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26.01.2021 • 10:37 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft! „Digitale Lösungen für mehr Klimaschutz" - Und Einbeck ist dabei!

Niedersächsischer Städtetag und Ministerium starten gemeinsames Projekt mit neun Städten und Gemeinden -

Gemeinsam haben der Niedersächsische Städtetag und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz am Montag den Startschuss für das Projekt „Unterstützung und Beschleunigung des kommunalen Klimaschutzes durch „Smart Cities" gegeben. Dieses Projekt soll gemeinsam mit Bad Bentheim, Einbeck, Göttingen, Hannover, Langenhagen, Lingen, Oldenburg, Stade und Wennigsen Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung als Beitrag zum kommunalen Klimaschutz analysieren, erproben und Lösungen entwickeln, die generell für kommunale Herausforderungen zukunftsweisend sind. „Mit dem Projekt arbeiten wir gleichzeitig an zwei zentralen Zukunftsthemen", erklärte hierzu Umweltminister Olaf Lies. „Digitale Lösungen können entscheidend dazu beitragen, unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Gleichzeitig muss der dafür notwendige Energiebedarf im Blick behalten und möglichst erneuerbare Energien genutzt werden. Ich bin gespannt, welche „smarten" Ansätze die ausgewählten niedersächsischen Kommunen hier entwickeln. Unser Ziel ist es, diese Lösungen dann entsprechend in die Breite zu tragen."

„Das Projekt knüpft nahtlos an die 2019 beschlossenen Resolutionen des Niedersächsischen Städtetages, `Klima schützen, Klimaanpassung vorantreiben, wie wir morgen leben´ und `Digitalisierung in den niedersächsischen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden´ an", ergänzt der Präsident des Niedersächsischen Städtetages, Oberbürgermeister Ulrich Mädge (Hansestadt Lüneburg): „Ich freue mich sehr, über das hohe Engagement unserer Mitglieder, die in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit von Anfang Dezember bis heute sehr gute Grundlagen und Ideen für die weitere Entwicklung des Projekts beigetragen haben."

„Nun wollen wir beides zu einem Projekt zusammenführen und die Chance von Smart Cities nutzen, um den Klimaschutz in den Kommunen mit den Chancen der Digitalisierung weiter voranzubringen", so NST-Vizepräsident und Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Frank Klingebiel.

Hintergrund:

Erklärtes Ziel des Projektes ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung als Beitrag zum kommunalen Klimaschutz in den ausgewählten Kommunen zu analysieren und zu erproben. Dies soll dazu dienen, Klimaschutzmaßnahmen in größerer Zahl und zügiger umzusetzen. Hierzu werden aus den 9 Kommunen aus dem Mitgliedsbereich des NST ein oder mehrere Verbünde übergreifende strategische Ansätze entwickeln. Dieser Städteverbund soll mit Mitteln aus dem Programm der KfW „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" über einen Zeitraum von knapp fünf Jahren konkrete Maßnahmen entwickeln und umsetzen. Dabei wird es darum gehen, Lösungen für solche Maßnahmen zu entwickeln, die für eine Vielzahl von Kommunen beispielgebend sein können. Auch für den Wissenstransfer sollen neue digitale Instrumente eingesetzt werden.red











26.01.2021 • 10:00 Uhr

Fotograf Jens Burger bezeichnet seine Models "Warriors" (Kriegerinnen) - Dritter Bildband erschienen

Der Bad Gandersheimer Fotograf Jens Burger hat seinen bisherigen Bildbänden "Warriors" nun "Volume 3" folgen lassen. Das Redaktionsnetzwerk bekam Gelegenheit darüber bereits in fotografischen Andeutungen zu berichten. Heute lüften wir das Geheimnis des Fotografen, der der weibliche Stärken in kunstvoller Fotografie in Szene gesetzt hat. Jens Burger gibt nicht sehr viel von dem preis, welche Inspiration ihn leitete, als er 2008 mit dem Projekt "Warrior" begann. In allen drei Bildbänden stellt er den Bildnissen seiner Aktmodelle folgendes Leitwort (oder ist es eine Liebeserklärung?) voran:" Frauen sind stark. Sie sind unschlagbar. Ertragen Schmerzen. Sie kämpfen...und sie sind wunderschön."

Und auch das hat Burger zugegeben: "Der Erfolg des des ersten Warrior-Bildbandes hat mich sehr bewegt. 2015 habe ich für mich privat den Bogensport entdeckt und hatte sofort den Wunsch, die Warrior-Reihe mit diesem Thema anzugehen. Die Arbeit daran hat über ein Jahr gedauert. Wie im ersten Buch geht es um die weibliche Stärke. Dargestellt durch anonyme Quantität". Und in dem soeben herausgegeben Band wird der Fotokünstler sehr persönlich: "Die Inspiration war die Geburt meines Sohnes. Ich bedanke mich bei meinen wundervollen Modellen".

Zur Person:
Jens Burger, Jahrgang '68, ist Künstler. Bürgerlich durchtrieben, ehrlich, lustig, auch musikalisch wertvoll und visuell unverwechselbar. Er ist verheiratet. Lebt in Bad Gandersheim. Chef der Werbeagentur upArt. Kontakt: www.jensburger.de










26.01.2021 • 09:00 Uhr

In Markoldenorf stockbetrunken im Auto - schon um 14.10 Uhr: Bei 2,5 Promille zwei Blutproben genommen

Der Polizei Einbeck wurde am gestrigen Montag, 25. Januar 2021, gegen 14.10 Uhr gemeldet, dass ein Mann seinen Pkw in der Berliner Sttraße in der Dasseler Ortschaft Markoldendorf geparkt hat. Offensichtlich war der Fahrer angetrunken. Bei einer Überprüfung des Mannes (68) konnte von den eingesetzten Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt werden. Ein Alkotest ergab dann ein Ergebnis von 2,5 Promille. Dem nunmehr Beschuldigten wurden zwei Blutproben entnommen, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er noch Alkohol zu sich genommen hat, nachdem er sein Auto abgestellt hatte. Der Führerschein wurde sichergestellt. pap










26.01.2021 • 08:56 Uhr

Einbeck: Verkehrsunfallflucht auf dem Möncheplatz

Eine 57- jährige Frau aus Delligsen hat am Montag, 25. Januar 2021, gegen 12.25 Uhr ihren schwarzen Pkw VW Polo auf dem Möncheplatz in der Bierstadt Einbeck geparkt. Als sie ca. 20 Minuten später wieder zu ihrem Auto kam, stellte sie hinten rechts an der Stoßstange einen Schaden fest. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist beim Ein- oder ausparken gegen den Wagen der Geschädigten gefahren und hat anschließend unerlaubt die Unfallstelle verlassen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 1000 Euro. Zeugen, die Hinweise zu diesem Vorfall geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck.pap










26.01.2021 • 08:47 Uhr

Abends "Kühler"-Blick, morgens Sicherheit geht vor!

Kann man sich in diesen Tagen der Corona-Virus-Katastrophe draußen noch so richtig sicher fühlen? Verschärft hat die Lage seit Wochenanfang die Witterungslage. Neben Ansteckungsgefahren mit dem lebensgefährlichen Corona-Virus drohen im öffentlichen Raum Rutschpartien auf Eis- und Schneeflächen.

Was wird getan, damit wir uns sicher fühlen und bewegen können?

Hier einige vorbildliche Beispiele. Beobachtet in den letzten 24 Stunden in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim:

Abends individuelles joggen durch eine frische (virenfreie!) Winterlandschaft. Gestern Abend bei Sonnenuntergang ein herrlicher Ausblick auf dem "Kühler". Null Ansteckungsgefahr!

Ganz früh am Morgen bereits die Begegnung mit einer Polizeistreife. Fußläufig unterwegs. Mit einer Corna-Mund-Nasen-Bedeckung im Gesicht. Das nennt man "Sicherheit auf Augenhöhe".

Das Thema Corona-Schutzmasken hat seit Montag eine neue Dimension: FFP2 und medizinische Masken sind angesagt. Im E-Center Dirk Scheuner ist man up to date!

Gut das unsere Justiz von morgens bis abends funktioniert. Bereits kurz nach 7 Uhr erwacht das Amtsgericht in Bad Gandersheim. Hell erleuchtet die Büros. Recht braucht Licht.

Für die perfekte Sicherheit von Schülern und Schülerinnen, dem Lehrerpersonal, auf Wegen und Treppen rund um das Roswitha Gymnasium sorgt der fleißige Hausmeister.

Und dann ist da noch der frühmorgendliche Coronatest am Auto - "Sicher ist sicher", sagt sich der Reporter beim Selbstversuch. In 24 Stunden herrscht Gewissheit.

red/Fotos: FisWMG
















26.01.2021 • 08:23 Uhr

Einbeck: Mit Auto ohne Kennzeichen unterwegs - Polizei greift ein

Eine Funkstreife der Eindecker Polizei stellte am gestrigen Montag, 25 Januar 2021, gegen 21.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Walter-Poser-Straße in Einbeck einen Pkw Audi A6 fest, der ohne Kennzeichen geführt wurde. Bei der anschließenden Kontrolle kam dann tatsächlich heraus, dass das Auto ein paar Tage vorher abgemeldet wurde und somit ohne Versicherungsschutz war. Gegen den 22 Jahre alten Fahrer aus dem südosteuropäischen Raum wird nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.pap










26.01.2021 • 06:59 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: "Gabionenhang" am Skulpturenweg bekommt mit barrierefreien Zugang ein Prestigeprojekt

Es wird eines der Prestigeprojekte bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim werden, das da am sogenannten Gabionenhang im rückwärtigen Bereich des ehemaligen Bad Gandersheimer Kurhauses (seit Jahren leerstehend!) langsam in Gang gesetzt wird. LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath hat zu diesem ehrgeizigen Vorhaben jetzt mit einer offiziellen Mitteilung für den Gandersheimer Stadtrat (und damit für die Öffentlichkeit) für besondere Aktualität gesorgt. Hellingrath: " Die Ausschreibung für den Gabionenhang mit einer barrierefreien Zuwegung zum Skulpturenweg wurde Anfang Januar 2022 submittiert (ausgeschrieben). Die Angebote werden aktuell noch geprüft. Das wirtschaftlichste Angebot (hat vor der Schlußprüfung) eine Firma aus der Region abgegeben. Mit einer kurzfristigen Beauftragung zu rechnen."

Man darf gespannt sein, wie sich der in Serpentinen angelegte barrierefreie Aufgang, auf dem sich beispielsweise Rollstuhlfahrer/innen ohne Unterstützung bewegen und begegnen sollen, in der Realisation ausschauen und funktionieren wird. Gleiches gilt für das Bepflanzungsvorhaben dieses gegenwärtig abscheulich kahl geschorenen Areals am "Kurhausparkplatz".
red/Foto: FisWMG










26.01.2021 • 06:44 Uhr

Dr. Jacob Institut: Extrem niedriger Vitamin-D-Spiegel und hohe COVID-19-Sterblichkeit in Alten- und Pflegeheimen

Die Sterblichkeit der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen an COVID-19 ist sehr hoch. Das war auch schon vor dem aktuellen Bericht in der BILD bekannt, der dies zu Recht als "Zahlen der Schande" bezeichnet. Nach einem Jahr Pandemie ist dies eigentlich nicht zu erklären. Natürlich sind ein Hauptgrund dafür das hohe Alter und Vorerkrankungen. Ein Einfaches ist es hingegen, die meist sehr niedrigen Vitamin-D-Spiegel anzuheben und dabei einfach nur den gelten wissenschaftlichen Leitlinien zu folgen. Die Studienlage zeigt, dass ca. 90 Prozent der Menschen in Pflegeheimen nicht optimal mit Vitamin D versorgt sind. Besonders bei Personen mit einem Vitamin-D-Mangel führt eine Supplementation zu einer deutlichen Reduktion von Atemwegsinfekten. So neueste Fakten der Experten des www.drjacobsinstitut.de. In einem aktuellen Statement des Dr. Jacob Institutes heißt es erläuternd:

Gabe von Vitamin D in Alten- und Pflegeheimen ist dringend erforderlich

Die Studienlage ist eindeutig, der Gedankengang für jeden nachvollziehbar. Die Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels bei älteren Personen, besonders in Alten- und Pflegeheimen, ist sehr hoch (s.u.). Der Nutzen von Vitamin D wird u. a. in einer Meta-Analyse von Doppelblindstudien mit über 11 000 Teilnehmern belegt: Dabei senkte die Gabe von Vitamin D bei Personen mit niedrigem Vitamin-D-Ausgangsstatus das Risiko für akute Atemwegserkrankungen um bis zu 70 Prozent . Daher empfiehlt die WHO eine Vitamin-D-Supplementierung gegen Atemwegsinfekte. COVID-19 ist eine akute Atemwegserkrankung, die bisherigen Studien zu Vitamin D und COVID-19 zeigen daher - wenig überraschend - ähnliche Ergebnisse.

Die logische Konsequenz müsste heißen, dass ältere Personen ausreichend mit Vitamin D versorgt werden. Dies wird auch von hoch angesehenen Medizingesellschaften gefordert: Die französische Académie nationale de Médecine (2020) empfiehlt bereits seit Mai 2020, den Vitamin-D-Status aller Senioren über 60 zu testen und gegebenenfalls Vitamin D zu supplementieren. Die American Geriatrics Society rät Personen ab 70 Jahren täglich 4000 I.E. Vitamin D aus allen Quellen aufzunehmen, um die empfohlenen Blutwerte von >= 75 nmol/l 25(OH)D zu erzielen (AGS Workgroup on Vitamin D Supplementation for Older Adults, 2014). Diese klaren evidenzbasierten Leitlinien werden hierzulande seit Jahren ignoriert.

In Deutschland ist nicht weniger als ein Paradigmenwechsel erforderlich, so dass Vitamin D als lebensnotwendiger Nährstoff verstanden wird, der den Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen aus medizinischer Sicht nicht vorenthalten werden darf. Die tägliche Einnahme von 4000 I.E. Vitamin D ist nach Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zwar wohlgemerkt sicher, eine Studie aus England beschreibt jedoch das Dilemma (Williams & Williams, 2020):

"Vitamin-D-Präparate wurden den Bewohnern nicht routinemäßig verabreicht (...). Die Leiter der Pflegeheime fühlten sich nicht in der Lage, Entscheidungen über Vitamin D zu treffen (...). Dies führt dazu, dass Vitamin D von medizinischen Fachkräften verschrieben werden muss und nur wenige Heimbewohner Vitamin-D-Präparate erhalten. (...) Das Versagen des Systems, den Vitamin-D-Status älterer Menschen in Pflegeheimen sicherzustellen, kann Auswirkungen im Zusammenhang mit COVID-19 haben." Die hohe Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels belegt, dass dieses Muster auch für die meisten Pflege- und Altenheime in Deutschland zutrifft. Vitamin D muss vom Arzt im Pflege- und Altenheim verschrieben werden, doch dies geschieht in der Realität sehr selten.

Es ist Aufgabe des Gesundheitssystems wie auch der Medien, Aufklärung zu betreiben und die starke Diskrepanz zwischen Bedarf und tatsächlicher Versorgung an Vitamin D zu verringern - besonders in Zeiten einer Pandemie. Alles andere grenzt an fahrlässige Tötung, wenn man die starken Effekte von Vitamin D in Studien betrachtet.

Nur 4 Prozent der Pflegeheim-Bewohner besitzen optimale Vitamin-D-Werte

In deutschen Pflege- und Altenheimen ist die Nachricht über den Bedarf an Vitamin D leider nicht angekommen. Daher ist die obige Zahl (4 Prozent ) kein Irrtum, zumindest wenn man als Referenzwert die Empfehlung der American Geriatrics Society von >= 75 nmol/l 25(OH)D zu Grunde legt. Das RKI (Robert-Koch-Institut) empfiehlt lediglich Serumwerte von 50 nmol/l, auch dieser Wert wird im Normalfall weit unterschritten (RKI, 2019).

Insgesamt gibt es wenig Studien, die sich überhaupt mit der Vitamin-D-Versorgung in deutschen Alten- und Pflegeheime beschäftigen. Die, die es am meisten bräuchten, werden am meisten ignoriert.

In zwei Pflegeheimen in Nürnberg lag die mediane Serumkonzentration von Vitamin D (25(OH)D) bei 168 Bewohnern (mittleres Alter 85,5 Jahre) bei 20,8 nmol/l (Diekmann, 2010). Bei 68 Prozent der Bewohner wurden Blutwerte unter 25 nmol/l festgestellt, bei 91 Prozent Werte unter 50 nmol/l, bei 96 Prozent unter 75 nmol/l. Nach der Untersuchung erhielten 33 Bewohner über ein Jahr lang eine Vitamin-D-Supplementation, 88 Bewohner erhielten keine Supplementation. Die mediane Serumkonzentration von Vitamin D lag daraufhin bei 79,6 nmol/l mit Supplementation bzw. bei 17,8 nmol/l ohne Supplementation. Ein weiteres Jahr ohne Vitamin-D-Supplementation verschlimmerte den Mangel also zusätzlich. Bei den Bewohnern, die keine Supplementation erhielten, verstarben innerhalb eines Jahres 39 Prozent, bei den Bewohnern mit Supplementation waren es nur 20 Prozent.

Eine weitere Untersuchung an 199 multimorbiden, geriatrischen Patienten in Bonn (mittleres Alter 83) ergab bei Aufnahme in eine Klinik mediane Serumwerte von 27,4 nmol/l (Saeglitz et al., 2007). Bei 45 Prozent der Patienten lagen die Serumwerte unter 25 nmol/l, bei 79 Prozent unter 50 nmol/l. Gerade einmal 8 Prozent hatten Vitamin D-Blutwerte über 75 nmol/l.

Der Grund für die besonders hohe Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels bei Personen in Pflege- und Altenheimen liegt darin, dass zum einen im Alter die Fähigkeit der Vitamin-D-Syntheseleistung der Haut deutlich abnimmt, zum anderen eine im Alter häufigere Immobilität zu einer geringeren Sonnenexposition führt.

Quasi-experimentelle Studie in Pflegeheim als weiterer Beleg für Wirkung von Vitamin D bei COVID-19

Die entscheidende Rolle von Vitamin D zur Optimierung des Immunsystems und zur Milderung des Zytokinsturms ist inzwischen sehr gut belegt und wurde bereits in früheren Pressemitteilungen ausführlich thematisiert (z.B. hier). Die Beweise sind mittlerweile so überzeugend, dass mehr als 200 Ärzte, Wissenschaftler und führende Institutionen einen offenen Brief unterzeichnet haben, in dem sie einen verstärkten Einsatz von Vitamin D im Kampf gegen COVID-19 fordern (VitaminD4all, 2020). In Großbritannien hat man auf die - nicht ganz neuen - wissenschaftlichen Erkenntnisse trotz BREXIT-Chaos reagiert und verteilt gratis Vitamin D an alle Risikogruppen; in Deutschland hält sich immer noch eine oft wenig konstruktive Vitamin-D-Kritik, die einen großen Teil der Evidenz ignoriert (Busby, 2020).

In einer neueren, quasi-experimentellen Studie wurden 66 Bewohner mit COVID-19 aus einem französischen Pflegeheim eingeschlossen (Annweiler et al., 2020). Die Interventionsgruppe erhielt während der COVID-19-Erkrankung oder im vorangegangenen Monat eine Vitamin-D-Bolusgabe. Potentielle Confounder wie der COVID-19-Schweregrad und die Verwendung von speziellen COVID-19 Medikamenten, waren bei der Interventions- und der Kontrollgruppe bei Studienbeginn vergleichbar. Das Ergebnis war signifikant: 82,5 Prozent der Teilnehmer in der Interventionsgruppe überlebten COVID-19, verglichen mit nur 44,4 Prozent in der Vergleichsgruppe nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 36 Tagen.

Die derzeit vorhandenen randomisierten Interventionsstudien zu Vitamin D und COVID-19 zeigen zum einen eine verringerte Intensiveinweisungen und zum anderen einen schnelleren negativen SARS-CoV-2-RNA-Test (Entrenas Castillo et al., 2020; Rastogi et al., 2020). Eine aktuelle Metaanalyse über 27 Beobachtungsstudien stützt diese Ergebnisse. Bei Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf trat ein Vitamin-D-Mangel häufiger auf als bei leichtem Verlauf. Ein Vitamin-D-Mangel erhöhte zudem das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt und das Sterblichkeitsrisiko im Zusammenhang mit COVID-19 deutlich (Pereira et al., 2020).

Literaturangaben finden Sie unter: https://www.drjacobsinstitut.de

Online-Kongress Vitamin D und Immunität - Vitamin D, Mikronährstoffe und COVID-19

Das Sonnenvitamin D ist in aller Munde, gerade in der dunklen Jahreszeit und vor allem in Zeiten von COVID-19. Dabei stellen sich immer häufiger wichtige und brisante Fragen. Antworten liefert der Online-Kongress zum Thema "Vitamin D und Immunität" am 13. Februar 2021. Es erwarten Sie interessante und hochaktuelle Vorträge von sieben Experten, die sich mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Vitamin D, anderen wichtigen Mikronährstoffen, Immunität und COVID-19 beschäftigen.

Der Kongress richtet sich an Ärzte, Heilpraktiker, Pflegekräfte, Verantwortliche im betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie alle, die gesundheitlich interessiert sind und in dieser Infodemie nach fundierten und wissenschaftlich belegten Informationen über Gesundheit und Prävention suchen. Die Teilnahme ist kostenlos. ots










26.01.2021 • 06:28 Uhr

Jetzt heißt es "Graffiti frei!" und "Farbe verbindet!" - Maler Schreiber stellt erste Graffitiwand in Bad Gandersheim-Wrescherode zur Verfügung

Bereits seit einiger Zeit befasst sich der Stadtjugendring in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim mit der Möglichkeit, jungen Graffitikünstlern die Chance auf Entfaltung zu geben. Mobile Stellwände waren bereits geplant, die Idee wurde aber wieder verworfen, da ideale Standorte dafür sehr rar waren. Außerdem waren geeigneter Schutz vor Wind und Wetter Grund für anderweitige Planungen.

Auf der Suche nach öffentlichen und frei zugänglichen Wandflächen ist man jetzt fündig geworden. Frei nach dem Motto „Farbe verbindet“, hat nun Malermeister Michael Schreiber angeboten, eine Wandfläche für Graffitis zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring Bad Gandersheim, hat Schreiber langfristige Pläne: „ Wir starten in diesem Jahr in unserem Betrieb ein weiteres neues Projekt und durch die Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring sehe ich das als eine runde Sache. Selbstverständlich möchte auch ich nicht gutheißen, dass willkürlich quer durch die Stadt rumgesprüht wird und es soll auch keinesfalls eine Belohnung für mutwillige Sachbeschädigung sein. Aber wenn ich durch das bereitstellen einer legalen Fläche zum sprayen, meinen Teil dazu beitragen kann, dass zukünftig eben keine Wände mehr illegal beschmutzt werden, dann mache ich das gerne!“

Der Malerbetrieb Schreiber hatte im Sommer kostenlos einige Schriftzüge und sogenannte Tags entfernt (wir berichteten). Unter dem Motto „Wir Gandersheimer müssen zusammenhalten“ hatte Michael Schreiber via Facebook Betroffene aufgerufen, sie können sich gerne bei ihm melden. Dieser Aufforderung kamen auch einige dankend nach.

Auch ein Kunstprojekt des Malerbetriebes mit der damaligen Osterbergschule, brachte vor zwei Jahren einige bemerkenswerte Graffitikunstwerke auf Stellwänden hervor.

Die nun bereitgestellte Graffitiwand auf der Rückseite des Hauses Landwehr 32 in Wrescherode mit Zugang vom Mühlensteg, wurde mit bunten Pfeilen markiert. So kann man leicht erkennen, wo gesprayt werden darf. Eine Sache liegt sowohl dem Stadtjugendring, als auch Michael Schreiber am Herzen: „ Wir möchten keinerlei Hetze oder Beleidigungen sehen. Künstlerische Freiheit ist eine Sache, aber in jenem Fall hört der Spaß auf!“

Gunnar Ude bietet zusätzlich an: „ Wer sich bei uns im Stadtjugendring meldet, gerne auch anonym, dem stellen wir bei Bedarf auch Material zur Verfügung!“
Bad Gandersheim kann stolz sein, so einen engagierten Jugendpfleger zu haben.
Vielleicht finden sich noch weitere Möglichkeiten, um das Angebot für Kunstschaffende zu erweitern. Dem Stadtjugendring liegt bereits eine weitere Anfrage vor, allerdings möchte man vorerst abwarten, wie sich das aktuelle Projekt entwickelt. red

Die Bilder dokumentieren die jetzt von Malermeister Schreiber bereitgestellte erste freie Fläche in Bad Gandersheim-Wrescherode, Landwehr 32, , auf der losgesprayt werden darf.












25.01.2021 • 21:12 Uhr

Erfolgreiche Ermittlungsarbeit! Polizei beendet Serie von Kellereinbrüchen - Zwei Tatverdächtige nach umfangreichen Ermittlungen in Haft

Durch intensive Ermittlungen hat die Polizei Göttingen jetzt eine umfangreiche Einbruchserie beendet. Im Zeitraum von Sommer 2020 bis in die zweite Januarwoche 2021 hinein war es im gesamten Stadtgebiet von Göttingen zu einer hohen dreistelligen Anzahl an vollendeten und versuchten Kellereinbrüchen gekommen. Das Diebesgut umfasste alles, was heutzutage in Kellern gelagert wird. Über alte Bekleidung, alte Fernseher und Konserven, bis hin zu teuren Alkoholika, Fahrrädern und diversen hochwertigen Werkzeugen.

Die aufgenommenen Ermittlungen des 2. Fachkommissariats führten letztlich zu einer Gruppe von drei dringend Tatverdächtigen, die der Betäubungsmittelszene zuzurechnen sind. Gegen einen 39 Jahre alten Bad Lauterberger (Landkreis Göttingen) und einen 43-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz erließ das Amtsgericht Göttingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft inzwischen U-Haftbefehle wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr. Der dritte Tatverdächtige, ein 46-jähriger Göttinger, befindet sich aktuell auf freiem Fuß.

Nach Erkenntnissen der Ermittler schlugen die Tatverdächtigen über das gesamte Stadtgebiet verteilt zu. In unterschiedlicher Zusammensetzung oder auch allein und häufig zur Nachtzeit. Im Großteil der Fälle drangen sie in Mehrfamilienhäuser ein, suchten die Kellerbereiche oder Dachböden auf und entwendeten dort vorgefundene Gegenstände. Aufgrund von Abgleichen der gesicherten Spuren, aber auch übereinstimmender Zeugenangaben mit Täterhinweisen, konkretisierte sich schließlich der Tatverdacht gegen die drei jetzt dingfest gemachten Männer.

In ihren Wohnungen stellten die Ermittler bei richterlich angeordneten Durchsuchungen diverses mutmaßliches Diebesgut sicher. Ein Teil davon konnte zugeordnet und wieder an die Geschädigten ausgehändigt werden. Wo die hochwertigen Gegenstände letztlich verblieben sind, lässt sich derzeit noch nicht ermitteln.

Nach Verhaftung der drei mutmaßlichen Kellereinbrecher brach die Tatserie sofort schlagartig ab.jk










25.01.2021 • 21:10 Uhr

Liebenburger wehrt sich massiv gegen Polizisten und landet in der Zelle

Am vergangenen Freitag, gegen 18.45 Uhr, randalierte ein 40-jähriger Mann aus Liebenburg in einem Mehrfamilienhaus herum und ließ sich durch die alarmierten Polizeibeamten aus Langelsheim auch nicht beruhigen. Im Gegenteil, er beleidigte die Polizisten auch noch. Da er zudem unter Alkoholeinfluss stand, wurde er zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam nach Goslar gebracht, zuvor wurde ihm noch eine Blutprobe entnommen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.ots











25.01.2021 • 21:06 Uhr

Stein-Attacke auf Transporter des Verbandes "Die Falken" -Polizei fragt: Wer kann Hinweise geben?

Tatort: Braunschweig, Goslarsche Straße, Tatzeit: Samstag, 24. Januar 2021, 0.01 Uhr:
Polizei sucht Zeugen, nachdem mit einem Stein eine Seitenscheibe eines Transporters beschädigt wurde.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand der weiße VW T5 des Verbands "Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken" in der Goslarschen Straße auf einem angemieteten Parkplatz. Dieser befindet sich in unmittelbarer Näher zum Büro des Kreisverbands und ist durch ein Schild eindeutig zuzuordnen.

Gegen Mitternacht hörte eine Zeugin einen lauten Knall. Kurz darauf stellt sie fest, dass eine Seitenscheibe des Transporters offensichtlich mit einem Stein eingeschlagen worden war. Der Stein befand sich noch im Fahrzeug. Die Frau alarmierte die Polizei.

Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet. Weil ein Zusammenhang mit den am Vortat stattgefundenen Versammlungen nicht ausgeschlossenen werden kann, hat das Fachkommissariat für Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu der Beschädigung oder verdächtigen Personen in der Nähe des Tatorts machen können, sich beim Kriminaldauerdienst unter Telefon 0531/476-2516 zu melden.ots










25.01.2021 • 20:56 Uhr

Niedersachsen stärkt Schutz von Flüchtlingskindern in Unterkünften

Minister Boris Pistorius (SPD) : „Wir müssen die Schwächsten der Schwachen mit geeigneten Maßgaben schützen"

Um den Schutz geflüchteter Kinder und ihrer Familien in den Unterkünften des Landes weiter zu erhöhen, haben das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport sowie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung - gemeinsam mit den Kinderrechtsorganisationen „Save the Children" und „Plan International Deutschland" - die Situation in den Einrichtungen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) für Flüchtlinge und Asylbewerber mit dem Ziel in den Blick genommen, notwendige konkrete Verbesserungen umzusetzen. Mit dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) geförderten Projekt „Kinder schützen - Strukturen stärken!" sollen Kinderrechte eingeführt sowie Kinderschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen flächendeckend und nachhaltig verbessert werden. Neben Niedersachsen wurde das Projekt des BMFSJ auch in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein durchgeführt. In der niedersächsischen Landesaufnahmebehörde sind derzeit 2.500 Migranten untergebracht.

Das umfassende Monitoring der Einrichtungen hat mehrere Verbesserungsmöglichkeiten zu Tage gefördert: So wird gezielt die Zusammenarbeit der Standorte der LAB NI mit den örtlichen Jugendämtern vorangetrieben, außerdem werden entsprechende Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Zudem ist aus dem Projekt eine Willkommensmappe hervorgegangen, die neuankommenden Familien in der LAB NI in der jeweiligen Sprache ihres Herkunftslandes ausgehändigt wird und alle relevanten Informationen zu Kinderrechten sowie Ansprechpersonen in der Unterkunft und bei den Jugendämtern bereithält. Die Mappe kann von den Standorten jederzeit individuell angepasst und aktualisiert werden.

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zu den Ergebnissen des Projekts: „Ich denke, dass wir in den Unterkünften der Landesaufnahmebehörde einen hohen Standard gewährleisten. Das Projekt macht dennoch Sinn, denn die Ergebnisse haben punktuell weiteren Verbesserungsbedarf gezeigt, den wir umgehend umsetzen werden. Gerade die Kinder, die etwa aus dem syrischen Bürgerkrieg oder einem Flüchtlingslager wie in Moria zu uns kommen, sind besonders schutzbedürftig. Darum ist es wichtig, im Rahmen von Projekten wie diesem noch einmal genau hinzuschauen, wie wir ihre Situation durch konkrete Maßnahmen verbessern können. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten ausdrücklich für ihren Input und ihre hervorragende Arbeit!"

Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, betont: „Die eigenen Strukturen und Bedingungen im Sinne des Kinderschutzes zu hinterfragen ist ein intensiver Prozess. Aber er lohnt sich. Einrichtungen sind gut beraten, sich zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Nur so kann es gelingen, den Kinderschutz zu stärken."

In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien und den Verantwortlichen der Erstaufnahmeeinrichtungen wurden standardisierte Handlungsabläufe und Verfahren zum Kinderschutz entwickelt. „Schon mit kleinen Veränderungen kann man etwas bewirken", so Marie Nadjafi-Bösch, Projektleitung bei Save the Children. „Wichtig ist zum Beispiel, dass es in jeder Unterkunft eine Ansprechperson für Kinderschutz gibt und diese in Kontakt mit dem örtlichen Jugendamt steht."

Gemeinsam wurden im Rahmen des Projektes Konzepte entworfen, um Eltern und Kinder in Unterkünften für geflüchteten Menschen mit Kinderrechten vertraut zu machen und sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken. „Ein wichtiger Aspekt war zudem die Erstellung von Curricula für Weiterbildungsmaßnahmen für unterschiedliche Mitarbeitende in Unterkünften", sagt Luisa Gebauer, Referentin im Kinderschutzprogramm von Plan International Deutschland. „Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Berufsgruppen der Unterbringung für geflüchtete Menschen betrifft."

Jens Grote, Präsident der LAB NI, dankt insbesondere den Projektpartnern von Save the Children und Plan International Deutschland: „Das Projekt hat uns geholfen, unsere bisherigen Maßnahmen zum Kinderschutz zu reflektieren, zu verbessern und neue Strukturen für einen organisierten Kinderschutz zu schaffen. An allen Standorten und Außenstellen werden wir zukünftig Kinderschutzbeauftragte einsetzen, die den Kindern mit ihren Belangen und Rechten bei allen Planungen und Gestaltungen zukünftig eine Stimme geben werden."

Die Ergebnisse aus dem Projekt in den Aufnahmeeinrichtungen sollen auch als „Best-Practice"-Beispiele für die Unterbringung von Geflüchteten in den niedersächsischen Kommunen dienen. In der LAB NI sind derzeit rund 2.500 Personen untergebracht.










25.01.2021 • 20:47 Uhr

Meilenstein für neue Sportstadt Bad Gandersheim in der Marienstraße: Erste Krankengymnastik terminiert

Ein Meilenstein in Bad Gandersheim für die neue Sportstadt in Bad Gandersheim. Kathrin Signore reicht das erste Rezept ein für Physiotherapie und termininiert ihre krankengymnastischen Anwendungen mit Tobias Kruse, dualer Student Gesundheitsmanagement. Am 1. Februar 2021 startet Bad Gandersheims neue Physiotherapie, Termine werden seit heute bereis vergeben. red











25.01.2021 • 13:37 Uhr

Nicht kleckern sondern klotzen! 94 Millionen Euro für Kinderbetreuung: Bundesgeld für Krippen und Kindergärten geht an Kommunen

Die Regierung haut die nächsten 94 Millionen Euro raus!
Mit 94,4 Millionen Euro werden die Kommunen in Niedersachsen bei Investitionen in Kindertageseinrichtungen unterstützt. 64,4 Millionen stehen für Plätze in Krippen und der Kindertagespflege für Kinder unter drei Jahren bereit. Für Kindergärten sind 30 Millionen Euro für zusätzliche Plätze sowie Ausbau-, Umbau-, Sanierungs-, Renovierungs- und Ausstattungsmaßnahmen, wie z. B. Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten, zur Digitalisierung und zur Bewegungs- und Barrierefreiheit, vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem 5. Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung" 2020-2021 und sind aufgrund bundesgesetzlicher Regelung bis zum 30.06.2021 zu binden.

Die Förderung im Krippenbereich erfolgt über die bekannte „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für den weiteren Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren (RAT V)". Für Investitionen in Kindergärten ist eine neue „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen in Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung" (RL IKiGa) am 23.12.2020 in die Verbandsbeteiligung gegeben und veröffentlicht worden. red












25.01.2021 • 12:09 Uhr

Beispielhaft und vorbildlich! Bad Gandersheimer Unternehmer stellt Fläche für Graffiti zur Verfügung

Immer noch zieren etliche Graffitiwerke öffentliche Flächen im Bad Gandersheimer Stadtbild (wir berichteten aktuell und exklusiv).

„Provide us a Wall,“ so die Forderung an der Bahnunterführung unterhalb des Bahnhofes. Die Einen nennen es Kunst, die Anderen Schmiererei. Fakt ist, dass es sich um Sachbeschädigung handelt. Jetzt kommt wohl Bewegung in das Thema.

Ein Unternehmer aus Bad Gandersheim soll sich bereiterklärt haben, eine Wandfläche für Graffitikunst zur Verfügung zu stellen. Welche Rolle der Bad Gandersheimer Stadtjugendring spielt und was noch angedacht ist, das berichten wir in Kürze.red










25.01.2021 • 12:05 Uhr

Zeugenaufruf nach Diebstahl einer Gitarre

Bereits Ende Dezember 2020 wurde aus einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in der Wörthstraße eine Gitarre samt Zubehör gestohlen. Die Polizei Hildesheim sucht seit heute Zeugen, die zur Tat oder zum Verbleib des Instrumentes Angaben machen können.

Den Ermittlungen zufolge konnte die Tatzeit zwischen dem 30. Dezember 2020, 10:30 Uhr, und dem 31. Dezember 2020, 12:30 Uhr, eingegrenzt werden. Zumindest ein unbekannter Täter drang durch gewaltsames Öffnen der Tür in den Kellerraum des Geschädigten ein und entwendete die zur Rede stehende Gitarre samt Koffer sowie einen Verstärker der Marke AER.

Die Gitarre vom Hersteller Gulid, Typ F-50, ist schwarz und orangefarben und verfügt am Korpus über einen Tonabnehmer der Marke Fishman. Im Nitrolack auf der Oberseite befinden sich deutliche Risse. Die Gitarre befand sich in einem älteren, schwarzen Gitarrenkoffer mit der silberfarbenen Aufschrift "Gulid F-50". In dem Koffer lag zudem ein schwarzer Gitarrengurt aus Leder.

Mit der Veröffentlichung von Bildern des gestohlenen Instrumentes erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf den Verbleib.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Hinweise geben können bzw. die im Tatzeitraum Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm/Fotos: Polizei












25.01.2021 • 11:55 Uhr

Seit heute Morgen: Geänderte Corona-Verordnung in Kraft - Mehr Homeoffice! Mehr Kontaktverbote! Medizinische Masken Pflicht, auch in Kirchen!

In Niedersachsen ist am (heutigen) Montag die geänderte Corona-Verordnung in Kraft getreten. Damit setzt das Land den jüngsten Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit der Bundeskanzlerin um. Der Beschluss basiert darauf, dass durch die bisherigen Maßnahmen und insbesondere durch das besonnene Verhalten der Bürgerinnen und Bürger die Infektionszahlen gesenkt werden konnten. Gleichzeitig bewegt sich das Infektionsgeschehen aber weiterhin auf einem zu hohen Niveau, vor allem angesichts der zusätzlichen Gefahren, die von Mutationen des SARS-CoV2-Virus ausgehen. Vor diesem Hintergrund werden die bisherigen Maßnahmen bis zum 14. Februar 2021 verlängert und durch weitere Vorgaben ergänzt, die unter anderem eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie eine Ausweitung des Arbeitens im Homeoffice umfassen. Die Vorgaben zum Homeoffice werden nicht in den Länderverordnungen erfasst, sondern in einer gesonderten Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geregelt. Diese Bundesverordnung soll am Mittwoch, den 27. Januar 2021 in Kraft treten und zunächst bis zum 15. März 2021 befristet sein.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Die Infektionszahlen gehen bundesweit und auch bei uns in Niedersachsen zurück. Mein herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich nach wie vor in überwiegender Mehrheit sehr umsichtig und verantwortungsvoll verhalten. Ich habe großes Verständnis dafür, dass mittlerweile viele Menschen die durch das Virus verursachten Einschränkungen zunehmend als schwere Bürde empfinden. Wir dürfen jedoch jetzt nicht nachlassen, um das mühsam Aufgebaute nicht wieder einzureißen. Von den Virusmutationen geht nach Ansicht von Experten eine sehr hohe Ansteckungsgefahr aus. Um eine schnelle Ausbreitung der Mutationen zu verhindern, müssen die Infektionszahlen noch zügiger und deutlicher sinken als bislang. Deshalb gilt auch weiterhin, dass wir alle gemeinsam unsere Kontakte noch stärker auf ein absolutes Minimum reduzieren müssen. Auch in der Arbeitswelt müssen - wo immer es geht - die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und zum Homeoffice noch intensiver genutzt werden."

Homeoffice:

Die Vorgaben zum Homeoffice werden nicht in den Länderverordnungen erfasst, sondern in einer gesonderten Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geregelt. Diese Bundesverordnung soll am Mittwoch, den 27. Januar 2021 in Kraft treten und zunächst bis zum 15. März 2021 befristet sein. Laut BAMS umfasst die Verordnung folgende neue Vorgaben:

Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
Es gelten strengere betriebliche Arbeitsschutzregelungen für Abstände und Mund-Nasen-Schutz:
Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.
Weiterführende Informationen sowie den Verordnungsentwurf finden Sie auf den Seiten des BAMS:
https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze/sars-cov-2-arbeitsschutzverordnung.html;jsessionid=66441CF8ACCDD4E3E893FA8DA1FC22D7.delivery2-master

Änderungen in der Corona-Verordnung des Landes:

Kontaktbeschränkungen:

Weil sich das Virus von Mensch zu Mensch überträgt, gelten auch in der geänderten Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen umfassende Kontaktbeschränkungen. Jede Person hat Kontakte zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Jede Person darf sich in der Öffentlichkeit außerhalb der eigenen Wohnung nur

allein oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, und höchstens einer weiteren Person oder als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand sowie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließlich drei Jahren aufhalten (§ 2 Abs.1). Eine private Betreuung von Kindern in Kleingruppen ist möglich (§ 11 Abs. 1). Durch die geänderte Verordnung sind jetzt ausdrücklich auch Betreuungen von Kindern durch die Großeltern in deren oder in der elterlichen Wohnung zulässig.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die zulässigen Kontakte möglichst auf gleichbleibende Personen zu beschränken und sich nicht mit unterschiedlichen Personen zu treffen.

Pflicht zum Tragen Medizinischer Masken:

Vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Virus-Mutationen haben Bund und Länder in ihrem jüngsten MPK Beschluss darauf hingewiesen, dass medizinische Masken eine höhere Schutzwirkung haben als Alltagsmasken. Der Begriff „Medizinische Masken" im Sinne der geänderten Landesverordnung umfasst insbesondere OP-Masken, aber auch Atemschutzmasken der Kategorie FFP2 und Masken mit mindestens gleichwertigem genormten Standard. Nicht zulässig sind Atemschutzmasken mit Ausatemventil. Sie schützen zwar denjenigen, der sie trägt, nicht aber die Umstehenden.


In Niedersachsen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske insbesondere an folgenden Orten/in folgenden Situationen:

in den derzeit geöffneten Bereichen des Handels, hierzu gehören: Lebensmittelhandel, Wochenmärkte, Getränkehandel, Abhol- und Lieferdienste, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien, Geschäfte für Optik und Hörgeräte, Banken, Poststellen etc.,
im öffentlichem Personenverkehr, das heißt in Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Zügen, Taxen, Fähren sowie in Bahnhöfen, an Haltestellen und deren Wartebereichen,
wenn Tätigkeiten oder Dienstleistungen die Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 m erfordern. Das gilt insbesondere in der Gesundheitsversorgung, der Pflege und bei körpernahen Dienstleistungen. Hierzu gehören auch Arztpraxen,
in Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen in Kirchen, Synagogen, Moscheen und anderen geschlossenen Räumlichkeiten und auch bei Zusammenkünften anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften.
Die Pflicht, an den genannten Orten medizinische Masken zu tragen, trifft Kinder zwischen dem 6. und dem 15. Geburtstag nicht. Bei ihnen reicht eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind generell schon bislang von der Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ausgenommen (§ 3 Absatz 6 Satz 1).

Die Betreiberinnen und Betreiber von Verkehrsmitteln müssen nach der Verordnung auf die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken hinweisen und auf etwaige Verstöße reagieren (§ 3 Absatz 7 Satz 2).

Generell wird in Situationen, in denen ein engerer oder längerer Kontakt zu anderen Personen - insbesondere in geschlossenen Räumen - unvermeidbar ist, die Nutzung medizinischer Masken dringend angeraten.

Religiöse Veranstaltungen/Zusammenkünfte von Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften

Bei Gottesdiensten in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie bei Zusammenkünften anderer Glaubensgemeinschaften muss der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Platz. Der Gemeindegesang bleibt untersagt. Neu in der geänderten Verordnung wird geregelt (§9 Abs. 1 Satz 6), dass Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Veranstaltungen im Sinne des § 9 Abs. 1 Satz 2 bei den örtlich zuständigen Behörden spätestens zwei Werktage zuvor anzuzeigen sind, sofern keine generellen Absprachen mit den entsprechenden Behörden getroffen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die maximal zulässige Kapazität der verfügbaren Räumlichkeiten insbesondere bei Veranstaltungen mit vorhersehbar hoher Frequentierung nicht überschritten wird und die strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen, in denen diese Zusammenkünfte stattfinden sollen, eingehalten werden können und auch eingehalten werden. Damit werden die Veranstalter zusätzlich dahingehend unterstützt, dass die Zusammenkünfte rechtskonform durchgeführt werden.

Diese Regelung richtet sich nicht an die großen christlichen, islamischen oder jüdischen Religionsgemeinschaften, die an feststehenden und allgemein bekannten Wochentagen wiederkehrend die betreffenden Veranstaltungen auf der Grundlage eines den Vorschriften dieser Verordnung entsprechenden Hygienekonzeptes zur Wahrung von Teilnehmerzahlen, Abständen etc. durchführen. Das Hygienekonzept ist in diesen Fällen - soweit noch nicht erfolgt - aber den zuständigen örtlichen Behörden bekannt zu geben und mit diesen abzusprechen.

Schulen/Kitas

Allgemein gilt: Schulen und Kitas in Niedersachsen bleiben weitestgehend geschlossen. Mit rund 75 Prozent verbleiben die allermeisten Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht nach Szenario C. Eine Notbetreuung wird angeboten. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die niedersächsischen Vorgaben im Einklang mit dem jüngsten MPK-Beschluss befinden. Zudem sei darauf hingewiesen, dass Eltern, die ihre Kinder - dort, wo es zulässig ist - nicht zur Schule schicken möchten, durch die Aufhebung der Präsenzpflicht Anspruch auf das ausgeweitete Kinderkrankentagegeld haben.

Folgende neue Regeln in den §§ 12 und 13 gelten für Schulen und Kitas:

Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Eine Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten.
Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen für geistige Entwicklung einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird jedoch aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.
Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird auch hier aufgehoben. Auch hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit nur auf Distanz unterrichtet zu werden.
Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5 bis 8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12 verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C. Eine Notbetreuung wird angeboten für Kinder der Schuljahrgänge 1 bis 6 in den Szenarien B und C.
Weitergehende Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Niedersächsischen Kultusministeriums: https://www.mk.niedersachsen.de



Heime für ältere oder pflegebedürftige Menschen

Aufgrund der hohen Inzidenzen in der älteren Bevölkerung und zahlreichen schweren Ausbrüchen in Alten- und Pflegeinrichtungen trotz aller bereits getroffenen Maßnahmen wie der Umsetzung von Hygienekonzepten und der Breitstellung von Schutzausrüstung, wird die Testpflicht verschärft. Mindestens bis die Impfungen mit beiden Impfdosen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, kommt dem Schnelltest bei Betreten der Einrichtungen eine besondere Bedeutung zu.

Beschäftigte in Heimen für ältere oder pflegebedürftige Menschen und in den weiteren in § 14 Absatz 2 Satz 1 genannten Wohnformen sowie die dort eingesetzten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, Praktikanteninnen und Praktikanten, ehrenamtlich Tätige, Bundesfreiwilligendienstleistende und Freiwilligendienstleistende haben an jedem Tag, an dem sie in den Einrichtungen oder für die ambulanten Pflegedienste tätig sind, einen PoC-Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen zu lassen. Die Einrichtungen sind in der Verantwortung, eine umfassende Umsetzung der Testverordnung sicherzustellen. Unterstützend sollen Bundeswehrsoldaten und im zweiten Schritt Freiwillige vorübergehend zur Durchführung der Schnelltests in den Einrichtungen eingesetzt werden. Die Hilfsorganisationen in Deutschland übernehmen die entsprechenden Schulungen. Die kommunalen Spitzenverbände koordinieren die Erfassung des regionalen Bedarfs, die Bundesagentur für Arbeit wird die Vermittlung unterstützen.
Für das Personal in Alten- und Pflegeinrichtungen wird zudem beim Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen.
Verbot von Übernachtungen in Wohnmobilen im öffentlichen Raum

Den Betreibern von Camping- sowie Wohnmobilstellplätzen war schon bislang das Gestatten von touristischen Übernachtungen untersagt (§ 10 Abs. 2 Satz 1 Buchst. c und d). Dies hat dazu geführt, dass sich die Übernachtungen insbesondere mit Wohnmobilen zunehmend in den öffentlichen Straßenraum verlagern. Dieser Verlagerung begegnet die nun getroffene Regelung. Auch bei Übernachtungen im öffentlichen Straßenraum besteht die Gefahr, dass sich an touristischen Hotspots unzulässige Menschenansammlungen bilden und es daneben zu zusätzlichen Kontakten kommt. Auch sind sie deshalb jetzt untersagt (§ 10 Absatz 2a).

Diese Änderungen in der Corona-Verordnung sind am 25. Januar 2021 in Kraft getreten. Befristet ist die Geltungsdauer der Verordnung auf den 14. Februar 2021.
red











25.01.2021 • 11:50 Uhr

Corona und Kultur: Veranstaltung der FDP Fraktion im Niedersächsischen Landtag mit LAGA-Managerin Rebecca Simoneit-Barum

Die Corona-Pandemie hat die Kunst- und Kulturszene lahmgelegt. Vereine, Kulturinstitute, Freischaffende und viele weitere Beteiligte sind – aufgrund der unklaren Perspektiven – verzweifelt. Wie kann die Branche die Krise überleben? Und wie wird sich das analoge Erleben von Kunst und Kultur in Zukunft verändern? Es gibt bereits viele Ideen – konkrete Lösungen fehlen dagegen! Wo steht die Szene nach fast 11 Monaten im Lockdown? Welche Hilfen kommen wirklich an und wie kann die Politik jetzt gezielt helfen?

Diese und weitere Fragen stellen sich Stefan Birkner, FDP-Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag und Rebecca Siemoneit-Barum, Schauspielerin und Event Managerin bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Die Veranstaltung der FDP Fraktion Niedersachsen findet morgen am 26. Jan 2021, 19-20 Uhr per Zoom digital statt. Fragen der Zuhörer können direkt im Chat beantwortet werden.

Der Link zur Veranstaltung lautet https://zoom.us/j/3176610787. Informationen dazu finden Sie auch auf der Internetseite von Christian Grascha (www.christian-grascha.de) und auf der Facebook Seite der FDP Fraktion Niedersachsen. red /Foto: FisWMG










25.01.2021 • 11:22 Uhr

Großbrand in Hann. Münden - Polizeiliche Ermittlungen zur Brandursache beginnen

Im Zusammenhang mit dem Großbrand in der Altstadt von Hann. Münden (Landkreis Göttingen, wir berichteten) hat das Polizeikommissariat Hann. Münden am Montag (25.01.21) die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigem Stand brach das Feuer am Samstagmorgen (23.01.21) gegen 07.15 Uhr aus noch ungeklärter Ursache im Anbau einer Wäscherei am Aegidiiplatz aus. Wegen der engen Bebauung griffen die Flammen schnell auf weitere angrenzende Fachwerkhäuser über.

Neben den eigentlichen Untersuchungen am Brandausbruchsort werden sich die Ermittler der Polizei in den kommenden Tagen mit der Vernehmung von Zeugen sowie der Sichtung und Auswertung von vorliegendem Bildmaterial befassen. Für Dienstag (26.01.21) ist außerdem die Begutachtung der Brandstelle durch einen Experten der Brandursachenkommission des Landeskriminalamtes Niedersachsen aus Hannover vorgesehen.

Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang weiterhin nicht. Die genaue Höhe des entstandenen Gesamtschadens ist offen.jk










25.01.2021 • 10:25 Uhr

B 64: Baumfällarbeiten an der Anschlussstelle Bad Gandersheim-Ost - Vorbereitungen für bevorstehenden Umbau der Anschlussstelle

Ab dem heutigen Montag, 25. Januar, kommt es im Landkreis Northeim wegen Gehölzarbeiten an der Bundesstraße 64, Anschlussstelle Gandersheim-Ost, zu Verkehrsbehinderungen. Nach Mitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim ist mit Behinderungen auf der B 64 und den Auf-/Abfahrtsrampen zu rechnen.

Mit den Fällarbeiten wird der Grundstein für den bevorstehenden Umbau der Anschlussstelle gelegt. Im Laufe des Jahres sollen an dem Knotenpunkt zwei weitere Rampen hergestellt werden, die das Ab- und Auffahren aus und in Richtung Kreiensen ermöglichen werden. Darüber hinaus wird die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Dehneweg verändert. Das Baufeld für die neuen Verkehrsflächen, muss bis Ende Februar vom Gehölz befreit werden.

Die Fällarbeiten können weitestgehend unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung ausgeführt werden. Hier ist sowohl mit einer halbseitigen Sperrung der B 64 als auch der Braunschweiger Straße zu rechnen. Für den 27. und 28. Januar wird, zusätzlich zu der halbseitigen Verkehrsführung auf der B 64, die Auffahrtsrampe in Richtung Seesen voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, für diese Zeit die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Wrescherode zu nutzen oder auf die Anschlussstelle Gandersheim-Mitte auszuweichen. Die Zufahrt aus Richtung Bad Gandersheim zum Dehneweg wird weiterhin möglich sein.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 29. Januar andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. red











25.01.2021 • 10:13 Uhr

Spannende Entdeckungen in der Region: Der Star von Eisdorf ist eine originalgetreue MIG 21

Irgendwie waren wir in Eisdorf gestrandet. Auf unserer Tour in Richtung Harz. Akkurate Häuser mit ordentlichen Vorgärten. Auffällig weiterhin in dem niedlichen 1.500-Seelendorf eine Ganztags-Grundschule, der christliche Kindergarten mit Hort und zeitgemäße Hinweise auf "Eisdorf ist mobil...", die wohl aktuellste Errungenschaft in dem Ortsteil von Bad Grund im Landkreis Göttingen.

Und nach einer weiteren Rumkurverei in dem Örtchen plötzlich eine spektakuläre Entdeckung: vor einer Firmenhalle das Original eines legendären Kampfjets. Eine originalgetreue MIG 21. Ein spannendes Museumsstück der Fliegerei. Ganz öffentlich ausgestellt.

Irgendwann einmal nach 1994 wurde die MIG 21 aus den Flugzeug-Beständen der ehemaligen Luftwaffe in der DDR, die der Bundeswehr im Zuge der Wiedervereinigung übergeben wurden, ausgemustert. Ein lokaler Unternehmer und Freund der Sportfliegerei in Eisdorf erfüllte sich einen Traum und erwarb das Fluggerät russischer Bauart. Nach Restauration erfolgte eine prominente Aufstellung auf dem eingezäunten Firmengelände gleich neben seinem Wohnhaus. Seitdem ist die MIG 21 ein Hingucker erster Klasse und das am häufigsten fotografierte Objekt in dem Ort. Somit das wirkliche und hammerharte Wahrzeichen von Eisdorf!
red /Fotos: Fis WMG















25.01.2021 • 09:24 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Hellingrath kündigt dritte große Baustelle an - eine im Freibadgelände

Bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim schreiten die "vorbereitenden" Arbeiten für zukünftig noch zu erstellende Bauwerke weiter voran. Das ist im Bereich "Koppelwiese" (Auepark) und rund um den zweiten Osterbergsee mit dem anschließenden Sektor "Spiel- und Sportpark" gut zu beobachten.

Nun hat LAGA Geschäftsführer Thomas Hellingrath die Eröffnung einer dritten großen Baustelle im Rahmen des Gesamtprojektes angekündigt. "Zusätzlich werden bis Ende Februar auch noch Rodungsarbeiten im "Landschaftspark" (erster Osterbergsee) und im Bereich Freibad durchgeführt", so seine Ankündigung in einer offizielle Mitteilung an die Mitglieder des Bad Gandersheimer Stadtrates.

Zu diesen Einzelprojekten betont der Geschäftsführer immer wieder, dass es sich "aktuell hauptsächlich und Boden - und Wegebauarbeiten handelt". Diese Betonung hat Relevanz: Solange für die Projekte die erforderlichen und beantragten Baugenehmigungen für Bauwerke von der Genehmigungsbehörde bei der Northeimer Kreisverwaltung nicht erteilt sind, kann und darf es sich nur um diese vorbereitenden Erdarbeiten handeln.

In diesem Zusammenhang mutet es irritierend an, dass im Bereich des Aueparks direkt an der Gande bereits ein Fundament aus Beton geschaffen wurde, das von Fachleuten bereits als Teil eines Bauwerksinterpretiert wurde.
red
Die Bilder dokumentieren den verschneiten Wasserpilz im Planbecken des Freibades und zeigen Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Foto: Fis WMG/Jens Burger














25.01.2021 • 08:18 Uhr

Neue Niedersächsische Quarantäne-Verordnung: Coronavirus-Einreiseverordnung mit 10 Tage-Quarantäne, Testpflichten und drei Ausnahmen

Keine Tests für 1. Durchreisende, 2. Beschäftigte im Gesundheitswesen und 3. grenzüberschreitende Personen-Waren oder Gütertransporte auf Straße, Schiene, Schiff und Flugzeug

In Reaktion auf das sich weltweit erneut verschärfende Infektionsgeschehen und die aufgetretenen Mutationen des Coronavirus SARSCoV-2 namentlich im Vereinigten Königreich von Großbritannien, Nordirland, der Republik Irland und der Republik Südafrika wurden jetzt auch in der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung Verschärfungen vorgenommen. Außerdem erfolgten Anpassungen an die am 14. Januar 2021 in Kraft getretene Verordnung des Bundes zum ‚Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2' (Coronavirus-Einreiseverordnung)'.

Einreisen aus Risikogebieten bergen die Gefahr einer Verstärkung des Infektionsgeschehens mit erheblichen Folgen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung und einer möglichen Überlastung des Gesundheitssystems. Auch wenn in einigen Staaten zwischenzeitlich aufgrund der zum Teil einschneidenden Maßnahmen Rückgänge der Infektionszahlen zu beobachten sind, bewegen sich die Infektionszahlen weltweit und auch innerhalb der Europäischen Union noch auf einem hohen Niveau. In einigen Ländern steigen die Fallzahlen immer noch weiter an. Es sind zwar erste Impfstoffe zugelassen und auch erste Impfungen durchgeführt worden. Eine umfassende Immunisierung der Bevölkerung lässt jedoch fast überall noch auf sich warten. Bis heute ist auch noch nicht hinreichend geklärt, ob Geimpfte das Virus nicht dennoch weitergeben können.

Vor dem Hintergrund der auch in weiten Teilen Niedersachsens nach wie vor problematischen Infektionslage sollen neue Infektionseinträge aus dem Ausland unbedingt verhindert werden. Dies gilt umso mehr, als epidemiologische Erkenntnisse darauf hindeuten, dass die in Großbritannien aufgetretene Mutation B.1.1.7 deutlich infektiöser ist als das in Deutschland bisher bekannte Virus. Es gibt hinsichtlich der neuen Mutationen noch keine eindeutige Gewissheit bezüglich deren Eigenschaften.

Die neue Einreise-Verordnung des Bundes löst die kurzfristig vor Weihnachten ergriffenen Einreisebeschränkungen bezüglich des Vereinigten Königreichs und Südafrika ab und sieht nun generell bei Einreisen aus Ländern, die als Verbreitungsgebiet problematischer Virusvarianten eingestuft werden, strengere Auflagen für die Beförderer von Reisenden sowie verschärfte Test- und Quarantänepflichten vor.

In § 3 der Einreise-Verordnung des Bundes wird zwischen normalen Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten unterschieden.

(Normale) Risikogebiete sind Gebiete, die im Sinne des § 2 Nr.17 des Infektionsschutzgesetzes mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV als Risikogebiet eingestuft und durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht worden sind.
Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete, in denen eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
Virusvarianten-Gebiete sind Risikogebiete, in denen bestimmte Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten sind.
Die jeweils aktuellen Listen aller drei Risikogebietstypen finden sich auf der RKI-Webseite: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Bereits seit der zweiten Januarwoche gilt in Niedersachsen bei Einreisen aus Risikogebieten neben der zehntägigen Quarantänepflicht eine ‚Zwei-Test-Strategie': Ein erster PCR-Test muss verpflichtend bei der Einreise aus einem Risikogebiet durchgeführt werden, dann beginnt ungeachtet des Testergebnisses eine zehntägige Quarantäne. Diese kann aber am fünften Tag der Quarantäne bei einem negativen Ergebnis eines zweiten PRC-Tests vorzeitig beendet werden.

Der Testpflicht kann bei einer Einreise aus (normalen) Risikogebieten durch eine Testung binnen 48 Stunden vor Anreise oder durch eine Testung unmittelbar nach der Einreise nachgekommen werden.

Bei einer Einreise aus Virusvarianten-Gebieten, also Ländern, in denen die besonders gefährlichen mutierten Viren bereits verbreitet sind, ist der Test vor Einreise obligatorisch.

Die Niedersächsische Landesregierung aber weist an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund unbedingt zu vermeiden sind und dass neben der Test- und Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten besteht. Das gilt erst Recht für Reisen in Virusvarianten-Gebiete! Bei Personen, die sich vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, ist von einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszugehen.

Die Niedersächsische Quarantäneverordnung musste auch im Hinblick auf die Ausnahmen von der Quarantänepflicht an die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes angepasst werden. Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Muster-Quarantäneverordnung zur Verfügung gestellt, um weitgehend einheitliche Regelungen in Deutschland sicher zu stellen. Niedersachsen ist der Muster-Quarantäneverordnung in weiten Teilen gefolgt.

Zu den Änderungen in der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung im Einzelnen:

Zunächst wurden die Einreiseanmeldung und die Testpflicht aus der Niedersächsischen Quarantäneverordnung herausgenommen. Beides findet sich nun ebenso wie die Definitionen der verschiedenen Risikogebiete in der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

§ 1 Absatz 1 der Niedersächsischen Quarantäne-VO sieht nach wie vor als Grundsatz vor, dass Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Niedersachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet im Sinne des § 2 Nr. 17 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), das mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 eingestuft ist (Risikogebiet), aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Sie müssen sich dann für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.

Die Absätze 5 bis 8 des § 1 der Niedersächsichen Quarantäne-VO enthalten (wie bisher) diverse Ausnahmeregeln.

§ 1 Absatz 4 der Niedersächsisc Quarantäne-VO bestimmt, welche dieser Ausnahmen nicht für Einreisende gelten, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet im Sinne des § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) in dem bestimmte Varianten des Coronavirus SARSCoV-2 verbreitet aufgetreten sind, aufgehalten haben.

Für aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisende Personen gibt es zukünftig nur noch drei Ausnahmen, alle anderen aus diesen Gebieten Einreisenden müssen in die zehntägige Quarantäne:

1. Durchreisende, die Niedersachsen auf schnellstem Wege verlassen, um die Durchreise abzuschließen.

Wenn der Aufenthalt weniger als 72 Stunden dauert sind Personen privilegiert,

2. deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens entsprechend einer Bescheinigung durch den Arbeitgeber/in oder den Auftraggeber/in einer besonderen Dinglichkeit und Unabdingbarkeit unterliegen

3. Für beruflich bedingten grenzüberschreitenden Personen- Waren oder Gütertransport auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug. Dies gilt auch für Personenverkehrsunternehmen sowie für Unternehmen, die Flugzeuge, Schiffe oder Schiffsausrüstung warten, wenn sie sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben, ebenso wie für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter, Besatzungen von Sanitäts- oder Organflügen.

Hinweis: Auch in all diesen Fällen aber gilt dennoch die Pflicht zur Einreiseanmeldung und die normale Testpflicht nach der Coronavirus-Einreise-Verordnung des Bundes!

In der neuen Niedersächsischen QuarantäneVO wird zudem klargestellt, dass Verwandtenbesuche in (normalen) Risikogebieten ebenso wie Besuche bei in Niedersachsen lebenden Verwandten von der Quarantänepflicht befreit sind, wenn bei der Einreise bzw. der Rückreise ein negativer PCR-Test vorliegt (§ 1 Abs. 7 Nr. 2 a („aufgrund eines Besuchs", vorher: „Einreise zum Zwecke des Besuchs" letzteres erfasste nur Besuche in Niedersachsen). Es handelt sich hierbei um eine Anpassung an die Musterquarantäne-Verordnung des Bundes. Diese Ausnahmeregelung für Verwandtenbesuche gilt jedoch nicht für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben (das ergibt sich aus § 1 Absatz 4 der Nds. QuarantäneVO).

Weiter wird in der neuen Niedersächsischen Quarantäne-VO der Zeitpunkt geregelt, wann ein Negativtest vorliegen muss, wenn eine Ausnahme von der Quarantänepflicht diesen voraussetzt: Der Negativtest muss in diesen Fällen bereits bei Einreise vorliegen, auch wenn in solchen Fällen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes ein Test auch erst spätestens nach 48 Stunden nach der Einreise möglich wäre. Das hat den Grund, dass nicht hingenommen werden soll, dass in diesen Fällen zwischen Einreise und Testpflicht ein Aufenthalt von bis zu 48 Stunden ohne Test und ohne Absonderung erfolgt. Der Test kann sowohl am Ort des Grenzübertritts als auch (bei unverzüglicher Fahrt dorthin) in einem Testzentrum oder am Ort der Unterbringung geschehen. Solange ein Negativtest nicht vorliegt oder auf Verlangen nicht vorgelegt werden kann, ist eine Ausnahme nicht eröffnet und die einreisende Person hat sich in die häusliche Absonderung zu begeben. Dies gilt auch für die Wartezeit, bis das Ergebnis eines Tests bekannt ist. Zudem ist es möglich, eine Testung vornehmen zu lassen, wenn man sich bereits in der Absonderung befindet. Bei einem negativen Ergebnis kann die Absonderung dann beendet werden.

Hier nun noch diverse FAQs zu den Quarantäneregeln von Bund und Land:

Wie kann die Testpflicht erfüllt werden?

Zur Erfüllung der Testpflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes genügt es, dass das ärztliche Zeugnis oder Testergebnis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 spätestens 48 Stunden nach der Einreise aus einem (normalen) Risikogebiet vorliegt. Das ist auch vertretbar, weil die Einreisenden sich dann ja ohnehin zunächst in Quarantäne begeben müssen.

Achtung: Das gilt nur für Einreisen aus Risikogebieten. Bei Einreisen aus Hochinzidenzgebieten oder aus Virusvariantengebieten schreibt auch die CoronaEinreiseVO des Bundes vor, dass der Test schon bei der Einreise vorzuliegen hat. Wenn man einen Beförderer beauftragt, muss diesem der Test sogar schon vor der Einreise vorgelegt werden.

Was bedeutet die Zwei-Test- Strategie

Auf diese Strategie hatten sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs bereits am 5. Januar 2021 verständigt (daraufhin hatte Niedersachsen die Testpflicht in die Quarantäneverordnung aufgenommen (galt ab 11.Januar 2021). Nun wird diese Strategie durch die Coronavirus-EinreiseVO des Bundes und die Quarantäneverordnungen der Länder umgesetzt.

Sie besagt: Wer in die Quarantäne (Absonderung für 10 Tage) muss, muss nachweisen, dass er/sie nicht infiziert ist. Dafür ist die Testpflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung eingeführt. Sie erfolgt vor, bei beziehungsweise nach der Einreise (=erster Test). Um die Quarantäne abzukürzen, kann man sich frühestens nach fünf Tagen der Absonderung freitesten lassen (=zweiter Test). Ist auch dieser zweite Test negativ, kann er/sie die Quarantäne vorzeitig, also nach fünf Tagen, beenden.

Gibt es unterschiedliche Risikoeinstufungen?

Ja, die Coronavirus-Einreiseverordnung unterscheidet:

1. Risikogebiete

2. Hochinzidenzgebiete

3. Virusvariantengebiete.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die jeweils aktuellen Listen aller drei Risikogebietstypen finden sich auf der RKI-Webseite: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Welche Virusvarianten-Gebiete sind derzeit ausgewiesen nach RKI (Stand 22.1.2021)

Brasilien (Virusvarianten-Gebiet seit 19. Januar 2021; bereits seit 15. Juni 2020 als Risikogebiet ausgewiesen)
Irland (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021; bereits seit 9. Januar 2021 als Risikogebiet ausgewiesen)
Südafrika (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021; bereits seit 15. Juni 2020 als Risikogebiet ausgewiesen)
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021; bereits seit November 2020 als Risikogebiet ausgewiesen)
Sind auch Hochinzidenzgebiete bereits vom RKI ausgewiesen worden?

Ja, es sind inzwischen eine Reihe von Hochinzidenzgebiete ausgewiesen. Siehe: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Welche Einreiseanmeldung ist nach der Coronavirus-Einreiseverordnung erforderlich?

Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die elektronische Einreiseanmeldung (DEA) unter www.einreiseanmeldung.de nutzen. Es gibt die Möglichkeit einer Ersatzmitteilung, wenn die digitale Einreisanmeldung nicht möglich ist. Beförderungsunternehmen müssen den DEA-Nachweis kontrollieren. Es werden Regelungen für Einreisen aus dem Schengen-Raum und dem Nicht-Schengen-Raum getroffen. Im Einzelnen muss sich der Reisende hiernach erkundigen. Dies kann er auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministers, des Auswärtigen Amtes und des BMI finden.

· Es gibt Ausnahmen von der Anmeldepflicht für Einreisende aus Risikogebieten.

· Es gibt Ausnahmen für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten.

· Es gibt keine Ausnahmen für Einreisen aus Virusvarianten Gebieten.

Welche Ausnahmen gibt es für die Einreiseanmeldung für Einreisen aus Risikogebieten (Coronavirus-EinreiseVO)?

Von der Anmeldepflicht gelten fünf Ausnahmen:

1. Durchreisende durch ein Risikogebiet ohne Zwischenaufenthalt

2. Durchreisende durch Deutschland bei schnellstmöglichem Verlassen

3. Sogenannter Kleiner Grenzverkehr: weniger als 24 Stunden im Risikogebiet bzw. in Deutschland

4. beruflicher Waren-Gütertransport (Straße, Schiene, Schiff und Flugzeug)

5. Delegationsreise über das Regierungsterminal (Köln/Bonn, Berlin/BB)

Welche Ausnahmen gibt es für die Einreiseanmeldung für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten (Coronavirus-EinreiseVO)?

Wie aus Risikogebieten, mit Ausnahme Nr. 4 Personen, Waren und Gütertransport

Welche Ausnahmen gibt es für die Einreiseanmeldung für Einreisen aus Virusvariantengebieten?

Keine.

Welche Testpflicht gilt nach der Coronavirus-Einreiseverordnung?

Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach Einreise über ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis verfügen. Dieses müssen sie dem zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung vorlegen.
Es gibt Ausnahmen für Einreisende aus Risikogebieten und auch - aber weniger Ausnahmen aus Hochinzidenz-Gebieten.
Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss bereits vor der Einreise - gegebenenfalls gegenüber dem Beförderungsunternehmen - nachweisen können, dass keine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Dieser Nachweis kann auch bei der Einreisekontrolle verlangt werden.
Es gibt für Einreisende aus Virusvarianten Gebieten keine Ausnahmen!
Gibt es Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Einreisen aus (normalen) Risikogebieten?

Ja, die Niedersächsische EinreiseVO enthält diverse Ausnahmeregelungen für Einreisen aus (normalen) Risikogebieten (siehe § 1 Absatz 5 bis 8).

Brauche ich in diesen Fällen einen Test nach der Coronavirus-Einreiseverordnung?
Nein, denn es gelten entsprechende Ausnahmen in der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Gibt es in der Niedersächsischen QuarantäneVO Ausnahmen von der Quarantänepflicht bei Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten?

Ja. Vorab: In allen Fällen gilt ohne Ausnahme die Testpflicht nach der Coronavirus-EinreiseVO des Bundes!

In der Niedersächsischen QuarantäneVO sind nur drei Ausnahmen von der Quarantänepflicht geregelt, alle anderen Einreisenden müssen in die Absonderung! Ausnahmen gelten für:

für Durchreisende, die Niedersachsen auf schnellstem Wege verlassen, um die Durchreise abzuschließen.
Wenn der Aufenthalt weniger als 72 Stunden dauert:

Für Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens mit Bescheinigung der Dinglichkeit und Unabdingbarkeit durch den Arbeitgeber/In oder den Auftraggeber/In
Für beruflich bedingten grenzüberschreitenden Personen- Waren oder Gütertransport auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug, sowie Straßenpersonenverkehrsunternehmen, Unternehmen, die Flugzeuge, Schiffe oder Schiffsausrüstung warten; wenn sie sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben: Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter (nur Bundespolizei), Besatzungen von Sanitäts- oder Organflügen
Gibt es Abweichungen von den Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten?

Nein, das hat die MusterQuarantäneverordnung des Bundes bislang nicht vorgesehen. Gegebenenfalls werden hier kurzfristig bundeseinheitlich weitere Ergänzungen und weitergehende Einschränkungen erforderlich. Es gelten aber bereits weitreichende Einreiseanmeldepflichten und nur ganz wenige Ausnahmen von der Testpflicht nach der Coronavirus-EinreiseVO.
Braucht man für Ausnahmen von der Quarantänepflicht einen Negativattest?
Ja.
Brauche ich in diesen Fällen auch einen Test nach der Coronavirus-EinreiseVO?
Grundsätzlich ja, nur in ganz wenigen Ausnahmefällen nicht.
Zum Beispiel:
wenn ich Verwandte 1. Grades besuche oder Ehegatten, Lebenspartner, die nicht dem gleichen Haushalt angehören oder Sorgerechts- oder Umgangsberechtigte, nicht unter 72 Stunden.
oder für Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens, die einen Aufenthalt von nicht länger als 72-Stunden erfordern.
Was gilt für Verwandtenbesuche nach der Niedersächsischen QuarantäneVO?
Es gibt eine Ausnahme mit Negativtest für Besuche von
Verwandten 1. oder 2. Grades
Ehegatten oder Lebensgefährten, die nicht dem gleichen Hausstand angehören und
für Sorgerechtsberechtigte sowie Umgangsberechtigte.
Die Ausnahme gilt für den Besuch von Verwandten in Niedersachsen aus einem (normalen) Risikogebiet. Umgekehrt gilt das auch, wenn ich von einem Verwandtenbesuch aus einem Risikogebiet zurückkehre. Das stellt die jetzige niedersächsische Quarantäneverordnung klar. Habe ich also nach dem Besuch meiner Großmutter zum Beispiel in den Niederlanden einen Negativtest, muss ich nach der Rückkehr nicht in die Quarantäne.
red










24.01.2021 • 18:38 Uhr

Neue Straße: Unternehmer Hoßfeld läßt häßliche Laubenruinen beseitigt - Wird Entsorgungspark weiter vergrößert?

In der Neuen Straße hat der Entsorgungsunternehmer Hoßfeld auf seinem neuen Grund und Boden in der Neuen Straße komplett aufgeräumt. Damit ist die Stadt von einem häßlichen Erscheinungsbild befreit. Hoßfeld ließ einen Bagger auffahren. Der beseitigte die letzten Ruinen von Gartenlauben. Zuletzt war die Gegend durch mehrfache Brandstiftungen aufgefallen. Die Verursacher der abgefackelten Lauben sind bis heute nicht ermittelt.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group sprach mit dem Unternehmer über das jetzt fast jungfräulich ausschauende Areal und fragte: "Wird Ihr Entsorgungspark um einen weiteren Abschnitt erweitert?" Bekanntlich hat sich das Entsorgungsunternehmen im letzten Jahr in der Neuen Straße von seinem Stammsitz in Richtung Osten enorm vergrößert. Hoffend reagierte zögerlich mit seiner Antwort: "Ich weiß es noch nicht, was wir mit dem Grundstück machen. Wohl aber nicht eine Vergrößerung des Betriebes.












24.01.2021 • 18:19 Uhr

Polizeilicher Einsatz bei Versammlungen gegen Corona-Lockdown und Corona-Leugner im Braunschweiger Stadtgebiet

Ereignisort: Braunschweig, Hauptbahnhofsvorplatz und Burgplatz ,Ereigniszeitounkt: Gestern, Samstag, 23. Januar 2021, 14 Uhr bis 20 Uhr:

Am Samstagvormittag versammelten sich Anhänger der Partei DIE RECHTE vor dem Hauptbahnhof in Braunschweig, um unter dem Motto "Lockdown beenden-Existenzen retten" gegen die derzeitigen Corona Maßnahmen zu demonstrieren. Unter dem Motto "Gegen Nazihetzte und Corona Leugner" hatte das Bündnis gegen Rechts zum Gegenprotest aufgerufen. Eine weitere Versammlung fand auf dem Burgplatz in Braunschweig statt. Auch hier kam es zu einer Gegenversammlung. Insgesamt erfolgte der Verlauf der Versammlungen weitestgehend friedlich und störungsfrei.

Für den Abend hatte DIE RECHTE eine weitere Versammlung auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof angemeldet. Hier kamen, unter dem Motto "Gegen den Corona Wahnsinn", gegen 19:30 Uhr, noch einmal rund 20 Personen zusammen. Auch hier kam es zu einer spontanen Gegenversammlung mit rund 60 Teilnehmern.

Im Vorfeld dieser beiden Versammlungen kam es zu einer drohenden Auseinandersetzung zwischen einem Teilnehmer der Versammlung der Partei DIE RECHTE und einem Pressevertreter vor Ort. Durch das konsequente Einschreiten der Polizeibeamt*innen vor Ort diese unterbunden wurde.red










24.01.2021 • 15:18 Uhr

SPD-Politiker Uwe Schwarz: "Hoffen, dass die Impfbeeitschaft erhöht wird" - "Flächendeckende Impfungen in den Impfzentren"

Nach den neuesten Beschlüssen der Bundesregierung in Kooperation mit den Landesregierungen wie zum Beispiel der Niedersächsischen Landesregierung, und Stellungnahmen von Niedersachsens Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann, hat sich auch der Bad Gandersheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz dafür ausgesprochen, daß alles getan werden muss, um die Impfbeereitschaft in in Niedersachsen erhöht wird. Außerdem kündigte Uwe Schwarz für die anstehende Woche "flächendeckende Impfungen in den Impfzentren" des Landes an - dazu gehört das Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle in seinem Heimat-Landkreis Northeim . In seinem offiziellen Statement führt der SPD-Politiker aus:

"In Niedersachsen beginnen in den kommenden Wochen flächendeckende Impfungen weiterer Bürgerinnen und Bürger in den Impfzentren. Ziel der heute von uns eingebrachten und vom Landtag mit großer Mehrheit beschlossenen begleitenden #Informationskampagne zu den Corona-Schutzimpfungen soll es sein, so schnell es landesseitig darstellbar ist, die Öffentlichkeit über die Priorisierung der Impfgruppen, den tatsächlichen Impfablauf und die Terminvorgabe zu informieren.
Durch Transparenz und Informationen kann die notwendige Impfbeteiligung erhöht werden, um einen erfolgreichen und effektiven Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten.
Gleichzeitig soll Verständnis dafür geschaffen werden, welche Bevölkerungsgruppen priorisiert geimpft werden können. Die landesseitige Kampagne soll die vom Bund angekündigten Informationsmaßnahmen unterstützen, die erkennbar nur schleppend in Gang kommen.
Für uns ist klar: Nur, wenn die niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger auf allen Kanälen – ob Rundfunk, Social Media oder Zeitung – informiert werden, kann eine größtmögliche Akzeptanz für das Vorgehen und den Impfstoff erreicht werden. Auf diese Weise erhoffen wir uns, dass die Impfbereitschaft weiter erhöht wird."
red










24.01.2021 • 15:07 Uhr

Trotz Corona-Lockdown Versammlung der "Aktion für das Grundgesetz" - Tätlicher Angriff auf Polizeibeamten

Am gestrigen Samstag, gegen 13:02 Uhr, kam es in der Fußgängerzone von Hameln, unmittelbar vor Beginn einer angemeldeten Demonstration der "Aktion für das Grundgesetz", zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.

Kurz vor Beginn der Versammlung wurde durch die vor Ort befindlichen Polizeibeamten, in Versammlungsnähe, eine männliche Person ohne Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt. Noch bevor die Person durch die Beamten hierauf angesprochen werden konnte, mischte sich diese unter die Versammlungsteilnehmer. Durch die Einsatzbeamten wurde der Versammlungsleiter auf die Person ohne Mund-Nasen-Bedeckung aufmerksam gemacht.

Der Versammlungsleiter gab gegenüber den Beamten den Ausschluss der Person aus der Versammlung bekannt und bat infolgedessen die Polizei um Unterstützung, um die Person aus seiner Versammlung auszuschließen, da diese zwecks Teilnahme die Mund-Nasen-Bedeckung nicht aufsetzen wollte. Ein Attest, welches ihm zum Tragen befreit hätte, konnte die Person nicht vorlegen.

Im Anschluss begaben sich die Polizeibeamten zu der männlichen Person. Nachdem der Person der Ausschluss aus der Versammlung bekannt gegeben wurde, sollten im Rahmen der Identitätsfeststellung die Personalien festgestellt werden. Hierbei schrie der Mann lautstark die eingesetzten Beamten an und weigerte sich seine Personalien anzugeben. Beim Verbringen zum Funkstreifenwagen leistete der Mann schließlich erheblichen Widerstand. Hierbei schlug er um sich und trat in Richtung der Beamten. Ein Beamter wurde durch einen Tritt am Bein leicht verletzt.

Bei der Person handelt es sich um einen 55-jährigen Hamelner. Der Mann wurde im Anschluss durch die Einsatzbeamten zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen der Dienststelle zugeführt. Die Versammlung verlief im weiteren Verlauf friedlich.ots










24.01.2021 • 14:19 Uhr

Grünen richten drei Corona-Fragen an die Landesregierung: "Mutationen machen große Sorgen" und "es gibt Hoffnung"

Nach den neuerlichen Beschlüssen zur Verschärfung des Corona-Lockdown haben die oppositionellen Grünen im Niedersächsischen eine "Dringlichkeitsantrag" an die Niedersächsische Landesregierung gerichtet. Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat die drei Fragen im Landtag beantwortet.

Hier zunächst die Fragen:
1. Wie sieht die von Ministerpräsident Stephan Weil angekündigte mittelfristige Strategie für Niedersachsen aus, und wie werden die oben genannten Punkte des Beschlusses in Niedersachsen umgesetzt?
2. Wie werden Anfragen, Beschwerden und Kontrollen in Zusammenhang mit der geplanten Homeoffice-Verordnung seitens der Landesregierung organisiert, und wie werden die beteiligten Akteure informiert und unterstützt?
3. Welche aktuellen Kenntnisse liegen der Landesregierung zur Verbreitung von Mutationen vor, und welche besonderen Vorkehrungen wurden getroffen, um die Ausbreitung zu verhindern?

Ministerin Dr. Carola Reimann beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung:
Zu 1.:

„Die Niedersächsische Landesregierung steht bei der Bekämpfung der COVID-19 Pandemie in fortlaufender und enger Abstimmung mit dem Bunde und den anderen Ländern. Die hierzu von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gefassten Beschlüsse, die ein abgestimmtes gewährleisten sollen, sind Ihnen allen bekannt.
Grundlage der aktuellen Niedersächsischen Corona-VO und weiterer Anpassungen an die aktuelle Pandemielage sind insbesondere die Beschlüsse der letzten vier Treffen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin.
Zu Ihrer ersten Frage:
Es ist auch für Niedersachsen erklärtes Ziel durch das Maßnahmenbündel der Niedersächsischen Corona-VO einen Wert von unter 50 Infektionen pro 100 000 Einwohnern zu erreichen, der die Kontaktverfolgung gewährleistet. Darauf arbeiten wir hin.

Diese Zielerreichung dient weiterhin als Orientierungsmarke bei Entscheidungen für Lockerungen.

Eine präzise Einschätzung der Entwicklung des Infektionsgeschehens ist am Beginn des neuen Jahres außerordentlich schwierig. Zum einen wurde über die Feiertage weniger getestet und Infektionen später gemeldet. Zum anderen werden mögliche die Auswirkungen von vermehrten Kontakten über die Feiertage erst später sichtbar. Das gilt insbesondere für die Belegung von Intensivbetten. Sicher kann ich sagen, dass die Zahl der Infizierten auch in Niedersachsen noch viel zu hoch ist, auch wenn sie seit ein paar Tagen abnehmen. Gleichzeitig machen mir die aktuell aufgetretenen besonders ansteckenden Corona-Mutationen große Sorgen. Aber es gibt auch Hoffnung.

Die Zulassung von inzwischen zwei Impfstoffen, der Beginn der Impfungen und die Aussicht auf weitere erfolgreiche Impfstoffkandidaten sind verbunden mit der Hoffnung, dass die Pandemie in diesem Jahr überwunden werden kann. Es ist in Rekordzeit gelungen, gut verträgliche wirksame Impfstoffe zu entwickeln und zu testen, die jetzt eingesetzt werden.

Bund und Länder haben seit Beginn der Pandemie auf die zügige Entwicklung von Impfstoffen gesetzt. Mit den nunmehr verfügbaren Impfstoffen gibt es eine realistische Perspektive für eine Normalisierung unseres Alltags und die Rückkehr zu einem Leben ohne pandemiebedingte Einschränkungen. Dass der Impfstoff gerade weltweit ein knappes Gut ist, können wir leider nicht beeinflussen Das geht anderen Ländern nicht anders. Grund für diese Knappheit zu Beginn der Impfkampagne sind fehlende Produktionskapazitäten, nicht fehlende Verträge.

Deshalb haben die Stiko und das Bundesgesundheitsministerium eine Priorisierung festgelegt.

Und deshalb müssen wir große Teile der Bevölkerung um Geduld bitten.

Damit bleiben die bekannten AHA-Regeln weiterhin so wichtig. Auch was manche als zu langsam im Vergleich zu anderen Ländern empfinden, hat Gründe.

Aufgrund der Priorisierung werden zunächst vor allem Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner sowie die Beschäftigten dort durch mobile Teams geimpft, das dauert. Nach und nach werden wir ab Anfang Februar in den Impfzentren die über 80-jährigen impfen. Wir befinden uns aktuell in einer schwierigen Phase. Einerseits hat uns das Virus in den letzten Wochen härter getroffen als in der gesamten Zeit davor. Überall trauern Menschen, die Angehörige verloren haben. Überall in Deutschland und Niedersachsen sind Menschen gerade an Corona erkrankt. Überall sind Menschen in Quarantäne und die Maßnahmen, die wir ergreifen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, sind hart. Das verlangt uns allen viel ab.

Es stellt das Leben in den Familien, in den Unternehmen, in den Schulen, ja und auch in der Politik weiter auf den Kopf. Je schneller wir durch diese kritische Phase mit einer Senkung der Inzidenzen kommen und je mehr Menschen geimpft sind, desto schneller können wir wieder mit den ersten Lockerungsmaßnahmen beginnen und zu einem uns gewohnten Alltagsleben zurückkehren. a die – nach jetzigen Erkenntnissen - viel ansteckendere Mutation B.1.1.7 bereits in Deutschland nachgewiesen wurde, sind Bund und Länder gemeinsam der Auffassung, dass wir jetzt zwingend ein handeln müssen, weil die Folgen einer Verbreitung einer Virusmutation mit höherem Ansteckungspotenzial eine schwerwiegende Verschärfung der pandemischen Lage bedeuten würde.

Deshalb gebietet es das Vorsorgeprinzip, den weiteren Eintrag nach Deutschland und die Verbreitung der Mutationen in Deutschland möglichst weitgehend zu unterbinden. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder sind sich einig, dass eine Abwendung der Risiken, die durch die Mutation B.1.1.7 konkret zu befürchten sind, erforderlich ist.

Weiterhin muss der Rückgang des Infektionsgeschehens auch in Niedersachsen noch einmal deutlich beschleunigt werden. Bei einer niedrigen Reproduktionszahl wird auch die Verbreitung einer möglichen ansteckenderen Mutation stärker gehemmt.
Dazu ist es erforderlich, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Eine schnelle Senkung der Infektionszahlen führt dazu, dass die Gesundheitsämter die Infektionsketten wieder kontrollieren können, um ein erneutes exponentielles Ansteigen der Neuinfektionen zu verhindern.

Eine Verlängerung der bisherigen Corona-Regeln bis 14.02.2021 und gezielte ergänzende Maßnahmen haben wir auf den Weg gebracht.

Wesentlicher Erfolgsfaktor für alle Maßnahmen ist dabei die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, die Maßnahmen in ihrem Alltag so umzusetzen, dass das Virus wirklich keine Chance zur Verbreitung hat. Die weit überwiegende Zahl der Menschen in Deutschland tut dies seit fast einem Jahr mit großer Disziplin. Ihnen allen möchte ich ausdrücklich danken.

Zu 2.:

Die Landesregierung begrüßt die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums, die zu einer weiteren Ausweitung von Homeoffice führen wird. Herzstück ist, wie Sie wissen, die Verpflichtung der Arbeitgeber, Homeoffice anzubieten.

Neben der Kontaktreduzierung selbst und dem Tragen von Masken im Betrieb sieht diese Verordnung vor, dass: der Arbeitgeber darlegen muss, wenn eventuell zwingende betriebsbedingte Gründe der Tätigkeit im Homeoffice entgegenstehen. Die Landesregierung teilt das Ziel der Verordnung, angesichts der hohen 7-Tage-Inzidenzwerte einen bestmöglichen Gesundheitsschutz der Beschäftigten sicherzustellen und zugleich eine wirtschaftliche Betätigung der Betriebe aufrechtzuerhalten.

Es ist richtig, die im privaten und gesellschaftlichen Bereich deutlich verschärften Kontaktbeschränkungen auch im betrieblichen Kontext nachzuvollziehen. Die Zuständigkeit zum Vollzug dieser Verordnung liegt in Niedersachsen bei den zehn Staatlichen Gewerbeaufsichtsämtern.

Sie sind sowohl für Beschwerden und Kontrollen als auch für Anfragen und Beratung in Zusammenhang mit dieser Verordnung zuständig. Neben der Kontrolle ist auch die Beratung der betreuten Betriebe eine originäre Aufgabe der Gewerbeaufsichtsämter.

Zu 3.

In Niedersachsen sind bisher bei vier Personen SARS-CoV-2-Viren nachgewiesen worden,
bei denen mittels Gensequenzierung festgestellt wurde, dass sie zu der Viruslinie B.1.1.7 gehören, also zu der „britischen“ Viruslinie.
Es handelte sich um eine Person aus der Region Hannover, die im November erkrankte,
sowie um drei Personen aus dem Landkreis Vechta, bei denen das Virus im Januar 2021 nachgewiesen wurde, die aber asymptomatisch waren. Die Personen waren entweder selber zuvor in Großbritannien gewesen oder hatten Kontakt zu Personen, die zuvor in Großbritannien gewesen waren. Es handelte sich jeweils um überschaubare Situationen, bei denen das Infektionsgeschehen gut eingegrenzt werden konnte. Bislang erfolgt die Gensequenzierung von SARS-CoV-2 hauptsächlich in dem Konsiliarlabor an der Charité in Berlin. Dort wurden auch bisher bereits regelmäßig Virusproben sequenziert. Diese Zentralisierung war vor dem Hintergrund der geringen Fallzahl sinnvoll. So ist bekannt, dass eine flächenmäßige Zirkulation der mutierten Viren in Deutschland bislang nicht stattfindet.

Am 19. Januar ist die Coronavirus-Surveillance-Verordnung des Bundes in Kraft getreten. Mit dieser Verordnung wird eine Vergütung für die Durchführung der Gensequenzierung eingeführt sowie die Zusammenführung der Sequenzierungsergebnisse sichergestellt. Somit ist davon auszugehen, dass in Kürze eine Vielzahl von Laboren dieses Verfahren anwenden und die Daten bereitstellen können. Auch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt wird die Gensequenzierung von SARS-CoV-2 etablieren und voraussichtlich in der ersten Februarhälfte einsetzen können.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist zu befürchten, dass eine Ausbreitung der mutierten Viren in Deutschland zu einer höheren Reproduktionszahl führen wird. Die Übertragungsmechanismen unterscheiden sich aber nicht grundsätzlich von denen der bisherigen Variante. Daher wären keine „anderen“ Maßnahmen erforderlich, sondern eine noch stärkere Anwendung der bisherigen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung.

Dies bedeutet aber auch, dass die aktuellen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung zur Eindämmung der neuen Virusvarianten unbedingt notwendig bleiben.“










24.01.2021 • 13:46 Uhr

Wie und wo können sich allein wohnende 80-Jährige und ältere Menschen coronaschutzimpfen lassen?

Ist es allein wohnenden 80-Jährigen und älteren Menschen im Landkreis Northeim zumutbar, die Schutzimpfung gegen das Corona-Virus im Impfzentrum nur in der Northeimer Stadthalle zu bekommen? Diese Frage und eine weitere, wieso gibt es kein "Impfen vor Ort" ? beschäftigt derzeit viele Senioren und Seniorinnen. Die Northeimer Kreisverwaltung hat auf die Forderung eines Einsatzes mobiler Impftrupps auch für diese 80-Jährigen zurückhaltend reagiert. Man müsse erst Ergebnisse von Pilotprojekten (u.a. in Göttingen und im Kreis Cloppenburg) mit diesem Verfahren abwarten. Bislang hat der Landkreis Northeim den Einsatz mobiler Impftrupps nur in Seniorenheimen zugestanden und organisiert diese. Dass sich beispielsweise die nicht in einem Altenheim lebenden 80-Jährigen und älteren Senioren quasi bei den Impfterminen in den Einrichtungen "anhängen" hat die Kreisverwaltung vorerst ausgeschlossen.

So bleibt den impfwilligen 80-Jährigen derzeit nichts anderes übrig, als "irgendwie" ins Impfzentrum nach Northeim zu kommen. Beispielsweise durch Mobilität von Familienangehörigen oder Nachbarschaftshilfe. Im schlimmeren Fall müssen sie warten, bis die Northeimer Kreisverwaltung sind auf "Impfen vor Ort" mit einer speziellen Lösung festlegt.

Aktuell sind alle Impfvarianten sowieso mit einem großen Fragezeichen versehen. Angesichts der Lieferschwierigkeiten des erforderlichen Impfstoffes wird aktuell in einer Art Zeitlupentempo mit der Spitze gegen das Virus vorgegangen. Die Lage verschärft sich: Die bereits Erstgeimpften müssen in den nächsten Tagen die zweite Impfung erhalten. Sonst hat die Impferei keinen Sinn gemacht. Vom Land Niedersachsen ist dem Landkreis Northeim versichert worden, dass ab der kommenden Woche wieder Impfdosen in größerer Menge verfügbar sind. red










24.01.2021 • 13:27 Uhr

Männer überfallen Dunkelhäutigen, Polizei sucht Zeugen

Beim Einsteigen in eine S-Bahn der Linie S3 am Hauptbahnhof Hannover haben Unbekannte am Freitag, 22.01.2021, gegen 19:35 Uhr einen dunkelhäutigen Mann wegen seiner Hautfarbe mehrfach beleidigt. Nach seiner Ankunft in Lehrte griffen vermutlich dieselben Personen den 25-Jährigen an und verletzten ihn durch Schläge und Tritte leicht.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover bestieg der dunkelhäutige Mann am Freitag gegen 19:35 Uhr am Hauptbahnhof Hannover eine S-Bahn in Richtung Hildesheim. Bereits im Eingangsbereich der von ihm genutzten Tür hielt sich eine vier-köpfige Personengruppe auf, die ihm zunächst keinen Platz machte. Nachdem der 25-Jährige die Gruppe hinter sich ließ, beleidigte ihn einer der drei anwesenden Männer mit den Worten "Scheiß Schwarzer!". Nachdem der Beleidigte sich umdrehte, um sie zur Rede zu stellen, sagte ein anderer aus der Gruppe heraus: "Verpiss dich, du Nigger!" Die einzige Frau aus der Gruppe versuchte, die verbale Auseinandersetzung zu unterbinden. Um eine Eskalation zu vermeiden, entfernte sich der Dunkelhäutige von der Gruppe und setzte sich abseits hin.

In Lehrte stieg der 25-jährige Mann an einer anderen Tür aus und entfernte sich zu Fuß vom Bahnhof. Währenddessen hörte er Musik über seine Kopfhörer. Noch auf der angrenzenden Poststraße - kurz hinter dem Postgebäude - erhielt er überraschend einen starken Schlag von hinten in den Nacken, sodass er zu Boden ging. Mindestens drei verschiedene Personen traten dann mehrfach gegen seinen Körper, wobei sie ihn mehrfach beleidigten. Sie entfernten sich im Anschluss in eine unbekannte Richtung. Der Verletzte erstattete noch am Abend Strafanzeige beim Polizeikommissariat Lehrte.

Der Angegriffene geht davon aus, dass es sich bei seinen Peinigern um die Männer aus dem Zug handelt. Die drei Männer sollen etwa 1,90 Meter groß sein mit einer kräftigen bis dicken Statur. Alle trugen dunkle Kleidung sowie Mützen und je eine dunkle Mund- und Nasenbedeckung aus Stoff. Ihr Alter wird geschätzt auf 30 bis 40 Jahre. Die Frau in der Gruppe trug ebenfalls dunkle Kleidung und Mund- und Nasenbedeckung.

Das Polizeikommissariat Lehrte leitete Ermittlungen wegen Volksverhetzung sowie wegen einer gefährlichen Körperverletzung gegen die gesuchten Männer ein. Die Kriminalpolizei Hannover sucht nun Zeugen zu beiden Vorfällen. Wer kann Hinweise zur Identität der gesuchten Personen geben und zur Aufklärung der Sachverhalte geben? Zeugen werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. /nzj










24.01.2021 • 13:12 Uhr

Mini-Wolf schlich sich an ein Wohnhaus und verletzte sich an einem Zaun - Jetzt genetischer Beweis: Es war ein Wolf!

Bei dem Tier, das am 22.12.2020 mehrfach in Nordhorn gesichtet wurde, handelt es sich nach den nun vorliegenden Ergebnissen der genetischen Untersuchung durch das Senckenberg-Institut um einen Jungwolf aus dem im Jahr 2020 neu etablierten Rudel Nordhorns. Es ist der fünfte genetisch bekannte Welpe aus dem letzten Jahr, dem ersten Wurf des Rudels.

Der Wolf hatte auch deswegen für Aufsehen gesorgt, weil er sich in einem umzäunten Garten aufgehalten hatte, der direkt neben einem Wohnhaus liegt. Als das Tier Schwierigkeiten hatte, wieder herauszufinden, geriet es in Panik, verletzte sich bei der Überwindung des Zaunes und zog sich in dann den in den Wald zurück.

Minister Olaf Lies: „Ich kann die Sorgen der Bevölkerung absolut nachvollziehen. Ein Wolf hat in der Stadt und im Wohnumfeld einfach nichts zu suchen. Sollte er dort noch einmal gesichtet werden, würden umgehend Maßnahmen ergriffen und zunächst eine Vergrämung veranlasst werden. Das heißt, der Wolf würde durch Schmerzreize wie zum Beispiel Gummigeschosse vertrieben. Dafür haben wir mit unserer Wolfsverordnung die Voraussetzungen geschaffen."

Das Wolfsbüro hat seit Sichtung des Wolfes die Situation mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt und wird dies auch weiterhin sorgfältig tun. Seit dem Vorfall sind aber bislang keine weiteren vergleichbaren Sichtungen bekannt geworden. Es wird darum gebeten, alle Wolfssichtungen im Umfeld von Nordhorn dem Wolfsmonitoring ( https://www.wolfsmonitoring.com/meldung/ , per Mail an wolf@ljn.de oder telefonisch unter 0511-530430) zu melden. red











24.01.2021 • 11:14 Uhr

„Hurra! Der Winter ist wieder da!“

Heute ist Sonntag. 24. Januar 2021. 8.30 Uhr:
Erst zaghaft, seit einer Stunde heftiger, geht Neuschnee auf das Land in der Region Südniedersachsen nieder. Der Winter mit seiner weißen Pracht ist auch in Bad Gandersheim zurückgekehrt. Diese Faszination schreit erst nach einem Frühstück im gemütlichen Bett. Und hinter dem Fenster rieselt leise der Schnee... irgendwann später gilt es diese saubere Schneeluft körperlich zu erfahren. Spazieren im Schnee ist heute ein schönes Abenteuer am Sonntag. red/Foto: Fis WMG










24.01.2021 • 11:11 Uhr

Einbeck: Unachtsamer Autofahrer fährt Radlerin an: Schienbein verletzt

Am frühen gestrigen Samstagabend, so gegen 17.45 Uhr, befuhr ein 52-jähriger Einbecker mit seinem Pkw in Einbeck die Beverstraße in Richtung Altendorfer Tor. An dortiger Kreuzung bog er bei ausgeschalteter Lichtzeichenanlage nach links, stadtauswärts in Richtung Northeim ab. Hierbei missachtete er als Wartepflichtiger die Vorfahrt einer 35-jährigen Frau, die mit ihrem Fahrrad die Straße Altendorfer Tor stadteinwärts befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Verkehrsteilnehmer, bei dem die ebenfalls aus Einbeck stammende Frau am Schienbein verletzt wurde und ärztlich versorgt werden musste. Am Pkw des Mannes entstand ein Schaden von ca. 1300 Euro.kr










24.01.2021 • 11:09 Uhr

Hevensen: Bei plötzlicher Kontrolle landet Polizei Volltreffer und erwischt betrunkenen Autofahrer

Im verschlafenen Örtchen Hevensen (gehört zu Hardegsen ) ist gestern Abend um 21.20 Uhr in der Lindenstraße ein Autofahrer von der dort plötzlich anwesenden Polizei gestoppt worden. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde bei einem 49-jährigem Pkw-Fahrer aus Bovenden festgestellt, dass er unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken gefahren ist. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein sichergestellt und es wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Mann wurde eine Strafanzeige gefertigt.red/ Se










24.01.2021 • 11:08 Uhr

Corona-Virus Infektionsfälle und Inzidenzwert in Südniedersachsen weiter im Rückwärtsgang - Wert im Kreis Northeim bei 53,7

Die Entspannung bei der Entwicklung des Corona-Virus-Inzidenzwertes (Fallzahlwert) für Südniedersachsen und den Landkreis Northeim scheint eine nachhaltige Tendenz zum Besseren zu nehmen. Das Gesundheitsministerium in Hannover vermeldet soeben den tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim mit 53,7 Fällen auf 100.000 berechnet. Das ist seit Tagen der niedrigste Wert.
Die stationäre Belegung der zentralen Helios-Corona-Klinik in Bad Gandersheim gibt das Unternehmen für den heutigen Sonntag mit insgesamt 13 Patienten an.Vier Patienten auf der "Intensivstation", neun auf der Normalstation.
Die Detaildaten für den Landkreis Northeim werden (wie üblich) von der Northeimer Kreisverwaltung am Montag veröffentlicht.
red/Grafiken: Gesundheitsministerium /Helios Klinikkonzern












24.01.2021 • 11:00 Uhr

Krankenkassenbeiträge für Sponsoring im Profisport: CDU-Politiker Roy Kühne kritisiert das - Widerstand gegen Zweckentfremdung von Mitgliedsbeiträgen

Die Zweckentfremdung von Beiträgen der gesetzlichen Krankenkassen durch umstrittene Ausgaben beispielsweise für Sponsoring von Profisportvereinen wie Bundesligaklubs im Fußball und Basketball stößt immer mehr auf Kritik und Widerstände. In einem umfänglichen Beitrag hat die FAZ sich diesem brisanten Thema unter dem Titel "Kassensturz" gewidmet. In dem Beitrag kommt der aus Northeim kommende CDU-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Roy Kühne zu Wort. In seinem Statement, das Gegenstand eines Recherchegesprächs des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group mit dem Politiker war, bekräftigt Kühne seine Ablehnung dieser Sponsoringpraktiken gesetzlicher Krankenkassen. "Das ist nicht die Aufgabe von Krankenkassen, Profisportvereine zu fördern" Die Kassen haben verantwortlicher mit denen ihnen anvertrauten Beiträgen ihrer Mitglieder umzugehen!" Kühne verweist beispielsweise auf auf die dringliche Aufgabe hin, Pflegekräfte in den Krankenhäuser besser zu bezahlen. "Hierbei können auch die Krankenkassen einen erheblichen Beitrag leisten, wenn es um die Budgets bei der Finanzierung von Krankenhausleistungen geht."

Auch dem fehlgeleiteten Wettbewerb zwischen den Krankenkassen, sich mit fragwürdigen Imagekampagne gegenseitig Mitglieder abzujagen, würden immense Verwaltungskosten produziert. Diese Gelder könnten besser zum Wohle der Versicherten eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund findet Dr. Kühne den jetzt vom Spahn-Ministerium auf den Weg gebrachten "Referentenentwurf" für die neue Verordnung, mit der dem unsinnigen Sponsoring des Profisports mit Krankenkassenbeiträgen Einhalt geboten wird, vollkommen richtig. "Das ist mutig und findet meine Unterstützung!", so Kühne abschließend.
red/Screens FAZ-Ausschnitt, Hertha Berlin/ Hansa Rostock
















23.01.2021 • 17:33 Uhr

Landesgartenschau 2022: Hellingrath bestätigt bestätigt ein Personalproblem - Stelle eines Bauleiter nicht besetzt

Das Team der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim wächst und wächst. Und dennoch nicht auf allen Ebenen. LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath hat in seinem jüngsten Lagebericht für den Bad Gandersheimer Stadtrat aktuelle Informationen zur Personalsituation der gemeinnützigen Gesellschaft öffentlich mitgeteilt.

Wie bereits auf diesen digitalen News-Portalen /Online-Zeitung aktuell berichtet, ist das Team laut Hellingrath seit dem 4. Januar 2021 durch zwei neue Mitarbeiter/in verstärkt. "Frau Rebecca Siemoneit-Barum ergänzt die Abteilung Veranstaltungsplanung. Herr Frank Herhörst ist unser Pressesprecher".

Nicht ganz so geschmeidig läuft es bei der Akquise bei anderen wichtigen Besetzung. Geschäftsführer Hellinrath: "Die Stelle für die Bauleitung konnte trotz mehrmaliger Stellenausschreibung nicht besetzt werden. Die Gründe dafür liegen einerseits in einer mangelnden Bewerberlage und in den langen formalen Prozessen." Erläuternd erklärt Hellingrath weiter: "Qualifizierte Bewerber (zum Beispiel Landschaftsarchitekten, Bauingenieure, Meister) für eine befristete Projektarbeit, die gemäß TÖVD vergütet wird, sind nicht vorhanden. Zudem sind uns bereits mehrere Bewerber (auch für weniger spezialisierte Stellen) abgesprungen, da ihnen formale Prozesse , zu denen wir verpflichtet sind, zu lange gedauert und sie sich stattdessen anderweitig orientiert haben."

Wie also das Personalproblem lösen? fragte wir nach. "Hellingrath: "Wir arbeiten an der Lösung. Möglicherweise wird die Aufgabe der Bauleitung von einem Planungsbüro übernommen."

Zu einem weiteren Einstellungsthema seine weitere Information: "Die Stelle "Grünes Klassenzimmer" soll möglichstzeitnah besetzt werden. Bewerbungsgespräche wurden bereits geführt."
red/Fotos: Fis WMG/ Jens Burger














23.01.2021 • 15:47 Uhr

Erst Schreierei, dann ausgerastet und krankenhausreif geprügelt - 30-Jähriger wegen Körperverletzung dran

Am gestrigen Freitag, kam es gegen 13:55 Uhr in der Altdammer Straße, in Höhe Haus Nr. 1, in der Kaiserstadt Goslar zu einer Körperverletzung.
Die Polizei wurde alarmiert. Sie beschäftigt sich mit dem Fall: Nach ihren bisherigen Erkenntnissen kam es zwischen zwei männlichen Personen, 20 und 30 Jahre alt, zunächst zu verbalen Streitigkeiten.
Im weiteren Verlauf soll der 30-Jährige den 20-Jährigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen und später getreten haben. Das Opfer musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Goslar unter 05321-3390 in Verbindung zu setzen. red/ots











23.01.2021 • 15:28 Uhr

Gandersheimer Bahnhofsparkplatz: Jetzt beschrankt und beschränkt - Sechs Pendlerparkplätze - Das Warten auf die Busschleife

Die baulichen Veränderungen rund um den DB-Halt Bad Gandersheim am ehemaligen Bahnhofsgebäude schreiten weiter voran. Jetzt ist der Zugang zum Hauptparkplatz mit einer elektrischen Schranke versehen. Ihr Bedienung funktioniert über die Eingabe eines Codes. Sebastian Post, Chef der neuen Firma Autobahn GmbH, die mit einer Filiale in dem historisch wertvollen Gebäude seit Jahresbeginn mit 30 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ihre Arbeiten aufgenommen hat (wir berichteten aktuell und exklusiv) bestätigte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk die aktuellen Neuerungen und solche, die noch auf den Weg zu bringen sind. "Hauptsächlich dient die Schranke für einen geordneten Zugang zum Gelände und dem Parkplatz. Er ist hauptsächlich für die Mitarbeiter/innen der Autobahn GmbH und Besucher des Unternehmens vorgesehen."

Für die Bahnbenutzer, die mit dem Auto anreisen, sind an der Ostseite des Gebäudes sechs Parkplätze in weißen Linien markiert. "Das sind Pendlerparkplätze", präzisiert Post, der in Sachen dieser Information quasi stellvertretend für den Eigentümer und Vermieter des Gebäudes spricht. Mit ihm und weiteren Beteiligten, wie der Bahn und Stadt Bad Gandersheim, würden weitere Abstimmungen erfolgen, wie die Gesamtsituation rund um die DB-Haltestelle noch optimiert werden kann. "In Bezug auf die mit Zügen ankommenden Gäste bei der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim muss noch einiges verbessert werden", gibt Post das richtige Ziel vor. Auch die fußläufige Verbindung vom Bahn-Halt über den Parkplatz in Richtung einer Treppe am Hang abwärts zur Neuen Straße (u.a.Aldi) seien unbedingt in die Pläne einer Verbesserung einzubeziehen.

Ganz großes Thema bleibt die Busanbindung an das ehemalige Bahnhofsgbäude. Sie existiert nicht. Hier warten die Freunde des Öffentlichen Nahverkehrs immer noch auf eine vernünftige Lösung. Es ist weiterhin ein unmögliches Ding, wenn nicht skandalös, wenn der Ex-Bahnhof weiterhin von Bussen nicht angefahren werden kann. Sebastian Post sieht das genauso: "Deswegen sind alle Beteiligten ernsthaft bemüht, baldmöglichst Lösungen zu bekommen. Unsererseits wird alles unternommen, damit das geschieht." Post weiß, dass diese Herausforderung insbesondere von der DB positiv angepackt werden muss. Sehr wahrscheinlich ist, dass aus technischen Gründen für eine Busschleife Grund und Boden von der Bahn benötigt wird.
red/Foto: FisWMG
















23.01.2021 • 13:00 Uhr

„Schulchaos“ und „Impfpannen“ - Gesundheitsministerin Reimann beantwortet FDP-Fragen - "Ich entschuldige mich..."

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat namens der Landesregierung auf eine Dringliche Anfrage der Fraktion der FDP geantwortet.
Die Abgeordneten der Fraktion der FDP hatten gefragt:

Mit der Bezeichnung „Schulchaos“ berichtete der NDR-Hörfunk am 21. Januar in seinen Nachrichten über die Entscheidung der Landesregierung, nach der Ministerpräsidentenkonferenz vom zurückliegenden Dienstag die Präsenzpflicht in den Grundschulen wieder aufzuheben. Gleichzeitig wurde über „Pannen“ berichtet, die bei der Versendung von Informationsbriefen zur Impfung passierten. Die Briefe seien in zahlreichen Fällen an bereits verstorbene Personen verschickt worden, in einem Fall sei die betreffende Person bereits vor 39 Jahren verstorben. Die Entscheidung, für die Versendung der Impfinformationen die Daten eines Dienstleisters in Anspruch zu nehmen und nicht auf die offiziellen Meldedaten zurückzugreifen, wurde von der Landesregierung mit rechtlichen Hindernissen begründet. Bereits am 15. Januar 2021 hatte die Landesbeauftragte für den Datenschutz per Pressemitteilung mitgeteilt, dass aus datenschutzrechtlicher Sicht nichts gegen eine Verwendung der offiziellen Meldedaten spreche.

Wir fragen die Landesregierung:
1. Wie bewertet die Landesregierung die Situation der Bürgerinnen und Bürger, die von den sich kurzfristig ändernden Regelungen im Schulbetrieb betroffen sind, und die Situation derjenigen, deren verstorbene Angehörige Impfeinladungen durch die Sozialministerin erhalten?
2. Hält die Landesregierung die Schulen in Niedersachsen nach wie vor für pandemiefest, und aus welchen sachlichen Gründen ist der Präsenzunterricht in geteilten Lerngruppen in den Grundschulen nun doch nicht mehr gewünscht?
3. Aufgrund welcher rechtlichen Annahmen geht die Landesregierung davon aus, dass die Meldedaten für die erfolgten Impfinformationen nicht genutzt werden durften, und hat die Landesregierung eine eigenständige Versendung durch das I.TN als zuständigem Landesbetrieb geprüft?


Ministerin Dr. Carola Reimann beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung:
Zu 1.:
„Die Landesregierung ist sich bewusst, dass die derzeitige Lage für Familien extrem schwierig ist. Gerade vor diesem Hintergrund trifft die Landesregierung abgewogene Entscheidungen. Wir stehen dabei vor der Herausforderung,
- Kindeswohl,
- Betreuungsnotwendigkeiten der Familien,
- Teilhabe der Kinder und Jugendlichen an Bildung, mit dem Gesundheits- und Infektionsschutz aller Beteiligten in Einklang zu bringen. Die fortgesetzte Möglichkeit des Präsenzunterrichts in halben Gruppen für Grundschülerinnen und Grundschüler sowie die Abschlussklassen wird durchaus vielfach begrüßt. Natürlich haben wir aber auch Rückmeldungen von besorgten Eltern. Die Möglichkeit, ihre Kinder weiterhin im Distanzlernen zu beschulen, gibt auch diesen Eltern Sicherheit. Ich bedauere sehr, dass das Informationsschreiben zum Start der Terminvergabe für die Covid-Impfung in einigen Fällen auch an bereits verstorbene Personen in Niedersachsen versandt wurde. Insgesamt wurden rund 210.000 Haushalte auf Grundlage der Adressdatenbank der Deutsche Post Direkt GmbH in ganz Niedersachsen angeschrieben. Bei einem derart großen Kreis von Adressatinnen und Adressaten bleiben solche Fehler leider nicht aus, auch wenn wir uns das anders gewünscht hätten. Ich entschuldige mich bei allen Angehörigen, die sich dadurch verletzt fühlen.

Zu 2.
Der Rahmenhygieneplan Schule des MK, der zusammen mit dem NLGA ausgearbeitet und abgestimmt wird, sowie die schuleigenen Hygienekonzepte sind wichtige Bausteine zur Bekämpfung der Pandemie. Die Hinweise für ein angemessenes Lüftungsverhalten tragen dazu bei, dass das Risiko einer Übertragung des Virus durch Aerosole in der Luft in Schulräumen minimiert wird. Seit November 2020 können die Schulträger darüber hinaus
· FFP2- und Alltagsmasken,
· Schutzkleidung,
· Acrylglas-Wände und CO2-Ampeln
unter anderem aus dem 20 Millionen Euro-Paket für schulische Corona-Schutzausstattung anschaffen, das die Landesregierung zur Verfügung gestellt hat. In Einzelfällen wird auch die Anschaffung oder Anmietung von mobilen Luftfiltergeräten zum vorübergehenden Einsatz in Unterrichtsräumen gefördert, soweit die Räume nur eingeschränkt über die Fenster gelüftet werden können. Mit diesen zusätzlichen Mitteln unterstützt das Land die Kommunen in dieser schwierigen Situation bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben als Schulträger und trägt so seinen Teil zur Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen bei. Der zweite Teil Ihrer Frage unterstellt, dass der Präsenzunterricht in geteilten Klassen nicht mehr gewünscht würde. Das ist falsch. Wir bieten für die Grundschulklassen, die Förderschulen Geistige Entwicklung sowie die Abschlussklassen einen Präsenzunterricht nach Szenario B an, also in geteilten Klassen im Wechselmodell.

Neu ist lediglich die Aufhebung der Präsenzpflicht und damit die Möglichkeit für die Erziehungsberechtigten, ihre Kinder auf eigenen Wunsch im Distanzunterricht beschulen zu lassen. Im Szenario B kann der Abstand in der Schule eingehalten werden. Zusätzlich wird überall außer am Platz Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Wir haben damit wirkungsvolle Vorkehrungen für einen sicheren Schulbesuch getroffen.

Zu 3.
Beides ist geprüft worden. Für den Zugriff auf den landesweiten Meldedatenbestand (Melderegisterdatenspiegel) für eine zentrale Übermittlung von Meldedaten über eine Vielzahl nicht namentlich bezeichneter Personen zum Zweck der Wahrnehmung von Aufgaben nach dem Infektionsschutzgesetz durch das zuständige Fachministerium
fehlt es derzeit an einer Rechtsgrundlage im Niedersächsischen Ausführungsgesetz zum Bundesmeldegesetz (Nds AGBMG). Derzeit dürfen in Niedersachsen öffentlichen Stellen Meldedaten über eine Vielzahl von namentlich nicht bezeichneter Personen nach § 34 Abs. 2 Bundesmeldegesetz (BMG) dezentral bei den 409 kommunalen Meldebehörden abfragen.

Eine dezentrale Abfrage bei jeder der über 409 Meldebehörden bedeutet bei Datenabrufen für ein landesweites Hinweisschreiben zur Impfberechtigung bestimmter Altersgruppen einen hohen organisatorischen wie auch technischen Aufwand. Vor diesem Hintergrund ist eine Änderung der gesetzlichen Regelung in § 2 Nds AGBMG geplant, mit dem Ziel, dem für das Führen eines landesweiten Meldedatenbestandes (Melderegisterdatenspiegel) zuständigen Landesbetrieb IT.Niedersachsen neben den weiterhin zuständigen kommunalen Meldebehörden die Aufgabe für eine zentrale Übermittlung von Meldedaten über eine Vielzahl nicht namentlich bezeichneter Personen zum Zweck der Wahrnehmung von Aufgaben nach dem Infektionsschutzgesetz zuzuweisen.“
red












23.01.2021 • 12:50 Uhr

Feuer in Hann. Münden ist unter Kontrolle - Löscharbeiten gehen weiter - 140 Feuerwehrleute im Einsatz

Das Feuer in Hann. Münden (wir berichteten) ist inzwischen unter Kontrolle. Das berichtet soeben ein Polizeisprecher. Und weiter heißt es: Die Löscharbeiten der Feuerwehr sind aber noch nicht abgeschlossen. Rund 140 Kameraden verschiedener Wehren sind seit dem frühen Morgen in der Altstadt der Drei-Flüsse-Stadt zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Unklar ist weiterhin der Auslöser des Brandes. Eine Begutachtung des Fachwerkhauses, in dem das Feuer seinen Anfang nahm, ist im Moment noch nicht möglich. Aufgrund bislang gewonnener, erster Erkenntnisse liegen aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Wann die Brandermittler der Polizei Hann. Münden ihre Untersuchungen an der Brandstelle aufnehmen können, bleibt abzuwarten.jk










23.01.2021 • 12:47 Uhr

Heute Morgen in der Mündender Altstadt: Mehrere Gebäude betroffen, zurzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden, Löscharbeiten dauern an

In einem Fachwerkhaus an der Einmündung Wallstraße/Aegidiiplatz in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) ist am heutigen Samstagmorgen (23.01.21) gegen 07.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen griffen von dort auf angrenzende Gebäude über. Menschen wurden nach derzeitigem Stand nicht verletzt.

Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen gibt es aber bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Die Löscharbeiten dauern aktuell an. Es sind mehrere Feuerwehren im Einsatz. Der Bereich ist weiträumig abgesperrt. Wegen der starken Rauchentwicklung werden Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.jk










23.01.2021 • 12:42 Uhr

Irrer Zeitvertreib: Opel Sprinter geknackt, wild rumgekurvt und dann in der Radau versenkt

In der Nacht von Freitag auf Samstag begaben sich bislang unbekannte Täter zu den Parkplätzen am Vienenburger See, Schacht I (Landkreis Goslar). Dort schlugen sie an einem abgestellten weißen Opel Sprinter eine Seitenscheibe ein. Anschließend starteten sie das Fahrzeug auf unbekannte Weise und fuhren auf den Parkplätzen bzw.der Wiese umher. Hierbei touchierten sie einen Baum und beschädigten mehrere Verkehrszeichen. Letztendlich fuhren sie das Fahrzeug linksseitig der dortigen Brücke in die Radau. Das Fahrzeug wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Vienenburg geborgen.

Sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall werden erbeten an die Polizei Bad Harzburg oder die Polizei Vienenburg.red










23.01.2021 • 12:33 Uhr

Bilder des Tages: Blau fasziniert, weist den Weg und schmückt

Die wunderbare Farbe Blau ist in vielerlei Hinsicht positiv interpretierbar. Drei Beispiele dafür in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim in diesen Tagen entdeckt und festgehalten:

Der fantastische blaue Himmel und Sonnenstrahlen über dem kleinen Teich vor dem ehemaligen Kurhaus. Die Szene ist wie ein gefühlter Frühlingstag.

Das weißblaue Einbahnstraßenschild weist in verheißungsvolle Richtungen: Gratulation für Melle! Vorfreude für die neue Sportstadt in der Marienstraße.

Schmuckvolles bei Bleimund in der Schaufensterauslage: das Schlauchtuch extravagant und vielseitig einsetzbar. Achtung! Ab Montag nicht mehr als Corona-Maske!
red/Fotos: FisWMG














23.01.2021 • 12:13 Uhr

In Northeim mit großem Kraftaufwand Altkleidercontainer aufgebrochen und ausgeräumt

Tatort: Northeim, Kanalstraße, Tatzeitpunkt: Gestern, Freitag, 22. Januar 2021, 21.15 Uhr.
Die eingeschaltete Polizei in Northeim berichtet soeben: Unter größerer körperlicher Anstrengung riss ein unbekannter Täter ein Schutzblech eines in Northeim aufgestellten Altkleidercontainers auf und entwendete aus dem Container eine unbekannte Anzahl gespendeter Bekleidung. Der Schaden kann nicht beziffert werden.Se










23.01.2021 • 10:31 Uhr

Goslar: Betrunkener ließ sich von riskanter Autofahrt nicht abhalten - Dann wurde die Polizei alarmiert

Wer sich nicht helfen lassen will muss sich nicht wundern, wenn dann die Polizei kommt...

Das war passiert: Am späten Freitagabend wurde die Polizei in Goslar alarmiert und unterrichtet, dass ein Bekannter mit seinem Pkw bei seiner Lebensgefährtin erschienen sei. Der Meldende teilte weiterhin mit, dass dieser betrunken gewesen sei und er ihn am Wegfahren hindern wollte. Vor Eintreffen der Polizei habe sich der Bekannte dennoch mit seinem Pkw entfernt. Die Halteranschrift wurde anschließend aufgesucht und das benannte Fahrzeug stand vor dem Haus. Der 30-jährige Halter wurde aufgesucht. Dieser leugnete die Vorhaltungen und gab an, nicht an der Anschrift des Zeugen gewesen zu sein. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,11 Promille. Der Betroffene wurde der hiesigen Dienststelle zugeführt. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.










23.01.2021 • 10:21 Uhr

Einbeck: Ruhestörung, Beleidigung, Polizeieinsatz

Am späten Freitagabend (23.45 Uhr) kam es zunächst in der Münsterstraße in Einbeck, durch einen 37-jährigen Mieter zu einer Ruhestörung in einem Zweiparteienhaus. Im weiteren Verlauf beleidigte dann eine 46-jährige Besucherin des Lärmenden die Nachbarin in der darunterliegenden Wohnung, die sich bei der Polizei beschwert hatte. Diese leitete im Anschluss ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann wegen Ruhestörung und ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, gegen seine Besucherin, ein.kr










23.01.2021 • 10:20 Uhr

Einbeck: Unter Drogeneinfluss Pkw geführt und von der Polizei erwischt

Am Freitagmittag , um 13.55 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife einen 33-jährigen Fahrzeugführer in der Grimsehlstraße in Einbeck. Bei der Kontrolle zeigte der aus Wolfenbüttel stammende Mann körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuten. Ein anschließender Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabis. Demzufolge wurde gegen ihn ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und im Anschluss die Weiterfahrt mit seinem Pkw untersagt.kr










23.01.2021 • 10:18 Uhr

Nörten: Einbrecher im gräflichen Burghotel - Zigarettenautomaten und TV-Flachbildschirm weg

Tatort: Nörten-Hardenberg, gräfliches Burghotel Hinterhaus, Tatzeitraum: Donnerstag, 21. Januar 2021, 18.00 Uhr bis Freitag,22. Januar 2021, 12.00 Uhr:
Laut Polizei gelangten unbekannte Täter nach Einschlagen und Durchsteigen eines Fensters zunächst unbemerkt in ein Nebengebäude des Hotels und entwendeten aus einem Aufenthaltsraum unter anderem ein Zigarettenautomat sowie einen TV-Flachbildschirm. Zum Abtransport wurde von den Tätern ein Fahrzeug genutzt. Der Schaden wird auf circa 3100 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise der Polizeistation in Nörten-Hardenberg oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen.Se










23.01.2021 • 07:47 Uhr

Einbeck: Unter Drogeneinfluss Pkw geführt und von der Polizei erwischt

Am Freitagmittag , um 13.55 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife einen 33-jährigen Fahrzeugführer in der Grimsehlstraße in Einbeck. Bei der Kontrolle zeigte der aus Wolfenbüttel stammende Mann körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuten. Ein anschließender Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabis. Demzufolge wurde gegen ihn ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und im Anschluss die Weiterfahrt mit seinem Pkw untersagt.kr










23.01.2021 • 07:45 Uhr

Einbeck: Ruhestörung, Beleidigung, Polizeieinsatz

Am späten Freitagabend, 23.45 Uhr, kam es zunächst in der Münsterstraße in Einbeck, durch einen 37jährigen Mieter, zu einer Ruhestörung in einem Zweiparteienhaus. Im weiteren Verlauf beleidigte dann eine 46jährige Besucherin des Lärmenden die Nachbarin in der darunterliegenden Wohnung, die sich bei der Polizei beschwert hatte. Diese leitete im Anschluss ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann wegen Ruhestörung und ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, gegen seine Besucherin, ein.kr










22.01.2021 • 21:19 Uhr

Die Corona-Katastrophe und ihre Folgen: Die sehr leidet die Psyche? Wolperode unter Schock

Wiederholt befinden wir uns dieses Jahr in einem Lockdown, der uns viel abverlangt. Was macht das mit der menschlichen Psyche? Fragen, die sich nach einem traurigen Zwischenfall in Wolperode auftun. Dort hat eine junge Frau keinen Ausweg mehr gesehen. In letzter Minute gelang es anderen Menschen, mit Hilfe der Polizei und Ärzten, das Leben der 16-Jährigen zu retten. In der vermutlich durch die Corona-Kastarophe ausgelösten Folgen verschärfte sich eine Depression, die der jungen Frau beinahe das Leben gekostet hätte.

Wie das der Zusammenhang von Corona-Katastrophe und Depression von einer Expertin eingeordnet? Dazu gibt es ein interessantes Statement von Prof. Katarina Stengler, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Helios Park-Klinikum Leipzig erklärt, was Extremsituationen mit der menschlichen Psyche machen. Denn eines ist klar: Die Corona-Krise hat Einfluss auf das Leben aller Menschen.
Steigert Corona das Risiko für Depressionen?

"Sorgen und Ängste aber auch gefühlte und reale Bedrohungen stellen in Corona-Zeiten sowohl für Menschen mit als auch ohne psychische Erkrankungen eine große Herausforderung dar", so Prof. Stengler. Die damit verbundenen Isolationsmaßnahmen und Social Distancing sind für alle Menschen eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheiten, aber auch der psychischen Gesundheit. "Bestimmte Konstellationen können für Menschen besonders vulnerabel, also störanfällig, sein und unter anderem zu Depressionen führen", so Prof. Stengler

Fortsetzung folgt.










22.01.2021 • 20:37 Uhr

Corona-Virus-Katastrophe: Licht, Lähmung, Leiden

Es ist gerade vorbei: Die gigantische Lichterflut rund um das Weihnachtsfest. Faszinierend. Gemütlich. Stimulierend. Und die Lichter vier Wochen später? Am heutigen Abend?

Das Redaktionsnetzwerk hat mit dem Reporterfahrrad einige Lichtpunkt in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim abgefahren. Bei Einbruch der Dunkelheit. Eine Tour durch eine menschenleere Stadt. Über die Bismarckstraße auf die Stiftsfreiheit. Hier sind in den Fenstern der ehemaligen Diakoniekreisstelle jede Menge leuchtende Sterne gestellt. Ein "Star" (Stern) ist seit kurzer Zeit hier das neue Wahr- und Markenzeichen gegen Depressionen und andere Leiden. Das Gebäude selbst noch verwaist. Der "Star" ist hier noch nicht so richtig geboren. Der Marktplatz ohne Menschen und Autos. Überall eine lähmende, ja gespenstische Atmosphäre.

Lichte Fenster und ein grünes Reklameschild markieren dann die Helios-Klinik der Stadt. Hinter der Fassade Angst, Befürchtungen und Hoffnungen. Die mit dem Corona-Virus-Infizierten sind hier unter Quarantäne und in ärztlicher Fürsorge.

Kurz vor der Einfahrt in den holprigen Philosophenweg ragt die lichte Fassade eines Seniorenhotels gen Abendhimmel. Auch hier beschleichen den Betrachter trübe Gefühle: Wann wird es den Senioren und Seniorinnen hier wieder erlaubt sein, in Freiheit die Natur zu genießen? Wann wird die menschenunwürdige Ausgangssperre aufgehoben? Wann werden sie gegen das schlimme Virus schutzgeimpft?

Die Tour wird jetzt etwas abenteuerlich. Nur der Lichtstrahl am Fahrrad leuchtet den feuchten Waldweg aus. Leise plätschert die Gande. Über eine Fußgängerampel gelangen wir sicher auf das am Hang abgeholzte Gelände des Klosterhügels in Brunshausen.

Vom Portal der Klosterkirche aus schweift der Blick in die warme Lichthöhle des Löning'schen Ladens. Benno mit Maske selbst ist schemenhaft hinter seiner Kasse sitzend erkennbar. Eine ebenfalls maskierte Kundin scheint mit dem Geschäftsmann zu reden. Persönliche Kommunikation, die in dieser Katastrophe so vielen Menschen fehlt, die sie lähmt und immer mehr leiden lässt. Wie lange noch?
red / Fotos: Fis WMG
















22.01.2021 • 19:30 Uhr

Honda Jazz gerät plötzlich ins Schleudern und überschlägt sich - Fahrerin (30) schwerverletzt in Klinik

Am heutigen Freitag ereignete sich auf der Kreisstraße 18 zwischen Bad Driburg und Brakel (Kreis Höxter) ein Unfall, bei dem eine 30-jährige Frau aus Brakel schwer verletzt wurde. Gegen 11 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Honda Jazz auf der Kreisstraße von Bad Driburg aus Richtung Brakel. Das Auto fuhr nahe der Abfahrt Albrock aus bislang unbekannten Gründen nach rechts auf den Randstreifen neben der Fahrbahn, geriet ins Schleudern und kam dann nach links von der Fahrbahn ab. Auf einer gerodeten Waldfläche überschlug sich der Honda und kam etwa 15 Meter von der Straße entfernt zum Stillstand. Die Fahrerin verletzte sich bei dem Unfall und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Im Bereich der Unfallstelle sperrte die Polizei die Emder Höhe kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen. Die Feuerwehr musste ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn abstreuen. Der Kreisbauhof wurde zwecks Ersetzen beschädigter Leitpfosten und Aufstellen von Verkehrsschildern hinzugerufen. An dem Honda Jazz ist nach Einschätzung der Polizeibeamten ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Das Auto musste von einem Abschleppunternehmer von der Unfallstelle abtransportiert werden. /ell/ Foto: Polizei










22.01.2021 • 18:17 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: Kein Leerstand in der Alten Gasse - Kanzlei Kehrel mit Grundbesitzer-Büro zieht in Ex-Buchladen Pieper

Das ist eine gute Nachricht für das Innenstadtgefüge der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim: ein Leerstand wird beseitigt. Nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group - reichweitenstarke Nachrichtenportale-Internet-Zeitung - wird in das leerstehende Ladenlokal einer Buchhandlung in der Alten Gasse neues Leben einkehren. Rechtsanwalt Thomas Kehle bestätigte dem Redaktionsnetzwerk in einem Exklusiv-Gespräch, dass er mit seiner Kanzlei dort einziehen wird. "Wir wechseln vom Standort im Abteihof in die Alte Gasse in die Räumlichkeiten der ehemaligen Buchhandlung Pieper", so Thomas Kehrel. Das geschieht relativ schnell. Seinen Angaben zufolge soll der Umzug bereits zum Februar-Beginn erledigt sein.

Mit der Kanzlei wird auch die Geschäftsstelle "Grundbesitzer Bad Gandersheim" des Vereins Haus und Grund in der Alten Gasse angesiedelt. Rechtsanwalt Kehle vertritt die Institution und die Interessen der Vereinsmitglieder. Der neue Standort hat aufgrund seiner Innenstadtlage besondere Attraktivität durch seine gute fußläufige Erreichbarkeit. Der große Parkplatz Alte Gasse bietet ausreichend Raum für die Mitglieder, de mit dem Auto von außerhalb anfahren. "Ich bin sehr zufrieden mit dem neuen Standort unserer Kanzlei. Ab 1. Februar legen wir in einer angenehmen Umgebung mit unseren Dienstleistungen los."
red/ Foto: Fis WMG














22.01.2021 • 16:01 Uhr

Kreativität in der Corona-Krise - Die "Waffen" einer Frau als Symbole für Stärke - 1. Teil

Künstlerische Inspiration und Verwirklichung muss und darf in der Corona-Katastrophe nicht auf der Strecke bleiben. Viele Künstlerinnen und Künstler leiden wie alle Menschen in diesen Monaten unter der zunehmenden Lähmung des öffentlichen und privaten Lebens. Aber immer wieder gibt es da Lichtblicke, die Hoffnung vermitteln. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Südniedersachsen-Bad Gandersheim hat soeben einen weiteren Künstler ausfindig gemacht, der sich bislang von der Corona-Krise in seinen Entfaltungsmöglichkeiten nicht hat klein machen lassen. Spannende Details seines Kunstschaffens geben wir hier und heute preis. Um die Erwartungshaltung ein bisschen dosiert zu vermitteln, um einen Spannungsbogen aufzubauen, belassen wir es in der ersten Staffel bei Andeutungen von Symbolen der Stärke, die im vorliegenden Gesamtkunstwerk Frauen gewidmet sind und von ihnen geführt werden. Frauen wird ja bekanntlich nachgesagt, sie seien das wirklich "starke Geschlecht".
Auf den dokumentierten Motivausschnitten interpretiert der Bad Gandersheimer Künstler diese Metahapher mit seinen Möglichkeiten. Sein Name soll im Moment noch ein Geheimnis bleiben.
red
















22.01.2021 • 15:42 Uhr

Medienhygiene: Deutscher Journalistenverband kritisiert Nazi-Vergleich des Kölner Weihbischofs Puff -"Zündeln an der Pressefreiheit"

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat einen Vergleich kritischer Medienberichte mit NS-Propagandamethoden durch den Kölner Weihbischof Ansgar Puff scharf verurteilt. "Die Äußerungen von Weihbischof Puff zündeln an der Pressefreiheit und an der Akzeptanz des professionellen Journalismus in der Gesellschaft", sagte der DJV-Vorsitzende Frank Überall dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (ksta.de und Samstag-Ausgabe). Die legitime Berichterstattung professioneller Medien in eine Linie mit dem NS-Propagandaminister Joseph Goebbels und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zu stellen, sei "ein Angriff auf die professionellen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland", sagte Überall.

Puff hatte in einem Video-"Tagesimpuls" auf dem Kölner Bistumsportal "domradio" eine Verbindungslinie von Trumps Lügen über Wahlbetrug zu Medienberichten über "angebliches Fehlverhalten von Bischöfen" gezogen und als Vergleichspunkt ein Goebbels zugeschriebenes Diktum gewählt, wonach "eine Lüge nur oft genug wiederholt werden muss, damit sie geglaubt wird". Im Nachhinein bedauerte Puff diese Parallele und versicherte, er habe lediglich Trump, nicht aber Journalisten gemeint.

Zuletzt waren das Erzbistum Köln und Kardinal Rainer Woelki intensiv Gegenstand der Berichterstattung insbesondere wegen der Nichtveröffentlichung eines Gutachtens zum Missbrauchsskandals sowie wegen Vorwürfen gegen Woelki selbst, im Jahr 2015 den Missbrauchsfall eines mit ihm befreundeten Priesters nicht untersucht und nach Rom gemeldet zu haben. "Dass über den problematischen Umgang mit dem Missbrauchs-Skandal im Kölner Erzbistum wiederholt berichtet werden muss, liegt aus meiner Sicht vor allem an der Informationspolitik der Kirche selbst", betonte Überall. Auch die katholische Kirche könne "doch eigentlich kein Interesse daran haben, die professionelle Berichterstattung und die Suche nach der Wahrheit zu unterbinden".ots











22.01.2021 • 15:18 Uhr

"Markt der Möglichkeiten" - Polizei Hildesheim beteiligt sich an Premiere der digitalen Bildungsmesse

Am gestrigen Donnerstag fand die jährliche Bildungsmesse der Friedrich-List-Schule statt - dieses Jahr allerdings erstmalig digital. Auch die Polizeiinspektion Hildesheim nutzte die Möglichkeit, um mit potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern in Kontakt zu treten und betrat mit ihrem Online-Format Neuland im Bereich der Nachwuchswerbung.

"Das hat super funktioniert!" ist das Resümee von Polizeikommissarin Lisa Wucherpfennig, die sich gemeinsam mit Polizeikommissar Felix Fricke von 16:00 - 19:00 Uhr den Fragen der Interessierten im Videochat stellte. Beide versehen ihren Dienst im Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Hildesheim und konnten sowohl über allgemeine Inhalte des Studiums an der Polizeiakademie Niedersachsen als auch von ihren eigenen Erfahrungen aus dem Berufsalltag berichten.

"Wir haben einerseits einen öffentlichen virtuellen Raum eingerichtet, in dem die verschiedenen Möglichkeiten des Berufseinstiegs präsentiert und allgemeine Fragen beantwortet wurden. Wichtig war uns dabei vor allem, dass deutlich wird, dass sich neben Schülerinnen und Schülern mit Fachhochschulreife und Abitur auch schon Realschulabsolventinnen und -absolventen bewerben können. Nach erfolgreich durchlaufenem Eignungsauswahlverfahren erlangt man durch den Besuch der zweijährigen Fachoberschule (FOS) Wirtschaft und Verwaltung - Verwaltung und Rechtspflege die Fachhochschulreife. Das Praktikum im Rahmen des Besuchs der Klasse 11 der Fachoberschule absolviert man bei der Polizei." so Polizeihauptkommissarin Stefanie Schädrich. "In einem weiteren, geschlossenen Videochat konnten Interessierte individuelle Fragen stellen oder Termine für Beratungsgespräche vereinbaren." beschreibt sie die Herangehensweise der Polizei Hildesheim. Sie ist verantwortlich für das Thema Nachwuchsgewinnung.

Die aktuelle Pandemielage führt dazu, dass derzeit keine Praktika in den Polizeidienststellen angeboten werden können und den Schülerinnen und Schülern somit die vielseitigen Einblicke in den Berufsalltag einer Polizeivollzugsbeamtin / eines Polizeivollzugsbeamten verwehrt bleiben. "Online- Medien sind derzeit die einzige sinnvolle Möglichkeit, um in Kontakt mit ihnen zu treten. Gerade mit der positiven Erfahrung aus dem "Markt der Möglichkeiten" ist klar, dass wir die digitale Alternative für die Werbung für das Studium sowie für unsere Polizeiinspektion vermehrt nutzen werden."

Die Polizeiinspektion Hildesheim gehört organisatorisch zur Polizeidirektion Göttingen. Interessierte finden Informationen zum Studium unter www.polizei-studium.de.










22.01.2021 • 15:14 Uhr

Goslar/Oker: Brand in einem Altpapiercontainer

Am frühen Donnerstagabend, 19.33 Uhr, wurde der Polizei von der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Goslar ein Brand in einem am Rübezahlplatz im Stadtteil Oker aufgestellten Altpapiercontainer gemeldet, der von der alarmierten Feuerwehr Oker, die mit zwölf Angehörigen unter Leitung des Ortsbrandmeisters Hans-Jürgen Bothe vor Ort war, bereits kurz nach deren Eintreffen abgelöscht werden konnte. Angaben über die Brandausbruchsursache und Schadenshöhe sind derzeit nicht möglich. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die möglicherweise vor, während oder nach dem angegebenen Brandmeldezeitpunkt Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots











22.01.2021 • 15:05 Uhr

Einbeck: Auto zerkratzt - 500 Euro Schaden

In der Gartenstraße in Einbeck wurde die Beifahrerseite eines abgestellten Pkws zerkratzt. Der Eigentümer hat seine Pkw Audi am Dienstag, 19. Januar 2021, gegen 16 Uhr dort abgestellt. Am Donnerstag, 21. Januar 2021, wollte er gegen 15 Uhr sein Auto wieder benutzen. Hier stellte er dann die Beschädigungen fest. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Zeugen, die zu dieser Sachbeschädigung Angaben machen können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck.pap











22.01.2021 • 15:00 Uhr

10 Millionen Euro Geldbuße im Diesel- Skandal - Geldsegen für die Landeskasse

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig setzt ihre strafrechtliche Aufarbeitung im sogenannten „Diesel-Skandal" fort. Wegen der Manipulation von Abgaswerten bei Diesel- Fahrzeugen ist ein weiterer Bußgeldbescheid gegen eine deutsche Firma erlassen worden, die an der Entwicklung der in die Dieselfahrzeuge der Volkswagen- AG eingebauten Software beteiligt war.

Entwicklungsingenieure jenes Unternehmens hatten an der Entstehung, Nutzung und Weiterentwicklung der unzulässigen Abschalteinrichtung in den Motoren der betroffenen Fahrzeuge mitgewirkt. Mit Hilfe dieser verbotenen Software war es möglich, während des Testbetriebes von Fahrzeugen deutlich geringere Abgaswerte zu erzielen als sie im vergleichbaren Fahrbetrieb des Kunden erreichbar waren. Die Mitarbeiter des Unternehmens haben durch die Entwicklung der Motoren und der Software in den Motorsteuergeräten den Verantwortlichen der Volkswagen- AG bei den dort begangenen Straftaten Hilfe geleistet. Der Geschäftsführung der Firma hätte es oblegen, durch geeignete Organisation und Aufsicht eine solche Mitwirkung an rechtswidrigem Tun zu verhindern.

Wegen Verletzung der Aufsichtspflicht in Betrieben und Unternehmen ist eine Gesamtgeldbuße in Höhe von zehn Millionen Euro verhängt worden. Es handelt sich um einen Verstoß gegen § 130 Absatz 1 OWiG. Die Höhe der Buße setzt sich aus einem sanktionierenden Teil in Höhe von zwei Millionen Euro und einer Abschöpfung des bei der Firma erzielten wirtschaftlichen Vorteils in Höhe von acht Millionen Euro zusammen. Der gegen das Unternehmen ergangene Bescheid ist rechtskräftig. Das Bußgeld wird wiederum dem Haushalt des Landes Niedersachsen zufließen.

Wichtig: Das Unternehmen kann das Bußgeld locker bezahlen. red











22.01.2021 • 14:11 Uhr

Sole-Hallenbad Bad Gandersheim: Landkreis Northeim veranlasst sofortige Schließung - Betrifft auch Individualsport im Wasser

Es war das einzige Hallenbad weit und breit in Südniedersachsen, wo bis gestern die Möglichkeit eines Individualsports unter bestimmten Bedingungen im Wasser möglich war. Damit war das Bad Gandersheimer Sole Waldschwimmbad/Hallenbad eine Art feuchte Oase in der Corona-Wüste Südniedersachsens. Seit heute klebt nun ein Hinweisschild an der gläsernen Eingangstür des Bad Gandersheimer Hallenbades. Darauf wird vom "Sole-Waldschwimmbad Team" schlicht vermerkt: "Leider müssen wir unser Bad vorerst bis zum 14. Februar 2021 schließen".

Zu den Hintergründen ließ die Northeimer Kreisverwaltung auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group unter anderem verlauten:

"Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, insbesondere im Hinblick auf die Ergebnisse der Konferenz zwischen den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin, hat der Landkreis Northeim unter Einbeziehung des Landes Niedersachsens geprüft, ob an der dargelegten Rechtsauffassung festgehalten werden kann. Da sich die Situation insgesamt mehr und mehr dramatischer gestaltet, müssen die Kontakte nun noch stärker reduziert werden. Im Rahmen der o.g. Konferenz wurden die Bürgerinnen und Bürger nachdrücklich dazu angehalten, möglichst zu Hause zu bleiben. Bereits mit dem Verlassen der eigenen vier Wände steigt das Infektionsrisiko. Aus diesem Grund kann der Landkreis Northeim nicht weiter an ursprüngliche Rechtsauffassung festhalten und wird das Schwimmbad Bad Gandersheim auffordern seinen Betrieb einzustellen."
Dieser Aufforderung sind die Verantwortlichen für das Hallenbad unverzüglich nachgekommen.

Die Motive dokumentieren war bis gestern noch möglich war, dann das Schriftstück, das heute an der Eingangstür am Bad angeheftet wurde. Fotos: Fis WMG/Sreen Sole WaldSchwimmbad













22.01.2021 • 13:12 Uhr

Zugang zum elektronischen Rechtsverkehr für Bürgerinnen und Bürger- ochkarätig besetzter bundesweiter Zivilrichtertag am 02. Februar 2021 im Livestream

Im September 2019 haben die Präsidentinnen und Präsidenten der Oberlandesgerichte, des Kammergerichts, des Bayerischen Obersten Landesgerichts und des Bundesgerichtshofs die Arbeitsgruppe „Modernisierung des Zivilprozesses" eingesetzt. Diese soll Vorschläge für Maßnahmen erarbeiten, um weitreichende und innovative Modernisierungen des Zivilprozesses zu erreichen, neue technische Möglichkeiten sinnvoll nutzbar zu machen und Gerichtsverfahren bürgerfreundlicher, effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Im Januar 2021 hat die Arbeitsgruppe ein umfassendes Diskussionspapier vorgelegt, das zahlreiche Vorschläge vorsieht, wie z.B. einen elektronischen Zugang zur Justiz für Bürger in Form eines Justizportals ( diskussionspapier_ag_modernisierung.pdf (bayern.de)).

Dieser und weitere Vorschläge der Arbeitsgruppe werden auf dem bundesweiten Zivilrichtertag am 02. Februar 2021 diskutiert, der vom Oberlandesgericht Nürnberg als virtuelle Veranstaltung ausgerichtet wird und in einem Livestream (Oberlandesgericht Nürnberg - Aktuelles - Bayerisches Staatsministerium der Justiz (bayern.de) verfolgt werden kann.

„Ich freue mich sehr auf den Austausch und die Diskussion, an der ich mich zu der Frage selbst beteiligen werde, wie die Justiz ihre Bürgernähe weiter verbessern kann", erklärte die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte. „Wir werden uns mit der Entwicklung eines elektronischen Justizportals befassen, über das Rechtssuchende Anträge stellen und an virtuellen Verhandlungen teilnehmen können. Auch die Schaffung eines vereinfachten und beschleunigten Online-Verfahrens wird zur Sprache kommen. Dies sind in meinen Augen zukunftsweisende Überlegungen. Als die Arbeitsgruppe im Herbst 2019 eingesetzt wurde, hatten wir noch keine Vorstellung davon, dass wir uns wenige Monate später im Kampf gegen ein unbekanntes Virus befinden würden. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch die Justiz mit großer Wucht getroffen. Die Ereignisse des zurückliegenden Jahres haben aber auch eindrucksvoll gezeigt, dass sich technische Möglichkeiten, wie z.B. der Einsatz von Videotechnologie in Gerichtsverhandlungen, effizient und ressourcenschonend für eine Modernisierung des Zivilprozesses einsetzen lassen. Ich freue mich sehr auf die Diskussion der Vorschläge nicht nur mit den Richterinnen und Richtern, sondern insbesondere auch mit den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten und der Wissenschaft. Im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle werden wir hierzu in der nächsten Zeit verschiedene Veranstaltungen mit vielfältigen Diskussionsmöglichkeiten anbieten."
red











22.01.2021 • 13:07 Uhr

Rentner in Panik: "Wo ist mein Auto?" - Tolle Polizei kann dem 83-Jährigen schnell helfen

Donnerstagmorgen suchte ein Rentner über mehrere Stunden seinem Pkw in der Kreisstadt Northeim und bat in seiner Verzweiflung schließlich um Unterstützung der Polizei. Und dann passierte das kleine Wunder!

Der 83-jährige Mann aus Dassel hatte aufgrund mangelnder Ortskenntnisse den Abstellort seines Opel Astra nicht wiedergefunden. Nachdem er sein Auto bereits mehrere Stunden im umliegenden Bereich der Northeimer Innenstadt gesucht hatte, wandte er sich verzweifelt an die Polizei. Die Northeimer Beamten konnten den Opel nach kurzer Zeit in der Unteren Straße feststellen, sodass der Rentner überglücklich seine Heimfahrt antreten konnte. köh










22.01.2021 • 13:04 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Vorverkauf übertrifft Erwartungen! Fast 3.000 Dauerkarten

Große Nachfrage nach Tickets für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim: Fast 3.000 Dauerkarten hat die Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 in nur wenigen Wochen bereits verkauft. Seit dem 4. Dezember waren die vergünstigten Frühbucher-Dauerkarten in Bad Gandersheim, Einbeck und Northeim in den Tourist Infos im Handel (wir berichteten).

Nun die erste Erfolgsmeldung von LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst, der Geschäftsführer Thomas Hellinrath erklären lässt:
„Natürlich hatten wir gehofft, dass die Dauerkarten gut angenommen werden. Dass die Nachfrage bereits jetzt so groß ist, hat uns doch überrascht!“, zeigt sich Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau, erfreut. Interessierte sollten sich schnell entschließen. Das ermäßigte Angebot endet am 31.1. Da die Vorverkaufsstellen wegen der Pandemie-Beschränkungen geschlossen sind, sind die Karten allerdings ausschließlich über die Homepage der Landesgartenschau erhältlich (www.laga-bad-gandersheim.de).

Thomas Hellingrath: „Das hervorragende Ergebnis zeigt, dass das Interesse der Menschen aus Bad Gandersheim und der näheren Umgebung groß ist. Immer mehr Menschen wird bewusst, dass 2022 ein ganz besonderes, ein einmaliges Jahr wird, das man nicht verpassen möchte. Die Landesgartenschau ist in Stadt und Region angekommen!“.

Die Dauerkarten-Voucher sind zeitnah zur LAGA 2022 in personalisierte Dauerkarten einlösbar. Mit einer Dauerkarte können die Gäste das Gelände der LAGA 2022 nicht nur mit verlängerten Öffnungszeiten in den Sommermonaten besuchen, sondern darüber hinaus auch das neu gestaltete Sole-Natur-Freibad genießen. Auch vielfältige Veranstaltungen, Workshops, Konzerte, Lesungen oder Kinderprogramme sind im Eintrittsgeld enthalten. Ausgenommen sind lediglich explizit gekennzeichnete Sonderveranstaltungen.
Eine Besonderheit stellen die Familienkarten für ein oder zwei Erwachsene dar, die nicht nur eine beliebige Anzahl von Kindern sondern sogar Enkelkinder mitein-schließen. Es gilt das Alter der Kinder beim Kauf der Dauerkarte. Wichtig: bereits beim Kauf der Gutscheine müssen die Namen der Familienmitglieder genannt angegeben werden, da alle Familienmitglieder ihre eigene, personalisierte Dauerkarte erhalten.

Mit der Dauerkarte für Kinder und Jugendliche kann auch die beste Freundin oder der beste Freund der eigenen Kinder regelmäßig dabei sein. Auch für Kinder, deren Eltern keine Möglichkeit haben, die LAGA zu besuchen, sind diese Karten eine gute Option, denn ab dem Alter von 7 Jahren können Kinder auch ganz ohne Erwachsene das Gelände erkunden.
Preise für eine Dauerkarte sehen wie folgt aus:
• Erwachsene: 79,00 Euro (regulär 119,00 Euro),
• Erwachsene, ermäßigt: 69,00 Euro (regulär 99,00 Euro),
• Familie 1: 99,00 Euro (regulär 129,00 Euro),
• Familie 2: 169,00 Euro (regulär 229,00 Euro),
• Kinder & Jugendliche (3-17 Jahre): 29,00 Euro (regulär 45,00 Euro).
Die Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 wird vom 14. April bis 9. Oktober 2022 unter dem Motto GARTEN.FEST.SPIELE. stattfinden und erwartet insgesamt 450.000 Besuche. Die Roswitha Stadt lädt mit vier von Wasser durchzogenen Parkbereichen, prächtigen, farbenfrohen Pflanzungen, kreativen Themengärten und wilder Auenlandschaft dazu ein, das „blaue Band“ durch die Stadt zu entdecken. Das 1 km lange Blumenband verbindet das Gelände und die Altstadt mit ihren traditionsreichen Fachwerkhäusern und der romanischen Stiftskirche.
red/Foto: LaGa/ Frank Terhorst










22.01.2021 • 11:49 Uhr

Bad Gandersheimer Polizei fragt: Wem gehört dieses Damenfahrrad?

Bereits am Samstag, 16. Januar 2021, gegen 12.50 Uhr, wurde der Polizei Bad Gandersheim ein Fundfahrrad, welches am Klosterweg Brunshausen, neben dem dortigen Rad- / Fußweg (Skulpturenpfad) aufgefunden wurde, gemeldet. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein silber blaues Damenrad der Marke Acitive. Wer das Fahrrad vermisst oder sonst Angaben zu dessen Herkunft machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw










22.01.2021 • 11:44 Uhr

Betrüger versuchen es mit allen Mitteln - Polizei rät: "Sofort den Hörer auflegen!"

Der Polizei Höxter wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Betrugsversuche gemeldet. Die Betrüger kontaktierten telefonisch hauptsächlich ältere Menschen in unterschiedlichen Städten im Kreis Höxter. Die Unbekannten nutzten verschiedene Vorwände, um Wertsachen, Kontendaten und auch Bargeld zu erfragen. Sie täuschten eine familiäre Beziehung oder eine Notsituation vor.

In den angezeigten Fällen beendeten die misstrauischen Angerufenen das Telefonat, als eine kriminelle Masche erkannt wurde. Bislang ist der Polizei in den letzten Tagen kein Fall bekannt geworden, bei dem die Betrüger Beute machten. Die Polizei rät, ein solches Telefonat sofort zu beenden und die Polizei unter dem Notruf 110 zu informieren.

Weitere Informationen befinden sich auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter:

https://hoexter.polizei.nrw/artikel/tipps-gegen-betrueger-an-telefon-und-haustuer










22.01.2021 • 11:40 Uhr

SoVD warnt vor gesellschaftlicher Spaltung Menschen mit Behinderung nicht hintenanstellen

Mangelhafte Barrierefreiheit, unzureichende Digitalisierung und ungenügend Hilfen für Familien und Alleinerziehende: Die Corona-Krise hat viele Mängel zu Tage gefördert. Doch eine Sache hat sie dem SoVD ganz besonders vor Augen geführt: "Der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch weit. Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige mussten sich in den vergangenen Monaten immer wieder, wie beispielsweise beim Wettlauf um Schutzausrüstung, hintenanstellen und hatten häufig das Gefühl, dass sie vergessen wurden", sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Deshalb fordert der Sozialverband Deutschland, dass die Politik nun endlich einmal die Belange von behinderten Menschen und deren Familien in den Fokus nimmt. "Wenn wir nach der Pandemie in Sachen Inklusion nicht von vorne anfangen wollen, müssen wir den Blick in die Zukunft richten und jetzt handeln", so Bauer.

Besonders besorgniserregend empfindet Bauer die Situation von Menschen, die eigenständig wohnen, aber externe Hilfe benötigen. "Im vergangenen Jahr mussten insbesondere Menschen, die zu Hause leben und Pflege- oder Assistenzbedarf haben, die schmerzhafte Erfahrung machen, dass sie und ihre Angehörigen plötzlich ganz auf sich allein gestellt waren", beschreibt Bauer die Situation. Und er fügt hinzu: "Wir müssen aus diesen Erfahrungen lernen und dürfen die Belange der Menschen mit Behinderungen nicht immer und immer wieder hintenanstellen. Die Politik muss da besser werden." Aus Sicht des SoVD müssen beispielsweise Stellen geschaffen werden, die beim Wegfall externer Hilfen den Betroffenen und ihren Familien sozialstaatliche Hilfe und Unterstützung vermitteln. Zudem ist ein Notfallpool von Menschen, die pflegerische Unterstützung oder Assistenzleistungen erbringen können, erforderlich.

Im Übrigen fordert der SoVD, dass die Politik Menschen mit schweren Behinderungen und Erkrankungen zum Beispiel beim Zugang zu Schutzimpfungen, stärker "auf den Schirm", haben muss. Auch der barrierefreie Zugang zu den Impfungen muss gewährleistet werden. "Von der Terminvergabe über die Anfahrt bis hin zum Impfzentrum selbst müssen Barrieren konsequent aus dem Weg geräumt werden", fordert Bauer. red










22.01.2021 • 11:31 Uhr

Kurz vor der Alkoholvergiftung: Polizei holt Autofahrer mit 3,31 Promille Alkohol im Blut von der Straße

Eine Streife der Polizei kontrollierte am Donnerstagabend (19 Uhr) einen stockbetrunkenen Autofahrer, welcher mit seinem Auto in Ohrum (Landkreis Goslar) auf der Harzstraße unterwegs war. Bei der Kontrolle des 61-jährigen Fahrers aus Goslar stellten die Beamten eine mutmaßliche Alkoholbeeinflussung fest. Der Alkoholtest ergab einen Wert von 3,31 Promille. Eine Blutprobenentnahme, die Sicherstellung des Führerscheines und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens sowie die Untersagung der Weiterfahrt waren die Folgen. ots










22.01.2021 • 11:20 Uhr

Zahl der Woche / Fernwärme: 126 Milliarden Kilowattstunden…

… Wärme für die leitungsgebundene Wärmeversorgung wurden in Deutschland im Jahr 2020 erzeugt.

Nach ersten Zahlen stammten im vergangenen Jahr von den erzeugten 126 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Fernwärme 17,8 Prozent (gut 22 Mrd. kWh) aus Erneuerbaren Energien. Daran hat Biomasse einen Anteil von 9,4 Prozent (11,8 Mrd. kWh), biogener Siedlungsabfall von 7,6 Prozent (9,6 Mrd. kWh) sowie Geo- und Solarthermie von zusammen 0,8 Prozent (1 Mrd. kWh).

Der Anteil der Erneuerbaren Energien in der Fernwärme in Deutschland ist seit 2010 (7,8 Prozent) kontinuierlich gestiegen - um insgesamt rund 10 Prozentpunkte. Der Anteil Erneuerbarer Energien (EE) liegt in der Wärmeversorgung in deutschen Städten – bezogen auf alle Heizungsarten – im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Mit ihrem knapp 18 Prozent hohen EE-Anteil trägt die Fernwärme also erheblich zur städtischen Wärmewende bei.

„In der Wärmeversorgung können durch zunehmend grüne Fernwärme CO2-Emissionen eingespart werden. Insbesondere in urbanen Regionen ergeben sich Chancen für den Klimaschutz, da dort oft der notwendige Platz fehlt, um erneuerbare Wärme direkt vor Ort zu erzeugen“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende vom BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Hauptgeschäftsführung.

„Unsere Unternehmen stehen in den Startlöchern, um in die Umstellung der Fernwärmeerzeugung auf erneuerbare Wärme und Abwärme sowie in den Umbau der Wärmenetze und Hausübergabestationen zu investieren. Dafür werden Nah- und Fernwärmeversorger in den kommenden Jahren hohe Summen in neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen investieren. Gleichzeitig wird der Anteil von Wärme aus Erneuerbaren Energien, von Wärme aus Power-to-Heat sowie aus der Umwelt über Großwärmepumpen und von Abwärme in Wärmenetzen weiter erhöht.“

Notwendig, um diese Maßnahmen umzusetzen, seien aber entsprechende politische Rahmenbedingungen: „Um die Potenziale von grüner Fernwärme optimal nutzen zu können, ist es wichtig, dass die geplante „Bundesförderung effizienter Wärmenetze“ erweitert wird auf sämtliche klimaneutrale Gase wie Biomethan und grünen Wasserstoff sowie nachhaltige holzartige Biomasse, zum Beispiel Waldrest- und Landschaftspflegeholz. Die maximale Fördersumme für Einzelprojekte ohne EU-Einzelfallnotifizierung sollte zudem von den geplanten 50 auf 100 Millionen Euro angehoben werden.

Mit den sehr kurzfristigen und überraschenden Änderungen im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) durch das EEG-Änderungsgesetz wurde zum Jahresende 2020 das Vertrauen in die Verlässlichkeit von rechtlichen Rahmenbedingen massiv erschüttert. In der Konsequenz haben erste Unternehmen, allen voran betroffene Stadtwerke, bereits angekündigt, Investitionen in geplante bzw. sich bereits im Bau befindliche Blockheizkraftwerks-Projekte zu stornieren. Die Bundesregierung sollte jetzt alles daransetzen, das Vertrauen bei den Stadtwerken und Fernwärmeversorgungsunternehmen im Sinne der für die Wärmewende und die Versorgungssicherheit notwendigen Investitionen schnellstmöglich wiederherzustellen.“ red














22.01.2021 • 11:11 Uhr

Börsen begrüßen neue US-Regierung freundlich

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Mit der reibungslosen Amtseinführung des 46. US-Präsidenten Joe Biden verschwindet für die Finanzmärkte ein akuter Risikofaktor vom Radarschirm. In Deutschland verharrten die Aktienmärkte auf hohem Niveau. In den USA gab es sogar wieder neue Höchststände, obwohl über das angekündigte Konjunkturpaket der neuen US-Regierung noch große Unsicherheit herrscht. An den Börsen rücken mehr und mehr Szenarien für den weiteren Jahresverlauf in den Mittelpunkt, immer unter der Voraussetzung, dass die Corona-Beschränkungen langsam gelockert werden können. Eine Befürchtung dabei ist, dass es die betreffenden Volkswirtschaften nach einer möglichen Öffnung aufgrund eines Nachfrageansturms überfordern und deswegen die Inflation steigen könnte. Daraus folgte auch in dieser Woche eine gewisse Nervosität am Anleihemarkt, an dem zwischenzeitlich die Renditen spürbar angestiegen sind.

Belastungen der zweiten Welle

Eine Konjunkturwoche steht den Börsianern in den bevorstehenden Tagen ins Haus: In Deutschland wird der Ifo-Geschäftsklimaindex für den Januar veröffentlicht. Aus der Lagebeurteilung dürfte abzulesen sein, wie stark die Belastungen der Wirtschaft mit zunehmender Dauer der zweiten Lockdown-Maßnahmen zugenommen haben. Ferner werden in Deutschland wie auch in den USA die Wachstumszahlen aus dem vierten Quartal 2020 gemeldet. In Deutschland dürfte das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal zurückgegangen sein, allerdings weitaus weniger stark als beim Ausbruch der Corona-Krise vor nun bald einem Jahr.











22.01.2021 • 09:21 Uhr

Höfesterben hört nicht auf! Ein Fünftel weniger landwirtschaftliche Vollbetriebe

6.200 Bauernfamilien gaben seit 2010 auf – davon 3.600 Schweinehalter

„Die neuen Zahlen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) spiegeln die Realität auf den Höfen wider. Zu viele neue Auflagen und Verordnungen sorgen dafür, dass Bauern ihre Hoftore für immer schließen“, zeigt sich Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies betroffen von den Vergleichszahlen zu 2010 und dem Ausmaß des Strukturwandels. Laut LSN bewirtschafteten im Jahr 2020 in Niedersachsen nur noch 35.500 Betriebe insgesamt 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. Zwischen 2010 und 2020 gaben fast 6.200 Betriebe ihren Betrieb auf, ein Rückgang von fast 15 Prozent. Zahlreiche davon auch in der Region Südniedersachsen und damit im Landkreis Northeim.

„Alle wollen regionale und kleine Bauernhöfe, doch dieser Strukturwandel bewirkt das Gegenteil: die durchschnittliche Betriebsgröße stieg von 62 Hektar auf 73 Hektar, und ein Viertel aller Betriebe (8.600) bewirtschaftet eine Fläche von mindestens 100 Hektar“, zeigt der Landvolkpräsident die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit auf und fordert praktikable Lösungen und ein Ende weiterer Auflagen: „Wir brauchen Luft zum Durchatmen!“

Laut LSN wurden 2020 gut 84 Prozent der Betriebe als Einzelunternehmen und gut 15 Prozent als juristische Personen oder Personengesellschaften geführt. „Die immer wieder angeführte Behauptung, dass Konzerne und Agrarindustrielle auf unseren Feldern tätig sind, ist somit wiederlegt. Es sind unsere Bauernfamilien, die hier ackern und davon leben müssen. Doch ein Fünftel hat in den vergangenen zehn Jahren aufgegeben“, macht Hennies deutlich. 21.700 Betriebe wurden 2020 im Haupterwerb geführt, 21,4 Prozent weniger als im Jahr 2010. Im Nebenerwerb sind fast 40 Prozent aller Betriebe aktiv. Über 90.000 Arbeitskräfte sind 2020 in der niedersächsischen Landwirtschaft festangestellt, 60 Prozent davon sind Familienarbeitskräfte, 2010 waren es fast 97.000 mit einem Familienanteil von 75 Prozent.

Zum Stichtag 1. März 2020 hielten 6.500 Betriebe in Niedersachsen insgesamt 8,6 Millionen Schweine. Das waren 3.600 Betriebe weniger als im Jahr 2010. Die Anzahl der Schweine stieg um 2,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Die Zahl der in Niedersachsen gehaltenen Rinder sank hingegen um 2 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Damals hielten noch 21.100 Betriebe 2,5 Millionen Rinder, im Jahr 2020 waren es nur noch 16.000 Betriebe mit 2,4 Millionen Rindern. Seit der Landwirtschaftszählung 2010 erhöhte sich zudem die Anzahl der Legehennen um 84,5 Prozent auf 20,8 Millionen Tiere, die von 4.700 Betrieben gehalten wurden, 4,1 Prozent weniger als im Jahr 2010. In der Summe ist die Tierhaltung in den letzten Jahren in Niedersachsen rückläufig gewesen.

Getreide wurde 2020 auf gut 40 Prozent des Ackerlandes mit 758.500 Hektar (ha) am meisten angebaut, gefolgt von Mais mit 620.300 ha auf 33 Prozent der Fläche. Raps wurde auf 78.800 ha kultiviert. Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe erhöhte sich vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2020 um knapp 42 Prozent auf etwa 1.700 Betriebe. Diese bewirtschafteten insgesamt 120.200 ha und damit 4,7 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. LPD /Foto: LPD










22.01.2021 • 09:14 Uhr

missio Aachen ruft zum Gebetsgedenken für die Toten in der Corona-Pandemie weltweit auf

Beitrag zur „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ – „Die Toten und ihre Angehörigen nicht vergessen“

Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft für kommenden Sonntag, 24. Januar, 12 Uhr, zu einem Gebetsgedenken für mittlerweile mehr als zwei Millionen Corona-Tote weltweit und ihre Angehörigen auf. „Wir bitten die Christinnen und Christen aller Kirchen und Konfessionen in Deutschland, ein Zeichen der Solidarität im Gebet zu setzen, damit diese Toten und ihre Angehörigen nicht vergessen werden“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen. „Für unsere Partnerinnen und Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien bedeutet diese Gebetssolidarität sehr viel. Sie gibt ihnen Kraft. Umgekehrt beten auch sie für uns in Deutschland, weil sie wissen, wie schwierig die Lage für uns ist“, so Pfarrer Bingener weiter.

Mit dem Gebetsaufruf möchte missio Aachen auch einen Beitrag zum Abschluss der internationalen „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ leisten, die am kommenden Sonntag unter dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ endet. „Die Sorge um die Kranken und der Trost für die Trauernden gehören zu den christlichen Werken der Barmherzigkeit, die alle Christinnen und Christen weltweit gerade jetzt unter den Bedingungen der Pandemie eint“, so Pfarrer Bingener. Mit dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ dieser Gebetswoche ist auch das missio-Gebet im Gedenken an die Corona-Toten und ihre Angehörigen überschrieben.

Das Gebet steht zum Download und zum Verteilen auf Social Media auf der Seite https://www.missio-betet.de/gemeinschaft/gebet/?e=195 bereit. red











22.01.2021 • 09:07 Uhr

Bad Gandersheim: Bei Hilfeleistungseinsatz plötzlich verbotene Drogen und Schlagringe gefunden

Am vergangenen Mittwoch, gegen 04.00 Uhr mussten die Beamen des Polizeikommissariats Bad Gandersheim zu einem krankheitsbedingten Hilfeleistungseinsatz in die Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim ausrücken. Im Rahmen dieses Einsatzes fanden die Beamten in der Wohnung des 20-jährigen Anrufers Betäubungsmittel und Waffen in Form von Schlagringen auf. Die aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt. Es wurden Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Waffengesetzes eingeleitet.schw










22.01.2021 • 08:54 Uhr

Wuhan-Lockdown vor einem Jahr (23.1.): Corona-Krise hat menschenrechtliche Lage in China verschärft

Repression gegen Internet-Nutzer und Bürgerjournalisten - nterdrückung der Religionsfreiheit im Lockdown und im Zuge der beginnenden Impfkampagne

Die kommunistische Regierung Chinas hat den weltweit ersten Lockdown in Wuhan für weitreichende politische Repressionen genutzt. Diese Befürchtung sieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) inzwischen als bestätigt an. Die Behörden des Landes hatten die Millionenstadt am 23. Januar 2020 abgeriegelt. „Tatsächlich hat der Corona-Ausbruch die menschenrechtliche Krise in der Volksrepublik massiv verschärft. Das haben vor allem die Internet-Administratoren, Bürgerjournalisten und andere Medien zu spüren bekommen“, berichtete GfbV-Direktor Ulrich Delius am heutigen Donnerstag. So hätten unabhängige Menschenrechtsgruppen allein zwischen Anfang Januar und Ende März vergangenen Jahres 897 Fälle registriert, in denen chinesische Behörden Internet-Nutzende für Netzbeiträge zu Covid-19 bestraft hätten. Die Bestrafungen reichten von Verwarnungen, Verhören, Inhaftierungen, Geldstrafen, erzwungenen Geständnissen bis zu „Administrativhaft“ – der Einweisung in ein Arbeitslager für bis zu zwei Jahre ohne Gerichtsverfahren. Die Zahlen beruhen auf der Auswertung offizieller Berichte in den staatlich kontrollierten Medien Chinas.

„Auch die Zensur in sozialen Medien wurde verstärkt, um jeglichen öffentlichen Austausch über die Pandemie und ihre Folgen zu unterdrücken“, berichtet Delius. „Da offizielle Medien das Thema meiden und lediglich offizielle Verlautbarungen verbreiten sollten, kam dem zivilgesellschaftlichen Journalismus besondere Bedeutung zu.“ Dieser befinde sich jenseits des offiziellen und zensierten Medienbetriebs seit Jahren im Aufwind. Manche der Engagierten bezahlten ihren Einsatz für unabhängige Informationen nun mit jahrelanger Haft.

Auch für religiöse Minderheiten habe die Corona-Krise massive Auswirkungen. So wurden ihre Kirchen und Gemeindehäuser landesweit geschlossen. „Ihre Wiedereröffnung wurde allerdings oft an politische Bedingungen wie das Entfernen von Kreuzen oder die Ausstellung der chinesischen Flagge geknüpft. Die Behörden nutzen die Pandemie, um ihren Kampf gegen Religion voranzutreiben“, so Delius. Offen verfolgte religiöse Gruppen wie die „Kirche des Allmächtigen Gottes“ beklagten, dass bei der Erfassung von zu Impfenden gezielt nach gesuchten Mitgliedern verbotener Religionsgemeinschaften gefahndet werde. Dies sei eine perfide Instrumentalisierung der Gesundheitskrise zur Unterdrückung der Religionsfreiheit. red










22.01.2021 • 08:36 Uhr

Nach 700 Fußballspielen: Sabine Töpperwien macht es ihrem Bruder Rolf nach - Erinnerungen

Nach über drei Jahrzehnten beendet Sabine Töpperwien ihre Karriere als Sport-Journalistin beim WDR. Sie war Sport-Reporterin, Leiterin der Sportredaktion im Hörfunk, zuletzt Campuschefin im crossmedialen Sportressort im WDR - und natürlich Fußball-Kommentatorin. Sie hat insgesamt mehr als 700 Fußballspiele kommentiert - knapp 600 davon in der Bundesliga.
In Südniedersachsen werden sofort Erinnerungen beim Namen Töpperwien wach. Ihr großer Bruder Rolf Töpperwien, ebenfalls Sportreporter-Legende, begann seine Reporter-Karriere in Göttingen beim Tageblatt. "Es war eine tolle Zeit mit Rolf!", erinnert sich sein Kollege Hartmut Kölling aus Northeim. Und Hartmut überließ dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group ein Erinnerungsfoto. Es dokumentiert von links Ex-Tageblatt-Redakteur Werner Wagner, Rolf Töpfereien (Mitte) und Sören Kölling, als Rolf seine literarische Abrechnung mit der ZdF-Sportredaktion im Einbecker Brauhaus präsentierte - und alle genossen ihr Lieblingsbier.

Hier noch etwas mehr zu Rolfs "kleiner" Schwester:
"Sabine Töpperwien ist eine Pionierin und eine lebende Legende der deutschen Sportberichterstattung. Ich werde ihre markante Stimme, ihre leidenschaftlichen Fußball-Kommentare und ihre ausgezeichnete Sport-Kompetenz sehr vermissen. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen alles Gute", so WDR-Intendant Tom Buhrow.

In den 80ern waren ihre damaligen Sportchefs noch der Meinung, sie sollte besser über rhythmische Sportgymnastik berichten. Aber sie wollte Fußball und kam deshalb im Oktober 1989 zum WDR. Sie kommentierte das erste Live-Spiel einer deutschen Frauenfußball -Nationalmannschaft bei der EURO 1989 im Ersten - eine Premiere im deutschen Fernsehen. Zu ihren weiteren beruflichen Highlights gehören Spiele wie das Hin- und Rückspiel im UEFA-Cup-Finale 1997 zwischen Schalke 04 und Inter Mailand, das Champions-League-Finale zwischen Dortmund und Bayern München aus dem Londoner Wembley-Stadion und der erste Einsatz bei einer Fußball-WM 1998 in Frankreich. Sabine Töpperwien war die erste Frau in Deutschland, die live aus einem Fußballstadion berichtet hat. Heute normal, damals eine Sensation - mit zahlreichen Reaktionen männlicher Hörer.

"Eine Frau auf dem Heiligen Stuhl des Fußball-Reporters - das könne doch nicht sein, hieß es beispielsweise. Aber mein Bruder Rolf hatte mich auf das Experiment im Haifischbecken gut vorbereitet. Jedes Wort werde auf die Goldwaage gelegt, hat er gewarnt. Otto Rehhagel entgegnete mir mal, ich hätte doch noch nie den Schweiß einer Kabine gerochen. Und Christoph Daum riet mir, lieber mal meinen Bruder zu schicken. Frauen hatten es lange Zeit viel, viel schwerer im Reportergeschäft. Es war ein steiniger Weg, das zu ändern", erinnert sich Sabine Töpperwien.

Neben Fußball berichtete sie über 12 Olympische Spiele, mit großer Leidenschaft auch über Eiskunstlauf und Tischtennis. Von 1980 an spielte sie sogar selbst für den ASC Göttingen mehrere Jahre in der 2. Bundesliga. Neben ihrer Reporterinnen-Aufgabe leitete Sabine Töpperwien ab 2001 die WDR-Sportredaktion Hörfunk. 2006 war sie Teamchefin Hörfunk der ARD bei der Fußball-WM in Deutschland. Sie etablierte als Chefin u.a. das Format "WDR2 Liga Live". Dafür wurden sie und ihr Team 2010 mit dem Deutschen Radiopreis für das beste Radioformat ausgezeichnet. Seit 2019 leitet sie gemeinsam mit vier Kollegen den crossmedialen Sportcampus im WDR und ist dort verantwortlich für Personal und Finanzen. Zum Monatsende geht Sabine Töpperwien aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand.

"Ich bin einfach dankbar, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Und ich bin sehr glücklich, dass ich 31 Jahre meinen Traum beim WDR leben durfte. Eine neue Ära im crossmedialen Sportcampus zu kreieren, war eine große Herausforderung. Jetzt ist auch diese Mission erfüllt. Ich bin nun 60 und habe seit knapp einem Jahr chronische Schmerzen in den Nerven und Sehnen beider Arme. Das ist eine Folge der immer mehr gewordenen Computerarbeit, die mittlerweile 80 Prozent des Tagesgeschäfts ausmacht und nicht mehr von mir zu leisten ist. Mit halbem Dampf arbeiten - das will ich nicht."
red/Fotos: WDR Kommunikation/ Hartmut Kölling












21.01.2021 • 21:21 Uhr

Kettenreaktion nach heftigem Auffahrunfall im Schwarzen Weg - 10.000 Euro Schaden - "Unmögliche Regelung des Parkens beseitigen"

Am gestrigen Mittwoch, 20. Januar 2021, 17.45 Uhr befuhr ein 73-jähriger Bad Gandersheimer mit seinem Pkw BMW die Straße Schwarzer Weg in Bad Gandersheim, in Richtung Neue Straße. Im Schwarzen Weg wollte der Bad Gandersheimer an ordnungsgemäß geparkten Pkw vorbeifahren, stieß jedoch gegen einen geparkten Pkw Ford Galaxy. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford gegen einen vor ihm parkenden Ford Tourneo geschoben, dieser wiederum gegen einen Opel Corsa. Der Pkw des 73-jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 10.000 Euro.


Ein Beobachter meinte, dass es angesichts der vollkommen chaotischen wie unsinnigen Parkreglungen in diesem Straßenabschnitt zu solchen Kollisionen zwangsläufig kommen musste. Es sei an der Zeit, dass die Northeimer Landkreisverwaltung die derzeit angeordneten "unmöglichen" Regelungen von Parkgeboten und Halteverboten unverzüglich beseitigt und eine vernünftige Anordnung trifft. Die Vorschläge dazu sind aus dem Bad Gandersheimer Ordnungsamt hinlänglich dem zuständigen Beamten, Herrn Schimanski, bekannt. red/schw










21.01.2021 • 21:09 Uhr

Beim Auer-Parkplatz Bad Gandersheim: In verdächtiger Plastiktüte ein lebendes Meerschweinchen gefunden

Am gestrigen Mittwoch, gegen 13.30 Uhr wurde der Polizei Bad Gandersheim durch einen Zeugen eine verdächtige Kunststofftüte im Bereich des Parkplatzes der Firma Auer Lighting in Bad Gandersheim / Brunshausen gemeldet. Durch die Beamten der Polizei Bad Gandersheim konnte festgestellt werden, dass sich in der durch den Anrufer benannten Tüte ein lebendes Meerschweinchen befand. Das Tier wurde dem Tierschutz Bad Gandersheim übergeben. Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurden aufgenommen.schw











21.01.2021 • 21:02 Uhr

Heute um 5.55 Uhr in Bad Gandersheim: 72-jährige Frau von Auto angefahren - Verletzt in Northeimer Klinik gebracht

Am heutigen Donnerstag, 21. Januar 2021, gegen 05.55 befuhr ein 63-jähriger Bad Gandersheimer mit seinem Pkw Dacia die Northeimer Straße in Bad Gadersheim, in Richtung Neue Straße. Kurz nach dem Einbiegen in die Neue Straße übersah der Bad Gandersheimer eine, in dunkler Kleidung die Straße querende Fußgängerin. Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung konnte der Bad Gandersheimer einen Zusammenstoß mit der Fußgängerin, bei der es sich um eine 72-jährige Bad Gandersheimerin handelte, nicht verhindern. Die 72-jährige wurde durch den Pkw erfasst und stürzte auf die Fahrbahn. Sie wurde durch den Unfall leicht verletzt und mit dem Rettungswagen dem Krankenhaus Northeim zugeführt. An dem Pkw des 63-Jährigen entstand ein Schaden in Höhe von 600 Euro. schw










21.01.2021 • 20:56 Uhr

Nachbar alarmiert Polizei - Die löst verbotenes Sechser-Treffen in der Bismarckstraße in Bad Gandersheim auf - Anzeigen und Bußgelder

Am gestrigen Mittwoch, , gegen 19.50 Uhr, wurde die Polizei Bad Gandersheim über eine unzulässige Lärmbelästigung der Bismarckstraße, in Bad Gandersheim von einem aufmerksamen Nachbarn in Kenntnis gesetzt. Die rückte sofort mit einem VW-Bulli an (Foto). Vor Ort eingetroffen, stellten die Beamten in einer Wohnung in der Bismarckstraße, sechs Personen aus drei verschiedenen Haushalten fest. Dies stellt nach aktuellen Corona-Vorschriften einen Verstoß dar. Das Zusammentreffen wurde aufgelöst. Gegen die betreffenden Personen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet. Sie erwartet jetzt saftiges Bußgelder von 100 bis 200 Euro pro Person. red/schw/ Foto: Fis WMG










21.01.2021 • 19:36 Uhr

Gratulation! Greener Florian Schütte "12h Vizeweltmeister 2021" - Radsportler Schütte (DDMC Solling e.V.) beendet erfolgreich "12h Time Trial Championship"

Am vergangenen Sonntag nahm der Greener Radsportler an den 12h Time Trial Championships teil. Dabei ging es auf der virtuellen Weltmeisterschaftsstrecke von Borregos Spring (Kalifornien/ USA) auf einen 18 Miles langen Rundkurs. Der Langstreckenspezialist konnte dabei den Vizeweltmeistertitel der Altersklasse einfahren und wurde insgesamt Sechster. „Ich hatte vor, um den Titel mit zu fahren, das konnte ich die ersten fünf Stunden auch, dann hat die Konkurrenz nochmal ein paar Watt Leistung nachlegen können, während ich nach 6 Stunden einen kurzen Leistungseinbruch hatte.“ Daraus resultierte ein ca. 15 minütiger Rückstand, der bis Rennende nahezu konstant blieb. Der Sieg ging überlegen an den slowenischen Routinier Marko Baloh, der neben Christoph Strasser einer der erfolgreichsten RAAM (Race across Amerika) Teilnehmer ist.

Ein paar Daten zum Rennen: In 12 Stunden legte der Sportler 380 Kilometer zurück, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 31,6 km/h beträgt. Dabei wurden 1570 Höhenmeter überwunden, mit einer durchschnittlichen Leistung von ca. 185 Watt bei 148 bpm und einem Verbrauch von knapp 8.000 Kcal. Pro Stunde wurden 200ml Fresubine Flüssignahrung und 500ml Elektrolytgetränk verzehrt.

Durch die Corona- Auflagen konnte der Sportler nur bedingt betreut werden, da nur ein weiterer Haushalt zugelassen war. Mit Hilfe der Kooperationspartner hatte der Sportler ein nahezu optimales Umfeld. „Wir konnten die Räumlichkeiten von ProPhysio (Sandro Enders) nutzen, was zum einen die Fotos- und Videoaufnahmen von Insel Design (Alex Passin) vereinfachten und eine Notfallversorgung sicherte.“ Auch die Burgapotheke Greene unterstützt den regionalen Sportler mit der Beschaffung der Sportnahrung. „Ich bin sehr froh, dass wir so ein gutes Helferteam haben, die mich unterstützen und auch mal für ein kurzes Gespräch per Telefon zur Verfügung stehen.“

Für die nächsten Monate stehen zunächst einige berufliche Veränderungen an, so wird der Sportler seine Dienststelle als Gymnasiallehrer von Braunschweig nach Einbeck wechseln. „Ich freue mich sehr auf die neue Schule, die neuen Kollegen/innen und Schüler/innen, auch wenn dies sicherlich erst mal aus der Distanz geschehen muss. Familiär, sportlich und zeitlich ergeben sich, durch den Wechsel, natürlich ganz neue Möglichkeiten, gleichwohl muss man sehen, welche Möglichkeiten sich für die angestrebten Rennen und Ziele ergeben“, so ein sichtlich zuversichtlicher und zufriedener Sportler/ Lehrer. red/Fotos: Insel Design













21.01.2021 • 18:46 Uhr

Gremsheim: Ein neues Zelt für die Jugendfeuerwehr - Jede Spende für die Jugendarbeit hilft!

Seit nunmehr fast 50 Jahren sorgt die Jugendfeuerwehr Gremsheim für den Feuerwehrnachwuchs der Feuerwehren der Heberbörde. Gemeinsam mit den anderen Kinder- und Jugendfeuerwehren des Stadtgebietes sind wir nicht nur die Nachwuchsorganisation der Feuerwehren sondern auch eine wichtige Instanz der Jugendarbeit. Zu dieser Jugendarbeit zählt neben dem gemeinsamen Schlittschuh fahren und Kinoabenden auch ein Zeltlager im Sommer. Hierfür fahren wir mit unseren Jugendlichen jeden Sommer eine Woche an verschiedene Seen und Plätze. Mittlerweile sind unsere Zelte etwas in die Jahre bekommen, sodass das jüngste Zelt schon 25 Jahre auf dem Buckel hat.

Ein neues Zelt muss also her, dieses übersteigt mit Kosten von ca. 8.000 Euro unsere finanziellen Mittel. Was also tun? Mit Hilfe der Volksbank haben wir eine Crowdfounding-Aktion gestartet. Und genau hier sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Unter https://mehrwerte.viele-schaffen-mehr.de/ffwgremsheim finden Sie mehr Informationen zu unserem Projekt. Jede Spende, ob 5, 10 oder 100 Euro hilft uns, unserm Ziel näher zu kommen und damit unsere Jugendarbeit in eine erfolgreiche Zukunft zu lenken. red










21.01.2021 • 18:28 Uhr

"Joe Biden for President" sorgt in Südniedersachsen für Feiertagstimmung

Die beeindruckenden Feierlichkeiten zur Einführung des neuen Präsidenten der USA, Joe Biden, am gestrigen Mittwoch haben auch in Südniedersachsen bei nicht wenigen Menschen Erleichterung und Glücksgefühle ausgelöst. Dem Redaktionsnetzwerk wurden eine Reihe von Sympathie bekundungen eingespielt.

Hier eine schöne Reaktion. Susanne aus Göttingen schrieb voller Freude: "Ich habe mir ein Festmenü zubereitet und bei der Fernsehübertragung in der ARD ein Gläschen Sekt gegönnt. Endlich eine neue Zeit für Amerika. Ich wünsche Joe Biden und seinem Team alles Gute und Erfolg! Amerika kann es gebrauchen und die Menschen dort haben es verdient!"
red/Fotos: Privat












21.01.2021 • 18:12 Uhr

Schlagstock griffbereit im Auto

Worauf sich ein 27-jähriger Mann aus Bad Pyrmont (Kreis Höxter) vorbereiten wollte, als er am Mittwoch , gegen 16:35 Uhr in einem Polo auf der Grießemer Straße in Bad Pyrmont unterwegs war, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle hatte er einen Gummiknüppel bereits griffbereit im Pkw vor sich liegen. Von einer Polizeistreife, die den Pkw kontrollierte, durfte er sich jetzt aufklären lassen, dass dies so nicht zulässig ist. Der Schlagstock wurde eingezogen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Mann gefertigt.red/Foto: Polizei










21.01.2021 • 18:07 Uhr

In der Corona-Katstrophe: Empörung bei den "Belackmeierten" über Explosion der Spritpreise

Aus den von der Bundesregierung verordneten staatlichen Aufschlag auf die Spritpreise ist inzwischen ein stattliche Erhöhung geworden. Die neue indirekte Klimaschutzabgabe entpuppt sich an den Zapfsäulen als gewinnbringendes Geschäftsmodell für die Spritproduzenten. Sie versuchen damit den gesunken Absatz an Diesel und Super, bedingt durch weniger Automobilität in der Corona-Katastrophe zu kompensieren. Bei den Verbrauchern hat die unverschämte Verteuerung gar kein Verständnis und nur wütende Reaktionen ausgelöst.

Herbert K. aus Bad Gandersheim schrieb dem Redaktionsnetzwerk und fügte eine aktuelle Preisskala der Spritpreise dazu: "Auffallend ist der enorme Anstieg der Kraftstoffpreise in Bad Gandersheim seit dem 01 Januar 2021. Die staatlichen Aufschläge betreffend Kraftstoff bei Benzin und Diesel für C02 und damit zum Klimaschutz, betragen lediglich 7 Cent.
Aufgeschlagen wurden an den Tankstellen jedoch bis zu 20 Cent und mehr !
Wir Autofahrer, vor allem im ländlichen Raum, sind die Belackmeierten"! Klaus Pottast wurde noch drastischer: "Das ist eine ganz üble Verarscherei der kleinen Leute. Die werden mal wieder geschröpft!" red/ Foto: Herbert K.










21.01.2021 • 17:13 Uhr

Hygiene-Facharzt begrüßt Pflicht zu medizinischen Masken und Schließung der Schulen

Der hannoversche Krankenhaushygieniker Christoph Lassahn begrüßt mit Blick auf die Corona-Pandemie die Bund-Länder-Beschlüsse zu Masken und Kontaktbeschränkungen. "In Kombination geht das in die richtige Richtung", sagte der leitende Facharzt des diakonischen Gesundheitskonzerns "Diakovere" am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Auch wenn FFP-2-Masken besser seien, so böten doch auch die blauen und in der Regel dreilagigen OP-Masken einen besseren Schutz vor Infektionen als Alltagsmasken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am Dienstag auf eine Tragepflicht von medizinischen Masken - FFP-2- und preiswerteren OP-Masken - in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften geeinigt. OP-Masken hätten zwar vor allem an den Seiten Lücken, erläuterte der Umweltmediziner Lassahn. "Aber sie liegen durchaus enger an und sind im Vergleich zu Alltagsmasken dichter, was die Durchlässigkeit von Tröpfchen angeht." Sie trügen insofern auch dazu bei, die Trägerin und den Träger vor Sars-CoV-2 zu schützen.

Der Experte ergänzte, FFP-2-Masken lägen noch besser an und filterten mehr als 90 Prozent kleiner Aerosol-Partikel, die in der Luft schwebten. Sie seien deshalb deutlich effektiver als ein OP- und noch viel besser als ein Alltagsschutz. Das gelte in der Praxis aber nur, wenn sie auch richtig getragen würden.

"Da machen viele Menschen Fehler, indem sie beispielsweise den Nasenbügel nicht richtig anpassen." Ratsam sei zudem ein Leckagecheck, indem man kräftig ein- oder ausatme um zu prüfen, ob irgendwo Luft durchpfeife. "Diesen Test machen Laien meist nicht." Jede Lücke sei aber eine Eintritts- und Austrittspforte für Viren. Noch mehr Probleme gebe es bei Männern mit einem Vollbart. "Da ist die Leckage dann so groß, dass eine FFP-2-Maske auch keinen höheren Schutz bietet."

Mit dem Masken-Beschluss von Bund und Ländern werde der Minimalstandard im Schutz vor dem Coronavirus erhöht, bilanzierte Lassahn. "Aber noch wichtiger ist es, Abstände einzuhalten und Kontakte zu reduzieren." Das gelte insbesondere in geschlossenen Räumen wie Bussen und Bahnen, die nicht viel Platz böten. Das Einkaufen in Supermärkten sei hingegen recht sicher, weil es dort je nach Größe des Marktes Zugangsbeschränkungen gebe und nur eine bestimmte Anzahl Kunden eingelassen werde.

Mit dem Beschluss, dass Arbeitgeber den Beschäftigten, wo möglich, die Arbeit im Home-Office ermöglichen müssten, werde in Stoßzeiten auch die Fahrgastfrequenz und damit die Zahl von Kontakten in Bussen und Bahnen reduziert, verdeutlichte Lassahn. Dazu trage auch die grundsätzliche Schließung von Schulen und Kitas bei: "So vergrößern wir die Abstände." epd










21.01.2021 • 17:03 Uhr

Landesbeauftragte überreicht Bescheid für Fördergelder für „Cultural Hub“ Hildesheim

Das Projekt „Cultural Hub“ der Stadt Hildesheim erhält Fördermittel in Höhe von 126.000 Euro aus dem „Programm zur Förderung von Demografie-Projekten im Bereich der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“. Am Donnerstag, 21. Januar, überreichte die Landesbeauftrage für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Dinah Stollwerck-Bauer, den Förderbescheid im Rahmen einer virtuellen Übergabe an Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Auch wenn Hildesheim nicht den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ errungen hat, sollen doch zahlreiche Projekte aus der Bewerbung verwirklicht werden. Eines der Projekte ist der sogenannte „Cultural Hub“, der am Angoulêmeplatz, mitten in Hildesheim entstehen und Studierende, Kulturschaffende und lokale Unternehmen an einem Ort zusammenbringen soll.

Mit dem „Cultural Hub“ soll der Kultur- und Kreativsektor nachhaltig gestärkt und zugleich die Gemeinschaft in der Region gefördert werden. Digitalisierung, Think Tank, Startups, Kreativwirtschaft, Experimentierbühne, all das sind Begriffe für die der „Cultural Hub“ als Überschrift steht. „Der Cultural Hub ist eine wertvolle Einrichtung, die die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Stadt Hildesheim und der Region stärken wird. Er füllt Lücken und hebt bislang nicht genutzte Potentiale, etwa in der stärkeren Verknüpfung der örtlichen Hochschulen und der Wirtschaft mit der Kreativszene. Für den Aufbau und die Nachhaltigkeit eines solchen Projekts können wir mit der Förderung einen wichtigen Anschub geben. Ich freue mich daher sehr, Ihnen heute diesen Förderbescheid überreichen zu können“, sagte Dinah Stollwerck-Bauer.

Das leerstehende Gebäude am Angoulêmeplatz 2 wurde von einem Ehepaar gekauft, um es zum „Cultural Hub“ umzubauen und kostengünstig zu vermieten. Die Förderung durch das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL) ermöglicht es der Stadt Hildesheim nun, die im Projektbüro Hildesheim 2025 begonnene Arbeit weiterzuführen und das Projekt gemeinsam mit zahlreichen Partnern auf den Weg zu bringen. Unter anderem planen die Stiftung Universität Hildesheim und die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) ihre Angebote für Studierende und Start-Ups im „Cultural Hub“ einzubringen.

Zur Realisierung des Projekts kann die Stadt Hildesheim nun eine Projektkoordinatorin engagieren, externe Expertise hinzuziehen sowie den Projektstart unterstützen. Der neue Ort für die Kreativen und Visionäre mitten in Hildesheim soll wirtschaftlich so konzipiert werden, dass keine Fördermittel herangezogen werden, die ansonsten der Kulturszene zur Verfügung stünden. „Wir wissen, dass Hildesheim deutschlandweit als wichtiger Ausbildungsort für Kunst, Kultur und Kreativität bekannt ist. Und gleichzeitig wissen wir, dass der Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, der sich für die Förderung und die Vermittlung durch das ArL bedankte. „Auf dieser Grundlage möchten wir am Angoulêmeplatz einen Ort schaffen, an dem kreative Köpfe die Möglichkeit erhalten, nach Abschluss der Ausbildung, ihre Arbeit zu professionalisieren und ggf. mit den Ideen der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie lokalen Unternehmen zu bündeln. Hierzu planen Akteure aus den Bereichen der Wirtschaftsförderung, Unternehmerverbände und Hochschulen, vielfältige Beratungs-, Fortbildungs- und Unterstützungsangebote insbesondere zur Gründungsförderung zu realisieren. Indem hier außerdem das Kulturbüro der Stadt, Festivalbüros und Veranstaltungsräume untergebracht werden, sollen Kunst und Kultur noch sichtbarer in der Innenstadt gemacht werden sowie ein Schaufenster für das kreative Wirken in Hildesheim entstehen.“ red










21.01.2021 • 16:56 Uhr

Bad Harzburg: Diebstahl einer Geldbörse

Am gestrigen Mittwoch, gegen 12 Uhr, hielt sich eine Kundin in einem Einkaufsmarkt in der Herzog-Wilhelm-Straße in Bad Harzburg auf. Während sie ihre gekauften Waren nach dem Einkauf an einem Packtisch vom Wagen in den Einkaufsbeutel packte, hatte sie ihre Geldbörse kurz auf dem Tisch an die Seite gelegt. Anschließend wollte sie den Markt verlassen und wendete sich dem Ausgang zu. Dann erinnerte sie sich an das Portmonee und wollte es holen, doch hatte ein bisher unbekannter Täter diesen unbeobachteten Moment bereits genutzt und die Geldbörse entwendet. Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat zu melden.ots










21.01.2021 • 16:51 Uhr

Förderung von umweltfreundlichem Verkehr und von Mobilität - Elektro-CarSharing-Projekt MOPINO für Northeim

Im Rahmen des europäischen Mobilitätsprojektes MOVE (steht für: Mobility Opportunities Valuable to Everybody, DE: „Wertvolle Mobilitätsangebote für jedermann“) gibt es ab sofort ein E-CarSharing-Angebot. Das Pilotvorhaben heißt „MOPINO“ (MOVE-PIlot-NOrtheim). Kooperations- und Projektpartner sind die Stadt Northeim, die Stadtwerke Northeim (SWN), der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) und die Georg-August-Universität Göttingen. Das Sharing-System wird zunächst von Januar 2021 bis Februar 2022 im Stadtgebiet Northeim mit dem Anbieter Regio.Mobil Deutschland GmbH umgesetzt.
Sowohl der lokalen Bevölkerung als auch den Gästen der Stadt Northeim steht ab sofort jeweils ein Elektrofahrzeug an den vorhandenen Ladestationen am Medenheimer Platz und am Rathaus in Northeim zur Verfügung. Für die Carsharing-Fahrzeuge ist an den genannten Standorten ein Stellplatz reserviert – das entsprechende Aufladen erfolgt jeweils über den Ladepunkt links an der Ladestation“, erläutert Thorsten Buschjost, Leiter Technik bei den Stadtwerken Northeim. Geladen werden die Fahrzeuge wie an allen SWN-Ladestationen in Northeim üblich mit 100 % Ökostrom, wobei die Kosten für den Ladestrom im „Mietpreis“ der Regio.Mobil Deutschland inbegriffen sind. Zum Freischalten der Ladevorgänge wird die im Fahrzeug hinterlegte SWN-Ladekarte benutzt.
In Kürze soll eine weitere Ladestation mit einem weiteren Fahrzeug am Bahnhof in Betrieb genommen werden.

„Ich freue mich, dass wir mit diesem Angebot nicht nur einen weiteren Service für die Bürger*innen und Gäste von Northeim anbieten können sondern auch einen großen Beitrag zum Klimaschutz liefern“, so Bürgermeister Simon Hartmann.
Die Fahrzeuge können jederzeit über das Internet oder über die App gebucht werden. Wer das Angebot nutzen möchte, muss sich online registrieren und erhält danach einen RFID-Chip. Der Registrierungsprozess wird während der Pandemie bewusst digital direkt durch den Sharing-Anbieter Regio.Mobil Deutschland GmbH per Videokonferenztechnik bzw. Fotos abgewickelt. Dieser Prozess dauert im Standard aufgrund des Postversandes der RFID-Chips drei bis vier Tage bevor die Fahrzeuge gebucht werden können.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um das Model Renault Zoe, welches je nach Nutzung (Fahrstil, Beladung, Außentemperatur, Strecke) über eine elektrische Reichweite von etwa 200 bis 300 Kilometer verfügt. Damit sind die kompakten Wagen sowohl für die Stadt als auch für längere Fahrten geeignet. Nach der Nutzung wird das Fahrzeug zum Laden wieder an die Ladestation angeschlossen, an der es abgeholt wurde, damit es für den nächsten Einsatz bereit steht. „Ich bin sehr stolz auf unser innovatives Pilotprojekt. Hiermit leisten wir einen weiteren Beitrag zur Schonung unseres Klimas und unterstützen gleichzeitig die Mobilitätswende für unseren ländlich geprägten Raum“, so Landrätin Klinkert-Kittel.

Die Vorteile für die Nutzer*innen des neuen Angebotes liegen auf der Hand: Die Fahrzeuge fahren elektrisch, schonen die Umwelt und bieten eine moderne Mobilität. Die Verfügbarkeit von CarSharing-Fahrzeugen für Privatfahrten ermöglicht es, das eigene Zweit- oder Drittfahrzeug abzuschaffen und so Kosten einzusparen, denn beim CarSharing zahlt man nur für die tatsächlich genutzte Zeit und tatsächlich gefahrene Kilometer. Darüber hinaus entfallen für die Nutzer*innen die üblichen Fahrzeugaufwände, wie Anschaffung, Kosten für Versicherung, Inspektion, TÜV, Wartung, Tanken, Reparaturen und Reinigung.
Indem versucht wird, das bestehende ÖPNV-Angebot mit den neuen Sharing-Optionen zu verknüpfen, sollen flexible Möglichkeiten der Fortbewegung ermöglicht multimodale Wegeketten erleichtert werden und eine Attraktivitätssteigerung des Lebensraums erreicht werden.

„Mit dem neuen e-Carsharing-Angebot MOPINO erfährt nicht nur der ÖPNV eine Aufwertung, sondern der Umweltverbund in seiner Gesamtheit“, so Michael Frömming, Verbandsgeschäftsführer des ZVSN, „Vom Verkehrs- zum Mobilitätsdienstleister. Dieses erweiterte Aufgabenspektrum des ZVSN setzen wir mit MOPINO in einem weiteren Schritt konkret um.“ lpd



Zu den Bildern:

Bild 1 (v. l. n. r.) Markus Menge (Mobilitätsmanagement ZVSN), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Uwe Zimmermann (Projektmanager Regio.Mobil Deutschland Gm.

Bild 2 (v. l. n. r.) Uwe Zimmermann (Projektmanager Regio.Mobil Deutschland GmbH), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Markus Menge (Mobilitätsmanagement ZVSN).
Fotos: lpd












21.01.2021 • 16:40 Uhr

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: Scharfe Kritik an der Landesregierung in Hannover - Hygieneausstattung ist ein Skandal

Am Vormittag des 20. Januar 2021 haben Ministerpräsident Stephan Weil und Kultusminister Grant Hendrik Tonne ihre Pläne für Niedersachsens Schulen nach dem „Corona-Gipfel“ vom Vortag bekannt gegeben (wir berichteten). Die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth kommentiert dies in einer ersten Reaktion unmittelbar nach der Pressekonferenz der Landesregierung wie folgt:

„Pädagogisch richtig ist es, derzeit keine allgemeine Schließung der Grundschulen zu verhängen. Politisch falsch bleibt die vage Hoffnung der Landesregierung, dass die Situation nach einem verlängerten Lockdown wie durch ein Wunder besser wird. Der Wunsch nach generellen Schulschließungen in Niedersachsen, wie der ehemalige Kultusminister Althusmann ihn formuliert hat, bleibt unsinnig und konzeptionslos. Derlei Durchhalteparolen stellen keine aktive Bildungspolitik und schon gar keine nachhaltige Krisen-Strategie dar. Die Aufhebung der Präsenzpflicht im Primarbereich bringt für alle Beteiligten erneut zusätzliche Probleme mit sich. Da helfen auch die für dieses Jahr geplanten Leih-Laptops für Lehrkräfte nicht wirklich, die Missstände dauerhaft zu beseitigen. Dass die Schulbeschäftigten bisher nicht lückenlos durch kostenlose FFP2-Masken, Luftfilteranlagen und sonstige Hygieneausstattung geschützt werden, stellt weiterhin einen Skandal dar. Wenn die Koalitionspartner in Niedersachsen nicht endlich ihre Blockadehaltungen gegen die notwendigen Milliarden-Investitionen in die Bildung aufgeben, wird jede weitere Pandemie-Welle ähnlich verheerende Auswirkungen haben.“ red










21.01.2021 • 12:17 Uhr

Partei Die Linke Northeim bietet Online-Workshop an: "Nicht auf unserem Rücken – Vermögensabgabe jetzt!"

Die Partei Die Linke bekräftigt einmal mehr ihre Forderung einer härten politischen Krisenbewältigung der Corona-Virus-Katastrophe. Sie zielt dabei auf ihre Forderung nach einer Vermögensabgabe ab, mit der auch in der SPD liebäugelt wird. Die Linke will damit unter anderem gegen den Sozialabbau und die allgemeine Armut vorgehen. In einer Stellungnahme der Linken-Kreisvorsitzenden Eva Brunnemann (Salzderhelden-Einbeck) wird zu einer aktuellen Kampagne des Bundestagsabgeordneten Perli (Braunschweig) ausgeführt:

"Der Kreiselternrat Northeim fordert den kostenfreien Schülerverkehr im Sekundarbereich II. Die Linke. Northeim begrüßt und unterstützt diese Forderung aus sozialen und ökologischen Gründen. Doch wie stehen die Chancen, eine solche Forderung umsetzen zu können unter den gegenwärtigen politischen Bedingungen? Es ist zu befürchten, dass das Geld dafür nicht aufgebracht wird. Wie immer werden Investitionen in Bildung und Infrastruktur gestrichen werden. So war es auch nach der Finanzkrise.
„Die bisherigen Krisen wurden immer auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen.“, so die Kreisvorsitzende Eva Brunnemann. „Das kann so nicht weitergehen. Armut und Ungleichheit sind schon jetzt unerträglich. Weiterer Sozialabbau, Privatisierung, Verkauf des „Tafelsilbers“ der Kommunen, die mit dem Rücken zur Wand stehen, werden erfolgen, wenn wir nicht gegensteuern.“ Bislang ist kaum bekannt, dass ab 2022 die sogenannte „Schuldenbremse“ wieder gelten soll und die 2020 und 2021 aufgenommenen Staatsschulden bis 2042 zurückgezahlt werden müssen. Es drohen nie dagewesene Kürzungshämmer für Kommunen, Länder und den Bund. Dazu darf es nicht kommen. Es hätte verheerende Folgen auch für die Demokratie. Deshalb unterstützt Die Linke. Kreisverband Northeim die Kampagne des MdB Victor Perli aus Braunschweig: „Vermögensabgabe für Millionäre und Milliardäre!“
Eine Vermögensabgabe tut niemandem weh. Sie betrifft nur die reichsten der Reichen. Ein Prozent der Bevölkerung besitzt 3,6 Billionen Euro. Bei einem Satz von 10 Prozent könnte der Bund bis zu 360 Milliarden Euro einnehmen und hätte somit einen großen Teil der Krisenkosten wieder ausgeglichen.
Informieren Sie sich im Online-Workshop zum Vermögensabgabe-Konzept der LINKEN.
Wie sieht das Konzept der Linksfraktion genau aus? Welche Argumente sprechen dafür? Was ist der Unterschied zwischen der Vermögensabgabe und einer Vermögensteuer? Was hat die große Mehrheit davon? Und der sozialökologische Umbau?
Darüber informiert Viktor Perli, Mitglied im Haushaltsausschuss und Sprecher der Fraktion für Umverteilungspolitik am 26. Februar um 19 Uhr im Online-Workshop.

Kontakt und Anmeldungen bei der Kreisvorsitzenden der Linken in Northeim, Eva Brunnemann, ebrunnemann@posteo.de oder 0152 26546126
Sie erhalten die Zugangsdaten und Hilfe bei Schwierigkeiten mit der Technik.
red











21.01.2021 • 10:53 Uhr

Roy Kühne hören und sehen! Erstmals Videosprechstunde für Bürger am 25. Januar zwischen 15.00 und 17.00 Uhr

Das ist neu und gut so!
Der CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne erweitert sein Angebot an Bürgersprechstunden. "Ob Probleme mit Förderanträgen an die NBank, Unterstützung bei der Kommunikation mit Ministerien oder Sorgen in Sachen Homeschooling: Dutzende Bürgerinnen und Bürger haben mich bereits in diesem Jahr zu den unterschiedlichsten Themen kontaktiert", so Kühne. Was in allen Gesprächen früher oder später deutlich geworden ist: der persönliche Kontakt fehlt - er ist aber aufgrund der Coronasituation nicht möglich.

"Deshalb möchte ich ab sofort zu den klassischen Telefonsprechstunden auch eine Videosprechstunde anbieten. Sein oft auch sehr persönliches Anliegen vorzutragen fällt häufig leichter, wenn man ein Gegenüber hat und nicht nur den Hörer am Ohr", so der Bundestagsabgeordnete.

Die erste Videosprechstunde, bei der, sollte entsprechende Technik nicht vorhanden sein, auch angerufen werden kann, findet am Montag, 25. Januar, von 15 bis 17 Uhr statt. Zur Organisation und dem Austausch der Einwahldaten ist unbedingt eine vorherige Anmeldung per E-Mail an roy.kuehne@bundestag.de oder telefonisch unter 05551/9088899 erforderlich. red











21.01.2021 • 10:41 Uhr

Ralf-Otto Scheuer fragt: "Was wird getan, um Impflücken zu schließen?"

Aus einer Reihe von Reaktionen auf unsere Berichterstattung zum Thema der Lieferschwierigkeiten des Impfstoff-Herrstellers "BionTech & Pfizer" dokumentieren wir hier eine Leserzuschrift von Ralf-Otto Scheuer. Hier seine Stellungnahme: "Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihr Informationsangebot "WORK MEDIA GROUP - FIS (fis-workmediagroup.de)", in dem ich den im Betreff genannten Artikel gelesen habe.

Leider scheint dieser Artikel nur einen kleinen Teil der Wahrheit wiederzugeben, denn Niedersachsen hat es ja bis zum heutigen Tag nicht geschafft, 50% der erhaltenen Impfdosen zur Erst-Impfung einzusetzen. Und Niedersachsen wird das auch in der folgenden Zeit nicht schaffen, denn jetzt fangen ja bereits die Zweit-Impfungen an, die von demselben Personal gemacht werden, das auch die parallel erfolgenden weiteren Erstimpfungen durchführt.
So werden wohl immer mehr gelieferte Impfdosen für unbestimmte Zeit ungenutzt liegen bleiben. Wer wird den verantwortlichen Politikern wann die Frage stellen, was denn getan wird, um die Lücken in der Impflogistik zu schließen, die bisher zu vermeidbaren Verzögerungen geführt haben. Nach allem, was man bisher weiß, wird jede Verzögerung zu Todesfällen führen, die vermeidbar wären. Ich hoffe, dass ich mit diesem Schreiben eine noch kritischere Berichterstattung anregen kann und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Ralf-Otto Scheuer"










21.01.2021 • 10:06 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Investition in die Zukunft: Lidl spendet weitere 500.000 Euro für den Tafel-"Zukunftsfonds"

Nachdem Lidl bereits 2018 und 2019 insgesamt 1,5 Millionen Euro dem "Zukunftsfonds" der Tafel Deutschland zur Verfügung gestellt hat, folgt nun eine weitere Spende in Höhe von 500.000 Euro. Damit leistet der Lebensmitteleinzelhändler einen wesentlichen Beitrag dafür, die professionelle Arbeit der Tafeln zu sichern und unterstützt sie dabei, sich digitaler aufzustellen. Über den "Zukunftsfonds" werden beispielsweise Fortbildungen für ehrenamtliche Tafel-Mitarbeiter der Tafel-Akademie sowie das Projekt "Tafel macht Zukunft - gemeinsam digital" finanziert. In diesem Projekt werden die teilnehmenden regionalen Tafeln unter anderem mit Tablets oder Smartphones ausgestattet, um die digitale Plattform für die "Lebensmittelrettung 2.0" nutzen zu können. Auf diese Weise vernetzen sich Lebensmitteleinzelhändler mit den Tafeln für eine gezielte Lebensmittelabholung und dadurch zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. red










21.01.2021 • 09:37 Uhr

Biden stoppt Pipeline auf indigenem Land: Genehmigung für den Bau der umstrittenen Keystone XL-Pipeline zurückgezogen

Bereits am Tag seiner Amtseinführung hat der neue Präsident der USA, Joseph Biden, die Genehmigung für den Bau der umstrittenen Keystone XL-Pipeline (KXL) zurückgezogen. Damit erfüllt er eine zentrale Forderung der Native Americans, die entlang der Bautrasse leben und um die Wasserqualität im Einzugsbereich der Pipeline fürchten.

„Gleich zu Beginn seiner Amtszeit setzt Biden ein zentrales Wahlversprechen um und setzte ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz. Es ist ermutigend zu sehen, dass es ihm offenbar wichtig ist, die vielen Wunden zu heilen, die Donald Trump dem Verhältnis zu den Native Americans zugefügt hat“, erklärte Yvonne Bangert, referentin für indigene Völker beid er Gesellschaft für bedrohte Völker.

Indigene Selbstorganisationen wie das Lakota People‘s Law Project bezeichnen den Stopp der KXL als vielversprechenden Anfang einer neuen Regierungspolitik, die Klimaschutz und indigene Rechte ernstnimmt. Sie weisen nachdrücklich darauf hin, dass nun dringend auch das Projekt der Dakota Access Pipeline (DAPL) beendet werden müsse. Dieses Projekt hatte Obama zum Ende seiner zweiten Amtszeit gestoppt, Trump hatte es unmittelbar wieder freigegeben.

Auch KXL bezeichnete der damalige Präsident Obama als kontraproduktiv zu seinen Bemühungen im Kampf gegen die Klimakrise und stoppte den Bau. Als eine seiner ersten Entscheidungen hob Trump dieses Moratorium wieder auf. Er erklärte den Bau der Pipeline zu einem der wichtigsten Anliegen seiner Regierungszeit, sofern die Pipelineröhren von US-amerikanischen Firmen und mit US-amerikanischem Stahl gebaut würden. „Jetzt wiederholt sich also die Geschichte und Biden hebt seinerseits die Anordnung Trumps wieder auf. Hoffentlich hat das Hin und Her damit ein Ende und dieses klimaschädliche, für Indigene gefährliche Projekt wird komplett eingestampft“, hofft Bangert.

Die KXL soll Öl von den Teersand-Ölfeldern in Nord-Alberta (Kanada) bis zu den Raffinerien im US-amerikanischen Texas transportieren. Dabei kreuzt sie das Land mehrerer indigener Gemeinschaften, die darüber klagen, nicht in den Planungsprozess einbezogen worden zu sein.

Der Kampf um die DAPL machte vor drei Jahren weltweit Schlagzeilen. Über fast ein Jahr, von April 2016 bis Februar 2017, machte der Standing Rock Sioux Tribe nahe der Kleinstadt Cannon Ball gegen die Pipeline mobil, denn sie ist eine große Gefahr für den Fluss Missouri und den Trinkwasserspeicher Lake Oahe. Beide sind in dieser Region die einzige Trinkwasserreserve für 17 Millionen Menschen. Ursprünglich sollte die Pipeline an Bismarck, der Hauptstadt North Dakotas vorbeiführen. Nach einer Intervention aus dem Rathaus wurde die Strecke an die Grenze des Standing Rock-Reservates verlegt. Die Standing Rock Sioux wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. red












21.01.2021 • 09:23 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: "Temporärer Parkplatz am Haupteingang" - Von 250.000 Euro auf 750.000 Euro neu kalkuliert

Die Vorbereitungen für das Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" schreiten auf vielen Ebenen und Baustellen voran. Im konkreten Fall hat sich das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group über ein entscheidendes Detailprojekt mit LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath intensiv unterhalten. Es geht dabei um eine "verkehrliche Maßname. Konkret ist damit gemeint, wie die mit dem Auto ankommenden Gäste der Landesgartenschau mit ihren Fahrzeugen möglichst dicht an das Ausstellungsgelände herangeführt werden können. Vor dem Haupteingang der Landesgartenschau, der am Ende des Dehenweges unterhalb der Paracelsus-Krebsklinik sein wird, soll laut Hellingrath auf einer Ackerfläche südseits des Dehneweges ein "temporärer Parkplatz" angelegt werden. "Das ist ein Parkplatz, der nur für die Zeit der Landesgartenschau hergestellt wird. Wenn die Ausstellung vorbei ist wird der Parkplatz wieder zurückgebaut. Die landwirtschaftliche Fläche kann dann wieder für ihren eigentlichen Zweck genutzt werden."

Der planerische und technische wie bauliche Aufwand für diesen zeitlich befristeten Parkplatz ist beträchtlich, wie Geschäftsführer Hellingrath unmissverständlich deutlich macht. Er relativierte damit ursprüngliche Annahmen aus der Machbarkeitsstudie zur Landesgartschau, die bekanntlich fast ein halbes Jahrzehnt alt ist. Damals war für diese "verkehrliche Maßnahme" eine Summe von 250.000 Euro angesetzt. "Das ist vollkommen unrealistisch. Die Zeit hat sich seitdem verändert. Heute gehen wir von einer Kalkulation für das Vorhaben aus, die sich um die 750.000 Euro bewegen wird". Eine genaue Kostenberechnung liegt der Geschäftsführung noch nicht vor. "Deswegen haben wir jetzt das Vekehsrplanungsbüro Rinne & Partner in Göttingen beauftragt, den temporären Platz planerisch zu konkretisieren und die Ausschreibung vorzubereiten", erläuterte Hellingrath den aktuellen Verfahrensstand.

Spekulationen, die Erhöhung der Kostenannahme hätten etwa mit der Höhe der Pacht zu tun, die die Landesgartenschau an den Bad Gandersheimer Landwirt für die zeitlich befristete Überlassung des Ackergeländes zu bezahlen hat, verneinte Hellingrath. "Der Pachtpreis ist gutachterlich ausgerechnet und festgelegt und orientiert sich daran, was der Landwirt bei einer Weiterbwirtschaftung der Fläche an Einnahmen gehabt hätte. Also ein vollkommen angemessener Pachtzins."

Das gute Verhältnis zu dem Gandersheimer Landwirt drückt sich auch in einer weiteren partnerschaftlichen Geste aus. Auf der Nordseite des Dehneweges wird eine weitere Ackerfläche von dem Landwirt als ergänzendes Ausstellungsgelände zur Verfügung gestellt. Hier sind unter anderem Versuchsfelder geplant. Außerdem wird Anbietern von regionalen Produkten die Möglichkeit angeboten, sich auf diesem Gelände zu präsentieren. "Das ist eine sehr schöne und gute Kooperation und bereichert unsere Landesgartschau", so Hellingrath.
red/Fotos: Fis WMG














21.01.2021 • 08:47 Uhr

Offensiver Brief von AKK an 1.173 Unternehmen im Kreis Northeim: "Ich nehme mir Zeit für Sie!" - "...oder um auch mal Dampf abzulassen..."

Mit 1.173 Briefen an Unternehmer und Unternehmerinnen im Landkreis Northeim hat Northeims Landrätin Aspik Klinkert-Kittel (Foto) zu Beginn des neuen Jahres eine frische Kontaktinitiative gestartet. Darin bringt die Landrätin zwei ihr wichtigen Anliegen zum Ausdruck: Erstens möchte sie trotz Kontaktbeschränkungen "verfügbar und ansprechbar" für die Unternehmen und Betriebe bleiben. Zweitens bietet Sie den Verantwortlichen in den angeschrieben Firmen an, für Anregungen in der Corona-Krise ein offenes Ohr zu haben. Das darf auch bedeuten, wenn sich Frust und Unmut aufgestaut hat, dass auch mal "Dampf abgelassen" werden darf. Offensiv die Ansage der Landrätin an die Unternehmer, sich nicht zurückzuhalten mit jedweder Reaktion: "Ich möchte Sie hiermit ermutigen und ermuntern, mich anzusprechen, anzurufen oder per E-Mail oder per Brief mit mir in Verbindung zu treten".
red/Sreen Originalbrief Landrätin Astrid Klinkert-Kittel












20.01.2021 • 20:40 Uhr

Studie zeigt: Impfgegner:innen radikalisierten sich binnen drei Monaten spürbar

Zwar nimmt die Impfbereitschaft unter der deutschen Bevölkerung laut aktuellen Umfragen zu. Doch zeigt eine Studie der Kommunikations- und Unternehmensberatung komm.passion eine bedenkliche Entwicklung: Die Impfgegner:innen radikalisieren sich, ihre Vernetzung und Einflussnahme sind deutlich gestiegen. Und der scheidende US-amerikanische Präsident Donald Trump gehört neuerdings zur DNA der Impfgegner:innen.

Was sich zu beiden Erhebungszeitpunkten zeigte: Impfgegner:innen sind in allen sozialen Milieus vertreten. Allerdings sticht eines besonders hervor. Unter den Impfgegner:innen gehört fast jede:r Dritte (31 Prozent) dem liberal-intellektuellen Milieu an. Zum Vergleich: Bei den traditionellen Arbeitnehmer:innen, den Aufstiegsorientierten und den modernen Arbeitnehmer:innen liegen die Werte unter oder gerade mal knapp über 5 Prozent. Diese Gruppen scheinen immun gegen Impfskepsis zu sein.

"Menschen, die zur Gruppe der Liberal-Intellektuellen zählen, stehen Dingen erst einmal kritisch gegenüber und wollen sie hinterfragen. Sie legen großen Wert auf Selbstverwirklichung und Ich-Identität. Demgegenüber steht zwar der hohe Stellenwert vom verantwortungsbewussten Umgang mit sich und der Welt, sozialer Gerechtigkeit sowie ökologischer und politischer Korrektheit," sagt Jelena Mirkovic, Geschäftsführerin von komm.passion. Beim Thema Impfen ist das "egotripping" aber stärker ausgeprägt. "Wenn es, wie bei der Impfung gegen SARS-CoV-2, darum geht, ein "vermeintliches" Risiko im Sinne der Gesellschaft selbst eingehen zu müssen, dann überwiegt bei vielen der Wunsch nach der eigenen gefühlt maximalen Sicherheit. Oder, mal ganz böse gesagt: 'Um die Herdenimmunität können sich ja die anderen kümmern'."

Radikalisierung nimmt zu

Zusätzlich ermöglicht die PAS-Analyse, die Impfgegner:innen genauer zu charakterisieren - und zwar indem ihre Interessen (Affinitäten) abgebildet werden. So zeigte die Analyse aus dem Oktober 2020, dass es zum Zeitpunkt der Auswertung drei große Interessensgebiete gab: einen Störsender-Cluster mit russischen Einflüssen, ein AfD-Cluster und ein sozial-ökologisch-esoterisches Cluster. Die Analyse im Januar 2021 konnte zwei bedenkliche Aspekte herausarbeiten: Erstens gehört im AfD-Cluster neuerdings der scheidende US-amerikanische Präsident Donald Trump zur DNA der Impfgegner:innen. Zweitens hat das gesamte "Störsender-Cluster mit russischen Einflüssen" deutlich an Relevanz gewonnen, z. B. einen Zuwachs bei "chemtrails" von 25 Prozent, bei "Widerstand 2020" ("Deine Mitmach-Partei") ein Plus von 36 Prozent. Die Ergebnisliste hat zudem neue und radikalere Entitäten erfasst, wie z.B. klagemauert.TV oder "Exsuscitati - Die Alternative für unabhängige Medien", auf deren Seite ein Video den Sturm auf das Kapitol verklärt. Mirkovic sieht darin einen echten Anlass zur Sorge: "Alternative-Fakten-Medien könnten weiter an Diskurshoheit gewinnen und den Zugang zu Impfskeptikern noch schwieriger werden lassen."

Im Oktober 2020 hatte komm.passion mit dem Social-Media-Analysetool PAS 2.0 Impfgegner:innen hinsichtlich ihrer sozialen Milieus und inhaltlichen Interessen (Affinitäten) untersucht. Diese Untersuchung hat die Kommunikations- und Unternehmensberatung im Januar 2021 wiederholt und teils gravierende Veränderungen festgestellt.red










20.01.2021 • 20:32 Uhr

Zwei Unfälle auf der A 7 - ein Beteiligter schwer verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am heutigen Mittwoch, 20.01.2021, gegen 12:55 Uhr, kam es auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel, zwischen dem Rastplatz An der Alpe und der Anschlussstelle Drispenstedt, unmittelbar hintereinander zu zwei Verkehrsunfällen mit vier beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurde ein 20-jähriger in seinem Pkw eingeklemmt und schwer verletzt. Drei weitere Beteiligte wurden leicht verletzt.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge befuhr ein 50-Jähriger aus Rinteln mit einem Lkw und Anhänger den rechten der drei Fahrstreifen in Richtung Kassel, als ein 28-jähriger Fahrer eines Pkw Skoda Löningen, der den mittleren Fahrstreifen befuhr, aus bisher unbekannter Ursache nach rechts abkam und gegen das hintere linke Ende des Lkw-Anhängers prallte. Der Lkw-Fahrer lenkte sein Gespann anschließend auf den Seitenstreifen, wo er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremste. Der Skoda wurde indes auf den ganz linken Fahrstreifen geschleudert, wo er zum Stehen kam. Während die beiden Fahrer unverletzt blieben, erlitten die Frau und das Kleinkind des 28-Jährigen, die sich ebenfalls in den Skoda befanden, leichte Verletzungen. Sie wurden durch den Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht.

Nach der Kollision reduzierten die nachfolgenden Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich von hinten ein 20-jähriger Mann aus Rellingen mit einem Audi A6 auf dem linken Fahrstreifen dem abbremsenden Verkehr und erkannte die Situation offenbar zu spät. Der Mann lenkte sein Fahrzeug nach rechts und kollidierte mit einem Lkw eines 50-Jährigen aus Undeloh, der sich zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen befand.

Dabei wurde der 20-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Ein Rettungshubschrauber verbrachte den schwer verletzten Mann kurze Zeit später in ein Krankenhaus.

Der 50-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Auch er wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Fahrbahn in Richtung Süden wurde voll gesperrt. Darüber hinaus musste auch die Nordfahrbahn für die Dauer des Hubschraubereinsatzes gesperrt werden.

Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr in Richtung Kassel einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Gegen 16:50 Uhr wurde die Sperrung komplett aufgehoben.jpm











20.01.2021 • 16:00 Uhr

Junge Mutter und Politikerin: Laura Hopmann aus Hildesheim überraschend im CDU Bundesvorstand

Elisabeth Heister-Neumann, Kreisvorsitzende der CDU Helmstedt und ehemalige Niedersächsische Landesministerin, wurde erneut als Beisitzerin in den Bundesvorstand der CDU Deutschlands gewählt. „Die CDU in Niedersachsen gratuliert Elisabeth Heister-Neumann zu Ihrer Wiederwahl. Damit kann Sie Ihre basisorientierte Arbeit im Bundesvorstand fortsetzen und weiterhin wichtige niedersächsische Akzente in der Bundes-CDU setzen“, so Bernd Althusmann, Niedersächsischer CDU-Landesvorsitzender.

Neu in den Vorstand der CDU-Deutschlands wurde die Landtagsabgeordnete Laura Hopmann (Foto). Die jungen Mutter war Kandidatin der Jungen Union. „Ich freue mich, dass mit unserer jungen Landtagsabgeordneten eine weitere Frau aus Niedersachsen in den Bundesvorstand aufrückt. Die Wahl von Laura Hopmann stärkt den Frauenanteil im Vorstand, was uns persönlich sehr freut. Mit ihren frischen und modernen Ideen wird sie inhaltlich eine Bereicherung sein und mit Sicherheit dazu beitragen, die Union weiter nach vorne zu bringen“, so Althusmann.red












20.01.2021 • 15:47 Uhr

Wir fragten nach: Wie geht es weiter mit Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Northeim? 195 Impfampullen angekommen - Weiter Lieferschwierigkeiten

Nach dem Aussetzen einer weiteren Impfstofflieferung an den Landkreis Northeim in der vorigen Woche durch das Unternehmen BioNTech und Pfizer (wir berichteten) hat das Redaktionsnetzwerk heute bei der Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung nachgefragt, wie es jetzt aktuell weitergeht mit den Lieferungen und Impfaktionen.

Das Presseteam der Northeimer Kreisverwaltung antwortete auf unsere Anfrage soeben mit nachfolgend dokumentierten Statement:

"Der Landkreis Northeim hat bisher zwei Chargen Impfstoff erhalten. Die erste Charge wurde am 4. Januar ausgeliefert und war in der Folgewoche aufgebraucht. Am Mo., 18. Januar 2021, hat uns die zweite (planmäßige) Charge erreicht. Beide Lieferungen enthielten/enthalten 195 Einheiten (Ampullen) des Impfstoffs der Fa. BioNTech und Pfizer. Bekanntlich lassen sich aus jeder Einheit 5 bis 6 Impfdosen gewinnen. Da uns andere Impfstoffe aktuell nicht zur Verfügung stehen, wird auch nur damit geimpft. Ob und ggf. wie sich die anscheinend von der Fa. BioNTech und Pfizer angekündigten Lieferverzögerungen auswirken, können wir derzeit nicht sagen. Planmäßig (ohne Lieferverzögerung) sollte der Landkreis Northeim eigentlich alle zwei Wochen Impfstoff erhalten. Auf Landesebene wird aber nach unserer Kenntnis aktuell - vor dem Hintergrund veränderter Liefermengen (Lieferverzögerungen) von der Fa. BioNTech und Pfizer - über Anpassungen diskutiert.

Am Dienstag wurde in einem Alten- und Pflegeheim in Uslar/Volpriehausen mit den Erstimpfungen begonnen. Dies wird aufgrund der Größe ca. zwei bis drei Tage dauern. Danach sollen Einrichtungen in Hardegsen und in Northeim folgen."











20.01.2021 • 15:19 Uhr

Shutdown wird verlängert und ergänzt - Weil fordert "mehr Abstand im Öffentlichen Personen Nahverkehr" - Aber Busse fahren bereits seit Wochen als Geisterbusse

Trotz der jetzt schon viele Wochen lang andauernden Einschränkungen sind die Infektionszahlen und die Zahl der täglich an und mit dem Virus sterbenden Menschen immer noch zu hoch. Hinzu kommt, dass die sich aus Großbritannien und Südafrika verbreitenden Virusmutationen zwischen 30 und 70 Prozent infektiöser sind als das bisherige Sars-CoV-2-Virus. Diese Virusmutationen sind auch in Deutschland angekommen, wobei der Umfang derzeit unklar ist.
Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder und des Bundes haben sich darauf geeinigt, mehr Infektionsschutz insbesondere über die stärkere Nutzung von medizinischer Masken (OP-Masken oder FFP2-Masken), über mehr Homeoffice, mehr Abstand im Öffentlichen Personennahverkehr (Busse) und mehr Testen in Alten- und Pflegeheimen sicherzustellen.

Kritiker dieser Maßnahmen wenden ein, dass die geforderten Maßnahmen bereits längst stattfänden, aber nicht oder nur bedingt wirken würden. Beispielsweise seien Omnibusse in Südniederseit Wochen bereits permanent vielerorts als Geisterbusse (ohne Fahrgäste) von morgens bis abends unterwegs.

Skandalös sei das Impfdrama in Niedersachsen. Ausbleibende und verzögert gelieferte Impfstoffe zum Beispiel der Firma "BionTech & Pfizer" würden das Impfchaos verschärfen. Warum ließen Politiker und Regierende sich diese Vorfälle gefallen?

In der Regierungsverlautbarung dazu kein Wort aber weiter: „Wir brauchen sehr rasch belastbare Informationen über den Ausbreitungsgrad der Virusmutationen in Deutschland. Dafür wurden jetzt die Weichen gestellt“, so Ministerpräsident Stephan Weil. „Die Virusmutationen müssen auch in Deutschland schnell erkannt werden. Das muss die Grundlage für das weitere Vorgehen sein.“ Der Bund wird bis Anfang Februar eine erste Auswertung der bis dahin vorliegenden Ergebnisse vorlegen.

Stephan Weil: „Die getroffenen Maßnahmen, aber vor allem die Umsicht und der verantwortungsvolle Umgang der Menschen in Niedersachsen haben dazu geführt, dass der befürchtete weitere Anstieg der Infizierten bei uns gestoppt werden konnte und die Fallzahlen gesunken sind. Aber wir müssen jetzt weiter konsequent sein, um diese mühevoll erreichten Erfolge, nicht zu gefährden. Wir sind uns unter den Ländern und mit dem Bund einig, dass die bislang in Deutschland gegen die Pandemie getroffenen Maßnahmen verlängert und ergänzt werden müssen. Die aktuell zumindest in Niedersachsen noch vergleichsweise gute Ausgangslage muss jetzt genutzt werden, um die Fallzahlen weiter zu senken und eine mutationsbedingte starke Ausbreitung des Virus zu verhindern. Es gibt eine realistische Chance, die Virusinfektionen im Februar deutlich zu reduzieren. Das wird jedoch nur gelingen, wenn im Privat- wie im Arbeitsleben noch konsequenter nicht notwendige direkte Kontakte reduziert, überall Abstände eingehalten und Masken getragen werden.“


red/Foto: Fis WMG












20.01.2021 • 14:42 Uhr

Bankmitarbeiter vereiteln gemeinen Betrug an einer 83-jährigen Dame

Wachsame Bankmitarbeiter verhinderten am gestrigen Dienstag, dass eine 83-jährige Frau aus dem Landkreis Hildesheim Opfer des sogenannten Enkeltricks wurde.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge erhielt die Seniorin gestern Nachmittag einen Anruf von ihrem angeblichen Großneffen. Unter der Legende, dass er in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei, bat er die Frau um einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag, um den Schaden an seinem Fahrzeug reparieren lassen zu können. Im weiteren Verlauf des Gespräches wurde die Dame auch noch mit einem vermeintlichen Mitarbeiter einer Autowerkstatt verbunden, der erläuterte, dass ihr Großneffe Geld einsparen könnte, wenn er bar bezahlen würde.

Die Betrüger gingen dabei so geschickt vor, dass die Seniorin, im sicheren Glauben ihrem Verwandten zu helfen, ihre Unterstützung signalisierte.

Da die Frau zu Hause nicht über die geforderte Summe verfügte, begab sie sich zur Bank, um das Geld abzuheben. Die Bankmitarbeiter wurden bezüglich des hohen Betrages jedoch stutzig und fragten die Seniorin, wofür sie so viel Geld benötige. Nachdem die Dame von dem Telefonat berichtete, wurde sie informiert, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt.
Noch am gestrigen Tag erstattete die 83-jährige Anzeige bei der Polizei. jpm











20.01.2021 • 13:39 Uhr

Göttingen: Polizei in Falle gelockt - Bei Blitzeinsatz Reifen an Polizeiauto zerstochen

Während eines Polizeieinsatzes in einem Wohnkomplex am Göttinger Maschmühlenweg haben Unbekannte am Dienstagnachmittag (19.01.21) einen blau-silbernen Funkstreifenwagen der Göttinger Polizei beschädigt. Die Täter zerstachen einen der Vorderreifen des VW Passat und machten damit eine Weiterfahrt unmöglich. Der luftleere Reifen musste vor Ort gewechselt werden.

Um kurz nach 16.00 Uhr waren die Beamten in eines der Häuser gerufen worden, weil sich dort Personen im Treppenhaus lautstark streiten und gegen die Flurtüren schlagen sollten. Vor Ort angekommen, stellten die Polizisten ihr Auto am Fahrbahnrand ab und gingen ins Gebäude. Die Überprüfung des geschilderten Sachverhaltes dauerte nur wenige Minuten. Es wurden keine Personen mehr angetroffen.

Der in der Zwischenzeit an dem Streifenwagen verursachte Sachschaden beträgt rund 200 Euro. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel (§ 305a Strafgesetzbuch) eingeleitet.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden. jk










20.01.2021 • 13:33 Uhr

In der "Teufelskurve": Plötzlich stand Hirschkuh auf der Straße - Kollision mit Auto - 4000 Euro Schaden

Am heutigen Mittwoch, 20.Januar 2021, 06.05 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Goslarer mit seinem Pkw Dacia die Landesstraße 515, Langelsheim in Richtung Lautenthal. Im Bereich der sogenannten Teufelskurven kam es zum Zusammenstoß mit einer die Fahrbahn querenden Hirschkuh. Das Tier lief nach dem Zusammenprall weiter, am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca 4000 Euro. ots










20.01.2021 • 13:30 Uhr

Verlängerung der Corona-Maßnahmen in Kita und Schule bis 14.Februar2021

Dreiviertel aller Schülerinnen und Schüler im Distanzlernen, geteilte Lerngruppen in Grundschulen und Abschlussklassen bei Aufhebung der Präsenzpflicht, halbe Kita-Gruppen für Notbetreuung

Die aktuell geltenden Regelungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen werden bis Sonntag, 14. Februar 2021, im Grundsatz verlängert. Für den Schulbesuch in Präsenz nach Szenario B in geteilten Klassen wird zudem die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen am späten Dienstagabend (19.01.2021) für Niedersachsen, wie das Kultusministerium mitteilt.

Demnach verbleiben mit rund 75 Prozent die allermeisten Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen weiterhin im Distanzunterricht nach Szenario C. Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs, Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung an Förderschulen einschließlich Tagesbildungszentren sowie Jugendliche, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, wird unter erhöhten Hygienestandards nach Szenario B Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Den vorhandenen Sorgen Rechnung tragend, wird aber neu die Möglichkeit auf Verzicht zum Präsenzunterricht eingeräumt.

Kindertageseinrichtungen bieten eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengrößen an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder). Tagespflegepersonen können aufgrund der Kleinstgruppen von maximal 5 zeitgleich betreuten fremden Kindern weiterhin im üblichen Rahmen Betreuung anbieten. Für Großtagespflegestellen gelten analoge Regelungen wie für die Kindertageseinrichtungen.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert:
„Diese Schritte sind abgewogen und verantwortbar in alle Richtungen: als gewichtiger Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduktion einerseits, mit Blick auf die Notwendigkeit für ein Mindestmaß an Bildung und Betreuung andererseits. Die Kinder und Jugendlichen haben bereits seit vielen Wochen alle sozialen Kontakte zurückgefahren - mit den heutigen Beschlüssen werden richtigerweise auch andere gesellschaftliche Bereiche entsprechend stärker in den Lockdown einbezogen. Das ist überfällig.

Für die Grundschulkinder, die in vielen Fällen gerade erst Schreiben und Lesen lernen und sich in das neue soziale Umfeld Schule einfügen, ist das reine Distanzlernen sehr schwierig umzusetzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Jüngsten jetzt schon seit Wochen zu Hause sind. Ein Zurück zu fester Tagesstruktur bei gleichzeitigem Infektionsschutz ist gut für die Kinder. Daher ist in unserer Abwägung ein zwar deutlich reduzierter, aber dennoch regelmäßiger Schulbesuch unter verschärften Hygienebedingungen nicht nur vertretbar, sondern auch notwendig für die Grundschülerinnen und Grundschüler sowie für die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung. Wir haben aber großes Verständnis, dass es auch Sorgen und Ängste bei allen Beteiligten gibt, insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussionen über mögliche Coronavirus-Mutationen. Daher ermöglichen wir, dass in einem einfachen Verfahren für eine begrenzte Zeit vom Schulbesuch zurückgetreten werden kann. Dann muss jedoch zu Hause gelernt werden. Die Notbetreuung steht in diesen Fällen dann selbstverständlich nicht offen. Sämtliche Details hierzu werden wir heute im Laufe des Tages an die Schulen kommunizieren.

Für die jungen Menschen, die vor Abschlussprüfungen stehen, sind regelmäßige Prüfungsvorbereitungen in ihren kleinen, festen Lerngruppen wichtig. Sie haben ihre gesamte Schullaufbahn auf ihre Abschlüsse hingearbeitet und haben das Recht auf faire Prüfungen und gleichwertige Abschlüsse. Daher haben wir in Niedersachsen sehr frühzeitig einen Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, sowohl die Abschlüsse des Sekundarbereiches I wie auch die Hochschulreife zu absolvieren. Das Lernen im Szenario B ist dabei eine wichtige Säule. Ich hoffe sehr, dass sich durch den allgemeinen gesellschaftlichen Lockdown die Gesamtlage derart stabilisiert, dass diese Planungen halten."


Folgende Maßnahmen gelten für die Zeit über den Halbjahreswechsel am 29. Januar hinaus bis Sonntag, 14 Februar 2021:

Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen GE einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.
Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.
Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12) verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C.
Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.
Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Die Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird weiterhin angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten. red











20.01.2021 • 13:24 Uhr

Brennpunkt Feuerwehr: Christian Grascha, FDP-Landtagsabgeordneter und Marko de Klein, Kreisbrandmeister laden ein!

Am kommenden Montag, 25. Januar 2021, um 20 Uhr, laden Christian Grascha (FDP) und Marko de Klein, Kreisbrandmeister (Landkreis Northeim) zum Webtalk ein. Der Titel lautet „Brennpunkt: Feuerwehr?“. Die Videokonferenz beginnt um 20.00 Uhr und ist für eine Stunde angesetzt.
Die freiwillige Feuerwehr in Niedersachsen und auch hier in der Region ist ein wichtiger Baustein. Sie helfen nicht nur in der Not. Sie unterstützen das Vereinswesen und gestalten das Leben auf dem Land nachhaltig mit. Dies gilt es zu unterstützen. Wie steht die Feuerwehr im Landkreis Northeim da? Welche Probleme gibt es? Wie kann Politik helfen? Gefährdet die Corona Pandemie den Fortbestand der freiwilligen Feuerwehren, insbesondere in den ländlichen Regionen?

Christian Grascha lädt zu einem regen Gedankenaustausch ein. Probleme sollen klar definiert werden, damit die Politik vor Ort und im Land Lösungen entwickelt.
Die Einwahldaten für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de mit ihrem Skype Benutzernamen an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Skype: Die Einwahl funktioniert über einen Gastzugang, bei dem immer nur von Skype eine Nummer vergeben wird, die 24 Stunden einen Zugang für diese Unterhaltung gewährleistet. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.
red












20.01.2021 • 13:16 Uhr

Beruf aktuell - Heute: Steuerberater - Derzeit nur für starke Nerven - Die Kanzlei Dröge&Paul gibt Einblicke in ihren Alltag unter Corona-Bedingungen

„Kurzarbeitergeld, Umstellung des Umsatzsteuersatzes, Rückumstellung des Umsatzsteuersatzes, Corona-Soforthilfen, Überbrückungsgeld 1, Überbrückungsgeld 2, Überbrückungsgeld 3, Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Verwendungsnachweise für Überbrückungsgeld 1, 2 und 3.“ Timo Dröge, einer der beiden Geschäftsführer der Steuerkanzlei Dröge&Paul in Northeim, zählt an den Fingern auf, und beide Hände reichen nicht aus. „Das“, setzt er hinzu, „sind ausnahmslos Extraaufgaben, die für Steuerkanzleien derzeit als Neuerungen zu den normal anfallenden Tätigkeiten hinzukommen. An so etwas wie Tagesgeschäft – Jahresabschlüsse, Steuererklärungen – ist kaum zu denken. Lange Zeit sah es so aus als würden Politik und Verwaltung dennoch nicht die geringste Rücksicht darauf nehmen, dass in unserem Beruf derzeit alle am Limit arbeiten“.

Die Covid19-Pandemie hat den Beruf des Steuerberaters quasi zum Politikum gemacht. Kanzleien sind so gut wie täglich mit Neuerungen in den Anforderungen an Ihre Arbeit konfrontiert, teilweise solchen, denen Sie kaum in vollem Umfang nachkommen können. Vielfach fehlt im Zusammenspiel mit Politik und Verwaltung die Plausibilität, zum Beispiel wenn, wie gerade wieder beim Überbrückungsgeld 3 für das Hotel- und Gaststättengewerbe zu beobachten, noch gar nicht die passenden Formulare für eine Antragstellung vorliegen, der Maßnahmenstart aber schon in den Medien bekanntgegeben wird.

Ist eine Antragstellung möglich, so ist der bürokratische Aufwand für Steuerberater und Antragsteller groß und letztere kommen am Ende, trotz anderslautender öffentlicher Verlautbarungen, oft gar nicht in den Genuss der dringend benötigten finanziellen Unterstützung. Dröge erklärt: „Sowohl vom Finanz- als auch vom Wirtschaftsministerium wurde gerade kommuniziert, es seien 75 Milliarden Euro an Hilfen ausgegeben worden, die aktuell nochmals um 10 Milliarden aufgestockt werden. 75 Milliarden hört sich nach sehr viel Geld an. Bedenkt man jedoch, dass die Rettung von Großkonzernen darin enthalten ist und zieht die Finanzhilfen an, sagen wir, Deutschlands einhundert größte Konzerne ab, bleibt für die Fördertöpfe kleiner und mittelständischer Unternehmen nicht sehr viel übrig. Dazu kommt, dass die Zugangsberechtigungen für viele Mittelständler so schwer sind, dass es trotz fristgerechter Antragstellung nie zu einer Ausschüttung kommt.“

Über den Kampf mit behördlichen Fristen hat auch die Hauszeitung der Kanzlei, die „Steueroase“ in einer Sonderausgabe 2020 berichtet. Dröge hatte in diesem Zusammenhang Kontakt zum Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne (CDU) gesucht und ihm in einem Brief die bedrängte Lage seines Berufsstandes geschildert. Kurz vor Weihnachten waren die Steuerkanzleien von den geltenden Fristen für Antragstellungen, Steuererklärungen, Meldepflichten und Betriebsprüfungen noch derart in die Enge getrieben, dass Dröge schrieb: „Wir müssten unseren Mitarbeitern die Weihnachtsferien streichen, und das werden wir definitiv nicht tun.“

Inzwischen haben Politik und Verwaltung an einigen Stellen nachgebessert, jedoch nicht ohne Fragwürdigkeiten. Auch hier hat Dröge ein Praxisbeispiel: „Kapitalgesellschaft haben die Pflicht, ihre Jahresabschlüsse dem Bundesanzeiger zu melden. Das ist im Moment ganz sicher nicht das dringendste für Steuerberater. Gewährt wird nun unter dem Druck der Ereignisse aber dennoch keine echte Fristverlängerung, sondern lediglich eine Nichtbeanstandung bei zu später Meldung. Das heißt im Klartext, es wird von einem sonst üblichen Ordnungsgeld abgesehen.“

Ein großes Lob spricht Dröge gemeinsam mit Kollegin und Geschäftsführerin Simone Paul den Angestellten der Kanzlei aus. „Kaum einer ist nicht unmittelbar privat von der Gesamtsituation betroffen, sei es durch alte Eltern, chronisch kranke Familienmitglieder oder kleine Kinder. Zusätzlich lastet ein immenser Druck durch die unentwegt neu dazukommenden Aufgaben und die große Aufgabenvielfalt auf allen. Dennoch zieht das gesamte Team hervorragend mit, dafür können wir uns nicht genug bedanken. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter immer wieder, den Druck, den insbesondere Ämter ihnen gelegentlich machen, zurückzuweisen oder im Zweifelsfall an uns zu melden, damit wir uns schützend vor sie stellen können.“

Die Abgabefrist für Steuererklärungen 2019 wurde unterdessen auf August 2021 verlängert. „Wir werden die Verlängerung nutzen, so Dröge, „wenn auch dank unserer hervorragenden Mitarbeiter vielleicht nicht in vollem Umfang. Aber wir sind dankbar, dass sich gelegentlich doch auch in Politik und Verwaltung etwas bewegt. Lange Zeit sah es für uns so aus, als hätte man dort den Kontakt zur realen Arbeitswelt ein wenig verloren“.

Die Steuerkanzlei Dröge&Paul (Partnerschaft mbB) besteht seit Jahresbeginn 2017. Sie ging aus den Kanzleien Franke+Wilde (Bad Gandersheim), Franke-Wilde-Paul (Northeim) und Brandt (Northeim) hervor und wird geleitet von den Steuerberatern Simone Paul und Timo Dröge. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind neben allen Bereichen der Steuerberatung und Buchhaltung auch Gründungsberatung und die Regelung von Unternehmensnachfolgen. Spezielle Zielgruppen sind Autohäuser, Ärzte und Heilberufe, Handel und Gewerbe, Freiberufler sowie Vereine und Stiftungen. Seit Mitte 2020 ist Northeim alleiniger Kanzleistandort; die Kanzlei arbeitet für Mandanten im gesamten Landkreis Northeim und ist auch überregional tätig. www.droege-paul.de
red/dmb/Fotos:dmb












20.01.2021 • 11:58 Uhr

Gute Nachricht für alle Hundebesitzer/innen: Für 770 Vierbeiner in Bad Gandersheim keine Erhöhung der Hundesteuer!

Steuer kann abgestottert werden -

Das ist eine gute Nachricht aus dem Rathaus in der südniedersäsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Und sie wird bei den Haltern/innen von 770 Hunden im Stadtgebiet von Gandersheim mit einem gewissen Wohlwollen aufgenommen werden. Denn auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group - reichweiten digitale Nachrichtenportale für Südniedersachsen/Bad Gandersheim - hat Stadtsprecher Manfred Kielhorn soeben bestätigt, dass für die 770 registrierten Vierbeiner keine erhöhte Hundesteuer in diesem Jahr zu entrichten ist. Damit sollte es der Stadt möglich sein, wiederum 75.000 Euro an Einnahmen aus der Hundesteuer zu bekommen. Dieser Ansatz ist auch im Etatwerk der Stadt festgehalten, so Kielhorn.

Einen Auszug aus der amtlichen Bekanntmachung der Stadt zur Hundesteuer ist hier dokumentiert. Daraus sind die Beträge und die Zahlungsmodalitäten festgehalten:

Die Steuersätze für die Hundesteuer gelten für das Kalenderjahr 2021 unverändert gegenüber dem Vorjahr weiter. Die Hundesteuer beträgt jährlich für den ersten Hund
für den zweiten Hund für jeden weiteren Hund 96 Euro, 132 Euro und 174 Euro.
Gemäß § 7 Abs. 3 der 2 der Hundesteuersatzung der Stadt Bad Gandersheim in der zurzeit geltenden Fassung, wird die Hundesteuer für das Kalenderjahr 2021 durch diese öffentliche Bekanntmachung für alle diejenigen Steuerpflichtigen festgesetzt, bei denen Berechnungs- grundlage und Steuerbetrag gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben. Schriftliche Be- scheide über Hundesteuer werden daher für das Kalenderjahr 2021 nicht erteilt.

Die Hundesteuer wird in Höhe des für das vorangegangene Kalenderjahr festgesetzten Betra- ges zum 01 Juli 2021 fällig. Für Steuerpflichtige, die von der Möglichkeit der Teilzahlung Ge- brauch gemacht haben, wird die Hundesteuer in zwei Teilbeträgen zum 01.April und 01.Oktober 2021 fällig. Ändern sich die Bemessungsgrundlagen im Laufe des Jahres, werden ent- sprechende Änderungsbescheide erstellt.

Mit dem Tag dieser öffentlichen Bekanntmachung treten für die Steuerpflichtigen die glei- chen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tag ein schriftlicher Bescheid über die Hundesteuer für das Kalenderjahr 2021 zugegangen wäre.
red/Foto: Fis WMG










20.01.2021 • 11:45 Uhr

War es eine "Corona-Wut-Attacke"?

Am vergangenen Wochenende wurden die Scheiben der Buswartehäuschen an der Landesstraße 485, Abzweig Möllensen, Richtung Sibbesse (Landkreis Hildesheim) die hintere und eine Seitenscheibe von Unbekannten zerstört. Der Sachschaden wird auf 2000 Euro geschätzt.
Die Polizei Alfeld, 05181/911610 bittet Zeugen um Mithilfe, um diese Tat sinnloser Zerstörungswut aufzuklären. ots/Foto: Polizei










20.01.2021 • 11:32 Uhr

Betrugmasche Wechselgeld: beim zweiten Versuch Kassiererin geschädigt

Ein bisher unbekannter Mann bezahlte am 15.01.21, gegen 12:25 Uhr, in einem Einkaufsmarkt in der Uslarer Straße in Bodenfelde mit einem 100 Euro-Schein. Bei der Rückgabe des Wechselgeldes entwendete er der Kassiererin einen 50 Euro-Schein, den er anschließend zusätzlich einforderte. Als die Kassiererin einen Kassensturz anbot, verließ der Mann den Einkaufsmarkt. Anschließend kam es um 12:45 Uhr in einem weiteren Einkaufsmarkt am Kottberg zu einem ähnlichen Vorfall. Hier wurden dem Mann 50 Euro zu viel ausgehändigt, die anschließend in der Kasse fehlten. zi










20.01.2021 • 11:25 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 4. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 25. Januar bis zum 31. Januar 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Einbeck
Dienstag: Raum Northeim
Mittwoch: Raum Uslar
Donnerstag: Raum Kalefeld
Freitag: Raum Katlenburg-Lindau
Samstag: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Nörten-Hardenberg und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 5) im Raum Dassel eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG













20.01.2021 • 10:26 Uhr

Landesgartenschau 2022: Breiter Übergang von "Koppelwiese" auf Brunshausen-Areal - Und was passiert dann?

Wie den Klosterhügel Brunshausen mit seinem touristischen Museumsangeot "Portal zur Geschichte" und den gastronomischen Höhepunkten mit "Rosencafé" und "Klosterhof- Café" optimal an die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim anbinden? Bekanntlich soll die Attraktion "Kloster Brunshausen" von den 460.000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern der Landesgartschau auch fußläufig erreichbar sein. Hierzu werden gerade die breiten Wege und Bauwerke im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese" und am dortigen Gandeverlauf angelegt. Die Besucherstrom wird dann über eine Fußgängerampel über die Straße von Bad Gandersheim nach Altgandersheim auf das Areal Kloster Brunshausen gelenkt. Die derzeitige Wege- und Parkplatzsituation und der vorhandene Treppenaufgang zum Plateau mit KZ-Gedenkstein vor der Klosterkirche bedürfen dringend einer baulichen Anpassung an die zu erwartenden Besuchermassen.

"Das stimmt", bestätigt LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath den Handlungsbedarf im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk. "Wir sind darüber mit allen Beteiligten selbstverständlich im Gespräch, um vernünftige und machbare Lösungen zu erreichen." Auch die auf dem Klosterhügel agierenden Gastronomen Benno Löning und Bettina Plock-Girmann sind sich mit Hellingrath über eine Verbesserung der Gesamtsituation in diesem Sektor einig. Erste gemeinsame Gespräche, auch unter Beteiligung der Stadt Bad Gandersheim, sollen zu Problemlösungen führen. Der öffentliche Raum liegt in der Verantwortung der Stadt. Sie wird finanzielle Mittel bereitstellen müssen, um hier nachhaltige Lösungen zu bekommen, die auch nach der Landesgartenschau Bestand haben müssen. red/Foto: FisWMG










20.01.2021 • 09:19 Uhr

Bundespolizei ermittelt spuckende Schwarzfahrer - Um Zeugenhinweise gebeten

Das berichtet soeben die Bundespolizei:
Ein 51-jähriger Zugbegleiter der Kurhessenbahn wurde letzte Woche (12.1.) Opfer einer Spuckattacke bei der Fahrscheinkontrolle in Kassel-Wilhelmshöhe. Die Spucker waren zunächst drei unbekannte Männer von denen Ermittler der Bundespolizeiinspektion Kassel gestern (18.1.), mittels Auswertung von Videoaufzeichnungen, zwei eindeutig als Täter identifizieren konnten. Es handelt sich um zwei 18 und 20 Jahre alte, marokkanische Asylbewerber, die nur wenige Stunden vorher als Schwarzfahrer in einem Zug zwischen Gießen und Kassel aufgefallen waren.

Was war passiert?

Am Gleis 9 stiegen die Männer in eine Regionalbahn in Richtung Kassel-Hauptbahnhof. Alle drei hatten keinen Fahrschein. Sie zeigten lediglich Unterlagen einer Ausländerbehörde sowie der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen vor. Die Männer verhielten sich nach Angaben des Bahnmitarbeiters sehr aggressiv und sollten den Zug verlassen. Der Aufforderung kamen die Unbekannten nur zögerlich nach. Außerdem drohte einer des Trios dem Zugbegleiter mit Gewalt.

Auf Kleidung und Schuhe gespuckt

Als die Schwarzfahrer dann doch ausstiegen, spuckten die Männer dabei auf die Hose und die Schuhe des 51-jährigen Bahnbediensteten. Erst am nächsten Tag (13.1.) erstattete der Schaffner Strafanzeige bei der Bundespolizei. "Ich musste den ekelhaften Vorfall erst verdauen!", sagte der 51-Jährige der Bundespolizei.

Der dritte, bisher noch unbekannte, Spucker wird noch gesucht. Personenbeschreibung:

Etwa 20-25 Jahre alt, schätzungsweise 175 cm groß, schwarze Haare, bekleidet mit auffälliger, lila Wollmütze, einer dunkelgrünen, langen Winterjacke mit Kapuze und Pelzbesatz sowie mit rötlichen Sportschuhen. Der Mann mit heller Hautfarbe ist vermutlich arabischer Herkunft. Er trug einen grünen Koffer bei sich.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel bittet um Zeugenhinweise unter der Telefon 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de .
ots










20.01.2021 • 09:13 Uhr

Zigarettenautomat gesprengt-

In Höxter-Stahle ist am Dienstagmorgen (19. Januar) ein Zigarettenautomat durch eine Sprengung stark beschädigt worden. An dem Automaten, der an einer Garagenwand Marienstraße / Im Mittelfeld in Stahle (Landkreis Höxter) angebracht war, machten sich zwischen Mitternacht und 01 Uhr Unbekannte gewaltsam zu schaffen. Durch eine Explosion wurde der Zigarettenautomat so stark beschädigt, dass die Tür sich insgesamt nach außen wölbte und ein an der Tür befestigtes elektronisches Bauteil durch die Wucht auf die andere Straßenseite geschleudert wurde. Es entstand ein hoher Sachschaden. Ob der/ die Täter Bargeld oder Zigaretten aus dem Automaten entnehmen konnten steht noch nicht fest. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen. /ell










20.01.2021 • 09:10 Uhr

Einbruch in Einfamilienhaus in Lechstedt - Schmuck im Wert von 5.000 Euro weg

Am gestrigen Dienstag, im Zeitraum von 12:45 Uhr bis 20:20 Uhr, kam es im Bad Salzdetfurther Ortsteil Lechstedt (Landkreis Hildesheim) zu einem Einbruch. Bisher unbekannte Täter drangen durch Aufhebeln einer Terrassentür in ein Einfamilienhaus in der Waldstraße ein und durchwühlten dort mehrere Schubladen. Wie die 64-Jährige der Polizei mitteilte, wurde Schmuck im Wert von ca. 5.000 Euro entwendet.

Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Geschehnissen im Tatzeitraum geben können, dieses telefonisch dem Polizeikommissariat in Bad Salzdetfurth, unter der Rufnummer 05063/901-0 mitzuteilen.Lö










20.01.2021 • 09:04 Uhr

Minister Pistorius gratuliert „IcanDo" zum Großen Stern des Sports in Gold

Pistorius: „Mit einem Ad-hoc-Unterstützungsprogramm für Grundschulen hat der Verein ein vorbildliches Projekt entwickelt"

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat dem niedersächsischen Verein „IcanDo e.V." aus Hannover zum „Großen Stern des Sports" in Gold gratuliert. Der Verein hat ein Bewegungsangebot erarbeitet und umgesetzt, wodurch Kinder den Umgang mit Hygiene- und Abstandsregeln lernen konnten. Während der beginnenden Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 haben so Kinder in Kindergärten und Schulen durch Spiel und Spaß ihr Gefühl für Nähe und Distanz entwickeln können. Außerdem veröffentlichte der Verein im Zuge des Programms „IcanDo@School" Broschüren und veranstaltete Fortbildungen für Lehr- und pädagogische Fachkräfte sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter von Sportvereinen.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hebt den gesellschaftlichen wie sozialen Nutzen des Vereins hervor. „Mit einem Ad-hoc-Unterstützungsprogramm für Grundschulen hat der Verein ein vorbildliches Projekt entwickelt, das er in Kooperation mit der Initiative MOBILEE von der Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen gemeinsam umsetzt. Es ist herausragend, wie der Verein die ‚Nähe und Distanz-Herausforderungen' des Alltags durch Spiel und Bewegung in Kombination mit sozial-und sonderpädagogischen Methoden löst; das belegt einmal mehr, wie vielfältig Sport in Niedersachsen ist. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich dem Verein „IcanDo e.V." zum ‚Großen Stern des Sports' in Gold gratulieren darf." red










20.01.2021 • 08:38 Uhr

Was sonst noch so passiert im Gandersheimer Stadtrat: Kindergartengebühren ausgesetzt, Friedhofssatzung abgesetzt, Dankelsheim nicht besetzt

Die minimalistische Sitzung des Stadtrates der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim mit mal eben 24 Minuten am Dienstagabend (wir berichteten) erklärte sich aus weiteren Gründen.

1. Die richtige Entscheidung, wegen des anhaltenden Corona-Lockdown die Kindergartengebühren für Januar und wahrscheinlich auch Februar 2021 auszusetzen war im Verwaltungsausschuss gut vorbereitet worden. Auch von der Landkreisverwaltung war eine solche Regelung favorisiert worden. Wofür sollen Eltern Gebühren für die Betreuung ihrer Kleinkinder bezahlen wenn die meisten Kindergärten ihren Betrieb eingestellt haben. Folgerichtig gab es gestern eine breite Mehrheit für die Aussetzung der Gebühren. Für die Notbetreuung muss weiter bezahlt werden.

2. Zum Jahresbeginn sollte eigentlich eine novellierte Friedhofssatzung für die Stadt gelten. Dieses Projekt war bereits im Dezember 2020 gescheitert. Noch sind die erforderlichen, und von den Kommunalpolitikern gewünschten, Präzisierungen nicht unter Dach und Fach. Was im Verwaltungsausschuss nicht beschlossen wurde geht selbstverständlich nicht in den Stadtrat. Folgerichtig teilte Ratsvorsitzender Jürgen Steinhoff mit, das Thema fliegt von der Tagesordnung. So passierte es.

3. Der Tagesordnung "Ortsvorsteher/in für Dankelsheim" entwickelt sich zu einer Endlosschleife. Auch am Dienstag konnte vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Niklas Kielhorn kein Personalvorschlag für die Besetzung vorgetragen werden. Die Sozialdemokraten haben das Vorschlagsrecht. Da sich bislang keine Persönlichkeit für diese Job finden ließ gibt es dazu im Stadtrat nichts zu befinden. Folgerichtig wurde der Tagesordnungspunkt eliminiert.

4. Zu guter Letzt lief auch der Tagesordnungspunkt "Bericht der Bürgermeisterin über wichtige Angelegenheiten" ins Leere. Aufgrund ihrer mehrmonatigen Abwesenheit hatte Franziska Schwarz nichts dem Rat vorzutragen. Folgerichtig gab es zu dem Tagesordnungspunkt keine Anfragen. Erwähnenswert, daß Ingrid Lohmann sich meldete, und die Tatsache kundtat, der Aufsichtsrat der Prateritum GmbH habe vor der Ratssitzung getagt. Zu Inhalten der Sitzung schwieg Frau Lohmann aus gutem Grund.
red










19.01.2021 • 20:16 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtrat heute Abend: Kurz & bündig in 24 Minuten fertig - Breite Zustimmung zum Event- und Kletterpark im Seekurpark

In 24 Minuten hat der Stadtrat der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim am heutigen Dienstagabend seine öffentliche Präsenzsitzung im Forum der Oberschule erledigt. Acht Besucher, zwei Berichterstatter, ein Rats- und Verwaltungsteam in bekannter Stärke - entschuldigt fehlten Anja Görlach, Friedrich Wilhelm Oberbeck und Timo Dröge, unentschuldigt Jörg Sprenger - bildeten den Rahmen. Alles bestimmt von der Einhaltung strenger Corona-Schutzregeln.

Die elf Tagesordnungspunkte wurden vom Ratsvorsitzenden Jürgen Steinhoff aufgerufen, wo erforderlich zu Debatte und dann zur Abstimmung freigegeben. Das Protokoll notierte knapp ein Dutzend kurze Wortmeldungen aus dem Gremium heraus. Bürgermeisterin Franziska Schwarz, seit ihrer Abwesenheit heute wieder am Präsidiumstisch, überließ den Großteil von erforderlichen Ergänzungen auf knappe Fragen der Ratsmitglieder Hendrik Geske, Ingrid Lohmann, Jürgen Otto und Heinrich Hohls ihrer Amtsvertreterin Claudia Bastian. Sie erledigte das wie immer cool und souverän.

Inhaltlich dann die bedeutsamste weil richtungsweisendste Abstimmung des Stadtrates beim Tagesordnungsordnungspunkt 10 "Event- und Kletterpark". Vor dem später einstimmig gefassten Grundsatzbeschluss, diese Freizeiteinrichtung im Ausstellungsgelände des Landesgartenschau 2022 auf denWeg zu bringen, erfolgte eine kurze Intervention von Jürgen Otto, Ratsherr der Partei Die Linke. Otto wollte, dass sich die Stadt aus der zu gründenden GmbH als möglicher Gesellschafter heraushält. Die Verantwortung für die neue Unternehmung sollte in jeglicher Hinsicht allein der Investor, hier wurde die Bad Gandersheimer Unternehmung part AG öffentlich erwähnt, und der Betreiber des Eventparks übernehmen. Die Stadt sollte die erforderlichen und in Rede stehenden Grundstücke für den Park in Erbbaupacht in das Freizeitprojekt einbringen.

Nun, über das Konstrukt der Gesellschaft der drei beteiligten Institutionen (Investor, Betreiber, Stadt) wird ab jetzt in einem laufenden Verfahren zwischen den Beteiligten zu verhandeln sein, deutete Amtsvertreterin Claudia Bastian einen noch offenen Spielraum für verschiedene Varianten und Alternativen an. Konkretes müsste und würde ausgehandelt werden. Die Bürgermeisterin erhielt hierfür heute in der Grundsatzentscheidung die entsprechenden Arbeitsaufträge. Beschlussreife Verabredungen im Detail müssten dann wiederum dem Stadtrat zur endgültigen Entscheidung vorgelegt werden.

Inhaltlich bezog als einziger SPD-Fraktionsführer Niklas Kielhorn Stellung zu dem ehrgeizigen Projekt. Für eine nachhaltige Entwicklung Bad Gandersheims, besonders in Bezug auf Familien mit Kindern, findet Kielhorn das Vorhaben unbedingt richtig und wichtig. Denn, so ließ er Selbstkritik anklingen, "Kinder und Jugendliche haben wir bislang stiefmütterlich behandelt". Mit dem neuen Event- und Kletterpark soll das eine andere Richtung nehmen.
red

Die Bilder vom heutigen Ratsabend dokumentieren den Stadtrat in Gänze, SPD-Fraktionsvorsitzenden Niklaus Kielhorn und Linken-Ratsherr Jürgen Otto. Fotos: Fis WMG














19.01.2021 • 17:42 Uhr

Jugendpsychiater: Medienzeiten in Corona-Krise nicht ausweiten - Kinder und Jugendliche durch zuviel digitale Medien immer dicker

"Der hannoversche Jugendpsychiater Professor Christoph Möller empfiehlt Familien, die Mediennutzungszeiten im Lockdown nicht auszuweiten. (Foto vom 02.12.2020). ";
Der hannoversche Jugendpsychiater Professor Christoph Möller empfiehlt Familien, die Mediennutzungszeiten im Lockdown nicht auszuweiten. (Foto vom 02.12.2020).
© epd-bild/Uli Deck
Hannover (epd)
Der hannoversche Jugendpsychiater Professor Christoph Möller empfiehlt Familien, die Mediennutzungszeiten im Lockdown nicht auszuweiten. "Durch das Distanzlernen verbringen die Kinder ohnehin bereits mehr Zeit vor dem Bildschirm", sagte Möller im Gespräch mit dem dem Evangelischen Pressedienst (epd). Als Ausgleich seien jetzt Aktivitäten, wie Sport oder Gesellschaftsspiele, wichtig. "Familien sollten sich ein gemeinsames Projekt suchen." Möller ist Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover. Er leitet zudem die Therapiestation Teen Spirit Island, die auch Mediensucht behandelt.

Untersuchungen hätten bereits im ersten Corona-Lockdown gezeigt, dass die Zeit, die Kinder und Jugendliche mit digitalen Medien verbringen, erheblich zugenommen habe, sagte Möller. So habe eine Studie der Krankenkasse DAK und des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf ergeben, dass 10- bis 17-Jährige im Mai 2020 im Vergleich zum September 2019 werktags 75 Prozent mehr Zeit mit Onlinespielen verbracht haben. Und auch die Nutzung der sozialen Medien habe der Studie zufolge mit 66 Prozent deutlich zugenommen.

Was das in Stunden heißt, hat Möller zufolge das Ifo-Institut der Universität München berechnet. "Bei leistungsstarken Schülern sind die Stunden, die sie täglich mit Fernsehen, Computer und Handy verbringen, von 3,8 vor Corona auf 4,8 gestiegen, bei leistungsschwächeren Schülern sogar von 4,6 auf 6,3 Stunden", zitiert Möller aus der Studie. epd










19.01.2021 • 17:36 Uhr

Langelsheim: Brand in einem Altpapiercontainer - 15 Feuerwehrleute im Einsatz

Am gestrigen Montagabend, kurz vor 22 Uhr, wurde der Polizei von der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Goslar ein Brand in einem in der Strasse An der Haar aufgestellten Altpapiercontainer gemeldet, der von der alarmierten Feuerwehr Hahndorf, die mit fünfzehn Angehörigen unter Leitung des Ortsbrandmeisters Heiko Klingenberg vor Ort war, bereits kurz nach deren Eintreffen mit Wasser abgelöscht werden konnte. Angaben über die Brandausbruchsursache und Schadenshöhe sind derzeit nicht möglich. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die möglicherweise vor, während oder nach dem angegebenen Brandmeldezeitpunkt Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots











19.01.2021 • 17:28 Uhr

Zwei verletzte Personen nach Frontalzusammenstoß - Polizei Friedland sucht Zeugen

Bei einem Verkehrsunfall auf der Heerstraße bei Ballenhausen (Landkreis Göttingen) sind am Montagmittag (18.01.2021) zwei Menschen verletzt worden.

Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 24 Jahre alter Mercedes-Benz-Fahrer gegen 13.30 Uhr die Heerstraße von der L 568 kommend in Richtung Ballenhausen, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus kollidierte. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer verletzt. Der 24-jährige Pkw-Fahrer erlitt hierbei schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in eine Göttinger Klinik.

Neben den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Ballenhausen, Groß Schneen und Niedernjesa waren zwei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die umfassende Unfallaufnahme musste die K 21 ca. zwei Stunden lang voll gesperrt werden.

An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von rund 28.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Unfallzeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05504/93790-0 bei der Polizei in Friedland zu melden.mb










19.01.2021 • 17:26 Uhr

Bund-Länder-Vereinbarung „Leihgeräte wie Laptops, Notebooks und Tablets für Lehrkräfte" unterzeichnet

Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag der Bund-Länder-Vereinbarung „Leihgeräte für Lehrkräfte" zugestimmt und damit den Weg zur Anschaffung von mobilen Endgeräten für Lehrerinnen und Lehrer geebnet. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat die entsprechende Verwaltungsvereinbarung für das Land Niedersachsen unterzeichnet. Diese Vereinbarung ist nach dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler sowie der Unterstützung der Schulträger bei Administrationskosten bereits die dritte Erweiterung des DigitalPakts Schule.

Aus allen drei Erweiterungen stehen Niedersachsen jeweils rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind drei Erweiterungen mit jeweils über 50 Millionen Euro zusätzlich zu den 522 Millionen des DigitalPaktes. Es stehen in Niedersachsen damit in Summe über 670 Millionen Euro für die Schulen bereit.

Niedersachsen erhält über die aktuelle Verwaltungsvereinbarung rund 47 Millionen Euro und stockt diese mit einem Eigenanteil von 10 Prozent um 4,7 Millionen Euro auf. Der Eigenanteil wird aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Niedersachsen bereitgestellt. Das Gesamtfördervolumen beträgt damit rund 51,8 Millionen Euro. Das entspricht etwa 520 Euro pro Gerät für jede hauptamtliche/hauptberufliche Lehrkraft. Die Mittel sollen 2021 verausgabt werden. Ziel ist es, die Schulen in die Lage zu versetzen, Lehrkräften mobile digitale Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones) für den Unterricht in der Schule oder zur Durchführung des Distanzlernens, zur allgemeinen Unterrichtsvorbereitung sowie zur Nachbereitung zur Verfügung zu stellen. Eine entsprechende Förderrichtlinie wird zeitnah veröffentlicht.

Er begrüße, dass ein weiterer Baustein bei der Verbesserung der digitalen Ausstattung im Schulbereich in die Umsetzungsphase gehe, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Die aktuelle Lage mit einem hohen Anteil an reinem Distanzunterricht zeige, dass das Thema mit Nachdruck verfolgt werden müsse - auch nach einem möglichen Ende der Corona-Pandemie. Das Lernen mit digitalen Medien werde immer mehr zu einem festen Teil des Schulalltages, daher seien auch die Lehrkräfte entsprechend zu unterstützen. Tonne bedankte sich bei der Bundesregierung und betonte, es sei wichtig, dass sich der Bund über den Tag hinaus an den finanziellen Herausforderungen des Bildungsbereiches beteilige.red











19.01.2021 • 14:10 Uhr

Landesgartenschau-Hammer (I): Besorgnis über gigantischen Kletterpark - Vor "unattraktiven Gebilde" gewarnt - Marina Freitag interveniert bei Bürgermeisterin Schwarz

Die im Ausstellungsgelände der Landesgartenschau 2022 geplante "Freizeit- und Abenteueranlage" mit riesigen Spielgeräten wie zum Beispiel einem über 50 Meter hohen Kletterturm beunruhigt besorgte Bürger und Bürgerinnen in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Die Sorge einer fehlgeleiteten Gigantomanie hat die Bürgerin Marina Freitag zu einer Intervention veranlasst. Sie richtete einen Brief an Bad Gandersheims Bürgermeisterin. Darin warnt sie vor dem Kletterpark und bezeichnete ihn als ein "unattraktives Gebilde im Kurpark". Heute soll in öffentlicher Sitzung im Gandersheimer Stadtrat grundsätzlich zu der Freizeit- und Abenteueranlage entschieden werden.

Hier der Freitag-Brief an die Bürgermeisterin im Originalwortlaut:
"Sehr geehrte Frau Schwarz,
als besonderes Event der LaGa steht der Vorschlag im Raum einen Kletterpark auf dem Kurparkgelände zu errichten.
Meiner Erinnerung nach sollte das Hauptthema dieser Show das Thema "Wasser" sei, oder nicht? Ich bin wie Sie der Meinung, daß Gandersheim ein Highlightb gut täte. Es sollte aber etwas sein, was zum allgemeinen Nutzen ist und in diesen Zeiten nicht unnötig Geld kostet. Das vorgesehene Gelände führt viel Wasser, was die Gründung erschwert. Bei unünstien Wetterlagen stände ein nicht nutzbares, unattraktives Gebilde im Kurpark,etc.
Gandersheim ist eine kleine, feine Stadt. Meines Wissens die kleinste, die sich jemals vorgenommen hat eine LaGa auszurichen. Eine große Aufgabe für eine kleine Stadt.Sollte es da nicht entsprechend kleine, feine Angebote geben, die nachhaltig sind und von Bürgern und Besuchern kostenfrei genutzt werden können? Vielleicht fangen wir statt mit einem Kletterpark, der extra Eintritt kostet, erstmal mit einer Erweiterung des wunderschönen Barfußpfades an. Oder wir nehmen das Wort Generationenpark ernst und erweitern in der Füllekuhle den Gerätepark, erschliessen die Geräte durch eine vernünftige Zuwegung, die es auch Rollatorenbesitzern ermöglicht an die Geräte zu kommen, ohne über das Rasen rappeln zu müssen. Wir könnten auch örtliche Handwerker beauftragen sogenannte "Baumelbänke zu bauen und mit schönem Ausblick aufzustellen oder tatsächlich den Clusturm wiederherrichten usw.usw. Ideen gäbe es genügend.
Übrigens, mit einem ansprechenden Riesenfrosch könnte man wirklich etwas Besonders und Großes für jede Jahreszeit schaffen. Dieser hätte auch wieder was mit "Wasser zu tun und dürfte sicherlich auch nach der LaGa bleiben.
Bitte, überlegen Sie vor einer Entscheidung, was Sie unserer kleinen, feinen Stadt und ihren Bewohneren zumuten wollen."
red/ Screen Ausschnitte aus der Projektplanung Schattenspringer GmbH











19.01.2021 • 11:51 Uhr

Roy Kühne: 15.000 Euro Bundesförderung für Anschaffung von LKWs mit Abgasstufe Euro VI sowie mit Elektro- und Wasserstoffantrieb

Ab sofort unterstützt der Bund die Anschaffung von fabrikneuen LKWs mit der aktuellen Abgasstufe Euro VI sowie mit Elektro- und Wasserstoffantrieb mit bis zu 15.000 Euro. Darüber hinaus wird ein Zuschuss von bis zu 5.000 Euro für die Anschaffung intelligenter Technologien wie Reifendruckmessung oder digitaler Ansteuerung für Auflieger und Anhänger gewährt. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne mit.

Die Voraussetzung ist, dass ältere LKW der Abgasstufen Euro 0 bis V verschrottet werden.
Das Neufahrzeug muss den Fahrzeugklassen N2 oder N3 entsprechen und über eine zulässige Gesamtmasse von wenigstens 7,5 Tonnen bis zwölf Tonnen verfügen. Ein Abbiegeassistenzsystem ist verpflichtend. Das Antragsverfahren beschränkt sich auf eine überschaubare Anzahl an erforderlichen Nachweisen. Anträge können beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gestellt werden: https://antrag-gbbmvi.bund.de/ Die Antragsfrist endet am 15. April 2021.red











19.01.2021 • 11:18 Uhr

In 231 Tagen ist Kommunalwahltag: Vorbildliche Vorbereitungen im Gandersheimer Ordnungsamt bereits jetzt gestartet

Mindestens fünf Wahlen stehen in diesem Jahr 2021 im Landkreis Northeim und damit in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim auf dem Kalender der Parteien, Einzelbewerber, Wählergemeinschaften und derjenigen, die sie zu organisieren haben. Dazu gehört in Bad Gandersheim beim städtischen Ordnungsamt sein Leiter Frank Biener. "Es ist sinnvoll, rechtzeitig mit den organisatorischen Vorbereitungen zu beginnen. Wir machen das", erklärt Biener, als sich das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group über den aktuellen Sachstand ein erstes authentisches Bild verschafft.

Soeben hat ein überregionales Online-Seminar für Verwaltungsmitarbeiter/innen zu organisatorischen Maßnahmen bei den Kommunalwahlen stattgefunden. Das Projekt "Wahlen 2021" sei schon eine gewisse Herausforderung", deutet Biener die Besonderheit an. "Am 12. September sind es immer vier Wahlen auf einmal: Es müssen der Gandersheimer Stadtrat und der Northeimer Kreistag gewählt werden. Außerdem gibt es zwei Direktwahlen. So für den Bürgermeister/in-Posten in Bad Gandersheim. Beim Landkreis Northeim geht es um die Besetzung des Chefsessels mit einer Landrätin oder einem neuen Landrat."

Zwei Wochen später sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, das Prozedere bei den Bundestagswahlen zu wiederholen. Am 26. September ist außerdem nicht auszuschließen, dass nach den Direktwahlen eine Stichwahl stattfinden muss.

"Wir haben jetzt unsere erste Logistik für die Abarbeitung von Aufgaben und wichtigen Terminen zusammengestellt", erklärt Frank Biener und zeigt auf einen mehrseitigen Ablaufplan, den er an die and in seinem Dienstzimmer angebracht hat. Darin sind beispielsweise wichtige Termine für die Aufstellung und Abgabefristen für die Einreichung von Wahlvorschlägen markiert. Oder die Terminplanung für die Herstellung von allen Dokumenten, die bei einer Briefwahl und Urnenwahl erforderlich sind. "Die müssen zeitgerecht entworfen und gedruckt werden." Wichtig ist die rechtzeitige Akquise von ehrenamtlichen Wahlvorständen. "Das alles darf und kann nicht auf den letzten Drücker geschehen", ist auch hierbei eine kontinuierliche und korrekte Vorbereitung für Biener und sein Team angesagt.

Eine ganz besondere Herausforderung wird bereits 231 Tage vor dem entscheidenen Wahltag von Frank Biener mit großer und ernster Sorgfalt bedacht: "Wir brauchen einen Plan B für den nicht auszuschließenden Fall, dass uns das Problem Corona-Virus-Pandemie am Wahltag einholt. Demokratische Wahlen unter erschwerten Corona-Bedingungen müssen spezieller in ihrer Logistik geplant und abgewickelt werden als Wahlen unter normalen Umständen. Aber auch damit beschäftigen wir uns jetzt schon!", versichert Biener unaufgeregt und doch professionell.
red/Fotos: Fis WMG











19.01.2021 • 10:34 Uhr

Bombenräumungam 30. Januar 2021 in Göttingen - Auswirkungen auf Regionalbusverkehr

Während der geplanten Untersuchung von vier verdächtigen Gegenständen im Boden unter der Godehardstraße in der Weststadt in Göttingen am Samstag, 30. Januar, wird ein weiträumiger Bereich im Umkreis von 1.000 Metern um die Fundstelle, in dem u. a. auch der Bahnhof und der ZOB liegen, gesperrt und evakuiert. Die Sperrung wird nach derzeitigen Informationen voraussichtlich den ganzen Tag andauern, daher ist für den gesamten Samstag mit umfangreichen Einschränkungen im ÖPNV zu rechnen.

Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen(ZVSN) weist darauf hin, dass sich an diesem Tag bis Betriebsschluss auch für die Regionalbusse Änderungen innerhalb von Göttingen ergeben:

Die Linien 110 (Göttingen - Barterode – Adelebsen), 210 (Göttingen - Adelebsen – Uslar) und 220 (Göttingen - Lenglern - Hardegsen – Moringen) bedienen die Haltestellen Göttingen Wilhelm-Berg-Straße und Göttingen August-Spindler-Straße und werden anschließend zum KaufPark umgeleitet. Hier besteht Anschluss an verschiedene Linien der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) in Richtung Innenstadt.
Stadtauswärts ab Kaufpark fahren die Linien 110/210 immer um ´05 und ´35, die Linie 220 immer um ´10 zur August-Spindler-Straße. Ab dort wird nach regulärem Fahrplan gefahren.
Die Haltestellen zwischen Göttingen Bahnhof/ZOB und August-Spindler-Straße können nicht bedient werden.
Die Linie 120 (Göttingen - Dransfeld - Hann. Münden) endet von Groß Ellershausen kommend am KaufPark. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten entsprechen dem regulären Fahrplan. Die Haltestellen zwischen Göttingen Siekhöhenallee und Göttingen Bahnhof/ZOB können nicht bedient werden.

Die Linie 130 (Göttingen - Rosdorf - Obernjesa - Dramfeld - Friedland (- Groß Schneen)) endet an der Haltestelle Badeparadies Eiswiese.

Die Linie 140 (Göttingen - Niedernjesa - Groß Schneen) wird im Ring über die Danziger Straße und Geismar Landstraße über das Neue Rathaus zur Reinholdstraße umgeleitet. Alle Unterwegshaltestellen werden zum Ausstieg bedient, Fahrgäste haben die Möglichkeit in die Busse der GöVB stadteinwärts umzusteigen.
Die Linien 150 (Göttingen - Seulingen - Desingerode – Duderstadt), 154 (Göttingen - Rittmarshausen -Sattenhausen/ Beienrode) und 155 (Göttingen - Reinhausen - Nesselröden – Duderstadt) enden an der Haltestelle Albaniplatz.

Die Linie 160 (Göttingen – Ebergötzen – Duderstadt) endet am Theaterplatz.

Die Linie 170 (Göttingen - Gieboldehausen – Duderstadt) endet an der Haltestelle Humboldtallee, dreht über den Nikolausberger Weg und beginnt wieder an der Beyerstraße. Für eine Weiterfahrt stadteinwärts besteht die Möglichkeit in Linien der GöVB umzusteigen.

Die Linien 180 (Göttingen - Bovenden - Nörten-Hardenberg) und 185 (Göttingen - Bovenden - Reyershausen - Holzerode (- Ebergötzen)) enden an der Haltestelle Lutteranger. Für eine Weiterfahrt stadteinwärts besteht die Möglichkeit in Linien der GöVB umzusteigen.

Alle Haltestellen auf den regulären Linienwegen zwischen Göttingen Bahnhof/ZOB und den genannten provisorischen Linienendpunkten am 30.1. können an diesem Tag in beiden Fahrtrichtungen nicht bedient werden.“

Es wird darauf hingewiesen, dass es ggf. noch zu Änderungen kommen kann. Alle aktuellen Informationen werden auf www.vsninfo.de veröffentlicht.

Ferner sind – aufgrund der Kurzfristigkeit der Maßnahmen – die exakten Fahrzeiten und - Wege nur bedingt in den elektronischen Fahrplanauskünften (Internet, Apps…) zu entnehmen. red











19.01.2021 • 09:13 Uhr

Flüchtlinge: Bundesamt entschärft Regeln für Kirchenasyl wieder

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) rückt von der zuletzt restriktiven Praxis gegenüber Kirchenasylen wieder ab. Wie die Behörde in Nürnberg mitteilte, werden Schutzsuchende im Kirchenasyl nicht länger als "flüchtig" angesehen, wenn ihr Aufenthaltsort bekannt ist. Das hat zur Folge, dass die sogenannte Überstellungsfrist in der Regel nicht mehr auf 18 Monate ausgeweitet wird. Diese Ausweitung hatte Kirchenasyle nahezu unmöglich gemacht und wurde von Gerichten infrage gestellt.

Die Verlängerung der Frist ging auf einen Beschluss der Innenminister von Bund und Ländern aus dem Jahr 2018 zurück. Dabei ging es um Dublin-Fälle im Kirchenasyl, also Schutzsuchende, für deren Aufnahme und Verfahren eigentlich ein anderer EU-Staat zuständig wäre. Wird eine Überstellung innerhalb eines halben Jahres nicht realisiert, geht die Zuständigkeit automatisch zu den deutschen Behörden über. Um das "Aussitzen" der Frist zu erschweren, entschieden sich die Innenminister für die Verlängerung.

Grundlage dafür war eine Regelung in der Dublin-Verordnung, die eine Frist-Verlängerung erlaubt, wenn der Asylbewerber als "flüchtig" gilt. Nach Aussage der Kirchen wurde die Fristverlängerung für Kirchenasyle nach dem Beschluss der Innenminister zum Regelfall. Im vergangenen Sommer äußerte das Bundesverwaltungsgericht aber Zweifel an der Praxis, da der Aufenthaltsort der Schutzsuchenden im Kirchenasyl in der Regel bekannt sei.

Diesen Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts sowie weitere obergerichtliche Rechtsprechung würden nun umgesetzt, sagte ein Sprecher des Bamf. Er betonte aber auch, dass ein Kirchenasyl zu verlassen sei, wenn die Behörde entscheidet, dass kein besonderer, individueller Härtefall vorliege. "Die Einhaltung dieser Grundregeln ist essenziell, um die Akzeptanz des Kirchenasyls bei Behörden, Gerichten und Öffentlichkeit aufrechterhalten zu können und weiter zu stärken", sagte er.

In einem Merkblatt vom Bundesamt, das dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt, heißt es, dass die Fristausweitung nun nur noch infrage kommt, wenn eine Ausländerbehörde einen Schutzsuchenden als "unbekannt verzogen" meldet, bevor die Kirchenasylmeldung beim Bundesamt eingeht, oder wenn eine Kirchengemeinde den konkreten Aufenthaltsort des Asylbewerbers nicht mitteilt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft "Asyl in der Kirche" begrüßte die Ankündigung des Bundesamts. "Wir nehmen diesen Schritt erleichtert zur Kenntnis. Er ist lange überfällig", erklärte die Vorsitzende und Hamburger Pastorin Dietlind Jochims.

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gingen nach dessen Angaben im vergangenen Jahr 355 Kirchenasylmeldungen für 506 Personen ein. Einen Höchststand erreichten Kirchenasyle im Jahr 2016 im Zuge der großen Fluchtbewegung. In dem Jahr suchten nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft "Kirche und Asyl" mehr als 1.000 Menschen, deren Asylgesuch abgelehnt worden war, Schutz in Gemeinden. Kirchen gewähren in Härtefällen abgelehnten Asylbewerbern Schutz mit dem Anliegen, dass die Behörden ihre Entscheidung noch einmal überdenken.epd










19.01.2021 • 09:03 Uhr

Geflügelpest breitet sich weiter aus - Landwirte tun viel für die Sicherheit auf den Höfen

Nach dem großen Seuchenzug 2016/2017 sind Niedersachsens Geflügelhalter und hunderttausende Tiere nun wieder stark betroffen von der Ausbreitung der Geflügelpest. „In diesem Winter ist das Virus nach allen bisherigen Erkenntnissen besonders aggressiv“, stellt Georg Meiners fest. Der Vorsitzende im Tierseuchen-Ausschuss des Landvolks Niedersachsen weiß aber auch: „Die Lage hat sich insgesamt verbessert, denn die Landwirte haben in den vergangenen Jahren sehr viel getan für die Sicherheit auf den Höfen.“

Unerlässlich sind laut Meiners alle Maßnahmen, die der Biosicherheit dienen. „Halten sich unsere Landwirte nicht an die vorgeschriebenen Regeln, drohen mittlerweile Sanktionen“, erklärt der Experte. „Das hat vielerorts dazu geführt, dass die Halter besser aufpassen und Ausbrüche von Geflügelpest früher erkannt und bekämpft werden können.“ Hier sei die Arbeit der Seuchen-Vorsorgegesellschaften überaus hilfreich. Für ein schnelles Erkennen von Verdachtsfällen bei Geflügel ist eine erhöhte Wachsamkeit wichtig: Sind die Tiere teilnahmslos und schlapp und legen die Hühner deutlich weniger Eier, muss sofort ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Wildenten und -gänse können das Virus über weite Strecken verschleppen. Bei Kontakt mit solchen Tieren kann Nutzgeflügel erkranken – und auffällig ist derzeit laut Georg Meiners, dass besonders häufig Putenmasten betroffen sind. „Die Ställe sind sehr offen gebaut, dadurch hat es das Virus leichter“, erläutert der Landwirt.

Ähnlich gefährlich ist die Lage bei Mobilställen. Diese dürfen während der Aufstallungspflicht nicht mehr verzogen werden. Je nach Risikolage ist es empfehlenswert, die Mobilställe frühzeitig auf den Winterstellplatz zu schaffen oder sie im Fall der Aufstallungspflicht an den Hof zu holen, empfiehlt die Landwirtschaftskammer. Die Versorgungswege werden kurz gehalten und die Gefahr der Einschleppung reduziert. Auch wenn eine Reihe von gesetzlich angeordneten Maßnahmen erst ab einer Bestandgröße von 1.000 Tieren verpflichtend gelten, sollten sich auch kleinere Bestände an die Biosicherheitsmaßnahmen halten.

Georg Meiners erinnert daran, dass Freilandeier nach 16 Wochen Aufstallung als Ware aus Bodenhaltung deklariert werden müssen, Bioeier hingegen nicht: „Dies ist für Verbraucher wichtig, zu wissen.“ LPD /Foto: LPD











19.01.2021 • 08:49 Uhr

Bad Gandersheimer erhalten Brief von der Bundesregierung und Berechtigungsscheine für 15 Corona-Masken

Die Bundesregierung hat in den ersten Tagen des neuen Jahres vielen älteren Menschen in der Region Südniedersachsen und damit auch in Bad Gandersheim, Einbeck, Seesen, Göttingen, Alfeld, Holzminden und in Hildesheim mit einem besonderen Schreiben überrascht. Zu freundlichen Worten sind den Briefen nützliche Corona-Schutzgesten beigelegt.

Die Bundesregierung erklärt dazu: "Die Corona-Pandemie schränkt unser aller Alltag ein. Ganz besonders gilt das für diejenigen, für die ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf besteht. Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, Ihnen einmalig insgesamt 15 Schutzmasken mit hoher Schutzwirkung gegen eine geringe Eigenbeteiligung (2 Euro) zur Verfügung zu stellen. Der Deutsche Bundestag hat die dafür erforderlichen finanziellen Mittel bereitgestellt."

Und so funktioniert die Geste der Bundesregierung: "Drei Masken konnten Sie kostenlos bis zum 6. Januar 2021 in Ihrer Apotheke gegen die Vorlage Ihres Personalausweises abholen. Diesem Schreiben beigefügt sind Ihre beiden Berechtigungsscheine für den Erhalt von weiteren zwölf Masken. Sie können diese Masken in jeder Apotheke abholen."
red/Screen Schreiben Bundesregierung/Berechtigungsscheine














18.01.2021 • 18:57 Uhr

Echte: Nach Todesschüssen auf aggressiven Schäferhund keine internen Ermittlungen gegen Polizisten

Nach dem Vorfall eines Schußwaffengebrauchs durch einen Polizisten gegenüber einem aggressiven Schäferhund, der dabei am Sonntag in der Trift in Kalefeld-Echte getötet wurde, wird es keine internen Ermittlungen gegen den Schützen geben. Das bekräftigte heute auf Nachfrage die Sprecherin der Polizeiinspektion Northeim,Köhler. Es seien keine Personen durch den Schußwaffengebrauch betroffen gewesen. Aus diesem Grund gebe es keine Veranlassung für interne Ermittlungen.

Angesichts einer bedrohlichen Lage durch den um sich beißenden Schäferhund, der Menschen verletzt hatte, sah sich der Beamte zum Schusswaffengebrauch gezwungen (wir berichten).
red










18.01.2021 • 18:33 Uhr

Zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung: Zwei Frauen im Auto erwischt - Bürger zeigt Auflauf in Fußgängerzone an

Am letzten Wochenende, von Freitag, 15. Januar, bis Montagmorgen, 18. Januar, wurden im Kreisgebiet Höxter zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung von Bürgern gemeldet und von den Ordnungsbehörden festgestellt.

Am Freitag, 15. Januar, gegen 16 Uhr, meldete ein Passant der Polizei mehrere Jugendliche, die ohne Einhaltung der Coronaschutzverordnung auf einem Schulhof stehen sollen. Die Polizei stellte tatsächlich auf einem Schulhof an der Geschwister-Scholl-Straße Jugendliche fest, die sich nicht an die Verordnung gehalten hatten. Insgesamt wurden sechs Anzeigen gefertigt.

Gegen 17 Uhr teilte das Ordnungsamt der Stadt Höxter der Polizei mit, dass ein auf Corona positiv getesteter Mann gegen die Quarantäneauflagen verstoßen würde und sich tagsüber nicht zu Hause aufgehalten habe. Die Person konnte von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei Höxter in den Abendstunden an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Der Mann zeigte sich im Gespräch wegen der Quarantäneauflagen, die ihn und zwei weitere positiv getestete Familienmitglieder betreffen, uneinsichtig. Er wurde eindringlich auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Eine Anzeige wurde gefertigt.

Am Samstag, 16. Januar, kontrollierte die Polizei nachmittags in Brakel auf dem Hanekamp eine Fahrerin aus Paderborn. Die beiden Insassen aus Paderborn verstießen gegen die Coronaschutzverordnung, da sie sich innerhalb eines Gebietes mit hohen Inzidenzzahlen nur bewegen dürfen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen. Da sie weit über diesen 15-Kilometer-Radius hinausgefahren waren, wurden Anzeigen gefertigt.

Gegen Mittag meldete ein Bürger ungefähr 15-20 Personen in der Fußgängerzone von Bad Driburg, die sich auf der Langen Straße versammelt hätten. Das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei erschienen vor Ort. Mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden festgestellt.

Über das Wochenende kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden viele Personen festgestellt, die aus verschiedenen Haushalten stammten und sich ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Fahrzeugen aufhielten. In Höxter sahen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in einem Auto auf der Rücksitzbank zwei Personen, die sich geduckt hatten, um den Verstoß gegen die Schutzverordnung zu verbergen.

Des Weiteren reagierte einer der Beifahrer so aggressiv, dass ein zweiter Streifenwagen hinzugezogen werden musste. Neben den vier Anzeigen gegen die 15 bis 19 Jahre alten Insassen wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung schrieben die Beamten eine Anzeige aufgrund einer Beamtenbeleidigung. In vielen Fällen mussten die Beifahrer zu Fuß weiter gehen. In einem Fall bestellte sich ein Beifahrer direkt ein Taxi zur Kontrollstelle. Insgesamt wurden bei diesen Fahrzeugkontrollen 16 Verstöße festgestellt. In drei Fällen erhielten die Betroffenen zum wiederholten Male eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutz-Verordnung.

Mehrere Anzeigen von Bürgern gehen in Leere

Auch wurde mehreren Meldungen von Bürgern nachgegangen, bei denen ein Verstoß gegen die Coronaschutz-Verordnung letztendlich nicht vorlag, zum Beispiel, weil berufliche Gründe nachgewiesen werden konnten. /ell











18.01.2021 • 17:59 Uhr

Meldepflichtige Ereignisse im Kernkraftwerk Grohnde - "Kurzschluss in einem Schaltfeld"

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als die zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde wurde von der Betreiberin des Kernkraftwerks Grohnde (KWG) fristgerecht über zwei Ereignisse gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) informiert.

Bei den Vorbereitungen für eine wiederkehrende Prüfung ließ sich eine Armatur in einem der vier Stränge des sogenannten Zusatzboriersystems über die leittechnische Ansteuerung nicht verfahren. Als Grund dafür stellte sich ein Fehler auf einer Baugruppe der Leittechnik heraus. Der Fehler wurde durch Austausch der Baugruppe behoben. Da das Zusatzboriersystem zum Sicherheitssystem der Anlage gehört, wurde das Ereignis nach Kategorie N 2.1.1 der atomrechtlichen Meldeverordnung (AtSMV) gemeldet und in INES 0 eingeordnet.

Bei der Fehlersuche im Rahmen des zuvor genannten Ereignisses kam es darüber hinaus zu einem Kurzschluss in einem benachbarten Schaltfeld. Ursache dafür war ein Fehler in der Isolation eines Drahtes, der beim Herausnehmen einer dieser Baugruppen den Kurzschluss verursachte. Dadurch wurden für die Reparaturdauer weitere Armaturen in der gleichen Redundanz unverfügbar. Auch dieses Ereignis wurde nach Kategorie N 2.1.1 der AtSMV gemeldet und in INES 0 eingeordnet.red/Foto: Fis WMG











18.01.2021 • 16:42 Uhr

Bad Gandersheim: Frierenden Bettler vom Marktgelände verscheucht - Polizei wurde um Unterstützung zur Durchsetzung des Hausrechts gebeten

Der Bettler, der heute früh morgens in eisiger Kälte vor dem Eingang eines Verbrauchermarktes in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim für Aufsehen sorgte, hat zu einer Alarmierung der lokalen Polizei geführt. Auf Nachfrage bestätigte die Sprecherin der Polizeiinspektion in Northeim das Einsatzgeschehen. "Es hat bei der Sicherstellung des Hausrechts des Marktbetreibers eine Unterstützung durch die Polizei gegeben", so die Sprecherin in ihrer sehr differenzierten Stellungnahme. Zuvor war das Bad Gandersheimer Polizeikommissariat von Verantwortlichen des Marktes alarmiert worden. Der Bettler sei der Aufforderung der Markverantwortlichen nicht nachgekommen, das Gelände zu verlassen.

Die eingesetzten Polizeibeamten bemühten sich dieser Aufforderung gegenüber dem Bettler Nachdruck zu verleihen. Der frierende Mann mit Handicap soll zögerlich dieser Aufforderung nachgekommen sein. Ob er dabei alles richtig verstanden ist ist fraglich. Auf Nachfragen war von ihm in Erfahrung zu bringen, dass er aus Rumänien stammt.

Fakt war dann, dass der Bettler um 14.08 Uhr noch immer vor dem Eingangstor des Marktes saß. Er wurde dabei beobachtet, wie er die von netten Menschen geschenkten Lebensmittel verzehrte. Die Verpackungen legte er anschließend in den in der Nähe befindlichen Abfallkorb. Diese Vorgänge sind durch Zeugen belegt.
red










18.01.2021 • 16:19 Uhr

Hildesheim: Geschädigter übermittelt Codes von Zahlungskarten an Betrüger

Bereits am 15. Januar 2021 wurde bei der Polizeidienststelle bekannt, dass unbekannte Täter einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag erbeuteten, indem sie einem Geschädigten vorgaukelten, dass er bei einem Gewinnspiel gewonnen hat.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldeten sich innerhalb weniger Tage zwei derzeit unbekannte Frauen telefonisch bei dem 79- jährigen Hildesheimer und teilten ihm mit, dass er eine fünfstellige Summe bei einem Gewinnspiel gewonnen hat. Der Mann erkannte keine betrügerische Absicht, da er in der Vergangenheit an Gewinnspielen teilnahm.

Am vergangenen Freitag rief dann ein unbekannter Mann an und gratulierte dem Senior zum Gewinn. Anschließend gab der Anrufende an, dass der Gewinn erst ausgezahlt werden kann, wenn der Hildesheimer Codes von Zahlungskarten im Wert von 1000 Euro mitteilt. Im weiteren Verlauf übermittelte der Geschädigte einige Codes von zuvor gekauften Karten.

Dieses Telefongespräch bemerkte eine Bekannte, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung des Seniors aufhielt und übernahm das Gespräch. Nachdem die Frau den Anrufer damit konfrontierte, dass sie davon ausgeht, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt, legte der Mann auf. Die Bekannte verhinderte damit, dass die Täter weitere Codes von Zahlungsdaten erhalten. jk










18.01.2021 • 16:08 Uhr

Kreativität in der Corona-Krise - Julia Lormis: "Hausarrest"

Was macht die Corona-Virus-Krise mit uns Menschen? Die Fotografin Julia Lormis aus Einbeck-Greene hat darauf eine Antwort mit ihren künstlerischen Talenten gegeben. Unterstützung hat sie dabei von der Art@kws_Newcomer Lounge in Einbeck erhalten. Entstanden ist dabei das beeindruckende und damit sehenswerte Videowerk "Hausarrest".
red/Sreen Ausschnitte/ Video "Hausarrest" Julia Lormis/ Quelle: www.kws.de/hausarrest
















18.01.2021 • 15:39 Uhr

Aktuelle Vollsperrung auf der A 7 in Richtung Kassel nach Unfall mit mehreren Fahrzeugen

Aufgrund eines Unfalls mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ist die A 7 in Fahrtrichtung Kassel ab der Anschlussstelle Northeim-West aktuell voll gesperrt. Die Unfallstelle liegt nach einer ersten Mitteilung kurz vor der Autobahnanschlussstelle Nörten-Hardenberg.jk










18.01.2021 • 15:15 Uhr

Lindau: Heute Riesenaufreger bei einem Küchenbrand - Feuerwehr im Blitzeinsatz - 65 Feuerwehrleute vor Ort

Die Feuerwehren aus Lindau, Gillersheim, Katlenburg, Wachenhausen, der Gemeindebrandmeister von Katlenburg-Lindau, die Drehleiter der Feuerwehr Northeim sowie ein Rettungswagen des Deutschen-Roten-Kreuz aus Northeim, wurden am heutigen Mintag gegen 10 Uhr von der Leitstelle in Northeim über Sirene und Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Über den Notruf der Feuerwehr und der Polizei wurde ein Küchenbrand in Lindau in der Marktstraße gemeldet. Die Feuerwehrkräfte aus Lindau, die als erste vor Ort waren, trafen die Hausbewohner vor dem Haus an. Sie versicherten, dass sich keine weitere Person mehr im Haus aufhellt. Offene Flammen waren nicht zu erkennen. Nachdem weitere Einsatzkräfte vor Ort waren, begaben sich zwei Feuerwehrleute mit Atemschutz und Löschmittel in das Haus. Dort fanden sie in der Küche, auf dem Herd, Styropor und andere Gegenstände vor, die noch glimmten. Die Feuerwehrleute legten alles in eine Zinkwanne und brachten es ins Freie. Anschließend wurden die verrauchten Wohnräume mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Die Atemschutzträger die sich in dem Gebäude befanden, wurden durch die Einsatz-Hygienegruppe der Feuerwehr Wachenhausen mit frischen Einsatzsachen versorgt. Die mit Rauch kontaminierten Einsatzsachen, werden einer Spezial Wäsche unterzogen. Die Drehleiter der Feuerwehr Northeim brauchte nicht eingesetzt werden. Im Einsatz waren 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei. Es ist nur ein geringer Sachschaden entstanden. Personen wurden nicht verletzt.hl
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim














18.01.2021 • 15:08 Uhr

Zwei neue Senatsvorsitzende am Oberlandesgericht ernannt - Dr. Birgit Brüninghaus folgt Andreas Rebell, Klaas Endler folgt Reinhard Saathoff -

Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Stefanie Otte hat am 18. Januar 2021 Dr. Birgit Brüninghaus und Klaas Endler die Ernennungsurkunden zur Vorsitzenden Richterin bzw. zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht ausgehändigt. Nach der Pensionierung von Andreas Rebell und Reinhard Saathoff im Oktober bzw. November 2020 waren deren Beförderungsstellen als Senatsvorsitzende neu zu besetzen.

„Es ist für die Kontinuität der Rechtsprechung enorm wichtig, dass die beiden Stellen zeitnah besetzt werden konnten", erklärte Stefanie Otte. „Zudem freue ich mich sehr, dass die Senate mit Frau Dr. Brüninghaus und Herrn Endler zwei besonders erfahrene Vorsitzende bekommen, die mit ihrer herausragenden fachlichen Expertise die hohe Qualität der Rechtsprechung des Oberlandesgerichts unterstreichen. Klaas Endler war in den letzten 2 ½ Jahren einer meiner engsten Mitarbeiter in der Präsidialverwaltung, weshalb ich seine Ernennung zum Vorsitzenden Richter und das damit verbundene Ausscheiden aus der Präsidialverwaltung mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte."

Dr. Birgit Brüninghaus wurde 1963 in Krefeld geboren und trat nach ihrer juristischen Ausbildung 1994 in die Niedersächsische Justiz ein. Nach Stationen u.a. bei den Amtsgerichten Bückeburg, Nienburg und Rinteln wurde sie 2000 zur Richterin am Landgericht in Bückeburg ernannt. Dort war sie als Beisitzerin und stellvertretende Vorsitzende sowohl in verschiedenen Zivilkammern als auch in Strafkammern tätig, bevor ihr 2006 das Amt einer Vorsitzenden Richterin übertragen wurde. Bis zu ihrer Ernennung zur Richterin am Oberlandesgericht 2014 war Frau Dr. Brüninghaus als Vorsitzende einer Schwurgerichtskammer vor allem im Strafrecht tätig. Seit ihrem Wechsel zum Oberlandesgericht war sie Mitglied des 14. Zivilsenats. Als ausgebildete Güterichterin hat Frau Dr. Brüninghaus zudem zahlreiche Mediationen im Güterichterverfahren durchgeführt. Der von ihr künftig geführte 2. Zivilsenat ist insbesondere für Miet- und Pachtsachen zuständig.

Klaas Endler wurde 1972 in Celle geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Passau und London absolvierte er sein Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle, bevor er 2002 als Richter in der niedersächsischen Justiz eingestellt wurde. Seither hat Klaas Ender an verschiedenen Gerichten in unterschiedlichen Funktionen vielfältige Erfahrungen gesammelt. Nach seiner Ernennung zum Richter am Landgericht in Verden 2006 und der dortigen Tätigkeit u.a. als stellvertretener Vorsitzender einer großen Strafkammer und einer Zivilkammer war er zwischen 2008 und 2010 als richterlicher Mitarbeiter in der Präsidialverwaltung an das Oberlandesgericht abgeordnet. 2011 wurde er zum Richter am Oberlandesgericht ernannt und war hier zunächst Mitglied verschiedener Zivil- und Strafsenate. Seit 2013 ist Klaas Endler neben seiner Tätigkeit in der Rechtsprechung in verschiedenen Abteilungen der Präsidialverwaltung tätig gewesen. In den letzten fünf Jahren waren ihm insbesondere die Personalsachen des richterlichen Dienstes einschließlich der Geschäftsverteilung und die Angelegenheiten der Referendare übertragen. Klaas Endler ist seit vielen Jahren Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes im Niedersächsischen Justizministerium.

Das Präsidium des Oberlandesgerichts hat Klaas Endler den Vorsitz des 5. Zivilsenats übertragen, der insbesondere für Rechtsstreitigkeiten über Schadensersatzansprüche aus Verkehrsunfällen zuständig ist.red










18.01.2021 • 15:01 Uhr

Paracelsus Klinik an der Gande: Zum Jahreswechsel hat Birgit Ayosso die Stelle als Chefärztin übernommen-

Langjährige Erfahrung als Orthopädin und Schmerztherapeutin Neue Leitung setzt auf Teamleistung

Die Klinik an der Gande konnte mit Birgit Ayosso zum 01. Januar 2021 eine langjährig erfahrene Orthopädin und Schmerztherapeutin für den Posten als Chefärztin gewinnen. Die 53-jährige hat die Stelle von Dr. med. Désirée Herbold (rechts) übernommen, die nach fast 17 Dienstjahren aus familiären Gründen die Paracelsus-Gesundheitsfamilie verlassen hat.

Das berichtet die Paracelsus - Klinik an der Gande in Bad Gandersheim. In der offiziellen Verlautbarung zu dem Personalwechsel heißt es weiter:

Beide Ärztinnen kennen sich bereits vor allem aus der aktiven Teilnahme an Kongressen und Fachgesellschaften. Die Wahl-Niedersächsin hat sich zum Ziel gesetzt, die ausgezeichnete Arbeit ihrer Vorgängerin fortzuführen und die Klinik mit eigenen Schwerpunkten zu bereichern. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir mit Frau Ayosso eine so erfahrene und verantwortungsvolle Chefärztin für unsere orthopädische Rehaklinik gefunden haben“, freut sich Dr. Herbold und ist überzeugt davon, dass sie ihre Stelle in gute Hände übergibt.

Mehrjährige Leitungserfahrung in der Rehabilitation

Für ihre neue Position bringt Birgit Ayosso (links) viel Expertise aus mehr als 11 Jahren Rehakliniken-Erfahrung, davon 9 Jahre in leitender Position, mit. Die gebürtige Rheinländerin studierte Humanmedizin an der Universität Gießen. Nach der Facharztprüfung Orthopädie 2004 in der renommierten Sportklinik Hellersen entschied sich die Kölnerin für die Reha-Sparte. Es folgten mehrere Positionen von der Oberärztin bis zur Chefärztin unter anderem in der Rehaklinik Reinhardsquelle im hessischen Bad Wildungen, der Klaus-Miehlke-Klinik (heute MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik) in Wiesbaden und der MEDIAN Hohenfeld-Klinik Bad Camberg.

Ein Schwerpunkt von Birgit Ayosso ist die Behandlung von chronischen Schmerzpatienten. Sie erwarb die Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie im DRK-Schmerz-Zentrum Mainz. „Ich habe in meiner ärztlichen Laufbahn festgestellt, dass die Schnittstelle zwischen Orthopädie und Psychosomatik immer größer wird. Bei Patienten mit chronischen Schmerzzuständen wirken körperliche und psychische Faktoren zusammen. Um Linderung zu schaffen, müssen wir daher in der Reha stets beide Aspekte berücksichtigen“, verdeutlicht die neue Chefärztin. Mit den, von Dr. Herbold aufgebauten, zwei medizinischen Schwerpunkten VOR (Verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation) und MBOR (Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation) bietet die Paracelsus-Klinik an der Gande für die neue Chefärztin ein attraktives und breit gefächertes Betätigungsfeld.

Reha ist Teamleistung

„Meine Arbeitseinstellung ist: Nur wenn wir konsequent über Fachgrenzen hinweg arbeiten, erreichen wir eine erfolgreiche Rehabilitation für unsere Patienten“, verdeutlicht Birgit Ayosso und führt an: „Für mich ist eine gelungene Rehabilitation immer das Ergebnis einer gemeinsamen Teamleistung. Diese Leistung kann nur dann gelingen, wenn wir uns regelmäßig über alle Berufsgruppen hinweg austauschen und bei unseren Patienten zusammenarbeiten“. Damit knüpft sie an die Klinikführung ihrer Vorgängerin an und freut sich auf ein tolles, kompetentes Reha-Team. Auch die anerkannten Interdisziplinären Schmerzkonferenzen werden durch Birgit Ayosso mit Freude weitergeführt.

Birgit Ayosso und Dr. Herbold werden die kommenden vier Wochen als Team die Einarbeitungszeit absolvieren. „Auf diese Weise ist ein reibungsloser Übergang möglich“, erklärt Thorsten Prieß, Klinikmanager der Paracelsus-Kliniken Bad Gandersheim. Der Klinikmanager freut sich ebenfalls über die Neubesetzung der ärztlichen Leitung und betont, dass mit Frau Birgit Ayosso die Leitungsposition optimal besetzt werden konnte. Der kommissarischen Leitung Leszek Stanislawski spricht er seinen großen Dank für seine engagierte Arbeit der letzten Monate aus. red/Quelle/Foto: Paracelsus










18.01.2021 • 12:22 Uhr

Geparkten VW Golf vermutlich von landwirtschaftlichen Gefährt beschädigt- 5.000 Euro Schaden - Zeugen gesucht

Soeben berichtet die Polizei in Nordheim:

Tatort: Nörten-Hardenberg, Sudershausen, Füllegraben, Tatzeitraum: Dienstag, 12. Januar 2021, 21 Uhr - Mittwoch, 13 Januar 2021, 16.30 Uhr: Im dokumentierten Tatzeitraum kam es zu einer Verkehrsunfallflucht in Sudershausen.
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer streifte vermutlich beim Vorbeifahren einen am Fahrbahnrand abgestellten weißen VW Golf Kombi. Dadurch wurde die gesamte Beifahrerseite des VW Golf beschädigt. Aufgrund des Schadenbildes könnte es sich bei dem Verursacher um ein landwirtschaftliches Fahrzeug mit Anbaugerät gehandelt haben. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 5000 Euro.
Hinweise bitte an die Polizei Nörten-Hardenberg unter der Telefonnummer 05503-915230. köh










18.01.2021 • 12:17 Uhr

Sonntagabend zur TV-Tatortzeit: Senior in seinem Haus von Kapuzenmännern mit Corona-Masken ausgeraubt

Bisher unbekannte Täter drangen am Abend des gestrigen Sonntags in das Haus eines älteren Mannes in Schellerten, Ortsteil Garmissen-Grabolzum (Landkreis Hildesheim), ein und erbeuteten unter Vorhalt eines Messers Bargeld. Anschließend gelang es ihnen, unerkannt zu entkommen.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge ereignete sich die Tat gestern Abend gegen 20:50 Uhr. Zwei männliche Täter verschafften sich durch ein Fenster gewaltsamen Zugang in das betroffene Einfamilienhaus. Im Inneren trafen die Täter auf den älteren Bewohner, der anschließend gefesselt und unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Geld gezwungen wurde. Die Täter erlangten so einen mittleren dreistelligen Geldbetrag. Ferner durchsuchten sie das Haus nach weiterem Diebesgut und flüchteten danach in unbekannte Richtung. Der Bewohner blieb unverletzt.

Beide Männer sollen etwa 170 Zentimeter groß und schlank sein. Das Alter von beiden wird auf etwa 18 - 25 Jahre geschätzt. Ferner waren beide mit dunklen Jacken mit Kapuze bekleidet, trugen Handschuhe sowie Mund-Nase-Bedeckungen.

Die zuständigen Ermittler suchen Zeugen, denen eventuell verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Garmissen-Garbolzum, insbesondere im Bereich der Marsenstraße, der Ritterstraße, des Grenzweges oder der Braunschweiger Straße (B 1) aufgefallen sind, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefon 05121/939-115 entgegen.jpm











18.01.2021 • 11:09 Uhr

Freie Schule Heckenbeck startet vorbereitet in den zweiten Schul-Corona-Lockdown

Die Freie Schule Heckenbeck hat den Einstieg in den nächsten Schul-Corona-Lockdown nach den Weihnachtsferien gut gemeistert. Die Vorgaben der Landesschulbehörde werden in Heckenbeck auch im Fernunterricht individuell umgesetzt. Mit viel Engagement wurden bereits im vergangenen Jahr konzeptionelle Grundsteine für unterschiedliche Angebote und Formate (vor allem in den älteren Jahrgängen) gelegt, die zu Beginn dieses Jahres innerhalb kurzer Zeit vervollständigt werden konnten, so dass jetzt eine Vielzahl von Angeboten mit unterschiedlichen Lernformen zur Verfügung steht.

Die jüngsten Jahrgänge sind in der ersten Woche noch zuhause und haben per Post kleine "Herausforderungen" erhalten. So können sie zum Bespiel Ihre Erlebnisse während der Weihnachtsferien darstellen und diese an die Schule zurücksenden. Für die älteren Schüler*innen stehen digitale Formate im Vordergrund. Diese basieren auf der Kombination aus eigener Schul-Cloud und Video-Konferenzsystemen. Der neue 100 mBit/s Internetanschluss der Schule und Notebooks für Schüler*innen aus dem Corona-Sofortmaßnahmen-Paket der Landesregierung machen dabei eine durchgehende Betreuung der Kinder und Jugendlichen möglich.

Die Schule erlebt derzeit sozusagen ein Upgrade in Sachen Digitalisierung, freut sich das Schulleitungsteam Wiebke Winkelmann und Felix Ordemann. Es gibt - neben den Kursstunden - durchgehend betreute Online-Aufenthaltsräume, die u.a. über interaktive Stundenpläne zu erreichen sind. Neben den bekannten Kommunikationskanälen wie E-Mail, Telefon und Briefkasten stehen Materialsammlungen und Anregungen in Online-Formaten wie zum Beispiel Padlets zur Verfügung, über die Lehrer und Schüler*innen zur Zeit gemeinsam die Welt des digitalen Miteinanders erforschen. Über Mittel aus dem Digitalpakt soll demnächst noch weitere Ausstattung, wie interaktive Tafeln, sowie Fortbildungen für Mitarbeiter*innen finanziert werden.
red/Foto: FSH










18.01.2021 • 10:51 Uhr

Ein Bild der Schande in Bad Gandersheim: Und hier 13 Caritas-Tipps für den Umgang mit bettelnden Menschen

Heute Morgen ein Bild der Schande in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Ein Mann sitzt kaum ansprechbar bei minus ein Grad Celsius vor einem Bad Gandersheimer Verbrauchermarkt. Er bittet um Spenden. Einige mitfühlende Menschen und auch das Redaktionsnetzwerk haben dem Menschen geholfen, mit ihm gesprochen und weitere Hilfe angeboten.

Wir haben uns bei der Caritas erkundigt, wie und was zu tun ist. Das christliche Werk hat uns eine Stellungnahme übermittelt.
Hier ist sie: Betteln ist Ausdruck einer extremen Notlage. Immer ist diese Form der sichtbaren Armut für viele schwer auszuhalten. Sie löst Mitleid, Unsicherheit aber auch Unverständnis aus. Wir haben 13 Tipps, die dir helfen, Bettlerinnen und Bettlern zu begegnen.

1. Soll ich bettelnden Menschen Geld geben?

Warum nicht? Auch auf die Gefahr hin, dass der bettelnde Mensch Alkohol oder andere Suchtmittel kauft und nicht etwas zu essen, so wie ich es mir vorstelle. Menschen, die auf der Straße leben, haben oft Suchtprobleme. Sie brauchen den Alkohol, um zu überleben, auch wenn sich das erst einmal paradox anhört. Ein kalter Entzug auf der Straße kann lebensbedrohlich sein. Ob und wie viel ich gebe, entscheide ich selbst und was der bettelnde Mensch mit dem Geld macht, sollte man ihm überlassen. Vielleicht kann ich es auch so sehen: Es handelt sich bei meiner Geldgabe um ein Geschenk, eine Spende. Spenden sind freiwillig und rechtlich nicht an eine Gegenleistung gebunden. Wenn ich kein Geld geben möchte, kann ich stattdessen den bettelnden Menschen fragen, was er brauchen könnte. Vielleicht einen Einwegrasierer, ein paar Socken, einen Schal oder neue Schuhe. Auch ein freundlicher Blick, ein Gruß oder ein paar Worte können eine Wertschätzung ausdrücken und mindestens so wertvoll sein wie eine im Vorbeigehen achtlos abgelegte Münze. Ich habe auch die Möglichkeit, mich ehrenamtlich in einer Einrichtung für Arme oder Obdachlose zu engagieren. Wenn ich dem bettelnden Menschen direkt kein Geld geben möchte, kann ich stattdessen finanziell Vereine, Verbände und Einrichtungen unterstützen, die sich speziell für obdachlose und arme Menschen einsetzen. Diese sind häufig auf Spenden angewiesen. Neben zugewanderten Obdachlosen nimmt auch die Zahl anderer Bedürftiger zu, wie ältere Menschen, die in Altersarmut gefallen sind.

2. Gibt es eine Empfehlung, wie viel ich geben sollte?

Eine allgemein gültige Richtlinie gibt es nicht. Papst Franziskus sagt, Almosen müssen wehtun. Die Frage ist, was kann ich mir leisten und was mit meinem Gewissen vereinbaren. Meistens gebe ich so viel, dass es mir nicht weh tut. Fakt ist, die Menschen auf der Straße brauchen Hilfe. Ich darf mich daher fragen, ob ich nicht großherziger sein könnte in Anbetracht all dessen, wofür ich selbst sinnhafter wie sinnloser Weise Geld ausgebe. Bei einem bettelnden Menschen könnte ich in Menschlichkeit und Solidarität investieren. Keine schlechten Wertanlagen.

3. Sind Sachspenden nicht besser als Geld?

Ein belegtes Brötchen oder ein Becher Kaffee mag aus meinem persönlichen Empfinden sinnvoller sein. Was aber, wenn es der zehnte Kaffee und das sechste Brötchen an diesem Tag ist, die der bettelnde Mensch geschenkt bekommt, und die deshalb im Müll landen? Auch ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich der bettelnde Mensch noch nicht einmal mit einem „Dankeschön" bei mir revanchiert, was mich wiederum vor den Kopf stößt und in mir den Eindruck der Undankbarkeit weckt. Die Vergabe von Gutscheinen führt nicht selten zu einer Bevormundung der bettelnden Menschen, denen ich das Recht abspreche, frei zu entscheiden. Notunterkünfte, Kleiderspenden oder warme Suppen sollen allen Notleidenden offen stehen, unabhängig von Herkunft, Nationalität oder dem Besitz eines Gutscheins.

Bettelnder Mann vor dem Kölner Dom

4. Bei uns muss doch keiner obdachlos sein, oder?

Viele Leute denken, dass bettelnde Menschen selbst schuld an ihrer Situation sind. Dieter Puhl von der Berliner Bahnhofsmission sieht das anders: „Wenn ich paranoid und schizophren bin und noch fünf Promille im Blut habe, kann ich mir keine Schuldfrage mehr stellen." Ein weiteres weit verbreitetes Vorurteil ist, dass in Deutschland keiner obdachlos sein muss. Theoretisch trifft das zu. Die Praxis sieht jedoch anders aus. Kommunen sind verpflichtet, Schlafnotstellen und Wohnraum zur Vermeidung von Obdachlosigkeit zur Verfügung zu stellen. Doch diese allein lösen das Problem nicht. Sie sind eben nicht mehr als Schlafnotstellen und oftmals fehlt es an Wohnraum. Auch obdachlose Menschen haben Anspruch auf soziale Leistungen. Unzählige Menschen, die auf der Straße leben, haben weder Ausweis noch Geburtsurkunde. Ohne diese geht bei den Ämtern häufig gar nichts. Viele Menschen schaffen es nicht, sich neue Papiere zu beschaffen. Dafür brauchen sie bereits Unterstützung.

5. Warum ist mir die Begegnung mit Bettlern unangenehm?

Viele Menschen haben Angst, selbst einmal ein solches Schicksal zu erleben. Sie fühlen sich unsicher und hilflos, tabuisieren das Thema und schauen lieber weg, als sich der Realität zu stellen, sich mit der unangenehmen Kehrseite unserer Konsum- und Wohlstandsgesellschaft oder auch dem eigenen Tun auseinanderzusetzen: Wie viel trinke ich täglich? Wer kümmert sich im Alter um mich, wenn ich dement bin? Lebe ich über meine Verhältnisse? Viele Geschichten zeugen davon, wie schnell ein „Abstieg aus der Gesellschaft" erfolgen kann. Keiner kommt obdachlos zur Welt. Meist sind es mehrere Schicksalsschläge, die zusammenkommen. Manches Mal reicht ein Moment aus, um eine ganze Kettenreaktion in Gang zu setzen: Jobverlust, Überschuldung, Trennung, Räumungsklagen, häusliche Gewalterfahrung in der Kinder- und Jugendzeit …

6. Stimmt es, dass es immer mehr Bettelnde gibt?

Gefühlt an jedem Bahnaufgang, jeder Hausecke und jedem Supermarkt, auf jedem Platz oder in jeder Grünfläche sehe ich mindestens einen Menschen, der auf der Straße lebt, Musik macht, eine Straßenzeitung verkauft, Flaschen sammelt und Geld will. Dazu kommen viele, denen ich es äußerlich nicht ansehe, dass sie in einer prekären Situation leben: Zum Beispiel ältere Menschen, denen die Rente kaum reicht, die sich dies jedoch aus Scham vor der Gesellschaft und sich selbst nicht eingestehen wollen. Nicht nur subjektiv, auch objektiv haben Obdachlosigkeit und Armut zugenommen. Seit 2014 gibt es zum Beispiel keine Arbeitsbeschränkungen mehr für Menschen aus den südosteuropäischen Ländern der EU. Aufgrund extremer Verarmung in diesen Ländern machen sich die Menschen auf den Weg, um in Deutschland Arbeit und ein Auskommen zu finden. Doch diese Chance, der Armut zu entkommen, scheitert oft daran, dass hiesige Firmen nicht regulär beschäftigen.

7. Ich fühle mich durch bettelnde Menschen belästigt. Was kann ich tun?

Ich muss mich nicht beschimpfen oder anpöbeln lassen. Fühle ich mich belästigt durch einen bettelnden Menschen, darf ich meine Ablehnung zeigen, indem ich das Gespräch beende oder „Nein” sage. Habe ich das Gefühl, dass mir die Situation zu entgleiten droht, kann ich mich wie bei jeder anderen Form von grenzüberschreitendem Verhalten im öffentlichen Raum anderen Personen zuwenden und diese um Unterstützung bitten.

8. Ist Betteln überhaupt erlaubt?

Das Betteln ist in Deutschland nicht verboten und das „stille Betteln" seit 1974 nicht mehr strafbar. „Aggressives” Betteln allerdings kann in Deutschland als Nötigung eingestuft und geahndet werden. Werden falsche Lebensumstände wie Blindheit oder eine verlorene Geldbörse vorgetäuscht, gilt das als Betrug. Bei aggressivem Betteln kann ich Strafanzeige stellen. Zudem können Kommunen bandenmäßiges oder organisiertes Betteln untersagen.

9. Gibt es organisierte Bettlerbanden?

Für organisierte Bettlerbanden aus Südosteuropa oder die sogenannte „Bettelmafia” gibt es in Deutschland genauso wenig polizeiliche Belege wie für die weit verbreitete Anschuldigung des „Sozialtourismus”. Es handelt sich allenfalls um Einzelfälle. Menschen aus Südosteuropa betteln, weil sie keine Arbeit in ihrer Heimat finden. Sie sind auf das Betteln als Einkommen für ihre Familien angewiesen. Die bittere Armut und die Ausweglosigkeit in ihrem Heimatland zwingen sie dazu. Ihre starke Familien- und Gruppensolidarität führt dazu, dass sie sich gemeinsam auf die Reise machen, gemeinsam wohnen und das Betteln gemeinsam organisieren. Die Gleichsetzung von „organisiert” mit „kriminell” ist nicht haltbar. Auch gehören Porsche, Maserati oder Mercedes nicht zu den Fortbewegungsmitteln von Bettler(inne)n; eher der Einkaufswagen oder das Fahrrad. Wenn ich zehn Menschen etwas spende und darunter ist einer kriminell, kann ich mit dieser Quote vielleicht ganz gut leben. Es wird immer Menschen geben, die Argumente suchen, warum sie nicht helfen brauchen. Und mal ehrlich: Sieht die bei Wind und Wetter auf dem Bahnhofsvorplatz sitzende Bettlerin osteuropäischen Einschlags im offenbar erbarmungswürdigen Zustand, mit dem Becher in der Hand und dem nach unten gerichteten Blick, wie eine Gewinnerin aus?

10. Ist die Not der bettelnden Menschen nur gespielt?

Nicht selten können Südosteuropäer(innen) bei hiesigen Behörden ihre bestehenden Ansprüche auf Sozialleistungen nicht durchsetzen, so dass sie Flaschen sammeln oder betteln, um ihr Überleben zu sichern und ihre Familien in der Heimat zu unterstützen. Für jeden bettelnden Menschen gilt: Keiner lebt ohne Grund auf der Straße. Sie können für mich nachvollziehbar sein oder nicht. Es gibt immer Gründe, warum Menschen betteln oder auf der Straße leben. Auch bettelt keiner freiwillig. Das Leben eines Bettlers ist nicht leicht. Viele sind krank und werden von Passanten beschimpft.

11. Lässt sich Betteln nicht durch Verbote einschränken?

Nein. Das löst nicht im Ansatz das Problem. Platzverweise verlagern es allenfalls. Obdachlose vermeiden solche Gängelungen. Sie wandern weiter oder tauchen an anderer Stelle wieder auf. Heute haben wir in unserer Gesellschaft kaum noch Platz für diejenigen, die wir aussortiert haben. Das Thema gehört sozialpolitisch in die Mitte unserer Gesellschaft, nicht an den Rand und schon gar nicht außerhalb. Menschen müssen unabhängig von ihrer Herkunft Zugang zu Wohnen, Bildung und Gesundheit haben. Oberstes Ziel sollten menschenwürdige Lebensbedingungen und Chancengleichheit für alle Menschen in unserer Gesellschaft sein.

12. Die Wirtschaft brummt - und trotzdem gibt es arme Menschen?

Wer Vollzeit arbeitet, sollte in der Lage sein, von seinem Lohn zu leben und sich und seine Familie zu versorgen. 9,6 Prozent der Menschen sind in Deutschland von Erwerbsarmut betroffen, was eine Verdoppelung innerhalb von zehn Jahren bedeutet. Von Erwerbsarmut spricht man, wenn eine erwerbstätige Person in einem Haushalt mit einem verfügbaren Einkommen unterhalb der Armutsgrenze lebt (60 Prozent des Medianeinkommens). Für Deutschland bedeutet das im Jahr 2017 weniger als 869 Euro pro Monat für Alleinstehende. Trotz Beschäftigtenbooms und prognostiziertem Wirtschaftswachstum müssen immer mehr Arbeitnehmer(innen) weitere Jobs annehmen. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem Ergebnis: „Mehr Arbeit ist offenbar keine Garantie für weniger Armut. Der Beschäftigungsaufwuchs in Deutschland beruht zu einem großen Teil auf dem Anwachsen der Teilzeitstellen, anderer atypischer Beschäftigungsverhältnisse sowie des Niedriglohnsektors insgesamt.” Befördert wird dies zudem durch den seit Einführung von Hartz IV gestiegenen Druck auf Arbeitslose, jede ihnen angebotene Stelle anzunehmen. „Maßnahmen, die Arbeitslose dazu zwingen, Jobs mit schlechter Bezahlung oder niedrigerem Stundenumfang anzunehmen, können dazu führen, dass Erwerbsarmut steigt, weil aus armen Haushalten von Arbeitslosen arme Haushalte von Erwerbstätigen werden”, wie es in der Studie weiter heißt.

13. Wenn ich Arbeit haben will, finde ich auch welche!

Jede(r), die oder der schon einmal in dieser Situation für kürzere oder längere Zeit war, weiß wie ehrverletzend und diffamierend dieser Satz ist und wie wenig er zutrifft. Die Aussage lässt sich auch umdrehen: „Wenn es allen Arbeitslosen viel zu gut geht, warum wollen dann nicht alle arbeitslos sein?“ Das Zerstörerische solcher Vorurteile ist, dass sie eine eigene Art von Realität schaffen. Sie bilden den Boden für eine Stimmung, die dem Arbeitslosen selbst die Schuld für seine Arbeitslosigkeit zuschiebt. Damit schwindet das Bewusstsein der politischen Verantwortung für die Steuerung der strukturellen Rahmenbedingungen und das Bewusstsein der solidarischen Verantwortung für die Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Heute wird nur noch jede(r) elfte Hartz IV-Empfänger(in) mit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert. Dabei wurden die Arbeitsgelegenheiten vor mehr als zehn Jahren eigens als Instrument für arbeitsmarktferne Menschen ins Leben gerufen. In der Praxis wird das Instrument zunehmend ausgehöhlt und die knapper werdenden Mittel in sogenannte integrationsnähere Instrumente umgesteuert. Für Menschen, die mehr als ein Jahr arbeitslos sind, bei denen nicht selten multiple Vermittlungshemmnisse vorliegen und die (wieder) an einen Arbeitsrhythmus gewöhnt werden müssen, sind flexiblere und individuellere Beschäftigungsmaßnahmen unabdingbar.
red/Quelle: Caritas /Foto Fis WMG











18.01.2021 • 10:39 Uhr

Inzidenzwert im leichten Sinkflug - Mehr Gelb-Signale auf Inzidenzampel für Niedersachsen

Was sich seit Tagen abzeichnet verfestigt sich offenbar: Die Corona-Virus-Fallzahlen stagnieren nicht mehr, sie gehen behutsam zurück. Der harte Lockdown scheint sich ersten Beobachtungen und Analysen zufolge auszuwirken. Die soeben vom Niedersächsischen Gesundheitsministerium In Hannover veröffentlichte Inzidenz-Ampel zeigt weitere neue Gelb-Signale - beispielsweise für den Landkreis Wolfenbüttel.
red/Garfik: Gesundheitsministerium Hannover










18.01.2021 • 10:25 Uhr

Niedersachsen zeichnet herausragende „Lernorte der Demokratiebildung" aus - Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Gute Ideen können als Quelle der Inspiration und Anregung dienen"

Das Niedersächsische Kultusministerium möchte engagierte „Lernorte der Demokratiebildung" würdigen und lädt Einrichtungen ein, sich zu bewerben. Pro Jahr können bis zu fünf Lernorte ausgezeichnet werden, die sich nachhaltig mit den Themenfeldern Demokratie sowie Menschen- und Kinderrechte befassen und damit Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften einen demokratischen Erfahrungsraum bieten.

„Phänomene wie zunehmender Rechtspopulismus, verschiedene Formen von Extremismus sowie die drohende Spaltung der Gesellschaft auf der einen Seite, menschengemachter Klimawandel auf der anderen Seite erfordern ein entschiedenes Umdenken in Gesellschaft und Schule", erklärte dazu Kultusminister Grant Hendrik Tonne und fügte an: „Wir nehmen diese Herausforderungen sehr ernst. Deshalb stärken wir Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an Lernorten und Schulen."

Schon jetzt gehen viele Einrichtungen mit Bildungsschwerpunkt unterschiedliche innovative und neue pädagogische Wege, um ihre Arbeit und Angebote verstärkt demokratisch auszurichten und sich regional - auch mit Schulen - stärker zu vernetzen. „Wir erkennen das hoch an und sind zugleich beeindruckt davon, wie junge Menschen durch ihr Engagement Verantwortung für sich und andere übernehmen und sich für eine gerechte, solidarische Gesellschaft und eine bessere Welt engagieren" so der Minister.

Vor diesem Hintergrund sollen nach einem Bewerbungs- und Auswahlverfahren ab 2021 pro Jahr bis zu 5 „Ausgezeichnete Lernorte Demokratiebildung" gewürdigt werden. Gesucht werden Institutionen und Initiativen, die ihre Einrichtung und ihr Programm konsequent im Sinne eines „Modellorts der Demokratie" gestalten. Hier sollen aktive Partizipation, gelebte Demokratie und die Orientierung an den 17 Nachhaltigkeitszielen im Mittelpunkt stehen. Bewerben können sich unter anderem kommunale und landesweite Lernorte sowie Jugendparlamente, bürgerschaftliche Organisationen, Dokumentationszentren, Erinnerungsorte sowie Gedenkstätten, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und der kulturellen Bildung sowie Medienzentren.

Jeder ausgezeichnete Lernort erhält als sichtbare Würdigung ein repräsentatives Schild, einen Geldpreis für Bildungsangebote für Schulen und einen „Materialrucksack" für Demokratiebildung. Zugleich soll die Auszeichnung die Vernetzung mit anderen Akteuren und Schulen fördern.

Initiativen und Einrichtungen, die sich im Bereich nachhaltiger Demokratiebildung engagieren, können sich online bewerben. Unter dieser Adresse gibt es auch weitere Informationen:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/schulerinnen_und_schuler_eltern/politische_bildung/auszeichnung_lernort_demokratiebildung/ausgezeichneter-lernort-demokratiebildung-in-niedersachsen-194258.html

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2021. Die Bekanntgabe der Preisträger und die ersten Auszeichnungen finden voraussichtlich im Frühjahr 2021 statt. Der Titel „Ausgezeichneter Lernort Demokratiebildung" in Niedersachsen wird jeweils vor Ort und in der Regel durch den Kultusminister verliehen.











18.01.2021 • 10:18 Uhr

Bürgermeisterin Franziska Schwarz: "Stärken wir unseren Einzelhandel und unsere Gastronomie in Bad Gandersheim!" - Richtig starke Werbung für lokale Online-Einkäufe

„Um unseren Einzelhandel auch in der Corona-Pandemie zu unterstützen, können wir nichts Besseres tun, als dort einzukaufen“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz. „Auch wenn viele Geschäfte geschlossen bleiben müssen, können Waren telefonisch oder online bestellt und kontaktlos abgeholt werden. Vielfach werden auch freundliche Bringdienste angeboten.“ Fast alles, was schön und nützlich ist, kann weiterhin gekauft werden. Eine Auswahl kann man im Internet beispielsweise auf dem Bad Gandersheimer Online-Marktplatz unter www.doerrieslandmarkt.de finden. Ob Bücher oder Textilien, Blumen, Geschenke, Antiquitäten oder besondere Spezialitäten – es gibt in und um Bad Gandersheim, zum Beispiel in Brunshausen und Gehrenrode, viele besondere Angebote und Gutscheine, mit denen man auch anderen eine Freude machen kann. „Das Gleiche gilt für unsere Gastronomie – leckeres Essen kann weiterhin für Zuhause bestellt werden. Beschenken wir uns doch gegenseitig und stärken gleichzeitig unseren Standort!“, appelliert die Bürgermeisterin. sbg/ Foto: Manfred Kielhorn











18.01.2021 • 09:40 Uhr

Stadtrat am Dienstag: Öffentliche Sitzung findet statt! Landesgartenschau 2022 brandaktuelles Thema - Baumriesen werden fallen

Das Gandersheimer Rathaus hat auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group ausdrücklich bestätigt, dass die öffentliche Sitzung des Stadtrates am morgigen Dienstag, 19. Januar 2021, 18.30 Uhr, in der Aula der Oberschule in Bad Gandersheim stattfinden wird. Und das als Präsenzunterricht. Wie immer unter Einhaltung der strengen Corona-Hygieneregeln.

Zuvor war von Bürger Claus König (Clus) angeregt worden, die Sitzung wegen der Corona-Virus-Katastrophe ausfallen zu lassen beziehungsweise in digitaler Form durchzuführen(wir berichteten).

Thematisch steht Wichtiges auf der Tagesordnung. Beispielsweise das Dauerthema "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim". LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath wird einen Lagebericht abliefern. Die Bauarbeiten schreiten voran. Speziell die Erdarbeiten für den Wegeausbau und die Schaffung von Plattformen für Bauwerke sind voll angelaufen. Der Geschäftsführer hat auf Nachfrage bestätigt, dass weitere Baumfällungen anstehen. So müssen auch die beiden Baumriesen am ersten Osterbergsee weichen. Unter anderem aus Verkehrssicherungsgründen, heißt es.

Andere wichtiges Thema ist eine Grundsatzentscheidung zum geplanten Eventpark innerhalb des LaGa-Ausstellungsgeländes. Diese neue Freizeiteinrichtung soll über die Landesgartenschau hinaus eine Attraktion Bad Gandersheims bleiben. Unklar ist das Ausmaß dieses Freizeitparks im Kurgebiet und wer ihn betreiben wird. Für eine Benutzung werden die Besucher ein Extraeintrittsgeld entrichten müssen, so die Absicht der Macher. Vor der Entscheidung im Stadtrat dürfte von Interesse sein, wie konkret der Freizeitpark wirklich aussehen wird, was dort angeboten wird, welche Ausmaße er wirklich hat und welche Eingriffe in die Kurparklandschaft tatsächlich bevorstehen.
red/Foto: Fis WMG










18.01.2021 • 09:32 Uhr

Beflügelt durch Erfolge! „Virtual Vocal Pop“ KVHS startet dritten virtuellen Chor

Beflügelt durch die Erfolge der ersten beiden digitalen Chorprojekte bietet die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) jetzt ein drittes an. Das „Virtual Vocal Pop“ startet am 8. Februar. Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage der KVHS möglich.
Die Teilnehmenden können von zu Hause aus über das Internet proben. Und zwar am 8., 15. und 22. Februar sowie am ersten März, jeweils montags von 17.30 bis 19.30 Uhr. Später kann jede und jeder dann ein Video zu dem Lied „Du hast‘ n Freund in mir“ hochladen.
Chorleiter André Wenauer legt die Aufnahmen danach übereinander und mischt sie zu einem Gesamt-Video zusammen. Dadurch singen am Ende alle „zusammen“. Die Videos der ersten beiden Projekte sind auf der Homepage der KVHS zu sehen.
Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle Musik des Landkreises Northeim statt. Die Teilnahme kostet zehn Euro. Anmeldeschluss ist der 3. Februar. Die Kursnummer lautet C2080X2K. Mehr Infos unter kvhs-northeim.de.
lpd










18.01.2021 • 09:22 Uhr

Vienenburg: Einfach guter Nachbar!

Am gestrigen Sonntag, so gegen 11 Uhr, meldet ein aufmerksamer Nachbar eine unklare Ansammlung von Wassermassen im Zufahrtsbereich eines Nachbargrundstücks, Auf dem Liethberge, in Vienenburg (Landkreis Goslar). Der verantworliche und bis dahin noch ahnungslose Hauseigentümer konnte durch die alarmierten Polizisten schließlich erreicht werden. Ursächlich für das austretende Wasser war ein durch die Witterungseinflüsse geplatzter Außenwasserhahn gewesen. Dank der rechtzeitigen Meldung aus der Nachbarschaft, ist der entstandene Schaden für den betreffenden Hauseigentümer "gering" geblieben, berichtet die Polizei. red










18.01.2021 • 09:17 Uhr

Afrin drei Jahre nach der Invasion: Türkische Flaggen auf Schuluniformen, Syrer brauchen türkische Ausweise

Auch drei Jahre nach Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion der nordsyrischen kurdischen Region Afrin durch türkische Truppen am 20. Januar 2018 gibt es zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen und kurdischer Menschenrechtsgruppen in Nordsyrien wurden im vergangenen Jahr mindestens 58 Zivilisten durch türkische Besatzungstruppen und die von ihnen unterstützten syrischen Söldner ermordet. 987 Menschen sollen entführt worden sein, 92 davon waren Frauen. Auch die Natur und die Geschichte Afrins werden immer stärker in Mitleidenschaft gezogen. „Allein 2020 wurden 50 historische Stätten beschädigt, 72.000 Olivenbäume gefällt, 250 Häuser von islamistischen Milizen beschlagnahmt“, beklagt Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV. „Auch die Raubzüge und Kämpfe zwischen den islamistischen Milizen dauern an. Bei 39 Explosionen in Afrin kamen 170 Menschen zu Schaden, viele von ihnen wurden getötet.“

„Dazu kommen zahllose Angriffe auf die kurdische Kultur und Sprache: Ortschaften tragen plötzlich türkische oder arabische Namen. Der frühere Freiheitsplatz in Afrin heißt jetzt Atatürk-Platz. Der Platz mit dem kurdischen Namen Kawa wurde zu Ehren der völkerrechtswidrigen Offensive in Olivenzweig umbenannt“, berichtet Sido. Die kurdische Sprache werde bedrängt und den Menschen die türkische aufgezwungen. Auf Schuluniformen seien türkische Flaggen angebracht und syrische Staatsangehörige seien gezwungen, türkische Ausweise mit sich zu führen. „Die türkische Besatzung hat Afrin christenfrei gemacht. Bis Januar 2018 lebten dort etwa 1.200 kurdisch-christliche Gläubigen. Der Anteil der kurdischen Bevölkerung, einschließlich der yezidischen, alevitischen und christlichen Teile, sank von 96 auf unter 35 Prozent. Yezidische und alevitische Heiligtümer sowie kurdisch-muslimische Friedhöfe werden zerstört oder geplündert“, so Sido.

Im Rahmen der Operation „Olivenzweig“ seien in der Region Afrin rund 314.400 Olivenbäume vernichtet worden. „Die Oliven- und Olivenölproduktion ist einer der Hauptwirtschaftszweige der Region. Offenbar will das türkische Militär den Menschen die wirtschaftliche Lebensgrundlage entziehen“, erklärt der Nahostexperte.

Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen in Nordsyrien seien seit Januar 2018 mindestens 300.000 Angehörige der kurdischen Volksgruppe durch das Besatzungsregime vertrieben worden. Aus der Zivilbevölkerung wurden 674 Menschen ermordet und 7.343 entführt. Unter Foltern sollen 82 Menschen ihr Leben verloren haben. Verletzt wurden rund 696 Zivilpersonen, darunter 303 Kinder und 213 Frauen. Durch Minenexplosionen wurden in Afrin 2.017 Menschen verletzt. In 68 Fällen wird von gezielter Gewalt gegen Frauen berichtet. In islamisch-konservativen Gesellschaften wird der Begriff „Vergewaltigung“ oft vermieden. red










18.01.2021 • 09:09 Uhr

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock: Feuerwehr-Versammlungen finden nicht wie gewohnt statt

Bad Gandersheims Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock hat sich mit einer klaren Ansage zu den traditionellen Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet zu Wort gemeldet. Erläuternd gibt er den Verantwortlichen folgende Anregung mit auf den Weg:
"Auf der Dienstbesprechung der Ortsbrandmeister am 04. Dezember 2020 haben wir zu den Jahreshauptversammlungen eine Entscheidung getroffen. Ich gehe davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Einladungen zu den Jahreshauptversammlungen 2021 erfolgt waren und somit eine Verschiebung oder Absage auch nicht zu kommunizieren sind. Ich werde den Medien einen entsprechenden Hinweis geben, dass aufgrund der Pandemie nicht wie gewohnt die Jahreshauptversammlungen im Januar / Februar eines Jahres stattfinden werden, sondern erst zu einem späteren Termin. Dort wo (Vorschlags-)Wahlen zum Ortsbrandmeister / stellvertretende Ortsbrandmeister für eine Ernennung zum 01. August 2021 notwendig sind, werden diese bis zum 01. Juni 2021 erfolgen."
red












18.01.2021 • 08:52 Uhr

Guten Morgen Südniedersachsen!Guten Morgen Bad Gandersheim! Keine Corona-Bild, eine Notausgabe und feuchter Solo-Sport im Hallenbad

Der nächtliche Neuschnee hat Südniedersachsen erneut mit einen weißen Winterkleid zugedeckt. Überall sind leuchtende Schneeräumer im Einsatz. Zuerst auf den Parkplätzen der Verbrauchermärkte. In zweiter Wichtigkeit öffentliche Straßen und Wege. In der südniedersächischen Kurstadt Bad Gandersheim werden die Wege im Rest-Kurpark und auf dem Skulpturenpfad freigeschoben und mit Salz bestreut.

Morgendliche Erwachen im Zeitungskiosk Presse Krause. Hier zweimal Verwunderung:
Erstens:
Die BILD-Zeitung hat es geschafft, die Woche nicht mit einer Schlagzeile zur Corona-Virus-Katastrophe zu starten.
Zweitens:
Das lokale Printmedium Gandersheimer Kreisblatt erscheint zwar, aber in einer absoluten Notausgabe. Keine aktuellen Nachrichten, viel Unterhaltung. Auf der Titelseite ein niedlicher Hund mit einer Zeitung in der Schnauze. Darunter ein fett gedruckte Entschuldigung für die Notausgabe.

Ein Blick in Richtung Westen auf die bereits geöffnete Apotheke am Hagen dokumentiert den Jahreszeitenwandel: der Himmel wird jetzt immer früher immer heller. Wir joggen dem Frühling entgegen... Fitness ist auch für ein zwei einsamen Schwimmer im Hallenbad angesagt. Im Sole-Wasser ziehen sie solo im Kraulstil ihre Bahnen. Der eine ganz innen, der andere auf der Außenbahn. Corona-Distanzen. Alles unter Aufsicht.

Wir wünschen Ihnen/Euch einen guten Start in die neue Woche!
Bleiben Sie gesund!
Werden Sie gesund!

red/Fotos: FisWMG




















17.01.2021 • 20:31 Uhr

Freilicht Festspiele Schwäbisch Hall Winterprogramm: Alles auf den Februar/März 2021 verschoben

Was geschieht eigentlich bei den Mitgliedern der zehn deutschen Freilichttheatern, zu denen bekanntlich die Bad Gandersheimer Domfestspiele gehören? Heute schauen wir nach Schwäbisch Hall in Bayern. Hier wirkt bekanntlich der frühere Gandersheimer Intendant Christian Doll als künstlerischer Leiter des Freilichttheaters. In einem aktuellen Statement der Freilicht Festspiele Schwäbisch Hall zum Winterprogramm werden die Auswirkungen der verschärften Corona-Regeln thematisiert. Alles geplante an Theaterevents wurde auf Februar /März 2021 verschoben. Im Detail heißt es weiter:

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum, die Bundesregierung und die Länder haben sich auf weitreichende Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verständigt. So sind jetzt auch Theateraufführungen im Dezember nicht mehr erlaubt. Aber wir arbeiten beständig daran, flexibel auf neue, pandemiebedingte Vorgaben reagieren zu können. Wir verschieben alle Vorstellungen, bis auf die Kinderstücke zu Weihnachten, in das Frühjahr 2021. Alle Stücke mit den neuen Terminen sehen Sie unten. Falls Sie schon Karten erworben haben, so behalten diese ihre Gültigkeit, können aber selbstverständlich auch umgebucht oder zurückgegeben werden.

Die neuen Termine:

Februar 2021
11. Heute DADA (verschoben vom 20.11.)
13. Mizzi Meier – aus dem Leben einer Lustspielsoubrette (verschoben vom 31.12.)
19. Heut geh’n wir morgen erst ins Bett (verschoben vom 28.12.)
24. Richard III Great Again (verschoben vom 4.12.)
25. Richard III Great Again (verschoben vom 5.12.)

März 2021
4. 36 Stunden (verschoben vom 9.12.)
5. 36 Stunden (verschoben vom 10.12.)
6. Elsas Schöpfung (statt Elsas heiligste Nacht vom 20.12.)
12. Judas (verschoben vom 13.11.)
13. Judas (verschoben vom 14.11.)
19. Mythos Marlene (verschoben vom 29.12.)
20. Mythos Marlene (verschoben vom 30.12.)
21. Der Tigerprinz (verschoben vom 15.11.)

Für die Vorstellungen „Eine Sommernacht“ vom 18. & 19.12. werden Ersatztermine noch bekanntgegeben. Das Weihnachtsstück „Ox & Esel“ vom 16. & 17.12. muss ersatzlos entfallen.
red











17.01.2021 • 18:57 Uhr

Verbotene Party am Klusfelsen in Goslar: Polizei zitiert Eltern erwischter Minderjähriger aufs Polizeirevier

Am Samstag Abend wird der Polizei in Goslar um 18:30 Uhr eine Party am Klusfelsen in Goslar von einem aufmerksamen Zeugen angezeigt. Die alarmierte Polizei stellt bei der sofort eingeleiteten Überprüfung sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren fest, die alle aus unterschiedlichen Haushalten stammen und sich nicht an die Corona-Abstandsregeln und das Tragen eines Corona-Mund-Nasen-Schutzes hielten. Gegen alle Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Während die älteren Personen vor Ort entlassen wurden, mussten die jüngeren Leute auf der Polizeidienststelle so lange warten, bis sie dort in die Obhut ihrer Eltern übergeben werden konnten.ots










17.01.2021 • 18:45 Uhr

Trauriges Ende einer dramatischen Rettung eines Rehs

Ein trauriges Ende nimmt am Sonntag Vormittag die beherzte Rettung eines Rehbocks im Bereich der Grauhöfer Teiche bei Hahndorf. Eine Spaziergängerin meldet der Polizei einen Rehbock, der durch die dünne Eisdecke in den Teich eingebrochen ist und diesen nun nicht mehr verlassen könne. Die alarmierte Freiwillige Ortsfeuerwehr Hahndorf kann das sichtlich erschöpfte Tier aus dem eiskalten Wasser bergen. Nach der gelungenen Rettung verstirbt das Tier jedoch in eine Decke gehüllt, vermutlich vor Erschöpfung und Unterkühlung an Land. Zudem werden Verletzungen an den Läufen festgestellt, die dem Tier nach Auskunft des hinzugerufenen Jagdpächters keine Überlebenschancen eingeräumt hätten. red/Foto: Polizei











17.01.2021 • 18:31 Uhr

Sanierung des Bad Gandersheimer Rathauses: Vor Februar/März kein Ende in Sicht - Warten auf Originalfenster

Vor Februar/März werden die Sanierungsarbeiten an der Südfassade des Rathauses in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim auf gar keinen Fall beendet sein. Diesen vermutlichen Zeitablauf, der unter anderem durch Rahmenbedingungen wie die Corona-Virus Katastrophe und Witterungslagen beeinflusst wird, hat auf Nachfrage Stadtsprecher Manfred Kielhorn gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group mitgeteilt.

Verzögerungen der Bauarbeiten hinter dem weißen Plastikbehang brachte der Stadtsprecher außerdem in einem Zusammenhang mit den Fenstern an dem bauhistorisch bedeutsamen Gebäude. Hier würden einige zum Baudenkmal gehörenden Originalfenster von Fachfirmen wieder in Ordnung gebracht. "Das dauert seine Zeit und diese Instandsetzung ist noch nicht abgeschlossen".

Mit der Fertigstellung der Südfassade komplettiert sich die Gesamtsanierung. Sie war für einen Millionenaufwand in mehreren Bauabschnitten angegangen worden. Gleichzeitig liefen im Innern des Rathauses Sanierungen. So wurden Teile der Heinzungstechnik umwelt- und energiefreundlicher Umgedichtet. Dazu gehörte auch das Amtszimmer der Bürgermeisterin und angrenzende Büros. Nach Installierung neuer Heizkörper kann Bürgermeisterin Franziska Schwarz wieder aus ihrem geheizten Büro ihren Amtsgeschäften nachgehen. Sie hatte für mehrere Monate in Räume unter Dach des desolaten städtischen Bauhofes umziehen müssen.
red

Die Fotos dokumentieren den aktuellen Stand bei den Bauarbeiten an der Südfassade des Bad Gandersheimer Rathauses. Foto: Fis WMG
















17.01.2021 • 18:09 Uhr

Northeimer Handball-Club-Jugend: Miteinander-Gegeneinander! - Nächste und erste NHC Challenge in 2021

Neues vom Northeimer Handball Club. In einem aktuellen Statement verlautet:

"Die Begegnungen von Jugend- und Seniorenspielern gehören zum Vereinsalltag des Northeimer HC. Leider sind wir alle von einem normalen Alltag weit entfernt und uns fehlt das Miteinander, aber auch das Gegeneinander. Daher haben wir eine neue Aktion für unsere Jugendspieler ins Leben gerufen, die diese zwei Komponenten miteinander verbindet. Zum einen fordern die Seniorenspieler die Jugend heraus gemeinsam 30.000 Punkte zu sammeln, dann werden sie, sobald es möglich ist, ein Sommerfest für sie veranstalten. Zum anderen treten die jeweiligen Jugendmannschaften gegeneinander um den Wochensieg an. Dazu erhalten sie jede Woche eine Auswahl von Übungen, von der sie jeden Tag eine absolvieren und per Video bzw. Screenshot an ihren Trainer schicken können.

In Woche ein standen Laufen, Ballhandling, Hampelmänner, Käfer (Bauchübung) und Flaschen halten sowie eine witzige Bonusaufgabe auf dem Aufgabenzettel. In der nächsten Wochen kommen neue Aufgaben, wobei das Laufen fester Bestandteil der Aufgaben ist. Unser Ziel mit dieser Aktion ist es den Jugendspielern weiterhin einen Anreiz zur Bewegung zu schaffen, aber auch das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und mit Blick auf die Rückkehr in die Halle schon jetzt einen Teil zu Verletzungsprophylaxe beizutragen. red/ok











17.01.2021 • 16:48 Uhr

Aktuell! Schnell! CDU Bad Gandersheim digital - Blitz-Gratulation für Armin Laschet via Videoclip

Der CDU-Stadtverband in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt hat dem neuen Bundesvorsitzender Armin Laschet einen der schnellsten Glückwünsche gewidmet. Die reichweitenstarken News-Kanäle des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group macht es möglich, dass Herr Laschet die Gandersheimer Glückwünsche auf seinen Internetauftritt eingepflegt bekommt.

Stadtverbandsvorsitzenden Günter Ahrens hat die Gratulation in den neuesten Videoclip der lokalen CDU eingepflegt. In dem gelungenen Film wird außerdem das aktuelle CDU-Team im Gandersheimer Stadtrat präsentiert. Die weitere Hauptbotschaft bezieht sich auf die Herausforderungen für die Christdemokraten in diesem Jahr: das sind die Wahlen zum Stadtrat, zum Kreistag, die Direktwahlen von Bürgermeister in Bad Gandersheim und Landrat Northeim, (alles am 12. September 2021) und zwei Wochen später die Bundestagswahl mit eventuellen Stichwahlen zum Bürgermeister/Landrat.

Der neue Videauftritt des Stadtverbandes ist ab sofort in der Auslage der CDU-Geschäftsstelle in der Neustadt für jedermann und jede Frau anzuschauen.

red/Screen/Video: CDU Bad Gandersheim














17.01.2021 • 16:09 Uhr

Heute in Echte/Kalefeld: Hundebisse lösen Schusswaffengebrauch durch Gandersheimer Polizisten aus - Schäferhund gezielt getötet

Ereignisort: Kalefeld, Echte, An der Trift, Ereigniszeitpunkt: Sonntag, 17.01.2021, 12.30 Uhr: Die Bad Gandersheimer Polizei berichtet soeben:

Am Sonntagmittag (12.30 Uhr) kam es zu einem Einsatz von Rettungsdienst und Polizei, bei dem ein Schäferhundmischling durch die Polizei erschossen werden musste. Der Schäferhundmischling hatte seine 65-jährige Halterin nach der Rückkehr von einem Spaziergang mehrfach gebissen, wodurch diese schwer am Arm und am Bein verletzt worden ist. Ein Nachbar wurde auf die Situation aufmerksam und eilte der Frau zu Hilfe. Ihm gelang es, den Hund abzuwehren, sodass sich die verletzte Frau ins Haus flüchten konnte. Durch den Nachbar konnte die Polizei alarmiert werden. Einer Bekannten der verletzten Hundehalterin gelang es, den Hund anzuleinen. Nachdem es zunächst so schien, dass sich der Hund beruhigt hatte, wurde diesem ein Maulkorb angelegt.

Der Hund schaffte es jedoch, sich von dem Maulkorb zu befreien. Er konnte sich losreißen und biss erneut wild um sich. Durch die Angriffe des Hundes wurde ein Polizeibeamter durch insgesamt fünf Bisse in die rechte Hand und ein weiterer Polizeibeamter durch zwei Bisse in den rechten Daumen verletzt. Nachdem das eingesetzte Pfefferspray wenig Wirkung gezeigt hatte und der Hund zu erneuten Angriffen gegen die Polizeibeamten ansetzte, wurde der Schäferhundmischling durch Schüsse aus der Dienstwaffe getötet. Die Hundehalterin sowie die beiden verletzten Polizeibeamten wurden dem Krankenhaus Northeim und Einbeck zur ärztlichen Versorgung zugeführt.JM /Symbolbild










17.01.2021 • 14:34 Uhr

Einbecks Ratsherr Alexander Kloss: Zum 100. Geburtstag von Maler Franz Cestnik Künstler mit Straßennamen würdigen

Der unabhängige Ratsherr und ehemalige stellvertretende Bürgermeister in Einbeck, Alexander Kloss, bleibt seiner Linie treu und beteiligt sich weiter intensiv und konstruktiv am Kommunallgeschehen seiner Stadt Einbeck. Jetzt hat er seinemVorstoß über die Benennung von Straßen mit bekannten Eindecker Persönlichkeiten eine aktuelle Note gegeben. Bekanntlich ist dieser Antrag in der verwaltungsinternen Bearbeitung. Kloss: "In der Vorbereitung auf den nächsten Ausschuss für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung am kommenden Dienstag, 19. Januar 202,1 kam mir beim Lesen des Tätigkeitsberichtes der Wirtschaftsförderung spontan eine Idee zu meinem bereits gestellten, aber noch nicht diskutierten Antrag bezüglich der Berücksichtigung Einbecker Persönlichkeiten bei der Vergabe künftiger Straßennamen. Ich hatte in meinem Antrag ja auch einige Beispiele genannt und u.a. Franz Cestnik aufgeführt, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Wie wunderbar wäre es doch, wenn es noch im Jubiläumsjahr gelänge, eine Straße nach ihm zu benennen...! Nun wird das nächste Baugebiet möglicherweise erst jenes am Deinerlindenweg. Eine Widmung von Straßen noch in diesem Jahr halte ich dort für unrealistisch. Wie wäre es aber stattdessen, den Mahlerweg in Franz-Cestnik-Weg umzubenennen?! Die Volksbank baut dort derzeit zwar schon, aber bislang leben noch keine Menschen in dieser Straße. Eine Umbenennung dürfte also relativ lautlos möglich sein. Noch dazu befindet sich der vermutlich bedeutendste Maler unserer Stadt dann in - kulturell gesehen - bester Umgebung hinsichtlich der benachbarten Straßenzüge."

Man darf gespannt sein, wie flexibel und inhaltlich im Tourismus-Ausschuss am kommenden Dienstag auf die Kloss-Initiative reagiert wird.red

Die Bilder dokumentieren den "Mahlerweg", der in "Franz-Cestnik-Weg" umbenannt werden könnte, so hat es Ratsherr Alexander Kloss angeregt.
















17.01.2021 • 14:09 Uhr

Landesweit 325 Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr auch an Gandersheimer, Einbecker und Seesener zu vergeben - Start der Bewerbungen für den FÖJ-Jahrgang 2021/22

„Es ist toll, dass so viele Lust haben, sich zu engagieren", lobt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies die Bewerberinnen und Bewerber des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Niedersachsen. Denn bereits nach wenigen Tagen sind für die insgesamt 325 Plätze rund 100 Bewerbungen bei der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, dem Träger des FÖJ in Niedersachsen, eingegangen. „Gerade in Zeiten von Corona bietet ein Freiwilligenjahr eine gute Möglichkeit, sich einzubringen und den eigenen Horizont zu erweitern - auch ohne eine Auslandsreise", so der Minister. „Ich bin überzeugt, dass wir damit auch einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Fachkräften leisten. Viele der ehemaligen FöJlerinnen und FÖJler sind auch beruflich im Bereich Umwelt- und Naturschutz geblieben."

Ob auf einem Bauernhof oder im Nationalparkhaus, im Büro einer Klimaschutzagentur oder mit Kindern im Gelände: Auch dieses Jahr gibt es eine breite Auswahl an Einsatzbereichen. Dazu gehören FÖJ-Plätze u.a. im Wildpark Müden, dem Bildungs- und Aktionsnetzwerk Wandel e. V., dem Zoo Hannover sowie dem Arbeitskreis Eine Welt in Nordhorn, in zahlreichen außerschulischen Lernorten und im Bereich des Klimaschutzes. Auch die Plätze bei den Sonderprojekten FÖJ an Ganztagsschulen sowie FÖJ im Sport werden 2021/22 wieder angeboten.

Digitale Seminare bieten vielfältige Alternative

„Für das FÖJ, das stark vom sozialen Miteinander der Jugendlichen - z. B. in Seminargruppen - lebt, war das letzte Jahr natürlich eine Herausforderung", so Dirk Schuricht, Fachbereichsleiter FÖJ an der Naturschutzakademie. Die Situation habe aber Veränderungsprozesse angestoßen, die das FÖJ auch zukünftig bereichern können. So wurde ein vielfältiges Angebot an Online-Workshops entwickelt, aus dem die Teilnehmenden wählen können. Aktuell stehen in der Zeit bis Ostern 63 Workshops zur Auswahl: „Die Visionswerkstatt - für Dich und eine nachhaltige Welt", „Wie geht gute Klimakommunikation?" oder „Fair Food" sind nur drei davon.

Aktuelle Informationen zur Bewerbung, den Einsatzstellen und allen wichtigen Fakten rund um das FÖJ finden sich auf der Website der Naturschutzakademie www.nna.niedersachsen.de

red/Foto: Fis WMG










17.01.2021 • 12:07 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag:Fallzahlen stagnieren - Inzidenzwert im Kreis Northeim sackt auf 77,1 - 23 Patienten in Gandersheimer Helios-Klinik

Das ist die Lage bei den Corona-Virus-Infektionen am heutigen Sonntag in Südniedersachsen, basierend auf frischen Daten aus dem Gesundheitsministeriums in Hannover und vom Helios-Klinik-Konzern:

Der Indizenzwert (Fallzahl) ist für den Landkreis Northeim auf 77.1 gesunken. Die Fallzahlen stagnieren. Ähnlich lässt sich die aktuelle Inzidenz-Ampel für Niedersachsen interpretieren. Sie signalisiert mehr gelbe Landkreises gegenüber dem Vortag.

In der zentralen Helios-Corona-Klinik in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim sind am heutigen Sonntag 23 stationär aufgenommene Patienten/innen gemeldet; davon 17 auf der "Normalstation", 6 auf der "Intensivstation".

Die Detaildaten der Northeimer Kreisverwaltung werden wie üblich erst am Montag von der Behörde veröffentlicht.
red/Foto: Fis WMG/Grafiken: Gesundheitsministerium/Helios Klinik Konzern
















17.01.2021 • 11:52 Uhr

Wichtig für KreisSportBund Northeim-Einbeck: Gute Nachrichten für Sportvereine - Ehrenamtspauschale erhöht - Gewinne weniger besteuert! Gehard Haupt lobt für Politiker

„Mitten in eine depressive, coronabedingte Phase für Sportvereine gibt es einen erfreulichen Lichtblick hinsichtlich einer zukünftigen Stärkung des Ehrenamtes in Sportvereinen“, wie Gerhard Haupt, Presserefent des KreisSportBundes Northeim-Einbeck mitteilt. So haben Bundestag (16.12. 20) und Bundesrat (21.12. 20) dem neuen Jahressteuergesetz zugestimmt, in dem die Vorlagen zur Stärkung des Ehrenamtes integriert waren. Diese Änderungen zugunsten der Sportvereine standen jahrelang in der Diskussion und in der Vorlage und sind nun mit Wirkung vom 28. Dezember 2020 nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft getreten; gültig ab dem 01. Januar 2021.

So wird der steuerliche Übungsleiterfreibetrag von bislang 2.400 Euro auf 3.000 Euro im Jahr erhöht. ( mtl. 250 E) Von der Erhöhung profitieren nebenberufliche Übungsleiter in Sportvereinen, diese Einnahmen sind für Geber (Vereine ) und Nehmer (Übungsleiter) steuerfrei und auch nicht sozialversicherungspflichtig.

Gleichzeitig wurde einer Erhöhung der Ehrenamtspauschale zugestimmt. Diese Pauschale begünstigt beispielweise Tätigkeiten als Mitglied im Vereinsvorstand, als Platzwart, Gerätewart, Reinigungsdienst, u.a. auch den Fahrdienst von Eltern zu Auswärtsspielen von Kindern sowie ehrenamtlich tätigen Schiedsrichtern im Amateurbereich. Der Betrag ist jetzt von bisher 720 Euro jährlich (60 E mtl ) auf 840 Euro (70 E mtl) angehoben worden, der weder beim Verein noch beim Empfänger zu steuerlichen und sozialversicherungspflichtigen Konsequenzen führt. Eine Entscheidung, die weiter zur Sicherung und Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeit beitragen wird und in erster Linie als Verlust von sonstiger Freizeit anzusehen ist.

Viel mehr Freiraum für Sponsoring, Tombolas, Kuchenbasare sowie Verkäufe bei Events (Bratwurst, Getränke, Süßigkeiten etc) gibt es für unsere Vereine auch mit der Anhebung der Freigrenze für Einnahmen aus einer wirtschaftlichen Betätigung auf jetzt 45.000 Euro jährlich. (vorher 35.000) Ab sofort bleiben also Gewinne und Überschüsse körperschaft- und gewerbesteuerfrei, wenn man unter der neuen Grenze bleibt.
Auch der bereits vereinfachte Zuwendungsnachweis ( bisher 200-Euro-Grenze ) wird auf 300 Euro erhöht. Bis zu diesem Betrag reicht in der Regel ein Zahlbeleg oder ein Kontoauszug als Nachweis für den Spender aus, um als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden kann. Für höhere Spenden muss der Verein auf Wunsch weiter die übliche Zuwendungsbestätigung ausstellen.

Organisationen wie unsere Sportvereine, die gemeinnützige Zwecke verfolgen, genießen wie allgemein bekannt sein dürfte, steuerliche Vorteile. Im Rahmen der Katalogisierung
und im Hinblick auf gesellschaftliche Entwicklungen werden ab sofort auch die Zwecke „Klimaschutz“, „Freifunk“ und „Ortsverschönerung“ als gemeinnützig mit den bestehenden steuerlichen Vorteilen eingestuft.
"Der KreisSportBund Northeim dankt seinem Landesverband und all den von Seiten des KreisSportBundes angesprochenen Bundestags- und Landtagsabgeordneten für ihre Unterstützung in einer lange andauernden Entscheidungsphase. Auch unsere Politiker verdienen Mal ein Lob, hier ist es angebracht!", so Gerhard Haupt in seiner aktuellen Mitteilung.red










17.01.2021 • 11:39 Uhr

Seesen: Alarmierte Polizei sucht mit Drohne und Spürhunden angeblich hilfelose Person an "Fischteichen"

Am gestrigen Samstag, gegen 22.45 Uhr, wurde der Polizei Seesen eine vermutlich hilflose, vermutlich alkoholisierte männliche Person an den Fischteichen "Niedermühle" gemeldet. Die Person hatte sich offensichtlichsich auf dem Grundstück zum Schlafen gelegt. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten konnte die Person nicht mehr angetroffen werden. Um ausschließen zu können, dass der Person Schlimmeres passiert sein könnte, wurde der gesamte Nahbereich zunächst von mehreren Polizeibeamten abgesucht. Weiterhin wurden zur genaueren Absuche mehrere Ortsfeuerwehren u.a mit Drohne, zur Absuche aus der Luft, und Schlauchtbooten, zur Absuche auf dem Gewässer, eingesetzt. Ebenso kamen Flächenspürhunde zum Einsatz. Trotz intensiver Suche konnte die Person nicht festgestellt werden, sodass davon ausgegangen werden kann, dass sich diese bereits vor dem Eintreffen aller Einsatzkräfte selbstständig vom Ort entfernte. Hinweise auf einen Unglücksfall oder gar einer Straftat konnten in keiner Weise erlangt werden. red










17.01.2021 • 11:36 Uhr

Lindau: Alarmierte Polizei beendet vergangene Nacht verbotene „Feier“ zu Dritt nach einem Tipp von Zeugen


Tatort: Katlenburg-Lindau, Gartenstraße, Tatzeitpunkt: 17. Januar 2021, 01:50 Uhr:
In der Nacht von Samstag, 16.Januar 2021, auf Sonntag, 17.01.2021, hielten sich laut einem Tipp aus der Nachbarschaft drei Personen aus unterschiedlichen Haushalten in einer Wohnung in Katlenburg-Lindau auf und feierten. Durch die alarmierten und eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiinspektion Northeim wurden die Personen der Wohnung verwiesen und Platzverweise ausgesprochen und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung eingeleitet.red/Mü










17.01.2021 • 11:35 Uhr

Northeim: Frau (43) baut Verkehrsunfall durch Alkoholbeeinflussung und Handy am Steuer - 3000 Euro Schaden

Am Samstagabend (17.55 Uhr) kam es in der Güterbahnhofstraße in Northeim zu einem Verkehrsunfall infolge von Trunkenheit und der Nutzung eines Mobiltelefons. Eine 43-jährige Northeimerin bog mit ihrem VW Polo von der Sedanstraße in die Güterbahnhofstraße ein, als sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und mit einem geparkten Pkw kollidierte. Bei der Unfallaufnahme gab die Northeimerin an, dass sie durch ihr Mobiltelefon abgelenkt war. Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsaufnahme stellten die eingesetzten Beamten Alkohol in der Atemluft fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,61 Promille. Der Unfallverursacherin wurde eine Blutprobe entnommen. Zusätzlich erfolgte eine Untersagung der Weiterfahrt und eine Beschlagnahme des Führerscheins. Es wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, infolge Alkohol, eingeleitet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 3000 Euro.Mü










17.01.2021 • 11:34 Uhr

Göttingen/Washington: US-Präsident Biden Amtsantritt - Biden-Harris-Plan for Tribal Nations macht Indigenen Hoffnung: Regierungsplan enthält gute Vorschläge für Native Nations

Der Amtsantritt des künftigen US-Präsidenten Joseph Biden und der Vize-Präsidentin Kamala Harris am kommenden Mittwoch weckt Hoffnung für die indigene Bevölkerung des Landes. Das schließt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen aus ihrer Analyse des „Biden-Harris-Plan for Tribal Nations“, den die beiden im Wahlkampf vorgestellt hatten. „Die Vorhaben im Regierungsplan sind eine gute Nachricht für die gebeutelten Native Nations der USA – sofern sie nicht nur auf dem Papier stehen“, erklärte Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, am heutigen Sonntag in Göttingen. „Die Nominierung Deb Haalands zur Innenministerin, der ersten indigenen Ministerin in der Geschichte des Landes, ist jedenfalls mehr als ein symbolischer Schritt. Denn indigene Angelegenheiten werden direkt in ihrem Zuständigkeitsbereich liegen. Auch ist ihr Ministerium für die Verwaltung öffentlichen Landes und die Einrichtung von Naturschutzgebietenverantwortlich, einschließlich der Entscheidung über Rohstoffförderung.“ Auch die Wiedereinsetzung gemeinsamer Beratungsgremien von Native Americans und Washingtoner Regierung wecke Hoffnungen. red










17.01.2021 • 11:32 Uhr

Heute in Bodenfelde: Gegen Corona Verordnung verstoßen: Besorgte Nachbarn alarmieren Polizei - Die „sprengt“ gegen Mitternacht eine illegale „Corona“-Party mit 23 Personen (10 Kinder)

Am heutigen Sonntag, 17.Januar 2021, gegen 00:10 Uhr, wurde der Polizei eine Feierlichkeit in Bodenfelde gemeldet, welche offensichtlich entgegen der aktuell geltenden Corona Vorschriften durchgeführt wurde. Durch die eingesetzten Beamten konnten vor Ort bei einer Geburtstagsfeier 13 erwachsene Personen (u.a. mit Migrationshintergrund) mit mindestens zehn Kinder aus verschiedenen Haushalten festgestellt werden, welche keinerlei Schutzmaßnahmen eingehalten haben. Nachdem die Beamten die Feier für beendet erklärten, zeigten sich die Beteiligten uneinsichtig und weigerten sich zunächst ihre Personaldokumente auszuhändigen. Erst nach Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte, wiesen sich die Beteiligten mit ihren Personaldokumenten aus. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurden nach der Personalienfeststellung Platzverweise für die Örtlichkeit ausgesprochen sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen alle Beteiligten eingeleitet.
Die Polizei appelliert eindringlich an die Bevölkerung, derartige Zusammenkünfte zu unterlassen. Jeder Einzelne ist in der Pflicht sich an die Corona Verordnung zu halten und so die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten. Nur so können die hohen Fallzahlen gesenkt und lebensbedrohliche Krankheitsverläufe minimiert werden.
Verstöße gegen die Corona Verordnung werden konsequent verfolgt und geahndet. Es gibt Bußgelder von 100 bis 250 Euro pro Person. red/may










16.01.2021 • 20:26 Uhr

Vienenburg A 36: 70-Jähriger als Geisterfahrer unterwegs und von Polizei ermittelt

Die Polizei in Goslar berichtet:
Bereits am Donnerstag, gegen 15:25 Uhr, befuhr der 70-jährige Fahrzeugführer eines weißen Seat Ibiza die Autobahn A36, im Bereich des Autobahndreiecks Vienenburg, in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Hierdurch kam es nach jetzigem Stand der Ermittlungen zu mindestens einer Gefährdung für weitere Verkehrsteilnehmer. Der verantwortliche Fahrzeugführer konnte durch die eingesetzten Beamten festgestellt werden, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.ots











16.01.2021 • 18:26 Uhr

"Roswitha-Preis"-Trägerin Monika Rinck erhält "Berliner Literaturpreis" und 30.000 Euro

Einen weiteren hochrangigen Literaturpreis erhält in diesem Jahr die „Roswitha-Preis“-Trägerin“ von 2019, die Lyrikerin Monika Rinck (Foto von der Übergabe im Äbtissinnensaal der Klosteranlage Brunshausen).

Sie wird in der Bundeshauptstadt mit dem „Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung“ ausgezeichnet.

Der Literaturpreis zur Förderung deutschsprachiger Gegenwartsliteratur wird alljährlich seit dem Jahre 1989 vergeben. Er ist mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert.

Vor Monika Rinck hatten mit Nobel-Preisträgerin Herta Müller (2005) und Olga Martynowa (2015) zwei weitere „Roswitha-Preis“-Trägerinnen“ die Auszeichnung in Berlin erhalten.

Das Archiv dokumentiert die Bad Gandersheimer "Roswitha-Preis"-Trägerin 2019 Monika Rinck mit Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Foto: Kielhorn










16.01.2021 • 17:40 Uhr

Göttinger Rechtsanwalt mit Verfassungsbeschwerde abgeblitzt

Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung wegen Beleidigung einer Göttinger Polizeieinheit

Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung wegen Beleidigung einer örtlichen Polizeieinheit
Pressemitteilung Nr. 4/2021 vom 15. Januar 2021

Zu "Beschluss vom 08. Dezember 2020 - 1 BvR 842/19" des Bundesverfassungsgerichts ist soeben nachfolgende dokumentierte Presseverlautbarung veröffentlich:

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts eine Verfassungsbeschwerde (Anm.d.Red vertreten durch einen Göttinger Rechtsanwalts) nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen eine strafgerichtliche Verurteilung wegen Beleidigung aufgrund des Zurschaustellens eines Pullovers mit dem Schriftzug „FCK BFE“ („Fuck Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit“) richtete.

Die fachgerichtliche Würdigung der Botschaft als eine strafbare Beleidigung im Sinne des § 185 StGB ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Das Amtsgericht in Göttingen hat mit Blick auf die gesamten Umstände des Falls nachvollziehbar begründet, dass sich die Äußerung auf die Göttinger Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Göttinger Polizei bezog und damit hinreichend individualisiert war. Der Fall unterscheidet sich insoweit erheblich von vergangenen Fällen, in denen die Strafgerichte bei den herabsetzenden Botschaften „ACAB“ („all cops are bastards“) und „FCK CPS“ („fuck cops“) ohne zureichende Feststellungen zu Unrecht eine individualisierende Zuordnung zu bestimmten Personen und damit ein strafbares Verhalten angenommen hatten.

Sachverhalt:

Der Beschwerdeführer aus Göttingen gehört nach den Feststellungen der Strafgerichte der „linken Szene“ an und hatte in diesem Zusammenhang verschiedene Auseinandersetzungen mit der örtlichen Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Göttinger Polizei. Aus Anlass eines Strafverfahrens gegen einen Angehörigen der rechtsextremen Szene demonstrierte er gemeinsam mit anderen Personen vor dem Gerichtsgebäude. Nach den gerichtlichen Feststellungen war ihm bewusst, dass Mitglieder der örtlichen BFE vor Ort anwesend sein würden, um den Einlass in das Gebäude und das Verfahren zu sichern. Hierbei trug er einen Pullover mit der Aufschrift „FCK BFE“ gut sichtbar unter seiner geöffneten Jacke. Unter dem Pullover trug er noch ein T-Shirt mit der identischen Aufschrift, welches nach der Beschlagnahme des Pullovers zum Vorschein kam.

Das Göttinger Amtsgericht verurteilte den Beschwerdeführer wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 15 Tagessätzen. Angesichts der Vorgeschichte war das Gericht überzeugt, dass sich der Schriftzug gerade und ausschließlich auf die örtliche Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit beziehen sollte. Diese stelle, weil es sich um eine hinreichend überschaubare Personengruppe handele, ein beleidigungsfähiges Kollektiv dar. Dem Beschwerdeführer sei bewusst gewesen, dass sich Beamte der örtlichen BFE und jedenfalls andere mit der Bedeutung dieses Kürzels vertraute Polizeibeamte an diesem Tag vor Ort befinden und von seiner Schmähschrift Kenntnis nehmen würden. Die dagegen eingelegte Sprungrevision des Beschwerdeführers blieb erfolglos. Der Beschwerdeführer rügt insbesondere eine Verletzung seiner Meinungsfreiheit.

Wesentliche Erwägungen der Kammer:

Die Verfassungsbeschwerde ist jedenfalls unbegründet. Der Eingriff in die Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG durch die strafgerichtliche Verurteilung ist gerechtfertigt.

Auslegung und Anwendung des § 185 StGB durch die Fachgerichte begegnen keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Diese haben die verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Individualisierung potentiell beleidigender Schriftzüge auf konkrete Personen oder Personengruppen beachtet. Das Amtsgericht durfte aus dem gesamten Zusammenhang des Verhaltens des Beschwerdeführers, insbesondere der gerade die örtliche BFE betreffenden Vorgeschichte, annehmen, dass sich die Äußerung auf die spezifische örtliche Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit und deren Beamtinnen und Beamte bezieht.

In vergangenen verfassungsgerichtlichen Verfahren fehlte es bei den herabsetzenden Botschaften „ACAB“ („all cops are bastards“) und „FCK CPS“ („fuck cops“) an ausreichenden strafgerichtlichen Feststellungen zur personalisierenden Zuordnung dieser Äußerungen. In diesen Fällen gab es keine Vorgeschichte mit einer bestimmten Polizeieinheit. Ein planvolles, bestimmte Beamtinnen und Beamte herabsetzendes Vorgehen war aus den Feststellungen nicht erkennbar. Die Botschaften konnten daher auch als allgemeine politische Stellungnahmen zum Kollektiv „Polizei“ im Sinne des Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG verstanden werden. Ein Unterschied ergibt sich auch daraus, dass vorliegend das ausdrücklich in Bezug genommene Kollektiv der BFE - auch ohne den Ortszusatz - erheblich spezifischer und eher abgrenzbar ist als der Begriff „cops“. Bei Letzterem ist nicht einmal erkennbar, ob sich dieser auf die deutsche Polizei oder ganz allgemein auf alle Personen mit polizeilichen Funktionen auf der Welt bezieht. red










16.01.2021 • 17:13 Uhr

Innovation plus: 3 Millionen Euro für die Lehre, die immer mehr digital und online stattfindet - Tümmler: 62 Projekte

Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur stellt für die kommenden zwei Jahre im Rahmen der Förderlinie „Innovation plus“ 3 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld wird in die Entwicklung innovativer Lehr-Lern-Konzepte fließen. Insgesamt 62 Projekte profitieren von der Förderung. Eine Gutachtergruppe der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover hatte die Projekte aus insgesamt 139 Anträgen ausgewählt und zur Förderung vorgeschlagen.

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, auch in Pandemiezeiten Mittel für die Weiterentwicklung der Lehre zur Verfügung zu stellen“, so Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Denn im Fokus des Programms steht seit dem Start des Programms 2018 die Entwicklung digitaler Angebote. Wir brauchen Alternativszenarien zur Präsenzlehre zurzeit dringender denn je. Die Ergebnisse der geförderten Projekte werden online der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.“

So wird zum Beispiel an der Medizinischen Hochschule ein Projekt gefördert, das Studierenden anhand von innovativen didaktischen und digitalen Formaten Managementkompetenzen vermittelt, die notwendig für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesundheitsversorgung sind. An der Universität Oldenburg wird unter anderem ein Online-Seminar für angehende Mathematik-Lehrkräfte gefördert, in dem der Alltagsbezug der Mathematik in den Mittelpunkt gestellt werden soll.

„Innovation Plus“ ergänzt die Entwicklung des „Open Educational Ressource (OER)“-Portals. Die Ergebnisse der geförderten Projekte werden im OER-Portal veröffentlicht. Unter www.oernds.de wurden bereits erste offene Bildungsressourcen zur Verfügung gestellt. Die Projekte zeigen eine große Vielfalt an Ideen und behandeln unter anderem folgende Themen: neue Lehrformen für Seminare mit großer Teilnehmerzahl, Stärkung des Praxisbezugs, Verbesserung der Lehre durch Digitalisierung, innovative Prüfungsformen und Konzepte zum Umgang mit zunehmender Diversität der Studierenden.

Auch für das Studienjahr 2022/23 ist eine Ausschreibung geplant.

Die Verteilung aller 62 jetzt in die Förderung aufgenommenen Projekte an den Hochschulen finden Sie in der folgenden Aufstellung:

Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel 5 Projekte
Hochschule Emden/Leer 2 Projekte
Hochschule Hannover 4 Projekte
Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen 1 Projekt
Hochschule Osnabrück 4 Projekte
Hochschule WOE 4 Projekte
Medizinische Hochschule Hannover 1 Projekt
Tierärztliche Hochschule Hannover 1 Projekt
Universitätsmedizin Göttingen 1 Projekt
Technische Universität Braunschweig 6 Projekte
Technische Universität Clausthal 1 Projekt
Universität Göttingen 5 Projekte
Leibniz Universität Hannover 5 Projekte
Universität Hildesheim 5 Projekte
Universität Lüneburg 6 Projekte
Universität Oldenburg 6 Projekte
Universität Osnabrück 4 Projekte
Universität Vechta 1 Projekt
Gesamt: 62 Projekte










16.01.2021 • 14:39 Uhr

Wildemann: Schwerer Schlittenunfall mit anschließendem Rettungshubschraubereinsatz

Am Freitag kam es am frühen Nachmittag zu einem Alleinbeteiligten Schlittenunfall auf dem Rodelhang in Wildemann. Der Verunfallte stürzte nach einem Sprung mit seinem Schlitten und verletzte sich schwer. Er wurde daraufhin im Rettungshubschrauber dem zuständigen Klinikum zugeführt. Das berichtet soeben die Polizei in Goslar. ots










16.01.2021 • 14:38 Uhr

Nach Laschet-Wahl: MdB Roy Kühne rät neuem Vorsitzenden "Merz & Röttgen unbedingt einbinden"! Kanzler-Frage ist jetzt "offener"

Die heutige Digital-Wahl von Armin Laschet zum neuen Chef der Bundes-CDU ist vom örtlichen CDU-Bundestagsabgeordneten und früheren CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Roy Kühne (Northeim) soeben kommentiert worden. "Es ist kein Geheimnis, dass Armin Laschet nicht mein Favorit war. Aber jetzt ist er der neue Bundesvorsitzende. Meine Gratulation! Ich erwarte nun von ihm, dass er die unterschiedlichen Strömungen und Lager in der CDU zusammenführt. Das ist seine wichtigste Aufgabe. Das bedeutet, dass er die Herren Merz und Röttgen, die nicht die Verlierer dieser Abstimmung sind, unbedingt in seine zukünftige politische Arbeit einbindet. Ich erwarte von Armin Laschet, dass er vor allem die Herausforderungen angesichts aktueller wirtschaftlicher Probleme mit politischen Lösungen angeht"!
Eine Vorentscheidung für die Kanzler-Frage ist mit der heutigen Laschet-Wahl für den CDU-Bundestagsabgeordneten nicht gefallen. "Im Gegenteil. Die K-Frage ist jetzt offener als wenn beispielsweise Merz gewählt worden wäre".
Die Bilder dokumentieren Roy Kühne, MdB, sowie Bernd Althusmann und Silvia Breher, beide CDU-Spitzenpolitiker aus Niedersachsen, die beim heutigen digitalen Bundesparteitag in den Bundesvorstand und das Präsidum gewählt wurden.
red














16.01.2021 • 13:30 Uhr

Heute um 11 Uhr: Feuerwehr Bad Gandersheim und DRK retten verunglückten Forstarbeiter im Wald bei Brunshausen

Gutes Ende eines Unglücks am heutigen Samstag Vormittag im Wald bei Brunshausen. Westlich des Skulpturenweges war gegen 11 Uhr über 112 die Alarmmeldung eines verunglückten Forstarbeiters bei der Feuerwehr Bad Gandersheim eingegangen. Bei Baumfällarbeiten, so bestätigte das Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock, war ein Forstarbeiter unglücklich ausgerutscht. Er lag unter einem bereits geschnitten, aber nicht umgestürzten Baum. Die ebenfalls alarmierten Rettungssanitäter vermochten den Verletzten angesichts seiner schwierigen Lage an einem Steilhang nicht zu bergen. Das erledigten dann die Feuerwehrmänner mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und einer vierteiligen Steckleiter. Der Mann hatte sich einer ersten ärztlichen Diagnose zur Folge eine Beinfraktur bei dem Sturz zugezogen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus zur weiteren Versorgung gebracht. Laut Stadtbrandmeister besorgten 13 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie das eingesetzte Team des DRK die gelungene Rettung.
red/Fotos: Kai-Uwe Roßtock












16.01.2021 • 13:28 Uhr

Kalefeld-Oldenrode: Mysteriöser Diebstahl von Autokennzeichen

Tatort: Kalefeld, Untere Straße und In der Trift, Tatzeitraum: 13.Januar 2021 bis 14. Januar 2021.:
Das berichtet soeben das Polizeikommissariat Bad Gandersheim:
Unbekannter Täter entwendeten von einem Anhänger das amtliche Kennzeichen: NOM- KK 700. Auch wurde offensichtl. versucht, ein vorderes amtl. Kennzeichen von einem geparkten Ford zu entwenden. Die Täter, so wird gemutmaßt, wurden bei der Tatausführung gestört und ließen das bereits abgeschraubte Kennzeichen am Ereignisort in Oldenrode zurück. Anwohner aus den genannten Straßen werden gebeten, sanchdienliche Hinweise über verdächtige Personen /Fahrzeuge an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden.Me










16.01.2021 • 10:20 Uhr

Gefährlicher Geisterfahrer (70) auf der A 36 von der Polizei ermittelt

Die Polizei in Goslar berichtet soeben:
Bereits am Donnerstag, gegen 15:25 Uhr, befuhr der 70-jährige Fahrzeugführer eines weißen Seat Ibiza die Autobahn A36, im Bereich des Autobahndreiecks Vienenburg, in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Hierdurch kam es nach jetzigem Stand der Ermittlungen zu mindestens einer Gefährdung für weitere Verkehrsteilnehmer. Der verantwortliche Fahrzeugführer konnte durch die alarmierten Beamten festgestellt werden. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. ots










16.01.2021 • 10:12 Uhr

Diakonie-Präsident Lilie: Bei uns wird nur freiwillig geimpft - Breite Ablehnung für umstrittenen Söder-Vorstoß

In der Debatte über eine mögliche Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte hat der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, betont, die Impfungen in den Einrichtungen des evangelischen Wohlfahrtsverbandes erfolgten ausschließlich freiwillig. Das gelte für Betreute und Beschäftigte gleichermaßen.

Die Impfbereitschaft unter den Bewohnerinnen und Bewohnern sei hoch, erklärte Lilie soeben in Berlin. Viele seien dankbar, dass die Angst vor Isolation oder einer Infektion bald vorbei sei. Er ermutigte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich nun auch impfen zu lassen. Manche seien skeptisch und hätten Angst vor dem Impfstoff. Ihre Fragen und Sorgen müssten ernstgenommen werden, verlangte Lilie.

Breite Ablehnung für Söder-Vorstoß

Er sei aber zuversichtlich. Das Vertrauen in die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfungen werde wachsen, weil immer mehr geimpfte Pflegekräfte ihre Kolleginnen und Kollegen ermutigen würden, sich auch impfen zu lassen, erklärte der Diakonie-Präsident.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) war mit einem Vorstoß für eine Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte in den vergangenen beiden Tagen auf breite Ablehnung gestoßen. Er hatte angeregt, der Deutsche Ethikrat solle dazu eine Stellungnahme erarbeiten und seinen Vorschlag mit der bisher als relativ gering eingeschätzten Impfbereitschaft unter Pflegekräften begründet.epd










16.01.2021 • 10:06 Uhr

Corona-Virus-Lage am Morgen: Inzidenzwert sackt auf 82,4 im Landkreis Northeim

Die Corona-Virus-Situation am Samstagvormittag stellt sich nach Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Hannover in den nachfolgend dokumentierten Werten dar:
Der Fallwert - Inzidenz - für den Landkreis Northeim ist weiter gesunken und wird soeben mit 82,4 Fällen auf 100.000 Einwohner angegeben.
In einem Detaildokument der Neuinfektionen gegenüber dem Vortag weist das Ministerium für den Landkreis Northeim zehn neue Infektionsauffälligkeiten an laborgetesteten Personen aus. Die befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Die Detaildaten der Northeimer Kreisverwaltung werden üblicherweise erst ab Montag wieder offiziell mitgeteilt.
red/Grafik: Gesundheitsministerium Hannover










16.01.2021 • 09:53 Uhr

Verstecktes Treffen am Oberbecken des Pumpspeicherwerks: Um 22 Uhr plötzlich Corona-Kontrolle der Polizei

Am gestrigen Freitagabend, gegen 22 Uhr stellten Polizeibeamte des Polizeikommissariats Einbeck auf einem Parkplatz, im Bereich des Oberbeckens des Pumpspeicherwerkes Erzhausen in Naensen, Verstöße gegen die Niedersächsische Corona-Verordnung fest. Es hielten sich vier Personen aus vier unterschiedlichen Haushalten an einem Pkw auf. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

Jetzt haben die Erwischten Bußgelder zwischen 50 und 200 Euro zu erwarten. Die Polizeistreife soll den Parkplatz nicht rein zufällig angefahren haben, ergaben Recherchen. red/myl











16.01.2021 • 09:46 Uhr

Notbetreuung in der Corona-Virus-Katastrophe: Eltern sollen alle Kontakte vermeiden

Im Landkreis Cloppenburg - einem Corona-Hotspot-Kreis - sollen Eltern, deren Kinder in die Kita-Notbetreuung gehen, alle privaten Kontakte vermeiden. Das Jugendamt appellierte am Donnerstag an die Eltern, auf das Recht noch eine Person eines anderen Hausstands zu treffen, "in dieser schwierigen Zeit" zu verzichten. Die Kitas dürften die Notbetreuung grundsätzlich nur den Kindern ermöglichen, deren Eltern in betriebsnotwendiger Stellung in Berufen des allgemeinen öffentlichen Interesses stünden. Das Landesgesundheitsamt hatte am Mittwoch eine Sieben-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 205,6 für den Landkreis errechnet.

Die vom Land Niedersachsen genannten möglichen Härtefälle und sonstige Berufszweige berücksichtige der Landkreis aufgrund des hohen Inzidenzwertes nur noch nachrangig. "Ein Rechtsanspruch auf Notbetreuung besteht für niemanden", hieß es. Dies müsse so streng gehandhabt werden, um die Kitas und die dort arbeitenden Erzieherinnen und Erzieher zu schützen. Bereits im Dezember sei es bei gleich hohem Infektionsgeschehen zu vielen Gruppenschließungen wegen Coronafällen gekommen. Das solle in den nächsten Wochen für diejenigen, die unbedingt auf Notbetreuung angewiesen sind, vermieden werden. epd










16.01.2021 • 09:44 Uhr

Schornsteinbrand in Lamspringe - 5000 Euro Schaden

Am gestrigen Freitagabend kam es gegen 18:15 Uhr zu einem Schornsteinbrand in Lamspringe.

Aus derzeit noch ungeklärter Ursache geriet ein Schornstein in einem zurzeit unbewohnten Reihenhaus in der Lindenstraße in Brand. Wegen Renovierungsarbeiten entzündeten Berechtigte einen im Erdgeschoss gelegenen Ofen, welcher an einen innenliegenden Schornstein angebunden ist. Kurze Zeit später wurden neben einer sehr starken Rauchentwicklung auch plötzlich Flammen aus dem Schornstein festgestellt.

In dessen Folge alarmierten die Verantwortlichen die Leitstelle der Feuerwehr. Diese entsendete die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Lamspringe, Sehlem und Bad Salzdetfurth. Weiterhin werden auch Einsatzkräfte der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Hildesheim aus Groß Düngen, eine Schornsteinfegermeisterin sowie eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bad Salzdetfurth in den Einsatz eingebunden.

Durch die starke Hitzeentwicklung während des Brandes entstanden Hitzerisse an der Bausubstanz des Schornsteins. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 5000 Euro geschätzt. Zur Ermittlung der Ursache wurde der Brandort durch die Polizei beschlagnahmt.gle










16.01.2021 • 09:43 Uhr

Schandfleck am Rand des Skulpturenpfades bei Bad Gandersheim: Ungeklärte Brandstiftung

Wenn Wanderer an dem abgefackelten Insektenhotel und Unterstand am Rand des Skulpturenpfades vorbei kommen, dann reiben sich nicht wenige die Augen, schütteln den Kopf und wundern sich: Was ist denn hier passiert? Nun, schon seit längerer Zeit verstört dieses Menetekel blinder Zerstörungswut das Landschaftsbild in diesem Sektor. Alle Bemühungen, die Brandstifter ausfindig zu machen, sind ins Leere gelaufen. Die jungen Leute, denen das vorbildliche Projekt zu verdanken war, sind frustriert. Ein Wiederaufbau hat bislang nicht stattgefunden. Claus König aus Clus, der seinen Grund und Boden für den Unterstand bereitstellte, ist es wohl auch. Noch hat er wohl nicht entschieden was mit der Ruine passiert. So bleibt der Schandfleck vorerst das was er ist: unansehnlich und häßlich und ein Fremdkörper in der Naturlandschaft. Und die Spaziergänger schütteln weiter ihre Köpfe und denken sich ihr Teil. red/Foto: FisWMG










16.01.2021 • 09:40 Uhr

S-Klasse-Mercedes flüchtet mit hohem Tempo mehrfach vor Polizeikontrollen - Polizei bitte um Zeugenhinweise

Über einen mysteriösen Fall eines verirrten Mercedes S 500 berichtet soeben die Polizei im Kreis Höxter:
Ein noch unbekannter Autofahrer konnte sich am Dienstag, 12. Januar, im Bereich Höxter und Brakel mehrmals verschiedenen Polizeikontrollen entziehen. Einen Tag danach konnte der gesuchte Mercedes-Benz von der Polizei sichergestellt werden.

Zunächst bemerkte am Dienstag, 12. Januar, gegen 11:30 Uhr, ein Polizeibeamter in einem Zivilfahrzeug in Höxter an der Kreuzung Godelheimer Straße / Westerbachstraße, wie ein Mercedes Benz unvermittelt bei Rotlicht die Ampel passierte und geradeaus in Richtung Godelheim fuhr. Das Zivilfahrzeug fuhr hinter dem Mercedes, an dem rote Überführungskennzeichen mit Göttinger Städtekennung angebracht waren, hinterher. Die Beamten sahen, dass dieser auch die nächste Ampel, die bereits mehrere Sekunden Rotlicht zeigte, passierte. Andere Verkehrsteilnehmer wurden trotz der bereits längeren Rotphase von dem Mercedes nicht gefährdet.

Die Polizeibeamten folgten dem Mercedes durch die Wilhelm-Haarmann-Straße bis zur Turmstraße. Dort wendete der Mercedes und fuhr trotz Zeigen der Polizeikelle Richtung Godelheim davon.

Im Rahmen der anschießenden Fahndung erkannte ein weiteres Zivilfahrzeug den Mercedes im Bereich Brakel-Siddessen. Das Zivilfahrzeug fuhr auf der Siddesser Straße von Brakel-Frohnhausen aus in Richtung Siddessen und wurde quer zur Fahrbahn abgestellt. Der Mercedes kam diesem Fahrzeug entgegen und hielt rund 50 Meter vor der Sperre an. Der Fahrer stieg kurz aus seinem Fahrzeug aus. Als er einen neben dem Zivilwagen stehenden uniformierten Polizeibeamten erkannte, stieg er wieder ein, wendete und fuhr stark beschleunigt Richtung Siddessen davon. Auf der Strecke nach Siddessen verfolgte der Streifenwagen den Mercedes mit hoher Geschwindigkeit, dennoch war ein Anhalten des offensichtlich stark motorisierten Mercedes nicht möglich.

Auf der B252, der Ostwestfalenstraße, wurde der Mercedes noch kurzzeitig gesehen, wie er Richtung Rheder weiterfuhr. Aufgrund der deutlich überhöhten Geschwindigkeit konnte der Mercedes weiterhin nicht angehalten werden. Andere Verkehrsteilnehmer wurden während des Sichtkontaktes der Beamten zu dem Auto trotz der Geschwindigkeitsüberschreitung des Mercedes nicht gefährdet. Warum sich der Mercedesfahrer und seine Beifahrerin den Polizeikontrollen entzogen, steht nicht fest.

Am Mittwoch, 13. Januar, meldete sich bei der Polizei Höxter ein Anwohner aus Brakel-Istrup und bat um Hilfe. Am Vortag, gegen 12.30 Uhr, habe ein ihm unbekanntes Paar auf seinem Hinterhof ungefragt einen schwarzen Mercedes-Benz ohne Kennzeichen abgestellt. Da der Anwohner an seinem Haus eine Telefonnummer angebracht hatte, kontaktierten ihn die Nutzer des Mercedes und gaben an, ihr Fahrzeug aufgrund einer Panne dort abgestellt zu haben. Der Fahrer sagte zu, das Fahrzeug spätestens am nächsten Vormittag abschleppen zu lassen. Weiterhin bat der Fahrer darum, gegen Zahlung der Spritkosten und einer Aufwandsentschädigung mit seiner Begleiterin nach Paderborn gebracht zu werden. Der hilfsbereite Istruper erklärte sich dazu bereit.

Als sich der Mercedes-Fahrer am nächsten Tag entgegen der Absprache nicht meldete, rief der Anwohner aus Istrup die Polizei an und erklärte, dass ein Mercedes ohne Kennzeichen auf seinem Grundstück stehe. Die Polizeibeamten stellten fest, dass es sich bei dem Fahrzeug um den Mercedes handelt, der sich am Vortag den Polizeikontrollen entziehen konnte. Es stellte sich heraus, dass der hochwertige Mercedes S 500 bei einem Autohaus in Hannoversch Münden am Montag, 11. Januar, für eine Probefahrt ausgeliehen, jedoch nicht zurück gebracht wurde. Am nächsten Tag hatte sich die Kaufinteressentin bei dem Händler gemeldet und angegeben, eine Panne gehabt zu haben. Das Auto sei zudem wegen Falschparken abgeschleppt worden.

Die Polizei stellte den Mercedes-Benz zur Spurensicherung und Eigentumssicherung sicher. Der Fahrer des Mercedes ist aktuell nicht bekannt. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug oder den Insassen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Höxter, Telefon 05271/962-0, zu melden. /ell










15.01.2021 • 19:06 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Hier spricht Eventmanagerin Rebecca Siemoneit-Barum

Zu den angenehmen Terminen für einen Journalisten gehörte in dieser Woche die aktuelle Begegnung mit dem neuen Aushängeschild der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Mit der befristeten Verpflichtung von Rebecca Siemoneit-Barum, bekannte Schauspielerin bei den Gandersheimer Domfestspielen, in der TV Kultserie in der Berliner Lindenstraße, Entertainerin aus Einbeck, Dschungelkämpferin in Kalifornien und Zirkusfrau im Göttinger Winterzirkus, ist der LaGa Bad Gandersheim ein origineller Coup gelungen. Wir haben darüber bereits reportiert.

Nun hatte das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bei der Barum-Audienz im Hauptquartier der LaGa die freundliche Gelegenheit, der weiteren Eventmanagerin bei der Landesgartenschau Fragen zu stellen - zu ihrem neuem Job und wie die Aufnahme im Team passiert. Hier Rebecca Siemoneit-Barum live bei der Landesgartenschau ... die bekanntlich im April 2022 für ein halbes Jahr stattfinden soll. Mit 460.000 Besuchern, das sind pro Tag rund 3000. Rebecca soll mit ihren Event-Ideen dazu beitragen, dass dieses wahnsinnig ehrgeiziges Ziel gelingt.

red/Fotos/Video: Fis WMG










15.01.2021 • 18:18 Uhr

Trotz dramatischer Zunahme der Corona-Infektionen: Evangelische Landeskirche Braunschweig hält an umstrittenen Präsenzgottesdiensten fest

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig hat angesichts der verschärften Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ihre Handlungsempfehlungen für ihre rund 300 Gemeinden aktualisiert. Danach sind Gottesdienste unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln weiter möglich. "Bei Einhaltung der geltenden Bestimmungen stellten diese "kein außerordentliches Infektionsrisiko" dar, betont Landesbischof Christoph Meyns in einem am Donnerstag veröffentlichten Begleitschreiben.

Kritiker von Präsenz-Gottesdiensten sehen das differenzierter. Die Menschenasammlungen in und außerhalb der Kirchen würden sehr wohl ein erhöhtes Ansteckungsrisiko mit dem lebensgefährlichen Virus bedeuten. Das dürfe nicht weiter ignoriert werden.


Bischof Meyns hält dagegen und ließ weiter offiziell verbreiten:
Angesichts der Präsenzgottesdienste an Weihnachten lägen keine Rückmeldungen über Ansteckungen vor. Die derzeitigen Kontaktbeschränkungen bedeuteten keine automatische Absage von Gottesdiensten. Eine Entscheidung darüber müsse aufgrund der jeweiligen Verhältnisse vor Ort getroffen werden. Diese Eigenverantwortung entspreche dem evangelischen Kirchenverständnis, so der Landesbischof.

Insbesondere der Konfirmandenunterricht solle jedoch bis zum 31. Januar möglichst digital gestaltet werden, empfiehlt die Landeskirche. Gleiches gelte für Proben und Unterricht in der Kirchenmusik, sofern kein konkreter Einsatz im Gottesdienst vorbereitet werden müsse. Auch Gruppen und Kreise in den Kirchengemeinden sollten möglichst auf Treffen verzichten. Zur braunschweigischen Landeskirche gehören rund 320.000 Gemeindemitglieder im Südosten Niedersachsens und Teilen Sachsen-Anhalts.
red/eped/Foto: Fis WMG










15.01.2021 • 18:08 Uhr

Markoldendorf: Ohne Versicherungsschutz mit dem Auto unterwegs - Halter ist jetzt auch dran

Am heutigen Freitag, 15. Januar 2021, wurde in der Ilmebahnstraße im Flecken Markoldendorf (gehört zu Einbeck) , gegen 02.45 Uhr ein Pkw VW Golf in Höhe der Tankstelle angehalten. Bei der Überprüfung des Autos stellten die Beamten fest, dass die Kennzeichen keinen Zulassungsstempel hatten. Der Fahrer, ein 25 Jahre alter Mann aus Dassel nahm das Auto also in Betrieb, obwohl kein Versicherungsschutz bestand. Der auf dem Beifahrersitz befindliche Fahrzeughalter (28), ebenfalls aus Dassel, wusste um den Umstand. Gegen die beiden Männer wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.pap










15.01.2021 • 18:04 Uhr

Impfstoff-Hersteller "BioNTech & Pfizer" schwächelt: "Lieferprobleme sind ein Schlag ins Kontor", empört sich Ministerin Reimann

Das unglaubliche Chaos bei Produkten und Lieferungen für Corona-Schutzimpfungen geht weiter:

„Die Gesundheitsministerinnen und -Minister der Länder haben heute Nachmittag die Nachricht erhalten, dass Deutschland und damit auch Niedersachsen in den nächsten Wochen weniger Impfstoff von BioNTech und Pfizer erhalten wird, als uns angekündigt war. Das ist ein echter Schlag ins Kontor.

Als Grund wurden uns Umstellungen im Produktionsprozess in einem Werk des Herstellers Pfizer genannt. Die Lieferung über rund 68.000 Impfdosen, die wir in Niedersachsen für den 19. Januar erwarten, ist nach Angaben des Bundes und des Herstellers nicht betroffen und soll wie geplant eintreffen. Es wird aber erwartet, dass die Folgelieferungen in den nächsten Wochen kleiner ausfallen werden. BioNTech/Pfizer konnte heute noch keine konkreten Angaben dazu machen, in welchem Umfang dies zu erwarten sei.

Schon die ursprünglich für Niedersachsen angekündigten rund 60.000 Impfdosen pro Woche waren zu knapp, um alle impfberechtigten Personen mit der höchsten Priorität in unserem Bundesland zügig impfen zu können und nun könnte es noch länger dauern. Unsere Impfstruktur mit 50 Impfzentren im ganzen Land ist ausgesprochen leistungsfähig, das haben die guten Impfzahlen der letzten 10 Tage ganz deutlich gezeigt. So lange wir aber nicht zuverlässig und kontinuierlich mit Impfstoff beliefert werden, können wir das Potential dieser Infrastruktur nicht vollständig ausschöpfen.

Ich habe deshalb die klare Erwartungshaltung, dass sich die Stabilität der Lieferungen so schnell wie möglich verbessert. Jede kurzfristige Änderung der Impfstoffmenge hat ganz konkrete Auswirkungen auf unsere Lieferpläne und führt bei den Menschen, die sehnlichst auf eine Impfung warten, zu Enttäuschung und in den Kommunen, die die Impfzentren betreiben, zu massiver Unsicherheit." red












15.01.2021 • 17:56 Uhr

Kommunalwahl-Uhr "tickt" ... noch 235 Tage: Bad Gandersheims Stadtbrandmeister a.D. und CDU- Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens kandiert für den Northeimer Kreistag

Im neuen Jahr finden wichtige Wahlen statt: Besonder die Christdemokraten sind voller Spannung. Schon an diesem Wochenende geht es los. Die CDU kürt einen neuen Bundesvorsitzenden. Hier stehen die Kandidaten fest. Auch auf lokaler und regionaler Ebene sind bei den Christdemokraten die Weichen auf Wahlen gestellt. Erste Personalentscheidungen sind bei bekannten Persönlichkeiten getroffen. Das bestätigte brandaktuell Bad Gandersheim CDU-Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens. "Ja, ich werde mit Sicherheit und mit Freude bei der Wahl zum Northeimer Kreistag erneut antreten", versicherte der frühere Stadtbrandmeister in der Roswithastadt. Bei der letzten Wahl hatte er in Bad Gandersheim bereits ein beachtliches Ergebnis erzielt.

"Diesmal möchte ich es schaffen", ist der engagierte Parteivorsitzende voller Tatendrang. Es ist seit einigen Jahren bemüht, neuen Schwung in die politische Basisarbeit einzupflegen. Hier hat er sich mit seinen Aktivitäten für eine neue Selbstdarstellung der lokalen Union gut in Szene gesetzt. Ahrens hat sich dabei der digitalen Techniken bedient. Sehenswert seine Videoclips in den Auslagen der CDU-Geschäftsstelle in der Neustadt. Ahrens leidenschaftlicher Einsatz lässt sich an einem seiner Leitmotive gut beschreiben: "Stell' Dir vor es sind Wahlen, und keiner geht hin!" Engagement in politischen Parteien und Einsatz bei Wahlen sind für Günter Ahrens Grundpfeiler unserer Demokratie - auch und besonders auf lokaler Ebene. Dabei ist er ein Verfechter gemeinschaftlicher Lösungen - auch über Parteigrenzen hinweg. "Eben zum Wohl unseres Landkreises und unserer Stadt".

Auf die Frage, inwieweit er sich für ein Mandat im Bad Gandersheimer Stadtrat bewerben wird, blieb Günter Ahrens seiner Linie treu, mit voreiligen Ankündigungen nicht übers Ziel hinauszuschießen. "Ich weiß es noch nicht. Das ist für mich noch nicht entschieden", so seine ehrliche Ansage. Seine Entscheidung dürfte im Zusammenhang mit der Klärung von Rahmenbedingungen stehen, soweit eine vorsichtige Andeutung von ihm.

Die Kommunalwahlen in Niedersachsen mit Stadtrats- und Kreistagswahl sowie den beiden Direktwahlen für einen Landrat/in und Bürgermeister/in in Bad Gandersheim finden in 235 Tagen - am 12. September 2021 - statt. Am 26. September sind dann die Bundestagswahlen/und möglich Stichwahlen für Landrat/Bürgermeister.
red










15.01.2021 • 17:26 Uhr

Einbeck-Wenzen: Zwei Einbrüche - Kettensägen und Laptop gestohlen

Ein Sägewerksbesitzer aus der Einbecker Ortschaft Wenzen hat am Freitag, 15. Januar 2021, gegen 07.20 Uhr der Polizei Einbeck einen Einbruch in seinen Betrieb in der Burgstraße gemeldet. Dem 58-Jährigen ist bei Betreten des Gebäudes eine Beschädigung an der Eingangstür aufgefallen. Im Innern hat er dann ein offenstehendes Fenster bemerkt. Bislang unbekannte Täter haben sich demnach zunächst erfolglos an der Eingangstür zu schaffen gemacht, um dann ein Fenster aufzubrechen, um so in die Räumlichkeiten zu gelangen. Hier entwendeten sie dann zwei Akku-Kettensägen sowie eine Motorkettensäge und ein Akku-Flex, alles von der Marke Stihl. Der Schaden beläuft sich insgesamt auf rund 1500 Euro.

Der Geschädigte hat zudem ein beschädigtes Fenster bei einem auf den gleichen Grundstück befindlichen Gebäude festgestellt, in dem sich ein Fachgeschäft für Haushaltsgeräte befindet. Auch hier haben sich der/die Täter Zugang durch ein Fenster verschafft. Es wurden sämtliche Räumlichkeiten betreten. Laut Angaben des hierzu Geschädigten wurde ein Laptop der Marke Acer entwendet. Die Schadenshöhe beläuft sich etwa 500 Euro. Zeugen, die in der Nacht zum Freitag diesbezüglich Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck. pap











15.01.2021 • 16:55 Uhr

Milupa ruft aus Vorsorgegründen die Produkte "Milupa Kindermüsli Früchte" zurück - Apfelstiele gefunden

Milupa ruft aus Vorsorgegründen in Deutschland die Produkte "Milupa Kindermüsli Früchte / Milupa Kindermüsli Bircher / Milupa Kinder-Porridge Hafer & Früchte" zurück. Es sind ausschließlich die nachfolgend aufgeführten Sorten mit den hier genannten MHDs betroffen. Die Produkte wurden ab dem 11.09.2020 ausgeliefert und sind in Drogeriemärkten und Lebensmitteleinzelhandel sowie online erhältlich:

- Milupa Kindermüsli Früchte 400g, MHD: 28.12.2021
- Milupa Kindermüsli Bircher 400g, MHD 26.10.2021, 19.12.2021, 18.01.2022
- Milupa Kinder-Porridge Hafer & Früchte 400g, MHD 20.10.2021, 01.12.2021, 16.01.2022
Wir rufen diese Produkte vorsichtshalber zurück, da in einigen Produkten Apfelstiele gefunden wurden. Diese können in Ausnahmefällen in die Atemwege gelangen und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen - wie Verletzungen im Mundraum - führen. Apfel ist eine der Zutaten in diesen Produkten.

Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte haben für uns stets die oberste Priorität. Vor diesem Hintergrund bedauern wir, dass diese Produkte nicht unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit einer Charge getrockneter Apfelstückchen, die von einem Lieferanten als Zutat in den genannten Produkten verwendet wurden. Wir haben sofortige Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass unser Lieferant weiterhin unsere strengen Standards für Lebensmittelqualität und -sicherheit einhält. Nach Untersuchungen sind wir sicher, dass keine weiteren Chargen dieses Produktes mit einem anderen Mindesthaltbarkeitsdatum sowie andere Milupa Produkte betroffen sind.

Der Rückruf wird in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Behörden durchgeführt.

Eltern sollen die betroffenen Produkte mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr verfüttern. Wenn Eltern betroffene Produkte zu Hause haben, sollen sie sich bitte an den Milupa Elternservice unter 0800 737 5000 wenden oder die Ware dort zurückgegeben, wo sie erworben wurde. Milupa sorgt für Ersatz oder erstattet die damit verbundenen Kosten.

Milupa Nutricia GmbH
Am Hauptbahnhof 18
60329 Frankfurt am Main
Bei Fragen können sich Verbraucher gerne kostenfrei unter 0800 737 5000 an den Milupa Elternservice wenden.
red/Quelle: Milupa










15.01.2021 • 16:41 Uhr

Bestes Beispiel: Bad Gandersheims Ordnungsamtschef Frank Biener empfängt Bürger hinter Plexiglas-Corona-Schutzscheibe

Heute ein angemeldeter Termin wegen einer Ordnungsamtsangelegenheit beim Chef des Ordnungsamtes in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim Frank Biener. In seinem Büro in der "Wilhelmsburg" die neueste Schutzmaßnahme gegen nicht ausschließende Ansteckungsrisiken beim Publikumsverkehr. Der Ordnungsamtsleiter begrüßt den Bürger in gebührenden Abstand durch Ansprache. Zwischen ihm und dem Bürger ist eine eine transparente Plexiglasschutzscheibe aufgebaut. Sie ist auch zweckmäßig, wenn eine zweite Mitarbeiterin im Büro arbeitet. Dann ist für beide Beschäftigten auch Maskenpflicht angesagt, erklärt Frank Biener.
Übrigens: wo in den Rathausbüros kein Publikumsbetrieb stattfindet sind Trennscheiben nicht unbedingt zwingend aufgebaut. Wichtig für Bürgerinnen und Bürger ist die Regelung, so bekräftigt der Leiter des Ordnungsamtes, dass bei unabweisbaren Präsenzterminen bitte eine Voranmeldung mit der jeweiligen Dienstleistungsstelle in der Stadtverwaltung angesagt ist. Dann wird der Bürger/in jeweils individuell und persönlich in die ansonsten abgeschlossene Verwaltung hereingelassen. Selbstverständlich ist Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
red/Foto: FisWMG










15.01.2021 • 16:19 Uhr

Waldpädagogikzentren der Niedersächsischen Landesforsten als außerschulische Lernstandorte BNE anerkannt

Die Niedersächsischen Landesforsten sind der größte Forstbetrieb in Niedersachsen und bewirtschaften ca. 330.000 Hektar Landeswald. Zu den vielfältigen Aufgaben gehören neben der Waldpflege und Waldbewirtschaftung auch der Naturschutz und die Bildungsarbeit. Die von den Landesforsten betriebenen Waldpädagogikzentren (WPZ) sind nun vom Niedersächsischen Kultusministerium in das Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernstandorte BNE aufgenommen worden.

Das Netzwerk ermöglicht den Austausch mit anderen Akteurinnen und Akteuren in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Das ist ein toller Erfolg und eine hohe Anerkennung für die jahrzehntelange, intensive Bildungsarbeit der Landesforsten. Sie blicken auf eine 60- jährige Erfahrung in der forstlichen Bildungsarbeit zurück, beginnend mit den ersten Waldeinsätzen von Jugendlichen im Harz. Informations- und Bildungseinrichtungen wie diese tragen dazu bei, dass unsere Schülerinnen und Schüler gut auf ein Leben in dieser sich verändernden Welt vorbereitet werden. Mit der Aufnahme in das Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernstandorte BNE möchte das Land einen Beitrag leisten, die Bildungsarbeit der Einrichtungen zu unterstützen, sie in Niedersachsen noch bekannter zu machen", betonte Minister Tonne.

In Niedersachsen stehen derzeit elf Waldpädagogikzentren zur Verfügung, wobei neun Häuser einen Mehrtagesbetrieb in Form von Jugendwaldeinsätzen bzw. Klassenfahrten ermöglichen. Dieser Mehrtagesbetrieb mit Jugendwaldeinsatz ist als Alleinstellungsmerkmal zu werten: Jugendliche arbeiten zusammen mit Forstwirten an realen Lernanlässen in Bezug zu nachhaltiger Waldentwicklung. Als Ziel des pädagogischen Angebots für den gesetzlichen Bildungsauftrag wird die Bedeutung des Waldes als wichtige Lebensgrundlage vermittelt. Dabei werden fächerübergreifende Ansätze mit ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten im Sinne von BNE für das pädagogische Konzept genannt.

Die ausgezeichneten Einrichtungen sind im Einzelnen:
01 - WPZ Weser-Ems mit der Außenstelle Forstamt Neuenburg
02 - WPZ Elbe-Weser 03 - WPZ Lüneburger Heide - Walderlebnis Ehrhorn und Haus Ehrhorn
04 - WPZ Hahnhorst
05 - WPZ Ostheide - Haus Oerrel und Haus Siedenholz
06 - WPZ Hannover - Hildesheim
07 - WPZ Wisentgehege
08 - WPZ Weserbergland Neuhaus im Rolling (Foto)
09 - WPZ Göttingen - RUZ Reinhausen, Haus Rotenberg und Haus Steinberg
10 - WPZ Harz - Haus Ahrendsberg und HarzWaldHaus
11 - WPZ Waldforum Riddagshausen

Die Bildungsarbeit der WPZ richtet sich an Kinder und Jugendliche aller Schulformen von der Grundschule über die weiterführende Schule bis zu abiturrelevanten Fachinhalten. Ebenso gibt es Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und Studienseminare. Darüber hinaus werden auch Freizeitprogramme für die Öffentlichkeit angeboten.
red/Foto: WPZ Neuhaus/Solling











15.01.2021 • 16:11 Uhr

Digitaler Themenabend: Impfung gegen COVID-19 - 21. Januar 2021 18 Uhr - Jetzt schon Fragen stellen! Wichtiger Terminhinweis!

Die ersten Impfungen starteten kurz vor Jahresende 2020 mit der EU-weiten Zulassung für den Impfstoff von Biontech/Pfizer.

In der ersten Januarwoche 2021 hat die EU auch einen zweiten Corona-Impfstoff des US-Konzerns Moderna zugelassen. Niedersachsen hat am 27. Dezember 2020 mit dem Impfen gegen COVID-19 in Alten- und Pflegeheimen begonnen.

Doch wer ist jetzt eigentlich wann dran und warum gibt es diese Reihenfolge? Ist der Impfstoff überhaupt sicher? Gibt es Nebenwirkungen? Warum gibt es nur so wenig Impfstoff?

Gemeinsam mit der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Carola Reimann, Dr. med. Matthias Bernd - Chef des Hausärzteverbands in Niedersachsen, Professor Dr. Dirk Heinz - Wissenschaftlicher Leiter des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und Professor Dr. Stefan Dübel - Leiter der Abteilung Biotechnologie an der Technischen Universität (TU) Braunschweig, möchten wir Ihre Fragen beantworten und über Mythen und Wahrheiten zum Thema Impfen sprechen.

Die Moderation übernimmt Susanne Thiele - Leiterin der Presse und Kommunikation des HZI in Braunschweig.

Seien Sie unter folgendem Link live dabei und stellen Sie Ihre Fragen:

https://www.youtube.com/watch?v=8VVhztLS3Fw&feature=youtu.be

Sie haben schon jetzt eine konkrete Frage? Schicken Sie uns Ihre Fragen bis zum 20. Januar, 11 Uhr, an pressestelle@ms.niedersachsen.de. Wir sammeln Ihre Fragen und beantworten diese live während der Veranstaltung.

red










15.01.2021 • 13:52 Uhr

Roy Kühne: Start des Corona-Teilhabe-Fonds - Frische Gelder für Sozialkaufhäuser und Behindertenwerkstätten

Auch die Inklusionsunternehmen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen waren in den letzten Monaten stark von der Corona-Pandemie betroffen. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den sogenannten Corona-Teilhabe-Fonds auf den Weg gebracht. Das Ministerium hat nun eine Förderrichtlinie erlassen und eine Verwaltungsvereinbarungen mit den Bundesländern getroffen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne weist darauf hin, dass seit dem 1. Januar 2021 beim Integrationsamt des Landes Niedersachsen Förderanträge für den Zeitraum September 2020 bis März 2021 gestellt werden können.

Die Zuschüsse aus dem Corona-Teilhabe-Fonds bestehen aus einer Liquiditätsbeihilfe in Höhe von 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten, die nicht durch die Einnahmen gedeckt sind.
Dabei ist die Beihilfe nicht von der Anzahl der Beschäftigten oder der Betriebsgröße abhängig und kann im Einzelfall bis zu 800.000 Euro betragen. Erstattungsfähig sind auch Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld oder anderweitig gedeckt sind.
Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn der Liquiditätsengpass bereits durch eine andere staatliche Förderung ausgeglichen ist.
Die Auszahlung der Liquiditätsbeihilfe erfolgt unverzüglich nach der Bewilligung.

Bis zum 30. Juni 2021 hat der Antragsteller in einer Schlussabrechnung die tatsächlichen Einnahmen, Kosten und gegebenenfalls andere Unterstützungsleistungen nachzuweisen. Ergibt sich dabei, dass der Liquiditätsengpass geringer ist als anfangs angenommen, sind zu viel gezahlte Leistungen zurückzuzahlen. red/Foto: Fis WMG











15.01.2021 • 13:49 Uhr

Autofahrerin übersieht Radler und verletzt ihn durch Kollision

Ereignisort: Nörten-Hardenberg, Lauenförder Straße, Ereigniszeitpunkt: Donnerstag, 14. Januar 2021, 06.30 Uhr:

Donnerstagmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 446 in Höhe der Einmündung zur B 3 (Fahrtrichtung Northeim) ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrradfahrer leicht verletzt wurde.
Eine 54-jährige Autofahrerin aus Nörten-Hardenberg befuhr mit ihrem Pkw Ford die Lauenförder Straße/ B 446 in Richtung Northeim. Im Einmündungsbereich zur B3 übersah sie einen 52-jähringen Radfahrer. Dieser war mit seinem Pedelec auf dem Radweg in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs. Durch den Zusammenstoß stürzte der Moringer mit seinem Fahrrad auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei leicht. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Am Ford entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 250 Euro, am Pedelec ca. 150 Euro. köh










15.01.2021 • 13:44 Uhr

Falsch geparkter Pkw führt zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen - Heroin und Geldsumme beschlagnahmt - Später entlassen

Nachdem die Polizei Hildesheim am gestrigen Vormittag (14.01.2021) zunächst einem Hinweis auf einen falsch geparkten Ford Galaxy in der Schwemannstraße nachging, an dem sich entwendete Kennzeichen befanden, kam es in der Folge zur Sicherstellung des Fahrzeuges, der Beschlagnahme von Drogen und Bargeld sowie zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen.

Der Hinweis auf den Pkw ging durch den Landkreis Hildesheim bei der Polizei ein. Bei einer Überprüfung durch eine zivile Streifenbesatzung wurden zwei Männer angetroffen, die sich in das Fahrzeug setzten und offenbar mit dem Ford wegfahren wollten.

Eine Kontrolle der Personen sowie des Fahrzeuges ergab, dass neben den Kennzeichen auch der Ford im Bereich Hannover gestohlen wurden. Ferner lag im Pkw ein weiteres Kennzeichenpaar, das ebenfalls aus einem Diebstahl stammt.

Die Männer, bei denen es sich um einen 53-jährigen Hildesheimer sowie einen 35-jährigen aus dem Raum Hannover handelt, wurden festgenommen und zur Wache in die Schützenwiese verbracht. Der Pkw und die entwendeten Kennzeichen wurden sichergestellt.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden im Rahmen der weiteren Ermittlungen sowohl der Ford als auch die Wohnung des 53-jährigen durchsucht. Dabei stießen die Beamten im Fahrzeug und den Wohnräumen des Mannes auf Heroin im unteren dreistelligen Gramm-Bereich. Ferner wurde ein mittlerer vierstelliger Bargeldbetrag gefunden. Die Betäubungsmittel und das Geld wurden beschlagnahmt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Tatverdächtigen nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. jpm










15.01.2021 • 13:39 Uhr

Northeim-Sudheim: Brand einer Küchenzeile in Bürogebäude - 40 Feuerwehrkräfte löschen Feuer

Gestern Nachmittag (16.50 Uhr) brannte eine Küchenzeile in einem Bürogebäude in Sudheim, Stadtweg. Gegen 16.50 Uhr entdeckte ein 42- jähriger Moringer den Brand in der Küchenzeile und alarmierte die Rettungskräfte. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch einen technischen Defekt eines Wasserkochers. Die Feuerwehr war mit ca. 40 Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand schnell abgelöscht. Der Brandentdecker wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Northeimer Krankenhaus eingeliefert. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2500 Euro geschätzt. köh











15.01.2021 • 13:26 Uhr

Dramatische Minuten heute in der Baderstraße in Bad Gandersheim - Freiwillige Feuerwehr rettet Patienten

Dank eines beherzten Einsatzes von Rettungskräften und Nachbarn ist heute Vormittag in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim hoffentlich ein Menschenleben gerettet worden. Aus der Baderstraße war bereits am gestrigen Abend ein Notruf an Rettungsarzt und Sanitäter abgegangen. Ein Anwohner hatte schwere gesundheitliche Probleme. Die alarmierten Kräfte zogen später wieder ab.Die Lage schien geregelt. Über Nacht muss sich die Situation verschärft haben. Vormittags wurden erneut die Rettungskräfte alarmiert. Diesmal fiel die Entscheidung: Der Patient muss sofort in ein Krankenhaus. Die dann auftretenden Herausforderungen, den Patienten sicher in den bereitstehenden Rettungswagen zu bekommen, löste die Bad Gandersheimer Freiwillige Feuerwehr (mit Drehleiter vor Ort) in professioneller Manier. Dann konnte der bekannte Bad Gandersheim in eine Klinik nach Seesen gebracht werden. Wegen der zurückgelassenen Tiere (u.a. Papageien) kümmerten sich in einer ersten Spontanaktion die Mitglieder des Tierschutzvereins Bad Gandersheims. Der geretteten Persönlichkeit gelten beste Genesungswünsche!
red/Foto: Fis WMG










15.01.2021 • 11:34 Uhr

Verdacht der Marktmanipulation-Strafverfahren gegen Prof. Dr. Martin Winterkorn vorläufig eingestellt

Mit Beschluss vom 14.01.2021 hat die 16. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Braunschweig das Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG Prof. Dr. Martin Winterkorn auf den Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig vorläufig eingestellt (Az. 16 KLs 75/19).

Eine Einstellung des Strafverfahrens gem. § 154 Abs. 2 StPO nach Erhebung der öffentlichen Anklage kommt in Betracht, wenn die zu erwartende Strafe im Hinblick auf die Straferwartung wegen einer anderen Tat nicht beträchtlich ins Gewicht fällt. Davon geht die Wirtschaftsstrafkammer aus, weil die Straferwartung im sogenannten NOx-Verfahren (Az. 6 KLs 23/19), in dem Prof. Dr. Martin Winterkorn ebenfalls angeklagt ist, deutlich höher ist als in dem Verfahren wegen Marktmanipulation nach WpHG und im Falle einer Verurteilung in beiden Verfahren eine Gesamtstrafe zu bilden wäre. Dabei würde die Verurteilung wegen der Marktmanipulation nicht zu einer wesentlichen Erhöhung der Gesamtstrafe führen.

Nachdem die 6. Wirtschaftsstrafkammer in dem Eröffnungsbeschluss des NOx-Verfahrens vom 08.09.2020 ( Az. 6 KLs 23/19) unter anderem gegen den Angeklagten Prof. Dr. Martin Winterkorn einen hinreichenden Tatverdacht wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angenommen hat, beträgt der Strafrahmen hier mindestens 1 Jahr bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe.

Der Straftatbestand der Marktmanipulation wird dagegen mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft.

Gegen die vorläufige Einstellung gem. § 154 StPO gibt es keine Beschwerdemöglichkeit.

Die Anklage wegen des Verdachts der Marktmanipulation richtete sich ursprünglich gegen drei Angeschuldigte. Während die Kammer mit Beschluss vom 24.09.2020 ( vgl. Pressemitteilung vom 24.09.2020) die Anklage gegen Prof. Dr. Martin Winterkorn zugelassen und Hauptverfahren eröffnet hat, ist das Verfahren gegen die vormals Mitangeschuldigten, den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch und den Vorstandsvorsitzenden Dr. Herbert Diess der Volkswagen AG, im Mai 2020 gegen Zahlung von jeweils 4,5 Millionen Euro an die Staatskasse eingestellt worden (§ 153a StPO).

Voraussichtlicher Prozessbeginn im NOx-Verfahren ist am 25. Februar 2021.
red










15.01.2021 • 11:28 Uhr

Mutmaßliches Diebesgut in Bad Lauterberger Wohnung entdeckt - Herkunft unbekannt, Eigentümer gesucht

Während eines Einsatzes aus anderem Grund haben Beamte der Polizei Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) Anfang der Woche in einer Wohnung mehrere mutmaßlich gestohlene Gegenstände entdeckt. Im Einzelnen handelt es sich um einen Motor (Foto), Dämmmaterial (Foto), einen "Thule"-Fahrradträger, einen Rasenmäher (Foto), zwei Fahrräder (Foto) und einen "Gardena"-Mähroboter (Foto). Zur Herkunft befragt, konnte der Wohnungsmieter keine plausiblen Angaben machen. Es wird vermutet, dass die Sachen möglicherweise aus Einbrüchen in Gartenlauben stammen könnten.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Lauterberg unter Telefon 05524-9630 entgegen.jk/Foto: Polizei
















15.01.2021 • 11:14 Uhr

Neues Konjunkturpaket in Amerika

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Weniger spektakuläre Ereignisse als intensive Aktivitäten hinter den Kulissen bewegten die Finanzmärkte in der abgelaufenen Woche. In den USA arbeitet die neue Regierung Biden an einem weiteren, mittlerweile dem sechsten, Corona-Konjunkturpaket. Dies bedeutet einerseits eine Verbesserung des Wachstumsausblicks für die US-Wirtschaft, andererseits jedoch auch einen weiteren hohen Kapitalbedarf für den Staatshaushalt. Dies ließ die Renditen an den Anleihemärkten nach langer Zeit wieder ansteigen, was vorübergehend auch bei Bundesanleihen zu beobachten war. Für die Aktienmärkte wiederum sind steigende Zinsen Gift, allerdings war die Dosis noch zu gering, um Rückgänge bei Anteilsscheinen auszulösen. Dabei half auch, dass die Notenbanken sich sofort äußerten, ihre Geldpolitik aufrecht zu erhalten, was dämpfend auf den Renditeanstieg wirkte.

Geldpolitik nach der Krise

In der kommenden Woche tagt der Europäische Zentralbankrat. Mit neuen Maßnahmen angesichts der zu erwartenden Verschärfung des Lockdowns ist nicht zu rechnen, da die Notenbank bereits ein umfangreiches Paket auf den Weg gebracht hat. Trotz der schwierigen Umstände für die Wirtschaft schielen die Finanzmärkte bereits auf die Zeit nach Corona und erwarten Aufschlüsse über die künftige Geldpolitik. Ferner werden Stimmungsumfragen aus der europäischen Wirtschaft veröffentlicht. Diese werden zeigen, dass eine robuste Industrie sich zur wichtigen Stütze für die europäische Gesamtwirtschaft entwickelt hat.











15.01.2021 • 10:37 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 16 Neu-Infizierte und zwei Personen sind wieder gesund- Bad Gandersheim Fallzahl sinkt auf 17 - Kalefeld mit 38 Infektionen auffällig

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1187 (+16) Corona-Infektionen bekannt geworden. 955 Personen (+2) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 87,7 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 213 (+14) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 17 (-1), Bodenfelde 12 (0),Dassel 7 (0),Einbeck 49 (+3),Hardegsen 8 (0), Kalefeld 13 (+3), Katlenburg-Lindau 6 (+1),Moringen 36 (+8),Nörten-Hardenberg 5 (0),Northeim 46 (+1) undUslar 14 (-1) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 1068 Personen (Stand: 14.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 0,8 Prozent.lpd










15.01.2021 • 10:36 Uhr

Anklage gegen 24-jährigen Einbecker Brandstifter Leon K. von der Staatsanwaltschaft in Göttingen erhoben - 16 Brandstiftungen und 33 Betrugstaten in Hotels

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat gegen einen 24 Jahre alten Mann aus dem Großraum Braunschweig/Wolfsburg, der früher in Einbeck wohnhaft war, Anklage vor der großen Strafkammer des Landgerichts Göttingen erhoben. In einer offiziellen Pressemitteilung der Behörde von soeben heißt es ergänzend: Ihm werden 16 Brandstiftungen, die Unterschlagung eines Pkw sowie 33 Betrugstaten zum Nachteil von Hotelbetreibern und Tankstelleninhabern zur Last gelegt.

Der Angeschuldigte soll zunächst im Juli 2020 in Hildesheim unter dem Vorwand, eine Probefahrt durchführen zu wollen, einen Pkw VW Golf VII 4 Motion mit einem Zeitwert von 37.000 € erlangt haben. In der Folgezeit soll er das Fahrzeug genutzt haben, um im Zeitraum vom 25.8.2020 bis 14.9.2020 Brände zu legen. Ab dem 25.8.2020 soll er in Einbeck insgesamt 9 Gartenlauben und einen Schuppen durch Brandsetzung zerstört haben. Am 29.8.2020 soll er dann ein unbewohntes Wohnhaus in Einbeck in Brand gesetzt haben, welches komplett ausbrannte. Am 30.8.2020 soll er im Einbecker Ortsteil Kohnsen ein Strohlager entzündet haben. Das Feuer griff auf den Dachstuhl der daneben befindlichen Scheune in Teilbereichen über, so dass ein Sachschaden in Höhe von 35.000 € entstand. Am selben Tattag soll er in Einbeck/Rotenkirchen an einem landwirtschaftlichen Gebäude die hölzerne Fassadenverkleidung sowie ein Tor in Brand gesetzt haben. Durch ein frühzeitiges Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Vollbrand verhindert und die Gefahr beseitigt werden, dass dort gelagerter Flüssigdünger detoniert.

Des weiteren werden dem Angeschuldigten die Inbrandsetzung eines Holzstapels in Einbeck/Rittierode am 31.8.2020 sowie die Inbrandsetzung einer Fachwerkscheune mit einem darin befindlichen Strohlager in Einbeck/Stroit am 4.9.2020 zur Last gelegt. Durch das Feuer wurde die Scheune vollständig zerstört. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 250.000 €. Durch das Entzünden einer Scheune in Einbeck/Dassensen am 7.9.2020 soll ein weiterer Sachschaden in Höhe von 15.000 € entstanden sein. In vier weiteren Fällen soll der Angeschuldigte ab dem 9.9.2020 in Einbeck und Northeim große Mengen an Strohballen - in einem Fall alleine 2.000 Stück - entzündet haben.

Zum Zeitpunkt der letzten Tat wurde der Angeschuldigte in unmittelbarer Tatortnähe durch eine Wildkamera fotografiert, wodurch er identifiziert werden konnte. Während des gesamten Tatzeitraums vom 28.7.2020 bis 21.9.2020 soll der Angeschuldigte an zahlreichen Tankstellen getankt haben und anschließend mit dem Pkw davongefahren sein, ohne die Tankrechnungen zu begleichen. Des Weiteren soll er in dieser Zeit in diversen Hotels übernachtet und diese verlassen haben, ohne die Kosten für die Übernachtung sowie Speisen und Getränke beglichen zu haben.
Der Angeschuldigte hat sämtliche Taten eingeräumt. Er hat angegeben, planlos durch Niedersachsen gefahren und ab Ende August 2020 die Brände gelegt zu haben. Die Brandlegungen seien für ihn ein entlastendes Ventil gewesen. Er habe in diesen Momenten keine Sorgen und Probleme gespürt. Im Nachhinein bereue er es, diese Dinge getan zu haben.red
Der Angeschuldigte konnte am 22.9.2020 in einem Hotel in Königslutter durch Einsatzkräfte des mobilen Einsatzkommandos des Landeskriminalamtes festgenommen werden. Er wurde anschließend dem zuständigen Ermittlungsrichter in Göttingen vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Seit dem 22.9.2020 befindet sich der Angeschuldigte in Untersuchungshaft. red/Foto: Kreisfeuerwehr Northeim










15.01.2021 • 10:32 Uhr

Persönlicher Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern -Landrätin Astrid Klinkert-Kittel richtet die persönliche Telefonsprechstunde ein

Die größte Herausforderung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist die Reduzierung der persönlichen Kontakte. „Leider leidet darunter seit geraumer Zeit auch der direkte Austausch“, stellt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bedauernd fest.
Um direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, bietet sie deshalb jetzt telefonische Bürgersprechstunden an. In Einzelgesprächen möchte sie sich Zeit nehmen, für die Angelegenheiten, oder Fragen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Northeim. Egal, ob es um eine gute Idee für den Landkreis geht, es um Fragen über die Arbeit der Kreisverwaltung geht oder auch mal Dampf abgelassen werden soll. „Ich freue mich auf den Austausch“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Ganz Ohr für die Anrufenden ist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ab der kommenden Woche immer mittwochs in der Zeit von 9:30 bis 10:30 Uhr und donnerstags in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr. Wer einen Gesprächstermin wahrnehmen möchte, kann sich im Vorzimmer der Landrätin unter Telefon 05551/708404 anmelden. Dabei sollte möglichst auch schon das Thema angeben werden.lpd










15.01.2021 • 10:30 Uhr

Elvershausen: Mehrere hundert Meter Kupferkabel entwendet

Tatort: Katlenburg-Lindau, Taake, Tatzeitraum: Mittwoch, 13. Januar 2021, 16 Uhr, bis Donnerstag, 14. Januar 2021, 17 Uhr:

In der Nacht zu Donnerstag wurden mehrere hundert Meter Kupferkabel von einer Privatbaustelle in Katlenburg-Lindau/Elvershausen entwendet.
Unbekannte Täter nahmen ca. 200 bis 300 Kilogramm alte Stromkabel von dem Grundstück eines zurzeit unbewohnten Einfamilienhauses widerrechtlich mit. Dadurch entstand ein Schaden in Höhe von ca. 400 Euro.

Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen geben können, wenden sich bitte an die Polizeistation Katlenburg unter 05552-7092415.köh










15.01.2021 • 08:41 Uhr

Heute Morgen heftige Razzia der Polizei gegen türkisch-libanesische Großfamilie: Pistorius lobt Ermittlungserfolg gegen Clan-Kriminalität - 300 Spezialkräfte im Einsatz

Am heutigen Freitagmorgen haben Ermittlerinnen und Ermittler der bei der Polizeidirektion Oldenburg eingerichteten „Sonderkommission Clan" insgesamt 18 durch das Amtsgericht Verden erlassene Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die betroffenen Wohnungen und Geschäftsräume befinden sich in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Vorangegangen waren umfangreiche Ermittlungen, die sich gegen Teile einer türkisch-libanesischen Großfamilie aus dem Bereich Achim und Bremen richten, wo der Schwerpunkt der Durchsuchungen lag.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt soeben „Ich freue mich sehr über diesen erfolgreichen Schlag gegen ein kriminelles Clan-Netzwerk in Achim, der der Polizei Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Verden gelungen ist. Dieser Erfolg ist ein weiterer Beleg für die herausragende Arbeit der niedersächsischen Polizistinnen und Polizisten und aller anderer Beteiligten in den Sicherheitsbehörden und der Justiz, bei denen ich mich herzlich bedanke. Dies zeigt, dass unsere Null-Toleranz-Strategie gegenüber der Clankriminalität aufgeht. Der heutige Ermittlungserfolg belegt erneut, dass wir den Rechtsstaat durchsetzen."

In Niedersachsen unterstützten Kräfte der Zentralen Polizeidirektion, Kräfte des Mobilen Einsatzkommandos sowie Diensthundeführer der Polizeidirektion Oldenburg die Ermittlerinnen und Ermittler der „SoKo Clan" bei den Durchsuchungsmaßnahmen. Insgesamt waren rund 300 Polizeikräfte in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen im Einsatz. red











15.01.2021 • 08:33 Uhr

Angeblicher Unfall - Trickdiebe ergaunern mehrere tausend Euro bei Schockanruf in Göttingen

Mithilfe eines Schockanrufes haben Unbekannte am Mittwoch (13.01.21) in Göttingen eine Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen. Die verängstigte Frau übergab das Geld eigenen Schilderungen zufolge am Nachmittag in der Klinkerfuesstraße an ein vermutlich 14 Jahre altes Mädchen. Dieses flüchtete mit der Beute in Richtung Schiefer Weg.

Der Geldübergabe ging ein Anruf am Vormittag voraus, in dem sich eine unbekannte Frau als angebliche "Tochter" der Seniorin ausgab. Die Betrügerin schilderte, dass sie einen Unfall verursacht habe, bei dem eine schwangere Frau verletzt worden sei. Aufgrund dessen habe das Amtsgericht nun U-Haft angeordnet, die sie nur durch Zahlung einer Kaution umgehen könne. Hierfür benötige sie jetzt dringend Bargeld.

Das unbekannte Mädchen, an das die besorgte Frau daraufhin am Nachmittag das Geld aushändigte, soll wie folgt ausgesehen haben:

Ca. 14 Jahre alt, ca. 150 cm groß, bekleidet mit dunkler Steppjacke, Jeans, weiß-bunt gestreifter Mütze und Mundschutz.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.

Die Polizei Göttingen rät:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehende Personen.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.

Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.

Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.

Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom. jk










14.01.2021 • 17:32 Uhr

Ministerin Reimann schickt 210.000 Corona-Schutzimpfungs-Briefe an über 80-Jährige

Land würde sich freuen über zusätzliche lokale Information der Impfberechtigten durch die Kommunen

Das beigefügte Schreiben, in dem das Sozialministerium die impfberechtigten Personen, die 80 Jahre und älter sind, über den Start und den Ablauf der Terminvergabe informiert, wird ab Anfang der kommenden Woche postalisch versandt.

Das Schreiben enthält im Wesentlichen die Information, dass die ersten Termine in den 50 Impfzentren im Land ab dem 28. Januar 2021 unter der Telefonnummer 0800 99 88 665 oder über das Onlineportal www.impfportal-niedersachsen.de vergeben werden. Diese Webseite wird am kommenden Montag, den 18. Januar, zunächst mit allgemeinen Informationen zur Covid-Impfung online gehen, das Portal zur Terminvergabe öffnet dann am 28. Januar.

Mit dem Anschreiben soll neben den Informationen in den Medien und auf den Internetseiten der Landesregierung ein weiterer Weg beschritten werden, um die im ersten Schritt impfberechtigten Niedersächsinnen und Niedersachsen zu erreichen. Das Land steht darüber hinaus in einem engen Austausch mit Verbänden und Krankenkassen, um den Start der Terminvergabe in der Gruppe der Menschen über 80 so breit wie möglich zu kommunizieren und bekanntzumachen.

Das Sozialministerium würde sich sehr freuen, wenn die Kommunen die Informationen zum Start der Terminvergabe in den Impfzentren zusätzlich lokal über eigene Anschreiben an alle bei ihnen lebenden über 80-Jährigen kommunizieren würden. Herzlichen Dank für dieses Angebot der kommunalen Spitzenverbände. Das Land übernimmt selbstverständlich die Kosten für diese Versandaktionen. Das Sozialministerium wird den kommunalen Spitzenverbänden dafür ein Musterschreiben zur Verfügung stellen. Vor Ort kann das Schreiben des Landes dann um Informationen über lokale Angebote wie beispielsweise Fahrdienste zu den Impfzentren für nicht mobile Impfberechtigte ergänzt werden.

Das Anschreiben des Sozialministeriums, das in der kommenden Woche an rund 210.000 Haushalte aus der Datenbank der Deutsche Post Direkt GmbH verteilt wird, finden Sie im Anhang dieser Mitteilung und im Internet unter www.niedersachsen.de/coronavirus

red/Screen Brief /Sozialministerium

















14.01.2021 • 17:05 Uhr

Notruf Innenstadt: Christian Grascha im Gespräch mit Anja Barlen-Herbig zum ersten Webtalk im neuen Jahr

Am Mittwoch, 20. Januar 2021, lädt Christian Grascha zum ersten Webtalk im Jahr 2021 ein. Virtuell zu Gast ist Anja Barlen-Herbig, Geschäftsführerin der Einbeck Marketing GmbH. Der Titel lautet „Notruf: Innenstadt?“. Die Videokonferenz beginnt um 20 Uhr und ist für eine Stunde angesetzt.

Die Innenstädte schlagen Alarm. Seit Anfang November 2020 befinden Sie sich im Lockdown – erst im Lockdown Light, seit Mitte Dezember im kompletten Lockdown. Stadtmarketing und Standortmarketing sind seit dem März 2020 in einer Art Ausnahmezustand. Veranstaltungen, Märkte, verkaufsoffene Sonntage – alle Planungen dazu sind mit dem Hintergrund der Pandemie nur eingeschränkt möglich. Perspektiven aus der Politik dazu gibt es wenig. Dies muss geändert werden!
Christian Grascha lädt zu einem regen Gedankenaustausch ein. Probleme sollen klar definiert werden, damit die Politik vor Ort und im Land Lösungen entwickelt.

Die Einwahldaten für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de mit ihrem Skype Benutzernamen an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Skype: Die Einwahl funktioniert über einen Gastzugang, bei dem immer nur von Skype eine Nummer vergeben wird, die 24 Stunden einen Zugang für diese Unterhaltung gewährleistet. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden. red












14.01.2021 • 16:46 Uhr

NDR berichtet: Anklage gegen mutmaßlichen Serienbrandstifter von Einbeck

Jetzt kommt der mutmaßliche Brandstifter von Einbeck, Leon K., vor Gericht. Im vorigen Jahr hatte die Brandserie für großes Aufsehen in Einbeck und Umgebung gesorgt. Medien wie der NDR berichten über die Anklageerhebung durch die Göttinger Staatsanwaltschaft. Sie bestätigte den Bericht. Auf Nachfrage hatte die Staatsanwaltschaft Göttingen dem Redaktionsnetzwerk erklärt, der mutmaßliche Brandstifter, der auch Betrugsdelikte zur Last gelegt werden, habe kein umfassendes Geständnis abgelegt.

In der NDR-Mitteilung heißt es unter anderem: "Im vergangenen Sommer hat ein Serienbrandstifter in Einbeck (Landkreis Northeim) sein Unwesen getrieben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Göttingen Anklage gegen den Verdächtigen erhoben. Sie legt dem 24 Jahre alten Mann 16 Brände in Gartenlauben, Strohlagern und einer Scheune zur Last, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Neben den Feuern wirft die Anklagevertretung dem bei Braunschweig lebenden Mann 33 Betrugsdelikte vor. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest."
Quelle: NDR/Staatsanwaltschaft Göttingen/Foto: Kreisfeuerwehr Northeim










14.01.2021 • 16:34 Uhr

Römerschlacht am Harzhorn: Trotz Corona-Virus-Katastrophe voll Optimismus für 2021 - ein Jahresrückblick

Mit Spannung und Vorfreude begann das Jahr 2020. Ein ganz besonderes sollte es für das römisch-germanische Schlachtfeld am Harzhorn werden, denn die Eröffnung des Rundweges als dritte Stufe des Ausbaus war für den Beginn der Sommersaison geplant und der Publikumsmagnet „Römer-Germanen-Familientag“ stand als Mai-Event bevor.

Die Jahresplanungen liefen neben dem üblichen Gästebesuch in Führungen, Schulevents und Kindergeburtstagen seit Januar auf Hochtouren. Außerdem hatte die Geschäftsführung der praeteritum gGmbH mit Erfolg für alle drei Standorte einen öffentlichen Aufruf gestartet, um neue Guides anzuwerben. Für das Harzhorn meldeten sich 15 Interessierte. Was für eine Aussicht, sich in Zukunft noch besser und intensiver um alle Gäste kümmern zu können! Der Anschub war gegeben, die drei Leuchttürme der Region nach innen und außen zu verbinden und so regional und überregional vermarkten zu können.

Zur bereits angelaufenen Kooperation mit dem Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim kam die mit der BBS Einbeck hinzu. Schüler*innen des 12.Jahrgangs hatten sich als Schulprojekt fächerbezogen bereit erklärt, neue, junge Ideen für die Museumspädagogik und „social media“ zu entwerfen. Begleitet von ihren Lehrkräften gab es dazu im Januar und Februar Schulungen am Harzhorn, um Hintergrundinformationen aus erster Hand zu erwerben. Alle Arbeiten wurden fristgerecht fertig und präsentiert.

Jäh unterbrochen wurden aller Fleiß und die Anstrengungen durch den ersten Corona-Lock-Down, sodass es am 15. März die vorerst letzte Gästeführung am Harzhorn gab. Das bedeutete für das Harzhorn-Team, sich einer zusätzlichen, neuen Herausforderung zu stellen, um den nötigen Maßnahmen zu trotzen: Kreativität war angesagt, mentale Stärke, Teamgeist und der Wille, präsent zu bleiben in einer nach außen stillen Zeit.
In diesem Sinn folgten diverse Videokonferenzen, Facebook- und Twitter- Auftritte und Beiträge im alle drei Monate erscheinenden Newsletter. So wurde es in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis, dem dortigen Gesundheitsamt, sowie der Geschäftsführung der praeteritum gGmbH ermöglicht, dass im Zuge der Corona-Lockerungen das Harzhorn als Freilichtmuseum als einer der ersten Orte in Niedersachsen am 21. Mai den Betrieb für Gäste wiederaufnehmen durfte. Das Haus musste geschlossen bleiben. Die Terrasse des neuen Holzpavillons wurde zum Info-Point. Hygiene-und Hausordnungen wurden den Regularien angepasst erarbeitet, um dem Ansturm der erwarteten Gäste gerecht zu werden. Um ordnungsgemäß die notwendigen Schutzlisten zu führen und die Anfragen der Gäste sinnvoll beantworten zu können, hat das Harzhorn-Team die neuen Online-Buchungen in die eigenen Hände genommen.
Aus Kontaktgründen musste die Gästezahl pro Führung zahlenmäßig begrenzt werden. Außerdem wurden Headsets angeschafft, um einen absolut reibungslosen Ablauf mit Abstandsregeln zu gewährleisten. So konnten an Sonntagen bis zu sechs Gästeführungen durchgeführt werden. Organisationstalent, innere Ruhe und Gelassenheit bei Guides und Gästen war das Gebot der Stunde, und ab 14.Juni konnten die Gäste sogar nach jeder Führung auch wieder das Infogebäude betreten, das dafür mit Wegführung und Abgrenzung extra präpariert wurde. In den Sommerferien konnten im Außenbereich unter den jeweils geltenden Bestimmungen sogar die gewohnten Ferienpassaktionen stattfinden. Eine herausragende Bereicherung der Events bedeutete der Ankauf neuer Zelte für den Nachbau eines römischen Feldlagers. Ein Meilenstein in der weiteren Entwicklung des Harzhorns war dann die offizielle Eröffnung des Rundweges durch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel am 17.Juli.
Welchen Stellenwert das Harzhorn inzwischen in der Öffentlichkeit und bei den römisch-germanischen Darstellern, den sogenannten Reenactors, einnimmt, bewies am 13.September der Römer-Germanen-Familientag, auch wenn er diesmal in kleinerem Rahmen und mit großen Beschränkungen durchgeführt wurde. Begeistert hatten sich so viele Reenactors wie noch nie zuvor bereiterklärt, das Harzhorn-Team an diesem Tag zu unterstützen. Die kleinen und großen Gäste waren dankbar und hocherfreut, bei sommerlichem Wetter endlich wieder draußen zu sein und dabei vielfältige Angebote zu erleben.

Nicht zuletzt ist es einigen neuen Harzhorn - Guides zu verdanken, dass dieser Tag mit über 300 Gästen unter Corona - Bedingungen so erfolgreich wurde. Sie hatten sich trotz verschobener offizieller Schulung, die zumindest zu einem Teil erst im Oktober stattfinden konnte, soweit intensiv und eigenständig mit dem Harzhorn auseinandergesetzt, dass sie hier schon eine große Hilfe waren und seitdem auch bei Schulevents eingesetzt werden konnten. Den Schulen war nämlich in der Zeit zwischen den Sommer- und Herbstferien wieder die Möglichkeit gegeben, einen Tagesausflug zu unternehmen, und das Harzhorn füllte sich fast wie in guten, alten Tagen.

Doch der nächste Lockdown kam mit der vorläufigen Schließung des Hauses und der dann folgenden vorerst letzten Führung am 1.November. So ist es aktuell wieder still am Harzhorn; der Wald hat durch notwendige Fällungen einer großen Zahl kranker Bäume an mehreren Punkten des Rundweges ein vollkommen anderes Gesicht bekommen, ähnelt so dem Jahr des Harzhornereignisjahres 235 n.Chr. bedeutend mehr und wartet nun auf einen erneuten Frühling. Das Harzhorn-Team hat sich vorgenommen, wieder kreativ und willensstark präsent zu bleiben.

Facebook- und Instagram-Auftritte und die Versendung des Newsletters mit neuen Informationen rund ums Harzhorn wechseln sich ab. Die Hoffnung bleibt bestehen, die Sommersaison eröffnen zu können und den nächsten fest eingeplanten Römer-Germanentag-Familientag am 2. Mai mit einem schönen Event begehen zu können.
An dieser Stelle sei vorerst allen Gästen herzlich gedankt, die trotz oder gerade wegen Corona ihr Interesse am Harzhorn durch persönlichen Besuch oder im Internet gezeigt haben. Auf ein frohes, gesundes Wiedersehen freut sich das ganze Harzhorn -Team. lpd/ Foto: Irene Söffker











14.01.2021 • 16:27 Uhr

Verein Atomfreies Drei- Ländereck erhält Förderung von Stiftung Atomerbe wg. Würgassen

Vor kurzem erhielt der Verein Atomfreies 3-Ländereck e.V. die Zusage, dass er zu den ersten Initaitven gehört, die eine projektbezogene Förderung von der atiftung atomerbe https://www.stiftung-atomerbe.de/ erhalten. Die Entscheidung fiel dann, die Förderung besonders öffentlichkeitswirksam zu verwenden, und den Blick besonders auf den Aspekt der Logistik und die mutmaßlichen Transportrouten zu lenken, um diese ins Bewußtsein der betroffenen ortsansäßigen Bürger der jeweiligen Ortschaften in der Region zu bringen.
"Würgassen wurde in einem fragwürdigen Auswahlverfahren zur Drehscheibe für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Atommüll Deutschlands bestimmt. Ein ungeeigneter Standort in einer der verkehrsmäßig am schlechtesten ausgebauten Regionen Deutschlands für ein Logistikprojekt mit derartigen Ausmaßen, zudem 132 Kilometer entfernt zum geplanten Einlagerungsort Schacht Konrad.

Spötter sprechen sogar vom "größten Autobahnring Deutschlands" mit maximaler Enfernungen zu allen Autobahnaschlüssen über kurvige, schlecht ausgebaute Straßen, enge Brückenunterführungen durch zahlreiche Ortschaften direkt vorbei an den Häusern zigtausender Anwohner, so Heinrich Wenisch. "Vielen Betroffen sind wahrscheinlich die Ausmaße und die persönliche Betroffenheit noch gar nicht bewußt."

"Wir haben dazu eine auffällige Plaktierung entworfen und produzieren lassen, durch die wir entlang dieser mutmaßlichen Transportstrecken den Focus der breiten Öffentlichkeit auch optisch einerseits auf die zur Zeit mangelhafte Infrastruktur und zum anderen auf die immense Zahl an zusätzlichen Atomtransporten lenken möchten, die 30 Jahre lang durch unsere Dörfer rollen sollen, und die Region und Umwelt durch Millionen zusätzliche Transportkilometer belasten würden. Dadurch möchten wir auch weitere Mitstreiter motivieren, sich am Widerstand gegen das geplante ZBL zu beteiligen", so Edith Götz. "Im Namen des gesamten Vereins bedanken wir uns herzlich bei bei der stiftung atomerbe für die Unterstützung unserer Vorstandsarbeit."

Auf dem Bild von links: Vorstandsmitglieder Heinrich Wenisch und Edith Götz.










14.01.2021 • 16:23 Uhr

Gleichstellungsstelle des Landkreises Northeim: Das neue Frauenadressbuch ist da!

Das Frauenadressbuch des Landkreises Northeim wurde zum fünften Mal neu aufgelegt und steht nun frisch gedruckt für alle Interessierten zur Verfügung.
Im Landkreis Northeim gibt es eine Vielzahl von Einrichtungen, Vereinen, Verbänden und Gruppen, die sich mit ihren Angeboten an Frauen wenden. Das Frauenadressbuch ist ein Wegweiser für Frauen, die Beratungsangebote oder Anlaufstellen suchen.
Im Frauenadressbuch sind neben Frauengruppen und -einrichtungen auch Institutionen aufgeführt, die sich sowohl an Frauen als auch an Männer richten. Dabei wurden jene Angebote ausgewählt, die für Frauen von besonderem Interesse sind. Dazu wurden weitere Angebote aus Südniedersachsen und Hannover aufgenommen, die für die Region Bedeutung haben.
Die gedruckte Broschüre kann bei der Gleichstellung angefordert werden (Ira Scheer, Telefon 05551 708319 oder per Mail an ischeer@landkreis-northeim.de). Eine Datei zum Downloaden des Frauenadressbuches steht auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle zur Verfügung.
lpd/Fotos: Frauenadressbuch
















14.01.2021 • 12:40 Uhr

Corona-Impfungen im Landkreis Northeim: Die erste Charge mit rund 1.000 Impfdosen ist verimpft

Im Landkreis Northeim werden seit dem 5. Januar Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen durch derzeit zwei Mobile Impfteams durchgeführt. Etwas mehr als eine Woche später konnte so bisher 1.068 Personen (wir berichteten) eine erste Impfung verabreicht werden. Geimpft wird momentan ausschließlich mit dem mRNA-Impfstoff der Firma BioNTech und Pfizer, da andere Impfstoffe nicht zur Verfügung stehen. Die erste Impfstoffcharge ist damit jetzt verimpft. „Anfang nächster Woche erwarten wir die nächste Lieferung“, erklärt Frank Beckmann, Leiter des Impfzentrums. Derzeit gehen die Verantwortlichen auf Kreisebene davon aus, dass den ersten Personen ab der letzten Januarwoche (4. KW) auch die zweite Impfdosis verabreicht werden kann.

Die beiden mobilen Impfteams haben bislang in folgenden Einrichtungen geimpft:
• Stiemerling Senioren-Residenz in Northeim
• Alten- und Pflegeheim der Inneren Mission Northeim
• DRK Wohn- und Pflegezentrum Am Wieter in Northeim
• Seniorenzentrum in Moringen
• Teilbereiche Senioren- und Pflegeheim Weighardt GbR in Northeim

In der kommenden Woche sollen dann Alten- und Pflegeheime im Gebiet der Stadt Uslar von den mobilen Impfteams angesteuert werden.
Die geschätzte Impfquote liegt aktuell bei den Bewohnerinnen und Bewohnern bei etwa 92 % und bei den Beschäftigten bei rund 75 Prozent.

Zwischenzeitlich liegt erfreulicherweise die Genehmigung dafür vor, anstelle von fünf nunmehr 6 Einzeldosen aus einer Mehrfachdose zu entnehmen. Theoretisch könnten mit dieser Lieferung dann 1.170 Personen aus jeder Charge geimpft werden. „Die Erfahrungen aus der Praxis haben aber gezeigt, dass teilweise keine 6. Spritze mit der notwendigen Füllmenge aus dem vorhandenen Rest aufgezogen werden kann“, so Beckmann zu den neuen Vorgaben.
Im Laufe der aktuellen Woche konnten aber auch erste Personen der höchsten Priorität nach der Coronavirus-Impfverordnung im Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle geimpft werden. Es handelt sich dabei um Personal aus den Alten- und Pflegeheimen, welches sich erst nach dem Besuch der mobilen Impfteams für eine Impfung entschieden hat oder am Tag der Impfung in der Einrichtung verhindert waren. Auch das Personal des Impfzentrums - darunter auch die Impfärzte – und auch erstes Personal des Rettungsdienstes (Notärzte und Rettungssanitäter), haben eine erste Impfung im Impfzentrum erhalten. Sobald wieder Impfstoffe verfügbar sind, sind im Impfzentrum sukzessive Impfungen für Mitarbeitende aus Krankenhäusern (Intensivstationen, Notaufnahmen, Onkologie) und ambulanten Pflegediensten vorgesehen.
„Wir konnten so auch die Betriebsabläufe testen und an der einen oder anderen Stelle optimieren“, führt Frank Beckmann zu den ersten praktischen Erfahrungen im Impfzentrum aus.

Alle vorgenannten Personengruppen zählen nach der Corona-Impfverordnung zu der Personengruppe mit der höchsten Priorität.
Der weit überwiegende Teil der Impfstoffe ist jedoch auch weiterhin für die Senioren- und Pflegeheime vorgesehen. Von daher werden bis auf weiteres nur relativ wenige Impfungen im Impfzentrum erfolgen können.

Das Land beabsichtigt alle Menschen in Niedersachsen, die das 80. Lebensjahr bereits vollendet haben, über die Möglichkeit sich impfen zu lassen anzuschreiben. Eine Terminvergabe soll ab dem 28. Januar 2021 über die Terminhotline des Landes (Telefon 0800/9988665) möglich sein.

Aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Menge an Impfstoffen werden jedoch nicht alle Impfberechtigten der höchsten Priorität sofort einen Termin bekommen können. Das Impfzentrum des Landkreises Northeim erhält nach den aktuellen Planungen des Landes Niedersachsen nur alle 13 Tage eine Lieferung von etwa 1.000 Impfeinheiten. Dies bedeutet, dass rechnerisch wöchentlich nur 500 Impfungen durchgeführt werden können. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wann mit einer Lieferung größerer Impfstoffmengen und einer Steigerung der Impfzahlen gerechnet werden kann. „Wir werden daher alle noch viel Geduld benötigen, bis tatsächlich alle, die eine Impfung wünschen, auch tatsächlich geimpft werden können“, macht Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deutlich. lpd

Das Bild zeigt die Northeimer Stadthalle, in der das Impfzentrum für den Landkreis Northeim eingerichtet ist. Foto: lpd












14.01.2021 • 12:30 Uhr

Auf vereister Fahrbahn mit Sommerreifen unterwegs - Polizei erinnert an weitere Konsequenzen

Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 13. Januar, auf vereister Fahrbahn bei Bad Driburg (Landkreis Höxter) gegen Leitschutzplanken geprallt und verletzte sich dabei.

Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr auf der K18 bei Bad Driburg. Ein 56-jähriger Mann fuhr mit seinem BMW Kombi auf der Nebenstrecke des Stellbergs Richtung Bad Driburg und kam auf schneebedeckter und vereister Fahrbahn in einer engen Rechtskurve aufgrund der Witterungsverhältnisse nach links von der Straße ab. Am Straßenrand prallte der 5er BMW, der mit Sommerreifen gefahren wurde, gegen die Leitschutzplanke. Der Fahrer verletzte sich bei dem Aufprall leicht. Eine ärztliche Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Der BMW, der nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit war, wurde erheblich an der linken Fahrzeugseite beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an dem BMW und an der Leitschutzplanke wird insgesamt auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Der 56-jährige Autofahrer wird nun ein Bußgeld zahlen müssen.

Fahrzeugführern, die ohne erforderliche Winterreifen unterwegs sind, drohen zudem unangenehme Konsequenzen durch einen eingeschränkten Versicherungsschutz bei einem Verkehrsunfall. /ell/Foto: Polizei










14.01.2021 • 12:14 Uhr

Bund der Steuerzahler: Politische Angriffe auf Schuldenbremse unverantwortlich! Schuldenuhr "tickt"

Die Schulden des Landes Niedersachsen wachsen seit Jahresbeginn um 35 Euro pro Sekunde und damit deutlich langsamer als im Corona-Krisenjahr 2020 (278 Euro). Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler zeigt bei der (heutigen) Umstellung einen Stand von 69,406 Milliarden Euro. Im Juli des Jahres wird mit einer Überschreitung der symbolischen 70-Milliarden-Euro-Grenze gerechnet. „Die Pandemie lässt die Landesschulden in nur zwei Haushaltsjahren von 60 auf 70 Milliarden Euro anschwellen. Daraus resultiert eine künftige Finanzbelastung, die der Notlage geschuldet ist und weitgehend hingenommen werden muss. Zu einer Fortsetzung kreditfinanzierter Landeshaushalte darf es jedoch nicht kommen. Die Schuldenbremse funktioniert, sie 'atmet'. Sie darf weder gesetzlich aufgeweicht noch missachtet werden“, erklärt BdSt-Vorsitzender Bernhard Zentgraf.

Der Bund der Steuerzahler rügt scharf, dass das „süße Gift der Staatsverschuldung“ von Teilen der Politik wieder ungeniert als Heilmittel angepriesen wird. Kredite zur Haushaltsfinanzierung auch in Normalzeiten würden ummantelt mit dem Argument der Zukunftsvorsorge. Es würden mehrjährige Investitionsprogramme in die Infrastruktur, den Klimaschutz, die Bildung oder Digitalisierung auf dem politischen Reißbrett entworfen und zur Finanzierung eine Lockerung oder gar Beseitigung der verfassungsrechtlichen Schuldenbremse angemahnt.

Dazu erklärt Zentgraf: „Die öffentlichen Haushalte sind groß genug, um auch wichtige Zukunftsinvestitionen zu finanzieren. Die Prioritäten müssen dafür allerdings anders gesetzt werden. Wer wie Ministerpräsident Stephan Weil die reguläre Kreditfinanzierung des Haushalts wieder salonfähig machen will, will sich im Grunde von jeglichen fiskalischen Zwängen befreien. Die Kosten einer solchen Politik nach dem Motto 'Kaufe jetzt – zahle später' tragen dann Kinder und Enkelkinder, die heute noch gar nicht wählen und damit mitentscheiden können. Unsere parlamentarische Demokratie braucht die Schuldenbremse als Selbstschutz. Denn Regierungen haben häufig nicht die langfristige Solidität öffentlicher Finanzen im Blick, sondern die nächste Wahl. Regierungen und Parlamente brauchen deshalb die Selbstverpflichtung zum Haushalten nach dem Vorbild der 'schwäbischen Hausfrau'. Die Politik muss beachten: Alle zwei Stunden verschuldet sich das Land Niedersachsen in diesem Jahr im Wert von einem kleinen Einfamilienhaus (255.250 Euro). Das darf so nicht weitergehen!“

Den aktuellen Werten der Schuldenuhr liegt der im Dezember 2020 beschlossene Landesetat 2021 zu Grunde. Er enthält Ausgaben von knapp 36 Milliarden Euro und Einnahmen von 34,4 Milliarden Euro. Das strukturelle Defizit in Höhe von knapp 1,6 Milliarden Euro wird durch Nettoneukredite in Höhe von 1,12 Milliarden Euro und Rücklangenentnahmen in Höhe von 467 Millionen Euro gedeckt. Für die Neukredite 2021 führt die Landesregierung die schwache Konjunktur, also wirtschaftliche Störungen aufgrund der Pandemie an. Die Schuldenbremse erlaubt in diesen Fällen Ausnahmen vom Kreditaufnahmeverbot, verpflichtet das Land aber, diese Kredite bei guter Konjunktur wieder restlos zu tilgen. Für die „Notlagen-Kredite“ des Jahres 2020 hatte der Landtag einen langen Tilgungszeitraum von 25 Jahren beschlossen. red










14.01.2021 • 12:04 Uhr

Landwirte investieren in Klima- und Umweltschutz - Land pulvert 12 Millionen Euro dazu

Die im vergangenen Jahr angebotene Landesförderung für Investitionen landwirtschaftlicher Betriebe zur Verbesserung des Nährstoffeinsatzes ist stark nachgefragt worden. Die Landesregierung hatte insgesamt 12 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, davon wurden rund 10,32 Millionen Euro bewilligt. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Dass die Fördermaßnahme so gut angenommen wurde, freut mich sehr und ist ein toller Erfolg. Die Landwirtinnen und Landwirte haben die Zeichen der Zeit erkannt und investieren in den Umweltschutz und damit auch in den langfristigen Fortbestand ihrer Betriebe“.

Bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) waren insgesamt 666 förderfähige Anträge eingegangen und konnten noch vor Weihnachten bewilligt werden. Von den bewilligten Mitteln wird etwa die Hälfte (5,24 Millionen) für Wirtschaftsdüngerlagerkapazitäten verwendet, die von 115 Landwirtinnen und Landwirten zusätzlich zum gesetzlich Vorgeschriebenen errichtet werden. Weitere vier Millionen Euro dienen dem Kauf fortschrittlicher Landtechnik, bei der die digitale Steuerung für positive Umwelteffekte sorgt. 477 der Anträge beziehen sich hierauf. Die restlichen Anträge betreffen weitere Maßnahmen wie beispielsweise die gasdichte Abdeckung von Güllelagern. „Jede dieser Beschaffungen ist ein kleines Plus für unsere Umwelt“, so Ministerin Otte-Kinast. „Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LWK für ihr trotz des engen Zeitrahmens großes Engagement.“

Hintergrund: Die Landesregierung hatte 2020 insgesamt 12 Millionen Euro für Maßnahmen zur Verbesserung des Nährstoffeinsatzes bereitgestellt – sowohl für Investitionen als auch für Beratungsangebote zu diesem Themenfeld. Gefördert werden beispielsweise Investitionen in Wirtschaftsdüngerlager, Abdeckung vorhandener Lagerstätten, Gülleaufbereitungsanlagen und bestimmte digital gesteuerte Landtechnik. Dafür gibt es einen Zuschuss von 35 Prozent der Investitionskosten.

Die Fortführung dieses Gedankens geschieht durch das Investitions- und Zukunftsprogramm des Bundes, das seit dem 11. Januar 2021 bei der Rentenbank beantragt werden kann. red










14.01.2021 • 11:59 Uhr

Kalefeld: Zwei Schwerverletzte nach Glätteunfall - Beifahrerin mittels Rettungsschere geborgen

Am gestrigen Donnerstag, 14.01.21, gegen 01.45 Uhr befuhr ein 22-jähriger Northeimer gemeinsam mit einer 27-jährigen Beifahrerin mit seinem Pkw Opel Corsa die B445 aus Rtg. Kalefeld kommend in Rtg. Sebexen. Ausgangs einer Linkskurve verlor der 22-jährige vermutlich aufgrund schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Hierbei stieß er mit der Beifahrerseite gegen ein am Fahrbahnrand stehenden Baum. Durch den Unfall wurde der Pkw derart beschädigt, dass Die Beifahrerin mittels Rettungsschere aus dem verunfallten Pkw geborgen werden musste. Beide Insassen des Kraftfahrzeuges wurden schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2500 Euro. schw/Foto: Polizei










14.01.2021 • 11:28 Uhr

Russischer Maskenverweigerer flippt aus und greift Polizist an - Pfefferspray, Schlagstock und Fessel

Nachdem sich ein 38-Jähriger in einer Regionalbahn weigerte einen Mund Nase Schutz zu tragen, sollte er im Bahnhof Wabern den Zug verlassen. Danach eskaliert die Situation.

Der Zug war am gestrigen Mittwoch, gegen 19 Uhr, auf der Fahrt von Kassel-Wilhelmshöhe Richtung Frankfurt am Main, als der Zugbegleiterin ein Fahrgast auffiel, der keinen Mund Nasen Schutz trug. Der mehrfachen Aufforderung, den Infektionsschutz anzuziehen, kam der wohnsitzlose Russe nicht nach und so forderte ihn die Bahnmitarbeiterin auf, den Zug zu verlassen. Damit war der Maskenverweigerer nicht einverstanden und wurde zunehmend aggressiver. Ein Polizeibeamter vom Revier Ost in Kassel, der sich ebenfalls im Zug befand, kam der Zugbegleiterin zu Hilfe.

Die Situation beruhigte sich jedoch nicht. Unvermittelt griff der 38-Jährige den Polizisten an. Nur mittels Pfefferspray und Schlagstock konnte dieser die Attacken abwehren. Um weitere Angriffe zu verhindern, musste der Russe gefesselt werden. Der Randalierer erlitt dabei leichte Verletzungen. Zur Behandlung kam er vorübergehend in das Krankenhaus nach Fritzlar.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille.

Wegen des Angriffs auf den Polizeibeamten hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren eingeleitet. ots










14.01.2021 • 11:21 Uhr

DBG: Schluss mit Lohnarmut in Niedersachsen - Mindestlohn auf 12 Euro anheben!

Zum Neujahresbeginn hat der gesetzliche Mindestlohn sein sechsjähriges Jubiläum begangen. Durch ihn haben sich die Entgelte im Niedriglohnsektor nach jahrelanger Stagnation dynamisch nach oben entwickelt. Insgesamt 4 Millionen Beschäftigte können sich seitdem über höhere Einkommen und mehr soziale Teilhabe freuen. Als unmittelbare Folge wurde die Binnennachfrage gestärkt und zusätzliche Beschäftigung aufgebaut. Die Lohnuntergrenze hat sämtliche Schwarzmaler, die den Verlust hunderttausender Arbeitsplätze an die Wand malten, eines Besseren belehrt.

Gleichwohl gibt es noch Regelungsbedarf. Das betrifft vor allem die Höhe des Mindestlohns. Mit 9,50 Euro pro Stunde ist er noch nicht armutsfest. Um die Existenz zu sichern und vor Armut zu schützen, wären 60 Prozent des mittleren Einkommens notwendig. Das entspricht einem Stundenlohn von ungefähr 12 Euro.

Eine neue Auswertung des DGB zeigt, wie viele Beschäftigte dies betrifft. Demnach verdienen in Niedersachsen 29,5 Prozent der Beschäftigten unter 12 Euro in der Stunde, über eine Million Beschäftigte. Niedersachsen ist damit Schlusslicht unter allen westdeutschen Bundesländern. Besonders Frauen sind von niedrigen Löhnen betroffen. 37 Prozent von ihnen arbeiten in Niedersachsen unter 12 Euro.

Dazu sagt Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB in Niedersachsen: „Löhne unter 12 Euro müssen der Vergangenheit angehören. Sie erzeugen Erwerbsarmut und nehmen vielen Beschäftigten im Niedriglohnsektor die Möglichkeit einer ausreichenden Rente im Alter. Ein politischer Kurswechsel ist überfällig, um die Tarifbindung wieder zu erhöhen und den Mindestlohn einmalig im Niveau deutlich anzuheben. Niedersachsen muss die aktuelle Evaluierung des Mindestlohngesetzes nutzen, um im Bundesrat Druck zu machen. Der Gesetzgeber muss den Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde erhöhen – und zwar noch in dieser Legislaturperiode.“

Die Auswertung des DGB basiert auf der neuesten verfügbaren Verdienststrukturerhebung (VSE2018) des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2020. red










14.01.2021 • 11:12 Uhr

Northeimer Polizei mit Aufbrüchen von Baucontainern beschäftigt

1.In der Nacht zu Mittwoch kam es im Bereich einer Baustelle in Höhe Wiebrechtshausen an der Bundesstraße 248 zu Einbrüchen in Baucontainer. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu zwei Baucontainern und entwendeten mehrere kleine Baumaschinen und Baubedarf. Die Höhe des Diebesgutes beläuft sich nach ersten Schätzungen der geschädigten Firma auf ca. 2200 Euro. An den Baucontainern entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro.

2. Ebenfalls in der Nacht zu Dienstag wurde in einer Baustelle im Bereich Hillerse, Großenroder Straße, durch unbekannte Täter weitere Einbrüche in Baucontainer verübt. Dort brachen die Täter in insgesamt drei Baucontainer/-wagen ein und entwendeten daraus mehrere Maschinen und Werkzeug im Gesamtwert von ca. 2000 Euro. Der entstandene Sachschaden wird auch hier auf ca. 200 Euro geschätzt.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der beiden Taten dienen können, werden unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen. köh










14.01.2021 • 10:56 Uhr

Polizei Bad Gandersheim: Von einer Wolfs-Attacke auf ein Rind bei Altgandersheim ist nichts bekannt - Recherchen deuten auf Vorfall bei Minden

Zu dem seit gestern in der Region Bad Gandersheim in sozialen Netzwerken kursierenden Video, auf dem sich ein wolfsähnliches Tier an einem toten Rind verbeißt, hat sich auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group soeben die Leitung des Polizeikommissariats in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt mit einem klaren geäußert. "Der Polizei ist von einem solchen Vorgang mit einem Wolf und gerissenem Rind in unserem Zuständigkeitsbereich nichts bekannt", so Kommissariatsleiterin Schwerdtner. Besorgte Bürger, denen das Video auf Facebook zugegangen war, brachten den Vorfall mit der Gegend im den Bad Gandersheim Ortsteil Altgandersheim in Verbindung.

Nach ersten Recherchen bei hiesigen Jägern und Landwirten trifft die Vermutung nicht zu, die im Video zu sehenden Ereignisse seien im Umfeld von Altgandersheim passiert. Stattdessen verdichten sich die Hinweise, die bewegten Bilder stammen aus der Region Minden. Im Umfeld eines militärischen Sicherheitsbereichs (Truppenübungsplatz) habe ein Landwirt von seinem Trecker aus die Handyaufnahmen von dem wolfsähnlichen Tier und dem toten Rind gemacht. Das soll in der ersten Januarwoche 2021 geschehen sein. Aufgetaucht ist das Video in der Region Bad Gandersheim erstmals am 9. Januar 2021. red /Foto:Screen aus Video










14.01.2021 • 10:35 Uhr

Unterstützende Selbsttötung abgelehnt - Palliativmediziner gegen Suizid-Hilfe in diakonischen (evangelischen) Einrichtungen

Der Braunschweiger Palliativmediziner Rainer Prönneke ist strikt dagegen, Menschen in kirchlich-diakonischen Einrichtungen einen medizinisch assistierten Suizid zu ermöglichen. Für evangelische Krankenhäuser halte er dies von ihrem Selbstverständnis her für ausgeschlossen, sagte der Chefarzt des Marienstifts in Braunschweig im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dort gelte das Gebot, nicht töten zu dürfen. Einem Menschen mit dem Verabreichen eines Medikamentes im Suizid zu helfen, sei aber eine Tötung. "Ziel ist dabei der Tod, nicht eine Leidensverminderung mit Todesfolge."

Prönneke, der auch dem Vorstand des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes angehört, stellt sich damit gegen die Position, mit der hochrangige Theologen in einem Beitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Debatte um den assistierten Suizid neu entfacht hatten. Darin heißt es, kirchliche Einrichtungen sollten eine bestmögliche Palliativversorgung sicherstellen. Zugleich dürften sie sich aber dem freiverantwortlichen Wunsch einer Person nicht verweigern, ihrem Leben mit ärztlicher Hilfe ein Ende zu setzen.

Auch er kenne Situationen, in den schwer kranke Menschen unerträglich gelitten hätten, räumte Prönneke ein. Doch die Palliativmedizin habe mit der Sedierung ein Mittel, um auch dann zu helfen. "Wir können einen Schlafzustand erzeugen und damit einen sanften Übergang in den Tod. Das ist Hilfe beim Sterben, nicht auf den Tod hin."

Der Palliativmediziner begrüßte allerdings, dass die Debatte nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar vergangenen Jahres jetzt wieder Fahrt aufnimmt. Die Richter kippten dabei das Verbot organisierter Sterbehilfe und stellten das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben in den Mittelpunkt, das auch Dritten die Assistenz beim Suizid erlaube. "Es ist wichtig, dass wir die Diskussion führen", sagte der Chefarzt der zur Evangelischen Stiftung Neuerkerode gehörenden Klinik. Dies gelte insbesondere unter Medizinern.

Mit Berufung auf die Selbstbestimmung nähmen Menschen allerdings auch andere in die Pflicht. Es müsse ausgeschlossen bleiben, dass Mediziner oder Pflegepersonal dadurch unter Druck gerieten, sich an einer Selbsttötung zu beteiligen. "Der nächste Schritt zur aktiven Sterbehilfe wäre klein", mahnte Prönneke. Dann würden Grenzen überschritten. So würden in Holland bereits schwerbehinderte Neugeborene getötet.

Zum Thema Selbstbestimmung, erläuterte er: Menschen könnten sich nicht selbst erschaffen. In bestimmten Lebensphasen wie als Säugling oder Schwerkranke sei ihre Selbstbestimmung eingeschränkt. "Ob ein Mensch, der nicht mehr leben will, eigenständig oder fremdbestimmt handelt, ist beispielsweise bei Menschen mit psychischen Krankheiten nicht immer klar zu trennen." Es gebe darüber hinaus diejenigen, die etwa das Alter nicht aushalten wollten und damit eine Abhängigkeit und fehlende Perspektiven im Pflegeheim. Hier bestehe eine besondere Herausforderung für eine bessere Ausstattung der Altenhilfe.epd










14.01.2021 • 10:20 Uhr

Corona-Virus-Lage aktuell: Göttingen übersteigt Inzidenzwert die 100-Marke

Die Infektionen mit dem lebensgefährlichen Corona-Virus bei den Menschen in Südniedersachsen Verlagsamen sich nicht. Im Gegenteil. Die soeben vom Gesundheitsministerium in Hannover veröffentlichte Inzidenzampel für den heutigen Donnerstag weist beispielsweise für den Landkreis Göttingen einen Inzidenzwert im tiefroten Bereich aus: das bedeutet laut Erklärung zur Ampel einen Inzidenzwerk von 100 und mehr. red/Quelle: Niedersächsisches Gesundheitsministerium










14.01.2021 • 09:44 Uhr

Polizei: Skrupelloser Angriff auf Zugbegleiterin wegen fehlenden Fahrscheinen - 26-jähriger Syrer reißt Frau Haare aus

Am vorgestrigen Abend kam es auf der Strecke von Braunschweig nach Wolfsburg zu einem Übergriff auf eine Zugbegleiterin. Die Polizei in Braunschweig berichtet dazu weiter in einem offiziellen Statement: Zwei männliche Reisende sind ohne Fahrkarten mit dem ENNO gefahren. Bei der Fahrscheinkontrolle wies sich der 26-jährige Syrer lediglich mit einer Versichertenkarte aus, welche er der Zugbegleiterin in einem Handgemenge kurz vor dem Bahnhof Weddel gewaltsam entriss und ihr gegen das Knie trat. Obendrein wurde derart an ihren Haaren gezogen, dass ihr welche ausgerissen wurden. Der syrische Staatsangehörige und sein 39-jähriger tunesischer Begleiter verließen in Weddel den Zug. Beim Erkennen von heraneilenden Bundespolizisten flüchteten sie über die Gleise. Wenig später meldete ein Zugbegleiter, dass die beiden Gesuchten in einem Folgezug in Richtung Wolfsburg eingestiegen sind. Unverzüglich wurde die Landespolizei Wolfsburg um Mitfahndung gebeten. Die Beamten konnten die Identitäten der beiden Männer feststellen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung eingeleitet. ots










14.01.2021 • 09:27 Uhr

Alfeld: 400.000 Euro für die Revitalisierung der Fagus-Gropius-Ausstellung

Niedersachsen bekommt knapp 2,8 Millionen Euro für Modernisierung und Sanierung bedeutender Kultureinrichtungen

Niedersachsen erhält aus dem Bundesförderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“ (INK) in diesem Jahr 2,77 Millionen Euro. „Ich freue mich, dass alle Anträge, die wir eingereicht haben, berücksichtigt werden. In der Corona-Pandemie erleben wir gerade, wie wichtig Kultur ist. Sie ist ein Fundament unserer Gesellschaft“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler.

Die Bundesmittel für die Modernisierung und Sanierung bedeutender Kultureinrichtungen fließen in folgende drei Projekte in Niedersachsen:

• Die Weltkulturerbestätte Fagus-Werk in Alfeld erhält 400.000 Euro für die Revitalisierung der Fagus-Gropius-Ausstellung.

• Die Herrenhäuser Gärten in Hannover erhalten 1,5 Millionen Euro für den Ersatzneubau eines multifunktionalen Ausstellungs- und Schauhauses für den Berggarten.

• Die Stiftung Rittergut Hämelschenburg in Emmerthal erhält 866.000 Euro für die Sanierung der Steinornamente und Gauben des mittleren und nördlichen Flügels von Schloss Hämelschenburg.

Das INK-Programm ist Nachfolger des ehemaligen Förderprogramms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ (Invest Ost). Das Programm wurde 2020 auf ganz Deutschland ausgeweitet. „Kultur ist relevant für den Zusammenhalt, ganz besonders auch im ländlichen Raum“, so Thümler. „Deshalb freue ich mich, dass in Hannover sowie in Alfeld und Emmerthal jetzt dringend notwendige Investitionen möglich werden.“ red/Fotos: Fachs Werk Alfeld/ Schloss Hämelschenburg












14.01.2021 • 09:00 Uhr

Im "Barum-Büro" der LaGa: Begegnung mit niedlichem "Poppi"

Da war zunächst der Schreck: Als der Reporter im Hauptquartier der Landesgartenschau-Gesellschaft das Büro der neuen Eventmanagerin Rebecca Siemoneit-Barum betrat, da wurde er vom aufgeregten Gebell eines Vierbeiners empfangen und war zunächst geschockt. Weil der Vierbeiner Anstalten machte, gleich auf den Reporter los zu toben.

"Wow!", was für ein wilder Empfang. Nun, Rebecca gelang es, ihren Liebling "Poppi" mit klarer Ansage "Sitz!" und festem Handgriff unter dem Schreibtisch festzuhalten. Die erste Schockstarre beim Reporter legte sich. Entspannt dann seine folgende Erklärung auf den Punkt gebracht: Als Kleinkind passierte es ihm im heimischen Holzminden. Da gab es einen Biss in die Wade durch einen aggressiven Dackel. "Traumatisches Erlebnis!", folgerte vollkommen richtig der mit im Büro von Rebecca anwesende Kollege Wazelo. So ein Biss vergisst man nie!

Nach dieser turbulenten Begrüßung durch "Poppi" war alles wieder richtig gut. Rebecca ließ sich mit ihrem jetzt ganz artigen Begleiter ablichten. Es folgte das verabredete Fotoshooting an ihrem neuen Arbeitsplatz. Die Krönung ein lockeres Interview mit "Becky Barum", der prominenten LaGa-Mitarbeiterin.

Fortsetzung folgt!










14.01.2021 • 08:42 Uhr

B3 bei Langenstruck: Schwarzer Audi knallt frontal mit Mercedes zusammen - 23-Jähriger lügt zunächst Polizei an, er sei nicht gefahren

Der Polizei Einbeck wurde am gestrigen Mittwoch, gegen 20 Uhr ein Unfall mit verletzten Personen auf der Bundesstraße 3 zwischen Langenstruck und Ammensen gemeldet. Ein 25 jähriger Mann aus Einbeck gab dann vor Ort an, dass er mit seinem Pkw auf der mit Schneematsch bedeckten B 3 in Richtung Einbeck unterwegs war, als ihm in einer leichten Rechtskurve ein schwarzer Pkw Audi auf seinem Fahrstreifen entgegenkam. Er versuchte noch auszuweichen, konnte einen frontalen Zusammenstoß jedoch nicht mehr vermeiden. Der vermeintliche Fahrer des Audi, ein 23 Jahre alter Mann aus Duisburg, der noch auf dem Fahrersitz saß, erklärte den Beamten, dass seine Begleiterin (26), die auf dem Beifahrersitz nortärztlich versorgt wurde, den Pkw gefahren hätte. Es sei ihnen dann auf ihrem Fahrstreifen ein Pkw Mercedes entgegengekommen. Nach dem Zusammenstoß hätte er dann seine Freundin auf den Beifahrersitz gesetzt. Aufgrund der Spurenlage, konnten die Angaben des jungen Mannes allerdings widerlegt werden, sodass nur er als Fahrer in Betracht kam. Ermittlungen ergaben, dass ihm die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Er gab dann schließlich zu, dass er am Steuer des Audi gesessen hat. Die beiden männlichen Beteiligten wurden bei diesem Unfall leicht, die Frau schwerverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro. Die beiden schwer beschädigten Pkw mussten abgeschleppt, die Bundesstraße für ca, dreieinhalb Stunden gesperrt werden.pap










13.01.2021 • 20:33 Uhr

Fahndungserfolg: Bundespolizei fasst lang gesuchten unbekannten Exhibitionisten - Haftbefehl der Braunschweiger Staatsanwaltschaft abgewendet

Am Montagabend nahm die Bundespolizei einen seit Juli 2020 gesuchten unbekannten Straftäter fest, der in mindestens 14 Fällen exhibitionistische Handlungen in der S-Bahn ausführte.
Die Bundespolizei fahndete seit mehreren Monaten intensiv nach einem Serientäter, der sich auf unterschiedlichen S-Bahn-Strecken im Kölner Bereich gezielt Frauen aussuchte und vor ihnen an seinem erigierten Glied manipulierte. Insgesamt zehn Geschädigte stellten seit Juli 2020 Strafanzeige gegen "Unbekannt" und vier weitere Taten konnten ihm durch weitergehende Ermittlungen zugeordnet werden.
Am 11. Januar 2021 erkannte ein ziviler Bundespolizist der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl auf dem Heimweg den Gesuchten wieder. Da der 35-jährige Dürener sich nicht ausweisen konnte, wurde er der Dienststelle am Kölner Hauptbahnhof zugeführt. Die Überprüfung seiner Fingerabdrücke ergab, dass der polizeibekannte Exhibitionist von der Staatsanwaltschaft Braunschweig per Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, konnte durch Zahlung des Ersatzgeldes (Ordnungswidrigkeit) die drohende Haft abwenden. Er konnte wieder seines Weges gehen.
Nun muss er sich in mindestens 14 Fällen dem Strafverfahren wegen "Exhibitionistischer Handlungen" stellen. ots











13.01.2021 • 20:22 Uhr

Rätselhaftes in Bad Gandersheim: Was verbirgt sich wirklich hinter dieser Tür?

Eigentlich sagt ein Türschild einiges und fast alles darüber aus, was sich hinter der Tür befindet. Insbesondere dann, wenn es sich im vorliegenden Fall speziell um die Namen von Persönlichkeiten handelt, die einen Klang haben. Ohne den Mann hinter der Tür in der Zentrale der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim in seiner Bedeutung schmälern zu wollen, gilt die volle Konzentration hier nun auf die feminine Namensbezeichnung. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte die angenehme (und exklusive) Gelegenheit, bei der wohl bekanntesten und populärsten Mitarbeiterin im LaGa Team eine süße Audienz zu bekommen. Rebecca Siemoneit-Barum, auch Becky Barum von besonderen Fans liebevoll genannt, empfing den umtriebigen Chefreporter. Und der erlebte erst einmal eine Überraschung, wich erschrocken zurück, als er die hölzerne Tür öffnete und das Büro der Barum betrat. Das hatte eine Ursache.
red










13.01.2021 • 19:08 Uhr

Corona-Virus-Lage am Abend: 27 Patienten in Bad Gandersheimer Helios-Corona-Klinik - 19 Fälle in Bad Gandersheim - Inzidenzwert bei 84,7 - Ampel zeigt Rot

Das ist die Corona-Virus-Lage am Abend in Südniedersachsen, im Landkreis Northeim und in der Stadt Bad Gandersheim:

In der Stadt ist die Anzahl der akut infizierten Personen laut Northeimer Kreisverwaltung wieder auf 19 Fälle angestiegen (zwei plus gegenüber Vortag). Alle befinden sich in häuslicher Quarantäne. Über mögliche Infektionswege und -ursachen berichtet die Kreisverwaltung schon seit einiger Zeit nicht mehr.

In der zentralen Helios-Corona-Klinik in Bad Gandersheim ist Anzahl der stationär aufgenommenen Corona-Patienten stabil bei 27 Personen ( 24 auf der "Normalstation", 3 auf der "Intensivstation").

Der Inzidenzwert auf der Karte für den Landkreis Northeim wird vom Gesundheitsministerium in Hannover für den Landkreis Northeim mit 84,7 angegeben. Rot durchsetzt ist auch heute auch die tagesaktuelle Inzidenzampel für Südniedersachsen.
red/Foto: Fis WMG/Grafiken: Gesundheitsministerium Hannover/Helios Klinikkonzern














13.01.2021 • 18:42 Uhr

Familiäre Orientierung junger Väter nimmt zu- Immer mehr Männer windeln Babys und kochen Essen!

Der jetzt veröffentlichte 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen bringt es an den Tag: Junge Väter bringen sich stärker in die Familie ein. So stieg der Anteil der Väterbeteiligung am Elterngeld 2020 gegenüber dem Jahr 2010 um 19,9 Prozentpunkte auf 38,4 Prozent", betont Ministerin Carola Reimann. „Bei der Wahrnehmung von Kinderbetreuungs- und Pflegeaufgaben durch erwerbstätige Elternpaare sind wir trotz der positiven Entwicklung im Elterngeldbezug von einer gleich verteilten Belastung der Frauen und Männern aber noch weit entfernt. Das wurde während der Corona-Pandemie besonders deutlich. Es ist daher wichtig, die Voraussetzungen für eine gerechtere Aufteilung der Sorgearbeit innerhalb der Familien zu schaffen. Homeoffice kann hierzu beitragen."

Nachdem im Juli 2020 die erste Auflage des 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland veröffentlicht worden ist, legt nun auch Niedersachsen seinen 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern vor.
Der Atlas enthält Informationen zum gleichstellungspolitischen Umsetzungsstand in den Gemeinden und Kreisen in Niedersachsen und bietet gesicherte Daten für eine nachhaltige und zielorientierte Gleichstellungspolitik.

Da der Erstellungszeitraum von dem 4. Atlas der Bundesausgabe abweicht, konnte z. T. auf eine neuere Datenbasis zurückgegriffen werden. Der jetzt veröffentlichte 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen bringt es an den Tag: Junge Väter bringen sich stärker in die Familie ein. So stieg der Anteil der Väterbeteiligung am Elterngeld 2020 gegenüber dem Jahr 2010 um 19,9 Prozentpunkte auf 38,4 %. „Das neu in den Atlas aufgenommene Kapitel Erwerbs- und Sorgearbeit ist mir besonders wichtig", betont Ministerin Carola Reimann. „Bei der Wahrnehmung von Kinderbetreuungs- und Pflegeaufgaben durch erwerbstätige Elternpaare sind wir trotz der positiven Entwicklung im Elterngeldbezug von einer gleich verteilten Belastung der Frauen und Männern aber noch weit entfernt.

Das wurde während der Corona-Pandemie besonders deutlich. Es ist daher wichtig, die Voraussetzungen für eine gerechtere Aufteilung der Sorgearbeit innerhalb der Familien zu schaffen. Homeoffice kann hierzu beitragen." Nachdem im Juli 2020 die erste Auflage des 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland veröffentlicht worden ist, legt nun auch Niedersachsen seinen 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern vor. Der Atlas enthält Informationen zum gleichstellungspolitischen Umsetzungsstand in den Gemeinden und Kreisen in Niedersachsen und bietet gesicherte Daten für eine nachhaltige und zielorientierte Gleichstellungspolitik. Da der Erstellungszeitraum von dem 4. Atlas der Bundesausgabe abweicht, konnte z. T. auf eine neuere Datenbasis zurückgegriffen werden.










13.01.2021 • 18:35 Uhr

Wirbel um Vermietdatenbank der Post - Sollten über 80-Jährige zu Corona-Impfung verpflichtet werden? Land zahlt 28.000 Euro für Aussendung

Stellungnahme zur Nutzung der Vermietdatenbank der Deutsche Post Direkt GmbH für das Informationsschreiben des Landes an impfberechtigte Personen ab 80 Jahren

Riesenwirbel um ein Schreiben zur Corona-Schutzimpfung an über 80-Jährige in Niedersachsen. Nach scharfen Kritik reagierte das Sozialministerium soeben mit einer umfangreichen Stellungnahme. Darin verteidigt das Ministerium sein umstrittenen Vorgehen und nimmt sich vorsichtig zurück. Von verpflichtenden Impfterminen könne keine Rede sein.


In der Stellungnahme heißt es:
Wie bereits vom Innenministerium dargestellt, ist die Nutzung des sogenannten Melderegisterdatenspiegels, in dem die Meldedaten aus den Melderegistern der 409 niedersächsischen Kommunen landesseitig gespiegelt und gespeichert werden, nach § 5 des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesmeldegesetz (Nds. AG BMG) durch einen privaten Versanddienstleister nicht zulässig. Das Land ist bei einer Aussendung in dieser Größenordnung (es werden mehr als 200.000 Haushalte angeschrieben) aber auf die Unterstützung eines solchen Dienstleisters angewiesen. Die rechtlich grundsätzlich mögliche Einzelabfrage der Daten bei allen 409 Einwohnermeldeämtern in Niedersachsen wurde im Vorfeld der Beauftragung der Deutsche Post Direkt GmbH von Seiten des MS in Erwägung gezogen, aber aufgrund des damit verbundenen bürokratischen Aufwands zunächst nicht weiterverfolgt.

Das Land greift daher auf die Vermietdatenbank der Deutschen Post Direkt GmbH zurück. Diese Daten sind unabhängig von den Melderegistern und vom Unternehmen selbst nach den Erfordernissen der DSGVO erhoben. Sie können daher für ein reines Informationsschreiben an impfberechtigte Personen ab 80 Jahren zum Start der Terminvergabe genutzt werden.

Bei diesem Anschreiben handelt es sich nicht um die Zuweisung von oder die Einladung zu konkreten Impfterminen. Der Erhalt des Schreibens ist nicht Voraussetzung für eine Terminreservierung. Vielmehr geht es darum, zusätzlich zur Veröffentlichung der im Schreiben enthaltenen Informationen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung einen weiteren Informationsweg für die impfberechtigten Personen zu beschreiten.

Jede Bürgerin und jeder Bürger, die oder der älter ist als 80 Jahre oder aus anderen Gründen zur Gruppe der Personen mit der höchsten Priorisierung bei der Impfung gehört, hat ab dem 28. Januar die Möglichkeit, einen Termin in einem der 50 Impfzentren zu erhalten, sofern vor Ort ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.


Die Terminbuchung wird über die Impfhotline des Landes unter 0800 9988665 sowie ein Internetportal, dessen Adresse zeitnah bekanntgegeben wird, möglich sein.

Weitere Fragen und Antworten:
Wie erstellt die Deutsche Post Direkt GmbH die Datenbank?
Das Unternehmen teilt dazu folgendes mit:
„Wir können bestätigen, dass die Deutsche Post Direkt GmbH (es betrifft nicht den Unternehmensbereich DHL) dem Land Niedersachsen Adressdaten zur Unterstützung der Impfaktion der über 80-Jährigen zur Verfügung gestellt hat. Dabei handelt es sich um Daten aus der Vermietdatenbank des Unternehmens, die neben dem Vor- und Nachnamen sowie der Adresse auch Echtaltersinformationen enthält. Diese Daten sind ordnungsgemäß und im Einklang mit der DSGVO erhoben worden und werden hier gem. Art. 6 (1) (f) DSGVO für Zwecke der Informationserteilung im Zusammenhang mit der Corona-Impfung und im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung verarbeitet. Zusätzlich werden statistische Daten zum Schätzalter auf Vornamensbasis - jedoch ohne Personenbezug - herangezogen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die richtigen Empfängerinnen und Empfänger zu erreichen. In den Schreiben wird ausdrücklich auch darauf hingewiesen, dass die Empfängerinnen und Empfänger der Verarbeitung ihrer Daten bei der Deutschen Post Direkt GmbH widersprechen können."

Wie viele Personen werden mit dem Anschreiben voraussichtlich erreicht?
Es werden voraussichtlich rund 210.000 Haushalte in Niedersachsen erreicht. Die Zahl der tatsächlich erreichten Personen wird deutlich darüber liegen, da es sich nicht ausschließlich um alleinstehende Personen handelt. Insgesamt leben in Niedersachsen rund 500.000 Menschen, die 80 Jahre und älter sind.

Was kostet das Informationsschreiben das Land?
Die Kosten für die Aussendung des Schreibens belaufen sich auf rund 28.000 Euro zuzüglich Porto und Mehrwertsteuer.
red











13.01.2021 • 18:19 Uhr

Lesermeinung: Torsten Schneider über das Phänomen ""Die Zahl der Spinner wächst rasant"

Bad Gandersheims Bürger Torsten Schneider hat sich mit einer Lesermeinung zu Wort gemeldet. Hier sein Statement:


"Kürzlich fiel mir eine Überschrift bei t-online auf: "Die Zahl der Spinner wächst rasant".
Mir stellt sich da stets die Frage, wie so etwas in einer "aufgeklärten" Gesellschaft möglich ist. Die USA zeigen es nun deutlich, wie schnell so etwas gehen kann. Bleiben wir aber bei bei uns, und verweisen nicht auf andere.
Frau Merkel hat einmal die Transparenz von Verwaltungshandlungen eingefordert. Das ist wohl dort bis heute noch nicht angekommen. Inzwischen hat sich in Deutschland das Verhältnis von Bürger und Verwaltung umgekehrt. Früher war eine Verwaltung für den Bürger da. Heute ist es genau umgedreht. Da sind "Bürgerbüros" nur Feigenblätter.

Heute sagt ihnen eine Verwaltung was Sie nicht dürfen, nicht wie sich ihr Anliegen umsetzen läßt. Verwaltung ist heute ein Selbstzweck. Verwaltung macht eigene Politik, zu der sie vom Grundsatz eben nicht befugt ist. In Verwaltungen sollten "Staatsdiener" den Bürgern dienen. Wer heute in Verwaltungen geht, will einen sicheren Areitsplatz haben. Zudem kann er MACHT über andere ausüben.

Gerade jetzt zeigt sich das Dilemma. Verwaltungen haben "Ordnungsämter". Bisher hat sich dieser Personenkeis fast ausschließlich damit hervorgetan, "Knöllchen" zu verteilen. Das aber haben sie perfekt organisiert. Nun dürfen sie auch noch zusätzlich jeden Bürger wegen der vielen unübersichtlichen Verordnungen, bedingt durch Corona, drangsalieren. WER hat eigentlich deren chrakterliche Eignung festgestellt?

Zum "Knöllchen" veteilen braucht man keine charaterliche Eignung. Zur Menschenführung sehr wohl. Ein Trump hätte verhindet werden können, wenn man sich seine bisherigen Handlungsweisen in seinem Firmenimperium vor Augen geführt hätte. Das gilt für alle der "neuen" Mächtigen. Orban, Erdogan, Putin, Trump, um nur einige zu nennen.

Warum haben sie es so leicht? Weil wir Bürger uns aus allem raushalten. Nur keine Angriffsfläche bieten. Stromlinienförmig durchs Leben wandern. Eine eigene Meinung hat man nur in den eigenen vier Wänden.

Wer dennoch eine dem Mainstream alternative Meinung äußert, wird besonders von denjenigen die schweigen, sofort zum Abschuss frei gegeben. Politiker sagen nicht mehr die eigene Meinung, weil sie sonst in der Partei nicht weiter zum Zuge kommen. Speichellecker sieht man überall. Immer mit den Wölfen heulen. Da fährt man sicher und ist dadurch stets eine geachtete Person. So kommt nach und nach Charakterlosigkeit nach oben und bestimmt letztendlich das Tagesgeschehen.

Wo bitte schön bleibt die Antwort der Bad Gandersheimer Bürgermeisterin auf meine hier am 17. Dezember 2020 veröffentlichen drei Fragen? Warum schweigt der Landkreis zu den Praktiken zum Start der Impfungen? Warum muss die Redaktion von fis-workmediagroup einzelne Antworten auf Sachfragen erst aus der Nase des Landkreises herausziehen? Wo bitte bleibt die Transparenz? Ich sage es Ihnen: Auf der Strecke!

So schließt sich mein Kreis. Verwaltungen sind nicht mehr für den Bürger da, sondern umgekehrt. Der Bürger muss sich selber um einen Impftermin kümmern. 116117 anrufen und sich einen Termin geben lassen. Noch so ein Witz.

Da stimmt der Spruch: "Theorie ist, wenn jeder weiß, wie es geht, und nichts klappt. Und Praxis ist, wenn alles klappt, und keiner weiß warum."
Fehlende Offenheit und Transparenz in der Gesellschaft sind Nährböden für diese SPINNER. Sie wären überschaubar, wenn es die angemahnte Offenheit und Transparenz tatsächlich geben würde. So aber wachsen sie an. Hier in der Stadt und im Landkreis wird "hart" an der "Zunahme" dieser "Spinner" gearbeitet.

Frau Schwarz und Frau Landrätin, kümmern sie sich endlich um die älteren Mitbürger und lassen sie sie nicht im Regen stehen. So jedenfalls wird schnell aus Impfwilligen das Gegenteil erzeugt. Nutzen Sie endlich die Kommunikationskanäle um mit den Betroffenen ins persönliche Gespräch zu kommen. Die nächste Wahl wird kommen. Da werden Ihnen auch keine Sonntagsreden mehr nutzen, so hoffe ich auf die Wahlbürger. Oder gehören Sie doch zu den hochgespülten charakterlosen?!
Noch ein Spruch zum Abschluß: "Früher zählte das Erreichte. Heute reicht das Erzählte."












13.01.2021 • 18:08 Uhr

Zur Sitzbank noch zwei Wohnzimmerstühle gestellt - Sperrmüll auf Rastplatz abgeladen

Unbekannte haben den Rastplatz an der Straße von Bad Gandersheim nach Altgandersheim über Nacht als Abladeplatz für Sperrmüll zweckentfremdet. An die dort vorhandene Sitzbank mit Tisch wurden zwei Holzstühle gestellt. Außerdem wurde weiterer Müll abgeladen. Diese Unart der Entsorgung ist illegal und könnte ein Nachspiel für den Verursacher haben.red










13.01.2021 • 17:44 Uhr

Ölspur auf der Bundesstraße 241 im "Schlarper Kreuz" professionell von Feuerwehrleuten beseitigt

Heute, Mittwoch, 13. Januar 2021, gegen 11 Uhr, wurde die Freiwillige Ortsfeuerwehr Schlarpe von der Leitstelle in Northeim über Sirene und Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Auf der Bundesstraße 241 im Bereich „Schlarper Kreuz“ befand sich eine größere Ölspur. Diese Gefahrenstelle musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr Schlarpe und der Polizei abgesichert werden. Weiträumig sperrten die Feuerwehrleute mit Absperrleitkegeln und Nissenleuchten die Gefahrenstelle bis zum Eintreffen der Ölspur-Beseitigungsfirma ab. Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz der Feuerwehr perfekt und professionell erledigt. Ob der Einsatz etwas mit dem Fahrzeugbrand am Ende der Bundesstraße etwas zu tun hatte wird von der Polizei geklärt. Im Einsatz waren fünf Feuerwehrleute, der Abschnittsbrandmeister West, vier Polizeibeamte mit zwei Streifenwagen.
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim














13.01.2021 • 17:33 Uhr

Bad Gandersheimer Landesgartenschau 2022: Jetzt Klosterkirche Brunshausen sichtbar gemacht - Augenbarrieren abgeholzt

Damit die Besucher und Besucherinnen bei der Landesgartenschau 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt beste Einblicke in touristische Höhepunkte und Sehenswertes bekommen sind heute weitere "Sichtschneisen" hergestellt worden. Diesem Zweck dienen Baumfällungen im Umfeld der ehemaligen Klosterkirche Brunshausen. Bekanntlich ist dort das Museum "Portal zur Geschichte" zuhause. Brunshausen wird über den "Auepark" (Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese) über die im Bau begfindliche Wegeführung von der Landesgartenschau direkt angeschlossen und somit erreichbar sein. Die Bauarbeiten in diesem Landesgartenschauquartier sind nach Darstellung von LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath seit Anfang dieser Woche von der Firma Kluge aus Delligsen wieder angelaufen.
red/Fotos: FisWMG
















13.01.2021 • 17:18 Uhr

Jähes Ende eines Kindergeburtstages: Nach Beschwerde löst Polizei Feier auf - Erwachsene versuchten sich zu verstecken - 15 Corona-Anzeigen -

Am gestrigen Nachmittag des 12. Januar löste die Polizei in Hameln eine Veranstaltung auf, nachdem eine Beschwerde eines Nachbarn über einen Kindergeburtstag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Ostertorwall eingegangen war. Entgegen des im Rahmen der Pandemie ausdrücklich ausgesprochenen Verbotes hatten sich die Personen in den Räumen der Wohnung getroffen, um gemeinsam Geburtstag zu feiern.

Ein Großteil der Personen wollte sich zunächst der polizeilichen Kontrolle durch Verstecken bzw. Einschließen entziehen.

In der Wohnung wurden insgesamt 30 Personen angetroffen. Eine Corona-Mund-Nasen-Bedeckung wurde von niemanden getragen. Weiterhin wurden keine Abstände eingehalten.

Nach Feststellung der Personalien und Erteilung von Platzverweisen wurde die Feier anschließend beendet.
Gegen die 15 anwesenden Erwachsenen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Jetzt haben sie mit Bußgeldern zwischen 50 bs 250 Euro pro Person zu rechnen.










13.01.2021 • 15:13 Uhr

Online- und Präsenzunterricht bei der KVHS: Weiterbildung zu pädagogischen Mitarbeitern

Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) bietet ab dem 12. Februar wieder eine Weiterbildung zur Pädagogischen Mitarbeiterin oder zum Pädagogischen Mitarbeiter an Grundschulen an.

Ein Infotermin zu dem Lehrgang findet online am 29. Januar ab 16 Uhr statt. Eine Beratung kann vereinbart werden per E- Mail an sturano@landkreis-northeim.de. Eine Anmeldung zum Online-Infotermin ist bis spätestens 28. Januar über die gleiche E-Mail-Adresse erforderlich.

Wer sich beruflich neu orientieren möchte oder bereits an Grundschulen mitarbeitet, kann sich in diesem Lehrgang weiterbilden. Für die Schulen des Primarbereiches wird in Niedersachsen das Konzept "Verlässliche Grundschule" umgesetzt. Dafür werden pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt. Mit ihnen soll gemeinsam ein Konzept für außerunterrichtliche Angebote und für die Vertretung bei kurzfristigen Ausfällen erstellt werden.

Unterstützung bei Online-Unterricht

Die KVHS unterstützt die Teilnehmenden Schritt für Schritt, wenn sie das erste Mal an einem Online-Unterricht teilnehmen. Der Lehrgang beginnt dann ab dem 12. Februar online und wird in Präsenzunterricht weitergeführt, wenn die Pandemie-Lage sich entspannt hat.

Um welche Inhalte geht es?

In 125 Unterrichtsstunden geht es um Grundlagen der Pädagogik, Organisations- und Rechtsfragen, Methodik und Didaktik, unterrichtsergänzende Angebote, Methoden der Gesprächsführung und Inklusion. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat des Landesverbandes der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. bescheinigt. lpd










13.01.2021 • 15:09 Uhr

15-jähriger Radfahrer nach Unfall schwer verletzt - Polizei sucht Pkw-Fahrer

Bei einem Verkehrsunfall zwischen Obernfeld und Breitenberg (Landkreis Göttingen) ist ein 15 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Montag (11.01.2021) gegen 17.20 Uhr.

Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr der Junge aus Duderstadt mit seinem Mountainbike den Wirtschaftsweg, aus Obernfeld kommend, in Richtung Breitenberg. Als sich ein Pkw von hinten näherte, fuhr der 15-Jährige nach rechts auf den Grünstreifen, wurde in der Folge jedoch am linken Ellenbogen vom rechten Außenspiegel eines unbekannten Pkw (vermutlich ein schwarzer SUV) erfasst und stürzte zu Boden. Hierbei zog sich der Radfahrer schwere Verletzungen zu. Er wurde nach dem Unfall von Angehörigen in ein Krankenhaus gefahren. Der unbekannte Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt unbeirrt fort.

Unfallzeugen sowie der Fahrer/die Fahrerin des schwarzen SUV werden gebeten, sich unter Telefon 05527/98010 bei der Polizei in Duderstadt zu melden.mb










13.01.2021 • 14:56 Uhr

Sportstadt-Hammer: Britta Sander übernimmt Leitung der Physiotherapie - Reinecke: Digitalisierung abgeschlossen - Neu: durchgängig geöffnet

Die neue Sportstadt in der Marienstraße in Bad Gandersheim startet mit einem echten Hammer: Soeben bestätigt Tobias Reinecke, Investor und Betreiber der "Sportstadt -Fitness-Prävention - Gesundheit" eine wichtige Personalentscheidung. "Frau Britta Sander wird die Leitung der Physiotherapie übernehmen!" Die anerkannte Fachfrau genießt große Wertschätzung aufgrund ihrer Professionalität und sympathischen Ausstrahlung. Ihre neue berufliche Herausforderung wird Frau Sander Anfang Februar 2021 übernehmen. Die ärztlich verordneten Reha-Angebote werden ab diesem Zeitpunkt im Gesundheitszentrum gestartet.

Das neue Gesundheitszentrum kann nach Darstellung von Unternehmer Reinecke mit weiteren Neuigkeiten aufwarten. So ist die Digitiatlsierung des Zentrums abgeschlossen. "Ab sofort können alle Angebote online gebucht werden." Neu ist die Öffnungszeit der Sportstadt Bad Gandersheim: "Wir sind durchgängig von morgens bis abends geöffnet!" Im Netz ist inzwischen der neue Internetauftritt des Gesundheits- und Fitnesszentrum zu sehen und zu nutzen.red
Screens Homepage Sportstadt












13.01.2021 • 14:28 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Kreis Northeim: 23 Neu-Infizierte, In Bad Gandersheim 19 Fälle -

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1138 (+23) Corona-Infektionen bekannt geworden. 944 Personen (+4) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 84,7 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 175 (+19) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 19 (+2), Bodenfelde 10 (-1), Dassel 6 (+2), Einbeck 34 (+8),
Hardegsen 7 (0), Kalefeld 8 (+2), Katlenburg-Lindau 4 (0), Moringen 26 (0), Nörten-Hardenberg 4 (0), Northeim 44 (+7) und Uslar 13 (-1) stammen.
Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 863 Personen (Stand: 12.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 0,7 Prozent.












13.01.2021 • 14:14 Uhr

wendo_neue-termine-von-carina - Neuer Online-WENDO-Kurs im Februar + weitere Termine in 2021

Carina Tränkner hat sich zum Neujahrsanfang mit einem frischen Kurangebot für 2021 zu Wort gemeldet. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group - reichweite digitale News-Portale / Online-Zeitung dokumentiert die Kursangebote:

Carina: "Hallo und ein glückliches neues Jahr wünsche ich dir!
Vielleicht hast du ja Lust, in 2021 (wieder) an einem feministischen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungs-Kurs (WENDO) von mir teilzunehmen... ;-)
Am Samstag, den 06. Februar 2021 und Sonntag, den 07. Februar 2021 findet in Kooperation mit Kore e.V. mein nächster Online-WENDO-Kurs statt!

Für wen:
Das Seminar richtet sich an Frauen*, Trans*personen und Inter*personen mit und ohne Lernschwierigkeiten und mit und ohne körperliche Einschränkungen.

Das Programm ist diesmal so aufgebaut, dass du allein von deinem Computer aus teilnehmen kannst und auch ohne Trainingspartner*in gut mitmachen kannst. (Aber natürlich könnt ihr weiterhin auch zu zweit teilnehmen.)
Für die Teilnahme brauchst du nur einen Computer (oder Smartphone oder Tablet) mit Kamera, Mikrofon und guter Internetverbindung und etwas, was du als Schlagpolster benutzen kannst (zum Beispiel einen eingerollten Schlafsack, dicke Kissen oder eine Matratze).

Zeiten:
06. Februar 2021 und 07. Februar 2021,
am Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 Uhr-15:00 Uhr mit einer längeren Mittagspause.

Was ist Wendo?
Wir werden üben, die eigenen Grenzen besser zu spüren und uns selbstbewusster und stärker zu fühlen und „Nein!“ und „Stop!“ zu sagen bei sexistischen oder rassistischen Sprüchen, Beleidigungen oder Mobbing. Außerdem erlernen wir verschiedene Selbstverteidigungstechniken gegen körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt.
Weitere Infos findest du auf meiner Homepage: carinawendo.blackblogs.org
Wenn du inhaltliche Fragen zum Kurs hast, schreibe gerne eine Mail an: carina-wendo@riseup.net

Anmeldung:
Per Telefon: 0551 - 5 74 53 oder per Mail: wendo@kore-goettingen.de
Bitte schreibe uns auch, was du brauchst, um am Seminar teilnehmen zu können und um dich wohl zu fühlen (zum Beispiel Barrierefreiheit, leichte Sprache)! Danke!

Teilnahmebeitrag:
20-30 € nach Selbsteinschätzung (Falls du den Teilnahme-Beitrag nicht zahlen kannst, melde dich gerne bei uns. Es soll nicht am Geld scheitern!)

Weitere Termine in 2021:

1.) Wendo-Kurs für Mädchen*/junge Frauen* von 12-17 Jahren:
Montag bis Mittwoch, 29. bis 31. März 2021 (in den Osterferien)
jeweils von 10:00-15:00 Uhr
in Göttingen
2.) Wendo-Seminar für Frauen*/FLIT*:

Donnerstag bis Sonntag, 13. bis 16. Mai 2021

für Frauen*, Trans*personen und Inter*personen
mit und ohne Lernschwierigkeiten und körperliche Einschränkungen

mit Übernachtung und Verpflegung
im Funkenhaus in Greene (Einbeck)

Trainerinnen: Carina Tränkner und Melina Beßel













13.01.2021 • 13:28 Uhr

Uslar: Polizei warnt vor falschen Kollegen

In den letzten Tagen ist es vermehrt zu Anrufen bei älteren Personen gekommen, bei denen sich der Anrufer als Polizeibeamter ausgab. Aus diesem Grund wird nochmals darauf hingewiesen, bei solchen Anrufen keine persönlichen Auskünfte zu geben und sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.zi










13.01.2021 • 13:25 Uhr

Für einige Strecke fehlen noch "Krötenpaten" - rötenwanderung: Landkreis sucht noch Betreuer für Amphibienschutzzäune

Um Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichgewässern vor dem Straßenverkehr zu schützen, stellt der Landkreis Schutzzäune auf. Für die Betreuung dieser Zäune werden für einige Strecken weiterhin Helfer gesucht.
Um die seit Jahren durchgeführten Schutzmaßnahmen fortsetzen zu können, stehen noch nicht ausreichend ehrenamtliche Betreuer zur Verfügung. Deshalb sucht der Landkreis nach interessierten Personen, die die Betreuung der Schutzzäune an folgenden Strecken übernehmen würden:

K 602, Dragoneranger, nördlich Oldenrode bei Kalefeld,

K 603, Fissekental, bei Kalefeld/Willershausen,

L 487, Erzhausen im Bereich des Pumpspeicherwerkes,

K 420, Elvese – Hillerse,

K 409, Katlenburg - Elvershausen (Höhe Kiesteich) und

K 617, Wrescherode – Schachtenbeck, bei Bad Gandersheim.

Die ehrenamtliche Betreuung dieser Bereiche sollte in der Zeit von Ende Februar bis voraussichtlich Anfang April 2021 (je nach Witterungslage) erfolgen.

Hierbei sind die Eimer entlang der Amphibienschutzzäune abends in der Zeit zwischen 19.30 und 22.00 Uhr und morgens zwischen 6.00 und 9.00 Uhr zu entleeren.

Interessierte Personen können sich an Urte Laue, Fachbereich Regionalplanung und Umweltschutz, Telefon 05551/708-132 oder E-Mail: ulaue@landkreis-northeim.de wenden. lpd











13.01.2021 • 09:35 Uhr

Heftiger Schlag gegen weltweit größten illegalen Darknet-Marktplatz

Pistorius: „Ich freue mich darüber, dass dieser herausragende Schlag gegen Schwerkriminelle im Darknet mithilfe niedersächsischer Expertise gelungen ist!"

Der wohl bislang weltweit größte illegale Marktplatz mit rund einer halben Million Usern und rund 2.400 Verkäufern im sogenannten Darknet ist jetzt nach einer von der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg geführten Operation zerschlagen worden. Auch der Betreiber der Plattform, ein 34-jähriger Mann aus Australien, konnte bereits am Wochenende in Deutschland festgenommen werden.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Ich freue mich sehr über diesen herausragenden Erfolg der Ermittlerinnen und Ermittler aus Oldenburg. Wenn die oft kleinteilige und von hoher fachlicher Expertise geprägte Arbeit der Polizei in einem derart undurchsichtigen und schwerkriminellen Feld wie dem Darknet letztendlich so einen durchschlagenden Erfolg hat, ist das ein beeindruckender Beleg für die Qualität des Personals und der Strukturen in unseren Polizeibehörden. Auch dieser Erfolg bestärkt uns in unserem konsequenten Weg, den wir mit der Einrichtung von sogenannten Taskforces zur Bekämpfung von Cybercrime beschritten haben. Wir werden die Niedersächsische Polizei weiterhin auch durch Experten von außen - gerade im Bereich der Bekämpfung von im Internet betriebener Kriminalität - verstärken. Gleichzeitig bilden wir unsere Ermittlerinnen und Ermittler immer weiter bei der Bekämpfung krimineller Strukturen im Cyberraum fort. Auf diesem Weg machen wir weiter! Gerade im Darknet fühlen sich Kriminelle besonders sicher, da die digitalen Spuren ihrer Taten teils kaum nachzuverfolgen sind. All diese Umstände begünstigen, dass hier schwerkriminelle Geschäfte fast unbemerkt getätigt werden. Umso wertvoller ist dieser Ermittlungserfolg, durch den weitere Transaktionen und Verkäufe bis auf Weiteres verhindert werden konnten.
Dieses Verfahren ist zugleich ein Beleg für die funktionierende länderübergreifende und internationale Arbeit der Strafverfolgungsbehörden."











13.01.2021 • 09:28 Uhr

Butterpreise und Stimmung sind bei Bauern im Keller

„Die letzte Senkung hat das Butterfass zum Überlaufen gebracht. Weder Verbraucher noch Politik und erst recht nicht die Landwirte – insbesondere die Milchbauern – haben Verständnis für diese asoziale Aktion des Discounters „Aldi“ und für das Geschäftsgebaren des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) allgemein. Zu Schauzwecken miteinander Gespräche zu führen und Besserung zu geloben, um anschließend trotzdem die geplante Aktion durchzuziehen. So gehen Geschäftspartner nicht miteinander um, das ist Wortbruch“, zeigt sich Landvolk-Vizepräsident Manfred Tannen verärgert über die Senkung des Butterpreises um mehr als 50 Cent pro Kilogramm des Discounters Aldi, dessen Androhung zur Belagerung des Discounters durch Landwirte geführt hatte.

„In das internationale Preisgefüge passt die aktuelle Butterpreissenkung des Handels nicht. Trotzdem bleibt ein entscheidendes Moment bei der Preisfindung, wie sich Angebot und Nachfrage auf unseren hiesigen Märkten gegenüberstehen“, erklärt der Vize-Präsident, der einen Milchviehbetrieb mit 200 Milchkühen und Nachzucht führt. Die große Marktmacht relativ weniger Konzerne helfe, auf die abgebende Hand immensen Druck auszuüben. „Hier geht es nicht nur um Markt, sondern auch um Macht der Konzerne und um den Kampf von Marktanteilen im Lebensmitteleinzelhandel“, zeigt Tannen die Strukturen auf. Dass der Konzern marktüblich nach Weihnachten weniger pro Kilogramm Butter zahle, seien die Bauern gewohnt, aber über 50 Cent/Kilogramm seien mehr als unanständig.

„In der Wertschöpfungskette gerecht verteilte und vor allem für den Landwirt auskömmliche Preise sind in diesem Modell der freien Marktwirtschaft bei liberalisierten Märkten nicht vorgesehen. Dabei auf eine Einsicht zu hoffen, dass Verkaufspreise auch unmoralisch niedrig sein können, scheint nicht zielführend. Das ändern wohl auch die letzten Demonstrationen leider nicht“, gibt sich Tannen realistisch. So sei beispielsweise die Milchmenge niedersächsischer Erzeuger in den vergangenen Jahren weniger gewachsen als die Weltmarktnachfrage. Trotzdem gelingt es den Verarbeitern/Molkereien und Erzeugern nicht, beim deutschen LEH bessere Erlöse zu erzielen. Während der LEH immer weiter steigende Renditen einfährt, treibt er durch seine Einkaufspolitik Zulieferer sowie auch landwirtschaftliche Betriebe in Existenznot und an den Rand des Ruins. „In diesem Wettbewerb können wir Landwirte nur bestehen, wenn Wettbewerbsgleichheit mit Produzenten aus Nachbarländern herrscht, die den gleichen Marktzugang haben. Höhere Standards, Auflagen und Gesetze bei uns erhöhen die Produktionskosten, die uns der Markt nicht ausreichend vergütet. Hier ist Politik in der Pflicht für Rahmenbedingungen zu sorgen, die ein Überleben der hiesigen Betriebe ermöglicht“, fordert Tannen. Gerade in Niedersachsen gibt es viele Grünlandregionen, in denen landwirtschaftlich die Milch als einzige Haupteinnahmequelle gilt. Ein Ausgleich der Erlössituation über andere profitablere Betriebsbereiche ist in vielen dieser Betriebe kaum möglich. LPD










13.01.2021 • 09:20 Uhr

Corona-Medikament aus Braunschweig vor klinischer Testphase

Das Braunschweiger Unternehmen CORAT Therapeutics GmbH hat mit der Vorbereitung der klinischen Testphase eines direkt gegen die Virusinfektion wirkenden Medikaments für dessen Markteinführung begonnen. Das Biotech-Unternehmen, eine Ausgründung aus der Technischen Universität Braunschweig, hat unmittelbar nach Ausbruch des Corona-Virus in Deutschland mit der Suche nach wirksamen menschlichen Antikörpern begonnen. Schon die erste Entwicklungsphase wurde vom Land Niedersachsen gefördert. Dadurch konnte die CORAT Therapeutics bereits im November 2020 die ersten Dosen ihres sehr vielversprechenden Antikörper-Medikaments COR-101 bereitstellen. Das Unternehmen befindet sich in enger Abstimmung mit den Zulassungsbehörden und erwartet in Kürze grünes Licht für den Start der klinischen Testung.

Die erste Finanzierungsrunde im Frühjahr schloss NBank Capital, das Beteiligungsunternehmen der NBank, innerhalb von vier Wochen ab. Weitere Investoren kamen aus der privaten Wirtschaft in Braunschweig. Nunmehr wurde die zweite Finanzierungsrunde unter maßgeblicher Beteiligung von NBank Capital erfolgreich umgesetzt.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: “Die Entwicklung eines Medikaments gegen Corona darf nicht am Geld scheitern. Wir brauchen Medikamente gegen Corona genauso dringend wie Impfstoffe. Die Braunschweiger Biotech-Firma CORAT Therapeutics GmbH ist kurz vor dem Ziel, ein in allen bisherigen Experimenten hochwirksames Medikament an Patienten zu testen. Deshalb stellen wir als Land weiteres Risikokapital zur Verfügung, damit nicht wertvolle Zeit verloren geht. Wir werden diese Niedersächsische Erfolgsgeschichte weiter intensiv begleiten.“

In zahllosen Schritten und mit Hilfe der Braunschweiger Helmholtz- und Fraunhofer-Institute konnte CORAT in Rekordzeit den passenden Antikörper identifizieren. Aus einer Antikörper-Bibliothek mit 10 Millionen Antikörpern gelang es CORAT einen sehr effizienten menschlichen Antikörper zur Bindung an das Spike-Protein des SARS-CoV-2 Virus zu identifizieren. Damit wird die Bindung an den Rezeptor blockiert und die Ausbreitung des Virus im menschlichen Körper verhindert.

Dr. Ulf Meier, Vorstandsmitglied der NBank: „NBank Capital, unser Beteiligungsunternehmen, hat mit der ersten Finanzierungsrunde im Juni gemeinsam mit drei Privatinvestoren den Grundstein gelegt, damit CORAT ein wirksames Mittel gegen das Corona-Virus entwickeln kann. Der nächste Schritt wird nun mit der zweiten Finanzierungsrunde, die die NBank Capital wieder gemeinsam mit Privatinvestoren darstellt, getan. Nur so waren der Startschuss und die weitere Entwicklung des Mittels überhaupt möglich. Für die nächsten Schritte, um ein entwickeltes Mittel marktfähig und –gängig zu machen sowie zu produzieren, wird jetzt jedoch die Unterstützung anderer Investoren benötigt.“

Dr. Andreas Herrmann, Geschäftsführer der CORAT Therapeutics GmbH: "Impfstoffe können infizierten Patienten nicht helfen, dazu brauchen wir in jedem Fall ein spezifisch gegen Covid-19 gerichtetes Medikament. Unser menschlicher Antikörper COR-101 ist speziell für diese Anwendung entwickelt, und so konzipiert, dass er auch hospitalisierten Patienten helfen kann. Die wiederum sehr schnell umgesetzte Finanzierung mit Hilfe der NBank und unser bestehenden Investoren ermöglichen uns die dringend notwendigen nächsten Schritte in Richtung Marktversorgung und weitere klinische Entwicklung ohne Zeitverzögerung zu gehen. Wir danken der NBank und unseren Investoren für das in uns gesetzte Vertrauen."
red/Symbolbild










13.01.2021 • 09:15 Uhr

Pressefreiheit in der Türkei: Deutschland, EU und Nato müssen Druck ausüben, um Erdogan zu mäßigen

Morgen werden Prozesse gegen Can Dündar weitere Angeklagte fortgesetzt

Am morgigen Donnerstag, 14. Januar 2021, werden in Istanbul die Prozesse gegen den Journalisten Can Dündar und sechs weitere Angeklagte fortgesetzt. Der im deutschen Exil lebende Journalist und seine Mitangeklagten sollen für ihre Beteiligung an den sogenannten Gezi-Protesten im Sommer 2013 belangt werden. „Wenn das chinesische oder iranische Regime kritische Stimmen durch hanebüchene Klagen zum Schweigen bringen wollen, folgt die berechtigte Kritik auf dem Fuße. Es ist unbegreiflich, dass Deutschland und andere NATO-Staaten das ihrem Partnerland Türkei schweigend durchgehen lassen“, findet Dr. Kamal Sido, Nahost-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen. „Die nordatlantische Allianz ist nicht nur ein Militärbündnis, sondern auch eine Wertegemeinschaft – das Recht auf freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit müssen auch in der Türkei uneingeschränkt gelten.“

Auch müssten Deutschland und andere EU-Staaten Druck auf die türkische Regierung ausüben, damit sie rechtskräftige Urteile der Gerichte im eigenen Land und insbesondere des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) umsetzt. „Selbst, wenn kritisch denkende Medien- und Kulturschaffende von türkischen Gerichten freigesprochen werden, müssen sie in Haft bleiben. Zudem ignoriert die Türkei als Mitglied des Europarats reihenweise Urteile des EGMR“, berichtet Sido. „Damit wirft das Erdogan-Regime auch den letzten Anschein von Rechtsstaatlichkeit über Bord.“

Den Journalisten Can Dündar verurteilte ein türkisches Gericht im vergangenen Dezember in Abwesenheit zu 18 Jahren und neun Monaten Haft wegen Spionage und zu weiteren acht Jahren und neun Monaten wegen Terrorunterstützung. „In Wirklichkeit hat Dündar über die Unterstützung der Regierung Erdogan für radikalislamistischen Gruppen in Syrien recherchiert“, erinnert Sido. „Dass die Anklagen jeder Grundlage entbehren, ist für die gleichgeschaltete Justiz im Lande aber offenbar unwichtig.“

Die türkischen Behörden haben in der Zeit nach dem gescheiterten Putschversuch vom Juli 2016 mindestens 150 Medien geschlossen. Besonders kurdische oder prokurdische Verlage, Sender und Websites waren davon betroffen, auch wurden massenweise Medienleute verhaftet. Laut einem Bericht des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) befanden sich im Jahr 2020 rund 37 Journalisten in Haft. Andere Quellen sprechen von mindestens 142 Medienschaffenden, die in der Türkei festgehalten werden. Die Inhaftierten gehören verschieden politischen Lagern, Ethnien oder Religionsgemeinschaften an. Erdogans Regime betrachtet sie wegen ihrer kritischen Haltung zur Innen- und Außenpolitik des Landes als Feinde und Terroristen. red











13.01.2021 • 09:11 Uhr

Diakonie und Grüne: Kindern mehr Kontakte ermöglichen

Die von der Landesregierung angekündigten Lockerungen der Kontaktbeschränkungen mit Blick auf Kleinkinder reichen nach Ansicht der Diakonie in Niedersachsen und der Grünen im Landtag noch nicht aus. Ausnahmen von der generellen Kontaktbeschränkung, nach der sich jeder Haushalt nur mit einer zusätzlichen Person treffen darf, sollten für Kinder bis zur Einschulung möglich sein, forderte Diakonie-Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke am Montag in Hannover. "So können zum Beispiel zwei Haushalte die Betreuung der jeweiligen Kinder gemeinsam sicherstellen. Es sollte sich dabei möglichst um einen festen, nicht wechselnden Haushalt handeln."

Die Niedersächsische Landesregierung hatte zuvor mitgeteilt, dass sie bei den Kontaktbeschränkungen im Hinblick auf Babys und Kinder bis einschließlich drei Jahren die strikte Regel aufweichen wolle. Kinder unter drei Jahren würden demnach nicht mitgezählt. Sie dürfen jetzt bei Treffen einer Betreuungsperson, etwa eines Elternteils, dabei sein. Eine Mutter oder ein Vater mit Baby darf also zum Beispiel die Großeltern besuchen oder sich mit einem weiteren Elternteil mit Baby treffen.

Lenke sagte: "Sicher ist es notwendig, in diesen Zeiten mit hohen Infektionszahlen die Kontakte soweit wie möglich einzuschränken." Die derzeitigen Einschränkungen träfen allerdings die Kinder sehr hart.

Die Grünen im Landtag forderten, dass Geschwisterkinder im Alter bis 12 Jahren von der Ein-Personen-Regelung ausgenommen werden müssten. Sie warfen der Landesregierung Planlosigkeit vor. "Drei Tage lang wehrt sie die Argumente von Verbänden, Initiativen und aller vier Landtagsfraktionen ab, doch bitte Kinder von der strikten Einschränkung bei Privatbesuchen auf eine Person auszunehmen", sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Julia Willie-Hamburg. "Und dann kommt am Sonntag direkt nach Inkrafttreten der Corona-Verordnung die Korrektur."

Der Niedersächsische Landkreistag nannte den neuen Beschluss des Landes in der Sache richtig. Er kritisierte jedoch ebenfalls das Verfahren. Es sei nicht akzeptabel, wenn die Staatskanzlei noch am Tag des Inkrafttretens der neuen Regelung medial die nächste Änderung ankündige, ohne die Gesundheitsämter zu informieren, sagte Geschäftsführer Hubert Meyer. "Gerade weil sich das Recht für die Bürger ständig ändert, muss es ein Mindestmaß an Verlässlichkeit geben." epd










13.01.2021 • 09:03 Uhr

Öffentliche Ratssitzung am kommenden Dienstag mit Brisantthemen: "Eventpark" und wer wird Betreiber? Zum xten Mal Dankelsheim

Ungeachtet der Debatte über Für und Wider von öffentlichen Ratssitzungen in der Corona-Virus-Katastrophe steht die Einladung zu dem öffentlichen Treffen des Gremiums für Bad Gandersheim am kommenden Dienstag, 19. Januar 2021. Eine amtliche Bekanntmachung bestätigt die Einberufung des Stadtrates im Präsenzmodus. Und die Tagesordnung ist gespickt mit Themen, die wichtig und von Tragweite sind.

So beispielsweise der Tagesordnungspunkt "Event- und Kletterpark" auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Ein Spiel- und Spaßpark im zentralen Kurpark rund um die Osterbergseen. In einer ersten Präsentation waren grob u.a. riesige Klettertürme und eine Seilbahn skizziert worden. Völlig unklar ist, wer den Freizeitpark betreiben soll. Es ist angemdacht, dass er als touristischer Höhepunkt über die Zeit der Landesgartenschau hinaus ein neues Aushängeschild für die Roswithastadt sein soll. Aktuell wird an einem Betreibermodell gestrickt. Lokale Investoren sind angesprochen, sich in eine Betreiber GbR mit Geldeinlagen in das Projekt einzubringen. Man darf gespannt sein, welche Inhalte zum Projekt selbst und zu einer Betreiberlogistik am kommenden Dienst dem Stadtrat und damit der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Ein schier unendliches Thema scheint die Suche nach einem Ortsvorsteher für Dankelsheim zu sein. In den letzten Sitzungen ist zu diesem Thema SPD-Fraktionsführer Niklas Kielhorn aufgefallen, der jedes Mal um eine Absetzung von der Tagesordnung und damit Vertagung der Personalangelegenheit bat. Die SPD hat das Vorschlagsrecht für die vakante Position eines Ortsvorstehers/Ortsvorsteherin.

Die weiteren Tagesordnungspunkt sind in der hier veröffentlichten Amtlichen Bekanntmachung dokumentiert:

Am Dienstag, 19.01.2021, findet um 18:30 Uhr im Forum Oberschule, Stettiner Straße 2 die 34. öffentliche Ratssitzung
statt.
Vor Eintritt in die Tagesordnung haben die Zuhörer/innen Gelegenheit, Anfragen und Anregungen an die Bürgermeisterin und an den Rat zu richten.
Tagesordnung
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
2. Feststellung der Tagesordnung
3. Genehmigung der Niederschrift der 33. Sitzung vom 10.12.2020 nach Auswertung
4. Berichte der Bürgermeisterin über wichtige Angelegenheiten und Beschlüsse
5. Berichte delegierter Ratsmitglieder
6. Anfragen und Anregungen
7. Berichterstattung der Landesgartenschau gGmbH über den aktuellen Sachstand
8. Bestimmung einer neuen Ortsvorsteherin/eines neuen Ortsvorstehers im Ortsteil Dankelsheim für die Dauer der Wahlperiode
9. Friedhofsgebührensatzung 2021/2022
hier: 11. Neufassung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Friedhöfe der Stadt Bad Gandersheim
10. Event- und Kletterpark hier: Grundsatzbeschluss
11. Schließen der Sitzung
Bürgermeisterin

red
Die Bilder dokumentieren Eindrücke aus Dankelsheim, wo man seit Monaten auf der Suche nach einem neuen Ortsvorsteher/Ortsvorsteherin ist.












13.01.2021 • 08:41 Uhr

Torfhaus: Auf Schneematsch schwerer Verkehrsunfall - Fünf Verletzte - Rieseneinsatz von Rettungskräften

Torfhaus.Am gestrigen Dienstag, 12. Januar, gegen 14:55 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 4 in der Ortslage Torfhaus in Höhe der Abzweigung Landesstraße 504 ein Verkehrsunfall mit insgesamt fünf verletzten Personen. Zur Unfallzeit herrschte leichter Schneefall und die Fahrbahnen waren mit Schneematsch bedeckt.

Eine 31-jährige Frau aus Wolfsburg befuhr mit einem VW Polo die L 504 aus Richtung Altenau kommend. Mit ihr im Fahrzeug befanden sich ihr 32-jähriger Lebensgefährte und die 6 und 7 Jahre alten gemeinsamen Kinder. An der Einmündung zur B 4 konnte die 31-jährige Frau aufgrund einer, den winterlichen Straßenverhältnissen, nicht angepassten Geschwindigkeit nicht mehr rechtzeitug anhalten und rutschte im Einm+ündungsbereich auf die Fahrbahn der B 4. Hier kam zum Zusammenstoß mit dem Pkw Opel einer 44-jährigen Frau aus Braunlage, die auf der B 4 von Bad Harzburg kommend in Richtung Braunlage fuhr. Die 44-jährige stieß mit der Front ihres Pkw gegen die linke Fahrzeugseite des VW Polo. Die 31-Jährige und ihr Lebensgefährte wurden schwer verletzt, die beiden Kinder und die 44-Jährige erlitten nur leichte Verletzungen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 12000 Euro. Die B 4 war während der Unfallaufnahme in der Zeit von ca. 15 Uhr bis 16:20 Uhr voll gesperrt. Vor Ort waren fünf RTW, zwei Notarztwagen, die örtliche Einsatzleitung des Rettungsdienstes sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Altenau mit drei Fahrzeugen im Einsatz. ots










12.01.2021 • 19:31 Uhr

Merkwürdiger Streit um "Reformationsfenster": Architekten-Erbe hat etwas gegen Schröders gesponsertes Kirchenfenster und llegt Berufung ein

Der skurrile Rechtstreit um das von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) gestiftete "Reformationsfenster" für die Marktkirche in Hannover geht in eine neue Runde. Der Anwalt des Architekten-Erben Georg Bissen, Frank Meier, hat Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Hannover eingelegt, wie Meier am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte. Das Oberlandesgericht in Celle bestätigte den Eingang. Bissen will verhindern, dass das 13 Meter hohe Buntglasfenster an der Südseite der evangelischen Marktkirche eingebaut wird. Das Landgericht hatte die Installation Mitte Dezember in erster Instanz erlaubt (Az.: 18 O 74/19). Das rund 150.000 Euro teure Fenster mit Motiven zur Reformation wurde von dem Künstler Markus Lüpertz entworfen.

Meier sagte, er sehe nach einer ersten Prüfung des Urteils gute Gründe für eine Berufung. Sein Mandant hatte geltend gemacht, das Buntglasfenster passe nicht in die spätgotische Kirche und beeinträchtige die Optik des schlichten Kirchenraums. Georg Bissen hält die Urheberrechte am Werk seines Stiefvaters Dieter Oesterlen (1911-1994), nach dessen Plänen die im Krieg zerstörte Kirche nach 1946 wiederaufgebaut und neu gestaltet worden war. Über den Berufungsgang hatte zuerst die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Montag) berichtet.

Ein Sprecher des Oberlandesgerichts Celle erläuterte dem epd, das Gericht müsse nun zunächst prüfen, ob die Berufung zulässig und begründet sei. Zudem stelle sich die Frage, ob es eine neue Beweiserhebung geben solle, ob Zeugen befragt und Gutachten von Sachverständigen eingeholt werden müssten. Wann diese Entscheidungen fielen, sei gegenwärtig nicht absehbar.

Das Landgericht Hannover hatte entschieden, dass ein Eingriff ins Urheberrecht in diesem Fall gerechtfertigt sei. Die Marktkirche sei als "Gebrauchskunstwerk" einzustufen, das nicht unveränderlich bleiben müsse wie ein Denkmal. Die Richter stützten sich dabei auf das kirchliche Selbstbestimmungsrecht und die Religionsfreiheit.

Marktkirchen-Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann bedauerte den Fortsetzung des Rechtsstreits. Durch die Berufung werde sich der geplante Einbau sicherlich verzögern, sagte sie dem epd: "Mein Wunsch wäre gewesen, das Fenster im April einzubauen. Ob wir diesen Plan jetzt halten können, ist fraglich."

Das Fenster zeigt eine große weiße Figur, die den Reformator Martin Luther (1483-1546) darstellen soll, sowie zahlreiche Einzelmotive mit Bezug zur Reformation. Für kontroverse Diskussionen sorgen unter anderem fünf große schwarze Fliegen, die für das Böse und die Vergänglichkeit stehen.

Das Kunstwerk wurde von der Glasmanufaktur Derix im hessischen Taunusstein bereits weitgehend fertiggestellt. Altkanzler Schröder hat es der Marktkirche als Ehrenbürger von Hannover gespendet. Die bisherigen Kosten hat er nach Kirchen-Angaben bereits beglichen - Schröder wollte dafür Vortragshonorare weitergeben. Anlass für das Geschenk war das 500. Reformationsjubiläum 2017. red/epd










12.01.2021 • 16:45 Uhr

Corona-Verstösse in 2020 spülen 51.765 Euro an Bußgeldern in Northeimer Kreiskasse - 287 Verfahren eingeleitet - 193 Verfahren abgeschlossen

In den ersten zehn Tagen des neuen Jahren bereits 53 Anzeigen anhängig - Bußgelder von 100 bis 200 Euro

Das Vorgehen von Polizei und Ordnungsbehörden bei Verstössen gegen die geltenden Corona-Verordnungen ist ein scharfes Schwert. Das geht aus den Antworten der Northeimer Kreisverwaltung auf neun Fragen hervor, die das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group am Montag der Kreisverwaltung vorgelegt hatte. Danach hat der Landkreis Northeim im vorigen Jahr über 50.000 Euro an Bußgeldern von Cortona-Regelverletztern kassiert. Allein in den ersten zehn Tagen des neuen Jahres hab es 53 Anzeigen, die der Landkreis verfolgt und ahndet. Im vorigen Jahr waren es insgesamt 353 Verstöße, den die Ordnungsverwaltung beim Landkreis Northeim nachzugehen hatte.

Hier die Fragen mit den Antworten der Northeimer Kreisverwaltung, die heute dem Redaktionsnetzwerk von der zuständigen Pressestelle übermittelt wurden:

1. Ist der Sachverhalt korrekt, dass die Polizei ihre Anzeigenvorgänge zur Weiterbearbeitung und Ahndung an die Landkreis-Verwaltung weitergibt?
Kreisverwaltung: Ja, die Polizeidienststellen im Landkreis Northeim leiten das Ordnungswidrigkeitsverfahren durch Aufnahme einer Anzeige vor Ort ein und geben den Vorgang dann zur weiteren Bearbeitung an den Fachbereich 21 – Ordnungsangelegenheiten -des Landkreises Northeim ab. Dort wird das weitere Verfahren von der Anhörung bis zum Bußgeldbescheid und ggf. bis zum Einspruch weiterbearbeitet.

2. Um wieviele Vorgänge dieser Arbeit handelt es sich in den drei letzten Monaten?
Kreisverwaltung: 127

3. Um wieviele Anzeigen handelt es sich seit Bestehen der Verordnungen, die als Rechtsgrundlage für die Verfolgung und Ahndung mutmaßlicher Verstöße dienen?
Kreisverwaltung: 2020: 353. 2021: 53

4. Wieviele der Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wurden „erfolgreich“ abgearbeitet, soll heißen wieviele Bußgeldzahlungen sind bislang erfolgt?
Kreisverwaltung: Von den in 2020 angezeigten 353 Vorgängen zu Verstößen im Zusammenhang mit der Nds. Corona-Verordnung wurden 287 Verfahren gegen die Betroffenen eingeleitet.193 Verfahren sind abgeschlossen.

5. In welchem Rahmen bewegen sich die Bußgelder, wenn denn welche verfügt sind? Durchschnittlich welcher Betrag?
Kreisverwaltung: Die Höhe der Geldbuße ist im Nds. Bußgeldkatalog (neuste Fassung vom 25.11.2020 – 401-41609-11-3) festgelegt. Die meisten im Landkreis Northeim festgesetzten Geldbußen betrugen 200,00 Euro für Verstöße gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen oder liegen zwischen 100,00 – 150,00 Euro für Verstöße wegen der Verweigerung des Tragens/Nicht-Tragens einer Mund-Nasenbedeckung.

6. Welchen Umfang hat die Summe der bislang eingetretenen Bußgelder?
Kreisverwaltung: Festgesetzt wurden in 2020 Bußgelder in Höhe von 51.765 Euro

7. In wie vielen Fälle von Bußgeldbescheiden sind von den Betroffenen Widersprüche eingelegt worden? In allen Fällen? Fünfzig Prozent der Fälle? Kann dazu eine präzisere Aussage getroffenen werden?
Kreisverwaltung: 34 Einsprüche erfolgten in 2020.

8. Sind Einspruchsverfahren bereits gerichtsanhängig?
Kreisverwaltung: ja

9. Wenn ja, um wieviele Fälle handelt es sich?
Kreisverwaltung: 19 Verfahren wurden in 2020 an das Amtsgericht Northeim abgegeben und sind dort noch anhängig.
red/Screen Ausschnitt Anzeigeerstattung











12.01.2021 • 16:12 Uhr

Immer mehr auf Distanz! Unternehmer, Gewerkschaften und Regierung wollen mehr mobiles Arbeiten und Homeoffice - Hilft das Friseuren und Einzelhändlern?

Im Anschluss an die regelmäßige gemeinsame Besprechung der aktuellen Corona Situation haben die Niedersächsische Landesregierung sowie die Vertreter der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften heute an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Niedersachsen appelliert, ihren Beschäftigten die Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice zu ermöglichen, soweit dies mit den betrieblichen Erfordernissen vereinbar ist.

Kritiker wenden ein, dass die neue Offensive für Homeoffice die gesamte handwerkliche Dienstleistungsbranche im Regen stehen lässt. Mobiles Arbeiten und Homeoffice helfen zum Beispiel den gebeutelten Friseuren und dem Einzelhandel rein gar nichts!

Die Niedersächsischen Landesregierung meint dennoch: Seit Ausbruch der Pandemie haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhebliche Anstrengungen in ihren Betrieben für Corona-sichere Arbeitsplätze geleistet. Die Reduzierung von Kontakten sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Weg dorthin hat sich daher seit dem Frühjahr als wirksames Instrument zur Bekämpfung der Pandemie erwiesen. Mobiles Arbeiten und Homeoffice können auch in Zukunft dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dabei ist allen Beteiligten bekannt, dass mobiles Arbeiten und Homeoffice nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich ist und an den betrieblichen Anforderungen ausgerichtet sein soll.

Ministerpräsident Stephan Weil:

„Angesichts der starken Ausbreitung des Corona-Virus müssen auch in der Arbeitswelt die Kontakte - wo immer es geht - auf das Nötigste beschränkt werden. Ich hoffe sehr, dass unser gemeinsamer Appell dazu beiträgt, dass die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und zum Homeoffice noch intensiver genutzt werden. Ich bitte alle Unternehmen herzlich darum, alle Möglichkeiten zu prüfen, um die Kontakte weiter zu reduzieren."

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann:

„Das Arbeiten von zu Hause ist ein wirksamer Baustein, um das derzeitig hohe Infektionsgeschehen einzudämmen. Hier sollte die niedersächsische Wirtschaft konsequent Homeoffice überall dort ermöglichen, wo die Anwesenheit am Arbeitsplatz nicht unbedingt erforderlich ist. Mobiles Arbeiten und Homeoffice sind nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich und müssen den betrieblichen Herausforderungen gerecht werden. Hier wissen Betriebe und Arbeitnehmer am besten, welche Möglichkeiten und Herausforderungen es beim Arbeiten von zu Hause in ihrem Unternehmen gibt." red











12.01.2021 • 14:42 Uhr

Fein lächeln für die LaGa 2022: Frische Team-Porträts by Jens Burger

Er macht nicht allein unter die Haut gehende Songs und Musik , sondern besticht auch mit seinen schön in die Augen gehenden Fotos: Jens Burger, Fotograf, Musiker, Chef der Werbeagentur upart Bad Gandersheim, hat eine neue Porträtgalarie kreiert. Von Persönlichkeiten. Bei ihnen handelt es sich um die Köpfe und Oberkörper eines zunehmend wachsenden Teams. Sie alle vereint ein großes wie ehrgeiziges Millionenprojekt: die Landesgartenschau 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.

Jens Burgers frische Porträts beeindrucken mit einer optimistischen Bildbotschaft: Aus den den Gesichtern der hier dokumentierten Persönlichkeiten sprüht so etwas wie die wachsende Vorfreude auf das Großereignis mit erwarteten 450.000 Besuchern und Besucherinnen in Bad Gandersheim: alle Protagonisten/innen präsentieren sich einzigartig lächelnd. Ansteckend!
red/Screen Homepage LaGa










12.01.2021 • 14:25 Uhr

Blitzeralarm! Alle Termine und Bereiche nächste Woche - Auch „Alice“ im Einsatz!

In der Woche vom 18. Januar bis zum 24. Januar 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag: Raum Einbeck
Dienstag: Raum Northeim
Mittwoch: Raum Nörten-Hardenberg
Donnerstag: Raum Kalefeld
Freitag: Raum Hardegsen
Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 4) im Raum Nörten-Hardenberg eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd










12.01.2021 • 14:22 Uhr

Weihnachtsbaum-Sammelaktion der SG Kreiensen in bewährter Weise zügig abgewickelt

Bei zum Glück trockenen Verhältnissen, konnte unter Einhaltung der erweiterten Corona-Regeln, am vergangenen Samstag der Ortskern Kreiensen von ausrangierten Weihnachtsbäumen "befreit" werden. Etwas mehr als 150 Bäume wurden an die Strassen und Wege gelegt. Die komplette, weil aus einem Haus stammenden Familien Peter und Max-Hermann Knapp mit Unterstützung durch den Jugendleiter der SG, Jan-Hendrik Mätje, sammelte nicht nur die mit dankbaren Spenden versehenen Bäume ein, sondern schredderte alles Grünzeug auch gleich auf dem Parkplatz vor dem Schützenhaus und führte es der fachgerechten Entsorgung zu. Bevor dann am späten Nachmittag die Dunkelheit sich über das Leinetal legte, war man schon zu Hause und konnte sich bei Tee, Kakao und anderen Warmmachern wieder akklimatisieren. Besonderer Dank der SG gilt an dieser Stelle natürlich Dirk Engelke und Till Krüger, beide aus Greene, die das motorisierte Equipment nebst Zubehör zur Verfügung stellten und ohne deren Hilfe es diese Aktion nicht gegeben hätte. red/MJ/ Foto: Michael Jungesblut










12.01.2021 • 13:43 Uhr

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2021: Integration in Zeiten von Corona

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf,
startet am (heutigen) Dienstag gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den
Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2021. Der Preis ist mit insgesamt
24.000 Euro dotiert. Es werden vier Preise zu jeweils 6.000 Euro vergeben. Zusätzlich vergeben das Bündnis „Niedersachsen packt an" sowie das Bündnis „Niedersachsen hält zusammen" jeweils einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro.

Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum zwölften Mal. Das Motto lautet indiesem Jahr „Integration in Zeiten von Corona". Der Wettbewerb richtet sich an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Stiftungen, Kindergärten und Schulen, die sich in besonderer Weise mit neuen Ideen und Umsetzungen dafür engagieren, dass Integration in Zeiten der Corona-Pandemie gelebt und dadurch ein entscheidender Beitrag zur interkulturellen Teilhabe am Gemeinwesen geleistet wird. Ziel ist es, gute Projekte und Ansätze öffentlich zu machen und gleichzeitig dazu zu ermuntern, derartigen Beispielen zu folgen und neue Ideen in Zeiten der Pandemie zu entwickeln.

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit der Bündnisse „Niedersachsen packt an" und „Niedersachsen hält zusammen" an. Die Botschaft lautet: Niemand wird vergessen! Integration hat gerade in diesen Zeiten einen besonders hohen Stellenwert, gesellschaftliche Teilhabe ist wichtiger als je zuvor - unabhängig von Herkunft,Kultur, Alter, Geschlecht, Religion oder finanzieller Situation. Daher ist es für die Niedersächsische Landesregierung ein wichtiges politisches Anliegen, die vielfältigen Potentiale verschiedener Institutionen, Vereine, Verbände, Initiativen, Kindergärten und Schulen zu aktivieren und besonders innovative Ideen mit dem Niedersächsischen Integrationspreis 2021 auszuzeichnen.

Bewerbungen oder Vorschläge sind vorzugsweise per E-Mail aN integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder ansonsten per Post an Niedersächsische Staatskanzlei Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2021" Planckstraße 2, 30169 Hannover zu richten. Bewerbungsschluss ist Montag, 15.02.2021. Für Ihre Bewerbung verwenden Sie bitte den Fragebogen bzw. das Formular „Bewerbung zum Niedersächsischen Integrationspreis 2021". red













12.01.2021 • 13:39 Uhr

Corona-Virus-Lage heute: Indizenz-Wert im Landkreis Northeim erreicht 80,9- Helios-Klinik Bad Gandersheim heute mit 33 Corona-Patienten belegt

Das ist HEUTE die Corona-Virus-Lage in Südiedersachsen, im Landkreis Northeim und Bad Gandersheim:
Der Fallwert für den Landkreis Northeim - Indizenzwert - ist von gestern auf heute auf 80,9 gestiegen. Das berichtet soeben das Niedersächsische Gesundheitsminsterium. Entsprechend ist die Indizenzampel weiter im roten Bereich.
Die Anzahl der Corona-Patienten in der Helios-Klinik in Bad Gandersheim ist auf 33 gestiegen; 31 auf der "Normalstation", 2 auf der "Intensivstation". Die Daten sind soeben von Helios veröffentlicht.
Detailzahlen von der Northeimer Kreisverwaltung bitte der Extrameldung entnehmen.
red/Foto: Fis WMG/Grafiken: Gesundheitsministerium in Hannover, Helios-Klinik-Konzern
















12.01.2021 • 13:34 Uhr

Die Kreisabfallwirtschaft bittet um Mithilfe: Frost behindert Leerung der Mülltonnen

Im Winter hat die Kreisabfallwirtschaft nicht nur mit Eis und Schnee auf den Straßen zu kämpfen, sondern auch mit Mülltonnen, deren Inhalt eingefroren ist. Die Tonnen können dann nicht vollständig geleert werden; festgefrorener Abfall bleibt in den Tonnen zurück. Das führt natürlich zu Verärgerungen.

Die Müllwerker geben aber auch in der kalten Jahreszeit ihr Bestes. Bei der Leerung wird die Tonne am Müllfahrzeug mehrfach kräftig gerüttelt, damit sämtliche Abfälle herausfallen. Ist der Inhalt aber eingefroren und zusätzlich vielleicht noch gepresst, besteht keine Chance, die Tonne vollständig zu leeren.

Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Abfuhr vor Ort war und versucht hat, die Tonnen zu leeren, ist ein aufgeklappter Deckel. In diesen Fällen konnte die Tonne aufgrund der frostigen Temperaturen und des demzufolge angefrorenen Inhaltes nicht geleert werden.

Vorbeugen ist aber möglich, um so in den meisten Fällen das Festfrieren zu verhindern. Die folgenden Hinweise der Kreisabfallwirtschaft helfen dabei, die Mülltonne winterfest zu machen:

Gerade in diesen Monaten ist auf eine sorgfältige Befüllung der Tonnen zu achten. Nasse Abfälle sollten in Zeitungspapier oder Papiertüten verpackt und dann in die Tonnen gegeben werden. Plastiktüten sind in diesem Fall auch für die Restmülltonnen ungeeignet. Sie frieren leicht am Abfallbehälter an und erschweren die Leerung zusätzlich. Das Auslegen des Behälterbodens mit zerknülltem Zeitungspapier, Pappe oder Eierkartons kann ein Festfrieren der Abfälle verhindern und es erleichtert die Leerung.

Nach Möglichkeit sollten die Tonnen, insbesondere vor der Abfuhr, an einen geschützten Platz, in die Garage oder in einen frostfreien Raum gestellt werden. Ist dies nicht möglich, ist es für die Arbeit des Abfuhrpersonals sehr hilfreich, wenn der Inhalt der Tonnen kurz vor der Abfuhr mit einem Spaten gelockert wurde.

Weiterhin bittet die Kreisabfallwirtschaft, den Weg zum Behälterplatz von Schnee und Eis zu befreien, damit die Behälter problemlos zum Fahrzeug gezogen und zurück gestellt werden können.

Sollte eine Leerung trotz aller Bemühungen nicht möglich sein, ist ein wiederholtes Anfahren der Grundstücke aufgrund der straffen Tourenplanung und aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich. Die Kreisabfallwirtschaft bittet dafür um Verständnis.lpd/Foto: lpd











12.01.2021 • 13:30 Uhr

Innenminister a.D. Uwe Schünemann: "Bereitstellungslager Würgassen überflüssig" – Umweltminister soll Logistikgutachten mitfinanzieren

Im Umweltausschuss des niedersächsischen Landtages findet nach Auskunft des Landtagsabgeordneten und Innenminister a.D. Uwe Schünemann am 18. Januar eine Unterrichtung der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) und Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) über das geplante Bereitstellungslager Würgassen statt. „Im Vorfeld habe ich Minister Olaf Lies über die neueste Entwicklung informiert und nachdrücklich für die Mitfinanzierung eines Logistikgutachtens geworben, “ so der CDU Politiker.

Es liege im hohen niedersächsischen Interesse, die Notwendigkeit eines Bereitstellungslagers wissenschaftlich zu untersuchen. Nach ersten Einschätzungen von Logistik-Experten sei die direkte Einlagerung durch ein intelligentes Planungs- und Steuerungssystem keine unlösbare Aufgabe.

Bereits im August 2020 habe Uwe Schünemann um Mitfinanzierung eines solchen Gutachtens gebeten. Da die Antwort des Umweltministers noch ausstehe, sollte nunmehr kurzfristig darüber entschieden werden. Es handele sich voraussichtlich lediglich um rund 25.000 €. Die andere Hälfte müsste das Land Nordrhein-Westfalen finanzieren. Gleichzeitig solle die Bundesumweltministerin zur Mitwirkung an der wissenschaftlichen Untersuchung aufgefordert werden.

„Vieles spricht dafür, dass auf die 500 Millionen Investition verzichtet werden kann,“ ist Uwe Schünemann überzeugt. Da seien 50.000 Euro für ein Gutachten richtig investiertes Geld.
Neben der Frage nach der generellen Notwendigkeit des Bereitstellungslagers gibt es erhebliche Zweifel an der Eignung des vorgesehenen Standortes und an dem Auswahlverfahren.

In seinem Brief an den Umweltminister weist Uwe Schünemann auf die Entscheidung der Bezirksregierung Detmold von Anfang November 2020 hin, wonach die geplante Nutzung gegen das aktuelle Regionale Raumordnungsprogramm verstößt. Der Widerspruch der BGZ sei nicht fristgerecht eingegangen. Selbst wenn dagegen Einspruch eingelegt werden sollte, sei der Ausgang der daraus resultierenden gerichtlichen Auseinandersetzung völlig offen.
Zudem hätten die renommierten Experten Rechtsanwalt Siegried de Witt aus Potsdam und Prof. Dr. Karsten Runge von der OECOS GmbH Hamburg in einem Gutachten nachgewiesen, dass die Standortauswahl eindeutig sachwidrig sei. Der Standort Konrad sowie seine nähere Umgebung hätte in die Beurteilung einbezogen werden müssen. So könne sogar von einer grob rechtswidrigen Entscheidung ausgegangen werden. Würgassen sei nachweislich schon allein aus verkehrstechnischer Sicht völlig ungeeignet und auch im Hinblick auf die Umweltaspekte absurd.
„Welche Diskussion damit eröffnet werden könnte, muss ich sicherlich nicht weiter ausführen,“ formuliert der heimische Abgeordnete gegenüber dem Minister und prophezeit damit Proteste auch aus dem Braunschweiger Raum.

Zum Bild: Für MdL und Innenminister a.D. Uwe Schünemann ist der Transport des atomaren Mülls auf der Weserbrücke Meinbrexen unmöglich.












12.01.2021 • 10:53 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 7 Neu-Infizierte, 26 Personen sind genesen

. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1115 (+7) Corona-Infektionen bekannt geworden. 940 Personen (+26) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 80,9 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 156 (+18) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 17 (-2), Bodenfelde 11 (-2), Dassel 4 (-1), Einbeck 26 (-1), Hardegsen 7 (0), Kalefeld 6 (0), Katlenburg-Lindau 4 (+1), Moringen 26 (-3), Nörten-Hardenberg 4 (-5),
Northeim 37 (+6) und Uslar 14 (+1) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 685 Personen (Stand: 11.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 0,5 Prozent.lpd











12.01.2021 • 10:50 Uhr

Bad Gandersheims stadtbekanntester Fragesteller in Ratssitzungen Claus König: "Hoffe, dass Ratsmitglieder der Sitzung fernbleiben und mit gutem Beispiel vorangehen""

Der stadtbekannte Bürger Claus König aus Clus ist in der Vergangenheit häufig dadurch in Erscheinung getreten, dass er in öffentlichen Ratssitzungen kritische Fragen an Rat und Verwaltung richtete. Zuletzt tat er das in einem Schriftsatz und nicht mit persönlicher Anwesenheit als Zuschauer im Stadtrat. Jetzt hat sich Claus König via Facebook erneut öffentlich h zu Wort gemeldet und dafür stark gemacht, dass die anstehende öffentliche Ratssitzung am 19. Januar 2021 in Bad Gandersheim nicht stattfindet. In einem Statement richtet er die Hoffnung an die Ratsmitglieder, der Sitzung fernzubleiben. Sollte sie nicht beschlussfähig sein, müsste sie von der Bürgermeisterin abgesagt werden.

Zum besseren Verständnis seines Vorstosses dokumentieren wir hier die "Anmerkungen zur Ratssitzung am 19. Januar 2021" von Claus König aus Clus:

"Als ich die Information über die kommende Ratssitzung bekommen habe, konnte ich es kaum glauben. Bund und Länder beschließen einen strengen Lockdown, Familien dürfen nicht zusammen die Großeltern besuchen, Kinder nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen. Alle kämpfen mit den Einschränkungen, aber Ratssitzungen finden weiterhin als Präsenzsitzungen statt. Selbst wenn es durch die niedersächsische Kommunalverfassung gedeckt ist, ist es sicherlich ein sehr schlechtes Vorbild. Wichtige Entscheidungen auf kommunaler Ebene müssen auch in Pandemiezeiten getroffen werden, allerdings sehe ich diese wichtigen Entscheidungen in der Tagesordnung nicht. Vielleicht ist es ja die Bestimmung eines Ortsvorstehers in Dankelsheim? Den Sachstand zur LAGA hätte man auch als E-Mail an die Ratsmitglieder schicken können. Warum gibt es nach 10 Monaten Pandemie immer noch nicht die Möglichkeit einer Videokonferenz? Alle sind gehalten, im Homeoffice zu arbeiten, warum also finden weiterhin Ratssitzungen mit vielen Menschen statt? Selbst Schülerinnen und Schüler dürfen nicht mal mehr in halber Klassenstärke in der Schule unterrichtet werden.
Ich hoffe, dass die Ratsmitglieder dies ähnlich sehen und der Sitzung fernbleiben, um die Gesundheit zu schützen und mit gutem Beispiel voranzugehen."

red/Die Aufnahme mit dem Fragesteller Claus König entstand vor der Corona-Virus-Katastrophe in einer öffentlichen Stadtratssitzung im Schulzentrum in Bad Gandersheim.Foto: Fis WMG












12.01.2021 • 10:31 Uhr

Hameln: Polizei beendet Gottesdienst der "rumänischen Kirche" im China-Restaurant - 50 ohne Corona-Masken singen und beten

Die Polizeiinspektion Hameln/Holzminden berichtet:
Bereits am Sonntag, den 10.01.21, gegen 10:20 Uhr, wurde der Polizei in Hameln gemeldet, dass es in einem ehemaligen chinesischen Restaurant in Wangelist (Kreis Hameln-Pyrmont) zu einem hohen Personenzulauf käme.

Vor Ort konnte festgestellt werden, dass sich ca. 50 Personen zu einem Gottesdienst der "freiwilligen rumänischen Kirche" zusammengefunden hatten. Sie sollen gebetet und gesungen haben.

Da weder Abstände zueinander gehalten noch Mund-Nasen-Bedeckungen getragen wurden, musste die Veranstaltung beendet werden.

Gegen alle teilnehmenden Personen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. red











12.01.2021 • 10:26 Uhr

Geldsegen für freie Theaterszene: Land haut halbe Millionen Euro raus - Thümler: "Können mit Krise umgehen!"

32 professionelle freie Theater in Niedersachsen bekommen in diesem Jahr Geld vom Land. Sie werden mit insgesamt 485.000 Euro gefördert, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur jetzt in Hannover mitteilte. Insgesamt hatten 48 Projektanträge das Ministerium erreicht, unter anderem aus den Bereichen Kinder- und Jugendtheater und Tanz. Auch spartenübergreifende Projekte waren dabei.
"Die vielen überzeugenden Anträge der professionellen freien Theater stellen erneut unter Beweis, dass die freien Theater sehr flexibel mit Krisensituationen umgehen können", sagte Kulturminister Björn Thümler (CDU). "Dank der großen Kreativität der Künstlerinnen und Künstler werden wir alle vom Frühjahr an wieder erleben können, dass die Freien Theater immer am Puls der Zeit sind." Mit den Förderungen leiste das Land einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Theaterszene im Jahr 2021. Die freie Szene sei neben den Staats- und Stadttheatern sowie den Landesbühnen eine wichtige Säule der professionellen Theaterlandschaft in Niedersachsen. epd










12.01.2021 • 10:20 Uhr

Land gibt fast 500.000 Euro für freie Theaterszene

32 professionelle freie Theater in Niedersachsen bekommen in diesem Jahr Geld vom Land. Sie werden mit insgesamt 485.000 Euro gefördert, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Dienstag in Hannover mitteilte. Insgesamt hatten 48 Projektanträge das Ministerium erreicht, unter anderem aus den Bereichen Kinder- und Jugendtheater und Tanz. Auch spartenübergreifende Projekte waren dabei.

"Die vielen überzeugenden Anträge der professionellen freien Theater stellen erneut unter Beweis, dass die freien Theater sehr flexibel mit Krisensituationen umgehen können", sagte Kulturminister Björn Thümler (CDU). "Dank der großen Kreativität der Künstlerinnen und Künstler werden wir alle vom Frühjahr an wieder erleben können, dass die Freien Theater immer am Puls der Zeit sind." Mit den Förderungen leiste das Land einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Theaterszene im Jahr 2021. Die freie Szene sei neben den Staats- und Stadttheatern sowie den Landesbühnen eine wichtige Säule der professionellen Theaterlandschaft in Niedersachsen. epd










12.01.2021 • 08:52 Uhr

Junge Fahrerin unter Drogen mit Auto auf schneeglatter Straße gegen Baum geschleudert

Bei einem Unfall in Borgentreich stellten Polizisten fest, dass die Fahrerin unter dem Einfluss von Drogen gefahren war. Zudem hatten die Fahrerin und auch die Beifahrerin Drogen dabei.

Bereits am vorigen Freitag, 08. Januar, gegen 09:30 Uhr, fuhr eine 20-Jährige mit ihrem VW-Polo auf der Kreisstraße 33 Richtung Borgentreich-Lütgeneder (Landkreis Höxter). Zwischen Willebadessen-Eissen und Borgentreich-Lütgeneder kam der VW auf der teilweise schneebedeckten Fahrbahn in einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte das Auto zunächst einen Baum und kam dann nach etwa 50 Metern an einem Geländer zum Stehen. Der Schaden an dem Baum und an dem Geländer wird auf rund 2000 Euro geschätzt. Die beiden Insassen, zwei Frauen aus Bad Driburg und aus Höxter, verletzten sich nicht. Die 20-jährige Fahrerin machte den Polizeibeamten gegenüber nicht den Eindruck, fahrtauglich zu sein. Offensichtlich stand sie unter dem Einfluss von Drogen. Die Frau gab an, am Vortag ärztlich verschriebenes Cannabis geraucht zu haben. Eine Blutprobe wurde der Fahrerin zum Nachweis von Drogen entnommen. Die 20-Jährige, die einen Führerschein auf Probe hat, musste diesen an die Polizeibeamten abgeben. Er wurde sichergestellt.

Der Unfallwagen hatte Beschädigungen im Frontbereich und an der Fahrerseite. Er war an dem Geländer eingeklemmt, so dass ein Abschlepper informiert werden musste. Der Schaden an dem VW wird auf rund 1500 Euro geschätzt.

Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizisten den Geruch von Cannabis wahr. Beide Frauen hatten noch geringe Mengen Drogen bei sich, die ebenfalls von den Polizisten sichergestellt wurden. Gegen die Fahrerin des VW und auch gegen die 25-jährige Beifahrerin wurden Strafverfahren eingeleitet. /ell










12.01.2021 • 08:36 Uhr

Polnischer Maskenmuffel leistet erheblichen Widerstand im Hauptbahnhof Hildesheim - Um sich geschlagen und vulgäre Beleidigungen geschrieen

Weil ein Reisender im Zug keine geforderte Mund-Nasen-Bedeckung trug, kam es am vorgestrigen Abend im Hauptbahnhof Hildesheim zum erheblichen Widerstand. Die Hildesheimer Polizei präzisiert den Vorfall in einer offiziellen Mitteilung:

Der 23-Jährige wurde im Erixx vom Zugbegleitpersonal mehrfach ermahnt, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Da er dem nicht nachkam, wurde die Bundespolizei zur Durchsetzung des Hausrechts hinzugezogen. Mehrfach forderten die eingesetzten Beamten ihn auf, sich auszuweisen. Absolut uneinsichtig wurde der polnische Staatsangehörige immer ungehaltener und aggressiver und setzte sogar zur Flucht an. Gemeinsam mit Mitarbeitern der DB Sicherheit konnte diese verhindert werden. Ungehemmt schlug der junge Mann um sich, fing an zu treten und schrie vulgäre Beleidigungen in Richtung der eingesetzten Kräfte. Ein Sicherheitsmitarbeiter der Firma Rossmann kam noch hinzu, um die Kräfte zu unterstützen. Letztlich konnte der Störer zur Wache gebracht werden, wo er sich ausweisen konnte. Er kassierte einen Platzverweis und Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. ots










12.01.2021 • 08:21 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Großplakat bei Rimmerode vom Winde verweht

In einem Dezembersturm des vorigen Jahres ist ein Großplakat der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim beschädigt worden. Die Mammutwerbung war auf einem Acker bei Rimmerode aufgestellt. Hier haben die Böen eine besondere, manchmal zerstörende Kraft.

LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath hat jetzt auf Nachfrage dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group versichert, dass die Friktion bekannt sei und der derzeit leere Stahlrahmen so bald wie möglich mit einem neuen Großplakat ausgefüllt wird. Noch nicht ganz sicher war sich Hellingrath ob wieder das Motiv "Biene" genommen wird oder ein anderes. "Auf jeden Fall wird das Großplakat ersetzt".
Auch ohne ein bedrucktes Plakat lassen sich in dem "LaGa-Fensterrahmen" sehenswertes Motive anschauen...
red/Foto: Fis WMG












12.01.2021 • 08:09 Uhr

Anklageerhebung wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2

Mitarbeiter der Stadtverwaltung erkannten mutmaßlicher Corona-Täter beim Training im Fitnessstudio

Die Abteilung für Wirtschafts- und Umweltstrafsachen der Staatsanwaltschaft Göttingen hat gegen einen Mann aus Göttingen Anklage vor dem Strafrichter des Amtsgerichts Göttingen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 erhoben. Die Staatsanwaltschaft Göttingen teilt zu der Anklageerhebung weiter mit:
Dem Angeschuldigten wird zur Last gelegt, in Kenntnis seiner Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 Örtlichkeiten aufgesucht zu haben, in denen sich auch andere Menschen aufhielten. Hierdurch habe er versucht, andere Personen durch die Beibringung von gesundheitsschädlichen Stoffen körperlich zu misshandeln und an ihrer Gesundheit zu schädigen.

Der Angeschuldigte soll im Mai 2020 positiv auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet worden sein, sodass der Fachbereich Gesundheit für die Stadt und den Landkreis Göttingen zunächst mündlich am 19.Mai 2020 und dann auch schriftlich am 20. Mai 2020 bis einschließlich zum 31.Mai 2020 eine sofort vollziehbare sog. häusliche Quarantäne gemäß § 30 Abs. 1 S. 2 Infektionsschutzgesetz angeordnet hatte. Diese soll der Angeschuldigte mehrfach ignoriert und unter anderem am 27.Mai 2020 und 29.Mai 2020 in einem Fitnessstudio in Göttingen trainiert haben. Dabei soll er von Mitarbeitern der Stadt Göttingen erkannt worden sein.

Das Corona-Virus Sars-CoV-2 kann eine Erkrankung der Atemwege bis hin zu einer schweren und tödlichen Lungenentzündung auslösen, nämlich die sog. Corona Virus Disease 2019 (COVID-19). Der Fall-Verstorbenen-Anteil bei SARS-CoV-2 liegt laut RKI bei Erkrankten bis etwa 50 Jahren unter 0,1%, steigt ab 50 Jahren zunehmend an und liegt bei Personen über 80 Jahren häufig über 10%. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion und Aerosole übertragen. Gerade bei sportlicher Betätigung mit einer erhöhten Atmung werden viele Aerosole ausgestoßen, sodass es hierbei zu sog. Superspreading-Events kommt. Da der Angeschuldigte trotz Absonderung in die Quarantäne und damit in Kenntnis der Gefährlichkeit des Corona-Virus SARS-CoV-2 gleichwohl im Fitnessstudio trainiert haben soll, wirft ihm die Anklage vor, eine Infektion anderer Mitglieder mit dem Virus und eine schwere Erkrankung mindestens billigend in Kauf genommen zu haben.
red










11.01.2021 • 21:13 Uhr

Seesen: Eine Stunde nach Mitternacht Drogenschnell per Urinprobe

Am heutigen Montag, es war gegen 01.05 Uhr, hielt eine Streifenwagenbesatzung der Seesesener Polizei einen Daihatsu Cuore im Straßenverkehr an und führte eine Verkehrskontrolle durch. Die 26-jährige Fahrerin zeigte während der Befragung körperliche Auffälligkeiten, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeutete. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme veranlasst. Anschließend folgte die Einleitung eines Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahrens. ots










11.01.2021 • 17:56 Uhr

Kurzbilanz: Erster Schultag nach den Weihnachtsferien - "Guter Start im Schul-Lockdown", meint Minister Tonne - Tatsächlich war Schulbeginn holprig!

Rund 94 Prozent der Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen sind heute von zu Hause aus in den Unterrichtsalltag nach Szenario C - dem Distanzunterricht - nach den Weihnachtsferien gestartet. Zudem haben die allermeisten Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen ebenfalls im Distanzunterricht gelernt, da auch hier im Grundsatz auf Szenario C Distanzlernen umgestellt ist.
Ausnahmen bilden die Abschlussklassen an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, die im Wechselmodell in halben Klassen mit Abstand und unter Hygiene- und Sicherheitsstandards im Szenario B unterrichtet werden.

In Bad Gandersheim waren Schüler und Schüler aus Abschlussklassen (u.a.Abiturienten) auf dem Weg in den Präsenzunterricht zu sehen. Im Roswitha-Gymnasium herrschte in wenigen Klassenräumen Unterrichtsbetrieb.
Das Kultusministerium stellt in seiner Kurzbilanz weiter fest: Erste nicht repräsentative Rückmeldungen legen nah, dass der Start insgesamt ordentlich verlief. Hierbei habe die frühzeitige Kommunikation der Planungen und das Flankieren durch Erlasse, Rundverfügung und Briefe geholfen. Dabei ist selbstverständlich, dass die derzeitige Phase schulorganisatorisch sehr herausfordernd ist und die oftmals zeitgleiche Ausgestaltung von Distanzlernangeboten, Wechselunterricht für die Abschlussklassen sowie die Bereitstellung der Notbetreuung auch dazu führen kann, dass nicht alles sofort optimal verläuft.

Aus verschiedenen Rückmeldungen aus dem Kreisgebiet Northeim berichteten Eltern von einem eher holprigen Start im Schul-Lockdown. Videokonferenzen seien ausgefallen. Aufgrund von Übertragunghsfriktionen und Überlastung von Datenleitungen kam Netzwerkverbindungen zwischen Schulen und Schülern zuhause nicht zustande.

Dazu merkt das Ministerium in seiner Erstbilanz an: In diesem Zusammenhang ist bedauerlich, dass die augenscheinlich hohe Auslastung der IT-Systeme und Server eines privaten kommerziellen Anbieters einer digitalen Lernplattform zu erkennbaren Problemen geführt hat. Es wird aber davon ausgegangen, dass die Probleme seitens der privaten Betreiber schnell behoben werden.

Stabil gezeigt hat sich die Niedersächsische Bildungscloud (NBC), die im Großen und Ganzen mit den vermehrten Zugriffen gut zu Rande kam. Allein für das Videokonferenz-System der NBC, Big Blue Button, wurden Montag über 750 Server zusätzlich gestartet, um Engpässe bei der Nutzung zu vermeiden. Mit Ausnahme einer 30-minütigen Problemphase, in der das Videokonferenz-Tool nicht störungsfrei lief, hat sich die NBC heute unter Hochlast bewährt. Nie vollends auszuschließen sind lokale Netzprobleme, z. B. durch ein überlastetes Internet-Netz einer Schule oder eines Schulträgers.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert den ersten Schultag nach den Weihnachtsferien:

„Mein Dank gilt den Schulleitungen, den Lehrkräften und den Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung. Alle geben alles, um mit der aktuellen Lage bestmöglich klar zu kommen. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Gerade viele der jüngeren Schülerinnen und Schüler bedauern, dass sie wegen Corona nicht in die Schule gehen dürfen.

Das Ziel, auch in der Distanz Nähe zu schaffen und die Kinder und Jugendlichen zu begleiten und Kontakt zu halten, wird mit sehr großem Engagement verfolgt. Dass sich einiges noch verbessern und routinierter werden muss, ist keine Überraschung und auch nicht vorwerfbar. Ich danke im Namen der Landesregierung allen am Schulbetrieb Beteiligten." red

Die Bilder dokumentieren das Roswitha-Gymnasium in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim, wo heute um 7.50 Uhr in einigen hell erleuchteten Klassenzimmern der Schulbetrieb im Präsenzmodus anlief. Foto: FisWMG














11.01.2021 • 17:39 Uhr

Bürgermeisterin wirbt für neues "Zuhörtelefon" - ein Gesprächsangebot in Zeiten der Kontakteinschränkungen

Kontakte einschränken, wo immer es möglich ist: Das ist jetzt wichtig, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Doch Menschen brauchen nicht nur Lebensmittel und Medikamente, sondern gerade auch in dieser Zeit hin und wieder ein „offenes Ohr“. Dazu weist Bürgermeisterin Franziska Schwarz auf das „Zuhörtelefon“ hin: Ein anonymes und unverbindliches Gesprächs- und Zuhörangebot von freiwilligen Studierenden der Fachschaft Psychologie in der Universität Hildesheim. Dabei handelt es sich allerdings weder um ein psychotherapeutisches Angebot noch um ein Krisentelefon. Im Informationsflyer heißt es: „Egal wie klein oder groß die Sorge, wir alle können ab und zu eine Person gebrauchen, die uns wertschätzend, neutral und unvoreingenommen zuhört, ohne zu bewerten oder zu beeinflussen.“ Das Zuhörtelefon ist unter der Nummer 05121-516288 täglich von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr besetzt. sbg











11.01.2021 • 16:23 Uhr

Landwirt Carsten Helsper aus Opperhausen: "Landwirtschaft nicht weiter belasten! Den Hofnachfolgern eine wirtschaftliche Zukunft bieten"

Die schlechte wirtschaftliche Situation in der deutschen Landwirtschaft hält weiter an. Trotzdem plant die Regierung neue Regelwerke. "Sie muss endlich aufhören, mit Verboten und Auflagen die Landwirte zu gängeln!" Landwirt Carsten Helsper aus Opperhausen, Agrarpolitischer Sprecher und Beisitzer im Kreisvorstand der AfD Northeim, hat sich dazu soeben in einer Stellungnahme zu Wort gemeldet:
„Die deutschen Schweinebauern befinden sich in einer großen Krise, die Situation wird von Jahr zu Jahr unerträglicher für die Betriebe, aber auch andere Betriebsausrichtungen wie u.a. die Milchbauern haben ähnliche Probleme. Immer mehr Auflagen und Verbote die die deutsche Landwirtschaft noch weiter belasten werden. Wie weit soll das noch getrieben werden?
Maik Schmitz: Wann hört die Regierung endlich auf die deutsche Landwirtschaft zu vernichten?
Angesichts der oftmals katastrophalen Situation brauchen die heimischen Landwirte ganz sicher keine neuen Belastungen. Es ́müssen unternehmerfreundliche Bedingungen für die Betriebe sowie starke finanzielle Entlastungen angeboten werden. Dazu gehören eine planungssichere Agrarförderung sowie der Abbau von bürokratischen und unverhältnismäßigen Auflagen. Ändert die Regierung daran nichts, werden wir auch im Landkreis Northeim und in ganz Niedersachsen ein weiteres Höfe Sterben erleben. Wir müssen grade den jungen Hofnachfolgern eine wirtschaftliche Zukunft bieten können." red










11.01.2021 • 16:09 Uhr

Neue Dienstwagen-Offensive: 20 Millionen Euro werden dafür in E-Autos und Landestruktur investiert

Niedersachsen will die Elektromobilität entscheidend voranbringen - auch während der anhaltenden COVID-19-Pandemie. Ein Baustein ist die sukzessive Umstellung des landeseigenen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge und der Ausbau einer entsprechenden Ladeinfrastruktur an den Dienststellen des Landes. Dafür sollen insgesamt 20 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen und den Haushaltsmitteln für Elektromobilität zur Verfügung stehen. Dies hat das Kabinett in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Unternehmen verschieben während der COVID-19-Pandemie oft notwendige Investitionen in emissionsarme Fahrzeuge und die erforderlichen Ladeinfrastrukturen oder verzichten sogar ganz darauf. Hier soll mit dem Erwerb von landeseigenen E-Fahrzeugen trotz - oder gerade wegen - der andauernden Pandemie der abgeschwächten Nachfrage entgegengewirkt und so die negativen Folgen für die Wirtschaft zumindest ein Stück weit eingedämmt werden. Als Land wollen wir beim Ausbau der E-Mobilität mit gutem Beispiel vorangehen."

Gleichzeitig soll mit einem hohen Anteil emissionsfreier (oder -armer) Elektroantriebe bei den landeseigenen Fahrzeugen ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Bis 2030 sollen in Deutschland im Verkehrssektor mindestens 40 Prozent CO2-Emissionen eingespart werden. „Sowohl die Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie als auch der Klimaschutz sind wichtige Ziele, die wir nicht als gegenläufig ansehen dürfen. Nur mit einer deutlichen Ausweitung der Elektromobilität kann die Transformation zu einem CO2-armen Verkehr gelingen. Deshalb setzen wir in Niedersachsen auch in der Corona-Krise auf zukunftsfähige und emissionsarme Mobilität in der Fläche", sagt Minister Althusmann.

Das Programm richtet sich an alle Dienststellen des Landes. Sie sollen künftig bei notwendiger Neuanschaffung oder dem turnusmäßigen Austausch von Fahrzeugen soweit möglich E-Fahrzeuge berücksichtigen. red











11.01.2021 • 15:46 Uhr

Corvinianum in Northeim: Einbrecher verursachen 10.000 Euro-Schaden

Tatort: Northeim, Wieterstraße, Tatzeitraum: Samstag, 9. Januar 2021, 11.00 Uhr bis Montag, 11. Januar 2021, 7 Uhr:
Im dokumentierten Tatzeitraum brachen bislang unbekannte Täter in das Schulgebäude des Gymnasiums in der Wieterstraße ein. Im Gebäude selbst suchten die Täter zielgerichtet die Büroräume im Erdgeschoss auf. Dabei wurden mehrere Türen sowie Schränke aufgebrochen.

Die Täter verließen das Gymnasium zwar ohne Diebesgut, richteten jedoch einen Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro an. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen. köh










11.01.2021 • 15:39 Uhr

Norbert Röttgen der "Kandidaten-König" des CDU-Kreisvorstandes Northeim - Laschet total abgeschlagen

Der CDU-Kreisvorstand in Nordheim hat in einer digitalen Abfrage darüber abgestimmt, wer nächster CDU-Bundesvorsitzender werden soll. Die Abstimmung ist gelaufen. Der CDU-Kreisverband verbreitete (ganz kleinlaut und nur für internetafine Bürger und -bürgerinnen) das Ergebnis mitsamt einer Grafik. Auf der ist Norbert Röttgen als Abstimmungs-König dargestellt.

Hier die Originalmitteilung auf Facebook mit dem gekrönten Röttgen:

"Nachträglich zu unserem gestrigen Kandidatenfrühstück hatten die Mitglieder unseres Gesamtvorstandes bis heute Abend die Gelegenheit, in einer digitalen Abstimmung die Möglichkeit, ihren Favoriten im Rennen um den CDUVorsitz zu bestimmen. Das Ergebnis war eindeutig. 57 Prozent der Mitglieder wollen Norbert Röttgen als CDU Vorsitzenden. 41 Prozent der Mitglieder votierten Friedrich Merz und nur 2 Prozent haben sich für Armin Laschet ausgesprochen. Kommenden Wochenende wählen unsere Delegierten den neuen Bundesvorsitzenden." Röttgen war als einziger Kandidat im Bundestagswahlkreis Northeim-Goslar vom amtierenden CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne in der Kaiserstadt präsentiert worden (wir berichteten).

Die Anzahl der wirklich abstimmenden Vorstandsmitglieder wurde nicht veröffentlicht.
red/Screens CDU Kreisverband Northeim










11.01.2021 • 15:30 Uhr

Northeim: Einbrecher steigen über harmlosen Zaun und brechen in Postverteilerzentrum ein - 11.000 Euro Schaden

Am vergangenen Wochenende brachen unbekannte Täter in das Verteilerzentrum des Paketzustelldienstes in Northeim, Lange Lage, ein.

Die Täter überstiegen erst einen Zaun und verschafften sich über ein Fenster im Erdgeschoss Zutritt zu den Büroräumen und entwendeten dort einen Würfeltresor mit Bargeld und diversen Fahrzeugschlüsseln. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird der entstandene Schaden auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim (05551-70050). köh










11.01.2021 • 15:27 Uhr

Bad Gandersheims Aufsichtsratschefin Schwarz: LAGA-Rabattaktion bis 31. Januar nutzen

Bürgermeisterin und LaGa-Aufsichtsratvorsitzende Franziska Schwarz erinnert an die lohnenswerte Dauerkarten-Rabatt-Aktion für die Landesgartenschau 2022, die noch bis zum 31. Januar mit besonders attraktiver Vergünstigung angeboten wird. Das Entreé für 179 erlebnisreiche Tage im LAGA-Gelände Bad Gandersheim gibt es also nur noch gut zwei Wochen zum besonderen Vorzugspreis. Alle Infos dazu und das Online-Bestellformular sind über die Homepage www.laga-bad-gandersheim.de abrufbar. Wegen der Corona-Pandemie sind die entsprechenden Voucher in der Verkaufscharge der Aktion bis 31. Januar ausschließlich online erhältlich. Bürgermeisterin Franziska Schwarz: „Die Landesgartenschau 2022 ist ein einmaliges Großereignis für unsere Stadt und unsere Region. Zurzeit müssen wir aufgrund der Corona-Pandemie auf viele Veranstaltungen verzichten. Umso wichtiger ist es, sich auf etwas Schönes und Besonderes zu freuen. Nutzen wir die vergünstigten Karten dafür!“ sbg










11.01.2021 • 12:38 Uhr

81-Jährige alarmiert nach Brandgeruch die Feuerwehr - 5.000 Euro Schaden

Am heutigen Montagmorgen kam es in einem Einfamilienhaus in Wolbrechtshausen zu einem Brand im Bereich einer Sauna (wir berichteten). Soeben äußert sich zu dem Ereignis die Pressesprecherin der Polizeiinspektion Northeim:

Die 81-jährige Hausbewohnerin bemerkte gegen 06.55 Uhr eine Rauchentwicklung und Brandgeruch aus dem Bereich des Erdgeschosses. Ihr Lebensgefährte und sie verließen daraufhin unverletzt das Fachwerkhaus und alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehr war mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand nach ca. einer Stunde gelöscht.

Ursächlich für die Brandentwicklung ist nach ersten Ermittlungen vor Ort ein technischer Defekt im Bereich der Sauna des Wohnhauses. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro.köh/Foto: Horst Lange Kreisfeuerwehr Nordheim













11.01.2021 • 12:21 Uhr

Minister Tonne appelliert an die Lehrer: "Halten Sie Kontakt zu den Schülern!" - "Nähe in der Distanz herstellen"

Angesichts des Distanzunterrichts für einen Großteil der Schüler in Niedersachsen bis Ende Januar hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) die Lehrer dazu aufgerufen, den Kontakt zu ihren "Schutzbefohlenen" zu halten. Dabei gehe es nicht nur um das Vermitteln von Unterrichtsinhalten, sondern auch darum, "sich nach dem Wohlbefinden zu erkundigen", sagte Tonne jetzt in Hannover: "Es muss eine Nähe in der Distanz hergestellt werden."

Der Plan des Kultusministeriums für den Schulbetrieb bis zum Ende des Halbjahres am 29. Januar sieht eine Mischung aus Distanzlernen und Wechselunterricht vor. Die jüngeren Kinder erhalten dabei eine Sonderstellung. Grund- und Förderschüler gehen vom 11. bis zum 15. Januar ins Distanzlernen mit bis zu 50-prozentiger Notbetreuung. Für die übrigen zwei Januarwochen ist für den Primarbereich dann das Wechselmodell vorgesehen, ebenfalls mit Notbetreuung. An weiterführenden Schulen soll den kompletten Januar über Distanzunterricht gefahren werden. Ausgenommen sind Abitur- und Abschlussklassen. Sie sollen den gesamten Januar im Wechselunterricht beschult werden.

Der niedersächsische Landesschülerrat kritisierte die weitgehenden Schulschließungen. Das sei unangemessen hart, sagte der Vorsitzende Florian Reetz. "Wir gehen mit dem Homeschooling das Risiko ein, Schüler langfristig zu verlieren und Rückstände unaufholbar zu vergrößern. Corona darf nicht zum Damokles-Schwert ganzer Schullaufbahnen werden." Der Landesschülerrat bevorzugt ein Wechselmodell mit geteilten Klassen. Im Sommer habe dieses Modell eine wirksame Balance zwischen Infektionsschutz und dem notwendigen Minimum an Unterricht ermöglicht.

Auch für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sind Schulschließungen der falsche Weg. Die Politik habe es versäumt, den Gesundheitsschutz und das Recht auf Bildung gleichermaßen zu sichern, sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth: "Auf Kosten der Beschäftigten und der Schüler wird seit Jahren am falschen Ende gespart." Die Gewerkschaft erwarte von Land, Bund und Kommunen, die kommenden drei Wochen zu nutzen, damit das zweite Schulhalbjahr gelinge. Die Schulen müssten jetzt das Geld für Schutzkleidung, Lüftungsgeräte und Schutzscheiben erhalten sowie genügend große Räume zur Verfügung haben.

Der Kritik schloss sich die Landtagsfraktion der Grünen an. "Jetzt rächt sich, dass die Landesregierung in den letzten Monaten weder einen Schwerpunkt auf Lüftungskonzepte in den Schulen noch auf eine langfristige Strategie für die Schulen gelegt hat und gleichzeitig die Digitalisierung nicht ausreichend vorangeschritten ist", sagte die Fraktionsvorsitzende Julia Willie Hamburg.

Tonne verteidigte sich gegen die Kritik, es sei in den Schulen bisher zu wenig für den Infektionsschutz getan worden. "Ich mache mir diese Bewertung nicht zu eigen", sagt der Minister. Er verwies auf das "Schutzpaket Corona" vom 17. November 2020, das den Schulen 45 Millionen Euro für zusätzliches Personal und Schutzmaßnahmen zur Verfügung stellt. "Es kann an jeder Schule gehandelt werden, um Ausstattung und Sicherheit zu verbessern."

Der Philologenverband Niedersachsen befürwortete die erneuten Kontaktbeschränkungen in den Schulen. "Schulen als isolierte Inseln zu betrachten, die mit der Ausbreitung des Virus nicht viel zu tun haben, hat sich als verhängnisvoll erwiesen", sagte der Verbandsvorsitzende Horst Audritz. Das Virus kenne keine Ferien und keine Schul- oder Altersgrenzen. Es kenne nur Opfer, unterstrich Audritz.epd

Das Bild dokumentiert Schüler und Schülerinnen am Montag auf dem Weg zum Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim. Dort findet ein eingeschränkter Präsenzunterricht statt. Fotos: Fis WMG












11.01.2021 • 11:42 Uhr

Uslar: Gasgeruch in einem Mehrfamilienhaus - Vorsorglich zehn Bewohner evakuiert

Am gestrigen Sonntag, gegen 16.24 Uhr, wurde mitgeteilt, dass im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in Uslar, Kupferhammer, Gasgeruch wahrgenommen wird. Vorsorglich wurden alle sich im Haus befindlichen 10 Personen aus dem Gebäude evakuiert. Durch die eintreffende Feuerwehr wurde festgestellt, dass der Gasgeruch von einer offenen Gasflasche stammt, die anschließend in einer Kellerparzelle gefunden wurde. Die Feuerwehrkräfte schlossen die Gasflasche und brachten diese in den Garten. Danach wurde das Gebäude gelüftet. Gegen 17 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.js










11.01.2021 • 11:38 Uhr

Ex-Stadtdirektor von Bad Gandersheims Partnerstadt Skegness verstorben

Aus der englischen Partnerstadt Skegness hat die Stadtverwaltung dieser Tage die traurige Botschaft erreicht, dass Alan Crawshaw – langjähriger Stadtdirektor („Town Clerk“) des Seebads – am 17. Dezember 2020 im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Crawshaw gehörte zu den wesentlichen Förderern der internationalen Partnerschaft und war in seiner Amtszeit in den 1990er bis Anfang der 2000er Jahre mehrfach mit Delegationen aus Skegness in Bad Gandersheim zu Gast. Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat ein offizielles Kondolenzschreiben der Stadt Bad Gandersheim an der britischen Atlantikküste geschickt. Auch die Sparte für Städtepartnerschaften des Kur- und Verkehrsvereins hat ein Beileidsschreiben nach England gesendet. sbg











11.01.2021 • 11:35 Uhr

Heute um 6.58 Uhr in Wolbrechhausen: Feuer in Sauna alarmiert Feuerwehr - 70 Kräfte im Löscheinsatz

Zu einem Brandeinsatz wurden die Feuerwehren der Gemeinde Nörten-Hardenberg und Northeim mit der Drehleiter über Sirene und Digitale Funkmeldeempfänger am 11.01.2021 geben 06:58 Uhr alarmiert. Der Leitstelle in Northeim wurde ein Wohnungsbrand in Wolbrechtshausen, Neustadt gemeldet, wobei das ganze Wohnhaus verqualmt sei soll. Kurz nach der Alarmierung war auch der Abschnittsbrandmeister West, Axel Meyer, der von Hevensen kam, am Einsatzort. Einen Feuerschein konnte man nicht von außen sehen laut, aber dichter Qualm kam aus den Fenstern, so Meyer. Mehrere Atemschutztrupps begaben sich in das Haus und stellten fest, dass in einem Raum, in dem eine Sauna stand und von dieser wahrscheinlich das Feuer entstanden ist. Um genügend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben und um das Brandgut aus der Wohnung zu entfernen, forderte der Einsatzleiter noch weitere Einsatzkräfte von Hardegsen an. Das aus dem Fenster geworfene Brandgut, wurde von Feuerwehrleuten mit einem C-Strahlrohr abgelöscht. Die Einsatz-Hygiene für die Einsatzkräfte übernahmen die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Sudershausen. Zum Eigenschutz der Einsatzkräfte wurde ein Rettungswagen und der Energieversorger zum Strom abschalten zur Einsatzstelle alarmiert. Das Wohnhaus ist zurzeit nicht bewohnbar. Die beiden Hausbewohner werden bei Nachbarn unterkommen. Die genaue Brandursache und der Sachschaden werden von der Polizei ermittelt. Im Einsatz waren etwa 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Energieversorger. hl/ Fotos: Horst Lange
















11.01.2021 • 11:27 Uhr

Optimaler Schutz für Polizistinnen und Polizisten: Polizeidirektion Göttingen erhöht die Anzahl an Bodycams auf mehr als das Doppelte

Die Polizeidirektion (PD) Göttingen investiert weiter in den Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzt ab sofort weitere 64 Körperkameras als Einsatzmittel für den täglichen Dienst ein. Somit sind jetzt insgesamt 121 Bodycams im Zuständigkeitsbereich der PD Göttingen im Einsatz.

57 Bodycams bereits seit Dezember 2019 im Einsatz

Seit Dezember 2019 sind in der PD Göttingen bereits 57 Körperkameras im Einsatz, die auf die operativen Einsatzbereiche der einzelnen Polizeiinspektionen verteilt worden sind. Die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten sind sowohl in der technischen und taktischen Anwendung der Kameras als auch über die rechtlichen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen umfassend aus- und fortgebildet worden. Seit Einführung der Bodycams wurden diese im Bereich der PD Göttingen bisher allein schon 150 Mal als Beweismittel von Straftaten, wie zum Beispiel Widerstandshandlungen, bei Verkehrsordnungswidrigkeiten und im Rahmen der Gefahrenabwehr, eingesetzt. "Unser primäres Ziel ist es, durch den verstärkten Einsatz von nunmehr zusätzlich angeschafften Bodycams, Übergriffe auf unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte durch eine präventive Wirkung zu reduzieren", so Polizeipräsident Uwe Lührig. "Des Weiteren soll durch den Einsatz der Bodycams natürlich auch der Schutz Dritter verbessert werden."

Gewaltzunahme gegen Amtsträger in den letzten Jahren

In den vergangenen Jahren hat die Gewalt gegen Amtsträger weiter zugenommen. Die Polizeidirektion Göttingen verzeichnete für das Jahr 2018 noch 393 Delikte im Bereich "Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte", für das Jahr 2019 waren es bereits 461 Delikte. Die Tendenz der Anzahl an Gewaltdelikten gegen Polizeivollzugsbeamte für das Jahr 2020 ist weiterhin steigend. Die offene und vorher stets anzukündigende Nutzung der Körperkameras wird gerade auch in Einsatzsituationen des täglichen Dienstes, wie Anhalte- und Kontrollvorgängen notwendig. Die Videotechnik wird ausschließlich von Einsatzkräften genutzt, die ein gut sichtbares Hinweisschild mit der Aufschrift "Videoaufzeichnung" an ihrer Uniform tragen. "Für uns ist ein hohes Maß an Transparenz beim Einsatz der Bodycams wichtig. Zusätzlich dient dieser aber auch der Nachvollziehbarkeit und somit der Überprüfbarkeit polizeilicher Handlungen und Maßnahmen", erklärt der Polizeipräsident.

Bodycam als Mittel der Deeskalation

Die Bodycam ist ein geeignetes Mittel zur Deeskalation. Dies verdeutlicht ein Beispiel bei einer stationären Verkehrskontrolle:

Ein Radfahrer sollte hier nach einem durch ihn begangenen Verkehrsverstoß angehalten und kontrolliert werden. Der besagte Radfahrer reagierte umgehend verständnislos, sehr aufgebracht sowie beleidigend und baute sich zudem in bedrohlicher Körperhaltung direkt vor den eingesetzten Beamten auf. Aufgrund der Gesamtsituation wurde die mitgeführte Bodycam nach Ankündigung eingeschaltet. Der besagte Fahrradfahrer änderte sein Verhalten schlagartig. Dieser blieb, was die ihm vorgeworfene Verkehrsordnungswidrigkeit betrifft, zwar weiterhin uneinsichtig, sein aggressives Verhalten legte er jedoch augenblicklich ab und entschuldigte sich mehrfach gegenüber den Einsatzkräften für die vorangegangenen Beleidigungen.ots










11.01.2021 • 09:39 Uhr

Linksextremisten fackeln Transporter der Landesaufnahmebehörde ab - Halbe Million Euro Schaden - Minister Pistorius empört

Nach Brandanschlägen auf Fahrzeuge und Gebäude - „Niemand hat das Recht, den Rechtsstaat in dieser Form anzugreifen"

Bei einem mutmaßlich von Linksextremisten begangenen Brandschlag auf Fahrzeuge und Gebäude der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) sind in der vergangenen Nacht u.a. zehn neue Transportfahrzeuge im Wert von, nach erster Einschätzung, etwa einer halben Million Euro auf dem Gelände der Behörde in Braunschweig komplett zerstört worden. Weitere Brandsätze, die von bisher nicht ermittelten Tätern am Gebäude der LAB NI in Hannover-Langenhagen angebracht wurden, zündeten nicht. Die Ermittlungen nach den Tätern laufen auf Hochtouren. Das Landeskriminalamt Niedersachsen wird die Ermittlungen übernehmen und durch die örtlichen Dienststellen unterstützt. Auf einer linksextremistischen Internetseite wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht, so dass von einem linksextremistischen Tathintergrund ausgegangen werden kann. Der Niedersächsische Minister von Inneres und Sport, Boris Pistorius, dazu: „Wir stellen in Niedersachsen eine starke Radikalisierung der Szene fest, die sich zu einer terroristischen Struktur entwickelt."

Innenminister Boris Pistorius verurteilt die Taten aufs Schärfste und sagt weiter: „Ich bin geschockt und erschüttert über das Ausmaß der Anschläge und die Rücksichtslosigkeit dieser Täter. Diese Anschläge und deren Ausmaß schockieren mich. Niemand hat in Deutschland das Recht, rücksichtslos und mit purer Gewalt eigene politische Ziele durchzusetzen. Das ist ein Angriff auf den Rechtsstaat, seine Institutionen und nicht zuletzt seine Vertreterinnen und Vertreter. Die Ermittlungsbehörden werden die Verantwortlichen mit all ihren Möglichkeiten versuchen zu ermitteln, damit diejenigen, die das getan haben, vor Gericht gestellt und betraft werden können. Insbesondere denke ich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, die nach diesen Taten verständlicherweise geschockt und verunsichert sind." red











11.01.2021 • 09:22 Uhr

Bad Gandersheim: Winter verwandelt Osterbergsee in einen Eissee - "Betreten verboten!"

Die winterlichen Verhältnisse mit Temperaturen unter Null Grad haben die Wasserflächen vor dem ehemaligen und leerstehenden Kurhaus und den ersten Osterbergsee am leerstehenden "Hotel Seeblick" in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim gefrieren lassen. Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung hat deswegen etwas nostalgisch anmutende Warnschilder aufgestellt. Wichtiger jedoch ihre Botschaft: Vor dem Betreten der Eisflächen gewarnt. Es ist verboten! Aktuell ist die Eisschicht auf gar keinen Fall tragfähig für Menschen. An Eltern geht der dringende Rat, ihre Kinder unbedingt auf die Gefahren des brüchigen Eises aufmerksam zu machen.
red/Fotos: FisWMG














11.01.2021 • 09:09 Uhr

Verstöße gegen die Corona-Verordnung: Um 22.45 Uhr Fünfer-Treffen im Kriegerweg von der Polizei abrupt beendet

Tatort: Bad Gandersheim-Wrescherode, Kriegerweg, Tatzeitpunkt: Samstag, 9. Januar 2021, 22:45 Uhr.
Im Rahmen eines Polizeieinsatzes stellten die eingesetzten Beamten des Polizeikommissarits Bad Gandersheim Verstöße gegen die Niedersächische Coronaverordnung fest. Zuvor hatte die Polizei einen Hinweis zu dem verbotenen Treffen bekommen. Die Polizei teilt nun mit: Es hielten sich insgesamt fünf Personen aus drei verschiedenen Haushalten in einer Wohnung auf. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Das bedeutet die Ahndung mit Bußgeldern von 50 bis 250 Euro pro Person. red/Ge










11.01.2021 • 09:06 Uhr

Goslar: Kreisverwaltung und Polizei ziehen positives Fazit zum Harz-Tourismus am vergangenen Wochenende

Das zwischen Kreisverwaltung, Kommunen und Polizei verabredete Maßnahmenbündel ist aufgegangen. Insbesondere die massive Präsenz an kommunalen und polizeilichen Einsatzkräften hat dazu geführt, dass es nicht zu ähnlichen Situationen wie vor Wochenfrist auf den Straßen und an den Ski- und Rodelhängen im Oberharz gekommen ist.

"Die Besucher im Harz haben sich wie geplant mehr auf unsere touristischen Hauptziele verteilt und auch weit überwiegend an die Vorgaben zum Infektionsschutz gehalten", zieht Landrat Thomas Brych ein erstes Fazit. Auch Sven Jürgensen; Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Goslar, bewertet die beiden Tage positiv: "Die Kooperation zwischen Polizei, Landkreis und beteiligten Städten war in der gegenwärtigen Situation nicht nur sehr konstruktiv, sondern auch erfolgreich!".

Nach den Schneefällen seit den Feiertagen haben sich zahlreiche - vor allem auswärtige -Tagestouristen auf den Weg in den Harz gemacht. Infolgedessen war es insbesondere am vergangenen Wochenende zu Verkehrsbehinderungen am Torfhaus, aber auch in anderen Orten im Oberharz, gekommen. Darüber hinaus wurde auch von Verstößen gegen die Maskenpflicht und Abstandsregeln berichtet.

Landkreis, Polizei und die hauptsächlich betroffenen Städte haben am letzten Dienstag vor dem Hintergrund der derzeitigen Pandemie die Situation bewertet und ein Konzept für das aktuelle Wochenende verabredet. Der für den Infektionsschutz zuständige Landkreis Goslar kam dabei nach eingehender Überprüfung zu dem Ergebnis, dass das komplette Sperren des Westharzes, wie es vor allem in den sozialen Medien gefordert wurde, sowohl aus rechtlichen, aber auch tatsächlichen Gründen nicht möglich ist.

Durch eine offensive Medien- und Öffentlichkeitsarbeit und die temporäre Anwendung von Straßensperrungen, Ableitungen und Abschleppmaßnahmen konnte der Verkehrsfluss im Harz an diesem Wochenende gesteuert- und Rettungswege freigehalten werden. Lediglich die Kreisstraße 35 nach Hahnenklee musste an beiden Tagen zeitweilig gesperrt werden, da die dortigen Parkmöglichkeiten erschöpft waren. Darüber hinaus hat eine deutlich sichtbare Präsenz von Polizei und kommunalen Ordnungskräften die Einhaltung der bekannten Corona-Regeln an den Ski- und Rodelhängen kontrolliert. Hierbei wurden etliche ermahnende Bürgergespräche geführt und auch vereinzelt Ordnungswidrigkeitenverfahren mit Bußgeldern bis zu 100 Euro geahndet.

Gemeinsam werden die beteiligten Behörden den Einsatz am kommenden Dienstag gemeinsam bewerten und das weitere Vorgehen für die nächsten Wochen beraten. red/Foto: FisWMG










11.01.2021 • 08:55 Uhr

Corona-Virus-Lage am Morgen: Helios-Geschäftsführer Johannes Richter bezieht Stellung - "Vereinzelt wurden Mitarbeiter positiv getestet" - Strenges Hygienekonzept - Kontaktbeschränkungen bekräftigt

Klinikunternehmen antwortet detailliert auf Anfragen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group

Nachfolgend dokumentierten Fragenkomplex hatte das Redaktionsnetzwerk an die zuständige Pressesprecherin des Helios-Klinikkonzerns für die Häuser in Bad Gandersheim, Herzberg und Northeim am 7. Januar 2021 gerichtet. Heute nun erfolgte eine ausführliche Stellungnahme. Wir dokumentieren Fragen und das Helios-Statement im Originalwortlaut:


Fragen: Die signifikante Steigerung von Corona-Fällen in der Stadt Bad Gandersheim könnte im Zusammenhang mit dem Pflegepersonal in der Helios-Corona-Spezial-Klinik in Bad Gandersheim (Landkreis Northeim) stehen. Dort werden gegenwärtig rund 30 Personen stationär wegen Corona-Infektionen betreut und behandelt.
Es ergeben sich darauf Fragen:
1.Haben Sie Kenntnis von möglichen Infektionsketten, die auf einen Zusammenhang des oben geschilderten angeblichen Sachverhalt hindeuten?
2. Schließen Sie aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den in Bad Gandersheim und Umgebung lebenden und wohnenden Pflegekräften der Helios-Klinik Bad Gandersheim und
Corona-Infektionsfällen bei Personen außerhalb des Klinikbetriebes geben könnte?
3. Was unternimmt Helios, um das Risiko von Übertragungen von Corona-Viren durch Ärzte//innenPflegekräfte/Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen, die in der Gandersheimer Helios-Klinik arbeiten, in die „Außenwelt“ in Bad Gandersheim und Umgebung zu verringern oder auszuschließen?

Helios antwortet:
Seit Anfang November werden in der Helios Klinik Bad Gandersheim ausschließlich nicht-intensivpflichtige COVID19-Patienten behandelt. Seitdem wurden vor Ort über 140 COVID-19-Patienten versorgt. Dabei ist auch in der Gandersheimer Klinik zu beobachten, dass die Zahlen der COVID-19-Patienten steigen: Lagen bis Mitte Dezember durchschnittlich 16-17 Patienten pro Tag in der Klinik, liegt der Wert seit dem 23. Dezember im Durchschnitt bei 27-28 Patienten pro Tag.

„Die erhöhten Patientenzahlen, die andere Kliniken in den letzten Wochen verzeichnen, sehen wir auch in unserer Klinik. Mein großer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik. Sie tragen das Konzept engagiert mit und kümmern sich sehr fürsorglich um unsere Patienten. Die Arbeit ist körperlich wie emotional sehr anspruchsvoll“, sagt Klinikgeschäftsführer Johannes Richter. Tätigkeiten in der Schutzkleidung sind anstrengend, denn unter der Schutzkleidung ist es sehr warm, das Material ist nicht atmungsaktiv und man schwitzt schnell. Für die Patienten, die isoliert untergebracht sind und ihr Zimmer nicht verlassen dürfen, sind die Mitarbeiter die einzigen Kontaktpersonen.“

Durch diese Einsatzbereitschaft trägt das Team der Gandersheimer Klinik dazu bei, die Handlungsfähigkeit der umliegenden Kliniken als Gesundheitsversorger für die Akutversorgung in den jeweiligen Landkreisen bestmöglich aufrechtzuerhalten. Indem Bad Gandersheim nicht-intensivpflichtige COVID-Patienten übernimmt, wird für Entlastung in den anderen Kliniken gesorgt, so dass dort Kapazitäten für Patienten frei sind. Johannes Richter ergänzt: „Die Leistung, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser weltweiten Pandemiesituation erbringen, verdient Dank, Anerkennung und hohen Respekt.“

Aktuelle Situation
Deutschlandweit wurde von Experten durch erhöhte Kontakte im privaten Bereich nach den Weihnachts- und Silvesterfeiertagen ein Anstieg der Corona-Fallzahlen erwartet. Dabei ist zu beobachten, dass bei generell steigenden Infektionszahlen auch medizinisches Personal zu den Infizierten gehört. Auch in der Helios Klink Bad Gandersheim wurden, wie in anderen Kliniken auch, vereinzelt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich umgehend in häusliche Isolation begeben. In einigen Fällen befanden sich die Mitarbeiter im Urlaub, als sie Symptome entwickelt haben und der Test beim Hausarzt durchgeführt wurde. Sie waren seitdem nicht wieder im Dienst.

Klinikgeschäftsführer Johannes Richter sagt: „In Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt wurden Kontaktpersonen identifiziert und Maßnahmen entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts ergriffen, um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Die Maßnahmen werden täglich überprüft und abgestimmt. Eine Weitergabe des Virus an Patienten kann ausgeschlossen werden, da in der Klinik nur Patienten behandelt werden, die bereits positiv auf das Virus getestet wurden.“

Hygiene- und Isolierungsmaßnahmen in der Klinik

In der Helios Klinik Bad Gandersheim gelten seit Monaten strikte Hygiene-, Verhaltens- und Abstandsregelungen. Die Maßnahmen entsprechen den Vorgaben und aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Maßgabe des Landes. „Bei der Versorgung der Patienten arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schutzkleidung in Form von FFP2-Masken, Schutzkittel, Handschuhen und Schutzbrille. Zudem führen wir eine gründliche Händedesinfektion vor- und nach dem Patientenkontakt durch. Auch für die Patienten gilt, sofern dies aufgrund des Krankheitsbilds möglich ist, eine Mund-Nasenschutzpflicht, sobald Personal das Zimmer betritt“, erklärt Pflegedirektor Frank Schulze.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik werden regelmäßig dazu angehalten, Kontakte konsequent einzuschränken. Es gibt u.a. Vorgaben zur Benutzung von Fahrstühlen und Pausenräumen, für das Durchführen von Dienstbesprechungen und für Fahrgemeinschaften. In der Klinik und auf dem Klinikgelände gilt eine Mund-Nasenschutz-Pflicht. Außerhalb der Klinik gelten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Regeln und Einschränkungen von Bund, Ländern und Kommune, die für die gesamte Bevölkerung in und um Bad Gandersheim zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten. „Jeder Einzelne ist aufgefordert, seinen Teil dazu beizutragen, Ansteckungen zu verhindern“, sagt Frank Schulze.
red
Das Bild dokumentiert den für die Kliniken in Nordheim und Bad Gandersheim verantwortlichen Geschäftsführer Johannes Richter. Fotos: Helios/Fis WMG
















10.01.2021 • 20:08 Uhr

Fantastischer Winterwald 2021 zuhause im Solling: Tannen beschneit, Straßen befreit

Ein entspanntes Wochenende erlebten Touristen und Polizisten im Naherholungsgebiet Solling in den Hochlagen zwischen Dassel, Neuhaus, Silberborn und Holzminden. Auch hier eine märchenhafte Winterlandschaft. Die schneebedeckten Wälder lockten heute Spaziergänger, Wanderer, einige Ski- und Schlittenfahrer in den Winterzauber. Auffällig zwar auch hier einige Polizeistreifen. Sie konnten sich aber mehr an den schönen Winterbildern erfreuen als über Arbeit zu stöhnen. Die Anzahl der Waldbesucher blieb überschaubar. Alle verhielten sich vollkommen normal. Autos wurden nach der Anfahrt auf schneebefreiten Straßen an den richtigen Plätzen abgestellt. Dann ging es zu Zweit in der Regel, bei Familien mit Kindern waren es auch mal drei und vier Personen, hinaus in den verschneiten Wald. Besondere Auffälligkeiten wurden von der Corona-Sondertruppe der Polizei bis zum Redaktionsschluss nicht gemeldet.
red/Fotos: Fis WMG














10.01.2021 • 19:36 Uhr

Top-News am Abend: Glaubenszentrum startet Montag Schulbetrieb mit 127 Schüler/innen - Heute Corona-Groß-Testung - Ergebnis: Positiv "Null Prozent" - Negativ 100 Prozent - Kein Präsenzunterricht

Im Glaubenzentrum in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim startet am Montag, 11. Januar 2021, wieder der Unterrichtsbetrieb in der Bibelschule. 127 Schülerinnen und Schüler sind an den vergangenen Tagen angereist. Sie werden im laufenden Semester unterrichtet. Zum Start der Bibelschule ins neue Jahr hat das Glaubenszentrum heute eine offizielle Verlautbarung bekanntgegeben. Hierbei wird insbesondere Bezug auf die verschärften Rahmen- und regelbedingungen angesichts der anhaltenden Corona- Pandemie genommen. Dabei ist bedeutsam, dass heute ein Massentest auf Corona-Infektionen stattgefunden hat. Bei allen getesteten Personen ergaben sich keine Anzeigen für Corona-Virus-Auffälligkeiten.


In dem Statement heißt es wörtlich:
Aufgrund der Verordnungslage durch die Bundesländer sind heute die Schüler zu ihrem ersten Wohnsitz im GlaubensZentrum zurückgekehrt. Um ein mögliches Infektionsrisiko zu eliminieren, wurden - wie bisher auch - in Absprache mit dem Gesundheitsamt eine Reihe von Maßnahmen ergriffen:
1. Symptomträger durften nicht anreisen.
2. Das GlaubensZentrum​ entschied eine Groß-Testung mit AntiGen-Schnelltests durchzuführen. Dieser wurde heute unter Ärztlicher Aufsicht und strengen Hygiene-Maßnahmen durch speziell geschultes medizinisches Fachpersonal abschließend durchgeführt. Die Ärztliche Auswertung ergab: Positiv 0 % – Negativ 100%.
3. Der eingeschränkte Unterricht findet in digitaler Form (kein Präsenzunterricht) statt. Alles Weitere folgt den Vorgaben des Hygienekonzepts, das dem Gesundheitsamt vorliegt.
4. Es gilt – wie schon im letzten Semester - nach wie vor ein weitreichendes Besuchsverbot.

Das Bild dokumentiert den Einsatz von Fachpersonal bei dem heutigen Corona-Massentest im Bad Gandersheimer Glaubenszentrum. Der Schulbetrieb startet am Montag als Online-Unterricht unter Einhaltung eines scharfen Corona-Hygienekonzeptes. Es ist mit den Behörden abgesprochen und abgesegnet.
red/Foto: Fis WMG










10.01.2021 • 19:10 Uhr

Corona-Schutzimpfung: Ärzte 150 Euro pro Stunde, Impfhelferinnen 30 Euro pro Stunde - Spritzen üben mit Apfelsine

Unter Hochdruck sind die Zentren für die Corona-Schutzimpfungen derzeit immer noch dabei, sich auf die ganz großen Aktionen vorzubereiten. Es wird trainiert, geübt und die Impflogistik einstudiert. Bei der Präsentation des Impfzentrums in der Northeimer Stadthalle hat die verantwortliche Leitung,Dr. Regina Pabst , offiziell bestätigt, wie das im Ablauf abgehen soll. Ärzte, die immer noch vom Land Nieder akquiriert werden, sorgen für die Beratung der zu impfenden Menschen. Impfhelferinnen und -helfer haben dann die eigentliche Corona-Schutzimpfung vorzunehmen.

Dieses Hilfspersonal ist und wird in allen Impfzentren vor dem Einsatz von professionellen Pflegekräften in Blitzkursen in der Impftechnik trainiert. Die intramuskulären Einstiche werden in den zehnminütigen Crashkursen einerseits theoretisch und praktisch beispielsweise an Apfelsinen geübt. "Intramuskulär zu spritzen muss bekommt sein!", erklärt eine Arzthelferin in Diensten der Johanniter einen gewissen Schwierigkeitsgrad. "Wer das zum ersten Mal macht, müsste eigentlich mehr Training absolvieren als diesen Blitzkurs", deutet die Arzthelferin gewisse Risiken an.

Für ihren Einsatz in den Impfzentren werden sowohl die eingesetzten Ärzte und Impfhelfer/innen bezahlt. Laut bestätigten Recherchen bei den Johannitern, die auch gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz für den Betrieb des Impfzentrums in der Northeimer Stadthalle verantwortlich zeichnen, werden Ärzte mit einem Stundensatz von 150 Euro und die Impfhelfer/innen mit 30 Euro entlohnt. Es wird immer wieder von den zuständigen Gesundheitsdiensten bekräftigt, dass immer noch Ärzte und Impfhelfer gesucht werden.
red












10.01.2021 • 17:07 Uhr

Naturschutzbund ruft wieder zum Vögelzählen in Bad Gandersheim, Einbeck und Seesen auf

Gartenbesitzer und Vogelfreunde in Niedersachsen - damit auch u.a. in Bad Gandersheim, Seesen, Einbeck, Nordheim, Göttingen - sind auch in diesem Winter wieder aufgerufen, Vögel zu zählen. Vom 8. bis 18. Januar sollten sie die Tiere, die innerhalb einer Stunde in den Garten, den Park oder ans Futterhäuschen auf dem Balkon kommen, notieren und ihre Beobachtungen melden, teilte der Naturschutzbund (NABU) am Mittwoch mit. Die "Stunde der Wintervögel" ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum elften Mal statt.

2020 hatten sich an der Aktion dem NABU zufolge mehr als 143.000 Menschen beteiligt, über 15.000 davon allein in Niedersachsen. Der Haussperling belegte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Niedersachsens Gärten, Kohlmeise und Blaumeise folgten auf Platz zwei und drei.

"Bei Schnee, Regen und Kälte bietet das Zählen von Amsel, Drossel, Fink und Star eine willkommene Abwechslung", sagte NABU-Sprecher Philip Foth. Aktuell seien auch Einflüge von nordischen Vogelarten in den Gärten und Parks in Niedersachsen zu beobachten. So seien bereits kleinere Gruppen von Dompfaffen, Bergfinken, Erlenzeisigen und Rotdrosseln gesichtet worden. Die Teilnehmer der Vogelzählaktion können ihre Beobachtungen vom Wochenende bis zum 18. Januar melden, am einfachsten online unter www.stundederwintervoegel.de.










10.01.2021 • 16:54 Uhr

Schon wieder Gerichtsklatsche für Pflegekammer - Umstrittene Stellungnahme muss zurückgenommen werden

Die Pflegekammer Niedersachsen muss einem Gerichtsbeschluss zufolge eine Stellungnahme zu ihrer eigenen Abschaffung zurückziehen und darf sie nicht weiter verbreiten. Die Stellungnahme vom 25. November 2020 erfülle nicht die gebotenen Anforderungen an Sachlichkeit und Objektivität, teilte das Verwaltungsgericht Hannover am Mittwoch mit (Az.: 7 B 6300/20). In der Erklärung im Rahmen des derzeit noch laufenden Gesetzgebungsverfahrens zur Auflösung der Kammer habe sich die Einrichtung einseitig für ihren Erhalt ausgesprochen und abweichende Meinungen nicht berücksichtigt.

Das Gericht gab damit einer Antragstellerin recht, die selbst Mitglied der Pflegekammer ist. Sie hatte die Kammer aufgefordert, die Stellungnahme von ihrer Homepage zu entfernen und sie im Gesetzgebungsverfahren zurückzuziehen. Anders als private Interessenverbände müsse eine Kammer mit Pflichtmitgliedschaft das Gesamtinteresse ihrer Mitglieder vermitteln, befanden die Richter. Sie dürfe ihre Mehrheitsauffassung nicht apodiktisch mitteilen, sondern müsse auch Minderheitsmeinungen offenlegen und die Abwägung erkennbar machen.

Die vorgelegte Stellungnahme blende jedoch die Positionen derjenigen aus, die eine Auflösung der Kammer befürworteten, hieß es. Sie nenne vielmehr einseitig Argumente dafür, dass das Ergebnis einer Online-Befragung nicht zur Grundlage der Entscheidung über die Auflösung gemacht werden solle. Damit suggeriere sie ohne sachliche Anhaltspunkte, dass die nicht an der Umfrage beteiligten Mitglieder sich für den Fortbestand der Pflegekammer entscheiden würden.

An der Online-Befragung zur Zukunft der Pflegekammer nahmen im vergangenen Jahr rund 15.100 der insgesamt etwa 78.000 Mitglieder teil. 70,6 Prozent von ihnen sprachen sich gegen einen Fortbestand aus. Die Landesregierung beschloss daraufhin einen Gesetzentwurf zur Auflösung der Kammer. Letztgültig wird darüber der Landtag entscheiden.

Gegen den Beschluss der hannoverschen Richter kann die Pflegekammer Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Das Oberverwaltungsgericht hatte allerdings bereits im Oktober angeordnet, dass die Pflegekammer eine umstrittene Pressemitteilung zu ihrer Auflösung von ihrer Homepage löschen musste. Auch in diesem Beitrag hatte die Kammer die Aussagekraft der Umfrage anzweifelt. Bereits damals bestätigten die Lüneburger Richter einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Hannover.epd











10.01.2021 • 16:16 Uhr

Heckenbeck: Radstreifen-Initiative lässt nicht locker - Neue weiße Linien aufgetaucht

Nach der aufwendigen Sanierung und Beseitigung der umstrittenen Radfahrerstreifen auf der Straße von Bad Gandersheim nach Heckenbeck (wir berichteten) sind die Befürworter des Sicherheitsstreifens nicht untätig geblieben. Über Nacht sind beidseitig auf der frisch geteerten Fahrbahndecke nachgezeichnete weiße Linien aufgetaucht. Sie sind viel schmaler als die ursprünglichen dicken Markierungslinien. Ihre Machart deutet auf semiprofessionelles Markierungswerk hin. Auch die benutzte weiße Farbe hat nach Expertenmeinung keine robuste Konsistenz. Zu dem minimaoistischen Malwerk hat sich bislang niemand bekannt.

Aus Behördenkreisen ist nun zu vernehmen, dass in der Angelegenheit des illegalen Aufbringens von Markierung auf einer öffentlichen Straße die Bad Gandersheimer Polizei eingeschaltet werden soll. Es könnte sich um einen verbotenen Eingriff in den Straßenverkehr handeln.
Die Bilder von heute dokumentieren die beidseitig der Fahrbahn aufgebrachten weißen Linien.

Hintergrund
Eine Bürgerinitiative hatte sich seit Jahren für die Fortsetzung einer Versuchsphase mit dem Sicherheitsstreifen für Fahrradfahrer eingesetzt. Höhepunkt war eine Intervention bei Ministerpräsident Stephan Weil. Als er im vorigen Jahr den ersten Spatenstich für für Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim setzt wurde er vor seinem Kurzbesuch des Festspiel-Probenzentrums mit dem Radstreifen-Problem direkt konfrontiert (wir berichteten).
red














10.01.2021 • 14:31 Uhr

Rekordverdächtig: Gesuchte Frau kassiert sechs Anzeigen an einem Tag

Eine hinreichend bekannte Frau (33) aus Leipzig hält sich immer wieder am Bahnhof in Hildesheim auf. Dabei hat sie dort schon seit längerer Zeit Hausverbot.

Gestern war die wohnsitzlose Frau wieder vor Ort. Sie hielt sich wiederholt nicht an das Hausverbot und die Maskenpflicht. Sie rauchte im Bahnhof und vermüllte ihre Sitzecke mit Zigarettenkippen, Chips und Verpackungsmüll. Außerdem wurde die Frau vom Amtsgericht Leipzig wegen Diebstahls zur Aufenthaltsermittlung gesucht.

Insgesamt brachte die Frau es gestern auf sechs Anzeigen wegen unterschiedlicher Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Seit November ist sie allein bei der Bundespolizei in Hildesheim mit 29 Vorgängen registriert. ots











10.01.2021 • 14:28 Uhr

Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Kinderhandel ein - gegen einen Minderjährigen! - Online Inserat anlässlich des Verkaufes eines Kleinkindes (Baby)

Die Polizei in Braunschweig berichtet über einen skurrilen Fall:
Bereits am Abend des 07.01.2021 gingen bei der Polizei mehrere Hinweise ein. Hiernach wurde auf einer Internet-Seite (Online-Plattform für Kleinanzeigen) ein Baby zum Verkauf angeboten. In dem Inserat hatte der Verkäufer aus Salzgitter für das Baby einen Preis von 250 Euro verlangt.

Bezüglich des Inserates herrschte eine zum Teil bundesweite Besorgnis. Verantwortungsbewusste Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich an die Polizei gewandt. Auch in sozialen Netzwerken wurde diese Besorgnis zum Ausdruck gebracht.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes eines Kinderhandels ein und führte gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig die Ermittlungen.

Die Polizei konnte schnell einen Minderjährigen aus Salzgitter ermitteln.

Dieser erklärte gegenüber der Polizei, dass er sich einen Spaß machen wollte. Die Polizei prüft nun, ob dem Verursacher eine Kostenrechnung für sein Verhalten auferlegt werden kann. ots










10.01.2021 • 14:24 Uhr

Polizeikommissariat Seesen: Samstag-Unfälle mit heftigem Sachschaden

Das Polizeikommissariat in Seesen berichtet soeben:

Am gestrigen Samstag, 09.01.2021, gegen 13.50 Uhr, befuhr ein 67-jähriger Fahrzeugführer die Landesstraße 516 aus Seesen kommend in Richtung Sternenplatz und kam im weiteren Verlauf nach links von der Fahrbahn ab, als dieser einem Tier ausgewichen sei, welches sich auf der Fahrbahn befunden habe. Das Fahrzeug stieß hierbei noch gegen eine Schutzplanke. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 10.750 Euro.

Ebenfalls am Samstag, 09.01.2021, bereits gegen 11.30 Uhr, befuhr ein 25-jähriger Fahrzeugführer die Landstraße 500 aus Lutter kommend in Richtung Bodenstein und kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei touchierte das Fahrzeug noch eine Schutzplanke. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro.ots











10.01.2021 • 12:48 Uhr

Polizei liefert sich Verfolgungsjagd mit einem 16-Jährigen

Das berichtet soeben die Polizei in Hildesheim:
Am gestrigen Samstagabend, 9. Januar 2021, wurde durch eine Streifenwagenbesatzung ein Pkw in Giesen (Kreis Hildesheim) festgestellt, welcher einer Kontrolle unterzogen werden sollte. Dieser versuchte sich der Fahrzeugführer zu entziehen. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch sämtliche Straßen in Giesen, wobei unter anderem ein unbeteiligter Pkw dem Flüchtenden ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern. Auch auf das Blaulicht und das Einsatzhorn wurde währenddessen nicht reagiert. Der Pkw kam schließlich zum Stehen und es flüchteten drei Personen fußläufig in das angrenzende Waldgebiet. Dort konnte durch die Beamten der Beifahrer festgestellt werden. Ermittlungen führten schließlich auch zu dem 16-jährigen Fahrzeugführer und dem dritten Fahrzeuginsassen.jan










10.01.2021 • 12:42 Uhr

Einbeck:19-Jährige unter Drogen am Steuer von der Polizei gestoppt

Am gestrigen Samstag, 9. Januar 2021, konnte durch die Einbecker Polizei im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle eine 19 jährige Pkw-Führerin festgestellt werden, die aufgrund körperlicher Auffälligkeiten im Verdacht steht unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ihr Kraftfahrzeug geführt zu haben. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. kir











10.01.2021 • 12:39 Uhr

In Einbeck: Erpressung via E-Mail - Polizei rät: Bloß nicht darauf reagieren!

Immer wieder erreichen Bürgerinnen und Bürger E-Mails unbekannter Absender, in denen mit der Veröffentlichung sensibler, privater Bilder oder Videos gedroht wird, wenn nicht eine bestimmte Geldsumme gezahlt werde. Die Bezahlung soll oft in der Online-Währung "Bitcoin" erfolgen. Die Polizei in Einbeck rät aufgrund aktueller Auffälligkeiten, nicht auf diese erpresserischen E-Mails zu reagieren und in keinem Fall das geforderte Geld zu zahlen.kir










10.01.2021 • 12:16 Uhr

Einbeck: Polizei alarmiert - Wanderer-Treff in Schutzhütte im Stadtwald gesprengt

Am gestrigen Samstag, 9. Januar 2021, wurde der Eindecker Polizei eine Personengruppe an einer Schutzhütte im Einbecker Stadtwald von anonymer Seite gemeldet. Die alarmierte Polizei reagierte sofort und war vor Ort. Nach Angaben der Polizei handelte sich um vier Personen aus vier Haushalten, die auf einer gemeinsamen Wanderung gewesen sind. Da die aktuell gültige Corona-Verordnung nur ein Treffen von maximal zwei Haushalten erlaubt, wurden gegen die Personen entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sie haben jetzt mit Bußgeldern von 50 bis 250 Euro zu rechnen. red/kir










10.01.2021 • 12:09 Uhr

Einbeck: 16 Teilnehmer bei Demonstration "Wir haben Platz" vom "Bündnis Seebrücke" gegen Missstände in Flüchtlingslagern der EU

Am frühen Abend am vergangenen Freitag wurde durch 16 Mitglieder des Bündnis "Seebrücke Einbeck" eine angemeldete Versammlung auf dem Marktplatz der Einbecker Innenstadt abgehalten. Es wurden durch die Teilnehmer Kerzen auf dem Boden aufgestellt, Fahnen geschwenkt und Transparente, sowie Plakate hochgehalten. Die Versammlung fand unter dem Motto "Wir haben Platz" statt und sollte auf die Missstände in den Flüchtlingslagern der EU aufmerksam machen. Nach der Eröffnung durch den Versammlungsleiter folgten Rede- und Musikbeiträge. Die Versammlung verlief störungsfrei. Alle Auflagen nach dem Infektionsschutzgesetz wurden eingehalten.kir /Archivbild Nico Kuhn











10.01.2021 • 12:02 Uhr

"Straßenbauamt" Bad Gandersheim: Aderlass von 30 Beschäftigten mit Corona-Nebeneffekt

Mit der neuen Unternehmung "Die Autobahn GmbH Nordwest" Außenstelle Bad Gandersheim - wir berichteten exklusiv - sind der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - Geschäftsbereich Bad Gandersheim, auf einen Schlag 30 Arbeitsplätze mit Mitarbeitern/innen abhanden gekommen. Das hat auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group Behördenleiter Othmer bestätigt. "Es ist richtig, dass wir von unserer Behörde 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an die neue Firma abgegeben haben."

Bekanntlich ist die Landesbehörde - besser immer noch als Straßenbauamt bekannt - in Räumlichkeiten der ehemaligen Reichsabtei (mit Kaisersaal) auf der Stiftsfreiheit und im Domänenhof/Abteihof untergebracht. Mit dem Abzug von 30 Beschäftigten sind zwangsläufig Auswirkungen und Folgen für den Geschäftsbetrieb verbunden. Besonders Interessent ist eine Folgewirkung, die in unmittelbaren Zusammenhang mit der Corona-Virus-Katastrophe steht.

Behördenchef Othmer bestätigt: "Durch den Abzug der 30 Mitarbeiter sind die meisten unserer Büros in den Gebäuden der früheren Reichsabtei seit Jahresanfang nur noch mit einem Mitarbeiter/in besetzt. Das bedeutet, dass die Beschäftigten keine Corona-Schutzmaske während ihrer Bürotätigkeit tragen müssen." Othmer schränkt ein: "Die Maskenpflicht gilt selbstverständlich, wenn die Kollegen ihre Büros verlassen oder Besuch empfangen."
red/Foto: Fis WMG










10.01.2021 • 11:45 Uhr

Schönhagen: Verschlossenes Fahrrad entwendet

Ein bisher unbekannter Täter entwendete in der Zeit von Sonntag, 3. Januar 2021, bis Donnerstag,, 7. Januar 2021, ein unter einem Carport verschlossen abgestelltes Fahrrad. Der Diebstahl passiert in Uslar-Schönhagen in der Triftstraße. Es handelt sich dabei um ein Herrensportrad der Marke "Kalkhoff" in silber/dunkelblau. Die Polizei Uslar erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 05571-926000. La










10.01.2021 • 11:42 Uhr

Corona-Virus-Katastrophe: Brandbrief des Einzelhandels - Unterstützung und Perspektiven für den Handel

Der Einzelhandel in Niedersachsen (wie in ganz Deutschland) sieht sich durch die schwerwiegenden Auswirkungen der Corona-Virus-Katastrophe existenziell gefährdet. Experten sagen ein großes Geschäftesterben voraus. Vielen Betrieben droht die Pleite. Insolvenzen werden derzeit durch Improvisationen und Überbrückungshilfen lediglich verzögert und hinausgeschoben. In dieser Situation haben die Lobbyverbände des Einzelhandels gemeinsam einen Brandbrief an die Kanzlerin Angela Merkel geschrieben. Unterzeichnet hat den Brief auch die Mechthild Möllenkamp, Präsidentin vom Handelsverband Niedersachsen-Bremen. Einzelhändler in Bad Gandersheim, Einbeck, Seesen, Northeim, Göttingen und Alfeld haben sich mit Inhalten des Briefes solidarisiert. "Die Politik muss endlich vernünftig handeln und uns besser unterstützen!", findet ein Geschäftsinhaber in Nordheim.

In dem Brief heißt es: "Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, dem Handel ist sehr bewusst, dass das hohe Niveau der Infektionszahlen zu weiteren Entscheidungen zwingt, insbesondere mit der Verlängerung des Lockdowns, um die Frequenzen in den Innenstädten und im öffentlichen Nahverkehr, und um damit die Gesamtzahl der Kontakte, zu senken.
Gesundheitsschutz hat oberste Priorität und wir erkennen an, dass die Pandemie äußerst schwierige politische Abwägungsentscheidungen fordert. Der von der Schließung betroffene Einzelhandel steht jedoch vor dem akuten Verlust seiner Existenz. Unsere Kaufleute sind tief enttäuscht und können nicht nachvollziehen, dass die versprochenen Hilfeleistungen nicht ankommen.
Mit der vollständigen Geschäftsschließung erbringt der Einzelhandel in dieser schwierigen Zeit der Pandemie ein Sonderopfer für die gesamte Gesellschaft, und erhält erkennbar aus den Hilfsprogrammen keine oder nur eine sehr geringe Kompensation. Erschwerend kommt hinzu, dass z.Zt. keine Perspektive für das Wiedereröffnen der Geschäfte aufgezeigt wird. In breiten Teilen des Handels schwindet daher die Akzeptanz für die politischen Entscheidungen, auch mit dem besonderen Verweis darauf, dass unsere Hygienekonzepte bei niedrigen Erkrankungszahlen bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein sicheres Einkaufen möglich machen.

U.a.Präsidentin Mechthild Möllenkamp Handelsverband Niedersachsen-Bremen.
Dieses Schreiben geht gleichlautend an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer."
red










10.01.2021 • 11:26 Uhr

CDU: Digitales Frühstück - Wie votiert Kreisvorstand zu Laschet, Merz und Röttgen?

Angesichts der Corona-Virus-Katastrophe mit massiven Kontaktbeschränkungen hat sich der CDU-Kreisverband Nordheim via digitaler Netzkommunikation in die laufende Diskussion um den zukünftigen CDU-Bundesvorsitzenden eingeklinkt. Diese Beteiligung geschah soeben mit einem "digitalen Frühstück". Daran beteiligt u.a. auch Bad Gandersheims CDU-Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens.

Mit Spannung wird nun das Ergebnis einer Abstimmung des CDU-Kreisvorstandes gewartet: Es geht um die Zukunft der drei Bewerber Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen. Die große Abstimmung über den neuen CDU-Boss und wahrscheinlichen Kanzlerkandidaten finden auf Bundesebene in zwei Etappen statt: erst digital, dann analog per Briefwahl - aber nicht als Urwahl sondern Delegiertenzahl.
red/Sreens CDU-Kreisverband Northeim












10.01.2021 • 11:17 Uhr

Auf Segelflugplatz: Gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr - Sprungschanzen gebaut

Tatort: Moringen, Ortsteil Weper, Segelflugplatz, Tatzeitraum:
Samstag, 02. Januar 2021 bis Freitag, 08. Januar 2021, 20 Uhr.
Unbekannte befuhren nach Angsben der Polizei mit einem Pkw die Rasenfläche des Segelflugplatzes und verursachten durch wilde Fahrmanöver Schäden an der Rasenfläche. Aus dem Neuschnee wurden Rampen / Haufen aufgeschichtet und diese offensichtlich mit einem an dem Pkw angebundenen Schlitten als Sprungschanzen genutzt. Durch die Rampen / Haufen konnte der Flugplatz nicht mehr als potentielle Notlandefläche genutzt werden, der Schaden an der Grasnarbe beträgt ca. 200 Euro.
Die Polizei Northeim bittet um sachdienliche Hinweise zum Verursacher unter der Telefonnummer 05551/7005-0.ri










10.01.2021 • 11:16 Uhr

Nach Bad Gandersheimer Tannenbaum-Aktion: Abiturienten sagen „Danke!“ 20 Schüler mit zwei Trecker 350 Bäume eingesammelt

Fast zehn Stunden lang haben am gestrigen Samstag 20 Abiturienten des Roswitha Gymnasiums in Bad Gandersheim ausgediente Christbäume in der südniedersächsischen Kur-und Rehastadt eingesammelt (wir berichteten exklusiv) und damit einer umweltfreundlichen Entsorgung zugeführt. Die Tannenbäume werden zum Teil geschreddert und das Material wiederverwertet; weitere Nadelholzreste gehen als Futtermittel zum Wildgehege im Bergkurpark, teilte Lennart Jörn Jörn auf Nachfrage. Abschließend bedankten sich die Akteure mit nachfolgend dokumentierten Statement:
„Danke!
Die Trecker sind geparkt, die Tannenbäume liegen zusammen auf einem großen Haufen und unsere Mägen sind endlich wieder gefüllt! In diesem Sinne möchten wir uns bei Ihnen bedanken. Bedanken für die großzügigen Spenden und Ihre Geduld bei der einen oder anderen kurzzeitigen Verkehrsbehinderung. Ein spezielles Dankeschön auch noch an Oliver Brzink für die Annahme und Verarbeitung der zahlreichen Tannenbäume. Durch Ihre Hilfe und Spenden sind wir unserem Ziel ein großes Stück nähergekommen! Vielen Dank! Sollten wir Ihren Baum übersehen haben, bitten wir dies zu entschuldigen. Wir waren immer stets bemüht, alle Bäume zu finden. Die vollen 13 Anhänger sprechen hoffentlich für sich! Sollten wir dennoch Ihren Baum vergessen haben, heben Sie ihn gut auf! Wir kommen nächstes Jahr wieder! Ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021 wünscht, Der 12. Jahrgang des Roswitha Gymnasiums.“
red












9.01.2021 • 21:11 Uhr

Corona-Virus-Lage am Abend: 27 Patienten in Bad Gandersheimer Helios-Corona-Klinik - 19 Neuinfektionen - Inzidenzwert klettert auf 66,5

Wenn Veränderungen der Corona-Virus-Lage am heutigen Abend, dann mit nicht guten Vorzeichen: Der Inzidenz-Wert im Kreis Northeim wird vom Niedersächsischen Gesundheitsministerium mit 66,5 angegeben. Dazu kommt aus dem Ministerium die Anzahl von 19 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Auch in anderen Landkreisen Südniedersachsens steigen die Fälle.

In der zentralen Helios-Corona-Klinik in Bad Gandersheim sind heute 27 Patienten/innen stationär in Behandlung: 24 auf der "Normalstation", 3 auf der "Intensivstation". Die Fallzahl der im Stadtgebiet infizierten (und in häuslicher Quarantäne befindlichen) Bewohner/innen steigt den Behördenangaben zufolge weiter. Gestern meldete die Northeimer Kreisverwaltung 19 Infizierte.

Die Impfquote liegt weiter bei 0,3 Prozent.
Detaildaten werden von der Northeimer Kreisverwaltung erst wieder am kommenden Montag veröffentlicht. Dann beginnt ein noch härterer Lockdown. Menschen dürfen sich draußen nur noch mit einer Person eines anderen Hausstandes treffen. Kinder trifft das besonders hart.
red/Foto: Fis WMG / Grafiken: Gesundheitsministerium /Helios Klinikkonzern
















9.01.2021 • 19:41 Uhr

Graffiti aktuell: Ehrenamtliches Engagement ganz still und bescheiden abgewickelt

Bereits im August des vorigen Jahres wurden in der Bad Gandersheimer Kernstadt Wände mit Farbschmierereien verunstaltet. Die teilweise blasphemischen Schriftzüge in grün, wurden kreuz und quer an Geschäfts- und Gotteshäusern aufgebracht. (Wir berichteten)
Eine herzensgute Hilfsaktion, die bisher ziemlich im Verborgenen blieb, hatte damals wieder einmal Malermeister Michael Schreiber initiiert, der Betroffenen kostenlos seine Hilfe angeboten hatte.
Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte zu der Zeit die ehrenamtlichen Arbeiten verfolgt und dokumentiert. Jedoch wurden wir gebeten, zunächst nicht darüber zu berichten, da Michael Schreiber keine PR bezweckte, "sondern einfach nur helfen wollte" so ein Anliegen. Schreiber hatte damals per Facebook aufgerufen, dass sich Betroffene gerne bei ihm melden können.
Nach seinem Aufruf haben sich Jugendliche gemeldet, die bei der Beseitigung helfen wollten. Auch um zu zeigen: „Wir jungen Leute machen nicht immer nur alles kaputt!“ Unter der Aufsicht von Facharbeitern der Firma Schreiber wurde mit traditioneller Handwerkskunst Buchstabe für Buchstabe entfernt, ohne teuren Maschineneinsatz, ohne Energie zu verschwenden.
Der Fleiß und die Moral der Jugendlichen, die gelegentlich auch im von Bad Gandersheims Stadtjugendpfleger Gunnar Ude betreuten Jugendraum in der Marienstraße in Bad Gandersheim zu Hause sind, begeisterten nicht nur den freundlichen Malermeister.

Früh erkannte auch der Stadtjugendring, dass die Jugendlichen einen Platz brauchen, um sich kreativ auszutoben. Stellwände für Graffitikunst wurden bereits angedacht, es fehle derzeit nur noch ein passender Ort dafür, so ein Sprecher des Stadtjugendringes.

In den vergangenen Tagen war aus den neuerlichen Graffitis an Wänden und Fassaden in der Stadt mehr als ersichtlich, dass solche Wände für entsprechende Kunst unbedingt fehlen. red/ Archivfotos: Fis WMG















9.01.2021 • 19:17 Uhr

Alfeld: Godenau steht auf! Keine Altlasten im Leinetal!

Gegen eine geplante und umstrittene Altlasten-Halde bei Godenau/Alfeld (Landkreis Hildesheim) regt sich massiver Widerstand. Die Bürgerinitiative "Keine Altlasten im Leinetal" läuft Sturm gegen den "Berg der Schande". Mit einer Petition im Niedersächsischen Landtag soll das Vorhaben gestoppt werden. Noch fehlen einige Unterschriften für die Petion. Die Bürgerinitiative hat jetzt in verschiedenen Netzwerken dazu aufgerufen, die Petition mit Unterschriften zu unterstützen.

Weitere Fakten auf den hier dokumentierten Informationen und im Internet. "Godenau steht auf - dass umstrittene Projekt muss untergehen!", so lautet ein Schlachtruf aus Kreisen der fulminanten Bürgerinitiative.
red/Screenshots BI "Keine Altlasten im Leinetal"














9.01.2021 • 15:36 Uhr

Nach traurigem Tod eines Fußgängers (81) dringender Zeugenaufruf der Polizei erneuert

Die Polizeiinspektion Bad Pyrmont -Holzminden hat sich soeben mit einem dringenden Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit über die Grenzen Südniedersachsens hinaus gewandt:
Das war geschehen:

Am Samstag, 12. Dezember 2020, kurz nach 18Uhr, wurde auf der Angerstraße auf Höhe der katholischen St.-Johannes-Kirche in Bad Münder ein 81-jähriger Fußgänger von einem stadtauswärts fahrenden Pkw erfasst. Der Fußgänger wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik nach Hannover gebracht.
Nun erreichte die Polizei Bad Münder die traurige Mitteilung, dass der Senior im Klinikum verstorben ist.

Der Unfallsachbearbeiter des Kriminalermittlungsdienstes der Polizei Bad Münder wiederholt in diesem Zusammenhang einen dringenden Zeugenaufruf. Personen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 05042/93310 mit dem Polizeikommissariat Bad Münder in Verbindung zu setzen. ots/Foto: Polizei










9.01.2021 • 14:57 Uhr

Polizei zur Situation des Winterreiseverkehrs im Harz - "Überwiegende Mehrheit hält sich an Corona-Regeln!"

Die Polizei nimmt bislang hauptsächlich Verkehrsmaßnahmen wahr und unterstützt den Landkreis sowie die Städte und Gemeinden bei den Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln. In einer aktuellen Mitteilung haben sich Polizei Goslar und Landkreis Goslar gemeinsam zur Lage des Winterreiseverkehrs im Tourismusgebiet Harz zu Wort gemeldet:

"Wir konnten am Samstagvormittag Anreiseverkehr, zum Teil auch Fahrzeuge mit überörtlichen Kennzeichen in den Harz feststellen. Unser Verkehrskonzept mit verstärktem Personalansatz greift. Die Besucherinnen und Besucher verteilen sich an den verschiedenen Örtlichkeiten und an den klassischen touristischen Zielen mussten bislang nur wenige Verkehrsmaßnahmen im Sinne von Absperrungen oder Abschleppvorgängen getroffen werden", so Sven Jürgensen, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Goslar.

Vereinzelt mussten durch die kommunalen Kräfte Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung geahndet werden. Hierbei handelte es sich vor allem um Verstöße gegen die Maskenpflicht an den Ski- und Rodelhängen sowie in Teilen gegen das Abstandsgebot.

"Die überwiegende Mehrheit der Besucherinnen und Besucher des Harzes halten sich an die angeordneten Regeln. Auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den Skigebieten mussten wir jedoch mehrfach hinweisen. Unseren Aufforderungen und den Aufforderungen der Polizei wurde gefolgt", so Frank-Michael Kruckow, Leiter des Fachbereichs Ordnung in der Goslarer Kreisverwaltung.

Polizei sowie Landkreis und Kommunen werden auch am morgigen Sonntag im Harz Präsenz zeigen und bei erhöhtem Besucheraufkommen entsprechende Maßnahmen zur Sicherstellung des Verkehrsflusses und des Infektionsschutzes treffen. ots










9.01.2021 • 14:49 Uhr

Am Markt in Northeim: Anwohner alarmiert Polizei - Betrunkener fuhr Schlangenlinien - Autoinsassen ohne Mindestabstand und Corona-Masken erwischt

Tatort: Northeim, Markt, Tatzeitpunkt: Heute, Samstag, 09.Januar 2021, 05:51 Uhr

Ein Anwohner meldete einen Pkw Dacia, welcher durch seine auffällige Fahrweise (u.a. Schlangenlinien) auffiel. Der Pkw konnte daraufhin durch eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Northeim angetroffen und kontrolliert werden. Es wurde festgestellt, dass der 22-jährige Fahrzeugführer aus Northeim unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken stand. Ein freiwillig durchgeführter Alcotest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,95 Promille. Eine Weiterfahrt wurde ihm untersagt und es wurde eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Des Weiteren befanden sich zwei weitere Personen mit im Pkw. Der erforderliche Mindestabstand wurde demnach nicht eingehalten, weiterhin wurde kein Mund-Nasen-Schutz getragen. Somit wurde gegen die niedersächsische Corona-Verordnung verstoßen und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.pe










9.01.2021 • 14:27 Uhr

Hahnenklee: Polizei patrouilliert verschärft im Winterwald - Mission "Corona-Kontrolle" - Verstärktes Aufgebot

Der verschneite Harz ist am heutigen Samstag nicht allein von Bewunderern der herrlichen Winterlandschaften bevölkert. Auffällig sind seit Stunden deutlich mehr Polizeipatrouillen auf den verschneiten Waldwegen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group war auf den Brettern bei Hahnenklee unterwegs. Hier kam es zur Begegnung mit Polizeibeamten. Sie erklärten den Waldbesucher den Sinn ihrer Anwesenheit. "Wir haben den Auftrag, die Corona-Verordnung zu überwachen." Am vergangenen Wochenende hatten Menschenansammlungen auf Parkplätzen und Wegen im Harzwald die Behörden alarmiert.

Heute wurde zum Teil ein vernünftigeres Verhalten festgestellt. So verteilten sich Wanderer und Skilangläufer in den weiten Wäldern. Hier können Megaabstände eingehalten werden.

Die Polizei hatte übrigens Journalisten heute zu zwei offiziellen Presseterminen auf Großparkplätze im Harz eingeladen, damit man sich ein authentisches (unabhängiges) Bild über die tatsächliche Lage sowohl bei den Besuchern als auch bei den Einsatzkräften der Polizei machen konnte. Ein Termin um 15 Uhr steht noch aus. Das Redaktionsnetzwerk bleibt auch an der Schneefront beinhart im Einsatz...
red/Fotos: Fis WMG












9.01.2021 • 14:01 Uhr

Northeimer Landkreisverwaltung: Wann Corona-Schutzimpfungen in Bad Gandersheim starten kann noch nicht gesagt werden - Keine Impfstoff-Lieferung in nächster Woche

Vielen Menschen bewegt die ernste und berechtigte Frage, wann und wie es mit den Corona-Schutzimpfungen beispielsweise in der Region weitergeht. Das Redaktionsnetzwerk hat in einer Recheranfrage an die Northeimer Kreisverwaltung insbesondere die Situation von Seniorenheimen und allein lebenden älteren Menschen in den Focus von zwei Zentralfragen genommen. Die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung reagierte kurze Zeit nach Fragestellung mit nachfolgender Antwort. Wir dokumentieren Fragen und Antworten im Originalwortlaut:

Frage:
Gibt es bereits eine Planung, wann Impftrupps in Bad Gandersheim aktiv werden? Unserer Kenntnis nach sollen die Seniorenheime bis zum 8. Januar 2021 ihren Bedarf an Impfungen beim Landkreis Nordheim angemeldet haben. Ist das korrekt? Lassen sich daraus Impftermine für die zweite oder dritte Kalenderwoche in 2021 ableiten oder nicht?

Northeimer Kreisverwaltung:
Im Hinblick auf die weiteren Planungen ist es richtig, dass die Bedarfe der einzelnen Einrichtungen abgefragt werden. Nach Eingang und der Lieferzusage von ausreichenden Impfstoffdosen durch das Land erfolgen die Tourenplanungen durch das Impfzentrum. Aufgrund der unsicheren Lieferketten, beispielsweise erhält der LandkreisNortheim in der nächsten Woche keinen weiteren Impfstoff, kann aktuell nicht prognostiziert werden, wann die Impfungen in einzelnen Gemeinden und Einrichtungen starten. Erst nach Zusage einer Impfstofflieferung kann diese Menge für eine Impfung verplant werden. Die entsprechenden Einrichtungen werden dann durch das Impfzentrum kontaktiert und die Termine abgestimmt. Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidung, welche Einrichtung als nächstes geimpft wird von mehreren Faktoren abhängig ist. So spielen hier u.a. Fahrtzeiten, Einrichtungsgröße und Anzahl der zu impfenden Personen eine wichtige Rolle, weil der gelieferte Impfstoff zielgerichtet verplant werden muss. Aufgrund der geringen Haltbarkeit müssen die vorhandenen Impfdosen nach Möglichkeit exakt verplant werden und auch die Durchführung der Zweitimpfung im Blick behalten werden. Für das DRK als Betreiber des Impfzentrums stellt dies eine enorm komplexe organisatorische Herausforderung dar.

Frage:
Nicht wenige Menschen über 80 Jahre wohnen in Bad Gandersheim noch selbstständig oder in Komplexen, wo auch Betreutes Wohnen stattfindet. Diese Personen sind zum Teil nicht in der Lage, zum Impfzentrum nach Nordheim Zu kommen. Können diese Personen sich an Impfaktionen von Seniorenheimen in Bad Gandersheim „andocken“?

Northeimer Kreisverwaltung:
Nein, eine Impfung dieser Personen in den Einrichtungen ist nicht möglich. Die Gesamtproblematik hat die Kreisverwaltung allerdings im Blick und man arbeite bereits an Lösungsmöglichkeiten, die allerdings auch mit dem Land abgestimmt werden müssen. Aktuell ist eine Terminkoordinierung für diesen Personenkreis über die Landeshotline noch nicht möglich. Dies soll sich voraussichtlich erst zum nächsten Monat ändern. Beginn der Terminkoordinierung wird das Land noch bekanntgeben.
red











9.01.2021 • 13:41 Uhr

Northeim: Polizeieinsatz kurz vor Mitternacht in der Holzhäuser Straße - Alarm von Nachbarn - Verbotenes Vierer-Treffen gesprengt

Tatort: Northeim, Holzhäuser Straße, Tatzeitpunkt: Gestern, Freitag, 08. Januar 2021, 23:41 Uhr:

Nachdem durch Anwohner eine Ruhestörung durch zu laute Musik gemeldet wurde, stellte die Northeimer Polizei Verstöße gegen die niedersächsische Coronaverordnung fest. Es hielten sich vier Personen aus drei verschiedenen Haushalten in der lärmbetroffenen Wohnung auf. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Offiziellen Angaben zufolge drohen Bußgelder zwischen 50 bis 250 Euro pro Person.
red/pe










9.01.2021 • 13:24 Uhr

Moringen: Zeugen alarmieren Polizei über auffälligen VW-Transporter - 70-Jährigen mit 1,31 Promille von der Straße geholt

Auf Grund von Zeugenangaben wurde am gestrigen Freitag gegen 17.09 Uhr ein Pkw VW Transporter mit auffälliger Fahrweise festgestellt und daraufhin durch Northeimer Polizeibeamte kontrolliert. Der 70-jährige Fahrzeugführer aus Moringen befuhr zuvor mit seinem Pkw die Kreisstraße 428 von Nienhagen in Richtung Moringen, obwohl er vor Fahrtantritt alkoholische Getränke zu sich genommen hatte. Ein freiwillig durchgeführter Alcotest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,31 Promille. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Des Weiteren wurde ihm eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.pe










9.01.2021 • 13:12 Uhr

Bürgerstiftung Bad Gandersheim: Vorstand Achim Lidsba zieht eine Bilanz 2020 - "Verhalten optimistischer" Ausblick 2021

Für die Bürgerstiftung Bad Gandersheim hat Vorstand Achim Lidsba in einem Statement eine Bilanz für das Corona-Jahr 2020 gezogen. Darin sind erste positive Förderaktivitäten dokumentiert. Lidsba wagt einen vorsichtigen Ausblick auf das Jahr 2021. Die wohl wichtigste Botschaft aber ist: Die Bürgerstiftung Bad Gandersheim bleibt im Aktionsmodus!

In der heutigen offiziellen Verlautbarung heißt es:
2020 war auch für die Bürgerstiftung ein Jahr mit bisher nicht gekannten Herausforderungen. Die Corona-Pandemie hat es unmöglich gemacht, die für den Jahresverlauf ins Auge gefassten Veranstaltungen auf den Weg zu bringen. Auch der im November 2020 mit Ministerpräsident Stefan Weil schon ohnehin virtuell angesetzte Kaminabend konnte nicht stattfinden, weil am gleichen Tag eine Videokonferenz der Bundesländer mit der Bundesregierung kurzfristig einberufen werden musste.

Gleichwohl hat man sich im Vorstand und Stiftungsrat fortlaufend ausgetauscht, wenn auch zumeist über das Internet und die Telefonie – wie es für viele Menschen in der gesamten Gesellschaft die Umstände auf absehbare Zeit erfordern. Hier war man sich einig, daß Präsenzveranstaltungen von Seiten der Stiftung in 2020 leider nicht in einem verantwortbaren Rahmen zu gestalten waren und das auch für den Jahresbeginn 2021 nicht möglich sein wird. Wie andere Organisationen, Vereine und nicht zuletzt Politik und Wirtschaft kann auch die Stiftung zur Zeit nur auf Sicht fahren und keine längerfristigen Veranstaltungsplanungen ins Visier nehmen – beispielsweise für ein zweites Bürgermahl und Vortrags-/Diskussions- und Kulturveranstaltungen.

Im abgelaufenen Jahr hat die Pandemie Mitbürgerinnen und Mitbürger aber nicht davon abgehalten, die Stiftung durch finanzielle Zuwendungen zu unterstützen. Auch auf diesem Weg bedankt sich die Stiftung noch einmal für die großzügigen Spenden.

Seit Gründung der Stiftung am 12. Dezember 2018 im Rosencafe in Brunshausen sind so Förderungen in einer großen Bandbreite möglich geworden. So hat die Stiftung den Tierschutzverein Bad Gandersheim mit einem Betrag von 650 Euro, den Förderverein Lebenshilfe für die KITA Gremsheim mit einem Betrag von 700 Euro den Trägerverein des Dorfgemeinschaftshauses Hachenhausen mit einem Betrag von 250 Euro und den Verein gehrenrodeEmobil e.V. mit einem Betrag von 250 Euro unterstützt.

Auch die Landesgartenschau(LAGA) 2022 steht natürlich im Fokus der Stiftung. So gibt es ein LAGA Spendenkonto der Stiftung sowie eine Kooperation mit dem Förderverein der Landesgartenschau. Und die Stiftung war erster Spender mit einem Betrag von 750 Euro für Spielplatzgestaltungen auf dem Landesgartenschaugelände.


Vorstand und Stiftungsrat schauen verhalten optimistisch in das gerade begonnene Jahr und hoffen, daß das Projekt „Stadt-Lesen“ im April/ Mai 2021 in Bad Gandersheim realisiert werden kann. Hier wird die Stiftung dann ihren Beitrag leisten.

Nicht zuletzt wendet sich die Stiftung mit allen guten Wünschen für einen gesunden und erfolgreichen Start in das Jahr 2021 an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger – bleiben Sie alle gesund.

Informationen zur Bürgerstiftung gibt es auf der Homepage www.buergerstiftung-gan.de und beim Vorstandsvorsitzenden Achim Lidsba unter Tel.05553-919072.

red/Foto: Fis WMG (das Bild entstand im Ratssaal vor der Corona-Virus-Katastrophe)











9.01.2021 • 12:53 Uhr

Mission Tannenbaum 2021: Noch einmal Romantik zuhause und dann holen Bad Gandersheimer Gymnasiasten Weihnachtsbäume ab

Alles Schöne hat ein Ende. Gestern Abend die letzten romantischen Stunden am geschmückten Weihnachtsbaum mit seinen brennenden Kerzen, leuchtenden Kugeln und dem reitenden Engel auf der Mondsichel.
Nach dem Abschmücken heute Morgen dann die Entsorgung. Engagierte Oberstufen-Schüler des Roswitha-Gymnasiums Bad Gandersheim sind in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt unterwegs, um die ausgedienten Christbäume zu entsorgen. Toll, dass an nicht wenigen Bäumen kleinen Spenden angebracht waren, mit denen sich Bürger und Bürgerinnen bei den jungen Leuten für ihren Umwelteinsatz bedankt wurde.
red/Fotos: Fis WMG
















9.01.2021 • 12:34 Uhr

Polizei erwischt 16-Jährigen: Fahren ohne Fahrerlaubnis, keine Pflichtversicherung und Kennzeichenmissbrauch

Im Rahmen einer Streifenfahrt fiel Polizeibeamten des Einsatz- und Streifendienstes der Polizeiinspektion Northeim in Katlenburg ein Kleinkraftrad auf. Bei der anschließend durchgeführten Verkehrskontrolle wurde festgestellt, dass der 16-jährige Fahrzeugführer aus Lindau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Weiterhin war an dem Kleinkraftrad ein Versicherungskennzeichen angebracht, welches nicht dafür zugelassen ist. Eine Weiterfahrt wurde untersagt, das Kleinkraftrad sichergestellt und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.pe










8.01.2021 • 19:51 Uhr

Nach Kidnapping einer jungen Frau: Familienmitglieder vernommen und entlassen - Keine Haftgründe - Nachrichtensperre

Nach einem Polizeieinsatz in Warburg am 7. Januar 2021 wegen des Verdachts des Kidnappings einer jungen Frau in Warburg (Landkreis Höxter) - wir berichteten - sind die im Wohnhaus angetroffenen Familienmitglieder nach Vernehmung und Erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen worden. Das berichten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung. Weiter heißt es kurz und knapp: Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn liegen keine Haftgründe vor. Die Ermittlungen zu dem Fall werden durch die Staatsanwaltschaft Paderborn fortgesetzt. Weitere Angaben können dazu im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen und aus Gründen des Opferschutzes derzeit nicht gemacht werden. /nig










8.01.2021 • 19:29 Uhr

Die Corona-Virus-Lage am heute Abend: Jetzt schon 19 Corona-Fälle in Bad Gandersheim - Inzidenzwert steigt im Kreis auf 54,4 - Schocknachricht aus dem Kreishaus

Das ist die Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag Abend:
In der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt verschärft sich die Corona-Fallkonstellation. Heute wurde von der Northeimer Kreisverwaltung ein Anstieg auf 19 Infektionsfälle offiziell gemeldet. Dann folgte eine weitere Schock-Nachricht zum Thema Schutzimpfungen.

Der Inzidenzwert für den Kreis Northeim liegt heute bei 54,4. Auch dies ist eine weitere Zunahme der kritischen Masse.

Die Belegungssituation in der zentralen Helios-Corona-Klinik in Bad Gandersheim schwankt: 23 Patienten befinden sich heute auf der "Normalstation", fünf auf der "Intensivstation". Zum Vergleich dokumentieren wir hier die Belegungen mit Corona-Viris-Patienten in den Helios-Klinken in Northeim und Herzberg/Osterode.

Kreissprecher: In der nächsten Woche
wird kein Impfstoff in den Landkreis
Northeim geliefert!

Die Northeimer Kreisverwaltung nahm heute Stellung zu einer Anfrage des Redaktionsnetzwerkes. Wir hatten angefragt, wann mit ersten Impfungen der mobilen Trupps in Seniorenheimen in Bad Gandersheim zu rechnen ist. Die Antwort: Nicht nicht der nächsten Woche. Das Impfzentrum würde in der nächsten Woche keine Impfdosen erhalten. Damit verschiebt sich die erste Schutzimpfaktion weiter in die letzten Januar-Woche beziehungsweise in den Beginn des Februars. Heute wurde eine Impfquote von 0,3 Prozent für die Landkreisbevölkerung amtlich mitgeteilt.red/ Foto: FisWMG/Grafiken Gesundheitsministerium Niedersachsen/Helios Klinikkonzern
















8.01.2021 • 18:32 Uhr

Angebliche Polizistin, schlank und mit Corona-Maske, nimmt älterer Dame größere Geldsumme ab

Wie am heutigen Freitag Morgen bei der Polizei bekannt wurde, gelang es Betrügern bereits am 05. Januar 2021 eine ältere Dame aus Hildesheim, mit dem sogenannten Enkeltrick, um einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag zu bringen.

Den Ermittlungen zufolge erhielt die Geschädigte am vergangenen Dienstagnachmittag einen Anruf von ihrer angeblichen Enkelin. Unter Tränen schilderte diese, in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen zu sein und für die Regulierung zwingend eine größere Geldsumme zu benötigen. Die Betrügerin ging dabei so geschickt vor, dass die Seniorin in den Glauben versetzt wurde, tatsächlich mit ihrer Enkelin zu sprechen. Aufgrund dessen sagte die Dame ihre Hilfe zu.

Unter dem Vorwand, sich bei der Polizei zu befinden und das Geld nicht selbst abholen zu können, kündigte die vermeintliche Enkelin an, dass eine Polizeibeamtin die vereinbarte Summe abholen werde.

Im weiteren Verlauf übergab die Seniorin das Geld an die angebliche Beamtin, zu der folgende Beschreibung vorliegt:

-Ca. 160Zentimeter groß
-Schlanke Statur
-Bekleidet mit dunkler Hose und dunkler Jacke mit Kapuze, wobei
diese über den Kopf gestülpt war
-Trug einen Mund-Nase-Schutz

Zeugen, denen in den Nachmittags- bzw. frühen Abendstunden des 05. Januar 2021, im Bereich der Hachmeisterstraße, die oben beschriebene Frau oder womöglich auch ein Fahrzeug, mit dem die Person gekommen oder weggefahren sein könnte, aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm










8.01.2021 • 18:25 Uhr

Spezialeinsatzkommando befreit verschleppte 22-Jährige

Mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos hat die Polizei in Warburg am Donnerstag, 7. Januar, eine 22-jährige Frau befreien können, die offenbar gegen ihren Willen in einer Wohnung in der Innenstadt von Warburg festgehalten wurde. Bei dem Zugriff wurde niemand verletzt.

Nach derzeitiger Einschätzung war die aus Norddeutschland stammende 22-Jährige am Mittwochabend, 6. Januar, von Familienmitgliedern mit einem Auto zu Verwandten nach Warburg gebracht worden. Hintergrund ist womöglich eine Beziehung zu einem Mann, welche durch Angehörige der jesidischen Großfamilie nicht toleriert wurde. Nach vorliegenden Hinweisen musste die Polizei davon ausgehen, dass die 22-Jährige gegen ihren Willen in Warburg festgehalten wurde.

An dem Einsatz, der gegen 8 Uhr begann, waren zahlreiche Kräfte der Kreispolizeibehörde Höxter und die an geforderten Spezialkräfte beteiligt. Nachdem sich die Spezialeinheit Zugang zur Wohnung verschafft hatte, fand sie dort die gesuchte 22-Jährige, die zur medizinischen Betreuung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die übrigen Familienmitglieder wurden für die weiteren Ermittlungen zur Polizeiwache gebracht. /nig










8.01.2021 • 17:22 Uhr

Die gute Top-Nachricht des Tages: Leerstand im Bad Gandersheim Bahnhofsgebäude beseitigt! "Die Autobahn Nordwest GmbH" eingezogen - 30 Mitarbeiter/innen eingezogen

Gleich in der ersten Woche des neuen Jahres überrascht die südniedersächsische Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheimer mit einer guten Top-Nachricht:

Der Leerstand im historisch ansehnlichen Bahnhofsgebäude ist beseitigt! "Endlich!", so herrscht allgemeine Freude über diese frische Tatsache. "Wir sind sind seit Jahresbeginn in unser neues Domizil eingezogen", bestätigte im Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group der Chef des neuen Unternehmens "Die Autobahn GmbH Nordwest - Außenstelle Bad Gandersheim", Sebastian Post, den Einzug. Man sei zwar noch in der Umzugsphase, aber "wir arbeiten seit Jahresanfang mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dem ehemaligen Bahnhof.
Post war bis zum Ende vorigen Jahres stellvertretender Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsstelle Bad Gandersheim (früher Straßenbauamt), in der früheren Abteil. Von der dort ist es gemeinsam mit 30 Beschäftigten aus der Landesbehörde in die "Autobahn GmbH" gewechselt und in den früheren Gandersheimer Bahnhof umgezogen.

Das Gebäude war bekanntlich von der DB an einen privaten Übernehmer abgegeben worden. Der private Investor hat mit viel Aufwand und Liebe zum Detail das Gebäude saniert. Die Autobahn GmbH Nordwest fand den Standort, die angebotenen Büros und speziellen Rahmenbedingungen (u.a. Parkplätze) hochattraktiv und entschied sich für eine Anmietung der Immobilie. "Hier lassen sich unsere Aufgaben bestens erfüllen", ist Sebastian Post überzeugt.

Die Autobahn GmbH mit Zentrale in Hannover, einziger Gesellschafter ist der Bund, ist bekanntlich aus der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr herausgelöst worden. Sie verfolgt als einiges es Geschäftsmodell den Bau und die Unterhaltung von Autobahnen.

Wie ihr Leiter in Bad Gandersheim erläutert, handelt es sich in seinem Verantwortungsbereich hauptsächlich um die Bundesautobahn A7 auf dem Abschnitt von Kassel über Göttingen bis Hannover (rund 200 Kilometer). Außerdem werden von der Bad Gandersheimer "Autobahn GmbH" Teilstrecken der Autobahnen A37, A 38 (u.a. mit Heidkopftunnel) und A39 (u.a. "Salzgitter-Dreieck") betreut. Eingebunden in den Verantwortungsradius der Bad Gandersheimer Gesellschaft sind die Autobahnmeistereien in Hildesheim und Göttingen. red /Fotos: Fis WMG

Weitere Berichterstattung folgt!










8.01.2021 • 16:58 Uhr

Pilgertradition wiederbelebt - Neues Kartenmaterial verzeichnet den Braunschweiger Jakobsweg

Eine neue Pilgerkarte verzeichnet den Braunschweiger Jakobsweg zwischen Elbe und Weser. Er folgt der alten Handels- und Pilgerstraße, dem ehemaligen Hellweg, der heutigen Bundesstraße 1. Das Set besteht aus vier einzelnen Abschnittskarten, die nicht nur detailliert den Pilgerweg im Maßstab von 1:50.000 aufzeigen, sondern auch Gedanken rund ums Pilgern enthalten.

Bereits seit sieben Jahren sind Menschen auf dem Brauschweiger Jakobsweg zwischen dem Magdeburger Dom, Bad Gandersheim-Brunshausen und Schloss Corvey bei Höxter unterwegs. Bisher folgten sie ausschließlich dem kleinen Schild mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund.

Träger des Ökumenischen Gemeinschaftswerks „Braunschweiger Jakobsweg“ sind die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig und das katholische Bistum Hildesheim in Zusammenarbeit mit der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

Die Pilgerkarte ist zum Preis von 9,95 Euro im Buchhandel und im Internet erhältlich, (ISBN 978-86636-933-7, Verlag Grünes Herz, Ilmenau 2020)

Stationen auf dem Weg sind Magdeburg, Helmstedt, Königslutter, Braunschweig, Hildesheim, Alfeld, Kloster Amelungsborn, Holzminden sowie Schloss und Kloster Corvey bei Höxter. Die Weglänge beträgt 270 Kilometer. 47 Kirchen laden als Pilgerkirchen zur Einkehr ein; hier können die Pilgerpässe gestempelt werden.

Ein Pilgerbüro besteht im Theologischen Zentrum Braunschweig. Es ist unter der Telefonnummer 0531-1205417 sowie einer E-Mail-Anschrift erreichbar: bibliothek.thz@lk-bs.de. Die Koordination obliegt Dieter Prüschenk (E-Mail: dieter.prueschenk@freenet.de).

Weitere Informationen zum Pilgerweg, zu Pilgerherbergen und zum Pilgerprogramm mit Angeboten von geführten Pilgertouren durch zertifizierte Pilgerbegleiter enthält eine eigene Internetpräsenz. epd/Ev.Landeskirche Braunschweig

Zum Bild:
Projektleiter Dieter Prüschenk zeigt die neue Pilgerkarte vor dem Torhaus des ehemaligen Klosters Riddagshausen. Foto: Stefan Lohmann











8.01.2021 • 16:29 Uhr

Polizei: Corona-Maskenverweigerer Vater und Sohn leisten Widerstand - Mit Kraftakt aus dem Zug geschafft und mit Strafanzeigen überzogen

Gestern kam es im ICE im Bahnhof Göttingen durch einen 52-jährigen Reisenden und seinem 29-jährigem Sohn zum Widerstand. Die Zugbegleiterin hat die beiden deutschen Passagiere wegen fehlender Corona-Schutz-Mund-Nasen-Bedeckung von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Trotz mehrfacher Aufforderungen ist das familiäre Gespann dem nicht nachgekommen, so dass die Bundespolizei zur Durchsetzung des Hausrechts hinzugezogen wurde. Doch auch die Ansprache der Beamten zeigte keine Wirkung. Vater und Sohn klammerten sich an ihren Sitzen fest und verschränkten die Beine unter dem Tisch in der Sitzgruppe. Nur mit erheblicher Kraftaufwendung ist es den Beamten gelungen, die uneinsichtigen Fahrgäste aus dem Zug zu bringen. Obendrein mussten sich die Bundespolizisten noch diverse Beleidigungen im Zusammenhang mit dem Nazi-Regime von den beiden Männern anhören. Nun erwarten den Vater, der in der Schweiz wohnhaft ist, und seinen Sohn aus Gummersbach dieselben Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz. ots










8.01.2021 • 16:22 Uhr

Goslar: Anzeige aufgrund Phishing-Mail - Mehrere tausend Euro an Internetbetrüger überwiesen

Am Mittwoch dieser Woche meldete sich ein Betroffener bei der Polizei in Goslar, um eine Anzeige wegen zu erstatten. Er hatte zuvor eine gefälschte E-Mail auf dem Computer-Postweg erhalten. Darin wurde er aufgefordert seine Kontodaten zu übermitteln. In einem anschließenden Telefongespräch mit einem Täter gab der Betroffene zwei TAN-Nummern heraus und überwies anschließend mehrere Tausend Euro an die Betrüger.

Es handelt sich hierbei allerdings um Internetbetrüger, die so genannte Phishing-Mails, versenden. Sie wollen Empfänger dazu veranlassen, persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter, Transaktionsnummern usw. preiszugeben. Durch diese Mails werden die Betroffenen auf professionell gestaltete Internetseiten geleitet.
Vorsicht st allemal geboten!ots










8.01.2021 • 15:36 Uhr

Corona-Virus-Katastrophe: Land haut 20 Millionen Euro für Alltagsmasken, Schutzkleidung, Acrylglas-Wände und CO2-Ampeln für Schulen raus

Schulträger muss Anschaffungen beantragen - Bewilligungszeitraum bis 30. Juni 2021

Seit November 2020 können die Schulträger FFP2- und Alltagsmasken, Schutzkleidung, Acrylglas-Wände und CO2-Ampeln aus dem 20 Millionen Euro-Paket für schulische Corona-Schutzausstattung anschaffen. Die entsprechende „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Ausstattung von Schulen mit sächlicher Schutzausstattung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens durch die COVID-19-Pandemie" zur Abrechnung ist nach umfassenden Abstimmungen mit den Kommunalen Spitzenverbänden auf der Internetseite des Niedersächsischen Kultusministeriums veröffentlicht worden. Wie stets kommuniziert, können die Schulträger Anschaffungen abrechnen, die bereits ab dem Stichtag 17. November 2020 vorgenommen wurden. Der Bewilligungszeitraum endet mit Ablauf des 30. Juni 2021.

„Ich freue mich, dass wir landesseitig die Schulträger in ihrer Zuständigkeit für die sächliche Schulausstattung mit einem spürbaren Betrag unterstützen können. Wir haben die Richtlinie schlank, bedarfsgerecht und bürokratiearm ausgerichtet. So können die Schulträger in direkter Abstimmung mit den Schulgemeinschaften vor Ort die gewünschten Anschaffungen vornehmen. Besonders vorteilhaft ist, dass der vorzeitige Maßnahmenbeginn und die Sofortüberweisung von 80 Prozent der Gesamtfördersumme realisiert werden können, so wie ich das in Aussicht gestellt habe", sagte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Pro Schülerin und Schüler stehen mit den 20 Millionen Euro rund 20 Euro für zusätzliche sächliche Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Damit können die Schulträger sowohl Ersatz-Masken für Schülerinnen und Schüler, die ihre Mund-Nasen-Bedeckungen vergessen haben, als auch FFP2-Masken für Lehrkräfte und weitere Schulbeschäftigte, kaufen. Aber auch Visiere als Spuckschutz, Einmalhandschuhe, Einmal-Schutzkleidung, Schutzbrillen, Desinfektionsspender sowie Desinfektionsmittel und mobile Händewaschstationen stehen ebenso im Förderkatalog des Kultusministeriums wie auch Spuckschutz aus Sicherheitsglas, Absperrbänder, oder auch Hinweisschilder zu Hygiene-Regeln. Darüber hinaus wird in Einzelfällen die Anschaffung oder Anmietung von mobilen Luftfiltergeräten zum vorübergehenden Einsatz in Unterrichtsräumen gefördert, soweit die Räume nur eingeschränkt über die Fenster gelüftet werden können. red


















8.01.2021 • 15:31 Uhr

Winterdienst bei Eis und Schnee Baubetriebshof der Stadt Bad Gandersheim früh im Einsatz - Neu mit dem „Multicar M31“

Der Winter ist da und das Salzlager prall gefüllt. Endlich können die Kollegen des Baubetriebshofes den Maschinenpark mit der neuen Räum- und Streutechnik ausprobieren. Pünktlich zu Weihnachten wurde noch ein neues Fahrzeug, ein Multicar M31 mit Schild und Streuer, an die Stadtwerke ausgeliefert. „Nun sind wir gut ausgerüstet und vorbereitet, damit alle Straßen und öffentlichen Wege sicher benutzt werden können“, so Einsatzleiter Torsten Steinbiß.

Gestreut wird je nach Wetterlage bei Bedarf mit Salz und Splitt, wofür ein Bereitschaftsdienst eingerichtet ist. Schon morgens ab 5 Uhr ist er mit der Belegschaft im Einsatz, um die Straßen von Schnee und Glatteis zu befreien. Die abzufahrenden Straßen, Geh- und Fußwege sind in einem Streuplan genau festgelegt und nach Verkehrsaufkommen und Wichtigkeit priorisiert. Groß- und Kleinfahrzeuge kommen zum Einsatz, aber auch mehrere Handtruppen sind bei Winterwetter aktiv.

Ergänzt wird der Baubetriebshof durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim, die für Bundes-, Kreis- und Landesstraßen zuständig ist. Aber auch Grundstückseigentümer stehen nach der Straßenreinigungssatzung der Stadt Bad Gandersheim in der Pflicht Winterdienst durchzuführen. Dabei müssen das Eis und der Schnee so gelagert werden, dass niemand behindert wird oder verunfallen könnte. Nur so wird der Winter für klein und Groß zu einem sicheren Vergnügen. sbg


Zu den Bildern:

Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Stadtwerke-Leiterin Astrid Schelle übernehmen Multicar M31.
Einsatzteam des Baubetriebshof vor dem neuen Fahrzeug auf dem Betriebsgelände. Fotos: Kielhorn












8.01.2021 • 15:29 Uhr

Nach Kollision mit entgegenkommenden Pkw geflüchtet- Polizei sucht Zeugen

Donnerstagabend kam auf der B 3 in Höhe der Einmündung der Kreisstraße 421 zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Verkehrsunfallflucht eines beteiligten Fahrzeugs.

Eine 25-jährige Northeimerin befuhr mit ihrem Pkw BMW die B 3 in Richtung Northeim. In Höhe der Einmündung der Kreisstraße 421 kam ihr ein dunkler Pkw entgegen, der schließlich nach links in Richtung Levershausen abbog ohne ihr die Vorfahrt zu gewähren. Trotz sofortiger Vollbremsung konnte sie einen Zusammenstoß mit dem abbiegenden Pkw nicht verhindern. Dieser setzte seine Fahrt jedoch unvermittelt fort.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelt es sich um einen dunklen Audi A4 (Limousine) mit Northeimer Kennzeichen. Dieser müsste im Bereich des Stoßfängers hinten rechts einen Unfallschaden aufweisen. Am BMW der Northeimerin entstand ein Sachschaden von ca. 3000 Euro.

Das 7. Fachkommissariat der PI Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Angaben zum flüchtigen Audi oder dessen Fahrzeugführer/-in machen können, teilen diese bitte der Polizei Northeim unter 05551-70050 mit.köh











8.01.2021 • 15:25 Uhr

Gute Landwirtschaft braucht Wertschätzung - Kampfpreise bei Lebensmitteln sind das völlig falsche Signal

Umweltverbände, die Landwirtschaft und die Landesregierung haben sich im vergangenen Jahr auf einen einmaligen Gesellschaftsvertrag geeinigt – den Niedersächsischen Weg. Unsere Natur, also die heimischen Arten, die Lebensräume und unser Wasser lassen sich nur schützen, wenn wir als Gesellschaft diesen Weg gemeinsam beschreiten.

Ganz klar ist dabei: Eine intakte, artenreiche Natur bietet die beste Voraussetzung für gute landwirtschaftliche Produkte in unseren Supermarktregalen, Wochenmärkten und Hofläden. Die Landwirtinnen und Landwirte können aber nur dann gesunde heimische Lebensmittel auf unseren Tisch bringen, wenn auch ihre Bezahlung eine angemessene Wertschätzung der nachhaltigen Erzeugung wiedergibt. Der ständig wieder aufflammende Preiskrieg der Lebensmitteldiscounter – wie aktuell beim Butterpreis – darf deshalb nicht auf ihrem Rücken ausgetragen werden.

Wenn es uns als Gesellschaft wirklich ernst ist mit Naturschutz, hohen Sozialstandards und hochwertigen regionalen Lebensmitteln, müssen wir diese großen Anstrengungen unserer Landwirte auch honorieren. Das Thema Herkunftstransparenz, die Sichtbarkeit der Produktionsbedingungen vom Acker bis ins Lebensmittelregal, ist dafür eine wichtige Voraussetzung.
Dafür braucht es jedoch eine ernst gemeinte Verantwortungsgemeinschaft für Nachhaltigkeit und Qualität vom Feld über den Handel bis zum Endkonsumenten. Die Partner des Niedersächsischen Weges laden daher gemeinsam Lebensmittelhandel, die Betriebe der Lebensmittelverarbeitung und die Verbraucherschutzverbände ein, diesen Dialog mit eigenen Vorschlägen zu bereichern. Für einen Niedersächsischen Weg, auf dem niemand zurückgelassen wird. red










8.01.2021 • 15:20 Uhr

Wegweisendes Urteil zur Entschädigung Zwangsprostituierter: Japan muss begangene Verbrechen anerkennen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen kritisiert die Reaktion der japanischen Regierung auf ein Urteil eines Gerichtes in Südkorea, wonach Koreanerinnen, die vom japanischen Militär zur Prostitution gezwungen wurden, Anspruch auf Entschädigungszahlungen haben. „Wie schon im Falle der ‚Friedensstatue‘ in Berlin, verweigert die japanische Regierung den wenigen überlebenden Opfern von Zwangsprostitution die Anerkennung ihres Leidens“, erklärte Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung am heutigen Freitag. „Mehr als sieben Jahrzehnte nach Ende der japanischen Besatzung weiter Teile Südostasiens versteckt sich die japanische Regierung hinter dem Begriff der ‚Staatenimmunität‘, anstatt auf die 16 noch lebenden Opfer dieser Entmenschlichung zuzugehen.“ Japan müsse endlich anerkennen, dass es sich dabei um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt, denen hunderttausende zum Opfer gefallen sind. Der japanische Staat habe offenbar bis heute nicht begriffen zu haben, welche Spuren die Verbrechen der imperialen Armee vor und im Zweiten Weltkrieg in Südostasien hinterlassen hätten.

Im Kontext der vom japanischen Militär erzwungenen Prostitution wird oft der Begriff „Trostfrauen“ verwendet. Das ist ein Euphemismus der Täter, der vermieden werden sollte.










8.01.2021 • 15:07 Uhr

Autohaus Hermann macht Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim mit Strom- und Sprit-Autos mobil

Gestern fand vor dem Büro der Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 die Übergabe des ersten offiziellen Fahrzeuges statt. Michael Zimbal, Geschäftsführer des Autohaus Hermann in Northeim, und Marcus Weyrich, Standortleiter Einbeck, überreichten Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH, die Schlüssel eines Renault Megane Grandtour. Das weiße Fahrzeug mit dem auffällig farbenfrohen Logo wird auf seinen Wegen durch Bad Gandersheim und die Region die Blicke auf sich ziehen.

„Wir freuen uns über das großzügige Engagement aus der Region!“ bedankte sich Hellingrath. Der komplett im LAGA-Look gestaltete Kombi „erhöht die Sichtbarkeit der LAGA in der Region, sorgt für die notwendige Beweglichkeit unserer Mitarbeiter und unterstützt die Mitglieder des Fördervereins bei ihren Präsentationen in der Region“.

„Wir sind Bad Gandersheim eng verbunden. Daher liegt uns sehr viel daran, mit einer Großveranstaltung vom Format der Landesgartenschau zusammenzuarbeiten und die LAGA 2022 zum Start mit weiteren, rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu unterstützen!“, so Michael Zimbal.

Die Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 wird vom 14. April bis 9. Oktober 2022 unter dem Motto GARTEN.FEST.SPIELE. stattfinden und erwartet insgesamt mindestens 450.000 Besuche. Die Roswitha Stadt lädt mit vier von Wasser durchzogenen Parkbereichen, prächtigen, farbenfrohen Pflanzungen, kreativen Themengärten und wilder Auenlandschaft dazu ein, das „blaue Band“ durch die Stadt zu entdecken. Ein 1 km langes Blumenband verbindet das Gelände mit der Altstadt, die durch traditionsreiches Fachwerk und die imposante romanische Stiftskirche besticht.

zu den Bilder:
V.l.n.r.: Marcus Weyrich (Standortleiter Einbeck), Michael Zimbal (Geschäftsführer Autohaus Hermann), Thomas Hellingrath (Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022). Foto: FisWMG

Einen Tag später präsentierte sich LaGa-Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit dem neuen LaGa Mobil vor der Stiftskirche. Foto Terhorst













8.01.2021 • 10:23 Uhr

Schock bei der CDU: Bad Gandersheim Unions-Zugpferd Rudolf Hermes tritt nach 48 Jahren bei Kommunalwahl 2021 nicht wieder an - "100 Jahre" politischer Einsatz

Seit beinahe einem halben Jahrhundert gehört der Bad Gandersheimer Kommunalpolitiker Rudolf Hermes zur Christdemokratischen Union wie die Stiftskirche zu der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt. Beide sind so etwas wie ein Markenzeichen in der Roswithastadt. Hermes hat jetzt in einem Exklusivgespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Mediagroup offiziell bestätigt, dass es nun mit seinem kommunalpolitischen Engagement in Gremien endgültig vorbei sein wird. "Ja, ich kandidiere am 12. September 2021 bei den Kommunalwahlen nicht erneut!", sagte er auch Nachfrage.

Rudolf Hermes, auch Ehrenringträger, kann auf eine unglaublich lange Zeit als Kommunalpolitiker zurückschauen: 48 Jahre Mitglied im Stadtrat Bad Gandersheims. 48 Jahre Mitglied im Kreistag. Vier Jahre Landtagsabgeordneter im Niedersächsischen Landtag. Weiterer Höhepunkt seiner kommunalpolitischen Karriere war die Wahl zum Bürgermeister in Bad Gandersheim. Rechnet man alle Zeiten seines politischen Engagements zusammen kommt man auf die stolze Anzahl von genau 100 Jahren.

Was die Christdemokraten Bad Gandersheims jetzt schockt ist die Tatsache, dass mit dem kommunalpolischen Urgestein Rudolf Hermes ein Mann von der Bühne abtritt, der beim Volk beliebt war. Mit seiner persönlichen Umgangsart und Ausstrahlung gelang es Hermes, sich bei allen Wahlen als absolutes Zugpferd zum erwiesen. Der Unionspolitiker vereinte ungewöhnlich viele Wählerstimmen auf seine Person, die auch immer Ausdruck seiner unbestrittenen Popularität waren. Wenn Hermes am 12. September nicht wieder antritt wird es für die Christdemokraten in Bad Gandersheim eine riesige Herausforderung sein, diesen Verlust an Stimmen aufzufangen. red/Foto: Fis WMG










8.01.2021 • 10:02 Uhr

Polizei: Eigentümer von Fahrrädern gesucht

Ende November 2020 stellten Beamte der Polizei Hildesheim drei Fahrräder sicher, die bisher keinem Eigentümer zugeordnet werden konnten.
Im Einzelnen handelt es sich um folgende Räder:

Ein Pedelec / Mountainbike des Herstellers TREK, Typ Powerfly 5, mit einem Elektromotor der Marke Bosch. Der Rahmen ist schwarz und neon-gelb. Das Rad verfügt über Scheibenbremsen und eine gefederte Vordergabel. Über dem Vorder- und Hinterrad sind Kunststoff-Schutzbleche angebracht.

Beim zweiten Fahrrad handelt es sich um ein Mountainbike des Herstellers Decathlon, Typ Rock Rider ST 540. Der Rahmen ist schwarz. Das Fahrrad verfügt über Scheibenbremsen, eine gefederte Vordergabel sowie eine 18-Gang-Kettenschaltung.

Ferner handelt es sich um ein weißes Mountainbike der Marke PROPHETE, wobei die Rahmenbeschriftung kaum noch lesbar ist. Das Fahrrad verfügt über Scheibenbremsen, eine gefederte, schwarze Vordergabel und über eine 24-Gang-Kettenschaltung.

Mit der Veröffentlichung von Bildern erhoffen sich die zuständigen Ermittler Hinweise auf die Eigentümer oder die Herkunft der Fahrräder zu erlangen.
Hinweise werden unter der Telefonnummer 05121/939-115 entgegengenommen. jpm/Fotos: Polizei














8.01.2021 • 09:56 Uhr

Politischer Schock und steigende Märkte

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater Chefvolkswirt der DekaBank

Die Erstürmung des US-amerikanischen Parlaments durch fanatische Trump-Anhänger markiert einen weiteren Höhepunkt in der Sorge um die politische Zukunft des Landes. An den Finanzmärkten bildete sich dies jedoch nicht ab, da es sich um eine schleichende Entwicklung handelt, deren Gewicht bei aller gegenwärtigen Dramatik in der Zukunft ungewiss bleibt. Dagegen brachte das Ergebnis der Senats-Nachwahlen in Georgia eine neue handfeste Perspektive für die kommende US-Regierung. Mit einer, wenn auch nur hauchdünnen, Mehrheit nun auch im Senat werden die Demokraten sehr viel mehr Durchsetzungsmöglichkeiten haben, etwa bei Wirtschaftsmaßnahmen. So sollte das neue Konjunkturprogramm kräftiger ausfallen als bislang erwartet. Die Aktienmärkte quittierten dies mit neuen Höchstständen. In Deutschland ging es für den Dax hinauf auf 14.000 Punkte. An den Anleihemärkten gab es demgegenüber leichte Kursrückgänge, weil der Finanzierungsbedarf des Staates noch weiter ansteigen wird.

Auswirkungen von Corona

Insbesondere für die US-Wirtschaft wird in der kommenden Woche eine Fülle von Konjunkturdaten gemeldet werden, so etwa der Einzelhandelsumsatz oder die Industrieproduktion. Sie können weiteren Aufschluss geben über die Auswirkungen der neuerlichen Lockdown-Bedingungen auf die US-Volkswirtschaft, die bislang verhältnismäßig gering geblieben sind. Für Europa steht mit dem Sentix-Indikator der Beginn der monatlichen Stimmungsumfragen auf dem Programm. Auch hier steht im Vordergrund, wie sich die zweite Corona-Welle auf die Unternehmen niederschlägt.











8.01.2021 • 09:50 Uhr

Trotz Verlängerung des Corona-Lockdowns: Vereinbarung wichtiger Präsenztermine ist möglich

Derzeit sind das Kreishaus und die Außenstellen für den Publikumsverkehr geschlossen, Präsenztermine werden für unabweisbare Angelegenheiten ermöglicht (eine Ausnahme gilt für die Zulassungsstellen). Leider wird die Pandemielage auch im neuen Jahr weiterhin bestimmend sein, und den Kontakt mit anderen Personen beeinträchtigen. Über welchen Zeitraum ist derzeit nicht vorhersehbar. Um den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu gewährleisten, gleichzeitig aber den Bürger*innen möglichst die regulären Dienstleistungen anbieten zu können, gelten ab Montag (11.01.2021) für Kontakte zur Kreisverwaltung angepasste organisatorische Regelungen.
Zur Vermeidung des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus sollte der Kontakt zur Kreisverwaltung vorrangig telefonisch oder schriftlich stattfinden.
Ist dies nicht möglich, werden (wieder) Präsenztermine ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung zu den gewohnten Servicezeiten ermöglicht.
Es wird ferner darum gebeten, Termine möglichst auf eine Person zu begrenzen, es sei denn, für den Termin sind zwingend mehrere erforderlich.
Wird ein vereinbarter Termin wahrgenommen, werden die Besucherinnen und Besucher um größtmögliche Umsicht und die Einhaltung der gängigen Abstands- und Hygienevorschriften gebeten.lpd/Foto: FisWMG











8.01.2021 • 08:34 Uhr

Landvolk sieht im Wolfsabschuss einzige Möglichkeit, Ausbreitung einzudämmen

„Die Pressemitteilung des Nabu Niedersachsen zum Einreichen der EU-Beschwerde gegen die niedersächsische Wolfsverordnung ist an Sarkasmus nicht mehr zu übertreffen. Das ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Weidetierhalters in Niedersachsen, die mit ihrem wertvollen Engagement für den Naturschutz arbeiten“, bewertet Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers den absolut unnötigen Gang zur EU für angeblich mehr Natur- und Artenschutz. „Die einzige Spezies, die hier geschützt wird, ist der Wolf, dessen Bestand über das erträgliche Maß in Niedersachsen hinausgeht. Alle durch ihn betroffenen Tierarten sowie der Naturschutz an sich als auch die wirtschaftliche Existenz der Weidetierhalter werden für diese romantische Vorstellung einer alltagstauglichen Koexistenz geopfert“, fasst Ehlers gegenüber dem Landvolk-Pressedienst zusammen.

Aus Sicht des Landvolks und der Weidetierhalter ist es eben nicht möglich, Schaf-, Ziegen- und weitere Weidetierherden wolfssicher einzuzäunen. „Das vergangene Jahr hat doch eindeutig gezeigt, dass die Risszahlen trotz Einzäunung in die Höhe schnellten. Zu jedem Punkt in der Presseerklärung können wir genau das Gegenteil aufzeigen“, führt Ehlers weiter aus. Anmaßend sei zudem die Behauptung des Nabu, dass sich nicht auf fachlicher Grundlage mit dem Thema Wolf beschäftigt wurde. „Herr Buschmann war bei Vor-Ort-Treffen mit Politik und Weidetierhaltern dabei, doch er kann anscheinend gut die Augen vor der Realität, die die Tierhalter täglich blutig als Kadaver auf ihrer Weide vorfinden, schließen. Das ist falsch verstandener Tier- und Naturschutz“, führt Ehlers aus.

Wolfsfreie Zonen sind an der Küste ein Muss, die nur mit Abschussquoten zum Erreichen des günstigen Erhaltungszustands erlangt werden können. „Andernfalls ist naturnaher Küsten-, Deich- und Landschaftsschutz mit Weidetieren nicht möglich. Der Nabu sollte öfter mit Weidetierhaltern vor Ort reden, dann wüsste er, wovon sie sprechen. Mit der angeblich zielführenden Maßnahme wolfsabweisender Herdenschutzzaun inklusive Entschädigungszahlungen ist es jedenfalls nicht getan – so ein Wettrüsten können unsere Weidetiere nur verlieren“, sagt Ehlers abschließend und erwartet, dass der Nabu mit seinem Gang nach Brüssel sich wie schon mit den Klagen vor niedersächsischen Verwaltungsgerichten gegen Abschussgenehmigungen eine blutige Nase bei der EU-Kommission abholt. Allein die gemeldeten Zahlen des Wolfmonitorings der Nutztierrisse sprechen für sich: 2018/19 gab es 161 Übergriffe mit 420 getöteten Tieren, 2019/20 waren es 243 Übergriffe mit 1087 toten Tieren. LPD/Foto:LPD










8.01.2021 • 08:28 Uhr

Unverschämt dreist! Pkw beim Einparkversuch beschädigt - anschließend gegenüber geparkt und abgehauen

Am gestrigen Donnnerstag, 07. Januar 2021, kam es in der Hullerser Straße in Einbeck gegen 09.45 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein 77 Jahre alte Einbeckerin hat bei dem Versuch mit ihrem Pkw einzuparken, einen anderes Auto touchiert und beschädigt. Sie ist dann kurzerhand auf die andere Straßenseite gefahren und hat dort geparkt. Anschließend hat sie sich zu Fuß von der Örtlichkeit entfernt. Allerdings wurde der Vorfall beobachtet, so dass die Verursacherin ausfindig gemacht werden konnte. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 2000 Euro. Gegen die Einbeckerin wurde ein Verfahren wegen Unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet.pap










8.01.2021 • 08:20 Uhr

Versteht das denn niemand? Simple Graffiti-Botschaft in Bad Gandersheim

Der Hype mit Graffitis unbekannter Macher/innen in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim hat in den vergangenen Tagen einen neuen Höhepunkt erreicht. Zu einigen neuen Zeichen und Symbolen in der Moritzgasse ist jetzt erstmals eine Botschaft aufgetaucht. Sie könnte Aufschluss über Verursacher der Graffitis und ihre Absichten vermitteln. An der Westwand der Bahnunterführung Moritzstraße/Hohenhöfen ist ein in weißer Farbe aufgesprühter Satz zu lesen: "Provide us a wall and we stop painting illegale . Simple...huh?" Auf Deutsch: "Stellen Sie uns eine Wand zur Verfügung und wir hören auf, illegal zu malen. Einfach...huh?".

Während die Polizei einerseits wegen Sachbeschädigung ermitteln muss ist es an der Zeit, dass sich Verantwortlich mit dem Anliegen der jungen Leute ernsthaft beschäftigen. Eine gewisse Bedürfnislage, sich über die Graffitis produzieren und damit entfalten zu wollen, ist unverkennbar. Ein Blick in die Nachbarstadt Einbeck zeigt eine Variante auf, wie man dort mit Graffitis an grauen und leblosen Betonwänden und Fassaden umzugehen weiß.
red/Fotos: Fis WMG












7.01.2021 • 19:19 Uhr

Corona-Virus-Lage am Abend: Weniger Patienten in Bad Gandersheimer Helios-Corona-Klinik - Aber Corona-Fälle im Stadtgebiet steigen - Warum?

Das ist die Corona-Virus-Lage am heutigen Abend in Südniedersachsen, im Landkreis Northeim und in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim:

In Bad Gandersheim gibt es eine zweigeteilte Entwicklung: Einerseits nehmen die Corona-Fälle im Stadtgebiet bedenklich zu. Heute wurden von der Northeimer Gesundheitsbehörde bereits 15 Fälle offiziell bestätigt.
In der zentralen Helios-Corona-Spezialklinik in Bad Gandersheim dagegen ist die stationäre Belegung mit Corona-Infizierten rückläufig: 23 Personen liegen auf den Stationen. Davon 21 auf der "Normalstation", zwei auf der "Intensivstation".

Die Zunahme der Corona-Virus-Infektionen auf 15 Fälle ist hinterfragt worden: Liegt es an den Menschenansammlungen an den Festtagen Weihnachten und Silvester? Speziell Heiligabend und Weihnachten war zum Beispiel auf Gottesdienste trotz Mahnungen nicht verzichtet worden. Ebenso ist bei Helios vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group schriftlich nachfragt worden, ob durch personelle Kontakte aus dem Krankenhaus heraus nach draußen Ansteckungen bei Menschen außerhalb der Klinik ausgegangen sein könnten? Antworten vom Helios-Klinikkonzern liegen derzeit noch nicht vor. Sie sind von der zuständigen Pressesprecherin in Herzberg zugesagt.

Die generelle Zunahme der Fallzahlen spiegelt sich in den Inzidenzwerten wider. Für die Landkreis Northeim hat das Gesundheitsministerium einen Inzidenzwert von 43,1 veröffentlicht. Tendenziell steigt er und geht er auf die kritische Marke von 50 zu.

red/Foto: Fis WMG/Grafiken Nieders. Gesundheitsministerium/Helios Klinikkonzern














7.01.2021 • 18:52 Uhr

Fahrrad bei Personenkontrolle sichergestellt - Polizei Bad Lauterberg sucht Eigentümer

Bei einer Personenkontrolle haben Beamte des Polizeikommissariats Bad Lauterberg bereits am 5. Dezember 2020 gegen 05.20 Uhr in der Scharzfelder Straße in Bad Lauterberg ein Fahrrad sichergestellt.

Zur Herkunft des Treckingrades (siehe Fotos) konnte der 41-Jährige gegenüber den Ermittlern keine glaubhaften Angaben machen. Die Polizei schließt daher nicht aus, dass das Rad irgendwo gestohlen sein könnte. Es wurde sichergestellt und zur Dienststelle transportiert.

Wer das Fahrrad vermisst oder sonst Angaben zu dessen Herkunft machen kann, wird gebeten, sich unter Telefon 05524/963-0 bei der Polizei in Bad Lauterberg zu melden.mb /Fotos: Polizei












7.01.2021 • 17:43 Uhr

Goslar: Älterer Dame schwarze Geldbörse mit mehreren hundert Euro im Penny-Markt gestohlen

Am Mittwochnachmittag, gegen 16.55 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter die schwarze Geldbörse mitsamt Inhalt einer 73-jährigen Goslarerin, die sie während ihres Aufenthalts im Gebäude und auf dem Gelände des Penny-Markts in der Marienburger Strasse in der über der linken Schulter getragenen unverschlossenen Handtasche mit sich führte. Bei der Tat entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitpunkts möglicherweise entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots










7.01.2021 • 17:35 Uhr

Wichtig für Bad Gandersheim: Das Einsammeln der Tannenbäume findet früher statt - bereits am 09. Januar 2021!

Der 12. Jahrgang des Roswithas-Gymnasiums in Bad Gandersheim hat auf eine wichtige Änderung für das Einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume in der Roswithastadt aufmerksam gemacht. Wir dokumentieren die Mitteilung:

"Aufgrund der neuen Corona Verordnung, müssen wir leider das Einsammeln der Tannenbäume eine Woche vorverlegen.Trotzdem werden wir wie gehabt, morgens um 8:30 am Domänenhof in Bad Gandersheim starten. Legen Sie dazu bitte Ihren Baum gut sichtbar an die Straße. Über eine Spende wären wir natürlich sehr dankbar, diese nehmen wir gerne wie gehabt entweder persönlich am 9. Januar 2021 . entgegen oder per Überweisung an unser Konto. ( DE59269910661028774000)
red










7.01.2021 • 13:34 Uhr

Geburtenzahlen 2020: 629mal richtig Grund zur Freude - Mehr Mädchen geboren - Juli geburtenreichster Monat


2020 gab es in der privaten Helios Klinik Herzberg/Osterode 629 Entbindungen. Dabei verhalf das Geburtshilfe Team 632 Kindern auf die Welt. In der Geburtsstatistik haben die Mädels die Nase vorn: 320 Mal freuten sich Eltern über die Geburt eines Mädchens, 312 Mal über einen Jungen. Wie schon 2019 gab es dreimal doppeltes Glück in Form von Zwillingen. Der geburtenreichste Monat 2020 war der Juli mit 61 Geburten.

"Wir freuen uns über das starke Geburtsjahr 2020, das deutlich über den Geburtenzahlen der letzten Jahre liegt. Dass sich so viele Eltern für eine Geburt in unserer Klinik entscheiden, zeigt, dass wir mit unserem Konzept der ‚Babyfreundlichen Geburtsklinik‘ die Bedürfnisse der werdenden Mütter und Väter treffen. Immer wieder kommen auch werdende Eltern zu uns, die nicht aus dem Altkreis Osterode stammen. Wir bedanken uns bei allen Familien für ihr Vertrauen und wünschen Eltern und Kindern alles Gute für die Zukunft“, sagt Klinikgeschäftsführer Johannes Richter.

Artur Smorodin, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, ist stolz auf sein Team und die Arbeit, die Ärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern rund um die Uhr leisten: „Jede Geburt ist einzigartig. Deshalb ist es uns wichtig, jede Familie individuell zu betreuen und auf die Wünsche und Vorstellungen der Familien einzugehen. Seit 2010 sind wir als babyfreundliche Geburtsklinik zertifiziert. Nach der Geburt ermöglich wir eine intensive Bondingphase. In unseren Familienzimmern können Eltern und Neugeborene rund um die Uhr zusammenbleiben. Besonders am Herzen liegt unseren Hebammen die intensive Bindung zwischen Eltern und Kind und die Stillförderung.“

Besondere Geburten in einem besonderen Jahr

Das Jahr 2020 wurde auch in der Herzberger Geburtshilfe durch Corona geprägt. „Aufgrund der Pandemie haben wir umfassende Präventionsmaßnahmen ergriffen, um die (werdenden) Eltern, die Neugeborenen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV2-Virus zu schützen. Einige beliebte Angebote können deshalb leider nicht stattfinden. Die Begleitung der Entbindung durch den Vater oder eine andere Begleitperson und der Aufenthalt im Familienzimmer sind aktuell aber weiter möglich. Wir danken allen Familien für ihr Verständnis“, sagt Chefarzt Artur Smorodin.

Doch auch mit Corona gibt es Entbindungen, die dem Kreißsaal-Team in Erinnerung geblieben sind. Zu den besonderen Geburten 2020 gehören die Geburten eines Schaltjahrbabys und eines Christkindes. Während am 29. Februar ein kleiner Junge zur Welt kam, der gleichzeitig auch die 100. Geburt des Jahres war, ist das Christkind 2020 ein kleines Mädchen: Am 24.12.2020 wurde Mara Elinor geboren. Besonders war auch eine Geburt im Mai: Für die Entbindung ihrer Tochter reisten die Eltern von Antonia Vaani extra aus Großbritannien nach Herzberg.
red












7.01.2021 • 13:23 Uhr

Polizeidirektion Göttingen übergibt 1500 Euro an das Kinderpalliativzentrum Göttingen

Am gestrigen Mittwoch übergaben Uwe Lührig, Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen, sowie Christian Thorey, Personalratsmitglied der Polizeidirektion Göttingen, eine Spende in Höhe von 1500 Euro an das Team des Kinderpalliativzentrums der Universitätsmedizin Göttingen.

Spendensammlung vor Weihnachten

Alle Jahre wieder - In den vergangenen Jahren sammelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeidirektion Göttingen im Rahmen einer gemeinsamen Feier zum besinnlichen Jahresausklang Spenden für das Kinderpalliativzentrum Göttingen.

Im Dezember 2020 konnte diese Feierlichkeit aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht stattfinden. Doch auf eine Spendensammlung wollte die Polizeidirektion Göttingen nicht verzichten. So sammelten einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Weihnachten hausintern Spenden für die schwerstkranken Kinder und Jugendlichen. Es kam ein Betrag in Höhe von 1500 Euro zusammen.

Uwe Lührig freut sich über das Engagement und die Hilfsbereitschaft seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: "Gerade in der jetzigen Zeit ist der Zusammenhalt noch wichtiger geworden. Ich möchte mich nochmals bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken und freue mich, dass wir mit dieser Spende die wichtige Arbeit des Kinderpalliativ-Teams unterstützen können".

Behandlung und Begleitung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher

Das Kinderpalliativzentrum Göttingen hilft Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer fortschreitenden und unheilbaren Erkrankung und unterstützt die Eltern und Angehörigen in dieser schweren Zeit. Das Kinderpalliativ-Team Göttingen setzt sich aus Ärzten/-innen, Pflegekräften, Sozialarbeitern/-innen, Seelsorgern und Psychologen/-innen zusammen.

Ein Großteil der Behandlungen findet ambulant statt, wobei das Zentrum einen überregionalen Bereich betreut. Das Team des Palliativzentrums behandelt und begleitet unheilbar kranke Kinder und Jugendliche bis zuletzt in ihrem eigenen Zuhause und steht den Betroffenen rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Darüber hinaus sind zur weiteren Verbesserung der Versorgung dieser Patienten zwei hierfür besonders eingerichtete Kinderpalliativzimmer in der Kinderklinik aus Spendenmitteln entstanden. ots/Foto: Polizei

"Durch die liebevolle und professionelle interdisziplinäre Betreuung - sowohl im Zuhause der Kinder und Jugendlichen als auch in der Klinik - gewinnen die Kinder an Lebensqualität und die Familien erhalten Unterstützung und Sicherheit." lobt Uwe Lührig die Arbeit des Kinderpalliativzentrums.

Im Rahmen der Übergabe der Spende gaben Prof. Dr. med. Jutta Gärtner, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Oberärztin Ingrid Kühnle sowie Palliativfachkraft Elisabeth Böning einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Teams, die Entwicklungen der vergangenen Monate und die Herausforderungen durch die aktuelle Corona-Pandemie.

Die Spenden werden unter anderem für die Erfüllung von besonderen Wünschen der erkrankten Kinder und Jugendlichen genutzt. So konnte zum Beispiel einem Jugendlichen der Traum von Fahrstunden in einer Fahrschule vor Kurzem erfüllt werden. Nur durch derartige Spenden kann die Versorgung und Begleitung schwerstkranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien auch zukünftig aufrechterhalten werden.ots/Foto: Polizei












7.01.2021 • 13:13 Uhr

Verdacht auf rechtsextreme Gesinnung: Durchsuchungen und Disziplinarverfahren gegen mehrere Polizeibeamte

Innenminister Pistorius (SPD): „Extremistische Einstellungen werden in der Polizei nicht geduldet"

Gegen fünf Angehörige und einen ehemaligen Angehörigen der Polizeidirektion Osnabrück besteht der Verdacht, Bilder und Videos mit nationalsozialistischen Bezügen und fremdenfeindlichen Darstellungen über einen Messengerdienst ausgetauscht zu haben. Die Wohnungen von drei aktiven Polizeibeamten und einem pensionierten Polizisten wurden heute im Emsland und in der Grafschaft Bentheim von Ermittlern durchsucht, Beweisgegenstände wurden sichergestellt.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (SPD), sagt: „Ich habe immer deutlich gemacht, dass ich extremistisches und rassistisches Gedankengut in der niedersächsischen Polizei nicht dulde. Sollte sich der Verdacht gegen die Beamten bestätigen, werden wir sie mit aller Härte und Konsequenz zur Verantwortung ziehen. Rechtsextreme Beamtinnen und Beamten haben in der Polizei keinen Platz. Sie schaden nicht nur unserer Demokratie und unserem Rechtsstaat, sondern auch ihren Kolleginnen und Kollegen, die fest auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und großes Vertrauen in allen Teilen der Gesellschaft genießen. Deshalb gehen wir mit aller Konsequenz gegen jegliche Anzeichen rechtsextremer und rassistischer Gesinnung vor."











7.01.2021 • 13:07 Uhr

Land Niedersachsen unterstützt die Kommunen bei der Digitalisierung der Verwaltung mit 5 Millionen Euro

Pistorius: „Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass die öffentliche Verwaltung mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt hält"

Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro.

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben."

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände.

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen."

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern.

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden.

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen.

Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.ots











7.01.2021 • 13:04 Uhr

Kein Rotlicht in Kalefeld: Blitzeranlage "Alice" zweimal mit Plane zugedeckt - Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise

atort: Kalefeld, Echter Straße, Montag, 04. Januar2021, 18.00 Uhr, bis Mittwoch, 06. Januar 2021, 06.30 Uhr:

Unbekannte Täter beeinträchtigten in dem Tatzeitraum vom 04.01.21 18.00 Uhr bis Mittwoch, 06.01.21, 06.30 Uhr zweimal die mobile Blitzeranlage des Landkreises Northeim durch verdecken mit einer Plane, so dass die der Verkehrsüberwachung dienende Geschwindigkeitsmessanlage in seinem Betrieb behindert wurde. Eine vorsätzliche Störung des Betriebes solcher Messanlagen stellt eine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dar und hat eine strafrechtliche Ahndung zur Folge. Das Polizeikommissariat Bad Gandersheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim oder der Polizeistation Echte in Verbindung zu setzen. schw











7.01.2021 • 12:56 Uhr

Bad Gandersheimer: Graffiti-Sprayer narrt die Polizei - Zeugenaufruf

Zu den in den letzten Tagen vermehrt aufgetauchten Graffitis im Stadtgebiet von Bad Gandersheim (wir berichteten exklusiv) hat sich ein weiteres Mal das Polizeikommissariat der Kur- und Reha-Stadt mit einem Statement zu Wort gemeldet. Erneut bittet die Leitung des Kommissariats mögliche Zeugen um Hinweise, damit die eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigungen gegen Unbekannt nicht im Sande verlaufen. Inzwischen verdichten sich Anzeichen, dass die Graffitis von einer Gruppe gesprayt werden.

In der Polizeimitteilung von heute wird ausgeführt:
Seit dem Neujahrstag ist es im Stadtgebiet von Bad Gandersheim und einigen umliegenden Ortsteilen zu mehreren Farbschmierereien an Brückenbauwerken und anderen öffentlich zugänglichen Einrichtungen gekommen. Der oder die Täter besprühten die Flächen mit unterschiedlichen Farben und Symbolen, die sich nicht ohne weiteres entfernen ließen und somit eine Sachbeschädigung, bzw. gemeinschädliche Sachbeschädigung verursacht haben. Die Sachbeschädigungen an den öffentlichen Einrichtungen wurden zumeist in den Abend- und Nachtstunden verursacht. Seit dem Neujahrstag hat die Polizei Bad Gandersheim bereits mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugen, die in den Abend- und Nachtstunden im Bereich Bad Gandersheim und Ortsteilen verdächtige Beobachtungen an Brückenbauwerken und anderen frei zugänglichen Bauwerken und Einrichtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw /Foto: Fis WMG










7.01.2021 • 12:41 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Fahrzeugübergabe mit prominenten Beobachter

Unter Beobachtung eines prominenten Bad Gandersheimers hat soeben eine partnerschaftliche Geste zwischen dem Autohaus Hermann Northeim-Einbeck und der Landesgartenschau-Gesellschaft 2022 Bad Gandersheim stattgefunden. Direkt vor seinem Anwesen am ersten Osterbergsee in Bad Gandersheim, einem Herzstück der zukünftigen Landesgartenschau, war der bekannte CDU Kreistagsabgeordnete, Ratsherr und Bürgermeister a.D. Rudolf Hermes rein zufällig dabei, als ein niegelnagelneue LaGa-Renault Megan vom Management des Autohauses (GF Zimball) an LaGa Geschäftsführer Hellingrath übergeben wurde. "Ein schönes Auto. Passt zur Landesgartenschau", freute sich Hermes, der einige Minuten zuvor selbst mit seinem neuen schwarzen Sternmobil vorgefahren war. red/Fotos: FisWMG












7.01.2021 • 11:27 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Skulpturenpfad: Beste Laufstrecke dank bestens abgestreut mit Salz

Ideale Bedingungen für Jogger und Spaziergängerinnen mit Hunden herrschen seit den frühen Morgenstunden auf Bad Gandersheims edelster Laufstrecke. Der Neuschnee über Nacht hatte den Skulpturenpfad Bad Gandersheim zunächst zugedeckt. Dann aber sorgte die Stadtreinigung rechtzeitig dafür, die beliebte Trasse optimal zu präparieren. Nach der Abstreuaktion mit Taumittel war sicheres Laufen auf der schneefreien Asphaltpiste angesagt. Einige Spaziergänger fanden die schnelle Reaktion des Bad Gandersheimer städtischen Bauhofes "einfach Klasse!"
red/Fotos: Fis WMG












7.01.2021 • 11:25 Uhr

Betrug am Telefon- Polizei warnt erneut vor Anrufen von üblen Betrügern

Mittwochmittag kam es im Bereich der Stadt Uslar sowie in Einbeck zu mehreren Anrufen von Betrügern, die sich als angebliche Verwandte ausgaben, um Bargeld zu erlangen.
In einem Fall in Uslar gab sich eine unbekannte Täterin als Tochter der angerufenen Seniorin aus, die dringend Geld für einen Wohnungskauf benötigt. Die 80-Jährige entnahm nach mehreren Telefonaten einen fünfstelligen Bargeldbetrag aus ihrem Bankschließfach und übergab diesen in der Nähe ihrer Wohnanschrift an einen unbekannten Mann.
In drei weiteren Fällen gaben sich die unbekannten Täter als Enkel/ Neffe aus und baten unter anderem um eine Bargeldsumme in Höhe von 30.000 Euro. Glücklicherweise erkannten die Senioren die Betrugsversuche, sodass es zu keinen finanziellen Schäden kam.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor dieser Betrugsmasche und spricht folgende Empfehlungen aus:

Bleiben Sie bei Anrufen, in denen es um Geldforderungen oder - bitten von angeblichen Verwandten geht, misstrauisch. Vergewissern Sie sich in einem persönlichen Gespräch davon, dass Sie es tatsächlich mit einem Verwandten oder nahen Bekannten handelt. Lassen sie sich nicht unter Druck setzen, weder zeitlich noch moralisch. Händigen sie fremden Menschen kein Bargeld oder Schmuck aus und hinterlegen Sie dies auch nicht vor der Haustür.
Melden Sie im Zweifel solche Anrufe immer der Polizei, auch über den Polizeinotruf 110! köh










7.01.2021 • 11:24 Uhr

Landkreis Northeim erstellt Integrationskonzept: Onlinebefragung rund um Migration startet

Die neu aus dem Ausland ankommenden oder schutzsuchenden Menschen zu integrieren sowie weitere Integrationsbedarfe von schon länger hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund zu erfahren, ist auch für den Landkreis Northeim eine wichtige Aufgabe. Damit dies gelingen kann, erarbeitet der Fachbereich 23 – Migration und Integration derzeit ein Integrationskonzept.

„Die Herkunft eines Menschen darf nicht nachteilig sein für seinen schulischen, beruflichen oder sozialen Erfolg. Vielmehr sind es die persönlichen Fähigkeiten und Ressourcen, die seinen Platz in der Gesellschaft ausmachen“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Damit dies dauerhaft im Landkreis Northeim gelingen kann, ist als Grundlage für das Integrationskonzept zunächst ein Leitbild entstanden. Das besteht aus vier wesentlichen Punkten: Teilhabe, Wertschätzung, Identität und Beteiligung.

Teilhabe fängt mit Grundbedürfnissen wie dem Recht auf Bildung, einer angemessenen Arbeitsstelle und dem Wohnort an, hört dort aber noch lange nicht auf. Eine Grundlage dafür, sich an einem Ort heimisch und mit Nachbarn und Kommune vertraut zu fühlen, ist die uneingeschränkte Teilnahme an gesellschaftlichen Lebenswelten.
Statt einem Nebeneinander soll ein Miteinander von einheimischen und zugewanderten Menschen entstehen. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die gegenseitige Wertschätzung, die sowohl die Grundlage für einen auf Augenhöhe stattfindenden Austausch bildet als auch den gesellschaftlichen Mehrwert. Daraus erwächst für zugewanderte und für einheimische Menschen eine Identität, die von Toleranz, Zugehörigkeit und Weltoffenheit geprägt ist. Als Grundlage für ein gemeinsames Wertemuster gilt stets die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.

Das Integrationskonzept soll daher mehr sein als nur ein Blatt Papier. Durch die Beteiligung relevanter Akteure bei der Feststellung von Bedarfen und der Formulierung von Zielvorgaben möchte der Landkreis die Möglichkeiten dafür schaffen, durch feste Verantwortlichkeiten die Verwirklichung von Integrationszielen zu erreichen.

Um eine größtmögliche Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Betroffenen selbst zu erreichen, beginnt die Erstellung des Integrationskonzeptes zunächst mit einer Beteiligung in Form einer Onlinebefragung. Teilnehmen können Menschen, die im Landkreis Northeim wohnen und entweder einen Migrationshintergrund haben oder mit Migranten arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie dies ehrenamtlich oder beruflich tun.

Den Fragebogen gibt es auf Deutsch, Englisch und in leichter Sprache. Die Teilnahme ist vom 11. – 31. Januar online möglich unter www.landkreis-northeim.de/integrationskonzept. Darüber hinaus kann der Fragebogen auch bei Simone Förster (Tel. 05551/708435, E-Mail: sfoerster@landkreis-northeim.de) oder Hanna Bludau (Tel. 05551/708323, E-Mail: hbludau@landkreis-northeim.de) in Papierform angefordert werden.

Ein externer Partner soll außerdem damit beauftragt werden, das Team der Kreisverwaltung mit seiner Expertise zu unterstützen und mit einem unvoreingenommen Blick von außen, bestehende Strukturen zu bewerten. Das Integrationskonzept soll im Herbst 2021 vorgestellt und im Kreistag verabschiedet werden. Ziel des Konzeptes ist es, Prozesse anzustoßen, Hürden zu erkennen und abzubauen, Chancen der Integration sichtbar zu machen und verbindliche Integrationsziele zu definieren.lpd










7.01.2021 • 11:22 Uhr

Rebecca Siemoneit-Barum ergänzt das Team im Bereich Veranstaltungsmanagement der Landesgartenschau Bad Gandersheim

Soeben hat die Landesgartenschau Gesellschaft in Bad Gandersheim in einem offiziellen Statement zu der bereits exklusiv berichteten Barum-Personalie ergänzend mitgeteilt:
Die aus Einbeck stammende und als Schauspielerin („Lindenstraße“) und Moderatorin bekannte Rebecca Siemoneit-Barum ergänzt das Team der Veranstaltungsplanung und -organisation seit Anfang des Jahres.

„Es ist ein Glücksfall, dass wir Frau Siemoneit-Barum für das Team der LAGA gewinnen konnten. Mit ihren vielfältigen Erfahrungen vor und hinter der Bühne und insbesondere als Veranstaltungsproduzentin erweitert sie das LAGA-Team perfekt.“, freut sich Geschäftsführer Thomas Hellingrath.

Als Regisseurin und Organisatorin von Live Events rund um Familien-Unterhaltung und nicht zuletzt als Produzentin arbeitet Rebecca Siemoneit-Barum seit 20 Jahren in der Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen. Zwischen 1990 und 2020 gehörte sie zum Ensemble der TV-Serie „Lindenstraße“, in der sie in über 600 Folgen die Iffi Zenker verkörperte.
Rebecca Siemoneit-Barum, ist aufgrund der Corona Pandemie wieder nach Einbeck gezogen, um ihren Eltern in dieser besonderen Situation nahe sein zu können.
„Als ich von der Ausschreibung hörte, musste ich mich sofort bewerben. Es ist mir eine Herzensangelegenheit Bad Gandersheim und diese, meine Heimatregion bei der so wichtigen Durchführung der LAGA 2022 zu unterstützen. Nicht zuletzt durch meine Arbeit an den Domfestspielen in 2013 und 2014 sind mir Bad Gandersheim und die Menschen die hier leben, ans Herz gewachsen. Bad Gandersheim und die Region auch für zukünftige Generationen lebens- und liebenswert zu erhalten muss ein Ziel sein, dass wir mit und durch die Landesgartenschau erreichen können. Nun für die nächsten zwei Jahre nicht nur „zuhause“ sein zu können, sondern an einem so spannenden Projekt arbeiten zu dürfen, macht mich sehr glücklich.“ so Rebecca Siemoneit-Barum.

Die Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 wird vom 14. April bis 9. Oktober 2022 unter dem Motto GARTEN.FEST.SPIELE. stattfinden und erwartet insgesamt mindestens 450.000 Besuche.
Die Roswitha Stadt lädt mit vier von Wasser durchzogenen Parkbereichen, prächtigen, farbenfrohen Pflanzungen, kreativen Themengärten und wilder Auenlandschaft dazu ein, das „blaue Band“ durch die Stadt zu entdecken. Ein 1 km langes Blumenband verbindet das Gelände mit der Altstadt, die durch traditionsreiches Fachwerk und die imposante romanische Stiftskirche besticht. red/Foto: Hendrik Pfeifer










7.01.2021 • 11:19 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 18 Neu-Infizierte, neun Personen wieder genesen, Bad Gandersheim jetzt 15 Corona-Fälle- Zahl der Verstorbenen steigt auf 19

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1035 (+18) Corona-Infektionen bekannt geworden. 897 Personen (+9) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 43,1 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 119 (+8) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 15 (+3), Bodenfelde 9 (+2), Dassel 5 (-1), Einbeck 19 (+1), Hardegsen 7 (+2), Kalefeld 2 (+1), Katlenburg-Lindau 2 (+1), Moringen 11 (+1),
Nörten-Hardenberg 7 (-2), Northeim 31 (-1) und Uslar 11 (+1) stammen.
Mit oder an dem Virus verstorben sind leider 19 Personen.lpd










7.01.2021 • 10:56 Uhr

Wiederholt Schrott gesammelt ohne Gewerbekarte - Jetzt drakonische Maßnahme

Einer Streife des Polizeikommissariats Einbeck fiel am gestrigen Mittwoch, 06. Januar 2021, auf der Bundesstraße 3, Höhe Kuventhal, gegen 14.20 Uhr ein weißer DB Sprinter mit SZ-Kennzeichen auf, der Richtung Alfeld unterwegs war. Da am Heck eine weiße Tafel mit einem schwarzen A (für Abfall) befestigt war, wurde das Fahrzeug einer Kontrolle durch eine Polizeistreife unterzogen. Im Laderaum befanden sich ca. 2 bis 3 Kubikmeter Schrott. Ein Großteil davon war Elektroschrott und war somit als gefährlicher Abfall enzustufen.

Eine Überprüfung des 26 Jahre alten Fahrers und seiner 22 jährigen Begleiterin, die auch Halterin des Wagens ist, ergab, dass gegen beide schon diverse Verfahren wegen Verstoßes gegen die Gewerbeordnung eingeleitet wurden. Aufgrund dieser und der Tatsache, dass der Mann zum wiederholten Mal keine Gewerbekarte vorlegen konnte, begeht er beharrlich und fortgesetzt Ordnungswidrigkeiten gegen die Gewerbeordnung. Dieser Umstand stellt eine Straftat dar. Des weiteren wurde ein Strafverfahren wegen des Umgangs mit gefährlichen Abfällen eingeleitet.










6.01.2021 • 17:56 Uhr

Corona-Virus-Katastrophe: Lenke fordert bessere Finanzierung sozialer Dienste

Angesichts der vielfältigen sozialen Folgen der Corona-Pandemie fordert der Vorstandssprecher der Diakonie Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, eine offene Debatte über die künftige Finanzierung sozialer Hilfen und Dienste. "Diese Krise hat gezeigt: Das Soziale darf nicht vergessen werden", sagte Lenke am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). In den notwendigen Debatten brauche das Gemeinwohl einen höheren Stellenwert.

Andernfalls drohe eine weitere Verschärfung bereits bestehender Probleme im Sozial- und Gesundheitssystem auf Kosten der Schwächsten in der Gesellschaft. "Fehlendes Pflegepersonal, zu wenig Unterstützung für finanzschwache Familien und insbesondere Alleinerziehende, Wohnungsnot, Menschen mit Behinderung, die um gesellschaftliche Teilhabe kämpfen müssen: Die Liste ist lang", sagte Lenke.

Einfache Lösungen werde es nicht geben, betonte der Diakoniechef. Lenke plädierte für einen Ausbau von Beratungs- und Gemeinwesenarbeit und ein stärkeres Engagement in Gesellschaft und Politik für Solidarität und ein Miteinander. Es sei entscheidend, dass Entscheidungen in wichtigen sozialen Fragen mit breiter Beteiligung und möglichst nachhaltig getroffen werden, andernfalls drohten eine weitere Aufspaltung der Gesellschaft in Arm und Reich und eine Gefährdung des sozialen Friedens. Zudem müssten Politik, Wohlfahrtspflege und Gesellschaft aufrichtiger miteinander umgehen. Am Ende müssten getroffene Entscheidungen ehrlich und transparent kommuniziert werden.epd










6.01.2021 • 17:41 Uhr

Betrüger hatten keine Chance - Senioren fallen auf Anrufe von angeblichen Kriminalbeamten nicht herein

Am gestrigen Dienstag versuchten unbekannte Täter Bargeld und Wertgegenstände von Hildesheimer Bürgerinnen und Bürgern zu erlangen, indem sie sich am Telefon als Polizeibeamte oder Angehöriger ausgaben. Die Angerufenen reagierten richtig.

Gegen 12:15 Uhr meldete sich ein unbekannter Täter bei einer 69-jährigen Frau aus Harsum und gab sich als Sohn aus. Er teilte ihr mit, dass er einen Verkehrsunfall verursacht hat und nur bei einer Zahlung eines niedrigen fünftstelligen Betrags nicht in Haft muss. Anschließend wurde das Gespräch beendet. Im weiteren Verlauf klingelte erneut der Telefonanschluss der Geschädigten. Bei diesem Gespräch gab sich der Meldende als Polizeibeamter des Landeskriminalamtes aus und sagte, dass ihr Telefon überwacht wird. Auch dieses Telefonat wurde von dem Unbekannten nach kurzer Zeit beendet. Der Frau kam die Situation sehr merkwürdig vor und sie kontaktierte eine Angehörige, die die Polizei informierte.

In den Abendstunden erfolgten sieben weitere Betrugsversuche. Bei diesen Taten gaben sich die Täter als Polizeibeamte aus.

Gegen 18:25 Uhr rief ein Mann eine Seniorin aus Giesen an und gab sich als Kriminalbeamter aus Mittelhessen aus. Der Unbekannte konnte jedoch auf die gestellten Fragen der Frau nicht oder nur zögernd antworten. Daraufhin beendete die Geschädigte das Telefonat.

Ein weiterer vermeintlicher Polizeibeamter kontaktierte einen 65-jährigen Hildesheimer gegen 18:45 Uhr und fragte nach Wertsachen. Zudem gab er an, dass die Polizei eine Bande geschnappt hat und er sich gleich nochmal melden möchte. Dies blieb jedoch aus.

Drei weitere Geschädigte aus Hildesheim im Alter zwischen 58 und 80 Jahren erkannten die Täuschung und beendeten die Gespräche mit den angeblichen Polizeibeamten.

Gegen 19:55 Uhr stellte sich ein Täter als Kripobeamter aus Gießen gegenüber einer 80-jährigen Frau aus Sarstedt vor und teilte mit, dass Räuber in der Nachbarschaft unterwegs sind. Der Täter konnte der Dame nichts vormachen, sie erkannte den Betrug.

Eine 82-jährige Frau, ebenfalls aus Sarstedt, bemerkte bei dem Telefongespräch, welches sie gegen 21:00 Uhr entgegengenommen hatte, sofort, dass die Geschichte des Anrufers nicht wahr sein kann und legte auf. Hier versuchte der Täter mit der Aussage, dass er von dem Polizeipräsidium aus Gießen anruft und ein Raub in der Nachbarschaft geplant ist, an das Vermögen der Seniorin zu kommen.kri










6.01.2021 • 17:33 Uhr

Northeim um 23 Uhr: Mountainbiker fiel doppelt auf: erst ohne Licht, dann mit 2,2 Promille Alkohol im Blut

Tatort: Northeim, Schaupenstiel, Tetzeitpunkt: Dienstag, 05. Januar 2021, 23 Uhr:
Dienstagabend kontrollierten Northeimer Polizeibeamte einen Fahrradfahrer, der trotz vorherigem Alkoholkonsum mit seinem Fahrrad unterwegs war.

Der 34-jährige Northeimer war den Beamten aufgefallen, da er kein Licht an seinem Mountainbike hatte. Im Rahmen der Kontrolle stellten sie eine Alkoholbeeinflussung bei dem Radfahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Dem Northeimer wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. köh











6.01.2021 • 15:17 Uhr

Landesgartenschau-Hammer: TV-Schauspielerin Rebecca Siemoneit-Barum neue Event-Managerin in Bad Gandersheim

Mit einer Hammer-Personalie ist die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim Gesellschaft ins neue Jahr gestartet. Soeben wurden die Exklusiv-Recherchen des reichweitenstarken Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group offiziell bestätigt, dass die bekannte TV-Schauspielerin aus der ARD-Serie "Lindenstraße", Rebecca Siemoneit-Barum aus Einbeck, die neue Event-Managerin für die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim ist. Die Tochter des legendären Zirkusdirektor Siemoneit -Barum hat ihren neuen Job bereits seit vergangenen Montag angetreten. Mit der dynamischen Entertainerin, Sängerin und Unternehmerin, die selbst mit ihrem Winterzirkus in Göttingen vor einigen Jahren einen furiosen Erfolg feierte, darf sich die LaGa und damit die Besucher und Besucherinnen der Landesgartenschau auf eine vielversprechende weil hochkarätige Eventmanagerin freuen. Die rothaarige Powerfrau verfügt über ein sagenhaftes Temperament, arbeitet leidenschaftlich, hat ein hohes Maß an Kreativität und das Beste, sie steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Mit ihr zusammenarbeiten, macht Freude.
Mehr zu der Personalie schon in Kürze auf diesen News-Portalen.
red/
Auf dem Bild ist Rebecca Siemoneit-Barum (rechts) mit ihrem Vater, einem legendären Zirkusdirektor, bei den Gandersheimer Domfestspielen im Jahr 2017 zu sehen. Foto: Fis WMG










6.01.2021 • 13:57 Uhr

Bad Gandersheim wählt in 247 Tagen (am 12.September 2021) neuen Stadtrat (I) - Neu-Kandidat Gerry Klein: "Für die Stadt das Beste!"

Die Kommunal-Wahluhr tickt und tickt...In heute 247 Tagen wird in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim ein neuer Stadtrat gewählt. Mit Männern und Frauen, die sich ehrenamtlich kommunalpolitisch für die Zukunft Bad Gandersheims und den dazugehörenden Dörfern engagieren wollen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group - reichweitenstarkes Digitalmedium in der Region - wird die Kommunalwahl 2021 im Vorfeld des Termins auf verschiedenen Plattformen Intensiv redaktionell begleiten. Das geschieht durch eine permanente, nachhaltige und offensive Darstellung von wichtigen Sachthemen und interessanten Persönlichkeiten. Wer tritt an? Warum? Was für Ziele haben Kandidaten und Kandidatinnen? Wie positionieren sich die Parteien bei der Bürgermeister/in-Wahl?

Den Auftakt macht heute mit Gerry Klein eine Persönlichkeit, die sich bereits beruflich stark in Bad Gandersheim eingebracht hat. "Ich habe viel von den Menschen in dieser Stadt mitbekommen, erleben und annehmen dürfen", ist Gerry Klein dankbar für das bereits in der Roswithastadt Erlebte. Vor Jahrzehnten sei er einem bedeutsamen Antrieb gefolgt, eine Aufgabe im Glaubenszentrum zu übernehmen. Als Leiter der Bibelschule hat der Pastor hunderte von jungen Menschen ein christliches Rüstzeug vermittelt. "Jetzt möchte ich der Stadt etwas zurückgeben", so hatte Gerry Klein mehr beiläufig, aber mit Hintersinn, bei seiner offiziellen Verabschiedung ein neues Kapitel seines Engagements angedeutet.

"Ja, ich habe vor, am 12. September für den Bad Gandersheimer Stadtrat zu kandidieren. Und tatsächlich ist es so, dass ich mich zum Wohle aller Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt im Stadtrat einbringen möchte." Ihm liegt besonders die zukünftige Entwicklung der Gemeinschaft aller Generationen am Herzen. "Wir müssen unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern hier ein gutes Zuhause sichern. Aber auch für junge Familien mit Kindern gilt es attraktive Lebensverhältnisse zu erhalten und wo möglich und machbar, noch zu verbessern. Junge Familien mit Kindern sind für die Zukunft Bad Gandersheims unheimlich wichtig." Gemeinsam mit allen im Stadtrat vertretenen Persönlichkeiten möchte Gerry Klein "gemeinsam", so betont er, spezielle Herausforderungen anpacken und mithelfen, "gemeinsam" Lösungen in einem "guten Ratsklima" zu erreichen.

Und ein vielversprechendes Motto für sein neues kommunalpolitisches Engagement hat Gerry Klein, der sich als Einzelbewerber um ein Ratsmandat bemühen möchte, auch schon auf dem Schirm: "Das Beste für Bad Gandersheim!" lautet seine Mission 2021.red/Foto: Fis WMG

Fortsetzung folgt










6.01.2021 • 13:10 Uhr

Trendberufe 2021: Diese Berufe sind besonders gefragt

Wie wird sich der Arbeitsmarkt im Jahr 2021 entwickeln? Welche Berufe rücken aufgrund der Corona-Pandemie besonders in den Fokus? Die Vergütungsexpert*innen von Gehalt.de haben auf Basis von Marktbeobachtungen, Sucheinträgen von Usern sowie Informationen aus Kunden- und Beratungsgesprächen die Trendberufe für das Jahr 2021 definiert. Das Ergebnis: Virolog*innen, Cloud-Architekt*innen und Performance-Marketing-Manager*innen mit Spezialisierung im Social Commerce werden besonders gefragt sein. Außerdem ermittelten die Analyst*innen von Gehalt.de aus 2.308 Daten die Jahresbruttogehälter der jeweiligen Berufe.

Für die Vernetzung im Home-Office wichtiger denn je: Cloud-Architekt*innen
Da sich das Arbeiten von Zuhause aus vermehrt durchsetzt, ist es sowohl für Beschäftigte als auch für Unternehmen wichtig, agil und flexibel zu bleiben. Die Vernetzung und der Zugriff auf externe Server funktioniert am effizientesten mit Cloud-Technik. Dafür greifen, laut einer Studie, 97 Prozent aller Unternehmen nicht nur auf eine, sondern gleich auf mehrere Cloud-Anbieter zurück. Um die Verwaltung der komplexen Cloud-Strukturen kümmern sich Cloud-Architekt*innen. Sie verdienen jährlich rund 64.900 Euro.

E-Commerce-Branche rechnet auch in 2021 mit anhaltendem Umsatzboom
Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich im vergangenen Jahr zunehmend ins Internet verlagert, dadurch rechnet die E-Commerce-Branche mit Rekordumsätzen. Dieser Boom soll auch in diesem Jahr anhalten. Beschäftigte verdienen als E-Commerce Manager*innen im Median derzeit rund 39.900 Euro jährlich. Da immer mehr Unternehmen ihre Onlinepräsenz auf- oder ausbauen, wird die Positionierung der Produkte besonders wichtig. Ein Trend im Onlinehandel geht deutlich in Richtung Social Commerce, also der Verkauf von Produkten über Social-Media-Plattformen. Um das Management der Anzeigen kümmern sich Performance-Marketing-Manager*innen mit dem Schwerpunkt Social Commerce. Diese verdienen jährlich rund 50.500 Euro.

Im Kampf gegen Corona: Pflegefachkräfte in der Intensivpflege und Virolog*innen
Mit Hinblick auf die kritischen Corona-Fallzahlen werden weiterhin Pflegefachkräfte mit Spezialisierung auf Beatmungs- und Intensivpflege gebraucht. Ihr Jahresverdienst beträgt 44.200 Euro. Zudem werden Virolog*innen und Laborassistent*innen für die Erforschung des Virus benötigt. Sie verdienen 62.200 Euro (Virolog*innen) beziehungsweise 36.400 Euro (Laborassistent*innen). „Der Bedarf an Pflegefachkräften wird in Deutschland nicht nur aufgrund des demografischen Wandels steigen. Beschäftigte in dringend benötigten Spezialisierungsgebieten, wie in der Alten- oder Intensivpflege, könnten in Zukunft mehr Mitspracherecht bei Arbeitszeiten und Gehaltsvorstellungen haben“, so Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Zukunftssichere Berufe auch ohne Studium: Lebensmitteltechnik und Spieleentwicklung
Während Konzert- oder Kinobesuche derzeit nicht möglich sind, profitiert weltweit ein anderer Teil der Unterhaltungsindustrie: Die Videospiel-Branche. Die Umsätze steigen und die Branche kann gut mit digitalen Herausforderungen und Home-Office umgehen. Auch wenn die Gaming-Branche in Deutschland noch klein und mittelständisch geprägt ist, geben sich deutsche Spieleentwickler*innen zuversichtlich. In Deutschland beziehen Beschäftigte in dieser Berufsgruppe rund 42.700 Euro jährlich. Der anhaltende Trend zur bewussten Ernährung kommt wiederrum der Lebensmittelbranche zugute. Die Ansprüche der Verbraucher*innen steigen und Lebensmittelprodukte müssen produziert und weiterverarbeitet werden. Mit diesem Aufgabengebiet befassen sich Lebensmitteltechniker*innen und verdienen dabei rund 40.300 Euro im Jahr.

„Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, dass Flexibilität sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber definitiv eine Kernkompetenz auf dem Arbeitsmarkt ist. Dabei ist ein Studium nicht zwangsläufig erforderlich, um zukunftssichere Berufe auszuüben. Auch mit einer Ausbildung können Beschäftigte lukrative und krisensichere Berufe ergreifen“, so Bierbach abschließend.red











6.01.2021 • 13:06 Uhr

Beteiligungsverfahren laufen! Vorhaben betreffen die Errichtung von Windenergieanlagen, einen Brückenneubau und zwei geplante Landschaftsschutzgebiete

Auf der Internetseite des Landkreises Northeim wird aktuell auf vier laufende öffentliche Beteiligungsverfahren hingewiesen: Bürgerinnen und Bürger können innerhalb eines festgelegten Zeitraumes die zugehörenden Unterlagen einsehen und auch Einwendungen vorbringen.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Verfahren:

• Errichtung und Betrieb von neun Windenergieanlagen in Dassensen, Einbeck, Holtensen und Hullersen. Der Antrag einschließlich der dazu eingereichten Unterlagen können vom 7. Januar 2021 bis 8. Februar 2021 eingesehen werden.

• Das FFH-Gebiet 128 „Ilme“ soll als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden. Das öffentliche Beteiligungsverfahren läuft bis zum 12. Februar.

• Das Planfeststellungsverfahren für den Ersatzneubau der Brücke über die Gande im Zuge der K 645 in Orxhausen in der Stadt Einbeck wurde begonnen. Die Unterlagen können bis zum 19. Januar eingesehen werden. Einwendungen sind bis zum 2. Februar möglich.

• Das Teilgebiet „Selter und Nollenberg“ des FFH-Gebietes 169 „Laubwälder und Klippenbereich im Selter, Hils und Greener Wald“ soll als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden. Das öffentliche Beteiligungsverfahren läuft bis zum 18. Januar.

Einzelheiten zu den Beteiligungsverfahren erfahren Interessierte über den Link https://www.landkreis-northeim.de/bauen-und-umwelt/rrop-beteiligungsverfahren-bauen-online/laufende-beteiligungsverfahren/ über die Homepage des Landkreises Northeim. Dort ist jeweils auch ausgeführt, wie lange die Beteiligungsfristen kaufen, wo die Unterlagen einzusehen sind und an welche Stelle etwaige Einwendungen zu richten sind. Selbstverständlich sind dort auch alle Unterlagen verlinkt.lpd

Zum Bild: FFH-Gebiet Selter und Nollenberg soll Landschaftsschutzgebiet werden. Foto: lpd










6.01.2021 • 12:58 Uhr

Konzept für Bildung und Betreuung im Corona-Lockdown - Minister Tonne verspricht: „Kein Kind und kein Jugendlicher muss und darf zurückgelassen werden in dieser schwierigen Zeit"

Das sollten Sie /solltet Ihr wissen: Hier die wichtigsten sechs Maßnahmen auf den Punkt gebracht

Auch im Lockdown werden die Kindertageseinrichtungen und die Schulen Bildungs- und Betreuungsangebote vorhalten. Das hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Mittwoch bei der Vorstellung unterstrichen. „Wir haben ein Konzept für Bildung und Betreuung im Lockdown. Kein Kind und kein Jugendlicher muss und darf zurückgelassen werden in dieser schwierigen Zeit", sagte Tonne. Und weiter: „Wir stellen um auf Wechsel- und Distanzunterricht sowie eine umfangreiche Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen. Aber auch für die Kinder, die vorerst nicht in unsere Bildungs- und Betreuungseinrichtungen gehen können, sind pädagogische Angebote und Distanzunterricht verpflichtend vorgesehen. Das gilt auch für das schlichte Kontakt halten und sich nach dem Wohlbefinden erkundigen."

Folgende Maßnahmen für die Zeit nach den Weihnachtsferien ab dem 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 sind konkret vorgesehen:

1.) Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches (Grund- und Förderschulen) wechseln für eine Woche vom 11.01.-15.01. ins Distanzlernen nach Szenario C und im Anschluss vom 18.01.-29.01. in den Wechselunterricht nach Szenario B. In allen drei Wochen wird an den Schulen Notbetreuung angeboten.

2.) Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden zwischen dem 11.01. und 29.01. in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.

3.) Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9+10, sowie 11 und 12) wechseln komplett ins Distanzlernen nach Szenario C.

4.) Die Berufsbildenden Schulen wechseln ebenfalls grundsätzlich ins Distanzlernen nach Szenario C. Es kann für einzelne Bildungsgänge oder Klassen aber auch Ausnahmen geben, wenn Präsenz zeitweise zwingend erforderlich ist, z.B. bei Abschlussklassen.

5.) Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.

6.) Die Kindertageseinrichtungen wechseln in das Szenario C, bieten aber eine Notbetreuung für bis zu 50 Prozent der Kinder an, die normalerweise betreut werden.

Kultusminister Tonne betonte: „Das Recht auf Bildung, der Gesundheitsschutz aller und die berechtigten besonderen Interessen der Kinder und Jugendlichen sind immer abzuwägen und zueinander in ein vertretbares Verhältnis zu setzen. Daher werden Entscheidungen immer verantwortungsvoll und nie leichtfertig gefällt, das gilt auch für diese Beschlüsse. Mir ist klar, dass die Einschränkungen dennoch für alle eine deutliche Belastung darstellen. Für die Lehrkräfte und Schulleitungen, die Kita-Leitungen und das Kita-Fachpersonal, aber insbesondere auch Eltern und allen voran für die Kinder und Jugendlichen. Daher habe ich mich im Grundschulbereich auch sehr dafür eingesetzt, dass wir nach einer Phase des Hochfahrens dann auch in einen Wechselmodus kommen, in dem sich die Schülerinnen und Schüler regelmäßig in die Schule aufmachen.

Wichtig ist zudem: Es gibt Angebote für alle Kinder - und dabei setzen wir auch nicht auf Freiwilligkeit, sondern auf klare und verbindliche Regelungen. Sowohl für die Kitas wie auch für Schule gibt es einen klaren pädagogischen Auftrag, ihre Schutzbefohlenen auch in den „Distanzzeiten" zu betreuen. Das ist für mich auch der Kern, weshalb ich einen differenzierten Weg für richtig halte.

Sämtliche Prüfungen und Abschlüsse im allgemein bildenden und berufsbildenden Bereich werden sichergestellt. Details hierzu geben wir nach und nach bekannt. " red












6.01.2021 • 12:56 Uhr

Blitzer-Alarm gleich zu Anfang in der Kurstadt Bad Gandersheim: Nächsten Dienstag gibt's Rotlicht!

In der Woche vom 11. Januar bis zum 17. Januar 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Moringen
Dienstag: Raum Bad Gandersheim
Mittwoch: Raum Einbeck
Donnerstag: Raum Katlenburg-Lindau
Freitag: Raum Dassel

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Moringen und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 3) im Raum Einbeck eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Fotos: Fis WMG










6.01.2021 • 12:49 Uhr

Aufruf an Bürger*innen! Selter und Nollenberg sollen Landschaftsschutzgebiet werden

Das zukünftige Landschaftsschutzgebiet befindet sich im Bereich der Stadt Einbeck im Landkreis Northeim sowie den Gemeinden Freden (Leine) im Landkreis Hildesheim und Delligsen im Landkreis Holzminden.

Im Rahmen des Verfahrens zur Sicherung des FFH-Teil-Gebietes 169 „Selter und Nollenberg“ als Landschaftsschutzgebiet sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, etwaige Einwände gegen oder Anregungen für die Verordnung des Gebietes vorzubringen. Diese Beteiligung kann schriftlich per E-Mail an naturschutz@landkreis-northeim.de oder an den FB 44 - Regionalplanung und Umweltschutz bis zum 18. Januar 2021 erfolgen.

Nachdem die Einwände abgewogen worden sind, wird die Beratung der Verordnung im Ausschuss für Bau, Umwelt und Regionalplanung, dem Kreisausschuss und abschließend im Kreistag erfolgen. Die Verordnung würde dann mit Veröffentlichung im Amtsblatt des Landkreises Northeim in Kraft treten.

Eine Einsicht in die Unterlagen kann auch bei der Stadt Einbeck sowie den Gemeinden Freden und Delligsen oder bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Northeim (Zimmer 26) erfolgen. Vor Einsichtnahme ist zwingend eine telefonische Kontaktaufnahme im Vorfeld erforderlich.lpd











6.01.2021 • 12:15 Uhr

Crowdfunding der Gandersheimer Domfestspiele: Spenden von fast 5500 Euro für technische Ausstattung des Probenzentrums erzielt

Bei der Crowdfunding-Kampagne der Gandersheimer Domfestspiele sind Spenden in Höhe von fast 5500 Euro zusammen gekommen. Insgesamt 47 Unterstützer haben sich mit unterschiedlich hohen Beträgen beteiligt. „Wir freuen uns über diesen großen Zuspruch und danken allen Spendern sehr herzlich“, sagt Geschäftsführer Thomas Groß. Die erzielte Summe bildet einen guten Grundstock für die technische Ausstattung mit Licht und Ton im neuen Probenzentrum des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen.

„Die Unterstützung zeigt einmal mehr die großartige Verbundenheit der Menschen mit ihren Domfestspielen, den Zusammenhalt in der Region und macht Lust auf die nächste Spielzeit“, freut sich Groß. „Sie ist ein großer Motivationsschub, den kommenden Sommer zu planen.“
Seit Anfang Dezember konnten Interessierte bei der ersten Crowdfunding-Aktion der Gandersheimer Domfestspiele spenden. „Crowdfunding“ ist eine so genannte Schwarm- oder Gruppenfinanzierung. Viele nutzten dabei die Möglichkeit, die Spendenhöhe frei zu wählen, jeder Spender erhält eine Spendenquittung. 15 Unterstützer bekommen als „Dankeschön“ für ihre Spende Freikarten für das Rahmenprogramm und werden in Kürze wie gewünscht auf der Website genannt. Elf Spender werden persönliche Post von Geschäftsführer Thomas Groß und Intendant Achim Lenz aus Bad Gandersheim bekommen. Die erzielte Spendensumme von 5483 Euro setzt sich vor allem aus zahlreichen Einzelspenden zusammen.

Mit dem neu errichteten Probenzentrum schlägt Niedersachsens größtes Freilichttheater ein neues Kapitel der Kulturproduktion auf: Auf drei Stockwerken kann in Zukunft geprobt, getanzt, gesungen, geschreinert, geschneidert, gemalt und gekocht werden. Und nun werden dank der Unterstützung vieler Menschen dort die Stücke mit professioneller technischer Ausstattung produziert und die Ergebnisse dieser Arbeit auf höchstem Niveau präsentiert werden können.
Die Crowdfunding-Kampagne wird gefördert von „KulturAktivNortheim - Crowdfunding für Kulturschaffende“, einer Aktion der KSN-Stiftung in Northeim, die schon seit Jahren treu an der Seite der Gandersheimer Domfestspiele steht.










6.01.2021 • 10:44 Uhr

Nutrias breiten sich immer noch rasant aus

Auch wenn ihr Fleisch in ihrer Heimat Südamerika als Delikatesse gilt und wie Spanferkel schmecken soll – die Nutria genannte Sumpfbiberratte ist hierzulande für Deiche und wasserdurchzogene Kulturlandschaften regelrecht eine Gefahr. „Wir begrüßen die gezielte Bejagung der Tiere, denn sie zerstören nicht nur Dämme, Uferböschungen und Gräben. Ihre Bauten ziehen sich bis weit in die angrenzenden Weideflächen hinein, so dass Kühe in die von Nutria verursachten Löcher einbrechen und sich dabei schwere Verletzungen zuziehen können“, erklärt Landvolk-Vizepräsident Manfred Tannen.

Nutria dürfen in Niedersachsen ganzjährig bejagt werden. Zwischen April 2019 und April 2020 sind rund die Hälfte aller in Deutschland erlegten 88.000 Nutrias in Niedersachsen getötet worden, berichtet der Deutsche Jagdverband, rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Bejagung der dämmerungs- und nachtaktiven Nutrias erfolgt am effektivsten an Wechseln zu landwirtschaftlichen Kulturen, in denen sie den Schaden anrichten. Das Land Niedersachsen hat drei Berufsjäger als Multiplikatoren und Ansprechpartner für die Jägerschaft angestellt und 650 Nutriafallen beschafft, die mit elektronischen Fangmeldern ausgestattet sind. LPD/Foto: Pixabay











6.01.2021 • 10:23 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 14 Neu-Infizierte - 23 Menschen genesen - Jetzt 18 Corona-Verstorbene - Bad Gandersheim steigt Zahl der Infizierten auf 12

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1017 (+14) Corona-Infektionen bekannt geworden. 888 Personen (+23) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 43,1 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 111 (-11) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum

Bad Gandersheim 12 (+5), Bodenfelde 7 (-4), Dassel 6 (-3), Einbeck 18 (-2), Hardegsen 5 (0), Kalefeld 1 (-1), Katlenburg-Lindau 1 (-2), Moringen 10 (-2),
Nörten-Hardenberg 9 (0), Northeim 32 (-3) und Uslar 10 (+1) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorben sind 18 Personen. lpd










6.01.2021 • 10:17 Uhr

Das Armutszeugnis: 1,223 Millionen Menschen ab 75 waren von Armut bedroht

In Deutschland waren im Jahr 2019 nach einer EU-Statistik 1,223 Millionen Menschen im Alter ab 75 Jahren von Armut bedroht. Das waren laut der Sozialexpertin der Linken-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, zwar 95.000 weniger als im Jahr zuvor. Dennoch seien es mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2009 gewesen, als 541.000 der 75-Jährigen und Älteren betroffen waren. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin berief sich auf Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat, die ihre Fraktion ausgewertet hat.

Als armutsgefährdet gelten Personen, die über weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens eines Landes verfügen. In Deutschland lag die Schwelle 2019 den Angaben zufolge bei 14.109 Euro Jahreseinkommen. Zum Vergleich: In Rumänien lag die Schwelle bei 2.310 Euro, in Norwegen bei 23.475 Euro.

Zimmermann warnte vor einer Verschärfung der Situation durch die Corona-Pandemie: Sie forderte, die gesetzliche Rente zu stärken und armutsfest zu machen. Das Rentenniveau müsse auf mindestens 53 Prozent angehoben werden. Dringend nötig sei "die Einführung einer solidarischen Mindestrente, die ein Leben in Würde im Alter ermöglicht".

Die Expertin mahnte zudem bessere Bedingungen am Arbeitsmarkt an, um künftige Altersarmut zu verhindern. "Niedrige Löhne ziehen immer niedrige Renten nach sich." Unter anderem müsse der Mindestlohn in einem ersten Schritt auf zwölf Euro die Stunde erhöht und systematische Niedriglohnbeschäftigung wie Leiharbeit abgeschafft werden. Minijobs sollten in existenzsichernde sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführt werden.

Auch der Anteil der armutsbedrohten ab 75-Jährigen war nach den Daten zuletzt leicht rückläufig. 2019 waren 14,6 Prozent der Menschen in dieser Altersgruppe betroffen, das war ein Prozentpunkt weniger als 2018. Allerdings liegt die Quote noch immer 2,3 Prozentpunkte höher als 2010, als der niedrigste Wert der vergangenen 15 Jahre verzeichnet wurde. epd/Foto FisWMG










6.01.2021 • 08:31 Uhr

Bad Gandersheim schrumpft weiter: Zum Jahresende zehn Einwohner weniger - Kernstadt und 15 Dörfer: Rückgang von 10.623 auf 10.613 Personen

Per 31. Dezember lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.613 Personen – was gegenüber dem Vormonatsende des November ein Minus von zehn Mitbürgerinnen bzw. Mitbürgern bedeutet. Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen zum 30. November): Bad Gandersheim-Kernstadt 6.349 (6.354), Harriehausen 672 (670), Wrescherode 583 (582), Heckenbeck 477 (478), Altgandersheim 427 (427), Dankelsheim 301 (300), Dannhausen 263 (261), Ackenhausen 252 (255), Seboldshausen 230 (230), Gehrenrode 199 (199), Wolperode 165 (165), Gremsheim 165 (165), Hachenhausen 154 (154), Helmscherode 142 (143), Ellierode 141 (141) und Clus-Brunshausen 93 (99). sbg











6.01.2021 • 08:26 Uhr

Uslar: Tödlicher Verkehrsunfall - 77-Jährige von Auto einer 36-Jährigen erfasst

Am Dienstagnachmittag (16.50 Uhr) kam es auf der Bahnhofstraße in Uslar zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 77-jähr. Fußgänger verstorben ist.

Eine 36-jähr. Fahrzeugführerin aus Uslar befuhr mit ihrem Pkw Renault die Bahnhofstraße in Richtung Bollensen. Ein 77-jähr. Fußgänger überquerte zu diesem Zeitpunkt die Fahrbahn und wurde von dem Renault erfasst. Der Fußgänger verstarb nach erfolglosen Reanimationsmaßnahmen an der Unfallstelle.

Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Bahnhofstraße für mehrere Stunden voll gesperrt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an, ein Sachverständiger wurde zudem zur genauen Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen.TH










6.01.2021 • 08:24 Uhr

Kloss-Hammer in Einbeck: "Charme-Offensive "Knöllchen mit Herz" in den Stadtrat eingebracht

Die Kreativität des unabhängigen Ratsherrn und ehemaligen Vize-Bürgermeisters Alexander Kloss in Einbeck geht auch im neuen Jahr 2021 weiter. Jetzt hat der fleißige Ratsherr eine spannende Herausforderung angepackt. Dabei geht es um den Umgang mit Falschparkern in einer Stadt. Kloss plädiert in seiner soeben bei Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek eingebrachten Initiative für einen freundlichen und argumentativeren Umgang mit Autofahrern/innen, wenn sie - aus welchen Gründen auch immer - gegen Parkplatzregeln verstoßen haben. Kloss wünscht sich sich insbesondere für auswärtige Gäste der Stadt, die beim Falschparken auffällig geworden sind, einen netteren Umgang. Er nennt den Vorstoss deswegen "Charme-Offensive "Knöllchen mit Herz". Interessant, wie der Unabhängige seinen Antrag begründet. Außerdem führt Alexander Kloss positive Beispiele an, wie andere Kommunen mit "Falschparkern" umgehen.

Wir dokumentieren hier das Kloss-Schreiben mit Antrag an Einbecks Bürgermeisterin nebst der Begründung und einigen kreativen Beispielen aus deutschen Städten.

Antrag für die Ratssitzung am 24.03.2021
hier: Umgang mit auswärtigen Falschparkern | Charme-Offensive „Knöllchen mit Herz“
Sehr geehrte Frau Dr. Michalek,
hiermit stelle ich für die Ratssitzung am 24.03.2021 den nachfolgend beschriebenen Antrag und bitte um anschließende Überweisung zwecks weiterer Beratung an den aus Sicht der Verwaltung geeigneten Fach- bzw. Betriebsausschuss.

Antrag
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Mitarbeiter zur Überwachung des ruhenden Verkehrs künftig mit einem kleinen Bestand an Handzetteln mit Stadtplan auszustatten. Jedem falschparkenden auswärtigen Fahrzeug (Vorschlag: Kennzeichen außerhalb der Landkreise NOM, GÖ und HOL) wird dann zusätzlich zu der Verwarnung ein solcher Handzettel an den Scheibenwischer geklemmt.
Der Handzettel sollte einen Stadtplan der Altstadt mit darin markiert den öffentlichen Parkplätzen und Parkhäusern, den öffentlichen Toilettenanlagen und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigen, sowie außerdem einen kurzen Erläuterungstext beinhalten. Ein solcher Text könnte beispielsweise lauten:
Lieber Gast,
wir freuen uns, dass Sie Einbeck besuchen! Leider haben Sie sich an dieser Stelle den falschen Parkplatz ausgesucht. Wir dürfen aufgrund der Gleichbehandlung auch bei Ihnen als vermutlich ortsunkundiger Person leider keine Ausnahme machen und müssen Ihnen die Verwarnung ausstellen. Damit Sie unsere Stadt dennoch in positiver Erinnerung behalten, fügen wir dem leider unvermeidlichen „Knöllchen“ noch einen kleinen Stadtführer sowie einen Lageplan der kostenfreien und gebührenpflichtigen Parkplätze und Parkhäuser in der Innenstadt bei. Schön, dass Sie hier sind! Ihre Stadtverwaltung Einbeck

Begründung
Wir kennen es alle: Man ist im Urlaub oder macht einen Ausflug in eine andere Stadt. Alles passt - das Essen, die Unterkunft, das Programm. Irgendwann geht es zurück zum Auto und da klebt ein „Knöllchen“ an der Windschutzscheibe. Was bleibt hängen von dieser Reise? Oft das Negative - und wenn es am Ende eben nur ein Ticket für Falschparken ist.
Dem Unterzeichner ist bewusst, dass durch den Gleichheitsgrundsatz vermutlich auch alle Verkehrsteilnehmer gleichbehandelt werden müssen. Das soll mit diesem Antrag auch keinesfalls negiert werden. Wobei auf den Beispielen in der Anlage zu ersehen ist, dass quer durch die Republik diverse Städte neue, unkonventionelle Wege gehen und durchaus auf das normalerweise übliche Strafticket verzichten. Sei es als kleiner Weihnachtsgruß, als Unterstützung des lokalen Einzelhandels während der Corona-Pandemie oder einfach als nette Geste bei „Ersttätern“. Allerdings würden dadurch Einnahmen für den Haushalt der Stadt Einbeck wegfallen. Dieses möchte ich ausdrücklich nicht!
Vielmehr geht es mir darum, die Stadtverwaltung als Ordnungsbehörde auch bei Einbecks Gästen noch stärker als Dienstleister, quasi als „Botschafter“ der gastgebenden Stadt, zu positionieren. Mit einem freundlichen Hinweis zusammen mit dem obligatorischen Knöllchen erzeugt die Stadt Einbeck etwas Unerwartetes - im positiven Sinne! Mit einer vermeintlich kleinen Geste fahren unsere Gäste angenehm überrascht nach Hause und berichten, welche Freundlichkeit ihnen während ihres Aufenthaltes hier entgegengebracht wurde.
Nach Recherchen des Antragsstellers gibt es bislang keine einzige Kommune in Deutschland, die Falschparkern zusammen mit dem obligatorischen Strafzettel tatsächlich auch eine kleine „Aufmerksamkeit“, in diesem Falle Infomaterial, hinter die Windschutzscheibe klemmt. Ein positives – vermutlich auch überregionales – Medienecho für Einbeck ist bei einem solchen Schritt durchaus zu erwarten!
Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind zudem durch ihre Uniform mit Einbecker Wappen gut sichtbar als Repräsentanten der Stadt erkennbar. Damit sind Sie ideale Ansprechpersonen für Touristen, die Auskunft benötigen. Der von den Mitarbeitern zur Überwachung des ruhenden Verkehrs bei ihren Kontrollgängen künftig mitzunehmende kleine Bestand an Stadtplänen / Stadtführern kann dazu wertvolle Unterstützung leisten und ebenfalls für einen positiven Aha-Effekt bei unseren Touristen sorgen.
Für eventuelle Rückfragen zu dem Antrag stehe ich gerne zur Verfügung und freue mich auf die weitere Diskussion zu dem Thema in den politischen Gremien. Bitte halten Sie mich verwaltungsseitig über die weiteren Bearbeitungsschritte informiert. Herzlichen Dank."











6.01.2021 • 08:00 Uhr

Weltmeisterschaft zum Saisonstart - Saisonstart für Florian Schütte am 17. Januar 2021 mit der virtuellen Zeitfahrweltmeisterschaft

Das Jahr ist noch keine zehn Tage alt, da beginnt für den Greener Florian Schütte vom DDMC Solling e.V. schon die Radsaison 2021. Am 16/17 Januar wird er bei den „6-12-24 Hour World Time Trial Championships“ teilnehmen. Ursprünglich findet diese Weltmeisterschaft immer Anfang Oktober in Borragos Springs (USA) statt. Aufgrund der aktuellen Situation musste die Veranstaltung 2020 abgesagt werden. Die Veranstalter entschlossen sich dazu, die Weltmeisterschaft virtuell aus zu tragen.

Dazu wurde die Originalstrecke von ca. 16 Kilometern abgefilmt und zusammen mit der Topographie in eine virtuelle Radsportplattform übertragen. Somit befindet sich jeder Sportler in seinem privaten Trainingsraum und kämpft online, virtuell gegen die Konkurrenz der Welt. Zur Entscheidung der Rennlänge ging der Sportler einen eher ungewöhnlichen Weg. „Ich hatte Ende 2020 eine Umfrage in den sozialen Medien gemacht und gefragt, welche Rennlänge ich fahren solle.“ Das Ergebnis war, mit großem Abstand „12h“. Die Anmeldung erfolgt daraufhin sofort für die „12h World Time Trial Championship“.

Auf die Frage, warum und wie man eine Saison mit einer Weltmeisterschaft beginnen könne erhielten wir eine einfache und sogleich praktische Antwort. „Ich habe in den Weihnachtsferien 25-30 Stunden in der Woche trainiert, um eine Grundlage für die Saison 2021 zu schaffen, die meiste Zeit saß ich dabei auf der Rolle (Anm. d. R. ähnlich eines Ergometers). An dem besagten Wochenende stehen zweimal sechs Stunden Grundlagentraining auf dem Plan, selbst wenn zwölf Stunden nochmal eine extreme Herausforderung für den Kopf ist, so gehe ich davon aus, dass die (virtuelle) Konkurrenz die nötige Motivation gibt.“ Schütte wird am 17. Januar um 6 Uhr starten und bis 18 Uhr im Rennen sein, dabei will der Radsportler in Wörtchen mitreden, wenn es um die Vergabe des Regenbogentrikots geht. Aktuell wird er dies in seinem Trainingsraum in Greene machen. Da es für Zuseher, aufgrund der aktuellen Beschränkungen, schwierig sein wird, live dabei zu sein, wird das Team um den Radsportler wieder die bekannte und geliebte Berichterstattung betreiben.

Weitere Infos und die Vorbereitungen zum Rennen finden Sie in den Sozialen Medien bei Sport-Floh, sowie hier auf den News-Portalen /Internet-Zeitung des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group Südniedersachsen-Bad Gandersheim.
red














5.01.2021 • 23:25 Uhr

Schul- und Kitabetrieb im Corona-Lockdown: Distanzlernen, Wechselunterricht und Notbetreuung

Mit Blick auf die bundesweit verlängerten und verschärften Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen auch im Bereich Bildung und Betreuung Veränderungen an. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärte nach den Bund-Länder-Beratungen am (heutigen) Dienstag, Niedersachsen werde nach dem Ende der Weihnachtsferien am 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 Wechselunterricht und Distanzlernen und die Notbetreuung als Eckpfeiler für ein Bildungs- und Betreuungsangebot im Corona-Lockdown einziehen.

Tonne: „Die Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen sind ernüchternd, sodass wir den Lockdown verlängern müssen. Das bedeutet auch, dass der Bildungsbereich in Kita und Schule im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen und Kontakteinschränkungen einen weitergehenden Beitrag leisten muss. Mir war sehr wichtig, dass wir dabei einen Weg finden, der deutliche Kontaktreduzierungen erzeugt, aber auch Bildung und Betreuung vor allem für die Jüngsten sicherstellt und Zukunftschancen sichert. Daher legen wir ein besonderes Augenmerk auf den Primarbereich und die Abschlussklassen. Wir haben ein tragfähiges Konzept für Bildung im Lockdown."

Im Primarbereich soll flächendeckend eine Woche (11.01.2021 -15.01.2021) in Distanzunterricht („Szenario C") beschult und anschließend bis Schulhalbjahresende zwei Wochen im Wechselmodell in geteilten Lerngruppen („Szenario B") unterrichtet werden, so der Kultusminister.
Die Klassen der Sekundarbereiche I und II, in denen keine Abschlüsse anstehen, wechseln vollumfänglich in das Distanzlernen („Szenario C"). Das gilt auch für die berufsbildendenden Schulen.
Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C, die nicht in der Präsenzlerngruppe sind, ist eine Notbetreuung vorzuhalten.

Für Kindertageseinrichtungen wird das „Szenario C" mit einer Notbetreuung bis zu 50 Prozent der Gruppengröße eingesetzt.

„Niemand muss sich Sorgen um den Abschluss machen", ergänzte Tonne: „Alle Prüfungen für Haupt-, Real-, und Förderschulabschluss werden stattfinden. Ebenso das Abitur. Hier arbeiten wir intensiv an der Sicherstellung der zentralen Abiturprüfung. Als Notfalloption können auch dezentrale Prüfungen durchgeführt werden, was wir aber grundsätzlich vermeiden möchten."

Die Maßnahmen für die Zeit ab dem 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 im Überblick:

Szenario C mit Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen:

Die Kindertageseinrichtungen wechseln in das Szenario C und sind damit im Grundsatz geschlossen. Notbetreuung wird angeboten wird bis zu 50 Prozent angeboten.

Grundschulen:

Ø 11.01.-15.01.2021 Szenario C (Distanzlernen mit Notbetreuung)

Ø 18.01.-29.01.2021 Szenario B (Wechselmodell mit Notbetreuung)

Abitur- und Abschlussklassen:

Ø 11.01.-29.01.2021 Szenario B (Wechselmodell)

Alle weiteren Jahrgänge:

Ø 11.01.-29.01.2021 Szenario C (Distanzlernen)

Notbetreuung Schule:

Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C, in der Regel zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist. Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie etwa für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten. red











5.01.2021 • 23:23 Uhr

Weihnachtsbaumaktion der Kreiensener Schützenjugend

Schon traditionell sammeln die Schießsportler aus dem Leinetal am ersten Wochenende des neuen Jahres, die ausgedienten Weihnachtsbäume im Ort ein.
Am 09. Janaur 2021 können mit einer für die Nachwuchsabteilung vorgesehenen Spende, ab 10 Uhr Fichten und Tannen am Strassenrand (gut sichtbar) abgelegt werden. Sie werden dann eingesammelt und entsorgt.red










5.01.2021 • 21:00 Uhr

Ministerpräsident Stephan Weil: "Es tut mir leid..." - Private Treffen werden noch weiter eingefroren

Verlängerung des Shutdowns und weitere Verschärfungen der Kontaktbeschränkungen auch in Niedersachsen

Die Corona-Virus-Katastrophe zeitigt immer schlimmere Folgen für das persönliche Zusammenleben der Menschen. Jetzt treffen sie in Mark einer Gesellschaft. Persönliche Treffen im Familienkreis sollen massiv reglementiert werden.

„Es tut mir leid, aber auch Niedersachsen wird den Corona-Shutdown bis zum 31. Januar 2021 verlängern und auch die Vorgaben für direkte Kontakte zwischen Menschen jenseits des eigenen Hausstandes weiter verschärfen. Niedersachsen hat niedrigere Infektionszahlen als andere Länder in Deutschland, aber auch wir müssen davon ausgehen, dass die tatsächliche Inzidenz deutlich höher ist als die statistische Aussage. Es gibt keinen Grund, sich in Sicherheit zu wähnen, ganz im Gegenteil", so Ministerpräsident Stephan Weil nach einer mehrstündigen Videokonferenz der Länderchefinnen und -chefs mit der Bundeskanzlerin und Teilen des Bundeskabinetts. Auch Niedersachsen sei nach wie vor weit entfernt von dem ersten Zwischenziel 50 Neuinfektionen pro 100.000 in sieben Tagen.

Weil: „Ich bedanke mich sehr bei allen, die in den letzten Wochen trotz der Feiertage sehr zurückhaltend waren in ihren direkten Kontakten mit anderen Menschen. Dennoch ist es im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen über Weihnachten und Silvester zu anderen als den üblichen Begegnungen im engen Familien- und Freundeskreis gekommen. Die genauen Folgen der Festtage sind jedoch noch nicht absehbar."

Die Inkubationszeit des Virus beträgt rund zehn Tage, viele Menschen sind an den Feiertagen nicht zum Arzt gegangen, die Labore haben weniger getestet. Die wirklichen Inzidenzen werden erst Mitte nächster Woche erkennbar sein. Der Winter hat gerade erst begonnen und damit die Zeit, in der das Coronavirus besonders leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Kalte Luft, längere Aufenthalte in beheizten Räumen und andere Infekte begünstigen die Ausbreitung des Virus. Die in Großbritannien und Südafrika aufgetretenen Virusmutationen bergen noch größere Risiken.

Der Ministerpräsident bittet deshalb alle Niedersächsinnen und Niedersachsen auch weiterhin um eine enge Begrenzung ihrer direkten persönlichen Kontakte auf das absolute Minimum. „Bleiben Sie bitte möglichst zu Hause und treffen Sie höchstens eine weitere Person jenseits Ihres Hausstandes - idealerweise immer dieselbe."

Da sich in diesem Punkt voraussichtlich nicht alle Menschen einsichtig zeigen werden, sollen private Zusammenkünfte in Niedersachsen mit der nächsten Verordnungsänderung begrenzt werden auf höchstens eine weitere nicht im eigenen Haushalt wohnende Person. Das gilt dann für Alleinlebende ebenso wie für Familien, für Kinder ebenso wie für Erwachsene, für den öffentlichen Raum ebenso wie für den privaten.

Aktuell wird für keinen Landkreis in Niedersachsen eine höhere Inzidenz als 200 pro 100.000 in 7 Tagen nachgewiesen. „Für diejenigen Landkreise aber, in denen das in den nächsten Wochen passieren wird, wird das Land Niedersachsen weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz vorsehen - gegebenenfalls auch Einschränkungen des Bewegungsradius", so Stephan Weil nach der Ministerpräsidentenkonferenz. „Wir behalten uns ausdrücklich vor, auch tagestouristische Ausflüge zu verbieten, wenn die 7-Tages-Inzidenz die 200er Marke überschreitet. Schon jetzt bitte ich alle, auf Fahrten in den verschneiten Harz zu verzichten. Die dort zu beobachtenden Menschenansammlungen sind trotz der frischen Luft gefährlich im Hinblick auf eine Übertragung des Virus. Es gibt auch sonst schöne Ecken in Niedersachsen, in denen sie spazieren gehen oder mit dem Rad fahren können."

Auch in Schulen und Kitas sind deutliche weitere Einschränkungen vorgesehen. Wegen der Einzelheiten wird auf die aktuelle Pressemitteilung des Kultusministeriums verwiesen.

Stephan Weil: „Die für die Schulen vorgesehenen Maßnahmen sind eine weitere erhebliche Herausforderung für Eltern und Kinder, dessen sind wir uns bewusst. Ich bitte dafür um Verständnis. Ich begrüße es, dass der Bund die Regelung des Kinderkrankengeldes rückwirkend ausweiten wird auf Fälle, in denen eine Betreuung der Kinder zu Hause erforderlich wird auf 10 zusätzliche Tage pro Elternteil beziehungsweise 20 Tage für Alleinerziehende."

Auch in Niedersachsen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern - und dort insbesondere auf den Intensivstationen - stark gefordert. Es gibt noch ausreichend freie Betten, punktuell werden aber auch schon schwer erkrankte Coronapatienten aus anderen Bundesländern aufgenommen. Ministerpräsident Weil: „Herzlichen Dank allen in den Krankenhäusern und in den Arztpraxen Tätigen! Unsere heutigen Beschlüsse sollen Coronainfektionen verhindern, Leben retten und Ihnen einen einigermaßen erträglichen beruflichen Alltag ermöglichen."

Der Ministerpräsident abschließend: „Niedersachsen ist keine Insel. Niedersachsen liegt mitten in Europa und mitten in Deutschland. Wir haben sieben direkt an uns angrenzende Bundesländer, wir sind ein Transit- und ein Logistikland. Und auch bei uns gibt es vernünftige und weniger vernünftige Bürgerinnen und Bürger. Auch bei uns können die Inzidenzen wieder stark ansteigen und auch bei uns können sich die Intensivstationen füllen, auch bei uns sind Vorsicht und Umsicht geboten - jetzt zu Beginn des Winters mehr denn je!"
red










5.01.2021 • 20:55 Uhr

Praeteritum Geschäftsführer Oliver Draber bleibt noch bis Februar 2021 - Stelle bereits ausgeschrieben

Der Wirbel um die Praeteritum gGmbH und speziell seinen Geschäftsführer Oliver Draber hat - wie hier vorberichtet - am gestrigen Montag den Verwaltungsausschuss des Bad Gandersheimer Stadtrates beschäftigt. Dabei ging es u.a. um die Demission des Managers Oliver Draber. Dazu wurde jetzt bekannt und im VA besprochen, dass Draber seinen Job bis Ende Februar 2021 ausfüllt. Die Formalien für die Aufhebung seines Vertrages müssen von den Gesellschaftern (Stadt Bad Gandersheim, Gemeinde Kalefeld, Landkreis Northeim) noch in Weisungsbeschlüssen festgelegt werden. Die letzten Entscheidungen werden im Aufsichtsrat der Gesellschaft beschlossen. Ähnlich ist das Verfahren für die Neubesetzung der Stelle. Sie ist dem Vernehmen nach bereits ausgeschrieben. Die neue Geschäftsführung könnte zum zum 1. März 2021 ihre Arbeit aufnehmen.

Die Praeteritum gGmbH vereinigt die drei touristischen Perlen im Landkreis Northeim wie Portal zur Geschichte im Kloster Brunshausen-Bad Gandersheim, das Römerschlachtfeld Harzhorn in der Gemeinde Kalefeld und die Willershäuser Tonkuhle. Die Gesellschaft soll alle drei Events attraktiv vermarkten.
red/Fotos: Fis WMG










5.01.2021 • 20:42 Uhr

Corona-Virus-Katastrophe: Absagen für Kirchen-Empfang und Hardenberg -Reitturnier - Zittern um die Domfestspiele 2021

Das neue Jahr beginnt mit den alten Problemen: die Corona-Katastrophe gehört dazu. Die verschärften Kontaktsperren zwischen den Menschen haben bittere Folgen. Traditionelle Großveranstaltungen werden weiter nicht stattfinden dürfen. Es gibt erste wichtige wie richtige Absagen:

Aufgrund weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen hat die Evangelische Landeskirche Hannovers ihren Neujahrempfang, den sogenannten Epiphanias-Empfang, erstmals seit seiner Premiere vor 70 Jahren abgesagt. "Es ist für uns eine schmerzliche Entscheidung, auf dieses erste Wiedersehen im neuen Jahr, welches immer auch eine Orientierung für die kommenden Monate war, zu verzichten", sagte der evangelische Landesbischof Ralf Meister am Montag.

Ähnlich dürften die Entscheidungen für die Neujahrsempfänge im Januar der Wirtschaftsverbände getroffen werden. Ob sie verschoben werden ist ungewiß.

Der Graf von Hardenberg in Nörten-Hardenberg verkündigte jetzt, dass das große Reitsportereignis unter der Hardenberger Burgruine in diesem Jahr nicht stattfinden wird.

Und schon beginnt in der südniedersächsischen Festspielstadt Bad Gandersheim das erste Zittern und Bangen, ob das Freilichttheater in diesem Jahr vor dem Dom wie gewohnt stattfinden darf und kann. In 2020 war das Festival bereits ein Corona-Opfer geworden. red












5.01.2021 • 20:19 Uhr

Brand in Wiershausen - eine Person leicht verletzt

Bei einem Brand in einem Wohnhaus im Hann. Mündener Ortsteil Wiershausen (Landkreis Göttingen) ist am Montagabend 20.30 Uhr, ein Gesamtschaden in Höhe von vermutlich 50.000 Euro entstanden. Der Eigentümer des in der Straße "Im Dorfe" befindlichen Wohnhauses bemerkte gegen 20.30 Uhr den Brand und verständigte die Feuerwehr, nachdem ein eigenständiger Löschversuch misslang. Ersten Ermittlungen zufolge brach das Feuer in der Küche im Erdgeschoss aus und griff auf die angrenzenden Zimmer über. Durch den Löschversuch erlitt der 63-jährige Eigentümer eine Rauchgasvergiftung und wurde leicht verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Das Wohnhaus ist zurzeit unbewohnbar.
Zur Brandbekämpfung waren 65 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hann. Münden mit den Ortsteilen Wiershausen und Lippoldshausen im Einsatz. Was den Brand auslöste, ist noch unklar. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.mb











5.01.2021 • 18:38 Uhr

Flüchtiger Einbrecher wird von Polizeihund in einem Dornengebüsch aufgestöbert und Beamten festgenommen

Nach einem Einbruch in einen Agrarmarkt im Ortsteil Oker, nahm die Polizei am Samstagabend einen 23-jährigen Mann fest.

Ein Zeuge hatte gegen 22 Uhr klirrende Geräusche wahrgenommen und die Polizei verständigt, die wenig später eintraf und den Tatort umstellte. In unmittelbarer Nähe zum Marktgebäude erblickten die Einsatzkräfte eine auf dem Bauch liegende Person, die daraufhin die Flucht ergriff und in einem angrenzenden Waldgebiet verschwand.

Ein Diensthundführer suchte mit seinem Diensthund das Waldstück ab und stöberte dort den Flüchtigen in einem Dornengebüsch liegend auf, wo er anschließend festgenommen wurde.

Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Polizei von mehreren Tätern aus, die eine Scheibe des Marktes einschlugen und so in das Gebäude gelangten. Hier wurden diverse Motorgeräte entwendet und in der Nähe des Marktes zum Abtransport bereitgelegt. ots










5.01.2021 • 18:21 Uhr

Was für eine fantastische schöne Nachricht im Mundus Senioren-Haus Eterna Bad Gandersheim: Gerhard Müller feiert 100. Geburtstag! Gratulation!

Im Bad Gandersheimer MUNDUS Senioren-Haus ETERNA konnte am heutigen Dienstag im Kreis der Mitarbeiterinnen/-erschaft gemeinsam mit unserem Bewohner, Gerhard Müller, ein seltenes und besonderes Ereignis feiern. Seinen 100. Geburtstag! Neben vielen, zahlreichen Glückwünschen vom Team des ETERNA, den anderen Bewohnern und Bewohnerinnen und seinen Kindern, ließ auch die stellvertretende Bürgermeistern, Ingrid Lohmann, es sich nicht nehmen, dem Geburtstagskind im Namen der Stadt Bad Gandersheim, der Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und sogar des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, zu gratulieren und ein Präsent zu überreichen. Wir vom Redaktionsteam der Fis Work Media Group schließen uns den Glück- und Segenswünschen an. red/Fotos: Fis WMG















5.01.2021 • 18:11 Uhr

Niedersachsens NABU-Vorsitzender will beim Wolfsthema weiter polarisieren und aggressiv sein

Nachdem der NABU Niedersachsen mehrfach vor Gericht mit seinen Vorwürfen gegen die Wolfspolitik des Landes gescheitert ist, wird nun der Versuch unternommen, per Beschwerde bei der EU-Kommission die eigenen Vorstellungen von Artenschutz durchzusetzen.

Minister Olaf Lies dazu: „Die niedersächsische Wolfsverordnung hält sich in allen Punkten an das Bundesnaturschutzgesetz und damit auch an die FFH-Richtlinie. Dazu gehört neben der strengen Überwachung des günstigen Erhaltungszustands auch die Prüfung zumutbarer Alternativen zum Abschuss. Es geht dabei keineswegs um die Etablierung wolfsfreier Zonen, sondern lediglich um die Entnahme derjenigen Wölfe, die in der Kulturlandschaft Niedersachsens die größte Gefahr für die Akzeptanz und damit die langfristige Überlebensfähigkeit der Art darstellen."

„Wenn der NABU behauptet, Niedersachsen stelle sich nicht den Herausforderungen der Koexistenz mit dem Wolf, verkennt er offenbar die beträchtlichen finanziellen Anstrengungen zum Herdenschutz, von denen u. a. auch das NABU-eigene Herdenschutzprojekt profitiert. Insgesamt hat Niedersachsen angesichts von mittlerweile 35 Rudeln im vergangenen Jahr Herdenschutzmaßnahen in Höhe von über fünf Millionen Euro gefördert", so Lies weiter.

„Der NABU hatte im Rahmen der Verbändeanhörung Gelegenheit, die Wolfsverordnung mit konstruktiven Vorschlägen zu bereichern. Diese blieben jedoch weitgehend aus, da man beim NABU dem Erhalt der Weidetierhaltung und den von ihr abhängigen, geschützten Arten offenbar weniger Bedeutung beimisst als dem bedingungslosen Schutz auch noch des problematischsten Einzelwolfes." red










5.01.2021 • 18:07 Uhr

Urteil wegen versuchten Totschlags gegen Messerstecher in Delligsen rechtskräftig - Fünf Jahre Gefängnis

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Urteil der Strafkammer 1 des Landgerichts Hildesheim vom 15. Juli 2020 bestätigt, mit welchem ein 24-jähriger Mann wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt wurde. Die Revision des Angeklagten hat der 6. Strafsenat des BGH durch Beschluss vom 1. Dezember 2020 als unbegründet verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Nach den Feststellungen der Kammer hat der Angeklagte am 13.09.2018 gegen 18.00 Uhr auf dem Parkplatz eines Grillimbisses in der Dr.-Jasper-Straße in Delligsen dem Geschädigten im Zuge einer Auseinandersetzung einen Stich mit einem Klappmesser in den Bauch versetzt und dabei tödliche Verletzungen zumindest billigend in Kauf genommen. Drei weitere Stichbewegungen des Angeklagten verursachten keine weiteren Einstiche, da die Messerspitze abgeklappt war. Durch den Einstich wurde unter anderem der Magen des Geschädigten verletzt, sodass er aufgrund der potentiell lebensbedrohlichen Verletzungen notoperiert werden musste. Zudem sind psychische Beeinträchtigungen zurückgeblieben. Der Angeklagte hatte in der Hauptverhandlung das Tatgeschehen im Kernbereich von den Feststellungen der Kammer abweichend so geschildert, dass der Geschädigte mit einem silbernen Gegenstand in der Hand auf ihn zugegangen und er von einem Angriff auf ihn ausgegangen sei. Diese Angaben machte soeben das Landgericht in Hildesheim.red










5.01.2021 • 16:47 Uhr

Paracelsus setzt auf digitales Wissensmanagement, um Versorgungsqualität und Patientensicherheit weiter zu steigern

Gesundheitsunternehmen führt digitales Wissensmanagement-Portal ein, um medizinisches Fachwissen immer und überall verfügbar zu machen

Seit Beginn dieses Jahres haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Paracelsus-Kliniken Deutschland Zugriff auf ein umfangreiches Portfolio an medizinischen und pflegerischen E-Books, E-Zeitschriften und weiteren digitalen Wissensquellen. So werden zwei wichtige strategische Ziele der Klinikgruppe, die gute medizinische Behandlungsqualität und die technologische Modernisierung, weiter vorangetrieben. Das digitale Wissensmanagement-Portal ist eine logische Konsequenz aus dem Anspruch von Paracelsus, als innovative und qualitätsorientierte Gesundheitsfamilie aufzutreten. Das Unternehmen betreibt drei Kliniken (Roswitha-Klinik, Klink am See und Klinik an der Gande), in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim

Verlässliche medizinische Leistungen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu erbringen ist eine kontinuierliche Herausforderung für Medizinerinnen und Medizinier, entwickelt sich medizinisches Wissen doch exponentiell. Neben der Schnelligkeit spielt auch die Qualität der medizinischen Informationen eine bedeutsame Rolle. Um allen Beschäftigten in der Patientenversorgung einen einfachen sowie orts- und zeitunabhängigen Zugang zu aktuellem wie gesichertem Fachwissen ermöglichen zu können, haben sich die Paracelsus-Kliniken für eine Zusammenarbeit mit bfd (buchholz-fachinformationsdienst) und Thieme eRef entschieden.

Weiterer Schritt in Richtung einer selbstbestimmten und digitalen Personalentwicklung

Ab sofort steht ein umfangreiches Portfolio an Fachzeitschriften, eBooks und anderen Wissensquellen in einem digitalen Paracelsus-Portal zur Verfügung. Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile, wie Dr. Christian Utler, Geschäftsführer Medizin der Paracelsus-Kliniken Deutschland, betont: „Es ist wirklich ein gutes Gefühl, allen unseren Beschäftigten nun auf eine sehr schnelle und einfache Art einen Zugang zur aktuellen Literatur zukommen zu lassen. Damit ist es uns möglich, die Qualität unserer medizinischen Entscheidungen noch besser abzusichern und so sowohl die Behandlungsqualität als auch die Patientensicherheit weiter zu verbessern.“

Nicht zuletzt ergeben sich durch diese Form des digitalen Wissensmanagements auch Vorteile für die Gewinnung und Bindung von medizinischem Fachpersonal. „Als exzellenter Arbeitgeber ist es unser Anspruch, die Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter, so zu gestalten, dass es auch einfach möglich ist, eine optimale Leistung erbringen können“, so der medizinische Geschäftsführer weiter: „Dafür ist lebenslanges Lernen und eine stärkere Verzahnung von Lernen und Arbeiten unerlässlich.“ Das neue Wissensmanagement-Portal sei somit auch ein wichtiger Bestandteil der Personalentwicklung, die zukünftig immer stärker selbstbestimmt, zeit- und ortsflexibel sowie digital geprägt sein werde.


Bildunterschrift: Ärztinnen und Ärzte bei Paracelsus begrüßen die digitale Fachbibliothek bei Paracelsus. Foto: Wilfried Gerhartz, Paracelsus-Kliniken










5.01.2021 • 16:33 Uhr

Corona-Virus-Lage heute: Inzidenzwert steigt auf 39,3, jetzt 7 Corona-Infizierte in Bad Gandersheim plus 29 Corona-Patienten in Helios-Klinik

So stellt sich die Corona-Virus-Lage heute in Südniedersachsen, dem Landkreis Northeim und in Bad Gandersheim dar: der Inzidenzwert im Kreis Northeim ist auf 39,3 Fälle pro 100.000 Einwohner angestiegen. Das berichtet das Gesundheitsministerium in Hannover.

Im Stadtgebiet Bad Gandersheims sind laut Northeimer Kreisverwaltung inzwischen sieben Personen als Corona-Infizierte amtlich erfasst; auffällig die zunehmende Tendenz. In der Bad Gandersheimer Spezialklinik für die Behandlung von Corona-Infizierten wird von dem privaten Klinikkonzert für heute eine Belegung mit 29 Patienten angegeben. Davon weiterhin fünf auf der Intensivstation und 24 auf der Normalstation.

Über Todesfälle in der Corona-Klinik hat Helios seit Beginn der Transparenzoffensive mit Belegungszahlen noch nichts mitgeteilt.
red/Foto: Fis WMG/Grafiken:Nieders. Gesundheitsministerium/Helios Klinikkonzern














5.01.2021 • 15:25 Uhr

Kupferkabel im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen

Tatort: Northeim, Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße, Tatzeitraum: Montag, 04. Januar 2021, 14 Uhr bis Dienstag, 05 Januar 2021, 06.30 Uhr
Im dokumentierten Tatzeitraum entwendeten unbekannte Täter mehrere Meter Kupferkabel von einer Baustelle auf einem Firmengelände. Die unbekannten Täter durchtrennten das ca. 70 m lange Kupferkabel, das an zwei Stromverteilerkästen angeschlossen war und entwendeten dieses. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen.köh










5.01.2021 • 15:11 Uhr

Kreistagsabgeordneter Maik Schmitz: "Verlängerung der Schulschließungen ist ein Desaster"

Zur Situation der Familien und der Einigung der Kultusministerkonferenz auf eine stufenweise Öffnung der Schulen nach Ende der Lockdown-Maßnahmen. Dazu hat sich der Kreistagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Maik Schmitz (AfD) soeben mit einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Darin heißt es:
„Die erneute Verlängerung der Schulschließung ist ein Desaster. Nach dem monatelangen Unterrichtsausfall im vergangenen Jahr bestand die Hoffnung, dass es in diesem Jahr besser werden würde. Es ist skandalös, dass weder der Bund noch die Länder während der Sommermonate ihre Hausaufgaben gemacht haben. Schüler und Eltern sind die Leidtragenden, sie werden weiter auf unabsehbare Zeit im Unklaren gelassen. Es fehlen nach wie vor geeignete Unterrichtskonzepte, die Klassen sind zu groß und die technische Infrastruktur ist äußerst desolat. Mit Maßnahmen, wie z.B. dem Einsatz von Luftfiltern, ist eine Maskenpflicht im Unterricht nicht notwendig. Die kürzlich gestellte Forderung des Kreistagabgeordneten Grascha an die Kreisverwaltung, Schulen und Kindertageseinrichtungen mit Luftfiltersystemen auszustatten kann man vollstens unterstützen. Wenn in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin der Unterricht ausfällt und die Schulen sogar geschlossen bleiben, dann ist das eine Katastrophe für die Schüler und Eltern, sowie ein Armutszeugnis für ein Land wie Deutschland dessen Wohlstand auf Bildung und Wissen basiert.Seit nunmehr fast einem dreiviertel Jahr ändert sich nichts an den Umständen, die Familien mit Kindern werden von der Regierung und den Verantwortlichen „vergessen“. red










5.01.2021 • 15:05 Uhr

Stadt unterstützt Anbau der Freien Schule Heckenbeck mit 5000 Euro-Zuschuss

Die Freie Schule Heckenbeck plant einen Anbau für einen Aufenthalts- und Bewegungsraum, von dem vor allem die Jahrgänge 5 bis 7 profitieren sollen. Aufgrund erhöhter Baukosten unterstützt die Stadt Bad Gandersheim dieses Vorhaben mit 5000 Euro. „Wir wollen eine gute Infrastruktur für unsere Kinder in Stadt und Dörfern. Dazu gehören vor allem unsere Schulen und Kitas“, erklärt dazu Bürgermeisterin Franziska Schwarz. sbg











5.01.2021 • 14:49 Uhr

Bad Gandersheim: Eine Schneise bunter Graffitis erregen die Gemüter

Ist es ein Künstler? Ist es ein Schmierfink? ? Sind es Botschaften? Ist es die pure Lust Farben in die grauen City zu bringen? Gar eine Provokation? Eine Sachbeschädigung böswilliger Zeitgenossen? Der Schrei nach Aufmerksamkeit von Vergessenen? Oder einfach nur Fun?

Ein (oder zwei?) unbekannter Sprayer hat mit seinen bunten Graffits in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim in den vergangenen Nächten einen gewissen kollektiven Erregungszustand in der 7000-Seelen-Kernstadt ausgelöst. Die Schriftzeichen und Symbole beschäftigen ihre Betrachter. Die ganze Bandbreite von Meinungen über die öffentlich dargestellten Graffitis sind dort zu hören, wo menschliche Kommunikation und Kontaktpflege unter Coronabedingungen noch ein bisschen möglich ist. Soll heißen in der Tankstelle, in Supermärkten und bei einer Busfahrt über Land. Die andere Diskusebene tobt sich in den sozialen Netzwerken und auf digitalen Nachrichtenportalen aus.

Wir sind die Schneise der bunten Graffiti vom Ziegenbergweg, Gandewehr, Bahnnterführung Moritzstraße/Hohenhöfen, Toilettenhäuschen am Plan bis zum Ex-Kurhaus in der Hildesheimer Straße abgegangen. Eine Auswahl der entdeckten Graffiti sind hier dokumentiert. Über weitere beim Vitalpark und der früheren Roswitha-Klinik wurde bereits hier berichtet.
red/Fotos: Fis WMG



















5.01.2021 • 14:12 Uhr

Bad Gandersheim: Kurz vor Mitternacht stoppt Polizei berauschten Autofahrer aus Braunschweig

Am Montag, 04. Januar 2021, 23.45 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim auf der B 64 nahe Bad Gandersheim den Pkw eines 24-jährigen Braunschweigers. Im Rahmen der Kontrolle fielen den Beamten drogentypische Verhaltensweisen bei dem Kraftfahrzeugführer auf. Ein durchgeführter Drogentest bestätigte die Vermutung der Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Nach Anordnung einer Blutprobe wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. schw










5.01.2021 • 14:09 Uhr

Impfstart im Landkreis Northeim: Mobile Teams beginnen mit Corona- Schutzimpfung in Alten- und Pflegeheimen

Die erste Charge mit genau 975 Impfdosen hat jetzt den Landkreis Northeim erreicht. Am Dienstag konnten damit die ersten Impfungen in zwei Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Northeim beginnen.

Gestartet sind die beiden mobilen Impfteams im DRK Pflegeheim in Northeim und im Seniorenzentrum Moringen. Begonnen wurde mit den Impfungen sowohl bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, als auch beim Pflegepersonal.
Die beiden eingesetzten mobilen Impfteams der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Arbeiter-Samariter-Bund bestehen jeweils aus einer Ärztin oder einem Arzt, einer medizinischen Fachkraft sowie einer Verwaltungskraft.

„Ich bin sehr froh, dass wir jetzt mit den Impfungen beginnen können. Die Mitarbeiter*innen im Impfzentrum haben in den letzten Wochen einen wirklich erstklassigen Job gemacht“, freut sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel über den Impfstart. Sie wies zugleich darauf hin, dass die Impfungen zunächst ausschließlich durch die mobilen Teams in besonders gefährdeten Einrichtungen erfolgen. Angesichts der zur Verfügung stehenden begrenzten Impfstoffmenge kann im Impfzentrum in Northeim derzeit noch nicht geimpft werden. Deshalb hat das Land auch die Terminvergabe für die Impfzentren bisher nicht freigeschaltet. Der Zeitpunkt wird noch gesondert bekannt gegeben. „Ein wenig Geduld wird noch nötig sein“, erläutert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Allerdings ruft die Landrätin alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim dazu auf, sich ab dem Zeitpunkt, ab dem Impfstoff zur Verfügung steht, auch tatsächlich impfen zu lassen. „Solange es kein wirksames Medikament gibt, ist eine hohe Impfquote die beste Chance, die Pandemie in den Griff zu bekommen“, zeigt sich Landrätin Klinker-Kittel überzeugt.

Astrid Beckmann arbeitet als hauswirtschaftliche Begleitungskraft im DRK-Pflegeheim in Northeim. Als eine der Ersten wurde sie am Dienstagvormittag geimpft. „Ich bin erleichtert, dass der Impfstoff jetzt endlich zur Verfügung steht. Es ist ein ganz wichtiger Tag für unsere Bewohner*innen aber auch uns Beschäftigte“, freut sich Astrid Beckmann, die hofft, dass mit den Impfungen irgendwann wieder etwas mehr Normalität im Alltag eintritt.
Auch Petra Reußner, Geschäftsführerin des DRK-Pflegeheims, freut sich über den Impfstart. „Die aktuelle Situation, mit allen Einschränkungen für die Bewohner*innen, die Mitarbeiter*innen und die Besucher ist auf Dauer für alle eine Zumutung“, so Reußner. Der Wunsch nach Normalität im Alltag, liegt auch der Einrichtungsleitung am Herzen.
Wie es nach dem Impfstart in den nächsten Tagen und Wochen weitergehen wird, hängt maßgeblich davon ab, wie groß die nächsten Impfstofflieferungen ausfallen und wann diese eintreffen.
Klar ist allerdings schon jetzt, dass die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen innerhalb von etwa drei Wochen wiederholt werden müssen, denn vom aktuell eingesetzten Impfstoff muss innerhalb von 20 Tagen eine weitere Dosis verabreicht werden.
Land vergibt Termine für Impfzentrum
Die Termine für die Impfungen in den Impfzentren werden vom Land vergeben. Seit Mitte Dezember beantwortet das Land Niedersachsen unter der Telefonnummer 0800 99 88 665 allgemeine Fragen zur Impfung. Das Land will informieren, sobald die Terminvergaben starten. Zur Anmeldung soll dann auch eine Onlineplattform zur Verfügung stehen. Im Moment kann man sich dort aber noch nicht zum Impfen anmelden, weil wegen der geringen Impfdosen zunächst nur durch die mobilen Impfteams geimpft wird.
Wer ohne Termin das Impfzentrum in Northeim aufsucht läuft Gefahr abgewiesen zu werden. „Terminvergaben sollen nur über das Landesportal möglich sein“, bekräftigt Frank Beckmann, Leiter des Northeimer Impfzentrums. „Wir können den Menschen, die schon jetzt bei uns vor der Tür stehen, nicht weiterhelfen“, bedauert Beckmann. Es bleibt momentan deshalb nur abzuwarten, wann das Land die Terminvergaben tatsächlich starten wird.
Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite „Zusammen gegen Corona“ des Bundesgesundheitsministeriums. Dort sind auch Zugangs- und Verteilfragen zum Impfstoff beantwortet: https://www.zusammengegencorona.de/.../zugangs-und...
lpd

Zu den Fotos:
Astrid Beckmann (hauswirtschaftliche Begleitungskraft im DRK-Pflegeheim in Northeim) ist eine der Ersten, die mit dem Corona-Impfstoff geimpft wurden.
Das Team der Johanniter-Unfall-Hilfe (v. l. n. r. Marc Küchemann, Julia Reichenauer, Ärztin Dana Seidel und Claudia Küchemann) verladen die Kühlbox mit dem Impfstoff
Claudia Küchemann bereitet die Impfung vor ( rechts im Bild: Julia Reichenauer). Fotos: lpd














5.01.2021 • 14:02 Uhr

Bahnparkplatz Kreiensen: Illegales Fünfer-Treffen im Wohnmobil von der Polizei gesprengt

Soeben berichtet die Gandersheimer Polizei :
Bereits am Samstag, 02.01.21, gegen 22.35 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim im Rahmen der Streife ein auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße in Kreiensen abgestelltes Wohnmobil aus dem Kreis Hildesheim. Im Rahmen der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass sich in dem Wohnmobil fünf Personen im Alter von 19 bis 41 Jahren aufhielten, die aus vier verschiedenen Haushalten stammten. Dies stellt ein Verstoß gegen die gültige Corona-Verordnung dar. Es wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. schw










5.01.2021 • 11:45 Uhr

Northeim: Erster Einsatz der Feuerwehr im neuen Jahr - Flammenden Benz abgelöscht

Von den Disponenten der Einsatzleitstelle in Northeim wurden Feuerwehrkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Northeim am heutigen Dienstag gegen 07:18 Uhr zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. In der Tillystraße in Northeim brannte laut Polizei vermutlich aufgrund eines technischen Defektes ein Daimler Benz. Der 48-jährige Fahrzeughalter hatte beim Abstellen seines Fahrzeuges Qualm aus dem Motorraum wahrgenommen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte und dem Brandmeister vom Dienst der Ortsfeuerwehr Northeim, brannte das Fahrzeug in voller Ausdehnung. Der Brandmeister vom Dienst wurde von dem Fahrzeughalter und der Polizei in Empfang genommen. Beide bestätigten, dass sich keine Person mehr im Fahrzeug befindet. Sofort rüsteten sich drei Feuerwehrleute aus dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug mit Atemschutz aus und begannen mit einem C-Strahlrohr das Fahrzeug und die in der nähe stehenden Sträucher und Bäume mit Wasser abzulöschen. Weitere Feuerwehrleute stellten die Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten her sicher. Um die noch glimmenden Teile im Fahrzeug und Motorraum richtig ablöschen zu können, wurden diese mit Schaum abgelöscht. Die ausgeflossenen Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut. Der Fahrer, der sich bei seinem ersten selbstständigen Löschversuch an seiner Hand verletzt hatte, wurde durch die Besatzung des Rettungswagens vom Deutschen-Roten-Kreuz versorgt und in die Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim gebracht. Der Sachschaden wird von der Polizei mit ca. 8.000 Euro angegeben. hl/Fotos: Horst Lange/Kreisfeuerwehr Northeim














5.01.2021 • 10:42 Uhr

Neujahrsgruß des Turnkreises Northeim-Einbeck vom Vorsitzenden Heinz-Willi Elter (Garlebsen-Ippensen): So bedeutsam ist der Sport!

Im Namen des Turnkreises Northeim-Einbeck wünscht der Vorsitzende Heinz-Willi Elter den Turnschwestern, Turnbrüdern und allen anderen Mitbürgern für das Jahr 2021
ein gesundes, zufriedenes und glückliches neues Jahr.

Laut jährlicher Umfragen wünschen sich die meisten Bürger in Deutschland ein "Gesundes" neues Jahr. Eine gute Gesundheit ist die Basis für ein zufriedenes und glückliches Leben. Durch die "Corona-Pandemie", die im Jahr 2020 auch Deutschland erreicht hat, bekommen die Umfragen einen noch höheren Stellenwert. Der "Lockdown", der am Freitag, dem 13. März 2020, beschlossen wurde, legte in Deutschland die Wirtschaft, die Schulen und die Freizeitaktivitäten still. Die Kontaktmöglichkeiten und die Ausbreitung des Coronavirus soll dadurch eingeschränkt werden.

Der ländliche Raum wurde in den letzten 60 Jahren systematisch vonFunktionen entleert. In den meisten Dörfern gibt es nur noch folgende Kontaktmöglichkeiten: Die Kirche, den Friedhof, Wahl noch vor Ort und die Vereinslandschaft. Diese Funktionsentleerung der Dörfer hattezur Folge, dass die Arbeitsplätze in den Städten und Ballungszentren konzentriert wurden. Dadurch fehlen in den Städten und Ballungszentren2 Millionen Wohnungen. Im ländlichen Raum stehen 2,5 Millionen Wohnungenleer. Eine Neuentdeckung des ländlichen Raumes gab es schon seit 2019,weil die Mieten in den Städten nicht mehr bezahlbar sind, die Luft nicht dieBeste ist und die sozialen Brennpunkte in den Städten die Wohnqualität gemindert haben. Diesen Veränderungsschub von der Stadt zum Land hat die Digitalisierung unterstützt, weil die Arbeit zum Teil von zu Hause aus erledigt werden kann.
Während des "Lockdowns" haben Sozialwissenschaftler der Universität Göttingen den ländlichen Raum in Südniedersachsen über die Belastungdurch Corona untersucht. Die Studenten waren bei der Befragung der Bürgerin den Dörfern irritiert, weil die Dorfbewohner antworteten: "Uns geht es gut".

Dieses uns geht es gut, hängt mit der Tatsache zusammen, dass 80 Prozent derDorfbewohner Eigentümer sind von einem Haus mit Garten. Langfristig hat der ländliche Raum bessere Entwicklungschancen als die Städte.
Dass das Leben im ländlichen Raum heute noch lebenswert ist, hängt auch mit den117 Mitgliedsvereinen des Turnkreises Northeim-Einbeck zusammen, in dem 18.109 Turnerinnen und Turner organisiert sind und ein vielfältiges Bewegungs- angebot vor Ort vorhalten.Nur durch tägliche vielseitige körperliche Bewegungsangebote wird das biologische System Mensch gesund erhalten. Der bekannte Sportmediziner Professor Dr. Wildor Hollmann von der Sporthochschule in Köln kennt eine Medizin:
- Die kann man überall einnehmen!
- Die hilft fast gegen jede Krankheit!
- Die hat keine Nebenwirkungen!
"Diese Medizin heißt Bewegung!"
Die Menschen, die täglich die Medizin Bewegung einnehmen, lösen 300 positive Einflüsse im Körper aus. 3 Beispiele: Die Bandscheibe wird durch Be- und entlastung ernährt. Der Stress wird abgebaut. Durch die Freisetzung der Glückshormone fühlt man sich glücklicher und zufriedener.

Die Turn- und Sportvereine im Landkreis Northeim haben in der heutigen Gesellschaft eine große sportpolitische Bedeutung und erfüllen folgende sechs Funktionen:
1. Die körperliche Bewegung ist gesund!
2. Ist ein wichtiger menschlicher Kommunikationspunkt!
3. Bietet ein soziales Umfeld, wo soziales Lernen in allen Altersschichten erfahrbar wird!
4. Beim sportlichen Wettkampf gibt es körperliche und seelische Grenzräume, die in unserer technisierten und erlebnisarmen Zeit noch erlebbar sind!
5. Hier kann die Dorf- und Stadtbevölkerung selbst Entscheidungen über die Vereinspolitik treffen und und die Identitätmit dem Wohnumfeld verbessern!
6. Kinder im Alter von 0 bis neun Jahren benötigen vielfältige körperliche Primärerfahrungen, damit im Gehirn die Verknüpfungen (Synapsen) zwischen Gehirnzellen optimal ausgebildet werden und das Gehirn auch flexibel denken kann. Dieser hohe Stellenwert der Turn- und Sportvereine ist niur möglich, weil sich viele Jugendliche, Frauen und Männer ehrenamtlich für die Ziele der Turn- und Sportvereine einsetzen.
Der Turnkreis Northeim-Einbeck mit seinen 50 ehrenamtlichen Mitarbeitern ist der Partner der 117 Turn- und Sportvereine.

Durch die Corona-Pandemie hat der Turnkreis noch keine Termine für folgende Veranstaltungen im Jahr 2021 festgelegt:

Kreisturntag und Turnerjugendtag, Dancefestival, Kreis-Wandertag und Kreis- Walkigtreff, 3 Rundenwettkämpfe im Turnen, Kreiskinder und Jugendturnfest, Kreisturnschule für 13 bis 16 jährige Jugendliche, Freizeit für Turnkinder von 6 bis 12 Jahre, Grundlehrgang Übungsleiter C, Puzzle-Turnen für 3-7 Jahre, vielfältige Lehrgänge vom Eltern-Kind-Turnen bis zum Gesundheitssport. Wenn der Vereinssport wieder erlaubt wird, dann wird der Turnkreis seine Migliedsvereine über die Termine informieren. Der Turnkreis Northeim-Einbeck hofft, dass seine vielfältigen turnerischen Bewegungsangebote im Jahr 2021
durchgeführt werden können. red
Zum Foto:
Heinz-Willi Elter, Vorsitzender Turnkreis Northeim-Einbeck










5.01.2021 • 10:39 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Vier neue Infektionsfälle und 23 Personen sind wieder gesund - Jetzt 16 Einwohner im Kreis Northeim mit oder an Corona-Virus verstorben

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1003 (+4) Corona-Infektionen bekannt geworden. 865 Personen (+23) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 39,3 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 122 (-19) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 7 (+1), Bodenfelde 11 (-2), Dassel 9 (-1), Einbeck 20 (-4), Hardegsen 5 (-2), Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 3 (-1), Moringen 12 (-2),
Nörten-Hardenberg 9 (-2), Northeim 35 (-7) und Uslar 9 (+1) stammen.
Mit oder an dem Virus verstorben sind 16 Personen.lpd










5.01.2021 • 10:37 Uhr

Heute um 7.15 Uhr in Northeim: Plötzlich Mercedes A-Klasse lichterloh in Flammen

Ereignisort: Northeim, Tillystraße, Ereigniszeitpunkt: Heute, Dienstag, 05.01.2021, 07.15 Uhr
Am heutigen Dienstagmorgen brannte vermutlich aufgrund eines technischen Defektes ein Pkw Mercedes in der Tillystraße.
Der 48-jährige Fahrzeughalter hatte beim Abstellen seines Pkw Qualm aus der Motorhaube wahrgenommen und diesen anschließend einige Meter von der Garage weggefahren. Dabei schlugen bereits Flammen aus dem Motorraum heraus. Bei einem ersten selbstständigen Löschversuch verletzte sich der Northeimer an der linken Hand.
Die Freiwillige Feuerwehr Northeim war mit elf Feuerwehrkameraden vor Ort und löschte den in Vollbrand stehenden Mercedes. Der verletzte Fahrzeughalter kam zur Behandlung ins Northeimer Krankenhaus. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von ca. 8.000 Euro.köh/Foto: Polizei










5.01.2021 • 10:11 Uhr

Nachträgliche Bescherung: Polizei Bad Gandersheim erhält Elektro-Streifenwagen

Über ein verspätetes Weihnachtsgeschenk durfte sich die Polizei Bad Gandersheim am heutigen Montag, 04. Januar 2021, freuen. Die Kommissariatsleiterin durfte aus den Händen von Herrn Brandt, Angehöriger des Sachgebietes Führungs- und Einsatzmittel in der Polizeiinspektion Northeim, einen neuen Passat Variant GTE in Empfang nehmen. Das Einsatzfahrzeug wird zukünftig den Fuhrpark des Polizeikommissariats Bad Gandersheim umweltfreundlich ergänzen. Mit dem besonders sparsamen und innovativen Hybridfahrzeug wird die Offensive "air" der Polizei Niedersachsen (alternativ, innovativ, regenerativ) weiter umgesetzt, wovon nun auch die Polizei Bad Gandersheim profitieren konnte. Die Polizei Bad Gandersheim freut sich, mit diesem Einsatzfahrzeug einen Beitrag zu einer verantwortungsbewussten und umweltfreundlichen Fortbewegung leisten zu können.schw










5.01.2021 • 09:01 Uhr

Bundesgesellschaft: Großes Interesse an Endlagersuche für Atommüll

Der Suchprozess nach einem Endlager für den hochradioaktiven Atommüll stößt bei der Bevölkerung offenbar auf großes Interesse. Die mit der Suche beauftragte Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) teilte mit, ihre digitalen Angebote hätten 2020 bis kurz vor Weihnachten 476.599 Zugriffe verzeichnet. Dies sei vorrangig auf die Veröffentlichung des sogenannten Zwischenberichts Teilgebiete am 28. September zurückzuführen.

An diesem Tag hatte die BGE erstmals konkrete Regionen - auch im Landkreis Northeim - benannt, die für den Bau eines Endlagers infrage kommen. "Die Unterseite zum Zwischenbericht Teilgebiete wurde mit Abstand am häufigsten besucht", sagte eine BGE-Sprecherin in Peine.

Auch Informationen rund um die geplante Rückholung des Atommülls aus dem maroden Bergwerk Asse im Kreis Wolfenbüttel seien häufig abgefragt worden, hieß es weiter. Die BGE hatte in diesem Jahr erstmals skizziert, wie die 126.000 Fässer mit radioaktiven Abfällen geborgen werden könnten. Außer der Schachtanlage Asse II betreibt die BGE noch das frühere DDR-Endlager Morsleben in Sachsen-Anhalt. Zudem baut sie das ehemalige Eis