals sind laut Adomeit Menschen zwischen 20 und 45 Jahren, die nach etwas anderem suchen als dem klassischen analogen Gottesdienst oder den bereits bestehenden digitalen Angeboten der Kirche. Die ersten Videos werden am Sonntag, 16. Januar, um 19 Uhr freigeschaltet. Danach sollen viermal pro Woche weitere Beiträge folgen. Geplant sind Talks und Reportagen, aber auch kurze Gebetsclips in einer Länge von zwei bis zehn Minuten, gestaltet von einem Team von rund 30 jungen Pastorinnen und Pastoren. epd










15.01.2022 • 16:30 Uhr

Lokaler Klimaschutz durch weitere Schienenhaltepunkte - Moringen, Naensen und Verliehausen sollen reaktiviert werden

Die SPD-Kreistagsfraktion Northeim beantragt, dass sich der Northeimer Kreistag zum Erhalt und Ausbau weiterer Schienenhaltepunkte im Landkreis bekennt. Außerdem soll Landrätin Astrid Klinkert-Kittel beauftragt werden, mit der Landesnahverkehrsgesellschaft entsprechende Gespräche aufzunehmen.

Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz (Foto) und Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe (Foto) stellen dazu fest, dass mehrere Schienenverbindungen, auf denen Schienengebundener Personennahverkehr (SPNV) angeboten wird, den Landkreis Northeim kreuzen. Dazu zählen neben der Nord-Süd-Strecke zwei Ost-West-Verbindungen, die Oberweserbahn und die Stichbahn nach Einbeck. Die Strecken verbinden Unter-, Mittel- und Oberzentren durch entsprechende Haltepunkte. Viele Grundzentren werden jedoch ohne entsprechenden Verkehrshalt gestreift. Die dortigen Einwohnerinnen und Einwohner benutzen deshalb vielfach auf dem Weg zur Arbeitsstelle oder zur Erledigung persönlicher Angelegenheiten den mobilen Individualverkehr.

In mehreren Regionen unseres Landkreises gibt es den Wunsch, stillgelegte Bahnhaltepunkte zu reaktivieren und den dort lebenden Menschen die Möglichkeit anzubieten, aus Klimaschutzgründen den Individualverkehr durch den Umstieg auf den SPNV zu ersetzen.
Der SPD-Kreistagfraktion sind dazu die Stadt Moringen, die Einbecker Ortschaft Naensen und die Uslarer Ortschaft Verliehausen bekannt. Wie Uwe Schwarz und Peter Traupe betonen, wird sich die SPD im Northeimer Kreistag für diese Anliegen einsetzen. Sie möchte deshalb die Landrätin beauftragen, sich bei der Landesnahverkehrsgesellschaft für diese Anliegen einzusetzen. red













15.01.2022 • 16:21 Uhr

Aus dem Bundestag in die Privatwirtschaft: Gesundheitspolitiker Dr. Roy Kühne wird neuer Director Government Affairs bei der Bauerfeind AG

Was ist aus ihm geworden? Der frühere CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne, Gesundheitsunternehmer und Betreiber eines Gesundheitszentrums/Fitnessstudio in Northeim, hat einen neuen Job. Seit dem 1. Januar 2022 ist Dr. Kühne Director Government Affairs bei der Bauerfeind AG in Thüringen. Sein neuer Arbeitgeber hat sich dazu mit einer offiziellen Verlautbarung gemeldet. In dem Statement heißt es:

Als Hilfsmittelhersteller agiert die Bauerfeind AG aus Zeulenroda (Thüringen) weltweit in Märkten, die von sehr unterschiedlichen Gesundheitssystemen geprägt sind. Um auch in Zukunft diesem dynamischen Umfeld gerecht zu werden, ist es nötig, die verschiedenen Entwicklungen zu erkennen und aufzugreifen. Bauerfeind schafft daher die neue Stelle eines Director Government Affairs und besetzt sie zum 1. Januar 2022 mit Dr. Roy Kühne.
Dr. Roy Kühne gehörte als CDU-Abgeordneter dem Deutschen Bundestag von 2013 bis 2021 an. Der Diplom-Sporttherapeut und Physiotherapeut war zuletzt ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und weiß um die Herausforderungen für die Sozialversicherungen und die Selbstverwaltung. Außerdem gehörte er als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss Digitale Agenda, dem Sportausschuss und dem Auswärtigen Ausschuss an. Mit der Wahl zum 20. Bundestag schied der 54-Jährige aus dem Bundestag aus.
„Dr. Kühne kennt die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Akteure, vor allem auch im Bereich der medizinischen Hilfsmittel. Hier wird die Versorgung in hohem Maße durch das Miteinander von Leistungserbringern, ihren Verbänden und den Krankenkassen bestimmt“, sagt Rainer Berthan. Der Vorstandsvorsitzender der Bauerfeind AG erklärt: „Mit Roy Kühne als Ansprechpartner möchten wir sicherstellen, dass Qualitätsversorgungen weiter ihren Platz haben. Ich freue mich, mit ihm unsere nationalen und internationalen Strategien weiter zu entwickeln.“
„Bauerfeind ist für mich ein Unternehmen, welches Tradition mit Visionen für die Zukunft verbindet. Hier wird geradlinige Qualität geleistet, offen und mutig die nationalen und internationalen Herausforderungen diskutiert. Ich freue mich, Teil einer motivierten Mannschaft sein zu dürfen“, erklärt Dr. Roy Kühne. red / Quelle/Foto: Bauerfeind AG










15.01.2022 • 14:28 Uhr

LaGa-Baustellenradar: Fundament für Boulder in Bad Gandersheim ist installiert

Anlässlich eines Pressetermins auf Baustellen der Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim erkundigte sich das Redaktionsnetzwerk Fis WMG Team nach der geplanten Umsetzung des Baues von Sportgeräten am dritten Osterbergsee am Rande der roten Loope.
Dem Vernehmen nach war bekannt geworden und ist bestätigt, dass die Baugenehmigung für den großen Boulder , das ist ein Kletterwürfel, vorliegt und ein Fundament betoniert wurde.

Auf Nachfrage konnte der LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst noch keine Aussage machen, wann dort die weiteren Sportgelräte entlang der Loope installiert werden.
Von der Seite jenseits der Eterna, dem Wanderweg, ist das Betonfundament zu sehen. Auch dürfte es demnächst zügig weitergehen. Stress ist nicht mehr angesagt. Die Eröffnung der Landesgartenschau ist um ein Jahr verschoben worden.red / Foto: Fis WMG /WK










15.01.2022 • 14:03 Uhr

Bad Gandersheimer Vitalpark: Bewegungsbad soll wieder aktiviert werden

Kurbetriebsgesellschaft sieht als Zeitfester Anfang/Mitte Februar 2022 vor

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte exklusiv darüber berichtet. Jetzt hat die Presseabteilung im Bad Gandersheimer Rathaus die Nachricht auf ihrer Homepage mit einer Veröffentlichung bekräftigt. In der Nachricht heißt es:

Die Kurbetriebsgesellschaft wird das Bewegungsbad als zentrale Therapieeinheit im Vitalpark/Kurmittelhaus Anfang/Mitte Februar 2022 wieder in Betrieb nehmen.

Für dieses Vorhaben wird das Haus auch wieder mit der Sole aus der Herzog-Ludolf-Quelle durch die Stadt Bad Gandersheim beliefert, allerdings muss städtischerseits noch die Auslieferung einer Ersatzpumpe abgewartet werden. Bestellt wurde eine Marken-Qualitätspumpe, die die hohe Förderfrequenz unter den technischen Gegebenheiten innerhalb der rund 130 Meter tiefen Brunnenlage auf Dauer leisten kann.

Die bisherige Sole-Pumpe hat sich nach der langen Förderpause durch die coronabedingten Einflüsse als defekt und daher nicht mehr einsatzfähig erwiesen. Das Bewegungsbad im Vitalpark/Kurmittelhaus wird also zunächst mit Wasser aus dem städtischen Leitungsnetz wieder in Betrieb gehen müssen. Sobald die neue Förderpumpe eingetroffen und einbaut ist, wird das Becken unverzüglich auf Sole aus der Herzog-Ludolf-Quelle umgestellt.
red/Foto: Fis WMG










15.01.2022 • 13:21 Uhr

Versuchte räuberische Erpressung im neuen REWE-Markt - Täter überwältigt und festgenommen

Am Freitagabend (20.15 Uhr) kam es im REWE-Markt in der Eindecker Landstraße in Northeim zu einer versuchten räuberischen Erpressung. Der Täter versuchte Geld zu erlangen, indem er eine Mitarbeiterin zu erpressen versuchte.

Weiterer Mitarbeiter bemerkten die versuchte räuberische Erpressung und konnten den Versuch verhindern. Die alarmierten und eintreffenden Polizisten konnten den Täter anschließend festnehmen und dem Gewahrsam zuführen.

Zu den Hintergründen des Versuchs machte der Täter keine Angaben und ist Teil der laufenden Ermittlungen. Alle Mitarbeiter/innen blieben unverletzt. Wol










15.01.2022 • 13:11 Uhr

Einbeck: Fällung von wertvollen Buchen am "Verlobungsweg" löst Befürchtungen und Bedenken bei Naturschützern aus

Offener Brief an die Bürgermeisterin von Einbeck Frau Michalek 
und die Mitglieder des Stadtrates

Kritiker/innen von umstrittenen Baumfälligen in Einbeck haben jetzt bei der Bürgermeisterin und Mitgliedern des Stadtrates interveniert und ihre Befürchtungen und Ängste zum Ausdruck gebracht .

In einem "Offener Brief an die Bürgermeisterin von Einbeck Frau Michalek 
und die Mitglieder des Stadtrates" wird vom BUND Kreisgruppe Northeim und dem NABU Dassel-Einbeck ausgeführt:

Die Mitglieder der Kreisgruppe des BUND-Northeim und der NABU-Gruppe Dassel-Einbeck verfolgen den seit Wochen diskutierten und vom Kreisnaturschutzbeauftragten sowie vielen Bürgern kritisierten Beschluss zur Fällung von älteren Buchen am Verlobungsweg bei Einbeck. Darunter befinden sich auch als Habitatbäume ausgewiesene Exemplare mit Natur-, Specht- und Fledermaushöhlen, mit Flechten und Pilzbesatz sowie einigen Nestern. Ganz aktuell konnte von einem Experten ein Kleinspecht (Dendrocopus minor), der kleinste Buntspecht unter den Spechten, längere Zeit beim Höhlenbau am Verlobungsweg beobachtet werden. Er steht in der Roten Liste Niedersachsen auf Stufe 3 und auf der Bundesliste in der Vorwarnstufe. In unseren heimischen Wäldern ist dieser Kleinspecht eine ausgesprochene Rarität.
Es steht zu befürchten, dass durch den geplanten Eingriff Flora und Fauna allgemein in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden. Die Auflichtung des Kronendaches wird eine verstärkte Sonneneinstrahlung nach sich ziehen, was die Minderung des feucht-kühlen Bestandsinnenklimas und die dadurch verursachte Austrocknung des südexponierten flachgründigen Waldbodens befürchten lässt.
Unseres Erachtens sollte hier auf eine wirtschaftliche Nutzung des Waldes, wie von Verwaltung und zuständigem Forstwirt empfohlen, verzichtet werden, zumal sich die Bäume in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet und an bevorzugten Wanderwegen im Stadt- und Erholungswald befinden. Auch die 2. genannte Begründung für die Fällung zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht muss zurückgewiesen werden, denn die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs beschied in einem Urteil vom 2. Oktober 2012: „Der Waldbesucher, der auf eigene Gefahr Waldwege betritt, kann grundsätzlich nicht erwarten, dass der Waldbesitzer Sicherungsmaßnahmen gegen waldtypische Gefahren ergreift. Er haftet selbst auf stark frequentierten und touristisch beworbenen Waldwegen nicht für waldtypische Gefahren.“

Wir appellieren daher eindringlich an die Verantwortlichen, die vielen qualifizierten Einwendungen gegen den geplanten Eingriff zu reflektieren und im Interesse von Umwelt- und Naturschutz sowie den Erholungssuchenden auf eine Beseitigung der
ausgewiesenen Bäume zu verzichten BUND Kreisgruppe Northeim - Sabine Zwolinski und Nabu Dassel -Einbeck
 Jürgen Beisiegel."










15.01.2022 • 11:15 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonnabend: Inzidenzwert im Kreis Northeim sanft auf 244,4 gestiegen

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen Inzidenzwert von 244,4 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen im Landkreis Northeim mit. Das bedeutet eine leichte Zunahme der Infektionen gegenüber dem Vortrag.

red/Grafiken: RKI / NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












15.01.2022 • 11:09 Uhr

Anruf in Heckenbeck: Hier ist der "Staatsanwalt"...

Tatort: Bad Gandersheim, Heckenbeck. Tatzeit: Donnerstag, 13. Januar 2022, 16:10 Uhr. Ein bisher unbekannter Täter gab sich bei einer Frau aus Heckenbeck fernmündlich als Staatsanwalt aus und forderte 20.000 Euro für eine angeblich verunfallte Enkelin. Die Frau reagierte auf diese Forderung jedoch nicht und das Gespräch wurde durch den unbekannten Anrufer beendet. Ermittlungen vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim wurden aufgenommen. Es geht um Betrug (Enkeltrick) und Amtsanmaßung. Me










15.01.2022 • 10:56 Uhr

Einbruch in eine Wohnung: 100 Kilogramm schweren Tresor entwendet

Am gestrigen Freitag, 14. Januar 2022, zwischen 12 Uhr und 21:45 Uhr, kam es in der Straße "Zum Stuken" in Holle, Ortsteil Derneburg (Landkreis Hildesheim), zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl. Bislang unbekannte Täter hebelten die rückwärtig gelegene Terrassentür des Hauses auf und durchsuchten dieses im Anschluss. Genaue Angaben zum Diebesgut können bislang noch nicht getätigt werden. Einzig bekannt ist derzeit, dass ein über 100 Kilogramm schwerer Tresor entwendet worden ist. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eröffnet und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge bemerkt haben.

Hinweise nimmt die Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 050639010 entgegen.erb










15.01.2022 • 09:43 Uhr

Corona-Krise: Omikron macht sich auf Intensivstationen noch nicht bemerkbar, eher das Gegenteil zu beobachten!

Die Intensivmediziner sehen noch keine Auswirkung der Omikron-Welle auf die Intensivstationen. «Derzeit können wir auf den Intensivstationen die Omikron-Welle noch nicht ausmachen», sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Sonnabend). «In puncto Covid-19-Patienten können wir zum Glück weiterhin rückläufige Zahlen vermelden.» Am Donnerstag seien die Stationen wieder unter die Marke von 3.000 Covid-Patienten gefallen.

Marx betonte, derzeit seien vor allem jüngere Menschen unter 35 Jahren mit Omikron infiziert. «Diese bilden deutlich seltener einen schweren Verlauf aus als ältere Menschen, sind also noch nicht oder nur vereinzelt Patienten auf unseren Intensivstationen. Erwartet wird laut Marx, dass gegenüber der Delta-Variante, bei der etwa 0,8 Prozent aller Infizierten intensivmedizinisch versorgt werden mussten, deutlich weniger positiv Getestete einen so schweren Verlauf nehmen. «Sollten die Inzidenzen durch die sehr schnelle Verbreitung stark ansteigen, ist das dann natürlich trotzdem ein Problem», warnte Marx.epd










15.01.2022 • 09:41 Uhr

Kalefeld: Enkel bettelte bei Oma um 10.000 Euro - Polizei ermittelt jetzt wegen versuchtem Betrug

Kalefeld, Zeit:Donnerstag, 13. Januar 2022, 10:55 Uhr. Unbekannter Täter gab sich fernmündlich als Enkel einer älteren Einwohnerin aus Kalefeld aus und forderte nach angeblicher Notlage (Verkehrsunfallopfer) 10.000 Euro. Auf die Forderung wurde nicht eingegangen, die Polizei alarmiert und Ermittlungen vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim wegen versuchtem Betrug wurden aufgenommen.Me










15.01.2022 • 09:41 Uhr

B64 bei Orxhausen: Plötzlich mit BMW gegen Leitplanke gefahren - 2.000 Euro Schaden

Ereignisort: Einbeck, Gemarkung Orxhausen, Bundesstraße 64, Ereigniszeitpunkt: Donnerstag, 13. Januar 2022, 15:05 Uhr. Ein 29-jähriger Einbecker befuhr mit seinem PKW BMW die Bundesstraße 64, von Kreiensen kommend, in Richtung Bad Gandersheim und in Höhe Orxhausen kam er aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Er geriet an die dortige Schutzplanke und am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Me










14.01.2022 • 20:16 Uhr

Nach Auffahrunfall Plätze getauscht und geflüchtet

Die Polizei in Höxter berichtet soeben:

Nach einem Auffahrunfall in Höxter sucht die Polizei nach Zeugen, die Angaben zu dem Verursacher machen können, der sich mit seinem beschädigten Wagen unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat.

Der Unfall hat sich am Mittwoch, 12. Januar, um 6.30 Uhr in Höxter auf der B 64 an der Ampelkreuzung "Zur Lüre" ereignet. Eine 28-Jährige war mit einem grauen VW UP! in Fahrtrichtung Albaxen unterwegs, als sie auf der Geradeaus-Spur vor einer roten Ampel anhalten musste. Ein hinter ihr fahrendes Fahrzeug stoppte hingegen nicht rechtzeitig und fuhr auf. Daraufhin stieg die 28-Jährige aus, sprach kurz mit der Fahrerin des auffahrenden Autos und bat sie, die Polizei zu verständigen. Sie selbst ging zu ihrem VW UP zurück, um ihren Arbeitgeber zu verständigen.

Als sie dann wieder zu dem aufgefahrenen Auto ging, stellte sie fest, dass dort die Fahrerin und ihr Beifahrer offenbar die Plätze getauscht hatten, jetzt saß ein Mann am Steuer. Er behauptete, die Polizei bereits verständigt zu haben, man solle die Kreuzung räumen und auf einem angrenzenden Parkplatz warten. Während die VW-Fahrerin tatsächlich auf den genannten Parkplatz fuhr, gab der unbekannte Fahrer plötzlich Gas und entfernte sich in Fahrtrichtung Albaxen. Die VW-Fahrerin rief daraufhin selbst die Polizei.

Bei dem geflüchteten Wagen soll es sich um ein dunkles Fahrzeug gehandelt haben, bei dem die Frontleuchten durch den Aufprall herausgefallen waren, jedoch noch an Kabeln festhingen. Die Frau, die zunächst am Steuer saß, wird beschrieben als Anfang 30 Jahre alt und schlank. Sie hatte schulterlanges, glattes Haar, helle Haut und sprach gebrochen deutsch.

Die Polizei hofft auf nun Hinweise von Zeugen, die entweder den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem geflüchteten Wagen machen können, der aufgrund seiner Beschädigungen aufgefallen sein könnte. Hinweise bitte an Telefon 05271/962-0. /nig










14.01.2022 • 20:04 Uhr

Heute Abend in Bad Sachsa: 22 Corona-Kritiker und sechs Gegendemonstranten unterwegs

Auf dem Uffeplatz in Bad Sachsa (Landkreis Göttingen) haben sich am Freitag (14.01.22) gegen 17Uhr insgesamt 22 Maßnahmengegner zu einer Versammlung gegen die aktuelle Corona-Politik eingefunden. Eine zeitgleich am Kriegerdenkmal in der Schulstraße stattfindende, offiziell angezeigte Gegenkundgebung bestand aus sechs Teilnehmenden.

Vom Uffeplatz aus zog der Aufzug der Corona-Kritiker anschließend durch den Ort. Gegen 17.35 Uhr war die versammlungsrechtliche Aktion beendet und die Teilnehmenden entfernten sich in verschiedene Richtungen. Die Polizei leitete zwei Verfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht ein.
Die stationäre Gegenkundgebung endete ebenfalls etwa gegen 17.30 Uhr. Sie verlief ohne Vorkommnisse.jk











14.01.2022 • 19:54 Uhr

Polizei registriert erneut diverse Verstöße gegen Corona-Regeln - Ein Mann versuchte abzuhauen...

Die Polizei führte gestern, 13. Januar 2022, in Stadt und Landkreis Hildesheim wiederholt Kontrollen im Hinblick auf die Einhaltung der Corona-Regeln durch.

Die Überprüfungen fanden vornehmlich in den Fußgängerzonen, aber auch in verschiedenen Gewerbebetrieben in Hildesheim, Elze, Gronau und Sarstedt statt. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten insgesamt etwa 85 Verstöße fest. Bei der Vielzahl der Verstöße handelte es sich um Zuwiderhandlungen gegen die Maskenpflicht. Die überprüften Personen waren zum Teil angespannt und diskussionsfreudig.

Die Polizei leitete in ca. 60 Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In einem Fall versuchte ein Mann in der Sarstedter Fußgängerzone vor den Einsatzkräften davonzulaufen. Bei der Feststellung seiner Personalien leistete er anschließend Widerstand.jpm











14.01.2022 • 19:50 Uhr

Hildesheimer Haftbefehl und Zwangsvollstreckung: Ende einer Zugfahrt

Am Donnerstagabend (13. Januar) ist durch die Bundespolizei im Regionalexpress 6 zwischen Gütersloh und Hamm ein mit Haftbefehl gesuchter Straftäter verhaftet worden.

Eine Streife des Bundespolizeireviers Hamm hat den 50-jährigen Mann auf Höhe des Bahnhofs Neubeckum kontrolliert. Hierbei ist festgestellt worden, dass gegen den Mann aus Norddeutschland zwei Fahndungsausschreibungen der Staatsanwaltschaft Hildesheim bestanden. Seit August 2021 bestand ein Haftbefehl über 1200 Euro oder 120 Tage Ersatzfreiheitsstrafe wegen eines Diebstahls mit Waffen. Die Anordnung zur Zwangsvollstreckung wegen Betruges über knapp 535 Euro bestand bereits seit Dezember 2020.

Der gebürtig aus Peine stammende Mann konnte die geforderten Summen nicht aufbringen und wurde nach Abschluss der Maßnahmen in die nächste Justizvollzugsanstalt überstellt. red










14.01.2022 • 19:43 Uhr

Lammzeit beginnt: Nachwuchssorgen bei den Schäfern - Schafhaltung und Schäferberuf vorm Aussterben

Die Lammzeit hat begonnen und für die Schäfer somit die arbeitsreichste Phase. In ganz Deutschland helfen nun die Schäfer in diesen Tagen und Nächten ihren Mutterschafen den Nachwuchs in den Schafställen auf die Welt zu bringen. „Lämmer sind das Symbol des Frühlings, des wiedererwachenden Lebens und der friedlichen Lebensweise. Aktuell sorgen sie aber bei den Besitzern größerer Schafherden für 24/7-Tage“, bestätigt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. Der Berufsschäfer aus Winsen-Luhe hält 600 Tiere der Rasse Schwarzkopf. Doch trotz aller Begeisterung für Schafe und Lämmer sieht er große Schwierigkeiten, vor denen die Schäfer stehen. „Das größte Problem sind die Wölfe und die Wirtschaftlichkeit. Das geht nur mit zusätzlichen Einnahmen aus dem Naturschutz und der Deichpflege“, erläutert Schmücker gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

Nachwuchs sei nicht nur bei den Schafen, sondern auch in der Berufsgruppe der Schäfer notwendig. „Die demografische Entwicklung macht auch vor den Schafhaltern nicht Halt. Die bislang bekannten Zahlen über neue Ausbildungsverträge lassen einen weiteren Rückgang befürchten“, sagt Schmücker. Intensiv habe sich der Förderverein mit der Problematik befasst: Weniger Auszubildende und somit mehr offene Ausbildungsplätze wurden registriert. Auch ein Rückgang der Ausbildungskapazitäten und insbesondere der Orte für die Berufsschulen verbunden mit Fahrt- und Übernachtungskosten nennt Schmücker als mögliche Gründe für den mangelnden Berufsnachwuchs. Doch Schmücker und seine Kollegen wollen für die Attraktivität des Schäferberufs werben. Dazu werden sie den Kontakt zu den Landesverbänden, den Landwirtschaftskammern und den Bauernverbänden verstärken. Weiterhin suchen sie gute Ausbildungsbetriebe sowie Betriebe, die jungen Menschen im Rahmen von Praktika die Möglichkeit bieten, den Beruf des Tierwirts und seine abwechslungsreichen Tätigkeiten kennenzulernen.

Aber ein großes Problem bleibt: „Viele Schafhalter haben durch die ständige Angst vor toten, vom Wolf gerissenen oder ausbrechenden Tieren psychische Probleme“, weist Schmücker auf die enorme Belastung hin. „Sicherheitsvorkehrungen, wie zum Beispiel wolfsabweisende Zäune, gleichen einem Wettrüsten, bis die Wölfe wieder gelernt haben, sie zu überwinden“, beschreibt er die Situation. Gerade Hobbytierhalter haben dieses Wettrüsten aufgegeben und vor den Wölfen kapituliert. „Jedes Jahr sinkt die Zahl der Schafhalter um drei bis vier Prozent.“ Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Ende Dezember 2021 eine kleine Anfrage mit 17 Fragen rund um Wolfsentwicklung, Wolfsrisse, wirksamen Schutz vor Wölfen und Wolfsbejagung an die Bundesregierung gerichtet. „Hier sind wir auf die Antworten sehr gespannt“, erklärt dazu Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers










14.01.2022 • 19:14 Uhr

Corona-"Winterruhe" dauert länger! Aber Lockerungen für Bestattungen und Parteiversammlungen

Niedersachsen verlängert seine Beschränkungen gegen die Corona-Pandemie. Dennoch wirkt sich das Virus auf die Infrastruktur aus. Ministerpräsident Weil ruft zur Geduld und zum Boostern auf. Lockerungen gibt es bei Parteiversammlungen und den Trauerfeiern.

Niedersachsen verlängert die Mitte Dezember angeordnete «Winterruhe» bis zum 2. Februar. Das sei Teil der neuen Corona-Verordnung, die am Sonnabend in Kraft trete, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Damit bleiben wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus unter anderem Diskotheken und Clubs weiter geschlossen und Tanzveranstaltungen verboten. Niedersachsen hatte die Regelung am 10. Dezember als «Weihnachtsruhe» als erstes Bundesland eingeführt und später als «Neujahrsruhe» bis Mitte Januar verlängert.

Somit gilt in Niedersachsen weiterhin unabhängig von den Inzidenz-Zahlen die Warnstufe 3 mit verschärften Kontaktbeschränkungen. Lockerungen gibt es allerdings mit Blick auf die kommende Landtagswahl im Herbst bei den Parteiversammlungen. Auch bei Bestattungen sind Lockerungen vorgesehen. Zur Frage, ob die «Winterruhe» am 2. Februar enden werde, sagte Pörksen: «Nein, das glaube ich nicht, weil die Infektionszahlen deutlich ansteigen.»

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte: «Es ist alles andere als selbstverständlich, dass die Menschen in Niedersachsen jetzt schon seit drei Wochen mehr oder weniger unaufgeregt mit doch sehr deutlichen Kontaktbeschränkungen und anderen Schutzmaßnahmen leben.» Dafür danke er im Namen der Landesregierung. Bislang sei die Lage in Niedersachsen noch besser als in vielen anderen Bundesländern. Mehr als die Hälfte der Niedersächsinnen und Niedersachsen seien bereits geboostert. «Es müssen aber noch mehr werden». Er hoffe, dass bis Ostern das Schlimmste überwunden sei, unterstrich Weil. epd










14.01.2022 • 18:08 Uhr

Verurteilung wegen Totschlags nach Schütteln eines Säuglings - Nur acht Jahre Gefängnis für ein totes Baby

In dem Verfahren gegen einen 33-jährigen Mann, dem vorgeworfen wurde, seinem Sohn durch heftiges Schütteln so starke Verletzungen zugefügt zu haben, dass der Säugling verstarb (12 Ks 17 Js 12769/21; Schlagwort: Säugling), hat die Strafkammer 1 des Landgerichts Hildesheim den Angeklagten am heutigen Tage wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt.

Zur Begründung hat das Schwurgericht ausgeführt, dass sich nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme und insbesondere den überzeugenden Ausführungen der medizinischen Sachverständigen ein Schütteltrauma eindeutig als Todesursache habe feststellen lassen. Die Kammer ging dabei nicht von einer vom Angeklagten gezielt begangenen Tötung des Säuglings aus, er habe aber bei der starken Gewalteinwirkung den Tod des Kindes zumindest billigend in Kauf genommen.

Die Ursache sah die Kammer in einer Überforderungssituation, in der der Angeklagte, als er am 25. März 2021 in Abwesenheit der Mutter allein mit dem Kind in der Wohnung in Hildesheim gewesen sei, den schreienden, zwölf Wochen alten Säugling für mehrere Sekunden sehr stark geschüttelt habe. Dass er dabei den Tod des Kindes in Kauf genommen habe, ergebe sich schon aus dem außerordentlich hohen Maß an Gewalteinwirkung, dass in der Beweisaufnahme aufgrund der Ausführungen der Sachverständigen habe festgestellt werden können. Die massiven Hirnverletzungen hätten nicht einmal durch einen einzelnen wuchtigen Faustschlag ausgelöst werden können, sodass auch eine versehentlich unsanfte Behandlung als Auslöser nicht in Betracht kam.

Der Angeklagte hatte den Tatvorwurf in Abrede genommen. Die Kammer sah diesen nach der umfangreichen Beweisaufnahme jedoch als erwiesen an. In dem Verfahren mit neun Hauptverhandlungsterminen waren allein acht medizinische Sachverständige zur Aufklärung der Todesumstände des Säuglings gehört und zudem weitere Zeugen, darunter auch die behandelnden Ärzte, vernommen worden. red










14.01.2022 • 18:00 Uhr

Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim: Wieso eigentlich dieses teures Parkplatz-Provisoium am Dehneweg? - Kreistagsabgeordneter Henrik Geske interveniert bei LaGa-Aufsichtsratsvorsitzende Schwarz - Können 800.000 Euro gespart werden?

Die in eine Schieflage geratene Landesgartenschau in Bad Gandersheim mit Bauverzögerungen, Millionenverteuerungen und einer Verschiebung des Eröffnungstermins um ein Jahr treibt verantwortlichen Politikern und Management, Kontrolleuren und Beobachtern weiter Schweißperlen auf die Stirn. Soeben hat der Bad Gandersheimer Kreistagsabgeordnete und Ratsherr Hendrik Geske aus Ackenhausen einen konkreten Vorschlag öffentlich gemacht, wie beispielsweise umstrittene und möglicherweise überflüssige und zudem kostspiele Sonderprojekte storniert und eingespart werden können.

Als Beispiel bringt Geske das luxuriöse Parkplatzprovisorium am Dehneweg ins Gespräch. Dabei handelt es sich um einen Autoabstellplatz auf einem Ackergelände. Das Besondere daran: Diese Parkplatzfläche soll lediglich für das halbes Jahr für die Landesgartschau gebaut werden. Danach ist ihr Rückbau vorgesehen. Die Ackerfläche soll als solche nach der LaGa wieder entstehen. Dafür sind dem Vernehmen Ausgaben in Höhe von rund 500.000 Euro bis 800.000 Euro an Steuermittelnin Gespräch. Geske schlägt einen Verzicht auf das sündhaft teure Provisorium vor und rät zum Nachdenken über eine alternative Lösung. In dem Brief an Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, die Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgartenschau gGmbH ist, heißt es:

"Sehr geehrte Frau Schwarz, in Ihrer Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzende möchte ich Ihnen eine Anregung zum geplanten, zentralen LaGa-Parkplatz am Dehneweg geben. Wie wir mehrfach gehört haben, würde dieser Parkplatz auf einem Acker temporär errichtet und nach der LaGa wieder zurück gebaut werden. Dabei sind uns massive Kostensteigerungen gegenüber der Planung mitgeteilt worden. Durch die Verschiebung der LaGa um ein Jahr und weiter zu erwartende Kostenexplosionen ist es geboten, diese große und teure Baumaßnahme nochmal neu zu überdenken und andere Lösungen zu finden Ich bitte daher um Überprüfung, ob nicht dezentral vorhandene Flächen mittels Shuttlebus besser planbar, kostengünstiger und ökologisch sinnvoller wären. Ganz bestimmt finden sich Flächen im Stadtgebiet, bspw. der Parkplatz zwischen Auer und Falkenweg an der Hildesheimer Straße oder bereits befestigte Flächen auf dem Kühler usw., die mit geringem Aufwand nutzbar wären. Vor allem müssten die vorhandenen Flächen nicht nach nur einem halben Jahr wieder teuer zurück gebaut werden. Vorstellbar wäre dann eine kleine Bahn, wie in anderen Kurorten oder Freizeitparks auch, die nicht nur die Besucher von den Parkplätzen zur LaGa bringt, sondern als Nebeneffekt auch noch die Innenstadt mit anschließenden würde. Vor dem Hintergrund der enormen Kosten für Bau und Rückbau des geplanten Parkplatzes am Dehneweg kann ich mir vorstellen, dass die Shuttlebus-Lösung günstiger, für die Innenstadt besser und auch ökologisch sinnvoller wäre. Für eine objektive Prüfung wäre ich dankbar. Mit freundlichen Grüßen Hendrik Geske, Ratsherr und Kreistagsabgeordneter aus Ackenhausen."

Die Bilder dokumentieren den Sektor am Dehneweg in Bad Gandersheim, wo die Bauarbeiten. an der Zufahrt zum Parkplatzprovisorium zur Zeit angehalten sind. Fotos: Fis WMG










14.01.2022 • 17:40 Uhr

Projekt ermöglicht Workshops und Filmportraits für Kulturschaffende Gemeinsame Förderung von Bund und Ländern - Landschaftsverband erwartet Zuschuss von 75.000 Euro

Kleinen Kultureinrichtungen soll im Rahmen des Projekts „#kultursichtbar“ ermöglicht werden, ihre multimediale Selbstdarstellung zu verbessern, um neues Publikum zu erreichen. Hierfür wird ein Verleihpool mit Videotechnik aufgebaut. Mithilfe von Workshops werden Kulturorganisationen befähigt, solches Equipment effektiv und professionell zu nutzen. So sollen Filmportraits und Social-Media-Beiträge produziert werden, die dazu anregen, die Kultureinrichtungen zu besuchen. Beantragt wurde eine Förderung in Höhe von 75.000 Euro, das Projekt #kultursichtbar soll bis Ende 2022 abgeschlossen werden. Die Mittel stammen aus dem gemeinsam von Bund und Ländern finanzierten Förderprogramm „KULTUR.GEMEINSCHAFTEN“, das von der Kulturstiftung der Länder betreut wird. Von dort kam jetzt die Nachricht, dass das Projekt des Landschaftsverbandes eines der acht Projekte aus Niedersachsen ist, dass als förderfähig eingestuft wurde.

„Wir freuen uns sehr, dass die Jury des Förderprogramms Kultur.Gemeinschaften eine Förderempfehlung für unser Projekt ausgesprochen hat“, sagt Moritz Steinhauer, der beim Landschaftsverband für den Antrag und das Projekt verantwortlich ist. „Wir haben beobachtet, dass in den vergangenen Jahren viele Digitalisierungs-Programme die Anschaffung von Hardware ermöglicht haben. Von Kulturschaffenden hören wir jedoch, dass sie dann im Umgang mit der Technik auf sich allein gestellt waren. Mit #kultursichtbar möchten wir eine Qualifizierung anbieten, den Erfahrungsaustausch anregen und die Vernetzung in der Region verstärken.“

#kultursichtbar wird dabei vermitteln, dass es nicht nur um technische Kompetenz und Verbreitung von Informationen geht, sondern Fotos und bewegte Bilder eine Geschichte erzählen, Emotionen wecken und Menschen nahe bringen sollen. Es wird einen Gerätepool geben, den Kulturschaffende zukünftig für multimediale Projekte nutzen können. Drei Kultureinrichtungen werden Ansprechpartner vor Ort sein: Für den Landkreis Holzminden die Musikschule Holzminden, in Northeim das Theater der Nacht und im Landkreis Göttingen der Verein Kreuzberg onKultour. Zu den Qualifizierungsmaßnahmen werden Kultureinrichtungen aus ganz Südniedersachsen eingeladen.

„Die im Rahmen des Projekts erstellten Beiträge sollen sowohl auf den eigenen Kanälen der Kultureinrichtungen, als auch gebündelt bei kulturis präsentiert werden, der kommenden Online-Plattform für die Kultur in der Region,“ berichtet Projektleiter Moritz Steinhauer. „Ab dem Sommer werden sich Kulturinteressierte dort einen multimedialen Überblick über die vielfältige Kulturlandschaft Südniedersachsens machen können.“ red/ Foto: Jana Besten











14.01.2022 • 17:32 Uhr

Essener Chefvirologe Dittmer: Keine vierte Impfung - Omikron wird wie Grippe

Neue gefährliche Mutation quasi ausgeschlossen / Bisher Sterbezahlen bei Omikron ähnlich denen von Influenza / Weitere Corona-Impfung allenfalls für Risikogruppen

Das Coronavirus verliert seinen Schrecken: "Es gibt evolutionär keinen Weg zurück zu einem tödlicheren Virus", sagt der Essener Chefvirologe Professor Ulf Dittmer bei "19 - die Chefvisite" mit Blick auf meist milde Krankheitsverläufe bei der Omikron-Mutation. Diese setze sich nicht in der tiefen Lunge, sondern in den oberen Atemwegen fest, um sich besser zu verbreiten - diesen "Vorteil" werde das Virus nicht mehr aufgeben. Dadurch habe sich aber auch die Zahl der Todesfälle durch Omikron "schon sehr angenähert" an den Verlauf einer Influenza-Welle. Weil die um sich greifende Mutation auch Geimpfte und Geboosterte befalle, könnten Impfgegner zwar behaupten, "am Ende Recht gehabt zu haben", so Dittmer. Aber ohne Impfschutz "hätten wir bei der Delta-Variante Leichenberge und dramatische medizinische Situationen gesehen", betont der Virologe. Von einer vierten Impfung ist Dittmer aktuell nicht überzeugt: Sie sei nur sinnvoll mit "an Omikron angepassten Impfstoffen". Damit sollten dann vor dem nächsten Winter insbesondere Risikogruppen geschützt werden - "sehr analog zur Grippeimpfung".

Im Videocast "19 - die Chefvisite" gibt der Chef der Uniklinik Essen, Professor Jochen A. Werner, zusammen mit Publizist Jens de Buhr und wechselnden Gästen von Montag bis Freitag Orientierung bei den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUP-magazin.de! red / Foto: DUP-magazin










14.01.2022 • 17:25 Uhr

Unterhalt: Großeltern müssen für Enkel zahlen

Großeltern müssen nach einer Entscheidung des Oberlandesgericht Oldenburg den Unterhalt für ihre Enkel zahlen, wenn die Eltern dazu nicht in der Lage sind. Die Mutter eines fünfjährigen
Jungen sah sich nicht im Stande, für den Unterhalt aufzukommen, da sie nur 20 Stunden in der Woche arbeitet, teilte das Gericht am Freitag mit. Der Kindsvater befand sich noch in der Ausbildung und zahlte lediglich 30 Euro pro Monat an Unterhalt. Darum habe die Mutter Auskunft über das Einkommen und Vermögen der Eltern des Kindesvaters verlangt, um von ihnen den Unterhalt einzuklagen. Das Amtsgericht hatte dies abgewiesen. Zu Unrecht, wie das
Oberlandesgericht bereits im Dezember entschied (Az.: 13 UF 85/21).

Das Amtsgericht habe den Antrag zurückgewiesen, weil die Mutter auch in Vollzeit hätte arbeiten können, um so genug für sich und ihren Sohn zu verdienen. Das Oberlandesgericht sah das anders: Selbst bei einer Vollzeittätigkeit hätte ihr Einkommen nicht ausgereicht, um den Unterhalt des Kindes ganz oder teilweise zu erbringen. Um den eigenen Unterhalt sicherzustellen, müsse ihr der angemessene Selbstbehalt von zurzeit 1.400 Euro belassen werden. Da die Mutter auch bei einer Vollzeittätigkeit nicht so viel verdienen könne, dass sie den Unterhalt für das Kind zahlt und 1.400 Euro für ihren Lebensunterhalt behalten könne, komme eine Haftung der Großeltern für den Unterhalt des Enkels in Betracht.

Dass der Kindesvater im Laufe des Verfahrens eine Arbeitsstelle angetreten habe und seitdem Unterhalt zahle, ändere nichts an der Entscheidung. Denn es seien noch Rückstände für die Vergangenheit offen. Darum müssten die Großeltern über ihr Einkommen und Vermögen
Auskunft geben. Im Anschluss an diese Auskunft sei zu entscheiden, ob die Großeltern tatsächlich Unterhalt schulden.epd











14.01.2022 • 17:16 Uhr

Der verkappte Lock down - Aus der Weihnachtsruhe wird eine Winterruhe - Hier alle Änderungen in der niedersächsischen Corona-Verordnung

Die ursprünglich bis zum 15. Januar 2022 befristete „Weihnachts- und Neujahrsruhe" muss verlängert werden: Es wird daraus eine „Winterruhe" - zunächst bis zum 2. Februar 2022. Das ist die wesentliche Änderung in der Corona-Verordnung, die heute verkündet worden ist und morgen in Kraft tritt. Die Niedersächsische Landesregierung folgt damit dem Miniserpräsidenten-Konferenz (MPK)-Beschluss vom 7. Januar 2022.

Insbesondere die Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen (ein Haushalt plus zwei Personen), die generelle Höchstgrenze für private Treffen (zehn Personen drinnen wie draußen) die „2Gplus-Vorgabe" für Restaurants und Cafés, Kultureinrichtungen und Sportanlagen etc. sowie für Versammlungen mit bis zu 500 Personen werden so um zunächst weitere zweieinhalb Wochen verlängert. Diskotheken bleiben geschlossen, Messen und Versammlungen mit über 500 Personen untersagt. In den niedersächsischen Schulen wird auch in den nächsten Wochen noch täglich getestet, für politische Versammlungen gilt nun generell eine FFP2-Maskenpflicht.

Grund für die Fortdauer der Reglementarien der Warnstufe 3 sind die auch in Niedersachsen ansteigenden Infektionszahlen und die leider sehr konkrete Erwartung eines weiteren deutlichen Anstiegs in der nächsten Zeit. Die Entwicklung in benachbarten Bundesländern zeigt, dass wir voraussichtlich auch in Niedersachsen in Kürze mit deutlich höheren Fallzahlen rechnen müssen: Bremen liegt heute bei einer Inzidenz von 1.427,2 pro 100.000 in den letzten sieben Tagen, Hamburg bei 665,0 und Schleswig-Holstein bei 664,9. In Niedersachsen gibt es bereits zahlreiche Hotspots: Delmenhorst hat heute die Grenze von 1000 überschritten und liegt bei 1.052,9, Verden bei 821,4 und Osterholz bei 710,9.

Glücklicherweise verlaufen viele der Infektionen mit Omikron bislang mild bis moderat, das heißt: ohne die Notwendigkeit von Krankenhausbehandlungen. Dennoch müssen die Erkrankten für mindestens sieben Tage in Quarantäne, viele klagen über Grippesymptome und Fieber. Das hat schon jetzt Auswirkungen auf einige Bereiche der niedersächsischen Infrastruktur: es kommt zu vermehrten Personalausfällen. Diese Auswirkungen werden in den nächsten Wochen noch sehr viel deutlicher zu Tage treten. Die Einrichtungen der kritischen Infrastruktur haben sich darauf aber bereits vorbereitet.

Noch lässt sich nicht absehen, wie der Krankheitsverlauf insbesondere bei den noch nicht vollständig geimpften und geboosterten Menschen in Niedersachsen sein wird und wie ältere Menschen und vulnerable Gruppen auf das extrem ansteckende Omikronvirus reagieren. Davon hängt es ab, wie sich die täglich höheren Fallzahlen auf die Krankenhausbelegung auswirken werden. Es gilt nach wie vor, eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern und ein Aufrechterhalten der notwendigen Infrastrukturen in Niedersachsen sicherzustellen. Beides ist nur möglich, wenn die Zahl der täglichen neu Infizierten und damit zumindest für einige Tage zur Quarantäne verpflichteten Menschen in einem einigermaßen beherrschbaren Rahmen bleibt und wenn sich noch mehr Menschen boostern beziehungsweise impfen lassen.

Es ist davon auszugehen, dass das Bundesgesundheitsministerium bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 24. Januar 2022 nähere Erkenntnisse dahingehend vorlegen kann, wie sich eine starke Verbreitung der Omikronvariante vor dem Hintergrund der hiesigen Altersstruktur und der nach wie vor bedauerlicherweise vergleichsweise großen Impflücke in Deutschland auswirken wird.

„Es ist alles andere als selbstverständlich, dass die Menschen in Niedersachsen jetzt schon seit drei Wochen mehr oder weniger unaufgeregt mit doch sehr deutlichen Kontaktbeschränkungen und anderen Schutzmaßnahmen leben. Dafür möchte ich mich im Namen der gesamten Landesregierung noch einmal sehr herzlich bedanken", so Ministerpräsident Stephan Weil. „Es ist uns bewusst, dass dies eine enorme Zumutung ist - insbesondere für Kinder und Jugendliche, für Familien, für Menschen, die alleine leben, für die Wirtschaftsbereiche, die von den Schutzmaßnahmen besonders betroffen sind, letztlich aber für uns alle. Bislang ist die Lage in Niedersachsen noch besser als in vielen anderen Bundesländern. Das verdanken wir der großen Besonnenheit der Bürgerinnen und Bürger und der doch vergleichsweise großen Bereitschaft, sich impfen und jetzt auch boostern zu lassen. Mehr als die Hälfte der Niedersächsinnen und Niedersachsen ist jetzt bereits geboostert, das ist ein wichtiges Etappenziel im Kampf gegen Omikron - es müssen aber noch mehr werden. Dass die Infektionslage in Niedersachsen noch vergleichsweise gut ist, liegt auch an den frühzeitig ergriffenen Schutzmaßnahmen. Diese müssen wir nun mit der Winterruhe verlängern, damit wir die Lage weiter unter Kontrolle halten können. Ich bitte deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin umsichtig und verantwortungsvoll zu verhalten. Wir hoffen, dass wir gegen Ostern das Schlimmste überwunden haben."

Die Neuregelungen im Einzelnen:

In § 3 Abs. 5 Satz 1 wird das bisherige Datum „15. Januar 2022" durch das Datum „2. Februar 2022" ersetzt. Damit wird die bisherige ‚Weihnachts- und Neujahrsruhe' verlängert und zu einer ‚Winterruhe'. Damit gilt auch für den Zeitraum vom 15. Januar 2022 bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 die Warnstufe 3 landesweit. Eine Anpassung an das neue vorläufige Enddatum 2. Februar 2022 erfolgt auch in § 7 a Absatz 4 Satz 1.
Als Folgeänderung ist zukünftig in § 3 Absatz 5 Satz 2 geregelt, dass das für Gesundheit zuständige Ministerium sowie die Landkreise und kreisfreien Städte nach Maßgabe der Absätze 1 bis 4 und des § 2 die jeweils ab dem 3. Februar 2022 geltende Warnstufe feststellen.
Dem § 6 Abs. 1 wird der Satz 9 angefügt. Die Verpflichtungen zur Abgabe bzw. Erhebung der Kontaktdaten nach den Sätzen 2, 3, 5 und 7 entfallen auch, wenn die Person, deren Daten zu erfassen sind, die in der Corona-Warn-App des RKI enthaltene QR-Code-Registrierung nutzt.
In der inhaltlichen Regelung der Kontaktbeschränkungen in § 7a Absatz 1 werden in Absatz 1 Satz 1 und in Absatz 4 Satz 1 die Worte „zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren" durch die Worte „zur Vollendung des 14. Lebensjahres" ersetzt. Damit werden bei den strengen Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Personen (ein Haushalt plus zwei Personen) und bei der 10-Personen-Grenze für vollständig Geimpfte zukünftig nur noch Kinder von 1 bis 13 ausgenommen und nicht mehr wie bislang Kinder von 1 bis einschließlich 14. Diese Anpassung erfolgt aus Gründen der Rechtseinheitlichkeit und Verständlichkeit. In allen anderen vergleichbaren Regelungen der Corona-Verordnung wird ebenfalls auf die Grenze ‚bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres' abgestellt.
In § 7 a Absatz 2 Nr. 6 werden nach dem Wort „Veranstaltungen" die Worte „und zu Bestattungen" angefügt. Dieser Zusatz stellt klar, dass auch nicht religiöse Bestattungen, nicht als private Zusammenkünfte im Sinne des Absatzes 1 gelten. Bei Zusammenkünften zu solchen nicht religiösen Bestattungen ist dann jedoch nach dem neuen § 8 Abs. 3 Satz 2 der CoronaVO ist dann jedoch die 3-G-Regelung einzuhalten. Vorsicht: Diese Regelung gilt nur für die offizielle Trauerfeier und den Gang zum Grab, nicht aber für das anschließende Zusammensein in einem Café, einem Restaurant oder zuhause: Dort gilt für Ungeimpfte die Regel ein Haushalt plus zwei Personen und für Geimpfte die 10-Personen-Grenze.
Gestrichen werden in der Corona-Verordnung alle Regelungen, die das Weihnachtsfest und Silvester betreffen.
Die Schutzmaßnahmen für die Versammlungen unter freiem Himmel nach Artikel 8 des Grundgesetzes werden jetzt landesweit angepasst. Es gilt fortan generell für alle Teilnehmenden einer sich bewegenden, aber auch einer ortsfesten Versammlung unter freiem Himmel die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus (MNB-Pflicht). Grund ist, dass bei solchen Versammlungen regelmäßig eine große Anzahl von Menschen für einen längeren Zeitraum so dicht gedrängt zusammentrifft, dass das Abstandsgebot unterschritten wird. Ferner kommt es bei Versammlungen durch Gespräche und gemeinschaftliche Ausrufe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf engem Raum zu einem erhöhten Ausstoß von Tröpfchen und Aerosolen.

§ 10 der VO regelt Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit der Einfügung eines neuen Absatzes 9 wird nun für Versammlungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen wahlrechtlichen Regelungen für bevorstehende öffentliche Wahlen, insbesondere Wahlkreiskonferenzen, Vertreter- und Delegiertenversammlungen und ähnliche Veranstaltungen eine weitere Ausnahme zu den Regelungen der Absätze 1 bis 7 formuliert. Die Ausnahme ist erforderlich, um der besonderen Bedeutung des Bewerberaufstellungsverfahrens für die Demokratie gerecht zu werden.
Neben den Vorbereitungen für die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 werden auch für anstehende einzelne kommunale Wahlen (Direktwahlen) die Vorbereitungen der Wahlvorschlagsträger beginnen. Die wahlrechtlichen Regelungen sehen dafür die Durchführung von Präsenzversammlungen vor. Bei diesen Versammlungen kann die Anzahl von 500 Personen überschritten werden, etwa bei der Durchführung einer Mitgliederversammlung für die Aufstellung der Landesliste einer Partei zur Landtagswahl.

Eine entsprechende Änderung sieht auch der neu eingefügte § 11 Absatz 9 für Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen unter freiem Himmelmit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor.

Für Sitzungen, Zusammenkünfte und Versammlungen mit bis zu 500 Personen bedarf es keiner entsprechenden Regelung, da § 8 Abs. 3 Nr. 1 Sitzungen, Zusammenkünfte und Versammlungen dieser Größe, wenn sie durch Rechtsvorschrift vorgeschrieben sind, von den durch § 8 Abs. 4 bis 8 angeordneten Beschränkungen freistellt. Die im Zusammenhang mit der Bewerberaufstellung für Wahlen jeweils erforderlichen Versammlungen ergeben sich aus den jeweiligen Wahlgesetzen, sie sind also „durch Rechtsvorschrift vorgeschrieben".

Die Änderung in § 16 der Corona-Verordnung bewirkt vor dem Hintergrund des sich rasant steigernden Infektionsgeschehens eine Verlängerung der nach den Weihnachtsferien geltenden täglichen Testpflicht für ungeimpfte Schülerinnen und Schüler bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2021/2022, also bis zum 31.1.2022. Für das schulische Personal besteht die Pflicht zum täglichen Test nach § 28 b Abs. 3 IfSG.
In § 23 wird die Geltungsdauer der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 23. November 2021 verlängert, sie tritt nun mit Ablauf des 2. Februar 2022 außer Kraft.










14.01.2022 • 15:56 Uhr

Frische Pfusch-Pflasterung am beampelten Überweg: Bereits jetzt als teilweise wellig und nicht ebenflächig entlarvt

Während östlich vom Lichtzeichenlage (Ampel)-Überweg vom Auepark (Koppelwiese) zum Klosterhügel Brunshausen die Pflasterung hinter dem Bauzaun noch nicht fertiggestellt und abgenommen ist, wurde die Pflasterung mit den kleinen feinen Steinen westlich vor dem Überweg der Straße zur Benutzung für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.

Donnerstag offizieller Pressetermin vor Ort: Hier zeigten sich den Reportern des Fis WMG Team unübersehbare Unebenheiten im Pflaster. Auf dem Pflaster ist in Senken aus versickerten Pfützen Feinmaterial abgesetzt. Daneben sind diverse Buckel und Wellen selbst dem anwesenden LaGa Pressesprecher Frank Terhorst in die Augen gesprungen. Die unebene Pflasterdecke ist selbst für Laien erkennbar, wobei der Pressesprecher auf Toleranzen verwies.

Dazu klärt Dipl.Ing. Wilhelm Kühne auf, der persönlich bei der Baustellenvisite anwesend war:
Die DIN 18318 für Pflasterarbeiten beinhaltet zwar geringe Toleranzen, die dort nachzulesen sind. Bei Ortstermin wurde von dem Experten empfohlen, mit Richtscheid und Messkeil genauer nachzuschauen, ob die Toleranzen eingehalten wurden. Und noch ein guter Ratschlag vom Dipl.Ing.: Auch nach der baulichen Abnahme läuft eine mindestens zweijährige Gewährleistung (VOB), oder neu fünfjährige First nach BGB. red / Fotos: Fis WMG














14.01.2022 • 15:43 Uhr

Zu Corona-Protesten und Gegendemos: Polizei startet Informationsoffensive

Bei den bevorstehenden Versammlungen von Corona-Kritikern und Gegendemonstranten in der Region Braunschweig wird die Polizei zum besseren Verständnis für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen über den grundsätzlichen Ablauf von Versammlungen ausgeben. Auf einem Flyer werden wichtige Fragen rund um das Thema Versammlungen leicht verständlich beantwortet.

Unter folgendem Link

https://www.pd-bs.polizei-nds.de/startseite/wir_uber_uns/corona/wie-funktionieren-versammlungen-115938.html

ist der Flyer auf der Internetseite der Polizeidirektion Braunschweig abrufbar, ebenso sind die Inhalte ab Montag auf den Social-Media-Kanälen der Polizeiinspektionen Gifhorn, Goslar, Wolfsburg-Helmstedt, Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel sowie Braunschweig zu finden. red











14.01.2022 • 15:38 Uhr

Übergriff in Bad Lauterberg - Fußgängerin in Gasse unsittlich berührt

In Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) ist am Mittwochmorgen (12.01.22) eine Fußgängerin von einem unbekannten Mann unvermittelt unsittlich berührt worden. Die Frau aus dem Altkreis Osterode blieb unverletzt.

Der Übergriff ereignete sich gegen 07.30 Uhr in der Fußgängergasse zwischen der Stützer- und Wissmannstraße. Ersten Ermittlungen zufolge, näherte sich der Unbekannte der Fußgängerin von hinten und berührte sie plötzlich im Bereich des Oberkörpers. Als sie laut schrie und sich mit Schlägen wehrte, flüchtete der Angreifer. Über ihn ist bislang nichts bekannt.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05524/9630 bei der Polizei in Bad Lauterberg zu melden.jk










14.01.2022 • 14:43 Uhr

Bekommen Kinder demnächst vier Elternteile? "Queer-Beauftragter" der Regierung möchte das gern

Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann, plädiert dafür, das kleine Sorgerecht auf bis zu vier Elternteile auszudehnen. Dafür sollte nach Ansicht des Grünen-Politikers das Familienrecht geändert werden. Die Union geht auf Distanz.
Angesichts zunehmend vielfältiger Familienkonstellationen sollen Kinder soll nach Ansicht des
Queer-Beauftragten der Bundesregierung mehr Elternteile als bisher haben können. «Ein Kind soll bis zu vier Sorgeberechtigte haben dürfen, denn mittlerweile wächst jedes dritte Kind in einer Familiensituation auf, die nicht einer klassischen Ehe entspricht», sagte Sven Lehmann den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Freitag). Dafür solle das sogenannte kleine Sorgerecht auf bis zu vier Elternteile ausgedehnt werden können. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion kritisierte die Äußerungen als «willkürliches Konzept von Elternschaft».

Wenn sich beispielsweise Mutter und Mutter trennen würden, und beide neue Partner hätten, sollten die beiden neuen Partner «dann das kleine Sorgerecht bekommen können, wenn sie möchten», forderte Lehmann. Von so einer Änderung würden nicht nur Regenbogenfamilien
profitieren, sondern auch Patchworkfamilien, erläuterte der Queer-Beauftragte. Zugleich seien auch die Kinder rechtlich besser geschützt. epd










14.01.2022 • 14:34 Uhr

Medienexperte: Soziale Medien bieten Chancen für Journalismus

Die sozialen Medien haben nach Einschätzung des Kommunikationswissenschaftlers Carsten Reinemann nicht zu mehr Hass und Aggression geführt. Twitter, Facebook und andere Netzwerke bildeten lediglich die in der Gesellschaft vorhandenen Meinungen ab, erklärte der Leiter des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitag bei einer Online-Konferenz der Civis Medienstiftung: «Soziale Medien sind nicht an sich böse, sie bieten auch Chancen.»

Seit dem Jahr 2000 hätten die sozialen Netzwerke einen starken Bedeutungszuwachs erlebt, erklärte Reinemann. Als Recherchequelle genutzt, wirkten sie auch auf den klassischen Journalismus ein. «Alle Studien sehen eine Verbesserung der Berichterstattung der etablierten
Medien», sagte der Wissenschaftler. Dies zeigten neue Themen und Berichte über Personengruppen, die zuvor nicht wahrgenommen wurden. epd












14.01.2022 • 14:27 Uhr

Nach überraschendem Rückzug von Uwe Schwarz: SPD-Chefin Heiligenstadt zollt dienstältestem Landtagsabgeordneten Respekt

Hier das soeben veröffentlichte Statement der SPD-Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck, Frauke Heiligenstadt, MdB, zum unerwartet angekündigten Rückzug des Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim. Er wird für eine erneute Landtagskandidatur bei der Landtagswahl im Oktober nicht mehr zur Verfügung stehen:
"Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Uwe Schwarz im Oktober 2022 nicht erneut für den Niedersächsischen Landtag zu kandidieren, wenngleich ich außerordentlich bedaure, dass wir einen höchst engagierten und erfolgreichen Abgeordneten für den Landkreis Northeim verlieren werden. Die SPD im Landkreis Northeim ist Uwe Schwarz zu großem Dank verpflichtet. Er ist der aktuell dienstälteste Abgeordnete im Landtag und mit über 35 Jahren Landtagszugehörigkeit der am längsten dem Landtag angehörende Abgeordnete in der über 75-jährigen Geschichte des Landes Niedersachsen. Das macht sicher deutlich, über welch großes Erfahrungswissen er verfügt. Mit dem Verzicht von Uwe Schwarz auf eine weitere Kandidatur verliert die SPD-Landtagsfraktion ihren erfahrensten Sozialpolitiker, dessen Wissen über alle Parteigrenzen hinaus geschätzt wird. In über 35 Jahren Landtagszugehörigkeit hat Uwe Schwarz die Sozialpolitik Niedersachsens geprägt und unser Land sozialer gestaltet.
Ich bin froh, dass Uwe Schwarz gleichzeitig angekündigt hat, in der Kommunalpolitik aktiv zu bleiben und natürlich weiterhin unsere SPD-Kreistagsfraktion als Vorsitzender zu führen. Auch die angebotene Unterstützung im anstehenden Landtagswahlkampf begrüße ich ausdrücklich. Er wird ein politischer Aktivposten nicht nur für die SPD im Landkreis Northeim bleiben.“












14.01.2022 • 14:20 Uhr

Aktionäre im Bann der Inflation

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank


Aktien bleiben teuer. In der abgelaufenen Handelswoche gingen die großen Indizes in Europa und in den USA zwar seitwärts, dies aber auf hohem Niveau. Im vergangenen Jahr waren die Kurse noch je nach Region 15 bis 30 Prozent angestiegen. Aber es rumort im Maschinenraum der Finanzmärkte. Dabei geht es vor allem um die Leitzinsen. Ein Teil der guten Entwicklung an den Aktienmärkten in den letzten Jahren ist auf die niedrigen Zinsen zurückzuführen. Niedrige Zinsen auf dem Sparbuch und bei Bundesanleihen trieben viele Marktteilnehmer in Anlagen mit besseren Aussichten. Diese erfüllten etwa deutsche Aktien allein schon mit der Dividende, die im Durchschnitt etwa drei Prozent beträgt, Kurssteigerungen waren da eher ein zusätzlicher Bonus.

Ob die Zinsen auch weiterhin so niedrig bleiben können, wird von immer mehr Akteuren angezweifelt. Treiber für das Zinsniveau sind die Notenbanken, selbst wenn auch diese nicht allmächtig sind und nicht jeden beliebigen Zinssatz wählen können. Notenbanken werden danach beurteilt, ob sie ihren Auftrag erfüllen, den Geldwert stabil zu halten. Zurzeit ist dies nicht der Fall, wie die in dieser Woche veröffentlichten US-Inflationsdaten von 7 Prozent eindrücklich zeigen. Allgemein wird die Bereitschaft der Notenbanken, etwas gegen zu hohe Inflation zu tun, an ihren Leitzinsen abgelesen. Zu starke Inflation verlangt nach höheren Zinsen. Angeführt von der US-Notenbank werden die Leitzinsen in Europa in diesem und wahrscheinlich auch im kommenden Jahr steigen. Wieviel, das hängt von der Beruhigung bei der Inflation ab. An den Aktienmärkten wird daher die Inflationsrate zum wichtigsten Wirtschaftsindikator in diesem Jahr.











14.01.2022 • 14:16 Uhr

Logistikgutachten zur Frage der Notwendigkeit eines zentralen Bereitstellungslagers für das Endlager Konrad in Würgassen - Minister Laumann und Lies sprechen mit regionalen Abgeordneten und Bürgerinitiativen

Auf Initiative der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen soll ein gemeinsames Logistikgutachten zur Frage der Notwendigkeit für ein zentrales Bereitstellungslager für das Endlager Konrad in Salzgitter erstellt werden. Anfang 2020 hatte der Bund bekanntgegeben, dass im nordrhein-westfälischen Würgassen, direkt an der Grenze zu Niedersachsen, ein derartiges Lager auf dem ehemaligen Kernkraftwerkgelände errichtet werden soll. In dem geplanten Bereitstellungslager sollen schwach- und mittelradioaktive Abfälle für eine spätere Endlagerung im Schacht Konrad endlager- und bedarfsgerecht zwischengelagert werden. Eine Behandlung der Abfälle findet dort nicht statt.

Mit dem Gutachten soll die von vielen gestellte Frage nach der Notwendigkeit für ein Bereitstellungslager geklärt werden. Über den Stand des jetzt anstehenden Vergabeverfahrens wurden regionale Parlamentarier und Akteure vor Ort heute im Rahmen einer Onlineveranstaltung informiert und mit ihnen diskutiert. Dazu hatten Minister Olaf Lies für das Land Niedersachsen und der in Nordrhein-Westfalen zuständige Minister Karl-Josef Laumann eingeladen.

Dazu Olaf Lies: „Mit dem Gutachten wollen wir Klarheit darüber erlangen, ob überhaupt ein Bereitstellungslager notwendig ist. Denn auch nach mehreren Gesprächen auf politischer und fachlicher Ebene konnte die Frage der Notwendigkeit eines logistischen Zwischenlagers für meine Fachleute und somit auch für mich nicht abschließend geklärt werden.

Dieses Gutachten ist wichtig für den weiteren Prozess, aber auch für die nötige Transparenz gegenüber allen Betroffenen. In enger, persönlicher Abstimmung mit meinem Kollegen Karl-Josef Laumann aus NRW wurde von unseren Experten bereits die Leistungsbeschreibung erarbeitet. Nun wollen wir das Gutachten zügig auf den Weg bringen. Die Beiträge von heute werden wir dabei bewerten und, sollten noch ganz neue Aspekte dazu kommen, diese noch ins Verfahren einfließen lassen."

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir haben uns für dieses Gutachten stark gemacht und es gegen mancherlei Widerstände auf den Weg gebracht. Uns ist es wichtig, dass schon bevor das Gutachten in Auftrag gegeben wird, die regionalen Akteure informiert werden. So finden ihre Anregungen frühzeitig Beachtung.

Wir werden die heutigen Beiträge daher sehr sorgfältig bedenken und bewerten. Denn uns ist es persönlich ein großes Anliegen, dass in diesem Gutachten auch die Fragen aus der Region ihren Niederschlag finden. Da war das heutige Gesprächs- und Informationsangebot ein logischer Schritt in Sachen Transparenz."

Die Ergebnisse des heutigen Gesprächs werden nun von den Fachleuten der beteiligten Ministerien bewertet und nach dieser Prüfung mit in das weitere Verfahren der Ausschreibung des Gutachtens einfließen. Die Vergabe soll in den kommenden Wochen erfolgen, mit Ergebnissen des Gutachtens ist dann im Juni 2022 zu rechnen. red

Das Foto dokumentiert eine Protestaktion einer Bürgerinitiative gegen das umstrittene Bereitstellungslager auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerkes in Würgassen an der Weser. Foto: Fis WMG












14.01.2022 • 14:04 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim:67 Neuinfektionen, 21 Genesene, Inzidenz steigt auf 244,4

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.807 (+67) Corona-Infektionen bekannt geworden. 5.282 (+11) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 244,4 (322 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,7, die Intensivbetten sind zu 6,3 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 446 (+56) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum:
Bad Gandersheim 35 (+1),
Bodenfelde 17 (+4),
Dassel 37 (+4),
Einbeck 113 (+9),
Hardegsen 19 (+1),
Kalefeld 14 (0),
Katlenburg-Lindau 11 (+4),
Moringen 29 (+8),
Nörten-Hardenberg 28 (+8),
Northeim 96 (+15),
Uslar 47 (+2) stammen
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus












14.01.2022 • 10:52 Uhr

Landesgartenschau 2023 aktuell: Frische Einblicke in den Stegbau im Auepark (Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese")

Gestern eine Baustellenvisite im "Auepark". Dort befindet sich für die Landesgartenschau 2023 im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese" ein hölzerner Steg in der finalen Bauphase.

Gute Fortschritte sind von der Hildesheimer Straße derzeit ohne Begrünung schon zu erkennen. Ganz nah ran an das Projekt gestern kam das Fis WMG Team zusammen mit LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne war mit vor Ort. Hier seine Eindrücke und Meinungen: An zwei Stellen zweigt der Steg bis in die westlich angrenzenden Teichfläche hinein. Der von Süden barrierefreie Steg führt durchgehend in nördlicher Richtung bis zum Treppenaufgang.

Am südlichen Ende sind die Fundamente frisch betoniert, hier beginnt der mit sechs Prozent barrierefreie Zugang bis auf über drei Meter Höhe. Die Betonfundamente, dem Treppenaufgang am anderen Ende sorgen mit für Stabilität des imposanten Laufstegs. Auch die beiden unverschieblichen Dreiecke an den Wasser-Zugangspunkten bringen statische Stabilität.

Von oben ein erster, exklusiver Blick vom Fis WMG Team festgehalten, auf Wasser- und Schilflandschaften. Die parallelen Wegeabschnitte gliedern den Durchgangsverkehr und die Beobachtungspunkte zum Verweilen. Außerdem kann man hier die architektonische Formensprache erahnen, die an anderen LaGa Wegen bereits zu sehen sind.

Auf jeden Fall wird dieses Stegbauwerk neue Blicke auf die Naturlandschaft mit interessanter Fauna und Flora und Tierwelt (wenn sie sich denn sehen lässt) im Auepark der LaGa, den Koppelwiesen im Landschaftsschutzgebiet eröffnen.

Hoffentlich müssen die Besucher nicht bis 2023 darauf warten und der Weg zum Klosterhügel nach Brunshausen verboten bleibt. ,Bleibt das Areal ein ganzes Jahr lang gesperrt ist zu befürchten, dass Wildschweine (wir berichteten) die Zuwegungen zerstören könnten. red/ Fotos: Fis WMG

















14.01.2022 • 10:41 Uhr

Nun bekräftigt auch DRK- Präsidentin die Forderung nach Corona-Impfpflicht

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, hat ihren Ruf nach einer Impfpflicht für alle bekräftigt. «Besonders die immer noch bestehenden Impflücken bereiten uns in dieser Phase der Pandemie große Sorge», schreibt Hasselfeldt in einem Gastbeitrag für die «Neue Osnabrücker Zeitung» (Freitag). Daher sei sie «persönlich dafür, der allgemeinen Impfpflicht näherzutreten, um den Schutzschirm gegen das Corona-Virus möglichst weit aufzuspannen».

Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass das Impfen der beste Schutz vor Covid-19 und der einzige Weg aus der Pandemie sei, so Hasselfeldt. Gerade mit Blick auf die Omikron-Ausbreitung müssten zudem alle bisherigen Möglichkeiten mit 2G, 2Gplus und 3G am Arbeitsplatz konsequent ausgeschöpft werden. All dies zeige Wirkung „Allerdings ist fraglich, ob dies ausreicht.» Man dürfe zudem «nicht der Illusion erliegen», mit der Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, die am 15. März in Kraft tritt, sei das Problem erledigt.

Für einige Heime und Kliniken könne die einrichtungsbezogene Impfpflicht eine Herausforderung werden, schreibt Hasselfeldt: «Es ist im Einzelfall nicht auszuschließen, dass die Impfpflicht den Fachkräftemangel in den Gesundheitseinrichtungen verstärkt. Deswegen sollte man diese Gefahr ernst nehmen.» Sie rechne aber nicht «mit einer großen Kündigungswelle».epd










14.01.2022 • 10:40 Uhr

Sonderservice-Zeiten der Führerscheinstelle für den Führerscheinumtausch Stichtag der Führerschein- Umtauschpflicht am 19. Januar 2022

Nächsten Mittwoch, 19. Januar 2022 ist ein wichtiger Stichtag für den Umtausch von älteren Führerscheinen: Alle zwischen 1953 und 1958 geborene Personen, müssen ihre rosafarbenen oder grauen Papierführerscheine umtauschen.

Für den Umtausch zum aktuellen Stichtag bietet die Führerscheinstelle des Landkreises Northeim Sonderservice-Zeiten zur Beantragung des Umtauschs an:
Mittwoch 19.01.2022:
Zulassungsstellen Einbeck und Uslar: vormittags von 08:00 Uhr – 11:30 Uhr
Zulassungsstelle Northeim: nachmittags von 13.30 Uhr – 15.30 Uhr
Auf Grund der derzeitigen Corona-Präventivmaßnahmen ist zu anderen Zeiten mit erheblichen Wartezeiten (teilweise im Außenbereich) zu rechnen. Daher sollte auf diesen Mittwochstermin ausgewichen werden.

Für den Umtausch sind folgende Unterlagen mitzubringen:
· Personalausweis / Reisepass
· Biometrisches Passfoto
· Alter Führerschein
· Sollte der letzte Führerschein nicht vom Landkreis Northeim ausgestellt worden sein, wird eine Karteikartenabschrift der ausstellenden Behörde benötigt, wenn es sich um den grauen oder rosafarbenen Papierführerschein handelt. Diese Karteikartenabschrift kann die ehemals ausstellende Behörde per E-Mail an den Landkreis Northeim senden.
Für den Umtausch fallen Gebühren in Höhe von 30,30 € bei Zusendung oder 25,30 € bei Selbstabholung des Führerscheins an.

Grundsätzlich betroffen sind alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden. Der Umtausch erfolgt schrittweise. Für Führerscheine, die ab dem 01.01.1999 ausgestellt wurden, entscheidet das Ausstellungsjahr über den Stichtag zum Umtausch. Eine Übersicht über alle Stichtage für sämtliche Geburts- bzw. Ausstellungsjahre kann unter www.landkreis-northeim.de/fuehrerscheinumtausch eingesehen werden. Hier besteht grundsätzlich keine Eile.
Als nächstes sind die Jahrgänge 1959 - 1964 zum Umtausch bis zum 19.01.2023 verpflichtet.
Wird der Umtauschpflicht nicht nachgekommen, können voraussichtlich ab Mitte 2022 Geldbußen fällig werden.lpd










14.01.2022 • 10:32 Uhr

Dokument des Tages: Das Verzichtsschreiben des Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz auf eine erneute Landtagskandidatur

Es ist eine erste Bilanz seiner politischen Lebensleistung. In seiner Verzichtserklärung für eine erneute Kandidatur bei der Landtagswahl am 9. Oktober 2022 skizziert der Bad Gandersheimer SPD-Politiker Uwe Schwarz (64) sein bisheriges Wirken, lässt Einblicke in seine Entscheidungsfindung zu und hinterlässt am Ende eine konsequente Haltung und einer ebensolchen Entscheidung. Sein ausführliches Verzichtsschreiben an die SPD-Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt liegt dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group im Original vor. Angesichts der Bedeutung der Persönlichkeit Schwarz und der personalpolitischen Dimension seiner Absage dokumentiert das Redaktionsnetzwerk seinen erstes Vermächtnis im Originalwortlaut.

"Liebe Frauke, liebe Anja, liebe Genossinnen und Genossen,
ich hoffe, Ihr seid alle gesund und mit viel Tatendrang in das Neue Jahr 2022 gekommen. Hoffen wir gemeinsam, dass es nach zwei Corona-Jahren ein Jahr der Vernunft und der Rück- kehr zu einem weitgehend gesellschaftlichen Leben wird. Das ist in vielerlei Hinsicht wichtig, nicht zuletzt für die Fortentwicklung unseres demokratischen Gemeinwesens. 2022 wird zwar kein Mammutwahljahr, aber es stehen Landtagswahlen in mehreren wichtigen Bundesländern an und Niedersachsen wird am 9. Oktober 2022 diesen Reigen abschließen.
Obwohl bereits seit der letzten Landtagswahl feststand, dass einige Wahlkreise aus verfas- sungsrechtlichen Gründen neu zugeschnitten werden mussten, konnte der Landtag diesen Neuzuschnitt erst im Dezember 2021 endgültig abschließen.

Dabei war ein Neuzuschnitt der beiden Wahlkreise in unserem Landkreis, also Northeim und Einbeck, unumgänglich. Zeitwei- lig sollte mein Wahlkreis vollständig zerschlagen werden, was wir aber verhindern konnten. Wir werden weiterhin zwei Wahlkreise in unserem Landkreis haben, wobei der Northeimer die Gemeinde Adelebsen dazu bekommt und dafür Bodenfelde wieder zurück in den Einbecker Wahlkreis geht, der außerdem noch um die Stadt Seesen mit ihren Dörfern erweitert wird.
Am 12.3.2022 soll die Aufstellung unserer Landtagskandidaten für diese beiden Wahlkreise erfolgen, und dieser Neuzuschnitt meines Wahlkreises wäre für mich natürlich ideal. Boden- felde war 1985 der erste Bereich, wo die SPD meine angedachte Kandidatur unterstützt hat und Seesen gehörte zum ehemaligen Kreis Gandersheim, wohin ich noch immer zahlreiche Verbindungen habe.

Als ich 1986 zum ersten Mal in den Landtag gewählt wurde, war ich sehr dankbar, dass mich Otto Gräber als gestandener Abgeordneter bei der Eingewöhnung in das Parlamentsleben an die Hand genommen hat. Das war auch nach 13 Jahren Berufsleben in der AOK eine ganze andere Welt. Die allermeisten Menschen haben nach meiner festen Überzeugung völlig falsche Vorstellungen davon, wie kleinteilig, zeitaufwendig und kräftezehrend berufspolitische Abläufe wirklich sind.

Der Northeimer Wahlkreis wird eine Nachfolge für Frauke finden müssen, nachdem sie erfolg- reich den Bundestagswahlkreis zurückgewonnen hat und ich persönlich spüre noch immer viel Tatendrang bei den großen sozialpolitischen Herausforderungen. Ich glaube, dass ich in den vergangenen Jahrzehnten in diesem Bereich vieles maßgeblich mitgestalten konnte. Die Sozialpolitik im weitesten Sinne war und ist für mich immer die Herzkammer der Sozialdemokratie gewesen, die Bewährungsprobe für unsere Grundwerte von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Sie alle bedingen einander, allein betrachtet funktionieren sie nicht. Auf diverse Anfragen hinsichtlich meiner möglichen erneuten Landtagskandidatur habe ich immer deutlich gemacht, dass ich erst den Wahlkreis Einbeck gesichert wissen will und dass ich mich dann am Jahresanfang dazu äußern werde. Der Unterbezirksvorstand wird am 17.1.2022 das weitere Verfahren hinsichtlich der Kandidatenaufstellungen festlegen. Deshalb ist es jetzt für mich der richtige Zeitpunkt, Euch mitzuteilen, dass ich nicht erneut für den Landtag kandidieren werde.
Ich werde zum Zeitpunkt der nächsten Landtagswahl das 65. Lebensjahr vollendet haben, bei einer weiteren vollen Legislaturperiode hätte ich das siebte Lebensjahrzehnt (vielleicht) hinter mir gelassen. Ich bin seit dem 1. April 1973 ununterbrochen berufstätig, davon seit dem 21.6.1986 Landtagsabgeordneter und damit der bisher dienstlängste Abgeordnete in der Geschichte unseres Bundeslandes. Ich glaube, dass wir in diesen mehr als 35 Jahren gemeinsam viel für unsere Region erreicht haben. Die tollen Wahlergebnisse und die unzähligen mündlichen und schriftlichen Rückmeldungen, die ich in diesem langen Zeitraum bekommen habe, machen deutlich, dass nicht alles falsch gewesen sein kann. Das ist ein großartiges Geschenk, wofür ich wirklich sehr dankbar bin.

Es ist aber auch ein Geschenk, selbst zu entscheiden, wann man aufhört, bevor man vom Platz gejagt oder abberufen wird. Dafür habe ich in all den Jahren viele Beispiele erlebt, nicht zuletzt mit dem plötzlichen Tod von Thomas Oppermann im vergangenen Jahr.
Ich war und bleibe immer ein politischer Mensch. Unsere SPD-Kreistagsfraktion hat mich ge- rade wieder zu ihrem Vorsitzenden gewählt, und ich werde diese und auch meine anderen ehrenamtlichen Aufgaben gerne weiter ausfüllen. Das gilt natürlich auch für die Unterstützung meiner Nachfolger, sofern sie es wünschen, bei der bevorstehenden Landtagswahl. Gerade unter der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie souverän, unaufgeregt und erfolgreich Niedersachsen durch Stephan Weil regiert wird. Dass dieses so bleibt, daran möchte ich gerne weiter mitwirken. Aber ich will nach fast 50 Berufsjahren nicht mehr die Fortsetzung der rund um die Uhr Verfügbarkeit eines Berufspolitikers, so sehr mich diese Aufgabe auch erfüllt hat.

Ich bedanke mich bei all den unzähligen Menschen, die mich in diesen Jahrzehnten gewählt, unterstützt, begleitet und mir für diese Arbeit den Rücken freigehalten haben. Das alles war ein großes Geschenk und vielleicht gibt es zukünftig nun auch mal die Möglichkeit zum priva- ten Gedankenaustausch ohne Zeitdruck und ohne Terminkalender.
Darüber würde ich mich freuen, Euer Uwe Schwarz."
red











14.01.2022 • 10:14 Uhr

Landtagswahl 2022: Niedersachsens dienstältester Abgeordneter Uwe Schwarz erteilt seiner Partei eine Absage für erneuter Kandidatur

Niedersachsens Dienstältester Landtagsabgeordneter, der SPD-Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz aus der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim, schließt eine erneute Kandidatur bei den Landtagswahlen im Oktober dieses Jahres definitiv aus. Diese Absage hat er in einem ausführlichen Schriftsatz der SPD-Unterbezirksvorsitzenden Frauke Heiligenstadt mitgeteilt. Schwarz ist gut ein halbes Jahrhundert in der lokalen und überregionalen Politik im Einsatz. Aktuell ist er gesundheitspolititischer Sprecher seiner Fraktion in Hannover. Nach der Kommunalwahl im vorigen Jahr wurde er zum Vorsitzenden der Northeimer SPD-Kreistagsfraktion gewählt.

Jetzt ist das parteiinterne Rennen um seine Nachfolge als MdL im Wahlkreis 18 Bad Gandersheim-Einbeck-Dassel eröffnet. Die CDU wittert eine Chance, diesmal der SPD das Mandat abjagen zu können. Schwarz hatte den Wahlkreis in den vergangenen Jahrzehnten in ununbrochener Folge souverän direkt gewinnen können. Das hatte mit seiner unumstrittenen Tatkraft, seiner sozialpolitischen Leidenschaft und der sich daraus ergebenden Popularität in speziellen Wählerschichten zu tun. red/ Foto: FisWMG











14.01.2022 • 09:07 Uhr

Erneut Corona-Kritik und Protest in Einbeck und Katlenburg: Pro und Contra verliefen laut Polizei friedlich ab

Am Dienstagabend kam es zu insgesamt drei Versammlungen im Stadtgebiet Einbeck, wovon lediglich zwei Versammlungen im Vorfeld ordnungsgemäß angemeldet waren.
Bereits um 17.30 Uhr traf sich das Bündnis "Einbeck ist bunt" vor dem Neuen Rathaus. Mit bis zu 25 Teilnehmenden setzte sich die Versammlung unter dem Motto "Ein Zeichen setzen" in Bewegung.

Ziel der sich fortbewegenden Versammlung war der Eulenspiegelbrunnen auf dem Marktplatz. Dort hatte sich um 18 Uhr die Initiative "Seebrücke Einbeck" zu einer stationären Kundgebung unter dem Motto "Die verzweifelte Situation der geflüchteten Menschen an den Außengrenzen gerade auch im Hinblick auf den fehlenden Schutz vor Corona" versammelt. Es folgten Redebeiträge und anschließend wurde durch die Teilnehmenden Musik abgespielt.

Gegen 18 Uhr fanden sich bis zu 25 Teilnehmende zu einer nicht angemeldeten Versammlung an der Ecke Möncheplatz/Lange Brücke ein. Ein*e Versammlungsleiter*in gab sich nicht zu erkennen. Diese Versammlung setzte sich nach wenigen Minuten in Richtung Marktplatz in Bewegung. Durch die Polizei wurden die Teilnehmenden darauf hingewiesen, dass die Zusammenkunft als Versammlung bewertet wird und eine entsprechende FFP2-Maske zu tragen sowie auf die Mindestabstände zu achten ist. Die Versammlung führte durch verschiedene Straßen der Innenstadt und endete am Neuen Markt. Aufgrund eines Verstoßes gegen die vorgeschriebene Maskentragepflicht wurde gegen eine Person ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Unterstützt wurde die Polizei Einbeck durch Kräfte der Polizei Northeim, der Polizeidiensthundeführer aus Göttingen und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen.

Es kam zu keinen Konflikten zwischen den Versammlungen, alle drei Versammlungen verliefen friedlich und ohne sonstige Störungen.

Am Mittwochabend gegen 18Uhr versammelten sich etwa 25 Personen im Bereich eines Supermarktparkplatzes in der Osteroder Straße in Katlenburg. Durch die Polizei wurde auch hier die Zusammenkunft als Versammlung deklariert und auf die Mindestabstände und die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken hingewiesen. Die Teilnehmenden kamen der Aufforderung der Polizei umgehend nach. Ein*e Versammlungsleiter*in gab sich gegenüber der Polizei nicht zu erkennen.

Die Versammlung setzte sich in Bewegung und verlief durch mehrere Straßen, hierbei führten die Teilnehmenden Kerzen mit. Gegen 19.30 Uhr endete die Versammlung wieder in der Osteroder Straße.Koc










14.01.2022 • 09:03 Uhr

Dritte „Business Night Northeim“ - Startschuss für Gründungspreis des Landkreises Northeim 2022

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel lädt zusammen mit der „BFGoe - Gründungsberatung MOBIL“ zur dritten „Business Night Northeim“ am Mittwoch, 9. Februar 2022

Die dritte „Business Night Northeim“ findet am 9. Februar 2022 zwischen 17:00 und 19:00 Uhr digital statt. Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich
(www.mobil-goettingen.de). Im Rahmen der dritten „Business Night Northeim“ will der Landkreis Northeim eine Plattform zum Austausch für Gründer*innen bieten.
Zu hören sind in diesem Rahmen unter anderem Kurzbeiträge von Expert*innen aus dem Gründungsnetzwerk. Außerdem kommen erfolgreiche Gründer*innen aus dem Landkreis Northeim zu Wort, die ihr Unternehmen vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Startschuss für den
zweiten „Gründungspreis
Landkreis Northeim“

Mit dem sofortigen Anmeldestart für die dritte „Business Night Northeim“ fällt auch der Startschuss für die Bewerbungsphase zum zweiten „Gründungspreis Landkreis Northeim“. Angesprochen sind hier Unternehmer*innen, die sich zwischen 2020 und Anfang 2022 selbständig gemacht haben bzw. kurz vor der Gründung stehen und deren Unternehmenssitz im Landkreis Northeim liegt bzw. liegen wird. Die Anmeldung für den Gründungspreis erfolgt über die Fachstelle Northeim unter der Emailadresse mobil-nom@goettingen.de. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es dort auch.

Die Bewerbungsfrist endet am 11.03.2022. Die Preisträger*innen des „Gründungspreis Landkreis Northeim“ sollen dann im Rahmen der vierten „Business Night Northeim“,
am Montag, 30.05.2022, offiziell geehrt werden.

„Der Gründungspreis gilt als Anerkennung für die Umsetzung einer erfolgversprechenden Geschäftsidee und Unternehmensgründung im Landkreis Northeim. Außerdem setzt er
ein positives Signal für die hiesige Gründungslandschaft. Nach der erfolgreichen Premiere des Gründungspreises im vergangenen Jahr freue ich mich wieder auf zahlreiche und
vielfältige Bewerbungen von Gründerinnen und Gründern für den Gründungspreis 2022“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Als Preis erwartet die Gewinner*innen neben Preisgeldern ein individuelles 1:1 Coaching, ein professioneller „Pitchdreh“ sowie mediale Aufmerksamkeit durch die begleitende Berichterstattung. „Mit dem Preis machen wir gelungene Unternehmensgründungen aus dem Landkreis Northeim für die Öffentlichkeit sichtbar. Zu zeigen, dass es auch in der Krise Gründerinnen und Gründer gibt, die den Weg in die Selbständigkeit wagen, wirkt ermutigend auf andere, die sich ebenfalls eine eigene Selbständigkeit vorstellen können. Außerdem zeigt der Preis, dass wir als verlässlicher Partner die Wirtschaft der Region stärken wollen“, bekräftigt Isa Piontek-Seitz, Projektleiterin der Gründungsberatung MOBIL. lpd










13.01.2022 • 20:31 Uhr

CDU/FDP/Unabhängige starten durch: Anträge zu "Glasfaser bis in jedes Haus / FTTB-Offensive für den Landkreis Northeim" und "Errichtung einer Stiftung für Klima- und Naturschutz im Landkreis Northeim"

Im Rahmen der ersten Pressekonferenz der Mehrheitsgruppe von CDU/FDP und Unabhängigen im Northeimer Kreistag im neuen Jahr am heutigen Donnerstagnachmittag ( wir berichteten exklusiv) auf einer digitalen Plattform haben Beatrix Rostalski-Tappe (CDU) und Christian Grascha (FDP) zwei politische Initiativen im Kreistag angekündigt. Sie beschäftigten sich zum einen mit einer Optimierung der Internetnutzung für alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen und Dienstleister. Die Schlagwörter sind "Glasfaser bis in jedes Haus" und "Funklöcher" schließen. Die andere politische Vorstoß beschäftigt sich mit der Verbesserung eines regionalen Klima- und Naturschutzes.


In dem Digital-Antrag, der dem Redaktionsnetzwerk im Original vorliegt heißt es: "Die CDU-Kreistagsfraktion beantragt: Nach dem vorläufigen Abschluss des durch Bund und Land geförderten Vectoring-Ausbaus, der Bandbreiten bis zu 50 Mbit/s sicherstellen soll, ist der nächste Ausbauschritt hin zu gigabitfähigen Übertragungsbandbreiten notwendig. Ziel soll ein Glasfaseranschluss bis in jedes Haus (Fiber To The Building – FTTB) im Landkreis Northeim sein. Im Einzelnen wird die Kreisverwaltung den aktuellen FTTB-Ausbaustand in Form eines Katasters ermitteln. Auf dieser Grundlage sollen die aktuellen und ggfs. bereits angekündigten weiteren Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene dargestellt und auf deren Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Weiterhin soll das Investitionsvolumen ermittelt werden, um einen möglichen Eigenanteil quantifizieren zu können.

In diese FTT/B-Offensive sollen auch die Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten mit den eigenwirtschaftlich tätigen Ausbauunternehmen (Beispiel: Goetel GmbH) ausgelotet werden.

CDU/FDP und Unabhängige begründen ihren Vorstoss mit folgenden Argumenten:
Nicht erst die aktuelle Pandemiesituation hat die dringende Notwendigkeit von leistungsfähigen Telekommunikationsinfrastrukturen drastisch verdeutlicht. Der erfolgte Vectoring-Ausbau war seinerzeit im Landkreis ein Anfang, ist aber technisch längst nicht zukunftsfest. Heute sind gigabitfähige Infrastrukturen (mind. 1.000 Mbit/s) sowohl im Festnetz wie auch im Mobilfunk das Mittel der Wahl. Konkret bedeutet dies in aller Regel einer glasfaserbasierte Anbindung, im Festnetz müssen mithin die Wohn- und Wirtschaftsgebäude über einen Glasfaseranschluss verfügen. Diese Infrastruktur ist eine Voraussetzung für das Bestehen der Herausforderungen heute und in Zukunft. Eine weitere Begründung erfolgt ggfs. mündlich.
red

Die Bilder dokumentieren Beatrix Tappe-Rostalski und Christian Grascha bei ihren heutigen Auftritten in der digitalen (Zoom) Pressekonferenz. Fotos: Fis WMG













13.01.2022 • 20:09 Uhr

Nach dem LaGa-Desaster im Dezember 2021: Erste LaGa Aufsichtsratssitzung 2022 im ruhigeren Fahrwasser - Geschäftsführerin Stecker bekräftigt "Strahlkraft" für Bad Gandersheim"

Mit einer Routinesitzung des Aufsichtsrates ist die Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim am gestrigen Mittwoch in hörbar ruhigeres Fahrfahrwasser gestartet. Bekanntlich war das Millionen schwere Ausstellungsprojekt im November/Dezember letzten Jahres in einen schweren Sturm geraten. Bekanntlich sorgte das Beben für die Absage der Landesgartenschau am 14. April 2022. Die Gremien beschlossen auf Vorschlag des Managements die Verschiebung ins Jahr 2023. Dem offiziellen Vernehmen nach ließen sich die Aufsichtsratsmitglieder gestern Sachstandsberichte von Geschäftsführerin Ursula Stecker und Thomas Hellingrath vorgetragen. Teilnehmer/innen berichteten dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group von einem sachlichen und harmonischen Treffen. Es habe sich um eine seit längerer Zeit terminierte "Routinesitzung" gehandelt.

"Wir möchten, dass die Landesgartenschau in diesem Jahr in ein ruhiges Fahrwasser kommt", bekräftigte Geschäftsführerin Stecker einmal mehr ihre Anstrengungen für das Gelingen eines gigantischen Events. "Es soll und wird das größte Fest Niedersachsens in 2023 werden. Und in Bad Gandersheim und in ganz Südniedersachsen ist es ihr und ihrem Team ein große Anliegen, dass noch mehr Menschen die Bedeutung und die Strahlkraft dieser Landesgartenschau für Bad Gandersheim und die Region erkennen!"

Der Aufsichtsrat erhielt gestern einen aktuellen Überblick der wieder aufgenommenen Arbeiten an den verschiedenen LaGa-Projekten.

Heute hatte das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group im Rahmen eines Pressemeetings Gelegenheit, verschiedene Bau stellen wie beispielsweise im "Auepark" vertiefend anzuschauen. Dabei entstand das futuristische Motiv "Auepark Black Art auf weißem Feinplaster" am beampelten Übergang vom Auepark zum Klosterhügel Brunshausen. Foto: Fis WMG












13.01.2022 • 19:38 Uhr

Alkoholkonsum nicht nur für einen Monat überdenken - Isolation und Ängste lassen Menschen in der Pandemie zur Flasche greifen

Frühzeitiges Erkennen von gefährlichem Verhalten kann ernste Folgen vermeiden / Paracelsus- Kliniken in Bad Essen bieten Therapiemöglichkeiten

Klassisch zum neuen Jahr ist für viele der richtige Zeitpunkt gekommen, sich neue Vorsätze vorzunehmen und umzusetzen. Zu den beliebten Neujahrsvorsätzen zählt auch, weniger Alkohol zu trinken oder sogar für eine bestimmte Zeit darauf zu verzichten. Der sogenannte „Dry January“, eine Gesundheitskampagne in den sozialen Medien, die vor rund zehn Jahren in Großbritannien entstand, ist derzeit auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Unter dem Hashtag #dryjanuary lassen sich unzählige Artikel und Postings zur Kampagne finden. Dabei geht es wortwörtlich darum, im Januar trocken zu bleiben und auf Alkohol zu verzichten.

Dr. Peter Flüchter, Chefarzt der Paracelsus Wiehengebirgsklinik Bad Essen, hält diesen Ansatz grundsätzlich für sinnvoll: „Sich vorzunehmen, mal einen Monat auf Alkohol zu verzichten halte ich für sinnvoll, um dabei für sich zu klären, wo der Genuss aufhört und schädlicher Gebrauch oder gar eine Abhängigkeit beginnt. Insbesondere ist es dann hilfreich, wenn man dadurch längerfristig den eigenen Konsum reflektiert und auch längerfristig einen gesünderen Umgang entwickelt.“ Um seinen Alkoholkonsum zu reflektieren, eignen sich neben einer alkoholfreien Zeit, so Dr. Flüchter, aber auch Alternativen wie Online-Checklisten für eine erste Selbsteinschätzung oder Apps, um ein Trinktagebuch zu führen. Bei einem Monat Alkoholverzicht müsse jedoch klar sein, dass zum Beispiel im Falle einer in Mitleidenschaft gezogenen Leber ein Monat zur langfristigen Regeneration nicht reiche. Eine körperliche Regeneration könne erst ab mehr als zwei Monaten und einer längerfristigen Veränderung des Konsums einsetzen.

Isolation und Ängste lassen
Menschen in der Pandemie
zur Flasche greifen

Schwerwiegende körperliche Erkrankungen mit Belastungen der Leber, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, des Darms und des Gedächtnisses sowie Herzmuskelerkrankungen, Bluthochdruck und Krebs können bereits durch einen langfristigen Alkoholmissbrauch entstehen. Insbesondere die soziale Isolation und Ängste in Zeiten der Corona-Krise waren und sind ein Antreiber für einen erhöhten Alkoholkonsum, weiß Dr. Peter Subkowski, Chefarzt der Paracelsus Berghofklinik Bad Essen. „In der Corona-Krise haben viele von uns mehr Stress, mehr Konflikte und mehr Einsamkeit erlebt. Das reicht von veränderten Arbeitsbedingungen mit Homeoffice, Kurzarbeit und Angst um den Arbeitsplatz über die angespannte Familiensituation mit Kinderbetreuung und Home-Schooling bis zu dem Gefühl des Verlassenseins vor allem bei Singles und älteren Menschen. Telefonate und Videokonferenzen sind eben kein Ersatz für das reale Treffen mit Menschen.“ Ganz vorn dabei ist natürlich auch die Angst, Angehörige durch das Virus zu verlieren, oder sich selbst anzustecken und zu sterben. Die Folgen sind psychische Erkrankungen wie Depressionen und Traumata, aber eben auch ein gesteigertes Verlangen, aus dieser Situation zu fliehen, Anspannungen zu reduzieren und sich „etwas Gutes“ zu tun. „Da sind billige und schnell verfügbare Drogen wie Alkohol sehr verlockend – in allen Gesellschaftsschichten“, so Dr. Subkowski weiter. Es sei also besonders in der jetzigen Zeit sehr ratsam, den eigenen Alkoholkonsum zu hinterfragen, nicht nur für einen Monat, sondern längerfristig, um Folgeschäden zu vermeiden.



Frühzeitiges Erkennen von
gefährlichem Verhalten
kann ernste Folgen vermeiden

Ab wann der Zeitpunkt erreicht ist, sich Hilfe zu holen, sind beide Suchtexperten sehr deutlich: Je frühzeitiger gefährliches oder missbräuliches Verhalten bemerkt wird, desto mehr können ernste Folgen vermieden werden und umso leichter ist es, der ungesunden Entwicklung entgegenzuwirken. „Wenn ich merke, dass das Leben mir entgleitet, dass Alkohol zu einem Mittelpunkt meines Lebens wird, dass das Trinken ständig mehr wird und ich es trotz guter Vorsätze nicht schaffe, einige Tage ohne Alkohol auszukommen, dann ist ein kritischer Punkt erreicht“, erläutert Dr. Subkowski. „Ein wichtiger Indikator sind auch Probleme mit Familienangehörigen oder dem Lebenspartner. Wenn es Streit oder Gewalt wegen des Alkoholkonsums gibt, ist das ein Alarmzeichen, sofort zu reagieren. Das gilt sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen.“ Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfehle zudem Grenzwerte beim Alkoholkonsum, ergänzt Dr. Flüchter. „So sollten Frauen nicht mehr als 12g Alkohol pro Tag zu sich nehmen – das entspricht einem Glas Bier (0,3l). Bei Männern liegt die Empfehlung bei höchstens 24g, also nicht mehr als zwei Gläser Bier pro Tag. Zusätzlich wird empfohlen, an mindestens zwei Tagen in der Woche auf Alkohol zu verzichten.“ Wer also öfter mehr konsumiere, sollte den Verzehr reduzieren und sich, wenn nötig, Hilfe holen.

Kliniken in Bad Essen
bieten Therapiemöglichkeiten

Mit über 40 Jahren Expertise in der Behandlung Suchtkranker bieten die Paracelsus Berghofklinik und die Paracelsus Wiehengebirgsklinik in Bad Essen ein Hilfsangebot und Therapiemöglichkeiten für Abhängigkeitserkrankungen mit zusammen mehr als 270 Behandlungsplätzen. Das breite Behandlungsspektrum mit individuell zugeschnittenen und innovativen Therapieangeboten stellt einen optimalen Therapierahmen für Patientinnen und Patienten dar, um das eigene Leben langfristig wieder aktiv in die Hand nehmen und abstinent bewältigen zu können. Auch in Zeiten der andauernden Corona Pandemie und damit einhergehenden Hygienestandards für die Therapie können regelhaft unterstützende Rehabilitationsmaßnahmen angeboten sowie positive Bedingungen für die Genesung von Patientinnen und Patienten geschaffen werden.





Foto: Bewegungseinheiten sind immer Teil des Therapieprogrammes.

Foto: Dr. Peter Subkowski warnt vor den Folgen des Alkoholkonsums und rät, sich frühzeitig Unterstützung zu holen.













13.01.2022 • 19:01 Uhr

Wieder peinliche Impfpanne: Johanniter-Unfall-Hilfe verimpft Impfstoff mit abgelaufenen Verfallsdatum - Noch einmal boostern, so ein Ratschlag

In der Region Hannover ist es erneut zu einer Impfpanne gekommen. 3094 Menschen haben von Impfteams der Johanniter-Unfall-Hilfe in 26 Impfzentren der Region Hannover Moderna-Impfstoff erhalten, der länger gelagert war als von der europäischen Zulassungsagentur EMA empfohlen, teilte die Region Hannover am Donnerstag mit. Je nach Impftermin sei das Vakzin
zwischen drei und neun Tage vor der jeweiligen Impfung abgelaufen. Der Impfzeitraum lag zwischen dem 2. und 11. Januar.

Es bestehe für die Betroffenen kein Gesundheitsrisiko, sagte Marlene Graf, ärztliche Leiterin des Gesundheitsamts der Region Hannover. Der Geimpften-Status bleibe erhalten. Diejenigen, die eine Erstimpfung bekommen haben, sollten sich nach vier Wochen wie üblich ein zweites Mal impfen und Zweitgeimpfte sich ganz regulär nach drei Monaten boostern lassen, sagte Graf. «Die Betroffenen, die eine Boosterimpfung erhalten haben, sollten sich nach vier bis zwölf
Wochen und individueller Rücksprache mit dem Impfarzt vorsichtshalber erneut boostern lassen.»

Die von der Impfpanne betroffenen Personen wurden den Angaben zufolge digital ermittelt und werden bis spätestens Samstag (15. Januar) informiert. Bei dem überlagerten Vakzin handle es sich um eine Charge. Sie trage die Nummer LOT000087A. Diese sei in den Impfausweisen eingetragen, sodass jeder selbstständig prüfen könne, ob er betroffen ist, hieß es.

Darüber hinaus schalten die Johanniter und die Region Hannover eine Info-Hotline für Betroffene. Die Telefonnummer 0511/616-11101 sei von Freitag an (14. Januar) täglich zwischen 9 und 17 geschaltet. epd










13.01.2022 • 18:55 Uhr

Lebensmittelhandel weitet Tierwohlversprechen auf Trinkmilch aus - wichtiges Etappenziel auch auf Niedersächsischem Weg

Das Land Niedersachsen hat mit der Zielsetzung, die Prozesse der Milcherzeugung stärker auf Tierwohl, Klima- und Artenschutz auszurichten, das Gütesiegel „Pro Weideland" auf den Weg gebracht, das demnächst in die Haltungsformstufe 3 der Initiative Tierwohl eingruppiert wird.

„Es ist gut, dass der Handel sich auf den Weg macht und für die Stärkung des Tierwohls nun Zeitpläne festlegt, um im eigenen Sortiment eine Umstellung zu erreichen", sagt Umweltminister Olaf Lies. „Das erweiterte Tierwohlversprechen auf Trinkmilch ist auch ein wichtiges Etappenziel auf dem gemeinsamen Niedersächsischen Weg und ein richtiger Schritt des Lebensmittelhandels". Gemeinsames Ziel des Niedersächsischen Weges ist die enge Verzahnung zwischen Umweltschutz, Landwirtschaft, dem Lebensmitteleinzelhandel und weiteren Akteuren entlang der Wertschöpfungsketten und den Verbrauchern zu erreichen.

„Mit der Fokussierung auf die Haltungsformstufen 3 und 4 werden seitens der Unternehmensgruppe Aldi gute Rahmenbedingungen geschaffen, um auch unsere Niedersächsischen Milch- und Fleischprodukte aus Weidehaltung, Konsumenten und Konsumentinnen anbieten zu können", sagt Olaf Lies. Weidehaltung wirkt sich nachweislich positiv auf Arten- und Klimaschutz aus.red










13.01.2022 • 18:53 Uhr

Kriminologe Pfeiffer ermahnt: Sexuellen Missbrauch in Kirche konsequent aufklären

Der Kriminologe Christian Pfeiffer (links auf dem Foto) fordert eine konsequentere juristische Aufklärung der Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche. Die deutsche Justiz habe die Kirchen in
den vergangenen Jahren «leise, respektvoll, auf Zehenspitzen» behandelt, kritisierte der ehemalige Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen in der Wochenzeitung «Die Zeit».

Um Vertuschungen entgegenzutreten, müsse «diese Leisetreterei» aufhören, erklärte der ehemalige niedersächsische SPD-Justizminister. Auch frage er sich, warum trotz der Berichte von Betroffenen und Hinweise auf Aktenvernichtungen in der Vergangenheit keine
Durchsuchungen angeordnet worden seien. Darüber hinaus sei für ihn unklar, warum Staatsanwälte keine polizeilichen Ermittlungen gegen Bistümer einleiteten.

Der Kriminologe wollte im Jahr 2011 den sexuellen Missbrauch und seine Vertuschung in deutschen Diözesen erstmals systematisch erforschen. Dabei seien er und sein Team an bestimmte Akten nicht herangekommen, erklärte der 77-Jährige: «Ich argwöhnte, dass sie auch
Hinweise auf Straftaten enthielten, die noch nicht verjährt waren.»

Pfeiffer erhielt im Jahr 2011, nachdem der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche 2010 bekannt geworden war, von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz den Auftrag, das Ausmaß sexualisierter Gewalt in der Kirche unter anderem anhand von Personalakten wissenschaftlich zu untersuchen. 2013 kündigte die Bischofskonferenz den Vertrag über die Zusammenarbeit und begründete dies mit einem Vertrauensverlust. Pfeiffer warf den Bischöfen
«Zensur» vor. Der Streit kam 2013 vor Gericht, wo ein Vergleich geschlossen wurde.epd










13.01.2022 • 16:09 Uhr

Ehrenamt, moderne digitale Verwaltung und gesellschaftlicher Zusammenhalt - Innenpolitikerin Dunja Kreiser stellt ihre Arbeitsschwerpunkte im Bundestag vor

Nachdem der neue Deutsche Bundestag in Berlin seine Arbeit aufgenommen hat, können jetzt auch die Bundestagsabgeordneten mit ihrer Arbeit in den Ausschüssen beginnen. Die SPD-Politikerin Dunja Kreiser aus dem Wahlkreis Wolfenbüttel-Salzgitter-Nordharz gehört unter anderem dem Innenausschuss an und wird künftig für die Berichterstattung verschiedener Themenbereiche dieses bedeutenden Ausschusses verantwortlich sein. Neben ihrer Berliner Plenararbeit ist 
es Kreiser jedoch wichtig, sich weiterhin für die Belange der Bürger vor Ort 
zu engagieren.

Die Arbeit der Abgeordneten in den insgesamt 25 verschiedenen Ausschüssen nimmt einen Großteil der Zeit in Berlin ein. „Ich bin sehr froh, dass ich als neugewählte Abgeordnete gleich das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen erfahren habe, in dem so wichtigen Ausschuss für Inneres und Heimat mitarbeiten zu können“, 
betont Kreiser.

Die SPD-Politikerin, eine erfahrene Innenpolitikerin, die schon im Niedersächsischen Landtag für diesen Politikbereich zuständig war, hat einiges an Aufgaben vor sich. Kreiser wird künftig die Berichterstattung folgender Arbeitsgebiete übernehmen: Das Ehrenamt im Zivil-, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, das digitale Funknetz BOS für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, die IT der Verwaltung und digitale Verwaltungsdienstleistungen, Statistik und Zensus, Kommunalpolitik und der Bereich Heimat mit dem dazugehörigen Gebiet der gleichwertigen Lebensverhältnisse und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

„Natürlich haben wir Bundestagabgeordnete einen Überblick über alle aktuell anstehenden Vorhaben. Richtig intensiv einarbeiten kann man sich aber nicht in alles. Jede und jeder hat Schwerpunkte, die sie oder er für die Fraktionen bearbeitet und vorantreibt. Ich darf für die SPD-Bundestagsfraktion mit den Themen Ehrenamt im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, der Weiterentwicklung der Digitalisierung in unserer Verwaltung oder gleichwertige Lebensverhältnisse in unserem Land über sehr wichtige Vorhaben berichten und diese bearbeiten. Ich freue mich sehr auf die Arbeit!“, erklärt die für Salzgitter, Wolfenbüttel und den Vorharz direkt gewählte Abgeordnete Dunja Kreiser.

Neben der Bundespolitik in Berlin ist Kreiser auch regelmäßig in ihrem Wahlkreis unterwegs. "Ich bin selbstverständlich zuständig für alle Belange, die meinen Wahlkreis betreffen und für alle Anliegen, die mir Bürgerinnen und Bürger bei Gesprächen, über Nachrichten oder bei meinen regelmäßigen Telefonsprechstunden auf den Weg geben. Das ist für mich ganz klar“, so Kreiser. Die Evesserin steht in engem Kontakt zu ihren Wahlkreisbüros in Wolfenbüttel, Salzgitter und Goslar.

Über ihre Arbeit berichtet Dunja Kreiser in ihrem Newsletter, den sie jederzeit kostenlos abonnieren können unter: dunja.kreiser.wk@bundestag.de.













13.01.2022 • 15:59 Uhr

B64: Besondere Vorsicht nach Verkehrsunfall bei Orxhausen - Fahrbahn nur halbseitig befahrbar - Staubildung bis Kreiensen

Ein Verkehrsunfall hat sich vor wenigen Minuten auf der Bundesstraße 64 bei Orxhausen ereignet. Polizei und Notarzt sind vor Ort und kümmern sich um Betroffene. Die näheren Ursachen und Folgen des Unfalls sind noch nicht komplett bestätigt.

Wichtig ist der Hinweis an alle Autofahrer: Die B64 ist im Bereich des Unfall nur halbseitig befahrbar. Der Verkehrs aus Richtung Bad Gandersheim-Seesen nach Kreiensen läuft relativ gut an der Unfallstelle vorbei. Dafür staut sich die Autoschlange auf der Unfallfahrbahn inzwischen bis nach Kreiensen. red










13.01.2022 • 15:47 Uhr

Krimireif! Wilde Verfolgungsfahrten auf A 2 endet mit Festnahme eines Tatverdächtigen nach Autodiebstählen in Hildesheim - Antrag auf U-Haft beabsichtigt

Nachdem in der letzten Nacht in Itzum zwei Pkw der Marke Audi zunächst unbemerkt entwendet worden sind, lieferten sich die Fahrer auf der A 2 in Richtung Berlin Verfolgungsfahrten mit der Polizei. Während einer von ihnen nach Abstellen des Fahrzeuges flüchten konnte, wurde der zweite Fahrer nach Verursachung eines Unfalls durch Polizeikräfte aus Sachsen-Anhalt vorläufig festgenommen.

Bei den gestohlenen Fahrzeugen handelt es sich um die Modelle A 6 und Q 5. Beide Autos standen zuvor vor den Häusern der Geschädigten im Kurt-Degener-Ring und im Gumbinnenweg.

Nach den bisher vorliegenden Informationen beabsichtigte eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig, gegen 02:30 Uhr, einen Audi A 6 mit Hildesheimer Kennzeichen, der auf der A 2 in Richtung Berlin unterwegs war, an der Anschlussstelle Rennau einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch die Haltezeichen der Beamten und beschleunigte den Wagen auf über 200 km/h.

Die Verfolgung des Audi führte bis nach Sachsen-Anhalt, wo das Fahrzeug die Autobahn an der Anschlussstelle Bornstedt verließ. Anschließend riss der Sichtkontakt zu dem flüchtigen Fahrzeug ab. Wenig später konnte der Audi durch die Polizei verlassen auf einem Feld bei Bornstedt aufgefunden werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit Einsatzkräften aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, bei der auch in Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, führte nicht zur Ergreifung des flüchtigen Fahrers.

Während der Verfolgung auf der A 2 fiel den Beamten der Braunschweiger Autobahnpolizei ein Audi Q 5 auf, an dem sich ebenfalls Kennzeichen aus Hildesheim befanden. Das Fahrzeug wurde der Polizei in Sachsen-Anhalt gemeldet. Kurze Zeit später konnte der Q 5 durch die Polizei aus dem benachbarten Bundesland gesichtet werden. Auch hier versuchte der Fahrer, sich durch Flucht einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Seine Fahrt nahm jedoch ein jähes Ende, als er einen Unfall verursachte. Anschließend konnte der Fahrer vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen 32-jährigen Mann, der nach gegenwärtigem Kenntnisstand über keinen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügt.

Überprüfungen an den Halteranschriften der Fahrzeuge bestätigten die Annahme, dass die Autos zuvor entwendet worden sind.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim, die mittlerweile sachleitend eingebunden ist, beabsichtigt die Stellung eines Antrags auf Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen beim Amtsgericht in Magdeburg.jpm










13.01.2022 • 15:21 Uhr

Am Bahnhof in Seesen: Kurz nach Mitternacht plötzlich zwei Autos in Flammen

Am heutigen Donnerstag,13. Januar 2022, 00.14 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand auf dem Bahnhofsplatz in Seesen gerufen. Auf dem dortigen Pendlerparkplatz fanden die Einsatzkräfte zwei brennende PKW vor, einen Audi A3 sowie ein Opel Astra, wobei der Audi bereits in Vollbrand stand.

In unmittelbarer Tatortnähe wurde durch die Polizei ein 18-jähriger Seesener festgestellt, bei dem sich vor Ort Verdachtsmomente ergaben, dass er mit dem Brandausbruch in ursächlichem Zusammenhang stehen könnte.

Bei dem 18-Jährigen, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Medikamenten zu stehen schien, wurde eine Blutentnahme und weitere strafprozessuale Maßnahmen zur Erforschung des Sachverhaltes durchgeführt. Der Tatverdächtige, der sich bislang nicht zur Sache eingelassen hat, wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die gutachterliche Untersuchung der sichergestellten Fahrzeuge wird in der kommenden Woche erfolgen, so dass verlässliche Aussagen über die Brandursache erst zum Ende der Woche getroffen werden können. Der Sachschaden liegt bei ca. 15.000 EUR.

Die Ermittlungen des 1. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes aus Goslar dauern an.

Die Ermittler bitten in dem Zusammenhang mögliche Zeugen des Vorfalls um sachdienliche Hinweise unter der 05321 / 3390.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen dürfte dieser Brand nicht in Zusammenhang mit den Bränden vom 23. September 2021 stehen, wegen derer in der vergangenen Woche die Polizeiinspektion Goslar eine Öffentlichkeitsfahndung veranlasst hat. red










13.01.2022 • 15:13 Uhr

Bittere Wahrheit: Mehrheit der Covid-Patienten auf Intensivstationen ist nicht geimpft, erklärt das Robert-Koch-Institut

Die deutliche Mehrheit der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ist nach einer Auswertung des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Fachgesellschaft DIVI nicht gegen Corona geimpft. Wie beide Institutionen mitteilten, waren fast zwei Drittel (rund 63 Prozent) der Patientinnen und Patienten, deren Impfstatus bekannt war und die zwischen Mitte Dezember und 12. Januar aufgenommen wurden, nicht geimpft. Insgesamt waren das den Angaben zufolge 5.521 Fälle. Knapp zehn Prozent (856 Fälle) der Patienten hatten den Angaben zufolge einen unvollständigen Impfschutz. Rund 28 Prozent (2.535 Fälle) waren vollständig geimpft oder geboostert. Eine Auffrischungsimpfung hatten dabei knapp sechs Prozent (520 Fälle)
aller Intensivpatienten bekommen.

Bekannt war der Impfstatus den Angaben zufolge von rund 90 Prozent der in diesem Zeitraum auf Intensivstationen eingewiesenen Covid-19-Patienten. Im Intensivregister von RKI und der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wird seit Mitte Dezember der Impfstatus mit erfasst und täglich abgefragt. Die Ergebnisse sollen ab Freitag nächster Woche auch im Wochenbericht des RKI veröffentlicht werden. Zuvor hatte es
aufgrund von Fällen, in denen der Impfstatus nicht bekannt war, Zweifel an der Aussagekraft der bisherigen Daten gegeben.
DIVI und RKI betonten, die Ergebnisse der neuen täglichen Abfrage im Intensivregister bestätigten die bisherigen Erkenntnisse des RKI zum Anteil ungeimpfter und geimpfter Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Gleichzeitig wiesen sie darauf hin, dass dies allein zur Beurteilung der Wirksamkeit der Impfung nicht reiche, sondern auch die Impfquote berücksichtigt werden müsse. In Deutschland ist die Mehrheit der Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Rund 72 Prozent der Bevölkerung sind vollständig, in der Regel also zweimal, geimpft. 45 Prozent der Menschen in Deutschland haben darüber hinaus eine Auffrischungsimpfung erhalten.epd / Foto: Fis WMG











13.01.2022 • 14:49 Uhr

CDU/FDP/Unabhängige im Northeimer Kreistag: Politische Schwerpunkte im Fokus 2022 - Lästige Funklöcher beseitigen

Für einer deutliche Verbesserung der gesamten digitalen Infrastruktur im Landkreis Northeim will sich die neue Mehrheitsgruppe im Northeimer Kreistag starkmachen. "Die lästigen Funklöcher in verschiedenen Bereichen unseres Landkreises müssen endlich beseitigt werden!" Dieses vorrangige Ziel formulierten soeben die beiden Fraktionsführer der Mehrheitsgruppe, Beatrix Tappe-Rostalski für die CDU und Christian Grascha für die FDP/Unabhängigen in einer digitalen Zoom-Pressekonferenz. Die Die Mehrheitsgruppe stellte in dem Meeting eine Reihe weiterer politischer Schwerpunkte vor, die sie in diesem Jahr mit konkreten Anträgen in die Gestaltungsarbeit des Northeimer Kreistages einbringen und umsetzen möchte.

Die Bilder dokumentieren Tappe-Rostalski und Christian Grascha bei ihrer ersten gemeinsamen digitalen Pressekonferenz im neuen Jahr. Fotos: Fis WMG

Weiter Berichterstattung folgt!












13.01.2022 • 13:24 Uhr

Polizei: Unfall an der Talsperre durch Unachtsamkeit, 8.500 Euro Schaden

Am Mittwoch, 12. Januar 2022, 15.50 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Langelsheimer mit einem Klein-Lkw die Landesstraße 515, Lautenthal in Richtung Langelsheim. In Höhe der Innerstetalsperre kam er aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet in die linksseitige Schutzplanke. Es entstand Sachschaden in Höhe von 7000 Euro am Wagen und 1500 Euro an der Schutzplanke. red/ Foto: Polizei










13.01.2022 • 13:10 Uhr

Umfrage: Mehrheit der Hochaltrigen zufrieden mit ihrer Gesundhei

Die Generation der über 80-Jährigen ist einer Studie zufolge trotz vorhandener Krankheiten mehrheitlich zufrieden mit ihrer Gesundheit. Mehr als die Hälfte der Befragten nennen ihr gesundheitliches Befinden gut oder sehr gut, wie aus der vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Untersuchung hervorgeht, die am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde. 10.000 zufällig ausgewählte Personen geben dazu regelmäßig Auskunft.

Laut der bereits dritten Studie «Hohes Alter in Deutschland» (D80+) sind die meisten 80-Jährigen und Älteren (98 Prozent) mit mindestens einer Erkrankung in ärztlicher Behandlung, im Schnitt sind es 4,7 Erkrankungen pro Person. Jedoch haben fast zwei Drittel keinen Pflegebedarf.

Erst bei den über 90-Jährigen überwiegt die Pflegebedürftigkeit mit 76 Prozent. In dieser Altersgruppe und bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen dominiert auch eine negative Bewertung des eigenen Gesundheitszustandes. Auch der Bildungsstand und der Wohnort spielen eine Rolle beim subjektiven Gesundheitsempfinden: Hochaltrige mit niedriger Bildung fühlen sich insgesamt schlechter als die höher Gebildeten, Ostdeutsche empfinden ihre Gesundheit tendenziell schlechter als Westdeutsche, so die Studie.

Der Vergleich des Gesundheitsempfindens vom Corona-Winter 2020/21 mit den Einschätzungen aus dem Jahr 2017 zeigt: In der Tendenz fühlten sich die meisten Menschen inmitten der zweiten Welle der Pandemie nicht weniger gesund als vier Jahre zuvor. epd










13.01.2022 • 12:57 Uhr

Im LaGa Auepark in Bad Gandersheim: Wildschweine suhlen sich im Feuchtgebiet

Anlässlich der heutigen Ortsbesichtigung mit dem LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst und dem Fis WMG Team im Bad Gandersheimer Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese - dem Auepark für die Landesgartenschau Bad Gandersheim 2023 - machten die Medienvertreter die erstaunliche Beobachtung, dass man dort nicht allein unterwegs ist.

Während der Weihnachts- und Neujahres- Baustellenruhe haben das feuchte Gebiet an der Gande einmal mehr die Wildschweine erobert und für sehr gemütlich empfunden. Zahlreiche Spuren und Wildwechsel deuten auf rege Wildtier Aktivitäten hier im LaGa Gebiet hinter dem Bauzaun hin. Die vielen, den neu gestalteten Weg, kreuzenden Spuren haben ganze Wegbereiche verschmutzt. Größere feuchte Flächen sind durchwühlt. Die Wildtiere haben das Landschaftsschutzgebiet zurückerobert, während die Menschen noch ausgesperrt sind. Der Medienmacher betätigte sich mit gebotener Vorsicht als Fährtensucher. Möglicherweise liegt die Rotte Sauen im dichten Schilf, suhlten sich im Feuchtgebiet. red/ Fotos: Fis WMG / WK














13.01.2022 • 10:37 Uhr

Northeimer Handball Club: 3. Liga Team startet in Magdeburg!

Nach dem letzten Spiel am 19. Dezember 2021 in Hildesheim hatte das NHC-Team um Kapitän Christian Stöpler eine kurze Trainingspause über die Feiertage eingelegt. Das war nach den bisherigen intensiven Spielen für Körper und Geist wichtig. Nun sind die Akkus wieder aufgeladen und es ging mit voller Kraft ab dem 04. Januar 2022. in die Vorbereitung auf die restlichen Saisonspiele. Ziel bleibt weiterhin der 6. Tabellenplatz, welcher den direkten Klassenerhalt sichert. Der Start ins Handballjahr 2022 beginnt am kommenden Samstag mit dem schweren Auswärtsspiel bei den Youngsters des SC Magdeburg. Beim Tabellendritten hängen die berühmten Trauben sehr hoch. Der Nachwuchs des Bundesligisten verfügt über viele junge, hungrige und gut ausgebildete Spieler und hat sich zu recht an der Spitze der 3. Liga C festgesetzt. Im Hinspiel hatte der NHC die Magdeburger am Rand einer Niederlage, musste sich zum Schluss leider doch geschlagen geben. Das Spiel hat aber gezeigt, das wenn der NHC seine Leistung abruft und die Fehler minimiert auch der SCM schlagbar ist. Mit dieser Motivation geht das Team die Aufgabe an.

Auf Sportdeutschland TV können NHC-Fans das Spiel im Livestream verfolgen:

https://sportdeutschland.tv/northeimer-hc


Am Samstag den 22. Januar 2022 findet um 18 Uhr das erste Heimspiel dieses Jahres in Einbeck statt. Zum Derby begrüßt der NHC dann das Team vom MTV Braunschweig. der Kartenvorverkauf unter 2-G+ startet am Montagabend. red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











13.01.2022 • 10:33 Uhr

Einbeck: 29-Jährige nimmt 84-Jähriger die Vorfahrt: Kollision mit Verletzten

Die 29-jährige Fahrzeugführerin aus Einbeck bog mit ihrem PKW aus der Rabbethgestraße aus Richtung Schule kommend nach links in den Teichenweg in Einbeck ein, während die bevorrechtigte 84-jährige Fahrzeugführerin den Teichenweg stadtauswärts befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wodurch die 29-jährige Fahrzeugführerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Zudem verletzte sich die 84-jährige Fahrzeugführerin durch den Zusammenstoß leicht. Sachschaden in Höhe von ca. 5700 Euro an beiden PKW. Fi










13.01.2022 • 10:28 Uhr

Krankenhausgesellschaft für rasche Einführung der Corona-Impfpflicht

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, dringt auf eine schnelle Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. Der Prozess müsse
jetzt stringent und zügig sein, sagte Gaß den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Eine Impflicht erst ab Herbst halte er für zu spät.

Die Entscheidung über eine Impfpflicht liegt beim Bundestag. Dort soll Ende Januar eine Orientierungsdebatte stattfinden. Angedacht sind Gruppenanträge, über die die Abgeordneten am Ende - vermutlich nicht vor März - allein nach ihrem Gewissen ohne Fraktionsdisziplin
abstimmen sollen.

Gaß mahnte, das Thema dürfe nicht völlig zerredet werden, bis keine breite Einigung mehr möglich sei: «Wir haben das immer wieder erlebt: Je mehr Streit es um die Maßnahmen gab, desto schwieriger war es mit der Akzeptanz dieser Maßnahmen. Es muss bei einem so
kontroversen Thema einen breiten politischen Konsens geben.»

Die DKG plädiert demnach für eine allgemeine Pflicht zur Corona-Impfung ab 18 Jahren. Eine Impfpflicht nur für Über-50-Jährige wäre ein völlig anderer Ansatz, der sich auf Menschen mit einem hohen Risiko beschränke, erklärte Gaß. Von den Folgen der Pandemie sei jedoch die gesamte Bevölkerung mit allen Altersgruppen betroffen. «Es ist eine Frage von Solidarität, das gemeinsam hinter uns zu lassen», sagte der DKG-Vorsitzende. Gleichzeitig betonte er, dass es nicht um einen Impfzwang gehe. Bei Verweigerung müsse es aber Konsequenzen geben.lpd










13.01.2022 • 10:24 Uhr

Northeimer Handball Club männliche A-Jugend freut sich über neue Aufwärmshirts!

Zu Beginn des neuen Jahres war es soweit und die männliche A-Jugend Oberliga Mannschaft des NHC durfte sich über neue Aufwärmshirts der Marke hummel freuen. Möglich gemacht hat dieses die Fahrschule Sehlen. Inhaber Mathias Sehlen, selbst langjähriger Northeimer Handballer, ließ es sich nicht nehmen das Team zu unterstützen. Mathias ist mit seiner Fahrschule langjähriger treuer NHC Partner. Er unterstützt immer gern die jungen engagierten Nachwuchshandballer.

Mit seiner Fahrschule bietet er den Führerschein in den Klassen AM, A1, A2, A, B/BF17, BE, B96, T und L an. Theorieunterricht und Anmeldung finden montags und donnerstags von 18:30 Uhr bis 20 Uhr in Northeim, Kurze Straße 8 statt. Infostunde und Anmeldung gibt es hier immer dienstags von 17 Uhr bis 18 Uhr. In Drüber, Hinterdorf 2 findet der Theorieunterricht mittwochs von 18:30 Uhr bis 20 Uhr statt.

Der NHC bedankt sich bei Mathias und seinem Team der Fahrschule Sehlen ganz herzlich für seine tolle Unterstützung.

Foto: NHC.










13.01.2022 • 10:18 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 3. Kalenderwoche 2022

. In der Woche vom 17.01.2022 bis 23.01.2022 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen
durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag 17.01. Raum Einbeck/Northeim
Dienstag 18.01. Raum Uslar/Dassel
Mittwoch 19.01. Raum Bad Gandersheim/Einbeck
Donnerstag 20.01. Raum Hardegsen/Nörten-Hardenberg
Freitag 21.01. Raum Northeim/Kalefeld

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (17.01.) bis Donnerstag (20.01.) im Raum Einbeck und von
Freitag (21.01.) bis voraussichtlich Montag (24.01.) im Raum Northeim eingesetzt.
lpd/ Fotos: Fis WMG













13.01.2022 • 06:51 Uhr

Keine Kundgebung von Corona-Kritikern in Hann. Münden - Gegendemo mit rund 80 Teilnehmenden in der Innenstadt

Auf dem Tanzwerder in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) haben sich an diesem Mittwoch (12.01.22) keine Corona-Maßnahmengegner versammelt.

Zu einer Gegenkundgebung in der Innenstadt fanden sich dennoch etwa 80 Menschen ein. Die versammlungsrechtliche Aktion verlief ohne Störungen. Sie endete gegen 19.30 Uhr. jk











13.01.2022 • 06:49 Uhr

Herzberg: Rund 80 Corona-Maßnahmengegner versammeln sich erneut auf dem Marktplatz, etwa 25 Teilnehmende bei Gegendemo

Am Mittwoch (12.01.22) fand auf dem Herzberger Marktplatz die mittlerweile fünfte Kundgebung von Corona-Maßnahmengegnern unter dem Motto "Gegen Impfung und Spaltung der Gesellschaft" statt.

Wiederum nur wenige Meter entfernt kam es zu einer Gegenveranstaltung vom partei- und organisationsübergreifenden "Aktionsbündnis Südniedersachsen" mit der Aktion "Zieht Leine".

Der Veranstalter "Gegen Impfung und Spaltung der Gesellschaft" hatte ab 18 Uhr zur angezeigten Versammlung auf den Marktplatz aufgerufen. Die erwartete Teilnehmerzahl von 200 Menschen blieb aus; stattdessen fanden sich rund 80 Teilnehmende ein. Es folgten mehrere Redebeiträge, in denen die aktuelle Coronapolitik, einschließlich der Impfpolitik, kritisiert wurden. Eine der Rednerinnen war, wie bereits bei den vergangenen Veranstaltungen, die Landtagsabgeordnete Dana Guth.

Bereits gegen 17.30 Uhr versammelten sich im unteren Bereich des Marktplatzes rund 25 Personen der ebenfalls angezeigten Gegenveranstaltung. Zwischen den Straßenlaternen spannten sie Leinen, an denen Schreiben angehängt wurden, die der Aktion "Harzer Erklärungen" entstammten. Darin äußerten Menschen, warum sie sich impfen ließen und warum sie sich für das Impfen stark machen.

Gegen 19 Uhr wurden beide Versammlungen beendet, die störungsfrei verliefen. "Die Abstands- und Hygienevorschriften wurden so weit eingehalten, dass sich das Einschreiten der Polizei auf einige Ermahnungen beschränkte", sagte der Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Frank Grube. "Drei Personen, die zur Veranstaltung der Impfgegner zählten, haben nach Ansprache durch die Polizei auf das Tragen einer FFP2-Maske freiwillig die Veranstaltung verlassen", erklärte Frank Grube abschließend.fg










13.01.2022 • 06:45 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim 234,5

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat soeben einen offiziellen Inzidenzwert von 234,5 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim mitgeteilt. Damit hat sich gegenüber dem Vortag eine geringfügige Veränderung des Wertes eingestellt.

red/Grafik: RKI/ NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










13.01.2022 • 06:38 Uhr

Verkehrsunfallflucht in der Roswithastraße in Bad Gandersheim - Zeugenaufruf der Polizei

Tatort: Bad Gandersheim, Roswithastraße 24, Tatzeitraum: Montag, 10.Januar 2022 bis Mittwoch, 12.Januar 2022, 13:30 Uhr.

Ein bisher unbekannter Fahrzeugführer beschädigte beim Ein.-Ausparken einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten BMW X 5, Farbe grau. Dem BMW wurde ein Frontschaden, Frontstoßstange, in Höhe von 2000 Euro zugefügt. Der Unfallverursacher traf keinerlei schadensregulierende Maßnahmen, er entfernte sich unerlaubt.

Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Tel. 05382 919200,zu melden. Aber auch der Unfallverursacher, hat eventuell den Anstoß nicht mitbekommen, möge sich zur Sachverhaltsabklärung bei der Polizei in Bad Gandersheim melden.Me











12.01.2022 • 20:51 Uhr

Bilderprojekt "Dorfschönheiten": Früher war alles besser und härter! Jürgen Steinhoff Koordinator für Förderverein mit den Dörfern

Das soeben von Benno Löning und dem Förderverein Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim vorgestellte Bilderprojekt "Dorfschönheiten" hat bereits erste Diskussionen ausgelöst. Bereits Berit Lönings Präsentation der ersten Bilder aus Bad Gandersheims Ortsteilen von anno dazumal entspann sich die spannende Debatte über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse und ihren strukturellen Veränderungen in den vergangenen 100 Jahren. Waren es früher bessere und ruhigere Zeiten? War der Kampf ums Überleben und die Arbeit härter als heutzutage? Diesen Wandel zeigen die von Benno Löning ausgesuchten Fotografien.

300 Bilder auf wetterfesten Platten sollen in den Dörfern an zentralen Plätzen ausgestellt werden. Laut Förderverein wird die Installation von Aktiven in den Dörfern bewerkstelligt. Eckhard Froböse vom Vorstand des Vereins berichtete ergänzend, dass für die Koordination zwischen Verein und den Ortsteilen der frühere SPD-Ratsherr und Vorsitzende des Stadtrates, Rektor a.D. Jürgen Steinhoff gewonnen werden konnte. Im April/Mai 2022 sollen die ersten "Dorfschönheiten" in den Dörfern zu sehen sein. Mit Extra-Fahrradtouren könnten sie dann angefahren werden. Dieses touristische Angebot soll 2023 den Besuchern/innen der Landesgartschau offeriert werden. So will man eine Brücke zwischen LaGa und den Ortsteilen schaffen, die von beiden Seiten aus begehbar sein soll. Um Gemeinsamkeiten und Gemeinschaft aufzubauen und zu pflegen.red

Die Motive stammen aus dem Bilderzyklus "Dorfschönheiten" und dokumentieren den Initiator des Projektes Benno Löning. Er erntete bereits bei seiner ersten Präsentation Dank und Anerkennung von den Verantwortlichen des Fördervereins und vom Sponsor. Das ist die Volksbank Seesen-Bad Gandersheim-Einbeck-Alfeld-Bockenem und Langeslheim. Fotos: Fis WMG
















12.01.2022 • 20:15 Uhr

Bankraub in Höckelheim: Aufwendige Fahndungsaktion in der Ruine der Northeimer Zuckerfabrik ergebnislos abgebrochen - Ermittlungen zu den flüchtigen Tätern laufen auf Hochtouren

Am Mittwochmorgen um 09.56 Uhr erhielt die Polizei Northeim die Meldung, dass es in der Kreissparkasse in Höckelheim zu einem Banküberfall gekommen ist (wir berichteten).

Dabei haben die zwei männlichen Täter eine vierstellige Geldsumme erbeutet. Der genaue Betrag muss noch ermittelt werden. Bei der Tat hat einer der Täter der Mitarbeiterin der Sparkasse eine Schusswaffe vorgehalten. Ob es sich dabei um eine scharfe Schusswaffe gehandelt hat, kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht gesagt werden.

Durch die ersten Ermittlungen bestand der Verdacht, dass die beiden Täter nach der Tat auf das Gelände der alten Zuckerfabrik in Northeim geflüchtet sind.

Aufgrund der Komplexität und Größe des Gebäudes sowie des gesamten Geländes und insbesondere der gemeldeten Schusswaffe wurden Spezialeinheiten der Polizei Niedersachsen hinzugezogen.

Neben den Spezialkräften kamen Kräfte der zentralen Polizeidirektion, von umliegenden Dienststellen, Polizeihunde, ein Polizeihubschrauber der Bundespolizei und Drohnen der Polizei Niedersachsen sowie der Feuerwehr zum Einsatz.

Nachdem das Gelände komplett umstellt war, wurde dieses durch die Spezialkräfte durchsucht. Die Durchsuchungen dauerten bis ca. 18.45 Uhr an. Die Täter konnten weder in dem Gebäude, noch auf dem Gelände festgestellt werden. Die Ermittlungen dauern an. Wol










12.01.2022 • 19:05 Uhr

Edith Götz: „Die gesamte Region Weserbergland sitzt mit im WürgASSEn Boot“ - Atomlager Würgassen verhindern - die Lehren aus Asse und Ahr ziehen.

Die BGZ will sowohl für die Asse und in Würgassen (Landkreis Höxter) Lager für schwach- und mittelradioaktiven Abfall errichten. Das Konzept der Rückholung aus der Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel sieht vor, die unter Tage geborgenen und in Spezialcontainern nach über Tage verbrachten Abfälle zu konditionieren und – analog zu Würgassen - für den Transport in ein Endlager bereitzustellen. Allerdings hat Würgassen, durch seine geplante Funktion als Drehscheibe für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Abfall aus allen Zwischenlagerstandorten Deutschland ein um ein vielfaches größeres Ausmaß mit wesentlich höherem Stör- und Risikopotential als das geplante Asse-Zwischenlager, das mit nur einer Abgabestelle und einem Einlagerungsort vergleichsweise einfach strukturiert ist.
Im Unterschied zu Würgassen wurde für das Standortwahlverfahren des Asse-Zwischenlagers durch das Bundesamt für Strahlensicherheit (BfS) 2012 aber ein detaillierter Bewertungskatalog aus Kriterien und genauen Bewertungsgrößen zusammengestellt, um ein transparentes und nachvollziehbares Auswahlverfahren zu gewährleisten.


„Warum bei dem Projekt ZBL Würgassen mit ungleich größerem Umfang und Tragweite nicht mindestens dieselben Maßstäbe, wenn nicht sogar härtere angelegt werden, ist unverständlich“, so die BI Bördeland:
„Die intransparente Standortauswahl genauso wie das Scoring der in die Auswahl einbezogenen Flächen erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit, der betroffenen Kommunen und ohne Diskurs innerhalb der Fachwelt. Eine unabhängige Datenerhebung sowie die Evaluierung des gesamten Auswahlprozesses fand nicht statt. Die nicht nachvollziehbare Auswahl und Gewichtung der Kriterien wurde nicht ausreichend begründet und keinem öffentlichen und fachlichen Review unterzogen,“ erklärt Edith Götz

In der Endlagerkommission wurde die Bedeutung von Transparenz und Partizipation betont. Doch statt bei der Auswahl eines Standorts für ein Bereitstellungslager analog dieser Verfahrensschritte vorzugehen, handeln die BGZ und das Bundesamt für Entsorgungssicherheit höchst intransparent nach dem Prinzip „entscheiden – verkünden and verteidigen“. Rechtsanwalt de Witt und Prof. Dr. Runge (OECOS GmbH) bescheinigen dem Planungsprozess in ihrem Gutachten zum Standortauswahlverfahren dementsprechend mangelhafte Ermittlung des Sachverhalts und „Rechtswidrigkeit“. Dies mußdie verantwortliche Politik endlich zur Kenntnis nehmen!
Die Standortwahl für das ZBL Würgassen basiert letztendlich auf den 2 fragwürdigen und noch dazu willkürlich gewichteten Kriterien „Abstand der Straßenkilometer zu Schacht Konrad“ sowie „Abstand bis zum nächsten „aktiven“ Gleis“. Eine Erklärung für die Auswahl ausgerechnet dieser Kriterien, erfolgte nicht.

Ebenfalls „verschwiegen“ wird, warum der Abstand der Bahnkilometer, über den angeblich die Hauptteil der Transporte abgewickelt werden soll, keinen Eingang in die Bewertung findet – genau wie die Qualität der gesamten langen Bahnstrecke unberücksichtigt bleibt. Wenn zudem bereits bei Korrektur der kleinen Berechnungsfehler sofort ein anderer Standort auf Platz 1 rückt, ist dieses Vorgehen für ein Vorhaben von derartiger Tragweite, das sogar als „nationale Aufgabe“ bezeichnet wurde, weder nachvollziehbar noch akzeptabel:


„Warum wird der Abstand der Straßenkilometer nur mit „50 Prozent“ gewichtet? Warum der Abstand zum „aktiven“ Gleisanschluss mit „100%“ und nicht umgekehrt – oder mit ganz anderen Werten? Warum findet sich stattdessen in der ersten Runde des Scoringverfahrens der (nicht sachbezogene politische Hinweis) auf einen „Standort im 3-Ländereck“? All das sind Fragen, die nicht aufgeklärt wurden. 
Ebenfalls nicht erst seit den katastrophalen Starkregenereignissen im Sommer 2021 stellt sich die Frage, warum die von der ESK (Entsorgungskomission) aufgestellten eindeutigen Ausschusskriterien zur Standortwahl, Lage in einer hochwassergefährdeten Region sowie vorhandene geologische Risiken an keiner Stelle in die Bewertung einflossen. 
In den Bewertungskriterien für das Asse-Zwischenlager findet sich unter dem Kriterium „Naturgefahren“ im Hinblick auf „Hochwasser, Erdbeben Gebirgsschlag/ Erdrutsch“ folgendes:

„Liegt ein Standort in einem durch Naturgefahren besonders gefährdeten Gebiet, ist der Standort als ungeeignet einzustufen (Ausschlusskriterium). Kann ein Schutz vor Naturgefahren am Standort nur durch erhöhten bautechnischen Aufwand gewährleistet werden, geht dies negativ in die Bewertung ein.“
Da das Kriterium der „Hochwassersicherheit“ inclusive der Zuwegungen genau wie der Ausschluss von geologischen Ausfallrisiken am Standort Würgassen trotz bereits mehrfach erläuterter enormer bautechnischer Anstrengungen nicht vollständig gewährleistet werden kann, wie es bei Anlagen zur Abfallbehandlung gesetzlich vorgeschrieben ist, kann dieses Kriterium als nicht erfüllt angesehen werden.


Die Bilder dokumentieren Edith Götz mit einem Aktivsten beim heutigen Pressemeeting am Bootshaus an der Weser in Beverungen. Dort wurden symbolische Plastikeimer mit radioaktiven Abfall auf die Weser gesetzt. Fotos/Video: Fis WMG












12.01.2022 • 18:21 Uhr

Wildtier Stiftung: Gegenwind für Habecks umstrittene Windkraftpläne

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kritisiert, die Windenergie auszubauen. Die Förderung der Windenergie stelle eine Gefahr für zahlreiche Wildtiere dar, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Hackländer am Mittwoch in Hamburg. Statt einseitig auf den Ausbau erneuerbarer Energien zu setzen, müsse die Bundesregierung die Energieeffizienz steigern.

«Allein in Deutschland fallen jedes Jahr rund 250.000 Fledermäuse und Tausende Greifvögel den Windenergieanlagen zum Opfer», sagte Hackländer. Zu den besonders gefährdeten Arten zählten die Fledermausart Großer Abendsegler, Greifvögel wie Rotmilan, Schrei- und Steinadler sowie der Schwarzstorch. Eine Äußerung Habecks, dass die Wildtiere auf den verbleibenden 98 Prozent genug Platz hätten, sei schlicht falsch, sagte Hackländer.

Die Stiftung forderte unter anderem, keine Windenergieanlagen in Wäldern und an Waldrändern zu bauen. Die Betreiber der Anlagen müssten zudem künftig sicherstellen, dass die Windenergienutzung dem Naturschutz nicht entgegenstehe. In allen bestehenden Windparks seien Maßnahmen zur Verringerung von Vogelkollisionen und Fledermausverlusten umzusetzen.epd











12.01.2022 • 18:16 Uhr

Bad Harzburg: Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Güterverkehrs - Brummifahrer fuhr Tempo 90km/h, erlaubt waren 20 km/h

Am Dienstag, 11. Januar 2022, in der Zeit von 09 Uhr bis 14 Uhr, wurde in der Nordhäuser Straße in Bad Harzburg eine Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durchgeführt.

Im Rahmen dieser Kontrolle wurden bei neun kontrollierten Lkw-Fahrern Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, welche in fünf Fällen so gravierend waren, dass sie ein Fahrverbot nach sich ziehen werden. Bei erlaubten 20 km/h konnte bei einem Fahrer der traurige Höchstwert von 92 km/h festgestellt werden. Neben einem Bußgeldbescheid erwartet diesen Kraftfahrer ein mehrmonatiges Fahrverbot.

Weiterhin konnte u.a. ein Verstoß gegen die Ladungssicherung festgestellt werden.

Neben eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden die festgestellten Verstöße mit Sicherheitsleistungen in Höhe von 1.760 Euro geahndet. red/ Foto: Polizei











12.01.2022 • 18:09 Uhr

Bankraub in Höckelheim: Bahnverkehr in Northeim bei Täterfahndung gestoppt - Drohnen überfliegen das Gelände der Northeimer Zuckerfabrikruine

Im Rahmen den Intensivfahndung nach den Tätern, die heute die Filiale der Kreissparkasse in Höckelheim mit Waffengewalt überfallen haben, sind die Maßnahmen rund um die abgeriegelte Zuckerfabrik Ruine in Northeim verschärft worden. So wurde dem Vernehmen nach der Bahnverkehr im Northeim Bahnhof gestoppt. Noch sind die Täter nicht gefasst.
Die Polizei ist weiter mit einem Großaufgebot an Personal und Technik im Einsatz. Trupps durchkämmen Hallen auf dem Ruinengelände. Soeben sind drei Drohnen über dem Komplex der leerstehenden Zuckerfabrik zum Einsatz gekommen. Auffällig ist das Aufgebot von angekommenen Krankenwagen und Rettungsfahrzeugen u.a. von den Johannitern. red/ Foto: Fis WMG










12.01.2022 • 17:41 Uhr

Hammerharte Aktion der Bürgerinitiative: Symbolische Atommülleimer auf die Weser bei Würgassen gelassen

Mit einer spektakulären Aktion hat vor wenigen Minuten die Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland & Diemeltal e.V. gegen ein geplantes Zwischenlager für schwachradioaktiven Atommüll in Würgassen auf der Weser in Beverungen aufmerksam gemacht. Aktionisten setzten symbolische gelbe Eimer mit dem Atomsymbol und dem „W“ für Widerstand Würgassen auf den Weserfluß. Bei Dunkelheit strahlen die angeleinten Eimer, weil im Innern LED‘s leuchten. Ebenfalls eine originelle Symbolik für den fast ewig strahlenden hAtommüll.
red/Fotos/Video: Fis WMG
















12.01.2022 • 17:38 Uhr

Über Wagner (II): Straßennahme "Richard-Wagner-Straße" weg damit! fordert Museumsdirektor

In der Debatte um Berliner Straßen- und Platznamen mit antisemitischen Bezügen hat sich der Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Paul Spies, für die Umbenennung der Richard-Wagner-Straße und des Richard-Wagner-Platzes ausgesprochen. «Man kann nicht in Abrede stellen, dass Wagner ein großer Musiker war», sagte Spies der «Berliner Morgenpost» (Donnerstag): «Ihn aber mit einem Straßennamen zu ehren, ist problematisch, weil er ein
Antisemit war. Da muss man handeln und umbenennen.»

Im Dezember 2021 hatte eine Studie im Auftrag des Berliner Antisemitismusbeauftragten Samuel Salzborn insgesamt 290 Straßen und Plätze mit antisemitischen Bezügen in der Hauptstadt aufgelistet. Dazu gehören bereits diskutierte Straßennamen wie die Treitschkestraße in Berlin-Steglitz und die Pacelliallee in Berlin-Dahlem, aber auch alle Martin-Luther-Straßen, die Otto-Dibelius-Straße in Charlottenburg und der Pastor-Niemöller-Platz
in Pankow. epd










12.01.2022 • 17:34 Uhr

Über Wagner (I): Ausstellung über «Richard Wagner und das deutsche Gefühl»

Das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin widmet von 8. Februar an dem Komponisten Richard Wagner (1813-1883) eine Ausstellung. Unter dem Motto «Richard Wagner und das deutsche Gefühl» werde Wagners Leben und Werk in Bezug zu den Strömungen und
Stimmungen seiner Epoche gesetzt, teilte das Museum am Mittwoch in Berlin mit.

Wagners künstlerisches Schaffen stehe dabei besonders im Kontext der damals allgegenwärtigen Suche nach einer deutschen Identität nach der Reichsgründung 1871, hieß es. Die Ausstellung der Kuratoren Michael Steinberg und Katharina Schneider präsentiere unter anderem persönliche Aufzeichnungen und Gegenstände des Komponisten wie etwa
Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte, Briefe und Fotografien. Zudem gebe es Inszenierungsausschnitte, Hörstationen und Kurzinterviews mit Wagner-Interpreten.epd










12.01.2022 • 13:13 Uhr

Banküberfall in Höckelheim: Fahndung läuft auf Hochtouren - Fabrik-Ruine umstellt - Hubschrauber im Einsatz - Haben die Täter Geisel bei sich?

Nach dem heutigen Banküberfall auf die Kreissparkasse in in Höckelheim läuft die Fahndungsmaschinerei der Polizei nach den mutmaßlichen Tätern auf Hochtouren. Soeben wurde das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Northeim abgeriegelt. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich hier Verdächtige aufhalten könnten. Die Polizei hat ihren Einsatz an Personal und Technik massiv verstärkt. Dazu gehören Polizeispürhunde. Über dem möglichen Fluchtgebiet der beiden Täter kreist ein Polizeihubschrauber. Er unterstützt die Einsatzkräfte am Boden. Die Polizei warnt Schaulust vor der Annäherung an das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik.

Zur Minute sind Spekulationen weder bestätigt noch dementiert. Ein Gerücht besagt, die Täter hätten eine Geisel bei sich. red /Screen Polizei












12.01.2022 • 12:59 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 72 Neuinfektionen, 68 Genesene, Inzidenz bei 238,3

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.677 (+72) Corona-Infektionen bekannt geworden.
5.214 (+68) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 238,3 (314 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,6, die Intensivbetten sind zu 6,4 % belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 384 (+4) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum:
Bad Gandersheim 30 (+3),
Bodenfelde 12 (-1),
Dassel 38 (-3),
Einbeck 107 (+1),
Hardegsen 20 (+3),
Kalefeld 18 (-5),
Katlenburg-Lindau 7 (-3),
Moringen 20 (+2),
Nörten-Hardenberg 18 (-2),
Northeim 80 (+2)
Uslar 34 (+7)

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










12.01.2022 • 12:52 Uhr

Diensthund Sputnik stellt mutmaßliche Einbrecher - Tatverdächtige kauern bei Zugriff unter Planen - Brechstange und Totschläger beschlagnahmt

Zwei mutmaßliche Einbrecher machten gestern am späten Abend in Flingern Nord (bei Düsseldorf) eine beeindruckende Erfahrung mit dem Diensthund Sputnik. Die 21 und 24 Jahre alten Männer hatten sich auf einem Privatgelände versteckt und kauerten aus Angst vor dem Polizeihund regelrecht bewegungslos unter Planen.

Nach Stand der bisherigen Ermittlungen wählte gestern Abend eine aufmerksame Zeugin um 23:10 Uhr die 110 und gab an, dass gerade zwei Männer mit einer Brechstange versuchen würden in ein Privatgebäude am Flinger Broich einzubrechen. Von da an hatten die beiden mutmaßlichen Einbrecher schlechte Karten: Das Gelände war schnell durch zahlreiche Streifenteams umstellt. Die uniformierten Beamtinnen und Beamten überließen dem Hundeführer mit seinem vierbeinigen Kollegen in der Dunkelheit das Feld. Sputnik nahm schnell die Fährte auf und konnte die beiden Männer in einem Holzverschlag unter Planen ausmachen. Während der Diensthund die beiden Tatverdächtigen laut anbellte, konnten seine Kollegen die beiden Männer widerstandslos festnehmen. Beide standen immer noch deutlich unter dem Eindruck des Geschehens. Bei ihrer Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei eine Brechstange und einen Totschläger. Die beiden Tatverdächtigen verbrachten im Anschluss eine Nacht im Polizeigewahrsam. Sie sind der Polizei wegen der Begehung anderer Straftaten bereits bekannt. Die Männer erwartet jetzt ein weiteres Strafverfahren. red/ Fotos: Polizei












12.01.2022 • 12:47 Uhr

Kassiererin bedroht - Räuber überfällt Supermarkt in der Göttinger Leibnizstraße

Ein vermutlich etwa 20 Jahre alter Räuber hat am Dienstagabend (11.01.22) einen Supermarkt in der Göttinger Leibnizstraße überfallen. Gegenwärtigen Ermittlungen zufolge, betrat der ca. 175 cm große, schlanke Mann gegen 21.40 Uhr das Geschäft und bedrohte eine Kassiererin mutmaßlich mit einem Messer. Die Frau gab daraufhin einen noch nicht genau feststehenden Geldbetrag an ihn heraus. Mit der Beute flüchtete der Unbekannte. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. Eine nach dem Unbekannten eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Täterbeschreibung: Vermutlich ca. 20 Jahre alt, schlank, ca. 175 cm groß, dunkelbraunes Haar, bekleidet mit schwarzer Jacke mit Kapuze und weißem Oberteil, sprach akzentfreies Deutsch.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










12.01.2022 • 12:43 Uhr

Vogelzähl-Aktion: Spatz verteidigt Spitzenplatz - Was in unseren Gärten herumdüst und piept

Der in niedersächsischen Gärten und Parks sowie auf Balkonen am meisten gesichtete Vogel ist der Spatz, mit einigem Abstand gefolgt von der Kohlmeise. Das geht aus einer vorläufigen
Auswertung der bundesweiten Vogelzähl-Aktion «Stunde der Wintervögel» des Naturschutzbundes hervor, wie die Organisation am in Hannover Mittwoch mitteilte. Bei der jährlichen Aktion, die am vergangenen Wochenende zum zwölften Mal veranstaltet wurde, sei die Teilnehmerzahl in Niedersachsen erneut gestiegen. «Wir gehen davon aus, dass sich mehr als 23.000 Vogelinteressierte zwischen Borkum und Eichsfeld beteiligten», sagte Rüdiger Wohlers vom Nabu Niedersachsen.

Die Kohlmeise wurde demnach dieses Jahr im Nordwesten deutlich häufiger gezählt als in den Vorjahren. Den dritten Platz nimmt die Amsel ein. «Ihr Bestand scheint sich nach den schweren Einbrüchen der letzten Jahre, bei denen zahlreiche Amseln dem Usutu-Virus zum Opfer
fielen, erholt zu haben», erklärte Wohlers. Ebenfalls häufiger als in den Vorjahren wurde in Niedersachsen die Blaumeise gesichtet. Danach Folgt auf dem 5. Platz der Feldsperling.

Insgesamt haben die Niedersachsen seit dem 6. Januar bereits mehr als 100 Vogelarten gemeldet. Dazu gehört die Mönchsgrasmücke. Der Zugvogel verzichte infolge des Klimawandels offenbar immer öfter darauf, den Winter im Süden zu verbringen, hieß es. Auffallend sei auch die Zunahme von Waldvögeln. So wurden etwa 80 Prozent mehr
Eichelhäher gemeldet. Auch der Buchfink sei stark vertreten. Besonders erfreulich sei das vermehrte Auftreten des Grünfinks mit einem Plus von fast 30 Prozent. «Dies freut uns umso mehr, da der Grünfink durch die Trichonomaden-Epidemie sehr stark betroffen war
und viele dieser herrlichen Vögel ihr Leben lassen mussten», erläuterte Wohlers. epd










12.01.2022 • 12:36 Uhr

B64 Bad Gandersheim: Zwei Leichtverletzte nach Auffahrunfall

Am gestrigen Dienstag, 11. Januar 2022, gegen 15.35 Uhr fuhr ein 25-jähriger Bockenemer mit seinem Pkw VW Transporter von der Bundesstraße 445 auf die Auffahrt zur Bundesstraße 64, um dort auf die B64 in Richtung Seesen zu fahren. An der Einmündung zur B 64 konnte der 25-jährige, seinen Transporter nicht mehr rechtzeitig hinter dem an der Einmündung wartenden Pkw Kia einer 56-jährigen Bad Gandersheimerin zum Stehen bringen und fuhr auf den Kia auf. Die 56-jährige und eine ebenfalls 56-jährige Beifahrerin wurden durch den Unfall leicht verletzt. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 1000 schw.










12.01.2022 • 12:26 Uhr

Medienradar: A7 Ausbau als ÖPP - Projekt von VIA7: Gigantische Kostensteigerungen, Bauzeitverzögerungen, Pannenbrücke Echte , Bauende offen - VIA verweigert Stellungnahme

Gestern im NDR-Fernsehen in Hallo Niedersachsen kamen LKW-Fahrer zu Wort, die seit 2017 ständig durch die Dauerbaustelle der A7 mit schmalen Fahrstreifen fahren müssen. Da werden schon mal Außenspiegel abgefahren und wenn man sich das Kennzeichen nicht so schnell merken kann, hat man Pech gehabt. Die langen Baustellen in dem gesamt 30 Kilometer Ausbaubereich auf sechs Fahrstreifen zwischen Northeim und Seesen bedeuten für Spediteure ständig Verzögerungen. Wenn Unfälle einen Stau oder Stillstand verursachen, oder man über volle Umleitungsstrecken muss, wird die Auslieferung der Waren unkalkulierbar. Das ist für regelmäßige berufliche Nutzer und Spediteure schon ein Kostenfaktor.

Mit privaten Investitionprojekt ÖPP für den A7-Ausbau sollte eigentlich alles besser werden, alles schneller fertig sein und hohe Qualität haben. Risiken, wie Archäologische Funde und Fledermäuse werden offenbar nur beim konventionellen Bau einkalkuliert. Der ist dann natürlich teurer, berücksichtigt man nun Nachtragskosten, wird ÖPP endgültig entzaubert.

In dem Fernsehbeitrag äußerte sich für den Auftraggeber als Vertreter der Autobahngesellschaft des Bundes (AdB), Jürgen Rentsch, mit Rechtfertigungsversuchen. Ein Gesprächspartner des VIA7 Konsortiums wollte nach mehrfachen NDR-Anfragen nicht beim NDR-Team vors Mikrofon treten. Schon die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung war geheim. Bundestagsabgeordnete durften nur unter strengen Auflagen in der Geheimschutzstelle des Bundestages Einsicht in Akten nehmen. Der private Betreiber macht jetzt weiter eine Geheimniskrämerei um die Pannen.

Wenn dann noch, wie bei Echte (Landkreis Nordheim) geschehen, ein neuer Brückenüberbau wieder abgerissen werden muss und ein zweites Mal 2021 neu gebaut wird (wir berichteten), dann ist es Zeit eine Kostenerhöhung durchzuboxen. 65 Millionen Euro Mehrkosten 2021 und ein Jahr längere Bauzeit bis Ende 2022, bescheren dem Berufsverkehr Zusatzkosten, die niemand erstattet. Das sind monatliche Mehrkosten von bis zu 4000 Euro bei dem Spediteur, so seine Ansage im Fernsehbericht.

Permanent genervt die Verkehrsteilnehmer auf dem nachgeordneten Straßennetz wegen der ständigen Behinderungen bis zu Vollsperrungen, wie das zahlreiche Kommentare bei Fis WMG belegen.

Nun die nächste Hiobsbotschaft: In dem NDR-Bericht sogar eingeräumt, dass bis Ende 2022 wohl nur die A7 Fahrbahnen fertig werden und 2023 noch neben den sechs Fahrstreifen weitergearbeitet werden muss. Was dann noch alles, vermutlich auch zu Verkehrsbeeinträchtigungen, auf der BAB A7 und den Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen führt, wird nicht erläutert. Ebenso dürften weitere Kostensteigerungen nicht auszuschließen sein.

Bleibt zu hoffen, dass die Anschlussstelle Echte der A7 noch vor dem Beginn der um ein Jahr verschobenen Landesgartenschau nach 2023 Bad Gandersheim zumindest zu diesem Termin fertiggestellt sein wird. Vielleicht können sich die Verantwortlichen beim Auftraggeber (Autobahn GmbH) und dem Auftragnehmer (VIA) das Beginn-Datum, 14. April 2023, schon mal in ihren Kalender fest rot markieren. Damit das nicht in Vergessenheit gerät!
und berücksichtigen.

Die Bildausschnitte des NDR Berichts dokumentieren den LKW-Fahrer, den AdB-Vertreter und die Pannenbrücke Echte. Screens: NDR Hallo Niedersachsen














12.01.2022 • 12:10 Uhr

Gundermann Kulturtage 2022 - Innerdeutsche Begegnungen auch in Bad Gandersheim

Drei der insgesamt 20 Veranstaltungen der „Gundermann Kulturtage - Innerdeutsche Begegnungen Northeim 2022“ werden in Bad Gandersheim stattfinden. Vor wenigen Minuten stellten die Initiatoren des besonderen Events, Volker Behling und Harald März, das spannende Programm rund um den früheren Liedermacher Gerhard Gundermann auf einem Pressemeeting im Gandeon Kino der Öffentlichkeit vor. Stadtjugendpfleger Gunnar Ude kündigte für den 9. und 10. März 2022 drei Gundermann-Events im Roswitha-Gymnasium und Probenzentrum an. red/Fotos: Fis WMG












12.01.2022 • 10:49 Uhr

Soeben Banküberfall mit Schusswaffe in Höckelheim - Zwei Täter auf der Flucht - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Heute Morgen um 09:56 Uhr wurde der Polizei Northeim ein Banküberfall bei der Kreissparkasse Höckelheim/Northeim gemeldet.

Zwei unbekannte, männliche Täter sind in die Bank und erbeuteten Bargeld.

Einer der Täter hielt dem Mitarbeiterin der Sparkasse eine Schusswaffe vor. Die Mitarbeiterin wurde nicht verletzt!

Zu den Tätern ist aktuell bekannt, dass sie dunkel gekleidet waren und jeweils einen Mundschutz trugen. Es wird nach Zeugenaussagen davon ausgegangen, dass die beiden Täter jungen Alters sind. Die Täter sollen beide ca. 170-175cm groß gewesen sein. Sie haben gutes Deutsch gesprochen und waren schlank. Hinweise bitte an die Polizei Northeim unter 05551 - 7005 - 200 / 104. Wol










12.01.2022 • 10:23 Uhr

Wiederholungstäter in Einbeck: Unter Drogenbeeinflussung Auto gefahren und von der Polizei von der Straße geholt

Ein 28 Jahre alter Autofahrer aus einem Einbecker Ortsteil wurde am Dienstag, 11.01.2022, gegen 15 Uhr im Altendorfer Tor in Einbeck angehalten und kontrolliert. Der junge Mann zeigte körperliche Auffälligkeiten, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten. Da er bereits schon einmal wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt wurde, wurde ihm ein Drogentest angeboten. Dieser verlief positiv auf THC. Dem Mann wurde ein Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Neben der Verkehrsordnungswidrigkeit wurde noch ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.pap










12.01.2022 • 10:20 Uhr

Unwort des Jahres 2021 lautet «Pushback» (Zurückschieben)

Das Unwort des Jahres 2021 lautet «Pushback». Mit dem englischen Begriff für «zurückdrängen, zurückschieben» werde die Praxis von Europas Grenztruppen beschrieben, Flüchtende an der Grenze zurückzuweisen, sagte die Jury-Sprecherin Constanze Spieß am Mittwoch in Marburg. Damit werde ein menschenfeindlicher Prozess beschönigt. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Begriffe «Sprachpolizei» und «Militärschlag.» Insgesamt waren rund 1.300 Einsendungen mit 454 verschiedenen Ausdrücken eingegangen. 45 von ihnen entsprachen den Unwort-Kriterien.

2020 hatte die Jury mit «Corona-Diktatur» und «Rückführungspatenschaften» erstmals zwei Begriffe ausgewählt. Die Unwörter der Vorjahre lauteten «Klimahysterie» (2019), «Anti-Abschiebe-Industrie» (2018), «alternative Fakten» (2017), «Volksverräter» (2016), «Gutmensch» (2015) und «Lügenpresse» (2014). Anfang Dezember hatte die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden «Wellenbrecher» zum «Wort des Jahres» gekürt.epd











12.01.2022 • 10:17 Uhr

Naensen: Mit Auto gegen Mauer gefahren und dann abgehauen

In der Einbecker Ortschaft Naensen kam es in der Zeit von Montag, 10. Januar 2022, 21 Uhr, bis Dienstag, 11. Januar 2022, 08.30 Uhr, zu einer Verkehrsunfallflucht. ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr die Straße Masswelle und stieß aus ungeklärten Gründen gegen eine Grundstücksmauer. Durch die Kollision wurde die Mauer derart beschädigt, dass sie nicht mehr standsicher ist. Der Fahrzeugführer entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der Schaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.

Zeugen, die Hinweise auf den verursachenden Pkw geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck.pap










12.01.2022 • 10:10 Uhr

Dassel: Unbekannter demoliert Audi A5 - 2.000 Euro Schaden angerichtet

Ein 23-jähriger Pkw Fahrer aus einem Dasseler Ortsteil stellte am Freitag, 07. Januar 2022, seinen Pkw, Audi A 5, gegen 18.30 auf dem Parkplatz Breil in Einbeck ab. Als er gegen 19.45 Uhr wieder zu seinem Auto kam, fiel ihm sofort auf, dass aus dem Kunststoffgitter vor dem Kühlergrill ein großes Stück herausgebrochen wurde. Weiterhin stellte er fest, dass auf dem Dach Kratzer waren und am hinteren Stoßfänger ein Loch, vermutlich mit einem Schraubendreher, geschlagen wurde. Der Schaden beläuft sich auf rund 2000,- Euro. Zeugen, die zu dieser Tat Hinweise geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










12.01.2022 • 09:27 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt auf 238,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt in seiner tagesaktuellen offiziellen Verlautbarung für den Landkreis Northeim einen Inzidenzwert von 238,3 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen bekannt. Das bedeutet eine weiteres leichtes Absinken der Infektionen im Kreisgebiet.

red/Grafiken: RKI / NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen










12.01.2022 • 09:18 Uhr

Wer nicht hören will, möchte verstehen - Von Jennifer Kalas, Familienberatungsstelle Bad Gandersheim

Die meisten werden diese Redewendung etwas anders kennen, aber zum Glück sollte es sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass Gewalt, vor allem in der Kindererziehung, nichts zu suchen hat.

Natürlich verändert sich die Art der Kommunikation mit Kindern über die verschiedenen Altersphasen hinweg, aber sie sollte immer wertschätzend bleiben. Wie wir mit unseren Kindern sprechen, hat enorme Auswirkungen auf die Beziehung zu ihnen und prägt maßgeblich ihr Selbstbild, ihr Selbstgefühl und ihren Selbstwert.

Gerade bei Kleinkindern kann es helfen, sich vor Augen zu führen, dass das Gehirn eines Menschen erst mit etwa 20 Jahren voll entwickelt ist. Bis dahin macht es mehrere Umbauphasen durch. Kinder im Alter von etwa drei Jahren werden häufig von Gefühlen überrannt, da ihr Gehirn nur ansatzweise über die Fähigkeit zur Regulation und zum logischen Verständnis verfügt. In diesem Alter sind Wutausbrüche kein Mittel, um etwas zu erreichen oder jemanden zu manipulieren, sie sind einfach der Ausdruck des Unvermögens, mit Frust oder Trauer umzugehen.

Viele Eltern klagen, dass ihr Kind in diesem Zustand nicht ansprechbar ist. Das liegt daran, dass das Kind aus der Wut heraus keinen Zugang mehr zum logischen Teil des Gehirns findet. Anstatt nun selbst wütend zu werden (was die Situation häufig eskalieren lässt) oder das Kind wegzuschicken (womit dem Kind vermittelt werden könnte, dass es nur geliebt wird, wenn es seine Gefühle im Griff hat), kann es helfen, die Emotionen des Kindes anzuerkennen („Ich verstehe, dass Du wütend bist.“) und beim Kind zu bleiben, bis es sich soweit beruhigt hat, dass es wieder empfänglich für Worte wird.

Selbstverständlich muss sich niemand von seinem Kind treten oder schlagen lassen. Auch das ist kein Zeichen von mangelndem Respekt oder fehlender Liebe, sondern zeigt, dass die Wut oder Enttäuschung so groß ist, dass selbst Tränen oder Schreie die Gefühle im Inneren des Kindes nicht mehr wiederspiegeln können. Hier kann es helfen, die Aggressionen umzulenken (in ein Kissen schlagen beispielsweise).

Sobald die Emotionen einigermaßen im Zaum gehalten werden, kann damit begonnen werden, dem Kind zu erklären, warum man die Entscheidung getroffen hat, die zu Wut oder Enttäuschung führte (etwa warum das Kind nicht noch eine zweite Folge seiner Lieblingssendung schauen durfte). Sicher verstehen viele Kinder die Begründung nicht sofort, aber es wird ihnen mit der Zeit leichter fallen, Entscheidungen der Eltern zu akzeptieren, wenn sie erkennen, dass diese nicht willkürlich getroffen werden.

Schulkinder verfügen schon über eine relativ gut entwickelte Fähigkeit, ihre Gefühle zu regulieren, jedoch gehen mit den wachsenden Fähigkeiten auch neue Schwierigkeiten in der Kommunikation einher.

Oft haben Kinder in diesem Alter das Gefühl, dass Mutter oder Vater ihnen nicht richtig zuhören und gar nicht verstehen, was sie im Augenblick bewegt. Es gibt beim Zuhören sehr gute Techniken, um diesem Gefühl entgegenzuwirken, wie etwa das passive bzw. aktive Zuhören. Passives Zuhören wirkt als nachdrückliche, nicht-verbale Botschaft, die dem Kind mitteilt, dass es sich aussprechen kann. Eltern bringen mit dieser Form des Zuhörens nonverbal zum Ausdruck: „Ich möchte, dass du mir sagst, was du empfindest. Ich akzeptiere deine Empfindungen. Und ich überlasse dir die Entscheidung, was du mir mitteilen möchtest.“ Passives Zuhören ermutigt Kinder, über ihre Gefühle zu sprechen. Sie erwarten aber mehr als nur schweigendes Zuhören. Ältere Kinder brauchen manchmal sozusagen einen Türöffner, um über ihre Gefühle und Probleme reden zu können, zum Beispiel: „Magst du darüber sprechen?“ oder „Mich würde interessieren, was du darüber denkst.“
Eltern sollten dabei versuchen, offene, wertfrei formulierte Fragen zu stellen, auf die das Kind nicht einfach mit Ja oder Nein antworten kann. Hilfreich ist es darüber hinaus, dem Kind durch kleine Gesten und verbale Unterstützung zu zeigen, dass wir ihm innerlich folgen. Das können zum Beispiel Einwürfe sein wie „Ich verstehe“ oder Kopfnicken. Eltern teilen ihrem Kind dadurch mit, dass sie interessiert sind und dass sie akzeptieren, was es erzählt.

Beim aktiven Zuhören spiegeln Eltern die vorangehende Botschaft des Kindes, indem sie eine entsprechende Rückmeldung geben. Sie fassen die Bedeutung dieser Botschaft in eigene Worte. Ein Kind sagt zum Beispiel: „Ich will nicht in den Kindergarten.“ Die Eltern können dann antworten: „Du gehst nicht gern in den Kindergarten, wenn ich arbeiten muss.“ Kind: Nein, überhaupt nicht. Ich will nicht gehen. Du fehlst mir dann.“ Mutter oder Vater: „Du hättest mich gern vormittags bei dir. Gibt es etwas, das dir helfen kann, damit es nicht so schwer für dich ist?“ Das Kind überlegt und sagt dann vielleicht etwas wie: „Wenn ich deine Jacke hätte, die riecht so gut nach dir.“

Eine hilfreiche innere Frage kann sein: „Welches Bedürfnis höre ich aus dem Gesagten meines Kindes?“ und dieses dann mit eigenen Worten mit dem Gefühlszustand des Kindes zu verbinden. Es wird sich dadurch verstanden fühlen und kann sich Mutter oder Vater auf diese Weise viel vorbehaltloser öffnen.

Durch das Zuhören entsteht größeres Vertrauen untereinander. Das Wesentliche beim aktiven Zuhören ist, ganz beim anderen zu sein, ganz bei seiner Not. Wenn dies gelingt, fühlt sich der andere verstanden und motiviert, zu einer Konfliktlösung etwas beizutragen.

Buchtipps:
Nora Imlau: So viel Freude, so viel Wut. ISBN: 978-3466310951
Tanja Engel: In der Ruhe liegt die Kraft. ISBN: 978-3982364414
Katrin Specht: Achtsame Kommunikation mit Kindern. ISBN: 978-3982302423
Anette Prehn: Hirnzellen lieben Blinde Kuh. ISBN: 978-3407864857











12.01.2022 • 09:15 Uhr

Montgomery zur Impfpflicht: Ärzte-Lobbist heizt Politikern mächtig ein - "Müssen zu Potte kommen!"

Der deutsche Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat kein Verständnis dafür, dass die Corona-Impfpflicht auf sich warten lässt. «Politik ist derzeit sehr langsam», sagte er am Dienstagabend dem Fernsehsender RTL. Das gelte für die Umsetzung der Beschlüsse der jüngsten Ministerpräsidenten-Konferenz zur Quarantäne und auch bei der
Impfpflicht: «Wenn ich höre, dass der Bundestag nicht zusammentreten kann, weil Karnevalswoche ist und dann keine Sitzung stattfindet, dann ist das ein Schlag ins Gesicht aller Ärzte und Krankenschwestern, die immer Bereitschaftsdienst machen, zu jeder Tag- und Nachtzeit. Das kann kein Argument sein, die sollen jetzt mal zu Potte kommen!»

Montgomery kritisierte auch, dass einzelne Bundesländer die Quarantäneregeln schnell ändern, andere aber noch warten. Es gebe genug Testmöglichkeiten, damit Infizierte oder Kontaktpersonen sich freitesten könnten. Er verstehe, dass die Betroffenen erbost seien,
wenn sie diese Möglichkeit nicht bekämen, sagte der Mediziner.

Unterdessen forderte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, den Plan für eine allgemeine Impfpflicht wegen der Probleme bei der politischen und rechtlichen Durchsetzbarkeit fallen zu lassen. «Die Diskussion über
die Impfpflicht überschattet aktuell alles. Doch ob sie wirklich kommt, wird von Tag zu Tag unwahrscheinlicher», sagte Brysch dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Mittwoch).










12.01.2022 • 09:10 Uhr

DRK Lamspringe: Norbert Halter übergibt erweiterte Chronik-Ausgabe an Bürgermeisterin Franziska Schwarz

Lamspringer DRK-Aktivist wohnt in Bad Gandersheim und hat 2017 für seinen großen Einsatz für die Rumänienhilfe das Bundesverdienstkreuz erhalten

Der Ortsverein Lamspringe des Deutschen Roten Kreuzes hat anlässlich seines 90-jährigen Bestehens und der 30 Jahre andauernden Auslandshilfe vor allem in Rumänien durch seinen in Bad Gandersheim wohnhaften Aktivisten Norbert Halter in Buchform eine 190-seitige und reich bebilderte Dokumentation aufgelegt. Dabei wurde die bisherige Chronik des DRK Lamspringe überarbeitet und ergänzt sowie um die nunmehr 30-jährige Rumänienhilfe erweitert. Norbert Halter, der für sein verdienstvolles Wirken insbesondere für die Rumänienhilfe zur Unterstützung bedürftiger Menschen im Jahr 21017 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, hat jetzt ein Exemplar des Buches an Bürgermeisterin Franziska Schwarz im Rathaus übergeben. sbg / Foto: privat











12.01.2022 • 09:07 Uhr

Goslar: Hoher Sachschaden bei Einbruch in Arztpraxis - PC's und Telefone mit Wasser geflutet

Bislang unbekannte Täter drangen im Zeitraum von Samstag, 08. Januar 2022, 07:00 Uhr bis Montag., 10. Januar 2022, 07:30 Uhr, gewaltsam in eine Arztpraxis in der Landstraße in Oscar ein und betraten anschließend nahezu alle Räume, wobei sie dortigen Schränke und Regale durchwühlten.

Darüber hinaus wurde die gesamte Arztpraxis massiv beschädigt, wobei Waschbecken und Kellerräume überflutet sowie PCs und Telefone augenscheinlich mit Wasser übergossen wurden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand machten die Täter bei dem Einbruch keine Beute. Der Sachschaden ist mit geschätzten 15.000 Euro jedoch beträchtlich.

Die Polizei Goslar bittet um sachdienliche Hinweise zu den Tätern unter der 05321 / 3390. red











11.01.2022 • 21:22 Uhr

Die LaGa-Krise in Bad Gandersheim: 52 Fragen zu den Ursachen aus dem Stadtrat - keine einzige von der SPD

Es gehört zu den unaufgearbeiteten Aspekten der jüngsten öffentlichen Sitzung des Bad Gandersheimer Stadtparlaments, dass die Ursachen der LaGa-Krise mit ihrer plötzlichen Verschiebung um ein Jahr immerhin in einem Katalog von 52 Fragen zu ergründen versucht wurden. In der Ratssitzung wurden diese 52 Fragen von der Stadtführung und dem Management der Landesgartenschau schau ausdrücklich bestätigt. Bestätigt wurde ebenfalls, dass diese Recherchelust allein aus den Reihen der Fraktionen von CDU und den Unabhängigen kam. Erwartungsgemäß war es CDU-Fraktionschef Timo Dröge, der sich über die ungewöhnliche Zurückhaltung bei der Ursachenerforschung der LaGa Krise bei der SPD wunderte. Mögliche Gründe für diese demonstrative Zurückhaltung könnte die Unlust der SPD gewesen sein, so eine Mutmaßung, kein weiteres Interesse an einer Vertiefung der Krise gehabt zu haben. Oder die SPD habe eine Art Herrschaftswissen vorab von höchster Instanz gehabt, wie sich die Verhältnisse entwickeln würden.

Nun, SPD-Fraktionsführer Niklas Kielhorn machte es kurz. Ohne Schnörkel seine Antwort. Er ließ eine gewisse Übereinstimmung mit den anderen Fraktionen anklingen. Alles was gefragt worden sei hätte man auch wissen wollen. Warum also Fragen doppelt stellen. Eine schlaue Antwort auf den ersten Blick. Aber hätte es nicht sein können, tiefer zu bohren?

Wahrscheinlich war bei der SPD angesichts der ausweglosen Lage der LaGa frühzeitig die Erkenntnis gereift, die Kröte frei nach dem Motto 'Vogel friß oder stirb...' so oder so schlucken zu müssen. Bis zu den Wahlen im September war das kaschiert worden. Das ist der eigentliche Skandal.










11.01.2022 • 19:13 Uhr

Bilderprojekt "Dorfschönheiten" mit krassen Wahrheiten, die aktueller sind denn je: Beispiel Hochwasser in Altgandersheim schon 1913

Was Benno Löning da mit seinem Projekt "Dorfschönheiten" an nostalgischen Fotodokumenten zutage gefördert hat, ist reif für mehr als nur eine Momentwahrnehmung. Die Bilder erzählen Geschichten vom wahren Leben von Menschen, ihren privaten (beschiedenen) Verhältnissen, harten Arbeitsbedingungen und abenteuerlichen Umgebungsverhältnissen was die gesamte Zivilisation betrifft.

Hier ein Beispiel der historischen Wahrheiten aus dem einst selbständigen Dorf Altgandersheim. Ein unbekannter Fotograf hielt überschwemmte Teile des Dorfes nach einem schweren Unwetter fest. Benno Löning, der die Bilder für das Projekt "Dorfschönheiten" des Fördervereins Landesgartschau Bad Gandersheim auswählte, datierte das Hochwasserereignis auf das Jahr 1913.

Die erste Erkenntnis und Wahrheit aus dem Bild mit der Flut und dem hilfslos schauenden Menschen in Altgandersheim: es hat sich seit 1913 offenbar kaum etwas verändert an den Wetterlagen. Damals nannten die Menschen das Naturereignis Unwetter und schweres Gewitter. Heute lautet es Starkregenereignis. Eine Metapher für den Klimawandel. Das ist neu.

Dass Motiv aber vom Hochwasserereignis 1913 lässt sich ohne Übertreibung auf die Istzeit übertragen. Es hat sich nichts verändert. Damit entlarvt die Bilddokument aus dem Zyklus "Dorfschönheiten" eine eher unschöne Erkenntnis: Was ist eigentlich der richtige Hochwasserschutz? Was kann er wirklich bewirken?
red/ Foto: Fis WMG










11.01.2022 • 18:43 Uhr

Kommt jetzt Impfmarathon? Behrens rechnet mit vierter Corona-Schutz-Impfung

Gesundheitsministerin Daniel Behrens (SPD) - Foto - rechnet damit, dass das Land absehbar eine vierte Corona-Schutzimpfung empfehlen wird. Sie gehe davon, dass «wir alle Geimpften und
Geboosterten zu einer Impfung aufrufen», sobald im April der für Omikron angepasste Impfstoff da sei, sagte die Ministerin am Dienstag in Hannover. Ob die Viertimpfung mit den vorhandenen Impfstoffe zu empfehlen sei, gehe aus bisherigen Studien noch nicht hervor.
Zudem wolle das Land weiter daran arbeiten, die Impflücke in Niedersachsens Bevölkerung zu schließen. Derzeit seien noch fast 900.000 Erwachsenen nicht geimpft. Um weitere Impf-Standorte zu schaffen, dürfen seit Montag Impfungen in Apotheken verabreicht werden. Mehr als 500 Apotheker in Niedersachsen seien dafür schon geschult worden, sagte Claudia Schröder vom niedersächsischen Corona-Krisenstab.

Als weitere Maßnahme gelte ab 16. März die berufsbezogene Impflicht für Einrichtungen im Gesundheitsbereich und der Eingliederungshilfe, erläuterte Behrens. Zur Zeit erstelle die Landesregierung ein Internet-Portal, welches betroffenen Betrieben ermöglicht, den Impfstatus ihrer Mitarbeiter dem Gesundheitsamt zu melden. Beschäftigten, die keinen Impfnachweis vorlegen, soll ein Beschäftigungsverbot erteilt werden.red










11.01.2022 • 18:41 Uhr

Corona-Virus schockt! Wegen Omikron keine Schulfahrten bis zu den Osterferien

Angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Corona-Virus untersagt das Niedersächsische Kultusministerium bis zu den Osterferien mehrtägige Klassenfahrten.
Eine entsprechende Rundverfügung sei über die Landesämter für Schule und Bildung an die rund 3.000 öffentlichen und freien Schulen sowie an Studienseminare und Tagesbildungsstätten gegangen, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Der Erlass gelte bis zum 4. April.
Weiterhin möglich blieben eintägige Schulausflüge, wenn der pädagogische Nutzen das Infektionsrisiko überwiege. red










11.01.2022 • 16:13 Uhr

In Sorsum aufgetaucht: Protestflugblatt "Hakenkreuz mit Spritze" ruft Polizei auf den Plan

Die Polizei Hildesheim führt gegenwärtig ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen. Hintergrund sind Zettel, die Anwohner des Ortsteils Sorsum letzte Woche in ihren Briefkästen fanden, auf denen sich ein Hakenkreuz mit Spritze sowie der Schriftzug "Wach auf" befinden.

Nach bisherigen Erkenntnissen müssen die Zettel zwischen dem 05.01.2022 und dem 06.01.2022 in die Briefkästen eingeworfen worden sein.

Die zuständigen Ermittler suchen Zeugen, die eventuell Beobachtungen in Zusammenhang mit dem Verteilen der Zettel getätigt haben bzw. Hinweise auf die Verteiler geben können. Dies bezieht sich insbesondere auf den Bereich um die Straßen Im Klostergut und Hinter dem Dorfe in Sorsum. Hinweise und Beobachtungen werden unter der Nr. 05121/939-115 entgegengenommen.jk










11.01.2022 • 16:09 Uhr

Rhüden: Diebstahl einer mobilen Sauna - 6.500 Euro Schaden

Zwischen dem 10. Januar 2022, gegen 17:00 Uhr und dem 11. Januar 2022, gegen 06:00 Uhr entwendete ein bislang unbekannter Täter vollkommen unbemerkt die mobile Sauna des Geschädigten vom Gelände eines Campingplatzes der Seesener Ortschaft Rhüden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 6500 Euro geschätzt.

Für die eigentliche Tatbegehung wurde immenser technischer Aufwand betrieben und vermutlich ein Kran oder ähnliches verwendet, von daher werden mögliche Zeugen gebeten sich mit der Polizei Seesen in Verbindung zu setzen.










11.01.2022 • 16:07 Uhr

Northeim: Alarmierte Polizei erschnüffelt und findet überraschend verbotene Droge Cannabis in Wohnung

In der vergangenen Nacht wurde die Polizei Northeim alarmiert und zu Streitigkeiten gerufen. In der Wohnung konnten ein 23-jähriger Mann und eine 19-jährige Frau angetroffen werden. Zwischen den beiden Personen ist es zu lautstarken verbalen Streitigkeiten gekommen, welche durch die Beamten/innen geschlichtet werden konnten.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme in der Wohnung konnten die Polizisten einen deutlichen Cannabisgeruch wahrnehmen. Anschließend wurden Cannabisblüten aufgefunden und beschlagnahmt. Sowohl der 23-jährige Mann als auch die 19-jährige Frau müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.koc










11.01.2022 • 16:02 Uhr

Unbekannte sprengen Geldautomaten in Hann. Münden-Hedemünden - Täter flüchten in dunklem Fahrzeug in Richtung A 7

In Hann. Münden-Hedemünden (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte am frühen Dienstagmorgen (11.01.22) gegen 03.45 Uhr einen Geldautomaten gesprengt. Ersten vorliegenden Informationen zufolge, flüchteten die Täter anschließend in einem dunklen, hochmotorisierten PKW in Richtung Autobahn. Von ihnen fehlt bislang jede Spur. Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.

Die Tat ereignete sich im Eingangsbereich einer SB-Filiale in der Brückenstraße unweit der Autobahnauffahrt zur A 7. Bei der heftigen Explosion wurde der Ausgabeautomat aus seiner Verankerung gerissen und völlig zerstört. Im Gebäude entstanden erhebliche Schäden. Der Innenbereich des Geldautomatenraumes glich einem Trümmerfeld.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Hann. Münden, Telefon 05541/9510, oder die Polizei Göttingen, Telefon 0551/491-2115.jk /Symbolbild










11.01.2022 • 15:58 Uhr

Nach Wolf-Abschussversagen: Ex-Minister Christian Meyer schießt verbal gegen Minister Olaf Lies an - "Fünfter Fehlschuss in Folge!"

Nach dem Abschuss einer Wölfin im niedersächsischen Amt Neuhaus üben die Grünen im Landtag erneut heftige Kritik am Wolfsmanagement von Umweltminister Olaf Lies (SPD).
«Die tote Wölfin in Amt Neuhaus ist der fünfte Fehlabschuss in Folge», sagte der naturpolitische Sprecher der Grünen, Christian Meyer, am Dienstag in Hannover. Die Grünen wollen nicht hinnehmen, dass die Landesregierung Informationen über zum Abschuss freigegebene Wölfe geheim hält. Am 8. Februar entscheidet darüber Meyer zufolge
der Staatsgerichtshof.

Laut Umweltministerium lag zwar für das Töten von zwei Tieren des Rudels eine Ausnahmegenehmigung vor. Bei der in der Nacht zum Sonnabend getöteten Wölfin handle es aber voraussichtlich nicht um die freigegebene Fähe «GW 872f». Das getötete Tier war demnach ein bis zwei Jahre alt und damit jünger als die Fähe. Eine genetische Untersuchung zur Identifizierung des Wolfs sei eingeleitet. Die Ausnahmegenehmigung zum Töten der zwei Wölfe sei befristet bis zum 31. März. Hintergrund seien vermehrte Übergriffe auf Nutztiere, trotz
Herdenschutztieren und weiterer Gegenmittel. Es solle verhindert werden, dass die beiden Wölfe untypische Jagdtechniken weitergeben.

Meyer sagte: «Diese Abschusspraxis ist rechtlich höchst zweifelhaft und zudem völlig wirkungslos.» Die bisherigen Wolfstötungen verhinderten keinen einzigen Nutztierriss. Die Grünen begrüßten, dass der Nabu gegen die niedersächsische Wolfsverordnung klage. Auch von der EU-Kommission gebe es erhebliche Zweifel, ob Abschüsse beliebiger Wölfe rechtmäßig sind. «Durch die Geheimhaltung der Abschussgenehmigungen von Minister Lies konnte auch keine gerichtliche Überprüfung im Vorfeld erfolgen, ob die Voraussetzungen für einen legalen Wolfsabschuss gegeben waren.» epd













11.01.2022 • 15:51 Uhr

Dannhausen: Ganz üble Umweltschweinerei - Polizei ermittelt zur kriminellen Müllentsorgung

Ein Spaziergänger informierte die Polizei in Bad Gandersheim über eine illegale Müllentsorgung in einem kleinen Waldstück in der Feldmark von Dannhausen. Der Hinweisgeber hatte nördlich der Bundesstraße 64 etliche Lackdosen und ein Waschbecken entdeckt, die dort von einem unbekannten Täter einen kleinen Abhang hinuntergeworfen worden waren. Teilweise hat sich noch Lack in den Dosen befunden, der folglich ausgelaufen ist. Die Lackdosen waren größtenteils mit Rührwerken ausgestattet, die üblicherweise in speziellen Mischmaschinen eingesetzt werden. Die untere Wasserbehörde prüft in diesem Zusammenhang wie massiv die Verunreinigung des Erdreiches durch die ausgelaufenen Lacksubstanzen ist. Bei der Polizei in Bad Gandersheim wurde ein Strafverfahren wegen des "Unerlaubten Umganges mit Abfällen" eingeleitet. Zeugen, die Angaben zum Verursacher machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05382-919200 an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim zu wenden.SeV/ Fotos: Polizei














11.01.2022 • 15:47 Uhr

Corona-Krise und ihre Schuld: Kinder-Studie zeigt dramatischen Anstieg von Suizidversuchen

"19 - die Chefvisite" exklusiv: Bis zu 500 Kinder nach Selbsttötungsversuchen auf Intensivstation


Bis zu 500 Kinder mussten nach Suizidversuchen zwischen März und Ende Mai 2021 bundesweit auf Intensivstationen behandelt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Essener Uniklinik, über die der Leiter der dortigen Kinder-Intensivstation, Professor Christian Dohna-Schwake, exklusiv im Videocast "19 - die Chefvisite" berichtete. Die Fallzahl sei damit im zweiten Lockdown um rund 400 Prozent im Vergleich mit der Zeit vor Corona gestiegen. Die dramatische Entwicklung, die sich aus Daten von 27 deutschen Kinder-Intensivstationen ergebe, habe ihn "überrascht". Lockdown und Schulschließungen im Frühjahr letzten Jahres hätten sich "wie Kaugummi hingezogen", so Dohna-Schwake zu möglichen Ursachen.

Das habe vor allem Kinder belastet, die schon zuvor unter Depressionen oder Angststörungen gelitten hätten. Dabei wirkten "soziale Kontakte außerhalb sozialer Medien präventiv", betonte Dohne-Schwake. Auf Basis der zur internationalen Veröffentlichung eingereichten Studie laute seine Empfehlung daher, die Schulen "solange das irgendwie geht" offen zu halten. Die Kultusminister der Länder beraten heute, ob der Präsenzunterricht wegen der drohenden Omikron-Welle erneut ausgesetzt werden könnte.

Im Videocast "19 - die Chefvisite" gibt der Chef der Uniklinik Essen, Professor Jochen A. Werner, zusammen mit Publizist Jens de Buhr und wechselnden Gästen von Montag bis Freitag Orientierung bei den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUP-magazin.de! red/"19 - die Chefvisite"










11.01.2022 • 13:31 Uhr

Konzerthöhepunkt im Bad Gandersheimer Kaisersaal – Franz Schuberts „Winterreise“

Sonntag, 23. Januar, 16 Uhr: Arrangement für Violine, Kontrabass, Sopran und Klavier

Das musikalische Ehepaar Eilika und Bernhard Wünsch ist mit Gästen am Sonntag, 23. Januar, erneut zu Gast im historischen Kaisersaal. Diesmal interpretieren die vier ausgezeichneten Musiker*innen Franz Schuberts berühmte „Winterreise“. Um 16 Uhr wird dann der höfische Prunksaal mit seiner imposanten Gemäldegalerie zum hochrangigen Konzertsaal.

Zum zeitgeschichtlichen Hintergrund der „Winterreise“, Schuberts weltbekannten Komposition: „Wussten Sie, dass Franz Schubert im Gefängnis saß? Dass er von Geheimpolizisten und Spitzeln überwacht wurde? Dass er sich die Texte der Winterreise aus einer im damaligen Wien verbotenen Zeitschrift, deren Lesen bereits unter Strafe stand, besorgte? - Er schrieb in vielen Briefen von Einsamkeit und dass „er allein mit in seinem Zimmer ausharren“ musste.

Die Liedfolge der „Winterreise“ wird in dieser Interpretation mit aktuellen Texten, die sich auf Freiheit, Zensur und Überwachung beziehen sowie Ausschnitten aus Heinrich Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“ verwoben. So entsteht ein ganz neues Bild dieses seit vielen Jahren so populären Werkes, das weit über die unglückliche Liebesgeschichte hinausweist. Diese Rezeption ist musikgeschichtlich seit geraumer Zeit aktuell und wird mehr und mehr als die eigentliche Botschaft dieses meistgespielten Liedzyklus gesehen.

Schuberts „Winterreise“, Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“ - ist die Reaktion von Künstlern auf die Karlsbader Beschlüsse und die darauffolgende Bespitzelung, auf Zensur und Einschränkung, welche das Leben der Bürger ganz unmittelbar traf. Das ist die „Winterreise“, ein Aufschrei, ein Hilferuf! Und, zum Schluss des Zyklus, Resignation oder Aufbruch?"

Zu den Künster*innen des Nachmittages: Eilika Wünsch, gefeierte Sopranistin, sowie Bernhard Wünsch, Pianist und Dirigent, laden gemeinsam mit ihren hochrangigen Gastmusikern zu dieser musikalischen Konzertreise ein. Mit dabei sind der in Mexiko geborene Violinist Raúl Teo Arias, Primus der Bamberger Symphoniker und erstmals im Kaisersaal Prof. Stefan Adelmann am Kontrabass, dessen umfangreiche Konzert- und Unterrichtstätigkeit ihn bereits in Länder der ganzen Welt führte.

Die Besetzung in dieser Version mit einer zusätzlichen Violine und einem Kontrabass erfolgt, um die gegensätzlichen Farben dieser Musik noch besser ausleuchten und hervorheben zu können. Raúl Teo Arias und der Stefan Adelmann sind exzellente und hoch erfahrene Musiker, deren Interpretation der Schubert'schen Musik der ihm so wichtigen politischen Tiefe seiner Werke auch gerecht werden können.

Der Eintritt zu diesem besonderen musikalischen Highlight kostet 25 Euro, 15 Euro für Schüler*innen; Karten gibt es in der Touristinformation (Tel. 05382/73 700) oder bei der Buchhandlung Pieper (Tel. 05382/2430). Das Konzert findet unter der 2G-Regelung statt, Einlass finden demnach nur geimpfte oder genese Gäste mit entsprechendem Nachweis.











11.01.2022 • 13:26 Uhr

Demokratie, Gesundheit und Zusammenhalt schützen - Kreisvorstandes DIE LINKE. Northeim attackiert „Spaziergängen“

Auf ihrer konstituierenden Sitzung des neu gewählten Kreisvorstandes hat sich DIE LINKE. Northeim auch mit den sogenannten „Spaziergängen“ gegen die Coronamaßnahmen befasst. 
Dazu stellt der Vorstand fest: Die Einstellung zu einer Impfpflicht ebenso wie zur Wirksamkeit und Erträglichkeit aktueller Maßnahmen stehen jeder demokratischen Diskussion offen. Inakzeptabel ist hingegen die Diffamierung von Impfstoffen als „Gift“, die mutwillige Missachtung von angeordneten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung sowie Gewalt und Gewaltaufrufe gegen Ordnungskräfte oder Politiker:innen. Ebenso verurteilt DIE LINKE. als „Spaziergänge“ getarnte Demonstrationen im Landkreis und das Schüren von Desinformation und Ängsten durch rechtsgerichtete Personen und Organisationen in diesem Zusammenhang. 
„Wir werden mit unseren begrenzten Kräften nach bester Möglichkeit Gegenproteste unterstützen“ erklärte der Kreisvorsitzende Klaus – Wilhelm Depker gegenüber der Presse. red










11.01.2022 • 13:23 Uhr

Nörten-Hardenberg: Pkw-Fahrer aus Polen kontrolliert - Positiver Drogenvorte

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle hat die Polizei Northeim einen 23-Jährigen, welcher in Polen wohnhaft ist, am Dienstag um 1.10 Uhr mit einem Pkw Audi auf der Göttinger Straße in Nörten-Hardenberg angehalten und kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle fielen den Beamten/innen Anzeichen für einen Betäubungsmittelkonsum auf. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Drogenvortest (Urinprobe) bestätige den Verdacht.

Auf der Dienststelle wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.Koc










11.01.2022 • 13:17 Uhr

Professorin: Insekten könnten wichtiger Beitrag zur Ernährung sein - Käferlarven zu leckeren Burgern verarbeiten

Aus Sicht der Tiermedizinerin Madeleine Plötz aus Hannover können Lebensmittel aus Insekten ein wichtiger Beitrag zur Welternährung sein. «Sie könnten eine wichtige Eiweiß-Quelle der
Zukunft werden», sagte die Professorin der Tierärztlichen Hochschule am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Herstellung solcher Nahrungsmittel sei vielfach einfacher als etwa die Produktion von Fleisch klassischer Nutztiere. «Auch als Tierfutter kommen sie infrage.» Plötz leitet das Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit an der Hochschule. Sie äußerte sich am Rande einer Podiumsveranstaltung in Hannover zum Thema «Insekten auf dem Teller».

Eine Arbeitsgruppe der Tierärztlichen Hochschule erforscht zurzeit, wie Insekten kultiviert und zu sicheren Lebensmitteln verarbeitet werden können. Im Fokus stehen dabei die Larve des Mehlkäfers, der sogenannte «Mehlwurm», Heuschrecken sowie die Hausgrille, auch Heimchen genannt. Plötz ist überzeugt, dass die Tiere auch in Deutschland als Lebensmittel Potenzial haben. Zunächst ekelten sich zwar viele Menschen davor, sie zu essen. «In Gesprächen
merken wir aber oft, dass sich Ängste und Vorurteile schnell abbauen lassen.» Immer mehr Verbraucher könnten sich Insekten auf dem Teller durchaus vorstellen. Schon jetzt gebe es aus Käferlarven hergestellte Lebensmittel auf dem Markt, etwa Burger oder Flips. epd










11.01.2022 • 13:01 Uhr

Erste Einblicke in das Bilderprojekt "Dorfschönheiten" des Bad Gandersheimer Fördervereins Landesgartenschau

Wenn alles klappt werden ab April/Mai dieses Jahres die Bad Gandersheimer Ortsteile mit einer besonderen Attraktion bereichert sein. Ab diesem Zeitpunkt sollen die Motive des Bilderprojektes "Dorfschönheiten" in Bad Gandersheim zu sehen sein. Diese Ankündigung machte soeben der Initiator des Projektes Benno Löning. Er gab vor wenigen Minuten im Rahmen eines Pressemeeting in seiner Werkstatt im Kloster Brunshausen erste Einblicke in das ambitionierte Vorhaben.

Benno Löning verwirklicht es gemeinsam mit dem Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim. Ihre Verantwortlichen waren mit den Vorstandspersönlichkeiten Dr. Rolf Holbe, Eckhard Froböse und Jörg Gelück bei der ersten Vorstellung des Vorhabens dabei. Ebenso hatte es sich Bankdirektor Dieter Brinkmann von der Volksbank Bad Gandersheim- Seesen es sich nicht nehmen lassen, einen Teil der fertiggestellten Motive anzuschauen. Die Volksbank sponsert die Bilderpräsentation mit einem nicht unerheblichen finanziellen Beitrag. Die Bank wolle damit einmal mehr ihre Verwurzelung mit den Menschen in der Region und in den Dörfern in ihrem Geschäftsgebiet zum Ausdruck bringen.

Löning und der Förderverein verfolgen ähnliche Absichten. Die rund 300 großflächigen Schwarzweiß-Aufnahmen von anno dazumal erzählen Geschichten von Menschen und Verhältnissen. Beim Betrachten der Motive aus den vergangen 100 Jahren könnten und sollen Dialoge zwischen Einwohnern in den Dörfern und möglichen Touristen entstehen. Es sind im Sommer Fahrradtouren zu den Ortschaften geplant. Zielpunkte sollen dann die an Scheunen installierten Großmotive sein. Zentrale Anfahr- und Anlaufpunkte könnte das Umfeld von Dorfkirchen sein. red

Die Bilder aus dem heutigen Pressemeeting in Brunshausen dokumentieren Macher vom Förderverein Landesgartenschau und den Sponsor für das Projekt "Dorfschönkheiten". Außerdem die Motive aus einem Gesamtzahl von 300 Bildern "Sau tot" aus Harriehausen und "Kind mit Karre" aus Dankelsheim. Fotos: Fis WMG
















11.01.2022 • 12:34 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 77 Neuinfektionen, 63 Genesene, Inzidenz 242,1

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.605 (+77) Corona-Infektionen bekannt geworden.
5.146 (+63) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 242,1 (319 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)
für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht.
Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,6, die Intensivbetten sind zu 6,5 % belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 380 (+13) akut infizierte Personen bekannt, diese stammen aus dem Raum:
Bad Gandersheim 27 (+5),
Bodenfelde 13 (+1),
Dassel 41 (-6),
Einbeck 106 (+7),
Hardegsen 17 (+1),
Kalefeld 23 (-2),
Katlenburg-Lindau 10 (+1),
Moringen 18 (+5),
Nörten-Hardenberg 20 (-1),
Northeim 78 (+2)
Uslar 27 (0)

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 79 (+1) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










11.01.2022 • 09:20 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt leicht auf 242,1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben als tagesaktuellen Wert für den Landkreis Northeim eine Inzidenz von 242,1 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit.

Das bedeutet eine Trendwende weil erstmals wieder ein Rückgang der Neuinfektionen gegenüber dem Vortag.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










11.01.2022 • 08:57 Uhr

Corona-Protest und Gegendemo in Göttingen: Blitzschneller Polizei gelingt Verhinderung einer Eskalation

Vor dem Neuen Rathaus in Göttingen haben sich am Montag (10.01.22) ab 18 Uhr rund 30 Kritiker/innen der Corona-Schutzmaßnahmen zu einer Kundgebung versammelt. An einer Gegendemonstration beteiligten sich nach polizeilicher Schätzung ca. 240 Menschen. Beide Versammlungen wurden auf dem Hiroshimaplatz von der Polizei räumlich getrennt. In der Folge blieb es bei verbalem Protest. Gegen 19 Uhr wanderten erste Teilnehmende der Gegendemo in die Innenstadt ab und auch die Maßnahmengegner verließen den Kundgebungsort.

Kleingruppen beider Kundgebungen trafen nur kurz danach an verschiedenen Orten der Innenstadt wieder aufeinander. Am Kornmarkt und am Gänseliesel konnten Einsatzkräfte durch schnelles Einschreiten und konsequentes Trennen mutmaßlich weitergehende Auseinandersetzungen verhindern. Am Groner Tor in Höhe der Wallanlagen mussten die Beamten hierfür unmittelbaren Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt (Wegschieben) anwenden.

Die vorläufige Bilanz der Polizei: 36 durchgeführte Identitätsfeststellungen, 75 sog. Gefährderansprachen und 33 erteilte Platzverweise.

Darüber hinaus leitete die Polizei zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und ein weiteres wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.jk











11.01.2022 • 08:51 Uhr

Hass im Netz: Bundeskriminalamt erwartet 150.000 Verfahren im Jahr

Das Bundeskriminalamt (BKA) rechnet wegen des neuen Gesetzes gegen Hass in sozialen Netzwerken mit rund 150.000 Strafverfahren pro Jahr. Nach derzeitiger Schätzung sei jährlich mit rund 250.000 Meldungen nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) zu rechnen, die etwa 150.000 neue Strafverfahren nach sich ziehen würden, sagte ein BKA-Sprecher dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Dienstag). Die «Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet» mit rund 200 Beamtinnen und Beamten unter dem Dach des BKA werde fristgerecht zum 1. Februar ihre Arbeit aufnehmen, «um eine konsequente Strafverfolgung der Verfasser solch strafbarer Inhalte durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden in den Ländern zu ermöglichen».

Zwar gehe das BKA derzeit davon aus, dass Facebook und Google vorerst keine mutmaßlich strafbaren Delikte melden würden. Beide hatten beim Verwaltungsgericht Köln Anträge auf einstweilige Anordnungen gestellt. Unabhängig davon würden jedoch «weitere soziale
Netzwerke mit mindestens zwei Millionen registrierter Nutzerinnen und Nutzer der gesetzlichen Meldeverpflichtung nach dem NetzDG zum 1. Februar 2022 unterliegen», sagte der Sprecher. epd










11.01.2022 • 08:46 Uhr

Gandeon-Kino Bad Gandersheim: Neue Filme - Spider Man: No way home - Clifford - Der große rote Hund

Mit neuen Filmtitel startet das Ganedon in. der Marienstraße in Bad Gandersheim in die Kinowoche bis zum 19. Januar 2022. Kino-Chefin Dr. Trude Poser hat das Programm soeben wie gewohnt analog und digital veröffentlicht. Die Inhalte sind hier kompakt dokumentiert. Alle weiteren wichtigen Facts sind bitte der Grafik zu entnehmen. Für den Besuch des Kinos sind die einschlägigen Corona-Hygieneregeln verbindlich. Erläuterungen dazu gibt es vom Gandeon-Team. Es freut sich wie stets auf Stammgäste und neue Entdeckerkunden.

Hier die Inhalte der angebotenen Filme in Kurzform zum einlesen und vorfreuden:


Spider Man: No way home

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte von Spider-Man ist unser freundlicher Held aus der Nachbarschaft unmaskiert und es ist ihm nicht mehr möglich, sein normales Leben von seinen Einsätzen als Superheld zu trennen. Als er Doctor Strange um Hilfe bittet, wird die Lage nur noch gefährlicher und er muss erkennen, was es wirklich bedeutet, Spider-Man zu sein. Mit Tom Holland als Peter Parker, Regie führt erneut Jon Watts.

Clifford - Der große rote Hund

Als die lebensfrohe Emily Elizabeth von dem geheimnisvollen Mr. Bridwell einen kleinen roten Welpen namens Clifford geschenkt bekommt, hätte sie es nie für möglich gehalten, dass sie eines Tages ihr New Yorker Appartement mit einem riesigen, drei Meter großen Hund teilen würde – und das quasi über Nacht! Was kann sie also nur tun, um ihren Clifford bei sich zu behalten, ohne dass ihre Wohnung aus allen Nähten platzt? Während ihre alleinerziehende Mutter geschäftlich unterwegs ist, begeben sich Emily und ihr quirliger, ziemlich impulsiver Onkel Casey auf eine zauberhafte Reise, die sie die aufregendsten Abenteuer erleben lässt. Das ungleiche Trio erobert New York – und Clifford beweist der Welt, was es bedeutet, ein großes Herz zu besitzen.

House of Gucci

Es war ein Fall der nicht nur die Modewelt in Aufruhr versetzte: Die Ermordung des Gucci-Erben Maurizio Gucci 1995 sorgt für Schlagzeilen. Schnell scheint die Polizei eine Verdächtige ins Visier zu nehmen, die auf das Opfer nicht gut zu sprechen war. Maurizios Ex-Frau Patrizia Reggiani (Lady Gaga) wird des Mordes beschuldigt. Während sie sich mit allen Mitteln gegen die Vorwürfe wehrt und auf ihrer Unschuld beharrt, kommen jedoch immer neue Details ans Tageslicht. Eine geheime Affäre ihres Mannes, die Gier nach Rache und die finanzielle Abhängigkeit formen ein Bild von Patrizia, das in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgt. Es kommt zu einem Prozess, an dessen Ende die Wahrheit steht: Sie heuerte einen Profikiller an, um ihren Mann zu ermorden.

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Felix Krull ist ein Schelm und Lebenskünstler, der es sogar schafft das gestrenge und miesepetrige Militär davon zu überzeugen, nicht zum Kriegsdienst eingezogen zu werden. Viel leichter fällt es dem charmanten, hübschen, jungen Mann bei den Frauen zu landen. So schafft er es schnell vom Hotelpagen in die illustre Gesellschaft. Mit dem Namen eines echten Marquis kommt er noch viel weiter. - Neuverfilmung von Thomas Manns Schelmenroman, für die die angesagtesten deutschen Schauspieltalente verpflichtet wurden. Jannis Niewöhner tritt in die Fußstapfen von Horst Buchholz, Liv Lisa Fries in die von Lieselotte Pulver im bis in die Nebenrollen hochkarätigen Cast. Detlev Buck und Daniel Kehlmann, die bereits gemeinsam mit "Die Vermessung der Welt" einen gewitzten Historienfilm realisierten, arbeiteten auch hier zusammen.












11.01.2022 • 08:32 Uhr

Plötzlich waren die Sternsinger-Symbole am Bad Gandersheimer Rathaus – auch ohne persönlichen Besuch!

Alljährlich haben die „Sternsinger“ der Kath. Kirchengemeinde das Rathaus und insbesondere die Bürgermeisterin besucht und um eine Spende für bedürftige Kinder in aller Welt gebeten. Diesem Wunsch ist stets gern nachgekommen worden. In diesem Jahr musste, wie schon 2021, ein persönlicher Besuch der „Sternsinger“ in den Amtsstuben aus Coronagründen leider entfallen. Nachdem die obligatorischen Sternsinger-Symbole (wie von Geisterhand) trotzdem an der Eingangstür zum Rathaus angebracht wurden, hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz die Aktion mit einer Spende unterstützt. sbg / Foto: Kielhorn










10.01.2022 • 20:12 Uhr

Polizei ahndet Corona-Verstöße in Stadt und Landkreis Hildesheim - Verbotene Treffen in Wohnungen und in einer Shisha-Bar

Am zurückliegenden Wochenende registrierte und ahndete die Polizei etliche Verstöße gegen die derzeit bestehenden Corona-Regeln.

Bereits am Freitagnachmittag, 07.01.2022, wurden in den Fußgängerzonen in Sarstedt und Hildesheim insgesamt sieben Personen ohne erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen.

Am Freitagabend hielten sich zu viele Personen aus unterschiedlichen Haushalten in einer Wohnung in der Hildesheimer Göttingstraße auf. Die Anwesenden waren zwar geimpft, jedoch handelte es sich um mehr als 10 Personen. Ein ähnlicher Sachverhalt ergab sich ebenfalls am Freitagabend in einer Wohnung in der Schützenwiese. Im Rahmen einer Privatfeier traf die Polizei auf 13 Personen und mehrere Kinder. Einige der Angetroffenen waren ungeimpft.

Bei der Kontrolle eines Autos in der Pieperstraße in Hildesheim in der Nacht zu Samstag, 08.01.2022, wurden fünf Personen aus fünf Haushalten angetroffen. Lediglich zwei von ihnen konnten einen Impfnachweis erbringen.

Am Samstagabend betraten zwei Gäste ein Lokal in Bad Salzdetfurth. Diese waren zwar geimpft, jedoch wurde in dem Lokal ihr Status nicht geprüft und es erfolgte keine Kontaktdatenerfassung zur Nachverfolgung.

In der Innenstadt von Hildesheim wurden am Sonntagabend, 09.01.2022, mehrere Personen in einer Shisha-Bar angetroffen werden, die derzeit nicht öffnen dürfen. Eine der Personen konnte zudem keinen Impfnachweis erbringen.

Die Polizei leitete in allen Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Betroffenen ein.jpm











10.01.2022 • 19:37 Uhr

Heute: Corona-Kritiker spazieren eine halbe Stunde ununterbrochen durch Bad Gandersheim, beobachtet von zwei Streifenwagen

Gut eine halbe Stunde lang haben sich heute ab 18.30 Uhr zwischen 17 bis zeitweise 20 in Bad Corona-Kritiker/innen in Bad Gandersheim an den bundesweiten Montag-Aktionen der Anti-Corona-Bewegung beteiligt. Es war diesmal eine Art schweigende Prozession, die sich ununterbrochen durch Straßen der Innenstadt (Moritzstraße, Barfüßerkloster, An der Stadtmauer, Stiftsfreiheit) bewegte.

Begleitet und beobachtet wurden die "Spaziergänger" von zwei Streifenwagen der Polizei. Alles verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Die Polizei praktizierte von Anfang bis Ende des Auflaufs den Beobachterstatus aus den Fahrzeugen heraus. Gegen 19 Uhr schallten Rufe "Feierabend! Feierabend!"" und "Schön, dass Ihr gekommen seid!" über den Platz rund um den Festspielbrunnen an der Stiftskirche. Dann verlief sich die Gruppe in alle Himmelsrichtungen - bis u.a. nach Wrescherode, Heckenbeck und auf den "Berg".red












10.01.2022 • 19:20 Uhr

Wolf im Amt Neuhaus abgeschossen - War es das genehmigte Tier?

Im niedersächsischen Amt Neuhaus ist ein Wolf abgeschossen worden. Für das Töten von zwei Tieren des dortigen Rudels liege eine Ausnahmegenehmigung vor, teilte das Umweltministerium am Dienstag in Hannover mit. Das Ministerium sei am Sonnabend über den Abschuss des nach erstem Augenschein weiblichen Wolfes im Alter von ein bis zwei Jahren informiert worden. Eine genetische Untersuchung zur Identifizierung des Wolfs sei bereits eingeleitet. Die Obduktion des Kadavers übernehme das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Voraussichtlich handle es sich aber nicht um die freigegebene Fähe.

Die Genehmigung sei beschränkt auf fest definierte Teile des Kernterritoriums des Rudels Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg, hieß es. Freigegeben seien dabei die Fähe «GW 872f» und der Rüde «GW 1532m». Die Ausnahmegenehmigung sei zeitlich befristet bis zum 31. März. Dabei sei sicherzustellen, dass keine Welpen und keine laktierende Fähe entnommen werde. Nur geeignete Personen entsprechend dem Naturschutzgesetz dürften den Vollzug vornehmen.

Seit 2017 war es laut Umweltministerium im Territorium des Rudels Amt Neuhaus vermehrt zu Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere gekommen. Herdenschutztiere, olfaktorische Vergrämung und weitere Mittel hätten nicht geholfen. Aus diesem Grund hatte das zuständige Landesamt die Ausnahmegenehmigung zur Entnahme der beiden Wölfe erteilt, hieß es. Dadurch solle verhindert werden, dass die Tiere untypische Jagdtechniken weitergeben.epd











10.01.2022 • 18:22 Uhr

Gegen die Pandemie hilft Solidarität - Bundestagsabgeordnete Heiligenstadt legt am jüdischen Ehrenmal rote Rose ab

Seit inzwischen zwei Jahren hält das Corona-Virus die Welt in Atem. Es kann in unterschiedlichen Mutationen zu schweren Erkrankungen, auch mit tödlichen Verläufen führen. Viele nach der Infektion Genesene leiden unter Folgeerscheinungen, die als Long Covid bezeichnet werden und die Rückkehr in das Leben vor der Erkrankung erschweren oder unmöglich machen.

Der Deutsche Bundestag und die Regierungen der 16 Bundesländer versuchen seit Beginn der Pandemie mit teils einschneidenden Maßnahmen die Ausbreitung des Virus zu bremsen und das Gesundheitswesen vor einem Kollaps zu bewahren. Die Maßnahmen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen haben nicht nur erhebliche volkswirtschaftliche Konsequenzen. Alle Maßnahmen zielen jedoch darauf ab, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern und die im Gesundheitssystem arbeitenden Menschen nicht noch stärker zu belasten, als es durch die Pandemie ohnehin schon der Fall ist. „Wir haben mit der Möglichkeit des Impfens ein Instrument in der Hand, mit dem wir bei relativ wenig Aufwand, die Strapazierung des Gesundheitssystems eingrenzen und dafür sorgen können, dass die Menschen - wenn überhaupt - nur mit relativ geringen Symptomen erkranken. Deshalb sollten sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen“, so Frauke Heiligenstadt.

Die Bundestagsabgeordnete kann daher nicht nachvollziehen, dass es immer noch Menschen gibt, die die Erkrankung leugnen oder gar mit Verschwörungstheorien gegen die Maßnahmen argumentieren. Der einzige Weg aus der Krise, so Heiligenstadt, sei eine wissenschaftlich fundierte Corona-Politik des Bundes und der Länder. Und dazu gehört insbesondere eine möglichst flächendeckende hohe Impfquote. Die Corona-Impfung, führt das Mitglied des Deutschen Bundestages weiter aus, ist der wirksamste Schutz vor schweren und tödlichen Covid-19-Erkrankungen.

„Mit Sorge beobachte ich die so genannten Montagsspaziergänge, die zum Teil nicht nur unangemeldete Demonstrationen darstellen, sondern die auch von Rechten missbraucht werden, um gegen die Demokratie Stimmung zu machen. Ich stehe deshalb für eine klare Kante gegen Coronaleugner, Impfskeptiker und so genannte Querdenker,“ macht die Abgeordnete ihre Position klar. Sie begrüße, dass sich in vielen Gemeinden inzwischen bürgerschaftliches Engagement zur Unterstützung der wissenschaftlich-basierten Corona-Politik rege. So unterstützt sie auch die in verschiedenen Städten und Gemeinden verfassten Erklärungen und Appelle, mit der ein deutliches Zeichen für mehr Impfungen und eine nach Erkenntnissen der etablierten Wissenschaft ausgerichtete Politik zur Bekämpfung des Corona-Virus betont wird.

„Auch ich verurteile Agitation und Hetze gegen politische und staatliche Institutionen in diesem Zusammenhang! Nur mit einer Impfung kann man sich und andere solidarisch schützen,“ ist Frauke Heiligenstadt überzeugt. Sie sei den Initiatoren der unterschiedlichen Appelle und Erklärungen dankbar, dass sie der bisher großen Mehrheit der Bevölkerung eine Stimme geben, indem sie zu mehr Solidarität, einem wissenschaftlich fundierten Umgang mit der Pandemie und mehr Zusammenhalt aufrufen. Denn gegen die Pandemie helfe nur der Zusammenhalt und die Solidarität, die insbesondere in der Impfbereitschaft zum Ausdruck.

Zum Bild:
Frauke Heiligenstadt hat sich der Northeimer Bürgeraktion angeschlossen und am Protest gegen die unangemeldete Versammlung der "Spaziergänger" am Mahnmal für die ehemaligen jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Northeim mit der Niederlegung einer roten Rose beteiligt. Foto: Peter Traupe / Wahlkreisbüro Frauke Heiligenstadt MdB











10.01.2022 • 17:29 Uhr

Heute um 13.21 Uhr: Schwere Kollision von zwei Fahrzeugen mit drei Verletzten und plötzlich Flammen im Motorraum

Im neuen Jahr wurden die Feuerwehren Langenholtensen, Denkershausen und Hammenstedt heute um 13.21 Uhr von der Leitstelle in Northeim schon zu einem Einsatz alarmiert. Auf der Bundesstraße 248 Langenholtensen in Richtung Wiebrechtshausen ereignete sich ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Kurz hinter der Ortschaft Langenholtensen waren ein VW Polo und ein VW Golf aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Bei dem Zusammenprall schleuderte der VW Golf in den Straßengraben und fing an zu brennen. Der VW Polo drehte sich auf der Straße und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Die Feuerwehren löschten das Feuer, das im Motorraum brannte und streuten ausfließenden Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Weiterhin halfen sie dem Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen. Zur Versorgung der verletzten Personen wurde ein Notarzteinsatzwagen mit Notarzt und ein Krankenwagen vom DRK Bad Gandersheim und je einen Rettungswagen vom DRK-Northeim, ASB-Nörten-Hardenberg und JUH-Einbeck alarmiert. Die verletzten Personen wurden mit den Rettungswagen in Krankenhäuser nach Göttingen, Northeim und Seesen gebracht. Die Feuerwehrleute stellten auch den Brandschutz sicher, beseitigten die herumliegenden Fahrzeugteile von der Straße und klemmten die Fahrzeugbatterien von den verunfallten Fahrzeugen ab. Die Reinigung der Unfallstelle übernahm anschließend eine Ölspurbeseitigungsfirma. Der Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. Da die Unfallfahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie von Abschleppunternehmen abgeschleppt. Die Bundesstraße war während des Einsatzes von der Polizei gesperrt worden. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.hl
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim
















10.01.2022 • 17:07 Uhr

Katholisches Hilfswerk gibt 100.000 Euro für Neubau St. Josef in Einbeck

Mit 117.000 Euro fördert das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in diesem Jahr Projekte im Bistum Hildesheim. Mit dem Löwenanteil von 100.000 Euro soll der Neubau des Gemeindehauses der Pfarrei St. Josef in Einbeck unterstützt werden, wie das Hilfswerk am Montag in Paderborn mitteilte. Der Neubau solle die spezifische Stadtarchitektur bereichern und den Geist eines offenen, allen Menschen der Stadt zugänglichen Ortes für Versammlungen, Begegnungen und geistigen Austausch ausstrahlen.

Weitere 17.000 Euro sollen den Angaben zufolge der Kinder- und Jugendarbeit für religiöse Bildungsmaßnahmen zu Gute kommen. Das Bonifatiuswerk unterstützt katholische Christen in der Diaspora in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum. Mit insgesamt rund zwölf Millionen Euro werde das Hilfswerk in diesem Jahr Projekte bezuschussen, die den Glauben und die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Baupflege förderten, hieß es. Dies habe das ehrenamtliche Aufsichtsgremium des Hilfswerks in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. epd/ Foto: St. Josef/Pollack










10.01.2022 • 16:30 Uhr

Gewässerschutz der Landwirtschaft anerkennen - andvolkpräsident fordert, Düngeregeln auf den Prüfstand zu stellen

Der Dung- und Nährstoffanfall aus der Tierhaltung ist rückläufig, und der Einsatz von stickstoffhaltigen Mineraldüngern in der Landwirtschaft ist so gering wie seit den 1960er Jahren nicht mehr. Darauf weist das Landvolk Niedersachsen in einer ersten Bewertung der Anstrengungen der Landwirtschaft beim Gewässerschutz hin. Eine ausführliche Dokumentation erfolgt über den Nährstoffbericht 2020/21 für Niedersachsen, der von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast für März 2022 angekündigt ist. „Unsere Tierhalter und Ackerbauern sehen in einigen Bereichen, dass das Korsett an Regelungen über das notwendige Maß deutlich hinausgeht und sehen sich durch die neuen Ernteergebnisse darin bestätigt, dass durch suboptimale Düngung auch Ertrags- und Qualitätseinbußen eingetreten sind“, erklärt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies.

„Wir können und müssen von der Politik in Hannover, Berlin und Brüssel erwarten, dass die aus Sicht des Gewässerschutzes sehr positive Entwicklung im Nährstoffbereich auch honoriert wird“, fordert Hennies. „Überzogene Düngeregelungen wie die Kürzung der Stickstoffdüngung in den so genannten nitratsensiblen ‚roten‘ Gebieten müssen den Gegebenheiten entsprechend zurückgenommen werden. Denn inzwischen laufen wir hier Gefahr, Raubbau an der erreichten Bodenfruchtbarkeit zu betreiben.“

Hennies fordert den neuen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir auf, die Ergebnisse aus dem Nährstoffbericht mit in die Verhandlungen zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie nach Brüssel zu nehmen.

Der Dung- und Gärrestanfall betrug in Niedersachsen zuletzt 56 Millionen Tonnen und ist unter anderem wegen der Aufgabe der Tierhaltung in vielen Betrieben tendenziell weiter rückläufig. Der sich ebenfalls seit 2017 abzeichnende Rückgang beim Stickstoff-(N)-Mineraldüngerabsatz hält in Niedersachsen an und hat nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes einen neuen Tiefstand seit dem Bestehen der Düngeverordnung im Jahre 1996 von rund 186 Tausend Tonnen N-Mineraldüngerabsatz im Land erreicht. Gegenüber einem Höchststand von fast 295.000 Tonnen im Wirtschaftsjahr 2016/17 entspricht das einer Verringerung um fast 40 Prozent in nur fünf Jahren. An den Grundwassermessstellen wird sich diese Situation wegen der langen Fließzeiten des Sickerwassers durch den Boden aber erst in einigen Jahren widerspiegeln. Daher fordert das Landvolk eine bessere Berücksichtigung des Düngeverhaltens von Landwirten bei der Bewertung des Gewässerzustandes. (LPD 03/2022)










10.01.2022 • 16:24 Uhr

Statistik: Deutsche essen weniger Pommes und mehr frische Kartoffeln

Der Verbrauch von Kartoffeln ist in Deutschland im Wirtschaftsjahr 2020/21 um zwei Kilo auf 59,4 Kilo pro Kopf gestiegen. Während der Verzehr von Kartoffelerzeugnissen um 400 Gramm
zurückging, stieg der Verbrauch von Speisefrischkartoffeln um rund drei Kilo auf 24,2 Kilo pro Person, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am Montag in Bonn mitteilte. Damit habe sich der Trend der vergangenen beiden Jahre fortgesetzt. Das Wirtschaftsjahr 2020/21 umfasst den Zeitraum von Juli 2020 bis Juni 2021.

Hauptgründe für den Rückgang bei Produkten wie Pommes frites, Kartoffelsalat oder Chips seien coronabedingten Einschränkungen beim Außer-Haus-Verzehr, hieß es. Stattdessen seien verstärkt Mahlzeiten in privaten Haushalten zubereitet worden. Da es für Kartoffeln, die
für die Pommes-frites-Erzeugung bestimmt waren, Absatzprobleme gegeben habe, seien diese teilweise zu Stärke verarbeitet oder in die Tierfütterung gegeben worden. epd/ Foto: Fis WMG










10.01.2022 • 16:20 Uhr

Polizei deckt bei Verkehrskontrollen diverse Gesetzesverstöße auf

Die Polizei hat in Stadt und Landkreis Hildesheim am zurückliegenden Wochenende bei Verkehrskontrollen 14 Fahrzeugführer/innen aus dem Verkehr gezogen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sind oder deren Fahrzeuge nicht versichert waren.

Vier Autofahrerinnen und -fahrer wurden in Hildesheim, Sarstedt, Wesseln und auf der A 7 beim Führen von Pkw angehalten, obwohl sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sind.

Ein Mopedfahrer in Bad Salzdetfurth und ein Autofahrer in Alfeld standen unter Drogeneinfluss, als sie von den Beamten überprüft wurden.

Zwei weitere Autofahrer waren in Alfeld und Hildesheim sowie zwei Fahrer von E-Scootern in Sarstedt und Alfeld unterwegs, obwohl ihre Fahrzeuge nicht über die erforderliche Haftpflichtversicherung verfügten.

Darüber hinaus stoppten die Beamtinnen und Beamten vier Fahrerinnen und Fahrer in Hildesheim (2x), Algermissen und auf der Autobahn, bei denen eine Alkoholbeeinflussung festgestellt wurde. Drei von ihnen waren mit einem Auto unterwegs. Der vierte, ein 24-jähriger E-Scooter-Fahrer, der in der Hildesheimer Bismarckstraße kontrolliert wurde, hatte mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,8 Promille den höchsten Wert.

Die Polizei untersagte den Betroffenen in allen Fällen die Weiterfahrt, veranlasste in einigen Fällen Blutprobenentnahmen und leitete entsprechende Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. jpm











10.01.2022 • 16:13 Uhr

Alicia H. und Roman S. wohlbehalten in Kassel aufgetaucht

Die seit dem 02.01. vermisst gewesenen Alicia Theresa H. und Roman S. sind am Montagvormittag (10.01.22) wohlbehalten bei Verwandten des 18-Jährigen in Kassel (Hessen) aufgetaucht. Das berichtet soeben die Polizei.











10.01.2022 • 15:05 Uhr

Staatsanwaltschaft Braunschweig: Oberstaatsanwalt Frank im Sande zum neuen ständigen Vertreter des Lt. Oberstaatsanwaltes ernannt

Frank im Sande ist am 03.01.2022 zum neuen ständigen Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwaltes Dirk Amthauer ernannt worden. Er tritt die Nachfolge von Oberstaatsanwalt Hans Meyer-Ulex an, der zum 31.12.2021 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der Leitende Oberstaatsanwalt Dirk Amthauer freut sich mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft Braunschweig sehr auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Stellvertreter: „Mit Oberstaatsanwalt im Sande haben wir einen in der Strafverfolgung und in der Justizverwaltung sehr erfahrenen Kollegen gewonnen, der zudem die Staatsanwaltschaft Braunschweig aus früherer Tätigkeit bestens kennt. Ich freue mich, die Staatsanwaltschaft Braunschweig zukünftig mit Oberstaatsanwalt im Sande gemeinsam führen zu können."

Der neue stellvertretende Behördenleiter ist 51 Jahre alt, verheiratet und Vater dreier Kinder. Er legte nach Beendigung seines Studiums und dem Referendariat in Bielefeld im Jahr 1998 seine zweite juristische Staatsprüfung ab. 1999 trat er in den niedersächsischen Justizdienst ein. Nach Stationen bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig, dem Amtsgericht Braunschweig, dem Amtsgericht Helmstedt und dem Landgericht Braunschweig wurde er 2002 zum Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig ernannt. Mit seiner Ernennung zum Oberstaatsanwalt im Jahre 2008 wechselte Herr im Sande zur Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig. Im Jahr 2014 war er für die Dauer von sechs Monaten an die Staatsanwaltschaft Göttingen abgeordnet, wo er als Abteilungsleiter und stellvertretender Behördenleiter wirkte. Zuletzt führte Herr im Sande seit 2020 das Amtsgericht Salzgitter als Direktor. red











10.01.2022 • 14:56 Uhr

Göttinger Soziologe legt sich heftig mit "Corona-Spaziergängern" an - Corona-Proteste schaden der Demokratie, meint Berthold Vogelhat

Die Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Kritikern der Corona-Schutzmaßnahmen nehmen an Schärfe zu. Hier das neueste Beispiel aus Südniedersachsen:

Der Göttinger Sozialwissenschaftler Berthold Vogelhat scharfe Kritik an den wöchentlichen «Spaziergängen» von Gegnern der Corona-Maßnahmen geübt und ihnen «organisierte Anti-Solidarität» vorgeworfen. «Gemeinsinn ist diesen Demonstranten fremd», sagte der Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Es gehe ihnen nicht um den Gesundheitsschutz, sondern um die Bloßstellung des Staates bis hin zu gezielten Attacken auf öffentliche Einrichtungen wie Impfzentren, Gesundheitsämter, Rathäuser und Ministerien.

Die sogenannten «Spaziergänge» seien von einer Mischung aus Arroganz und Aggressivität geprägt. «Die Polizei sollte hier die Regeln durchsetzen, die gültig sind», forderte der Soziologie-Professor, der auch Sprecher des Standorts Göttingen im Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist. Zwar handele es sich bei den Protestierenden um eine Minderheit, der es nicht gelingen werde, die Gesellschaft zu spalten. Sie machten aber
öffentliche Institutionen verächtlich und vergifteten so das gesellschaftliche Klima.

Als Folge fürchtet der Soziologe langfristige Schäden für die ganze Gesellschaft. «Die Saat des Unfriedens, der Demokratie-Verdrossenheit, des Hasses auf Institutionen und auf die
Verantwortungsträger in Politik, Verbänden, Medien und Wissenschaft wird ausgestreut.» Und es sei zu befürchten, dass sie aufgehe, wenn die Politik nicht klarer handele: «Das wochenlange Gezerre um 2G- oder 3G- Regeln, das nicht enden wollende Lavieren bei der Impfpflicht, die verwirrende Kommunikation, die zum Beispiel die Ständige Impfkommission aussendet: All das befeuert das Geschäft derer, die auf Zwietracht aus sind.» Das Zaudern des Staates sorge hier nicht für weniger, sondern für mehr Verdruss.

Vogel betonte: «Long-Covid ist nicht nur eine medizinische, sondern auch eine soziale Frage ersten Ranges.» Soziales Long-Covid drohe, wenn sozialer Zusammenhalt als wichtige Grundlage der Demokratie brüchig werde. «Nicht nur medizinisch wird es kein Ende
der Pandemie auf Knopfdruck geben, auch gesellschaftlich drohen Langzeitfolgen, die sich jetzt aufbauen.»

Zwar seien vermutlich die wenigsten «Spaziergänger» Rechtsextreme, «Reichsbürger» oder Neonazis, sagte Vogel. «Aber das macht die Sache nicht besser.» Denn die rechtsextreme Szene habe in vielen Fällen die Organisation übernommen und gebe den Rhythmus vor. Besorgniserregend sei, dass die übrigen Demonstranten aus der Mitte der Gesellschaft kämen. «Offensichtlich haben all diese Leute keine Bedenken, mit Extremisten und Demokratieverächtern gemeinsame Spaziergänge zu machen. Wer das tut, dem unterstelle ich Sympathie.» Einen Dialog mit diesen Gruppen halte er für schwierig, sagte der Soziologe.epd











10.01.2022 • 14:49 Uhr

Millionenprojekt B 64 - Ortsumgehung Negenborn: Auftragsvergabe der Straßenbauarbeiten - Letzte Bauphase eingeleitet

Die Arbeiten im Zuge der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen (Landkreis Holzminden) und Holzminden im Bereich von Negenborn gehen in diesem Jahr in die letzte Phase. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Der letzte große Auftrag für knapp 5 Millionen Euro für die finalen Straßenbauarbeiten wurde in der ersten Januarwoche erteilt. Dabei handelt es sich um die Oberbauarbeiten im Zuge der eigentlichen Ortsumgehung Negenborn, dem Ausbau auf 3 Fahrspuren jeweils nördlich und südlich von Negenborn und der Sanierung der Fahrbahn über den Kratzberg bis zur Anbindung der Landesstraße 583 bei Lobach. Ein weiterer Auftrag zur Errichtung der Ampelanlagen an den Knotenpunkten wurde ebenfalls gerade erteilt.

Die künftige Bundesstraße 64 von der Landesgrenze zu NRW bis zum Kloster Amelungsborn wird mit dem Ausbau durchgängig mit dem sogenannten 2+1-Querschnitt ausgestattet sein. Das Überholen von langsameren Fahrzeugen ist damit zukünftig in wechselnden Abschnitten möglich.

Während der Bauphase muss mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Mit Beginn der Sommerferien wird wieder eine Vollsperrung der Bundesstraße 64 im Raum Negenborn erforderlich. Ab diesem Zeitpunkt werden die Ausbaubereiche in Angriff genommen und die Anschlüsse mit der neuen Ortsumgehung hergestellt.

Für den Zeitraum der Vollsperrung wird wieder eine Umleitung über das umliegende Landesstraßennetz eingerichtet.

Über den Beginn und den Ablauf der Arbeiten wird rechtzeitig informiert. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um ihr Verständnis. red











10.01.2022 • 14:17 Uhr

LaGa-Baustellen-Radar: Geländerbau am Gabionenhang der LaGa wird als Subunternehmerleistung ausgeführt - Erste Ständer sind gesetzt

Plötzlich geht bei der Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim alles richtig fix. Hier die neueste Ausgabe unseres LaGa-Baustellen-Radars. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne mit einer aktuellen Expertise:

Am Bad Gandersheimer Millionenprojekt "Gabionenhang" hat der Garten und Landschaftsbauer Kluge eine qualifizierte Metallbaufima aus Sibbesse, die Firma Wittneben, hinzugezogen. Die Geländerpfosten wurden dort im Betrieb vorbereitet. Am oberen Ende ist eine Führung zu erkennen, an die der Handlauf angebaut wird. Dieses Führungsprofil ist mit 6 Prozent geneigt angeschnitten. Die Geländerrohre, die in dem Beton eingelassen werden, erhalten eine Kunststoffummantelung als Schutz.

Die Löcher hätten nicht so tief sein müssen, weiß der freundliche Handwerker zu berichten, aber das wird aufgefüllt. Die vorbetonierten Kunststoffhülsen im Pflaster müssen an der oberen Rampe zum Teil noch auf Höhe der Pflasterbettung abgeschnitten werden, aber das ist Sache der Firma Kluge.

Wenn die Geländer fertig sind, muss Pflasterbettung aufgefüllt und das zugeschnittene Pflaster von Firma Kluge angepasst werden. Im Laufe des heutigen Tages wurden die ersten Ständer gesetzt.red/ Fotos: Fis WMG /WK















10.01.2022 • 14:10 Uhr

Das ist wichtig! Führerschein-Umtauschpflicht für 1953-1958 Geborene

Sonderservice-Zeiten der Führerscheinstelle am 12. Januar und 19. Januar 2022 für den Führerscheinumtausch

Innerhalb der EU sollen die Führerscheine vereinheitlicht werden. Bis zum Stichtag am 19. Januar 2022 müssen daher alle, zwischen 1953 und 1958 geborene Personen, ihre rosafarbenen oder grauen Papierführerscheine umtauschen.
Für den Umtausch zum aktuellen Stichtag am 19.1.2022 bietet die Führerscheinstelle des Landkreises Northeim für die 1953 bis 1958 geborenen Führerscheinbesitzer: innen Sonderservice-Zeiten zur Beantragung des Umtauschs (rosa, grau) an:

Mittwoch 12.01.2022 und Mittwoch 19.01.2022:
Zulassungsstellen Einbeck und Uslar: vormittags von 08:00 Uhr – 11:30 Uhr
Zulassungsstelle Northeim: nachmittags von 13.30 Uhr – 15.30 Uhr

Auf Grund der derzeitigen Corona-Präventivmaßnahmen ist zu anderen Zeiten mit erheblichen Wartezeiten (teilweise im Außenbereich) zu rechnen. Daher sollte auf diese Mittwochstermine ausgewichen werden.

Für den Umtausch sind folgende Unterlagen mitzubringen:
Personalausweis / Reisepass
Biometrisches Passfoto
Alter Führerschein

Sollte der letzte Führerschein nicht vom Landkreis Northeim ausgestellt worden sein, wird eine Karteikartenabschrift der ausstellenden Behörde benötigt, wenn es sich um den grauen oder rosafarbenen Papierführerschein handelt. Diese Karteikartenabschrift kann die ehemals ausstellende Behörde per E-Mail an den Landkreis Northeim senden.
Für den Umtausch fallen Gebühren in Höhe von 30,30 € bei Zusendung oder 25,30 € bei Selbstabholung des Führerscheins an.

Grundsätzlich betroffen sind alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden. Der Umtausch erfolgt schrittweise. Für Führerscheine, die ab dem 01.01.1999 ausgestellt wurden, entscheidet das Ausstellungsjahr über den Stichtag zum Umtausch. Eine Übersicht über alle Stichtage für sämtliche Geburts- bzw. Ausstellungsjahre kann unter www.landkreis-northeim.de/fuehrerscheinumtausch eingesehen werden. Hier besteht grundsätzlich keine Eile.

Als nächstes sind die Jahrgänge 1959 - 1964 zum Umtausch bis zum 19. Januar 2023 verpflichtet.
Wird der Umtauschpflicht nicht nachgekommen, können voraussichtlich ab Mitte 2022 Geldbußen fällig werden. lpd











10.01.2022 • 14:04 Uhr

Bach im Fluss - der Niedersächsische Gewässerwettbewerb startet zum 7. Mal

- Der diesjährige Gewässerwettbewerb ist eröffnet - Teilnahmeunterlagen können ab sofort bei der Kommunalen Umwelt-AktioN UAN angefordert werden -

Olaf Lies, der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, eröffnet am (heutigen) Montag offiziell „Bach im Fluss - den Niedersächsischen Gewässerwettbewerb 2022". Teilnahmeschluss ist der 15. April 2022. Der Gewässerwettbewerb findet dieses Jahr zum siebten Mal statt. Er würdigt die vielen kleinen und großen Maßnahmen, die zum Schutz und der Verbesserung der ökologischen Qualität der Gewässer in Niedersachsen beitragen und rückt diese in das Licht der Öffentlichkeit.

Unsere Bäche und Flüsse in Niedersachsen sind nicht nur ein wertvoller Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, sondern übernehmen durch ihre Auen auch eine wichtige Funktion im Hochwasserschutz. Das dürfen wir nicht nur wertschätzen, sondern müssen wir auch schützen. Der Einsatz und das Engagement, mit dem sich unterschiedliche Akteurinnen und Akteure in Niedersachsen für Schutz und Entwicklung von Gewässern einsetzen, ist bemerkenswert. Mit dem Wettbewerb „Bach im Fluss" möchten wir dieses Engagement auszeichnen.", erklärt Umweltminister Olaf Lies heute zur Eröffnung.

„Der Wettbewerb trägt auch dazu bei, gelungene Projekte und gute Ideen zu verbreiten", ergänzt Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes und aktueller Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenbände. „Darum hoffe ich, dass auch in diesem Jahr wieder viele Teilnehmende mit ihren kreativen Beiträgen und innovativen Lösungsansätzen am Wettbewerb teilnehmen."

Die Sieger der zwei Kategorien Haupt- und Ehrenamt werden mit der „Niedersächsischen Bachperle" ausgezeichnet. Des Weiteren wird ein Sonderpreis der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung vergeben. Besonders gelungene Wettbewerbsbeiträge erhalten zudem Preisgelder. Nach der feierlichen Preisverleihung wird eine Wettbewerbsbroschüre erstellt, die gelungene Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

„Ich wünsche allen Akteuren viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme und hoffe dieses Jahr im Herbst, die Gewinner des Wettbewerbs bei der Preisverleihung persönlich begrüßen zu können!" so Karsten Behr von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung. red/ Fotos: Fis WMG












10.01.2022 • 13:43 Uhr

Landesgartenschau 2023: Seit heute wird auf den Baustellen wieder gearbeitet - Gabionenhang erhält Geländer

Seit heute früh wird auf den Baustellen der ins nächste Jahr verschobenen Landesgartenschau Bad Gandersheim wieder gearbeitet. Am Millionenprojekt Gabionenhang mit seinen barrierefreien Rollstuhlrampen ist die Mannschaft dabei, die vorgefertigten, ca. 1,20 Meter langen Geländerpfosten zu verteilen und dann einzubauen. Eine Schur zur Ausrichtung ist an der oberen Rampe gespannt. Dann wird mit Estrich jeder Geländerpfosten in die einbetonierten Kunststoffrohre auf Höhe fixiert und mit Ruckzuckbeton festgesetzt. Oben kommt dann noch der Handlauf drauf.

Schön, dass es bei gerade um die 4 bis 5 Grad Celsius am unvollendeten Gabionenhang mit den Pflasterarbeiten weitergeht.
Dann wird der Termindruck mit seinen Öffnungszeiten steigen, den barrierefreien Zugang zwischen Skulpturenweg und dem Parkplatz am Ex-Kurhaus beizeiten für die Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. red/ Fotos: Fis WMG / WK













10.01.2022 • 13:36 Uhr

Anti-Corona-Bewegung in Northeim/Nörten-Hardenberg: Wieder 50 Corona-Kritiker/innen mit Kerzen und Liedern unterwegs - Polizei erteilt einen Platzverweis

Über fortgesetzte Proteste der Anti-Corona-Maßnahmen-Bewegung im Landkreis Northeim heißt es soeben in einem aktuellen Statement der Polizeiinspektion in Nordheim:


Am vergangenen Freitag, den 07.01.2022 trafen sich ca. 20 Personen vor der alten Wache in Northeim. Durch die Polizei Northeim wurde den Teilnehmenden mitgeteilt, dass das Zusammentreffen als Versammlung gewertet wurde. Zudem wurden der Versammlung Abstandsgebot und die FFP2-Maskenpflicht als Beschränkung auferlegt und mitgeteilt.

Die Teilnehmenden legten anschließend gemeinsam eine Wegstrecke im Northeimer Innenstadtbereich zurück, sangen Lieder und legten Kerzen sowie beschriftete Papierstücke am Gebäude des LK Northeim nieder.

Zwei Teilnehmende hielten sich nicht an die FFP2-Maskentragepflicht. Gegen beide Personen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Da sich eine der beiden Personen weiterhin trotz mehrfacher Aufforderung nicht an die Maskentragepflicht hielt, wurde diese aus der Versammlung ausgeschlossen und ihr wurde ein Platzverweis erteilt.

Die polizeilichen Maßnahmen wurden durch weitere Versammlungsteilnehmende verbal gestört.

Am Sonntag, den 09.01.2022 trafen sich ca. 30 Personen vor dem Rathaus in Nörten-Hardenberg, zu einer Versammlung mit coronakritischem Bezug.

Die Versammlung wurde auf Abstandsgebot und die FFP2-Maskenpflicht beschränkt. Die Teilnehmenden kamen diesen Beschränkungen nach. Bevor sich die Versammlungsteilnehmenden in Bewegung setzten, legten sie vor dem Haupteingang des Rathauses Kerzen sowie kleine Plakate mit coronamaßnahmenkritischen Inhalten ab. Endpunkt der Versammlung war ebenfalls das Rathaus. Bei beiden Versammlungen gab sich keine Versammlungsleitung zu erkennen. Wol











10.01.2022 • 10:56 Uhr

Medienradar: Die Norddeutschen und ihre Berge - Römerschlachtfeld Harzhorn könnte davon profitieren

m NDR-Fernsehen war am gestrigen Sofa-Sonntag, 09. Januar 2022, eine für Naturliebhaber und Wanderer starke Geschichte rund um Berge in Norddeutschland zu sehen. Nachdem zunächst geklärt wurde, wo Deutschlands tiefste Stelle, mit -3,539 m NN in Schleswig-Holstein liegt, ging es bis auf den Brocken mit 1141 m NN. Wann ist ein Berg ein Berg, das legt normalerweise die Landesvermessung. Es wurde auch erklärt, dass Höhen nicht mehr in Höhe über Normal Null (H ü NN), vom Amsterdamer Pegel und daraus folgend vom Berliner Höhenfestpunkt angegeben wird. In der DDR gab es eine um 14 cm abweichende sozialistische Höhenangabe aus St Petersburg.. Nun gilt für Gesamtdeutschland die Normalhöhe (NN) Der Film führte die Betrachter kreuz und quer zu interessanten Höhenzielen mit spannenden Geschichten. Natürlich durfte dabei der Harzhorn-Vogelsberg (335,7 über NN) mit römisch/germanischem Schlachtfeld als Touristenmagnet nicht fehlen.

Urlaub zuhause in
der herrlichen Natur
machen ist wieder total "in"!

In dem nach ca. 39 Minuten, dann ca.dreiminütigen Beitrag, kamen Dr. Petra Lönne als Kreis-Archäologin aus Northeim und Paul-Gerhard Heppe im Kettenhemd als einer von ca. 30 Touristenführer zu Wort. Beide haben gutes Tourismus-Marketing für das Projekt und damit für die Region gemacht. Der Film zeigt auf, dass die Menschen wieder mehr in Norddeutschland in der Natur Urlaub machen.

Schätze für die Landesgartenschau
im nächsten Jahr jetzt heben!
Kreistagsbeschluss wegweisend!

Da liegen hier noch ungehobene Schätze nach Auffassung vom Fis WMG Team brach. Die sollen nun nach Kreistagsbeschluss vom Dezember 2021 auf der Grundlage eines interfraktionellen Gesprächs, abweichend von der Verwaltungsvorlage gehoben werden. Damit neben der Landesgartenschau 2023in Bad Gandersheim eine nachhaltige touristische Ausrichtung der Region vorangebracht wird, will der Landkreis Northeim auch hier personelle Starthilfe geben. Die Geschäftsführung der LaGa wird gebeten für „Tourismus und Gruppengeschäft“ eine Aufgabendarlegung zur Realisierung vorzulegen.

Der weitsichtige Beschluss sieht unter Punkt acht vor: „Die Landrärtin wird beauftragt, eine auf zunächst auf zwei Jahre befristete Stelle zur Unterstützung der Durchführung der LaGa im Bereich der touristischen Vermarktung, Nachnutzungskonzept und Netzwerkarbeit im Landkreis Northeim zu schaffen., ggf. müssen hier zusätzliche befristete Stellen im Stellenplan geschaffen werden.“ Hier von könnte dann auch das Schlachtfeld am Harzhorn profitieren.

Die Luftaufnahme aus dem Film zeigt am Rande auch die Wildbrücke über die A7 und verlegten B248 am Harzhorn. Wildbrücken legt man dort an, wo eine gute Vernetzung der Natur und Wildaustausch möglich sind. Als nach 2008 das Schlachtfeld hinzukam, ergab sich ein Nutzungskonflikt Tourismus Mensch mit Natur Tierwanderung. Trotzdem hat man behördlicherseits entschieden an dieser sensiblen Stelle beides zuzulassen. red/ Screens/Fotos: NDR

















10.01.2022 • 10:42 Uhr

Bremsschläuche an geparktem Wagen beschädigt - Polizei Hann. Münden sucht Zeugen

In Hann. Münden (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte in der letzten Dezemberwoche (27. bis 30.12.21) die Bremsschläuche eines geparkten Mercedes GLK offenbar mutwillig beschädigt. Der weiße SUV stand am Ende der Pionierstraße auf dem ehemaligen Parkplatz oberhalb des alten Krankenhauses.

Eine Beschädigung durch Tiere wird nach Begutachtung durch eine Fachwerkstatt ausgeschlossen. Der Schaden beträgt etwa 500 Euro. Das Motiv der Tat ist unklar. Die Polizei Hann. Münden ermittelt.

Zeugen, die innerhalb des genannten Zeitraumes verdächtige Personen in der Nähe des Wagens beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 05541/9510 beim Polizeikommissariat Hann. Münden zu melden.jk











10.01.2022 • 10:40 Uhr

Zentralrat der Juden für allgemeine Corona-Impfpflicht

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ausgesprochen. «Im Falle von Epidemien ist eine Impfung Pflicht», erklärte der Verband am Montag in Berlin. Er verwies auf das biblische Gebot, «das Leben zu schützen und körperliche Schäden abzuwenden». Das Judentum betrachte medizinische Errungenschaften wie die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19 «als einen Akt, der die Welt verbessert», heißt es in der Erklärung.

Gleichzeitig spricht sich der Zentralrat gegen einen Impfzwang aus. Gemeint ist damit die Anwendung körperlicher Gewalt zur Verabreichung der Impfung, um die Impfpflicht durchzusetzen. Der Impfzwang wird derzeit auch von Impfpflicht-Befürwortern abgelehnt.
Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, erklärte, dass bei Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht noch stärkere Proteste und Gewalt von Impfgegnern und Corona-Leugnern nicht auszuschließen seien. «Dennoch wiegt der Gesundheitsschutz der Gesamtbevölkerung schwerer», sagte Schuster, der selbst Arzt ist: «Daher halten wir eine allgemeine Impfpflicht für unumgänglich.epd










10.01.2022 • 10:32 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft: «Wenn wir gemeinsam träumen» - Drei Dörfer in Südniedersachsen nehmen ihre Zukunft in die Hand

Leerstand und Landflucht? Nicht in Flegessen, Hasperde, Klein Süntel. Die Dorfbewohner stemmen sich gegen den Trend, kreativ und voller Elan. Für das Landwirtschaftsministerium protokollieren sie Ihre Ideen - als Blaupause für andere Dörfer.

Fachwerkhäuser, Scheunen, Wiesen, eine kleine Kirche: Flegessen, Hasperde und Klein Süntel im niedersächsischen Weserbergland sind Bilderbuch-Dörfer. In der 1.500 Einwohner
zählenden Drei-Dörfer-Gemeinschaft zwischen Hameln und Bad Münder gibt es eine Grundschule, einen Dorfladen, einen Bäcker, sogar einen Fleischer.

Spätestens jetzt stutzt der Besucher, der durch den Ort schlendert. Schule, Laden, Bäcker, Fleischer? Zur Bilderbuchidylle mögen sie gehören, doch die Dorfrealität heute sieht anders aus. Sie ist oftmals geprägt von Schließungen und Leerständen, von Abwanderung und Landflucht.

Dem Statistik-Portal «Statista» zufolge lebten 1990 bundesweit noch 26,9 Prozent der Menschen auf dem Land. 25 Jahre später waren es nur noch 22,8 Prozent. 2050, so die Prognose der Statistiker, werden es nur noch 15,7 Prozent sein.

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung bezeichnet diese Entwicklung als «Abwärtsspirale». Viele Dörfer und Kleinstädte erlebten einen beschleunigten demografischen Wandel, schreiben die Wissenschaftler der Denkfabrik, die Bevölkerung schrumpfe und altere schneller.

Die Dorfgemeinschaft am Süntel, rund 40 Kilometer südwestlich von Hannover, stemmt sich erfolgreich gegen diesen Trend. Hier leben inzwischen wieder viele junge Familien mit Kindern. Menschen, die hier geboren wurden und für die Ausbildung weggingen, kehren zurück. Viele pendeln in umliegende Städte wie Hameln. Die Bevölkerung hat sich deutlich verjüngt, die Zeit der Abwanderung ist gestoppt.

Die Grundschule in Flegessen wird im kommenden Jahr zweizügig, der Kindergarten platzt aus allen Nähten. Freie Baugrundstücke, zum Verkauf stehende Häuser? Fehlanzeige. «Wir haben etliche Anfragen, aber unsere Dörfer sind voll», sagt Beatrix Nehmann.

Nehmann lebt seit 40 Jahren in Flegessen und ist im Vorstand der «Ideenwerkstatt Dorfzukunft». Vor neun Jahren gründeten die Dorfbewohner den Verein. Ihr Ziel: das Leben auf dem Land attraktiv machen, Mobilitäts- und Versorgungsangebote schaffen und damit die Zukunftsfähigkeit ihrer Dörfer sichern.

Auslöser für das Engagement war 2012 die drohende Schließung der Grundschule. «Wir hatten Glück, unsere Schule blieb erhalten», sagt Inse Brandes, die mit ihrer Familie in Flegessen einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet und sich für eine lebendige Dorfzukunft engagiert. Doch die Debatte um die Schulschließung habe die Dorfgemeinschaft aufgeschreckt. «Uns wurde klar, dass wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen.»

Seitdem treffen sich die Dorfbewohner regelmäßig zu Veranstaltungen der Ideenwerkstatt. Mehr als 85 Projektideen sind mittlerweile entstanden, etliche bereits erfolgreich umgesetzt. Neben zahlreichen Vereinen gibt es unter anderem ein Hofcafé mit Veranstaltungsscheune, vier Chöre, ein Dorf-Kino, eine Imkerei sowie ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt im ehemaligen Pfarrhaus.

Das dorfeigene «Süntelblatt» informiert alle zwei Monate über Termine und aktuelle Ereignisse in den Dörfern, aufgestellte Stelen in den Ortschaften über die Historie der drei Dörfer. Im vergangenen Sommer luden die Dorfbewohner zu einem Folk-Festival auf das
Pfarrhausgelände ein.

Stolz sind sie in Flegessen auf ihr «Süntellädchen», einen Dorfladen mit regionalem Bioangebot. Kartoffeln, Weine, Kosmetik, Müsli - das Angebot lässt keine Wünsche offen. 250.000 Euro haben Grundstückserwerb und Bau des achteckigen Geschäfts gekostet. 180.000 Euro wurden über einen Kredit finanziert, 80.000 Euro im Dorf gesammelt.

Das «Süntellädchen» wird ehrenamtlich betrieben. Heute steht Adriane Krehl an der Kasse und klönt mit Peter Buss, der zum Einkaufen gekommen ist. Der 63-jährige vierfache Vater lebt seit 26 Jahren in Flegessen und lobt die «Ideenwerkstatt Dorfzukunft». «Wir haben uns alle durch das Projekt und das gemeinsame Tun neu kennengelernt», sagt er. Die Identifikation der Menschen mit ihren Dörfern sei gestiegen.

Dass in Flegessen, Hasperde und Klein Süntel etwas Besonderes geschaffen wurde, ist inzwischen weit über die Region bekannt. Vielfach wurde das Projekt ausgezeichnet, unter anderem 2018 mit dem Europäischen Dorferneuerungspreis.

Seit Oktober 2020 finanziert das niedersächsische Landwirtschaftsministerium das zweijährige Modellprojekt «Wissenstransferstelle Kultureller Wandel». Inse Brandes und ihre Kollegin Luka Ahlers arbeiten die Erfahrungen, die die Dorfgemeinschaft mit ihrem Zukunftsprojekt über die Jahre gewonnen hat, in ein Curriculum ein - als Blaupause und Trainingsmodul für andere Dörfer, die es ihnen gleichtun wollen.

In der Drei-Dörfer-Gemeinschaft sind die Menschen derweil weiter auf dem Weg. Gemäß ihrem Motto: «Wenn wir gemeinsam träumen» haben sie einen Ausblick in das Jahr 2035 gewagt: Ihre Dörfer, so steht es auf der «Inspirations-Dorf-Karte», sind dann autofrei, der
Energieverbrauch hat sich halbiert - und das Landwirtschaftsministerium fördert den Anbau von Oliven und Zitronen. Julia Pennigsdorf (epd)











10.01.2022 • 09:38 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert im Kreis Northeim verharrt bei 260,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen offiziellen Inzidenzwert von 260,3 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für das Landkreisgebiet Nordheim mit. Damit hat sich der Ansteckungsgrad gegenüber dem Vortag nicht verändert.

red/Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












10.01.2022 • 09:23 Uhr

Polizei-Gewerkschaft warnt vor Überlastung bei Einsätzen gegen Corona-Kritiker und Gegendemonstranten - Überwiegend friedliche Proteste

Die Gewerkschaft der Polizei hat ihre Warnung vor einer Überlastung durch Einsätze bei den zunehmenden Protesten gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wiederholt. Die Beamtinnen und Beamten hätten ohnehin viel Arbeit, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Montag). «Wir müssen dann unsere Prioritäten neu setzen, andere Aufgaben bleiben dann liegen.» Zuvor hatte bereits sein Stellvertreter diese Warnung ausgestoßen.

Der Gewerkschaftsvorsitzende warnte die Länder davor, aufgrund von Haushaltsnotlagen Personal zu reduzieren. «Das Problem ist: Wir sind generell auf Kante genäht.» Es sei nicht gut für das Sicherheitsgefühl der Menschen, wenn die Polizei nicht sofort zur Verfügung steht, weil sie an anderer Stelle eingesetzt ist. «Es darf nicht dazu kommen, dass die Bürger an der Funktionstüchtigkeit des Staates zweifeln. Das könnte eine Gefahr sein», sagte Malchow.

Hintergrund:

Bislang sind die Proteste und Demos dem Vernehmen nach zu über 90 Prozent friedlich und gewaltfrei abgelaufen. Die Polizei war in der Hauptsache mit Ordnungswidrigkeiten beschäftigt, wenn Corona-Kritiker keine Mund-Nasen-Masken trugen.











10.01.2022 • 09:11 Uhr

Prominente FDP-Politikerin unmissverständlich gegen Impfpflicht! Teuteberg: Impfpflicht würde die Pandemie nicht beenden

Die Front der Gegner einer allgemeinen Corona-Impfpflicht baut sich immer mehr auf. Jetzt hat sich eine prominente wie einflußreiche Politikerin in die Riege eingereiht: Die FDP-Politikerin Linda Teuteberg warnt in der Debatte um eine allgemeine Corona-Impfpflicht vor falschen Versprechen. «Es ist fraglich, ob eine allgemeine Impfpflicht das grundsätzlich legitime Ziel überhaupt erreicht», sagte Teuteberg dem Evangelischen Pressedienst (epd). Man wisse inzwischen, dass die Corona-Impfung keinen absoluten Schutz vor Ansteckung biete und auch Geimpfte das Virus übertragen können. «Eine sterile Immunität und
einen lebenslangen Schutz wie bei der Impfung gegen Pocken und Masern werden wir damit nicht erreichen», sagte sie. «Die Impfpflicht würde die Pandemie noch nicht beenden, Testen zum Beispiel bliebe weiterhin
wichtig.»

Hinzu kämen ungelöste praktische Fragen. «Deswegen bezweifle ich, dass eine Pflicht überhaupt zu der Impfquote führt, die man sich zum Ziel gesetzt hat.» Zu den bislang nicht beantworteten Fragen gehört für Teuteberg, wie ein Verstoß gegen die allgemeine Impfpflicht
sanktioniert werden soll und wer die Durchsetzung kontrolliert. «Ein Impfregister ist umstritten und selbst wenn es käme, würde der Aufbau lange Zeit dauern», sagte sie. Offen sei zudem, wie oft es die Pflicht zur Impfung gäbe, «einmal im Jahr oder alle drei Monate». Das aber sei für die Beurteilung der Verhältnismäßigkeit sehr wichtig.

Teuteberg gehört zu einer Gruppe von rund 30 FDP-Abgeordneten, die für die bevorstehende Debatte über eine allgemeine Impfpflicht im Bundestag einen Antrag gegen eine solche verpflichtende Immunisierung erarbeiten. Sie halte die allgemeine Impfpflicht auch wegen der ungelösten Fragen für nicht verhältnismäßig, da sie ein sehr gravierender Eingriff in das Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit sei, sagte sie: «Unsere Verfassung geht davon aus, dass man medizinische Behandlungen nicht aufgedrängt bekommt, sondern selbst darüber entscheiden kann.»

Teuteberg betonte, dass sie selbst Befürworterin des Impfens sei: «Das ist eine wichtige Errungenschaft und ich habe mich auch selbst impfen lassen.» Die Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe sei ein wichtiger, wertvoller Beitrag. Dringender als eine Impfpflicht sei
es, die Impfangebote voranzutreiben und sicherzustellen, dass Impfstoff ausreichend und schnell verfügbar ist für alle, die sich impfen lassen wollen.

Das Argument mancher Impfpflicht-Befürworter, die darauf verweisen, dass durch eine Pflicht die Mehrheit der geimpften Menschen in Deutschland wieder größere Freiheiten hätte, überzeugt Teuteberg nicht: «Dieses Argument setzt schon logisch voraus, dass
eine Impfpflicht überhaupt funktioniert und ignoriert die vielfältigen offenen Fragen - zum Impfintervall, zur Durchsetzung und Dokumentation.» Damit werde eine Eindeutigkeit und Sicherheit versprochen, die die Erkenntnisse über die neue Virus-Variante Omikron gerade nicht rechtfertigten. «Glaubwürdigkeit in einer schwierigen und dynamischen Lage erfordert auch, Hoffnungen nicht vorschnell als Gewissheiten zu verkünden.» epd










10.01.2022 • 09:01 Uhr

Die Stadt Bad Gandersheim sucht dringend Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2022 - Dafür gibt es gute Bezahlung!

Wie viele Einwohner hat Deutschland, wie leben und arbeiten die Menschen? Wo werden neue Schulen gebraucht? Der Zensus 2022 gibt Antworten darauf. Er wird alle 10 Jahre EU-weit durchgeführt und ist maßgebend für viele finanz- und gesellschaftspolitische Entscheidungen. Dabei liefert er wichtige Grundlagen für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Für diese Bevölkerungsumfrage werden für den Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juli 2022 für den Bereich der Stadt Bad Gandersheim dringend noch Interviewerinnen und Interviewer gesucht. In der Stadt Bad Gandersheim werden rund 200 Haushalte oder Einrichtungen vom Landesamt ausgewählt, die dann in oben genannten Zeitraum aufgesucht werden müssen, um die Daten erheben zu können.

Die Stadt Bad Gandersheim appelliert an ihre Bürgerinnen und Bürger an dieser wichtigen Aufgabe mitzuarbeiten und die Erhebungsstelle zu unterstützen. Sie erhalten von der Erhebungsstelle des Landkreises Northeim für ihre Tätigkeit eine steuerfreie Aufwandspauschale von rund acht Euro für jeden einzelnen Fall. Je mehr Fälle übernommen werden, desto höher fällt somit die Entschädigung aus.

Die Interviewerin bzw. Interviewer erwarten folgende Aufgaben: Besuch einer Schulung, Terminankündigungen, Begehungen von Anschriften vor Ort, Persönliche Befragung zum angekündigten Termin, Dokumentation der vor Ort festgestellten Ergebnisse und die Übermittlung der Ergebnisse/Unterlagen an die Erhebungsstelle. Eine umfassende Schulung und aktive Betreuung während der Befragung erfolgt durch die Erhebungsstelle des Landkreises.

Wer Interesse oder weitere Fragen hat, kann sich kurzfristig mit Frank Biener vom Ordnungsamt der Stadt Bad Gandersheim in Verbindung setzen, Telefon 05382/73200, Mail: biener@bad-gandersheim.de.
red











9.01.2022 • 20:50 Uhr

Der Corona-Protest mit Kerzen weitet sich aus: Heute Bodenwerder, Aerzen und Hessisch Oldendorf

Auch an diesem Sonntag (09.01.2022) trafen sich Menschen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden, um gemeinsam, durch das Abstellen von Kerzen, ihren Unmut gegen geltende Corona-Maßnahmen auszudrücken. Heute gab es erneut drei unangemeldet Versammlungen im Bereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden.

In Bodenwerder trafen sich um 17 Uhr ca. 30 Personen, die sich durch die Innenstadt in Richtung Rathaus bewegten. Darunter eine Handvoll Teilnehmer ohne Mund-Nasenbedeckung. Diese Personen wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten aufgefordert, eine FFP-2 Maske aufzusetzen, andernfalls drohe der Ausschluss aus der Versammlung. Der Aufforderung wurde nachgekommen. Die Versammlung dauerte eine Stunde und verlief laut dem Einsatzleiter der Polizei friedlich.

Ordnungswidrigkeitenverfahren
wurden nicht eingeleitet.

In Aerzen versammelten sich um 17.30 Uhr zehn Personen, zunächst alle ohne Mund-Nasenbedeckungen. Auch hier wurden die Teilnehmenden aufgefordert, FFP-2 Masken aufzusetzen, da sie sonst von der Versammlung ausgeschlossen würden. Sieben Personen kamen der Aufforderung umgehend nach, drei weigerten sich und verließen stattdessen die Versammlung. Aus der Gruppe der Sieben wurden im Anschluss Kerzen niedergestellt. Die Versammlung war um 17.40 Uhr beendet.

Gegen 17.40 Uhr versammelten sich ca. 25 Personen auf dem Marktplatz in Hessisch Oldendorf. Auch hier mussten alle Teilnehmenden zunächst auf die geltende Allgemeinverfügung und insbesondere ihre Pflicht zum Tragen von FFP-2 Masken hingewiesen werden. Bis auf eine Person, die bekanntermaßen der hiesigen Querdenker-Szene zuzuordnen ist, kamen alle Teilnehmenden der Aufforderung nach.

Da die Einzelperson vehement eine Versammlung verleugnete und angab lediglich spazieren zu gehen, wurde sie von der Versammlung ausgeschlossen, erhielt einen Platzverweis für den Bereich der Innenstadt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen die gültige Allgemeinverfügung. Bis zum Ende der Versammlung um 18.40 Uhr hielten sich die Teilnehmenden an die bestehenden Hygieneregeln.

Nach dem offiziellen Ende versuchte eine Gruppe von sieben Personen, die sich zuvor entfernt hatte, zum Marktplatz zurückzukehren. Dieses Verhalten wurde von den eingesetzten Polizeibeamten als erneute Versammlung gewertet. Die Teilnehmenden wurden ein weiteres Mal ohne Mund-Nasenbedeckungen angetroffen, obwohl ihnen die Tragepflicht aus der vorherigen Versammlung bekannt war. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des fehlenden Tragens einer FFP-2 Maske wurden eingeleitet. Somit wurden im Nachgang zu beiden Versammlungen in Hessisch Oldendorf insgesamt acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. red










9.01.2022 • 20:43 Uhr

Heute: Neumassen im Harz, Göttingen ertrinkt im Regen

Der Winter ist zurück. Zumindet in höheren Lagen. Im Harz erlebten viele Touristen heute und gestern wunderbare Winterlandschaften und staubfreie Luft. Der Neuschnee verzauberte Wälder und Wiesen. Fette Schneelagen auf den urbanen Stadt- und Dorfstraßen. In den Orten wird weniger bisweilen gar nicht geräumt und gestreut. Dafür waren die orangefarbenen Räum- und Streumobile auf den Landes- und Bundesstraße perfekt bis in die Dunkelstunden im Einsatz. Hier ließ es sich rutschfrei mit dem Auto fahren. In den bewohnten Lagen waren die Leute alternativ mit Schlitten und Skiern unterwegs.
In tiefer gelegenen Ort wie Göttingen, Northeim, Einbeck und Bad Gandersheim langweilten sich die Menschen bei grauem Himmel und Dauerregen. Dort war den ganzen lieben Tag lang Sofa und Netflix angesagt. red/Fotos: Fis WMG












9.01.2022 • 19:50 Uhr

Wenzen: Sonntags mit Brecheisen in Wohnhaus eingedrungen - Aufmerksamer Nachbarn alarmierte Polizei

Am heutigen Sonntagmorgen, 09. Januar 2022, stellten aufmerksame Bewohner in der Straße -Holiger Weg-, in der Ortschaft Wenzen (gehört zu Einbeck) fest, dass die Haustür am Wohnhaus der Nachbarn offenstand, obwohl diese zurzeit ortsabwesend sind. Die sofort hinzugerufenen Polizeibeamten stellten vor Ort fest, dass bislang unbekannte Täter die Haustür mittels Brecheisen aufgehebelt hatten und so ins Hausinnere gelangten. Hier durchsuchten sie sämtliche Räumlichkeiten vermutlich nach Wertgegenständen. Ob und wieviel tatsächlich entwendet wurde, kann erst nach Rückkehr der Eigentümer geklärt werden, die bereits von ihren Nachbarn in Kenntnis gesetzt worden sind.

Die Polizei in Einbeck hat diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet Zeugen, die möglicherweise Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr











9.01.2022 • 19:37 Uhr

Stadtrat Bad Gandersheim: Streit um Rederecht sorgt für Beinahe-Eklat - Bürgermeisterin verlässt Sitzungssaal

Vor seiner Entscheidung, grünes Licht für eine Verschiebung der Landesgartenschau zu geben, war in der letzten öffentlichen Ratssitzung in Bad Gandersheim erwartungsgemäß gestritten worden. Über Ursachen, Verantwortlichkeiten, Kontrollverluste, Informations- und Kommunikationsdefizite, Personalprobleme, Planungspannen, Corona-Krise, Kostenexplosion und einiges mehr. Die Erkenntnis: Die LaGa-Krise ist menschengemacht. Ratsherr Hendrik Geske, ein Mann klarer Worte und kompromissloser Analyse, erwies sich in der Debatte als unerbittlich und kritisch und das zeigte bei Verantwortlichen Wirkung.

Bei seinem Wortbeitrag über den Beginn der Krise, die laut Geske bereits mit einer umstrittenen LaGa-Bürgerbefragung begann (nur 60 Prozent dafür, aber 40 dagegen), der plötzlichen Entlassung der gerade eingestellten Geschäftsführerin Lena Guth und sich fortan mit weiteren negativen Einflüssen (u.a. verzögerter Baubeginn) fortsetzte. Aber bis zur Kommunal-/Bundestagswahl im September 2022 sei alles an Schwierigkeiten verdeckt und rosig gezeichnet worden. Die am häufigsten geäußerte Beruhigungspille bis zum Wahltermin war bekanntlich die Formel "Wir sind im grünen Bereich...".

Geske holte weiter aus. Redete. Er rief dann die November-Überraschungen in Erinnerung. Da hinein platzte eine Zwischenrede der Bürgermeisterin. Von ihr relativierende, erklärende Hinweise zu den Ursachen der Krise (zum Beispiel Personengpässe in der Stadtverwaltung, Corona, Lieferengpässe, Preiserhöhungen). Alles in einer Art Zwischenruf. Geseke ließ sich davon nicht beeindrucken. Auch legte nach. Laute Worte gegen laute Worte. Sitzungsleiter Detlev Krause ergriff Partei ebenfalls unüberhörbar Partei. Er ermahnte Geske, die Bürgermeisterin gefälligst ausreden zu lassen.

War das schon ein angedrohtes Redeverbot für den CDU-Ratsherrn? Dem sprang sofort sein Fraktionsvorsitzender Timo Dröge eloquent zur Seite. Dröge wies Krause kantig an: Herr Geske hat das Wort. Lassen Sie ihn ausreden. Die Bürgermeisterin hat nicht das Recht, dazwischen zu reden... so Dröges Debattenverständnis.

Zu diesem Zeitpunkt schien es dann der Bürgermeisterin zu reichen. Unerwartet stand sie auf, verließ wortlos und mit bitterer Mine den Sitzungsraum. Als Dröge dann zu seinem längeren Beitrag angesetzt hatte, so nach drei bis vier Minuten, kam die Bürgermeisterin zurück, setzte sich, hörte fortan mit coolem Gesicht nur noch zu. Es folgten sie unterstützende Positionen vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Niklas Kielhorn und Ratsfrau und SPD-Ortsvereinschefin Anja Görlach. Die Redeschlacht endete laut Protokoll um 20.28 Uhr. Über Geskes "LaGa-Light"-Antrag wurde kurz und schmwerzlos entschieden. Sein Vorstoss scheiterte. Zwei Minuten später die finale Abstimmung über die Verschiebung: 18 Ja-Stimmen dafür; Geske und Brzink stimmten dagegen. Die LaGa findet 2023 statt. red

Das Bild dokumentiert den zeitweiligen Auszug der Bürgermeisterin aus der letzten Ratssitzung. Foto: Fis WMG
red










9.01.2022 • 18:31 Uhr

LaGa-Baustellen-Radar: Heute Bad Gandersheimer Plangarten-Spielplatz - Sichere Fertigstellung und garantierte Eröffnung in 2022 - SPD-Sommerfest und Landtagswahlkampf motivieren

Die aktuelle Serie "LaGa Baustellen-Radar" zum morgigen Neustart auf den Baustellen der verschobenen Landesgartenschau von 2022 auf 2023 in Bad Gandersheim schließt mit einer Expertise zum Bauzustand der Neugestaltung des Plangarten-Spielplatzes für heute ab. Dipl.Ingeneuer Wilhelm Kühne hat das Detailprojekt unter die Lupe genommen. Hier sein fachlicher und kommentierender Report:

Dipl.Ing. Wilhelm Kühne: Nachdem die Verschiebung der LaGa Bad Gandersheim im Dezember vom Northeimer Kreistag, mit Auflagen oder wie manche meinen mit Daumenschrauben und auf die Finger schauen, verabschiedet und der Bad Gandersheimer Stadtrat der Verschiebung, aber mit Kostenexplosion von 13 Millionen auf rund 18 Mill Euro zustimmte, wurde pauschal verlängerte Vorfreude verordnet. Der sehr stark frequentierte Spielplatz ist derzeit dicht gemacht. Hier ist auch noch einiges zu tun. Die Mütter und Väter mit ihren Kindern warten hier auf eine Terminfortschreibung mit Klarheit und Wahrheit der Eröffnung

Fis WMG stellte in einer kleinen Serie Projekte mit Terminüberschreitungen vor. Auch solche in Außenbereichen vor, die nicht zwingend zum LaGa Kerngebiet gehören. Diese außenliegenden und nicht immer aus LaGa Mitteln finanzierten Teilprojekte sollen zügig zu Ende gebracht und den Bürgerinnen und Bürgern, sowie Gästen der Stadt zurückgegeben werden.

Wenn man sich in diesen Sektoren aufhält, kommt man bei seinen Beobachtungen ins Gespräch mit normalen Menschen. Dabei äußern Interessierte augenzwinkernd am Spielplatz beispielsweise: „Was die Fertigstellung dieses schönen Projektes betrifft braucht ihr Euch hier keine Sorgen machen. Die SPD will sicher mal wieder für positive Schlagzeilen sorgen und ihr beliebtes Sommerfest endlich mal wieder am neuen Plangarten 2022 ausrichten. Und ganz bedeutsam: Es sind ja im Herbst Landtagswahlen. Das wird hier schon fertig!

Nun, so lange sollte es nicht dauern, diesen größten und damit wichtigsten Spielplatz im Stadtzentrum im Frühjahr freizugeben. Die Corona-Krise verlangt uns allen schon genug Zurückhaltung ab, gerade von den Kleinsten und die lästigen Beschränkungen sind lange noch nicht zu Ende. Da sollte die Freiheit der LaGa Teilbereiche außen um das Herz des Ausstellungsgeländes (zweiter Osterbergsee) herum von den Verantwortungsträgern, Stadtrat, Verwaltung, Aufsichtsrat und LaGa Management Wiedergutmachung und Versöhnung mit den Enttäuschten und Überraschten herbeiführen. red /Fotos: Fis WMG /WK
















9.01.2022 • 15:03 Uhr

Stadtrat Bad Gandersheim: Sondersitzung am Rande eines Eklats - Warum verließ Bürgermeisterin plötzlich Sitzung?

Es war eine nicht gewöhnliche Szene. In der jüngsten Ratssitzung. Drei Tage vor Heiligabend war der Stadtrat in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim zu seiner letzten Sondersitzung im Präsensmodus zusammengekommen. Um 18.30 Uhr hatte die Zusammenkunft vor knapp einem Dutzend Besuchern im Forum der Oberschule begonnen. Dann passierte es um 19.49 Uhr. Mitten in der Debatte über Tatsache und Ursachen der Krise der Landesgartenschau 2022. Zu diesem Zeitpunkt stand Bürgermeisterin Franziska Schwarz plötzlich von ihrem Platz am Präsidium auf. Sichtlich genervt und schweigend verließ sie den Sitzungsraum. Was war passiert? Die Sitzung am Rande eines Eklats? red/Foto: Fis WMG

Weitere Berichterstattung folgt!










9.01.2022 • 14:46 Uhr

Ab sofort auch Antigen-Schnelltests an der Helios-Klinik in Northeim

Seit Wochen impft ein Team der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim gegen Covid-19, nun kommt plangemäß ein Angebot für Corona-Tests hinzu. Getestet wird montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16:15 Uhr mit Termin.

Die Terminvergabe für die kostenlosen Antigen-Schnelltests, auch Bürgertests genannt, erfolgt online unter www.clinxident.de/buchung/helios-northeim. Im und rund um das Impf- und Testzentrum der Klinik ist eine FFP2-Maske zu tragen. Getestet werden Personen ohne covid-typische Symptome. Wer Symptome hat, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, wende sich bitte an seinen Hausarzt.

Während die Klinik ihr Testangebot startet, laufen die Erst- und Booster-Impfungen im Impf- und Testzentrum auf Hochtouren. Die Impfterminvergabe erfolgt weiterhin über die Hotline 05551/97-2153, freigeschaltet montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr. Zum Impftermin ist der gelbe Impfausweis, die Versichertenkarte und möglichst der vorab ausgefüllte Anamnese- und Einwilligungsbogen des RKI mitzubringen.

Aktuelle Informationen zum Impfen und Testen sowie den RKI-Einwilligungsbogen erhalten Interessierte online unter www.helios-gesundheit.de/northeim. red/Foto: Fis WMG










9.01.2022 • 14:39 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim heute bei 260,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben in einer tagesaktuellen Mitteilung einen Inzidenzwert von 260,3 Fällen bei 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim mit. Die seit Tagen andauernde Zunahme an Neuinfektionen hat sich geringfügig verlangsamt.

Die Detaildaten der Northeimer Kreisverwaltung zum Infesktionsgeschehen werden (wie üblich) erst wieder am Montag veröffentlicht.
red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












9.01.2022 • 14:20 Uhr

Landwirte sorgen im Winter für freie Wege und Straßen

Eisglatte Straßen sorgten um die Weihnachtstage für die ersten Wintereinsätze der Landwirte - auch in Südniedersachsen. Neben der Straßenmeisterei der Gemeinden sind sie es, die im Winterdienst Schnee und Eis unterstützend Straßen sowie private und öffentliche Flächen entfernen und für freie Fahrt sorgen. Auch wenn aktuell wieder mildere Temperaturen angesagt sind, wird ihr Einsatz im Laufe der kommenden Wintermonate unerlässlich sein. Mit dem Winterdienst überbrücken Landwirte nicht nur die arbeitsärmere Jahreszeit, sondern sichern sich zudem ein Zusatzeinkommen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Organisiert über die Maschinenringe oder als Selbstständige erfüllen dann die Landwirte die Räum- und Streupflicht für verschiedene Großunternehmen, wie zum Beispiel Supermarktketten, Kreditinstitute und Wohnungsbaugenossenschaften. Auch Städte, Gemeinden, Einzelfirmen und Privatpersonen gehören zum Kundenkreis. Landwirte, die Winterdienst leisten, haben sich dementsprechend aufgestellt, indem sie in Schneeschaufel, Streu- und Reinigungsgerät investieren, um die Aufgabe zur Zufriedenheit aller zu erfüllen. Neben den Firmen fragen verstärkt Privatpersonen nach dem Angebot, wenn große Flächen vor allem im ländlichen Raum geräumt werden müssen.

Beim Maschinenring Hannover-Land werden um die 500 Objekte betreut. In Niedersachsen haben 700 landwirtschaftliche Betriebe diesen Zweig als Zuerwerb angemeldet, wozu der Winterdienst und die Grünflächenpflege gehören. Für diese Dienstleistung erhalten Landwirte eine Bereitstellungs- bzw. Vorhaltungspauschale, die zumeist als Monatsabschlag gezahlt wird, weitere Winterdienst-Einsätze werden dann on top verrechnet. Kleinere Angebote hingegen werden über eine Saisonpauschale entlohnt. Bundesweit sind circa 7.000 Landwirte im Einsatz, um den Bürgern winterliche Rutschpartien zu Fuß oder mit dem Auto zu ersparen. LPD/Foto: LPD Landpxel










9.01.2022 • 14:10 Uhr

Städtetag für rasche Einführung einer allgemeinen Impfpflicht

Der Deutsche Städtetag dringt auf die rasche Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. «Um die Pandemie hinter uns zu lassen, müssen wir ganz überwiegend geimpft sein, das schaffen wir
vermutlich nur mit einer allgemeinen Impfpflicht», sagte Städtetagspräsident Markus Lewe (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag, online).

Die notwendige Debatte dazu müsse der Bundestag zügig führen und entscheiden, forderte der Oberbürgermeister von Münster. Lewe mahnte, die Impfkampagne müsse auf Hochtouren weiterlaufen. Er sagte die Unterstützung der Städte zu. «Wir hoffen, dass sich angesichts der
hochansteckenden Omikron-Variante viele weitere Menschen impfen lassen», erklärte der CDU-Politiker. epd










9.01.2022 • 13:39 Uhr

Heute um 9.45 Uhr in Bovenden: Sauna plötzlich in Flammen - Feuerwehren löschen Brand

In der Ortslage von Bovenden, Am Felsenkeller, kam es in einem Nebengebäude eines Mehrparteienhauses zu einem Brand einer Haussauna mit starker Rauchentwicklung. Der Brand wurde durch die freiwilligen Feuerwehren aus Bovenden und Lenglern gelöscht.

Bei dem Brand entstand großer Gebäudeschaden. Zu einer Gefährdung der Hausbewohnern und der Anwohnern kam es nicht. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Der Brandort wurde beschlagnahmt.sm










9.01.2022 • 13:16 Uhr

Hildesheim/Alfeld: Corona-Kritiker demonstrieren erneut - Polizei leitet 17 Verfahren ein

Am gestrigen Samstag, 08. Januar 2022, kam es laut Statement der Polizei auch in Hildesheim und Alfeld wieder zu regelmäßigen Versammlungen im Zusammenhang mit Kritiken den Coronamaßnahmen.

Ab ca. 14:00 Uhr trafen sich zum wiederholten Mal Teilnehmende der angezeigten Versammlung "Schutz und Rechte unserer Kinder" in der Hezilostraße in Hildesheim. Sowohl die Versammlungsleiterin als auch die Teilnehmenden wurden unmissverständlich auf die Allgemeinverfügung der Stadt Hildesheim hingewiesen, wonach bei Versammlungen Maskenpflicht gilt und die Polizei bei Verstößen konsequent und wie angekündigt vorgeht.

Nachdem einige Teilnehmende den Versammlungsort verließen, setzte sich kurze Zeit später ein Aufzug durch die Innenstadt in Bewegung, an dem eine mittlere zweistellige Anzahl von Personen teilnahm. Nur einzelne Teilnehmende trugen dabei eine Mund-Nase-Bedeckung. Die überwiegende Mehrheit ignorierte auch die wiederholte Aufforderung der Polizei, Masken zu tragen. Schon während des Aufzugs, der am Bahnhofsplatz endete, kam es zu Abwanderungstendenzen von Teilnehmenden.

Zum Versammlungsende führte die Polizei Identitätsfeststellungen bei Teilnehmenden durch, die sich beharrlich geweigert hatten, der Maskenpflicht nachzukommen. Zahlreiche Personen verweigerten dabei Angaben zu ihrer Person, worauf ihnen eine Verbringung zur Dienststelle zwecks weiterer Maßnahmen angekündigt wurde und wonach die meisten von ihnen die Personalien dann angaben. Bei einigen Personen wurden Ausweisdokumente an deren Wohnanschriften eingesehen.

Ein Teilnehmer verweigerte jedwede Kooperation und begann die Polizeikräfte aus unmittelbarer Nähe zu filmen. Im weiteren Verlauf leistete der Mann Widerstand, weshalb er vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz eingeleitet. Darüber hinaus leitete die Polizei 17 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht ein. Weitere Verfahren folgen nach Auswertung von Videoaufzeichnungen, sobald Versammlungsteilnehmende identifiziert wurden.

Das Konzept der Polizei ist am gestrigen Tag aufgegangen. Die Einsatzkräfte hatten sich auf eine weitere, nicht angezeigte Versammlung am Neustädter Markt vorbereitet, zu der bei Telegram aufgerufen wurde. Diese fand jedoch nicht statt.

Das Versammlungengeschehen
in Alfeld: Masken aufgesetzt!

Ferner kam es ab ca. 18 Uhr zu einer nicht angezeigten Versammlung in der Innenstadt von Alfeld. Die Teilnehmenden trugen dabei von vorn herein Masken und hielten die Abstände ein. Als einzelne Personen während eines darauffolgenden Aufzugs die Mund-Nase-Bedeckungen absetzten, stoppte die Polizei den Aufzug und forderte die Teilnehmenden auf, der Maskenplicht nachzukommen. Dieser Aufforderung wurde uneingeschränkt Folge geleistet.
"Abschließend weisen wir noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es uns in erster Linie nicht darum geht, Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten. Wir wollen mit unserem offenen und transparenten Vorgehen dafür Sorge tragen, dass die klaren Beschränkungen der Allgemeinverfügungen zum Gesundheitsschutz Aller beachtet werden. Der Virus soll sich bei diesen Versammlungen nicht weiter ausbreiten, nur darum geht es," sagte Jan Makowski, Pressesprecher der Polizeiinspektion Hildesheim.

Die Polizei wird auch zukünftige Versammlungen begleiten, um diese zu schützen und die notwendigen Regelungen in der besonderen Wechselwirkung zu den pandemischen Auswirkungen durchzusetzen. jk










9.01.2022 • 13:05 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Goslarer Polizisten retten 58-Jähriger nach Unfall das Leben durch sofortige Reanimation

Am gestrigen Samstag, gegen 11:10 Uhr, befuhr eine Goslarerin, 58 Jahre, mit ihrem Pkw die Straße Im Schleeke in Goslar von Oker kommend in Richtung Goslar / Auffahrt B6. Aus ungeklärter Ursache verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach links von der Straße ab. Hierbei wurde kein weiterer Verkehrsteilnehmer geschädigt. Beim Eintreffen der Polizeibeamt:innen verlor die Unfallverursacherin das Bewusstsein und wurde unverzüglich reanimiert, was der Person letztlich das Leben rettete.
Anschließend konnte die Person dem wenig später eingetroffenen Rettungsdienst / Notarzt übergeben werden. Diese stabilisierten den gesundheitlichen Zustand und verbrachten die Person ins Krankenhaus nach Goslar. red










9.01.2022 • 12:58 Uhr

Heute um 5 Uhr auf der A7 bei Hildesheim: Polizei stoppt Rumänen mit gefälschtem Führerschein und ohne Aufenthaltsgenehmigung

Am heutigen Sonntag gegen 05:00 Uhr befährt ein PKW die Autobahn 7 aus Richtung Kassel kommend in Fahrtrichtung Hannover. Der PKW fällt den Polizeibeamten der Autobahnpolizei Hildesheim durch seine langsame Fahrweise sofort auf. Auf der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde Ost wird der PKW durch die Polizeibeamten kontrolliert. Im Rahmen der Verkehrskontrolle kann eine Beeinflussung des Fahrzeugführers durch Alkohol- und/ oder Drogenkonsum ausgeschlossen werden. Der Fahrzeugführer händigt den Beamten eine rumänische ID-Card und seinen azerbaijanischen Führerschein aus. Die Polizeibeamten werden umgehend auf Fälschungsmerkmale bei der ausgehändigten rumänischen ID-Card aufmerksam. Diese Feststellung wird anschließend durch einen ausgebildeten Dokumentenprüfer bestätigt. Folglich handelt es sich bei der rumänischen ID-Card um eine Totalfälschung. Ein anderes Ausweisdokument kann der Fahrzeugführer nicht vorweisen. Auf Grund des ausgehändigten Führerscheins ist anzunehmen, dass es sich bei dem Fahrzeugführer um einen azerbaijanischen Staatsbürger handelt. Dieser hält sich ohne Erlaubnis (Visum, Aufenthaltstitel o.ä.) im Schengen-Gebiet auf. Gegen den Fahrzeugführer werden Strafverfahren bezüglich einer Urkundenfälschung und des unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet. red










9.01.2022 • 12:52 Uhr

Vienenburg: Nachbarn alarmieren Polizei - Streit eskaliert - Erst Zellenandrohung "überzeugte" Ruhestörer

In der Nacht von Sonnabend zum heutigen Sonntag 09. Januar 2022 wurde die Polizei Goslar alarmiert und mehrfach zu Streitigkeiten in Vienenburg (Landkreis Goslar) gerufen. Hintergrund waren Ruhestörungen hinsichtlich lauter Musik einer Geburtstagsparty. Der Verursacher zeigte sich von einer Ermahnung zunächst unbeeindruckt. Ein weiteres Erscheinen der Polizei führte zur Eröffnung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens und schließlich zur Androhung einer Gewahrsamnahme in einer Polizei elle. Erst so konnte die Ruhe wieder hergestellt werden.










9.01.2022 • 12:48 Uhr

Bei Opperhausen: Verkehrszeichen umgefahren und abgehauen

Ereignisort: Opperhausen, Kreisstraße 652 im Einmündungsbereich zur Landesstraße 592, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 07. Januar 2022, zwischen 00:00 Uhr und 18 Uhr:
Im genannten Zeitraum hat ein bislang unbekannter Fahrzeugführer im Einmündungsbereich der K 652 / L 592 zwei Verkehrszeichen umgefahren. Anschließend setzte der Unbekannte seine Fahrt fort, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen. Der Schaden wird auf ca. 300 Euro geschätzt.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)










9.01.2022 • 12:47 Uhr

19-Jährige missachtet Vorfahrt: Kollision bei der Gaststätte „Zur Ecke“ in Bad Gandersheim

Ereignisort: Bad Gandersheim, Moritzstraße Ecke Steinweg, Ereigniszeitpunkt: 07. Januar 2022, 18:50 Uhr : Zur genannten Unfallzeit befuhr eine 19-Jährige aus Bad Gandersheim mit ihrem Pkw VW Polo die Moritzstraße in Richtung Steinweg. Hierbei missachtete sie die Vorfahrt eines 59-jährigen Bad Gandersheimers, der mit seinem Pkw Renault von links kommend den Steinweg befuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt insgesamt ca. 3.500 Euro (bas)










9.01.2022 • 12:45 Uhr

Dassel: Versuchter Betrug über WhatsApp - Angeblicher Sohn bat Eltern, 2.450 Euro an ihn zu überweisen

Die Polizei berichtet soeben: Bereits am Donnerstagmittag, 06. Januar 2022, erhielt eine 60-jährige Frau aus Dassel, mehrere Whatsapp-Nachrichten auf ihr Smartphone. Hier gab sich ein bislang noch unbekannter Täter als Sohn der Angeschriebenen, mit ihr unbekannter Nummer, aus. Während des Chatverlaufes bat der vermeintliche Sohn um zwei Überweisungen durch die Eltern in Höhe von 2450 Euro. Da sich der Meldende jedoch im weiteren Verlauf der Mitteilungen in Widersprüche verhakte und auf konkrete Nachfragen der Angeschriebenen nicht antworten konnte, beendete dieser den Chat. Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen.kr










9.01.2022 • 12:38 Uhr

Corona-Protest brodelt: Tausende Menschen demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen

In deutschen großen und kleinen Städten haben am Wochenende Kritiker und
Kritikerinnen der Corona-Maßnahmen demonstriert. Doch vielerorts gingen auch
Menschen gegen sporadische Gewalt bei Demonstrationen von "Querdenkern"
auf die Straße. Überwiegend ging alles friedlich zu.

Am Wochenende sind in mehreren Klein- und Großstädten - u.a. auch in Südniedersachsen - insgesamt Tausende Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Allein in Hamburg schlossen sich am Samstagnachtmittag bis zu 13.700
Menschen einer Demonstration unter dem Motto «Das Maß ist voll - Hände weg von unseren Kindern» an, wie die Polizei mitteilte. Größere Aufmärsche von Gegnern der Corona-Maßnahmen gab es auch in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Koblenz. In Dresden und Minden hingegen gingen Menschen auf die Straße, um ein Zeichen gegen die teils gewaltsamen Corona-Proteste der vergangenen Wochen zu setzen.

Der überwiegende Anteil der knapp 14.000 Demonstrationsteilnehmer in Hamburg kam nach Polizeiangaben aus dem «bürgerlichen Spektrum». Insgesamt sei die Demonstration gewaltfrei verlaufen. Auch in Göttingen gingen Menschen auf die Straßen (wir berichteten). red/epd










9.01.2022 • 12:33 Uhr

Northeimer Handball Club: Das passiert, wenn man Abwehr will! Da haut das Team einen Heimsieg raus! NHC Männl. B1 - TSV Burgdorf 33:22 (10:13)

Prime Time in der Schuhwallhölle in Northeim - der Tabellenführer gibt sich die Ehre. Auf der anderen Seite die Jungs in schwarz, so nah an der Bestbesetzung wie noch nie zuvor in der Saison, denn Björn Dörflinger gab nach überstandener Knieverletzung sein Saisondebut und hat in den Trainingseinheiten bereits gezeigt, dass er ein Steigerungsfaktor ist.

Der NHC hatte sich mit zwei Trainingslagern versucht, möglichst optimal auf die Kaderschmiede der JUNGRECKEN vorzubereiten, doch zunächst deutete alles auf einen standesgemäßen Sieg der Gäste hin ( 1:6, 8. Min) und Coach Ollo Wode war früh zur Auszeit gezwungen. Das Heimteam hatte sich viel vorgenommen und war noch etwas verkrampft im Abschluss, so dass viele Bälle das gegnerische Gehäuse schlicht verfehlten oder leichte Beute von Gästekeeper Waterstraat wurden. Langsam aber sicher berappelten sich die Jungs um Yakup Bayer, der in der 15. Minute den zunächst glücklosen Sebastian Bialas auf der Spielmacherposition ablöste und den NHC mit zwei tollen Toren aus dem Rückraum wieder ins Spiel brachte (8:9, 20.). Nun nahm Gästecoach Sebastian Stoyke seine erste Karte und sah in der Folge, wie sich seine Jungrecken wieder fingen und ihrerseits mit 13:10 in die Pause dieser schnellen, dynamischen, durch die Sportkameraden Franz/Heppner sicher und unaufgeregt geleiteten Partie gingen.

Eigentlich war diese erste Halbzeit bereits aller Ehren wert, denn den Ligaprimus bei 13 Toren zu halten, war in dieser Saison erst einer anderen Mannschaft gelungen. Im Abschluss ermunterte das Trainerteam Wode/Ottleben/Franke die Spieler zu mehr Lockerheit und Mut. Diese Pausenansprache traf auf offene Ohren, denn jetzt ging die Post so richtig ab. Außerdem kam nun Mika Großkopf für den gut haltenden Björn Dörflinger und Jan Tydecks als neuer Impuls auf Rückraum Links. Die Jungs zeigten, dass sie gewillt waren, sich in der Abwehr zu zerreißen und schufen ein Bollwerk in schwarz, dass die „Game of Thrones“-Nachtwache wie zahme Jungs wirken ließ.

Mit einem krassen 9:0-Lauf zwischen der 26. und 35. Minute stellten die NHC Jungen die Weichen eindeutig auf Sieg (22:15, 35.). Den Gästen um Topshooter Zink und Otaka fiel nichts mehr ein und die bravourös kämpfende 3:2:1-Abwehr mit den starken Theo Henning und Timm Ottleben auf der Halbrechts-Position und einem entfesselnd haltenden Großkopf dahinter feierte Ballgewinne am Fließband. Auch Gästetrainer Stoyke konnte mit zwei Auszeiten (30. und 34.) seine Jungs nicht mehr in die Spur bringen, so dass die Heimsieben den Sieg verdientermaßen in die Höhe schrauben konnte und das Spiel letztendlich hochverdient mit 32:22 gewann. Alle Spieler haben außergewöhnliche mentale Stärke und Teamgeist bewiesen, egal ob auf der Platte oder der Bank - einfach geil!

Als Fazit kann der hocherfreute Trainer festhalten, dass es sich lohnt, in der Abwehr zu ackern. Und dass man mit Stolz festhalten kann, dass das Team nie aufgab und im Kollektiv das beste und disziplinierteste Spiel dieser Saison ablieferte! Nun muss sich zeigen, ob diese Einstellung für die Spiele Zwei und Drei der „Wochen der Wahrheit“ konserviert und nochmals eine solche Leistung abgerufen werden kann. Damit können sich die Jungs für ihre heutige Leistung belohnen!

Für den NHC spielten:
Finn Bode, Björn Dörflinger und Mika Großkopf im Tor;
Theo Henning (4), Krister Brodmann (3), Serxho Ramazani (1), Willem Baumbach (7), Jan Tydecks (2), Yakup Bayer (2), Timm Ottleben (1), Cedric Loch (2), Niklas Stoschek, Sebastian Bialas (12).
red/ok/Foto: NHC










9.01.2022 • 12:29 Uhr

Baustellen-Radar aktuell: Heute Eberhard-Gieseler-Weg an der Gande - Bevölkerung erwartet Öffnung in 2022!

Im Baustellen-Radar bei der Bad Gandersheimer Landesgartenschau 2022/2023 beschäftigt sich heute Diplom Bauingenieur Wilhelm Kühne in seiner fachlichen und kommentierenden Expertise mit dem gepflasterten Eberhard -Gieseler -Weg an der Gande.

Dipl.Ing.Kühne: In einem weiteren Bereich, der in einer verbindlichen Terminplanung fortgeschrieben werden muss, haben die Bürgerinnen und Bürger längst mit den Füßen abgestimmt. Betrachtet man den Spuren von außen, führen diese am Gandeufer an der Trockensteinmauer entlang vom Eberhard-Gieseler-Weg zur Albert-Rohloff-Straße. Wer zum Krankenhaus geht, nutzt genauso ausgetretene Pfade, wie auch die Fußgänger/innen, die weiter in die Hildesheimer Straße möchten. Nur noch ein kleines Stück Pflasterung fehlt an der Wegeeinmündung, auf der anderen Seite müssen noch ein paar Quadratmeter Schotter aufgebracht und abgerüttelt werden, dann könnte der beliebte Weg am Gandeufer, vorbei am Stadion, freigegeben werden. An Wegestellen, wie Feuerlöschzugang, mit Ufermauer und direkt neben der Gandeböschung sind zur Verkehrssicherung auch noch Absicherungen zu überlegen. Sogar der Abzweig über die Brücke am Gerichtsgebäude zum Spielplatz Am Plangarten ist fertig.

Rätselhafte Verzögerungen
bei der Pflasterung!

Warum ausgerechnet am Ende nicht fertig gepflastert wurde (wir berichteten), aber stattdessen erst der Pflasterweg zum Spielplatz vorgezogen wurde, bleibt rätselhalft. Jedenfalls hätte der Eberhard-Gieseler-Weg längs fertig sein und freigegeben werden können. Nun haben die Menschen das selbst in die Hand, bzw. die Füße genommen, indem der Bauzaun umgangen, der fertige Pflasterteil genutzt und sich an Bauzaunlücken durch die Büsche geschlagen. Schon im Interesse der Verkehrssicherheit sollten die LaGa Manager und im Rathaus Verantwortlichen hier beschleunigt ab dem morgigen Montag, 10. Januar 2022, wenn wieder Baustart ist, fertig arbeiten lassen und den Eberhard-Gieseler-Weg freigeben.
red/Fotos:Fis WMG/Wk
















9.01.2022 • 12:28 Uhr

Marburger Bund warnt vor Überlastung der Normalstationen

Der Ärzteverband Marburger Bund warnt angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus vor einer Überlastung der Normalstationen in Krankenhäusern. «Es wäre ein Fehler, bei der Omikron-Welle nur auf die Auslastung der Intensivstationen zu schauen», sagte die Vorsitzende Susanne Johna dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Sonntag). Insgesamt müssten deutlich mehr Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern behandelt werden als bei der Delta-Variante.

Omikron gilt als ansteckender als andere Varianten des Coronavirus. Zugleich rechnen Expertinnen und Experten mit vergleichsweise milden Verläufen bei einer Infektion. «Der Großteil der Fälle muss in den Notaufnahmen und auf den Normalstationen behandelt werden», sagte Johna. «Wenn man nur die Intensivbetten-Belegung als Maßstab für Corona-Maßnahmen heranziehen würde, wäre das zu kurz gegriffen und bei Omikron sogar trügerisch.» Sie warnte vor Einschränkungen bei planbaren Eingriffen, «weil das Personal zur Betreuung der Covid-Patienten auf Normalstationen gebraucht wird».

Nach den Feiertagen rund um den Jahreswechsel sind die Infektionszahlen in Deutschland deutlich gestiegen. Am Sonntag meldete das Robert Koch-Institut für die zurückliegenden 24 Stunden 36.552 Neuinfektionen, die Sieben-Tage-Inzidenz stieg bundesweit auf 362,7, von 335,9 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 77 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus, womit sich die Zahl der Corona-Toten in Deutschland auf 113.977 erhöht. red










8.01.2022 • 23:51 Uhr

Göttingen: Corona-Proteste und Gegendemo im bekannten Modus - Beide nicht angemeldet, gegenseitige Anmotzereien und Polizei hat alles im Griff und bleibt cool

Der ritualisierte Protest und Gegenprotest geht weiter. In Göttingen heute Abend wie üblich mit etwas gesteigerten Frequenzen, Emotionen und dennoch nicht handgreiflich, schon gar nicht eskalierend. Die allseits präsente Polizei sorgt für maßvolles Demogehabe von Protagonisten aus rechtem und links-antifaschistischem Milieus.

Im offiziellen Statement lässt die Göttinger Polizei soeben zu Wiederholungslage wiederholt verlauten:

Eine Kundgebung von Gegnern der aktuellen Corona-Maßnahmen und eine damit einhergehende Gegendemonstration sind am Samstag (08.01.22) in der Göttinger Innenstadt friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen. Lediglich in einem Fall kam es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen einem Corona-Protestler und Teilnehmenden der Gegenkundgebung. Beide versammlungsrechtlichen Aktionen waren nicht bei der Versammlungsbehörde angezeigt.

Der kleinen Gruppe von Corona-Kritikern stand nach polizeilicher Schätzung auf dem Markt eine aus etwa 100 Menschen bestehende Gegenkundgebung gegenüber.

Die Einsatzleitung der Polizei wies die Teilnehmenden beider versammlungsrechtlicher Aktionen zu Beginn und danach wiederkehrend auf die Einhaltung des Abstandsgebotes und der Maskenpflicht hin. Verstöße gegen die ausgesprochenen Beschränkungen wurden in der Folge nicht festgestellt. Beide Kundgebungen endeten gegen 18 Uhr.jk










8.01.2022 • 23:38 Uhr

Einbeck: Trinkgeldkassen aus Restaurant entwendet

Am Samstag, 08.01.2022, im Tatzeitraum von 01:10 Uhr bis 08:20 Uhr, entwendete ein bislang noch unbekannter Täter aus dem Schwimmbadrestaurant " Auszeit" mehrere Trinkgeldkassen sowie eine Geldbörse. Nach Angaben des Betreibers muss der Täter einen unbeobachteten Moment genutzt haben, um die Gegenstände an sich zu nehmen. Geschätzt ist hierbei ein Schaden von ca. 200 Euro entstanden. Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu Tat und Täter machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden.kr











8.01.2022 • 19:36 Uhr

Hildesheim: Schutzengel sorgt für glücklichen Ausgang bei einem Verkehrsunfall auf der A 7

Am heutigen Samstag, kurz nach Mitternacht, ereignete sich auf der Autobahn 7 zwischen dem Autobahndreieck Salzgitter und dem Autobahnparkplatz Jägerturm ein Verkehrsunfall. Ein 27-jähriger aus Wachenheim an der Weinstraße befuhr mit seinem Kombi den linken von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Kassel bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Nach seinen Angaben sei er aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse nur mit ca. 150 km/h gefahren. Ca. 800 m vor dem Parkplatz Jägerturm geriet er plötzlich auf der nassen und gestreuten Fahrbahn ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei überfuhr er einen Leitpfosten und durchbrach den angrenzenden Wildschutzzaun auf einer Länge von 15 m. Mindestens 4 Zaunpfosten brachen dadurch ab. Erst nach weiteren ca. 170 Meter kam der Kombi auf einem angrenzenden Getreideacker auf seinen Rädern zum Stehen. Der Frontbereich des 7 Jahre alten Kombis und die Windsschutzscheibe wurden erheblich beschädigt. Auf Wunsch des Verunfallten wurde zur Bergung seines Kombis ein Abschleppunternehmen aus Salzgitter angefordert. Das Abschleppunternehmen mußte mit zwei Fahrzeugen und einem Radlader anrücken, um den Kombi vom weichen Ackerland aufwendig zu bergen. Die Bergung war erst gegen 04:30 Uhr beendet. Nur mit Hilfe eines Schutzengels kam es hier zu keinem Zusammenstoß mit anderen Verkehrsteilnehmern und der 27-jährige Unfallfahrer blieb unverletzt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei nochmals darum, die Geschwindigkeit seines Kraftfahrzeuges den Witterungs- und Straßenverhältnissen, besonders auf den Autobahnen, wo regelmäßig außerordentlich hohe Geschwindigkeiten gefahren werden, anzupassen. Auch wenn die Straßen gestreut sind, ist eine nasse Fahrbahn sehr glatt und tückisch. Jeder kann die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren.bn










8.01.2022 • 19:29 Uhr

Bernd von Garmissen (Dassel) ist neuer Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

„Wir werden die gute und enge Zusammenarbeit fortsetzen. Ich wünsche dem neuen Kammerdirektor für seine vielfältigen Aufgaben eine glückliche Hand“, sagt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies zur Ernennung von Dr. Bernd von Garmissen zum Direktor der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen. Kammerpräsident Gerhard Schwetje, der qua Amt als Gast auch im Landvolk-Landesvorstand dabei ist, hat dem 55jährigen in Oldenburg jetzt die Urkunde überreicht. Von Garmissen ist Nachfolger von Hans-Joachim Harms, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand gegangen war.

Der 1966 in Wittmund (Ostfriesland) geborene von Garmissen ist ausgebildeter Landwirt. Seine Familie bewirtschaftet seit vielen Generationen einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb in Dassel/Solling. Der promovierte Jurist ist verheiratet, war bis vor kurzem als Fachanwalt für Agrarrecht tätig und verfügt über langjährige Erfahrung als Geschäftsführer eines landwirtschaftlichen Verbandes. Der Kammerdirektor der LWK führt als oberster Hauptamtlicher die Geschäfte der laufenden Verwaltung und erledigt die der Landwirtschaftskammer vom Land Niedersachsen übertragenen Aufgaben. Die LWK Niedersachsen hat insgesamt 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehreren Standorten.

„Viele Herausforderungen unserer Landwirte und Landwirtinnen – zum Beispiel die Verwerfungen im Schweinebereich, die Weiterentwicklung des Naturschutzpaktes ,Niedersächsischer Wegʻ oder die Sicherung und Wiederbegründung unserer Wälder – stehen unmittelbar auf der Agenda“, erklärte von Garmissen bei seinem Amtsantritt. Die Land- und Forstwirtschaft sieht der neue Kammerdirektor einem hohen Anpassungsdruck ausgesetzt: „Dieser resultiert aus immer höheren Erwartungen einer Gesellschaft, die sich gleichzeitig immer weiter von einem selbsterlebten Verständnis für die Abläufe der Landwirtschaft entfernt hat. Gleichzeitig werden uns die sich deutlich ändernden natürlichen Rahmenbedingungen, hervorgerufen durch den Klimawandel, herausfordern – so wie keine andere Branche in Niedersachsen.“

Gegenüber den Land- und Forstwirten sei die LWK verpflichtet, über die aktuellen Vorgaben und gesetzlichen Auflagen aufzuklären und über die bestmögliche Anwendung zu beraten. Von Garmissen betonte: „Es bedarf also der Fähigkeit, sich in die Denkweise der Gesetz- und Richtliniengeber hineinzuversetzen und dabei niemals die täglichen Herausforderungen und Bedürfnisse der praktizierenden Betriebe aus dem Blick zu verlieren.“ LPD


Zum Bild:
Dr. Bernd von Garmissen (rechts) hat in Oldenburg sein neues Amt als Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen angetreten. Von Kammerpräsident Gerhard Schwetje (links) erhielt er die offizielle Ernennungsurkunde. Foto: Ehrecke/LWK










8.01.2022 • 16:31 Uhr

Heute um 16 Uhr in Bodenfelde/Polier: Illegal Kadaver von Schafen an der Landesstraße entsorgt - Polizei alarmiert

Am heutigen Samstagnachmittag (16 Uhr) wurden durch einen Passanten mehrere Tierkadaver von Schafen im Bodenfelder Ortsteil Polier festgestellt. Es erfolgte eine Alarmierung der lokalen Polizei. Die Kadaver lagen laut Polizei an der Amtlicher Strafe (Landesstraße 551.) Bislang gibt es keine Hinweise auf den Verursacher.
Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Uslar melden.Fie










8.01.2022 • 16:26 Uhr

Zwei Corona-Demonstrationen in Schwerin störungsfrei verlaufen

In der Schweriner Innenstadt sind am Samstag zwei Demonstrationen im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen störungsfrei verlaufen. Auf dem Bertha-Klingberg-Platz versammelten sich etwa 1.600 Personen unter dem Motto «Freie Impfentscheidung - keine Spaltung», wie die Polizei am Nachmittag mitteilte.
An einer angemeldeten Gegenversammlung mit dem Motto «Schwerin bleibt solidarisch - Gemeinsam mit Vernunft durch die Corona-Pandemie» nahmen demnach etwa 25 Personen teil. Die Versammlungen seien störungsfrei verlaufen. Insgesamt waren knapp 200 Beamtinnen und Beamte im Einsatz .epd










8.01.2022 • 16:20 Uhr

Heute um 8.30 Uhr: Göttinger (26) mit Drogen im Blut aus dem Verkehr gezogen

Am Samstagmorgen (8.30 Uhr) kontrollierte die Polizei Northeim einen 26-jährigen PKW-Fahrer aus Göttingen. Während der Kontrolle in der Straße Breiter Weg in Nordheim, stellten die Beamten körperliche Auffälligkeiten fest. Daraufhin wurde ein Drogenvortest durchgeführt, welcher den anfänglichen Verdacht bestätigte.

Auf der Dienststelle wurde dem Fahrzeugführer eine Blutprobe entnommen. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. CMH










8.01.2022 • 15:02 Uhr

Stadtrat Bad Gandersheim: Vize-Bürgermeister Heinrich Hohls outet sich als Corona-Geimpfter - Kontroverse um nichtgeimpfte Ratsmitglieder in Bad Gandersheim

Mit einer spektakulären Aktion hat sich einmal mehr Bad Gandersheims stellvertretender Bürgermeister und Ratsherr in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim in Szene gesetzt: Tischermeister Heinrich Hohls präsentierte sich als ein bekennender Befürworter der Schutzimpfung gegen das Corona-Virus. Hohls zeigte sich jetzt öffentlichen mit seinem Porträt und entsprechender Grafik zum Thema Corona-Impfung. Ein derzeit vielbenutztes Symbolbutton von Impfbefürwortern.

Es dient insbesondere in der anhaltenden Kontroverse um das Für und Wider der Schutzimpfungen und einer möglichen Impfpflicht für eine Klarstellung. Hier hat sich der stellvertretende Bürgermeister Hohls klar positioniert. Bekanntlich beschäftigt diese Corona-Debatte seit Anbeginn der neuen Legislaturperiode den Bad Gandersheimer Stadtrat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich in seinen Reihen Impfsekeptiker befinden. Dem Vernehmen nach sollen mindestens drei der 21 Ratsmitglieder zu Nichtgeimpften gehören.

"Solange Sie nicht geimpft sind
setze ich mich mit Ihnen nicht
an einen Tisch..."

Die eigentlich als Privatangelegenheit eingestufte Angelegenheit hat nun dadurch eine öffentliche und offizielle Relevanz erhalten, weil sich ein maßgebliches Ratsmitglied zu seinem Status als Nichtgeimpfter bekannt hat. Diese Tatsache, zuerst als "vertrauliche Information" weitergegeben, war dann aus dem Kreis der Fraktion Bündnis90/Die Grünen in die Öffentlichkeit lanciert worden. Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat auf Befragungen zu diesem Vorgang beteuert, bislang sei alles bei Präsenztreffen des Rates "rechtskonform" gelaufen, wenn die betroffene Ratspersönlichkeiten anwesend gewesen waren.

Ein stadtbekannter Pastor a.D., der sich nun in einer Korrespondenz mit einem der betroffenen Ratsmitglieder in einen Dialog begeben hat, reagierte auf ein direktes Gesprächsangebot mit einer harten Konsequenz: "Solange Sie nicht geimpft sind, setze ich mich mit Ihnen nicht an einen Tisch", so ist es schriftlich protokolliert und damit dokumentiert. Der streitbare Pastor außer Diensten warnte das Ratsmitglied im übrigen davor, als nicht Corona-Schutzgeimpfter repräsentative Aufgaben beispielsweise bei Jubiläen in Seniorenheimen wahrzunehmen. Dazu kündigte er eine Eingabe beim Vorsitzenden des Bad Gandersheimer Stadtrates, Detlev Krause an.red / Screen Ratsherr Heinrich Hohls Internet/Facebook










8.01.2022 • 14:35 Uhr

Oker: Rauschzustand auf dem E-Scooter endete mit einer Blutprobe

Am Freitag, 7. Januar 2022, gegen 12 Uhr, wurde auf der Talstraße in Oker (Kreis Goslar) ein 28-jähriger Goslarer auf einem E-Scooter einer Verkehrskontrolle der Polizei unterzogen, da an dem E-Scooter nicht das erforderliche Versicherungskennzeichen angebracht war. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich außerdem heraus, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt und entsprechende Verfahren eingeleitet.











8.01.2022 • 13:29 Uhr

Millionen-Projekt Landesgartenschau: Barrierefreie Rollstuhlrampen am "Gabionenhang" - Öffnung für Spaziergänger in diesem Jahr unabdingbar

Im aktuellen Baustellen-Radar der Bad Gandersheimer Landesgartenschau 2022/23 heute im Fokus von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne das unvollendete Großprojekt der barrierefreien Rollstuhlrampen am Gabionenhang vom Parkplatz Ex-Kurhaus hinauf zum Skulpturenweg. Hier seine fachliche, schonungslose wie kommentierende Expertise zum Neustart (Fortsetzung) der Bauarbeiten am kommenden Montag, so wie es LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker versprochen hat:

Auch für das Projekt Gabionenhang wurde in Bürgerversammlungen, Ratssitzungen und bei Baustellenbegehungen stets vollmundig versichert, dass man gut im Zeitplan liegt. "Alles im grünen Bereich!", so wiederholt Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Es gab immer nur einen sehr groben Zeitplan als Übersicht zu sehen, sodass man dem vertrauen konnte, oder nicht. Ein Bauunternehmer und ein Architekt alter Schule, die das Baugeschehen vor Ort von außen auf dem Skulpturenweg beobachteten, fragten mich immer wieder, ob ich glaubte, dass das alles noch rechtzeitig fertig wird.

"Wer billig baut, baut
zweimal..."

Alte Schule ist erklärungsbedürftig. Wir sind so geprägt, das Termintreue und Mangelfreiheit bei der Übergabe genauso selbstverständlich sind, wie Normenbeachtung und Qualität. Unser Verständnis war von dem Spruch geprägt: „Wer billig baut, baut zweimal, Qualität ist durch nichts zu ersetzen“. Dieser Bauunternehmer hat auch mein Haus gebaut, ohne dass weitere Vergleichsangebote und trotzdem angemessene Preise erforderlich wurden. Der erfahrene Architekt hat die Preise anhand von Preisspiegeln zusätzlich geprüft und alle waren zufrieden. Wir waren uns einig, dass einige Bereiche der LaGa nicht zur geplanten Eröffnung fertig würden und nicht überall blühende Landschaften die Besucher vorfinden und erfreuen werden.

Am Gabionenhang sah es Mitte November noch so aus, als könnten Gabionen, Pflasterung, Rampenrückbau und Lückenschlüsse der barrierefreien Rampen bis Ende Dezember 2021 fertig werden. Die Arbeiter haben sich bei widrigen Witterungsbedingungen, Samstagsarbeit und bis es fast schon dunkel war redlich bemüht. Es gab auch Krankheitsausfälle, da hat sogar der Bauleiter mit gepflastert. Dann wurde auch noch Personal im Auepark, wir berichteten, bei der Pflasterfläche am Übergang nach Brunshausen eingesetzt. Schade, das Fis WMG Team drücke die Daumen, aber ganz konnte das Terminziel Ende 2021 nicht mehr, wie auf den Fotos zu sehen ist, eingehalten werden.

Zwischen erster und zweiter Rampe die Lücke zu schließen und vor der ersten Rampe am Beginn muss noch nachgearbeitet werden, damit das Millionenbauwerk auch barrierefrei vom Parkplatz und der Fußwegbrücke an der Gande erreicht werden kann. Auf dem einen Foto ist übrigens auch gut erkennbar, dass die Firma alle Varianten für die Fundamenthülsen des Geländers herstellen kann. Hier wurde nicht erst zu Ende gepflastert, um dann die Fundamentlöcher wieder auszugraben. Hier hat man eine Schnur auf Endhöhe Pflasterung gespannt und vor Frostschutzkies, Bettung und Pflaster wirtschaftlich die Fundamenthülsen vorweg gesetzt.

Daß die Firma alle Varianten kann, daran bestand nie Zweifel. Ende August, als ich an einer Baustellenführung mit Herren Hellingrath und Terhorst teilnahm, fragte ich Vorort, ob denn nun ein Geländer und Handlauf nach DIN 18040 kommt. Da sagte mir Herr Hellingrath noch, dass die Abwicklung (30 cm hoch und 50 cm breit) der Gabionenwand ausreichte und kein Geländer erforderlich sei. Zu dem Zeitpunkt im Juni, als eine Verbreiterung der Fundamente und der Gabionenwand wegen der Hangrutschungen notwendig wurden, war klar, dass das dazu führt die Rampen oben drei und zwei weiter rausragen lassen zu müssen. Damals hätte der Planer und Bauherr die Folgen abschätzen müssen und erkennen können, dass ein Geländer notwendig wird.

Ende August 2021 war aber immer noch kein Geländer vorgesehen, da war die obere Rampe aber schon fertig gepflastert und die untere Rampe teilangefüllt! So etwas zu untersuchen, gehört in die vom Kreistag beschlossene Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ob der Mehraufwand hätte vermieden werden können. Die Firma hat hier nichts falsch gemacht, die hat logistisch zunächst oben fertiggestellt, weil alles über die Rampen vom Baustofflager auf dem Parkplatz nach oben geschafft werden musste. Um den Zeitplan halten zu können, musste später die untere Rampe fertiggestellt werden und über die abgebildete Behelfsrampe die Baustoffe anzufahren.

Weil es Verzögerungen bei der Treppenanlage gab, die ebenfalls die ausführende Firma nicht zu verantworten hat, kann jetzt erst gegen die fertige Treppe gepflastert werden. Der Pressesprecher Terhorst hatte in einer Lokalzeitung versucht die Varianten der Geländer Fundamente plausibel darstellen zu lassen. Ein Schelm der dabei denkt, dass hier von der LaGa Verantwortung abgelenkt werden sollte.

Warten auf die Beleuchtung
und das Geländer

Selbst wenn die Firma die Rampen mit Pflaster und Gabionen fertigstellen wird, muss noch auf die Lieferung der Geländer und Beleuchtung gewartet werden. Wegen der Steilheit der Böschungen am Skulpturenweg, soll dem Vernehmen nach zwischen den Viadukten bis an den Zugang der oberen Rampe ein Zaun und dichte Pflanzung angelegt werden. Fazit, das Ende der Fertigstellung des Gabionenhangs bis zur Verkehrsfreigabe ist im Zeitplan bis Ende Dezember 2021 überholt und neu festzulegen. Das war unseres Erachtens aber wegen der Ausstattung schon länger absehbar und hätte aus Respekt vor den Menschen vom Management der LaGa viel früher korrigiert werden müssen.

Öffnung des Gabionenhanges für
den freien Fußgängerverkehr in
diesem Jahr unabdingbar!

Da nach den Planern der Gabionenhang der einzige barrierefreie Zugang zum Skulpturenweg ist, kann es nicht sein, dass gerade Menschen mit Handikap sich ein Jahr länger darauf freuen müssen, diesen Zugang zu nutzen, wenn die LaGa am 14.April 2023 eröffnet wird. Bitte geben sie den Weg frei, wenn die Abnahme und Verkehrssicherheit im Frühjahr 2022 erfolgt sind.
Ob wir an den Hangböschungen schon am 14. April 2022 die volle Blühpracht erleben werden, als eigentlich die LaGa eröffnet werden sollte, werden wir beobachten. Immerhin hat man schon eingeräumt, dass nicht überall die volle Blütenpracht zu sehen sein wird. Das heißt im Umkehrschluss, entweder der Baubeginn war zu spät, oder die geplante Bauzeit zu ambitioniert geplant, und das Beginn-Datum der LaGa einfach unrealistisch.red/ Fotos: Fis WMG / WK















8.01.2022 • 13:10 Uhr

Katholischer Spitzenfunktionär legt sich erstmals mit Ampel-Regierung an: Bätzing kritisiert Pläne zur Streichung des Paragraf 219 (Verbot der Werbung für Tötung ungeborenen Lebens)

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat die Pläne der Ampel-Koalition zur Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen kritisiert. «Im
Gesamtkonzept des Abtreibungsrechts trägt das Werbeverbot zu einer objektiven und seriösen Beratung und Information der Frau in einer Konfliktsituation bei», schrieb Bätzing in einem Gastbeitrag für die «Süddeutsche Zeitung» (Samstag). SPD, Grüne und FDP hatten sich in
den Koalitionsverhandlungen auf eine Abschaffung Gesetzesparagrafen 219a, der das Werbeverbot festlegt, geeinigt.

Bätzing schrieb, das Werbeverbot sei «Bestandteil des verfassungsrechtlich zu gewährleistenden Schutzkonzepts für das ungeborene Leben». Die geltenden Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch seien der Kompromiss nach langen und intensiven gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Auch die Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa kritisierte gegenüber der «Osnabrücker-Zeitung» die mögliche Abschaffung des Werbeverbots.

Der Paragraf 219a im Strafgesetzbuch verbietet die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche aus wirtschaftlichen Interessen und in «grob anstößiger Weise». Das führte in der Vergangenheit zu Verurteilungen von Ärztinnen und Ärzten, die aus ihrer Sicht sachlich auf der Internetseite ihrer Praxis darüber informiert hatten, dass sie Abtreibungen durchführen und welche Methoden sie anwenden. epd










8.01.2022 • 11:25 Uhr

Drama bei Duingen: Tödlicher Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 240 - 21-Jährige verstirbt an der Unfallstelle

Am gestrigen Freitag befuhr der 69-jährige Fahrzeugführer eines PKW BMW gegen 15:10 Uhr die Bundesstraße 240 aus Richtung Cappellenhagen kommend in Richtung Duingen. Aus bislang unbekannter Ursache geriet er in Höhe der Einmündung zum Parkplatz des Bruchsees in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden PKW VW Lupo , welcher von einer 21-jährigen geführt wird. Durch die Kollision wird die 21-jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Duingen aus dem Fahrzeug befreit werden. Die 21-jährige erlitt tödliche Verletzungen und verstarbt nach erfolgloser Reanimation noch an der Unfallstelle.

Durch die Kollision werden beide Fahrzeuge totalbeschädigt.

Insgesamt sind zwei Funkstreifenwagen des Polizeikommissariates Alfeld, die Freiwilligen Feuerwehren Duingen, Cappellenhagen, Marienhagen und Weenzen, sowie vier Rettungswagen , ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungshubschrauber eingesetzt.

Die B240 wird zwischen Duingen und Cappellenhagen durch die Straßenmeistereien Gronau und Eschershausen für die Dauer der Maßnahmen bis ca. 22:15 Uhr voll gesperrt.

Zeugen werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat Alfeld, tel. 05181/91160 in Verbindung zu setzen.










8.01.2022 • 11:14 Uhr

Klinik-Ruine "Erbprinzentanne" nach Alarm von Polizei schlagartig umstellt - Jugendliche flüchten zunächst

Am gestrigen Freitag, 7. Januar 2022, gegen 20:10 Uhr, wurde die Polizeidienststelle in Clausthal Zellerfeld alarmiert und darüber informiert, dass sich unberechtigte Personen in einem leerstehenden Gebäude der ehemaligen Fachklinik "Erbprinzentanne" aufhalten sollen. Unter Heranziehung weitere Funkstreifen wurde das Gelände schlagartig umstellt. Den Personen gelang es trotzdem, aus dem Gebäude zu flüchten, konnten jedoch nach einer Verfolgung durch ebenfalls eingesetzte Polizeihundeführer im Bereich "Stadtweger Teich" gestellt werden.

Bei den insgesamt acht angetroffenen Personen im Alter von 16 bis 25 Jahren wurden im Rahmen der durchgeführten weiteren Maßnahmen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz und Sprengstoffgesetz (Auffinden von Polenböller) festgestellt. Weiterhin wurde ein Pkw vorgefunden, dessen Kennzeichen nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben waren. Während die erwachsenen Personen nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort entlassen wurden, erfolgte bei den Minderjährigen eine Übergabe an die jeweiligen Erziehungsberechtigten auf der Polizeidienststelle Oberharz. red










8.01.2022 • 10:57 Uhr

Jahresstart mit Hindernissen

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Der Jahresstart an den Kapitalmärkten hat es in sich. Bereits im abgelaufenen Jahr hatte man die Inflation als neue Bedrohung für Wirtschaft und Kapitalmärkte ausgemacht. Jetzt fangen die Marktteilnehmer an, sich mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen. Eine dieser Konsequenzen ist, dass die Zinssätze schneller ansteigen könnten als erwartet. Die US-Notenbank hat in dieser Woche bei der Veröffentlichung ihrer jüngsten Sitzungsprotokolle deutlich gemacht, wie ernst sie das Thema nimmt. Nun kommt auch noch ein technisches Problem hinzu. Zinserhöhungen wirken nur dann, wenn gleichzeitig auch die enorme Liquidität wieder abgeschöpft wird, die in den vergangenen Jahren geschaffen worden ist.

Höhere Zinsniveaus und schrumpfende Geldmengen sind nicht der Stoff, aus dem weitere Kurssteigerungen gemacht werden. Folgerichtig zogen sich die Kurse an den Aktienmärkten in der zweiten Wochenhälfte wieder zurück, nachdem sie in den ersten Geschäftstagen des Jahres noch Kurs auf neue Höchststände genommen hatten. Interessant ist auch, was unter der Oberfläche der breiten Indizes wie DAX oder Dow Jones stattfindet. Technologieaktien reagieren aufgrund der hohen Bewertungen am empfindlichsten auf steigende Zinsen, wogegen Bankaktien am Beginn einer großen Renaissance stehen könnten.

Dass in der zweiten Wochenhälfte dann aus Deutschland Inflationszahlen kamen, die entgegen aller Hoffnungen für den Dezember nochmals einen leichten Anstieg der Teuerung anzeigten, zahlte auf die Skepsis vieler Marktteilnehmer weiter ein. Die Inflation ist der Schlüssel zur Kapitalmarktentwicklung des Jahres 2022.










8.01.2022 • 10:14 Uhr

Schäfer warnen vor Nachwuchsproblemen und zunehmender Belastung - Außerdem vom Wolf bedroht

Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung fürchtet Nachwuchsprobleme in der Schäferbranche. Die schwindende Wirtschaftlichkeit des Berufs und die Bedrohung der Schafhaltung durch Wölfe seien die größten Probleme in der Branche, sagte der
Vereinsvorsitzende Wendelin Schmücker aus Winsen/Luhe am Freitag in Berlin. Die Zahl der Schafhalter sinkt nach seinen Angaben jährlich um drei bis vier Prozent. In Deutschland gibt es knapp tausend Berufsschäfer. Gleichzeitig gehe die Zahl neuer Auszubildender
kontinuierlich zurück. Der Verein plant laut Schmücker eine Nachwuchsoffensive, um mehr Menschen für die Schafhaltung zu begeistern.

«Viele Schafhalter haben durch die ständige Angst vor toten oder ausbrechenden Tieren psychische Probleme», sagte der Berufsschäfer Schmücker mit Blick auf mögliche Wolfsangriffe. Zunehmende Sicherheitsvorkehrungen gegenüber den Raubtieren verglich er mit einem «Wettrüsten», bei dem die Wölfe immer wieder lernten, neue Hindernisse zu überwinden. Gerade Hobbytierhalter hätten «gegen die Wölfe kapituliert». Hinzu komme eine große Belastung von Schäferinnen und Schäfern während der Lammzeit. Schafhaltung sei zudem nur mit zusätzlichen Einnahmen aus dem Naturschutz und der Deichpflege wirtschaftlich attraktiv. epd Foto: Fis WMG











8.01.2022 • 10:05 Uhr

GdP-Vize Schilff warnt vor Überlastung der Polizei wegen Corona-Demos

Mit Blick auf die Demonstrationen von Impfskeptikern und Kritikern der Corona-Maßnahmen beklagt der stellvertretende Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Dietmar Schilff, eine permanente Überlastung der Beamtinnen und Beamten. Die zumeist unangemeldeten Versammlungen führten dazu, «dass die Polizei aus den Stiefeln nicht mehr herauskommt», sagte Schilff der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Samstag).

Allein in Niedersachsen hätten Polizistinnen und Polizisten schon jetzt etwa zwei Millionen Überstunden angesammelt und es sei zu befürchten, dass es durch die «Spaziergänge» noch mehr werden. Zudem seien die Einsatzkräfte angesichts aggressiver Versammlungsteilnehmer
erhöhter psychischer Belastung ausgesetzt. Die Beamten müssten «sehr viel Ruhe an den Tag legen und sich ein dickes Fell zulegen», um etwa Pöbeleien oder Angriffe zu ertragen.

Schilff kritisierte «Sprüche von einer angeblichen Corona-Diktatur», die immer wieder aus dem Lager der «Spaziergänger» zu hören seien. «Wer sich an die Bedingungen hält, kann auch
demonstrieren, das zeichnet unsere Demokratie aus», sagte er. Wer jedoch Gewalt ausübe, habe «das Recht auf Demonstration verwirkt».

Hintergrund:
Recherchen belegen, dass der überwiegende Teil der Demonstranten dem Vernehmen nach friedlich auftritt. Das ist aus Kreisen der Polizei ausdrücklich bestätigt worden. red











8.01.2022 • 09:59 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidezwert im Landkreis Northeim steigt auf 260,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Nordheim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben den tagesaktuellen Inzidenzwert von 260,3 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Nordheim mt. Damit setzt sich die steigende Tendenz der Neuinfektionen fort.

red/Grafiken: RKI/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










8.01.2022 • 09:53 Uhr

Einbeck: Im Supermarkt Handtasche mit Bargeld und Ausweisen gestohlen

Am Donnerstag zwischen 15.30 und 16 Uhr besuchte eine 24-jährige Einbeckerin einen Supermarkt in der Grimsehlstraße.In einem unbeobachteten Augenblick entwendete ein bisher unbekannter Täter ihre Handtasche, in der sich neben Bargeld auch Ausweispapiere und Kreditkarten befanden. Ein Strafverfahren wurde eröffnet. Kunden/Zeugen die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wenden sich bitte an die Polizei Einbeck.kr










8.01.2022 • 09:52 Uhr

Uslar 80-Jährige übersieht Frau, die gerade Kind in Auto setzt - Mutter bei Kollision verletzt

Die 80-jährige Fahrzeugführerin aus Uslar befuhr am gestrigen Freitag um 14.40 Uhr mit ihrem Pkw Peugeot die Wiesenstraße in Ullas in Richtung Auschnippe. Sie passierte einen Pkw Skoda, welcher sich auf einem Parkstreifen neben der Fahrbahn befindet. Die hintere Fahrzeugtür des geparkten Pkw stand zu diesem Zeitpunkt offen. In der geöffneten Tür befand sich die 29-jährige Unfallbeteiligte aus Uslar und lud ihr Kind ein. Durch den vorbeifahrenden Pkw der 80-Jährigen wurde die offen stehende Tür touchiert, sodass diese zufiel. Die 29-Jährige wurde hierbei leicht verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von ca. 2000 Euro. Fie










8.01.2022 • 09:48 Uhr

Medienradar: Gefährlicher Starkregen - was wir jetzt in Bad Gandersheim tun könnten!

Zum wichtigen Thema „Starkegen“ hat der NDR soeben eine spannende und erkenntnisreiche Dokumentation aufbereitet. Diese wird aktuell bis Montag noch ein paar Mal im Fernsehen auf Phönix wiederholt. Sicher kann man diese Sendung in der Mediathek abrufen und mit einem geeigneten Programm herunterladen.
Dem Medienradar bei Fis WMG ist die Sendung positiv aufgefallen. In diesem Beitrag werden mehrere Beispielgemeinden, wie Seesen/Rhüden, Bad Salzdetfurt und einer Gemeinde in der Asse interessant vorgestellt. Also alles betroffene Kommunen in der Region Südost Niedersachsen.
Niedersachsen bietet als Grundlage eine Risikoabschätzung an, die auch Fördervoraussetzung ist. Hierdurch werden individuell digitalisierte Simulationsfälle möglich. Zu Wort kommen Bürgermeister und Ansprechpartner von Diensten und Behörden, die beratend behilflich sein können.
Das wäre für Bad Gandersheim ein Neu-Einstieg in das viele Menschen interessierende Thema Hochwasserschutz für Stadtrat und Verwaltung mit neuer Bauamtsleiterin, meint Fis WMG Reporter, Dipl. Ing. Wilhelm Kühne. Auf dem Foto werden Informationen zum Film und die Sendezeiten angegeben.red/Grafik:NDR










8.01.2022 • 09:44 Uhr

Wau!Wau! 96 Euro kostet in Bad Gandersheim ein Hund an Steuern - Schriftlicher Bescheid erfolgt mehr

In einer offiziellen Verlautbarung hat die Stadt Bad Gandersheim alle Hundebesitzer/innen an die Zahlung der Hundesteuer erinnert: Die Steuersätze für die Hundesteuer gelten für das Kalenderjahr 2022 wie folg: für den ersten Hund, für den zweiten Hund 132 Euro und jeden weiteren 174 Euro.

Gemäß § 7 Abs. 3 der 2 der Hundesteuersatzung der Stadt Bad Gandersheim in der zurzeit geltenden Fassung, wird die Hundesteuer für das Kalenderjahr 2022 durch diese öffentliche Bekanntmachung für alle diejenigen Steuerpflichtigen festgesetzt, bei denen Berechnungs- grundlage und Steuerbetrag gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben. Schriftliche Be- scheide über Hundesteuer werden daher für das Kalenderjahr 2022 nicht erteilt. Die Hundesteuer wird in Höhe des für das vorangegangene Kalenderjahr festgesetzten Betrages zum 01 Juli 2022 fällig. Für Steuerpflichtige, die von der Möglichkeit der Teilzahlung Gebrauch gemacht haben, wird die Hundesteuer in zwei Teilbeträgen zum 01. April und 01. Oktober 2022 fällig. Ändern sich die Bemessungsgrundlagen im Laufe des Jahres, werden ent- sprechende Änderungsbescheide erstellt. red










7.01.2022 • 21:07 Uhr

Corona-Beschlüsse: Quarantäne verkürzt, 2G-Regel für Gastronomie verschärft, Ungeimpfte müssen draußen bleiben, Discos geschlossen, Tanzen verboten

Bund und Länder haben am Freitag weitergehende Corona-Regeln vereinbart, damit die Ansteckungswelle mit der Omikron-Variante des Virus nicht zu einer Überlastung des
Gesundheitswesens und Ausfällen bei der Grundversorgung führt. Umsetzen müssen sie die Bundesländer. Die wichtigsten Beschlüsse:

* NEUE REGELN FÜR QUARANTÄNE UND ISOLIERUNG
Die Isolierungszeit von Infizierten und die Quarantänezeit für Kontaktpersonen der
Infizierten wird jeweils auf zehn Tage festgelegt. Bislang gilt bei einer Ansteckung mit der Variante Omikron eine Dauer von 14 Tagen. Auf sieben Tage kann die Dauer von Isolation oder Quarantäne verkürzt werden, wenn ein PCR- oder hochwertiger Antigentest ein negatives Ergebnis belegen. Wer bereits eine Auffrischungsimpfung hatte, muss nach dem Kontakt mit einem Infizierten gar nicht mehr in Quarantäne. Das gilt auch für frisch Geimpfte oder Genesene, wenn Impfung oder durchgestandene Infektion nicht länger als drei Monate zurückliegen.

Personal, das Kontakt zu vulnerablen Gruppen hat - etwa in Krankenhäusern und Pflegeheimen -, kann die Isolierung nach sieben Tagen nur mit einem negativen PCR-Test beenden, wenn zudem zwei Tage lang keine Krankheitssymptome mehr vorhanden sind. Kinder können nach einem negativen Test die Quarantäne schon nach fünf Tagen beenden und wieder in die Schule oder Kindertagesstätte gehen, die Isolierung nach einer Infektion aber auch erst nach sieben Tagen. Für Berufstätige in der kritischen Infrastruktur wurden keine eigenen Regelungen festgehalten. Es sollen aber weitere «pandemiebedingte
Vorkehrungen» im Bereich der Arbeitszeiten getroffen werden. Genannt
wird im Beschluss die Nutzung von Ausnahmen im Arbeitszeitgesetz.

* 2G-REGEL IN DER GASTRONOMIE
In der Gastronomie soll die 2G-Regel bundesweit durch verpflichtende Tests ergänzt werden (2G plus). Geimpfte und Genesene müssen dann zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen. Geboosterte Personen brauchen den Test nicht.

Die 2G-Regel gilt unabhängig von der Inzidenz weiter auch für Kultur- und Freizeitstätten, die Gastronomie, teilweise bei Sportveranstaltungen und den Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte des täglichen Bedarfs. Zusätzlich konnten auch bisher schon Tests vorgeschrieben werden, etliche Bundesländer tun das bereits. Für die Gastronomie wird das «plus» ergänzt, weil beim Essen und Trinken keine Masken getragen werden.

* KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN
Die bisherigen Kontaktbeschränkungen
bleiben bestehen. Geimpfte und Genesene dürfen sich privat mit bis zu zehn Personen treffen. Treffen mit Ungeimpften sind auf den eigenen Haushalt und zwei weitere Personen beschränkt. Zudem bleiben, wie bereits vor Weihnachten beschlossen, Clubs und Diskotheken geschlossen und Tanzveranstaltungen verboten.

* PERSONENVERKEHR
Im öffentlichen Personenverkehr und beim Fliegen gelten weiterhin die 3G-Regel und Maskenpflicht. Im Beschluss heißt es, dass die Nutzung von FFP2-Masken «dringend empfohlen» wird.red











7.01.2022 • 20:59 Uhr

Seesen: Seit heute Öffentlichkeitsfahndung nach zweifacher Brandstiftung - Mann mit rotblonden Bartstoppeln gesucht

Die Ermittler des 1. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes bitten heute mit dem beigefügten Phantombild und dazugehöriger Beschreibung die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der im Verdacht steht, am 23.09.2021, zwischen 23.15 Uhr - 23.30 Uhr, in Seesen zwei Brände gelegt zu haben. Der erste Brand wurde an diesem Abend gegen 23.25 Uhr im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Talstr. entdeckt. Ein weiterer Brandherd konnte hierbei im Keller des Hauses festgestellt und von den Hausbewohnern gelöscht werden. Noch während Feuerwehr und Polizei an dieser Brandstelle zu tun hatten, wurde wenige Hundert Meter entfernt in der Wiesenstr. der Brand einer Papiertonne gemeldet. Das Feuer hatte bereits die Außenfassade dieses Mehrfamilienhauses in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr konnte durch schnelles Handeln schlimmeres verhindern. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe besteht für die Ermittler der begründete Verdacht, dass beide Brände durch eine Person gelegt worden sind. Aufgrund von Zeugenaussagen wurde ein Phantombild erstellt, welches die Person zeigt, die sich zur Tatzeit in der Näher der Wiesenstr. verdächtig verhalten haben soll.

Mit dem nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig erlassenen Beschlusses des Amtsgerichts Braunschweig zur Öffentlichkeitsfahndung erhofft sich die Kripo nun entscheidende Hinweise zur Ermittlung des Tatverdächtigen. Zur gesuchten Person:

- Geschlecht: männlich
- Alter: 30 - 35 Jahre
- Größe: ca. 190 Zentimeter
- Statur: schlank
- Erscheinungsbild: wirkte deutsch
- Kopfform: schmal
- Haut: hell
- Haare: kurz, rotblond
- Bart: rotblonde Bartstoppeln
- Ohren: unauffällig
- Augenbrauen: leicht hochgezogen
- Augen: tiefliegend, weit geöffnet, eher hell
- Nase: etwas länger, normal
- Mund: schmal
Bekleidung:

-grau-schwarzes Käppi mit der Zahl 0 oder einem O im Stirnbereich;
schwarze oder dunkelblaue Winterjacke mit Emblem "Jako".
Sachdienliche Hinweise werden bei der Polizei Goslar unter der 05321 / 3390, oder der Polizei Seesen unter der 05381 / 9440 entgegengenommen.











7.01.2022 • 20:47 Uhr

Göttingen: Versuchter Raub - Fußgängerin ruft um Hilfe und "ich habe kein Geld!" - Täter flüchtet ohne Beute

Das berichtet die Göttinger Polizei heute:
Ein etwa 20 bis 30 Jahre alter Mann hat offenbar bereits am Montagabend (03.01.22) gegen 22.30 Uhr auf dem Verbindungsweg Tilsiter Straße/ Immanuel-Kant-Straße versucht, eine Fußgängerin zu berauben. Die Göttingerin blieb unverletzt.

Nach Schilderung der Frau kam ihr der Unbekannte auf dem besagten Verbindungsweg entgegen, stellte sich ihr dann in den Weg und forderte Geld. Als die Fußgängerin um Hilfe rief und entgegnete, dass sie kein Geld habe, flüchtete der Mann.

Er wird wie folgt beschrieben: Ca. 20 bis 30 Jahre alt, ca. 180 Zentimeter groß, schlank, braunes, kurzes, lockiges Haar, bekleidet mit Jacke mit Fellkapuze und schwarzer FFP2-Maske.
Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk











7.01.2022 • 20:43 Uhr

Bad Sachsa: Aufzug von Corona-Maßnahmengegnern mit Gegenprotest verläuft ohne Zwischenfälle

In der Spitze etwa 40 Corona-Maßnahmengegner haben sich am Freitag (07.01.22) gegen 17 Uhr zu einer Kundgebung mit anschließendem Aufzug in Bad Sachsa (Landkreis Göttingen) eingefunden. Die von der Polizei als versammlungsrechtliche Aktion bewertete Veranstaltung war nicht bei der zuständigen Versammlungsbehörde angezeigt. Gegenüber den Teilnehmenden wurden zu Beginn die bekannten beschränkenden Verfügungen (Mindestabstand sowie Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung) ausgesprochen. Zum Gegenprotest kamen etwa zehn Personen. Dem Vernehmen nach ebenfalls nicht rechtskonform organisiert.jk










7.01.2022 • 13:03 Uhr

Verkehrsunfallflucht mit verletztem Radfahrer - Verursacher haut ab

n befuhr ein 51-jähriger Radfahrer aus einem Northeimer Ortsteil den neben der Fahrbahn verlaufenden Fuß- und Radweg der Seesener Landstraße in Northeim. Im Einmündungsbereich Seesener Landstraße / Konrad-Adenauer-Damm beabsichtigte der Radfahrer die Straße an der dortigen Lichtzeichenanlage, welche für ihn Grünlicht anzeigte, zu überqueren.

Beim Überqueren bemerkte der Radfahrer mittig auf der Fahrbahn einen Anstoß an seinem Hinterrad, wodurch er mit seinem Rad auf die Fahrbahn stürzte und sich leicht verletzte. Das bislang unbekannte Fahrzeug entfernte sich anschließend in Richtung Einbecker Landstraße, ohne sich um den Radfahrer zu kümmern.

Der verletzte Radfahrer hat sich im Anschluss selbstständig in ärztliche Behandlung begeben. Durch den Zusammenstoß wurde das Fahrrad beschädigt, die genaue Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden. Bislang liegen keine Hinweise zu dem unfallbeteiligten Fahrzeug vor.

Zeug*innen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 in Verbindung zu setzen.Koc










7.01.2022 • 13:00 Uhr

Torkeltour mir dem Rad von Willershausen nach Westerhof endet mit Kollision und Blutprobe

Am Donnerstag, 06. Januar 2021, gegen 15.45 Uhr befuhr ein 68-jähriger Kalefelder mit seinem Fahrrad die Osteroder Landstraße in Willershausen in Richtung Westerhof. Als ein 26-jähriger Kraftfahrzeugführer aus Harztor mit seinem LKW den Fahrradfahrer überholen wollte, versuchte dieser plötzlich nach links auf einen Radweg abzubiegen und fuhr dabei in den LKW. Durch den Zusammenstoß kam der Fahrradfahrer zu Fall und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem Fahrradfahrer eine alkoholische Beeinflussung fest. Eine Überprüfung vor ergab einen Atemalkoholwert von mehr als 0,8 Promille. Es wurde eine Blutprobe angeordnet. schw










7.01.2022 • 12:58 Uhr

Einbruch in Hochparterre-Wohnung in der Göttinger Wörthstraße - Wertschrank gestohlen

Aus einer Hochparterre-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Göttinger Wörthstraße haben Einbrecher am Montag (03.01.22) einen Wertschrank mit Bargeld und alkoholische Getränke gestohlen. Um in die Wohnung zu gelangen, kletterten die Täter auf den Balkon und schlugen anschließend die Scheibe der Balkontür ein. Die Tat ereignete sich nach derzeitigen Informationen am späten Nachmittag in der Zeit zwischen 16.30 und 18.20 Uhr. Der Gesamtwert der Beute ist noch offen. Von den Tätern fehlt jede Spur. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










7.01.2022 • 12:55 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 48 Neuinfektionen, 29 Genese, Inzidenz bei 231,5

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.488 (+48) Corona-Infektionen bekannt geworden. 4.968 (+29) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 231,5 (305 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,3, die Intensivbetten sind zu 6,9 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 442 (+19) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 27 (-1),
Bodenfelde 10 (+5),
Dassel 66 (+1),
Einbeck 117 (+3),
Hardegsen 20 (-5),
Kalefeld 33 (+6),
Katlenburg-Lindau 12 (+5),
Moringen 17 (0),
Nörten-Hardenberg 17 (0),
Northeim 91 (+9) und
Uslar 32 (-4) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 78 (0) Personen verstorben.
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











7.01.2022 • 11:40 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidezwert im Landkreis Northeim bei 231,5 - Bald bei 300 und mehr?

Das sind die Corona-Virus-Lagen am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben die neuesten Inzidenzwerte mit. Danach beträgt der Wert heute 231,5 im Landkreis Nordheim.

Der Gesundheitsexperte der SPD im Niedersächsischen Landtag Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim befürchtet angesichts der schnellen Ausbreitung des Coronavirus ein weiteres Ansteigen der Infektionen. In einem exklusiven Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wollte er nicht ausschließen, dass die Werte schon in der nächsten Woche auf über 300 ansteigen werden. Schwarz hat sich für mehr Corona-Schutzimpfungen ausgesprochen. Eine Impfpflicht ist für den Gesundheitspolitiker vernünftig und deswegen angesagt.

red/ Grafiken: RKI/ NDR/














7.01.2022 • 10:47 Uhr

Corona-Protest in Hildesheim: Polizei setzt bei Corona-Masken-Verstößen gezielt Videoaufnahmen ein - Polizeibilanz der Versammlungslagen

Im LandkreisHildesheim sind jetzt von den Behörden Verfügungen erlassen, dass bei Versammlungen und Demonstrationen im öffentlichen Raum Corona-Schutzmasken zu tragen sind. Außerdem hat die Polizeiinspektion Hildesheim bekräftigt, dass sie bei Verstössen gegen die Maskenpflicht gezielt Videoaufnahmen herstellt. In einem aktuellen Statement heißt es unter anderem:

Im Zusammenhang mit den Versammlungslagen im Stadtgebiet Hildesheim konnte die Polizeiinspektion Hildesheim durch einen massiven Kräfteansatz tätliche Übergriffe verhindern. Bei der nicht angezeigten Versammlung bzw. dem Aufzug setzte die Polizei zur Feststellung von Verstößen gegen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung gezielte Videoaufnahmen ein. Im Nachgang zu der Versammlungslage wurden die Videoaufnahmen gezielt ausgewertet.

"Versammlungen stehen unter dem besonderen Schutz der Polizei. Daraus resultieren für die Teilnehmenden sowohl Rechte als auch Pflichten. Es ist unverständlich, dass bei der pandemischen Lage durch einen Großteil der Menschen in dieser nicht angezeigten Versammlung keine Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Wir akzeptieren das nicht. Wir haben zudem eine Arbeitsgruppe mit szenekundigen Kolleginnen und Kollegen eingesetzt. Diese können auf der Grundlage der Videos ganz in Ruhe Personen identifizieren und Verfahren einleiten. Zu der nicht angezeigten Versammlung am Montag konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt fünf Personen identifiziert werden. Weitere Personen sind im Fokus und werden nach und nach in den nächsten Wochen aus der Anonymität geholt. Wir haben diese Woche die strukturellen, technischen und personellen Grundlagen geschaffen, das Videografieren auch auf andere Standorte der Inspektion auszuweiten", so Jan Makowski, Pressesprecher der Polizeiinspektion Hildesheim.

41 Versammlungslagen
seit Mitte Dezember 2021

Seit dem 18.12.2021, hier wurde das erste Mal über Telegram zu den nicht angezeigten Versammlungslagen im Landkreis Hildesheim aufgerufen, haben im Landkreis Hildesheim 41 Versammlungen stattgefunden. Insgesamt beteiligten sich an den überwiegend nicht angezeigten Versammlungen ohne Leitung ca. 2200 Personen, und zwar von 7 Personen bis 250 Personen. In vier Fällen gab es Gegenveranstaltungen. Die Teilnehmenden waren oftmals nicht kooperativ und ignorierten die Beschränkungen der Polizei. Es wurden keine Mund-Nasen-Bedeckungen getragen, Abstände wurden nicht eingehalten, Ausweisdokumente nicht mitgeführt. Tätliche Übergriffe auf polizeiliche Einsatzkräfte haben im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hildesheim noch nicht stattgefunden. In einer Demo kam es zu einem Übergriff auf einen Medienvertreter. In diesem Kontext haben die Einsatzkräfte unmittelbar ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet und die Versammlung aufgelöst (Pressemeldung: https://bit.ly/3f5PpAp ). Insgesamt wurden bei den Versammlungen drei Strafverfahren und 25 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

"Bislang verliefen die Versammlungslagen friedlich. Die bekannten Verstöße mit Blick auf die fehlenden Mund-Nasen-Bedeckungen sind in der Pandemie unverantwortlich. Mit den Allgemeinverfügungen gibt es nun Landkreisweit klare, verbindliche und vor allen Dingen einheitliche Regelungen. Diese setzen wir um. Ich bitte aber auch um Verständnis, dass wir in diesen Fällen nicht mit unverhältnismäßigen Mitteln vorgehen. Die Menschen im Landkreis Hildesheim erwarten von uns ein angemessenes und verhältnismäßiges Vorgehen. Wir setzen mit Blick auf die momentane Lage in unserem Landkreis auf Konsequenz - und mit Blick auf Verstöße vor allen Dingen auf Videografie. Natürlich werden wir auch unmittelbar an den Versammlungen im zeitlichen Zusammenhang einschreiten. Das ist unbestritten. Bei tätlichen Übergriffen auf Einsatzkräfte oder Medienvertreter setzen wir auf Klarheit. Wir setzen dann sehr klare Grenzen", führte Jan Makowski weiter aus.

Erste Erfahrungen nach der
Kommunikation der Allgemeinverfügungen

So fand am 05.01.2021 in den Abendstunden eine nicht angezeigte Versammlung mit zunächst 20 Personen im Bereich Nordstemmen statt. Kurz nach Beginn des Aufzuges wurde dieser durch Polizeikräfte gestoppt, die Versammlung wurde unter Bezugnahme auf die Allgemeinverfügung des Landkreises Hildesheim hinsichtlich der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung und der Notwendigkeit eines Mindestabstands beschränkt. Daraufhin entfernten sich mehrere Personen aus der Versammlung, die restlichen Teilnehmenden hielten sich an die Beschränkungen. Der Aufzug verlief ansonsten störungsfrei. Eine weitere bekannt gewordene und nicht angezeigte Versammlung in Hoheneggelsen fand überhaupt nicht statt.

Abschließendes Statement
der Inspektionsleitung

"Insbesondere die Vielzahl der nicht angezeigten Versammlungen beansprucht uns enorm. Wir haben uns allerdings umgehend darauf eingestellt, setzen Technik zu der Feststellung von Verstößen ein und sind mit angemessenen Kräften vor Ort. Ich habe großen Respekt vor unseren Kolleginnen und Kollegen, die diese zusätzlichen Aufgaben professionell und angemessen wahrnehmen. Auch zukünftig werden wir präsent sein. Die Intensität und der Umfang unserer rechtlich möglichen Maßnahmen orientiert sich allerdings ganz eindeutig am zur Verfügung stehenden Personal. Wir setzen klare Prioritäten und sind zu allen Themen weiter präsent, wir nehmen weiter Straftaten auf, fahren zu Verkehrsunfällen, führen ganzheitliche Kontrollen durch, um nur einige Beispiele zu nennen. Durch die nicht angezeigten Proteste sollen staatliche Institutionen beeinträchtigt werden. Hinzu kommen unberechtigte Gewaltvorwürfe wie wiederholt gegenüber der Polizei Alfeld. Diese wurden und werden von mir scharf verurteilt und zurückgewiesen. Hinzu kommen unberechtigte Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Kolleginnen und Kollegen, die Tag ein, Tag aus einen hervorragenden Job machen. Das nehmen wir maximal zur Kenntnis", sagte Michael Weiner, Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim. red










7.01.2022 • 10:38 Uhr

Alkohol- und Drogenkontrollen im Bereich Dassel: Auf Motorroller im Cannabisrausch unterwegs

Am Donnerstagnachmittag, 06. Januar 2022, führte das Polizeikommissariat Einbeck im Stadtgebiet Dassel sowie den dazugehörigen Ortsteilen eine Stunde lang mobile Alkohol-und Drogenkontrollen durch. Hierbei stellten die Beamten gleich zwei junge Verkehrsteilnehmer aus Sievershausen und Stadtoldendorf fest, die mit einem Motorroller sowie einem E-Scooter unterwegs waren. Während der Kontrolle zeigten die beiden 20- und 22-jährigen Fahrer körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum schließen lassen. Ein anschließender Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Die beiden hatten vor Fahrtantritt Cannabis konsumiert. Gegen die jungen Männer wurde jeweils ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, ihnen eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art untersagt.kr










7.01.2022 • 10:30 Uhr

Baustellen-Radar: Heute: "Auepark" für Landesgartenschau - Versprochene Fertigstellung verpasst!

Im Fokus des LaGa-Baustellen-Radars ist heute das Projekt "Auepark" (Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese) in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Die Fertigstellung des Projektes war für Ende Dezember 2021 offiziell angekündigt. Dieses Vorhaben ist bekanntlich gescheitert. In einer fachlichen wie kommentierenden Expertise hat sich Dipl.Ing. Wilhelm Kühne mit dem Vorhaben beschäftigt:

Wenn man ein Projekt mit vielen Teilbereichen plant, ist ein Projektstrukturplan mit Arbeitspaketen, Projektterminplan (zum Beispiel Microsoft Projekt) und eine Projektsteuerung mit Berichtswesen unerlässlich. Der Landkreis Northeim hat fraktionsübergreifend so ein Projektcontrolling nun beschlossen, aber selbst im Aufsichtsrat sitzend viel zu spät eingefordert. Die Verwaltungsvorlage als Beschlussvorlage für den Kreistag sah übrigens solch ein weitreichendes und längst überfälliges Projektkontrolling nicht einmal vor. Hier hat auf übergeordneter kommunaler Ebene die Politik nicht einfach nur nachfinanziert, sondern spät, aber nie zu spät endlich eine Aufarbeitung und Begleitung bis zur Fertigstellung beschlossen. Der Bad Gandersheimer Stadtrat ist mit seinen Beschlüssen deutlich hinter seinen Möglichkeiten und Erwartungen bei der peinlichen Entwicklung geblieben.

Wenn man sich nun einmal den vom Planungsbüro und LaGa Management immer wieder gezeigten Terminplan (wie berichteten aktuell dazu) für den Auepark vor Augen hält, fallen zwei Termine auf, die unmittelbar etwas miteinander zu tun haben. Der Termin (A3) Auepark für die Fertigstellung war Ende Dezember 2021 vorgesehen, während der im Auepark befindliche (A3.1)Steg erst Ende Februar 2022 fertig werden sollte. Hierzu berichteten wir vor Monaten, dass die ausführende Firma, die den Weg durch den Auepark engagiert und fachgerecht herstellt, zunächst nur nördlich vor dem Beginn der Stegbaustelle bis vor dem Übergang vor dem Kloster Brunshausen fertigstellen kann.

Nicht die Ausführenden, sondern
Planer und Manager haben versagt!

Im Bereich der Stegbaustelle und dem Zugang von Süden kann der Weg erst gebaut werden, wenn keine Baufahrzeuge mehr in den Auepark zur Stegbaustelle fahren müssen. Außerdem muss zügig die Baustraße aus Metallplatten an der Stegbaustelle wieder rückgebaut werden, bevor die Vegetationsperiode in diesem Landschaftsschutzgebiet wieder beginnt. Dann sollte möglichst unmittelbar danach der abgebrochene Wegebau in diesem sensiblen Naturraum durch den Auepark zügig hergestellt werden. Der Terminplan ist an diesem Beispiel aufgezeigt einfach falsch. Erst Endtermin für Stegbau, danach einen Termin Auepark fertig setzen. Diese Planungsfehler und kritische Berichterstattung mögen fleißige Arbeiter auf sich bezogen haben, als hätten sie etwas nicht richtig gemacht.

Zur Klarstellung deswegen: Nicht die Ausführenden, sondern Planer und Manager haben versagt.

Es werden leider zu leichtfertig Corona, Baustofflieferprobleme, Personalausfälle etc. verantwortlich gemacht. Aus Höxter wurde gemeldet, dass man dort derartige Probleme nicht kennt. Als sachverständiger Reporter mit Langzeiterfahrung als Bauingenieur und Controller muss ich die Frage aufrufen, ob nicht einfach zu spät mit der Ausschreibung für den Stegbau begonnen wurde. War der Zeitaufwand für Planung, Ausschreibung, Vergabe, Materialbeschaffung, Produktion der Stegelemente im Werk und letztlich bauliche Umsetzung einfach zu knapp vom Management und seinen Planern angesetzt? So jedenfalls verstehe ich den Kreistagsansatz der Aufarbeitung.

Menschen aus dem Auepark
nicht ein Jahr lang ausschließen!

Dieser Weg durch den Auepark ist im Übrigen eine wichtige barrierefreie Verbindung von zahlreichen Einrichtungen aus dem urbanen Kurgebiet zum Klosterhügel nach Brunshausen. Man kann die Menschen hier nicht zur verlängerten Vorfreude durch die LaGa Verschiebung von 2022 nach 2023 aufrufen und erwarten, dass in ihrer Mobilität eingeschränkte Mitmenschen ein Jahr länger von diesem barrierefreien Weg durch den Auepark ausgeschlossen werden. Hochbetagte freuen sich möglichst schnell hier wieder Erholung suchen zu können und durchfahren zu können. Der alternativ in der Nähe liegende Weg an der Gande (Philosophenweg) ist baulich ungeeignet für Menschen mit Handicap. Die rote Linie im Bild zeigt die Horizontale und die gelbe Linie die Querneigung, aber auch die Unebenheiten der unbefestigten Wegeführung.

"Ob ich das sonst noch erlebe?", fragten mich Menschen am Rollator und im Rollstuhl, als ich dort im Gelände fotografierte. Frau Bürgermeisterin, machen sie hier den Weg frei, sobald der im Frühjahr fertiggestellt ist. Das gehört in einen fortgeschriebenen Terminplan.
red/Fotos: Fis WMG / WK

















7.01.2022 • 10:11 Uhr

Frische Impfangebote des Landkreises Northeim! Immer kürzere Wartezeiten! Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen ohne Termin

Die Wartezeiten in den stationären Impfangeboten in Einbeck, Northeim und Wolbrechtshausen haben sich deutlich reduziert. Impfwillige können sich in den drei Impfstationen kurzfristig ohne Termin und ohne lange Wartezeiten impfen lassen.
In allen Impfstationen werden Erst- und Zweit- und Auffrischungsimpfungen angeboten. Die Auffrischungsimpfung kann bereits nach 3 Monaten Abstand zur Grundimmunisierung (STIKO-Empfehlung) verabreicht werden.

An ausgewählten Tagen besteht zudem in Einbeck und Northeim ein Impfangebot für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren.
Aktuell wird für Personen unter 30 Jahren der Impfstoff der Firma Biontech verwendet und für Personen über 30 Jahren der Impfstoff der Firma Moderna. Für Kinder wird ausschließlich der hierfür zugelassene Impfstoff verwendet.

Mitzubringen sind ein personenbezogenes Ausweisdokument und (wenn vorhanden) der Impfausweis. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass eine FFP-2-Maske für den Zutritt zum Gebäude als auch im Gebäude zu tragen ist. Die Maskenpflicht gilt ebenfalls für das Kinderimpfen. FFP-2-Masken für Kinder stehen vor Ort zur Verfügung.
Die einzelnen Impfangebote für die KW 2 im Überblick:

Impfstation der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in Einbeck (10.01. - 14.01.2022)
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch von 09:00 Uhr - 15:30 Uhr
Donnerstag bis Freitag von 12:30 Uhr - 19.00 Uhr
Impfungen sind ohne Terminvereinbarung möglich.
Bei Bedarf bietet die JUH Einbeck unter den Telefonnummern 05561 792989-5 oder 05561 792989-6 aber auch eine Terminvergabe an. Das Telefon ist zu den Geschäftszeiten besetzt. Möglicherweise kann nicht jeder Anruf sofort bedient werden.
Kinderimpfungen:
Immer montags, zu den aufgeführten Öffnungszeiten
Für das Kinderimpfen in Einbeck ist eine Terminvereinbarung telefonisch 05561 792989-5 oder 05561 792989-6 erforderlich.
Standort: Die JUH impft im Forum der BBS Einbeck, Hullerser Tor 4. Als Parkplatz kann der alte Festplatz „An der Twetge“ genutzt werden.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Wolbrechtshausen/ Hevensen (11.01. - 15.01.2022)
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Standort: Der ASB hat in der Ortschaft Wolbrechtshausen/ Hevensen bei Nörten-Hardenberg im Dorfgemeinschaftshaus, Hevenser Straße 1 seine Impfstation eingerichtet. Parkmöglichkeiten stehen hinter dem Dorfgemeinschaftshaus auf der Rasenfläche zur Verfügung.

Impfstation des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Northeim (11.01. - 15.01.2022)
Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Donnerstag von 13:00 Uhr - 19:00 Uhr
Freitag bis Samstag von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Kinderimpfungen:
• Immer freitags, zu den aufgeführten Öffnungszeiten
Für das Kinderimpfen in Northeim ist eine Terminvereinbarung telefonisch unter 05503-8000184 und 05503-8000185 erforderlich.
Standort: In der Begegnungsstätte „Alte Wache“ am Markt in Northeim wird der ASB die Impfstation betreiben.
lpd











7.01.2022 • 09:59 Uhr

Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis Einbeck: Vorstandsfavorit ist Dr. Andreas Kroll (47)

Die Würfel sind gefallen: Für die Landtagswahl am 09.10.2022 schlägt der Vorstand des Stadt- verbandes Einbeck Dr. Andreas Kroll vor. Mit einem 100-prozentigen Votum kann er sich der Unterstützung sicher sein. In einer Pressemitteilung der CDU Einbeck wird zu dem frischen Personalvorschlag ergänzend von der Vorsitzenden Hoffmann-Taufall soeben ausgeführt:

Bereits seit Monaten ist die in 2022 anstehende Landtagswahl in Niedersachsen ein wichtiges Thema im Vorstand der Einbecker CDU. Die Bevölkerungsentwicklung hatte es notwendig ge- macht, die Wahlkreise neu zuzuschneiden. Die Wählerzahlen im prosperierenden Speckgürtel um Hamburg weichen deutlich von der durchschnittlichen Wählerzahl im südlichen Niedersachsen ab, sodass Handlungsbedarf bestand. „Man habe sich erfolgreich gegen eine Streichung des Wahlkreises Einbeck gewehrt. Die Stadt mit einer hohen Einwohnerzahl und großer Fläche sollte aufgeteilt werden, da konnten wir nicht tatenlos zusehen,“ so Heidrun Hoffmann-Taufall, Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Einbeck. Zu dem Wahlkreis 18 Einbeck gehören nun außer Einbeck, Gandersheim, Dassel, Uslar und Bodenfelde sowie dem Gebiet Solling die Stadt Seesen.

Nicht nur beim Wahlkreiszuschnitt, auch bei der KandidatInnensuche sei man sehr erfreut über den Kandidaten, der mit seiner hohen Kompetenz und guter Vernetzung die besten Voraussetzungen mitbringe, ist sich der Vorstand der CDU Einbeck einig. Mit Blick in die Zukunft habe man nach jemandem gesucht, „der sich im Landtag um Themen mühen kann, die in unserer ländlichen Region einen hohen Stellenwert besitzen: medizinische Versorgung, der Katastrophenschutz, drohende Engpässe rund um die Pflege, Naturschutz und Landwirtschaft sowie die Stärkung der Wirtschaft. „Als niedergelassener Mediziner mit weiteren KollegInnen in eigener Praxis und Notarzt im Landkreis weiß ich um die Herausforderungen rund um Medizin,“ führt Andreas Kroll aus. „Die Wichtigkeit auch der kleinen Krankenhäuser wie Einbeck, Bad Gandersheim und Seesen ist durch Corona noch deutlicher zutage getreten. Für deren Stärkung möchte ich mich im Landtag deutlich einsetzen.“
„Als Jagdpächter eines Feldrevieres sehen wir den Gewinn durch Andreas Kroll, der mit Landwirten und Naturschutzverbänden im stetigen Austausch ist,“ lässt Helmar Breuker, stellvertreten- der Vorsitzender verlauten. „Ich weiß, wie wichtig es ist, Forst und Landwirtschaft behutsam um- zugestalten, sowie langfristige Planungen anzumahnen und Verlässlichkeit in politischen Entscheidungen herbeizuführen. Auch dafür möchte ich mich im Landtag stark machen,“ führt Kroll aus.

„Mit drei Kindern sieht Andreas Kroll die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen und be- darfsorientierten Kinderbetreuung,“ ist sich der stellvertretende Vorsitzende Björn Liebig fsicher. „Das Land Niedersachsen leiste finanziell bereits viel, beim Betreuungsschlüssel ist noch Luft nach oben,“ so Kroll.

„An Themen mangele es nicht, die Andreas Kroll für unsere attraktive ländliche Region nach Hannover transportieren und um Unterstützung werben soll,“ sagt Hoffmann-Taufall. „Wir sind uns sicher, dass wir mit ihm einen starken Vertreter schicken könnten.“ Im Frühjahr wird die CDU mit den betroffenen Stadtverbänden eine Nominierungsveranstaltung durchführen, bei der weitere KandidatInnen ihren Hut in den Ring werfen können.red

Auf dem Bild von links nach rechts CDU-Vorständler Helmar Breuker, Kandidat Dr. Andreas Kroll, Heidrun Hoffmann-Taufall und Björn Liebig bei einem Meeting am gestrigen Donnerstag im "Grünen Jäger" in Orxhausen.















7.01.2022 • 09:36 Uhr

20-jährigen Einbrecher aus Bad Gandersheim zu mehreren Einbrüchen von Polizei in Uslar gestellt - Bei Widerstand Schlüssel von Handschelle abgebrochen

Am Mittwoch gegen 03.00 Uhr meldete eine Zeugin einen möglichen Einbruch in Uslar in der Langen Straße. Vor Ort konnten Beamt*innen der Polizei Uslar eine männliche Person in einem Gastronomiebetrieb feststellen.

Mit Unterstützungskräften der Polizei Göttingen konnte der 20-jährige Bad Gandersheimer aus dem Gebäude gesprochen und anschließend zur Dienststelle verbracht werden.
Während der polizeilichen Maßnahmen leistete der 20-Jährige erheblichen Widerstand, sodass beim Lösen der Stahlhandfessel in der Gewahrsamszelle der Schlüssel im Schloss abbrach und anschließend die Fessel mittels Bolzenschneiders gelöst werden musste.
Außerdem beleidigte, bedrohte und trat er einen Polizisten. Der Polizist wurde dabei nicht verletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde der 20-Jährige aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes nach der Begutachtung einer Ärztin und eines Bevollmächtigten des Landkreis Northeim einer psychiatrischen Klinik in Göttingen zugeführt.

Am Mittwochmorgen wurde bekannt, dass der 20-Jährige im Verdacht steht, drei weitere Taten (zweimal versuchter Einbruchdiebstahl in Uslar ein vollendeter Einbruchdiebstahl in Wiensen) begangen zu haben.wol










7.01.2022 • 09:33 Uhr

Deutliches Statement der Inspektionsleiterin Maren Jäschke zu den aktuellen Corona-Protesten und Gegendemonstrationen

Northeims Polizeiinspektion-Inspektionsleiterin Maren Jäschke hat sich soeben zu den Corono-Protesten und Gegendemonstrationen im Landkreis Northeim zu Wort gemeldet:

"Das Versammlungsrecht ist ein wichtiger Baustein unserer Demokratie und gilt für jedermann. Bei den sog. "Spaziergängen" im Corona-Kontext handelt es sich um Versammlungen, da sie der politischen Meinungskundgabe dienen. Somit gilt das Versammlungsrecht auch für Corona-Kritiker/-innen sowie Impfgegner/-innen oder sonstige mit staatlichem Handeln unzufriedenen Personen.
Die Polizei schützt und wahrt die Grundrechte. In Zeiten einer Pandemie steht der Schutz von Leben und Gesundheit in einem ganz besonderen Fokus. Aber auch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit wird durch die Polizei geschützt. Idealerweise steht beides im Einklang. Daher appelliere ich insbesondere an die "Spazier"-Versammlungen:
1) Überlegen Sie sich Ihre Teilnahmen an den Versammlungen genau. Jede Versammlung dieser Art kann bei Teilnahme unwissentlich Corona-positiver Personen zur Verbreitung des Virus beitragen.
2) Wenn Sie trotzdem teilnehmen, tragen Sie eine FFP2-Maske. Zu Ihrem und dem Schutz Anderer! Diese ist zudem durch die im Landkreis Northeim geltende Allgemeinverfügung vom 04.01.2022 vorgeschrieben.
3) Bitte bleiben Sie friedlich. Provokationen, Streitigkeiten und gar Gewalt sind keine Mittel des Meinungsaustausches, sondern im letzteren Fall sogar Straftaten. Dies gilt natürlich auch für die Gegendemonstrationen.
4) Verabredete und vorbereitete Versammlungen sind anzumelden, um die Rahmenbedingungen (z.B. erforderliche Ordner, Gesundheitsschutz, Aufzugsverlauf, Auswirkungen auf ÖPNV) im Zuge eines Kooperationsgespräches abzustimmen.
Wir als Polizei werden Zuwiderhandlungen gegen Recht und Gesetz konsequent verfolgen. Dazu werden wir auch ggf. Videoaufzeichnungen verwenden, um die Identitäten im Nachgang festzustellen." Wol/Foto: Polizei










7.01.2022 • 00:00 Uhr

Landtagswahl 2022: CDU überrascht mit frischen Kandidaten Dr. Andreas Kroll aus Einbeck

Jetzt wird das Rennen um den Kandidaten der CDU im Landtagswahlkreis 18 Einbeck-Bad Gandersheim-Seesen-Dassel richtig spannend. Soeben ist offiziell bestätigt worden, dass aus Einbeck Dr. Andreas Kroll als neuer Kandidat für eine Nominierung favorisiert wird. Dr. Kroll hat sich bereits als Allgemeinmediziner in Einbeck einen Bekanntheitsgrad erworben. Bei der jüngsten Kommunalwahl wurde er in den Einbecker Stadtrat gewählt. Erste Unterstützung hat der Kandidat einer neuen jungen Generation innerhalb der CDU bei Christdemokraten auch in Bad Gandersheim gewinnen können. Dr. Kroll ist damit der zweite Bewerber, der nach dem Dauerkandidaten Joachim Stünkel seinen Hut in den Nominierungsring der Christdemokraten geworfen hat. Der neue Kandidat für eine Landtagskandidatur ist bereits mit einem Clip auf YouTube präsent. red/ Videoausschnitt Youtube

https://m.youtube.com/watch?v=_t4yP5phSZQ










6.01.2022 • 20:23 Uhr

Heute in Bad Ganderdsheim Corona-Protest auf a cappella Art - Polizei räumt Grablicht vom Festspielbrunnen

Am heutigen Donnerstagabend hat es rund um 18 Uhr wiederum einen Auftritt von Corona-Kritikern in Bad Gandersheim gegeben. Diesmal fand er seinen Ausdruck auf a capella Art. Vor dem wuchtigen Portal der tausendjährigen Stiftskirche wurde das "Corona-Protestlied "Die Gesellschaft ist frei...so soll'n wir es halten... wir sind nicht dabei... die Gesellschaft zu spalten..."

Ein Streifenwagen der Polizei fuhr ein weiteres Mal gegen 18.36 Uhr auf den Domplatz. Er hielt an. Ein Polizist auf der Fahrerseite des Wagen stieg aus, beschlagnahmte eines der drei auf dem Festspielbrunnen abgestellten brennenden Grablichter. Die Sänger entfernten sich sodann. Als der Streifenwagen weggefahren war erklangen erneut die Stimmen mit dem abgewandelten Liedtext zur bekannten Melodie "Die Gedanken sind frei.." Alles diesmal ohne Begleitung durch ein Musikinstrument.

Inzwischen zeigen die Proteste der Corona-Maßnahmenkritiker Wirkung. Die angedachte Impfpflicht gerät ins Wanken. Die FDP und Linke in der SPD sind dagegen.

red /Fotos: Fis WMG












6.01.2022 • 19:50 Uhr

Vandalismus pur! Holzgeländer an der Gande auf dem Philosophenweg größtenteils demoliert

Auf einer Strecke von mindestens zwanzig und mehr Metern ist das hölzerne Geländer an der Gande auf dem Philosophenweg beim Seniorendomizil Hubertus von Unbekannten in den vergangenen Tagen heftig angegangen worden. Die Holzverstrebungen wurden vermutlich brutal eingetreten und abgebrochen. Stützpfosten sind herausgerissen. Ein halbes Dutzend der herausgebrochenen Geländerteile wurde ins Bachbett der Gande geworfen.

Spaziergänger müssen auf einem der abenteuerlichsten, natürlichsten und damit schönsten Wanderwege entlang der Gande gegenüber dem Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese (bald Auepark) nun besondere Vorsicht walten lassen. Das Geländer diente vornehmlich dem Schutz der Wanderer vor möglichen Absturzgefahren an dem urigen Böschungshang und Ufer der Gande. Die zuständige Forstgenossenschaft, die für den Philosophenweg verantwortlich zeichnet, ist angesichts der Zerstörung und des angerichteten Schaden alarmiert und entsetzt. red/Fotos: Fis WMG
















6.01.2022 • 16:46 Uhr

Cahn-von-Seelen-Stadion Bad Gandersheim: Warten auf dem Spielfeld...

...heute bei herrlichem Sonnenschein in Bad Gandersheim im Cahn von Seelen Stadion wurde mitten auf dem Spielfeld ein wartender Naturliebhaber beobachtet. Bei genauerem Hinsehen konnten die genauen Umstände des Wartenden vom Reporter nicht erkannt werden.
Mutmaßungen:
Ob dieser Gefiederte auf Mitspieler jenseits der LaGa Baustellen wartete oder auf den Stadionausbau, konnte somit nicht geklärt werden. Der Blick war jedenfalls Richtung Rathaus gerichtet, wo sich das Schicksal für oder gegen den Ausbau des Stadions in wunderschöner Kulisse hoffentlich bald mal entscheidet. red / Fotos: Fis WMG













6.01.2022 • 16:33 Uhr

Land empfiehlt Auffrischungsimpfungen für Jugendliche zwischen 12 und 17

Das Niedersächsische Gesundheitsministerium hat die Impfteams der kommunalen Gesundheitsämter mit einem Erlass am Donnerstag erneut auf die Möglichkeit der Auffrischungsimpfung von Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren hingewiesen.

Eine dritte Impfung dient dem Schutz der Jugendlichen und sollte auch für diese Altersgruppe mit einem Abstand von mindestens drei Monaten zur zweiten Impfung möglich sein, wenn die Jugendlichen und ihre Eltern das wünschen.

Gesundheitsministerin Daniela Behrens erklärt dazu: „Aus unserer Sicht besteht absolut kein Anlass, Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren eine Auffrischungsimpfung zu verwehren. Angesichts der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante bin ich im Gegenteil davon überzeugt, dass wir so vielen Niedersächsinnen und Niedersachsen wie möglich eine Auffrischungsimpfung anbieten sollten. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass wir drei Impfungen brauchen, um möglichst gut vor Omikron geschützt zu sein. Dies gilt für die Erwachsenen ebenso wie für die Jugendlichen."

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Auffrischungsimpfungen derzeit für Personen ab 18 Jahren. Viele Ärztinnen und Ärzte orientieren sich an den Empfehlungen der STIKO. Das Land hat keine Möglichkeit, Ärztinnen und Ärzte anzuweisen, auch Jugendlichen eine Auffrischungsimpfung anzubieten. „Diese Freiheit der Ärztinnen und Ärzte ist selbstverständlich zu akzeptieren. Jugendliche und ihre Eltern, die sich für eine Auffrischungsimpfung entscheiden, sollten sich deshalb bei Ihrer Hausarztpraxis oder ihrem Landkreis oder kreisfreien Stadt informieren, ob es vor Ort Impfangebote für sie gibt", so Ministerin Behrens

Stand heute haben laut des Impfquotenmonitorings des RKI bereits 44,7 Prozent der Niedersächsinnen und Niedersachsen eine Auffrischungsimpfung erhalten. Das entspricht einem Anteil von mehr als 61 Prozent der Personen mit einer Grundimmunisierung durch eine abgeschlossene Impfserie. Niedersachsen liegt mit Blick auf die Auffrischungsimpfungen auf Platz 2 im Vergleich der Bundesländer.

In der Altersgruppe der 12-17-Jährigen haben bereits 8,8 Prozent eine Auffrischungsimpfung erhalten, dies bedeutet Platz 3 im Ländervergleich. red










6.01.2022 • 16:30 Uhr

Schwerverletzte Frau aus Holzminden nach Unfall auf B252

Nach einem Zusammenstoß von zwei Autos auf der Ostwestfalenstraße bei Steinheim am Mittwoch, 05. Januar, ist eine Fahrerin schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Gegen 05:40 Uhr war eine 57-Jährige aus Brakel mit ihrem VW in Richtung Steinheim unterwegs. In Höhe des Steinheimer Krankenhauses wollte die Fahrerin nach links auf die Nieheimer Straße abbiegen und stieß gegen einen auf der Ostwestfalenstraße in Richtung Brakel fahrenden Opel. Die 37-jährige Opel-Fahrerin, die aus Holzminden stammt, verletzte sich bei der Kollision. Ein Rettungswagen brachte die schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus.

Bei dem Unfall wurden der VW rechtsseitig in Höhe des hinteren Radkasten und der Opel im Frontbereich stark beschädigt. Die nicht mehr fahrbereiten Autos transportierte ein Abschleppunternehmer ab. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mehr als 6.000 Euro. /ell / Foto: Fis WMG










6.01.2022 • 16:25 Uhr

Heute früh in Goslar: Geldautomaten total gesprengt - Schaden 50.000 Euro - Beute unbekannt - Täter flüchteten mit schwarzen Audi

Am heutigen Donnerstag haben bislang unbekannte Täter in den frühen Morgenstunden einen in der Carl-Zeiß-Straße aufgestellten "Drive-In-Geldautomaten" mit einer unbekannten Substanz zur Detonation gebracht. Hierbei wurde der Geldautomat vollständig zerstört.

Nach der Tat fuhren die Täter mit einem schwarzen Audi auf die B 6 auf und flüchteten mit einer bisher nicht bekannten Geldsumme in Richtung Salzgitter. Weitere Angaben zum Fluchtfahrzeug liegen bisher nicht vor.

Eine umfangreiche und unmittelbar nach der Tat durchgeführte Fahndung nach dem Pkw und weiteren Personen verlief ergebnislos. Der Sachschaden am Automaten beträgt schätzungsweise 50.000 Euro. Die Höhe des entwendeten Bargelds kann bisher nicht weiter beziffert werden.

Die Polizei Goslar hat zum vorliegenden Sachverhalt die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die sachdienliche Angaben zum Vorfall und insbesondere zum Audi machen können, sich unter der Durchwahl 05321 339-0 zu melden. red










6.01.2022 • 16:20 Uhr

Winter im Harz: Rettungswagen rutscht bei Einsatzfahrt in Graben und kippt um - Verkehrsunfälle infolge Schnee- und Eisglätte

Am Mittwoch, 13:10 Uhr, befuhr eine 34 Jahre alte Frau aus Braunschweig mit ihrem Pkw die Altenauer Straße (K 38) von Clausthal-Zellerfeld in Richtung Altenau. An der Einmündung zur Hüttenstr. (B 498) stieß sie vermutlich infolge der Schneeglätte und nicht angepasster Geschwindigkeit gegen den Pkw einer 53 Jahre alten Frau aus Altenau, die an der Einmündung verkehrsbedingt wartete. Die Braunschweigerin schob den Pkw der 53jährigen dabei gegen einen vorbeifahrenden Linienbus auf der B 498. Die Frau aus Altenau wurde dabei schwer verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 18. 000 Euro. Die B 498 wurde für die Dauer der Bergungsarbeiten kurzfristig gesperrt.

Ebenfalls am Mittwoch, 18:45 Uhr, geriet der Fahrer eines Rettungswagens auf der B 498, zw. Dammhaus und Altenau, während einer Einsatzfahrt, aufgrund der Schneeglätte in den Straßengraben. Der RTW kippte dabei um, glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 15.500 Euro geschätzt. Auch hier musste die B 498 kurzfristig gesperrt werden.

Außerdem ereigneten sich vier weitere Verkehrsunfälle mit Blechschäden, bei denen die Schneeverhältnisse mitursächlich waren. red










6.01.2022 • 16:17 Uhr

Northeim: Unter Drogeneinfluss mit dem Pkw unterwegs und von der Polizei gestoppt

Am gestrigen Mittwochnachmittag (15.40 Uhr) kontrollierte die Polizei Northeim einen 36-jährigen Northeimer mit seinem Pkw Ford, welcher auf der Güterbahnhofstraße fuhr. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellten die Beamt*innen neurologische Auffälligkeiten bei dem Fahrzeugführer fest, welche auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel hindeuteten. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief positiv und bestätigte den Verdacht.

Auf der Dienststelle wurde dem Fahrzeugführer eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Des Weiteren wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Koc











6.01.2022 • 16:12 Uhr

Grüne fordern Corona-Testpflicht bereits in Kindergärten

Die oppositionelle Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag haben eine Corona-Testpflicht in Kindertagesstätten gefordert. «Es entspricht dem Ernst der Lage, wenn auch Kinder in Kitas verbindlich getestet werden», sagte der familienpolitische Sprecher der größten Oppositionsfraktion, Volker Bajus, am Donnerstag in Hannover. «Vor allem aber gibt die Testpflicht dem Personal und besorgten Eltern noch mal mehr Sicherheit.»

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) solle umgehend entscheiden und die Testpflicht kurzfristig umsetzen, forderte Bajus. Zudem solle das Land auch Krippen für die unter Dreijährigen mit Selbsttests versorgen. Tonne hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, eine Testpflicht in Kitas zu prüfen. Das Land stellt für Kita-Kinder aktuell drei Antigen-Schnelltests pro Woche und Kind zur Verfügung. Die Tests sind bislang jedoch freiwillig. In Niedersachsen gibt es rund 5.200 Kitas. epd










6.01.2022 • 12:21 Uhr

Verbraucher können sich Gutscheine bar auszahlen lassen

Mit Beginn des neuen Jahres können sich Verbraucher Gutscheine bar auszahlen lassen, die sie wegen pandemiebedingter Ausfälle (z.B. von Events) und Schließungen (z.B. Theater) für bereits bezahlte Leistungen erhalten haben. «Seit Anfang 2022 sind Anbieter verpflichtet, nicht eingelöste Gutscheine auszuzahlen», erklärte die Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Tiana Schönbohm, am Donnerstag in Hannover. Wer sich keinen Gutschein hat ausstellen lassen, könne ebenfalls für nicht erbrachte Leistungen eine Entschädigung fordern.

Betroffene sollten den Veranstalter oder das Unternehmen schriftlich zur Rückerstattung auffordern, empfiehlt die Verbraucherzentrale. Um ihren Anspruch geltend zu machen, hätten
Verbraucher drei Jahre Zeit. Mehr Informationen stehen unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de.











6.01.2022 • 12:14 Uhr

Pflegegesetz-Novelle: Wichtiger Meilenstein für gute Pflege in Kraft getreten

Ministerin Daniela Behrens: „Bessere Rahmenbedingungen kommen den Pflegediensten, den Beschäftigen in der Pflege aber natürlich auch den Menschen, die in der Pflege versorgt werden, zugute"

Mit der kürzlich in Kraft getretenen Novelle des Niedersächsischen Pflegegesetzes bringt das Land erhebliche Verbesserungen für eine gute Pflege auf den Weg und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Konzertierten Aktion Pflege Niedersachsen - KAP.Ni.

Ministerin Daniela Behrens (Foto) erklärt dazu in einem heute verbreiteten Statement: „Es ist und bleibt ein wichtiges Ziel, die Rahmenbedingungen für Pflegekräfte, Pflegebedürftige und deren Angehörige zu verbessern. Nur so können wir auch zukünftig noch eine gute und verlässliche pflegerische Versorgung sicherstellen. Denn der Fachkräftemangel in der Pflege macht sich immer stärker bemerkbar. Die Zahlung tarifgerechter Löhne ist dabei ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege."

Für eine bessere Entlohnung von Pflegekräften sorgt künftig eine Tariftreueregelung im Niedersächsischen Pflegegesetz. Diese knüpft dabei an die bestehende Tariftreueregelung des Bundes an, die mit dem Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz in das Elfte Buch des Sozialgesetzbuchs integriert wurde. „Durch Synchronisierung der Landes- und Bundesregelung stellen wir sicher, dass ab dem 1. September 2022 nur dann die Investitionskostenförderung gewährt wird, wenn Träger von Pflegeeinrichtungen die bundesweiten Vorgaben zur tariflichen Entlohnung erfüllen", so die Sozialministerin.

Auch im ambulanten Bereich wird die Investitionskostenförderung künftig grundsätzlich nur noch für niedersächsische Pflegebedürftige gewährt, Aufwendungen für Grundstücke werden in die Investitionskostenförderung einbezogen und es wird eine Berichtspflicht zur Förderung für die Förderbehörden eingeführt.

Nun besteht zudem die gesetzliche Grundlage in Niedersachsen eine unabhängige Beschwerdestelle Pflege aufzubauen, die im Büro der Landespatientenschutzbeauftragen angesiedelt wird. An diese können sich vor allem Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und professionell Pflegende mit Hilfeersuchen und Beschwerden wenden. Missstände oder Fehlentwicklungen kann so besser entgegengewirkt werden. red










6.01.2022 • 12:04 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 71 Neuinfektionen (viele in Einbeck und Dassel!), 36 Genesene, Inzidenz bei 230,7

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.440 (+71) Corona-Infektionen bekannt geworden. 4.939 (+36) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 230,7 (304 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,5, die Intensivbetten sind zu 7,4 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 423 (+35) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 28 (+1),
Bodenfelde 5 (+2),
Dassel 65 (+11),
Einbeck 114 (+10),
Hardegsen 25 (-2),
Kalefeld 27 (-2),
Katlenburg-Lindau 7 (0),
Moringen 17 (+4),
Nörten-Hardenberg 17 (+6),
Northeim 82 (+5) und
Uslar 36 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 78 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 101.133 Personen oder 76,80% geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 97.306 Personen oder 73,90%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 53.472 Personen oder 40,61 % geimpft. (Stand 04.1.2022)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











6.01.2022 • 12:02 Uhr

Katlenburg: Vorfahrt missachtet - 20.000 Euro Schaden bei Verkehrsunfall

Ereignisort: Katlenburg, Bundesstraße 241 - Osteroder Straße / Buschgarten, Ereigniszeitpunkt: Mittwoch, 05.01.2022, 15.30 Uhr:
Am Mittwoch befuhr eine 64-jährige Katlenburgerin mit ihrem Pkw Renault die Straße "Buschgarten" und bog nach links auf die Bundesstraße 241 / Osteroder Straße ein. Dabei übersah sie den vorfahrtsberechtigten, von links kommenden 50-jährigen Katlenburger mit seinem Pkw Audi. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und weisen einen Sachschaden von insgesamt ca. 20.000 Euro auf. Beide Personen blieben unverletzt. Wol










6.01.2022 • 11:59 Uhr

Wie geht es weiter mit der "LEADER-Region Harzweserland"? - Mitdiskutieren bei der öffentlichen digitalen Auftaktveranstaltung am 11. Januar 2022

Es geht um die Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes für die LEADER-Region Harzweserland

Der Landkreis Northeim bildet mit seinen Kommunen seit 2014 die LEADER-Region Harzweserland. Das LEADER-Programm der EU hat zum Ziel, innovative Aktionen
im ländlichen Raum zu unterstützen, die auf Grundlage eines Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) unter Beteiligung der Menschen vor Ort entstanden sind.
Auch in der kommenden Förderperiode von 2023 bis 2027 soll die Entwicklung der LEADER-Region Harzweserland weitergeführt werden. Dazu muss das REK für die kommenden Jahre fortgeschrieben werden.

Das REK soll insbesondere auf der Grundlage des Know-How und der Erfahrungen der Menschen, die in der Region leben, erstellt werden. Wo besteht Handlungsbedarf, was sind
Zukunftsthemen für die LEADER-Region Harzweserland und welche Projekte können die Region in der Zukunft stärken? Unter anderem diese Fragen sollen im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung mit den in der Region lebenden Menschen diskutiert werden.

Alle interessierten Personen sind darum am 11. Januar 2022 in der Zeit von 18:00 bis ca. 20:30 Uhr eingeladen, an der digitalen Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes teilzunehmen, Ideen einzubringen und mitzudiskutieren. Die Veranstaltung wird über den Meeting-Dienst Zoom stattfinden, Einlass in den digitalen Meeting-Raum ist ab 17:30 Uhr. Eine Teilnahme ist von jedem Gerät mit Internetzugang möglich, eine vorherige Anmeldung ist nötig. Diese kann online auf der Webseite der LEADER-Region Harzweserland
(https://koris.limequery.org/538657?lang=de) vorgenommen werden.

Bei Fragen zur Anmeldung steht Julian David vom Büro KoRiS zur Verfügung (Julian David, E-Mail: david@koris-hannover.de, Tel: 0511-590974-30).

Neben der Dezernentin für Bauen und Umwelt des Landkreis Northeim, Julia Gottlieb Foto), werden auch Vertreter*innen der mitwirkenden Kommunen sowie der Wirtschafts- und Sozialpartner im Landkreis bei der Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes teilnehmen. Begleitet wird die Veranstaltung vom Büro KoRiS aus Hannover, welches den Landkreis Northeim seit 2014 bei der regionalen Entwicklung unterstützt.

In der nun auslaufenden Förderperiode sind bereits vielfältige Projekte aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union gefördert worden. Dazu gehört beispielsweise die Initiative „Unser Dorf fährt elektrisch“ ebenso wie die Seite „Erlebnis-Kultur.de“.
lpd/ Foto: Fis WMG










6.01.2022 • 10:03 Uhr

Leistungsturngruppe sucht neuen Verein! - Appell und Bitte von Dr. Melanie Lohrberg

Das schreibt Dr. Melanie Lohrberg aus Bad Gandersheim in einem Aufruf und bittet um Mithilfe:

"Wir sind eine Gruppe mit Turn-begeisterten Jungen und Mädchen in verschiedenen Alters- und Leistungsbereichen. Vormals sind wir für den MTV von 1862 Bad Gandersheim e.V. an die Geräte gegangen. Dieser möchte mit „dem alten Team“ aber nicht mehr zusammen arbeiten, wie die stellv. Vorsitzende Rita Dörries auf Anfrage mitteilte. Daher sind wir nun auf der Suche nach einem Verein, der im oder rund um das Bad Gandersheimer Stadtgebiet angesiedelt ist und sich nicht scheut eine Wettkampf-orientierte Sportgruppe zu beherbergen.
Die Gruppe besteht natürlich nicht nur aus Turnerinnen und Turnern, sondern auch aus einem Trainer-Team mit lizensierten und hoch motivierten Übungsleitern, sowie ausgebildeten Wertungsrichtern. Gerade in einer komplexen Sportart wie dem Gerätturnen ist ein erfahrenes und gut ausgebildetes Trainer-Team absolut unerlässlich. Bevor wir leider den „heimischen Hallen“ in dem Gebäude 5 des Roswitha-Gymnasiums für zwei Jahre adieu sagen mussten, hatten wir auch einen Förderverein gegründet, um die rund um den Wettkampfsport durchgeführten Aktionen bestmöglich durchführen zu können. Dieser wurde zwar in der Zwischenzeit aufgelöst, könnte aber nach Absprache unter neuer Flagge reaktiviert werden.
Der Gerätepark der über die Jahre angeschafft wurde befindet sich zur Zeit noch im Besitz des MTV Bad Gandersheim, hier müsste eine entsprechende Übereinkunft getroffen werden. Ein Teil ist auch privat angeschafft worden und könnte sofort genutzt werden. Die Verhandlungen bezüglich Abkauf / Nutzungsrecht des Geräteparks sollte möglichst der interessierte „neue“ Heimatverein übernehmen.
Das Trainerteam wird geleitet von (der im Moment tatsächlich vereinslosen) Dr. Melanie Lohrberg, die in den vergangenen 15 Jahren mit tatkräftiger Unterstützung von vielen hochmotivierten Trainerinnen und Helferinnen eine tolle Gruppe aufgebaut hat. Aufgaben die neben dem eigentlichen Sportbetrieb anfallen, wie zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit, Homepage-Pflege, Startrechte / Meldungen, Durchführung von Veranstaltungen wurden vom Team auch immer mit abgedeckt, was natürlich auch in Zukunft wieder so ablaufen könnte. Zuletzt wurde das Training in Bad Gandersheim von Malin Heydenreich, Celina Drücker, Elâ Hagemann und Melanie Lohrberg, sowie vielen fleißigen Helfern angeleitet. Während der Zeit „im Exil“ konnte auch Velina Barneva für eine Trainerausbildung gewonnen werden. Wir würden uns freuen, wenn sich ein Verein finden würde, der uns unterstützen möchte den Turnsport in Bad Gandersheim wieder „aus der Versenkung“ zu holen. Für eine Kontaktaufnahme stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.
Im Namen des „alten Teams“, Melanie Lohrberg (melanielohrberg@web.de, Tel: 05382/9583593, Handy: 0151/67500195)."










6.01.2022 • 09:56 Uhr

Attacke auf Jobcenter in Gronau - Briefkasten gesprengt

Unbekannte warfen zwischen Silvester und dem 03.01.22 einen Knallkörper in den Briefkasten des Gronauer Jobcenter in der Hauptstraße. Dieser wurde erheblich beschädigt, die Schadenshöhe beträgt ca. 150 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Gronau (05182-923370) in Verbindung zu setzen.oss











6.01.2022 • 09:43 Uhr

Baustellen-Radar - LaGa Bad Gandersheim 2022/2023: Heute: Füllekuhle zwischen Gande und Lohmühlenweg - Plädoyer für Freigabe aller Wege

Wie ist der Stand auf den Baustellen der verschobenen Landesgartenschaft Bad Gandersheim? Unserer Baustellen-Radar Experte Dipl.Ing. Wilhelm Kühne durchleuchtet und kommentiert heute den Sektor "Füllekuhle zwischen Gande und Lohmühlenweg":

Aus der Vogelperspektive sieht das schon fast fertig aus. Hier wurden Wegesysteme interessant zwischen Pflanzflächen gelungen gestaltet, gepflastert und Baumbestände freigestellt sowie neue Pflanzflächen gestaltet. Wir von Fis WMG berichteten über Eingriffe in den Hochwasserretentionsraum in diesem sensiblen Bereich der Gand nach dem Zusammenfluss mit der Eterna. Der Baufortschritt ist dank der fleißigen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort schon sehr weit vorangeschritten. Dort kann man sich schon auf das Frühjahr freuen und hoffentlich „Blühende Landschaften“, aber auch auf eine „Verkehrsfreigabe“!

Wenn man im Detail dorthin schaut wundert der Höhenunterschied zwischen Pflasterung, Pflanzerde und dem vorhandenen Gehweg sowie Grünfläche. Dort wird nicht nur der Eingriff in verlorengegangen Retentionsraum sichtbar, sondern ein noch zu lösendes Problem der Barrierefreiheit. Die Pflastersteine dürften acht Zentimeter hoch sein, darunter ist das Bettungsmaterial zu sehen, das hinter der Asphaltfläche des anschließenden Gehweges an der Gandebrücke zu erkennen ist. Das dürfte insgesamt ein Höhenunterschied von geschätzten 16 Zentimeter sein!

Es wird spannend sein, wie das barrierefrei gelöst wird. Bisher konnte man absolut barrierefrei von der Parkanlage Füllekuhle an der Gande den Lohmühlenweg kreuzen, um gegenüber in den Kurpark, oder zum Parkplatz am ehemaligen Kurhaus zu gelangen. Auf dem hier dokumentierten Bildhintergrund ist durch die bodennahe Perspektive horizontal betrachtet das Geländer auf der südlichen Seite der Gande zu sehen. Der Weg auf der nördlichen Uferseite wird mehr Hochwassersicherheit, wohl gemerkt, im festgelegten (dunkelblau) Überschwemmungsgebiet bekommen.

Nur wo bleibt ein nicht auszuschließendes Gande-Hochwasser dann, wenn hier faktisch eine Art Linienschutz höher als das vorhandene Parkgelände gestaltet wurde? Das wird weiter im Fis WMG Radar bleiben bis alles in diesem Sektor zu Ende gestaltet ist. Dann wird man besser beurteilen können wohin das Hochwasser fließen und aufstauen wird und zügig wieder abfließen kann oder nicht.

Außerdem bestehen weiterhin Bedenken an der Ausbildung der nördlichen Uferböschung an der Gande, wenn über 40 Kubikmeter pro Sekunde Bord voll mit hoher Geschwindigkeit hier durchrauschen. Die Neugestaltung am zweiten Osterbergsee, einem stehenden Gewässer, mit Wasserbausteinen ist unseres Erachtens gut und richtig gemacht. Das Wissen ist also bei den Planungsverantwortlichen und LaGa Managern vorhanden. Warum das nicht an Böschungen, auch der Eterna dort und Gande hier, nicht angewendet wurde, bleibt aus fachlicher Perspektive betrachtet fragwürdig.red/ Fotos: Fis WMG /WK

















6.01.2022 • 09:24 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Im Kreis Northeim steigt Inzidenzwert steigt auf 230,7

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet soeben in seiner offiziellen Tagesmeldung von einem Inzidenzwert von 230,7 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen im Landkreis Northeim. Damit setzt sich die deutliche Zunahme von Corona-Infektionen fort.

Diese Tendenz ist in ganz Südniedersachsen zu beobachten.
red/Grafiken: RKI/ NDR/ ARD / Gesundheitsministerium Niedersachsen












6.01.2022 • 09:15 Uhr

Kurioses aus Schilda! Ist das übertriebene Sparsamkeit, oder wird Hinweisschild ausgewechselt?

Wenn man die Bundesstraße 445 aus Bad Gandersheim kommend nach Süden zur Auffahrt Bad Gandersheim Mitte kommt, fällt ein kurioses Hinweisschild auf, das nur einseitig und nicht beidseitig, wie die anderen Hinweisschilder montiert sind. Dadurch ist die Lesbarkeit bezüglich Gewerbegebiet Bad Gandersheim Nord natürlich beeinträchtigt, was dem regionalen Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde offenbar noch nicht so richtig aufgefallen zu sein scheint.. Dabei muss man wissen: Das ist sein Heimweg von Bad Gandersheim nach Northeim!

LKW Verkehr aus Gewerbebetrieben aus der Kernstadt soll möglichst nicht durch die Innenstadt und das Kurgebiet geleitet werden, sondern soll außen herum fahren. So war diese Beschilderung wohl geplant.

Ob hier übertriebene Sparsamkeit die Montage eines beidseitigen Hinweisschildes der Grund für die einseitige Montage war, konnte nicht aktuell ermittelt werden, da der Behördenleiter dem Fis WMG Reporter in Fahrtrichtung Süd entgegen kam, als dieser von einem Recherchetermin nach Bad Gandersheim zurückkehrte. Es ist allerdings möglich, dass das Schild ausgewechselt werden muss, weil die Reflexionsstärke nicht mehr ausreicht, oder durch Fremdeinwirkung (Unfall) beschädigt wurde. Vieles spricht allerdings nicht für die letzten Varianten, denn das Schild ist beidseitig bedruckt, dann wäre es eine etwas peinliche Panne im doppelten Sinn, verdeckte Schrift und vom Chef der Landesbehörde immer wieder übersehen.
Es grüßt herzlich aus Schilda! Ihr Wilhelm!













6.01.2022 • 09:02 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Es gibt wieder einen Ortsvorsteher in Dankelsheim: Iwen Klaus im Rathaus ernannt

Nachdem die Verpflichtung aller für die neue Wahlperiode zum 1. November berufenen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher für die Dörfer des Stadtgebietes inzwischen erfolgt war, konnte jetzt auch die Ernennung in das Ehrenbeamtenverhältnis für das einzige unbesetzte Ortsvorsteher-Amtes vollzogen werden. Iwen Klaus ist nun für Dankelsheim zuständig. Er legte bei Bürgermeisterin Franziska Schwarz im Rathaus den Amtseid ab und erhielt die Ernennungsurkunde. Durch Ausbildungsverpflichtungen konnte Iwen Klaus seine neue Funktion nicht schon zum 1. November, sondern erst zum 1. Januar 2022 übernehmen. Für die Einwohnerinnen und Einwohner und auch für die Stadtverwaltung gibt es nun wieder einen Ansprechpartner in Dankelsheim. sbg/ Foto: Kielhorn











5.01.2022 • 23:35 Uhr

"Corona-Kritiker" und Gegendemonstranten in Hann. Münden - Polizei ahndet nur drei Maskenverweigerer

In Hann. Münden (Landkreis Göttingen) haben sich am heutigen Mittwochabend (05.01.22) etwa 80 Corona-Kritiker an einer Kundgebung mit anschließendem Aufzug durch die Altstadt beteiligt. Die von der Polizei als versammlungsrechtliche Aktion bewertete Veranstaltung begann gegen 19 Uhr auf dem Tanzwerder. Nachdem sich die Demonstrierenden in Bewegung gesetzt hatten, stellten Einsatzkräfte am Ende des Aufzuges mehrere Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. Zwei Teilnehmende, die sich trotz mehrfacher Aufforderung weigerten, eine FFP 2-Maske anzulegen, wurden daraufhin nach dem Versammlungsgesetz von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen und die Personalien festgestellt. Ein weiterer Teilnehmerausschluss richtete sich gegen eine Person, die eine nicht der vorgeschriebenen Norm entsprechende Mund-Nase-Bedeckung trug. Auch hier erfolgte eine Identitätsfeststellung.

Im Laufe der Demonstration kam es wiederholt zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmenden und zwei Medienvertretern, die den Aufzug begleiteten und Aufnahmen fertigten. Zu strafbaren Handlungen kam es nach vorliegenden Erkenntnissen hierbei nicht. Einsatzkräfte konnten eine weitere Eskalation der Situation unterbinden. Gegen 20.10 Uhr erreichte der Demonstrationszug wieder den Tanzwerder. Die Teilnehmenden verließen anschließend in Kleingruppen den Ort.

An einer bei der Versammlungsbehörde angezeigten, stationären Gegenkundgebung nahmen ab 19.00 Uhr auf dem Rathausvorplatz in der Spitze rund 100 Menschen teil. Die Veranstaltung verlief störungsfrei. jk










5.01.2022 • 20:52 Uhr

Verstorbenen in Bockenem befürchtet - Dann die Überraschung: Statt REHA-Maßnahme nun Aufenthalt im Knast

Mit der Hartnäckigkeit der Polizei hatte ein 39-jähriger Bockenemer wohl nicht gerechnet.

Gegen Mittag meldeten sich Mitarbeiter einer REHA-Einrichtung bei der Polizei und gaben an, dass ein 39jähriger Bockenemer bereits im Dezember seine krankheitsbedingte REHA-Maßnahme nicht angetreten hatte. Diese sei automatisch verlegt worden und sollte nun am heutigen Tage erneut beginnen. Da man aber seit Wochen keinen Kontakt zum Patienten herstellen konnte, äußerte man aufgrund der Vorerkrankung nun den Verdacht, dass der Bockenemer verstorben und in seiner Wohnung liegen könnte. Daraufhin machte sich eine Streife der Bad Salzdetfurther Polizei zur Wohnanschrift auf. Den Beamten wurde nicht geöffnet, obwohl es Hinweise darauf gab, dass der Mann wohlauf und in seiner Wohnung sein musste.

Aufgrund dieses Umstandes geriet der Bockenemer nun genauer ins Visier der Polizei. Ermittlungen ergaben, dass gegen den Mann mehrere Haftbefehle bestanden und er eigentlich in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel sein sollte.

Somit war zumindest geklärt, warum man Beamten lieber nicht öffnete. Die Wohnungstür wurde schließlich von dem Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes geöffnet. Letztlich wurde der Gesuchte in der Wohnung angetroffen und festgenommen.

Nach Abschluss der pol. Maßnahmen wurde der Bockenemer dem Gefängnis in Braunschweig zugeführt. Dort wird er nun noch etliche Monate über seine Taten nachdenken können. Den Tag hatte er sich sicher etwas anders vorgestellt. web










5.01.2022 • 20:40 Uhr

Karolin Graf übernimmt Leitung des Paracelsus Hygieneinstituts

Erfolgreiche Wissenschaftlerin und erfahrene Hygieneärztin setzt Schwerpunkte auf Forschung, Nachwuchsförderung und einheitliche Standards innerhalb des Konzerns

Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 ist Priv.-Doz. Dr. med. Karolin Graf zur Chefärztin und Leiterin des Zentralinstituts für Krankenhaushygiene der Paracelsus Kliniken berufen worden, sie berichtet direkt an den CEO Dr. Dr. med. Dr. jur. Martin Siebert.

Karolin Graf hatte bereits seit Mai 2021 kommissarisch die Leitung des Hygieneinstituts übernommen, nachdem der damalige Leiter Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Hallauer überraschend verstorben war.

Karolin Graf ist Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin und blickt auf 15 Jahre ärztliche Tätigkeit als Hygieneärztin zurück. Seit 2015 ist die 46-jährige Teil des Teams des Zentralinstituts für Krankenhaushygiene bei Paracelsus. Zeitgleich übernahm sie den Posten der Hygienikerin der Paracelsus Klinik Hannover-Langenhagen und betreute von dort aus verschiedene Akut- und Reha-Kliniken im Konzern.

Fokus Wissenschaft und Forschung

Neben dem Hygiene-Management der Pandemie und der engmaschigen Begleitung der Standorte bei der Umsetzung der komplexen Anforderungen der Hygienestandards steht für Karolin Graf mit Dienstantritt auch der Ausbau der wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts im Fokus. Bereits als sie 2005 ihre medizinische Laufbahn in der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Agnes-Karll-Krankenhaus Laatzen begann, rückte das Thema chirurgischer Wundinfektionen und deren Folgen schnell in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit. Nach zwei Jahren in der Chirurgie wechselte sie deshalb an die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), um am dortigen Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene unter Prof. Dr. Petra Gastmeier (heute Charité) zu wirken. Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit waren die Vorbeugung und Bekämpfung von Wundinfektionen in Einrichtungen des Gesundheitswesens. In diesem Bereich konnte sie sich im Jahr 2017 erfolgreich habilitieren.

Karolin Graf war an mehr als 20 internationalen Publikationen zum Thema beteiligt, ist Co-Autorin einiger Lehrbücher zu Hygiene und Mikrobiologie und Preisträgerin des Projektpreises der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene.

„Meine wissenschaftliche Arbeit fortzuführen und für unseren klinischen Alltag nutzbar zu machen, ist ab 2022 erklärtes Ziel“, so Karolin Graf. Unter anderem ist der Abschluss einer Studie unter dem Arbeitstitel „Harnwegsinfektionen und Septitiden in deutschen Krankenhäusern - eine multizentrische, retrospektive Kosten- und Nutzenanalyse der antibiotischen Therapie” geplant. Weiterbildungsassistent Joachim-Peter Biniek führt unter Leitung von Karolin Graf die Erhebung mit dem Ziel einer Dissertation durch. Seine rückblickende standortübergreifende Auswertung der antibiotischen Therapie hinsichtlich Indikation, verwendeten Substanzen und Dauer der Verordnung wird die Datengrundlage liefern, um Abweichungen von den ABS-Leitlinien zu erfassen, Kosten und mögliche Einsparpotenziale durch gezielte Therapien zu ermitteln und Handlungsempfehlungen für die Klinikstandorte abgeben zu können. „Langfristig wird diese übergreifende Betrachtung der Daten auch für andere Indikationen zu einem regelhaften Instrument des Antibiotic Stewardship bei Paracelsus ausgebaut werden“, skizziert Karolin Graf die Zielsetzung dieser Studie. So konnte auch zusammen mit den IT-Experten des Konzerns ein Hygieneprogramm gefunden werden, mit dem zukünftig solche und auch andere Auswertungen im Bereich Infektionen, Multiresistente Erreger und ABS möglich sind.

Für den klinischen Bereich arbeiten die Hygieneexperten bei Paracelsus unter Leitung von Karolin Graf derzeit an einer Vereinheitlichung der Hygienedokumente, auch dies ein Projekt, das die 19 Standorte des Klinikunternehmens im Alltag erheblich entlasten wird und die Qualität der Krankenhaushygiene weiter verbessern wird.

Eigenen Nachwuchs ausbilden

Ein weiteres Thema ist für Karolin Graf die Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Die Fachärztin besitzt die volle und unbefristete Weiterbildungsermächtigung für das Fach Hygiene und Umweltmedizin. „Hygiene im Krankenhaus ist nicht erst seit Ausbruch der Pandemie ein wichtiges Thema innerhalb eines Krankenhauses, das personell unbedingt mit gut qualifiziertem Personal abgedeckt sein muss. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, qualifizierten Nachwuchs für dieses Fach zu gewinnen und bei Paracelsus weitere Fachärzte auszubilden“, erklärt die neue Institutsleiterin.

Karolin Graf ist verheiratet und Mutter einer achtjährigen Tochter.

Zum Bild: Priv.-Doz. Dr. med. Karolin Graf ist zur Chefärztin und Leiterin des Zentralinstituts für Krankenhaushygiene der Paracelsus Kliniken berufen worden. Foto: Peter Hamel










5.01.2022 • 20:30 Uhr

Heute Abend: 85 Corona-Kritiker und 25 Gegendemonstranten in Herzberg - Polizei: Alles störungs- und einwandfrei

Auf dem Marktplatz von Herzberg (Landkreis Göttingen) fand am heutigen Mittwoch (05. Januar 2022) von 17 bis 18 Uhr die mittlerweile vierte Kundgebung von Corona-Kritikern unter dem Motto "Gegen Impfung und Spaltung der Gesellschaft" statt.

Gegen diese Veranstaltung demonstrierte nur wenige Meter entfernt das partei- und organisationsübergreifende "Aktionsbündnis Südniedersachsen" mit der Aktion "Gegenlicht - Wir gedenken der Toten".

Ab 17 Uhr versammelten sich vor dem Gebäude der Tourist-Information auf dem Herzberger Marktplatz rund 85 Personen. In mehreren Redebeiträgen wurden die aktuelle Corona-Politik und insbesondere die Impfpflicht kritisiert. Eine Rednerin war die Landtagsabgeordnete Dana Guth.

Parallel dazu fanden sich auf dem unteren Teil des Marktplatzes rund 25 Menschen zum Gegenprotest ein. Sie entzündeten 322 Lichter, um der bislang 322 im Landkreis Göttingen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Verstorbenen zu gedenken.

Bereits gegen 17.45 Uhr wurden beide Versammlungen beendet. Sie verliefen störungsfrei sowie unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, sodass die rund 40 eingesetzten Polizeikräfte nicht einschreiten mussten. hf











5.01.2022 • 20:18 Uhr

TOP-News des Tages (I): Gandersheims Bürgermeisterin Schwarz hat Ministerpräsident Weil erneut zur Landesgartenschau 2023 eingeladen

Franziska Schwarz, Bürgermeisterin in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim, hat heute in einem Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group mit seinen reichweiten News-Portale Neuigkeiten zum Jahresbeginn 2022 mitgeteilt. Zu den ganz besonders erfreulichen gehört, dass sie unverzüglich nach den Entscheidung im Kreistag in Northeim und Stadtrat Bad Gandersheim zur einjährigen Verschiebung der Landesgartenschau Niedersachsens Ministerpräsident und LaGa-Schirmherr Stefan Weil erneut zur Eröffnungsfeier des Gartenschau-Festivals am 14. April 2023 offiziell eingeladen hat. "Ich bin voller Hoffnung, dass unser Schirmherr bald antworten wird. Wir freuen uns alle auf seine Teilnahme!"

Die Bürgermeisterin bestätigte weiter, dass sie den Ministerpräsidenten im Rahmen ihres Neujahresgrußes mit der Einladungsgeste für die LaGa-Eröffnung im April 2023 ansprach. In ihrer Botschaft zur Weihnachten und Neujahr an alle Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Dörfern hatte sie direkten Bezug zur Landesgartenschau genommen. Hier dazu ein Auszug aus ihrer Botschaft: " Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es liegt ein Jahr voller Herausforderungen hinter uns. Die Corona-Pandemie prägt noch immer – und aktuell leider wieder verstärkt – unseren Alltag, mit Sorgen um erkrankte Menschen, großen Belastungen vor allem im Gesundheitsbereich und in vielen Familien, wirtschaftlichen Unsicherheiten – und mit Trauer. In Bad Gandersheim ist - wie vor uns in anderen Landesgartenschau-Orten - aufgrund der Pandemie-Folgen eine pünktliche Eröffnung der Landesgartenschau nicht mehr möglich.

Und doch: Wir haben allen Grund, mit wachsender Vorfreude auf dieses große Ereignis in unserer Region zu blicken! Die Baufortschritte für die Landesgartenschau und in der Innenstadt sind unübersehbar. Das Land hat uns erneut mit über zwei Millionen Euro aus der Städtebauförderung unterstützt.

Die Landesgartenschau-Gesellschaft ist mit der Organisation fortgeschritten und trägt ebenso wie der Förderverein und viele Ehrenamtlichen dazu bei, dass die Landesgartenschau ein großes gemeinsames Fest für uns alle sein wird. Auch bei einer späteren Eröffnung können wir uns im kommenden Jahr schon auf Vieles freuen, unter anderem einen neuen Spielplatz im Zentrum unserer Stadt und neu gestaltete Wege im Kurbereich."

red

Das Bild dokumentiert Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit dem Schirmherrn der Landesgartenschau 2023, Ministerpräsident Stephan Weil, als er im September 2020 einen symbolischen Spatenstich auf dem LaGa-Gelände am Osterbergsee vornahm. Er ist jetzt erneut zur Eröffnung der LaGa 2023 eingeladen worden. Foto: Fis WMG











5.01.2022 • 19:55 Uhr

Medien-Radar! Nach Zeitungsschlagezeile über Corona-Proteste: Darum erklären sich Polizei und Stadt Seesen gemeinsam

Die Berichterstattung über das Protestgeschehen der Corona-Kritiker in Seesen mit ihren friedlichen "Spaziergängen" und kritischen Äußerungen dazu in der heutigen Ausgabe der Lokalzeitung Seesener Beobachter ist dem Medienradar dem reichweitenstarken Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group aufgefallen. Danach erfolgte heute eine Reaktion der Polizei und Stadt Seesen. Das gemeinsame Statement hier im Original:

Die Polizeiinspektion Goslar und die Stadt Seesen nehmen die heutige Berichterstattung zu den seit einigen Wochen montags ins Seesen stattfindenden Versammlungen zum Anlass, um auf folgendes hinzuweisen:

Die Meinungskundgabe und die Versammlungsfreiheit sind in unserer Demokratie hohe Rechtsgüter. Wer das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit für sich beanspruchen möchte, muss trotzdem die Grundrechte der anderen beachten.

Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut, dessen Ausübung im Nds. Versammlungsgesetz geregelt und auch geschützt ist. Lediglich dann, wenn Grundrechte anderer durch Versammlungen betroffen sind, können unter strengen Voraussetzungen Beschränkungen zum Ausgleich aller Interessen / Rechte vorgenommen werden.

Das Handeln der Versammlungsbehörde oder der Polizei wird danach ausgerichtet und kann gerichtlich überprüft werden. Eine angezeigte Versammlung gewährt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch begleitende Maßnahmen den größtmöglichen Schutzraum.

Beschränkende Verfügungen der Versammlungsbehörde oder Anordnungen der Polizei im Verlauf einer Versammlung, dienen immer dem Ziel, einen ordnungsgemäßen Ablauf zu gewährleisten.

Straftaten oder Verstöße gegen Beschränkungen stören eine Versammlung und können nicht durch den Anlass oder das Thema gerechtfertigt sein. Die Verwaltungsbehörden und die Polizei stellen dabei sicher, dass Versammlungen vor Störungen geschützt werden und sorgen für einen Interessenausgleich, falls durch die Versammlung andere Grundrechte beeinträchtigt werden. Hierfür muss die durchführende Person gemäß § 5 Niedersächsisches Versammlungsgesetz ihr Vorhaben mindestens 48 Stunden vorher anzeigen, damit ein Kooperationsgespräch stattfinden und entsprechende Vorbereitungen getroffen werden können.

Für die Anmeldung der Versammlung bei der Stadt Seesen sowie einen daraus eventuell resultierenden Polizeieinsatz entstehen für den Anmelder keinerlei Kosten.

Es ist daher unverständlich, dass Teilnehmende beharrlich durch Nichtanzeige der Versammlung eine damit verbundene Kooperationsbereitschaft verweigern, eine Versammlungsleitung nicht benennen und Regelungen des Versammlungsrechts missachten.

Polizeivizepräsident Roger Fladung richtete sich mit einer Pressemeldung (s. Mitteilung vom 03.01.22, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11554/5112770) an alle Personen, die sich dieser Form von Protest anschließen. "Sie sind Teilnehmende an Versammlungen, nehmen die Versammlungsfreiheit für sich in Anspruch und unterliegen den Regelungen des Versammlungsrechts. Die Beteiligung als einen "Spaziergang" zu deklarieren oder Verhaltensweisen einer "uninteressierten" Teilnahme ändern an dieser Feststellung nichts."

Die Versammlung kann bei der Stadt Seesen unter der Telefonnummer 05381/75274 oder unter der E-Mail-Adresse stadt@seesen.de angezeigt werden.

red/ Screen Schlagzeile von heute Seesener Beobachter










5.01.2022 • 18:08 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 2. Kalenderwoche 2022

In der Woche vom 10.01.2022 bis 16.01.2022 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen
durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag 10.01. Raum: Northeim/Nörten-Hardenberg
Dienstag 11.01. Raum: Moringen/Hardegsen
Mittwoch 12.01. Raum: Kalefeld/Northeim
Donnerstag 13.01. Raum: Einbeck/Dassel
Freitag 14.01. Raum: Uslar/Bodenfelde

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Kalefeld und von Freitag
bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Uslar eingesetzt.lpd/ Fotos: Fis WMG













5.01.2022 • 18:03 Uhr

Schon wieder zwei Wochen Vollsperrung der B445 zwischen Kalefeld und Echte wegen A7 "VIA7 ÖPP" Brückenneubau

Zur Zeit ist an dem Brückenteilbauwerk 2067, Westseite, zwischen Anschlussstelle Echte West und Ost im Zuge der Bundesstraße 445 eine einspurige Verkehrsführung und starkem Verkehrsaufkommen eingerichtet. Ab 10. Januar 2022 bis 24. Januar 2022, jeweils 10 Uhr, wird hier alles dicht gemacht. Umleitungsbeschilderungen werden für die Verkehrsteilnehmer aufgestellt.

Der Grund der erneuten Vollsperrung sind nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group , "Bohrpfähle setzen für das BAB-Teilbauwerk". Es gab hier 2020 und 2021 mehrere zusätzliche Vollsperrungen wegen des gegenüber liegenden Brückteilbauwerks, der peinlichen "Echter Pannenbrücke", die zweimal gebaut werden musste (wir berichteten).

Achtung! Das wird allerdings nicht die letzte Vollsperrung und einspurige Verkehrsführung sein, was Verkehrsteilnehmer seit geraumer Zeit echt nervt. Veranlasser ist das VIA7 Konsortium, das auf 30 Kilometer die A7 als Öffentlich Private Partnerschaft (ÖPP) Verfügbarkeitsmodell sechsspurig ausbaut und für 30 Jahre betreibt. Dafür muss der Staat dann quasi eine aufwendige "Miete" an das Investorenkonsortium abdrücken.

Eigentlich sollte bis 31. Dezember 2021 komplett alles fertig sein. Derzeit geht man für Ende 2022 von der vollständigen Fertigstellung aus. Man wollte sich kürzlich nicht festlegen lassen, wie kürzlich in einem Medienbericht zu lesen war. Im Klartext heißt das: Das Millionenprojekt könnte sich bis in Jahr 2023 ziehen.

Wie Leserinnen und Leser auf den reichweiten News-Portalen kommentierten, fühlen sich immer mehr Verkehrsteilnehmer/innen von den ständigen Verkehrsbehinderungen genervt und belästigt.

Kommentar:
Unser nicht ganz so ernst gemeinter Rat dazu: machen Sie es wie in der benachbarten LaGa Stadt, wo Verantwortliche zur LaGa in Bad Gandersheim als Weihnachtsüberraschung folgenden Ratschlag verordneten:

Freuen wir uns alle ein Jahr länger auf blühende LaGa Landschaften. Die Verschiebung von 2022 auf 2023 geht einher mit einer ein Jahr längeren Vollsperrung der Kurparklandschaft und ebenso zäher Vorfreude. Im Fall der Echter Pannen-Brücke bedeutet das dann die temporäre längere Vorfreude mit zwangsweiser Verkehrs-Beruhigung sowie -Behinderung auf der B445 und auf die schöne neue Autobahnbrücke im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A7 mit ansprechender Gesamtgestaltung der Betonbauwerke. red /Fotos: Fis WMG / WK














5.01.2022 • 17:37 Uhr

Northeim/Nörten Hardenberg: Corona-Maskenverstöße im Einzelhandel aufgedeckt

Bei Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung der aktuellen Corona-Bestimmungen in Northeim und Nörten-Hardenberg wurden am gestrigen Mittag insbesondere der Einzelhandel kontrolliert. Insgesamt wurden hierbei neun Verstöße verwarnt, es handelte sich hierbei ausschließlich um Verstöße bzgl. der Maskenpflicht.da










5.01.2022 • 17:31 Uhr

Kultusminister wollen Schulen weiter offenhalten - Was passiert mit umgeimpften Lehrkräften?

Die Kultusminister wollen auch unter dem Eindruck der schnelleren Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus die Schulen weiter geöffnet lassen. Das sei wichtig, um
den Zugang von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Bildung, sozialem Miteinander und Teilhabe zu sichern, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), am Mittwoch nach einer digitalen Beratung der für die Schulen zuständigen Ministerinnen und Minister. Deswegen würden die Schulen erst geschlossen, «wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind», betonte die schleswig-holsteinische Bildungsministerin.

Die Schulen beschäftigt vor dem Hintergrund der Omikron-Problematik immer mehr auch der Umgang mit Ungeimpften in den Lehrerkollegien. In Thüringen beispielsweise sollen dem Vernehmen nach ersten ungeimpften Lehrkräften der Aufenthalthalt in Lehrerzimmern verboten worden sein. Über die Vorgehensweise in Niedersachsen bei solchen Fallkonstallationen ist offiziell bislang nichts aus den Schulen gedrungen. Auch Schulbehörden halten sich bedeckt.

Präsenzlernen habe hohe Priorität, damit Bildungschancen weitestgehend sichergestellt und psychosoziale Folgeschäden verhindert beziehungsweise erkannt werden können, heißt es im Beschluss der Kultusministerkonferenz. Dass bei einem regionalen Ausbruch einzelne Lerngruppen oder sogar eine ganze Schule vorübergehend schließt, sei aber nicht ausgeschlossen, sagte Prien.

In der Hälfte der Bundesländer gingen die Weihnachtsferien schon mit dem Beginn oder Mitte dieser Woche zu Ende. In acht Bundesländern, darunter auch Niedersachsen und Bremen, geht die Schule in der nächsten Woche wieder los. Niedersachsen hatte sich bereits Mitte Dezember darauf festgelegt, nach den Ferien mit Präsenzunterricht zu starten. Allerdings müssen sich die Schülerinnen und Schüler verstärkt selbst testen, vor allem in der ersten Woche. Zudem müssen alle zumindest eine medizinische OP-Maske tragen. Bisher genügte für die unter 14-Jährigen eine Stoffmaske.

Wegen der nach derzeitigen Erkenntnissen deutlich größeren Ansteckungsgefahr bei der Omikron-Variante haben die Kultusminister auch beraten, wie der Schulbetrieb aufrechterhalten werden kann, wenn viele Schüler und Lehrerinnen gleichzeitig in Isolation oder Quarantäne sind. In ihrem Beschluss sprechen sie sich für eine Überarbeitung der Quarantäneregeln aus. Die Quarantänezeit sollte verkürzt werden, sagte Prien. Über die konkrete Dauer müssten aber
die Gesundheitsminister entscheiden. Die Kultusminister fordern bei dieser Frage eine Gleichbehandlung der Schulen mit Einrichtungen, die zur kritischen Infrastruktur zählen. red/epd











5.01.2022 • 13:36 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 73 Neuinfektionen, 27 Gensene, Inzidenz bei 217,8

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.369 (+73) Corona-Infektionen bekannt geworden. 4.903 (+27) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 217,8 (287 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,6, die Intensivbetten sind zu 7,4 % belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 388 (+46) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 27 (0),
Bodenfelde 3 (+2),
Dassel 54 (+9),
Einbeck 104 (+9),
Hardegsen 27 (+1),
Kalefeld 29 (6),
Katlenburg-Lindau 7 (-2),
Moringen 13 (+1),
Nörten-Hardenberg 11 (+2),
Northeim 77 (+16) und
Uslar 36 (+2) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 78 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 100.629 Personen oder 76,41% geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 96.801 Personen oder 73,51%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 48.282 Personen oder 36,6 % geimpft. (Stand 20.12.2021)










5.01.2022 • 13:25 Uhr

"Dank" Corona-Krise: Weniger jugendliche Rauschtrinker in der Corona-Pandemie

Der exzessive Alkoholkonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist in der Corona-Pandemie bundesweit deutlich zurückgegangen. Einer Auswertung von Daten der Kaufmännische Krankenkasse (KKH) zufolge lag der Anteil der 12- bis 18-Jährigen an allen im Krankenhaus behandelten Alkoholvergiftungen im Corona-Jahr 2020 bei 18,1 Prozent, wie die Krankenkasse mit Sitz in Hannover am Mittwoch mitteilte. Das sei nicht nur der niedrigste Wert seit Beginn der KKH-Erhebung im Jahr 2006, sondern auch der stärkste Rückgang im
Jahresvergleich. Im Jahr 2019 lag der wegen Rauschtrinkens stationär behandelte Anteil an Jugendlichen noch bei 21,2 Prozent.

Auch die absoluten Zahlen zeigten, dass während der Pandemie weniger Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt wurden. Laut
KKH-Hochrechnung waren es 2020 deutschlandweit rund 12.000. Im Jahr zuvor waren es noch 17.000. Dennoch seien Krankenhausaufenthalte wegen Rauschtrinkens bei Jugendlichen immer noch weiter verbreitet als bei Erwachsenen, hieß es in der Mitteilung.epd











5.01.2022 • 13:20 Uhr

Neujahrsgrüße von „Alice“: Rotlicht-Alarm in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim!

Was für eine starke „Begrüßung“ im neuen Jahr: wer schneller als Tempo 30 km/h in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim fährt wird aktuell mit Rotlicht bedient. Die mobile Tempomessmaschine „Alice“ arbeitet seit gestern auch wieder - automatisch, unbestechlich, gnadenlos. Es empfiehlt sich, die sensible „Alice“ nicht zu reizen. Auch allzu schnelle Radler und Jogger sollen schon „geblitzt“ worden sein. red/Foto: FisWMG










5.01.2022 • 13:16 Uhr

Markanter Goldring in Göttinger Parkhaus gefunden

Ein Mitarbeiter des Parkhauses "Carré" hat am Mittwochvormittag (05.01.22) auf der Innenstadtwache der Göttinger Polizei einen Goldring abgegeben.

Der ehrliche Finder gab an, dass er den hübschen Fingerschmuck am Dienstagmorgen (04.01.22) gegen 06.30 Uhr im Bereich der "Parkebene D" gefunden habe. Wem er gehört ist unbekannt.

Der Ring wurde von den Beamten sichergestellt und wartet nun einige Tage darauf, dass er in der kleinen Wache am Markt 3 abgeholt wird.

Die Dienststelle ist Montag bis Freitag von 08.30 bis 17.00 Uhr und am Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr besetzt. Die Telefonnummer lautet 0551/491-6215. jk/ Fotos: Polizei












5.01.2022 • 13:09 Uhr

Schock für das Gesundheitssystem: Drei Viertel der niedersächsischen Krankenhäuser bangen um Existenz

Laut einer Umfrage der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft sind mehr als drei Viertel der Krankenhäuser in Niedersachsen in ihrer Existenz bedroht. Die Situation werde sich voraussichtlich weiter verschlechtern, teilte der Verband am Mittwoch mit. Nur jede fünfte Klinik werde für das zurückliegende Jahr 2021 ein positives Betriebsergebnis erzielen. In 2022 werde nur noch jedes zehnte Krankenhaus schwarze Zahlen schreiben.

«Die Umfrageergebnisse markieren einen neuen Tiefpunkt seit Beginn unserer Erhebungen im Jahr 2010», sagte Verbandsdirektor Helge Engelke. Politik und Krankenkassen müssten die erforderlichen Finanzierungsgrundlagen bereitstellen, um die stationäre Versorgung zu sichern. Nötig seien sofortige Maßnahmen zur Liquiditätssicherung.

An der Umfrage beteiligten sich 138 der insgesamt 168 Kliniken im Land. Hauptgrund für die wirtschaftliche Entwicklung ist demnach die Corona-Pandemie. 75 Prozent der Kliniken gaben an, dass sie durch die Einschränkung des Regelbetriebs weniger ausgelastet gewesen seien. Hinzu kämen unzureichende Corona-Hilfen, zu niedrige Pflegebudgets der Krankenkassen sowie überbordende bürokratische Dokumentationsanforderungen, die den Fachkräftemangel weiter verschärften. epd










5.01.2022 • 11:00 Uhr

Dipl.Ing. Wilhelm Kühne: Zerzauste LaGa Zeitplanung dringend überarbeiten als Basis für eine bessere Projektsteuerung

Unser Spezialist für Bauthemen, Dipl.Ing. Wilhelm Kühne, erklärt und kommentiert zum "Neustart der LaGa 2023" in Bad Gandersheim, was jetzt zu tun ist:

Unabhängig davon, dass die Landesgartenschau in Bad Gandersheim von 2022 nach 2023 verschoben wurde und die Bautätigkeit ab 10. Januar 2022 wieder losgehen soll, ist die bisher in Bürgerversammlungen und Ratssitzungen bis kurz vor Jahresende stets, wie abgebildet und bekräftigte Zeitplanung, Makulatur. Darin sind noch Termine dokumentiert, die jetzt Anfang Januar 2022 überschritten sind.

Bemerkenswert und überhaupt nicht hat die interessierte Öffentlichkeit vergessen, dass von den Planern/innen und LaGa Verantwortlichen immer wieder auch Termine für Fertigstellung Ende Dezember 2021 bekräftigt worden sind. Als die Wahrheit mit einem bunten Strauß, nicht blühender LaGa Bepflanzungen, sondern von Gründen für Verschiebung der LaGa nach 2023 präsentiert wurde, fiel auf, dass die meisten Baumaßnahme noch termingerecht abgeschlossen werden sollten.

Es gilt nun die klare Ansage: Planer und LaGa Management überarbeiten Sie für die Öffentlichkeit jetzt mit ehrlichen und realisierbaren Terminen diese Zeitplanung und benennen Sie Bereiche, die nach Baufortschritt auch wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Da gibt es vage Andeutungen von Verantwortlichen aus Politik und Management, aber eine Zurückgabe der nicht im LaGa Kernbereich liegenden Bauabschnitte noch im Frühjahr 2022 müsste möglich sein und auch erfolgen.


Es gibt ein Sprichwort: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht. Das ist in einer toleranten, demokratischen Gesellschaft sicher nicht mehr Erziehungsgrundlage. Jeder hat eine zweite Chance verdient, muss nun gelten, bitte enttäuschen Sie uns nicht wieder und schaffen endlich Transparenz. Der Auepark und Gabionenhang sollten zum Ende 2021 fertig werden, so sehr die Handwerker sich bei widrigen Wetterbedingungen bis zuletzt bemüht haben. Das verdient unsere Anerkennung und Respekt. Aber es reichte nicht. Jetzt ist es Zeit, reinen Tisch zu machen und verlässliche Zeitpläne vorzulegen und zu begründen, warum welche Flächen der LaGa nicht nach Fertigstellung geöffnet werden können.

Zum endenden Jahr 2021 haben wir von Fis WMG in einer Serie den Baustand beschrieben und abgebildet. Nun werden wir zu den Ende 2021 nicht fertiggeworden Bauabschnitten vor dem Neustart zum 10. Januar 2022 den Leserinnen und Lesern in einer kleinen Serie vorstellen. Neben den beiden LaGa Bereichen (A3) Auepark mit (A3.1) Steg und (B2) Gabionenhang sind noch die Bereiche Füllekuhle und Eberhard-Gieseler-Weg als zeitnah fertigzustellende Projekte erwähnenswert. red /Fotos: Fis WMG












5.01.2022 • 09:53 Uhr

Studie: Corona-Tests machen Kindertagesstätten sicher

Kindergarten- und Krippenkinder haben einer Studie
zufolge ein geringes Corona-Infektionsrisiko. Zudem lasse sich eine
mögliche Covid-19-Ausbreitung in Kindertagesstätten durch
regelmäßiges Testen gut verhindern, geht aus der am Mittwoch
vorgestellten Wü-KiTa-CoV-Studie der Uniklinik und Uni Würzburg
hervor. Von Oktober 2020 bis März 2021 hatten während der zweiten
Corona-Welle fast 600 Kinder bis sechs Jahre und Mitarbeitende in
neun Würzburger Kitas teilgenommen. Rund 5.000 Corona-Tests wurden
ausgewertet, darunter waren nur 2 positiv.

Die Studie ergab, dass bei den Kindern, Eltern und Mitarbeitenden
in Kitas Mundspültests die größte Akzeptanz finden. Dabei spülen die
Kinder einen Esslöffel Trinkwasser im Mund, spucken diesen in ein
Röhrchen, und dieses wird im Labor untersucht. Deutlich weniger
beliebt waren Nasen- oder auch Rachenabstriche durch medizinisches
Personal. Erste Ergebnisse der Studie waren bereits im Mai 2021
vorgestellt worden. Inhaltlich gab es seither keine neuen
Erkenntnisse, wohl allerdings im Bereich der «bioinformatischen
Modellierung», also zur Frage der möglichen Virusausbreitung in
Kitas.

Um einen sicheren Kita-Betrieb während der Corona-Pandemie zu
gewährleisten, müssen nach der «bioinformatischen Modellierung» der
Wissenschaftler längst nicht alle Kinder und Mitarbeitende einer
Kita-Gruppe regelmäßig getestet werden. Die Berechnung habe ergeben,
dass es genügt, wenn sich mindestens die Hälfte regelmäßig testen
lässt. So könnten Infektionen rechtzeitig erkannt, ihre
Ausbreitungsgefahr minimiert und die Schließung kompletter
Kindertagesstätten verhindert werden. Dazu müssten erste Tests zu
Beginn der Woche erfolgen und die Ergebnisse binnen 24 Stunden
vorliegen.epd










5.01.2022 • 09:49 Uhr

Na dann gute Nacht! - Nützliche Ein- und Durchschlaftipps für Kinder

Von Mina Born – Familienberaterin und Psychologin im Landkreis Northeim

Acht Stunden ungestört durchschlafen ist für viele Eltern gar nicht so leicht möglich. Denn mit dem ersten Kind zieht meist auch der Schlafmangel mit ein. Am Anfang, weil die Kinder nur kurze Zeit am Stück schlafen, später werden Mama und Papa oft nachts geweckt. Im Familienbett stören die unabsichtlichen Fußtritte der schlafenden Kleinen die Eltern, oder es kommen nächtliche Rufe, wie „Ich habe Durst!“ oder „Ich muss mal Pipi, kannst du mit?“, aus dem Kinderzimmer. Aber was können junge Eltern tun, um mehr nächtliche Ruhe zu bekommen?

GUTE VORAUSSETZUNGEN
FÜR EINE RUHIGE NACHT

Fester Rhythmus: 18 Uhr Abendessen, noch eine Runde spielen, danach bettfertig machen und um 20 Uhr ins Bett. Solche festen Routinen sind hilfreich für Kinder, da sie ihnen Sicherheit geben und somit das Einschlafen erleichtern.

Tagsüber auspowern: Nach Tagen, an denen sich Kinder aktiv bewegen, schlafen sie nachts deutlich besser und ruhiger.

Digital Detox: Spätestens eine Stunde vorm Schlafengehen sollte Schluss mit TV, Spielkonsole, Tablet oder Smartphone sein, denn das Lichtspektrum vom Bildschirm macht wach.

Gut vorbereitet: Durst, Pipi, Nase läuft, irgendwas kann immer sein. Hier gilt die Devise: nicht aufregen. Trinken, Toilette, Naseputzen am besten vorher erledigen. Wasser und Taschentuch neben dem Bett positionieren, das Kind ins Bett zurückschicken oder –bringen. Und: Schnuffeltücher und Kuscheltiere sind für Kinder eine Beruhigungshilfe und unterstützen damit auch das Durchschlafen.

Einschlafrituale: Die Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, eine Runde Kuscheln oder gemeinsam den Tag Revue passieren lassen. Solche wiederkehrenden Einschlafrituale helfen Kindern sich zu entspannen und schneller einzuschlafen.

Mittagsschlaf & Co: Der Mittagsschlaf sollte bei Kleinkindern ab anderthalb Jahren zwischen 30 Minuten und zwei Stunden dauern. Danach sollten mindestens vier Stunden vergangen sein, damit das Kind Zeit hat für den Nachtschlaf wieder müde zu werden. Wenn ein Kind abends zur Schlafenszeit nicht müde ist, könnte es darauf hindeuten, dass Schlafenszeiten, die eigentlich in der Nacht stattfinden sollten, auf den Nachmittag verlagert werden. Dann sollte der Mittagsschlaf gekürzt oder langsam ganz abgeschafft werden.

Passende Umgebung: Vor dem Schlafen gehen noch einmal kräftig durchlüften. Eine Raumtemperatur von 18 Grad in der Nacht ist optimal. Und Licht und Lärm stören den Schlaf: Ruhe und gute Rollläden helfen.

Für individuelle Tipps zum Schlafen und allgemeine Gespräche bezüglich Erziehung und Familie sind die Kolleg*innen der Familienberatungsstelle Northeim an den vier Standorten Northeim, Bad Gandersheim, Einbeck und Uslar gern für Sie da. Die Beratungsgespräche sind kostenlos und vertraulich, einen Termin können Sie ganz unkompliziert über das Sekretariat unter 05551 708 8240 vereinbaren.












5.01.2022 • 09:44 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Feuerwehr und Polizei retten einen Mann aus hilfloser Lage!

Am gestrigen Dienstag, gegen 08:45 Uhr, wurde ein 64-jähriger Einbecker durch Polizei und Feuerwehr erfolgreich aus seiner Wohnung befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Er war zuvor aufgrund eines medizinischen Notfalls selbst nicht mehr in der Lage gewesen, die Tür zu öffnen und sich Hilfe zu holen. Wü











5.01.2022 • 09:37 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Verkehrsstress im Steinweg: Nach Online-Report kündigt Ordnungsamt Kontrollen an

Die neuerlichen Stresslagen für Anwohner im stark befahrenen Steinweg in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim haben nach einem Exklusiv-Report auf den reichweitenstarken News-Portalen /Online-Zeitung des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group erfreulichen Konsequenzen gezeitigt. Das städtische Ordnungsamt reagierte prompt auf die reportieren Bürgeranliegen. Man sei über die Lage im Steinweg informiert, beobachte sie und kontrolliere verstärkt. Insbesondere geht es um den ruhenden Verkehr. Die Anlieger hatten sich unter anderem über wildes Parken auf der Straße im Bereich eines Testzentrums aufgeregt. Das Ordnungsamt ließ erkennen, dass auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten der Behörde eine sporadische Überwachung des ruhenden Verkehrs im Steinweg stattfinden wird. Das bedeutet Kontrollen nach 17 Uhr und später. Anwohner registrierten diese Ankündigung mit Zufriedenheit und Lob. "Na, es geht doch!"

Randanmerkung:
Ebenso ist mit Schmunzeln im Steinweg wahrgenommen worden, dass in Folge des exklusiven Online-Reports bei Fis WMG auch das Lokalblatt das Ärgernis und die Nörgelei der Anwohner nacharbeitete.
red/Foto: Fis WMG










5.01.2022 • 09:22 Uhr

Einbeck: Erwischten betrunkenem Fahrer (52) sofort Blut und Führerschein abgenommen

Am gestrigen Dienstag, gegen 14:45 Uhr, wurde ein 52-jähriger Einbecker im Stadtgebiet Einbeck durch die Polizei kontrolliert, während er im öffentlichen Verkehrsraum einen PKW führte. Der dabei festgestellte Atemalkoholwert führte zu einer Blutprobenentnahme und sofortigen Beschlagnahme des Führerscheins. Wü










5.01.2022 • 09:17 Uhr

Einbeck: Böller-Attacke auf Verteilerkasten der Stadtwerke - Zerstörung verursacht 2.000 Euro Kosten

Am Dienstagmittag stellte ein Mitarbeiter der Stadtwerke Einbeck fest, dass ein Verteilerkasten in der Straße "Auf dem Steinwege" in Einbeck durch einen Böller beschädigt wurde. Die alarmierten und eingesetzten Polizeibeamten ermittelten, dass das Gehäuse des Schaltkastens so beschädigt ist, dass dieser nun komplett erneuert werden muss. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2000 Euro.

Reste von Feuerwerkskörpern wurden vor Ort aufgefunden. In der Nacht von Sonntag auf Samstag, gegen 23 Uhr, hattenh Passanten im Bereich Stiftsplatz Knallgeräusche gehört. Bei einer anschließenden Kontrolle durch die Polizei konnten aber keine Verursacher festgestellt werden.

Zeugenhinweise werden von der Polizei Einbeck unter 05561949780 entgegen genommen.Wü










5.01.2022 • 09:11 Uhr

Für Versammlungen unter freiem Himmel: Ab sofort besteht Maskenpflicht - Bürger fragen: was ist alles eine „Versammlung“? Gilt das auch im Wald und für Stadtführungen?

Auf dem Gebiet des Landkreises Northeim gilt ab sofort eine Maskenpflicht für Versammlungen unter freiem Himmel. Die Städte Einbeck und Northeim sowie der Landkreis Northeim haben dazu entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen.

Die Teilnehmenden sind damit verpflichtet, eine Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus zu tragen. Dies gilt auch bei nicht angezeigten Versammlungen wie beispielsweise die derzeit vermehrt durchgeführten Corona-Spaziergänge.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, denen aufgrund von Vorerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist. Dies ist gegenüber Einsatzkräften vor Ort auf Verlangen durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft zu machen. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Kinder zwischen dem vollendeten 6. Lebensjahr und dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen anstelle einer medizinischen Maske eine beliebige andere geeignete textile oder textilähnliche Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache verringert, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie, als Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Was sind „Versammlungen“
unter freiem Himmel?

Irritierte Bürger haben die Frage aufgeworfen, wie exakt „Versammlungen“ unter freien Himmel zu verstehen sind? Ab wieviel Teilnehmern gilt das? Gilt es für jegliche Art von Treffen mit mehr als drei oder mehr Menschen? Oder für Stadtführungen?
red/lpd










5.01.2022 • 09:08 Uhr

Dank aufmerksamer Zeugin - Mutmaßlicher Graffiti-Sprayer in Rosdorf ergriffen, 38 Jahre alter Tatverdächtiger vermutlich seit Mitte Oktober in Göttingen aktiv

Die Polizei in Göttingen berichtet soeben über einen Ermittlungserfolg!
Dank einer aufmerksamen Zeugin ist vermutlich eine ganze Reihe von Graffitischmierereien geklärt, die die Polizei Göttingen bereits seit Mitte Oktober letzten Jahres beschäftigt. In der Nacht des 28.12. konnten Beamte in Rosdorf (Landkreis Göttingen) einen dringend Tatverdächtigen fassen.

Der Serie werden bislang 27 Taten mit einem verursachten Gesamtschaden von geschätzt rund 8.000 Euro zugerechnet. Unter anderem benutzte der mutmaßliche Sachbeschädiger dabei das Tag "Ekel". Die Ermittler nehmen an, dass es weitere, noch unbekannte Fälle geben könnte. Geschädigte werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden.

Die weiteren Ermittlungen der Göttinger Polizei konzentrieren sich jetzt auf einen 38 Jahre alten Mann aus Göttingen. Eine Frau hatte den mutmaßlichen Sprayer am 28.12. gegen 03.35 Uhr dabei beobachtet, wie er im Bereich der Bahnanlagen in Rosdorf das dortige Fahrdienstleiterhaus und die Fassade einer Lagerhalle mit goldbrauner Farbe beschmierte. Die Zeugin alarmierte sofort die Polizei. In der Folge konnte eine Funkstreife den Mann noch in Tatortnähe ergreifen. Die Beamten stellten bei dem 38-Jährigen u. a. eine Farbspraydose sicher.

Der dringend Tatverdächtige kommt aufgrund der bislang geführten Ermittlungen auch für den in der Nacht zum 10.12.21 in Rosdorf mit Sprühfarbe beschmierten Firmenwagen in Betracht jk










4.01.2022 • 21:06 Uhr

Zigarettenautomat gesprengt - Anwohner durch Explosionsknall geschockt

Am Montagabend, 03. Januar, haben Unbekannte in Warburg (Kreis Höxter) einen Zigarettenautomat gesprengt und dabei Bargeld erbeutet.

Anwohner der Siedlung am Stiepenweg hörten gegen 23.40 Uhr ein Knallgeräusch. Ein Zigarettenautomat auf dem Stiepenweg nahe der Einmündung zur Friedrich-Wilhelm-Weber-Straße war gesprengt worden. Zeugen beobachteten nach der Explosion zwei dunkel gekleidete Männer. Die Höhe der Beute und des Sachschadens an dem zerstörten Automaten konnte noch nicht beziffert werden. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 05271/962-0 zu kontaktieren. /ell










4.01.2022 • 21:02 Uhr

Bundeskanzler Scholz empfängt Sternsinger aus Hildesheim im Kanzleramt

Bei ihrem traditionellen Besuch im Kanzleramt werden die katholischen Sternsinger morgen (Mittwoch) erstmals von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfangen. Jedes Jahr rund um den Dreikönigstag am 6. Januar überbringen Kinder aus katholischen Diözesen auch den politischen Spitzen des Landes den Segen. Wegen der Corona-Lage wird Scholz aber nicht wie sonst Sternsinger aus allen 27 Bistümern empfangen. Stellvertretend kommt nach Angaben der
Bundesregierung in diesem Jahr nur eine Gruppe aus Hildesheim.

Das Dreikönigssingen wird getragen vom Kindermissionswerk «Die Sternsinger» und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Die Kinder sammeln dabei für einen guten Zweck. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto «Gesund werden - gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit». Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen «Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus» in die Regierungszentrale. Am Donnerstag sind sie bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Besuch.epd










4.01.2022 • 20:58 Uhr

Polizei gelingt Festnahme eines falschen "Kollegen", der danach wieder nach Hause darf

Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgaben, wäre es gestern (03.01.2022) beinahe gelungen, einen 87-jährigen Mann aus Sarstedt (Landkreis Hildesheim) um eine mittlere fünfstellige Geldsumme zu bringen. Einem umsichtigen Bankmitarbeiter ist es letztlich zu verdanken, dass die Täter keinen Erfolg hatten und der Polizei die vorläufige Festnahme eines Tatverdächtigen gelang.

Und so lief der Kriminalfall ab:

Den Ermittlungen zufolge wurde der Senior gestern Vormittag von angeblichen Kriminalbeamten angerufen. Die Betrüger berichteten von einer Täterfestnahme nach einem Eigentumsdelikt und dass man die Daten des 87-jährigen gefunden habe. Sein Geld sei nicht mehr sicher, zumal auch ein Bankmitarbeiter im Verdacht stehe, Kundendaten und deren Vermögensverhältnisse weiterzugeben. Diesem Bankmitarbeiter sei man auf der Spur und erbat dafür die Mitarbeit des Rentners. Dazu wurde er aufgefordert, umgehend seine Bank aufzusuchen und einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag abzuheben. Bei Nachfragen seitens der Bank, sollte er keinesfalls den Grund für die Abhebung nennen und über sein Handy in fortlaufendem Kontakt mit den vermeintlichen Beamten bleiben. In der Bank wurde der Senior jedoch misstrauisch, schaltete sein Mobiltelefon aus und vertraute sich einem Mitarbeiter an. Dieser erkannte den Betrug und alarmierte die Polizei, die umfangreiche operative Maßnahmen einleitete.

Im weiteren Verlauf suchte der 87-jährige auf Anweisung der Täter einen Parkplatz in Sarstedt auf und legte das Geld an einem vereinbarten Ort ab.

In den Nachmittagsstunden gelang es der Polizei, einen 20-jährigen Tatverdächtigen aus Nordrhein-Westfalen vorläufig festzunehmen, kurz nach dem dieser das Geld abgeholt hatte.

Nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde der Tatverdächtige mangels Haftgründen nach Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.jpm










4.01.2022 • 20:41 Uhr

Ladendieb sprüht auf seiner Flucht Mitarbeiterin eines Supermarktes Pfefferspray ins Gesicht

Am gestrigen Dienstag, 04. Januar 2022, gegen 11 Uhr, betrat eine bislang namentlich nicht bekannte Person einen Supermarkt in der Wiedelaher Straße in Vienenburg (Landkreis Goslar).

Er entnahm in der "Non-Food-Abteilung" zwei Haushaltsgeräte aus dem Regal, legte sie in den Einkaufswagen und verließ mit Ware und Wagen den Markt, ohne den Kassenbereich zu passieren. Eine Mitarbeiterin des Marktes folgte dem Mann auf den Parkplatz und sprach ihn auf den Diebstahl an, als dieser in der Nähe seines PKW stand. Hierauf zog der Mann unvermittelt eine Flasche und sprühte der Mitarbeiterin eine augenreizende Flüssigkeit, vermutlich Pfefferspray, ins Gesicht.

Dies wurde durch einen Kunden beobachtet, der auch nachfolgend mitbekam, dass der Tatverdächtige die Ware im Einkaufswagen zurückließ und mit seinem PKW, einem weißen Kleinwagen, in unbekannte Richtung flüchtete. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befanden sich zu diesem Zeitpunkt weitere Personen auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes, die den Vorgang beobachtet haben dürften.

Die Polizei Vienenburg bittet diese Personen, sich unter 05324 / 787490 bzw. der Polizei Goslar unter 05321 / 3390 zu melden. red










4.01.2022 • 19:58 Uhr

Landschaftsverband Südniedersachsen zieht erste Bilanz: Kulturschaffende in der Region erhielten innerhalb von zwei Jahren bisher 780.000 Euro an Corona-Hilfen

Seit nunmehr fast zwei Jahren leidet die Kunst- und Kulturszene unter der Corona-Pandemie. Vor allem der erste Lockdown im Frühjahr 2020 war für viele Kulturschaffende ein Schock: Von einem Tag auf den anderen gab es keine Konzerte, Auftritte und Proben mehr, Kinos, Theater und Clubs waren geschlossen. Nicht nur das Nichtstun machte den Kreativen zu schaffen, sondern auch existentielle Ängste, weil sie keine Einnahmen mehr generieren konnten. Vor allem die Solo-Selbständigen befanden sich in einer prekären Lage, weil viele von ihnen kaum Betriebskosten vorzuweisen hatten und somit von Soforthilfe-Programmen des Bundes ausgeschlossen waren. Damit standen sie vor der bangen Frage, wie sie ihren Lebensunterhalt finanzieren könnten, ohne Hartz IV beantragen zu müssen. Hilfe kam vom Land Niedersachsen: Seit Mitte 2020 hat das Land mehrere Corona-Programme speziell für die Kulturbranche aufgelegt. „Seitdem haben viele Kulturschaffende und Einrichtungen in der Region Fördermittel erhalten“, sagt der Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Südniedersachsen, Olaf Martin.

Der Landschaftsverband Südniedersachsen ist seit 1989 für Kulturförderung in den Landkreisen Göttingen, Northeim, Osterode und Holzminden zuständig. Auch die Abwicklung der niedersächsischen Corona-Sonderprogramme für die Kulturszene läuft über den kommunalen Verband. In den vergangenen Monaten ist viel Geld in die Region geflossen: Seit Juni 2020 wurden vom Land 783.000 Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt und vom Landschaftsverband an Kultureinrichtungen und Kulturschaffende vergeben. Rund 606.000 Euro davon wurden bereits ausgezahlt, die Restmittel fließen bis Ende 2022 an die Projekte.

Das erste vom Land Niedersachsen aufgelegte Förderprogramm richtete sich an Kultureinrichtungen und -vereine, die aufgrund der coronabedingten Einschränkungen in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Die Höhe der Förderung wurde nach den aufgelaufenen Zahlungsverpflichtungen bemessen, die nicht durch Einnahmen abgedeckt werden konnten. Im ersten Pandemiejahr 2020 kamen 13 südniedersächsische Kultureinrichtungen in den Genuss dieser Fördermittel, insgesamt wurden etwa 57.000 Euro ausgezahlt. Aus dem zweiten Programm für 2021 erhielten acht Kultureinrichtungen Zuschüsse in Höhe von knapp 50.000 Euro.

Deutlich mehr Anträge gab es beim Programm „Niedersachsen dreht auf“. Hier können Solo-Selbständige gewissermaßen über einen Umweg an Fördermittel kommen: Erstattet werden die Gagen oder Honorare, die Veranstalter mit Künstlern und anderen Solo-Selbständigen vereinbaren, um ein Kulturprojekt durchzuführen. Dieses Programm stieß in der südniedersächsischen Kulturszene sofort auf ein großes Interesse: 46 Anträge auf Gagen-Förderung erhielten vom Landschaftsverband eine Zusage. Bisher wurden rund 506.000 Euro bewilligt, etwa 392.000 Euro wurden bereits an die Kulturveranstalter ausgezahlt. Auch für innovative Projekte, die von Solo-Selbständigen selbst organisiert werden, konnten Zuschüsse beantragt werden. Hier wurden für bisher 27 Projekte rund 165.000 Euro an Fördermitteln zugesagt und knapp 103.000 Euro bereits ausgezahlt. Auch Träger kultureller Bildung konnten Anträge auf Honorarförderung stellen, hier wurden rund 5.300 Euro ausgezahlt. Bis zum Jahresende 2021 ließ sich noch eine Förderung aus „Niedersachsen dreht auf“ beantragen, dem Landschaftsverband liegen 27 weitere Anträge vor. Das Land hat zusätzliche Mittel in Aussicht gestellt. Ob diese für die große Nachfrage in Südniedersachsen ausreichen werden und wer davon profitieren kann, wird voraussichtlich Ende Januar feststehen.

„Dank dieser Förderprogramme musste bislang keine Kultureinrichtung in der Region schließen“, konstatiert Geschäftsführer Olaf Martin. Jetzt komme es darauf an, auch die zukünftige Entwicklung im Auge zu haben: „Wir müssen uns Gedanken über die langfristigen Folgen der Corona-Pandemie machen. Möglicherweise stellen sich die größten Schwierigkeiten erst dann ein, wenn die schlimmste Krise vorbei ist.“ Schließlich gebe es viele Unwägbarkeiten: „Wird das Publikum wieder zurückkommen oder hat es sich inzwischen anderen Interessen zugewandt? Werden die Besucherzahlen jemals wieder das frühere Niveau erreichen oder wird es einen dauerhaften Rückgang geben?“ Die Finanzhilfen hätten auch einen konservierenden Effekt, gibt Martin zu bedenken. Umso wichtiger sei es zu prüfen, ob es für die bisherigen Strukturen des Kulturangebots auch langfristig eine Nachfrage gibt: „Möglicherweise beschleunigt die Corona-Krise jetzt einen Rückzug von Altersgruppen aus dem Kulturpublikum, der ansonsten erst in einigen Jahren und langsamer stattgefunden hätte.“red










4.01.2022 • 19:48 Uhr

Innenministerin Faeser: Für differenzierte Sicht auf Corona-Proteste - Kritik in Demokratie immer sehr erwünscht!

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) wirbt für eine differenzierte Sicht auf die Proteste gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Nur eine ganz kleine Minderheit sei radikal
und setze auf Bedrohung und Gewalt, sagte sie am Dienstag dem ARD-Hauptstadtstudio. Wenn Menschen anderer Meinung seien, dann müsse man auch gesprächsbereit sein.

An die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Proteste appellierte Faeser: «Gucken Sie genau hin: Mit wem gehen Sie denn da demonstrieren? Natürlich ist Kritik in einer Demokratie immer sehr erwünscht, solange sie auf dem Boden der Verfassung stattfindet. Aber schauen Sie sich an: Was ist eigentlich das Ziel der Demonstrationen?»

Nicht hinnehmbar seien Bedrohungen und Gewalt. «Wenn Menschen radikal werden und ausfallend werden, dann finde ich, ist eine Grenze erreicht. Dann muss der Rechtsstaat auch mit aller Härte durchgreifen», sagte die Ministerin.

Am Montagabend hatten bundesweit mehrere zehntausend Menschen gegen die Einschränkungen in der Corona-Pandemie protestiert. Das lässt die Politik aufhorchen. red










4.01.2022 • 19:42 Uhr

TOP-News des Tages (III): Überraschende Entdeckung im Jagdrevier Orxhausen

"Bei der Revierbegehung am heutigen Dienstag staunte ich nicht schlecht. Das zweitgrößte Nagetier der Welt, der Biber, ist da!", so berichtet es soeben Walter Stolze, Jagdpächter in Oxhausen bei Kreiensen gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.


Und das ist das ansehnliche "Naturwunder" auf Bildern dokumentiert: Im Flussverlauf der Gande zwischen Bad Gandersheim und Kreiensen deutliche und nur vom Biber stammende markante Lebenszeichen, die sanduhrförmige Nagetechnik. Diese ganz frisch. Mittwoch früh wird die Weide wohl ganz "gefällt" sein, denn der Biber ist überwiegend nachtaktiv.

Der Biber unterliegt nicht dem Jagdrecht und ist im Tierschutz streng geschützt und willkommen geheißen. Die größten natürlichen Feinde hierzulande sind freilaufende Hunde, die dem Bieber außerhalb des Wassers bei der Aufnahme seiner vegetarischen Nahrung gefährlich werden können und hierdurch auch seinen Lebensraum verdrängen.
Daraus folgert Jagdpächter Walter Stolze und appelliert: " Bitte bei Spaziergängen in der Natur Hunde unbedingt an der Leine führen! Danke!"
red













4.01.2022 • 18:45 Uhr

TOP-News des Tages (II): Joachim Stünkel und Uwe Schwarz wollen sich offenbar erneut um Landtagsmandat bewerben

Jetzt scheinen die Würfel gefallen. Die Landtagswahl im September dieses Jahres wirft ihre Schatten voraus. Nach der Novellierung des Gesetzes für die Landtagswahlkreise im Niedersächsischen Landtag zeichnet sich eine seit Jahrzehnten ritualisierte Personalsituation bei der Kandidatenfindung im Landkreis Northeim ab: Auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group hat es der CDU-Politiker und Dauerkandidat Joachim Stünkel aus Lüthorst bei Dassel mehrfach bestätigt, dass er eine erneute Kandidatur bei der bevorstehenden Landtagswahl für seine CDU anstrebt.

Und wie ist die Lage bei der SPD? Hier hat das Redaktionsnetzwerk in Recherchegesprächen mit dem amtierenden und dienstältesten Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim unmissverständlich herausgehört, dass Schwarz an einer erneuten Kandidatur nicht abgeneigt ist. Zwar wollte er es nicht bestätigen, aber Schwarz verneinte eine erneute Kandidatur ausdrücklich nicht. Vielmehr stellte er sie in Verbindung mit der Novellierung des Wahlkreisgesetzes. Und diese Anpassung ist bekanntlich seit dem 16. Dezember 2021 im Niedersächsischen Landtag entschieden.

Der Landkreis Northeim hat seine beiden Wahlkreise 17 und 18 behalten. Der Wahlkreis 18 Bad Gandersheim-Einbeck-Dassel wurde mit dem Bereich Seesen erweitert. Der andere Wahlkreis bedient in der Hauptsache die Kreisstadt Northeim. Beide Wahlkreise gelten in dem von der SPD dominierten Landkreis Northeim als so genannte rote Wahlkreise. Uwe Schwarz hat in den letzten drei Jahrzehnten den Wahlkreis Einbeck-Bad Gandersheim in schöner Regelmäßigkeit für seine Partei überzeugend gewinnen können.

Das Redaktionsnetzwerk wagt heute die Vorhersage, dass Uwe Schwarz noch einmal seine ganze Schlagkraft, Leidenschaft und Reputation in die Waagschale werfen wird, um seinen Dauererfolg im September mit einer Wiederwahl zu krönen. Sollte die CDU Joachim Stünkel nominieren dürfte der Wahlsieg für Schwarz und seine SPD ein Selbstläufer werden. Voraussetzung sind selbstverständlich die parteipolitischen Nominierung.

Am Rande sei vermerkt:
Die innerhalb der SPD kolportierte Variante, Schwarz würde erstmals in Northeim kandidieren und Markus Seidel für Einbeck-Bad Gandersheim-Seesen darf in die Kategorie gezielt gestreute Fake-Spekulation eingeordnet werden.

red/Fotos: Fis WMG/ Screen Gsetzesauszug Wahlkreis-Novelle














4.01.2022 • 17:54 Uhr

TOP -News des Tages! LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker kündigt Neustart auf Baustellen für 10. Januar 2022 an - Funktionsgebäude im neuen Freibad wird doch gebaut

Die Frau hat Power und ist perfekt in der Vermittlung von guten Nachrichten! Ursula Stecker, nachgerückte Geschäftsführerin bei der Bad Gandersheimer Landesgartenschau gGmbH, hat sich für dieses Jahres eine Mammutaufgabe vorgenommen: "Wir möchte mit unserem Team erreichen, dass wir nächstes Jahr eine vortreffliche Landesgartenschau für Niedersachen in Bad Gandersheim bekommen!" Das hat Stecker in einem Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group versprochen. Und sie überraschte mit weiteren positiven Nachrichten: So ihre Ankündigung, dass auf den diversen Baustellen ab dem kommenden Montag, 10. Januar 2022, wieder mit Volldampf losgelegt wird. "Bis dahin ist noch Winterbaupause. Dann geht es weiter!", so die klare Ansage der Powerfrau.

Spannend dann ihre Eröffnungen zu brennenden Fragen, die ihr das Redaktionsnetzwerk stellte. Hier einige der schnörgellosen Ansagen: "Herr Fischer, Sie dürfen davon ausgehen, dass ich mich für eine baldige Öffnung von Wegen und Bereichen für Bürger und Kurgäste stark machen werde, wo die Projekte bereits in diesem Jahr abgeschlossen werden und die nicht im unmittelbaren LaGa-Ausstelllungsgelände liegen werden". Beispiele sind die neu gepflasterten Wege entlang der Füllekuhle und entlang der Gande bis zum Amtsgericht. "Der neue Spielplatz am Plangarten wird nach seiner Fertigstellung selbstverständlich Familien und Kindern vorzeitig zugänglich gemacht", verspricht Stecker. Sie werde diese Vorschläge den Gremien (Aufsichtsrat, Stadtrat) unterbreiten und ist optimistisch: "Das dürfte dann auch so kommen."

Auch zum Millionenprojekt Neugestaltung des Freibades gibt Stecker eine erfreuliche Prognose ab: Das zuletzt zur Disposition gestellte Funktionsgebäude wird gebaut werden!

Zur Personalsituation ließ sie ihre Vorstellung anklingen, "dass wir unser Team zusammenhalten, denn es gibt reichlich zu tun". Modelle wie beispielsweise Kurzarbeit scheiden für Geschäftsführerin derzeit Stecker aus. " Die Verschiebung der LaGa ist auch deswegen notwendig geworden, weil eine Reihe von Aufgaben und Arbeiten auch wegen Corona überhaupt noch nicht angefasst werden konnten."

Inwieweit eine Neujustierung der Projektsteuerung, des Controllinungs und Information/Kommunikation notwendig sei würde mit dem Team abzustimmen sein. "Jetzt läuft es erst einmal so an, dass die angefangenen Projekte erledigt werden. Über weitere Maßnahmen wird zu reden sein." Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Personal im Gandersheimer Rathaus , womit sie Bauamtsleiterin Franziska Vogt und Frank Nimz meinte. Auch diese Veränderungen können nur Gutes für das Gelingen der Landesgartenschau bedeuten, ist Stecker überzeugt. red

Die Bilder dokumentieren die unfertigen Baustellen Gabionenhang, Umbau des Freibades und Neubau des Roswithaparks, als drei Beispiele für alle derzeit ruhiggestellten Detailprojekte. Ab kommenden Montag soll überall wieder Baubetrieb herrschen, verspricht LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker. Fotos: Fis WMG














4.01.2022 • 13:38 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim:104 Neuinfektionen, 43 Genesene, Inzidenzwert schießt auf 189,7 hoch

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.296 (+104) Corona-Infektionen bekannt geworden. 4.876 (+49) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 189,7 (250 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,8, die Intensivbetten sind zu 8,1 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 342 (+55) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 27 (-1),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 45 (+25),
Einbeck 95 (+10),
Hardegsen 26 (0),
Kalefeld 23 (4),
Katlenburg-Lindau 9 (+2),
Moringen 12 (0),
Nörten-Hardenberg 9 (0),
Northeim 61 (+8) und
Uslar 34 (+7) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 78 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 100.629 Personen oder 76,41% geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 96.801 Personen oder 73,51%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 48.282 Personen oder 36,6 % geimpft. (Stand 20.12.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










4.01.2022 • 13:34 Uhr

Zweiter Neuzugang: Mark Diemers wechselt von Feyenoord zu Hannover 96


Der zweite Neuzugang von Hannover 96 in diesem Winter ist perfekt: Der Niederländer Mark Diemers kommt auf Leihbasis bis Saisonende an den Maschsee. Bisher lief er in seinem Heimatland für Feyenoord Rotterdam, den aktuellen Tabellendritten der Eredivisie, auf.
Der 28-jährige Mittelfeldspieler bringt die Erfahrung von 145 Spielen in der ersten niederländischen Liga mit. Dabei kommt er auf 40 Torbeteiligungen. 20 Tore schoss er selbst, ebenso viele legte er seinen Mannschaftskameraden auf.

96-Sportdirektor Marcus Mann: "Mark fühlt sich im zentralen Mittelfeld als Verbindungsspieler zwischen Defensive und Angriff am wohlsten. Er ist ein sehr aktiver Spieler, der viele Bälle fordert und es versteht, Situationen auf engem Raum gut aufzulösen."
Mark Diemers: „Ich habe mich vorher genau über den Klub informiert, war Ende des letzten Jahres auch extra in Hannover, um mir alles anzuschauen. Die Bedingungen hier sind hervorragend. Auch die Gespräche mit Marcus Mann und Christoph Dabrowski waren überzeugend. Mein Ziel ist es, so viele Spiele wie möglich zu machen, der Mannschaft zu helfen und zu zeigen, was ich kann.“

Vor seiner Zeit in Rotterdam trug Diemers das Trikot von Fortuna Sittard, De Graafschap, dem FC Utrecht und dem SC Cambuur. Er wird am Dienstagnachmittag erstmals mit seinen neuen Teamkollegen trainieren. Bei Hannover 96 erhält er die Rückennummer 35.
red/ Foto: 96











4.01.2022 • 13:30 Uhr

Sexueller Missbrauch: Neue Vorwürfe gegen Kardinal Marx und Ex-Papst Benedikt

Und wieder sind katholische Christen auch in Südniedersachsen erschüttert:
Zwei Kirchenrechtsprofessoren werfen dem katholischen Münchner Kardinal Reinhard Marx und dem emeritierten Papst Benedikt XVI. laut einem Zeitungsbericht Fehler im Umgang mit einem Missbrauchstäter vor. Beide hätten im Fall des verurteilten Pfarrers Peter H. falsch
gehandelt, erläuterten Bernhard Anuth von der Universität Tübingen und Norbert Lüdecke von der Universität Bonn in der «Zeit»-Beilage «Christ & Welt» unter Berufung auf geheime Dokumente der römisch-katholischen Kirche. Der ehemalige Papst wies die Kritik
zurück, das Erzbistum München verwies auf ein in Kürze erscheinendes Gutachten.

Der damalige Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger und spätere Papst Benedikt habe im Jahr 1980 dem Wechsel von H. nach ersten Beschuldigungen vom Ruhrgebiet ins Münchner Erzbistum «in Kenntnis der Sachlage» zugestimmt, zitiert die Wochenzeitung aus einem
außergerichtlichen Dekret des Kirchlichen Gerichts der Erzdiözese München und Freising. Ratzinger und andere seien ihrer «Verantwortung gegenüber den ihrer Hirtensorge anvertrauten Kindern und Jugendlichen nicht gerecht geworden», befanden die Kirchenrichter.

2008 sei H. dann nach einer psychiatrischen Begutachtung von Garching nach Bad Tölz versetzt worden. Kirchenrechtler Lüdecke kritisierte, dass Marx nur das Gutachten beauftragte, aber keine interne Voruntersuchung anordnete und den Fall nicht an den Vatikan meldete: «Dass er dies nicht getan hat, stellt eine Pflichtverletzung dar.»

Der Pfarrer wurde beschuldigt, Ende der 70er Jahre in Essen einen elfjährigen Ministranten missbraucht zu haben. In einer staatsanwaltlichen Vernehmung räumte der Priester die Vorwürfe 2008 laut Zeitungsbericht zum Teil ein. Die Verantwortung fu r seinen Einsatz liege laut Anuth letztlich bei Marx: «Mit einem ausgeprägteren Problembewusstsein ha tte dieser auch Kontroll- oder Pra ventivmaßnahmen ergreifen ko nnen.» Die grundsätzliche
Entscheidung, H. als Seelsorger einzusetzen, könne man ihm jedoch nicht vorwerfen, da er die Meinung von Sachverständigen eingeholt habe.

Der ehemalige Papst wies die Vorwürfe auf Nachfrage der Zeitung über seinen Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein zurück. Er habe zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Aufnahme des Priesters H. nicht von den Vorwürfen sexueller Übergriffe gewusst. Die Pressestelle der Erzdiözese München und Freising wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Man wolle dem in Kürze erscheinenden Gutachten zu Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising nicht vorgreifen, sagte eine Sprecherin auf Anfrage des Evangelischen
Pressedienstes (epd) am Dienstag. Alle dem Ordinariat vorliegenden Akten zum Fall H. seien der mit dem Gutachten beauftragten externen Rechtsanwaltskanzlei zur Verfügung gestellt worden. epd











4.01.2022 • 12:15 Uhr

Zeugenaufruf nach sexueller Belästigung in der Kaiserpassage in Goslar - "Afrikanische Erscheinung"

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung bittet die Polizei Goslar die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, dem vorgeworfen wird, bereits am 18.10.2021, gegen 15.10 Uhr, in einem Drogeriemarkt in der Kaiserpassage zwei ihm völlig unbekannte junge Frauen unsittlich oberhalb der Bekleidung berührt zu haben.

Möglicherweise erfolgte in dem Zusammenhang auch noch die Belästigung einer dritten Frau, die auf diesem Wege ebenfalls gebeten wird, sich bei der Polizei Goslar unter der 05321/3390 zu melden.

Obwohl die von dem Mann getragene Mund-/Nasenbedeckung eine Erkennbarkeit erschwert, erhoffen sich die Ermittler mit der Veröffentlichung der Fotos durch die Statur, die getragene Bekleidung und den mitgeführten Rucksack gezielte Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen.

Beschreibung
des Tatverdächtigen:

männliche Person; dunkle Hautfarbe (afrikanische Erscheinung); ca. 175 cm groß; ca. 35 Jahre alt; bei Tatausführung bekleidet mit grüner Hose, dunkler Lederjacke, Schiebermütze/Cap; mitgeführt bzw. getragen wurde ein schwarz-weißer Rucksack mit heller Aufschrift und ein medizinischer Mund-/Nasenschutz. /Fotos: Polizei










4.01.2022 • 12:10 Uhr

Protest und Gegendemo zu Corona-Maßnahmen - Übergriffe und "Katz- und Maus-Spiel" in Göttingen

Bei einer versammlungsrechtlichen Aktion von Kritikern der Corona-Schutzmaßnahmen und einer Gegenkundgebung ist es am Montagabend (03.01.22) nach den bislang vorliegenden Informationen in der Innenstadt von Göttingen zu vereinzelten Übergriffen sowie verbalen Auseinandersetzungen gekommen. Nach erstem Stand leitete die Polizei Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten gegen zwei Demonstrierende ein. Beide wurden in der Folge nach dem Versammlungsgesetz von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.

Beginnend ab etwa 18.00 Uhr hatten sich am Neuen Rathaus rund 80 "Corona-Protestler" eingefunden. An der Gegenkundgebung beteiligten sich nach Schätzung der Einsatzleitung zwischen 100 und 120 Menschen. Die Polizei sprach beschränkende Verfügungen, u.a. zu den einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregeln, aus.

Gegen 18.30 Uhr setzten sich die Teilnehmenden der "Corona-Demo" plötzlich als Aufzug in Bewegung. Die Gegendemo folgte ihnen. Beide Gruppierungen lieferten sich anschließend ein regelrechtes "Katz- und Maus-Spiel" kreuz und quer durch die unmittelbare Innenstadt. Die Einsatzkräfte mussten wiederholt ein direktes Aufeinandertreffen beider Versammlungen verhindern, auch mithilfe einfacher körperlicher Gewalt (durch Abdrängen). Für die Polizei gestaltete sich die Lage während der gesamten Veranstaltungsdauer sehr dynamisch. Gegen 19.30 Uhr hatten sich beide Versammlungen schließlich in Kleingruppen aufgelöst.

Kundgebungen und Aufzüge im
Landkreis verlaufen störungsfrei

Auch an anderen Orten im Landkreis gab es am Montagabend versammlungsrechtliche Aktionen gegen die derzeitige Corona-Politik. An zwei stationären Kundgebungen vor den Rathäusern von Bad Lauterberg und Walkenried (Landkreis Göttingen) beteiligten sich insgesamt 25 Personen. In Duderstadt zogen in der Spitze bis zu 60 Demonstrierende mit Kerzen vom alten Rathaus durch die Fußgängerzone, in Hann. Münden nahmen etwa 110 Menschen an einem Aufzug teil, der zunächst am Schloßplatz startete und sich später auf dem Rathausvorplatz auflöste. In Osterode und Herzberg gingen 40 bzw. in der Spitze bis zu 60 Personen bei zwei zeitgleich stattfindenden Demonstrationen auf die Straße. In Osterode musste die Polizei dabei wiederholt Teilnehmende auf das ordnungsgemäße Tragen des Mund-Nasen-Schutzes hinweisen. Alle aufgeführten Versammlungen verliefen friedlich und ohne Zwischenfälle. Die Beschränkungen sowie Hygiene- und Abstandsregeln wurden größtenteils eingehalten.jk










4.01.2022 • 12:07 Uhr

Peinliche Panne bei Kinderimpfung: Im Zoo Kinder mit Erwachsen- Impfstoff immunisiert

Aufgrund einer Verwechselung von Corona-Impfstoffen haben 42 Kinder im Impfzentrum am hannoverschen Zoo ein Vakzin mit zu hoher Konzentration erhalten. Laut einer Mitteilung der Region Hannover waren die Jungen und Mädchen nicht mit dem vorgesehenen Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige, sondern mit einem Präparat für Erwachsene geimpft worden. Nach Angaben der leitenden Ärztin des Gesundheitsamtes der Region Hannover, Marlene Graf, seien jedoch keine gravierenden Folgen für die Kinder zu erwarten. Mögliche Nebenwirkungen sollten sich auf Lokal- und Fieberreaktionen beschränken. Die Eltern der betroffenen Kinder seien informiert worden, hieß es.
Regionspräsident Steffen Krach (SPD) will am Dienstag über die Konsequenzen der Impfstoff-Panne informieren. Wie die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» am Dienstag berichtete, will die Region die Kontrolle der Impfstoffe deutlich verstärken. «Wir haben entschieden, dass heute eine zusätzliche medizinische Aufsichtsperson vor Ort ist, die ausschließlich dafür zuständig ist, die korrekte Zuteilung des Impfstoffs zu überprüfen», sagte der Regionspräsident dem Bericht zufolge. Eine Verwechselung der Vakzine dürfe nicht mehr vorkommen. epd










4.01.2022 • 12:00 Uhr

Tausende von Corona-Kritikern ziehen wieder durch Innenstädte - Wieder "Spaziergang" mit Kerzen durch Bad Gandersheim - Diesmal ohne Polizei

Aus Protest gegen umstrittene Corona-Maßnahmen sind in Niedersachsen und Bremen wieder zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen. Die Polizei ermahnte die Teilnehmer, sich an die Auflagen zu halten. An einigen Orten organisierten sich Gegendemonstranten. In Bad Gandersheim spazierten erneut kappt 20 Corona-Kritiker/innen mit brennenden Kerzen und Grablichter Buchmesse hstäblich durch die Stadt. Diesmal ohne Polizeibegleitung. In weiteren Städten Südniedersachsen gab es ähnliche friedliche Spaziergänge als Ausdruck der Kritik gegenüber den Corona-Maßnahmen und einer möglichen Impfpflicht.

Tausende von Corona-Skeptikern haben am Montagabend in zahlreichen Städten in Niedersachsen und Bremen erneut gegen die Corona-Schutzmaßnahmen protestiert. Bei den zumeist nicht angemeldeten Versammlungen, sogenannten «Spaziergängen», ermahnte die Polizei nach eigenen Angaben die Teilnehmenden immer wieder zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und zum Einhalten anderer Regeln zum Pandemieschutz. An vielen Orten kam es auch zu Gegendemonstrationen.

Allein in Hannover leitete die Polizei mehr als 150 Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Corona-Skeptiker ein. Mehrere Personen hätten körperlichen Widerstand geleistet, hieß es. In der Stadt kamen den Angaben zufolge einige Hundert Demonstranten an insgesamt elf Plätzen zusammen. Eine der Versammlungen wurde aufgelöst, weil die Teilnehmenden sich weigerten, die vorgeschriebenen Masken zu tragen. Die Polizei verzeichnete drei Strafverfahren wegen tätlicher Angriffe auf Vollzugsbeamte und zwei Verfahren wegen Widerstands gegen die Polizei.

In Braunschweig versammelten sich laut Polizei rund 1.100 Gegner der Corona-Maßnahmen. Aus der Menge heraus wurden auch dort Polizisten beleidigt und vereinzelt auch angegriffen.

Im Bremen gerieten Corona-Skeptiker mit Gegendemonstranten aneinander. Insgesamt waren in der Hansestadt laut Polizei rund 300 Menschen beider Lager auf die Straße gegangen. Die Einsatzkräfte stoppten einen «Spaziergang» der «Querdenker» und fertigten eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Auch die Gegendemonstranten hätten sich alles andere als gesetzeskonform verhalten, hieß es. In einem Fall liefen mehrere Männer mit einem Banner frontal in die andere Gruppe hinein und lösten ein Handgemenge aus. Zwei Angreifer erhielten eine Anzeige.

In Wolfsburg protestierten etwa 680 Personen gegen die Corona-Beschränkungen, deutlich weniger als noch vor einer Woche. Nach Lautsprecher-Durchsagen hätten sich rund 80 Prozent von ihnen an die Maskenpflicht gehalten, teilte die Polizei mit. Parallel gedachten rund 200 Personen der Corona-Opfer. Sie wurden laut Polizei von einem 41--Jährigen angepöbelt, der den Hitlergruß zeigte. Der Mann erhielt eine Anzeige.

In Göttingen Pro- und
Contra- Demonstrationen

An einigen Orten waren die Gegner der Corona-Skeptiker in der Mehrzahl. So kamen in Hildesheim rund 400 Personen vor der St.-Andreas-Kirche zusammen, um gegen die «Querdenken»-Bewegung zu protestieren. In der Nähe versammelten sich rund 250
Corona-Skeptiker, die sich laut Polizei nicht an die Beschränkungen hielten. Durch eine Polizeikette verhinderten die Einsatzkräfte ein Aufeinandertreffen beider Gruppen. In Göttingen demonstrierten rund 100 bis 120 Menschen gegen eine Versammlung von etwa 80
Corona-Skeptikern.

Weitere kleinere Versammlungen gab es an mehreren Dutzend Orten im ganzen Nordwesten. Hinter vielen dieser Aktionen steht unter anderem die Gruppe «Freie Niedersachsen», die ihre Aktivitäten mithilfe des Messenger-Dienstes Telegram bündelt. Der Verfassungsschutz schätzt sie als potenziell demokratiefeindlich und sicherheitsgefährdend ein. Die Polizei hatte angekündigt, bei Rechtsverstößen härter gegen die «Spaziergänger» durchzugreifen.epd

Die Fotos dokumentieren friedliche "Spaziergänger" gegen Corona-Maßnahmen am gestrigen Abend am "Festspielbrunnen" und auf dem "Marktplatz" in Bad Gandersheim in der Zeit von 18 Uhr 18.45 Uhr. Von Polizei war an diesem Abend nichts zu sehen. Fotos: Fis WMG












4.01.2022 • 09:42 Uhr

Polizei: Jahreswechsel verlief weitestgehend ruhig in und rund um Bad Gandersheim - Alarm wegen eines braunen Huhns!

Ereignisorte: Bad Gandersheim, Kalefeld, Kreiensen, Ereigniszeitraum: 31. Januar 2021, 1 Uhr bis 01 Januar 2022, 06 Uhr:

Die Silvesternacht verlief weitestgehend ruhig in Bad Gandersheim, den angrenzenden Ortsteilen sowie der Gemeinde Kalefeld und der Ortschaft Kreiensen. Demnach hat es im Zuständigkeitsbereich des POlizeikommissariat Bad Gandersheim keine Einsätze in Zusammenhang mit den erlassenen Böllerverboten in den Verbotszonen gegeben, die vorhandenen Feuerwerke wurden ausnahmslos auf und vor privaten Grundstücken abgebrannt. Unerlaubte Ansammlungen von Menschen wurden ebenfalls nicht festgestellt. Lediglich acht Einsätze mussten die Beamten des PK Bad Gandersheim in der Silvesternacht von 17 Uhr bis 06 Uhr bewältigen.

Gegen 17 Uhr meldete eine Bad Gandersheimer Anwohnerin ein braunes Huhn, welches in der Marienstraße vor den Kino Gandeon auf der Straße umherlief. Ein Tierhalter war vor Ort nicht ausfindig zu machen. Aus diesem Grund wurde das Huhn von der hilfsbereiten Finderin, die selber im Besitz von Hühnern ist, vorübergehend in Verwahrung genommen. Nähere Auskünfte sind über die Polizei Bad Gandersheim zu erlangen.

Gegen 23 Uhr mussten die Beamten Streitigkeiten zwischen einer Mutter und ihrem 16-jährigen Sohn schlichten, die in einer handfesten Auseinandersetzung und Beleidigungen zwischen beiden Familienmitgliedern mündeten. Schwerwiegend verletzt wurde niemand. Gegen beide Kontrahenten wurden allerdings Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
Ein in der Roswithastraße aus der Fahrbahn gehobener Gullydeckel konnte durch die Beamten gegen 0:25 Uhr wieder in die vorgesehene Öffnung eingelassen werden, ohne dass andere Verkehrsteilnehmer zu Schaden kamen. Des Weiteren wurden die Beamten im Verlaufe der Nacht zu mehreren Ruhestörungen durch Knallkörper gerufen.

Den Abschluss der Silvesternacht bildete eine Beschwerde über eine zu laute Silvesterfeier gegen 05.10 Uhr in Dankelsheim. Bei der vermeintlichen Silvesterfeier konnten nur einige wenige Personen festgestellt werden, die gerade im Begriff waren den Heimweg anzutreten. Corona Verstöße waren in diesem Zusammenhang nicht festzustellen.










4.01.2022 • 09:35 Uhr

Gandeon-Kino Bad Gandersheim: Posers Programm-Vorschau und Botschaft: "Leben ist immer gefährlich!"

Hier ist sie: die neue Nachricht und vielsagende Botschaft von Dr. Trude Poser zum Neustart des kultigen Gandeon-Kinos in der Marienstraße in Bad Gandersheim zum neuen Jahr 2022:

"Liebe Kinofreunde, das neue Programm wird gerade gedruckt und liegt ab heute Nachmittag in "kanariengelb" im Kino aus .... Ein gesundes, frohes neues Jahr!„Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!“ (Erich Kästner) Trude Poser + Team Gandeon"

Alles weitere Wichtige bitte der Grafik entnehmen, sich von den Film-Inhalte inspirieren lassen und dann "Kino frei!" - einfach nur noch genießen - ganz ungefährlich!

Die Inhalte der neuen Filme:

Spider Man: No way home

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte von Spider-Man ist unser freundli- cher Held aus der Nachbarschaft unmaskiert und es ist ihm nicht mehr möglich, sein normales Leben von seinen Einsätzen als Superheld zu trennen. Als er Doctor Strange um Hilfe bittet, wird die Lage nur noch gefährlicher und er muss erkennen, was es wirklich bedeutet, Spider- Man zu sein. An der Seite von Tom Holland als Peter Parker, Zendaya als MJ und Jacob Batalon als Ned Leeds sind außerdem Benedict Cumberbatch als Doctor Strange, Jon Favreau als Happy Hogan und Marisa Tomei als Tante May zu sehen. Regie führt erneut Jon Watts, der bereits die Blockbuster-Vorgänger „Spider-Man: Homecoming“ und „Spider-Man: Far From Home“ inszenierte. Das Drehbuch stammt wie- der von Chris McKenna und Erik Sommers. SPIDER-MAN: NO WAY HOME basiert auf den Comics von Stan Lee und Steve Ditko und wurde produziert von Kevin Feige und Amy Pascal.

Lauras Stern

Laura vermisst nach dem Umzug in die Großstadt ihr altes Zuhause sehr. Als sie eines Abends einen kleinen, vom Himmel herabstürzenden Stern beobachtet und ihn daraufhin mit abgebrochener Zacke wiederfindet, tröstet sie ihn und verarztet ihn fürsorglich mit einem Pflaster. Ge- meinsam erleben sie und der Stern magische Abenteuer, die Lauras fantasievollsten Träume wahr werden lassen - und mit der Hilfe des Sterns fühlt sie sich am Ende zu Hause.

Mein Sohn

Dass das Erwachsenwerden nicht einfach ist, hat jeder schon einmal selbst erlebt. Sei es für Jugendliche oder deren Eltern, es gibt fast im- mer einen Punkt, an dem es kracht. Jason (Jonas Dassler) hat nur knapp einen schweren Skate-Unfall überlebt. Seitdem wird die Bezie- hung zwischen ihm und seiner Mutter Marlene (Anke Engelke) auf eine harte Probe gestellt. Trotz seines Unfalls fühlt sich Jason nach wie vor unverwundbar, doch Marlene möchte ihn mehr denn je beschützen. Kurzerhand beschließt sie, Jonas quer durch die Republik zur Reha in die Schweiz zu fahren. Dabei beginnt eine turbulente gemeinsame Reise in ihre Vergangenheit, in die Zukunft und zu sich selbst, an deren Ende sich die Frage stellt, wie viel Angst man zulassen darf und wie viel man riskieren muss, um die Freiheit zu genießen.













4.01.2022 • 09:27 Uhr

Skoda-Fahrer aus Leipzig missachtet Vorfahrt in Bad Gandersheim: Kollision mit 5.000 Euro Schaden

Ereignisort: Bad Gandersheim, Hildesheimer Straße / Dr.-Heinrich-Jasper-Straße, Ereigniszeitpunkt: Montag, 03.01.21, 13.45 Uhr.

Am Montag, 13.45 Uhr, befuhr ein 39-jähriger Kraftfahrzeugführer aus Leipzig mit seinem Pkw Skoda die Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim aus Richtung Lohmühlenweg kommend in Richtung Kloster Brunshausen. In Höhe der einmündenden Dr.-Heinrich-Jasper-Straße missachtete der 39-jährige die Vorfahrt einer von rechts herannahenden 47-jährigen Bad Gandersheimerin mit ihrem Pkw Hyundai. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkw, wodurch Schäden in Höhe von ca. 5000 Euro entstanden. Gegen den 39-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. schw










4.01.2022 • 09:26 Uhr

Kurs mit Irina Grobecker - Wen Do Kurs – Konzept zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Northeim und das Netzwerk „Runder Tisch gegen häusliche Gewalt“ im Landkreis Northeim laden alle interessierten Frauen zwischen 18 und 99+ Jahren zum Wen Do Kurs ein. Der Wochenendkurs findet am Samstag, 22. Januar und Sonntag, 23. Januar jeweils von 10 bis 15 Uhr, in der Sporthalle der Thomas-Mann-Schule (Sudheimer Straße 41) in Northeim statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Voranmeldung wird gebeten.
Wen Do heißt übersetzt „Weg der Frauen“ und ist ein spezielles Konzept zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Wen Do ist kein Kampfsport. In diesem Kurs werden zwar Techniken zur körperlichen Selbstverteidigung gelernt, diese bilden jedoch nur einen Baustein der Kursinhalte. Darüber hinaus setzen sich die Teilnehmerinnen mit der Wirkung ihrer Körpersprache und Stimme auseinander. So wird z.B. das Lautsein trainiert und wie jede mit dem Einsatz ihres Blickes und ihres Körpers ihre persönlichen Grenzen behaupten kann. Die Aufklärung über Gewaltdynamiken befähigt die Frauen dazu, unangenehme und bedrohliche Situationen schneller einzuschätzen und darauf angemessen reagieren zu können. Ergänzt werden die Kursinhalte durch Entspannungselemente und Gespräche in der Gruppe z.B. über Ängste und über mögliche Verhaltensweisen zur Gegenwehr bei Grenzverletzungen und anderen Übergriffen.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung gilt die 2G+-Regel. Anmeldungen sind per Mail an gleichstellungsstelle@landkreis-northeim.de möglich. Weitere Information gibt es telefonisch unter 05551/ 708-319. lpd










4.01.2022 • 09:23 Uhr

Northeimer Handball Club aktuell: Vorbereitung auf die "Woche der Wahrheit" - Männlich B1 ackert auch zwischen den Jahren

Mit dem Abschluss der Hinserie gegen den Tabellenführer Hannover-Burgdorf am 8. Januar 2022 beginnen für die männliche B1 die Wochen der Wahrheit in der Jugendoberliga. Nach dem Rückrundenstart zu Hause gegen den MTV Braunschweig und dem folgenden Auswärtsspiel in Stöckheim wird der NHC wissen, ob er immer noch im Kampf um die begehrte Verbandsmeisterschaft mitmischt.

Um möglichst optimal auf diese drei Hammerpartien vorbereitet zu sein, wurde neben individuellen Einheiten auch zwischen den Jahren hart gearbeitet. Das Gesundheitszentrum Dr. Roy Kühne, seines Zeichens auch Kooperationspartner der Partnerschule des Leistungssports Gymnasium Corvinianum, stellte am 29. Dezember 2021 Raum, Zeit, Material und vor allem Expertise zur Verfügung, um den Weihnachtsspeck frühzeitig zu bekämpfen. Annett Wilke vom GZN, selbst erfahrene Handballerin und Sportwissenschaftlerin, machte den Jungs vom NHC gehörig Feuer unter dem Hintern.

Zwei Stunden wurde in Mobilisation, Stabilisation und mit Langhanteln gearbeitet, so dass der Schweiß der frisch getesteten Sportler in Strömen floss. Dabei kam ihr zu Gute, dass das männliche Imponiergehabe („Ey, ich will auch die großen Hantelscheiben“) durchaus trainingswirksam sein kann. Klar, dass der Spaß nicht zu kurz kam.

Für Coach Wode, der todesmutig an der Trainingseinheit teilnahm, allerdings konditionell bereits beim koordinativ anspruchsvollen Warm-Up an seine Grenzen kam, zeigte sich, „dass wir unseren Übungsleitern noch mehr Chancen geben müssen, sich in diesem spannenden und anspruchsvollen Trainingsbereich weiter zu bilden. Auch wenn wir in nahezu jeder Trainingseinheit Athletik trainieren, könnten wir im gerade im Bereich der Mobilisation noch präziser arbeiten“.

Wir danken dem GNZ und vor allem Annett Wilke für diesen tollen Einblick und die schweißtreibende Einheit zwischen den Jahren. red/ Fotos: Annett Wilke

















3.01.2022 • 20:15 Uhr

Mehrere Versammlungen im Stadtgebiet Hildesheim// Durch massiven Polizeieinsatz konnten tätliche Übergriffe verhindert werden

Am heutigen Tage fanden im Stadtgebiet insgesamt drei Versammlungslagen statt. Ab 17 Uhr trafen sich auf dem Andreasplatz ca. 400 Teilnehmende zu einem Protest gegen die Querdenker-Bewegung. Die Versammlung wurde geprägt durch unterschiedliche Redebeiträge und verlief absolut störungsfrei.

Ab 18 Uhr fanden sich ca. 250 Personen auf dem Andreasplatz in nördlichen Bereich ein. Diese Versammlung war nicht angezeigt. Die Teilnehmenden verhielten sich von Beginn an unkooperativ, eine Versammlungsleitung gab sich nicht zu erkennen. In diesem Zusammenhang leitet die Polizei in einem ersten Schritt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Unbekannt ein. Per Lautsprecherdurchsage wurde diese nicht angezeigte Versammlung dahingehend beschränkt, dass die Teilnehmenden aufgefordert wurden, auf einen entsprechenden Abstand zu achten und aufgrund der hohen Teilnehmerzahl eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Diese Beschränkungen wurden nur von einem ganz geringen Anteil der Personen beachtet. Der Aufzug setzte sich sehr schnell in Bewegung. Die Teilnehmenden bewegten sich im Bereich der Innenstadt und der Fußgängerzone. Der Aufzug endete am Domhof. Die Versammlungsteilnehmenden wurde immer wieder aufgefordert, die Abstände einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diesen polizeilichen Beschränkungen kamen sie nicht nach. Die Polizei kündigte an, zur Feststellung der Identität im Zusammenhang mit den Ordnungswidrigkeiten die jeweils Betroffenen zu videografieren. Die jeweiligen Verstöße werden durch die Auswertung der Videoaufnahmen und daraus resultierender Nachermittlungen beweissicher verfolgt. Die Federführung für die Ermittlungen liegt beim Staatschutzkommissariat der Polizeiinspektion Hildesheim.

Im weiteren Verlauf musste die Polizei durch die Anwendung von unmittelbarem Zwang durch Bildung einer Polizeikette mit starken Kräften das Aufeinandertreffen von Teilnehmenden aus unterschiedlichen Lagern an unterschiedlichen Örtlichkeiten in der Stadt, unter anderem an der Schuhstraße im Einmündungsbereich zur Fußgängerzone sowie auf dem Domhof, verhindern.

Die Versammlungslagen wurden durch den Landrat des Landkreises Hildesheim, Bernd Lynack, und den Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim, Leitenden Polizeidirektor Michael Weiner, persönlich begleitet. Beide konnten einen unmittelbaren Eindruck vom Einsatzverlauf gewinnen.

"Die Versammlungsfreiheit ist ein grundgesetzlich geschütztes Gut. Wir haben diesem heute mit starken Kräften Rechnung getragen. Es ist inakzeptabel, dass Versammlungen nicht angezeigt werden, dass sich keine Versammlungsleitung zu erkennen gibt und dass massiv gegen Abstandsregelungen und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen verstoßen wurde. Das ist in der heutigen Zeit wesentliche Grundlage für den Gesundheitsschutz unserer Bürgerinnen und Bürger. Genau vor diesem Hintergrund wurden umfassende Videoaufnahmen gefertigt, die im Nachgang ausgewertet werden und dazu führen, dass Betroffene im Zusammenhang mit Ordnungswidrigkeiten ermittelt werden," sagte die Pressesprecherin der Polizeiinspektion Hildesheim, Polizeioberkommissarin Kristin Möller.

Im Zuge der Versammlungslage wurde ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Insgesamt waren in die polizeilichen Einsatzmaßnahmen in Hildesheim über 100 Einsatzkräfte eingebunden. Neben der Polizeiinspektion Hildesheim waren die Bereitschaftspolizei Niedersachsen und die Diensthundführerstaffel der Polizeidirektion Göttingen beteiligt.jk










3.01.2022 • 19:50 Uhr

Die LaGa-Krise in Bad Gandersheim: "Von Anfang an auf Rand genäht!", meint "Northeim 21" - Geld verbrannt und mahnende Wort in den Wind geschlagen

Wer glaubt, die Krise der Landesgartschau Bad Gandersheim sei durch zwei politische Gremiensitzungen (Northeimer Kreistag, Bad Gandersheimer Stadtrat) politisch, strukturell, personell und finanziell aufgearbeitet, der täuscht sich gewaltig. Die plötzliche Verschiebung der LaGa vier Monate vor ihrem ursprünglichen Eröffnungstermin auf das Jahr 2023 bleibt ein Desaster. Die Ursachen der Pleite mit den strukturellen Fehlleistungen, mangelhaftem Controlling, inkompetenter Projektsteuerung, immenser Verteuerung um Millionen Euro, zu tabuisieren, schön zu reden und auf die Corona-Krise abzuwälzen funktioniert nicht. Im Northeimer Kreistag und Gandersheimer Stadtrat sind erste Ansätze einer schonungslosen Pannenanalyse vorgebracht worden. Jetzt hat sich das auf Kreisebene aktive Wähler/innen-Bündnis "Northeim 21" zur Krise der LaGa in Bad Gandersheim und den Beschlüssen dazu im Northeimer Kreistag zu Wort gemeldet. In dem Statement wird ausgeführt:

"Nun ist das eingetreten, wovor wir schon vor vielen Monden gewarnt haben: Die Landesgartenschau Bad Gandersheim ist in Gefahr, droht in einem finanziellen Fiasko zu versinken. Hektische Betriebsamkeit im Kreishaus während der letzten Wochen war geprägt durch die Suche nach Lösungen zur Rettung der Landesgartenschau. Das Ergebnis ist die Bereitstellung weiterer Steuergelder in Höhe von 4,7 Millionen Euro und eine Verschiebung in das Jahr 2023. Als Sündenbock für das absehbare Dilemma bietet sich idealer Weise die Corona Pandemie an. Sie ist daran schuld, dass alles teurer wird, dass es zu wenig Handwerker gibt, dass man nicht vorausschauend planen konnte. Dabei gab es schon in der Bewerbungsphase außer uns noch genügend andere mahnende Stimmen, die darauf hingewiesen haben, dass eine Landesgartenschau unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bisher immer ein Minusgeschäft war, dass die Finanzierung auf wackeligen Beinen steht und dass mit solchen Projekten irreversibel in Naturräume eingegriffen wird. Gerade in Zeiten des akuten Klimawandels muss die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von schweren Maschinen zur Fällung von Bäumen, der Anlage von Parkplätzen und dem Bau neuer Straßenführungen in Zweifel gezogen werden. Ein solches Vorgehen steht den Appellen zur notwendigen Einsparung von CO²entgegen.
Alle mahnenden Rufe aber wurden in den Wind geschlagen. Wie prekär die Lage von Anfang an war zeigt, dass eine Ausfallbürgschaft sofort zweckentfremdend als Anschubfinanzierung benutzt wurde, um überhaupt erst einmal Personal einstellen zu können. Jetzt muss wieder Geld in beachtlicher Größenordnung nachgeschossen werden - ohne Garantie dafür, dass 2023 die LG überhaupt in einigermaßen geordneten Bahnen stattfinden kann. Wir sind der Meinung: Unter diesen Voraussetzungen darf kein weiteres Geld verbrannt werden! Alle noch vorhandenen Gelder und Kräfte sollten darauf konzentriert werden, die umwelt- und wassertechnischen Maßnahmen im Bereich Bad Gandersheim zu realisieren und dafür die LG abzusagen. Unserer Meinung nach ist dies der einzig vernünftige Weg.
Zum Abschluß eine Frage denkender ZeitgenossInnen: Wie viele Jahre wäre mit einem Teil dieses Geldes ein Weiterbetrieb des Jugendfreizeitheimes in Silberborn möglich gewesen, um Kindern und Jugendlichen ein attraktives Angebot in den Bereichen Umweltbildung, Naturerlebnis und sozialer Kompetenz zu machen?"
red

Das Foto dokumentiert eine eingeschalte Skulptur im "Roswithapark", wo nach dem Verschiebungsbeschluss der Landesgartenschau in Bad Gandersheim um ein Jahr aktuell aber keine Bauarbeiten stattfinden. Man hat jetzt Zeit. Foto: Fis WMG










3.01.2022 • 16:20 Uhr

Sterbender Wolf schockt durch sein fürchterliches Geheul Anwohner - Womöglich illegaler Wolfabschuss im Kreis Uelzen

Nach dem Fund eines vermutlich durch Schüsse getöteten Wolfs im Kreis Uelzen ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutz- sowie das Tierschutzgesetz. Ein Jäger
hatte das Tier in den Mittagsstunden des Silvestertags auf einem Acker bei Eimke gefunden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Tier weise zwei Verletzungen auf, die von Schüssen verursacht worden sein könnten, hieß es laut einer Mitteilung von Montag.

Anwohner hatten den Angaben zufolge bereits in den Nachtstunden zum 27. Dezember ungewöhnliches Wolfsgeheul wahrgenommen. Der Kadaver des verendeten Tieres wurde für weitere Untersuchungen ins Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin
überführt.

Sollte sich der Verdacht der vorsätzlichen Tötung bestätigen, wäre dies nach Zahlen des Wolfsbüros des Landes Niedersachsen die erste registrierte illegale Tötung eines Wolfes in Niedersachsen im Jahr 2021. Die Statistik gibt auch für die Vorjahre in nur wenigen Fällen
die illegale Verwundung oder Tötung als Todesursache an. Die meisten der tot aufgefundenen Wölfe kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben. epd










3.01.2022 • 16:12 Uhr

Kino-Wochenprogramm vom 06. Januar 2021 bis 12.Januar 2022 - Welttheater-Einbeck zeigt:“Matrix 4: Resurrections” , “Sing 2 - Die Show Deines Lebens”, “Nahschuss”, "Lauras Stern" und "Encanto"

Hier das aktuelle Kino-Wochenprogramm vom 06. Januar 2021 bis 12. Januar 2022 im Welttheater in Einbeck:

“Matrix 4: Resurrections”
Spielzeiten für: „Matrix 4: Resurrections“ (ab 16)

Nur eine Woche!
Täglich 20:00 Uhr ausser Mo. Abend.
Inhaltsangabe
FSK ab 16 freigegeben
Thomas Anderson (Keanu Reeves) lebt ein normales Leben, arbeitet für eine große Firma und geht regelmäßig zur Therapie, wo sein Therapeut (Neil Patrick Harris) versucht, ihm seine Traumata auszutreiben. Denn Thomas hat Probleme damit, Realität und Fiktion auseinanderzuhalten. Er kann doch nicht wirklich einst als Auserwählter Neo in den Krieg gegen die Maschinen gezogen sein, oder? Mithilfe von Medikamenten (jeder Menge blauer Pillen) gelingt es Thomas Anderson jedoch, ein geregeltes Leben zu führen. Doch dann trifft er eines Tages in einem Café auf eine Frau namens Tiffany (Carrie-Anne Moss), die ihm irgendwie bekannt vorkommt, die ihn allerdings nicht zu erkennen scheint. Doch Thomas ist sich sicher: Hier ist irgendetwas faul – und er wird herausfinden, was…

Neuer Film der Sci-Fi-Reihe „Matrix“, in dem Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss als Neo und Trinity zurückkehren, obwohl ihre Figuren in „Matrix: Revolutions“ eigentlich gestorben sind. Warner

“Sing 2 - Die Show Deines Lebens”
Spielzeiten für: „Sing 2 - Die Show Deines Lebens“ (ab 0)

Preview !
So. 14:00 + 17:00 Uhr
Inhaltsangabe
FSK ab 0 freigegeben
Der Koala Buster Moon (Stimme im Original: Matthew McConaughey/Bastian Pastewka) und seine Freunde wollen eine Bühnenshow auf die Beine stellen, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Doch ein so großes Vorhaben verlangt eine viel größere Bühne, als es das Moon Theater bieten kann. Buster hat sich als neuen Austragungsort das Crystal Tower Theater ausgesucht, das mitten in der Großstadt liegt. Doch um das Theater zu bekommen, müssen Buster und seine Freunde, die Schweinemutter Rosita (Reese Witherspoon/Alexandra Maria Lara), Stachelschwein Ash (Scarlett Johansson/Stefanie Kloß), Elefantin Meena (Tori Kelly), Gorilla Johnny (Taron Egerton) und das Schwein Gunter (Nick Kroll) bis in die Räume des Musikmoguls Jimmy Crystal (Bobby Cannavale/Wotan Wilke Möhring) kommen – und das ist leichter gesagt als getan. Um den Wolf zu ködern, schlägt Gunter vor, die Rocklegende Clay Calloway (Bono/Peter Maffay) zu überreden, für die neue Show ein Bühnencomeback hinzulegen. Doch der Löwe hat sich schon lange aus dem Showbiz zurückgezogen. Doch es hilft nichts! Während sich Busters Freunde an die Arbeit machen und eine spektakuläre Show auf die Beine stellen, wie sie die Welt noch nie gesehen hat, macht sich Buster auf die Suche nach Clay. Kann er den Löwen davon überzeugen, dass seine goldenen Zeiten noch längst nicht vorbei sind?

Fortsetzung zum Animationsfilm „Sing“. universal
Filmkunst

“Nahschuss”
Spielzeiten für: „Nahschuss“ (ab 12)
FILMKUNST/ANSPRUCHSVOLL!:
Montag 20:00 Uhr!

Inhaltsangabe
FSK ab 12 freigegeben
In der DDR lässt es sich für den bekennenden Kommunisten Franz Walter (Lars Eidinger) gut leben. So kommt es für ihn wie gerufen, als er nach seiner Promotion an der Berliner Humboldt Universität ein Jobangebot beim Auslandsnachrichtendienst des Arbeiter- und Bauern-Staats erhält. Der Job bietet viele Vorzüge, also lässt er sich blenden und wird Teil des Geheimdienstes. Gemeinsam mit seiner Freundin Corina (Luise Heyer) genießt er fortan das angenehme Leben und findet in seinem Vorgesetzten Dirk (Devid Striesow) sogar einen neuen Freund und Mentor. Wo es in seiner Tätigkeit anfangs nur um reine Informationsbeschaffung geht, verlangen die Aufträge nach und nach immer mehr von Franz und er ist gezwungen, zu Mitteln zu greifen, die er nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Gerade als er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere befindet, kommen ihm moralische Zweifel an seiner Tätigkeit und er will aussteigen. Doch im Netz aus Unterdrückung, Erpressung und Befragung ist er Opfer und Täter zugleich und es gibt für ihn kein Entkommen...Alamode Film


“Lauras Stern”
Spielzeiten für: „Lauras Stern“ (ab 0)

Letzte Woche!
Nur Sa. 14:30 Uhr
Inhaltsangabe
FSK ab 0 freigegeben
Laura (Emilia Kowalski) ist ein glückliches und munteres Kind. Dieser schöne Zustand ändert sich jedoch, als ihre Eltern (Luise Heyer, Ludwig Trepte) beschließen, zusammen mit Laura und ihrem Bruder Tommy (Michel Koch) in eine neue Stadt zu ziehen. Alles in ihrer Umgebung ist nun neu und unbekannt und ihre neuen Freunde sind nicht mehr da – und neue zu finden, fällt Laura nicht leicht. Als sie eines Abends aus ihrem Fenster blickt, sieht sie, wie ein Stern vom Himmel fällt und findet ihn kurz darauf mit einer abgebrochenen Zacke wieder. Sie tröstet den kleinen Stern und verarztet die abgebrochene Stelle mit einem Pflaster. Für Laura wird der Stern zu einem Freund und gemeinsam erleben sie viele Abenteuer, die Lauras größten Träume wahr werden lassen. Und dank ihres neuen Freundes fühlt sich das kleine Mädchen nicht mehr so allein und ist wieder glücklich. Doch irgendwann ist die Zeit gekommen, an dem sich die Wege von Laura und ihrem Gefährten wieder trennen müssen, denn der Stern kann auf der Erde nicht lange überleben. Zum Glück gibt es Max (Jonas May), den Nachbarn von Laura. Er kümmert sich um sie und wird ihr ein treuer Freund. Basiert auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Klaus Baumgart sowie auf dem Animationsfilm aus dem Jahr 2004 warner.


“Encanto”
Spielzeiten für: „Encanto“ (ab 0)

Nur eine Woche!
Täglich ausser So. 17:00 Uhr
Inhaltsangabe
FSK ab 0 freigegeben

Familie Madrigal ist eine ganz besondere Sippe! In der Idylle der Berge Kolumbiens lebt die Großfamilie in einem magischen Haus, das mit wundervollen Klängen und jeder Menge unerwarteter Zaubereien für Überraschungen sorgt. Aber nicht nur das Haus sprüht voller Magie, sondern auch die Bewohner selbst. Alle Mitglieder der Familie Madrigal besitzen außergewöhnliche Fähigkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während einige Heilzauber anwenden können, sind andere übermenschlich stark oder können sich in jede Person verwandeln, die sie wollen. Nicht zu vergessen, die Fähigkeit mit Tieren zu sprechen. Nur die schüchterne Mirabel (Stimme im Original: Stephanie Beatriz) sticht durch ihre Normalität aus der Familie heraus. Als einziges Familienmitglied hat sie sich damit abgefunden, dass die fehlende Magie sie zu einem besonderen Fall macht. Für Mirabel wird die Talentlosigkeit jedoch zum wichtigen Schlüssel, als sie ihr Zuhause und ihre Familie retten und über sich hinauswachsen muss. disney














3.01.2022 • 15:43 Uhr

TOP-Meldung des Tages (III): Herzlich willkommen! Drei neue Mitarbeiter/innen bei der Stadt Bad Gandersheim! Bürgermeisterin Schwarz freut sich über Dienstantritt von Franziska Vogt, Brigitte Wehe und Frank Nimz

Drei neue Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter bereichern seit Jahresbeginn das engagierte Verwaltungsteam der Stadt Bad Gandersheim. Die Neu-Beschäftigten in den Dienststellen von Rathaus und Wilhelmsburg haben durch Dienststellenwechsel frei gewordene und frei werdende Arbeitsplätze übernommen. Als neue Fachbereichsleiterin der Bau- und Ordnungsverwaltung wurde Franziska Vogt durch Bürgermeisterin Franziska Schwarz begrüßt. Sie war vor ihrer Elternzeit bereits innerhalb der städtischen Ordnungsverwaltung tätig und kehrt nun in neuer Funktion zurück. Die zuvor vakante Stelle im Sekretariat der Bürgermeisterin hat nunmehr Brigitte Wehe übernommen. Außerdem ergänzt Frank Nimz innerhalb der Bauverwaltung in Abordnung (für eine befristete Zeit) vom Landkreis Northeim für Unterstützungsaufgaben bei der Realisierung der Landesgartenschau das Team. Auf dem Bild von links: Frank Nimz, Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Brigitte Wehe und Franziska Vogt. sbg / Foto: Kielhorn











3.01.2022 • 12:37 Uhr

TOP-Meldung des Tages (II): Heute in ganz Südniedersachsen flächendeckende friedliche Corona-Spaziergänge angekündigt - Was macht die Polizei?

Über verschiedene Informationskanäle ist nach vertiefenden Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group bestätigt, dass zum Jahresbeginn verstärkt Kritiker/innen von Corona-Maßnahmen friedliche Spaziergänge vorhaben. Dem Vernehmen nach wolle man die Aktivitäten ab heute verstärken. "Wir werden sichtbar sein. Und wir werden mehr sein, die sich auf den Weg machen. Diese Gesellschaft darf sich nicht wegen Corona spalten lassen", ließ sich ein engagierter Mann aus einem Ort im Landkreis Northeim vernehmen.

Die Spaziergänge sollen unter anderem in Northeim, Hardegsen, Einbeck, Bad Gandersheim, Uslar, Herzberg, Holle, Duderstadt, Clausthal Zellerfeld, Hildesheim, Göttingen und Hann.Münden stattfinden. Die Teilnehmer/innen wollen brennende Kerzen und Grablichter mit sich führen. Ob stationäre Treffen. stattfinden ist unklar. Man wolle die Vorgaben für solche Veranstaltung einhalten.

Diese Ansage der "Spaziergänger" kann bedeuten, dass für die alarmierte Polizei eine deeskalierende Einsatzstrategie nicht ausgeschlossen werden kann. Bislang ist es in Südniedersachsen bei vorausgegangenen ähnlichen Ereignissen zu keinen Zwischenfällen gekommen. Die Polizei hat die Situationen professionell im Griff gehabt. Bei Erfordernissen gab es warnende Hinweise und Kontrollen zum wirklichen Impfstatus von Teilnehmenden. Es heißt, für den heutigen Montag sei die Polizei vorbereitet.red

Das Bild dokumentiert eine friedliche Spaziergänger-Aktion in Bad Gandersheim. Foto: Fis WMG












3.01.2022 • 12:22 Uhr

Häusliche Gewalt in Einbeck: Brutaler Mann (22) schlägt Lebensgefährtin (19) - Polizei sichtet Verletzungen - Zwei Wochen Wohnungsverbot verfügt

Am Sonntagabend, 02.01.2020, es ist 23.55 Uhr, alarmiert eine 22-jährige Einbeckerin kurz vor Mitternacht die Polizei, da sie von ihrem 19-jährigen Freund, nach einer verbalen Auseinandersetzung, in ihrer Wohnung im Stadtgebiet von Einbeck, geschlagen worden sei. Die eingesetzten Polizeibeamten sind fix vor Ort und stellen fest, dass die junge Frau in der Vergangenheit bereits mehrfach von ihrem Freund geschlagen und körperlich angegangen worden war. Kleinere Verletzungen, die bereits verheilten, waren noch ersichtlich.

Gegen den noch in der Wohnung anwesenden Freund wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung zum Nachteil seiner Freundin eingeleitet und ihm von den Beamten zunächst ein 14-tägiger Platzverweis für deren Wohnung erteilt. Kr










3.01.2022 • 12:13 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim 52 Neuinfektionen, 44 Genesene, Inzidenz 126,7 - Jetzt leider 78 Corona-Verstorbene

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 5.192 (+52) Corona-Infektionen bekannt geworden. 4.827 (+44) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 126,7 (167 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,7, die Intensivbetten sind zu 8,6 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 287 (+7) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 28 (+8),
Bodenfelde 1 (-6),
Dassel 20 (+2),
Einbeck 85 (-3),
Hardegsen 26 (+2),
Kalefeld 19 (-1),
Katlenburg-Lindau 7 (+1),
Moringen 12 (-1),
Nörten-Hardenberg 9 (-1),
Northeim 53 (0) und
Uslar 27 (+6) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 78 (+1) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 100.629 Personen oder 76,41% geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 96.801 Personen oder 73,51%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 48.282 Personen oder 36,6 % geimpft. (Stand 20.12.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











3.01.2022 • 12:09 Uhr

TOP-Meldung des Tages (I): Bürgerimpfen“ in Bad Gandersheim an zwei Terminen möglich! Freitag, 7. Januar und Dienstag, 11. Januar – Anmeldungen in der Tourist-Info

Die Stadt Bad Gandersheim bietet in Zusammenarbeit mit den Stadtfeuerwehren und dem mobilen Impfteam der Johanniter-Unfallhilfe an zwei Terminen ein „Bürgerimpfen“ gegen Covid 19 mit vorheriger Terminvergabe an. Geimpft wird am Freitag, 7. Januar sowie am Dienstag, 11. Januar – jeweils in der Zeit von 9.30 Uhr bis 15 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Bad Gandersheim. Mitzubringen sind von den Impflingen ein personenbezogenes Ausweisdokument und (wenn vorhanden) der Impfausweis sowie für das Tragen auf dem Gelände der Feuerwehr und im Impfbus eine FFP-2-Maske. Ferner ist der Vordruck für die Anamnese / Einwilligungserklärung möglichst vorab ausgefüllt mitzubringen. Anmeldungen mit Terminkorridor können in der Tourist-Information der Stadt ab dem heutigen Dienstag, 4. Januar, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr unter Telefon 73-700 vorgenommen werden. sbg











3.01.2022 • 11:26 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzdenzwert im Kreis Northeim mit 126,7 angegeben

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Montag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in seiner tagesaktuellen Mitteilung einen Inzidenzwert von 127,7 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für das Landkreis Northeim offiziell verbreiten lassen.

Die Detaildaten von der Northeimer Kreisverwaltung zur Corona-Lage werden im Laufe des heutigen Tages erwartet.

red/Grafik: RKI /NDR










3.01.2022 • 11:19 Uhr

Studie: Cybermobbing betrifft jeden zweiten Jugendlichen

Mehr als die Hälfte der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren in Deutschland hat Erfahrungen mit Cybermobbing. Das zeigt die von der Barmer Krankenkasse in Auftrag gegebene Sinus-Jungendstudie 2021, wie die Krankenkasse am Montag mitteilte. Demnach waren 51 Prozent der 2.000 Befragten als Täter, Opfer oder Beobachter über soziale Netzwerke wie etwa Messenger-Dienste von Mobbing betroffen. Fünf Prozent gaben an, schon selbst gemobbt zu haben.

Der Umfrage zufolge haben 43 Prozent der Jugendlichen schon Mobbingangriffe bei anderen beobachtet. «Die Prävention muss intensiviert werden. Betroffene brauchen leichten Zugang zu Hilfe und vor allem Anlaufstellen, denen sie vertrauen können. Denn allein sind Mobbingattacken nur schwer zu bestehen», sagte die Landesgeschäftsführerin der Barmer Niedersachsen und Bremen, Heike Sander.

Cybermobbing gibt es laut der Sinus-Jugendstudie auf allen gängigen Social-Media-Kanälen. Am häufigsten erlebt wird es demnach auf WhatsApp (59 Prozent), gefolgt von Instagram (41 Prozent) und TikTok (26 Prozent). Am häufigsten gemobbt wird durch Beleidigungen (72 Prozent) oder indem Gerüchte verbreitet werden (56 Prozent).epd










3.01.2022 • 11:14 Uhr

Am Jahresende: Fünf Personen mehr im Bad Gandersheimer Stadtgebiet gemeldet

Kernstadt und 15 Dörfer: Leichter Anstieg von 10.595 auf 10.600 Einwohner/innen

Am 31. Dezember und somit zum Jahresende 2021 lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.600 gemeldeten Personen – was gegenüber dem Vormonatsende des November eine minimale positive Veränderung durch ein Plus von fünf Einwohner/innen darstellt. Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen zum 30. November): Bad Gandersheim-Kernstadt 6.371 (6.370), Harriehausen 661 (664), Wrescherode 572 (573), Heckenbeck 468 (468), Altgandersheim 405 (405), Dankelsheim 291 (292), Dannhausen 257 (257), Ackenhausen 249 (246), Seboldshausen 238 (240), Gehrenrode 211 (208), Gremsheim 171 (168), Hachenhausen 163 (162), Wolperode 161 (162), Helmscherode 143 (141) Ellierode 140 (141), und Clus-Brunshausen 99 (98). sbg











3.01.2022 • 10:34 Uhr

"Leitkultur" mit Migranten vertraglich festlegen - CDU Niedersachsen versucht sich an einem Integrationsgesetz, so Ex-Innenminister Uwe Schünemann

Die CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag will einen neuen Anlauf in Sachen Integrationsgesetz unternehmen. Das kündigte Fraktionsvize Uwe Schünemann im Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag) an. Schünemann hat ein entsprechendes
Konzept für einen Gesetzentwurf verfasst, wie die Zeitung berichtet. Unter der Prämisse «Fördern und Fordern» sollen Migranten demnach eine Art Vertrag mit dem Land oder der Kommune schließen, der eine «Verpflichtung zur Achtung der hiesigen Grundsätze des Zusammenlebens (Leitkultur) und Abverlangen eigener Integrationsleistungen» zum
Inhalt haben soll.

«Wer Integrationsbedarf hat, soll von diesem Gesetz profitieren», sagte Schünemann. «Wer sich den Integrationsangeboten aber verweigert, muss auch sanktioniert werden können.» Das Konzept sieht unter anderem die Verpflichtung zum Erlernen der deutschen Sprache binnen drei Jahren vor. Migranten, die danach keine ausreichenden Sprachkenntnisse vorweisen können, sollen die Kosten für Sprachkurse zurückzahlen müssen. Eltern, die den Spracherwerb ihrer Kinder behindern, sollen mit Bußgeldern belegt werden können.

Schünemann sagte: «Viele der Menschen, die im Zuge der Flüchtlingskrise 2015 zu uns gekommen sind, sind noch nicht ansatzweise integriert. Hier müssen wir dringend nachsteuern.» Er verwies zudem auf aktuell wieder hohe Flüchtlingszahlen und den Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung in Berlin. Dieser würde eine zusätzliche Migration begünstigen. «Sollte es nicht möglich sein, das Gesetz vor der Wahl in den Landtag einzubringen, gilt: Das wird das Erste sein, was die CDU nach der Wahl machen wird», sagte Schünemann. In Niedersachsen wird am 9. Oktober 2022 der Landtag gewählt. red/epd

Hintergrund-Kommentar:
In diesem Jahr finden im September 2022 Landtagswahlen in Niedersachsen statt. Die CDU als Mitregierungspartei versucht sich zu positionieren. Speziell strebt Ex-Innenminister Uwe Schneemann, MdL, im Wahlkreis Holzminden ein Comeback an. Die Zeichen stehen für ihn nicht ungünstig. Die Wahlkreisneuordnung in Südniedersachsen könnte sich für Uwe Schneemann als vorteilhaft erweisen. Entscheidend aber ist, dass er gewählt wird. red

Das Bild dokumentiert Uwe Schünemann bei einem Besuch der CDU in Bad Gandersheim. Foto: Fis WMG










3.01.2022 • 09:27 Uhr

Kreiensen: 85-Jähriger fährt stark angetrunken Auto und verursacht prompt Unfall - Blutprobe und Führerschein weg

Ereignisort: Einbeck, Ortsteil Kreiensen, Auf der Höhe, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 01.Januar 2022, 21:05 Uhr.

Ein 85-jähriger Einbecker befuhr mit seinem PKW die Straße Auf der Höhe und verursachte einen leichten Verkehrsunfall. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die alarmierten Beamten vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim erhebliche Alkoholbeeinflussung des nun Beschuldigten. Es wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt und der Führerschein beschlagnahmt. Ermittlungen dauern an und Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung wurde eingeleitet. Am mitgeführten PKW entstand leichter Sachschaden in Höhe von 800 Euro. Me










3.01.2022 • 09:24 Uhr

Kreiensen: Unbekannte demolieren Frontscheibe an einem blauen Golf

Tatort: Einbeck, Kreiensen, Akazienstraße. Tatzeitpunkt: Freitag, 31.12.2021, 15 Uhr bis Samstag, 01.Januar 2022, 13.15 Uhr.

Unbekannte Täter beschädigten im dokumentierten Zeitraum einen blauen VW-Golf, der in der Akazienstraße in Kreiensen am Fahrbahnrand geparkt war. Dem Fahrzeug wurde ein Schaden auf der Frontscheibe zugefügt und es entstand Sachschaden in Höhe von 300 Euro.
Anwohner aus der Akazienstraße werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden. Me










3.01.2022 • 09:16 Uhr

Bad Gandersheim: Attacke gegen einen Motorroller: Polizei findet am Tatort Blutspuren - Wem gehört Lacoste-Uhr?

Tatort: Bad Gandersheim, Subecksweg 16, Tatzeitpunkt: Sonntag, 02.Januar 2022, gegen 02:00 Uhr.
Bisher unbekannter Täter beschädigte am dokumentierten Tatzeitpunkt einen ordnungsgemäß geparkten Motorroller im Subecksweg in Bad Gandersheim. Der Roller lag auf der rechten Fahrzeugseite und der Anlasserhebel sowie der Luftfilter wurden beschädigt, geschätzter Sachschaden ca. 150 Euro. Der Täter dürfte sich verletzt haben, da Blutspuren gesichert wurden. Am Tatort wurde zudem vom Täter eine beschädigte Herrenuhr der Marke Lacoste(schwarz) und eine schwarze Kappe - New Yorker Yankee Cap- zurückgelassen.

Zeugenaufruf
der Polizei!

Anwohner aus dem Subecksweg werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden.
Die Polizei fragt: Wem fehlt eine Lacoste- Herrenuhr und . ein New York Yankee Cap ? Aber auch der eventl. Verlierer der genannten Sachen, möge sich zur Sachverhaltsabklärung beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim melden. Me










3.01.2022 • 09:15 Uhr

Unfall mit Einkaufswagen auf Marktkaufgelände in Einbeck - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Polizei Einbeck bittet um Mithilfe und erklärt zum Sachverhalt:

Bereits am vergangenen Mittwoch, dem 29.12.21, gegen 12.03 Uhr kam es auf dem Parkplatz der Firma Marktkauf in der Altendorfer Tor in Einbeck zu einem leichten Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem etwa zehnjährigen Jungen mit Einkaufswagen. Der Junge wurde zum Glück nicht verletzt.

Jedoch kam es nach dem Zusammenstoß nicht zum Kontakt der beiden Beteiligten, bzw. des vermutlichen Vaters des Jungen mit dem Autofahrer.

Daher wird der männliche Begleiter des Jungen gebeten, sich bei der Polizei Einbeck, Telefon: 05561-949780, als Zeuge zu melden. TMü










2.01.2022 • 20:20 Uhr

Heckenbecker Events contra Corona: Von Februar bis Juli 2022 lautet die Kampfansage "Kultur lebe hoch!"

Und endlich einmal dieses lebensbejahende Prinzip in einer düsteren Corona-Krise: Wie ein Protestschrei kommt die aufmunternde Losung der Freien Weltbühne im alternativen Heckenbeck bei Bad Gandersheim daher: "Kultur lebe hoch!" haben die Protagonisten der Bühne mit dem gigantischen Namen ihre kleinen und größeren Events von Februar bis Juli 2022 betitelt.

Wie hoch die Kultur in Heckenbeck in den nächsten Monaten wirklich kommt, wie sehr sie ihre ansteckende Vitalität zurückerobert und das Corona-Virus besiegt, wir wissen es nicht - es ist der Weltbühne von Terzen zu wünschen!
red/Screens Programmflyer Weltbühne














2.01.2022 • 19:02 Uhr

Unbekannter narrt Polizei mit einer "Kartoffel-Kanone" - Zeugenaufruf zu "waffenrechtlichem Verstoß"

Am heutigen Sonntag, 02. Januar 2022 gegen 09:00 Uhr wurde eine "Kartoffelkanone" aufgefunden.

Im Rahmen der alarmierten Streife fanden Beamte des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth in Söhlde (Kreis Hildesheim) in der Straße Im Teiche am Einmündungsbereich zur Bockmühlenstraße eine auf dem Gehweg aufgebaute Kartoffelkanone vor.

Bei einer Kartoffelkanone, wie in diesem Fall, handelt es sich um eine selbstgebaute Vorrichtung mit welcher Geschosse (z.B. Kartoffeln) mit Hilfe einer Treibladung verschossen werden können. Unter anderem stellen das Herstellen, Bearbeiten und auch Führen einer solchen Vorrichtung Verstöße nach dem Waffengesetz dar.

Die Beamten haben daher ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen. Im Rahmen dieser hat sich der Anfangsverdacht bezüglich des Herstellens der Kartoffelkanone gegen eine männliche Person aus der Gemeinde Söhlde ergeben.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise auf den oder die Aufsteller bzw. Benutzer geben können, sich mit der Dienststelle in Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 05063 / 9010 in Verbindung zu setzen.gle / Symbolbild Kartoffelkanone











2.01.2022 • 18:57 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf der B3 bei Elze - Dringender Zeugenaufruf der Polizei

Am gestrigen Neujahrstag, 1. Januar 2021, befährt vermutlich gegen 04:30 Uhr ein 80-jähriger Fahrzeugführer aus dem Raum Hannover mit seinem Pkw der Marke Nissan die B3 aus Eime kommend in Fahrtrichtung Hannover. Unmittelbar hinter der Abfahrt Elze Süd kommt er nach rechts von der Fahrbahn ab, fährt frontal in die aufgrund der abschwenkenden Abfahrt rund verlaufenden Schutzplanke und stürzt samt mehrerer Meter Schutzplanke einen ca. drei Meter tiefen Abhang hinunter. Der Pkw kommt auf dem Dach liegend in einem dort verlaufenden Bachlauf zum Stillstand und ist von der Fahrbahn aus nicht mehr zu erkennen. Bei Tageslicht bemerkt gegen 09:15 Uhr ein Verkehrsteilnehmer die Beschädigung der Schutzplanke, hält an und stellt den Pkw bei einer fußläufigen Nachschau fest. Der 80-jährige Fahrzeugführer befreit sich derweil aus dem Pkw eigenständig. Er wird durch den alarmierten Notarzt und Rettungswagen mit schweren Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Aufgrund einer festgestellten geringen Atemalkoholkonzentration wird ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Da aus dem verunfallten Pkw Betriebsstoffe in den Bachlauf gelangen, werden die Freiwillige Feuerwehr Gronau und ein Mitarbeiter des Landkreises Hildesheim zur Unfallstellte gerufen. Am Pkw entsteht Totalschaden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. red/ Foto: Polizei










2.01.2022 • 17:10 Uhr

Harriehausen: Droht dritte Absage des Benefiz-Herrenabends in Folge? Organisatoren beweisen Mut, zumindest mit Terminfestlegung!

Der legendärste und größte Benefiz-Herrenabend in Südniedersachsen, er fand bis 2019 in unterbrochen Folge seit fast drei Jahrzehnten in Traupes Tenne - Harriehausen in Bad Gandersheim statt, droht angesichts der anhaltenden Corona-Krise zum dritten Mal in Folge auszufallen. Die Organisatoren des Meetings mit fünfstellen Rekordeinnahmen an Spenden haben jetzt unglaublichen Mut und etwas Trotz bewiesen. Man wolle sich dem Vernehmen nach mit einer Absage des Herrenabends auch in diesem Jahr schlicht nicht abfinden können und wollen. Somit habe man sich zumindest für eine Terminvorankündigung für den 29. Herrenabend am 4. März 2022 um 19 Uhr auf Traupes Tenne entschieden.

Ob er dann tatsächlich stattfinden kann soll kurzfristig (heißt zu einem späteren Zeitpunkt) entschieden werden, heißt es.

Wir vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bewundern den Mut des Orga-Teams und meinen:
Die Hoffnung auf ein besseres 2022 und damit auch den Herrenabend auf Traumes Tenne stirbt bekanntlich zuletzt...










2.01.2022 • 16:42 Uhr

Braunschweiger Karnevalisten sagen erneut Karnevalsumzug am 27. Februar 2022 ab

Wegen der anhaltenden Corona-Krise sagen die Braunschweiger Karnevalsvereine sämtliche ihrer für Januar und Februar geplanten Veranstaltungen erneut ab. Davon betroffen ist neben
Prunksitzungen und Büttenabenden auch der bislang für den 27. Februar geplante traditionelle Karnevalsumzug «Schoduvel», wie das Komitee Braunschweiger Karneval am Sonntag mitteilte. Mit einer Länge von mehr als sechs Kilometern wird der «Schoduvel» als größter Karnevalsumzug Norddeutschlands beworben.

Gemeinsam mit Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (beide SPD) «stellen auch die Braunschweiger Karnevalisten den Gesundheitsschutz der Braunschweiger Bevölkerung an oberste Stelle», heißt es in der
Mitteilung. Trotz größtmöglichen Einsatzes aller ehrenamtlich im Braunschweiger Karneval Tätigen werde es nicht möglich sein, die zu erwartenden Genehmigungsauflagen für den Karnevalszug zu erfüllen.

Das Komitee Braunschweiger Karneval werde den Angaben zufolge einen durch den Oberbürgermeister für die kommende Woche angekündigten förmlichen Beschluss zur Veranstaltungsabsage akzeptieren. Die Karnevalisten wollten sich «nunmehr auf die
Vorbereitung des 'Schoduvels' am 19. Februar 2023 konzentrieren». epd











2.01.2022 • 16:10 Uhr

Gewinner und Verlierer der Bad Gandersheimer LaGa-Krise/Verschiebung in 2023 (1. Teil): Busanbindung an Bahnhof könnte endlich klappen

Die Krise der Landesgartenschau Bad Gandersheim mit ihrer unerwarteten Verschiebung fünf Monate vor ihrem eigentlichen Start bleibt im neuen Jahr ganz oben auf der Themenagenda in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Bekanntlich ist das Großereignis, zu dem dieses Jahr 460.000 Besuche angekündigt waren, mit einem Strauß von vermeintlichen Argumenten, zugegeben und tabuisierten Problemen und peinlichen Pannen um ein Jahr verschoben worden.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wird ab heute in einer neuen Rubrik die möglichen "Gewinner und Verlierer der LaGa Krise Bad Gandersheim" aufarbeiten und dokumentieren. Heute geht es um die Zukunft des Bahnhofs in Bad Gandersheim. Seine Nichtanbindung an den öffentlichen Busverkehr ist seit Jahren ein Skandal und Ärgernis für alle umweltfreundlichen Mobilisten. Die Verschiebung der Landesgartenschau wird dem Vernehmen nach nun das Zeitfenster deutlich vergrößern, in welchem die dringend erforderliche und zugesagte Einrichtung einer Busschleife auf dem Bahnhofsvorplatz endlich realisiert werden könnte. Im wesentlichen solchen sich die vier wichtigsten Beteiligten ( Stadt Bad Gandersheim, Eigentümer des Bahnhofsgebäudes, DB und Autobahn GmbH ) jetzt darauf verständigen können, in der gewonnenen Zeit die Realisierung der wichtigen Busanbindung auf einen guten Weg zu bringen.

Der Verkehrsverbund Südniedersachsen, ein weiterer Interessierter an einer Lösung, hat bereits eine barrierefreie Bushaltestelle vor Jahren beim Bahnhof neu geschaffen. Sie müsste nach Beschädigungen zumindest repariert werden, falls sie nicht noch in Gänze an dem Standort verlegt werden muss.

Die Bilder dokumentieren neue Hinweisschilder zum Bahnhof und dem Firmensitz der Filiale der Autobahn GmbH sowie eine Bushaltestelle, die seit Jahren von keinem Bus mehr angefahren wird. Fotos: Fis WMG
















2.01.2022 • 15:47 Uhr

Hildesheim: Erneut Corona-Maßnahmenkritiker unterwegs - Polizei leitet Verfahren gegen Handy-Mann aus Sibbesse ein

Am gestrigen Samstag, 01. Januar 2022, gegen 18 Uhr, versammelt sich eine niedrige zweistellige Anzahl an Personen im Bereich des Neustädter Marktes. Eine entsprechende Versammlung war zuvor nicht angezeigt worden. Die Versammlungsteilnehmer bewegen sich im weiteren Verlauf bis etwa 19 Uhr durch den südlichen Innenstadtbereich. Am Ausgangsort der Versammlung sowie im Bereich der Goschenstraße werden die Versammlungsteilnehmer durch die Polizei aufgefordert, Mindestabstände zueinander im Sinne der Corona-Verordnung einzuhalten.

Dabei wird im Bereich der Goschenstraße festgestellt, dass ein 57-Jähriger aus Sibbesse mit seinem Mobiltelefon offensichtlich Detailaufnahmen eines eingesetzten Polizeibeamten fertigt. Als der 57-Jährige von der Polizei darauf angesprochen wird und eine Identitätsfeststellung durchgeführt werden soll, "schlägt der 57-jährige gegen die Hände der eingesetzten Polizeibeamten und leistet aktiven Widerstand, heißt es in einem offiziellen Statement der Polizei. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde von der Polizei eingeleitet. red/bli










2.01.2022 • 13:50 Uhr

Vertrag bis 2024: Cedric Teuchert kehrt zu Hannover 96 zurück

Der erste 96-Winterneuzugang ist ein Rückkehrer: Stürmer Cedric Teuchert wechselt vom 1. FC Union Berlin an den Maschsee. Der 24-Jährige erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024.
Bereits in der Saison 2019/20 lief Teuchert, damals noch als Leihspieler vom FC Schalke 04, für Hannover 96 auf – in 23 Ligaeinsätzen war er an zehn Toren beteiligt. Sechs erzielte er selbst, vier weitere legte er auf. Nach dem Ende der Spielzeit schloss er sich dem 1. FC Union an und kam dort seither in 30 Bundesliga-Spielen (vier Tore, eine Vorlage) zum Zuge. Auf dem Weg der Berliner in der UEFA Europa Conference League spielte er in der laufenden Saison zudem viermal international.

96-Sportdirektor Marcus Mann: „Mit der Verpflichtung von Cedric Teuchert gewinnen wir in unserem Offensivspiel an Variabilität und Torgefahr. Bei Union Berlin hat er zuletzt anderthalb Jahre Bundesliga-Erfahrung gesammelt und sich noch einmal sportlich und menschlich weiterentwickelt. Er ist im besten Alter – wir sind sehr froh, dass wir ihn langfristig an uns binden konnten. Cedric wird nicht lange brauchen, um sich einzugewöhnen. Er kennt die Stadt, das Umfeld des Klubs und auch viele Spieler aus unserer Mannschaft.“

Cedric Teuchert: „Ich bin wirklich glücklich, dass es geklappt hat und ich zurück bin. Als sich die Option auftat, wieder für 96 zu spielen, war mir klar, dass ich das unbedingt machen möchte. Jetzt freue ich mich einfach auf die Jungs, die Vorbereitung und unsere Spiele.“
Der gebürtige Coburger schaffte beim 1. FC Nürnberg den Sprung in den Profibereich. Von dort aus zog es ihn im Januar 2018 zum FC Schalke 04, ehe seine Karriere in Hannover und Berlin ihren weiteren Lauf nahm. In allen Junioren- Nationalteams von der U15 bis zur U21 trug Teuchert das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Dabei erzielte er in 32 Spielen 16 Tore. Allein in der deutschen U21- Nationalmannschaft traf er achtmal in acht Spielen. Ein besonderes Highlight erlebte der Stürmer im Juli 2021, als er mit der deutschen Olympiaauswahl an den Spielen in Tokio teilnahm.

Bei der ersten 96-Trainingseinheit des neuen Jahres am Sonntagnachmittag um 15 Uhr ist Teuchert bereits dabei. red/Foto: 96











2.01.2022 • 13:41 Uhr

Evangelische Kirche gibt Essen- und Ernährungsratschläge: Verganes Projekt im Januar 2022

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg beteiligt sich an der Kampagne «Veganuary» (veganer Januar). Die Aktion soll Menschen dazu ermutigen, im Januar eine vegane Ernährung
auszuprobieren, teilte die Kirche am Sonntag mit. Die Idee dafür stamme ursprünglich aus Großbritannien. Für den «Veganuary 2022» treffen sich den Angaben zufolge lokale Koch- und Tischgruppen, es gibt interaktive Online-Themen-Vorträge rund um Ernährungssouveränität und Rezeptangebote. Auch eine Challenge sei geplant.

Eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten trage letztendlich zu mehr Klimagerechtigkeit bei, hieß es. Dafür setzten sich unter anderen die Geschäftsstelle der Norddeutschen Mission, die bremische Kirche, die oldenburgische Kirche, die reformierte Kirche, die lokalen «Brot-für-die-Welt»-Büros in Bremen, Leer und Oldenburg sowie das Ökumenische Zentrum in Oldenburg ein. Auch in den Mitgliedskirchen der Norddeutschen Mission in Ghana und in Togo sollen Aktionen zum veganen Januar stattfinden.

Für den 26. Januar plant die oldenburgische Kirche für alle Mitarbeitenden ein digitales Format unter dem Titel «Schmeckt und seht, wie freundlich Gott ist». Auf die Einladung zur einer Fünf-Minuten-Terrine folgen den Angaben zufolge zwei Impulse und Workshops zum Austausch. So wolle die oldenburgische Kirche in das Thema «Veganuary» einsteigen, um es im Sommer aktiv weiter zu gestalten. epd










2.01.2022 • 13:34 Uhr

Kalefeld: Private Bürgerinitiative sammelt kommenden Samstag ausgediente Tannenbäume ein!

Am Samstag, 08. Januar 2022 werden in Kalefeld die Tannenbäume eingesammelt. Wie letztes Jahr allerdings nicht durch die Jugendfeuerwehr Kalefeld sondern eine private Initiative. Freunde der Jugendfeuerwehr haben sich bereit erklärt, diese unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen einzusammeln.

Die Tannenbäume müssen bis spätestens 09:30 Uhr gut sichtbar an die Straße gestellt werden. Eventuelle Spenden werden an die Jugendfeuerwehr weitergeleitet. red












2.01.2022 • 13:26 Uhr

Polizei in Bad Harzburg: Im Einsatz wegen Lärm, Streit unter Nachbarn eskaliert und Körperverletzung

In der Silvesternacht wurden im Stadtgebiet von Bad Harzburg mehrere Ruhestörungen gemeldet. Dabei ging es hauptsächlich um überlaute Musik. Ausnahmslos konnte die Ruhe durch Ermahnungen der alarmierten Polizisten wieder hergestellt werden.

Streitigkeiten in der
Nachbarschaft eskalieren:
Versuchte Körperverletzung

Im Stadtgebiet von Bad Harzburg eskalierte am 01.01.2022, gegen 02.45 Uhr, ein Nachbarschaftsstreit. Dabei versuchte die 40-jährige Beschuldigte das 49-jährige, männliche Opfer ins Gesicht zu treten. Verletzt wurde niemand. Einem Strafverfahren hinsichtlich der versuchten "Gefährlichen Körperverletzung" muss sich die Beschuldigte trotzdem stellen. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurde in diesem Zusammenhang auch ein Strafverfahren gegen das Opfer eingeleitet, da dieser einen 41-Jährigen körperlich attackierte. Ein Strafverfahren gegen den 41-Jährigen hinsichtlich Beleidigung rundete das Geschehen ab. Ärztliche Hilfe war nicht erforderlich.

Körperverletzung:
Ellenbogen mehrfach
ins Gesicht gerammt

Zu einer weiteren Körperverletzung kam es am 01.01.2022, gegen 02.00 Uhr, in Harlingerode. Dabei schlug ein 21-jähriger, männlicher Goslarer das männliche, 36-jährige Opfer mehrfach mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Ein RTW musste hier eingesetzt werden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Fahrt unter BTM Einfluss

Gegen einen 27-jährigen Bad Harzburger wurde ein Ermittlungsverfahren hinsichtlich des Führens eines PKW unter dem Einfluss von BTM eingeleitet. Das Fahrzeug wurde durch die Polizei am 01.10.2022 gegen 14 Uhr, in Bad Harzburg festgestellt. Eine Blutuntersuchung steht noch aus. red











2.01.2022 • 13:20 Uhr

Kinderschutzbund schlägt Alarm: mehr Schulabgänger ohne Abschluss - auch eine Folge der Corona-Krise!

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, beklagt eine Verdopplung der Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss. Die Zahl sei von 50.000 auf 100.000 seit Beginn
der Corona-Pandemie gestiegen, sagte Hilgers der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Online Sonntag). Und viele Schülerinnen und Schüler hätten wegen Corona nur einen schlechten Abschluss geschafft. Auch die Zahl der Ausbildungsplätze für junge Menschen, auf die auch
diejenigen mit weniger guten Noten eine Chance gehabt hätten, wie im Friseurberuf, in der Gastronomie und dem Handel, gehe zurück.

«Dem Übergang von Schule und Beruf hätten wir uns mehr widmen müssen», mahnte Hilgers. Er vermisse in der Bildungspolitik konkrete Pläne aus den Lehren der Pandemie. Hilgers forderte konzertierte Programm von Bund, Ländern und Kommunen für den Übergang von Schule in Beruf mit fairen Chancen auch für die mit schlechten Noten oder ohne Abschluss. Auch müsse der Gedanke des Hybridunterrichts über die Pandemie hinaus für die Zukunft weitergedacht werden. «Wenn ein Schüler mal ein Bein gebrochen hat, könnte er so trotzdem teilnehmen.
Man muss da endlich weiter denken.» epd











2.01.2022 • 12:33 Uhr

Immer mehr machen es: Jetzt auch Bad Gandersheimer Harzländer-Fleischprodukte online bestellen und sich kostenfrei nach Hause bringen lassen

Senior Willi hat es getan. Single Mathilde ebenso. Mutter Claudia nutzte es. Alle haben schon einmal online eingekauft. Und sie und andere haben es sich für 2022 fest vorgenommen: Online schoppen. Besonders in der Coronakrise mit ihren Beschränkungen gewinnt das kontaktlose Ordern von Waren und Dienstleistungen an rasanter Attraktivität. Das in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheimer beheimatete Familienunternehmen "Harzländer" setzt auf diese neue Vertriebform für seine Fleischwaren. Seit dem 1. November 2021 ist der Online-Verkauf "scharf gestellt", berichtet Milan Stancic, IT-Spezialist bei "Harzländer", bei einer Präsentation des Online-Systems. "Es funktioniert vollkommen unkompliziert", macht Stancis auch weniger computeraffinen Menschen Mut die neue Einkaufsmethode zu nutzen.

Über das Internet wird sich am heimischen Computer oder über das Smartphone vom Zuhause-Sofa aus bei "Harzländer" in den Online-Shop eingeklickt. Nach wenigen Klicks werden die verschiedenen Produkte im übersichtlichen Design und in Originalverpackung angezeigt. Dazu gibt es alle notwendigen Produktdetails und Preise. Ist der Warenkorb mit den gewünschten Fleischwaren gefüllt kann sofort bezahlt werden. Hier sind alle derzeit gängigen Bezahlmethoden von der Direktüberweisung über Pay Pal bis Kreditkartennutzung möglich.

Kostenfreie Belieferung ab
Warenwert von 25 Euro
durch Deutschen Paket Dienst

Bei "Harzländer" in Bad Gandersheim laufen die gesamten digitalen Informationen der Kundenbestellung auf, werden dokumentiert. Das erfolgt eine unverzüglich Bearbeitung. Die Waren werden je nach Kundenwünschen zusammengestellt. Ist die Bezahlung erfolgt gibt es die Freigabe für den Versand. Den erledigt für "Harzländer" Bad Gandersheim als Kooperationspartner der Deutsche Paketdienst. (DPD). Damit alles frisch und lecker zum Kunden gelangt ist eine Lieferzeit von maximal zwei Tagen sichergestellt. Bei einem Einkauf von Waren im Wert ab 25 Euro erfolgt die Anlieferung durch DPD kostenfrei.

Nach der Einführung des "Harzländer"-Online-Shops mit den ersten fast 40 Produkten ist die Nachfrage erfolgversprechend angelaufen, berichtet Milan Stancis in einem ersten Fazit. In einem weiteren Schritt sollen weitere Artikel in die Kühlproduktpalette aufgenommen werden. Bei "Harzländer" sind die Verantwortlichen optimistisch, was die positive Prognose für den Online-Shop betrifft.red

Die Bilder dokumentieren den "Harzländer" Online-Shop im Internet, den Vertriebspartner Deutscher Paket Dienst und Milan Stancic. Er ist bei "Harzländer" professionell als IT-Spezialist und damit für den Online-Shop verantwortlich. Stolz zeigt er ein Trikot vom Northeimer Handball Club mit dem "Harzländer"-Markenzeichen. Dort spielt der Linkshänder in der ersten Handball-Herrenmannschaft einen exzellenten Handball - auf Bundesliganiveau. Fotos: Fis WMG














2.01.2022 • 12:01 Uhr

Preis-Schock in 2022! Zahlreiche Krankenkassen erhöhen Beiträge

Nicht nur Sprit für Autos und Lebensmittel werden teurer in 2022!

19 von 97 gesetzlichen Krankenkassen erhöhen einemZeitungsbericht zufolge die Beiträge zum neuen Jahr. Damit müsse mehr als jeder Vierte der 73 Millionen Versicherten mehr Geld an die Krankenkassen zahlen, berichtete die «Welt am Sonntag». Der Bericht stützt sich demnach auf eine Auswertung der Beitragsliste, die zu Jahresbeginn vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen veröffentlicht wurde. Neun kleine Betriebskrankenkassen (BKK) hätten die Beiträge gesenkt.

Die teuerste aller gesetzlichen Krankenkassen ist 2022 dem Bericht zufolge die bundesweite BKK24 mit einem Satz von 17,1 Prozent, die günstigste die BMW BKK mit 14,9 Prozent. Unter den Versicherungen, die ihre Beiträge erhöhen, seien neun der elf Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mit knapp 21 Millionen Versicherten.

Wenn die Politik nicht aktiv gegensteuere, werde es 2023 einen «Beitragstsunami» geben, sagte der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, der drittgrößten Kasse, der Zeitung. Ohne den zusätzlichen Bundeszuschuss in Höhe von 14 Milliarden Euro, wären die Beiträge seiner Ansicht nach schon 2022 im Durchschnitt nicht nur um 0,1 Prozentpunkte, sondern um einen Prozentpunkt gestiegen. Es brauche dringend einen Kassensturz für die Finanzen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Bei allen Kassen setzt sich der Beitrag aus dem allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens und einem Zusatzbeitrag zusammen, den jede Kasse selbständig festlegen kann. Beide Beitragsteile werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und
Arbeitnehmer bezahlt.










2.01.2022 • 11:53 Uhr

Nachdenkliche Positionen! Juristin plädiert für differenzierte Beurteilung von Corona-Protesten, spricht hiesigen Demonstranten aus dem Herzen

Die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen müssen nach Einschätzung der Juristin Nicole Reese viel differenzierter beurteilt werden. Immer mehr Menschen aus der Mitte der Gesellschaft gingen inzwischen auf die Straße, sagte sie im Interview mit dem Deutschlandfunk, das am Sonntag verbreitet wurde. Durch die Berichterstattung in den Medien und das Agieren der Politik entstehe jedoch sofort die Assoziation, Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren, seien Corona-Leugner. Dies entspreche jedoch nicht den Tatsachen, betonte die Juristin, die selbst eine Demonstration in Berlin mitorganisiert hat, die jedoch von den Behörden verboten wurde.

Nicole Reese spricht auch Kritikern von Corona-Beschränkungsmaßnahmen aus dem Herzen, die in Bad Gandersheim und Einbeck friedlich demonstriert haben (wir berichteten). Sie bekräftigten, keine Corona-Leugner oder Verschwörungsapostel zu sein, "sondern wir setzen uns mit demokratischen Mitteln gegen eine Spaltung der Gesellschaft zur Wehr."

Die im Deutschlandfunk interviewte Juristin komme selbst wie die meisten ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus «der linken, grünen Ecke», einige seien aus dem liberalen oder konservativeren Spektrum, aber alle seien weit davon entfernt, Nazis oder Corona-Leugner zu sein. «In unserer Bewegung leugnet wirklich niemand Corona», betonte Reese. Sie seien lediglich gegen einige Maßnahmen wie die Impfpflicht und vor allem Schulschließungen. Dennoch, und obwohl sie sich an alle Maßnahmen wie das Tragen von Masken und Abstandsregeln hätten halten wollen und das auch so kommuniziert hätten, sei ihre Kundgebung vorsorglich verboten worden, aus der Erwägung heraus, dass auch Menschen aus dem «Querdenker»-Spektrum hätten teilnehmen können, die sich nicht an die Maßnahmen gehalten hätten.

«Und wenn wir so weite Verbote haben, dann bleibt von unserem Versammlungsrecht ja nichts mehr über.» Ein Verbot müsse Ultima Ratio sein. Eine Möglichkeit wäre gewesen, dass die Polizei mit mehr Einsatzkräften die Demonstration begleitet und sie dann hätte auflösen können, wenn gegen die Maßnahmen verstoßen worden wäre, sagte Reese. «Aber sie von vornherein zu verbieten, halte ich für rechtlich sehr bedenklich.» Insgesamt sei das Demonstrationsrecht im Rahmen der Corona-Verordnung zum Teil sehr massiv eingeschränkt
worden. «Das halte ich für sehr schwierig in einem Rechtsstaat.» epd /

Das Foto dokumentiert friedlichen Corona-Protest am Festspielbrunnen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Foto: Fis WMG










2.01.2022 • 11:41 Uhr

In der Hullerser Straße in Einbeck: Kratzattacke auf weißen Mercedes Benz

Im Zeitraum vom Freitag, dem 31. Dezember 2021, 15 Uhr bis zum Samstag, dem 01. Januar 2022, 14:15 Uhr, haben unbekannte Täter einen weißen Mercedes Benz Vito im Bereich der linken Fahrzeugseite und der Heckklappe mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt und durch Treten beschädigt. Die Schadenshöhe wird auf ca. 700 Euro geschätzt. Zur Vorfallszeit war das Fahrzeug in Einbeck in der Hullerser Straße, Höhe Haus-Nummer 18, abgestellt.

Wer sachdienliche Hinweise zur dieser Sachbeschädigung geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen. kal










1.01.2022 • 20:54 Uhr

Feuchte Neujahrsgrüße vom Nordkap nach Bad Gandersheim!

Nach den Weihnachtsgrüßen die aus der Kälte Lapplands kamen (wir berichteten) erreichte das Redaktionsnetzwerk soeben eine Neujahrsbotschaft vom Nordkap. Wieder via WhatApp. Hier vollzog sich ein beeindruckender Jahreswechsel, weil er sich auf den Weiten des ruhigen Meeres am nördlichsten Punkt unserer Erde entwickelte. Von Stavanger aus war diese fantastische Schiffsreise dank Hurtigruten möglich geworden. Für Helmut ging damit ein Traum in Erfüllung. Ihm verdanken wir die News zum Jahreswechsel mit den beiden Bildmotiven.












1.01.2022 • 19:58 Uhr

Helios Klinik in Northeim: Prof. Dr. Wolfgang Schillinger seit 1. Januar 2022 Ärztlicher Direktor

Es ist ein Übergang nach langer Amtszeit: Genau elf Jahre lang wird Dr. Jens Kuhlgatz Ärztlicher Direktor der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim gewesen sein, wenn er diese Aufgabe zum 1. Januar 2022 an Prof. Dr. Wolfgang Schillinger, Chefarzt der Kardiologie, Intensivmedizin und Pneumologie, abtritt. Kuhlgatz hat die Übergabe selbst initiiert und möchte damit einen Generationenwechsel einläuten. Er bleibt Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Northeimer Klinik.

In den kommenden Jahren will sich Dr. Kuhlgatz noch einmal verstärkt um seine Abteilung und fachliche Belange kümmern. „Aber es soll auch mehr Zeit für die Familie und vor allem für meinen jüngsten Sohn bleiben. Er ist nun elf Jahre alt“, sagt der erfahrene Bauchchirurg. Kuhlgatz ist bereits seit dem Jahr 2000 Chefarzt des damals neu gegründeten Fachbereichs der Allgemein- und Viszeralchirurgie in Northeim. 2010 übernahm der zweifache Familienvater im Kollegium die Position als Ärztlicher Direktor.



Von Neubau bis Corona

„Das Amt des Ärztlichen Direktors ist gerade in Coronazeiten eine Herkulesaufgabe, aber längst nicht nur dann. In all den Jahren und Herausforderungen hat Herr Dr. Kuhlgatz das Haus souverän und mit Weitblick ärztlich geführt. Ganz ohne Zweifel war, ist und bleibt er ein prägendes Gesicht für die Klinik und hochgeschätzter Ansprechpartner in der Region“, sagt Klinikgeschäftsführer Frank Mönter. Kuhlgatz stand der Ärzteschaft in bewegten Zeiten vor. In seine Amtszeit fiel zunächst der Klinikneubau am Sultmer – von den ersten Planungen bis zum Umzug im November 2014.

Als letzte große Herausforderung sieht Kuhlgatz selbst die Coronapandemie. Seit März 2020 leitete er ohne Unterbrechung den Krisenstab in der Northeimer Klinik. Ständig galt es, Prozesse und Konzepte im Krankenhaus den neuen pandemischen Lagen und Erkenntnissen anzupassen. Vor größeren Ausbrüchen und Überlastungssituationen ist das Haus zum Glück bis heute verschont geblieben.

Kardiologe mit hohem Renommee

„Für den nun anstehenden Generationenwechsel können wir erfreulicherweise einen neuen Ärztlichen Direktor präsentieren, der regional und überregional ein ebenso hohes fachliches und persönliches Ansehen wie sein Vorgänger genießt“, so Mönter. Prof. Dr. Wolfgang Schillinger ist seit Januar 2015 Chefarzt in Northeim. Der erfahrene Kardiologe hat hohes Renommee insbesondere in der Behandlung von Herzklappenerkrankungen und anderen minimalinvasiven Herzkatheter-Therapien erworben. Zudem ist er auf Herzschwäche und koronare Herzerkrankungen spezialisiert.

Seine Ziele als Ärztlicher Direktor beschreibt Schillinger so: „Zunächst geht es mir vor allem darum, die Klinik sicher durch die Pandemie zu bringen. Dann möchte ich dazu beitragen, das Haus zukunftssicher aufzustellen. Wir möchten und können medizinische Versorgung auf hohem Niveau leisten – für die Menschen hier vor Ort und teilweise auch darüber hinaus.“

Zur Person: Dr. Jens Kuhlgatz

Dr. Jens Kuhlgatz ist seit Oktober 2000 Chefarzt und seit Januar 2011 Ärztlicher Direktor in Northeim. Zuvor war er elf Jahre lang Oberarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum Fulda (Maximalversorger). Seine Schwerpunkte sind die Tumorchirurgie, alle minimalinvasiven Verfahren der Chirurgie, die chirurgische Proktologie und Adipositaschirurgie. Darüber hinaus hat Kuhlgatz eine Weiterbildungsbefugnis, um Assistenzärzte voll bis zum Facharzt der Viszeralchirurgie und speziellen Viszeralchirurgie auszubilden.

Zur Person: Prof. Dr. Wolfgang Schillinger

Prof. Dr. Wolfgang Schillinger ist seit Januar 2015 Chefarzt in Northeim. Zuvor war er 16 Jahre lang in der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt und stellvertretender Abteilungsleiter. Dort hat er auch habilitiert und wurde zum Professor ernannt. Der Kardiologe forscht bis heute auf den Gebieten der Herzschwäche und Herzklappenerkrankungen. In Northeim hat er unter anderem neue katheterbasierte Methoden eingeführt, in enger Kooperation mit der UMG.
red/ Quelle: Helios Kliniken












1.01.2022 • 19:09 Uhr

Northeim/Hammenstedt: Vier Verletzte durch Abbrennen eines illegalen Knallkörpers - Schwerverletzte in Kliniken gebracht

Ereignisort: Northeim Ortsteil Hammenstedt, Feldmark Unter dem Stühberg, Ereignsizeitpunkt: Samstag, 01. Januar 2022, 00:22 Uhr:

Im Rahmen einer privaten Silvesterfeierlichkeit wurde durch einen 24- Jährigen kurz nach dem Jahreswechsel ein illegaler Knallkörper, der zuvor ins Erdreich gesteckt wurde, gezündet. Durch die Detonation wurden vier, im Nahbereich stehende, Personen mit Brandverletzungen und Frakturen an den oberen Extremitäten zum Teil schwerverletzt. Die Personen mussten zur medizinischen Versorgung in die umliegenden Krankenhäuser verbracht werden.

Die Ermittlungen seitens der alarmierten Polizei dauern an. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. ren











1.01.2022 • 16:13 Uhr

EU-Kommission will Atomkraft als "grünen Stromproduzenten" und nachhaltig einstufen - Lemke übt Kritik

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat die Entscheidung der EU-Kommission, Atomkraft als "grünen Stromproduzenten" und damit als nachhaltig einzustufen, scharf kritisiert. «Ich halte es für absolut falsch, dass die Europäische Kommission beabsichtigt, Atomkraft in die EU-Taxonomie für nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten aufzunehmen»,
sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Online Samstag, Print Montag). Eine Energieform, die im Falle schwerwiegender Reaktorunfälle zu verheerenden
Umweltkatastrophen führen könne und zudem große Mengen an gefährlichen hochradioaktiven Abfällen hinterlasse, «kann nicht nachhaltig sein». Nach dem Willen der EU-Kommission sollen
Investitionen in Atomkraft- und Erdgaswerke unter bestimmten Bedingungen als klimafreundlich gelten.

Während Deutschland immer mehr Atomkraftwerke abschaltet werden u.a. in Frankreich und anderen Ländern neue Kernkraftwerke gebaut, weil der produzierte Strom klimafreundlich sei.

red










1.01.2022 • 16:05 Uhr

Besonders schwerer Fall des Diebstahls

Im Zeitraum vom 15.Dezember 2021, 18 Uhr bis zum 29. Dezember 2021, 09:45 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter eine dreiteilige Leiter aus einem verschlossenen Lagerraum eines Einbecker Vereines. Nach dem Durchkneifen eines Maschendrahtzaunes und dem Aufhebeln eines Vorhängeschlosses verschafften sich die Täter Zutritt zum besagten Lagerraum und entwendeten die Leiter. Aufgrund der Lage des angegangenen Objektes und der beschriebenen Leiter könnte durchaus ein Tatzusammenhang mit dem Einbruch in ein Einbecker Warenhaus bestehen. kal










1.01.2022 • 13:53 Uhr

Northeim: Zeugen nach Böllerwurf in offenstehendes Fenster gesucht - 64-Jähriger Mann verletzt

Tatort: Northeim, Breite Straße, Tatzeitpunkt: Samstag, 01.Januar 2022, 02:30 Uhr:

Bislang unbekannte Täter warfen durch das geöffnete Schlafzimmerfenster des 64-jährigen Opfers einen Silvesterböller. Durch die Explosion des Böllers im Innenraum der Wohnung wurde das Opfer leicht verletzt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu einer, sich zur Tatzeit befindlichen Personengruppe im Bereich Breite Straße / Braunschweiger Gasse geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden (Telefon 05551-70050). ren










1.01.2022 • 13:47 Uhr

In der Silvesternacht in Einbeck: Betrunkene schlagen sich - Aggressiver Mann kommt in Ausnüchterungszelle

In der Silvesternacht kam es am Samstag, dem 01.01.2022, 02:07 Uhr, zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem 38-jährigem Einbecker und einem 49-jährigem Bielefelder. Hintergrund waren Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss, welche in einer Rangelei mit besagter Körperverletzung in Form von Schlägen mit der Hand ins Gesicht endeten. Da der 38-jährige Beschuldigte während der Sachverhaltsaufnahme zunehmend aggressiver wurde, musste er zwecks Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. kal










1.01.2022 • 13:43 Uhr

Polizei sucht Berthold S. (41) und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Kasseler Polizei sucht derzeit nach dem vermissten Berthold S. (siehe Foto) und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Besorgte Angehörige aus Vellmar, bei denen er sich zuletzt aufgehalten hatte, erstatteten am gestrigen Mittwochabend eine Vermisstenanzeige bei der Polizei, da sie keinen Kontakt mehr zu ihm herstellen konnten. Der 41-Jährige benötigt ärztliche Hilfe. Die bisherigen Ermittlungen der Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo ergaben Hinweise, dass sich der Vermisste in der Kasseler Innenstadt oder Nordstadt aufhalten könnte. Die Suchmaßnahmen verliefen bislang allerdings ohne Erfolg.

Berthold S. ist 1,72 Meter groß, schlank, hat kurze braune Haare und einen 3-Tage-Bart. Welche Bekleidung er trägt, ist nicht bekannt.

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Vermissten werden bei der Kasseler Polizei unter Telefon 0561-9100 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. red/Foto: Polizei










1.01.2022 • 13:39 Uhr

Einbeck: Bei Polizeikontrolle "Polenböller" bei einem 23-Jährigen beschlagnahmt

Am gestrigen Freitag, 31. Dezember 2021, 18:55 Uhr, wurde im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Polizei in Einbeck festgestellt, dass ein 23-jähriger Fahrzeugführer aus Einbeck im Besitz von diversen verbotenen pyrotechnischen Gegenständen war. Diese sogenannten "Polenböller" wurden beschlagnahmt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. kal










1.01.2022 • 13:33 Uhr

Mehr als 100 Menschen feiern Abschaltung des AKW Grohnde - Hunderte von Mitarbeitern traurig

Mehr als 100 Umweltschützer haben in der Neujahrsnacht friedlich die Abschaltung des Atomkraftwerks Grohnde bei Hameln gefeiert. An der Kundgebung vor dem Kraftwerk
beteiligten sich nach Veranstalterangaben rund 120 Menschen, unter ihnen auch Landtags- und Bundestagsabgeordnete der Grünen. Die Polizei bestätigte die Kundgebung, nannte zunächst aber keine Teilnehmerzahlen. Zu der Aktion hatte mehrere Bürgerinitiativen aufgerufen.

Das Kernkraftwerk an der Weser lief seit 1987 und wurde zum Jahresende ebenso wie die AKW Brokdorf (Schleswig-Holstein) und Gundremmimgen-C (Bayern) dauerhaft vom Netz genommen. Spätestens Ende 2022 gehen die drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke Emsland, Neckarwestheim-2 (Baden-Württemberg) und Isar-2 (Bayern) außer Betrieb.

Bei der Kundgebung in Grohnde erinnerten ältere Teilnehmer an die Großdemonstration am 19. März 1977, bei der zahleiche Demonstranten und Polizisten verletzt wurden und die in den Medien als «Schlacht von Grohnde» beschrieben wurde. Die niedersächsischen Landtagsabgeordneten Miriam Staudte und Christian Meyer wiesen auf zahlreiche Störfälle des AKW in der Vergangenheit und die ungelösten Probleme bei der Entsorgung des Atommülls hin. Um Mitternacht bewegten Aktivisten einen symbolischen Abschalthebel auf «Off».

Die andere Seite:
Hunderte von Mitarbeitern/innen in dem Kernkraftwerk reagierten dem Vernehmen nach mehr mit Traurigkeit und Wehmut auf die Abschaltung. Auch in der Gemeinde Grohnde herrscht keine Feierstimmung. Man befürchtet einen wirtschaftlichen Einbruch, einen Verlust an Jobs und Gewerbesteuer.
red/ Foto: Fis WMG











1.01.2022 • 13:26 Uhr

Insgesamt ruhige Silvesternacht für die Polizei Hildesheim

Die Silvesternacht verlief für die Einsatzkräfte der Polizei Hildesheim weitgehend ohne besondere Vorkommnisse. Neben vielen Ruhestörungen wurden der Polizei vor allem Hinweise auf vermeintlich unzulässiges "Böllern" gemeldet. Das Abbrennen von Feuerwerk war allerdings nur auf einigen belebten Plätzen, wie dem Hindenburgplatz oder dem Marktplatz, verboten worden. Bis auf wenige Ausnahmen hat sich die Bevölkerung an diese Vorgaben gehalten, es wurden nur sehr wenige Verstöße festgestellt. Im Bereich Bernwardstraße/Friedrichstraße wurde eine größere Personengruppe gemeldet, aus dieser heraus sei mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen worden.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme kam es zu einer Widerstandshandlung gegenüber einem von 27 Polizeibeamten, dieser wurde leicht verletzt ist aber weiterhin dienstfähig. Eine Waffe konnte nicht festgestellt werden. In der Mozartstraße kam es zu einer Sachbeschädigung durch einen Feuerwerkskörper, der vermutlich absichtlich auf die Terrasse eines Wohnhauses geworfen wurde. Zwei Fahrradfahrer wurden unter Alkoholeinfluss festgestellt, die Fahrt des einen (35 Jahre, 1,8 Promille) wurde durch die Polizei gestoppt. Im zweiten Fall verursachte der Radfahrer (28 Jahre, 2.45 Promille) in der Kaiserstraße einen Verkehrsunfall mit einem Pkw, bei welchem er sich leicht verletzte.

Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Hildesheimer aus polizeilicher Sicht weitgehend an die Vorgaben gehalten haben, auch Corona Verstöße konnten durch die Beamten nicht festgestellt werden bzw. konnte es bei Verwarnungen belassen werden.th










1.01.2022 • 13:21 Uhr

Goslar: Polizei und eine erste Silvester-Bilanz: Vermehrtes Einsatzaufkommen, aber ansonsten ruhig und friedlich!

Beleidigungen in Rahmen von Streitigkeiten:
Am Freitag, 31.Dezember 2021, kam es gegen 21:30 Uhr in der Straße Worthsatenwinkel in Goslar zu Streitigkeiten über das Abbrennen von Feuerwerk. Im weiteren Verlauf kam es hier zu wechselseitig ausgetauschten Beleidigungen zwischen mehreren Personen. Hierzu wurden Strafverfahren eingeleitet.

Wechselseitige Körperverletzung:
Am Freitag, 31.12.2021, gegen 23:15 Uhr kam es in Langelsheim in der Straße Oberer Schmiedekamp im Rahmen einer privaten Feier zunächst zu Streitigkeiten. Diese Streitigkeiten endeten schließlich in einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen zwei männlichen Personen. Einer dieser Personen musste im Anschluss zur Verhinderung weiterer Straftaten dem hiesigen Polizeigewahrsam bis zu einer Ausnüchterung zugeführt werden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

In einem Fazit heißt es bei der Polizei Goslar weiter: "Zusammenfassend kann für den Bereich der gesamten Polizeiinspektion Goslar ein vermehrtes Einsatzaufkommen in der Silvesternacht festgestellt werden. Die Kolleginnen und Kollegen der Nachtschicht berichten aber über einen weitestgehend friedlichen und ruhigen Einsatzverlauf. Wir wünschen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2022. Bleiben Sie gesund!" red/ Grafik: Polizei











1.01.2022 • 13:13 Uhr

Freiwillige Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim – 2021 fast 300 Einsätze mit nahezu 11.000 Stunden Einsatzzeit

Stadtbrandmester Kai-Uwe Roßtock hat soeben die ausführliche und damit informative Jahresbilanz der Freiwilligen Feuerwehr in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim präsentiert:

Roßtock: "Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesundes Jahr 2022. Zu Beginn eines neuen Jahres geht der Blick zuerst auf das was wohl kommen mag, aber auch rückblickend auf das vergangene Jahr. Wie für viele Menschen unter uns war das Jahr 2021 auch für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim die seit mehr als 22 Monaten anhaltende Pandemie das bestimmende Thema. Zuversicht und Hoffnung machten uns allen, ein zur Verfügung stehender Impfstoff sowie die Möglichkeit von Schnelltests.

Hierdurch kehrte im Frühsommer kurz ein Stück Normalität ins Dienstgeschehen der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim mit der Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsdienstes aller Abteilungen bis zur erneuten Einstellung des Dienstbetriebes im Dezember 2021 einher. Ich bin sehr Stolz auf meine Kameradinnen und Kameraden in der Kernstadt und den Ortsteilen, dass sie trotz aller Einschränkungen die Einsatzbereitschaft 24/7 sicher gestellt haben. Hierfür wurden im privaten Umfeld sowie im Feuerwehrdienst viele Entbehrungen in Kauf genommen. Dafür danke ich allen sehr herzlich.

In den 14 Ortsfeuerwehren wurden insgesamt 292 Einsätze mit fast 11.000 Einsatzstunden und 907 Dienstbucheinträge an Ausbildungs- und Übungsdienst, Versammlungen, Dienstbesprechungen, Kommandositzungen, Sport und sonstiger Zusammenkünfte mit nahezu 20.000 Stunden aufgelistet. Die 292 Einsätze teilen sich auf in 27 Brandeinsätze (11 Entstehungsbrände, 6 Kleinbrände, 6 Mittelbrände, 4 Großbrände), 160 Hilfeleistungen, 38 blinde / böswillige Alarme (Fehlalarm Brandmeldeanlagen) und 67 nachbarschaftliche Unterstützung innerhalb und außerhalb des Stadtgebietes. Hierfür wurden insgesamt 10986 Stunden an ehrenamtlicher und unentgeltlicher Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit getätigt.

Zum Stichtag 31.12.2021 waren insgesamt 493 Einsatzkräfte in der Einsatzabteilung aktiv. Diese gliedern sich in 78 Kameradinnen und 415 Kameraden. Den drei Jugendfeuerwehren in Bad Gandersheim, Gremsheim und Seboldshausen gehören 24 Mädchen und 28 Jungen somit insgesamt 52 Mitglieder an. In der Kinderfeuerwehr Heberbörde (OF Wolperode) und der Kinderfeuerwehr Seboldshausen sind 25 Jungen und 10 Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren aktiv. Die Alters- und Ehrenabteilung verfügt über 220 Mitglieder. Eine Person ist


einem Musikzug zugeordnet. Insgesamt fördern 1020 Mitglieder die Arbeit in der Feuerwehr. In der Gesamtzahl gehören den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim 1821 Mitglieder an. Eine Förderung der Arbeit der Feuerwehr besteht auch darin, aktive Kameradinnen und Kameraden bei hiesigen Arbeitsgebern im Bereich der Stadt Bad Gandersheim vorrangig zu beschäftigen. Wir bieten eine Abwechslung zum Alltag, das gute Gefühl etwas Sinnvolles zu machen, die Chance anderen Menschen zu helfen, eine gute Kameradschaft, Teamwork, das Spaß macht und mitreißt, moderne und begeisternde Technik und Wissen, das auch privat genutzt werden kann.

Wir arbeiten stetig an der Weiterentwicklung unserer Feuerwehren und die Stadt Bad Gandersheim hat in den letzten Jahren sehr in den Brandschutz und die Hilfeleistung zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger investiert. So konnten moderne und zeitgemäße Fahrzeuge und notwendige Gerätschaften zielorientiert beschafft werden. Im Jahr 2021 wurde in der Ortsfeuerwehr Wrescherode ein mittleres Löschfahrzeug (MLF) und in der Ortsfeuerwehr Clus eine Tragkraftspritze PFPN 10- 1500 in Dienst gestellt. Waren es 2016 noch 6000 Liter Wasser auf den Fahrzeugen, sind es aktuell 12200 Liter Löschwasser auf den Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim.

Alle unsere wasserführenden Fahrzeuge verfügen über eine Wärmebildkamera. In der Ortsfeuerwehr Seboldshausen konnte durch eine großzügige Spende eine Drohne samt ausgebildeter Einheit in Dienst gestellt werden. Auch mit der Beschaffung von zusätzlichen Pumpen konnte in den Katastrophen- bzw. Hochwasserschutz sowie mit der Beschaffung von zusätzlicher Ausrüstung für die Vegetations- und Waldbrandbekämpfung investiert werden. Mit der Auslieferung eines 96KVA Notstromaggregates auf einem Tandemanhänger mit Lichtmast rechnen wir im Februar 2022. Hier hat sich auch bedingt durch Corona die Auslieferung verzögert.
In den nächsten Jahren stehen wichtige Entscheidungen zur Erneuerung von Feuerwehrhäusern mit Notstromeinspeisung, Fahrzeugen und Gerätschaften sowie persönlicher Schutzausrüstung an. Für die Infrastruktur in der Stadt (Trinkwasserversorgung) sowie der Löschwasserversorgung unabhängig vom Trinkwassernetz als wichtige Themen stehen wir hier im ständigen Dialog mit den handelnden Personen.

Zum Schluss möchte ich mich zunächst bei allen Kameradinnen und Kameraden in den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim für die geleisteten Dienste bedanken. Ein weiterer Dank geht an unsere Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und den Stadtwerken, an die Mitglieder des Rates und des Feuerschutzausschusses, sowie den Landkreis Northeim insbesondere mit der Kreisfeuerwehr um Kreisbrandbrandmeister Marko de Klein und der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Für die gute Zusammenarbeit ergeht mein Dank auch unseren Partnern der „Blaulichtfamilie“ der Polizei, dem DRK und der JUH sowie dem Technischen Hilfswerk. Den vielen Förderern und Sponsoren danke ich für ihr Engagement zum Wohle der Feuerwehren sowie den Arbeitgebern für die Freistellung der Kameradinnen und Kameraden für Ausbildungs- und Einsatzdienste. Meinen Bericht möchte ich mit den Worten schließen: „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr und bleiben Sie alle gesund.“










1.01.2022 • 13:07 Uhr

Renten-Schock! Jedem dritten Vollzeitbeschäftigten droht Mini-Rente unter 1.300 Euro

Der Anteil von Vollzeitbeschäftigten, die mit einer niedrigen Rente rechnen müssen, ist offenbar hoch. Jeder dritte Arbeitnehmer landet nach 45 Arbeitsjahren bei einer Brutto-Rente von
unter 1.300 Euro, wie eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Links-Fraktion im Bundestag ergibt, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Zunächst hatten die Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Online Samstag, Print Montag) darüber berichtet. Den Angaben nach waren in Deutschland zum Stichtag 30. Dezember 2020 rund 21,45 Millionen Menschen in sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung gemeldet. Davon müssen rund sieben Millionen mit einer Rente unter 1.300 Euro kalkulieren.

Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums müssen Beschäftigte beim derzeitigen Rentenniveau mindestens 2.800 Euro im Monat vor Abzügen verdienen, um auf eine gesetzliche Rente von 1.300 brutto zu kommen. Wer im Alter auf 1.500 Euro Rente kommen will, muss nach
derzeitigem Stand monatlich mindestens 3.200 Euro brutto in Vollzeit verdienen. Um 2.500 Euro brutto von der Rentenversicherung zu Abgaben erforderlich.

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch nannte es inakzeptabel, dass einem Drittel der Beschäftigten nach 45 Jahren Vollzeitarbeit nur eine schmale Rente drohe. Die Zahlen der Bundesregierung zeigten, «dass viele Arbeitnehmer nicht nur zu wenig verdienen, sondern auch zu wenig Rente für ihre Lebensleistung erhalten». Es untergrabe das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung, «wenn nach einem kompletten Arbeitsleben nur wenige hundert Euro über Hartz-IV-Niveau bleiben». Bartsch forderte, das Rentenniveau müsse mindestens auf über 50 Prozent steigen. Es lag laut dem Rentenversicherungsbericht
2021 zuletzt bei 49,4 Prozent.epd










1.01.2022 • 13:01 Uhr

Was sich 2022 bei Gesundheit und Pflege für alle Südniedersachsen ändert!

Zum Jahreswechsel haben sich etliche Regelungen im Gesundheits- und Pflegewesen geändert. Insbesondere soll auch 2022 den höheren Belastungen in der Corona-Pandemie Rechnung getragen werden. Eine Übersicht der wesentlichen Bestimmungen:

VERLÄNGERTE PANDEMIEMASSNAHMEN FÜR DIE PFLEGE:
Die Regelungen zur Erstattung pandemiebedingter Mehrausgaben und Mindereinnahmen der Pflegeeinrichtungen sowie der Betreuungsangebote zur Unterstützung im Alltag sind bis Ende März 2022 verlängert worden. Der Anspruch auf coronabedingtes Pflegeunterstützungsgeld für bis zu 20 Arbeitstage wurde ebenfalls bis Ende März 2022 verlängert.

Um Kontakte zu vermeiden, können die Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) im Einzelfall bis Ende März 2022 Pflegebegutachtungen ohne persönliche Untersuchung der Versicherten in ihrem Wohnbereich vornehmen. Ebenfalls bis Ende März 2022 besteht
für Pflegegeldempfänger die Möglichkeit, den Beratungsbesuch telefonisch, digital oder per Videokonferenz abzurufen.

FINANZELLE ENTLASTUNG FÜR PFLEGEBEDÜRFTIGE:
Um Pflegebedürftige vor Überforderung durch steigende Pflegekosten besser zu schützen, zahlt die Pflegeversicherung Heimbewohnerinnen und -bewohnern einen Zuschuss zum Eigenanteil. Er steigt mit der Dauer der Pflege: Im ersten Jahr trägt die Pflegekasse fünf Prozent des pflegebedingten Eigenanteils, im zweiten Jahr 25 Prozent, im dritten Jahr 45 Prozent und danach 70 Prozent. In der ambulanten Pflege werden die Sachleistungsbeträge um fünf Prozent erhöht. Der Leistungsbetrag zur Kurzzeitpflege wird um zehn Prozent angehoben.

PFLEGEVERSICHERUNG:
Zur Finanzierung der Pflegeversicherung wird ein Bundeszuschuss in Höhe von einer Milliarde Euro pro Jahr eingeführt. Der Beitragszuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung steigt um 0,1 Prozentpunkte. Somit betragen die Beiträge an die Pflegekasse ab diesem Jahr für Versicherte mit Kindern 3,05 Prozent, Kinderlose zahlen 3,4 Prozent vom Bruttogehalt.

ERGÄNZENDER BUNDESZUSCHUSS ZUR KRANKENVERSICHERUNG:
Der ergänzende Bundeszuschuss an die gesetzliche Krankenversicherung wird aufgrund der zusätzlichen Gesundheitsausgaben in der Corona-Pandemie von sieben auf 14 Milliarden Euro verdoppelt. Damit überweist der Bund in diesem Jahr insgesamt 28,5 Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds. Ziel der finanziellen Aufstockung ist es, den durchschnittlichen
Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2022 bei 1,3 Prozent zu stabilisieren.

KINDERKRANKENGELD:
Die pandemiebedingte Sonderregelung für Kinderkrankengeld wird verlängert: Das Kinderkrankengeld kann auch 2022 je versichertem Kind grundsätzlich für 30 statt zehn Tage (bei Alleinerziehenden 60 statt 20 Tage) in Anspruch genommen werden.

ELEKTRONISCHES REZEPT:
Bundesweit können alle Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheken, deren Systeme die technischen Voraussetzungen erfüllen, das elektronische Rezept nutzen. Sofern aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen das E-Rezept nicht erstellt werden kann, erhalten Versicherte zunächst weiterhin das gewohnte Papierrezept.
epd











1.01.2022 • 12:54 Uhr

Die erste Trunkenheitstour im neuen Jahr 2022: 22-Jähriger mit 1,85 Promille ab zur Blutprobe - Führerschein heute um 4.45 Uhr einkassiert

Am heutigen Neujahrsmorgen wurde ein 22-jähriger Northeimer mit seinem PKW in der Göttinger Straße/ Ecke Bahnhofstraße in Northeim zwecks einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Das war es 4.45 Uhr. Während der Kontrolle konnten die eingesetzten Beamten feststellen, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Atemalkoholwert von 1,85 Promille. Daraufhin wurde bei dem 22-Jährigen durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Weiterhin wurde der Führerschein sichergestellt und das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen bis auf weiteres untersagt.red/ren











1.01.2022 • 12:50 Uhr

PKW prallt bei Unfall gegen die Leitplanke - 18-Jährige unverletzt

Ereigniszeitpunkt: 31.Dezember 2021, 18:10 Uhr, Ereignisort: B 241, Volpriehausen Richtung: Eine 18-jährige Uslarerin befuhr mit ihrem PKW die Bundesstraße 241 von Volpriehausen in Richtung Hardegsen, als sie in einer Rechtskurve mit dem PKW ins Schleudern geriet und gegen die Schutzplanke prallte. Ihr passierte Gott sei Dank nichts. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 1500 Euro. Die Fahrzeugführerin blieb unverletzt.eng










1.01.2022 • 12:50 Uhr

18-Jähriger Uslarer flüchtet mit PKW und liefert sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Tatort: Stadt Uslar und südlicher Gemeindebereich, Tatzeitraum: Gestern, 31.Dezember 2021, 21.20 bis 21.44 Uhr:
Im Rahmen der Streifenfahrt dervPolizei wird im Innenstadtbereich von Uslar ein PKW mit zwei Insassen festgestellt, der aufgrund auffallend überhöhter Geschwindigkeit einer Kontrolle unterzogen werden soll. Trotz Haltezeichen und Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten hält das Fahrzeug nicht an. Nach mehrminütiger Verfolgungsfahrt von Uslar über die Ortsteile Schoningen und Verliehausen flüchtet der PKW von Schoningen durch den Wald in Richtung Hardegsen, Ortsteil Lichtenborn. Im Bereich Goseplack, auf der alten Strecke der B 241, verliert der Fahrer des PKW in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und bleibt im Böschungsbereich liegen. Beide Insassen, der 18-jähriger Fahrzeugführer aus einem Uslarer Ortsteil sowie sein 15-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus einem Uslarer Ortsteil, können das Fahrzeug unverletzt verlassen. Bei einer Überprüfung des Fahrzeugführers wird festgestellt, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Im Fahrzeuginneren werden diverse verbotene pyrotechnische Gegenstände aufgefunden und sichergestellt. Dem Fahrzeugführer wird auf der Dienstelle in Uslar eine Blutprobe entnommen. Es werden Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Teilnahme an einem verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Der Führerschein des 18-Jährigen sowie die pyrotechnischen Gegenstände werden sichergestellt. Der PKW des Flüchtenden ist nicht mehr fahrbereit und muss abgeschleppt werden. Bei der Verfolgung wird der Funkstreifenwagen ebenfalls beschädigt. Es entsteht ein geschätzter Gesamtschaden von 2000 Euro. Die Beamten des PK Uslar werden im Einsatz durch Kräfte der Polizei Göttingen und der Polizei Northeim unterstützt. eng










1.01.2022 • 12:48 Uhr

Corona kein Problem: 500 Teilnehmer gehen bei Silvesterlauf in Hannover auf die Strecke

Trotz Corona-Beschränkungen war das gestern unkompliziert möglich:

Sportlich sind 500 Menschen in Hannover ins neue Jahr gestartet. Beim traditionellen Silvesterlauf am 31. Dezember gingen sie wegen der aktuellen Pandemielage über einen Zeitraum von sechs Stunden in Kleingruppen auf die Strecke um den Maschsee, wie die Organisatoren mitteilten. Veranstalterin Stefanie Eichel zog eine positive Bilanz. Der Lauf habe «ein zuversichtliches Zeichen» für den Start in das neue Jahr setzen sollen, sagte sie. «Und die überaus positive und unterstützende Resonanz hat uns gezeigt, dass diese Geste auch entsprechend angekommen ist.»red










1.01.2022 • 12:45 Uhr












1.01.2022 • 12:43 Uhr

So lief Silvester in Bad Gandersheim: Buntes und lautes Feuerwerk am Himmel

Trotz angekündigter Beschränkungen haben zahlreiche Menschen in Bad Gandersheim gestern das neue Jahr mit heftigem Feuerwerkzauber begrüßt. Gut 30 Minuten lang war der Himmel über Bad Gandersheim in eine blitzende und leuchtende Illumination gehüllt. Dazu gab es die entsprechende Geräuschkulisse mit Knallern, Böllern und abgefeuerten Leuchtraketen. Die Auswirkungen eines Böllerverbots waren kaum zu spüren.Red/Fotos/Video: Fis WMG










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