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18.12.2018 • 16:07 Uhr

Kein einziges Ratsmitglied bei heutiger Eröffnung vorbildlicher öffentlicher Toiletten im Kurpark

Sie sind vorbildlich und richtig kostspielig, die neuen Einrichtungen im umgestalteten Toilettenhäuschen im Bad Gandersheimer Kurpark. Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat die "barrierefreie" Bedürfnisanstalt am heutigen Dienstag offiziell eröffnet und damit der Öffentlichkeit übergeben. Ihrer in der jüngsten Ratssitzung öffentlich bekanntgemachten Ansage an die Ratsmitglieder, die auch als Einladung interpretiert werden durfte, folgte heute weder ein Ratsherr noch eine Ratsdame. Das vorbildliche, neue öffentliche Klo im Kurpark hätte eine intensivere Wahrnehmung der Kommunalpolitiker/innen verdient gehabt. So hatte die Bürgermeisterin in ihrer kleinen Ansprache eine winzige Schar an Zuhörern: so zwei Vertreter ihrer Verwaltung ( Jürgen Schnute und Manfred Kielhorn), den Repräsentanten der Northeimer Kreisverwaltung (Herr Brand), Unternehmer Jens Hoppmann (ghk Altgandersheim), Gastronom Gebhard Jungblut (Keglerheim) und zwei Journalisten. Das "Toiletten-Umgestaltungsprojekt" - ausdrücklich nicht "behindertengerecht" sondern "barrierefrei", betonte Brand, hat rund 73.000 Euro an öffentlichen Steuergeldern verschlungen. Es finanziert sich aus verschiednen Quellen. Auch durch einen Eigenanteil der Stadt Bad Gandersheim. Ein kleines Hinweisschild gibt zum Inhalt der Fördermaßnahme jedem Interessierten Auskunft.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














18.12.2018 • 15:45 Uhr

Grascha (FDP) macht sich für die B241 stark

Der Einbecker Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) zeigte sich davon überrascht, dass die Ortsumgehung Uslar (B241) frühestens 2030 ausgebaut wird. Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des liberalen Abgeordneten hervor. „Die Verkehrsfreigabe des dritten Abschnitts zwischen Volpriehausen und Bollensen im Jahr 2023 ist ja schon sehr spät, dass aber das Gesamtprojekt mit der Ortsumgehung Uslar frühestens 2030 begonnen wird, müssen die Bürgerinnen und Bürger unserer Region doch als Hohn auffassen“, kritisiert Grascha. Der Ausbau der B241 hat für die gesamte Region eine enorme Bedeutung. Insbesondere für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und damit für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen muss die Straßeninfrastruktur Priorität haben.
Der Abgeordnete der Freien Demokraten wundert sich darüber, dass seit dem Jahr 2011 bei der Planung nichts passiert sei, obwohl die Landesbehörde für Straßenbau den Auftrag vom Landesverkehrsministerium erhalten habe. Schon heute sei dieses Projekt ein Mehrgenerationenprojekt. Grascha forderte parteiübergreifend alle Abgeordneten aus der Region in Land und Bund sowie die Kommunalpolitiker sich gemeinsam für eine frühere Realisierung stark zu machen. „Wir brauchen einen Pakt für die B241“, so Grascha.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











18.12.2018 • 15:19 Uhr

Altes Toilettenhäuschen für 73.000 Euro aufgefrischt und jetzt barrierefrei mit Babywickeltischen für Väter und Mütter

Schlicht mit einem Schlüssel und dann per elektrischem Türöffner hat Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz vor wenigen Minuten am heutigen Dienstagnacmittag die neue öffentliche und barrierefreie Toilette zwischen den beiden Osterbergseen im Bad Gandersheimer Kurpark eröffnet. Das Projekt für rund 73.000 Euro wurde von einheimischen Firmen realisiert. Der Clou sind Babywickeltische sowohl in der Herren- als auch in der Damentoilette, “gendergerecht“, so betonte Franziska Schwarz in einer kurzen Ansprache vor null Bürgern, keinem einzigen Ratsmitglied (alle waren mündlich eingeladen worden), dem Unternehmer Jens Hoppmann (ghk Altgandersheim), Gastronom Gebhard Jungblut, Herrn Brand vom Landkreis Northeim (Bauabteilung), ihren Amtsvertreter Jürgen Schnute, Stadtsprecher Manfred Kielhorn und zwei Medienvertretern.
Das Gebäude mit den zwei Toiletteneinheiten selbst war bereits vorhanden. Fassade und Dachbedeckung wurden erneuert. Ebenso die komplette, "barrierefreie" Inneneinrichtung. Die Bürgermeisterin würdigte die Realisierung als weiteren Fortschritt bei der Verbesserung der barrierefreien Infrastruktur des Kurviertels. Man wünsche sich nun, dass die öffentliche Bedürfnisanstalt möglichst nicht beschädigt werde. Schwarz dankte den Zuschussgebern (u.a.EU) und Landkreis Northeim, der das Projekt betreute und den am Bau beteiligten Firmen. Die Benutzung der Toiletten ist kostenfrei. Toilettenaufsicht gibt es nicht.
red/fis/Video: Thomas Fischer
















18.12.2018 • 11:27 Uhr

Liberale im Weihnachtsmarkt-Feeling

FDP Ortsverband Einbeck lädt ein zum weihnachtlichen Ausklang Christian Grascha(MdL) und Konstantin Kuhle (MdB)

Der FDP-Ortsverband Einbeck lädt zum weihnachtlichen Jahresausklang auf den Einbecker Weihnachtsmarkt ein. Dr. Marion Villmar-Doebeling, Vorsitzende des Ortsverbandes, freut sich besonders dass sich Christian Grascha, MdL aus Einbeck und Konstantin Kuhle, MdB aus Göttingen als Gäste angekündigt haben. Bei gemütlicher Atmosphäre besteht so die Möglichkeit zum politischen Austausch. Eingeladen sind neben den Mitgliedern des FDP-Ortsverbandes, selbstverständlich auch alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sowie Freunde der Freien Demokraten aus Einbeck und den benachbarten Orten. Treffpunkt ist am 21.Dezember 2018 um 17.30 Uhr vor dem Alten Rathaus in der Einbecker Innenstadt. Sollten Sie Fragen haben, erreichen Sie das Wahlkreisbüro von Christian Grascha unter mail@christian-grascha.de oder unter 05561-7939966. red/fis











18.12.2018 • 11:23 Uhr

Erfolgreiches Jubiläumsjahr! Erneuter Besucherrekord am Harzhorn Schlachtfeld

Im Jahr 2018 feierte das Projekt „Römerschlacht am Harzhorn“ mit vielen Sonderveranstaltungen das 10-jährige Bestehen und die Entdeckung des Schlachtfeldes. Mehr als 8.400 Gäste besuchten das Harzhorn - ein neuer Rekord. Das entspricht 150 Prozent der Besucherinnen und Besucher im Vorjahr. Zu diesem positiven Ergebnis haben ganz wesentlich die spannenden Besucherführungen, Events, Vorträge und Erlebnisangebote beigetragen.
Die Auftaktveranstaltung „Celebrate“ im Mai 2018 zog allein etwa 1.200 Besucherinnen und Besucher an. Neben den kostenlosen Kurzführungen und zahlreichen Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene, wie Bogen- und Katapultschießen, waren auch Darbietungen der römischen Reiterei und einige Germanen zu bestaunen.
Zudem war der Mai im Jahr 2018 mit Feiertagen gespickt, an denen das Informationsgebäude geöffnet und viele öffentliche Führungen von den Harzhorn-Guides durchgeführt wurden. Das führte allein im Mai zu einem Besucherandrang von fast 2.000 Gästen.
Einige der Veranstaltungen erzielten eine so große Resonanz, dass nun angestrebt wird diese Events in das Standardprogramm aufzunehmen.
In 2019 wird der Rundweg am Harzhorn ausgebaut. Neben zwei funktionalen Bauten sind zwei weitere Informationsstelen und auch Installationen für Kinder geplant.
Weitere Informationen zum Harzhorn finden Sie auf der Homepage roemerschlachtamharzhorn.de oder auf facebook.com/harzhorn
red/lpd

Das Bild zeigt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei der Übergabe einer Jubiläumstorte an die Harzhorn-Guides. Foto: lpd











18.12.2018 • 11:11 Uhr

Bad Grund/B 243: Tempomessung mit 78 Zu-schnell-Fahrern - Einer donnerte 158 km/h in 100 Zone

Die Beamten der Polizeiinspektion Northeim/Osterode hatten am Donnerstag, von 11 Uhr bis 15.30 Uhr, auf der Bundesstraße 243, im Bereich Bad Grund, eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. In dem 100 km/h-Bereich fand die Messung beidseitig statt. Insgesamt 78 Fahrzeuge waren zu schnell, davon 4 im Fahrverbotsbereich. Die höchst gemessene Geschwindigkeit betrug an diesem Tag 158 km/h. Das Messen von Geschwindigkeiten an Unfallschwerpunkten ist Teil eines Bündels von Maßnahmen, mit denen im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative (VSI) 2020 die Zahl der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden nachhaltig gesenkt werden soll.US










18.12.2018 • 11:04 Uhr

„La nativité du Seigneur” von Olivier Messiaen in der Orgelmusik am 21. Dezember., 18 Uhr in St. Jacobi Göttingen

Zum diesjährigen Weihnachtsfest gibt es in der traditionellen Orgelmusik in St. Jacobi in Göttingen am kommenden Freitag, 21. Dezember, 18 Uhr, eine besondere Aufführung:

1935 komponierte der französische Komponist OIivier Messiaen einen Zyklus von Orgelwerken unter dem Titel "La nativité du Seigneur" (Die Geburt des Herrn). Das Werk zählt zu den beliebtesten Orgelwerken Messiaens und greift in neun Meditationen verschiedene Aspekte der Weihnachtsgeschichte auf.

Der selten zu hörende Zyklus wird von Kantor Stefan Kordes an der für französische Orgelmusik besonders geeigneten viermanualigen Ott-Schmid-Orgel aufgeführt, die mit 4806 Pfeifen zu den größten Orgeln Niedersachsens zählt.

Die seit langem vergriffene CD "Vier Jahrhunderte Orgelmusik" mit Werken von Bach, Buxtehude, Duruflé, Liszt u.a. ist aufgrund der hohen Nachfrage wieder aufgelegt worden und bei dem Konzert erstmals wieder erhältlich. Der Eintritt zu dem Konzert, das etwa eine Stunde dauert, ist frei.
red/fis











18.12.2018 • 11:01 Uhr

Polizei: Gandersheimerin (57) fiel auf betrügerische Gewinnspielnews eines Zeitungsverlages herein

Opfer einer betrügerischen Gewinnbenachrichtigung wurde in der Vorweihnachtszeit eine 57-jährige Einwohnerin Bad Gandersheims. Sie erhielt eine telefonische Gewinnbenachrichtigung einer "seriös" klingenden weiblichen Anruferin einer "Anwaltskanzlei aus Österreich". Die Dame am anderen Ende der Leitung teilte ihr mit, dass sie bei einem Gewinnspiel eines Zeitungsverlages vor längerem einen hohen sechsstelligen Betrag gewonnen habe. Diese sei nun anbrufbar - allerdings erst nach Erwerb und anschließender Freischaltung von 2 Amazon-Geschenkkarten. Die Gandersheimerin erwarb unmittelbar zwei dieser Geschenkkarten und übermittelte den Code an die "Kanzlei". Auf ihren "Gewinn" wartet sie bis heute... Aus diesem Anlass noch einmal folgende Hinweise der Polizei: Gewinnen kann nur der, der auch tatsächlich an einem Gewinnspiel teilgenommen hat. Gewinnbenachrichtungen erfolgen grundsätzlich schriftlich. Im Falle eines Gewinns erfolgt eine Auszahlung immer ohne Vorleistung des Gewinners. Übermitteln Sie auf gar keinem Fall irgendwelche Codes, PIN's oder gar Bankverbindungen an Fremde - weder schriftlich noch telefonisch. Beenden Sie eingehende Telefonate Ihnen suspekter Personen einfach durch Auflegen und lassen Sie sich nicht auf Diskussionen mit dem "Gegenüber" ein.lpk










18.12.2018 • 10:56 Uhr

Sorgerecht: Kind ohne Namen?

D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze

Manchmal kommt es vor, dass sich Eltern nicht über den Vor- oder Nachnamen ihres Kindes einigen können. Womöglich sind sie bei der Geburt auch bereits getrennt. Im Notfall kann dann das Familiengericht einem der Elternteile das alleinige Recht zur Namensbestimmung zuweisen. Dabei steht das Wohl des Kindes im Vordergrund. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Nürnberg entschieden.
OLG Nürnberg, Az. 10 UF 838/18

Hintergrundinformation:

Haben Paare – egal ob verheiratet oder unverheiratet – ein gemeinsames Sorgerecht für ihr Kind, müssen sie auch gemeinsam über den Namen des Kindes entscheiden. Aber was passiert, wenn sie sich nicht auf einen Namen einigen können? Der Fall: Ein Paar hatte sich noch vor der Geburt seines gemeinsamen Kindes getrennt, legte aber ein gemeinsames Sorgerecht fest. Als das Kind zur Welt kam, waren sich die Eltern einig, welchen ersten Vornamen es bekommen sollte. Der zweite Vorname und der Nachname waren aber strittig. Beide beantragten für sich beim Familiengericht das Recht zur Bestimmung des Vor- und Nachnamens. Laut dem Vater sollten sich darin seine indischen Wurzeln widerspiegeln. Die Mutter wollte selbst den Namen bestimmen. Das Urteil: Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice entschied das Oberlandesgericht Nürnberg, dass die Mutter das Recht erhalte, den Nachnamen des Kindes zu bestimmen. Der Grund: Das Kind lebte zusammen mit seiner Halbschwester im Haushalt der Mutter. Für das Kind sei es das Beste, wenn die Mutter und die Geschwister den gleichen Namen tragen. Dies erleichtere das Leben des Kindes, das Interesse des Vaters an einem indischen Namen müsse dahinter zurückstehen. Das Gericht gab aber dem Vater das Recht, den zweiten Vornamen zu bestimmen. Es entspreche durchaus auch dem Wohl des Kindes und zeige dessen Bindung zum Vater, wenn es einen zweiten, indischen Vornamen bekomme.
Oberlandesgericht Nürnberg, Urteil vom 30. Juli 2018, Az. 10 UF 838/18










18.12.2018 • 10:53 Uhr

Arbeiter beim Abbau von Weihnachtsmarktbuden schwer verletzt

Beim Abbau von mehreren Weihnachtsmarktbuden erlitt ein 48 -jähriger Göttinger Montagvormittag in Bad Lauterberg schwere Verletzungen. Der Geschädigte hatte gegen 11.15 Uhr in der Scharzfelder Straße in Bad Lauterberg gemeinsam mit Arbeitskollegen die Seitenwände der Stände auf einem Anhänger verladen. Als die Bauteile umstürzten, wurde der Geschädigte eingeklemmt. Er erlitt schwere Fußverletzungen und musste dem Uni - Klinikum Göttingen zur stationären Behandlung zugeführt werden. Neben dem Rettungsdienst war auch der Rettungshubschrauber aus Göttingen im Einsatz. Die Polizei übernahm die ersten Ermittlungen. Die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt wurden informiert.han











18.12.2018 • 07:09 Uhr

Stimmungsvoller Advent im Stadtmuseum - Kinder der Freien Schule Heckenbeck als Hauptakteure

Außerdem ein interessanter Ausblick der Museumsfreunde auf das kommende Jahr

In diesem Monat hatten sich die Museumsfreunde etwas Besonderes ausge-
dacht: ein Auftritt der Kleinsten der Freien Schule Heckenbeck im
Biedermeierzimmer des Stadtmuseums. Wieder war das Haus an diesem
Advents-abend proppenvoll. Wie immer hatten die fleißige Damen der
Museums-freunde, Frau Dürkoop, Frau Eberle und Frau Neigenfind all ihr
Können aufgeboten, um leckere, schmackhafte Plätzchen für die Gäste zu
backen. Das Ehepaar Peters hatte es sich nicht nehmen lassen, den
köstlichsten Glühwein aber auch Tee zuzubereiten, um allen Besuchern den
weihnachtlichen Durst zu stillen. Bald war der Raum gefüllt und nach einer
fröhlichen Begrüßung staunten alle nicht schlecht, als plötzlich eine Schar
kleiner Mädchen und Jungen von der Freien Schule Heckenbeck das
Biedermeier-zimmer stürmten. Vorweg die kleine Marlene Barke, die mit
einem fehlerfrei vorgetragenen Gedicht den Abend eröffnete. Lehrer und
Eltern konnten stolz auf diese Darbietung sein.

Das Publikum applaudierte frenetisch. Unter der Leitung ihrer beiden Erzieher, die ein Instrument mit sich führten. nahm anschließend die junge Schülergruppe Aufstellung und bald ertönten aus den hellen Kehlen weihnachtliche Lieder. Ganz ergriffen
lauschte das Publikum. So etwas hatte man hier im Museum noch nicht
gehört. Danach durften die kleinen Künstler sich eine Pause gönnen,
bekamen Plätzchen und Kinderpunsch und sahen sich im Museum um.

Nun
trat Museumsfreund Claus Schrader nach vorne und nahm Platz zu einer
Lesung einer nachdenklich, skurrilen Geschichte von Siegfried Lenz. Er
führte die Zuhörerschaft zurück in die Zeit des Schwarzmarktes 1946 mit all
seiner heute fast unverständlichen Handlungsweise der Menschen damals,
die sich schwer taten, ihr Leben einigermaßen zu meistern und oft zu wenig
legalen Mitteln greifen mussten. Bei allem Ernst war dennoch ein
Schmunzeln auf den Gesichtern der Zuhörer zu erkennen. Auch Herr
Schrader erhielt verdienten Beifall. Nun trat aus dem Zuhörerkreis Frau Elke
Pilz vom Kur- und Verkehrsverein nach vorne. Sie hatte gewünscht, auch etwas zum Gelingen des Abends vortragen zu dürfen. Ihr Thema waren die Weihnachtsplätzchen.
Warum gibt es sie? Nun, sie ging zurück zu Hildegard von Bingen und bis zur
Heiligen Schrift, sie erklärte wie es zu den Worten Spekulatius und
Lebkuchen kam und welche Bedeutung in der christlichen Welt diese Dinge
hatten. Sie leitete damit über zur kleinen Pause an diesem Abend. Doch
zuvor stürmten noch einmal die Kinder der Heckenbecker Schule die Bühne,
um ein weiteres Mal drei kleine Lieder erklingen zu lassen. Tosender Beifall
verabschiedete die Gruppe. Jedes Kind erhielt einen Gutschein für einen
Kinobesuch in Bad Gandersheim, aber auch die Erzieher wurden mit einem
kleinen Geschenk bedacht.

Nun ging es in die Pause. Inzwischen waren der Glühwein oder Tee heiß. Mit
und ohne Schuss konnte beides genossen werden. Zusammen mit leckeren
Plätzchen glich bald das Biedermeierzimmer einer gemütliche Runde mit
vielen Gesprächen und einem regen Meinungsaustausch. Nur schwer war
das Publikum wieder auf seine Plätze zu bringen, denn das Programm ging
noch weiter. Nun trat Frau Nina Barke nach vorn und brachte eine
nachdenkliche Geschichte zu Gehör, die von Fremdheit, Ausgrenzung und
dennoch Hoffnung erzählte. Viel Beifall belohnte die junge Frau. Aus dem
Publikum wollten ganz viele Gäste auch die Zuhörerschaft erfreuen. So auch
Frau Loni Meinecke, die in ihrer unnachahmlichen Art natürlich auf platt die
Weihnachts- und Adventszeit auf ihre Art allen nahe brachte. Auch ihr galt
herzlicher Beifall. Bevor der letzte Redner mit seiner Geschichte nach vorn
trat, wurde allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten, ein
kleines Präsent überreicht mit der Bitte, auch im nächsten Jahr im Dezember
wieder dabei zu sein.

Ein Ausblick auf das kommende Jahr ließ sich nicht vermeiden. Am 14. Januar 2019, wieder ein Montag, wird Herr Egemann, den wir schon von seinem Vortrag über Münzen und Medaillen kennen, über die Zeit nach dem 1. Weltkrieg referieren. Los geht es wieder um 19.30 Uhr.

Nach guten Wünschen für das Neue Jahr und einer gesegneten
Weihnachtszeit für alle Gäste trat unser unermüdlicher Nachtwächter, Herr
Uwe Schriever , nach vorne. Er berichte von einer wahren Geschichte aus
seiner Ausbildungszeit, als er in Kost und Logis bei seinem Lehrherrn, eine
Weihnachtsfeier mitmachte. Es gab eine Feuerzangenbowle. Doch der Rum
war nicht hochprozentig genug. Er brannte nicht. Was tun? Nun, auffüllen mit
Brennspiritus, das musste doch klappen. Doch nein, eine Verpuffung mit
Stichflamme und explodierendem Trinkgefäß war das Ergebnis. Mit dieser
Geschichte entließ Herr Schriever das zufriedene Publikum in den
adventlichen Abend. Harm Smidt/Foto: Archiv










18.12.2018 • 07:01 Uhr

Starker Handball in Südniedersachsen: Northeimer Handclub und Spieltagssponsoring der FLIPPO

Am vergangenen Samstag war der Premiumpartner des Northeimer Handball Club die FLIPPO der Spieltagssponsor in der Schuhwallhalle in Northeim. Die Familie Leinemann hatte dem NHC drei attraktive Preise für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Zu gewinnen gab es ein Erlebniswochenende für 2 Personen beim Porsche Sports Cup 2019, ein hummel Fan Trikot der 1. Herren und einen hummel Handball der 1. Herren. Verkauft wurden insgesamt 174 Lose und so kam ein Erlös über 348 Euro für den NHC zustande. Der NHC bedankt sich ganz herzlich bei der Flippo und Familie Leinemann für Ihre tolle Unterstützung.red/ok/Fotos: Oliver Kirch















18.12.2018 • 06:51 Uhr

Bau- und Bodenschuttdeponie Verliehausen: Ablagerung für Boden und Bauschutt endet am 31.Dezember 2018

Eine Deponie ist am Ende!

Der Ablagerungsbetrieb für Boden und Bauschutt auf der Bauabfalldeponie Verliehausen wird zum 31. Dezember 2018 eingestellt. Der Bereich, in dem die Bodenanlieferungen bisher abgelagert wurden ist restlos ausgefüllt, so dass dort größere Mengen nicht mehr aufgenommen werden können. Lediglich Kleinmengen bis zu 3,0 Kubikmeter werden in Verliehausen weiter angenommen, für die zur Annahme und zum Abtransport vor Ort Container aufgestellt werden. Größere Mengen Bau- und Bodenschutt müssen ab Januar 2019 entweder nach Einbeck, Blankenhagen oder Katlenburg-Brandisbreite, geliefert werden. Der außerdem in Uslar-Verliehausen vorhandene Containerplatz wird wie gewohnt weiter betrieben. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es für den mit Bau- und Bodenschutt verfüllten Bereich eine Oberflächenabdichtung geben. Die Planungen dazu laufen bereits.lpd











18.12.2018 • 06:46 Uhr

FDP Abgeordnete auf Glühwein-Tour... Weihnachtsmarkt in Northeim

Endlich mal ein fantastischer Termin mit Politikerin: Christian Grascha (MdL) und Konstantin Kuhle (MdB) besuchen im Rahmen ihrer Tour über die Weihnachtsmärkte in diesem Jahr auch den Weihnachtsmarkt in Northeim. Bei gemütlicher Atmosphäre besteht so die Möglichkeit zum politischen Austausch. Eingeladen sind alle interessierten Bürger und Bürgerinnen, sowie Freunde der Freien Demokraten aus Northeim und den benachbarten Orten. Termin ist der 21.Dezember .2018. Treffpunkt ist um 16 Uhr an der „Eintracht Hütte“ auf dem Northeimer Weihnachtsmarkt. Sollten Sie Fragen haben erreichen Sie das Wahlkreisbüro von Christian Grascha unter mail@christian-grascha.de oder unter 05561-7939966.red/fis












18.12.2018 • 06:42 Uhr

Dienststellen bleiben geschlossen! Die Dienststellen der Kreisverwaltung schließen zwischen den Feiertagen

Die Dienststellen der Kreisverwaltung bleiben zwischen den Feiertagen, am 27. und 28.Dezember .2018, geschlossen. Das gilt sowohl für das Kreishaus als auch für die Außenstellen wie zum Beispiel die Zulassungsstellen, die Gesundheitsdienste oder die Kreisvolkshochschule.
Für Jäger wird am 27. Dezember 2018 zwischen 9 und 11 Uhr die Möglichkeit bestehen, Proben zur Untersuchung auf Trichinen direkt beim Fachbereich Veterinärwesen abzugeben. Uneingeschränkt fortgesetzt wird der Betrieb selbstverständlich in der Einsatzleitstelle, über die die Notrufe und Einsätze koordiniert werden. Auch die Kreisabfallwirtschaft und die Deponien sind zu den bekannten Zeiten geöffnet. Die Hausmülldeponie Moringen-Blankenhagen ist am 24. Dezember 2018 und am 31. Dezember 2018 allerdings nur bis 12 Uhr geöffnet.
Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Northeim im alten Jahr letztmalig am Freitag, 21. Dezember 2018, zu erreichen. Los geht es im neuen Jahr am 2. Januar 2019, dann ist die Kreisverwaltung wieder wie gewohnt erreichbar.lpd











18.12.2018 • 06:39 Uhr

CDU Bad Gandersheim new-aktiv: Bürgersprechstunde und "Talk am Sonntag"

David Artschwager, Vorsitzender des Arbeitskreises Öffentlichkeit der CDU Bad Gandersheim, hat soeben News der aktiven Christdemokraten parat:
Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und auch auf kommunalpolitischer Ebene neigt sich das Jahr dem Ende. Dennoch steht in diesem Jahr noch eine letzte Bürgersprechstunde in der CDU Geschäftsstelle (Am Plan 5a, 37581 Bad Gandersheim) am 28.Dezember 2018 ab 18 Uhr dieses Jahr an, zu welcher die CDU herzlich einlädt.
Die nächsten Termine für das neue Jahr sind eine Bürgersprechstunde am 25.Januar 2019 ab 18 Uhr und ein „Talk am Sonntag“ am 3. Februar 2019 ab 10.30 Uhr, ebenfalls in der CDU Geschäftsstelle, in welcher auch weitere Termine im Schaufenster aushängen.
Die CDU Bad Gandersheim wünscht allen ein frohes Fest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr.red/fis













18.12.2018 • 06:32 Uhr

SPD-Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt: Vier Northeimer Ortschaften bei Niedersächsischem Dorfentwicklungsprogramm neu aufgenommen

Die Northeimer Ortschaften Höckelheim, Berwartshausen, Schnedinghausen und Hillerse sind als Dorfregion ab dem 01. Januar 2019 Teil des Niedersächsischen Dorfentwicklungsprogramm. Das hat die Niedersächsische Agrarministerin Barabara Otte-Kinast beim „5. Niedersächsischen Tag der Landentwicklung“ in Nienburg am Montag, den 17. Dezember 2018 bekanntgeben. Neben der Dorfregion „Northeim“ sind 18 weitere Dorfregionen aufgenommen worden. Insgesamt nehmen nun 275 Dorfregionen bzw. 833 Dörfer daran teil.
Die örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt freut sich über die Aufnahme der Northeimer Ortschaften in das Programm: „Das ist eine gute Nachricht für die Ortschaften im Westen der Stadt Northeim. Damit ist eine weitere Dorfregion aus dem Wahlkreis Northeim Teil des Niedersächsischen Dorfentwicklungsprogramms und hier sogar Dorfregion im Modellansatz soziale Dorfentwicklung.“
Die Dorfregion „Wir 5 im Rhumetal“ bestehend aus den Orten Berka, Elvershausen, Gillersheim, Katlenburg und Lindau, sowie die Dorfregion „Leineweber Sechseck“ bestehend aus Gladebeck, Hevensen, Lutterhausen, Lütgenrode, Parensen und Wolbrechtshausen sind sind bereits seit 2017 Teil des Dorferneuerungsprogramms.

Seit Beginn der Förderperiode (2014 bis 2020), sind für die Maßnahmen der ZILE-Richtlinie landesweit etwa 168 Millionen Euro aus EU-Mitteln und etwa 160 Millionen Euro aus dem Fonds für die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) bewilligt worden. Von diesen Geldern sind 160 Millionen Euro in die Dorfentwicklung in Niedersachsen geflossen.

„Niedersachsen und gerade Südniedersachsen braucht attraktive Dörfer, in denen man gut und gerne leben, sowie gut ausgestattet arbeiten kann“, unterstreicht die SPD-Abgeordnete Frauke Heiligenstadt. Und weiter: „Mit den Fördermaßnahmen ZILE zur integrierten ländlichen Entwicklung und PFEIL zu Entwicklung des ländlichen Raums profitieren Niedersachsens ländliche Regionen stark von den Mitteln der Europäischen Union und dem Land Niedersachsen“, betont Frauke Heiligenstadt abschließend.
red/fis










18.12.2018 • 06:24 Uhr

Kleines Suchbild: Da fehlt doch etwas!

Gestern beim wöchentlichen Besuch eines lieben Menschen in einem christlichen Seniorenheim in einer südniedersächsischen Kleinstadt. Eigentlich ist dort alles wie gewohnt. Nette Menschen. Freundliche Begrüßung. Erstes stimmungsvolles Dekors, das auf die besinnliche Adventszeit und das "Fest der Freude" auflenken. Und dennoch verharrt der Blick auf der aufgestellten Krippe. Geschnitzte Figuren. Und dennoch eine Irritation. Irgend etwas ist anders. Das fehlt ein wichtiges Teil. Noch.
Haben Sie/habt ihr es erkannt?

red/fis/Foto: Thomas Fischer










18.12.2018 • 06:13 Uhr

Polizist Helmut Tost erhält Ehrenpokal des GVN für Verdienste rund um den Truckerstammtisch der Autobahnpolizei Göttingen

Für seine langjährigen Verdienste rund um den Truckerstammtisch und die LKW-Sicherheitstage wurde Polizeihauptkommissar Helmut Tost von der Polizeiinspektion Göttingen Ende November vom Präsidenten des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen e. V. (GVN) Mathias Krage besonders geehrt. Die Übergabe des Ehrenpokals, der Ehrenurkunde und der Goldenen Ehrennadel des Verbandes fand im Rahmen der GVN-Jahreshauptversammlung im Radisson Blue Hotel in Hannover statt. Mit der feierlichen Zeremonie bedankte sich der GVN ganz persönlich bei Helmut Tost für sein mehr als 15 Jahre langes, stetes Engagement und hob dabei besonders seinen menschlichen Umgang mit den Fahrern hervor. "Tost hatte dabei nicht die Obrigkeit verkörpert, sondern war stets verständiger Partner", heißt es dazu im Bericht in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Das Verkehrsgewerbe" (Ausgabe 04/2018). In seiner zurückliegenden Dienstzeit hat der Polizeihauptkommissar maßgeblich an den Planungen und der Durchführung der speziell für die Belange der Brummifahrer ins Leben gerufenen Veranstaltungen mitgewirkt.
Den Truckerstammtisch der Autobahnpolizei Göttingen gibt es seit Juli 2001. Auf eine noch ältere "Dienstzeit" blickt nur der Stammtisch des Polizeipräsidiums Münster an der A 1 zurück. Damit ist der Göttinger Stammtisch der zweitälteste von insgesamt 33 Fernfahrerstammtischen im gesamten Bundesgebiet.Der Startschuss in Göttingen fiel am 4. Juli 2001. Bis heute trifft man sich jeden ersten Mittwoch des Monats in den Räumen der Rastanlage Göttingen-West. Aktuell blicken die Organisatoren auf 208 Stammtische und elf LKW-Sicherheitstage zurück.jk










17.12.2018 • 19:25 Uhr

Ein Drittel der Testkäufe "erfolgreich" - Alkoholische Getränke in Elze an Jugendliche verkauft

Der Landkreis Hildesheim hat mit Unterstützung der Polizei Elze im Dezember 2018 in der Stadt Elze und der Samtgemeinde Leinebergland 15 Testkäufe durchgeführt. Eingesetzt wurden für die Testkäufe Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren. Dabei wurden in fünf Geschäften an die Jugendlichen hochprozentiger Alkohol verkauft. Die Kassierer müssen jetzt durch die Verwaltungsbehörde mit einem Ordnungsgeld rechnen. ots











17.12.2018 • 19:21 Uhr

Maskierter Pistolen-Mann überfällt Tankstelle in Katlenburg

Mehrere hundert Euro erbeutete ein maskierter Unbekannter am späten Sonntagabend bei einem Überfall auf eine Tankstelle in Katlenburg.

Der mit Mütze und Schal maskierte Mann betrat kurz vor 23.00 Uhr den Verkaufsraum und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die 32-jährige Angestellte auf, ihm das vorhandene Bargeld auszuhändigen. Anschließend flüchtete er fußläufig über die Northeimer Str. in Richtung Bahnhofstraße.

Trotz der sofort eingeleiteten Fahndung durch Beamte aus Northeim, Osterode und aus dem Bereich der PI Göttingen, gelang es dem Unbekannten zu flüchten.

Der als sportlich beschriebene Täter war ca. 175-180cm groß und sprach hochdeutsch. Bekleidet war er mit einem dunklen Pullover und blauer Jeans, des Weiteren trug er eine schwarze Mütze und einen dunklen Schal/Halstuch. Bei sich führte er einen dunklen Stoffbeutel.

Ein Zusammenhang mit dem Überfall auf eine Tankstelle in Hammenstedt am 22.11.2018 kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die Ermittlungen werden durch das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim/Osterode geführt. Zeugen, die am Sonntagabend im Tatzeitraum auffällige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Northeimer Str. und Bahnhofstraße in Katlenburg beobachtet haben, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.da











17.12.2018 • 19:18 Uhr

Hilfe stoppt nicht vor Grenzen und Kulturen - Weihnachtsbotschaft von Annegret Kramp-Karrenbauer, Armin Laschet und missio Aachen

Die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet rufen in Weihnachtsbotschaften für das katholische Hilfswerk missio Aachen dazu auf, die Not der Menschen in Deutschland und weltweit nicht zu vergessen. Beide Politiker sind Botschafter der Stiftung pro missio und bedankten sich für die Arbeit der Unterstützerinnen und Unterstützer von missio Aachen im Jahr 2018.

Das Leid der Menschen begegne uns nicht allein über Nachrichten und Bilder aus Kriegsgebieten oder von hungernden Kindern, sondern „auch vor unserer Haustür – wenn Obdachlose keinen Platz finden, wenn Kinder in schwierigen Verhältnissen aufwachsen, wenn Menschen vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens stehen“, schreibt Frau Kramp-Karrenbauer. An Weihnachten sei Gott nicht auf „triumphale Weise“, sondern „in eine Notlage hinein“ durch Jesus Christus Mensch geworden. Gott wolle nahe bei den Menschen sein. Das könne auch uns zur Solidarität in der Haltung eines christlichen Optimismus mit Menschen in Not inspirieren. „Die Geburt Christi ist ein Freudenfest, ein Anlass zu feiern und Gelegenheit sich gegenseitig Gutes zu tun“, schreibt Frau Kramp-Karrenbauer in ihrer Botschaft. Die Weihnachtsbotschaft werde „dann wirklich erlebbar, wenn sie unseren Blick öffnet für den anderen“, so die CDU-Bundesvorsitzende.

missio Aachen setze sich seit Jahrzehnten für Menschen ein, die in vielen Teilen der Welt in Not geraten sind und unterstütze die lokale Arbeit der Kirche vor Ort, schreibt Ministerpräsident Laschet in seinem Weihnachtsgruß. Das Handeln von missio Aachen mache deutlich, „dass die Hilfe nicht vor Grenzen und Kulturen stoppt, sondern dass der Wunsch nach einem friedlichen und menschenwürdigen Leben uns Menschen verbindet“, so Laschet weiter.red











17.12.2018 • 19:06 Uhr

Wunderschöne Stimmen in der Stiftskirche - ein Geschenk vor Heiligabend!

Das Kinderchorkonzert am 23. Dezember um 15 Uhr im "Dom" - "Zum Mithören und Mitsingen"

Fantastischen Einstimmung auf den Heiligabend - die Christen feiern dann die Geburt Jesu! Speziell einen Tag vorher heißt es ganz musikalisch und biblisch interpretiert: "Komm mit mir, wir gehen zum Stall".
In der Bad Gandersheimer Stiftskirche wird ein öffentliches Kinderchorkonzert ab 15 Uhr angeboten. Unter dem Motto "Zum Hören und Mitsingen" präsentiert der Kinderchor der Stiftskirchengemeinde unter der Leitung von G. Tegtmeeier und S. Vespermann eine musikalische Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Kinder und Familien, jede und jeder Interessierte ist zu diesem vorweihnachtlichen Chorevent herzlich eingeladen und folglich willkommen. Der Eintritt ist frei.
red/fis/Screenshot Plakat










17.12.2018 • 18:41 Uhr

UN-Klimakonferenz: Nicht genug - Und den katholischen Bischöfen Umweltautos empfohlen

Nach zweiwöchigen Verhandlungen ist die UN-Klimakonferenz in Kattowitz zu Ende gegangen. "Wir sind enttäuscht angesichts der mutlosen Zusagen und des wenig ermutigenden Signals zur Umsetzung des Klimaschutzvertrages für die Verletzlichsten und am meisten vom Klimawandel Betroffenen. Die Weltgemeinschaft hat in Polen versäumt, adäquat auf die spürbaren Folgen, Verluste und massiven Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren", erklärt der katholische MISEREOR-Chef Pirmin Spiegel am Sonntag. Die Zeit bis 2020 müsse nun von den Vertragsstaaten genutzt werden, um das tatsächlich notwendige Klimaschutzniveau noch zu erreichen.

Umweltaktivitsten haben gleichzeitig eine Forderung der Deutschen Umwelthilfe an die katholischen Bischöfe gerichtet. Sie sollten mit gutem Beispiel für mehr Klimaschutz vorangehen. Der gesamte Fahrzeugpark der katholischen Würdenträger sollte auf Umweltautos (E-Auto, Gasbetriebene Fahrzeuge) umgestellt werden. Das würde die katholische Kirche glaubwürdiger erscheinen lassen, wenn sie sich über ihr Werk MISEREOR dermaßen für die Verbesserung des Weltklimas vertreten lassen. "In Deutschland sollten die Bischöfe damit anfangen!".

Zur Weltklimakonferenz in Kattowitz merkt das katholische Werk MISEREOR weiter an:
Die Weltbevölkerung benötigt einen schnellen, umfassenden Klimaschutz, vor allem aber die ärmsten Länder verlässliche Unterstützung bei der Bewältigung der Schäden und Verluste durch den Klimawandel. Mit jedem zehntel Grad zusätzlich auf dem Thermometer nehmen diese weiter zu. "Der Klimagipfel hat mit dem fast vollendeten Regelbuch viele Türen geöffnet, um die klaffende Handlungslücke in der Klimapolitik rechtzeitig zu schließen. Er lässt aber die am meisten vom Klimawandel Betroffenen in weiten Teilen allein zurück," kritisiert Spiegel. Es müsse nun verhindert werden, dass Schlupflöcher entstehen, durch die Verpflichtungen der Staaten zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen über Tauschgeschäfte ausgehebelt werden können.

Positiv sei zu bewerten, dass im Regelbuch alle relevanten Kapitel zu Emissionsminderung, Anpassung und finanzieller Unterstützung für ärmere Länder ausgehandelt werden konnten sowie alle fünf Jahre geprüft werden muss, ob die klimapolitischen Maßnahmen der Länder ausreichen. Erst das massive Engagement der am wenigsten entwickelten Länder hatte auch dazu geführt, dass die Abschlusserklärung den IPCC-Sonderbericht zu 1,5 Grad berücksichtigt. "Die Verweigerung der USA, von Russland und Saudi Arabien, den Bericht nicht einmal begrüßen zu wollen und das fehlende Bekenntnis, dass sich Regierungen bei allen klimapolitischen Maßnahmen an menschenrechtliche Prinzipien gebunden fühlen, grenzt an Ignoranz und ist fehlende Solidarität gegenüber jenen, denen das Wasser schon heute bis zum Hals steht und die kaum über die finanziellen Ressourcen verfügen, ihre Lebensgrundlagen auf die epochalen Veränderungen ihrer Umwelt anzupassen", so Spiegel.

Die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit ambitionierteren Handels im Kampf gegen den Klimawandel und dem mangelhaften Umsetzungswillen der Staaten sei in Polen mehr als deutlich geworden: "Auch Deutschland hat zwar erneut das Wissen und diplomatische Geschick seiner Fachleute eingebracht, aber konkrete Maßnahmen, Emissionen zu senken, nicht zugesagt. Ein Zeichen der Hoffnung ist, dass die Zuschüsse zum Green Climate- und Anpassungsfond erhöht wurden. Dennoch bleibt ein schaler Beigeschmack, wenn die eigenen Treibhausgasemissionen seit zehn Jahren auf hohem Niveau stagnieren und zuletzt - insbesondere im Verkehrssektor - steigen. Der schnelle sozialverträgliche Kohleausstieg und das geplante Klimaschutzgesetz für alle weiteren Sektoren, allen voran Verkehrs- und Agrarsektor, müssen den Beitrag zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze leisten", fordert Spiegel.

Mit Blick auf das weltweite Engagement sozialer Bewegungen, die auf kreative Weise darauf drängen, dass Klimaschutz in den politischen Agenden ganz nach oben rückt, betonte Spiegel: "Es ist die Zeit der Zivilgesellschaft welche zeigt, dass sie den Wandel im Kontext der Nachhaltigkeitsziele hin zu einer gerechteren Welt umgesetzt sehen will. Sie hat erkannt, dass es darum geht, Leben und Entwicklungsperspektiven zu retten - für Milliarden Menschen auf dem Erdplaneten. Letztlich werden wir alle davon profitieren, was selbst Ökonomen deutlich erkennen: Nicht zuletzt ist Klimaschutz deutlich günstiger, als die Kosten eines ungebremsten Klimawandels tragen zu müssen. Die Optionen liegen auf den Tisch."
red/fis











17.12.2018 • 18:32 Uhr

Delegation der Linksfraktion in Israel und Palästina

Vom 1. bis 7. Dezember besuchte eine Delegation der Linksfraktion im Bundestag Israel und Palästina. Sie kamen durchaus mit den pluralen Sichtweisen dorthin, die die demokratische Linke in Deutschland ausmachen. Die neun Abgeordneten - Christine Buchholz, Birke Bull-Bischoff, Diether Dehm, Heike Hänsel, Achim Kessler, Niema Movassat, Zaklin Nastic, Tobias Pflüger, Jessica Tatti - trafen, unter anderen, Vertreter*innen der Zivilgesellschaft sowohl in Israel, als auch in den besetzten palästinensischen Gebieten. Darunter waren auch die israelischen Organisationen "Breaking the Silence" und "B'Tselem", die aus israelischen Regierungskreisen mit Antisemitismus in Verbindung gebracht wurden und denen vorgeworfen wurde, anti-israelisch zu handeln. Diese Anschuldigungen weisen wir zurück. Die Organisationen beschäftigen sich mit der Menschenrechtssituation in Israel und Palästina. Sie kritisieren vor allem auch die negativen Auswirkungen der israelischen Besatzungspolitik, dies immer auf der Basis des Völkerrechts. Kritik an der (eigenen) Regierung ist die ureigene Rolle von Zivilgesellschaft und ein Grundpfeiler jeder funktionierenden Demokratie.

Wir fordern die Bundesregierung auf, Angriffe auf die israelische Zivilgesellschaft und das Einschränken von Demokratischen Räumen zu kritisieren und die Verleumdung von Kritikerinnen und Kritikern der Regierung Netanjahu zurückzuweisen.

Wir haben mit unterschiedlichen Wissenschaftler*Innen, Kulturschaffenden, GewerkschafterInnen, Menschenrechtsaktivist*Innen u.a. gesprochen, die uns tief beeindruckt haben. Aber besonders die Begegnung mit Familienangehörigen von Getöteten beider Seiten hat deren Herzenswunsch auch zu unserem gemacht: Trotz Siedlungsbau, trotz Terror und trotz diskriminierender Gesetze der jüngsten Vergangenheit: es ist noch nicht zu spät für Frieden und Aussöhnung!
red/fis










17.12.2018 • 18:28 Uhr

Dankelsheim: Gans golden

Dritter Advent. Festtagszeit. Traditioneller Familientreff im Dankelsheimer Gasthaus Schulze-Klingemann. Die Wirtsleute servieren Gänsebraten vom Feinsten. Goldbraun gebraten. Zartes Gänsefleisch vom Federvieh aus der Freilandhaltung in Diepholz. Dazu wird traditionell Rotkohl, Knödel, Grünkohl, Kartoffeln und Sauce aufgetischt. Umgeben vom spannenden Jäger-Ambiente in der warmen wie gemütlichen Dorfgaststätte wird mit Genuss und guter Unterhaltung der vortreffliche Gänsebraten verspeist. Die Gäste von außerhalb sind begeistert. Hier in Dankelsheim ist alles noch ursprünglich und nachhaltig. Die wahnsinnig netten Wirtsleute höchstpersönlich haben das Mahl vorbereitet, servieren es selbst den zufriedenen Gästen.. Ein fantastischer Abend in der heimatlichen Wirtshausszene.
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Leckere ist so nah!
red/Foto: Thomas Fischer










17.12.2018 • 18:15 Uhr

No GO

Sie sind kreativ und innovativ. Die Vertriebsstrategen der Discounter. Jetzt haben sie einmal mehr den Markt der Tankstellen entdeckt. 40 Millionen Autos mit ihren Fahrerinnen und Fahren sind ein gigantisches Kundenpotential. Also ihnen den Markt für den schnellen Lebensmitteleinkauf in den Tankstellen eröffnen. Zum Sprit beispielsweise Gemüse , Obst, Snacks, Brot oder ein Sandwich. Und wenn die verderbliche Ware nicht abgesetzt wird? Retour! Ab in die Tonne. Verwerten etwa für Schweine oder die Tafel geht nicht, ist von den Behörden verboten. Ein Tankstellenbetreiber, will natürlich nicht genannt werden, verrät, dass er als Ausgleich für nicht abgesetzte Lebensmittel in seiner Tankstelle jeden Monat eine Ausgleichszahlung von 3.500 bis 4.000 Euro von der Vertriebsfirma bekommt. Ein Mitarbeiter vor Ort lässt sich dann doch noch, sichtlich unwohl in seinem Dress:“Das ist nun mal so. Die verderblichen Lebensmittel müssen weg.Die werden wegen ihres Verfalldatums vernichtet,“ heißt es. Der Discounter hat sich zu dem aufgefallenen Geschäftsgebahren bislang in offizielles Schweigen gehüllt.
red/Fotos:Marc Reiser










17.12.2018 • 18:12 Uhr

News um 18 Uhr: Andy Clapp Show an diesem Donnerstag im Forum der Gandersheimer Grundschule

Mit Fun und Spaß in die Weihnachtsferien. Bad Gandersheims Stadtjugendpfleger Gunnar Ude hat jetzt alle Kinder und Jugendlichen einen Tag vor Beginn der Weihnachtsferien zur Andy Clapp-Show am Donnerstag dieser Woche ins Forum der Grundschule in der Roswithastraße in Bad Gandersheim eingeladen. Der in Bad Gandersheim bekannte Zauberer tritt ab 15.30 Uhr auf. Zu der spannenden wie unterhaltsamen Show sind alle interessierten Kinder und Jungendlichen mit ihren Familien riesig willkommen. Die Show verspricht vergnüglich zu werden.red/fis












17.12.2018 • 17:59 Uhr

Bad Gandersheim - "Teeoase": Diebstahl eines Weihnachtsbaums samt Beleuchtung

Vermutlich in der Nacht zu Samstag wurde im Steinweg ein Weihnachstbaum samt Beleuchtung komplett entwendet. Der Baum war dekorativ vor einem Geschäft für Tee- und Geschenkwaren im Steinweg ("Teeoase") aufgestellt. Weiterhin fanden der oder die Täter an drei metallene Kerzenflammen Gefallen und ließen auch diese mitgehen. Wenngleich sich der materielle Schaden in Grenzen hält so fehlt nunmehr ein kleiner Teil an Weihnachtsdeko in der Stadt. Hinweise nimmt die Polizei Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 entgegen.lpk










17.12.2018 • 05:30 Uhr

Rathaus: Auffälliges aufgefallen

Zweimal Rathaus in Bad Gandersheim:
1. "Haben Sie/ habt Ihr schon bemerkt, was beim Bad Gandersheimer Rathaus in diesem Advent anders ist?" Aufmerksamen Beobachtern/innen ist es dieser Tage aufgefallen. Natürlich, die traditionelle Riesentanne auf dem Marktplatz - direkt vor dem Rathaus - ist in diesem Dezember. nicht aufgestellt worden. Natürlich ist zu vermuten, dass dieses Mangel im Zusammenhang mit der verhängten Rathausfassade steht.
2. Exakt im Zusammenhang mit der millionenschweren Sanierung der Rathauses steht eine Information von Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD), die sie in der jüngsten Ratssitzung unter "Mitteilungen" dem Rat und der Öffentlichkeit ansagte. Es war eine erfreuliche Botschaft direkt aus dem Bundeskanzleramt in Berlin. Von dort erreicht Bad Gandersheim die Nachricht von einer weiteren Finanzspritze aus Mitteln des Bundes für eben die kostspielige Sanierung des Rathauses. Von über 150.000 Euro war die Rede der Bürgermeisterin. Passend zum Fest der Freude.
Die Bilder dokumentieren einerseits das Rathaus mit Gerüst und Plastikplanen; das weitere Bilddokument entstammt einer Weihnachtsgrußkarte mit Rathaus und der traditionellen Weihnachtstanne.
Fotos: Thomas Fischer












17.12.2018 • 05:19 Uhr

Einbruch in Autohaus: Weihnachtstüten mit Schokolade und Sparschwein entwendet

In der Nacht zum Samstag ist ein Unbekannter in ein Autohaus in der Stettiner Straße in Northeim eingebrochen. Der Täter verschaffte sich Zutritt zum Gebäude, in dem er die Verglasung der Eingangstür mit einem Gullideckel einwarf. Anschließend entwendete der Einbrecher ein Sparschwein mit Bargeld in unbekannter Höhe und zwei Weihnachtstüten mit Schokolade. Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Samstag in dem Bereich etwas Auffälliges beobachtet oder den Knall beim Einwerfen der Scheibe vernommen haben, werden gebeten, sich mit der Northeimer Dienststelle unter der Teleonnummer 05551-70050 in Verbindung zu setzen.ro










16.12.2018 • 22:33 Uhr

82-Jähriger will zu seiner Ehefrau und darf es nicht...

Hinsichtlich mehrfachen Hausfriedensbruchs muß sich ein 82-jähriger Goslarer verantworten. Trotz bestehendem Hausverbot suchte er wiederholt eine Pflegeeinrichtung in Goslar auf, in der seine Ehefrau untergbracht ist. Die Polizei Goslar geht gegen den Senior nun wegen Hausfriedensbruch vor.
ots










16.12.2018 • 22:28 Uhr

Handball: 3. Liga West: NHC schlägt Großenheidorn mit 34-25 (13-12)

Im ersten Heimspiel der Rückrunde und gleichzeitig letzten Heimspiel des Kalenderjahres empfing der Northeimer Handballclub in der 3.Liga West den MTV Großenheidorn. Bereits im Hinspiel lieferte der NHC eine starke Partie ab und überzeugte mit einem 29:22 Sieg beim MTV. Gegen den Tabellenvorletzten entwickelte sich von Beginn an eine äußerst kampfbetonte Partie in der sich in der Anfangsphase keine Mannschaft wirklich absetzen konnte, 7:7 nach 15 gespielten Minuten. Schon in der 17. Minute mussten zwei Akteure jedoch das Spielfeld verlassen. Efthymios Iliopolus blieb in der 11. Spielminute nach einem nicht geahndeten Foulspiel mit blutigem Gesicht am Boden liegen, für ihn ging es direkt zum Nähen ins Krankenhaus. Auf Seiten der Gäste wurde Toptorjäger Till Herrmann nach 17. Minuten vorzeitig nach einem Gesichtstreffer gegen Finnian Lutze vorzeitig zum Duschen geschickt. In den letzten 10 Minuten des ersten Durchgangs gewann dann der NHC etwas die Oberhand und erspielte sich bis zum Halbzeitpfiff eine 13:12 Führung. In der zweiten Halbzeit wirkten die Northeimer dann etwas frischer. In der ersten Halbzeit scheiterten die Jungs von Carsten Barnkothe noch sehr häufig am stark aufgelegten Zsolt Kovacs im Tor der Gäste, doch in der zweiten Halbzeit agierte man deutlich treffsicherer. Großen Anteil daran lieferten Tim Gerstmann (7 Tore) und Finnian Lutze (3 Tore-Foto) -, die beide heute eine starke Partie ablieferten. Nach 41 gespielten Minuten ging der NHC zum ersten Mal mit fünf Toren in Führung (22:17). Diese wurde daraufhin auch nicht mehr aus der Hand gegeben und bis zum Schlusspfiff noch souverän auf 34:25 erhöht. So sahen die über 350 anwesenden Zuschauer in der Schuhwallhalle im letzten Heimspiel noch einmal einen überzeugenden Sieg ihrer Mannschaft. Am nächsten Wochenende geht es für den NHC dann im letzten Spiel des Kalenderjahres zum Tabellenvierten, dem TuS Spenge. Im Hinspiel trennten sich die beiden Mannschaften in Northeim noch mit einem 25:25 Unentschieden.

NHC: Stammer, Gobrecht, Wode; Schlüter, Iliopoulos 1, Lange 6, Seekamp 4, Lutze 3 (Foto), Hempel 3, Hoppe 4, Wilken 1, Gerstmann 7/3, Dewald, Stöpler 3, Wodarz 2.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











16.12.2018 • 22:19 Uhr

Ja is‘ denn scho‘ Weihnachten?! ...oder „Rudolph, bring mich zur Schuhwallhölle!“

Die Vorweihnachtszeit... alle Kinder sind besinnlich zu Hause und schauen Mami beim Backen zu... alle Kinder?! NEIN!!! Die NHC Kids kennen kein Pardon, da wird fleißig weiter trainiert. Grund genug für den Jugendausschuss um „Santa Anke“ Gunkel den Teams einen kleinen Besuch abzustatten, natürlich stilecht gekleidet und mit prall gefüllten Sack. Und da alle Trainer nur Gutes über ihre Schützlinge berichten konnten, blieb die Rute stecken und es gab ordentlich Geschenke. Die Minis dürfen sich über den Original NHC Turnbeutel freuen, für die Kids ab der E-Jugend gab es die NHC Federmappe - Verzahnung von Sportverein und Schule eben.
Der NHC bedankt sich mit diesem kleinen Präsent für das Engagement der Jugendspieler auf und abseits des Handballfeldes! Ein besonderer Dank des Vorstandes geht an den Jugendausschuss, der die Aktion durchführt.
Ich wünsche allen Aktiven und Freunden des NHC ein frohes und besinnliches Fest und verbleibe mit einem donnernden „N. Ho-Ho-Ho. C“!
red/Text/Bild: Ollo Wode, NHC- Jugendkoordinator













16.12.2018 • 22:14 Uhr

Festliches Weihnachtskonzert an der Rhône - Prof. Friedhelm Flamme gastiert in Vourles/Lyon

Anlässlich des letzten seiner zahlreichen Auslandsgastspiele dieses Jahres gastierte Prof. Friedhelm Flamme am 15. Dezember in Vourles, einem Vorort von Lyon. In der gut besuchten Kirche Saint-Bonnet brachte er vor einem begeistert applaudierenden Publikum ein buntes internationales Weihnachtskonzert mit Werken von Bach, Gardonyi, Mulet und anderen zu Gehör. Das Konzert wurde, wie vielerorts üblich, für die Zuschauer per Video in den Kirchenraum übertragen.

Es ist dieses Konzert zugleich ein Ausblick auf das internationale Orgelfestival Vox Organi 2019, dessen Co-Organisator Flamme ist. Seine Kollegin und Gastgeberin Caline Malnoury, eine anerkannte französische Konzertorganistin, wird im Frühsommer im Rahmen des Festivals zwei Konzerte in der Region Südniedersachsen geben.

"Der musikalische Austausch im Rahmen von Vox Organi ist sehr bereichernd", so Flamme. "Im zweiten Jahr seines Bestehens wird sich das Festival noch internationaler aufstellen."

Auch seine eigenen Auslandsaktivitäten gestalten sich weiterhin vielseitig. Die Planungen für 2019, 2020 und 2021 laufen bereits. Im nächsten Jahr geht es unter anderem wieder mehrmals nach England, nach Ungarn, Dänemark, Luxemburg und Frankreich. Die größte Ehre wird dem Detmolder Professor im Oktober 2019 zuteil, wenn er nach dem für diese Kirche üblichen Auswahlverfahren unter den Besten der Welt auf Einladung ein Konzert in Notre Dame in Paris geben wird.
Text und Fotos: smb
Bild eins: Prof Friedhelm Flamme an der Orgel in Saint-Bonnet.
Bild zwei: Friedhelm Flamme und Caline Malnoury.













16.12.2018 • 13:16 Uhr

Seesen: Ladendiebin landet im Gefängnis

Am gestrigen Samstag um 14:50 Uhr, wurde eine 23-jährige Frau aus Seesen dabei beobachtet, wie sie in einem Discounter "Am Wilhelmsbad" in Seesen Lebensmittel entwendete. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien durch die alarmierte Polizei konnte festgestellt werden, dass ein vollstreckbarer Haftbefehl auf die junge Frau ausgeschrieben war. Sie wurde festgenommen und ins Gefängnis Hildesheim eingeliefert. ots











16.12.2018 • 13:12 Uhr

Hilwartshausen: Maskierte beleidigen 40-Jährigen und richten Schaden

Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Sachbeschädigung - Zeugen gesucht

Am gestrigen Samstagabend gegen 23:30 Uhr wurde ein 40-Jähriger aus dem Dasseler Ortsteil Hilwartshausen durch unbekannte maskierte Täter an seiner Wohnanschrift aufgesucht. Hier beleidigten die Täter den, im Haus befindlichen, 40-Jährigen verbal und beschädigten vor dem Haus eine Solarleuchte. Es entstand Sachschaden in geringer Höhe. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Beleidigung aufgenommen. Mögliche Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Einbeck, Telefon 05561-949780, oder der Polizei Dassel, Telefon 05564/2227, zu melden. scha










16.12.2018 • 13:07 Uhr

Steuererhöhungen und mehr: Bürger Claus König zerlegt den "Haushaltscheck der SPD

Claus König ist einer der wohl bekanntesten und couragiertesten Bürger Bad Gandersheim. Er lässt sich keinen Maulkorb verpassen, sagt ungeschminkt seine Meinung. Wie jüngst im Bad Gandersheimer Stadtrat. Seine Fragen und Meinungen, sachlich vorgetragen in öffentlicher Sitzung im Forum des Schulzentrums (Foto) , verursachten bei der Verwaltungsspitze und besonders am Präsidiumstisch so etwas wie Stockstarre, Schweigen und Atemlosigkeit aus. Aufschlussreich erst das arrogante Grinsen und dann das hilflose Achselzucken eines Spitzenbeamten. Reaktionen auf Bürgeranliegen der unfeinen Art.

Heute hat sich Bürger Claus König mit "Anmerkungen zum Haushaltscheck der Gandersheimer SPD" zur Wort gemeldet. Wie berichteten über die von Ratsfrau Anna M. Feg dargestellten Positionen zum Grundsteuerstreit in der Roswithastadt. Hier nun die Reaktion von Bürger Claus König aus Clus:

"Die SPD versucht in ihrem Faktencheck angeblich falsche Behauptungen, die von kritisch denkenden Bürgern geäußert wurden, mit Fakten zu widerlegen. Dazu sei als erstes angemerkt, dass diese Fakten wohl eher Meinungen darstellen!
Nun aber zu den einzelnen Punkten, die von der SPD aufgegriffen wurden:
1. Zusammenhang Steuererhöhung und Landesgartenschau: Die Erhöhung der Grundsteuern steht sehr wohl in einem Zusammenhang mit der Landesgartenschau. Schließlich wurden bislang ca. 90.000Euro allein für den Ideenwettbewerb ausgegeben. Auch war die Machbarkeitsstudie nicht umsonst. Dieses Geld schlägt natürlich im Haushalt zu Buche. Auch in den nächsten Jahren werden mit Sicherheit eine Vielzahl von Kosten in Bezug auf die Landesgartenschau auf den städtischen Haushalt zukommen.

2. Vernachlässigung der Dörfer: Auch die Begründung der SPD, dass seit Amtsantritt ihrer Bürgermeisterin 600.000Euro in die Dörfer geflossen sind, kann doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Dörfer weiterhin vernachlässigt werden. Diese 600.000€ sind größtenteils in die Beseitigung der Hochwasserschäden geflossen. Die Infrastruktur wird immer schlechter. So werden Straßen wenn überhaupt von Fremdfirmen ausgebessert, die danach in einem noch schlimmeren Zustand sind als vorher (Beispiel Schülerkamp).

3. Umbau Domänenhof: Durch falsche Maßnahmen früherer Ratsbeschlüsse ist der Domänenhof nicht barrierefrei, daran gibt es keinen Zweifel. Doch dies lässt sich mit geringem finanziellen Aufwand ändern. Die Kosten für die Barrierefreiheit der Bushaltestellen übernimmt der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen. Warum ein durchaus intakter Platz dann zusätzlich verändert werden soll, erschließt sich mir nicht. Wenn allerdings die Anwohner bestimmte Wünsche haben, dann mögen sie dieses auch bezahlen und nicht die Allgemeinheit. Einen Platz in der Mitte der Stadt ist mit der Stiftsfreiheit sicherlich schon vorhanden, sodass wir in unmittelbarer Nachbarschaft nicht noch einen zweiten benötigen.

Frage: Was ist also der Grund für die beschlossene Steuererhöhung?
Antwort: Zum einen wohl die Hoffnung, dass eine Verschönerung des Domänenhofs zu verbesserten Einnahmen durch Gewerbesteuer aus touristischer Vermarktung führt. Dann hätte man diese Maßnahmen auch fremdfinanzieren können. Zum anderen sollen wohl durch die Steuererhöhung die fehlerhaften Zuschussberechnungen beim Programm Stadtgrün ausgeglichen werden. Schließlich entsteht dadurch ein Haushaltsloch über drei Jahre von 1.200.000 Euro. Wie sagte doch jemand aus der Verwaltung: „Wo gearbeitet wird, werden Fehler gemacht.“ Dumm nur, dass dieser Fehler mal eben zu einem Fehlberechnung von über einer Million Euro geführt hat. Dies darf die Allgemeinheit mit der Grundsteuererhöhung nun ausgleichen.

Eine letzte Anmerkung noch zum Demokratieverständnis zweier Parteien, das zu Denken geben sollte: Am Dienstag wurde in der außerordentlichen Ratssitzung eine geheime Abstimmung beantragt. Anstatt diesem Antrag zu folgen, ließ die SPD erst einmal darüber abstimmen. Bei dieser Abstimmung stimmten die SPD und die Grünen gegen eine geheime Wahl. Haben sie womöglich doch Angst, dass nicht alle Abgeordneten ihrer Fraktion folgen?"

red/Foto: Thomas Fischer










16.12.2018 • 12:48 Uhr

Schreibers 1. Weihnachtsmarkt: Zum Start tanzen Schneeflocken vor Freude

Malermeister Michael Schreiber plus Familie und Team sind bekanntermaßen für Kreatives und Mut gut: So gesehen ist der erste Weihnachtsmarkt bei Schreibers am heutigen dritten Advent nur logisch und damit konsequent. Allerlei Unterhaltsames, Informatives, Leckeres, Selbstgebasteltes, heiße Getränke, Nützliches und Dekoratives werden auf dem Firmengelände am Ortseingang von Wrescherode geboten. Besonders passend zur Minute: Schneeflocken tanzen auf dem kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt bei Schreibers.

Gleich am Eingang gibt's einen fantastischen Burger. Mit einem Heißgetränk und einem Schokokeks geht es auf Infotour. Zwei nette Protagonistinnen vom Sportverein Grün Weiß bieten mit einer freundlichen Geste Mistelzweige an; der Erlös ist für die grün-weiße Jugendarbeit bestimmt. Dann ein Höhepunkt: Geschäftsführer Michael Mayer präsentiert gemeinsam mit seiner Frau ein interessantes Produkt, das zum Malerbetrieb Schreiber passt: Die Botschaft: Wände und Decken gestalten mit "Wolcolor". Ein Stoff, gefertigt aus 100 Prozent Baumwolle, nahtlos verarbeitbar, rissüberbrückend, langlebig, nachhaltig, difussionsoffen und antistatisch. Kurzum: umweltfreundlich und gesund bis zum geht nicht mehr und es fühlt sich fantastisch gut an. Eine kluge Alternative zu Raufasertapeten und kaltem Aufputz.

Für den krönenden Abschluss besorgt dann Jungunternehmer Arne Dörries. Heute hat er seinen Vielfalt-Markt bei Schreibers aufgebaut. Schon sein gigantisches Lächeln macht den Standbesuch zu einem Gewinn am heutigen Sonntag...

Im Laufe des Markttages gibt es noch musikalische Unterhaltung, verspricht Michael Schreiber. Auf vorhandenen Bänken und in einem Zelt lässt es sich verweilen - für eine nette Unterhaltung und den Umtrunk mit einem Glas heißen Glühwein.
Schreibers gemütlicher Markttag dauert heute noch bis 18 Uhr an - ein Besuch macht Fun am 3. Advent!
red/Fotos: Thomas Fischer
















15.12.2018 • 18:38 Uhr

Helios-Manager Schwartz schockt Stadtrat: "Vorgaben für Notfallversorgung nicht erfüllt"

Neue und strengere Anforderungen an die Aufrechterhaltung einer Akut-Klinik und ein Krankenhaus mit dem gesetzlichen Auftrag der Grundversorgung erklären die Hiobsbotschaften, die der Geschäftsführer für die Krankenhäuser des Helios Konzerns in Northeim und Bad Gandersheim, Marco Schwartz, jüngst im Bad Gandersheimer Stadtrat in öffentlicher Sitzung cool herunterspulte. Die linke Hand lässig in der Hosentasche, leicht bei seinem Vortrag tänzelnd, schockte der jungdynamische Manager die Ratsmitglieder bis zur Sprach- und Fassungslosigkeit.

Als Beispiele für die betreffenden Vorgaben für eine Notfallversorgung in der Gandersheimer Klinik trug Schwartz via Lichtbild und seiner Ansagen unter anderem vor:

1. Jeweils ein Facharzt der Bereiche Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie ist innerhalb von 30 Minuten am Patienten verfügung.
Fakt: "Vorgaben nicht erfüllt, da in der Nacht und an Wochenenden kein OP-Betrieb."

2. Vorhaltung einer Intensivstation mit mindestens sechs Betten, davon mindestens drei Beamtmungsplätze.
Fakt: "Vorgaben nicht erfüllt."
Schweigen im Stadtrat. Später bedankte sich Bürgermeisterin Franziska Schwarz bei Manager Marco Schwartz für einen "ehrlichen Vortrag".

"Die ganze Klinik gehört auf die Intensivstation und der Manager schleunigst ausgetauscht!", raunte einer der weniger Zuhörer in der denkwürdigen Ratssitzung im Forum des Schulzentrums.
red/fis/Screenshot Homepage Helios Klinik Bad Gandersheim










15.12.2018 • 17:51 Uhr

Traditionelles Benefizkonzert erneut unter dem Motto "Mit Musik helfen"

Das Polizeiorchester Niedersachsen tritt wieder am Donnerstag, 21. Februar 2019, 19 Uhr, in der Stadthalle Holzminden auf

Alle Jahre wieder darf sich die Stadt Holzminden auf das beliebte und meist schnell ausverkaufte Benefizkonzert des Polizeiorchesters Niedersachsen in der Holzmindener Stadthalle freuen. "Rückblickend auf die vielen erfolgreichen vergangenen Jahre und der positiven Resonanz aus der Bevölkerung, freuen wir uns, das Polizeiorchester Niedersachsen wieder in Holzminden empfangen und begrüßen zu dürfen", teilt Marco Hansmann, Leiter Polizeikommissariat Holzminden, mit. In Absprache mit dem Dirigenten und musikalischen Leiter des Orchesters, Thomas Boger, wird es wieder ein abwechslungsreiches und ausgefeiltes Musikprogramm geben, welches diesjährig erneut unter dem Motto "Mit Musik helfen" zusammengestellt ist. Als Special Guest wird dieses Jahr Bendix Amonat mit in das spannende Programm eingebunden. Der Gründer der Bendix Voice Academy Hannover fühlt sich musikalisch im Bereich Jazz/Rock/Pop zu Hause und wird bestimmt für das eine oder andere Highlight im Programm sorgen. Die gemeinsamen Organisatoren vom Lions Club, dem Rotary Club sowie das Polizeikommissariat Holzminden freuen sich auf das zu erwartende großartige Konzert und laden alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu dieser spannenden Veranstaltung ein. Der Erlös des Konzertes ist auch dieses Jahr wieder für die Jugend- und Präventionsarbeit in Holzminden bestimmt. Im Jahr 2018 konnten auf diesem Wege überragende 10000 Euro gespendet werden. Der Einlass beginnt um 18:15 Uhr, die Sitzplätze sind wie gewohnt in der freien Vergabe zu belegen. Durch das Programm führt sie Thomas Boger persönlich. Der Eintritt zu diesem musikalischen Ereignis beträgt 10 Euro, für Schülerinnen, Schüler, sowie Studierende 5 Euro. Karten für dieses grandiose Konzert gibt es ab sofort im Vorverkauf u.a. beim Stadtmarketing Holzminden und im Polizeikommissariat.ots











15.12.2018 • 17:45 Uhr

Goslar: Falscher Wasserwerker lenkt Seniorin ab, ein zweiter klaut ihr 1.500 Euro Bargeld

Am Freitag, gegen 15:20 Uhr, kam es in Goslar/Jürgenohl zu einem Diebstahl von Bargeld aus der Wohnung einer 80-jährigen Goslarerin. Der unbekannte Täter gab gegenüber der Geschädigten an, dass er von den Wasserwerken sei und ihr Wasser auf Verschmutzung überprüfen müsse, da im Nachbarhaus angeblich eine Wasserleitung angebohrt worden sei. Während sich der erste Täter mit dem Opfer im Badezimmer aufhielt, betrat ein zweiter Täter die Wohnung, durchsuchte diese nach Wertgegenständen. Beide entkamen unerkannt mit 1500 Euro Bargeld.ots










15.12.2018 • 14:01 Uhr

Heute das Ritual "Tannenbaum sägen": Ganz ohne Glyphosat und ohne Schnee, aber mit heißem Glühwein und Bratwürstchen

Es gehört zu Weihnachten wie der so genannte Dom nach Bad Gandersheim. Alle Jahre wieder das Ritual mit der Säge. Rechtzeitig vor dem "Fest der Freude" geht es heute wieder auf die Tannenbaumplantage der Familie Grund, oberhalb von Beulshausen gelegen. Draußen agieren Ingo mit seinem Bruder Torsten. Mutter Grund ist im Bauwagen die Herrin über den Glühwein und die Kasse. Mit einer Säge ausgestattet durchstreifen wir das niedliche Tannenwäldchen. Wir sind nicht die einzigen. Immer wieder Erstaunen: "Wie sind doch die Tannen innerhalb eines Jahres wieder gewachsen...". Die Auswahl ist gigantisch. Diesmal soll es eine schlanke Nordmann-Tanne sein. Glyphosatfrei selbstverständlich. "Dieses giftige Zeug wird auf dieser Plantage nicht versprüht", ist zu vernehmen. Wieder ein gutes Gefühl. Aber mit dem Schnee hapert es. Die Temperatur hat sich zwar auf dem Gefrierpunkt eingepegelt. Ganz winzige Flocken tanzen durch Luft. Es könnten aber auch weißgraue Rußteilchen vom lodernden Lagerfeuer sein. Dann gut eine halbe Stunde anschauen, aussuchen, verwerfen und wieder neu entdecken. Wow! Das steht sie. Die optimale Tannenbaum! Drei Menschen. Ein Urteil. Sie können sich nicht irren. Die Säge wird angesetzt. Keine Minute dauert der gekonnte Schnitt. Den Nadelbaums geschultert. An dem Verhau wird der Baum in die Metallröhre geschoben. Ingo netzt ihn geschickt ein. Als eine Art Tannenbaumwurst wird das gute Stück zum Abtransport abgelegt. Inzwischen hat Herbert, Meister am Grill, die bestellten Bratwürstchen goldbraun gebrutzelt. Mutter Grund füllt heißen Glühwein in die gläsernen Handtassen. Nach der "Arbeit im Wäldchen" folgt nun das kleine Vergnügen. Man trifft alte Bekannte. Einer hat es sogar mit seinem Rollstuhl bis in die Plantage geschafft. Der Boden ist heute fest. Diesmal behindert kein lästiger Matsch einen sicheren Stand. Es wird gefuttert, getrunken und geplaudert. Alles ist gut an diesem Samstagvormittag. Das Ritual ist vollbracht. Weihnachten kann kommen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
PS: Ab 10 Uhr ist die Grund'sche Tannenbaumplantage bei Beulshausen täglich, noch bis zum 23. Dezember 2018, geöffnet, verrät uns Ingo.
















15.12.2018 • 13:11 Uhr

Stadtrat: Tue Gutes und "weihe" es ein! Offizielle Toiletten-Inbetriebnahme am 18. Dezember

Auch die kleinen Maßnahmen in einer Kommune verdienen öffentliche und offizielle Würdigungen. Zumal dann, wenn sie im Zusammenhang mit fortschreitenden Inclusion in einer Stadt stehen. In der jüngsten öffentlichen Ratssitzung berichtete Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) darüber, dass demnächst ein interessanter Termin ansteht. Die Ratsmitglieder und damit die Öffentlichkeit wurden zur offiziellen Eröffnung und "Einweihung" der neue Toilettenanlage im städtischen Kurpark eingeladen. Die Maßnahme ist dank EU-Förderung jetzt fertiggestellt. Alles ist total barrierefrei - kein Mensch mit Behinderungen muss irgendwelche Hürden überspringen oder Unannehmlichkeiten hinnehmen, wenn er seine Notdurft verrichten möchte. Von außen ist per Tastendruck eine automatische Öffnung der Toilettentüren, separat für Männlein und Weiblein, möglich. Alles ist ebenerdig angelegt. Keine Stufen. Die gesamte Installation der sanitären Anlagen ist total behindertengerecht. Am 18. Dezember, 14.30 Uhr, erfolgt nun die offizielle "Inbetriebnahme" - wie auch immer das gemeint ist...
red/fis/Foto: Thomas Fischer












15.12.2018 • 10:59 Uhr

Bürgerstiftung Bad Gandersheim: SPD-Ratsherr Niklas Kielhorn im Stiftungsrat

Die Stadt Bad Gandersheim ist mit zwei Vertretern automatisch im Stiftsrat der neuen "Bürgerstiftung Bad Gandersheim" vertreten. Das sieht die Satzung der Stiftung vor. Als geborenes Mitglied handelt es sich zum einen um die Vertretung der Stadt, im vorliegenden Fall Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Als Vertreter des Stadtrates wurde in der jüngsten Sitzung SPD-Ratsherr Niklas Kielhorn (Heckenbeck) gewählt.
red/fis
Das Foto dokumentiert Niklaus Kielhorn rechts neben seinem Vater Manfred Kielhorn, Sprecher der Stadt Bad Gandersheim.Foto: Thomas Fischer










15.12.2018 • 10:47 Uhr

Was haben die beiden vor? Schöne Frau mit Hantel und Bart-Mann mit scharfen Messer

Ist es ein neues Traumpaar, das sich hier so spannend wie ansehnlich präsentiert? Die Kombination einer schönen Frau im adidas-Trikot, die in der linken Hand locker eine Hantel stemmt. Neben ihr der Herr mit einem spitzbübischen Bart, sympathischen Lächeln, in der rechten Hand ein scharfes Küchenmesser.
Was hat das zu bedeuten?

Mehr demnächst hat hier auf diesen News-Kanälen /Internet-Zeitung - nur bei
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15.12.2018 • 10:38 Uhr

Landtag macht Weg frei für Ausbau der Medizinstudienplätze - Landtag macht Weg frei für Ausbau der Medizinstudienplätze Thümler: Meilenstein für bessere Gesundheitsversorgung

Der Landtag hat grünes Licht für den Ausbau der Medizinstudienplätze in Niedersachsen gegeben. Mit Verabschiedung des Haushaltsbegleitgesetzes sind die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden, um die Zahl der Studienanfängerplätze der European Medical School (EMS) in Oldenburg zum Wintersemester 2019/2020 von 40 auf 80 zu verdoppeln.
„Das ist ein Meilenstein zur Verwirklichung eines der wichtigsten Ziele der Landesregierung: die Schaffung neuer Medizinstudienplätze in Niedersachsen“, sagt Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Damit werden die Weichen für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung gestellt – vor allem in ländlichen Regionen.“
Die EMS ist ein grenzüberschreitendes Leuchtturmprojekt, das in dieser Form deutschland- und europaweit einmalig ist. Mit ihrer praxisnahen Ausbildung geht die EMS neue Wege und leistet Pionierarbeit zur Lösung des aktuell wichtigen Themas des Hausärztemangels. „Die European Medical School hat sich in ihrer fünfjährigen Erprobungsphase bewährt – jetzt gilt es, sie auf die nächste Stufe zu heben und Oldenburg dauerhaft als einen bundesweit konkurrenzfähigen Studienstandort der Humanmedizin zu etablieren“, betont Thümler.
Die Landesregierung will die EMS weiterentwickeln und Schritt für Schritt 140 zusätzliche Studienanfängerplätze schaffen. Es ist beabsichtigt, für die dann insgesamt 200 Studienplätze an der EMS insgesamt 50 Millionen Euro jährlich bereitzustellen. Derzeit wird der Modellstudiengang vom Wissenschaftsrat evaluiert. Zukünftiges Ziel ist es, die Empfehlungen für die Weiterentwicklung der EMS umzusetzen.
red/fis/Foto: Wissenschaftsministerium











15.12.2018 • 10:30 Uhr

Hossa! Das ist der Göttinger x-mas Rock.

Laut und rockig, statt still und besinnlich! - Das ist der Göttinger x-mas Rock.
Wer nach den Feiertagen genug von Weihnachtsmusik hat, der ist hier genau richtig. Die Bands dünsch rock, Feivels Five, Wasted Act und Attic Knights vertreiben am Freitag, den 28.12., ab 20 Uhr jeden Ohrwurm von "Stille Nacht, heilige Nacht“, "O Tannenbaum“ oder "Kling, Glöckchen, klingelingeling“. Hier klingen andere “Glocken”!
Lasst uns stattdessen froh und munter sein, den ersten Winterspeck wegtanzen, bei kalten Getränken bis zu den Knöcheln in Nüsschenschalen waten und bis in die Morgenstunden feiern.
Alle Göttinger und Ex-Göttinger, die es mal wieder in die Heimat verschlagen hat, können Weihnachten so perfekt ausklingen lassen und noch ein letztes Mal in der Tangente richtig feiern.

DÜNSCH ROCK
Laut, schnell und verrückt. Das ist dünsch rock, die Punkrockband aus Göttingen. Alex, Flo, Martin und Sven sind mit krachenden Songs zum Springen, Tanzen und Mitsingen zurück. Und eines darf sowieso nicht fehlen: Konfetti und Schnaps sind immer mit dabei!
Jedes Konzert wird zu einer einzigartigen Party. Was passiert dieses Mal? Betrunkene Einhörner, wilde Tiere werden gezähmt oder kommt der Rettungsdienst? Lasst euch überraschen!

FEIVEL'S FIVE
Bereits nach kurzem Bestehen konnten Feivel’s Five mit eigenen Songs und Rockcovern in Göttingen und Umgebung die Bühnen zum Beben bringen.
Die Band besteht aus Nico aka Feivel (Drums), Manu (Leadguitar), Nils aka Goofy (Rhytmguitar) und Marco (Bass).
Das Spektrum an Cover-Songs erstreckt sich von Die Ärzte, über Metallica bis Billy Idol. Inspiriert von Green Day und The Offspring kreieren Fivel’s Five ihren eigenen energiegeladenen Sound. Die Songtexte aus Manu’s Feder werden Eins mit den Melodien der gesamten Band frei nach dem Motto „Wir sind Feivel’s Five, wo sind Eure Hände?“.

WASTED ACT
Wasted Act ist eine fünfköpfige Hard-Rock Band aus Göttingen. Und besteht seit Herbst 2017 in ihrer derzeitigen Formation aus Gesang, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug.
Beeinflusst durch Hardrock der 70er und 80er entwickelte sich ihr eigener, kerniger Sound und setzt das fort, was einst ihre Vorbilder wie Van Halen, Guns'n'Roses und Deep Purple so ehrlich klingen lassen hat.
Ihre selbstgeschriebenen Songs zeichnen sich vor allem durch eingängige Melodien, energiegeladenen Gesang, groovende Riffs, einer fein abgestimmten Rhythmussektion und virtuosen, aber filigranen Gitarrenduellen aus.

ATTIC KNIGHTS
Musik der härteren Gangart bietet die Band Attic Knights. Das line up setzt sich aus erfahrenen Musikern zusammen. Hanjo Renneberg (Leadvocals) und Sönke Henneking (Gitarre) sind in der Göttinger Musikszene bereits bekannt durch die Coverband „25 Bugz“. Außerdem zeichnet Mathias Hartmann an der Gitarre für die nötige Schärfe und einen prägnanten Sound verantwortlich. Das Rhythmusgerüst bilden Stefan Scherrer am Bass und Frank Reichelt am Schlagzeug. Das aktuelle Set bietet neben den Coverversionen einiger Klassiker aus dem Heavy Genre von Metallica, Judas Priest, Deep Purple, ZZ Top u.a. auch originelle Hardrockversionen bekannter Hits („Boys of summer“, "Tainted Love", "White Wedding") sowie Perlen des moderneren Hardrock. Abgerundet wird das musikalische Spektrum von eigenen Stücken, die ebenfalls dem Heavy Rock Genre zuzuordnen sind. Die Attic Knights wollen sich in der örtlichen Rockszene etablieren und brennen darauf, ihre „erfrischend andere“ und druckvolle Mischung aus eigenen Songs und Covern live zu präsentieren.


Alle Datenkompakt:
x-mas Rock
mit dünsch rock, Feivel's Five, Attic Knights, Wasted Act
Wann: Freitag, 28.12.2018
Wo: Tangente (Goetheallee 8a, 37073 Göttingen)
Einlass: 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: VVK 8 Euro (Copy Team Göttingen), AK 12 Euro / erm. 10 Euro
Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

red/fis/Fotos: Kreuzberg on KulturTour e.V.















14.12.2018 • 19:05 Uhr

Northeim: Kreistag stimmt Kooperationsvereinbarung für Jugendberufsagenturen zu

Die Mitglieder des Northeimer Kreistages haben einer Kooperationsvereinbarung zur Errichtung von Jugendberufsagenturen im Landkreis Northeim zugestimmt: Agentur für Arbeit Göttingen, Landkreis Northeim und das Jobcenter wollen im Sinne eines modernen „One-Stop-Goverment“ Anlaufstellen für alle jungen Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf einrichten.
Für die Betreuung von jungen Menschen sind die drei Kooperationspartner bisher schon zuständig, immer aber in unterschiedlichen Rechtskreisen. Das kann immer wieder dazu führen, dass die Anliegen der jungen Menschen nicht umfassend betreut und bearbeitet werden können.
„Die Jugendberufsagenturen sollen nicht nur ein einheitlicher Anlaufpunkt für die Jugendlichen sein. Sie sollen vielmehr auch die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einrichtungen gewährleisten und die Anliegen und Bedürfnisse der jungen Menschen umfassend beraten und auch miteinander abstimmen“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
In der Kooperationsvereinbarung wird der Umfang der Zusammenarbeit zwischen den Partnern geregelt. Das für die Aufgabe zuständige Personal soll räumlich zusammengeführt werden ohne dies auszuweiten. Voraussichtlich im Frühjahr 2019 sollen die ersten der drei in Einbeck, Northeim und Uslar geplanten Standorte eröffnet werden.
Schon jetzt zeigt sich, dass die Projektteams der drei Partner gut zusammenarbeiten und die für die Zusammenarbeit erforderlichen Strukturen schaffen. „Wir haben das gemeinsame Ziel, die jungen Menschen im Landkreis Northeim bestmöglich zu unterstützen und auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das motiviert unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter enorm, alle haben richtig Lust auf die Zusammenarbeit“, macht Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Northeim, deutlich.
Durch den rasanten technischen Fortschritt in nahezu allen Berufsbereichen werden die persönlichen und fachlichen Anforderungen an die Beschäftigten weiter steigen. Ohne Schulabschluss, Ausbildung oder Studium wird es zunehmend schwieriger werden, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Gleichzeitig ist die Wirtschaft auf Fachkräfte und Nachwuchs angewiesen „Deshalb darf uns kein junger Mensch auf dem Weg in das Berufsleben verloren gehen“, fasst Klaus-Dieter Gläser, Chef der Göttinger Arbeitsagentur, das zentrale Anliegen aller drei Akteure zusammen.lpd










14.12.2018 • 19:02 Uhr

A7: Mercedes knallt mit hohem Tempo in Tankanlage - Explosionsgefahr drohte

Kurioser Crash am Donnerstagnachmittag. Ein Mercedes knallte ungebremst in die Tankstelle auf der Rastanlage Göttingen-Ost an der A 7. Zeitweise bestand Explosionsgefahr.
Die beiden 20 und 30 Jahre alten Insassen des am Mittag verunfallten Mercedes-Benz kamen mit leichten Verletzungen davon. An ihrem PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Höhe des Gesamtschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 250.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

In seiner ersten Befragung gab der 20-jährige Fahrer des Wagens an, dass er sich auf dem Überholfahrstreifen befunden habe und einem unvermittelt von dem mittleren auf den linken Fahrstreifen wechselnden unbekannten Fahrzeug ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Autobahnpolizei geht davon aus, dass der 20 Jahre alte Mann aus Bad Pyrmont darüber hinaus mit sehr hoher Geschwindigkeit fuhr.
jk/Foto: Polizei










14.12.2018 • 18:55 Uhr

Flächendeckende Kontrollen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität - Mehr als 170 Einsatzkräfte beteiligt

Die Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls sind sowohl auf Landesebene als auch im Bereich der Polizeidirektion Göttingen rückläufig. Diese positive Tendenz macht deutlich, dass die präventiven und repressiven Anstrengungen der Polizei greifen. Dennoch ist das Kriminalitätsphänomen ein herausragendes strategisches Schwerpunktthema in allen Dienststellen der PD Göttingen. Wesentlicher Grund für die polizeilichen Maßnahmenkonzepte ist die steigende Professionalität, mit der die Täter und Banden vorgehen. Immer häufiger sind reisende Tätergruppen - oft mit internationalem Bezug - für Einbrüche verantwortlich. Dabei gehen die Täter strukturiert und arbeitsteilig vor. Sie nutzen Autobahnen und Bundesstraßen zur schnellen An- und Abreise. Ein Teil des Maßnahmenpaketes sind groß angelegte Verkehrskontrollen auf einschlägigen Verbindungsrouten im Bereich der PD Göttingen.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von sechs Wochen kontrollierten am Donnerstag mehr als 170 Polizeibeamtinnen und -beamte an fünf Kontrollstellen 1135 Fahrzeuge und 1451 Personen. Ziele der groß angelegten Aktion waren natürlich die Festnahme von Tätern auf frischer Tat und das Auffinden von Beweismitteln. In erster Linie ist aber die Erkenntnisgewinnung über Fahrzeuge, Bandenstrukturen, Netzwerke, Verbringungsrouten und Täterverhalten erklärte Absicht der flächendeckend ausgerichteten ganzheitlichen Kontrollen.

Neben Einsatzkräften aus allen Dienststellen der Polizeidirektion Göttingen hat auch die Bereitschaftspolizei Niedersachsen die Maßnahmen personell unterstützt. "Wohnungseinbruch ist und bleibt ein schwerwiegender Eingriff in das Privatleben. Jeder Einbruch ist eine Straftat zu viel", sagt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Im Vergleich zum letzten Jahr können wir sowohl bei der Anzahl, als auch bei der Aufklärungsquote einen positiven Trend verzeichnen. Das ist für uns aber kein Grund hier nachzulassen. Wir nehmen das Thema weiterhin sehr ernst und arbeiten schwerpunktmäßig an der Bekämpfung der Eigentumskriminalität. Mit der Einrichtung unserer Koordinierungsstelle "Eigentum" und der damit verbundenen ständigen, überregionalen Analyse in diesem Deliktsbereich, sind wir in der Lage, uns frühzeitig und abgestimmt mit polizeilichen Maßnahmen auf das mögliche Täterverhalten auszurichten. Wir werden die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen und Kontrollen zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität auf einem hohen Niveau halten. Durch den Kontrolldruck wird das Entdeckungsrisiko deutlich erhöht." Neben den ganzjährigen polizeilichen Kontrollen läuft seit Oktober die präventiv ausgerichtete "Herbstoffensive" -

Die Präventionsteams der Polizeiinspektionen beraten gerade in der dunklen Jahreszeit bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Einbruchschutz. "Alle Bürgerinnen und Bürger können mithelfen, ihre Wohnungen sicherer zu machen," ist sich Uwe Lührig sicher. "Gerade in der dunklen Jahreszeit ist ein unbeleuchtetes Haus für Einbrecher genauso vielsagend wie in den Sommerferien ein nicht geleerter Briefkasten. Zudem möchte ich nochmals besonders auf die vielen technischen und digitalen Möglichkeiten hinweisen, die inzwischen zur Verfügung stehen, um Einbrechern das Leben schwer zu machen." Bei den kontrollierten Personen konnten elf mit einschlägigen Erkenntnissen im Bereich Einbruchdiebstahl festgestellt werden. Diese Erkenntnisse werden nun analysiert und mit bereits bestehenden Datenbeständen abgeglichen. Auf diese Personen bezogen, hatten die Kontrollen eine starke Präventivwirkung. Die eingesetzten Kräfte konnten außerdem im gesamten Direktionsbereich acht Fahrzeugführer feststellen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Drei Fahrer fuhren ohne Fahrerlaubnis. Im Rahmen von Personen- und Fahrzeugdurchsuchungen konnten bei zwei Personen Betäubungsmittel festgestellt werden. Einer von ihnen hatte einen Schlagring bei sich. Die Gegenstände wurden sichergestellt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Ferner vollstreckten die Einsatzkräfte vier Haftbefehle, davon waren zwei Personen zur Festnahme ausgeschrieben.

Bereits im Oktober führte die PD Göttingen eine flächendeckende Kontrolle zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität durch. In beiden Kontrollen zusammen waren insgesamt ca. 450 Polizeibeamtinnen und -beamte eingesetzt. Die Polizeikräfte stellten 35 Personen mit einschlägigen Erkenntnissen im Bereich Einbruchdiebstahl fest. 2426 Fahrzeuge und 3114 Personen wurden kontrolliert.
ots/Foto: Polizei










14.12.2018 • 18:48 Uhr

Schlag gegen Einbrecherbande der Polizei Gifhorn - Albaner auch für mehrere Taten in der Region Uelzen und Lüneburg Anfang September dringend tatverdächtig

Durch umfangreiche Ermittlungen einer Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Gifhorn konnten nun erneut Tatverdächtige einer mehrköpfigen Bande von Wohnungseinbrechern festgenommen werden. Spezialkräfte der Polizeidirektion Braunschweig nahmen die zwei aus Albanien stammenden 23 und 27-jährigen Männer am Mittwochabend in Wolfsburg fest.
Ein weiterer Mitfahrer aus dem Kosovo, hielt sich illegal in der Bundesrepublik auf und wurde ebenfalls festgenommen. Ermittler durchsuchten noch in der Nacht Wohnungen und Hotelzimmer im Landkreis Gifhorn. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurden am Donnerstag Untersuchungshaftbefehle gegen die Männer erlassen.

Bereits im September gelang es der Ermittlungsgruppe, drei mutmaßliche Mittäter der Männer nach einer Vielzahl von Wohnungseinbrüchen festzunehmen. Sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Offenbar unbeeindruckt davon setzten die beiden nunmehr festgenommenen Tatverdächtigen ihren Beutezug fort.

Die Bande steht im Verdacht, mindestens 50 Wohnungseinbrüche in den Landkreisen Gifhorn, Celle, Goslar, Uelzen, Lüneburg, Wolfsburg, Hameln, Hildesheim und der Region Hannover begangen zu haben. Die Ermittlungen hierzu dauern an.ots











14.12.2018 • 18:41 Uhr

Bad Gandersheimer "Haushalts-Check" : SPD informiert über den beschlossenen Haushalt 2019

Ratsfrau Feg: "Die SPD will mit Mythen und Missverständnissen aufräumen"

Einen Tag nach der Kampfabstimmung über den städtischen Etat 2019, der mit einem Haushaltsloch mit 13- Dafür und sieben Dagegen-Stimmen von einer SPD/Grünen Mehrheit ihn Gandersheimer Stadtrat durchgesetzt wurde, hat die SPD einen "Haushalts-Check" in die Öffentlichkeit gebracht. Er zeigt Inhalte auf. Sie waren am Donnerstagabend in der beschlussfassenden Ratssitzung weder in Haushaltsreden noch in Statements inhaltlich dermaßen detailliert ausgebreitet worden wie in der Verlautbarung. Wir dokumentieren den von Ratsfrau Anna-Madeleine Feg für die SPD vorgelegten "Haushalts-Check". red/fis

In dem Dokument von heute heißt es wörtlich:

"In der nächsten Ratssitzung am 13. Dezember soll der Haushalt
verabschiedet werden. Selten wurde ein Haushalt so intensiv in der
Öffentlichkeit diskutiert wie in diesem Jahr, was sicherlich auch mit
der geplanten Erhöhung der Grundsteuern zu tun hat.

Die SPD will mit Mythen und Missverständnissen aufräumen und
präsentiert deshalb einen Fakten-Check zum Haushalt 2019.

BEHAUPTUNG: „Die Landesgartenschau ist der Grund für die
Steuererhöhung!"

FAKT: Kritiker der LGS nennen die geplante Steuererhöhung und die LGS
gerne in einem Atemzug. Fakt ist, dass diese beiden Themen nichts
miteinander zu tun haben. Vielmehr haben wir im Haushalt für 2019 ein
Defizit von ca. 1,3 Mio. Euro. Ein Grund dafür sind vor allem die
gestiegenen Ausgaben für die Kitas aufgrund steigender Geburtenzahlen.
Höhere Steuern können einen Teil des Defizits ausgleichen; damit
verringern wir das Risiko, erneut in eine Schuldenspirale zu geraten.
Wir fördern damit nicht zuletzt unsere Kinder!

Für die Landesgartenschau sind im Haushaltsjahr 2019 zunächst
lediglich 100.000 Euro eingeplant - für die zu gründende
Durchführungsgesellschaft.

Was im Haushalt der Stadt bleibt, sind Investitionen in die
Infrastruktur, der Bau neuer Spielplätze und die Optimierung
bestehender Freizeit- und Kulturanlagen. Diese sind in weiten Teilen
aber grundsätzlich erforderlich, wenn wir die Stadt weiterentwickeln
und für die Bürgerinnen und Bürger, Familien und Investoren attraktiv
machen möchten. Oft nicht bekannt ist die Tatsache, dass Investitionen
in den Finanzhaushalt fließen, Steuereinnahmen allerdings in den
Ergebnishaushalt. Eine Investition von etwa einer Million Euro wird
lediglich mit 40.000 - 60.000 Euro im Ergebnishaushalt abgebildet. Die
Landesgartenschau ist also mitnichten der Grund für eine
Steuererhöhung. Viel mehr soll der Haushalt in wenigen Jahren wieder
ausgeglichen sein.

Seit kurzem wissen wir, dass das Land Niedersachsen bereit ist, für die
Landesgartenschau ab 2020 sechs Millionen Euro zur Verfügung zu
stellen. Das bedeutet eine immense Aufwertung der Infrastruktur der
Stadt, der Dörfer und der gesamten Region! Wichtig für unsere
zukünftige Entwicklung ist, dass wir in unsere Infrastruktur
investieren.

BEHAUPTUNG: „Unsere Innenstadt verödet, eine Landesgartenschau ohne
Geschäfte ist peinlich!"

FAKT: Die SPD sieht die Landesgartenschau und die zeitgleich damit
einhergehenden Investitionen in Stadt und Dörfer weiterhin als einen
wichtigen Motor und eine einmalige Chance auch für eine Belebung der
Geschäftswelt. Touristische Angebote, touristische Vermarktung und
Einzelhandel gehen Hand in Hand und bedingen einander.

BEHAUPTUNG: „Wieder ist nichts für die Dörfer geplant!"

FAKT: Seit dem Amtsantritt von Franziska Schwarz als Bürgermeisterin
sind fast 600.000 Euro für Maßnahmen in den Dörfern investiert
worden. Erstmalig sollen 2019 die Töpfe für die Ortsvorsteher, aus
denen Arbeitseinsätze bezahlt werden können, von bisher 750 Euro auf
1.500 Euro verdoppelt. Das hat die SPD bereits im letzten Jahr gefordert
und wir sind froh, dass die Verwaltung dies jetzt umsetzt. Zusätzlich
werden 80.000 Euro Planungskosten für die Dorfentwicklung
bereitgestellt. Das bedeutet, dass begleitet von professionellen
Planungsbüros in den Dörfern Konzepte entstehen, die Grundlage für
eine bessere Entwicklung der Dörfer sein sollen. Und auch der vielfach
geforderte und erforderliche Hochwasserschutz findet endlich Umsetzung.
30.000 Euro stehen für die Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen
bereit, die bereits 2020 vorliegen sollen. Und auch konkrete
Hochwasserschutzmaßnahmen in Höhe von 320.000 Euro sind für 2021
bereits eingeplant. Hinzu kommen Investitionen in die Feuerwehrhäuser.
Und auch viele Erweiterungen an Kita-Plätzen sind in den Ortsteilen
erfolgt. Der Haushalt soll gerade auch Projekte in den Dörfern
unterstützen!

BEHAUPTUNG: „Die Sanierung des Rathauses ist teuer und unnötig."

FAKT: Es ist sicherlich unbestritten, dass die Instandhaltung eines
denkmalgeschützten Gebäudes finanziell sehr kostspielig ist. Das
historische Rathaus von Bad Gandersheim gilt als ein besonders
wertvolles Baudenkmal und ist ein Wahrzeichen unserer Stadt. Die
Sanierung war lange überfällig. Insgesamt rund drei Mio. Euro fließen
von 2015 bis 2021 in die Sanierung der Rathausfassade. Davon trägt die
Stadt einen Bruchteil, den Rest übernehmen Land, Bund und verschiedene
Stiftungen. Bei allem Unverständnis gibt es aber auch den
Verfassungsgrundsatz "Eigentum verpflichtet". Das gilt nicht nur für
Eigenheimbesitzer, die ihr Eigentum optisch entsprechend in Stand halten
müssen. Das gilt ohne Abzüge auch für die öffentliche Hand. Denn wie
wäre es zu vermitteln, dass in einer Innenstadt die städtischen
Gebäude zerfallen und der Putz von den Wänden bröckelt? Dabei bleibt
festzuhalten, dass der Amtsvorgänger seiner Verpflichtung in diesem
Fall nicht nachgegangen ist. Wer über Jahrzehnte hinweg seine
Infrastruktur zerfallen lässt, der muss irgendwann die Rechnung
bezahlen.

BEHAUPTUNG: „Ohne einen Umbau des Domänenhofes wäre unser Haushalt
ausgeglichen!"

FAKT: Der Domänenhof ist Teil des Sanierungsgebietes „Altstadt" und
fällt unter die Städtebauförderung. Das heißt, Bund und Land
übernehmen zwei Drittel der Kosten von etwa 465.000 Euro. Die SPD steht
zu dieser Investition. Denn der Domänenhof soll nicht „nur schöner"
werden, er muss barrierefrei werden. Und das ist in der jetzigen
Aufteilung der Parkplätze und Haltestellen nicht möglich. Entgegen der
bisherigen Entwurfsplanungen erwartet die SPD aber deutliche
Nachbesserungen und auch eine möglicherweise Reduktion der Kosten.
Während feststeht, dass die Kanalisation ertüchtigt werden muss,
stellt sich die Frage nach der Platzierung der Busse. Außerdem ist eine
engere Abstimmung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern erforderlich, um
die erforderliche Akzeptanz in der Bevölkerung zu schaffen. Im Zuge der
barrierefreien Umgestaltung sollten grundsätzliche Dinge optimiert
werden. Wünschenswert ist ein Platz in der Mitte der Stadt, der zu mehr
als nur Parkplätzen genutzt werden kann, der die Besucherinnen und
Besucher in unserer Stadt empfängt und für die Bürgerinnen und
Bürger eine zentrale Bedeutung hat. Im Übrigen fallen die Kosten in
2019 gar nicht an.

FRAGE: "Was ist der Grund für das geplante Defizit und die geplante
Steuererhöhung?"

ANTWORT: 2019 fallen entgegen der letzten Jahre Herausforderungen an,
die finanziell eine außerordentliche Belastung darstellen. Keine dieser
Maßnahmen ist unnötig. Allerdings können die Steuereinnahmen nur mit
dem Ergebnishaushalt und den darin abgebildeten Maßnahmen verrechnet
werden. Wenn die Stadt nicht wieder in die Schulden rutschen will, dann
ist es erforderlich nicht nur auszugeben, sondern auch etwas
einzunehmen. Wer auf erhöhte Einnahmen aus der Gewerbesteuer, aus
touristischer Vermarktung oder steigenden Absatzzahlen im Einzelhandel
hofft, der muss die entsprechenden Weichen dafür stellen. Und das
entspricht einer finanziellen Vorarbeit durch die Stadt."











14.12.2018 • 11:32 Uhr

Gemeinheit der Woche: 80-Jähriger Geldbörse gestohlen und was nun die Polizei rät

Tatort: Northeim, Nordhäuser Weg ; Tatzeitpunkt: Donnerstag, 13.12.2018, 10.30 Uhr:
Am Donnerstag gegen 10.30 Uhr wurde einer 80 Jahre alten Rentnerin beim Einkaufen die Geldbörse samt mehreren hundert Euro Bargeld aus einem Rucksack gestohlen. Erst an der Kasse des Discounters bemerkte die Northeimerin den Diebstahl ihres Portmonees. Etwas später meldete die Rentnerin den Diebstahl bei der Polizei.
Die Polizei rät:
-seien Sie in der vorweihnachtlichen Zeit auf Weihnachtsmärkten und in belebten Geschäften besonders aufmerksam
-bewahren Sie ihre Geldbörsen immer in Jackeninnentaschen auf
-hängen Sie ihre Handtaschen um und legen diese niemals in Einkaufswagen oder Rollatoren ab
-nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie zum Einkaufen benötigen.
fal










14.12.2018 • 11:29 Uhr

Bad Lauterberg: Zeugen nach Straßenverkehrsgefährdung gesucht

Am gestrigen Donnerstagabend (18 Uhr) kam es auf der Ortsumgehung (B27) von Bad Lauterberg zu einer Straßenverkehrsgefährdung in Verbindung mit einem Auffahrunfall, bei dem zwei Fahrzeuge beschädigt wurden. Ein Streufahrzeug, hinter dem sich eine Fahrzeugkolonne gebildet hatte, fuhr in Richtung Bad Lauterberg. Ca. 200 Meter vor dem Ortseingang überholte ein schwarzer Pkw, vermutlich mit OHA Kennzeichen, aus diese Fahrzeugkolonne heraus das Streufahrzeug und zwang dadurch zwei im Gegenverkehr befindliche Fahrzeuge zu einer Vollbremsung. Bei diesem Bremsmanöver kam es zum Auffahrunfall dieser zwei Fahrzeuge.
Der Überholer entfernte sich mit seinem Fahrzeug in Richtung Bad Lauterberg.
Zeugen, die Hinweise zu diesem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Lauterberg zu melden.kal











14.12.2018 • 11:26 Uhr

Northeimer Handball Club: Weibliche D1 Mannschaft in Moringewn 42:14

Die weibliche D1 Mannschaft im Northeimer Handball Club trat ihr letztes Auswärtsspiel am vorigen Mittwoch Abend in Moringen an. Nachdem wir unserer Torhüterin Annika ein lautes Ständchen zu ihrem 11. Geburtstag gesungen hatten, konnte die Partie losgehen. Wir taten uns schwer. Trotz herausgespielter Bälle, standen wir zu passiv in der Abwehr und reagierten schlecht auf den Gegner. In Angriff gingen wir zu mutlos in die Lücken und vergaben zu viele Chancen. So gingen wir mit 19:9 in die Halbzeit. Nach einer deutlichen Ansage in der Kabine fanden sie nun endlich zu ihrer Stärke zurück. Sie kämpften nun gemeinsam um jeden Ball. Vor allem Vanessa und Emma eroberten viele Bälle und schickten Cosima und Esther mit schnellen Pässen immer wieder auf Reisen. Durch eine sehr starke mannschaftliche Abwehrarbeit konnten wir mit einem 42:14 die Heimreise antreten.
Für den NHC spielten : Cosima Schütze, Emma Kirch, Vanessa Sander, Esther Sommer, Marie Hasenjäger, Lea Heiduck Mira Berke.
red/ok/Foto: Oliver Kirch












14.12.2018 • 09:29 Uhr

Sole-Abgabe im „Vitalpark“ ausgesetzt: Technische Überprüfung läuft - Zielsetzung: So schnell wie möglich wieder Sole im Bewegungsbad

Sole ist das ortsgebundene Heilmittel der Stadt Bad Gandersheim, das traditionell im „Vitalpark“ (Kurmittelhaus) angeboten wird. Die Sole wird von der Stadt aus dem Brunnen der benachbarten Herzog-Ludolf-Quelle gefördert und regelmäßig von einer externen Fachfirma überprüft. Seit einiger Zeit ist das Bewegungsbecken zwar weiterhin mit angenehm warmem Wasser, jedoch kaum noch mit Sole gefüllt. Grund dafür sind erhöhte Eisen- und Manganwerte, die sich im Becken als Verfärbungen niederschlagen. Die Ursachen dafür werden seit geraumer Zeit ermittelt. Sie können sowohl in der Sole selbst als auch im Brunnen und in den Leitungen sowie in der Abnahmemenge begründet sein. Um abzuklären, worauf die erhöhten Werte zurückzuführen sind, hat die Stadt in enger Absprache mit dem  von ihr beauftragten Experten Prof. Dr. Horst Kußmaul aus Frankfurt schrittweise Maßnahmen eingeleitet, um die erhöhten Metallwerten der Herzog-Ludolf-Quelle zu ergründen. Dazu gehörte zunächst die Überprüfung der Rückschlagklappe am Brunnenkopf, die bereits ersetzt wurde. Mehrere zeitgleiche Messungen am Brunnen und im Vitalpark sind bereits erfolgt bzw. folgen. Nach Auswertung der Ergebnisse könnte eine grundlegende Reinigung des Brunnens in Frage kommen; im Anschluss ist eine umfassende Gesamtanalyse der Quelle vorgesehen, die zuletzt im Jahre 2007 vorgenommen wurde.  Eine Sole-Befüllung des Beckens im „Vitalpark“ mit Solewasser kann also erst erfolgen, wenn die erhöhten und stark schwankenden Eisen- und Manganwerte eine niedrigere Konstanz erreichen und die Ursache für die metallenen Verfärbungen festgestellt und Abhilfe geschaffen worden ist. Nach Klärung der Ursachen sollen ggf. technische Vorrichtungen im „Vitalpark“ angepasst werden. Die Geschäftsführung des „Vitalparks“ wurde aufgefordert, die Besucherinnen und Besucher darüber zu informieren, dass derzeit aus technischen Gründen kein Solewasser angeboten wird. „Der Stadt ist sehr daran gelegen, dass so schnell wie möglich wieder Sole im Vitalpark angeboten werden kann. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger entsprechend informieren“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz. sbg











14.12.2018 • 09:27 Uhr

Stadt-Dienststellen am 27./28. Dezember geschlossen - Sonderöffnung TI und Kartenzentrale

Stadtverwaltung und Gandersheimer Domfestspiele weisen auf die Sonderöffnungszeiten der Service-Einrichtung Tourist-Information/ Kartenzentrale, Stiftsfreiheit 12, zwischen Heiligabend und dem Jahreswechsel hin. Ansonsten schließt die Stadt Bad Gandersheim ihre Dienststellen an den ohnehin verbleibenden lediglich zwei Arbeitstagen in der letzten Kalenderwoche des Jahres – am Donnerstag, 27. Dezember und am Freitag, 28. Dezember aus Elffizienz- und Energieeinsparungsgründen. Demnach ergeben sich folgende Öffnungstage der Info-Stelle, die für touristische Angelegenheiten sowie für den Erwerb von Eintrittskarten für die 61. Gandersheimer Domfestspiele (mit Frühbucherrabatt) genutzt werden können: Montag, 24. Dezember (Heiligabend) von 10 bis 12 Uhr; Donnerstag, 27. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, Freitag, 28. Dezember, von 10 bis 14 Uhr und Montag, 31. Dezember (Silvester), von 10 bis 12 Uhr. Die regulären Öffnungszeiten werden dann wieder ab Mittwoch, 2. Januar 2019, gültig sein. sbg











14.12.2018 • 09:26 Uhr

Umstrittene Erhöhung der Grundsteuer spaltet den Gandersheimer Stadtrat

SPD/GRÜNE für 20 Prozent mehr Steuer/CDU/AfD/Linke dagegen

Eine umstrittene Steuererhöhung spaltet den Stadtrat. Zwölf Abgeordnete von SPD und Grünen haben am gestrigen Donnerstagabend die umstrittene Erhöhung der Grundsteuer ab 2019 im Gandersheimer Stadtrat durchgesetzt. Acht Ratsmitglieder von CDU/AfD/Linke lehnten das Vorhaben ab. „Unsozial und das falsche Signal für Mieter und junge Familien“, argumentierten CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge und Jürgen Otto von den Linken. Unvermeidbar und angesichts des Haushaltdefizits erforderlich hielt SPD Fraktionsvorsitzender Jürgen Steinhoff dagegen. Eine Reihe von Maßnahmen unter anderem für mehr Kindergartenplätze, Feuerschutz und optimierten Hochwasserschutz rechtfertigten den Solidarbeitrag. Außerdem würde für gut die Hälfte der betroffenen Grundeigentümer die Erhöhung nur eine durchschnittliche Mehrbelastung von rund 40 Euro an Mehrkosten im Jahr verursachen. Das sei vertretbar. Entsprechend dem Steuererhöhungsbeschluss gab es auch beim Votum für den nicht ausgeglichenen Etat 2019 die erwartete Kampfabstimmung. Hier notierte das Protokoll 13 Ja-Stimmen und sieben Nein-Stimmen. Auch hier votierten die Lager plus ihren Anhängseln einheitlich. Allein Jürgen Otto veränderte sein Abstimmungsverhalten pro Etat 2019.
red/fis
Das Foto dokumentiert das Votum der SPD-Ratsfraktion für die Steuererhöhung.Foto:Thomas Fischer










14.12.2018 • 09:24 Uhr

Angebot der Familienberatungsstelle Northeim: „Kinder im Blick“ – ein Kurs für Eltern nach der Trennung

Wenn Eltern sich trennen, brauchen Kinder in dieser Zeit besonders viel Zuwendung. Der Kurs „Kinder im Blick“ möchte Väter und Mütter in dieser Situation begleiten und sie unterstützen. Ab 17. Januar findet in Northeim deshalb ein neuer Kurs statt, den getrennt lebende Eltern getrennt voneinander besuchen können.
Für Kinder ändert sich vieles, wenn ihre Eltern sich trennen. Der Übergang in eine veränderte Lebenssituation muss gut bewältigt werden und sie können das nicht alleine schaffen. Wie aber soll das funktionieren? Gerade in dieser Zeit sind die Eltern mit finanziellen Veränderungen, Konflikten mit dem anderen Elternteil, wohnlichen Veränderungen und vielen weiteren Unsicherheiten selber stark belastet.
„Kinder im Blick“ (KiB) ist ein Trainingskurs, der grundlegende Fragen behandelt. Zum Beispiel danach, wie die Beziehung zum eigenen Kind positiv gestaltet werden und die Entwicklung gefördert werden kann, wie Stress vermieden und abgebaut werden kann oder wie man den Kontakt zum anderen Elternteil im Sinne des Kindes gestaltet. Dabei steht das Kind im Mittelpunkt der Betrachtung.
Kinder im Blick – ein Kurs für Eltern nach der Trennung
Wo: Familienberatungsstelle Northeim, Wallstraße 40 in Northeim
Wer: Tatjana Lucic, Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin und Cordula Weise, analytische Familientherapeutin. Beides sind zertifizierte KiB-Trainerinnen.
Wann: Donnerstag, 17. Januar 2019 von 15.30 – 18.30 Uhr. Es folgen sechs Termine jeweils donnerstags zur gleichen Zeit.
Das wissenschaftlich fundierte Angebot, das in der Beratungspraxis mit Trennungsfamilien, dem Familien-Notruf München e.V und der Ludwig-Maximilians-Universität München entwickelt wurde, richtet sich an getrennt lebende Väter und Mütter im Landkreis Northeim. Für beide Elternteile sind verschiedene Kurstermine vorgesehen, um beiden Elternteilen die Teilnahme zu ermöglichen. Auch einzelne Elternteile können sich anmelden.
Anmeldungen für die Kurse nimmt das Sekretariat der Familienberatungsstelle telefonisch unter 05551/7088240 entgegen. Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 40 Euro erhoben, Pausenverpflegung ist darin enthalten.
Auch für weitere Fragen zum Kursangebot stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Familienberatungsstelle zur Verfügung.
Informationen finden Sie auch online unter www.kinderimblick.de
lpd











14.12.2018 • 09:22 Uhr

Gutes Beispiel! Firma HUNOLD Bauunternehmung GmbH spendet für NHC-Jugend

Groß war kürzlich die Freude beim Nachwuchs des Northeimer HC als die Fa. HUNOLD Bauunternehmung GmbH aus Northeim, Mittelweg 10 für die Anschaffung von neuen hummel Handbällen 750€ spendete. Der Geschäftsführer Stephan Bokelmann ist regelmäßiger Gast der 3. Liga Spiele und überzeugt von der Nachwuchsarbeit des NHC und ihrem Konzept Northeimer Handball 2020. Seine Firma ist in den Bereichen Erd-, Kanal- und Pflasterarbeiten und im Tank- und Waschplatzbau tätig. Das Foto zeigt die Mannschaften der weiblichen D und C2 und Unterstützer Stephan Bokelmann. Der NHC bedankt sich ganz herzlich bei Stephan Bokelmann und der Firma HUNOLD. red/ok/Foto: Oliver Kirch











14.12.2018 • 05:25 Uhr

15 Millionen Euro für Ortsduchfahrten im ganzen Land - Westerhof, Bodenfelde und Lutterbeck im Kreis Northeim werden saniert

Mit der Verabschiedung des Landeshaushalts 2019 stärkt Niedersachsen die Infrastruktur der Landesstraßen und Radwege.
Der bisherige jährliche Landesetat von 85 Millionen Euro wird im nächsten Jahr 2019 auf 115 Millionen aufgestockt. Damit wird der Zustand des über 8.000 Kilometer langen Landesstraßennetzes mit seinen 4.500 Kilometer Radwegen deutlich verbessert.
„115 Millionen Euro für unsere Landesstraßen und Radwege ist ein historischer Höchstwert. Damit legt das Land weitere wichtige Investitionen vor. An vielen Stellen werden wir auch im nächsten Jahr deutliche Verbesserungen erleben“, sagt Frauke Heiligenstadt, MdL für den Wahlkreis Northeim. Westerhof im Alten Amt (Kalefeld), Bodenfelde und Lutterbeck profitieren von dem Geldsegen.
Hervorzuheben ist insbesondere das auf vier Jahre angelegte Sonderprogramm Ortsdurchfahrten. Alle fünf Jahre lässt das Land den Zustand seiner Landesstraßen und Radwege durch ein messtechnisches Verfahren ermitteln. Dieser „Straßen-TÜV“ zeigte im Jahr 2015 eine deutliche Verbesserung des Zustands der niedersächsischen Landesstraßen. Die 1.600 Kilometer Ortsdurchfahrten konnten von dieser Entwicklung allerdings nicht im gleichen Maße profitieren. Mit jeweils 15 Millionen Euro steht für 2019 und 2020 nun die erste Tranche bereit, mit der Ortsdurchfahrten im Zuge von Landesstraßen saniert werden.
Frauke Heiligenstadt: „Besonders entlang der Ortsdurchfahrten leiden Anwohner unter maroden Straßen. Nun stehen mit dem Sonderprogramm finanzielle Mittel zur Verfügung, mit der die Sanierung oder Grunderneuerung von 66 Straßen in niedersächsischen Ortschaften und davon drei im Wahlkreis Northeim kurzfristig in Angriff genommen werden kann.“
Von dem Sanierungsprogramm sollen Kommunen in ganz Niedersachsen profitieren. Ein wichtiges Auswahlkriterium war zudem eine kurzfristige Realisierbarkeit. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, dass die Ortsdurchfahrten von Lutterbeck-Moringen, Bodenfelde und Westerhof in dieses Programm mit aufgenommen wurden“, so Frauke Heiligenstadt abschließend.red/fis










14.12.2018 • 05:17 Uhr

Besuch der TU Kaiserslautern in Bad Gandersheim - SPD bespricht Möglichkeiten in Sachen Dorferneuerung und Stadtentwicklung

Bad Gandersheim hat schon seit jeher Freundinnen und Freunde in
Deutschland, die dem Städtchen wohlgesonnen sind. Eine solche
Verbindung gibt es auch zu einem Stadtplaner in Kaiserslautern, der an
der dortigen Universität die Bachelor- und Masterstudiengänge zur
Stadt- und Dorferneuerung begleitet. Auf Einladung von Anja Görlach,
der Ortsvereinsvorsitzenden und Ratsfrau in der SPD-Fraktion, waren im
Spätsommer der Gandersheimer Architekt Carsten Thiemann mit Dr.-Ing.
Thomas Fischer, Stadtplaner im Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung
an der Technischen Universität Kaiserslautern vor Ort und haben sich
gemeinsam mit Vertretern der SPD ein Bild vor Ort gemacht.

"Trotz angeschobener Projekte im Bereich der Stadtentwicklung und des
von der SPD angestoßenen Dialogs zwischen den Ortsvorsteherinnen und
Ortsvorstehern gibt es nach wie vor noch sichtbare baulich räumliche
Defizite in unserer Stadt. Wir wollten von einem unabhängigen Experten
erfahren, welche Möglichkeiten er für die Stadt und ihre Dörfer
sieht", so Anja Görlach.

Stadtplaner Thomas Fischer bescheinigte bei einem gemeinsamen Rundgang
durch das Kurgebiet und Altgandersheim, dass die Stadt eine Menge
Potential aber auch einige Defizite hat, aber bisher auch schon gute
strategische Entscheidungen getroffen wurden. "Mit den
Städtebauförderprogrammen, Festlegung von Flächennutzungsplänen und
Veränderungssperren hat die Stadt sich der richtigen Instrumente
bedient und bereits gute strategische Entscheidungen getroffen. Ich sehe
hier viel Potenzial und kann mir vorstellen, dass ein kreativer und
planerischer Prozess einige gute Ansätze liefern würde. Auch gilt es
die Planungen der Landesgartenschau durch städtebauliche Studien zu den
leerstehenden Kureinrichtungen weiter zu unterstützen.", so Dr.-Ing
Thomas Fischer.

Es gilt nun auszuloten, ob und wie die Studierenden möglicherweise ein
Projekt in Bad Gandersheim umsetzen und planerische Ideen entwickeln
können. "Es gehört zum Lehrkonzept unserer Universität, dass unsere
Studierenden möglichst viel praktische Erfahrungen an konkreten
Aufgabenstellungen sammeln können. Daraus könnte sich dann eine
Win-Win-Situation für alle Beteiligten ergeben", schließt Dr.-Ing
Thomas Fischer ab.

"Wir werden die guten Ansätze begleiten. Ich wünsche mir, dass es bald
zu einem weiteren Austausch kommt und möglicherweise Wege für eine
Zusammenarbeit gefunden werden können", erklärt Anja Görlach,
"Expertise kann und wird uns dabei helfen, neue Projekte zu initiieren,
die für Stadt und die Menschen einen Mehrwert bieten."
red











13.12.2018 • 21:34 Uhr

Erste Empörung über desaströse Lagebeschreibung der Helios-Klinik in Bad Gandersheim

Ratsherr Hendrik Geske erinnert an das Abwiegeln der Befürchtungen vor Kommunalwahl

Erstmals hat ein Manager des Klinik-Konzerns Helios die wirtschaftliche Schieflage der Akutklinik in Bad Gandesheim zugegeben. „Wir schreiben keine schwarze Null“, umschrieb Helios-Geschäftsführer Marco Schwartz die dramatische Lage etwas unspektakulär und meinte damit gleichwohl unmissverständlich , die Helios-Klinik in Bad Gandersheim schreibt rote Zahlen. Eine Entwicklung, die sich seit Jahren abgezeichnet hat. Die Schließung der geburtshilflichen Abteilung deutete schon vor Jahren das Dilemma an. Als kurz vor der letzten Kommunalwahl auch die Notfallversorgung zur Disposition stand und öffentlich thematisiert wurde, war das abgewiegelt und zurückgewiesen worden. Ratsherr Hendrik Geske erinnerte an diesen Vorgang und zeigte sich heute in der Ratssitzung empört darüber, dass exakt seine damaligen Befürchtungen und Warnungen nunmehr von dem Helios-Geschäftsführer bestätigt wurden. „Dass das damals als Gerücht abgetan wurde hat mich geärgert und der Stachel sitzt tief“, sagte Geske in der heutigen Ratssitzung. Angesichts der Dramatik um die seit heute offiziell bestätigte düstere Zukunft der Helios-Klinik in Bad Gandersheim schien es der großen Mehrheit des Stadtrates die Sprache zu verschlagen . Mit versteinerten Gesichtern hatten sie die zutiefst unerfreulichen Hiobsbotschaften des Helios-Geschäftsführers geschluckt.
Der Bad Gandersheimer Krankenhausversorgung steht eine höchst unerfreuliche Zukunft bevor. Die heutige Ratssitzung markiert einen schwarzen Tag für den Gesundheitsstandort.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










13.12.2018 • 21:29 Uhr

Helios-Geschäftsführer Marco Schwartz berichtet im Gandersheimer Stadtrat über dramatische Kliniklage und schwierig Zukunftsperspektive

Schwartz gesteht erstmals offiziell und öffentlich ein: „Klinik schreibt keine schwarzen Zahlen“

Über die aktuelle und zukünftige Situation der Helios-Klinik in Bad Gandersheim berichtet zur Minute im Gandersheimer Stadtrat Marco Schwartz, Geschäftsführer der Helios-Kliniken in Northeim und Bad Gandersheim. Insbesondere die Notfallversorgung in der Gandersheimer Klinik wurde von ihm kritisch präsentiert. „Gandersheim befindet sich in einer schwierigen Phase. Die Klinik schreibt keine schwarzen Zahlen“, so die Beschreibung der dramatischen wirtschaftlichen Ausgangssituation. Dewegen werde es bereits im Januar 2019 eine Gesellschafterversammlung geben, um über die Zukunft des Klinikstandortes zu sprechen und alternative Lösungen zu erarbeiten.Fragen zur zeitliche n Prognose zum Überleben der Klinik verweigerte der Geschäftsführer mehrfach eine Antwort. Zu den Ursachen der Schieflage der Klinik nannte der Geschäftsführer unter anderem einen Rückgang der Fallzahlen und den Abgang von Fachpersonal insbesondere von Ärzten.Bei der Notfallversorgung würden bestimmte Vorgaben nicht mehr erfüllt.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer













13.12.2018 • 12:18 Uhr

Des Angst des Patienten vorm Arzt - Was Patienten dem Arzt verschweigen

Amerikanische Wissenschaftler analysierten in zwei USA-weiten Online-Umfragen, wie viele Befragte dem Arzt etwas medizinisch Relevantes verheimlichten. Thema war meistens die eigene Meinung zur ärztlichen Entscheidung oder Verständnisfragen. Typischerweise wurde dies verheimlicht, um Belehrungen und Vorhaltungen zu vermeiden. Offenbar besteht also Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patienten, die schließlich als ‚Team Gesundheit‘ für beste Behandlungsergebnisse eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten sollten.

Mal ganz ehrlich – wie ehrlich sind Sie zu Ihrem Arzt? Patienten erzählen ihrem Arzt nicht immer alles – selbst wenn ihnen klar ist, dass diese Information medizinisch bedeutsam sein müsste. Aber wie häufig ist dieses heimliche Problem, und was und warum genau verschweigen Patienten etwas? Dies genauer zu verstehen, wäre wichtig für eine bessere Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten – und könnte verhindern, dass beispielsweise Dinge untersucht werden, die gar nicht relevant sind, oder Behandlungen begonnen werden, die eigentlich für den Heilungsprozess nicht nötig und daher eventuell sogar eher schädlich sind. Um die verschwiegenen Themen und die Häufigkeit solcher Verheimlichungen zu ermitteln, analysierten amerikanische Wissenschaftler zwei nationale (USA-weite) online durchgeführte Umfragen. Eine wurde mit dem Service MTurk (Amazon’s Mechanical Turk) im März 2015 über zwei Wochen durchgeführt (2096 Teilnehmer), die zweite Umfrage fand im November 2015 mithilfe einer auf Umfragen spezialisierten Firma (Survey Sampling International) statt (3011 Teilnehmer). Die anschließende Analyse der Daten erfolgte mit einem Teil der Teilnehmerinformationen nach vorher definierten Ausschlusskriterien.

Die Umfrage bestand aus sieben Fragen zu möglichen Themen, die ein Patient verschweigen könnte. Dazu gehörte, dass die Instruktionen des Arztes (oder Arzthelfer) nicht verstanden wurden oder der Patient nicht mit den Empfehlungen des Arztes einverstanden war. Auch Lebensstilthemen (kein regelmäßiger Sport, ungesunde Ernährung) oder gezieltes Verschweigen eines eingenommenen Mittels konnten genannt werden. Schließlich stand auch die Nichtbefolgung der Anweisungen oder sogar die Einnahme von Medikamenten anderer Patienten zur Auswahl. Wurde eine Frage bejaht, wurde der Teilnehmer anschließend dazu befragt, welche möglichen Gründe es für das Verschweigen gab. Bei Themen wie ungesundem Lebensstil beispielsweise stand unter anderem zur Auswahl, dass man keine belehrenden Vorträge hören wollte. Andere mögliche Gründe waren, dass man nicht wusste, dass das verschwiegene Thema wichtig war, dass man keinen schlechten Eindruck hinterlassen wollte, dachte, dass der Arzt dabei sowieso nicht helfen konnte, oder dass man kein ‚schwieriger‘ Patient sein wollte. Ebenso standen Argumente wie Datenschutz (niemand aus der Familie sollte es erfahren) und Scham (es war peinlich) zur Auswahl.

Große Umfrage in den USA: wie häufig und was verschweigen Menschen ihrem Arzt?

Insgesamt wurden die Daten von 4510 Teilnehmern aufgenommen. Von 2096 Teilnehmern der MTurk-Umfrage beantworteten 96 % alle Fragen und 2011 Datensätze konnten analysiert werden. Von 3011 Teilnehmern der SSI-Umfrage beantworteten 89,2 % alle Fragen, 2499 Datensätze konnten schließlich analysiert werden. Im Mittel waren die Teilnehmer der MTurk-Umfrage 36 Jahre alt, die der SSI-Umfrage waren durchschnittlich 61 Jahre alt. Ein großer Teil der Befragten gab an, schon einmal dem Arzt eine Information vorenthalten zu haben: 1630 der jüngeren MTurk-Teilnehmer (81,1 %) und 1535 der älteren SSI-Teilnehmer (61,4 %) gaben an, wenigstens einmal etwas verschwiegen zu haben.

61 %–81 % der Befragten hatten dem Arzt bereits etwas verschwiegen

Besonders verschwiegen die Teilnehmer ihrem Arzt, wenn sie anderer Meinung waren: 45,7 % der jüngeren Befragten (MTurk-Umfrage, 918 von 2010 Teilnehmern) und 31,4 % der älteren Befragten (SSI-Umfrage, 785 von 2497 Teilnehmern) gaben dies zu. Ebenfalls häufig verschwiegen die Befragten, wenn sie die Anweisungen des Arztes nicht verstanden hatten: etwa jeder dritte jüngere Teilnehmer (MTurk-Umfrage, 638 von 2009 Menschen) und jeder vierte ältere Teilnehmer (SSI-Umfrage, 607 von 2497 Menschen) gaben an, dass sie schon dem Arzt nicht mitgeteilt hatten, dass sie dessen Instruktionen nicht verstanden hatten. Ein beachtlicher Teil der Patienten könnte also aus der Praxis gehen, ohne zu wissen, was sie genau tun sollen.

Häufig verschwiegen Patienten, wenn sie Anweisungen nicht verstanden

Aber weshalb wollten die Patienten Verständnislücken oder ihre abweichende Meinung nicht mitteilen? Die häufigsten Gründe waren ehe schulmeisterlicher Art: die Teilnehmer wollten häufig nicht geringgeschätzt oder belehrt werden (64,1 %–81,8 %). Auch wollten die Befragten keine Vorträge über ungesundes Verhalten hören (61,1 %– 75,7 %). Manche der verschwiegenen Themen waren den Befragten auch schlicht peinlich oder unangenehm (49,9 %–60,9 %). In beiden Umfragen verheimlichten besonders Frauen, jüngere Menschen und solche Befragten, die ihre Gesundheit im Gesamtvergleich als eher schlechter einschätzten, etwas ihrem Arzt.

Furcht vor Belehrung und peinlichen Situationen

Zusammengefasst hatten also sehr viele Befragte ihrem Arzt schon einmal etwas verheimlicht. Meistens ging es dabei um ihre Meinung zu einer ärztlichen Entscheidung, oder um nichtverstandene Instruktionen. Typischerweise ging es den Menschen dabei vor allem um das Gefühl, geringgeschätzt zu werden – eine schulmeisterliche Reaktion des Arztes, Belehrungen und Vorhaltungen, sollten also vermieden werden. Mögliche Konsequenzen solcher Verheimlichungen sind allerdings Fehlbehandlungen (weil dem Arzt wichtige Information fehlt) und schlechte Adhärenz, also beispielsweise, dass Medikamente nicht wie angewiesen eingenommen werden. Dies kann z. B. die Wirksamkeit der Mittel stark reduzieren (seltenere Einnahme), zu stärkeren Nebenwirkungen führen (zu häufige Einnahme) und so den Heilungsprozess deutlich erschweren. Schwerwiegend: das Problem betraf in den Umfragen besonders kränkere Patienten. Offenbar besteht also Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patienten, die schließlich als ‚Team Gesundheit‘ für beste Behandlungsergebnisse eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten sollten.
red/Quelle DGP










13.12.2018 • 12:15 Uhr

Edesheimer Eisen-Elch geklaut

In der Nacht zum Mittwoch haben Unbekannte von einem Grundstück an der Straße Neue Siedlung Weihnachtsdeko im Wert von ca. 60 Euro gestohlen. Die 50 Zentimeter hohe Laterne aus Eisen und ein aus Eisen geformter Deko-Elch standen im überdachten Vorbau eines Einfamilienhauses. Die bestohlene Hausbewohnerin hatte die beleuchteten Deko-Artikel zuletzt gegen 22.00 Uhr beim Ausschalten gesehen.
Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat beitragen können, werden unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen.











13.12.2018 • 10:33 Uhr

Einbecker Todes-Kreisel: Hätte das Opfer verhindert werden können?

Kommunalpolitiker haben hohes Gefahrenrisiko des umstrittenen Kreisels prognostiziert

Der gestrige tödliche Unfall auf dem umstrittenen Kreisel auf der Hannoverschen Straße in Höhe der Biogas-Anlage in Einbeck (wir berichteten) hat die Debatte über die offensichtliche Fehlleistung des Verkehrskreisverkehrs und seine baulichen Gestaltung massiv befeuert. "Die Gefahrenenträchtigkeit des Kreisels war von Anfang an prognostiziert worden", sieht sich der Einbecker CDU-Ratsherr und Fraktionsvorsitzende Dirk Ebrecht (Stroit) in seinen schlimmsten Befürchtungen bestätigt. "Es ist total nicht zu fassen und zutiefst traurig, dass jetzt sogar ein Todesopfer zu beklagen ist. Die Verantwortlichen müssen endlich handeln! Und zwar schleunigst!", fordert Ebrecht. Seiner Darstellung nach ist der gestrige schwere Verkehrsunfall bedauerlicherweise nicht der erste. "Das hat es schon mehrere Zusammenstösse und krasse Unfälle gegeben. Diese Gefahrenlage dort war seit geraumer Zeit bekannt", stellt Ebrecht fest. Und in seiner Analyse schwingt bereits Kritik an der offensichtlichen Untätigkeit der verantwortlichen Behörden mit. "Hier hätte bereits nach den ersten schweren Unfällen eingeschritten werden müssen". Ebrecht will es bei seiner öffentlichen Kritik nicht bewenden lassen. "Wir werden vom Stadtrat aus jetzt knallharte Forderungen stellen, damit dieser Unfallschwerpunkt Sponsor schnell wie möglich entschärft wird!". red/fis/Foto: Polizei










13.12.2018 • 10:22 Uhr

Einbecker Todes-Kreisel: Hätte das Opfer verhindert werden können?












13.12.2018 • 10:17 Uhr

Landkreis-Bevölkerung wird immer internationaler

Einbürgerungen im Kreistagssitzungssaal - Siebzehn Einbürgerungen in feierlichem Rahme

33 Personen haben sich jetzt im Rahmen ihrer Einbürgerung dazu bekannt, dass sie das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten: So lautet ein Teil des sogenannten "feierlichen Bekenntnisses", das von den Einbürgerungsbewerbern gesprochen werden musste, bevor sie durch Aushändigung der Einbürgerungsurkunde zu Deutschen wurden.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel machte im Rahmen ihrer Begrüßung deutlich, dass bereits mit dem Antrag zur Einbürgerung eine wichtige Entscheidung getroffen worden sei. „Das Land, in dem Sie nun schon eine Weile leben, soll für Sie nicht mehr nur ein Aufenthaltsort sein, sondern auch ganz offiziell zu Ihrer neuen, Ihrer zweiten Heimat werden“, machte Landrätin Klinkert-Kittel deutlich. Sie wies auch darauf hin, dass in Deutschland eine starke Demokratie existiert, die von engagierten Menschen lebt und in der die Meinungsfreiheit ein unglaublich wichtiges Gut ist.
„Mit der Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft zeigen Sie zudem, dass Sie gerne in unserem Land leben und wie ich hoffe, sich im Landkreis Northeim wohl fühlen“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter.
Nach dem „feierlichen Bekenntnis“ überreichte Landrätin Klinkert-Kittel die Einbürgerungsurkunden, mit denen die Einbürgerung rechtlich wirksam wurde. Außerdem überreichte Karsten Hasse, Fachbereichsleiter Migration und Integration beim Landkreis Northeim, je ein Exemplar des Grundgesetzes.
Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde von Julia Heitmüller von der Musikklasse M1 aus Einbeck. Gespielt wurden unter anderem „Ode an die Freude“ und die deutsche Nationalhymne, zu der sich alle Anwesenden im Sitzungssaal feierlich erhoben. „Für die musikalische Unterstützung bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel
Die 33 eingebürgerten Personen stammen ursprünglich aus Syrien, Kosovo, Großbritannien, Kenia, Finnland, Griechenland, Weißrussland, Libanon, Türkei, Vietnam, Polen und der Schweiz.
lpd

Das Bild zeigt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (vorne links im Bild) mit den am Dienstag eingebürgerten Personen im Kreistagssitzungssaal. Foto: lpd











13.12.2018 • 10:13 Uhr

Tödlicher Kreisel: 88-Jähriger kommt bei Frontal-Crash ums Leben

Gestern Nachmittag kam es auf der Hannoverschen Straße in Einbeck in Höhe des umstrittenen Kreisels im Bereich der Biogasanlage zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 88-jähriger Fahrzeugführer aus Einbeck befuhr mit seinem Pkw VW die Hannoversche Str. in Richtung Einbeck. In Höhe des Kreisels geriet der Fahrzeugführer auf die linke Fahrspur und prallte dort mit einem entgegenkommenden Pkw Toyota, der von einer 40-jährigen Frau aus Stadtoldendorf geführt wurde, frontal zusammen. Bei dem Unfall wurde die Frau im Toyota leicht und der männliche Fahrzeugführer schwer verletzt. Während der anschließenden ärztlichen Behandlung verstarb der Fahrzeugführer des VW. Die Schadenshöhe an den beiden Pkw wird mit ca. 14000 Euro angegeben.vo/red/Foto: Polizei











13.12.2018 • 07:03 Uhr

Neu in vielen Geldbeuteln: die girocard kontaktlos

Die Zahl der girocards, die bereits über die kontaktlos-Funktion verfügen, wächst rasant: Im Rahmen des turnusmäßigen Kartenaustauschs werden im aktuellen Quartal verstärkt neue Bezahlkarten von den Banken und Sparkassen ausgegeben. Wer in letzter Zeit eine neue girocard bekommen hat oder noch in diesem Jahr erwartet, der sollte darauf nach einem Wellensymbol schauen. Denn Karten mit diesem Symbol ermöglichen kontaktloses Bezahlen. Bis Ende 2018 werden Banken und Sparkassen voraussichtlich rund 55 Millionen solcher girocards an ihre Kunden ausgegeben haben.

Mit der girocard kontaktlos können Kunden im deutschen Einzelhandel seit rund zwei Jahren kontaktlos, also durch Hinhalten der girocard an das Bezahlterminal, bezahlen. Das geht schneller und bequemer als mit Bargeld oder durch Stecken der Karte und kann damit für kürzere Kassenschlangen sorgen. Insbesondere bei Beträgen bis 25 Euro, für die in der Regel keine PIN-Eingabe nötig ist, ist das Bezahlen mit rund 11 Sekunden mehr als doppelt so schnell wie bei herkömmlichen Verfahren. Außerdem funktioniert es ganz intuitiv, ganz ohne die Frage „Wie stecke ich die Karte richtig ins Terminal?“ Der Kunde hält lediglich die girocard an das Wellensymbol auf dem Bezahlterminal, das sich i. d. R. auf dem Display oder der Seite des Terminals befindet. Ein akustisches und optisches Signal bestätigen die Zahlung. Die hohen Sicherheitsstandards der Deutschen Kreditwirtschaft sorgen für optimalen Schutz beim Bezahlen. So nutzt eine girocard kontaktlos Zahlung den gleichen internationalen EMV-Standard wie eine kontaktbehaftete girocard Zahlung.

Die girocard, vor allem auch die kontaktlose girocard, wurde im ersten Halbjahr 2018 verstärkt zum Bezahlen von Kleinbeträgen eingesetzt. Der Durchschnittsbon betrug erstmals weniger als 50 Euro, bei der girocard kontaktlos sogar nur 33,52 Euro. Auch die Zahl der Kartenzahlungen betrug im ersten Halbjahr rund 1,76 Milliarden, was einen Zuwachs von rund 14 Prozent im Vergleich zu den 1,54 Milliarden Transaktionen im Vorjahreszeitraum bedeutet. Die kontaktlos-Technologie bringt die Karte dabei auch in Bereiche, die bisher reine Bargelddomänen waren, wie etwa Bäckereien. Diese neue Möglichkeit gefällt den Kunden in Deutschland dabei so gut, dass im Juli 2018 bereits rund jede zehnte girocard Zahlung kontaktlos war. In einer repräsentativen Umfrage der GfK bewerten vier von fünf Befragten (79 Prozent) die girocard kontaktlos als schnell, rund drei Viertel (74 Prozent) finden sie praktisch. Im Auftrag der EURO Kartensysteme hatten die Marktforscher im Oktober 2018 insgesamt 1.205 Personen zwischen 16 und 69 Jahren befragt.

Neben dem Bezahlen per NFC-Funktion mit der klassischen Bank- oder Sparkassenkarte bieten immer mehr Institute auch noch die digitale girocard. Jeder, der ein NFC-fähiges Android-Smartphone nutzt und dort die passende App seines teilnehmenden Instituts installiert hat, kann eine sogenannte digitale girocard in der App hinterlegen. Beim Bezahlen halten Kunden statt der gewohnten Karte einfach das Smartphone an das Terminal.
red/fis











13.12.2018 • 07:00 Uhr

Bürgerstiftung für Bad Gandersheim mit Bravour Mittwoch Abend aus der Taufe gehoben

Erfolgreicher Start für die neue Bürgerstiftung Bad Gandersheim. Ihre Gründung mit einem gezeichneten Stiftungskapital von über 60.000 Euro ist Mittwoch Abend im Rosencafé in Brunshausen reibungslos und gut durchorganisiert über die Bühne gegangen. Die Bilder zeigen den siebenköpfigen Stiftungsrat und den Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes General a.D. Achim Lidsba mit seinem Stellvertreter. Bad Gandersheim Bürgermeisterin Franziska Schwarz gehörte zu den ersten Gratulanten. Der Stiftungsrat traf sich zu einer ersten Sitzung, wählte den dreiköpfigen Vorstand.
red/fis/Fotos:Thomas Fischer
















13.12.2018 • 06:36 Uhr

Der Weihnachtsmarkt ist tot- es lebe der Weihnachtsmarkt!

So dachte wohl auch Malermeister Michael Schreiber, als er die Idee hatte, seinen eigenen Weihnachtsmarkt auf dem Firmenhof zu veranstalten. Am Sonntag 16. Dezember, ab 11 Uhr
Nicht als Abklatsch der herkömmlichen Weihnachtsmärkte und schon gar nicht als Konkurrenz zu weiteren adventlichen Veranstaltungen, soll dieser etwas andere Weihnachtsmarkt dienen.
Ziel ist es, die Vorweihnachtsstimmung aufrecht zu erhalten, da sich ja viele Mitbürger schon brüskierten, dass der Gandersheimer Weihnachtsmarkt nur bis zum 9.12. geöffnet hatte.
So schenkt Michael Schreiber der Stadt Bad Gandersheim und ihren Menschen einen weiteren Tag mit Weihnachtsmarkt.
Leckere Burger, herzhafte Currywurst, schmackhafte Bio- Bratkartoffeln, Kaffee und Kuchen u.v.m.
Livemusik kommt von Lukas Soboll, einem aufstrebenden Künstler, den man auch von Duo Luco & Dylan kennt. Außerdem wird gegen 16 Uhr ein kleiner Teil des Einbecker Kinderchors unter der Leitung von Sina Heise erwartet. Außerdem dabei sind auch die Gärtnerei Dörries, Comiczeichner Maxim Christof Seehagen, Eine Bastelecke für Kinder, die Firma Wolcolor Baumwollputz, die extra aus der Nähe von Karlsruhe anreisen… 


red/Fotos: Spectator














12.12.2018 • 18:20 Uhr

Mit PKW im Rosdorfer Weg auf Polizisten zugefahren - Beamter gibt Schüsse aus Dienstwaffe ab, Auto gestohlen, Fahrer vermutlich unter Drogeneinfluss

Ein vermutlich unter Drogeneinfluss stehender Autofahrer aus dem Landkreis Northeim ist Mittwochnacht (12.12.18) gegen 02.25 Uhr nach bislang vorliegenden ersten Erkenntnissen im Rosdorfer Weg in Göttingen vermutlich gezielt auf einen Polizisten zugefahren. Der Beamte gab daraufhin mehrere Schüsse auf das Fahrzeug aus seiner Dienstwaffe ab. Verletzt wurde dabei niemand.

Der Vorfall ereignete sich im Zusammenhang mit einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Der Polizist und sein Streifenkollege waren kurz zuvor wegen einer unsicheren Fahrweise auf den Wagen aufmerksam geworden und wollten den Fahrer deshalb anhalten und überprüfen.

Als der PKW schließlich nach mehreren gegebenen Anhaltesignalen im Rosdorfer Weg anhielt, ergriff der Beifahrer sofort die Flucht. Der 41 Jahre alte Mann aus Göttingen konnte nach kurzer Verfolgung ergriffen und festgenommen werden.

Der noch im Wagen sitzende 34-jährige Fahrer hingegen wollte sich vom Kontrollort entfernen. Hierbei fuhr er offenbar absichtlich auf den auf der Straße stehenden Beamten zu.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte das Auto wenig später im Rosdorfer Wartbergring gestellt und der Fahrer überwältigt und festgenommen werden. Gegen den Zugriff setzte sich der 34-Jährige körperlich zur Wehr.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen stand der Mann zur Vorfallszeit vermutlich unter Drogeneinfluss. Die Überprüfung ergab auch, dass er aktuell nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der von ihm gefahrene rote Fiat Punto wurde außerdem am 04.12.18 in der Rudolf-Winkel-Straße gestohlen.

Der 41 Jahre alte Beifahrer kam am frühen Mittwochmorgen im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Der 34-jährige Fahrer befindet sich aktuell weiter in Polizeigewahrsam. Das 1. Fachkommissariat hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Hierzu gehört insbesondere auch die Rekonstruktion der genauen Geschehensabläufe. Zeugen werden deshalb gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk










12.12.2018 • 18:17 Uhr

Kreiensen: Pole (36) ohne Auto-Führerschein von Polizisten erwischt

Tatort: Kreiensen, Holzmindener Straße, Tatzeitpunkt: Dienstag, 11. Dezember 2018. Durch den Stationsbeamten der Polizeistation Kreiensen wurde ein 36-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw Suzuki Swift überprüft. Eine Fahrerlaubnis konnte der Fahrzeugführer nicht vorweisen, da ihm diese schon vor Jahren in Polen entzogen worden ist. Eine Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer untersagt, ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.ots










12.12.2018 • 18:14 Uhr

Oh Tannenbaum! Oh Tannenbaum! 100 Nordmanntannen gestohlen

Soeben wurde bei der Polizei Hildesheim der Diebstahl von ca. 100 Nordmanntannen aus einer Tannenbaumschonung in Diekholzen angezeigt. Die Schonung befindet sich in Verlängerung der Straße Am Ziegenberg, unterhalb der dortigen Hochspannungsleitungen der AVACON.
Der Tatzeitraum liegt von Mittwoch, 5. Dezember 2018, 1 Uhr, bis Donnerstag, 6.Dezember 2018, 12 Uhr. Nach jetzigem Kenntnisstand sind die Tannen auf der mit einem Wildzaun eingezäunten Schonung abgesägt und anschließend abtransportiert worden. Die Täter müssen dafür ein entsprechendes Fahrzeug eingesetzt haben. Die Tannen waren ca. zwei Meter groß. Der Schaden wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 entgegen.jpm











12.12.2018 • 18:11 Uhr

Versuchter Überfall auf 83-Jährigen in eigener Wohnung in Rhumspringe - Zeugen gesucht

Ein 83 Jahre alter Mann ist am heutigen Mittwochmorgen (12.12.18) in seinem Wohnhaus in der Straße "Goldberg" in Rhumspringe von zwei Unbekannten überfallen worden. Der Rentner wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.
Wie das Opfer gegenüber der Polizei angab, klingelte es gegen 08.30 Uhr an der Haustür. Als der 83-Jährige die Tür öffnete versuchten sich die Täter gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafften. Die Männer schlugen auf den Senior ein. Als dieser sich wehrte und lautstark um Hilfe rief ließen sie vom ihrem Vorhaben ab. Schließlich flüchteten sie ohne Beute in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen nach den flüchtigen Männern verlief ergebnislos. Die Täter sind etwa 30 bis 35 Jahre alt.
Die Ermittler der Polizei in Duderstadt suchen nach Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Überfall gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können. Sachdienliche Hinweise werden unter Telefonnummer 05527/98010 entgegengenommen.jan











12.12.2018 • 18:08 Uhr

Trunkenheitsfahrt endet mit Verkehrsunfall - erst abgehauen, dann geschnappt

In den frühen Morgenstunden des heutigen Mittwoch kam es zu einem Verkehrsunfall auf der B4 zwischen Braunlage und Torfhaus. Der 56-jährige Fahrzeugführer eines Renault war von der Fahrbahn abgekommen, mit einer Hinweistafel kollidiert und in den Seitengraben gerutscht. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Zuvor hatte er bereits in Braunlage beim Rangieren einen Ampelmast beschädigt und sich vom Unfallort entfernt ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Gegen den 56-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort und Straßenverkehrsgefährdung in Folge von Trunkenheit eingeleitet. Nach der Entnahme einer Blutprobe und der Beschlagnahme seines Führerscheins wurde der Mann aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.ots










12.12.2018 • 18:04 Uhr

Landesgartenschau-Hammer: Bürgermeister a.D. Heinz-Gerhard Ehmen bastelt an Förderverein

Die geplante Landesgartenschau im Jahr 2022 in Bad Gandersheim treibt die Menschen in der Roswithastadt und in der Region Südniedersachsen an. Neuesten Informationen zufolge soll sich der frühere Bürgermeister Bad Gandersheims, Heinz-Gerhard Ehmen, intensivst um die Gründung eines "Fördervereins Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022" bemühen. Seine Akquiseinitiative ist aktuelles Gesprächsthema in diversen Informationszirkeln. Interessant, dass der Vorstoss ein erstes positives Echo ausgelöst hat.

"Wir brauchen einen solchen Förderverein", hat einer der bekanntesten Kommunalpolitiker Bad Gandersheims, Ratsherr und Kreistagsabgeordneter Rudolf Hermes, im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bekräftigt. "Mit einem Förderverein lässt sich ehrenamtliches Engagement binden, das wir dringend für die Vorbereitung und Organisation einer Landesgartenschau in unserer Stadt brauchen", so der Kommunalpolitiker, seit fast einem halben Jahrhundert kommunalpolitisch in der Region unterwegs. Hermes ist weiterhin der Auffassung, dass sich die beiden Initiativen pro Landesgartenschau, er meint damit die Bürgerstiftung in Gründung und eben einen Förderverein, sich gut vertragen und gegenseitig ergänzen. "Beides ist richtig und für das Projekt sehr gut und nützlich!"

Nun warten die Sympathisanten eines "Fördervereins Landesgartenschau Bad Gandersheim" gespannt auf konkrete Maßnahmen und erste Schritte, veranlasst durch den früheren Bürgermeister oder andere engagierte Protagonisten.

Zur Erinnerung. Unter Herrn Ehmens Bürgermeisterschaft wurde vor gut vier Jahren bereits ein erster Versuch für die Organisation einer Landesgartenschau in Bad Gandersheim unternommen. Ehmen gelang es damals nicht, dass Großprojekt mehrheitsfähig zu bekommen und anzuschieben. Bei seiner Nachfolgerin im Amt erlebtes Vorhaben eine Wiedergeburt - und nun soll die LGS 2022 in Bad Gandersheim stattfinden. Ehmens Vision nimmt damit Gestalt an. Insofern ist sein Vorstoss für einen Förderverein nachvollziehba weil logisch und konsequent.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










12.12.2018 • 17:38 Uhr

Antenne Niedersachsen: Gute Vorsätze für das neue Jahr - in fünf Stunden zum Nichtraucher

Ein paar Kilo abnehmen, mehr Sport treiben, weniger Stress zulassen und nie wieder rauchen gehören zu den Top Ten der guten Neujahrs-Vorsätze. Doch wie schafft man es, in Zukunft die Zigarette wirklich links liegen zu lassen?
Das etwas andere Weihnachtsgeschenk
Warum nicht mal ein bisschen mehr Gesundheit zu Weihnachten verschenken?
Ab Januar 2019 findet das Erfolgs-Seminar „Nichtraucher in 5 Stunden“ von Antenne Niedersachsen zum neunten Mal in neun Städten statt. Ohne Zwang und ohne erhobenen Zeigefinger werden während des Seminars alle relevanten Informationen über das Rauchen vermittelt:
Was macht Nikotin mit meinen Nerven? Wie beeinflusst Nikotin meine Gedanken und mein Verhalten? Wie werde ich als Raucher ständig manipuliert? Wie kann ich mich vom Rauchen befreien? Wie bleibe ich schlank? Und wie bleibe ich auch in Zukunft Nichtraucher?

Entwickelt wurde das Konzept von Dr. med. Stefan Frädrich, Thilo Baum und Ingo Buckert. Alle Trainer waren selbst einmal Raucher und führen die Seminare schon seit Jahren national erfolgreich durch. Die Erfolgsquote liegt nach 2 Wochen bei 90 Prozent.

Das Seminar wird von der ikk classic unterstützt und kostet 99 Euro zzgl. Ticketgebühr.
Die Tickets und alle Information gibt es unter www.antenne.com.

Seminardaten:
Jeweils von 14:00 – 19:00 Uhr

20.01.2019 Hannover Loccumer Hof
20.01.2019 Lüneburg Romantik Hotel Bergström
20.01.2019 Bremen Courtyard by Marriott Hotel

27.01.2019 Emden Upstalsboom Parkhotel
27.01.2019 Lingen Kochwerkstatt
27.01.2019 Braunschweig Mercure Hotel Atrium

03.02.2019 Göttingen Freizeit In
03.02.2019 Osnabrück Steigenberger Hotel
03.02.2019 Cuxhaven Strandhotel Duhnen

red/fis











12.12.2018 • 16:21 Uhr

In Goslar: 71-Jähriger die Geldbörse gestohlen

Am Dienstagvormittag, zwischen 10 und 10.30 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter den Einkaufsbeutel mit der braunen Geldbörse einer 71-jährigen Goslarerin, die sie während ihres Aufenthalts in der Kaiserpassage in Goslar kurzfristig abgelegt hatte. Während der Beutel bereits kurz darauf abgegeben wurde, blieb die Geldbörse mit Inhalt verschwunden. Bei der Tat entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die möglicherweise entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots










12.12.2018 • 14:22 Uhr

Journalisten schauen in den Spiegel: Angst vor Niedergang von Druckerzeugnissen durch sinkende Einnahmen, Personalabbau und Fake News

Das Status Quo von Journalisten in Deutschland und auf der ganzen Welt - Interessante Erkenntnisse einer aufgewühlten Branche

Journalisten aus 52 Ländern reflektieren über ihre größten Ängste in ihrer Branche, ihre persönlichen Gefühle gegenüber dem Beruf und warum die Pressefreiheit geschützt werden muss.
In einem Fazit einige Ergebnisse der Befragung:
Journalisten glauben, dass sinkende Einnahmen aus dem Verkauf von Druckerzeugnissen die größte Bedrohung für die Branche sind, gefolgt von Personalabbau und Fake News.
Wenn man den Journalismus in einem Wort definiert, sehen fast 69,2 Prozent der Journalisten die Branche negativ, wobei die wichtigsten Wörter "Challenged" und "Struggling" sind.
43 Prozent der befragten Journalisten boten unter ihrem eigenen Namen Zitate über die Bedeutung der freien Presse an, aber mehr als die Hälfte der Befragten entschied sich, anonym zu bleiben, vielleicht aus Angst, sich über die Branche zu äußern oder in einigen Fällen zu ihrer eigenen Sicherheit.
Journalisten in DACH (Deutschland, Österreich,Schweiz) sind am meisten besorgt über sinkende Einnahmen aus dem Verkauf von Druckerzeugnissen und das harte Vorgehen der Regierung gegen die freie Presse.
red/fis

Hintergrund:
Sweet Spot PR, eine auf datengesteuerte Inhalte spezialisierte Kreativagentur, hat die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, in der Journalisten nach dem Status quo ihrer Branche gefragt wurden, was sie am meisten befürchten und warum sie glauben, dass die freie Presse geschützt werden muss. Die Content-Agentur befragte Journalisten aus aller Welt und erhielt Antworten von Journalisten aus 52 verschiedenen Nationen.Sweet Spot PR mit Sitz in Berlin ist ein Team von Kreativen, Journalisten und Datenanalysten, welche eine Agentur gegründet haben, um auf die wachsenden Herausforderungen der Medien bei der Anpassung der Branche an die digitale Welt zu reagieren. Die Agentur fördert faktenbasierten, informativen und überzeugenden Journalismus, indem sie datengesteuerte Journalisten mit exzellenten Inhalten von Forschungseinrichtungen und Industriepartnern verbindet. Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/sweetspotberlin
red/fis










12.12.2018 • 14:08 Uhr

Starke Leistung bei der Kreisvolkshochschule: Weiterbildung für Schulbegleiterinnen erfolgreich absolviert

Vierzehn Frauen und Männer haben jetzt bei der Kreisvolkshochschule Northeim erfolgreich eine Weiterbildung zur Schulbegleiterin oder zum Schulbegleiter absolviert. Die Weiterbildung schloss mit einem Zertifikat des Landesverbandes der Volkshochschulen ab.
Elf Monate lang haben sie sich mit Themen wie körperlich motorische und geistige sowie emotionale soziale Entwicklung von Kindern, Körperbehinderungen, seelische Beeinträchtigungen und unterstützte Kommunikation befasst.
Die Weiterbildung trägt zum Gelingen der Inklusion in der Schule bei. In einer Abschlussarbeit und der Prüfung beschäftigten sich die Teilnehmenden mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung), dem Autismus-Spektrum und Schwerbehinderung. Dabei konnte man nach Angaben der Kreisvolkshochschule deutlich merken, mit welcher Freude sich die Teilnehmenden den Kindern zuwenden und nach Möglichkeiten suchen, sie in ihrem Schulalltag zu unterstützen.
Bei der Übergabe der Zertifikate ermutigten die Kursleiterinnen Monika Friedhoff und Annette Markert die Absolventinnen und Absolventen, das erworbene Wissen gut zu nutzen.

Zum Bild: Die erfolgreichen Absolventen der Weiterbildung zur Schulbegleiterin oder zum Schulbegleiter bei der Kreisvolkshochschule. Foto: KVHS












12.12.2018 • 07:19 Uhr

Kampfabstimmung im Stadtrat - CDU stemmt sich weiter gegen Grundsteuer-Erhöhung

SPD/Grüne lehnen eine Vertagung des Etatbeschlusses und Nachverhandlungen mit dem Land ab

Zwei Stunden lang hat der Gandersheimer Stadtrat Dienstagabend in einer Sondersitzung gerungen, ob eine Grundsteuererhöhung im kommenden Jahr den Bürgerinnen und Bürgern in der Roswithastadt aufgedrückt werden sollen. Hintergrund der Steuererhöhungsabsicht ist ein Millionenloch im städtischen Etat für 2019. Soll heißen: Der Etat ist nicht ausgeglichen. Großprojekte - die sich die Stadt teilweise freiwillig aufbürdet - verschlingen Unsummen an Eigenbeteiligungen. Beispiele sind die Landesgartenschau 2022, die Schaffung neuer Kindergartenplätze und die Beitragsfreiheit für Eltern, die Sanierung und Modernisierung des Sole-Freibades, der Hochwasserschutz und die Optimierung des Feuerschutzwesens. Angesichts des so genannten Zukunftsvertrages, der eigentlich eine Wieder-Verschuldung der Stadt verbietet, müsse das Haushaltsloch zumindest ansatzweise ausgeglichen werden, argumentierten Vertreter der SPD, die Bürgermeisterin und die Verwaltung. Da Sparoperationen nicht mehr greifen gilt es an der Stellschraube "Steuererhöhung" zu drehen. Ursprünglich plante die Verwaltung eine 40-prozentige Erhöhung der Grundsteuer. Nach einem ersten Proteststurm wurde diese Erhöhung auf 20 Prozent gesetzt. Aber auch dagegen regte sich heftiger Widerstand in der Bevölkerung und auch Teilen der Kommunalpolitik.

Die CDU im Stadtrat stemmte sich auch am gestrigen Dienstag heftig dagegen. Sie argumentiert: Es muss mit dem Land Niedersachsen über weitere finanzielle Zugeständnisse nachverhandelt werden. Vor allem dann, wenn das Land Niedersachsen von der extrem strukturgeschwächten und finanzarmen Stadt erwartet, eine kostspielige Landesgartenschau zu stemmen. Die Christdemokraten sind der Meinung, dass bei Nachverhandlungen über finanzielle Zugeständnisse mehr herausgeholt werden könnte. Deswegen beantragte sie erstens die Aussetzung des Haushaltsbeschlusses in dieser Woche am Donnerstag im Stadtrat (tagt ab 18.30 Uhr im Forum der Grundschule). Seinen Antrag verquickte Fraktionsvorsitzender Timo Dröge mit der Bitte und Aufforderung, noch einmal gemeinsam und baldigst mit dem Land zu verhandeln. Der Etat für 2019 könnte dann im Januar nächsten Jahres ohne Probleme verabschiedet werden. Da würde gar nichts anbrennen. Bürgermeisterin Schwarz widersprach ihm.

Nun, dagegen argumentierten Vertreter der SPD, die Grünen lauschten und schwiegen während der gesamten zwei Stunden, und nach Beendigung der Redeschlacht durchkreuzte die SPD-Mehrheit den Vorschlag von Timo Dröge mit unerbittlicher Härte. In einer Kampfabstimmung - namentliche Abstimmung war beantragt und durchgeführt worden - lehnten am Ende 13 SPD und Grüne-Ratsmitglieder den Antrag der CDU ab; die Christdemokraten und der AfD-Ratsherr votierten mit acht Stimmen für die Aussetzung/Vertagung eines Etatbeschlusses und für Nachverhandlungen mit dem Land Niedersachsen. Wenn sich die SPD bis Donnerstag nicht bewegt, dürfte die krasse Spaltung des Stadtrates auch in der Sitzung am Donnerstag deutlich werden.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












12.12.2018 • 06:45 Uhr

Ratsmitglieder Timo Dröge und Karin Albich verzichten überraschend auf Ehrung mit dem Wappenteller“

Ungewöhnlicher Auftakt der Sondersitzung des Bad Gandersheimer Stadtrates am Dienstagabend. Bürgermeisterin Franziska Schwarz ergriff zuerst das Wort. Angesichts der Praxis, Ratsmitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement zu würdigen, wie das eine Satzung vorsieht, galt es heute die Ratsmitglieder Karin Albich und Timo Dröge für ihr 12-jährige Ratstätigkeit zu würdigen. So der Plan von Frau Schwarz. Laut Ehrungsatzungsatzung steht beiden die Auszeichnung mit dem Ehrenteller der Stadt Bad Gandersheim zu. Zur Überraschung der Öffentlichkeit teilte die Bürgermeisterin mit, dass beide Ratsmitglieder ihren Verzicht auf eine besondere Ehrung geäußert haben. Gleichwohl gratulierte die Bürgermeisterin beiden und dankte ihnen für ihr kommunalpolitisches Engagagement. Als kleine Dankesgeste überreichte die Bürgermeisterin Frau Albich Blumen und Herrn Dröge eine Flasche Wein ... und die Ratsmitglieder applaudierten.
Red/Fis/Fotos:Thomas Fischer












11.12.2018 • 19:11 Uhr

Kerzen - Kloster-Kirche: Blasius und der Purpurmantel... Wöltingerode ist Schnee zu wünschen

Die Fahrt hatte sich gelohnt: Weihnachtsmarkt im tausendjährigen Kloster Wöltingerode. An die Stelle der einstmals geistlichen und geistigen Bedeutung in dem historisch sehenswerten Gemäuer sind die merkantilen Kennzeichen des Tourismus und Vermarktens gefolgt. Schön zu erleben beim alljährlichen Weihnachtsmarkt. Ein Publikumsmagnet. Tausende kommen. Der uralte Kreuzgang ist besetzt mit fliegenden, kunstschaffenden Händlern mit Bärten und Händlerinnen mit Silberhaar. Ein pulsirierender Cafébetrieb ist installiert. Die hastenden Menschen durchkreuzen die barocke Klosterkapelle mit einer flackernden Kerzenpyramide vor der aufgebauten Weihnachtskrippe. Kaum jemand lauscht der Lesung einer Dichterin. Draußen spielt ein Leierkastenorchechster unter einem Scheuendach. In den überall auf dem Freigelände herumstehenden umgeschweißten, rostigen Gasflaschen beeindrucken brennende Feuersäulen. Die Menschen bleiben trotz des Dauerregens und den lausigen Temperaturen an den weißen Spitzzelten stehen, schauen, fassen an und kaufen auch. Andere laben sich an einem Brötchen mit Krustenbraten mit Kraut belegt, futtern Nudeln mit Pilzen aus der Pfanne oder naschen gebrannte Mandeln. Kreativ Kunstgewerbliches in Metall und Textil wird gezeigt. Auch im riesigen bunten Zirkuszelt lässt sich das alles in angenehmer Trockenheit und Wärme beschauen. Im Kunsthaus sind beeindruckende Malwerke und Skulpturen aus Holz ausgestellt. Einige der Künstler sind persönlich anwesend, lassen mit sich reden.
Ein Weihnachtsmarkt der Superlative - wäre es gewesen - wenn es so richtig winterlich ausgeschaut hätte.
Wöltingerode ist für das nächste Jahr unbedingt Schnee zu wünschen!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














11.12.2018 • 17:33 Uhr

Kreistages entscheidet wirtschaftsfreundlich: Abfallgebühren für gewerbliche Restmüllbehälter sinken

Ab 1. Januar 2019 sinken die Gebühren für gewerbliche Restmüllbehälter um 32 Prozent. Dies haben die Mitglieder des Kreistages in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.
Nachdem die Restmüllbehälter für private Haushalte bereits im letzten Jahr deutlich gesenkt werden konnten, profitieren nun auf Grund der erzielten Erlöse auch die gewerblichen Nutzer von den erzielten Überschüssen der Kreisabfallwirtschaft.
Die Gebühren für Gewerbetreibende gestalten sich damit künftig wie folgt:

Restmüllbehälter Gewerbe
60 Liter neu: 61,20 Euro Veränderung: - 28,80 Euro
80 Liter neu: 81,60 Euro Veränderung: - 38,40 Euro
120 Liter neu: 122,40 Euro Veränderung: - 57,60 Euro
240 Liter neu: 244,80 Euro Veränderung: - 115,60 Euro
770 Liter neu: 785,40 Euro Veränderung: - 369,60 Euro
1.100 Liter neu: 1.122,00 Euro Veränderung: - 528,00 Euro.

red/lpd/Foto: Thomas Fischer












11.12.2018 • 17:31 Uhr

Kreistages entscheidet wirtschaftsfreundlich: Abfallgebühren für gewerbliche Restmüllbehälter sinken

. Ab 1. Januar 2019 sinken die Gebühren für gewerbliche Restmüllbehälter um 32 Prozent. Dies haben die Mitglieder des Kreistages in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.
Nachdem die Restmüllbehälter für private Haushalte bereits im letzten Jahr deutlich gesenkt werden konnten, profitieren nun auf Grund der erzielten Erlöse auch die gewerblichen Nutzer von den erzielten Überschüssen der Kreisabfallwirtschaft.
Die Gebühren für Gewerbetreibende gestalten sich damit künftig wie folgt:

Restmüllbehälter Gewerbe
60 Liter neu: 61,20 Euro Veränderung: - 28,80 Euro
80 Liter neu: 81,60 Euro Veränderung: - 38,40 Euro
120 Liter neu: 122,40 Euro Veränderung: - 57,60 Euro
240 Liter neu: 244,80 Euro Veränderung: - 115,60 Euro
770 Liter neu: 785,40 Euro Veränderung: - 369,60 Euro
1.100 Liter neu: 1.122,00 Euro Veränderung: - 528,00 Euro.

red/lpd/Foto: Thomas Fischer












11.12.2018 • 17:26 Uhr

Eltern-Kind-Treff in Katlenburg-Lindau - Café Kinderwagen erfolgreich gestartet

Bereits im September startete das Café Kinderwagen in Katlenburg-Lindau – und das sehr erfolgreich. Jeden Mittwoch treffen sich inzwischen einige junge Eltern in den Räumlichkeiten der Alten Schule. In gemütlicher Atmosphäre kommen sie ins Gespräch, knüpfen Kontakte und können bei einer guten Tasse Tee über ihre eigenen Erfahrungen sprechen. Und die Kleinen selbst, die haben Gelegenheit ihre Altersgenossen zu bestaunen und es sich auf dem weichen Teppich so richtig bequem zu machen.

„Ich freue mich, dass wir jungen Eltern hier vor Ort etwas anbieten können“, sagt Bürgermeister Uwe Ahrens. „Es ist wichtig, dass die frisch gebackenen Mütter und Väter Angebote vorfinden, an denen sie regelmäßig teilnehmen können. Hier können sie sich mit Gleichgesinnten austauschen sowie Fragen zur kindlichen Entwicklung beantwortet bekommen“, so der Bürgermeister weiter. Julia Burkhardt begleitet die Treffen als Fachkraft Frühe Hilfen und ist sehr zufrieden über die tolle Entwicklung des Treffpunkts. „Das Café wird immer bekannter. Ich freue mich über den Zulauf der Eltern und die gemeinsame Zeit mit ihnen“, so Julia Burkhardt weiter.

Julia Burkhardt ist außerdem Krankenschwester und Stillberaterin. Sie arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Fachkraft Frühe Hilfen auf der geburtshilflichen Station des Heliosklinikums in Northeim. „Ich gebe mein Wissen gern an die jungen Eltern weiter“, sagt die junge Frau.
„Wir sind sehr froh, dass wir einen weiteren Strandort des Café Kinderwagens in Katlenburg eröffnen konnten“, sagt Michaela Unger von der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen im Landkreis Northeim. Ihr Dank gilt vor allem Bürgermeister Uwe Ahrens, der die Räumlichkeiten für diese Treffen bereitstellt und das Café sehr unterstützt.

Im Landkreis Northeim gibt es derzeit fünf Café Kinderwagen. Informationen zu den Standorten finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de.
Das Café Kinderwagen in Katlenburg findet immer mittwochs in der Zeit von 10 bis11.30 Uhr in der Alten Schule (Suteroder Straße 9, Katlenburg) statt und ist für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr geeignet. Die Treffen sind kostenlos, unverbindlich und ohne Anmeldung.lpd

Das Bild zeigt Mütter mit ihren Kindern beim neuen Café Kinderwagen in Katlenburg. Foto: lpd











11.12.2018 • 17:19 Uhr

"Kalktuffquellen bei Westerhof brauchen mehr Schutz", fordert Karoline Otte - Für konsequentes Dünge- und Betretungsverbot

Kreistag: Für die Grünen reicht FFH Landschaftsschutzgebiete-Satzung nicht

Die Kalktuffquellen bei Westerhof in der Gemeinde Kalefeld sind ein seltenes Biotop und sollen durch den Schutzstatus „Landschaftsschutzgebiet“ gesichert werden. Dieser Schutzverordnung geht der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen jedoch nicht weit genug. Hierzu die Kreistagsabgeordnete Karoline Otte in ihrem Redebeitrag am Freitag im Kreistag (Foto):

„Da Kalktuffquellen ein für Umwelteinflüsse hochsensibles Biotop darstellen, bedürfen sie eines besonderen Schutzes. Dieser Aufgabe wird die vorliegende Satzung nicht gerecht.“

Im Gegensatz zu Landschaftsschutzgebieten schützen Naturschutzgebiete insbesondere die Artenvielfalt der Biotope ganzheitlicher, indem sie auch das Umfeld des Biotopes hinsichtlich der Umwelteinflüsse regulieren. Landschaftsschutzgebiete sind zum Schutz von Arten nicht in jedem Fall ein ausreichendes Mittel.

„Im konkreten Fall bedeutet die Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet, dass wenige Meter neben und oberhalb des Quellgebietes weitestgehend ohne Auflagen beispielsweise gedüngt werden kann. Das darf nicht erlaubt sein! Denn die Risiken für das Biotop Kalktuffquellen sind dabei nicht absehbar!“, so die Abgeordnete weiter.

Die Fraktion der Grünen ist der Ansicht, dass ein wirksamer Schutz, der durch die Satzung gewährleistet werden sollte, so nicht realisierbar ist. Daher ist für sie besonders ein flächendeckendes Düngungs- und Betretungsverbot für den Schutz unverzichtbar. Dies kann aber im vorliegenden Einzelfall über eine Schutzverordnung als Landschaftsschutzgebiet nicht umgesetzt werden.

Auch weil in interfraktionellen Gesprächen zur Ausweisung von FFH Gebieten erarbeitet wurde, dass prioritäre Lebensräume, wie diese Quelle, über Naturschutzgebiete geschützt werden müssen, ist die Kreistagsfraktion mit der von der Kreisverwaltung vorgelegten Satzung nicht einverstanden und hat daher im Kreistag am 7. Dezember 2018 gegen die Satzung gestimmt.

Sie fordert weiterhin den ganzheitlichen Schutz der Kalktuffquellen bei Westerhof, der nur durch ein Naturschutzgebiet gewährleistet werden kann!
red/fis7Foto: Thomas Fischer











11.12.2018 • 11:54 Uhr

Uslar: 60-Jähriger fährt mit Auto Radfahrer um: Schwerverletzt in Göttinger Klinik gebracht

Am gestrigen Montag, gegen 14.45 Uhr, kam es in Uslar zu einem Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Radfahrer. Ein 60-jähriger Mann aus Uslar befuhr mit seinem Pkw in Uslar die Alleestraße und bog nach links in die Kreisstraße 444 in Richtung Schoningen. Dabei fuhr er nicht möglichst weit rechts und prallte mit einem 43-jährigen entgegenkommenden Radfahrer zusammen, der aus Richtung Schoningen kam. Der Radfahrer wurde dabei schwer verletzt. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Göttinger Krankenhhaus verbracht. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 3.500 Euro.stüw










11.12.2018 • 11:48 Uhr

Betrug im Internet: Handy wird nach Überweisung des Kaufpreises nicht geliefert

Soeben teilt die Polizei in Einbeck einen Fall von Betrug im Internet mit:
Ein 65-jähriger Geschädigter aus Einbeck ersteigerte über die Internetplattform "EBAY" ein Smartphone Huawei für 124,99 Euro. Da die mutmaßliche Verkäuferin aus dem Raum Bechhofen (Raum Mittelfranken) PayPal ablehnte, überwies der Geschädigte den ausstehenden Betrag auf ein Konto der Versteigerin. Da das Handy bis zum heutigen Tage dann trotz mehrfacher Nachfragen und Vertröstungen nicht geliefert wurde, ist hier von einem von vorneherein geplanten Betrug auszugehen.ots










11.12.2018 • 11:40 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtrat muss heute ab 20 Uhr „vorsitzen“

Die CDU Fraktion zeigt ihre kommunalpolitischen Muskeln. Darauf deutet eine aktuelle Initiative hin. Für den heutigen Dienstag hat CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge eine außerordentliche Ratssitzung beantragt. Bürgermeisterin Franziska Schwarz ((SPD) hat sich dem Begehren offenherzig gezeigt. Sie hat den Rat für 20 Uhr in den Ratssaal eingeladen. Der Vorgang ist insofern bemerkenswert, weil bereits am Donnerstag, 13.Dezember 2018 die reguläre Ratssitzung im Forum der Grundschule ab 18.30 Uhr stattfindet. Der Anlass der heutigen Sindersitzung ist laut Antragsteller Timo Dröge der „Zukunftsvertrag“, der die Stadt bekanntlich ihrer Ausgabenpolitik seit Jahren unangemessen knebelt und fesselt. Das soll und muss im Vorfeld der Landesgartenschau in Bad Gandersheim anders werden.red/fis










11.12.2018 • 11:38 Uhr

Und wieder lockt das alternative Heckenbecker Weihnachtsdorf 2018 - Idylle am Sonntag, 16. Dezember (3. Advent) von 14 bis 18 Uhr

Heckenbeckerinnen und Heckenbecker laden am Sonntag, 16. Dezember (3. Advent) bei Feuerschein und Kerzenlicht Gäste und Einheimische gleichermaßen ein, an verschiedenen Plätzen, Häusern und Höfen nachbarschaftlich zusammen zu kommen. Im nunmehr fünften Jahr öffnen sich Türen und Tore für das „Heckenbecker Weihnachtsdorf“. Fast lässt sich also schon von einer „neuen Tradition“ sprechen an diesem Ort, der sich zwischen Traditionellem und zugewanderten Einflüssen beständig neu erfindet. So vielfältig, wie das kleine Dorf eben ist, präsentieren sich auch die Angebote dieses stimmungsvollen Winternachmittags. Zwischen der klangvollen Eröffnung des Weihnachtsdorfes durch den Heckenbecker Chor „Die Chorifeen“ um 14 Uhr, die unter anderem zum offenen Singen einladen und dem Gottesdienst mit Lichterkirche um 17 Uhr gibt es diverse kulinarische und kreative Besonderheiten zu entdecken. Das Angebot an Leckereien reicht von Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und Waffeln über Suppen, Flammkuchen und Gemüsepfannen bis zu Glühwein und Punsch. Beim Besuch des Meditationshauses „Klang der Stille“, bei einer Führung durch die „Freie Schule Heckenbeck“ und beim Stöbern in der Kunstgalerie „Amaranta“, kann Einblick in einige der Heckenbecker Welten gewonnen werden. Kinder können mit Naturmaterialien basteln, Ziegen bewundern und streicheln, eine Kutschfahrt unternehmen und um 16 Uhr zusammen mit ihren Eltern den Märchen der „Goldmaria“ in der Weltbühne lauschen. Handgemachtes gibt es an verschiedenen Orten zu bestaunen und zu kaufen. Musikalische Klänge werden das vorweihnachtliche Geschehen an der einen oder anderen Ecke harmonisch begleiten. So gibt es um 16 Uhr spanische Rythmen & Lieder mit „De Rumba“ im Pfarrhaus und um 17 Uhr „Die Götterfunken“ auf der Weltbühne, mit Improvisation von Bratsche, Cello, Klarinette, Gitarre & Cajon, sowie Friedenslieder von Christoph Kopmann. Weitere Überraschungen warten an unverhofften Orten beim Rundgang durch das Dorf. Freundliche Parkeinweiser heißen alle Gäste herzlich willkommen. Sie verteilen Veranstaltungspläne und geben damit Orientierung und Auskunft mit auf den Weg durch einen zauberhaften Adventsnachmittag in Heckenbeck.krd














11.12.2018 • 11:34 Uhr

Evangelische Klosterkammer: Reaktion auf Forschung über Klosterkammer zur NS-Zeit: Unterstützung für Gedenkstättenarbeit

Mehr als 750.000 Euro Förderung für sieben kirchliche, bildungsbezogene und soziale und Flüchtlings-Projekte vergeben

Die evangelischel Klosterkammer Hannover hat unter Beteiligung ihres Kuratoriums über sieben Projekte positiv entschieden, darunter sind ein kirchliches, zwei soziale und vier bildungsbezogene Vorhaben. Die Antragsteller erhalten insgesamt mehr als 750.000 Euro aus Mitteln des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds der Evangelischen Kirche, der größten der von der Klosterkammer verwalteten öffentlich-rechtlichen Stiftungen, sowie aus dem Hospitalfonds St. Benedikti Lüneburg.
Eine in Teilbeträgen auszuschüttende Förderung ist die Reaktion auf Ergebnisse einer Forschungsarbeit, die anläßlich des 200. Jubiläums der Klosterkammer entstanden ist: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Institut für Didaktik der Demokratie (IDD) der Leibniz Universität Hannover haben ihre Ergebnisse und eine Publikation zur Klosterkammer während der Zeit des Nationalsozialismus jüngst bei einer Tagung vorgestellt. Zentrales Ergebnis der dreijährigen Forschung ist, dass der Alltag in der Klosterkammer umfassend nazifiziert gewesen und viele der leitenden Beamten Mitglieder der NSDAP gewesen sind. In der Land- und Forstwirtschaft ist der Einsatz von insgesamt rund 1.000 Zwangsarbeitern belegt.
Hans-Christian Biallas, Präsident der Klosterkammer Hannover, sagte: „Die Ergebnisse der Untersuchung haben uns betroffen gemacht. Ich bitte stellvertretend für die Klosterkammer um Entschuldigung.“ Als symbolische Reaktion wird die Klosterkammer die pädagogische Gedenkstättenarbeit in ihrem Fördergebiet, insbesondere die Arbeit mit Schulen sowie Jugendgruppen, bis 2023 fördern. In einem Grundsatzbeschluss stimmten die Mitglieder des Kuratoriums für eine Gesamtfördersumme von einer Million Euro, verteilt auf die kommenden fünf Jahre. Die erste Teilsumme für 2019 beträgt 200.000 Euro.

Das Geld geht an die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, die es im Rahmen ihres Antragsverfahrens an Initiativen und Gedenkstätten weitergeben wird. Einen Antrag stellen können Gedenkstätten und Initiativen im Fördergebiet der Klosterkammer, die sich mit den Verbrechen während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen, und kommunale Träger von Gedenkstätten. Es können Projekte gefördert werden, die Vermittlungsangebote an Schulen oder für Jugendgruppen beinhalten. Die Förderentscheidung erfolgt auf Empfehlung der Wissenschaftlichen Fachkommission zur Förderung und Fortentwicklung der Gedenkstättenarbeit in Niedersachsen, der unter anderem Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann, Direktor des Instituts für Didaktik der Demokratie (IDD), angehört. Er leitete das Forschungsvorhaben zur Klosterkammer während des Nationalsozialismus.

Weitere geförderte Projekte:

Sanierungsarbeiten im Kolpinghaus, hier: Ausstattung der Bewohnerzimmer; Antragsteller: Kolpinghaus e. V., Nordhorn; Fördersumme: 100.000 Euro

Ausstellungsprojekt „Zeitenwende“, hier: Teilprojekt „Die Goldene Tafel im Fokus“; Antragsteller: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover; Fördersumme: 125.000 Euro

Händel 4 Kids! (2019); Antragsteller: Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH; Fördersumme: 50.000 Euro

Feriensprachcamps für Kinder und Jugendliche 2019; Antragsteller: Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Hannover; Fördersumme: 125.000 Euro

Ich kann helfen – Empowerment von Geflüchteten durch ihre Vermittlung ins Ehrenamt (2 Jahre); Antragsteller: Diakonieverband Göttingen Migrationszentrum; Fördersumme: 65.986 Euro

Café & Restaurant im Kloster Lüne; Antragsteller: Neue Arbeit Lüneburg gGmbH; Fördersumme: 89.905,14 Euro.
red/fis












11.12.2018 • 06:55 Uhr

Kreistag bewilligt mehr Geld für Jugendarbeit im nächsten Jahr

Große Einmütigkeit jüngst im Northeimer bei der besseren finanziellen Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Northeim im nächsten Jahr. Voraussetzung dafür war die Änderung einer entsprechenden Richtlinie. Zwar steht der Landkreis Northeim weiter unter einem selbstverordneten Spardiktat ("Zielvereinbarung"), gleichwohl wird das flexibel interpretiert. Die Zauberformel heißt "Budgeterhöhungen an anderer Stelle kompensieren", soll heißen, was an einer Stelle mehr Ausgaben verursacht wird an anderer Stelle im Kreisetat eingespart. So soll für die Jugendförderung der Etatansatz in 2019 auf 258.117,80 Euro aufgestockt werden. Dass bedeutet mehr Zuschüsse für Jugendfreizeiten (insgesamt 180.007,30 Euro), Teilnehmer-Zuschüsse (17.111,50 Euro) und Juleica-Schulung (61.0000 Euro). Die Kreistagsabgeordneten votierten einstimmig für diese Jugendfördermaßnahme. Gut angelegtes Geld!
fis/Foto: Thomas Fischer










11.12.2018 • 06:32 Uhr

Das Gandeon-Kinoprogramm: Mit dem Mofa durch Deutschland...

Es ist kanariengelb, noch auf ebensolch farbenes Papier gedruckt, mit jeder Menge nützlicher Infos gespickt und kann kleingefaltet in jede Brieftasche und Geldbörse versteckt werden. Die Rede ist vom neuen Programm für das Gandeonkino in Bad Gandersheim. Ab heute liegt es dank Kinochefin Dr. Tude Poser an den bekannten Stellen aus. So beispielsweise in Supermärkten und natürlich im Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim. Und was darf das geschätzte Publikum bis zum 19. Dezember an einer Art "Vorbescherung" erwarten? Beispielsweise den "Zurück-in-die-Vergangenheit-Film vom Minitempo 25 km/h. Der Streifen passt in die Endzeit der dieselgesteuerten Automobilkultur. Langsam fahren und die Umwelt schonen - ja mit einer Mofa funktioniert das. Auch wenn das Vorwärtskommen langsam, aber dafür richtig spannend und abenteuerlich ist.
Hier eine anreißende Inhaltsangabe:

25 km/h

Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben - und zwar mit dem Mofa. Und brechen noch in der Nacht auf!
Alles andere bitte der Grafik entnehmen. Dann Kinotermine festmachen oder einfach spontan entscheiden: Heute mal ins Gandeon. Schöner kann der Dienstag gar nicht enden! Viel Spaß dabei!
red/Foto: Thomas Fischer












10.12.2018 • 22:09 Uhr

Klarer Kurs: CDU bleibt bei Ablehnung der Grundsteuererhöhung - Millionen-Versprechen des Ministerpräsidenten lässt Fragen offen

Einen Tag vor einer wichtigen öffentlichen Sitzung des Bad Gandersheimer Stadtrates haben die Christdemokraten ihre Kritik an der umstrittenen Grundsteuererhöhung abermals bekräftigt. In einer soeben veröffentlichten Stellungnahme erklärt die Unionsfraktion: "Die CDU bleibt bei der Ablehnung der geplanten Grundsteuererhöhung".

Weiter wird von der CDU zum Etat 2019 erklärt:
Nach Tagung des Finanzausschuss und verschiedenen Pressemitteilungen fand bei der CDU Bad Gandersheim eine erneute Beratung zum aktuellen Stand des Haushaltes 2019 statt. Die Schwerpunkte waren die Grundsteuererhöhung, der Hochwasserschutz, die Dorfentwicklung und die Feuerwehr. Ein neuer mit dem Haushalt indirekt im Zusammenhang stehender Aspekt, ist die Ankündigung einer 6 Millionen. Euro hohen Förderung der Landesgartenschau 2022 durch das Land Niedersachsen. Die Ankündigung des Ministerpräsidenten lässt trotzdem noch einige Fragen offen.

Die CDU stellt fest, dass ein nicht unerheblicher Teil des Haushaltsdefizites 2019 durch das Wahlgeschenk der Landesregierung für Beitragsfreiheit in Kindergärten hervorgerufen wird. Dies liegt daran, dass das Land die dadurch entstehenden Mehrkosten nicht vollständig erstattet und unsere Kommune das Defizit somit selbst ausgleichen muss! Nun gehören die Kindergärten aber zu den Pflichtaufgaben der Stadt, die nicht durch die Regelung für freiwillige Leistungen betroffen sind. Die Stadt verstößt also im Falle eines Defizites hier nicht gegen den Zukunftsvertrag. Vielmehr ist das Land gefordert sein Wahlgeschenk selbst zu finanzieren.

In Vorbereitung zur außerordentlichen Ratssitzung am 11. Dezember fällt hierzu eine weitere Aussage im Zukunftsvertrag ins Auge. So wird darauf hingewiesen, dass die Pflicht zur Konsolidierung nicht für unvorhersehbare Ereignisse außerhalb des Einwirkungsbereiches besteht. Dies trifft bei Hochwasserschäden und Kindergartengebühren zu, durch die das Defizit hauptsächlich verursacht wird. Zudem ist die geforderte Konsolidierung des Haushaltes durch die Erhöhung der Grundsteuer vertraglich nicht zwingend erforderlich. Der Zukunftsvertrag fordert hier lediglich eine Erhöhung der Grundsteuer auf ein überdurchschnittliches Maß des Landesdurchschnitts. Dies ist in Bad Gandersheim bereits seit Jahren der Fall. Hier ist keine weitere Belastung der Bürger gerechtfertigt.

Zum Thema Hochwasserschutz fällt der Löwenanteil der Maßnahmen, die gerne als weiterer Auslöser zum Haushaltsdefizit angeführt werden, erst in folgenden Haushaltsjahren an. Dies liegt daran, dass im Jahr 2019 noch kein Geld für kurzfristige bauliche Maßnahmen eingeplant werden soll. Zudem stellt die CDU in Frage, ob unabhängig vom Hochwasserschutz alle eingeplanten baulichen Maßnahmen so zwingend erforderlich sind. Hier sind noch Einsparpotentiale vorhanden.

Die Fördermittel von 6 Millionen Euro werden auch von der CDU als positives Signal zur Durchführung der LGS 2022 gesehen, sofern sie nicht an Bedingungen geknüpft sind. Wir gehen davon aus, dass die Förderung des Landes in Zukunft ohne Wenn und Aber an jede Kommune, die eine LGS durchführt, gezahlt wird. Die CDU Fraktion und der Stadtverband steht weiteren Gesprächen zum Haushalt offen gegenüber.red/fis










10.12.2018 • 21:53 Uhr

Mann bedroht Angehörige mit Messer - Nach gutem Zureden von SEK festgenommen - Einweisung in Klinik

Am heutigen Montag Mittag bedrohte ein 21-jähriger Mann in Boffzen seine Angehörigen, die in ihrer Not das Haus verließen und die Polizei um Hilfe riefen. Aufgrund der Angaben des Anrufers wurde die Anschrift sofort durch zwei Streifenwagen aufgesucht. Am Objekt trafen die Beamten auf die Mutter und Großeltern. Der Täter befand sich zu dem Zeitpunkt allein in der Wohnung und drohte eine Selbsttötung mit einem Messer an. Die Beamten konnten per Telefon Kontakt mit dem Mann aufzunehmen, der immer wieder seinen Suizid ankündigte, wenn die Polizei das Wohnhaus betreten sollte. Aus diesem Grund wurde das Haus durch die Einsatzkräfte weiträumig abgesperrt und das Eintreffen von Spezialkräften abgewartet. Durch die Verhandlungsgruppe der Polizeidirektion Göttingen konnte der Telefonkontakt fortgesetzt werden. Die intensive Gesprächsführung führte letztendlich dazu, dass der 21-jährige Mann davon überzeugt wurde das Haus zu verlassen, um sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Er konnte gegen 18.50 Uhr ohne Gegenwehr von den bereits vor Ort befindlichen SEK-Kräften in Gewahrsam genommen werden. Der 21-Jährige wurde anschließend medizinisch versorgt, bevor er mit einem Rettungswagen mit Polizeibegleitung in ein Hildesheimer Klinikum eingeliefert wurde. Der Einsatz konnte durch das umsichtige Einschreiten der Polizei ohne Personenschäden beendet werden. ots











10.12.2018 • 21:45 Uhr

Stress in Seesener "Spielhölle": Sachbeschädigung und gegenseitige Körperverletzung

Am gestrigen Sonntag, in der Zeit von 22.20 Uhr bis 22.30 Uhr, begab sich ein 27-jähriger Mann in eine Spielhalle in der Langen Straße in Seesen. Hierbei beschädigte er beim Betreten der Spielhalle bereits die Eingangstür. Daraufhin kam es zu gegenseitigen Körperverletzungen zwischen dem 27-Jährigen und einem 44-jährigen Mann aus Seesen. Bei der Körperverletzung wurde der 27-Jährige verletzt und musste zunächst in das Krankenhausen Seesen verbracht werden. Nach der Erstversorgung wurde er in Ingewahrsam genommen, da seine Personalien nicht einwandfrei feststanden. Beide Personen standen unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Die Ermittlungen bezüglich der Körperverletzung dauern noch an. (Bür)











10.12.2018 • 21:40 Uhr

Vonwegen harmlos: Gefährliche Psychosen bei Cannabis

Wieso kommt es bei manchen Cannabisnutzern zu psychotischen Erfahrungen, bei anderen aber nicht? In einer Zwillings- und Geschwisterstudie mit Vergleich des Cannabiskonsums fanden Forscher einen starken Beitrag der Veranlagung zur psychotischen Nebenwirkung von Cannabis. Allerdings war auch die Nutzungsfrequenz ein Risikofaktor. Die Ergebnisse bieten damit eine Diskussionsgrundlage auch für Legalisierungsdebatten: mit hoher Häufigkeit der Nutzung geht offenbar ein höheres Risiko für psychische Nebenwirkungen einher.

Cannabis als Medizinprodukt ist derzeit ein häufiges Gesprächsthema. Typischerweise ist die Pflanze gut verträglich, wirkt schmerzlindernd, beruhigend und appetitanregend. Beispielsweise bei einer Krebserkrankung kann es damit Patienten sehr helfen. Auch bei Depressionen oder der Bipolaren Störung wird der Konsum manchmal (typischerweise ohne ärztliche Verordnung) zur Selbstbehandlung eingesetzt. Bei manchen Menschen hat Cannabis allerdings massive Nebenwirkungen – beispielsweise gibt es Menschen, die durch den Gebrauch von Cannabis Psychosen entwickeln. Woran liegt das?

Wieso kommt es bei manchen Cannabisnutzern zu psychotischen Erfahrungen, bei anderen aber nicht?

Bei einer Psychose tritt eine starke Störung der Wahrnehmung auf. Dies kann sich als Wahnvorstellung, Halluzination oder Realitätsverlust äußern. Auch sogenannte Ich-Störungen können auftreten, bei denen die Grenze zwischen Ich und Umwelt gestört ist. Beispielsweise gehören hierzu Wahrnehmungen von Fremdsteuerung von Körperfunktionen, Gedankeneingebung oder auch die Derealisation, bei der ein Gefühl der Unwirklichkeit eintritt. Bisher ist unklar, ob es eine Prädisposition, also eine Veranlagung gibt, die eine psychotische Reaktion auf Cannabis wahrscheinlicher macht. Es könnten theoretisch aber auch andere individuelle Ursachen zu dieser Nebenwirkung führen. Beispielsweise steht auch die Häufigkeit des Gebrauchs als Risikofaktor für Psychosen im Verdacht.

Psychosen durch Cannabis: wegen genetischer Veranlagung oder Nutzungsverhalten?

Um abzuschätzen, ob eher genetische (Veranlagung) oder andere Elemente die Entwicklung von Psychosen durch Cannabisgebrauch ermöglichen, untersuchten Forscher nun Zwillinge (die die gleichen genetischen Anlagen teilen) und Geschwister, die nicht Zwillinge sind, also genetisch deutlich unterschiedlichere Voraussetzungen mitbringen. Diese wurden in detaillierten Interviews befragt und füllten zusätzlich Fragebögen zur Häufigkeit des Cannabisgebrauchs aus.

In dieser sogenannten Querschnittsstudie wurden Daten von zwei unterschiedlichen Gruppen von Zwillings- und Nichtzwillingsgeschwisterpaaren zusammen analysiert. Eine dieser Gruppen bestand aus 1188 Teilnehmern, die andere aus 3486 Teilnehmern. Insgesamt konnten also Daten von 4674 Menschen analysiert werden.

Aus den Berichten und Daten dieser Menschen wurden drei Elemente analysiert: ob die Teilnehmer Cannabis häufig genutzt hatten (z. B. 100 Mal), ob ein krankhafter Cannabismissbrauch (also eine Abhängigkeit nach ICD 10) ärztlich diagnostiziert worden war und das Ausmaß des aktuellen Cannabisgebrauchs. Aus diesen Daten sowie den genetischen Informationen (also im Vergleich mit dem jeweiligen Geschwister) wurde das Risiko für psychotische Erfahrungen infolge des Cannabiskonsums geschätzt, je nachdem, ob die Geschwister gleich häufig oder unterschiedlich stark Cannabis nutzten.

Zwillings- und Geschwisterstudie mit Vergleich des Cannabiskonsums

Das durchschnittliche Alter der 4674 Teilnehmer war 30,5 Jahre. 2923 (62,5 %) waren Frauen. Die Analyse zeigte deutliche Muster: psychotische Erfahrungen hingen mit häufigem Cannabiskonsum zusammen und entsprechend auch mit einem diagnostizierten krankhaften Cannabismissbrauch. Allerdings zeigten sich psychotische Erfahrungen häufiger bei den Teilnehmern, die aktuell Cannabis gebrauchten. Wie stark stand nun die genetische Veranlagung im Zusammenhang mit möglichen Psychosen? Zwillingspaare reagierten häufiger ähnlich auf den Cannabiskonsum als Geschwisterpaare, die nicht Zwillinge waren. Genetische Veranlagungen spielten demnach eine deutlich Rolle. Bei den Geschwisterpaaren, bei denen die Geschwister unterschiedlich häufig konsumierten (308-324 Paare), traten psychotische Erfahrungen häufiger bei dem Geschwisterteil auf, der mehr Cannabis konsumierte. Geschwister mit einem häufigen und einem seltenen Nutzer unterschieden sich also klar in der Wahrscheinlichkeit, psychotische Erfahrungen zu haben.

Psychotische Erfahrungen eher bei Vielnutzern – und familiär gehäuft

Zusammengenommen zeigte sich also ein starker Beitrag der Veranlagung zur psychotischen Nebenwirkung von Cannabis. Bestimmte Menschen haben also eine vererbte Tendenz dazu, infolge des Gebrauchs von Cannabis psychotische Erfahrungen zu machen. Allerdings war auch die Nutzungsfrequenz, also wie häufig Cannabis konsumiert wurde, ein Risikofaktor: innerhalb von Geschwisterpaaren mit unterschiedlich häufigem Gebrauch konnte dies erklären, welches Geschwister eher psychotische Erlebnisse hatte. Die Ergebnisse bieten damit eine Diskussionsgrundlage auch für Legalisierungsdebatten: mit hoher Häufigkeit der Nutzung geht offenbar ein höheres Risiko für psychische Nebenwirkungen einher.
red










10.12.2018 • 21:36 Uhr

"Migration und Klimawandel müssen zusammengedacht werden", sagt das katholische Werk Misereor

Annahme UN-Migrationspakt ist wichtiges Signal an Klimagipfel in Katowice - Deutschland ist dabei

Der "Globale Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration" wurde heute in Marrakesch angenommen. Hier die Position von Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer Internationale Zusammenarbeit beim katholischen Werk MISEREOR: Wir begrüßen die Verabschiedung des UN-Migrationspaktes am heutigen Tag der Menschenrechte, weil Migration als internationales Phänomen nun erstmals einen Handlungsrahmen bekommt, den 179 Staaten gemeinsam tragen. Deutschland ist ganz vorn dabei bei dem Pakt. Dies ist entscheidend, weil Migration nicht bloß Einzelstaaten oder Regionen betrifft und sich demnach auch Länder nicht einfach von dieser Entwicklung abkoppeln können. Fatal ist dennoch, dass einzelne Regierungen rechtspopulistischen Stimmungen und sachlichen Fehlinterpretationen nachgegeben haben. Migration werden sie damit nicht verhindert, dafür aber Fremdenfeindlichkeit weiter angeheizt haben.

Der Pakt weist auf drängende globale Arbeitsfelder hin, und es ist zu begrüßen, dass das Thema "Umweltmigration" einen besonderen Platz einnimmt. Immer mehr Menschen sind genötigt, ihre Heimat zu verlassen, weil aufgrund des Klimawandels ihre Lebensgrundlagen bedroht sind. Jedes Zehntelgrad Temperaturanstieg verschärft diese Situation. In Marrakesch haben Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Fidschi eindrücklich vermittelt, wie der Bevölkerung dort aufgrund des Meeresspiegelanstiegs buchstäblich das Wasser bis zum Hals steht. Wir bei MISEREOR kennen dies nur zu gut aus den Berichten unserer dortigen Partner und aus eigener Anschauung.

MISEREOR fordert daher, dass Klimawandel und Migration verstärkt zusammen gedacht werden müssen - auch bei der derzeitigen Klimakonferenz in Katowice, Polen. Wir brauchen jetzt eine ambitionierte Umsetzung der Klimaziele von Paris und die Garantie von Schutzrechten für die, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind. Je länger wir zögern, desto weniger Handlungsmöglichkeiten bleiben uns. Die Verabschiedung des Migrations-Paktes muss auch ein Signal an die verhandelnden Länder beim UN-Klimagipfel sein, ihrer gemeinsamen Verantwortung für die globalen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden.

Eine wachsende Herausforderung wird ebenso sein, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, die manche Staaten von der Unterzeichnung des Migrationspaktes abgehalten haben, weiterhin konsequent zu widerstehen, auf der Straße, in der Gesellschaft und in den Parlamenten.
Der Blick muss nun zugleich auf die Umsetzung des Paktes gelenkt werden: Es braucht die ehrliche Bestandsaufnahme, was bereits umgesetzt wird, wo einzelne Staaten nachbessern müssen und wie dies fortlaufend durch die Staatengemeinschaft, unter aktiver Einbeziehung auch der Zivilgesellschaft überprüft werden kann."
red/fis










10.12.2018 • 16:00 Uhr

Analyse zum Bahnstreik: Reisende setzen auf Mitfahrgelegenheiten

Reiseplattform fromAtoB untersucht Buchungsverhalten der Deutschen während des Bahnstreiks Suche nach al

Der heutige Bahnstreik hat diverse Pendler auf alternative Transportmöglichkeiten umsteigen lassen. Wie die Reiseplattform FromAtoB (www.fromAtoB.de) berichtet, waren insbesondere Mitfahrgelegenheiten gefragt. Dafür wurden zehntausende Buchungsanfragen zu Flügen, Fernbussen und Fahrgemeinschaften ausgewertet.

Demzufolge sind die Suchen für Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten im Vergleich zur Vorwoche um bis zu 40 Prozent gestiegen. Die Mitfahrgelegenheiten verzeichneten dabei mit 155 Prozent den deutlichsten Zuwachs. Zugleich hat auch das Angebot an verfügbaren Fahrten deutlich zugenommen. Allerdings hat nur die Hälfte der Suchenden eine passende Strecke gefunden. Bei den weiteren Alternativen – wie Fernbussen (9 Prozent) und Flügen (3 Prozent) – haben sich die Suchanfragen indes nur leicht erhöht.

Nachdem die gestrige Streikankündigung den Fokus auf Nordrhein-Westfalen legte, ist im bevölkerungsreichsten Bundesland der Bedarf an Transportalternativen am stärksten in Bonn gestiegen: Im Vergleich zur Vorwoche liegt der Zuwachs hier bei 48 Prozent. Deutlich geringer ist der Anstieg mit 18 Prozent in Düsseldorf ausgefallen. Dahinter folgt Essen mit 16 Prozent. Deutlich weniger Alternativen werden in Köln und Dortmund gesucht: Die Suchanfragen erhöhten sich um 6 bzw. 2 Prozent.

Gunnar Berning, Gründer und Geschäftsführer von fromAtoB, zu den Ergebnisse:

“Während des bundesweiten Bahnstreiks sind vor allem Pendler auf schnelle Alternativen angewiesen. Wie unsere Daten zeigen, stellen die Deutschen sich dem Durcheinander gemeinsam und schließen sich in Fahrgemeinschaften zusammen, um von A nach B zu gelangen. Hier wird jedoch auch klar, dass der Bedarf deutlich höher ausfällt als das Angebot. Nur die Hälfte der Suchenden konnte eine passende Verbindung finden. Das zeigt, dass wir hierzulande nicht ausreichend auf solche Ausfälle vorbereitet sind. Bei zukünftigen Streiks sollten demnach noch mehr Autofahrer die Notlage anderer Reisende erkennen und eine Mitfahrgelegenheit zur Verfügung stellen. Das schont nicht nur die Nerven sondern letztlich auch die Umwelt.”
red/fis










10.12.2018 • 15:59 Uhr

In Northeim: Drei PKW in einer Nacht aufgebrochen

In der Nacht zum Montag wurden vermutlich in der Zeit zwischen 22 Uhr und 06.30 Uhr drei am Fahrbahnrand parkende Fahrzeuge in Northeim aufgebrochen. Bei den Aufbrüchen wurden jeweils Seitenscheiben eingeschlagen. Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 2.250 Euro.

In der Wilhelmstraße wurde aus einem Golf eine schwarze Sporttasche gestohlen. In der Raustraße entwendeten die Diebe einen Kleidersack samt Jacke und Hose aus einem Passat Kombi. Im Seldeweg haben die Täter ein TomTom Navi, einen Satz Inbusschlüssel und ein Abgasmessgerät aus einem Renault Trafic gestohlen.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Montag im Bereich der Wilhelmstraße, der Raustraße oder im Seldeweg etwas Auffälliges gesehen oder gehört haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal










10.12.2018 • 15:56 Uhr

Nach Knallgeräuschen in Bad Gandersheim: Schreckschußpistole sichergestellt

Am gestrigen Sonntag Abend gegen 20Uhr meldeten Anwohner aus dem Wohngebiet "Auf dem Mühlenstieg" im südniedersächsischen Bad Gandersheim Knallgeräusche ähnlich einer Schußabgabe. Die sofort eingesetzte Funkstreifenbesatzung des Polizeikommissariats traf wenig später tatsächlich auf einen deutlich alkoholisierten 27-jährigen Gandersheimer, der mehrmals mit einer Schreckpistole in die Luft geschossen hatte. Einen kleinen Waffenschein konnte er nicht vorlegen. Schußwaffe samt Munition wurden sichergestellt, ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.ots










10.12.2018 • 15:52 Uhr

Ein Haustier unterm Weihnachtsbaum - Rechts-Tipps für frischgebackene Tierhalter

Ein Hundewelpe, ein Katzenbaby oder ein süßes Kaninchen: Bei großen Kulleraugen unter dem Weihnachtsbaum geht für viele Kinder ein Traum in Erfüllung. Wer sich ein Haustier wünscht oder eines verschenken möchte, sollte sich aber vor dem Kauf über einige Dinge klar werden, zum Beispiel: Kann der Beschenkte langfristig die artgerechte Pflege des Tieres gewährleisten? Oder: Sind Versicherungen notwendig? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), fasst die gesetzlichen Regeln rund um Gewährleistung, Umtausch und Mindestalter zusammen. Zur Tierhalter-Haftpflichtversicherung informiert Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO.

Gewährleistung bei Tieren?

Verkauft ein Händler beziehungsweise Züchter ein Tier, gilt es – bis auf einige Ausnahmen – im Sinne des Kaufrechts als Ware und wird rein juristisch wie ein sogenanntes Verbrauchsgut behandelt. Das wirkt auf den ersten Blick wenig freundlich, handelt es sich doch um ein lebendes Wesen. Dennoch: „Beim Kauf eines Haustiers gelten bis auf wenige Ausnahmen die gleichen rechtlichen Grundsätze wie etwa beim Kauf eines Kühlschranks“, erläutert Michaela Rassat. Das betrifft zum Beispiel die Sachmängelhaftung. Das heißt: Der Händler haftet mit einer zweijährigen Gewährleistungsfrist (§ 438 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). Beim Kauf eines Tieres spielt diese Frist dann eine Rolle, wenn ein „Mangel“ vorliegt. Das ist der Fall, wenn das Tier beispielsweise krank ist oder nicht der Rasse entstammt, die der Händler angegeben hat. Dem Käufer stehen dann Gewährleistungsrechte zu: Das Recht auf Nachbesserung, der Rücktritt vom Kauf, die Minderung des Kaufpreises oder Schadenersatz. Will der Käufer Ansprüche geltend machen, muss er in der Regel den „Mangel“ beweisen. Dazu ist meist ein kostenpflichtiges tierärztliches Gutachten nötig. Stammt das Tier vom Händler, gibt es eine Besonderheit: Tritt der „Mangel“ innerhalb der ersten sechs Monate auf, liegt die Beweislast beim Händler. „Er muss nachweisen, dass das Tier zum Beispiel bereits beim Kauf krank war”, erklärt die D.A.S. Expertin. Diese sechsmonatige Frist ist einer der Punkte, bei denen für Tiere nicht die gleichen Grundsätze gelten wie für Waren. Denn ein Tier ist nun einmal ein Lebewesen und entwickelt sich im Laufe der Zeit. Untypische Verhaltensweisen und Erkrankungen können ihre Ursache in falscher Haltung oder in schlechter Ernährung haben. Dies berücksichtigen die Gerichte. Bei bestimmten Tierkrankheiten, die zum Beispiel eine kurze Inkubationszeit haben oder verletzungsbedingt sind, gibt es deshalb die sechsmonatige Umkehrung der Beweislast nicht, meist auch nicht bei Auffälligkeiten im Verhalten. In diesen Fällen muss also der Käufer immer beweisen, dass der „Mangel“ schon beim Kauf bestand.



Wenn das neue Haustier krank vom Händler kommt

Stellt sich heraus, dass das Tier bereits zum Zeitpunkt des Kaufes krank war, dann hat der Händler die Möglichkeit zur Nacherfüllung des Kaufvertrages. Dazu sollte der Kunde vorher schriftlich eine angemessene Frist festlegen. „So muss der Händler auf seine Kosten beispielsweise das kranke Kätzchen vom Wurmbefall befreien“, erläutert Rassat. Mehr als zwei Versuche einer solchen Nacherfüllung muss sich der Käufer jedoch nicht gefallen lassen. Bleiben die Bemühungen erfolglos, hat der Käufer folgende Optionen: Er kann unter Rückerstattung des Kaufpreises vom Vertrag zurücktreten, den Kaufpreis mindern oder sogar Schaden- und Aufwendungsersatz fordern. Die D.A.S. Expertin ergänzt: „Weist der Verkäufer jedoch nach, dass sich Krankheiten zum Beispiel durch den Stress bei der Eingewöhnung ergeben haben oder es sich um eine Krankheit mit kurzer Inkubationszeit handelt, muss er dafür nicht haften.“



„Der will doch nur spielen …“: Versicherungsschutz für Tiere

Selbst putzige Hunde, niedliche Meerschweinchen oder süße Katzen können mitunter große Schäden verursachen. Und dafür haftet unabhängig von seinem Verschulden immer der Tierhalter (§ 833 BGB). Kleinere Haustiere wie Katzen und Hamster sind meist in der Privat-Haftpflichtversicherung miteingeschlossen. Hunde jedoch nicht. Daher empfiehlt Rolf Mertens frischgebackenen Herrchen oder Frauchen eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung. In einigen Bundesländern ist sie sogar Pflicht. Die Versicherung springt ein, wenn der Vierbeiner beispielsweise plötzlich auf die Straße rennt und dadurch einen Verkehrsunfall verursacht. „Hier kann es im schlimmsten Fall zu einer Schadenssumme in sechsstelliger Höhe kommen“ weiß Mertens. Verletzt der Hund beim Spielen einen Artgenossen, übernimmt die Versicherung ebenfalls die Kosten, zum Beispiel für den Tierarzt.

Statt Hoppel doch lieber Miezi?

Unterm Weihnachtsbaum waren die Tiere noch klein und süß. Doch möglicherweise geht es im neuen Jahr richtig rund: Das niedliche Kaninchen fängt an zu beißen, die Kanarienvögel zwitschern doch sehr laut und der Hamster macht nachts Radau wie ein Großer. So mancher frischgebackene Tierhalter findet dann, dass der Neuzugang doch nicht so gut ins Familienleben passt. Schnell landen die Geschenke im Tierheim oder im schlimmsten Fall sogar auf der Straße. Einige Beschenkte versuchen auch, das Tier wieder in der Zoohandlung unterzubringen oder gegen ein anderes Tier umzutauschen. „Ein generelles Umtauschrecht bei lebenden Tieren gibt es aber nicht“, so Michaela Rassat. Und selbst, wenn der unwillige Besitzer für das Tier einen Platz im Tierheim gefunden hat: Die Rückgabe ist für die Tiere selbst und vor allem für die Kinder der Familie oft ein traumatisches Erlebnis. Um eine spätere Enttäuschung zu vermeiden, sollten Christkind und Weihnachtsmann also bedenken, dass lebende Geschenke die Übernahme von oft jahrelanger Verantwortung bedeuten: Tiere benötigen Pflege, verursachen Kosten, werden größer und können je nach Art sehr lange leben. Dafür muss die Familie bereit sein.

Mindestalter und Elternerlaubnis

Übrigens dürfen Zoohandlungen Wirbeltiere nicht an Personen unter 16 Jahren abgeben, ohne dass die Erziehungsberechtigen zugestimmt haben. Unter 16-Jährige können daher nicht einfach losziehen und auf eigene Faust im Zooladen um die Ecke von ihrem Weihnachtsgeld einen süßen Hamster kaufen. Auch Verwandte sollten bedenken: Ein Tier bedeutet Verantwortung und diese Altersgrenze hat einen Sinn. Bei unter 16-Jährigen sollten sie sich daher mit den Eltern absprechen, wenn sie ein Tier verschenken möchten.
red/Foto: Quelle ERGO











10.12.2018 • 15:48 Uhr

Kurioser "Kopfstand" - Verkehrsunfall

Hochkant an einem Straßenschild ist am gestrigen Sonntag um 19.20 Uhr ein Fahrzeug nach einem Unfall auf der B 239 bei Marienmünster (Landkreis Höxter) zum Stehen gekommen. Der 28-Jährige Fahrer war mit seinem grauen Mazda 2 auf der dreispurigen B 239 in Fahrtrichtung Höxter unterwegs, als er aus noch nicht abschließend geklärten Gründen ins Schleudern kam, die Gegenfahrbahn überquerte und im linken Seitengraben aufrecht am Verkehrsschild landete. Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu, konnte das Krankenhaus nach ambulanter Versorgung aber wieder verlassen. Der Sachschaden liegt bei rund 7.200 Euro. /nig

Zum Bild: Der Mazda blieb hochkant am Verkehrsschild stehen. Foto: Polizei










10.12.2018 • 15:27 Uhr

CDU: David Artschwager trifft neue CDU-Chefin AKK

Zufriedenheit über die Einbindung der Jungen Union durch Zimiak als neuer Generalsekretär

Am Wochenende fand in Hamburg der Parteitag der Christlich Demokratischen Union (CDU) Deutschlandes statt. Auch aus dem Kreis Northeim waren Mitglieder anwesend, Dr. Roy Kühne MdB und Junna Grünewad als Delegierte, sowie David Artschwager als Gast. Die Besonderheit dieses Parteitages bestand in der Neubesetzung des Vorsitzenden Postens, welchen die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel 18 Jahre innehatte, nun aber nicht wieder antrat. Als Kandidaten für ihre Nachfolge traten Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU Generalsekretärin) Friedrich Merz (Fraktionsvorsitzender der CDU. Bundestagsfraktion a.D.) und Jens Spahn (Bundesgesundheitsminister) an.

Diese Auswahl zwischen mehreren Bewerbern heizte die Beteiligung der Mitglieder der CDU an, sich zu beteiligen und tat der CDU, in Form der öffentlich geführten Debatte um die künftige Politik in der Bundesrepublik, sehr gut. Neben der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Vorsitzende war ein besonderes Highlight die Wahl des Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Paul Zimiak, zum neuen Generalsekretär der Bundes-CDU. Hier zeigt sich eine gute Einbindung und Würdigung der Jungen Union.

Jedoch steht im Gegensatz zur allgemeinen Darstellung eines solchen Events nicht nur die personelle Besetzung der Spitze in Fokus, sondern die künftige Ausrichtung der Partei und die Debatte um aktuelle und zukünftige fragen, wie die Dieselproblematik, Europapolitik, der Ausbau von erneuerbaren Energien. Besonders umstritten waren unter den Delegierten die Haltung zum UN Migrationspakt, welcher zum Ziel hat die Migration zu regeln um eine Eskalation wie 2015 in Zukunft vorzubeugen, sowie die Abschaffung des Soli, welcher nun 2021 auslaufen soll. Alles in allem ein sehr spannender und denkwürdiger Bundesparteitag.
red

Das Bild dokumentiert David Artschwager mit der neuen CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer in Hamburg auf dem CDU-Bundesparteitag. Foto: Spectator











10.12.2018 • 15:20 Uhr

20-Jähriger wird vonGlatzen-Mann verfolgt und mit einem Schlagstock bedroht

Am Samstag gegen Mittag war ein 20-jähriger Mann aus Einbeck im Bereich der Hannoverschen Straße unterwegs. Im Bereich der HEM-Tankstelle hielt plötzlich ein silbergrauer Opel mit OHA-Kennzeichen in unmittelbarer Nähe des Mannes. Aus dem Fahrzeug stieg dann eine männliche Person aus, die danach einen Teleskopschlagstock in der Hand hatte und diesen in drohender Weise in Schulterhöhe zum Opfer hielt. Daraufhin fing das Opfer an wegzulaufen, wobei ihm der unbekannte Mann folgte und drohend in seine Richtung rief: "Lauf besser weg!" Anschließend folgte der unbekannte Mann dem Opfer über die Walter-Poser-Straße, Hullerser Landstraße bis hin zur Glatzer Straße. Erst hier gab der Täter dann die Verfolgung des Mannes auf. Der Täter der Bedrohung wird wie folgt beschrieben: Ca. 25 Jahre, deutsches Erscheinungsbild, deutsche Aussprache, Glatze, schwarze Hose, schwarzer Pullover mit auffälligem goldenen Flügelmotiv. Der entsprechende Pkw wurde von einer jungen Frau geführt mit dunklen schulterlangen offen Haaren, ebenfalls dunkel gekleidet. Erste polizeiliche Ermittlungen haben erbracht, dass der entsprechende Opel danach wohl auf einer Tankstelle des Autohofs Northeim gesichtet wurde. Die Polizei Einbeck bittet Zeugen, die die Bedrohung beobachtet haben oder die direkte Aussagen zu dem Täter machen können, sich bei der Polizei Einbeck unter der Telefonnummer 05564-94978-115 zu melden. vo










10.12.2018 • 15:17 Uhr

Greene: Schlag gegen den Kopf - Polizei: Gefährliche Körperverletzung

Heute teilt die Polizei nachfolgenden Fall offiziell mit:
Bereits am Montag, 3. Dezember 2018, in den frühen Abendstunden, etwa gegen 18.20 Uhr, kam es in Einbeck, Ortsteil Greene, im Bereich der Domäne zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines 73jährigen Mannes aus Greene. Das Opfer hatte einen jugendlichen Motorrollerfahrer bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser mit seinem Motorroller nicht im dortigen Fußgängerbereich fahren dürfe. Der Jugendliche ignorierte diesen Hinweis nicht nur, sondern schlug dem Rentner mit einem metallischen, länglichen Gegenstand gegen die rechte Schläfe, so dass dieser eine Kopfverletzung erlitt und sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Der Jugendliche entfernte sich danach mit seinem roten Motorroller in Richtung Gerichtsstraße. Der Angreifer wurde vom Opfer wie folgt beschrieben: ca. 16 bis 17 Jahre alt, deutsche Sprache ohne Akzent, olivgrüner Parka mit Kapuze, schwarzer Integralhelm mit einem weißen Streifen und roten Strichen, roter Motorroller, vermutlich 50 ccm, Kennzeichen nicht bekannt. Die Polizei Bad Gandersheim bittet um Hinweise auf den Täter unter der Telefonnummer 05382-919200 oder an die Polizeistation Kreiensen, Telefon: 05563-212. mn










10.12.2018 • 15:10 Uhr

Der Weihnachtsbaum und seine vier Steuersätze

Der Weihnachtsbaum: Lichterglänzend und geschmückt verleiht er jedem Raum eine weihnachtliche Stimmung. Doch Weihnachtsbaum ist nicht gleich Weihnachtsbaum. So wirft die Besteuerung von Christbäumen umsatzsteuerliche Fragen auf, welche jedes Jahr aufs Neue für ein Schmunzeln sorgen. Warum dies so ist, wie die Umsatzsteuer der Weihnachtsbäume geregelt wird und welche Rolle die Herkunft dabei spielt, erklärt Prof. Dr. Matthias Hiller, Professor für Rechnungswesen an der SRH Fernhochschule – The Mobile University.

„Im Grunde gibt es vier unterschiedliche Steuersätze für Christbäume, dies hängt vor allem vom jeweiligen Verkäufer und der Aufzuchtform der Bäume ab,“ weiß Prof. Hiller. Werden Weihnachtsbäume von Gewerbetreibenden, wie zum Beispiel Baumärkten oder Lebensmittelgeschäften, verkauft, gilt der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent. Ebenfalls mit sieben Prozent sind Weihnachtsbäume zu versteuern, die von einem land- bzw. forstwirtschaftlichen Betrieb verkauft werden. Dies geht jedoch nur, wenn der Betrieb gegenüber dem Finanzamt eine wirksame Optionserklärung abgegeben hat.

Bei land- bzw. forstwirtschaftlichen Betrieben, die nicht optiert haben, wird bei der Umsatzsteuer nach freigeschlagenen Bäumen aus dem Wald oder nach Bäumen aus einer Sonderkultur unterschieden. Bei Weihnachtsbäumen aus Sonderkulturen außerhalb des Waldes handelt es sich nicht um Umsätze aus forstwirtschaftlichen Erzeugnissen, sondern um eigenständige landwirtschaftliche Umsätze. Somit erfolgt die Besteuerung mit einem Steuersatz von 10,7 Prozent. Hingegen werden Christbäume als forstwirtschaftliche Erzeugnisse angesehen, welche frei im Wald gefällt wurden und nicht aus einer Sonderkultur stammen. In diesem Fall gilt ein Steuersatz von 5,5 Prozent. Umsatzsteuerfrei ist der Verkauf von Weihnachtsbäumen durch sogenannte Kleinunternehmer.

„Künstlich hergestellte Weihnachtsbäume hingegen sind nicht nur praktisch und über viele Jahre hinweg verwendbar, sondern auch die Umsatzsteuerfrage ist leicht beantwortet. Bei Plastikweihnachtsbäumen wird ein Regelsteuersatz von 19 Prozent angesetzt,“ so Prof. Hiller. Ebenfalls 19 Prozent werden fällig, wenn der Baum von einem Unternehmen beschafft wird, welches den Baum auch schmückt.

Die anstehenden drei Weihnachtsfeiertage geben ausreichend Gelegenheit, sich über die Umsatzbesteuerung Ihres Weihnachtsbaumes zu unterhalten. Prof. Hillers Tipp zum Christbaumkauf: „Ein Blick auf die Rechnung lässt spannende Rückschlüsse auf die Herkunft des Baumes zu und bietet ganz sicher Gesprächsstoff für die Feststage.“

Zur Grafik: Der Weihnachtsbaum und seine vier Steuersätze. Quelle: SRH Fernhochschule










10.12.2018 • 07:06 Uhr

Großbaustelle "Kreisel" B64 am Dannhäuser Berg: Jetzt mit Ampelregelung

Die Schilder sind etwas überholt, aber die Ampelanlage ist ganz frisch: Der Verkehr auf der Großbaustelle B64 im Bereich des Dannhäuser Berges, wo das Landesamt für Straßenbau Goslar einen Kreisel installieren lasst, wird seit einigen Tagen über eine Baustellenampel geregelt. Begegnungsverkehr ist aufgrund der sich zuspitzenden Bauarbeiten an dem aufwendigen wie kostspieligen Großprojekt derzeit nicht möglich. Die Verkehrsteilnehmer werden um besondere Vorsicht beim Durchfahren der Baustelle gebeten, so ein Sprecher der bauausführenden Firma.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










10.12.2018 • 06:58 Uhr

Vorschlag der Jusos gleicht einem Mord“ - Junge Union Northeim verurteilt Vorstoß der Jungsozialisten

Auf ihrem diesjährgen Bundeskongress beschlossen die Jusos, die SPD-Jugendorganisation, Abtreibungen vollständig zu legalisieren und damit die Abschaffung der Paragraphen 218 und 219. Somit sollen nach dem Wunsch der Jusos Schwangerschaftsabbrüche bis in den achten oder neunten Monat möglich sein.

Als Junge Union Northeim verurteilen wir den Vorstoß der Jungsozialisten. So meint unsere Geschäftsführerin Julia Bielefeldt (Foto): „Es gibt Lebenssituationen, in denen man einen Schwangerschaftsabbruch nachvollziehen kann. Jeder hat ein Recht auf Selbstbestimmung, das betrifft auch die Schwangerschaft. Dennoch sollte eine Frau in der Lage sein sich bis zur 12 Schwangerschaftswoche der Verantwortung zu stellen und sich nicht erst kurz vor der Geburt für einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden. Ein ungeborenes Leben darf nicht kurz vor der Geburt beendet werden.“

Die bisherige Regelung besagt, dass Abtreibungen grundsätzlich illegal, aber in bestimmten Fällen nach vorheriger Beratung nicht strafbar sind. Die Schwangere muss demnach den Schwangerschaftsabbruch verlangen, sie muss eine Schwangerschaftskonfliktberatung nach §119 StGB nachweisen, der Schwangerschaftsabbruch muss von einem Arzt oder einer Ärztin durchgeführt werden und es dürfen seit der Empfängnis nicht mehr als 12 Wochen vergangen sein.

Der Pressesprecher Lucas Mennecke (Foto) merkt hier an:“ Die Geburt ist für viele ein Geschenk Gottes. Daher sollte der Mensch nicht frei darüber verfügen, gerade wenn es noch nicht geboren ist. Jedes Lebewesen hat ein Anrecht auf Leben.“ Immer wieder argumentieren Abtreibungsbefürworter, dass es Situationen gibt, die eine Geburt des Kindes für die Mutter unmöglich macht. Doch gibt es in Deutschland viele Möglichkeiten, ungewollte Kinder abzugeben. Viele Paare freuen sich über ein Adoptivkind, wenn sie selber keine Kinder bekommen können. Deswegen steht für die Junge Union Northeim: Es bedarf keine Abschaffung des §218. Zu wertvoll ist für uns die Wahrung des Leben.

Ebenfalls sprechen wir uns gegen eine Veränderung des Paragraphen 219a StGB aus. In Deutschland gelten für die Werbung von Alkohol und Tabak strenge Einschränkungen, um insbesondere junge Menschen nicht zum Konsum dieser Güter zu verleiten. Dies geschieht vor allem zum Schutz Ihrer Gesundheit und um einer Beeinflussung vorzubeugen, die durch Werbung oft entsteht. Für Schwangerschaftsabbrüche sollte aus den gleichen Gründen nicht aktiv Werbung gemacht werden dürfen. Die Einschränkungen, die der Paragraph 219a den Ärzten auferlegt, sind richtig. Abtreibungen sollten nicht durchgeführt werden, weil sich damit Geld verdienen lässt! red/fis













9.12.2018 • 20:58 Uhr

Im Kreistag in Northeim aufgefallen: Rückenbotschaft von Ardorno-Jünger Lothar Baumelt

Was macht einen Menschen eigentlich dumm? Andere? Man sich selbst? Der Philosoph und Menschenkenner Theodor W.Adorno hatte da so seine eigene Wahrnehmung und Erklärung und weise Botschaft für seine Jünger. Zu ihnen gehört wohl der Kreistagsabgeordnete Lothar Baumelt. Er scheint Adornos Weisheiten besonders zu schätzen. Wie anders ist es zu erklären, dass eine wesentliche Adorno-Aussage auf seinem T-Shirt gedruckt trägt. Zwar nicht vor sich her, aber auf dem Rücken.
Mit solchem Trikot - zudem grün gefärbt - lief Lothar Baumelt von der Gruppierung NOM 21 in der jüngsten Kreistagssitzung in Northeim auf. Aufmerksame Leserin des Spruches war die CDU-Abgeordnete Christel Eppenstein aus Echte. Und sie erkundigte sich sofort bei Baumelt nach der Rechtsbeschaffenheit seiner Aktion: "Dürfen Sie denn diese Botschaft hier im Kreistag so vermitteln?" Schmunzeln bei Baumelt. Ganz cool und knapp seine Reaktion: "Natürlich! Was denken Sie denn, Frau Kollegin?! Adorno hat doch Recht!"
Nun, auch für den etwas anderen Abgeordneten Baumelt gilt ebenso selbstverständlich Paragraph 5 GG: Meinungsäußerungen sind frei. Auch wenn man sie nur plakativ vertritt und sie auf einem Stück Stoff daherkommen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












9.12.2018 • 20:40 Uhr

Schornsteinbrand setzt Feuerwehr, Polizei und Schornsteinfeger in Bewegung

Durch aufmerksame Fußgänger wurde in den frühen Morgenstunden am heutigen Sonntag eine starke Rauchentwicklung in der Maschenstraße in Einbeck gemeldet. Die schnell vor Ort gewesene Feuerwehr Einbeck konnte in Zusammenarbeit mit dem Schornsteinfeger aber schnell Entwarnung geben. Es war ein Brand in einen Schornstein entstanden, der allerdings keine Schäden verursacht hatte. Die Bewohner des Hauses wurden glücklicherwiese nicht verletzt.mü











9.12.2018 • 20:38 Uhr

Taschendiebstahl auf Goslarer Weihnachtsmarkt: Handy aus Jacke geklaut

Am frühen Samstagabend, , gegen 17.30 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter aus der Jackentasche der 45-jährigen Geschädigten ein Smartphone. Ein entsprechendes Strafverfahren gegen Unbekannt wurde eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter 05321-3390 in Verbindung zu setzen.
Hier nochmal der Hinweis, dass besondere Vorsicht geboten ist, da Weihnachtsmärkte beliebte Ziele von Taschendieben sind.ots










9.12.2018 • 20:32 Uhr

Bad Gandersheimer Weihnachtsmarkt: So verregnet wie nie! Dennoch Lob für Einsatz der Aussteller

Die Aussteller waren die Leidtragenden. Denn viele der sonst üblichen Besucher/innen sind diesmal ausgeblieben auf dem niedlichen Bad Gandersheimer Weihnachtsmarkt. So und noch härter in den Formulierungen war es heute Abend zum Abschluss des zehntägigen Marktes in der Roswithastadt zu vernehmen. Allein die Betreiber der Glühweinabteilungen und anderer Heißgetränke in den trockenen wie warmen Zelten/Unterständen( Jungesblut/Keglerheim/Teeoase) waren zurückhaltender mit Bewertungen ihrer Geschäfte: Der Regen in den den letzten zehn Tagen hat wohl den Bauern und Kleingärtnern wie Wasserwirtschaftlern gut getan, nicht aber den Weihnachtsmärkten. Überall in Südniedersachsen war von einem "Scheißwetter" zu hören. Oder: "So heftig hat der Regen uns noch nie getroffen!" Regenschirme solo und mehr prägten das traurige Bild.
Wenn allerdings Aktionen angesagt waren, wie beispielsweise am heutigen Abend die Preisverteilung nach einem Losverkauf, waren plötzlich Menschentrauben zu sehen. Die meisten von ihnen holten sich einen Gewinn ab, schlürften den einen oder anderen Glühwein mit und ohne Schuss, zogen dann wieder in Richtung Kuschelsofe.
Gleichwohl lobten viele Besucher/innen den Mut und das Durchhaltevermögen der Aussteller, trotzdem "ihren" Markt durchzustehen. "Dieser Einsatz verdient Anerkennung!", so das Lob von Karl-Heinz Walther aus Lamspringe. Er zog mit einem fetten Gewinn davon - nicht ohne vorher einen Harzländer Leberkäs zu verputzen und einen Teeoasen-Punsch zu genießen.
red/Fotos: Thomas Fischer














9.12.2018 • 20:11 Uhr

Northeimer Handball Club Weibliche Damen 2: Start verschlafen -Moral bewiesen

Sonntagmorgen gastierte die Weibliche Damen 2 Mannschaft des Northeimer Handball Clubs in Uslar. Dauerregen und kühle Temperaturen verhießen optimales Hallenwetter. Doch leider kamen die Mädels im ersten Durchgang nur schwer in Gang: zuviele Unkonzentriertheiten im Spielaufbau, eine zu geringe Chancenverwertung und kein richtiger Zugriff in der Abwehr; zur Pause hieß es 7:10. Nach der Halbzeitpause fand das Team dann zurück in die Spur. Mit mehr Bewegung im Angriff und mit einem konsequenteren Deckungsverhalten, wurde die Führung nun kontinuierlich ausgebaut. Dabei tat sich im Aufbau Mira Berke mit sechs schönen Toren hervor, die zudem noch Lena Stein am Kreis bediente. Lena gelangen so acht tolle Treffer. Mit Kampfgeist und Teamgeist wurde das Match dann gewonnen ( Endstand 14:22 ). es spielten: Larissa Hippe, Mia Schomburg, Mira Berke, Lena Stein, Juliana Penner, Aliya Brandt, Lea und Jana Kovacevic; Julia Luft im Tor.
red/ok/Foto: Oliver Kirch











9.12.2018 • 20:01 Uhr

Handball 3. Liga West: Schalksmühle - NHC 32-26 (13-11 - )Keine Punkte bei den Dragons

Am letzten Hinrundenspieltag ging es für die Northeimer Handballer in der 3.Liga West zum Zweitplazierten, den SGSH Dragons. Gleich zu Beginn der Partie setzten die Northeimer ein Ausrufezeichen und dominierten die ersten Minuten. Durch eine starke Defensivleistung und einige schöne Torerfolge, vor allem durch Efthymios Iliopoulos erspielte sich der NHC eine 0:4 Führung. Diese hielt allerdings nicht lange an, denn die Gastgeber kamen nach der ersten Auszeit, genommen vom Trainerteam der Dragons, Tor um Tor heran und konnten in der 21. Minute das erste Mal die Führung erlangen (9:8). Der NHC hielt in dieser Phase aber gut mit, vergab aber eine gute Chancen am stark aufspielenden Torhüter des Gastgeber, sodass man zur Halbzeit auch hätte führen können. Doch auch Frederik Stammer auf Seiten der Northeimer lieferte eine gute Partie und hielt sein Team mit einigen schönen Paraden im Spiel. Mit einem 13:11 ging es für die beiden Mannschaften in die Halbeitpause. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt der NHC lange mit, allerdings gab es ab der 40. Minute einen Bruch im Northeimer Spiel, sodass die Gastgeber in dieser Phase oft durch Gegenstöße zum Torerfolg kamen. Im Anschluss verpassten es die Northeimer das Spiel noch einmal spannend zu machen, unter anderem durch drei vergebene Strafwürfe, sodass das Spiel quasi 10 Minuten vor Ende entschieden war. In den letzten Minuten verwalteten die Gastgeber das Spiel. Am Ende hieß es 32:26 aus Sicht der Gastgeber, in einem Spiel in dem mit einer durchgehend konzentrierten Leistung sicher mehr für den NHC drin gewesen wäre. Nun heißt es Mund abwischen und weitermachen, denn am nächsten Wochenende geht es daheim schon weiter.
NHC: Stammer, Gobrecht; Schlüter 1, Iliopoulos 5, Lange 5/1, Seekamp, Lutze 2, Hempel 2, Hoppe 1, Wilken 1, Gerstmann 6/1, Dewald, Stöpler, Wodarz 3.

Am kommenden Samstag!!! den 15.12. um 20.00 Uhr heißt es zu ungewohnter Zeit wieder herzlich Willkommen in der Schuhwallhölle. Gegner im ersten Rückrundenspiel ist dann der Aufsteiger vom MTV Großenheidorn. Gegen den MTV will der NHC seinen nächsten Heimsieg feiern, was gegen das kampfstarke Team vom Steinhudermeer kein Selbstläufer wird. Der NHC hofft auf viele Zuschauer, eine tolle Stimmung und im Nachgang eine schöne NHC-Weihnachtsfeier in der Halle mit allen Mitgliedern, Fans, Freunden und Sponsoren.

Der Spieltagsponsor ist am Samstag unser Premiumpartner von der Flippo. Es wird eine Verlosung mit drei attraktiven Preisen geben, u. a. ein Erlebniswochenende für 2 Personen beim Porsche Sports Cup 2019.
red/ok
Foto: Spieker Fotografie.











9.12.2018 • 19:58 Uhr

Auf der B3 bei Salzderhelden: Laster erfasst Wildschwein und fährt es tot

Ein Lkw-Fahrer aus Kassel befuhr am gestrigen Samstag um 03:30 Uhr die Bundesstraße 3 in Richtung Northeim. Kurz hinter Salzderhelden lief plötzlich ein Wildschwein auf die Fahrbahn. Der Lkw-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und erfasste das Wildschwein. Durch den Zusammenstoß entstand am Lkw ein Schaden von 4000 Euro. Das Wildschwein hatte den Zusammenstoß nicht überlebt.mü










9.12.2018 • 19:55 Uhr

Souveräner Sieg auch gegen die Eintracht aus Hildesheim - Eintracht Hildesheim- NHC mC 18:29 (6:16)

Mit zwei souverän erspielten Punkten kam die NHC Mean Machine - Northeimer Handball Club Oberliga männlich C - aus Hildesheim zurück. Gleich zu Beginn spielten die Northeimer Jungs aus einer aufmerksamen Defensive gestützt auf einen guten Björn Dörflinger im Tor (2 gehaltene Siebenmeter) ein effizientes Umschaltspiel, so dass Eintracht-Trainer Schieb bereits nach 4:10 min beim Stand von 1:6 die Auszeit nahm. Auch im weiteren Verlauf ließen sich die Northeimer nicht beirren und bauten ihre Führung über 10:2 zum 16:6-Halbzeitstand aus. In der zweiten Halbzeit wurde wie gewohnt munter durchgewechselt, so dass alle Spieler nahezu gleiche Einsatzzeiten bekamen. Dabei wurde der Vorsprung problemlos verwaltet. Im Angriff wusste Jannis Brandt mit einer hundertprozentigen Wurfquote zu gefallen, der Auswahltorhüter Erik Hodur von Linksaußen keine Chance ließ. In der Defensive verdiente sich Fynn Wode gegen Hildesheims einzigen wirklichen Aktivposten Johann Scherbanowitz Bestnoten. Dieser war im ersten Spiel nach der Sperre von Hildesheims Haupttorschützen Fynn-Torge Rasch weitgehend auf sich allein gestellt. Jetzt heißt es die Spannung hochzuhalten und sich auf das Derby gegen Weende vorzubereiten um hinterher mit der NHC Familie ordentlich zu feiern. NHC: Dörflinger und Henning im Tor; Hofmann (2), Brodmann, Althans (1), Johannes (2), Burandt (3), Bialas (7), Reinholz, Wode, Wertheim (3), Lutze (4), Mandel (3), Brandt (4). red/ok/Foto: Oliver Kirch











8.12.2018 • 22:24 Uhr

Im Northeimer Kreistag aufgefallen: FDP-Grascha scharrt sie um sich- und freut sich diebisch

Er ist wie ein politischer Magnet: Christian Grascha, souveräne Größe der Liberalen in Südniedersachsen, ganz besonders aber im Landkreis Northeim. Dort beherrscht er die liberale Szene wie weiland ein Thorsten Wolfgramm die liberale Hochburg Göttingen. Grascha ist FDP-Chef im Landkreis Northeim. Spitzenmann seiner Partei in Einbeck, Parlamentarischer Geschäftsführer im Landtag, Landtagsabgeordneter über die Liste und Mitglied im Northeimer Kreistag. Dort hat er sein Bedeutungsprofil seit Jahren geschärft und immer neue Verbündete um sich gescharrt, Gruppenbildungen initiiert: Nicht allein seine Liebelei mit der Schwarz-SPD ist ihm gelungen. Der Liberal-Soziale Grascha hat sich weiterhin mit dem Alleinlokalpolitiker im Kreistag Marc Hainski von der Schrumpf GfE (Gemeinsam für Einbeck) verbandelt, Hainski eine politische Heimat gegeben. Sein jüngster Kooperationsclou gelang ihm mit dem Ex-AfD'ler Manfred Schön aus Northeim. Das Bild dokumentiert Grascha und Schön. Mit einem strahlenden Lächeln nahm der Liberale den geläuterten Schön am vorigen Freitag im Northeimer Kreistag unter seine Fittiche. Und Schön selbst: er führte sich mit seiner kurzen Jungfernrede im Kreistag ein. Natürlich mit seinem Spezialthema. Das ist die "Schulpolititik. Die kann er gut. Schön war mal Lehrer.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










8.12.2018 • 21:55 Uhr

Hotel nicht bezahlt, Zimmer verwüstet, Kissen und Decken gestohlen

Soeben berichtet die Polizei in Osterode folgenden Fall:
Zwei Gäste mieteten sich kürzlich zunächst für einige Tage in dem Osteroder Hotel, Hoelemannpromenade, ein, reisten aber in einer Nacht ab, ohne die Hotelrechnung zu begleichen. Bei der Überprüfung des Zimmers verschlug es der Hoteleigentümerin die Sprache. Nicht nur das die Gäste das Zimmer verwüstet und verschiedenes Mobiliar beschädigt hatten, sie hatten auch einige Einrichtungsgegenständen sowie Kopfkissen und Bettdecken mitgehen lassen. Der Schaden beläuft sich auf 400 Euro. Ein Strafantrag wurde seitens der Geschädigten bei der Polizei Osterode gestellt.US










8.12.2018 • 21:46 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Italiener (41) unter Drogen und betrunken am Steuer von der Polizei erwischt

Bei der Überprüfung eines Pkw-Fahrers, am späten Freitagabend im Hirschler Wegmann Clauthal Zellerfeld, stellte eine Funkstreifenbesatzung des Polizeikommissariats Oberharz bei einem 44-jährigen Fahrzeugführer drogentypische Auffälligkeiten fest. Es bestanden deutliche Anzeichen, dass der Fahrer unter dem Einfluss einer zum Führen eines Kraftfahrzeuges verbotenen Substanz stand. Ein durchgeführter Drogentest bestätigte den Verdacht. Dem Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen den aus Italien stammenden Fahrzeugführer wurden Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zur Sicherung des Verfahrens wurde eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro einbehalten.ots










8.12.2018 • 21:15 Uhr

Im Northeimer Kreistag aufgefallen: Kestners Provokation und Reaktionen

Eklat im Kreistag am gestrigen Freitag: Für die AfD tritt ihr Abgeordneter Jens Kestner aus Northeim ans Rednerpult. Er ist auch Bundestagsabgeordneter. Seine Begrüßungsfloskel wie immer, in einem Abschnitt provokativ und damit umstritten: Meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen, liebe Besucher und Medienvertreter ... das hört sich noch unverdächtig an. Dann aber: ...und ich begrüße die Vertreterin der "sozialistischen" Einbecker Morgenpost...

Sofort Protest in den Reihen des Kreistages. "Unglaublich!", "Unmöglich!" und weitere Zwischenrufe des Protestes und der Kritik. Als sich Kestner wieder an seinem Platz setzt holt Kreistagspräsidentin Frauke Heiligenstadt (SPD) aus. Sie ermahnt den Abgeordneten Kestner wie bereits in einer vorausgegangenen Sitzung,den Respekt zu wahren und Gäste des Kreistages nicht verunglimpfend zu kommentieren. Kestner kontert sofort, fällt der Vorsitzenden des Kreistages ins Wort. Dabei beruft er sich in seinen Zwischenrufen mehrfach auf Paragraph 5 des Grundgesetzes.
Hier zur Erklärung: Das ist das Grundrecht der Meinungsfreiheit: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern...". Einen offiziellen Ordnungsruf erhält der Abgeordnete Kestner von der Sitzungsleitung des Kreistages nicht. Aber Frauke Heiligenstadt kündigt angesichts des Hinweises auf die Meinungsfreiheit an: Ich werde das von der Kreisverwaltung juristisch prüfen lassen, ob ihre Anrede zulässig ist.

Die weiteren Reaktionen im Kreistag sind unterschiedlich: Abgeordneter Peter Traupe (Einbeck) strebt eilig zur Pressetribüne, solidarisiert sich mit der Lokalreporterin aus Einbeck. Ebenso Vize-Landrat Bernd von Garmissen, der in einer Sitzungspause des Kreistages demonstrativ allen Medienvertretern die Hand schüttelt. "Da will ich doch mal zeigen, wer auf ihrer Seite steht!" Später ist es die Abgeordnete von Bündnis90/Die Grünen Karin Pollock, die einen Redebeitrag aus Protest gegen Kestners Provokation nicht mit der üblichen Floskel "Liebe Kolleginnen und Kollegen!" beginnt, sondern distanziert und neutral mit "Meine Damen und Herren!". Und wiederum Peter Traupe noch einmal etwas später auf seinem Internetaccount bei Facebook: "Ich bin angeekelt".

Hintergrund: Auslöser der umstrittenen Anrede Kestners ist die seiner Meinung nach "politisch einseitige" und damit für ihn "tendenziöse Berichterstattung" in der von ihm angesprochenen Lokalzeitung.

Die Bilder dokumentieren den AfD-Abgeordneten Jens Kestner am Rednerpult im Northeimer Kreistag und den CDU-Abgeordneten Bernd von Garmissen an der Pressetribüne.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














8.12.2018 • 20:33 Uhr

Der Geschenke-Tipp für Südniedersachsen: „Kleine Landeskunde Südniedersachsen“ als Geschenk

Wir leben hier in der Region - vielleicht schon immer, vielleicht erst seit kurzem. Und doch wissen wir oft nicht viel über unsere direkte Umgebung. Wie ist die Region entstanden, wie war die historische Entwicklung und welche Besonderheiten hat sie zu bieten? Aber auch: Welche Menschen leb(t)en hier?
Über all dies gibt die „Kleine Landeskunde Südniedersachsen“ einen breiten Überblick. Das Buch umfasst ein Gebiet von Bodenwerder im Norden bis Staufenberg im Süden, vom Harz über die Leine bis zum Solling. Auf 272 Seiten wird die Region Südniedersachsen in vielen farbigen Bildern, Grafiken und leicht lesbaren Texten vorgestellt. Auch die Frage nach Ausflugszielen und besonderen Orten kann mit Hilfe der „Kleinen Landeskunde Südniedersachsen“ beantwortet werden.
Ein schönes Geschenk für alle, die in Südniedersachsen leben oder gelebt haben.
Der Verkaufspreis liegt bei 19,80 Euro. Die Kleine Landeskunde ist überall im Buchhandel erhältlich. Weitere Informationen unter www.landeskunde-suedniedersachs

red/fis










8.12.2018 • 20:30 Uhr

Blitzeinbruch in Tankstelle - Radelnder Einbrecher mit Rucksack erbeutet Tabakwaren

Am frühen Freitagmorgen kam es in Aerzen bei Hameln zu einem Blitzeinbruch in eine Tankstelle am Reherweg. Gegen 01.30 Uhr wurden das Betreiberehepaar, das über dem Verkaufsraum der Tankstelle wohnt, durch das Auslösen des Alarms geweckt. Als die ersten Polizeibeamten kurze Zeit später an der Tankstelle eintrafen, stellten sie einen Einbruch fest. Eine Glasscheibe zum Verkaufsraum war eingeschlagen und diverse Tabakwaren aus dem Kassenbereich entwendet worden. Das 77 Jahre alte Betreiberehepaar gab an, unmittelbar nach der Alarmauslösung einen augenscheinlich männlichen Radfahrer vom Tankstellengelände fahren gesehen zu haben, der sich in Richtung Gellerser Straße entfernt habe. Der Mann habe einen Rucksack getragen. Der Sach- und Entwendungsschaden beträgt mehrere tausend Euro.ots










8.12.2018 • 15:21 Uhr

Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hildesheim wegen Steuerhinterziehung gegen Polen endlich vollstreckt

Eine Bundespolizeistreife kontrollierte Donnerstagnacht gegen 02:10 Uhr einen in Richtung Berlin fahrenden VW Transporter auf dem Rastplatz Frankfurter Tor. Bei der Überprüfung einer 52-jährigen Mitreisenden stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Hildesheim im November 2017 einen Haftbefehl gegen die polnische Staatsangehörige erlassen hatte.

Das Amtsgericht Hildesheim hat die Gesuchte im März 2015 wegen Steuerhinterziehung in vier Fällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 7.000 Euro oder ersatzweise 175 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Hiervon hatte die Gesuchte noch 4.680 Euro sowie eine Restgeldstrafe von 20 Euro und 395,90 Euro Kosten zu begleichen.

Durch Zahlung der geforderten Geldstrafe nebst Kosten in Höhe von insgesamt 5.095,90 Euro konnte die Verurteilte die Ersatzfreiheitsstrafe von 117 Tagen abwenden und konnte die Dienststelle wieder verlassen.ots











8.12.2018 • 15:18 Uhr

Northeim: Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Kind

Gestern um 13.15 Uhr wurde ein Kind von einem Pkw in der Scharnhorststraße in Northeim erfasst, als dieses im Laufschritt hinter verkehrsbedingt wartenden Autos hervorkam, um die Straße zu überqueren. Das Kind wurde bei dem Zusammenprall mit dem Pkw schwer verletzt. Es wurde dem Universitäts-Klinikum in Göttingen zur weiterem medizinischen Versorgung zugeführt.schlar










8.12.2018 • 15:15 Uhr

Überfall auf Geldinstitut in Elliehausen - Polizei fahndet mit Bildern aus Überwachungskamera nach flüchtigem Räuber

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera (siehe Anhang) fandet die Polizei nach einem unbekannten Räuber, der am vergangenen Mittwochmorgen (05.12.18) gegen 08.50 Uhr ein Geldinstitut im Göttinger Ortsteil Elliehausen überfallen hat (wir berichteten). Bei der Tat erbeutete der maskierte Unbekannte einen kleineren vierstelligen Geldbetrag.

Im Zuge der ersten Ermittlungen hatte die Polizei am Mittwoch im Laufe des Tages einen zunächst mutmaßlich Verdächtigen vorläufig festgenommen. Der Tatverdacht gegen den Mann aus dem Landkreis Göttingen konnte aber schließlich in Gänze ausgeräumt werden. Er wurde daraufhin unverzüglich nach Hause entlassen.

Als besonders markant bewerten die Ermittler des 2. Fachkommissariats den schwarz-weißen Rucksack, den der gesuchte Unbekannte bei der Tat mitführte.

Sachdienliche Hinweise werden von der Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegengenommen.jk/Foto: Polizei










8.12.2018 • 15:10 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Treckerreifen zerstochen

Auf dem Grundstück eines landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemarkung, In den Abtshöfen, am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld beschädigten Unbekannte vorsätzlich zwei Reifen eines im Nachtzeitraum abgestellten Traktors. Nach ersten Schätzungen entstand Sachschaden von rund 1.700 Euro. Der Tatzeitraum erstreckt sich zwischen Freitag, 18:00 Uhr und Samstag, 07:30 Uhr. Zeugenhinweise zu verdächtigen Personen oder sonstige sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Oberharz entgegen.ots










8.12.2018 • 15:07 Uhr

Diebstahl von Zigarettenstangen in Bad Harzburg - Wer hat die Frau schon mal gesehen?

Am 23. Juli 2018 um 15.27 Uhr, betrat eine bislang unbekannte männliche Person den Bad Harzburger Getränkemarkt in der Mathildenhütte, sah sich um und verließ diesen nach Kauf einer Flasche Mineralwasser kurz darauf wieder.

Wenige Minuten später erschien eine bislang ebenfalls unbekannte weibliche Person im Außenbereich des Marktes und lenkte die allein anwesende Verkäuferin ab.

Währenddessen betrat erneut die eingangs erwähnte männliche Person die Verkaufsräume, begab sich gezielt hinter den Verkaufstresen, entnahm einen in diesem Bereich abgestellten Karton mit Zigarettenstangen im Wert von ca. 1.200 Euro und verließ anschließend das Gebäude; kurz darauf folgte ihm die weibliche Person, ohne etwas erworben zu haben.

Beide verließen das Gelände in der Folge mit einem grünen Pkw Nissan Almers Tino, dessen Kennzeichen nicht zu erkennen ist.

Die beiden Tatverdächtigen sowie das benutzte Fahrzeug wurden von der installierten Videoüberwachungsanlage aufgenommen und von dem entstandenen Material entsprechende Lichtbilder angefertigt.

Die Polizei Bad Harzburg bittet Personen, die Angaben zur Identität der auf den Lichtbildern abgebildeten Personen sowie zum bei der Tat benutzten Fahrzeug machen oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05322/91111-0 zu melden.ots/Foto: Polizei










8.12.2018 • 15:01 Uhr

Forschungsprojekt Eco Bus für Südniedersachsen: ZVSN verwundert über Aussagen von Max-Planck-Professor Herminghaus

Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) hat sich zu umstrittenen Aussagen des Max-Planck-Instituts für Selbstorganisation (MPIDS) zum Forschungsprojekt Eco Bus zu Wort gemeldet:

"Ich bin sehr verwundert, dass Prof. Dr. Stephan Herminghaus vor Ende der Pilotphase unabgestimmt mit dem ZVSN ein Resümee zum Forschungsprojekt EcoBus zieht. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Landkreis Göttingen von Anfang an eine gründliche Evaluierung gefordert hat nach Beendigung der Pilotphase. Erstaunlich finde ich die Aussage, dass von Anfang an klar war, dass der EcoBus sich nicht trägt im ländlichen Raum. Dies wurde vom MPIDS nie so dargestellt in der Öffentlichkeit, die naheliegende Vermutung, die sich in den ersten Auswertungen zeigt, wurde eher von Praktikern aus dem Verkehrsbereich so eingeschätzt. Das der EcoBus sehr gut angenommen wird ist erfreulich, aber auch nicht verwunderlich: es ist im Augenblick einfach formuliert ein günstiges Taxi. Das löst unsere Probleme im ländlichen Raum leider nicht. Am Ende muss ein ÖPNV auch finanzierbar sein.
Aus Sicht des ZVSN werden wir die vollständige Evaluierung abwarten und dann in den zuständigen politischen Gremien entscheiden, welche Elemente des Projektes insbesondere mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit mittelfristig umgesetzt werden oder ob andere ÖPNV-Modelle zum Tragen kommen", Christel Wemheuer, 1. Kreisrätin Göttingen, Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung.

Der ZVSN kooperiert als Aufgabenträger des ÖPNV beim Forschungsprojekt Eco Bus eng mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig, der sich wie folgt positioniert:

Der Regionalverband Großraum Braunschweig wies in seiner Stellungnahme darauf hin, dass der Einsatz des EcoBusses im Landkreis Goslar von vornherein auf etwa ein halbes Jahr ausgelegt gewesen sei und insofern zu Ende Februar auslaufen würde. Fritz Rössig, zuständiger Abteilungsleiter beim Regionalverband: „Die Menschen nutzen den EcoBus nach einer Anlaufphase nun immer häufiger, wir haben bislang viele erfreuliche Einschätzungen erhalten. Gleichzeitig müssen wir aber schon jetzt feststellen, dass die vom EcoBus gegenwärtig im Harz bediente Fläche sehr groß ist und die Fahrgäste bei stärkerer Nachfrage längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen“. Während des Pilotzeitraumes sind mehrere Befragungen vorgesehen, die anschließend ausgewertet werden sollen. Damit erhoffen sich ZVSN und Regionalverband wichtige Schlussfolgerungen für die weitere Ausgestaltung der so genannten „on demand Verkehre“. „Wichtig sei vor allem die Möglichkeit verbindlicher Vorbestellungen über einen längeren Zeitraum hinaus und eine stärkere Verknüpfung zu bestehenden Linienverkehren von Bus und Bahn. „Hier gilt es Parallelverkehre zu vermeiden und damit auch die Wirtschaftlichkeit des Systems insgesamt zu verbessern“ so Rössig.red/Foto: Thomas Fischer










8.12.2018 • 14:56 Uhr

SPD blickt auf gelungenen Jahresabschluss zurück - 100 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt

Kürzlich haben Mitglieder und Freunde des SPD-Ortsvereins gemeinsam das Jahr ausklingen lassen. In Köhlers Landgasthaus trafen sich neben Mitgliedern auch Bürgermeisterin Franziska Schwarz, MdL Uwe Schwarz sowie Vertreterinnen und Verteter des Vorstands und der Stadtratsfraktion. Insgesamt waren über 40 Personen anwesend.

Geehrt wurden Hans-Peter Kliesch und Brigitte Müller für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft. "Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Treue gehören zu den Höhepunkten in der Parteiarbeit der Sozialdemokratie. So lange Zeit durch Höhen und Tiefen zu gehen und der Partei die Stange zu halten ist nicht selbstverständlich", so Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach.

Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat die Gelegenheit genutzt und in Gesprächen über aktuelle Themen aus der Stadt berichtet. Dabei hat sie intensiv dafür geworben, sich die Pläne für die Landesgartenschau, die noch bis zum 10. Dezember in der Paracalsus-Klinik einsehbar sind, anzusehen.

Uwe Schwarz wiederum konnte einiges aus Hannover und Berlin berichten, dabei ging er auf die nach wie vor nicht zufriedenstellende Gesamtperformance der Bundes-SPD ein. Gleichzeitig betonte er die Leistungen der SPD in Niedersachsen, informierte über die Umstellung auf Ausbildung ohne Schulgeld und die Krankenversorgung im ländlichen Raum.

Das Foto zeigt von links nach rechts Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach, Brigitte Müller, Hans-Peter Kliesch, Bürgermeisterin Franziska Schwarz und MdL Uwe Schwarz, die Aufnahme stammt vom SPD-Ortsverein.
red











7.12.2018 • 11:50 Uhr

Um 9 Uhr: Unter Drogeneinfluss mit dem Auto in Einbeck unterwegs und erwischt

Am Donnerstag musste sich ein 22 jähriger Einbecker Pkw Fahrer gegen 09.00 Uhr in der Papenstraße in Einbeck einer Verkehrskontrolle der Polizei unterziehen. Da der junge Mann hierbei Verhaltensweisen an den Tag legte, die auf einen Drogenkonsum schließen liessen, wurde ein Drogentest gemacht. Dieser verlief positiv. Der Betroffene hatte Cannabisprodukte konsumiert. Ihm wurde ein Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Neben einer Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige erwartet ihn auch eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.pap










7.12.2018 • 11:46 Uhr

Atommeiler: Friktion eines Überstromventils

Umweltministerium: Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde



Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde wurde von der Betreiberin des Kernkraftwerks Grohnde (KWG), der PreussenElektra, heute (Freitag) fristgerecht über ein meldepflichtiges Ereignis informiert.

Bei einer wiederkehrenden Prüfung wurde festgestellt, dass ein Überströmventil nicht vollständig öffnete, da der Ventilhubweg eingeschränkt war. Nach der atomrechtlichen Meldeverordnung wurde das Ereignis als Meldung nach Kategorie N (Normal) 2.1.6 und in INES 0, das heißt unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala zur sicherheitstechnischen Bewertung von Vorkommnissen, eingestuft.

Das Ventil hat unter anderem die Aufgabe, bei solchen wiederkehrenden Prüfungen das Kühlmittel statt in den Reaktorkühlkreislauf wieder zurück in den Flutbehälter zu führen. Das Ministerium wird das Vorkommnis auch im Hinblick auf die im Kraftwerk vorhandenen Arbeitsanweisungen auswerten. Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf den bestimmungsgemäßen Betrieb der Anlage und war ohne sicherheitstechnische Bedeutung.red/Foto: Thomas Fischer












7.12.2018 • 11:42 Uhr

Ausbau der Wiesenstraße in Uslar: Geänderte Verkehrsführung in der Vorweihnachtszeit und über die Feiertage

Nach einer Abstimmung mit der Stadt Uslar und einigen in der Wiesenstraße ansässigen Gewerbeunternehmen, soll nun vorerst in der gesamten Wiesenstraße einen Zweirichtungsverkehr ermöglicht werden.
Die Verkehrsführung für den Zweirichtungsverkehr wird am kommenden Montagmorgen (10.12.2018) eingerichtet und im Laufe des Vormittages in Betrieb genommen.
Die Verkehrsführung wird dann zunächst einschließlich 7. Januar 2019 so erfolgen. Auch im Bereich der Tankstelle und des Waschparks kann dann ein Begegnungsverkehr stattfinden. Die Regelung soll insbesondere die Erreichbarkeit der Märkte in der für den Handel sehr wichtigen vorweihnachtlichen Zeit erleichtern. Die gegenwärtig eingerichtete Einbahnstraßenregelung zwischen der Alleestraße und dem neu hergestellten Kreisverkehrsplatz Mühlenstraße wird damit vorerst beendet.
Je nach Witterung, muss nach dem 7. Januar 2019 jedoch erneut mit Verkehrseinschränkungen im Bereich der Tankstelle und des Waschparks gerechnet werden.
Zu Jahresbeginn wird hierzu erneut eine gesonderte informiert werden. Die Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung gebeten.lpd












7.12.2018 • 11:41 Uhr

Gandersheim: Versuchtes Tötungsdelikt: Es war eine Beziehungstat- Migrantenhintergrund - das alles bestätigt die Polizei

Bei der nächtlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in Bad Gandersheims Innenstadt, die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeleiktes (wir berichteten),handelt es sich nach bestätigten Recherchen unserer Redaktion um eine Beziehungstat. Es ging um eine Frau. Ein 21-jähriger Mann aus Osterode soll letzte Nacht versucht haben,,mit einem deutschen Auto , einen 35-Jährigen aus Bad Gandersheim zu überfahren. Bestätigt ist, dass bei den Kontrahenten ein Migrationshintergrund vorliegt. Der mutmaßliche Täter sitzt zur Stunde in einer Zelle im Polizeikommissariat in Bad Gandersheim. Er wird weiter vernommen. Das Fahrzeug, das beim Tötungsversuch im Rückwärtsfahren beschädigt wurde, ist beschlagnahmt.
red/fis










7.12.2018 • 11:39 Uhr

Versuchtes Tötungsdelikt - Attacke mit dem Auto - Opfer unverletzt - Täter festgenommen

)In der Nacht zumheutigen Freitag kam es in der Innenstadt von Bad Gandersheim zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 21 Jahre alter Mann aus Osterode versuchte mehrfach mit seinem Pkw einen 35-jährigen Bekannten nach vorangegangenem Streit vor dessen Haustür zu überfahren. Dabei prallte der Fahrer mit seinem Pkw gegen die dortige Hauswand. Dem Opfer gelang es, sich mit einem Sprung zur Seite zu retten. Anschließend setzte der Täter mit seinem Fahrzeug zurück und stieß dabei gegen einen unbeteiligten, geparkten Pkw, der dadurch ebenfalls beschädigt wurde. Danach fuhr der 21-jährige erneut auf seinen Bekannten zu, der sich wiederum retten konnte. Der 35-jährige Bad Gandersheimer wurde durch diesen Angriff nicht verletzt. Anschließend fuhr der Täter davon und konnte an der Wohnung seiner getrennt lebenden Ehefrau in Bad Gandersheim vorläufig festgenommen werden. Im Laufe des Tages wird die Staatsanwaltschaft Braunschweig über die Antragstellung zu einem möglichen Untersuchungshaftbefehl entscheiden. Die Ermittlungen dauern an.mn











7.12.2018 • 11:38 Uhr

Blitzgespräch mit Roy Kühne:“Höre mir jetzt Kandidaten an - Merz-Votum der CDU- Kreismitglieder für mich nicht bindend,aber...“

Zur Minute beginnt in Hamburg der CDU-Wahlparteitag zur Bestimmung eines Nachfolgers/Nachfolgerin für Angela Merkel als Bundesvorsitzender der CDU. Digital fragten wir gerade Dr.Roy Kühne, CDU Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter und Delegierter in Hamburg:“Wen werden Sie wählen?“Kühne: „Jetzt werde ich mir alle Kandidaten und Kandidatin anhören. Jeder darf 15 Minuten reden.“ Kühnes Kreisverband Northeim hatte vorigen Sonntag bei einem politischen Schnellimbiss mit 50 CDU-Mitgliedern ein knappes Stimmungsbild pro Friedrich Merz abgegeben. Frage: Werden Sie für Herrn Merz stimmen?Kühne: „Ich weiß noch nicht. Erst einmal alle Vorstellungen abwarten. Das Votum meines Kreisverbandes ist ein Stimmungsbild, aber nicht bindend.“
Heute um 16.30 Uhr wird die Merkel-Nachfolge feststehen - und der CDU stehen unruhige Zeiten bevor. red/fis










7.12.2018 • 11:37 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 50. Kalenderwoche

In der Woche vom 10. bis 16. Dezember 2018 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 10. Dezember: Raum Uslar und Raum Bodenfelde
Dienstag, 11. Dezember: Raum Dassel
Mittwoch, 12. Dezember: Raum Kalefeld
Donnerstag, 13. Dezember: Raum Hardegsen
Freitag, 14. Dezember: Raum Einbeck

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer











7.12.2018 • 07:34 Uhr

Umstrittene Grundsteuererhöhung in Bad Gandersheim spaltet die Meinungen - SPD erntet Widerspruch

Anmerkungen von Claus König zu SPD-Positionen „Steuererhöhungen sollen geringer ausfallen“

Kürzlich war hier exklusiv und aktuell ist zu lesen, dass die SPD zum Haushaltsentwurf von Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) steht. Dazu hat sich jetzt Claus König aus Clus zu Wort gemeldet. Hier sein Debattenbeitrag:

König: Gerade die noch jungen SPD-Ratsmitglieder, die in dieser Mitteilung erwähnt werden, sollten doch weitsichtiger sein. Denn die Schuldenpolitik, die in Bad Gandersheim seitens der SPD und ihrer Bürgermeisterin betrieben wird, geht ausschließlich zu Lasten der jungen Generation! Die Grundsteuererhöhung ist aber definitiv der falsche Weg, einen ausgeglicheneren Haushalt zu erreichen! Sehr negativ stößt dabei auf, dass für die Grundsteuererhöhung einmal mehr damit geworben wird, dass damit unter anderem in die Ortsteile investiert werden könne, was auch in der Vergangenheit schon geschehen sei. Doch ich frage mich, was dort angekommen sein soll? Im Gegenteil: Nehmen wir als Beispiel die Grundschule, hier wurden die Außenstellen (Dankelsheim und Altgandersheim) geschlossen, wieder zu Lasten der Kinder aus den Dörfern der Heberbörde. Die Schulgebäude wurden verkauft und dann hat man bemerkt, dass in dem Schulgebäude der Grundschule Bad Gandersheim der Platz nicht ausreicht. Weitsicht sieht anders aus!

Auch der Hochwasserschutz soll mit der Grundsteuererhöhung vorangetrieben werden. Doch wenn die Verfasser des Artikels in der Finanzausschusssitzung ihr Mandat wahrgenommen hätten, würden sie so nicht argumentieren: Als die CDU für die Haushalte 2019 und 2020 je 50000 Euro für den Hochwasserschutz in der Heberbörde einstellen wollte, hat die SPD das vehement abgelehnt.

Besonders auffällig ist aber, dass zur Grundsteuer A gar keine Aussage kommt. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass die Mehrbelastung „für die Menschen in unserer Stadt“ durch die Erhöhung der Grundsteuer B bei im Schnitt 20 bis 80 Euro liegen wird. Und was ist mit der Belastung der Landwirte durch die Erhöhung der Grundsteuer A? Hier wird klar verschwiegen, dass auf einen landwirtschaftlichen Betrieb zusätzliche Kosten im drei- bis vierstelligen Bereich zukommen! Auch sind hier keinerlei Gegenleistungen der Stadt zu erkennen. Der Wegebau und die Erschließung der Grundstücke obliegen den Feldmarkinteressenschaften. Allerdings betont man bei jeder Gelegenheit, wie schön doch die Wanderwege in den Feldmarken sind.
Scheinbar scheint all dies die SPD und ihre Bürgermeisterin ja in keinster Weise zu interessieren." Claus König/Foto: Thomas Fischer












7.12.2018 • 07:27 Uhr

Festnahme von drei tatverdächtigen Albanern nach Auffinden von Kokain - Acht"Bobbles" im Mund versteckt

Polizisten mussten bei einem der mutmaßlichen Täter Widerstand brechen - Drogenhandel dient der Geldbeschaffung

Nach intensiven Ermittlungen gelang es den Beamtinnen und Beamten des Fachkommissariats 2 der Polizeiinspektion Goslar am Mittwoch, gegen 13:40 Uhr, drei tatverdächtige und in Salzgitter wohnhafte albanische Staatsangehörige im Alter von 17, 20 und 33 Jahren, die mit ihrem Fahrzeug im Bereich Feldstraße unterwegs waren, vorläufig festzunehmen.

Im Rahmen der sich anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen konnten im Mundraum des 20-jährigen Tatverdächtigen insgesamt acht sogenannte Bobbles mit Kokain aufgefunden.

Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, wobei er sich leicht im Gesicht verletzte, während sich die beiden 17 und 33 Jahre alten Tatverdächtigen hingegen widerstandslos festnehmen ließen. Die eingesetzten Beamten blieben glücklicherweise unverletzt. Die Festgenommenen stehen nach bisherigen Ermittlungen im Verdacht, in Goslar mit Kokain Handel getrieben zu haben. Das alles dient der illegalen Geldbeschaffung.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde der 17-jährige Tatverdächtige nach seiner Vernehmung sowie Durchführung der erforderlichen Maßnahmen entlassen und dem Jugendamt des Landkreises Goslar übergeben.
Die 20 und 33 Jahre alten Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatanwaltschaft Braunschweig am Donnerstag dem Haftrichter des Amtsgerichts Braunschweig vorgeführt.ots











7.12.2018 • 07:21 Uhr

Senior (82) verwechselt Gas und Bremse - mindestens 10.000 Euro Schaden

Soeben berichtet die Polizei in Holzminden/Höxter folgenden Vorfall:
Am Mittwoch, gegen 13:08 Uhr, kam es im Vogelreichsweg in Bad Pyrmont im Bereich einer Fachklinik zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Geländewagen. Der 82-jährige Fahrzeugführer aus dem Ruhrgebiet verwechselte beim Einparken in eine Parklücke auf dem Klinikparkplatz Gas- und Bremspedal seines Mercedes ML, sodass er - anstatt auf dem Stellplatz stehenzubleiben - beschleunigt geradeaus weiter durch einen Busch einen kleinen Abhang hinunterfuhr. Im Anschluss führte die Fahrt des Geländewagens durch einen weiteren Busch quer über den Vogelreichsweg. Danach touchierte der Pkw einen am Straßenrand stehenden Baum leicht und kam schließlich auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Der Mann blieb unverletzt. Der Mercedes des Mannes wurde erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit, sodass von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgegangen werden kann. Die Schäden an der Bepflanzung werden auf ca. 1000 Euro geschätzt. Glücklicherweise wurden durch die "Irrfahrt" keine Personen gefährdet. Im Rahmen der Unfallaufnahme entstand der Verdacht, dass der Mann altersbedingte Probleme mit seinem rechten Bein haben könnte. Durch die aufnehmenden Beamten wurde ein entsprechender Bericht an die Führerscheinstelle gefertigt. Gesamtschaden rund 10.000 Euro.ots










7.12.2018 • 07:16 Uhr

Schwarzbart-Mann trickst Senior aus - Alter Mann übergibt Geld an unbekannten Abholer

Enkeltrickbetrüger in Dransfeld/Südniedersachsen aktiv - Polizei bittet um Hinweise

Nach dem Anruf eines Enkeltrickbetrügers hat ein Senior in Dransfeld (Landkreis Göttingen) am Donnerstag (06.12.18) im Laufe des Vormittags ersten Informationen zufolge vermutlich einen größeren Geldbetrag an einen unbekannten Mann übergeben.

Die Übergabe spielte sich in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr im Bereich der Heinrich-Sohnrey-Straße in Dransfeld (Kreis Göttingen) ab. Die Polizei Hann. Münden bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise aus der Bevölkerung. Der unbekannte Geldabholer soll ca. 20 bis 30 Jahre alt und ca. 170 bis 175 Zentimeter groß gewesen sein. Er hatte einen schwarzen Bart und war von kräftiger Statur.

Zeugen, die den beschriebenen Mann oder auch verdächtige Fahrzeuge zur genannten Zeit im Bereich der Heinrich-Sohnrey-Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 05541/9510 bei der Polizei Hann. Münden zu melden.jk










7.12.2018 • 07:11 Uhr

Nachts "Planenschlitzer" an der A 7 bei Seesen - Unbekannte stehlen 500 neue Autoreifen von LKW-Anhänger

Auf dem Parkplatz "Schwalenberg" an der A 7 haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag (05.12.18) die Plane eines LKW-Anhängers an mehreren Stellen aufgeschlitzt und anschließend die komplette Ladung gestohlen. Insgesamt fehlen ca. 500 neue Reifen der Marke "Good Year" im geschätzten Gesamtwert von ca. 50.000 Euro.

Und wieder hat kein Mensch etwas davon mitbekommen...

Der LKW-Fahrer schlief zur Tatzeit im Führerhaus. Er bemerkte den Diebstahl nach eigenen Angaben erst am Morgen während der Abfahrtkontrolle. Hinweise auf die Täter gibt es zurzeit nicht. Wie sie das umfangreiche Diebesgut abtransportiert haben, ist noch unklar. Es wird aber davon ausgegangen, dass ein größeres Fahrzeug zum Einsatz gekommen sein muss. jk










7.12.2018 • 07:06 Uhr

Gandeon-Kino: Gestern kam der Nikolaus - heute kommt der Nussknacker!

Es ist die Geschichte vom Land der Schneeflocken, Blumen und Süßigkeiten. Und den allerlei seltsamen Bewohnern: Eine schöne Geschichte, passend in diese Zeit: "Der Nussknacker un d die vier Reiche". Ab heute zu sehen im kultigen Gandeon-Kino in der Maruienstraße im südniedersächsischen Bad Gandersheim. Nirgends in Südniedersachsen ist Kino so einmalig wie in der Roswithastadt. Die weiteren Streifen hat Kino-Chefin Dr. Trude Poser auf dem traditionellen kleinen und großen Papierplänen (in eosin-Farbe) und auf unserer Grafik dokumentiert. Schauen Sie/schaut Ihr selbst. Aussuchen und ab heute ist ultimative Kino-Zeit; vorher natürlich Stippvisite auf einem der diversen Weihnachtsmärkte. Viel Gandeon-Vernügen - das nette K-Team ist vorbereitet, freut sich auf neue und alte Freunde des großen Leinwandvergnügens. red/Foto: Thomas Fischer












7.12.2018 • 06:46 Uhr

Das hat Tradition und gefällt: Weihnachtsdarbietung der Museumsfreunde

Montag das gemütliche Treffen im Biedermeierzimmer des Museums unterm Rathausdach

Wie schon seit mehr als zehn Jahren veranstalten auch in diesem Dezember des Jahres 2018 die Museumsfreunde für alle Gandersheimer und ihre Gäste einen weihnachtlichen Abend im Biedermeierzimmer des Stadtmuseums. Dieses Mal ist es der 10. Dezember, ein Montag.
Ein ganz besonderes Programm erwartet die Gäste. Fleißige Bäckerinnen werden bis dahin für leckere Plätzchen und vielfältige Kekse sorgen. Alle Naschkatzen können sich schon darauf freuen. Damit die Kehlen nicht trocken und die Glieder warm bleiben, wird auch ein schmackhafter Glühwein gereicht.
Doch nicht nur Kulinarisches wird geboten. Neben dem Leib sollen auch Seele und Herz nicht zu kurz kommen. Einige der Museumsfreunde werden - wie in den vergangenen Jahren - kleine Gedichte, winterliche Kurzgeschichten und lustige Verse vortragen. Wer aus dem Publikum ebenfalls etwas beitragen möchte, kann dies spontan an dem Abend tun. Hauptattraktion sind jedoch bei dieser Veranstaltung Kinder der Freien Schule Heckenbeck, die vor den Gästen auftreten werden. Was werden sie darbieten? Das ist streng geheim. Auch die Museumsfreunde wissen es nicht. Sicherlich wird es etwas Überraschendes sein. Wir sind alle sehr gespannt . Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr im Biedermeierzimmer des Museums. Der Eintritt ist natürlich wie immer frei.
Termin also nicht vergessen: Montag 10. Dezember 2018. Die Museumsfreunde freuen sich auf alle Gäste.
red/fis/Foto: Museumsfreunde










6.12.2018 • 21:57 Uhr

Passend zum heutigen Tag: Maler Schreiber wieder als Nikolaus unterwegs

Wer am späten Donnerstagnachmittag in unserem schönen Bad Gandersheim unterwegs war, hat vielleicht einen weißen Seat Kombi des Malerbetriebes Schreiber bemerkt, aus dem anstatt des freundlichen Malermeisters Michael Schreiber plötzlich der Nikolaus grüßte.
Wer aber denkt, der Bärtige hätte umgeschult der irrt.

Bereits seit einigen Jahren ist es zur Tradition geworden, dass Michael Schreiber im Integrationskindergarten der Lebenshilfe in der Heckenbecker Straße als Nikolaus aufläuft.
Auch in diesem Jahr hatte das Team vom Malerbetrieb Schreiber wieder zahlreiche bunte Naschtüten in mühevoller Kleinarbeit bestückt und verziert, die der Chef heute höchstpersönlich den Kindern schenkte. 
Zur Nikolausfeier im Integrationskindergarten waren auch die Eltern eingeladen und freuten sich mit ihren Kindern, als um 16 Uhr ein freundlicher Nikolaus den Kindergarten betrat.
Der weißbärtige Gabenbringer wurde zunächst mit “Lasst uns froh und munter sein“ begrüßt und durfte sich, gezeichnet vom langen Wandern, auf den extra für ihn bereitgestellten Sessel setzen.
Die Kinder sangen, tanzten und reimten, ganz zur Freude des Nikolauses, der die ihm vorgelegten Fortschritte der einzelnen Gruppen verlas.

„Maulwürfe“, „Spatzen“ und Krippenkinder seien sehr hilfsbereit und spielen ganz toll zusammen. Beim Basteln mit Schere und Kleber entstehen wahre Kunstwerke. Davon konnte sich der Nikolaus natürlich vor Ort selbst überzeugen.
Aber dann kam es endlich zum wichtigsten Teil des Besuchs, denn jetzt bekam jedes Kind die leckere Überraschung aus dem Jutesack. 
Nachdem sich alle artig bedankt hatten, wollten die Eltern natürlich noch ein Foto ihrer Kinder mit dem Nikolaus machen, um den Nachmittag in guter Erinnerung zu behalten.


Auf die üblichen Fragen freute sich Michael Schreiber schon: „Wo kommst du denn her?“ „Bist du den weiten Weg zu Fuß gelaufen?“ „Wo gehst du denn jetzt hin?“ Auch hier war der Malermeister im Nikolauskostüm sehr kreativ und beantwortete alle Fragen zur vollen Zufriedenheit der Kinder.
Ein kleiner Junge brachte den Nikolaus noch zur Tür und freute sich, dass es nicht regnet, denn sonst würde der Nikolaus ja ganz nass.
Abschließend lobte Michael Schreiber nochmal die tolle Arbeit die dort im Kindergarten vom ganzen Team geleistet wird und freut sich schon auf´s nächste Jahr, denn da wird er ganz bestimmt wieder als Nikolaus dabei sein.
red/Fotos: Marc Reiser












6.12.2018 • 21:09 Uhr

„Harz-nah-dran“ - Mit dem "ÖPNV", das sind Busse und Bahnen, den Harz entdecken

Zweckverband Verkehrsverbund Sü-Niedersachsen (ZVSN)-Marketingkampagne wirbt für mehr Fahrgäste im Südharz

Mit einer heute in Walkenried vorgestellten Marketingkampagne will der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) auf das aufgewertete Linienbus-Angebot im Südharz hinweisen und neue Fahrgäste gewinnen. Unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Verkehrsunternehmen und Verbänden hat der ZVSN unter anderem einen der Kampagne angepassten Linienbus vorgestellt, der in den kommenden Wochen insbesondere in den Bereichen Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Walkenried und Braunlage unterwegs ist.

Bereits seit einigen Tagen befinden sich an verschiedenen Straßen im Südharz „Hingucker-Motive“, die auf die Kampagne unter dem Thema „Harz-nah-dran“ für mehr Fahrten im Linienbus werben. „Wir wollen für unser Anliegen, einer umweltfreundlichen Mobilität auch jene Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren, die derzeit noch nicht zu unserer Kundschaft zählen. Mit der Website www.harz-nah-dran.de zeigen wir, dass wir in der Region - was die Angebote betrifft - in den letzten Monaten schon einiges auf den Weg gebracht haben. Nun geht es darum, dass die zusätzlichen Fahrten auch genutzt werden“, so Michael Frömming, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer.

Zu den Zielgruppen der Marketingkampagnen zählen auch Touristen, die mit den zusätzlichen Angeboten die Reize der Region ohne den eigenen Pkw noch komfortabler erkunden können. Ein eigens produzierter Video-Clip, der ab sofort unter anderem über die sozialen Medien geteilt wird, weist hierzu eindrucksvoll hin. Für den ZVSN spielen die touristischen Verkehre insbesondere auch mit Blick auf die derzeit geführte Diskussion zur Einführung von HATIX in den Kommunen entlang der Buslinien eine wichtige Rolle.

„Wir machen nicht am Südharz Halt mit unseren Bemühungen für eine klimafreundliche Mobilität in unserer Region. In den kommenden Monaten starten auch in anderen Bereichen der Landkreise Göttingen und Northeim Kampagnen für unsere neuen Angebote“, so Christel Wemheuer, Göttingens 1. Kreisrätin und Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung.
Die neue ZVSN-Marketingkampagne im Südharz flankiert die Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bahn AG, dem Nationalpark Harz und verschiedener Umweltverbände, die seit vielen Jahren unter dem Motto „Fahrtziel Natur“ den Harz bundesweit als Reiseziel zum „Urlaub ohne Auto“ bewirbt.

Weitere Informationen zu den zusätzlichen Fahrten-Angeboten im ZVSN-Gebiet entnehmen Sie bitte auch unserer Pm vom 04.12.18 auf www.zvsn.de. Dort ist auch der neue Werbeclip ersichtlich.

Zum Bild: Teilnehmer der Kick-Off-Veranstaltung in Walkenried mit Dr. Friedhart Knolle – Nationalpark Harz (3. vr), Christel Wemheuer – Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung (4. vr), Michael Frömming – Geschäftsführer des ZVSN (6. vr), Ute Reuter-Tonn – Marketing ZVSN (7.vr). Foto: ZVSN











6.12.2018 • 14:00 Uhr

A7: Ein Auto rasselt ins nächste - Schadensträchtige Unfälle - Ein Schwerverletzter

Amheutigen Donnerstag gegen 03:00 Uhr ereigneten sich auf der A7, Fahrtrichtung Norden, kurz hinter dem Autobahndreieck Salzgitter zwei Unfälle. Dabei wurden drei Personen verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden.

Den Ermittlungen zufolge hielt ein 57-jähriger Fahrer eines mit Milch-Tetrapacks beladenen Sattelzuges kurz hinter dem Salzgitterdreieck auf dem Pannenstreifen, ohne eine Panne gehabt zu haben. Ein nachfolgender Lkw mit Anhänger aus dem Bereich Ratzeburg (Fahrer 48 Jahre) prallte seitlich in den Auflieger des Sattelzuges und riss diesen auf. Dadurch verteilten sich ein Teil der Ladung sowie Trümmerteile auf der Fahrbahn. Verletzt wurde bei der Kollision niemand. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 120.000 Euro.

Wenige Minuten später fuhr ein 45-jähriger aus dem Bereich Kassel mit einem Sprinter auf die Unfallstelle zu und bremste sein Fahrzeug aufgrund der Trümmerteile auf der Fahrbahn massiv ab. Wiederum dahinter befand sich ein weiterer Sprinter. Der 18-jährige Fahrer aus Kiel schaffte es nicht mehr rechtzeitig anzuhalten und fuhr auf das vor ihm befindliche Fahrzeug auf. Dabei wurden der 18-jährige Fahrer schwer und sein ebenfalls 18-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Der 45-jährige trug ebenfalls leichte Verletzungen davon. Alle drei Personen sind im Anschluss in Hildesheimer Krankenhäuser verbracht worden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden von insgesamt 20.000 Euro.

Die Fahrbahn in Richtung Norden musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis 08:30 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde am Salzgitterdreieck auf die A39 abgeleitet. Es bildete sich ein Rückstau bis sieben Kilometern Länge.

Außer der Polizei waren zwei Rettungswagen an der Unfallstelle eingesetzt. Die Autobahnmeisterei sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn.jpm/Foto: Polizei











6.12.2018 • 13:56 Uhr

Seesen: Gehässige Frau schubst 56-Jährige auf den Bürgersteig: Prellungen die Folge

Vorgestern in der Zeit von 18 Uhr bis 18.50 Uhr, wurde in Seesen in der Berliner Straße eine 56-jährige Frau aus Seesen durch eine 45-jährige Frau, ebenfalls aus Seesen, aus bislang nicht exakt bekannten Motiven geschubst, so dass sie rücklinks auf den Bürgersteig fiel. Die 56-Jährige erlitt dadurch Prellungen. Die Verursacherin handelte sich eine Anzeige wegen Körperverletzung ein. (bür)










6.12.2018 • 13:51 Uhr

Verbraucherfrage der Woche: Mit Grippe in die Notaufnahme?

Antonia K. aus Northeim:

Ich habe in den vergangenen Tagen von einigen Grippefällen gehört. Was ist eigentlich, wenn ich an einem Wochenende oder über die kommenden Feiertage an Grippe erkranke: Darf ich in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder muss ich warten, bis mein Hausarzt die Praxis wieder öffnet?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Grundsätzlich gilt: Nur lebensbedrohliche Notfälle gehören in die Notaufnahme. Eine Grippeerkrankung ohne Komplikationen ist kein Grund, um in die Notaufnahme zu gehen. Das überlastet die Krankenhäuser und sorgt für lange Wartezeiten. Ohne ausreichenden Hygieneschutz, etwa in Form eines Mundschutzes, könnten sich die Viren zudem auf andere Patienten übertragen. Am besten ist es, die Grippe zu Hause auszukurieren. Es sei denn, das Fieber steigt auf 40 Grad, der Erkrankte leidet an Atemnot oder sein Allgemeinzustand verschlechtert sich rapide. Ist die Praxis des Hausarztes dann geschlossen, erreichen Betroffene den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der kostenlosen Nummer 116117 rund um die Uhr. Medizinisch ausgebildetes Personal nimmt die Anrufe entgegen und gibt dem Anrufer Auskunft über die nächstgelegene Praxis, die Bereitschaftsdienst hat – oder vermittelt bei Bedarf auch einen Hausbesuch.

Über den DKV Experten
Dr. Wolfgang Reuter (Jahrgang 1960) hat Medizin und Politikwissenschaften in Freiburg und Paris studiert. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er in unterschiedlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen, 1999 kam er zur ERGO Group. Hier leitet er die Abteilung Medizinische Beratung im Leistungsmanagement der DKV Deutsche Krankenversicherung. In seiner Freizeit spielt der Vater von sechs Kindern gern Tennis und liest Thomas Mann.
red/Quelle/Foto: ERGO










6.12.2018 • 13:47 Uhr

Wohin bloß mit dem Atommüll-Dreck?

Lager für schwach- und mittelradioaktive Stoffe am Standort des Kernkraftwerks Unterweser genehmig

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat gestern den Umgang mit radioaktiven Stoffen beim Betrieb des Lagers Unterweser für radioaktive Abfälle (LUnA) genehmigt.

Der PreussenElektra GmbH (vormals E.ON Kernkraft GmbH) wurde der Genehmigungsbescheid (Bescheid 1/2018) nach § 7 Abs. 1 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) übergeben. Das Lager soll für schwach- und mittel radioaktive Abfälle aus dem Betrieb, Restbetrieb und Abbau des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) verwendet werden. Maximal 20 Prozent des Einlagerungsvolumens dürfen für schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus anderen kerntechnischen Anlagen der PreussenElektra GmbH benutzt werden.

Die erforderlichen Baugenehmigungen für das Lager wurden vom Landkreis Wesermarsch bereits im Dezember 2017 und Januar 2018 erteilt.

Umweltminister Olaf Lies: „Der konsequente Ausstieg aus der Kernenergie war die richtige Entscheidung. Dazu gehört auch der notwendige und rechtlich vorgegebene Rückbau der Kraftwerke. Dies ist ebenfalls eine Aufgabe, die wir nicht den nachfolgenden Generationen hinterlassen dürfen. Diese Genehmigung ist ein weiter Schritt um den Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser sicherzustellen.“

Den Genehmigungsbescheiden liegt eine Umweltverträglichkeitsprüfung für die Errichtung und den Betrieb des Lagers Unterweser für radioaktive Abfälle zugrunde, die in Federführung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz erfolgte. Die zusammenfassende Darstellung und Gesamtbewertung der Umweltauswirkungen ist den Genehmigungsbescheiden jeweils als Anhang angefügt. Es erfolgte eine Öffentlichkeitsbeteiligung mit einem Erörterungstermin im Februar 2016.

Das Lager wird derzeit errichtet; die Inbetriebnahme soll im IV. Quartal 2019 erfolgen.

Nach dem Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung (Entsorgungsneuordnungsgesetz) vom 27. Januar 2017 soll das Lager Unterweser für radioaktive Abfälle zum 1. Januar 2020 auf die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH übertragen werden.
red/fis











6.12.2018 • 13:43 Uhr

Bad Lauterberg um 17.10 Uhr: 80 Jahre alt, betrunken und Zusammenstoß verursacht -

Ein 80-Jähriger Bad Lauterberger befuhr gestern um 17.10 Uhr die Parkplatzausfahrt des örtlichen Edeka-Marktes. Der Fahrzeugführer wolltel auf die Barbiser Straße einfahren. Beim Abbiegevorgang übersah er dabei den PKW der 64-jährigen Scharzfelderin, sodass es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge kam. Es entstand ein Gesamtschaden von insgesamt 4000 Euro. Bei der Verkehrsunfallaufnahme durch die Polizei Bad Lauterberg wurde bei dem 80-jährigen Mann Alkoholbeeinflussung festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab 1,51 Promille. Eine Blutentnahme wurde im Krankenhaus Herzberg veranlasst und der Führerschein sichergestellt. Der Fahrzeugführer muss nun mit einem Fahrverbot von mehreren Monaten und einer Geldbuße rechnen.kur










6.12.2018 • 13:39 Uhr

Langenholtensen: Mit Entschärfungskommando der Bundespolizei einen "Polenböller" gesprengt

Am Mittwoch gegen 16.15 Uhr fand ein Northeimer beim Spaziergang mit seinem Hund an einem Feldweg südlich von Langenholtensen bei Northeim einen Gegenstand, der ihn zunächst an einen möglicherer Weise vergifteten Hundeköder erinnerte. Der 28-Jährige verständigte die Polizei. Die Besatzung eines Streifenwagens erkannte schnell einen selbstgebastelten Sprengkörper, der 15 Zentimeter lang und etwa 300 Gramm schwer war. Da sich der Gegenstand nicht als gefährlich oder ungefährlich einordnen ließ, wurde der Entschärfungsdienst der Bundespolizeidirektion Hannover angefordert. Die Bundespolizisten stuften den Sprengkörper als einen modifizierten Polenböller ein. Ein Loch wurde gegraben und der Gegenstand fachkundig gegen 20.30 Uhr in der Feldmark gesprengt. Es kam zu keinen Personen- oder Sachschäden.

Wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es werden Zeugen gesucht, die im Laufe des Mittwochs oder auch in den Tagen zuvor bereits den Gegenstand auf dem Feldweg zwischen Langenholtensen und dem Tierheim haben liegen sehen oder in diesem Bereich auffällige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Entsprechende Hinweise werden von der Northeimer Polizei unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen.fal










6.12.2018 • 10:13 Uhr

Lichtspiele in Kreiensen: Nikolaus kommt mit Leucht-Trecker

Adventszeit ist die Zeit der vielen Lichter und wunderbaren Leuchten: In Kreiensen haben unsere Reporter heute Morgen diesen eigenwilligen Leucht-Trecker entdeckt. Mit ihm soll der Nikolaus unterwegs gewesen sein. Es ist zu wünschen, dass er bei allen lieben Menschen - die hier unterwegs sind - Stopp gemacht hat. Wenn nicht, wird er im Laufe des Tages sicherlich noch vorbeischauen! red/Foto: Mark Reiser










6.12.2018 • 10:05 Uhr

Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Fußgänger - Merkwürdige Ursache - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Ein Drama auf der Straße ist aktueller Inhalt einer Mitteilung der Hildesheimer Polizei:
Am gestrigen Mittwoch gegen 6Uhr befuhr eine 61-jährige mit ihrem Volvo die Rathausstraße in Giesen in Fahrtrichtung Hasede. Ein 74-jähriger Fußgänger, der die Rathausstraße gegenüber der Hausnummer 6 überquerte, wurde vom Volvo frontal erfasst und zu Boden geschleudert. Sofort verständigte Rettungskräfte sowie ein Notarzt versorgten den Mann, der aufgrund seiner schweren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb. Zur Feststellung der Unfallursache wurde im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim ein Sachverständiger beauftragt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist noch nicht geklärt, warum die Fahrerin des Volvos den Fußgänger nicht gesehen und gebremst hat, und warum der Fußgänger die Fahrbahn betrat und halb überquerte, obwohl ein Pkw sich näherte.
Die Rathausstraße musste aufgrund der polizeilichen Unfallaufnahme bis 10 Uhr voll gesperrt werden. Es kam zu Staubildung des Individualverkehrs im innerörtlichen Bereich. Hinweise von Augenzeugen nimmt die Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066-9850 entgegen.fm










6.12.2018 • 08:00 Uhr

Unbekannter überfällt Geldinstitut im Göttinger Ortsteil Elliehausen

Am Mittwochmorgen gegen 08.50 Uhr überfiel während der Öffnungszeit ein bislang unbekannter Täter die Filiale eines Geldinstituts im Göttinger Ortsteil Elliehausen und erbeutete und einen noch nicht feststehenden Geldbetrag.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen betrat der Unbekannte die Bankfiliale und bedrohte die 54-jährige Mitarbeiterin unter Vorhalt einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit Beute in noch unbekannter Höhe verließ der Täter kurz danach das Geldinstitut und flüchtete zu Fuß in Richtung Ortskern Elliehausen. Die 54-Jährige blieb unverletzt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Der männliche Täter ist ca. 1,75 Zentimeter groß, etwa 18 bis 20 Jahre alt. Er war mit einem schwarzen Anorak mit Kapuze und blauen Turnschuhe mit auffälliger weißer Sohle bekleidet. Er trug weiterhin eine graue Mütze und führte einen schwarz/weißen Rucksack mit sich.

Die Polizei fahndet derzeit und bitte um Mithilfe: Wer hat die beschriebene Person gesehen oder kennt jemanden, auf den die Beschreibung zutrifft? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter der Telefonnummer 0551-491-2115 entgegen.jk










6.12.2018 • 07:56 Uhr

"Ich glaub', ich bin im Zoo..."

Gestern Vormittag bei strahlender Sonne eine herrliche Wanderung durch das schöne Leinetal zwischen Opperhausen und Einbeck. Nach dem morgendlichen Kältegraden um den Gefrierpunkt zieht die Sonne auf. Ideales Wanderwetter. Unsere Gruppe erfreut sich an geraureifter Landschaft, dem still fließenden Fluß und einem einsamen Fischreiher auf einer Feuchtwiese. Dann plötzlich diese ungewöhnlichen Bilder. Auf einem eingezäunten Areal bei Volksen (das gehört zu Einbeck) ganz exotische Tiere. Einige mit Höckern, andere mit schwerem Gehörn und weitere mit ganz dickem Fell. Friedlich liegen einige Tiere auf der Wiese. Andere sind zutraulich, kommen näher, beäugen die Wanderer interessiert. Die wiederum staunen über ihre nicht alltäglichen Beobachtungen an diesem beeindruckenden Wandermorgen. Wüsten- und Steppentiere - mitten im Leinetal: "Ich glaub', ich bin im Zoo...", meint Otto mit der Lederhose.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














6.12.2018 • 07:33 Uhr

Langelsheim: Radlader demoliert VW bis zur Fahruntüchtigkeit - Streit über Verursachung

Am gestrigen Mittwoch um 08.25 Uhr befuhr ein 43-jähriger Radladerfahrer die Bahnhofstraße in Langelsheim und stieß plötzlich mit dem Pkw VW einer 44-jährigen Frau aus Langelsheim zusammen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca 3500 Euro, der Pkw war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Da es von den Unfallbeteiligten unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang gibt, bittet die Polizei um Zeugenhinweise unter Telefon 05326-97870.
ots/Foto: Polizei










6.12.2018 • 07:25 Uhr

Umweltminister Olaf Lies besucht die Schachtanlage Asse II - Lies: „Ziel ist die zügige Rückholung der radioaktiven Abfälle“

Um sich ein Bild von den fortschreitenden Stilllegungsarbeiten des atomaren Abfalllagers zu machen, hat Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am gestrigen Mittwoch die Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel besucht. „Nach Übernahme der Betreiberfunktion der Asse durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung liegen hohe Erwartungen und Hoffnungen in einer zügigen Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Bergwerk. Ich setze großes Vertrauen in das Handeln der betrieblich Verantwortlichen, dass diese bei ihren fortlaufenden Planungen alles daran setzen werden, die sichere Bergung und Rückholung der radioaktiven Abfälle nach Übertage voranzubringen. Mir geht Sorgfalt vor Schnelligkeit; als Umweltminister werde ich diesen Prozess kritisch und mit Nachdruck begleiten“, sagte Umweltminister Olaf Lies. Begleitet wurde er von der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) Stefan Studt, Stefan Kanitz und Dr. Thomas Lautsch, dem Präsidenten des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, Andreas Sikorski, sowie von Landtagsabgeordneten. Im Anschluss an den Besuch tauschte sich Umweltminister Lies mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort aus und traf sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Asse-2-Begleitgruppe.

Die sichere Stilllegung der Asse stelle eine der größten Herausforderungen in der Umweltpolitik dar und habe eine zentrale Bedeutung für Niedersachsen, sagte Lies. „Dabei geht es darum, die Folgen einer fehlgeleiteten Industriepolitik und aus Versäumnissen der Vergangenheit zu beheben und daraus die notwendigen Lehren zu ziehen. Die sichere Stilllegung kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Rückholung der Abfälle hat nach dem Atomgesetz einen gesetzlichen Vorrang“, so Lies.

Nach Auffassung von Minister Lies wird die notwendige Akzeptanz bei den Menschen in der Region dabei nur durch Aufrichtigkeit, echte Beteiligungsmöglichkeiten und Transparenz erreicht werden können. Hierbei spiele die Asse-2-Begleitgruppe, die sich aus Vertretern und Vertreterinnen der Kommunalverwaltung und der Zivilgesellschaft zusammensetzt, wie auch andere, mit der Asse beschäftigte Bürgerinitiativen eine wichtige Rolle. „Die Rückholung der radiaktiven Abfälle ist auch ein Erfolg der Bevölkerung“, sagte der Minister.

Nach übereinstimmender Auffassung vieler Fachleute muss für die geplante Rückholung der radioaktiven Abfälle die vorhandene Infrastruktur nicht nur umfassend saniert, sondern auch substanziell verbessert bzw. umfangreiche Infrastrukturräume in geologisch standfesten Bereichen neu aufgefahren werden. Das schnellstmögliche Niederbringen eines neuen Schachtes 5 wird dabei als zwingende Voraussetzung für die weitere Offenhaltung des Grubengebäudes und die geplante Rückholung gesehen. Die Errichtung und der spätere Betrieb eines Behandlungs- und Zwischenlagers bis zur sicheren Endlagerung der radioaktiven sind ebenso Teil der Stilllegungsplanungen. Die Standortauswahl des Zwischenlagers ist dabei Sache des Betreibers. Nach Auffassung von Minister Lies sollte davon ausgegangen werden, dass die BGE ihre Entscheidung über einen Asse-nahen oder einen Asse-fernen Standort unter den rechtlich, technisch und radiologisch festgelegten Kriterien sachgerecht und schutzzielorientiert treffen wird. Auch hierbei seien Informationen durch den Betreiber, Transparenz und Dialog mit der Bevölkerung sehr wichtig. „Da aber alle Themen wie der Schacht,d ie Rückholung und Zwischenlager gtrun für deine erfolgreiche Rückholung notwendig sind, muss parallel an allen Punkten gearbeitet werden“ betonte Lies.

Hintergrund:

Die Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel ist ein rund 100 Jahre altes Kali- und Salzbergwerk. Das Helmholtz Zentrum München hatte das Bergwerk von 1965 bis 1995 im Auftrag des Bundesforschungsministeriums genutzt, um die Handhabung und die Lagerung von radioaktiven Abfällen in einem Endlager zu erproben. Zwischen 1967 und 1978 wurden in 125.787 Fässern 46.930 Kubikmeter radioaktive Abfälle eingelagert. 2017 sind die Betreiberaufgaben für Asse auf die BGE übertragen worden.
red/fis











6.12.2018 • 07:21 Uhr

Finanzamt: Niemand soll stolpern... - Pflaster wird gerichtet

Fast immer im Dezember. Dann wird an öffentlichen Gebäuden noch einmal Hand angelegt.Auch, weil noch Resthaushaltsmittel für die Unterhaltung in den Büchern stehen. Beim Finanzamt in Bad Gandersheim wird in diesen Tagen im Außenbereich mit einem Minibagger gearbeitet. Einer der Gründe für die rotweißen Barrieren vorm Amt sind u.a. Korrekturen an der Pflasterung des Platzes "Damit niemand ins Amt stolpert...", witzelte ein Kunde am Mittwoch beim Umlaufen der Barrieren. Alles dient der Sicherheit der Besucher des Finanzamtes, heißt es erklärend in den Fluren. Bevor das Bad Gandersheimer Amt bald als Filiale des großen Finanzamtes Goslar "untergeht" wird hier noch einmal alles schön und frisch gemacht.
red/Fotos: Marc Reiser












6.12.2018 • 07:11 Uhr

In der Nikolaus-Nacht: Volltrunken Polen im Auto von Polizei gestoppt

In der Nikolaus-Nacht, also vom 5. Dezember zum 6. Dezember, exakt um 0.45 Uhr, kontrollierte eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Bad Lauterberg einen 37-jährigen Fahrzeugführer mit polnischer Staatsbürgerschaft in der Marktstraße in Bad Sachsa. Während der Kontrolle stellten die Polizeibeamten Atemalkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,35 Promille. Bei dem 37-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt, sowie der polnische Führerschein sichergestellt. Die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum wurde dem Mann untersagt.Dit/Jan











6.12.2018 • 06:15 Uhr

Erfolgreiche Versteigerungen beim Northeimer Handball Club

Anlässlich des 3. Liga Heimsiegs des NHC gegen den VfL Gummersbach 2 wurden am vergangenen Sonntag die Geheimnisse zu den beiden Versteigerungen gelüftet.

Zunächst sicherte sich NHC-Fan und 3. Liga Dauerkarteninhaber Joachim Tauchert das THW Kiel Trikot mit 61. Das Trikot des Nationalspielers Hendrik Pekler mit original Unterschrift war ihm 200 Euro für die Nachwuchsarbeit des NHC wert. "Für die Jugend mache ich das sehr gern", so Tauchert nach dem Spiel.

Die 2. Versteigerung von drei Karten für das Fußball Bundesliga Spiel Hannover 96 gegen Bayern München am 15.Dezember. um 15.30 Uhr ermöglichte dem NHC Stephan Bokelmann von der Fa. HUNOLD Bauuntermung GmbH. Ersteigert wurden die Karten für ebenfalls 200 Euro von Sasa Novicki, der es gern für die Jugend gemacht hat. Stephan Bokelmann und sein Sohn Collin legten sogar noch 200 Euro als Spende obendrauf. Der NHC bedankt sich ganz herzlich bei allen Spendern!!!

Fotos: Florian Spieker.













6.12.2018 • 06:10 Uhr

Steuererhöhung soll geringer ausfallen als geplant - SPD steht zum Haushalt

Feg: "Nach Jahren des Dornröschenschlafs steht Bad Gandersheim vor wichtigen Entscheidungen!"

Im letzten Finanzausschuss haben SPD und Grüne eine verringerte Erhöhung als ursprünglich geplant beantragt. Demnach soll die Grundsteuer A auf 465 Punkte steigen, die Grundsteuer B auf 515 Punkte. Das entspricht einer Erhöhung um etwa 20 Prozent, im eingebrachten Haushaltsentwurf war eine Erhöhung um 40 Prozent vorgesehen. Der Antrag wurde mit drei Ja-Stimmen und zwei Nein-Stimmen angenommen. Abschließend
werden der VA und der Rat am 13. Dezember den Haushalt sowie die Gebührensatzung beschließen. Die Gewerbesteuer soll unverändert bleiben. „Die Erhöhung bedeutet für die Menschen in unserer Stadt eine Mehrbelastung von 20 bis 80 Euro jährlich im Schnitt im Bereich der Grundsteuer für bewohnte Flächen (B)", erklärt Jürgen Steinhoff.
Derzeit zahlen ca. 78 Prozent der Grundstückbesitzer bis zu 427 Euro jährlich.
Insgesamt erhöhen sich die Einnahmen der Stadt durch die Anpassung von 1.565.400 Euro auf 1.888.100 Euro jährlich.

"Nach Jahren des Dornröschenschlafs steht Bad Gandersheim vor wichtigen Investitionen", heißt es in einer soeben von Ratsfrau Anna Feg für ihre Fraktion verbreiteten Erklärung. Und weiter: Darunter fallen Maßnahmen wie die Planungskosten für erweiterte Hochwasserschutzmaßnahmen, insbesondere für Altgandersheim und Gremsheim. Aber auch die Ertüchtigung der Feuerwehrhäuser, Planungskosten für Dorfentwicklung oder die Reparatur der Technik im Freibad. Für die SPD-Fraktion steht es deshalb außer Frage, diesen erforderlichen Maßnahmen zuzustimmen.

Neben den Investitionen, die im Finanzhaushalt abgebildet werden, gibt es noch den Ergebnishaushalt. In den fließen die Steuern ein und daraus werden laufende Kosten abgedeckt. So ist vor allem der Ergebnishaushalt derzeit stark belastet. Grund sind die vermehrten Kita-Plätze, die Errichtung der neuen Kita Villa Kunterbunt, die Beseitigung der Hochwasserschäden und die Beitragsfreiheit für Kita-Kinder.

„Uns ist bewusst, dass die nun geringer ausfallende Steuererhöhung die
gestiegenen Kosten nicht in Gänze wird decken können, das geplante Defizit erhöht sich auf 981.600 Euro im Haushaltsjahr 2019. Allerdings erhoffen wir uns unterjährig steigende Einnahmen, wie zum Beispiel eine erhöhte Ausgleichszahlung des Landes in Sachen Beitragsfreiheit" erklärt Niklas Kielhorn. Auch die Zusage des Landes, die Landesgartenschau finanziell zu unterstützen, wird sich gegenüber den
Planungen positiv auswirken. Darüber hinaus ist eingeplant, bereits in wenigen Jahren wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Trotz allem hält die SPD-Fraktion die Steuererhöhung für unumgänglich. „Kein Spielplatz, keine Kita, kein Hochwasserschutz, keine Dorfentwicklung, keine Grundschule, kein Schwimmbad und kein Feuerwehrgerätehaus ist umsonst. Durch die Grundsteuern leisten wir alle unseren finanziellen Beitrag dazu", ergänzt Anna Feg.
Der Haushalt samt Gebührensatzung steht am 13. Dezember in der nächsten Ratssitzung auf der Tagesordnung.
red/fis

Zum Bild: Der Hochwasserschutz genießt einen hohen Vorrang, so die Aussage der SPD-Stadtratsfraktion in Bad Gandersheim. Foto: Thomas Fischer










5.12.2018 • 22:22 Uhr

UN-Migrationspakt vor Verabschiedung - Zivilgesellschaftliche Organisationen besorgt über Menschenrechtsverletzungen gegenüber Migranten

MISEREOR-Experte beim "Global Forum on Migration" in Marrakesch

Anlässlich des anstehenden UN-Gipfels in Marrakesch und des heute angelaufenen "Global Forums on Migration and Development (GFMD)" mahnt MISEREOR, den Wert des Migrationspaktes für die Einhaltung der Menschenrechte zu würdigen, statt ihn weiter innenpolitisch zu instrumentalisieren.

Es geht um fragwürdige Abschiebepraktiken. Um Menschen, die schutzlos in der Sahara ausgesetzt oder im Nirgendwo kaserniert werden – etwa auf der Pazifikinsel Nauru vor Australien. Hilfsorganisationen erhalten dort keinen Zugang. Es geht um Menschen, die auf ihrem Weg Willkür und Missbrauch erleben und keine Chance haben, medizinisch behandelt zu werden, wenn sie erkranken: "In vielen Teilen der Welt sind Migrantinnen und Migranten schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Das zeigen einmal mehr die Diskussionen unter den zivilgesellschaftlichen Organisationen im Vorfeld des UN-Gipfels", berichtet Jonas Wipfler, MISEREOR-Experte für Flucht und Migration aus Marrakesch. "Sie können ihre Rechte oft nicht geltend machen, weil es nichts gibt, auf das sie sich berufen können." MISEREOR, das Werk für Entwicklungszusammenarbeit, fordert deshalb ein größeres, gemeinsames Engagement der Weltgemeinschaft für die Rechte von Migranten.

UN-Menschenrechtserklärung ist Zeichen weltweiter Humanität

"Zu Recht wird die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die sich am kommenden Montag zum 70. Mal jährt, als wichtiges Gut der gesamten Menschheit und Symbol einer länderübergreifenden Humanität geschätzt", so Wipfler weiter. Hierauf gelte es, sich zu besinnen. "Wenn ebenfalls Anfang kommender Woche der UN-Migrationspakt hier in Marrakesch verabschiedet wird, dann ist dies ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Menschenrechte für eine Gruppe, deren Rechte häufig missachtet wird."

Hilfe und Schutz für Migranten

Jonas Wipfler hat selbst improvisierte Camps und Aufnahmezentren für Migranten besucht, die in Marokko ankommen und weiß, dass sie bei allen staatlichen Bemühungen oft unter schwierigsten Verhältnissen leben. "Der 'Global Compact for Migration' setzt den Rahmen dafür, dass weltweit Zugänge zu Basisdienstleistungen für Migranten geschaffen werden, dass mehr Integrationsarbeit geleistet und der Austausch zwischen Migranten und aufnehmenden Gemeinden gestärkt wird - in Europa, aber gerade auch in solchen Ländern, die dieses Thema bislang ignorieren."

MISEREOR unterstützt zum Beispiel in Marokko Aufnahmezentren, die Migranten mit dem Nötigsten versorgen, unter anderem eine Basisgesundheitsversorgung bereitstellen und Hilfestellung bei Behördengängen leisten. Zudem werden Bildungsangebote gemacht und Begegnungen mit den Aufnahmegemeinden organisiert.
red/fis










5.12.2018 • 22:18 Uhr

AfD-Kundgebung gegen den Migrationspakt am 7. Dezember auf dem Georgsplatz in Hannover um 18 Uhr

Die AfD demonstriert. Dazu hat Jörn König soeben eine Mitteilung herausgegeben. Aus dokumentarischen Gründen hier der Originaltext:
Der AfD-Landesverband Niedersachsen wird mit einer Kundgebung am 7. Dezember 2018 die Aktionstage gegen den Migrationspakt abschließen.Aus Northeim, Bad Gandersheim und ganz Südniedersachsen haben sich Mitglieder und Sympathisanten in Hannover angesagt. Als Redner werden u. a. Guido Reil, Platz 2 der AfD-Liste für die EU-Wahl, und die Landesvorsitzende Dana Guth erwartet. Beide werden die Position der AfD zum Migrationspakt deutlich zum Ausdruck bringen und so die Zuschauer mitreißen.
Guido Reil war 26 Jahre in der SPD und vertrat diese vor allem auf kommunaler Ebene in Essen. Er steht wie kein zweiter für die Enttäuschung des „kleinen“ Bürgers durch die „große“ Politik. Auch sein Wechsel zur AfD ist repräsentativ für die Wählerwanderung der Arbeiter von der heutigen Funktionärspartei SPD zur neuen Volkspartei AfD. Guido Reil wurde auf Platz 2 der AfD-Kandidatenliste für die EU-Wahl im Mai 2019 gewählt. Er wird also sehr wahrscheinlich die Interessen des „kleinen“ Bürgers im EU-Parlament vertreten. Damit bekommt das Raumschiff Brüssel hoffentlich genügend Realität ab, um wieder in der Lebenswirklichkeit der EU zu landen. Es werden zur Kundgebung etwa 300 Teilnehmer erwartet.Mit über 50 Infoständen in 40 Städten und Gemeinden hatte die AfD Niedersachen die Bürger darüber informiert, was genau im Migrationspakt steht und welche Konsequenzen er für die Zukunft Deutschlands beinhaltet. Ähnlich wie die AfD lehnen zahlreiche Länder wie Polen, Ungarn, Tschechien, Österreich, Israel und die Niederlande den Migrationspakt ab. Die Hauptfrage lautet: Warum muss ein angeblich unverbindliches Dokument, in dem sinngemäß über 50mal das Wort „Verpflichtung“ vorkommt, überhaupt unterzeichnet werden? Darüber hinaus wurden zehntausende Flyer verteilt von hunderten AfD-Mitgliedern. Wir haben interessante Gespräche mit Tausenden von Bürgern geführt und viele Neumitglieder gewonnen.Aus Sicht der AfD propagiert der Pakt die „voraussetzungslose Einwanderung“, so Dr. Gottfried Curio in der Bundestagsdebatte. „Laut Pakt bekommt jeder, der irgendwie nach Deutschland kommt Zugang zum Sozialsystem“, führt Curio weiter aus, „und wir sollen diesen Wahnsinn bezahlen“. „Millionen Afrikaner sitzen auf gepackten Koffern!“, ruft der AfD-Abgeordnete. Dagegen findet man von Zurückweisungen an den Grenzen im Pakt kein Wort. Nirgends im Pakt sind Rechte für die „Einheimischen“ erwähnt, nur Migranten erhalten neue Rechte durch den vorgeblich unverbindlichen Pakt."
red











5.12.2018 • 22:11 Uhr

Beste Nachricht für unsereGesundheit: Mit Testosteron gegen Depressionen

Mit einer systematischen Literaturrecherche untersuchten Forscher aus Deutschland, Schweden und der Schweiz, die antidepressive Wirkung von Testosteron bei Männern. Der Effekt scheint dosisabhängig zu helfen: höhere Dosierung könnte also besser wirken. Um klare Behandlungsoptionen zu bieten, werden allerdings bessere Untersuchungen benötigt, die gezielt noch offene Fragen beantworten. Grundlegend sollte aber bei bisher erfolgloser antidepressiver Behandlung eventuell auch mal der Hormonspiegel erkrankter Männer gemessen werden.

Testosteron, sozusagen das ‚Männerhormon‘ schlechthin, ist ein neurologisch wirksames Steroid – es ist also naheliegend, dass es auch auf die Stimmung wirken könnte. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Produktion von Testosteron bei Männern ab. Gleichzeitig fanden manche Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen Testosteron-Spiegel und depressiven Symptomen. Bei Nagetieren wie Ratten konnte tatsächlich die Produktion des Glücksbotenstoffs Serotonin mit Hilfe von Testosteron gesteigert werden. Können Depressionen bei Männern also auch mit Testosteron behandelt werden? Dieser Frage gingen nun Forscher aus Deutschland, Schweden und der Schweiz nach.

Glücklicher mit Männerhormon?

In einer systematischen Literaturrecherche in den medizin-wissenschaftlichen Datenbanken PubMed/Medline, Embase, Scopus, PsychINFO und dem Cochrane Controlled Trials Register ermittelten sie dazu klinische Studien, in denen betroffene Männer zufällig entweder mit einem Scheinmedikament (Placebo) oder mit Testosteron behandelt wurden. Studien mit Veröffentlichungsdaten bis März 2018 wurden eingeschlossen. Die Daten aus diesen Studien fassten sie in einer Metaanalyse zusammen.

Ziel war es vor allem, die Wirkung von Testosteron auf depressive Symptome zu ermitteln. Dies wurde mit dem Wirkungsgrad auf die Symptome (Unterschied in den Symptomen vor und nach der Behandlung), der Häufigkeit des Wirkungseffekts (Anteil der Patienten mit mindestens einer Halbierung der depressiven Symptome) und der Akzeptanz der Behandlung bestimmt. Hier wurde die Akzeptanz als der Anteil der Patienten, die die Behandlung abbrachen, definiert.

Systematische Literaturrecherche: wie gut und wie oft lindert Testosteron Depressionen?

Die Forscher fanden 7690 Veröffentlichungen zu den verschiedenen vorher bestimmten Schlüsselbegriffen. Davon wurden 469 thematisch passende Untersuchungen genauer daraufhin bewertet, ob sie randomisiert-kontrolliert, mit betroffenen Männern durchgeführt worden waren und den sonstigen (z. B. qualitativen) Einschlusskriterien entsprachen. Insgesamt konnten schließlich 27 Studien mit zusammen 1890 Männern mit Depressionen analysiert werden.

Im Gesamtüberblick zeigte sich daraus ein messbarer Effekt: Testosteron konnte im Vergleich zum Placebo klar depressive Symptome lindern. Dabei war es für die Akzeptanz der Behandlung unerheblich, ob die jeweiligen Teilnehmer mit dem Scheinmedikament oder dem Hormon behandelt wurden. Die Wirksamkeit von Testosteron zeigte sich besonders bei den Teilnehmern, die zu Beginn kaum Schwankungen in ihren depressiven Symptomen zeigten und eine höhere Dosierung des Hormons erhielten.

Messbare Wirkung des Männerhormons, aber viele offene Fragen

Die bisherige wissenschaftliche Datenlage deutet also auf eine antidepressive Wirkung von Testosteron bei Männern hin. Der Effekt scheint dosisabhängig zu helfen: eine höhere Dosierung könnte also besser wirken. Bei vielen der Untersuchungen wurde allerdings die Hormonlage der Männer nicht vor der Behandlung bestimmt. Ebenso war nicht immer die Depression das Kernthema und Behandlungsziel der Untersuchungen. Zusätzlich könnten weitere Faktoren die Depressionslinderung bedingt haben. Auch ist unklar, welche langfristigen Effekte eine Erhöhung des Testosteronspiegels bei Männern hat.

Um also klare Behandlungsoptionen zu bieten, werden bessere Untersuchungen benötigt, die gezielt Männer mit einer Depressionserkrankung hormonell behandeln und somit die noch offenen Fragen beantworten. Grundlegend sollte aber bei bisher erfolgloser antidepressiver Behandlung eventuell auch mal der Hormonspiegel erkrankter Männer gemessen werden.
DGP
Foto: Symbolbild/Screenshot Internet











5.12.2018 • 17:06 Uhr

Der Weihnachtsmann - selbständig oder Gewerbebetrieb?

Jedes Jahr am 6. Dezember ist es wieder soweit: Die Nikoläuse sind in Deutschland unterwegs, um Kinderaugen zum Glänzen zu bringen. Welche steuerlichen Aspekte ein Nikolaus bei seiner Weihnachtsmanntätigkeit berücksichtigen muss, weiß Prof. Dr. Matthias Hiller, Professor für Rechnungswesen an der SRH Fernhochschule – The Mobile University.


„Wer sich zur Weihnachtszeit als Nikolaus engagieren lässt, sollte im Hinterkopf behalten, welche Einkunftsart an die Tätigkeit geknüpft ist. Dies gilt natürlich auch für Weihnachtsengel und andere Weihnachtsboten,“ so Prof. Hiller. Unterschieden werden dabei Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder nicht selbstständiger Arbeit.

Die Zuordnung ist relevant, da Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb zusätzlich der Gewerbesteuer unterliegen. In der Praxis verursacht die Abgrenzung jedoch immer wieder Schwierigkeiten, weshalb diese Problematik bereits Gegenstand zahlreicher Urteile war. „Bei Einkünften aus selbständiger Arbeit muss der Einsatz der eigenen Arbeitskraft im Vordergrund stehen. Bei Einkünften aus Gewerbebetrieb ist es dagegen die unter Kapitaleinsatz erreichte Betriebsleistung bzw. die Vermögensumschichtung,“ erklärt Prof. Hiller.

Bei der Einordnung gilt es zu beachten: Der Weihnachtsmann übt die Tätigkeit zwar persönlich aus und hat nur einen geringen Kapitaleinsatz in Form von Mantel, Schuhe, Bart und Sack. Allerdings benötigt der Nikolaus in der Regel keine besonderen Fachkenntnisse für diese Tätigkeit – ein einfaches „Ho-Ho-Ho“ genügt bereits als Qualifikation, um auf Weihnachtsmärkten, Vereinsverein oder in Betrieben ein Engagement zu finden. Die Tätigkeit des Weihnachtsmanns entspricht jedoch nicht den sogenannten Katalogberufen (freien Berufen) des § 18 EStG. Ebenso ist diese nicht als künstlerisch einzustufen, da keine eigene schöpferische Begabung vorliegt. Denn der Weihnachtsmann trägt lediglich ein Kostüm. Zudem hat er den Weihnachtsmann nicht selbst erfunden und führt auch keine künstlerische Darbietung auf. Neben der ertragsteuerlichen Einordnung müssen unternehmerisch tätige Weihnachtsmänner auf umsatzsteuerliche Besonderheiten beachten.

„Für Weihnachtsmänner ist damit nicht nur das Geschenkeverteilen eine schweißtreibende Beschäftigung, auch die steuerlichen Aspekte können dies sein. Damit die glänzenden Kinderaugen nicht der einzige Lohn bleiben, sollten sich Weihnachtsmann, Engel, Nikolaus und Co. auch mit der Steuereinordnung befassen. Ab dem 24. Dezember ist dafür dann wieder ein gutes Jahr Zeit,“ so die Empfehlung von Prof. Hiller.

Zum Bild: Der Weihnachtsmann muss auch Steuern zahlen. Foto: SRH Fachhochschule











5.12.2018 • 17:00 Uhr

Ein Chef-Therapeut hat Therapeuten-Kollegen im Blickfeld

Bundestagsabgeordneter Roy Kühne begrüßt geplante Verbesserungen für Heilmittelerbringer schon zu April 2019

Direktere Einbringung, höhere Vergütung und weniger Bürokratie für Therapeuten, das ist das klare Signal des heutigen Tages. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unter Minister Jens Spahn (CDU) hat heute die ersten Entwürfe vorgestellt, die in das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingearbeitet werden sollen. Dr. Roy Kühne, Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel der CDU/CSU, freut sich darüber: "Höhere Vergütungen für therapeutische Leistungen sind unabdingbar, dieser Schritt ist wichtig für die gesamte Branche".

Zuvor hatte das Bundesministerium Änderungen vorgestellt, die jetzt umgesetzt werden sollen. Im Fokus steht die bessere Vergütung. Die dauerhafte Entkopplung von der Grundlohnsumme wie auch die bundesweite Angleichung an die Höchstsätze soll zum 01.04.2019 umgesetzt werden. Gleichzeitig soll auch die Versorgungsstruktur angegangen werden. Die Blanko-Verordnung soll zum Regelfall werden, Schiedsverfahren verkürzt und Zulassungsempfehlungen generell überarbeitet werden.

"Dass wir Struktur und Gehälter gleichzeitig angehen, zeigt, wie wichtig uns die Zukunft der Heilmittelberufe ist", so Roy Kühne, der selbst ein therapeutisches Zentrum in Northeim betreibt. Nach dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsstärkungsgesetz (HHVG) 2017 sind diese Änderungen wieder außerhalb des Koalitionsvertrags beschlossen worden. "Die Therapeutische Versorgung ist aktuell gefährdet. Daher ist es wichtig, dass wir klar signalisieren: Wir haben verstanden! Die Patientenversorgung muss sichergestellt sein, das ist unser politisch erklärtes Ziel", so Kühne weiter.

Abschließend betont Dr. Kühne, dass diese Änderungen nur ein Schritt auf einem langen Weg sein können: "Wir dürfen nicht annehmen, dass wir mit diesem wichtigen Beitrag die Arbeit für die nächsten zehn Jahre ruhen lassen können. Wir müssen permanent am Thema und einer Besserstellung der Berufe bleiben und sie stetig fortentwickeln."
red/fis/Foto: Thomas Fischer











5.12.2018 • 16:51 Uhr

Ein richtiges gutes und schönes Geschenk! Kulturbonus 2018/19 noch erhältlich

Wer in diesem Jahr eine neue Ausgabe des „Kulturbonus Südniedersachsen“ sucht, wird vergeblich suchen. Es sind allerdings noch Exemplare der Zwei-Jahresausgabe 2018/19 in den Geschäften erhältlich. Und da das Angebot des Kulturbonus so günstig ist, lohnt es sich auch auf jeden Fall ein solches Heft zu erwerben und damit im Jahr 2019 Kultur zu geniessen.

Auch als Geschenk ist das schön gestaltete Büchlein mit einem Preis von 10 Euro gut geeignet.

Auf 194 Seiten werden, jeweils auf einer Doppelseite, 96 Kultureinrichtungen und -anbieter in Südniedersachsen vorgestellt. Sie bieten gegen Vorlage eines der Gutscheine im Heft in der Regel einen Rabatt in Höhe von 50% und/oder „2 für 1“ auf Ihren regulären Eintrittspreis.

Besitzer der letzten Ausgabe des „Kulturbonus Südniedersachsen“ können sich freuen. Sie können ihre Gutscheine auch noch im kommenden Jahr in fast 100 Kultureinrichtungen in ganz Südniedersachsen einlösen.

Für 10 Euro Schutzgebühr ist das Gutscheinheft in den Touristinformationen in Südniedersachsen, vielen Buchhandlungen, bei vielen teilnehmenden Kultureinrichtungen und direkt beim Herausgeber, dem Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. (Telefon.: 0551 / 63443264 oder www.kulturbonus.info) erhältlich.
red/fis











5.12.2018 • 11:19 Uhr

Für eine Nachhaltige Berufswahl: Berufsorientierung wird Teil des Unterrichts

Im Februar 2019 endet mit dem „Regionalen Berufswahlnetzwerk Sekundarstufe II“ ein Modellprojekt, das die Berufs- und Studienorientierung an Schulen mit gymnasialer Oberstufe und berufsbildenden Schulen in Göttingen und Südniedersachsen verbessern will. Auf dem vierten und letzten Netzwerktreffen der Schulen wurden jetzt Ergebnisse aus etwa zwei Jahren Entwicklungsarbeit reflektiert.

Ausbildung – ja oder nein? Wenn ja, welche? Oder doch lieber studieren? Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt viele Abiturienten vor eine große Herausforderung. Immerhin treffen sie eine Entscheidung, die sich auf ihr weiteres Leben auswirkt. Um Schüler von Schulen mit gymnasialer Oberstufe und berufsbildenden Schulen bei der Entscheidungsfindung besser zu unterstützen, haben vor etwa zweieinhalb Jahren 19 Schulen gemeinsam mit der Berufsberatung für Abiturienten der Agentur für Arbeit Göttingen, Akteuren aus Wirtschaft und Hochschulen begonnen, Unterrichtsbausteine zur besseren Berufs- und Studienorientierung zu entwickeln und zu testen. Ihr Fokus lag dabei darauf, dass die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, ihre Wünsche und Begabungen selbst zu erkunden, Informationsquellen zu nutzen und sich mit dem gewählten Beruf und einer Alternative systematisch auseinanderzusetzen. „Unser Ziel war es, nicht nur Hilfen zu entwickeln, die es erleichtern sich für einen Beruf zu entscheiden sondern auch, dass die getroffene Entscheidung nachhaltig ist“, so Projektleiterin Ilka Petersmann, Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR). Auch die Agentur für Arbeit Göttingen zieht ein positives Fazit. Mario Gatzemeier-Marx, Teamleiter akademische Berufe, erläutert: „Das Netzwerk hat ein gutes Fundament für die Berufs- und Studienentscheidung künftiger Sek. II Abgangsklassen geschaffen. Dies ist auch wichtig, um die Zahl der Studienaussteigerinnen und Studienaussteiger perspektivisch zu verringern.“


Altersgenossen als Ausbildungs- und Studienbotschafter

Auf regelmäßigen Netzwerktreffen erarbeiteten die Netzwerkteilnehmer Bausteine zur Berufs- und Studienorientierung und Verfahren, wie diese nach und nach in den Unterricht integriert werden können. Einige davon sind bereits seit diesem Schulhalbjahr Bestandteil des Unterrichts. Als besonders erfolgreich erwies sich vor allem ein Format: Junge Botschafter, die in ihrem Alter biographisch nicht weit von den angehenden Abiturienten entfernt sind, berichten vor Ort in den Schulen von ihrer Entscheidungsfindung, ihrer Ausbildung oder Studium. „Der Erfolg dieses Formats liegt darin, dass sich Schülerinnen und Schüler gezielt auf das Treffen vorbereiten müssen. Sie setzen sich mit der Frage auseinander, was sie von dem Botschafter oder Botschafterin wissen wollen und nähern sich so dem jeweiligen Berufsbild“, erklärt Oliver Sassin von der Paul-Gerhardt-Schule Dassel. Weil die Ergebnisse für die Berufsorientierung und Berufswahl generell förderlich sind, sollen sie in einem Portfolio dokumentiert werden. Einige Schulen verfolgen die Idee, dieses Portfolio digital zur Verfügung zu stellen.

Fernziel: Fächerübergreifende Berufsorientierung

Mit den im Berufswahlnetzwerk skizzierten Konzepten zur Berufsorientierung für die Oberstufe, hat jede Schule nun die Möglichkeit, die vorhandenen Elemente und Bausteine in ein schuleigenes Konzept zu überführen. Der im Netzwerk entwickelte „Baustein-Katalog“ unterstützt diesen Prozess. „Die Aufgabe für die Zukunft muss sein, die Berufsorientierung in allen Fächern zu verankern, aber auch Lehrerinnen und Lehrer angesichts knapper Ressourcen an den Schulen für die Berufs- und Studienorientierung zu begeistern und zur Umsetzung zu motivieren“, beschreibt Lüder Sudmann von der Bildungsregion Südniedersachsen den weiteren Weg.

Mathematik zum Anfassen

Als Schlusspunkt zeigt das Regionale Berufswahlnetzwerk in Kooperation mit dem Institut für Bildung und Erziehung (IBE) die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“. Vom 04. bis 16. Februar 2019 können Schulklassen südniedersächsischer Gymnasien die vom Mathematikum Gießen entwickelten Exponate erkunden und sich mit einem jungen Botschafter aus dem MINT-Bereich austauschen. Ausstellungsort ist die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule. Anmeldungen unter www.ibe-goettingen.de.

Das Modellprojekt Berufswahlnetzwerk Sekundarstufe II endet in seiner jetzigen Form am 28.Februar 2019. Die weitere Netzwerkarbeit der Schulen untereinander und mit außerschulischen PartnerInnen wird durch die Bildungsregion Südniedersachsen auch nach Ende des Projekts gewährleistet.

Zum Bild: Projektbeteiligte des Berufswahlnetzwerks Sek. II: 19 Schulen aus Göttingen und Südniedersachsen entwickelten gemeinsam mit der Agentur für Arbeit sowie Partnern aus Wirtschaft und Universität Konzepte für eine nachhaltige Berufsorientierung an Gymnasien. Foto: Holger Mißling












5.12.2018 • 11:15 Uhr

Bedrohungslage in Oldendorf - SEK überwältigt Täter - psychisch kranker Mann wird in Klinik eingeliefert

Dienstagormittag (04.12.2018) kam es im Salzhemmendorfer Ortsteil Oldendorf zu einem größeren Polizeieinsatz, an dem auch das SEK (Spezialeinsatzkommando) beteiligt war.
Gegen 10.30 Uhr hatte ein Mann die Polizei gerufen, weil sein Bruder gewalttätig gegenüber der Mutter geworden war. Der Bruder habe die Mutter geschubst und sie dann mit einer Axt bedroht.
Aufgrund der Angaben des Anrufers wurde der Einsatzort umgehend mit zwei Streifenwagen angefahren. Am Objekt in der Bahnhofstraße trafen die Beamten auf den 24 Jahre alten Anrufer und die 46 Jahre alte Mutter, die augenscheinlich leicht verletzt war. Der Täter befand sich zu dem Zeitpunkt allein in der Wohnung. Als zwei Beamte sich der Wohnungstür näherten, um mit dem Täter, einem 26 Jahre Mann zu sprechen, zeigte dieser sich äußerst aggressiv und drohte mit der Axt aus einem Fenster, in Richtung der Polizisten. Die Beamten brachen den Versuch ab, mit dem Täter Kontakt aufzunehmen und forderten Unterstützung an.

Das Wohnhaus in der Bahnhofstraße wurde bis zum Eintreffen des SEK umstellt. Die Straße teilweise gesperrt.
Zusammen mit Mitgliedern der Verhandlungsgruppe der Polizeidirektion Göttingen wurde versucht, telefonisch Kontakt zum Täter aufzunehmen. Die Anrufe wurden jedoch stets durch diesen beendet, nachdem der 26-Jährige "Folgen" für jeden, der das Haus betritt, angedroht hatte.
Um 14.37 Uhr betrat das SEK dennoch die Wohnung. Der Aggressor stand zu diesem Zeitpunkt sichtbar im Bereich des Hausflures, die Axt hielt er in der Hand. "Mittels eines Hilfsmittels zur körperlichen Gewalt wurde der Mann überwältigt", heißt es wörtlich im Polizeibericht. Er musste im Anschluss zunächst medizinisch versorgt werden, bevor er mit einem Rettungswagen (mit Polizeibegleitung) in ein Hildesheimer Klinikum eingeliefert wurde.
Die 46 Jahre alte Mutter musste aufgrund ihrer Verletzung ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Beamte wurden nicht verletzt. Der Verursacher ist psychisch krank. Aufgrund dieser Erkrankung hat es in der Vergangenheit schon einen Polizeieinsatz bei der Familie gegeben.ots











5.12.2018 • 11:08 Uhr

Bad Gandersheim: Nach Kellereinbruch vier Flaschen Sekt und zwei Pullen Wein weg

Augenscheinlich Durst auf weinhaltige Getränke verspürte ein Unbekannter, der in der Nacht zum Dienstag in den Kellerraum eines Mehrfamilienhauses im Subecksweg in Bad Gandersheim eindrang und dort vier Falschen Sekt sowie zwei Flaschen Wein entwendete. Hinweise dazu bitte an die Polizei Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200











5.12.2018 • 11:06 Uhr

Kalefeld: versuchter Diebstahl von Kunststoffrollen

Am Dienstag Abend stellte ein Mitarbeiter der Rheinischen Kunststoffwerke in der Straße Am Windmühlenstein in Kalefeld-Dögerode fest, dass unbekannte Täter ein Loch in den 2 Meter hohen Maschdrahtzaun zum Gelände des Werkes durchschnitten hatten, um dort hinter gelagerte Kunststoffrollen zu entwenden. Wahrscheinlich fühlten sich die Täter gestört und ließen von ihrem Vorhaben ab. Beobachtet wurde ein roter Ford Transit mit litauischen Kennzeichen, der sich vom Tatort in Richtung Autobahn entfernte.ots











5.12.2018 • 11:04 Uhr

Bad Gandersheim: Diebstahl eines Zündapp-Mopeds

Am zurückliegenden Wochenende wurde aus einer Scheune im Ortsteil Dreilinden ein Moped der Marke Zündapp Sport Combinette entwendet. Der oder die Täter gelangten nach Aufhebeln einer Brandschutztür in das Innere der Scheune, die zur Zeit im Mieterauftrag entrümpelt wird. Die Zündapp war dort unverschlossen abgestellt und war zuvor als beliebtes Oldtimerfahrzeug im Internet zum Kauf angeboten worden. Mehrere Interessenten hatten sich das Moped zuvor angeschaut und Kaufinteresse signalisiert. Der Liebhaberpreis wird auf einige hundert Euro geschätzt.ots











5.12.2018 • 11:02 Uhr

Kalefeld: Ein Reh tot, von vier Autos überfahren - sechs beschädigte Autos

Am Dienstag, gegen 16.45 Uhr, kam es auf der Fissenkentalstraße (K 603) zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einem Reh. Zunächst wurde das die Fahrbahn kreuzende Rehwild von einem Osteroder PKW-Fahrer erfasst und durch die Luft geschleudert. Es landete an der Windschutzscheibe eines nachfolgenden Dacia und wurde anschließend noch von vier weiteren PKW - zwei Golfs, einem Audi und letztlich einem Touareg - überfahren. An allen PKW enstand Sachschaden in Höhe von gesamt fast 6.000 Euro. Das Reh verendete, Personen wurden nicht verletzt.ots










4.12.2018 • 18:21 Uhr

Auto überschlägt sich bei Unfall auf der A7 - Starke Ersthelfer

heute um 11:40 Uhr ereignete sich auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw Opel nach rechts von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Die Insassen hatten Glück im Unglück und trugen "nur" Prellungen davon.

Den Ermittlungen zufolge befuhr ein Ehepaar aus Garbsen mit einem Opel Zafira die A7 auf dem linken von zwei Fahrstreifen in Richtung Kassel. Zwischen der Anschlussstelle Hildesheim und der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde geriet das Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in den Seitenraum, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen.

Vorbeikommende Verkehrsteilnehmer fungierten als Ersthelfer und halfen dem 45-jährigen Fahrer und seiner 44-jährigen Beifahrerin aus dem Fahrzeug.

Beide wurden leicht verletzt. Sie wurden vorsorglich in ein Hildesheimer Krankenhaus eingeliefert. Der rechte Fahrstreifen wurde von kurz vor 12 Uhr bis kurz nach 13 Uhr gesperrt.
Außer der Polizei waren zwei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug sowie die Berufsfeuerwehr Hildesheim mit vierzehn Einsatzkräften am Unfallort eingesetzt. Für den verunfallten Pkw wurde ein Abschleppfahrzeug angefordert.
An dem Opel entstand ein Totalschaden von ca. 10.000 Euro.ots/Foto: Polizei










4.12.2018 • 18:17 Uhr

Osterode: Lagerhalle geriet in Brand - Aufmerksame Polizisten

Schon auf dem Anfahrtsweg zum Einsatzort stellten die Beamten des Polizeikommissariats Osterode heute um 7.47 Uhr eine starke Rauchentwicklung auf der B 243 fest. Auf dem nahegelegenen Gelände einer Firma für Umweltservice geriet eine Lagerhalle in Brand. Aus noch zu klärenden Gründen fing ein in der Halle befindliches Papierlager Feuer. Insgesamt waren 50 Kräfte der Feuerwehren Osterode und Lasfelde vor Ort im Einsatz. Ebenfalls drei RTW, um evtl. verletzte Personen schnell medizinisch erstversorgen zu können. Wie die Polizei meldet, konnten alle Personen unbeschadet die Lagerhalle verlassen, niemand wurde verletzt. Weiterhin veranlasste die Lage- und Führungszentrale der Polizei eine Rundfunkwarndurchsage, um die Verkehrsteilnehmer vor einer zunehmenden Rauchentwicklung zu warnen. Auch für Gäste der Bahn gab es Probleme. Um an Löschwasser zu gelangen, musste die Feuerwehr die Wasserversorgung über die Gleise legen und somit für die Dauer der Löscharbeiten den Schienenverkehr auf der Strecke Osterode-Herzberg sperren. Gegen ca. 14.00 Uhr konnten die Feuerwehren wieder abrücken. Durch ihren Einsatz konnte ein noch höherer Schaden verhindert werden. Dieser beläuft sich schätzungsweise auf ca. 25.000 Euro.ots










4.12.2018 • 18:14 Uhr

WinterUNI ermöglicht Einblicke ins Studium

nformationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler an der Leibniz Universität Hannover

Zum Ende der Schulzeit stellen sich viele Fragen zur Studienwahl: Wie läuft ein Studium im Wunschfach ab? Was wird darin gelehrt und erforscht und welche Kompetenzen sollte man mitbringen? Welche beruflichen Perspektiven eröffnen sich durch den Studienabschluss? Die WinterUNI gibt Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 10 Antworten auf diese und weitere Fragen. Zwei Wochen lang können sie sich in kompakten Veranstaltungen über die unterschiedlichen Studiengänge der Leibniz Universität Hannover informieren und Studieninhalte, Zugangsvoraussetzungen und Karrierechancen kennenlernen. Ergänzt wird das Programm durch fachübergreifende Veranstaltungen zu den Themen Studienfinanzierung und Studienwahlentscheidung.

Die WinterUNI wird jährlich Ende Januar/Anfang Februar angeboten. Schülerinnen und Schüler von der 10. Klasse aufwärts, aber auch Lehrerinnen und Lehrer und Eltern sind herzlich willkommen. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung (bis zum 15. Januar 2019) gibt es unter www.uni-hannover.de/winteruni.

Wann? Montag, 28. Januar, bis Freitag, 08. Februar 2019

Wo? Einführungsveranstaltung (28. Januar 2019,
16:30 Uhr) im Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, Hörsaal f 102;
weitere Veranstaltungen an verschiedenen Standorten.
red










4.12.2018 • 18:12 Uhr

Drachen zähmen leicht gemacht - SG Zweidorf/Bortfeld - NHC mC 26:35 (12:20)

Handball-Oberliga männlich:
Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg fuhr der Tabellenzweite Northeimer Handball Club in Zweidorf ein. Die SG Zweidorf/Bortfeld DRAGONS hatte zu keiner Zeit ein Mittel gegen die spielerische Überlegenheit der Jungs um ihren Spielmacher Basti Bialas, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Ob als vorgezogener Stachel im Fleisch des SG Angriffsspiels, als cooler Vollstrecker oder mit Anspielen zum Zungeschnalzen- Basti war heute der überragende Akteur auf der Platte.
Insgesamt spielte der NHC wie aus einem Guss, das Umschaltspiel funktionierte tadellos und die NHC Mean Machine lief wie geölt. Variabel in den Auslösehandlungen, sicher im Entscheidungsverhalten, so sah es auch Ex-Nationalspieler und Meistertrainer Volker Mudrow, der dem Spiel seines Sohnes Jan (Jahrgang 2007, 6 Tore!) beiwohnte und sich vom Northeimer Angriffsspiel angetan zeigte. Beim Halbzeitstand von 12:20 war die Messe eigentlich gelesen. Die Northeimer Bank entschied sich in der zweiten Halbzeit, viel zu experimentieren. Schließlich beginnt ab nächste Woche die Rückrunde. NHC: Dörflinger und Henning im Tor; Hofmann (4), Johannes (1), Kulze (1), Burandt (3), Bialas (7), Reinholz (1), Wode, Lutze (7), Polinski, Mandel (3), Wertheim (6), Brandt (2).
red/ok











4.12.2018 • 18:07 Uhr












4.12.2018 • 18:07 Uhr

Keine Änderungen zum Fahrplanwechsel für Züge der Nordwestbahn - auch nicht zwischen Paderborn und Kreiensen

Am 09. Dezember steht bei allen europäischen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) der Fahrplanwechsel auf dem Programm. Die NordWestBahn hat in diesem Jahr erstmals die Taschenfahrpläne aller Netze in einem einheitlichen Design gestaltet, um den Fahrgästen eine noch bessere Orientierung zu ermöglichen. Es gibt aber keine Änderungen in den Abfahrts- und Ankunftszeiten der Züge auf den Linien im Netz Ostwestfalen (OWL). Allerdings müssen die Fahrgäste auf den Linien RB 74 (Senne-Bahn) zwischen Bielefeld und Paderborn und RB 75 (Haller Willem) zwischen Osnabrück und Bielefeld aufgrund umfangreicher Bauarbeiten der DB Netz AG weiterhin Geduld mitbringen. Mit einer Aktion in den Zügen am 5. und 6. Dezember erhalten Fahrgäste den neuen Fahrplan zusammen mit einem hochwertigen Mikrofasertuch, das sich ideal zur Reinigung von Brille und Handy eignet – ganz nach dem Motto: „Durchblick im ganzen Netz“.

Die umfangreichen Bauarbeiten der DB Netz AG auf der Strecke zwischen Brackwede und Bielefeld dauern bis Herbst 2019 an. Bereits seit Juni 2018 starten und enden die Züge beider Linien in Brackwede statt in Bielefeld Hbf. Die NordWestBahn hat einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Voraussichtlich Mitte Oktober 2019 werden die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Die Züge beider Linien fahren dann wieder wie gewohnt auf der gesamten Strecke. Die RB 74 verkehrt bereits ab Mitte März wieder stündlich zwischen Bielefeld Hbf und Paderborn Hbf. Nur für vereinzelte Verbindungen (Zwischentakt) wird es noch einen Ersatzverkehr mit Bussen geben. Informationen zu den einzelnen Linien:

RB 75: Haller Willem, zwischen Osnabrück und Bielefeld

· Bis Mitte Oktober 2019 nutzen Reisende mit dem Fahrziel Bielefeld Hbf weiterhin die von der NordWestBahn eingesetzten Ersatzbusse ab der Haltestelle Quelle. Dieser Halt ist im Gegensatz zu Brackwede barrierefrei, somit ist für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste ein Umstieg in die Busse möglich. Der bisherige Fahrplan behält seine Gültigkeit noch bis zum 15. März 2019.

RB 74: Senne-Bahn, zwischen Bielefeld und Paderborn

· Noch bis Mitte März gilt das bereits bekannte Konzept für den Schienenersatzverkehr: Für Fahrgäste mit Fahrziel Bielefeld Hbf hat die NordWestBahn einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Bielefeld-Sennestadt und Bielefeld-Hbf ohne Zwischenhalt eingerichtet. Der Bahnhof Brackwede ist nicht barrierefrei ausgebaut. Daher fahren die Ersatzbusse der Linie RB 74 „Senne-Bahn“ direkt zwischen BI-Sennestadt und Bielefeld Hbf ohne Zwischenhalt. Somit ist auch eine schnellere Erreichbarkeit nach Bielefeld gewährleistet. Der bisherige Fahrplan behält seine Gültigkeit noch bis zum 15.03.2018.


RB 84 Egge-Bahn, zwischen Paderborn über Holzminden und Kreiensen
RB 85 Oberweser-Bahn, zwischen Ottbergen über Bodenfelde und Göttingen

· Auf beiden Linien gibt es keine Fahrplanänderungen.

Alle Taschenfahrpläne liegen bereits in den Zügen aus und sind in den bekannten Kundenanlaufstellen, wie Fahrkartenvorverkaufsstellen, Reisezentren, Touristik und Bürgerbüros entlang der Strecken erhältlich, als auch auf der Internetseite www.nordwestbahn.de zu finden.
red/fis











4.12.2018 • 18:03 Uhr

Angebliche Wolf-Attacke ein "normaler" Hundebiss

Ministerium gibt Entwarnung - Ergebnis der DNA-Untersuchung liegt vor: Kein Nachweis für einen Wolf

Das Umweltministerium hat heute die Ergebnisse der DNA-Proben bekannt gegeben, die letzte Woche nach einem gemeldeten Zwischenfall in Bülstedt im Landkreis Rotenburg genommen worden waren. Ein Gemeindemitarbeiter hatte angegeben, von einem Wolf oder wolfsähnlichen Tier gebissen worden zu sein.

Das Senckenberg-Institut in Gelnhausen, das Referenzlabor für genetische Untersuchungen zum Thema Wolf in Deutschland, hatte Tierhaarproben, den Pullover des Gemeindemitarbeiters sowie einen Hammer auf DNA-Spuren geprüft und entsprechende Proben analysiert. Dabei wurden sieben Proben gesichert und untersucht. Auf dem Hammer konnten keine Spuren eines Wolfes oder Hundes gefunden werden. Zwei vor Ort genommene Haarproben ergaben „Reh“. Auf dem Pullover wurden Katzenhaare und drei Speichelproben gefunden. Bei den Speichelproben konnte bei zwei Proben „Katze“ und bei einer „Katze und Hund“ identifiziert werden. Bei allen Proben ergaben sich keinerlei Nachweise für einen Wolf.

Umweltminister Olaf Lies: „Ich hätte mir ein eindeutigeres Ergebnis gewünscht. Wir hatten uns Klarheit erhofft, ob Hund oder Wolf Verursacher waren, um zielgerichteter agieren zu können. Wäre ein Wolf festgestellt worden, dann wäre eine Tötung unumgänglich gewesen. Klar ist, dass wir jetzt weitere Erkenntnisse brauchen. Hinweisen auf freilaufende Hunde in der Umgebung muss nachgegangen werden. Ich habe bereits ein intensiviertes Wolfsmonitoring vor Ort beauftragt, um mehr Informationen über das in der Gegend ansässige Rudel zu bekommen. Außerdem habe ich heute eine Ad-hoc-Besenderung auf den Weg gebracht.“

Das Wolfsbüro erarbeitet derzeit eine aktualisierte Rudelchronik, anhand derer die Anzahl und Bewegungen der dort lebenden Wölfe weiter spezifiziert werden sollen. Zur weiteren Sachaufklärung werden auch weitere Gespräche vor Ort geführt. „Wir nehmen die Aussagen des Betroffenen sehr ernst und arbeiten deshalb daran, ein Höchstmaß an Klarheit zu bekommen“, sagte Lies abschließend.
red/fis











4.12.2018 • 18:00 Uhr

Atommeiler: Risse an einem Reaktionsbehälter

Meldepflichtiges Ereignis in der Brennelementfertigungsanlage in Lingen

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als die zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde wurde von der Betreiberin der Brennelementfertigungsanlage Lingen (BFL), der Advanced Nuclear Fuels GmbH, fristgerecht über ein meldepflichtiges Ereignis gemäß der Atomrechtlichen Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) informiert.

In der Trockenkonversionsanlage sind im Rahmen einer turnusmäßigen Prüfung Risse an einem Reaktionsbehälter festgestellt worden.

Das Ereignis ist der Kategorie N (INES 0, keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen, eine Gefahr für Mensch und Umwelt besteht nicht.

Die aufsichtlichen Untersuchungen des Ereignisses erfolgen gemeinsam mit dem zugezogenen Sachverständigen. Gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen werden nach der Bewertung der Untersuchungsergebnisse festgelegt.
red/fis










4.12.2018 • 17:58 Uhr

BDEW-Zahl der Woche: 1,84 Millionen Kilometer … Stromleitungen vernetzen Deutschland

Die Stromnetze aller Spannungsebenen in Deutschland sind zusammen 1.837.495 Kilometer lang. Um diese Strecke zurückzulegen, müsste der Astronaut Alexander Gerst mit der ISS 43 Mal um die Erde fliegen.

Von den rund 1,84 Millionen Netzkilometern liegen mehr als 82 Prozent unter der Erde – nur rund 324.000 Kilometer sind Freileitungen. Der größte Anteil der Netzlänge entfällt mit über 1,19 Millionen Kilometer auf die Niederspannungsebene, die vor allem Haushalte mit Strom versorgt. Das Mittelspannungsnetz ist rund 520.000 Kilometer lang und transportiert den Strom in Regionen, Städte oder auch zu großen Industriebetrieben. Die rund 86.100 Kilometer Hochspannungsnetze sowie die rund 36.700 Höchstspannungsnetze transportieren die Energie über große Distanzen durch die Bundesrepublik.

Zwischen 2007 und 2017 ist das Stromnetz um über 94.000 Kilometer gewachsen. Auf der Höchstspannungsebene, die für den Stromtransport von Nord nach Süd von zentraler Bedeutung ist, sind jedoch gerade einmal etwas über 1.100 Netzkilometer hinzugekommen. Um bis 2030 den Anteil der Erneuerbaren Energien auf 65 Prozent erhöhen zu können, muss der Netzausbau mit Tempo vorangetrieben werden. Wichtig hierfür ist, dass die Bundesländer und die Politiker vor Ort ihrer Verantwortung gerecht werden und sich für den Netzausbau einsetzen.
red/Grafik: BDEW











4.12.2018 • 14:11 Uhr

80-jähriger Autofahrer übersieht 13-jährigen Jungen auf Fußgängerüberweg: verletzt ins Klinikum

Am gestrigen Montag gegen 07.30 Uhr, befuhr ein 80-jähriger PKW-Fahrer aus Uslar mit seinem Fahrzeug den Kreisverkehr Auschnippe/Wiesenstraße in Uslar und fuhr aus der Ausfahrt in Richtung Sohlingen. Auf dem dortigen Fußgängerüberweg kam es zum Zusammenstoß mit einem 13-jährigen Jungen aus Uslar, der den Fußgängerüberweg gerade überqueren wollte. Der Schüler wurde dabei leicht verletzt und dem Klinikum in Göttingen zugeführt. Am PKW entstand kein Sachschaden.is











4.12.2018 • 14:08 Uhr

Heute um 11 Uhr: Autofahrer (74) übersieht 16-jährigen Motorradfahrer und verletzt ihn bei Unfall schwer verletzt

Am heutigen Dienstag gegen 11 Uhr wurde ein 16-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in der Südwaldstraße in Diekholzen schwer verletzt.
Nach vorliegenden Erkenntnissen fuhr ein 74-jähriger Mann aus Diekholzen von einem Grundstück nach rechts auf die Südwaldstraße. Dabei übersah er offensichtlich einen 16-jährigen Motorradfahrer, der sich mit seinem Leichtkraftrad auf der Südwaldstraße von links näherte. Es kam zu einer Kollision der Fahrzeuge. Dabei wurde das Motorrad nach links geschleudert und stieß letztlich gegen drei gegenüberstehende, parkende Fahrzeuge. Der 16-jährige Motorradfaher aus Diekholzen erlitt bei dem Unfall Brüche an beiden Unterschenkeln. Er wurde in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. Die Fahrbahn musste für ca. eine Stunde gesperrt werden. Für die beteiligten Fahrzeuge wurden Abschlepper angefordert.
Außer der Polizei waren ein Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug an der Unfallstelle eingesetzt. Der entstandene Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf mindestens 7.000 Euro geschätzt.jpm/Foto: Polizei










4.12.2018 • 14:03 Uhr

27-Jährige verliert Kontrolle und landet mit ihrem Opel Astra im Straßengraben

Ereignisort Kreisstraße 503 bei Einbeck- Odagsen, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Montag, 08.40 Uhr. Eine 27-jährige Fahrzeugführerin aus Einbeck befuhr mit ihrem Opel Astra die Kreisstraße 503 von Edemissen kommend in Richtung Odagsen. Kurz vor Odagsen verlor die Fahrzeugführern in einer Linkskurve die Kontrolle über ihren Opel und schleuderte dann in den Seitengraben. Die Schadenshöhe am Pkw ist mit ca. 1.500 Euro angegeben. Die Fahrzeugführerin selber blieb unverletzt.vo










4.12.2018 • 13:59 Uhr

Kurz vorm Abhauen: Bundespolizei vollstreckt gleich zwei Haftbefehle - auch einen der Göttinger Staatsanwaltschaft

Kurz vor der Ausreise aus Deutschland konnten Bundespolzisten heute Mittag zwei Männer am Flughafen Hamburg festnehmen. Beide wurden von unterschiedlichen Staatsanwaltschaften gesucht. Sie hatten nach Verurteilung offene Geldstrafen nicht bezahlt.

Bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle nach Moskau erschien heute Mittag ein 33-jähriger Georgier. Zur Kontrolle legte er seinen Reisepass vor. Bundespolizisten glichen seine Daten mit dem polizeilichen Fahndungssystem ab und stellten fest, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Göttingen gesucht wurde. Er war im Frühjahr 2018 vom Amtsgericht Einbeck wegen Diebstahls und Nötigung in zwei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung, zu einer Strafe von 115 Tagessätzen von jeweils 15,00 Euro verurteilt worden. Davon hatte der Mann noch einen Restbetrag von 1080,00 Euro nicht beglichen. Bundespolizisten eröffneten dem Mann den Haftbefehl am Flughafen. Der 33-Jährige konnte den Betrag vor Ort entrichteten und im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen seinen Weg fortsetzen.

Etwa eine Stunde später sprachen Bundespolizisten erneut einem Mann am Hamburg Airport die Festnahme aus. Er war auf dem Weg zu seinem Flug nach Istanbul und passierte zuvor die grenzpolizeiliche Ausreisekontrolle. Nach einem Abgleich seiner Daten mit dem Fahndungssystem, war die Reise zunächst beendet. Denn die Beamten stellten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stralsund vorlag. Im Mai 2018 war gegen den 36-jährigen griechischen Staatsangehörigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vom Amtsgericht Greifswald ein Strafbefehl von 2760,00 Euro ergangen. Den Betrag hatte er bisher nicht bezahlt und konnte es auch heute am Flughafen nicht. Etwa zwei Stunden später zahlte seine telefonisch kontaktierte Schwester das Geld bei einer Polizeidienststelle ein. Somit konnte der 36-Jährige seinen Weg im Anschluss fortsetzen.ots











4.12.2018 • 13:55 Uhr

Bei Astfeld: Tödlicher Unfall mit Heidschnucke: Tierhalter wird gesucht



Am gestrigen Dienstag, 06.55 Uhr, befuhr ein 19-jähriger Pkw-Fahrer aus Bad Harzburg mit seinem Renault die Straße von Astfeld in Richtung Langelsheim. In Höhe des Sportplatzes Astfeld lief ein Heidschnuckenbock von rechts kommend vor den Pkw und wurde durch den Zusammenstoß getötet. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca 2500 Euro. Die Polizei bittet um Hinweise zum Tierhalter, da dieser bislang nicht ausfindig gemacht werden konnte.ots/Foto: Polizei











4.12.2018 • 13:50 Uhr

Gute Nachrichten! Mehr Regional-Busse für eine umweltfreundliche Mobilität! ZVSN baut Nahverkehr in der Fläche weiter aus

Busfahrgäste in den Landkreisen Göttingen und Northeim erwartet zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 eine weitere Aufstockung der Angebote, organisiert durch den Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN).

Die Veränderungen in den beiden Landkreisen des ZVSN im Einzelnen:

Landkreis Göttingen

Im landkreisübergreifenden Korridor Göttingen – Adelebsen – Uslar kommt der ZVSN den vielfältigen Wünschen nach einer Angebotsverdichtung sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden nach. Unter anderem wird die Linie 110 Göttingen – Barterode – Wibbecke – Adelebsen um weitere Fahrten ergänzt, so dass an Schultagen nahezu stündliche Verbindungen bestehen.

Auch für den Freizeitverkehr am Wochenende gibt es Verbesserungen. So besteht an Samstagen vormittags eine bessere Abstimmung mit der Linie 210 zwischen Adelebsen und Göttingen.

Mehr Fahrtmöglichkeiten für Eberhausen bietet die Linie 115 Adelebsen – Eberhausen – Güntersen – Barterode. An Wochentagen werden vormittags sowie am frühen Nachmittag zusätzliche Fahrten angeboten. In der Regel besteht direkter Anschluss mit der Linie 110; größtenteils ist eine Fortsetzung der Fahrt im selben Fahrzeug von und nach Göttingen möglich. Samstags vormittags ersetzt ein festes Busangebot das Anruf-Linien-Taxi (AST) durch Ausweitung mit zusätzlicher Anbindung von Wibbecke und verbesserten Anschlüssen in Adelebsen.

In der Linie 115 verkehren viele Fahrten als „Ringverkehr“ von Adelebsen über Eberhausen und Güntersen direkt zurück nach Adelebsen.

Außerhalb der Schülerbeförderungszeiten fährt der Bus der Linie 210 Göttingen – Erbsen – Lödingsen – Adelebsen im Stundentakt. Auch die Bürgerinnen und Bürger aus Uslar, Allershausen, Schoningen, Verliehausen und Offensen profitieren: an Wochentagen werden zusätzliche Fahrten um 20.32 Uhr von Uslar nach Göttingen sowie um 21:45 Uhr von Göttingen nach Uslar angeboten. Samstags verkehrt die Linie 210 im Stundentakt über Erbsen und Lödingsen nach Göttingen.

An den Wochenenden fährt ein Nachtbus (Linie 210) in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonn- und Feiertage von Uslar nach Göttingen (00:32 Uhr) sowie um 01:45 Uhr von Göttingen über Adelebsen nach Uslar. Hier kommt ein Linientaxi zum Einsatz.

Des Weiteren wird in Adelebsen die Haltestelle am Bahnhof ausgebaut und mit einer sog. Dynamischer Fahrgastinformation, Park & Ride-Stellplätzen sowie sicherer Fahrradabstellanlage ausgestattet, so dass eine multimodale Verknüpfung gegeben ist. Die Belastung durch die Busse im engen Adelebser Ortskern wird durch den Ausbau der Haltestelle am Bahnhof reduziert. Eine neue Haltestelle für den Westen Adelebsens „Neue Straße“ soll unterhalb der Burg an der Einmündung „Neue Straße/Untere Straße“ installiert werden.

Im Süd-West-Harz gibt es bereits seit dem Sommer im Busliniennetz zwischen Osterode und Clausthal-Zellerfeld zahlreiche Verdichtungen: Die direkte Linie 440 Osterode – Clausthal-Zellerfeld verkehrt wochentags im Stundentakt mit kleinen Abweichungen zu Schülerbeförderungszeiten und am Wochenende im Zweistundentakt. In Clausthal-Zellerfeld besteht eine Verknüpfung mit der RegioBuslinie 830 von und nach Goslar, in der Regel ohne Umweg über Hahnenklee.

Im Stundentakt fährt seitdem auch die Buslinie 460 von Osterode über Bad Grund nach Clausthal-Zellerfeld mit kleinen Abweichungen während der Schülerbeförderungszeiten. Am Wochenende fährt die Buslinie 460 im Zweistundentakt. In Gittelde besteht in / aus Richtung Bad Grund – Clausthal-Zellerfeld eine Verknüpfung mit der Regionalbahnlinie 46 Herzberg – Osterode – Gittelde – Seesen – Braunschweig. In Clausthal-Zellerfeld bzw. in Silbernaal gibt es Verknüpfungen mit den RegioBuslinien 830 Clausthal-Zellerfeld – Hahnenklee – Goslar und 831 Clausthal-Zellerfeld – Lautenthal – Goslar.

An den Wochenenden und in den Ferien wurden zusätzliche Linienfahrten auf der Buslinie 470 Bad Sachsa - Braunlage eingerichtet. An Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen fahren die Busse der Linie 470 im Zweistundentakt von Bad Sachsa über Walkenried, Zorge, Hohegeiß nach Braunlage und in umgekehrte Richtung von Braunlage nach Bad Sachsa.

Auch die Buslinie 471 Bad Lauterberg – Bad Sachsa wurde mit zusätzlichen Fahrten aufgewertet, die Buslinie fährt während der Ferien zweistündlich und an Schultagen stündlich von Bad Lauterberg über Barbis und Steina nach Bad Sachsa mit verkürzen Fahrtzeiten.

Auf der Buslinie 472 Bad Sachsa - Braunlage wurden zahlreiche Fahrten von Wieda nach Braunlage verlängert, so dass das Angebot an Samstagen die Linie 470 zwischen Bad Sachsa und Braunlage zu einem Stundentakt verdichtet ist. In Braunlage gibt es Verknüpfungen mit weiterführenden Buslinien von und nach Bad Harzburg, St. Andreasberg und Wernigerode.

Landkreis Northeim

Durch die Reaktivierung der Ilmebahn, die mit der Regionalbahnlinie 86 Salzderhelden mit der Stadtmitte Einbeck (Bahnhof Einbeck/Mitte) verbindet, gibt es zahlreiche Neuerungen im Buslinienverkehr:

Ein neu strukturierter Fahrplan für die Buslinie 230 im Linienabschnitt Salzderhelden – Vogelbeck – Northeim bietet ein zweistündliches Angebot und optimierte Anschlüsse in Richtung Northeim (Richtung Göttingen, Regionalexpress) und in Salzderhelden (Richtung Einbeck, Regionalbahn, Richtung Kreiensen, Regionalexpress).

Die Linie 234 (Einbeck – Odagsen – Iber – Drüber) wird um den Linienabschnitt Iber-Drüber verlängert, im Regelfall bietet sie Anschluss in Drüber mit der Linie 235 in Richtung Northeim. Die Linie 234 bedient künftig die Orte Einbeck – Odagsen – Iber – Drüber. Darum entfällt die Linie 236.

Die Buslinie 235 Einbeck – Salzderhelden – Drüber – Northeim fährt im bahnhofsfernen Westen Salzderheldens und bietet damit eine Anbindung nach Einbeck. Für den Linienabschnitt Einbeck – Drüber - Northeim wurde der Fahrplan neu strukturiert, so dass der Linienbus 235 künftig alle zwei Stunden fährt. Dadurch werden die Anschlüsse in Northeim (Richtung Göttingen, Regionalexpresse) und Einbeck (Richtung Salzderhelden, Regionalbahn) optimiert. Das Gewerbegebiet Einbeck Grimsehlstraße (u. a. Firma KWS) ist mit dem neuen Fahrplan an die Regionalbahnlinie 86 durch die Linie 235 am Bahnhof Einbeck-Mitte angeschlossen, ergänzt durch weitere Fahrten der Stadtbuslinie 203 und Einzelfahrten der Linie 230.

Der „Einbecker Nachteule“ für Spätreisende in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag wird weiterhin angeboten.

Im westlichen Landkreis Northeim wird der Fahrplan der Linie 250 Einbeck – Markoldendorf – Dassel (teilweise bis Neuhaus) an die Regionalbahn 86 in Einbeck Mitte angepasst, ebenso die Linie 252 Einbeck – Lauenberg – Dassel (- Hardegsen). Zusätzlich gibt es im Ausbildungsverkehr auf der Buslinie 252 wieder die Direktverbindung von Einbeck nach Hardegsen mit Anschlüssen aus/ in Richtung Uslar/Bodenfelde.

Auch der Fahrplan der Linie 253 Einbeck – Lüthorst – Dassel wurde an die Regionalbahn 86 in Einbeck Mitte angepasst.

Zusätzlich ist das Stadtbusnetz Einbeck mit den drei eigenständigen Liniennummern 201 / 202 / 203 für die drei innerstädtischen Bedienungsbereiche neu strukturiert. Die Linie 201 bedient den Bereich Kühner Höhe/ Bürgerspital, die Linie 202 bedient den Bereich Südstadt, die Linie 203 den Bereich Friedhof/ Grimsehlstraße. Durch erweiterte Betriebszeiten fahren die Stadtbusse auch in den frühen Morgenstunden und am Samstagnachmittag. Die Fahrten der Hauptlinie 201 sind verknüpft mit der Regionalbahn 86 in beiden Richtungen.

Finanzierung

Die zusätzlichen Fahrtenangebote in den Landkreisen Northeim und Göttingen sind Bestandteil einer ZVSN-Angebotsinitiative. Finanziert werden die Maßnahmen anteilig durch die „7b-Mittel“ des Landes Niedersachsen. Die 7b-Mittel sind zielgerichtet für den Aufbau neuer Angebote zur Stärkung des umweltfreundlichen Nahverkehrs einzusetzen.

Die ab dem 9. Dezember2018 gültigen Fahrpläne inklusiver aller Abfahrtsorte und –zeiten sowie weitere Informationen sind erhältlich unter: www.vsninfo.de.
red/fis











4.12.2018 • 13:36 Uhr

Eboldshausen: Audi landet im Graben - 40 Feuerwehr'ler im Soforteinsatz

Ein Autofahrer ist am Montagabend gegen 22 Uhr zwischen Eboldshausen und Edesheim von der Straße abgekommen und in einen Graben gestürzt. In der ersten Meldung an die Feuerwehr hieß es, dass der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt sein soll. Deshalb rückten die Wehren aus Kalefeld und Echte sowie der Rüstwagen aus Bad Gandersheim aus. Vor Ort konnte sich der Mann allerdings selbst aus dem Wagen befreien. Die Feuerwehr hat das Fahrzeug gesichert und die Unfallstelle abgesperrt. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst und die Polizei. Vor Ort waren insgesamt 40 Kräfte. red/Foto: Konstantin Mennecke /Kreisfeuerwehr Northeim











4.12.2018 • 11:14 Uhr

Nörten-Hardenberg: Küchenbrand - 10.000 Euro Schaden - Rauchmelder rettet Menschenleben

Bei einem Brand im 1. Obergeschoss eines Wohnhauses an der Göttinger Straße entstand am Montag gegen 15.40 Uhr ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Drei Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation mit Rettungswagen in das Göttinger Klinikum gefahren.

Der Brand entstand im Bereich des Küchenherdes und der Dunstabzugshaube. Die 28 Jahre alte Bewohnerin wurde durch einen ausgelösten Rauchmelder gewarnt und rettete sich mit den Kindern.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Nörten-Hardenberg, Sudershausen, Bishausen und Parensen waren rasch vor Ort und löschten das Feuer. Ein Gebäudeschaden durch das Feuer konnte dadurch verhindert werden. fal










4.12.2018 • 07:11 Uhr

Geschwindigkeitsmessung auf der B 3: Unrühmlicher Mercedes-Raser rauscht mit 220 km/h in Radarfalle

Am Samstagabend führte die Northeimer Polizei auf der B 3 in Höhe Angerstein eine Geschwindigkeitsmessung durch. In viereinhalb Stunden passierten 1.355 Fahrzeuge die Messstelle. Insgesamt 67 Autofahrer waren bei erlaubten 100 km/h zu schnell.

Gegen 23.09 Uhr rauschte ein Fahrer aus dem Raum Hannover mit seinem Mercedes-Benz AMG mit 220 km/h in die Messung. Auf den Fahrzeugführer kommen nun in einem Bußgeldverfahren 600 Euro Geldbuße, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg zu.

Fahrverbote, Punkte und Bußgelder kommen auch auf einen Porsche-Fahrer aus dem Raum Göttingen zu, der mit 162 km/h gemessen wurde und den Fahrer eines Mercedes-Benz aus dem Landkreis Northeim, der mit 153 km/h unterwegs war.fal/Foto/Symbolbild: Fischer











4.12.2018 • 07:02 Uhr

Weihnachtsmärkte in Südniedersachsen: Regen bringt keinen Segen - Rudi's Pfannenhaus

Mit zeitweise heftigem Regen am Wochenende und gestrigen Montag haben die Weihnachtsmärkte in Südniedersachsen einen feuchten und damit einen wenig segens- und ertragreichen Start hinlegen müssen. Einige Menschen zog es zwar in die schön dekorierten Weihnachtsmarktdörfer und unter schützende Budendächer. "Der der richtige Run war das aber noch nicht!", benannte ein Standbetreiber in Bad Gandersheim die Lage an der Regenfront. Die kleine Bilderserie dokumentiert Eindrücke von Weihnachtsmärkten in Bad Gandersheim, Stadtoldendorf, Holzminden und Wöltingerode. Dort präsentiert sich sich mit Rudi Lilligs Pfannenhaus erstmals ein neuer "Gandersheimer Exportschlager made bei Rudi, dem Schinkenkönig".
red/Fotos: Thomas Fischer
















4.12.2018 • 06:49 Uhr

Northeim: Nintendo und Thimm: Videospiel trifft auf Wellpappe

Mit Nintendo Labo führte der japanische Konsolen- und Videospielhersteller Nintendo in diesem Jahr wieder eine Innovation auf dem Videospielmarkt ein. Das Besondere: Nintendo Labo kombiniert die TV-Konsole Nintendo Switch mit modularen Bausätzen aus Wellpappe, die zu interaktiven Spiele-Elementen werden. Thimm ist europäischer Lieferant für Nintendo Labo und fertigt die technisch anspruchsvollen Wellpappenbögen unter anderem im Produktionswerk in Northeim.

Nintendo Labo lädt zum Bauen, Spielen und Entdecken ein: Aus vorgestanzten Wellpappenbögen werden ohne weitere Hilfsmittel beispielsweise ein Klavier, eine Angelrute oder eine Motorradlenkstange zusammengebaut. Diese sogenannten Toy-Con werden dann mit der Videospielkonsole Nintendo Switch verbunden - und so „zum Leben erweckt“. Jetzt können die Spieler mit dem Klavier musizieren, mit der Angel digitale Fische fangen oder mit dem Motorrad heiße Rennen fahren. Da diese Controller aus Wellpappe gemacht sind, laden sie zur freien Gestaltung ein – sowohl in Design als auch in Form. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die Wellpappe bekommt in dieser Innovation eine völlig neue Aufgabe. Sie fungiert nicht, wie sonst üblich, als Verpackung, sondern ist elementarer Teil des Endproduktes. „Das Aufbauen und Zusammensetzen der Toy-Con muss einwandfrei funktionieren, damit der Spaß beim Spielen sichergestellt wird“, erklärt Benjamin Brulic, Verkaufsberater Thimm Verpackung, der das Projekt mit seinem Team umgesetzt hat. „Dementsprechend hoch sind die Anforderungen in der Produktion. Durch eine intensive Implementierungsphase gemeinsam mit Nintendo, laufende Qualitätskontrollen und sehr gut geschulte Produktionsmitarbeiter werden wir den hohen Ansprüchen an das Produkt gerecht.“ Die Nintendo Labo Wellpappenbögen werden aus einer eigens für den Kunden definierten Wellpappensorte hergestellt, flach gestanzt und ein- bis zweifarbig bedruckt.

„Nintendo Labo vereint Videospiel- und Bastelspaß und zeigt völlig neue Möglichkeiten auf, wie man unseren nachhaltigen Packstoff Wellpappe nutzen kann. Wir bei Thimm freuen uns sehr, als europäischer Lieferant von Nintendo, Teil dieses einzigartigen, kreativen Produktes zu sein“, fasst Michael Weber, Leiter Corporate Marketing Thimm Gruppe, zusammen.

Über Nintendo:
Als internationaler Vorreiter in Sachen interaktiver Unterhaltung produziert und vermarktet die Nintendo Co. Ltd. (Kyoto, Japan) Hard- und Software für ihre TV-Konsole Nintendo Switch sowie für die mobilen Konsolen der Nintendo 3DS-Familie. Nintendo Switch ist die erste TV-gebundene Konsole, die sich – einfach indem man sie aus ihrer Station zieht – nahtlos in einen Handheld verwandeln kann. Die Nintendo 3DS-Familie besteht unter anderem aus dem New Nintendo 3DS XL, der 3D-Bilder ohne 3D-Brille anzeigen kann, sowie aus dem günstigeren Einsteigermodell Nintendo 2DS ohne 3D-Fähigkeit. Seit das Unternehmen 1983 das Nintendo Entertainment System (NES) herausbrachte, hat es weltweit über 4,6 Milliarden Videospiele und mehr als 725 Millionen Spielgeräte verkauft. Dies schließt die aktuelle Konsolengeneration ebenso ein wie Game Boy, Game Boy Advance, Super NES, Nintendo 64, Nintendo GameCube, Nintendo DSi, Nintendo DS sowie Wii und Wii U. Nintendo hat zudem Ikonen der Videospielkultur geschaffen, darunter weltweit bekannte Charaktere wie Mario und Luigi, Donkey Kong, Samus Aran aus Metroid, Link aus The Legend of Zelda und die Pokémon. Die 1990 gegründete Nintendo of Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main dient als Zentrale für Nintendos Europageschäft.

Über Thimm:
Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter an 19 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 601 Millionen Euro. Mehr Informationen unter www.thimm.de.
red/fis











4.12.2018 • 06:46 Uhr

Sterben im Krankenhaus - Rückläufiger Trend, aber nicht für alle

Neue Studie des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung

In vielen Ländern nimmt der Anteil derer, die im Krankenhaus sterben, seit Jahren ab. Bisher dachte man, dass dies für alle Altersgruppen gilt. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung hat ergeben, dass sehr alte Menschen eine traurige Ausnahme bilden

Ihre letzten Stunden möchten die meisten Menschen zu Hause verbringen – und nicht im Krankenhaus, wie es heute oft noch der Fall ist. Die Trendwende ist eingeleitet, wie eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock zeigt. Demnach sinkt seit Jahren der Anteil der Menschen, die in einer Klinik sterben. Ausgenommen von dieser Entwicklung sind jedoch alte Menschen ab 80 Jahren.

In ihrer Studie zeichnen die Wissenschaftler um Angela Carollo die Entwicklung der Krankenhaussterblichkeit in Dänemark zwischen 1980 und 2014 nach. Zu diesem Zweck analysierten sie Statistiken zu allen Frauen und Männer ab 50 Jahren, die in diesem Zeitraum starben. Nach Auswertung von insgesamt rund 1,8 Millionen Datensätzen ergab sich folgendes Bild: Während 1980 insgesamt 56 Prozent der Männer in der Klinik starben, waren es 2014 nur noch 44 Prozent; bei den Frauen sank der Anteil im gleichen Zeitraum von 49 Prozent auf 39 Prozent.

Im Alter kippt der Trend

Den größten Rückgang verzeichneten die Forscher bei den 50- bis 59-Jährigen: Während 1980 zwei Drittel aus dieser Altersgruppe in einer Klinik starben, waren es 2014 weniger als die Hälfte. Der rückläufige Trend setzt sich demnach bis zum Alter von 79 Jahren fort und kommt bei den 80- bis 89-Jährigen zum Stillstand. In der letztgenannten Gruppe sterben heute rund 40 Prozent im Krankenhaus – ein Anteil, der sich seit 1980 kaum verändert hat. Was die Forscher überrascht, ist ein deutlicher Anstieg bei den über 90-Jährigen: Der Anteil der Todesfälle im Krankenhaus erhöhte sich bei den Männern dieser Altersgruppe um fünf Prozentpunkte auf 32 Prozent, bei den Frauen um sechs Prozentpunkte auf 24 Prozent.

Mit ihren weit zurückreichenden, umfassenden Datenreihen eigneten sich dänische Bevölkerungsregister besonders gut für solche Analysen, sagt Angela Carollo. Die in ihrer Detailschärfe einzigartigen Ergebnisse ihrer Studie spiegeln die Entwicklung in weiten Teilen Europas und Nordamerikas wider und sind insofern von internationaler Bedeutung. Auch in Ländern wie den USA, Großbritannien oder Belgien gelinge es zunehmend, Patienten einen würdigen Tod zu Hause, im Hospiz oder an einem anderen selbstgewählten Ort zu ermöglichen, sagt Carollo: „Das ist sehr zu begrüßen, denn der Tod im Krankenhaus ist für die meisten Menschen kein guter Tod.“
red

Stagnation in Deutschland

In der alten Bundesrepublik Deutschland erreichte der Anteil der Krankenhaussterbefälle im Jahr 1980 mit 55 Prozent aller Todesfälle einen Höchstwert, um 2016 für ganz Deutschland auf 46 Prozent zu sinken. „Auf diesem Niveau verharrt der Anteil hierzulande seit Jahren“, sagt Angela Carollo.

Als Alarmsignal werten die Rostocker Wissenschaftler die Entwicklung bei den über 90-Jährigen. „Sie sind nicht nur die gebrechlichste, sondern in vielen Ländern auch die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe“, sagt Angela Carollo. Viel zu häufig gehe der letzte Wunsch nach einem Abschied im privaten Rahmen nicht in Erfüllung.

Bemerkenswert sind auch die Detailergebnisse der neuen Studie. An einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, einer der häufigsten Todesursachen, sterben demnach in den jüngeren Altersgruppen mehr Frauen als Männer im Krankenhaus. Der Unterschied verliert sich mit etwa Siebzig und kehrt sich dann um: Vom 80. Lebensjahr an überwiegt der männliche Anteil bei den kardiovaskulären Sterbefällen in der Klinik. „Möglicherweise sterben mehr jüngere Männer als Frauen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bevor sie das Krankenhaus erreichen“, vermutet Angela Carollo. Das müsse aber noch genauer untersucht werden.

Die Ehe macht einen Unterschied

Die Studie zeigt auch, dass Personen mit mittlerem und hohem Einkommen eher gefährdet sind, im Krankenhaus zu sterben als Bezieher niedriger Einkommen. Wo ältere Menschen sterben, hängt zudem stark davon ab, ob sie verheiratet sind oder nicht. Im Durchschnitt sterben mehr verheiratete Menschen im Krankenhaus als Unverheiratete, doch bei den über 90-Jährigen trifft es zunehmend die Unverheirateten. Risikosteigernd seien darüber hinaus mehrere Krankenausaufenthalte binnen eines Jahres, sagt Angela Carollo und fügt hinzu: „Umgekehrt dürfte das Vermeiden langer Krankenhausaufenthalte, wie es seit Jahren üblich ist, zu weniger Sterbefällen auf den Stationen geführt haben.“

Todesursache Nummer eins im Klinikbereich sind Atemwegserkrankungen, vor allem bei den sehr alten Menschen. Auf den Plätzen folgen Schlaganfälle und Krebs, wobei die Krebssterblichkeit seit 2005 den stärksten Rückgang aufweist. Keine Angaben macht die Studie über Sterbeorte jenseits der Klinik. Carollo: „Wir können nur vermuten, dass die nicht im Krankenhaus Verstorbenen entweder zu Hause oder in einem Pflegeheim beziehungsweise einem Hospiz starben.“

Mit ihren Ergebnissen verbinden die Rostocker Forscher einen dringenden Appell an die Politik. Carollo: „Jetzt kommt es darauf an, die Versorgung auszubauen und die gesetzlichen Regelungen anzupassen. Wir sollten Hochaltrigen ein Leben zu Hause oder in einer guten Pflegeeinrichtung ermöglichen und ihnen unnötige Krankenhausaufenthalte kurz vor dem Tod ersparen.“











3.12.2018 • 16:51 Uhr

Küchenbrand in Walkenried: 86-Jährige lässt Brett auf eingeschalteten Herd liegen - 10.000 Euro Schaden

Am Montag gegen 08.40 Uhr löste in der Straße Vor der Aue ein Rauchmelder im Obergeschoss eines Zweifamilienhauses aus. Grund für die starke Rauchentwicklung war ein vergessenes Küchenbrett auf einem eingeschalteten Herd. Eine 86 Jahre alte Hausmitbewohnerin meldete die Rauchentwicklung über den Feuerwehrnotruf 112. Rund 25 alarmierte Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Walkenried löschten das Feuer innerhalb kürzester Zeit. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in der Wohnung im Obergeschoss. Daher wurde auch niemand verletzt. Durch den Brand und die Löscharbeiten entstand ein Sachschaden von mehreren 10.000 Euro. Das Haus ist zurzeit nicht bewohnbar. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen der Bad Lauterberger Polizei dauern an.fal











3.12.2018 • 16:48 Uhr

Grundschule: Erste Sanierungsarbeiten - Ausgediente Fallgummimatten abgeräumt, aus Sicherheitsgründen

Bekanntlich haben engagierte Eltern und der Schulträger das ehrgeizige Projekt ins Visier genommen, den tristen Schulhof der Bad Gandersheimer Grundschule in der Roswithastraße aus seiner Schlichtheit und Lieblosigkeit zu erlösen und Neues und Kreatives dort aufleben zu lassen. In diesen Tagen haben Mitarbeiter der Gandersheimer Stadtverwaltung damit begonnen, unansehnliche wie unnütze Altlasten auf der Hoffläche zu beseitigen. Heute war zu beobachten, wie abgängige Fallgummimatten abgehoben wurden. Das alles sind kleine Vorboten für die Neugestaltung des Schulhofes. Aber die Matten mussten aufgrund defekter Zustände und somit aus Sicherheitsgründen weggenommen werden. Folglich auch die Geräte. Eine starke Initiative hat in den letzten Monaten Geld gesammelt und Entwürfe für das Vorhaben ersonnen. Alles soll schöner, bunter und für die Mädchen und Jungen (speziell in den Pausen) spannender werden.
red/Foto: Thomas Fischer










3.12.2018 • 16:38 Uhr

Hannover 96 Vorstand entscheidet nach Rechtsgutachten: Keine außerordentliche Mitgliederversammlung - Abteilungsleiter begrüßen Beschluss

Am 1. November 2018 hat die Interessengemeinschaft Pro Verein 1896 dem Vereinsvorstand von Hannover 96 insgesamt 1310 Anträge von Mitgliedern auf Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung übergeben. Der Vorstand hat diese Anträge geprüft und festgestellt, dass das erforderliche Quorum und somit das Minderheitenbegehren in dieser Hinsicht erfüllt ist. Notwendig gewesen wären 5 Prozent von 22.890 Mitgliedern (Stand: 1. November 2018), also 1145 Anträge. 1271 der 1310 abgegebenen Anträge sind gültig, 94 stammen von Kindern und Jugendlichen. Der Großteil der Anträge entfällt auf die Abteilung Fußball passiv (895). Einziger begehrter Tagesordnungspunkt ist die Abwahl der drei bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Veronika von Lintel, Michael Beck und Valentin Schmidt sowie – die Abwahl vorausgesetzt – eine Neuwahl für die vakanten Aufsichtsratsposten. Begründet wird diese Tagesordnung mit einer angeblich falschen Sachentscheidung des Aufsichtsrats am 31. Juli 2017, also einer Entscheidung, die weit mehr als ein Jahr zurückliegt. Der Vorstand von Hannover 96 e.V. hat sich ausführlich mit den Inhalten des Antrags auf Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auseinandergesetzt, dazu den Rat mehrerer Juristen eingeholt und von Dr. Paul Lambertz, einem unabhängigen und renommierten Rechtsanwalt für Sport-, Vereins- und Verbandsrecht aus Köln, ein Rechtsgutachten erstellen lassen. Auf Grundlage dieser umfangreichen rechtlichen Expertise hat der Vorstand von Hannover 96 e.V. einstimmig beschlossen, keine außerordentliche Mitgliederversammlung durchzuführen. Die vom Vorstand einbezogenen 17 Abteilungsleiter von Hannover 96 e.V. unterstützen diese Entscheidung.
Das vorliegende Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass das Begehren auf Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung „nicht statthaft ist".
Entscheidend dafür sind folgende vier Gründe:
Erstens: Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung ist für den 23. März 2019 terminiert. Ein Tagesordnungspunkt ist dort die Neuwahl des Aufsichtsrats. Die drei Aufsichtsratsmitglieder Veronika von Lintel, Michael Beck und Valentin Schmidt, die auf der begehrten Mitgliederversammlung abberufen werden sollen, haben bereits erklärt, dass sie nicht mehr für den nächsten Aufsichtsrat kandidieren werden. Es gibt also keinen vernünftigen Grund, nicht die ordentliche Mitgliederversammlung abzuwarten, zumal der Antrag auch keine zeitliche Dringlichkeit erkennen lässt. Die fehlende Eilbedürftigkeit hat auch das Landgericht Hannover (Aktenzeichen 17T27/18) bereits mit Beschluss vom 16. Oktober 2018 festgestellt, als es einen Antrag von drei Vertretern der IG Pro Verein 1896 zurückwies, der Verein solle die persönlichen Daten aller Mitglieder herausgeben.
Nach dem 23. März 2019 wird durch den neuen Aufsichtsrat ein neuer Vorstand bestimmt. Martin Kind wird als Vorstandsvorsitzender nicht mehr zur Verfügung stehen.
Zweitens: Auf der Tagesordnung der beantragten außerordentlichen Mitgliederversammlung steht neben der Abwahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern auch eine „sofortige Neuwahl“. Würde die Neuwahl - eine Abwahl vorausgesetzt - in dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung stattfinden, wäre das ein klarer Verstoß gegen die Vereinssatzung von Hannover 96 und die Wahl nichtig. Es müsste also eine weitere, außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, sollte der Aufsichtsrat nicht mehr beschlussfähig sein. Im Klartext: Hannover 96 e.V. müsste in zweieinhalb Monaten insgesamt drei (!) Mitgliederversammlungen abhalten. Das ist für Mitglieder weder vertretbar noch zumutbar.
Drittens: Der Kosten- und Personalaufwand, der für den Verein bei bis zu drei Mitgliederversammlungen entstehen würde, stünde in keinem Verhältnis zum Begehren. Jede Mitgliederversammlung kostet Hannover 96 e.V. den Betrag von circa 80.000 Euro (bei drei Versammlungen wären das circa 240.000 Euro) und bindet einen Großteil der Vereinsangestellten über mehrere Wochen. Gleichzeitig muss die Eröffnung des Vereinssportzentrums an der Stadionbrücke intensiv vorbereitet werden.
Viertens: Nach der Vereinssatzung würden die auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählten neuen Aufsichtsratsmitglieder ohnehin nur bis zum 23. März 2019 (Neuwahl) im Amt bleiben, also nur für circa einen Monat, weil eine zweite
außerordentliche Mitgliederversammlung wegen der einzuhaltenden Ladungsfrist von mindestens vier Wochen erst im Februar 2019 stattfinden könnte. Das wäre unverhältnismäßig und läge nicht im Vereinsinteresse, weil neue Aufsichtsräte wieder aus dem Amt scheiden würden, bevor sie sich überhaupt richtig eingearbeitet haben.
Jeder einzelne Grund ist für sich allein ausreichend, den Antrag auf Durchführung der außerordentlichen Mitgliederversammlung zurückzuweisen.
Stimmen von Abteilungsleitern
Andreas Rollwage (Abteilungsleiter Dart): „Hannover 96 steht am 23. März vor einem Neuanfang in der Besetzung der Gremien. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung haben alle Mitglieder die Möglichkeit, den Kurs für die Zukunft des Vereins zu bestimmen und die aus ihrer Sicht am besten geeigneten Aufsichtsratskandidaten zu wählen. Ein konkreter Grund, warum nicht bis März abgewartet werden kann, ist für mich nicht zu erkennen. Die drei Aufsichtsratsmitglieder, die abgewählt werden sollen, machen doch ohnehin den Weg frei."
Hansi Teille (Abteilungsleiter Tischtennis): „Der Verein stemmt derzeit mit dem Vereinssportzentrum an der Stadionbrücke das größte Projekt seiner Geschichte, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Das hohe Gut der außerordentlichen Mitgliederversammlung wird leider missbraucht, um persönliche Interessen im Profifußball durchzusetzen. Für mich ist nicht erkennbar, dass die Wünsche und Ziele der aktiven Abteilungen dabei eine Rolle spielen."
Thomas Köhler (Abteilungsleiter Schwimmen): „Uns ist wichtig, die Abteilungen weiter voranzubringen. In dieser Hinsicht ist in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet worden. Wir Schwimmer, aber auch Tanzen und Bowling, die alle noch relativ neu bei 96 sind, stehen beispielhaft für diese Entwicklung. Mehrere Mitgliederversammlungen in kurzer Zeit helfen keinem, deshalb sollten wir alle zusammen am 23. März die Weichen für eine gesicherte Zukunft stellen.“
red










3.12.2018 • 16:32 Uhr

Osterode: Nach Nachbarschaftsstreit - Mann mit Messer bedroht

Der Vorfall wurde am Freitag, gegen. 21.33 Uhr, der Polizei Osterode gemeldet. Vor Ort gab der Geschädigte gegenüber den Beamten an, dass er und seine Partnerin Geschrei auf der StraßeSiebenbürgerweg in Osterode gehört haben und nachsehen wollten, was dort los sei. Vor der Haustür trafen sie dann auf den rufenden Mann. Nach Angaben der Anzeigenerstatter zog dieser ein Messer und bedrohte den Geschädigten und dessen Partnerin. Zunächst flüchtete der Täter, konnte aber auf Grund der Beschreibung von den Polizeibeamten gefasst und in Gewahrsam genommen werden. Offenbar stand die Auseinandersetzung im Zusammenhang mit einer nachbarschaftlichen Streitigkeit, die derart eskalierte.US











3.12.2018 • 16:29 Uhr

War es Hass auf's Arbeitsamt? Unbekannter verschüttet gefährliche Carbonsäure

Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Am Montag gegen 10.19 Uhr nimmt ein Mitarbeiter der Northeimer Arbeitsagentur einen schwefelähnlichen Geruch im Eingangsbereich des Dienstgebäudes war. Sofort werden die etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Besucher der Agentur evakuiert.

15 der evakuierten Personen klagen im Anschluss über gereizte Atemwege. Die Verletzten werden vor Ort von einem Notarzt und Sanitätern ambulant versorgt. Eine stationäre Behandlung einzelner Personen ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht erforderlich.

Durch die Freiwillige Feuerwehr Northeim und die Umweltfeuerwehr erfolgt unter Atemschutz eine Überprüfung des Gebäudes und der kontaminierten Flächen im Eingangsbereich. Fachleute gehen davon aus, dass es sich bei der verschütteten Flüssigkeit um Carbonsäure handelt.

Nach Beseitigung der Flüssigkeit und einer Belüftung der Räumlichkeiten durch die Feuerwehr sollte das Gebäude im Laufe des Nachmittags wieder begehbar sein.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Die Northeimer Polizei sucht Zeugen, die am Montagvormittag in der Zeit etwa zwischen 10.00 Uhr und 10.20 Uhr eine auffällige Person oder ein auffälliges Fahrzeug nahe der Arbeitsagentur am Scharnhorstplatz bemerkt haben. Entsprechende Hinweise werden von der Polizei unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen.fal











3.12.2018 • 13:17 Uhr

Jens Kestner: „Die Polizei wäre gerne viel mehr „Freund und Helfer...!“

In einer aktuellen Mitteilung beschäftigt sich der Northeimer Bundestagsabgeordnete Jens Kestner mit der Inneren Sicherheit und Anwesenheit von Polizei in Südniedersachsen. In seinem Statement, das wir aus dokumentarischen Gründen ungekürzt darstellen heißt es:
"Vorab: die Polizei ist Freund und Helfer! Was geschah am Samstag, dem 01. Dezember 2018 in Goslar? Ein Paar spazierte mit Hund gegen 20 Uhr Richtung Restaurant „Wortmühle“, als ihnen eine ältere Frau mit Rollator auffiel. Die Frau schien orientierungslos zu sein, wusste nicht, wie sie nach Hause kommen sollte und machte den Eindruck, alleine nicht den Weg in ihre Wohnung finden zu können. Um sicher zu gehen, dass der älteren Dame nichts zustößt, sie unter Umständen noch länger umherirrt, entschied das Paar eine Viertelstunde später, die Polizei zu verständigen. Ab diesem Zeitpunkt wird deutlich, dass Niedersachsen zu den Bundesländern mit der niedrigsten Polizeidichte gehört und selbst in der Goslarer Innenstadt nur selten zeitnah auf derartige Notfälle reagieren kann. Das Versäumnis der niedersächsischen Landesregierungen, von welcher politischen Farbe sie auch immer angeführt wurde, hätte unter Umständen deutlich schlimmere Folgen nach sich ziehen können. Was wäre, wenn die Frau - wie es bei Demenzkranken durchaus möglich ist - aggressiv auf die Hilfe des Paares reagiert hätte? Was, wenn es diesen oder einen ernsteren Vorfall nicht in der Innenstadt, sondern irgendwo in ländlicher Region gegeben hätte? Was, wenn die Gesundheit und vielleicht sogar das Leben eines Menschen bedroht wäre, der dringend polizeilichen Schutz benötigt?
Jens Kestner, AfD-Bundestagsabgeordneter, zu diesem Vorfall in Goslar:
„Selbstverständlich vertraue ich der Polizei uneingeschränkt. Die Polizei in Niedersachsen, also auch in meinem Wahlkreis Goslar, ist allerdings von einer unverantwortlichen politischen Führung in eine Situation gebracht worden, die ein hohes Reaktionsdefizit produziert hat. Wenn Politiker, die sich jetzt als Heilsbringer für Sicherheit und Ordnung profilieren möchten, jahrelang Polizeistellen abgebaut haben, müssen die Bürger wohl damit leben, dass Polizei nicht immer schnell da ist, wenn sie gebraucht wird. Es darf nicht sein, dass es mehr als 40 Minuten dauert, bis die Polizei erscheint, weil sie unterbesetzt ist. Würde Niedersachsen nur einen Bruchteil der Kosten für die Beglückung illegaler Zuwanderer für bessere Polizeiausrüstung, mehr Personal und besseres technisches Equipment investieren, gäbe es kein Problem mehr!“ so Kestner."
red










3.12.2018 • 13:11 Uhr

Gewaltverbrechen in der Unteren Karspüle - MoKo "Garten" personell aufgestockt - Motiv gibt Polizei Rätsel auf

Vorführungen der Tatverdächtigen im Laufe des heutigen Nachmittags

Nach der Festnahme von vier 19 Jahre alten Männern am Wochenende im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in der Unteren Karspüle (wir berichteten) sollen drei Tatverdächtige (alle mit Migrationshintergrund) am Montag im Laufe des Nachmittags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen vorgeführt werden. Alle drei schweigen bislang zu den Vorwürfen. Der vierte Tatverdächtige wurde Sonntagabend im Anschluss an die strafprozessualen Maßnahmen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Die Arbeit der im Zentralen Kriminaldienst zur Klärung des Gewaltverbrechens eingerichteten Mordkommission (MoKo) "Garten" geht unterdes mit Hochdruck weiter. Für die komplexen Ermittlungen wurde die Zahl der Beamten inzwischen von fünfzehn auf 20 erhöht.
Zum Tatmotiv und auch zum Anlass des vermutlich vorausgegangenen Streites gibt es noch keine weiteren Erkenntnisse.jk










3.12.2018 • 13:05 Uhr

Bad Grund: Faustgroßen Stein durch Wohnzimmerscheibe geworfen

Am Samstag, mitten in der Nacht, warf ein bislang unbekannter Täter einen faustgroßen Bruch-/Naturstein, von der Gartenseite aus, mit großer Wucht gegen ein Wohnzimmerfester der Geschädigten in der Von-Eichendorff-Straße in Bad Grund.. Der Stein durchschlug im ersten Obergeschoß die Doppelverglasung und landete mitten im Wohnzimmer. Es entstand ein Schaden 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Bad Grund unter der Telefon 05237/1421 entgegen.US











3.12.2018 • 13:01 Uhr

Hildesheim: Dommuseum setzt Reihe "WortRaum" fort - Das Thema: "Was brauche ich?"

Da ist sie, die Fortsetzung der Reihe "WortRaum", mit philosophischen Gesprächen im Domfoyer des Dommuseums Hildesheim, Domhof 18 - 21 in Hildesheim: gemeinsam veranstaltet mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover. Am 12. Dezember 2018 geht es im WortRaum um die Frage „Was brauche ich?“. Die Aktivistin und Künstlerin Jasmin Mittag aus Hannover stellt dabei Perspektiven des Minimalismus vor. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Infos kompakt: Ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
Ort: Domfoyer, Eintritt kostenlos, Beginn: 18 Uhr. Das Dommuseum mit seinen historischen und modernen Kunstwerken versteht sich als Raum für Dialog und Diskurs zu grundlegenden Fragen menschlichen Lebens und der Gestaltung unserer Zukunft. Eine neue Veranstaltungsreihe öffnet die Räume für philosophisch-theologische Themen, die Selbstfindung und Selbstverständnis des Menschen in den Mittelpunkt stellen. "Was brauche ich? Perspektiven des Minimalismus. Jasmin Mittag (Aktivistin/Künstlerin, Hannover)
12.Dezenber 2018.
"Wie streite ich? "Perspektiven einer Ethik politischer Gegnerschaft. Dr. A. Honacker /
Prof. Dr. Jürgen Manemann (Forschungsinstitut für Philosophie Hannover)
23. Januar .2019










3.12.2018 • 12:54 Uhr

Bestes Beispiel: Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum der Polizeiwache Warburg

Den Weihnachtsbaum in der Polizeiwache Warburg haben Vorschulkinder des Kindergartens "Kinderlobby" Menne geschmückt. Alle Kinder des Kindergartens hatten zuvor im Kindergarten Menne mit den Erzieherinnen den Tannenbaumschmuck gebastelt. Vor Ort übernahmen es die Erzieherin Magdalena Scholz und Mutter Daniela Moors gemeinsam mit den Kindern Vincent Michels, Julia Kriwet, Lasse Moors und Clara Stuckenbrock, die kleinen Schmuckstücke an den Baum im Treppenhaus zu hängen. Der Warburger Wachleiter, Polizeihauptkommissar Johannes Thonemann, überreichte allen Kindern Gummibärchen als Dankeschön, auch für die Kinder, die im Kindergarten geblieben sind. Der Verein "Alle Jahre wieder", eine Gruppe engagierter Bürger, die den Weihnachtsmarkt in der Warburger Altstadt organisiert, möchte in Kürze den "schönsten Weihnachtsbaum" prämieren. Der Baum in der Polizeiwache Warburg wird von einer Auswahlkommission des Vereins in Augenschein genommen und bewertet. /nig

Die Kindergartenkinder aus Menne präsentieren den geschmückten Baum in der Polizeiwache Warburg.Foto: Polizei











3.12.2018 • 12:50 Uhr

PKW überschlug sich - Mutter und Kind hatten Schutzengel und blieben somit unverletzt

Die junge Frau aus Hattorf war am 30. November um 9 Uhr mit ihrem Skoda auf der Landesstraße 523 bei Wulften unterwegs. Mit an Bord war ihre zweijährige Tochter. In einer Linkskurve kam die Frau nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei überschlug sich ihr PKW und kam auf einem Acker wieder auf den Rädern zum Stehen. Beide Personen hatten einen Schutzengel und wurden nicht verletzt, jedoch vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von 2000 Euro. US










3.12.2018 • 05:19 Uhr

WINTERSPAß IN SÜDNIEDERSACHSEN Seltene Eisbahn - in Holzminden gibt es sie noch!

In Holzminden an der Weser ist inmitten des Weihnachtsmarktdorfes auf dem Marktplatz, im Schatten der Luther Kirche, eine dieser seltenen Raritäten aufgebaut. Rund um den Brunnen drehen hier die Kids auf den Kufen ihre Runden. Drumherum sind die Buden aufgebaut. Der Markt fasziniert auch mit einem kleinen Tannenwald. Die Eisbahn macht in der Weserstadt immer (noch) das rührige Kaufhaus Schwager als Hauptsponsor möglich. red/Foto: Thomas Fischer










3.12.2018 • 05:09 Uhr

Osterode: Volltrunkener Mann (61) stürzt auf Gehweg - mit 3,1 Promille im Blut

Am Samstagmorgen wurde die Polizei zu einem Einsatz in den Badegarten gerufen, nachdem eine medizinisch zu behandelnde Person die Mitnahme in einem Rettungswagen verweigerte. Der 61-Jährige aus Osterode stürzte ohne jegliche Fremdeinwirkung auf den Gehweg und gab den Rettungskräften gegenüber an, dass mangelnder Alkoholkonsum zu einer Kreislaufschwäche geführt habe. Ein durchgeführter Alcotest widerlegte die Angaben der Person. Der Test ergab einen Wert von 3,1 Promille. Nach gutem Zureden durch die eingesetzten Beamten und Rettungskräfte hatte die Person schließlich ein Einsehen und ließ sich im Rettungswagen mitnehmen.wcz










3.12.2018 • 05:04 Uhr

Northeimer Handball Club besiegt VfL Gummersbach - Souveräner Heimsieg gegen Erstliga-Reserve

Am 14. Spieltag der Drittligasaison empfing der NHC die Reserve des Erstligisten VfL Gummersbach. Nach der unglücklichen Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen die TSV GWD Minden 2 wollten die Northeimer für etwas Wiedergutmachung sorgen. Ohne Jannes Meyer, der sich am letzten Wochenende am Auge verletzt hatte, begannen die Northeimer mit einer starken Abwehrleistung, jedoch war die Chancenverwertung im Angriff, wie auch am vergangenen Wochenende anfangs ausbaufähig. Nach 14 gespielten Minuten gelang es den Hausherren das erste Mal einen kleineren Vorsprung (7:4) herauszuspielen. Infolgedessen blühte das Offensivspiel des NHC auf und führte durch temporeiches Spiel über Christian Stöpler und Efthymios Iliopoulos immer wieder zum Torerflog. Vor der Halbzeit konnten die Gäste durch einige leichte Fehler dann den Rückstand noch etwas verkürzen, weshalb die Northeimer nur mit einer drei Tore Führung in die Halbzeitpause gingen. Zu Beginn der zweiten Hälfte sahen die rund 400 anwesenden Zuschauer in der Schuhwallhalle eine ausgeglichene Partie. Bis zur 45. Minute blieb es bei einer drei Tore Führung (21:18), vor allem gesichert durch Frederik Stammer (Foto) im Tor, der sich in dieser Phase durch einige starke Paraden als sicherer Rückhalt erwies. In der Schlussviertelstunde konnten die Gummersbacher das Offensivspiel der Northeimer, dirigiert durch Paul-Marten Seekamp und Tim Gerstmann, nicht mehr optimal verteidigen, weshalb sowohl Jonas Stüber (3x 2min) als auch Joe Schuster (direkt Rot) vorzeitig das Spielfeld verlassen mussten. Der NHC dominierte dann in der Schlussphase, eingeleitet durch Sören Lange der in der 46. Minute per Siebenmeter zum 22:18 traf und damit an diesem Tag eine perfekte Quote vom Punkt lieferte. Bis zum Ende ließen die Northeimer dann durch eine starke Abwehrleistung nur noch 3 Gegentore zu und sicherten sich ein am Ende verdientes 29:22 im letzten Heimspiel der Hinrunde und stehen nun mit 16:12 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.
Am nächsten Wochenende geht es für die Northeimer dann zum letzten Spiel der Hinrunde zum Zweitplazierten SGSH Dragons. Das wird sicherlich um einiges schwieriger werden.

Kader: Stammer (Foto), Gobrecht; Schlüter, Iliopoulos 4, Lange 7/6, Seekamp 4, Lutze, Hempel 1, Hoppe 1, Wilken 2, Gerstmann 4, Dewald, Stöpler 4, Wodarz 2.

Am Samstag, 15.Dezember, findet um 20 Uhr dann das letzte Heimspiel dieses Jahr in der Schuhwallhalle statt. Spieltagssponsor ist dann die Flippo.

Foto: Spieker Fotografie!











2.12.2018 • 21:46 Uhr

Tötungsdelikt in Göttingen: Vier 19-Jährige mit Migrationshintergrund als mutmaßliche Täter festgenommen

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einem 28 Jahre alten Göttinger in der Unteren Karspüle hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag (02.12.18) - wir berichteten - und im Laufe des Sonntagvormittags im Stadtgebiet Göttingen vier mutmaßlich Tatverdächtige im Alter von 19 Jahren festgenommen.

Alle Festgenommenen sind in Göttingen wohnhaft und haben die deutsche Staatsangehörigkeit mit jeweils unterschiedlichem Migrationshintergrund. Jeder von ihnen ist in der Vergangenheit bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Aktuell befinden sich die Männer in Polizeigewahrsam und werden von Ermittlern der Mordkommission (MoKo) vernommen.

Im Zuge erster Ermittlungen sowie anhand von Hinweisen aus der Bevölkerung hatte die Polizei relativ früh Erkenntnisse darauf erlangt, dass es im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Tatgeschehen einen Streit zwischen mehreren Männern in der Unteren Karspüle gegeben haben soll. Umfangreiche Anschlussermittlungen der MoKo führten schließlich am Sonntag zur Festnahme der vier jungen Männer.

Der Auslöser des Streites sowie auch das Tatmotiv sind weiterhin unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Der Leichnam des 28-Jährigen wurde am Samstagabend (01.121.8) in der Rechtsmedizin obduziert. Die Untersuchung ergab, dass der Göttinger an den Folgen innerer Verletzungen durch äußere Gewalteinwirkung verstorben ist. Details hierzu werden mit Rücksicht auf die andauernden Ermittlungen auch heute nicht veröffentlicht.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen gab den Leichnam am Sonntagvormittag zur Bestattung frei.jk











2.12.2018 • 21:41 Uhr

In Northeim: Widerstand gegen Polizeibeamte

In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags wurden Polizeibeamte zu Streitigkeiten in die Güterbahnhofstraße in Northeim gerufen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme wurde ein alkoholisierter 31 Jahre alter Northeimer zunehmend aggressiver und griff die eingesetzten Beamten schließlich tätlich an. Der Angreifer konnte überwältigt und dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Zwei Beamte wurden durch die Widerstandshandlung des Northeimers leicht verletzt, sind aber weiterhin dienstfähig. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.schlar










2.12.2018 • 12:26 Uhr

Bedrohung auf einem Weihnachtsmarkt: Mit Hackebeil gefuchtelt und gerufen "Allahu Akkbar"

Die Staatsanwaltschaft Kassel und die Polizeidirektion Werra-Meißner vermelden gerade in einer gemeinsamen Presseerklärung folgenden Sachverhalt:
Am gestrigen Abend kam es auf dem Weihnachtsmarkt in Witzenhausen zur Festnahme eines 38-Jährigen ausländischen Staatsbürgers aus Bornhagen, der erheblich alkoholisiert mit einem Hackebeil Besucher des Weihnachtsmarktes bedrohte.

Um 20:30 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein, wonach der Tatverdächtige mit erhobenem Arm mit dem Beil in der Hand von der Fußgängerzone kommend in Richtung des Weihnachtsmarktes lief. Dort "fuchtelte" er mit dem Beil umher und rief mehrfach "Allahu Akkbar", worauf sich mehrere Besucher des Marktes bedroht fühlten. Nach jetzigem Ermittlungsstand führte der 38-jährige keine konkreten Schlagbewegungen mit dem Beil durch. Demzufolge wurde auch niemand verletzt.

Anschließend verließ der Tatverdächtige das Gelände des Weihnachtsmarktes und stieg auf ein Fahrrad, das er in Höhe einer Apotheke abgestellt hatte. Kurz darauf wurde dieser in der Fußgängerzone durch die Polizeistreife der Polizeistation Witzenhausen festgenommen. Das Beil konnte bei einer späteren Absuche des Marktes in einem Pflanzenrondell aufgefunden und sichergestellt werden. Der 38-Jährige, der sich höchst aggressiv und beleidigend gegenüber den Polizeibeamten verhielt, wurde zwecks Ausnüchterung und für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in das Gewahrsam gebracht; eine Blutentnahme wurde durchführt. Die Ermittlungen dauern an.ots










2.12.2018 • 12:21 Uhr

Taschendiebstahl auf Einbecker Weihnachtsmarkt

Am Samstagmittag besuchte ein 78-jähriger Einbecker den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in der Bierstadt und hielt sich dort eine gewisse Zeit auf. Währenddessen entwendete ihm ein bislang noch unbekannter Täter seine Geldbörse aus der Hosentasche, samt Inhalt im Wert von 100 Euro. Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise, die Tat betreffend, unter Telefon 05561-949780 entgegen.ots











2.12.2018 • 12:16 Uhr

Clausthal: 20-Jähriger randaliert, zeigt Polizisten Stinkefinger und schließlich in Gewahrsam genommen

Am heutigen Sonntag, gegen 00:05 Uhr, erhielten die Beamten der Polizei- Dienstelle in Clausthal Zellerfeld einen Einsatz in die Rollstraße in Clausthal-Zellerfeld, da vor einer dortigen Lokalität eine männliche Person randalierte und gegen geparkte Pkw spuckte und trat. Nach Aufnahme des Sachverhaltes erhielt der 20-jährige die Aufforderung, die Örtlichkeit zu verlassen, die er jedoch ignorierte. Da er nun die Beamten beleidigte und mehrmals den sog. Stinkefinger zeigte, wurde er in Gewahrsam genommen und vom Ort des Geschehens entfernt.ots










2.12.2018 • 12:09 Uhr

Gewaltverbrechen in Göttingen - Mordkommission eingerichtet, Obduktion am frühen Abend

Nach dem gewaltsamen Tod eines 28 Jahre alten Göttingers Samstagnacht in der Unteren Karspüle in Göttingen gibt es bislang noch keine heiße Spur auf den oder die Täter. Die Ermittlungen der Polizei hierzu laufen auf Hochtouren. Zur Klärung des Verbrechens wurde im Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Göttingen eine Mordkommission (MOKO) eingerichtet. Ihr gehören aktuell fünfzehn Ermittler an.

Entgegen unserer ersten Angaben vom Vormittag wird der Leichnam des Getöteten erst am frühen SamstagabendAbend in der Göttinger Rechtsmedizin obduziert. Mit einem offiziellen Untersuchungsergebnis ist deshalb heute nicht mehr zu rechnen. Details zur Art und Lage der zugefügten Verletzungen werden unabhängig davon auch weiterhin aus den bereits genannten Gründen nicht bekanntgegeben.

Aufgrund des Zeugenaufrufes in den Medien sind bislang nur vereinzelt Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei Göttingen eingegangen. Die MOKO hofft darauf, dass sich dies in den kommenden Stunden und im Laufe des Wochenendes noch ändert und sich Personen melden, die entweder sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen geben können oder denen in der Zeit um Mitternacht in der Unteren Karspüle und den unmittelbar angrenzenden Straßen (Weender Straße, Obere Karspüle, Wall) etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Jeder Hinweis kann für den Fortgang der Ermittlungen entscheidend sein.

Passanten hatten den 28-Jährigen Samstagnacht um kurz nach Mitternacht in der Unteren Karspüle auf dem Boden liegend gefunden. Der schwerverletzte Göttinger war zu diesem Zeitpunkt noch ansprechbar. Ein alarmierter Rettungswagen brachte den Mann sofort in die Göttinger Universitätsklinik, wo er nur wenig später verstarb.JK










2.12.2018 • 12:06 Uhr

In Seesen: Mit dem Auto über den Friedhof gefahren und Holztor durchbrochen

Soeben publiziert die Polizei in Seesen folgende amtliche Mittelung:
"Massive Zweifel sind am Geisteszustand eines PKW-Fahrers angebracht, der am Samstag, 01.12.2018, gegen 20.30 Uhr, mit seinem Fahrzeug von der St.-Annen-Straße in Seesen aus über den Seesener Friedhof fuhr und letztendlich ein an der Sonnenbergstraße gelegenes, geschlossenes Holztor durchbrach. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen grauen Golf Variant gehandelt haben. Hinweise zum Fahrer oder zu dessen PKW werden von der Polizei Seesen unter der Rufnummer 05381-9440 sehr gerne entgegen genommen. (som)










2.12.2018 • 12:02 Uhr

Fahrzeug überschlägt sich - Verkehrsunfall mit einer Schwerverletzten

Am Samstag, gegen 06.05 Uhr, kam es auf der Bundesstraße B 239 zwischen Brenkhausen und Höxter (Landkreis Höxter) zu einem Verkehrsunfall. Eine 36-jährige Fahrzeugführerin aus Marienmünster fuhr mit ihrem Pkw VW Polo aus Richtung Brenkhausen kommend in Richtung Höxter. Vor einer leichten Linkskurve überholte sie den Pkw einer 52-jährigen Fahrzeugführerin. Unmittelbar nach dem Wiedereinscheren geriet sie nach rechts auf die Bankette, kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam erst auf dem angrenzenden Acker zum Stehen. Glücklicherweise konnte sie ihr Fahrzeug trotz der starken Beschädigungen noch allein verlassen. Die 36 Jährige verletzte sich bei dem Unfall und wurde mittels Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht, wo sie auch stationär verblieb. Ihr Fahrzeug war auf Grund der starken Beschädigungen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 4.100 Euro geschätzt. /Sche/Foto: Polizei










2.12.2018 • 11:58 Uhr

Unfall mit angetrunkener Radfahrerin

Am frühen Samstagmorgen kam eine 49-jährige Einbeckerin aus dem REWE-Markt am Hubeweg in Einbeck. Als sie sich im Bereich Negenborner Weg, Einmündung Dörchenstraße auf ihr Fahrrad setzte, um loszufahren, soll sie nach eigenen Angaben von einem kleinen schwarzen Pkw touchiert worden sein und kam dabei zu Fall. Hierbei zog sie sich Verletzungen am rechten Fuß zu. Der Pkw sei dann weiter den Negenborner Weg in Richtung Wagnerstraße gefahren. Da die Radfahrerin zu diesem Zeitpunkt aber auch erheblich unter Alkoholeinfluss stand, ordneten die Polizeibeamten bei ihr die Entnahme einer Blutprobe an. Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu diesem Vorfall machen können, sich telefonisch unter der Rufnummer 05561-949780 zu melden.kr










2.12.2018 • 11:55 Uhr

Vollbesetzte St.Martinskirche beim Benefiz-Konzert für den Erhalt der Greener Burg: ein schöner Erfolg

Voller Erfolg für das zur Stunde in der St.Martinskirche in Greene-Einbeck stattfindende Benefizkonzert für den Erhalt der Greener Burg. Das sinfonische Blasorchester der Feuerwehr Hannover sorgte bereits im Vorfeld der Veranstaltung für Furore. Mit 250 Besuchern und Besucherinnen ist das Konzert ausverkauft. Sie alle begrüßten das einziehende Orchester mit anhaltendem Applaus. Ernst Müller bedankte sich als Vorsitzender des Fördervereins Greener Burg bei allen, die zum Gelingen des Konzerts beigetragen haben.Auch der Vertreter der Stadt Einbeck, der die Grüße von Bürgermeisterin Michalek überbrachte, lobte und dankte für die Solidarität und das Engagement der Besucher/innen/Organisatoren und sagte:“Dieses Konzert ist ein Gewinn für den Förderverein!“ Auch die Pastorin zeigte sich begeistert über die "vollbesetzte Kirche wie zu Weihnachten".
red/fis/Fotos/Video:Thomas Fischer















2.12.2018 • 11:47 Uhr

Erst von Party geflogen: Einbecker (21) kriegt Wutanfall und demoliert Verkehrsschild

Am frühen Samstagmorgen wurde ein 21-jähriger Einbecker aufgrund auffälligen Verhaltens in Verbindung mit dem Konsum von Alkohol von einer Party in der "Alten Molkerei" in in Dassel-Markoldendorf verwiesen. Da sich der junge Mann so sehr darüber geärgert hatte und seine Aggressionen nicht mehr unter Kontrolle halten konnte, riss er ein Verkehrsschild am dortigen Fußgängerüberweg heraus und beschädigte dieses dabei. Der Verursacher ist namentlich bekannt. Die Polizei Einbeck leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wegen Sachbeschädigung ein.ots











1.12.2018 • 14:10 Uhr

Bei "Da Mucilli": Zum Eis heißt es nun "Omas Kuchen schmeckt am besten" - Kuchenverkauf für guten Zweck

Das ist die neue Idee: Ein transparentes Café unter dem Motto "Omas Kuchen schmeckt am besten!" Die Familie Da Mucilli ( Kreiensen/ Bad Gandersheim) wird noch vor Weihnachten ihren Eispavillon in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim mit einem Café erweitern. Die baulichen Voraussetzungen sind gerade abgeschlossen (wir berichteten). Und was wird den Gästen im neuen Café serviert?
Neben heißen Getränken vom klassischen Kaffee und Tee alle gängigen und üblichen Varianten. Außerdem eine vielfältige Palette von Torten und Kuchen. Ganz speziell ist dabei, dass die Kuchen und Torten von verschiedene Damen aus Bad Gandersheim selbst gebacken werden. Sie werden dann im "Café e Gelato" Da Mucilli präsentiert und angeboten. Speziell wird sein, dass der Abverkauf nicht allein in die Da Mucilli Kasse fließt. Ein beträchtlicher Anteil der Einnahmen aus dem Kuchenverkauf wird sozialen Zwecke/ Projekte zufließen. So hat hat es Familie Da Mucilli geplant. "So werden wir es machen!", kündigt die Chefin des neuen Café an. Wer als erstes soziales Projekt mit einem Teil der Einnahmen aus dem Kuchen- und Tortenverkauf bedacht wird, wird an dieser Stelle berichtet werden. Übrigens: Bei Da Mucilli werden in Zukunft weitere Produkte von regionalen Anbietern und Dienstleistern im Angebot sein. Entsprechende Verhandlungen sind im Gange.
red/fis/ Screenshot/Foto: Thomas Fischer












1.12.2018 • 13:51 Uhr

Gastroszene Bad Gandersheim: Da Mucilli wagt den nächsten Schritt: Transparentes Café neben Eispavillion

Sie bleibt in Bewegung, die gastronomische Szene in Bad Gandersheim.Und wieder sind es italienische Akteure, die eine innovativen Schritt wagen. Die Familie Da Mucilli hat in kürzester Zeit neben ihrem beliebten Eispavillion an der Hildesheimer Straße ein gläsernes Caféhaus installieren lassen. Alles geschah blitzschnell. Die Fachleute errichteten in kürzester Zeit die Statik, Befestigungen für flexible transparente Wände. Die können je nach Witterungslage mithilfe der Rollladentechnik herabgelassen oder hochgezogen werden. Das ermöglicht einen Besuch des Cafés zu allen Wetterlagen. Auch eine Beheizung ist möglich. "Wir freuen uns auf unsere Gäste und sind für Sie jetzt auch ab Dezember mit neuen Angeboten da", erzählt die Chefin. Die Eröffnung des Cafés erfolgt noch vor Weihnachten, so ihr Versprechen. Und bei den Angeboten an Leckereien in ihrem gläsernen Café wagen die Betreiber eine interessante Variante. Selbstverständlich ist das Café eine Ergänzung des bekannten Dienstleistungsangebotes. Die beliebte Eisdiele wird selbstverständlich weiterhin die Menschen in der Roswithastadt mit köstlichem italienischen Speiseeis verwöhnen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












1.12.2018 • 13:37 Uhr

Autodeal eskaliert - Fäuste fliegen - Polizist mit polnischen Schimpfwörtern beleidigt - Beamter leicht verletzt

In Verbindung mit einem Fahrzeugverkauf kam es gestern gegen 22.30 Uhr in Einbeck zwischen dem 28jährigen Verkäufer aus Einbeck und dem 21-jährigen Freund der Käuferin zunächst zu verbalen Streitigkeiten, die im weiteren Verlauf in Handgreiflichkeiten endeten. Dabei schlug dann der Freund dem Verkäufer mit der Faust ins Gesicht und beleidigte diesen sowie dessen ebenfalls anwesenden Bruder. Nachdem die Beiden dann bei der Polizei Anzeige erstattet hatten, wollten die Beamten vom Schläger die Personalien feststellen. Auch hier reagierte der junge Einbecker sehr aggressiv, beleidigte die Beamten mit polnischen Schimpfwörtern. Einen daraufhin erteilten Platzverweis kam der Mann nicht nach und musste anschließend in Gewahrsam genommen werden. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Da der Schläger unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und gegen ihn mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.kr










1.12.2018 • 13:34 Uhr

Zwangsweise Übernachtung in Ausnüchterungszelle muss bezahlt werden - Total betrunken

Aufgrund zu starker Alkoholisierung mussten insgesamt drei Northeimer im Alter von 24, 35 und 41 Jahren zu unterschiedlichen Zeiten in der Nacht von Freitag auf Samstag im Northeimer Stadtgebiet von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Sie waren nicht mehr in der Lage, ihren Weg ohne Hilfe gefahrlos fortsetzen zu können. Der Transport sowie die Unterbringung in der Gewahrsamszelle (früher "Ausnüchterungszelle) wird den Personen in Rechnung gestellt. Zwei der Personen hatten einen Wert von über 2 Promille, die dritte Person von knapp unter 2 Promille.gro










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