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31.01.2021 • 19:16 Uhr

Das Impfchaos geht weiter! Grascha bringt es auf den Punkt: "Start der Impfhotline ist Panne mit Ansage - Impfwillige unnötig verunsichert"

FDP-Politiker und Landtagsabgeordnete ist empört über unglaubliche Ankündigung und warnt vor Impftourismus

Der Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) äußert sich empört über den schlecht vorbereiteten Start der Impfhotline in Niedersachsen: "Der Start der Impfhotline war eine Panne mit Ansage und Anlauf. Das Land hat hier Erwartungshaltungen geweckt, die es nicht erfüllen kann. Es war doch völlig klar, dass der Andrang riesig sein wird, weshalb hat man die Infrastruktur nicht besser darauf vorbereitet? Viele impfwillige Bürger bekamen die Ansage, dass die Nummer der Hotline gar nicht vergeben sei. Die sind nun selbstverständlich verunsichert und wissen nicht, wie sie an einen Termin kommen sollen. Mit einfachen Maßnahmen hätte man den Ansturm auf die Hotline abmindern können. Zum Beispiel wäre es eine Idee gewesen, die Menschen gestaffelt nach Alter anzuschreiben."
Der Freie Demokrat lobte in diesem Zusammenhang den Aufbau des Impfzentrums im Landkreis Northeim. „Im Gegensatz zum Land wurde hier professionell gearbeitet und das Impfzentrum in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft.“ Allen Beteiligten, den Mitarbeitern der Hilfsorganisationen und der Kreisverwaltung, sei zu für das Engagement zu danken. Was jetzt fehle, sei der Impfstoff.
Grascha kritisiert auch, dass durch die Terminvergabe nun ein regelrechter Impftourismus beginnen werde: "In den kommenden Wochen werden hochbetagte Senioren einmal quer durch Niedersachsen zu ihrem Impftermin fahren, weil sie sonst noch länger auf einen Termin hätten warten müssen. Das ist absurd. Ich hoffe nur, dass das Land nachsteuert und den Impfstoff so zuteilt, dass die Menschen auch wohnortnah geimpft werden können." Angeblich solle es hier Änderungen geben. Diesen seien aber noch unklar.
Hintergrund: Zum Start der niedersächsischen Impfhotline gingen bereits in den ersten Stunden so viele Anfragen ein, dass sie nicht mehr erreichbar war und auch das System zur Terminvergabe zusammenbrach. red











31.01.2021 • 14:52 Uhr

Einbeck: Kümmerlings Kummer-Brief und Folgen

Mit einem Brief hat Marcus Kümmerling (M1) aus Einbeck für einigen Wirbel in der Einbecker Kommunalpolitik gesorgt. In dem von dem Musiker mitunterzeichneten Leserbrief in einer Lokalzeitung kritisiert Kümmerling die umstrittene Verwendung öffentlicher Stadtgelder im Kulturbereich. Hierbei klingen bei ihm Ungerechtigkeiten bei der Mittelvergabe an. Daraufhin erfolgten erste Reaktionen. So beispielsweise vom AfD-Ratsherrn Udo Harenkamp aus Einbeck - Opperhausen. Er schrieb an Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek einen Brief inclusive einem Antrag für die nächste Sitzung des Finanzausschusses der Eindecker Stadtrates. Aus Kreisen der CDU-Stadtratsfraktion brachte das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group in Erfahrung, dass in jedem Jahr eine Neubewertung der Vergabe städtischer Mittel stattfindet. "So wird das auch in diesem Jahr so geschehen", so Fraktionschef Dirk Ebrecht (Stroit) ganz cool.

Harenkamp schreibt: "Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Michalek, sehr geehrter Herr Ausschußvorsitzender Pfefferkorn, ich beantrage zur kommenden Finanzausschußsitzung am 16. Februar 2021, die Stadt Einbeck richtet zur kulturellen Förderung einen Kulturförderfond ein, der kulturelle Vereine, Stiftungen und private Kulturschaffende durch Antrag gleichberechtigt mit Mitteln aus dem Haushalt unterstützt. Die Fördersumme im Kulturförderfond soll 100.000 Euro nicht übersteigen.
Begründung:
Bis vor wenigen Jahren unterstützte die Stadt Einbeck die Mendelsohn Musikschule (MMS) mit einem Betrag von 70.000 Euro Weiterhin wird der Mendelsohn Musikschule die Räumlichkeiten der ehemaligen Stukenbrok-Villa nebst Nebenkosten kostenfrei zur Verfügung gestellt während weitere Kulturschaffende für städtische Räumlichkeiten Mietbeiträge zu zahlen haben und von Förderungen des o.g. Ausmaßes ausgeschlossen sind.
Als die Stadt die Trägerschaft der MMS vor rd. 14 Jahren an den privaten Trägerverein abgegeben hat, wurde vereinbart, dass dieser für die darauffolgenden 10 Jahre noch eine jährliche Förderung von 70.000 Euro erhält. Zusätzlich zur kostenlosen Nutzung des Gebäudes, Pflege der Außenanlagen, Nebenkostenbezuschussung und Instrumentennutzung. Diese nicht-geldlichen Förderungen bestehen bis heute weiter. Die MMS sollte es in den zehn Jahren schaffen auf eigenen Beinen zu stehen.
Da die Stadt Einbeck weiterhin eine massive Förderleistung der MMS fortsetzen möchte, muß davon ausgegangen werden, dass der Trägerverein der Mendelsohn Musikschule es nicht geschafft hat, durch Mitgliedsbeiträge und Stundensätze die eigenen Kosten deckend zu gestalten."
red/ Screen Ausschnitt Kümmerling-Brief/ Foto: Fis WMG



















31.01.2021 • 14:34 Uhr

Goslar: Drohend die Fäuste gehoben - Renitenter Mann wird festgenommen und dabei verletzt

Am Samstagnachmittag wurde durch Bewohner der Virchowstraße in Goslar erneut eine Ruhestörung gemeldet. Verursacher war wieder einmal ein 42-jähriger amtsbekannter Anwohner. Auf Ermahnung durch die eingesetzten Beamten erhob der Mann drohend seine Fäuste, sodass er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden musste. Dabei leistete er gegen die Polizeibeamten Widerstand. Der Goslarer erlitt dabei leichte Verletzungen, die Polizeibeamten blieben unverletzt. ots










31.01.2021 • 11:41 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Weiter sinkende Inzidenzwerte - Im Kreis Northeim 32,5 - 19 Patienten in Helios-Klinik

So ist die Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag:
Die Fallzahlen bei den Corona-Virus-Infektionen gehen weiter behutsam zurück. Das dokumentieren die aktuellen Werteangaben aus dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium in Hannover. Der Inzidenz-Wert im Landkreis Northeim liegt heute bei 32,5. Die Inzidenzampel zeigt drei grün markierte Landkreise in Niedersachsen. Einer von diesen ist der Landkreis Northeim. Dominierender wird die Farbe Gelb in den östlich gelegenen Kreisen Niedersachsens.

Die Eindämmungsbemühungen von Corona-Ansteckungsrisiken durch verschärfte Kontaktverbote und Distanz- und Hygieneregeln erzielen offenbar die gewünschte Wirkung.

In der Helios-Corona-Klinik in Bad Gandersheim sind heute stationär 19 Patienten/innen in Betreuung, Beobachtung und Behandlung. Zwei von ihnen weiterhin auf der Intensivstation, 17 auf der Normalstation.

Die Detailzahlen für den Landkreis Northeim gibt die Northeimer Kreisverwaltung wie üblich erst am Montag bekannt.
red/Foto: FisWMG/Grafiken: Gesundheitsministerium Hannover, Helios Klinik-Konzern
















31.01.2021 • 10:59 Uhr

Paracelsus: Vielfalt onkologischer Rehabilitation ist große Chance für Krebs-Patienten -Vier onkologische Reha-Fachkliniken bündeln Expertenwissen in Kompetenznetzwerk

Rehabilitation zur Nachbehandlung von Krebserkrankungen hat bei den Paracelsus-Kliniken ein einzigartiges Spektrum

Vier Millionen Menschen in Deutschland leben mit der Diagnose Krebs. Jedes Jahr kommen 510.000 neue Betroffene hinzu – Tendenz steigend. Auch wenn die Chancen geheilt zu werden in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen sind, belegen Krebserkrankungen immer noch bundesweit Platz zwei bei den Todesursachen. Und für alle, die überleben, ist die Erkrankung ein tiefgreifendes Ereignis mit starken physischen und psychischen Belastungen, die auch Angehörige und Familien betreffen. Angesichts dieser enormen Dimensionen weisen die Paracelsus-Kliniken anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar auf die hohe Bedeutung der medizinischen Rehabilitation bei Krebserkrankungen hin. „Der onkologischen Rehabilitation kommt eine große Aufgabe zu“, erklärt Tobias Brockmann, Geschäftsführer Rehabilitation der Paracelsus-Kliniken. „Unser Ziel ist es, den Auswirkungen der Krebserkrankung entgegenzuwirken und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Wir wollen in unseren vier hochspezialisierten Kliniken helfen, den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern, die körperliche Leistungsfähigkeit zu stärken, Risikofaktoren zu vermindern und gleichzeitig die Rückkehr in den Beruf und Alltag zu ermöglichen. Dazu geben alle Kolleginnen und Kollegen bei uns jeden Tag ihr Bestes.“

Individualität zählt

Gerade weil Krebserkrankungen so komplex und die krankheitsspezifischen Probleme und Störungen von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein können, bedarf es einer besonderen Kompetenz bei der Betreuung onkologischer Patienten. Sie kann nur in besonders dafür spezialisierten Kliniken geleistet werden. Schon nach der ersten Behandlungsphase, in der häufig stark belastende Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapie anstehen, kann eine sogenannte Anschlussrehabilitation (AHB), die in der Regel drei Wochen dauert, die Situation von Betroffenen und Angehörigen erheblich verbessern. Die konkrete Ausgestaltung der therapeutischen Inhalte richtet sich dabei individuell nach der besonderen medizinischen und psychosozialen Situation der Patienten. Sie umfasst auch ein großes Spektrum von Neben- und Begleiterkrankungen. Um hier eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen, hat sich bei den Paracelsus-Kliniken bereits 2005 das Kompetenznetzwerk „Onkologische Rehabilitation" gegründet. Es ist ein Zusammenschluss der vier onkologischen Reha-Kliniken im Verbund: Paracelsus-Klinik Scheidegg, Paracelsus-Klinik Am Schillergarten Bad Elster, Paracelsus-Klinik am See Bad Gandersheim, Paracelsus-Harz-Klinik Bad Suderode.

Die Arbeitsgruppe hat einen eigenständigen Versorgungspfad entwickelt, der eine leitliniengerechte und qualitativ hochwertige Behandlung aller onkologischen Patienten bei Paracelsus möglich macht.

Vielfältiges Behandlungsangebot

Je nach Ausrichtung der Kliniken sind auch Spezialisierungen bei der Behandlung möglich. So ist die Paracelsus-Klinik Scheidegg eine der größten Nachsorgekliniken ihrer Art in Deutschland für Brustkrebspatienten und hat hier eine große Expertise aufgebaut. Darüber hinaus hat das Haus im Rahmen einer Kooperation mit der Fachklinik Prinz-Regent-Luitpold in Scheidegg das gemeinsame Therapiekonzept „Mama hat Krebs“ ins Leben gerufen. Es richtet sich an krebserkrankte Mütter und deren ebenfalls körperlich oder psychisch erkrankte Kinder. Um dem Wunsch vieler Patientinnen und Patienten nach natürlichen und gut verträglichen Behandlungsmethoden zur Stärkung des Immunsystems nachzukommen, hat die Klinik darüber hinaus sehr wirksame und bewährte Naturheilverfahren in allen Therapiebereichen integriert. Dazu gehören die Bewegungstherapie, ernährungstherapeutische Empfehlungen, sanfte pflanzliche Medikamente (Phytomedizin), die Ordnungstherapie sowie Physikalische Therapieformen auf Basis der „5 Säulen der klassischen Naturheilverfahren“ nach Pfarrer Sebastian Kneipp.



In der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten Bad Elster setzt man auf eine besondere Onkologische Trainingstherapie (OTT), einen Baustein der Behandlung, der die heilsame Wirkung von gezielter Bewegungstherapie in den Mittelpunkt stellt. Mit regelmäßiger sportlicher Aktivität können neben dem Aufbau von Kondition, muskulärer Kraft und Beweglichkeit auch erkrankungs- und therapiebedingte Nebenwirkungen nachhaltig gelindert werden. Das Konzept, das an der Universitätsklinik Köln in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt wurde, ist ein personalisiertes bewegungstherapeutisches Einzeltraining, das die medizinische Therapie hervorragend ergänzt.

Die Paracelsus-Klinik Am See Bad Gandersheim ist eine Fachklinik ausschließlich für die onkologische Rehabilitation mit Spezialisierung auf körperliche und seelische Folgeerscheinungen bei bösartigen Tumorerkrankungen. Sie hat ein besonderes Konzept, das auf junge Patienten zugeschnitten ist. „ALOR⁴you“, “Allgemeine Onkologische Rehabilitation für junge Patienten”, so der Name des Programms, umfasst unter anderem gruppenorientierte Rehabilitation mit Gleichaltrigen, ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Sportprogramm In- und Outdoor und Tischtennistraining mit einem Amateurliga-Spieler. Zweite Besonderheit in Bad Gandersheim ist die Kooperation mit der Paracelsus-Klinik Golzheim Düsseldorf, Deutschlands größter urologischer Klinik. Die Zusammenarbeit betrifft vor allem männliche Tumorpatienten. Nach dem Konzept „Alles unter einem Dach – Zwei starke Partner für Ihre Genesung“ bieten die urologische Fachklinik und die Rehabilitationseinrichtung den Patienten ein individuell auf sie zugeschnittenes nahtloses und eng verzahntes Behandlungspaket an, von der Therapie in der Fachklinik bis in die onkologische Rehabilitation.

Die Fachabteilung Onkologie der Paracelsus-Harz-Klinik Bad Suderode versorgt Patientinnen und Patienten, die an einer Krebserkrankung oder einer bösartigen Erkrankung des blutbildenden und lymphatischen Systems leiden. Die Klinik ist Mitglied der Tumorzentren Magdeburg und Halle und der Sachsen Anhaltinischen Krebsgesellschaft. Besonderheiten sind hier die Rehabilitation von Krebspatienten mit Tumoren des Harn- und Verdauungssystems, der Atmungsorgane und Geschlechtsorgane sowie Brustkrebspatienten. Auch Patienten mit Malignen Systemerkrankungen (Morbus Hodgkin, Non-Hodgkin-Lymphome, Plasmozytome, myelodysplastische und myeloproliferative Syndrome, Leukämien) und nach Stammzelltransplantationen sind in Bad Suderode gut aufgehoben.

Auch in Corona-Zeiten willkommen

„Eine Rehabilitation kann ausgezeichnet helfen, die Folgeerscheinungen einer Krebserkrankung zu mindern“, schließt Tobias Brockmann. „In allen unseren Häusern stehen wir Patienten auch in Corona-Zeiten mit qualitativ hochwertigen Leistungen zur Verfügung und beantworten gern telefonisch Fragen zur Behandlung.“ Eine Rehabilitation steht jedem zu, der wegen einer Krebserkrankung oder Malignen Systemerkrankung stationär bzw. ambulant behandelt wurde, ganz gleich ob Arbeitnehmer oder Rentner. In der Regel weist schon der Sozialdienst im Krankenhaus auf die Möglichkeit zur Rehabilitation hin und leitet eine Reha ein. Diese Chance sollten alle Patienten auch in Zeiten der Pandemie nutzen, so der Geschäftsführer Rehabilitation der Paracelsus-Kliniken. red/ Fotos: Paracelsus

















31.01.2021 • 10:55 Uhr

Northeim "Neue Schauburg": Alarmierte Polizei ahndet Verstöße gegen Corona-Verordnung

Tatort: Northeim, "Neue Schauburg" Kino, Tatzeit: Samstag, 31.Januar 2021, 01:59 Uhr:
In einer aktuellen Meldung der Northeimer Polizei von Sonntagvormittag heißt es: Nach einer Meldung mehrerer Personen, welche gemeinsam in eine Wohnung - Northeim, "Neu Schauburg" - gegangen seien, können die eingesetzten Polizeibeamten vier Personen aus vier unterschiedlichen Haushalten, welche gegen die Coronaverordnung verstoßen, feststellen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.dol










31.01.2021 • 08:30 Uhr

Sportstadt Bad Gandersheim: Am Montag Neustart der Physiotherapie

Endlich ist es soweit: Im neuen Gesundheitszentrum "Sportstadt Bad Gandersheim" in der Marienstraße darf mit der Arbeit begonnen werden. "Wir freuen uns, dass wir ab Montag endlich loslegen dürfen!", erklärte soeben Sportstadt-Betreiber Tobias Reinecke im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Speziell im Gesundheitsbereich darf gearbeitet werden. Das betrifft konkret die neue Abteilung Physiotherapie. Hier werden unter anderem alle Anwendungen in der Krankengymnastik verabreicht.

Aufgrund der geltenden Corona-Lockdown-Beschränkungen bleibt der gesamte Bereich des neuen Fitnessstudios noch geschlossen.red













31.01.2021 • 08:22 Uhr

Einbeck: Wer hat den Champagner-Dieb gesehen? Polizei bittet um Zeugenhinweise

Soeben berichtet die Eindecker Polizei von einem Diebstahl edler Getränke:
Bereits am Mittwoch, 27 Januar 2021, kam es gegen 17 Uhr in einem Einbecker Warenhaus am Hubeweg zu einem Ladendiebstahl von insgesamt sieben Flaschen Champagner im Wert von 279,93 Euro. Der Beschuldigte ist bislang noch unbekannt.
Wer Hinweise zu dem Diebstahl geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen. kal










31.01.2021 • 08:18 Uhr

Uslar: Polizei alarmiert wegen Körperverletzung einer Frau und Verstößen gegen Corona-Regelnl

Am gestrigen Samstag, kam es im Laufe des Tages zwischen 14 Uhr und 18 Uhr in der Sohlinger Landstraße in Uslar, zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen, bei denen eine 51-jährige Uslarerin von mehreren, teilweise unbekannten männlichen Tätern gegen eine Wand geschubst wurde. Dabei erlitt die 51-Jährige eine Platzwunde am Hinterkopf sowie Verletzungen im Steißbereich. Das Opfer wurde zur ärztlichen Versorgung in das Krankenhaus Northeim verbracht. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden gegen vier Personen aus unterschiedlichen Haushalten Platzverweise ausgesprochen und Verfahren wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung eingeleitet.eng










31.01.2021 • 08:15 Uhr

Rechts vor links von 64-Jährigem nicht beachtet - Kollision mit 3.000 Euro Schaden

Zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden kam es am gestrigen Samstag, 30. Januar 2021 um 16:09 Uhr, in der Lessingstraße / Einmündung Friedrich-Ebert-Straße in Einbeck. Weil ein 64-jähriger Pkw Fahrer den von rechts kommenden 21-jährigen Pkw Fahrer übersah, kam es zu einem Zusammenstoß. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 3.000 Euro. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. kal










31.01.2021 • 08:12 Uhr

Einbeck: Hasser von Haustieren legen Giftköder in Gärten aus - Polizei ist alarmiert

Am gestrigen Samstag, 30. Januar, 10:45 Uhr, wurde der Polizei in Einbeck mitgeteilt, dass in mindestens zwei Gärten eventuelle Giftköder ( Mettbällchen ) ausgelegt worden seien. Da beide Garteninhaber über Haustiere verfügen und dies in der Vergangenheit schon einmal passiert sei, ist anzunehmen, dass die Köder absichtlich auf dem Grundstück deponiert wurden. Die Köder wurden rechtzeitig entdeckt, so dass vermutlich kein Tier zu Schaden kam. Es erfolgte eine Sicherstellung der Köder und die Fertigung einer Anzeige gegen zunächst Unbekannt. Wer Hinweise zu dem Sachverhalt geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen. kal










31.01.2021 • 08:06 Uhr

Schnee, Eis und Frost legen erstmals Baustellen der Landesgartenschau Bad Gandersheim lahm - Hellingrath bestätigt Baustopp

Die winterlichen Einflüsse mit Schnee, Eis und Frost haben zu einem Baustopp auf den Baustellen der Landesgartenschau 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim geführt. "Das ist richtig. Die Firmen haben seit sieben Tagen aufgrund der Winterverhältnisse die Arbeiten vorübergehend einstellen müssen", bestätigte auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath den Baustopp. Der Manager für das Millionenprojekt beruhigte sofort ängstliche Gemüter, die angehaltenen Arbeiten könnten zu unliebsamen Verzögerungen bei der Fertigstellung der Einzelprojekte führen. "Den aktuellen Baustopp verkraften wir. Der Zeitplan wird eingehalten."

Betroffen von den ruhenden Arbeiten sind die Erdarbeiten im Bereich des zweiten und dritten Osterbergsees sowie im Auepark (Koppelwiese). Notwendige Baumfälligen waren in der vorigen Woche am ersten Osterbergsee trotz Schneetreibens von einer Seesener Firma durchgezogen worden.

Wie lange der Baustopp dauern wird hängt vom weiteren Verlauf des Winterwetters ab, so Hellingrath. Er zog es vor, keine genaue Prognose abzugeben. "Da müssen wir mal abwarten, wie sich der Winter weiter entwickelt."red
red/Fotos: Fis WMG












31.01.2021 • 07:54 Uhr

Einbeck: Nach Parkplatzrempler nicht abgehauen

Am gestrigen Samstag, dem 30. Januar 2021, 13:25 Uhr, kam es auf dem Parkplatz eines Einbecker Warenhauses zu einem leichten Parkrempler. Ein 65-jähriger Pkw Fahrer beschädigte demnach beim Einparken einen rechts neben ihm geparkten Pkw eines 70-jährigen Einbeckers. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 900 Euro. Alles wurde vernünftig geregelt. Auch die Polizei war alarmiert worden und kümmerte sich. red/kal










30.01.2021 • 18:59 Uhr

Impfstoff-Deaster: MdL Uwe Schwarz prangert die Pharmaindustrie an und bekommt Beifall

Vorigen Donnerstag hat die Niedersächsische Landesregierung das Landesparlament zum Thema Impfstoffbeschaffung und Impfstrategie unterrichtet. Der Bad Gandersheimer SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim bezog dabei klare Position. Insbesondre zu dem skandalösen Verhalten der Impfstoffhersteller. Sie hatten erst für hunderte von Millionen Euro den Zuschlag für die Produktion von Corona-Schutzimpfstoffen vom Staat bekommen, versprochen rechtzeitig zu liefern und plötzlich Lieferschwierigkeiten. Sie haben u.a. damit zu tun, dass Länder wie England, USA und Israel den Herstellern immense Summen mehr Geld gezahlt und deswegen Deutschland und andere EU-Länder verzögert und nur mit begrenzten Mengen belieferten. Gesundheitspolitiker Schwarz führt das Impfstoff-Lieferchaos nicht auf Versagen von Regierung zurück und nannte unmissverständlich als Schuldigen die privatprivatschaftliche Pharmaindustrie.
Hier ein Ausschnitt aus seiner Rede vor dem Landtag am vorigen Donnerstag. Den Kompleten Beitrag bietet seine Facebookseite an.
red/Sreen Ausschnitt Uwe Schwarz, MdL, Facebook












30.01.2021 • 18:35 Uhr

Murer Feuerschutz Einbeck- Greene übergibt Spende an Northeimer Stiftung: 5000 FFP2 Masken übergeben

„Unzählige Einrichtungen in Northeim arbeiten leidenschaftlich engagiert daran, auch während der Corona-Pandemie handlungsfähig zu bleiben und im Rahmen der Möglichkeiten ihre Angebote aufrecht zu erhalten. Was mir in Gesprächen aber immer wieder berichtet wird: es mangelt an der Schutzausrüstung“, berichtet Dr. Roy Kühne, Vorsitzender der Stiftung „ProRettung“.

Für dieses Problem gibt es jetzt eine Lösung: Die Greener Firma Murer Feuerschutz spendet der Stiftung 5000 FFP2-Schutzmasken sowie 500 Augenschutzbrillen. „Damit können wir nicht nur alle Rettungsorganisationen aus Northeim umfangreich ausstatten, sondern darüber hinaus eine ganze Reihe an Einrichtungen im Bereich der Kreisstadt bei ihrer Arbeit in Corona-Zeiten unterstützen“, freut sich Kühne. Konkret profitieren soll unter anderem das Kinder- und Jugendtrauerzentrum Lutom aus Northeim. „Aber auch andere gemeinnützige Einrichtungen wie beispielsweise die Northeimer Tafel können sich bei Bedarf an die Stiftung ProRettung wenden.
Mit dieser Spende kann die Ende 2020 ins Leben gerufene Stiftung ihr erstes großes Projekt zur Unterstützung diverser Einrichtungen im Stadtgebiet Northeim starten. „Dabei freut es mich besonders, dass die Firma Murer Feuerschutz um die Geschäftsführer Ernst Müller und Thorsten Flieth einmal mehr ihre Verbundenheit zur Region verdeutlicht“, so Roy Kühne abschließend.

Gemeinnützige Einrichtungen aus Northeim, die Masken oder Schutzbrillen benötigen, können sich per E-Mail an info@prorettung.de an die Stiftung wenden.
Zum Bild: Freuen sich über die Spende (von links): Stadtbrandmeister Bernard Krzepina, Daniel Kühle und Thorsten Flieth von Murer Feuerschutz, Stiftungsvorsitzender Dr. Roy Kühne und Raphael Holz von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.
Foto: Konstantin Mennecke/ProRettung










30.01.2021 • 18:29 Uhr

Auf der Autobahn: Funkstreifenwagen der Polizei zerdeppert

Die Polizisten sicherten eine Unfallstelle ab, als der Führer eines Lkw die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Am frühen Samstagmorgen (6.04 Uhr) kam es auf der A 39 in Höhe der Anschlussstelle Westerlinde in Fahrtrichtung Braunschweig zu einem Verkehrsunfall, zu dem eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig gerufen wurde. Es handelte sich um einen witterungsbedingten Unfall zwischen zwei Pkws, bei dem lediglich Sachschaden entstanden war.

Um die Unfallstelle auf der Autobahn abzusichern und den nachfolgenden Verkehr auf diese Gefahrenstelle hinzuweisen, schalteten die Beamten noch vor Erreichen des Unfallorts das Blaulicht und die TOP-Anlage ein, die den Verkehr vom Hauptfahrstreifen auf den linken Fahrstreifen lenkte.

Die Polizisten waren gerade aus ihrem Funkwagen ausgestiegen, als der 32-Jährige bemerkte, dass im rückwärtigen Verkehr ein Lkw mit Anhänger auf der winterglatten Fahrbahn ins Rutschen geraten war und der Fahrer die Kontrolle über seinen Gliederzug verlor. Mit einem Warnruf konnte er seinen 25-jährigen Kollegen auf das Fahrzeug aufmerksam machen, das direkt in ihre Richtung kam.

Nur durch einen Sprung in den unbefestigten Grünstreifen neben der Fahrbahn konnten sich die Polizeibeamten gerade noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich retten, bevor es zum Zusammenstoß kam.

Währenddessen drohte der Lkw sich querzustellen. Der Anhänger rutschte weiter geradeaus und schlug in das Heck des Funkstreifenwagens ein. Durch den Aufprall wurde der Funkwagen um seine eigene Achse in den Grünstreifen geschleudert, wo es schließlich zum Stehen kam. Auch hierbei hing es nur vom Zufall ab, dass die Polizeibeamten nicht von ihrem eigenen Fahrzeug erfasst und verletzt wurden.

Der Daimler der Polizisten wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes im Heckbereich massiv eingedrückt und das Dach stark verformt. Der Anhänger des Gliederzugs wurde nur leicht beschädigt.

Auch der 31-jährige Fahrer des Lkw sowie sein 49-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Der Fahrzeugführer muss sich indes in einem Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Zur Bergung des beschädigten Funkwagens wurde die A 39 zeitweise vollgesperrt.ots/Foto: Polizei










30.01.2021 • 14:08 Uhr

Edesheim: Nach fürchterlichem Baumunfall Feuerwehren auf der B3 mit 40 Kräften im Einsatz

Die Feuerwehren Edesheim, Hohnstedt, Langenholtensen, sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit Notarzt wurden am 29. Januar gegen 17:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3 zwischen Edesheim und Hohnstedt alarmiert. Aus dem Motorraum kam Qualm heraus. Bei Ankunft der ersten Rettungskräfte stellte sich heraus, dass ein VW-Golf mit einer 46-jährigen Fahrerin und einer 19-jährigen Mitfahrerin aus noch ungeklärter Ursache rechtsseitig in den Böschungsbereich gekommen war und mit einem Straßenbaum kollidierte, aber nicht brannte. Die Fahrzeuginsassen befanden sich nicht mehr im Fahrzeug, sie wurden vom Notarzt und den Sanitätern versorgt. Mit einem C-Rohr vom Mittlerem Löschfahrzeug der Feuerwehr Edesheim wurde der Brandschutz sicherstellt und die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Weiterhin wurde die Unfallstelle weiträumig abgesichert und mit Scheinwerfern der Feuerwehren ausgeleuchtet. Die Fahrzeugführerin wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die 19-jährige Mitfahrerin wurde notärztlich versorgt und dem Northeimer Helios Albert-Schweitzer-Krankenhaus zugeführt, wo sie kurze Zeit später verstarb. Während der Rettungs- und Aufräumungsarbeiten war die Bundesstraße 3 beidseitig für mehrere Stunden voll gesperrt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an, ein Sachverständiger wurde zur genauen Klärung des Unfallherganges hinzugezogen. Im Einsatz waren ca. 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.hl/Foto: Horst Lange











30.01.2021 • 14:01 Uhr

Medienradar: Neues aus dem Luftschutzbunker in Bad Gandersheim - Peters und Mennecke erklären Feuerwehr

Zu den geheimnisvollen Objekten in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt gehört mit Sicherheit ein noch existenter Luftschutzbunker. Aus diesem haben zwei engagierte Protagonisten des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim jetzt spannende Videoclips als Lehrmaterial für den Feuerwehrnachwuchs online geschickt. Und sofort lösten die beiden Jugendfeuerwehrwarte nicht nur Resonanzen bei jungen Leuten aus. Unser Medienradar reagierte jetzt mehrfach. So auch auf den Umstand, dass sich der regionale Ferbnsehsehsender SAT1 Niedersachsen für das spannende wie nützliche Projekt interessierte. So erfuhren die Leute neben Feuer und Flamme und anderen Knalleffekten, dass es in Bad Gandersheim wirklich noch einen richtigen Luftschutzbunker gibt.

In einem Vorspann wird in die Aufklärungsserie "112" eingeführt. Dort wird zum Inhalt angesagt: "Was macht die Feuerwehr mit einem Funkgerät? Wie werden die Einsatzkräfte alarmiert? Warum ist das Blaulicht blau? Es gibt viele Fragen, die bei dem Begriff „Feuerwehr“ auftauchen – und wir erklären sie jetzt kurz und kompakt.
Mit „Feuerwehr erklärt in 112 Sekunden“ geht kommende Woche Mittwoch eine neue Videoreihe im Rahmen des Projekts „Status2“ an den Start. „Wir möchten damit nicht nur Feuerwehr-Begriffe einfach für die Kinder- und Jugendfeuerwehr erklären, sondern auch für alle Bürgerinnen und Bürger verständlich machen“, betonen Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters und Stellvertreter Konstantin Mennecke. Einen kurzen Einblick in das Projekt und die Hintergründe gibt es in diesem Video: ABC der Feuerwehr ..."
red/Screen/Videoausschnitt Kreisfeuerwehrverband Northeim











30.01.2021 • 13:07 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert für grün markierten Kreis Northeim 32,5, Helios-Klinik Gandersheim mit 19 Patienten belegt

Das ist die Corona-Virus-Situation am heutigen Samstag in Südniedersachsen, Landkreis Northeim und in der Stadt Bad Gandersheim:

Der abgesackte Fallwert (Inzidenz) wird heute vom Niedersächsischen Gesundheitsministerium für den Landkreis Northeim mit 32,5 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen angegeben. Bis weit in den Raum Hannover (und in Südniedersachsen sowieso!) befindet sich der Landkreis Northeim damit in der exklusiven Lage, auch heute auf der Inzidenzampel mit der Farbe Grün angezeigt zu werden. Das hängt u.a. mit der Disziplin der verantwortungsvollen Menschen bei der Einhaltung der Corona-Regelwerke und den verschärften Kontrollen dieser Vorschriften durch die Polizei zusammen, so interpretieren es Experten.

Die Lage in der zentralen Helios-Corona-Klinik in Bad Gandersheim ist schwankend. Zum Wochenende wurde dort stationär 19 Patienten/innen (17 auf "Normalstation", zwei auf "Intensivstation") vom Team der Ärzte und Pfleger/innen betreut, beobachtet, behandelt.

Die Detailzahlen für den Landkreis Northeim werden von der Verwaltung (wie üblich) am Montag herausgegeben und hier aktuell dokumentiert!
red/Foto: Fis WMG/Grafiken: Gesundheitsministerium Niedersachsen( Helios Klinik Konzern
















30.01.2021 • 12:48 Uhr

Feueralarm in Seesen: Vermeintlicher Dachstuhlbrand entpuppte sich als Feuerschale

Am gestrigen Freitag wurde gegen 23 Uhr ein Dachstuhlbrand in einem Seesener Ortsteil gemeldet. Der Meldende hatte einen Lichtschein festgestellt und angenommen, dass der Dachstuhl des Hauses in Flammen stehen würde. Durch die alarmierte Freiwillige Feuerwehr konnte kurz darauf Entwarnung gegeben werden. Auf einem Balkon wurde durch die Bewohner eine Feuerschale betrieben, so dass die Einsatzkräfte wieder einrücken konnten. ots











30.01.2021 • 12:32 Uhr

Initiative "Wiederaufbau Clusturm" Bad Gandersheim: "Spendenaufruf" in winterlicher Umgebung - 1000 Euro von der Bürgerstiftung

Mit einem Treffen von zwei Dutzend Menschen in der winterlichen Umgebung an der Ruine des Baudenkmals "Clusturm" in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt ist heute Vormittag der Spendenaufruf für den Wiederaufbau des Turmes gestartet worden. Im Beisein von Repräsentanten des Stadtrates, der Landesgartenschau eGmbH, von einigen Vereinen und vier Medienvertretern konnte Ratsherr Oliver Brzink außerdem Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz und von der Bürgerstiftung Vorstand Generalmajor a.D. Achim Lidsba begrüßen. Liane Schrader hatte in die Geschichte des Ausflugsturmes eingeführt. Bürgermeisterin Schwarz begrüßte und bedankte sich für die Initiative des Spendenaufrufs. Dann übergab Achim Lidsba einen ersten Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro als Morgengabe von der Bürgerstiftung. Jetzt fehlen noch 59.000 Euro. Die Spendensammlung muss 60.000 Euro einbringen. Dann hat das Projekt eine Realisierungchance. Brzink bekräftigte seinen Wunsch, dass der Clusturm mit neuem Aufbau bereits zur Landesgartenschau 2022 als neues Naherholungsziel angeboten werden kann. Ob das gelingt mag man der Initiative wünschen. Ob es realistisch ist steht auf einem anderen Blatt.
red
















30.01.2021 • 09:07 Uhr

Nach erfolgreiche Ermittlungsarbeit nimmt Polizei brutalen Handtaschenräuber fest

Die Polizei Wolfsburg hat am gestrigen Freitag nach akribischer Ermittlungsarbeit und Hilfe von Zeugen einen Handtaschenräuber überführen und festnehmen können. Dem 24 Jahre alten Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen dem 19. Dezember 2020 und dem 04. Januar 2021 insgesamt vier Seniorinnen überfallen und ihr zum Teil unter extremer Gewaltanwendung die Handtaschen geraubt zu haben. Anschließend flüchtete er in allen Fällen auf einem Fahrrad vom Tatort. Beim letzten Überfall am Anfang dieses Jahres in der Siegfried-Ehlers-Straße wurde eine 81 Jahre alte Seniorin schwer verletzt, da sie bei dem Raub zu Boden stürzte und sich mehrere Knochenbrüche zuzog (wir berichteten). Die Ermittler waren bereits zwei Tage nach der Tat durch einen Zeugenhinweis auf den 24 Jahre alten Wolfsburger aufmerksam geworden. In zahlreichen akribischen Nachermittlungen konkretisierte sich der Tatverdacht gegen den 24 Jahre alten Beschuldigten, so dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen den 24-Jäherigen Haftbefehl beantragte, welcher durch den Richter am Amtsgericht Wolfsburg erlassen wurde. Die Festnahme erfolgte am Mittwochvormittag am Wohnort des Beschuldigten. Er wurde unmittelbar dem Richter am Amtsgericht vorgeführt wo der Haftbefehl verkündet und der Beschuldigte schließlich in die Justizvollzugsanstalt überstellt werden konnte. red










30.01.2021 • 09:01 Uhr

Heute in den frühen Morgenstunden in Uslar: Nachbarn alarmieren Polizei - Zwei verbotene Feierngesprengt

Am heutigen Samstag, 30 Januar 2021, kam es in den frühen Morgenstunden zu Verstößen gegen die Corona-Verordnung. Um 02.45 Uhr stellten die Beamten nach gemeldetem Lärm aus einer Wohnung in der Gerhart-Hauptmann-Straße fest, dass sich hier drei Personen aus jeweils unterschiedlichen Hausständen zu einer kleinen Geburtstagsfeier zusammengefunden hatten. Die Feier wurde aufgelöst. Gegen die drei Betroffenen wurden Verfahren eingeleitet. Um 04.15 Uhr wurden die Beamten erneut gerufen. Diesmal in den Bereich der Kantstraße, auf den Spielplatz der dortigen Grundschule. Hier wurden erneut drei Personen aus unterschiedlichen Haushalten beim Feiern angetroffen. Zwei Personen waren bereits beim vorherigen Einsatz in der Gerhart-Hauptmann-Straße dabei gewesen. Auch hier wurde die Feier aufgelöst und es wurden neue Verfahren gegen die Betroffenen eingeleitet.
Sie erwarten jetzt satte Bußgelder von 100 Euro bis 250 Euro.eng











30.01.2021 • 08:23 Uhr

Tragischer Unfall auf B3 bei Edesheim: Auto kracht frontal gegen einen Straßenbaum - 19- jährige Beifahrerin erleidet tödliche Verletzungen

Am Freitagnachmittag (17.15 Uhr) kam es auf der Bundesstraße 3, zwischen Hohnstedt und Edesheim, zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem die Mitfahrerin tödlich verletzt worden ist.
Eine 46-Jährige Fahrzeugführerin befuhr mit ihrem Pkw, besetzt mit einer 19-Jährigen Mitfahrerin auf der Rückbank, die Bundesstraße 3, aus Edesheim kommend in Richtung Hohnstedt. Aus ungeklärter Ursache geriet die Fahrzeugführerin in den rechtsseitigen Böschungsraum und kollidierte hier frontal mit einem massiven Straßenbaum. Die Fahrzeugführerin kam leicht verletzt in ein Krankenhaus. Die 19-Jährige Mitfahrerin wurde am Unfallort notärztlich versorgt und reanimationspflichtig dem Northeimer Krankenhaus zugeführt, wo diese kurze Zeit später verstarb.
Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Bundesstraße 3 beidseits für mehrere Stunden voll gesperrt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an, ein Sachverständiger wurde zudem zur genauen Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen. dol










29.01.2021 • 20:35 Uhr

Ratsherr Oliver Brzink aktiviert Initiative "Wiederaufbau des Clusturmes" mit Spendenaufruf

Nicht locker lassen will Bad Gandersheims Ratsherr Oliver Brzink (Bündnis90/Die Grünen) an seiner ehrgeizigen Idee eines Wiederaufbaus der touristischen Attraktion "Clusturm" in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Und der Kommunalpolitiker weiß sich einer gemeinschaftlichen Unterstützung jetzt schon sicher. Dabei ist im Vorfeld eines angestrebten Wiederaufbaus dieses heimathistorischen Wahrzeichens von großer Bedeutung und Wichtigkeit, dass die Finanzierung des auf 240.000 Euro taxierten Vorhabens gemeinschaftlich auf solide Beine gestellt wird.

Da die Stadt Bad Gandersheim einen vollen Anteil der noch offenen Finanzlücke von 120.000 Euro (die andere 120.000 Euro kommen von übergeordnete Gebern) nicht allein schultern kann, aber 60.000 Euro einzupflegen gedenkt, müssen die verbleibenden 60.000 Euro alternativ beschafft werden. Dies soll durch einen Spendenaufruf an die Bevölkerung geschehen. Ihn möchte Bürgermeisterin Franziska Schwarz im Einvernehmen mit den drei im Gandersheimer Stadtrat vertretenen Fraktionen aktuell auf den Weg bringen, so hat es Ratsherr Brzink angekündigt. Als weitere Partner dieses Spendenaufrufs haben sich bereits die Bürgerstiftung Bad Gandersheim und die Landesgartenschau eGmbH avisiert; weitere Partner sollen ins Spendenboot geholt werden. Ratsherr Brzink kündigte dazu weitere Informationen an.

Weitere Berichterstattung folgt.
red










29.01.2021 • 19:31 Uhr

Versuchter Totschlag von Limmer jetzt vor Gericht: Fünf Angeklagte schlugen und traten brutal zu

Eine brutale Schlägerei im Alfelder Ortsteil Limmer vom 23. August vorigen Jahres wird ab dem 15. Februar 2021 ein gerichtliches Nachspiel haben. Vor der Schwurgerichtskammer wird ab 9 Uhr im Saal 134 die zur Last gelegte Tat "Versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Nötigung in Tateinheit mit Sachbeschädigung" gegen fünf Angeklagte verhandelt. Es sind vorerst zehn Verhandlungstermine angesetzt.

Und darum geht es:
Den insgesamt fünf Angeklagten im Alter von 21, 21, 22, 23 und 24 Jahren wird die Begehung verschiedener Straftaten am 23.08.2020 gegen 4.20 Uhr an einer Tankstelle im Alfelder Ortsteil Limmer vorgeworfen. Sie sollen gemeinsam in einem Fahrzeug zu der Tankstelle gekommen sein, um zu tanken. Kurz zuvor soll eine Gruppe von sieben Frauen und Männern mit einem Großraumtaxi an der Tankstelle gehalten haben, um dort Getränke und Zigaretten zu kaufen.

Zwischen einem der 21-jährigen Angeklagten und dem Mitglied der anderen Gruppe soll es sodann zu einer verbalen Auseinandersetzung und Provokationen gekommen sein, worauf die übrigen Angeklagten aus dem Fahrzeug ausgestiegen sein sollen. Zwischen den beiden Gruppen soll sich darauf eine Rangelei entwickelt haben.

Drei der Angeklagten im Alter von 22, 23 und 24 Jahren sollen hierbei zunächst gemeinsam mit Fäusten auf Kopf und Oberkörper eines Zeugen eingeschlagen haben, wodurch er Prellungen und eine Zerrung davongetragen haben soll. Der 21-jährige soll sodann nach kurzer Beruhigung der Lage dem Zeugen, mit dem er zuvor in das Wortgefecht geraten war, zwei Faustschläge in Richtung des Gesichts versetzt haben, wobei der Zeuge zuvor einen Gegenstand aus der Tasche geholt, aber nach den Schlägen wieder weggesteckt haben soll. Anschließend soll sich die Situation wieder kurzzeitig beruhigt haben.

Sodann sollen aber die beiden 21-jährigen, der 22-jährige und der 23-jährige Angeklagte gemeinsam mit Schlägen auf diesen Zeugen eingewirkt haben, sodass dieser schließlich zu Boden ging. Hier soll es von einzelnen der Angeklagten noch zu Tritten gegen den Körper des am Boden liegenden Zeugen gekommen sein.

Ein Mann aus der Gruppe des nun am Boden liegenden Zeugen soll dann versucht haben, diesem zu helfen, worauf er selbst einen Faustschlag abbekommen und zu Boden gegangen, mit dem Hinterkopf aufgeschlagen und bewegungslos liegen geblieben sein soll. Nun sollen der 23-jährige Angeklagte und ein weiterer Angeklagter dem Mann mehrere wuchtige Tritte gegen den Kopf und in das Gesicht versetzt und dabei tödliche Verletzungen billigend in Kauf genommen haben. Der Zeuge soll reglos und aus Mund und Nase blutend auf dem Boden gelegen haben.

Noch hiernach soll einer der 21-jährigen zum Ende der Auseinandersetzung auf den reglos am Boden liegenden Mann zugegangen sein und diesem mit mehreren Schritten Anlauf einen wuchtigen Tritt gegen den Kopf versetzt und dabei ebenfalls tödliche Verletzungen billigend in Kauf genommen haben. Einer Zeugin, die Fotos von dem Fahrzeug der Angeklagten machen wollte, soll er das Handy aus der Hand gerissen und es auf die Straße geworfen haben, sodass es zerstört wurde.

Der am Boden liegend getretene Mann soll unter anderem zwei Schädelbrüche sowie Frakturen von Kiefer, Augenhöhle und Jochbein davongetragen haben. Der 23-jährige Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft (Schlagwort: Tankstelle).
red










29.01.2021 • 19:14 Uhr

In der Salzwiese morgens um 9.15 Uhr: Bad Gandersheimer (43) bei Drogenfahrt erwischt - Urintest bestätigt Verdacht

Am Mittwoch, gegen 09.15 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim einen 43-jährigen Bad Gandersheimer mit seinem Pkw VW Passat in Bad Gandersheim, in der Salzwiese. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 43-Jährigen drogentypische Auffallerscheinungen fest. Ein daraufhin durchgeführter Drogenurintest bestätigte die Feststellungen. Dem Bad Gandersheimer wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und es wurde die Weiterfahrt untersagt. Des Weiteren wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.schw










29.01.2021 • 19:02 Uhr

Alltagsbeobachtungen zuhause in Südniedersachsen: Wasserstraßen

Am Anfang der Woche war der Schnee. Zum Ende der Woche ist das Wasser. Die steigenden Temperaturen haben in den vergangenen 48 Stunden die weiße Pracht in der Region Einbeck-Bad Gandersheim-Seesen-Alfeld-Göttingen-Holzminden und andernorts im Flachland schmelzen lassen. Tauwetter. Beeindruckend heute am späten Nachmittag in der südniedersächsischen Kurstadt - und Reha-Stadt Bad Gandersheim die feuchten Folgen anzuschauen: Wasserstraßen, soweit das Auge reicht!
red/Fotos: FisWMG
















29.01.2021 • 17:56 Uhr

Staufenberg: Haftbefehle gegen drei Tatverdächtige aus dem Raum Göttingen nach besonders schwerem Raub erlassen

Wende in einem bösen Kriminalfall. Die Göttinger Staatsanwaltschaft und Polizei berichten soeben in einer gemeinsamen Erklärung:
Bereits am 30 Dezember 2020 kam es in Staufenberg-Mainzlar zu einem Raubüberfall zum Nachteil eines 35 - Jährigen. Die Ermittlungen führten zur Festnahme von drei deutschen Staatsangehörigen im Alter von 24, 26 und 35 Jahren. Die dringend Tatverdächtigen, die alle aus dem Raum Göttingen stammen, wurden am vergangenen Mittwoch an ihren Wohnadressen festgenommen und am Donnerstag auf Antrag der Gießener Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht in Gießen vorgeführt. Gegen alle drei Männer wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des besonders schweren Raubes erlassen. Gegen einen Verdächtigen, der sich zur Tat eingelassen hatte, wurde der Haftbefehl unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die beiden anderen Personen, die keine Angaben machten, wurden in eine Haftanstalt gebracht.

Das war passiert: Unbekannte hatten den 35 - Jährigen in der Tatnacht in seiner Wohnung in Mainzlar überwältigt und gefesselt. Sie durchsuchten dann seine Wohnung und verschwanden mit Bargeld, einer Münzsammlung und einer Spielkonsole. Die anschließenden Untersuchungen ergaben einen Tatverdacht gegen die drei genannten Personen aus Niedersachsen. Bei den Durchsuchungen der Wohnungen, die per Beschluss zuvor durch ein Gericht angeordnet wurden, fanden die Beamten umfangreiche Beweismittel. Die drei Tatverdächtigen wurden festgenommen. ots










29.01.2021 • 16:39 Uhr

"Kurpark-Quartier" Bad Gandersheim: Nach Entrümpelung ab Mitte Februar Abriß von Fassade und Hallenbad am Ex-Kurparkhotel Bartels

Das sind gute Nachrichten für die neuen Perspektiven in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim: es geht voran mit dem ehrgeizigen Projekt "Kurpark-Quartier Bad Gandersheim" ! Das ist die Botschaft des heutigen Tages. Verkündet und bestätigt hat sie der Investor und Architekt Michael Schleder. "Es ist stimmt: Derzeit laufen die Abschlussarbeiten für die Entrümpelung des ehemaligen Gebäudes Kurhotel Bartels. Ab Mitte Februar 2021 werden wir mit den Abrissarbeiten an der Fassade und des Hallenbades beginnen!", verriet der Investor in einem Exklusivgespräch heute dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Bekanntlich haben die Investoren Leicht & Schleder vor, in dem ehemaligen Hotelkomplex unter anderem ein "Boarding House" (eine Art Hotel garni) einzurichten. Im Erdgeschoss ist eine Restauration geplant. Die Fassade bekommt Balkone. In dem Gebäude sollen attraktive Wohneinheiten für ältere Menschen geschaffen werden. Die Unternehmerkooperation investiert über sechs Millionen Euro in das ambitionierte Vorhaben. Es soll eine Visitenkarte für die für 2022 (ab April) für ein halbes Jahr geplante Landesgartenschau in Bad Gandersheim werden. Zu der Ausstellung werden offiziell 460.000 Besucherinnen und Besucher in der Roswithastadt erwartet.

In dieser Woche sind die Innenräumlichkeiten der Immobilie weiter entkernt worden, bestätigte Investor Schleder. "Viel Holzverkleidungen von Möbeln in den Zimmern sind entfernt worden. Ebenso Gardinen, Matratzen und ein Teil der vielen Doppelbetten." Einige Betten konnte gespendet werden (wir berichteten). Eine Abgabe gegen günstige Preise erwies sich als schwierig. "Niemand kann Betten von einer 1,90-Meter Länge wirklich gebrauchen." Somit werden sie einem Altmetall-Recycling zugeführt.

Hinter den Kulissen müssen eine Reihe von vorbereitenden Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Sie haben auch mit einem professionellem Marketing zu tun. "Die Akquise für das Boarding House muss selbstverständlich rechtzeitig vor dem eigentlichen Beginn der Landesgartenschau möglich sein. Die Gäste sollen sich frühzeitig anmelden können." Deswegen steht ein professioneller Auftritt des Kurpark-Quartiers im Internet vor seiner Fertigstellung und Präsentation", erwähnte Architekt Schleder ein weiteres Beispiel für die laufenden "Arbeiten im Hintergrund". Fazit: Es geht voran mit dem "Kurpark-Quartier"!
red /Foto: Fis WMG










29.01.2021 • 16:12 Uhr

Spekulationen in Amerika

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

In den USA wurde das Börsengeschehen in dieser Woche insbesondere von starken Kursausschlägen einzelner Nebenwerte überschattet. Viele Privatanleger stemmten sich kollektiv gegen Strategien von Hedgefonds, die auf fallende Kurse setzen. Das führte teilweise zu heftigen Kursanstiegen. Die Bewegungen sind höchstwahrscheinlich sehr kurzfristig. Wertpapieraufsicht sowie Notenbank haben kein Interesse daran, dass die Kurse größere Wellen am US-Kapitalmarkt schlagen, weil dies für unnötige Unruhe sorgt. Für einige Investoren spiegelten die Kursausschläge die hohe Liquidität wider, mit denen die Kapitalmärkte seit einiger Zeit überflutet werden. Von Seiten der Konjunktur gab es keine Entlastung: Aufgrund der Verzögerungen bei den landesweiten Impfkampagnen verlieren viele Akteure zusehends die Hoffnung auf eine baldige Senkung der coronabedingten Restriktionen.

Konjunkturelle Belastungen

Die maue Börsenentwicklung der vergangenen Woche könnte sich in den kommenden Tagen fortsetzen. Denn es werden eine Reihe von Konjunkturdaten aus Europa veröffentlicht, welche die Belastungen der Wirtschaft durch die zweite Corona-Welle widerspiegeln. Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Aktivität wird bei weitem nicht so schlimm ausfallen wie während der ersten Welle vor knapp einem Jahr. Dennoch sind mehr und mehr Ermüdungserscheinungen beim Umgang mit den Corona-Beschränkungen erkennbar, insbesondere in den am schlimmsten betroffenen Branchen der konsumnahen Dienstleistungen.











29.01.2021 • 13:52 Uhr

Goslar: Doppelter Ärger wegen Sommerreifen im Winter

Am gestrigen Donnerstag, 16.15 Uhr, wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der B 242 im Bereich Stieglitzecke bei Goslar gerufen. Vor Ort trafen die Beamten auf einem Pkw mit auswertigen Kennzeichen, der sich im Schnee festgefahren hatte. Ein Abschleppdienst mußte den Pkw bergen. Neben den Abschleppkosten kommen auf den Pkw-Fahrer aus Hamburg noch ein Bußgeld zu, da der Pkw nur Sommerreifen hatte. /Krz.










29.01.2021 • 13:45 Uhr

Lies: „Wichtiger Schritt für mehr Transparenz und Verlässlichkeit des Grundwassermontorings" - Nitratbelastung wird an 1080 Stellen gemessen

„Ein wichtiger Beitrag für mehr Transparenz des Grundwassermonitorings und damit der Umsetzung der Kulisse der Düngeverordnung in Niedersachsen" - so kommentiert Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am (heutigen) Freitag die vorliegenden Berichte des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zu den Funktionsprüfungen an Grundwassergütemessstellen des Wasserrahmenrichtlinienmessnetzes (WRRL): „Damit hat das Umweltministerium einen wichtigen Schritt genommen, um die notwendige Transparenz des Grundwassermonitorings zu verbessern. Wir sind uns aber mit allen Beteiligten einig, dass dies nur ein Baustein ist. Gerade das Thema Regionalisierung und die Weiterentwicklung des Verursacherprinzips erarbeiten wir zurzeit mit Landwirtschaft und Wasserwirtschaft gemeinsam".

Von den insgesamt 1080 Messstellen wurden bis Ende November 2020 im ersten Schritt 217 Messstellen des WRRL-Netzes überprüft, bei denen die mehrjährigen Nitratmittelwerte über 50 mg/l liegen. Davon sind laut Untersuchungen des mit der Funktionsprüfung beauftragten Fachbüros 94,5 Prozent funktionstüchtig und als Gütemessstellen geeignet.

Minister Olaf Lies: „Es ist ein gutes Zeichen, dass die überwiegende Zahl der Messstellen uneingeschränkt funktioniert und damit das Grundwassermonitoring durch den NLWKN gewährleistet ist. Auf dieser positiven Nachricht wird sich das Umweltministerium allerdings nicht ausruhen und die nötigen Maßnahmen einleiten, um die nicht funktionstüchtigen Messstellen zu reparieren oder zu ersetzen". Außerdem werden gegenwärtig die weiteren ca. 900 Messstellen des Wasserrahmenrichtlinienmessnetzes überprüft. Diese Funktionsprüfungen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Anlass für die Überprüfung der Messstellen war ein Beschluss des Niedersächsischen Kabinetts vom November 2019, woraufhin der NLWKN mehrere Fachbüros mit den erforderlichen Arbeiten beauftragt hat.
Das Messnetz dient der Bewertung des Grundwasserzustands nach Wasserrahmenrichtlinie, bildet aber auch die Ausgangsbasis für die Ausweisung der mit Nitrat belasteten Gebiete für die Landesdüngeverordnung (NDüngGewNPVO). Die der Ausweisung zugrundeliegende Binnendifferenzierung soll zukünftig von dem aktuellen hydrogeologisch und hydraulischen Verfahren auf ein Regionalisierungsverfahren umgestellt werden. Die Umsetzung wird von einem Begleitgremium unterstützt, dass in dieser Woche auf Einladung des Umweltministers das erste Mal getagt hat.

Die Berichte zur Funktionsprüfung sind unter folgendem Link auf der Website des Umweltministeriums einsehbar:
https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/publikationen/wasser/publikationen-wasser-9090.html
red











29.01.2021 • 12:33 Uhr

Start der Impfterminvergabe - Schutzimpfungen ab dem 8. Februar, wenn denn endlich Impfstoff vorhanden ist

Landkreis Northeim bezieht Stellung um Impf-Chaos - Ansturm auf das Importal - 700.000 vergebliche Anrufe in einer Stunde

Der mit langem Vorlauf in den Medien angekündigte Start der Impfterminvergabe hat gestern vielfach zu Unverständnis und Enttäuschung bei den Anrufenden geführt.
Nach Auskunft der Niedersächsischen Staatskanzlei ist die Hotline einem immensen Ansturm ausgesetzt. Es wurden allein in einer Stunde mehr als 700.000 Anrufversuche registriert. Aufgrund dieser Überlastung ist es dazu gekommen, dass bei Anrufen die Ansage ertönte, die Nummer sei nicht vergeben. Dies war ein technischer Fehler, auf den der vom Land beauftragte Dienstleister keinen direkten Einfluss hatte. Mittlerweile ist dieser Fehler behoben. Die Nummer ist korrekt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen so viele Anrufe entgegen wie möglich.

Aufgrund der äußerst geringen verfügbaren Impfstoff-Menge sollen über das Impfportal derzeit aber keine Termine mehr buchbar sein. Wer 80 Jahre und älter ist, kann sich aber über die Hotline Telefon 0800 9988665 auf die Warteliste setzen lassen.
Auch für das Impfzentrum in Northeim waren im Vorfeld 180 Terminangebote in das System des Landes eingegeben worden, die innerhalb kurzer Zeit vergeben waren. Mit dem Impfen dieser Personen soll ab dem 8. Februar begonnen werden, wenn die neue Impfstofflieferung den Landkreis planmäßig zum 5. Februar erreicht.

Der Schwerpunkt der Impfbemühungen liegt im Landkreis Northeim allerdings auch weiterhin in den Alten- und Pflegeheimen. Um aber auch der Gruppe der über Achtzigjährigen ein Angebot zu machen, werden jetzt von jeder Impfstofflieferung mit rund 1.130 Impfdosen immer auch anteilig Impfdosen für das Impfzentrum in Northeim abgezweigt und dort verimpft. Diese Situation, mit dem Schwerpunkt auf den Alten- und Pflegeheimen, kann sich aber erst bessern, wenn mehr Impfstoff zur Verfügung steht oder das Personal und die Bewohner geimpft sind.

Interessant ist, dass von den 180 Terminen im Impfzentrum nur 45 (25 %) an Personen aus dem Landkreis Northeim gegangen sind. So werden ab dem 8. Februar auch Impfberechtigte aus den Landkreisen Hildesheim, Göttingen, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Salzgitter, Hannover und Goslar in Northeim geimpft. Dies hängt damit zusammen, dass man bei der Terminvereinbarung – je nach Terminverfügbarkeit – grundsätzlich wählen kann, wo man geimpft werden möchte. Die 50 Impfzentren in Niedersachsen sind somit als Netzwerk zu sehen, welches den Impfwilligen zur Verfügung steht.

„Den sich daraus ergebenden Impftourismus sehe ich, gerade auch in Pandemiezeiten, äußerst kritisch“, meint Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Eine weitere Folge sei auch, dass der Landkreis vollkommen die Übersicht über die Impfquote der Kreiseinwohner verliere. „Wir erfahren nämlich nicht, welche Personen aus dem Landkreis Northeim in einem anderen Landkreis geimpft wurden“, so die Landrätin weiter.
Leider reisen immer wieder auch Personen direkt zum Impfzentrum in Northeim an, um dort einen Termin zu buchen oder sich direkt impfen zu lassen. Beides ist aber so nicht möglich. Die Terminvergabe oder Terminreservierung sind ausschließlich über das Land möglich: Entweder über die Telefonnummer 0800 99 88 665 oder per Internet über https://www.impfportal-niedersachsen.de/











29.01.2021 • 12:26 Uhr

Falsche Bankmitarbeiter erbeuten fünfstellige Geldsumme bei einem arglosen 75-Järigen

Nachdem in der Vergangenheit falsche Polizeibeamte weitestgehend ältere Menschen um ihr Erspartes betrogen haben, sind es nun auch falsche Bankangestellte, die die Gutgläubigkeit der Bürgerinnen und Bürger gnadenlos ausnutzen und damit ihr Geld verdienen.

Ein solcher Fall ereignete sich in der vergangenen Woche im Landkreis Holzminden, bei dem ein 75 Jahre alter Mann um eine fünfstellige Geldsumme gebracht wurde.

Der Senior schöpfte keinen Verdacht, als am frühen Abend die Festnetznummer seiner Hausbank im Display angezeigt wurde. Es meldete sich ein Herr Meißner, angeblicher Mitarbeiter der Hausbank. Mit der Legende, dass es verdächtige Abbuchungen vom Konto des 75-Jährigen gegeben habe, welche verifiziert werden sollten.

Als der Angerufene verneinte Buchungen getätigt zu haben, bot Herr "Meißner" an, die Aufträge zurückzubuchen. Dazu ließ dieser sich zunächst die Nummer der EC-Karte von dem Senior "zum Abgleich" vorlesen. Im Anschluss forderte der angebliche Bänker den ahnungslosen Mann auf, die EC-Karte in den TAN-Generator zu schieben und das Gerät an sein Telefon zu halten.

Trotz der Anmerkung des 75-Jährigen, dass der TAN-Generator defekt sei, wies Herr "Meißner" ihn an die Karte mehrfach in das Gerät zu schieben und mit "OK" zu bestätigen, was dieser auch tat. Es ertönte ein lauter Piepton und der Anruf wurde beendet.

Nachdem der Senior vergeblich versuchte Herrn "Meißner" unter der im Display angezeigten Rufnummer zu erreichen, versuchte er sein Konto online zu kontrollieren und musste feststellen, dass er keinen Zugriff darauf hatte. Er suchte daraufhin am Folgetag seine Hausbank auf und musste feststellen, dass ein fünfstelliger Betrag von seinem Konto, zunächst auf ein Konto einer Bank in Deutschland und dann weiter ins Ausland, abgebucht wurde.

Der Geschädigte erstattete Strafanzeige.

Ein ähnlicher Sachverhalt ereignete sich ebenfalls in der vergangenen Woche im selben Landkreis. Hier schöpfte der Angerufene jedoch Verdacht und beendete das Gespräch umgehen, so dass es zu keinem Schaden kam.

"Call-ID-Spoofing" nennt sich das "Kopieren" von Telefonnummern. Auch die falschen Polizeibeamten kopieren auf diese Art die Nummern echter Polizeidienststellen und täuschen so Richtigkeit bei ihren Anrufen vor. ots










29.01.2021 • 12:22 Uhr

Hannover 96 startet digitales Bildungsangebot „96-Klassenzimmer“

Mit dem 96-Klassenzimmer bietet Hannover 96 ab sofort allen interessierten Familien Unterstützung für das Homeschooling von Grundschülern. Dafür hat der Bundesligist auf seiner Homepage unter www.hannover96.de/96-Klassenzimmer einen zentralen Anlaufpunkt geschaffen. Dort finden die Familien neben Arbeitsblättern auch die Lösungen zur Kontrolle der Aufgaben. Im Fokus stehen die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Sachkunde. Außerdem werden zu jedem Fach weitergehende Spielideen und sportliche Übungen angeboten, mit denen spielerisch gelernt werden kann. Hannover 96 möchte durch dieses Angebot einen weiteren Beitrag in der aktuellen Situation leisten und den Alltag der enorm geforderten Familien aufheitern.

Durch den zweiten Lockdown und der Beschulung des Primarbereiches (Grundschule) im Szenario B, bei dem Grundschüler nur im Wechselunterricht an den Schulen sind, hat sich die Belastung für Familien durch Homeschooling und Kinderbetreuung stark erhöht. Dadurch stieg auch die Nachfrage nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder. Bereits im ersten Lockdown 2020 machte Hannover 96 mit den vier Auflagen des digitalen 96- Kinder- und Familientages sehr gute Erfahrungen und erreichte mehrere hunderttausend Menschen. Auch das 96-Klassenzimmer hat mit bereits über 10.000 erreichten Familien einen vielversprechenden Start gehabt. Das erste Feedback ist super!
red











29.01.2021 • 12:17 Uhr

Sind die Gesundheitsämter für ihre Aufgaben gerüstet?" Minister Reimann antwortet der FDP

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat namens der Landesregierung
auf eine Dringliche Anfrage der Fraktion der FDP geantwortet.
Die Abgeordneten der Fraktion der FDP hatten gefragt:
Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nehmen Gesundheitsämter eine Schlüsselrolle ein. Damit sie ihre Aufgaben erfüllen können, müssen sie technisch und personell angemessen ausgestattet sein.
Zur personellen Unterstützung hatte das Land Ende 2020 Landesbeamte in die kommunalen Gesundheitsämter entsandt, um die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infizierten zu gewährleisten.
Einen technischen Beitrag kann die Pandemiebekämpfungssoftware „Sormas" leisten. Die Bundesregierung hatte die Gesundheitsämter im November 2020 aufgefordert, die Software zu installieren. Durch die Förderung des Bundesgesundheitsministeriums steht die Software den Ämtern kostenlos zur Verfügung. Bundesweit hat bisher weniger als ein Drittel der mehr als 370 Gesundheitsämter „Sormas" installiert.

Ministerin Dr. Carola Reimann beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung:
Die Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie erfordert einen erheblichen Personaleinsatz in den niedersächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten bzw. deren Gesundheitsämtern.
Sowohl die Fallbearbeitung als auch die Kontaktnachverfolgung im Zuge der im Oktober begonnenen „Zweiten Welle" konnte nur beherrscht werden, weil das Personal in den Infektionsabteilungen der Gesundheitsämter massiv aufgestockt wurde.

Zum Einsatz kamen hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den folgenden Bereichen:
- aus anderen Arbeitsbereichen der Gesundheitsämter,
- aus anderen Abteilungen der Kreisverwaltung (Veterinäramt, Ordnungsamt etc.),
- von Hilfsorganisationen,
- vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MD)
- von anderen Landesinstitutionen, z.B. Finanzämtern,
- Bundeswehrsoldateninnen und -soldaten,
- Containment Scouts des RKI,
- kurzfristig eingestelltes Zusatzpersonal, z.B. Studierende,
- Ehrenamtliche und Freiwillige.

Auf diese Weise haben viele Gesundheitsämter ihren Personalbestand vervielfacht,
teilweise bis zum Vier- oder Fünffachen der Stammbesetzung. Diese neuen Kolleginnen und Kollegen mussten eingearbeitet und in die Software eingewiesen werden. Dies bedeutete ebenfalls eine erhebliche Herausforderung für die Gesundheitsämter. Im Laufe des Monats November gab es einige Überlastungsanzeigen gegenüber dem NLGA. Nachdem der Personalaufwuchs im November vollzogen und das zusätzliche Personal eingearbeitet war, konnten die Aufgaben wieder geleistet werden. Die meisten Überlastungsanzeigen wurden zurückgezogen. Als positiver Effekt kam hinzu, dass durch die Maßnahmen des Lockdown die Anzahl der nachzuverfolgenden Kontakte bei den einzelnen Infizierten deutlich reduziert werden konnte. In Zeiten ohne Lockdown, wie zu Beginn der Pandemie oder im Spätsommer 2020, haben Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, oft durchschnittlich 20-40 relevante Kontakte benannt.

Während des Lockdowns reduzierte sich die Anzahl auf 2-6 Kontaktpersonen, überwiegend aus dem eigenen Haushalt. Das führt selbstverständlich auch zu einer Entlastung auf Seiten der Gesundheitsämter. Dies vorangeschickt beantworte ich die Fragen wie folgt:



1. Wie viele Gesundheitsämter in Niedersachsen zeigen aktuell Engpässe bei der Kontaktnachverfolgung an?

Das Kompetenzzentrum für Großschadenslagen im Niedersächsischen Innenministerium (KomZ) nimmt Bedarfsanforderungen der kommunalen Aufgabenträger entgegen und koordiniert die Entsendung des bereitgestellten Landespersonals. Bislang wurden zum Stand vergangener Woche 65 kommunale Anforderungen bearbeitet, wovon inzwischen 2 Amtshilfeersuchen zurückgezogen wurden. Dabei kamen in 36 Kreisen und Städten Bedienstete aus dem Landesdienst zum Einsatz.
Darüber hinaus hat die Bundeswehr 281 Soldatinnen und Soldaten in 26 Katastrophenschutzbehörden zur Unterstützung der Gesundheitsämter bei de Kontaktnachverfolgung entsandt. Außerdem finanziert das Land die Personalkosten der 17 mobilen Kontaktnachverfolgungsteams, die mit Kräften der Hilfsorganisationen besetzt sind. Diese sind bei den Katastrophenschutzbehörden angesiedelt.Derzeit hat ein Gesundheitsamt dem NLGA einen Kapazitätsengpass bei der Kontaktnachverfolgung angezeigt.



2. Aus welchen Bereichen der Landesverwaltung werden Landesbeamte die Gesundheitsämter voraussichtlich wie lange unterstützen?"
Das Landeskabinett hat in der letzten Woche beschlossen, die Unterstützung des ÖGD durch Personal der Landesverwaltung bis zum 30.06.2021 weiterzuführen. Mit Ausnahme des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS), das aufgrund seiner federführenden Verantwortung in der Pandemie und seiner zentralen Funktion für den ÖGD besonders stark gefordert ist, melden alle anderen Ressorts anteilig Personal für einen möglichen Unterstützungseinsatz in den örtlichen Gesundheitsämtern. Derzeit liegen dem KomZ für die kommenden Wochen bereits 63 Anforderungen der Städte und Kreise vor, mit einem Bedarf von 1 - 80 Vollzeiteinheiten je nach Größe des Gesundheitsamtes. Insgesamt summiert sich der Bedarf bislang auf rund 390 VZE. Aktuell werden die von den Ressorts gemeldeten Landesbediensteten auf die konkreten Bedarfsanforderungen verteilt.

3. Wie will die Landesregierung den unverzüglichen flächendeckenden Einsatz von „Sormas" in den niedersächsischen Gesundheitsämtern sicherstellen? Entscheidend ist das Erreichen des gemeinsamen Ziels, die wichtige und aufwändige Arbeit der Gesundheitsämter vor Ort mit Hilfe digitaler Hilfsmittel bei der Bewältigung der pandemischen Lage zu unterstützen. Aus diesem Grund haben die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin die flächendeckende Einführung von SORMAS beschlossen. Lassen Sie mich eins hier ganz deutlich sagen: auch die Gesundheitsämter, die bisher SORMAS nicht eingeführt haben, verwenden bereits Softwarelösungen zur Kontaktnachverfolgung. Alle Gesundheitsämter verwenden seit 2001 eine Software für die Verarbeitung der Meldungen. Entweder wird das vom RKI zur Verfügung gestellte Programm SurvNet verwendet, oder sogenannte kommerzielle Programme, wie ISGA, Octoware oder Mikropro.

Nahezu alle Meldesoftwareprogramme, die die Gesundheitsämter verwenden, besitzen mittlerweile Komponenten zur Kontaktnachverfolgung. Bekannt ist beispielsweise das Zusatztool Mikado der Software Mikropro, aber auch die anderen Hersteller bieten vergleichbares, z.B. Octoware, GUMAX und ISGA. Auch die vom RKI kostenlos bereitgestellte Software SurvNet@RKI besitzt inzwischen die grundlegenden Funktionalitäten zur Verwaltung der Kontaktpersonen.

Aus diesem Grund sind wir im Gespräch mit den Kommunen und den Kommunalen Spitzenverbänden um insbesondere die folgenden Fragen zu besprechen:
- die Frage der unterschiedlichen Qualitäten der Systeme
- die Schnittstellenproblematik zu den Systemen des RKI
- die Frage der Einführung einer neuen Software in Zeiten der Pandemie durch die ohnehin stark belasteten Gesundheitsämter. Eine flächendeckende Einführung von SORMA setzt die Lösung dieser Fragestellungen voraus. red












29.01.2021 • 11:42 Uhr

Neue Gewinner des LAGA-Fotowettbewerbs aus Göttingen und Gandersheim

Eine Göttingerin und zwei Gandersheimer sind die Gewinner*innen des zweiten Fotowettbewerbs der Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022. Vom 14. Oktober bis 12. Dezember 2020 konnten Hobbyfotograf*innen ihre Bilder zum Motto „Tischlein deck dich!“ einreichen. Diese Vorgabe setzten die Teilnehmenden sehr unterschiedlich, aber allesamt sehr appetitanregend um – ein wahrer Augenschmaus für die Jury.

Mit dem ersten Preis zeichnete die Jury das „Stillleben Erdbeeren/Spargel“ von Brinja Schmidt aus. Den zweiten Platz sicherte sich Benjamin Brzink mit seiner „Herbsttafel-Kürbissuppe im Bauernbrot“, Platz drei ging an Maria Luger für ihren „Garten mit König Bail“.

Der erste Platz ist dotiert mit einer Dauerkarte, der zweite Platz und dritte Platz mit Tageskarten für die Landesgartenschau. Die Jury bildeten Katleen Klein, Fachbereichsleitung MuKuBi und Fachleitung Kunst der Oberschule Bad Gandersheim, Benno Löning, Betreiber des Klosterhof Brunshausen und Katja Busch, Pressewartin des LAGA Fördervereins und beruflich im Tourismusbereich tätig.

Die Jury-Begründungen:
Platz: ‚Stillleben Spargel und Erdbeeren‘, © Brinja Schmidt, Göttingen
Jurybegründung: „Stilistisch hervorragend präsentiert sich dieses Stillleben im Stil der Holländischen Malerei. Die regionalen Produkte sind künstlerisch arrangiert und sind durch eine gelungene Ausleuchtung perfekt in Szene gesetzt.
Platz: ‚Herbsttafel‘ © Benjamin Brzink, Gandersheim
Jurybegründung: „Stimmungsvoll ist die herbstliche Tafel eingefangen. Die einladende Szenerie erweckt das Gefühl real zu sein, man scheint den Duft des Essens wahrzunehmen und möchte sich gleich dazu setzen und mitessen.“
Platz: „Garten mit König Bail“ © Maria Luger, Gandersheim
Jurybegründung: „Hier wird die Gastfreundschaft gelebt. In entspannter, sonniger Atmosphäre hat König Bail die Äpfel appetitlich angerichtet. Ihr leuchtendes Rot schafft einen schönen Kontrast zu dem Grün. Kunst und Natur bilden auf dem Foto eine gelungene Einheit.“
Die Gewinnerfotos sowie eine Auswahl weiterer Motive sind ab sofort auf der Website der LAGA Bad Gandersheim zu sehen.

„Das waren wieder tolle, kreative Ergebnisse!“, stellte Thomas Hellingrath, Geschäftsführer des Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 fest: „Das macht schon jetzt neugierig auf die Bilder zu unserem neuen Foto-Wettbewerb „Fachwerk – historische Schätze einer einzigartigen Architektur“. Dessen Einsendeschluss ist der 12. März 2021. Dieses Mal sucht die Jury die schönsten Aufnahmen von Fachwerkbauten aus der Region Südniedersachsen. Zur Landesgartenschau werden die prämierten Fotomotive sämtlicher Wettbewerbe in einer Ausstellung zusammengeführt. red











29.01.2021 • 10:27 Uhr

Atomgegner: Nuklear-Kooperation stoppen

"Nach der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten der russischen Opposition
Nach der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten der russischen Opposition drängen Anti-Atomkraft-Initiativen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf ein Ende der Atomkooperation zwischen Deutschland und Russland. Eine solche Zusammenarbeit bestehe vor allem im Bereich der Urananreicherung und der Fertigung von Spaltelementen für Atomkraftwerke, heißt es in einem Appell vom Mittwoch. Unterzeichner sind unter anderem der Arbeitskreis Umwelt Schüttorf, das Bündnis "Atomkraftgegner im Emsland" (AgiEL), die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz sowie die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW.

Die Menschenrechtslage in Russland habe sich drastisch verschlechtert, sagte die IPPNW-Europavorsitzende Angelika Claussen. Die staatliche Repression betreffe auch die Umweltbewegung, die sich gegen Atomkraft und Kohleabbau einsetze.

In den vergangenen Jahren sei die deutsch-russische Atomkooperation "erheblich ausgeweitet" worden, erklärten die Initiativen. Von der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau seien alleine 2019 und 2020 rund 18.000 Tonnen angereichertes Uran nach Russland transportiert worden. Im selben Zeitraum seien auch Exportgenehmigungen von der Brennelementefabrik Lingen nach Russland erteilt worden, zudem seien bei den Behörden seit Dezember 2019 insgesamt zehn Urantransporte von Russland nach Lingen dokumentiert.

Die zahlreichen Exportgenehmigungen und Urantransporte zwischen Gronau, Lingen und Russland zeigen nach Ansicht der Bürgerinitiativen eindrücklich, wie eng die deutsche Atomindustrie mit Russland zusammenarbeitet. Ungeachtet der bestehenden EU-Sanktionen und der schlechten Menschenrechtslage werde dabei der Erhalt und Ausbau der Atomenergienutzung in beiden Ländern gefördert.epd/Foto: FisWMG










29.01.2021 • 10:21 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Grünes Signal auf der Inzidenzampel für das Landkreisgebiet Northeim Inzidenz Wert bei 34!

Die Entspannung der Corona-Virus-Lage im Landkreis Northeim verstetigt sich in positiver Tendenz: Die Inzidenz-Ampel des Gesundheitsministeriums in Hannover zeigt heute für das Landkreisgebiet Northeim die Farbe Grün. Das bedeutet eine weitere Verringerung der Corona-Infektionsfälle und die Zunahme von Genesenden unter den amtlich erfassten Infizierten.
Der Inzidenz Wert im Landkreis Northeim sackt auf die neue Niedrigmarke von 34 Fällen pro 100.000 Einwohner/innen.
Die Auswirkungen des verschärften Lockdown werden immer messbarer - wann sind Lockerungen in Sicht?
red/Grafiken Gesundheitsministerium Niedersachsen












29.01.2021 • 09:48 Uhr

Mit Opel Corsa auf Crash-Tour: Wagen überschlägt sich, weil der Fahrer betrunken war

In Warburg-Ossendorf (Landkreis Höxter) kam es am Mittwochabend (27. Januar) zu einem Unfall, bei dem sich ein Auto überschlug. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Alkohol.

Gegen 21 Uhr befuhr ein 34-Jähriger, der im Kreis Höxter wohnhaft ist, mit seinem Opel Corsa die B 7 von Warburg aus in Richtung Scherfede. Vor der Ortseinfahrt Warburg-Ossendorf kam der Corsa nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Warnbake. Der Fahrer lenkte sein Auto wieder auf die Fahrbahn. In der Ortschaft Ossendorf kam er auf der Straße Zum Warburger Tor erneut nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte zunächst mit einem Baum. An dem Baum wurden dabei Teile des Wurzelwerks aus dem Boden gerissen. Anschließend schleuderte der Wagen über den Gehweg gegen Grundstücksmauern. Nach dem Aufprall mit den Mauern wurde er wieder Richtung Fahrbahn geschleudert und überschlug sich. Auf dem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gehweg im Bereich Zum Warburger Tor / Alter Stadtweg kam der Corsa auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Der 34-jährige Fahrer konnte sein Auto mit Unterstützung anderer Personen, die am Unfallort eintrafen, verlassen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb.

Neben einer zerstörten Warnbake und dem Baum wurden durch den Unfall Mauern zweier Grundstücke beschädigt. Das Unfallauto wies starke Beschädigungen im Bereich des Motorraums, der Karosserie, sowie am Unterboden auf. Einzelne Fahrzeugteile wurden im Bereich der Unfallstelle aufgefunden. Der Corsa wurde von einem Abschleppunternehmer abtransportiert.
Für die Unfallaufnahme wurde die Ortsdurchfahrt Ossendorf auf der Straße Zum Warburger Tor bis ungefähr 22:45 Uhr komplett gesperrt. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr am Einsatz beteiligt. Die Feuerwehr Warburg streute auslaufende Betriebsstoffe ab und säuberte die Fahrbahn.

Der Unfallfahrer stand mit mehr als zwei Promille unter dem Einfluss von Alkohol. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an. Ob er im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, prüft nun das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter. /ell










29.01.2021 • 09:41 Uhr

Analyse: Wohnraum für Geringverdiener wird immer teurer

In den großen Städten in Niedersachsen sowie in Bremen wird der Wohnraum für Geringverdiener laut einer Analyse des Pestel Instituts immer knapper und teurer. Die Mieten für einfache Wohnungen seien zwischen 2014 und 2020 vier bis fünf mal so stark gestiegen wie die Lebenshaltungskosten, teilte das Institut jetzt in Hannover mit.

Während die Verbraucherpreise um 6,5 Prozent zugelegt hätten, seien die vom Job-Center übernommenen Mieten für Single-Haushalte um 25 bis 30 Prozent gewachsen, hieß es. In Göttingen waren es demnach 25,2, in Osnabrück 26,3, in Hannover 26,7, in Braunschweig 27,1 Prozent, in Bremen 27,9 und in Oldenburg 30,2 Prozent.

Das Angebot an günstigen Wohnungen sei rar, sagte der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther. Gerade Neuvermietungen nutzten viele Vermieter, um Maximalmieten zu erzielen. Zugleich arbeite ein Viertel der Beschäftigten bundesweit im Niedriglohnsektor: "Der Staat agiert inzwischen mangels eigener Wohnungen als Mietentreiber, weil er Mieten akzeptieren muss, bei denen viele Vermieter offensichtlich die Schmerzgrenze ausreizen." red










29.01.2021 • 09:30 Uhr

Impf-Chaos wird immer dramatischer! Gesundheitsministerium resigniert - "Keine Impftermine mehr buchbar"

Das Sozialministerium in Niedersachsen resigniert: "Wir bedauern, dass aufgrund der großen Nachfrage nach Impfterminen und der äußerst geringen verfügbaren Impfstoff-Menge über das Impfportal derzeit keine Termine mehr buchbar sind. Im Laufe des Tages sollen jedoch noch weitere Terminoptionen eingestellt werden. Sie können sich, wenn Sie 80 Jahre und älter sind, alternativ unter der Hotline (0800 9988665) auf die Warteliste setzen lassen.

Auch die Hotline ist einem immensen Ansturm ausgesetzt. Es wurden allein in einer Stunde mehr als 700.000 Anrufversuche registriert. Aufgrund dieser Überlastung kann es dazu kommen, dass bei einem Anruf die Ansage ertönt, die Nummer sei nicht vergeben. Dies ist ein technischer Fehler, auf den der vom Land beauftragte Dienstleister keinen direkten Einfluss hat. An der Behebung des Fehlers wird aber bereits gearbeitet."red












29.01.2021 • 09:25 Uhr

Goslarer wird Opfer einer unseriösen Online Trading Plattform - Polizei gibt Tipps wie man sich schützt

In letzter Zeit häufen sich die Hinweise betroffener Bürger, dass zahlreiche Online Trading Plattformen aggressiv beworben werden, die es allerdings nur auf Geldeinzahlungen abgesehen haben. Gehandelt wird nie und das Geld ist verloren.

Diese bittere Erfahrung musste jetzt auch ein Goslarer machen, der sich für Kryptowährungen, also digitale Zahlungsmittel, interessierte und bei seinen Recherchen im Internet auf das Angebot von "stocklux.co" aufmerksam wurde, die auf ihrer Seite mit Prominenten warb. Diese hatten angeblich ihr Geld investiert und waren dadurch in den Genuß entsprechender Gewinne gekommen.

Nachdem er diese Seite angeklickt hatte, wurde er per E-Mail aufgefordert, diverse Unterlagen, u.a. Meldebescheinigung, Kopie des Personalausweises sowie der Kreditkarte, zu übersenden, angeblich damit sein Konto bei der Börse verifiziert werden kann.

Einige Tage später erhielt er zunächst die E-Mail und schließlich einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters, der sich offenbar per Mobiltelefon aus Schweden meldete, und ihm eine Bankverbindung übermittelte, an der er das Geld überweisen sollte. In der Folge gelang es dieser Person, über ein Fernwartungsprogramm Zugang zum Computer des Goslarers zu erhalten.

Insgesamt erfolgten Abbuchungen in Höhe eines mittleren fünfstelligen Betrages auf Konten in China und Irland.

Im Zusammenhang damit erfolgte die Übersendung von entsprechenden Belegen sowie des Ausdrucks der Barclaysbank, in dem man ihm Seriösität und die Überweisung eines deutlich höheren Gesamtbetrages suggerierte.

Als er misstrauisch wurde und sein Geld zurückverlangte, wurde er immer wieder vertröstet, bis der u.a. auch über WhatsApp geführte Kontakt schließlich vollständig abbrach.

Die Betrugsmasche.

Um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen, sind die Betrüger einfallsreich und lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Denken Sie daran, die nachfolgend aufgeführte Masche kann spätestens morgen schon wieder unter einer anderen Legende fortgeführt werden:

Die Opfer werden in der Regel via Spam E-Mails, Werbebanner oder soziale Netzwerke auf die Plattformen aufmerksam gemacht. Die Plattformbetreiber nutzen die Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung (Google-Suchergebnisse) und "kaufen" positive Erfahrungsberichte, um Reputation aufzubauen.

Nachdem sich die Interessenten bzw. Kunden über eine Datenmaske auf der Plattform registriert haben, werden sie unverzüglich - meistens innerhalb weniger Minuten - per E-Mail oder telefonisch aus einem Callcenter heraus, von vermeintlichen Mitarbeitern der Plattform kontaktiert.

Im Verlauf des Erstkontakts werden die Opfer ihren persönlichen "Brokern" zugewiesen, von denen sie in die Funktionsweise der Plattformen eingeführt und zur Zahlung einer "Einlage" aufgefordert werden.

Teilweise verlangen die Broker auch die Installation einer Remote-Software unter dem Vorwand, den Personen das Benutzerkonto zu erklären und einzurichten.

Währenddessen stehlen die Betrüger unbemerkt Daten z.B. zu Kreditkarten und Bankkonten. Mit den so erlangten Zugangsdaten überweisen die Betrüger später ohne Wissen der Geschädigten weitere Beträge an sich.

Als Anreiz für höhere Einlagenzahlungen wird den Kunden suggeriert, dass ihnen - je nach Investitionshöhe - von vornherein ein Broker mit langjähriger Berufserfahrung zugeteilt werde und sie eine dementsprechend höhere Renditeaussicht haben.

In der Startphase werden den Kunden erfolgreiche "Trades" mit hohen Gewinnen vorgespiegelt. Hierdurch sollen sie zu weiteren, wesentlich höheren Investitionen verleitet werden. Zahlungen grösserer Beträge erfolgen oftmals auf Auslandskonten (z.B. Montenegro, Tschechien, Vereinigte Arabische Emirate etc.).

Verlangen die Kunden eine Auszahlung oder sind sie nicht mehr zu weiteren Einzahlungen bereit, wird entweder ein durch den Broker verursachter Spekulationsverlust inszeniert oder eine Kontosperrung vorgenommen. Die Kunden haben somit keine Möglichkeit mehr auf Rückgewinnung ihres investierten Geldes. Beschwerden bleiben regelmässig fruchtlos. Wenn es in Vergangenheit zu Auszahlungen kam, dienten diese in der Regel nur als Anreiz für weitere Einzahlungen.

Kurze Zeit später verschwindet i.d.R. auch die Website, auf der sich die Geschädigten zum Online-Handel angemeldet haben.

Was können Sie tun, um sich zu schützen?

1. Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die eine sichere Anlage, eine garantierte Rendite, dazu hohe Gewinne und/oder ein nur sehr geringes Risiko versprechen! Misstrauen Sie Bonusversprechungen und Erfolgen auf Demo-Konten.

2. Bevor Sie Gelder investieren oder eine Anlage tätigen, ist zu empfehlen, sich umfassend zu informieren, ggf. auch bei unabhängigen Organisationen wie zum Beispiel der Verbraucherzentrale.

3. Achten Sie bei Anlageangeboten im Internet darauf, ob ein Impressum angegeben ist. Wer ist Ihr potenzieller Vertragspartner und wo hat er seinen Sitz?

4. Handelt es sich um ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn bzw. Frankfurt oder einem anderen Land im Europäischen Wirtschaftsraum lizenziertes Unternehmen? Dies können Sie über die Unternehmensdatenbank der BaFin oder über entsprechende Seiten ausländischer Aufsichtsbehörden abfragen. Außerdem veröffentlicht die BaFin Unternehmen, denen das Geschäft bereits untersagt wurde, auf ihrer Internetseite.

5. Achten Sie bei Ihrer Internetrecherche zu der konkreten Handelsplattform auch auf Warnhinweise ausländischer Behörden. Misstrauen Sie unbedingt sehr positiven Erfahrungsberichten, insbesondere auch von prominenten Geldanlegern. Diese sind häufig von den Handelsplattformen selbst verfasst oder in Auftrag gegeben.

6. Seien Sie bei unaufgeforderten Anrufen im Zusammenhang mit Anlageangeboten skeptisch! Lassen Sie sich nicht auf Beratungsgespräche mit Unbekannten ein.

7. Vorsicht bei Hilfsangeboten! Häufig geben sich Betrüger, die Ihre Kundendaten erworben haben, als Samariter aus, die Sie dabei unterstützen wollen, Ihr verlorenes Geld zurückzuholen.

8. Seien Sie misstrauisch und kontaktieren Sie bei Verdacht die Polizei und/oder die BaFin!

red










29.01.2021 • 09:15 Uhr

Bei Winterglätte von der Fahrbahn abgekommen

Eine 27-jährige Pkw-Fahrerin befuhr am gestrigen Donnerstag, gegen 13:40 Uhr, die winterglatte Straße von Eschershausen in Richtung Relliehausen. In Höhe der Abzweigung nach Sievershausen kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Leitpfosten. Am Pkw und Leitpfosten entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 1.100 Euro.zi











29.01.2021 • 09:10 Uhr

Crash bei Mc Donald in Einbeck: 19-jährige Holzmindenerin übersieht Auto - 13.000 Euro Schaden

Eine 19 Jahre alte Pkw Fahrerin aus Holzminden wollte am gestrigen Donnerstag, 28 Januar 2021, gegen 15.30 Uhr vom Grundstück eines Schnellrestaurants in der Hansestraße nach links auf diese einbiegen, um in Richtung des Kreisverkehrs zu fahren. Sie übersah hierbei den von links kommenden Pkw einer Frau aus Dassel (59), die die Hansestraße in Richtung Hullerser Landstraße befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der Autos. Die beiden Fahrerinnen blieben unverletzt. Beide Pkw waren allerdings nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 13.000 Euro. pap










29.01.2021 • 08:15 Uhr

Pflege bleibt weiblich: Auch 2019 waren über 80 Prozent der Beschäftigten in Pflegeheimen Fraue

Ende 2019 arbeiteten 95.362 Personen in niedersächsischen Pflegeheimen, darunter 79.283 Frauen. Dies entspricht einem Anteil von 83,1 Prozent an allen Beschäftigten. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen weiter mitteilte, arbeiteten 26.439 Personen und damit weniger als ein Drittel aller Beschäftigten in Vollzeit (27,7 Prozent). Bei den weiblichen Beschäftigten lag der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit 24,3 Prozent noch etwas niedriger.

Die insgesamt größte Personengruppe war in Teilzeit beschäftigt mit einem Stundenumfang über 50Prozent , aber unter 100 Prozent der regulären Arbeitszeit (42,4Prozent ; 40.469). Mit einem Stundenumfang von unter 50Prozent der regulären Arbeitszeit arbeiten 13.274 Personen (13,9 Prozent ), weitere 9.357 Frauen und Männer waren geringfügig beschäftigt (9,8Prozent).

Hinzu kamen Auszubildende oder (Um-) Schülerinnen und -schüler (5,7Prozent; 5.472) sowie Praktikantinnen und Praktikanten und Personen, die ein freiwilliges soziales Jahr und den Bundfreiwilligendienst absolvierten (0,4Prozent ; 351).

Berufliche Qualifikation ist vielfältig

In den niedersächsischen Pflegeheimen arbeiteten 20.838 staatlich anerkannte Altenpflegerinnen und -pfleger. Dies entspricht gut einem Fünftel der tätigen Personen. Weitere 5.994 Beschäftigte hatten eine Ausbildung als staatlich anerkannte Altenpflegehelferin beziehungsweise staatlich anerkannter Altenpflegehelfer (6,3%).

Hinzu kamen Beschäftigte mit sehr unterschiedlichen Ausbildungen in Bereichen wie Krankenpflege, Therapeutik, Heilerziehungspflege etc. Die insgesamt größte Personengruppe verfügte über einen sonstigen, nicht pflegerischen Berufsabschluss (28,0%; 26.715). Weitere 11.388 Personen arbeiteten ohne Berufsabschluss (11,9%) in Pflegeheimen. Knapp die Hälfte der Frauen und Männer ohne Berufsabschluss waren überwiegend im Bereich der körperbezogenen Pflege tätig (49,0Prozent ; 5.584) und 4.455 Personen im hauswirtschaftlichen Bereich (39,1%).

Von allen in Pflegeheimen beschäftigten Personen arbeiteten 57,9% überwiegend im Bereich der körperbezogenen Pflege (55.237). Ein mit 17.896 Personen (18,8%) ebenfalls großes Tätigkeitsfeld war der Hauswirtschaftsbereich. In der Verwaltung und Geschäftsführung arbeiteten 5.378 Personen (5,6%).

Mehr Pflegeheime, mehr Beschäftigte, mehr Pflegebedürftige
Im Jahr 2019 gab es insgesamt 1.964 Pflegeheime in Niedersachsen, darunter 1.852 Pflegeheime für ältere Menschen. In den Pflegeheimen wurden 96.741 Frauen und Männer in Dauer- oder Kurzzeitpflege sowie 19.968 Personen in teilstationärer Pflege versorgt. Zwei Jahre zuvor gab es in Niedersachen 1.873 Pflegeheime. Damit ist die Anzahl der Pflegeheime innerhalb von zwei Jahren um 4,9% gestiegen. Auch beim Personal in Pflegeheimen gab es einen ähnlich hohen Anstieg (+5,3%; 2017: 90.531). Die Zahl der in Pflegeheimen versorgten Menschen - einschließlich der teilstationär Betreuten - stieg von 111.849 Frauen und Männern 2017 auf 116.709 Personen im Jahr 2019 (+4,3%). Der Anstieg der betreuten Personen ist überwiegend auf den Anstieg der in teilstationärer Pflege versorgten Menschen zurückzuführen. red











28.01.2021 • 17:38 Uhr

Steinewerfer auf der BAB 36 - Polizei fragt: Wer hat Leute auf der Brücke gesehen?

Tatort: Wolfenbüttel, Bundesautobahn 36 Richtung Halle, Km 4,5 Tatzeitpunkt: Gestern, Mittwoch, 27. Januar 2020, 14:30 Uhr: Unbekannte haben Steine laut Polizeiangaben von einer Autobahnbrücke geworfen und dadurch zwei Pkw beschädigt. Nur durch Glück wurde niemand verletzt.

Am Mittwochmittag haben Unbekannte Steine von der Autobahnbrücke, Verlängerung der Leipziger Straße in Richtung Sternhaus Wolfenbüttel, geworfen. Eine 24-jährige Fahrerin eines Audis fuhr unter der oben genannten Brücke hindurch. Hierbei vernahm sie einen lauten Knall und musste daraufhin ein ca. 50cm großes Loch in ihrem Panoramadach feststellen. Nur durch einen Zufall wurde sie durch die herabfallenden Steine nicht verletzt. Auch ein dahinter befindlicher Renault wurde durch die Steine im Bereich der Motorhaube und der Windschutzscheibe beschädigt. Insgesamt entstand an beiden Fahrzeugen ein geschätzter Schaden in Höhe von rund 3.500 Euro.

Die Polizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Weiter bittet die Polizei Zeugen, die Personen am 26. Januar 2021 in der Zeit zwischen 14 Uhr und 15 Uhr auf der oben genannten Brücke gesehen haben, sich telefonisch in der Polizeistation im Heidberg unter 0531 476 3615 zu melden. red/Foto: Polizei











28.01.2021 • 17:34 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Die Wende! Inzidenzwert für den Kreis Northeim sinkt auf 40,8 Fälle pro 100.000

Die positive Entwicklung bei den Fallwerten der Corona-Infekltionen hat sich im Landkeis Northeim fortgesetzt. Der Wert liegt heute bei 40,8 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das berichtet soeben das Niedersächsische Gesundheitsministerium. Damit ist der Landkreis Northeim auf der Farbskala der Inzidenzampel in den grünen Bereich gerückt. Die massiven Lockdownbeschränkungen mit Kontaktverboten und scharfen Distanzregeln sowie Maskenpflicht haben sich laut Expertenangaben ausgewirkt. red/Grafik: Gesundheitsministerium










28.01.2021 • 17:32 Uhr

Unbekannte Ladendiebe entwenden Hochdruckreiniger und drohen Angestelltem Gewalt an

Am gestrigen Mittwoch , 27. Januar 2021, gegen 08 Uhr morgens, kam es durch zwei bisher unbekannte Täter zu einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt in der Drispenstedter Straße in Hildesheim. Nach Ansprache durch einen Angestellten des Marktes, wurde diesem körperliche Gewalt in Aussicht gestellt und beide Täter entfernten sich mit dem Diebesgut aus dem Markt.

Den Ermittlungen zufolge verließ einer der Unbekannten den Markt durch den Kassenbereich, ohne etwas zu kaufen bzw. zu bezahlen. Sein Begleiter nutzte unterdessen die Kontaktschranke, durch welche die Kunden den Markt betreten, um den Verkaufsbereich zu verlassen. Dabei führte der Mann Waren aus dem Markt mit sich, darunter einen Hochdruckreiniger der Marke "Kärcher" im Wert von 149 Euro.

Dieser Vorgang wurde durch das Personal bemerkt, worauf ein Angestellter den Mann ansprach. Daraufhin wurde dem Markt-Mitarbeiter Gewalt angedroht und die Unbekannten verließen den Laden in Richtung Fahrenheitgebiet. jpm










28.01.2021 • 17:29 Uhr

Polizei gibt Warnung heraus! Unbekannte geben sich als Mitarbeiter der Northeimer Stadtwerke aus!

Gestern Abend und Donnerstagmorgen versuchten Unbekannte unter einem Vorwand in die Wohnung zweier alleinlebender Seniorinnen zu gelangen.

In beiden Fällen versuchte ein Mann, der sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Northeim ausgab, sich Eintritt in das Haus und die Wohnung der 83 und 91 Jahre alten Frauen zu verschaffen. Ein weiterer Mann hielt sich dabei im unmittelbaren Umfeld auf und beobachtete dieses. Der angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke Northeim gab in beiden Fällen an, dass es einen Wasserschaden im Haus gegeben habe. Bei den beiden Männern handelt es sich offenbar um Betrüger, die sich unter einem Vorwand Zutritt zu den Privaträumen der Seniorinnen verschaffen wollten.

Das Präventionsteam der Polizei sowie die Stadtwerke Northeim raten Betroffenen: Lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung. Gewähren Sie nur Handwerkern Eintritt, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden. Mitarbeiter der Stadtwerke können sich zudem grundsätzlich ausweisen und sind auch mit einem Betriebsfahrzeug unterwegs. Sofern Zweifel an der Identität bestehen, schließen Sie die Tür und vergewissern Sie sich durch einen Anruf bei den örtlichen Stadtwerken.köh










28.01.2021 • 17:22 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Sechs Neu-Infizierte bei gleichzeitig 16 genesenden Personen - Inzidenzwert bei 40,8, aber Zahl der Verstorbenen erhöht sich auf 25

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.311 (+6) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.106 Personen (+19) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Erfreulicherweise hat das Land Niedersachsen auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 40,8 für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Somit liegt der Wert erstmals wieder unter 50. Die Corona-Regeln bleiben aber weiterhin bestehen.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 180 (-16) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 9 (+1), Bodenfelde 15 (-3), Dassel 19 (-6),
Einbeck 35 (-4), Hardegsen 11 (0), Kalefeld 9 (0), Katlenburg-Lindau 5 (0), Moringen 27 (-5), Nörten-Hardenberg 11 (+3), Northeim 30 (-2) und Uslar 9 (0) stammen.
Leider sind drei weitere Personen mit oder an dem Coronavirus verstorben. Die Zahl der mit oder an dem Virus verstorbenen Personen hat sich somit auf 25 erhöht.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 2.204 Personen (Stand: 27.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 1,7 Prozent für die Erstimpfungen.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 226 Personen erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rd. 0,2 Prozent. lpd










28.01.2021 • 17:17 Uhr

Medizinische Masken in Gerichtsgebäuden verpflichtend - Maßnahmen zum Infektionsschutz bei den Gerichten -

„Die Infektionslage zwingt uns nach wie vor dazu, Hygieneschutzmaßnahmen sehr verantwortungsbewusst umzusetzen, um die Funktionsfähigkeit der Gerichte zu sichern," erklärt die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte. „Wir haben unser Hygienekonzept deshalb an die aktuelle Situation angepasst und insbesondere eine verschärfte Maskenpflicht eingeführt. Zudem bitte ich alle Rechtsuchenden, weiterhin zu prüfen, ob sich ihr Anliegen auch schriftlich oder telefonisch erledigen lässt."

Das Hygieneschutzkonzept für das Oberlandesgericht Celle und die Gerichte seines Bezirks sieht vor, dass der persönliche Zugang zu den Gerichten - mit Ausnahme der Teilnahme an Gerichtsverhandlungen - nur bei eiligen Anliegen erfolgen und die Gerichte ansonsten telefonisch oder schriftlich kontaktiert werden sollten. Vor einem persönlichen Besuch sollte zudem telefonisch ein Termin vereinbart werden. Auskünfte dazu, ob ein Anliegen rechtlich eilig ist und weitere Informationen werden beim Oberlandesgericht Celle telefonisch Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 05141 206 338 erteilt. Die Kontaktmöglichkeiten anderer Gerichte sind unter anderem auf deren jeweiligen Internetauftritten bekannt gegeben.

Gerichtsverhandlungen und Termine finden nach Entscheidung der jeweils zuständigen Richterinnen und Richter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger weiterhin statt. Ladungen zu Gerichtsverhandlungen und Terminen haben Gültigkeit und sind zu befolgen, wenn die Betroffenen keine anderslautende Mitteilung vom Gericht erhalten. Wer beabsichtigt, als Zuhörer an einer Verhandlung teilzunehmen, wird gebeten, verantwortungsbewusst abzuwägen, ob dies in der gegebenen Situation geboten ist.

Darüber hinaus besteht die Verpflichtung, im Gerichtsgebäude eine medizinische Maske (sogenannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) zu tragen. Sog. Alltagsmasken, Halstücher oder Schals sind - anders als bisher - nicht mehr ausreichend. Die allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung müssen eingehalten werden.

Bei Feststellung einschlägiger Krankheitssymptome ist der Zutritt in das Gerichtsgebäude untersagt. Personen, die unter diese Zutrittsuntersagung fallen und zu einem Termin, ggf. auch als Vertreter, geladen sind, müssen unverzüglich die Verantwortlichen des betreffenden Verfahrens unterrichten.

Über weitere Einschränkungen informieren Hinweise, die im Gerichtsgebäude ausgehängt und auch über den Internetauftritt abrufbar sind. red












28.01.2021 • 17:16 Uhr

Evakuierung in Göttingen - Johanniter erhalten Unterkunft in Thomas-Mann Schule

Am kommenden Wochenende, von Freitagnachmittag bis Sonntag werden rund 60 Helfer und Helferinnen der Johanniter in der Thomas-Mann Schule in Northeim untergebracht. Im Bereich der Stadt Göttingen müssen am Sonntag ca. 8.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Grund hierfür sind vermutete Bombenblindgänger aus dem zweiten Weltkrieg unterhalb der Godehardstraße in Göttingen.

Der Landkreis Northeim unterstützt daher die Stadt Göttingen bei der Unterbringung der Einsatzkräfte, die bei der Evakuierung eingesetzt werden. Genutzt werden die Klassenräume der Thomas-Mann Schule und die integrierte Sporthalle. Die Einsatzkräfte werden aufgrund der Corona-Pandemie maximal zu zweit einen Klassenraum nutzen. Die Sporthalle kann für Dusch- und Waschmöglichkeiten genutzt werden.lpd












28.01.2021 • 17:15 Uhr

Mutiertes Coronavirus auch im Landkreis Northeim nachgewiesen - Landkreis verschärft Quarantänemaßnahmen

Der Landkreis Northeim verschärft das Vorgehen bei der Anordnung von Quarantänemaßnahmen im Zusammenhang mit dem aktuellen Pandemiegeschehen.
Bisher galt für Personen in Quarantäne, dass sie nach zehn Tagen auf eigenen Antrag aus der Quarantäne entlassen werden konnten, wenn ein negativer Corona-Test vorlag. Spätestens nach vierzehn Tagen und Symtomfreiheit von mindestens drei Tagen endete die häusliche Quarantäne bisher automatisch.

Ab sofort beträgt die Dauer der Quarantäne in jedem Fall mindestens vierzehn Tage, eine vorzeitige Entlassung ist auch mit negativem Testergebnis nicht mehr möglich.
„Wir reagieren damit auf die mutierte Variante des Coronavirus, die jetzt auch im Landkreis Northeim nachgewiesen wurde“, so Amtsärztin Dr. Regine Pabst. So gebe es erste Anhaltspunkte dafür, dass die mutierte Variante weitaus ansteckender ist, als das bisherige Virus. „Wir haben Infektionen im Umkreis der Infizierten unter Personen festgestellt, die wir bisher nicht dem unmittelbaren Kontakt zugerechnet hätten“, so Dr. Pabst weiter. Neu ist deshalb auch, dass zum Ende der Quarantäne von den Betroffenen immer ein negatives Testergebnis vorzuweisen ist. Die Quarantäne endet damit nicht mehr automatisch durch Zeitablauf.

Die Testungen werden in Absprache mit den Gesundheitsdiensten im Testzentrum in Einbeck oder direkt bei den Gesundheitsdiensten in Northeim durchgeführt. Die Gesundheitsdienste sind täglich über die E-Mail gesundheitsdienste@landkreis-northeim.de erreichbar. Für Personen, die aktuell an Corona erkrankt sind oder die als Kontaktperson in Quarantäne stehen, sind die Gesundheitsdienste telefonisch unter der Telefon 05551/708570 oder 05551/708580 erreichbar.lpd











28.01.2021 • 17:10 Uhr

Gerichtsklatsche für Göttinger Stadtverwaltung - Verwaltungsgericht gibt Autogroßhändler in Coronastreitigkeit Recht

Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 25. Januar 2021 dem Antrag eines Autogroßhändlers stattgegeben, der sich gegen eine von der Stadt Göttingen aufgrund der Nds. Corona-Verordnung verfügte Betriebsschließung gewendet hatte (4 B 264/20).

Der Antragsteller kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an, die er über eine Internetplattform akquiriert. Interessenten geben auf der Internetseite verschiedene Daten zu ihrem Kraftfahrzeug an und erhalten im Gegenzug einen vorläufigen Ankaufspreis. In einer Filiale des Antragstellers werden die Angaben des potentiellen Verkäufers vor Ort überprüft. Ggf. wird ein abweichender, endgültiger Ankaufspreis bestimmt. Ist der Verkäufer mit diesem Preis einverstanden, wird ein Kaufvertrag geschlossen, und das Fahrzeug verbleibt in der Filiale. Die angekauften Fahrzeuge werden über zwei weitere, Internetplattformen verkauft. Diese Plattformen werden von rechtlich selbständigen Unternehmen betrieben. Käufer sind bei der einen Plattform gewerbliche Händler, bei der Anderen Endverbraucher. Im letzteren Fall werden die Fahrzeuge nach Abschluss des Kaufvertrags mit dem Endverbraucher im Internet in der Filiale übergeben oder durch Mitarbeiter des Unternehmens direkt an den Käufer ausgeliefert. Alle drei Unternehmen gehören zu ein und derselben Unternehmensgruppe, die die Gewinne generiert.

Ende Dezember untersagte die Stadt Göttingen dem Antragsteller, in der örtlichen Filiale Kraftfahrzeuge von Privatpersonen anzukaufen, sofern der Kaufvertrag erst nach einer Begutachtung des betroffenen Fahrzeuges vor Ort zustande kommt und nicht bereits im Fernabsatz ein abschließender Kaufvertrag vorliegt, in dessen Rahmen vor Ort nur eine reine Übergabe des betroffenen Fahrzeuges gegen den zuvor im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis erfolgt. Hiervon ausgenommen seien gewerbliche Kunden. Ebenso sei die Herausgabe eines Fahrzeugs nach vorherigem Kaufvertragsabschluss über die Internetplattform zulässig. Zur Begründung gab die Stadt an, der Geschäftsbetrieb des Antragstellers sei dem Einzelhandel zuzuordnen, weil es sich bei den Verkäufern der Fahrzeuge um Privatpersonen handele. Einzelhandel sei nur mit Ausnahmen zulässig, wozu der Autoan- und -verkauf des Antragstellers nicht gehöre.

Gegen diese Untersagungsverfügung hat der Antragsteller Klage erhoben und gleichzeitig einen vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzantrag gestellt. Diesem hat das Gericht jetzt stattgegeben.

Zur Begründung ist es im Wesentlichen er Argumentation des Antragstellers gefolgt und hat ausgeführt, der Antragsteller betreibe keinen Einzelhandel, sondern einen Großhandel. Für diesen gälten die durch die Nds. Corona-Verordnung verfügten Betriebsschließungen nicht. Zum Einzelhandel gehörten Unternehmen, die das Produkt dem Konsumenten bzw. Endverbraucher unmittelbar vermitteln. Alle anderen in dieser Handelskette vorher tätigen Unternehmen, die nicht an der Produktion der Ware selbst beteiligt waren, seien dem Großhandel zuzuordnen. Da der Antragsteller die Fahrzeuge nicht an die Endverbraucher verkaufe, sondern an rechtlich selbständige Zwischenhändler, betreibe er einen Großhandel. Unerheblich sei, dass der Antragsteller die Autos von Privatpersonen erwerbe. Für die Abgrenzung des Groß- vom Einzelhandel sei nicht maßgeblich von wem der Händler die Ware beziehe, sondern an wen er sie veräußere. Schließlich gebe die Corona-Verordnung für eine Begrenzung des Großhandels auf Produkte des täglichen Bedarfs nichts her.

Gegen diesen Beschluss kann die Stadt Göttingen innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist noch vor dem Verwaltungsgericht anhängig.
red










28.01.2021 • 13:03 Uhr

Unter Drogeneinfluss Mercedes auf der glatter B64 zerschrottet

Am gestrigen Mittwoch (27. Januar) ereignete sich zwischen Höxter und Holzminden ein Unfall auf winterglatter Fahrbahn. Der 23-jährige Fahrer stand unter dem Einfluss von Drogen.

Gegen 08:30 Uhr war ein schwarzes Mercedes Coupé auf der B 64 von Höxter in Richtung Holzminden unterwegs. Hinter der Abfahrt Albaxen / Bödexen befinden sich zwei Fahrstreifen für diese Fahrtrichtung. Auf Höhe einer Brücke überholte der 23-jährige Fahrer, der aus dem Kreis Höxter stammt, einen Lkw. Auf der stellenweise glatten Fahrbahn geriet der Mercedes ins Schleudern und drehte sich. Das Auto stieß auf der gegenüberliegenden Fahrbahn gegen die Leitplanke und kam auf dem Fahrstreifen in Fahrtrichtung Höxter zum Stehen. Es kam nicht zu einem Zusammenstoß mit dem Laster. Eine Gefährdung von Gegenverkehr aus Richtung Holzminden bestand nicht. Der Fahrer des Mercedes erlitt leichte Verletzungen, die vor Ort nicht ärztlich behandelt werden mussten.

An dem Fahrzeug entstanden Beschädigungen an der kompletten Front, der Vorderachse und der vorderen linken Seite. Die Seitenairbags und der Fahrerairbag lösten aus. Der nicht mehr fahrbereite Mercedes musste von einem Abschleppunternehmer abtransportiert werden.

Bei dem Mercedes-Fahrer erhärtete sich während der Unfallaufnahme der Verdacht des Drogenkonsums. Die Polizei ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Der Führerschein wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden an dem Mercedes und den Leitplanken wird von der Polizei auf rund 20.000 Euro geschätzt. /ell/Foto: Polizei










28.01.2021 • 12:58 Uhr

K 421 bei Northeim: Vollsperrung zwischen Bühle und Bishausen - Gehölzpflegearbeiten am 1. Februar

Am Montag, 01. Februar 2021, werden im Zuge der Kreisstraße 421 zwischen Bühle und Bishausen (Landkreis Northeim) Gehölzpflegearbeiten durchgeführt. Hierfür muss die Kreisstraße in diesem Bereich voll gesperrt werden. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.

Die Vollsperrung wird am 01 Februar 2021 voraussichtlich zwischen 08.00 Uhr und 15.00 Uhr erfolgen.
Um von Bühle nach Bishausen zu gelangen, ist die K 421 bis zur B 3 bei Sudheim zu befahren und ab dort dann die B 3 in Fahrtrichtung Göttingen bis Nörten-Hardenberg. Dort ist dann auf die B 446 nach Nörten-Hardenberg abzubiegen und nachfolgend auf die K 415 in Richtung Bishausen.

In umgekehrter Richtung ist die K 415 bis zur B 446 in Nörten-Hardenberg sowie dann die B 3 in Fahrtrichtung Northeim bis kurz vor Sudheim zu benutzen, um nachfolgend auf die K 421 Richtung Bühle abzubiegen. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. red










28.01.2021 • 12:51 Uhr

Lebender Hamster in einer Plastiktüte auf dem Auer-Parkplatz! Alarmierte Polizei wendet sich an anonymen Anrufer : "Bitte melden Sie sich!"

Am 20. Januar 2021, gegen 13:30 Uhr, wurde das Ploizeikommissariat Bad Gandersheim, davon in Kenntnis gesetzt, dass auf dem Parkplatzgelände der Firma Auer Lightning, in Bad Gandersheim ein Hamster in einer Einkaufstüte, ohne Futter, dort ausgesetzt wurde. Da es keine Hinweise auf einen Verlierer oder Besitzer gab, wurde der Hamster dem Tierschutzverein in Bad Gandersheim übergeben.

Die Polizei Bad Gandersheim bitte darum, dass sich die Person, die den Sachverhalt bei dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim oder bei der Einsatzzentrale der Polizei, am 20. Januar 2021 gegen 13:30 Uhr, telefonisch gemeldet hat, sich nochmals mit dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. Weiterhin bittet die Polizei Bad Gandersheim darum, dass sich eventuelle weitere Zeugen, die Angaben zu diesem Sachverhalt machen können, sich ebenfalls mit dem Polizeikommissariat Bad Ganderheim unter der Telefonnummer 05382-919200, zu melden.
Es wird seitens der Polizei noch überprüft/ermittelt, ob hier ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetzt nach dem Ordnungswidrigkeitengesetzt oder ein Straftatbestand gemäß dem Tierschuztgesetz erfüllt ist.kr











28.01.2021 • 10:43 Uhr

Taxifahrerin erleidet Schlaganfall - eingesetzte Polizeibeamte erkennen dies und rufen den Rettungsdienst

Ein Fahrgast eines Taxis rief die Polizei, weil die Fahrerin Schlangenlinien fuhr und gegen einen Bordstein gefahren war. Die eingesetzten Polizeibeamten erkannten vor Ort einen medizinischen Notfall und zogen den Rettungsdienst hinzu.

Am Mittwochmorgen (9 Uhr) kam es zu mehreren Anrufen in der Notrufzentrale der Polizei. Gemeldet wurde ein Taxi, dass Schlangenlinien auf der Steinweg fahren soll. Auch der Fahrgast meldete sich über die Rufnummer 110. Die Fahrerin sei neben den Schlangenlinien auch gegen einen Bordstein gefahren und würde die Fahrt aber unbehelligt weiterführen.

Der Verdacht zunächst: Die Fahrerin ist alkoholisiert.

Ein sofort herbeigeeilter Streifenwagen der Polizei hielt das Taxi an und sprach mit der Fahrerin. Auf Nachfrage entgegnete diese jedoch, dass es ihr gut gehe und sie nur einen Krampf im Bein habe. Nach ein paar gezielten Fragen und einem Test, stand für die Polizeibeamten fest, dass es sich um einen Schlaganfall handeln musste. Ein hinzu gerufener Rettungswagen bestätigte dies. Die Fahrerin wurde daraufhin umgehend in ein Krankenhaus gefahren.red










28.01.2021 • 10:37 Uhr

Kohleprojekt in Sibirien schadet Indigenen: Geplante Mine auf Taimyr zeigt rückwärtsgewandte Energiepolitik

nfrastruktur beeinträchtigt Rentiere, von denen indigene Nganasanen, Dolganer, Ewenken und Nentzen leben

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen wirft der Russischen Föderation vor, mit neuen Bergbauprojekten in Sibirien indigene Rechte zu verletzen und die Klimakrise zu schüren. Neue Kohleabbau-Projekte auf der Halbinsel Taimyr zerstörten indigene Lebensgrundlagen und die Umwelt. Der russische Groß-Investor AEON bestätigte erst in dieser Woche, dass die Bauarbeiten zur Erschließung der neuen Syradasaysky-Mine auf Taimyr begonnen hätten. Die dort geförderte Kohle soll vor allem nach Indien und China exportiert werden. „Die Nachfrage nach Kohle sinkt weltweit. Und trotzdem setzt Russland unbeirrt auf die Ausplünderung der Bodenschätze auf indigenem Land. Diese rückwärtsgewandte Energiepolitik ist tödlich für die Umwelt und für indigene Völker in Sibirien“, erklärte Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, am Donnerstag in Göttingen.

Auf Taimyr leben seit Jahrhunderten indigene Nganasanen, Dolganer, Ewenken und Nentzen. Die Rentierzucht und -jagd bildet einen Schwerpunkt ihrer Existenz. Durch den Bau neuer Straßen, Siedlungen, Minen, Förderbänder und Häfen ist sie akut gefährdet. Denn Rentiere werden durch diese Bauten in ihrem jahreszeitlich bedingten Zug eingeschränkt und immer mehr zurückgedrängt. Auch gilt Taimyr mit seiner jahrhundertelang unberührten Umwelt und verschiedenen Naturschutzgebieten als wichtige Durchgangsstation für Zugvögel. Gegen eine Kohlemine der Firma Vostokugol ist selbst die staatliche russische Umweltbehörde Ropsprirodnadzor gerichtlich vorgegangen – wegen Verletzung von Naturschutzauflagen auf Taimyr.

Die sibirische Halbinsel Taimyr, die mit 400.000 Quadratkilometern der Gesamtgröße Deutschlands und der Niederlande entspricht, ist zu einem Dorado der russischen Bergbauindustrie geworden. Erst im Oktober 2020 hatte eine staatliche russische Expertenkommission das umstrittene Bergbauprojekt und die damit verbundenen Infrastrukturvorhaben genehmigt. Das West-Taimyr-Industrie-Cluster soll neben der Tagebaumine ein 61 Kilometer langes, überdachtes Förderband umfassen, auch der Bau eines Tiefseehafens an der Kara-See ist geplant. Von dort aus sollen jährlich bis zu zehn Millionen Tonnen Kohle über die nördliche Polarroute nach Indien und China verschifft werden. In der Mine werden bis zu fünf Milliarden Tonnen Kohle vermutet.

Russland ist nach Indonesien und Australien der drittgrößte Kohleexporteur der Welt. Das Land will seine Kohleausfuhr nach Indien bis zum Jahr 2025 um das Sechsfache steigern und jährlich 28 Millionen Tonnen dorthin liefern. „Sibiriens indigene Völker sind die Opfer der systematischen Plünderung ihres Lebensraumes, um Russlands Handelsbilanz zu verbessern und Putin-treue Oligarchen zu bereichern“, so Bangert. red










28.01.2021 • 10:33 Uhr

Riesen-Run auf Günstig-Tickets für die Landesgartenschau in Bad Gandersheim:Geschäftsführer Hellingrath versichert: „Alle Bestellungen werden so schnell wie möglich bearbeitet“

Vor wenigen Tagen vermeldete die Landesgartenschau Bad Gandersheim, dass bereits 3.000 Dauerkarten verkauft wurden (wir berichteten). Ein schöner Erfolg – und eine Meldung, die einen wahren Run auf die ermäßigten Tickets ausgelöst hat. „Unser Briefkasten ist randvoll, zahlreiche Emailbestellungen erreichen uns täglich“, so Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022.

Und immer häufiger rufen besorgte Kund*Innen an, um zu erfragen, ob Ihre Bestellungen eingegangen seien, was dem Team wiederum das Bearbeiten der Bestellungen erschwert.
„Keine Sorge: alle Bestellungen, die fristgerecht bis einschließlich Sonntag, den 31.1. eingehen, werden bearbeitet. Alle Kunden werden die von Ihnen gebuchten Tickets bekommen.“, versichert Hellingrath, der jedoch darum bittet, von telefonischen Nachfragen abzusehen.
Um der ungeahnt großen Nachfrage Herr zu werden, greifen seit dieser Woche auch zwei Mitarbeiterinnen der Tourist Info Bad Gandersheim dem LAGA-Team unter die Arme. „Diese spontane Hilfe ist eine große Erleichterung“, bedankt sich Hellingrath bei der Stadt für die tatkräftige Unterstützung.

Trotz des Supports können die Bestätigungen der Bestellungen etwas länger dauern: „Bitte geben Sie uns ein wenig Zeit, wir bearbeiten alle Anfragen in der Reihenfolge ihres Eintreffens“, bittet Hellingrath um Geduld.red/ Foto: Jens Burger












28.01.2021 • 10:18 Uhr

Corona-Katastrophe: Tourismus auch im November 2020 schwer eingebrochen - 80 Prozent weniger Gäste

Die Corona-Lockdown-bedingten Einschränkungen haben auch im November 2020 den niedersächsischen Tourismus abermals schwer attackiert. Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) hat für den November 2020 einen Rückgang der Gästeanzahl um 80,7 Prozent auf gut 208.000 im Vergleich zum November 2019 ermittelt. Die Zahl der Übernachtungen sank um mehr als zwei Drittel (-68,2 Prozent auf nahezu 872.000 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat.

Die absolut höchste Anzahl an Übernachtungen meldete das Reisegebiet Grafschaft Bentheim – Emsland – Osnabrücker Land mit mehr als 136.000. Im Vergleich zum November 2019 entsprach dies einem Rückgang um 56,7 Prozent . Besonders deutlich sank die Zahl der Übernachtungen auf den Ostfriesischen Inseln. Hier wurden im November 2020 insgesamt über 44.000 Übernachtungen gebucht, ein Rückgang um 79,3 Prozent.

Von Januar bis einschließlich November 2020 kamen annähernd 8,6 Millionen Gäste nach Niedersachsen. Verglichen mit dem entsprechenden Zeitraum im Jahr 2019 bedeutet dies einen Rückgang um 41,1 Prozent. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen sank um ein Drittel (-33,0%) auf gut 29,4 Millionen. red










28.01.2021 • 09:56 Uhr

Einbruch in Scheune: Zielgerichtet teure Werkzeuge im Wert von 10.000 Euro gestohlen

In der Nacht zu Mittwoch brachen unbekannte Täter in eine Scheune ein und entwendeten dort diverses Werkzeug. Die Täter verschafften sich durch Gewalteinwirkung auf zwei Vorhängeschlösser Zutritt zu der Scheune und entwendeten dort augenscheinlich zielgerichtet Heimwerkzeug. Der Entwendungsschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.
Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 entgegen.köh










28.01.2021 • 09:40 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Letzten Baumriesen sind gefallen - "Für die Verkehrssicherheit", erklärt Geschäftsführer Hellingrath

In einer Art Nacht- und Schneeaktion sind gestern die letzten zwei Baumriesen am ersten Osterbergsee in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim von Spezialisten mit gewaltigen Kettensägen gefällt worden. Diese Maßnahme war im Zuge der weiteren Ausbauaktivitäten für das Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" erfolgt.

"Aus Verkehrssicherungsgründen mussten die beiden Bäume beseitigt werden", so hatte es auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath begründet. Das riesige Baumpaar stand in einer Risikozone. Der Wanderweg rund um den ersten Osterbergsee wird bekanntlich für die zu erwartenden Besucherströme bei der Landesgartenschau (rund 460.000 Besucher) deutlich verbreitert. Die beiden Baumriesen hätten bei ihrem Verbleib zu dicht an dem Rundweg gestanden. "Das bedeutet eine Gefährdung für die Besucher und Besucherinnen." Außerdem seien die Bäume krank gewesen.
red

Die Fotos dokumentieren die gefällten Bäume und das Umfeld. Eine Leuchte wurde bei der Aktion gleich mit umgenietet. Fotos: Fis WMG
















28.01.2021 • 09:05 Uhr

Alexander Wiemerslage (45) zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Braunschweig ernannt

Am Mittwoch hat der Präsident des Oberlandesgerichts, Wolfang Scheibel, in einem feierlichen Akt Alexander Wiemerslage zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht ernannt.

Der 45-jährige gebürtige Niedersachse ist im Jahr 2007 in die Justiz eingetreten und war dann beim Amts- und Landgericht Göttingen sowie am Landgericht Braunschweig tätig, wo er 2011 zum Richter auf Lebenszeit ernannt wurde. Ein Jahr später wurde er an das Niedersächsische Justizministerium abgeordnet. Während seiner fast fünfjährigen Zeit dort bekleidete Wiemerslage verschiedene Ämter und wurde 2016 zum Ministerialrat ernannt. Unter anderem war er für die bundesweite Entwicklung und die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs in der niedersächsischen Justiz zuständig. Im Februar 2017 kehrte Wiemerslage als Richter am Oberlandesgericht in die Braunschweiger Justiz zurück. Hier war er neben seiner richterlichen Tätigkeit zunächst Pressesprecher des Oberlandesgerichts und leitete dann bis Dezember 2020 als Präsidialrat das richterliche Personalreferat.

Alexander Wiemerslage ist verheiratet und Vater einer Tochter.
„Mit Alexander Wiemerslage wird eine herausragende Führungspersönlichkeit den Senat leiten. Seine dynamische, begeisterungsfähige und zupackende Art und seine fachliche Kompetenz hat er bereits in vielen Positionen unter Beweis gestellt“, betonte der Präsident im Rahmen der heutigen Ernennung.

Alexander Wiemerslage wird Vorsitzender des 4. Zivilsenats, der unter anderem für Bank- und Finanzierungsgeschäfte zuständig ist. red/Foto: OLG Braunschweig










28.01.2021 • 08:54 Uhr

Neue Grafittis heizen Pro- und- Contra-Debatte von Malflächen in Bad Gandersheim an

In der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ist eine lebhafte Debatte darüber entfacht, in wieweit nackte Flächen an Mauern und Fassaden mit farbigen Grafittis besprüht werden dürfen. Dazu passt, dass neue Malwerke von unbekannten Sprayern an Gebäudefassaden im Stadtgebiet aufgetaucht sind. Aus dem Stadtjugendring sind nun Vorschläge angedeutet, für diesen kreativen Betätigungstrieb von jungen Leuten öffentliche Flächen zur Verfügung zu stellen. Erste Angebote sind bereits unterbreitet worden. Sie kommen auch aus dem privaten Sektor. Der Stadtjugendring will diese Angebote nun auf ihre Realisierungschancen prüfen.

Interessant sind in diesem Zusammenhang erste Andeutungen aus dem kommunalpolitischen Raum, sich ernsthaft mit dem Anliegen der Jugendlichen beschäftigen zu wollen. "Wir müssen uns mit diesem Anliegen von Teilen der Jugendlichen auseinandersetzen und über Lösungen nachdenken", so ein Kommunalpolitiker. Die Herangehensweise des Stadtjugendringes und des Stadtjugendpflegers seien zu begrüßen. Nicht auszuschließen ist nun, dass das Anliegen der jungen Leute sich in den kommunalpolitischen Programmen der Parteien zu anstehenden Stadtratswahl am 12. September 2021 wiederfinden könnte. Auch darüber wird in den Parteien nachgedacht. Kritiker der Grafittis bezeichnen sie als "Schmiereien". Man müsse gegen die "Sachbeschädigungen" vorgehen. Die Bad Gandersheimer Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.
red
Die Bilder dokumentieren jetzt entdeckte Grafittis an Fassaden am Sole-Hallenbad und an einem Haus im Umfeld der Petristraße. Jens Burger hat vorgeschlagen, die Betonfassade einer ehemaligen Bahnunterführung in der Marienstraße für Grafittis freizugeben. Foto: FisWMG














28.01.2021 • 08:50 Uhr

In Einbeck passiert: Schon wieder Dach eines Autos in der Gartenstraße von Unbekannten zerkratzt - 500 Euro Schaden

Was ist da bloß los?
Erneut wurde in der Gartenstraße ein Pkw durch Kratzer beschädigt. Ein bislang unbekannter Täter hat in der Zeit von Samstag, 23.01.2021 bis Dienstag, 26. Januar 2021, das Dach eines schwarzen Pkw Audi, der in der Straße abgestellt war, zerkratzt. der Schaden beträgt ca. 500 Euro.
Zeugen, die Hinweise auf den Vorfall geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










27.01.2021 • 20:54 Uhr

Beispielhaft & vorbildlich: Hilfsorganisationen bieten "Impftaxis" für Senioren an

Hilfsorganisationen in Hannover wollen Senioren mit einem kostenlosen Shuttle-Service zum Impfzentrum bringen. Ehrenamtliche Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter-Unfall-Hilfe könnten an den Wochenenden Menschen in "Impftaxis" zur Messe und wieder zurück befördern, teilte die Organisationen soeben mit.

Nach den Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen sind den Angaben zufolge ab Februar auch die zu Hause lebenden Frauen und Männer über 80 Jahren an der Reihe, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Viele von ihnen warteten ungeduldig darauf, doch stelle der Weg für sie oft eine Herausforderung dar. Nicht jeder habe Angehörige oder Freunde, die unterstützen könnten. Manche trauten sich die mitunter weite Strecke aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nicht zu, andere sorgten sich vor einer Ansteckung im öffentlichen Nahverkehr oder dem anschließenden Bus-Shuttle bis vor die Messehalle 25.

Es seien ausgebildetes Personal, ein Hygienekonzept und die nötigen Fahrzeuge vorhanden, um impfwillige Senioren und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen sicher zu transportieren und bei dem wichtigen Gang ins Impfzentrum zu begleiten, sagte Michael Homann von der Johanniter-Unfall-Hilfe. Ein Großteil der Helfer bringe eine sanitätsdienstliche Ausbildung mit. Die auch für Rollstuhlfahrer ausgerüsteten Autos der Fahrdienste würden am Wochenende nicht bewegt und stünden zur Verfügung.

"In der Woche könnten Hannovers Taxiunternehmen Menschen mit Impfterminen befördern", sagte Homann. "Für alle, die einer besonderen Unterstützung oder speziellen Hilfe benötigen, sind wir an den Wochenenden die optimale Lösung." epd/ Archivbild: epd/Brot für die Welt










27.01.2021 • 20:44 Uhr

TOPKATUELL! Metin Tolan zum neuen Präsidenten der Georg-August-Universität Göttingen gewählt Vorlesen

Prof. Dr. Metin Tolan ist am heutigen Mittwoch zum neuen Präsidenten der Georg-August-Universität Göttingen gewählt worden. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler gratulierte herzlich: „Ich freue mich, dass die Georg-August-Universität Göttingen mit Metin Tolan an der Spitze in die Zukunft gehen wird. Als Experimentalphysiker hat er sich seinen exzellenten Ruf nicht nur als Wissenschaftler verdient, sondern auch als Wissenschaftskommunikator. Seine Erfahrungen werden ihm im neuen Amt sicher zugutekommen, das er in Zeiten der Pandemie unter erschwerten Bedingungen übernimmt. Ich hoffe, dass Metin Tolan sein Amt schnell antreten wird, und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit!“

Der Senat der Universität wählte Tolan am Mittwochnachmittag einstimmig. Der Stiftungsausschuss der Universität stimmte dem Vorschlag ebenfalls einstimmig zu. Tolan folgt auf Prof. Dr. Reinhard Jahn, der das Amt bis zum 31. Dezember 2020 als innehatte. Seitdem nimmt die hauptberufliche Vizepräsidentin Dr. Valérie Schüller die Leitung der Universität kommissarisch wahr. Tolans Amtszeit beginnt voraussichtlich im Frühjahr.


ZUR PERSON:
Metin Tolan, Jahrgang 1965, studierte Physik und Mathematik an der Universität Kiel, wo er 1993 auch promovierte. Als Postdoc forschte er mehrere Jahre in den USA, 1998 habilitierte er im Fach Experimentelle Physik an der Universität Kiel. Im Jahr 2001 folgte er dem Ruf auf eine Professur für Experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund. Von 2004 bis 2008 war er dort Dekan der Fakultät Physik. Tolan ist Mitglied in zahlreichen Gremien und Beiräten, neben seinen Fachpublikationen veröffentlichte er bislang vier populärwissenschaftliche Sachbücher. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.
red/ Foto: Universität Göttingen Jan Vetter










27.01.2021 • 20:23 Uhr

Frauke Heiligenstadt: Corona-Hilfsgelder für Unternehmen im Landkreis Northeim in Höhe von fast 2,9 Mio. Euro gezahlt

Insgesamt 556 Anträge auf Unterstützung von Firmen eingegangen - 5 Millionen Euro sind noch nicht bewilligt

556 Anträge auf finanzielle Unterstützung sind offiziellen Angaben von Firmen im Landkreis Northeim beim Wirtschaftsministerium in Hannover aufgelaufen. An Corona-Hilfen wurden bislang 2.855.022,39 Euro an die Betriebe gezahlt. Diese Fakten hat jetzt die Northeimer Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt öffentlich gemacht. In einer Verlautbarung präzisiert die Politikerin die finanziellen Corona-Hilfsgelder.

Die SPD-Fraktion hat Ende letzten Jahres beim Wirtschaftsministerium um Information darüber gebeten, welche Mittel aus den Corona-Hilfen des Bundes nach Niedersachsen geflossen sind bzw. beantragt wurden. Für das gesamte Land Niedersachsen ergeben sich die Summen wie folgt:

Die Überbrückungshilfe I umfasste die Fördermonate Juni bis August. Sie beinhaltete eine Fixkostenerstattung ab 70 Prozent Umsatzeinbruch mit einem max. Förderbetrag von 50.000 Euro pro Monat. Seit 10.07.20 konnten sich die prüfenden Dritten (Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, Rechtsanwält*innen) im digitalen Antragssystem registrieren und Anträge stellen. Das Programm endete zum 31.08.2020. Anträge konnten noch rückwirkend bis zum 09.10.20 gestellt werden. Mit aktuellem Stand wurden rund 9863 Anträge für ganz Niedersachsen bewilligt. Dies entspricht einem Bewilligungsvolumen von rund 100,9 Millionen Euro.

Im Landkreis Northeim wurden 150 Anträge gestellt und eine Gesamtsumme von 1.258.242,66 Euro ausgezahlt.

Seit dem 21.10.20 können Anträge für die Überbrückungshilfe II gestellt werden. Sie umfasst den Förderzeitraum September bis Dezember 2020 mit einer Fixkostenerstattung von bis zu 90% ab 70 Prozent Umsatzeinbruch im jeweiligen Fördermonat mit einem max. Förderbeitrag von 50.000,- Euro/Monat. Bis heute wurden im Antragsverfahren in Niedersachsen 7174 Anträge eingereicht, dies entspricht einem Antragsvolumen von über 71,7 Mio. Euro. Anträge hierzu können noch bis Ende Januar gestellt werden. Die Ministerpräsidentenkonferenz vom 28.10.20 hat die Verlängerung des Programms über 2020 hinaus beschlossen. Die Überbrückungshilfe III umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Die Eckpunkte des Programms wurden mit Blick auf die Bedürfnisse der Wirtschaft noch einmal angepasst. Nun können auch Unternehmen bis zu einem jährlichen Umsatz von 500 Mio. Euro in Deutschland, sofern die Antragsvoraussetzungen erfüllt sind, die Überbrückungshilfe III beantragen.

Im Landkreis Northeim wurden für die Überbrückungshilfe II bis jetzt insgesamt 98 Anträge gestellt und eine Summe von insgesamt 437.382,28 Euro ausgezahlt.

Die Novemberhilfen des Bundes können seit dem 25.11.20 beantragt werden; die Auszahlung erfolgt seit dem 27.11.20. Unternehmen und Soloselbständige, die Fördersummen über 5.000 Euro geltend machen möchten und ihre Anträge über einen prüfenden Dritten gestellt haben, erhalten zunächst einen Abschlag i. H. v. 50 % ihrer beantragten Fördersumme (max. 50.000 Euro). Soloselbständige, die Novemberhilfe bis zu einem Betrag von 5.000 Euro geltend machen, können Anträge direkt stellen und erhalten die beantragte Summe in voller Höhe. Bisher sind niedersachsenweit 21.821 Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 357,3 Mio. Euro eingegangen, rund 102,5 Mio. Euro wurden bereits ausgezahlt.

Unternehmen aus dem Landkreis Northeim haben insgesamt 308 Anträge gestellt mit einem Antragsvolumen von 6.098.032,32 Euro. Bisher ausgezahlt wurden im Landkreis Northeim 1.159.397,73 Euro.

Das Programm Novemberhilfe endete am 30.11.20. Anträge können noch bis zum 31.01.21 gestellt werden.

Anträge für das Bundesprogramm "Dezemberhilfe" können seit dem 23. Dezember 2020 gestellt werden. Eine Dezemberhilfe ist noch nicht ausgezahlt worden.

Die Zahlen geben den Stand zum 12.01.2021 wieder.

„Es ist gut, dass schon viele Anträge auch für Unternehmen im Landkreis Northeim bewilligt wurden. Immerhin fast 2,9 Mio. Euro sind schon in den Landkreis Northeim geflossen. Aufgrund von Programmierungsproblemen auf der Bundesebene werden aber die Dezemberhilfen voraussichtlich erst ab März diesen Jahres bewilligt, so dass momentan nur Abschläge an die Unternehmen ausgezahlt werden können. Teilweise ist noch nicht einmal das erfolgt. Daher werden wir in der SPD-Fraktion Niedersachsen nicht locker lassen und weiterhin die Forderung stellen, dass die Hilfen schneller an die Unternehmen ausgezahlt werden. Vielen gerade kleinen Unternehmen geht momentan einfach die Puste aus. Die Unterstützungsleistungen des Staates sind daher sehr wichtig, damit es nach dem Lockdown auch wieder weitergehen kann“, so Frauke Heiligenstadt MdL.
red











27.01.2021 • 20:05 Uhr

Halbe Stunde nach Mitternacht: Toyota überschlägt sich auf winterglatter B 64 - Polizei musste Unfallstelle suchen

Am gestrigen Mittwoch (27. Januar) ereignete sich auf der Bundesstraße 64 bei Brakel (Landkreis Höxter) ein Unfall, bei dem eine 29-Jährige aus dem Kreis Höxter schwer verletzt wurde.
Gegen 00:30 Uhr ging bei der Polizei einen Notruf ein. Ein Mann meldete den Anruf einer Bekannten. Sie hatte ihn angerufen, konnte jedoch nicht konkret angeben, was ihr passiert war. Die Polizei fuhr die wahrscheinliche Fahrtstrecke der Frau ab und traf sie wenige Minuten nach dem Notruf auf der B 64 zwischen den Ortschaften Riesel und Istrup an.

Die schwer verletzte Frau war mit einem Toyota Aygo von Bad Driburg aus Richtung Brakel unterwegs gewesen. In einer langgezogenen Linkskurve kam das Auto auf winterglatter Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam im Graben zum Stehen. Die Fahrerin hatte ihr Unfallauto eigenständig verlassen können. Aufgrund der Schwere der Verletzungen der 29-Jährigen behandelte sie ein Notarzt an der Unfallstelle. Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr erschien nach Anforderung der Polizei, um die Unfallstelle für die Unfallaufnahme auszuleuchten.Nach Einschätzung der Polizeibeamten ist am Unfallwagen ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Der Toyota musste von einen Abschleppunternehmer abtransportiert werden. An den Abfahrten zur B 252 bei Brakel und der Abfahrt Istrup wurde der Verkehr für den Zeitraum der Unfallaufnahme abgeleitet. Gegen 03 Uhr konnte die Vollsperrung der B 64 aufgehoben werden. /ell/Fotos: Polizei












27.01.2021 • 18:07 Uhr

Bistum setzt Arbeitsgruppe ein, um Hinweisen auf sexualisierte Gewalt nachzugehen - Passierte es auch in Bad Gandersheim?

Nachforschungen betreffen den verstorbenen Geistlichen Georg M., der 1969 in Bad Gandersheim tätig war

Das Bistum Hildesheim geht Hinweisen auf sexualisierte Gewalt durch einen mittlerweile verstorbenen Geistlichen nach. Dafür hat die Diözese den Vorsitzenden Richter am Landgericht a. D. Wolfgang Rosenbusch beauftragt, gemeinsam mit weiteren Fachleuten in den Pfarrgemeinden, in denen der Priester Georg M. tätig gewesen ist, Nachforschungen zu betreiben und die vorliegenden Hinweise zu überprüfen. In einer ausführlichen Stellungnahme des Bistums wird weiter ausgeführt:

Anlass für die Bildung der Arbeitsgruppe sind Angaben von Zeitzeugen, die der Pfarrer der Pfarrei St. Petrus in Wolfenbüttel, Matthias Eggers, erhalten hat. Demnach soll der Ruhestandsgeistliche vermutlich im Jahr 2015 sexualisierte Gewalt gegen einen Jungen ausgeübt haben. Ebenso gibt es Anzeichen dafür, dass der im Jahr 2019 verstorbene Priester eine pädosexuelle Veranlagung hatte.

Die Arbeitsgruppe wird die gesamte Priesterlaufbahn von Georg M. untersuchen. Der Geistliche war nach seiner Weihe zum Priester im Jahr 1969 als Kaplan in den Pfarrgemeinden und Kirchorten in Bad Gandersheim (St. Maria Himmelfahrt), Groß Ilsede (St. Bernward), Salzgitter-Gebhardshagen (St. Gabriel) und Uelzen (Zum göttlichen Erlöser) tätig.

Ebenso im Blick sind Ronnenberg (St. Thomas Morus), Lehre (St. Martin), Salzgitter (Christ König) und Cuxhaven (St. Marien), wo der Beschuldigte als Pastor oder Pfarrer gearbeitet hat, ehe er 2005 in den Ruhestand versetzt wurde. Als Ruhestandsgeistlicher war Georg M. ab 2009 in Wolfenbüttel (St. Petrus) eingesetzt.

Die Rechercheergebnisse werden durch das Bistum Hildesheim veröffentlicht und außerdem der Gruppe externer Fachleute um Obfrau Antje Niewisch-Lennartz zur Verfügung gestellt, die seit April 2019 tätig ist, um sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch während der Amtszeit des verstorbenen Hildesheimer Bischofs Heinrich Maria Janssen von 1957 bis 1982 aufzuarbeiten.

„Die Recherche wird sicher nicht einfach, weil sie die mehr als 40-jährige Priesterlaufbahn des beschuldigten Geistlichen betrifft. Aber es ist absolut notwendig, um Licht ins Dunkel zu bringen. Ich möchte mögliche Betroffene ausdrücklich ermutigen, sich an unsere kompetenten und unabhängigen Ansprechpersonen zu wenden“, sagt der Hildesheimer Generalvikar Martin Wilk.

Für Betroffene von sexualisierter Gewalt gibt es im Bistum Hildesheim professionelle Ansprechpersonen, die von der Kirche unabhängig sind. Die Kontaktdaten dieser vier Fachleute sind unter dem folgenden Link zu finden: www.bistum-hildesheim.de/missbrauch. Der Beraterstab in Fragen sexualisierter Gewalt ist telefonisch (05121-17 48 266) und per E-Mail erreichbar (beraterstab@bistum-hildesheim.de). Zeitzeugen, die Hinweise an Wolfgang Rosenbusch geben möchten, können dazu folgende Mobilfunknummer nutzen: (0151) 66058051.

Die Pfarrer der Pfarrgemeinden, in denen Georg M. tätig gewesen ist, sind über die bisher bekannten Hinweise informiert worden. Die Pfarreien werden bei Bedarf durch Fachleute des Bistums unterstützt, die in der Krisenintervention und in der Begleitung irritierter Systeme geschult sind.

Dies könnte etwa dann notwendig werden, falls im Zuge der Aufklärungsbemühungen durch die beauftragte Arbeitsgruppe weitere Hinweise oder Verdachtsfälle bekannt werden, die im Zusammenhang mit den pastoralen Tätigkeiten von Georg M. in den jeweiligen Pfarreien stehen. red










27.01.2021 • 17:57 Uhr

Medienradar (II): NDR berichtet "Sexueller Missbrauch durch Geistlichen?" Er war auch Priester in Bad Gandersheim

Ein mutmaßlicher Missbrauchsfall eines Priesters sorgt für Unruhe in der katholischen St.Mariä Himmelfahrt Gemeinde in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Laut aktuellen Medienberichten soll der Geistliche auch in der Mariä-Himmelfahrt Gemeinde in der Roswithastadt seelsorgerischen Aufgaben nachgegangen sein.
Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) - Studio Braunschweig - berichtete soeben mit nachfolgend dokumentierter Meldung in Text und bewegten Bildern:

"Hat ein katholischer Geistlicher sexuelle Gewalt gegen einen oder mehreren Jungen ausgeübt? Dieser Frage geht das Bistum Hildesheim nach. Es gibt Hinweise, dass der 2019 verstorbene Priester in seiner sexuellen Veranlagung auf Kinder fixiert gewesen sei. 40 Jahre war der Priester tätig, unter anderem in Salzgitter, Bad Gandersheim und Groß Ilsede. Eine Arbeitsgruppe soll in allen Gemeinden nachforschen. Die Recherche werde nicht einfach, sagte der Hildesheimer Generalvikar Martin Wilk, weil sie die mehr als 40-jährige Priesterlaufbahn des beschuldigten Geistlichen betreffe. Dennoch sei es dies notwendig, um Licht ins Dunkel zu bringen. Mögliche betroffene sollen ermutigt werden, sich an die unabhängigen Ansprechpersonen des Bistums zu wenden." red/Quelle NDR










27.01.2021 • 17:42 Uhr

Frisches Geld für gebeutelte Sportvereine auch im Landkreis Northeim - "Lassen Sportvereine nicht allein!" verspricht Pistorius

Mit 4,15 Millionen Euro "Corona-Sonderprogramm" für Sportorganisationen geht 2021 in die nächste Runde

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat eine Aktualisierung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen auf den Weg gebracht. In Absprache mit dem Landessportbund Niedersachsen e.V. (LSB) wurde die Ausgangsrichtlinie aus dem vergangenen Jahr angepasst, damit die niedersächsischen Sportorganisationen ihre Anträge auch im Jahr 2021 weiterhin an den LSB richten können. Neu ist dabei, dass Sportorganisationen, die aus dem Corona-Sonderprogramm bisher Billigkeitsleistungen in Höhe von weniger als 50.000 Euro erhalten haben, 2021 einen erneuten Antrag stellen können.
Für den Innen- und Sportminister Pistorius ist das ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der niedersächsischen Sportlandschaft: „Mit der Möglichkeit einer, auch erneuten, Antragstellung im Jahr 2021 schaffen wir die Voraussetzungen, um gerade denjenigen Vereinen, die infolge der Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind, weiterhin schnell und unbürokratisch zu helfen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass die bisher nicht abgerufenen Mittel aus dem Corona-Sonderprogramm für Sportorganisationen in Höhe von rd. 4,15 Millionen Euro dem gemeinnützigen Sport auch im Kalenderjahr 2021 zur Verfügung stehen werden. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, den Sportorganisationen bestmöglich unter die Arme zu greifen und so unsere vielfältige Sportlandschaft in Niedersachsen zu erhalten."

Die Abwicklung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen erfolgt weiterhin im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedrohten gemeinnützigen Sportorganisationen. Auf der Grundlage der aktualisierten Richtlinie können gemeinnützige Sportorganisationen Billigkeitsleistungen in Höhe von 70 Prozent der entstehenden Unterdeckung, höchstens jedoch in Höhe von insgesamt 50 000 Euro pro Verein erhalten, wenn sie aufgrund von Liquiditätsengpässen infolge der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Eine allgemeine Kompensation entgangener Einnahmen ist mit dem Sonderprogramm weiterhin nicht vorgesehen.

Minister Pistorius begründet die finanzielle Unterstützung auch mit der gesellschaftlichen Rolle des Sports: „Die Sportvereine sind ein tragendes Element unserer Gesellschaft. Sie haben auf verschiedenste Art und Weise einen erheblichen Anteil am gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt und sind für ein gemeinsames Miteinander unerlässlich. Deshalb ist es auch umso wichtiger, sie in der aktuellen Situation entschlossen zu unterstützen, denn sie sind von der Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffen. Gerade auch durch die Einschränkungen infolge der COVID-19-Pandemie wird uns die Bedeutung der Sportvereine in dieser noch andauernden Phase des Verzichts und der Kontaktreduzierung in allen Gesellschaftsteilen so deutlich wie selten zuvor. Ich werde mich daneben weiter dafür einsetzen, dass wir einen verlässlichen Fahrplan für eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs entwickeln, sobald die Umstände es zulassen. Gerade für die Kinder wird es wichtig sein, über den Sport wieder Anschluss zu bekommen und zu etwas mehr Normalität zurückzukehren. So lange das nicht geht, danke ich allen wiederholt für die große Disziplin und Geduld in diesem Zusammenhang, die so wichtig ist, damit wir alle möglichst gut durch diese schwere Zeit kommen."

Ab dem 1. Februar können gemeinnützige Sportorganisationen ihre Anträge wieder online über den Förderbereich im Intranet des LSB stellen (https://lsbntweb.lsb-niedersachsen.de/foerder.osp). Eine Antragstellung ist bis zum 15. November 2021 möglich.
red











27.01.2021 • 17:35 Uhr

Heute das Holocaust-Gedenken: Heimbucher betont Frage nach Ursachen

Im Gedenken an den Holocaust ist nach Auffassung des Kirchenpräsidenten Martin Heimbucher die Frage nach den Ursachen für die Machtübernahme der Nationalsozialisten und den Anfängen des fabrikmäßigen Massenmordes unerlässlich. Den Weg dorthin hätten damals alle mitbekommen, "nämlich den Weg der brutalen und systematischen Entrechtung ihrer jüdischen Nachbarn", sagte der leitende Theologe der Evangelisch-reformierten Kirche am Dienstag in Leer. "Nur wenige haben sich dagegen aufgelehnt." Heimbucher äußerte sich zum Holocaust-Gedenktag am Mittwoch (27. Januar). Deswegen ist heute an öffentlichen Gebäude Schwarz-Rot-Gold auf Halbmast gesetzt .

Widerstand habe Mut gebraucht, erklärte Heimbucher, der in diesem Zusammenhang auf den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) verwies. In seinem flammenden Appell "Die Kirche vor der Judenfrage" habe er geschrieben, die Kirche sei immer den Opfern staatlichen Unrechts verpflichtet.

Wenn aber der Staat zu einem prinzipiellen Unrechtsstaat werde, dann müsse die Kirche direkt Widerstand leisten. Heimbucher: "Während die Kirche hier im Ganzen versagt hat, ist Bonhoeffers Familie genau diesen Weg gegangen. Dietrich Bonhoeffer, sein Bruder Klaus und seine Schwäger Hans von Dohnanyi und Rüdiger Schleicher haben diesen Widerstand am Ende mit ihrem Leben bezahlt. epd

Das Foto dokumentiert den Gedenkstein für die Holocaust-Opfer im KZ-Außenlager, dass Gebäuden des ehemaligen Klosters Brunshausen im südniedersächsischen Bad Gandersheim untergebracht war und dort Menschen brutal vernichtete. Foto: Fis WMG










27.01.2021 • 17:15 Uhr

Polizei Northeim warnt vor der Annahme von Nachnahmesendungen nach angeblicher Teilnahme an kostenpflichtigen Gewinnspielen

Mit Tricks versuchen unseriöse Anbieter immer wieder an das Geld älterer Menschen zu kommen. Oft wird dazu auch das Telefon eingesetzt. Wer einen Anruf von Unbekannten bekommt, sollte daher vorsichtig sein.

Der Telefonanruf kommt meistens überraschend. Den Angerufenen wird erklärt, dass sie an Lotto- oder Gewinnspielen teilgenommen hätten. Diese seien allerdings kostenpflichtig und der angeblich abgeschlossene Vertrag laufe über ein Jahr. Um diesen Vertrag vorzeitig zu beenden, müsse man nur eine Nachnahmesendung mit einer Vertragsauflösung des Abo annehmen. Diese werde man in Kürze dem Vertragsinhaber zusenden.

Für die Annahme der Nachnahmesendung muss der Empfänger 150 Euro zahlen. Absender dieser Nachnahmesendung ist ein Dienstleistungsunternehmen aus 20354 Hamburg. Anhand des derzeitigen Ermittlungsstandes ist davon auszugehen, dass solche Nachnahmesendungen weiterhin im Umlauf sind.

So ist es einem Geschädigten der Gemeinde Moringen im Dezember 2020 und Januar 2021 ergangen. Der 80-Jährige aus einem Moringer Ortsteil wurde gleich zweimal innerhalb 4 Wochen angerufen und angeschrieben. Er bekam die Nachnahmesendung zugeschickt und sollte dafür jeweils 150 Euro bezahlen. Dank einer aufmerksamen Postangestellten flog der Betrug jedoch auf. Sie recherchierte im Internet und schickte den Senior zu einer Polizeidienststelle. Die Polizeistation Nörten-Hardenberg nahm daraufhin eine Strafanzeige wegen Betruges auf.

Die Polizei empfiehlt Empfängern solcher Briefsendungen, die Annahme zu verweigern und sich bei der Polizei melden. Wer sich zudem sicher ist, an keinem Gewinnspiel teilgenommen zu haben, hat in der Regel auch kein Abo abgeschlossen. Auch bei Gewinnversprechen am Telefon, sollten Sie stets daran denken, dass Sie vorab kein Geld für ihren Gewinn bezahlen müssen. Wenden Sie sich im Zweifel an die Verbraucherzentrale oder einen Rechtsanwalt.köh










27.01.2021 • 15:31 Uhr

Razzia bei mutmaßlichen Drogendealer - Polizei beschlagnahmt Drogen

In der letzten Nacht durchsuchten Beamte des Einsatz- und Streifendienstes nach einem Zeugenhinweis zwei Wohnungen im Stadtgebiet. Dabei wurden u.a. Betäubungsmittel sowie Utensilien beschlagnahmt, die den Verdacht auf einen Drogenhandel begründen.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge erhielt die Polizei im Rahmen eines Einsatzes den Hinweis auf zwei 25 und 31 Jahre alte Männer, die in ihren Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus im Innenstadtbereich Drogen aufbewahren und sich die Betäubungsmittel in einem Fall in einem Safe befinden würden.

Bei einer anschließenden Überprüfung wurden beide Männer in der Wohnung des 25-jährigen angetroffen. Durch die eingesetzten Beamten wurde ein deutlicher Marihuanageruch festgestellt. Eine daraufhin, mit Einverständnis des 25-jährigen, durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte u.a. zum Auffinden und zur Beschlagnahme von ca. 230 g Marihuana sowie von Gegenständen, die den Verdacht des Handelstreibens erhärten.

Bei der nachfolgenden Wohnungsdurchsuchung des 31-jährigen, die erst nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durchgeführt wurde, stießen die Beamten tatsächlich auf einen Safe, der ebenfalls beschlagnahmt wurde. Der genaue Inhalt ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Die Polizei Hildesheim leitete gegen die beiden Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.jpm











27.01.2021 • 15:22 Uhr

Terminvergabe für Impfungen der Niedersächsinnen und Niedersachsen, die 80 Jahre und älter sind, beginnt am Donnerstag - Skandalöse Warten auf den Impfstoff

Und auch das ist gleichzeitig angesagt: Die Landesregierung bittet Impfberechtigte um Geduld

Ab dem kommenden Donnerstag, dem 28. Januar, 8 Uhr, können Niedersächsinnen und Niedersachsen, die 80 Jahre und älter sind, einen Impftermin vereinbaren oder sich auf eine Warteliste für einen Termin setzen lassen.

Die Terminvereinbarungen können dabei auf zwei Wegen erfolgen:
1. Zum einen können impfberechtigte Personen unter der Telefonnummer 0800 9988665 anrufen und dort telefonisch einen Termin buchen. An der Hotline sitzen insgesamt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die AnruferInnen durch den Buchungsprozess führen. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich auf die Warteliste setzen zu lassen.
2. Zum anderen können unter der Internetadresse www.impfportal-niedersachsen.de eigenständig freie Termine gebucht werden, sofern diese zur Verfügung stehen. Hier wird es in einigen Tagen eine Warteliste geben.

Die Landesregierung bittet um Verständnis, dass sowohl die Hotline als auch die Internetseite einem großen Ansturm ausgesetzt sein werden. Die wenigen vorhandenen Termine werden aufgrund der geringen Mengen des verfügbaren Impfstoffs leider schnell vergeben sein. Insbesondere an der Hotline ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Es wird nicht genügend Impfstoff nach Deutschland und damit auch nach Niedersachsen geliefert. Deshalb können nicht alle Impfzentren jetzt sofort Termine anbieten. Die Zahl der vor Ort bereitgestellten Termine hängt zudem davon ab, wie weit die jeweiligen Impfzentren mit der Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime im eigenen Einzugsbereich sind. Wo noch nicht alle Einrichtungen von mobilen Teams aufgesucht werden konnten, müssen mindestens 50 Prozent der gelieferten Impfdosen weiterhin für diesen Bereich eingesetzt werden.

Das Land liefert im Laufe der nächsten Woche alle 31.590 für die Erstimpfung zur Verfügung stehenden Impfdosen aus, sodass zunächst also maximal rund 15.000 Termine in bis zu 30 der 50 Impfzentren angeboten werden können. Die Impfzentren tragen die vor Ort zur Verfügung stehenden Termine eigenständig in das Buchungssystem ein, die Vergabe erfolgt zentral über die Hotline und das Onlineportal des Landes.



Es besteht für alle impfberechtigten Personen, die 80 Jahre und älter sind, die Möglichkeit, sich über die Hotline auch für diejenigen Impfzentren auf die Warteliste setzen zu lassen, die am Donnerstag noch keine Termine vergeben können.



Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann erklärt: „Allein zur Gruppe der impfberechtigten Personen über 80 gehören landesweit rund 550.000 Menschen. So lange Niedersachsen nicht regelmäßig deutlich mehr Impfstoff erhält, wird es leider nicht möglich sein, die Zahl der Termine schon kurzfristig deutlich zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass schnell weitere Impfstoffe zugelassen werden und wir mit den bereits zugelassenen kontinuierlich und verlässlich beliefert werden. Jede und jeder, der berechtigt ist und geimpft werden möchte, wird auch einen Termin erhalten. Die allermeisten allerdings nicht schon innerhalb der nächsten Tage. Die Erfahrungen der anderen Bundesländer zeigen uns, dass hier bei allen Impfberechtigten leider noch Geduld erforderlich ist. Dies gilt umso mehr für alle Bürgerinnen und Bürger, die derzeit noch nicht impfberechtigt sind. Wir bitten Sie ganz herzlich, zunächst darauf zu verzichten, sich um einen Termin zu bemühen. Sobald die nächste Gruppe der Impfberechtigten an der Reihe ist, werden wir Sie darüber umfassend informieren."

Der Prozess der Terminbuchung läuft an der Hotline und im Internet vom Grundsatz her gleich ab. Am Telefon werden Anruferinnen und Anrufer von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin der Hotline durch die Anmeldung geführt:

Es erfolgt zunächst eine Abfrage der Postleitzahl des Wohnorts der Impfberechtigten, damit ein Impfzentrum in der Nähe vorgeschlagen und ausgewählt werden kann. Es wird nur dann ein Impfzentrum genannt, wenn in der Region auch tatsächlich genug Impfstoff vorhanden ist und Termine vergeben werden können.
Nur wenn tatsächlich ein Impftermin ausgewählt werden kann, werden die persönlichen Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum) und die bevorzugte Kontaktmöglichkeit für die Terminbestätigung (E-Mail oder Brief, ggf. die Handynummer) abgefragt und aufgenommen.
Wenn im regionalen Impfzentrum noch Termine zur Verfügung stehen, kann im nächsten Schritt ein Termin für die Erstimpfung gewählt werden. Der Termin für die unbedingt notwendige Zweitimpfung nach mindestens 21 Tagen wird dann automatisch festgelegt und reserviert. Die Uhrzeit des Zweittermins ist wählbar.
Nach der anschließenden Bestätigung des Termins im Portal wird automatische eine Terminbestätigung versandt, je nach gewählter Kontaktmöglichkeit als E-Mail oder als Brief.

Diese Terminbestätigung muss bitte unbedingt zum Termin mitgebracht werden. Sie enthält neben einem QR-Code für die Dokumentation im Impfzentrum auch eine Anfahrtsbeschreibung zum jeweiligen Impfzentrum und weitere Informationen.
Wer seine Handynummer angeben möchte, kann zudem eine Terminerinnerung per SMS auf sein Telefon erhalten, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Unter der Telefonnummer 0800 9988665 können sich impfberechtigte Personen, die 80 Jahre und älter sind und zunächst keinen Termin erhalten haben, auf eine Warteliste setzen lassen.

Im Zuge der Vergabe der Wartelistenplätze werden ebenfalls das gewünschte Impfzentrum und die persönlichen Daten der Impfberechtigten abgefragt. Darüber hinaus kann angegeben werden, welche Wochentage für einen zukünftigen Termin grundsätzlich in Frage kämen.

Sobald ein freier Termin im gewählten Impfzentrum an einem der gewählten Tage zur Verfügung steht und die Person auf der Warteliste an der Reihe ist, erhält sie beide Impftermine vor Ort fest zugewiesen. Die Benachrichtigung erfolgt auch hier über en gewünschten Kontaktweg per E-Mail oder Brief. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass es für jede Anruferin und jeden Anrufer ausreicht, an der Hotline einmal „durchzukommen".

Ministerin Carola Reimann dazu: „In den nächsten Wochen werden wir diese Warteliste konsequent abarbeiten und nach und nach immer mehr Menschen impfen können. Dazu wird es regelmäßig neue Termine geben, die jenseits der Warteliste vergeben werden."

Vorgesehen ist dabei ein Verhältnis von zwei Dritteln des jeweils zur Verfügung stehenden Impfstoffs pro Impfzentrum für Personen auf der Warteliste und zu einem Drittel für die direkte Vergabe von neuen Terminen. Die Impfzentren speisen die bei ihnen verfügbaren Termine sukzessive in das Buchungssystem ein.

Impfberechtigte Personen, die nicht zur Gruppe der Personen gehören, die 80 Jahre und älter sind, also insbesondere die Beschäftigten von ambulanten Pflegediensten, können dann ab der nächsten Woche ebenfalls einen der verfügbaren Impftermine buchen. Nachdem die mobilen Teams alle Personen in den Alten- und Pflegeheimen geimpft haben, wird es darüber hinaus auch für die Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste separate Impfangebote geben. Entsprechende Absprachen erfolgen dann zwischen den Impfzentren und den ambulanten Pflegediensten vor Ort.red











27.01.2021 • 15:11 Uhr

Roy Kühne: Klarstellung für Notfallsanitäter - Gesundheitsausschuss beschließt Klarstellung zur Durchführung von heilkundlichen Maßnahmen

Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags hat nun deutliche Verbesserungen für die Versorgung von Patienten durch Notfallsanitäter beschlossen. Dabei wurde die eigenverantwortliche Durchführung von heilkundlichen Maßnahmen durch Notfallsanitäter eingeführt. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne mit. Die Gesetzesänderung muss noch vom Bundestag beschlossen werden, eine entsprechende Abstimmung ist für Donnerstag dieser Woche geplant.

Kühne: "Bei einem Notfalleinsatz kommt es auf jede Minute an. Wichtig ist, dass Notfallsanitäter künftig heilkundliche Maßnahmen eigenverantwortlich durchführen dürfen, sofern bestimmte Anforderungen erfüllt sind. Das schafft Rechtssicherheit für die beteiligten Angestellten und sorgt dafür, dass Patienten direkter und schneller versorgt werden können, wenn es darauf ankommt."
Die Regelungen füh
ren dazu, dass entsprechend ausgebildete Notfallsanitäter die erforderliche Rechtssicherheit erhalten. So dürfen sie künftig bestimmte invasive Eingriffe vornehmen oder Notfallmedikamente verabreichen, wenn dies erforderlich ist. Es bleibt bei der Vorgabe, dass Notfallsanitäter nur solche Maßnahmen anwenden dürfen, die sie in ihrer Ausbildung erlernt haben und beherrschen. Die Regelung gilt zeitlich nur so lange bis ein Notarzt am Einsatzort eintrifft oder der Patient in eine weitere ärztliche Versorgung übergeben wird.
"Mit dieser Regelung kommen wir einer wesentlichen Forderung der Notfallsanitäter nach. Es ist für mich wichtig, dass wir damit den Alltag der Notfallsanitäter und Notärzte und damit die Patientenversorgung verbessern", so Dr. Roy Kühne.

Die Regelung bleibt an wesentliche Herausforderungen an die Ausbildung der Fachkräfte wie an den Patientenzustand im Einzelfall gekoppelt. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von Dr. Roy Kühne unter www.roy-kuehne.de.










27.01.2021 • 15:04 Uhr

Glückwunsch zum Dienstjubiläum! Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz 25 Jahre im Öffentlichen Dienst

Seit nunmehr 25 Jahren gehört Bürgermeisterin Franziska Schwarz dem Öffentlichen Dienst an. Die aus diesem Anlass übliche kleine Feierstunde anlässlich des Dienstjubiläums musste aufgrund der Corona-Vorschriften entfallen. So bleibt es diesmal für die Bürgermeisterin bei der Entgegennahme der Urkunde und eines Blumenstraußes. Franziska Schwarz stammt aus Hamburg, hat dort das Abitur abgelegt und anschließend in der Hansestadt ein Studium der Psychologie, Politikwissenschaften, Germanistik und Erziehungswissenschaften mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien absolviert. Es folgte ihr Referendariat für das Lehramt an Gymnasien mit Abschluss des zweiten Staatsexamens in Koblenz. Ab 1991 hat sie verschiedene Verwaltungstätigkeiten im Öffentlichen Dienst übernommen – beginnend als Leiterin des Referats für Parlaments- und Senatsangelegenheiten in der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Hamburg über die Funktion der Referentin für Jugendarbeit im Niedersächsischen Kultusministerium bis hin zu 13 Dienstjahren als stellvertretende Referatsleiterin im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Als gewählte Bürgermeisterin der Stadt Bad Gandersheim fungiert die Jubilarin aktuell in der Wahlperiode vom 1. November 2014 bis zum 31. Oktober 2021 für sieben Jahre als hauptamtliche Bürgermeisterin im Status einer Beamtin auf Zeit. sbg

Zum Bild:
25-jähriges Dienstjubiläum Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit Urkunde. Foto: Kielhorn
Bild könnte enthalten: 1 Person, steht, Blume, Pflanze und im Freien











27.01.2021 • 14:32 Uhr

Corona-Virus-Katastrophe: Wie jetzt die Zeit ausfüllen? 32.000 Puzzle gemeinsam legen, Knuspriges Brot selber backen, frischen Schnee fotografieren und einiges mehr

Die Lähmung des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens in der anhaltenden Corona-Katastrophe muss nicht zwangsläufig einen Stillstand im persönlichen Bereich bedeuten. Richtig ist, dass die unmitelbaren Betätigungsfelder in Familie- und Freundeskreis durch Kontaktverbote jüngst weiter massiv eingeschränkt wurden. Was tun in diesen erbärmlichen Zeiten eines fremdbestimmten Hausarrests und der Selbstisolation?

Wir haben nachgefragt. Wie wird jetzt die viele freie Zeit ausgefüllt? Stundenlang vor der Glotze hängen haben wir nicht gemeint. Auch nicht das unendliche daddeln auf den weiten Wellen des Internets. Hier eine kleine Auswahl von Varianten von Menschen aus Südniedersachsen und von weiter weg. Die Beispiele vermitteln Einblicke in den neuen Alltag, massiv von von der Corona-Kastratrophe bestimmt und doch nicht von ihr total beherrscht.

Jahreszeitlich top angesagt sind individuelle sportlichen Aktivitäten: Langlauf auf Skiern auf tollen Pisten im Harz. Sehr beliebt seit Montag bei Familien mit Kindern Schneemänner und -frauen bauen. Andere hatten ihren Spaß bei kleineren Schneeballschlachten. Austoben im Winter. Ja, es gibt ihn noch. Die Freitags-Klimaschützer ("Wann gibt es wieder Winter?“) reiben sich die Augen. Ganz hoch im Kurs stand aktuell die große Lust am neuen Schnee für alle, die ihn für sich und andere fotografisch festgehalten haben.

Eine Gemeinschaftsaktivität hat eine kreative Familienrunde in der Heberbörde in die Tat umgesetzt. Sie besorgte sich ein gigantisches Puzzlespiel. Mit 32.000 Teilen. Sie wurden an sieben bis acht Familien in der Community verteilt. An mehreren Standort wird nun das riesige Bild aus tausenden von Minimotiven zusammengesetzt. Das Puzzle beschäftigt die Familien, fördert die freundschaftlichen Bande. Wenn alles gelegt ist, werden die Einzelbilder zum Gesamtwerk zusammengefügt.

Freude und Sinnhaftigkeit scheint vielen Menschen derzeit die Herstellung von Lebensmitteln zu vermitteln. Aus Göttingen wurden uns Eindrücke aus einer Home-Backstube übermittelt. Dabei fand die Redaktion ein ganz besonderes Gefallen an den gebacken Kuchenteilen. Schokokuchen mit cremiger Füllung. Einfach Sahne!
Zum Reinbeißen das knusprige Motiv aus einem Backofen im Harz. Dort war selfmade beim Roggenbrot backen angesagt. Köstlich das finale Butterbrot. Oder mit einem Wurstaufstrich. Die frischen Wurstwaren in einer Küche in der Heberbörde selbst hergestellt. Das alles herzhaft bekömmlich und gesund genießbar! Reginalprodukte, da weiß man was man ißt!

Praktischer Art sind die vielfältigen Beschäftigungen, "die man schon immer mal packen wollte", so schrieb uns Klaus B. aus Northeim. Er habe in alten Kisten aufgehobene Erinnerungsstücke (zum Beispiel nostalgische Fotografien, Videokassetten, CD's) gesichtet, geordneten und aussortiert. Bei einigen Reminiszenzen seien ihm Tränen in die Augen gekommen. "Herrlich, als es noch Zeiten ohne Corona gab...".
Und was stellen Sieso an? Was stellt Ihr so an in diesen Tagen, Wochen und Monaten?
red/Fotos: FisWMG, Max Fischer, Privat




















27.01.2021 • 13:19 Uhr

Leerstehende Klinik in Seesen: Mit Trockenshampoo Hakenkreuze an Fenster gesprüht

In der Zeit von Montag, 18. Januar, 12 Uhr, bis Montag, 25. Januar 2021, 11 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in das leerstehende Klinikgebäude in der Lautenthaler Strasse in Seesen ein, öffneten mehrere Zwischentüren, versuchten darüber hinaus vergeblich, einige verschraubte Fenster zu öffnen, und sprühten offenbar mittels Trockenshampoo u.a. die Zahl 88 und zwei Hakenkreuze an die Glasscheiben des ehemaligen Empfangsbereichs. Bei der Tat entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Telefon 05321/339-0 zu melden. ots










27.01.2021 • 11:47 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 11 Neu-Infizierte und 20 Einwohner von Corona genesen! Aber: Zahl der Verstorben steigt auf 22

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.305 (+11) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.087 Personen (+20) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 52,2 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 196 (-11) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 8 (+2), Bodenfelde 18 (-1), Dassel 25 (+2), Einbeck 39 (-5), Hardegsen 11 (-1), Kalefeld 9 (0), Katlenburg-Lindau 5 (-1), Moringen 32 (-3), Nörten-Hardenberg 8 (+3), Northeim 32 (-6) und Uslar 9 (-1) stammen.
Leider sind zwei weitere Personen mit oder an dem Coronavirus verstorben. Die Zahl der mit oder an dem Virus verstorbenen Personen hat sich somit auf 22 erhöht.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 2.204 Personen (Stand: 26.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 1,7 Prozent für die Erstimpfungen.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 104 Personen (Stand: 26.1.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rd. 0,1 Prozent.
red/Symbolbilder/Grafiken Gesundheitsministerium/ Helios












27.01.2021 • 11:14 Uhr

Rund 30.000 Euro erbeuten Trickdiebe in Braunschweig

Erneut können Trickdiebe durch sogenannte "Schockanrufe" rund 30.000EUR bei zwei verschiedenen Seniorinnen in Braunschweig erbeuten.

Derzeit kommt es im Bereich Braunschweig vermehrt zu sogenannten "Schockanrufen" bei Seniorinnen und Senioren. Die Täter gehen immer wieder ähnlich vor. Eine vermeintliche Notsituation eines Familienangehörigen, meistens des Enkels, wird vorgetäuscht. Zur Abwendung weiteren Übels, wird die Übergabe einer vorher bestimmten Bargeldsumme gefordert. Das Bargeld wird dann häufig durch Mittäter bei den Seniorinnen und Senioren abgeholt.

So kam es auch am Dienstagmorgen kurz hintereinander zu zwei "Schockanrufen" bei jeweils einer 87- und einer 94-jährigen Seniorin. Beide Male gingen die Täter wie oben beschrieben vor. Sie täuschten einen Verkehrsunfall des Enkels vor und gaben an, dass sie das Bargeld zur Schadensregulierung bräuchten.

Nach den Gesprächen begaben sich die älteren Damen zur Bank und hoben dort jeweils einen Geldbetrag von rund 15.000EUR ab. Später wurde dieser Geldbetrag durch eine Mittäterin bei den Seniorinnen zuhause abgeholt. Erst hiernach riefen die Rentnerinnen andere Familienangehörige an. Durch den Anruf konnte der Betrug aufgedeckt werden. Sofort zog man die Polizei hinzu.

Das zuständige Fachkommissariat ermittelt nun in beiden Fällen wegen Trickbetruges.

Die Polizei weist daraufhin, dass in solchen Fällen immer sofort mit Angehörigen Kontakt aufgenommen werden soll. So kann sich über eventuelle Notsituation informiert und ein bevorstehender Betrug erkannt werden. Im Zweifel kann immer die 110 gewählt und Hilfe oder Rat eingeholt werden. red











27.01.2021 • 10:55 Uhr

Wildtierschutz Deutschland e.V.: Tod dem Rothirsch! Dem Reh die Kugel! Das neue Bundesjagdgesetz

Viele Teile Deutschlands sind schneebedeckt. Reh und Hirsch haben in den Energie-Sparmodus geschaltet - eine Strategie für die Zeit des Jahres, in der es für Grasfresser kaum Nahrung gibt. Jede Flucht, jeder Stress macht sie hungrig.

Dennoch gibt es etliche staatliche Forstbetriebe, die noch bis weit in den Januar Gesellschaftsjagden auf die wiederkäuenden Paarhufer anbieten. Auch in diesem Pandemie-Winter reisen dazu jeweils an die hundert Jäger aus der ganzen Republik zu den Drückjagden an. So zum Beispiel in die Reviere des Sachsenforsts im Erzgebirge oder mit dem Minister aus Baden-Württemberg in den Schwarzwald. Dass es bei diesen Kill-for-Cash-Events nicht immer tierschutzgerecht zugeht, ist allseits bekannt.

Damit bei derartigen Veranstaltungen, die vor allen Dingen unerfahrenen Jägern ohne eigenes Revier Jagdgelegenheiten gegen Gebühr eröffnen, demnächst noch mehr Tiere erlegt werden, lässt Bundesministerin Klöckner die Hürden des Tierschutzes weiter schleifen. Der durch trockene Sommer, heftige Stürme und penetrante Borkenkäfer malträtierte Wirtschaftswald soll sich zum klimaresilienten Mischwald entwickeln - und zwar ohne Schutzmaßnahmen. Rehe und Hirsche, die aufgrund des enormen Jagddrucks Bäume anknabbern, stören da halt: Wohl weniger die Naturverjüngung als vielmehr die Rendite der Forstbetriebe.

Schon heute hat das sogenannte Schalenwild in Deutschland die längsten Jagdzeiten Europas. Es gibt keinen Monat, in dem diesen Tieren nicht nachgestellt wird. Damit künftig dabei noch mehr Tiere getötet werden, will Klöckner die behördliche Abschussplanung abschaffen und es Waldbesitzern und Jägern überlassen, um wie viele Tiere der Bestand zu reduzieren ist.

Dabei ist der Bestand von Rehen oder Hirschen gar nicht mal maßgeblich für deren Einfluss auf die Verjüngung des Waldes. Kleinste Rehbestände können für erheblichen Verbiss sorgen, während große Wildtierbestände sehr wenig Verbiss verursachen können. Das ist viel mehr eine Frage der Lebensraumgestaltung, der Störungen, die von der Jagd, der Forstwirtschaft und dem Tourismus ausgehen und der Lenkung der Tiere zum Beispiel durch winterliche Fütterungen oder störungsfreie Ruhezonen.

Es gibt also Möglichkeiten, mildere Maßnahmen als die von der Klöckner-Administration vorgesehene letale Lösung, die auch nach Meinung von Juristen die tierschutzrechtliche Situation gegenüber der aktuellen Situation damit sogar verschlechtern wird. Eine Stellungnahme der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) sieht darin einen Verstoß gegen Artikel 20a GG, da das Staatsziel Tierschutz u.a. auch wie ein grundsätzliches Verschlechterungsverbot wirkt.

Kritisch zu sehen ist nicht zuletzt die vorgesehene massive technische Aufrüstung der Jäger zur Tötung von Wildtieren durch die Möglichkeit der Verwendung künstlicher Lichtquellen, Vorrichtungen zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles, einschließlich Infrarotaufhellern und Nachtzielgeräten. Die schon heute stattfindende ganzjährige Jagd nimmt den Tieren - auch denen, die nicht bejagt werden - mit diesen Möglichkeiten den bislang letzten Rückzugsort, nämlich die Nacht.

In einer aktuellen Stellungnahme lehnen 28 Tier- und Naturschutzorganisationen den ihrer Meinung nach tierschutz- und wildtierfeindlichen Entwurf zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes ab. Sie sehen in der Entwicklung der Jagdgesetzgebung in Deutschland einen schleichenden Verlust der Weidgerechtigkeit und damit des Tierschutzes.
ots











27.01.2021 • 10:14 Uhr

Fast eine halbe Millionen Pflegebedürftige in Niedersachsen Ende 2019

. Ende des Jahres 2019 erhielten in Niedersachsen insgesamt 456.255 Personen Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz (Elftes Buch Sozialgesetzbuch/ SGB XI). Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen weiter mitteilte, war mit 234.070 Personen gut die Hälfte der Pflegebedürftigen Pflegegeldempfängerinnen und -empfänger, die zu Hause alleine von Angehörigen versorgt wurden. Knapp ein Viertel der Pflegebedürftigen lebte mit Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes in den eigenen vier Wänden (104.279).

Weitere 96.741 Personen waren in Pflegeeinrichtungen untergebracht. Davon befanden sich die meisten Männer und Frauen in Dauerpflege (93.364) und weitere 3.377 Personen in Kurzzeitpflege. In teilstationärer Pflege wurden 19.968 Personen versorgt. Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 2 bis 5 in teilstationärer Pflege werden, um Doppelzählung zu vermeiden, bei der Ermittlung der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen nicht berücksichtigt, da diese Personen in der Regel zusätzlich Pflegegeld oder weitere ambulante Leistungen erhalten.
Insgesamt waren 20.981 Personen in Niedersachsen dem Pflegegrad 1 zugeordnet und erhielten keine Leistungen oder Leistungen nach Landesrecht, weitere 184 Männern und Frauen befanden sich mit Pflegegrad 1 in teilstationärer Pflege.

Über 60% der Pflegebedürftigen waren Frauen

Insgesamt waren 62,4% der Pflegebedürftigen Frauen. Das Alter der Pflegebedürftigen spielt eine wesentliche Rolle in Bezug auf die Geschlechterdifferenz. Bei den unter 65-jährigen Pflegebedürftigen erhielten mit 53,0% sogar etwas häufiger Männer Leistungen nach dem SGB XI (Frauen: 44 280; Männer: 49.896). Unter den Hochbetagten, im Alter von 95 Jahren und älter, waren nur noch 17,3% Männer (insgesamt 15.491 Personen).

Fast die Hälfte der Pflegebedürftigen hatte geringe Beeinträchtigungen
Nahezu die Hälfte aller Pflegebedürftigen (45,5%; 207.662) war in Pflegegrad 2 eingestuft und hatte entsprechend geringe Beeinträchtigungen in ihrer Selbstständigkeit beziehungsweise in ihren Fähigkeiten. Jede Dritte beziehungsweise jeder Dritte (29,1%; 132.890) war in Pflegegrad 3 eingestuft. Den Pflegegrad 4 erhielten 13,4% aller Pflegebedürftigen (61.120) und den Pflegegrad 5 insgesamt 5,6% (25.472).

Der Grad der Pflegebedürftigkeit unterscheidet sich deutlich zwischen den Pflegegeldbeziehenden und den ambulant Betreuten gegenüber den Frauen und Männern in Pflegeheimen. Über die Hälfte der Personen, die Pflegegeld erhielten, waren dem Pflegegrad 2 zugeordnet (54,9%; 156.774). Ähnlich verhielt es sich auch bei den ambulant betreuten Personen. Auch hier war die Personengruppe mit Pflegegrad 2 die größte Gruppe (49,4%; 51.497). Bei den Pflegebedürftigen in Pflegeheimen hatte die größte Personengruppe den Pflegegrad 3 (35,4%; 41.319). Diese Personen zeigen erhebliche Einschränkungen bezüglich ihrer Fähigkeiten. Es folgten Personen mit dem Pfleggrad 4 (28,0%; 32.670) und schließlich Personen mit Pflegegrad 2 (22,6%; 26.359).

Anstieg der Zahl der Pflegegeldempfängerinnen und -empfänger
Im Vergleich zu 2017 ist insbesondere die Zahl der Pfleggeldempfängerinnen und -empfänger gestiegen (+20,3%). Dies entspricht einem Anstieg von 39.436 Personen. Auch die Zahl der ambulant betreuten Pflegebedürftigen hat sich im Vergleichszeitraum 2017-2019 um 8,0% entsprechend 7.755 Personen erhöht. In den Pflegeeinrichtungen wurden 2019 allerdings ähnlich viele Frauen und Männer versorgt wie im Jahr 2017. red











27.01.2021 • 09:41 Uhr

Hartes Urteil gegen impfwilligen 83-Jährigen - Unverzügliche Corona-Schutzimpfung abgelehnt

Der Antragsteller begehrt den Erlass einer einstweiligen Anordnung. Er ist der Auffassung, aufgrund seines Lebensalters, seiner Vorerkrankungen sowie seiner Lebenssituation als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern einen Anspruch auf eine unverzügliche Impfung gegen das Coronavirus SARS CoV-2 zu haben. Es handele sich um einen Härtefall.

Das Verwaltungsgericht Hannover hat den Erlass einer einstweiligen Anordnung mit Beschluss vom 25. Januar 2021 abgelehnt. Der Antragsteller könne einen Anspruch auf sofortige Schutzimpfung gegen das Niedersächsische Gesundheitsministerium – den Antragsgegner – weder aus der Coronavirus-Impfverordnung noch aus Teilhabeansprüchen herleiten.

Nach Auffassung der 15. Kammer gehöre der Antragsteller zwar der Impfgruppe mit höchster Priorität an. Ein Anspruch auf Impfung bestehe aber nur im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe. Da dem Land derzeit nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe, um alle Personen, die der Gruppe mit höchster Impfpriorität angehören, zu impfen, sei die Entscheidung, zunächst Bewohner von Alten- und Pflegeheimen mit dem Impfstoff zu versorgen, nicht zu beanstanden. Die Coronavirus-Impfverordnung sehe ausdrücklich vor, dass innerhalb der Impfgruppen auf Grundlage infektiologischer Erkenntnisse bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden könnten. Danach sei es zulässig, zunächst Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, die ein deutlich erhöhtes Risiko hätten, sich mit dem Coronavirus zu infizieren und an COVID-19 zu versterben, zu impfen. Die priorisierte Impfung diene einerseits dem persönlichen Schutz dieser Personen, andererseits aber auch der Wahrung der Funktionsfähigkeit der medizinischen Versorgungseinrichtungen. So könnten Ausbruchsgeschehen in Pflege- und Altenheimen aufgrund des Risikos der raschen Verbreitung des Virus innerhalb der Einrichtung zu besonderen Belastungen der Intensivbettkapazitäten in den Kliniken führen.

In der Person des Antragstellers liege auch kein besonderer Härtefall vor. Seine Situation sei im Vergleich zu anderen impfberechtigten Personen nicht derart verschärft, dass eine unverzügliche Schutzimpfung zwingend sei. Es sei ihm möglich und zumutbar, sich durch verstärkte Schutzmaßnahmen und Kontaktvermeidung vor einer Ansteckung zu schützen und sich weitgehend in seiner häuslichen Umgebung aufzuhalten. Dies unterscheide ihn maßgeblich von anderen pflegebedürftigen Personen, die auf die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst oder eine Pflegeinrichtung angewiesen seien und für die eine Kontaktvermeidung zu Personen außerhalb des eigenen Hausstandes nicht umsetzbar sei. Aus dem Umstand, dass der Antragsteller Vater zweier schulpflichtiger Kinder sei, ergebe sich nichts anderes. Es erscheine möglich und umsetzbar, dass die Familieneinheit ihre Kontakte nach außen so weit wie möglich reduziere und das Ansteckungsrisiko des Antragstellers dadurch minimiere. Für die Kinder bestünde derzeit zudem keine Verpflichtung, die Schule zu besuchen, da – auch für das jüngere Kind – die Präsenzpflicht aktuell aufgehoben und die Befreiung von der Präsenzbeschulung bereits beantragt worden sei. Die Kammer verkenne nicht, dass sich hieraus sowohl für die Kinder als auch den Antragsteller eine hohe Belastung ergebe; dies gelte derzeit jedoch gleichermaßen für alle Familien mit schulpflichtigen Kindern und gesundheitlich vorbelasteten Haushaltsangehörigen.

Teilhabeansprüche der Bürger seien ebenfalls durch die tatsächlich zur Verfügung stehenden Impfstoffkapazitäten begrenzt, sodass der Antragsteller lediglich eine Verteilung des Impfstoffes nach sachgerechten Maßstäben verlangen könne. Dies sei vorliegend gewährleistet. Die durch den Antragsgegner festgelegte Reihenfolge der Verteilung der Impfstoffe sei sachgerecht und stelle keine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung des Antragstellers mit Bewohnern und Bewohnerinnen von Pflege- und Altenheimen dar.

Gegen die Entscheidung kann der Antragsteller Beschwerde vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg erheben.










27.01.2021 • 09:15 Uhr

Rebecca Siemoneit-Barum: "Möchte nicht wissen, wieviele Leute schon vorhatten, sich in der Garage aufzuhängen..."

Über die besonders Leidtragenden und Geschädigten in der Corona-Katastrophe, wie beispielsweise Zirkusunternehmen, Solo-Unternehmer und Schausteller, haben gestern Abend der FDP-Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag, Stefan Birkner, und die Schauspielerin Rebecca Siemoneit-Barum in einem WEB-Talk eine zum Teil ergreifende Diskussion geführt. Besonders die erschütternden Schilderungen von Rebecca Siemoneit-Barum, Tochter aus einem weltbekannten Zirkusunternehmen, zeigten die dramatische Lage der arbeitenden Menschen in der gesamten Zirkus- und Schaustellerbranche auf. Seit einem Jahr haben sie ein Auftrittsverbot wegen der Corona-Katastrophe. Das muss zum Teil dramatische Auswirkungen für verzweifelte Menschen haben. "Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute schon vorhatten, sich in der Garage aufzuhängen...", schilderte Rebecca Siemoneit - Barum ihren persönlichen Eindruck von der Lage. Die Schauspielerin, derzeit als Eventmanagerin bei der Landesgartenschau eGmbH Bad Gandersheim befristet beschäftigt, und Oppositionspolitiker Birkner forderten staatliche Unterstützungsmaßnahmen für die gebeutelten Zirkusunternehmen und Schaustellerbetriebe.
red/Screen Ausschnitt WEB-Talk FDP












27.01.2021 • 08:42 Uhr

Bad Gandersheim: Spritpreise fahren Achterbahn - Abends tanken am vernünftigsten!

Anfang der Woche berichteten wir über die heftigen Preiserhöhungen für Diesel- und Superkraftstoff. Die Autofahrer fassungslos: 7 Cent Preisaufschlag auch die Steuererhöhung waren angesagt. Die Mineralölkonzerne schlugen mal ebenzwischen 20 und 30 Cent pro Liter drauf. "Eine Unverschämtheit", maulten Autofahrer an der Tanke.

Gestern nun dann vielleicht die Wende?
Vormittags purzelten die Preise an der Shell-Tanke in Bad Gandersheim. Plötzlich wurde für Diesel 121,9 Cent markiert. Erleichterung. Einige Stunden später wieder Ernüchterung: Der Dieselpreis war auf 132,9 Cent geklettert. Mit der erhofften Normalisierung der Preise war das dann wohl nichts. Die Entscheidung war gefallen: mittags wird heute nicht getankt. Abwarten bis 19 Uhr. Und es sollte sich bewahrheiten. Bei Einbruch der Dunkelheit Diesel zapfen lohnt sich: 123,9 Cent der Preisstand um 19 Uhr.
red/ Fotos: FisWMG














27.01.2021 • 08:08 Uhr

Diebe auf Parkplatz der A 38 räumen Teil von Lkw-Ladung - 17 Rasenmäher unbemerkt abgeräumt

Ein Lkw-Fahrer hatte die Nacht von Dienstag zu Mittwoch auf der Rastanlage Eichsfeld-Nord (Breitenworbis) verbracht. Währenddessen hatten offenbar unbekannte Täter Teile der Lkw-Ladung gestohlen, was zunächst vom Fahrer unbemerkt blieb. Am Mittwochmorgen setzte er seine Fahrt auf der A 38 in Richtung Göttingen fort. Erst durch die Lichthupe eines Pkw-Fahrers wurde er auf eine offene Ladebordwand aufmerksam gemacht und steuerte den Parkplatz Leinetal-Nord an, wo er dann gegen 06:15 Uhr den Diebstahl festgestellt hatte. Es fehlten 17 Benzin-Rasenmäher von der Ladefläche. Hinweise auf Täter, oder von ihnen genutzte Fahrzeuge liegen derzeit nicht vor. ots










26.01.2021 • 21:02 Uhr

"Schulden durch Wirtschaftskraft zurückfahren", so wünscht es sich Althusmann

Dr. Bernd Althusmann, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen, erwartet ein sofortiges Einstellen der Debatte um eine mögliche Aufweichung der Schuldenbremse und hält eine solche nicht für zielführend.

„Die Schuldenbremse hat sich als wirksames Instrument bewährt für eine Politik der Generationengerechtigkeit“, erklärt Bernd Althusmann. „Wir wollen dafür sorgen, dass aus der Corona-Krise eine Chance für einen Neubeginn werden kann. Besonders der Bereich Digitalisierung symbolisiert dabei den Aufbruch in die Zukunft, denn hier wurden bereits viele Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Deutschland gestärkt aus der Pandemie hervorgehen zu lassen. Als Union wollen wir Wachstum und Investitionen weiter ankurbeln, aber nicht durch eine weitere Ausweitung der Verschuldung. Das beste Konjunkturprogramm wäre eine drastische Deregulierung und Entbürokratisierung unserer Wirtschaft. Eine Lockerung der Schuldenbremse ist eine schwere Belastung der Zukunft. Betriebe und Wirtschaftszweige, die durch die Pandemie über Monate schließen mussten, müssen wir jetzt verstärkt entlasten. Unser Ziel ist ein Neustart in Deutschland für gezielte Investitionen.“

Althusmann weiter: „Alle Maßnahmen sind dabei in Einklang mit der Schuldenbremse zu bringen. Unser Ziel ist es auch hier, die Schulden durch Wirtschaftskraft zurückzufahren und ein Zukunftspaket für die kommenden Jahre zu schnüren.“ red










26.01.2021 • 20:58 Uhr

Kabinett beschließt landesweites Konzept zur Stärkung von Medienkompetenz - Digitalisierung von Bildung ausbauen, sagt MP Weil

Die Niedersächsische Landesregierung hat heute das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen - Ziel 2025" beschlossen. Das Konzept ist ressortübergreifend unter Federführung der Staatskanzlei gemeinsam mit Experten aus unterschiedlichen Bildungseinrichtungen erarbeitet worden. Erfasst sind die Bereiche der Kindertagesstätten, frühkindliche Bildung, Familie, Jugendarbeit, Jugendschutz, allgemeinbildende Schulen, beruflichen Bildung, Lehreraus- und -fortbildung, Hochschulen, Erwachsenen- und Weiterbildung. Mit dem Konzept soll die wichtige Arbeit der Vermittlung von Medienbildung fortgesetzt und verstetigt werden.

„Gerade das zurückliegende Jahr mit seinen pandemiebedingten Herausforderungen hat allen Akteuren im Bildungsbereich aufgezeigt, wie wichtig der Erwerb und die Vermittlung von Medienkompetenz sind", so der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. „Alle Fortschritte beim Breitbandausbau und bei der Ausstattung mit digitalen Lehr- und Lernmitteln sind wenig wert ohne medienkompetentes Personal. Wir möchten den Schwung, den die Pandemie in die Digitalisierung von Bildung hineingebracht hat, auch zur Stärkung der Medienkompetenz aller Menschen in Niedersachsen nutzen."

Das heute beschlossene Konzept ist das nach den Vorläufern aus den Jahren 2012 und 2016 dritte dieser Art und deutlich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie in allen Bereichen der Bildung geprägt. Auch die Tendenz, dass sich Hass und Hetze immer stärker ins Internet verlagern, bildet das Konzept ab. Daher sind die Umsetzung des Digitalpakts Schule und die politische Medienbildung Schwerpunkte des Konzepts.red












26.01.2021 • 18:32 Uhr

"Und da soll man nun Trost spenden" - In Corona-Katastrophe stößt die Sterbebegleitung an ihre Grenzen

Die Corona-Einschränkungen führen dazu, dass Menschen einsam sterben und Angehörige daran verzweifeln, ihre Liebsten nicht begleiten zu dürfen. Das wirkt sich auf die Trauerkultur aus - eine enorme Herausforderung für Familien, Seelsorger und Bestatter.

"Das war wie ein Schlag in die Magengrube", sagt Pastor Detlef Richter. Zu brutal hatte das Schicksal oder was auch immer einer Familie aus dem Kirchenkreis Hameln-Pyrmont mitgespielt. Zunächst sollte Richter einen 47-Jährigen beerdigen, der an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben war. Am Abend vor der Trauerfeier dann die unfassbare Nachricht aus dem Krankenhaus: Auch der 79-jährige Vater überlebte die Infektion mit dem Virus nicht. "Ich habe noch nie Menschen so herzzerreißend weinen gehört wie an diesem Tag", sagt der Seelsorger. "Und da soll man als Pastor nun hingehen und Trost spenden."

Beide Familien wohnten in einem Haus; der Senior und seine Frau im Erdgeschoss, sein Sohn mit Frau und Tochter in der Wohnung darüber. Beide erkrankten unabhängig voneinander an Covid-19, der Mittvierziger vermutlich bei einer dienstlichen Konferenz. Wo sich sein Vater angesteckt hat, blieb ungeklärt. Auch dessen Frau wurde positiv getestet, blieb aber ohne Symptome. Dennoch musste sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Als die Nachricht vom Tod des Sohnes kam, war es nicht möglich, die Schwiegertochter und die Enkelin in den Arm zu nehmen, um sich gegenseitig zu trösten.

Die gleichen Schwierigkeiten hatte der Pastor. Das Trauergespräch musste er telefonisch führen, in anderen Fällen wich er auf Seelsorge per Videokonferenz aus. Der Versuch, aus der Distanz Nähe aufzubauen, führt Geistliche an ihre Grenzen, wie auch der Pastoralpsychologe Gert Stührmann weiß: Wenn man sich nicht in der vertrauten Umgebung mit den Hinterbliebenen treffen könne, werde es schwieriger, ein umfassendes Bild eines Verstorbenen zu gewinnen. "Die Einsamkeit und Beziehungslosigkeit ist auf allen Ebenen spürbar", sagt der Experte vom Zentrum für Seelsorge und Beratung der hannoverschen Landeskirche.

Ähnlich hat es Pastor Dominik C. Rohrlack (Foto) erlebt, der im Landkreis Peine mit dem Tod von Covid-19-Patienten konfrontiert wurde. Die Kommune hat aktuell den höchsten Inzidenzwert in ganz Niedersachsen. Auch wenn ein Infizierter, den Rohrlack beerdigen musste, letztlich einem anderen Leiden erlag, griffen sämtliche Vorsichtsmaßnahmen. Peines Superintendent Volker Menke gibt zu bedenken, dass vielen Menschen aufgrund der Kontaktbeschränkungen der Lebenswille verloren geht: "Mir haben schon viele Angehörige gesagt: Mein Vater ist nicht an Corona, sondern an Einsamkeit gestorben."

Die Pflegeheime sicherten laut Pastor Rohrlack zwar zu, dass die Angehörigen in der "finalen Phase" zu den Bewohnern vorgelassen würden. "Doch so genau weiß man ja manchmal nicht, wann die finale Phase gekommen ist."

Abgesehen davon habe sich die Trauerkultur der Menschen nach Beobachtung des Gemeindepastors verändert. "Während des ersten Lockdowns haben viele noch ein starkes Bedürfnis nach Berührung gehabt, wollten mir die Hand schütteln oder sich gegenseitig in den Arm nehmen", sagt Rohrlack. Inzwischen würden die Trauergäste mit der verordneten Distanz selbstverständlicher umgehen. "Auch für mich waren Ansagen zu den Abstandsregeln anfangs störend im Gottesdienstablauf. Aber man gewöhnt sich daran." Erde ins offene Grab werfen? Das geht zumindest nicht mehr mit der sonst üblichen Schaufel, die alle nacheinander in die Hand nehmen. "Ich ermutige die Menschen, mit der Hand in die Erde zu greifen", so der Seelsorger. "Ich finde solche Rituale am Grab wichtig."

Da auch der Gesang untersagt ist, geht Rohrlack mit dem Tablet zu Trauergesprächen und stellt mit den Hinterbliebenen eine Playlist zusammen. Die Auswahl hängt somit auch davon ab, was bei Streamingdiensten wie iTunes verfügbar ist. Neuere Kirchenlieder wie "Von guten Mächten" findet man dort eher als klassische Choräle. Beliebt sind auch weltliche Songs wie "Somewhere over the rainbow" oder "Time to say goodbye" - ein Trend, den es auch vor Corona bereits gab und der durch das Gesangsverbot wohl nur beschleunigt wird.

"Goodbye" zu sagen - das blieb den beiden Witwen, die Pastor Detlef Richter begleitete, verwehrt. Sie durften nicht zu ihren Männern ins Krankenhaus - und von dort wurden die Verstorbenen sofort ins Krematorium gebracht. Bei vielen hält sich das Gerücht, dass bei mit Corona infizierten Personen überhaupt nur noch Einäscherungen erlaubt seien. Dem widerspricht Markus Gebauer, Pressesprecher des Bestatterverbandes Niedersachsen und selbst Geschäftsführer eines Bestattungsunternehmens in Wolfsburg. "Es sind weiterhin alle Arten von Bestattungen möglich", sagt Gebauer. Ein Abschied am offenen Sarg sei allerdings nicht möglich, auch nicht bei der späteren Trauerfeier. Die Ansteckungsgefahr bestehe auch nach dem Tod. epd/Von Lothar Veit / Symbolfoto: epd










26.01.2021 • 18:19 Uhr

Maler Schreibers Graffitiwand zieht um - Und alternative Angebote sind schon aufgelaufen - Im Sommer 2021 neue Grafittiaktionen

Es hätte alles so gut gepasst. Ein legaler Platz für Graffitikünstler, freie Fläche zum individuellen sprayen in Bad Gandersheim. Jugendlichen eine sinnvolle Beschäftigung geben und vielleicht Talente herauszufiltern. Leider nun die enttäuschende Nachricht, die Graffitiwand muss umziehen.
Einzelne Nachbarn hatten nach Bekanntwerden des Projektes ihre Bedenken geäußert, dass möglicherweise Müll auf den Grundstücken landen könnte, oder die Graffitis über die eigentlichen Flächen hinaus versprüht würden.
Michael Schreiber, der die Wandfläche zur Verfügung stellen wollte, sagte vor wenigen Minuten zu der Wendung: „ Ich habe natürlich volles Verständnis für die Ängste der Nachbarn und möchte da auf keinen Fall, dass sich jemand gestört fühlt. Wir haben es einfach nur gutgemeint, weil diese Fläche eben frei ist und so etwas dringend gesucht wurde!“

Die gute Nachricht hat dennoch: Dem Bad Gandersheimer Stadtjugendring liegen aber weitere Angebote für mögliche Graffitiwände vor, die nun nach und nach geprüft werden.
Außerdem wird es im Sommer 2021 "definitiv" koordinierte Graffitiaktionen durch den Malerbetrieb Schreiber geben, mit voller Unterstützung des Stadtjugendringes. Dann aber so, dass es wirklich niemanden stören kann. Schreiber und seine Mitstreiter sind überzeugt, dass es klappt. red












26.01.2021 • 17:27 Uhr

Schnee und Glätte sorgen für Unfälle auf teilweise unzureichend geräumten Fahrbahnen

Nächtlicher Schneefall und Straßenglätte haben in den frühen Morgenstunden am Dienstag, 26. Januar, für einzelne Glätteunfälle und liegengebliebene Lastwagen im Landkreis Höxter gesorgt.

Fünf Verkehrsunfälle ereigneten sich im Kreisgebiet insbesondere im Großraum Brakel und Bad Driburg (Kreis Höxter) aufgrund der Witterungsbedingungen, Autos rutschten gegen Leitplanken oder in den Graben. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

Drei Lastwagen blieben an Steigungen auf glatter Straße liegen. Die Kreisstraße 26 zwischen Willebadessen und Lichtenau musste vorübergehend gesperrt werden, da ein querstehender Lastwagen die Strecke blockierte. Bei Gehrden rutschte auf der Landesstraße 953 ein Gespann in einen Graben und musste abgeschleppt werden.

Auf der Bundesstraße 241 in Höhe Ortsausgang Dalhausen fiel gegen 9.45 Uhr eine Eisplatte von einem roten Lastwagen und flog gegen einen weiteren Lastwagen, der dadurch beschädigt wurde. Die Polizei erinnert daran, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt ordnungsgemäß von Schnee und Eis zu befreien sind.

nig /Foto: Polizei










26.01.2021 • 17:11 Uhr

Klare Corona-Ansage aus dem Rathaus: Bei Trauerfeiern und Bestattungen medizinische Masken tragen

. Im Zuge der wiederum verschärften Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat das Land Niedersachsen die Regelungen für Trauerfeiern und Bestattungen angepasst. Ab sofort ist bei der Teilnahme an Trauerfeiern und Bestattungen eine medizinische Maske - zum Beispiel soegannte OP-Maske, FFP2- oder FFP3-Maske) - zu tragen. Jeglicher Gesang der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Trauerfeier und Bestattung ist untersagt Die grundlegenden Abstandsregelungen gelten dabei unverändert weiter. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten www.bad-gandersheim.de und www.landkreis-northeim.de. sbg











26.01.2021 • 14:32 Uhr

Kerstin Andreae richtig sauer: "In diesem Schneckentempo erreichen wir die Klimaziele nicht“

Nach vorläufigen Zahlen der Fachagentur Windenergie an Land sind im Jahr 2020 nur rund 1.400 Megawatt (MW) Windenergieleistung an Land neu ans Netz gegangen. 2020 war damit das zweitschwächste Ausbaujahr der letzten zwei Jahrzehnte. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.-Hauptgeschäftsführung:

„Die Zahlen zum Ausbau der Windenergie an Land sind alarmierend: Nur Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1400 MW wurden im Jahr 2020 zugebaut – ein Einbruch von fast 75 Prozent innerhalb von nur drei Jahren. In diesem Schneckentempo erreichen wir die Klimaziele nicht. Notwendig wäre mindestens die dreifache Zubaumenge pro Jahr. Die Erhöhung der EU-Klimaziele wird zudem einen noch ambitionierteren Ausbaupfad notwendig machen.

Die Unternehmen stehen bereit, um zu investieren. Es ist nun an der Politik, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um das Ruder herumzureißen. Doch anstatt Genehmigungsverfahren zu vereinfachen, mehr Flächen für Windräder zur Verfügung zu stellen und in der Bevölkerung für die Windenergie zu werben, legt sie dem Ausbau der Windenergie weitere Steine in den Weg.

So wurde in die Ende 2020 verabschiedete EEG-Novelle völlig unerwartet noch eine Regelung aufgenommen, die den Ausbau zusätzlich gefährdet: Bei den Ausschreibungen für Windenergie an Land ist ein Mechanismus zur sogenannten endogenen Mengensteuerung eingeführt worden. Wenn eine Unterzeichnung droht, soll die ausgeschriebene Menge auf die zu erwartende Gebotsmenge reduziert werden. Das kann fatale Folgen haben: Indem die Ausschreibungsmenge verknappt werden kann, ist die bezuschlagte Menge nicht mehr vorhersehbar. Gerade Bieter, die aufgrund spezifischer Standortbedingungen höhere Kosten haben, müssen damit rechnen, keinen Zuschlag und keine Förderung für ihre Projekte zu erhalten. Aufgrund dieser Unsicherheit wird sich voraussichtlich die ohnehin zu niedrige Anzahl von Geboten künftig weiter reduzieren. Der Zubau könnte damit weiter an Fahrt verlieren. Diese Regelung ist auch beihilferechtlich nicht geboten. Die Bundesregierung muss sich bei der anstehenden Überarbeitung der EU-Beihilferechtsrahmen dringend dafür einsetzen, dass die Erreichung der Klimaziele des European Green Deal und der daraus abgeleiteten nationalen Ziele tatsächlich ermöglicht wird.

Um nicht sogar einen Netto-Rückgang der installierten Leistung durch die aus der EEG-Förderung herausfallenden Alt-Anlagen zu riskieren, müssen zudem dringend Verbesserungen für die Möglichkeiten eines Repowering eingeführt werden. Das Thema wurde im Entschließungsantrag zum EEG 2021 noch einmal auf die Agenda gesetzt. Der BDEW hat dazu kürzlich im Positionspapier „Windenergiestandorte erhalten – Repowering ermöglichen“ effektive Sofortmaßnahmen vorgeschlagen.“ red/Foto: Fis WMG














26.01.2021 • 14:29 Uhr

Busunfall auf schneeglatter (nicht korrekt geräumter) Straße - Heck von Linienbus prallt beim Abbiegen gegen Carport

Beim Linksabbiegen von der Weidenbreite in den Mittelberg in Göttingen ist am Dienstagmorgen (26.01.21) gegen 06.55 Uhr der hintere Teil eines Gelenkbusses gegen einen Carport geprallt. Menschen wurden nicht verletzt. In dem Bus befand sich lediglich ein Fahrgast. Zum Unfallzeitpunkt war die Straße winterglatt. Nach ersten Ermittlungen brach das Heck des Busses in der Kurve plötzlich aus und stieß mit der Seite gegen den Fahrzeugunterstand. Bei der Kollision wurden Bus und Carport beschädigt. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens beträgt nach ersten Schätzungen etwa 30.000 Euro. kr










26.01.2021 • 14:21 Uhr

Heute um 6.35 Uhr Straße nicht richtig geräumt: Auto prallt wegen Schneeglätte gegen Baum

Am heutigen Dienstag, , 06.35 Uhr, befuhr ein 22-jähriger Bad Harzbuger mit seinem Pkw VW die Landesstraße 500, Schladen in Richtung Neuenkirchen. Im Verlauf einer Kurve kam er auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen und prallte an einen Straßenbaum. Der Fahrer blieb unverletzt, allerdings entstand Sachschaden in Höhe von ca 6000 Euro am Pkw. Dieser war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.










26.01.2021 • 14:02 Uhr

Kunst contra Corona: Stimmen aus dem Mauerwerk - Deutsches Theater Göttingen - Installation „Mechanische Tiere“

Deutsches Theater in Göttingen:
Das Theater als Ort der Begegnung bleibt weiterhin verschlossen. Deshalb erforscht das Deutsche Theater während des anhaltenden Lockdown andere Formen der Begegnung, um mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Statt Inszenierungen zu streamen und so den Dialog wenigstens online aufrecht zu erhalten, hat Intendant Erich Sidler mit seinem Team bereits die zweite Installationen vor dem Hauptportal des Theaters in Szene gesetzt und mit Bühnenbildner Florian Barth einen Hörparcours entwickelt. „Mechanische Tiere“ hat die Dramatikerin Rebekka Kricheldorf ihre szenischen Miniaturen genannt, die sich in den kommenden vier Wochen in dieser Galerie der Stimmen täglich von 10 bis 18 Uhr erkunden lassen.
Eine schwarze Hülle ummantelt den Eingangsbereich des Deutschen Theaters in der südnieders#ächsischen Universitätsstadt. Erhellende Wirkung signalisieren wiederum die sechs Spiegel, die mit Lichtelementen versehen wurden. Doch erst aus nächster Nähe zeigt sich, dass es sich dabei nicht um ein dekoratives Stillleben handelt, in dem sich jetzt die Lockdown Atmosphäre widerspiegelt, der sich die Theatermacher seit Wochen stellen müssen. Jetzt ist auch das Stimmengemurmel zu hören, das dann zu einem unmittelbaren Blick in einen der Spiegel verführt und hinein in einen Hörparcours. Mit den szenischen Miniaturen von Rebekka Kricheldorf „Mechanische Tiere“, machen DT- Intendant Erich Sidler und Bühnenbildner hellhörig für die Stimmen, die im Theater ständig umtriebig sind und nun das Mauerwerk und all die aktuellen Barrikaden erst recht durchdringen wollen.

„Liebe mich, wenn mich die Welt fallen lässt“ wünscht sich eine Stimme. Eine andere will den ständigen Blickkontakt verweigern während die nächste Mal eben mit ihrer Selbstzufriedenheit protzt und darin auch geübt anmutet.
Als Rebekka Kricheldorf 2009 ihr Szenario über „mechanischen Tiere“ schrieb, hatte sie ursprünglich das Nachtleben mit der Disco- und Eventszene im Blick. Jetzt hat es den Anschein, als ob die Stimmen der Glückssucher und wie sie sich im Mauerwerk des Theatergebäudes ausbreiten, eine ganz andere Art von Mutprobe riskieren. Manche klingen besonders selbstbewusst, wie sie sich anderen gegenüber darstellen und scheinbar auch viel souveräner als diese Zweifler, die ihre Unsicherheit nicht verbergen können, wenn es darum geht, sich irgendwie mit den Verhältnissen zu arrangieren.

Jeder der sechs dekorativ arrangierten Spiegel an der schwarzen Barrikade ist mit einer Hörstation verbunden, für die jeweils zwei szenische Miniaturen kombiniert wurden. Es gibt keine Chronologie in den Begegnungen und es lassen sich auch keine klassischen Figuren identifizieren, sondern nur verschiedene Stimmen mit ihren Gedankensplittern. Es geht dabei oft frech und wortgewandt zu und das nicht nur, wenn es zu Begegnungen von Selbstoptimierern und Karrieristen kommt. Auch Sehnsüchte und Ängste durchdringen die Wortduelle, wenn es um neue oder längst gescheiterte Beziehungen geht, den Kater nach der erschöpfenden Partyperformance.
Gesucht wird nach Fluchtwegen, um die Gefühle von Schwäche oder Unsicherheit möglichst nicht preiszugeben und lieber eine Aufbruchsstimmung zu behaupten, auch wenn die Aussichten eher dagegen sprechen und die inneren Stimmen, die längst wissen, was von all den verbalen Tarnmanövern zu halten ist, die so viele Bedürfnisse und Sehnsüchte verdunkeln.
Aus dem Chor der Stimmen von Einzelkämpfern, Paaren und geselligen Arrangements spricht auch die Aufforderung, sich mit sich selber auszutauschen, die Erich Sidler und Florian Barth auf die gemeinsame Installation übertragen haben. Die Begegnung mit den Stimmen hinter dieser schwarzen Barrikade funktioniert nur mit einem Blick in den Spiegel, auf dass der Text mit seinen Fragen über die Verständigung mit den Verhältnissen und dem Miteinander beim Zuhören auch ganz persönliche Fragen zur Sprache bringen kann, die sich gerade unter Pandemie-Bedingungen noch viel nachdrücklicher stellen.

In der ersten DT-Installation waren die Stimme der Theatermacher noch in den benachbarten Straßen zu hören, während sich Passanten und Spaziergänger jetzt auf eine Nahaufnahme einlassen müssen, um sich von den Gedankensplittern der mechanischen Tiere anregen, irritieren und inspirieren zu lassen, die weder hinter hölzernen noch hinter pandemischen Barrikaden Ruhe geben wollen. Tina Fibiger / Fotos: Ines Mathes
















26.01.2021 • 13:52 Uhr

Wettbewerb „Familienfreundliches Unternehmen im Landkreis Northeim“ wird auch 2021 durchgeführt

Unternehmen können sich bis zum 14. Februar bewerben

Immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als wichtigen Wettbewerbs- und Standortvorteil. Kein Unternehmen, das gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte braucht, kommt an einer familienbewussten Personalpolitik vorbei. Indem Unternehmen effektive Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbieten, tragen sie zur Verbesserung des familienfreundlichen Klimas im Landkreis Northeim bei.

Der Landkreis Northeim fördert in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft und als Mitglied im Unternehmensnetzwerk Wirtschaft & Familie e.V. eine familienfreundliche Organisation und Kultur der Betriebe im Landkreis Northeim und möchte gute Beispiele sichtbar machen.

Auch in diesem Jahr sollen daher wieder Unternehmen im Landkreis Northeim ausgezeichnet werden, die familienunterstützende Maßnahmen bereits in Ihre Abläufe integriert haben. Gerade die aktuelle Situation stellt Arbeitgeber und Mitarbeitende dabei vor nie dagewesene Herausforderungen. Die Zahlen der Beschäftigten, die im Homeoffice arbeiten, haben stark zugenommen. Fast überall versuchen Unternehmen innovative und unkomplizierte Lösungen zu finden, um die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf auch in Krisenzeiten zu gewährleisten.

„Familienfreundlichkeit bedeutet für mich eine lebensphasenorientierte Personalpolitik, die sowohl die Anforderungen von Beschäftigten mit Kindern, als auch von Mitarbeitenden mit Pflegeverantwortung, berücksichtigt“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Sie ist überzeugt, dass Familienfreundlichkeit eine Chance ist, die Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Gewinnung neuer Mitarbeitenden zu unterstützen und langfristig zu halten. Denn eine lebensphasenorientierte Personalpolitik wirkt dem Fachkräftemangel restriktiv entgegen und steigert die Arbeitgeberattraktivität eines Unternehmens.

Alle Unternehmen, die kreative und inspirierende Ideen zur Umsetzung der Familienfreundlichkeit haben können sich noch bis zum 14. Februar 2021 bewerben.

Ein Gremium, bestehend aus Expert*innen aus Wirtschaft und Verwaltung wird die Bewerbungen dann sichten und die Auswahl treffen, welches das familienfreundlichste Unternehmen im Landkreis Northeim ist.

Es ist geplant, die Preisverleihung im Juni durchzuführen.

Bewerbungen können schriftlich an den Landkreis Northeim, Gleichstellungsstelle, Medenheimer Str. 6/8, 37154 Northeim oder per E-Mail an
ischeer@landkreis-northeim.de gerichtet werden.

Das Bewerbungsformular ist zu finden unter www.landkreis-northeim.de











26.01.2021 • 13:46 Uhr

Bei Festnahme getobt, geschrieen, beleidigt und in der Zelle randaliert - Mit 2,7 Promille kein Wunder

Montagmittag setzte sich ein alkoholisierter Mann mehrfach gegen die Maßnahmen der eingesetzten Polizeibeamten zur Wehr und griff diese an.

Ein 37-jähriger Mann aus Wolfsburg wurde aufgrund seiner Orientierungslosigkeit nach dem übermäßigen Genuss alkoholischer Getränke zu seinem Schutz in Gewahrsam genommen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,7 Promille.

Während des Transportes zur Northeimer Polizeidienststelle beleidigte der Beschuldigte die eingesetzten Beamten mit obszönen Wortäußerungen und trat unvermittelt nach dem begleitenden Polizeibeamten ohne diesen jedoch zu treffen. In der Gewahrsamszelle des Dienstgebäudes kam es zu einer erneuten Widerstandshandlung gegen die polizeilichen Maßnahmen seitens des Wolfsburgers. Durch einen Arzt wurde ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Nachdem er die Nacht in der Gewahrsamszelle verbracht hatte, wurde der 37-Jährige heute Morgen wieder entlassen.

Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. köh










26.01.2021 • 13:37 Uhr

Kulturfigur und Legende: Richard Weize, geboren in Bad Gandersheim, erhält das Bundesverdienstkreuz - Wofür? Hier erfahren Sie es sofort!

Was für eine Ehre für eine Legende, die in Bad Gandersheim geboten wurde!
Am 2 Februar 2021 erhält Richard Weize das Bundesverdienstkreuz am Bande. Im Sommer 1945 in Bad Gandersheim, Niedersachsen geboren, begeisterte er sich schon als Jugendlicher für die Musik der frühen 50er Jahre. Country, Rock`n`Roll und Jazz aus den USA hatten es ihm besonders angetan, und er begann folgenschwer exzessiv Schallplatten zu sammeln.

1975 gründete er das Musiklabel Bear Family Records in Bremen, und in den letzten Jahren kamen noch die Labels And More Bears sowie Richard Weize Archives (RWA) mit einem Labelkatalog mit u.a. Bell Records und VIV Records dazu. Auf der Homepage www.andmorebears.com findet sich ein auf inzwischen ca. 17.000 Titeln angewachsener Songkatalog, der ausschliesslich über Digital-Plattformen erhältlich ist, u.a. bei Spotify.

Mit seinen Wieder- und Neuveröffentlichungen vor allem mit Musik aus der Zeit der 1950er bis 1970er Jahre machte sich Weize sowohl international aus auch national einen Namen. Seine Labels, Arbeiten und Veröffentlichungen genießen Kultstatus, und er arbeitet weltweit mit Spezialisten und Musikhistorikern zusammen. 2009 bekam er den ECHO für „Besondere Verdienste um die Musik“ verliehen, dazu eine Reihe amerikanischer Preise für Veröffentlichungen in den Genres Country, Rock`n`Roll, Folk, Blues und Jazz. Insgesamt elfmal erhielten seine Produktionen darüber hinaus Grammy-Nominierungen.

Besonders die umfangreichen CD-Box Sets („Bear-Boxen“), mehrere hundert davon sind über die Jahrzehnte erschienen, genießen bei Fans, Sammlern und auch in Bibliotheken ein hohes Ansehen. Die Liste ist sehr lang, einige wenige Box-Editionen sind im Anhang aufgeführt.

Jan Feddersen schrieb in der taz von einigen Jahren, „dass die Platten, CDs und Boxsets quasi wissenschaftlich editionbewußt“ herausgeben werden.

Auch neuen Musikrichtungen der jüngeren Zeit gegenüber ist Richard Weize durchaus aufgeschlossen. So war es ein ausdrücklicher Wunsch der deutschen Punk-Band Die Ärzte, dass ihr Gesamtwerk „Seitenhirsch“ (Ende 2018) unbedingt auf Weizes Label erscheinen „muß“. Das Projekt war quasi ein Ritterschlag für Die Ärzte, und so auch umgekehrt empfand Richard Weize es als große Ehre.

Und was sagt Richard Weize selbst zu der Ehrung?:
„Das Bundesverdienstkreuz ist für mich die Krönung meiner unermüdlichen Arbeit gute Musik unters Volk zu bringen!“ Aber aus gewohnt gut informierter Quelle höre ich gerade, dass das Zitat gar nicht aus seinem Munde stammt..
Rüdiger Ladwig (Trocadero, Januar 2021)










26.01.2021 • 12:48 Uhr

Erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A 7 bei Nörten-Hardenberg in Richtung Kassel - Keine Unfälle aber fünfzehn Kilometer Rückstau

Die Nachwehen eines am Dienstagmorgen (26.01.21) auf der A7 bei Nörten-Hardenberg (Landkreis Northeim) liegengebliebenen LKW sorgen aktuell auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel noch immer für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Der aktuelle Rückstau beträgt nach Angaben der Autobahnpolizei Göttingen rund fünfzehn Kilometer und reicht damit bis zur Anschlussstelle Echte. Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, die A 7 frühzeitig zu verlassen bzw. den Bereich weiträumig zu umfahren.

Der Sattelzug hatte sich gegen 06.10 Uhr aufgrund extremer Schneeglätte am Ende einer Baustelle quer gestellt. Die VIA Niedersachsen fuhr daraufhin entgegengesetzt auf die A 7 und streute Salz, damit dieser wieder anfahren kann. In der Folge wurde noch diversen weiteren PKW, LKW und Sattelzügen auf dieselbe Weise geholfen, die aufgrund der Straßenverhältnisse Schwierigkeiten beim Wiederanfahren hatten. Unfälle wurden bislang aber nicht gemeldet.

Verkehrsteilnehmer, die derzeit im Stau stehen, müssen noch ein wenig Geduld haben. Bis sich die Behinderungen aufgelöst haben, wird es vermutlich noch etwas dauern.

In diesem Zusammenhang bittet die Autobahnpolizei noch einmal darum, eine Rettungsgasse für die Räumfahrzeuge freizuhalten.jk










26.01.2021 • 12:39 Uhr

Post an das Redaktionsnetzwerk: Wolfgang Schulze zeigt Schattenseiten auf und prangert Schmierereien am Vereins an

Die farblichen Darstellung an öffentlichen und privaten Fassaden, Mauern und Wänden - teils Gegenstand polizeilicher Ermittlungen des Polizeikommissariats in Bad Gandersheim. Eine neue inhaltliche Qualität hat die Diskussion um Grafittis bekommen, als jetzt Malermeister Schreiber eine öffentlich zugängliche Fläche für Malaktivitäten zur Verfügung gestellt hat.

Die Diskussion geht weiter. Soeben erreichte das Redaktionsnetzwerk von Wolfgang Schulze aus Einbeck-Kreiensen, Schriftführer im Vorstand des Eisenbahnersportvereins in Bad Gandersheim nachfolgend dokumentiertes Statement mit ergänzenden Bilddokumenten: "Guten Tag Herr Fischer. Es ist immer wieder schön, Ihre stets sehr interessanten Beiträge zu lesen. Danke an dieser Stelle dafür. Unter anderem sind aktuell die "künsterischen Darbietungen" von Graffitischmierfinken Thema in Bad Gandersheim. Als Ergänzung dazu habe ich Bilder vom 16. Januar 2021 des Vereinsheimes des Eisenbahner Sportvereines Bad Gandersheim. Für mich als Vorstandsmitglied des kleinen Vereins hat das mit Kunst absolut nichts zu tun, sondern die Schmierfinken haben sich klar der Sachbeschädigung schuldig gemacht. Einfach respektlos gegenüber Gemein-/Vereinseigentum! ... zusätzlich sind die auch die Relaiskästen und Antennen der DB AG direkt neben dem Vereinsheim von Narrenhänden beschmiert worden.Mit freundlichen Grüssen - Wolfgang Schulze.
red/ Fotos: Wolfgang Schulze


















26.01.2021 • 12:13 Uhr

Webtalk mit Christian Grascha, MdL: Corona Update mit Susanne Schütz, Sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag

Am kommenden Freitag, 29. Januar 2021 um 8 Uhr, startet der nächste Webtalk mit Susanne Schütz MdL, die die sozial- und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion ist.

Zehn Monate Corona. Dies bedeutet seit zehn Monaten ständig sich ändernde Beschränkungen. Gesundheitswesen, zahlreiche Betriebe, Alten- und Pflegeheime, Schulen und Kindertagesstätten und nicht zuletzt jeder selbst ist von diesen Maßnahmen betroffen. Wo bleibt eine erkennbare nachhaltige Strategie? Warum Impfen wir so langsam? Was kann und sollte sich ändern?
Christian Grascha lädt zu einem regen Gedankenaustausch ein. Probleme sollen klar definiert werden, damit die Politik vor Ort und im Land Lösungen entwickelt. "Schalten Sie ein und diskutieren Sie mit!", ermuntert Grascha zum digitalen Webtalk.
red












26.01.2021 • 12:01 Uhr

Heute kurz vor 6 Uhr in Kreiensen: Schneechaos wie im Film

Was waren das noch für Zeiten, als der Bahnhof in Kreiensen unter perfekter Kontrolle stand: Heute Morgen für Bahnreisende, die mit dem Auto zum Bahnhof fuhren, eine Szene wie in einem Film. Überall Schnee. Keine Räum- und Streuaktivitäten zu sehen. Deswegen supervorsichtig auf die Parkplätze anfahren. Ein Autofahrer maulte ironisch ins Reporterprotokoll: "Ich glaube die haben die Wetter-App gelesen und sagen sich: Was soll's, heute taut es sowieso von ganz alleine weg..." . Wie gesagt: ganz große Schnee-Kino in Kreiensen. Es war einmal ein Eisenbahnen-Knotenpunkt!
red/Foto: Fis WMG










26.01.2021 • 11:45 Uhr

Corona-Virus-Katastrophe aktuell! Achtung bei Gottesdiensten!Land Niedersachsen verlangt OP-Masken und ab sofort Meldung von Gottesdiensten plus Hygienekonzept an lokale Ordnungsämter

Die jüngste Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen verschärft die Regeln bei der Durchführung von Präsenzgottesdiensten. Darauf macht das Evangelisches Landeskirchenamt in Wolfenbüttel mit einer "Achtung-Meldung" in der neuen Fassung seiner Handlungsempfehlungen für die Kirchengemeinden aufmerksam. Danach muss durchgängig ein sogenannter medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske oder Maske nach FFP2-/KN95-/N95-Standard) genutzt werden.

Neu ist auch die Regel, dass Gottesdienste, bei denen zehn oder mehr Teilnehmer erwartet werden, zusammen mit einem Hygienekonzept zwei Werktage im voraus dem örtlichen Ordnungsamt zu melden sind. Dabei handele es sich um eine Informationspflicht, nicht um eine Genehmigungspflicht, wie das Landeskirchenamt erklärt. Eine Antwort des Ordnungsamtes sei für die Durchführung des Gottesdienstes nicht erforderlich. Diese Regelung gelte bis zum 14. Februar.

Eine Benachrichtigung des Ordnungsamtes sei allerdings nicht nötig bei Gottesdiensten im Freien. Gleiches gelte für Trauerandachten in Kirchen und Kapellen oder für den letzten Gang zum Grab. red/epd










26.01.2021 • 11:27 Uhr

Menschenrechtsorganisation in Göttingen: "Es brodelt! Minderheiten zornig auf EU-Kommission" - Brandbrief an EU-Präsidentin von der Leyen

In den Minderheitenregionen Europas brodelt es. Der Zorn richtet sich gegen die Europäische Kommission. 50 Millionen Menschen in der Europäischen Union gehören einer Minderheit an oder sprechen eine Regional- oder Minderheitensprache. 1,2 Millionen Menschen aus der EU haben sich in einer Bürgerinitiative – der „Minority SafePack Initiative“ – für mehr Minderheitenrechte und die Förderung der sprachlichen Vielfalt Europas eingesetzt. Die Europäische Kommission hat nun geantwortet und sämtliche Forderungen beiseitegeschoben.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker mit Hauptsitz in Göttingen richtet sich in einem Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Dr. Ursula von der Leyen und kritisiert die Entscheidung mit deutlichen Worten.

Zweimal mussten die Minderheiten vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) treten, um überhaupt das Recht zu erhalten, ihre Wünsche zu artikulieren. Beide Male setzte man sich juristisch unter anderem gegen die Europäische Kommission durch. Die von den Minderheiten präsentierten Vorschläge sind maßvoll in ihrer politischen Ausrichtung, für Verhandlungen im Detail ausgelegt und inhaltlich schlüssig. Dennoch hat sich die Kommission entschieden, alle Anregungen abzulehnen. Die Reaktion ist ein Schlag ins Gesicht, nicht nur der 1,2 Millionen Menschen, die diese Initiative mit ihrer Unterschrift unterstützt haben, sondern gegen die über 50 Millionen, die in der EU einer autochthonen Minderheit angehören oder eine Regional- oder Minderheitensprache sprechen“, erklärt die Gesellschaft für bedrohte Völker.

„Die Kommission sollte wissen, dass sich die sprachlichen und nationalen Minderheiten in ihren Regionen nicht der Entscheidung der EU-Kommission beugen werden. Die zentralistische und pro-nationalstaatliche Entscheidung der Kommission wird die eigenständigen Bestrebungen in Korsika, in Katalonien, im Baskenland und in Siebenbürgern befeuern. Das Signal aus Brüssel lautet: Nur die Eigenständigkeit garantiert die Identität“, erklärt Wolfgang Mayr, Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker, International.

„Das verheerende an der Antwort ist das politische Signal. Es wäre ein leichtes gewesen, die Tür nicht ganz zuzuschlagen, sondern durch kleinere Konzessionen einen Ausgleich mit den Minderheiten- und Sprachgruppen zu suchen. Doch die Kommission hat sich für eine unmissverständliche Botschaft entschieden: Die Minderheiten und ihre Belange sind keine Fragen, die in der EU zu Hause sind“, erklärt Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV.

Weitere Informationen zur Bürgerinitiative finden sie bei den Initiatoren der „Federal Union of European Nationalities“, dem Dachverband der autochthonen Minderheiten Europas. red










26.01.2021 • 11:15 Uhr

Bad Gandersheims Festspiel- Intendant Achim Lenz liest aus Albert Camus „Die Pest“: Live-Stream aus der „Hausarrest“-Ausstellung am 4. Februar


Der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, Achim Lenz, liest am Donnerstag, 4. Februar, um 18.30 Uhr in der Ausstellung „Hausarrest“ der KWS Art Lounge NEWCOMER aus dem Roman „Die Pest“ von Albert Camus. Die Veranstaltung wird live im Internet gestreamt, erreichbar über den Youtube-Kanal „Art at KWS“ (https://www.youtube..com/channel/UCfcaTXy2hlolp4scYzR7WLw). Auf der Website www.kws.de/hausarrest wird anschließend auch eine kurze Aufzeichnung zu sehen sein. Das in der Art Lounge in der Tiedexer Straße in Einbeck und online gezeigte fotografische Tagebuch „Hausarrest“ von Festspielfotografin Julia Lormis enthält auch Auszüge aus Camus‘ bekanntem Roman (wir berichteten). „Ich freue mich auf Kultur in Zeiten des Lockdowns und danke unserem Partner KWS für die Gelegenheit, dieses zu ermöglichen", lädt Achim Lenz zur Lesung im Internet ein.

Der Roman „Die Pest“ von Albert Camus gehört zu den postpandemischen Stoffen, die für die Gesellschaft in den nächsten Monaten immer wichtiger werde, sagt Intendant Achim Lenz. „Hier finden wir die Möglichkeit zur Reflexion und zum Durchspielen unserer momentanen gesellschaftlichen Lage.“ Camus meint mit dem 1947 erschienenen Roman auch die traumatische Erfahrung des Zweiten Weltkrieges und dessen Wirkung auf spätere Generationen. „Camus jetzt zu lesen heißt, die Dimension der Pandemie in der heutigen Zeit zu verstehen“, sagt Lenz. „Der deutsche Staat belegt die Künstler seit Beginn der Pandemie mit einem Berufsverbot: die Folgen sind Arbeitslosigkeit, Kulturverlust, Bildungsentfremdung und allgemeine Depression.“ Der Roman „Die Pest“ zeige exemplarisch auf, was passiere, wenn das kulturelle Leben durch die Herrschaft einer Krankheit, die sämtliche Bereiche des Lebens dominiere, zunichte gemacht werde, sagt der Festspielintendant.

Die Ausstellung „Hausarrest“ der Fotografin Julia Lormis zeigt die KWS Art Lounge NEWCOMER noch bis Ende Februar online, aber auch in den Räumen an der Tiedexer Straße durch die Fenster der Galerie in der Passage. Julia Lormis dokumentiert in einem fotografischen Tagebuch die Zeit des Lockdowns während der Corona-Pandemie. Mit ihrer Ausstellung „Hausarrest“ präsentiert die Fotografin aus Einbeck-Greene mit künstlerischen Mitteln eine Situation, die aktuell jeder Betrachter in ähnlicher Form erlebt haben dürfte. Der erste Raum der KWS Art Lounge NEWCOMER verwandelt sich in ein Wohnzimmer, das Wohnzimmer der Künstlerin. Durch die Installation mit Sessel, Lampe, Zeitungsstapeln und alltäglichen Dingen soll die Atmosphäre während der Lockdown-Phase „zu Hause“ nachempfunden werden. Auf dem in dem Raum stehenden Fernsehgerät ist die TV-Ansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom März 2020 zu sehen. Durch die bühnenhafte, räumliche Inszenierung bringt Julia Lormis den Betrachter dazu, sich an eigene Erfahrungen zu erinnern, an Gefühle wie Einsamkeit und Angst, aber auch Hoffnung und Zuversicht. Großformatige Poster stehen im Kontrast zu kleinen gerahmten Motiven. Die Wohnzimmerwand wird zur Galeriewand und umgekehrt. red

Zum Bild:
Intendant Achim Lenz. Foto: Julia Lormis










26.01.2021 • 11:11 Uhr

Jetzt mit Nachtsicht-Gewehren Wildschweine jagen erlaubt! Jagdzeiten werden angepasst

. Die Verordnung zur Durchführung des Niedersächsischen Jagdgesetzes wurde angepasst. Das Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Ostdeutschland nicht nur alle Jagdmethoden sondern auch neue Hilfsmittel zur Reduzierung der Schwarzwildbestände zur Anwendung kommen müssen. Da auch weniger Schalenwilddrückjagden wegen der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie stattgefunden haben, wird nun auch die Nachtzieltechnik für eine intensive Schwarzwildbejagung freigegeben.

Die klimaangepasste Wiederbewaldung und der Waldumbau erfordern eine Regulierung der Schalenwildbestände auf ein tragfähiges Niveau. Mit Beginn der Jagdzeit am 1. April können bereits einjähriges Reh-, Rot- und Damwild sowie ältere Rehböcke vor Beginn der Vegetationszeit bejagt werden.

Die Jagdzeiten auf Wasserfederwildarten sind auf Grund ihres guten Erhaltungszustandes angepasst worden.

Die Bestände der Nonnengans sind in den vergangenen Jahren stark angestiegen, so dass die hier brütende Population Jagdzeiten erhalten hat und der ziehende Teil der Population zur Abwendung erheblicher Schäden an Kulturen unter streng überwachten Bedingungen außerhalb der Vogelschutzgebiete erlegt werden dürfen.red










26.01.2021 • 10:37 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft! „Digitale Lösungen für mehr Klimaschutz" - Und Einbeck ist dabei!

Niedersächsischer Städtetag und Ministerium starten gemeinsames Projekt mit neun Städten und Gemeinden -

Gemeinsam haben der Niedersächsische Städtetag und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz am Montag den Startschuss für das Projekt „Unterstützung und Beschleunigung des kommunalen Klimaschutzes durch „Smart Cities" gegeben. Dieses Projekt soll gemeinsam mit Bad Bentheim, Einbeck, Göttingen, Hannover, Langenhagen, Lingen, Oldenburg, Stade und Wennigsen Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung als Beitrag zum kommunalen Klimaschutz analysieren, erproben und Lösungen entwickeln, die generell für kommunale Herausforderungen zukunftsweisend sind. „Mit dem Projekt arbeiten wir gleichzeitig an zwei zentralen Zukunftsthemen", erklärte hierzu Umweltminister Olaf Lies. „Digitale Lösungen können entscheidend dazu beitragen, unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Gleichzeitig muss der dafür notwendige Energiebedarf im Blick behalten und möglichst erneuerbare Energien genutzt werden. Ich bin gespannt, welche „smarten" Ansätze die ausgewählten niedersächsischen Kommunen hier entwickeln. Unser Ziel ist es, diese Lösungen dann entsprechend in die Breite zu tragen."

„Das Projekt knüpft nahtlos an die 2019 beschlossenen Resolutionen des Niedersächsischen Städtetages, `Klima schützen, Klimaanpassung vorantreiben, wie wir morgen leben´ und `Digitalisierung in den niedersächsischen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden´ an", ergänzt der Präsident des Niedersächsischen Städtetages, Oberbürgermeister Ulrich Mädge (Hansestadt Lüneburg): „Ich freue mich sehr, über das hohe Engagement unserer Mitglieder, die in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit von Anfang Dezember bis heute sehr gute Grundlagen und Ideen für die weitere Entwicklung des Projekts beigetragen haben."

„Nun wollen wir beides zu einem Projekt zusammenführen und die Chance von Smart Cities nutzen, um den Klimaschutz in den Kommunen mit den Chancen der Digitalisierung weiter voranzubringen", so NST-Vizepräsident und Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Frank Klingebiel.

Hintergrund:

Erklärtes Ziel des Projektes ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung als Beitrag zum kommunalen Klimaschutz in den ausgewählten Kommunen zu analysieren und zu erproben. Dies soll dazu dienen, Klimaschutzmaßnahmen in größerer Zahl und zügiger umzusetzen. Hierzu werden aus den 9 Kommunen aus dem Mitgliedsbereich des NST ein oder mehrere Verbünde übergreifende strategische Ansätze entwickeln. Dieser Städteverbund soll mit Mitteln aus dem Programm der KfW „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" über einen Zeitraum von knapp fünf Jahren konkrete Maßnahmen entwickeln und umsetzen. Dabei wird es darum gehen, Lösungen für solche Maßnahmen zu entwickeln, die für eine Vielzahl von Kommunen beispielgebend sein können. Auch für den Wissenstransfer sollen neue digitale Instrumente eingesetzt werden.red











26.01.2021 • 10:00 Uhr

Fotograf Jens Burger bezeichnet seine Models "Warriors" (Kriegerinnen) - Dritter Bildband erschienen

Der Bad Gandersheimer Fotograf Jens Burger hat seinen bisherigen Bildbänden "Warriors" nun "Volume 3" folgen lassen. Das Redaktionsnetzwerk bekam Gelegenheit darüber bereits in fotografischen Andeutungen zu berichten. Heute lüften wir das Geheimnis des Fotografen, der der weibliche Stärken in kunstvoller Fotografie in Szene gesetzt hat. Jens Burger gibt nicht sehr viel von dem preis, welche Inspiration ihn leitete, als er 2008 mit dem Projekt "Warrior" begann. In allen drei Bildbänden stellt er den Bildnissen seiner Aktmodelle folgendes Leitwort (oder ist es eine Liebeserklärung?) voran:" Frauen sind stark. Sie sind unschlagbar. Ertragen Schmerzen. Sie kämpfen...und sie sind wunderschön."

Und auch das hat Burger zugegeben: "Der Erfolg des des ersten Warrior-Bildbandes hat mich sehr bewegt. 2015 habe ich für mich privat den Bogensport entdeckt und hatte sofort den Wunsch, die Warrior-Reihe mit diesem Thema anzugehen. Die Arbeit daran hat über ein Jahr gedauert. Wie im ersten Buch geht es um die weibliche Stärke. Dargestellt durch anonyme Quantität". Und in dem soeben herausgegeben Band wird der Fotokünstler sehr persönlich: "Die Inspiration war die Geburt meines Sohnes. Ich bedanke mich bei meinen wundervollen Modellen".

Zur Person:
Jens Burger, Jahrgang '68, ist Künstler. Bürgerlich durchtrieben, ehrlich, lustig, auch musikalisch wertvoll und visuell unverwechselbar. Er ist verheiratet. Lebt in Bad Gandersheim. Chef der Werbeagentur upArt. Kontakt: www.jensburger.de










26.01.2021 • 09:00 Uhr

In Markoldenorf stockbetrunken im Auto - schon um 14.10 Uhr: Bei 2,5 Promille zwei Blutproben genommen

Der Polizei Einbeck wurde am gestrigen Montag, 25. Januar 2021, gegen 14.10 Uhr gemeldet, dass ein Mann seinen Pkw in der Berliner Sttraße in der Dasseler Ortschaft Markoldendorf geparkt hat. Offensichtlich war der Fahrer angetrunken. Bei einer Überprüfung des Mannes (68) konnte von den eingesetzten Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt werden. Ein Alkotest ergab dann ein Ergebnis von 2,5 Promille. Dem nunmehr Beschuldigten wurden zwei Blutproben entnommen, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er noch Alkohol zu sich genommen hat, nachdem er sein Auto abgestellt hatte. Der Führerschein wurde sichergestellt. pap










26.01.2021 • 08:56 Uhr

Einbeck: Verkehrsunfallflucht auf dem Möncheplatz

Eine 57- jährige Frau aus Delligsen hat am Montag, 25. Januar 2021, gegen 12.25 Uhr ihren schwarzen Pkw VW Polo auf dem Möncheplatz in der Bierstadt Einbeck geparkt. Als sie ca. 20 Minuten später wieder zu ihrem Auto kam, stellte sie hinten rechts an der Stoßstange einen Schaden fest. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist beim Ein- oder ausparken gegen den Wagen der Geschädigten gefahren und hat anschließend unerlaubt die Unfallstelle verlassen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 1000 Euro. Zeugen, die Hinweise zu diesem Vorfall geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck.pap










26.01.2021 • 08:47 Uhr

Abends "Kühler"-Blick, morgens Sicherheit geht vor!

Kann man sich in diesen Tagen der Corona-Virus-Katastrophe draußen noch so richtig sicher fühlen? Verschärft hat die Lage seit Wochenanfang die Witterungslage. Neben Ansteckungsgefahren mit dem lebensgefährlichen Corona-Virus drohen im öffentlichen Raum Rutschpartien auf Eis- und Schneeflächen.

Was wird getan, damit wir uns sicher fühlen und bewegen können?

Hier einige vorbildliche Beispiele. Beobachtet in den letzten 24 Stunden in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim:

Abends individuelles joggen durch eine frische (virenfreie!) Winterlandschaft. Gestern Abend bei Sonnenuntergang ein herrlicher Ausblick auf dem "Kühler". Null Ansteckungsgefahr!

Ganz früh am Morgen bereits die Begegnung mit einer Polizeistreife. Fußläufig unterwegs. Mit einer Corna-Mund-Nasen-Bedeckung im Gesicht. Das nennt man "Sicherheit auf Augenhöhe".

Das Thema Corona-Schutzmasken hat seit Montag eine neue Dimension: FFP2 und medizinische Masken sind angesagt. Im E-Center Dirk Scheuner ist man up to date!

Gut das unsere Justiz von morgens bis abends funktioniert. Bereits kurz nach 7 Uhr erwacht das Amtsgericht in Bad Gandersheim. Hell erleuchtet die Büros. Recht braucht Licht.

Für die perfekte Sicherheit von Schülern und Schülerinnen, dem Lehrerpersonal, auf Wegen und Treppen rund um das Roswitha Gymnasium sorgt der fleißige Hausmeister.

Und dann ist da noch der frühmorgendliche Coronatest am Auto - "Sicher ist sicher", sagt sich der Reporter beim Selbstversuch. In 24 Stunden herrscht Gewissheit.

red/Fotos: FisWMG
















26.01.2021 • 08:23 Uhr

Einbeck: Mit Auto ohne Kennzeichen unterwegs - Polizei greift ein

Eine Funkstreife der Eindecker Polizei stellte am gestrigen Montag, 25 Januar 2021, gegen 21.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Walter-Poser-Straße in Einbeck einen Pkw Audi A6 fest, der ohne Kennzeichen geführt wurde. Bei der anschließenden Kontrolle kam dann tatsächlich heraus, dass das Auto ein paar Tage vorher abgemeldet wurde und somit ohne Versicherungsschutz war. Gegen den 22 Jahre alten Fahrer aus dem südosteuropäischen Raum wird nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.pap










26.01.2021 • 06:59 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: "Gabionenhang" am Skulpturenweg bekommt mit barrierefreien Zugang ein Prestigeprojekt

Es wird eines der Prestigeprojekte bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim werden, das da am sogenannten Gabionenhang im rückwärtigen Bereich des ehemaligen Bad Gandersheimer Kurhauses (seit Jahren leerstehend!) langsam in Gang gesetzt wird. LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath hat zu diesem ehrgeizigen Vorhaben jetzt mit einer offiziellen Mitteilung für den Gandersheimer Stadtrat (und damit für die Öffentlichkeit) für besondere Aktualität gesorgt. Hellingrath: " Die Ausschreibung für den Gabionenhang mit einer barrierefreien Zuwegung zum Skulpturenweg wurde Anfang Januar 2022 submittiert (ausgeschrieben). Die Angebote werden aktuell noch geprüft. Das wirtschaftlichste Angebot (hat vor der Schlußprüfung) eine Firma aus der Region abgegeben. Mit einer kurzfristigen Beauftragung zu rechnen."

Man darf gespannt sein, wie sich der in Serpentinen angelegte barrierefreie Aufgang, auf dem sich beispielsweise Rollstuhlfahrer/innen ohne Unterstützung bewegen und begegnen sollen, in der Realisation ausschauen und funktionieren wird. Gleiches gilt für das Bepflanzungsvorhaben dieses gegenwärtig abscheulich kahl geschorenen Areals am "Kurhausparkplatz".
red/Foto: FisWMG










26.01.2021 • 06:44 Uhr

Dr. Jacob Institut: Extrem niedriger Vitamin-D-Spiegel und hohe COVID-19-Sterblichkeit in Alten- und Pflegeheimen

Die Sterblichkeit der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen an COVID-19 ist sehr hoch. Das war auch schon vor dem aktuellen Bericht in der BILD bekannt, der dies zu Recht als "Zahlen der Schande" bezeichnet. Nach einem Jahr Pandemie ist dies eigentlich nicht zu erklären. Natürlich sind ein Hauptgrund dafür das hohe Alter und Vorerkrankungen. Ein Einfaches ist es hingegen, die meist sehr niedrigen Vitamin-D-Spiegel anzuheben und dabei einfach nur den gelten wissenschaftlichen Leitlinien zu folgen. Die Studienlage zeigt, dass ca. 90 Prozent der Menschen in Pflegeheimen nicht optimal mit Vitamin D versorgt sind. Besonders bei Personen mit einem Vitamin-D-Mangel führt eine Supplementation zu einer deutlichen Reduktion von Atemwegsinfekten. So neueste Fakten der Experten des www.drjacobsinstitut.de. In einem aktuellen Statement des Dr. Jacob Institutes heißt es erläuternd:

Gabe von Vitamin D in Alten- und Pflegeheimen ist dringend erforderlich

Die Studienlage ist eindeutig, der Gedankengang für jeden nachvollziehbar. Die Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels bei älteren Personen, besonders in Alten- und Pflegeheimen, ist sehr hoch (s.u.). Der Nutzen von Vitamin D wird u. a. in einer Meta-Analyse von Doppelblindstudien mit über 11 000 Teilnehmern belegt: Dabei senkte die Gabe von Vitamin D bei Personen mit niedrigem Vitamin-D-Ausgangsstatus das Risiko für akute Atemwegserkrankungen um bis zu 70 Prozent . Daher empfiehlt die WHO eine Vitamin-D-Supplementierung gegen Atemwegsinfekte. COVID-19 ist eine akute Atemwegserkrankung, die bisherigen Studien zu Vitamin D und COVID-19 zeigen daher - wenig überraschend - ähnliche Ergebnisse.

Die logische Konsequenz müsste heißen, dass ältere Personen ausreichend mit Vitamin D versorgt werden. Dies wird auch von hoch angesehenen Medizingesellschaften gefordert: Die französische Académie nationale de Médecine (2020) empfiehlt bereits seit Mai 2020, den Vitamin-D-Status aller Senioren über 60 zu testen und gegebenenfalls Vitamin D zu supplementieren. Die American Geriatrics Society rät Personen ab 70 Jahren täglich 4000 I.E. Vitamin D aus allen Quellen aufzunehmen, um die empfohlenen Blutwerte von >= 75 nmol/l 25(OH)D zu erzielen (AGS Workgroup on Vitamin D Supplementation for Older Adults, 2014). Diese klaren evidenzbasierten Leitlinien werden hierzulande seit Jahren ignoriert.

In Deutschland ist nicht weniger als ein Paradigmenwechsel erforderlich, so dass Vitamin D als lebensnotwendiger Nährstoff verstanden wird, der den Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen aus medizinischer Sicht nicht vorenthalten werden darf. Die tägliche Einnahme von 4000 I.E. Vitamin D ist nach Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zwar wohlgemerkt sicher, eine Studie aus England beschreibt jedoch das Dilemma (Williams & Williams, 2020):

"Vitamin-D-Präparate wurden den Bewohnern nicht routinemäßig verabreicht (...). Die Leiter der Pflegeheime fühlten sich nicht in der Lage, Entscheidungen über Vitamin D zu treffen (...). Dies führt dazu, dass Vitamin D von medizinischen Fachkräften verschrieben werden muss und nur wenige Heimbewohner Vitamin-D-Präparate erhalten. (...) Das Versagen des Systems, den Vitamin-D-Status älterer Menschen in Pflegeheimen sicherzustellen, kann Auswirkungen im Zusammenhang mit COVID-19 haben." Die hohe Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels belegt, dass dieses Muster auch für die meisten Pflege- und Altenheime in Deutschland zutrifft. Vitamin D muss vom Arzt im Pflege- und Altenheim verschrieben werden, doch dies geschieht in der Realität sehr selten.

Es ist Aufgabe des Gesundheitssystems wie auch der Medien, Aufklärung zu betreiben und die starke Diskrepanz zwischen Bedarf und tatsächlicher Versorgung an Vitamin D zu verringern - besonders in Zeiten einer Pandemie. Alles andere grenzt an fahrlässige Tötung, wenn man die starken Effekte von Vitamin D in Studien betrachtet.

Nur 4 Prozent der Pflegeheim-Bewohner besitzen optimale Vitamin-D-Werte

In deutschen Pflege- und Altenheimen ist die Nachricht über den Bedarf an Vitamin D leider nicht angekommen. Daher ist die obige Zahl (4 Prozent ) kein Irrtum, zumindest wenn man als Referenzwert die Empfehlung der American Geriatrics Society von >= 75 nmol/l 25(OH)D zu Grunde legt. Das RKI (Robert-Koch-Institut) empfiehlt lediglich Serumwerte von 50 nmol/l, auch dieser Wert wird im Normalfall weit unterschritten (RKI, 2019).

Insgesamt gibt es wenig Studien, die sich überhaupt mit der Vitamin-D-Versorgung in deutschen Alten- und Pflegeheime beschäftigen. Die, die es am meisten bräuchten, werden am meisten ignoriert.

In zwei Pflegeheimen in Nürnberg lag die mediane Serumkonzentration von Vitamin D (25(OH)D) bei 168 Bewohnern (mittleres Alter 85,5 Jahre) bei 20,8 nmol/l (Diekmann, 2010). Bei 68 Prozent der Bewohner wurden Blutwerte unter 25 nmol/l festgestellt, bei 91 Prozent Werte unter 50 nmol/l, bei 96 Prozent unter 75 nmol/l. Nach der Untersuchung erhielten 33 Bewohner über ein Jahr lang eine Vitamin-D-Supplementation, 88 Bewohner erhielten keine Supplementation. Die mediane Serumkonzentration von Vitamin D lag daraufhin bei 79,6 nmol/l mit Supplementation bzw. bei 17,8 nmol/l ohne Supplementation. Ein weiteres Jahr ohne Vitamin-D-Supplementation verschlimmerte den Mangel also zusätzlich. Bei den Bewohnern, die keine Supplementation erhielten, verstarben innerhalb eines Jahres 39 Prozent, bei den Bewohnern mit Supplementation waren es nur 20 Prozent.

Eine weitere Untersuchung an 199 multimorbiden, geriatrischen Patienten in Bonn (mittleres Alter 83) ergab bei Aufnahme in eine Klinik mediane Serumwerte von 27,4 nmol/l (Saeglitz et al., 2007). Bei 45 Prozent der Patienten lagen die Serumwerte unter 25 nmol/l, bei 79 Prozent unter 50 nmol/l. Gerade einmal 8 Prozent hatten Vitamin D-Blutwerte über 75 nmol/l.

Der Grund für die besonders hohe Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels bei Personen in Pflege- und Altenheimen liegt darin, dass zum einen im Alter die Fähigkeit der Vitamin-D-Syntheseleistung der Haut deutlich abnimmt, zum anderen eine im Alter häufigere Immobilität zu einer geringeren Sonnenexposition führt.

Quasi-experimentelle Studie in Pflegeheim als weiterer Beleg für Wirkung von Vitamin D bei COVID-19

Die entscheidende Rolle von Vitamin D zur Optimierung des Immunsystems und zur Milderung des Zytokinsturms ist inzwischen sehr gut belegt und wurde bereits in früheren Pressemitteilungen ausführlich thematisiert (z.B. hier). Die Beweise sind mittlerweile so überzeugend, dass mehr als 200 Ärzte, Wissenschaftler und führende Institutionen einen offenen Brief unterzeichnet haben, in dem sie einen verstärkten Einsatz von Vitamin D im Kampf gegen COVID-19 fordern (VitaminD4all, 2020). In Großbritannien hat man auf die - nicht ganz neuen - wissenschaftlichen Erkenntnisse trotz BREXIT-Chaos reagiert und verteilt gratis Vitamin D an alle Risikogruppen; in Deutschland hält sich immer noch eine oft wenig konstruktive Vitamin-D-Kritik, die einen großen Teil der Evidenz ignoriert (Busby, 2020).

In einer neueren, quasi-experimentellen Studie wurden 66 Bewohner mit COVID-19 aus einem französischen Pflegeheim eingeschlossen (Annweiler et al., 2020). Die Interventionsgruppe erhielt während der COVID-19-Erkrankung oder im vorangegangenen Monat eine Vitamin-D-Bolusgabe. Potentielle Confounder wie der COVID-19-Schweregrad und die Verwendung von speziellen COVID-19 Medikamenten, waren bei der Interventions- und der Kontrollgruppe bei Studienbeginn vergleichbar. Das Ergebnis war signifikant: 82,5 Prozent der Teilnehmer in der Interventionsgruppe überlebten COVID-19, verglichen mit nur 44,4 Prozent in der Vergleichsgruppe nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 36 Tagen.

Die derzeit vorhandenen randomisierten Interventionsstudien zu Vitamin D und COVID-19 zeigen zum einen eine verringerte Intensiveinweisungen und zum anderen einen schnelleren negativen SARS-CoV-2-RNA-Test (Entrenas Castillo et al., 2020; Rastogi et al., 2020). Eine aktuelle Metaanalyse über 27 Beobachtungsstudien stützt diese Ergebnisse. Bei Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf trat ein Vitamin-D-Mangel häufiger auf als bei leichtem Verlauf. Ein Vitamin-D-Mangel erhöhte zudem das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt und das Sterblichkeitsrisiko im Zusammenhang mit COVID-19 deutlich (Pereira et al., 2020).

Literaturangaben finden Sie unter: https://www.drjacobsinstitut.de

Online-Kongress Vitamin D und Immunität - Vitamin D, Mikronährstoffe und COVID-19

Das Sonnenvitamin D ist in aller Munde, gerade in der dunklen Jahreszeit und vor allem in Zeiten von COVID-19. Dabei stellen sich immer häufiger wichtige und brisante Fragen. Antworten liefert der Online-Kongress zum Thema "Vitamin D und Immunität" am 13. Februar 2021. Es erwarten Sie interessante und hochaktuelle Vorträge von sieben Experten, die sich mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Vitamin D, anderen wichtigen Mikronährstoffen, Immunität und COVID-19 beschäftigen.

Der Kongress richtet sich an Ärzte, Heilpraktiker, Pflegekräfte, Verantwortliche im betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie alle, die gesundheitlich interessiert sind und in dieser Infodemie nach fundierten und wissenschaftlich belegten Informationen über Gesundheit und Prävention suchen. Die Teilnahme ist kostenlos. ots










26.01.2021 • 06:28 Uhr

Jetzt heißt es "Graffiti frei!" und "Farbe verbindet!" - Maler Schreiber stellt erste Graffitiwand in Bad Gandersheim-Wrescherode zur Verfügung

Bereits seit einiger Zeit befasst sich der Stadtjugendring in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim mit der Möglichkeit, jungen Graffitikünstlern die Chance auf Entfaltung zu geben. Mobile Stellwände waren bereits geplant, die Idee wurde aber wieder verworfen, da ideale Standorte dafür sehr rar waren. Außerdem waren geeigneter Schutz vor Wind und Wetter Grund für anderweitige Planungen.

Auf der Suche nach öffentlichen und frei zugänglichen Wandflächen ist man jetzt fündig geworden. Frei nach dem Motto „Farbe verbindet“, hat nun Malermeister Michael Schreiber angeboten, eine Wandfläche für Graffitis zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring Bad Gandersheim, hat Schreiber langfristige Pläne: „ Wir starten in diesem Jahr in unserem Betrieb ein weiteres neues Projekt und durch die Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring sehe ich das als eine runde Sache. Selbstverständlich möchte auch ich nicht gutheißen, dass willkürlich quer durch die Stadt rumgesprüht wird und es soll auch keinesfalls eine Belohnung für mutwillige Sachbeschädigung sein. Aber wenn ich durch das bereitstellen einer legalen Fläche zum sprayen, meinen Teil dazu beitragen kann, dass zukünftig eben keine Wände mehr illegal beschmutzt werden, dann mache ich das gerne!“

Der Malerbetrieb Schreiber hatte im Sommer kostenlos einige Schriftzüge und sogenannte Tags entfernt (wir berichteten). Unter dem Motto „Wir Gandersheimer müssen zusammenhalten“ hatte Michael Schreiber via Facebook Betroffene aufgerufen, sie können sich gerne bei ihm melden. Dieser Aufforderung kamen auch einige dankend nach.

Auch ein Kunstprojekt des Malerbetriebes mit der damaligen Osterbergschule, brachte vor zwei Jahren einige bemerkenswerte Graffitikunstwerke auf Stellwänden hervor.

Die nun bereitgestellte Graffitiwand auf der Rückseite des Hauses Landwehr 32 in Wrescherode mit Zugang vom Mühlensteg, wurde mit bunten Pfeilen markiert. So kann man leicht erkennen, wo gesprayt werden darf. Eine Sache liegt sowohl dem Stadtjugendring, als auch Michael Schreiber am Herzen: „ Wir möchten keinerlei Hetze oder Beleidigungen sehen. Künstlerische Freiheit ist eine Sache, aber in jenem Fall hört der Spaß auf!“

Gunnar Ude bietet zusätzlich an: „ Wer sich bei uns im Stadtjugendring meldet, gerne auch anonym, dem stellen wir bei Bedarf auch Material zur Verfügung!“
Bad Gandersheim kann stolz sein, so einen engagierten Jugendpfleger zu haben.
Vielleicht finden sich noch weitere Möglichkeiten, um das Angebot für Kunstschaffende zu erweitern. Dem Stadtjugendring liegt bereits eine weitere Anfrage vor, allerdings möchte man vorerst abwarten, wie sich das aktuelle Projekt entwickelt. red

Die Bilder dokumentieren die jetzt von Malermeister Schreiber bereitgestellte erste freie Fläche in Bad Gandersheim-Wrescherode, Landwehr 32, , auf der losgesprayt werden darf.












25.01.2021 • 21:12 Uhr

Erfolgreiche Ermittlungsarbeit! Polizei beendet Serie von Kellereinbrüchen - Zwei Tatverdächtige nach umfangreichen Ermittlungen in Haft

Durch intensive Ermittlungen hat die Polizei Göttingen jetzt eine umfangreiche Einbruchserie beendet. Im Zeitraum von Sommer 2020 bis in die zweite Januarwoche 2021 hinein war es im gesamten Stadtgebiet von Göttingen zu einer hohen dreistelligen Anzahl an vollendeten und versuchten Kellereinbrüchen gekommen. Das Diebesgut umfasste alles, was heutzutage in Kellern gelagert wird. Über alte Bekleidung, alte Fernseher und Konserven, bis hin zu teuren Alkoholika, Fahrrädern und diversen hochwertigen Werkzeugen.

Die aufgenommenen Ermittlungen des 2. Fachkommissariats führten letztlich zu einer Gruppe von drei dringend Tatverdächtigen, die der Betäubungsmittelszene zuzurechnen sind. Gegen einen 39 Jahre alten Bad Lauterberger (Landkreis Göttingen) und einen 43-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz erließ das Amtsgericht Göttingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft inzwischen U-Haftbefehle wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr. Der dritte Tatverdächtige, ein 46-jähriger Göttinger, befindet sich aktuell auf freiem Fuß.

Nach Erkenntnissen der Ermittler schlugen die Tatverdächtigen über das gesamte Stadtgebiet verteilt zu. In unterschiedlicher Zusammensetzung oder auch allein und häufig zur Nachtzeit. Im Großteil der Fälle drangen sie in Mehrfamilienhäuser ein, suchten die Kellerbereiche oder Dachböden auf und entwendeten dort vorgefundene Gegenstände. Aufgrund von Abgleichen der gesicherten Spuren, aber auch übereinstimmender Zeugenangaben mit Täterhinweisen, konkretisierte sich schließlich der Tatverdacht gegen die drei jetzt dingfest gemachten Männer.

In ihren Wohnungen stellten die Ermittler bei richterlich angeordneten Durchsuchungen diverses mutmaßliches Diebesgut sicher. Ein Teil davon konnte zugeordnet und wieder an die Geschädigten ausgehändigt werden. Wo die hochwertigen Gegenstände letztlich verblieben sind, lässt sich derzeit noch nicht ermitteln.

Nach Verhaftung der drei mutmaßlichen Kellereinbrecher brach die Tatserie sofort schlagartig ab.jk










25.01.2021 • 21:10 Uhr

Liebenburger wehrt sich massiv gegen Polizisten und landet in der Zelle

Am vergangenen Freitag, gegen 18.45 Uhr, randalierte ein 40-jähriger Mann aus Liebenburg in einem Mehrfamilienhaus herum und ließ sich durch die alarmierten Polizeibeamten aus Langelsheim auch nicht beruhigen. Im Gegenteil, er beleidigte die Polizisten auch noch. Da er zudem unter Alkoholeinfluss stand, wurde er zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam nach Goslar gebracht, zuvor wurde ihm noch eine Blutprobe entnommen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.ots











25.01.2021 • 21:06 Uhr

Stein-Attacke auf Transporter des Verbandes "Die Falken" -Polizei fragt: Wer kann Hinweise geben?

Tatort: Braunschweig, Goslarsche Straße, Tatzeit: Samstag, 24. Januar 2021, 0.01 Uhr:
Polizei sucht Zeugen, nachdem mit einem Stein eine Seitenscheibe eines Transporters beschädigt wurde.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand der weiße VW T5 des Verbands "Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken" in der Goslarschen Straße auf einem angemieteten Parkplatz. Dieser befindet sich in unmittelbarer Näher zum Büro des Kreisverbands und ist durch ein Schild eindeutig zuzuordnen.

Gegen Mitternacht hörte eine Zeugin einen lauten Knall. Kurz darauf stellt sie fest, dass eine Seitenscheibe des Transporters offensichtlich mit einem Stein eingeschlagen worden war. Der Stein befand sich noch im Fahrzeug. Die Frau alarmierte die Polizei.

Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet. Weil ein Zusammenhang mit den am Vortat stattgefundenen Versammlungen nicht ausgeschlossenen werden kann, hat das Fachkommissariat für Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu der Beschädigung oder verdächtigen Personen in der Nähe des Tatorts machen können, sich beim Kriminaldauerdienst unter Telefon 0531/476-2516 zu melden.ots










25.01.2021 • 20:56 Uhr

Niedersachsen stärkt Schutz von Flüchtlingskindern in Unterkünften

Minister Boris Pistorius (SPD) : „Wir müssen die Schwächsten der Schwachen mit geeigneten Maßgaben schützen"

Um den Schutz geflüchteter Kinder und ihrer Familien in den Unterkünften des Landes weiter zu erhöhen, haben das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport sowie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung - gemeinsam mit den Kinderrechtsorganisationen „Save the Children" und „Plan International Deutschland" - die Situation in den Einrichtungen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) für Flüchtlinge und Asylbewerber mit dem Ziel in den Blick genommen, notwendige konkrete Verbesserungen umzusetzen. Mit dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) geförderten Projekt „Kinder schützen - Strukturen stärken!" sollen Kinderrechte eingeführt sowie Kinderschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen flächendeckend und nachhaltig verbessert werden. Neben Niedersachsen wurde das Projekt des BMFSJ auch in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein durchgeführt. In der niedersächsischen Landesaufnahmebehörde sind derzeit 2.500 Migranten untergebracht.

Das umfassende Monitoring der Einrichtungen hat mehrere Verbesserungsmöglichkeiten zu Tage gefördert: So wird gezielt die Zusammenarbeit der Standorte der LAB NI mit den örtlichen Jugendämtern vorangetrieben, außerdem werden entsprechende Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Zudem ist aus dem Projekt eine Willkommensmappe hervorgegangen, die neuankommenden Familien in der LAB NI in der jeweiligen Sprache ihres Herkunftslandes ausgehändigt wird und alle relevanten Informationen zu Kinderrechten sowie Ansprechpersonen in der Unterkunft und bei den Jugendämtern bereithält. Die Mappe kann von den Standorten jederzeit individuell angepasst und aktualisiert werden.

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zu den Ergebnissen des Projekts: „Ich denke, dass wir in den Unterkünften der Landesaufnahmebehörde einen hohen Standard gewährleisten. Das Projekt macht dennoch Sinn, denn die Ergebnisse haben punktuell weiteren Verbesserungsbedarf gezeigt, den wir umgehend umsetzen werden. Gerade die Kinder, die etwa aus dem syrischen Bürgerkrieg oder einem Flüchtlingslager wie in Moria zu uns kommen, sind besonders schutzbedürftig. Darum ist es wichtig, im Rahmen von Projekten wie diesem noch einmal genau hinzuschauen, wie wir ihre Situation durch konkrete Maßnahmen verbessern können. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten ausdrücklich für ihren Input und ihre hervorragende Arbeit!"

Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, betont: „Die eigenen Strukturen und Bedingungen im Sinne des Kinderschutzes zu hinterfragen ist ein intensiver Prozess. Aber er lohnt sich. Einrichtungen sind gut beraten, sich zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Nur so kann es gelingen, den Kinderschutz zu stärken."

In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien und den Verantwortlichen der Erstaufnahmeeinrichtungen wurden standardisierte Handlungsabläufe und Verfahren zum Kinderschutz entwickelt. „Schon mit kleinen Veränderungen kann man etwas bewirken", so Marie Nadjafi-Bösch, Projektleitung bei Save the Children. „Wichtig ist zum Beispiel, dass es in jeder Unterkunft eine Ansprechperson für Kinderschutz gibt und diese in Kontakt mit dem örtlichen Jugendamt steht."

Gemeinsam wurden im Rahmen des Projektes Konzepte entworfen, um Eltern und Kinder in Unterkünften für geflüchteten Menschen mit Kinderrechten vertraut zu machen und sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken. „Ein wichtiger Aspekt war zudem die Erstellung von Curricula für Weiterbildungsmaßnahmen für unterschiedliche Mitarbeitende in Unterkünften", sagt Luisa Gebauer, Referentin im Kinderschutzprogramm von Plan International Deutschland. „Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Berufsgruppen der Unterbringung für geflüchtete Menschen betrifft."

Jens Grote, Präsident der LAB NI, dankt insbesondere den Projektpartnern von Save the Children und Plan International Deutschland: „Das Projekt hat uns geholfen, unsere bisherigen Maßnahmen zum Kinderschutz zu reflektieren, zu verbessern und neue Strukturen für einen organisierten Kinderschutz zu schaffen. An allen Standorten und Außenstellen werden wir zukünftig Kinderschutzbeauftragte einsetzen, die den Kindern mit ihren Belangen und Rechten bei allen Planungen und Gestaltungen zukünftig eine Stimme geben werden."

Die Ergebnisse aus dem Projekt in den Aufnahmeeinrichtungen sollen auch als „Best-Practice"-Beispiele für die Unterbringung von Geflüchteten in den niedersächsischen Kommunen dienen. In der LAB NI sind derzeit rund 2.500 Personen untergebracht.










25.01.2021 • 20:47 Uhr

Meilenstein für neue Sportstadt Bad Gandersheim in der Marienstraße: Erste Krankengymnastik terminiert

Ein Meilenstein in Bad Gandersheim für die neue Sportstadt in Bad Gandersheim. Kathrin Signore reicht das erste Rezept ein für Physiotherapie und termininiert ihre krankengymnastischen Anwendungen mit Tobias Kruse, dualer Student Gesundheitsmanagement. Am 1. Februar 2021 startet Bad Gandersheims neue Physiotherapie, Termine werden seit heute bereis vergeben. red











25.01.2021 • 13:37 Uhr

Nicht kleckern sondern klotzen! 94 Millionen Euro für Kinderbetreuung: Bundesgeld für Krippen und Kindergärten geht an Kommunen

Die Regierung haut die nächsten 94 Millionen Euro raus!
Mit 94,4 Millionen Euro werden die Kommunen in Niedersachsen bei Investitionen in Kindertageseinrichtungen unterstützt. 64,4 Millionen stehen für Plätze in Krippen und der Kindertagespflege für Kinder unter drei Jahren bereit. Für Kindergärten sind 30 Millionen Euro für zusätzliche Plätze sowie Ausbau-, Umbau-, Sanierungs-, Renovierungs- und Ausstattungsmaßnahmen, wie z. B. Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten, zur Digitalisierung und zur Bewegungs- und Barrierefreiheit, vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem 5. Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung" 2020-2021 und sind aufgrund bundesgesetzlicher Regelung bis zum 30.06.2021 zu binden.

Die Förderung im Krippenbereich erfolgt über die bekannte „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für den weiteren Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren (RAT V)". Für Investitionen in Kindergärten ist eine neue „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen in Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung" (RL IKiGa) am 23.12.2020 in die Verbandsbeteiligung gegeben und veröffentlicht worden. red












25.01.2021 • 12:09 Uhr

Beispielhaft und vorbildlich! Bad Gandersheimer Unternehmer stellt Fläche für Graffiti zur Verfügung

Immer noch zieren etliche Graffitiwerke öffentliche Flächen im Bad Gandersheimer Stadtbild (wir berichteten aktuell und exklusiv).

„Provide us a Wall,“ so die Forderung an der Bahnunterführung unterhalb des Bahnhofes. Die Einen nennen es Kunst, die Anderen Schmiererei. Fakt ist, dass es sich um Sachbeschädigung handelt. Jetzt kommt wohl Bewegung in das Thema.

Ein Unternehmer aus Bad Gandersheim soll sich bereiterklärt haben, eine Wandfläche für Graffitikunst zur Verfügung zu stellen. Welche Rolle der Bad Gandersheimer Stadtjugendring spielt und was noch angedacht ist, das berichten wir in Kürze.red










25.01.2021 • 12:05 Uhr

Zeugenaufruf nach Diebstahl einer Gitarre

Bereits Ende Dezember 2020 wurde aus einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in der Wörthstraße eine Gitarre samt Zubehör gestohlen. Die Polizei Hildesheim sucht seit heute Zeugen, die zur Tat oder zum Verbleib des Instrumentes Angaben machen können.

Den Ermittlungen zufolge konnte die Tatzeit zwischen dem 30. Dezember 2020, 10:30 Uhr, und dem 31. Dezember 2020, 12:30 Uhr, eingegrenzt werden. Zumindest ein unbekannter Täter drang durch gewaltsames Öffnen der Tür in den Kellerraum des Geschädigten ein und entwendete die zur Rede stehende Gitarre samt Koffer sowie einen Verstärker der Marke AER.

Die Gitarre vom Hersteller Gulid, Typ F-50, ist schwarz und orangefarben und verfügt am Korpus über einen Tonabnehmer der Marke Fishman. Im Nitrolack auf der Oberseite befinden sich deutliche Risse. Die Gitarre befand sich in einem älteren, schwarzen Gitarrenkoffer mit der silberfarbenen Aufschrift "Gulid F-50". In dem Koffer lag zudem ein schwarzer Gitarrengurt aus Leder.

Mit der Veröffentlichung von Bildern des gestohlenen Instrumentes erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf den Verbleib.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Hinweise geben können bzw. die im Tatzeitraum Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm/Fotos: Polizei












25.01.2021 • 11:55 Uhr

Seit heute Morgen: Geänderte Corona-Verordnung in Kraft - Mehr Homeoffice! Mehr Kontaktverbote! Medizinische Masken Pflicht, auch in Kirchen!

In Niedersachsen ist am (heutigen) Montag die geänderte Corona-Verordnung in Kraft getreten. Damit setzt das Land den jüngsten Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit der Bundeskanzlerin um. Der Beschluss basiert darauf, dass durch die bisherigen Maßnahmen und insbesondere durch das besonnene Verhalten der Bürgerinnen und Bürger die Infektionszahlen gesenkt werden konnten. Gleichzeitig bewegt sich das Infektionsgeschehen aber weiterhin auf einem zu hohen Niveau, vor allem angesichts der zusätzlichen Gefahren, die von Mutationen des SARS-CoV2-Virus ausgehen. Vor diesem Hintergrund werden die bisherigen Maßnahmen bis zum 14. Februar 2021 verlängert und durch weitere Vorgaben ergänzt, die unter anderem eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie eine Ausweitung des Arbeitens im Homeoffice umfassen. Die Vorgaben zum Homeoffice werden nicht in den Länderverordnungen erfasst, sondern in einer gesonderten Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geregelt. Diese Bundesverordnung soll am Mittwoch, den 27. Januar 2021 in Kraft treten und zunächst bis zum 15. März 2021 befristet sein.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Die Infektionszahlen gehen bundesweit und auch bei uns in Niedersachsen zurück. Mein herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich nach wie vor in überwiegender Mehrheit sehr umsichtig und verantwortungsvoll verhalten. Ich habe großes Verständnis dafür, dass mittlerweile viele Menschen die durch das Virus verursachten Einschränkungen zunehmend als schwere Bürde empfinden. Wir dürfen jedoch jetzt nicht nachlassen, um das mühsam Aufgebaute nicht wieder einzureißen. Von den Virusmutationen geht nach Ansicht von Experten eine sehr hohe Ansteckungsgefahr aus. Um eine schnelle Ausbreitung der Mutationen zu verhindern, müssen die Infektionszahlen noch zügiger und deutlicher sinken als bislang. Deshalb gilt auch weiterhin, dass wir alle gemeinsam unsere Kontakte noch stärker auf ein absolutes Minimum reduzieren müssen. Auch in der Arbeitswelt müssen - wo immer es geht - die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und zum Homeoffice noch intensiver genutzt werden."

Homeoffice:

Die Vorgaben zum Homeoffice werden nicht in den Länderverordnungen erfasst, sondern in einer gesonderten Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geregelt. Diese Bundesverordnung soll am Mittwoch, den 27. Januar 2021 in Kraft treten und zunächst bis zum 15. März 2021 befristet sein. Laut BAMS umfasst die Verordnung folgende neue Vorgaben:

Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
Es gelten strengere betriebliche Arbeitsschutzregelungen für Abstände und Mund-Nasen-Schutz:
Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.
Weiterführende Informationen sowie den Verordnungsentwurf finden Sie auf den Seiten des BAMS:
https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze/sars-cov-2-arbeitsschutzverordnung.html;jsessionid=66441CF8ACCDD4E3E893FA8DA1FC22D7.delivery2-master

Änderungen in der Corona-Verordnung des Landes:

Kontaktbeschränkungen:

Weil sich das Virus von Mensch zu Mensch überträgt, gelten auch in der geänderten Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen umfassende Kontaktbeschränkungen. Jede Person hat Kontakte zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Jede Person darf sich in der Öffentlichkeit außerhalb der eigenen Wohnung nur

allein oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, und höchstens einer weiteren Person oder als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand sowie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließlich drei Jahren aufhalten (§ 2 Abs.1). Eine private Betreuung von Kindern in Kleingruppen ist möglich (§ 11 Abs. 1). Durch die geänderte Verordnung sind jetzt ausdrücklich auch Betreuungen von Kindern durch die Großeltern in deren oder in der elterlichen Wohnung zulässig.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die zulässigen Kontakte möglichst auf gleichbleibende Personen zu beschränken und sich nicht mit unterschiedlichen Personen zu treffen.

Pflicht zum Tragen Medizinischer Masken:

Vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Virus-Mutationen haben Bund und Länder in ihrem jüngsten MPK Beschluss darauf hingewiesen, dass medizinische Masken eine höhere Schutzwirkung haben als Alltagsmasken. Der Begriff „Medizinische Masken" im Sinne der geänderten Landesverordnung umfasst insbesondere OP-Masken, aber auch Atemschutzmasken der Kategorie FFP2 und Masken mit mindestens gleichwertigem genormten Standard. Nicht zulässig sind Atemschutzmasken mit Ausatemventil. Sie schützen zwar denjenigen, der sie trägt, nicht aber die Umstehenden.


In Niedersachsen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske insbesondere an folgenden Orten/in folgenden Situationen:

in den derzeit geöffneten Bereichen des Handels, hierzu gehören: Lebensmittelhandel, Wochenmärkte, Getränkehandel, Abhol- und Lieferdienste, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien, Geschäfte für Optik und Hörgeräte, Banken, Poststellen etc.,
im öffentlichem Personenverkehr, das heißt in Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Zügen, Taxen, Fähren sowie in Bahnhöfen, an Haltestellen und deren Wartebereichen,
wenn Tätigkeiten oder Dienstleistungen die Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 m erfordern. Das gilt insbesondere in der Gesundheitsversorgung, der Pflege und bei körpernahen Dienstleistungen. Hierzu gehören auch Arztpraxen,
in Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen in Kirchen, Synagogen, Moscheen und anderen geschlossenen Räumlichkeiten und auch bei Zusammenkünften anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften.
Die Pflicht, an den genannten Orten medizinische Masken zu tragen, trifft Kinder zwischen dem 6. und dem 15. Geburtstag nicht. Bei ihnen reicht eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind generell schon bislang von der Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ausgenommen (§ 3 Absatz 6 Satz 1).

Die Betreiberinnen und Betreiber von Verkehrsmitteln müssen nach der Verordnung auf die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken hinweisen und auf etwaige Verstöße reagieren (§ 3 Absatz 7 Satz 2).

Generell wird in Situationen, in denen ein engerer oder längerer Kontakt zu anderen Personen - insbesondere in geschlossenen Räumen - unvermeidbar ist, die Nutzung medizinischer Masken dringend angeraten.

Religiöse Veranstaltungen/Zusammenkünfte von Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften

Bei Gottesdiensten in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie bei Zusammenkünften anderer Glaubensgemeinschaften muss der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt bleiben. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Platz. Der Gemeindegesang bleibt untersagt. Neu in der geänderten Verordnung wird geregelt (§9 Abs. 1 Satz 6), dass Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Veranstaltungen im Sinne des § 9 Abs. 1 Satz 2 bei den örtlich zuständigen Behörden spätestens zwei Werktage zuvor anzuzeigen sind, sofern keine generellen Absprachen mit den entsprechenden Behörden getroffen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die maximal zulässige Kapazität der verfügbaren Räumlichkeiten insbesondere bei Veranstaltungen mit vorhersehbar hoher Frequentierung nicht überschritten wird und die strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen, in denen diese Zusammenkünfte stattfinden sollen, eingehalten werden können und auch eingehalten werden. Damit werden die Veranstalter zusätzlich dahingehend unterstützt, dass die Zusammenkünfte rechtskonform durchgeführt werden.

Diese Regelung richtet sich nicht an die großen christlichen, islamischen oder jüdischen Religionsgemeinschaften, die an feststehenden und allgemein bekannten Wochentagen wiederkehrend die betreffenden Veranstaltungen auf der Grundlage eines den Vorschriften dieser Verordnung entsprechenden Hygienekonzeptes zur Wahrung von Teilnehmerzahlen, Abständen etc. durchführen. Das Hygienekonzept ist in diesen Fällen - soweit noch nicht erfolgt - aber den zuständigen örtlichen Behörden bekannt zu geben und mit diesen abzusprechen.

Schulen/Kitas

Allgemein gilt: Schulen und Kitas in Niedersachsen bleiben weitestgehend geschlossen. Mit rund 75 Prozent verbleiben die allermeisten Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht nach Szenario C. Eine Notbetreuung wird angeboten. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die niedersächsischen Vorgaben im Einklang mit dem jüngsten MPK-Beschluss befinden. Zudem sei darauf hingewiesen, dass Eltern, die ihre Kinder - dort, wo es zulässig ist - nicht zur Schule schicken möchten, durch die Aufhebung der Präsenzpflicht Anspruch auf das ausgeweitete Kinderkrankentagegeld haben.

Folgende neue Regeln in den §§ 12 und 13 gelten für Schulen und Kitas:

Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Eine Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten.
Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen für geistige Entwicklung einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird jedoch aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.
Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird auch hier aufgehoben. Auch hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit nur auf Distanz unterrichtet zu werden.
Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5 bis 8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12 verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C. Eine Notbetreuung wird angeboten für Kinder der Schuljahrgänge 1 bis 6 in den Szenarien B und C.
Weitergehende Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Niedersächsischen Kultusministeriums: https://www.mk.niedersachsen.de



Heime für ältere oder pflegebedürftige Menschen

Aufgrund der hohen Inzidenzen in der älteren Bevölkerung und zahlreichen schweren Ausbrüchen in Alten- und Pflegeinrichtungen trotz aller bereits getroffenen Maßnahmen wie der Umsetzung von Hygienekonzepten und der Breitstellung von Schutzausrüstung, wird die Testpflicht verschärft. Mindestens bis die Impfungen mit beiden Impfdosen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, kommt dem Schnelltest bei Betreten der Einrichtungen eine besondere Bedeutung zu.

Beschäftigte in Heimen für ältere oder pflegebedürftige Menschen und in den weiteren in § 14 Absatz 2 Satz 1 genannten Wohnformen sowie die dort eingesetzten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, Praktikanteninnen und Praktikanten, ehrenamtlich Tätige, Bundesfreiwilligendienstleistende und Freiwilligendienstleistende haben an jedem Tag, an dem sie in den Einrichtungen oder für die ambulanten Pflegedienste tätig sind, einen PoC-Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen zu lassen. Die Einrichtungen sind in der Verantwortung, eine umfassende Umsetzung der Testverordnung sicherzustellen. Unterstützend sollen Bundeswehrsoldaten und im zweiten Schritt Freiwillige vorübergehend zur Durchführung der Schnelltests in den Einrichtungen eingesetzt werden. Die Hilfsorganisationen in Deutschland übernehmen die entsprechenden Schulungen. Die kommunalen Spitzenverbände koordinieren die Erfassung des regionalen Bedarfs, die Bundesagentur für Arbeit wird die Vermittlung unterstützen.
Für das Personal in Alten- und Pflegeinrichtungen wird zudem beim Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen.
Verbot von Übernachtungen in Wohnmobilen im öffentlichen Raum

Den Betreibern von Camping- sowie Wohnmobilstellplätzen war schon bislang das Gestatten von touristischen Übernachtungen untersagt (§ 10 Abs. 2 Satz 1 Buchst. c und d). Dies hat dazu geführt, dass sich die Übernachtungen insbesondere mit Wohnmobilen zunehmend in den öffentlichen Straßenraum verlagern. Dieser Verlagerung begegnet die nun getroffene Regelung. Auch bei Übernachtungen im öffentlichen Straßenraum besteht die Gefahr, dass sich an touristischen Hotspots unzulässige Menschenansammlungen bilden und es daneben zu zusätzlichen Kontakten kommt. Auch sind sie deshalb jetzt untersagt (§ 10 Absatz 2a).

Diese Änderungen in der Corona-Verordnung sind am 25. Januar 2021 in Kraft getreten. Befristet ist die Geltungsdauer der Verordnung auf den 14. Februar 2021.
red











25.01.2021 • 11:50 Uhr

Corona und Kultur: Veranstaltung der FDP Fraktion im Niedersächsischen Landtag mit LAGA-Managerin Rebecca Simoneit-Barum

Die Corona-Pandemie hat die Kunst- und Kulturszene lahmgelegt. Vereine, Kulturinstitute, Freischaffende und viele weitere Beteiligte sind – aufgrund der unklaren Perspektiven – verzweifelt. Wie kann die Branche die Krise überleben? Und wie wird sich das analoge Erleben von Kunst und Kultur in Zukunft verändern? Es gibt bereits viele Ideen – konkrete Lösungen fehlen dagegen! Wo steht die Szene nach fast 11 Monaten im Lockdown? Welche Hilfen kommen wirklich an und wie kann die Politik jetzt gezielt helfen?

Diese und weitere Fragen stellen sich Stefan Birkner, FDP-Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag und Rebecca Siemoneit-Barum, Schauspielerin und Event Managerin bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Die Veranstaltung der FDP Fraktion Niedersachsen findet morgen am 26. Jan 2021, 19-20 Uhr per Zoom digital statt. Fragen der Zuhörer können direkt im Chat beantwortet werden.

Der Link zur Veranstaltung lautet https://zoom.us/j/3176610787. Informationen dazu finden Sie auch auf der Internetseite von Christian Grascha (www.christian-grascha.de) und auf der Facebook Seite der FDP Fraktion Niedersachsen. red /Foto: FisWMG










25.01.2021 • 11:22 Uhr

Großbrand in Hann. Münden - Polizeiliche Ermittlungen zur Brandursache beginnen

Im Zusammenhang mit dem Großbrand in der Altstadt von Hann. Münden (Landkreis Göttingen, wir berichteten) hat das Polizeikommissariat Hann. Münden am Montag (25.01.21) die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigem Stand brach das Feuer am Samstagmorgen (23.01.21) gegen 07.15 Uhr aus noch ungeklärter Ursache im Anbau einer Wäscherei am Aegidiiplatz aus. Wegen der engen Bebauung griffen die Flammen schnell auf weitere angrenzende Fachwerkhäuser über.

Neben den eigentlichen Untersuchungen am Brandausbruchsort werden sich die Ermittler der Polizei in den kommenden Tagen mit der Vernehmung von Zeugen sowie der Sichtung und Auswertung von vorliegendem Bildmaterial befassen. Für Dienstag (26.01.21) ist außerdem die Begutachtung der Brandstelle durch einen Experten der Brandursachenkommission des Landeskriminalamtes Niedersachsen aus Hannover vorgesehen.

Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang weiterhin nicht. Die genaue Höhe des entstandenen Gesamtschadens ist offen.jk










25.01.2021 • 10:25 Uhr

B 64: Baumfällarbeiten an der Anschlussstelle Bad Gandersheim-Ost - Vorbereitungen für bevorstehenden Umbau der Anschlussstelle

Ab dem heutigen Montag, 25. Januar, kommt es im Landkreis Northeim wegen Gehölzarbeiten an der Bundesstraße 64, Anschlussstelle Gandersheim-Ost, zu Verkehrsbehinderungen. Nach Mitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim ist mit Behinderungen auf der B 64 und den Auf-/Abfahrtsrampen zu rechnen.

Mit den Fällarbeiten wird der Grundstein für den bevorstehenden Umbau der Anschlussstelle gelegt. Im Laufe des Jahres sollen an dem Knotenpunkt zwei weitere Rampen hergestellt werden, die das Ab- und Auffahren aus und in Richtung Kreiensen ermöglichen werden. Darüber hinaus wird die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Dehneweg verändert. Das Baufeld für die neuen Verkehrsflächen, muss bis Ende Februar vom Gehölz befreit werden.

Die Fällarbeiten können weitestgehend unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung ausgeführt werden. Hier ist sowohl mit einer halbseitigen Sperrung der B 64 als auch der Braunschweiger Straße zu rechnen. Für den 27. und 28. Januar wird, zusätzlich zu der halbseitigen Verkehrsführung auf der B 64, die Auffahrtsrampe in Richtung Seesen voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, für diese Zeit die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Wrescherode zu nutzen oder auf die Anschlussstelle Gandersheim-Mitte auszuweichen. Die Zufahrt aus Richtung Bad Gandersheim zum Dehneweg wird weiterhin möglich sein.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 29. Januar andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. red











25.01.2021 • 10:13 Uhr

Spannende Entdeckungen in der Region: Der Star von Eisdorf ist eine originalgetreue MIG 21

Irgendwie waren wir in Eisdorf gestrandet. Auf unserer Tour in Richtung Harz. Akkurate Häuser mit ordentlichen Vorgärten. Auffällig weiterhin in dem niedlichen 1.500-Seelendorf eine Ganztags-Grundschule, der christliche Kindergarten mit Hort und zeitgemäße Hinweise auf "Eisdorf ist mobil...", die wohl aktuellste Errungenschaft in dem Ortsteil von Bad Grund im Landkreis Göttingen.

Und nach einer weiteren Rumkurverei in dem Örtchen plötzlich eine spektakuläre Entdeckung: vor einer Firmenhalle das Original eines legendären Kampfjets. Eine originalgetreue MIG 21. Ein spannendes Museumsstück der Fliegerei. Ganz öffentlich ausgestellt.

Irgendwann einmal nach 1994 wurde die MIG 21 aus den Flugzeug-Beständen der ehemaligen Luftwaffe in der DDR, die der Bundeswehr im Zuge der Wiedervereinigung übergeben wurden, ausgemustert. Ein lokaler Unternehmer und Freund der Sportfliegerei in Eisdorf erfüllte sich einen Traum und erwarb das Fluggerät russischer Bauart. Nach Restauration erfolgte eine prominente Aufstellung auf dem eingezäunten Firmengelände gleich neben seinem Wohnhaus. Seitdem ist die MIG 21 ein Hingucker erster Klasse und das am häufigsten fotografierte Objekt in dem Ort. Somit das wirkliche und hammerharte Wahrzeichen von Eisdorf!
red /Fotos: Fis WMG















25.01.2021 • 09:24 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Hellingrath kündigt dritte große Baustelle an - eine im Freibadgelände

Bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim schreiten die "vorbereitenden" Arbeiten für zukünftig noch zu erstellende Bauwerke weiter voran. Das ist im Bereich "Koppelwiese" (Auepark) und rund um den zweiten Osterbergsee mit dem anschließenden Sektor "Spiel- und Sportpark" gut zu beobachten.

Nun hat LAGA Geschäftsführer Thomas Hellingrath die Eröffnung einer dritten großen Baustelle im Rahmen des Gesamtprojektes angekündigt. "Zusätzlich werden bis Ende Februar auch noch Rodungsarbeiten im "Landschaftspark" (erster Osterbergsee) und im Bereich Freibad durchgeführt", so seine Ankündigung in einer offizielle Mitteilung an die Mitglieder des Bad Gandersheimer Stadtrates.

Zu diesen Einzelprojekten betont der Geschäftsführer immer wieder, dass es sich "aktuell hauptsächlich und Boden - und Wegebauarbeiten handelt". Diese Betonung hat Relevanz: Solange für die Projekte die erforderlichen und beantragten Baugenehmigungen für Bauwerke von der Genehmigungsbehörde bei der Northeimer Kreisverwaltung nicht erteilt sind, kann und darf es sich nur um diese vorbereitenden Erdarbeiten handeln.

In diesem Zusammenhang mutet es irritierend an, dass im Bereich des Aueparks direkt an der Gande bereits ein Fundament aus Beton geschaffen wurde, das von Fachleuten bereits als Teil eines Bauwerksinterpretiert wurde.
red
Die Bilder dokumentieren den verschneiten Wasserpilz im Planbecken des Freibades und zeigen Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Foto: Fis WMG/Jens Burger














25.01.2021 • 08:18 Uhr

Neue Niedersächsische Quarantäne-Verordnung: Coronavirus-Einreiseverordnung mit 10 Tage-Quarantäne, Testpflichten und drei Ausnahmen

Keine Tests für 1. Durchreisende, 2. Beschäftigte im Gesundheitswesen und 3. grenzüberschreitende Personen-Waren oder Gütertransporte auf Straße, Schiene, Schiff und Flugzeug

In Reaktion auf das sich weltweit erneut verschärfende Infektionsgeschehen und die aufgetretenen Mutationen des Coronavirus SARSCoV-2 namentlich im Vereinigten Königreich von Großbritannien, Nordirland, der Republik Irland und der Republik Südafrika wurden jetzt auch in der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung Verschärfungen vorgenommen. Außerdem erfolgten Anpassungen an die am 14. Januar 2021 in Kraft getretene Verordnung des Bundes zum ‚Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2' (Coronavirus-Einreiseverordnung)'.

Einreisen aus Risikogebieten bergen die Gefahr einer Verstärkung des Infektionsgeschehens mit erheblichen Folgen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung und einer möglichen Überlastung des Gesundheitssystems. Auch wenn in einigen Staaten zwischenzeitlich aufgrund der zum Teil einschneidenden Maßnahmen Rückgänge der Infektionszahlen zu beobachten sind, bewegen sich die Infektionszahlen weltweit und auch innerhalb der Europäischen Union noch auf einem hohen Niveau. In einigen Ländern steigen die Fallzahlen immer noch weiter an. Es sind zwar erste Impfstoffe zugelassen und auch erste Impfungen durchgeführt worden. Eine umfassende Immunisierung der Bevölkerung lässt jedoch fast überall noch auf sich warten. Bis heute ist auch noch nicht hinreichend geklärt, ob Geimpfte das Virus nicht dennoch weitergeben können.

Vor dem Hintergrund der auch in weiten Teilen Niedersachsens nach wie vor problematischen Infektionslage sollen neue Infektionseinträge aus dem Ausland unbedingt verhindert werden. Dies gilt umso mehr, als epidemiologische Erkenntnisse darauf hindeuten, dass die in Großbritannien aufgetretene Mutation B.1.1.7 deutlich infektiöser ist als das in Deutschland bisher bekannte Virus. Es gibt hinsichtlich der neuen Mutationen noch keine eindeutige Gewissheit bezüglich deren Eigenschaften.

Die neue Einreise-Verordnung des Bundes löst die kurzfristig vor Weihnachten ergriffenen Einreisebeschränkungen bezüglich des Vereinigten Königreichs und Südafrika ab und sieht nun generell bei Einreisen aus Ländern, die als Verbreitungsgebiet problematischer Virusvarianten eingestuft werden, strengere Auflagen für die Beförderer von Reisenden sowie verschärfte Test- und Quarantänepflichten vor.

In § 3 der Einreise-Verordnung des Bundes wird zwischen normalen Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten unterschieden.

(Normale) Risikogebiete sind Gebiete, die im Sinne des § 2 Nr.17 des Infektionsschutzgesetzes mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV als Risikogebiet eingestuft und durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht worden sind.
Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete, in denen eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
Virusvarianten-Gebiete sind Risikogebiete, in denen bestimmte Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten sind.
Die jeweils aktuellen Listen aller drei Risikogebietstypen finden sich auf der RKI-Webseite: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Bereits seit der zweiten Januarwoche gilt in Niedersachsen bei Einreisen aus Risikogebieten neben der zehntägigen Quarantänepflicht eine ‚Zwei-Test-Strategie': Ein erster PCR-Test muss verpflichtend bei der Einreise aus einem Risikogebiet durchgeführt werden, dann beginnt ungeachtet des Testergebnisses eine zehntägige Quarantäne. Diese kann aber am fünften Tag der Quarantäne bei einem negativen Ergebnis eines zweiten PRC-Tests vorzeitig beendet werden.

Der Testpflicht kann bei einer Einreise aus (normalen) Risikogebieten durch eine Testung binnen 48 Stunden vor Anreise oder durch eine Testung unmittelbar nach der Einreise nachgekommen werden.

Bei einer Einreise aus Virusvarianten-Gebieten, also Ländern, in denen die besonders gefährlichen mutierten Viren bereits verbreitet sind, ist der Test vor Einreise obligatorisch.

Die Niedersächsische Landesregierung aber weist an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund unbedingt zu vermeiden sind und dass neben der Test- und Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten besteht. Das gilt erst Recht für Reisen in Virusvarianten-Gebiete! Bei Personen, die sich vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, ist von einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszugehen.

Die Niedersächsische Quarantäneverordnung musste auch im Hinblick auf die Ausnahmen von der Quarantänepflicht an die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes angepasst werden. Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Muster-Quarantäneverordnung zur Verfügung gestellt, um weitgehend einheitliche Regelungen in Deutschland sicher zu stellen. Niedersachsen ist der Muster-Quarantäneverordnung in weiten Teilen gefolgt.

Zu den Änderungen in der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung im Einzelnen:

Zunächst wurden die Einreiseanmeldung und die Testpflicht aus der Niedersächsischen Quarantäneverordnung herausgenommen. Beides findet sich nun ebenso wie die Definitionen der verschiedenen Risikogebiete in der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

§ 1 Absatz 1 der Niedersächsischen Quarantäne-VO sieht nach wie vor als Grundsatz vor, dass Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Niedersachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Risikogebiet im Sinne des § 2 Nr. 17 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), das mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 eingestuft ist (Risikogebiet), aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Sie müssen sich dann für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.

Die Absätze 5 bis 8 des § 1 der Niedersächsichen Quarantäne-VO enthalten (wie bisher) diverse Ausnahmeregeln.

§ 1 Absatz 4 der Niedersächsisc Quarantäne-VO bestimmt, welche dieser Ausnahmen nicht für Einreisende gelten, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet im Sinne des § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) in dem bestimmte Varianten des Coronavirus SARSCoV-2 verbreitet aufgetreten sind, aufgehalten haben.

Für aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisende Personen gibt es zukünftig nur noch drei Ausnahmen, alle anderen aus diesen Gebieten Einreisenden müssen in die zehntägige Quarantäne:

1. Durchreisende, die Niedersachsen auf schnellstem Wege verlassen, um die Durchreise abzuschließen.

Wenn der Aufenthalt weniger als 72 Stunden dauert sind Personen privilegiert,

2. deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens entsprechend einer Bescheinigung durch den Arbeitgeber/in oder den Auftraggeber/in einer besonderen Dinglichkeit und Unabdingbarkeit unterliegen

3. Für beruflich bedingten grenzüberschreitenden Personen- Waren oder Gütertransport auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug. Dies gilt auch für Personenverkehrsunternehmen sowie für Unternehmen, die Flugzeuge, Schiffe oder Schiffsausrüstung warten, wenn sie sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben, ebenso wie für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter, Besatzungen von Sanitäts- oder Organflügen.

Hinweis: Auch in all diesen Fällen aber gilt dennoch die Pflicht zur Einreiseanmeldung und die normale Testpflicht nach der Coronavirus-Einreise-Verordnung des Bundes!

In der neuen Niedersächsischen QuarantäneVO wird zudem klargestellt, dass Verwandtenbesuche in (normalen) Risikogebieten ebenso wie Besuche bei in Niedersachsen lebenden Verwandten von der Quarantänepflicht befreit sind, wenn bei der Einreise bzw. der Rückreise ein negativer PCR-Test vorliegt (§ 1 Abs. 7 Nr. 2 a („aufgrund eines Besuchs", vorher: „Einreise zum Zwecke des Besuchs" letzteres erfasste nur Besuche in Niedersachsen). Es handelt sich hierbei um eine Anpassung an die Musterquarantäne-Verordnung des Bundes. Diese Ausnahmeregelung für Verwandtenbesuche gilt jedoch nicht für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben (das ergibt sich aus § 1 Absatz 4 der Nds. QuarantäneVO).

Weiter wird in der neuen Niedersächsischen Quarantäne-VO der Zeitpunkt geregelt, wann ein Negativtest vorliegen muss, wenn eine Ausnahme von der Quarantänepflicht diesen voraussetzt: Der Negativtest muss in diesen Fällen bereits bei Einreise vorliegen, auch wenn in solchen Fällen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes ein Test auch erst spätestens nach 48 Stunden nach der Einreise möglich wäre. Das hat den Grund, dass nicht hingenommen werden soll, dass in diesen Fällen zwischen Einreise und Testpflicht ein Aufenthalt von bis zu 48 Stunden ohne Test und ohne Absonderung erfolgt. Der Test kann sowohl am Ort des Grenzübertritts als auch (bei unverzüglicher Fahrt dorthin) in einem Testzentrum oder am Ort der Unterbringung geschehen. Solange ein Negativtest nicht vorliegt oder auf Verlangen nicht vorgelegt werden kann, ist eine Ausnahme nicht eröffnet und die einreisende Person hat sich in die häusliche Absonderung zu begeben. Dies gilt auch für die Wartezeit, bis das Ergebnis eines Tests bekannt ist. Zudem ist es möglich, eine Testung vornehmen zu lassen, wenn man sich bereits in der Absonderung befindet. Bei einem negativen Ergebnis kann die Absonderung dann beendet werden.

Hier nun noch diverse FAQs zu den Quarantäneregeln von Bund und Land:

Wie kann die Testpflicht erfüllt werden?

Zur Erfüllung der Testpflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes genügt es, dass das ärztliche Zeugnis oder Testergebnis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 spätestens 48 Stunden nach der Einreise aus einem (normalen) Risikogebiet vorliegt. Das ist auch vertretbar, weil die Einreisenden sich dann ja ohnehin zunächst in Quarantäne begeben müssen.

Achtung: Das gilt nur für Einreisen aus Risikogebieten. Bei Einreisen aus Hochinzidenzgebieten oder aus Virusvariantengebieten schreibt auch die CoronaEinreiseVO des Bundes vor, dass der Test schon bei der Einreise vorzuliegen hat. Wenn man einen Beförderer beauftragt, muss diesem der Test sogar schon vor der Einreise vorgelegt werden.

Was bedeutet die Zwei-Test- Strategie

Auf diese Strategie hatten sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs bereits am 5. Januar 2021 verständigt (daraufhin hatte Niedersachsen die Testpflicht in die Quarantäneverordnung aufgenommen (galt ab 11.Januar 2021). Nun wird diese Strategie durch die Coronavirus-EinreiseVO des Bundes und die Quarantäneverordnungen der Länder umgesetzt.

Sie besagt: Wer in die Quarantäne (Absonderung für 10 Tage) muss, muss nachweisen, dass er/sie nicht infiziert ist. Dafür ist die Testpflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung eingeführt. Sie erfolgt vor, bei beziehungsweise nach der Einreise (=erster Test). Um die Quarantäne abzukürzen, kann man sich frühestens nach fünf Tagen der Absonderung freitesten lassen (=zweiter Test). Ist auch dieser zweite Test negativ, kann er/sie die Quarantäne vorzeitig, also nach fünf Tagen, beenden.

Gibt es unterschiedliche Risikoeinstufungen?

Ja, die Coronavirus-Einreiseverordnung unterscheidet:

1. Risikogebiete

2. Hochinzidenzgebiete

3. Virusvariantengebiete.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die jeweils aktuellen Listen aller drei Risikogebietstypen finden sich auf der RKI-Webseite: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Welche Virusvarianten-Gebiete sind derzeit ausgewiesen nach RKI (Stand 22.1.2021)

Brasilien (Virusvarianten-Gebiet seit 19. Januar 2021; bereits seit 15. Juni 2020 als Risikogebiet ausgewiesen)
Irland (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021; bereits seit 9. Januar 2021 als Risikogebiet ausgewiesen)
Südafrika (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021; bereits seit 15. Juni 2020 als Risikogebiet ausgewiesen)
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (Virusvarianten-Gebiet seit 13. Januar 2021; bereits seit November 2020 als Risikogebiet ausgewiesen)
Sind auch Hochinzidenzgebiete bereits vom RKI ausgewiesen worden?

Ja, es sind inzwischen eine Reihe von Hochinzidenzgebiete ausgewiesen. Siehe: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Welche Einreiseanmeldung ist nach der Coronavirus-Einreiseverordnung erforderlich?

Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die elektronische Einreiseanmeldung (DEA) unter www.einreiseanmeldung.de nutzen. Es gibt die Möglichkeit einer Ersatzmitteilung, wenn die digitale Einreisanmeldung nicht möglich ist. Beförderungsunternehmen müssen den DEA-Nachweis kontrollieren. Es werden Regelungen für Einreisen aus dem Schengen-Raum und dem Nicht-Schengen-Raum getroffen. Im Einzelnen muss sich der Reisende hiernach erkundigen. Dies kann er auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministers, des Auswärtigen Amtes und des BMI finden.

· Es gibt Ausnahmen von der Anmeldepflicht für Einreisende aus Risikogebieten.

· Es gibt Ausnahmen für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten.

· Es gibt keine Ausnahmen für Einreisen aus Virusvarianten Gebieten.

Welche Ausnahmen gibt es für die Einreiseanmeldung für Einreisen aus Risikogebieten (Coronavirus-EinreiseVO)?

Von der Anmeldepflicht gelten fünf Ausnahmen:

1. Durchreisende durch ein Risikogebiet ohne Zwischenaufenthalt

2. Durchreisende durch Deutschland bei schnellstmöglichem Verlassen

3. Sogenannter Kleiner Grenzverkehr: weniger als 24 Stunden im Risikogebiet bzw. in Deutschland

4. beruflicher Waren-Gütertransport (Straße, Schiene, Schiff und Flugzeug)

5. Delegationsreise über das Regierungsterminal (Köln/Bonn, Berlin/BB)

Welche Ausnahmen gibt es für die Einreiseanmeldung für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten (Coronavirus-EinreiseVO)?

Wie aus Risikogebieten, mit Ausnahme Nr. 4 Personen, Waren und Gütertransport

Welche Ausnahmen gibt es für die Einreiseanmeldung für Einreisen aus Virusvariantengebieten?

Keine.

Welche Testpflicht gilt nach der Coronavirus-Einreiseverordnung?

Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach Einreise über ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis verfügen. Dieses müssen sie dem zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung vorlegen.
Es gibt Ausnahmen für Einreisende aus Risikogebieten und auch - aber weniger Ausnahmen aus Hochinzidenz-Gebieten.
Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss bereits vor der Einreise - gegebenenfalls gegenüber dem Beförderungsunternehmen - nachweisen können, dass keine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Dieser Nachweis kann auch bei der Einreisekontrolle verlangt werden.
Es gibt für Einreisende aus Virusvarianten Gebieten keine Ausnahmen!
Gibt es Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Einreisen aus (normalen) Risikogebieten?

Ja, die Niedersächsische EinreiseVO enthält diverse Ausnahmeregelungen für Einreisen aus (normalen) Risikogebieten (siehe § 1 Absatz 5 bis 8).

Brauche ich in diesen Fällen einen Test nach der Coronavirus-Einreiseverordnung?
Nein, denn es gelten entsprechende Ausnahmen in der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Gibt es in der Niedersächsischen QuarantäneVO Ausnahmen von der Quarantänepflicht bei Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten?

Ja. Vorab: In allen Fällen gilt ohne Ausnahme die Testpflicht nach der Coronavirus-EinreiseVO des Bundes!

In der Niedersächsischen QuarantäneVO sind nur drei Ausnahmen von der Quarantänepflicht geregelt, alle anderen Einreisenden müssen in die Absonderung! Ausnahmen gelten für:

für Durchreisende, die Niedersachsen auf schnellstem Wege verlassen, um die Durchreise abzuschließen.
Wenn der Aufenthalt weniger als 72 Stunden dauert:

Für Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens mit Bescheinigung der Dinglichkeit und Unabdingbarkeit durch den Arbeitgeber/In oder den Auftraggeber/In
Für beruflich bedingten grenzüberschreitenden Personen- Waren oder Gütertransport auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug, sowie Straßenpersonenverkehrsunternehmen, Unternehmen, die Flugzeuge, Schiffe oder Schiffsausrüstung warten; wenn sie sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben: Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter (nur Bundespolizei), Besatzungen von Sanitäts- oder Organflügen
Gibt es Abweichungen von den Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten?

Nein, das hat die MusterQuarantäneverordnung des Bundes bislang nicht vorgesehen. Gegebenenfalls werden hier kurzfristig bundeseinheitlich weitere Ergänzungen und weitergehende Einschränkungen erforderlich. Es gelten aber bereits weitreichende Einreiseanmeldepflichten und nur ganz wenige Ausnahmen von der Testpflicht nach der Coronavirus-EinreiseVO.
Braucht man für Ausnahmen von der Quarantänepflicht einen Negativattest?
Ja.
Brauche ich in diesen Fällen auch einen Test nach der Coronavirus-EinreiseVO?
Grundsätzlich ja, nur in ganz wenigen Ausnahmefällen nicht.
Zum Beispiel:
wenn ich Verwandte 1. Grades besuche oder Ehegatten, Lebenspartner, die nicht dem gleichen Haushalt angehören oder Sorgerechts- oder Umgangsberechtigte, nicht unter 72 Stunden.
oder für Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens, die einen Aufenthalt von nicht länger als 72-Stunden erfordern.
Was gilt für Verwandtenbesuche nach der Niedersächsischen QuarantäneVO?
Es gibt eine Ausnahme mit Negativtest für Besuche von
Verwandten 1. oder 2. Grades
Ehegatten oder Lebensgefährten, die nicht dem gleichen Hausstand angehören und
für Sorgerechtsberechtigte sowie Umgangsberechtigte.
Die Ausnahme gilt für den Besuch von Verwandten in Niedersachsen aus einem (normalen) Risikogebiet. Umgekehrt gilt das auch, wenn ich von einem Verwandtenbesuch aus einem Risikogebiet zurückkehre. Das stellt die jetzige niedersächsische Quarantäneverordnung klar. Habe ich also nach dem Besuch meiner Großmutter zum Beispiel in den Niederlanden einen Negativtest, muss ich nach der Rückkehr nicht in die Quarantäne.
red










24.01.2021 • 18:38 Uhr

Neue Straße: Unternehmer Hoßfeld läßt häßliche Laubenruinen beseitigt - Wird Entsorgungspark weiter vergrößert?

In der Neuen Straße hat der Entsorgungsunternehmer Hoßfeld auf seinem neuen Grund und Boden in der Neuen Straße komplett aufgeräumt. Damit ist die Stadt von einem häßlichen Erscheinungsbild befreit. Hoßfeld ließ einen Bagger auffahren. Der beseitigte die letzten Ruinen von Gartenlauben. Zuletzt war die Gegend durch mehrfache Brandstiftungen aufgefallen. Die Verursacher der abgefackelten Lauben sind bis heute nicht ermittelt.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group sprach mit dem Unternehmer über das jetzt fast jungfräulich ausschauende Areal und fragte: "Wird Ihr Entsorgungspark um einen weiteren Abschnitt erweitert?" Bekanntlich hat sich das Entsorgungsunternehmen im letzten Jahr in der Neuen Straße von seinem Stammsitz in Richtung Osten enorm vergrößert. Hoffend reagierte zögerlich mit seiner Antwort: "Ich weiß es noch nicht, was wir mit dem Grundstück machen. Wohl aber nicht eine Vergrößerung des Betriebes.












24.01.2021 • 18:19 Uhr

Polizeilicher Einsatz bei Versammlungen gegen Corona-Lockdown und Corona-Leugner im Braunschweiger Stadtgebiet

Ereignisort: Braunschweig, Hauptbahnhofsvorplatz und Burgplatz ,Ereigniszeitounkt: Gestern, Samstag, 23. Januar 2021, 14 Uhr bis 20 Uhr:

Am Samstagvormittag versammelten sich Anhänger der Partei DIE RECHTE vor dem Hauptbahnhof in Braunschweig, um unter dem Motto "Lockdown beenden-Existenzen retten" gegen die derzeitigen Corona Maßnahmen zu demonstrieren. Unter dem Motto "Gegen Nazihetzte und Corona Leugner" hatte das Bündnis gegen Rechts zum Gegenprotest aufgerufen. Eine weitere Versammlung fand auf dem Burgplatz in Braunschweig statt. Auch hier kam es zu einer Gegenversammlung. Insgesamt erfolgte der Verlauf der Versammlungen weitestgehend friedlich und störungsfrei.

Für den Abend hatte DIE RECHTE eine weitere Versammlung auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof angemeldet. Hier kamen, unter dem Motto "Gegen den Corona Wahnsinn", gegen 19:30 Uhr, noch einmal rund 20 Personen zusammen. Auch hier kam es zu einer spontanen Gegenversammlung mit rund 60 Teilnehmern.

Im Vorfeld dieser beiden Versammlungen kam es zu einer drohenden Auseinandersetzung zwischen einem Teilnehmer der Versammlung der Partei DIE RECHTE und einem Pressevertreter vor Ort. Durch das konsequente Einschreiten der Polizeibeamt*innen vor Ort diese unterbunden wurde.red










24.01.2021 • 15:18 Uhr

SPD-Politiker Uwe Schwarz: "Hoffen, dass die Impfbeeitschaft erhöht wird" - "Flächendeckende Impfungen in den Impfzentren"

Nach den neuesten Beschlüssen der Bundesregierung in Kooperation mit den Landesregierungen wie zum Beispiel der Niedersächsischen Landesregierung, und Stellungnahmen von Niedersachsens Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann, hat sich auch der Bad Gandersheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz dafür ausgesprochen, daß alles getan werden muss, um die Impfbeereitschaft in in Niedersachsen erhöht wird. Außerdem kündigte Uwe Schwarz für die anstehende Woche "flächendeckende Impfungen in den Impfzentren" des Landes an - dazu gehört das Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle in seinem Heimat-Landkreis Northeim . In seinem offiziellen Statement führt der SPD-Politiker aus:

"In Niedersachsen beginnen in den kommenden Wochen flächendeckende Impfungen weiterer Bürgerinnen und Bürger in den Impfzentren. Ziel der heute von uns eingebrachten und vom Landtag mit großer Mehrheit beschlossenen begleitenden #Informationskampagne zu den Corona-Schutzimpfungen soll es sein, so schnell es landesseitig darstellbar ist, die Öffentlichkeit über die Priorisierung der Impfgruppen, den tatsächlichen Impfablauf und die Terminvorgabe zu informieren.
Durch Transparenz und Informationen kann die notwendige Impfbeteiligung erhöht werden, um einen erfolgreichen und effektiven Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten.
Gleichzeitig soll Verständnis dafür geschaffen werden, welche Bevölkerungsgruppen priorisiert geimpft werden können. Die landesseitige Kampagne soll die vom Bund angekündigten Informationsmaßnahmen unterstützen, die erkennbar nur schleppend in Gang kommen.
Für uns ist klar: Nur, wenn die niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger auf allen Kanälen – ob Rundfunk, Social Media oder Zeitung – informiert werden, kann eine größtmögliche Akzeptanz für das Vorgehen und den Impfstoff erreicht werden. Auf diese Weise erhoffen wir uns, dass die Impfbereitschaft weiter erhöht wird."
red










24.01.2021 • 15:07 Uhr

Trotz Corona-Lockdown Versammlung der "Aktion für das Grundgesetz" - Tätlicher Angriff auf Polizeibeamten

Am gestrigen Samstag, gegen 13:02 Uhr, kam es in der Fußgängerzone von Hameln, unmittelbar vor Beginn einer angemeldeten Demonstration der "Aktion für das Grundgesetz", zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.

Kurz vor Beginn der Versammlung wurde durch die vor Ort befindlichen Polizeibeamten, in Versammlungsnähe, eine männliche Person ohne Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt. Noch bevor die Person durch die Beamten hierauf angesprochen werden konnte, mischte sich diese unter die Versammlungsteilnehmer. Durch die Einsatzbeamten wurde der Versammlungsleiter auf die Person ohne Mund-Nasen-Bedeckung aufmerksam gemacht.

Der Versammlungsleiter gab gegenüber den Beamten den Ausschluss der Person aus der Versammlung bekannt und bat infolgedessen die Polizei um Unterstützung, um die Person aus seiner Versammlung auszuschließen, da diese zwecks Teilnahme die Mund-Nasen-Bedeckung nicht aufsetzen wollte. Ein Attest, welches ihm zum Tragen befreit hätte, konnte die Person nicht vorlegen.

Im Anschluss begaben sich die Polizeibeamten zu der männlichen Person. Nachdem der Person der Ausschluss aus der Versammlung bekannt gegeben wurde, sollten im Rahmen der Identitätsfeststellung die Personalien festgestellt werden. Hierbei schrie der Mann lautstark die eingesetzten Beamten an und weigerte sich seine Personalien anzugeben. Beim Verbringen zum Funkstreifenwagen leistete der Mann schließlich erheblichen Widerstand. Hierbei schlug er um sich und trat in Richtung der Beamten. Ein Beamter wurde durch einen Tritt am Bein leicht verletzt.

Bei der Person handelt es sich um einen 55-jährigen Hamelner. Der Mann wurde im Anschluss durch die Einsatzbeamten zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen der Dienststelle zugeführt. Die Versammlung verlief im weiteren Verlauf friedlich.ots










24.01.2021 • 14:19 Uhr

Grünen richten drei Corona-Fragen an die Landesregierung: "Mutationen machen große Sorgen" und "es gibt Hoffnung"

Nach den neuerlichen Beschlüssen zur Verschärfung des Corona-Lockdown haben die oppositionellen Grünen im Niedersächsischen eine "Dringlichkeitsantrag" an die Niedersächsische Landesregierung gerichtet. Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat die drei Fragen im Landtag beantwortet.

Hier zunächst die Fragen:
1. Wie sieht die von Ministerpräsident Stephan Weil angekündigte mittelfristige Strategie für Niedersachsen aus, und wie werden die oben genannten Punkte des Beschlusses in Niedersachsen umgesetzt?
2. Wie werden Anfragen, Beschwerden und Kontrollen in Zusammenhang mit der geplanten Homeoffice-Verordnung seitens der Landesregierung organisiert, und wie werden die beteiligten Akteure informiert und unterstützt?
3. Welche aktuellen Kenntnisse liegen der Landesregierung zur Verbreitung von Mutationen vor, und welche besonderen Vorkehrungen wurden getroffen, um die Ausbreitung zu verhindern?

Ministerin Dr. Carola Reimann beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung:
Zu 1.:

„Die Niedersächsische Landesregierung steht bei der Bekämpfung der COVID-19 Pandemie in fortlaufender und enger Abstimmung mit dem Bunde und den anderen Ländern. Die hierzu von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gefassten Beschlüsse, die ein abgestimmtes gewährleisten sollen, sind Ihnen allen bekannt.
Grundlage der aktuellen Niedersächsischen Corona-VO und weiterer Anpassungen an die aktuelle Pandemielage sind insbesondere die Beschlüsse der letzten vier Treffen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin.
Zu Ihrer ersten Frage:
Es ist auch für Niedersachsen erklärtes Ziel durch das Maßnahmenbündel der Niedersächsischen Corona-VO einen Wert von unter 50 Infektionen pro 100 000 Einwohnern zu erreichen, der die Kontaktverfolgung gewährleistet. Darauf arbeiten wir hin.

Diese Zielerreichung dient weiterhin als Orientierungsmarke bei Entscheidungen für Lockerungen.

Eine präzise Einschätzung der Entwicklung des Infektionsgeschehens ist am Beginn des neuen Jahres außerordentlich schwierig. Zum einen wurde über die Feiertage weniger getestet und Infektionen später gemeldet. Zum anderen werden mögliche die Auswirkungen von vermehrten Kontakten über die Feiertage erst später sichtbar. Das gilt insbesondere für die Belegung von Intensivbetten. Sicher kann ich sagen, dass die Zahl der Infizierten auch in Niedersachsen noch viel zu hoch ist, auch wenn sie seit ein paar Tagen abnehmen. Gleichzeitig machen mir die aktuell aufgetretenen besonders ansteckenden Corona-Mutationen große Sorgen. Aber es gibt auch Hoffnung.

Die Zulassung von inzwischen zwei Impfstoffen, der Beginn der Impfungen und die Aussicht auf weitere erfolgreiche Impfstoffkandidaten sind verbunden mit der Hoffnung, dass die Pandemie in diesem Jahr überwunden werden kann. Es ist in Rekordzeit gelungen, gut verträgliche wirksame Impfstoffe zu entwickeln und zu testen, die jetzt eingesetzt werden.

Bund und Länder haben seit Beginn der Pandemie auf die zügige Entwicklung von Impfstoffen gesetzt. Mit den nunmehr verfügbaren Impfstoffen gibt es eine realistische Perspektive für eine Normalisierung unseres Alltags und die Rückkehr zu einem Leben ohne pandemiebedingte Einschränkungen. Dass der Impfstoff gerade weltweit ein knappes Gut ist, können wir leider nicht beeinflussen Das geht anderen Ländern nicht anders. Grund für diese Knappheit zu Beginn der Impfkampagne sind fehlende Produktionskapazitäten, nicht fehlende Verträge.

Deshalb haben die Stiko und das Bundesgesundheitsministerium eine Priorisierung festgelegt.

Und deshalb müssen wir große Teile der Bevölkerung um Geduld bitten.

Damit bleiben die bekannten AHA-Regeln weiterhin so wichtig. Auch was manche als zu langsam im Vergleich zu anderen Ländern empfinden, hat Gründe.

Aufgrund der Priorisierung werden zunächst vor allem Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner sowie die Beschäftigten dort durch mobile Teams geimpft, das dauert. Nach und nach werden wir ab Anfang Februar in den Impfzentren die über 80-jährigen impfen. Wir befinden uns aktuell in einer schwierigen Phase. Einerseits hat uns das Virus in den letzten Wochen härter getroffen als in der gesamten Zeit davor. Überall trauern Menschen, die Angehörige verloren haben. Überall in Deutschland und Niedersachsen sind Menschen gerade an Corona erkrankt. Überall sind Menschen in Quarantäne und die Maßnahmen, die wir ergreifen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, sind hart. Das verlangt uns allen viel ab.

Es stellt das Leben in den Familien, in den Unternehmen, in den Schulen, ja und auch in der Politik weiter auf den Kopf. Je schneller wir durch diese kritische Phase mit einer Senkung der Inzidenzen kommen und je mehr Menschen geimpft sind, desto schneller können wir wieder mit den ersten Lockerungsmaßnahmen beginnen und zu einem uns gewohnten Alltagsleben zurückkehren. a die – nach jetzigen Erkenntnissen - viel ansteckendere Mutation B.1.1.7 bereits in Deutschland nachgewiesen wurde, sind Bund und Länder gemeinsam der Auffassung, dass wir jetzt zwingend ein handeln müssen, weil die Folgen einer Verbreitung einer Virusmutation mit höherem Ansteckungspotenzial eine schwerwiegende Verschärfung der pandemischen Lage bedeuten würde.

Deshalb gebietet es das Vorsorgeprinzip, den weiteren Eintrag nach Deutschland und die Verbreitung der Mutationen in Deutschland möglichst weitgehend zu unterbinden. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder sind sich einig, dass eine Abwendung der Risiken, die durch die Mutation B.1.1.7 konkret zu befürchten sind, erforderlich ist.

Weiterhin muss der Rückgang des Infektionsgeschehens auch in Niedersachsen noch einmal deutlich beschleunigt werden. Bei einer niedrigen Reproduktionszahl wird auch die Verbreitung einer möglichen ansteckenderen Mutation stärker gehemmt.
Dazu ist es erforderlich, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Eine schnelle Senkung der Infektionszahlen führt dazu, dass die Gesundheitsämter die Infektionsketten wieder kontrollieren können, um ein erneutes exponentielles Ansteigen der Neuinfektionen zu verhindern.

Eine Verlängerung der bisherigen Corona-Regeln bis 14.02.2021 und gezielte ergänzende Maßnahmen haben wir auf den Weg gebracht.

Wesentlicher Erfolgsfaktor für alle Maßnahmen ist dabei die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, die Maßnahmen in ihrem Alltag so umzusetzen, dass das Virus wirklich keine Chance zur Verbreitung hat. Die weit überwiegende Zahl der Menschen in Deutschland tut dies seit fast einem Jahr mit großer Disziplin. Ihnen allen möchte ich ausdrücklich danken.

Zu 2.:

Die Landesregierung begrüßt die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums, die zu einer weiteren Ausweitung von Homeoffice führen wird. Herzstück ist, wie Sie wissen, die Verpflichtung der Arbeitgeber, Homeoffice anzubieten.

Neben der Kontaktreduzierung selbst und dem Tragen von Masken im Betrieb sieht diese Verordnung vor, dass: der Arbeitgeber darlegen muss, wenn eventuell zwingende betriebsbedingte Gründe der Tätigkeit im Homeoffice entgegenstehen. Die Landesregierung teilt das Ziel der Verordnung, angesichts der hohen 7-Tage-Inzidenzwerte einen bestmöglichen Gesundheitsschutz der Beschäftigten sicherzustellen und zugleich eine wirtschaftliche Betätigung der Betriebe aufrechtzuerhalten.

Es ist richtig, die im privaten und gesellschaftlichen Bereich deutlich verschärften Kontaktbeschränkungen auch im betrieblichen Kontext nachzuvollziehen. Die Zuständigkeit zum Vollzug dieser Verordnung liegt in Niedersachsen bei den zehn Staatlichen Gewerbeaufsichtsämtern.

Sie sind sowohl für Beschwerden und Kontrollen als auch für Anfragen und Beratung in Zusammenhang mit dieser Verordnung zuständig. Neben der Kontrolle ist auch die Beratung der betreuten Betriebe eine originäre Aufgabe der Gewerbeaufsichtsämter.

Zu 3.

In Niedersachsen sind bisher bei vier Personen SARS-CoV-2-Viren nachgewiesen worden,
bei denen mittels Gensequenzierung festgestellt wurde, dass sie zu der Viruslinie B.1.1.7 gehören, also zu der „britischen“ Viruslinie.
Es handelte sich um eine Person aus der Region Hannover, die im November erkrankte,
sowie um drei Personen aus dem Landkreis Vechta, bei denen das Virus im Januar 2021 nachgewiesen wurde, die aber asymptomatisch waren. Die Personen waren entweder selber zuvor in Großbritannien gewesen oder hatten Kontakt zu Personen, die zuvor in Großbritannien gewesen waren. Es handelte sich jeweils um überschaubare Situationen, bei denen das Infektionsgeschehen gut eingegrenzt werden konnte. Bislang erfolgt die Gensequenzierung von SARS-CoV-2 hauptsächlich in dem Konsiliarlabor an der Charité in Berlin. Dort wurden auch bisher bereits regelmäßig Virusproben sequenziert. Diese Zentralisierung war vor dem Hintergrund der geringen Fallzahl sinnvoll. So ist bekannt, dass eine flächenmäßige Zirkulation der mutierten Viren in Deutschland bislang nicht stattfindet.

Am 19. Januar ist die Coronavirus-Surveillance-Verordnung des Bundes in Kraft getreten. Mit dieser Verordnung wird eine Vergütung für die Durchführung der Gensequenzierung eingeführt sowie die Zusammenführung der Sequenzierungsergebnisse sichergestellt. Somit ist davon auszugehen, dass in Kürze eine Vielzahl von Laboren dieses Verfahren anwenden und die Daten bereitstellen können. Auch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt wird die Gensequenzierung von SARS-CoV-2 etablieren und voraussichtlich in der ersten Februarhälfte einsetzen können.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist zu befürchten, dass eine Ausbreitung der mutierten Viren in Deutschland zu einer höheren Reproduktionszahl führen wird. Die Übertragungsmechanismen unterscheiden sich aber nicht grundsätzlich von denen der bisherigen Variante. Daher wären keine „anderen“ Maßnahmen erforderlich, sondern eine noch stärkere Anwendung der bisherigen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung.

Dies bedeutet aber auch, dass die aktuellen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung zur Eindämmung der neuen Virusvarianten unbedingt notwendig bleiben.“










24.01.2021 • 13:46 Uhr

Wie und wo können sich allein wohnende 80-Jährige und ältere Menschen coronaschutzimpfen lassen?

Ist es allein wohnenden 80-Jährigen und älteren Menschen im Landkreis Northeim zumutbar, die Schutzimpfung gegen das Corona-Virus im Impfzentrum nur in der Northeimer Stadthalle zu bekommen? Diese Frage und eine weitere, wieso gibt es kein "Impfen vor Ort" ? beschäftigt derzeit viele Senioren und Seniorinnen. Die Northeimer Kreisverwaltung hat auf die Forderung eines Einsatzes mobiler Impftrupps auch für diese 80-Jährigen zurückhaltend reagiert. Man müsse erst Ergebnisse von Pilotprojekten (u.a. in Göttingen und im Kreis Cloppenburg) mit diesem Verfahren abwarten. Bislang hat der Landkreis Northeim den Einsatz mobiler Impftrupps nur in Seniorenheimen zugestanden und organisiert diese. Dass sich beispielsweise die nicht in einem Altenheim lebenden 80-Jährigen und älteren Senioren quasi bei den Impfterminen in den Einrichtungen "anhängen" hat die Kreisverwaltung vorerst ausgeschlossen.

So bleibt den impfwilligen 80-Jährigen derzeit nichts anderes übrig, als "irgendwie" ins Impfzentrum nach Northeim zu kommen. Beispielsweise durch Mobilität von Familienangehörigen oder Nachbarschaftshilfe. Im schlimmeren Fall müssen sie warten, bis die Northeimer Kreisverwaltung sind auf "Impfen vor Ort" mit einer speziellen Lösung festlegt.

Aktuell sind alle Impfvarianten sowieso mit einem großen Fragezeichen versehen. Angesichts der Lieferschwierigkeiten des erforderlichen Impfstoffes wird aktuell in einer Art Zeitlupentempo mit der Spitze gegen das Virus vorgegangen. Die Lage verschärft sich: Die bereits Erstgeimpften müssen in den nächsten Tagen die zweite Impfung erhalten. Sonst hat die Impferei keinen Sinn gemacht. Vom Land Niedersachsen ist dem Landkreis Northeim versichert worden, dass ab der kommenden Woche wieder Impfdosen in größerer Menge verfügbar sind. red










24.01.2021 • 13:27 Uhr

Männer überfallen Dunkelhäutigen, Polizei sucht Zeugen

Beim Einsteigen in eine S-Bahn der Linie S3 am Hauptbahnhof Hannover haben Unbekannte am Freitag, 22.01.2021, gegen 19:35 Uhr einen dunkelhäutigen Mann wegen seiner Hautfarbe mehrfach beleidigt. Nach seiner Ankunft in Lehrte griffen vermutlich dieselben Personen den 25-Jährigen an und verletzten ihn durch Schläge und Tritte leicht.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover bestieg der dunkelhäutige Mann am Freitag gegen 19:35 Uhr am Hauptbahnhof Hannover eine S-Bahn in Richtung Hildesheim. Bereits im Eingangsbereich der von ihm genutzten Tür hielt sich eine vier-köpfige Personengruppe auf, die ihm zunächst keinen Platz machte. Nachdem der 25-Jährige die Gruppe hinter sich ließ, beleidigte ihn einer der drei anwesenden Männer mit den Worten "Scheiß Schwarzer!". Nachdem der Beleidigte sich umdrehte, um sie zur Rede zu stellen, sagte ein anderer aus der Gruppe heraus: "Verpiss dich, du Nigger!" Die einzige Frau aus der Gruppe versuchte, die verbale Auseinandersetzung zu unterbinden. Um eine Eskalation zu vermeiden, entfernte sich der Dunkelhäutige von der Gruppe und setzte sich abseits hin.

In Lehrte stieg der 25-jährige Mann an einer anderen Tür aus und entfernte sich zu Fuß vom Bahnhof. Währenddessen hörte er Musik über seine Kopfhörer. Noch auf der angrenzenden Poststraße - kurz hinter dem Postgebäude - erhielt er überraschend einen starken Schlag von hinten in den Nacken, sodass er zu Boden ging. Mindestens drei verschiedene Personen traten dann mehrfach gegen seinen Körper, wobei sie ihn mehrfach beleidigten. Sie entfernten sich im Anschluss in eine unbekannte Richtung. Der Verletzte erstattete noch am Abend Strafanzeige beim Polizeikommissariat Lehrte.

Der Angegriffene geht davon aus, dass es sich bei seinen Peinigern um die Männer aus dem Zug handelt. Die drei Männer sollen etwa 1,90 Meter groß sein mit einer kräftigen bis dicken Statur. Alle trugen dunkle Kleidung sowie Mützen und je eine dunkle Mund- und Nasenbedeckung aus Stoff. Ihr Alter wird geschätzt auf 30 bis 40 Jahre. Die Frau in der Gruppe trug ebenfalls dunkle Kleidung und Mund- und Nasenbedeckung.

Das Polizeikommissariat Lehrte leitete Ermittlungen wegen Volksverhetzung sowie wegen einer gefährlichen Körperverletzung gegen die gesuchten Männer ein. Die Kriminalpolizei Hannover sucht nun Zeugen zu beiden Vorfällen. Wer kann Hinweise zur Identität der gesuchten Personen geben und zur Aufklärung der Sachverhalte geben? Zeugen werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. /nzj










24.01.2021 • 13:12 Uhr

Mini-Wolf schlich sich an ein Wohnhaus und verletzte sich an einem Zaun - Jetzt genetischer Beweis: Es war ein Wolf!

Bei dem Tier, das am 22.12.2020 mehrfach in Nordhorn gesichtet wurde, handelt es sich nach den nun vorliegenden Ergebnissen der genetischen Untersuchung durch das Senckenberg-Institut um einen Jungwolf aus dem im Jahr 2020 neu etablierten Rudel Nordhorns. Es ist der fünfte genetisch bekannte Welpe aus dem letzten Jahr, dem ersten Wurf des Rudels.

Der Wolf hatte auch deswegen für Aufsehen gesorgt, weil er sich in einem umzäunten Garten aufgehalten hatte, der direkt neben einem Wohnhaus liegt. Als das Tier Schwierigkeiten hatte, wieder herauszufinden, geriet es in Panik, verletzte sich bei der Überwindung des Zaunes und zog sich in dann den in den Wald zurück.

Minister Olaf Lies: „Ich kann die Sorgen der Bevölkerung absolut nachvollziehen. Ein Wolf hat in der Stadt und im Wohnumfeld einfach nichts zu suchen. Sollte er dort noch einmal gesichtet werden, würden umgehend Maßnahmen ergriffen und zunächst eine Vergrämung veranlasst werden. Das heißt, der Wolf würde durch Schmerzreize wie zum Beispiel Gummigeschosse vertrieben. Dafür haben wir mit unserer Wolfsverordnung die Voraussetzungen geschaffen."

Das Wolfsbüro hat seit Sichtung des Wolfes die Situation mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt und wird dies auch weiterhin sorgfältig tun. Seit dem Vorfall sind aber bislang keine weiteren vergleichbaren Sichtungen bekannt geworden. Es wird darum gebeten, alle Wolfssichtungen im Umfeld von Nordhorn dem Wolfsmonitoring ( https://www.wolfsmonitoring.com/meldung/ , per Mail an wolf@ljn.de oder telefonisch unter 0511-530430) zu melden. red











24.01.2021 • 11:14 Uhr

„Hurra! Der Winter ist wieder da!“

Heute ist Sonntag. 24. Januar 2021. 8.30 Uhr:
Erst zaghaft, seit einer Stunde heftiger, geht Neuschnee auf das Land in der Region Südniedersachsen nieder. Der Winter mit seiner weißen Pracht ist auch in Bad Gandersheim zurückgekehrt. Diese Faszination schreit erst nach einem Frühstück im gemütlichen Bett. Und hinter dem Fenster rieselt leise der Schnee... irgendwann später gilt es diese saubere Schneeluft körperlich zu erfahren. Spazieren im Schnee ist heute ein schönes Abenteuer am Sonntag. red/Foto: Fis WMG










24.01.2021 • 11:11 Uhr

Einbeck: Unachtsamer Autofahrer fährt Radlerin an: Schienbein verletzt

Am frühen gestrigen Samstagabend, so gegen 17.45 Uhr, befuhr ein 52-jähriger Einbecker mit seinem Pkw in Einbeck die Beverstraße in Richtung Altendorfer Tor. An dortiger Kreuzung bog er bei ausgeschalteter Lichtzeichenanlage nach links, stadtauswärts in Richtung Northeim ab. Hierbei missachtete er als Wartepflichtiger die Vorfahrt einer 35-jährigen Frau, die mit ihrem Fahrrad die Straße Altendorfer Tor stadteinwärts befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Verkehrsteilnehmer, bei dem die ebenfalls aus Einbeck stammende Frau am Schienbein verletzt wurde und ärztlich versorgt werden musste. Am Pkw des Mannes entstand ein Schaden von ca. 1300 Euro.kr










24.01.2021 • 11:09 Uhr

Hevensen: Bei plötzlicher Kontrolle landet Polizei Volltreffer und erwischt betrunkenen Autofahrer

Im verschlafenen Örtchen Hevensen (gehört zu Hardegsen ) ist gestern Abend um 21.20 Uhr in der Lindenstraße ein Autofahrer von der dort plötzlich anwesenden Polizei gestoppt worden. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde bei einem 49-jährigem Pkw-Fahrer aus Bovenden festgestellt, dass er unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken gefahren ist. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein sichergestellt und es wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Mann wurde eine Strafanzeige gefertigt.red/ Se










24.01.2021 • 11:08 Uhr

Corona-Virus Infektionsfälle und Inzidenzwert in Südniedersachsen weiter im Rückwärtsgang - Wert im Kreis Northeim bei 53,7

Die Entspannung bei der Entwicklung des Corona-Virus-Inzidenzwertes (Fallzahlwert) für Südniedersachsen und den Landkreis Northeim scheint eine nachhaltige Tendenz zum Besseren zu nehmen. Das Gesundheitsministerium in Hannover vermeldet soeben den tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim mit 53,7 Fällen auf 100.000 berechnet. Das ist seit Tagen der niedrigste Wert.
Die stationäre Belegung der zentralen Helios-Corona-Klinik in Bad Gandersheim gibt das Unternehmen für den heutigen Sonntag mit insgesamt 13 Patienten an.Vier Patienten auf der "Intensivstation", neun auf der Normalstation.
Die Detaildaten für den Landkreis Northeim werden (wie üblich) von der Northeimer Kreisverwaltung am Montag veröffentlicht.
red/Grafiken: Gesundheitsministerium /Helios Klinikkonzern












24.01.2021 • 11:00 Uhr

Krankenkassenbeiträge für Sponsoring im Profisport: CDU-Politiker Roy Kühne kritisiert das - Widerstand gegen Zweckentfremdung von Mitgliedsbeiträgen

Die Zweckentfremdung von Beiträgen der gesetzlichen Krankenkassen durch umstrittene Ausgaben beispielsweise für Sponsoring von Profisportvereinen wie Bundesligaklubs im Fußball und Basketball stößt immer mehr auf Kritik und Widerstände. In einem umfänglichen Beitrag hat die FAZ sich diesem brisanten Thema unter dem Titel "Kassensturz" gewidmet. In dem Beitrag kommt der aus Northeim kommende CDU-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Roy Kühne zu Wort. In seinem Statement, das Gegenstand eines Recherchegesprächs des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group mit dem Politiker war, bekräftigt Kühne seine Ablehnung dieser Sponsoringpraktiken gesetzlicher Krankenkassen. "Das ist nicht die Aufgabe von Krankenkassen, Profisportvereine zu fördern" Die Kassen haben verantwortlicher mit denen ihnen anvertrauten Beiträgen ihrer Mitglieder umzugehen!" Kühne verweist beispielsweise auf auf die dringliche Aufgabe hin, Pflegekräfte in den Krankenhäuser besser zu bezahlen. "Hierbei können auch die Krankenkassen einen erheblichen Beitrag leisten, wenn es um die Budgets bei der Finanzierung von Krankenhausleistungen geht."

Auch dem fehlgeleiteten Wettbewerb zwischen den Krankenkassen, sich mit fragwürdigen Imagekampagne gegenseitig Mitglieder abzujagen, würden immense Verwaltungskosten produziert. Diese Gelder könnten besser zum Wohle der Versicherten eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund findet Dr. Kühne den jetzt vom Spahn-Ministerium auf den Weg gebrachten "Referentenentwurf" für die neue Verordnung, mit der dem unsinnigen Sponsoring des Profisports mit Krankenkassenbeiträgen Einhalt geboten wird, vollkommen richtig. "Das ist mutig und findet meine Unterstützung!", so Kühne abschließend.
red/Screens FAZ-Ausschnitt, Hertha Berlin/ Hansa Rostock
















23.01.2021 • 17:33 Uhr

Landesgartenschau 2022: Hellingrath bestätigt bestätigt ein Personalproblem - Stelle eines Bauleiter nicht besetzt

Das Team der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim wächst und wächst. Und dennoch nicht auf allen Ebenen. LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath hat in seinem jüngsten Lagebericht für den Bad Gandersheimer Stadtrat aktuelle Informationen zur Personalsituation der gemeinnützigen Gesellschaft öffentlich mitgeteilt.

Wie bereits auf diesen digitalen News-Portalen /Online-Zeitung aktuell berichtet, ist das Team laut Hellingrath seit dem 4. Januar 2021 durch zwei neue Mitarbeiter/in verstärkt. "Frau Rebecca Siemoneit-Barum ergänzt die Abteilung Veranstaltungsplanung. Herr Frank Herhörst ist unser Pressesprecher".

Nicht ganz so geschmeidig läuft es bei der Akquise bei anderen wichtigen Besetzung. Geschäftsführer Hellinrath: "Die Stelle für die Bauleitung konnte trotz mehrmaliger Stellenausschreibung nicht besetzt werden. Die Gründe dafür liegen einerseits in einer mangelnden Bewerberlage und in den langen formalen Prozessen." Erläuternd erklärt Hellingrath weiter: "Qualifizierte Bewerber (zum Beispiel Landschaftsarchitekten, Bauingenieure, Meister) für eine befristete Projektarbeit, die gemäß TÖVD vergütet wird, sind nicht vorhanden. Zudem sind uns bereits mehrere Bewerber (auch für weniger spezialisierte Stellen) abgesprungen, da ihnen formale Prozesse , zu denen wir verpflichtet sind, zu lange gedauert und sie sich stattdessen anderweitig orientiert haben."

Wie also das Personalproblem lösen? fragte wir nach. "Hellingrath: "Wir arbeiten an der Lösung. Möglicherweise wird die Aufgabe der Bauleitung von einem Planungsbüro übernommen."

Zu einem weiteren Einstellungsthema seine weitere Information: "Die Stelle "Grünes Klassenzimmer" soll möglichstzeitnah besetzt werden. Bewerbungsgespräche wurden bereits geführt."
red/Fotos: Fis WMG/ Jens Burger














23.01.2021 • 15:47 Uhr

Erst Schreierei, dann ausgerastet und krankenhausreif geprügelt - 30-Jähriger wegen Körperverletzung dran

Am gestrigen Freitag, kam es gegen 13:55 Uhr in der Altdammer Straße, in Höhe Haus Nr. 1, in der Kaiserstadt Goslar zu einer Körperverletzung.
Die Polizei wurde alarmiert. Sie beschäftigt sich mit dem Fall: Nach ihren bisherigen Erkenntnissen kam es zwischen zwei männlichen Personen, 20 und 30 Jahre alt, zunächst zu verbalen Streitigkeiten.
Im weiteren Verlauf soll der 30-Jährige den 20-Jährigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen und später getreten haben. Das Opfer musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Goslar unter 05321-3390 in Verbindung zu setzen. red/ots











23.01.2021 • 15:28 Uhr

Gandersheimer Bahnhofsparkplatz: Jetzt beschrankt und beschränkt - Sechs Pendlerparkplätze - Das Warten auf die Busschleife

Die baulichen Veränderungen rund um den DB-Halt Bad Gandersheim am ehemaligen Bahnhofsgebäude schreiten weiter voran. Jetzt ist der Zugang zum Hauptparkplatz mit einer elektrischen Schranke versehen. Ihr Bedienung funktioniert über die Eingabe eines Codes. Sebastian Post, Chef der neuen Firma Autobahn GmbH, die mit einer Filiale in dem historisch wertvollen Gebäude seit Jahresbeginn mit 30 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ihre Arbeiten aufgenommen hat (wir berichteten aktuell und exklusiv) bestätigte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk die aktuellen Neuerungen und solche, die noch auf den Weg zu bringen sind. "Hauptsächlich dient die Schranke für einen geordneten Zugang zum Gelände und dem Parkplatz. Er ist hauptsächlich für die Mitarbeiter/innen der Autobahn GmbH und Besucher des Unternehmens vorgesehen."

Für die Bahnbenutzer, die mit dem Auto anreisen, sind an der Ostseite des Gebäudes sechs Parkplätze in weißen Linien markiert. "Das sind Pendlerparkplätze", präzisiert Post, der in Sachen dieser Information quasi stellvertretend für den Eigentümer und Vermieter des Gebäudes spricht. Mit ihm und weiteren Beteiligten, wie der Bahn und Stadt Bad Gandersheim, würden weitere Abstimmungen erfolgen, wie die Gesamtsituation rund um die DB-Haltestelle noch optimiert werden kann. "In Bezug auf die mit Zügen ankommenden Gäste bei der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim muss noch einiges verbessert werden", gibt Post das richtige Ziel vor. Auch die fußläufige Verbindung vom Bahn-Halt über den Parkplatz in Richtung einer Treppe am Hang abwärts zur Neuen Straße (u.a.Aldi) seien unbedingt in die Pläne einer Verbesserung einzubeziehen.

Ganz großes Thema bleibt die Busanbindung an das ehemalige Bahnhofsgbäude. Sie existiert nicht. Hier warten die Freunde des Öffentlichen Nahverkehrs immer noch auf eine vernünftige Lösung. Es ist weiterhin ein unmögliches Ding, wenn nicht skandalös, wenn der Ex-Bahnhof weiterhin von Bussen nicht angefahren werden kann. Sebastian Post sieht das genauso: "Deswegen sind alle Beteiligten ernsthaft bemüht, baldmöglichst Lösungen zu bekommen. Unsererseits wird alles unternommen, damit das geschieht." Post weiß, dass diese Herausforderung insbesondere von der DB positiv angepackt werden muss. Sehr wahrscheinlich ist, dass aus technischen Gründen für eine Busschleife Grund und Boden von der Bahn benötigt wird.
red/Foto: FisWMG
















23.01.2021 • 13:00 Uhr

„Schulchaos“ und „Impfpannen“ - Gesundheitsministerin Reimann beantwortet FDP-Fragen - "Ich entschuldige mich..."

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat namens der Landesregierung auf eine Dringliche Anfrage der Fraktion der FDP geantwortet.
Die Abgeordneten der Fraktion der FDP hatten gefragt:

Mit der Bezeichnung „Schulchaos“ berichtete der NDR-Hörfunk am 21. Januar in seinen Nachrichten über die Entscheidung der Landesregierung, nach der Ministerpräsidentenkonferenz vom zurückliegenden Dienstag die Präsenzpflicht in den Grundschulen wieder aufzuheben. Gleichzeitig wurde über „Pannen“ berichtet, die bei der Versendung von Informationsbriefen zur Impfung passierten. Die Briefe seien in zahlreichen Fällen an bereits verstorbene Personen verschickt worden, in einem Fall sei die betreffende Person bereits vor 39 Jahren verstorben. Die Entscheidung, für die Versendung der Impfinformationen die Daten eines Dienstleisters in Anspruch zu nehmen und nicht auf die offiziellen Meldedaten zurückzugreifen, wurde von der Landesregierung mit rechtlichen Hindernissen begründet. Bereits am 15. Januar 2021 hatte die Landesbeauftragte für den Datenschutz per Pressemitteilung mitgeteilt, dass aus datenschutzrechtlicher Sicht nichts gegen eine Verwendung der offiziellen Meldedaten spreche.

Wir fragen die Landesregierung:
1. Wie bewertet die Landesregierung die Situation der Bürgerinnen und Bürger, die von den sich kurzfristig ändernden Regelungen im Schulbetrieb betroffen sind, und die Situation derjenigen, deren verstorbene Angehörige Impfeinladungen durch die Sozialministerin erhalten?
2. Hält die Landesregierung die Schulen in Niedersachsen nach wie vor für pandemiefest, und aus welchen sachlichen Gründen ist der Präsenzunterricht in geteilten Lerngruppen in den Grundschulen nun doch nicht mehr gewünscht?
3. Aufgrund welcher rechtlichen Annahmen geht die Landesregierung davon aus, dass die Meldedaten für die erfolgten Impfinformationen nicht genutzt werden durften, und hat die Landesregierung eine eigenständige Versendung durch das I.TN als zuständigem Landesbetrieb geprüft?


Ministerin Dr. Carola Reimann beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung:
Zu 1.:
„Die Landesregierung ist sich bewusst, dass die derzeitige Lage für Familien extrem schwierig ist. Gerade vor diesem Hintergrund trifft die Landesregierung abgewogene Entscheidungen. Wir stehen dabei vor der Herausforderung,
- Kindeswohl,
- Betreuungsnotwendigkeiten der Familien,
- Teilhabe der Kinder und Jugendlichen an Bildung, mit dem Gesundheits- und Infektionsschutz aller Beteiligten in Einklang zu bringen. Die fortgesetzte Möglichkeit des Präsenzunterrichts in halben Gruppen für Grundschülerinnen und Grundschüler sowie die Abschlussklassen wird durchaus vielfach begrüßt. Natürlich haben wir aber auch Rückmeldungen von besorgten Eltern. Die Möglichkeit, ihre Kinder weiterhin im Distanzlernen zu beschulen, gibt auch diesen Eltern Sicherheit. Ich bedauere sehr, dass das Informationsschreiben zum Start der Terminvergabe für die Covid-Impfung in einigen Fällen auch an bereits verstorbene Personen in Niedersachsen versandt wurde. Insgesamt wurden rund 210.000 Haushalte auf Grundlage der Adressdatenbank der Deutsche Post Direkt GmbH in ganz Niedersachsen angeschrieben. Bei einem derart großen Kreis von Adressatinnen und Adressaten bleiben solche Fehler leider nicht aus, auch wenn wir uns das anders gewünscht hätten. Ich entschuldige mich bei allen Angehörigen, die sich dadurch verletzt fühlen.

Zu 2.
Der Rahmenhygieneplan Schule des MK, der zusammen mit dem NLGA ausgearbeitet und abgestimmt wird, sowie die schuleigenen Hygienekonzepte sind wichtige Bausteine zur Bekämpfung der Pandemie. Die Hinweise für ein angemessenes Lüftungsverhalten tragen dazu bei, dass das Risiko einer Übertragung des Virus durch Aerosole in der Luft in Schulräumen minimiert wird. Seit November 2020 können die Schulträger darüber hinaus
· FFP2- und Alltagsmasken,
· Schutzkleidung,
· Acrylglas-Wände und CO2-Ampeln
unter anderem aus dem 20 Millionen Euro-Paket für schulische Corona-Schutzausstattung anschaffen, das die Landesregierung zur Verfügung gestellt hat. In Einzelfällen wird auch die Anschaffung oder Anmietung von mobilen Luftfiltergeräten zum vorübergehenden Einsatz in Unterrichtsräumen gefördert, soweit die Räume nur eingeschränkt über die Fenster gelüftet werden können. Mit diesen zusätzlichen Mitteln unterstützt das Land die Kommunen in dieser schwierigen Situation bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben als Schulträger und trägt so seinen Teil zur Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen bei. Der zweite Teil Ihrer Frage unterstellt, dass der Präsenzunterricht in geteilten Klassen nicht mehr gewünscht würde. Das ist falsch. Wir bieten für die Grundschulklassen, die Förderschulen Geistige Entwicklung sowie die Abschlussklassen einen Präsenzunterricht nach Szenario B an, also in geteilten Klassen im Wechselmodell.

Neu ist lediglich die Aufhebung der Präsenzpflicht und damit die Möglichkeit für die Erziehungsberechtigten, ihre Kinder auf eigenen Wunsch im Distanzunterricht beschulen zu lassen. Im Szenario B kann der Abstand in der Schule eingehalten werden. Zusätzlich wird überall außer am Platz Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Wir haben damit wirkungsvolle Vorkehrungen für einen sicheren Schulbesuch getroffen.

Zu 3.
Beides ist geprüft worden. Für den Zugriff auf den landesweiten Meldedatenbestand (Melderegisterdatenspiegel) für eine zentrale Übermittlung von Meldedaten über eine Vielzahl nicht namentlich bezeichneter Personen zum Zweck der Wahrnehmung von Aufgaben nach dem Infektionsschutzgesetz durch das zuständige Fachministerium
fehlt es derzeit an einer Rechtsgrundlage im Niedersächsischen Ausführungsgesetz zum Bundesmeldegesetz (Nds AGBMG). Derzeit dürfen in Niedersachsen öffentlichen Stellen Meldedaten über eine Vielzahl von namentlich nicht bezeichneter Personen nach § 34 Abs. 2 Bundesmeldegesetz (BMG) dezentral bei den 409 kommunalen Meldebehörden abfragen.

Eine dezentrale Abfrage bei jeder der über 409 Meldebehörden bedeutet bei Datenabrufen für ein landesweites Hinweisschreiben zur Impfberechtigung bestimmter Altersgruppen einen hohen organisatorischen wie auch technischen Aufwand. Vor diesem Hintergrund ist eine Änderung der gesetzlichen Regelung in § 2 Nds AGBMG geplant, mit dem Ziel, dem für das Führen eines landesweiten Meldedatenbestandes (Melderegisterdatenspiegel) zuständigen Landesbetrieb IT.Niedersachsen neben den weiterhin zuständigen kommunalen Meldebehörden die Aufgabe für eine zentrale Übermittlung von Meldedaten über eine Vielzahl nicht namentlich bezeichneter Personen zum Zweck der Wahrnehmung von Aufgaben nach dem Infektionsschutzgesetz zuzuweisen.“
red












23.01.2021 • 12:50 Uhr

Feuer in Hann. Münden ist unter Kontrolle - Löscharbeiten gehen weiter - 140 Feuerwehrleute im Einsatz

Das Feuer in Hann. Münden (wir berichteten) ist inzwischen unter Kontrolle. Das berichtet soeben ein Polizeisprecher. Und weiter heißt es: Die Löscharbeiten der Feuerwehr sind aber noch nicht abgeschlossen. Rund 140 Kameraden verschiedener Wehren sind seit dem frühen Morgen in der Altstadt der Drei-Flüsse-Stadt zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Unklar ist weiterhin der Auslöser des Brandes. Eine Begutachtung des Fachwerkhauses, in dem das Feuer seinen Anfang nahm, ist im Moment noch nicht möglich. Aufgrund bislang gewonnener, erster Erkenntnisse liegen aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Wann die Brandermittler der Polizei Hann. Münden ihre Untersuchungen an der Brandstelle aufnehmen können, bleibt abzuwarten.jk










23.01.2021 • 12:47 Uhr

Heute Morgen in der Mündender Altstadt: Mehrere Gebäude betroffen, zurzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden, Löscharbeiten dauern an

In einem Fachwerkhaus an der Einmündung Wallstraße/Aegidiiplatz in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) ist am heutigen Samstagmorgen (23.01.21) gegen 07.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen griffen von dort auf angrenzende Gebäude über. Menschen wurden nach derzeitigem Stand nicht verletzt.

Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen gibt es aber bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Die Löscharbeiten dauern aktuell an. Es sind mehrere Feuerwehren im Einsatz. Der Bereich ist weiträumig abgesperrt. Wegen der starken Rauchentwicklung werden Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.jk










23.01.2021 • 12:42 Uhr

Irrer Zeitvertreib: Opel Sprinter geknackt, wild rumgekurvt und dann in der Radau versenkt

In der Nacht von Freitag auf Samstag begaben sich bislang unbekannte Täter zu den Parkplätzen am Vienenburger See, Schacht I (Landkreis Goslar). Dort schlugen sie an einem abgestellten weißen Opel Sprinter eine Seitenscheibe ein. Anschließend starteten sie das Fahrzeug auf unbekannte Weise und fuhren auf den Parkplätzen bzw.der Wiese umher. Hierbei touchierten sie einen Baum und beschädigten mehrere Verkehrszeichen. Letztendlich fuhren sie das Fahrzeug linksseitig der dortigen Brücke in die Radau. Das Fahrzeug wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Vienenburg geborgen.

Sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall werden erbeten an die Polizei Bad Harzburg oder die Polizei Vienenburg.red










23.01.2021 • 12:33 Uhr

Bilder des Tages: Blau fasziniert, weist den Weg und schmückt

Die wunderbare Farbe Blau ist in vielerlei Hinsicht positiv interpretierbar. Drei Beispiele dafür in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim in diesen Tagen entdeckt und festgehalten:

Der fantastische blaue Himmel und Sonnenstrahlen über dem kleinen Teich vor dem ehemaligen Kurhaus. Die Szene ist wie ein gefühlter Frühlingstag.

Das weißblaue Einbahnstraßenschild weist in verheißungsvolle Richtungen: Gratulation für Melle! Vorfreude für die neue Sportstadt in der Marienstraße.

Schmuckvolles bei Bleimund in der Schaufensterauslage: das Schlauchtuch extravagant und vielseitig einsetzbar. Achtung! Ab Montag nicht mehr als Corona-Maske!
red/Fotos: FisWMG














23.01.2021 • 12:13 Uhr

In Northeim mit großem Kraftaufwand Altkleidercontainer aufgebrochen und ausgeräumt

Tatort: Northeim, Kanalstraße, Tatzeitpunkt: Gestern, Freitag, 22. Januar 2021, 21.15 Uhr.
Die eingeschaltete Polizei in Northeim berichtet soeben: Unter größerer körperlicher Anstrengung riss ein unbekannter Täter ein Schutzblech eines in Northeim aufgestellten Altkleidercontainers auf und entwendete aus dem Container eine unbekannte Anzahl gespendeter Bekleidung. Der Schaden kann nicht beziffert werden.Se










23.01.2021 • 10:31 Uhr

Goslar: Betrunkener ließ sich von riskanter Autofahrt nicht abhalten - Dann wurde die Polizei alarmiert

Wer sich nicht helfen lassen will muss sich nicht wundern, wenn dann die Polizei kommt...

Das war passiert: Am späten Freitagabend wurde die Polizei in Goslar alarmiert und unterrichtet, dass ein Bekannter mit seinem Pkw bei seiner Lebensgefährtin erschienen sei. Der Meldende teilte weiterhin mit, dass dieser betrunken gewesen sei und er ihn am Wegfahren hindern wollte. Vor Eintreffen der Polizei habe sich der Bekannte dennoch mit seinem Pkw entfernt. Die Halteranschrift wurde anschließend aufgesucht und das benannte Fahrzeug stand vor dem Haus. Der 30-jährige Halter wurde aufgesucht. Dieser leugnete die Vorhaltungen und gab an, nicht an der Anschrift des Zeugen gewesen zu sein. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,11 Promille. Der Betroffene wurde der hiesigen Dienststelle zugeführt. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.










23.01.2021 • 10:21 Uhr

Einbeck: Ruhestörung, Beleidigung, Polizeieinsatz

Am späten Freitagabend (23.45 Uhr) kam es zunächst in der Münsterstraße in Einbeck, durch einen 37-jährigen Mieter zu einer Ruhestörung in einem Zweiparteienhaus. Im weiteren Verlauf beleidigte dann eine 46-jährige Besucherin des Lärmenden die Nachbarin in der darunterliegenden Wohnung, die sich bei der Polizei beschwert hatte. Diese leitete im Anschluss ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann wegen Ruhestörung und ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, gegen seine Besucherin, ein.kr










23.01.2021 • 10:20 Uhr

Einbeck: Unter Drogeneinfluss Pkw geführt und von der Polizei erwischt

Am Freitagmittag , um 13.55 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife einen 33-jährigen Fahrzeugführer in der Grimsehlstraße in Einbeck. Bei der Kontrolle zeigte der aus Wolfenbüttel stammende Mann körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuten. Ein anschließender Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabis. Demzufolge wurde gegen ihn ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und im Anschluss die Weiterfahrt mit seinem Pkw untersagt.kr










23.01.2021 • 10:18 Uhr

Nörten: Einbrecher im gräflichen Burghotel - Zigarettenautomaten und TV-Flachbildschirm weg

Tatort: Nörten-Hardenberg, gräfliches Burghotel Hinterhaus, Tatzeitraum: Donnerstag, 21. Januar 2021, 18.00 Uhr bis Freitag,22. Januar 2021, 12.00 Uhr:
Laut Polizei gelangten unbekannte Täter nach Einschlagen und Durchsteigen eines Fensters zunächst unbemerkt in ein Nebengebäude des Hotels und entwendeten aus einem Aufenthaltsraum unter anderem ein Zigarettenautomat sowie einen TV-Flachbildschirm. Zum Abtransport wurde von den Tätern ein Fahrzeug genutzt. Der Schaden wird auf circa 3100 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise der Polizeistation in Nörten-Hardenberg oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen.Se










23.01.2021 • 07:47 Uhr

Einbeck: Unter Drogeneinfluss Pkw geführt und von der Polizei erwischt

Am Freitagmittag , um 13.55 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife einen 33-jährigen Fahrzeugführer in der Grimsehlstraße in Einbeck. Bei der Kontrolle zeigte der aus Wolfenbüttel stammende Mann körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuten. Ein anschließender Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabis. Demzufolge wurde gegen ihn ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und im Anschluss die Weiterfahrt mit seinem Pkw untersagt.kr










23.01.2021 • 07:45 Uhr

Einbeck: Ruhestörung, Beleidigung, Polizeieinsatz

Am späten Freitagabend, 23.45 Uhr, kam es zunächst in der Münsterstraße in Einbeck, durch einen 37jährigen Mieter, zu einer Ruhestörung in einem Zweiparteienhaus. Im weiteren Verlauf beleidigte dann eine 46jährige Besucherin des Lärmenden die Nachbarin in der darunterliegenden Wohnung, die sich bei der Polizei beschwert hatte. Diese leitete im Anschluss ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann wegen Ruhestörung und ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, gegen seine Besucherin, ein.kr










22.01.2021 • 21:19 Uhr

Die Corona-Katastrophe und ihre Folgen: Die sehr leidet die Psyche? Wolperode unter Schock

Wiederholt befinden wir uns dieses Jahr in einem Lockdown, der uns viel abverlangt. Was macht das mit der menschlichen Psyche? Fragen, die sich nach einem traurigen Zwischenfall in Wolperode auftun. Dort hat eine junge Frau keinen Ausweg mehr gesehen. In letzter Minute gelang es anderen Menschen, mit Hilfe der Polizei und Ärzten, das Leben der 16-Jährigen zu retten. In der vermutlich durch die Corona-Kastarophe ausgelösten Folgen verschärfte sich eine Depression, die der jungen Frau beinahe das Leben gekostet hätte.

Wie das der Zusammenhang von Corona-Katastrophe und Depression von einer Expertin eingeordnet? Dazu gibt es ein interessantes Statement von Prof. Katarina Stengler, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Helios Park-Klinikum Leipzig erklärt, was Extremsituationen mit der menschlichen Psyche machen. Denn eines ist klar: Die Corona-Krise hat Einfluss auf das Leben aller Menschen.
Steigert Corona das Risiko für Depressionen?

"Sorgen und Ängste aber auch gefühlte und reale Bedrohungen stellen in Corona-Zeiten sowohl für Menschen mit als auch ohne psychische Erkrankungen eine große Herausforderung dar", so Prof. Stengler. Die damit verbundenen Isolationsmaßnahmen und Social Distancing sind für alle Menschen eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheiten, aber auch der psychischen Gesundheit. "Bestimmte Konstellationen können für Menschen besonders vulnerabel, also störanfällig, sein und unter anderem zu Depressionen führen", so Prof. Stengler

Fortsetzung folgt.










22.01.2021 • 20:37 Uhr

Corona-Virus-Katastrophe: Licht, Lähmung, Leiden

Es ist gerade vorbei: Die gigantische Lichterflut rund um das Weihnachtsfest. Faszinierend. Gemütlich. Stimulierend. Und die Lichter vier Wochen später? Am heutigen Abend?

Das Redaktionsnetzwerk hat mit dem Reporterfahrrad einige Lichtpunkt in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim abgefahren. Bei Einbruch der Dunkelheit. Eine Tour durch eine menschenleere Stadt. Über die Bismarckstraße auf die Stiftsfreiheit. Hier sind in den Fenstern der ehemaligen Diakoniekreisstelle jede Menge leuchtende Sterne gestellt. Ein "Star" (Stern) ist seit kurzer Zeit hier das neue Wahr- und Markenzeichen gegen Depressionen und andere Leiden. Das Gebäude selbst noch verwaist. Der "Star" ist hier noch nicht so richtig geboren. Der Marktplatz ohne Menschen und Autos. Überall eine lähmende, ja gespenstische Atmosphäre.

Lichte Fenster und ein grünes Reklameschild markieren dann die Helios-Klinik der Stadt. Hinter der Fassade Angst, Befürchtungen und Hoffnungen. Die mit dem Corona-Virus-Infizierten sind hier unter Quarantäne und in ärztlicher Fürsorge.

Kurz vor der Einfahrt in den holprigen Philosophenweg ragt die lichte Fassade eines Seniorenhotels gen Abendhimmel. Auch hier beschleichen den Betrachter trübe Gefühle: Wann wird es den Senioren und Seniorinnen hier wieder erlaubt sein, in Freiheit die Natur zu genießen? Wann wird die menschenunwürdige Ausgangssperre aufgehoben? Wann werden sie gegen das schlimme Virus schutzgeimpft?

Die Tour wird jetzt etwas abenteuerlich. Nur der Lichtstrahl am Fahrrad leuchtet den feuchten Waldweg aus. Leise plätschert die Gande. Über eine Fußgängerampel gelangen wir sicher auf das am Hang abgeholzte Gelände des Klosterhügels in Brunshausen.

Vom Portal der Klosterkirche aus schweift der Blick in die warme Lichthöhle des Löning'schen Ladens. Benno mit Maske selbst ist schemenhaft hinter seiner Kasse sitzend erkennbar. Eine ebenfalls maskierte Kundin scheint mit dem Geschäftsmann zu reden. Persönliche Kommunikation, die in dieser Katastrophe so vielen Menschen fehlt, die sie lähmt und immer mehr leiden lässt. Wie lange noch?
red / Fotos: Fis WMG
















22.01.2021 • 19:30 Uhr

Honda Jazz gerät plötzlich ins Schleudern und überschlägt sich - Fahrerin (30) schwerverletzt in Klinik

Am heutigen Freitag ereignete sich auf der Kreisstraße 18 zwischen Bad Driburg und Brakel (Kreis Höxter) ein Unfall, bei dem eine 30-jährige Frau aus Brakel schwer verletzt wurde. Gegen 11 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Honda Jazz auf der Kreisstraße von Bad Driburg aus Richtung Brakel. Das Auto fuhr nahe der Abfahrt Albrock aus bislang unbekannten Gründen nach rechts auf den Randstreifen neben der Fahrbahn, geriet ins Schleudern und kam dann nach links von der Fahrbahn ab. Auf einer gerodeten Waldfläche überschlug sich der Honda und kam etwa 15 Meter von der Straße entfernt zum Stillstand. Die Fahrerin verletzte sich bei dem Unfall und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Im Bereich der Unfallstelle sperrte die Polizei die Emder Höhe kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen. Die Feuerwehr musste ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn abstreuen. Der Kreisbauhof wurde zwecks Ersetzen beschädigter Leitpfosten und Aufstellen von Verkehrsschildern hinzugerufen. An dem Honda Jazz ist nach Einschätzung der Polizeibeamten ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Das Auto musste von einem Abschleppunternehmer von der Unfallstelle abtransportiert werden. /ell/ Foto: Polizei










22.01.2021 • 18:17 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: Kein Leerstand in der Alten Gasse - Kanzlei Kehrel mit Grundbesitzer-Büro zieht in Ex-Buchladen Pieper

Das ist eine gute Nachricht für das Innenstadtgefüge der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim: ein Leerstand wird beseitigt. Nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group - reichweitenstarke Nachrichtenportale-Internet-Zeitung - wird in das leerstehende Ladenlokal einer Buchhandlung in der Alten Gasse neues Leben einkehren. Rechtsanwalt Thomas Kehle bestätigte dem Redaktionsnetzwerk in einem Exklusiv-Gespräch, dass er mit seiner Kanzlei dort einziehen wird. "Wir wechseln vom Standort im Abteihof in die Alte Gasse in die Räumlichkeiten der ehemaligen Buchhandlung Pieper", so Thomas Kehrel. Das geschieht relativ schnell. Seinen Angaben zufolge soll der Umzug bereits zum Februar-Beginn erledigt sein.

Mit der Kanzlei wird auch die Geschäftsstelle "Grundbesitzer Bad Gandersheim" des Vereins Haus und Grund in der Alten Gasse angesiedelt. Rechtsanwalt Kehle vertritt die Institution und die Interessen der Vereinsmitglieder. Der neue Standort hat aufgrund seiner Innenstadtlage besondere Attraktivität durch seine gute fußläufige Erreichbarkeit. Der große Parkplatz Alte Gasse bietet ausreichend Raum für die Mitglieder, de mit dem Auto von außerhalb anfahren. "Ich bin sehr zufrieden mit dem neuen Standort unserer Kanzlei. Ab 1. Februar legen wir in einer angenehmen Umgebung mit unseren Dienstleistungen los."
red/ Foto: Fis WMG














22.01.2021 • 16:01 Uhr

Kreativität in der Corona-Krise - Die "Waffen" einer Frau als Symbole für Stärke - 1. Teil

Künstlerische Inspiration und Verwirklichung muss und darf in der Corona-Katastrophe nicht auf der Strecke bleiben. Viele Künstlerinnen und Künstler leiden wie alle Menschen in diesen Monaten unter der zunehmenden Lähmung des öffentlichen und privaten Lebens. Aber immer wieder gibt es da Lichtblicke, die Hoffnung vermitteln. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Südniedersachsen-Bad Gandersheim hat soeben einen weiteren Künstler ausfindig gemacht, der sich bislang von der Corona-Krise in seinen Entfaltungsmöglichkeiten nicht hat klein machen lassen. Spannende Details seines Kunstschaffens geben wir hier und heute preis. Um die Erwartungshaltung ein bisschen dosiert zu vermitteln, um einen Spannungsbogen aufzubauen, belassen wir es in der ersten Staffel bei Andeutungen von Symbolen der Stärke, die im vorliegenden Gesamtkunstwerk Frauen gewidmet sind und von ihnen geführt werden. Frauen wird ja bekanntlich nachgesagt, sie seien das wirklich "starke Geschlecht".
Auf den dokumentierten Motivausschnitten interpretiert der Bad Gandersheimer Künstler diese Metahapher mit seinen Möglichkeiten. Sein Name soll im Moment noch ein Geheimnis bleiben.
red
















22.01.2021 • 15:42 Uhr

Medienhygiene: Deutscher Journalistenverband kritisiert Nazi-Vergleich des Kölner Weihbischofs Puff -"Zündeln an der Pressefreiheit"

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat einen Vergleich kritischer Medienberichte mit NS-Propagandamethoden durch den Kölner Weihbischof Ansgar Puff scharf verurteilt. "Die Äußerungen von Weihbischof Puff zündeln an der Pressefreiheit und an der Akzeptanz des professionellen Journalismus in der Gesellschaft", sagte der DJV-Vorsitzende Frank Überall dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (ksta.de und Samstag-Ausgabe). Die legitime Berichterstattung professioneller Medien in eine Linie mit dem NS-Propagandaminister Joseph Goebbels und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zu stellen, sei "ein Angriff auf die professionellen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland", sagte Überall.

Puff hatte in einem Video-"Tagesimpuls" auf dem Kölner Bistumsportal "domradio" eine Verbindungslinie von Trumps Lügen über Wahlbetrug zu Medienberichten über "angebliches Fehlverhalten von Bischöfen" gezogen und als Vergleichspunkt ein Goebbels zugeschriebenes Diktum gewählt, wonach "eine Lüge nur oft genug wiederholt werden muss, damit sie geglaubt wird". Im Nachhinein bedauerte Puff diese Parallele und versicherte, er habe lediglich Trump, nicht aber Journalisten gemeint.

Zuletzt waren das Erzbistum Köln und Kardinal Rainer Woelki intensiv Gegenstand der Berichterstattung insbesondere wegen der Nichtveröffentlichung eines Gutachtens zum Missbrauchsskandals sowie wegen Vorwürfen gegen Woelki selbst, im Jahr 2015 den Missbrauchsfall eines mit ihm befreundeten Priesters nicht untersucht und nach Rom gemeldet zu haben. "Dass über den problematischen Umgang mit dem Missbrauchs-Skandal im Kölner Erzbistum wiederholt berichtet werden muss, liegt aus meiner Sicht vor allem an der Informationspolitik der Kirche selbst", betonte Überall. Auch die katholische Kirche könne "doch eigentlich kein Interesse daran haben, die professionelle Berichterstattung und die Suche nach der Wahrheit zu unterbinden".ots











22.01.2021 • 15:18 Uhr

"Markt der Möglichkeiten" - Polizei Hildesheim beteiligt sich an Premiere der digitalen Bildungsmesse

Am gestrigen Donnerstag fand die jährliche Bildungsmesse der Friedrich-List-Schule statt - dieses Jahr allerdings erstmalig digital. Auch die Polizeiinspektion Hildesheim nutzte die Möglichkeit, um mit potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern in Kontakt zu treten und betrat mit ihrem Online-Format Neuland im Bereich der Nachwuchswerbung.

"Das hat super funktioniert!" ist das Resümee von Polizeikommissarin Lisa Wucherpfennig, die sich gemeinsam mit Polizeikommissar Felix Fricke von 16:00 - 19:00 Uhr den Fragen der Interessierten im Videochat stellte. Beide versehen ihren Dienst im Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Hildesheim und konnten sowohl über allgemeine Inhalte des Studiums an der Polizeiakademie Niedersachsen als auch von ihren eigenen Erfahrungen aus dem Berufsalltag berichten.

"Wir haben einerseits einen öffentlichen virtuellen Raum eingerichtet, in dem die verschiedenen Möglichkeiten des Berufseinstiegs präsentiert und allgemeine Fragen beantwortet wurden. Wichtig war uns dabei vor allem, dass deutlich wird, dass sich neben Schülerinnen und Schülern mit Fachhochschulreife und Abitur auch schon Realschulabsolventinnen und -absolventen bewerben können. Nach erfolgreich durchlaufenem Eignungsauswahlverfahren erlangt man durch den Besuch der zweijährigen Fachoberschule (FOS) Wirtschaft und Verwaltung - Verwaltung und Rechtspflege die Fachhochschulreife. Das Praktikum im Rahmen des Besuchs der Klasse 11 der Fachoberschule absolviert man bei der Polizei." so Polizeihauptkommissarin Stefanie Schädrich. "In einem weiteren, geschlossenen Videochat konnten Interessierte individuelle Fragen stellen oder Termine für Beratungsgespräche vereinbaren." beschreibt sie die Herangehensweise der Polizei Hildesheim. Sie ist verantwortlich für das Thema Nachwuchsgewinnung.

Die aktuelle Pandemielage führt dazu, dass derzeit keine Praktika in den Polizeidienststellen angeboten werden können und den Schülerinnen und Schülern somit die vielseitigen Einblicke in den Berufsalltag einer Polizeivollzugsbeamtin / eines Polizeivollzugsbeamten verwehrt bleiben. "Online- Medien sind derzeit die einzige sinnvolle Möglichkeit, um in Kontakt mit ihnen zu treten. Gerade mit der positiven Erfahrung aus dem "Markt der Möglichkeiten" ist klar, dass wir die digitale Alternative für die Werbung für das Studium sowie für unsere Polizeiinspektion vermehrt nutzen werden."

Die Polizeiinspektion Hildesheim gehört organisatorisch zur Polizeidirektion Göttingen. Interessierte finden Informationen zum Studium unter www.polizei-studium.de.










22.01.2021 • 15:14 Uhr

Goslar/Oker: Brand in einem Altpapiercontainer

Am frühen Donnerstagabend, 19.33 Uhr, wurde der Polizei von der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Goslar ein Brand in einem am Rübezahlplatz im Stadtteil Oker aufgestellten Altpapiercontainer gemeldet, der von der alarmierten Feuerwehr Oker, die mit zwölf Angehörigen unter Leitung des Ortsbrandmeisters Hans-Jürgen Bothe vor Ort war, bereits kurz nach deren Eintreffen abgelöscht werden konnte. Angaben über die Brandausbruchsursache und Schadenshöhe sind derzeit nicht möglich. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die möglicherweise vor, während oder nach dem angegebenen Brandmeldezeitpunkt Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots











22.01.2021 • 15:05 Uhr

Einbeck: Auto zerkratzt - 500 Euro Schaden

In der Gartenstraße in Einbeck wurde die Beifahrerseite eines abgestellten Pkws zerkratzt. Der Eigentümer hat seine Pkw Audi am Dienstag, 19. Januar 2021, gegen 16 Uhr dort abgestellt. Am Donnerstag, 21. Januar 2021, wollte er gegen 15 Uhr sein Auto wieder benutzen. Hier stellte er dann die Beschädigungen fest. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Zeugen, die zu dieser Sachbeschädigung Angaben machen können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck.pap











22.01.2021 • 15:00 Uhr

10 Millionen Euro Geldbuße im Diesel- Skandal - Geldsegen für die Landeskasse

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig setzt ihre strafrechtliche Aufarbeitung im sogenannten „Diesel-Skandal" fort. Wegen der Manipulation von Abgaswerten bei Diesel- Fahrzeugen ist ein weiterer Bußgeldbescheid gegen eine deutsche Firma erlassen worden, die an der Entwicklung der in die Dieselfahrzeuge der Volkswagen- AG eingebauten Software beteiligt war.

Entwicklungsingenieure jenes Unternehmens hatten an der Entstehung, Nutzung und Weiterentwicklung der unzulässigen Abschalteinrichtung in den Motoren der betroffenen Fahrzeuge mitgewirkt. Mit Hilfe dieser verbotenen Software war es möglich, während des Testbetriebes von Fahrzeugen deutlich geringere Abgaswerte zu erzielen als sie im vergleichbaren Fahrbetrieb des Kunden erreichbar waren. Die Mitarbeiter des Unternehmens haben durch die Entwicklung der Motoren und der Software in den Motorsteuergeräten den Verantwortlichen der Volkswagen- AG bei den dort begangenen Straftaten Hilfe geleistet. Der Geschäftsführung der Firma hätte es oblegen, durch geeignete Organisation und Aufsicht eine solche Mitwirkung an rechtswidrigem Tun zu verhindern.

Wegen Verletzung der Aufsichtspflicht in Betrieben und Unternehmen ist eine Gesamtgeldbuße in Höhe von zehn Millionen Euro verhängt worden. Es handelt sich um einen Verstoß gegen § 130 Absatz 1 OWiG. Die Höhe der Buße setzt sich aus einem sanktionierenden Teil in Höhe von zwei Millionen Euro und einer Abschöpfung des bei der Firma erzielten wirtschaftlichen Vorteils in Höhe von acht Millionen Euro zusammen. Der gegen das Unternehmen ergangene Bescheid ist rechtskräftig. Das Bußgeld wird wiederum dem Haushalt des Landes Niedersachsen zufließen.

Wichtig: Das Unternehmen kann das Bußgeld locker bezahlen. red











22.01.2021 • 14:11 Uhr

Sole-Hallenbad Bad Gandersheim: Landkreis Northeim veranlasst sofortige Schließung - Betrifft auch Individualsport im Wasser

Es war das einzige Hallenbad weit und breit in Südniedersachsen, wo bis gestern die Möglichkeit eines Individualsports unter bestimmten Bedingungen im Wasser möglich war. Damit war das Bad Gandersheimer Sole Waldschwimmbad/Hallenbad eine Art feuchte Oase in der Corona-Wüste Südniedersachsens. Seit heute klebt nun ein Hinweisschild an der gläsernen Eingangstür des Bad Gandersheimer Hallenbades. Darauf wird vom "Sole-Waldschwimmbad Team" schlicht vermerkt: "Leider müssen wir unser Bad vorerst bis zum 14. Februar 2021 schließen".

Zu den Hintergründen ließ die Northeimer Kreisverwaltung auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group unter anderem verlauten:

"Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, insbesondere im Hinblick auf die Ergebnisse der Konferenz zwischen den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin, hat der Landkreis Northeim unter Einbeziehung des Landes Niedersachsens geprüft, ob an der dargelegten Rechtsauffassung festgehalten werden kann. Da sich die Situation insgesamt mehr und mehr dramatischer gestaltet, müssen die Kontakte nun noch stärker reduziert werden. Im Rahmen der o.g. Konferenz wurden die Bürgerinnen und Bürger nachdrücklich dazu angehalten, möglichst zu Hause zu bleiben. Bereits mit dem Verlassen der eigenen vier Wände steigt das Infektionsrisiko. Aus diesem Grund kann der Landkreis Northeim nicht weiter an ursprüngliche Rechtsauffassung festhalten und wird das Schwimmbad Bad Gandersheim auffordern seinen Betrieb einzustellen."
Dieser Aufforderung sind die Verantwortlichen für das Hallenbad unverzüglich nachgekommen.

Die Motive dokumentieren war bis gestern noch möglich war, dann das Schriftstück, das heute an der Eingangstür am Bad angeheftet wurde. Fotos: Fis WMG/Sreen Sole WaldSchwimmbad













22.01.2021 • 13:12 Uhr

Zugang zum elektronischen Rechtsverkehr für Bürgerinnen und Bürger- ochkarätig besetzter bundesweiter Zivilrichtertag am 02. Februar 2021 im Livestream

Im September 2019 haben die Präsidentinnen und Präsidenten der Oberlandesgerichte, des Kammergerichts, des Bayerischen Obersten Landesgerichts und des Bundesgerichtshofs die Arbeitsgruppe „Modernisierung des Zivilprozesses" eingesetzt. Diese soll Vorschläge für Maßnahmen erarbeiten, um weitreichende und innovative Modernisierungen des Zivilprozesses zu erreichen, neue technische Möglichkeiten sinnvoll nutzbar zu machen und Gerichtsverfahren bürgerfreundlicher, effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Im Januar 2021 hat die Arbeitsgruppe ein umfassendes Diskussionspapier vorgelegt, das zahlreiche Vorschläge vorsieht, wie z.B. einen elektronischen Zugang zur Justiz für Bürger in Form eines Justizportals ( diskussionspapier_ag_modernisierung.pdf (bayern.de)).

Dieser und weitere Vorschläge der Arbeitsgruppe werden auf dem bundesweiten Zivilrichtertag am 02. Februar 2021 diskutiert, der vom Oberlandesgericht Nürnberg als virtuelle Veranstaltung ausgerichtet wird und in einem Livestream (Oberlandesgericht Nürnberg - Aktuelles - Bayerisches Staatsministerium der Justiz (bayern.de) verfolgt werden kann.

„Ich freue mich sehr auf den Austausch und die Diskussion, an der ich mich zu der Frage selbst beteiligen werde, wie die Justiz ihre Bürgernähe weiter verbessern kann", erklärte die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte. „Wir werden uns mit der Entwicklung eines elektronischen Justizportals befassen, über das Rechtssuchende Anträge stellen und an virtuellen Verhandlungen teilnehmen können. Auch die Schaffung eines vereinfachten und beschleunigten Online-Verfahrens wird zur Sprache kommen. Dies sind in meinen Augen zukunftsweisende Überlegungen. Als die Arbeitsgruppe im Herbst 2019 eingesetzt wurde, hatten wir noch keine Vorstellung davon, dass wir uns wenige Monate später im Kampf gegen ein unbekanntes Virus befinden würden. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch die Justiz mit großer Wucht getroffen. Die Ereignisse des zurückliegenden Jahres haben aber auch eindrucksvoll gezeigt, dass sich technische Möglichkeiten, wie z.B. der Einsatz von Videotechnologie in Gerichtsverhandlungen, effizient und ressourcenschonend für eine Modernisierung des Zivilprozesses einsetzen lassen. Ich freue mich sehr auf die Diskussion der Vorschläge nicht nur mit den Richterinnen und Richtern, sondern insbesondere auch mit den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten und der Wissenschaft. Im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle werden wir hierzu in der nächsten Zeit verschiedene Veranstaltungen mit vielfältigen Diskussionsmöglichkeiten anbieten."
red











22.01.2021 • 13:07 Uhr

Rentner in Panik: "Wo ist mein Auto?" - Tolle Polizei kann dem 83-Jährigen schnell helfen

Donnerstagmorgen suchte ein Rentner über mehrere Stunden seinem Pkw in der Kreisstadt Northeim und bat in seiner Verzweiflung schließlich um Unterstützung der Polizei. Und dann passierte das kleine Wunder!

Der 83-jährige Mann aus Dassel hatte aufgrund mangelnder Ortskenntnisse den Abstellort seines Opel Astra nicht wiedergefunden. Nachdem er sein Auto bereits mehrere Stunden im umliegenden Bereich der Northeimer Innenstadt gesucht hatte, wandte er sich verzweifelt an die Polizei. Die Northeimer Beamten konnten den Opel nach kurzer Zeit in der Unteren Straße feststellen, sodass der Rentner überglücklich seine Heimfahrt antreten konnte. köh










22.01.2021 • 13:04 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Vorverkauf übertrifft Erwartungen! Fast 3.000 Dauerkarten

Große Nachfrage nach Tickets für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim: Fast 3.000 Dauerkarten hat die Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 in nur wenigen Wochen bereits verkauft. Seit dem 4. Dezember waren die vergünstigten Frühbucher-Dauerkarten in Bad Gandersheim, Einbeck und Northeim in den Tourist Infos im Handel (wir berichteten).

Nun die erste Erfolgsmeldung von LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst, der Geschäftsführer Thomas Hellinrath erklären lässt:
„Natürlich hatten wir gehofft, dass die Dauerkarten gut angenommen werden. Dass die Nachfrage bereits jetzt so groß ist, hat uns doch überrascht!“, zeigt sich Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau, erfreut. Interessierte sollten sich schnell entschließen. Das ermäßigte Angebot endet am 31.1. Da die Vorverkaufsstellen wegen der Pandemie-Beschränkungen geschlossen sind, sind die Karten allerdings ausschließlich über die Homepage der Landesgartenschau erhältlich (www.laga-bad-gandersheim.de).

Thomas Hellingrath: „Das hervorragende Ergebnis zeigt, dass das Interesse der Menschen aus Bad Gandersheim und der näheren Umgebung groß ist. Immer mehr Menschen wird bewusst, dass 2022 ein ganz besonderes, ein einmaliges Jahr wird, das man nicht verpassen möchte. Die Landesgartenschau ist in Stadt und Region angekommen!“.

Die Dauerkarten-Voucher sind zeitnah zur LAGA 2022 in personalisierte Dauerkarten einlösbar. Mit einer Dauerkarte können die Gäste das Gelände der LAGA 2022 nicht nur mit verlängerten Öffnungszeiten in den Sommermonaten besuchen, sondern darüber hinaus auch das neu gestaltete Sole-Natur-Freibad genießen. Auch vielfältige Veranstaltungen, Workshops, Konzerte, Lesungen oder Kinderprogramme sind im Eintrittsgeld enthalten. Ausgenommen sind lediglich explizit gekennzeichnete Sonderveranstaltungen.
Eine Besonderheit stellen die Familienkarten für ein oder zwei Erwachsene dar, die nicht nur eine beliebige Anzahl von Kindern sondern sogar Enkelkinder mitein-schließen. Es gilt das Alter der Kinder beim Kauf der Dauerkarte. Wichtig: bereits beim Kauf der Gutscheine müssen die Namen der Familienmitglieder genannt angegeben werden, da alle Familienmitglieder ihre eigene, personalisierte Dauerkarte erhalten.

Mit der Dauerkarte für Kinder und Jugendliche kann auch die beste Freundin oder der beste Freund der eigenen Kinder regelmäßig dabei sein. Auch für Kinder, deren Eltern keine Möglichkeit haben, die LAGA zu besuchen, sind diese Karten eine gute Option, denn ab dem Alter von 7 Jahren können Kinder auch ganz ohne Erwachsene das Gelände erkunden.
Preise für eine Dauerkarte sehen wie folgt aus:
• Erwachsene: 79,00 Euro (regulär 119,00 Euro),
• Erwachsene, ermäßigt: 69,00 Euro (regulär 99,00 Euro),
• Familie 1: 99,00 Euro (regulär 129,00 Euro),
• Familie 2: 169,00 Euro (regulär 229,00 Euro),
• Kinder & Jugendliche (3-17 Jahre): 29,00 Euro (regulär 45,00 Euro).
Die Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 wird vom 14. April bis 9. Oktober 2022 unter dem Motto GARTEN.FEST.SPIELE. stattfinden und erwartet insgesamt 450.000 Besuche. Die Roswitha Stadt lädt mit vier von Wasser durchzogenen Parkbereichen, prächtigen, farbenfrohen Pflanzungen, kreativen Themengärten und wilder Auenlandschaft dazu ein, das „blaue Band“ durch die Stadt zu entdecken. Das 1 km lange Blumenband verbindet das Gelände und die Altstadt mit ihren traditionsreichen Fachwerkhäusern und der romanischen Stiftskirche.
red/Foto: LaGa/ Frank Terhorst










22.01.2021 • 11:49 Uhr

Bad Gandersheimer Polizei fragt: Wem gehört dieses Damenfahrrad?

Bereits am Samstag, 16. Januar 2021, gegen 12.50 Uhr, wurde der Polizei Bad Gandersheim ein Fundfahrrad, welches am Klosterweg Brunshausen, neben dem dortigen Rad- / Fußweg (Skulpturenpfad) aufgefunden wurde, gemeldet. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein silber blaues Damenrad der Marke Acitive. Wer das Fahrrad vermisst oder sonst Angaben zu dessen Herkunft machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw










22.01.2021 • 11:44 Uhr

Betrüger versuchen es mit allen Mitteln - Polizei rät: "Sofort den Hörer auflegen!"

Der Polizei Höxter wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Betrugsversuche gemeldet. Die Betrüger kontaktierten telefonisch hauptsächlich ältere Menschen in unterschiedlichen Städten im Kreis Höxter. Die Unbekannten nutzten verschiedene Vorwände, um Wertsachen, Kontendaten und auch Bargeld zu erfragen. Sie täuschten eine familiäre Beziehung oder eine Notsituation vor.

In den angezeigten Fällen beendeten die misstrauischen Angerufenen das Telefonat, als eine kriminelle Masche erkannt wurde. Bislang ist der Polizei in den letzten Tagen kein Fall bekannt geworden, bei dem die Betrüger Beute machten. Die Polizei rät, ein solches Telefonat sofort zu beenden und die Polizei unter dem Notruf 110 zu informieren.

Weitere Informationen befinden sich auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter:

https://hoexter.polizei.nrw/artikel/tipps-gegen-betrueger-an-telefon-und-haustuer










22.01.2021 • 11:40 Uhr

SoVD warnt vor gesellschaftlicher Spaltung Menschen mit Behinderung nicht hintenanstellen

Mangelhafte Barrierefreiheit, unzureichende Digitalisierung und ungenügend Hilfen für Familien und Alleinerziehende: Die Corona-Krise hat viele Mängel zu Tage gefördert. Doch eine Sache hat sie dem SoVD ganz besonders vor Augen geführt: "Der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch weit. Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige mussten sich in den vergangenen Monaten immer wieder, wie beispielsweise beim Wettlauf um Schutzausrüstung, hintenanstellen und hatten häufig das Gefühl, dass sie vergessen wurden", sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Deshalb fordert der Sozialverband Deutschland, dass die Politik nun endlich einmal die Belange von behinderten Menschen und deren Familien in den Fokus nimmt. "Wenn wir nach der Pandemie in Sachen Inklusion nicht von vorne anfangen wollen, müssen wir den Blick in die Zukunft richten und jetzt handeln", so Bauer.

Besonders besorgniserregend empfindet Bauer die Situation von Menschen, die eigenständig wohnen, aber externe Hilfe benötigen. "Im vergangenen Jahr mussten insbesondere Menschen, die zu Hause leben und Pflege- oder Assistenzbedarf haben, die schmerzhafte Erfahrung machen, dass sie und ihre Angehörigen plötzlich ganz auf sich allein gestellt waren", beschreibt Bauer die Situation. Und er fügt hinzu: "Wir müssen aus diesen Erfahrungen lernen und dürfen die Belange der Menschen mit Behinderungen nicht immer und immer wieder hintenanstellen. Die Politik muss da besser werden." Aus Sicht des SoVD müssen beispielsweise Stellen geschaffen werden, die beim Wegfall externer Hilfen den Betroffenen und ihren Familien sozialstaatliche Hilfe und Unterstützung vermitteln. Zudem ist ein Notfallpool von Menschen, die pflegerische Unterstützung oder Assistenzleistungen erbringen können, erforderlich.

Im Übrigen fordert der SoVD, dass die Politik Menschen mit schweren Behinderungen und Erkrankungen zum Beispiel beim Zugang zu Schutzimpfungen, stärker "auf den Schirm", haben muss. Auch der barrierefreie Zugang zu den Impfungen muss gewährleistet werden. "Von der Terminvergabe über die Anfahrt bis hin zum Impfzentrum selbst müssen Barrieren konsequent aus dem Weg geräumt werden", fordert Bauer. red










22.01.2021 • 11:31 Uhr

Kurz vor der Alkoholvergiftung: Polizei holt Autofahrer mit 3,31 Promille Alkohol im Blut von der Straße

Eine Streife der Polizei kontrollierte am Donnerstagabend (19 Uhr) einen stockbetrunkenen Autofahrer, welcher mit seinem Auto in Ohrum (Landkreis Goslar) auf der Harzstraße unterwegs war. Bei der Kontrolle des 61-jährigen Fahrers aus Goslar stellten die Beamten eine mutmaßliche Alkoholbeeinflussung fest. Der Alkoholtest ergab einen Wert von 3,31 Promille. Eine Blutprobenentnahme, die Sicherstellung des Führerscheines und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens sowie die Untersagung der Weiterfahrt waren die Folgen. ots










22.01.2021 • 11:20 Uhr

Zahl der Woche / Fernwärme: 126 Milliarden Kilowattstunden…

… Wärme für die leitungsgebundene Wärmeversorgung wurden in Deutschland im Jahr 2020 erzeugt.

Nach ersten Zahlen stammten im vergangenen Jahr von den erzeugten 126 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Fernwärme 17,8 Prozent (gut 22 Mrd. kWh) aus Erneuerbaren Energien. Daran hat Biomasse einen Anteil von 9,4 Prozent (11,8 Mrd. kWh), biogener Siedlungsabfall von 7,6 Prozent (9,6 Mrd. kWh) sowie Geo- und Solarthermie von zusammen 0,8 Prozent (1 Mrd. kWh).

Der Anteil der Erneuerbaren Energien in der Fernwärme in Deutschland ist seit 2010 (7,8 Prozent) kontinuierlich gestiegen - um insgesamt rund 10 Prozentpunkte. Der Anteil Erneuerbarer Energien (EE) liegt in der Wärmeversorgung in deutschen Städten – bezogen auf alle Heizungsarten – im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Mit ihrem knapp 18 Prozent hohen EE-Anteil trägt die Fernwärme also erheblich zur städtischen Wärmewende bei.

„In der Wärmeversorgung können durch zunehmend grüne Fernwärme CO2-Emissionen eingespart werden. Insbesondere in urbanen Regionen ergeben sich Chancen für den Klimaschutz, da dort oft der notwendige Platz fehlt, um erneuerbare Wärme direkt vor Ort zu erzeugen“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende vom BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Hauptgeschäftsführung.

„Unsere Unternehmen stehen in den Startlöchern, um in die Umstellung der Fernwärmeerzeugung auf erneuerbare Wärme und Abwärme sowie in den Umbau der Wärmenetze und Hausübergabestationen zu investieren. Dafür werden Nah- und Fernwärmeversorger in den kommenden Jahren hohe Summen in neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen investieren. Gleichzeitig wird der Anteil von Wärme aus Erneuerbaren Energien, von Wärme aus Power-to-Heat sowie aus der Umwelt über Großwärmepumpen und von Abwärme in Wärmenetzen weiter erhöht.“

Notwendig, um diese Maßnahmen umzusetzen, seien aber entsprechende politische Rahmenbedingungen: „Um die Potenziale von grüner Fernwärme optimal nutzen zu können, ist es wichtig, dass die geplante „Bundesförderung effizienter Wärmenetze“ erweitert wird auf sämtliche klimaneutrale Gase wie Biomethan und grünen Wasserstoff sowie nachhaltige holzartige Biomasse, zum Beispiel Waldrest- und Landschaftspflegeholz. Die maximale Fördersumme für Einzelprojekte ohne EU-Einzelfallnotifizierung sollte zudem von den geplanten 50 auf 100 Millionen Euro angehoben werden.

Mit den sehr kurzfristigen und überraschenden Änderungen im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) durch das EEG-Änderungsgesetz wurde zum Jahresende 2020 das Vertrauen in die Verlässlichkeit von rechtlichen Rahmenbedingen massiv erschüttert. In der Konsequenz haben erste Unternehmen, allen voran betroffene Stadtwerke, bereits angekündigt, Investitionen in geplante bzw. sich bereits im Bau befindliche Blockheizkraftwerks-Projekte zu stornieren. Die Bundesregierung sollte jetzt alles daransetzen, das Vertrauen bei den Stadtwerken und Fernwärmeversorgungsunternehmen im Sinne der für die Wärmewende und die Versorgungssicherheit notwendigen Investitionen schnellstmöglich wiederherzustellen.“ red














22.01.2021 • 11:11 Uhr

Börsen begrüßen neue US-Regierung freundlich

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Mit der reibungslosen Amtseinführung des 46. US-Präsidenten Joe Biden verschwindet für die Finanzmärkte ein akuter Risikofaktor vom Radarschirm. In Deutschland verharrten die Aktienmärkte auf hohem Niveau. In den USA gab es sogar wieder neue Höchststände, obwohl über das angekündigte Konjunkturpaket der neuen US-Regierung noch große Unsicherheit herrscht. An den Börsen rücken mehr und mehr Szenarien für den weiteren Jahresverlauf in den Mittelpunkt, immer unter der Voraussetzung, dass die Corona-Beschränkungen langsam gelockert werden können. Eine Befürchtung dabei ist, dass es die betreffenden Volkswirtschaften nach einer möglichen Öffnung aufgrund eines Nachfrageansturms überfordern und deswegen die Inflation steigen könnte. Daraus folgte auch in dieser Woche eine gewisse Nervosität am Anleihemarkt, an dem zwischenzeitlich die Renditen spürbar angestiegen sind.

Belastungen der zweiten Welle

Eine Konjunkturwoche steht den Börsianern in den bevorstehenden Tagen ins Haus: In Deutschland wird der Ifo-Geschäftsklimaindex für den Januar veröffentlicht. Aus der Lagebeurteilung dürfte abzulesen sein, wie stark die Belastungen der Wirtschaft mit zunehmender Dauer der zweiten Lockdown-Maßnahmen zugenommen haben. Ferner werden in Deutschland wie auch in den USA die Wachstumszahlen aus dem vierten Quartal 2020 gemeldet. In Deutschland dürfte das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal zurückgegangen sein, allerdings weitaus weniger stark als beim Ausbruch der Corona-Krise vor nun bald einem Jahr.











22.01.2021 • 09:21 Uhr

Höfesterben hört nicht auf! Ein Fünftel weniger landwirtschaftliche Vollbetriebe

6.200 Bauernfamilien gaben seit 2010 auf – davon 3.600 Schweinehalter

„Die neuen Zahlen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) spiegeln die Realität auf den Höfen wider. Zu viele neue Auflagen und Verordnungen sorgen dafür, dass Bauern ihre Hoftore für immer schließen“, zeigt sich Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies betroffen von den Vergleichszahlen zu 2010 und dem Ausmaß des Strukturwandels. Laut LSN bewirtschafteten im Jahr 2020 in Niedersachsen nur noch 35.500 Betriebe insgesamt 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. Zwischen 2010 und 2020 gaben fast 6.200 Betriebe ihren Betrieb auf, ein Rückgang von fast 15 Prozent. Zahlreiche davon auch in der Region Südniedersachsen und damit im Landkreis Northeim.

„Alle wollen regionale und kleine Bauernhöfe, doch dieser Strukturwandel bewirkt das Gegenteil: die durchschnittliche Betriebsgröße stieg von 62 Hektar auf 73 Hektar, und ein Viertel aller Betriebe (8.600) bewirtschaftet eine Fläche von mindestens 100 Hektar“, zeigt der Landvolkpräsident die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit auf und fordert praktikable Lösungen und ein Ende weiterer Auflagen: „Wir brauchen Luft zum Durchatmen!“

Laut LSN wurden 2020 gut 84 Prozent der Betriebe als Einzelunternehmen und gut 15 Prozent als juristische Personen oder Personengesellschaften geführt. „Die immer wieder angeführte Behauptung, dass Konzerne und Agrarindustrielle auf unseren Feldern tätig sind, ist somit wiederlegt. Es sind unsere Bauernfamilien, die hier ackern und davon leben müssen. Doch ein Fünftel hat in den vergangenen zehn Jahren aufgegeben“, macht Hennies deutlich. 21.700 Betriebe wurden 2020 im Haupterwerb geführt, 21,4 Prozent weniger als im Jahr 2010. Im Nebenerwerb sind fast 40 Prozent aller Betriebe aktiv. Über 90.000 Arbeitskräfte sind 2020 in der niedersächsischen Landwirtschaft festangestellt, 60 Prozent davon sind Familienarbeitskräfte, 2010 waren es fast 97.000 mit einem Familienanteil von 75 Prozent.

Zum Stichtag 1. März 2020 hielten 6.500 Betriebe in Niedersachsen insgesamt 8,6 Millionen Schweine. Das waren 3.600 Betriebe weniger als im Jahr 2010. Die Anzahl der Schweine stieg um 2,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Die Zahl der in Niedersachsen gehaltenen Rinder sank hingegen um 2 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Damals hielten noch 21.100 Betriebe 2,5 Millionen Rinder, im Jahr 2020 waren es nur noch 16.000 Betriebe mit 2,4 Millionen Rindern. Seit der Landwirtschaftszählung 2010 erhöhte sich zudem die Anzahl der Legehennen um 84,5 Prozent auf 20,8 Millionen Tiere, die von 4.700 Betrieben gehalten wurden, 4,1 Prozent weniger als im Jahr 2010. In der Summe ist die Tierhaltung in den letzten Jahren in Niedersachsen rückläufig gewesen.

Getreide wurde 2020 auf gut 40 Prozent des Ackerlandes mit 758.500 Hektar (ha) am meisten angebaut, gefolgt von Mais mit 620.300 ha auf 33 Prozent der Fläche. Raps wurde auf 78.800 ha kultiviert. Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe erhöhte sich vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2020 um knapp 42 Prozent auf etwa 1.700 Betriebe. Diese bewirtschafteten insgesamt 120.200 ha und damit 4,7 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. LPD /Foto: LPD










22.01.2021 • 09:14 Uhr

missio Aachen ruft zum Gebetsgedenken für die Toten in der Corona-Pandemie weltweit auf

Beitrag zur „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ – „Die Toten und ihre Angehörigen nicht vergessen“

Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft für kommenden Sonntag, 24. Januar, 12 Uhr, zu einem Gebetsgedenken für mittlerweile mehr als zwei Millionen Corona-Tote weltweit und ihre Angehörigen auf. „Wir bitten die Christinnen und Christen aller Kirchen und Konfessionen in Deutschland, ein Zeichen der Solidarität im Gebet zu setzen, damit diese Toten und ihre Angehörigen nicht vergessen werden“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen. „Für unsere Partnerinnen und Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien bedeutet diese Gebetssolidarität sehr viel. Sie gibt ihnen Kraft. Umgekehrt beten auch sie für uns in Deutschland, weil sie wissen, wie schwierig die Lage für uns ist“, so Pfarrer Bingener weiter.

Mit dem Gebetsaufruf möchte missio Aachen auch einen Beitrag zum Abschluss der internationalen „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ leisten, die am kommenden Sonntag unter dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ endet. „Die Sorge um die Kranken und der Trost für die Trauernden gehören zu den christlichen Werken der Barmherzigkeit, die alle Christinnen und Christen weltweit gerade jetzt unter den Bedingungen der Pandemie eint“, so Pfarrer Bingener. Mit dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ dieser Gebetswoche ist auch das missio-Gebet im Gedenken an die Corona-Toten und ihre Angehörigen überschrieben.

Das Gebet steht zum Download und zum Verteilen auf Social Media auf der Seite https://www.missio-betet.de/gemeinschaft/gebet/?e=195 bereit. red











22.01.2021 • 09:07 Uhr

Bad Gandersheim: Bei Hilfeleistungseinsatz plötzlich verbotene Drogen und Schlagringe gefunden

Am vergangenen Mittwoch, gegen 04.00 Uhr mussten die Beamen des Polizeikommissariats Bad Gandersheim zu einem krankheitsbedingten Hilfeleistungseinsatz in die Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim ausrücken. Im Rahmen dieses Einsatzes fanden die Beamten in der Wohnung des 20-jährigen Anrufers Betäubungsmittel und Waffen in Form von Schlagringen auf. Die aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt. Es wurden Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Waffengesetzes eingeleitet.schw










22.01.2021 • 08:54 Uhr

Wuhan-Lockdown vor einem Jahr (23.1.): Corona-Krise hat menschenrechtliche Lage in China verschärft

Repression gegen Internet-Nutzer und Bürgerjournalisten - nterdrückung der Religionsfreiheit im Lockdown und im Zuge der beginnenden Impfkampagne

Die kommunistische Regierung Chinas hat den weltweit ersten Lockdown in Wuhan für weitreichende politische Repressionen genutzt. Diese Befürchtung sieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) inzwischen als bestätigt an. Die Behörden des Landes hatten die Millionenstadt am 23. Januar 2020 abgeriegelt. „Tatsächlich hat der Corona-Ausbruch die menschenrechtliche Krise in der Volksrepublik massiv verschärft. Das haben vor allem die Internet-Administratoren, Bürgerjournalisten und andere Medien zu spüren bekommen“, berichtete GfbV-Direktor Ulrich Delius am heutigen Donnerstag. So hätten unabhängige Menschenrechtsgruppen allein zwischen Anfang Januar und Ende März vergangenen Jahres 897 Fälle registriert, in denen chinesische Behörden Internet-Nutzende für Netzbeiträge zu Covid-19 bestraft hätten. Die Bestrafungen reichten von Verwarnungen, Verhören, Inhaftierungen, Geldstrafen, erzwungenen Geständnissen bis zu „Administrativhaft“ – der Einweisung in ein Arbeitslager für bis zu zwei Jahre ohne Gerichtsverfahren. Die Zahlen beruhen auf der Auswertung offizieller Berichte in den staatlich kontrollierten Medien Chinas.

„Auch die Zensur in sozialen Medien wurde verstärkt, um jeglichen öffentlichen Austausch über die Pandemie und ihre Folgen zu unterdrücken“, berichtet Delius. „Da offizielle Medien das Thema meiden und lediglich offizielle Verlautbarungen verbreiten sollten, kam dem zivilgesellschaftlichen Journalismus besondere Bedeutung zu.“ Dieser befinde sich jenseits des offiziellen und zensierten Medienbetriebs seit Jahren im Aufwind. Manche der Engagierten bezahlten ihren Einsatz für unabhängige Informationen nun mit jahrelanger Haft.

Auch für religiöse Minderheiten habe die Corona-Krise massive Auswirkungen. So wurden ihre Kirchen und Gemeindehäuser landesweit geschlossen. „Ihre Wiedereröffnung wurde allerdings oft an politische Bedingungen wie das Entfernen von Kreuzen oder die Ausstellung der chinesischen Flagge geknüpft. Die Behörden nutzen die Pandemie, um ihren Kampf gegen Religion voranzutreiben“, so Delius. Offen verfolgte religiöse Gruppen wie die „Kirche des Allmächtigen Gottes“ beklagten, dass bei der Erfassung von zu Impfenden gezielt nach gesuchten Mitgliedern verbotener Religionsgemeinschaften gefahndet werde. Dies sei eine perfide Instrumentalisierung der Gesundheitskrise zur Unterdrückung der Religionsfreiheit. red










22.01.2021 • 08:36 Uhr

Nach 700 Fußballspielen: Sabine Töpperwien macht es ihrem Bruder Rolf nach - Erinnerungen

Nach über drei Jahrzehnten beendet Sabine Töpperwien ihre Karriere als Sport-Journalistin beim WDR. Sie war Sport-Reporterin, Leiterin der Sportredaktion im Hörfunk, zuletzt Campuschefin im crossmedialen Sportressort im WDR - und natürlich Fußball-Kommentatorin. Sie hat insgesamt mehr als 700 Fußballspiele kommentiert - knapp 600 davon in der Bundesliga.
In Südniedersachsen werden sofort Erinnerungen beim Namen Töpperwien wach. Ihr großer Bruder Rolf Töpperwien, ebenfalls Sportreporter-Legende, begann seine Reporter-Karriere in Göttingen beim Tageblatt. "Es war eine tolle Zeit mit Rolf!", erinnert sich sein Kollege Hartmut Kölling aus Northeim. Und Hartmut überließ dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group ein Erinnerungsfoto. Es dokumentiert von links Ex-Tageblatt-Redakteur Werner Wagner, Rolf Töpfereien (Mitte) und Sören Kölling, als Rolf seine literarische Abrechnung mit der ZdF-Sportredaktion im Einbecker Brauhaus präsentierte - und alle genossen ihr Lieblingsbier.

Hier noch etwas mehr zu Rolfs "kleiner" Schwester:
"Sabine Töpperwien ist eine Pionierin und eine lebende Legende der deutschen Sportberichterstattung. Ich werde ihre markante Stimme, ihre leidenschaftlichen Fußball-Kommentare und ihre ausgezeichnete Sport-Kompetenz sehr vermissen. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen alles Gute", so WDR-Intendant Tom Buhrow.

In den 80ern waren ihre damaligen Sportchefs noch der Meinung, sie sollte besser über rhythmische Sportgymnastik berichten. Aber sie wollte Fußball und kam deshalb im Oktober 1989 zum WDR. Sie kommentierte das erste Live-Spiel einer deutschen Frauenfußball -Nationalmannschaft bei der EURO 1989 im Ersten - eine Premiere im deutschen Fernsehen. Zu ihren weiteren beruflichen Highlights gehören Spiele wie das Hin- und Rückspiel im UEFA-Cup-Finale 1997 zwischen Schalke 04 und Inter Mailand, das Champions-League-Finale zwischen Dortmund und Bayern München aus dem Londoner Wembley-Stadion und der erste Einsatz bei einer Fußball-WM 1998 in Frankreich. Sabine Töpperwien war die erste Frau in Deutschland, die live aus einem Fußballstadion berichtet hat. Heute normal, damals eine Sensation - mit zahlreichen Reaktionen männlicher Hörer.

"Eine Frau auf dem Heiligen Stuhl des Fußball-Reporters - das könne doch nicht sein, hieß es beispielsweise. Aber mein Bruder Rolf hatte mich auf das Experiment im Haifischbecken gut vorbereitet. Jedes Wort werde auf die Goldwaage gelegt, hat er gewarnt. Otto Rehhagel entgegnete mir mal, ich hätte doch noch nie den Schweiß einer Kabine gerochen. Und Christoph Daum riet mir, lieber mal meinen Bruder zu schicken. Frauen hatten es lange Zeit viel, viel schwerer im Reportergeschäft. Es war ein steiniger Weg, das zu ändern", erinnert sich Sabine Töpperwien.

Neben Fußball berichtete sie über 12 Olympische Spiele, mit großer Leidenschaft auch über Eiskunstlauf und Tischtennis. Von 1980 an spielte sie sogar selbst für den ASC Göttingen mehrere Jahre in der 2. Bundesliga. Neben ihrer Reporterinnen-Aufgabe leitete Sabine Töpperwien ab 2001 die WDR-Sportredaktion Hörfunk. 2006 war sie Teamchefin Hörfunk der ARD bei der Fußball-WM in Deutschland. Sie etablierte als Chefin u.a. das Format "WDR2 Liga Live". Dafür wurden sie und ihr Team 2010 mit dem Deutschen Radiopreis für das beste Radioformat ausgezeichnet. Seit 2019 leitet sie gemeinsam mit vier Kollegen den crossmedialen Sportcampus im WDR und ist dort verantwortlich für Personal und Finanzen. Zum Monatsende geht Sabine Töpperwien aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand.

"Ich bin einfach dankbar, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Und ich bin sehr glücklich, dass ich 31 Jahre meinen Traum beim WDR leben durfte. Eine neue Ära im crossmedialen Sportcampus zu kreieren, war eine große Herausforderung. Jetzt ist auch diese Mission erfüllt. Ich bin nun 60 und habe seit knapp einem Jahr chronische Schmerzen in den Nerven und Sehnen beider Arme. Das ist eine Folge der immer mehr gewordenen Computerarbeit, die mittlerweile 80 Prozent des Tagesgeschäfts ausmacht und nicht mehr von mir zu leisten ist. Mit halbem Dampf arbeiten - das will ich nicht."
red/Fotos: WDR Kommunikation/ Hartmut Kölling












21.01.2021 • 21:21 Uhr

Kettenreaktion nach heftigem Auffahrunfall im Schwarzen Weg - 10.000 Euro Schaden - "Unmögliche Regelung des Parkens beseitigen"

Am gestrigen Mittwoch, 20. Januar 2021, 17.45 Uhr befuhr ein 73-jähriger Bad Gandersheimer mit seinem Pkw BMW die Straße Schwarzer Weg in Bad Gandersheim, in Richtung Neue Straße. Im Schwarzen Weg wollte der Bad Gandersheimer an ordnungsgemäß geparkten Pkw vorbeifahren, stieß jedoch gegen einen geparkten Pkw Ford Galaxy. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford gegen einen vor ihm parkenden Ford Tourneo geschoben, dieser wiederum gegen einen Opel Corsa. Der Pkw des 73-jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 10.000 Euro.


Ein Beobachter meinte, dass es angesichts der vollkommen chaotischen wie unsinnigen Parkreglungen in diesem Straßenabschnitt zu solchen Kollisionen zwangsläufig kommen musste. Es sei an der Zeit, dass die Northeimer Landkreisverwaltung die derzeit angeordneten "unmöglichen" Regelungen von Parkgeboten und Halteverboten unverzüglich beseitigt und eine vernünftige Anordnung trifft. Die Vorschläge dazu sind aus dem Bad Gandersheimer Ordnungsamt hinlänglich dem zuständigen Beamten, Herrn Schimanski, bekannt. red/schw










21.01.2021 • 21:09 Uhr

Beim Auer-Parkplatz Bad Gandersheim: In verdächtiger Plastiktüte ein lebendes Meerschweinchen gefunden

Am gestrigen Mittwoch, gegen 13.30 Uhr wurde der Polizei Bad Gandersheim durch einen Zeugen eine verdächtige Kunststofftüte im Bereich des Parkplatzes der Firma Auer Lighting in Bad Gandersheim / Brunshausen gemeldet. Durch die Beamten der Polizei Bad Gandersheim konnte festgestellt werden, dass sich in der durch den Anrufer benannten Tüte ein lebendes Meerschweinchen befand. Das Tier wurde dem Tierschutz Bad Gandersheim übergeben. Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurden aufgenommen.schw











21.01.2021 • 21:02 Uhr

Heute um 5.55 Uhr in Bad Gandersheim: 72-jährige Frau von Auto angefahren - Verletzt in Northeimer Klinik gebracht

Am heutigen Donnerstag, 21. Januar 2021, gegen 05.55 befuhr ein 63-jähriger Bad Gandersheimer mit seinem Pkw Dacia die Northeimer Straße in Bad Gadersheim, in Richtung Neue Straße. Kurz nach dem Einbiegen in die Neue Straße übersah der Bad Gandersheimer eine, in dunkler Kleidung die Straße querende Fußgängerin. Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung konnte der Bad Gandersheimer einen Zusammenstoß mit der Fußgängerin, bei der es sich um eine 72-jährige Bad Gandersheimerin handelte, nicht verhindern. Die 72-jährige wurde durch den Pkw erfasst und stürzte auf die Fahrbahn. Sie wurde durch den Unfall leicht verletzt und mit dem Rettungswagen dem Krankenhaus Northeim zugeführt. An dem Pkw des 63-Jährigen entstand ein Schaden in Höhe von 600 Euro. schw










21.01.2021 • 20:56 Uhr

Nachbar alarmiert Polizei - Die löst verbotenes Sechser-Treffen in der Bismarckstraße in Bad Gandersheim auf - Anzeigen und Bußgelder

Am gestrigen Mittwoch, , gegen 19.50 Uhr, wurde die Polizei Bad Gandersheim über eine unzulässige Lärmbelästigung der Bismarckstraße, in Bad Gandersheim von einem aufmerksamen Nachbarn in Kenntnis gesetzt. Die rückte sofort mit einem VW-Bulli an (Foto). Vor Ort eingetroffen, stellten die Beamten in einer Wohnung in der Bismarckstraße, sechs Personen aus drei verschiedenen Haushalten fest. Dies stellt nach aktuellen Corona-Vorschriften einen Verstoß dar. Das Zusammentreffen wurde aufgelöst. Gegen die betreffenden Personen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet. Sie erwartet jetzt saftiges Bußgelder von 100 bis 200 Euro pro Person. red/schw/ Foto: Fis WMG










21.01.2021 • 19:36 Uhr

Gratulation! Greener Florian Schütte "12h Vizeweltmeister 2021" - Radsportler Schütte (DDMC Solling e.V.) beendet erfolgreich "12h Time Trial Championship"

Am vergangenen Sonntag nahm der Greener Radsportler an den 12h Time Trial Championships teil. Dabei ging es auf der virtuellen Weltmeisterschaftsstrecke von Borregos Spring (Kalifornien/ USA) auf einen 18 Miles langen Rundkurs. Der Langstreckenspezialist konnte dabei den Vizeweltmeistertitel der Altersklasse einfahren und wurde insgesamt Sechster. „Ich hatte vor, um den Titel mit zu fahren, das konnte ich die ersten fünf Stunden auch, dann hat die Konkurrenz nochmal ein paar Watt Leistung nachlegen können, während ich nach 6 Stunden einen kurzen Leistungseinbruch hatte.“ Daraus resultierte ein ca. 15 minütiger Rückstand, der bis Rennende nahezu konstant blieb. Der Sieg ging überlegen an den slowenischen Routinier Marko Baloh, der neben Christoph Strasser einer der erfolgreichsten RAAM (Race across Amerika) Teilnehmer ist.

Ein paar Daten zum Rennen: In 12 Stunden legte der Sportler 380 Kilometer zurück, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 31,6 km/h beträgt. Dabei wurden 1570 Höhenmeter überwunden, mit einer durchschnittlichen Leistung von ca. 185 Watt bei 148 bpm und einem Verbrauch von knapp 8.000 Kcal. Pro Stunde wurden 200ml Fresubine Flüssignahrung und 500ml Elektrolytgetränk verzehrt.

Durch die Corona- Auflagen konnte der Sportler nur bedingt betreut werden, da nur ein weiterer Haushalt zugelassen war. Mit Hilfe der Kooperationspartner hatte der Sportler ein nahezu optimales Umfeld. „Wir konnten die Räumlichkeiten von ProPhysio (Sandro Enders) nutzen, was zum einen die Fotos- und Videoaufnahmen von Insel Design (Alex Passin) vereinfachten und eine Notfallversorgung sicherte.“ Auch die Burgapotheke Greene unterstützt den regionalen Sportler mit der Beschaffung der Sportnahrung. „Ich bin sehr froh, dass wir so ein gutes Helferteam haben, die mich unterstützen und auch mal für ein kurzes Gespräch per Telefon zur Verfügung stehen.“

Für die nächsten Monate stehen zunächst einige berufliche Veränderungen an, so wird der Sportler seine Dienststelle als Gymnasiallehrer von Braunschweig nach Einbeck wechseln. „Ich freue mich sehr auf die neue Schule, die neuen Kollegen/innen und Schüler/innen, auch wenn dies sicherlich erst mal aus der Distanz geschehen muss. Familiär, sportlich und zeitlich ergeben sich, durch den Wechsel, natürlich ganz neue Möglichkeiten, gleichwohl muss man sehen, welche Möglichkeiten sich für die angestrebten Rennen und Ziele ergeben“, so ein sichtlich zuversichtlicher und zufriedener Sportler/ Lehrer. red/Fotos: Insel Design













21.01.2021 • 18:46 Uhr

Gremsheim: Ein neues Zelt für die Jugendfeuerwehr - Jede Spende für die Jugendarbeit hilft!

Seit nunmehr fast 50 Jahren sorgt die Jugendfeuerwehr Gremsheim für den Feuerwehrnachwuchs der Feuerwehren der Heberbörde. Gemeinsam mit den anderen Kinder- und Jugendfeuerwehren des Stadtgebietes sind wir nicht nur die Nachwuchsorganisation der Feuerwehren sondern auch eine wichtige Instanz der Jugendarbeit. Zu dieser Jugendarbeit zählt neben dem gemeinsamen Schlittschuh fahren und Kinoabenden auch ein Zeltlager im Sommer. Hierfür fahren wir mit unseren Jugendlichen jeden Sommer eine Woche an verschiedene Seen und Plätze. Mittlerweile sind unsere Zelte etwas in die Jahre bekommen, sodass das jüngste Zelt schon 25 Jahre auf dem Buckel hat.

Ein neues Zelt muss also her, dieses übersteigt mit Kosten von ca. 8.000 Euro unsere finanziellen Mittel. Was also tun? Mit Hilfe der Volksbank haben wir eine Crowdfounding-Aktion gestartet. Und genau hier sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Unter https://mehrwerte.viele-schaffen-mehr.de/ffwgremsheim finden Sie mehr Informationen zu unserem Projekt. Jede Spende, ob 5, 10 oder 100 Euro hilft uns, unserm Ziel näher zu kommen und damit unsere Jugendarbeit in eine erfolgreiche Zukunft zu lenken. red










21.01.2021 • 18:28 Uhr

"Joe Biden for President" sorgt in Südniedersachsen für Feiertagstimmung

Die beeindruckenden Feierlichkeiten zur Einführung des neuen Präsidenten der USA, Joe Biden, am gestrigen Mittwoch haben auch in Südniedersachsen bei nicht wenigen Menschen Erleichterung und Glücksgefühle ausgelöst. Dem Redaktionsnetzwerk wurden eine Reihe von Sympathie bekundungen eingespielt.

Hier eine schöne Reaktion. Susanne aus Göttingen schrieb voller Freude: "Ich habe mir ein Festmenü zubereitet und bei der Fernsehübertragung in der ARD ein Gläschen Sekt gegönnt. Endlich eine neue Zeit für Amerika. Ich wünsche Joe Biden und seinem Team alles Gute und Erfolg! Amerika kann es gebrauchen und die Menschen dort haben es verdient!"
red/Fotos: Privat












21.01.2021 • 18:12 Uhr

Schlagstock griffbereit im Auto

Worauf sich ein 27-jähriger Mann aus Bad Pyrmont (Kreis Höxter) vorbereiten wollte, als er am Mittwoch , gegen 16:35 Uhr in einem Polo auf der Grießemer Straße in Bad Pyrmont unterwegs war, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle hatte er einen Gummiknüppel bereits griffbereit im Pkw vor sich liegen. Von einer Polizeistreife, die den Pkw kontrollierte, durfte er sich jetzt aufklären lassen, dass dies so nicht zulässig ist. Der Schlagstock wurde eingezogen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Mann gefertigt.red/Foto: Polizei










21.01.2021 • 18:07 Uhr

In der Corona-Katstrophe: Empörung bei den "Belackmeierten" über Explosion der Spritpreise

Aus den von der Bundesregierung verordneten staatlichen Aufschlag auf die Spritpreise ist inzwischen ein stattliche Erhöhung geworden. Die neue indirekte Klimaschutzabgabe entpuppt sich an den Zapfsäulen als gewinnbringendes Geschäftsmodell für die Spritproduzenten. Sie versuchen damit den gesunken Absatz an Diesel und Super, bedingt durch weniger Automobilität in der Corona-Katastrophe zu kompensieren. Bei den Verbrauchern hat die unverschämte Verteuerung gar kein Verständnis und nur wütende Reaktionen ausgelöst.

Herbert K. aus Bad Gandersheim schrieb dem Redaktionsnetzwerk und fügte eine aktuelle Preisskala der Spritpreise dazu: "Auffallend ist der enorme Anstieg der Kraftstoffpreise in Bad Gandersheim seit dem 01 Januar 2021. Die staatlichen Aufschläge betreffend Kraftstoff bei Benzin und Diesel für C02 und damit zum Klimaschutz, betragen lediglich 7 Cent.
Aufgeschlagen wurden an den Tankstellen jedoch bis zu 20 Cent und mehr !
Wir Autofahrer, vor allem im ländlichen Raum, sind die Belackmeierten"! Klaus Pottast wurde noch drastischer: "Das ist eine ganz üble Verarscherei der kleinen Leute. Die werden mal wieder geschröpft!" red/ Foto: Herbert K.










21.01.2021 • 17:13 Uhr

Hygiene-Facharzt begrüßt Pflicht zu medizinischen Masken und Schließung der Schulen

Der hannoversche Krankenhaushygieniker Christoph Lassahn begrüßt mit Blick auf die Corona-Pandemie die Bund-Länder-Beschlüsse zu Masken und Kontaktbeschränkungen. "In Kombination geht das in die richtige Richtung", sagte der leitende Facharzt des diakonischen Gesundheitskonzerns "Diakovere" am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Auch wenn FFP-2-Masken besser seien, so böten doch auch die blauen und in der Regel dreilagigen OP-Masken einen besseren Schutz vor Infektionen als Alltagsmasken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am Dienstag auf eine Tragepflicht von medizinischen Masken - FFP-2- und preiswerteren OP-Masken - in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften geeinigt. OP-Masken hätten zwar vor allem an den Seiten Lücken, erläuterte der Umweltmediziner Lassahn. "Aber sie liegen durchaus enger an und sind im Vergleich zu Alltagsmasken dichter, was die Durchlässigkeit von Tröpfchen angeht." Sie trügen insofern auch dazu bei, die Trägerin und den Träger vor Sars-CoV-2 zu schützen.

Der Experte ergänzte, FFP-2-Masken lägen noch besser an und filterten mehr als 90 Prozent kleiner Aerosol-Partikel, die in der Luft schwebten. Sie seien deshalb deutlich effektiver als ein OP- und noch viel besser als ein Alltagsschutz. Das gelte in der Praxis aber nur, wenn sie auch richtig getragen würden.

"Da machen viele Menschen Fehler, indem sie beispielsweise den Nasenbügel nicht richtig anpassen." Ratsam sei zudem ein Leckagecheck, indem man kräftig ein- oder ausatme um zu prüfen, ob irgendwo Luft durchpfeife. "Diesen Test machen Laien meist nicht." Jede Lücke sei aber eine Eintritts- und Austrittspforte für Viren. Noch mehr Probleme gebe es bei Männern mit einem Vollbart. "Da ist die Leckage dann so groß, dass eine FFP-2-Maske auch keinen höheren Schutz bietet."

Mit dem Masken-Beschluss von Bund und Ländern werde der Minimalstandard im Schutz vor dem Coronavirus erhöht, bilanzierte Lassahn. "Aber noch wichtiger ist es, Abstände einzuhalten und Kontakte zu reduzieren." Das gelte insbesondere in geschlossenen Räumen wie Bussen und Bahnen, die nicht viel Platz böten. Das Einkaufen in Supermärkten sei hingegen recht sicher, weil es dort je nach Größe des Marktes Zugangsbeschränkungen gebe und nur eine bestimmte Anzahl Kunden eingelassen werde.

Mit dem Beschluss, dass Arbeitgeber den Beschäftigten, wo möglich, die Arbeit im Home-Office ermöglichen müssten, werde in Stoßzeiten auch die Fahrgastfrequenz und damit die Zahl von Kontakten in Bussen und Bahnen reduziert, verdeutlichte Lassahn. Dazu trage auch die grundsätzliche Schließung von Schulen und Kitas bei: "So vergrößern wir die Abstände." epd










21.01.2021 • 17:03 Uhr

Landesbeauftragte überreicht Bescheid für Fördergelder für „Cultural Hub“ Hildesheim

Das Projekt „Cultural Hub“ der Stadt Hildesheim erhält Fördermittel in Höhe von 126.000 Euro aus dem „Programm zur Förderung von Demografie-Projekten im Bereich der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“. Am Donnerstag, 21. Januar, überreichte die Landesbeauftrage für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Dinah Stollwerck-Bauer, den Förderbescheid im Rahmen einer virtuellen Übergabe an Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Auch wenn Hildesheim nicht den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ errungen hat, sollen doch zahlreiche Projekte aus der Bewerbung verwirklicht werden. Eines der Projekte ist der sogenannte „Cultural Hub“, der am Angoulêmeplatz, mitten in Hildesheim entstehen und Studierende, Kulturschaffende und lokale Unternehmen an einem Ort zusammenbringen soll.

Mit dem „Cultural Hub“ soll der Kultur- und Kreativsektor nachhaltig gestärkt und zugleich die Gemeinschaft in der Region gefördert werden. Digitalisierung, Think Tank, Startups, Kreativwirtschaft, Experimentierbühne, all das sind Begriffe für die der „Cultural Hub“ als Überschrift steht. „Der Cultural Hub ist eine wertvolle Einrichtung, die die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Stadt Hildesheim und der Region stärken wird. Er füllt Lücken und hebt bislang nicht genutzte Potentiale, etwa in der stärkeren Verknüpfung der örtlichen Hochschulen und der Wirtschaft mit der Kreativszene. Für den Aufbau und die Nachhaltigkeit eines solchen Projekts können wir mit der Förderung einen wichtigen Anschub geben. Ich freue mich daher sehr, Ihnen heute diesen Förderbescheid überreichen zu können“, sagte Dinah Stollwerck-Bauer.

Das leerstehende Gebäude am Angoulêmeplatz 2 wurde von einem Ehepaar gekauft, um es zum „Cultural Hub“ umzubauen und kostengünstig zu vermieten. Die Förderung durch das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL) ermöglicht es der Stadt Hildesheim nun, die im Projektbüro Hildesheim 2025 begonnene Arbeit weiterzuführen und das Projekt gemeinsam mit zahlreichen Partnern auf den Weg zu bringen. Unter anderem planen die Stiftung Universität Hildesheim und die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) ihre Angebote für Studierende und Start-Ups im „Cultural Hub“ einzubringen.

Zur Realisierung des Projekts kann die Stadt Hildesheim nun eine Projektkoordinatorin engagieren, externe Expertise hinzuziehen sowie den Projektstart unterstützen. Der neue Ort für die Kreativen und Visionäre mitten in Hildesheim soll wirtschaftlich so konzipiert werden, dass keine Fördermittel herangezogen werden, die ansonsten der Kulturszene zur Verfügung stünden. „Wir wissen, dass Hildesheim deutschlandweit als wichtiger Ausbildungsort für Kunst, Kultur und Kreativität bekannt ist. Und gleichzeitig wissen wir, dass der Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, der sich für die Förderung und die Vermittlung durch das ArL bedankte. „Auf dieser Grundlage möchten wir am Angoulêmeplatz einen Ort schaffen, an dem kreative Köpfe die Möglichkeit erhalten, nach Abschluss der Ausbildung, ihre Arbeit zu professionalisieren und ggf. mit den Ideen der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie lokalen Unternehmen zu bündeln. Hierzu planen Akteure aus den Bereichen der Wirtschaftsförderung, Unternehmerverbände und Hochschulen, vielfältige Beratungs-, Fortbildungs- und Unterstützungsangebote insbesondere zur Gründungsförderung zu realisieren. Indem hier außerdem das Kulturbüro der Stadt, Festivalbüros und Veranstaltungsräume untergebracht werden, sollen Kunst und Kultur noch sichtbarer in der Innenstadt gemacht werden sowie ein Schaufenster für das kreative Wirken in Hildesheim entstehen.“ red










21.01.2021 • 16:56 Uhr

Bad Harzburg: Diebstahl einer Geldbörse

Am gestrigen Mittwoch, gegen 12 Uhr, hielt sich eine Kundin in einem Einkaufsmarkt in der Herzog-Wilhelm-Straße in Bad Harzburg auf. Während sie ihre gekauften Waren nach dem Einkauf an einem Packtisch vom Wagen in den Einkaufsbeutel packte, hatte sie ihre Geldbörse kurz auf dem Tisch an die Seite gelegt. Anschließend wollte sie den Markt verlassen und wendete sich dem Ausgang zu. Dann erinnerte sie sich an das Portmonee und wollte es holen, doch hatte ein bisher unbekannter Täter diesen unbeobachteten Moment bereits genutzt und die Geldbörse entwendet. Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat zu melden.ots










21.01.2021 • 16:51 Uhr

Förderung von umweltfreundlichem Verkehr und von Mobilität - Elektro-CarSharing-Projekt MOPINO für Northeim

Im Rahmen des europäischen Mobilitätsprojektes MOVE (steht für: Mobility Opportunities Valuable to Everybody, DE: „Wertvolle Mobilitätsangebote für jedermann“) gibt es ab sofort ein E-CarSharing-Angebot. Das Pilotvorhaben heißt „MOPINO“ (MOVE-PIlot-NOrtheim). Kooperations- und Projektpartner sind die Stadt Northeim, die Stadtwerke Northeim (SWN), der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) und die Georg-August-Universität Göttingen. Das Sharing-System wird zunächst von Januar 2021 bis Februar 2022 im Stadtgebiet Northeim mit dem Anbieter Regio.Mobil Deutschland GmbH umgesetzt.
Sowohl der lokalen Bevölkerung als auch den Gästen der Stadt Northeim steht ab sofort jeweils ein Elektrofahrzeug an den vorhandenen Ladestationen am Medenheimer Platz und am Rathaus in Northeim zur Verfügung. Für die Carsharing-Fahrzeuge ist an den genannten Standorten ein Stellplatz reserviert – das entsprechende Aufladen erfolgt jeweils über den Ladepunkt links an der Ladestation“, erläutert Thorsten Buschjost, Leiter Technik bei den Stadtwerken Northeim. Geladen werden die Fahrzeuge wie an allen SWN-Ladestationen in Northeim üblich mit 100 % Ökostrom, wobei die Kosten für den Ladestrom im „Mietpreis“ der Regio.Mobil Deutschland inbegriffen sind. Zum Freischalten der Ladevorgänge wird die im Fahrzeug hinterlegte SWN-Ladekarte benutzt.
In Kürze soll eine weitere Ladestation mit einem weiteren Fahrzeug am Bahnhof in Betrieb genommen werden.

„Ich freue mich, dass wir mit diesem Angebot nicht nur einen weiteren Service für die Bürger*innen und Gäste von Northeim anbieten können sondern auch einen großen Beitrag zum Klimaschutz liefern“, so Bürgermeister Simon Hartmann.
Die Fahrzeuge können jederzeit über das Internet oder über die App gebucht werden. Wer das Angebot nutzen möchte, muss sich online registrieren und erhält danach einen RFID-Chip. Der Registrierungsprozess wird während der Pandemie bewusst digital direkt durch den Sharing-Anbieter Regio.Mobil Deutschland GmbH per Videokonferenztechnik bzw. Fotos abgewickelt. Dieser Prozess dauert im Standard aufgrund des Postversandes der RFID-Chips drei bis vier Tage bevor die Fahrzeuge gebucht werden können.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um das Model Renault Zoe, welches je nach Nutzung (Fahrstil, Beladung, Außentemperatur, Strecke) über eine elektrische Reichweite von etwa 200 bis 300 Kilometer verfügt. Damit sind die kompakten Wagen sowohl für die Stadt als auch für längere Fahrten geeignet. Nach der Nutzung wird das Fahrzeug zum Laden wieder an die Ladestation angeschlossen, an der es abgeholt wurde, damit es für den nächsten Einsatz bereit steht. „Ich bin sehr stolz auf unser innovatives Pilotprojekt. Hiermit leisten wir einen weiteren Beitrag zur Schonung unseres Klimas und unterstützen gleichzeitig die Mobilitätswende für unseren ländlich geprägten Raum“, so Landrätin Klinkert-Kittel.

Die Vorteile für die Nutzer*innen des neuen Angebotes liegen auf der Hand: Die Fahrzeuge fahren elektrisch, schonen die Umwelt und bieten eine moderne Mobilität. Die Verfügbarkeit von CarSharing-Fahrzeugen für Privatfahrten ermöglicht es, das eigene Zweit- oder Drittfahrzeug abzuschaffen und so Kosten einzusparen, denn beim CarSharing zahlt man nur für die tatsächlich genutzte Zeit und tatsächlich gefahrene Kilometer. Darüber hinaus entfallen für die Nutzer*innen die üblichen Fahrzeugaufwände, wie Anschaffung, Kosten für Versicherung, Inspektion, TÜV, Wartung, Tanken, Reparaturen und Reinigung.
Indem versucht wird, das bestehende ÖPNV-Angebot mit den neuen Sharing-Optionen zu verknüpfen, sollen flexible Möglichkeiten der Fortbewegung ermöglicht multimodale Wegeketten erleichtert werden und eine Attraktivitätssteigerung des Lebensraums erreicht werden.

„Mit dem neuen e-Carsharing-Angebot MOPINO erfährt nicht nur der ÖPNV eine Aufwertung, sondern der Umweltverbund in seiner Gesamtheit“, so Michael Frömming, Verbandsgeschäftsführer des ZVSN, „Vom Verkehrs- zum Mobilitätsdienstleister. Dieses erweiterte Aufgabenspektrum des ZVSN setzen wir mit MOPINO in einem weiteren Schritt konkret um.“ lpd



Zu den Bildern:

Bild 1 (v. l. n. r.) Markus Menge (Mobilitätsmanagement ZVSN), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Uwe Zimmermann (Projektmanager Regio.Mobil Deutschland Gm.

Bild 2 (v. l. n. r.) Uwe Zimmermann (Projektmanager Regio.Mobil Deutschland GmbH), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Markus Menge (Mobilitätsmanagement ZVSN).
Fotos: lpd












21.01.2021 • 16:40 Uhr

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: Scharfe Kritik an der Landesregierung in Hannover - Hygieneausstattung ist ein Skandal

Am Vormittag des 20. Januar 2021 haben Ministerpräsident Stephan Weil und Kultusminister Grant Hendrik Tonne ihre Pläne für Niedersachsens Schulen nach dem „Corona-Gipfel“ vom Vortag bekannt gegeben (wir berichteten). Die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth kommentiert dies in einer ersten Reaktion unmittelbar nach der Pressekonferenz der Landesregierung wie folgt:

„Pädagogisch richtig ist es, derzeit keine allgemeine Schließung der Grundschulen zu verhängen. Politisch falsch bleibt die vage Hoffnung der Landesregierung, dass die Situation nach einem verlängerten Lockdown wie durch ein Wunder besser wird. Der Wunsch nach generellen Schulschließungen in Niedersachsen, wie der ehemalige Kultusminister Althusmann ihn formuliert hat, bleibt unsinnig und konzeptionslos. Derlei Durchhalteparolen stellen keine aktive Bildungspolitik und schon gar keine nachhaltige Krisen-Strategie dar. Die Aufhebung der Präsenzpflicht im Primarbereich bringt für alle Beteiligten erneut zusätzliche Probleme mit sich. Da helfen auch die für dieses Jahr geplanten Leih-Laptops für Lehrkräfte nicht wirklich, die Missstände dauerhaft zu beseitigen. Dass die Schulbeschäftigten bisher nicht lückenlos durch kostenlose FFP2-Masken, Luftfilteranlagen und sonstige Hygieneausstattung geschützt werden, stellt weiterhin einen Skandal dar. Wenn die Koalitionspartner in Niedersachsen nicht endlich ihre Blockadehaltungen gegen die notwendigen Milliarden-Investitionen in die Bildung aufgeben, wird jede weitere Pandemie-Welle ähnlich verheerende Auswirkungen haben.“ red










21.01.2021 • 12:17 Uhr

Partei Die Linke Northeim bietet Online-Workshop an: "Nicht auf unserem Rücken – Vermögensabgabe jetzt!"

Die Partei Die Linke bekräftigt einmal mehr ihre Forderung einer härten politischen Krisenbewältigung der Corona-Virus-Katastrophe. Sie zielt dabei auf ihre Forderung nach einer Vermögensabgabe ab, mit der auch in der SPD liebäugelt wird. Die Linke will damit unter anderem gegen den Sozialabbau und die allgemeine Armut vorgehen. In einer Stellungnahme der Linken-Kreisvorsitzenden Eva Brunnemann (Salzderhelden-Einbeck) wird zu einer aktuellen Kampagne des Bundestagsabgeordneten Perli (Braunschweig) ausgeführt:

"Der Kreiselternrat Northeim fordert den kostenfreien Schülerverkehr im Sekundarbereich II. Die Linke. Northeim begrüßt und unterstützt diese Forderung aus sozialen und ökologischen Gründen. Doch wie stehen die Chancen, eine solche Forderung umsetzen zu können unter den gegenwärtigen politischen Bedingungen? Es ist zu befürchten, dass das Geld dafür nicht aufgebracht wird. Wie immer werden Investitionen in Bildung und Infrastruktur gestrichen werden. So war es auch nach der Finanzkrise.
„Die bisherigen Krisen wurden immer auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen.“, so die Kreisvorsitzende Eva Brunnemann. „Das kann so nicht weitergehen. Armut und Ungleichheit sind schon jetzt unerträglich. Weiterer Sozialabbau, Privatisierung, Verkauf des „Tafelsilbers“ der Kommunen, die mit dem Rücken zur Wand stehen, werden erfolgen, wenn wir nicht gegensteuern.“ Bislang ist kaum bekannt, dass ab 2022 die sogenannte „Schuldenbremse“ wieder gelten soll und die 2020 und 2021 aufgenommenen Staatsschulden bis 2042 zurückgezahlt werden müssen. Es drohen nie dagewesene Kürzungshämmer für Kommunen, Länder und den Bund. Dazu darf es nicht kommen. Es hätte verheerende Folgen auch für die Demokratie. Deshalb unterstützt Die Linke. Kreisverband Northeim die Kampagne des MdB Victor Perli aus Braunschweig: „Vermögensabgabe für Millionäre und Milliardäre!“
Eine Vermögensabgabe tut niemandem weh. Sie betrifft nur die reichsten der Reichen. Ein Prozent der Bevölkerung besitzt 3,6 Billionen Euro. Bei einem Satz von 10 Prozent könnte der Bund bis zu 360 Milliarden Euro einnehmen und hätte somit einen großen Teil der Krisenkosten wieder ausgeglichen.
Informieren Sie sich im Online-Workshop zum Vermögensabgabe-Konzept der LINKEN.
Wie sieht das Konzept der Linksfraktion genau aus? Welche Argumente sprechen dafür? Was ist der Unterschied zwischen der Vermögensabgabe und einer Vermögensteuer? Was hat die große Mehrheit davon? Und der sozialökologische Umbau?
Darüber informiert Viktor Perli, Mitglied im Haushaltsausschuss und Sprecher der Fraktion für Umverteilungspolitik am 26. Februar um 19 Uhr im Online-Workshop.

Kontakt und Anmeldungen bei der Kreisvorsitzenden der Linken in Northeim, Eva Brunnemann, ebrunnemann@posteo.de oder 0152 26546126
Sie erhalten die Zugangsdaten und Hilfe bei Schwierigkeiten mit der Technik.
red











21.01.2021 • 10:53 Uhr

Roy Kühne hören und sehen! Erstmals Videosprechstunde für Bürger am 25. Januar zwischen 15.00 und 17.00 Uhr

Das ist neu und gut so!
Der CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne erweitert sein Angebot an Bürgersprechstunden. "Ob Probleme mit Förderanträgen an die NBank, Unterstützung bei der Kommunikation mit Ministerien oder Sorgen in Sachen Homeschooling: Dutzende Bürgerinnen und Bürger haben mich bereits in diesem Jahr zu den unterschiedlichsten Themen kontaktiert", so Kühne. Was in allen Gesprächen früher oder später deutlich geworden ist: der persönliche Kontakt fehlt - er ist aber aufgrund der Coronasituation nicht möglich.

"Deshalb möchte ich ab sofort zu den klassischen Telefonsprechstunden auch eine Videosprechstunde anbieten. Sein oft auch sehr persönliches Anliegen vorzutragen fällt häufig leichter, wenn man ein Gegenüber hat und nicht nur den Hörer am Ohr", so der Bundestagsabgeordnete.

Die erste Videosprechstunde, bei der, sollte entsprechende Technik nicht vorhanden sein, auch angerufen werden kann, findet am Montag, 25. Januar, von 15 bis 17 Uhr statt. Zur Organisation und dem Austausch der Einwahldaten ist unbedingt eine vorherige Anmeldung per E-Mail an roy.kuehne@bundestag.de oder telefonisch unter 05551/9088899 erforderlich. red











21.01.2021 • 10:41 Uhr

Ralf-Otto Scheuer fragt: "Was wird getan, um Impflücken zu schließen?"

Aus einer Reihe von Reaktionen auf unsere Berichterstattung zum Thema der Lieferschwierigkeiten des Impfstoff-Herrstellers "BionTech & Pfizer" dokumentieren wir hier eine Leserzuschrift von Ralf-Otto Scheuer. Hier seine Stellungnahme: "Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihr Informationsangebot "WORK MEDIA GROUP - FIS (fis-workmediagroup.de)", in dem ich den im Betreff genannten Artikel gelesen habe.

Leider scheint dieser Artikel nur einen kleinen Teil der Wahrheit wiederzugeben, denn Niedersachsen hat es ja bis zum heutigen Tag nicht geschafft, 50% der erhaltenen Impfdosen zur Erst-Impfung einzusetzen. Und Niedersachsen wird das auch in der folgenden Zeit nicht schaffen, denn jetzt fangen ja bereits die Zweit-Impfungen an, die von demselben Personal gemacht werden, das auch die parallel erfolgenden weiteren Erstimpfungen durchführt.
So werden wohl immer mehr gelieferte Impfdosen für unbestimmte Zeit ungenutzt liegen bleiben. Wer wird den verantwortlichen Politikern wann die Frage stellen, was denn getan wird, um die Lücken in der Impflogistik zu schließen, die bisher zu vermeidbaren Verzögerungen geführt haben. Nach allem, was man bisher weiß, wird jede Verzögerung zu Todesfällen führen, die vermeidbar wären. Ich hoffe, dass ich mit diesem Schreiben eine noch kritischere Berichterstattung anregen kann und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Ralf-Otto Scheuer"










21.01.2021 • 10:06 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Investition in die Zukunft: Lidl spendet weitere 500.000 Euro für den Tafel-"Zukunftsfonds"

Nachdem Lidl bereits 2018 und 2019 insgesamt 1,5 Millionen Euro dem "Zukunftsfonds" der Tafel Deutschland zur Verfügung gestellt hat, folgt nun eine weitere Spende in Höhe von 500.000 Euro. Damit leistet der Lebensmitteleinzelhändler einen wesentlichen Beitrag dafür, die professionelle Arbeit der Tafeln zu sichern und unterstützt sie dabei, sich digitaler aufzustellen. Über den "Zukunftsfonds" werden beispielsweise Fortbildungen für ehrenamtliche Tafel-Mitarbeiter der Tafel-Akademie sowie das Projekt "Tafel macht Zukunft - gemeinsam digital" finanziert. In diesem Projekt werden die teilnehmenden regionalen Tafeln unter anderem mit Tablets oder Smartphones ausgestattet, um die digitale Plattform für die "Lebensmittelrettung 2.0" nutzen zu können. Auf diese Weise vernetzen sich Lebensmitteleinzelhändler mit den Tafeln für eine gezielte Lebensmittelabholung und dadurch zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. red










21.01.2021 • 09:37 Uhr

Biden stoppt Pipeline auf indigenem Land: Genehmigung für den Bau der umstrittenen Keystone XL-Pipeline zurückgezogen

Bereits am Tag seiner Amtseinführung hat der neue Präsident der USA, Joseph Biden, die Genehmigung für den Bau der umstrittenen Keystone XL-Pipeline (KXL) zurückgezogen. Damit erfüllt er eine zentrale Forderung der Native Americans, die entlang der Bautrasse leben und um die Wasserqualität im Einzugsbereich der Pipeline fürchten.

„Gleich zu Beginn seiner Amtszeit setzt Biden ein zentrales Wahlversprechen um und setzte ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz. Es ist ermutigend zu sehen, dass es ihm offenbar wichtig ist, die vielen Wunden zu heilen, die Donald Trump dem Verhältnis zu den Native Americans zugefügt hat“, erklärte Yvonne Bangert, referentin für indigene Völker beid er Gesellschaft für bedrohte Völker.

Indigene Selbstorganisationen wie das Lakota People‘s Law Project bezeichnen den Stopp der KXL als vielversprechenden Anfang einer neuen Regierungspolitik, die Klimaschutz und indigene Rechte ernstnimmt. Sie weisen nachdrücklich darauf hin, dass nun dringend auch das Projekt der Dakota Access Pipeline (DAPL) beendet werden müsse. Dieses Projekt hatte Obama zum Ende seiner zweiten Amtszeit gestoppt, Trump hatte es unmittelbar wieder freigegeben.

Auch KXL bezeichnete der damalige Präsident Obama als kontraproduktiv zu seinen Bemühungen im Kampf gegen die Klimakrise und stoppte den Bau. Als eine seiner ersten Entscheidungen hob Trump dieses Moratorium wieder auf. Er erklärte den Bau der Pipeline zu einem der wichtigsten Anliegen seiner Regierungszeit, sofern die Pipelineröhren von US-amerikanischen Firmen und mit US-amerikanischem Stahl gebaut würden. „Jetzt wiederholt sich also die Geschichte und Biden hebt seinerseits die Anordnung Trumps wieder auf. Hoffentlich hat das Hin und Her damit ein Ende und dieses klimaschädliche, für Indigene gefährliche Projekt wird komplett eingestampft“, hofft Bangert.

Die KXL soll Öl von den Teersand-Ölfeldern in Nord-Alberta (Kanada) bis zu den Raffinerien im US-amerikanischen Texas transportieren. Dabei kreuzt sie das Land mehrerer indigener Gemeinschaften, die darüber klagen, nicht in den Planungsprozess einbezogen worden zu sein.

Der Kampf um die DAPL machte vor drei Jahren weltweit Schlagzeilen. Über fast ein Jahr, von April 2016 bis Februar 2017, machte der Standing Rock Sioux Tribe nahe der Kleinstadt Cannon Ball gegen die Pipeline mobil, denn sie ist eine große Gefahr für den Fluss Missouri und den Trinkwasserspeicher Lake Oahe. Beide sind in dieser Region die einzige Trinkwasserreserve für 17 Millionen Menschen. Ursprünglich sollte die Pipeline an Bismarck, der Hauptstadt North Dakotas vorbeiführen. Nach einer Intervention aus dem Rathaus wurde die Strecke an die Grenze des Standing Rock-Reservates verlegt. Die Standing Rock Sioux wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. red












21.01.2021 • 09:23 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: "Temporärer Parkplatz am Haupteingang" - Von 250.000 Euro auf 750.000 Euro neu kalkuliert

Die Vorbereitungen für das Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" schreiten auf vielen Ebenen und Baustellen voran. Im konkreten Fall hat sich das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group über ein entscheidendes Detailprojekt mit LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath intensiv unterhalten. Es geht dabei um eine "verkehrliche Maßname. Konkret ist damit gemeint, wie die mit dem Auto ankommenden Gäste der Landesgartenschau mit ihren Fahrzeugen möglichst dicht an das Ausstellungsgelände herangeführt werden können. Vor dem Haupteingang der Landesgartenschau, der am Ende des Dehenweges unterhalb der Paracelsus-Krebsklinik sein wird, soll laut Hellingrath auf einer Ackerfläche südseits des Dehneweges ein "temporärer Parkplatz" angelegt werden. "Das ist ein Parkplatz, der nur für die Zeit der Landesgartenschau hergestellt wird. Wenn die Ausstellung vorbei ist wird der Parkplatz wieder zurückgebaut. Die landwirtschaftliche Fläche kann dann wieder für ihren eigentlichen Zweck genutzt werden."

Der planerische und technische wie bauliche Aufwand für diesen zeitlich befristeten Parkplatz ist beträchtlich, wie Geschäftsführer Hellingrath unmissverständlich deutlich macht. Er relativierte damit ursprüngliche Annahmen aus der Machbarkeitsstudie zur Landesgartschau, die bekanntlich fast ein halbes Jahrzehnt alt ist. Damals war für diese "verkehrliche Maßnahme" eine Summe von 250.000 Euro angesetzt. "Das ist vollkommen unrealistisch. Die Zeit hat sich seitdem verändert. Heute gehen wir von einer Kalkulation für das Vorhaben aus, die sich um die 750.000 Euro bewegen wird". Eine genaue Kostenberechnung liegt der Geschäftsführung noch nicht vor. "Deswegen haben wir jetzt das Vekehsrplanungsbüro Rinne & Partner in Göttingen beauftragt, den temporären Platz planerisch zu konkretisieren und die Ausschreibung vorzubereiten", erläuterte Hellingrath den aktuellen Verfahrensstand.

Spekulationen, die Erhöhung der Kostenannahme hätten etwa mit der Höhe der Pacht zu tun, die die Landesgartenschau an den Bad Gandersheimer Landwirt für die zeitlich befristete Überlassung des Ackergeländes zu bezahlen hat, verneinte Hellingrath. "Der Pachtpreis ist gutachterlich ausgerechnet und festgelegt und orientiert sich daran, was der Landwirt bei einer Weiterbwirtschaftung der Fläche an Einnahmen gehabt hätte. Also ein vollkommen angemessener Pachtzins."

Das gute Verhältnis zu dem Gandersheimer Landwirt drückt sich auch in einer weiteren partnerschaftlichen Geste aus. Auf der Nordseite des Dehneweges wird eine weitere Ackerfläche von dem Landwirt als ergänzendes Ausstellungsgelände zur Verfügung gestellt. Hier sind unter anderem Versuchsfelder geplant. Außerdem wird Anbietern von regionalen Produkten die Möglichkeit angeboten, sich auf diesem Gelände zu präsentieren. "Das ist eine sehr schöne und gute Kooperation und bereichert unsere Landesgartschau", so Hellingrath.
red/Fotos: Fis WMG














21.01.2021 • 08:47 Uhr

Offensiver Brief von AKK an 1.173 Unternehmen im Kreis Northeim: "Ich nehme mir Zeit für Sie!" - "...oder um auch mal Dampf abzulassen..."

Mit 1.173 Briefen an Unternehmer und Unternehmerinnen im Landkreis Northeim hat Northeims Landrätin Aspik Klinkert-Kittel (Foto) zu Beginn des neuen Jahres eine frische Kontaktinitiative gestartet. Darin bringt die Landrätin zwei ihr wichtigen Anliegen zum Ausdruck: Erstens möchte sie trotz Kontaktbeschränkungen "verfügbar und ansprechbar" für die Unternehmen und Betriebe bleiben. Zweitens bietet Sie den Verantwortlichen in den angeschrieben Firmen an, für Anregungen in der Corona-Krise ein offenes Ohr zu haben. Das darf auch bedeuten, wenn sich Frust und Unmut aufgestaut hat, dass auch mal "Dampf abgelassen" werden darf. Offensiv die Ansage der Landrätin an die Unternehmer, sich nicht zurückzuhalten mit jedweder Reaktion: "Ich möchte Sie hiermit ermutigen und ermuntern, mich anzusprechen, anzurufen oder per E-Mail oder per Brief mit mir in Verbindung zu treten".
red/Sreen Originalbrief Landrätin Astrid Klinkert-Kittel












20.01.2021 • 20:40 Uhr

Studie zeigt: Impfgegner:innen radikalisierten sich binnen drei Monaten spürbar

Zwar nimmt die Impfbereitschaft unter der deutschen Bevölkerung laut aktuellen Umfragen zu. Doch zeigt eine Studie der Kommunikations- und Unternehmensberatung komm.passion eine bedenkliche Entwicklung: Die Impfgegner:innen radikalisieren sich, ihre Vernetzung und Einflussnahme sind deutlich gestiegen. Und der scheidende US-amerikanische Präsident Donald Trump gehört neuerdings zur DNA der Impfgegner:innen.

Was sich zu beiden Erhebungszeitpunkten zeigte: Impfgegner:innen sind in allen sozialen Milieus vertreten. Allerdings sticht eines besonders hervor. Unter den Impfgegner:innen gehört fast jede:r Dritte (31 Prozent) dem liberal-intellektuellen Milieu an. Zum Vergleich: Bei den traditionellen Arbeitnehmer:innen, den Aufstiegsorientierten und den modernen Arbeitnehmer:innen liegen die Werte unter oder gerade mal knapp über 5 Prozent. Diese Gruppen scheinen immun gegen Impfskepsis zu sein.

"Menschen, die zur Gruppe der Liberal-Intellektuellen zählen, stehen Dingen erst einmal kritisch gegenüber und wollen sie hinterfragen. Sie legen großen Wert auf Selbstverwirklichung und Ich-Identität. Demgegenüber steht zwar der hohe Stellenwert vom verantwortungsbewussten Umgang mit sich und der Welt, sozialer Gerechtigkeit sowie ökologischer und politischer Korrektheit," sagt Jelena Mirkovic, Geschäftsführerin von komm.passion. Beim Thema Impfen ist das "egotripping" aber stärker ausgeprägt. "Wenn es, wie bei der Impfung gegen SARS-CoV-2, darum geht, ein "vermeintliches" Risiko im Sinne der Gesellschaft selbst eingehen zu müssen, dann überwiegt bei vielen der Wunsch nach der eigenen gefühlt maximalen Sicherheit. Oder, mal ganz böse gesagt: 'Um die Herdenimmunität können sich ja die anderen kümmern'."

Radikalisierung nimmt zu

Zusätzlich ermöglicht die PAS-Analyse, die Impfgegner:innen genauer zu charakterisieren - und zwar indem ihre Interessen (Affinitäten) abgebildet werden. So zeigte die Analyse aus dem Oktober 2020, dass es zum Zeitpunkt der Auswertung drei große Interessensgebiete gab: einen Störsender-Cluster mit russischen Einflüssen, ein AfD-Cluster und ein sozial-ökologisch-esoterisches Cluster. Die Analyse im Januar 2021 konnte zwei bedenkliche Aspekte herausarbeiten: Erstens gehört im AfD-Cluster neuerdings der scheidende US-amerikanische Präsident Donald Trump zur DNA der Impfgegner:innen. Zweitens hat das gesamte "Störsender-Cluster mit russischen Einflüssen" deutlich an Relevanz gewonnen, z. B. einen Zuwachs bei "chemtrails" von 25 Prozent, bei "Widerstand 2020" ("Deine Mitmach-Partei") ein Plus von 36 Prozent. Die Ergebnisliste hat zudem neue und radikalere Entitäten erfasst, wie z.B. klagemauert.TV oder "Exsuscitati - Die Alternative für unabhängige Medien", auf deren Seite ein Video den Sturm auf das Kapitol verklärt. Mirkovic sieht darin einen echten Anlass zur Sorge: "Alternative-Fakten-Medien könnten weiter an Diskurshoheit gewinnen und den Zugang zu Impfskeptikern noch schwieriger werden lassen."

Im Oktober 2020 hatte komm.passion mit dem Social-Media-Analysetool PAS 2.0 Impfgegner:innen hinsichtlich ihrer sozialen Milieus und inhaltlichen Interessen (Affinitäten) untersucht. Diese Untersuchung hat die Kommunikations- und Unternehmensberatung im Januar 2021 wiederholt und teils gravierende Veränderungen festgestellt.red










20.01.2021 • 20:32 Uhr

Zwei Unfälle auf der A 7 - ein Beteiligter schwer verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am heutigen Mittwoch, 20.01.2021, gegen 12:55 Uhr, kam es auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel, zwischen dem Rastplatz An der Alpe und der Anschlussstelle Drispenstedt, unmittelbar hintereinander zu zwei Verkehrsunfällen mit vier beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurde ein 20-jähriger in seinem Pkw eingeklemmt und schwer verletzt. Drei weitere Beteiligte wurden leicht verletzt.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge befuhr ein 50-Jähriger aus Rinteln mit einem Lkw und Anhänger den rechten der drei Fahrstreifen in Richtung Kassel, als ein 28-jähriger Fahrer eines Pkw Skoda Löningen, der den mittleren Fahrstreifen befuhr, aus bisher unbekannter Ursache nach rechts abkam und gegen das hintere linke Ende des Lkw-Anhängers prallte. Der Lkw-Fahrer lenkte sein Gespann anschließend auf den Seitenstreifen, wo er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremste. Der Skoda wurde indes auf den ganz linken Fahrstreifen geschleudert, wo er zum Stehen kam. Während die beiden Fahrer unverletzt blieben, erlitten die Frau und das Kleinkind des 28-Jährigen, die sich ebenfalls in den Skoda befanden, leichte Verletzungen. Sie wurden durch den Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht.

Nach der Kollision reduzierten die nachfolgenden Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich von hinten ein 20-jähriger Mann aus Rellingen mit einem Audi A6 auf dem linken Fahrstreifen dem abbremsenden Verkehr und erkannte die Situation offenbar zu spät. Der Mann lenkte sein Fahrzeug nach rechts und kollidierte mit einem Lkw eines 50-Jährigen aus Undeloh, der sich zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen befand.

Dabei wurde der 20-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Ein Rettungshubschrauber verbrachte den schwer verletzten Mann kurze Zeit später in ein Krankenhaus.

Der 50-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Auch er wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Fahrbahn in Richtung Süden wurde voll gesperrt. Darüber hinaus musste auch die Nordfahrbahn für die Dauer des Hubschraubereinsatzes gesperrt werden.

Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr in Richtung Kassel einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Gegen 16:50 Uhr wurde die Sperrung komplett aufgehoben.jpm











20.01.2021 • 16:00 Uhr

Junge Mutter und Politikerin: Laura Hopmann aus Hildesheim überraschend im CDU Bundesvorstand

Elisabeth Heister-Neumann, Kreisvorsitzende der CDU Helmstedt und ehemalige Niedersächsische Landesministerin, wurde erneut als Beisitzerin in den Bundesvorstand der CDU Deutschlands gewählt. „Die CDU in Niedersachsen gratuliert Elisabeth Heister-Neumann zu Ihrer Wiederwahl. Damit kann Sie Ihre basisorientierte Arbeit im Bundesvorstand fortsetzen und weiterhin wichtige niedersächsische Akzente in der Bundes-CDU setzen“, so Bernd Althusmann, Niedersächsischer CDU-Landesvorsitzender.

Neu in den Vorstand der CDU-Deutschlands wurde die Landtagsabgeordnete Laura Hopmann (Foto). Die jungen Mutter war Kandidatin der Jungen Union. „Ich freue mich, dass mit unserer jungen Landtagsabgeordneten eine weitere Frau aus Niedersachsen in den Bundesvorstand aufrückt. Die Wahl von Laura Hopmann stärkt den Frauenanteil im Vorstand, was uns persönlich sehr freut. Mit ihren frischen und modernen Ideen wird sie inhaltlich eine Bereicherung sein und mit Sicherheit dazu beitragen, die Union weiter nach vorne zu bringen“, so Althusmann.red












20.01.2021 • 15:47 Uhr

Wir fragten nach: Wie geht es weiter mit Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Northeim? 195 Impfampullen angekommen - Weiter Lieferschwierigkeiten

Nach dem Aussetzen einer weiteren Impfstofflieferung an den Landkreis Northeim in der vorigen Woche durch das Unternehmen BioNTech und Pfizer (wir berichteten) hat das Redaktionsnetzwerk heute bei der Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung nachgefragt, wie es jetzt aktuell weitergeht mit den Lieferungen und Impfaktionen.

Das Presseteam der Northeimer Kreisverwaltung antwortete auf unsere Anfrage soeben mit nachfolgend dokumentierten Statement:

"Der Landkreis Northeim hat bisher zwei Chargen Impfstoff erhalten. Die erste Charge wurde am 4. Januar ausgeliefert und war in der Folgewoche aufgebraucht. Am Mo., 18. Januar 2021, hat uns die zweite (planmäßige) Charge erreicht. Beide Lieferungen enthielten/enthalten 195 Einheiten (Ampullen) des Impfstoffs der Fa. BioNTech und Pfizer. Bekanntlich lassen sich aus jeder Einheit 5 bis 6 Impfdosen gewinnen. Da uns andere Impfstoffe aktuell nicht zur Verfügung stehen, wird auch nur damit geimpft. Ob und ggf. wie sich die anscheinend von der Fa. BioNTech und Pfizer angekündigten Lieferverzögerungen auswirken, können wir derzeit nicht sagen. Planmäßig (ohne Lieferverzögerung) sollte der Landkreis Northeim eigentlich alle zwei Wochen Impfstoff erhalten. Auf Landesebene wird aber nach unserer Kenntnis aktuell - vor dem Hintergrund veränderter Liefermengen (Lieferverzögerungen) von der Fa. BioNTech und Pfizer - über Anpassungen diskutiert.

Am Dienstag wurde in einem Alten- und Pflegeheim in Uslar/Volpriehausen mit den Erstimpfungen begonnen. Dies wird aufgrund der Größe ca. zwei bis drei Tage dauern. Danach sollen Einrichtungen in Hardegsen und in Northeim folgen."











20.01.2021 • 15:19 Uhr

Shutdown wird verlängert und ergänzt - Weil fordert "mehr Abstand im Öffentlichen Personen Nahverkehr" - Aber Busse fahren bereits seit Wochen als Geisterbusse

Trotz der jetzt schon viele Wochen lang andauernden Einschränkungen sind die Infektionszahlen und die Zahl der täglich an und mit dem Virus sterbenden Menschen immer noch zu hoch. Hinzu kommt, dass die sich aus Großbritannien und Südafrika verbreitenden Virusmutationen zwischen 30 und 70 Prozent infektiöser sind als das bisherige Sars-CoV-2-Virus. Diese Virusmutationen sind auch in Deutschland angekommen, wobei der Umfang derzeit unklar ist.
Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder und des Bundes haben sich darauf geeinigt, mehr Infektionsschutz insbesondere über die stärkere Nutzung von medizinischer Masken (OP-Masken oder FFP2-Masken), über mehr Homeoffice, mehr Abstand im Öffentlichen Personennahverkehr (Busse) und mehr Testen in Alten- und Pflegeheimen sicherzustellen.

Kritiker dieser Maßnahmen wenden ein, dass die geforderten Maßnahmen bereits längst stattfänden, aber nicht oder nur bedingt wirken würden. Beispielsweise seien Omnibusse in Südniederseit Wochen bereits permanent vielerorts als Geisterbusse (ohne Fahrgäste) von morgens bis abends unterwegs.

Skandalös sei das Impfdrama in Niedersachsen. Ausbleibende und verzögert gelieferte Impfstoffe zum Beispiel der Firma "BionTech & Pfizer" würden das Impfchaos verschärfen. Warum ließen Politiker und Regierende sich diese Vorfälle gefallen?

In der Regierungsverlautbarung dazu kein Wort aber weiter: „Wir brauchen sehr rasch belastbare Informationen über den Ausbreitungsgrad der Virusmutationen in Deutschland. Dafür wurden jetzt die Weichen gestellt“, so Ministerpräsident Stephan Weil. „Die Virusmutationen müssen auch in Deutschland schnell erkannt werden. Das muss die Grundlage für das weitere Vorgehen sein.“ Der Bund wird bis Anfang Februar eine erste Auswertung der bis dahin vorliegenden Ergebnisse vorlegen.

Stephan Weil: „Die getroffenen Maßnahmen, aber vor allem die Umsicht und der verantwortungsvolle Umgang der Menschen in Niedersachsen haben dazu geführt, dass der befürchtete weitere Anstieg der Infizierten bei uns gestoppt werden konnte und die Fallzahlen gesunken sind. Aber wir müssen jetzt weiter konsequent sein, um diese mühevoll erreichten Erfolge, nicht zu gefährden. Wir sind uns unter den Ländern und mit dem Bund einig, dass die bislang in Deutschland gegen die Pandemie getroffenen Maßnahmen verlängert und ergänzt werden müssen. Die aktuell zumindest in Niedersachsen noch vergleichsweise gute Ausgangslage muss jetzt genutzt werden, um die Fallzahlen weiter zu senken und eine mutationsbedingte starke Ausbreitung des Virus zu verhindern. Es gibt eine realistische Chance, die Virusinfektionen im Februar deutlich zu reduzieren. Das wird jedoch nur gelingen, wenn im Privat- wie im Arbeitsleben noch konsequenter nicht notwendige direkte Kontakte reduziert, überall Abstände eingehalten und Masken getragen werden.“


red/Foto: Fis WMG












20.01.2021 • 14:42 Uhr

Bankmitarbeiter vereiteln gemeinen Betrug an einer 83-jährigen Dame

Wachsame Bankmitarbeiter verhinderten am gestrigen Dienstag, dass eine 83-jährige Frau aus dem Landkreis Hildesheim Opfer des sogenannten Enkeltricks wurde.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge erhielt die Seniorin gestern Nachmittag einen Anruf von ihrem angeblichen Großneffen. Unter der Legende, dass er in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei, bat er die Frau um einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag, um den Schaden an seinem Fahrzeug reparieren lassen zu können. Im weiteren Verlauf des Gespräches wurde die Dame auch noch mit einem vermeintlichen Mitarbeiter einer Autowerkstatt verbunden, der erläuterte, dass ihr Großneffe Geld einsparen könnte, wenn er bar bezahlen würde.

Die Betrüger gingen dabei so geschickt vor, dass die Seniorin, im sicheren Glauben ihrem Verwandten zu helfen, ihre Unterstützung signalisierte.

Da die Frau zu Hause nicht über die geforderte Summe verfügte, begab sie sich zur Bank, um das Geld abzuheben. Die Bankmitarbeiter wurden bezüglich des hohen Betrages jedoch stutzig und fragten die Seniorin, wofür sie so viel Geld benötige. Nachdem die Dame von dem Telefonat berichtete, wurde sie informiert, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt.
Noch am gestrigen Tag erstattete die 83-jährige Anzeige bei der Polizei. jpm











20.01.2021 • 13:39 Uhr

Göttingen: Polizei in Falle gelockt - Bei Blitzeinsatz Reifen an Polizeiauto zerstochen

Während eines Polizeieinsatzes in einem Wohnkomplex am Göttinger Maschmühlenweg haben Unbekannte am Dienstagnachmittag (19.01.21) einen blau-silbernen Funkstreifenwagen der Göttinger Polizei beschädigt. Die Täter zerstachen einen der Vorderreifen des VW Passat und machten damit eine Weiterfahrt unmöglich. Der luftleere Reifen musste vor Ort gewechselt werden.

Um kurz nach 16.00 Uhr waren die Beamten in eines der Häuser gerufen worden, weil sich dort Personen im Treppenhaus lautstark streiten und gegen die Flurtüren schlagen sollten. Vor Ort angekommen, stellten die Polizisten ihr Auto am Fahrbahnrand ab und gingen ins Gebäude. Die Überprüfung des geschilderten Sachverhaltes dauerte nur wenige Minuten. Es wurden keine Personen mehr angetroffen.

Der in der Zwischenzeit an dem Streifenwagen verursachte Sachschaden beträgt rund 200 Euro. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel (§ 305a Strafgesetzbuch) eingeleitet.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden. jk










20.01.2021 • 13:33 Uhr

In der "Teufelskurve": Plötzlich stand Hirschkuh auf der Straße - Kollision mit Auto - 4000 Euro Schaden

Am heutigen Mittwoch, 20.Januar 2021, 06.05 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Goslarer mit seinem Pkw Dacia die Landesstraße 515, Langelsheim in Richtung Lautenthal. Im Bereich der sogenannten Teufelskurven kam es zum Zusammenstoß mit einer die Fahrbahn querenden Hirschkuh. Das Tier lief nach dem Zusammenprall weiter, am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca 4000 Euro. ots










20.01.2021 • 13:30 Uhr

Verlängerung der Corona-Maßnahmen in Kita und Schule bis 14.Februar2021

Dreiviertel aller Schülerinnen und Schüler im Distanzlernen, geteilte Lerngruppen in Grundschulen und Abschlussklassen bei Aufhebung der Präsenzpflicht, halbe Kita-Gruppen für Notbetreuung

Die aktuell geltenden Regelungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen werden bis Sonntag, 14. Februar 2021, im Grundsatz verlängert. Für den Schulbesuch in Präsenz nach Szenario B in geteilten Klassen wird zudem die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen am späten Dienstagabend (19.01.2021) für Niedersachsen, wie das Kultusministerium mitteilt.

Demnach verbleiben mit rund 75 Prozent die allermeisten Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen weiterhin im Distanzunterricht nach Szenario C. Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs, Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung an Förderschulen einschließlich Tagesbildungszentren sowie Jugendliche, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, wird unter erhöhten Hygienestandards nach Szenario B Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Den vorhandenen Sorgen Rechnung tragend, wird aber neu die Möglichkeit auf Verzicht zum Präsenzunterricht eingeräumt.

Kindertageseinrichtungen bieten eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengrößen an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder). Tagespflegepersonen können aufgrund der Kleinstgruppen von maximal 5 zeitgleich betreuten fremden Kindern weiterhin im üblichen Rahmen Betreuung anbieten. Für Großtagespflegestellen gelten analoge Regelungen wie für die Kindertageseinrichtungen.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert:
„Diese Schritte sind abgewogen und verantwortbar in alle Richtungen: als gewichtiger Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduktion einerseits, mit Blick auf die Notwendigkeit für ein Mindestmaß an Bildung und Betreuung andererseits. Die Kinder und Jugendlichen haben bereits seit vielen Wochen alle sozialen Kontakte zurückgefahren - mit den heutigen Beschlüssen werden richtigerweise auch andere gesellschaftliche Bereiche entsprechend stärker in den Lockdown einbezogen. Das ist überfällig.

Für die Grundschulkinder, die in vielen Fällen gerade erst Schreiben und Lesen lernen und sich in das neue soziale Umfeld Schule einfügen, ist das reine Distanzlernen sehr schwierig umzusetzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Jüngsten jetzt schon seit Wochen zu Hause sind. Ein Zurück zu fester Tagesstruktur bei gleichzeitigem Infektionsschutz ist gut für die Kinder. Daher ist in unserer Abwägung ein zwar deutlich reduzierter, aber dennoch regelmäßiger Schulbesuch unter verschärften Hygienebedingungen nicht nur vertretbar, sondern auch notwendig für die Grundschülerinnen und Grundschüler sowie für die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung. Wir haben aber großes Verständnis, dass es auch Sorgen und Ängste bei allen Beteiligten gibt, insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussionen über mögliche Coronavirus-Mutationen. Daher ermöglichen wir, dass in einem einfachen Verfahren für eine begrenzte Zeit vom Schulbesuch zurückgetreten werden kann. Dann muss jedoch zu Hause gelernt werden. Die Notbetreuung steht in diesen Fällen dann selbstverständlich nicht offen. Sämtliche Details hierzu werden wir heute im Laufe des Tages an die Schulen kommunizieren.

Für die jungen Menschen, die vor Abschlussprüfungen stehen, sind regelmäßige Prüfungsvorbereitungen in ihren kleinen, festen Lerngruppen wichtig. Sie haben ihre gesamte Schullaufbahn auf ihre Abschlüsse hingearbeitet und haben das Recht auf faire Prüfungen und gleichwertige Abschlüsse. Daher haben wir in Niedersachsen sehr frühzeitig einen Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, sowohl die Abschlüsse des Sekundarbereiches I wie auch die Hochschulreife zu absolvieren. Das Lernen im Szenario B ist dabei eine wichtige Säule. Ich hoffe sehr, dass sich durch den allgemeinen gesellschaftlichen Lockdown die Gesamtlage derart stabilisiert, dass diese Planungen halten."


Folgende Maßnahmen gelten für die Zeit über den Halbjahreswechsel am 29. Januar hinaus bis Sonntag, 14 Februar 2021:

Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen GE einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.
Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.
Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12) verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C.
Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.
Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Die Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird weiterhin angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten. red











20.01.2021 • 13:24 Uhr

Brennpunkt Feuerwehr: Christian Grascha, FDP-Landtagsabgeordneter und Marko de Klein, Kreisbrandmeister laden ein!

Am kommenden Montag, 25. Januar 2021, um 20 Uhr, laden Christian Grascha (FDP) und Marko de Klein, Kreisbrandmeister (Landkreis Northeim) zum Webtalk ein. Der Titel lautet „Brennpunkt: Feuerwehr?“. Die Videokonferenz beginnt um 20.00 Uhr und ist für eine Stunde angesetzt.
Die freiwillige Feuerwehr in Niedersachsen und auch hier in der Region ist ein wichtiger Baustein. Sie helfen nicht nur in der Not. Sie unterstützen das Vereinswesen und gestalten das Leben auf dem Land nachhaltig mit. Dies gilt es zu unterstützen. Wie steht die Feuerwehr im Landkreis Northeim da? Welche Probleme gibt es? Wie kann Politik helfen? Gefährdet die Corona Pandemie den Fortbestand der freiwilligen Feuerwehren, insbesondere in den ländlichen Regionen?

Christian Grascha lädt zu einem regen Gedankenaustausch ein. Probleme sollen klar definiert werden, damit die Politik vor Ort und im Land Lösungen entwickelt.
Die Einwahldaten für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de mit ihrem Skype Benutzernamen an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Skype: Die Einwahl funktioniert über einen Gastzugang, bei dem immer nur von Skype eine Nummer vergeben wird, die 24 Stunden einen Zugang für diese Unterhaltung gewährleistet. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.
red












20.01.2021 • 13:16 Uhr

Beruf aktuell - Heute: Steuerberater - Derzeit nur für starke Nerven - Die Kanzlei Dröge&Paul gibt Einblicke in ihren Alltag unter Corona-Bedingungen

„Kurzarbeitergeld, Umstellung des Umsatzsteuersatzes, Rückumstellung des Umsatzsteuersatzes, Corona-Soforthilfen, Überbrückungsgeld 1, Überbrückungsgeld 2, Überbrückungsgeld 3, Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Verwendungsnachweise für Überbrückungsgeld 1, 2 und 3.“ Timo Dröge, einer der beiden Geschäftsführer der Steuerkanzlei Dröge&Paul in Northeim, zählt an den Fingern auf, und beide Hände reichen nicht aus. „Das“, setzt er hinzu, „sind ausnahmslos Extraaufgaben, die für Steuerkanzleien derzeit als Neuerungen zu den normal anfallenden Tätigkeiten hinzukommen. An so etwas wie Tagesgeschäft – Jahresabschlüsse, Steuererklärungen – ist kaum zu denken. Lange Zeit sah es so aus als würden Politik und Verwaltung dennoch nicht die geringste Rücksicht darauf nehmen, dass in unserem Beruf derzeit alle am Limit arbeiten“.

Die Covid19-Pandemie hat den Beruf des Steuerberaters quasi zum Politikum gemacht. Kanzleien sind so gut wie täglich mit Neuerungen in den Anforderungen an Ihre Arbeit konfrontiert, teilweise solchen, denen Sie kaum in vollem Umfang nachkommen können. Vielfach fehlt im Zusammenspiel mit Politik und Verwaltung die Plausibilität, zum Beispiel wenn, wie gerade wieder beim Überbrückungsgeld 3 für das Hotel- und Gaststättengewerbe zu beobachten, noch gar nicht die passenden Formulare für eine Antragstellung vorliegen, der Maßnahmenstart aber schon in den Medien bekanntgegeben wird.

Ist eine Antragstellung möglich, so ist der bürokratische Aufwand für Steuerberater und Antragsteller groß und letztere kommen am Ende, trotz anderslautender öffentlicher Verlautbarungen, oft gar nicht in den Genuss der dringend benötigten finanziellen Unterstützung. Dröge erklärt: „Sowohl vom Finanz- als auch vom Wirtschaftsministerium wurde gerade kommuniziert, es seien 75 Milliarden Euro an Hilfen ausgegeben worden, die aktuell nochmals um 10 Milliarden aufgestockt werden. 75 Milliarden hört sich nach sehr viel Geld an. Bedenkt man jedoch, dass die Rettung von Großkonzernen darin enthalten ist und zieht die Finanzhilfen an, sagen wir, Deutschlands einhundert größte Konzerne ab, bleibt für die Fördertöpfe kleiner und mittelständischer Unternehmen nicht sehr viel übrig. Dazu kommt, dass die Zugangsberechtigungen für viele Mittelständler so schwer sind, dass es trotz fristgerechter Antragstellung nie zu einer Ausschüttung kommt.“

Über den Kampf mit behördlichen Fristen hat auch die Hauszeitung der Kanzlei, die „Steueroase“ in einer Sonderausgabe 2020 berichtet. Dröge hatte in diesem Zusammenhang Kontakt zum Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne (CDU) gesucht und ihm in einem Brief die bedrängte Lage seines Berufsstandes geschildert. Kurz vor Weihnachten waren die Steuerkanzleien von den geltenden Fristen für Antragstellungen, Steuererklärungen, Meldepflichten und Betriebsprüfungen noch derart in die Enge getrieben, dass Dröge schrieb: „Wir müssten unseren Mitarbeitern die Weihnachtsferien streichen, und das werden wir definitiv nicht tun.“

Inzwischen haben Politik und Verwaltung an einigen Stellen nachgebessert, jedoch nicht ohne Fragwürdigkeiten. Auch hier hat Dröge ein Praxisbeispiel: „Kapitalgesellschaft haben die Pflicht, ihre Jahresabschlüsse dem Bundesanzeiger zu melden. Das ist im Moment ganz sicher nicht das dringendste für Steuerberater. Gewährt wird nun unter dem Druck der Ereignisse aber dennoch keine echte Fristverlängerung, sondern lediglich eine Nichtbeanstandung bei zu später Meldung. Das heißt im Klartext, es wird von einem sonst üblichen Ordnungsgeld abgesehen.“

Ein großes Lob spricht Dröge gemeinsam mit Kollegin und Geschäftsführerin Simone Paul den Angestellten der Kanzlei aus. „Kaum einer ist nicht unmittelbar privat von der Gesamtsituation betroffen, sei es durch alte Eltern, chronisch kranke Familienmitglieder oder kleine Kinder. Zusätzlich lastet ein immenser Druck durch die unentwegt neu dazukommenden Aufgaben und die große Aufgabenvielfalt auf allen. Dennoch zieht das gesamte Team hervorragend mit, dafür können wir uns nicht genug bedanken. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter immer wieder, den Druck, den insbesondere Ämter ihnen gelegentlich machen, zurückzuweisen oder im Zweifelsfall an uns zu melden, damit wir uns schützend vor sie stellen können.“

Die Abgabefrist für Steuererklärungen 2019 wurde unterdessen auf August 2021 verlängert. „Wir werden die Verlängerung nutzen, so Dröge, „wenn auch dank unserer hervorragenden Mitarbeiter vielleicht nicht in vollem Umfang. Aber wir sind dankbar, dass sich gelegentlich doch auch in Politik und Verwaltung etwas bewegt. Lange Zeit sah es für uns so aus, als hätte man dort den Kontakt zur realen Arbeitswelt ein wenig verloren“.

Die Steuerkanzlei Dröge&Paul (Partnerschaft mbB) besteht seit Jahresbeginn 2017. Sie ging aus den Kanzleien Franke+Wilde (Bad Gandersheim), Franke-Wilde-Paul (Northeim) und Brandt (Northeim) hervor und wird geleitet von den Steuerberatern Simone Paul und Timo Dröge. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind neben allen Bereichen der Steuerberatung und Buchhaltung auch Gründungsberatung und die Regelung von Unternehmensnachfolgen. Spezielle Zielgruppen sind Autohäuser, Ärzte und Heilberufe, Handel und Gewerbe, Freiberufler sowie Vereine und Stiftungen. Seit Mitte 2020 ist Northeim alleiniger Kanzleistandort; die Kanzlei arbeitet für Mandanten im gesamten Landkreis Northeim und ist auch überregional tätig. www.droege-paul.de
red/dmb/Fotos:dmb












20.01.2021 • 11:58 Uhr

Gute Nachricht für alle Hundebesitzer/innen: Für 770 Vierbeiner in Bad Gandersheim keine Erhöhung der Hundesteuer!

Steuer kann abgestottert werden -

Das ist eine gute Nachricht aus dem Rathaus in der südniedersäsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Und sie wird bei den Haltern/innen von 770 Hunden im Stadtgebiet von Gandersheim mit einem gewissen Wohlwollen aufgenommen werden. Denn auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group - reichweiten digitale Nachrichtenportale für Südniedersachsen/Bad Gandersheim - hat Stadtsprecher Manfred Kielhorn soeben bestätigt, dass für die 770 registrierten Vierbeiner keine erhöhte Hundesteuer in diesem Jahr zu entrichten ist. Damit sollte es der Stadt möglich sein, wiederum 75.000 Euro an Einnahmen aus der Hundesteuer zu bekommen. Dieser Ansatz ist auch im Etatwerk der Stadt festgehalten, so Kielhorn.

Einen Auszug aus der amtlichen Bekanntmachung der Stadt zur Hundesteuer ist hier dokumentiert. Daraus sind die Beträge und die Zahlungsmodalitäten festgehalten:

Die Steuersätze für die Hundesteuer gelten für das Kalenderjahr 2021 unverändert gegenüber dem Vorjahr weiter. Die Hundesteuer beträgt jährlich für den ersten Hund
für den zweiten Hund für jeden weiteren Hund 96 Euro, 132 Euro und 174 Euro.
Gemäß § 7 Abs. 3 der 2 der Hundesteuersatzung der Stadt Bad Gandersheim in der zurzeit geltenden Fassung, wird die Hundesteuer für das Kalenderjahr 2021 durch diese öffentliche Bekanntmachung für alle diejenigen Steuerpflichtigen festgesetzt, bei denen Berechnungs- grundlage und Steuerbetrag gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben. Schriftliche Be- scheide über Hundesteuer werden daher für das Kalenderjahr 2021 nicht erteilt.

Die Hundesteuer wird in Höhe des für das vorangegangene Kalenderjahr festgesetzten Betra- ges zum 01 Juli 2021 fällig. Für Steuerpflichtige, die von der Möglichkeit der Teilzahlung Ge- brauch gemacht haben, wird die Hundesteuer in zwei Teilbeträgen zum 01.April und 01.Oktober 2021 fällig. Ändern sich die Bemessungsgrundlagen im Laufe des Jahres, werden ent- sprechende Änderungsbescheide erstellt.

Mit dem Tag dieser öffentlichen Bekanntmachung treten für die Steuerpflichtigen die glei- chen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tag ein schriftlicher Bescheid über die Hundesteuer für das Kalenderjahr 2021 zugegangen wäre.
red/Foto: Fis WMG










20.01.2021 • 11:45 Uhr

War es eine "Corona-Wut-Attacke"?

Am vergangenen Wochenende wurden die Scheiben der Buswartehäuschen an der Landesstraße 485, Abzweig Möllensen, Richtung Sibbesse (Landkreis Hildesheim) die hintere und eine Seitenscheibe von Unbekannten zerstört. Der Sachschaden wird auf 2000 Euro geschätzt.
Die Polizei Alfeld, 05181/911610 bittet Zeugen um Mithilfe, um diese Tat sinnloser Zerstörungswut aufzuklären. ots/Foto: Polizei










20.01.2021 • 11:32 Uhr

Betrugmasche Wechselgeld: beim zweiten Versuch Kassiererin geschädigt

Ein bisher unbekannter Mann bezahlte am 15.01.21, gegen 12:25 Uhr, in einem Einkaufsmarkt in der Uslarer Straße in Bodenfelde mit einem 100 Euro-Schein. Bei der Rückgabe des Wechselgeldes entwendete er der Kassiererin einen 50 Euro-Schein, den er anschließend zusätzlich einforderte. Als die Kassiererin einen Kassensturz anbot, verließ der Mann den Einkaufsmarkt. Anschließend kam es um 12:45 Uhr in einem weiteren Einkaufsmarkt am Kottberg zu einem ähnlichen Vorfall. Hier wurden dem Mann 50 Euro zu viel ausgehändigt, die anschließend in der Kasse fehlten. zi










20.01.2021 • 11:25 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 4. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 25. Januar bis zum 31. Januar 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Einbeck
Dienstag: Raum Northeim
Mittwoch: Raum Uslar
Donnerstag: Raum Kalefeld
Freitag: Raum Katlenburg-Lindau
Samstag: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Nörten-Hardenberg und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 5) im Raum Dassel eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG













20.01.2021 • 10:26 Uhr

Landesgartenschau 2022: Breiter Übergang von "Koppelwiese" auf Brunshausen-Areal - Und was passiert dann?

Wie den Klosterhügel Brunshausen mit seinem touristischen Museumsangeot "Portal zur Geschichte" und den gastronomischen Höhepunkten mit "Rosencafé" und "Klosterhof- Café" optimal an die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim anbinden? Bekanntlich soll die Attraktion "Kloster Brunshausen" von den 460.000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern der Landesgartschau auch fußläufig erreichbar sein. Hierzu werden gerade die breiten Wege und Bauwerke im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese" und am dortigen Gandeverlauf angelegt. Die Besucherstrom wird dann über eine Fußgängerampel über die Straße von Bad Gandersheim nach Altgandersheim auf das Areal Kloster Brunshausen gelenkt. Die derzeitige Wege- und Parkplatzsituation und der vorhandene Treppenaufgang zum Plateau mit KZ-Gedenkstein vor der Klosterkirche bedürfen dringend einer baulichen Anpassung an die zu erwartenden Besuchermassen.

"Das stimmt", bestätigt LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath den Handlungsbedarf im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk. "Wir sind darüber mit allen Beteiligten selbstverständlich im Gespräch, um vernünftige und machbare Lösungen zu erreichen." Auch die auf dem Klosterhügel agierenden Gastronomen Benno Löning und Bettina Plock-Girmann sind sich mit Hellingrath über eine Verbesserung der Gesamtsituation in diesem Sektor einig. Erste gemeinsame Gespräche, auch unter Beteiligung der Stadt Bad Gandersheim, sollen zu Problemlösungen führen. Der öffentliche Raum liegt in der Verantwortung der Stadt. Sie wird finanzielle Mittel bereitstellen müssen, um hier nachhaltige Lösungen zu bekommen, die auch nach der Landesgartenschau Bestand haben müssen. red/Foto: FisWMG










20.01.2021 • 09:19 Uhr

Bundespolizei ermittelt spuckende Schwarzfahrer - Um Zeugenhinweise gebeten

Das berichtet soeben die Bundespolizei:
Ein 51-jähriger Zugbegleiter der Kurhessenbahn wurde letzte Woche (12.1.) Opfer einer Spuckattacke bei der Fahrscheinkontrolle in Kassel-Wilhelmshöhe. Die Spucker waren zunächst drei unbekannte Männer von denen Ermittler der Bundespolizeiinspektion Kassel gestern (18.1.), mittels Auswertung von Videoaufzeichnungen, zwei eindeutig als Täter identifizieren konnten. Es handelt sich um zwei 18 und 20 Jahre alte, marokkanische Asylbewerber, die nur wenige Stunden vorher als Schwarzfahrer in einem Zug zwischen Gießen und Kassel aufgefallen waren.

Was war passiert?

Am Gleis 9 stiegen die Männer in eine Regionalbahn in Richtung Kassel-Hauptbahnhof. Alle drei hatten keinen Fahrschein. Sie zeigten lediglich Unterlagen einer Ausländerbehörde sowie der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen vor. Die Männer verhielten sich nach Angaben des Bahnmitarbeiters sehr aggressiv und sollten den Zug verlassen. Der Aufforderung kamen die Unbekannten nur zögerlich nach. Außerdem drohte einer des Trios dem Zugbegleiter mit Gewalt.

Auf Kleidung und Schuhe gespuckt

Als die Schwarzfahrer dann doch ausstiegen, spuckten die Männer dabei auf die Hose und die Schuhe des 51-jährigen Bahnbediensteten. Erst am nächsten Tag (13.1.) erstattete der Schaffner Strafanzeige bei der Bundespolizei. "Ich musste den ekelhaften Vorfall erst verdauen!", sagte der 51-Jährige der Bundespolizei.

Der dritte, bisher noch unbekannte, Spucker wird noch gesucht. Personenbeschreibung:

Etwa 20-25 Jahre alt, schätzungsweise 175 cm groß, schwarze Haare, bekleidet mit auffälliger, lila Wollmütze, einer dunkelgrünen, langen Winterjacke mit Kapuze und Pelzbesatz sowie mit rötlichen Sportschuhen. Der Mann mit heller Hautfarbe ist vermutlich arabischer Herkunft. Er trug einen grünen Koffer bei sich.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel bittet um Zeugenhinweise unter der Telefon 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de .
ots










20.01.2021 • 09:13 Uhr

Zigarettenautomat gesprengt-

In Höxter-Stahle ist am Dienstagmorgen (19. Januar) ein Zigarettenautomat durch eine Sprengung stark beschädigt worden. An dem Automaten, der an einer Garagenwand Marienstraße / Im Mittelfeld in Stahle (Landkreis Höxter) angebracht war, machten sich zwischen Mitternacht und 01 Uhr Unbekannte gewaltsam zu schaffen. Durch eine Explosion wurde der Zigarettenautomat so stark beschädigt, dass die Tür sich insgesamt nach außen wölbte und ein an der Tür befestigtes elektronisches Bauteil durch die Wucht auf die andere Straßenseite geschleudert wurde. Es entstand ein hoher Sachschaden. Ob der/ die Täter Bargeld oder Zigaretten aus dem Automaten entnehmen konnten steht noch nicht fest. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen. /ell










20.01.2021 • 09:10 Uhr

Einbruch in Einfamilienhaus in Lechstedt - Schmuck im Wert von 5.000 Euro weg

Am gestrigen Dienstag, im Zeitraum von 12:45 Uhr bis 20:20 Uhr, kam es im Bad Salzdetfurther Ortsteil Lechstedt (Landkreis Hildesheim) zu einem Einbruch. Bisher unbekannte Täter drangen durch Aufhebeln einer Terrassentür in ein Einfamilienhaus in der Waldstraße ein und durchwühlten dort mehrere Schubladen. Wie die 64-Jährige der Polizei mitteilte, wurde Schmuck im Wert von ca. 5.000 Euro entwendet.

Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Geschehnissen im Tatzeitraum geben können, dieses telefonisch dem Polizeikommissariat in Bad Salzdetfurth, unter der Rufnummer 05063/901-0 mitzuteilen.Lö










20.01.2021 • 09:04 Uhr

Minister Pistorius gratuliert „IcanDo" zum Großen Stern des Sports in Gold

Pistorius: „Mit einem Ad-hoc-Unterstützungsprogramm für Grundschulen hat der Verein ein vorbildliches Projekt entwickelt"

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat dem niedersächsischen Verein „IcanDo e.V." aus Hannover zum „Großen Stern des Sports" in Gold gratuliert. Der Verein hat ein Bewegungsangebot erarbeitet und umgesetzt, wodurch Kinder den Umgang mit Hygiene- und Abstandsregeln lernen konnten. Während der beginnenden Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 haben so Kinder in Kindergärten und Schulen durch Spiel und Spaß ihr Gefühl für Nähe und Distanz entwickeln können. Außerdem veröffentlichte der Verein im Zuge des Programms „IcanDo@School" Broschüren und veranstaltete Fortbildungen für Lehr- und pädagogische Fachkräfte sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter von Sportvereinen.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hebt den gesellschaftlichen wie sozialen Nutzen des Vereins hervor. „Mit einem Ad-hoc-Unterstützungsprogramm für Grundschulen hat der Verein ein vorbildliches Projekt entwickelt, das er in Kooperation mit der Initiative MOBILEE von der Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen gemeinsam umsetzt. Es ist herausragend, wie der Verein die ‚Nähe und Distanz-Herausforderungen' des Alltags durch Spiel und Bewegung in Kombination mit sozial-und sonderpädagogischen Methoden löst; das belegt einmal mehr, wie vielfältig Sport in Niedersachsen ist. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich dem Verein „IcanDo e.V." zum ‚Großen Stern des Sports' in Gold gratulieren darf." red










20.01.2021 • 08:38 Uhr

Was sonst noch so passiert im Gandersheimer Stadtrat: Kindergartengebühren ausgesetzt, Friedhofssatzung abgesetzt, Dankelsheim nicht besetzt

Die minimalistische Sitzung des Stadtrates der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim mit mal eben 24 Minuten am Dienstagabend (wir berichteten) erklärte sich aus weiteren Gründen.

1. Die richtige Entscheidung, wegen des anhaltenden Corona-Lockdown die Kindergartengebühren für Januar und wahrscheinlich auch Februar 2021 auszusetzen war im Verwaltungsausschuss gut vorbereitet worden. Auch von der Landkreisverwaltung war eine solche Regelung favorisiert worden. Wofür sollen Eltern Gebühren für die Betreuung ihrer Kleinkinder bezahlen wenn die meisten Kindergärten ihren Betrieb eingestellt haben. Folgerichtig gab es gestern eine breite Mehrheit für die Aussetzung der Gebühren. Für die Notbetreuung muss weiter bezahlt werden.

2. Zum Jahresbeginn sollte eigentlich eine novellierte Friedhofssatzung für die Stadt gelten. Dieses Projekt war bereits im Dezember 2020 gescheitert. Noch sind die erforderlichen, und von den Kommunalpolitikern gewünschten, Präzisierungen nicht unter Dach und Fach. Was im Verwaltungsausschuss nicht beschlossen wurde geht selbstverständlich nicht in den Stadtrat. Folgerichtig teilte Ratsvorsitzender Jürgen Steinhoff mit, das Thema fliegt von der Tagesordnung. So passierte es.

3. Der Tagesordnung "Ortsvorsteher/in für Dankelsheim" entwickelt sich zu einer Endlosschleife. Auch am Dienstag konnte vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Niklas Kielhorn kein Personalvorschlag für die Besetzung vorgetragen werden. Die Sozialdemokraten haben das Vorschlagsrecht. Da sich bislang keine Persönlichkeit für diese Job finden ließ gibt es dazu im Stadtrat nichts zu befinden. Folgerichtig wurde der Tagesordnungspunkt eliminiert.

4. Zu guter Letzt lief auch der Tagesordnungspunkt "Bericht der Bürgermeisterin über wichtige Angelegenheiten" ins Leere. Aufgrund ihrer mehrmonatigen Abwesenheit hatte Franziska Schwarz nichts dem Rat vorzutragen. Folgerichtig gab es zu dem Tagesordnungspunkt keine Anfragen. Erwähnenswert, daß Ingrid Lohmann sich meldete, und die Tatsache kundtat, der Aufsichtsrat der Prateritum GmbH habe vor der Ratssitzung getagt. Zu Inhalten der Sitzung schwieg Frau Lohmann aus gutem Grund.
red










19.01.2021 • 20:16 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtrat heute Abend: Kurz & bündig in 24 Minuten fertig - Breite Zustimmung zum Event- und Kletterpark im Seekurpark

In 24 Minuten hat der Stadtrat der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim am heutigen Dienstagabend seine öffentliche Präsenzsitzung im Forum der Oberschule erledigt. Acht Besucher, zwei Berichterstatter, ein Rats- und Verwaltungsteam in bekannter Stärke - entschuldigt fehlten Anja Görlach, Friedrich Wilhelm Oberbeck und Timo Dröge, unentschuldigt Jörg Sprenger - bildeten den Rahmen. Alles bestimmt von der Einhaltung strenger Corona-Schutzregeln.

Die elf Tagesordnungspunkte wurden vom Ratsvorsitzenden Jürgen Steinhoff aufgerufen, wo erforderlich zu Debatte und dann zur Abstimmung freigegeben. Das Protokoll notierte knapp ein Dutzend kurze Wortmeldungen aus dem Gremium heraus. Bürgermeisterin Franziska Schwarz, seit ihrer Abwesenheit heute wieder am Präsidiumstisch, überließ den Großteil von erforderlichen Ergänzungen auf knappe Fragen der Ratsmitglieder Hendrik Geske, Ingrid Lohmann, Jürgen Otto und Heinrich Hohls ihrer Amtsvertreterin Claudia Bastian. Sie erledigte das wie immer cool und souverän.

Inhaltlich dann die bedeutsamste weil richtungsweisendste Abstimmung des Stadtrates beim Tagesordnungsordnungspunkt 10 "Event- und Kletterpark". Vor dem später einstimmig gefassten Grundsatzbeschluss, diese Freizeiteinrichtung im Ausstellungsgelände des Landesgartenschau 2022 auf denWeg zu bringen, erfolgte eine kurze Intervention von Jürgen Otto, Ratsherr der Partei Die Linke. Otto wollte, dass sich die Stadt aus der zu gründenden GmbH als möglicher Gesellschafter heraushält. Die Verantwortung für die neue Unternehmung sollte in jeglicher Hinsicht allein der Investor, hier wurde die Bad Gandersheimer Unternehmung part AG öffentlich erwähnt, und der Betreiber des Eventparks übernehmen. Die Stadt sollte die erforderlichen und in Rede stehenden Grundstücke für den Park in Erbbaupacht in das Freizeitprojekt einbringen.

Nun, über das Konstrukt der Gesellschaft der drei beteiligten Institutionen (Investor, Betreiber, Stadt) wird ab jetzt in einem laufenden Verfahren zwischen den Beteiligten zu verhandeln sein, deutete Amtsvertreterin Claudia Bastian einen noch offenen Spielraum für verschiedene Varianten und Alternativen an. Konkretes müsste und würde ausgehandelt werden. Die Bürgermeisterin erhielt hierfür heute in der Grundsatzentscheidung die entsprechenden Arbeitsaufträge. Beschlussreife Verabredungen im Detail müssten dann wiederum dem Stadtrat zur endgültigen Entscheidung vorgelegt werden.

Inhaltlich bezog als einziger SPD-Fraktionsführer Niklas Kielhorn Stellung zu dem ehrgeizigen Projekt. Für eine nachhaltige Entwicklung Bad Gandersheims, besonders in Bezug auf Familien mit Kindern, findet Kielhorn das Vorhaben unbedingt richtig und wichtig. Denn, so ließ er Selbstkritik anklingen, "Kinder und Jugendliche haben wir bislang stiefmütterlich behandelt". Mit dem neuen Event- und Kletterpark soll das eine andere Richtung nehmen.
red

Die Bilder vom heutigen Ratsabend dokumentieren den Stadtrat in Gänze, SPD-Fraktionsvorsitzenden Niklaus Kielhorn und Linken-Ratsherr Jürgen Otto. Fotos: Fis WMG














19.01.2021 • 17:42 Uhr

Jugendpsychiater: Medienzeiten in Corona-Krise nicht ausweiten - Kinder und Jugendliche durch zuviel digitale Medien immer dicker

"Der hannoversche Jugendpsychiater Professor Christoph Möller empfiehlt Familien, die Mediennutzungszeiten im Lockdown nicht auszuweiten. (Foto vom 02.12.2020). ";
Der hannoversche Jugendpsychiater Professor Christoph Möller empfiehlt Familien, die Mediennutzungszeiten im Lockdown nicht auszuweiten. (Foto vom 02.12.2020).
© epd-bild/Uli Deck
Hannover (epd)
Der hannoversche Jugendpsychiater Professor Christoph Möller empfiehlt Familien, die Mediennutzungszeiten im Lockdown nicht auszuweiten. "Durch das Distanzlernen verbringen die Kinder ohnehin bereits mehr Zeit vor dem Bildschirm", sagte Möller im Gespräch mit dem dem Evangelischen Pressedienst (epd). Als Ausgleich seien jetzt Aktivitäten, wie Sport oder Gesellschaftsspiele, wichtig. "Familien sollten sich ein gemeinsames Projekt suchen." Möller ist Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover. Er leitet zudem die Therapiestation Teen Spirit Island, die auch Mediensucht behandelt.

Untersuchungen hätten bereits im ersten Corona-Lockdown gezeigt, dass die Zeit, die Kinder und Jugendliche mit digitalen Medien verbringen, erheblich zugenommen habe, sagte Möller. So habe eine Studie der Krankenkasse DAK und des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf ergeben, dass 10- bis 17-Jährige im Mai 2020 im Vergleich zum September 2019 werktags 75 Prozent mehr Zeit mit Onlinespielen verbracht haben. Und auch die Nutzung der sozialen Medien habe der Studie zufolge mit 66 Prozent deutlich zugenommen.

Was das in Stunden heißt, hat Möller zufolge das Ifo-Institut der Universität München berechnet. "Bei leistungsstarken Schülern sind die Stunden, die sie täglich mit Fernsehen, Computer und Handy verbringen, von 3,8 vor Corona auf 4,8 gestiegen, bei leistungsschwächeren Schülern sogar von 4,6 auf 6,3 Stunden", zitiert Möller aus der Studie. epd










19.01.2021 • 17:36 Uhr

Langelsheim: Brand in einem Altpapiercontainer - 15 Feuerwehrleute im Einsatz

Am gestrigen Montagabend, kurz vor 22 Uhr, wurde der Polizei von der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Goslar ein Brand in einem in der Strasse An der Haar aufgestellten Altpapiercontainer gemeldet, der von der alarmierten Feuerwehr Hahndorf, die mit fünfzehn Angehörigen unter Leitung des Ortsbrandmeisters Heiko Klingenberg vor Ort war, bereits kurz nach deren Eintreffen mit Wasser abgelöscht werden konnte. Angaben über die Brandausbruchsursache und Schadenshöhe sind derzeit nicht möglich. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die möglicherweise vor, während oder nach dem angegebenen Brandmeldezeitpunkt Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots











19.01.2021 • 17:28 Uhr

Zwei verletzte Personen nach Frontalzusammenstoß - Polizei Friedland sucht Zeugen

Bei einem Verkehrsunfall auf der Heerstraße bei Ballenhausen (Landkreis Göttingen) sind am Montagmittag (18.01.2021) zwei Menschen verletzt worden.

Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 24 Jahre alter Mercedes-Benz-Fahrer gegen 13.30 Uhr die Heerstraße von der L 568 kommend in Richtung Ballenhausen, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus kollidierte. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer verletzt. Der 24-jährige Pkw-Fahrer erlitt hierbei schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in eine Göttinger Klinik.

Neben den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Ballenhausen, Groß Schneen und Niedernjesa waren zwei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die umfassende Unfallaufnahme musste die K 21 ca. zwei Stunden lang voll gesperrt werden.

An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von rund 28.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Unfallzeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05504/93790-0 bei der Polizei in Friedland zu melden.mb










19.01.2021 • 17:26 Uhr

Bund-Länder-Vereinbarung „Leihgeräte wie Laptops, Notebooks und Tablets für Lehrkräfte" unterzeichnet

Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag der Bund-Länder-Vereinbarung „Leihgeräte für Lehrkräfte" zugestimmt und damit den Weg zur Anschaffung von mobilen Endgeräten für Lehrerinnen und Lehrer geebnet. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat die entsprechende Verwaltungsvereinbarung für das Land Niedersachsen unterzeichnet. Diese Vereinbarung ist nach dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler sowie der Unterstützung der Schulträger bei Administrationskosten bereits die dritte Erweiterung des DigitalPakts Schule.

Aus allen drei Erweiterungen stehen Niedersachsen jeweils rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind drei Erweiterungen mit jeweils über 50 Millionen Euro zusätzlich zu den 522 Millionen des DigitalPaktes. Es stehen in Niedersachsen damit in Summe über 670 Millionen Euro für die Schulen bereit.

Niedersachsen erhält über die aktuelle Verwaltungsvereinbarung rund 47 Millionen Euro und stockt diese mit einem Eigenanteil von 10 Prozent um 4,7 Millionen Euro auf. Der Eigenanteil wird aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Niedersachsen bereitgestellt. Das Gesamtfördervolumen beträgt damit rund 51,8 Millionen Euro. Das entspricht etwa 520 Euro pro Gerät für jede hauptamtliche/hauptberufliche Lehrkraft. Die Mittel sollen 2021 verausgabt werden. Ziel ist es, die Schulen in die Lage zu versetzen, Lehrkräften mobile digitale Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones) für den Unterricht in der Schule oder zur Durchführung des Distanzlernens, zur allgemeinen Unterrichtsvorbereitung sowie zur Nachbereitung zur Verfügung zu stellen. Eine entsprechende Förderrichtlinie wird zeitnah veröffentlicht.

Er begrüße, dass ein weiterer Baustein bei der Verbesserung der digitalen Ausstattung im Schulbereich in die Umsetzungsphase gehe, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Die aktuelle Lage mit einem hohen Anteil an reinem Distanzunterricht zeige, dass das Thema mit Nachdruck verfolgt werden müsse - auch nach einem möglichen Ende der Corona-Pandemie. Das Lernen mit digitalen Medien werde immer mehr zu einem festen Teil des Schulalltages, daher seien auch die Lehrkräfte entsprechend zu unterstützen. Tonne bedankte sich bei der Bundesregierung und betonte, es sei wichtig, dass sich der Bund über den Tag hinaus an den finanziellen Herausforderungen des Bildungsbereiches beteilige.red











19.01.2021 • 14:10 Uhr

Landesgartenschau-Hammer (I): Besorgnis über gigantischen Kletterpark - Vor "unattraktiven Gebilde" gewarnt - Marina Freitag interveniert bei Bürgermeisterin Schwarz

Die im Ausstellungsgelände der Landesgartenschau 2022 geplante "Freizeit- und Abenteueranlage" mit riesigen Spielgeräten wie zum Beispiel einem über 50 Meter hohen Kletterturm beunruhigt besorgte Bürger und Bürgerinnen in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Die Sorge einer fehlgeleiteten Gigantomanie hat die Bürgerin Marina Freitag zu einer Intervention veranlasst. Sie richtete einen Brief an Bad Gandersheims Bürgermeisterin. Darin warnt sie vor dem Kletterpark und bezeichnete ihn als ein "unattraktives Gebilde im Kurpark". Heute soll in öffentlicher Sitzung im Gandersheimer Stadtrat grundsätzlich zu der Freizeit- und Abenteueranlage entschieden werden.

Hier der Freitag-Brief an die Bürgermeisterin im Originalwortlaut:
"Sehr geehrte Frau Schwarz,
als besonderes Event der LaGa steht der Vorschlag im Raum einen Kletterpark auf dem Kurparkgelände zu errichten.
Meiner Erinnerung nach sollte das Hauptthema dieser Show das Thema "Wasser" sei, oder nicht? Ich bin wie Sie der Meinung, daß Gandersheim ein Highlightb gut täte. Es sollte aber etwas sein, was zum allgemeinen Nutzen ist und in diesen Zeiten nicht unnötig Geld kostet. Das vorgesehene Gelände führt viel Wasser, was die Gründung erschwert. Bei unünstien Wetterlagen stände ein nicht nutzbares, unattraktives Gebilde im Kurpark,etc.
Gandersheim ist eine kleine, feine Stadt. Meines Wissens die kleinste, die sich jemals vorgenommen hat eine LaGa auszurichen. Eine große Aufgabe für eine kleine Stadt.Sollte es da nicht entsprechend kleine, feine Angebote geben, die nachhaltig sind und von Bürgern und Besuchern kostenfrei genutzt werden können? Vielleicht fangen wir statt mit einem Kletterpark, der extra Eintritt kostet, erstmal mit einer Erweiterung des wunderschönen Barfußpfades an. Oder wir nehmen das Wort Generationenpark ernst und erweitern in der Füllekuhle den Gerätepark, erschliessen die Geräte durch eine vernünftige Zuwegung, die es auch Rollatorenbesitzern ermöglicht an die Geräte zu kommen, ohne über das Rasen rappeln zu müssen. Wir könnten auch örtliche Handwerker beauftragen sogenannte "Baumelbänke zu bauen und mit schönem Ausblick aufzustellen oder tatsächlich den Clusturm wiederherrichten usw.usw. Ideen gäbe es genügend.
Übrigens, mit einem ansprechenden Riesenfrosch könnte man wirklich etwas Besonders und Großes für jede Jahreszeit schaffen. Dieser hätte auch wieder was mit "Wasser zu tun und dürfte sicherlich auch nach der LaGa bleiben.
Bitte, überlegen Sie vor einer Entscheidung, was Sie unserer kleinen, feinen Stadt und ihren Bewohneren zumuten wollen."
red/ Screen Ausschnitte aus der Projektplanung Schattenspringer GmbH











19.01.2021 • 11:51 Uhr

Roy Kühne: 15.000 Euro Bundesförderung für Anschaffung von LKWs mit Abgasstufe Euro VI sowie mit Elektro- und Wasserstoffantrieb

Ab sofort unterstützt der Bund die Anschaffung von fabrikneuen LKWs mit der aktuellen Abgasstufe Euro VI sowie mit Elektro- und Wasserstoffantrieb mit bis zu 15.000 Euro. Darüber hinaus wird ein Zuschuss von bis zu 5.000 Euro für die Anschaffung intelligenter Technologien wie Reifendruckmessung oder digitaler Ansteuerung für Auflieger und Anhänger gewährt. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne mit.

Die Voraussetzung ist, dass ältere LKW der Abgasstufen Euro 0 bis V verschrottet werden.
Das Neufahrzeug muss den Fahrzeugklassen N2 oder N3 entsprechen und über eine zulässige Gesamtmasse von wenigstens 7,5 Tonnen bis zwölf Tonnen verfügen. Ein Abbiegeassistenzsystem ist verpflichtend. Das Antragsverfahren beschränkt sich auf eine überschaubare Anzahl an erforderlichen Nachweisen. Anträge können beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gestellt werden: https://antrag-gbbmvi.bund.de/ Die Antragsfrist endet am 15. April 2021.red











19.01.2021 • 11:18 Uhr

In 231 Tagen ist Kommunalwahltag: Vorbildliche Vorbereitungen im Gandersheimer Ordnungsamt bereits jetzt gestartet

Mindestens fünf Wahlen stehen in diesem Jahr 2021 im Landkreis Northeim und damit in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim auf dem Kalender der Parteien, Einzelbewerber, Wählergemeinschaften und derjenigen, die sie zu organisieren haben. Dazu gehört in Bad Gandersheim beim städtischen Ordnungsamt sein Leiter Frank Biener. "Es ist sinnvoll, rechtzeitig mit den organisatorischen Vorbereitungen zu beginnen. Wir machen das", erklärt Biener, als sich das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group über den aktuellen Sachstand ein erstes authentisches Bild verschafft.

Soeben hat ein überregionales Online-Seminar für Verwaltungsmitarbeiter/innen zu organisatorischen Maßnahmen bei den Kommunalwahlen stattgefunden. Das Projekt "Wahlen 2021" sei schon eine gewisse Herausforderung", deutet Biener die Besonderheit an. "Am 12. September sind es immer vier Wahlen auf einmal: Es müssen der Gandersheimer Stadtrat und der Northeimer Kreistag gewählt werden. Außerdem gibt es zwei Direktwahlen. So für den Bürgermeister/in-Posten in Bad Gandersheim. Beim Landkreis Northeim geht es um die Besetzung des Chefsessels mit einer Landrätin oder einem neuen Landrat."

Zwei Wochen später sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, das Prozedere bei den Bundestagswahlen zu wiederholen. Am 26. September ist außerdem nicht auszuschließen, dass nach den Direktwahlen eine Stichwahl stattfinden muss.

"Wir haben jetzt unsere erste Logistik für die Abarbeitung von Aufgaben und wichtigen Terminen zusammengestellt", erklärt Frank Biener und zeigt auf einen mehrseitigen Ablaufplan, den er an die and in seinem Dienstzimmer angebracht hat. Darin sind beispielsweise wichtige Termine für die Aufstellung und Abgabefristen für die Einreichung von Wahlvorschlägen markiert. Oder die Terminplanung für die Herstellung von allen Dokumenten, die bei einer Briefwahl und Urnenwahl erforderlich sind. "Die müssen zeitgerecht entworfen und gedruckt werden." Wichtig ist die rechtzeitige Akquise von ehrenamtlichen Wahlvorständen. "Das alles darf und kann nicht auf den letzten Drücker geschehen", ist auch hierbei eine kontinuierliche und korrekte Vorbereitung für Biener und sein Team angesagt.

Eine ganz besondere Herausforderung wird bereits 231 Tage vor dem entscheidenen Wahltag von Frank Biener mit großer und ernster Sorgfalt bedacht: "Wir brauchen einen Plan B für den nicht auszuschließenden Fall, dass uns das Problem Corona-Virus-Pandemie am Wahltag einholt. Demokratische Wahlen unter erschwerten Corona-Bedingungen müssen spezieller in ihrer Logistik geplant und abgewickelt werden als Wahlen unter normalen Umständen. Aber auch damit beschäftigen wir uns jetzt schon!", versichert Biener unaufgeregt und doch professionell.
red/Fotos: Fis WMG











19.01.2021 • 10:34 Uhr

Bombenräumungam 30. Januar 2021 in Göttingen - Auswirkungen auf Regionalbusverkehr

Während der geplanten Untersuchung von vier verdächtigen Gegenständen im Boden unter der Godehardstraße in der Weststadt in Göttingen am Samstag, 30. Januar, wird ein weiträumiger Bereich im Umkreis von 1.000 Metern um die Fundstelle, in dem u. a. auch der Bahnhof und der ZOB liegen, gesperrt und evakuiert. Die Sperrung wird nach derzeitigen Informationen voraussichtlich den ganzen Tag andauern, daher ist für den gesamten Samstag mit umfangreichen Einschränkungen im ÖPNV zu rechnen.

Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen(ZVSN) weist darauf hin, dass sich an diesem Tag bis Betriebsschluss auch für die Regionalbusse Änderungen innerhalb von Göttingen ergeben:

Die Linien 110 (Göttingen - Barterode – Adelebsen), 210 (Göttingen - Adelebsen – Uslar) und 220 (Göttingen - Lenglern - Hardegsen – Moringen) bedienen die Haltestellen Göttingen Wilhelm-Berg-Straße und Göttingen August-Spindler-Straße und werden anschließend zum KaufPark umgeleitet. Hier besteht Anschluss an verschiedene Linien der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) in Richtung Innenstadt.
Stadtauswärts ab Kaufpark fahren die Linien 110/210 immer um ´05 und ´35, die Linie 220 immer um ´10 zur August-Spindler-Straße. Ab dort wird nach regulärem Fahrplan gefahren.
Die Haltestellen zwischen Göttingen Bahnhof/ZOB und August-Spindler-Straße können nicht bedient werden.
Die Linie 120 (Göttingen - Dransfeld - Hann. Münden) endet von Groß Ellershausen kommend am KaufPark. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten entsprechen dem regulären Fahrplan. Die Haltestellen zwischen Göttingen Siekhöhenallee und Göttingen Bahnhof/ZOB können nicht bedient werden.

Die Linie 130 (Göttingen - Rosdorf - Obernjesa - Dramfeld - Friedland (- Groß Schneen)) endet an der Haltestelle Badeparadies Eiswiese.

Die Linie 140 (Göttingen - Niedernjesa - Groß Schneen) wird im Ring über die Danziger Straße und Geismar Landstraße über das Neue Rathaus zur Reinholdstraße umgeleitet. Alle Unterwegshaltestellen werden zum Ausstieg bedient, Fahrgäste haben die Möglichkeit in die Busse der GöVB stadteinwärts umzusteigen.
Die Linien 150 (Göttingen - Seulingen - Desingerode – Duderstadt), 154 (Göttingen - Rittmarshausen -Sattenhausen/ Beienrode) und 155 (Göttingen - Reinhausen - Nesselröden – Duderstadt) enden an der Haltestelle Albaniplatz.

Die Linie 160 (Göttingen – Ebergötzen – Duderstadt) endet am Theaterplatz.

Die Linie 170 (Göttingen - Gieboldehausen – Duderstadt) endet an der Haltestelle Humboldtallee, dreht über den Nikolausberger Weg und beginnt wieder an der Beyerstraße. Für eine Weiterfahrt stadteinwärts besteht die Möglichkeit in Linien der GöVB umzusteigen.

Die Linien 180 (Göttingen - Bovenden - Nörten-Hardenberg) und 185 (Göttingen - Bovenden - Reyershausen - Holzerode (- Ebergötzen)) enden an der Haltestelle Lutteranger. Für eine Weiterfahrt stadteinwärts besteht die Möglichkeit in Linien der GöVB umzusteigen.

Alle Haltestellen auf den regulären Linienwegen zwischen Göttingen Bahnhof/ZOB und den genannten provisorischen Linienendpunkten am 30.1. können an diesem Tag in beiden Fahrtrichtungen nicht bedient werden.“

Es wird darauf hingewiesen, dass es ggf. noch zu Änderungen kommen kann. Alle aktuellen Informationen werden auf www.vsninfo.de veröffentlicht.

Ferner sind – aufgrund der Kurzfristigkeit der Maßnahmen – die exakten Fahrzeiten und - Wege nur bedingt in den elektronischen Fahrplanauskünften (Internet, Apps…) zu entnehmen. red











19.01.2021 • 09:13 Uhr

Flüchtlinge: Bundesamt entschärft Regeln für Kirchenasyl wieder

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) rückt von der zuletzt restriktiven Praxis gegenüber Kirchenasylen wieder ab. Wie die Behörde in Nürnberg mitteilte, werden Schutzsuchende im Kirchenasyl nicht länger als "flüchtig" angesehen, wenn ihr Aufenthaltsort bekannt ist. Das hat zur Folge, dass die sogenannte Überstellungsfrist in der Regel nicht mehr auf 18 Monate ausgeweitet wird. Diese Ausweitung hatte Kirchenasyle nahezu unmöglich gemacht und wurde von Gerichten infrage gestellt.

Die Verlängerung der Frist ging auf einen Beschluss der Innenminister von Bund und Ländern aus dem Jahr 2018 zurück. Dabei ging es um Dublin-Fälle im Kirchenasyl, also Schutzsuchende, für deren Aufnahme und Verfahren eigentlich ein anderer EU-Staat zuständig wäre. Wird eine Überstellung innerhalb eines halben Jahres nicht realisiert, geht die Zuständigkeit automatisch zu den deutschen Behörden über. Um das "Aussitzen" der Frist zu erschweren, entschieden sich die Innenminister für die Verlängerung.

Grundlage dafür war eine Regelung in der Dublin-Verordnung, die eine Frist-Verlängerung erlaubt, wenn der Asylbewerber als "flüchtig" gilt. Nach Aussage der Kirchen wurde die Fristverlängerung für Kirchenasyle nach dem Beschluss der Innenminister zum Regelfall. Im vergangenen Sommer äußerte das Bundesverwaltungsgericht aber Zweifel an der Praxis, da der Aufenthaltsort der Schutzsuchenden im Kirchenasyl in der Regel bekannt sei.

Diesen Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts sowie weitere obergerichtliche Rechtsprechung würden nun umgesetzt, sagte ein Sprecher des Bamf. Er betonte aber auch, dass ein Kirchenasyl zu verlassen sei, wenn die Behörde entscheidet, dass kein besonderer, individueller Härtefall vorliege. "Die Einhaltung dieser Grundregeln ist essenziell, um die Akzeptanz des Kirchenasyls bei Behörden, Gerichten und Öffentlichkeit aufrechterhalten zu können und weiter zu stärken", sagte er.

In einem Merkblatt vom Bundesamt, das dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt, heißt es, dass die Fristausweitung nun nur noch infrage kommt, wenn eine Ausländerbehörde einen Schutzsuchenden als "unbekannt verzogen" meldet, bevor die Kirchenasylmeldung beim Bundesamt eingeht, oder wenn eine Kirchengemeinde den konkreten Aufenthaltsort des Asylbewerbers nicht mitteilt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft "Asyl in der Kirche" begrüßte die Ankündigung des Bundesamts. "Wir nehmen diesen Schritt erleichtert zur Kenntnis. Er ist lange überfällig", erklärte die Vorsitzende und Hamburger Pastorin Dietlind Jochims.

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gingen nach dessen Angaben im vergangenen Jahr 355 Kirchenasylmeldungen für 506 Personen ein. Einen Höchststand erreichten Kirchenasyle im Jahr 2016 im Zuge der großen Fluchtbewegung. In dem Jahr suchten nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft "Kirche und Asyl" mehr als 1.000 Menschen, deren Asylgesuch abgelehnt worden war, Schutz in Gemeinden. Kirchen gewähren in Härtefällen abgelehnten Asylbewerbern Schutz mit dem Anliegen, dass die Behörden ihre Entscheidung noch einmal überdenken.epd










19.01.2021 • 09:03 Uhr

Geflügelpest breitet sich weiter aus - Landwirte tun viel für die Sicherheit auf den Höfen

Nach dem großen Seuchenzug 2016/2017 sind Niedersachsens Geflügelhalter und hunderttausende Tiere nun wieder stark betroffen von der Ausbreitung der Geflügelpest. „In diesem Winter ist das Virus nach allen bisherigen Erkenntnissen besonders aggressiv“, stellt Georg Meiners fest. Der Vorsitzende im Tierseuchen-Ausschuss des Landvolks Niedersachsen weiß aber auch: „Die Lage hat sich insgesamt verbessert, denn die Landwirte haben in den vergangenen Jahren sehr viel getan für die Sicherheit auf den Höfen.“

Unerlässlich sind laut Meiners alle Maßnahmen, die der Biosicherheit dienen. „Halten sich unsere Landwirte nicht an die vorgeschriebenen Regeln, drohen mittlerweile Sanktionen“, erklärt der Experte. „Das hat vielerorts dazu geführt, dass die Halter besser aufpassen und Ausbrüche von Geflügelpest früher erkannt und bekämpft werden können.“ Hier sei die Arbeit der Seuchen-Vorsorgegesellschaften überaus hilfreich. Für ein schnelles Erkennen von Verdachtsfällen bei Geflügel ist eine erhöhte Wachsamkeit wichtig: Sind die Tiere teilnahmslos und schlapp und legen die Hühner deutlich weniger Eier, muss sofort ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Wildenten und -gänse können das Virus über weite Strecken verschleppen. Bei Kontakt mit solchen Tieren kann Nutzgeflügel erkranken – und auffällig ist derzeit laut Georg Meiners, dass besonders häufig Putenmasten betroffen sind. „Die Ställe sind sehr offen gebaut, dadurch hat es das Virus leichter“, erläutert der Landwirt.

Ähnlich gefährlich ist die Lage bei Mobilställen. Diese dürfen während der Aufstallungspflicht nicht mehr verzogen werden. Je nach Risikolage ist es empfehlenswert, die Mobilställe frühzeitig auf den Winterstellplatz zu schaffen oder sie im Fall der Aufstallungspflicht an den Hof zu holen, empfiehlt die Landwirtschaftskammer. Die Versorgungswege werden kurz gehalten und die Gefahr der Einschleppung reduziert. Auch wenn eine Reihe von gesetzlich angeordneten Maßnahmen erst ab einer Bestandgröße von 1.000 Tieren verpflichtend gelten, sollten sich auch kleinere Bestände an die Biosicherheitsmaßnahmen halten.

Georg Meiners erinnert daran, dass Freilandeier nach 16 Wochen Aufstallung als Ware aus Bodenhaltung deklariert werden müssen, Bioeier hingegen nicht: „Dies ist für Verbraucher wichtig, zu wissen.“ LPD /Foto: LPD











19.01.2021 • 08:49 Uhr

Bad Gandersheimer erhalten Brief von der Bundesregierung und Berechtigungsscheine für 15 Corona-Masken

Die Bundesregierung hat in den ersten Tagen des neuen Jahres vielen älteren Menschen in der Region Südniedersachsen und damit auch in Bad Gandersheim, Einbeck, Seesen, Göttingen, Alfeld, Holzminden und in Hildesheim mit einem besonderen Schreiben überrascht. Zu freundlichen Worten sind den Briefen nützliche Corona-Schutzgesten beigelegt.

Die Bundesregierung erklärt dazu: "Die Corona-Pandemie schränkt unser aller Alltag ein. Ganz besonders gilt das für diejenigen, für die ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf besteht. Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, Ihnen einmalig insgesamt 15 Schutzmasken mit hoher Schutzwirkung gegen eine geringe Eigenbeteiligung (2 Euro) zur Verfügung zu stellen. Der Deutsche Bundestag hat die dafür erforderlichen finanziellen Mittel bereitgestellt."

Und so funktioniert die Geste der Bundesregierung: "Drei Masken konnten Sie kostenlos bis zum 6. Januar 2021 in Ihrer Apotheke gegen die Vorlage Ihres Personalausweises abholen. Diesem Schreiben beigefügt sind Ihre beiden Berechtigungsscheine für den Erhalt von weiteren zwölf Masken. Sie können diese Masken in jeder Apotheke abholen."
red/Screen Schreiben Bundesregierung/Berechtigungsscheine














18.01.2021 • 18:57 Uhr

Echte: Nach Todesschüssen auf aggressiven Schäferhund keine internen Ermittlungen gegen Polizisten

Nach dem Vorfall eines Schußwaffengebrauchs durch einen Polizisten gegenüber einem aggressiven Schäferhund, der dabei am Sonntag in der Trift in Kalefeld-Echte getötet wurde, wird es keine internen Ermittlungen gegen den Schützen geben. Das bekräftigte heute auf Nachfrage die Sprecherin der Polizeiinspektion Northeim,Köhler. Es seien keine Personen durch den Schußwaffengebrauch betroffen gewesen. Aus diesem Grund gebe es keine Veranlassung für interne Ermittlungen.

Angesichts einer bedrohlichen Lage durch den um sich beißenden Schäferhund, der Menschen verletzt hatte, sah sich der Beamte zum Schusswaffengebrauch gezwungen (wir berichten).
red










18.01.2021 • 18:33 Uhr

Zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung: Zwei Frauen im Auto erwischt - Bürger zeigt Auflauf in Fußgängerzone an

Am letzten Wochenende, von Freitag, 15. Januar, bis Montagmorgen, 18. Januar, wurden im Kreisgebiet Höxter zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung von Bürgern gemeldet und von den Ordnungsbehörden festgestellt.

Am Freitag, 15. Januar, gegen 16 Uhr, meldete ein Passant der Polizei mehrere Jugendliche, die ohne Einhaltung der Coronaschutzverordnung auf einem Schulhof stehen sollen. Die Polizei stellte tatsächlich auf einem Schulhof an der Geschwister-Scholl-Straße Jugendliche fest, die sich nicht an die Verordnung gehalten hatten. Insgesamt wurden sechs Anzeigen gefertigt.

Gegen 17 Uhr teilte das Ordnungsamt der Stadt Höxter der Polizei mit, dass ein auf Corona positiv getesteter Mann gegen die Quarantäneauflagen verstoßen würde und sich tagsüber nicht zu Hause aufgehalten habe. Die Person konnte von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei Höxter in den Abendstunden an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Der Mann zeigte sich im Gespräch wegen der Quarantäneauflagen, die ihn und zwei weitere positiv getestete Familienmitglieder betreffen, uneinsichtig. Er wurde eindringlich auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Eine Anzeige wurde gefertigt.

Am Samstag, 16. Januar, kontrollierte die Polizei nachmittags in Brakel auf dem Hanekamp eine Fahrerin aus Paderborn. Die beiden Insassen aus Paderborn verstießen gegen die Coronaschutzverordnung, da sie sich innerhalb eines Gebietes mit hohen Inzidenzzahlen nur bewegen dürfen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen. Da sie weit über diesen 15-Kilometer-Radius hinausgefahren waren, wurden Anzeigen gefertigt.

Gegen Mittag meldete ein Bürger ungefähr 15-20 Personen in der Fußgängerzone von Bad Driburg, die sich auf der Langen Straße versammelt hätten. Das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei erschienen vor Ort. Mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden festgestellt.

Über das Wochenende kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden viele Personen festgestellt, die aus verschiedenen Haushalten stammten und sich ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Fahrzeugen aufhielten. In Höxter sahen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in einem Auto auf der Rücksitzbank zwei Personen, die sich geduckt hatten, um den Verstoß gegen die Schutzverordnung zu verbergen.

Des Weiteren reagierte einer der Beifahrer so aggressiv, dass ein zweiter Streifenwagen hinzugezogen werden musste. Neben den vier Anzeigen gegen die 15 bis 19 Jahre alten Insassen wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung schrieben die Beamten eine Anzeige aufgrund einer Beamtenbeleidigung. In vielen Fällen mussten die Beifahrer zu Fuß weiter gehen. In einem Fall bestellte sich ein Beifahrer direkt ein Taxi zur Kontrollstelle. Insgesamt wurden bei diesen Fahrzeugkontrollen 16 Verstöße festgestellt. In drei Fällen erhielten die Betroffenen zum wiederholten Male eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutz-Verordnung.

Mehrere Anzeigen von Bürgern gehen in Leere

Auch wurde mehreren Meldungen von Bürgern nachgegangen, bei denen ein Verstoß gegen die Coronaschutz-Verordnung letztendlich nicht vorlag, zum Beispiel, weil berufliche Gründe nachgewiesen werden konnten. /ell











18.01.2021 • 17:59 Uhr

Meldepflichtige Ereignisse im Kernkraftwerk Grohnde - "Kurzschluss in einem Schaltfeld"

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als die zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde wurde von der Betreiberin des Kernkraftwerks Grohnde (KWG) fristgerecht über zwei Ereignisse gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) informiert.

Bei den Vorbereitungen für eine wiederkehrende Prüfung ließ sich eine Armatur in einem der vier Stränge des sogenannten Zusatzboriersystems über die leittechnische Ansteuerung nicht verfahren. Als Grund dafür stellte sich ein Fehler auf einer Baugruppe der Leittechnik heraus. Der Fehler wurde durch Austausch der Baugruppe behoben. Da das Zusatzboriersystem zum Sicherheitssystem der Anlage gehört, wurde das Ereignis nach Kategorie N 2.1.1 der atomrechtlichen Meldeverordnung (AtSMV) gemeldet und in INES 0 eingeordnet.

Bei der Fehlersuche im Rahmen des zuvor genannten Ereignisses kam es darüber hinaus zu einem Kurzschluss in einem benachbarten Schaltfeld. Ursache dafür war ein Fehler in der Isolation eines Drahtes, der beim Herausnehmen einer dieser Baugruppen den Kurzschluss verursachte. Dadurch wurden für die Reparaturdauer weitere Armaturen in der gleichen Redundanz unverfügbar. Auch dieses Ereignis wurde nach Kategorie N 2.1.1 der AtSMV gemeldet und in INES 0 eingeordnet.red/Foto: Fis WMG











18.01.2021 • 16:42 Uhr

Bad Gandersheim: Frierenden Bettler vom Marktgelände verscheucht - Polizei wurde um Unterstützung zur Durchsetzung des Hausrechts gebeten

Der Bettler, der heute früh morgens in eisiger Kälte vor dem Eingang eines Verbrauchermarktes in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim für Aufsehen sorgte, hat zu einer Alarmierung der lokalen Polizei geführt. Auf Nachfrage bestätigte die Sprecherin der Polizeiinspektion in Northeim das Einsatzgeschehen. "Es hat bei der Sicherstellung des Hausrechts des Marktbetreibers eine Unterstützung durch die Polizei gegeben", so die Sprecherin in ihrer sehr differenzierten Stellungnahme. Zuvor war das Bad Gandersheimer Polizeikommissariat von Verantwortlichen des Marktes alarmiert worden. Der Bettler sei der Aufforderung der Markverantwortlichen nicht nachgekommen, das Gelände zu verlassen.

Die eingesetzten Polizeibeamten bemühten sich dieser Aufforderung gegenüber dem Bettler Nachdruck zu verleihen. Der frierende Mann mit Handicap soll zögerlich dieser Aufforderung nachgekommen sein. Ob er dabei alles richtig verstanden ist ist fraglich. Auf Nachfragen war von ihm in Erfahrung zu bringen, dass er aus Rumänien stammt.

Fakt war dann, dass der Bettler um 14.08 Uhr noch immer vor dem Eingangstor des Marktes saß. Er wurde dabei beobachtet, wie er die von netten Menschen geschenkten Lebensmittel verzehrte. Die Verpackungen legte er anschließend in den in der Nähe befindlichen Abfallkorb. Diese Vorgänge sind durch Zeugen belegt.
red










18.01.2021 • 16:19 Uhr

Hildesheim: Geschädigter übermittelt Codes von Zahlungskarten an Betrüger

Bereits am 15. Januar 2021 wurde bei der Polizeidienststelle bekannt, dass unbekannte Täter einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag erbeuteten, indem sie einem Geschädigten vorgaukelten, dass er bei einem Gewinnspiel gewonnen hat.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldeten sich innerhalb weniger Tage zwei derzeit unbekannte Frauen telefonisch bei dem 79- jährigen Hildesheimer und teilten ihm mit, dass er eine fünfstellige Summe bei einem Gewinnspiel gewonnen hat. Der Mann erkannte keine betrügerische Absicht, da er in der Vergangenheit an Gewinnspielen teilnahm.

Am vergangenen Freitag rief dann ein unbekannter Mann an und gratulierte dem Senior zum Gewinn. Anschließend gab der Anrufende an, dass der Gewinn erst ausgezahlt werden kann, wenn der Hildesheimer Codes von Zahlungskarten im Wert von 1000 Euro mitteilt. Im weiteren Verlauf übermittelte der Geschädigte einige Codes von zuvor gekauften Karten.

Dieses Telefongespräch bemerkte eine Bekannte, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung des Seniors aufhielt und übernahm das Gespräch. Nachdem die Frau den Anrufer damit konfrontierte, dass sie davon ausgeht, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt, legte der Mann auf. Die Bekannte verhinderte damit, dass die Täter weitere Codes von Zahlungsdaten erhalten. jk










18.01.2021 • 16:08 Uhr

Kreativität in der Corona-Krise - Julia Lormis: "Hausarrest"

Was macht die Corona-Virus-Krise mit uns Menschen? Die Fotografin Julia Lormis aus Einbeck-Greene hat darauf eine Antwort mit ihren künstlerischen Talenten gegeben. Unterstützung hat sie dabei von der Art@kws_Newcomer Lounge in Einbeck erhalten. Entstanden ist dabei das beeindruckende und damit sehenswerte Videowerk "Hausarrest".
red/Sreen Ausschnitte/ Video "Hausarrest" Julia Lormis/ Quelle: www.kws.de/hausarrest
















18.01.2021 • 15:39 Uhr

Aktuelle Vollsperrung auf der A 7 in Richtung Kassel nach Unfall mit mehreren Fahrzeugen

Aufgrund eines Unfalls mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ist die A 7 in Fahrtrichtung Kassel ab der Anschlussstelle Northeim-West aktuell voll gesperrt. Die Unfallstelle liegt nach einer ersten Mitteilung kurz vor der Autobahnanschlussstelle Nörten-Hardenberg.jk










18.01.2021 • 15:15 Uhr

Lindau: Heute Riesenaufreger bei einem Küchenbrand - Feuerwehr im Blitzeinsatz - 65 Feuerwehrleute vor Ort

Die Feuerwehren aus Lindau, Gillersheim, Katlenburg, Wachenhausen, der Gemeindebrandmeister von Katlenburg-Lindau, die Drehleiter der Feuerwehr Northeim sowie ein Rettungswagen des Deutschen-Roten-Kreuz aus Northeim, wurden am heutigen Mintag gegen 10 Uhr von der Leitstelle in Northeim über Sirene und Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Über den Notruf der Feuerwehr und der Polizei wurde ein Küchenbrand in Lindau in der Marktstraße gemeldet. Die Feuerwehrkräfte aus Lindau, die als erste vor Ort waren, trafen die Hausbewohner vor dem Haus an. Sie versicherten, dass sich keine weitere Person mehr im Haus aufhellt. Offene Flammen waren nicht zu erkennen. Nachdem weitere Einsatzkräfte vor Ort waren, begaben sich zwei Feuerwehrleute mit Atemschutz und Löschmittel in das Haus. Dort fanden sie in der Küche, auf dem Herd, Styropor und andere Gegenstände vor, die noch glimmten. Die Feuerwehrleute legten alles in eine Zinkwanne und brachten es ins Freie. Anschließend wurden die verrauchten Wohnräume mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Die Atemschutzträger die sich in dem Gebäude befanden, wurden durch die Einsatz-Hygienegruppe der Feuerwehr Wachenhausen mit frischen Einsatzsachen versorgt. Die mit Rauch kontaminierten Einsatzsachen, werden einer Spezial Wäsche unterzogen. Die Drehleiter der Feuerwehr Northeim brauchte nicht eingesetzt werden. Im Einsatz waren 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei. Es ist nur ein geringer Sachschaden entstanden. Personen wurden nicht verletzt.hl
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim














18.01.2021 • 15:08 Uhr

Zwei neue Senatsvorsitzende am Oberlandesgericht ernannt - Dr. Birgit Brüninghaus folgt Andreas Rebell, Klaas Endler folgt Reinhard Saathoff -

Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Stefanie Otte hat am 18. Januar 2021 Dr. Birgit Brüninghaus und Klaas Endler die Ernennungsurkunden zur Vorsitzenden Richterin bzw. zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht ausgehändigt. Nach der Pensionierung von Andreas Rebell und Reinhard Saathoff im Oktober bzw. November 2020 waren deren Beförderungsstellen als Senatsvorsitzende neu zu besetzen.

„Es ist für die Kontinuität der Rechtsprechung enorm wichtig, dass die beiden Stellen zeitnah besetzt werden konnten", erklärte Stefanie Otte. „Zudem freue ich mich sehr, dass die Senate mit Frau Dr. Brüninghaus und Herrn Endler zwei besonders erfahrene Vorsitzende bekommen, die mit ihrer herausragenden fachlichen Expertise die hohe Qualität der Rechtsprechung des Oberlandesgerichts unterstreichen. Klaas Endler war in den letzten 2 ½ Jahren einer meiner engsten Mitarbeiter in der Präsidialverwaltung, weshalb ich seine Ernennung zum Vorsitzenden Richter und das damit verbundene Ausscheiden aus der Präsidialverwaltung mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte."

Dr. Birgit Brüninghaus wurde 1963 in Krefeld geboren und trat nach ihrer juristischen Ausbildung 1994 in die Niedersächsische Justiz ein. Nach Stationen u.a. bei den Amtsgerichten Bückeburg, Nienburg und Rinteln wurde sie 2000 zur Richterin am Landgericht in Bückeburg ernannt. Dort war sie als Beisitzerin und stellvertretende Vorsitzende sowohl in verschiedenen Zivilkammern als auch in Strafkammern tätig, bevor ihr 2006 das Amt einer Vorsitzenden Richterin übertragen wurde. Bis zu ihrer Ernennung zur Richterin am Oberlandesgericht 2014 war Frau Dr. Brüninghaus als Vorsitzende einer Schwurgerichtskammer vor allem im Strafrecht tätig. Seit ihrem Wechsel zum Oberlandesgericht war sie Mitglied des 14. Zivilsenats. Als ausgebildete Güterichterin hat Frau Dr. Brüninghaus zudem zahlreiche Mediationen im Güterichterverfahren durchgeführt. Der von ihr künftig geführte 2. Zivilsenat ist insbesondere für Miet- und Pachtsachen zuständig.

Klaas Endler wurde 1972 in Celle geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Passau und London absolvierte er sein Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle, bevor er 2002 als Richter in der niedersächsischen Justiz eingestellt wurde. Seither hat Klaas Ender an verschiedenen Gerichten in unterschiedlichen Funktionen vielfältige Erfahrungen gesammelt. Nach seiner Ernennung zum Richter am Landgericht in Verden 2006 und der dortigen Tätigkeit u.a. als stellvertretener Vorsitzender einer großen Strafkammer und einer Zivilkammer war er zwischen 2008 und 2010 als richterlicher Mitarbeiter in der Präsidialverwaltung an das Oberlandesgericht abgeordnet. 2011 wurde er zum Richter am Oberlandesgericht ernannt und war hier zunächst Mitglied verschiedener Zivil- und Strafsenate. Seit 2013 ist Klaas Endler neben seiner Tätigkeit in der Rechtsprechung in verschiedenen Abteilungen der Präsidialverwaltung tätig gewesen. In den letzten fünf Jahren waren ihm insbesondere die Personalsachen des richterlichen Dienstes einschließlich der Geschäftsverteilung und die Angelegenheiten der Referendare übertragen. Klaas Endler ist seit vielen Jahren Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes im Niedersächsischen Justizministerium.

Das Präsidium des Oberlandesgerichts hat Klaas Endler den Vorsitz des 5. Zivilsenats übertragen, der insbesondere für Rechtsstreitigkeiten über Schadensersatzansprüche aus Verkehrsunfällen zuständig ist.red










18.01.2021 • 15:01 Uhr

Paracelsus Klinik an der Gande: Zum Jahreswechsel hat Birgit Ayosso die Stelle als Chefärztin übernommen-

Langjährige Erfahrung als Orthopädin und Schmerztherapeutin Neue Leitung setzt auf Teamleistung

Die Klinik an der Gande konnte mit Birgit Ayosso zum 01. Januar 2021 eine langjährig erfahrene Orthopädin und Schmerztherapeutin für den Posten als Chefärztin gewinnen. Die 53-jährige hat die Stelle von Dr. med. Désirée Herbold (rechts) übernommen, die nach fast 17 Dienstjahren aus familiären Gründen die Paracelsus-Gesundheitsfamilie verlassen hat.

Das berichtet die Paracelsus - Klinik an der Gande in Bad Gandersheim. In der offiziellen Verlautbarung zu dem Personalwechsel heißt es weiter:

Beide Ärztinnen kennen sich bereits vor allem aus der aktiven Teilnahme an Kongressen und Fachgesellschaften. Die Wahl-Niedersächsin hat sich zum Ziel gesetzt, die ausgezeichnete Arbeit ihrer Vorgängerin fortzuführen und die Klinik mit eigenen Schwerpunkten zu bereichern. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir mit Frau Ayosso eine so erfahrene und verantwortungsvolle Chefärztin für unsere orthopädische Rehaklinik gefunden haben“, freut sich Dr. Herbold und ist überzeugt davon, dass sie ihre Stelle in gute Hände übergibt.

Mehrjährige Leitungserfahrung in der Rehabilitation

Für ihre neue Position bringt Birgit Ayosso (links) viel Expertise aus mehr als 11 Jahren Rehakliniken-Erfahrung, davon 9 Jahre in leitender Position, mit. Die gebürtige Rheinländerin studierte Humanmedizin an der Universität Gießen. Nach der Facharztprüfung Orthopädie 2004 in der renommierten Sportklinik Hellersen entschied sich die Kölnerin für die Reha-Sparte. Es folgten mehrere Positionen von der Oberärztin bis zur Chefärztin unter anderem in der Rehaklinik Reinhardsquelle im hessischen Bad Wildungen, der Klaus-Miehlke-Klinik (heute MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik) in Wiesbaden und der MEDIAN Hohenfeld-Klinik Bad Camberg.

Ein Schwerpunkt von Birgit Ayosso ist die Behandlung von chronischen Schmerzpatienten. Sie erwarb die Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie im DRK-Schmerz-Zentrum Mainz. „Ich habe in meiner ärztlichen Laufbahn festgestellt, dass die Schnittstelle zwischen Orthopädie und Psychosomatik immer größer wird. Bei Patienten mit chronischen Schmerzzuständen wirken körperliche und psychische Faktoren zusammen. Um Linderung zu schaffen, müssen wir daher in der Reha stets beide Aspekte berücksichtigen“, verdeutlicht die neue Chefärztin. Mit den, von Dr. Herbold aufgebauten, zwei medizinischen Schwerpunkten VOR (Verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation) und MBOR (Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation) bietet die Paracelsus-Klinik an der Gande für die neue Chefärztin ein attraktives und breit gefächertes Betätigungsfeld.

Reha ist Teamleistung

„Meine Arbeitseinstellung ist: Nur wenn wir konsequent über Fachgrenzen hinweg arbeiten, erreichen wir eine erfolgreiche Rehabilitation für unsere Patienten“, verdeutlicht Birgit Ayosso und führt an: „Für mich ist eine gelungene Rehabilitation immer das Ergebnis einer gemeinsamen Teamleistung. Diese Leistung kann nur dann gelingen, wenn wir uns regelmäßig über alle Berufsgruppen hinweg austauschen und bei unseren Patienten zusammenarbeiten“. Damit knüpft sie an die Klinikführung ihrer Vorgängerin an und freut sich auf ein tolles, kompetentes Reha-Team. Auch die anerkannten Interdisziplinären Schmerzkonferenzen werden durch Birgit Ayosso mit Freude weitergeführt.

Birgit Ayosso und Dr. Herbold werden die kommenden vier Wochen als Team die Einarbeitungszeit absolvieren. „Auf diese Weise ist ein reibungsloser Übergang möglich“, erklärt Thorsten Prieß, Klinikmanager der Paracelsus-Kliniken Bad Gandersheim. Der Klinikmanager freut sich ebenfalls über die Neubesetzung der ärztlichen Leitung und betont, dass mit Frau Birgit Ayosso die Leitungsposition optimal besetzt werden konnte. Der kommissarischen Leitung Leszek Stanislawski spricht er seinen großen Dank für seine engagierte Arbeit der letzten Monate aus. red/Quelle/Foto: Paracelsus










18.01.2021 • 12:22 Uhr

Geparkten VW Golf vermutlich von landwirtschaftlichen Gefährt beschädigt- 5.000 Euro Schaden - Zeugen gesucht

Soeben berichtet die Polizei in Nordheim:

Tatort: Nörten-Hardenberg, Sudershausen, Füllegraben, Tatzeitraum: Dienstag, 12. Januar 2021, 21 Uhr - Mittwoch, 13 Januar 2021, 16.30 Uhr: Im dokumentierten Tatzeitraum kam es zu einer Verkehrsunfallflucht in Sudershausen.
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer streifte vermutlich beim Vorbeifahren einen am Fahrbahnrand abgestellten weißen VW Golf Kombi. Dadurch wurde die gesamte Beifahrerseite des VW Golf beschädigt. Aufgrund des Schadenbildes könnte es sich bei dem Verursacher um ein landwirtschaftliches Fahrzeug mit Anbaugerät gehandelt haben. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 5000 Euro.
Hinweise bitte an die Polizei Nörten-Hardenberg unter der Telefonnummer 05503-915230. köh










18.01.2021 • 12:17 Uhr

Sonntagabend zur TV-Tatortzeit: Senior in seinem Haus von Kapuzenmännern mit Corona-Masken ausgeraubt

Bisher unbekannte Täter drangen am Abend des gestrigen Sonntags in das Haus eines älteren Mannes in Schellerten, Ortsteil Garmissen-Grabolzum (Landkreis Hildesheim), ein und erbeuteten unter Vorhalt eines Messers Bargeld. Anschließend gelang es ihnen, unerkannt zu entkommen.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge ereignete sich die Tat gestern Abend gegen 20:50 Uhr. Zwei männliche Täter verschafften sich durch ein Fenster gewaltsamen Zugang in das betroffene Einfamilienhaus. Im Inneren trafen die Täter auf den älteren Bewohner, der anschließend gefesselt und unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Geld gezwungen wurde. Die Täter erlangten so einen mittleren dreistelligen Geldbetrag. Ferner durchsuchten sie das Haus nach weiterem Diebesgut und flüchteten danach in unbekannte Richtung. Der Bewohner blieb unverletzt.

Beide Männer sollen etwa 170 Zentimeter groß und schlank sein. Das Alter von beiden wird auf etwa 18 - 25 Jahre geschätzt. Ferner waren beide mit dunklen Jacken mit Kapuze bekleidet, trugen Handschuhe sowie Mund-Nase-Bedeckungen.

Die zuständigen Ermittler suchen Zeugen, denen eventuell verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Garmissen-Garbolzum, insbesondere im Bereich der Marsenstraße, der Ritterstraße, des Grenzweges oder der Braunschweiger Straße (B 1) aufgefallen sind, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefon 05121/939-115 entgegen.jpm











18.01.2021 • 11:09 Uhr

Freie Schule Heckenbeck startet vorbereitet in den zweiten Schul-Corona-Lockdown

Die Freie Schule Heckenbeck hat den Einstieg in den nächsten Schul-Corona-Lockdown nach den Weihnachtsferien gut gemeistert. Die Vorgaben der Landesschulbehörde werden in Heckenbeck auch im Fernunterricht individuell umgesetzt. Mit viel Engagement wurden bereits im vergangenen Jahr konzeptionelle Grundsteine für unterschiedliche Angebote und Formate (vor allem in den älteren Jahrgängen) gelegt, die zu Beginn dieses Jahres innerhalb kurzer Zeit vervollständigt werden konnten, so dass jetzt eine Vielzahl von Angeboten mit unterschiedlichen Lernformen zur Verfügung steht.

Die jüngsten Jahrgänge sind in der ersten Woche noch zuhause und haben per Post kleine "Herausforderungen" erhalten. So können sie zum Bespiel Ihre Erlebnisse während der Weihnachtsferien darstellen und diese an die Schule zurücksenden. Für die älteren Schüler*innen stehen digitale Formate im Vordergrund. Diese basieren auf der Kombination aus eigener Schul-Cloud und Video-Konferenzsystemen. Der neue 100 mBit/s Internetanschluss der Schule und Notebooks für Schüler*innen aus dem Corona-Sofortmaßnahmen-Paket der Landesregierung machen dabei eine durchgehende Betreuung der Kinder und Jugendlichen möglich.

Die Schule erlebt derzeit sozusagen ein Upgrade in Sachen Digitalisierung, freut sich das Schulleitungsteam Wiebke Winkelmann und Felix Ordemann. Es gibt - neben den Kursstunden - durchgehend betreute Online-Aufenthaltsräume, die u.a. über interaktive Stundenpläne zu erreichen sind. Neben den bekannten Kommunikationskanälen wie E-Mail, Telefon und Briefkasten stehen Materialsammlungen und Anregungen in Online-Formaten wie zum Beispiel Padlets zur Verfügung, über die Lehrer und Schüler*innen zur Zeit gemeinsam die Welt des digitalen Miteinanders erforschen. Über Mittel aus dem Digitalpakt soll demnächst noch weitere Ausstattung, wie interaktive Tafeln, sowie Fortbildungen für Mitarbeiter*innen finanziert werden.
red/Foto: FSH










18.01.2021 • 10:51 Uhr

Ein Bild der Schande in Bad Gandersheim: Und hier 13 Caritas-Tipps für den Umgang mit bettelnden Menschen

Heute Morgen ein Bild der Schande in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Ein Mann sitzt kaum ansprechbar bei minus ein Grad Celsius vor einem Bad Gandersheimer Verbrauchermarkt. Er bittet um Spenden. Einige mitfühlende Menschen und auch das Redaktionsnetzwerk haben dem Menschen geholfen, mit ihm gesprochen und weitere Hilfe angeboten.

Wir haben uns bei der Caritas erkundigt, wie und was zu tun ist. Das christliche Werk hat uns eine Stellungnahme übermittelt.
Hier ist sie: Betteln ist Ausdruck einer extremen Notlage. Immer ist diese Form der sichtbaren Armut für viele schwer auszuhalten. Sie löst Mitleid, Unsicherheit aber auch Unverständnis aus. Wir haben 13 Tipps, die dir helfen, Bettlerinnen und Bettlern zu begegnen.

1. Soll ich bettelnden Menschen Geld geben?

Warum nicht? Auch auf die Gefahr hin, dass der bettelnde Mensch Alkohol oder andere Suchtmittel kauft und nicht etwas zu essen, so wie ich es mir vorstelle. Menschen, die auf der Straße leben, haben oft Suchtprobleme. Sie brauchen den Alkohol, um zu überleben, auch wenn sich das erst einmal paradox anhört. Ein kalter Entzug auf der Straße kann lebensbedrohlich sein. Ob und wie viel ich gebe, entscheide ich selbst und was der bettelnde Mensch mit dem Geld macht, sollte man ihm überlassen. Vielleicht kann ich es auch so sehen: Es handelt sich bei meiner Geldgabe um ein Geschenk, eine Spende. Spenden sind freiwillig und rechtlich nicht an eine Gegenleistung gebunden. Wenn ich kein Geld geben möchte, kann ich stattdessen den bettelnden Menschen fragen, was er brauchen könnte. Vielleicht einen Einwegrasierer, ein paar Socken, einen Schal oder neue Schuhe. Auch ein freundlicher Blick, ein Gruß oder ein paar Worte können eine Wertschätzung ausdrücken und mindestens so wertvoll sein wie eine im Vorbeigehen achtlos abgelegte Münze. Ich habe auch die Möglichkeit, mich ehrenamtlich in einer Einrichtung für Arme oder Obdachlose zu engagieren. Wenn ich dem bettelnden Menschen direkt kein Geld geben möchte, kann ich stattdessen finanziell Vereine, Verbände und Einrichtungen unterstützen, die sich speziell für obdachlose und arme Menschen einsetzen. Diese sind häufig auf Spenden angewiesen. Neben zugewanderten Obdachlosen nimmt auch die Zahl anderer Bedürftiger zu, wie ältere Menschen, die in Altersarmut gefallen sind.

2. Gibt es eine Empfehlung, wie viel ich geben sollte?

Eine allgemein gültige Richtlinie gibt es nicht. Papst Franziskus sagt, Almosen müssen wehtun. Die Frage ist, was kann ich mir leisten und was mit meinem Gewissen vereinbaren. Meistens gebe ich so viel, dass es mir nicht weh tut. Fakt ist, die Menschen auf der Straße brauchen Hilfe. Ich darf mich daher fragen, ob ich nicht großherziger sein könnte in Anbetracht all dessen, wofür ich selbst sinnhafter wie sinnloser Weise Geld ausgebe. Bei einem bettelnden Menschen könnte ich in Menschlichkeit und Solidarität investieren. Keine schlechten Wertanlagen.

3. Sind Sachspenden nicht besser als Geld?

Ein belegtes Brötchen oder ein Becher Kaffee mag aus meinem persönlichen Empfinden sinnvoller sein. Was aber, wenn es der zehnte Kaffee und das sechste Brötchen an diesem Tag ist, die der bettelnde Mensch geschenkt bekommt, und die deshalb im Müll landen? Auch ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich der bettelnde Mensch noch nicht einmal mit einem „Dankeschön" bei mir revanchiert, was mich wiederum vor den Kopf stößt und in mir den Eindruck der Undankbarkeit weckt. Die Vergabe von Gutscheinen führt nicht selten zu einer Bevormundung der bettelnden Menschen, denen ich das Recht abspreche, frei zu entscheiden. Notunterkünfte, Kleiderspenden oder warme Suppen sollen allen Notleidenden offen stehen, unabhängig von Herkunft, Nationalität oder dem Besitz eines Gutscheins.

Bettelnder Mann vor dem Kölner Dom

4. Bei uns muss doch keiner obdachlos sein, oder?

Viele Leute denken, dass bettelnde Menschen selbst schuld an ihrer Situation sind. Dieter Puhl von der Berliner Bahnhofsmission sieht das anders: „Wenn ich paranoid und schizophren bin und noch fünf Promille im Blut habe, kann ich mir keine Schuldfrage mehr stellen." Ein weiteres weit verbreitetes Vorurteil ist, dass in Deutschland keiner obdachlos sein muss. Theoretisch trifft das zu. Die Praxis sieht jedoch anders aus. Kommunen sind verpflichtet, Schlafnotstellen und Wohnraum zur Vermeidung von Obdachlosigkeit zur Verfügung zu stellen. Doch diese allein lösen das Problem nicht. Sie sind eben nicht mehr als Schlafnotstellen und oftmals fehlt es an Wohnraum. Auch obdachlose Menschen haben Anspruch auf soziale Leistungen. Unzählige Menschen, die auf der Straße leben, haben weder Ausweis noch Geburtsurkunde. Ohne diese geht bei den Ämtern häufig gar nichts. Viele Menschen schaffen es nicht, sich neue Papiere zu beschaffen. Dafür brauchen sie bereits Unterstützung.

5. Warum ist mir die Begegnung mit Bettlern unangenehm?

Viele Menschen haben Angst, selbst einmal ein solches Schicksal zu erleben. Sie fühlen sich unsicher und hilflos, tabuisieren das Thema und schauen lieber weg, als sich der Realität zu stellen, sich mit der unangenehmen Kehrseite unserer Konsum- und Wohlstandsgesellschaft oder auch dem eigenen Tun auseinanderzusetzen: Wie viel trinke ich täglich? Wer kümmert sich im Alter um mich, wenn ich dement bin? Lebe ich über meine Verhältnisse? Viele Geschichten zeugen davon, wie schnell ein „Abstieg aus der Gesellschaft" erfolgen kann. Keiner kommt obdachlos zur Welt. Meist sind es mehrere Schicksalsschläge, die zusammenkommen. Manches Mal reicht ein Moment aus, um eine ganze Kettenreaktion in Gang zu setzen: Jobverlust, Überschuldung, Trennung, Räumungsklagen, häusliche Gewalterfahrung in der Kinder- und Jugendzeit …

6. Stimmt es, dass es immer mehr Bettelnde gibt?

Gefühlt an jedem Bahnaufgang, jeder Hausecke und jedem Supermarkt, auf jedem Platz oder in jeder Grünfläche sehe ich mindestens einen Menschen, der auf der Straße lebt, Musik macht, eine Straßenzeitung verkauft, Flaschen sammelt und Geld will. Dazu kommen viele, denen ich es äußerlich nicht ansehe, dass sie in einer prekären Situation leben: Zum Beispiel ältere Menschen, denen die Rente kaum reicht, die sich dies jedoch aus Scham vor der Gesellschaft und sich selbst nicht eingestehen wollen. Nicht nur subjektiv, auch objektiv haben Obdachlosigkeit und Armut zugenommen. Seit 2014 gibt es zum Beispiel keine Arbeitsbeschränkungen mehr für Menschen aus den südosteuropäischen Ländern der EU. Aufgrund extremer Verarmung in diesen Ländern machen sich die Menschen auf den Weg, um in Deutschland Arbeit und ein Auskommen zu finden. Doch diese Chance, der Armut zu entkommen, scheitert oft daran, dass hiesige Firmen nicht regulär beschäftigen.

7. Ich fühle mich durch bettelnde Menschen belästigt. Was kann ich tun?

Ich muss mich nicht beschimpfen oder anpöbeln lassen. Fühle ich mich belästigt durch einen bettelnden Menschen, darf ich meine Ablehnung zeigen, indem ich das Gespräch beende oder „Nein” sage. Habe ich das Gefühl, dass mir die Situation zu entgleiten droht, kann ich mich wie bei jeder anderen Form von grenzüberschreitendem Verhalten im öffentlichen Raum anderen Personen zuwenden und diese um Unterstützung bitten.

8. Ist Betteln überhaupt erlaubt?

Das Betteln ist in Deutschland nicht verboten und das „stille Betteln" seit 1974 nicht mehr strafbar. „Aggressives” Betteln allerdings kann in Deutschland als Nötigung eingestuft und geahndet werden. Werden falsche Lebensumstände wie Blindheit oder eine verlorene Geldbörse vorgetäuscht, gilt das als Betrug. Bei aggressivem Betteln kann ich Strafanzeige stellen. Zudem können Kommunen bandenmäßiges oder organisiertes Betteln untersagen.

9. Gibt es organisierte Bettlerbanden?

Für organisierte Bettlerbanden aus Südosteuropa oder die sogenannte „Bettelmafia” gibt es in Deutschland genauso wenig polizeiliche Belege wie für die weit verbreitete Anschuldigung des „Sozialtourismus”. Es handelt sich allenfalls um Einzelfälle. Menschen aus Südosteuropa betteln, weil sie keine Arbeit in ihrer Heimat finden. Sie sind auf das Betteln als Einkommen für ihre Familien angewiesen. Die bittere Armut und die Ausweglosigkeit in ihrem Heimatland zwingen sie dazu. Ihre starke Familien- und Gruppensolidarität führt dazu, dass sie sich gemeinsam auf die Reise machen, gemeinsam wohnen und das Betteln gemeinsam organisieren. Die Gleichsetzung von „organisiert” mit „kriminell” ist nicht haltbar. Auch gehören Porsche, Maserati oder Mercedes nicht zu den Fortbewegungsmitteln von Bettler(inne)n; eher der Einkaufswagen oder das Fahrrad. Wenn ich zehn Menschen etwas spende und darunter ist einer kriminell, kann ich mit dieser Quote vielleicht ganz gut leben. Es wird immer Menschen geben, die Argumente suchen, warum sie nicht helfen brauchen. Und mal ehrlich: Sieht die bei Wind und Wetter auf dem Bahnhofsvorplatz sitzende Bettlerin osteuropäischen Einschlags im offenbar erbarmungswürdigen Zustand, mit dem Becher in der Hand und dem nach unten gerichteten Blick, wie eine Gewinnerin aus?

10. Ist die Not der bettelnden Menschen nur gespielt?

Nicht selten können Südosteuropäer(innen) bei hiesigen Behörden ihre bestehenden Ansprüche auf Sozialleistungen nicht durchsetzen, so dass sie Flaschen sammeln oder betteln, um ihr Überleben zu sichern und ihre Familien in der Heimat zu unterstützen. Für jeden bettelnden Menschen gilt: Keiner lebt ohne Grund auf der Straße. Sie können für mich nachvollziehbar sein oder nicht. Es gibt immer Gründe, warum Menschen betteln oder auf der Straße leben. Auch bettelt keiner freiwillig. Das Leben eines Bettlers ist nicht leicht. Viele sind krank und werden von Passanten beschimpft.

11. Lässt sich Betteln nicht durch Verbote einschränken?

Nein. Das löst nicht im Ansatz das Problem. Platzverweise verlagern es allenfalls. Obdachlose vermeiden solche Gängelungen. Sie wandern weiter oder tauchen an anderer Stelle wieder auf. Heute haben wir in unserer Gesellschaft kaum noch Platz für diejenigen, die wir aussortiert haben. Das Thema gehört sozialpolitisch in die Mitte unserer Gesellschaft, nicht an den Rand und schon gar nicht außerhalb. Menschen müssen unabhängig von ihrer Herkunft Zugang zu Wohnen, Bildung und Gesundheit haben. Oberstes Ziel sollten menschenwürdige Lebensbedingungen und Chancengleichheit für alle Menschen in unserer Gesellschaft sein.

12. Die Wirtschaft brummt - und trotzdem gibt es arme Menschen?

Wer Vollzeit arbeitet, sollte in der Lage sein, von seinem Lohn zu leben und sich und seine Familie zu versorgen. 9,6 Prozent der Menschen sind in Deutschland von Erwerbsarmut betroffen, was eine Verdoppelung innerhalb von zehn Jahren bedeutet. Von Erwerbsarmut spricht man, wenn eine erwerbstätige Person in einem Haushalt mit einem verfügbaren Einkommen unterhalb der Armutsgrenze lebt (60 Prozent des Medianeinkommens). Für Deutschland bedeutet das im Jahr 2017 weniger als 869 Euro pro Monat für Alleinstehende. Trotz Beschäftigtenbooms und prognostiziertem Wirtschaftswachstum müssen immer mehr Arbeitnehmer(innen) weitere Jobs annehmen. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem Ergebnis: „Mehr Arbeit ist offenbar keine Garantie für weniger Armut. Der Beschäftigungsaufwuchs in Deutschland beruht zu einem großen Teil auf dem Anwachsen der Teilzeitstellen, anderer atypischer Beschäftigungsverhältnisse sowie des Niedriglohnsektors insgesamt.” Befördert wird dies zudem durch den seit Einführung von Hartz IV gestiegenen Druck auf Arbeitslose, jede ihnen angebotene Stelle anzunehmen. „Maßnahmen, die Arbeitslose dazu zwingen, Jobs mit schlechter Bezahlung oder niedrigerem Stundenumfang anzunehmen, können dazu führen, dass Erwerbsarmut steigt, weil aus armen Haushalten von Arbeitslosen arme Haushalte von Erwerbstätigen werden”, wie es in der Studie weiter heißt.

13. Wenn ich Arbeit haben will, finde ich auch welche!

Jede(r), die oder der schon einmal in dieser Situation für kürzere oder längere Zeit war, weiß wie ehrverletzend und diffamierend dieser Satz ist und wie wenig er zutrifft. Die Aussage lässt sich auch umdrehen: „Wenn es allen Arbeitslosen viel zu gut geht, warum wollen dann nicht alle arbeitslos sein?“ Das Zerstörerische solcher Vorurteile ist, dass sie eine eigene Art von Realität schaffen. Sie bilden den Boden für eine Stimmung, die dem Arbeitslosen selbst die Schuld für seine Arbeitslosigkeit zuschiebt. Damit schwindet das Bewusstsein der politischen Verantwortung für die Steuerung der strukturellen Rahmenbedingungen und das Bewusstsein der solidarischen Verantwortung für die Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Heute wird nur noch jede(r) elfte Hartz IV-Empfänger(in) mit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert. Dabei wurden die Arbeitsgelegenheiten vor mehr als zehn Jahren eigens als Instrument für arbeitsmarktferne Menschen ins Leben gerufen. In der Praxis wird das Instrument zunehmend ausgehöhlt und die knapper werdenden Mittel in sogenannte integrationsnähere Instrumente umgesteuert. Für Menschen, die mehr als ein Jahr arbeitslos sind, bei denen nicht selten multiple Vermittlungshemmnisse vorliegen und die (wieder) an einen Arbeitsrhythmus gewöhnt werden müssen, sind flexiblere und individuellere Beschäftigungsmaßnahmen unabdingbar.
red/Quelle: Caritas /Foto Fis WMG











18.01.2021 • 10:39 Uhr

Inzidenzwert im leichten Sinkflug - Mehr Gelb-Signale auf Inzidenzampel für Niedersachsen

Was sich seit Tagen abzeichnet verfestigt sich offenbar: Die Corona-Virus-Fallzahlen stagnieren nicht mehr, sie gehen behutsam zurück. Der harte Lockdown scheint sich ersten Beobachtungen und Analysen zufolge auszuwirken. Die soeben vom Niedersächsischen Gesundheitsministerium In Hannover veröffentlichte Inzidenz-Ampel zeigt weitere neue Gelb-Signale - beispielsweise für den Landkreis Wolfenbüttel.
red/Garfik: Gesundheitsministerium Hannover










18.01.2021 • 10:25 Uhr

Niedersachsen zeichnet herausragende „Lernorte der Demokratiebildung" aus - Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Gute Ideen können als Quelle der Inspiration und Anregung dienen"

Das Niedersächsische Kultusministerium möchte engagierte „Lernorte der Demokratiebildung" würdigen und lädt Einrichtungen ein, sich zu bewerben. Pro Jahr können bis zu fünf Lernorte ausgezeichnet werden, die sich nachhaltig mit den Themenfeldern Demokratie sowie Menschen- und Kinderrechte befassen und damit Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften einen demokratischen Erfahrungsraum bieten.

„Phänomene wie zunehmender Rechtspopulismus, verschiedene Formen von Extremismus sowie die drohende Spaltung der Gesellschaft auf der einen Seite, menschengemachter Klimawandel auf der anderen Seite erfordern ein entschiedenes Umdenken in Gesellschaft und Schule", erklärte dazu Kultusminister Grant Hendrik Tonne und fügte an: „Wir nehmen diese Herausforderungen sehr ernst. Deshalb stärken wir Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an Lernorten und Schulen."

Schon jetzt gehen viele Einrichtungen mit Bildungsschwerpunkt unterschiedliche innovative und neue pädagogische Wege, um ihre Arbeit und Angebote verstärkt demokratisch auszurichten und sich regional - auch mit Schulen - stärker zu vernetzen. „Wir erkennen das hoch an und sind zugleich beeindruckt davon, wie junge Menschen durch ihr Engagement Verantwortung für sich und andere übernehmen und sich für eine gerechte, solidarische Gesellschaft und eine bessere Welt engagieren" so der Minister.

Vor diesem Hintergrund sollen nach einem Bewerbungs- und Auswahlverfahren ab 2021 pro Jahr bis zu 5 „Ausgezeichnete Lernorte Demokratiebildung" gewürdigt werden. Gesucht werden Institutionen und Initiativen, die ihre Einrichtung und ihr Programm konsequent im Sinne eines „Modellorts der Demokratie" gestalten. Hier sollen aktive Partizipation, gelebte Demokratie und die Orientierung an den 17 Nachhaltigkeitszielen im Mittelpunkt stehen. Bewerben können sich unter anderem kommunale und landesweite Lernorte sowie Jugendparlamente, bürgerschaftliche Organisationen, Dokumentationszentren, Erinnerungsorte sowie Gedenkstätten, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und der kulturellen Bildung sowie Medienzentren.

Jeder ausgezeichnete Lernort erhält als sichtbare Würdigung ein repräsentatives Schild, einen Geldpreis für Bildungsangebote für Schulen und einen „Materialrucksack" für Demokratiebildung. Zugleich soll die Auszeichnung die Vernetzung mit anderen Akteuren und Schulen fördern.

Initiativen und Einrichtungen, die sich im Bereich nachhaltiger Demokratiebildung engagieren, können sich online bewerben. Unter dieser Adresse gibt es auch weitere Informationen:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/schulerinnen_und_schuler_eltern/politische_bildung/auszeichnung_lernort_demokratiebildung/ausgezeichneter-lernort-demokratiebildung-in-niedersachsen-194258.html

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2021. Die Bekanntgabe der Preisträger und die ersten Auszeichnungen finden voraussichtlich im Frühjahr 2021 statt. Der Titel „Ausgezeichneter Lernort Demokratiebildung" in Niedersachsen wird jeweils vor Ort und in der Regel durch den Kultusminister verliehen.











18.01.2021 • 10:18 Uhr

Bürgermeisterin Franziska Schwarz: "Stärken wir unseren Einzelhandel und unsere Gastronomie in Bad Gandersheim!" - Richtig starke Werbung für lokale Online-Einkäufe

„Um unseren Einzelhandel auch in der Corona-Pandemie zu unterstützen, können wir nichts Besseres tun, als dort einzukaufen“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz. „Auch wenn viele Geschäfte geschlossen bleiben müssen, können Waren telefonisch oder online bestellt und kontaktlos abgeholt werden. Vielfach werden auch freundliche Bringdienste angeboten.“ Fast alles, was schön und nützlich ist, kann weiterhin gekauft werden. Eine Auswahl kann man im Internet beispielsweise auf dem Bad Gandersheimer Online-Marktplatz unter www.doerrieslandmarkt.de finden. Ob Bücher oder Textilien, Blumen, Geschenke, Antiquitäten oder besondere Spezialitäten – es gibt in und um Bad Gandersheim, zum Beispiel in Brunshausen und Gehrenrode, viele besondere Angebote und Gutscheine, mit denen man auch anderen eine Freude machen kann. „Das Gleiche gilt für unsere Gastronomie – leckeres Essen kann weiterhin für Zuhause bestellt werden. Beschenken wir uns doch gegenseitig und stärken gleichzeitig unseren Standort!“, appelliert die Bürgermeisterin. sbg/ Foto: Manfred Kielhorn











18.01.2021 • 09:40 Uhr

Stadtrat am Dienstag: Öffentliche Sitzung findet statt! Landesgartenschau 2022 brandaktuelles Thema - Baumriesen werden fallen

Das Gandersheimer Rathaus hat auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group ausdrücklich bestätigt, dass die öffentliche Sitzung des Stadtrates am morgigen Dienstag, 19. Januar 2021, 18.30 Uhr, in der Aula der Oberschule in Bad Gandersheim stattfinden wird. Und das als Präsenzunterricht. Wie immer unter Einhaltung der strengen Corona-Hygieneregeln.

Zuvor war von Bürger Claus König (Clus) angeregt worden, die Sitzung wegen der Corona-Virus-Katastrophe ausfallen zu lassen beziehungsweise in digitaler Form durchzuführen(wir berichteten).

Thematisch steht Wichtiges auf der Tagesordnung. Beispielsweise das Dauerthema "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim". LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath wird einen Lagebericht abliefern. Die Bauarbeiten schreiten voran. Speziell die Erdarbeiten für den Wegeausbau und die Schaffung von Plattformen für Bauwerke sind voll angelaufen. Der Geschäftsführer hat auf Nachfrage bestätigt, dass weitere Baumfällungen anstehen. So müssen auch die beiden Baumriesen am ersten Osterbergsee weichen. Unter anderem aus Verkehrssicherungsgründen, heißt es.

Andere wichtiges Thema ist eine Grundsatzentscheidung zum geplanten Eventpark innerhalb des LaGa-Ausstellungsgeländes. Diese neue Freizeiteinrichtung soll über die Landesgartenschau hinaus eine Attraktion Bad Gandersheims bleiben. Unklar ist das Ausmaß dieses Freizeitparks im Kurgebiet und wer ihn betreiben wird. Für eine Benutzung werden die Besucher ein Extraeintrittsgeld entrichten müssen, so die Absicht der Macher. Vor der Entscheidung im Stadtrat dürfte von Interesse sein, wie konkret der Freizeitpark wirklich aussehen wird, was dort angeboten wird, welche Ausmaße er wirklich hat und welche Eingriffe in die Kurparklandschaft tatsächlich bevorstehen.
red/Foto: Fis WMG










18.01.2021 • 09:32 Uhr

Beflügelt durch Erfolge! „Virtual Vocal Pop“ KVHS startet dritten virtuellen Chor

Beflügelt durch die Erfolge der ersten beiden digitalen Chorprojekte bietet die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) jetzt ein drittes an. Das „Virtual Vocal Pop“ startet am 8. Februar. Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage der KVHS möglich.
Die Teilnehmenden können von zu Hause aus über das Internet proben. Und zwar am 8., 15. und 22. Februar sowie am ersten März, jeweils montags von 17.30 bis 19.30 Uhr. Später kann jede und jeder dann ein Video zu dem Lied „Du hast‘ n Freund in mir“ hochladen.
Chorleiter André Wenauer legt die Aufnahmen danach übereinander und mischt sie zu einem Gesamt-Video zusammen. Dadurch singen am Ende alle „zusammen“. Die Videos der ersten beiden Projekte sind auf der Homepage der KVHS zu sehen.
Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle Musik des Landkreises Northeim statt. Die Teilnahme kostet zehn Euro. Anmeldeschluss ist der 3. Februar. Die Kursnummer lautet C2080X2K. Mehr Infos unter kvhs-northeim.de.
lpd










18.01.2021 • 09:22 Uhr

Vienenburg: Einfach guter Nachbar!

Am gestrigen Sonntag, so gegen 11 Uhr, meldet ein aufmerksamer Nachbar eine unklare Ansammlung von Wassermassen im Zufahrtsbereich eines Nachbargrundstücks, Auf dem Liethberge, in Vienenburg (Landkreis Goslar). Der verantworliche und bis dahin noch ahnungslose Hauseigentümer konnte durch die alarmierten Polizisten schließlich erreicht werden. Ursächlich für das austretende Wasser war ein durch die Witterungseinflüsse geplatzter Außenwasserhahn gewesen. Dank der rechtzeitigen Meldung aus der Nachbarschaft, ist der entstandene Schaden für den betreffenden Hauseigentümer "gering" geblieben, berichtet die Polizei. red










18.01.2021 • 09:17 Uhr

Afrin drei Jahre nach der Invasion: Türkische Flaggen auf Schuluniformen, Syrer brauchen türkische Ausweise

Auch drei Jahre nach Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion der nordsyrischen kurdischen Region Afrin durch türkische Truppen am 20. Januar 2018 gibt es zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen und kurdischer Menschenrechtsgruppen in Nordsyrien wurden im vergangenen Jahr mindestens 58 Zivilisten durch türkische Besatzungstruppen und die von ihnen unterstützten syrischen Söldner ermordet. 987 Menschen sollen entführt worden sein, 92 davon waren Frauen. Auch die Natur und die Geschichte Afrins werden immer stärker in Mitleidenschaft gezogen. „Allein 2020 wurden 50 historische Stätten beschädigt, 72.000 Olivenbäume gefällt, 250 Häuser von islamistischen Milizen beschlagnahmt“, beklagt Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV. „Auch die Raubzüge und Kämpfe zwischen den islamistischen Milizen dauern an. Bei 39 Explosionen in Afrin kamen 170 Menschen zu Schaden, viele von ihnen wurden getötet.“

„Dazu kommen zahllose Angriffe auf die kurdische Kultur und Sprache: Ortschaften tragen plötzlich türkische oder arabische Namen. Der frühere Freiheitsplatz in Afrin heißt jetzt Atatürk-Platz. Der Platz mit dem kurdischen Namen Kawa wurde zu Ehren der völkerrechtswidrigen Offensive in Olivenzweig umbenannt“, berichtet Sido. Die kurdische Sprache werde bedrängt und den Menschen die türkische aufgezwungen. Auf Schuluniformen seien türkische Flaggen angebracht und syrische Staatsangehörige seien gezwungen, türkische Ausweise mit sich zu führen. „Die türkische Besatzung hat Afrin christenfrei gemacht. Bis Januar 2018 lebten dort etwa 1.200 kurdisch-christliche Gläubigen. Der Anteil der kurdischen Bevölkerung, einschließlich der yezidischen, alevitischen und christlichen Teile, sank von 96 auf unter 35 Prozent. Yezidische und alevitische Heiligtümer sowie kurdisch-muslimische Friedhöfe werden zerstört oder geplündert“, so Sido.

Im Rahmen der Operation „Olivenzweig“ seien in der Region Afrin rund 314.400 Olivenbäume vernichtet worden. „Die Oliven- und Olivenölproduktion ist einer der Hauptwirtschaftszweige der Region. Offenbar will das türkische Militär den Menschen die wirtschaftliche Lebensgrundlage entziehen“, erklärt der Nahostexperte.

Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen in Nordsyrien seien seit Januar 2018 mindestens 300.000 Angehörige der kurdischen Volksgruppe durch das Besatzungsregime vertrieben worden. Aus der Zivilbevölkerung wurden 674 Menschen ermordet und 7.343 entführt. Unter Foltern sollen 82 Menschen ihr Leben verloren haben. Verletzt wurden rund 696 Zivilpersonen, darunter 303 Kinder und 213 Frauen. Durch Minenexplosionen wurden in Afrin 2.017 Menschen verletzt. In 68 Fällen wird von gezielter Gewalt gegen Frauen berichtet. In islamisch-konservativen Gesellschaften wird der Begriff „Vergewaltigung“ oft vermieden. red










18.01.2021 • 09:09 Uhr

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock: Feuerwehr-Versammlungen finden nicht wie gewohnt statt

Bad Gandersheims Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock hat sich mit einer klaren Ansage zu den traditionellen Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet zu Wort gemeldet. Erläuternd gibt er den Verantwortlichen folgende Anregung mit auf den Weg:
"Auf der Dienstbesprechung der Ortsbrandmeister am 04. Dezember 2020 haben wir zu den Jahreshauptversammlungen eine Entscheidung getroffen. Ich gehe davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Einladungen zu den Jahreshauptversammlungen 2021 erfolgt waren und somit eine Verschiebung oder Absage auch nicht zu kommunizieren sind. Ich werde den Medien einen entsprechenden Hinweis geben, dass aufgrund der Pandemie nicht wie gewohnt die Jahreshauptversammlungen im Januar / Februar eines Jahres stattfinden werden, sondern erst zu einem späteren Termin. Dort wo (Vorschlags-)Wahlen zum Ortsbrandmeister / stellvertretende Ortsbrandmeister für eine Ernennung zum 01. August 2021 notwendig sind, werden diese bis zum 01. Juni 2021 erfolgen."
red












18.01.2021 • 08:52 Uhr

Guten Morgen Südniedersachsen!Guten Morgen Bad Gandersheim! Keine Corona-Bild, eine Notausgabe und feuchter Solo-Sport im Hallenbad

Der nächtliche Neuschnee hat Südniedersachsen erneut mit einen weißen Winterkleid zugedeckt. Überall sind leuchtende Schneeräumer im Einsatz. Zuerst auf den Parkplätzen der Verbrauchermärkte. In zweiter Wichtigkeit öffentliche Straßen und Wege. In der südniedersächischen Kurstadt Bad Gandersheim werden die Wege im Rest-Kurpark und auf dem Skulpturenpfad freigeschoben und mit Salz bestreut.

Morgendliche Erwachen im Zeitungskiosk Presse Krause. Hier zweimal Verwunderung:
Erstens:
Die BILD-Zeitung hat es geschafft, die Woche nicht mit einer Schlagzeile zur Corona-Virus-Katastrophe zu starten.
Zweitens:
Das lokale Printmedium Gandersheimer Kreisblatt erscheint zwar, aber in einer absoluten Notausgabe. Keine aktuellen Nachrichten, viel Unterhaltung. Auf der Titelseite ein niedlicher Hund mit einer Zeitung in der Schnauze. Darunter ein fett gedruckte Entschuldigung für die Notausgabe.

Ein Blick in Richtung Westen auf die bereits geöffnete Apotheke am Hagen dokumentiert den Jahreszeitenwandel: der Himmel wird jetzt immer früher immer heller. Wir joggen dem Frühling entgegen... Fitness ist auch für ein zwei einsamen Schwimmer im Hallenbad angesagt. Im Sole-Wasser ziehen sie solo im Kraulstil ihre Bahnen. Der eine ganz innen, der andere auf der Außenbahn. Corona-Distanzen. Alles unter Aufsicht.

Wir wünschen Ihnen/Euch einen guten Start in die neue Woche!
Bleiben Sie gesund!
Werden Sie gesund!

red/Fotos: FisWMG




















17.01.2021 • 20:31 Uhr

Freilicht Festspiele Schwäbisch Hall Winterprogramm: Alles auf den Februar/März 2021 verschoben

Was geschieht eigentlich bei den Mitgliedern der zehn deutschen Freilichttheatern, zu denen bekanntlich die Bad Gandersheimer Domfestspiele gehören? Heute schauen wir nach Schwäbisch Hall in Bayern. Hier wirkt bekanntlich der frühere Gandersheimer Intendant Christian Doll als künstlerischer Leiter des Freilichttheaters. In einem aktuellen Statement der Freilicht Festspiele Schwäbisch Hall zum Winterprogramm werden die Auswirkungen der verschärften Corona-Regeln thematisiert. Alles geplante an Theaterevents wurde auf Februar /März 2021 verschoben. Im Detail heißt es weiter:

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum, die Bundesregierung und die Länder haben sich auf weitreichende Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verständigt. So sind jetzt auch Theateraufführungen im Dezember nicht mehr erlaubt. Aber wir arbeiten beständig daran, flexibel auf neue, pandemiebedingte Vorgaben reagieren zu können. Wir verschieben alle Vorstellungen, bis auf die Kinderstücke zu Weihnachten, in das Frühjahr 2021. Alle Stücke mit den neuen Terminen sehen Sie unten. Falls Sie schon Karten erworben haben, so behalten diese ihre Gültigkeit, können aber selbstverständlich auch umgebucht oder zurückgegeben werden.

Die neuen Termine:

Februar 2021
11. Heute DADA (verschoben vom 20.11.)
13. Mizzi Meier – aus dem Leben einer Lustspielsoubrette (verschoben vom 31.12.)
19. Heut geh’n wir morgen erst ins Bett (verschoben vom 28.12.)
24. Richard III Great Again (verschoben vom 4.12.)
25. Richard III Great Again (verschoben vom 5.12.)

März 2021
4. 36 Stunden (verschoben vom 9.12.)
5. 36 Stunden (verschoben vom 10.12.)
6. Elsas Schöpfung (statt Elsas heiligste Nacht vom 20.12.)
12. Judas (verschoben vom 13.11.)
13. Judas (verschoben vom 14.11.)
19. Mythos Marlene (verschoben vom 29.12.)
20. Mythos Marlene (verschoben vom 30.12.)
21. Der Tigerprinz (verschoben vom 15.11.)

Für die Vorstellungen „Eine Sommernacht“ vom 18. & 19.12. werden Ersatztermine noch bekanntgegeben. Das Weihnachtsstück „Ox & Esel“ vom 16. & 17.12. muss ersatzlos entfallen.
red











17.01.2021 • 18:57 Uhr

Verbotene Party am Klusfelsen in Goslar: Polizei zitiert Eltern erwischter Minderjähriger aufs Polizeirevier

Am Samstag Abend wird der Polizei in Goslar um 18:30 Uhr eine Party am Klusfelsen in Goslar von einem aufmerksamen Zeugen angezeigt. Die alarmierte Polizei stellt bei der sofort eingeleiteten Überprüfung sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren fest, die alle aus unterschiedlichen Haushalten stammen und sich nicht an die Corona-Abstandsregeln und das Tragen eines Corona-Mund-Nasen-Schutzes hielten. Gegen alle Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Während die älteren Personen vor Ort entlassen wurden, mussten die jüngeren Leute auf der Polizeidienststelle so lange warten, bis sie dort in die Obhut ihrer Eltern übergeben werden konnten.ots










17.01.2021 • 18:45 Uhr

Trauriges Ende einer dramatischen Rettung eines Rehs

Ein trauriges Ende nimmt am Sonntag Vormittag die beherzte Rettung eines Rehbocks im Bereich der Grauhöfer Teiche bei Hahndorf. Eine Spaziergängerin meldet der Polizei einen Rehbock, der durch die dünne Eisdecke in den Teich eingebrochen ist und diesen nun nicht mehr verlassen könne. Die alarmierte Freiwillige Ortsfeuerwehr Hahndorf kann das sichtlich erschöpfte Tier aus dem eiskalten Wasser bergen. Nach der gelungenen Rettung verstirbt das Tier jedoch in eine Decke gehüllt, vermutlich vor Erschöpfung und Unterkühlung an Land. Zudem werden Verletzungen an den Läufen festgestellt, die dem Tier nach Auskunft des hinzugerufenen Jagdpächters keine Überlebenschancen eingeräumt hätten. red/Foto: Polizei











17.01.2021 • 18:31 Uhr

Sanierung des Bad Gandersheimer Rathauses: Vor Februar/März kein Ende in Sicht - Warten auf Originalfenster

Vor Februar/März werden die Sanierungsarbeiten an der Südfassade des Rathauses in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim auf gar keinen Fall beendet sein. Diesen vermutlichen Zeitablauf, der unter anderem durch Rahmenbedingungen wie die Corona-Virus Katastrophe und Witterungslagen beeinflusst wird, hat auf Nachfrage Stadtsprecher Manfred Kielhorn gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group mitgeteilt.

Verzögerungen der Bauarbeiten hinter dem weißen Plastikbehang brachte der Stadtsprecher außerdem in einem Zusammenhang mit den Fenstern an dem bauhistorisch bedeutsamen Gebäude. Hier würden einige zum Baudenkmal gehörenden Originalfenster von Fachfirmen wieder in Ordnung gebracht. "Das dauert seine Zeit und diese Instandsetzung ist noch nicht abgeschlossen".

Mit der Fertigstellung der Südfassade komplettiert sich die Gesamtsanierung. Sie war für einen Millionenaufwand in mehreren Bauabschnitten angegangen worden. Gleichzeitig liefen im Innern des Rathauses Sanierungen. So wurden Teile der Heinzungstechnik umwelt- und energiefreundlicher Umgedichtet. Dazu gehörte auch das Amtszimmer der Bürgermeisterin und angrenzende Büros. Nach Installierung neuer Heizkörper kann Bürgermeisterin Franziska Schwarz wieder aus ihrem geheizten Büro ihren Amtsgeschäften nachgehen. Sie hatte für mehrere Monate in Räume unter Dach des desolaten städtischen Bauhofes umziehen müssen.
red

Die Fotos dokumentieren den aktuellen Stand bei den Bauarbeiten an der Südfassade des Bad Gandersheimer Rathauses. Foto: Fis WMG
















17.01.2021 • 18:09 Uhr

Northeimer Handball-Club-Jugend: Miteinander-Gegeneinander! - Nächste und erste NHC Challenge in 2021

Neues vom Northeimer Handball Club. In einem aktuellen Statement verlautet:

"Die Begegnungen von Jugend- und Seniorenspielern gehören zum Vereinsalltag des Northeimer HC. Leider sind wir alle von einem normalen Alltag weit entfernt und uns fehlt das Miteinander, aber auch das Gegeneinander. Daher haben wir eine neue Aktion für unsere Jugendspieler ins Leben gerufen, die diese zwei Komponenten miteinander verbindet. Zum einen fordern die Seniorenspieler die Jugend heraus gemeinsam 30.000 Punkte zu sammeln, dann werden sie, sobald es möglich ist, ein Sommerfest für sie veranstalten. Zum anderen treten die jeweiligen Jugendmannschaften gegeneinander um den Wochensieg an. Dazu erhalten sie jede Woche eine Auswahl von Übungen, von der sie jeden Tag eine absolvieren und per Video bzw. Screenshot an ihren Trainer schicken können.

In Woche ein standen Laufen, Ballhandling, Hampelmänner, Käfer (Bauchübung) und Flaschen halten sowie eine witzige Bonusaufgabe auf dem Aufgabenzettel. In der nächsten Wochen kommen neue Aufgaben, wobei das Laufen fester Bestandteil der Aufgaben ist. Unser Ziel mit dieser Aktion ist es den Jugendspielern weiterhin einen Anreiz zur Bewegung zu schaffen, aber auch das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und mit Blick auf die Rückkehr in die Halle schon jetzt einen Teil zu Verletzungsprophylaxe beizutragen. red/ok











17.01.2021 • 16:48 Uhr

Aktuell! Schnell! CDU Bad Gandersheim digital - Blitz-Gratulation für Armin Laschet via Videoclip

Der CDU-Stadtverband in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt hat dem neuen Bundesvorsitzender Armin Laschet einen der schnellsten Glückwünsche gewidmet. Die reichweitenstarken News-Kanäle des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group macht es möglich, dass Herr Laschet die Gandersheimer Glückwünsche auf seinen Internetauftritt eingepflegt bekommt.

Stadtverbandsvorsitzenden Günter Ahrens hat die Gratulation in den neuesten Videoclip der lokalen CDU eingepflegt. In dem gelungenen Film wird außerdem das aktuelle CDU-Team im Gandersheimer Stadtrat präsentiert. Die weitere Hauptbotschaft bezieht sich auf die Herausforderungen für die Christdemokraten in diesem Jahr: das sind die Wahlen zum Stadtrat, zum Kreistag, die Direktwahlen von Bürgermeister in Bad Gandersheim und Landrat Northeim, (alles am 12. September 2021) und zwei Wochen später die Bundestagswahl mit eventuellen Stichwahlen zum Bürgermeister/Landrat.

Der neue Videauftritt des Stadtverbandes ist ab sofort in der Auslage der CDU-Geschäftsstelle in der Neustadt für jedermann und jede Frau anzuschauen.

red/Screen/Video: CDU Bad Gandersheim














17.01.2021 • 16:09 Uhr

Heute in Echte/Kalefeld: Hundebisse lösen Schusswaffengebrauch durch Gandersheimer Polizisten aus - Schäferhund gezielt getötet

Ereignisort: Kalefeld, Echte, An der Trift, Ereigniszeitpunkt: Sonntag, 17.01.2021, 12.30 Uhr: Die Bad Gandersheimer Polizei berichtet soeben:

Am Sonntagmittag (12.30 Uhr) kam es zu einem Einsatz von Rettungsdienst und Polizei, bei dem ein Schäferhundmischling durch die Polizei erschossen werden musste. Der Schäferhundmischling hatte seine 65-jährige Halterin nach der Rückkehr von einem Spaziergang mehrfach gebissen, wodurch diese schwer am Arm und am Bein verletzt worden ist. Ein Nachbar wurde auf die Situation aufmerksam und eilte der Frau zu Hilfe. Ihm gelang es, den Hund abzuwehren, sodass sich die verletzte Frau ins Haus flüchten konnte. Durch den Nachbar konnte die Polizei alarmiert werden. Einer Bekannten der verletzten Hundehalterin gelang es, den Hund anzuleinen. Nachdem es zunächst so schien, dass sich der Hund beruhigt hatte, wurde diesem ein Maulkorb angelegt.

Der Hund schaffte es jedoch, sich von dem Maulkorb zu befreien. Er konnte sich losreißen und biss erneut wild um sich. Durch die Angriffe des Hundes wurde ein Polizeibeamter durch insgesamt fünf Bisse in die rechte Hand und ein weiterer Polizeibeamter durch zwei Bisse in den rechten Daumen verletzt. Nachdem das eingesetzte Pfefferspray wenig Wirkung gezeigt hatte und der Hund zu erneuten Angriffen gegen die Polizeibeamten ansetzte, wurde der Schäferhundmischling durch Schüsse aus der Dienstwaffe getötet. Die Hundehalterin sowie die beiden verletzten Polizeibeamten wurden dem Krankenhaus Northeim und Einbeck zur ärztlichen Versorgung zugeführt.JM /Symbolbild










17.01.2021 • 14:34 Uhr

Einbecks Ratsherr Alexander Kloss: Zum 100. Geburtstag von Maler Franz Cestnik Künstler mit Straßennamen würdigen

Der unabhängige Ratsherr und ehemalige stellvertretende Bürgermeister in Einbeck, Alexander Kloss, bleibt seiner Linie treu und beteiligt sich weiter intensiv und konstruktiv am Kommunallgeschehen seiner Stadt Einbeck. Jetzt hat er seinemVorstoß über die Benennung von Straßen mit bekannten Eindecker Persönlichkeiten eine aktuelle Note gegeben. Bekanntlich ist dieser Antrag in der verwaltungsinternen Bearbeitung. Kloss: "In der Vorbereitung auf den nächsten Ausschuss für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung am kommenden Dienstag, 19. Januar 202,1 kam mir beim Lesen des Tätigkeitsberichtes der Wirtschaftsförderung spontan eine Idee zu meinem bereits gestellten, aber noch nicht diskutierten Antrag bezüglich der Berücksichtigung Einbecker Persönlichkeiten bei der Vergabe künftiger Straßennamen. Ich hatte in meinem Antrag ja auch einige Beispiele genannt und u.a. Franz Cestnik aufgeführt, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Wie wunderbar wäre es doch, wenn es noch im Jubiläumsjahr gelänge, eine Straße nach ihm zu benennen...! Nun wird das nächste Baugebiet möglicherweise erst jenes am Deinerlindenweg. Eine Widmung von Straßen noch in diesem Jahr halte ich dort für unrealistisch. Wie wäre es aber stattdessen, den Mahlerweg in Franz-Cestnik-Weg umzubenennen?! Die Volksbank baut dort derzeit zwar schon, aber bislang leben noch keine Menschen in dieser Straße. Eine Umbenennung dürfte also relativ lautlos möglich sein. Noch dazu befindet sich der vermutlich bedeutendste Maler unserer Stadt dann in - kulturell gesehen - bester Umgebung hinsichtlich der benachbarten Straßenzüge."

Man darf gespannt sein, wie flexibel und inhaltlich im Tourismus-Ausschuss am kommenden Dienstag auf die Kloss-Initiative reagiert wird.red

Die Bilder dokumentieren den "Mahlerweg", der in "Franz-Cestnik-Weg" umbenannt werden könnte, so hat es Ratsherr Alexander Kloss angeregt.
















17.01.2021 • 14:09 Uhr

Landesweit 325 Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr auch an Gandersheimer, Einbecker und Seesener zu vergeben - Start der Bewerbungen für den FÖJ-Jahrgang 2021/22

„Es ist toll, dass so viele Lust haben, sich zu engagieren", lobt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies die Bewerberinnen und Bewerber des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Niedersachsen. Denn bereits nach wenigen Tagen sind für die insgesamt 325 Plätze rund 100 Bewerbungen bei der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, dem Träger des FÖJ in Niedersachsen, eingegangen. „Gerade in Zeiten von Corona bietet ein Freiwilligenjahr eine gute Möglichkeit, sich einzubringen und den eigenen Horizont zu erweitern - auch ohne eine Auslandsreise", so der Minister. „Ich bin überzeugt, dass wir damit auch einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Fachkräften leisten. Viele der ehemaligen FöJlerinnen und FÖJler sind auch beruflich im Bereich Umwelt- und Naturschutz geblieben."

Ob auf einem Bauernhof oder im Nationalparkhaus, im Büro einer Klimaschutzagentur oder mit Kindern im Gelände: Auch dieses Jahr gibt es eine breite Auswahl an Einsatzbereichen. Dazu gehören FÖJ-Plätze u.a. im Wildpark Müden, dem Bildungs- und Aktionsnetzwerk Wandel e. V., dem Zoo Hannover sowie dem Arbeitskreis Eine Welt in Nordhorn, in zahlreichen außerschulischen Lernorten und im Bereich des Klimaschutzes. Auch die Plätze bei den Sonderprojekten FÖJ an Ganztagsschulen sowie FÖJ im Sport werden 2021/22 wieder angeboten.

Digitale Seminare bieten vielfältige Alternative

„Für das FÖJ, das stark vom sozialen Miteinander der Jugendlichen - z. B. in Seminargruppen - lebt, war das letzte Jahr natürlich eine Herausforderung", so Dirk Schuricht, Fachbereichsleiter FÖJ an der Naturschutzakademie. Die Situation habe aber Veränderungsprozesse angestoßen, die das FÖJ auch zukünftig bereichern können. So wurde ein vielfältiges Angebot an Online-Workshops entwickelt, aus dem die Teilnehmenden wählen können. Aktuell stehen in der Zeit bis Ostern 63 Workshops zur Auswahl: „Die Visionswerkstatt - für Dich und eine nachhaltige Welt", „Wie geht gute Klimakommunikation?" oder „Fair Food" sind nur drei davon.

Aktuelle Informationen zur Bewerbung, den Einsatzstellen und allen wichtigen Fakten rund um das FÖJ finden sich auf der Website der Naturschutzakademie www.nna.niedersachsen.de

red/Foto: Fis WMG










17.01.2021 • 12:07 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag:Fallzahlen stagnieren - Inzidenzwert im Kreis Northeim sackt auf 77,1 - 23 Patienten in Gandersheimer Helios-Klinik

Das ist die Lage bei den Corona-Virus-Infektionen am heutigen Sonntag in Südniedersachsen, basierend auf frischen Daten aus dem Gesundheitsministeriums in Hannover und vom Helios-Klinik-Konzern:

Der Indizenzwert (Fallzahl) ist für den Landkreis Northeim auf 77.1 gesunken. Die Fallzahlen stagnieren. Ähnlich lässt sich die aktuelle Inzidenz-Ampel für Niedersachsen interpretieren. Sie signalisiert mehr gelbe Landkreises gegenüber dem Vortag.

In der zentralen Helios-Corona-Klinik in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim sind am heutigen Sonntag 23 stationär aufgenommene Patienten/innen gemeldet; davon 17 auf der "Normalstation", 6 auf der "Intensivstation".

Die Detaildaten der Northeimer Kreisverwaltung werden wie üblich erst am Montag von der Behörde veröffentlicht.
red/Foto: Fis WMG/Grafiken: Gesundheitsministerium/Helios Klinik Konzern
















17.01.2021 • 11:52 Uhr

Wichtig für KreisSportBund Northeim-Einbeck: Gute Nachrichten für Sportvereine - Ehrenamtspauschale erhöht - Gewinne weniger besteuert! Gehard Haupt lobt für Politiker

„Mitten in eine depressive, coronabedingte Phase für Sportvereine gibt es einen erfreulichen Lichtblick hinsichtlich einer zukünftigen Stärkung des Ehrenamtes in Sportvereinen“, wie Gerhard Haupt, Presserefent des KreisSportBundes Northeim-Einbeck mitteilt. So haben Bundestag (16.12. 20) und Bundesrat (21.12. 20) dem neuen Jahressteuergesetz zugestimmt, in dem die Vorlagen zur Stärkung des Ehrenamtes integriert waren. Diese Änderungen zugunsten der Sportvereine standen jahrelang in der Diskussion und in der Vorlage und sind nun mit Wirkung vom 28. Dezember 2020 nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft getreten; gültig ab dem 01. Januar 2021.

So wird der steuerliche Übungsleiterfreibetrag von bislang 2.400 Euro auf 3.000 Euro im Jahr erhöht. ( mtl. 250 E) Von der Erhöhung profitieren nebenberufliche Übungsleiter in Sportvereinen, diese Einnahmen sind für Geber (Vereine ) und Nehmer (Übungsleiter) steuerfrei und auch nicht sozialversicherungspflichtig.

Gleichzeitig wurde einer Erhöhung der Ehrenamtspauschale zugestimmt. Diese Pauschale begünstigt beispielweise Tätigkeiten als Mitglied im Vereinsvorstand, als Platzwart, Gerätewart, Reinigungsdienst, u.a. auch den Fahrdienst von Eltern zu Auswärtsspielen von Kindern sowie ehrenamtlich tätigen Schiedsrichtern im Amateurbereich. Der Betrag ist jetzt von bisher 720 Euro jährlich (60 E mtl ) auf 840 Euro (70 E mtl) angehoben worden, der weder beim Verein noch beim Empfänger zu steuerlichen und sozialversicherungspflichtigen Konsequenzen führt. Eine Entscheidung, die weiter zur Sicherung und Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeit beitragen wird und in erster Linie als Verlust von sonstiger Freizeit anzusehen ist.

Viel mehr Freiraum für Sponsoring, Tombolas, Kuchenbasare sowie Verkäufe bei Events (Bratwurst, Getränke, Süßigkeiten etc) gibt es für unsere Vereine auch mit der Anhebung der Freigrenze für Einnahmen aus einer wirtschaftlichen Betätigung auf jetzt 45.000 Euro jährlich. (vorher 35.000) Ab sofort bleiben also Gewinne und Überschüsse körperschaft- und gewerbesteuerfrei, wenn man unter der neuen Grenze bleibt.
Auch der bereits vereinfachte Zuwendungsnachweis ( bisher 200-Euro-Grenze ) wird auf 300 Euro erhöht. Bis zu diesem Betrag reicht in der Regel ein Zahlbeleg oder ein Kontoauszug als Nachweis für den Spender aus, um als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden kann. Für höhere Spenden muss der Verein auf Wunsch weiter die übliche Zuwendungsbestätigung ausstellen.

Organisationen wie unsere Sportvereine, die gemeinnützige Zwecke verfolgen, genießen wie allgemein bekannt sein dürfte, steuerliche Vorteile. Im Rahmen der Katalogisierung
und im Hinblick auf gesellschaftliche Entwicklungen werden ab sofort auch die Zwecke „Klimaschutz“, „Freifunk“ und „Ortsverschönerung“ als gemeinnützig mit den bestehenden steuerlichen Vorteilen eingestuft.
"Der KreisSportBund Northeim dankt seinem Landesverband und all den von Seiten des KreisSportBundes angesprochenen Bundestags- und Landtagsabgeordneten für ihre Unterstützung in einer lange andauernden Entscheidungsphase. Auch unsere Politiker verdienen Mal ein Lob, hier ist es angebracht!", so Gerhard Haupt in seiner aktuellen Mitteilung.red










17.01.2021 • 11:39 Uhr

Seesen: Alarmierte Polizei sucht mit Drohne und Spürhunden angeblich hilfelose Person an "Fischteichen"

Am gestrigen Samstag, gegen 22.45 Uhr, wurde der Polizei Seesen eine vermutlich hilflose, vermutlich alkoholisierte männliche Person an den Fischteichen "Niedermühle" gemeldet. Die Person hatte sich offensichtlichsich auf dem Grundstück zum Schlafen gelegt. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten konnte die Person nicht mehr angetroffen werden. Um ausschließen zu können, dass der Person Schlimmeres passiert sein könnte, wurde der gesamte Nahbereich zunächst von mehreren Polizeibeamten abgesucht. Weiterhin wurden zur genaueren Absuche mehrere Ortsfeuerwehren u.a mit Drohne, zur Absuche aus der Luft, und Schlauchtbooten, zur Absuche auf dem Gewässer, eingesetzt. Ebenso kamen Flächenspürhunde zum Einsatz. Trotz intensiver Suche konnte die Person nicht festgestellt werden, sodass davon ausgegangen werden kann, dass sich diese bereits vor dem Eintreffen aller Einsatzkräfte selbstständig vom Ort entfernte. Hinweise auf einen Unglücksfall oder gar einer Straftat konnten in keiner Weise erlangt werden. red










17.01.2021 • 11:36 Uhr

Lindau: Alarmierte Polizei beendet vergangene Nacht verbotene „Feier“ zu Dritt nach einem Tipp von Zeugen


Tatort: Katlenburg-Lindau, Gartenstraße, Tatzeitpunkt: 17. Januar 2021, 01:50 Uhr:
In der Nacht von Samstag, 16.Januar 2021, auf Sonntag, 17.01.2021, hielten sich laut einem Tipp aus der Nachbarschaft drei Personen aus unterschiedlichen Haushalten in einer Wohnung in Katlenburg-Lindau auf und feierten. Durch die alarmierten und eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiinspektion Northeim wurden die Personen der Wohnung verwiesen und Platzverweise ausgesprochen und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung eingeleitet.red/Mü










17.01.2021 • 11:35 Uhr

Northeim: Frau (43) baut Verkehrsunfall durch Alkoholbeeinflussung und Handy am Steuer - 3000 Euro Schaden

Am Samstagabend (17.55 Uhr) kam es in der Güterbahnhofstraße in Northeim zu einem Verkehrsunfall infolge von Trunkenheit und der Nutzung eines Mobiltelefons. Eine 43-jährige Northeimerin bog mit ihrem VW Polo von der Sedanstraße in die Güterbahnhofstraße ein, als sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und mit einem geparkten Pkw kollidierte. Bei der Unfallaufnahme gab die Northeimerin an, dass sie durch ihr Mobiltelefon abgelenkt war. Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsaufnahme stellten die eingesetzten Beamten Alkohol in der Atemluft fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,61 Promille. Der Unfallverursacherin wurde eine Blutprobe entnommen. Zusätzlich erfolgte eine Untersagung der Weiterfahrt und eine Beschlagnahme des Führerscheins. Es wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, infolge Alkohol, eingeleitet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 3000 Euro.Mü










17.01.2021 • 11:34 Uhr

Göttingen/Washington: US-Präsident Biden Amtsantritt - Biden-Harris-Plan for Tribal Nations macht Indigenen Hoffnung: Regierungsplan enthält gute Vorschläge für Native Nations

Der Amtsantritt des künftigen US-Präsidenten Joseph Biden und der Vize-Präsidentin Kamala Harris am kommenden Mittwoch weckt Hoffnung für die indigene Bevölkerung des Landes. Das schließt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen aus ihrer Analyse des „Biden-Harris-Plan for Tribal Nations“, den die beiden im Wahlkampf vorgestellt hatten. „Die Vorhaben im Regierungsplan sind eine gute Nachricht für die gebeutelten Native Nations der USA – sofern sie nicht nur auf dem Papier stehen“, erklärte Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, am heutigen Sonntag in Göttingen. „Die Nominierung Deb Haalands zur Innenministerin, der ersten indigenen Ministerin in der Geschichte des Landes, ist jedenfalls mehr als ein symbolischer Schritt. Denn indigene Angelegenheiten werden direkt in ihrem Zuständigkeitsbereich liegen. Auch ist ihr Ministerium für die Verwaltung öffentlichen Landes und die Einrichtung von Naturschutzgebietenverantwortlich, einschließlich der Entscheidung über Rohstoffförderung.“ Auch die Wiedereinsetzung gemeinsamer Beratungsgremien von Native Americans und Washingtoner Regierung wecke Hoffnungen. red










17.01.2021 • 11:32 Uhr

Heute in Bodenfelde: Gegen Corona Verordnung verstoßen: Besorgte Nachbarn alarmieren Polizei - Die „sprengt“ gegen Mitternacht eine illegale „Corona“-Party mit 23 Personen (10 Kinder)

Am heutigen Sonntag, 17.Januar 2021, gegen 00:10 Uhr, wurde der Polizei eine Feierlichkeit in Bodenfelde gemeldet, welche offensichtlich entgegen der aktuell geltenden Corona Vorschriften durchgeführt wurde. Durch die eingesetzten Beamten konnten vor Ort bei einer Geburtstagsfeier 13 erwachsene Personen (u.a. mit Migrationshintergrund) mit mindestens zehn Kinder aus verschiedenen Haushalten festgestellt werden, welche keinerlei Schutzmaßnahmen eingehalten haben. Nachdem die Beamten die Feier für beendet erklärten, zeigten sich die Beteiligten uneinsichtig und weigerten sich zunächst ihre Personaldokumente auszuhändigen. Erst nach Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte, wiesen sich die Beteiligten mit ihren Personaldokumenten aus. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurden nach der Personalienfeststellung Platzverweise für die Örtlichkeit ausgesprochen sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen alle Beteiligten eingeleitet.
Die Polizei appelliert eindringlich an die Bevölkerung, derartige Zusammenkünfte zu unterlassen. Jeder Einzelne ist in der Pflicht sich an die Corona Verordnung zu halten und so die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten. Nur so können die hohen Fallzahlen gesenkt und lebensbedrohliche Krankheitsverläufe minimiert werden.
Verstöße gegen die Corona Verordnung werden konsequent verfolgt und geahndet. Es gibt Bußgelder von 100 bis 250 Euro pro Person. red/may










16.01.2021 • 20:26 Uhr

Vienenburg A 36: 70-Jähriger als Geisterfahrer unterwegs und von Polizei ermittelt

Die Polizei in Goslar berichtet:
Bereits am Donnerstag, gegen 15:25 Uhr, befuhr der 70-jährige Fahrzeugführer eines weißen Seat Ibiza die Autobahn A36, im Bereich des Autobahndreiecks Vienenburg, in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Hierdurch kam es nach jetzigem Stand der Ermittlungen zu mindestens einer Gefährdung für weitere Verkehrsteilnehmer. Der verantwortliche Fahrzeugführer konnte durch die eingesetzten Beamten festgestellt werden, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.ots











16.01.2021 • 18:26 Uhr

"Roswitha-Preis"-Trägerin Monika Rinck erhält "Berliner Literaturpreis" und 30.000 Euro

Einen weiteren hochrangigen Literaturpreis erhält in diesem Jahr die „Roswitha-Preis“-Trägerin“ von 2019, die Lyrikerin Monika Rinck (Foto von der Übergabe im Äbtissinnensaal der Klosteranlage Brunshausen).

Sie wird in der Bundeshauptstadt mit dem „Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung“ ausgezeichnet.

Der Literaturpreis zur Förderung deutschsprachiger Gegenwartsliteratur wird alljährlich seit dem Jahre 1989 vergeben. Er ist mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert.

Vor Monika Rinck hatten mit Nobel-Preisträgerin Herta Müller (2005) und Olga Martynowa (2015) zwei weitere „Roswitha-Preis“-Trägerinnen“ die Auszeichnung in Berlin erhalten.

Das Archiv dokumentiert die Bad Gandersheimer "Roswitha-Preis"-Trägerin 2019 Monika Rinck mit Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Foto: Kielhorn










16.01.2021 • 17:40 Uhr

Göttinger Rechtsanwalt mit Verfassungsbeschwerde abgeblitzt

Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung wegen Beleidigung einer Göttinger Polizeieinheit

Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung wegen Beleidigung einer örtlichen Polizeieinheit
Pressemitteilung Nr. 4/2021 vom 15. Januar 2021

Zu "Beschluss vom 08. Dezember 2020 - 1 BvR 842/19" des Bundesverfassungsgerichts ist soeben nachfolgende dokumentierte Presseverlautbarung veröffentlich:

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts eine Verfassungsbeschwerde (Anm.d.Red vertreten durch einen Göttinger Rechtsanwalts) nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen eine strafgerichtliche Verurteilung wegen Beleidigung aufgrund des Zurschaustellens eines Pullovers mit dem Schriftzug „FCK BFE“ („Fuck Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit“) richtete.

Die fachgerichtliche Würdigung der Botschaft als eine strafbare Beleidigung im Sinne des § 185 StGB ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Das Amtsgericht in Göttingen hat mit Blick auf die gesamten Umstände des Falls nachvollziehbar begründet, dass sich die Äußerung auf die Göttinger Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Göttinger Polizei bezog und damit hinreichend individualisiert war. Der Fall unterscheidet sich insoweit erheblich von vergangenen Fällen, in denen die Strafgerichte bei den herabsetzenden Botschaften „ACAB“ („all cops are bastards“) und „FCK CPS“ („fuck cops“) ohne zureichende Feststellungen zu Unrecht eine individualisierende Zuordnung zu bestimmten Personen und damit ein strafbares Verhalten angenommen hatten.

Sachverhalt:

Der Beschwerdeführer aus Göttingen gehört nach den Feststellungen der Strafgerichte der „linken Szene“ an und hatte in diesem Zusammenhang verschiedene Auseinandersetzungen mit der örtlichen Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Göttinger Polizei. Aus Anlass eines Strafverfahrens gegen einen Angehörigen der rechtsextremen Szene demonstrierte er gemeinsam mit anderen Personen vor dem Gerichtsgebäude. Nach den gerichtlichen Feststellungen war ihm bewusst, dass Mitglieder der örtlichen BFE vor Ort anwesend sein würden, um den Einlass in das Gebäude und das Verfahren zu sichern. Hierbei trug er einen Pullover mit der Aufschrift „FCK BFE“ gut sichtbar unter seiner geöffneten Jacke. Unter dem Pullover trug er noch ein T-Shirt mit der identischen Aufschrift, welches nach der Beschlagnahme des Pullovers zum Vorschein kam.

Das Göttinger Amtsgericht verurteilte den Beschwerdeführer wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 15 Tagessätzen. Angesichts der Vorgeschichte war das Gericht überzeugt, dass sich der Schriftzug gerade und ausschließlich auf die örtliche Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit beziehen sollte. Diese stelle, weil es sich um eine hinreichend überschaubare Personengruppe handele, ein beleidigungsfähiges Kollektiv dar. Dem Beschwerdeführer sei bewusst gewesen, dass sich Beamte der örtlichen BFE und jedenfalls andere mit der Bedeutung dieses Kürzels vertraute Polizeibeamte an diesem Tag vor Ort befinden und von seiner Schmähschrift Kenntnis nehmen würden. Die dagegen eingelegte Sprungrevision des Beschwerdeführers blieb erfolglos. Der Beschwerdeführer rügt insbesondere eine Verletzung seiner Meinungsfreiheit.

Wesentliche Erwägungen der Kammer:

Die Verfassungsbeschwerde ist jedenfalls unbegründet. Der Eingriff in die Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG durch die strafgerichtliche Verurteilung ist gerechtfertigt.

Auslegung und Anwendung des § 185 StGB durch die Fachgerichte begegnen keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Diese haben die verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Individualisierung potentiell beleidigender Schriftzüge auf konkrete Personen oder Personengruppen beachtet. Das Amtsgericht durfte aus dem gesamten Zusammenhang des Verhaltens des Beschwerdeführers, insbesondere der gerade die örtliche BFE betreffenden Vorgeschichte, annehmen, dass sich die Äußerung auf die spezifische örtliche Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit und deren Beamtinnen und Beamte bezieht.

In vergangenen verfassungsgerichtlichen Verfahren fehlte es bei den herabsetzenden Botschaften „ACAB“ („all cops are bastards“) und „FCK CPS“ („fuck cops“) an ausreichenden strafgerichtlichen Feststellungen zur personalisierenden Zuordnung dieser Äußerungen. In diesen Fällen gab es keine Vorgeschichte mit einer bestimmten Polizeieinheit. Ein planvolles, bestimmte Beamtinnen und Beamte herabsetzendes Vorgehen war aus den Feststellungen nicht erkennbar. Die Botschaften konnten daher auch als allgemeine politische Stellungnahmen zum Kollektiv „Polizei“ im Sinne des Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG verstanden werden. Ein Unterschied ergibt sich auch daraus, dass vorliegend das ausdrücklich in Bezug genommene Kollektiv der BFE - auch ohne den Ortszusatz - erheblich spezifischer und eher abgrenzbar ist als der Begriff „cops“. Bei Letzterem ist nicht einmal erkennbar, ob sich dieser auf die deutsche Polizei oder ganz allgemein auf alle Personen mit polizeilichen Funktionen auf der Welt bezieht. red










16.01.2021 • 17:13 Uhr

Innovation plus: 3 Millionen Euro für die Lehre, die immer mehr digital und online stattfindet - Tümmler: 62 Projekte

Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur stellt für die kommenden zwei Jahre im Rahmen der Förderlinie „Innovation plus“ 3 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld wird in die Entwicklung innovativer Lehr-Lern-Konzepte fließen. Insgesamt 62 Projekte profitieren von der Förderung. Eine Gutachtergruppe der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover hatte die Projekte aus insgesamt 139 Anträgen ausgewählt und zur Förderung vorgeschlagen.

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, auch in Pandemiezeiten Mittel für die Weiterentwicklung der Lehre zur Verfügung zu stellen“, so Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Denn im Fokus des Programms steht seit dem Start des Programms 2018 die Entwicklung digitaler Angebote. Wir brauchen Alternativszenarien zur Präsenzlehre zurzeit dringender denn je. Die Ergebnisse der geförderten Projekte werden online der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.“

So wird zum Beispiel an der Medizinischen Hochschule ein Projekt gefördert, das Studierenden anhand von innovativen didaktischen und digitalen Formaten Managementkompetenzen vermittelt, die notwendig für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesundheitsversorgung sind. An der Universität Oldenburg wird unter anderem ein Online-Seminar für angehende Mathematik-Lehrkräfte gefördert, in dem der Alltagsbezug der Mathematik in den Mittelpunkt gestellt werden soll.

„Innovation Plus“ ergänzt die Entwicklung des „Open Educational Ressource (OER)“-Portals. Die Ergebnisse der geförderten Projekte werden im OER-Portal veröffentlicht. Unter www.oernds.de wurden bereits erste offene Bildungsressourcen zur Verfügung gestellt. Die Projekte zeigen eine große Vielfalt an Ideen und behandeln unter anderem folgende Themen: neue Lehrformen für Seminare mit großer Teilnehmerzahl, Stärkung des Praxisbezugs, Verbesserung der Lehre durch Digitalisierung, innovative Prüfungsformen und Konzepte zum Umgang mit zunehmender Diversität der Studierenden.

Auch für das Studienjahr 2022/23 ist eine Ausschreibung geplant.

Die Verteilung aller 62 jetzt in die Förderung aufgenommenen Projekte an den Hochschulen finden Sie in der folgenden Aufstellung:

Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel 5 Projekte
Hochschule Emden/Leer 2 Projekte
Hochschule Hannover 4 Projekte
Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen 1 Projekt
Hochschule Osnabrück 4 Projekte
Hochschule WOE 4 Projekte
Medizinische Hochschule Hannover 1 Projekt
Tierärztliche Hochschule Hannover 1 Projekt
Universitätsmedizin Göttingen 1 Projekt
Technische Universität Braunschweig 6 Projekte
Technische Universität Clausthal 1 Projekt
Universität Göttingen 5 Projekte
Leibniz Universität Hannover 5 Projekte
Universität Hildesheim 5 Projekte
Universität Lüneburg 6 Projekte
Universität Oldenburg 6 Projekte
Universität Osnabrück 4 Projekte
Universität Vechta 1 Projekt
Gesamt: 62 Projekte










16.01.2021 • 14:39 Uhr

Wildemann: Schwerer Schlittenunfall mit anschließendem Rettungshubschraubereinsatz

Am Freitag kam es am frühen Nachmittag zu einem Alleinbeteiligten Schlittenunfall auf dem Rodelhang in Wildemann. Der Verunfallte stürzte nach einem Sprung mit seinem Schlitten und verletzte sich schwer. Er wurde daraufhin im Rettungshubschrauber dem zuständigen Klinikum zugeführt. Das berichtet soeben die Polizei in Goslar. ots










16.01.2021 • 14:38 Uhr

Nach Laschet-Wahl: MdB Roy Kühne rät neuem Vorsitzenden "Merz & Röttgen unbedingt einbinden"! Kanzler-Frage ist jetzt "offener"

Die heutige Digital-Wahl von Armin Laschet zum neuen Chef der Bundes-CDU ist vom örtlichen CDU-Bundestagsabgeordneten und früheren CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Roy Kühne (Northeim) soeben kommentiert worden. "Es ist kein Geheimnis, dass Armin Laschet nicht mein Favorit war. Aber jetzt ist er der neue Bundesvorsitzende. Meine Gratulation! Ich erwarte nun von ihm, dass er die unterschiedlichen Strömungen und Lager in der CDU zusammenführt. Das ist seine wichtigste Aufgabe. Das bedeutet, dass er die Herren Merz und Röttgen, die nicht die Verlierer dieser Abstimmung sind, unbedingt in seine zukünftige politische Arbeit einbindet. Ich erwarte von Armin Laschet, dass er vor allem die Herausforderungen angesichts aktueller wirtschaftlicher Probleme mit politischen Lösungen angeht"!
Eine Vorentscheidung für die Kanzler-Frage ist mit der heutigen Laschet-Wahl für den CDU-Bundestagsabgeordneten nicht gefallen. "Im Gegenteil. Die K-Frage ist jetzt offener als wenn beispielsweise Merz gewählt worden wäre".
Die Bilder dokumentieren Roy Kühne, MdB, sowie Bernd Althusmann und Silvia Breher, beide CDU-Spitzenpolitiker aus Niedersachsen, die beim heutigen digitalen Bundesparteitag in den Bundesvorstand und das Präsidum gewählt wurden.
red














16.01.2021 • 13:30 Uhr

Heute um 11 Uhr: Feuerwehr Bad Gandersheim und DRK retten verunglückten Forstarbeiter im Wald bei Brunshausen

Gutes Ende eines Unglücks am heutigen Samstag Vormittag im Wald bei Brunshausen. Westlich des Skulpturenweges war gegen 11 Uhr über 112 die Alarmmeldung eines verunglückten Forstarbeiters bei der Feuerwehr Bad Gandersheim eingegangen. Bei Baumfällarbeiten, so bestätigte das Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock, war ein Forstarbeiter unglücklich ausgerutscht. Er lag unter einem bereits geschnitten, aber nicht umgestürzten Baum. Die ebenfalls alarmierten Rettungssanitäter vermochten den Verletzten angesichts seiner schwierigen Lage an einem Steilhang nicht zu bergen. Das erledigten dann die Feuerwehrmänner mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und einer vierteiligen Steckleiter. Der Mann hatte sich einer ersten ärztlichen Diagnose zur Folge eine Beinfraktur bei dem Sturz zugezogen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus zur weiteren Versorgung gebracht. Laut Stadtbrandmeister besorgten 13 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie das eingesetzte Team des DRK die gelungene Rettung.
red/Fotos: Kai-Uwe Roßtock












16.01.2021 • 13:28 Uhr

Kalefeld-Oldenrode: Mysteriöser Diebstahl von Autokennzeichen

Tatort: Kalefeld, Untere Straße und In der Trift, Tatzeitraum: 13.Januar 2021 bis 14. Januar 2021.:
Das berichtet soeben das Polizeikommissariat Bad Gandersheim:
Unbekannter Täter entwendeten von einem Anhänger das amtliche Kennzeichen: NOM- KK 700. Auch wurde offensichtl. versucht, ein vorderes amtl. Kennzeichen von einem geparkten Ford zu entwenden. Die Täter, so wird gemutmaßt, wurden bei der Tatausführung gestört und ließen das bereits abgeschraubte Kennzeichen am Ereignisort in Oldenrode zurück. Anwohner aus den genannten Straßen werden gebeten, sanchdienliche Hinweise über verdächtige Personen /Fahrzeuge an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden.Me










16.01.2021 • 10:20 Uhr

Gefährlicher Geisterfahrer (70) auf der A 36 von der Polizei ermittelt

Die Polizei in Goslar berichtet soeben:
Bereits am Donnerstag, gegen 15:25 Uhr, befuhr der 70-jährige Fahrzeugführer eines weißen Seat Ibiza die Autobahn A36, im Bereich des Autobahndreiecks Vienenburg, in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Hierdurch kam es nach jetzigem Stand der Ermittlungen zu mindestens einer Gefährdung für weitere Verkehrsteilnehmer. Der verantwortliche Fahrzeugführer konnte durch die alarmierten Beamten festgestellt werden. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. ots










16.01.2021 • 10:12 Uhr

Diakonie-Präsident Lilie: Bei uns wird nur freiwillig geimpft - Breite Ablehnung für umstrittenen Söder-Vorstoß

In der Debatte über eine mögliche Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte hat der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, betont, die Impfungen in den Einrichtungen des evangelischen Wohlfahrtsverbandes erfolgten ausschließlich freiwillig. Das gelte für Betreute und Beschäftigte gleichermaßen.

Die Impfbereitschaft unter den Bewohnerinnen und Bewohnern sei hoch, erklärte Lilie soeben in Berlin. Viele seien dankbar, dass die Angst vor Isolation oder einer Infektion bald vorbei sei. Er ermutigte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich nun auch impfen zu lassen. Manche seien skeptisch und hätten Angst vor dem Impfstoff. Ihre Fragen und Sorgen müssten ernstgenommen werden, verlangte Lilie.

Breite Ablehnung für Söder-Vorstoß

Er sei aber zuversichtlich. Das Vertrauen in die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfungen werde wachsen, weil immer mehr geimpfte Pflegekräfte ihre Kolleginnen und Kollegen ermutigen würden, sich auch impfen zu lassen, erklärte der Diakonie-Präsident.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) war mit einem Vorstoß für eine Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte in den vergangenen beiden Tagen auf breite Ablehnung gestoßen. Er hatte angeregt, der Deutsche Ethikrat solle dazu eine Stellungnahme erarbeiten und seinen Vorschlag mit der bisher als relativ gering eingeschätzten Impfbereitschaft unter Pflegekräften begründet.epd










16.01.2021 • 10:06 Uhr

Corona-Virus-Lage am Morgen: Inzidenzwert sackt auf 82,4 im Landkreis Northeim

Die Corona-Virus-Situation am Samstagvormittag stellt sich nach Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Hannover in den nachfolgend dokumentierten Werten dar:
Der Fallwert - Inzidenz - für den Landkreis Northeim ist weiter gesunken und wird soeben mit 82,4 Fällen auf 100.000 Einwohner angegeben.
In einem Detaildokument der Neuinfektionen gegenüber dem Vortag weist das Ministerium für den Landkreis Northeim zehn neue Infektionsauffälligkeiten an laborgetesteten Personen aus. Die befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Die Detaildaten der Northeimer Kreisverwaltung werden üblicherweise erst ab Montag wieder offiziell mitgeteilt.
red/Grafik: Gesundheitsministerium Hannover










16.01.2021 • 09:53 Uhr

Verstecktes Treffen am Oberbecken des Pumpspeicherwerks: Um 22 Uhr plötzlich Corona-Kontrolle der Polizei

Am gestrigen Freitagabend, gegen 22 Uhr stellten Polizeibeamte des Polizeikommissariats Einbeck auf einem Parkplatz, im Bereich des Oberbeckens des Pumpspeicherwerkes Erzhausen in Naensen, Verstöße gegen die Niedersächsische Corona-Verordnung fest. Es hielten sich vier Personen aus vier unterschiedlichen Haushalten an einem Pkw auf. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

Jetzt haben die Erwischten Bußgelder zwischen 50 und 200 Euro zu erwarten. Die Polizeistreife soll den Parkplatz nicht rein zufällig angefahren haben, ergaben Recherchen. red/myl











16.01.2021 • 09:46 Uhr

Notbetreuung in der Corona-Virus-Katastrophe: Eltern sollen alle Kontakte vermeiden

Im Landkreis Cloppenburg - einem Corona-Hotspot-Kreis - sollen Eltern, deren Kinder in die Kita-Notbetreuung gehen, alle privaten Kontakte vermeiden. Das Jugendamt appellierte am Donnerstag an die Eltern, auf das Recht noch eine Person eines anderen Hausstands zu treffen, "in dieser schwierigen Zeit" zu verzichten. Die Kitas dürften die Notbetreuung grundsätzlich nur den Kindern ermöglichen, deren Eltern in betriebsnotwendiger Stellung in Berufen des allgemeinen öffentlichen Interesses stünden. Das Landesgesundheitsamt hatte am Mittwoch eine Sieben-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 205,6 für den Landkreis errechnet.

Die vom Land Niedersachsen genannten möglichen Härtefälle und sonstige Berufszweige berücksichtige der Landkreis aufgrund des hohen Inzidenzwertes nur noch nachrangig. "Ein Rechtsanspruch auf Notbetreuung besteht für niemanden", hieß es. Dies müsse so streng gehandhabt werden, um die Kitas und die dort arbeitenden Erzieherinnen und Erzieher zu schützen. Bereits im Dezember sei es bei gleich hohem Infektionsgeschehen zu vielen Gruppenschließungen wegen Coronafällen gekommen. Das solle in den nächsten Wochen für diejenigen, die unbedingt auf Notbetreuung angewiesen sind, vermieden werden. epd










16.01.2021 • 09:44 Uhr

Schornsteinbrand in Lamspringe - 5000 Euro Schaden

Am gestrigen Freitagabend kam es gegen 18:15 Uhr zu einem Schornsteinbrand in Lamspringe.

Aus derzeit noch ungeklärter Ursache geriet ein Schornstein in einem zurzeit unbewohnten Reihenhaus in der Lindenstraße in Brand. Wegen Renovierungsarbeiten entzündeten Berechtigte einen im Erdgeschoss gelegenen Ofen, welcher an einen innenliegenden Schornstein angebunden ist. Kurze Zeit später wurden neben einer sehr starken Rauchentwicklung auch plötzlich Flammen aus dem Schornstein festgestellt.

In dessen Folge alarmierten die Verantwortlichen die Leitstelle der Feuerwehr. Diese entsendete die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Lamspringe, Sehlem und Bad Salzdetfurth. Weiterhin werden auch Einsatzkräfte der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Hildesheim aus Groß Düngen, eine Schornsteinfegermeisterin sowie eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bad Salzdetfurth in den Einsatz eingebunden.

Durch die starke Hitzeentwicklung während des Brandes entstanden Hitzerisse an der Bausubstanz des Schornsteins. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 5000 Euro geschätzt. Zur Ermittlung der Ursache wurde der Brandort durch die Polizei beschlagnahmt.gle










16.01.2021 • 09:43 Uhr

Schandfleck am Rand des Skulpturenpfades bei Bad Gandersheim: Ungeklärte Brandstiftung

Wenn Wanderer an dem abgefackelten Insektenhotel und Unterstand am Rand des Skulpturenpfades vorbei kommen, dann reiben sich nicht wenige die Augen, schütteln den Kopf und wundern sich: Was ist denn hier passiert? Nun, schon seit längerer Zeit verstört dieses Menetekel blinder Zerstörungswut das Landschaftsbild in diesem Sektor. Alle Bemühungen, die Brandstifter ausfindig zu machen, sind ins Leere gelaufen. Die jungen Leute, denen das vorbildliche Projekt zu verdanken war, sind frustriert. Ein Wiederaufbau hat bislang nicht stattgefunden. Claus König aus Clus, der seinen Grund und Boden für den Unterstand bereitstellte, ist es wohl auch. Noch hat er wohl nicht entschieden was mit der Ruine passiert. So bleibt der Schandfleck vorerst das was er ist: unansehnlich und häßlich und ein Fremdkörper in der Naturlandschaft. Und die Spaziergänger schütteln weiter ihre Köpfe und denken sich ihr Teil. red/Foto: FisWMG










16.01.2021 • 09:40 Uhr

S-Klasse-Mercedes flüchtet mit hohem Tempo mehrfach vor Polizeikontrollen - Polizei bitte um Zeugenhinweise

Über einen mysteriösen Fall eines verirrten Mercedes S 500 berichtet soeben die Polizei im Kreis Höxter:
Ein noch unbekannter Autofahrer konnte sich am Dienstag, 12. Januar, im Bereich Höxter und Brakel mehrmals verschiedenen Polizeikontrollen entziehen. Einen Tag danach konnte der gesuchte Mercedes-Benz von der Polizei sichergestellt werden.

Zunächst bemerkte am Dienstag, 12. Januar, gegen 11:30 Uhr, ein Polizeibeamter in einem Zivilfahrzeug in Höxter an der Kreuzung Godelheimer Straße / Westerbachstraße, wie ein Mercedes Benz unvermittelt bei Rotlicht die Ampel passierte und geradeaus in Richtung Godelheim fuhr. Das Zivilfahrzeug fuhr hinter dem Mercedes, an dem rote Überführungskennzeichen mit Göttinger Städtekennung angebracht waren, hinterher. Die Beamten sahen, dass dieser auch die nächste Ampel, die bereits mehrere Sekunden Rotlicht zeigte, passierte. Andere Verkehrsteilnehmer wurden trotz der bereits längeren Rotphase von dem Mercedes nicht gefährdet.

Die Polizeibeamten folgten dem Mercedes durch die Wilhelm-Haarmann-Straße bis zur Turmstraße. Dort wendete der Mercedes und fuhr trotz Zeigen der Polizeikelle Richtung Godelheim davon.

Im Rahmen der anschießenden Fahndung erkannte ein weiteres Zivilfahrzeug den Mercedes im Bereich Brakel-Siddessen. Das Zivilfahrzeug fuhr auf der Siddesser Straße von Brakel-Frohnhausen aus in Richtung Siddessen und wurde quer zur Fahrbahn abgestellt. Der Mercedes kam diesem Fahrzeug entgegen und hielt rund 50 Meter vor der Sperre an. Der Fahrer stieg kurz aus seinem Fahrzeug aus. Als er einen neben dem Zivilwagen stehenden uniformierten Polizeibeamten erkannte, stieg er wieder ein, wendete und fuhr stark beschleunigt Richtung Siddessen davon. Auf der Strecke nach Siddessen verfolgte der Streifenwagen den Mercedes mit hoher Geschwindigkeit, dennoch war ein Anhalten des offensichtlich stark motorisierten Mercedes nicht möglich.

Auf der B252, der Ostwestfalenstraße, wurde der Mercedes noch kurzzeitig gesehen, wie er Richtung Rheder weiterfuhr. Aufgrund der deutlich überhöhten Geschwindigkeit konnte der Mercedes weiterhin nicht angehalten werden. Andere Verkehrsteilnehmer wurden während des Sichtkontaktes der Beamten zu dem Auto trotz der Geschwindigkeitsüberschreitung des Mercedes nicht gefährdet. Warum sich der Mercedesfahrer und seine Beifahrerin den Polizeikontrollen entzogen, steht nicht fest.

Am Mittwoch, 13. Januar, meldete sich bei der Polizei Höxter ein Anwohner aus Brakel-Istrup und bat um Hilfe. Am Vortag, gegen 12.30 Uhr, habe ein ihm unbekanntes Paar auf seinem Hinterhof ungefragt einen schwarzen Mercedes-Benz ohne Kennzeichen abgestellt. Da der Anwohner an seinem Haus eine Telefonnummer angebracht hatte, kontaktierten ihn die Nutzer des Mercedes und gaben an, ihr Fahrzeug aufgrund einer Panne dort abgestellt zu haben. Der Fahrer sagte zu, das Fahrzeug spätestens am nächsten Vormittag abschleppen zu lassen. Weiterhin bat der Fahrer darum, gegen Zahlung der Spritkosten und einer Aufwandsentschädigung mit seiner Begleiterin nach Paderborn gebracht zu werden. Der hilfsbereite Istruper erklärte sich dazu bereit.

Als sich der Mercedes-Fahrer am nächsten Tag entgegen der Absprache nicht meldete, rief der Anwohner aus Istrup die Polizei an und erklärte, dass ein Mercedes ohne Kennzeichen auf seinem Grundstück stehe. Die Polizeibeamten stellten fest, dass es sich bei dem Fahrzeug um den Mercedes handelt, der sich am Vortag den Polizeikontrollen entziehen konnte. Es stellte sich heraus, dass der hochwertige Mercedes S 500 bei einem Autohaus in Hannoversch Münden am Montag, 11. Januar, für eine Probefahrt ausgeliehen, jedoch nicht zurück gebracht wurde. Am nächsten Tag hatte sich die Kaufinteressentin bei dem Händler gemeldet und angegeben, eine Panne gehabt zu haben. Das Auto sei zudem wegen Falschparken abgeschleppt worden.

Die Polizei stellte den Mercedes-Benz zur Spurensicherung und Eigentumssicherung sicher. Der Fahrer des Mercedes ist aktuell nicht bekannt. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug oder den Insassen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Höxter, Telefon 05271/962-0, zu melden. /ell










15.01.2021 • 19:06 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Hier spricht Eventmanagerin Rebecca Siemoneit-Barum

Zu den angenehmen Terminen für einen Journalisten gehörte in dieser Woche die aktuelle Begegnung mit dem neuen Aushängeschild der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Mit der befristeten Verpflichtung von Rebecca Siemoneit-Barum, bekannte Schauspielerin bei den Gandersheimer Domfestspielen, in der TV Kultserie in der Berliner Lindenstraße, Entertainerin aus Einbeck, Dschungelkämpferin in Kalifornien und Zirkusfrau im Göttinger Winterzirkus, ist der LaGa Bad Gandersheim ein origineller Coup gelungen. Wir haben darüber bereits reportiert.

Nun hatte das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bei der Barum-Audienz im Hauptquartier der LaGa die freundliche Gelegenheit, der weiteren Eventmanagerin bei der Landesgartenschau Fragen zu stellen - zu ihrem neuem Job und wie die Aufnahme im Team passiert. Hier Rebecca Siemoneit-Barum live bei der Landesgartenschau ... die bekanntlich im April 2022 für ein halbes Jahr stattfinden soll. Mit 460.000 Besuchern, das sind pro Tag rund 3000. Rebecca soll mit ihren Event-Ideen dazu beitragen, dass dieses wahnsinnig ehrgeiziges Ziel gelingt.

red/Fotos/Video: Fis WMG










15.01.2021 • 18:18 Uhr

Trotz dramatischer Zunahme der Corona-Infektionen: Evangelische Landeskirche Braunschweig hält an umstrittenen Präsenzgottesdiensten fest

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig hat angesichts der verschärften Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ihre Handlungsempfehlungen für ihre rund 300 Gemeinden aktualisiert. Danach sind Gottesdienste unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln weiter möglich. "Bei Einhaltung der geltenden Bestimmungen stellten diese "kein außerordentliches Infektionsrisiko" dar, betont Landesbischof Christoph Meyns in einem am Donnerstag veröffentlichten Begleitschreiben.

Kritiker von Präsenz-Gottesdiensten sehen das differenzierter. Die Menschenasammlungen in und außerhalb der Kirchen würden sehr wohl ein erhöhtes Ansteckungsrisiko mit dem lebensgefährlichen Virus bedeuten. Das dürfe nicht weiter ignoriert werden.


Bischof Meyns hält dagegen und ließ weiter offiziell verbreiten:
Angesichts der Präsenzgottesdienste an Weihnachten lägen keine Rückmeldungen über Ansteckungen vor. Die derzeitigen Kontaktbeschränkungen bedeuteten keine automatische Absage von Gottesdiensten. Eine Entscheidung darüber müsse aufgrund der jeweiligen Verhältnisse vor Ort getroffen werden. Diese Eigenverantwortung entspreche dem evangelischen Kirchenverständnis, so der Landesbischof.

Insbesondere der Konfirmandenunterricht solle jedoch bis zum 31. Januar möglichst digital gestaltet werden, empfiehlt die Landeskirche. Gleiches gelte für Proben und Unterricht in der Kirchenmusik, sofern kein konkreter Einsatz im Gottesdienst vorbereitet werden müsse. Auch Gruppen und Kreise in den Kirchengemeinden sollten möglichst auf Treffen verzichten. Zur braunschweigischen Landeskirche gehören rund 320.000 Gemeindemitglieder im Südosten Niedersachsens und Teilen Sachsen-Anhalts.
red/eped/Foto: Fis WMG










15.01.2021 • 18:08 Uhr

Markoldendorf: Ohne Versicherungsschutz mit dem Auto unterwegs - Halter ist jetzt auch dran

Am heutigen Freitag, 15. Januar 2021, wurde in der Ilmebahnstraße im Flecken Markoldendorf (gehört zu Einbeck) , gegen 02.45 Uhr ein Pkw VW Golf in Höhe der Tankstelle angehalten. Bei der Überprüfung des Autos stellten die Beamten fest, dass die Kennzeichen keinen Zulassungsstempel hatten. Der Fahrer, ein 25 Jahre alter Mann aus Dassel nahm das Auto also in Betrieb, obwohl kein Versicherungsschutz bestand. Der auf dem Beifahrersitz befindliche Fahrzeughalter (28), ebenfalls aus Dassel, wusste um den Umstand. Gegen die beiden Männer wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.pap










15.01.2021 • 18:04 Uhr

Impfstoff-Hersteller "BioNTech & Pfizer" schwächelt: "Lieferprobleme sind ein Schlag ins Kontor", empört sich Ministerin Reimann

Das unglaubliche Chaos bei Produkten und Lieferungen für Corona-Schutzimpfungen geht weiter:

„Die Gesundheitsministerinnen und -Minister der Länder haben heute Nachmittag die Nachricht erhalten, dass Deutschland und damit auch Niedersachsen in den nächsten Wochen weniger Impfstoff von BioNTech und Pfizer erhalten wird, als uns angekündigt war. Das ist ein echter Schlag ins Kontor.

Als Grund wurden uns Umstellungen im Produktionsprozess in einem Werk des Herstellers Pfizer genannt. Die Lieferung über rund 68.000 Impfdosen, die wir in Niedersachsen für den 19. Januar erwarten, ist nach Angaben des Bundes und des Herstellers nicht betroffen und soll wie geplant eintreffen. Es wird aber erwartet, dass die Folgelieferungen in den nächsten Wochen kleiner ausfallen werden. BioNTech/Pfizer konnte heute noch keine konkreten Angaben dazu machen, in welchem Umfang dies zu erwarten sei.

Schon die ursprünglich für Niedersachsen angekündigten rund 60.000 Impfdosen pro Woche waren zu knapp, um alle impfberechtigten Personen mit der höchsten Priorität in unserem Bundesland zügig impfen zu können und nun könnte es noch länger dauern. Unsere Impfstruktur mit 50 Impfzentren im ganzen Land ist ausgesprochen leistungsfähig, das haben die guten Impfzahlen der letzten 10 Tage ganz deutlich gezeigt. So lange wir aber nicht zuverlässig und kontinuierlich mit Impfstoff beliefert werden, können wir das Potential dieser Infrastruktur nicht vollständig ausschöpfen.

Ich habe deshalb die klare Erwartungshaltung, dass sich die Stabilität der Lieferungen so schnell wie möglich verbessert. Jede kurzfristige Änderung der Impfstoffmenge hat ganz konkrete Auswirkungen auf unsere Lieferpläne und führt bei den Menschen, die sehnlichst auf eine Impfung warten, zu Enttäuschung und in den Kommunen, die die Impfzentren betreiben, zu massiver Unsicherheit." red












15.01.2021 • 17:56 Uhr

Kommunalwahl-Uhr "tickt" ... noch 235 Tage: Bad Gandersheims Stadtbrandmeister a.D. und CDU- Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens kandiert für den Northeimer Kreistag

Im neuen Jahr finden wichtige Wahlen statt: Besonder die Christdemokraten sind voller Spannung. Schon an diesem Wochenende geht es los. Die CDU kürt einen neuen Bundesvorsitzenden. Hier stehen die Kandidaten fest. Auch auf lokaler und regionaler Ebene sind bei den Christdemokraten die Weichen auf Wahlen gestellt. Erste Personalentscheidungen sind bei bekannten Persönlichkeiten getroffen. Das bestätigte brandaktuell Bad Gandersheim CDU-Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens. "Ja, ich werde mit Sicherheit und mit Freude bei der Wahl zum Northeimer Kreistag erneut antreten", versicherte der frühere Stadtbrandmeister in der Roswithastadt. Bei der letzten Wahl hatte er in Bad Gandersheim bereits ein beachtliches Ergebnis erzielt.

"Diesmal möchte ich es schaffen", ist der engagierte Parteivorsitzende voller Tatendrang. Es ist seit einigen Jahren bemüht, neuen Schwung in die politische Basisarbeit einzupflegen. Hier hat er sich mit seinen Aktivitäten für eine neue Selbstdarstellung der lokalen Union gut in Szene gesetzt. Ahrens hat sich dabei der digitalen Techniken bedient. Sehenswert seine Videoclips in den Auslagen der CDU-Geschäftsstelle in der Neustadt. Ahrens leidenschaftlicher Einsatz lässt sich an einem seiner Leitmotive gut beschreiben: "Stell' Dir vor es sind Wahlen, und keiner geht hin!" Engagement in politischen Parteien und Einsatz bei Wahlen sind für Günter Ahrens Grundpfeiler unserer Demokratie - auch und besonders auf lokaler Ebene. Dabei ist er ein Verfechter gemeinschaftlicher Lösungen - auch über Parteigrenzen hinweg. "Eben zum Wohl unseres Landkreises und unserer Stadt".

Auf die Frage, inwieweit er sich für ein Mandat im Bad Gandersheimer Stadtrat bewerben wird, blieb Günter Ahrens seiner Linie treu, mit voreiligen Ankündigungen nicht übers Ziel hinauszuschießen. "Ich weiß es noch nicht. Das ist für mich noch nicht entschieden", so seine ehrliche Ansage. Seine Entscheidung dürfte im Zusammenhang mit der Klärung von Rahmenbedingungen stehen, soweit eine vorsichtige Andeutung von ihm.

Die Kommunalwahlen in Niedersachsen mit Stadtrats- und Kreistagswahl sowie den beiden Direktwahlen für einen Landrat/in und Bürgermeister/in in Bad Gandersheim finden in 235 Tagen - am 12. September 2021 - statt. Am 26. September sind dann die Bundestagswahlen/und möglich Stichwahlen für Landrat/Bürgermeister.
red










15.01.2021 • 17:26 Uhr

Einbeck-Wenzen: Zwei Einbrüche - Kettensägen und Laptop gestohlen

Ein Sägewerksbesitzer aus der Einbecker Ortschaft Wenzen hat am Freitag, 15. Januar 2021, gegen 07.20 Uhr der Polizei Einbeck einen Einbruch in seinen Betrieb in der Burgstraße gemeldet. Dem 58-Jährigen ist bei Betreten des Gebäudes eine Beschädigung an der Eingangstür aufgefallen. Im Innern hat er dann ein offenstehendes Fenster bemerkt. Bislang unbekannte Täter haben sich demnach zunächst erfolglos an der Eingangstür zu schaffen gemacht, um dann ein Fenster aufzubrechen, um so in die Räumlichkeiten zu gelangen. Hier entwendeten sie dann zwei Akku-Kettensägen sowie eine Motorkettensäge und ein Akku-Flex, alles von der Marke Stihl. Der Schaden beläuft sich insgesamt auf rund 1500 Euro.

Der Geschädigte hat zudem ein beschädigtes Fenster bei einem auf den gleichen Grundstück befindlichen Gebäude festgestellt, in dem sich ein Fachgeschäft für Haushaltsgeräte befindet. Auch hier haben sich der/die Täter Zugang durch ein Fenster verschafft. Es wurden sämtliche Räumlichkeiten betreten. Laut Angaben des hierzu Geschädigten wurde ein Laptop der Marke Acer entwendet. Die Schadenshöhe beläuft sich etwa 500 Euro. Zeugen, die in der Nacht zum Freitag diesbezüglich Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck. pap











15.01.2021 • 16:55 Uhr

Milupa ruft aus Vorsorgegründen die Produkte "Milupa Kindermüsli Früchte" zurück - Apfelstiele gefunden

Milupa ruft aus Vorsorgegründen in Deutschland die Produkte "Milupa Kindermüsli Früchte / Milupa Kindermüsli Bircher / Milupa Kinder-Porridge Hafer & Früchte" zurück. Es sind ausschließlich die nachfolgend aufgeführten Sorten mit den hier genannten MHDs betroffen. Die Produkte wurden ab dem 11.09.2020 ausgeliefert und sind in Drogeriemärkten und Lebensmitteleinzelhandel sowie online erhältlich:

- Milupa Kindermüsli Früchte 400g, MHD: 28.12.2021
- Milupa Kindermüsli Bircher 400g, MHD 26.10.2021, 19.12.2021, 18.01.2022
- Milupa Kinder-Porridge Hafer & Früchte 400g, MHD 20.10.2021, 01.12.2021, 16.01.2022
Wir rufen diese Produkte vorsichtshalber zurück, da in einigen Produkten Apfelstiele gefunden wurden. Diese können in Ausnahmefällen in die Atemwege gelangen und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen - wie Verletzungen im Mundraum - führen. Apfel ist eine der Zutaten in diesen Produkten.

Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte haben für uns stets die oberste Priorität. Vor diesem Hintergrund bedauern wir, dass diese Produkte nicht unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit einer Charge getrockneter Apfelstückchen, die von einem Lieferanten als Zutat in den genannten Produkten verwendet wurden. Wir haben sofortige Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass unser Lieferant weiterhin unsere strengen Standards für Lebensmittelqualität und -sicherheit einhält. Nach Untersuchungen sind wir sicher, dass keine weiteren Chargen dieses Produktes mit einem anderen Mindesthaltbarkeitsdatum sowie andere Milupa Produkte betroffen sind.

Der Rückruf wird in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Behörden durchgeführt.

Eltern sollen die betroffenen Produkte mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr verfüttern. Wenn Eltern betroffene Produkte zu Hause haben, sollen sie sich bitte an den Milupa Elternservice unter 0800 737 5000 wenden oder die Ware dort zurückgegeben, wo sie erworben wurde. Milupa sorgt für Ersatz oder erstattet die damit verbundenen Kosten.

Milupa Nutricia GmbH
Am Hauptbahnhof 18
60329 Frankfurt am Main
Bei Fragen können sich Verbraucher gerne kostenfrei unter 0800 737 5000 an den Milupa Elternservice wenden.
red/Quelle: Milupa










15.01.2021 • 16:41 Uhr

Bestes Beispiel: Bad Gandersheims Ordnungsamtschef Frank Biener empfängt Bürger hinter Plexiglas-Corona-Schutzscheibe

Heute ein angemeldeter Termin wegen einer Ordnungsamtsangelegenheit beim Chef des Ordnungsamtes in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim Frank Biener. In seinem Büro in der "Wilhelmsburg" die neueste Schutzmaßnahme gegen nicht ausschließende Ansteckungsrisiken beim Publikumsverkehr. Der Ordnungsamtsleiter begrüßt den Bürger in gebührenden Abstand durch Ansprache. Zwischen ihm und dem Bürger ist eine eine transparente Plexiglasschutzscheibe aufgebaut. Sie ist auch zweckmäßig, wenn eine zweite Mitarbeiterin im Büro arbeitet. Dann ist für beide Beschäftigten auch Maskenpflicht angesagt, erklärt Frank Biener.
Übrigens: wo in den Rathausbüros kein Publikumsbetrieb stattfindet sind Trennscheiben nicht unbedingt zwingend aufgebaut. Wichtig für Bürgerinnen und Bürger ist die Regelung, so bekräftigt der Leiter des Ordnungsamtes, dass bei unabweisbaren Präsenzterminen bitte eine Voranmeldung mit der jeweiligen Dienstleistungsstelle in der Stadtverwaltung angesagt ist. Dann wird der Bürger/in jeweils individuell und persönlich in die ansonsten abgeschlossene Verwaltung hereingelassen. Selbstverständlich ist Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
red/Foto: FisWMG










15.01.2021 • 16:19 Uhr

Waldpädagogikzentren der Niedersächsischen Landesforsten als außerschulische Lernstandorte BNE anerkannt

Die Niedersächsischen Landesforsten sind der größte Forstbetrieb in Niedersachsen und bewirtschaften ca. 330.000 Hektar Landeswald. Zu den vielfältigen Aufgaben gehören neben der Waldpflege und Waldbewirtschaftung auch der Naturschutz und die Bildungsarbeit. Die von den Landesforsten betriebenen Waldpädagogikzentren (WPZ) sind nun vom Niedersächsischen Kultusministerium in das Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernstandorte BNE aufgenommen worden.

Das Netzwerk ermöglicht den Austausch mit anderen Akteurinnen und Akteuren in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Das ist ein toller Erfolg und eine hohe Anerkennung für die jahrzehntelange, intensive Bildungsarbeit der Landesforsten. Sie blicken auf eine 60- jährige Erfahrung in der forstlichen Bildungsarbeit zurück, beginnend mit den ersten Waldeinsätzen von Jugendlichen im Harz. Informations- und Bildungseinrichtungen wie diese tragen dazu bei, dass unsere Schülerinnen und Schüler gut auf ein Leben in dieser sich verändernden Welt vorbereitet werden. Mit der Aufnahme in das Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernstandorte BNE möchte das Land einen Beitrag leisten, die Bildungsarbeit der Einrichtungen zu unterstützen, sie in Niedersachsen noch bekannter zu machen", betonte Minister Tonne.

In Niedersachsen stehen derzeit elf Waldpädagogikzentren zur Verfügung, wobei neun Häuser einen Mehrtagesbetrieb in Form von Jugendwaldeinsätzen bzw. Klassenfahrten ermöglichen. Dieser Mehrtagesbetrieb mit Jugendwaldeinsatz ist als Alleinstellungsmerkmal zu werten: Jugendliche arbeiten zusammen mit Forstwirten an realen Lernanlässen in Bezug zu nachhaltiger Waldentwicklung. Als Ziel des pädagogischen Angebots für den gesetzlichen Bildungsauftrag wird die Bedeutung des Waldes als wichtige Lebensgrundlage vermittelt. Dabei werden fächerübergreifende Ansätze mit ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten im Sinne von BNE für das pädagogische Konzept genannt.

Die ausgezeichneten Einrichtungen sind im Einzelnen:
01 - WPZ Weser-Ems mit der Außenstelle Forstamt Neuenburg
02 - WPZ Elbe-Weser 03 - WPZ Lüneburger Heide - Walderlebnis Ehrhorn und Haus Ehrhorn
04 - WPZ Hahnhorst
05 - WPZ Ostheide - Haus Oerrel und Haus Siedenholz
06 - WPZ Hannover - Hildesheim
07 - WPZ Wisentgehege
08 - WPZ Weserbergland Neuhaus im Rolling (Foto)
09 - WPZ Göttingen - RUZ Reinhausen, Haus Rotenberg und Haus Steinberg
10 - WPZ Harz - Haus Ahrendsberg und HarzWaldHaus
11 - WPZ Waldforum Riddagshausen

Die Bildungsarbeit der WPZ richtet sich an Kinder und Jugendliche aller Schulformen von der Grundschule über die weiterführende Schule bis zu abiturrelevanten Fachinhalten. Ebenso gibt es Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und Studienseminare. Darüber hinaus werden auch Freizeitprogramme für die Öffentlichkeit angeboten.
red/Foto: WPZ Neuhaus/Solling











15.01.2021 • 16:11 Uhr

Digitaler Themenabend: Impfung gegen COVID-19 - 21. Januar 2021 18 Uhr - Jetzt schon Fragen stellen! Wichtiger Terminhinweis!

Die ersten Impfungen starteten kurz vor Jahresende 2020 mit der EU-weiten Zulassung für den Impfstoff von Biontech/Pfizer.

In der ersten Januarwoche 2021 hat die EU auch einen zweiten Corona-Impfstoff des US-Konzerns Moderna zugelassen. Niedersachsen hat am 27. Dezember 2020 mit dem Impfen gegen COVID-19 in Alten- und Pflegeheimen begonnen.

Doch wer ist jetzt eigentlich wann dran und warum gibt es diese Reihenfolge? Ist der Impfstoff überhaupt sicher? Gibt es Nebenwirkungen? Warum gibt es nur so wenig Impfstoff?

Gemeinsam mit der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Carola Reimann, Dr. med. Matthias Bernd - Chef des Hausärzteverbands in Niedersachsen, Professor Dr. Dirk Heinz - Wissenschaftlicher Leiter des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und Professor Dr. Stefan Dübel - Leiter der Abteilung Biotechnologie an der Technischen Universität (TU) Braunschweig, möchten wir Ihre Fragen beantworten und über Mythen und Wahrheiten zum Thema Impfen sprechen.

Die Moderation übernimmt Susanne Thiele - Leiterin der Presse und Kommunikation des HZI in Braunschweig.

Seien Sie unter folgendem Link live dabei und stellen Sie Ihre Fragen:

https://www.youtube.com/watch?v=8VVhztLS3Fw&feature=youtu.be

Sie haben schon jetzt eine konkrete Frage? Schicken Sie uns Ihre Fragen bis zum 20. Januar, 11 Uhr, an pressestelle@ms.niedersachsen.de. Wir sammeln Ihre Fragen und beantworten diese live während der Veranstaltung.

red










15.01.2021 • 13:52 Uhr

Roy Kühne: Start des Corona-Teilhabe-Fonds - Frische Gelder für Sozialkaufhäuser und Behindertenwerkstätten

Auch die Inklusionsunternehmen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen waren in den letzten Monaten stark von der Corona-Pandemie betroffen. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den sogenannten Corona-Teilhabe-Fonds auf den Weg gebracht. Das Ministerium hat nun eine Förderrichtlinie erlassen und eine Verwaltungsvereinbarungen mit den Bundesländern getroffen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne weist darauf hin, dass seit dem 1. Januar 2021 beim Integrationsamt des Landes Niedersachsen Förderanträge für den Zeitraum September 2020 bis März 2021 gestellt werden können.

Die Zuschüsse aus dem Corona-Teilhabe-Fonds bestehen aus einer Liquiditätsbeihilfe in Höhe von 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten, die nicht durch die Einnahmen gedeckt sind.
Dabei ist die Beihilfe nicht von der Anzahl der Beschäftigten oder der Betriebsgröße abhängig und kann im Einzelfall bis zu 800.000 Euro betragen. Erstattungsfähig sind auch Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld oder anderweitig gedeckt sind.
Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn der Liquiditätsengpass bereits durch eine andere staatliche Förderung ausgeglichen ist.
Die Auszahlung der Liquiditätsbeihilfe erfolgt unverzüglich nach der Bewilligung.

Bis zum 30. Juni 2021 hat der Antragsteller in einer Schlussabrechnung die tatsächlichen Einnahmen, Kosten und gegebenenfalls andere Unterstützungsleistungen nachzuweisen. Ergibt sich dabei, dass der Liquiditätsengpass geringer ist als anfangs angenommen, sind zu viel gezahlte Leistungen zurückzuzahlen. red/Foto: Fis WMG











15.01.2021 • 13:49 Uhr

Autofahrerin übersieht Radler und verletzt ihn durch Kollision

Ereignisort: Nörten-Hardenberg, Lauenförder Straße, Ereigniszeitpunkt: Donnerstag, 14. Januar 2021, 06.30 Uhr:

Donnerstagmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 446 in Höhe der Einmündung zur B 3 (Fahrtrichtung Northeim) ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrradfahrer leicht verletzt wurde.
Eine 54-jährige Autofahrerin aus Nörten-Hardenberg befuhr mit ihrem Pkw Ford die Lauenförder Straße/ B 446 in Richtung Northeim. Im Einmündungsbereich zur B3 übersah sie einen 52-jähringen Radfahrer. Dieser war mit seinem Pedelec auf dem Radweg in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs. Durch den Zusammenstoß stürzte der Moringer mit seinem Fahrrad auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei leicht. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Am Ford entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 250 Euro, am Pedelec ca. 150 Euro. köh










15.01.2021 • 13:44 Uhr

Falsch geparkter Pkw führt zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen - Heroin und Geldsumme beschlagnahmt - Später entlassen

Nachdem die Polizei Hildesheim am gestrigen Vormittag (14.01.2021) zunächst einem Hinweis auf einen falsch geparkten Ford Galaxy in der Schwemannstraße nachging, an dem sich entwendete Kennzeichen befanden, kam es in der Folge zur Sicherstellung des Fahrzeuges, der Beschlagnahme von Drogen und Bargeld sowie zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen.

Der Hinweis auf den Pkw ging durch den Landkreis Hildesheim bei der Polizei ein. Bei einer Überprüfung durch eine zivile Streifenbesatzung wurden zwei Männer angetroffen, die sich in das Fahrzeug setzten und offenbar mit dem Ford wegfahren wollten.

Eine Kontrolle der Personen sowie des Fahrzeuges ergab, dass neben den Kennzeichen auch der Ford im Bereich Hannover gestohlen wurden. Ferner lag im Pkw ein weiteres Kennzeichenpaar, das ebenfalls aus einem Diebstahl stammt.

Die Männer, bei denen es sich um einen 53-jährigen Hildesheimer sowie einen 35-jährigen aus dem Raum Hannover handelt, wurden festgenommen und zur Wache in die Schützenwiese verbracht. Der Pkw und die entwendeten Kennzeichen wurden sichergestellt.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden im Rahmen der weiteren Ermittlungen sowohl der Ford als auch die Wohnung des 53-jährigen durchsucht. Dabei stießen die Beamten im Fahrzeug und den Wohnräumen des Mannes auf Heroin im unteren dreistelligen Gramm-Bereich. Ferner wurde ein mittlerer vierstelliger Bargeldbetrag gefunden. Die Betäubungsmittel und das Geld wurden beschlagnahmt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Tatverdächtigen nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. jpm










15.01.2021 • 13:39 Uhr

Northeim-Sudheim: Brand einer Küchenzeile in Bürogebäude - 40 Feuerwehrkräfte löschen Feuer

Gestern Nachmittag (16.50 Uhr) brannte eine Küchenzeile in einem Bürogebäude in Sudheim, Stadtweg. Gegen 16.50 Uhr entdeckte ein 42- jähriger Moringer den Brand in der Küchenzeile und alarmierte die Rettungskräfte. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch einen technischen Defekt eines Wasserkochers. Die Feuerwehr war mit ca. 40 Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand schnell abgelöscht. Der Brandentdecker wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Northeimer Krankenhaus eingeliefert. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2500 Euro geschätzt. köh











15.01.2021 • 13:26 Uhr

Dramatische Minuten heute in der Baderstraße in Bad Gandersheim - Freiwillige Feuerwehr rettet Patienten

Dank eines beherzten Einsatzes von Rettungskräften und Nachbarn ist heute Vormittag in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim hoffentlich ein Menschenleben gerettet worden. Aus der Baderstraße war bereits am gestrigen Abend ein Notruf an Rettungsarzt und Sanitäter abgegangen. Ein Anwohner hatte schwere gesundheitliche Probleme. Die alarmierten Kräfte zogen später wieder ab.Die Lage schien geregelt. Über Nacht muss sich die Situation verschärft haben. Vormittags wurden erneut die Rettungskräfte alarmiert. Diesmal fiel die Entscheidung: Der Patient muss sofort in ein Krankenhaus. Die dann auftretenden Herausforderungen, den Patienten sicher in den bereitstehenden Rettungswagen zu bekommen, löste die Bad Gandersheimer Freiwillige Feuerwehr (mit Drehleiter vor Ort) in professioneller Manier. Dann konnte der bekannte Bad Gandersheim in eine Klinik nach Seesen gebracht werden. Wegen der zurückgelassenen Tiere (u.a. Papageien) kümmerten sich in einer ersten Spontanaktion die Mitglieder des Tierschutzvereins Bad Gandersheims. Der geretteten Persönlichkeit gelten beste Genesungswünsche!
red/Foto: Fis WMG










15.01.2021 • 11:34 Uhr

Verdacht der Marktmanipulation-Strafverfahren gegen Prof. Dr. Martin Winterkorn vorläufig eingestellt

Mit Beschluss vom 14.01.2021 hat die 16. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Braunschweig das Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG Prof. Dr. Martin Winterkorn auf den Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig vorläufig eingestellt (Az. 16 KLs 75/19).

Eine Einstellung des Strafverfahrens gem. § 154 Abs. 2 StPO nach Erhebung der öffentlichen Anklage kommt in Betracht, wenn die zu erwartende Strafe im Hinblick auf die Straferwartung wegen einer anderen Tat nicht beträchtlich ins Gewicht fällt. Davon geht die Wirtschaftsstrafkammer aus, weil die Straferwartung im sogenannten NOx-Verfahren (Az. 6 KLs 23/19), in dem Prof. Dr. Martin Winterkorn ebenfalls angeklagt ist, deutlich höher ist als in dem Verfahren wegen Marktmanipulation nach WpHG und im Falle einer Verurteilung in beiden Verfahren eine Gesamtstrafe zu bilden wäre. Dabei würde die Verurteilung wegen der Marktmanipulation nicht zu einer wesentlichen Erhöhung der Gesamtstrafe führen.

Nachdem die 6. Wirtschaftsstrafkammer in dem Eröffnungsbeschluss des NOx-Verfahrens vom 08.09.2020 ( Az. 6 KLs 23/19) unter anderem gegen den Angeklagten Prof. Dr. Martin Winterkorn einen hinreichenden Tatverdacht wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angenommen hat, beträgt der Strafrahmen hier mindestens 1 Jahr bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe.

Der Straftatbestand der Marktmanipulation wird dagegen mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft.

Gegen die vorläufige Einstellung gem. § 154 StPO gibt es keine Beschwerdemöglichkeit.

Die Anklage wegen des Verdachts der Marktmanipulation richtete sich ursprünglich gegen drei Angeschuldigte. Während die Kammer mit Beschluss vom 24.09.2020 ( vgl. Pressemitteilung vom 24.09.2020) die Anklage gegen Prof. Dr. Martin Winterkorn zugelassen und Hauptverfahren eröffnet hat, ist das Verfahren gegen die vormals Mitangeschuldigten, den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch und den Vorstandsvorsitzenden Dr. Herbert Diess der Volkswagen AG, im Mai 2020 gegen Zahlung von jeweils 4,5 Millionen Euro an die Staatskasse eingestellt worden (§ 153a StPO).

Voraussichtlicher Prozessbeginn im NOx-Verfahren ist am 25. Februar 2021.
red










15.01.2021 • 11:28 Uhr

Mutmaßliches Diebesgut in Bad Lauterberger Wohnung entdeckt - Herkunft unbekannt, Eigentümer gesucht

Während eines Einsatzes aus anderem Grund haben Beamte der Polizei Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) Anfang der Woche in einer Wohnung mehrere mutmaßlich gestohlene Gegenstände entdeckt. Im Einzelnen handelt es sich um einen Motor (Foto), Dämmmaterial (Foto), einen "Thule"-Fahrradträger, einen Rasenmäher (Foto), zwei Fahrräder (Foto) und einen "Gardena"-Mähroboter (Foto). Zur Herkunft befragt, konnte der Wohnungsmieter keine plausiblen Angaben machen. Es wird vermutet, dass die Sachen möglicherweise aus Einbrüchen in Gartenlauben stammen könnten.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Lauterberg unter Telefon 05524-9630 entgegen.jk/Foto: Polizei
















15.01.2021 • 11:14 Uhr

Neues Konjunkturpaket in Amerika

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Weniger spektakuläre Ereignisse als intensive Aktivitäten hinter den Kulissen bewegten die Finanzmärkte in der abgelaufenen Woche. In den USA arbeitet die neue Regierung Biden an einem weiteren, mittlerweile dem sechsten, Corona-Konjunkturpaket. Dies bedeutet einerseits eine Verbesserung des Wachstumsausblicks für die US-Wirtschaft, andererseits jedoch auch einen weiteren hohen Kapitalbedarf für den Staatshaushalt. Dies ließ die Renditen an den Anleihemärkten nach langer Zeit wieder ansteigen, was vorübergehend auch bei Bundesanleihen zu beobachten war. Für die Aktienmärkte wiederum sind steigende Zinsen Gift, allerdings war die Dosis noch zu gering, um Rückgänge bei Anteilsscheinen auszulösen. Dabei half auch, dass die Notenbanken sich sofort äußerten, ihre Geldpolitik aufrecht zu erhalten, was dämpfend auf den Renditeanstieg wirkte.

Geldpolitik nach der Krise

In der kommenden Woche tagt der Europäische Zentralbankrat. Mit neuen Maßnahmen angesichts der zu erwartenden Verschärfung des Lockdowns ist nicht zu rechnen, da die Notenbank bereits ein umfangreiches Paket auf den Weg gebracht hat. Trotz der schwierigen Umstände für die Wirtschaft schielen die Finanzmärkte bereits auf die Zeit nach Corona und erwarten Aufschlüsse über die künftige Geldpolitik. Ferner werden Stimmungsumfragen aus der europäischen Wirtschaft veröffentlicht. Diese werden zeigen, dass eine robuste Industrie sich zur wichtigen Stütze für die europäische Gesamtwirtschaft entwickelt hat.











15.01.2021 • 10:37 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 16 Neu-Infizierte und zwei Personen sind wieder gesund- Bad Gandersheim Fallzahl sinkt auf 17 - Kalefeld mit 38 Infektionen auffällig

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1187 (+16) Corona-Infektionen bekannt geworden. 955 Personen (+2) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 87,7 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 213 (+14) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 17 (-1), Bodenfelde 12 (0),Dassel 7 (0),Einbeck 49 (+3),Hardegsen 8 (0), Kalefeld 13 (+3), Katlenburg-Lindau 6 (+1),Moringen 36 (+8),Nörten-Hardenberg 5 (0),Northeim 46 (+1) undUslar 14 (-1) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 1068 Personen (Stand: 14.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 0,8 Prozent.lpd










15.01.2021 • 10:36 Uhr

Anklage gegen 24-jährigen Einbecker Brandstifter Leon K. von der Staatsanwaltschaft in Göttingen erhoben - 16 Brandstiftungen und 33 Betrugstaten in Hotels

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat gegen einen 24 Jahre alten Mann aus dem Großraum Braunschweig/Wolfsburg, der früher in Einbeck wohnhaft war, Anklage vor der großen Strafkammer des Landgerichts Göttingen erhoben. In einer offiziellen Pressemitteilung der Behörde von soeben heißt es ergänzend: Ihm werden 16 Brandstiftungen, die Unterschlagung eines Pkw sowie 33 Betrugstaten zum Nachteil von Hotelbetreibern und Tankstelleninhabern zur Last gelegt.

Der Angeschuldigte soll zunächst im Juli 2020 in Hildesheim unter dem Vorwand, eine Probefahrt durchführen zu wollen, einen Pkw VW Golf VII 4 Motion mit einem Zeitwert von 37.000 € erlangt haben. In der Folgezeit soll er das Fahrzeug genutzt haben, um im Zeitraum vom 25.8.2020 bis 14.9.2020 Brände zu legen. Ab dem 25.8.2020 soll er in Einbeck insgesamt 9 Gartenlauben und einen Schuppen durch Brandsetzung zerstört haben. Am 29.8.2020 soll er dann ein unbewohntes Wohnhaus in Einbeck in Brand gesetzt haben, welches komplett ausbrannte. Am 30.8.2020 soll er im Einbecker Ortsteil Kohnsen ein Strohlager entzündet haben. Das Feuer griff auf den Dachstuhl der daneben befindlichen Scheune in Teilbereichen über, so dass ein Sachschaden in Höhe von 35.000 € entstand. Am selben Tattag soll er in Einbeck/Rotenkirchen an einem landwirtschaftlichen Gebäude die hölzerne Fassadenverkleidung sowie ein Tor in Brand gesetzt haben. Durch ein frühzeitiges Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Vollbrand verhindert und die Gefahr beseitigt werden, dass dort gelagerter Flüssigdünger detoniert.

Des weiteren werden dem Angeschuldigten die Inbrandsetzung eines Holzstapels in Einbeck/Rittierode am 31.8.2020 sowie die Inbrandsetzung einer Fachwerkscheune mit einem darin befindlichen Strohlager in Einbeck/Stroit am 4.9.2020 zur Last gelegt. Durch das Feuer wurde die Scheune vollständig zerstört. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 250.000 €. Durch das Entzünden einer Scheune in Einbeck/Dassensen am 7.9.2020 soll ein weiterer Sachschaden in Höhe von 15.000 € entstanden sein. In vier weiteren Fällen soll der Angeschuldigte ab dem 9.9.2020 in Einbeck und Northeim große Mengen an Strohballen - in einem Fall alleine 2.000 Stück - entzündet haben.

Zum Zeitpunkt der letzten Tat wurde der Angeschuldigte in unmittelbarer Tatortnähe durch eine Wildkamera fotografiert, wodurch er identifiziert werden konnte. Während des gesamten Tatzeitraums vom 28.7.2020 bis 21.9.2020 soll der Angeschuldigte an zahlreichen Tankstellen getankt haben und anschließend mit dem Pkw davongefahren sein, ohne die Tankrechnungen zu begleichen. Des Weiteren soll er in dieser Zeit in diversen Hotels übernachtet und diese verlassen haben, ohne die Kosten für die Übernachtung sowie Speisen und Getränke beglichen zu haben.
Der Angeschuldigte hat sämtliche Taten eingeräumt. Er hat angegeben, planlos durch Niedersachsen gefahren und ab Ende August 2020 die Brände gelegt zu haben. Die Brandlegungen seien für ihn ein entlastendes Ventil gewesen. Er habe in diesen Momenten keine Sorgen und Probleme gespürt. Im Nachhinein bereue er es, diese Dinge getan zu haben.red
Der Angeschuldigte konnte am 22.9.2020 in einem Hotel in Königslutter durch Einsatzkräfte des mobilen Einsatzkommandos des Landeskriminalamtes festgenommen werden. Er wurde anschließend dem zuständigen Ermittlungsrichter in Göttingen vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Seit dem 22.9.2020 befindet sich der Angeschuldigte in Untersuchungshaft. red/Foto: Kreisfeuerwehr Northeim










15.01.2021 • 10:32 Uhr

Persönlicher Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern -Landrätin Astrid Klinkert-Kittel richtet die persönliche Telefonsprechstunde ein

Die größte Herausforderung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist die Reduzierung der persönlichen Kontakte. „Leider leidet darunter seit geraumer Zeit auch der direkte Austausch“, stellt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bedauernd fest.
Um direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, bietet sie deshalb jetzt telefonische Bürgersprechstunden an. In Einzelgesprächen möchte sie sich Zeit nehmen, für die Angelegenheiten, oder Fragen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Northeim. Egal, ob es um eine gute Idee für den Landkreis geht, es um Fragen über die Arbeit der Kreisverwaltung geht oder auch mal Dampf abgelassen werden soll. „Ich freue mich auf den Austausch“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Ganz Ohr für die Anrufenden ist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ab der kommenden Woche immer mittwochs in der Zeit von 9:30 bis 10:30 Uhr und donnerstags in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr. Wer einen Gesprächstermin wahrnehmen möchte, kann sich im Vorzimmer der Landrätin unter Telefon 05551/708404 anmelden. Dabei sollte möglichst auch schon das Thema angeben werden.lpd










15.01.2021 • 10:30 Uhr

Elvershausen: Mehrere hundert Meter Kupferkabel entwendet

Tatort: Katlenburg-Lindau, Taake, Tatzeitraum: Mittwoch, 13. Januar 2021, 16 Uhr, bis Donnerstag, 14. Januar 2021, 17 Uhr:

In der Nacht zu Donnerstag wurden mehrere hundert Meter Kupferkabel von einer Privatbaustelle in Katlenburg-Lindau/Elvershausen entwendet.
Unbekannte Täter nahmen ca. 200 bis 300 Kilogramm alte Stromkabel von dem Grundstück eines zurzeit unbewohnten Einfamilienhauses widerrechtlich mit. Dadurch entstand ein Schaden in Höhe von ca. 400 Euro.

Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen geben können, wenden sich bitte an die Polizeistation Katlenburg unter 05552-7092415.köh










15.01.2021 • 08:41 Uhr

Heute Morgen heftige Razzia der Polizei gegen türkisch-libanesische Großfamilie: Pistorius lobt Ermittlungserfolg gegen Clan-Kriminalität - 300 Spezialkräfte im Einsatz

Am heutigen Freitagmorgen haben Ermittlerinnen und Ermittler der bei der Polizeidirektion Oldenburg eingerichteten „Sonderkommission Clan" insgesamt 18 durch das Amtsgericht Verden erlassene Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die betroffenen Wohnungen und Geschäftsräume befinden sich in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Vorangegangen waren umfangreiche Ermittlungen, die sich gegen Teile einer türkisch-libanesischen Großfamilie aus dem Bereich Achim und Bremen richten, wo der Schwerpunkt der Durchsuchungen lag.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt soeben „Ich freue mich sehr über diesen erfolgreichen Schlag gegen ein kriminelles Clan-Netzwerk in Achim, der der Polizei Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Verden gelungen ist. Dieser Erfolg ist ein weiterer Beleg für die herausragende Arbeit der niedersächsischen Polizistinnen und Polizisten und aller anderer Beteiligten in den Sicherheitsbehörden und der Justiz, bei denen ich mich herzlich bedanke. Dies zeigt, dass unsere Null-Toleranz-Strategie gegenüber der Clankriminalität aufgeht. Der heutige Ermittlungserfolg belegt erneut, dass wir den Rechtsstaat durchsetzen."

In Niedersachsen unterstützten Kräfte der Zentralen Polizeidirektion, Kräfte des Mobilen Einsatzkommandos sowie Diensthundeführer der Polizeidirektion Oldenburg die Ermittlerinnen und Ermittler der „SoKo Clan" bei den Durchsuchungsmaßnahmen. Insgesamt waren rund 300 Polizeikräfte in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen im Einsatz. red











15.01.2021 • 08:33 Uhr

Angeblicher Unfall - Trickdiebe ergaunern mehrere tausend Euro bei Schockanruf in Göttingen

Mithilfe eines Schockanrufes haben Unbekannte am Mittwoch (13.01.21) in Göttingen eine Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen. Die verängstigte Frau übergab das Geld eigenen Schilderungen zufolge am Nachmittag in der Klinkerfuesstraße an ein vermutlich 14 Jahre altes Mädchen. Dieses flüchtete mit der Beute in Richtung Schiefer Weg.

Der Geldübergabe ging ein Anruf am Vormittag voraus, in dem sich eine unbekannte Frau als angebliche "Tochter" der Seniorin ausgab. Die Betrügerin schilderte, dass sie einen Unfall verursacht habe, bei dem eine schwangere Frau verletzt worden sei. Aufgrund dessen habe das Amtsgericht nun U-Haft angeordnet, die sie nur durch Zahlung einer Kaution umgehen könne. Hierfür benötige sie jetzt dringend Bargeld.

Das unbekannte Mädchen, an das die besorgte Frau daraufhin am Nachmittag das Geld aushändigte, soll wie folgt ausgesehen haben:

Ca. 14 Jahre alt, ca. 150 cm groß, bekleidet mit dunkler Steppjacke, Jeans, weiß-bunt gestreifter Mütze und Mundschutz.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.

Die Polizei Göttingen rät:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehende Personen.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.

Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.

Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.

Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom. jk










14.01.2021 • 17:32 Uhr

Ministerin Reimann schickt 210.000 Corona-Schutzimpfungs-Briefe an über 80-Jährige

Land würde sich freuen über zusätzliche lokale Information der Impfberechtigten durch die Kommunen

Das beigefügte Schreiben, in dem das Sozialministerium die impfberechtigten Personen, die 80 Jahre und älter sind, über den Start und den Ablauf der Terminvergabe informiert, wird ab Anfang der kommenden Woche postalisch versandt.

Das Schreiben enthält im Wesentlichen die Information, dass die ersten Termine in den 50 Impfzentren im Land ab dem 28. Januar 2021 unter der Telefonnummer 0800 99 88 665 oder über das Onlineportal www.impfportal-niedersachsen.de vergeben werden. Diese Webseite wird am kommenden Montag, den 18. Januar, zunächst mit allgemeinen Informationen zur Covid-Impfung online gehen, das Portal zur Terminvergabe öffnet dann am 28. Januar.

Mit dem Anschreiben soll neben den Informationen in den Medien und auf den Internetseiten der Landesregierung ein weiterer Weg beschritten werden, um die im ersten Schritt impfberechtigten Niedersächsinnen und Niedersachsen zu erreichen. Das Land steht darüber hinaus in einem engen Austausch mit Verbänden und Krankenkassen, um den Start der Terminvergabe in der Gruppe der Menschen über 80 so breit wie möglich zu kommunizieren und bekanntzumachen.

Das Sozialministerium würde sich sehr freuen, wenn die Kommunen die Informationen zum Start der Terminvergabe in den Impfzentren zusätzlich lokal über eigene Anschreiben an alle bei ihnen lebenden über 80-Jährigen kommunizieren würden. Herzlichen Dank für dieses Angebot der kommunalen Spitzenverbände. Das Land übernimmt selbstverständlich die Kosten für diese Versandaktionen. Das Sozialministerium wird den kommunalen Spitzenverbänden dafür ein Musterschreiben zur Verfügung stellen. Vor Ort kann das Schreiben des Landes dann um Informationen über lokale Angebote wie beispielsweise Fahrdienste zu den Impfzentren für nicht mobile Impfberechtigte ergänzt werden.

Das Anschreiben des Sozialministeriums, das in der kommenden Woche an rund 210.000 Haushalte aus der Datenbank der Deutsche Post Direkt GmbH verteilt wird, finden Sie im Anhang dieser Mitteilung und im Internet unter www.niedersachsen.de/coronavirus

red/Screen Brief /Sozialministerium

















14.01.2021 • 17:05 Uhr

Notruf Innenstadt: Christian Grascha im Gespräch mit Anja Barlen-Herbig zum ersten Webtalk im neuen Jahr

Am Mittwoch, 20. Januar 2021, lädt Christian Grascha zum ersten Webtalk im Jahr 2021 ein. Virtuell zu Gast ist Anja Barlen-Herbig, Geschäftsführerin der Einbeck Marketing GmbH. Der Titel lautet „Notruf: Innenstadt?“. Die Videokonferenz beginnt um 20 Uhr und ist für eine Stunde angesetzt.

Die Innenstädte schlagen Alarm. Seit Anfang November 2020 befinden Sie sich im Lockdown – erst im Lockdown Light, seit Mitte Dezember im kompletten Lockdown. Stadtmarketing und Standortmarketing sind seit dem März 2020 in einer Art Ausnahmezustand. Veranstaltungen, Märkte, verkaufsoffene Sonntage – alle Planungen dazu sind mit dem Hintergrund der Pandemie nur eingeschränkt möglich. Perspektiven aus der Politik dazu gibt es wenig. Dies muss geändert werden!
Christian Grascha lädt zu einem regen Gedankenaustausch ein. Probleme sollen klar definiert werden, damit die Politik vor Ort und im Land Lösungen entwickelt.

Die Einwahldaten für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de mit ihrem Skype Benutzernamen an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Skype: Die Einwahl funktioniert über einen Gastzugang, bei dem immer nur von Skype eine Nummer vergeben wird, die 24 Stunden einen Zugang für diese Unterhaltung gewährleistet. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden. red












14.01.2021 • 16:46 Uhr

NDR berichtet: Anklage gegen mutmaßlichen Serienbrandstifter von Einbeck

Jetzt kommt der mutmaßliche Brandstifter von Einbeck, Leon K., vor Gericht. Im vorigen Jahr hatte die Brandserie für großes Aufsehen in Einbeck und Umgebung gesorgt. Medien wie der NDR berichten über die Anklageerhebung durch die Göttinger Staatsanwaltschaft. Sie bestätigte den Bericht. Auf Nachfrage hatte die Staatsanwaltschaft Göttingen dem Redaktionsnetzwerk erklärt, der mutmaßliche Brandstifter, der auch Betrugsdelikte zur Last gelegt werden, habe kein umfassendes Geständnis abgelegt.

In der NDR-Mitteilung heißt es unter anderem: "Im vergangenen Sommer hat ein Serienbrandstifter in Einbeck (Landkreis Northeim) sein Unwesen getrieben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Göttingen Anklage gegen den Verdächtigen erhoben. Sie legt dem 24 Jahre alten Mann 16 Brände in Gartenlauben, Strohlagern und einer Scheune zur Last, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Neben den Feuern wirft die Anklagevertretung dem bei Braunschweig lebenden Mann 33 Betrugsdelikte vor. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest."
Quelle: NDR/Staatsanwaltschaft Göttingen/Foto: Kreisfeuerwehr Northeim










14.01.2021 • 16:34 Uhr

Römerschlacht am Harzhorn: Trotz Corona-Virus-Katastrophe voll Optimismus für 2021 - ein Jahresrückblick

Mit Spannung und Vorfreude begann das Jahr 2020. Ein ganz besonderes sollte es für das römisch-germanische Schlachtfeld am Harzhorn werden, denn die Eröffnung des Rundweges als dritte Stufe des Ausbaus war für den Beginn der Sommersaison geplant und der Publikumsmagnet „Römer-Germanen-Familientag“ stand als Mai-Event bevor.

Die Jahresplanungen liefen neben dem üblichen Gästebesuch in Führungen, Schulevents und Kindergeburtstagen seit Januar auf Hochtouren. Außerdem hatte die Geschäftsführung der praeteritum gGmbH mit Erfolg für alle drei Standorte einen öffentlichen Aufruf gestartet, um neue Guides anzuwerben. Für das Harzhorn meldeten sich 15 Interessierte. Was für eine Aussicht, sich in Zukunft noch besser und intensiver um alle Gäste kümmern zu können! Der Anschub war gegeben, die drei Leuchttürme der Region nach innen und außen zu verbinden und so regional und überregional vermarkten zu können.

Zur bereits angelaufenen Kooperation mit dem Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim kam die mit der BBS Einbeck hinzu. Schüler*innen des 12.Jahrgangs hatten sich als Schulprojekt fächerbezogen bereit erklärt, neue, junge Ideen für die Museumspädagogik und „social media“ zu entwerfen. Begleitet von ihren Lehrkräften gab es dazu im Januar und Februar Schulungen am Harzhorn, um Hintergrundinformationen aus erster Hand zu erwerben. Alle Arbeiten wurden fristgerecht fertig und präsentiert.

Jäh unterbrochen wurden aller Fleiß und die Anstrengungen durch den ersten Corona-Lock-Down, sodass es am 15. März die vorerst letzte Gästeführung am Harzhorn gab. Das bedeutete für das Harzhorn-Team, sich einer zusätzlichen, neuen Herausforderung zu stellen, um den nötigen Maßnahmen zu trotzen: Kreativität war angesagt, mentale Stärke, Teamgeist und der Wille, präsent zu bleiben in einer nach außen stillen Zeit.
In diesem Sinn folgten diverse Videokonferenzen, Facebook- und Twitter- Auftritte und Beiträge im alle drei Monate erscheinenden Newsletter. So wurde es in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis, dem dortigen Gesundheitsamt, sowie der Geschäftsführung der praeteritum gGmbH ermöglicht, dass im Zuge der Corona-Lockerungen das Harzhorn als Freilichtmuseum als einer der ersten Orte in Niedersachsen am 21. Mai den Betrieb für Gäste wiederaufnehmen durfte. Das Haus musste geschlossen bleiben. Die Terrasse des neuen Holzpavillons wurde zum Info-Point. Hygiene-und Hausordnungen wurden den Regularien angepasst erarbeitet, um dem Ansturm der erwarteten Gäste gerecht zu werden. Um ordnungsgemäß die notwendigen Schutzlisten zu führen und die Anfragen der Gäste sinnvoll beantworten zu können, hat das Harzhorn-Team die neuen Online-Buchungen in die eigenen Hände genommen.
Aus Kontaktgründen musste die Gästezahl pro Führung zahlenmäßig begrenzt werden. Außerdem wurden Headsets angeschafft, um einen absolut reibungslosen Ablauf mit Abstandsregeln zu gewährleisten. So konnten an Sonntagen bis zu sechs Gästeführungen durchgeführt werden. Organisationstalent, innere Ruhe und Gelassenheit bei Guides und Gästen war das Gebot der Stunde, und ab 14.Juni konnten die Gäste sogar nach jeder Führung auch wieder das Infogebäude betreten, das dafür mit Wegführung und Abgrenzung extra präpariert wurde. In den Sommerferien konnten im Außenbereich unter den jeweils geltenden Bestimmungen sogar die gewohnten Ferienpassaktionen stattfinden. Eine herausragende Bereicherung der Events bedeutete der Ankauf neuer Zelte für den Nachbau eines römischen Feldlagers. Ein Meilenstein in der weiteren Entwicklung des Harzhorns war dann die offizielle Eröffnung des Rundweges durch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel am 17.Juli.
Welchen Stellenwert das Harzhorn inzwischen in der Öffentlichkeit und bei den römisch-germanischen Darstellern, den sogenannten Reenactors, einnimmt, bewies am 13.September der Römer-Germanen-Familientag, auch wenn er diesmal in kleinerem Rahmen und mit großen Beschränkungen durchgeführt wurde. Begeistert hatten sich so viele Reenactors wie noch nie zuvor bereiterklärt, das Harzhorn-Team an diesem Tag zu unterstützen. Die kleinen und großen Gäste waren dankbar und hocherfreut, bei sommerlichem Wetter endlich wieder draußen zu sein und dabei vielfältige Angebote zu erleben.

Nicht zuletzt ist es einigen neuen Harzhorn - Guides zu verdanken, dass dieser Tag mit über 300 Gästen unter Corona - Bedingungen so erfolgreich wurde. Sie hatten sich trotz verschobener offizieller Schulung, die zumindest zu einem Teil erst im Oktober stattfinden konnte, soweit intensiv und eigenständig mit dem Harzhorn auseinandergesetzt, dass sie hier schon eine große Hilfe waren und seitdem auch bei Schulevents eingesetzt werden konnten. Den Schulen war nämlich in der Zeit zwischen den Sommer- und Herbstferien wieder die Möglichkeit gegeben, einen Tagesausflug zu unternehmen, und das Harzhorn füllte sich fast wie in guten, alten Tagen.

Doch der nächste Lockdown kam mit der vorläufigen Schließung des Hauses und der dann folgenden vorerst letzten Führung am 1.November. So ist es aktuell wieder still am Harzhorn; der Wald hat durch notwendige Fällungen einer großen Zahl kranker Bäume an mehreren Punkten des Rundweges ein vollkommen anderes Gesicht bekommen, ähnelt so dem Jahr des Harzhornereignisjahres 235 n.Chr. bedeutend mehr und wartet nun auf einen erneuten Frühling. Das Harzhorn-Team hat sich vorgenommen, wieder kreativ und willensstark präsent zu bleiben.

Facebook- und Instagram-Auftritte und die Versendung des Newsletters mit neuen Informationen rund ums Harzhorn wechseln sich ab. Die Hoffnung bleibt bestehen, die Sommersaison eröffnen zu können und den nächsten fest eingeplanten Römer-Germanentag-Familientag am 2. Mai mit einem schönen Event begehen zu können.
An dieser Stelle sei vorerst allen Gästen herzlich gedankt, die trotz oder gerade wegen Corona ihr Interesse am Harzhorn durch persönlichen Besuch oder im Internet gezeigt haben. Auf ein frohes, gesundes Wiedersehen freut sich das ganze Harzhorn -Team. lpd/ Foto: Irene Söffker











14.01.2021 • 16:27 Uhr

Verein Atomfreies Drei- Ländereck erhält Förderung von Stiftung Atomerbe wg. Würgassen

Vor kurzem erhielt der Verein Atomfreies 3-Ländereck e.V. die Zusage, dass er zu den ersten Initaitven gehört, die eine projektbezogene Förderung von der atiftung atomerbe https://www.stiftung-atomerbe.de/ erhalten. Die Entscheidung fiel dann, die Förderung besonders öffentlichkeitswirksam zu verwenden, und den Blick besonders auf den Aspekt der Logistik und die mutmaßlichen Transportrouten zu lenken, um diese ins Bewußtsein der betroffenen ortsansäßigen Bürger der jeweiligen Ortschaften in der Region zu bringen.
"Würgassen wurde in einem fragwürdigen Auswahlverfahren zur Drehscheibe für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Atommüll Deutschlands bestimmt. Ein ungeeigneter Standort in einer der verkehrsmäßig am schlechtesten ausgebauten Regionen Deutschlands für ein Logistikprojekt mit derartigen Ausmaßen, zudem 132 Kilometer entfernt zum geplanten Einlagerungsort Schacht Konrad.

Spötter sprechen sogar vom "größten Autobahnring Deutschlands" mit maximaler Enfernungen zu allen Autobahnaschlüssen über kurvige, schlecht ausgebaute Straßen, enge Brückenunterführungen durch zahlreiche Ortschaften direkt vorbei an den Häusern zigtausender Anwohner, so Heinrich Wenisch. "Vielen Betroffen sind wahrscheinlich die Ausmaße und die persönliche Betroffenheit noch gar nicht bewußt."

"Wir haben dazu eine auffällige Plaktierung entworfen und produzieren lassen, durch die wir entlang dieser mutmaßlichen Transportstrecken den Focus der breiten Öffentlichkeit auch optisch einerseits auf die zur Zeit mangelhafte Infrastruktur und zum anderen auf die immense Zahl an zusätzlichen Atomtransporten lenken möchten, die 30 Jahre lang durch unsere Dörfer rollen sollen, und die Region und Umwelt durch Millionen zusätzliche Transportkilometer belasten würden. Dadurch möchten wir auch weitere Mitstreiter motivieren, sich am Widerstand gegen das geplante ZBL zu beteiligen", so Edith Götz. "Im Namen des gesamten Vereins bedanken wir uns herzlich bei bei der stiftung atomerbe für die Unterstützung unserer Vorstandsarbeit."

Auf dem Bild von links: Vorstandsmitglieder Heinrich Wenisch und Edith Götz.










14.01.2021 • 16:23 Uhr

Gleichstellungsstelle des Landkreises Northeim: Das neue Frauenadressbuch ist da!

Das Frauenadressbuch des Landkreises Northeim wurde zum fünften Mal neu aufgelegt und steht nun frisch gedruckt für alle Interessierten zur Verfügung.
Im Landkreis Northeim gibt es eine Vielzahl von Einrichtungen, Vereinen, Verbänden und Gruppen, die sich mit ihren Angeboten an Frauen wenden. Das Frauenadressbuch ist ein Wegweiser für Frauen, die Beratungsangebote oder Anlaufstellen suchen.
Im Frauenadressbuch sind neben Frauengruppen und -einrichtungen auch Institutionen aufgeführt, die sich sowohl an Frauen als auch an Männer richten. Dabei wurden jene Angebote ausgewählt, die für Frauen von besonderem Interesse sind. Dazu wurden weitere Angebote aus Südniedersachsen und Hannover aufgenommen, die für die Region Bedeutung haben.
Die gedruckte Broschüre kann bei der Gleichstellung angefordert werden (Ira Scheer, Telefon 05551 708319 oder per Mail an ischeer@landkreis-northeim.de). Eine Datei zum Downloaden des Frauenadressbuches steht auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle zur Verfügung.
lpd/Fotos: Frauenadressbuch
















14.01.2021 • 12:40 Uhr

Corona-Impfungen im Landkreis Northeim: Die erste Charge mit rund 1.000 Impfdosen ist verimpft

Im Landkreis Northeim werden seit dem 5. Januar Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen durch derzeit zwei Mobile Impfteams durchgeführt. Etwas mehr als eine Woche später konnte so bisher 1.068 Personen (wir berichteten) eine erste Impfung verabreicht werden. Geimpft wird momentan ausschließlich mit dem mRNA-Impfstoff der Firma BioNTech und Pfizer, da andere Impfstoffe nicht zur Verfügung stehen. Die erste Impfstoffcharge ist damit jetzt verimpft. „Anfang nächster Woche erwarten wir die nächste Lieferung“, erklärt Frank Beckmann, Leiter des Impfzentrums. Derzeit gehen die Verantwortlichen auf Kreisebene davon aus, dass den ersten Personen ab der letzten Januarwoche (4. KW) auch die zweite Impfdosis verabreicht werden kann.

Die beiden mobilen Impfteams haben bislang in folgenden Einrichtungen geimpft:
• Stiemerling Senioren-Residenz in Northeim
• Alten- und Pflegeheim der Inneren Mission Northeim
• DRK Wohn- und Pflegezentrum Am Wieter in Northeim
• Seniorenzentrum in Moringen
• Teilbereiche Senioren- und Pflegeheim Weighardt GbR in Northeim

In der kommenden Woche sollen dann Alten- und Pflegeheime im Gebiet der Stadt Uslar von den mobilen Impfteams angesteuert werden.
Die geschätzte Impfquote liegt aktuell bei den Bewohnerinnen und Bewohnern bei etwa 92 % und bei den Beschäftigten bei rund 75 Prozent.

Zwischenzeitlich liegt erfreulicherweise die Genehmigung dafür vor, anstelle von fünf nunmehr 6 Einzeldosen aus einer Mehrfachdose zu entnehmen. Theoretisch könnten mit dieser Lieferung dann 1.170 Personen aus jeder Charge geimpft werden. „Die Erfahrungen aus der Praxis haben aber gezeigt, dass teilweise keine 6. Spritze mit der notwendigen Füllmenge aus dem vorhandenen Rest aufgezogen werden kann“, so Beckmann zu den neuen Vorgaben.
Im Laufe der aktuellen Woche konnten aber auch erste Personen der höchsten Priorität nach der Coronavirus-Impfverordnung im Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle geimpft werden. Es handelt sich dabei um Personal aus den Alten- und Pflegeheimen, welches sich erst nach dem Besuch der mobilen Impfteams für eine Impfung entschieden hat oder am Tag der Impfung in der Einrichtung verhindert waren. Auch das Personal des Impfzentrums - darunter auch die Impfärzte – und auch erstes Personal des Rettungsdienstes (Notärzte und Rettungssanitäter), haben eine erste Impfung im Impfzentrum erhalten. Sobald wieder Impfstoffe verfügbar sind, sind im Impfzentrum sukzessive Impfungen für Mitarbeitende aus Krankenhäusern (Intensivstationen, Notaufnahmen, Onkologie) und ambulanten Pflegediensten vorgesehen.
„Wir konnten so auch die Betriebsabläufe testen und an der einen oder anderen Stelle optimieren“, führt Frank Beckmann zu den ersten praktischen Erfahrungen im Impfzentrum aus.

Alle vorgenannten Personengruppen zählen nach der Corona-Impfverordnung zu der Personengruppe mit der höchsten Priorität.
Der weit überwiegende Teil der Impfstoffe ist jedoch auch weiterhin für die Senioren- und Pflegeheime vorgesehen. Von daher werden bis auf weiteres nur relativ wenige Impfungen im Impfzentrum erfolgen können.

Das Land beabsichtigt alle Menschen in Niedersachsen, die das 80. Lebensjahr bereits vollendet haben, über die Möglichkeit sich impfen zu lassen anzuschreiben. Eine Terminvergabe soll ab dem 28. Januar 2021 über die Terminhotline des Landes (Telefon 0800/9988665) möglich sein.

Aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Menge an Impfstoffen werden jedoch nicht alle Impfberechtigten der höchsten Priorität sofort einen Termin bekommen können. Das Impfzentrum des Landkreises Northeim erhält nach den aktuellen Planungen des Landes Niedersachsen nur alle 13 Tage eine Lieferung von etwa 1.000 Impfeinheiten. Dies bedeutet, dass rechnerisch wöchentlich nur 500 Impfungen durchgeführt werden können. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wann mit einer Lieferung größerer Impfstoffmengen und einer Steigerung der Impfzahlen gerechnet werden kann. „Wir werden daher alle noch viel Geduld benötigen, bis tatsächlich alle, die eine Impfung wünschen, auch tatsächlich geimpft werden können“, macht Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deutlich. lpd

Das Bild zeigt die Northeimer Stadthalle, in der das Impfzentrum für den Landkreis Northeim eingerichtet ist. Foto: lpd












14.01.2021 • 12:30 Uhr

Auf vereister Fahrbahn mit Sommerreifen unterwegs - Polizei erinnert an weitere Konsequenzen

Ein Autofahrer ist am Mittwoch, 13. Januar, auf vereister Fahrbahn bei Bad Driburg (Landkreis Höxter) gegen Leitschutzplanken geprallt und verletzte sich dabei.

Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr auf der K18 bei Bad Driburg. Ein 56-jähriger Mann fuhr mit seinem BMW Kombi auf der Nebenstrecke des Stellbergs Richtung Bad Driburg und kam auf schneebedeckter und vereister Fahrbahn in einer engen Rechtskurve aufgrund der Witterungsverhältnisse nach links von der Straße ab. Am Straßenrand prallte der 5er BMW, der mit Sommerreifen gefahren wurde, gegen die Leitschutzplanke. Der Fahrer verletzte sich bei dem Aufprall leicht. Eine ärztliche Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Der BMW, der nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit war, wurde erheblich an der linken Fahrzeugseite beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an dem BMW und an der Leitschutzplanke wird insgesamt auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Der 56-jährige Autofahrer wird nun ein Bußgeld zahlen müssen.

Fahrzeugführern, die ohne erforderliche Winterreifen unterwegs sind, drohen zudem unangenehme Konsequenzen durch einen eingeschränkten Versicherungsschutz bei einem Verkehrsunfall. /ell/Foto: Polizei










14.01.2021 • 12:14 Uhr

Bund der Steuerzahler: Politische Angriffe auf Schuldenbremse unverantwortlich! Schuldenuhr "tickt"

Die Schulden des Landes Niedersachsen wachsen seit Jahresbeginn um 35 Euro pro Sekunde und damit deutlich langsamer als im Corona-Krisenjahr 2020 (278 Euro). Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler zeigt bei der (heutigen) Umstellung einen Stand von 69,406 Milliarden Euro. Im Juli des Jahres wird mit einer Überschreitung der symbolischen 70-Milliarden-Euro-Grenze gerechnet. „Die Pandemie lässt die Landesschulden in nur zwei Haushaltsjahren von 60 auf 70 Milliarden Euro anschwellen. Daraus resultiert eine künftige Finanzbelastung, die der Notlage geschuldet ist und weitgehend hingenommen werden muss. Zu einer Fortsetzung kreditfinanzierter Landeshaushalte darf es jedoch nicht kommen. Die Schuldenbremse funktioniert, sie 'atmet'. Sie darf weder gesetzlich aufgeweicht noch missachtet werden“, erklärt BdSt-Vorsitzender Bernhard Zentgraf.

Der Bund der Steuerzahler rügt scharf, dass das „süße Gift der Staatsverschuldung“ von Teilen der Politik wieder ungeniert als Heilmittel angepriesen wird. Kredite zur Haushaltsfinanzierung auch in Normalzeiten würden ummantelt mit dem Argument der Zukunftsvorsorge. Es würden mehrjährige Investitionsprogramme in die Infrastruktur, den Klimaschutz, die Bildung oder Digitalisierung auf dem politischen Reißbrett entworfen und zur Finanzierung eine Lockerung oder gar Beseitigung der verfassungsrechtlichen Schuldenbremse angemahnt.

Dazu erklärt Zentgraf: „Die öffentlichen Haushalte sind groß genug, um auch wichtige Zukunftsinvestitionen zu finanzieren. Die Prioritäten müssen dafür allerdings anders gesetzt werden. Wer wie Ministerpräsident Stephan Weil die reguläre Kreditfinanzierung des Haushalts wieder salonfähig machen will, will sich im Grunde von jeglichen fiskalischen Zwängen befreien. Die Kosten einer solchen Politik nach dem Motto 'Kaufe jetzt – zahle später' tragen dann Kinder und Enkelkinder, die heute noch gar nicht wählen und damit mitentscheiden können. Unsere parlamentarische Demokratie braucht die Schuldenbremse als Selbstschutz. Denn Regierungen haben häufig nicht die langfristige Solidität öffentlicher Finanzen im Blick, sondern die nächste Wahl. Regierungen und Parlamente brauchen deshalb die Selbstverpflichtung zum Haushalten nach dem Vorbild der 'schwäbischen Hausfrau'. Die Politik muss beachten: Alle zwei Stunden verschuldet sich das Land Niedersachsen in diesem Jahr im Wert von einem kleinen Einfamilienhaus (255.250 Euro). Das darf so nicht weitergehen!“

Den aktuellen Werten der Schuldenuhr liegt der im Dezember 2020 beschlossene Landesetat 2021 zu Grunde. Er enthält Ausgaben von knapp 36 Milliarden Euro und Einnahmen von 34,4 Milliarden Euro. Das strukturelle Defizit in Höhe von knapp 1,6 Milliarden Euro wird durch Nettoneukredite in Höhe von 1,12 Milliarden Euro und Rücklangenentnahmen in Höhe von 467 Millionen Euro gedeckt. Für die Neukredite 2021 führt die Landesregierung die schwache Konjunktur, also wirtschaftliche Störungen aufgrund der Pandemie an. Die Schuldenbremse erlaubt in diesen Fällen Ausnahmen vom Kreditaufnahmeverbot, verpflichtet das Land aber, diese Kredite bei guter Konjunktur wieder restlos zu tilgen. Für die „Notlagen-Kredite“ des Jahres 2020 hatte der Landtag einen langen Tilgungszeitraum von 25 Jahren beschlossen. red










14.01.2021 • 12:04 Uhr

Landwirte investieren in Klima- und Umweltschutz - Land pulvert 12 Millionen Euro dazu

Die im vergangenen Jahr angebotene Landesförderung für Investitionen landwirtschaftlicher Betriebe zur Verbesserung des Nährstoffeinsatzes ist stark nachgefragt worden. Die Landesregierung hatte insgesamt 12 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, davon wurden rund 10,32 Millionen Euro bewilligt. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Dass die Fördermaßnahme so gut angenommen wurde, freut mich sehr und ist ein toller Erfolg. Die Landwirtinnen und Landwirte haben die Zeichen der Zeit erkannt und investieren in den Umweltschutz und damit auch in den langfristigen Fortbestand ihrer Betriebe“.

Bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) waren insgesamt 666 förderfähige Anträge eingegangen und konnten noch vor Weihnachten bewilligt werden. Von den bewilligten Mitteln wird etwa die Hälfte (5,24 Millionen) für Wirtschaftsdüngerlagerkapazitäten verwendet, die von 115 Landwirtinnen und Landwirten zusätzlich zum gesetzlich Vorgeschriebenen errichtet werden. Weitere vier Millionen Euro dienen dem Kauf fortschrittlicher Landtechnik, bei der die digitale Steuerung für positive Umwelteffekte sorgt. 477 der Anträge beziehen sich hierauf. Die restlichen Anträge betreffen weitere Maßnahmen wie beispielsweise die gasdichte Abdeckung von Güllelagern. „Jede dieser Beschaffungen ist ein kleines Plus für unsere Umwelt“, so Ministerin Otte-Kinast. „Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LWK für ihr trotz des engen Zeitrahmens großes Engagement.“

Hintergrund: Die Landesregierung hatte 2020 insgesamt 12 Millionen Euro für Maßnahmen zur Verbesserung des Nährstoffeinsatzes bereitgestellt – sowohl für Investitionen als auch für Beratungsangebote zu diesem Themenfeld. Gefördert werden beispielsweise Investitionen in Wirtschaftsdüngerlager, Abdeckung vorhandener Lagerstätten, Gülleaufbereitungsanlagen und bestimmte digital gesteuerte Landtechnik. Dafür gibt es einen Zuschuss von 35 Prozent der Investitionskosten.

Die Fortführung dieses Gedankens geschieht durch das Investitions- und Zukunftsprogramm des Bundes, das seit dem 11. Januar 2021 bei der Rentenbank beantragt werden kann. red










14.01.2021 • 11:59 Uhr

Kalefeld: Zwei Schwerverletzte nach Glätteunfall - Beifahrerin mittels Rettungsschere geborgen

Am gestrigen Donnerstag, 14.01.21, gegen 01.45 Uhr befuhr ein 22-jähriger Northeimer gemeinsam mit einer 27-jährigen Beifahrerin mit seinem Pkw Opel Corsa die B445 aus Rtg. Kalefeld kommend in Rtg. Sebexen. Ausgangs einer Linkskurve verlor der 22-jährige vermutlich aufgrund schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Hierbei stieß er mit der Beifahrerseite gegen ein am Fahrbahnrand stehenden Baum. Durch den Unfall wurde der Pkw derart beschädigt, dass Die Beifahrerin mittels Rettungsschere aus dem verunfallten Pkw geborgen werden musste. Beide Insassen des Kraftfahrzeuges wurden schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2500 Euro. schw/Foto: Polizei










14.01.2021 • 11:28 Uhr

Russischer Maskenverweigerer flippt aus und greift Polizist an - Pfefferspray, Schlagstock und Fessel

Nachdem sich ein 38-Jähriger in einer Regionalbahn weigerte einen Mund Nase Schutz zu tragen, sollte er im Bahnhof Wabern den Zug verlassen. Danach eskaliert die Situation.

Der Zug war am gestrigen Mittwoch, gegen 19 Uhr, auf der Fahrt von Kassel-Wilhelmshöhe Richtung Frankfurt am Main, als der Zugbegleiterin ein Fahrgast auffiel, der keinen Mund Nasen Schutz trug. Der mehrfachen Aufforderung, den Infektionsschutz anzuziehen, kam der wohnsitzlose Russe nicht nach und so forderte ihn die Bahnmitarbeiterin auf, den Zug zu verlassen. Damit war der Maskenverweigerer nicht einverstanden und wurde zunehmend aggressiver. Ein Polizeibeamter vom Revier Ost in Kassel, der sich ebenfalls im Zug befand, kam der Zugbegleiterin zu Hilfe.

Die Situation beruhigte sich jedoch nicht. Unvermittelt griff der 38-Jährige den Polizisten an. Nur mittels Pfefferspray und Schlagstock konnte dieser die Attacken abwehren. Um weitere Angriffe zu verhindern, musste der Russe gefesselt werden. Der Randalierer erlitt dabei leichte Verletzungen. Zur Behandlung kam er vorübergehend in das Krankenhaus nach Fritzlar.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille.

Wegen des Angriffs auf den Polizeibeamten hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren eingeleitet. ots










14.01.2021 • 11:21 Uhr

DBG: Schluss mit Lohnarmut in Niedersachsen - Mindestlohn auf 12 Euro anheben!

Zum Neujahresbeginn hat der gesetzliche Mindestlohn sein sechsjähriges Jubiläum begangen. Durch ihn haben sich die Entgelte im Niedriglohnsektor nach jahrelanger Stagnation dynamisch nach oben entwickelt. Insgesamt 4 Millionen Beschäftigte können sich seitdem über höhere Einkommen und mehr soziale Teilhabe freuen. Als unmittelbare Folge wurde die Binnennachfrage gestärkt und zusätzliche Beschäftigung aufgebaut. Die Lohnuntergrenze hat sämtliche Schwarzmaler, die den Verlust hunderttausender Arbeitsplätze an die Wand malten, eines Besseren belehrt.

Gleichwohl gibt es noch Regelungsbedarf. Das betrifft vor allem die Höhe des Mindestlohns. Mit 9,50 Euro pro Stunde ist er noch nicht armutsfest. Um die Existenz zu sichern und vor Armut zu schützen, wären 60 Prozent des mittleren Einkommens notwendig. Das entspricht einem Stundenlohn von ungefähr 12 Euro.

Eine neue Auswertung des DGB zeigt, wie viele Beschäftigte dies betrifft. Demnach verdienen in Niedersachsen 29,5 Prozent der Beschäftigten unter 12 Euro in der Stunde, über eine Million Beschäftigte. Niedersachsen ist damit Schlusslicht unter allen westdeutschen Bundesländern. Besonders Frauen sind von niedrigen Löhnen betroffen. 37 Prozent von ihnen arbeiten in Niedersachsen unter 12 Euro.

Dazu sagt Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB in Niedersachsen: „Löhne unter 12 Euro müssen der Vergangenheit angehören. Sie erzeugen Erwerbsarmut und nehmen vielen Beschäftigten im Niedriglohnsektor die Möglichkeit einer ausreichenden Rente im Alter. Ein politischer Kurswechsel ist überfällig, um die Tarifbindung wieder zu erhöhen und den Mindestlohn einmalig im Niveau deutlich anzuheben. Niedersachsen muss die aktuelle Evaluierung des Mindestlohngesetzes nutzen, um im Bundesrat Druck zu machen. Der Gesetzgeber muss den Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde erhöhen – und zwar noch in dieser Legislaturperiode.“

Die Auswertung des DGB basiert auf der neuesten verfügbaren Verdienststrukturerhebung (VSE2018) des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2020. red










14.01.2021 • 11:12 Uhr

Northeimer Polizei mit Aufbrüchen von Baucontainern beschäftigt

1.In der Nacht zu Mittwoch kam es im Bereich einer Baustelle in Höhe Wiebrechtshausen an der Bundesstraße 248 zu Einbrüchen in Baucontainer. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu zwei Baucontainern und entwendeten mehrere kleine Baumaschinen und Baubedarf. Die Höhe des Diebesgutes beläuft sich nach ersten Schätzungen der geschädigten Firma auf ca. 2200 Euro. An den Baucontainern entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro.

2. Ebenfalls in der Nacht zu Dienstag wurde in einer Baustelle im Bereich Hillerse, Großenroder Straße, durch unbekannte Täter weitere Einbrüche in Baucontainer verübt. Dort brachen die Täter in insgesamt drei Baucontainer/-wagen ein und entwendeten daraus mehrere Maschinen und Werkzeug im Gesamtwert von ca. 2000 Euro. Der entstandene Sachschaden wird auch hier auf ca. 200 Euro geschätzt.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der beiden Taten dienen können, werden unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen. köh










14.01.2021 • 10:56 Uhr

Polizei Bad Gandersheim: Von einer Wolfs-Attacke auf ein Rind bei Altgandersheim ist nichts bekannt - Recherchen deuten auf Vorfall bei Minden

Zu dem seit gestern in der Region Bad Gandersheim in sozialen Netzwerken kursierenden Video, auf dem sich ein wolfsähnliches Tier an einem toten Rind verbeißt, hat sich auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group soeben die Leitung des Polizeikommissariats in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt mit einem klaren geäußert. "Der Polizei ist von einem solchen Vorgang mit einem Wolf und gerissenem Rind in unserem Zuständigkeitsbereich nichts bekannt", so Kommissariatsleiterin Schwerdtner. Besorgte Bürger, denen das Video auf Facebook zugegangen war, brachten den Vorfall mit der Gegend im den Bad Gandersheim Ortsteil Altgandersheim in Verbindung.

Nach ersten Recherchen bei hiesigen Jägern und Landwirten trifft die Vermutung nicht zu, die im Video zu sehenden Ereignisse seien im Umfeld von Altgandersheim passiert. Stattdessen verdichten sich die Hinweise, die bewegten Bilder stammen aus der Region Minden. Im Umfeld eines militärischen Sicherheitsbereichs (Truppenübungsplatz) habe ein Landwirt von seinem Trecker aus die Handyaufnahmen von dem wolfsähnlichen Tier und dem toten Rind gemacht. Das soll in der ersten Januarwoche 2021 geschehen sein. Aufgetaucht ist das Video in der Region Bad Gandersheim erstmals am 9. Januar 2021. red /Foto:Screen aus Video










14.01.2021 • 10:35 Uhr

Unterstützende Selbsttötung abgelehnt - Palliativmediziner gegen Suizid-Hilfe in diakonischen (evangelischen) Einrichtungen

Der Braunschweiger Palliativmediziner Rainer Prönneke ist strikt dagegen, Menschen in kirchlich-diakonischen Einrichtungen einen medizinisch assistierten Suizid zu ermöglichen. Für evangelische Krankenhäuser halte er dies von ihrem Selbstverständnis her für ausgeschlossen, sagte der Chefarzt des Marienstifts in Braunschweig im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dort gelte das Gebot, nicht töten zu dürfen. Einem Menschen mit dem Verabreichen eines Medikamentes im Suizid zu helfen, sei aber eine Tötung. "Ziel ist dabei der Tod, nicht eine Leidensverminderung mit Todesfolge."

Prönneke, der auch dem Vorstand des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes angehört, stellt sich damit gegen die Position, mit der hochrangige Theologen in einem Beitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Debatte um den assistierten Suizid neu entfacht hatten. Darin heißt es, kirchliche Einrichtungen sollten eine bestmögliche Palliativversorgung sicherstellen. Zugleich dürften sie sich aber dem freiverantwortlichen Wunsch einer Person nicht verweigern, ihrem Leben mit ärztlicher Hilfe ein Ende zu setzen.

Auch er kenne Situationen, in den schwer kranke Menschen unerträglich gelitten hätten, räumte Prönneke ein. Doch die Palliativmedizin habe mit der Sedierung ein Mittel, um auch dann zu helfen. "Wir können einen Schlafzustand erzeugen und damit einen sanften Übergang in den Tod. Das ist Hilfe beim Sterben, nicht auf den Tod hin."

Der Palliativmediziner begrüßte allerdings, dass die Debatte nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar vergangenen Jahres jetzt wieder Fahrt aufnimmt. Die Richter kippten dabei das Verbot organisierter Sterbehilfe und stellten das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben in den Mittelpunkt, das auch Dritten die Assistenz beim Suizid erlaube. "Es ist wichtig, dass wir die Diskussion führen", sagte der Chefarzt der zur Evangelischen Stiftung Neuerkerode gehörenden Klinik. Dies gelte insbesondere unter Medizinern.

Mit Berufung auf die Selbstbestimmung nähmen Menschen allerdings auch andere in die Pflicht. Es müsse ausgeschlossen bleiben, dass Mediziner oder Pflegepersonal dadurch unter Druck gerieten, sich an einer Selbsttötung zu beteiligen. "Der nächste Schritt zur aktiven Sterbehilfe wäre klein", mahnte Prönneke. Dann würden Grenzen überschritten. So würden in Holland bereits schwerbehinderte Neugeborene getötet.

Zum Thema Selbstbestimmung, erläuterte er: Menschen könnten sich nicht selbst erschaffen. In bestimmten Lebensphasen wie als Säugling oder Schwerkranke sei ihre Selbstbestimmung eingeschränkt. "Ob ein Mensch, der nicht mehr leben will, eigenständig oder fremdbestimmt handelt, ist beispielsweise bei Menschen mit psychischen Krankheiten nicht immer klar zu trennen." Es gebe darüber hinaus diejenigen, die etwa das Alter nicht aushalten wollten und damit eine Abhängigkeit und fehlende Perspektiven im Pflegeheim. Hier bestehe eine besondere Herausforderung für eine bessere Ausstattung der Altenhilfe.epd










14.01.2021 • 10:20 Uhr

Corona-Virus-Lage aktuell: Göttingen übersteigt Inzidenzwert die 100-Marke

Die Infektionen mit dem lebensgefährlichen Corona-Virus bei den Menschen in Südniedersachsen Verlagsamen sich nicht. Im Gegenteil. Die soeben vom Gesundheitsministerium in Hannover veröffentlichte Inzidenzampel für den heutigen Donnerstag weist beispielsweise für den Landkreis Göttingen einen Inzidenzwert im tiefroten Bereich aus: das bedeutet laut Erklärung zur Ampel einen Inzidenzwerk von 100 und mehr. red/Quelle: Niedersächsisches Gesundheitsministerium










14.01.2021 • 09:44 Uhr

Polizei: Skrupelloser Angriff auf Zugbegleiterin wegen fehlenden Fahrscheinen - 26-jähriger Syrer reißt Frau Haare aus

Am vorgestrigen Abend kam es auf der Strecke von Braunschweig nach Wolfsburg zu einem Übergriff auf eine Zugbegleiterin. Die Polizei in Braunschweig berichtet dazu weiter in einem offiziellen Statement: Zwei männliche Reisende sind ohne Fahrkarten mit dem ENNO gefahren. Bei der Fahrscheinkontrolle wies sich der 26-jährige Syrer lediglich mit einer Versichertenkarte aus, welche er der Zugbegleiterin in einem Handgemenge kurz vor dem Bahnhof Weddel gewaltsam entriss und ihr gegen das Knie trat. Obendrein wurde derart an ihren Haaren gezogen, dass ihr welche ausgerissen wurden. Der syrische Staatsangehörige und sein 39-jähriger tunesischer Begleiter verließen in Weddel den Zug. Beim Erkennen von heraneilenden Bundespolizisten flüchteten sie über die Gleise. Wenig später meldete ein Zugbegleiter, dass die beiden Gesuchten in einem Folgezug in Richtung Wolfsburg eingestiegen sind. Unverzüglich wurde die Landespolizei Wolfsburg um Mitfahndung gebeten. Die Beamten konnten die Identitäten der beiden Männer feststellen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung eingeleitet. ots










14.01.2021 • 09:27 Uhr

Alfeld: 400.000 Euro für die Revitalisierung der Fagus-Gropius-Ausstellung

Niedersachsen bekommt knapp 2,8 Millionen Euro für Modernisierung und Sanierung bedeutender Kultureinrichtungen

Niedersachsen erhält aus dem Bundesförderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“ (INK) in diesem Jahr 2,77 Millionen Euro. „Ich freue mich, dass alle Anträge, die wir eingereicht haben, berücksichtigt werden. In der Corona-Pandemie erleben wir gerade, wie wichtig Kultur ist. Sie ist ein Fundament unserer Gesellschaft“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler.

Die Bundesmittel für die Modernisierung und Sanierung bedeutender Kultureinrichtungen fließen in folgende drei Projekte in Niedersachsen:

• Die Weltkulturerbestätte Fagus-Werk in Alfeld erhält 400.000 Euro für die Revitalisierung der Fagus-Gropius-Ausstellung.

• Die Herrenhäuser Gärten in Hannover erhalten 1,5 Millionen Euro für den Ersatzneubau eines multifunktionalen Ausstellungs- und Schauhauses für den Berggarten.

• Die Stiftung Rittergut Hämelschenburg in Emmerthal erhält 866.000 Euro für die Sanierung der Steinornamente und Gauben des mittleren und nördlichen Flügels von Schloss Hämelschenburg.

Das INK-Programm ist Nachfolger des ehemaligen Förderprogramms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ (Invest Ost). Das Programm wurde 2020 auf ganz Deutschland ausgeweitet. „Kultur ist relevant für den Zusammenhalt, ganz besonders auch im ländlichen Raum“, so Thümler. „Deshalb freue ich mich, dass in Hannover sowie in Alfeld und Emmerthal jetzt dringend notwendige Investitionen möglich werden.“ red/Fotos: Fachs Werk Alfeld/ Schloss Hämelschenburg












14.01.2021 • 09:00 Uhr

Im "Barum-Büro" der LaGa: Begegnung mit niedlichem "Poppi"

Da war zunächst der Schreck: Als der Reporter im Hauptquartier der Landesgartenschau-Gesellschaft das Büro der neuen Eventmanagerin Rebecca Siemoneit-Barum betrat, da wurde er vom aufgeregten Gebell eines Vierbeiners empfangen und war zunächst geschockt. Weil der Vierbeiner Anstalten machte, gleich auf den Reporter los zu toben.

"Wow!", was für ein wilder Empfang. Nun, Rebecca gelang es, ihren Liebling "Poppi" mit klarer Ansage "Sitz!" und festem Handgriff unter dem Schreibtisch festzuhalten. Die erste Schockstarre beim Reporter legte sich. Entspannt dann seine folgende Erklärung auf den Punkt gebracht: Als Kleinkind passierte es ihm im heimischen Holzminden. Da gab es einen Biss in die Wade durch einen aggressiven Dackel. "Traumatisches Erlebnis!", folgerte vollkommen richtig der mit im Büro von Rebecca anwesende Kollege Wazelo. So ein Biss vergisst man nie!

Nach dieser turbulenten Begrüßung durch "Poppi" war alles wieder richtig gut. Rebecca ließ sich mit ihrem jetzt ganz artigen Begleiter ablichten. Es folgte das verabredete Fotoshooting an ihrem neuen Arbeitsplatz. Die Krönung ein lockeres Interview mit "Becky Barum", der prominenten LaGa-Mitarbeiterin.

Fortsetzung folgt!










14.01.2021 • 08:42 Uhr

B3 bei Langenstruck: Schwarzer Audi knallt frontal mit Mercedes zusammen - 23-Jähriger lügt zunächst Polizei an, er sei nicht gefahren

Der Polizei Einbeck wurde am gestrigen Mittwoch, gegen 20 Uhr ein Unfall mit verletzten Personen auf der Bundesstraße 3 zwischen Langenstruck und Ammensen gemeldet. Ein 25 jähriger Mann aus Einbeck gab dann vor Ort an, dass er mit seinem Pkw auf der mit Schneematsch bedeckten B 3 in Richtung Einbeck unterwegs war, als ihm in einer leichten Rechtskurve ein schwarzer Pkw Audi auf seinem Fahrstreifen entgegenkam. Er versuchte noch auszuweichen, konnte einen frontalen Zusammenstoß jedoch nicht mehr vermeiden. Der vermeintliche Fahrer des Audi, ein 23 Jahre alter Mann aus Duisburg, der noch auf dem Fahrersitz saß, erklärte den Beamten, dass seine Begleiterin (26), die auf dem Beifahrersitz nortärztlich versorgt wurde, den Pkw gefahren hätte. Es sei ihnen dann auf ihrem Fahrstreifen ein Pkw Mercedes entgegengekommen. Nach dem Zusammenstoß hätte er dann seine Freundin auf den Beifahrersitz gesetzt. Aufgrund der Spurenlage, konnten die Angaben des jungen Mannes allerdings widerlegt werden, sodass nur er als Fahrer in Betracht kam. Ermittlungen ergaben, dass ihm die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Er gab dann schließlich zu, dass er am Steuer des Audi gesessen hat. Die beiden männlichen Beteiligten wurden bei diesem Unfall leicht, die Frau schwerverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro. Die beiden schwer beschädigten Pkw mussten abgeschleppt, die Bundesstraße für ca, dreieinhalb Stunden gesperrt werden.pap










13.01.2021 • 20:33 Uhr

Fahndungserfolg: Bundespolizei fasst lang gesuchten unbekannten Exhibitionisten - Haftbefehl der Braunschweiger Staatsanwaltschaft abgewendet

Am Montagabend nahm die Bundespolizei einen seit Juli 2020 gesuchten unbekannten Straftäter fest, der in mindestens 14 Fällen exhibitionistische Handlungen in der S-Bahn ausführte.
Die Bundespolizei fahndete seit mehreren Monaten intensiv nach einem Serientäter, der sich auf unterschiedlichen S-Bahn-Strecken im Kölner Bereich gezielt Frauen aussuchte und vor ihnen an seinem erigierten Glied manipulierte. Insgesamt zehn Geschädigte stellten seit Juli 2020 Strafanzeige gegen "Unbekannt" und vier weitere Taten konnten ihm durch weitergehende Ermittlungen zugeordnet werden.
Am 11. Januar 2021 erkannte ein ziviler Bundespolizist der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl auf dem Heimweg den Gesuchten wieder. Da der 35-jährige Dürener sich nicht ausweisen konnte, wurde er der Dienststelle am Kölner Hauptbahnhof zugeführt. Die Überprüfung seiner Fingerabdrücke ergab, dass der polizeibekannte Exhibitionist von der Staatsanwaltschaft Braunschweig per Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, konnte durch Zahlung des Ersatzgeldes (Ordnungswidrigkeit) die drohende Haft abwenden. Er konnte wieder seines Weges gehen.
Nun muss er sich in mindestens 14 Fällen dem Strafverfahren wegen "Exhibitionistischer Handlungen" stellen. ots











13.01.2021 • 20:22 Uhr

Rätselhaftes in Bad Gandersheim: Was verbirgt sich wirklich hinter dieser Tür?

Eigentlich sagt ein Türschild einiges und fast alles darüber aus, was sich hinter der Tür befindet. Insbesondere dann, wenn es sich im vorliegenden Fall speziell um die Namen von Persönlichkeiten handelt, die einen Klang haben. Ohne den Mann hinter der Tür in der Zentrale der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim in seiner Bedeutung schmälern zu wollen, gilt die volle Konzentration hier nun auf die feminine Namensbezeichnung. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte die angenehme (und exklusive) Gelegenheit, bei der wohl bekanntesten und populärsten Mitarbeiterin im LaGa Team eine süße Audienz zu bekommen. Rebecca Siemoneit-Barum, auch Becky Barum von besonderen Fans liebevoll genannt, empfing den umtriebigen Chefreporter. Und der erlebte erst einmal eine Überraschung, wich erschrocken zurück, als er die hölzerne Tür öffnete und das Büro der Barum betrat. Das hatte eine Ursache.
red










13.01.2021 • 19:08 Uhr

Corona-Virus-Lage am Abend: 27 Patienten in Bad Gandersheimer Helios-Corona-Klinik - 19 Fälle in Bad Gandersheim - Inzidenzwert bei 84,7 - Ampel zeigt Rot

Das ist die Corona-Virus-Lage am Abend in Südniedersachsen, im Landkreis Northeim und in der Stadt Bad Gandersheim:

In der Stadt ist die Anzahl der akut infizierten Personen laut Northeimer Kreisverwaltung wieder auf 19 Fälle angestiegen (zwei plus gegenüber Vortag). Alle befinden sich in häuslicher Quarantäne. Über mögliche Infektionswege und -ursachen berichtet die Kreisverwaltung schon seit einiger Zeit nicht mehr.

In der zentralen Helios-Corona-Klinik in Bad Gandersheim ist Anzahl der stationär aufgenommenen Corona-Patienten stabil bei 27 Personen ( 24 auf der "Normalstation", 3 auf der "Intensivstation").

Der Inzidenzwert auf der Karte für den Landkreis Northeim wird vom Gesundheitsministerium in Hannover für den Landkreis Northeim mit 84,7 angegeben. Rot durchsetzt ist auch heute auch die tagesaktuelle Inzidenzampel für Südniedersachsen.
red/Foto: Fis WMG/Grafiken: Gesundheitsministerium Hannover/Helios Klinikkonzern














13.01.2021 • 18:42 Uhr

Familiäre Orientierung junger Väter nimmt zu- Immer mehr Männer windeln Babys und kochen Essen!

Der jetzt veröffentlichte 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen bringt es an den Tag: Junge Väter bringen sich stärker in die Familie ein. So stieg der Anteil der Väterbeteiligung am Elterngeld 2020 gegenüber dem Jahr 2010 um 19,9 Prozentpunkte auf 38,4 Prozent", betont Ministerin Carola Reimann. „Bei der Wahrnehmung von Kinderbetreuungs- und Pflegeaufgaben durch erwerbstätige Elternpaare sind wir trotz der positiven Entwicklung im Elterngeldbezug von einer gleich verteilten Belastung der Frauen und Männern aber noch weit entfernt. Das wurde während der Corona-Pandemie besonders deutlich. Es ist daher wichtig, die Voraussetzungen für eine gerechtere Aufteilung der Sorgearbeit innerhalb der Familien zu schaffen. Homeoffice kann hierzu beitragen."

Nachdem im Juli 2020 die erste Auflage des 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland veröffentlicht worden ist, legt nun auch Niedersachsen seinen 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern vor.
Der Atlas enthält Informationen zum gleichstellungspolitischen Umsetzungsstand in den Gemeinden und Kreisen in Niedersachsen und bietet gesicherte Daten für eine nachhaltige und zielorientierte Gleichstellungspolitik.

Da der Erstellungszeitraum von dem 4. Atlas der Bundesausgabe abweicht, konnte z. T. auf eine neuere Datenbasis zurückgegriffen werden. Der jetzt veröffentlichte 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen bringt es an den Tag: Junge Väter bringen sich stärker in die Familie ein. So stieg der Anteil der Väterbeteiligung am Elterngeld 2020 gegenüber dem Jahr 2010 um 19,9 Prozentpunkte auf 38,4 %. „Das neu in den Atlas aufgenommene Kapitel Erwerbs- und Sorgearbeit ist mir besonders wichtig", betont Ministerin Carola Reimann. „Bei der Wahrnehmung von Kinderbetreuungs- und Pflegeaufgaben durch erwerbstätige Elternpaare sind wir trotz der positiven Entwicklung im Elterngeldbezug von einer gleich verteilten Belastung der Frauen und Männern aber noch weit entfernt.

Das wurde während der Corona-Pandemie besonders deutlich. Es ist daher wichtig, die Voraussetzungen für eine gerechtere Aufteilung der Sorgearbeit innerhalb der Familien zu schaffen. Homeoffice kann hierzu beitragen." Nachdem im Juli 2020 die erste Auflage des 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland veröffentlicht worden ist, legt nun auch Niedersachsen seinen 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern vor. Der Atlas enthält Informationen zum gleichstellungspolitischen Umsetzungsstand in den Gemeinden und Kreisen in Niedersachsen und bietet gesicherte Daten für eine nachhaltige und zielorientierte Gleichstellungspolitik. Da der Erstellungszeitraum von dem 4. Atlas der Bundesausgabe abweicht, konnte z. T. auf eine neuere Datenbasis zurückgegriffen werden.










13.01.2021 • 18:35 Uhr

Wirbel um Vermietdatenbank der Post - Sollten über 80-Jährige zu Corona-Impfung verpflichtet werden? Land zahlt 28.000 Euro für Aussendung

Stellungnahme zur Nutzung der Vermietdatenbank der Deutsche Post Direkt GmbH für das Informationsschreiben des Landes an impfberechtigte Personen ab 80 Jahren

Riesenwirbel um ein Schreiben zur Corona-Schutzimpfung an über 80-Jährige in Niedersachsen. Nach scharfen Kritik reagierte das Sozialministerium soeben mit einer umfangreichen Stellungnahme. Darin verteidigt das Ministerium sein umstrittenen Vorgehen und nimmt sich vorsichtig zurück. Von verpflichtenden Impfterminen könne keine Rede sein.


In der Stellungnahme heißt es:
Wie bereits vom Innenministerium dargestellt, ist die Nutzung des sogenannten Melderegisterdatenspiegels, in dem die Meldedaten aus den Melderegistern der 409 niedersächsischen Kommunen landesseitig gespiegelt und gespeichert werden, nach § 5 des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesmeldegesetz (Nds. AG BMG) durch einen privaten Versanddienstleister nicht zulässig. Das Land ist bei einer Aussendung in dieser Größenordnung (es werden mehr als 200.000 Haushalte angeschrieben) aber auf die Unterstützung eines solchen Dienstleisters angewiesen. Die rechtlich grundsätzlich mögliche Einzelabfrage der Daten bei allen 409 Einwohnermeldeämtern in Niedersachsen wurde im Vorfeld der Beauftragung der Deutsche Post Direkt GmbH von Seiten des MS in Erwägung gezogen, aber aufgrund des damit verbundenen bürokratischen Aufwands zunächst nicht weiterverfolgt.

Das Land greift daher auf die Vermietdatenbank der Deutschen Post Direkt GmbH zurück. Diese Daten sind unabhängig von den Melderegistern und vom Unternehmen selbst nach den Erfordernissen der DSGVO erhoben. Sie können daher für ein reines Informationsschreiben an impfberechtigte Personen ab 80 Jahren zum Start der Terminvergabe genutzt werden.

Bei diesem Anschreiben handelt es sich nicht um die Zuweisung von oder die Einladung zu konkreten Impfterminen. Der Erhalt des Schreibens ist nicht Voraussetzung für eine Terminreservierung. Vielmehr geht es darum, zusätzlich zur Veröffentlichung der im Schreiben enthaltenen Informationen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung einen weiteren Informationsweg für die impfberechtigten Personen zu beschreiten.

Jede Bürgerin und jeder Bürger, die oder der älter ist als 80 Jahre oder aus anderen Gründen zur Gruppe der Personen mit der höchsten Priorisierung bei der Impfung gehört, hat ab dem 28. Januar die Möglichkeit, einen Termin in einem der 50 Impfzentren zu erhalten, sofern vor Ort ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.


Die Terminbuchung wird über die Impfhotline des Landes unter 0800 9988665 sowie ein Internetportal, dessen Adresse zeitnah bekanntgegeben wird, möglich sein.

Weitere Fragen und Antworten:
Wie erstellt die Deutsche Post Direkt GmbH die Datenbank?
Das Unternehmen teilt dazu folgendes mit:
„Wir können bestätigen, dass die Deutsche Post Direkt GmbH (es betrifft nicht den Unternehmensbereich DHL) dem Land Niedersachsen Adressdaten zur Unterstützung der Impfaktion der über 80-Jährigen zur Verfügung gestellt hat. Dabei handelt es sich um Daten aus der Vermietdatenbank des Unternehmens, die neben dem Vor- und Nachnamen sowie der Adresse auch Echtaltersinformationen enthält. Diese Daten sind ordnungsgemäß und im Einklang mit der DSGVO erhoben worden und werden hier gem. Art. 6 (1) (f) DSGVO für Zwecke der Informationserteilung im Zusammenhang mit der Corona-Impfung und im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung verarbeitet. Zusätzlich werden statistische Daten zum Schätzalter auf Vornamensbasis - jedoch ohne Personenbezug - herangezogen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die richtigen Empfängerinnen und Empfänger zu erreichen. In den Schreiben wird ausdrücklich auch darauf hingewiesen, dass die Empfängerinnen und Empfänger der Verarbeitung ihrer Daten bei der Deutschen Post Direkt GmbH widersprechen können."

Wie viele Personen werden mit dem Anschreiben voraussichtlich erreicht?
Es werden voraussichtlich rund 210.000 Haushalte in Niedersachsen erreicht. Die Zahl der tatsächlich erreichten Personen wird deutlich darüber liegen, da es sich nicht ausschließlich um alleinstehende Personen handelt. Insgesamt leben in Niedersachsen rund 500.000 Menschen, die 80 Jahre und älter sind.

Was kostet das Informationsschreiben das Land?
Die Kosten für die Aussendung des Schreibens belaufen sich auf rund 28.000 Euro zuzüglich Porto und Mehrwertsteuer.
red











13.01.2021 • 18:19 Uhr

Lesermeinung: Torsten Schneider über das Phänomen ""Die Zahl der Spinner wächst rasant"

Bad Gandersheims Bürger Torsten Schneider hat sich mit einer Lesermeinung zu Wort gemeldet. Hier sein Statement:


"Kürzlich fiel mir eine Überschrift bei t-online auf: "Die Zahl der Spinner wächst rasant".
Mir stellt sich da stets die Frage, wie so etwas in einer "aufgeklärten" Gesellschaft möglich ist. Die USA zeigen es nun deutlich, wie schnell so etwas gehen kann. Bleiben wir aber bei bei uns, und verweisen nicht auf andere.
Frau Merkel hat einmal die Transparenz von Verwaltungshandlungen eingefordert. Das ist wohl dort bis heute noch nicht angekommen. Inzwischen hat sich in Deutschland das Verhältnis von Bürger und Verwaltung umgekehrt. Früher war eine Verwaltung für den Bürger da. Heute ist es genau umgedreht. Da sind "Bürgerbüros" nur Feigenblätter.

Heute sagt ihnen eine Verwaltung was Sie nicht dürfen, nicht wie sich ihr Anliegen umsetzen läßt. Verwaltung ist heute ein Selbstzweck. Verwaltung macht eigene Politik, zu der sie vom Grundsatz eben nicht befugt ist. In Verwaltungen sollten "Staatsdiener" den Bürgern dienen. Wer heute in Verwaltungen geht, will einen sicheren Areitsplatz haben. Zudem kann er MACHT über andere ausüben.

Gerade jetzt zeigt sich das Dilemma. Verwaltungen haben "Ordnungsämter". Bisher hat sich dieser Personenkeis fast ausschließlich damit hervorgetan, "Knöllchen" zu verteilen. Das aber haben sie perfekt organisiert. Nun dürfen sie auch noch zusätzlich jeden Bürger wegen der vielen unübersichtlichen Verordnungen, bedingt durch Corona, drangsalieren. WER hat eigentlich deren chrakterliche Eignung festgestellt?

Zum "Knöllchen" veteilen braucht man keine charaterliche Eignung. Zur Menschenführung sehr wohl. Ein Trump hätte verhindet werden können, wenn man sich seine bisherigen Handlungsweisen in seinem Firmenimperium vor Augen geführt hätte. Das gilt für alle der "neuen" Mächtigen. Orban, Erdogan, Putin, Trump, um nur einige zu nennen.

Warum haben sie es so leicht? Weil wir Bürger uns aus allem raushalten. Nur keine Angriffsfläche bieten. Stromlinienförmig durchs Leben wandern. Eine eigene Meinung hat man nur in den eigenen vier Wänden.

Wer dennoch eine dem Mainstream alternative Meinung äußert, wird besonders von denjenigen die schweigen, sofort zum Abschuss frei gegeben. Politiker sagen nicht mehr die eigene Meinung, weil sie sonst in der Partei nicht weiter zum Zuge kommen. Speichellecker sieht man überall. Immer mit den Wölfen heulen. Da fährt man sicher und ist dadurch stets eine geachtete Person. So kommt nach und nach Charakterlosigkeit nach oben und bestimmt letztendlich das Tagesgeschehen.

Wo bitte schön bleibt die Antwort der Bad Gandersheimer Bürgermeisterin auf meine hier am 17. Dezember 2020 veröffentlichen drei Fragen? Warum schweigt der Landkreis zu den Praktiken zum Start der Impfungen? Warum muss die Redaktion von fis-workmediagroup einzelne Antworten auf Sachfragen erst aus der Nase des Landkreises herausziehen? Wo bitte bleibt die Transparenz? Ich sage es Ihnen: Auf der Strecke!

So schließt sich mein Kreis. Verwaltungen sind nicht mehr für den Bürger da, sondern umgekehrt. Der Bürger muss sich selber um einen Impftermin kümmern. 116117 anrufen und sich einen Termin geben lassen. Noch so ein Witz.

Da stimmt der Spruch: "Theorie ist, wenn jeder weiß, wie es geht, und nichts klappt. Und Praxis ist, wenn alles klappt, und keiner weiß warum."
Fehlende Offenheit und Transparenz in der Gesellschaft sind Nährböden für diese SPINNER. Sie wären überschaubar, wenn es die angemahnte Offenheit und Transparenz tatsächlich geben würde. So aber wachsen sie an. Hier in der Stadt und im Landkreis wird "hart" an der "Zunahme" dieser "Spinner" gearbeitet.

Frau Schwarz und Frau Landrätin, kümmern sie sich endlich um die älteren Mitbürger und lassen sie sie nicht im Regen stehen. So jedenfalls wird schnell aus Impfwilligen das Gegenteil erzeugt. Nutzen Sie endlich die Kommunikationskanäle um mit den Betroffenen ins persönliche Gespräch zu kommen. Die nächste Wahl wird kommen. Da werden Ihnen auch keine Sonntagsreden mehr nutzen, so hoffe ich auf die Wahlbürger. Oder gehören Sie doch zu den hochgespülten charakterlosen?!
Noch ein Spruch zum Abschluß: "Früher zählte das Erreichte. Heute reicht das Erzählte."












13.01.2021 • 18:08 Uhr

Zur Sitzbank noch zwei Wohnzimmerstühle gestellt - Sperrmüll auf Rastplatz abgeladen

Unbekannte haben den Rastplatz an der Straße von Bad Gandersheim nach Altgandersheim über Nacht als Abladeplatz für Sperrmüll zweckentfremdet. An die dort vorhandene Sitzbank mit Tisch wurden zwei Holzstühle gestellt. Außerdem wurde weiterer Müll abgeladen. Diese Unart der Entsorgung ist illegal und könnte ein Nachspiel für den Verursacher haben.red










13.01.2021 • 17:44 Uhr

Ölspur auf der Bundesstraße 241 im "Schlarper Kreuz" professionell von Feuerwehrleuten beseitigt

Heute, Mittwoch, 13. Januar 2021, gegen 11 Uhr, wurde die Freiwillige Ortsfeuerwehr Schlarpe von der Leitstelle in Northeim über Sirene und Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Auf der Bundesstraße 241 im Bereich „Schlarper Kreuz“ befand sich eine größere Ölspur. Diese Gefahrenstelle musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr Schlarpe und der Polizei abgesichert werden. Weiträumig sperrten die Feuerwehrleute mit Absperrleitkegeln und Nissenleuchten die Gefahrenstelle bis zum Eintreffen der Ölspur-Beseitigungsfirma ab. Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz der Feuerwehr perfekt und professionell erledigt. Ob der Einsatz etwas mit dem Fahrzeugbrand am Ende der Bundesstraße etwas zu tun hatte wird von der Polizei geklärt. Im Einsatz waren fünf Feuerwehrleute, der Abschnittsbrandmeister West, vier Polizeibeamte mit zwei Streifenwagen.
Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim














13.01.2021 • 17:33 Uhr

Bad Gandersheimer Landesgartenschau 2022: Jetzt Klosterkirche Brunshausen sichtbar gemacht - Augenbarrieren abgeholzt

Damit die Besucher und Besucherinnen bei der Landesgartenschau 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt beste Einblicke in touristische Höhepunkte und Sehenswertes bekommen sind heute weitere "Sichtschneisen" hergestellt worden. Diesem Zweck dienen Baumfällungen im Umfeld der ehemaligen Klosterkirche Brunshausen. Bekanntlich ist dort das Museum "Portal zur Geschichte" zuhause. Brunshausen wird über den "Auepark" (Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese) über die im Bau begfindliche Wegeführung von der Landesgartenschau direkt angeschlossen und somit erreichbar sein. Die Bauarbeiten in diesem Landesgartenschauquartier sind nach Darstellung von LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath seit Anfang dieser Woche von der Firma Kluge aus Delligsen wieder angelaufen.
red/Fotos: FisWMG
















13.01.2021 • 17:18 Uhr

Jähes Ende eines Kindergeburtstages: Nach Beschwerde löst Polizei Feier auf - Erwachsene versuchten sich zu verstecken - 15 Corona-Anzeigen -

Am gestrigen Nachmittag des 12. Januar löste die Polizei in Hameln eine Veranstaltung auf, nachdem eine Beschwerde eines Nachbarn über einen Kindergeburtstag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Ostertorwall eingegangen war. Entgegen des im Rahmen der Pandemie ausdrücklich ausgesprochenen Verbotes hatten sich die Personen in den Räumen der Wohnung getroffen, um gemeinsam Geburtstag zu feiern.

Ein Großteil der Personen wollte sich zunächst der polizeilichen Kontrolle durch Verstecken bzw. Einschließen entziehen.

In der Wohnung wurden insgesamt 30 Personen angetroffen. Eine Corona-Mund-Nasen-Bedeckung wurde von niemanden getragen. Weiterhin wurden keine Abstände eingehalten.

Nach Feststellung der Personalien und Erteilung von Platzverweisen wurde die Feier anschließend beendet.
Gegen die 15 anwesenden Erwachsenen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Jetzt haben sie mit Bußgeldern zwischen 50 bs 250 Euro pro Person zu rechnen.










13.01.2021 • 15:13 Uhr

Online- und Präsenzunterricht bei der KVHS: Weiterbildung zu pädagogischen Mitarbeitern

Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) bietet ab dem 12. Februar wieder eine Weiterbildung zur Pädagogischen Mitarbeiterin oder zum Pädagogischen Mitarbeiter an Grundschulen an.

Ein Infotermin zu dem Lehrgang findet online am 29. Januar ab 16 Uhr statt. Eine Beratung kann vereinbart werden per E- Mail an sturano@landkreis-northeim.de. Eine Anmeldung zum Online-Infotermin ist bis spätestens 28. Januar über die gleiche E-Mail-Adresse erforderlich.

Wer sich beruflich neu orientieren möchte oder bereits an Grundschulen mitarbeitet, kann sich in diesem Lehrgang weiterbilden. Für die Schulen des Primarbereiches wird in Niedersachsen das Konzept "Verlässliche Grundschule" umgesetzt. Dafür werden pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt. Mit ihnen soll gemeinsam ein Konzept für außerunterrichtliche Angebote und für die Vertretung bei kurzfristigen Ausfällen erstellt werden.

Unterstützung bei Online-Unterricht

Die KVHS unterstützt die Teilnehmenden Schritt für Schritt, wenn sie das erste Mal an einem Online-Unterricht teilnehmen. Der Lehrgang beginnt dann ab dem 12. Februar online und wird in Präsenzunterricht weitergeführt, wenn die Pandemie-Lage sich entspannt hat.

Um welche Inhalte geht es?

In 125 Unterrichtsstunden geht es um Grundlagen der Pädagogik, Organisations- und Rechtsfragen, Methodik und Didaktik, unterrichtsergänzende Angebote, Methoden der Gesprächsführung und Inklusion. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat des Landesverbandes der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. bescheinigt. lpd










13.01.2021 • 15:09 Uhr

15-jähriger Radfahrer nach Unfall schwer verletzt - Polizei sucht Pkw-Fahrer

Bei einem Verkehrsunfall zwischen Obernfeld und Breitenberg (Landkreis Göttingen) ist ein 15 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Montag (11.01.2021) gegen 17.20 Uhr.

Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr der Junge aus Duderstadt mit seinem Mountainbike den Wirtschaftsweg, aus Obernfeld kommend, in Richtung Breitenberg. Als sich ein Pkw von hinten näherte, fuhr der 15-Jährige nach rechts auf den Grünstreifen, wurde in der Folge jedoch am linken Ellenbogen vom rechten Außenspiegel eines unbekannten Pkw (vermutlich ein schwarzer SUV) erfasst und stürzte zu Boden. Hierbei zog sich der Radfahrer schwere Verletzungen zu. Er wurde nach dem Unfall von Angehörigen in ein Krankenhaus gefahren. Der unbekannte Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt unbeirrt fort.

Unfallzeugen sowie der Fahrer/die Fahrerin des schwarzen SUV werden gebeten, sich unter Telefon 05527/98010 bei der Polizei in Duderstadt zu melden.mb










13.01.2021 • 14:56 Uhr

Sportstadt-Hammer: Britta Sander übernimmt Leitung der Physiotherapie - Reinecke: Digitalisierung abgeschlossen - Neu: durchgängig geöffnet

Die neue Sportstadt in der Marienstraße in Bad Gandersheim startet mit einem echten Hammer: Soeben bestätigt Tobias Reinecke, Investor und Betreiber der "Sportstadt -Fitness-Prävention - Gesundheit" eine wichtige Personalentscheidung. "Frau Britta Sander wird die Leitung der Physiotherapie übernehmen!" Die anerkannte Fachfrau genießt große Wertschätzung aufgrund ihrer Professionalität und sympathischen Ausstrahlung. Ihre neue berufliche Herausforderung wird Frau Sander Anfang Februar 2021 übernehmen. Die ärztlich verordneten Reha-Angebote werden ab diesem Zeitpunkt im Gesundheitszentrum gestartet.

Das neue Gesundheitszentrum kann nach Darstellung von Unternehmer Reinecke mit weiteren Neuigkeiten aufwarten. So ist die Digitiatlsierung des Zentrums abgeschlossen. "Ab sofort können alle Angebote online gebucht werden." Neu ist die Öffnungszeit der Sportstadt Bad Gandersheim: "Wir sind durchgängig von morgens bis abends geöffnet!" Im Netz ist inzwischen der neue Internetauftritt des Gesundheits- und Fitnesszentrum zu sehen und zu nutzen.red
Screens Homepage Sportstadt












13.01.2021 • 14:28 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Kreis Northeim: 23 Neu-Infizierte, In Bad Gandersheim 19 Fälle -

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1138 (+23) Corona-Infektionen bekannt geworden. 944 Personen (+4) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 84,7 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 175 (+19) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 19 (+2), Bodenfelde 10 (-1), Dassel 6 (+2), Einbeck 34 (+8),
Hardegsen 7 (0), Kalefeld 8 (+2), Katlenburg-Lindau 4 (0), Moringen 26 (0), Nörten-Hardenberg 4 (0), Northeim 44 (+7) und Uslar 13 (-1) stammen.
Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 863 Personen (Stand: 12.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 0,7 Prozent.












13.01.2021 • 14:14 Uhr

wendo_neue-termine-von-carina - Neuer Online-WENDO-Kurs im Februar + weitere Termine in 2021

Carina Tränkner hat sich zum Neujahrsanfang mit einem frischen Kurangebot für 2021 zu Wort gemeldet. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group - reichweite digitale News-Portale / Online-Zeitung dokumentiert die Kursangebote:

Carina: "Hallo und ein glückliches neues Jahr wünsche ich dir!
Vielleicht hast du ja Lust, in 2021 (wieder) an einem feministischen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungs-Kurs (WENDO) von mir teilzunehmen... ;-)
Am Samstag, den 06. Februar 2021 und Sonntag, den 07. Februar 2021 findet in Kooperation mit Kore e.V. mein nächster Online-WENDO-Kurs statt!

Für wen:
Das Seminar richtet sich an Frauen*, Trans*personen und Inter*personen mit und ohne Lernschwierigkeiten und mit und ohne körperliche Einschränkungen.

Das Programm ist diesmal so aufgebaut, dass du allein von deinem Computer aus teilnehmen kannst und auch ohne Trainingspartner*in gut mitmachen kannst. (Aber natürlich könnt ihr weiterhin auch zu zweit teilnehmen.)
Für die Teilnahme brauchst du nur einen Computer (oder Smartphone oder Tablet) mit Kamera, Mikrofon und guter Internetverbindung und etwas, was du als Schlagpolster benutzen kannst (zum Beispiel einen eingerollten Schlafsack, dicke Kissen oder eine Matratze).

Zeiten:
06. Februar 2021 und 07. Februar 2021,
am Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 Uhr-15:00 Uhr mit einer längeren Mittagspause.

Was ist Wendo?
Wir werden üben, die eigenen Grenzen besser zu spüren und uns selbstbewusster und stärker zu fühlen und „Nein!“ und „Stop!“ zu sagen bei sexistischen oder rassistischen Sprüchen, Beleidigungen oder Mobbing. Außerdem erlernen wir verschiedene Selbstverteidigungstechniken gegen körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt.
Weitere Infos findest du auf meiner Homepage: carinawendo.blackblogs.org
Wenn du inhaltliche Fragen zum Kurs hast, schreibe gerne eine Mail an: carina-wendo@riseup.net

Anmeldung:
Per Telefon: 0551 - 5 74 53 oder per Mail: wendo@kore-goettingen.de
Bitte schreibe uns auch, was du brauchst, um am Seminar teilnehmen zu können und um dich wohl zu fühlen (zum Beispiel Barrierefreiheit, leichte Sprache)! Danke!

Teilnahmebeitrag:
20-30 € nach Selbsteinschätzung (Falls du den Teilnahme-Beitrag nicht zahlen kannst, melde dich gerne bei uns. Es soll nicht am Geld scheitern!)

Weitere Termine in 2021:

1.) Wendo-Kurs für Mädchen*/junge Frauen* von 12-17 Jahren:
Montag bis Mittwoch, 29. bis 31. März 2021 (in den Osterferien)
jeweils von 10:00-15:00 Uhr
in Göttingen
2.) Wendo-Seminar für Frauen*/FLIT*:

Donnerstag bis Sonntag, 13. bis 16. Mai 2021

für Frauen*, Trans*personen und Inter*personen
mit und ohne Lernschwierigkeiten und körperliche Einschränkungen

mit Übernachtung und Verpflegung
im Funkenhaus in Greene (Einbeck)

Trainerinnen: Carina Tränkner und Melina Beßel













13.01.2021 • 13:28 Uhr

Uslar: Polizei warnt vor falschen Kollegen

In den letzten Tagen ist es vermehrt zu Anrufen bei älteren Personen gekommen, bei denen sich der Anrufer als Polizeibeamter ausgab. Aus diesem Grund wird nochmals darauf hingewiesen, bei solchen Anrufen keine persönlichen Auskünfte zu geben und sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.zi










13.01.2021 • 13:25 Uhr

Für einige Strecke fehlen noch "Krötenpaten" - rötenwanderung: Landkreis sucht noch Betreuer für Amphibienschutzzäune

Um Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichgewässern vor dem Straßenverkehr zu schützen, stellt der Landkreis Schutzzäune auf. Für die Betreuung dieser Zäune werden für einige Strecken weiterhin Helfer gesucht.
Um die seit Jahren durchgeführten Schutzmaßnahmen fortsetzen zu können, stehen noch nicht ausreichend ehrenamtliche Betreuer zur Verfügung. Deshalb sucht der Landkreis nach interessierten Personen, die die Betreuung der Schutzzäune an folgenden Strecken übernehmen würden:

K 602, Dragoneranger, nördlich Oldenrode bei Kalefeld,

K 603, Fissekental, bei Kalefeld/Willershausen,

L 487, Erzhausen im Bereich des Pumpspeicherwerkes,

K 420, Elvese – Hillerse,

K 409, Katlenburg - Elvershausen (Höhe Kiesteich) und

K 617, Wrescherode – Schachtenbeck, bei Bad Gandersheim.

Die ehrenamtliche Betreuung dieser Bereiche sollte in der Zeit von Ende Februar bis voraussichtlich Anfang April 2021 (je nach Witterungslage) erfolgen.

Hierbei sind die Eimer entlang der Amphibienschutzzäune abends in der Zeit zwischen 19.30 und 22.00 Uhr und morgens zwischen 6.00 und 9.00 Uhr zu entleeren.

Interessierte Personen können sich an Urte Laue, Fachbereich Regionalplanung und Umweltschutz, Telefon 05551/708-132 oder E-Mail: ulaue@landkreis-northeim.de wenden. lpd











13.01.2021 • 09:35 Uhr

Heftiger Schlag gegen weltweit größten illegalen Darknet-Marktplatz

Pistorius: „Ich freue mich darüber, dass dieser herausragende Schlag gegen Schwerkriminelle im Darknet mithilfe niedersächsischer Expertise gelungen ist!"

Der wohl bislang weltweit größte illegale Marktplatz mit rund einer halben Million Usern und rund 2.400 Verkäufern im sogenannten Darknet ist jetzt nach einer von der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg geführten Operation zerschlagen worden. Auch der Betreiber der Plattform, ein 34-jähriger Mann aus Australien, konnte bereits am Wochenende in Deutschland festgenommen werden.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Ich freue mich sehr über diesen herausragenden Erfolg der Ermittlerinnen und Ermittler aus Oldenburg. Wenn die oft kleinteilige und von hoher fachlicher Expertise geprägte Arbeit der Polizei in einem derart undurchsichtigen und schwerkriminellen Feld wie dem Darknet letztendlich so einen durchschlagenden Erfolg hat, ist das ein beeindruckender Beleg für die Qualität des Personals und der Strukturen in unseren Polizeibehörden. Auch dieser Erfolg bestärkt uns in unserem konsequenten Weg, den wir mit der Einrichtung von sogenannten Taskforces zur Bekämpfung von Cybercrime beschritten haben. Wir werden die Niedersächsische Polizei weiterhin auch durch Experten von außen - gerade im Bereich der Bekämpfung von im Internet betriebener Kriminalität - verstärken. Gleichzeitig bilden wir unsere Ermittlerinnen und Ermittler immer weiter bei der Bekämpfung krimineller Strukturen im Cyberraum fort. Auf diesem Weg machen wir weiter! Gerade im Darknet fühlen sich Kriminelle besonders sicher, da die digitalen Spuren ihrer Taten teils kaum nachzuverfolgen sind. All diese Umstände begünstigen, dass hier schwerkriminelle Geschäfte fast unbemerkt getätigt werden. Umso wertvoller ist dieser Ermittlungserfolg, durch den weitere Transaktionen und Verkäufe bis auf Weiteres verhindert werden konnten.
Dieses Verfahren ist zugleich ein Beleg für die funktionierende länderübergreifende und internationale Arbeit der Strafverfolgungsbehörden."











13.01.2021 • 09:28 Uhr

Butterpreise und Stimmung sind bei Bauern im Keller

„Die letzte Senkung hat das Butterfass zum Überlaufen gebracht. Weder Verbraucher noch Politik und erst recht nicht die Landwirte – insbesondere die Milchbauern – haben Verständnis für diese asoziale Aktion des Discounters „Aldi“ und für das Geschäftsgebaren des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) allgemein. Zu Schauzwecken miteinander Gespräche zu führen und Besserung zu geloben, um anschließend trotzdem die geplante Aktion durchzuziehen. So gehen Geschäftspartner nicht miteinander um, das ist Wortbruch“, zeigt sich Landvolk-Vizepräsident Manfred Tannen verärgert über die Senkung des Butterpreises um mehr als 50 Cent pro Kilogramm des Discounters Aldi, dessen Androhung zur Belagerung des Discounters durch Landwirte geführt hatte.

„In das internationale Preisgefüge passt die aktuelle Butterpreissenkung des Handels nicht. Trotzdem bleibt ein entscheidendes Moment bei der Preisfindung, wie sich Angebot und Nachfrage auf unseren hiesigen Märkten gegenüberstehen“, erklärt der Vize-Präsident, der einen Milchviehbetrieb mit 200 Milchkühen und Nachzucht führt. Die große Marktmacht relativ weniger Konzerne helfe, auf die abgebende Hand immensen Druck auszuüben. „Hier geht es nicht nur um Markt, sondern auch um Macht der Konzerne und um den Kampf von Marktanteilen im Lebensmitteleinzelhandel“, zeigt Tannen die Strukturen auf. Dass der Konzern marktüblich nach Weihnachten weniger pro Kilogramm Butter zahle, seien die Bauern gewohnt, aber über 50 Cent/Kilogramm seien mehr als unanständig.

„In der Wertschöpfungskette gerecht verteilte und vor allem für den Landwirt auskömmliche Preise sind in diesem Modell der freien Marktwirtschaft bei liberalisierten Märkten nicht vorgesehen. Dabei auf eine Einsicht zu hoffen, dass Verkaufspreise auch unmoralisch niedrig sein können, scheint nicht zielführend. Das ändern wohl auch die letzten Demonstrationen leider nicht“, gibt sich Tannen realistisch. So sei beispielsweise die Milchmenge niedersächsischer Erzeuger in den vergangenen Jahren weniger gewachsen als die Weltmarktnachfrage. Trotzdem gelingt es den Verarbeitern/Molkereien und Erzeugern nicht, beim deutschen LEH bessere Erlöse zu erzielen. Während der LEH immer weiter steigende Renditen einfährt, treibt er durch seine Einkaufspolitik Zulieferer sowie auch landwirtschaftliche Betriebe in Existenznot und an den Rand des Ruins. „In diesem Wettbewerb können wir Landwirte nur bestehen, wenn Wettbewerbsgleichheit mit Produzenten aus Nachbarländern herrscht, die den gleichen Marktzugang haben. Höhere Standards, Auflagen und Gesetze bei uns erhöhen die Produktionskosten, die uns der Markt nicht ausreichend vergütet. Hier ist Politik in der Pflicht für Rahmenbedingungen zu sorgen, die ein Überleben der hiesigen Betriebe ermöglicht“, fordert Tannen. Gerade in Niedersachsen gibt es viele Grünlandregionen, in denen landwirtschaftlich die Milch als einzige Haupteinnahmequelle gilt. Ein Ausgleich der Erlössituation über andere profitablere Betriebsbereiche ist in vielen dieser Betriebe kaum möglich. LPD










13.01.2021 • 09:20 Uhr

Corona-Medikament aus Braunschweig vor klinischer Testphase

Das Braunschweiger Unternehmen CORAT Therapeutics GmbH hat mit der Vorbereitung der klinischen Testphase eines direkt gegen die Virusinfektion wirkenden Medikaments für dessen Markteinführung begonnen. Das Biotech-Unternehmen, eine Ausgründung aus der Technischen Universität Braunschweig, hat unmittelbar nach Ausbruch des Corona-Virus in Deutschland mit der Suche nach wirksamen menschlichen Antikörpern begonnen. Schon die erste Entwicklungsphase wurde vom Land Niedersachsen gefördert. Dadurch konnte die CORAT Therapeutics bereits im November 2020 die ersten Dosen ihres sehr vielversprechenden Antikörper-Medikaments COR-101 bereitstellen. Das Unternehmen befindet sich in enger Abstimmung mit den Zulassungsbehörden und erwartet in Kürze grünes Licht für den Start der klinischen Testung.

Die erste Finanzierungsrunde im Frühjahr schloss NBank Capital, das Beteiligungsunternehmen der NBank, innerhalb von vier Wochen ab. Weitere Investoren kamen aus der privaten Wirtschaft in Braunschweig. Nunmehr wurde die zweite Finanzierungsrunde unter maßgeblicher Beteiligung von NBank Capital erfolgreich umgesetzt.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: “Die Entwicklung eines Medikaments gegen Corona darf nicht am Geld scheitern. Wir brauchen Medikamente gegen Corona genauso dringend wie Impfstoffe. Die Braunschweiger Biotech-Firma CORAT Therapeutics GmbH ist kurz vor dem Ziel, ein in allen bisherigen Experimenten hochwirksames Medikament an Patienten zu testen. Deshalb stellen wir als Land weiteres Risikokapital zur Verfügung, damit nicht wertvolle Zeit verloren geht. Wir werden diese Niedersächsische Erfolgsgeschichte weiter intensiv begleiten.“

In zahllosen Schritten und mit Hilfe der Braunschweiger Helmholtz- und Fraunhofer-Institute konnte CORAT in Rekordzeit den passenden Antikörper identifizieren. Aus einer Antikörper-Bibliothek mit 10 Millionen Antikörpern gelang es CORAT einen sehr effizienten menschlichen Antikörper zur Bindung an das Spike-Protein des SARS-CoV-2 Virus zu identifizieren. Damit wird die Bindung an den Rezeptor blockiert und die Ausbreitung des Virus im menschlichen Körper verhindert.

Dr. Ulf Meier, Vorstandsmitglied der NBank: „NBank Capital, unser Beteiligungsunternehmen, hat mit der ersten Finanzierungsrunde im Juni gemeinsam mit drei Privatinvestoren den Grundstein gelegt, damit CORAT ein wirksames Mittel gegen das Corona-Virus entwickeln kann. Der nächste Schritt wird nun mit der zweiten Finanzierungsrunde, die die NBank Capital wieder gemeinsam mit Privatinvestoren darstellt, getan. Nur so waren der Startschuss und die weitere Entwicklung des Mittels überhaupt möglich. Für die nächsten Schritte, um ein entwickeltes Mittel marktfähig und –gängig zu machen sowie zu produzieren, wird jetzt jedoch die Unterstützung anderer Investoren benötigt.“

Dr. Andreas Herrmann, Geschäftsführer der CORAT Therapeutics GmbH: "Impfstoffe können infizierten Patienten nicht helfen, dazu brauchen wir in jedem Fall ein spezifisch gegen Covid-19 gerichtetes Medikament. Unser menschlicher Antikörper COR-101 ist speziell für diese Anwendung entwickelt, und so konzipiert, dass er auch hospitalisierten Patienten helfen kann. Die wiederum sehr schnell umgesetzte Finanzierung mit Hilfe der NBank und unser bestehenden Investoren ermöglichen uns die dringend notwendigen nächsten Schritte in Richtung Marktversorgung und weitere klinische Entwicklung ohne Zeitverzögerung zu gehen. Wir danken der NBank und unseren Investoren für das in uns gesetzte Vertrauen."
red/Symbolbild










13.01.2021 • 09:15 Uhr

Pressefreiheit in der Türkei: Deutschland, EU und Nato müssen Druck ausüben, um Erdogan zu mäßigen

Morgen werden Prozesse gegen Can Dündar weitere Angeklagte fortgesetzt

Am morgigen Donnerstag, 14. Januar 2021, werden in Istanbul die Prozesse gegen den Journalisten Can Dündar und sechs weitere Angeklagte fortgesetzt. Der im deutschen Exil lebende Journalist und seine Mitangeklagten sollen für ihre Beteiligung an den sogenannten Gezi-Protesten im Sommer 2013 belangt werden. „Wenn das chinesische oder iranische Regime kritische Stimmen durch hanebüchene Klagen zum Schweigen bringen wollen, folgt die berechtigte Kritik auf dem Fuße. Es ist unbegreiflich, dass Deutschland und andere NATO-Staaten das ihrem Partnerland Türkei schweigend durchgehen lassen“, findet Dr. Kamal Sido, Nahost-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen. „Die nordatlantische Allianz ist nicht nur ein Militärbündnis, sondern auch eine Wertegemeinschaft – das Recht auf freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit müssen auch in der Türkei uneingeschränkt gelten.“

Auch müssten Deutschland und andere EU-Staaten Druck auf die türkische Regierung ausüben, damit sie rechtskräftige Urteile der Gerichte im eigenen Land und insbesondere des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) umsetzt. „Selbst, wenn kritisch denkende Medien- und Kulturschaffende von türkischen Gerichten freigesprochen werden, müssen sie in Haft bleiben. Zudem ignoriert die Türkei als Mitglied des Europarats reihenweise Urteile des EGMR“, berichtet Sido. „Damit wirft das Erdogan-Regime auch den letzten Anschein von Rechtsstaatlichkeit über Bord.“

Den Journalisten Can Dündar verurteilte ein türkisches Gericht im vergangenen Dezember in Abwesenheit zu 18 Jahren und neun Monaten Haft wegen Spionage und zu weiteren acht Jahren und neun Monaten wegen Terrorunterstützung. „In Wirklichkeit hat Dündar über die Unterstützung der Regierung Erdogan für radikalislamistischen Gruppen in Syrien recherchiert“, erinnert Sido. „Dass die Anklagen jeder Grundlage entbehren, ist für die gleichgeschaltete Justiz im Lande aber offenbar unwichtig.“

Die türkischen Behörden haben in der Zeit nach dem gescheiterten Putschversuch vom Juli 2016 mindestens 150 Medien geschlossen. Besonders kurdische oder prokurdische Verlage, Sender und Websites waren davon betroffen, auch wurden massenweise Medienleute verhaftet. Laut einem Bericht des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) befanden sich im Jahr 2020 rund 37 Journalisten in Haft. Andere Quellen sprechen von mindestens 142 Medienschaffenden, die in der Türkei festgehalten werden. Die Inhaftierten gehören verschieden politischen Lagern, Ethnien oder Religionsgemeinschaften an. Erdogans Regime betrachtet sie wegen ihrer kritischen Haltung zur Innen- und Außenpolitik des Landes als Feinde und Terroristen. red











13.01.2021 • 09:11 Uhr

Diakonie und Grüne: Kindern mehr Kontakte ermöglichen

Die von der Landesregierung angekündigten Lockerungen der Kontaktbeschränkungen mit Blick auf Kleinkinder reichen nach Ansicht der Diakonie in Niedersachsen und der Grünen im Landtag noch nicht aus. Ausnahmen von der generellen Kontaktbeschränkung, nach der sich jeder Haushalt nur mit einer zusätzlichen Person treffen darf, sollten für Kinder bis zur Einschulung möglich sein, forderte Diakonie-Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke am Montag in Hannover. "So können zum Beispiel zwei Haushalte die Betreuung der jeweiligen Kinder gemeinsam sicherstellen. Es sollte sich dabei möglichst um einen festen, nicht wechselnden Haushalt handeln."

Die Niedersächsische Landesregierung hatte zuvor mitgeteilt, dass sie bei den Kontaktbeschränkungen im Hinblick auf Babys und Kinder bis einschließlich drei Jahren die strikte Regel aufweichen wolle. Kinder unter drei Jahren würden demnach nicht mitgezählt. Sie dürfen jetzt bei Treffen einer Betreuungsperson, etwa eines Elternteils, dabei sein. Eine Mutter oder ein Vater mit Baby darf also zum Beispiel die Großeltern besuchen oder sich mit einem weiteren Elternteil mit Baby treffen.

Lenke sagte: "Sicher ist es notwendig, in diesen Zeiten mit hohen Infektionszahlen die Kontakte soweit wie möglich einzuschränken." Die derzeitigen Einschränkungen träfen allerdings die Kinder sehr hart.

Die Grünen im Landtag forderten, dass Geschwisterkinder im Alter bis 12 Jahren von der Ein-Personen-Regelung ausgenommen werden müssten. Sie warfen der Landesregierung Planlosigkeit vor. "Drei Tage lang wehrt sie die Argumente von Verbänden, Initiativen und aller vier Landtagsfraktionen ab, doch bitte Kinder von der strikten Einschränkung bei Privatbesuchen auf eine Person auszunehmen", sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Julia Willie-Hamburg. "Und dann kommt am Sonntag direkt nach Inkrafttreten der Corona-Verordnung die Korrektur."

Der Niedersächsische Landkreistag nannte den neuen Beschluss des Landes in der Sache richtig. Er kritisierte jedoch ebenfalls das Verfahren. Es sei nicht akzeptabel, wenn die Staatskanzlei noch am Tag des Inkrafttretens der neuen Regelung medial die nächste Änderung ankündige, ohne die Gesundheitsämter zu informieren, sagte Geschäftsführer Hubert Meyer. "Gerade weil sich das Recht für die Bürger ständig ändert, muss es ein Mindestmaß an Verlässlichkeit geben." epd










13.01.2021 • 09:03 Uhr

Öffentliche Ratssitzung am kommenden Dienstag mit Brisantthemen: "Eventpark" und wer wird Betreiber? Zum xten Mal Dankelsheim

Ungeachtet der Debatte über Für und Wider von öffentlichen Ratssitzungen in der Corona-Virus-Katastrophe steht die Einladung zu dem öffentlichen Treffen des Gremiums für Bad Gandersheim am kommenden Dienstag, 19. Januar 2021. Eine amtliche Bekanntmachung bestätigt die Einberufung des Stadtrates im Präsenzmodus. Und die Tagesordnung ist gespickt mit Themen, die wichtig und von Tragweite sind.

So beispielsweise der Tagesordnungspunkt "Event- und Kletterpark" auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Ein Spiel- und Spaßpark im zentralen Kurpark rund um die Osterbergseen. In einer ersten Präsentation waren grob u.a. riesige Klettertürme und eine Seilbahn skizziert worden. Völlig unklar ist, wer den Freizeitpark betreiben soll. Es ist angemdacht, dass er als touristischer Höhepunkt über die Zeit der Landesgartenschau hinaus ein neues Aushängeschild für die Roswithastadt sein soll. Aktuell wird an einem Betreibermodell gestrickt. Lokale Investoren sind angesprochen, sich in eine Betreiber GbR mit Geldeinlagen in das Projekt einzubringen. Man darf gespannt sein, welche Inhalte zum Projekt selbst und zu einer Betreiberlogistik am kommenden Dienst dem Stadtrat und damit der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Ein schier unendliches Thema scheint die Suche nach einem Ortsvorsteher für Dankelsheim zu sein. In den letzten Sitzungen ist zu diesem Thema SPD-Fraktionsführer Niklas Kielhorn aufgefallen, der jedes Mal um eine Absetzung von der Tagesordnung und damit Vertagung der Personalangelegenheit bat. Die SPD hat das Vorschlagsrecht für die vakante Position eines Ortsvorstehers/Ortsvorsteherin.

Die weiteren Tagesordnungspunkt sind in der hier veröffentlichten Amtlichen Bekanntmachung dokumentiert:

Am Dienstag, 19.01.2021, findet um 18:30 Uhr im Forum Oberschule, Stettiner Straße 2 die 34. öffentliche Ratssitzung
statt.
Vor Eintritt in die Tagesordnung haben die Zuhörer/innen Gelegenheit, Anfragen und Anregungen an die Bürgermeisterin und an den Rat zu richten.
Tagesordnung
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
2. Feststellung der Tagesordnung
3. Genehmigung der Niederschrift der 33. Sitzung vom 10.12.2020 nach Auswertung
4. Berichte der Bürgermeisterin über wichtige Angelegenheiten und Beschlüsse
5. Berichte delegierter Ratsmitglieder
6. Anfragen und Anregungen
7. Berichterstattung der Landesgartenschau gGmbH über den aktuellen Sachstand
8. Bestimmung einer neuen Ortsvorsteherin/eines neuen Ortsvorstehers im Ortsteil Dankelsheim für die Dauer der Wahlperiode
9. Friedhofsgebührensatzung 2021/2022
hier: 11. Neufassung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Friedhöfe der Stadt Bad Gandersheim
10. Event- und Kletterpark hier: Grundsatzbeschluss
11. Schließen der Sitzung
Bürgermeisterin

red
Die Bilder dokumentieren Eindrücke aus Dankelsheim, wo man seit Monaten auf der Suche nach einem neuen Ortsvorsteher/Ortsvorsteherin ist.












13.01.2021 • 08:41 Uhr

Torfhaus: Auf Schneematsch schwerer Verkehrsunfall - Fünf Verletzte - Rieseneinsatz von Rettungskräften

Torfhaus.Am gestrigen Dienstag, 12. Januar, gegen 14:55 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 4 in der Ortslage Torfhaus in Höhe der Abzweigung Landesstraße 504 ein Verkehrsunfall mit insgesamt fünf verletzten Personen. Zur Unfallzeit herrschte leichter Schneefall und die Fahrbahnen waren mit Schneematsch bedeckt.

Eine 31-jährige Frau aus Wolfsburg befuhr mit einem VW Polo die L 504 aus Richtung Altenau kommend. Mit ihr im Fahrzeug befanden sich ihr 32-jähriger Lebensgefährte und die 6 und 7 Jahre alten gemeinsamen Kinder. An der Einmündung zur B 4 konnte die 31-jährige Frau aufgrund einer, den winterlichen Straßenverhältnissen, nicht angepassten Geschwindigkeit nicht mehr rechtzeitug anhalten und rutschte im Einm+ündungsbereich auf die Fahrbahn der B 4. Hier kam zum Zusammenstoß mit dem Pkw Opel einer 44-jährigen Frau aus Braunlage, die auf der B 4 von Bad Harzburg kommend in Richtung Braunlage fuhr. Die 44-jährige stieß mit der Front ihres Pkw gegen die linke Fahrzeugseite des VW Polo. Die 31-Jährige und ihr Lebensgefährte wurden schwer verletzt, die beiden Kinder und die 44-Jährige erlitten nur leichte Verletzungen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 12000 Euro. Die B 4 war während der Unfallaufnahme in der Zeit von ca. 15 Uhr bis 16:20 Uhr voll gesperrt. Vor Ort waren fünf RTW, zwei Notarztwagen, die örtliche Einsatzleitung des Rettungsdienstes sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Altenau mit drei Fahrzeugen im Einsatz. ots










12.01.2021 • 19:31 Uhr

Merkwürdiger Streit um "Reformationsfenster": Architekten-Erbe hat etwas gegen Schröders gesponsertes Kirchenfenster und llegt Berufung ein

Der skurrile Rechtstreit um das von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) gestiftete "Reformationsfenster" für die Marktkirche in Hannover geht in eine neue Runde. Der Anwalt des Architekten-Erben Georg Bissen, Frank Meier, hat Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Hannover eingelegt, wie Meier am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte. Das Oberlandesgericht in Celle bestätigte den Eingang. Bissen will verhindern, dass das 13 Meter hohe Buntglasfenster an der Südseite der evangelischen Marktkirche eingebaut wird. Das Landgericht hatte die Installation Mitte Dezember in erster Instanz erlaubt (Az.: 18 O 74/19). Das rund 150.000 Euro teure Fenster mit Motiven zur Reformation wurde von dem Künstler Markus Lüpertz entworfen.

Meier sagte, er sehe nach einer ersten Prüfung des Urteils gute Gründe für eine Berufung. Sein Mandant hatte geltend gemacht, das Buntglasfenster passe nicht in die spätgotische Kirche und beeinträchtige die Optik des schlichten Kirchenraums. Georg Bissen hält die Urheberrechte am Werk seines Stiefvaters Dieter Oesterlen (1911-1994), nach dessen Plänen die im Krieg zerstörte Kirche nach 1946 wiederaufgebaut und neu gestaltet worden war. Über den Berufungsgang hatte zuerst die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Montag) berichtet.

Ein Sprecher des Oberlandesgerichts Celle erläuterte dem epd, das Gericht müsse nun zunächst prüfen, ob die Berufung zulässig und begründet sei. Zudem stelle sich die Frage, ob es eine neue Beweiserhebung geben solle, ob Zeugen befragt und Gutachten von Sachverständigen eingeholt werden müssten. Wann diese Entscheidungen fielen, sei gegenwärtig nicht absehbar.

Das Landgericht Hannover hatte entschieden, dass ein Eingriff ins Urheberrecht in diesem Fall gerechtfertigt sei. Die Marktkirche sei als "Gebrauchskunstwerk" einzustufen, das nicht unveränderlich bleiben müsse wie ein Denkmal. Die Richter stützten sich dabei auf das kirchliche Selbstbestimmungsrecht und die Religionsfreiheit.

Marktkirchen-Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann bedauerte den Fortsetzung des Rechtsstreits. Durch die Berufung werde sich der geplante Einbau sicherlich verzögern, sagte sie dem epd: "Mein Wunsch wäre gewesen, das Fenster im April einzubauen. Ob wir diesen Plan jetzt halten können, ist fraglich."

Das Fenster zeigt eine große weiße Figur, die den Reformator Martin Luther (1483-1546) darstellen soll, sowie zahlreiche Einzelmotive mit Bezug zur Reformation. Für kontroverse Diskussionen sorgen unter anderem fünf große schwarze Fliegen, die für das Böse und die Vergänglichkeit stehen.

Das Kunstwerk wurde von der Glasmanufaktur Derix im hessischen Taunusstein bereits weitgehend fertiggestellt. Altkanzler Schröder hat es der Marktkirche als Ehrenbürger von Hannover gespendet. Die bisherigen Kosten hat er nach Kirchen-Angaben bereits beglichen - Schröder wollte dafür Vortragshonorare weitergeben. Anlass für das Geschenk war das 500. Reformationsjubiläum 2017. red/epd










12.01.2021 • 16:45 Uhr

Corona-Verstösse in 2020 spülen 51.765 Euro an Bußgeldern in Northeimer Kreiskasse - 287 Verfahren eingeleitet - 193 Verfahren abgeschlossen

In den ersten zehn Tagen des neuen Jahren bereits 53 Anzeigen anhängig - Bußgelder von 100 bis 200 Euro

Das Vorgehen von Polizei und Ordnungsbehörden bei Verstössen gegen die geltenden Corona-Verordnungen ist ein scharfes Schwert. Das geht aus den Antworten der Northeimer Kreisverwaltung auf neun Fragen hervor, die das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group am Montag der Kreisverwaltung vorgelegt hatte. Danach hat der Landkreis Northeim im vorigen Jahr über 50.000 Euro an Bußgeldern von Cortona-Regelverletztern kassiert. Allein in den ersten zehn Tagen des neuen Jahres hab es 53 Anzeigen, die der Landkreis verfolgt und ahndet. Im vorigen Jahr waren es insgesamt 353 Verstöße, den die Ordnungsverwaltung beim Landkreis Northeim nachzugehen hatte.

Hier die Fragen mit den Antworten der Northeimer Kreisverwaltung, die heute dem Redaktionsnetzwerk von der zuständigen Pressestelle übermittelt wurden:

1. Ist der Sachverhalt korrekt, dass die Polizei ihre Anzeigenvorgänge zur Weiterbearbeitung und Ahndung an die Landkreis-Verwaltung weitergibt?
Kreisverwaltung: Ja, die Polizeidienststellen im Landkreis Northeim leiten das Ordnungswidrigkeitsverfahren durch Aufnahme einer Anzeige vor Ort ein und geben den Vorgang dann zur weiteren Bearbeitung an den Fachbereich 21 – Ordnungsangelegenheiten -des Landkreises Northeim ab. Dort wird das weitere Verfahren von der Anhörung bis zum Bußgeldbescheid und ggf. bis zum Einspruch weiterbearbeitet.

2. Um wieviele Vorgänge dieser Arbeit handelt es sich in den drei letzten Monaten?
Kreisverwaltung: 127

3. Um wieviele Anzeigen handelt es sich seit Bestehen der Verordnungen, die als Rechtsgrundlage für die Verfolgung und Ahndung mutmaßlicher Verstöße dienen?
Kreisverwaltung: 2020: 353. 2021: 53

4. Wieviele der Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wurden „erfolgreich“ abgearbeitet, soll heißen wieviele Bußgeldzahlungen sind bislang erfolgt?
Kreisverwaltung: Von den in 2020 angezeigten 353 Vorgängen zu Verstößen im Zusammenhang mit der Nds. Corona-Verordnung wurden 287 Verfahren gegen die Betroffenen eingeleitet.193 Verfahren sind abgeschlossen.

5. In welchem Rahmen bewegen sich die Bußgelder, wenn denn welche verfügt sind? Durchschnittlich welcher Betrag?
Kreisverwaltung: Die Höhe der Geldbuße ist im Nds. Bußgeldkatalog (neuste Fassung vom 25.11.2020 – 401-41609-11-3) festgelegt. Die meisten im Landkreis Northeim festgesetzten Geldbußen betrugen 200,00 Euro für Verstöße gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen oder liegen zwischen 100,00 – 150,00 Euro für Verstöße wegen der Verweigerung des Tragens/Nicht-Tragens einer Mund-Nasenbedeckung.

6. Welchen Umfang hat die Summe der bislang eingetretenen Bußgelder?
Kreisverwaltung: Festgesetzt wurden in 2020 Bußgelder in Höhe von 51.765 Euro

7. In wie vielen Fälle von Bußgeldbescheiden sind von den Betroffenen Widersprüche eingelegt worden? In allen Fällen? Fünfzig Prozent der Fälle? Kann dazu eine präzisere Aussage getroffenen werden?
Kreisverwaltung: 34 Einsprüche erfolgten in 2020.

8. Sind Einspruchsverfahren bereits gerichtsanhängig?
Kreisverwaltung: ja

9. Wenn ja, um wieviele Fälle handelt es sich?
Kreisverwaltung: 19 Verfahren wurden in 2020 an das Amtsgericht Northeim abgegeben und sind dort noch anhängig.
red/Screen Ausschnitt Anzeigeerstattung











12.01.2021 • 16:12 Uhr

Immer mehr auf Distanz! Unternehmer, Gewerkschaften und Regierung wollen mehr mobiles Arbeiten und Homeoffice - Hilft das Friseuren und Einzelhändlern?

Im Anschluss an die regelmäßige gemeinsame Besprechung der aktuellen Corona Situation haben die Niedersächsische Landesregierung sowie die Vertreter der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften heute an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Niedersachsen appelliert, ihren Beschäftigten die Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice zu ermöglichen, soweit dies mit den betrieblichen Erfordernissen vereinbar ist.

Kritiker wenden ein, dass die neue Offensive für Homeoffice die gesamte handwerkliche Dienstleistungsbranche im Regen stehen lässt. Mobiles Arbeiten und Homeoffice helfen zum Beispiel den gebeutelten Friseuren und dem Einzelhandel rein gar nichts!

Die Niedersächsischen Landesregierung meint dennoch: Seit Ausbruch der Pandemie haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhebliche Anstrengungen in ihren Betrieben für Corona-sichere Arbeitsplätze geleistet. Die Reduzierung von Kontakten sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Weg dorthin hat sich daher seit dem Frühjahr als wirksames Instrument zur Bekämpfung der Pandemie erwiesen. Mobiles Arbeiten und Homeoffice können auch in Zukunft dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dabei ist allen Beteiligten bekannt, dass mobiles Arbeiten und Homeoffice nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich ist und an den betrieblichen Anforderungen ausgerichtet sein soll.

Ministerpräsident Stephan Weil:

„Angesichts der starken Ausbreitung des Corona-Virus müssen auch in der Arbeitswelt die Kontakte - wo immer es geht - auf das Nötigste beschränkt werden. Ich hoffe sehr, dass unser gemeinsamer Appell dazu beiträgt, dass die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und zum Homeoffice noch intensiver genutzt werden. Ich bitte alle Unternehmen herzlich darum, alle Möglichkeiten zu prüfen, um die Kontakte weiter zu reduzieren."

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann:

„Das Arbeiten von zu Hause ist ein wirksamer Baustein, um das derzeitig hohe Infektionsgeschehen einzudämmen. Hier sollte die niedersächsische Wirtschaft konsequent Homeoffice überall dort ermöglichen, wo die Anwesenheit am Arbeitsplatz nicht unbedingt erforderlich ist. Mobiles Arbeiten und Homeoffice sind nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich und müssen den betrieblichen Herausforderungen gerecht werden. Hier wissen Betriebe und Arbeitnehmer am besten, welche Möglichkeiten und Herausforderungen es beim Arbeiten von zu Hause in ihrem Unternehmen gibt." red











12.01.2021 • 14:42 Uhr

Fein lächeln für die LaGa 2022: Frische Team-Porträts by Jens Burger

Er macht nicht allein unter die Haut gehende Songs und Musik , sondern besticht auch mit seinen schön in die Augen gehenden Fotos: Jens Burger, Fotograf, Musiker, Chef der Werbeagentur upart Bad Gandersheim, hat eine neue Porträtgalarie kreiert. Von Persönlichkeiten. Bei ihnen handelt es sich um die Köpfe und Oberkörper eines zunehmend wachsenden Teams. Sie alle vereint ein großes wie ehrgeiziges Millionenprojekt: die Landesgartenschau 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.

Jens Burgers frische Porträts beeindrucken mit einer optimistischen Bildbotschaft: Aus den den Gesichtern der hier dokumentierten Persönlichkeiten sprüht so etwas wie die wachsende Vorfreude auf das Großereignis mit erwarteten 450.000 Besuchern und Besucherinnen in Bad Gandersheim: alle Protagonisten/innen präsentieren sich einzigartig lächelnd. Ansteckend!
red/Screen Homepage LaGa










12.01.2021 • 14:25 Uhr

Blitzeralarm! Alle Termine und Bereiche nächste Woche - Auch „Alice“ im Einsatz!

In der Woche vom 18. Januar bis zum 24. Januar 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag: Raum Einbeck
Dienstag: Raum Northeim
Mittwoch: Raum Nörten-Hardenberg
Donnerstag: Raum Kalefeld
Freitag: Raum Hardegsen
Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 4) im Raum Nörten-Hardenberg eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd










12.01.2021 • 14:22 Uhr

Weihnachtsbaum-Sammelaktion der SG Kreiensen in bewährter Weise zügig abgewickelt

Bei zum Glück trockenen Verhältnissen, konnte unter Einhaltung der erweiterten Corona-Regeln, am vergangenen Samstag der Ortskern Kreiensen von ausrangierten Weihnachtsbäumen "befreit" werden. Etwas mehr als 150 Bäume wurden an die Strassen und Wege gelegt. Die komplette, weil aus einem Haus stammenden Familien Peter und Max-Hermann Knapp mit Unterstützung durch den Jugendleiter der SG, Jan-Hendrik Mätje, sammelte nicht nur die mit dankbaren Spenden versehenen Bäume ein, sondern schredderte alles Grünzeug auch gleich auf dem Parkplatz vor dem Schützenhaus und führte es der fachgerechten Entsorgung zu. Bevor dann am späten Nachmittag die Dunkelheit sich über das Leinetal legte, war man schon zu Hause und konnte sich bei Tee, Kakao und anderen Warmmachern wieder akklimatisieren. Besonderer Dank der SG gilt an dieser Stelle natürlich Dirk Engelke und Till Krüger, beide aus Greene, die das motorisierte Equipment nebst Zubehör zur Verfügung stellten und ohne deren Hilfe es diese Aktion nicht gegeben hätte. red/MJ/ Foto: Michael Jungesblut










12.01.2021 • 13:43 Uhr

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2021: Integration in Zeiten von Corona

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf,
startet am (heutigen) Dienstag gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den
Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2021. Der Preis ist mit insgesamt
24.000 Euro dotiert. Es werden vier Preise zu jeweils 6.000 Euro vergeben. Zusätzlich vergeben das Bündnis „Niedersachsen packt an" sowie das Bündnis „Niedersachsen hält zusammen" jeweils einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro.

Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum zwölften Mal. Das Motto lautet indiesem Jahr „Integration in Zeiten von Corona". Der Wettbewerb richtet sich an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Stiftungen, Kindergärten und Schulen, die sich in besonderer Weise mit neuen Ideen und Umsetzungen dafür engagieren, dass Integration in Zeiten der Corona-Pandemie gelebt und dadurch ein entscheidender Beitrag zur interkulturellen Teilhabe am Gemeinwesen geleistet wird. Ziel ist es, gute Projekte und Ansätze öffentlich zu machen und gleichzeitig dazu zu ermuntern, derartigen Beispielen zu folgen und neue Ideen in Zeiten der Pandemie zu entwickeln.

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit der Bündnisse „Niedersachsen packt an" und „Niedersachsen hält zusammen" an. Die Botschaft lautet: Niemand wird vergessen! Integration hat gerade in diesen Zeiten einen besonders hohen Stellenwert, gesellschaftliche Teilhabe ist wichtiger als je zuvor - unabhängig von Herkunft,Kultur, Alter, Geschlecht, Religion oder finanzieller Situation. Daher ist es für die Niedersächsische Landesregierung ein wichtiges politisches Anliegen, die vielfältigen Potentiale verschiedener Institutionen, Vereine, Verbände, Initiativen, Kindergärten und Schulen zu aktivieren und besonders innovative Ideen mit dem Niedersächsischen Integrationspreis 2021 auszuzeichnen.

Bewerbungen oder Vorschläge sind vorzugsweise per E-Mail aN integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder ansonsten per Post an Niedersächsische Staatskanzlei Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2021" Planckstraße 2, 30169 Hannover zu richten. Bewerbungsschluss ist Montag, 15.02.2021. Für Ihre Bewerbung verwenden Sie bitte den Fragebogen bzw. das Formular „Bewerbung zum Niedersächsischen Integrationspreis 2021". red













12.01.2021 • 13:39 Uhr

Corona-Virus-Lage heute: Indizenz-Wert im Landkreis Northeim erreicht 80,9- Helios-Klinik Bad Gandersheim heute mit 33 Corona-Patienten belegt

Das ist HEUTE die Corona-Virus-Lage in Südiedersachsen, im Landkreis Northeim und Bad Gandersheim:
Der Fallwert für den Landkreis Northeim - Indizenzwert - ist von gestern auf heute auf 80,9 gestiegen. Das berichtet soeben das Niedersächsische Gesundheitsminsterium. Entsprechend ist die Indizenzampel weiter im roten Bereich.
Die Anzahl der Corona-Patienten in der Helios-Klinik in Bad Gandersheim ist auf 33 gestiegen; 31 auf der "Normalstation", 2 auf der "Intensivstation". Die Daten sind soeben von Helios veröffentlicht.
Detailzahlen von der Northeimer Kreisverwaltung bitte der Extrameldung entnehmen.
red/Foto: Fis WMG/Grafiken: Gesundheitsministerium in Hannover, Helios-Klinik-Konzern
















12.01.2021 • 13:34 Uhr

Die Kreisabfallwirtschaft bittet um Mithilfe: Frost behindert Leerung der Mülltonnen

Im Winter hat die Kreisabfallwirtschaft nicht nur mit Eis und Schnee auf den Straßen zu kämpfen, sondern auch mit Mülltonnen, deren Inhalt eingefroren ist. Die Tonnen können dann nicht vollständig geleert werden; festgefrorener Abfall bleibt in den Tonnen zurück. Das führt natürlich zu Verärgerungen.

Die Müllwerker geben aber auch in der kalten Jahreszeit ihr Bestes. Bei der Leerung wird die Tonne am Müllfahrzeug mehrfach kräftig gerüttelt, damit sämtliche Abfälle herausfallen. Ist der Inhalt aber eingefroren und zusätzlich vielleicht noch gepresst, besteht keine Chance, die Tonne vollständig zu leeren.

Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Abfuhr vor Ort war und versucht hat, die Tonnen zu leeren, ist ein aufgeklappter Deckel. In diesen Fällen konnte die Tonne aufgrund der frostigen Temperaturen und des demzufolge angefrorenen Inhaltes nicht geleert werden.

Vorbeugen ist aber möglich, um so in den meisten Fällen das Festfrieren zu verhindern. Die folgenden Hinweise der Kreisabfallwirtschaft helfen dabei, die Mülltonne winterfest zu machen:

Gerade in diesen Monaten ist auf eine sorgfältige Befüllung der Tonnen zu achten. Nasse Abfälle sollten in Zeitungspapier oder Papiertüten verpackt und dann in die Tonnen gegeben werden. Plastiktüten sind in diesem Fall auch für die Restmülltonnen ungeeignet. Sie frieren leicht am Abfallbehälter an und erschweren die Leerung zusätzlich. Das Auslegen des Behälterbodens mit zerknülltem Zeitungspapier, Pappe oder Eierkartons kann ein Festfrieren der Abfälle verhindern und es erleichtert die Leerung.

Nach Möglichkeit sollten die Tonnen, insbesondere vor der Abfuhr, an einen geschützten Platz, in die Garage oder in einen frostfreien Raum gestellt werden. Ist dies nicht möglich, ist es für die Arbeit des Abfuhrpersonals sehr hilfreich, wenn der Inhalt der Tonnen kurz vor der Abfuhr mit einem Spaten gelockert wurde.

Weiterhin bittet die Kreisabfallwirtschaft, den Weg zum Behälterplatz von Schnee und Eis zu befreien, damit die Behälter problemlos zum Fahrzeug gezogen und zurück gestellt werden können.

Sollte eine Leerung trotz aller Bemühungen nicht möglich sein, ist ein wiederholtes Anfahren der Grundstücke aufgrund der straffen Tourenplanung und aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich. Die Kreisabfallwirtschaft bittet dafür um Verständnis.lpd/Foto: lpd











12.01.2021 • 13:30 Uhr

Innenminister a.D. Uwe Schünemann: "Bereitstellungslager Würgassen überflüssig" – Umweltminister soll Logistikgutachten mitfinanzieren

Im Umweltausschuss des niedersächsischen Landtages findet nach Auskunft des Landtagsabgeordneten und Innenminister a.D. Uwe Schünemann am 18. Januar eine Unterrichtung der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) und Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) über das geplante Bereitstellungslager Würgassen statt. „Im Vorfeld habe ich Minister Olaf Lies über die neueste Entwicklung informiert und nachdrücklich für die Mitfinanzierung eines Logistikgutachtens geworben, “ so der CDU Politiker.

Es liege im hohen niedersächsischen Interesse, die Notwendigkeit eines Bereitstellungslagers wissenschaftlich zu untersuchen. Nach ersten Einschätzungen von Logistik-Experten sei die direkte Einlagerung durch ein intelligentes Planungs- und Steuerungssystem keine unlösbare Aufgabe.

Bereits im August 2020 habe Uwe Schünemann um Mitfinanzierung eines solchen Gutachtens gebeten. Da die Antwort des Umweltministers noch ausstehe, sollte nunmehr kurzfristig darüber entschieden werden. Es handele sich voraussichtlich lediglich um rund 25.000 €. Die andere Hälfte müsste das Land Nordrhein-Westfalen finanzieren. Gleichzeitig solle die Bundesumweltministerin zur Mitwirkung an der wissenschaftlichen Untersuchung aufgefordert werden.

„Vieles spricht dafür, dass auf die 500 Millionen Investition verzichtet werden kann,“ ist Uwe Schünemann überzeugt. Da seien 50.000 Euro für ein Gutachten richtig investiertes Geld.
Neben der Frage nach der generellen Notwendigkeit des Bereitstellungslagers gibt es erhebliche Zweifel an der Eignung des vorgesehenen Standortes und an dem Auswahlverfahren.

In seinem Brief an den Umweltminister weist Uwe Schünemann auf die Entscheidung der Bezirksregierung Detmold von Anfang November 2020 hin, wonach die geplante Nutzung gegen das aktuelle Regionale Raumordnungsprogramm verstößt. Der Widerspruch der BGZ sei nicht fristgerecht eingegangen. Selbst wenn dagegen Einspruch eingelegt werden sollte, sei der Ausgang der daraus resultierenden gerichtlichen Auseinandersetzung völlig offen.
Zudem hätten die renommierten Experten Rechtsanwalt Siegried de Witt aus Potsdam und Prof. Dr. Karsten Runge von der OECOS GmbH Hamburg in einem Gutachten nachgewiesen, dass die Standortauswahl eindeutig sachwidrig sei. Der Standort Konrad sowie seine nähere Umgebung hätte in die Beurteilung einbezogen werden müssen. So könne sogar von einer grob rechtswidrigen Entscheidung ausgegangen werden. Würgassen sei nachweislich schon allein aus verkehrstechnischer Sicht völlig ungeeignet und auch im Hinblick auf die Umweltaspekte absurd.
„Welche Diskussion damit eröffnet werden könnte, muss ich sicherlich nicht weiter ausführen,“ formuliert der heimische Abgeordnete gegenüber dem Minister und prophezeit damit Proteste auch aus dem Braunschweiger Raum.

Zum Bild: Für MdL und Innenminister a.D. Uwe Schünemann ist der Transport des atomaren Mülls auf der Weserbrücke Meinbrexen unmöglich.












12.01.2021 • 10:53 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 7 Neu-Infizierte, 26 Personen sind genesen

. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1115 (+7) Corona-Infektionen bekannt geworden. 940 Personen (+26) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 80,9 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 156 (+18) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 17 (-2), Bodenfelde 11 (-2), Dassel 4 (-1), Einbeck 26 (-1), Hardegsen 7 (0), Kalefeld 6 (0), Katlenburg-Lindau 4 (+1), Moringen 26 (-3), Nörten-Hardenberg 4 (-5),
Northeim 37 (+6) und Uslar 14 (+1) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 685 Personen (Stand: 11.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 0,5 Prozent.lpd











12.01.2021 • 10:50 Uhr

Bad Gandersheims stadtbekanntester Fragesteller in Ratssitzungen Claus König: "Hoffe, dass Ratsmitglieder der Sitzung fernbleiben und mit gutem Beispiel vorangehen""

Der stadtbekannte Bürger Claus König aus Clus ist in der Vergangenheit häufig dadurch in Erscheinung getreten, dass er in öffentlichen Ratssitzungen kritische Fragen an Rat und Verwaltung richtete. Zuletzt tat er das in einem Schriftsatz und nicht mit persönlicher Anwesenheit als Zuschauer im Stadtrat. Jetzt hat sich Claus König via Facebook erneut öffentlich h zu Wort gemeldet und dafür stark gemacht, dass die anstehende öffentliche Ratssitzung am 19. Januar 2021 in Bad Gandersheim nicht stattfindet. In einem Statement richtet er die Hoffnung an die Ratsmitglieder, der Sitzung fernzubleiben. Sollte sie nicht beschlussfähig sein, müsste sie von der Bürgermeisterin abgesagt werden.

Zum besseren Verständnis seines Vorstosses dokumentieren wir hier die "Anmerkungen zur Ratssitzung am 19. Januar 2021" von Claus König aus Clus:

"Als ich die Information über die kommende Ratssitzung bekommen habe, konnte ich es kaum glauben. Bund und Länder beschließen einen strengen Lockdown, Familien dürfen nicht zusammen die Großeltern besuchen, Kinder nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen. Alle kämpfen mit den Einschränkungen, aber Ratssitzungen finden weiterhin als Präsenzsitzungen statt. Selbst wenn es durch die niedersächsische Kommunalverfassung gedeckt ist, ist es sicherlich ein sehr schlechtes Vorbild. Wichtige Entscheidungen auf kommunaler Ebene müssen auch in Pandemiezeiten getroffen werden, allerdings sehe ich diese wichtigen Entscheidungen in der Tagesordnung nicht. Vielleicht ist es ja die Bestimmung eines Ortsvorstehers in Dankelsheim? Den Sachstand zur LAGA hätte man auch als E-Mail an die Ratsmitglieder schicken können. Warum gibt es nach 10 Monaten Pandemie immer noch nicht die Möglichkeit einer Videokonferenz? Alle sind gehalten, im Homeoffice zu arbeiten, warum also finden weiterhin Ratssitzungen mit vielen Menschen statt? Selbst Schülerinnen und Schüler dürfen nicht mal mehr in halber Klassenstärke in der Schule unterrichtet werden.
Ich hoffe, dass die Ratsmitglieder dies ähnlich sehen und der Sitzung fernbleiben, um die Gesundheit zu schützen und mit gutem Beispiel voranzugehen."

red/Die Aufnahme mit dem Fragesteller Claus König entstand vor der Corona-Virus-Katastrophe in einer öffentlichen Stadtratssitzung im Schulzentrum in Bad Gandersheim.Foto: Fis WMG












12.01.2021 • 10:31 Uhr

Hameln: Polizei beendet Gottesdienst der "rumänischen Kirche" im China-Restaurant - 50 ohne Corona-Masken singen und beten

Die Polizeiinspektion Hameln/Holzminden berichtet:
Bereits am Sonntag, den 10.01.21, gegen 10:20 Uhr, wurde der Polizei in Hameln gemeldet, dass es in einem ehemaligen chinesischen Restaurant in Wangelist (Kreis Hameln-Pyrmont) zu einem hohen Personenzulauf käme.

Vor Ort konnte festgestellt werden, dass sich ca. 50 Personen zu einem Gottesdienst der "freiwilligen rumänischen Kirche" zusammengefunden hatten. Sie sollen gebetet und gesungen haben.

Da weder Abstände zueinander gehalten noch Mund-Nasen-Bedeckungen getragen wurden, musste die Veranstaltung beendet werden.

Gegen alle teilnehmenden Personen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. red











12.01.2021 • 10:26 Uhr

Geldsegen für freie Theaterszene: Land haut halbe Millionen Euro raus - Thümler: "Können mit Krise umgehen!"

32 professionelle freie Theater in Niedersachsen bekommen in diesem Jahr Geld vom Land. Sie werden mit insgesamt 485.000 Euro gefördert, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur jetzt in Hannover mitteilte. Insgesamt hatten 48 Projektanträge das Ministerium erreicht, unter anderem aus den Bereichen Kinder- und Jugendtheater und Tanz. Auch spartenübergreifende Projekte waren dabei.
"Die vielen überzeugenden Anträge der professionellen freien Theater stellen erneut unter Beweis, dass die freien Theater sehr flexibel mit Krisensituationen umgehen können", sagte Kulturminister Björn Thümler (CDU). "Dank der großen Kreativität der Künstlerinnen und Künstler werden wir alle vom Frühjahr an wieder erleben können, dass die Freien Theater immer am Puls der Zeit sind." Mit den Förderungen leiste das Land einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Theaterszene im Jahr 2021. Die freie Szene sei neben den Staats- und Stadttheatern sowie den Landesbühnen eine wichtige Säule der professionellen Theaterlandschaft in Niedersachsen. epd










12.01.2021 • 10:20 Uhr

Land gibt fast 500.000 Euro für freie Theaterszene

32 professionelle freie Theater in Niedersachsen bekommen in diesem Jahr Geld vom Land. Sie werden mit insgesamt 485.000 Euro gefördert, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Dienstag in Hannover mitteilte. Insgesamt hatten 48 Projektanträge das Ministerium erreicht, unter anderem aus den Bereichen Kinder- und Jugendtheater und Tanz. Auch spartenübergreifende Projekte waren dabei.

"Die vielen überzeugenden Anträge der professionellen freien Theater stellen erneut unter Beweis, dass die freien Theater sehr flexibel mit Krisensituationen umgehen können", sagte Kulturminister Björn Thümler (CDU). "Dank der großen Kreativität der Künstlerinnen und Künstler werden wir alle vom Frühjahr an wieder erleben können, dass die Freien Theater immer am Puls der Zeit sind." Mit den Förderungen leiste das Land einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Theaterszene im Jahr 2021. Die freie Szene sei neben den Staats- und Stadttheatern sowie den Landesbühnen eine wichtige Säule der professionellen Theaterlandschaft in Niedersachsen. epd










12.01.2021 • 08:52 Uhr

Junge Fahrerin unter Drogen mit Auto auf schneeglatter Straße gegen Baum geschleudert

Bei einem Unfall in Borgentreich stellten Polizisten fest, dass die Fahrerin unter dem Einfluss von Drogen gefahren war. Zudem hatten die Fahrerin und auch die Beifahrerin Drogen dabei.

Bereits am vorigen Freitag, 08. Januar, gegen 09:30 Uhr, fuhr eine 20-Jährige mit ihrem VW-Polo auf der Kreisstraße 33 Richtung Borgentreich-Lütgeneder (Landkreis Höxter). Zwischen Willebadessen-Eissen und Borgentreich-Lütgeneder kam der VW auf der teilweise schneebedeckten Fahrbahn in einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte das Auto zunächst einen Baum und kam dann nach etwa 50 Metern an einem Geländer zum Stehen. Der Schaden an dem Baum und an dem Geländer wird auf rund 2000 Euro geschätzt. Die beiden Insassen, zwei Frauen aus Bad Driburg und aus Höxter, verletzten sich nicht. Die 20-jährige Fahrerin machte den Polizeibeamten gegenüber nicht den Eindruck, fahrtauglich zu sein. Offensichtlich stand sie unter dem Einfluss von Drogen. Die Frau gab an, am Vortag ärztlich verschriebenes Cannabis geraucht zu haben. Eine Blutprobe wurde der Fahrerin zum Nachweis von Drogen entnommen. Die 20-Jährige, die einen Führerschein auf Probe hat, musste diesen an die Polizeibeamten abgeben. Er wurde sichergestellt.

Der Unfallwagen hatte Beschädigungen im Frontbereich und an der Fahrerseite. Er war an dem Geländer eingeklemmt, so dass ein Abschlepper informiert werden musste. Der Schaden an dem VW wird auf rund 1500 Euro geschätzt.

Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizisten den Geruch von Cannabis wahr. Beide Frauen hatten noch geringe Mengen Drogen bei sich, die ebenfalls von den Polizisten sichergestellt wurden. Gegen die Fahrerin des VW und auch gegen die 25-jährige Beifahrerin wurden Strafverfahren eingeleitet. /ell










12.01.2021 • 08:36 Uhr

Polnischer Maskenmuffel leistet erheblichen Widerstand im Hauptbahnhof Hildesheim - Um sich geschlagen und vulgäre Beleidigungen geschrieen

Weil ein Reisender im Zug keine geforderte Mund-Nasen-Bedeckung trug, kam es am vorgestrigen Abend im Hauptbahnhof Hildesheim zum erheblichen Widerstand. Die Hildesheimer Polizei präzisiert den Vorfall in einer offiziellen Mitteilung:

Der 23-Jährige wurde im Erixx vom Zugbegleitpersonal mehrfach ermahnt, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Da er dem nicht nachkam, wurde die Bundespolizei zur Durchsetzung des Hausrechts hinzugezogen. Mehrfach forderten die eingesetzten Beamten ihn auf, sich auszuweisen. Absolut uneinsichtig wurde der polnische Staatsangehörige immer ungehaltener und aggressiver und setzte sogar zur Flucht an. Gemeinsam mit Mitarbeitern der DB Sicherheit konnte diese verhindert werden. Ungehemmt schlug der junge Mann um sich, fing an zu treten und schrie vulgäre Beleidigungen in Richtung der eingesetzten Kräfte. Ein Sicherheitsmitarbeiter der Firma Rossmann kam noch hinzu, um die Kräfte zu unterstützen. Letztlich konnte der Störer zur Wache gebracht werden, wo er sich ausweisen konnte. Er kassierte einen Platzverweis und Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. ots










12.01.2021 • 08:21 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Großplakat bei Rimmerode vom Winde verweht

In einem Dezembersturm des vorigen Jahres ist ein Großplakat der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim beschädigt worden. Die Mammutwerbung war auf einem Acker bei Rimmerode aufgestellt. Hier haben die Böen eine besondere, manchmal zerstörende Kraft.

LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath hat jetzt auf Nachfrage dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group versichert, dass die Friktion bekannt sei und der derzeit leere Stahlrahmen so bald wie möglich mit einem neuen Großplakat ausgefüllt wird. Noch nicht ganz sicher war sich Hellingrath ob wieder das Motiv "Biene" genommen wird oder ein anderes. "Auf jeden Fall wird das Großplakat ersetzt".
Auch ohne ein bedrucktes Plakat lassen sich in dem "LaGa-Fensterrahmen" sehenswertes Motive anschauen...
red/Foto: Fis WMG












12.01.2021 • 08:09 Uhr

Anklageerhebung wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2

Mitarbeiter der Stadtverwaltung erkannten mutmaßlicher Corona-Täter beim Training im Fitnessstudio

Die Abteilung für Wirtschafts- und Umweltstrafsachen der Staatsanwaltschaft Göttingen hat gegen einen Mann aus Göttingen Anklage vor dem Strafrichter des Amtsgerichts Göttingen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 erhoben. Die Staatsanwaltschaft Göttingen teilt zu der Anklageerhebung weiter mit:
Dem Angeschuldigten wird zur Last gelegt, in Kenntnis seiner Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 Örtlichkeiten aufgesucht zu haben, in denen sich auch andere Menschen aufhielten. Hierdurch habe er versucht, andere Personen durch die Beibringung von gesundheitsschädlichen Stoffen körperlich zu misshandeln und an ihrer Gesundheit zu schädigen.

Der Angeschuldigte soll im Mai 2020 positiv auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet worden sein, sodass der Fachbereich Gesundheit für die Stadt und den Landkreis Göttingen zunächst mündlich am 19.Mai 2020 und dann auch schriftlich am 20. Mai 2020 bis einschließlich zum 31.Mai 2020 eine sofort vollziehbare sog. häusliche Quarantäne gemäß § 30 Abs. 1 S. 2 Infektionsschutzgesetz angeordnet hatte. Diese soll der Angeschuldigte mehrfach ignoriert und unter anderem am 27.Mai 2020 und 29.Mai 2020 in einem Fitnessstudio in Göttingen trainiert haben. Dabei soll er von Mitarbeitern der Stadt Göttingen erkannt worden sein.

Das Corona-Virus Sars-CoV-2 kann eine Erkrankung der Atemwege bis hin zu einer schweren und tödlichen Lungenentzündung auslösen, nämlich die sog. Corona Virus Disease 2019 (COVID-19). Der Fall-Verstorbenen-Anteil bei SARS-CoV-2 liegt laut RKI bei Erkrankten bis etwa 50 Jahren unter 0,1%, steigt ab 50 Jahren zunehmend an und liegt bei Personen über 80 Jahren häufig über 10%. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion und Aerosole übertragen. Gerade bei sportlicher Betätigung mit einer erhöhten Atmung werden viele Aerosole ausgestoßen, sodass es hierbei zu sog. Superspreading-Events kommt. Da der Angeschuldigte trotz Absonderung in die Quarantäne und damit in Kenntnis der Gefährlichkeit des Corona-Virus SARS-CoV-2 gleichwohl im Fitnessstudio trainiert haben soll, wirft ihm die Anklage vor, eine Infektion anderer Mitglieder mit dem Virus und eine schwere Erkrankung mindestens billigend in Kauf genommen zu haben.
red










11.01.2021 • 21:13 Uhr

Seesen: Eine Stunde nach Mitternacht Drogenschnell per Urinprobe

Am heutigen Montag, es war gegen 01.05 Uhr, hielt eine Streifenwagenbesatzung der Seesesener Polizei einen Daihatsu Cuore im Straßenverkehr an und führte eine Verkehrskontrolle durch. Die 26-jährige Fahrerin zeigte während der Befragung körperliche Auffälligkeiten, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeutete. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme veranlasst. Anschließend folgte die Einleitung eines Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahrens. ots










11.01.2021 • 17:56 Uhr

Kurzbilanz: Erster Schultag nach den Weihnachtsferien - "Guter Start im Schul-Lockdown", meint Minister Tonne - Tatsächlich war Schulbeginn holprig!

Rund 94 Prozent der Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen sind heute von zu Hause aus in den Unterrichtsalltag nach Szenario C - dem Distanzunterricht - nach den Weihnachtsferien gestartet. Zudem haben die allermeisten Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen ebenfalls im Distanzunterricht gelernt, da auch hier im Grundsatz auf Szenario C Distanzlernen umgestellt ist.
Ausnahmen bilden die Abschlussklassen an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, die im Wechselmodell in halben Klassen mit Abstand und unter Hygiene- und Sicherheitsstandards im Szenario B unterrichtet werden.

In Bad Gandersheim waren Schüler und Schüler aus Abschlussklassen (u.a.Abiturienten) auf dem Weg in den Präsenzunterricht zu sehen. Im Roswitha-Gymnasium herrschte in wenigen Klassenräumen Unterrichtsbetrieb.
Das Kultusministerium stellt in seiner Kurzbilanz weiter fest: Erste nicht repräsentative Rückmeldungen legen nah, dass der Start insgesamt ordentlich verlief. Hierbei habe die frühzeitige Kommunikation der Planungen und das Flankieren durch Erlasse, Rundverfügung und Briefe geholfen. Dabei ist selbstverständlich, dass die derzeitige Phase schulorganisatorisch sehr herausfordernd ist und die oftmals zeitgleiche Ausgestaltung von Distanzlernangeboten, Wechselunterricht für die Abschlussklassen sowie die Bereitstellung der Notbetreuung auch dazu führen kann, dass nicht alles sofort optimal verläuft.

Aus verschiedenen Rückmeldungen aus dem Kreisgebiet Northeim berichteten Eltern von einem eher holprigen Start im Schul-Lockdown. Videokonferenzen seien ausgefallen. Aufgrund von Übertragunghsfriktionen und Überlastung von Datenleitungen kam Netzwerkverbindungen zwischen Schulen und Schülern zuhause nicht zustande.

Dazu merkt das Ministerium in seiner Erstbilanz an: In diesem Zusammenhang ist bedauerlich, dass die augenscheinlich hohe Auslastung der IT-Systeme und Server eines privaten kommerziellen Anbieters einer digitalen Lernplattform zu erkennbaren Problemen geführt hat. Es wird aber davon ausgegangen, dass die Probleme seitens der privaten Betreiber schnell behoben werden.

Stabil gezeigt hat sich die Niedersächsische Bildungscloud (NBC), die im Großen und Ganzen mit den vermehrten Zugriffen gut zu Rande kam. Allein für das Videokonferenz-System der NBC, Big Blue Button, wurden Montag über 750 Server zusätzlich gestartet, um Engpässe bei der Nutzung zu vermeiden. Mit Ausnahme einer 30-minütigen Problemphase, in der das Videokonferenz-Tool nicht störungsfrei lief, hat sich die NBC heute unter Hochlast bewährt. Nie vollends auszuschließen sind lokale Netzprobleme, z. B. durch ein überlastetes Internet-Netz einer Schule oder eines Schulträgers.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert den ersten Schultag nach den Weihnachtsferien:

„Mein Dank gilt den Schulleitungen, den Lehrkräften und den Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung. Alle geben alles, um mit der aktuellen Lage bestmöglich klar zu kommen. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Gerade viele der jüngeren Schülerinnen und Schüler bedauern, dass sie wegen Corona nicht in die Schule gehen dürfen.

Das Ziel, auch in der Distanz Nähe zu schaffen und die Kinder und Jugendlichen zu begleiten und Kontakt zu halten, wird mit sehr großem Engagement verfolgt. Dass sich einiges noch verbessern und routinierter werden muss, ist keine Überraschung und auch nicht vorwerfbar. Ich danke im Namen der Landesregierung allen am Schulbetrieb Beteiligten." red

Die Bilder dokumentieren das Roswitha-Gymnasium in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim, wo heute um 7.50 Uhr in einigen hell erleuchteten Klassenzimmern der Schulbetrieb im Präsenzmodus anlief. Foto: FisWMG














11.01.2021 • 17:39 Uhr

Bürgermeisterin wirbt für neues "Zuhörtelefon" - ein Gesprächsangebot in Zeiten der Kontakteinschränkungen

Kontakte einschränken, wo immer es möglich ist: Das ist jetzt wichtig, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Doch Menschen brauchen nicht nur Lebensmittel und Medikamente, sondern gerade auch in dieser Zeit hin und wieder ein „offenes Ohr“. Dazu weist Bürgermeisterin Franziska Schwarz auf das „Zuhörtelefon“ hin: Ein anonymes und unverbindliches Gesprächs- und Zuhörangebot von freiwilligen Studierenden der Fachschaft Psychologie in der Universität Hildesheim. Dabei handelt es sich allerdings weder um ein psychotherapeutisches Angebot noch um ein Krisentelefon. Im Informationsflyer heißt es: „Egal wie klein oder groß die Sorge, wir alle können ab und zu eine Person gebrauchen, die uns wertschätzend, neutral und unvoreingenommen zuhört, ohne zu bewerten oder zu beeinflussen.“ Das Zuhörtelefon ist unter der Nummer 05121-516288 täglich von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr besetzt. sbg











11.01.2021 • 16:23 Uhr

Landwirt Carsten Helsper aus Opperhausen: "Landwirtschaft nicht weiter belasten! Den Hofnachfolgern eine wirtschaftliche Zukunft bieten"

Die schlechte wirtschaftliche Situation in der deutschen Landwirtschaft hält weiter an. Trotzdem plant die Regierung neue Regelwerke. "Sie muss endlich aufhören, mit Verboten und Auflagen die Landwirte zu gängeln!" Landwirt Carsten Helsper aus Opperhausen, Agrarpolitischer Sprecher und Beisitzer im Kreisvorstand der AfD Northeim, hat sich dazu soeben in einer Stellungnahme zu Wort gemeldet:
„Die deutschen Schweinebauern befinden sich in einer großen Krise, die Situation wird von Jahr zu Jahr unerträglicher für die Betriebe, aber auch andere Betriebsausrichtungen wie u.a. die Milchbauern haben ähnliche Probleme. Immer mehr Auflagen und Verbote die die deutsche Landwirtschaft noch weiter belasten werden. Wie weit soll das noch getrieben werden?
Maik Schmitz: Wann hört die Regierung endlich auf die deutsche Landwirtschaft zu vernichten?
Angesichts der oftmals katastrophalen Situation brauchen die heimischen Landwirte ganz sicher keine neuen Belastungen. Es ́müssen unternehmerfreundliche Bedingungen für die Betriebe sowie starke finanzielle Entlastungen angeboten werden. Dazu gehören eine planungssichere Agrarförderung sowie der Abbau von bürokratischen und unverhältnismäßigen Auflagen. Ändert die Regierung daran nichts, werden wir auch im Landkreis Northeim und in ganz Niedersachsen ein weiteres Höfe Sterben erleben. Wir müssen grade den jungen Hofnachfolgern eine wirtschaftliche Zukunft bieten können." red










11.01.2021 • 16:09 Uhr

Neue Dienstwagen-Offensive: 20 Millionen Euro werden dafür in E-Autos und Landestruktur investiert

Niedersachsen will die Elektromobilität entscheidend voranbringen - auch während der anhaltenden COVID-19-Pandemie. Ein Baustein ist die sukzessive Umstellung des landeseigenen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge und der Ausbau einer entsprechenden Ladeinfrastruktur an den Dienststellen des Landes. Dafür sollen insgesamt 20 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen und den Haushaltsmitteln für Elektromobilität zur Verfügung stehen. Dies hat das Kabinett in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Unternehmen verschieben während der COVID-19-Pandemie oft notwendige Investitionen in emissionsarme Fahrzeuge und die erforderlichen Ladeinfrastrukturen oder verzichten sogar ganz darauf. Hier soll mit dem Erwerb von landeseigenen E-Fahrzeugen trotz - oder gerade wegen - der andauernden Pandemie der abgeschwächten Nachfrage entgegengewirkt und so die negativen Folgen für die Wirtschaft zumindest ein Stück weit eingedämmt werden. Als Land wollen wir beim Ausbau der E-Mobilität mit gutem Beispiel vorangehen."

Gleichzeitig soll mit einem hohen Anteil emissionsfreier (oder -armer) Elektroantriebe bei den landeseigenen Fahrzeugen ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Bis 2030 sollen in Deutschland im Verkehrssektor mindestens 40 Prozent CO2-Emissionen eingespart werden. „Sowohl die Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie als auch der Klimaschutz sind wichtige Ziele, die wir nicht als gegenläufig ansehen dürfen. Nur mit einer deutlichen Ausweitung der Elektromobilität kann die Transformation zu einem CO2-armen Verkehr gelingen. Deshalb setzen wir in Niedersachsen auch in der Corona-Krise auf zukunftsfähige und emissionsarme Mobilität in der Fläche", sagt Minister Althusmann.

Das Programm richtet sich an alle Dienststellen des Landes. Sie sollen künftig bei notwendiger Neuanschaffung oder dem turnusmäßigen Austausch von Fahrzeugen soweit möglich E-Fahrzeuge berücksichtigen. red











11.01.2021 • 15:46 Uhr

Corvinianum in Northeim: Einbrecher verursachen 10.000 Euro-Schaden

Tatort: Northeim, Wieterstraße, Tatzeitraum: Samstag, 9. Januar 2021, 11.00 Uhr bis Montag, 11. Januar 2021, 7 Uhr:
Im dokumentierten Tatzeitraum brachen bislang unbekannte Täter in das Schulgebäude des Gymnasiums in der Wieterstraße ein. Im Gebäude selbst suchten die Täter zielgerichtet die Büroräume im Erdgeschoss auf. Dabei wurden mehrere Türen sowie Schränke aufgebrochen.

Die Täter verließen das Gymnasium zwar ohne Diebesgut, richteten jedoch einen Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro an. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen. köh










11.01.2021 • 15:39 Uhr

Norbert Röttgen der "Kandidaten-König" des CDU-Kreisvorstandes Northeim - Laschet total abgeschlagen

Der CDU-Kreisvorstand in Nordheim hat in einer digitalen Abfrage darüber abgestimmt, wer nächster CDU-Bundesvorsitzender werden soll. Die Abstimmung ist gelaufen. Der CDU-Kreisverband verbreitete (ganz kleinlaut und nur für internetafine Bürger und -bürgerinnen) das Ergebnis mitsamt einer Grafik. Auf der ist Norbert Röttgen als Abstimmungs-König dargestellt.

Hier die Originalmitteilung auf Facebook mit dem gekrönten Röttgen:

"Nachträglich zu unserem gestrigen Kandidatenfrühstück hatten die Mitglieder unseres Gesamtvorstandes bis heute Abend die Gelegenheit, in einer digitalen Abstimmung die Möglichkeit, ihren Favoriten im Rennen um den CDUVorsitz zu bestimmen. Das Ergebnis war eindeutig. 57 Prozent der Mitglieder wollen Norbert Röttgen als CDU Vorsitzenden. 41 Prozent der Mitglieder votierten Friedrich Merz und nur 2 Prozent haben sich für Armin Laschet ausgesprochen. Kommenden Wochenende wählen unsere Delegierten den neuen Bundesvorsitzenden." Röttgen war als einziger Kandidat im Bundestagswahlkreis Northeim-Goslar vom amtierenden CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne in der Kaiserstadt präsentiert worden (wir berichteten).

Die Anzahl der wirklich abstimmenden Vorstandsmitglieder wurde nicht veröffentlicht.
red/Screens CDU Kreisverband Northeim










11.01.2021 • 15:30 Uhr

Northeim: Einbrecher steigen über harmlosen Zaun und brechen in Postverteilerzentrum ein - 11.000 Euro Schaden

Am vergangenen Wochenende brachen unbekannte Täter in das Verteilerzentrum des Paketzustelldienstes in Northeim, Lange Lage, ein.

Die Täter überstiegen erst einen Zaun und verschafften sich über ein Fenster im Erdgeschoss Zutritt zu den Büroräumen und entwendeten dort einen Würfeltresor mit Bargeld und diversen Fahrzeugschlüsseln. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird der entstandene Schaden auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim (05551-70050). köh










11.01.2021 • 15:27 Uhr

Bad Gandersheims Aufsichtsratschefin Schwarz: LAGA-Rabattaktion bis 31. Januar nutzen

Bürgermeisterin und LaGa-Aufsichtsratvorsitzende Franziska Schwarz erinnert an die lohnenswerte Dauerkarten-Rabatt-Aktion für die Landesgartenschau 2022, die noch bis zum 31. Januar mit besonders attraktiver Vergünstigung angeboten wird. Das Entreé für 179 erlebnisreiche Tage im LAGA-Gelände Bad Gandersheim gibt es also nur noch gut zwei Wochen zum besonderen Vorzugspreis. Alle Infos dazu und das Online-Bestellformular sind über die Homepage www.laga-bad-gandersheim.de abrufbar. Wegen der Corona-Pandemie sind die entsprechenden Voucher in der Verkaufscharge der Aktion bis 31. Januar ausschließlich online erhältlich. Bürgermeisterin Franziska Schwarz: „Die Landesgartenschau 2022 ist ein einmaliges Großereignis für unsere Stadt und unsere Region. Zurzeit müssen wir aufgrund der Corona-Pandemie auf viele Veranstaltungen verzichten. Umso wichtiger ist es, sich auf etwas Schönes und Besonderes zu freuen. Nutzen wir die vergünstigten Karten dafür!“ sbg










11.01.2021 • 12:38 Uhr

81-Jährige alarmiert nach Brandgeruch die Feuerwehr - 5.000 Euro Schaden

Am heutigen Montagmorgen kam es in einem Einfamilienhaus in Wolbrechtshausen zu einem Brand im Bereich einer Sauna (wir berichteten). Soeben äußert sich zu dem Ereignis die Pressesprecherin der Polizeiinspektion Northeim:

Die 81-jährige Hausbewohnerin bemerkte gegen 06.55 Uhr eine Rauchentwicklung und Brandgeruch aus dem Bereich des Erdgeschosses. Ihr Lebensgefährte und sie verließen daraufhin unverletzt das Fachwerkhaus und alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehr war mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand nach ca. einer Stunde gelöscht.

Ursächlich für die Brandentwicklung ist nach ersten Ermittlungen vor Ort ein technischer Defekt im Bereich der Sauna des Wohnhauses. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro.köh/Foto: Horst Lange Kreisfeuerwehr Nordheim













11.01.2021 • 12:21 Uhr

Minister Tonne appelliert an die Lehrer: "Halten Sie Kontakt zu den Schülern!" - "Nähe in der Distanz herstellen"

Angesichts des Distanzunterrichts für einen Großteil der Schüler in Niedersachsen bis Ende Januar hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) die Lehrer dazu aufgerufen, den Kontakt zu ihren "Schutzbefohlenen" zu halten. Dabei gehe es nicht nur um das Vermitteln von Unterrichtsinhalten, sondern auch darum, "sich nach dem Wohlbefinden zu erkundigen", sagte Tonne jetzt in Hannover: "Es muss eine Nähe in der Distanz hergestellt werden."

Der Plan des Kultusministeriums für den Schulbetrieb bis zum Ende des Halbjahres am 29. Januar sieht eine Mischung aus Distanzlernen und Wechselunterricht vor. Die jüngeren Kinder erhalten dabei eine Sonderstellung. Grund- und Förderschüler gehen vom 11. bis zum 15. Januar ins Distanzlernen mit bis zu 50-prozentiger Notbetreuung. Für die übrigen zwei Januarwochen ist für den Primarbereich dann das Wechselmodell vorgesehen, ebenfalls mit Notbetreuung. An weiterführenden Schulen soll den kompletten Januar über Distanzunterricht gefahren werden. Ausgenommen sind Abitur- und Abschlussklassen. Sie sollen den gesamten Januar im Wechselunterricht beschult werden.

Der niedersächsische Landesschülerrat kritisierte die weitgehenden Schulschließungen. Das sei unangemessen hart, sagte der Vorsitzende Florian Reetz. "Wir gehen mit dem Homeschooling das Risiko ein, Schüler langfristig zu verlieren und Rückstände unaufholbar zu vergrößern. Corona darf nicht zum Damokles-Schwert ganzer Schullaufbahnen werden." Der Landesschülerrat bevorzugt ein Wechselmodell mit geteilten Klassen. Im Sommer habe dieses Modell eine wirksame Balance zwischen Infektionsschutz und dem notwendigen Minimum an Unterricht ermöglicht.

Auch für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sind Schulschließungen der falsche Weg. Die Politik habe es versäumt, den Gesundheitsschutz und das Recht auf Bildung gleichermaßen zu sichern, sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth: "Auf Kosten der Beschäftigten und der Schüler wird seit Jahren am falschen Ende gespart." Die Gewerkschaft erwarte von Land, Bund und Kommunen, die kommenden drei Wochen zu nutzen, damit das zweite Schulhalbjahr gelinge. Die Schulen müssten jetzt das Geld für Schutzkleidung, Lüftungsgeräte und Schutzscheiben erhalten sowie genügend große Räume zur Verfügung haben.

Der Kritik schloss sich die Landtagsfraktion der Grünen an. "Jetzt rächt sich, dass die Landesregierung in den letzten Monaten weder einen Schwerpunkt auf Lüftungskonzepte in den Schulen noch auf eine langfristige Strategie für die Schulen gelegt hat und gleichzeitig die Digitalisierung nicht ausreichend vorangeschritten ist", sagte die Fraktionsvorsitzende Julia Willie Hamburg.

Tonne verteidigte sich gegen die Kritik, es sei in den Schulen bisher zu wenig für den Infektionsschutz getan worden. "Ich mache mir diese Bewertung nicht zu eigen", sagt de