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31.10.2019 • 20:11 Uhr

Heute um 16.28 Uhr Tragödie bei Nörten auf der B3: Auto gerät auf Gegenfahrbahn - Frontal mit Kradfahrer (62) kollidiert, der am Unfallort verstirbt

Ereignisort: Nörten-Hardenberg, Bundesstraße 3, Ereigniszeitpunkt: Heute, Donnerstag, 31.Oktober 2019, gegen 16:28 Uhr:

Ein 27-jähriger Frankfurter befährt mit seinem Pkw die Bundesstraße 3 von Göttingen kommend in Richtung Northeim. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich ein 67-jähriger aus Schwäbisch Hall mit seinem PKW ebenfalls auf der B3 in Rtg. Northeim. Er muss Höhe Nörten-Hardenberg aufgrund eines vor ihm fahrenden Mofas bremsen. Der Frankfurter bemerkt dies zu spät und fährt mit hoher Geschwindigkeit auf den vor ihm fahrenden Pkw des 67-jährigen auf.

Aufgrund des Aufpralls verliert der Frankfurter die Kontrolle über seinen Pkw und gerät auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem entgegenkommenden 62-jährigen Kradfahrer aus Northeim frontal kollidiert. Durch den Aufprall wird der Kradfahrer auf die Fahrbahn geschleudert und verstirbt aufgrund der schwere der Verletzungen noch am Unfallort.

Der Frankfurter wird durch den Aufprall leicht verletzt und wird in das Krankenhaus verbracht.

Der 67-jährige aus Schwäbisch Hall bleibt unverletzt. Durch den Unfall entsteht ein Schaden in Höhe von ca. 35.000 Euro

Für die Unfallaufnahme war die B 3 im Bereich der Unfallstelle über mehrere Stunden voll gesperrt.hor










31.10.2019 • 20:02 Uhr

"Süßes und Saures" stellt Reformationstag in den Schatten

Vertragen sich Halloween und ein Reformationstag?
Ja.
Zwei Beispiel von heute: in der evangelischen Stiftskirche zu Bad Gandersheim findet seit 18 Uhr die Einführung eines neuen Kantors im feierlich-musikalischen Rahmen statt.

Zur gleichen Zeit beherrscht ein Halloween-Ritual die Szene in Bad Gandersheim. Kleine Gruppen verkleideter Kinder und Jugendlicher ziehen durch die Straßen, klingeln sich von Haustür zu Haustür. Auch bei uns. Zum vierten Mal schon. "Süßes oder Saures" - so lautet immer die gleiche knappe aber klare Ansage. Gruselige Masken und spannend geschminkte Gesichter schauen erwartungsvoll die Dame des Hauses an. Es ist wie zu St. Martin. Nur gesungen wird nicht. Statt Süßes, weil nicht im Haus, werden die Halloweener mit einem kleinen Obolus für ihre Kostümierung belohnt. "Aber bitte schön teilen...". Dann ziehen sie weiter. Beglückt und friedlich. Niemand fühlt sich an der Haustür geschockt. Die jungen Leute lieben den Spuk - die allermeisten "Besuchten" heute Abend auch.

Es ist übrigens faszinierend zu beobachten, wie gut gefüllt die mitgeschleppten Jutetaschen der Maskierten sind - auch klimpert es unüberhörbar in einem Säckchen voller Münzen.
red/Fotos: Marc Reiser














31.10.2019 • 19:45 Uhr

Ein entwendeter Pkw und aufgebrochene Gartenlauben - Polizei Duderstadt beendet "Streifzug" von vier Jugendlichen - weitere Geschädigte gesucht

Soeben berichtet die Göttinger Polizei:
Bereits am vergangen Samstag (26.10.19) wählte eine Frau aus Rittmarshausen (Gemeinde Gleichen) gegen 03.00 Uhr den Polizeinotruf, da sich verdächtige Personen ihrem Grundstück und dem vor dem Haus abgestellten hochwertigen Pkw nähern sollten. Diese seien dann allerdings mit einem Pkw in Richtung Landesstraße 569 geflüchtet, da der Bewegungsmelder vor dem Haus anging.

Beamte des Polizeikommissariats Duderstadt machten sich sofort auf den Weg und konnten bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort den von der Anruferin beschriebenen Pkw antreffen und anhalten. Zur Überraschung der Polizisten war der graue Mercedes mit vier jungen männlichen Personen besetzt - alle im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Einen Führerschein konnte keiner der Jugendlichen vorlegen und auch auf die Frage nach Sinn und Ziel dieser Reise konnte keiner von ihnen eine plausible Antwort geben.

Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass sie den Mercedes zuvor in Nesselröden entwendet hatten. Auch wurden diverse Gartenarbeitsgeräte im Pkw aufgefunden. Diese könnten aus zuvor begangenen Einbrüchen in Gartenlauben stammen.

Den Angaben der vier jungen Männer zufolge, waren sie ungefähr in den letzten drei Wochen "aktiv" - vorrangig im Duderstädter Ortsteil Nesselröden und im südöstlichen Bereich der Gemeinde Gleichen, in Etzenborn.

Gegen alle vier Tatverdächtigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden sie an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Polizei Duderstadt ist nun auf der Suche nach weiteren Geschädigten zu Diebstählen aus möglicherweise nicht abgeschlossenen Pkw und auch aus Gartenlauben. Sie werden gebeten, sich unter Telefon 05527/9801-0 zu melden.mb










31.10.2019 • 19:41 Uhr

Heute um 7 Uhr: Wellnessbereich in einem Altenauer Landhaus abgefackelt -100.000 Euro Schaden

Am heutigen Reformations-Feiertag, kurz nach 7 Uhr Uhr, kam es in Altenau aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Landhaus. Das Haus, dessen Wellnessbereich durch den Brand weitestgehend zerstört wurde, war unbewohnt. Entdeckt wurde der Brand, weil dessen Rauchmelder vom Nachbargrundstück aus gehört werden konnten. Der Schaden dürfte sich auf etwa 100.000 Euro belaufen. Es waren die Feuerwehren Altenau, Clausthal-Zellerfeld, Schulenberg sowie der Rettungsdienst mit zahlreichen Kräften im Einsatz.ots/Foto: Polizei










31.10.2019 • 19:26 Uhr

Reformationstag nicht ganz arbeitsfrei: Gutes für Geist, Körper und Seele

Erstmals ist heute der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag: arbeitsfrei.
Nun, so ganz ohne Beschäftigung funktioniert das nicht. Also vormittags ein ruhige Zeiteinheit mit geistlicher Erbauung verbracht. Reformation praktisch. Dann sich von der herrlichen Sonne anstecken und in den Garten locken lassen. Der Herbst hat die welken Blätter der Buche und anderer Bäume auf den Rasen regnen lassen. Haken statt pusten lautet heute die kraftraubende und klimafreundliche Abräumdevise.

Zwischendurch die kleine "Gewerkschaftspause" mit selbstgebackenen Apfelkuchen mit Schlagsahne und heißem Tee zwischen den blühenden Christrosen, Liebesperlen und Mini-Astern ganz natürlich genießen. Nach drei Stunden in frischer Luft im Garten wieder lustvolle Kopfarbeit. Die digitalen Welten wollen und werden bedient.
Alles ist gut - für Geist, Körper und Seele. Danke Reformationstag!
red/Fotos: Marc Reiser










31.10.2019 • 18:03 Uhr

Einmaliger Eklat in einer deutschen Fußball Kreisliga: Sponsor dreht der 1. Herren des FC Kreiensen/Greene nach krasser Respektlosigkeit und Provokation den Geldhahn zu

Sportliche Talfahrt hält an: Heute dann auch noch Niederlage zuhause - Tabellenletzter

Erst der sportliche Niedergang. Jetzt ein respektloser Umgang mit einem Hauptsponsor. Und der zieht knallhart die Reißleine. "Es reicht. Was die sich heute geleistet haben ist unglaublich!" Philip Langheim, Boß bei Langheim Holzbau in Kreiensen, ist mit seiner Firma stets dem lokalen Fußball in Kreiensen eng verbunden gewesen. Das hat Tradition bei allen Langheims.

Heute dann läuft das 1. Herrenteam beim Punktspiel gegen die Mannschaft FSG Hils/Selter in merkwürdigen grauen Trikots auf. Es waren welche von der SVG Einbeck. Eigentlich hätten es die von Langheim-Holzbau gesponserte rotschwarzen Trikots sein müssen. Obwohl der Schiedsrichter den unglaublichen Trikottausch eigentlich hätte bemerken müssen und das Spiel gar nicht anpfeifen dürfen, fand das Match ab 14 Uhr auf dem Fußplatz in Kreiensen neben einer Schrott-Ruine statt. Empörung allenthalben - besonders bei Langheims. Den reichte es nun. Die von Langheim geposteten Botschaften sprechen eine unmissverständliche Sprache. Das Mannschaftsbild wurde zu Saisonbeginn mit den gesponserten Trikots und den Förderern Lutz und Susanne Langheim aufgenommen.

Übrigens: Passend zum Eklat passt das Spielergebnis: Die Kreiensener/Greener Fußballer in ihren grauen Trikots blamierten sich und verloren die Partie erwartungsgemäß 1:3. Damit hält die Eklat-Mannschaft die rote Laterne - ist Tabellenletzter.
red/fis/Quelle/Foto: Langheim
















31.10.2019 • 13:03 Uhr

Bundeskanzlerin reist nach Indien: Menschenrechte für Minderheiten einfordern

Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen: eligionsfreiheit muss gewährleistet werden

Beim bevorstehenden Indien-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel dürften Menschenrechtsfragen nicht ausgespart werden, forderte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Zentrale in Göttingen. Vor allem die starke Zunahme der Verletzungen der Religionsfreiheit, die Kaschmir-Krise und die Abschiebung von rund zwei Millionen Muslimen aus Assam müssten auch angesprochen werden. "Die Lage von Christen, Muslimen und anderen religiösen Minderheiten verschlechtert sich dramatisch in Indien. Asiens größte Demokratie verrät ihre eigenen demokratischen Ideale und Prinzipien und wird immer mehr zum Hindu-Staat", warnte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. Die Bundeskanzlerin reist am Donnerstagabend mit einer Wirtschaftsdelegation zu einem dreitägigen Besuch nach Indien. Im Zentrum der Gespräche sollen Handels- und Wirtschaftsfragen stehen.

DIe Menschenrechtsorganisation erinnerte daran, dass vor allem Muslime und Christen einem stetig zunehmenden Druck radikaler Hindu ausgesetzt sind, die mit allen Mitteln versuchen, religiöse Minderheiten an der Ausübung ihres Glaubens zu hindern. "Schutzlos sind die Minderheiten Einschüchterungen, Drohungen und Übergriffen ausgesetzt, denn Polizei und Strafverfolgungsbehörden bleiben meist untätig.Ministerpräsident Narendra Modi von der radikal-hinduistischen BJP-Partei schürt ein Klima der gezielten Ausgrenzung religiöser MInderheiten, so dass die Verantwortlichen für diese Gewalt meist straflos bleiben", erklärte Delius.

Lynchmorde an Angehörigen von Minderheiten wegen angeblicher Verletzungen der Vorschriften zum Schutz heiliger Kühe müssten konsequent strafrechtlich geahndet werden, forderte die Menschenrechtsorganisation. Seit Mai 2015 wurden mindestens 47 Menschen von selbst erklärten Kuh-Schützern ermordet, weil ihnen vorgeworfen wurde, Kühe zu transportieren oder geschlachtet zu haben. Die meisten Opfer waren Muslime. Zumeist waren die Vorwürfe unbegründet. Muslime betreiben traditionell Schlachthöfe und Metzgereien in Indien. Aber auch auch indigene Adivasi werden oft Opfer dieser Verbrechen. So wurden im Juli 2019 drei Adivasi im Bundesstaat Bihar wegen ähnlicher Vorwürfe erschlagen.

Auch die systematische Verweigerung demokratischer Grundrechte in Kaschmir müsse von der Bundeskanzlerin angesprochen werden. Willkürliche Verhaftungen von Menschenrechtlern und Regierungskritikern sowie die systematische Aussperrung von nationalen und internationalen Beobachtern aus der Krisenregion seien nicht länger hinnehmbar. Nachdrücklich forderte die GfbV auch eine politische Lösung, um die drohende Entrechtung und Abschiebung von zwei Millionen Muslimen aus Assam abzuwenden. Bangladesch weigert sich, die Abgeschobenen aufzunehmen. Nach dem Drama der aus Burma vertriebenen eine Million Rohingya müsse eine zweite von Menschenhand ausgelöste Flüchtlingskrise verhindert werden. Denn sie destabilisiere ganz Südasien.
red/fis










31.10.2019 • 12:50 Uhr

Zahl des Tages: 600 neue Bäume am "Markusteich" - Bürger König gibt gute Anregung

Auch für gutes Klima: Landjugend pflanzt statt Teilnahme an Straßen-Demo - Bürgermeisterin sagt Prüfung zu

Beispielhaftes Engagement der hiesigen Landjugend mit Partnern für die Natur und damit ihren Schutz und ein besseres Klima: 600 Bäume sollen im Umfeld des "Markusteiches" gleich hinter dem Viadukt in Richtung Dankelsheims gepflanzt Weden. Davon berichtete in der öffentlichen Sitzung der beiden Ratsausschüsse für Stadtentwicklung und Finanzen Bürger Claus König aus Clus. Der engagierte Landwirt meldete sich zum Beginn der Sitzung im großen Ratssaal unter dem Punkt "Bürger fragen - die Verwaltung antwortet" zu Wort. Da das Gelände für die Anpflanzungen von der Stadt durch Erdarbeiten vorbereitet worden war, folgte danach eine Rechnung von rund 400 Euro. Ob denn dieses Geld von der Stadt nicht als "Spende" in das Projekt eingepflegt werden könnte? wollte König wissen. Angesichts des Engagements der Landjugend könnte die Stadt damit ein positives Zeichen setzen, regte er an.

Nun, die Obrigkeit im Rathaus, in Person von Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) in der Sitzung im großen Ratssaal vertreten (Foto), hörte König zu. Ihre diplomatische Antwort zunächst formal: Man wolle die Anregung prüfen. Die eigentliche Würdigung für die vorbildliche Pflanzaktion der Landjugend wird die Bürgermeisterin sicherlich aussprechen, wenn alle Bäumchen gesetzt sind.
Festgehalten darf gleichwohl schon hier: Die Landjugend handelt beim aktiven Klimaschutz pragmatisch, vor Ort und beispielhaft, also nachahmenswert!
red/fis

Die Bilder dokumentieren Claus König (Clus) bei seiner Wortmeldung im Stadtentwicklungsausschuss. Am Beratungstisch Vorsitzende Anja Görlach neben Ratsherrn Hendrik Geske. Daneben Ratsfrau Karin Albig und Bürgermeisterin Schwarz .
Außerdem Eindrücke von der Umgebung des Markusteiches an einem Freitagmorgen voller Nebel. Fotos: Thomas Fischer














31.10.2019 • 12:32 Uhr

Der ultimative Veranstaltungs-Tipp: Wie wär's mit "Jazz zum Frühstück..."

Das hat was:
Das "Jazzfrühstück" mit der Combo "Swing Club Cats" am kommenden Sonntag in Göttingen. Wo genau?
Im Restaurant der Universitätsmedizin in Göttingen. Rührei jazzzig serviert - alles live und heiß. Die originelle Session findet am Sonntag, 3. November 2019, im Rahmen des "Göttinger Jazzfestivals 2019 im Klinikum" statt. Eintritt schlappe 2 Euro. Dafür gibt's das Frühstück und das Konzert.
Unser Tipp: unbedingt hin!
Alles weitere an Fakten bitte das Cover wahrnehmen.
red/fis/Screenshot










31.10.2019 • 10:32 Uhr

Polizei holt zwei volltrunkene Autofahrer von der Straße: Blutproben genommen, Führerscheine einkassiert

In den frühen Morgenstunden des gestrigen und heutigen Tages stellten Beamte der Polizeiinspektion Northeim, im Rahmen von mobilen Alkohol-und Drogenkontrollen in Northeim und Katlenburg gleich zwei Fahrzeugführer fest, die erheblich unter Alkoholeinfluss standen. Gegen die beiden 45 und 50jährigen Männer aus Northeim und Bovenden wurden Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Zudem wurde den beiden eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.kr










31.10.2019 • 10:29 Uhr

Reisende Rumänen aus Salzgitter auf frischer Diebstahl-Tat in Northeim erwischt und entlassen

Am Mittwochnachmittag wurden drei aus Rumänien stammende Männer, mit Wohnsitz in Salzgitter, dabei beobachtet, wie sie mit einem Transporter auf das Gelände der Zuckerfabrik in der Auestraße in Northeim fuhren und diverses Altmetall, Batterien und Kupferkabel aufluden. Bevor sie das Gelände wieder verlassen konnten, wurden sie von der Polizei geschnappt. Gegen die drei 60, 46- und 17-jährigen Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Nachdem sie bei der Polizei erkennungsdienstlich behandelt wurden, wurden sie wieder nach Hause geschickt. Ein Schaden sei nicht entstanden, heißt es in einer soeben verbreiteten Mitteilung der Polizei. kr










31.10.2019 • 10:24 Uhr

Polizei Goslar: Überraschungskontrollen - und das war sehr erfolgreich!

Am gestrigen Mittwoch führte die Polizeiinspektion Goslar verstärkte Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität durch.

Mit einer stationären Kontrollstelle im Bereich der B6/ Abfahrt zur K1 wurden entsprechende Fahrzeuge kontrolliert. Hauptziel der Aktion war es, den Kontrolldruck auf mögliche Tätergruppierungen zu erhöhen und weitere Erkenntnisse über Reiserouten und Vorgehensweisen agierender Täter zu erlangen. Hintergrund ist der Beginn der dunklen Jahreszeit, den sich viele Täter zunutze machen und regelmäßig ein Anstieg der Einbruchstraftaten zu verzeichnen ist. Unterstützt wurden die Beamten durch einen Rauschgiftspürhund aus der Polizeidirektion Braunschweig. Die deutsche Schäferhündin "Maze" durchsuchte mehrere Fahrzeuge. In der Zeit von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr wurden diverse Kraftfahrzeuge kontrolliert. Die bei den Kontrollen erlangten Erkenntnisse werden derzeit ausgewertet.

Darüber hinaus mussten die Polizeibeamten mehrere Ermittlungsverfahren einleiten. Ein 23-jähriger Mann aus Goslar fuhr gegen 13:30 Uhr in die Kontrollstelle. Hierbei wurde festgestellt, dass er noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis gewesen war. Weiterhin wurden zwei Männer aus dem Landkreis Goslar kontrolliert, welche beide unter dem Einfluss von Amphetaminen und Cannabis ihr Kraftfahrzeug geführt hatten.

Gegen 18:00 Uhr wurde ein silberner Pkw VW Polo mit Goslarer Kennzeichen kontrolliert. Dieser war mit drei männlichen, moldawischen Personen besetzt, wobei sich der 25-jährige Fahrer mittels moldawischer Fahrerlaubnis auswies. Bei der Überprüfung der Dokumente konnte eine Fälschung festgestellt werden, ebenso bei dem 25-jährigen Beifahrer, welcher eine falsche russische Fahrerlaubnis und einen gefälschten moldawischen Pass mit sich führte. Gegen beide Personen wird nach Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 EUR ermittelt.

Ebenfalls um 18:00 Uhr fuhr ein Pkw aus Quedlinburg, besetzt mit zwei Personen, in die Kontrollstelle. Hierbei konnte festgestellt werden, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass er unter dem Einfluss von THC stand. Bei der im Anschluss stattgefundenen Durchsuchung durch "Maze" konnte eine unbestimmte Menge an Marihuana im Kofferraum des Fahrzeugs aufgefunden werden. Beide Personen wurden zunächst vorläufig festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gleichgelagerte Kontrollen werden auch zukünftig durchgeführt.

Während der Nachmittagsstunden wurde der Verkehr auf der B6 beeinträchtigt, sodass es zu längeren Wartezeiten und Rückstaus kam. Bei den Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern zeigte man aber Verständnis für die kurzfristigen Unannehmlichkeiten und war froh, dass kontrolliert wurde. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern, die durch die Kontrollen zeitliche Verzögerungen in Kauf nehmen mussten, recht herzlich für Ihre Geduld und das gezeigte rücksichtsvolle Verhalten bedanken.
ots/Foto: Polizei










31.10.2019 • 10:19 Uhr

Neue Pröpstin in Helmstedt - Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch wirkte zur Probe in der Propstei Bad Gandersheim

Die Braunschweiger Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch (43) wird neue Pröpstin in Helmstedt. Die Propsteisynode hat sie am Dienstagabend, 29. Oktober, im ersten Wahlgang einstimmig gewählt. Alle 24 anwesenden Synodenmitglieder sprachen sich für sie aus. Witte-Knoblauch war einzige Kandidatin. Sie wird ihr neues Amt voraussichtlich im Februar 2020 antreten.

In einer ersten Reaktion dankte die künftige Pröpstin den Synodalen für ihr Vertrauen und sagte, sie wolle das kennenlernen, was die Kirchengemeinden an ihren Orten lieben: „Wenn wir das stark machen, wird unsere Kirche lebendig.“ Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer gratulierte ihr zur erfolgreichen Wahl im Namen der Landeskirche. Witte-Knoblauch folgt Detlef Gottwald, der nach Ende seiner 12-jährigen Amtszeit am 31. Oktober 2018 nicht wieder kandidiert hatte. Seitdem führt Pfarrer Frank Barche (Schöningen) als stellvertretender Propst die Amtsgeschäfte.

Katja Witte-Knoblauch ist seit 2014 am Braunschweiger Dom tätig. Davor absolvierte sie ihren Probedienst als Pfarrerin in der Propstei Bad Gandersheim sowie in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Von 2006 bis 2009 war sie Vikarin ebenfalls in der oldenburgischen Kirche. Witte-Knoblauch hat Theologie in Kiel, Montpellier, Bochum und Bielefeld-Bethel studiert. Vor ihrem Studium schloss sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Oldenburgischen Landesbank ab. Sie ist verheiratet mit Bernhard Knoblauch, Pfarrer in Braunschweig-Riddagshausen, und Mutter von drei Kindern.

Nach der Propsteiordnung der Landeskirche hat die Pröpstin die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Propsteivorstand das kirchliche Leben in der Propstei anzuregen und zu fördern. Sie ist für die Dauer von zwölf Jahren gewählt und versieht das Propstamt mit einer halben Stelle. Mit der anderen Hälfte ihrer Stelle ist sie Gemeindepfarrerin im Pfarrverband Helmstedt-Nord. epd/BS










31.10.2019 • 10:12 Uhr

Ursprung und Bedeutung von Halloween - Konkurrenz zum Reformationstag?

Das Fest Halloween am Vorabend von Allerheiligen fällt auf den heutigen Reformationstag. Das ist für manche ein Grund, die beiden Feiertage in Konkurrenz zueinander zu sehen. Ursprünglich stammt Halloween aus dem christlichen Brauchtum in Irland.

Halloween hat sich in den vergangenen Jahren als neues Fest mit Kürbissen, Verkleidungen und Partys etabliert.
Als Halloween wird die Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November bezeichnet, die vor allem in Irland und Nordamerika gefeiert wird. Das Wort „Halloween“ jedenfalls geht auf das Wort „All Hallows' Eve“ (Vorabend von Allerheiligen) zurück. Teilweise wird auch ein keltischer Ursprung vermutet. Heutzutage steht es oft in Konkurrenz zum Reformationstag, mit dem es zeitlich zusammen fällt.

Da der Tag somit auch mit Allerheiligen verbunden war, wurde Halloween früher nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Nach volkstümlicher Überlieferung war Jack O´ Latern durch eine List aus der Hölle entkommen, als er aber in den Himmel kam, war die Tür dort für ihn verschlossen. Jack war verdammt, ewig zwischen Hölle und Himmel zu wandern. Er war unterwegs mit einer Kerze in einer ausgehöhlten Rübe. Daher kommt der Brauch, Fratzen-Kürbisse auszuschneiden und zu beleuchten oder Gruselmasken aufzustellen.

Irische Auswanderer brachten den Brauch im 19. Jahrhundert in die USA und Kanada, allerdings wurde es aufgrund seiner Attraktivität bald auch von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest. Aus Nordamerika kam der Brauch des Halloweenfestes dann nach dem Zweiten Weltkrieg zurück nach Europa, wo es nun in noch stärker kommerzialisierter, vielfach veränderter Form gefeiert wird. Quelle: EKD










31.10.2019 • 10:01 Uhr

Gandeon aktuell: Wenn sich der Zorn einen Weg bahnt ...dann ist "Joker"-Zeit

Gerade in Venedig prämiert. Jetzt im Gandeon-Kino in Bad Gandersheim vorgeführt: "Joker" - ein sehenswerter Streifen (siehe kompakte Inhaltsangabe). Dieser und weitere Filme werden soeben von Trude Poser für ihr Gandeon-Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim angepriesen. Weitere Fakten und Daten sind auf der Grafik kompakt aufgezeichnet. Das Gandeon-Team ist bestens präpariert. Es begrüßt gern bekannte Gesichter. Es freut sich über neue Gäste von auswärts. Das Gandeon hat inzwischen Liebhaber weit über die Grenzen der kleinen Stadt hinaus.
Warum wohl?!

Joker

Arthur Fleck hätte allen Grund, sein Leben als Tragödie zu sehen: Gotham ist ein Sündenpfuhl, er muss seine kranke Mutter pflegen, sich mit Gelegenheits- jobs herumschlagen, obwohl er sich zu Größerem berufen fühlt - ein Komödi- ant will er sein. Doch die zahllosen Rückschläge zeigen Wirkung. Hinter dem naiven Lächeln wächst eine Wut, ein Zorn, der sich irgendwann seinen Weg nach draußen bahnen wird. Phänomenal gespielt von Joaquin Phoenix, aus- gezeichnet mit Goldenem Löwen der Filmfestspiele Venedig 2019

Deutschstunde

Der Roman von Siegfried Lenz verfilmt von Christian Schwochow. Siggi Jep- sen sitzt im Deutschland der Nachkriegszeit in einer Anstalt für schwer erzieh- bare Jugendliche ein. Er soll einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben, hat jedoch keine Idee. Erst als er am nächsten Tag in eine Zelle gesperrt wird, brechen die Erinnerungen an seine Jugend während des Zweiten Weltkriegs aus ihm heraus: Sein Vater Jens Ole Jepsen, ein Polizist, erhielt damals den Auftrag, dem befreundeten expressionistischen Maler Lud- wig Nansen ein Berufsverbot zu überbringen. Bei Nansens Überwachung sollte ihm damals Siggi helfen, dieser schlägt sich auf die Seite von Nansen

Ballon

Atemloser, bewegender Thriller über die spektakuläre Flucht der Familien Strelzyk und Wetzel im Sommer 1979 mit dem Ballon aus der DDR in die BRD. Michael Bully Herbig legt mit "Ballon" seinen ersten Thriller vor, der gleichzeitig die Nerven zum Zerreißen spannt, als hoch emotionale Familiengeschichte zu Herzen geht und obendrein deutsch-deutsche Wirklichkeit der späten 70er Jahre mit beispielloser Authentizität und Glaubwürdigkeit in Bilder fasst. - Wie- deraufführung anlässlich 30 Jahre nach Fall der Mauer!

Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo!

Lotta Petermann hat ein bisschen komische, aber liebe Eltern, die kleinen Brüder nerven. In der Schule tun die GLämmergirls immer fürchterlich cool. Aber die meiste Zeit verbringt Lotta sowieso mit ihrer Freundin Cheyenne, mit der sie sich super versteht. Die zwei Außenseiterinnen würden aber doch gerne zum großen Geburtstag eines der Girls eingeladen werden und überlegen sich, wie sie das erreichen könnten...

Nurejew - The White Crow

Paris in den 1960er Jahren: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhe- punkt. Die Sowjetunion schickt ihre beste Tanzkompanie in den Westen, um ihre künstlerische Stärke zu demonstrieren. Das Leningrader Kirow-Ballett be- geistert die Pariser Zuschauer, vor allem der virtuose junge Tänzer Rudolf Nu- rejew . Attraktiv, rebellisch und neugierig, lässt er sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen und beschließt in Frankreich politisches Asyl zu beantra- gen. Ein Katz- und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst beginnt.

red/Foto: Thom











31.10.2019 • 09:43 Uhr

Unsere Gesundheit: Endlich bewiesen! Abnehmen geht ohne Diät

Mithilfe von achtsamen/intuitivem Essen nahmen Personen genauso erfolgreich ab, wie mit einer klassischen Diät

Wissenschaftler aus der Schweiz untersuchten die Abnehmerfolge von Personen, die sich nicht an eine Diät hielten, um abzunehmen, sondern stattdessen achtsam oder intuitiv aßen. Sie sahen, dass das achtsame oder intuitive Essen überschüssige Pfunde genauso erfolgreich reduzierte wie eine normale Diät.

Achtsam Essen heißt Essen ohne Ablenkung. Achtsam Essen heißt, mit Zeit und Genuss zu essen. Wer achtsam isst, schenkt dem Essen Aufmerksamkeit und nimmt es bewusst wahr. Dabei geht es darum, sich selbst zu beobachten, ohne ein Urteil zu fällen. Intuitives Essen ist dem achtsamen Essen sehr ähnlich. Intuitiv zu essen bedeutet, ohne strikte Regeln oder Verbote zu essen und darauf zu hören, was sich richtig anfühlt. Beim intuitiven Essen stehen der Genuss und eine gesunde Essmentalität im Fokus.

Zusammenfassende Auswertung von 10 Studien zum Thema achtsam/intuitiv essen

Wissenschaftler aus Zürich in der Schweiz nahmen in einer Studie genauer unter die Lupe, wie gut Personen mithilfe von Programmen, die achtsames oder intuitives Essen fördern, abnehmen. Sie fanden zehn Studien zu dem Thema, die sie zusammenfassend auswerteten.

Die Wissenschaftler sahen Folgendes: Im Vergleich zu Personen einer Kontrollgruppe nahmen Personen, die achtsam oder intuitiv aßen, deutlich mehr ab. Allerdings waren die Diäterfolge von den achtsamen/intuitiven Essern gleich gut wie die Diäterfolge von Personen mit einer klassischen Diät.

Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass achtsames/intuitives Essen eine einfache und praktische Möglichkeit sein könnte, um das Gewicht einer Person zu kontrollieren. In weiteren Studien sollten nun die längerfristigen Effekte von achtsamem/intuitivem Essen erörtert werden. DGP











31.10.2019 • 09:33 Uhr

Die unendliche wie aberwitzige Geschichte: Wolfs-Abschuss zum X-mal genehmigt - Gibt es "Wolfsrüde GW717" überhaupt noch?

Die Warnung vor der Gefahr weiterer Risse von Nutztieren ebenfalls wiederholt - Seit Monaten kein Vorfall mehr

Gebetsmühlenartig hat das Umweltministerium in Hannover nun erneut die wohl umstrittenste Abschuss-Genehmigung eines angeblich bösen Wolfs in Niedersachsen abgesegnet. Experten wie Normalbürger stellen imm er häufiger die Zentralfrage: "Gibt es diese Wolfsrüde mit dem bürokratischen Namen GW717 überhaupt noch?" Ist er nicht längst illegal getötet worden? Haben ihn Wolfsschützer in ihre Obhut genommen, um ihn vor seinen Jägern zu schützen? Viele Fragen, keine Antworten. Dafür die Standardmitteilung aus dem Lies-Ministerium. In der bekannten amtlichen Mitteilung heißt es:

"Die bis Ende Oktober befristete artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden GW717m wird bis zum 30.11.2019 verlängert und das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken besteht unverändert fort."

Erstaunlich ist: Seit Monaten ist es zu keinen Rissen von Nutztieren durch angeblich aggressive Wölfe in Niedersachsen mehr gekommen. red/Foto: Thomas Fischer











31.10.2019 • 09:22 Uhr

Hass, Hetze und Beleidigungen den Kampf angesagt - Kabinett geht frontal gegen Hasskriminalität im Internet vor

Bundestagsabgeordneter Roy Kühne (CDU) verurteilt Gewalt und Aggressionen im Internet


Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne begrüßt das Maßnahmenpaket gegen Hass und Menschenfeindlichkeit, das nun vom Kabinett beschlossen wurde.
Unter anderem wurde eine Meldepflicht für Hassnachrichten im Internet beschlossen. Morddrohungen und Volksverhetzung sollen soziale Netzwerke künftig dem Bundeskriminalamt melden müssen. Kommunalpolitiker und Notfallmediziner sollen durch Gesetzesverschärfungen vor Übergriffen und Beleidigungen geschützt werden.

Kühne: "Die Schwelle für aggressive Beleidigungen und gewalttätige Aktionen scheinen innerhalb unserer Gesellschaft in den letzten Jahren gesunken zu sein. Schiedsrichter streiken deswegen, Notfallmediziner und Hilfskräfte werden immer häufiger Opfer von Angriffen. Auch Kommunalpolitiker sind Ziel von Verleumdungen und tätlichen Übergriffen. Ich halte diese Entwicklung für sehr bedenklich und verurteile alle aggressiven und gewalttätigen Formen der Meinungsäußerung. Demokratie lebt davon, dass man Argumente austauscht, selbstverständlich auch über Themen streitet, aber immer mit Respekt vor einer anderen Sichtweise und nie auf persönlicher Ebene."

Die Ankündigung der Weiterfinanzierung des Förderprogrammes "Demokratie leben!" sei für Kühne daher sehr wichtig. Damit würden über 4000 Projekte, unter anderem Jugendhilfeprojekte, gefördert. Prävention und eine gute Betreuung im jungen Alter seien der beste Weg gegen Gewalt und Hass, so Kühne. red/fis











31.10.2019 • 08:59 Uhr

Gestern auf dem Dehneweg in Bad Gandersheim: 74-Jähriger mit Fahrrad gestürzt und schwer verletzt - Zeugenaufruf

Ereignisort: Bad Gandersheim, Dehneweg: in Höhe der dortiger Paracelsus-Klinik am See, Ereigniszeitpunkt: Gestern. Mittwoch, 30.Oktober 2019, gegen 14 Uhr. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bad Gandersheimer Polizei befuhr ein 74-jähriger Bad Gandersheimer mit seinem Fahrrad den Dehneweg in Richtung Osterbergsee. Aus ungeklärter Ursache geriet er auf der abschüssigen Fahrbahn mit seinem Rad ins Schleudern und kam zu Fall. Bei diesem Sturzgeschehen zog sich der 74-Jährige erhebliche Verletzungen zu und er wurde dem Krankenhaus Seesen(Schildautal)zugeführt.
Die Polizei wendet sich nun mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit in Bad Gandersheim
Personen(Spaziergänger, Schüler etc.), die sich am Mitwoch gegen 14 Uhr am Dehneweg aufgehalten haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim -Telefon 05282 919200- zu melden. Me










31.10.2019 • 00:26 Uhr

Ippensen gruselt: Autofahrer geschockt und Kirchenvertreter sprechen von Teufelszeug

Morgendliche Autofahrer aus Bad Gandersheim kommend in Richtung KWS in Einbeck werden sein gestern in Ippensen geschockt. Die lustige Statue im gelben Friesennerz vor einem Wohnhaus im Ortseingangsbereich hat über Nacht ein neues Gesicht bekommen. Nicht mehr damenhaft kommt sie Puppe daher. Jetzt ist ihr eine gräßliche Maske übergestülpt worden. Halloween lässt grüßen -- dieser heidnische Spuk hat in diesen Tagen Hochkonjunktur. Ganz zum Leidwesen von Würdenträgern der christlichen Kirchen. Für sie ist Halloween so etwas wie Teufelszeug. Es störe die Feiertage Reformationstag, Allerseelen und Allerheiligen
red/Foto: Marc Reiser










30.10.2019 • 16:19 Uhr

Von Salt Lake City nach San Francisco: drei aufregende Wochen in den USA - Roswitha-Gymnasiums Bad Gandersheim 2019 unterwegs

Aufgeschrieben und zusammengefaßt von Stephen Weber

Deutschland möge doch bitte mehr zum NATO-Haushalt beitragen. Deutschland solle seine auf Export basierende Wirtschaftspolitik ändern. Deutschland…! Wer die Presse verfolgt, sieht, dass das Verhältnis zumindest auf Regierungsebene angespannt ist. Davon merkten wir jedoch nach unserer Ankunft am Flughafen in Salt Lake City wenig. Im Gegenteil, als wir uns vom Zollbereich in die Ankunftshalle bewegten, hörten wir plötzlich ein lautes Klatschen gepaart mit Jubelrufen. All das wurde durch das Hochhalten von Willkommensplakaten unterstützt. Die Schüler waren sichtlich gerührt, und die Aufnahme in die Gastfamilien erfolgte schnell. Somit endete der lange Anreisetag am Ende ohne Probleme!

Während der ersten zwei Wochen waren die Schüler auf zwei Schulen aufgeteilt. Der Großteil befand sich an der uns bekannten American Fork Senior High School in American Fork, wo Herr Garlick bis vor kurzem noch als Deutschlehrer tätig war. Seine Nachfolgerin ist ebenfalls sehr daran interessiert, uns 2021 zu begrüßen. Der andere Teil der Schüler befand sich an der 15 Minuten entfernten Timpanogos High School in Orem, wo Frau Garlick unterstützt von ihrem Ehemann seit Beginn des Schuljahres Deutsch unterrichtet.
Unsere Schüler konnten somit in das Highschool-Leben eintauchen, welches sich durch eine Palette an außerschulischen Angeboten deutlich vom deutschen System unterscheidet. Besonders aufgefallen ist den Schülern der Stellenwert von Sport (Football, Basketball, Baseball, Schwimmen und Leichtathletik) und von Musik, da die American Fork Senior High School eine national bekannte Marching Band hat, in der über 300 Schüler aktiv sind. Neu für unsere Schüler war der Homecoming Ball an einem Samstag. Alle waren schick angezogen, um sich zusammen mit ihren Austauschschülern auf der Tanzfläche auszulassen. Hinsichtlich der Anforderungen an den amerikanischen Schulen kamen die Schüler schnell zu dem Urteil, dass es in Deutschland schwieriger sei und dass die deutschen Lehrer insgesamt strenger seien, was jedoch keineswegs schlecht sei. Fazit: Es war mal eine Erfahrung!

Nach den zwei Wochen vor Ort ging es auf große Reise durch den Westen. Zuvor hatte uns der Konkurs von Thomas Cook noch ein wenig auf Trab gehalten, aber durch viele Telefonate mit den Hotels und dank der schnellen Unterstützung durch die Eltern konnte die Fahrt problemlos fortgesetzt werden. Erster Stopp für zwei Nächte war das kleine Städtchen Moab im Südosten von Utah. Da wir dieses Mal einen Busfahrer hatten, der in der Lage war, sein Navigationssystem zu lesen, dauerte die Fahrt auch nur so lange, wie sie dauern musste: mit einer Pause gut 3 Stunden und 45 Minuten. Gleich am Tag der Ankunft ging es los in den Arches Nationalpark, in dem sich mit dem Delicate Arch das Wahrzeichen Utahs befindet. Vor der Fahrt zum Arch mussten wir jedoch noch das Formularchaos lösen. Man mag vielleicht glauben, dass nur die Deutschen eine gewisse Liebe zu Formularen (und der Geduldigkeit von Papier) pflegen, aber das ist ein Irrtum! Ich hatte zuvor erfahren, dass nur der Bus ein bestimmtes Formular ausgefüllt (ganz wichtig!) vorweisen musste. Der Busfahrer hatte alles dabei, allerdings enthielt dieses Formular einen Stolperstein für uns, da der Bus nicht am Delicate Arch halten durfte, was mir jedoch nicht bekannt war, da ich das Busformular in all seinen Ausführungen nicht kannte. Um das Problem zu lösen, mussten wir also mit den Park Rangern, der Parkpolizei, sprechen. Die nette Park Rangerin musste den komplizierten Sachverhalt mit ihrem Vorgesetzten klären, der uns dann jedoch grünes Licht gab, so dass wir uns mit etwas Verzögerung auf den Weg machen durften. Am Parkplatz angekommen, nahmen alle ihre Wasserflaschen und wir marschierten los. Sobald wir das Ziel erreicht hatten, wurden ausreichend Fotos gemacht, um die Eindrücke festzuhalten. Die Sonne lachte, keine Wolke war am Himmel. Ein herrlicher Tag für so eine Wanderung.
Am zweiten Tag ging es von Moab in einer gut 50-minütigen Fahrt in den Canyonlands Nationalpark. Dieser Park war neu auf der Liste der Sehenswürdigkeiten, und er enttäuschte nicht. Wir konnten die unendlich weiten Schluchten sehen und uns einen Eindruck von der schier endlosen Weite machen. Auf dem Rückweg legten wir noch einen Halt im Arches Nationalpark ein, um uns weitere Sandsteinbögen („The Windows“) anzusehen. Am Abend ging es dann für uns alle nach Moab hinein, um das kleine Touristenstädtchen etwas zu erkunden und um essen zu gehen.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Flagstaff, Arizona. Somit mussten wir Utah auf Wiedersehen sagen und die Uhr um eine Stunde zurückstellen. Auf dem Weg stoppten wir am Forrest Gump Point in Utah. Vielleicht kennt jemand den Film: Es ist die Szene, in der Forrest auf der Straße gefolgt von einer Horde Menschen läuft und man im Hintergrund Monument Valley sieht. Die Musik an dieser Stelle liefert Bob Seeger mit „Against the Wind“. Wir können nun zumindest sagen, dass wir da waren. Vom Forrest Gump Point ging es weiter zum Monument Valley Besucherzentrum, welches von den Navajo-Indianern geleitet wird. Wer wollte, konnte sich dort über die Geschichte der Felsformationen und ihre Wichtigkeit für die indianische Kultur informieren. Außerdem befasste sich die Ausstellung mit der Bedeutung der „Code Talkers“ während des Zweiten Weltkrieges. Im Anschluss ging es weiter nach Flagstaff und ab ins Hotel! Wieder war ein Tag um!

Von Flagstaff ging es entlang der Route 66 nach Seligman. Seligman ist ein kleines Städtchen an der alten Route 66, welches versucht, die Nostalgie am Leben zu erhalten. Alles dreht sich ums Auto! Somit verwundert es nicht, dass man überall alte Oldtimer sieht oder Kennzeichen aus aller Welt an den Wänden findet. Trotz aller Bemühungen um Nostalgie lässt sich der Einfluss des Kommerzes jedoch nicht leugnen. Das Motto ist: Kaufen, kaufen, kaufen… und essen! Nach unserem Aufenthalt in Seligman fuhren wir in den Locomotive Park in Kingman, um uns die große Dampflok anzusehen, die bis Mitte der fünfziger Jahre zwischen Los Angeles und Kansas City verkehrte und Kingman als Wasserstopp nutzte. Was viele heutzutage nicht mehr wissen, ist, dass es ursprünglich die Eisenbahn war, die das Land groß gemacht hat.

Von Kingman ging es zum Grand Canyon Skywalk. Für viele war es eine besondere Erfahrung, über einen Glasboden zu gehen, während es unter einem in die Tiefe ging. Leider ist das Mitnehmen von Handys und Fotoapparaten aus Sicherheitsgründen nicht gestattet, so dass wir auf dem Skywalk keine eigenen Fotos machen konnten. Jedoch stellt der Betreiber – wie man es halt kennt – Fotografen zur Verfügung, die unverschämt teure Fotos von einem machen. Somit haben wir uns alle mit Fotos aus der Ferne begnügt. Auf dem ausgedehnten Gelände verkehren Shuttlebusse, die einen vom Skywalk am Eagle Point weiter zum Guano Point bringen. Dort konnten wir uns die über 1.000 m tiefen Schluchten noch einmal genauer angucken. Wirklich beeindruckend!
Vom Skywalk wollten wir eigentlich zum Hoover Dam, aber da wir mit Gepäck an Bord leider nicht am Damm halten durften, fuhren wir dieses Mal nur vorbei und hatten so etwas mehr Zeit in Las Vegas, wo wir vom Hotel (The Stratosphere) gemeinsam zum Bellagio am Strip gingen, um uns die Wassershow angucken zu können. Da sich viele ein Hard Rock-Shirt kaufen wollten, wanderten wir dann noch weiter zum Hard Rock-Shop. Danach ging es aber direkt zurück ins Hotel. Auch wenn es uns nicht so vorkam, hatten wir dennoch gut 11 km zu Fuß zurückgelegt.
Der folgende Tag war etwas langweilig, weil er nur aus einer langen Busfahrt nach San Luis Obispo bestand, wo wir auch erst nach Einbruch der Dunkelheit ankamen. Doch bevor es auf lange Fahrt ging, wurden zwei Stopps eingelegt: einer am Las Vegas-Schild, um Fotos vor ikonischer Kulisse machen zu können, und einer am Outlet, um ein paar Markenklamotten möglichst preisgünstig zu bekommen. Nach der langen Fahrt nach San Luis Obispo war natürlich die Nahrungsaufnahme wichtig. Da gegenüber dem Hotel alles ist, was ein jugendliches Herz begehrt, fanden sich bald darauf viele bei McDonald’s ein. Hier musste man erst einmal den Kampf mit dem Bestellcomputer gewinnen, um Essen zu bekommen. Jedoch hat es irgendwann hingehauen, und niemand musste Hunger leiden. Ein ausgeprägtes Angebot an Fressbuden wurde seitens der Schüler bereits in Utah festgestellt. Der Verdacht, dies könnte überall in den USA so sein, erhärtete sich!

Von San Luis Obispo ging es weiter nach Monterey, einem kleinen Fischerörtchen, in dem einst der Schriftsteller John Steinbeck („Cannery Row“ – „Die Straße der Ölsardinen“ [1945]) wirkte. Natürlich hat mittlerweile der Kommerz Einzug gehalten, und nur noch Fassaden erinnern an die eigentliche Bedeutung der Gebäude, in denen einst der Fischfang in Konservendosen verpackt wurde. Vor ein paar Jahren konnte man auch noch Bücher von Steinbeck in vielen Läden kaufen. Auch das ist nun nicht mehr der Fall! Ein Jammer!
Von Monterey ging es zügig weiter zum Hotel in San Francisco. Anfahrt und Ausladen klappten problemlos. Auch der Check-in war kein Problem, wenn denn nur das Programmiergerät für die Zimmerkarten funktioniert hätte. Aber das Hotel wusste sich zu helfen und ließ die Zimmer von der Reinigungskraft öffnen, so dass wir uns zumindest umziehen und die Koffer aus dem Weg schaffen konnten. Danach ging es direkt zum Pier, und erste Eindrücke wurden gesammelt. Leider mussten wir feststellen, dass wir parallel zur „Fleet Week“ in der Stadt waren, so dass alles überfüllt war. Tausende Menschen waren gekommen, um waghalsige Flugmanöver der Navy, des Marinecorps und der Küstenwache über der Bucht zu sehen.

Am Samstag stand die Fahrt durch die Bucht auf dem Programm. Mit dem Boot der „Red and White Fleet“ ging es ab Pier 43½ für eine Stunde entlang der Bucht bis hinaus zur Golden Gate Bridge. Ein Audioguide erzählte uns dabei Geschichten und Anekdoten über die Stadt. Am Pier angelangt, gingen wir zu Fuß zur Golden Gate Bridge hinaus und überquerten die gut 2,7 km lange Brücke. Zurück ging es mit dem Bus, und die Schüler hatten den Rest des Tages zur freien Verfügung.

Sonntag – unserer letzter voller Tag – war recht entspannt. Morgens ging es zur Gefängnisinsel Alcatraz, wo wir eine Audiotour durch den Zellblock machten. Man bekam einen guten Einblick in das triste Leben hinter Gittern. Wer die Zellen für die Einzelhaft gesehen hat, ist vielleicht froh, frei zu sein. Nach der Rückkehr hatten alle Zeit, die Stadt zu erkunden, was jedoch nicht so leicht war, weil einfach zu viele Menschen wegen der „Fleet Week“ auf den Straßen unterwegs waren. Aber jeder machte das Beste daraus!
Am Montag ging es mit vier Shuttlebussen zum Flughafen und über Amsterdam zurück nach Hannover. Vorbei war die schöne Zeit in den USA. Uns Lehrkräften hat es sehr viel Freude gemacht, diese absolut reisetaugliche Gruppe in die USA begleitet zu haben. Dafür sagen wir einmal: DANKE!

Eine gute Nachricht hat uns Herr Garlick noch mitgegeben. Er plant trotz seiner Pensionierung für Juni 2020 einen kleinen Gegenbesuch mit ca. 10 Leuten. Aus amerikanischer Sicht ist es zwar keine offizielle Schulfahrt, da Herr Garlick alles privat anbietet, aber das soll uns erstmal nicht stören.

Abschließend ein paar Meinungen der Teilnehmer:

„Mir hat es sehr gut in den Gastfamilien gefallen, da ich mit ihnen super klargekommen bin, und zum Ende hin hat man alle noch besser gekannt, auch andere Leute aus der Schule. Es hat alles mehr Spaß gemacht, da man vertrauter war und alle anderen offener waren.“
„Besondere Veranstaltungen wie der Homecoming Ball und die Footballspiele haben unseren Aufenthalt typisch amerikanisch gemacht.“
„Jeden Tag an einem neuen, tollen Ort zu sein war einfach unglaublich schön!“
„Auf der Rundreise fand ich es so unglaublich, wie viele verschiedene Landschaften wir sehen konnten. Wir haben gesehen, wie vielseitig Amerika ist.“
„Ich finde, die USA-Reise ist eine einmalig gute Möglichkeit, den amerikanischen Alltag kennenzulernen, und diese Möglichkeit genutzt zu haben, ist eine der besten Entscheidungen meines Lebens.“
„Ich habe einige neue Freunde auch aus anderen Klassen gefunden, mit denen ich schöne Abende in den Hotels verbracht habe.“
„Für mich war es eine Reise, die man nur einmal im Leben machen kann. All die Leute in den USA waren einfach unglaublich nett und ich werden sie vermissen.“
„Es ist auch nochmal etwas anderes, die bekannten Orte und Städte von Amerika zusammen mit seinen Freunden zu erleben.“
„Die Zeit in der Gruppe hat uns alle mehr zusammengebracht und es sind neue Freundschaften entstanden.“
Quelle/Fotos: Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim














30.10.2019 • 12:55 Uhr

Eintracht Northeim: Dietmar Herrdum will kein Vorsitzender mehr sein - Eintracht kündigt Erklärung an- Kontaminiertes Stadion?

Was wird jetzt aus dem Fußballverein Eintracht Northeim? Sein Vorsitzender Dietmar Herrdum hat völlig überraschend seinen Rücktritt vermittelt. Angeblich gibt es massive Probleme mit kontaminierten Spielflächen im Eintrachtstadion an der Rhume.
Vereinssprecher Moritz Braukmüller kündigte soeben eine Erklärung an.
red/fis/Fotos: Hartmut Kölling










30.10.2019 • 12:46 Uhr

Im Abenteuerland Südniedersachsen: "Gruppe 13. Jahrhundert" zeigt Handwerk am Mittelalterhaus Nienover

Die Interessengemeinschaft für das 13. Jahrhundert (IG 13tes) präsentiert am kommenden Wochenende, 2.11. und 3.11.2019, das Mittelalter in der Hochzeit der Stadtwüstung Nienover im Mittelalterhaus. Neben dem Alltag des 13. Jahrhunderts informiert die Gruppe über das Wollhandwerk, verschiedene Holzarbeiten und die Herstellung von Birkenpech. Ebenso wird ein kleiner Überblick über Spielzeug aus verschiedenen Jahrhunderten gegeben. Alle Interessierten, die den Solling und das Mittelalter in herbstlicher Frische erleben möchten, sind herzlich willkommen. Das Haus ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Diese kommen bereits seit mehreren Jahren nach Nienover und präsentieren die unterschiedlichsten Handwerke und Fertigkeiten aus der Zeit, in der die Stadt Nienover existierte.

Weitere Informationen zur Gruppe gibt es unter www.ig-13tes.de.
Weitere Informationen zum Haus und zur Anfahrt gibt es unter www.Mittelalterhaus-Nienover.de.

Zum Bild: Am Wochenende wird das Mittelalterhaus Nienover wieder mit Leben gefüllt. Im Fokus steht das Leben und Arbeiten im 13. Jahrhundert. Foto: Landkreis Northeim










30.10.2019 • 12:42 Uhr

Startschuss für Zukunftslabore - Fördergelderbescheide in Höhe von 22 Millionen Euro

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover sind in Sprecherfunktion beteiligt

Mit Übergabe von Förderbescheiden in Höhe von insgesamt rund 22 Millionen Euro für die Zukunftslabore Digitalisierung und der Einrichtung eines Direktoriums des Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN) beginnt die landesweit vernetzte Digitalisierungsforschung. Im Neuen Rathaus in Hannover hat der niedersächsische Wissenschaftsmister Björn Thümler heute den Sprechern von sechs Zukunftslaboren am ZDIN die Förderbescheide für die ersten Projekte übergeben. Die Leibniz Universität Hannover ist an zwei Vorhaben beteiligt. Finanziert werden die fünf Jahre laufenden Vorhaben aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung. Als Vorsitzender des ZDIN-Direktoriums wurde Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel vom OFFIS Institut für Informatik in Oldenburg gewählt.

Den Kern des ZDIN bilden sechs sogenannte Zukunftslabore, thematische Plattformen, innerhalb deren sich die niedersächsische Wissenschaft mit Praxisakteuren und Unternehmen über aktuelle Forschungsfragen austauscht. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Agrar, Energie, Gesellschaft & Arbeit, Gesundheit, Mobilität und Produktion. Ziel ist es, mit Forschung und Entwicklung für die grundlegenden technologischen Innovationen zu sorgen, welche die Wirtschaft im engen Schulterschluss für die Entwicklung von marktfähigen Produkten nutzen wird.

Unter den Sprechern der Zukunftslabore sind auch zwei Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover. Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, verantwortet als Sprecher des Zukunftslabors Produktion. In enger Zusammenarbeit von niedersächsischen Universitäten, Hochschulen und Unternehmen werden hier Technologien entwickelt und erforscht, die eine selbstständige Optimierung von Fertigungsverfahren und Produktionsabläufen durch das Schließen der digitalen Prozesskette erlauben. Um eine hohe praktische Relevanz zu gewährleisten, erfolgen die Arbeiten angelehnt an das Beispiel „Druckguss“ ausgehend vom virtuellen Werkstück über den Formenbau und die eigentliche Herstellung bis hin zum qualitätsgeprüften tatsächlichen Bauteil.

Prof. Dr. Wolfgang Nejdl, Forschungszentrum L3S, ist Sprecher des Zukunftslabors Gesellschaft und Arbeit, das die Zukunft der Gesellschaft und speziell die der Arbeit mitgestalten möchte: Was bedeuten die Fortschritte in der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Arbeitswelt, die Organisation von Arbeit und deren übergeordneten Rahmenbedingungen? Diesen Fragen werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in drei Teilprojekten nachgehen.

„Mit dem ZDIN wird nicht einfach eine weitere Forschungsstelle eingerichtet. Vielmehr werden vorhandene Forschungskompetenzen Niedersachsens gezielt zusammengebracht“, sagt Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur: „Das ZDIN mit seinen Zukunftslaboren ist unsere Antwort auf die Notwendigkeit, die Digitalisierungsforschung in Niedersachsen besser zu bündeln, den Wissens- und Technologietransfer in Richtung Wirtschaft und den praktischen Anwendern zu befördern und den offenen Dialog mit der Gesellschaft zu intensivieren.“

Die Digitalisierung birgt große Potenziale. Beispiele sind etwa neue Feldroboter, die die Entwicklung einer Landwirtschaft mit nachhaltig bewirtschafteten Feldern begünstigen, intelligente Energiesysteme, welche die Energiewende und das Erreichen der Klimaziele ermöglichen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz, die in der Arbeitswelt von morgen zu einer Entlastung der Beschäftigten beitragen, Telemedizin, die für eine bessere Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen sorgt, intelligente Mobilitätskonzepte, die eine bessere Verbindung von Städten und eine bessere Versorgung des ländlichen Raums ermöglichen oder selbstlernende Maschinen, die die Produktionssteuerung verbessern und die Produktentwicklung verkürzen.

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, Direktoriumsvorsitzender des ZDIN: „Das ZDIN bildet die Plattform für Vernetzung und die Möglichkeit, Wissen zu teilen und Synergien zu fördern. So entstehen produktive Partnerschaften und kollaborative Projekte, die in unseren Zukunftslaboren ihr themenspezifisches Potenzial entfalten. Das heute konstituierte Direktorium wird hierfür die gemeinsame Strategie entwickeln und die Landesregierung in wissenschaftlichen Fragen der Digitalisierung beraten.“

Die Koordinierungsstelle des ZDIN berichtet fortlaufend über Projekte und Ergebnisse und begleitet die Arbeit der Zukunftslabore mit Veranstaltungen. Damit wird eine offene und transparente Diskussion ermöglicht und die direkte Umsetzung digitaler Innovationen in Niedersachsen gefördert.red/fis











30.10.2019 • 11:43 Uhr

Das Geheimnis hinter der Tür...

Was hat das zu bedeuten? Zu sehen Einschalungen aus Holz. Davor eine Metalltür. Außerdem eine Gefahrenwarnung.
Gesehen in einer Immobilie mitten im Herzen von Südniedersachsen.
Aufklärung des Rätsels natürlich nur hier. Dem frischen und anderen Nachrichten-Kanal/Internet-Zeitung für Bad Gandersheim und Südniedersachsen.
Immer einen Tuck schnuller!
red/Foto: Marc Reiser










30.10.2019 • 11:37 Uhr

Volpriehausen: Einbruch in ein Hotel - Safe samt Inhalt mitgenommen

In der Nacht zum Mittwoch schlichen sich Unbekannte vermutlich durch eine unverschlossene Seiteneingangstür in den Hotelbetrieb an der Rothenbergstraße ein. Die Täter durchsuchten die Rezeption und angrenzende Büros. Eine verschlossene Bürotür wurde dabei aufgebrochen. Gestohlen wurde ein verschlossener kleiner hellgrauer Safe samt Inhalt von mehreren hundert Euro Bargeld. Bei dem Einbruch entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch in der Rothenbergstraße auffällige Personen bzw. Fahrzeuge gesehen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.fal










30.10.2019 • 11:34 Uhr

Freiheit und Verantwortung - Über den Liberalismus im Wandel der Zeit

In einer sich immer schneller verändernden Welt heißt es, Haltung zu zeigen. Man muss sich auf Grundüberzeugungen verlassen können, um den Herausforderungen der Neuzeit gewappnet zu sein. Der Liberalismus steht klar für die Freiheit und die Selbstverantwortung. Der Liberalismus glaubt an die Stärke des Einzelnen und will jedem Menschen das Rüstzeug an die Hand geben, ein eigenverantwortliches Leben führen zu können. Doch was heißt Liberalismus noch? Gibt es Öko-Liberalismus, einen linken Liberalismus oder einen sozialen Liberalismus? Oder sind wir am Ende nicht doch alle einfach liberal? An diesem Abend wollen wir mit Liberalen sprechen, was der Liberalismus für sie persönlich ist und wie er parlamentarisch mit Leben gefüllt werden kann. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit lädt für Donnerstag, 7. November 2019 zu einem spannenden Diskussionsabend mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Landtagsfraktion der Freien Demokraten, Christian Grascha (Foto), ein. Außerdem kommt mit Katharina Wieking, Vorsitzende der Jungen Liberalen in Hannover, die Vertretung der Zukunft des Liberalismus zu Wort. Hans-Werner Pabst aus Hildesheim berichtet zudem über seine Erfahrungen als Liberaler in der ehemaligen DDR. Beginn der Veranstaltung im Hotel "FreiGeist" Northeim ist um 19 Uhr. red/Foto: FDP










30.10.2019 • 11:31 Uhr

Bad Gandersheim: Verletzter sucht Klinik auf und wird von Polizei in Gewahrsam genommen - Anzeigen wegen Widerstand und Beleidigungen

Am Dienstagmittag fand sich kurz nach 13 Uhr ein 41-Jähriger in der Notaufnahme des Gandersheimer Krankenhauses ein und behauptete, Opfer eines Verkehrsunfalls geworden zu sein.
Dazu berichtet soeben Bad Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann vertiefend:

Dem Krankenhauspersonal kamen die Schilderungen des Mannes suspekt vor und die Gandersheimer Polizei wurde benachrichtigt. Diese stellte fest, dass der Mann aufgrund seines vorangegangenen erheblichen Alkoholkonsums tatsächlich mit seinem Fahrrad gestürzt war und sich dabei leichte Abschürfungen an den Händen zugezogen hatte. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. In der Folge musste sich der 41-jährige einer Blutprobe unterziehen, wobei er erheblichen Widerstand leistete, die eingesetzten Beamten verbal und unflätig beleidigte und um sich schlug. Zum Zwecke der Ausnüchterung musste er anschließend dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Den aus Hannover stammenden Mann erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollzugsbeamte und Beleidigung. rb










30.10.2019 • 11:27 Uhr

Familienunternehmen unterstützen Kritik des Steuerzahler-Bundes an NordLB-Rettung - 1,5 Milliarden Euro für Rettung einer dilettantischen Bank verpulvert

Landesvorsitzender Kay Uplegger: „Die Landesregierung muss aufhören, immer wieder Steuergeld in die Bank zu pumpen“

Der Bund der Steuerzahler kritisiert in seinem heute veröffentlichten „Schwarzbuch der Steuerzahler“ die geplante Rettung der NordLB durch das Land Niedersachen, welche die niedersächsischen Steuerzahler 1,5 Milliarden Euro kostet.
Kay Uplegger, der Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen, kommentiert: „Die Landesregierung sollte auf die Stimme der wirtschaftlichen Vernunft hören und endlich damit aufhören, immer wieder Steuergeld in eine Bank ohne nachhaltiges Konzept zu pumpen. Das Land hat keine langfristigen Plan für die Bank und baut allein auf das Prinzip Hoffnung. Für den Steuerzahler und die Landesfinanzen bedeutet das allerhöchstes Risiko!“
Uplegger weiter: „Durch geringere Wachstumserwartungen ist die Finanzierung vieler Pläne von Rot-Schwarz ohnehin in Gefahr. In diesen Zeiten noch 1,5 Milliarden in ein Fass ohne Boden zu werfen, wäre höchst unverantwortlich. Das Geld muss stattdessen in Bildung und Breitbandausbau investiert werden, damit der Standort Niedersachsen auf diesen Feldern zu den vorderen Bundesländern aufschließen kann.“ red










30.10.2019 • 11:22 Uhr

Sebexen: Polizei holt 55-jährigen BMW-Fahrer von der Gandersheimer Straße

Am gestrigen Dienstagmorgen, gegen 08.40 Uhr, wurde in der Gandersheimer Straße in Sebexen (Gemeinde Kalefeld) der 55-jährige Fahrer eines 5er-BMW angehalten und kontrolliert. Der Mann war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, berichtet soeben Bad Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann über einen erfolgreichen Einsatz seiner Beamten. rb











30.10.2019 • 11:16 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 45. Kalenderwoche 2019 - Blitzer am Mittwoch in Bad Gandersheim

In der Woche vom 4. bis 10. November 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:
Montag, 4. November: Raum Northeim
Dienstag, 5. November: Raum Katlenburg-Lindau
Mittwoch, 6. November: Raum Bad Gandersheim
Donnerstag, 7. November: Raum Northeim
Freitag, 8. November: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Nörten-Hardenberg und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (46. KW) im Raum Moringen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
lpd/Fotos: Thomas Fischer













30.10.2019 • 11:12 Uhr

Verbraucherschutz: Geld im Geldautomaten vergessen - Was eigentlich passiert

Heute ist es ganz normal, Geld an einem Geldautomaten zu holen. Je nach Situation kann es aber auch sehr schnell passieren, dass dabei das Geld im Geldautomaten vergessen wird. Einigen ist dies schon bestimmt einmal passiert und haben sich dann folgende Frage gestellt: Was ist jetzt eigentlich mit meinem Geld? Nicht immer muss das Geld verloren sein.

Der Verbraucherschutz merkt weiter dazu erläuternd an:

Wie schon oben geschrieben, ist das Geld nicht unbedingt verloren, wenn einmal das Geld im Geldautomaten vergessen wurde. Wenn Geld abgehoben wird, zeichnet der Geldautomat bzw. die Bank diese Transaktion zum Glück auf. Wenn das Geld nicht entnommen werden sollte nach der Auszahlung, zieht der Geldautomat das ganze Geld nach ca 30 Sekunden wieder ein. Alle Transaktionen werden dann durch die Bank mit den Aktionen am Geldautomaten abgeglichen und das Geld wird danach normalerweise dem eigenen Konto wieder gutgeschrieben.

Bei dem jetzt passierten Vorfall mit vergessenem Geld im Automatenschlitz in einem Geldinstitut in Bad Gandersheim muss ein nachfolgender Kunde innerhalb des 30-Sekunden-Zeitfensters reagiert und sein kriminelle Handeln "aktiviert" haben. Man darf gespannt sein, was die Videoaufzeichnung hergibt - wenn sie denn funktioniert hat. red/fis










30.10.2019 • 11:03 Uhr

Kriminelle Selbstbedienung in Bad Gandersheim: Geld im Ausgabeschacht vergessen - Dieb wurde gefilmt

Soeben berichtet Bad Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann:
Bereits am Montag, 21.Oktober .2019, vergass ein 31-jähriger Gandersheimer nach einem Abhebevorgng an einem Geldautomaten der Nord-LB am Markt sein Geld im Ausgabeschacht des Automaten. Ein nachfolgender Kunde nutzte die Gelegenheit, griff zu und entwendete den vergessenen dreistelligen Betrag. Polizei und Kunde hoffen nun auf die Auswertung des Videomatarials, welches bei jedem Vorgang am Geldautoamten gefertigt wird. rb/Foto: Mark Reiser











30.10.2019 • 10:55 Uhr

13 Fragen und Antworten zu den „roten Gebieten“ - Düngung: Niedersächsische Länderverordnung soll am 18. November ins Kabinett

Mehr als 100 Eingaben gingen als Reaktion auf die geplante Ausweisung der nitrat- und phosphatsensiblen Gebiete beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz während der Verbandsbeteiligung ein. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Umweltministerium wurden die Eingaben bearbeitet. Immer wieder ging es um Fragen zu den Gebietskulissen, der Messmethode und der Binnendifferenzierung.

Zum besseren Verständnis haben Fachleute beider Ministerien die 13 häufigsten Fragen aufgelistet und beantwortet (siehe Extra.-Beitrag). Dabei wird zum Beispiel erklärt, dass die 123 Grundwasserkörper bezüglich sämtlicher zu überprüfender Parameter (also auch Pflanzenschutzmittel, Cadmium und weitere) bewertet wurden. „Bei dem Verfahren ist mir Transparenz ganz wichtig. Am Ende werden wir dadurch unser gemeinsames Ziel, den Gewässerschutz deutlich zu verbessern, erreichen“, erklärte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.

Mit Blick auf die Vorgaben der EU wurde in den vergangenen zehn Jahren „zu lange zu wenig getan, das holt uns jetzt alle ein“, so Umweltminister Lies. Die EU habe den Druck längst erhöht: „Wir sind mitten drin in einem Vertragsverletzungsverfahren. Die EU schaut jetzt sehr viel kritischer auf die Nitratsituation, auch in Niedersachsen. Wenn wir nicht deutlich machen können, dass wir die Situation im Griff haben und sie verbessern, drohen erhebliche Vertragsstrafen. Daran haben wir als Land kein Interesse und das kann auch nicht im Interesse der Landwirte sein. Wir haben also gar keine andere Wahl, wir müssen den Balance-Akt hinkriegen: Das Wirtschaften muss sich für Landwirte lohnen und das Grundwasser geschützt werden.“ Daher ruft der Umweltminister – wie zuletzt bei der Demonstration der Landwirte unter anderem in Hannover – alle Beteiligten erneut zum Dialog auf: „Die Transparenz und der Schulterschluss mit dem Landwirtschaftsministerium zeigen doch: Wir sind auf einem guten und transparenten Weg, gemeinsam eine Lösung zu finden.“

Transparent wird auch die Auswahl der rund 1.100 Messstellen für das Messnetz gemäß Wasserrahmenrichtlinien (WRRL) erläutert. „Eine Grundwassermessstelle bildet nicht unbedingt die Einträge in ihrem direkten Umfeld ab, sondern kann aufgrund der Grundwasserströmung ein größeres, weiter entfernt liegendes Einzugsgebiet haben“, heißt es in einer Antwort. Bei der Auswahl der Messstellen wurde darauf geachtet, dass die Verteilung die Flächennutzung in Niedersachsen widerspiegelt. Der Einfluss städtischer Messstellen auf das Gesamtergebnis sei also proportional zum Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen in Niedersachsen.

Wichtig ist den Ministerien auch der Hinweis auf die Analytik: Die Nitrat-Analyse wurde unter anderem von akkreditierten Prüflaboren vorgenommen, die regelmäßig von externen Fachleuten der Deutschen Akkreditierungsstelle begutachtet werden.
Die Niedersächsische Verordnung über düngerechtliche Anforderungen zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat oder Phosphat (NDüngGewNPVO) soll am 18. November ins Kabinett zum Beschluss eingebracht werden.
Informationen sowie alle Fragen und Antworten zum Thema unter www.ml.niedersachsen.de und www.mu.niedersachsen.de.
red/Foto: Marc Reiser











30.10.2019 • 06:51 Uhr

Zweimal Behinderten-Feindlichkeit bei Sitzungen beklagt - Bürgermeisterin gesteht Defizit, bedauert es und bitte um Nachsicht

Gestern ist es das zweite Mal in dieser Woche passiert: Es gab zweimal Beschwerden über die Behinderten-Feindlichkeit bei öffentlichen Sitzungen von Kommunalgremien in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Erst war es Ulli Schröter im Doppelausschuss für Stadtentwicklung und Finanzen. Das Gremium tagte im Ratssaal. "Warum können wir nicht in behindertenfreundlichen Räumen tagen?" erkundigte sich Schröter. Schwer gehbehinderten Bürgern/innen und Rollstuhlfahrern würde die Sitzungteilnahme erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht. Am Dienstag im Kulturausschuss war es die Gleichstellungsbeauftragte Annegret Wrobel. Auch sie brach eine Lanze für die Gehandicapten. Sie regte an, die Sitzungen in Räumen abzuhalten, wie zum Beispiel im Beratungsraum im städtischen Bauhof. Der liegt ebenerdig und ist optimal begehbar.

Beide Interventionen bemühte sich in beiden Sitzungen Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) zu beantworten. Mit sichtlichem Bemühen musste sie eingestehen, dass sie Verständnis für die Kritik habe. "Aber leider ist es in diesem historischen Rathaus angesichts der Treppen und Stufen nicht möglich, eine bessere Lösung anzubieten. Das ist tatsächlich bedauerlich." Sie bot den betroffenen Menschen jedoch Hilfe an. So gibt es eine Klingel unten an der Rathaustreppen. Wird sie betätigt, kann den gehbehinderten Menschen beim Treppenaufstieg geholfen werden. Wie das bei einem Rollstuhlfahrer/in passiert bleibt ein Rätsel. Außerdem wirkt die Klingel wie eine "Bettelei und Hilfe" und damit diskriminierend.

Der Vorschlag von der Gleichstellungsbeauftragten Wrobel, im Bauhof zu tagen, wurde von Kulturausschussmitglied Rudolf Hermes (CDU) verworfen. Die Sitzungsräume im Rathaus seien angemessener für die Gremien als der Raum im Bauhof.

Angesichts des Millionenaufwandes für die laufenden Sanierung des Bad Gandersheimer Rathauses (u.a. weiße Fassade) nimmt sich der unbeholfene Umgang mit den Bedürfnissen und Anliegen behinderter/gehandicapter Bürgerinnen und Bürger am Beispiel der behindertenreinlichen Zustände im Rathaus wenig erquicklich, wenn nicht peinlich an. Und der Gipfel des haltlosen Zustandes offenbarte sich in der Sitzung des Stadtentwicklungsauasschusses. Da quälte sich die Behindertenbeauftragte der Stadt mit ihren mit ihren Gehhilfen regelrecht in den Sitzungssaal. Als sie die Hindernisstreppen geschafft hatte waren die Beratungen im Ausschuss schon fortgeschritten. Aufschlussreich, dass Hannelore Kükemück zu diesen Verhältnissen eisern schwieg, ihre Strapazen für sich behielt.
red










30.10.2019 • 06:24 Uhr

Niedersachsen fördert Konzepte von Nachwuchschören und Ensembles Neuer Musik

Thümler: Förderung ermöglicht Auseinandersetzung mit kulturellen Zukunftsthemen


Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert neue Konzepte in der Musik: Nachwuchschöre und Ensembles der Neuen Musik können sich ab sofort für eine vierjährige Konzeptionsförderung von 2020 bis 2023 bewerben. Ziel der Förderung ist es, die Umsetzung eines nachhaltigen Entwicklungskonzepts zu ermöglichen. Insgesamt stellt das MWK hierfür jährlich 135.000 Euro zur Verfügung.
„Die Entwicklung neuer Ideen und Formate ist für das kulturelle Leben unerlässlich. Mit unserer Ausschreibung unterstützen wir junge Chöre und Ensembles der Neuen Musik gezielt dabei, sich mit Zukunftsthemen wie der Digitalisierung, kultureller Vielfalt oder dem Erreichen neuer Publikumsgruppen auseinanderzusetzen“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.
Künstlerisch herausragende Ensembles der Neuen Musik und exzellente Nachwuchschöre mit Sitz und/oder Probenstandort in Niedersachsen können sich bis zum 15. November 2019 beim MWK für eine Förderung bewerben.
Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter folgendem Link:
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/kultur/kultursparten/musik/musikforderung/musikfoerderung-19127.html
red/fis











30.10.2019 • 06:20 Uhr

12. Eichsfelder Wurstmarkt mit Prämierung der besten Eichsfelder Stracke am 9. und 10. November 2019 in Duderstadt

In der Schlemmermeile mit den Eichsfelder Köstlichkeiten, die beim Eichsfelder Wurstmarkt am 9. Und 10. November 2019 durch den Aufbau der ca. 60 ausgesuchten Verkaufsstände entsteht, ist die Eichsfelder Mettwurst im Vordergrund.

Aber auch andere Spezialitäten, wie zum Beispiel Eichsfelder Schmandkuchen und Eichsfelder Schlachtesuppen sind hier zu finden. Ergänzt wird das Angebot durch frisch geräucherte Forellen, Wild- und Käsespezialitäten, und Gewürze. An den meisten Ständen kann probiert werden, so dass hier eine wunderbare Schlemmermeile mit den Eichsfelder Köstlichkeiten entsteht.

Der Eichsfelder Wurstmarkt ist ein Forum für die Regionale Direktvermarktung und lockt jedes Jahr ca. 15.000 Besucher nach Duderstadt. „Da weiß man, wo die Wurst herkommt.“

Bei der Prämierung der besten Eichsfelder Stracke wird eine Jury, bestehend aus bekannten Persönlichkeiten aus dem Eichsfelder Raum, die Stracken verkosten und bewerten. Dazu stellt jeder Fleischer zwei Stracken zur Verfügung. Eine davon wird aufgeschnitten und verkostet. Die zweite Stracke bleibt ganz und wird nach Aussehen bewertet. Die Betriebe auf den ersten drei Plätzen bekommen eine Urkunde. Die Prämierung findet am Sonntag um 16 Uhr im Bürgersaal des historischen Rathauses in Duderstadt statt.

Die Geschäfte öffnen am verkaufsoffenen Sonntag ihre Türen und laden zum Shoppen ein. Für die Kinder gibt es ein Märchenkarussell, das Spielmobil und die Möglichkeit ihre Geschicklichkeit beim Werfen von Pfeilen unter Beweis zu stellen.

Die Marktöffnungszeiten sind am Samstag von 10 Uhr bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr. Die Gewerbetreibenden laden zum Einkaufsbummel am Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr und am Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr ein. red/fis











29.10.2019 • 22:35 Uhr

Drogen und verbotene Waffen bei Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmt

Die Ermittler des 3. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim führen derzeit mehrere Verfahren wegen Urkundenfälschung. Dabei geht es um das Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen in Form gefälschter EU-Kartenführerscheine.

Bereits im Mai diesen Jahres stellten Beamte des Hildesheimer Einsatz- und Streifendienstes im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen gefälschten EU-Kartenführerschein bei einem 33-jährigen Mann aus Hildesheim sicher. Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen erhärteten den Verdacht gegen einen 43-jährigen Hildesheimer als Beschaffer des gefälschten Führerscheins.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen erließ das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des 43-jährigen Tatverdächtigen. Dabei konnte Beweismaterial sichergestellt werden, das die Ermittler auf die Spur von weiteren sechs Personen aus Stadt und Landkreis brachte, die im Verdacht stehen, sich gegen Bezahlung gefälschte EU-Kartenführerscheine von dem 43-jährigen verschafft zu haben.

Auch für die Wohnungen dieser Tatverdächtigen erließ das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse zum Zweck des Auffindens von Beweismitteln.

Die Beschlüsse wurden am Vormittag des 29. Oktober 2019 umgesetzt. Dabei konnten zum einen Beweismittel für die laufenden Ermittlungsverfahren beschlagnahmt werden. Zudem fanden die Ermittler Betäubungsmittel sowie diverse verbotene Waffen im Sinne des Waffengesetzes bzw. Gegenstände, die einer weiteren Prüfung unterzogen werden müssen. Auch diese Gegenstände wurden beschlagnahmt. JPM/FOTO: POLIZEI










29.10.2019 • 22:31 Uhr

Goslar: Falsche Polizeibeamte

Trickbetrüger sind nach wie vor auch in Stadt und Landkreis unterwegs. So wurden der Polizei Goslar am gestrigen Montagnachmittag, zwischen 14 und 15 Uhr, insgesamt sechs strafbare Handlungen, u.a. um 14.45 Uhr zum Nachteil eines 88-Jährigen in der Werenbergstraße, durch sogenannte "Falsche Polizeibeamte" mitgeteilt und zur Anzeige gebracht. Die unbekannten Täter versuchten in allen Fällen vergeblich, sich am Telefon das Vertrauen der Angerufenen zu erschleichen, um auf diese Art und Weise an Informationen über die im Haus gelagerten Vermögenswerte zu gelangen. Hierbei gaben sich die Anrufer als Polizeibeamter aus und erklärten, dass man Einbrecher festgenommen und den Namen der Angerufenen auf einem Zettel gefunden habe. Unter Hinweis auf unsere dazu bereits mehrfach veröffentlichten Warnmeldungen, weisen wir kurz noch einmal auf Folgendes hin: Die Polizei wird Sie nie nach Wertgegenständen ausfragen, schon gar nicht am Telefon. Im Zweifel beenden Sie das Gespräch und wählen die 110. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet.ots










29.10.2019 • 20:13 Uhr

Höhepunkt heute im Kulturausschuss in Bad Gandersheim: Skegness Standard präsentiert "Mayor of Bad Gandersheim" Franziska Schwarz in toller Pose auf Titelseite

Spannende Lesezeit heute in der kleinen Runde des städtischen Kulturausschusses. Der tagte richtig gemütlich im fein erleuchteten Sitzungszimmer gleich neben dem Ratssaal. Auf den Besuchersesseln zwei Vertreter der Sole-Bad Genossenschaft (die Herren Dörries und Pelz), der neue Vorsitzende des Fördervereins Landesgartenschau Dr. Holbe und zwei Medienvertreter. In der gut einstündigen Sitzung unter Leitung des Vorsitzenden Dr. Günther Siegert ging esunspektakulär um den Doppelhaushalt 2020/21, das Bad Gandersheimer Heilmittel Sole und die demnächst anstehende Re-Prädikatisierung des Kur- und Rehaortes.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Mitteilungen der Verwaltung" ein Schmankerl. Tourismus-Fachbereichsleiter Manfred Kielhorn (auch Stadtsprecher) präsentierte den Ausschussmitglieder (plus Besuchern) eine Ausgabe des "Skegness Standard". Das ist die Lokalpostille in der englischen Partnerstadt Skegness. Und die hatte in einer netten Berichterstattung über das Jubiläum "40 Jahre Internationale Städtepartnerschaften" auch den Besuch einer Delegation des Kur- und Verkehrsvereins (KVV) Bad Gandersheim reportiert. Medientechnisch kam dabei Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz am idealsten weg. Sie schaffte es auf die Titelseite. Angelehnt an die Statue des kultigen Jolly Fisherman in Kompass Garden machte Schwarz, "Mayor of Bad Gandersheim", für den Fotografen eine tolle weil passende Pose.

Übrigens: Als der "Skegness Standard" heute bei den lokalen Kulturpolitikern im Sitzungszimmer kreiste schien die Titelseite offenbar allen ein bisschen die Sprache zu verschlagen. Denn, alle schauten, vertieften sich in Text und Bild, schwiegen und reichten das Blättchen ehrfurchtsvoll weiter.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












29.10.2019 • 13:03 Uhr

Lies: „Ohne konsequenten Netzausbau verfehlen wir unsere Klimaziele"

Neue Leitung über die Elbe zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen transportiert Energiewendestrom von Nord nach Süd -

Niedersachsens Energie- und Klimaschutzminister Olaf Lies hat am (heutigen) Dienstag gemeinsam mit Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Schleswig-Holsteins Energieminister Jan Philipp Albrecht sowie „TenneT“-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens eine neue Stromleitung in Betrieb genommen. Die 380-kV-Leitung verläuft zwischen den Umspannwerken Hamburg/Nord (bei Norderstedt in Schleswig-Holstein) und dem niedersächsischen Dollern. Ein sehr wichtiger Schritt, so Minister Lies: „In den vergangenen Wochen haben wir sehr intensiv über Klimaschutz diskutiert. Ein wesentlicher Baustein ist dabei der Ausbau Erneuerbarer Energien und der Netze, sonst wird das nicht funktionieren. Heute zeigen wir mit den zusätzlichen Leitungen, die wir über die Elbe bringen: Wir verfolgen konsequent den Netzausbau, um unsere Klimaziele zu erreichen. Und mit gleichem Tempo müssen wir jetzt auch den Bereich Windenergie on- und offshore vorantreiben.“

Die neue Leitung besteht aus vier Teilabschnitten und ersetzt Leitungen mit überwiegend geringeren Spannungsstärken. Sie wurde mit Blick auf die neuen Ansprüche für eine erfolgreiche Energiewende hin ertüchtigt. Insgesamt wurden 110 Masten entsprechend neu oder umgebaut. Künftig kann so mehr produzierte Windenergie über die Elbe transportiert werden. Die Verbindung hat damit eine zentrale Bedeutung für die Energiewende, so Klimaschutzminister Lies, ist aber nicht das Ende der Fahnenstange: „Wir müssen weiter Druck machen beim Netzausbau und vor allem das Potenzial der Erdverkabelung nutzen. Wir werden nicht flächendeckend erdverkabeln können, aber wo Bedarf ist und wo es technisch möglich ist, müssen wir verstärkt auf diese Möglichkeit setzen, um den erzeugten Strom von Nord nach Süd zu kriegen. Und ja, sicherlich müssen wir Zugeständnisse machen. Aber, und das ist mein dringender Appell an die Bevölkerung: Ohne konsequenten Netzausbau – und den werden wir sehen, weil die Leitungen nicht nur in der Erde vergraben sind – verfehlen wir unsere Klimaziele. Wer also für Klimaschutz ist, muss auch bereit sein, den Netzausbau mit seinen Konsequenzen zu akzeptieren.“
red/Foto: Thomas Fischer











29.10.2019 • 12:57 Uhr












29.10.2019 • 12:50 Uhr

Neu und exklusiv! Einbecker Kaffeerösterei bereichert mit "Roswithas Kaffeemomente" Bad Gandersheimer Regionalprodukte

Neue Kaffeesorte mit dem heimischen Titel ist ab kommenden Freitag im E-Center zu haben, verspricht Dirk Scheuner

Sein Auftritt gehörte zu den weiteren Höhepunkten bei der jüngsten Erfolgsveranstaltung des "Kick off" beim großen Sticker-Star-Festival im E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim: Alexander Pohl (Foto) präsentierte dort erstmals sein neuestes Produkt aus heimischer Herstellung. In seiner Einbecker Kaffeerösterei entstand extra für den Bad Gandersheimer Markt eine neue Kaffeemarke. Die Kaffeemischung ist speziell, erzählt Alexander Pohl dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group in einem Exklusiv-Gespräch im E-Center. "Und auch für den Namen der bekömmlichen Keffeesorte haben wir uns Speziellen einfallen lassen. Natürlich mit einem Bezug zu der wichtigsten Frau der Stadt "Roswitha von Gandersheim". Und zum Café Roswitha hier im E-Center."

Und der vortreffliche Name ist ein bisschen Geschmacksprogramm: "Roswithas Kaffeemomente".

Ergänzend vertieft Alexander Pohl zur Philosophie seiner Kaffeerösterei: " Bei uns in der Einbecker Kaffeerösterei genießen Sie Kaffee-Spezialitäten mit Charakter – handgeröstet nach klassischer Wiener Art, der sanften schonenden Methode, die sämtliche Aromen perfekt entwickelt. Aus Liebe zum Genuss nehmen wir uns Zeit für das Veredeln , denn nur so wird Kaffee besonders bekömmlich. Erfahrung, ein feines Gespür und hochwertige Rohprodukte runden unsere Handwerkskunst ab. Willkommen in der Einbecker Kaffeerösterei!"

Nun, vor dem zu empfehlenden Besuch der erlebenswerten Rösterei in Einbeck ist ab kommenden Freitag, 1. November, das nächste Highlight im E-Center angesagt. "Dann werden wir "Roswithas Kaffeemomente" in unserem Angebot offerieren. Alle Bad Gandersheimer/innen sind herzlich eingeladen. Selbstverständlich wird er auch in flüssiger und heißer Formen in unserem gemütlichen Roswitha-Café angeboten!", verspricht Dirk Scheuner.

Bad Gandersheim darf sich fortan rühmen und ein bisschen stolz darauf sein, eine eigene Kaffeemarke mit einem berühmten Namen zu haben.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












29.10.2019 • 12:27 Uhr

Liebenburger/Heimerode: Ein Mann dreht durch - SEK-Kommando überwältigt 43-Jährigen- Frau mit Messer, Polizisten mit Armbrust bedroht

In der Nacht von Montag auf Dienstag, kam es im Liebenburger Ortsteil Heimerode bei Goslar zu einem Polizeieinsatz. Ein 43-jähriger Mann aus Heimerode hatte seine Ehefrau mit einem Messer bedroht und gleichzeitig angekündigt, alle Personen die er sähe, umzubringen. Da sich der Mann in seinem Haus in Heimerode aufhielt, wurden Spezialkräfte des SEK zum Einsatzort entsandt. Gegen 02:35 Uhr betraten die Polizeibeamten das Haus und wurden durch den Mann mit einer Armbrust bedroht. Den Beamten gelang es, den Heimeröder unverletzt in Gewahrsam zu nehmen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. ots











29.10.2019 • 12:14 Uhr

Kreiensen: Oldtimer-Depot des Einbecker PS-Speicher bald in der Burgsmüller-Immobilie?

Das Unternehmen Burgermüller in Kreiensen expandiert. Deswegen zieht es Burgsrmüller in absehbarer Zeit nach Einbeck. Dort wird im Südwesten der Stadt eine gigantische Produktionsstätte für Zwecke des uralten Kreiensener Unternehmens errichtet. Der Fortschritt der Bauarbeiten ist gut erkennbar.

Im Zusammenhang mit der Fertigstellung der neuen hochmodernen High-Tech-Produktionsstätte und ihrer Inbetriebnahme (voraussichtlich 2020) reifen derzeit Pläne für die Nachnutzung der Burgsmüller-Immobilien in Kreiensen, das auch zur Stadt Einbeck gehört. Dem Vernehmen nach hat sich das automobile Museum PS Speicher in Einbeck eine Option für die Nutzung der Hallen und Gebäude in Kreiensen bereits gesichert. Dem Vernehmen nach könnten dort weitere Oldtimer "zwischengeparkt" werden.

Ob Zufall oder nicht - auf alle Fälle spannend ist der Hinweis, dass sich in dem Sektor offenbar eine Konzentration von nostalgischen Fahrzeugen abbildet. Recherchen des Redaktionsnetzwerkes belegen das. In Sichtweise des Burgsmüller-Turmes befindet sich die frühere Aldi-Markthalle. Sie beherbergt nach einem exzellenten Umbau mit ebensolchen Sicherungsmaßnahmen einige "Oldtimer-Schätzchen", so wurde es von Protagonisten im PS-Speicher bestätigte. Entwickelt sich Kreiensen zu einem weiteren "Oldtimer-Zentrum" im Stadtgebiet von Einbeck?
red/fis/ Fotos: Thomas Fischer










29.10.2019 • 11:59 Uhr

Kreiensen: Trunkenheitsfahrt hart über Grenze des "Erlaubten"

Am Montag Abend gegen 21.40 Uhr wurde der 45-jährige Fahrer eines VW Lupo durch eine Funkstreifenbesatzung des Gandersheimer Polizeikommissariats in der Straße Zum Mühlenberg in Kreiensen einer erwarteten Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten Alkohlbeeinflussung fest. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von 0,6 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Den 45-jährigen erwartet eines Geldbuße in Höhe von 500 Euro und ein 4-wöchiges Fahrverbot.rb










29.10.2019 • 11:55 Uhr

Energiewirtschaft reduziert CO2-Emissionen um 40 Prozent

Wärme- und Verkehrssektor müssen jetzt endlich nachziehen, fordert der BDEW

Der Energiewirtschaft ist es nach Berechnungen des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. gelungen, ihre CO2-Emissionen allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 40 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu reduzieren. Damit wird sie das 40 Prozent-Minderungsziel für 2020 bereits in diesem Jahr erreichen.

„Ein solcher Rückgang der CO2-Emissionen ist beispiellos. Keine andere Branche hat es bisher geschafft, den CO2-Ausstoß so drastisch zu reduzieren. Die Anstrengungen der Energiebranche zeigen ihre Wirkung. Das ist ein großer Erfolg für den Klimaschutz und stellt die Umbaugeschwindigkeit der Branche erneut unter Beweis“, so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Bis Ende des Jahres könnte die Energiewirtschaft sogar eine Minderung von bis zu 43 Prozent gegenüber 1990 schaffen. Das entspräche einer Reduktion von rund 48 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2019. Zum Vergleich: Im Verkehrssektor ist der CO2-Ausstoß in den letzten 30 Jahren um nicht einmal 1 Prozent gesunken.

„Für die anderen Sektoren heißt es jetzt Ärmel hochkrempeln: Vor allem im Mobilitäts- und Gebäudesektor gibt es noch einiges zu tun. Wenn es auch hier endlich gelingt, den CO2-Ausstoß nennenswert zu reduzieren, kann Deutschland es noch schaffen, 2020 in die Nähe des 40 Prozent-Minderungsziels zu kommen. Ein ambitionierterer CO2-Preis als ihn die Bundesregierung bisher für Wärme und Verkehr vorsieht, wäre hierfür ein wirksamer Hebel“, so Kapferer.

Die außergewöhnlich starke Emissionsminderung des Energiesektors in den ersten drei Quartalen 2019 wurde unter anderem durch Faktoren wie den hohen Erneuerbaren-Anteil von 43 Prozent, den deutlichen Anstieg des CO2-Preises auf rund 25 Euro pro Tonne und die marktliche Stilllegung von 1,4 Gigawatt Steinkohlekraftwerken ermöglicht. Angesichts des stockenden Zubaus vor allem bei Windanlagen an Land bleiben die weiteren Reduktionsverpflichtungen der Energiewirtschaft bis 2030 jedoch herausfordernd und ambitioniert.

„Wir brauchen dringend die Unterstützung der Politik, damit der eingeschlagene Erfolgspfad nicht abreißt: Sie muss dafür sorgen, dass der Ausbau von Windanlagen an Land nicht zum Erliegen kommt, sondern wieder Fahrt aufnimmt. Andernfalls wird das 65-Prozent-Ziel zur Fata Morgana. Zudem müssen die Beschlüsse der Kohlekommission endlich in Gesetzesform gegossen werden. Nur so kann der geordnete Rückzug aus der Kohleverstromung unter Gewährleistung der Versorgungssicherheit erfolgen“, so Kapferer.
red/fis











29.10.2019 • 11:51 Uhr

Bodenfelde: Motorrad vom Werkstatthof geklaut

Am vorigen Samstag, wurde festgestellt, dass vom Hof einer Werkstatt in der Lippoldsberger Straße in Bodenfelde das dort zur Reparatur abgestellte Kleinkraftrad der Marke "Betamotor" im Wert von ca. 1.000 Euro entwendet wurde. Der Eigentümer ist fix und fertig.
Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon 05571/926000. js










29.10.2019 • 11:47 Uhr

Das süße Gift: Zucker macht dick und krank - Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim informieren auf Gesundheitsmesse zum Thema Zucker

„Deine Gesundheit liegt in deinen Händen“ – mit diesem Motto findet am Samstag, 2. November unter der Schirmherrschaft von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die 11. Gesundheitsmesse in Bad Gandersheim statt.
Der Fachbereich Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim nimmt seit 2008 an der Gesundheitsmesse der Paracelsus-Kliniken teil. In den vergangenen Jahren wurden auf dem Messestand der Gesundheitsdienste Händehygiene und die Zahnhygiene in den Vordergrund gestellt. Vereinzelt wurde der Stand zudem um Informationen zu Zecken, HIV (Humane Immundefizienz-Virus) und Impfungen erweitert. In diesem Jahr wird sich alles um das Thema Zucker drehen.

Statistisch gesehen isst jeder Deutsche rund 34 Kilogramm allein an Haushaltszucker im Jahr. Fruchtjoghurt, Fertiggerichte, Saft: Zucker befindet sich in etlichen Lebensmitteln – dabei hat er unterschiedliche Formen und Namen wie Glucose, Fructose oder Maltose. Deshalb ist er nicht immer auf den ersten Blick als Zucker erkennbar. Der Stand der Gesundheitsdienste wird auf der Gesundheitsmesse mit einer Zuckerausstellung auf die Mengen an (verstecktem) Zucker in Lebensmitteln aufmerksam machen.

Zuckerkonsum macht nicht nur dick – er macht auch krank. Menschen werden durch zu viel Zucker anfällig für Krankheiten wie Karies, Osteoporose, Diabetes, Hyperaktivität bei Kindern und vieles mehr. Zudem hat Zucker ein hohes Suchtpotenzial und es ist gar nicht so leicht, auf ihn zu verzichten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialmedizinischen, dem jugendzahnärztlichen Dienst und der Gesundheitsaufsicht werden vor Ort über Zuckerkonsum, Zuckeralternativen, ökonomisches Einkaufsverhalten und die Zahngesundheit aufklären. Auf die Besucher wartet am Stand der Gesundheitsdienste außerdem ein Glücksrad mit Fragen zum Thema. Broschüren mit Informationen liegen zur Mitnahme bereit. Standbesucher können sich zudem über eine gesunde, fruchtige Überraschung freuen.
Neben dem Schwerpunktthema Zucker werden die Gesundheitsdienste die interessierten Besucher über die Tätigkeiten und Arbeitsbereiche des Fachbereichs wie Infektionsschutz, Impfungen und Zahngesundheit informieren.

Die Messe in der Paracelsus-Klinik am See, Dehneweg 6 in Bad Gandersheim ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet, Einlass ist ab 9.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
lpd/Foto: WMG











29.10.2019 • 08:10 Uhr

Dassel: Einem 19-Jährigen in Lauenberg die Autoreifen mit Messer aufgeschlitzt

Ein 21 Jahre alter Pkw Fahrer bemerkte während der Fahrt, dass etwas mit seinen Reifen nicht stimmte. Nachdem er dann ein lautes Geräusch hörte, stoppte er das Auto und musste feststellen, dass beide Reifen auf der Beifahrerseite platt waren. Nachdem er die Reifen genauer in Augenschein nahm, konnte er in beiden Reifen jeweils einen Schnitt erkennen. Ein unbekannter Täter muss mit einem Messer oder einem ähnlichen Gegenstand die Reifen beschädigt haben. Der Geschädigte hat den Wagen am Samstag, 26.Oktober 2019, in Lauenberg in der Sollingstraße abgestellt. Am Montag hat er ihn dann in den Vormittagsstunden wieder benutzt und die Beschädigungen bemerkt. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, setzen sich bitte mit der Polizei in Einbeck oder in Dassel in Verbindung.pap










29.10.2019 • 06:40 Uhr

Empfehlenswert! Romantische Kammermusik in St. Jacobi, Göttingen

Am Freitag, 1.November, und am Freitag, 8.November 2019, lädt die Kantorei St. Jacobi in Göttingen lädt zu einer kleinen Reihe mit romantischer Kammermusik.

Zur tradtitionellen Orgelmusikzeit um 18 Uhr erklingen im Gemeindesaal St. Jacobi selten zu hörende Duowerke, gespielt von Streichern des Göttinger Symphonie Orchesters:

Am 1. November spielt der Kontrabassist Takanari Koyama die Sonate A-Dur von Johannes Brahms. Am 8. November spielt die Cellistin Joanna Kielar-Zachlod die "Arpeggione-Sonate" von Franz Schubert. Ursprünglich war dieses Werk für die Arpeggione, ein seltenes Streichinstrument der damaligen Zeit, geschrieben. Auf dem Cello kann diese Sonate ebenfalls ihre volle Klangpracht entfalten. Beide Sonaten werden begleitet von Kantor Stefan Kordes am Flügel, der Eintritt der etwa halbstündigen Konzerte ist frei. red/fis/ Fotos: St. Jacobi















29.10.2019 • 06:34 Uhr

Wie lange hält der Akku? Mit dem E-Auto durch den Winter - ERGO-Tipps für eine möglichst große Reichweite

Kalte Temperaturen verlangen Autos einiges an zusätzlicher Energie ab. Bei Verbrennungsmotoren steigt so der Kraftstoffverbrauch, bei E-Autos sinkt die Akku-Reichweite. Denn Innenraum-, Heck- und Frontscheiben-, Sitz- sowie eventuell Akku-Heizung verbrauchen Strom. Auch beim Laden und während der Fahrt gibt es in der kalten Jahreszeit Besonderheiten. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, erklärt die Hintergründe und gibt Tipps, um auch bei Minusgraden mit dem E-Auto gut unterwegs zu sein.

Energieräuber Kälte

Die Energie, die E-Autos produzieren, setzen sie bis zu 90 Prozent in mechanische Energie um. „Was sich effizient anhört, kann im Winter ein Nachteil sein. Denn während Verbrennungsmotoren die Abwärme in der kalten Jahreszeit zum Heizen nutzen, bezieht das E-Auto diese Energie direkt vom Akku“, erklärt Frank Mauelshagen. Abhängig von der Außen- und der gewünschten Innentemperatur verbraucht die Heizung bis zu 5 Kilowatt. Gerade bei Autos mit geringer Akkukapazität macht das einiges aus. Außerdem laufen chemische Reaktionen, also der Ionentransport, im Akku aufgrund der Kälte langsamer ab. Das führt ebenfalls zu einer schnelleren Entladung. Verfügt das E-Auto über eine Akku-Heizung, benötigt auch diese Energie. Wer im Winter mit seinem E-Auto längere Strecken unterwegs ist, dem empfiehlt Mauelshagen, etwa ein Drittel der gesamten Reichweite für das Heizen und für unvorhersehbare Ereignisse einzuplanen.

Tipps, um den Akku zu schonen

Bei Kälte ist es besonders wichtig, den Akku zu schonen. Der Kfz-Experte empfiehlt beispielsweise, das Auto in einer Garage abzustellen. Denn dadurch kühlt der Akku weniger aus. Die Innenraumheizung lieber auf eine nicht so hohe Temperatur einstellen und dafür die Sitzheizung einschalten. „Die Sitzheizung braucht weniger Energie. Zudem geht ihre Wärme direkt auf den Körper über“, weiß der Kfz-Experte. Im Vorteil sind übrigens E-Autos mit Wärmepumpe. Damit kann die Energie des Akkus effizienter für das Heizen des Innenraums genutzt werden. Wer keine Unterstellmöglichkeit für sein E-Auto und deshalb morgens vereiste Scheiben hat, sollte sie komplett freikratzen. Dadurch lässt sich die Energie sparen, die sonst die Heckscheibenheizung benötigen würde. Darüber hinaus rät der Experte von ERGO, bereits beim Laden des E-Autos mithilfe der Vorheizfunktion den Innenraum zu wärmen. Das hat den Vorteil, dass die dafür benötigte Energie vom Stromnetz und nicht vom Akku kommt. Sind die Temperaturen besonders niedrig, ist es sinnvoll, den Akku nach einer Fahrt gleich wieder zu laden. So kühlt er nicht aus und seine Kapazität bleibt länger erhalten. Wichtig: „E-Autofahrer sollten keinesfalls an der Sicherheit sparen, um die Reichweite zu erhöhen. Das heißt: Niemals ohne Licht oder mit vereisten oder beschlagenen Scheiben fahren“, so Mauelshagen.

Sicher unterwegs

E-Autofahrer sollten bei winterlichen Straßenverhältnissen besonders vorsichtig Gas geben. „Elektroautos können bereits im unteren Geschwindigkeitsbereich stark beschleunigen und drehen daher leicht durch. Falls möglich, ist es ratsam, auf den Eco-Betrieb umzuschalten. Beim Anfahren und Beschleunigen verringert sich dadurch die Kraft“, so der Tipp des Kfz-Experten. Das sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern verringert auch den Energieverbrauch. Für das Laden gilt außerdem: Mehr Zeit einplanen, denn das Laden dauert im Winter in der Regel länger.
red/Quelle/Foto: ERGO Group











29.10.2019 • 06:30 Uhr

Weibliche Jugend im Northeimer Handball Club: Auch im letzten Vorrundenspiel ungeschlagen

Mit einem ungefährdeten 34:24 Heimerfolg über den HSV Warberg/Lelm beendet die weibliche C-Jugend die Vorrunde zur Oberliga als Tabellenführer. Nun wird mit Vorfreude aber auch einer gewissen Anspannung die Einteilung in die Ligen Oberliga Nord und Süd des HVNs erwartet.
Die Mädels starteten etwas verhalten in die Partie. Im Angriff fehlten die Bewegung ohne Ball und auch der Mut Entscheidungen zu treffen bzw. Verantwortung zu übernehmen. Hinzu kam eine verbesserungsfähige Rückwärtsbewegung. Sobald aber die Abwehr gestellt werden konnte, wurde sicher in der Regelbewegung der 3:2:1 agiert.

Beim Stand von 5:5 nach gut 9½ min wurde die erste Auszeit genommen, um die Spielerinnen an die vergangenen Trainingseinheiten zu erinnern. Mit Erfolg: Die Laufbereitschaft im Angriff wurde erhöht und auch die Rückwärtsbewegung nach Ballverlust nahm an Effektivität zu. Hier zeichneten sich u. a. Cosima und Lena – auch im weiteren Spielverlauf – aus. Über ein 10:5 und 16:6 konnte die Führung zur Halbzeit auf 19:7 ausgebaut werden.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Es wurde einiges ausprobiert, indem die Mädels nicht immer auf den gewohnten Positionen agieren durften und sich so auch mal neue Konstellationen auf dem Spielfeld ergaben.

Insgesamt fuhren die Mädels mit einer soliden Leistung den 5. Sieg im 6. Spiel ein. Allerdings sind zwei Pluspunkte insbesondere in der Jugend nicht immer das Maß aller Dinge. In den kommenden Trainingseinheiten wird es definitiv nicht langweilig werden .
Die Mannschaft kann auf ihre bisher gezeigten Leistungen stolz sein. Im April hätten vermutlich nur die Wenigsten erwartet, dass das junge Team letztlich so souverän durch die Vorrunde zur Oberliga marschieren würde.

Diese sechs Auftritte ermöglichen nun die Stufe II im Abenteuerland anzugehen. Die nächsten Levels gegen Mannschaften aus dem Raum Hannover oder gar weiter nördlich werden den Mädels im spielerischen Bereich, aber auch besonders im konditionellen Bereich, alles abverlangen. Es wird keine leichten Spiele mehr geben und es muss sich auf jeweils harte 50 Minuten eingestellt werden. Der breite Kader war bisher Trumpf und wird es auch in den kommenden Spielen sein. Fast jeder Spielerin gelang es sich in die Torschützenliste einzutragen.
Mitte November ist der erste Spieltag in der Oberliga terminiert, bis dahin wird weiter fleißig trainiert und ein neues Teamziel vereinbart.

Es spielten:
Julia Luft, Neele Pajung – Jette Richter, Emma Kirch, Cosima Schütze, Larissa Balewski, Esther Sommer, Josephine Ewers, Lena Stein, Aliyah Bodenstab, Vanessa Sander, Lea Kovačević und Juliana Penner.
red/ok/Foto: Oliver Kirch










28.10.2019 • 21:12 Uhr

60 Minuten Ringen um Vorschläge für die Nutzung einer Schrottimmobile - Jens Tschäpe plädiert für Abriss

Etwas über eine Stunde lang haben am heutigen Spätnachmittag die Mitglieder des Stadtentwicklungs- und Finanzausschusses des Bad Gandersheimer Stadtrates gemeinsam darüber beraten, wie die leerstehende Hotelimmobilie Ex-Kurhotel Bartels, im Zusammenhang mit einer Landesgartenschau 2022, genutzt werden kann. Bekanntlich hat die Stadt das über vier Jahrzehnte alte Gebäude vor gut fünf Monaten in einer Blitzaktion für rund eine Viertel Million Euro erworben. Der Stadtrat hatte die Bürgermeisterin in einem Sonderauftrag aufgefordert, zügig Vorschläge für eine Nutzung vorzustellen. Dieses dreiseitige beschriebene Dokument plus Skizzen zu Grundrissen und Bildern des Objektes lagen heute auf den Tischen im Ratssaal, wo der Doppelausschuss tagte.

Den massivsten Einwand gegen alle Nutzungsvarianten trug Apotheker Jens Tschäpe vor. Er ist kooptiertes Mitglied für das Gandersheimer Wirtschaftsforum. Seiner Meinung gehört die völlig veraltete und verbrauchte, nutzlose und unansehnliche Immobilie abgerissen. Auf dem Gelände könnte dann etwas Neues entstehen. Das derzeitige Gebäude im Zentrum einer Landesgartenschau sei dermaßen unansehnlich und unattraktiv, dass man es den Besuchern auf gar keinen Fall zumuten dürfe. Auf die katastrophale weil heruntergekommene Inneneinrichtung des Gebäudes hob Ausschussmitglied Dröge. Im aktuellen Zustand seien die Räume, Flure, Fahrstuhl und das Flachdach unbrauchbar und Nutzern nicht zuzumuten. Die notwendige völlige Entkernung sei allerdings viel zu teuer.

Von Ratsherrn Hendrik Geske hagelte es angesichts der seiner Meinung nach wenig neuen Konzeptvorschläge in dem heutigen Verwaltungsdokument Kritik. "Was sie hier heute vorlegen ist ein Frechheit", meinte der Ratsherr, verärgerte über die Substanzarmut. "Dafür haben sie ein mangelhaft verdient!"

Von Ratsfrau Madeleine Feg, Ratsherr Jürgen Steinhoff und der Behindertenbeauftragten Hannelore Kückemük wurden Ergänzungsvorschläge für Nutzungsvarianten des Gebäudes vorgetragen. Sie reichten u.a. von Räumlichkeiten für eine Ballettschule, die Einrichtung einer behinderten- und rollstuhlgerechten Modellwohnung für Senioren oder Installierung einer Art Jugendherberge. Die Bürgermeisterin verwies auf ihre Vorschläge, einen Teil des Gebäudes für Zwecke der Landesgartenschau-Gesellschaft zu nutzen. Die Geschäftsführung sei gebeten, ihren Raumbedarf zu konkretisierungen. Die Miete hierfür in Höhe von 750 Euro steht bereits fest.

Über weitere Nutzungen sei man mit privaten Interessenten im Gespräch. "Konkretes können wir aber noch nicht mitzuteilen", so Bauamtsleiter Jürgen Schnute. Ratsherr Oliver Brzink wurde in seinem Statement ebenfalls grundsätzlich. Für ihn sei die entscheidende Frage "Was passiert eigentlich mit der Immobilie nach der Landesgartenschau?" vorrangig zu thematisieren und zu beantworten. Nun, auch hierzu blieben Bürgermeisterin Schwarz und Bauamtsleiter Jürgen Schnute Antworten schuldig. Ihr erstes vages Entwurfskonzept wurde mehrheitlich von beiden Ausschüssen zur Kenntnis genommen.
Die Bilder dokumentieren die heute Sitzung der beiden Ausschüsse im Ratssaal.
red/Fotos: Thomas Fischer














28.10.2019 • 15:11 Uhr

Kreisel „Dannhäuser Berg“: Verkehrsfreigabe Ende Dezember – Antwort der Landesregierung

"Warum wird ein augenscheinlich fertig gestellter Kreisverkehr nicht für den Verkehr freigegeben?" fragte Christian Grascha, FDP Landtagsabgeordneter aus Einbeck, die Landesregierung in einer parlamentarischen Anfrage.
In der kürzlich eingegangenen Antwort an den Abgeordneten wird eine Verkehrsfreigabe Ende Dezember 2019 in Aussicht gestellt. Die durzuführenden Restarbeiten wie der Aufbau der Schutzplanken, die Herstellung der Fahrbahnmarkierung und das Aufstellen der Beschilderung stehen noch aus.
Die zuständige Verkehrsbehörde, die Stadt Seesen, konnte noch keine verkehrsbehördliche Anordnung erstellen, da es zu Unstimmigkeiten mit dem Auftragnehmer gekommen war. Dieser war fälschlicherweise von einer teilweisen Begrenzung der Geschwindigkeit auf 70 km/h ausgegangen. Da die Verkehrsbehörde diesem Ansatz nicht folgt, war eine zeitaufwändige Änderung der Planung notwendig.
Sollte die Freigabe der Planung Ende November erfolgen, ist mit einer Freigabe der B 248n Ende Dezember zu rechnen.
Grascha begrüßte dies, auch wenn es natürlich für alle Beteiligten besser gewesen wäre, von Beginn an klarer zu kommunizieren. Durch den Ausbau der A7 sind eine Reihe von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen betroffen und belasten die Anwohner im alltäglichen Leben
Hier gelte es weitere Verzögerungen zu vermeiden, damit die Geduld der Verkehrsteilnehmer nicht übermäßig strapaziert werde, so Grascha abschließend.
Einbeck/Hannover. "Warum wird ein augenscheinlich fertig gestellter Kreisverkehr nicht für den Verkehr freigegeben?" fragte Christian Grascha, FDP Landtagsabgeordneter aus Einbeck, die Landesregierung in einer parlamentarischen Anfrage.
In der kürzlich eingegangenen Antwort an den Abgeordneten wird eine Verkehrsfreigabe Ende Dezember 2019 in Aussicht gestellt. Die durzuführenden Restarbeiten wie der Aufbau der Schutzplanken, die Herstellung der Fahrbahnmarkierung und das Aufstellen der Beschilderung stehen noch aus.
Die zuständige Verkehrsbehörde, die Stadt Seesen, konnte noch keine verkehrsbehördliche Anordnung erstellen, da es zu Unstimmigkeiten mit dem Auftragnehmer gekommen war. Dieser war fälschlicherweise von einer teilweisen Begrenzung der Geschwindigkeit auf 70 km/h ausgegangen. Da die Verkehrsbehörde diesem Ansatz nicht folgt, war eine zeitaufwändige Änderung der Planung notwendig.
Sollte die Freigabe der Planung Ende November erfolgen, ist mit einer Freigabe der B 248n Ende Dezember zu rechnen.
Grascha begrüßte dies, auch wenn es natürlich für alle Beteiligten besser gewesen wäre, von Beginn an klarer zu kommunizieren. Durch den Ausbau der A7 sind eine Reihe von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen betroffen und belasten die Anwohner im alltäglichen Leben
Hier gelte es weitere Verzögerungen zu vermeiden, damit die Geduld der Verkehrsteilnehmer nicht übermäßig strapaziert werde, so Grascha abschließend. red/fis/Foto: Thomas Fischer










28.10.2019 • 15:09 Uhr

Modellprojekt: Dörfer und Landwirte schmieden Klima-Allianz

Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast: "Klimafragen gemeinsam beantworten"

Gemeinsam für das Klima eintreten und die Klimabilanz verbessern. Das wollen Vertreter der lokalen Landwirtschaft und dreier Dorfregionen in den Landkreisen Gifhorn, Emsland und Northeim. Dafür entwickelten sie das Modellvorhaben „KlimaAllianz Dorfentwicklung und Landwirtschaft“, das fachlich vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt und mit Landesmitteln in Höhe von rund 102.000 Euro gefördert werden soll. Der Landkreis Gifhorn hatte als Projektträger heute (Montag) zu einer Auftaktveranstaltung in das Schloss Gifhorn geladen.

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast beglückwünschte den Projektträger sowie die Beteiligten Projektpartner, die Landwirtschaftskammer sowie die Dorfregionen Holte Lastrup (LK Emsland), Samtgemeinde Wesendorf (LK Gifhorn) und Leineweber-Sechseck (LK Northeim): „Ich beobachte, dass die Landwirtschaft in Dorfentwicklungsprozessen immer weniger Thema in der öffentlichen Diskussion ist. Dabei bietet gerade dieser Bereich nach wie vor erhebliche Potentiale für die dörfliche Entwicklung. Das gilt auch für die Anpassung an den Klimawandel.“ Nur zusammen könne man die Klimafragen in den Dörfern und auf den landwirtschaftlichen Betrieben beantworten.

„Ländliche Regionen sowie die Landwirtschaft stellen unter anderem die Basis der Lebensmittel- und Energieversorgung und bieten viel Raum zur Entfaltung und Erholung. Die großen gesellschaftlichen Themen wie etwa der Klimawandel machen somit auch vor dem ländlichen Raum nicht Halt. Dorfregionen sowie die Landwirtschaft stehen vor enormen Herausforderungen. Beide müssen sich den neuen Anforderungen stellen, wenn sie verantwortungsvoll und zukunftsfähig handeln wollen“, so Landrat Dr. Andreas Ebel.

Das sind die Ziele des Projekts

Innerhalb des Modellvorhabens soll untersucht werden, inwieweit mit der lokalen Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit den übrigen Akteuren in der regionalen Dorfentwicklung Beiträge zur Verbesserung der Nachhaltigkeit – insbesondere der Klimabilanz der Dörfer – erarbeitet und umgesetzt werden können. Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig, weswegen auf eine Win-win-Situation für alle Beteiligten als Anreiz gesetzt wird: Landwirte sollen innerhalb des Projektes Möglichkeiten eröffnet werden, ihre Bewirtschaftung noch nachhaltiger und klimaeffizienter zu gestalten und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Die Dorfregionen und Kommunen verbessern ihre CO2-Gesamtbilanz und gewinnen mit der lokalen Landwirtschaft für ihre Klimastrategien einen wichtigen Partner im ländlichen Raum hinzu. Perspektivisch sollen auch neue Potenziale – zum Beispiel bei der energetischen Nutzung von Reststoffen – genutzt werden. Nicht zuletzt fördere das Vorhaben auch die „Kommunikation zwischen der Landbevölkerung, den Landwirten und den Kommunen. Miteinander reden, und nicht übereinander!“, so Ministerin Otte-Kinast. Sie sei schon jetzt beeindruckt von der großen Resonanz der ersten Veranstaltung und sehr gespannt auf die Modellergebnisse. Nach der zentralen Auftaktveranstaltung sollen in jeder Dorfregion kleinere lokale Auftaktrunden auf landwirtschaftlichen Betrieben folgen.

Hintergrund: Entstanden ist das Modellvorhaben nach Vorbild des erfolgreichen Vorgängerprojektes „Dorfentwicklung und Klimaschutz“. Inhaltlich wurde insbesondere die Zielgruppe um die Akteure aus der Landwirtschaft erweitert. Das Projekt wird mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) nach der ZILE-Richtlinie gefördert.
red/Foto: Thomas Fischer










28.10.2019 • 14:47 Uhr

Volltreffer-Kontrolle der Polizei in Clausthal: Fahren ohne Führerschein - Halter ist jetzt auch dran

Am Sonntagabend, 23.15 Uhr, fiel der Funkstreife in Clausthal ein Pkw mit Zulassungskennzeichen für Fulda mit Beleuchtungsmängeln auf. Bei der Verkehrskontrolle konnte der Fahrer, ein 24-jähriger Mann aus Fulda weder Führerschein, noch Fahrzeugschein vorlegen. Die weiteren Überprüfungen ergaben dann, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt. Er gab als Begründung für die Fahrt an, sich aber in einer Fahrschulausbildung zu befinden. Der Verfügungsberechtigte des Pkw, ebenfalls wohnhaft in Fulda, gestattete die Fahrt, ohne sich zu vergewissern, dass sein Bekannter einen Führerschein besitzt. Gegen beide Personen wurde ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Halterduldung, eingeleitet. /Krz.











28.10.2019 • 14:23 Uhr

Ressourcen schonen, nachhaltig handeln, kreativ sein

Öffentliche Versicherung Braunschweig gibt Werbematerialien an die Evangelische Stiftung Neuerkerode und die Lebenshilfe Braunschweig zum Upcycling weiter

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig hat ihren Bestand an Werbematerialien, die nicht mehr dem aktuellen Werbeauftritt des Unternehmens entsprechen, an die Evangelische Stiftung Neuerkerode beziehungsweise die Lebenshilfe Braunschweig weitergegeben. Die unterschiedlichen Werbemittel, beispielsweise Werbebanner, Flaggen, Zeltwände, Sonnenschirme oder Warnwesten, bestehen aus verschiedensten Geweben und Materialien. Beide Institutionen konnten frei wählen, für welche dieser Materialien aus dem Bestand der Öffentlichen sie eine Verwendung haben. Ziel dieser Schenkung ist das Upcycling: In den Werkstätten können die Materialien zu neuen Artikeln wie Taschen, Etuis oder Sitzsäcken weiterverarbeitet werden.

Im Upcycling-Projekt des Berufsbildungsbereichs (BBB) der Mehrwerk gGmbH/Abteilung Werkstätten (WfbM) der Evangelischen Stiftung Neuerkerode arbeiten circa 15 Menschen mit geistiger Behinderung daran, ausrangierte Werkstoffe in neuer Form nutzbar zu machen. Dabei verwenden sie ausschließlich noch brauchbare oder nicht mehr anderweitig verwendbare Materialien. „Wir freuen uns über das Material der Öffentlichen. Durch das Upcycling können wir etwas für die Umwelt tun, gleichzeitig geben wir unseren Teilnehmenden aber auch die Chance, kreativ arbeiten zu können. Herzlichen Dank dafür", sagte Projektleiter und Fachanleiter Mark Napieralski.

Die Lebenshilfe Braunschweig entwickelt Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Beeinträchtigung. In der Textilwerkstatt im Berufsbildungszentrum lernen sie beispielsweise den Umgang mit Nähmaschinen und Maschinen zur Weiterverarbeitung von Textilien. Für diese Arbeiten können sie nun auf die überreichten Werbematerialien der Öffentlichen zugreifen. „Es ist einfach toll, mit alten Materialien neue Produkte herzustellen“, freut sich Michaela Hornburg, verantwortlich für die Textilwerkstatt der Lebenshilfe Braunschweig. Einige Teile hat die Lebenshilfe zudem an Künstlerinnen und Künstler des Ateliers Geyso20 weitergegeben.

Einige der neuen Produkte werden im Dezember auf den Weihnachtsmärkten in Neuerkerode und Braunschweig für einen symbolischen Preis verkauft, um die Materialkosten für Schrauben, Farbe und Co. zu decken.

Zu den Bildern:

Fachanleiter Mark Napieralski leitet das Upcycling in den Werkstätten der Evangelischen Stiftung Neuerkerode an. Foto: Heiner Köther / Öffentliche Versicherung Braunschweig)


Michaela Hornburg, Martin Herbst und Gabriele Friese von der Textilwerkstatt der Lebenshilfe Braunschweig freuen sich über die Werbemittel der Öffentlichen. Foto: Lebenshilfe Braunschweig















28.10.2019 • 14:17 Uhr

Die gute Nachricht: Familienförderung soll ausgeweitet und vereinfacht werden

Ergebnisse aus der Sitzung des Jugendhilfeausschusses beim Landkreis

Seit 2015 unterstützt der Landkreis Northeim diverse Angebote für Familien im Kreisgebiet. Diese finanzielle Förderung soll nach dem Willen der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses massiv erhöht und die Antragstellung stark vereinfacht werden. Ziel der Anpassung der sogenannten „Richtlinie zur Familienförderung“ ist, dass entsprechende Projekte in allen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet etabliert werden können.
Vier Städte kommen derzeit in den Genuss der Familienförderung, die sich im aktuellen Haushaltsjahr auf 55.400 Euro beläuft. Damit es familienfreundliche Angebote in allen Kommunen geben kann, will Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die jährlichen zur Verfügung stehenden Fördermittel auf 260.000 Euro erhöhen. Für jede Stadt und Gemeinde soll ein Grundbetrag von etwa 4.700 Euro zur Verfügung gestellt werden, ergänzt um einen bevölkerungsabhängigen Anteil.
„Familien, Kinder und Jugendliche machen unseren Landkreis lebenswert. Mein Wunsch ist, dass Familien in allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden Angebote finden, die sie unterstützen. Deshalb muss die finanzielle Förderung deutlich höher ausfallen, als es bislang der Fall war“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ihr Vorhaben.
Problematisch war bislang auch, dass die Städte und Gemeinden eigene finanzielle Mittel aufbringen oder Förderungen von Bund und Land vorweisen mussten, um vom Landkreis gefördert werden zu können. Auch dies soll nach dem Willen der Ausschussmitglieder zukünftig entfallen und so eine unkomplizierte Beantragung durch die Städte und Gemeinden ermöglichen.
Im Fokus der Richtlinie stehen Familienbüros oder Familientreffs. Aber auch Angebote, die Familien unterstützen oder benachteiligte Kinder fördern, sind förderfähige Maßnahmen.
Endgültig soll der Kreistag in seiner nächsten Sitzung am 22. November entscheiden, dann würde die neue Richtlinie ab dem 1. Januar 2020 gelten.lpd












28.10.2019 • 14:10 Uhr

Geplante Windkraftanlage in der Hohen Heide: SPD lädt Dienstag zu Bürgersprechstunde ein

Das Energie-Projekt hat grünes Licht per Gerichtsentscheidung bekommen - Trude Poser gibt Erläuterungen

In der Hohen Heide zwischen Gehrenrode, Dankelsheim und Altgandersheim
sollen vier Windräder von jeweils 238 Meter Höhe entstehen. Im Rahmen einer
Bürgersprechstunde möchte der SPD-Ortsverein über den aktuellen Stand des
Antragsverfahrens informieren und auf die Möglichkeit der Einwendungen
hinweisen. Auch einen Ausblick auf das geplante Raumordnungsprogramm des
Landkreises wird es geben.

"Viele Bürgerinnen und Bürger kommen mit Fragen auf uns zu. Sie sind
unsicher, was jetzt in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft passieren soll.
Diese Antworten möchten wir geben", erklärt Anja Görlach, Vorsitzende des
SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim.

Ein Gerichtsverfahren, in dem die Stadt gegen die Errichtung der Anlage
geklagt hat, ist zugunsten der Projektierer ausgefallen. Das
Antragsverfahren läuft also weiter und sieht jetzt die Beteiligung der
Bürgerinnen und Bürger vor. Dr. Trude Poser aus Gehrenrode ist
Landschaftsplanerin und wird die Planungsunterlagen hinsichtlich möglicher
Auswirkungen auf die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Dörfer
erläutern.

Über das Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises Northeim wurde
bereits ausführlich in einer Stadtentwicklungsausschusssitzung informiert.
Welche Chancen ein Beitritt bietet, soll ebenfalls in Gehrenrode erläutert
werden. Dabei sollen auch nochmals die aktuellen Planungsstände gezeigt
werden.

Die Bürgersprechstunde findet statt am Dienstag, 29. Oktober um 19:30 Uhr im
Dorfgemeinschaftshaus in Gehrenrode. Alle interessierten Bürgerinnen und
Bürger sind herzlich eingeladen.red










28.10.2019 • 12:46 Uhr

Einwohner-Versammlung Landesgartenschau ohne Lena Guth: Claus König rechnet ab - "Ein Abend der Enttäuschung!"

"Steinerne Inseln und begehbarer Beton zur Gande snd nicht nachhaltig" - Bei Bienenschutz mit gutem Beispiel vorangehen!

Claus König, einer der couragiertesten Bürger Bad Gandersheim, hat mit der jüngsten Einwohner- Versammlung zum großen Thema "Landesgartenschau 2022" (die ohne Geschäftsführer Lena Guth) - wir berichteten - abgerechnet. Und er räumte gleich zu Anfang mit der Übertreibung eines lokalen Printvertreters auf, es habe sich um einen Tag der "Ermutigung" gehandelt. Mitnichten, wie König interpretiert. Er merkt in einer dem Redaktionsnetzwerk vorliegenden Stellungnahme an:

Claus König: "Da war doch im Kreisblatt im Nachgang der Bürgerinformation zur Landesgartenschau zu lesen, es sei ein Abend der großen Ermutigung gewesen. Für mich war es eher ein Abend der Enttäuschungen. Ich habe ja im Vorfeld der Veranstaltung nicht viel von den Plänen gehalten, aber das, was uns dort vorgestellt wurde, war mehr als ernüchternd. Da man die Koppelwiesen nicht so nutzen kann, wie es gedacht war (dieses war der Stadtverwaltung übrigens vorher bewusst, da es ein bekanntes Landschaftsschutzgebiet ist), fehlt nun auch Gelände, welches sich wirklich nutzen und gestalten lässt.
Das Hauptthema der LGS soll Wasser sein, aber auch hier hakt es gewaltig. Die Gande kann in der Kürze der Zeit nicht so mit eingebunden werden, wie es ursprünglich gedacht war, auch wenn die Planer meinen, dass man sich über einige Bestimmungen großzügig hinwegsetzen kann.
Das Thema Freibad schlägt ja hohe Wellen. Dazu möchte ich anmerken, dass eine Sanierung Millionen kostet. Wäre es im Rahmen einer nachhaltigen und naturnahen LGS nicht sinnvoller, das Freibad in einen Naturbadesee ähnlich wie am Campingplatz umzugestalten?
Ich sehe das größte Problem in dem fehlenden Alleinstellungsmerkmal, es fehlt ein Highlight, etwas, was die Leute wirklich anzieht, was Gandersheim und die Landesgartenschau besonders macht. Ein Highlight, was dazu führt, dass die Menschen auch nach einer Landesgartenschau wiederkommen, um zu schauen, was daraus geworden ist. Steinerne Inseln und begehbarer Beton zur Gande sind nicht nachhaltig und bringen Bad Gandersheim nicht weiter. Da mir als Landwirt immer vorgehalten wird, dass wir etwas für Bienen und Insekten tun müssen, wäre hier doch eine Gelegenheit, mit gutem Beispiel voranzugehen.
Das Ziel der LGS war ja immer, dass Bad Gandersheim attraktiver werden soll, besonders für Tagestouristen. Dafür muss man aber auch eine andere, erweiterte Ausrichtung wählen. Ich habe bei dem Stadtrundgang der Uni Kaiserslautern, wo die Geschäftsführung der LGS übrigens mit Abwesenheit glänzte, meine Vorstellungen schon einmal kundgetan: Warum wählen wir nicht neben dem schon festgelegten Schwerpunkt Wasser den weiteren Schwerpunkt Klima? Dieser muss dann so gehalten werden, dass das Thema sich über die nächsten Jahre weiter entwickeln kann. So kann man auch Gäste wiedergewinnen, die sich die Entwicklung auch nach einer LGS ansehen wollen. Erst diese Gäste bringen einen Gewinn für die Stadt, nicht die Besucher der LGS. "

 










28.10.2019 • 12:37 Uhr

Hörten: Weil 52-Jährige nicht aufpasste: Frau (77) angefahren und schwer verletzt

Am Sonntag gegen 15.25 Uhr kam es im Bereich der Einmündung Lange Straße/Markt in Nöten Hardenberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin schwer verletzt wurde.

Eine 52 Jahre alte Nörten-Hardenbergerin war mit ihrem Pkw auf der Langen Straße in Richtung Northeim unterwegs. Beim Abbiegen nach rechts in die Straße Markt übersah sie die auf dem Bürgersteig gehende Frau. Die 77-Jährige wurde von der rechten Seite des abbiegenden Pkw erfasst und stürzte zu Boden. Hierbei erlitt sie schwere Verletzungen. Mit einem RTW wurde die Rentnerin in das Northeimer Krankenhaus gefahren, wo man sie stationär aufnahm. fal










28.10.2019 • 08:49 Uhr

Bentierode: Mazedonier um 2.30 Uhr volltrunken im Auto erwischt

Nach einem Familienstreit setzte sich in der Nacht zum Sonntag, gegen 02.30 Uhr, ein 41-jähriger Mazedonier in seinen PKW BMW und wollte den Ort des Geschehens verlassen. Dabei wurde er in der Bentieröder Hauptstraße von Beamten des Polizeikommissariats Bad Gandersheim angehalten und kontrolliert. Die Beamten stellten Alkoholbeeinflussung fest. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert in Höhe von 1,3 Promille. Der Mazedonier musste sich einer Blutprobe unterziehen, sein Führerschein wurde sichergestellt.rb










28.10.2019 • 08:47 Uhr

Drogenschwerpunkt Kreiensen: Immer wieder Fahrten unter Drogeneinfluß - Haftmühle im Auto gefunden und beschlagnahmt

In der Nacht zum Sonntag, gegen 02.10 Uhr, kontrollierten Gandersheimer Polizeibeamte im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Bahnhofstraße den 21-jährigen Fahrer eines Audi A 3. Der junge Mann stand unter dem Einfluß von Drogen, ein Vortest reagierte positiv auf Cannabis. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen, die Weiterfahrt wurde untersagt. Ihn erwarten 500 Euro Geldbuße und ein vierwöchiges Fahrverbot. Außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, zumal im Inneren seines PKW auch eine Hanfmühle mit Cannabisanhaftungen aufgefunden und sichergestellt wurde.rb











28.10.2019 • 08:38 Uhr

Landesgartenschau 2022: 5000 Gäste tagsüber und 1000 am Abend bei den Domfestspielen - Parkplatz für 3500 Autos

Parkplatzflächen auf einem Acker am Dehneweg in Bad Gandersheim - Landwirt weiß davon angeblich nichts Offizielles - Bürgermeisterin: "Kenne das Gerücht"

Einmal mehr hat der übrig gebliebene Geschäftsführer der Landesgartenbau-Gesellschaft, Thomas Hellingrath, in seiner jüngsten Präsentation des Projektes auf einer Einwohnerversammlung in Bad Gandersheim (wir berichteten) auf die Chancen des Projektes im Jahr 2022 aufmerksam gemacht und fürsie offensiv geworben. Beispielsweise berichtete er von dem Vorteil immenser Besucherströme. Es könnten an besonderen Tagen bis zu 5000 Menschen tagsüber in die Landesgartenschau strömen. Dazu würden abends noch einmal 1000 zu den Gandersheimer Domfestspielen kommen. Das steigere den Bekanntheitsgrad Bad Gandersheims. Es sorgt für eine Belebung der gastronomischen Angebote. Diese Chance müsse man nutzen. Laut Hellingsrath rechnet die Gesellschaft mit einem Besucheraufkommen von 450.000 bis 500.000 Menschen in den sechs Monaten der Landesgartenschau.

Auf die Parkplatzsituation eingehend war von den Planern des Projektes und Bauamtsleiter Jürgen Schnute herausgestellt worden, dass man die von auswärts mit Autos anreisenden Besucher/innen gar nicht erst in Stadt hinlenken werde. Sie würden auf einem neuen großen Parkplatz mit rund 3.500 Einstellplätzen im Bereich des LAGA Haupteinganges am Dehneweg gelenkt. Die Anlage dieses Parkplatzarreals würde auf derzeit noch als Acker genutzten Flächen erfolgen.

Irritierend sind in diesem Zusammenhang sich hartnäckig haltende Informationen, der Eigentümer der Ackerflächen sei über die Inanspruchnahme seines Grund und Bodens von offizieller Seite noch gar nicht informiert. Er habe bislang die Planungsabsichten auf seinem Acker lediglich aus den Medien erfahren. "Ich habe dieses Gerücht auch vernommen", bestätigte Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz diese angebliche Nichtinformiertheit des Grundeigentümers. "Aber es werden Gespräche geführt. Auch über dieses Thema", versicherte die Bürgermeisterin auf Nachfragen des Redaktionsnetzwerks.

Nicht auszuschließen ist, dass am morgigen Dienstag in einer Fachausschussitzung des Gandersheimer Stadtrates im Rahmen einer Beschäftigung mit dem großen Thema "Landesgartenschau 2022" dieser Teilaspekt erörtert werden könnte.
red

Das Bilder dokumentieren den Sektor Dehneweg in Bad Gandersheim. Auf dortigen Ackerflächen ist ein Parkplatzbereich für rund 3.500 Autos von Besuchern der Landesgartenschau geplant. Fotos: Thomas Fischer












28.10.2019 • 08:12 Uhr

Konzert der Kalefelder Kosaken in der Liebfrauenkirche - Fix Karten ordern!

Ein gesanglicher Hochgenuss ist am 30. November der Liebfrauenkirche in Kalefeld (Landkreis Northeim) angesagt. Dort geben die sieben Maxim Kowalev Don Kosaken ein besonderes Konzert in einem akustisch vielversprechenden "Konzertsaal". "Ein Legende aus Russland", so wird der musikalische Liveact plakativ angekündigt. Es empfiehlt sich fix Karten zu ordern. Die Beliebtheit der Don Kosaken verspricht einen "ausverkauften" Musikevent. red












28.10.2019 • 07:43 Uhr

Süße Nachricht von Loris Stammtisch: "Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist... spielt weiter!"

Erst war es der gigantische Stammtisch-Fernfunk aus dem Flecken Greene. Er kam unüberhörbar in der Festspielstadt Bad Gandersheim an. Es war eine süße Nachricht. Zwei liebende Menschen - und zudem bekannte Persönlichkeiten - seien sich sehr nahe gekommen. Zwar wurde noch nicht das Läuten der Hochzeitsglocken von St. Martin in Greene vom Loris Stammtisch kolportiert, aber die klassische Vorstufe dieses konservativen Rituals: eine Verlobung.
Nun, das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group recherchierte. Am vergangenen Sonntag ergab sich die Gelegenheit dazu frontal. "Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung!", so erging die wohlmeinende Ansprache. Und Festspiel-Intendant Achim Lenz und seine Partnerin, die Fotografin Juli Lormis, strahlten wie es Glücklichen in diesen Verlobungszuständen nun einmal vergönnt ist. Lächelnd (und damit bestätigend !) nahmen sie die innige Gratulation entgegen. Und wie einzigartig passend doch quittierte sein Mitgeschäftsführer in der Festival Company, Thomas Groß, die auch für ihn frische wie schöne News: "Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter!"
Sag's mit Shakespeare. Aus "Was ihr wollt...". So passend. So gut.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










28.10.2019 • 07:26 Uhr

Neuer EKD-Beauftragter: "Antisemitismus ist Unglaube"

Christian Staffa ist erster Antisemitismusbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) erläutert er, warum die Kirche dieses Amt braucht und warum Judenhass unter Christen ein Problem ist.
epd: Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat Sie zum ersten Antisemitismusbeauftragten der evangelischen Kirche berufen.

Warum braucht die Kirche dieses Amt?

Christian Staffa: Eigentlich sind alle Christenmenschen nach biblisch theologischer Botschaft "Antisemitismusbeauftragte". Denn Antisemitismus ist Unglaube. Die kirchliche Tradition hat sich zu Unrecht antijüdisch positioniert, denn nicht nur war und bleibt Jesus Jude, sondern die ganzen Schriften sind nicht vom Judentum und unserer bedingungslosen Angewiesenheit auf das Judentum damals und heute zu trennen. "Antisemitismus widerspricht allem, wofür Christentum steht", sagt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, zu Recht und weist auf das Versagen der Kirchen hin. Statt Judenhass zu bekämpfen haben sie ihn oft genug bis hin zum Mörderischen gestärkt. Das Mörderische schien in Halle gerade wieder auf, aber nicht als kirchliches Momentum. Was den Antisemitismus, die Judenfeindschaft für Christen so attraktiv gemacht hat, ist aber weitestgehend unverstanden. So braucht die Kirche viele Christen, die sich dessen bewusst sind, und die Gesellschaft braucht eine Kirche, die auf die christliche Grundierung auch des säkularen Antisemitismus hinweist. Insofern brauchen Kirche und die sie umgebend und in ihr wohnende Gesellschaft Aufklärung und Herzensbildung, zu der ein Beauftragter beizutragen versuchen kann und soll.

epd: Wo sehen Sie Handlungsbedarf?

Staffa: Als Evangelische Akademien in Deutschland haben wir gerade die Schrift "Antisemitismus und Protestantismus" herausgegeben, in der wir den Spuren des christlichen Antisemitismus im Gestern und Heute nachgehen und Grundlagen für einen offensiven Umgang mit dem Thema zu schaffen versuchen. In der Berliner Landeskirche haben wir eine Broschüre produziert, in der wir anhand der gottesdienstlichen Liturgie jüdische Elemente aufzeigen und Möglichkeiten der Bewusstmachung dieser Verwobenheit mit der jüdischen Tradition und Gegenwart im gottesdienstlichen Handeln anbieten. Beides wird sehr gut aufgenommen. Das muss nun weiter betrieben und in die Ausbildung von Theologinnen, Religionspädagogen, Diakoninnen und Ehrenamtlichen integriert werden. Da ist universitäres und kirchenleitendes Handeln vonnöten, Bereitschaft in Gemeinden und auch Lust auf neue Entdeckungen, die durch diese Arbeit gemacht werden.

epd: Gibt es auch in der Kirche einen Nährboden für Judenhass - einen spezifisch "christlichen" Antisemitismus?

Staffa: Das einschlägige Zitat für mich ist von Theodor Wiesengrund Adorno aus den Antisemitismusthesen in der Dialektik der Aufklärung: "Im Bild des Juden, das die Völkischen vor der Welt aufrichten, drucken sie ihr eigenes Wesen aus. Ihr Gelüste ist ausschließlicher Besitz, Aneignung, Macht ohne Grenzen, um jeden Preis. Den Juden, mit dieser ihrer Schuld beladen, als Herrscher verhöhnt, schlagen sie ans Kreuz, endlos das Opfer wiederholend, an dessen Kraft sie nicht glauben können." Der Mechanismus der hier angedeutet wird, ist der: Die eigenen Glaubensdefizite einerseits und Abgründe andererseits werden auf "den Juden" projiziert und an ihm bekämpft. Der eigene Unglaube findet so ein Ventil. Der Nährboden ist das christliche Selbstbild, das mit den eigenen Defiziten und Schuldgefühlen nicht umzugehen weiß. Darüber muss viel mehr gesprochen werden: Was macht uns Mühe im Glauben, was Lust, was projizieren wir auf "den anderen", "den Juden"? epd-Gespräch: Corinna Buschow










28.10.2019 • 07:21 Uhr

Nach Aufdeckung eines unansehnliches Zustandes am Zentralkurpark: Beleuchtung wird koordiniert erneuert

Nach einer aktuellen Berichterstattung auf dem Nachrichten-Kanal/Internet-Zeitung des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group gibt es eine weitere Reaktion. Zu den exklusiv und aktuell dokumentierten desolaten wie unansehnlichen und nicht mehr funktionstüchtigen Leuchten zwischen Gande und der Paracelsus-Roswitha-Klinik merkt die Stadt Bad Gandersheim nun in einer aktuellen Verlautbarung an:

Die Stadtverwaltung merkt in ihrer offiziellen Verlautbarung an:

"In jüngster Zeit haben die Stadt Bad Gandersheim Anfragen in Bezug auf die Beleuchtungssituation im Umfeld der Paracelsus-Roswitha-Klinik am Rande des Zentralkurparks erreicht.Eine Rückfrage mit der Klinikleitung hat ergeben, dass die Pollerleuchten im Bereich zwischen der Paracelsus-Roswitha-Klinik und des Gandelaufs immer wieder durch Vandalismus zerstört wurden und daher nicht mehr mit Leuchtmitteln bestückt werden. Künftig sollen ersatzweise möglichst vandalismussichere Leuchtentypen aufgestellt werden, die im Einklang mit den weiteren Planungen des Geländes in Bezug auf die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 beschafft und dann zu gegebener Zeit in Betrieb genommen werden sollen.
Da die gesamte Beleuchtungsanlage in diesem Bereich nicht am Netz der Straßenbeleuchtung, sondern der (abschaltbaren) Installation der Paracelsus-Roswitha-Klinik angebunden ist, gehen von freiliegenden Schaltelementen keinerlei Gefahren aus, so die Klinikleitung. Gleichwohl sollen die Leuchten nochmals kontrolliert werden und optische Nachbesserungen erfolgen.
red/Foto: Marc Reiser










28.10.2019 • 07:07 Uhr

Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) und LINKE bewerten Ratsbeschluss als rechtswidrig

Rathaus-Chefin schaltet die Kommunalaufsicht ein - Stellungnahme vom Landkreis liegt noch nicht vor

In der jüngsten Sitzung vom 26.September 2019 beschloss der Rat der Stadt Bad Gandersheim mit den Stimmern der CDU, SPD und Grüne die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung rückwirkend zum 01. Januar 2019. Die Bürgermeisterin Frau Franziska Schwarz (SPD) stimmte allein gegen den Antrag der CDU-Fraktion.

Dazu gibt es jetzt eine neue Entwicklung. Das geht aus einer Pressemitteilung von Jürgen Otto, Ratsherr der LINKEN im Stadtrat. In der Verlautbarung heißt es:
Der Linken-Ratsherr Jürgen Otto, der wegen Urlaubs nicht an der Ratssitzung teilnehmen konnte, wandte sich mit einer schriftlichen Anfrage an die Bürgermeisterin mit folgendem Wortlaut: „Mit Entsetzen habe ich zur Kenntnis genommen, dass die im Rat vertretenen Fraktionen (auch die SPD) dem CDU-Antrag vorbehaltlos zugestimmt haben. Dass die Bürgermeisterin hier Rückgrat zeigte und als einziges Ratsmitglied mit „Nein“ votierte, finde ich sehr löblich und entsprach auch meiner Intention. Der Beschluss verstößt in gravierender Weise gegen den Zukunftsvertrag. Ich bin alles andere als ein glühender Verfechter des vom Rat mehrheitlich beschlossenen Zukunftsvertrages. Doch bin ich schon gewillt, mich an die demokratischen Regeln zu halten, fordere dieses Verhalten aber auch von den Ratsfraktionen ein. Würde die Verwaltung diesen Beschluss, der eindeutig rechtswidrig ist, ohne Widerstand hinnehmen, würde eine Folge von weiteren Anträgen den Zukunftsvertrag ad absurdum führen. Das kann nicht im Interesse der Kommunalaufsichtsbehörde sein. Deshalb fordere ich die Bürgermeisterin auf, gemäß § 88 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) gegen den Beschluss Einspruch einzulegen.“
In Ihrem Antwortschreiben vom 24.10.2019 bekräftigte die Bürgermeisterin die Rechtswidrigkeit des Beschlusses: „Ich habe nach der Ratssitzung den Landkreis als Kommunalaufsichtsbehörde darüber informiert, dass ich den Ratsbeschluss zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für rechtswidrig halte und um Stellungnahme bitte. Diese Stellungnahme liegt mir noch nicht vor.“, so die Bad Gandersheimer Hauptverwaltungsbeamtin.red/fis/Foto: Thomas Fischer










28.10.2019 • 06:59 Uhr

Es wird kälter in Südniedersachsen: Heute Eis kratzen! Jetzt an Winterreifen denken!

Die Witterung schlägt um. Ausdruck waren Minusgrade in der Nacht und am frühen Morgen. Draußen geparkte Fahrzeuge mussten auf den Windschutzscheiben von einer dünnen Eisschicht freigekratzt werden. Vorboten für eine kältere Jahreszeit in Südniedersachsen und damit auch in Bad Gandersheim, Einbeck, Seesen, Northeim und anderen Orten. Für Verkehrsteilnehmer gilt es morgens behutsamer und vorsichtiger zu fahren. Außerdem ist es ratsam, Winterreifen aufziehen zu lassen.
red/Foto: Marc Reiser










28.10.2019 • 06:52 Uhr

Hilfeschreie eines 87-Jährigen in Höckelheim: Gerettet, aber durch Küchenbrand Rauchgasvergiftung

Der alleinige 87-jährige Hausbewohner bemerkte am Samstagmittag den Brand und eine starke Rauchentwicklung. Er konnte durch Hilfeschreie auf sich aufmerksam machen. In der Nähe wohnende Angehörige konnten den Hausbewohner aus dem Haus bergen. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein in der Küche des Kellergeschosses befindlicher Elektroherd in Brand. Der Brand griff auf angrenzendes Mobiliar über. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro. Der Hauseigentümer wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung durch Rauchgasintoxikation verletzt.la










27.10.2019 • 16:07 Uhr

Alltagsbeobachtungen: Mal eben Fahrräder illegal ausgeschlachtet und entsorgt - am Bahnhof in Bad Gandersheim

Anketten und mit einem Schloss sichern nützt gelegentlich wenig: So passiert am öffentlichen Fahrradständer am Bahnhof in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Dort zeigt sich seit Wochen bereits ein krasses Dokument des unerfreulichen Umgangs mit Fahrrädern. Unbekannte haben dort abgestellte (zum teil angekettete) Fahrräder an einem Fahrradständer regelrecht ausgeschlachtet. Zum Beispiel wurden Reifen abgebaut. An einem Fahrradrahmen wurden Sattel und Lenkrad abmontiert. "Das sieht hier aus wie auf einem Schrottplatz!", findet ein ankommender Bahnreisender die richtigen Worte. Und sein nächster Kommentar trifft zu: "Keine schöne Visitenkarte, wenn man hier in diesen Ort mit der Bahn kommt...".

Nun, wie zu erwarten gibt es auf Rechercheanfragen bei den zuständigen Stellen (u.a. Bahn, Stadt) zu dem unansehnlichen Stadtbild wenig erquickliche Auskünfte. "Nicht zuständig!", die häufigste Ausrede. Denn, es handele sich um ein "Privatgelände", so die Behauptung. Der Eigentümer der privaten edel renovierten Immobilie, die einst den Bahnhof beherbergte, sieht das selbstverständlich ganz anders.
red/Foto: Marc Reiser










27.10.2019 • 15:46 Uhr

Knappe NHC Niederlage gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden

Der Northeimer Handball Club musste am gestrigen Samstag eine knappe 27:31 (16:17) Auswärtsniederlage einstecken. Dabei zeigten die Northeimer über die gesamte Spielzeit eine sehr ordentliche kämpferische und spielerische Leistung. Ohne den beider Nationalmannschaft weilenden griechischen Nationalspieler Efthymios "Carlos" Iliopoulos startete der NHC gut in die Partie und konnte mit 3:6 in Führung gehen. Diese hatte bis zum 11:12 Bestand. Danach gelang es Rodgau das Spiel zu drehen und mit einer 17:16 Führung in die Pause zu gehen. Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte dann aber wieder der NHC. Beim 19:19 konnte erstmals wieder ausgeglichen werden und kurz darauf führte man mit 19:21. Aber das Spiel blieb weiterhin eng und die Gastgeber konnten ihrerseits wieder ausgleichen. Bis zum 24:24 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dann hatte Rodgau jedoch das nötige Glück auf ihrer Seite und ging mit 28:25 in Führung. Der NHC gab jedoch nicht auf und versuchte alles um noch einmal heran zu kommen. Am Ende reichte es leider nicht zu zwei Punkten. Diese gute Leistung sollte aber Mut und Selbstvertrauen für die künftigen Aufgaben machen.

NHC: Ullrich, Wenderoth; Schlüter 1, Lange 5/2, Seekamp 3, Springer, Hempel 1, Gerstmann 6, Nowak, Stöpler 6/3 (Foto), Wodarz 5.

Am nächsten Wochenende folgt wieder ein Heimspiel. Am 3. November erwarten wir um 17 Uhr die GSV Eintracht Baunatal zum DERBY in der Schuhwallhalle. Wir raten jedem Zuschauer sich frühzeitig seinen Platz zu sichern da es sicherlich voll werden wird. Zusatz Sitzmöglichkeiten werden vorhanden sein.

Spieltagssponsor ist dann der Premiumsponsor flippo. Es wird drei attraktive Preise, eine Segway-Tour durch den Harz, ein 1. Herren Trikot und einen 1. Herren Handball, zur Verlosung geben. Lose können ab ca. 15 Uhr käuflich für 2 Euro erworben werden.

Bereits um 14 Uhr spielen unsere Oberliga Damen gegen den Tabellenführer von der HSG Heidmark.
red/ok/Foto: Spieker Fotografie











27.10.2019 • 15:00 Uhr

Literaturpreis 2019 der Stadt Bad Gandersheim soeben an Monika Rinck in Brunshausen verliehen

Heute. Sonntag. 11.20 Uhr: In einem Festakt im Rosencafé im Kloster Brunshausen Bad Gandersheim ist soeben der Literaturpreis 2019 der Roswitha-Stadt an die Schriftstellerin Monika Rinck verliehen worden. Der Preis (2.500 Euro dotiert) wurde der Literatin von Bürgermeisterin Franziska Schwarz überreicht. Rund 90 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Vereinen waren der Einladung zu dem Festakt gefolgt. Für den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Laudator Prof. Dr. Martin Lüdke wurde seine Würdigung auf die Preispreisträgerin von Stefan Winzinger, Sekretär der Preisverleihungsjury, verlesen. Für den musikalischen Rahmen spielte das „Trio Insolito“ mit Ursel Schardinel, Sonja Tonn und Anne Beckel.
Red/Fis/Fotos: Thomas Fischer










27.10.2019 • 09:41 Uhr

Juden in Bad Gandersheim: Stolpersteine, Ausstellung, Vorträge, Dokumentarfilm

Eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit - War "Gandersheim judenfrei?", wie einst behauptet

Unter dem Thema "...und sie waren Nachbarn" packt die Initiativgruppe "Stolpersteine" Bad Gandersheim ab dem 9. Dezember 2019 ein heißes Tabuthema an: Es geht um die Thematik "Juden in Bad Gandersheim", einer knapp 10.000-Seelen Stadt im Herzen von Südniedersachsen. Konkret befasst sich der Initiativkreis mit den den ehemaligen jüdischen Familie Bendig und Rosenbaum in Bad Gandersheim insbesondere in der Zeit der nationasozialistischen Herrschaft (1933 bis 1945).

Das Projekt umfasst verschiedene Module. Es beginnt am 9. Dezember 2019 um 9 Uhr mit der Verlegung von zwei "Stolpersteinen". "Damit gedenken wir der jüdischen Menschen, in Bad Gandersheim gelebt und gearbeitet haben. Die nationalistische Ideologie führte dazu, dass sie verfolgt wurden. Deshalb mussten sie ihre Heimatstadt verlassen. Ihre Schicksale spiegeln das Leben vieler Menschen Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland wieder. Über ihr Leiden informiert die Initiativgruppe "Stolpersteine" in der Ausstellung "...und sie waren Nachbar. Die jüdischen Familien Bendig und Rosenbaum in Bad Gandersheim", heißt es in einem jetzt öffentlich gemachten Flyer. Und zum Anspruch der Ausstellung wird angemerkt: "Die Ausstellung versucht eine Antwort zu geben, auf die Frage, was von 1933 bis 1945 mit dem jüdischen Frauen und Männer aus Bad Gandersheim geschehen ist."

Das Projekt wird in 2020 fortgesetzt mit einem Vortrag über die alte Synagoge in Einbeck, einer Filmvorführung und einem Vortrag von Thomas Glück vom Initiativkreis über das Thema "Zur NS-Zeit in Bad Gandersheim in Bildern und Dokumenten".

Vor dem Hintergrund dieses ambitionierten Unternehmens einer Aufarbeitung des Themas "Juden und Bad Gandersheim" wird mit Spannung die Auseinandersetzung über eine dokumentierte Äußerung eines ehemaligen Gandersheimer Bürgermeisters in der nationalsozialistischen Zeit erwartet, der seinerzeit Gandersheims besonderen Erholungswert anpries und das mit dem Hinweis verbunden haben soll, "Gandersheim sei judenfrei".
red/Screeshot Flyer Initiative










27.10.2019 • 09:16 Uhr

Exhibitionist schockt Passanten: es war nicht das erste Mal - Festnahme und sofort in Haft

Am gestrigen Samstag, 26. Oktober 2019, gegen 12.46 Uhr wurde an einer Brücke an der Lütmarser Straße in Höxter eine männliche Person von erschrockenen und geschockten Zeugen beobachtet, die sich entblößte und an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Die sofort eingesetzten Streifen konnten eine 53-jährige männliche Person festnehmen und der Polizeiwache in Höxter zuführen. Bei der Überprüfung der Person wurde zudem festgestellt, dass gegen sie ein Haftbefehl wegen eines gleichgelagerten Deliktes vorlag. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, die Person in Haft genommen. /Wo.











27.10.2019 • 09:04 Uhr

Neustadt/Katholische Kirche: Barrierefrei und blindungerechter Übergang

Barrierefreiheit, behinderten- und blindungerechte Straßenübergänge sind in Bad Gandersheim weiter auf dem Vormarsch. Jetzt ist das wiederum an einer Baumaßnahme am Übergang von einem Fußweg vor der Katholischen Kirche zu einer Eisdiele im Plangarten zu beobachten. Die Bordsteinkanten sind abgesenkt worden. Für Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren ist ein stufenloser Übergang möglich. Geriffelte Steinplatten vermitteln vor allem sehbehinderten und blinden Menschen, dass sie an dieser Stelle besser die Straßen überqueren können. Das setzt allerdings immer voraus, dass Autofahrer hier nicht nur Tempo 30 km/h einhalten, sondern ganz besondere Rücksicht auf Fußgänger in diesem gut frequentierten Bereich nehmen. red/Foto: Marc Reiser










27.10.2019 • 08:55 Uhr

Kreiensen: "Von Frau zu Frau" - ultimative Kleiderbörse wieder in der Grundschule

Eine Grundschule über drei Etagen voller nützlicher und schöner Kleidungs- und Ausstattungsstücke von Frauen für Frauen. Das ist wiederum bei der großen Kleiderbörse in Kreiensen angesagt. Nach der einjährigen Pause steht dieser Event nun wieder interessierten Frauen und Mädchen ins Haus. Die Organisatorinnen haben die Börse für den 22. November 2019 terminiert. Das Spektakel "Secondhand - schick & schön" findet in der Zeit von 18 bis 22 Uhr in den Räumlichkeiten der Grundschule Am This 12 in Kreiensen statt. Wie es sich für eine Börse gehört wird ein ansprechendes Rahmenprogramm angeboten. Leichtes Essen und cooles Trinken ( an der Sektbar) unterstreichen das Vorhaben, mit der Börse auch einen Gemeinschaftstreffpunkt für ein angenehmes Beisammensein anzubieten. red










27.10.2019 • 08:44 Uhr

Sonntags um 4 Uhr in Seesen: Üble "Geste" - Polizei ermittelt wegen Bedrohung

Am heutigen Sonntag, gegen 04.00 Uhr, bedrohte in der Rosenstraße ein 59 Jahre alter Mann aus Seesen eine fünf Jahre jüngere Nachbarin, indem er eine eindeutige Geste ausführte (Finger am Hals entlang). Die Frau schloss daraus, dass er sie töten wolle. Vorausgegangen waren eine Ruhestörung und länger andauernde Streitigkeiten. Jetzt wird wegen der inakzeptabelen "Geste" von der Polizei in Seesen eine Ermittlung wegen Bedrohung geführt. (som)











26.10.2019 • 22:35 Uhr

Bad Gandersheim: So schön kann "Kurhaus" sein - festlich & feierlich

Heute Abend wieder: Das ehemalige Kurhaus in Bad Gandersheim steht und glänzt unter Volllicht. Anmutend die Einblicke. Das Redaktionsnetzwerk hatte dazu eine einmalige Gelegenheit. Und was gab es zu bestauen? Ein festlich-feierliches Ambiente im Saal. Dieser Eventpalast ist hierfür geschaffen. Und dafür immer noch bestens intakt. Der Anlass heute, so hat es Marc Reiser recherchiert: Für eine wunderschöne Geburtstagsfeier. Für das Wunder Mensch. Dieser neue Erdenbürger feiert heute seinen ersten Geburtstag. Für die Familie eine Riesenfreude und Mega-Glück. Deswegen hat sie dazu 100 Gästen eingeladen. Mitfeiern! Mitfreuen! Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bedankt sich für den kurzen Blick hinter die Kulissen. Wir gratulieren zum besonderen Ereignis - und allen, die heute einen Freuden- und Festtag haben!
red/fis/Fotos: Marc Reiser















26.10.2019 • 22:16 Uhr

Ins Grüne spazieren und auf die Parkbank setzen: messbar stressmildernd sogar ohne viel Bewegung

In einer 8-wöchigen Studie sollten Teilnehmer dreimal wöchentlich im normalen Alltag mindestens 10 Minuten Naturerfahrung einbauen. Damit sank das Stresslevel messbar, wie sich in Speichelproben, speziell u. a. dem Stresshormon Cortisol, zeigte. Besonders Aufenthalte zwischen 20 und 30 Minuten senkten den Stress.

Stressreduktion durch Natur ist eine bekannte Sache. Allerdings ist die Bedeutung von Faktoren wie etwa der Dauer des Aufenthalts im Grünen, Häufigkeit und der Art der Naturerfahrung nicht gut untersucht. Forscher untersuchten daher nun die Zusammenhänge zwischen der verbrachten Zeit in der Natur und Veränderungen in zwei messbaren Anzeichen für körperlichen Stress, dem Stresshormon Cortisol im Speichel und dem Enzym Alphaamylase.

Während der 8-wöchigen Studienphase sollten 36 Stadtbewohner Zeit in der Natur verbringen. In dieser Draussenzeit sollten die Teilnehmer sich gewissermaßen dem Naturgefühl hingeben. Dies sollte mindestens dreimal wöchentlich für 10 Minuten oder mehr durchgeführt werden. Die Forscher hofften, mit ihren offenen Vorgaben den Teilnehmern besser zu ermöglichen, jede Gelegenheit für entstressende Zeit im Grünen am Schopf zu packen.

Natur pur dreimal die Woche für mindestens 10 Minuten

Die Teilnehmer gaben Speichelproben vor und nach einer solchen Naturzeit zu vier Zeitpunkten im Verlauf der Studie ab. Mit den Proben, die vor einem jeweiligen Aufenthalt in der Natur genommen wurden, konnte der Tagesverlauf der Stressmarker ermittelt werden. Dieser Tagesverlauf entsprach dem, was aus der bisherigen Forschung bekannt ist. Im Vergleich zu diesen Werten senkte der Aufenthalt in der Natur die Menge an Stresshormon Cortisol im Speichel um 21,3 % pro Stunde (nach Berücksichtigung eines stündlichen Abfalls im Tagesverlauf von 11,7 % pro Stunde). Besonders effektiv war es dabei, wenn die Teilnehmer zwischen 20 und 30 Minuten im Grünen verbrachten. Mit mehr Zeit steigerten sich die Effekte der Natur zwar weiter, allerdings weniger dramatisch als es mit Zeiten bis zu 30 Minuten gesehen werden konnte.

Stresshormon Cortisol sank durch Aufenthalte in der Natur

Auch das Enzym Alphaamylase zeigte mit Zeit im Grünen einen deutlichen Abfall um 28,1 % pro Stunde. Dieser Wert war nach Berücksichtigung eines Anstiegs im Tagesverlauf von 3,5 % pro Stunde berechnet. Dieser Effekt trat allerdings nur bei Teilnehmern auf, die sich kaum bewegten (sitzend oder nur wenig gehend in der Natur). Die Cortisolmenge wurde dagegen nicht messbar von der körperlichen Aktivität im Grünen beeinflusst.

Ins Grüne spazieren und auf die Parkbank setzen: stressmildernd sogar ohne viel Bewegung

Damit zeigte diese Untersuchung, dass sich Naturerfahrungen auf den Körper auswirken können. Im Kontext eines normalen Alltags konnte das Stresslevel nämlich messbar durch Aufenthalte im Grünen gesenkt werden. Besonders Aufenthalte zwischen 20 und 30 Minuten zeigten hier gute Ergebnisse, mit deutlichem Absinken der Stressmarker Cortisol und Alphaamylase. Auf Basis dieser Studie können nun weitere Untersuchungen und Empfehlungen für Patienten erfolgen – schon regelmäßige, kleinere Naturerlebnisse ohne große körperliche Aktivität können messbar entstressen.
DGP











26.10.2019 • 16:14 Uhr

Nach dem Radikal-Rausschmiß der Geschäftsführerin: Personalie "Guth" wird zum Politikum - Sondersitzung des Stadtrates - Förderverein will Gespräch mit Bürgermeisterin

Nach der plötzlichen Entlassung von Lena Guth als Geschäftsführerin der Landesgartenbaugesellschaft Bad Gandersheim am gestrigen Freitag durch Beschluss in einer Sitzung des Aufsichtsrates (wir berichteten) schlägt die Entscheidung Wellen. Die Kündigung , offiziell bestätigt, aber ohne Begründung, sorgt für unterschiedliche Reaktionen. In der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien ist Unverständnis laut geworden. Kritik wird insbesondere an Form und Inhalt des Rauswurfes geübt.

Mit der Beantragung einer Sondersitzung des Bad Gandersheimer Stadtrates zu der spektakulären Kündigung der Geschäftsführerin wird der "Fall Guth" jetzt auch zu einem Politikum. "Wir möchten, dass der Stadtrat über diese Entscheidung in seiner Gesamtheit von der Aufsichtsratsvorsitzenden und Bürgermeisterin umfassend und ausführlich informiert wird. Es gibt da eine Menge Klärungsbedarf!", begründete CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge seinen Antrag auf baldige Einberufung des Stadtrates zu einer Sondersitzung.

Eine erste Reaktion zeigte der eben gegründete Förderverein Landesgartenschau. Der Vorstand werde bereits in der kommenden Woche über den Vorgang mit der Bürgermeisterin das Gespräch suchen, ist soeben aus dem Vorstand bekanntgeworden.
red/fis













26.10.2019 • 15:54 Uhr

"Kick off"" der großen "Sticker-Star"-Aktion mit der Freiwilligen Feuerwehr wird zum Großereignis

Hunderte von Menschen sind am heutigen Sonnabend bei fantastischem Herbstwetter zu der "Kick off" - Veranstaltung, dem Startschuss der "Star-Sticker"-Aktion der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim auf das Gelände des E-Center Dirk Scheuner gepilgert. Das Projekt mit 500 Sammelbüchern (Erstauflage) zum einkleben von Porträts von Persönlichkeiten aus dem Feuerwehr- und Rettungswesen Bad Gandersheim und den Ortsteilen erfuhr mit diesem Event einen spektakulären Auftakt. Die beteiligten Rettungseinheiten (Feuerwehr, DRK) gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit. Aufschlussreich die Arbeit der Jugendfeuerwehren. Zu den Höhepunkten gehörten Übungen an einem Unfallfahrzeug, der Einsatz von Spürhunden und eine Übung mit der Feuerwehr-Drehleiter. Der Rahmen mit musikalischer Unterhaltung (DJ Gerhard Schrader) und Imbiss- und Getränkestand war perfekt organisiert. Unter den speziell eingeladenen Gästen waren Bürgermeisterin Franziska Schwarz, ihr Mann und MdL Uwe Schwarz, CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne, einige (wenige) Mitglieder des Stadtrates und Thomas Groß, kaufmännischer Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele, niemand von der Geschäftsführung der Landesgartenbau-Gesellschaft, Volksband-Vorstand Brinkmann und für das Gandersheimer Wirtschaftsforum Vorsitzender Carsten Dielzer.
Die Veranstaltung dauert zur Stunde noch an.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer






















26.10.2019 • 15:27 Uhr

Erleichterung! Vermisster 72-jähriger Northeimer wieder aufgefunden

Der seit Freitag vermisste 72-jährige Northeimer (wir berichteten) ist am heutigen Samstag, durch einen Zeugenhinweis in einem Northeimer Einzelhandelsgeschäft aufgefunden worden. Der Zeuge hatte den Vermissten aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung gegen 10.15 Uhr wiedererkannt. Die zum Einsatzort entsandte Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Northeim konnte die leicht verwirrte, männliche Person als den vermissten Ewald Hasenkampf identifizieren. Er wurde unter Hinweis auf ärztliche Kontaktaufnahme, wohlbehalten in die Hände von Angehörigen übergeben. Die Fahndung wird hiermit beendet. schw













26.10.2019 • 15:21 Uhr

Northeim: Wohnungseinbruchdiebstahl - Spiegelreflexkamera gestohlen

Am Freitag, 25.Oktober, in der Zeit von 18.45 Uhr bis 21.45 Uhr drangen bislang unbekannte Täter durch ein Fenster in ein Wohnhaus, in der Denkershäuser Landstraße, in Northeim ein. Dort durchwühlten der oder die Täter Räumlichkeiten im Haus und entwendeten eine Spiegelreflexkamera. Die Hauseigentümer waren zur Tatzeit nicht anwesend. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von 500 Euro. Zeugen, die In dem benannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0551/7005-0 mit der Polizei in Northeim in Verbindung zu setzen.schw










26.10.2019 • 08:48 Uhr

Messer-Angriff auf Roma-Aktivistin in der Ukraine: Anzhelika Bielova von einem Unbekannten niedergestochen

Die 24-jährige Romni leitet ein Zentrum für Roma-Rechte

In der Ukraine kommt es immer wieder zu übergriffen auf Aktivisten und Minderheiten
Am Abend des 24. Oktober wurde die Roma-Aktivistin Anzhelika Bielova von einem Unbekannten attackiert und schwer verletzt. Der Täter ist auf der Flucht. Bielova leitet die Organisation Lacho Drome, ein Zentrum für Roma-Rechte in der süd-ukrainischen Stadt Zaporizhia. „Wir sind schockiert von diesem offenbar gezielten Angriff auf eine Aktivistin für Minderheitenrechte“, erklärt Jasna Causevic, Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit eher Zentrale in Göttingen (Südniedersachsen). „Wir erwarten, dass die ukrainische Justiz zügig und entschlossen reagiert. Die Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj muss den Schutz von Minderheiten, insbesondere der Roma gewährleisten. Zivilgesellschaftliche Akteure müssen frei und sicher arbeiten können.“
Die 24-jährige Romni war am Donnerstagabend auf dem Rückweg vom Supermarkt verfolgt und vor ihrer Wohnungstür niedergestochen worden. Nach einer Notoperation liegt sie nun auf der Intensivstation. Bielova hatte 2017 an einem Austausch zwischen Minderheiten aus der Ukraine und Deutschland teilgenommen, den die GfbV gemeinsam mit der krimtatarischen Organisation DEVAM durchgeführt hatte. Das Projekt „Brücken bauen zwischen Minderheiten in Deutschland und der Ukraine“ wurde vom Auswärtigen Amt gefördert.
Bielovas Ehemann ist Anti-Korruptions-Aktivist. Möglicherweise sollte sich die Tat gegen ihn richteten. Angriffe auf zivilgesellschaftliche Akteure gibt es in der Ukraine immer wieder. Nach Angaben der Organisation Silence Kills, einem Zusammenschluss ukrainischer Aktivisten, gab es in den letzten zwei Jahren 55 Angriffe auf Journalisten, Korruptionsbekämpfer und Aktivisten, die nicht aufgeklärt wurden. Fünf davon verliefen tödlich.
Es gibt auch immer wieder Angriffe auf Roma. Am 21. April 2018 vertrieben Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung „C14“ 15 Roma-Familien aus ihren behelfsmäßigen Unterkünften in Lysa Hora, einem Naturschutzgebiet in der Nähe von Kiew. Die bewaffneten Neonazis jagten Eltern, die mit ihren Kleinkindern zu entkommen versuchten. Auf der Flucht wurden sie mit Steinen beworfen. Am 25. April tauchte ein Video auf, dass maskierte Skinheads zeigte, die Roma-Familien jagten. Sie brannten die Zelte nieder, in denen die Familien notdürftig lebten.
Trotz der Bemühungen der Roma, sich zu integrieren und mit Behörden zu kooperieren, verlangten Nicht-Roma mancherorts, ihren Roma-Nachbarn die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und den Aufhalten in lokalen Geschäften zu verbieten. Der Verwaltung des Holosiyiv-Distrikts wurde 2018 vorgeworfen, Roma Sozialleistungen vorzuenthalten und rechtsextreme Einschüchterungstaktiken anzuwenden.
In der Ukraine leben viele ethnische und religiöse Minderheiten. Obwohl das Land alle wichtigen internationalen Konventionen zum Schutz und zu den Rechten von Minderheiten ratifiziert hat, sind sie längst nicht für jede Gruppe angemessen umgesetzt.red/fis










26.10.2019 • 08:44 Uhr

Einbeck: Zickenkrieg eskaliert - 33-Jährige verletzt 54-Jährige

Tatort: Einbeck-Innenstadt; Tatzeitpunkt: Donnerstag, 24.Oktober 2019 am Abends: Zwischen zwei Frauen kommt es erst zum Streit und dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die 33-Jährige verletzte die 54-Jährige dabei leicht an Arm und Hals (Kratzer). Ho











26.10.2019 • 08:38 Uhr

Für mehr Klimaschutz - wie wirksam ist das Klimapaket des Bundes? Das Land wird eine Vorreiterrolle im Klimaschutz übernehmen

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Olaf Lies hat namens der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage der Fraktion der SPD geantwortet.
Das Bundeskabinett hat am 09. Oktober 2019 ein umfassendes Klimaschutzprogramm und einen Referentenentwurf für das Bundes-Klimaschutzgesetz verabschiedet. Im geplanten Bundes-Klimaschutzgesetz sollen insbesondere verbindliche Klimaziele für die Sektoren Verkehr, Energie, Industrie, Gebäude, Landwirtschaft sowie Abfallwirtschaft verankert werden. Das Klimaschutzprogramm 2030 enthält die entsprechenden Maßnahmen, um die gesetzlichen Ziele umzusetzen. Das Maßnahmenprogramm besteht dabei aus den Instrumenten „Anreize und Förderprogramme“, „Bepreisung von CO2“, „Entlastung der Bürger“ und „regulatorische Maßnahmen“. Den Schwerpunkt bilden die Treibhausgasemissionen jenseits des EU-Emissionshandels, also die Emissionen der Sektoren Verkehr, Gebäude, Kleinindustrie, Landwirtschaft und Abfall.
Anfang Oktober hat das Bundeskabinett darüber hinaus die Ergänzung des Bundeshaushalts 2020 beschlossen, um auch die Finanzierung des Klimaschutzprogramms 2030 sicherzustellen. In den kommenden vier Jahren sind Mittel im Umfang von rund 54 Milliarden Euro vorgesehen.

Dies vorausgeschickt, beantworte ich die Mündliche Anfrage namens der Landesregierung wie folgt:

Zu 1:

Die Frage, wie wirksam genau das Klimapaket ist, ist schwer zu beantworten. Nicht einmal die Bundesregierung trifft hier eine eindeutige Aussage. Klar ist, dass die Maßnahmen wirken werden und dadurch Treibhausgase eingespart werden. Offen ist aber, ob mit dem
Maßnahmenbündel auch die gesetzlich festgeschriebenen Klimaziele erreicht werden. Es gibt natürlich immer Erfahrungswerte darüber, wie bestimmte Maßnahmen wirken. Solche Schätzungen sind aber mit hohen Unsicherheiten verbunden. Das kennen wir aus unserer eigenen Arbeit. Natürlich ist es immer wünschenswert, für jede Maßnahme das genaue Kosten-Nutzen-Verhältnis zu kennen. Mit dieser Forderung sind wir auch immer wieder konfrontiert. Eine solche Berechnung ist aber meist nur für einen Bruchteil der Maßnahmen möglich. Denn es ist im Vorfeld nicht eindeutig abzusehen, wie beispielweise bestimmte Förderprogramme von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden oder wie sich das Konsumverhalten bei der Einführung eines CO2-Preises ändert. Noch viel schwieriger ist eine Bewertung bei sog. „flankierenden“ oder „weichen“ Maßnahmen, denken Sie nur an den wichtigen Bereich der Bildung und Information.
Daher ist es gut und wichtig, dass im geplanten Klimaschutzgesetz des Bundes ein Mechanismus verankert wurde, der laufend überprüft, ob die Ziele mit dem jetzt vorliegenden Maßnahmenbündel erreicht werden oder ob in einem Sektor nochmal nachgesteuert werden muss. Auf jeden Fall muss die Bundesregierung gewährleisten, dass sie die auf EU-Ebene festgelegten Klimaziele nicht verfehlt. Denn das würde bedeuten, dass wir hohe Zahlungen für den Zukauf von Emissionsberechtigungen an andere Länder zu leisten hätten. Dieses Geld sollten wir dann doch lieber in Klimaschutz investieren.

Zu 2:

Die Landesregierung begrüßt den umfassenden Ansatz der Bundesregierung zum Klimaschutz. Das Paket aus Bundes-Klimaschutzgesetz und Maßnahmenprogramm ermöglicht erstmals eine systematische, verbindliche und langfristig ausgerichtete Klimaschutzpolitik. Die gesetzlich verankerten Klimaschutzziele und die damit verbundene klare Zuschreibung von Verantwortung für die einzelnen Ressorts sind notwendig, um einen langfristigen Mechanismus für die Maßnahmenentwicklung in den jeweiligen Sektoren zu erreichen. Gleichzeitig kann die schon im Gesetz angelegte Umsetzungs- und Wirkungskontrolle dazu beitragen, dass die Ziele für das Jahr 2030 auch tatsächlich erreicht werden.

Aber natürlich sehen wir sowohl beim Bundes-Klimaschutzgesetz als auch beim Maßnahmenprogramm noch Nachbesserungsbedarf. Hier will ich auf zwei Aspekte besonders eingehen:

• Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Bundesregierung sich im Rahmen des Klimapakets zur Erforderlichkeit einer CO2-Bepreisung in den Sektoren Gebäude und Verkehr bekennt. Die meisten Expertinnen und Experten und sogar viele Wirtschaftsakteure gehen derzeit jedoch davon aus, dass bei der Höhe des CO2- Preises nachgesteuert werden muss, um die erforderliche Lenkungswirkung zu erzielen. Darüber hinaus wird sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung in deutlich höherem Maße genutzt werden, um staatlich induzierte Stromnebenkosten zu senken.
• Ein zweiter wichtiger Punkt ist der beabsichtigte bundesweite Mindestabstand von 1.000 Metern für Windkraftanlagen zu Wohnbauflächen. Dieser sorgt beim ohnehin stockenden Windenergieausbau für weitere Probleme und würde die Potenzialfläche für Windenergie in Niedersachsen erheblich reduzieren. Natürlich gilt es auch, die berechtigten Interessen der Anwohner beim nötigen Windenergieausbau zu berücksichtigen. Wir haben das starke Instrument der kommunalen Planung, um vor Ort die verträglichsten Lösungen – sprich Standorte – zu identifizieren. Maßnahmen für mehr Rechtssicherheit bei der Regionalplanung – wie es auch Bundesminister Altmaier in seiner „Aufgabenliste“ vorschlägt – wären der bessere Weg.

Zu 3:
Wir haben ja bereits am Mittwoch unsere Strategie vorgestellt, wie wir in Niedersachsen den Klimaschutz und die Klimaanpassung gestalten wollen:
Die geplante Verfassungsänderung und das Klimagesetz bilden den rechtlichen Rahmen für die Klimapolitik des Landes. Aufbauend darauf erarbeiten wir ein Maßnahmenprogramm im Klimaschutz und schreiben die Strategie zur Anpassung an den Klimawandel fort.
Wir sind damit das erste Bundesland in Deutschland, das den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung in der Landesverfassung verankern wird.
Im Klimagesetz legen wir fest: wir wollen 55 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen bis 2030 in Niedersachsen einsparen und wir setzen bis 2050 vollständig auf Erneuerbare Energien.

Das Land wird eine Vorbildrolle im Klimaschutz übernehmen.

Das gilt nicht nur für die Landesliegenschaften, sondern auch für die Mobilität. Wir wollen den ÖPNV stärken und die öffentliche Fahrzeugflotte des Landes auf emissionsarme Alternativen umstellen. Wir wollen mehr reine Elektrofahrzeuge und mehr Wasserstoffzüge, dort wo wir keine Oberleitungen bekommen. Außerdem wollen wir erstmals auch den kommunalen Bereich einbeziehen und Transparenz über die kommunalen Energieverbräuche und -kosten und die CO2-Emissionen in den Kommunen schaffen.
Das Land wird darüber hinaus ein Klimakompetenzzentrum einrichten: denn wir werden uns nicht mehr nur auf den erforderlichen Schutz des Klimas konzentrieren können, sondern müssen uns auch zunehmend mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen und an geeigneten Anpassungsstrategien arbeiten.
Wir fangen beim Klimaschutz aber auch nicht bei Null an. Schon heute setzen wir eine Vielzahl von Maßnahmen um, die zur Treibhausgas-Reduktion beitragen. Darauf müssen wir jetzt aufbauen und einen Maßnahmenkatalog zusammenstellen, mit dem wir unsere Landesklimaziele erreichen können. Denn eines ist sicher: Das Thema Klimaschutz wird sich ganz bestimmt nicht von selbst erledigen. Ganz im Gegenteil, der Handlungsdruck wird von Jahr zu Jahr weiter zunehmen. Das Klima wartet nicht, bis wir uns endlich bewegen. Unser Ziel muss es daher sein, die Prozesse zu gestalten, solange wir noch Gestaltungsspielraum haben. Das Zeitfenster dazu wird leider immer enger!
red/Foto: Thomas Fischer










26.10.2019 • 08:32 Uhr

Erneuerbare decken fast 43 Prozent des Stromverbrauchs

65-Prozent-Ziel jedoch durch dramatische Situation beim Windenergie-Ausbau und zu wenig neue Photovoltaikanlagen gefährdet

Die Erneuerbaren Energien haben in den ersten drei Quartalen 2019 zusammen 42,9 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Das ist ein Anstieg von fast fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum (38,1 Prozent) und ein neuer Bestwert. Im März erreichten die Erneuerbaren aufgrund des außerordentlich starken Windaufkommens sogar 52 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Auswertung. Wenn sich das Wind- und Sonnenaufkommen im vierten Quartal wie im Durchschnitt der letzten Jahre gestaltet, könnte der Erneuerbaren-Anteil im Gesamtjahr 2019 bei gut 42 Prozent liegen.

„Es ist sehr erfreulich, dass die Erneuerbaren so stark zugelegt haben und der Einsatz konventioneller Energieträger kontinuierlich zurückgeht. Die Rekordzahlen stehen jedoch im scharfen Kontrast zur dramatischen Situation beim Ausbau der Windenergie: Aufgrund fehlender Flächen und immer restriktiverer Abstandsregelungen rutschen wir in eine regelrechte Rezession. Wenn die Politik nicht endlich die Bremsen für den Ausbau der Windanlagen lockert, werden wir das 65-Prozent-Ziel krachend verfehlen“, so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

„Für die Erreichung des 65-Prozent-Ziels benötigen wir nicht nur mehr Windenergie, sondern als zweite Säule die Photovoltaik“, sagt Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW. „Beschleunigt sich der Photovoltaikzubau nicht, wird die jüngst beschlossene Verdopplung der installierten Leistung auf 98 Gigawatt in elf Jahren nur etwa zur Hälfte erreicht. Wir brauchen deshalb ebenfalls wirksame Maßnahmen zur Steigerung des Solarstromausbaus.“

Erneuerbare überrunden Kohle

In den ersten drei Quartalen 2019 wurden insgesamt rund 183 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen erzeugt (Q1-3 2018: 166,5 Mrd. kWh). Damit lagen die Erneuerbaren fast 50 Prozent über der Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle, die insgesamt rund 125 Mrd. kWh beitrugen (Q1-3 2018: 171,1 Mrd. kWh). Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lagen der Anteil der Erneuerbaren und jener der Kohle noch fast gleichauf. Die Stromerzeugung aus Erdgas ist hingegen um über elf Prozentpunkte auf 66 Mrd. kWh gestiegen – das ist vor allem auf den gestiegenen CO2-Preis zurückzuführen (Q1-3 2018: 59,4 Mrd. kWh).

Wind onshore war im Betrachtungszeitraum mit fast 72 Mrd. kWh weiterhin die stärkste Erneuerbaren-Quelle (Q1-3 2018: 61,4 Mrd. kWh). Den zweiten Platz belegt die Photovoltaik mit rund 41 Mrd. kWh (Q1-3 2018: 39,2 Mrd. kWh). Strom aus Biomasse liegt unverändert bei knapp über 33 Mrd. kWh (Q1-3 2018: 33,4 Mrd. kWh). Wind offshore verzeichnete mit 31 Prozent den größten Zuwachs und trug in den ersten drei Quartalen des Jahres fast 17 Mrd. kWh zur Stromerzeugung bei (Q1-3 2018: 12,9 Mrd. kWh). Der Beitrag der Wasserkraft lag aufgrund der langen Trockenphase erneut auf einem geringen Niveau von rund 16 Mrd. kWh (Q1-3 2018: 14,8 Mrd. kWh).
red/Fis/Foto: Thomas Fischer











26.10.2019 • 08:27 Uhr

Exklusiv! Hier präsentiert Dirk Scheuner (E-Center) druckfrische Star-Sticker-Broschüre - Heute große Startaktion mit "Kick-off"

Ein ganz besonderer Moment - und der vorläufige Abschluss eines ehrgeiziges Projektes: Gestern Abend präsentierte Dirk Scheuner vom E-Center in Bad Gandersheim direkt vor dem Discountmarkt zum allerersten Mal dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group eine druckfrische Broschüre für die Star-Sticker der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim. Ein pralles und lesenswertes Heft.
Es wird am heutigen Samstag weiter für Furore sorgen. Denn heute ist die große Auftaktveranstaltung der Star-Sticker-Aktion mit der Freiwilligen Feuerwehr und Kooperationspartnern angesagt. Der Event vor und im E-.Center beginnt gegen 10 Uhr - und bietet Abwechslung und Unterhaltung den ganzen Tag. Es lohnt sich, dabei zu sein! red/fis/Foto: Thomas Fischer










26.10.2019 • 08:18 Uhr

Ende einer Ära

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Weniger die Wirtschaftsdaten als eine Personalie stand im Fokus der abgelaufenen Börsenwoche. Mario Draghi leitete seine letzte Zentralbankratssitzung. Umstritten wie die Geldpolitik der EZB in den vergangenen Jahren war, hat sie an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft zu einer stabilen Entwicklung geführt. Obwohl der EZB-Präsident in seiner letzten Pressekonferenz von schwachen Wirtschaftsaussichten für den Euroraum berichten musste – die durch die Informationen aus dieser Woche bestätigt wurden -, blieben die Teilnehmer an den Aktienmärkten gelassen. Der Dax legte nochmals auf zwischenzeitlich neue Jahreshochs zu und befindet sich nun am oberen Ende seiner diesjährigen Seitwärtsbewegung. Ohne wirtschaftliche Impulse wird ein Ausbruch nach oben schwierig, auch weil die Notenbank unter Draghis Nachfolgerin Lagarde kaum mehr Munition für weitere geldpolitische Initiativen übrig hat.

Schwaches Wachstum und Zinssenkung

Es steht eine US-dominierte Woche bevor. Zunächst dürften die Daten zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal Spuren einer Abschwächung auch für die US-Wirtschaft aufzeigen. Im Wiederwahljahr ist das für den amtierenden Präsidenten eine gefährliche Entwicklung. Neben dem Außenhandel dürften auch die Investitionen die wirtschaftliche Dynamik belastet haben. Ferner tagt die US-Notenbank Fed. Zwar herrscht über die grundsätzliche Notwendigkeit einer weiteren geldpolitischen Lockerung kein Konsens, eine Zinssenkung ist jedoch trotzdem wahrscheinlich. Schließlich gibt es auch aus dem Euroraum Wachstumszahlen. Sie geben Auskunft darüber, wie stark die europäische Wirtschaft im dritten Quartal von der weltweiten Abkühlung betroffen ist.











25.10.2019 • 19:45 Uhr

Kreiensen: Brennendes Öl in Pfanne löst Explosion aus- Küchen-Scheibe zerborsten - Polizei bestätigt Einsatz der Feuerwehr - die aber nicht groß eingreifen musste!

In der Holzmindener Straße in Kreiensen hat es am heutigen Freitagabend kurz nach 19 Uhr eine kleine Explosion in einer Küche gegeben. Sie wurde soeben auf Nachfrage von der Polizei in Bad Gandersheim bestätigt. Brennendes Öl in einer Pfanne wollten Bewohner mit Wasser löschen. Das führt bekanntlich zu einer Fett-Explosion. Durch die kleine Druckwelle platzte eine Scheibe eines Küchenfensters. Verletzt wurde niemand, erklärte der Polizeisprecher. Er bestätigte den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Kreiensen. Sie habe aber nicht groß eingreifen müssen. Alles sei unter Kontrolle. red/fis










25.10.2019 • 18:38 Uhr

Stadt teilt soeben offiziell mit: Landesgartenschau-Gesellschaft trennt sich wie bereits hier berichtet von Geschäftsführerin Lena Guth

Wie auf diesen Nachrichten-Kanälen/Internet-Zeitung bereits ausführlich berichtet ist die Geschäftsführerin der Landesgartenschau, Lena Guth, in der heutigen mehrstündigen Sitzung des Aufsichtsrates wie erwartet offiziell entlassen worden.

Das geht aus einer um 17.30 Uhr von der Stadt amtlich verlautbaren Pressemitteilung durch Stadtsprecher Manfred Kielhorn hervor. Das Redaktionsnetzwerk bemüht sich ergänzend dazu um eine direkte authentische Recherchestellungnahme durch Bürgermeisterin Franziska Schwarz.

In der soeben verbreiteten Mitteilung heißt im Originalton:

"Der Aufsichtsrat der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH hat entschieden, Lena Guth als Geschäftsführerin im Rahmen der Probezeit aus ihrem Anstellungsverhältnis zu entlassen. Gründe wurden nicht genannt. Bürgermeisterin Schwarz: „Die Fairness gebietet es, Personalangelegenheiten nicht in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Die Entscheidung des Aufsichtsrates ist in der Verantwortung für eine erfolgreiche Landesgartenschau in Bad Gandersheim getroffen worden.“ Frau Guth war für die Bereiche Wirtschaft, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Die Nachbesetzung für diese Aufgaben soll so schnell wie möglich erfolgen, um die Vorbereitungen für die Landesgartenschau zu sichern und den Geschäftsführer Thomas Hellingrath zu unterstützen."

Erste weitere Stellungnahmen zu der Personalentscheidung laufen bereits ein.
red/fis

Fortsetzung folgt












25.10.2019 • 18:07 Uhr

Große Sorgen um 72 Jahre alten Northeimer: vermisst - Polizei bittet um Mithilfe

Seit gestern Donnerstag (24.Oktober .2109) wird der 72 Jahre alte Ewald Hasenkampf aus Northeim vermisst. Bislang gibt es keinen Hinweis zu einem möglichen Aufenthaltsort. Der 72-Jährige benötigt dringend ärztliche Hilfe und Medikamente.

Die Vermisstenanzeige ging am späten Freitagvormittag bei der Northeimer Polizei ein. Ein Personenspürhund der Lüneburger Polizei wurde angefordert. Der Hund begann seine Suche am Freitagnachmittag an der Wohnung des Vermissten in der Hans-Holbein-Straße. Die Spur führte in Richtung Innenstadt, verlief sich hier aber.

Herr Hasenkampf ist 174 Zentimeter groß, schlank, hat braune Augen und graue kurze Haare. Bekleidet ist er mit einer braunen Jacke, einem braunen Pullover, schwarzer Strickmütze, schwarzer Hose und grauen Turnschuhen.

Wer Herrn Hasenkampf gesehen hat, bzw. sachdienliche Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter dem Notruf 110 an die Polizei oder unter 05551-70050 direkt an die Northeimer Polizei zu wenden.fal/Foto: Polizei










25.10.2019 • 17:58 Uhr

Veranstaltungs-Tipps: "Steve James mit Blues & Folkksongs" im Café Klosterhof, "Gan-City lacht" bei Blumen-Dörries... Besinnliches im Glaubenszentrum

Was für Alternativen für Menschen, die heute Abend in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim unterhaltungstechnisch noch etwas "orientierungslos" sein sollten. Wir gestatten uns, drei Möglichkeiten zu offerieren:

Erstens: Livekonzert mit Steve James aus Seattle (USA); er spielt Blues & Folksongs im gastronomischen Ambiente Café im Klosterhof in Brunshausen; Beginn 20 Uhr; ab 19 Uhr gibt's Küstners krasse Schellack-Disco mit Juke Boy Äx. Eintritt hier 9 Euro.

Zweitens: Was ganz besonderes an diesem "ernsten und vielleicht schwarzen Freitag in Bad Gandersheim" - nämlich reichlich Lustiges und vieles zum Lachen. Die Comedy Show "Gandersheim lacht" bei Blumen Dörries in der Braunschweiger Straße. Die drei Komödianten DavidG. "Der Willi" und Jörg S. garantieren für Strapazen der Lachmuskeln. Auch hier der Start der Show um 19 Uhr.
Die Entscheidung hinzugehen oder nicht ist relativ einfach: Für Ticketinhaber ist alles gut. Für Kurzentschlossene sagte der schrille Aufkleber "Ausverkauft" alles.

Drittens: Besinnliches bietet der Auftakt der "Männerkonferenz 2019" im Gandersheimer Glaubenszentrum auf dem Berg. Zugangsmöglichkeiten ab 18 bis 19 Uhr. Hier gibt es in der Erweckungshalle ein feierliches und sehr christlich geprägtes Programm mit Gesang, Gebeten, Fürbitten, Predigt und der beeindruckenden musikalischen Begleitung durch die Combo des Glaubenszentrums.

Viertens: Wem das alles noch nicht ausreicht? Dem sei ein klassischer Kinoabend im kultigen Gandeon in der Marienstraße in Bad Gandersheim empfohlen!
red
















25.10.2019 • 16:24 Uhr

Bad Gandersheim: 1.000 Männer in der Stadt - Männerkonferenz 2019 im Glaubenszentrum

Sie prägen seit gestern das Stadtbild in Bad Gandersheim: Männer. Junge und jung gebliebene. Insgesamt werden rund 1.000 erwartet. Anlass ist die große und traditionelle "Männerkonferenz 2019" im Glaubenszentrum auf dem Berg. In diversen Meetings, Arbeitskreisen, Seminaren, Vorträgen, Lobpreisungen und im geistlichen Plenum in der Erweckungshalle beschäftigt die Männer in diesem Jahr das Thema "Berufen zum senden". Die Veranstaltung, die bis zum Sonntag andauert, ist auch für Interessierte aus Bad Gandersheim und Umgebung selbstverständlich öffentlich und zugänglich. Spontanteilnehmer sind willkommen, heißt es von der Konferenzleitung.
red/Foto: Marc Reiser










25.10.2019 • 16:17 Uhr

IM Wald beim Wasserwerk Northeim: 18-jährige Joggerin von Unbekanntem attackiert

Soeben berichtet die Polizei offiziell von einem Ermittlungsfall:
Bereits am vergangen Dienstag gegen 19.30 Uhr wurde eine 18 Jahre alte Northeimerin in dem Waldstück nahe dem Northeimer Wasserwerk im Streitföhr beim Joggen von einem Unbekannten angegriffen. Die Northeimerin wurde dabei leicht verletzt.

Auf ihrer Laufstrecke rund um das Gelände des Northeimer Sportplatzes lief die 18-Jährige am Dienstag gegen 19.30 Uhr durch das Waldstück Streitföhr. Unweit vom Wasserwerk wurde sie von einem Unbekannten von hinten am Arm ergriffen und zu Fall gebracht. Auf dem Boden liegend, trat der männliche Täter auf sie ein. Nach kurzer Gegenwehr gelang der Frau die Flucht über die Rhumebrücke in Richtung der Straße Am Lohgraben.

Am Donnerstagnachmittag meldete die 18-Jährige den Sachverhalt bei der Northeimer Polizei. Die weiteren Ermittlungen werden beim 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung geführt. Zeugen, die am Dienstag zwischen 19 Uhr und 20 Uhr in dem Waldgebiet zwischen dem Tierheim und der Kleingartenanlage Am Lohgraben eine auffällige männliche Person bemerkt haben, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal











25.10.2019 • 16:11 Uhr

Lautenthal: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Motorradfahrer


Am gestrigen Donnerstag, 17.26 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Motorradfahrer einer KTM aus Hildesheim die L 515, Hahnenklee in Richtung Lautenthal. Ausgangs einer leichten Linkskurve, kurz vor der Ortschaft Lautenthal, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Danach verlor er die Kontrolle über das Krad und schleuderte quer über die Fahrbahn. Er stieß dann mit einem entgegen kommenden Kleinbus eines 55-jährigen Fahrers aus Peine zusammen. Durch den Anstoß wurde das Motorrad zurück geschleudert, der Fahrer rutschte ca 30 m weiter und blieb auf der Fahrbahn liegen. Er wurde bei dem Unfall derart schwer verletzt, dass er nach der Erstversorung mit einem Rettungshubschrauber zur Klinik nach Göttingen geflogen wurde. Der Hubschrauber konnte an der Unfallstelle allerdings nicht landen, deshalb wartete er auf dem Schützenplatz in Lautenthal. Ein Notarztwagen brachte den Verletzten dorthin. Auch der Kleinbusfahrer wurde verletzt, er wurde zur Klinik nach Seesen gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von ca 20 000 Euro, sie mussten beide abgeschleppt werden. Die Fahrbahn konnte erst um 19.10 Uhr wieder frei gegeben werden. ots/Foto: Polizei










25.10.2019 • 14:31 Uhr

Nach Maulkorb für Landesgartenbau-Geschäftsführerin Guth: Bürgermeisterin Schwarz bestätigt heutige Aufsichtsratssitzung und Beschäftigung mit der Personalien

Öffentlich wird darüber diskutiert: Kann sich die Geschäftsführerin noch auf ihrem Posten halten?

Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) hat in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Aufsichtratsrates der Landesgartenbau-Gesellschaft auf Nachfrage bestätigt, dass heute eine Sitzung des Gremiums stattfindet. Die Zusammenkunft des mit mehr als ein Dutzend vorwiegend Kommunalpolitikern und Verwaltungsbeamten besetzten Gremiums war für 14 Uhr angesetzt. Der Aufsichtsrat tagt im weißen Rathaus. Die Bürgermeisterin bestätigte weiterhin, dass auf der Tagesordnung unter anderen eine "Personalie" Thema sein wird. Sie stellte diesen Hinweis in den Zusammenhang mit ihrer Entscheidung, der Geschäftsführerin Lena Guth die Abgabe von Verlautbarungen gegenüber Medienvertretern und damit der Öffentlichkeit zu entziehen. Bürgermeisterin Schwarz hatte ohne auf Einzelheiten einer Begründung ihrer Direktive einzugehen, erklärt, für die Öffentlichkeitsarbeit sind ab sofort Mitgeschäftsführer Thomas Hellingrath und sie als Aufsichtsratsvorsitzende verantwortlich, zuständig und operativ tätig.

Über diese Angelegenheit und vor allem die Hintergründe ihrer Entscheidung wolle sie zunächst Mitglieder in der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates informieren. Zu möglichen personellen Konsequenzen äußerte sich die Bürgermeisterin nicht.

Auslöser der Personaldebatte war die plötzliche Abwesenheit von Geschäftsführerin Lena Guth bei einer großen Einwohnerversammlung Mitte der Woche gewesen. Seitdem kursieren Gerüchte und Spekulationen im Rathaus, in den Fraktionen und in der Öffentlichkeit. Angesicht bekanntgewordener Vorhaltungen sei eine vorzeitige Beendigung des Vertragsverhältnisses mit der Geschäftsführerin nicht ausgeschlossen. Insider kolportieren, es läge eine "Pannenliste" und auch ein erster Kündigungsentwurf auf den Tisch der Aufsichtsratssitzung. Offiziell bestätigt ist das nicht. Personalangelegenheiten würden vertraulich behandelt, heißt es abwehrend. Dabei scheint sich die Personalien "Guth" längst zu einem unguten Politikum auszuweiten. Denn in Wirklichkeit würden ganz andere Dissonanzen Hintergrund und Auslöser der Vorgänge um die Geschäftsführerin sein.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer

Fortsetzung folgt











25.10.2019 • 11:14 Uhr

Wiedersehen mit Stadtbrandmeister a.D. Rudolf Dröge ... als Sticker-Star im E-Center besonders wertgeschätzt!

Einen Tag vor dem großen "Kick-Off" (Start) der großen Feuerwehr-Sticker-Star-Aktion im Bad Gandersheimer E-Center Dirk Scheuner haben sich viele ältere Gandersheimer über ein besonderes Bild an der Decke im Eingangsbereich des Discounters besonders gefreut: Es ist das Porträt des früheren und verdienstvollen Gandersheimer Stadtbrandmeisters Rudolf Dröge. Der "Große" hat in seiner Amtszeit gute Dinge für das Feuerwehrwesen der Roswithastadt bewegt, so erinnern sich Weggefährten, so weiß es das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Wir, wie andere, haben uns darüber gefreut, dass im Rahmen der "Star-Sticker-SAktion" auch ehemaligen Feuerwehr-Kameraden eine aktuelle Wertschätzung zuteil wird. Und: Die besten Wünsche für weiteres Wohlergehen begleiten diese Nachricht an die Adresse von Rudolf Dröge!
red/fis/Foto: Thomas Fischer










25.10.2019 • 11:03 Uhr

Gesellschaft für bedrohte Völker prangert an: Polizeigewalt bei Demonstrationen in Chile

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit ihrer Zentrale im südniedersächsischen Göttingen beobachtet in Chile eine Atmosphäre von Angst und Chaos. „Seit dem Ausbruch der Unruhen vor einer knappen Woche wurden mindestens fünf Menschen getötet“, beklagt Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Menschenrechte (INDH) wurden 584 Menschen verletzt, 245 davon durch Schusswaffen. Währenddessen seien 2.686 Personen verhaftet worden, davon 297 Kinder und Jugendliche. „Manch ältere Chilenen fühlen sich an die Zeiten der Diktatur unter Augusto Pinochet erinnert“, so Bangert. Während der Militärdiktatur von 1973 bis 1990 patrouillierten regelmäßig Soldaten in den Straßen der Städte.

Auch in der Hauptstadt der Region Araucanía Temuco wurden Demonstrationen von der Polizei mit Tränengas und Gummigeschossen angegriffen. „Temuco ist das Zentrum der Mapuche, die mit mehr als einer Million Menschen die größte indigene Bevölkerungsgruppe Chiles sind“, erklärt Bangert. Sie stellten fast zehn Prozent der Gesamtbevölkerung, würden diskriminiert und unterdrückt. Immer wieder würden sie auf Grundlage des international geächteten Antiterrorgesetzes vor Gericht gestellt. Dieses Gesetz ermöglicht Untersuchungshaft über Monate oder gar Jahre. „Dafür genügen Aussagen anonymer Zeugen, die die Verteidigung eines Angeklagten nicht überprüft kann. Und dieses Vorgehen wird nur gegen Mapuche angewendet“, so Bangert. Das INDH berichtet zudem über Vorwürfe der Folter und demütigender, sexistischer Behandlung von Gefangenen durch die Sicherheitskräfte.

Dass Präsident Piñera nun die Fahrpreiserhöhungen zurücknehme und einräume, die Situation falsch eingeschätzt zu haben, komme zu spät. Denn die sozialen Verwerfungen in Chile seien grundlegend: „Das durchschnittliche Monatseinkommen in Chile liegt bei rund 500 Euro. Für 60 Prozent der Haushalte reicht das nicht bis zum Monatsende“, erläutert Yvonne Bangert. „Für die Mapuche als Ärmste der Armen sind die Folgen von Landverlust und Zerstörung ihrer kulturellen Wurzeln daher dramatisch“. Dazu litten sie besonders unter der Willkür der Sicherheitskräfte, die für ihr Handeln nur selten zur Rechenschaft gezogen würden.

„Die Bundesregierung sollte die Unruhen zum Anlass nehmen, die Menschenrechtsverletzungen im ganzen Land und insbesondere in der Araucanía zu untersuchen und bei der Regierung auf Rechtsstaatlichkeit zu drängen“, fordert Bangert. Die ehemalige Präsidentin Chiles und derzeitige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet verkündete am gestrigen Donnerstag, eine unabhängige internationale Beobachterkommission zu entsenden. Sie soll Anschuldigungen von Menschenrechtsverletzungen während der Proteste untersuchen.
red/Quelle/Fotos: GfbV Göttingen












25.10.2019 • 10:58 Uhr

Gestern im Landhaus Pub in Greene: Joe Filisko & Erik Noden begeistern mit Live-Konzert

Mit viel Beifall und Begeisterung haben am gestrigen Mittwochabend die Besucher des Live-Konzertes der beiden Bluesmusiker Joe Filisko und Eric Noden aufgenommen. Die Ausnahmemusiker aus Chicago (USA) zelebrierten auf ihren Instrumenten Mundharmonika und Gitarre eine musikalische Virtuosität vom Allerfeinsten. „Mörtel“ (links auf dem Foto mit der Mundharmonika) , Kerstin und weiteren Partnern, die diesen besonderen Liveact im Greener Landhsus Pub möglich machten, gebührt Anerkennung und Dank. Einzigartig, dass so ein Event hier möglich wurde!
red/fis/Fotos/Video:Thomas Fischer










25.10.2019 • 10:54 Uhr

Gute Nachricht: Ex-Kurhaus ein weiteres Mal belebt in diesem Jahr

Was der Eigentümer des ehemaligen Kurhauses in Bad Gandersheim angekündigt hatte ist gestern eingetretene: Die Immobilie kann für private Veranstaltungen und Events genutzt werden, so Investor Robert Riedlberger sen. gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Nach der erfolgreichen Abi-Party der diesjährigen Abiturienten des Roswithas-Gymnasiums im früheren Kurhaus (wir berichteten), gab es am gestrigen Abend die zweite Veranstaltung. Sichtbar wurde es für aufmerksame Bad Gandersheimer angesichts der Vollbeleuchtung von Saal und Foyer. "Klasse, dass das Gebäude erneut belebt ist!", heißt es in ersten Kommentaren aufmerksamer Bad Gandersheim. Sie freuten sich schlicht, dass in dem früheren Eventpalast mal wieder etwas losgemacht wird.
red/fis/Foto: Marc Reiser










25.10.2019 • 10:47 Uhr

Leicht & Appel Bad Gandersheim: Generationswechsel eingeleitet -

Neues und Aktuelles und Bewährtes und Gutes aus dem Bad Gandersheimer Unternehmen Leicht & Appel:

Nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit ist heute Anita Keilholz in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden. Über viele Jahre hat sie das Unternehmen in unterschiedlichen Positionen mit aufgebaut und ausgebaut. Über Jahrzehnte war sie tätig als Gruppenleiterin Bundeswehrneufertigung- und Instandsetzung. Im Jahr 2012 - mit Einzug in unsere neuen Betriebsräume in der Neue Straße Nummer 58 - übernahm sie die Position der Versandleitung, in der sie das neue Logistikkonzept der Leicht & Appel GmbH erfolgreich implementierte.

In den letzten Monaten hat sie ihren Nachfolger erfolgreich eingearbeitet, so dass ihre Erfahrung an die nächste Generation weitergegeben wird. Gleichzeitig verabschiedetete3 die Unternehmensleitung die treue Mitarbeiterin Petra Weidner, die über 20 Jahre in der Firma in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern die Produktion unterstützt hat. Auch ihr gehört ein besonderer Dank und Anerkennung für die große Flexibilität und die Verbundenheit gegenüber dem Unternehmen, so die Wertschätzung der Verantwortlichen..

"Mit dem Ausscheiden von Anita Keilholz und Petra Weidner verlassen uns zwei Mitarbeiterinnen, denen die betrieblichen Interessen immer wichtiger waren als ihre privaten Bedürfnisse", wurde in einer Würdigung der Geschäftsführung hervorgehoben. Und weiter: " Im Namen der gesamten Belegschaft und der Unternehmensleitung möchten wir uns bei beiden Damen bedanken und für ihren weiteren Lebensweg alles Gute wünschen!"
red/fis/Foto: Leicht & Appel











25.10.2019 • 06:46 Uhr

Northeimer Handball Club weibliche C-Jugend: Mission two completed – Oberliga wir kommen!

Am vorigen Samstag ging es für die Spielerinnen des Northeimer Handball Clubs der weiblichen C-Jugend nach Wolfsburg. Empfangen wurden sie vom noch ungeschlagenen Tabellenführer – HSC Ehmen – zum Spitzenspiel. Es machte sich bezahlt, dass in den Herbstferien keine schöpferische Pause eingelegt wurde. Denn nach der dreiwöchigen Spielpause legten die Mädels mit viel Spiel- und Lauffreude los.
Bereits in der Anfangsphase setzten sie sich Tor um Tor ab – nach sieben Spielminuten stand ein 1:6 auf der Anzeigetafel. In der Abwehr wurde gut zusammen gegen die beiden Hauptakteurinnen im Rückraum der Heimmannschaft gearbeitet, Räume wurden zugeschoben und Passwege zugestellt. Die Spielerinnen des HSC Ehmen wurden so zu schwierigen Würfen gezwungen.
Im Angriff lief der Ball flüssig durch die Reihen, die Schnittstellen zwischen zwei Abwehrspielerinnen wurden attackiert und ggf. im entscheidenden Moment zur parallel mitstoßenden Mitspielerin weitergespielt. Hier zeichneten sich unsere Mittelspielerinnen Jette und Vanessa immer wieder als Antreiberinnen aus. Emma und Esther bedankten sich mit schönen Toren durch die Lücken zwischen „1 und 2“. Josi setzte mit einem direkt verwandelten Freiwurf in den Winkel den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit (Stand 10:18)
Zu Beginn der zweiten 25 Minuten bauten die Mädels den Vorsprung weiter aus. Leider wurde zum Ende etwas fahrlässig mit den Torchancen umgegangen, so dass den Spielerinnen aus Ehmen noch Ergebniskosmetik gelang.
Mit diesem Sieg in einer sehr fairen Partie konnte der erste Matchball zur Oberligaqualifikation verwandelt werden. Nach dem Abpfiff feierten die Mädels mit den mitgereisten Eltern und Fans diesen Erfolg – zu dem jede Spielerinnen (auf dem Feld, auf der Bank oder auf der Tribüne) ihren Anteil beigetragen hat.
Im letzten Spiel der Vorrunde geht es nun am Sonntag um 15:00 Uhr in der Schuhwallhölle gegen das Team des HSV Warberg/Lelm. red/Foto: NHC

Es spielten:
Neele Pajung – Jette Richter, Emma Kirch, Cosima Schütze, Larissa Balewski, Esther Sommer, Josephine Ewers, Lena Stein, Helena Starre, Aliyah Bodenstab, Vanessa Sander, Lea Kovačević, Juliana Penner und Marie Hasenjäger.











24.10.2019 • 20:28 Uhr

Landesgartenschau 2022: Maulkorb für neue Geschäftsführerin Lena Guth - Bürgermeisterin Schwarz bestätigt: "Presseerklärungen geben Geschäftsführer Hellingrath und ich ab" - Noch keine Erklärung zu Anlass und Hintergründen

Das Fehlen der Geschäftsführerin bei der Einwohnerversammlung am Mittwoch wirft viele Fragen auf

Es gehörte für Insider zu den auffälligsten und irritierendsten Bildern am gestrigen Abend bei der großen Einwohnerversammlung im Forum des Bad Gandersheimer Roswitha-Gymnasiums: Fünf wichtige Persönlichkeiten stehen in einer etwas abgeschlossenen Gesprächsrunde vereint. Ihr große Thema an diesem zweistündigen Informationsabend das Millionen-Projekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Neue Planungen sollten präsentiert, Fragen von interessierten Bürgern beantwortet worden. Die Fünferrunde mit den beiden Planern der Landesgartenschau vom Planungsbüro nsp aus Hannover mit Christoph Schonhoff und Projektleiterin Frau Schatzek, Gandersheims Bauamtsleiter Jürgen Schnute, mit dem Rücken erkennbar Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartensbaugesellschaft.

Und wo bitte war sein Pendant, die zweite Geschäftsführerin Lena Guth?

Rückblende: Sie wurde als erste Geschäftsführerin auserwählt und eingestellt. Seit Monaten ist sie in Sachen Landesgartenschau unterwegs gewesen. Sie wurde das Gesicht dieses gigantischen Projektes. In Gremiensitzungen war sie präsent. Referierte in Versammlung und bei der Bürgerstiftung Gandersheim. Die entwickelte erste Marketingprojekte (Beispiel Maskottchen). Inspirierte und moderierte Schüler und Senioren gleichermaßen. Und nun diese herausgehobene Einwohnerversammlung mit 200 Menschen plötzliche ohne diese Geschäftsführerin.

Was war hier passiert? Warum stand Lena Guth nicht wie in der ersten Phase ihrer Aktivitäten als Geschäftsführerin vor den vielen Teilnehmern dieser wichtigen Veranstaltung? Wieso verlor die Bürgermeisterin bei der Begrüßung kein einziges Wort, ihr auffälliges Fehlen den Bürgerinnen und Bürgern im Saal kurz und bündig zu erklären oder ihre Abwesenheit zumindest zu entschuldigen?

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group bemühte sich noch am gestrigen Abend der Sache auf den Grund zu gehen. Erste Recherche beim Mitgeschäftstführer Thomas Hellingrath waren zäh. Seine vielsagende Antwort dann schon entlarvend: "Das müssen Sie die Bürgermeisterin fragen!"
Das geschah noch am selben Abend. Gegen 22 Uhr ein Telefonat. Die Bitte um Rückruf in einer "Frage zum Abend" wurde auf Anrufbeantworter gesprochen.

Nun, der Rückruf ließ auf sich warten. Nicht die weitere Recherche. Sie wendete sich am heutigen Donnerstag direkt an die betroffene Geschäftstführerin. Warum Sie nicht bei der Einwohnerversammlung anwesend gewesen sei, erkundigten wir uns. "Sie waren hoffentlich nicht erkrankt?" Lena Guth verneinte Letzteres. Sie räumte ein, sich gegenüber der Presse nicht mehr zu dürfen. Dann bat sie um Verständnis, alles Weiteres nicht vertiefen zu können. "Bitte erkundigen Sie sich bei der Bürgermeisterin. Sie ist Aufsichtsratsvorsitzende."

Nicht lange nach diesem kurzen Telefoninterview erfolgte der Rückruf der Bürgermeisterin. Franziska Schwarz entschuldigte sich zunächst für die etwas verzögerte Rückmeldung. Am Abend habe es aufgrund noch langer Gespräche im Forum des Roswitha-Gymnasiums nicht mehr geklappt. Zur nachgefragten Abwesenheit von Geschäftsführerin Lena Guth dann nur soviel: "Ich bitte um Verständnis, dass ich zu Personalangelegenheiten nichts sagen kann. Wir befassen uns damit zunächst intern." Richtig sei, dass die Öffentlichkeitsarbeit, also Erklärungen gegenüber Medienvertretern, "nur noch von Geschäftsführer Herrn Hellingrath und von ihr als Aufsichtsratsvorsitzende vorgenommen werden".
Zu den Ursachen wolle sie sich aus Gründen des Personenschutzes nicht öffentlich äußern. "Ich bitte um Verständnis - im Interesse der Person und des Projektes Landesgartenschau".
red/fis/Fotos: Thomas Fischer

Fortsetzung folgt

Die Bilder dokumentieren die Akteure bei der Einwohnerversammlung am gestrigen Mittwoch im Forum des Roswitha-Gymnasiums ohne Geschäftsführerin Lena Guth. Das andere Bild dokumentiert ihren Auftritt gemeinsam mit ihrem Geschäftsführerkollegen Thomas Hellingrath bei der Bürgerstiftung. Fotos: Thomas Fischer















24.10.2019 • 19:24 Uhr

Zum Weltpolio-Tag: Impfquoten weiter erhöhen

Gesundheitsministerin Carola Reimann: "Kinderlähmung gibt es in weiten Teilen der Welt nicht mehr - das ist den Schutzimpfungen zu verdanken

„Impfen ist die beste gesundheitliche Vorsorge – für Erwachsene genauso wie für Kinder. Kaum ein Tag macht dies so deutlich, wie der morgen stattfindende Weltpolio-Tag. Denn Kinderlähmung gibt es in weiten Teilen der Welt nicht mehr – das ist nur den Schutzimpfungen zu verdanken“, erklärt Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann (Foto) am Rande einer Tagung des Niedersächsischen Impfforums NIAS. Und doch heißt es, weiter dran bleiben und aufklären. Damit die Impfraten empfohlener Schutzimpfungen weiter steigen, braucht es neben wirksamen Impfstoffen geeignete Maßnahmen, die Menschen für die hohe Bedeutung eines umfassenden Impfschutzes stetig zu sensibilisieren.

Hier setzt das Impfprogramm „Impfen. Klar.“ und die Kampagne „Abgelaufen?“ an. „Wir sehen in Niedersachsen eine grundsätzlich hohe Impfbereitschaft. So sind beispielsweise Impfquoten von 97 Prozent für die erste Masern-Mumps-Röteln Impfung im Kindesalter zunächst eine Erfolgsgeschichte“, unterstreicht die Ministerin. Doch bei der entscheidenden Zweitimpfung liegt die Quote bei 93 Prozent und damit leicht unter der erforderlichen Zielgröße von 95 Prozent. „Und auch andere Impfungen müssen wir in den Blick nehmen. So sehen wir in den letzten Jahren einen leichten aber steten Rückgang der Impfquoten bei allen weiteren empfohlenen Standardimpfungen, so auch gegen die Kinderlähmung. Es gibt also an unterschiedlichen Stellen Handlungsbedarf, weshalb wir im Impfforum unser Programm „Impfen. Klar.“ weiterentwickeln wollen.“ red/fis/Foto: Sozialministerium










24.10.2019 • 18:18 Uhr

Polizei nimmt Marihuana-Mann (32) fest - Staatsanwaltschaft verfügt Entlassung - Jugendschutzkontrollen im Bereich des Goslarer Bahnhofs

Am gestrigen Mittwoch wurden um die Mittagsstunde bis in den Nachmittag hinein Jugendschutzkontrollen in Verbindung mit Kontrollen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität durch die Polizeiinspektion Goslar durchgeführt. Kontrolliert wurde im Bereich des Bahnhofs, des ZOB's und der Bahnunterführungen. Insbesondere durch Hinweise aus der Bevölkerung, dass Jugendliche in diesen Bereichen Betäubungsmittel konsumieren und sogar damit Handel treiben, wurde die Örtlichkeit durch Beamte der Polizei Goslar bestreift. Im genannten Zeitraum wurden einige Personengruppen kontrolliert und durchsucht sowie diverse aufklärende Gespräche mit den kontrollierten Jugendlichen geführt. Im Rahmen der Kontrolle eines 32 -jährigen Goslarers wurde eine größere Menge Marihuana bei ihm aufgefunden. Zum Zwecke weiterer polizeilicher Maßnahmen wurde er vorläufig festgenommen und der Dienststelle der Polizei Goslar zugeführt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde der junge Mann nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Die Kontrollmaßnahmen werden auch zukünftig fortgesetzt, so Einsatzleiterin Sophia Schulz von der Polizeiinspektion Goslar. ots










24.10.2019 • 18:11 Uhr

Preisträgerin Monika Rinck: Vorabend-Lesung mit Musik

Am Sonntag, 27. Oktober, wird der seit 1973 verliehene „Roswitha-Preis“ der Stadt Bad Gandersheim – ältester alljährlich vergebener Literaturpreis im deutschsprachigen Raum – an die in Berlin lebende Autorin Monika Rinck vergeben. Die öffentliche Feierstunde findet um 11 Uhr im „Rosencafé“ auf dem Klosterhügel Brunshausen statt. Bereits einen Tag zuvor, Sonnabend, 26. Oktober, wird die neue Preisträgerin sich im Rahmen einer Vorabend-Lesung dem Publikum aus Stadt und Region im historischen Kaisersaal der ehemaligen Abtei vorstellen. Beginn ist um 19 Uhr. Die Lesung wird musikalisch durch den neuen Kantor der Ev. Stiftskirchengemeinde, Andrej Naumovich, musikalisch am Flügel umrahmt. Eintritt frei. sbg Foto: Gene Glover











24.10.2019 • 18:07 Uhr

Northeim: Metall-Diebe aus Salzgitter festgenommen und wieder freigelassen

Am Mittwoch gegen 16.30 Uhr beobachtete ein Zeuge auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Northeim zwei Männer beim Diebstahl von Aluminium. Polizeibeamte nahmen wenig später die zwei 32 und 17 Jahre alte Diebe aus Salzgitter vorläufig fest. Beide hatten schon Aluminiumträger im Wert von mehreren hundert Euro zum Abtransport mit ihrem VW Crafter bereitgelegt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Festgenommenen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren Ermittlungen werden vom 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim geführt.fal











24.10.2019 • 13:11 Uhr

Vertrauensverlust durch verfehlte Politik: Der Westen verrät seine eigenen Werte

Gesellschaft für bedrohte Völker: Autokraten wie Putin und Assad erscheinen in einem guten Licht

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen warnt vor den langfristigen Folgen der westlichen Syrien- und Kurdenpolitik. Die jahrelange Mutlosigkeit Europas und das Irrlichtern der amerikanischen Regierung hätten für die Menschen in Nordsyrien nun zur Katastrophe geführt. „Die Kurden und andere Volksgruppen in Nordsyrien haben seit Jahren für westliche Werte gekämpft: für Demokratie, für Gleichberechtigung, für Religionsfreiheit“, erinnert Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV. „Dass der Westen sie jetzt fallengelassen hat, ist ein Verrat an diesen Werten.“

Die verfehlte Politik habe dazu geführt, dass Autokraten wie Putin und Assad plötzlich in einem guten Licht erscheinen. „Demokratische Staaten vermitteln den Anschein, kaum handlungsfähig zu sein. Und das Beschwören universeller Menschenrechte kann auf die Menschen in den Kriegsgebieten Nordsyriens nur verlogen und zynisch wirken“, erklärt Sido. „Dieser Vertrauensverlust muss jeden westlichen Politiker alarmieren. Es ist höchste Zeit, gegenzusteuern“.

Darum sei zwingend notwendig, dass die demokratischen Institutionen die Fehler der letzten Jahre aufarbeiten. „Der völkerrechtswidrige Einmarsch der Türkei, die Vertreibung der ethnischen und religiösen Minderheiten, das Ansiedeln sunnitischer Muslime unter Kontrolle islamistischer Milizen: Vor all diesen Entwicklungen haben wir und andere seit Jahren gewarnt“, so Sido. „Jetzt müssen die Parlamente klären, wie es trotzdem zu den Fehlern der vergangenen Jahre kommen konnte. Um Vertrauen zurückzugewinnen und in Zukunft besser handeln zu können.“ Dieser Prozess habe in Washington und Brüssel bereits begonnen – nur in Berlin tue sich anscheinend gar nichts. red/fis










24.10.2019 • 13:04 Uhr

Veranstaltung der KVHS in der Stadtbibliothek Einbeck: Vortrag und Diskussion zum Thema „Zivilcourage“

Zu einem Vortrag und einer Diskussion zum Thema „Zivilcourage“ lädt die Kreisvolkshochschule am Freitag, 8. November um 19 Uhr in die Stadtbibliothek Einbeck ein. Im Mittelpunkt stehen die Fragen ob Zivilcourage lernbar ist und was sie in Zeiten von „fridays-for-future“, Menschenfeindlichkeit und Extremismus-Tendenzen bedeutet.

Tom Jürgens wird den Zivilcouragepreis der Solbach-Freise-Stiftung für Zivilcourage sowie einige Preisträgerinnen und Preisträger vorstellen. Er ist Leiter der niedersächsischen Stiftung. Sie wurde 1994 vom gleichnamigen Ehepaar in Emmerthal bei Hameln gegründet. Der mit 5000 Euro dotierte Zivilcourage-Preis ehrt Menschen, die wegen ihres mutigen Eintretens für das Allgemeinwohl auch persönliche Nachteile in Kauf nehmen.

„Zivilcourage“ am Freitag, 8. November um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Einbeck, Dr.-Friedrich-Uhde-Str. 5. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird von „Demokratie leben!“ – Lokaler Aktionsplan im Landkreis Northeim gefördert.

Über den Preisträger 2019 schreibt die Stiftung: "Der Beirat hat die Organisation Jugend rettet e.V. ausgewählt. Bekannt wurde diese Organisation durch ihre Rettungsmission im Mittelmeer mit der Iuventa und ihrem Kapitän Benedikt Funke. Der Beirat möchte mit der Auszeichnung ein Zeichen setzen zur Anerkennung von Zivilcourage in der jungen Bevölkerung. Themen wie Menschlichkeit, Frieden, Klima und Gemeinschaft stehen in dieser Generation weit oben und geben Hoffnung auf die Zukunft."

Vielen bekannt ist auch die Verleihung aus dem Jahr 2017. Die ehemalige Jobcenter-Mitarbeiterin Jana Grebe aus Osterholz-Scharmbeck bei Bremen, die ihren eigenen Arbeitgeber wegen angeblich rechtswidrigen Umgangs mit Langzeitarbeitslosen verklagt hatte, erhielt den Zivilcourage-Preis 2017. Jana Grebe hatte sich vergeblich dagegen gewehrt, dass das dortige Jobcenter monatelang sogenannte Eingliederungsvereinbarungen (EGV) an Hartz-IV-Empfänger ohne Einzelfallprüfung verschickte. Wenn die Empfänger, darunter auch Kranke und Fremdsprachler, sich nicht an die ihrer Meinung nach schwer verständlichen EGV hielten, sollte Jana Grebe Sanktionen gegen sie verhängen. Als die Fallmanagerin vor Gericht gegen ihren Arbeitgeber verloren hatte, kündigte sie ihre Stelle, um nicht unter solchen Bedingungen arbeiten zu müssen. lpd











24.10.2019 • 13:01 Uhr

Dramatischer Fall von Tierqual -Initiative VIER PFOTEN fordert Registrierungspflicht für alle Hunde- und Katzenhalter i

Laut Medienberichten kam es zu einem drastischen Vorfall. In einem Tierheim in Haldensleben in Sachsen-Anhalt warf ein unbekanntes Paar eine große Hündin über den Zaun des Tierheims in Satuelle. Sie erlitt schmerzhafte Verletzungen und ein Trauma. Um die Besitzer bei solchen Taten zukünftig endlich identifizieren zu können, fordert VIER PFOTEN eine verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung aller Hunde und Katzen.

„Es ist erschreckend, welche Qualen Menschen immer wieder Tieren zufügen. Sein Tier wie Abfall über den Zaun zu werfen, ist verwerflich und müsste umgehend geahndet werden. Der aktuelle Fall zeigt wieder einmal, dass eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht Tierquälerei verhindern könnte. Denn die Besitzer, die den armen Hund offenbar loswerden wollten, wären schnell ermittelbar und könnten strafrechtlich belangt werden“, sagt Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN Deutschland.

Laut Gesetz ist das Aussetzen eines Haustieres mit dem Ziel, sich seiner zu entledigen, strafbar. Gemäß § 3 Abs. 3 TierSchG ist es verboten, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen. Das gilt auch, wenn das Tier direkt am Tierheimtor angebunden wird. red











24.10.2019 • 10:37 Uhr

Studie zeigt: Jedes Bundesland heizt anders - Erdgas ist in 13 Bundesländern Heiztechnologie Nr.1 - Niedersachsen ganz vorn

In den Bundesländern gibt es große Unterschiede bei den verwendeten Heiztechnologien – auch das Durchschnittsalter der Heizungsanlagen variiert. Neben der Siedlungsdichte und der vorhandenen Leitungsinfrastruktur haben regionale Besonderheiten Einfluss auf den jeweiligen Wärmemarkt. Details zeigt die repräsentative BDEW-Studie „Wie heizt Deutschland?“ mit umfassenden Analysen zur Beheizung von Wohnungen* in den Bundesländern. Niedersachsen liegt ganz vor. Daran beteiligt sind viele Hauseigentümer auch unter anderem in Bad Gandersheim, Einbeck, Northeim, Seesen, Göttingen und Lamspringe.

So werden in Niedersachsen über 60 Prozent der Wohnungen mit Erdgas beheizt. Das liegt insbesondere an den dort förderbaren Erdgasvorkommen. Auch in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden Marktanteile um die 50 Prozent erreicht. Erdgas ist in 13 Bundesländern auf Platz 1 der Heiztechnologien und kommt bundesweit in nahezu jeder zweiten Wohnung zum Einsatz.

Die Fernwärme ist in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg mit 37 bzw. 31 Prozent am stärksten verbreitet. Auch im Osten Deutschlands – vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg – hat Fernwärme einen Marktanteil um die 30 Prozent.

Öl-Zentralheizungen sind hingegen vor allem in den südlichen Flächenländern Bayern, Baden-Württemberg und Hessen mit je rund 40 Prozent Marktanteil weit verbreitet. Im Saarland ist die Öl-Zentralheizung mit über 37 Prozent die mit Abstand am meisten genutzte Heizungstechnologie.

Einzelheizungen wie Holz-Pellet-Öfen oder Nachtspeicher haben mit etwa 10 Prozent in Baden-Württemberg und Bayern ihren größten Marktanteil.

Auch beim Alter der Heizungsanlagen zeigen sich deutliche Kontraste: Während sie in Hamburg im Schnitt 19 Jahre alt sind, sind die Heizungen der Nachbarn Schleswig-Holstein und Niedersachsen rund 15 Jahre alt.

* „Wohnungen“ umfasst die Gesamtzahl der Wohneinheiten in Deutschland – unabhängig von der Gebäudeart. Somit geht auch ein Einfamilienhaus als eine Wohneinheit in die Auswertung ein. Bei Mehrfamilienhäusern zählt die entsprechende Anzahl der Wohneinheiten.

Die Studie „Wie heizt Deutschland?“ (2019) steht zum Download bereit unter: www.bdew.de/wie-heizt-deutschland
red/fis/Foto: Thomas Fischer











24.10.2019 • 09:40 Uhr

Bad Gandersheim: "Hallo, ich bin Kriminalhauptkommissar" - Es war ein falscher!

Im Verlauf des Mittwochnachmittag gingen bei zwei älteren Gandersheimer Bürgern Anrufe eines angeblichen "Kriminalhauptkommissars" ein, der suggerieren wollte, dass in der Umgebung eingebrochen worden sei. Man solle auf seine Wertgegenstände achten und diese verschließen. Weiter kam der Anrufer nicht, da in beiden Fällen durch die Angerufenen "aufgelegt" wurde, ohne auf den Gesprächsinhalt einzugehen. Die Reaktionen waren richtig und nochmals sei darauf hingewiesen, dass seitens der Polizei derartige Anrufe in keinem Fall erfolgen. rb










24.10.2019 • 09:37 Uhr

In der Clustrift in Bad Gandersheim: Mann mit südosteuropäischem Aussehen klaut Ehepaar unbemerkt Geldbörse

Am Mittwoch gegen 13.50 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter unter dem Vorwand, Dachdeckerarbeiten durchführen zu müssen, Zutritt in die Wohnung eines Ehepaars in der Straße Unter der Clustrift in Bad Gandersheim. Nach Verlassen der Wohnung fehlte die Geldbörse samt Inhalt.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: südosteuropäisches Aussehen, kurze lockige Haare, ca. 180 Zentimeter große schlanke Gestalt, bekleidet mit schwarzer Arbeitshose und einem schwarz-weiß-kariertem Hemd. Er sprach hochdeutsch. Zeugenhinweise bitte an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200. rb











24.10.2019 • 09:34 Uhr

Plattform EBAY-Kleinanzeigen: Betrug - Teueres Handy nicht geliefert - Polizei hat Ermittlungen eingeleitet

Ein 18-jähriger Geschädigter aus Einbeck erwirbt am 2. Oktober 2019 über die Plattform EBAY-Kleinanzeigen ein IPhone 11 für 1.265 Euro. Nach Ersteigerung überweist der Geschädigte das Geld ungesichert auf das Konto des unbekannten Anbieters. Das Handy wurde bis heute (23. Oktober 2019) nicht geliefert, der Anbieter ist auch seit der Geldüberweisung nicht mehr erreichbar. Anzeige bei der Eindecker Polizei. Die ermittelt wegen Betrugs. vo










24.10.2019 • 06:37 Uhr

Es tut sich etwas: Offener Schaltkasten im Kurviertel mit Kabelbinder gesichert

Wir berichteten hier über die desolaten Zustände von vier ramponierten Beleuchtungskörpern im Kurviertel in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Dabei war ein defekter weil offener Schaltkasten am Rande eines Spazierweges der Gande dokumentiert worden. Ein Sprecher der Gandersheimer Stadtverwaltung hatte auf die Zuständigkeit der Missstände durch einen privaten Klinikbetreiber hingewiesen. Der wiederum sorgte nach Veröffentlichung und Kritik an den risikoreichen Zustand offenbar für eine erste Maßnahme. Das offene Schaltmodel wurde gedeckelt und mit einem Kabelbinder abgedichtet (Foto). Somit dürfte eine akute Gefahr (Stromschlag) beispielsweise für spielende Kinder gebannt sein. Was mit den gekappten und somit nicht funktionsfähigen Leuchten passiert ist weiterhin unklar. Man wolle neue anschaffen, ist aus dem Umfeld des privaten Klinikbetreiber allgemein zu vernehmen. Nicht Genaues wird über den Zeitpunkt des Leuchtenaustausches vermittelt. Der peinliche funktionelle und optische Zustand sorgt somit weiter für Unmut bei Spaziergängern und Reha-Patienten.
red/Foto: Marc Reiser










24.10.2019 • 06:25 Uhr

Meinungsfreiheit in extremer Gefahr - Lesung von Ex-Innenminister Thomas de Maiziere in Göttingen mit Blockade verhindert

Die Blockade und Verhinderung einer Lesung des ehemaligen Bundesinnenministers Thomas de Maizière im Alten Rathaus in Göttingen hat zu einer heftigen kontroverse über die Meinungsfreiheit in Südniedersachsen geführt. Die Aktion findet Befürworter und stößt auf massive Kritik. Die AfD-Bundestagsabgeordneten Armin Paulus Hampel (Hannover) und Jens Kestner (Northeim) haben sich in einer Aktellen Stellungnahme zu den Vorfällen in Göttingen zu Wort gemeldet. Wir dokumentieren aus zeitgeschichtlichen Gründen ihr Statement im Original:
"Linksradikaler Pöbel, bestehend aus zirka 100 teils vermummten und gänzlich ideologisierten Mädels und Jungs, eventuell auch aus irgendwie-geschlechtlichen Sternchen-Aktivisten, hebelte - mal wieder in Göttingen - den Rechtsstaat aus. Eine Veranstaltung, bei der Ex- Innenminister Thomas de Maiziere sein Buch „Regieren: Innenansichten der Politik“ vorstellen wollte, fand nicht statt. Die Polizei kapitulierte vor dem gewaltbereiten Pöbel. Der Veranstalter teilte mit, dass man „...sich der Gewalt beugen müsse“. Chaoten von „Extinction Rebellion“ und „Friday für Future“, die auch das Autofahren und Fleischessen verbieten, Kinder und Flugzeuge abschaffen und Meinungsfreiheit nur dann zulassen wollen, wenn sie zuvor von Greta zertifiziert wurde, verhinderten die Lesung. Die Polizei kapitulierte vor den Linksfaschisten, die unter dem Deckmantel „Umwelt“ nichts Anderes als eine rotgrüne Gesinnungs-Gestapo verbergen. Der Rechtsstaat sieht diesem gefährlichen Treiben nicht nur zu, sondern reiht sich allfreitags an vorderster Front ein, um sich selbst zu bekämpfen. Der Irrsinn nimmt seinen Lauf...
Armin-Paulus Hampel: „Die linken Medien, also nahezu alle Medien, sprechen bei der Blockade der Göttinger Lesung von etwa „100 Aktivistinnen und Aktivisten der Basisdemokratischen Linken", die den Eingang zum Alten Rathaus in Göttingen blockierten und die Lesung de Maizieres verhinderten. Die Blockade sei ein „Protest gegen den Angriff der Türkei auf Nordsyrien“ gewesen. Und obwohl diese Aktion gegen Presse- und Meinungsfreiheit nicht angemeldet war, schaffte es die Polizei nicht, die gewalttätige linke Clique in ihre Schranken zu weisen? Ist es schon so weit, dass vermummte „Friday for Future“-Gangster entscheiden, was gesagt, gehört und getan werden darf – und was nicht? Muss nicht jedem demokratiebewussten Polizeibeamten der Kamm schwellen, wenn er hilf- und tatenlos zusehen muss, wie gewaltbereite Sektierer das Gewaltmonopol an sich reißen und die etablierte Politik auch noch Beifall klatscht, wenn sie sich freitags neben genau jenen Linksfaschisten zeigt? Niedersachsens Innenminister Pistorius beweist einmal mehr, dass er – sollte er für den SPD-Vorsitz scheitern – als Führungsoffizier der Antifa bestens geeignet ist!“ konstatiert Hampel.
Jens Kestner: „Jede staatliche Autorität wird zu Grabe getragen. Ein Rechtsstaat, der nun schon eine Buchlesung eines ehemaligen Innenministers nicht gewährleisten kann, demonstriert die Kapitulation des Systems! Nachvollziehbar ist das natürlich, wenn ein niedersächsischer Innenminister Pistorius in seinem Opportunismus für die gewaltbereiten „Friday for Future“-Chaoten nicht nur Verständnis zeigt, sondern Hand in Hand mit ihnen vorneweg marschiert. Dass der Rechtsstaat es billigend in Kauf nimmt, wenn diese rotgrün-ideologisierten Halbwüchsigen Steine auf AfD-Mandatsträger werfen, ist fast schon Alltag. Dass nun auch die CDU Opfer der linksfaschistischen Gesinnungspolizei wird, ist eine neue Qualität, auf die der Herr Innenminister Pistorius in gewohnter Weise mit knallharter Ignoranz reagieren wird. Jeder Polizeibeamte hat mein Mitgefühl, wenn er oder sie hilflos zusehen muss, dass der Rechtsstaat mal wieder Dummheit und Gewalt weicht!“ befindet Kestner."











23.10.2019 • 23:05 Uhr

Landesgartenschau- Thema erweist sich als Publikumsmagnet bei der Einwohnerversammlung- Förderverein präsentiert sich- Bürgermeisterin Schwarz dankt mit Schoko-Herzen

Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr:
Schon eine halbe Stunde vor dem eigentlich Beginn der heutigen Einwohnerversammlung standen die ersten Bürger/innen quasi Schlange vor der zu diesem Zeitpunkt noch verschlossenen Tür des Forums beim Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim. Zugkräftiges Thema am heutigen Abend die neuen Planentwürfe für eine Landesgartenschau im Jahr 2022 in Bad Gandersheim. Und der Ansturm geht zur Minute weiter. Die Versammlung beginnt offiziell um 19 Uhr. Insgesamt strömen rund 200 Menschen in die Halle. Fast alle sind Befürworter einer Landesgartenschau. Ein einziger älterer Herr verlässt vorzeitig die Versammlung, mit unüberhörbaren Unmutsäußerungen. Das Planungs-Duo vom verantwortlichen Architekturbüro aus Hannover, Bauamtsleiter Jürgen Schnute und Geschäftsführer Thomas Hellingrath von der Landesgartenbaugesellschaft skizzieren bekannte und neue Entwurfsskizzen und Planungen für das Projekt. Feinabstimmungen und Konkretisierungen müssten noch vorgenommen werden, heißt es öfter.
Der Förderverein Landesgartenschau präsentiert sich erstmals mit eigenen Materialen zur Unterstützung des Millionen-Projektes. Der Vorstand des Vereins wird nach seiner Vorstellung durch Vorsitzenden Dr. Holbe von Bürgermeisterin Schwarz noch einmal nach vorne geben. "Damit Sie sie alle noch auch einmal sehen", sagt sie. Es ist aber auch eine Inszenierung. Denn Frau Schwarz nutzt den Auftritt der Vorstände für eine süße Geste. Allen übergibt sie ein kleines rotes Herz Schokolade. Insgesamt bedankt sich die Bürgermeister bei allen Akteuren und den Besucher/innen für die Teilnahme an der Informationsveranstaltung. Dann tragen sich zahlreiche Menschen in die ausgelegten Listen ein. Damit bekunden sie ihre Bereitschaft, Mitglied im Förderverein zu werden. Die Entrittsformulare lagen zu der Versammlung noch nicht vor. Um kurz nach 21 Uhr beendet die Bürgermeisterin die Einwohnerversammlung.
red/Fotos:Thomas Fischer

















23.10.2019 • 18:11 Uhr

Leibnitz Universität: Präsident Volker Epping für eine zweite Amtszeit wiedergewählt

Senat und Hochschulrat stimmen dem Ausschreibungsverzicht zu

Auch über Dezember 2020 hinaus hat Prof. Dr. Volker Epping die Option, als Präsident an der Spitze der Leibniz Universität Hannover zu stehen. Senat und Hochschulrat haben der zweiten Amtszeit, die bis Ende 2028 laufen wird, ohne Ausschreibung mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Gremien setzen damit auf Kontinuität in der Führungsspitze. Die Ernennung erfolgt durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Vorsitzender des Hochschulrates, kommentierte: „Professor Epping hat in seiner ersten Amtszeit als Präsident große Erfolge zu verzeichnen. Er hat, gemeinsam mit seinem Führungsgremium, das Profil der Universität mit hoher Forschungsreputation konturiert und über die Exzellenzcluster stark ausgebaut. Dabei ist es ihm gelungen, den Dialog mit der Medizinischen Hochschule Hannover auf Forschungsebene zu einer institutionalisierten Kooperation beider Universitäten weiterzuentwickeln und gemeinsam als Verbund in der Exzellenzstrategie in der Förderlinie „Exzellenzuniversitäten/ Verbünde“ anzutreten. Mit 25 eingeworbenen Tenure Track-Professuren im sogenannten Nachwuchspakt schärft die Leibniz Universität ihr Forschungs- und Lehrprofil in besonders zukunftsfähigen Bereichen. Mit Einrichtung der bundesweit beachteten Leibniz School of Education wurde die Lehrerbildung als zentrale Aufgabe der gesamten Universität implementiert. Auch das Engagement des Präsidenten in hochschulpolitischen Ämtern wie der Hochschulrektorenkonferenz oder dem Verbund der Technischen Universitäten TU9 trägt maßgeblich zur Sichtbarmachung der Leibniz Universität Hannover – national wie international – bei. Ich gratuliere Volker Epping im Namen des gesamten Hochschulrates und würde mich über die Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit freuen.“

„Mit der Person Volker Epping haben wir einen Präsidenten, der das Profil der Universität, unter anderem durch die Berufungspolitik, in den letzten Jahren deutlich geschärft hat. Der Senat der Leibniz Universität Hannover signalisiert mit dieser Entscheidung Vertrauen in die Führungskompetenz und visionäre Stärke des amtierenden Präsidenten und des gesamten Präsidiums. Es gilt nun, in einem Dialog auf Augenhöhe, die nächsten Jahre gemeinsam zu gestalten und die Universität auf ihrem erfolgreichen Kurs in Forschung und Lehre weiterzuentwickeln“, so Prof. Dr. Holger Butenschön und Dr. Hartmut Lehne, Sprecher des Senates.

Volker Epping dankte den Hochschulräten für ihr Vertrauen, das er auf das gesamte Hochschulpräsidium bezog. Er dankte auch dem Senat als höchstem Gremium der Universität. Insgesamt gehören dem Senat 13 stimmberechtigte Mitglieder an. Sie werden nach Gruppen direkt gewählt und bilden durch dieses demokratische Wahlverfahren die Interessen der Universität in ihrer Breite ab.

Seit Dezember 2001 lehrt Volker Epping als Professor für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. In den Jahren 2004 bis 2007 sowie 2008 bis 2009 war Epping Dekan der Juristischen Fakultät in Hannover. Von April 2009 bis März 2011 war er Mitglied des Senats der Leibniz Universität Hannover und des Senats der Niedersächsischen Technischen Hochschule. Im Juni 2014 wurde Volker Epping zum neuen Präsidenten der Universität Hannover gewählt; er trat sein Amt zum 1. Januar 2015 an. Volker Epping ist Vizepräsident der Universitätsallianz TU9 und stellvertretender Sprecher der Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz. red











23.10.2019 • 18:07 Uhr

DLRG Northeim verfügt über weitere Spezialkräfte

Mit Sven Guse (links) und Christopher Holz (rechts) verfügt die DLRG Northeim über zwei weitere und somit fünf geprüfte Strömungsretter im Landkreis Northeim. Sie ist eine von wenigen Einheiten im Bereich Südniedersachsen und Nordhessen, die über solche Spezialkräfte verfügt.
Nach amerikanischem Vorbild ist der DLRG Strömungsretter ein für strömendes Gewässer, Hochwasser und Wildwasser speziell ausgebildeter Wasserretter. Zu den Ausbildungsinhalten gehören u. a. spezielle Seiltechniken, bis hin zum Abseilen von Personen und Material. Durch eine aufgabenbezogene Schutzausrüstung (u. a. spezielle Schutzweste, Helm und Sicherheitsschuhe) ist der Strömungsretter vor den besonderen Gefahren in Flüssen und Überschwemmungsgebieten geschützt und stellt im Zusammenspiel aller Einsatzkräfte eine wertvolle Ergänzung dar. Im Frühjahr 2020 werden weitere Rettungsschwimmer der DLRG Northeim zu Strömungsrettern ausgebildet.

Einen besonderen Dank richten die beiden Northeimer Strömungsretter an ihre Ausbilder Rene Warmbold, Jonas Minge, Charima Wolff, Fabian Wolff, Marcel Mäuselein und Philipp Leineweber.
Im Hinblick auf die auch im Landkreis Northeim immer häufiger und heftiger auftretenden punktuellen Unwetterlagen, wie z. B. in Altgandersheim im letzten Jahr, ist die Initiative der DLRG Northeim zur Bildung einer Strömungsretter Einheit ein zukunftsorientierter Schritt. Nicht ohne Grund sind solche Einheiten im Niedersächsischen Katastrophenschutzerlass gefordert. Da die DLRG Northeim sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert, freut sie sich über jegliche Unterstützung! red/Quelle: DLRG Northeim










23.10.2019 • 17:59 Uhr

Sorge über AfD - Evangelischer Landesbischof Meins warnt vor völkischem Denken und Fremdenfeindlichkeit

Bischof Christoph Meyns von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig hat sich aus Anlass des AfD-Bundesparteitages am 30. November und 1. Dezember in Braunschweig besorgt über die Entwicklung der Partei gezeigt. Führende Vertreter der AfD hätten sich zunehmend in einer Weise geäußert, „die von völkischem Denken, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geprägt ist“, heißt es in einer aktuellen Erklärung des Landesbischofs. Damit drohe die Partei sich nicht nur von den Grundlagen unserer Demokratie, sondern auch von einem christlichen Menschenbild zu entfernen.

Der Landesbischof lädt vor diesem Hintergrund am Samstag, 30. November, um 12 Uhr zur Mittagsandacht in den Braunschweiger Dom ein. Dort soll um ein friedliches und respektvolles Miteinander gebetet werden. „Als Kirche treten wir für eine menschenfreundliche und weltoffene Stadt ein“, heißt es in der Erklärung weiter.

Der Landesbischof kündigt an, an der Abschlusskundgebung teilzunehmen, zu der das Braunschweiger Bündnis gegen Rechts am 30. November auf dem Schlossplatz einlädt. Deren zentralen Ziele wie Gerechtigkeit, Wertschätzung, Gleichberechtigung und Solidarität entsprächen einer Kultur der Aufmerksamkeit, „die wir unterstützen müssen, damit unser Land seinen demokratischen und humanen Grundlagen verpflichtet bleibt“. epd/BS










23.10.2019 • 17:48 Uhr

Jugendpreis 2019: Auch ein Projekt der Jugendfeuerwehr nominiert

Die Abstimmung über die Gewinner des Jugendpreises 2019 gehen auf die Zielgerade. Noch bis Sonntag ist ein Abstimmen möglich.

Insgesamt 21 Projekte, auf die Beine gestellt von Einzelpersonen, Gruppen und Vereinen, sind beim Kreisjugendring Northeim eingegangen. In zwei Kategorien kann abgestimmt werden:

Preiskategorie A “Jugendpreis für gute Projekte und gute Ideen in der Jugendarbeit”: Hier sollen von Verbänden, Gruppen, Vereinen, Institutionen, Initiativen etc. durchgeführte Projekte oder neue, innovative Projektideen (die noch nicht durchgeführt worden sein müssen) ausgezeichnet werden. Preisgelder in drei Stufen (750, 500 und 250 Euro) werden ausgelobt.

Preiskategorie B “Jugendpreis als Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit”: Hier wird das Engagement von Einzelpersonen, Gruppen, Vereinen, Verbänden, Initiativen etc. in den verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit ausgezeichnet. Dafür stehen Preisgelder in drei Stufen (300, 200 und 100 Euro) zur Verfügung.

Mit dabei ist auch ein Projekt von Katharina Reich und Konstantin Mennecke, die mit der Jugendfeuerwehr Echte quasi „Politik zum Anfassen“ gemacht haben. In der Projektbeschreibung heißt es:

Nicht immer nur über „die Politik“ schimpfen, sondern selbst aktiv werden und die Stimme erheben: Mit dieser Intention haben Konstantin Mennecke und Katharina Reich (beide bis September 2019 Jugendfeuerwehrwarte) mit der Jugendfeuerwehr Echte und Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne ein Projekt gestartet. Die Jugendlichen sollten ihre Sorgen, was die Zukunft der Feuerwehren der Region und auch ihre Wünsche für eine zeitgemäße Ausstattung in einem Brief formulieren. Das ist im Rahmen eines Dienstabends erfolgt. Bundesprogramme als Finanzhilfen zur Fahrzeugbeschaffung und Modernisierung von Feuerwehrhäusern war unter anderem der Wunsch. Dieser Brief wurde im Herbst 2018 in Berlin von Mennecke und Kühne im Namen der Jugendlichen an Bundesinnenminister Horst Seehofer übergeben mit der Bitte, sich dieses Problems anzunehmen. Auch wenn das Monate später erhaltene Antwortschreiben nicht ganz wie von den Kindern gewünscht ausfiel: Hier wurde Politik für die Kinder und Jugendlichen greifbar gemacht und das Demokratieverständnis gefördert.
Die Abstimmungsphase endet am Freitagabend. Alle Projekte werden am Freitag, 15. November 2019, vorgestellt und die Preisträger durch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ausgelobt.
Quelle: Kreis-Jugend-Feuerwehr Northeim/Tim Brand











23.10.2019 • 17:36 Uhr

Panorama-Bildmotiv der Altstadt als visueller Blickfang in der Tourist-Information - Kartenzentrale im Gebäude Stiftsfreiheit 12

Panorama-Bildmotiv der Altstadt als visueller Blickfang in der Tourist-Information

Ein neuer visueller Blickfang empfängt ab sofort die Besucherinnen und Besucher der Tourist-Information / Kartenzentrale im Gebäude Stiftsfreiheit 12. Weite Teile der bisher im Holzdekor-Oberfläche gestalteten Einbau-Schrankwand sind jetzt mit einem großen Panorama-Bildmotiv der Altstadt versehen worden. Marktplatz und Stiftsfreiheit sind mit Stiftskirche, Rathaus, Festspielbrunnen und Irmgart-Benesch-Kulturhof sowie Teilen des innerstädtischen Fachwerkensembles, aber auch mit den Service-Dienststellen Tourist-Info und Bürgerbüro im Gesamtbild zu sehen. Die neue Optik bereichert die touristische Einheit deutlich und dient den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch für Erläuterungen auf Anfragen von Gästen.

Zum Bild: Freuen sich über die optische Aufwertung der touristischen Serviceräume: Bürgermeisterin Franziska Schwarz und die Mitarbeiterinnen Andrea Pohl und Stefanie Salau (von rechts). Quelle: Stadt Bad Gandersheim










23.10.2019 • 15:12 Uhr

Lies: „Klimagesetz setzt Maßstäbe“ - Umweltminister Lies wirbt im Landtag für Verfassungsänderung -

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies („Ein guter Tag für Niedersachsen“) hat im Landtag nachdrücklich für das Klimaschutzgesetz der Koalitions-Fraktionen geworben. „Wir haben jetzt die Chance, gemeinsam ein starkes Signal aus Niedersachsen für den Klimaschutz zu senden. Diese Chance sollten wir nutzen“, forderte der Umweltminister auch die Opposition zur Zustimmung auf.

„Der Entwurf ist ehrgeizig und setzt Maßstäbe“, lobte der Umweltminister das Gesetzespaket, „das erstmals den rechtlichen Rahmen für die Klimapolitik des Landes bilden wird.“ Besonders stolz zeigte sich Lies darauf, „dass Niedersachsen das erste Bundesland in Deutschland sein wird, das den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung in der Landesverfassung verankert. Und in diesem Klimagesetz legen wir verbindlich fest, dass Niedersachsen 55 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen bis 2030 einspart und bis 2050 vollständig auf Erneuerbare Energien umsteigt.“

Das Land selbst werde dabei mit einem „Klimakompetenzzentrum“ eine „Vorbildrolle übernehmen“, kündigte Lies an: „Das gilt nicht nur für die Landesliegenschaften, sondern auch für die Mobilität. Wir wollen den Öffentlichen Personennahverkehr stärken und die Fahrzeugflotte des Landes auf emissionsärmere Alternativen umstellen. Wir wollen mehr reine Elektrofahrzeuge und mehr Wasserstoffzüge.“ Alles zusammen werde sich im „Hauptinstrument zur Umsetzung des Gesetzentwurfs widerspiegeln – ein breites Maßnahmenprogramm“, kündigte Lies an. Das Umweltministerium wird dieses Programm gemeinsam mit den Ressorts aufstellen, in dem die konkreten Maßnahmen aufgeführt und deren Umsetzung konkretisiert wird. Das gilt unter anderem für die Bereiche Wärme, Sanierung und Photovoltaik.

Die Ziele des Klimaschutzgesetzes seien „ehrgeizig“, hielt Lies der Kritik von Opposition, Umwelt- und Naturschutzverbänden entgegen. „Aber auch realistisch“, ergänzte der Minister: „Wir beziehen alle relevanten Bereiche ein.“ red/fis/Foto: Thomas Fischer











23.10.2019 • 15:09 Uhr

Stadtrat in Northeim: AfD für Abschaffung der Hundesteuer - FDP schlägt eine "Hundewiese" vor

In der Kontroverse über das Für und Wider einer Hundesteuer in der Kreisstadt Northeim hat sich soeben Fraktionsvorsitzender Maik Schmitz für die AfD im Stadtrat mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Darin heißt es:

"Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Northeim hatte im März dieses Jahres die Abschaffung der Hundesteuer mit dem Argument, dass es sich um eine „Bagatellsteuer“ handele, gefordert. Eine Steuer, die den Hundehaltern keinerlei Vorteile bringt und sie auch gegenüber Katzen- und Pferdehaltern diskriminiere, muss abgeschafft werden, so Maik Schmitz. „Hunde sind keine Luxusartikel“, argumentierte er und verwies auch auf das gesteigerte Sicherheitsgefühl, das Hunde ihren Besitzern verschaffen können. Ein, wie die Grünen sagen, „Steuerungsmittel zur Begrenzung der Population“ sei die Hundesteuer kaum, und auch das Argument der Steuereinnahmen durch Hundesteuern lies Schmitz nicht gelten. Maik Schmitz: „Wenn die Hundesteuer nur ein Mittel zum Zweck ist, könnte man auch eine Bratwurst- oder Stricksteuer einführen. Hier wird an einem antiquierten Steuerprinzip festgehalten, weil man an jedem dünnen Faden Steuereinnahmen aus Bürgers Taschen ziehen will, um die leeren Kassen der Kommune etwas aufzufüllen. Fakt ist, dass es bereits ausreichend Gesetze gibt, die regeln, was geschieht, wenn ein Hundekothaufen nicht beseitigt wird, oder wenn Hunde frei herumlaufen, die als gefährlich eingestuft sind. Es müsste lediglich bestehendes Recht umgesetzt werden, statt pauschal allen Hundehaltern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Andererseits ist`s allerdings logisch, dass Anträge einstimmig abgelehnt werden, wenn sie zwar sinnvoll sind, aber von der AfD kommen. Für zumindest diskussionswürdig hält die AfD Ratsfraktion den Vorschlag der FDP eine Hundewiese seitens der Stadtverwaltung zu schaffen, hier könnte man sicherlich in einem Gesprächskreis sich dieses Thema annehmen.red










23.10.2019 • 15:03 Uhr

Schwerer Unfall Kreiensen: Kalefelder (72) übersieht entgegenkommenden VW Touran - Feuerwehr befreit eingeklemmtes Unfallopfer - Zwei Schwerverletzte

Zum heutigen schweren Unfall auf der B64 berichtetet Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann soeben in einer offiziellen Mitteilung:

Am Mittwochmittag gegen 11.45 Uhr befuhr ein 72-jähriger Kalefelder mit seinem VW-Sharan die B 64 aus Bad Gandersheim kommend in Richtung Kreiensen. Nach Erreichen der Ortschaft wollte er nach links von der B 64 in die Straße Mühlenweg abbiegen. Dabei übersah er aus bislang nicht bekannter Ursache den entgegenkommenden VW Touran eines 62-jährigen Gandersheimers. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge im Einmündungsbereich. Der Kalefelder wurde dabei in seinem PKW eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Beide Fahrzeugführer, die sich jeweils allein in ihren PKW befunden hatten, wurden schwer verletzt und Krankenhäusern in Northeim und Göttingen zugeführt. Der Sachschaden beträgt ca. 40.000 Euro. Die Polizei Bad Gandersheim nahm die Ermittlungen auf. Zum Einsatz kamen mehrere RTW und NEF, ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehr. Die Straßenmeisterei sperrte die Unfallstelle weiträumig ab. Die B 64 musste teilweise in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer wurden über Rundfunk informiert.rb











23.10.2019 • 14:08 Uhr

Schwerer Frontal-Unfall auf B64 am Ortseingang in Kreiensen Höhe Firma Tospann! Rettungshubschrauber im Einsatz - B64 gesperrt

Auf der Bundesstraße 64 im Bereich des Ortseingangs von Kreiensen von Bad Gandersheim kommend, Höhe der Firma Tospann, hat sich soeben ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ersten Erkenntnissen nach sind zwei Fahrzeuge in diesem Bereich frontal kollidiert. Es gibt Verletzte. Die Rettungskräfte sind im Intensiveinsatz. Ein Rettungshubschrauber ist eingeflogen. Die Bundesstraße ist komplett gesperrt.
Es sind Umleitungen ausgeschildert.
red/fis










23.10.2019 • 14:00 Uhr

Stillstand am Dannhäuser Kreisel (B64 – B 248n) - Grascha macht Druck

Anfrage des Abgeordneten Christian Grascha (FDP) an die Landesregierung

In Sachen einer seit Monaten ruhenden Großbaustelle am Tannhäuser Berg/B64 scheint dem FDP-Landtagsabgeordneten Christian Grascha jetzt der Kragen geplatzt zu sein. Den Unmut vieler Autofahrer (und seinen eigenen) über die tote Baustelle hat er in eine politische Initiative gefasst. Mit einer Anfrage verlangt er Aufklärung über diesen unerträglichen Zustand.

Grascha: Die B 64 stellt eine wichtige Querverbindung in Südniedersachsen dar. Sie verbindet die Landkreise Holzminden, Northeim und Goslar. An der Schnittstelle zur A 7, im Bereich Bad Gandersheim, sind im Zuge des dreispurigen Ausbaus der A 7 eine Reihe von Maßnahmen erforderlich geworden, die sowohl Bundesstraßen, aber auch Landes – und Kreisstraßen betreffen. So sind im Bereich der Verbindung von Bad Gandersheim in Richtung Seesen bereits eine Reihe von Baumaßnahmen durchgeführt. Am Dannhäuser Berg herrscht, trotz der Fertigstellung der Baumaßnahmen, immer noch Stillstand. Demnach sind verkehrsbehördliche Anordnungen erforderlich, damit die Via Niedersachsen GmbH & Co.KG die notwendigen Maßnahmen zur Verkehrssicherung wie die Anbringung von Schutz- und Verkehrszeichen und das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen durchführe, damit der Kreisverkehr für den Verkehr freigegeben werden könne.

Deshalb frage ich die Landesregierung:
1. Wie ist der Stand der Baumaßnahme am Dannhäuser Kreisel?
2. Wann ist mit der Verkehrsfreigabe des Kreisels zu rechnen?
3. Ist es richtig, dass eine verkehrsbehördliche Anordnung notwendig ist?
4. Wer ist für die verkehrsbehördliche Anordnung zuständig?
5. Gibt es Probleme bei der Ausstellung dieser Anordnung?
6. Wann ist mit weiteren baulichen Maßnahmen am Kreisel zu rechnen?
7. Welche Kosten entstehen dabei dem Land Niedersachsen?
red/fis/Foto: Thomas Fischer










23.10.2019 • 13:41 Uhr

Neues in der "Neustadt" in Bad Gandersheim - Tattoo-Studio soll Leerstand ablösen

Es gibt sie noch. Die guten Nachrichten für die Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim, mitten im Herzen Südniedersachsen gelegen. Jetzt bahnt sich das Ende eines lästigen Leerstandes in einem von fast 50 ungenutzten Läden und Geschäften an. Wo einst im Sektor "Neustadt" originelle Steine feilgeboten wurden ist jetzt einer Fensterscheiben-Ankündigung nach ein "Tattoo-Studio" angesagt. Es soll demnächst eröffnet werden, heißt es etwas allgemein gefasst.
Tatsache ist: Dieses "Körper-Verzierungsangebot" u.a. mit Nadeln und Farben wäre für den Gesundheitsstandort Bad Gandersheim eine originelle und damit bereichernde Dienstleistung. Diese Studio-Variante gibt es noch nicht in der Stadt. Lästige Fahrten nach Einbeck, Seesen oder Göttingen blieben den lokalen Tattoo-Enthusiasten erspart. red/Fotos: Marc Reiser
















23.10.2019 • 10:44 Uhr

Bad Gandersheim/Seesen: Jazz-Power made by "Nikolaus-Jazz 2019"

Die Tage werden kürzer und die Nächte wieder länger, Zeit um das diesjährige Programm für den kultigen und überregional bekannten Bad Gandersheimer Nikolaus-Jazz vorzustellen. Seit Monaten wird im Hintergrund wieder gewirbelt. Die Vorfreude auf das Festival, welches zu den Konzerthöhepunkten eines jeden Jahres in der Region gehört steigt.

Das Festival startet am Freitag, 22. November um 20 Uhr mit den „New Orleans Shakers“ im Café im Klosterhof Brunshausen. Für eine New-Orleans-Band ist es eine unübliche Besetzung – statt drei Bläsern gibt es nämlich nur einen. Das ist eine besondere Herausforderung an die Virtuosität der Bandmitglieder und ihre Experimentierfreudigkeit. Ihre Neugierde führt sie zu modernen, zeitgemäßen Interpretationen alter Jazztradition. Bei den Konzerten der „New Orleans Shakers“ begeistert ihre mitreißende Lust am Leben und an der Veränderung die Zuschauer immer wieder aufs Neue. Die „New Orleans Shakers“, das sind: Thomas l’Etienne (Klarinette, Saxophon & Vocals), Jan Hendrik Ehlers (Piano), Oliver Karstens (Kontrabass) und Torsten Zwingenberger (Drums/Percussion).

Weiter geht es am 30. November im Jacobson-Haus in Seesen mit Abi Wallenstein (Gesang/Gitarre), Günther Brackmann (Piano) und Martin Bohl (Blues-Harp). Die drei Hochkaräter machen das Motto des Abends „Feel Good Boogie“ zum Programm. Abi, Günther und Martin spielen seit 2004 in dieser Besetzung zusammen. Ihre eher unregelmäßigen Auftritte haben über die Jahre das Zusammenspiel der drei Persönlichkeiten reifen lassen, indem jeder seine individuelle Qualität einbringt und sich doch immer dem Trio als Gemeinschaft widmet. Abi Wallenstein, der im September zum 6. Mal mit dem German Blues Award ausgezeichnet wurde, bereitet als Meister der Atmosphäre die Räume, die Martin mit stilsicherem Schlagzeugspiel und seinem feinfühligen Gespür für Dynamik öffnet. Diese Spannung der Räume füllen Wallenstein und Brackmann mit ihren Soli, in deren Verlauf die ganze improvisatorische Erfahrung des Dreigestirns hörbar wird. Diese Abläufe des Zusammenspiels lassen sich nicht proben oder reproduzieren. Sie sind das Resultat des besonderen Moments, geprägt von der Stimmung des Publikums, der Atmosphäre des Raumes sowie der Hingabe und Leidenschaft der Musiker.

Am Freitag, 06. Dezember gastieren um 20 Uhr „The O-Jacks“ im Rosencafé in Brunshausen. Die Musiker aus Peine und Hildesheim spielen eine heiße Mischung aus Rockabilly und Rhythm'n' Blues im Stil der 1950er Jahre. Schlaggitarre, Röhrenverstärker und ein Slapbass sind die authentischen Zutaten. Die Band beschreibt den O-Jacks-Stil so: „Muddy Waters spielt bei Bill Haley und Elmore James bei den Paladins. Spielen wir Blues? Spielen wir Rockabilly? Jedenfalls spielen wir die Fünfziger Jahre.“ Authentische Garderobe und Equipment sowie eine professionelle Bühnenshow – „The O-Jacks“ bringen Dich zurück in die wilden Fünfziger. Direkt und ohne Umwege.

Zum Abschluss erwartet die Jazz-Fans am 12. Dezember um 20 Uhr Shereen Adam & Band - ein Geheimtipp in der Jazz- und Soul-Szene mit großartiger Bühnenpräsenz und phänomenaler Stimmfarbe im Rosencafé in Brunshausen. Speziell für diesen Anlass wurde vom Bassisten und musikalischen Leiter Jürgen Attig ein Ensemble aus erstklassigen Instrumentalisten der deutschen Musikszene zusammengestellt.
Die 29-jährige Shereen Adam gilt als Senkrechtstarterin der norddeutschen Jazz- und Soul Szene. Nach einer vorerst klassischen Gesangsausbildung wechselte sie die Stilrichtung und ist seitdem im Soul, Jazz und Pop zu Hause. Mal energiegeladen, mal sanft und geschmeidig, aber immer mit dem richtigen Groove: Shereen Adam interpretiert Originals und Klassiker der verschiedenen Genres in stimmlich unverkennbarer Persönlichkeit. Mit umwerfender Bühnenpräsenz und einer phänomenalen Stimmfarbe bereichert die aufstrebende Braunschweigerin trendige Jazz- Clubs und Festivals und war darüber hinaus bereits als Gastsolist in den Shows großer Stars wie z.B. Roger Cicero zu hören.
Die Besetzung: Shereen Adam (Gesang), Stephan Abel (Saxophon), Gunnar Hofmann (Gitarre), Jürgen Attig (Kontrabass, E-Bass), Oliver Gross (Piano), Matthias Maze Meusel (Drums) und Patrick Huss (Percussion).

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zum Kartenverkauf gibt es unter
www.jazz-freunde.de, telefonisch unter (05382 98 15 15), oder per Mail unter
info@jazz-freunde.de. Der Einlass ist jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn.
Karten im VVK für die Konzerte in Brunshausen Stehplatz 16,00€, Sitzplatz 18Euro. Eintrittspreis für das Konzert in Seesen: 18 Euro, freie Sitzplatzwahl. Karten an der Abendkasse zzgl. 2,00 Euro
red/fis/Quelle/Fotos: Nikolaus Jazz 2019


















23.10.2019 • 10:30 Uhr

Keine Affen, Elefanten und Bären mehr in Zirkusse - Grüne scheitern mit Verbotsantrag - "VIERPFOTEN" übt heftige Kritik

Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Bundestages hat soeben die Empfehlung gegeben, den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen „Wildtierhaltung im Zirkus jetzt beenden“ im Bundestag abzulehnen. Damit ist der Antrag gescheitert. Zuvor hatten am 14. Oktober verschiedene Experten die Ausschussmitglieder zur Wildtierhaltung in Zirkussen informiert. Darunter auch der Wildtierexperte von VIER PFOTEN, Thomas Pietsch. Als geladener Tierschutzsachverständiger hatte er sich für die Annahme des Antrags stark gemacht.
"Aus Tierschutzsicht ist es völlig unverständlich, dass der Antrag abgelehnt wurde. Die Expertinnen und Experten im Bundestag haben sich mehrheitlich für ein Wildtierverbot – zumindest für bestimmte Wildtierarten – ausgesprochen. Wenn die Union und SPD einem Oppositionsantrag nicht zustimmen können, dann müssen sie jetzt die Chance nutzen und selbst etwas einbringen. Die Koalition sollte nicht warten, bis Bundesministerin Klöckner einen mit der Zirkusbranche ausgehandelten Deal vorlegt und sich für die Tiere im Zirkus wieder nichts ändert", sagt Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Hintergrund:

Bündnis 90/Die Grünen hatten mit ihrem Antrag im Bundesrat in Zirkussen ein Verbot von Affen, Elefanten, Bären, Giraffen, Nashörnern, Großkatzen und Flusspferden gefordert. In der Vergangenheit hatte sich der Bundesrat bereits dreimal, zuletzt 2016, für ein bundesweites Wildtierverbot im Zirkus ausgesprochen – das wurde von der Regierung immer ignoriert.

Zuletzt hatten auf der Agrarministerkonferenz in Landau im April dieses Jahres die Agrarministerinnen und Agrarminister einstimmig ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen gefordert.

Dieser Ansicht sind auch rund zwei Drittel der Deutschen, wie eine von VIER PFOTEN in Auftrag gegebene und von Kantar TNS durchgeführte Umfrage zeigt. Tatsächlich lehnen sogar mehr als 75 Prozent der 14- bis 49-jährigen BundesbürgerInnen die Haltung von Wildtieren im Zirkus ab.
red











23.10.2019 • 10:06 Uhr

Bad Harzburg: Erst Politik-Talk mit Kühne, dann "Pflegestammtisch Harz"

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne lädt gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Bad Harzburg am Dienstag, den 29. Oktober, um 18.30 Uhr zu einem gemeinsamen Austausch zum Thema "Gesundheit - (k)ein leeres Versprechen?" ein.
Die Veranstaltung findet statt im Café Peters, Herzog-Wilhelm-Straße 106, 38667 Bad Harzburg.
Der ländliche Raum sieht sich vor besondere Herausforderungen gestellt, um die gesundheitliche Versorgung sicherzustellen. Es fehlt an Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften, Apotheken und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die demographische Entwicklung und die steigende Lebenserwartung in Deutschland werden weiter zu einer erhöhten Nachfrage an eine umfassende und gute Gesundheitsversorgung führen.
Daher wird Roy Kühne gemeinsam mit der Pflegefachkraft Frau Barbara Fennekohl, dem Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Jobst-Alexander Dreß und den Bürgerinnen und Bürgern über die gesundheitliche Versorgung in Bad Harzburg sprechen und diskutieren.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Im Anschluss an die Veranstaltung werden ehrenamtliche Mitglieder des "Pflegestammtisch-Harz" über Gesundheitsangebote in der Region informieren und für Fragen zu pflegerischer Betreuung, Hilfsmitteln oder Unterstützung bei Gesundheitsfragen zur Verfügung stehen. red











23.10.2019 • 09:59 Uhr

Torwartneuzugang Fabian Ullrich zum "Spieler des Spiel"

Bei der jüngsten Heimniederlage des Northeimer Handball Clubs am vergangenen Sonntag gegen den Bundesliganachwuchs von der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II (wir berichteten) wurde unser Torwartneuzugang Fabian Ullrich zum Spieler des Spiels gewählt. Fabian zeigte insbesondere in der ersten Halbzeit eine gute Leistung. Der Lohn eine Urkunde und ein Rucksack von unserem Premiumpartner flippo! Foto: Spieker Fotografie!










23.10.2019 • 09:12 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 44. Kalenderwoche 2019

"Alice" wieder einsatzbereit - Von Montag bis Donnerstag im Raum Kalefeld

In der Woche vom 28. bis 3. November 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 28. Oktober: Raum Hardegsen
Dienstag, 29. Oktober: Raum Nörten-Hardenberg
Mittwoch, 30. Oktober: Raum Northeim
Donnerstag, 31. Oktober: -
Freitag, 1. November: Raum Dassel
Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Kalefeld und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (45.KW) im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Fotos: Thomas Fischer













23.10.2019 • 09:06 Uhr

Wann was essen? Gemüse und Obst zum Frühstück!

Eine aktuelle Studie unter Federführung von Wissenschaftlern aus Deutschland untersuchte, ob Lebensmittel unterschiedliche Effekte auf Gesundheitswerte wie den Cholesterinspiegel oder den Langzeitblutzuckerwert haben, in Abhängigkeit davon, zu welcher Tageszeit sie gesessen werden.
Die Wissenschaftler sahen in ihren Analysen, dass es gerade beim Frühstück und dem Abendessen einen Unterschied ausmachte, welche Lebensmittel verzehrt wurden.
Gemüse am Morgen (z. B. eine Tomate oder Gurke zum Käsebrot) wirkte sich z. B. günstig auf den Wert vom („schlechten“) LDL-Cholesterin aus. Und Obst zum Abendessen hatte beispielsweise positive Effekte auf einen bestimmten Entzündungsmarker (das C-reaktive Protein).
Als keine gute Wahl fürs Frühstück erwiesen sich hingegen rotes und verarbeitetes Fleisch (in Form von z. B. Schinken oder Speck), da sie im Zusammenhang mit höheren Langzeitblutzucker- und Entzündungswerten standen. Die Langzeitblutzuckerwerte spielen besonders bei Diabetes-Patienten eine Rolle und geben Aufschluss über die Blutzuckerkontrolle der letzten Monate.
Als Fazit gilt: wer beim Frühstück oder Abendessen zu Gemüse und Obst greift, macht alles richtig. Fleisch am Morgen könnte hingegen nachteilig für die Gesundheit sein. red/Fotos: Thomas Fischer











23.10.2019 • 08:53 Uhr

Harriehausen/Bad Gandersheim: Familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim 2019 - Drei Unternehmen erhalten Auszeichnung für Familienfreundlichkeit

Im Rahmen des mit etwa 80 Teilnehmenden gut besuchten Unternehmerfrühstücks, das am Dienstag in „Traupes Tenne“ in Harriehausen stattgefunden hat, wurden zum zweiten Mal nach 2017 die Auszeichnungen des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim übergeben. Beworben hatten sich in der aktuellen Wettbewerbsrunde insgesamt elf Unternehmen, deren Bewerbungen von einer Jury bewertet wurden. Neben Auswertung der Bewerbungsunterlagen haben die Jurymitglieder dazu auch Unternehmensbesuche durchgeführt, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen.
Ausgezeichnet wurden die Firmen Tapir Wachswaren GmbH Dassel, die ZAD Service GmbH aus Northeim und die Autohaus Siebrecht Uslar GmbH.

Moderiert wurde die Preisverleihung von Max von Düring, der humorvoll und launig durch die etwa einstündige Veranstaltung führte. Zum Einstieg gab es von ihm außerdem einen Impulsvortrag zu dem Thema „Wie kann gute Führung gelingen?“. Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist es nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit, die Unternehmen im Landkreis Northeim dazu zu bewegen, ihre Familienfreundlichkeit auszubauen. „Familien sind auf eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und privater Sorge angewiesen - ob mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Frauen und Männer brauchen familiengerechte Arbeitsbedingungen, damit sie sich um Kinder und Angehörige kümmern, von ihrem Einkommen leben und berufliche Perspektiven haben können.“, so die Landrätin.

Als Laudatio auf den ersten Preisträger, die Firma Tapir Wachswaren GmbH aus Dassel, hielt Katja Taranczewski, Referatsleiterin beim Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Nach ihren Worten zeichnet sich das eher kleine Unternehmen mit elf Beschäftigten dadurch aus, dass es individuelle und flexible Arbeitszeitmodelle anbietet. Im Gespräch sei man dort außerdem stets bereit individuelle Lösungen zu finden. „In dem Betrieb wird ganz offensichtlich die Überzeugung gelebt, dass nur mit glücklichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Arbeit geleistet werden kann“, so Katja Taranczewski zur Auswahlentscheidung der achtköpfigen Jury, die im Vorfeld der Veranstaltung die Preisträger ausgewählt hatte.

Bodo Rengshausen-Fischbach nahm die Auszeichnung entgegen und machte deutlich, dass nur die gesamte Belegschaft als Team etwas bewirken könne und die familiäre Atmosphäre letztlich auch dazu führe, dass die Beschäftigten dem Unternehmen treu blieben.
Dr. Martin Rudolph von der IHK Hannover, Geschäftsstelle Göttingen, hielt die Laudatio auf die ZAD Service GmbH aus Northeim. „Familienfreundlichkeit ist in dem Betrieb keine „Floskel“, sondern gelebte Selbstverständlichkeit“, betonte Dr. Rudolph. „Geht nicht – gibt’s nicht. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter bekommt das Arbeitszeitmodell, welches in die individuelle Lebenssituation passt“, lobte Dr. Rudolph die Unternehmensphilosophie. Außerdem führten flache Hierarchien, in dem Unternehmen mit immerhin 130 Beschäftigten, zu einem guten Betriebsklima. Wozu sicherlich auch der deutliche Fokus auf die Bedürfnisse der Beschäftigten beitrage.

Irina Niesen nahm stellvertretend für Ihre Mutter die Auszeichnung entgegen. Auch sie bezeichnete das Unternehmen als „Familie“, in die sie hineingewachsen sei und mittlerweile auch Verantwortung übernehme. Immerhin sei die Idee für die Wettbewerbsteilnahme aus dem Kreise der Beschäftigten geäußert worden. „Das Ergebnis macht uns deshalb besonders stolz“, so Irina Niesen.

Die dritte Laudatio für die Autohaus Siebrecht Uslar GmbH nahm Landrätin Klinkert-Kittel vor. Es sei bemerkenswert, welche Maßnahmen in dem Familienunternehmen mit 317 Beschäftigten und mehreren Standorten etabliert worden sind, um für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine familienfreundliche Struktur zu schaffen, lobte Landrätin Klinkert-Kittel das Engagement des Unternehmens. Den Beschäftigten werden viele verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle angeboten – ob Gleitzeit, Teilzeit, und das auch für Führungskräfte, Vertrauensarbeit, flexible Pausen, Arbeitszeitkonten oder Wechsel zwischen Vollzeit- und Teilzeit aus privaten Gründen – nichts scheint unmöglich. Herausragend sei das Bestreben des Unternehmens, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu erhalten. So werde in ausgewählten Schwimmbädern der Region freier Schwimmbadeintritt ermöglicht und es bestehe die Möglichkeit, 2 kostenlose Massagen im Monat wahrzunehmen.

Rudolf Reinert, der als Verkaufsberater für Gewerbekunden bei der Fa. Siebrecht tätig ist, nahm den Preis entgegen und dankte im Namen der Familie Siebrecht für die Auszeichnung.
„Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein nachhaltiger betrieblicher Erfolgsfaktor“, betonte Astrid Klinkert-Kittel am Ende der Veranstaltung. Sie rief die Unternehmerinnen und Unternehmer dazu auf, nicht in Ihren Bemühungen nachzulassen, familienfreundliche Maßnahmen in Ihren Betrieben zu etablieren. „Denn eines ist sicher - wer in Familienfreundlichkeit investiert, wird künftig leichter Mitarbeiter finden. Wenn Unternehmen familienfreundliche Maßnahmen umsetzen, dann eröffnen sich neue Chancen und Möglichkeiten – und zwar für Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen“, so die Landrätin weiter.

Die drei für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudatoren sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine von Dipl. Keramik Designerin Janne Klett-Drechsel gestaltete und gebrannte Skulptur aus Ton sowie eine Urkunde.lpd

Zum Bild: Vertreter der für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen mit den Laudatoren (v. l. n. r.) Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Irina Niesen (ZAD Service GmbH Northeim), Rudolf Reinert (Autohaus Siebrecht Uslar GmbH), Christine Fischbach (Tapir Wachswaren GmbH Dassel), Katja Taranczewski (Referatsleiterin Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Bodo Rengshausen-Fischbach (Tapir Wachswaren GmbH Dassel) und Dr. Martin Rudolph (Leiter IHK Geschäftsstelle Göttingen).Foto: lpd










23.10.2019 • 08:46 Uhr

Ausstellung "Klein und fein"... kaum einer geht rein ..."Daheim in Bad Gandersheim"

Studenten-Vorschläge für das stadteigene Ex-Kurhotel Bartels etwas identisch mit Nutzungsvorschlägen der Bürgermeisterin

Die Attraktivität einer Ausstellung lässt sich an vielerlei Beobachtungen ausmachen. Inhalte gehören dazu. Entscheidend aber auch die Besucherfrequenz. Seit einiger Zeit bereits sind Schautafeln einer Studentengruppe im unteren Flur der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung in der "Wilhelmsburg" aufgestellt. Auf den Grafiken, Bildern und in Texten werden Ideen dargestellt, wie sich auswärtige Studenten/innen die Zukunft Bad Gandersheim, speziell die Perspektive bestimmter leerstehender/ungenutzer Immobilien in ihren Fantasien und Träumen vorstellen. Das Redaktionsnetzwerk hat bei elf Testbesuchen in dem Ausstellungsschlauch besonders auf anwesende Besucherinnen und Besucher geachtet. Wir wollten wissen: wie wird die Ausstellung angenommen? Nun, das Testergebnis ist ernüchternd. Bei keiner unserer Stippvisiten (vormittags wie nachmittags) trafen wir keinen einigen Menschen. Allein das Türengeklapper von eilig über den Flur huschenden Verwaltungsangestellten störte die gespenstische Ruhe rund um die Ausstellungstafeln.

Dabei bietet die Ausstellung bei aller studentischen Forschheit in den zum Teil provokanten Vorschlägen bemerkenswerte Diskussionsansätze. Vor allem im Blick auf die Debatte über die in Bad Gandersheim für 2022 geplante Landesgartenschau. Die Tafel mit dem Thema "Ex-Kurhotel Bartels" beispielsweise. Hier verblüffen die Ideen der Studenten/innen in atemberaubender Weise mit Ansätzen, wie sich Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) die Zukunft der zwischenzeitlich von der Stadt gekauften Immobilie vorstellen könnte. Bekanntlich äußerte sich Schwarz dazu detailliert in der jüngsten öffentlichen Ratssitzung.

In der Sitzung war sie von einer Mehrheit von CDU und SPD per Ratsbeschluss gegen ihren Widerstand, und gegen ih reigenes Votum definitiv in die Pflicht genommen worden, bis zum 20. Oktober 2019 Vorschläge für ein belastbares Nutzungskonzept für das leerstehende Kurhotel Bartels vorzulegen. Es scheint so, dass die Studenten der Bürgermeisterin eine Art Steilvorlage geliefert haben.

Insofern hätte es der Ausstellung und Interessierten Bürgern/innen gut getan, wenn sie bisher intensiver besucht worden wäre. Noch besteht dazu während der Öffnungszeiten der Gandersheimer Stadtverwaltung die Möglichkeit. Man sollte sie nutzen. red/Fotos: Thomas Fischer










23.10.2019 • 08:04 Uhr

Die nächste Naturscoutführung im Leinepolder zu den Zugvögeln

Während des Vogelzuges sind insbesondere im Leinepolder wieder viele gefiederte Gäste zu beobachten. Die Naturscouts veranstalten am kommenden Sonntag, 27.Oktober 2019, eine öffentliche Führung. Dabei erläutern die ausgebildeten Naturführer warum die Vögel in dieser Jahreszeit körperliche Strapazen auf sich nehmen und viele hunderte oder tausende Kilometer Wegstrecke bewältigen.
Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr am Beobachtungsturm der Geschiebesperre bei der Northeimer Ortschaft Hollenstedt.
Die Führung ist grundsätzlich für Personen jeden Alters geeignet. Vorhandene Ferngläser sollten mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Details sind auf der Homepage www.naturscouts-leinetal.de zu lesen. Das alles geht aus einer Mitteilung von Thomas Spieker von den Naturschutz Leinetal e.V. hervor red/fis

Das Bild zeigt einen Kiebitz im Leinepolder. Foto: Hans Schwarting











23.10.2019 • 00:44 Uhr

Vermissten 90-Jährigen tot im Wald bei Bad Salzdetfurth gefunden

Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung nach 90-Jährigem Egon B.- Ermittler schließen Fremdverschulden aus

Am späten Abend des 27.09.2019 wurde der aus Mardorf am Steinhuder Meer stammende 90-jährige Egon B. bei der Polizei in Bad Salzdetfurth als vermisst gemeldet. Alle daraufhin durchgeführten polizeilichen Suchmaßnahmen verliefen erfolglos, worauf ab dem 28.09.2019 öffentlich nach dem Vermissten gefahndet wurde.
Weitere, umfangreiche Suchmaßnahmen, bei denen auch ein Personenspürhund zum Einsatz kam, führten nicht zum Auffinden des 90-jährigen.
Am 15.Oktober 2019 fand ein Spaziergänger in einem Waldstück bei Bad Salzdetfurth, abseits von frequentierten Wegen, den Leichnam einer männlichen Person. Eine eindeutige Identifizierung der aufgefundenen Person war zunächst nicht möglich. Erst eine rechtsmedizinische Untersuchung, deren Ergebnis der Polizei seit heute vorliegt, erbrachte die traurige Erkenntnis, dass es sich bei dem Verstorbenen um den vermissten 90-jährigen handelte. Ein Fremdverschulden wird durch die Ermittler bei der Polizei in Hildesheim ausgeschlossen. jpm











22.10.2019 • 20:03 Uhr

Knöllchen vorm Polizeirevier: Auch "Große" werden zur Kasse gebeten...

Heute hat es einen "Großen" erwischt. Ausgerechnet direkt vor dem Polizeirevier der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim tappte ein unachtsamer Fahrer eines Baustellenlasters in die Knöllchen-Falle. Da nutzte ihm auch seine gelbe Alarmleuchte nichts. Parkregeln gelten auch für Bau-Einsatzfahrzeuge - wenn sie denn keine Sondererlaubnis haben.Weder die noch einen bezahlten Parkschein hatte der Brummifahrer. So zückte die Ordnungshüterin ihr lektronisches Knöllchengerät. Kurz das Kennzeichen eingetastet. Sekunden später wurde der Beleg ausgedruckt und von der Dame hinter die Windschutzscheibe geklemmt.

Übrigens: Derweil scherten sich die "Kleinen" - alles PKW-Fahrer - in der Moritzstraße um die geltenden Parkregeln. Vor der Volksbank beispielsweise. Die Erkenntnis des Tages: Es trifft eben nicht immer die "Kleinen". Heutebekam mal ein "Großen" sein Knötchen verpasst.
red/Foto: Marc Reiser










22.10.2019 • 16:36 Uhr

Bundesverbände der Wirtschaft schäumen vor Wut: Scharfe Kritik an zu kurzen Fristen für Einwendungen

Offener Brief an Bundesregierung und alle Ministerien

14 Bundesverbände und Organisationen aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Gewerkschaften haben sich heute mit einem offenen Brief an das Bundeskanzleramt gewendet. In dem offenen Brief kritisieren die Organisationen die extrem kurzen Fristen, die die Bundesregierung immer häufiger für Stellungnahmen zu Gesetzgebungsvorhaben setzt. Da zu gehört auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

In dem "Offener Brief an das Bundeskanzleramt und die Bundesministerien" heißt im Original:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
zum wiederholten Mal hat die Bundesregierung am zurückliegenden Wochenende eine Verbändeanhörung zu einem Gesetzgebungsverfahren gestartet. Wie bei mehreren vorherigen Gesetzgebungsverfahren ist die zur Abgabe der Stellungnahmen gesetzte Frist sehr kurz, in diesem Fall Montag, 18 Uhr.

Die unterzeichnenden Organisationen dieses Offenen Briefes teilen die Einschätzung der Bundesregierung, dass bei klimapolitischen Gesetzgebungsvorhaben dringender Handlungsbedarf besteht. Die erforderliche Verfahrensbeschleunigung darf jedoch nicht zu Lasten der anzuhörenden Verbände gehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Bundesregierung selbst - wie bei der Umsetzung der Beschlüsse der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung - viele Monate benötigt, um erste Entwürfe vorzulegen. Aus unserer Sicht sind Länder- und Verbändeanhörungen ein fester Bestandteil des demokratischen Prozesses im politischen System der Bundesrepublik Deutschland Stakeholder frühzeitig und angemessen zu beteiligen, kennzeichnet den konstruktiven Willensbildungsprozess in Deutsch land.

Zugleich darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Anhörung nur pro forma durchgeführt wird. So wird seitens der Ministerien für die per e-mail durchgeführte Anhörung zumeist eine allgemeine Empfangsadresse (info@, empfang@) bei Gewerkschaften, NGO ́s und Wirtschaftsverbänden genutzt. Damit ist eine Kenntnisnahme seitens der Empfänger mit Dienstbeginn Montagmorgen anzunehmen. Damit verbleiben zur Erarbeitung einer Stellungnahme weniger als 12 Stunden. Es ist unverständlich, dass die Verbände zumindest nicht vorgewarnt werden, dass eine Anhörung eingeleitet werden könnte, um entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Zusätzlich fragen wir uns, ob eine sachgerechte Aus- und Bewertung der eingegangenen Stellungnahmen durch das federführende Haus und die weiteren betroffenen Ressorts der Bundesregierung anschließend überhaupt leistbar ist.
Wir fordern die Bundesregierung daher dringend auf, für zukünftige Anhörungen zu ausreichenden Fristen zurückzukehren und zugleich alles zu tun, den Verbänden eine fristgerechte umfassende und sachgerechte Stellungnahme zu ermöglichen. Ansonsten ist eine den demokratischen Verfahren der Bundesrepublik Deutschland angemessene Durchführung von Gesetzgebungsverfahren nicht mehr gewährleistet." red











22.10.2019 • 16:02 Uhr

Polizei informiert: Einbruchschutz richtig gemacht! Beratungstermine Dransfeld, Göttingen-Weende und Osterode

Wie den richtigen Schutz vor Einbrechern vornehmen? Darüber informiert auch die Polizei im Direktionsbereich Göttingen. Drei Beratungsveranstaltungen sind im Angebot. Wir dokumentieren hier die Fakten und Inhalte. Die Termine nutzen ist von Nutzer!

Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 24.Oktober ab 18.30 Uhr in der Stadthalle in Dransfeld statt.
Weiter geht es dann am Sonntag, 27.Oktober 2019. An diesem Tag finden sogar zwei Veranstaltungen der Polizeiinspektion unter dem Motto "Eine Stunde mehr Zeit für Sicherheit" statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr in der Otto-Hahn-Straße in Göttingen-Weende und in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in der Straße Abgunst 5 in Osterode auf den dortigen Polizeidienststellen vorbei zu schauen.

Bei allen drei Einbruchschutzveranstaltungen werden zeitgemäße Exponate für wirksamen Einbruchschutz vorgestellt. Neben Experten der Polizei werden Ihnen sogenannte Errichter-Unternehmen, welche vom Landeskriminalamt geprüft und zertifiziert sind, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es besteht somit die Möglichkeit zur umfassenden Information über das Phänomen des Einbruchs an sich und wie Sie sich bestmöglich davor schützen können.
Der Eintritt ist kostenlos! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! "Kommen Sie vorbei - wir freuen uns auf Sie!", so die nette Einladung eines Sprechers der Göttinger Polizei. red/fis/Foto: Polizei










22.10.2019 • 15:54 Uhr

Bei der Sehusa-Therme: Frau öffnet Autotür und fällt aus dem Wagen: Kein Wunder bei 3,69 Promille Alkohol im Blut

Aufmerksame Passanten konnten am gestrigen Montag, gegen 13:30 Uhr, im Bereich der SEHUASA-Therme in Seesen eine Fahrzeugführerin dabei beobachten, wie diese nach dem Öffnen der Fahrzeugtür aus dem Pkw fiel. Die Leute verständigten daraufhin sofort den Notruf. Vor Ort konnten die eingesetzten Polizeikräfte aus Seesen schließlich feststellen, dass die Fahrzeugführerin stark alkoholisiert war und wohl deswegen die Kontrolle über ihr Gleichgewicht verloren hatte. Eine Atemalkoholkontrolle (AAK) bestätigte das. Denn sie ergab ein bemerkenswertes Ergebnis von 3,69 Promille AAK. Demzufolge wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet und der Führerschein sofort sichergestellt. red/ots










22.10.2019 • 15:44 Uhr

Schrott-Leuchten im Kurviertel: Wird die Stadt und ihre Bürgermeisterin nicht ernst genommen?

Stadtsprecher Kielhorn: " Wir sind nicht zuständig! Mehrfach auf Misstand hingewiesen!" - "Primitiver geht's nimmer!"

Die peinlichen Schrott-Leuchten im Kurviertel an einem Spazierweg zwischen einem Klinikgebäude und der Gande fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Bad Gandersheim. "Die stehen auf dem Gelände eines privaten Klinikbetreibers", erklärte Stadtsprecher Manfred Kliehorn auf das miese Stadtbild mit den kaputten vier Leuchten und einem offen liegenden Schalkasten angesprochen (wir berichteten). Vielsagend dann eine ergänzende Bemerkung zu der Aufhellung, dass dieses optische und funktionale Ärgernis schon länger existiert: "Ja, wir wir wissen das auch. Wir haben schon mehrmals den Klinikbetreiber auf die Situation hingewiesen. Auch schriftlich." Angesichts der neuerlichen Beschwerden über die krasse Negativoptik in diesem Sektor des Kurviertel kündigte Kielhorn eine erneute Intervention an. "Die Bürgermeisterin wird mit dem zuständigen Manager der Kliniken über die kaputten Leuchten noch einmal eine Telefon führen".

Die ganze Peinlichkeit dieser unansehnlichen dokumentiert die gekappte Leuchte neben einer Sitzbank. Es wurde einfach eine blaue Plastiktüte über den Laternenstutzen gestülpt und mit blauen Plastikklebeband umwickelt. "Primitiver geht's nimmer!", kommentierte es Reha-Gast Siglinde Bowenschulte. Und angesichts der wiederholten Bitten, Ermahnungen und Erinnerungen der Stadt an den zuständigen Klinikbetreiber, die Unansehnlichkeiten abzustellen, stellen sich Gandersheimer Bürger die bange Frage: "Wird die Stadt und ihre Bürgermeisterin hier eigentlich noch ernst genommen?"
red/Fotos: Marc Reiser/Manfred Kielhorn












22.10.2019 • 15:22 Uhr

Minister Lies: "Wir lassen die Bauern nicht alleine“ - Und warum demonstrieren sie mit Kreuzen und Treckern?

Umweltminister heute an der Spitze der Protestbewegung fordert: "Leistungen für Umwelt und Natur müssen bezahlt werden“

„Wir wollen die Bauern nicht alleine lassen. Wir wollen gemeinsam mit der Landwirtschaft die Probleme angehen“, erklärte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am Dienstag auf der Abschlusskundgebung eines Bauern-Protesttags in der Landeshauptstadt Hannover. Die Demonstranten prangerten viel zu hohe Anforderungen an die Landwirtschaft bei Gewässer-, Natur- und Insektenschutz an. Der Minister forderte einen „Gesellschaftsvertrag in Deutschland, der die Landwirtschaft in Deutschland absichert und zugleich die notwendigen Veränderungen ausgleicht. Wenn die Gesellschaft eine öffentliche Dienstleistung von der Landwirtschaft erwartet, beispielsweise die Ausweitung von Blühstreifen oder eine andere Art der Bewirtschaftung von Äckern und Flächen mit weniger Pflanzenschutzmitteln und weniger Dünger, dann müssen wir dafür auch bezahlen“. Aber genauso richtig sei auch: „Wir werden in der Landwirtschaft nicht ohne Veränderungen hinkommen. Sich hier hinzustellen und zu sagen, nichts ändert sich, wäre falsch und auch gelogen“, betonte Lies. Gerade der Bund müsse es aber im Gegenzug schaffen, „dass die Veränderungen und die Auswirkungen, die auf uns zukommen, so zeitig finanziell ausgeglichen werden, dass Bauern vernünftig wirtschaften können“. Zur Zeit sind z.B. für das Insektenschutzprogramm auf der Bundesebene nur 50 Mio. Euro veranschlagt, was aber aus Sicht des Umweltministers überhaupt nicht reichen wird. Lies: „Dann kommen wir dahin, was meiner Vorstellung von Landwirtschaft entspricht: Die sichere Ernährung der Bevölkerung in hoher Qualität, eine vernünftige Bezahlung für die Produkte und ein ebenso vernünftiger finanzieller Ausgleich für die Aufgaben, die Landwirte für Umwelt und Naturschutz für uns alle wahrnehmen“. Dafür müssten Bauern bezahlt werden, „nicht subventioniert, sondern ordentlich bezahlt für eine Dienstleistung an unserer Gesellschaft.“
Der Umweltminister versicherte: „Ich nehme die Bauernproteste sehr ernst. Deshalb bin ich hier. Mein Angebot lautet: Ich lade sie alle zum Dialog ein. Wir setzen uns an einen Tisch. Niedersachsen ist Agrarland Nummer 1 in Deutschland. Und die Politik steht nicht gegen die Landwirte, sondern an der Seite der Bauern, um gemeinsame Lösungen für Grundwasserschutz und Arten- und Naturschutz zu finden. Ich betone nochmals: Um gemeinsame Lösungen zu finden!“ red/fis/Foto: Thomas Fischer











22.10.2019 • 15:17 Uhr

Persönliche Beratung am Telefon: "Tag des Einbruchschutzes" bei der Polizei

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände stellt für die Opfer eine hohe Belastung dar. Die Investition in technische Sicherungen kann sich daher lohnen. Viele Einbrüche enden dann bereits beim Versuch. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher Gelegenheiten, in denen offenbar niemand zu Hause ist. Gestohlen werden neben materiellen Werten auch Erinnerungsstücke und das persönliche Sicherheitsgefühl.

Um die Gefahr eines Einbruchs zu reduzieren, rät die Polizei Höxter zu technischen Sicherungen und bietet kostenlose und neutrale Beratungen an. Am 27. Oktober 2019 ist der bundesweite "Tag des Einbruchschutzes", an dem sich auch die Polizei Höxter beteiligt und auf empfehlenswerte Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam macht. Kriminalhauptkommissar Gilbert Schulte steht an diesem Sonntag für telefonische Rückfragen rund um den Einbruchschutz zur Verfügung. Interessierte Bürger erreichen den Sicherheitsberater von 9 Uhr bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 05271/962-1351.

Neben der Beratung am Telefon sind auch Terminvereinbarungen für persönliche Gespräche möglich. Vor Ort kann individuell entsprechend der Gegebenheiten überprüft werden, welche technischen Sicherungsmöglichkeiten bestehen. Auch über den 27. Oktober hinaus bietet Gilbert Schulte zur Vorbeugung von Wohnungseinbrüchen gerne wieder telefonische und persönliche Beratungen an.

Gilbert Schulte empfiehlt dann zuverlässige Handwerksbetriebe der Region, die sich in dem Netzwerk "Zuhause Sicher" zusammengeschlossen haben. Neben dem Austausch von Fenstern und Türen und weiteren zahlreichen Maßnahmen, sind gelegentlich auch preisgünstige Alternativen möglich. So genügt vielleicht schon ein einfacher Querbalken hinter der Kellertür, dass einem Einbrecher der Zutritt möglichst lange verwehrt bleibt. ots











22.10.2019 • 15:12 Uhr

"Hallo und guten Tag! Hier spricht Ihre Polizei! - Erneut serienweise Senioren von Betrügern verarscht!

Northeimer Polizei rät zur Wachsamkeit und misstrauen

Am gestrigen Vormittag registrierte die Bad Lauterberger Polizei sechs Anrufe "falscher Polizeibeamter" . Anschließend wechselten die Täter offensichtlich die Vorwahlnummern, denn es gingen Anrufe mit derselben Masche im Bereich der Stadt Northeim ein.

Im Laufe des Nachmittags meldeten sich bislang 26 überwiegend ältere Bürgerinnen und Bürger auf der Northeimer Polizeidienststelle. Allen Anrufern ist kein finanzieller Schaden entstanden. Während der Telefonate erkannten sie jeweils den Betrug und beendeten das Gespräch.

Die Täter versuchen in den betrügerischen Telefongesprächen mit dem Begriff Polizei eine Vertrauensbasis zu schaffen, um an individuelle Informationen über Vermögenswerte der Angerufenen zu gelangen.

Die Northeimer Polizei rät:

Die Polizei ruft niemals unter der Telefonnummer 110 an!

Bei Gesprächen dieser Art "misstrauisch" sein. Im Zweifel die Polizei unter der Telefonnummer "110" selbst anrufen und den Vorfall mitteilen (keine Wahlwiederholung verwenden und bitte Telefon für einige Sekunden aufgelegt lassen, damit die vorherige Verbindung korrekt getrennt wird)!

Die Polizei fordert niemals Geldbeträge bzw. Wertgegenstände am Telefon ein!

Informationen über finanzielle Verhältnisse niemals am Telefon mitteilen!

Nicht am Telefon unter Druck setzen lassen - Gespräch sofort beenden!

Fremden Personen niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände übergeben oder diese an einem vorgegebenen Ort deponieren!

Über Telefonprovider persönliche Datensätze aus dem Telefonbuch (Online und Druck) löschen lassen - Täter suchen hier gezielt nach Namen vermeintlich älterer Menschen! fal











22.10.2019 • 15:05 Uhr

Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

Niedersachsen startet Modellprojekte zur Umsetzung der "Istanbul Konvention"

Als erstes Flächenland führt Niedersachsen Modellprojekte zur Umsetzung der so genannten Istanbul Konvention (IK) durch und verstärkt damit sein Engagement zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. „Die Istanbul Konvention gibt uns die Chance, gemeinsam vorzugehen, um Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen in allen gesellschaftlichen Bereichen abzuschaffen", erklärt Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Carola Reimann(Foto): „Gewalt gegen Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung.“

Das in Istanbul beschlossene Übereinkommen des Europarats „zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ (Istanbul Konvention) erkennt dies an und verankert wichtige Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt.

Die Unterzeichnerstaaten werden zu zahlreichen Maßnahmen verpflichtet, die eine umfassende Prävention, den Schutz der Opfer und die Verurteilung von Tätern beinhalten.

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich verpflichtet, diese Forderungen umzusetzen. Jedes Bundesland ist aufgefordert, wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Niedersachsen verfügt für den Bereich der Frauenunterstützungseinrichtungen bereits jetzt über ein flächendeckendes, gut funktionierendes Netz an Beratungsstellen, Krisen- und Schutzeinrichtungen für Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden. Derzeit stehen 42 Frauenhäuser, 44 Gewaltberatungsstellen und 29 Beratungs- und Interventionsstellen als Anlaufstellen bei Gewalterfahrung zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch flankierende Maßnahmen wie zum Beispiel das Netzwerk ProBeweis und elf Beratungsstellen für Täterarbeit.

Zur Umsetzung der Istanbul Konvention in Niedersachsen initiiert das Niedersächsische Sozialministerium zusätzlich weitere Projekte (siehe unten).

„Die Evaluation des ‚Aktionsplanes III zur Bekämpfung häuslicher Gewalt in Paarbeziehungen‘ von 2012 gegen häusliche Gewalt und die im Frühjahr 2020 daraus folgenden Empfehlungen sind ein wesentlicher Schritt zur Umsetzung der Istanbul Konvention in Niedersachsen“, betont Dr. Carola Reimann: „Die Umsetzung der Istanbul Konvention bietet die große Chance, aktiv einen öffentlichen Diskurs über bestehende Machtverhältnisse und veraltete Rollenbilder zu führen, gesellschaftlichen Wandel anzustoßen und geschlechtsspezifischer Gewalt den Nährboden zu entziehen.“

Die Projekte zur Umsetzung der Istanbul Konvention in Niedersachsen:

Die drei niedersächsischen Mädchenhäuser in Hannover, Oldenburg und Osnabrück bieten im Rahmen des Projektes „Mädchen erstarken lassen“ jeweils ein spezielles Angebot für Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung an. An den drei Standorten werden Mädchen im Umgang mit den sozialen Netzwerken gestärkt (digitale Selbstbehauptung), Spracherwerb und Alltagskompetenzen vermittelt (SPEAK UP!) und spezielle Hilfe in Form von Schul AGs für traumatisierte Mädchen zwischen acht und elf Jahren angeboten (Trauma-sensible Mädchenpädagogik für Mädchen und junge Frauen).
Ein Fokus der Istanbul-Konvention (Artikel 16) liegt auf der Stärkung der Täterarbeit auch im Bereich der häuslichen Gewalt. Das Männerbüro Hannover e.V. wird in einem dreijährigen Projekt die in Niedersachsen bestehende Täterarbeit analysieren, durch nachhaltige Vernetzung der Täterarbeitseinrichtungen einheitliche Strukturen aufbauen, stärken und verbessern.

Eine Koordinierungsstelle Frauen- und Mädchenberatung zur sexualisierten Gewalt für Niedersachsen mit Sitz in Hannover nimmt jetzt die Arbeit auf. Im Rahmen des ebenfalls dreijährigen Projektes sollen die Vernetzung und der Wissenstransfer zwischen bestehenden Beratungsstellen, Landesverbänden und der Fachpolitik erreicht werden. red/fis











22.10.2019 • 11:50 Uhr

Hochwertiger Pkw in Langelsheim entwendet - 30.000 Euro Schaden

In der Zeit von Montag 21.Oktober 2019, 19.30 Uhr, bis Dienstag, 22.Oktober 2019, 07.30 Uhr, wurde ein Pkw Mercedes-Benz, Typ GLC 220, 4 Matic, Farbe schwarz, in Langelsheim entwendet. Der Pkw stand verschlossen geparkt auf einem frei zugänglichen Grundstück im Steinweg. Er war mit den amtl. Kennzeichen F -RL 4500 versehen. Die Schadenshöhe beträgt mindestens 30 0000 Euro. Die Polizei Langelsheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 05326-97870 um Hinweise.










22.10.2019 • 11:43 Uhr

Gilt Flucht vor der Polizei als „verbotenes Autorennen“?

Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze

Wer bei einer Verkehrskontrolle Gas gibt und versucht, vor der Polizei zu fliehen, - was in Südniedersachsen schon vorgekommen ist - kann sich nach der Vorschrift über „verbotene Kraftfahrzeugrennen“ strafbar machen. So hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Oberlandesgericht Stuttgart entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Die Polizei hatte um vier Uhr früh versucht, einen Autofahrer für eine Verkehrskontrolle anzuhalten. Dieser hatte jedoch sein Fahrzeug nicht gestoppt, sondern beschleunigt. Er überfuhr eine rote Ampel, fuhr mit 145 km/h durch eine Ortschaft, wurde dort von einer stationären Anlage geblitzt und fuhr dann auf einer Bundesstraße mit bis zu 180 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Dabei schnitt er auch die Kurven. Die Polizei gab schließlich aus Sicherheitsgründen die Verfolgung mit Blaulicht und Sirene auf – und sammelte den Fahrer später zu Hause in Ruhe ein. Das Amtsgericht Münsingen verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 2.800 Euro wegen „verbotenen Kraftfahrzeugrennens“. Er verlor seine Fahrerlaubnis und bekam eine Sperrfrist für die Neuerteilung. Gegen diese Entscheidung legte er Rechtsmittel ein, da er der Meinung war, nicht an einem illegalen Autorennen teilgenommen zu haben.

Das Urteil

Das Oberlandesgericht Stuttgart bestätigte das Urteil des Amtsgerichts. „Der neue Straftatbestand des verbotenen Kraftfahrzeugrennens enthält nämlich eine Variante, nach der sich auch ein einzelner Fahrer strafbar machen kann. Und zwar wenn er grob verkehrswidrig und rücksichtslos fährt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen“, erklärt Michaela Rassat. Dem Gericht zufolge kommt es nicht darauf an, warum er rast, also um beispielsweise ein illegales Rennen mit anderen Teilnehmern zu gewinnen oder um vor der Polizei zu flüchten. Zudem sei mit „höchstmöglicher Geschwindigkeit“ nicht die technisch höchstmögliche Geschwindigkeit des Fahrzeugs gemeint, sondern das, was in Anbetracht der Straßenverhältnisse und des Könnens des Fahrers im Einzelfall möglich sei. Das Gericht begründete seine Entscheidung auch damit, dass eine Verfolgungsjagd mit der Polizei die gleichen Unfallrisiken für andere Verkehrsteilnehmer mit sich bringt wie ein illegales Autorennen in der Stadt.

Was bedeutet das für Autofahrer?

Wer vor der Polizei flüchtet, verschlimmert in aller Regel seine Situation. Der neue Straftatbestand des verbotenen Kraftfahrzeugrennens kann bei rücksichtslosem Schnellfahren mit stark überhöhter Geschwindigkeit durchaus auch Anwendung finden, ohne dass tatsächlich ein Rennen stattgefunden hat. Hier droht nicht nur eine Geldstrafe, sondern im schlimmsten Fall ein Freiheitsentzug von bis zu zwei Jahren. „Auto-, aber auch Motorradfahrer sollten daher in jedem Fall die Haltezeichen von Polizisten beachten – und natürlich auch die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit“, so die ERGO Rechtsexpertin.
Oberlandesgericht Stuttgart, Beschluss vom 4. Juli 2019, Az. 4 Rv 28 Ss 103/19
red/fis/Quelle/Foto: ERGO Group












22.10.2019 • 11:37 Uhr

Erst zu Kühne, dann ab in die Disco! Jugendliche am Samstag, 18 Uhr, zum lockeren Gespräch eingeladen

Am 26. Oktober empfängt Roy Kühne MdB interessierte junge Menschen zum Austausch in Braunlage

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne lädt am Samstag, 26. Oktober, um 18 Uhr politikinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene zu einem Austausch in das Jasper, Heinrich-Jasper-Platz 4A, 38700 in Braunlage ein.
Kühne: "Ich begrüße es sehr, wenn sich junge Menschen mit Politik beschäftigen und sich eine Meinung bilden. Gerne möchte ich Ihnen dafür ein Forum bieten, um sich mit mir zu aktuellen Themen, aber auch über Fragen, die sie vor Ort bewegen, auszutauschen. Ich freue mich auch darauf, von ihnen zu erfahren, welche Erwartungen sie an ihren Bundestagsabgeordneten haben." Auch eine spontane Teilnahme ist möglich. Eine vorherige Anmeldung unter roy.kuehne@bundestag.de ist aus organisatorischen Gründen jedoch erwünscht.
red











22.10.2019 • 11:26 Uhr

Erschershausen: Aggressiver Fahrer drängt Trecker von der Straße: Anhänger kippt in Straßengraben

Unfallflucht eines dunklen BMW- oder Audi-Fahrers - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am gestrigen Montag, gegen 12.10 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Fahrer aus Einbeck mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine und Anhänger die L 548 aus Richtung Relliehausen kommend in Richtung Uslar, als ihm in Höhe des "Neuen Teiches" auf seiner Fahrbahnseite ein dunkler BMW oder Audi entgegenkam. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste er sein Fahrzeug ab und wich nach rechts aus. Dabei geriet die Zugmaschine auf den unbefestigten Seitenstreifen und der Anhänger kippte im Straßengraben um. Der verantwortliche Fahrzeugführer des PKW entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle in Richtung Dassel. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 EUR. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon 05571/926000. js










22.10.2019 • 11:20 Uhr

Top-Thema auf neuer Plattform: Mobilitätstalk im Kulturbahnhof Uslar - Landkreis Northeim lädt zu Mobility Café ein

Am Mittwoch, 30. Oktober 2019, veranstaltet der Landkreis Northeim im Rahmen seines von der EU geförderten Mobilitätsprojekts „Match-Up“ ab 12.30 Uhr ein Mobility Café. Die Veranstaltung soll Bürgerinnen und Bürgern und Experten die Möglichkeit geben, sich in der außergewöhnlichen Kulisse des Kulturbahnhofs Uslar zum Thema multimodale Mobilität austauschen zu können.

Diese besondere Art der Veranstaltung ermöglicht es Experten, Praktikern und Forschern, zu aktuellen Mobilitätsthemen zu informieren und sich in die anschließende Diskussion aktiv einzubringen. Anschließend erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in lockerer Runde auszutauschen und mit verschiedenen Akteuren ins Gespräch zu kommen.
Eine Frage, die im Mittelpunkt der Veranstaltung steht: Was können wir tun, um den ÖPNV attraktiver zu machen und mehr Menschen in der Region zu einem Umstieg vom Auto auf umweltfreundlichere Alternativen zu bewegen? Eine angenehme und verkehrsfreundliche Alternative wäre zum Beispiel das Lastenfahrrad. Wir bieten den Teilnehmern die Gelegenheit, diese Lastenfahrräder während der Veranstaltung zu testen.

Ziel des Projektes „Match-Up“ ist es, Verkehrspunkte so umzugestalten, dass Verkehrsteilnehmern für ihre Mobilitätsbedürfnisse mehrere umweltfreundliche Alternativen zur Verfügung stehen, das heißt, dass die Nutzer zwischen verschiedenen Fortbewegungsmitteln wählen bzw. umsteigen können: zu Fuß, mit dem Rad, auf Schienen (SPNV), mit umweltfreundlichen Fahrzeugen oder dem ÖPNV (Straße).

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich. Interessierte Personen können sich bis zum 25. Oktober 2019 beim Landkreis Northeim, Fachbereich Mobilität und Wirtschaftsförderung, per Telefon 05551-708-569 oder per E-Mail ydivivi@landkreis-northeim.de anmelden.
Infos zum Projekt finden Sie hier: www.landkreis-northeim.de/matchup
lpd











22.10.2019 • 11:18 Uhr

Zwei Minuten nach Mitternacht: Polizei beendet kriminelle Spritztour und beschlagnahmt zwei Motorräder

Amtliches Siegel von geklauten Kennzeichen aufgeklebt - Keine Führerscheine, keine Versicherung

Standort: Stadt Einbeck, Maschenstraße, Tatzeitpunkt: Sonntag, 20. Oktober 2019, 00:02 Uhr. Sonntagnacht fielen einer Polizeistreife in der Maschenstraße zwei Motorräder auf, die sehr laut und schnell unterwegs waren. Als die beiden Motorradfahrer die Polizeistreife erblickten, versuchten beide ihre Motorräder zu wenden und zu flüchten. Den beiden vor Ort anwesenden Polizeibeamten gelang es jedoch beide Motorradfahrer festzuhalten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich dann heraus, dass beide Motorradfahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und die Motorräder nicht versichert sind . Desweiteren befanden sich an den Motorrädern Kennzeichen, die so nicht ausgegeben wurden. Weitere Ermittlungen erbrachten dann, dass auf den Kennzeichen amtliche Siegel angebracht wurden, die von einem Kennzeichen stammen, welches am Wochenende in der Ortschaft Eimen entwendet wurde. Da einer der Täter gerade erst wegen ähnlicher Delikte zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwalt Göttingen beide Motorräder beschlagnahmt.vo










22.10.2019 • 11:13 Uhr

Prügelszene auf dem Wilhelmsplatz: Mit Fausthieben und Glasscherbe Gesicht verletzt

Die Göttinger Polizei berichtet soeben in einer offiziellen Verlautbarung:
Bei einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Wilhelmsplatz ist bereits am vorletzten Samstagabend (12.10.19) ein Mann vermutlich mit einer Glasscheibe im Gesicht verletzt worden. Der 27-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt.

Der genaue Tathergang und auch der Auslöser des Konfliktes, der nach ersten Informationen zunächst als verbaler Streit begonnen haben soll, sind zurzeit noch unbekannt und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Eine erste Informationsgewinnung ergab, dass es nach einem zunächst verbalen Streit zu gegenseitigen Faustschlägen kam. Während der Auseinandersetzung soll der andere bislang unbekannte Kontrahent den 27-Jährigen unter Verwendung einer Glasscherbe im Gesicht verletzt haben.

Der gesuchte unbekannte Täter, der zugleich auch Opfer ist, wird wie folgt beschrieben: männlich, dunkelhäutig, bekleidet mit einem weißen Pullover und einem weißen Cap.nf/mb










22.10.2019 • 11:03 Uhr

Nitratproblematik durch Jauche: 850.000 Euro pro Tag Strafzahlungen werden fällig,…

wenn Deutschland die EU-Nitratrichtlinie nicht endlich konsequent umsetzt.

Geht Deutschland nicht entschieden gegen die Nitratbelastung des Grundwassers vor, kann das für die Steuerzahler teuer werden: Strafzahlungen von 850.000 Euro täglich und damit mehr als 310 Millionen Euro im Jahr drohen, wenn Deutschland nicht endlich die EU-Nitratrichtlinie in nationales Recht umsetzt. Verbraucher könnten dann doppelt belastet werden. Steigt die Nitratbelastung weiter an, wird sich das auch in den Trinkwasserpreisen niederschlagen. Denn die Verschmutzung des Grundwassers durch Gülle (auch Jauche) aus der Landwirtschaft macht die Trinkwasseraufbereitung aufwendiger und teurer. Um bis zu 62 Prozent könnten die Preise nach Berechnungen des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. in einigen Regionen steigen.

Der BDEW fordert deshalb eine flächenbezogene Reduzierung von Gülle um 20 Prozent für düngeintensive Anbaukulturen wie Weizen, Zuckerrüben und Kartoffeln sowie um 30 Prozent für Mais. Dabei sollte es nicht möglich sein, Zielübererfüllungen in einem Bereich mit Zielverfehlungen in einem anderen Bereich zu verrechnen, wie im aktuellen Vorschlag der Bundesregierung vorgesehen. „Eine solche Durchschnittsbetrachtung löst die Probleme der vielerorts zu hohen Nitratbelastungen nicht. Der aktuelle Vorschlag der Bundesregierung bedeutet, dass das Düngen von düngeintensiven Sonderkulturen und Mais mit Flächen, die weniger gedüngt werden, schöngerechnet wird.“, sagt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. Um die Nachvollziehbarkeit der Düngereduzierung zu gewährleisten, brauche es zudem eine Nachweispflicht für die Landwirtschaft und eine Umkehr der Beweislast, so dass nicht die Behörden die Einhaltung der neuen Regelungen nachweisen müssen.

Maximal 50 Milligramm Nitrat darf ein Liter Grundwasser enthalten. Das schreibt die Nitrat-Richtlinie der EU aus dem Jahr 1991 vor. Doch Deutschland hat die Richtlinie bis heute nicht umgesetzt. Noch immer wird der Grenzwert vielerorts überschritten. Laut einer Bewertung des Grundwasserzustands nach EU-Wasserrahmenrichtlinie sind 27,1 Prozent der 1200 deutschen Grundwasserkörper wegen der Überschreitung des Schwellenwertes von 50 mg Nitrat je Liter in einem schlechten chemischen Zustand. Deutschland wurde deshalb 2018 vom Europäischen Gerichtshof verurteilt, eine wesentliche Verringerung der Düngeeinträge vorzunehmen. Bei einer erneuten Verurteilung drohen Strafzahlungen. red/Foto: Thomas Fischer











22.10.2019 • 08:50 Uhr

Wie "Fomo" immer mehr Menschen krank macht - Rund eine halbe Million Deutsche gelten heute als internetsüchtig - Tendenz steigend.

Betroffene ziehen sich zunehmend aus dem sozialen Leben zurück. Eine kluge "digitale Diät" könnte vielen helfen, einer Abhängigkeit vorzubeugen.

Es ist ein Virus, das Ärzte nicht mit Stethoskop und Blutbild messen können, und das doch immer mehr Menschen in Deutschland krank macht: "Fomo". Die englische Abkürzung ("Fear of missing out") steht für die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen oder weniger zu erleben als andere. Das Internet und soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Snapchat oder Twitter sind die Drogen dieser "Infektionskrankheit" des 21. Jahrhunderts.

Wie viele Betroffene es gibt, darüber gibt es nur ungefähre Zahlen. Fest steht aber, dass es immer mehr werden: Rund eine halbe Million Deutsche gelten in der Bundesrepublik als "internetsüchtig", davon rund 300.000 Jugendliche. Mit dramatischen Folgen: "Die Online-Abhängigkeit kann soweit führen, dass Menschen nicht mehr am realen Leben teil nehmen können, nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können", sagt Professor Dr. Reinhart Schüppel, Chefarzt der Johannesbad Fachklinik Furth im Wald, der größten Einrichtung für Suchtpatienten in Bayern. Deshalb werde die Abhängigkeit von Internet und sozialen Netzwerken auch zunehmend eine Herausforderung für die berufliche Rehabilitation, betonte der Mediziner bei der diesjährigen Reha-Fachtagung des Berufsförderungswerks der Eckert Schulen in Regenstauf bei Regensburg. Dort analysierten Reha-Fachleute aus ganz Deutschland die wachsende Internet- und Online-Sucht und ihre Auswirkungen auf die Berufswelt.

Digitale News-Häppchen: 90 Prozent sind "Bullshit"
Reize und Informationen überfluten besonders die Smartphones: Das Datenvolumen, mit dem sich Nutzer über ständige Statusupdates in den sozialen Netzwerken versorgen, Online-Games spielen, aber auch permanent Nachrichten checken und E-Mails abrufen, hat sich in den vergangenen fünf Jahren von rund 1,7 Milliarden Gigabyte 2014 auf rund 18 Milliarden Gigabyte in diesem Jahr mehr als verzehnfacht. "Wir alle sind überinformiert", so Professor Schüppel. Die Infos seien zudem nicht vorgefiltert. Der Schweizer Ökonom und Schriftsteller Rolf Dobelli, Autor des Buchs "Die Kunst des digitalen Lebens", glaubt: 90 Prozent dessen, was wir online konsumieren, sind nutzlose Informationen ("Bullshit").

Die ständige Angst, etwas zu versäumen
Sucht-Experte Professor Schüppel sieht die Sogkraft von Nachrichten-Plattformen, Online-Games und sozialen Netzwerken als Auslöser für das Suchtpotenzial. Es entstehe die Angst beim Nutzer, andere könnten schneller kommentieren oder reagieren. "Alles ist darauf ausgerichtet, dass sie etwas versäumen könnten oder ein Statusupdate verpassen", sagt er. "Viele Menschen glauben: Wenn ich es jetzt nicht anschaue, dann ist es weg." Es ist genau dieses Phänomen, das die Mediziner und Psychologen als "Fomo" beschreiben und das derzeit zentraler Forschungskern ist. Die Angst, etwas zu verpassen, gilt als treibende Kraft hinter der Nutzung sozialer Medien. Jeder Deutsche konsumiert, so schätzt Autor Dobelli, jeden Tag rund eine Stunde lang "Fomo-Häppchen". Das hat Suchtpotenzial: Wer von sozialen Medien abhängig ist, hat um ein um fast fünfmal höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken, als Nicht-Süchtige.

Wenn das reale Leben nicht mehr glücklich macht
Fomo hat die Kraft, Aktivitäten in unserem Gehirn zu verändern. Vereinfacht formuliert ist es der Botenstoff Dopamin, der bei sehr angenehmen Erlebnissen den Like-Knopf drückt. Die Flut an Informationen aus der virtuellen Welt führt dazu, dass sich das Hirn dann anpasst und zu schützen versucht: "Es vermindert die Zahl an Dopamin-Rezeptoren", so Professor Schüppel. Bleibt der Kick aus dem Netz dann einmal aus, entsteht ein doppelter Dopaminmangel: "Es fehlt die Flut und das bisschen aus dem realen Leben wirkt nicht ausreichend", weiß der Experte. Genau dieser Mechanismus ist das, was Mediziner Suchtdruck nennen. Wenn Betroffene dann zu wenig online sind, werden sie unruhig, fühlen klassische Entzugserscheinungen wie Leere, Verzweiflung und eine Art Abgeschnittensein vom Informationsstrom. "Fomo" führt auch dazu, dass Menschen vom sozialen Leben zunehmend isoliert sind.

Die digitale Diät als Weg aus der Abhängigkeit
Welche Wege führen aus der Abhängigkeit? Professor Schüppel glaubt, dass klassische Abstinenz-Strategien, also ein kompletter Verzicht, beim Thema Internet in unserer zunehmend digitalisierten Welt nicht funktionieren. Stattdessen rät er zum "digitalen Fasten": sich einerseits Freiräume zu schaffen, um in die "analoge Welt" einzutauchen, andererseits daran zu arbeiten, relevante Informationen von nutzlosen "Fomo-Häppchen" zu trennen.

"Ständige Erreichbarkeit war einmal ein Statussymbol, heute ist es ein Statussymbol, wenn Sie zwei Stunden nicht erreichbar sind." Internetsüchtige müssten in der Therapie wieder langsam an das analoge Leben mit echten Freundschaften, Sozialkontakten und Erlebnissen in der realen Welt herangeführt werden. Der beste Rat zur Prävention ist nach Professor Schüppels Worten, "fest im analogen Leben verwurzelt" zu bleiben. Aber auch er weiß: "Dafür müssen wir zunehmend Werbung machen."

Wie Berufsförderungswerke reagieren
"Die Veränderungen in der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt und in einem zunehmend digitalisierten Privatleben nehmen auch uns in die Pflicht", sagt Friedrich Reiner, Geschäftsführer des Berufsförderungswerks (BFW) der Eckert Schulen, einer von rund 30 Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Während einer zweijährigen beruflichen Rehabilitation lernen dort Menschen einen neuen Beruf und erhalten so die Chance, wieder am Arbeitsleben teilzunehmen. "Ein klar strukturierter Tagesablauf, intensive psychologische Betreuung und ein breitgefächertes Freizeitangebot, das Lust macht auf das analoge Leben", nennt Stefan Kirschweng, Leiter des Psychologischen Dienstes am BFW, als Eckpfeiler dieser Strategie am Campus der Eckert Schulen.red/Quelle/Foto: Eckart Schulen










22.10.2019 • 08:43 Uhr

Kulturszene Südniedersachsen: "Netzfeministinnen" und das "Nicht ganz kosher!" in der Galerie Alte Feuerwache Göttingen

Die Galerie Alte Feuerwache in Göttingen lädt ein:

Erstens:
Samstag, 26 Oktober .2019 um 19 Uhr: Podiumsdiskussion im Rahmen des 28. Göttinger Literaturherbstes zum Thema "netzfeminismen" mit Annekathrin Kohout und Sibel Schick, Moderation Madita Oeming. Eintritt: 10,- Euro VVK, 11,- Euro AK Ermäßigt: 7,- Euro

Zweitens:
Freitag, 01. November 2019 um 19 Uhr: Konzert mit Nirit Sommerfeld & Orchester Shlomo Geistreich. (Nirit Sommerfeld ist eine deutsch-israelische Schauspielerin und Sängerin. Sie engagiert sich im Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern. Nirit war Laudatorin anlässlich der Preisverleihung des Göttinger Friedenspreises in unserer Galerie).

Eintritt: 15 Euro VVK, Abendkasse 18 Euro (Vorverkauf Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, 0551-49210399 oder 0179-1118563).
red/fis











22.10.2019 • 08:35 Uhr

Gandeon aktuell: Neu mit dem "Joker" und Vorfreude auf die "Nacht des Films für Frauen"

Kino in der eigenen Stadt. Das hat was. Kurgäste loben das immer wieder. Und auch für die Einheimischenn ist es ein Stück "Lebensqualität vor Ort"! Das Gandeon. Immer wieder ein Anlaufpunkt für Menschen, die gute Unterhaltung in Bad Gandersheim suchen - und finden. Kino-Chefin Trude und ihr Team unternehmen alles, damit es so bleibt. Aktuell mit einem neuem Programm für die nächsten sieben Tage. Spitze der Film "Joker" - ein Clown führt dem Kinobesucher/in einen Spiegel vor. Und dann dürfen sich speziell Frauen vorfreuen: Die nächste Filmnacht für sie steht an. Den 7. November fett rot im Termine markieren.
Alle weiteren Fakten bitte der Grafik entnehmen. Für sich selbst oder mit den Liebsten den nächsten Kinobesuch planen. Und dann rein in den kutigen Kinopalast in der Marienstraße - mit den Parkplätzen gleich nebenan (da wo die weißen Auto auf der anderen Seite stehen...!).
red /Foto: Thomas Fischer

Hier nun ein Kurzanriss der Inhalte für die nächsten Filme ( liegt auf Papier in Orange heute Nachmittag an einigen Stellen in der Region aus).
Joker

Arthur Fleck hätte allen Grund, sein Leben als Tragödie zu sehen: Gotham ist ein Sündenpfuhl, er muss seine kranke Mutter pflegen und sich mit Gelegenheitsjobs herumschlagen, obwohl er sich zu Größerem berufen fühlt - ein Ko- mödiant will er sein. Doch die zahllosen Rückschläge zeigen Wirkung. Hinter dem naiven Lächeln wächst eine Wut, ein Zorn, der sich irgendwann seinen Weg nach draußen bahnen wird. Der Film lässt sich auch als Parabel auf die heutige Gesellschaft lesen: wie aus einem einfachen Mann mit psychischen Problemen Batmans schlimmster Gegner wird...Phänomenal gespielt von Joaquin Phoenix, ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele Venedig 2019

Deutschstunde

Der Roman von Siegfried Lenz verfilmt von Christian Schwochow (Paula). Siggi Jepsen sitzt im Deutschland der Nachkriegszeit in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche ein. Er soll einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben, hat jedoch keine Idee. Erst als er am nächsten Tag in eine Zelle gesperrt wird, brechen die Erinnerungen an seine Jugend während des Zweiten Weltkriegs aus ihm heraus: Sein Vater Jens Ole Jepsen, ein Polizist, erhielt damals den Auftrag, dem befreundeten expressionistischen Maler Ludwig Nansen ein Berufsverbot zu überbringen. Bei Nansens Überwachung sollte ihm damals Siggi helfen, dieser rebelliert jedoch schließlich gegen seinen Vater, schlägt sich auf die Seite des widerspenstigen Nansen, versteckt einige der verbotenen Bilder, was dann zu seinem Aufenthalt in der Anstalt führt.

Angry Birds 2: Der Film

Mit einer urkomischen Starbesetzung geht der Streit zwischen den flugunfähi- gen Vögeln und den hinterlistigen grünen Schweinen in die nächste Runde. Als eine neue Bedrohung auftaucht, die sowohl die Insel der Vögel als auch die Insel der Schweine in Gefahr bringt, rekrutieren die Vögel Chucks Schwester Silver und tun sich mit den Schweinen Leonard, Assistentin Courtney und dem Technik-Nerd Garry zusammen. Gemeinsam schmieden sie einen wackeligen Waffenstillstand, um die Heimat zu retten

Systemsprenger

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch diese hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Der Anti-Gewalttrainer Micha versucht sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. - Der Film von Regisseurin Nora Fingscheidt ist der deutsche Oscarvorschlag












22.10.2019 • 00:36 Uhr

Bauern-Protest mit Trecker-Sternfahrt - Polizei erwartet Verkehrsbehinderungen

Auf Grund der Protestbewegung "Land schafft Verbindung" werden am Dienstag bis zu 1000 Traktoren auch aus dem Braunschweiger Raum in Hannover erwartet. Während der An- und Abreise kann es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.
Am Dienstagmorgen, gegen 06.30 Uhr, soll einer der Traktoren-Konvois in Cremlingen/Destedt starten, der über die B1 durch Braunschweig fahren wird.
Die geplante Route verläuft über die Helmstedter Straße zum Altewiekring, über den Rebenring weiter bis zum Rudolfplatz. Von dort fahren die Landwirte weiter über die Hildesheimer und Hannoversche Straße, bis sie Braunschweig in Richtung Vechelde verlassen.
Ihr Weg wird sie dann weiter nach Hannover führen, wo sie 09.30 Uhr ankommen werden.
Wenn die Traktoren am Nachmittag wieder zurückfahren, ist ebenso mit zum Teil erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die Polizei wird die Trecker auf ihrer Strecke begleiten.ots










22.10.2019 • 00:31 Uhr

Bauern auf Protest gebürstet: Dienstag Trecker-Demo in Braunschweig

Erst mit grünen Kreuzen. Am Dienstag mit Traktoren. Die Landwirte in der Region befinden sich im Demo-Modus.

Die Landwirte mahnen:

Das Agrarpaket gefährdet die deutsche Landwirtschaft. Wir wollen sie erhalten!
Die Verschärfung der Düngeverordnung führt zu Unterdüngung. In den sogenannten roten Gebieten schadet das dem Boden und dem Wasser mehr, als es nützt.
Buhmann der Politik und vieler NGOs: Die permanente negative Stimmungsmache, das Bauernbashing, führt zu Ärger und Frustration im Berufsstand. Diskriminierung, Benachteiligung und Mobbing von Angehörigen gehören zur Tagesordnung. Das gefährdet die Zukunft der Betriebe und des ländlichen Raums. Unter solchen gesellschaftlichen Umständen und ständig an den Pranger gestellt, oft weder fach- noch sachgerecht, verliert der Beruf des Landwirts seine Attraktivität.
Das Mercosur-Handelsabkommen gefährdet durch Billigpreise importierter Waren, die Versorgung mit sicheren, qualitativ hochwertigen und geprüften Lebensmitteln aus der Region.
red










21.10.2019 • 19:39 Uhr

Heute zwischen 15 und 16 Uhr bei GINO im Steinweg: Ärgerlicher Parkplatzrempler an Leihwagen -

Anzeige wegen Unfallflucht - Zeugen um Hinweise gebeten

Die Häufigkeit von Fahrerfluchten nimmt zu. Das wird aus Polizeikreisen bestätigt. Besonders auf Parkplätzen von Restaurants und Discountern grassiert dieses feige Fehlverhalten.

Ein solcher Fall hat sich am heutigen Montag in der Zeit von 15 bis 16 Uhr auf dem Parkplatz beim Restaurant GINO im Steinweg ereignet. Ein Dame hatte ihren schwarzen Leihwagen dort ordnungsgemäß geparkt. Als sie zurück kam die böse Überraschung. Eine Seitenfront voller Lackschäden. Kein Hinweis auf den Verursacher am Fahrzeug. Einfach geschrammt und abgehauen. Die Frau brachte den Unfall zur Anzeige. Die Polizisten waren sofort vor Ort. Hilfreich könnten Hinweise von Zeugen/innen sein. Vielleicht hat jemand den Parkplatzrempler mitbekommen. Hinweise bitte an die Polizei in Bad Gandersheim, Telefon 05382 - 919200. red/Foto: Marc Reiser










21.10.2019 • 19:16 Uhr

Düderode: Einbruch in leerstehendes Schulgebäude - Purer Vandalismus - Scheibe zertrümmert - Farbe verschüttet

Die Bad Gandersheimer Polizei bereitet am heutigen Montag: Bereits im Tatzeitraum 04. Oktober bis 6. Oktober 2019, 14.20 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter in das leerstehende Gebäude der ehemaligen OS-Schule in der Grubenhagener Straßen Düderode ein. Dazu wurde eine große Scheibe neben dem Haupteingang der Schule eingeworfen. Im Gebäude wurden sämtliche Räume betreten und Farbe verschüttet. Entwendet wurde nach ersten Erkenntnissen nichts. Hinweise dazu nimmt das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter Tel.: 05382/919200 entgegen.rb











21.10.2019 • 19:12 Uhr

Mal wieder... Brand einer Gartenlaube in der Neuen Straße und schneller Feuerwehreinsatz

Es wird zu einem bedauerlichen Dauerzustand. In merkwürdiger Regelmäßigkeit werden Gartenlauben in der Neuen Straße durch einen unbekannten Brandstifter abgefackelt:

Brandaktuell: In der Nacht zu Samstag, gegen 02.20 Uhr, brannte eine Gartenlaube in der Kleingartenkolonie in der Neuen Straße aus bislang unbekannten Gründen komplett nieder. Dem schnellen Eingreifen der FFW Bad Gandersheim ist es zu verdanken, dass ein Übergreifen des Feuers auf umstehende Lauben verhindert werden konnte. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Hinweise bitte an das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter Telefon. 05382/919200. rb/Archivbild FF










21.10.2019 • 18:57 Uhr

Um Mitternacht in Northeim: Bekifften Fahrer gestoppt und ihm Schreckschusswaffe abgenommen

Am Montag gegen 00.05 Uhr kontrollierte eine Streife der Northeimer Polizei in der Dieselstraße in Northeim einen Autofahrer. Die lichtstarren und stark geweiteten Pupillen des 35 Jahre alten Northeimers deuteten auf Drogenkonsum hin. Ein durchgeführter Test bestätigte den Verdacht. Eine Blutprobe wurde entnommen, die Weiterfahrt untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Auf den 35-Jährigen kommen nun 2 Punkte in Flensburg, 500 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot zu.

Im Handschuhfach des Northeimers fanden die Polizeibeamten zudem eine geladene Schreckschusswaffe. Die Pistole wurde sichergestellt und ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. fal











21.10.2019 • 17:39 Uhr

Blätter im Herbst: Wer haftet bei Unfällen auf dem Fußweg? Zum Beispiel in der Bahnhofstraße inBad Gandersheim?

Müssen nach der Gemeindeordnung die Hausbesitzer die Gehwege kehren, tragen sie die finanziellen Folgen, wenn Passanten auf glitschigem Herbstlaub ausrutschen und sich verletzen. Den Pflanzen im Garten hingegen bietet das Laub Schutz vor Eis und Schnee.

Das Wichtigste in Kürze:

Eigentümer haben die Pflicht, die regelmäßige und ordnungsgemäße Reinigung von Gehwegen zu kontrollieren.
Bei Vermietung gibt es in der Regel Vereinbarungen mit den Mietern, sich zum das Herbstlaub zu kümmern.
Bei Eigentumswohnungen sind alle Eigentümer in der Pflicht.
Es gibt keine genauen Regelungen, wie oft gekehrt werden muss.

Passieren Unfälle auf zugelaubten Gehwegen, für die die Kommune und öffentliche Einrichtungen verantwortlich sind, haften diese bei Unfällen. Beim Gehweg in der Bahnhofstraße (Foto) ist nicht die Stadt in der Verkehrssicherungspflicht, sondern die Bahn.
red/Foto: Marc Reiser /Quelle: Verbraucherschutz










21.10.2019 • 14:28 Uhr

"Erregung öffentlichen Ärgernisses": Sex auf einem Parkplatz in Goslar führt zu Platzverweis und Anzeige

Soeben berichtete die Goslarer Polizei über einen nicht alltäglichen Zwischenfall:
Zwischen einer 39-jährigen Frau und einem 32-jährigen Mann, beide aus Hildesheim, kam es bereits am vergangenen Donnerstag, 17.Oktober 2019, zu einem Geschlechtsakt in der Öffentlichkeit. Auf einem Parkplatz in der Hildesheimer Straße in Goslar wurden die Personen durch mehrere geschockte Passanten und Insassen vorbeifahrender Fahrzeuge gesehen. Beiden Personen wurde durch die Polizei ein Platzverweis erteilt und ein Strafverfahren eröffnet. Der Vorwurf der Goslarer Polizei lautet: "Erregung eines öffentlichen Ärgernisses". ots










21.10.2019 • 14:18 Uhr

Ereignisse am Wochende: Scheibe an Bushaltestellen zertrümmert - "Alice" besprüht - 180 Einkaufswagen zum Kreisel gemacht - Wasserschaden bei GINO im Steinweg

Nicht alles landet sofort bei der Polizei, was so in Gan-City an einem Wochenende passiert: Wir sind einigen Hinweisen auf besondere Ereignisse nachgegangen, haben nachgefragt und uns selbst überzeugt:

1. Fall:
Die einen mögen es als Schabernack abtun, was sich da auf dem Parkplatz des E-Center abgespielt hat. Unbekannte formten aus dem zusammengeschobenen Einkaufswagen einen gigantischen Kreisel. Rund 180 dieser Käfigwagen wurden bewegt, umgeworfen oder aneinanderkettet. Einen materialen Schaden gab es zwar nicht. Nur viel Arbeit. Die Einkaufswagen mussten wieder in ihre korrekten Buchten bugsiert werden.

2. Fall: Unbekannte besprühten und beschmierten das Geschwindigkeitsmessgerät "Alice" auf der L 445 in Höhe des LORO-Werkes. Es dürfte danach nicht mehr geblitzt haben . Hier steht das Schadensausmaß (u.a. Reinigung, Einnahmeausfälle) noch nicht fest.

3. Fall: Ein nicht unerheblicher Wasserschaden ist im Steinweg passiert. Hier ergoß sich Wasser aus einer defekten Leitung in das Gebäude. Ob die dort ansässige Restauration wie beabsichtigt nach einer Pause den Betrieb wieder aufnehmen kann ist mehr als fraglich. Hier dürfte kein Fremdverschulden vorliegen.

4. Mutwillige Zerstörung hat es dagegen von Unbekannten dagegen im Bereich des Bad Gandersheimer Bahnhofsgegegben. Dort zertrümmerten Vandalen eine komplette Seitenscheibe der Bushaltestelle. Sie wird bekanntlich seit geraumer Zeit schon von keinem Bus mehr angefahren. Das rechtfertig jedoch nicht die üble Sachbeschädigung.
red/Fotos: Marc Reiser


















21.10.2019 • 13:56 Uhr

Einbruch in Wohnhaus - Täter gestellt - U-Haftbefehl erlassen - Albaner sitzt im Gefängnis

Am Donnerstag gegen kurz vor 21.00 Uhr sind vermutlich zwei Männer durch ein eingeschlagenes Kellerfenster in ein Einfamilienhaus am Nordring eingebrochen. Gestohlen wurde Schmuck im Wert von ca. 1.000 Euro.

Noch während die Einbrecher das Haus nach Diebesgut durchsuchten, kehrte das im Haus lebende Ehepaar heim. Im Flur bemerkten sie offenstehende Schubladen und hörten Geräusche aus dem Dachgeschoss. Umgehend riefen sie ihre Nachbarn zu Hilfe und ließen die Polizei verständigen. Diese wenigen Augenblicke nutzten die Einbrecher zur Flucht durch ein Dachfenster.

Zumindest ein Täter entkam bei Dunkelheit und Regen zu Fuß. Ein zweiter Einbrecher flüchtete mit einem Kleinwagen. Diese Flucht wurde von einem 25 Jahre alten Nachbarn beobachtet, der umgehend mit seinem Auto hinter diesem Fahrzeug herfuhr. Über den Notruf teilte er der Polizei immer wieder den Standort des flüchtigen Täters mit, so dass dieser wenig später auf der A 7 in Fahrtrichtung Süden in Höhe des Parkplatzes Leineholz von zwei Streifenwagen der Northeimer Dienststelle gestellt werden konnte.

Im Fahrzeug saß ein 24 Jahre alter albanischer Staatsangehöriger, der im Bundesgebiet über keinen festen Wohnsitz verfügt. Der 24-Jährige wurde festgenommen und verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle der Northeimer Polizei.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde der Festgenommene am frühen Freitagnachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Northeim vorgeführt. Ein Untersuchungshaftbefehl wurde erlassen. Im Anschluss erfolgte eine Überstellung in die JVA Rosdorf.

Die Ermittlungen des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim dauern an.fal










21.10.2019 • 11:57 Uhr

Gewässerforum: Große Kraftanstrengung für saubere Seen und Gewässer - Die meisten ökologisch nicht einwandfrei!

Konkrete Werte für niedersächsische Flüsse präsentiert - Auch Spurenstoffe sind Thema

Die Belastung des Grundwassers mit Nährstoffen wie Nitrat ist derzeit ein beherrschendes Thema der umweltpolitischen Debatte. Aber auch auf die Qualität und die Bewertung der Oberflächengewässer haben diese Parameter einen großen Einfluss, wie Frank Doods (Foto), Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz am Montag auf dem Gewässerforum in Hannover feststellte: „Nur zwei Prozent der Flüsse, Bäche und Seen in Niedersachsen erreichen den von der Europäischen Union vorgegebenen guten ökologischen Zustand oder das gute ökologische Potential. Ursache für die schlechte Einstufung der anderen Oberflächengewässer sind nicht nur bauliche Maßnahmen wie Begradigungen, Wanderungshindernisse oder massive Ufereinfassungen aus Beton, sondern eben auch Funde von Schadstoffen wie Pestiziden und Industriechemikalien oder zu hohe Nährstoffeinträge“.

Während der Tagung in der Akademie des Sports stellten Sachverständige aus Wissenschaft und Verwaltung unter anderem eine landesweite Nährstoffmodellierung vor, mit deren Hilfe der konkrete Reduktionsbedarf für die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor für die niedersächsischen Oberflächengewässer beziffert werden konnte. „Demnach müssen wir die Stickstoffeinträge um circa 37.000 Tonnen im Jahr verringern, beim Phosphor liegt die einzusparende Menge bei rund 1.400 Tonnen im Jahr, wenn wir die gesetzlichen Vorgaben erfüllen wollen“, erklärte Anne Rickmeyer, Direktorin des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), der das Gewässerforum organisierte. Zu Grunde gelegt wurden dabei die Grenzwerte von 2,8 Milligramm je Liter für Gesamtstickstoff (TN) und bis zu 0,3 Milligramm je Liter für Phosphat. „Das Bewirtschaftungsziel von 2,8 mg TN/l dient hauptsächlich dem Schutz der Küstengewässer. Da die Stickstoffeinträge aber zum großen Teil aus dem Binnenland in die Küstengewässer gelangen, legen wir diesen Wert auch im Binnenland zugrunde“, erläuterte Stephanie Gudat vom NLWKN in Hildesheim.

Grundlage der Berechnungen war ein Modell, das bundesweiten Empfehlungen folgte und in das auf Basis eines digitalen 100 x 100 Meter Landschaftsrasters unter anderem Eintragspfade in die Oberflächengewässer wie Grundwasserzuflüsse, Abschwemmungen, Erosionen und Drainagen eingingen. Neben diesen diffusen Einträgen wurden aber auch punktuelle Einträge aus Kläranlagen oder Regenüberläufen der Kanalisation ausgewertet. „Dieses Modell ist ein gutes Tool für Niedersachsen, da wir nicht nur den Reduktionsbedarf insgesamt, sondern auch lokale Handlungsschwerpunkte und Herkünfte ermitteln können, was eine wichtige Grundlage für die Planung von Maßnahmen darstellt“, ergänzte Gudat.

Einen weiteren Tagungsschwerpunkt legte das Gewässerforum auf die Funde so genannter Spurenstoffe wie Arzneimittelrückstände, Industrie- und Haushaltschemikalien sowie Pflanzenschutzmittel in Oberflächengewässern. „Als Spurenstoffe werden künstliche Substanzen bezeichnet, die in nur sehr geringer Konzentration in den Gewässern nachgewiesen werden, die aber in Abhängigkeit ihrer Giftig- und Abbaubarkeit Einfluss auf die Gewässerqualität haben können. Etliche dieser Stoffe oder Stoffgruppen wurden in den vergangenen Jahren erstmals u.a. im Rahmen von Untersuchungen in niedersächsischen Gewässern ermittelt“, berichtete Dr. Mario Schaffer vom NLWKN in seinem Vortrag.

Eine dieser Sonderuntersuchungen auf Arzneimittel ergab beispielsweise, dass an 66 Prozent der 25 beprobten Fließgewässerüberblicksmessstellen Rückstände von Human- und/oder Veterinärantibiotika nachweisbar waren. Eine Gemeinsamkeit der positiv beprobten Fundstellen war, dass sie an größeren Gewässern lagen, die zumeist auch abwasserbeeinflusst sind.

„Auch im Bereich der Spurenstoffe unterscheiden wir nach diffusen Eintragsquellen wie der Landwirtschaft oder Punktquellen, wie industrielle Direkteinleiter oder kommunale Kläranlagen“, ergänzte Schaffer.

Staatssekretär Doods (Foto) dankte den Fachleuten für ihren Einsatz und ihre unentbehrliche Grundlagenarbeit und betonte, dass zur Lösung der Probleme nur eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche und Akteure beitragen könne: „Einer alleine oder gar im Gegeneinander werden wir es nicht schaffen“. Er kündigte an: „Wir werden an allen Stellen genau hinsehen und analysieren müssen. Konkret: Noch viel mehr als bisher. Ich erwarte, dass es schon bald neue Grenzwerte gibt – und an dieser Diskussion wird sich Niedersachsen an vorderster Stelle beteiligen“.
red











21.10.2019 • 11:51 Uhr

Kühne: Planungssicherheit für die Kommunen

CDU-Bundestagsabgeordneter begrüßt die erfolgte Grundgesetzänderung zur Reform der Grundsteuer

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne begrüßt die nun beschlossene Grundgesetzänderung, die eine Reform der Grundsteuer möglich macht.
Aufgrund der veralteten Bemessungswerte für Grundstücke in West und Ost, hatte das Bundesverfassungsgericht bis Ende 2019 eine Reform gefordert. Die Grundgesetzänderung wurde notwendig, damit die Bundesländer über die Öffnungsklausel eigene Berechnungsmodelle für die Grundsteuer anwenden können. Vor allem Bayern hatte sich dafür eingesetzt.

Kühne: "Die Kommunen haben jetzt Planungssicherheit zu einer ihrer bedeutendsten Einnahmequellen. Das neue Grundsteuerrecht soll so einfach wie möglich sein, daher ist das Ziel, dass mittelfristig viele Daten von der Finanzverwaltung automatisch zur Verfügung gestellt werden." Dauerhaft ließe sich so eine vorausgefüllte Steuererklärung realisieren.
Kühne weiter: "Ein wichtiger Bestandteil bei der gefundenen Lösung ist der Abschlag für Denkmäler. Diese werden somit weiterhin im Grundsteuerrecht gewürdigt." red/fis











21.10.2019 • 11:38 Uhr

Sonntag 23.45 Uhr: Silolaster havariert - Freiwillige Feuerwehren im Nachteinsatz

Die Feuerwehren Höckelheim, Hillerse und Northeim wurden am gestrigen Sonntag gegen 23:45 Uhr von der Einsatzleitstelle in Northeim zu einer Technischen Hilfeleistung auf die Bundesautobahn A 7 alarmiert. Ein Silofahrzeug aus dem Raum Hannover ist in Fahrtrichtung Süd unterwegs gewesen. Bei Kilometer 247 kurz hinter der Anschlussstelle Northeim-West, hatte er in der Baustelle einen technischen Defekt am Motor und blockierte somit einen Fahrstreifen. Er verursachte auch eine längere Ölspur auf der Fahrbahn. Die Feuerwehren streuten die Fahrbahn und den Randstreifen mit Bindemittel ab. Zu diesem Zweck wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Süd an der Anschlussstelle Northeim-West gesperrt. Der Verkehr wurde dort von der Bundesautobahn abgeleitet. Die weitere Reinigung der Fahrbahn wurde durch eine Ölspurbeseitigungsfirma durchgeführt. Weitere mit alarmierte Ortsfeuerwehren konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen und einrücken. Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim
















21.10.2019 • 11:31 Uhr

Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim: Abi vor einem Vierteljahrhundert

Ehemalige treffen sich zum 25ährigen Abiturjubiläum – Scheck über 325 Euro im Roswitha-Gymnasium übergeben

"Wir haben auch eine Kleinigkeit mitgebracht", sagte Tanja Dresselmann im Namen der ehemaligen Abiturienten des Roswithagymnasiums bei der Abschlussrunde. Darüber freute sich Studiendirektor Christian Stötzer, der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums sehr, der das Geld in Form eines symbolisch großen Schecks entgegennahm. Genau 325 Euro waren bei einer Sammlung vorab bei den einstigen Roswithaschülern zusammengekommen. Das Geld ist für den Ehemaligenverein bestimmt.

Vor 25 Jahren hatten sie ihr Abitur in der Schule abgelegt. Von den etwas über 60 Absolventen dieses Jahrgangs waren rund 30 nach Bad Gandersheim in ihre ehemalige Schule gekommen. Vor dem kleinen Sektempfang im Lehrerzimmer besichtigten sie unter fachkundiger Führung von Stötzer ihre alten und mittlerweile auch fertig renovierten Klassenräume in Neu- und Altbau. Besonderen Anklang fanden hierbei der Musikraum und die Unterrichtsräume der naturwissenschaftlichen Fächer, welche für die Absolventen des Jahrgangs 1994 kaum noch wieder zu erkennen waren. Neu war für viele, dass das Gymnasium nun auch die Gebäude der ehemaligen Realschule für den Unterricht verwendet. Auch das Ganztagesangebot und die schuleigene Mensa hatte Mitte der Neunziger noch niemand auf dem Schirm, geschweige denn, dass Stundenplanänderungen und Raumverlegungen in Echtzeit aufs Handy gesendet werden. Erfreut nahmen die Ehemaligen zur Kenntnis, dass das Land Niedersachsen und über den Digitalpakt auch der Bund weiter substanziell in den Erhalt und die Erneuerung des Gebäudebestandes und der Ausstattung des Roswitha-Gymnasiums mit seinen mittlerweile etwa 600 Schülerinnen und Schülern investieren. Dies wurde als positives Signal für den Erhalt Bad Gandersheims als Gymnasialstandort aufgenommen.

Der Tag klang für die Ehemaligen im Flexx bei einem leckeren Büffet und dem einen oder anderen Getränk mit vielen Gesprächen, Anekdoten und Lachen aus. "Es war ein wunderbarer Abend mit lieben Menschen", sagte Timo Egemann zum Abschluss des Treffens: "mit Euch wurde die schönste Zeit meiner Jugend wieder einmal lebendig". Dem konnten alle zustimmen.

Die weitesten Anfahrten hatten einige Teilnehmer aus Potsdam, Nürnberg und Leer. Viele der anwesenden Ehemaligen sind im Norden Deutschlands wohnen geblieben oder wieder in diese Region gezogen. Doch egal wohin es die Ehemaligen verschlagen hat – die Schulzeit war offenbar in vielerlei Hinsicht prägend, haben doch viele von ihnen selbst den Lehrerberuf ergriffen. Wie auch schon beim letzten Abitreffen vor 5 Jahren hatten alle Teilnehmenden wieder sichtlich großen Spaß. "Das muss in den Fünf-Jahres-Schritten ja nicht so bleiben, vielleicht treffen wir uns jetzt auch jährlich?", wurde in der gemeinsamen Messenger-Gruppe des 94er Jahrgangs angeregt.

Zu den Bildern:
Gruppe auf der Treppe: Knapp die Hälfte des Abiturjahrgangs 1994 fand den Weg in die Roswithastadt

Scheckübergabe: Studiendirektor Christian Stötzer nimmt von Tanja Dresselmann einen symbolischen Scheck entgegen.












21.10.2019 • 10:19 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim und seine Mitglieder werden zu Stickerstars / Kick-off zum eigenen Sammelalbum

Kreisfeuerwehrverband Northeim befeuert das am Samstag beim E-Center startende Projekt

Sammelfieber, Klebe-Spaß und Tausch-Action – das alles herrscht bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim in den kommenden Wochen. Mit einem eigenen Sammelalbum sowie individuellen Stickern werden die Feuerwehr und ihre Mitglieder zu Stickerstars! Das große Sammelprojekt startet am Samstag (26.10. von 10:00 bis 16:00 Uhr) im EDEKA Center Scheuner mit einer Kick-off-Veranstaltung. Ermöglicht wurde die außergewöhnliche Aktion in enger Zusammenarbeit mit dem Berliner Start-up „Stickerstars“ und dem EDEKA Scheuner (wir berichteten exklusiv und ausführlich).

Nun hat sich der Kreisfeuerwehrverband Northeim mit der Bad Gandersheimer Aktion solidarisiert. Sein Pressesprecher Konstantin Mennecke befeuert das Projekt mit einer ausführlichen Pressemitteilung. Läuft "Starstickers" erfolgreich, könnte aus dem Verkehrserlös ein Betrag von rund 6.000 Euro in die Kasse der Gandersheimer Feuerwehr gespült werden.

Mennecke schreibt weiter. "Bei dem Verbund freiwilliger Feuerwehren steigen Einsatzspektrum und Einsatzintensität mit über 350 Einsätzen im Jahr 2018 deutlich. „Deshalb sollte nicht unerwähnt bleiben, dass wir alle ehrenamtlich neben unserem Familien- und Berufsleben zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mit seinen Dörfern einem einzigartigen Hobby nachgehen“, schreibt Kai-Uwe Roßtock, Stadtbrandmeister der Feuerwehr, im Vorwort des Sticker-Albums.
Ab dem 26.10. gilt es, die 613 verschiedenen Sticker von Kameradinnen und Kameraden der 14 Ortsfeuerwehren zu sammeln. Nach dem sogenannten Kick-off gibt’s die Sammelhefte sowie die recycelbaren Sticker-Tütchen exklusiv im EDEKA Center Scheuner. Ein Teil der Verkaufseinnahmen fließt direkt in die Lösch-Kasse.

Zehn Wochen haben die Mitglieder der Feuerwehr, ihre Familien und Unterstützer nach dem Verkaufsstart Zeit, das Heft zu füllen. Unterstützt wird sich natürlich untereinander: und zwar vor allem bei interaktiven Tauschbörsen, wo das Sammelfieber so richtig grassieren wird.
“Wir bieten eine Abwechslung zum Alltag” , schreibt Roßtock weiter: “Das gute Gefühl etwas Sinnvolles zu machen, die Chance, anderen Menschen zu helfen, eine gute Kameradschaft, Teamwork, das Spaß macht und mitreißt, moderne und begeisternde Technik und Wissen, welches auch mal privat genutzt werden kann.”

Individuell kreiert wurde das Sammelalbum von „Stickerstars“. Das Berliner Start-up verfolgt seit 2012 die Vision, Mitglieder in ihren Gemeinschaften zu verbinden und in einer zunehmend digitalen Welt über authentische, echte Erlebnisse den Zusammenhalt zu stärken. "Stickerstars"-Gründer Michael Janek: „Wir sind stolz, durch das individuelle Sammelalbum die freiwilligen Feuerwehren zu unterstützen und auf diese gesellschaftlich so wichtigen Institutionen aufmerksam machen zu können. Wir wünschen allen viel Spaß beim Sammeln, Kleben und Tauschen!“
Ab Anfang 2020 können bei „Stickerstars“ auch kleinere Gemeinschaften wie beispielsweise Hochzeitsgesellschaften, Unternehmen bei Betriebsfesten oder Schul- und Abschlussklassen ihren Traum vom eigenen Sticker-Album (k)leben.#
red/fis










21.10.2019 • 09:49 Uhr

Verein ruft Christen zum Kampf gegen Judenhass auf

Christen aus Niedersachsen haben dazu aufgerufen, die Gottesdienste am Sonntag (10. November) dem Kampf gegen den Antisemitismus zu widmen. "Antisemitische Handlungen sind Straftaten, und sie sind aus christlicher Sicht eine Sünde gegen Gott", sagte Pastorin Karin Haufler-Musiol vom Verein "Begegnung - Christen und Juden Niedersachsen" am Donnerstag in Hannover mit Blick auf den Synagogen-Anschlag von Halle: "Der Anschlag zielt auf das Herz der jüdischen Gemeinschaft."

Der 10. November erinnere unmittelbar an die Reichspogromnacht vor 81 Jahren, erklärte der Verein. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 waren in ganz Deutschland unzählige Synagogen und jüdische Geschäfte zerstört worden. Mehr als 1.300 jüdische Frauen und Männer wurden getötet oder in den Tod getrieben. Die Gottesdienste in den Kirchen sollten an dem Sonntag unter dem Motto "Antisemitismus erinnern - Antisemitismus bekämpfen" stehen.

"Eine Christin, ein Christ kann kein Antisemit sein", betonte Haufler-Musiol. "Christinnen und Christen stehen solidarisch an der Seite der jüdischen Gemeinschaft." Der Verein widmet sich seit 1982 der Begegnung mit dem Judentum: durch Vorträge, Ausstellungen, Studienreisen und Projekte in Kirchengemeinden.

Bei dem Anschlag von Halle hatte der mutmaßliche Täter Stephan B. am 9. Oktober in der Nähe einer Synagoge zwei Menschen erschossen. Der schwer bewaffnete Angreifer hatte zuvor versucht, in die Synagoge einzudringen, in der sich am jüdischen Feiertag Jom Kippur mehr als 50 Personen befanden. Die Türen hielten jedoch stand. epd










21.10.2019 • 09:44 Uhr

Berufsbegleitende Weiterbildung: Sexuelle Gewalt gegen Kinder ab 28. November in Lüneburg

In dieser vierteiligen berufsbegleitenden Weiterbildungsreihe von "Die Kinderschutz-Zentren e.V." findet eine umfassende Auseinandersetzung mit der Thematik "Sexuelle Gewalt an und durch Kinder(n) und Jugendliche(n)" statt. Ziel ist, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe handlungsfähig und handlungssicher zu machen. Die sensible Kommunikation mit betroffenen Kindern und Eltern steht während der gesamten Weiterbildung besonders im Fokus.

Die Weiterbildung wird laut einer Mitteilung des Sozialministeriums gefördert durch das Land Niedersachsen und richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, aus dem Gesundheitswesen und aus Schulen in Niedersachsen, die in ihrer Praxis mit sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche konfrontiert werden. Die Plätze sind begrenzt und werden nach Anmeldungseingang vergeben. red/fis










21.10.2019 • 09:27 Uhr

Veranstaltungs-Tipp: Weltbeste Folk- und Bluesmusiker kommen - Joe Filisko & Eric Boden im Landhaus Pub in Greene

"Bluesmörtel" aus Einbeck-Greene hat es wieder möglich gemacht: Mit Joe Filisko und Eric Boden aus Chicago (USA) haben sich zweider weltbesten Folk- und Bluesmusiker zu einem Live-Konzert im Landhaus-Pub in Greene angesagt. Der Konzertabend beginnt 20 Uhr. Gespannt darf man auf einen weiteren Höhepunkt des Liveacts gespannt sein. Zum Ende dürfen die Bluesenthisiasten und leidenschaftlichen Musiker Winni und Bernd "Mörtel" Fritsche mitspielen. Eine geile Session erwartet die Fans bester Folks- und Bluesmusic. Unser Tipp: Unbedingt hin und zuhören und die "Welt da draußen abhaken...". red










21.10.2019 • 08:55 Uhr

800 Euro mehr für Pflegefamilien: Zusatzbetrag gut angelaufen - Pflegefamilien werden seit dem 1. Januar 2019 vom Landkreis bezuschusst

Sieben Familien im Landkreis Northeim bekommen den Zusatzbetrag bereits

Seit dem 1. Januar 2019 zahlt der Landkreis Northeim zusätzlich zum Pflegegeld einen Zusatzbetrag in Höhe von 800 Euro an Familien, die Pflegekinder aufnehmen - und das Modellprojekt ist gut angelaufen.

Sieben Familien bekommen den Zusatzbetrag bereits und haben dank der Finanzhilfe mehr Spielraum, sich um die Bedürfnisse ihres Pflegekindes zu kümmern.

Insbesondere jüngere Kinder bis zum Grundschulalter sollten vorrangig im Kreis einer Pflegefamilie statt in einem Heim untergebracht werden. Leider finden sich immer weniger Paare, Familien oder Einzelpersonen, die sich dieser Herausforderung stellen wollen. Kinder, die in Vollzeitpflege untergebracht werden müssen, sind oft geprägt von vielfach erlebten Beziehungsabbrüchen und daraus resultierenden Bindungs-, Entwicklungs- oder Belastungsstörungen. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, dass berufstätige Pflegepersonen Elternzeit in Anspruch nehmen, um dem Kind im ersten Jahr nach der Aufnahme ein sicheres Bindungsangebot machen zu können. Den Pflegepersonen steht diese Elternzeit zu, ein Anspruch auf Elterngeld besteht jedoch nicht. Das stellt die Pflegefamilien oft vor finanzielle Probleme. Entsprechend lässt sich beobachten, dass Pflegepersonen sich gegen das Lebensmodell Pflegefamilie entscheiden, da der Verzicht auf ein Jahresgehalt allein durch das Pflegegeld nicht ausgeglichen werden kann.

„Es ist bewundernswert, dass es Familien gibt, die Kinder aufnehmen und ihnen ein liebevolles neues Zuhause schenken. Durch diese Entscheidung dürfen Pflegefamilien nicht ins Ungleichgewicht geraten“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Um die Bereitschaft, Pflegekinder aufzunehmen, zu erhöhen und gleichzeitig mögliche finanzielle Einkommenseinbußen abzufedern, zahlt der Landkreis Northeim seit dem 1. Januar 2019 den sogenannten elterngeldanalogen Zusatzbetrag. Dieser beträgt monatlich 800 Euro für das erste Jahr der Unterbringung. Dadurch soll ein Pflegeelternteil die Möglichkeit haben, im ersten Jahr der Pflegezeit ganz für das neu aufgenommene Pflegekind da zu sein und insbesondere Zeit dafür haben, dem Kind ein Gefühl von emotionaler Sicherheit zu vermitteln. Getestet wird das Modell vorerst für zwei Jahre.

Bei der Planung des Projekts wurde von zehn Pflegeverhältnissen ausgegangen, die den Zusatzbetrag erhalten. Seit der Einführung wurden sieben Kinder in Vollzeitpflege untergebracht, deren Pflegefamilien alle den elterngeldanalogen Zusatzbetrag erhalten - für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine erfreuliche Entwicklung: „Der elterngeldanaloge Zusatzbetrag ist ein tolles Instrument zur Unterstützung von Pflegefamilien.“

Derzeit leben im Landkreis Northeim rund 200 junge Menschen in Pflegefamilien. Im Lauf des vergangenen Jahres wurden 20 neue Vollzeitpflegen eingerichtet. Betreut und unterstützt werden Pflegefamilien vom Pflegekinderdienst des Landkreises Northeim. Zur Unterstützung der Pflegefamilien bietet er unter anderem Fortbildungen und Supervisionen an. Zu den weiteren Aufgaben des Pflegekinderdienstes gehören die passgenaue Vermittlung von Pflegekindern, die Begleitung von Besuchskontakten, Werbung und Akquise von interessierten Bewerbern und Bewerberinnen sowie die Überprüfung ihrer Eignung und Qualifizierung. Familien, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren, können sich gern bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes unter der E-Mail-Adresse pflegekinderdienst@landkreis-northeim.de melden.

In der öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Mittwoch, 23. Oktober 2019, wird der Pflegekinderdienst vorgestellt.lpd










21.10.2019 • 08:14 Uhr

Verbraucherfrage der Woche: Kfz-Versicherung wechseln

Diana H. aus Northeim:
Ich möchte gerne meine aktuelle Kfz-Versicherung kündigen und den Versicherer wechseln. Was muss ich dabei beachten?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Die meisten Kfz-Versicherungen haben eine Laufzeit von einem Jahr. Hauptfälligkeit ist dann der 1. Januar. Das heißt, zu diesem Zeitpunkt beginnt ein neues Versicherungsjahr. Aufgrund einer einmonatigen Kündigungsfrist zum Ende des Versicherungsjahres ist bei vielen Versicherungen der 30. November Kündigungsstichtag. Wer bis dahin nicht kündigt, dessen Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr. Einige Versicherer bieten auch unterjährige Vertragslaufzeiten an, die einmonatige Kündigungsfrist ist aber gleich. Es empfiehlt sich, die Laufzeit in den persönlichen Unterlagen zu prüfen. Ansonsten haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht, wenn sich beispielsweise der Beitrag – nicht aber aufgrund eines Wohnortwechsels – erhöht. Auch nach einem Schadenfall ist eine außerordentliche Kündigung möglich, etwa wenn Betroffene mit der Regulierung unzufrieden sind. In beiden Fällen haben sie einen Monat Zeit, den Vertrag zu kündigen. Wer sich ein neues Fahrzeug zulegt, kann sich ebenfalls einen neuen Anbieter suchen. Wichtig zu wissen: Bei Saisonkennzeichen ist die Hauptfälligkeit am Tag des Saisonbeginns. Ist das Kennzeichen von April bis Oktober gültig, wäre das der 1. April. Eine Kündigung sollte dem Versicherer dann bis zum 28. beziehungsweise 29. Februar vorliegen.

Über den Experten der ERGO Versicherung
Frank Mauelshagen (Jahrgang 1969) ist Bereichsleiter für die Kraftfahrtversicherung der ERGO Versicherung. Der Dipl. Kaufmann ist seit 1999 für die Versicherungsgruppe tätig, zunächst im Controlling für Gewerbe/Industrie, anschließend als Assistent für den Vorstandsvorsitzenden der Victoria Versicherung AG, welche dann in die ERGO Versicherung AG umbenannt wurde.

Quelle/Fotos: ERGO Group












21.10.2019 • 08:05 Uhr

NHC unterliegt der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II

Der Northeimer HC unterlag am Sonntag der 2. Mannschaft der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen mit 21:30 (8:11). In der ersten Halbzeit war es das erwartet enge Spiel, beide Mannschaften taten sich vor allem im Angriff sehr schwer. Die Northeimer standen in der Abwehr sehr kompakt und konnten sich auf einen erneut gut aufgelegten Torhüter Fabian Ullrich verlassen. In der Offensive dagegen biss man sich gegen die aggressive Abwehr der Gäste zu oft die Zähne aus. Zu wenig Struktur, fehlender Zug zum Tor und fehlende Treffsicherheit waren im Angriff der Fall.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war es dasselbe Bild. Im Angriff tat sich der NHC weiterhin sehr schwer, viele hart erkämpfte Bälle in Defensive wurden zu einfach wieder hergegeben. Dies führte dazu das die 4-Tore Führung der Gäste bis zum 15:19 Bestand hatte. Die Northeimer versuchten alles und brachten den siebten Feldspieler. Doch Dutenhofen ließ sich nicht beirren und traf mehrfach ins leere Tor. Der NHC gab jedoch nicht auf und stemmte sich bis zum Schluss gegen die Niederlage. Leider erfolglos vor über 400 Zuschauern!

Am kommenden Samstag steht nun das nächste Auswärtsspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden an. Abfahrt ist am 26. Oktober um 13 Uhr an der Schuhwallhalle. Der ein oder andere Platz ist noch verfügbar.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Schlüter 1, Iliopoulos 4, Lange 3, Seekamp 2, Springer, Hempel, Gerstmann 3 (Foto), Bode, Nowak, Stöpler 5/2, Wodarz 3.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











20.10.2019 • 20:19 Uhr

Einkaufsmeile Moritzstraße in Bad Gandersheim: Bei Ein-Euro-Filiale "tedi" gehen die Lichter aus

Erst war es das Gerücht. Jetzt ist es Gewissheit. Der nächste Laden in Bad Gandersheim einziger Einkaufsmeile Moritzstraße macht dicht. Bei dem Ein-Euro-Markt "tedi" werden am Ende des 30. Oktober 2019 die Lichter ausgeschaltet. Ein weiterer Schlag gegen den Handel in der gebeutelten Kur- und Reha-Stadt. An der Eingangstür zu dem XXL-Billigmarkt heftet ein schnökelloses Stück Blatt Papier. Darauf wird ohne Absender mit einem gewissen Bedauern die Schließung der Filiale angekündigt. Letzter Öffnungstag ist der 30. Oktober 2019. Kundinnen und Kunden, die niedrige Preise und niedriges Einkaufsambiente schätzen, werden auf die benachbarte Filiale in Einbeck verwiesen. Zum Schluß ein Schuss Nettigkeit: "Wir danken für Ihre Treue und Ihr Verständnis."

Über die Hintergründe des tedi-Abgangs wird spekuliert. Es heißt, der Pachtvertrag sei ausgelaufen und nicht verlängert worden. tedi ist dafür bekannt, nicht allein bei seinen Produktpreisen niedrigschwellig zu kalkulieren. Ein weitere Spekulation will wissen, die Filiale haben die von der Zentrale vorgegebenen Umsätze nicht mehr erzielt. Ob das mit dem benachbarten zweiten Billig-Laden mac Geiz im Zusammenhang steht? Er bedient fast eine identische Kundenspezies. "Entweder wenig Geld oder nur knauserig und somit Gefallen am Geiz-Prinzip", witzelt ein noch in der Moritzstraße aktive Einzelhändler.

Vor offiziellen Stellen aus der Handellobby (GWF) und am Wohlergehen des Handel interessierten Verantwortlichen im Gandersheimer Rathaus liegen noch keine Einschätzungen und Kommentare zu dem Filiale-Tod vor. Wohl auch, weil für einige der Protagonisten Aus plötzlich und unerwartet kam. Anders interpretiert: Diese Persönlichkeiten haben noch nie einen Fuß über die Schwelle beim tedi-Mark gesetzt.
red/Fotos: Marc Reiser














20.10.2019 • 19:41 Uhr

Diskussion über Rechtsstaat - Justizministerin Barbara Havliza zu Gast in der Evangelischen Akademie

Die Rolle der Justiz im Rechtsstaat steht im Mittelpunkt einer Diskussion in der "Akademie im Klosterforum" am 29. Oktober in Braunschweig. Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU) spreche dabei über die Bedeutung des Rechtsstaates sowie über die Begrenzung und Kontrolle staatlichen Handelns, teilte die Evangelische Akademie Abt Jerusalem mit. Moderiert wird die Veranstaltung im Theologischen Zentrum von Lüneburgs Polizeipräsident Thomas Ring. Beginn ist 19 Uhr, der Eintritt ist kostenfrei. epd/Foto: Sven Brauers










20.10.2019 • 19:34 Uhr

Frankfurter Buchmesse endet mit deutlichem Besucherplus - Bürcherfans aus Südniedersachsen waren dabei

Bühne frei für engagierte Wortführerinnen / Internationale Literaturstars begeistern das Publikum

Das Buch lebt! Es wird nach wie vor intensiv gelesen!
Die Gäste und Themen der diesjährigen Frankfurter Buchmesse scheinen den Nerv der internationalen Buch- und Kulturszene präzise getroffen zu haben – denn die Besucherzahlen sowohl an den Fach- als auch an den Publikumstagen gingen deutlich nach oben. Zahlreichen Bücherfreunde aus Bad Gandersheim (Stadt der ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim) und aus Südniedersachsen waren auf der Messe in Frankfurt - und zeigten sich beeindruckt, so erste Kommentare.

Mit einem Besucherplus von 9,2 Prozent am Messewochenende und einem leichten Wachstum von 1,8 Prozent an den Fachbesuchertagen ist die 71. Frankfurter Buchmesse heute zu Ende gegangen. 302.267 Besucherinnen und Besucher (2018: 285.024) kamen auf das Messegelände, das entspricht einem Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Fachbesucher lag 2019 bei 144.572 (2018: 142.016), die Zahl der Privatbesucher bei 157.695 (2018: 144.409). 7.450 Aussteller aus 104 Ländern (2018: 7.503 Aussteller aus 109 Ländern) nahmen an der Frankfurter Buchmesse teil.

Die Branche zeigte sich optimistisch und in Feierlaune: Noch nie gab es so viele Veranstaltungen, Diskussionen, Partys, Begegnungen und Austausch über die sozialen Medien. Diversität, Nachhaltigkeit, und politisches Engagement dominierten die Gespräche auf der Messe. Den Ton setzte die frischgekürte Literaturnobelpreisträgerin 2018 Olga Tokarczuk bei der Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse. Sie sagte: „Ich glaube an eine Literatur, die Menschen verbindet und das Gemeinsame herausstellt. Trotz aller Unterschiede in Hautfarbe, in sexueller Orientierung und allem anderen, was uns vielleicht nach außen hin trennen könnte.“

Unter dem Motto CREATE YOUR REVOLUTION lud die Frankfurter Buchmesse engagierte Wortführerinnen zur kulturellen Einmischung ein: Luisa Neubauer, Memory Banda, Gina Belafonte, Phyllis Omido, Jennifer Clement und viele andere positionierten sich zu Feminismus und Bürgerbewegungen, Populismus und Demokratie. Die Frankfurter Buchmesse war in diesem Jahr fest in den Händen junger Menschen: Neben den Aktivistinnen bei CREATE YOUR REVOLUTION kamen zahlreiche Nachwuchsschriftsteller beim neuen Schreib-Wettbewerb „Frankfurt Young Stories“ zusammen. Bei „Frankfurt Influencers“ trafen sich Bloggerinnnen und Bookstagrammer, welche die Buchmesse in Social Media begleiteten und ihr dadurch ein neues Gesicht und eine neue Tonalität verpassten.

Das Literary Agents & Scouts Centre (LitAg) und die Publishers Rights Corner bezogen in diesem Jahr in der Festhalle ihr neues Quartier: Mit 355 teilnehmenden Unternehmen aus 35 Ländern ist dieser Bereich erneut gewachsen. Literaturagentinnen und -agenten berichteten von großem Interesse an Sachbuchtiteln. 3.750 Besucherinnen und Besucher nahmen an den Konferenzen, Networking-Events und Workshops im neuen Areal von THE ARTS+ und B3 Biennale des bewegten Bildes teil. 147.000 Messegäste besuchten das innovative Areal in der Halle 4.1. Die Veranstaltungen des BOOKFEST im Frankfurt Pavilion und in der Stadt lockten 25.000 Besucherinnen und Besucher an, rund 5.000 davon besuchten die 56 Veranstaltungen in der Stadt.

Heinrich Riethmüller, der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels resümierte: „Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 haben Verlage, Buchhandlungen, Autoren und Literaturbegeisterte gemeinsam das Lesen gefeiert und gleichzeitig die gesellschaftlichen Fragen der Zeit diskutiert. Die Zukunft unserer Gesellschaft, der Menschenrechte und unseres Planeten – diese Themen waren bestimmend in vielen Gesprächen und Veranstaltungen. Das Buch begeistert die Menschen, stärkt die Debatte und damit unsere freie, demokratische Gesellschaft, das haben die letzten fünf Tage deutlich gezeigt. Die Branche hat die Messe erfolgreich für den Lizenzhandel und den Austausch über Geschäftsideen genutzt. Darüber hinaus haben wir wichtige Zeichen für die Freiheit des Wortes gesetzt, die weit über die Frankfurter Messe hinaus reichten.“

Streaming, ob im Audio- oder Filmbereich, gehörte zu den innovativen Trendthemen der Frankfurter Buchmesse 2019: Das neu geschaffene Audio Areal in der Halle 3.1 war Treffpunkt des internationalen Audio-Publishing und ein Publikumsmagnet. Am Frankfurt Audio Summit, einer halbtägigen Konferenz mit Sprecherinnen und Sprechern von Spotify, Audible, Storytel, Wondery u.a., nahmen 260 Fachbesucherinnen und Fachbesucher teil. Die amerikanische Streamingplattform Netflix hat auf der Frankfurter Buchmesse drei neue Original-Serien angekündigt, die auf preisgekrönten Büchern von Frederick Backman, Daniel Kehlmann und Elif Shafak basieren.

Durch die erstmalige Zusammenarbeit mit der B3 Biennale des bewegten Bildes, dem Festival der Hochschule für Gestaltung Offenbach, war THE ARTS+ mehr denn je ein Bereich, in dem die Besucherinnen und Besucher einen Blick auf wegweisende Projekte werfen konnten. Prominent besetzt waren die Frankfurter Buchmesse Film Awards, die in diesem Jahr erstmalig zusammen mit den B3 BEN Awards im Frankfurt Pavilion verliehen wurden: Der Oscar-prämierte britische Regisseur Steve McQueen (B3 BEN Hauptpreis) und der norwegische Filmemacher Hans Petter Moland (Sieger in der Kategorie „Best International Literary Adaption”) waren die Stars des Abends und nahmen ihre Auszeichnungen persönlich entgegen.

Eine Erfolgsgeschichte war der Ehrengastauftritt Norwegens auf der Frankfurter Buchmesse. Juergen Boos sagte dazu bei der feierlichen Gastrollenübergabe: „Norwegen hat uns gezeigt, wie Träume in Erfüllung gehen können: Im Mittelpunkt stand die Begegnung mit über 100 Autorinnen und Autoren, deren Werke in Deutschland und weltweit Millionen von Leserinnen und Leser begeistern. Innerhalb eines Jahres sind 510 Neuerscheinungen von norwegischen Autorinnen und Autoren sowie Titel über Norwegen in 217 deutschsprachigen Verlagen erschienen – diese Zahl spricht für einen überaus erfolgreichen Auftritt. Mit Beiträgen zu den Schwerpunkten der diesjährigen Buchmesse, Meinungsfreiheit und Nachhaltigkeit, setzte Norwegen wichtige Akzente. Den Projektverantwortlichen Margit Walsø, Halldór Guðmundsson und dem Team von NORLA ist es gelungen, der norwegischen Literatur eine große Bühne zu bereiten.“

Unter dem Motto „Singular Plurality / Singulier Pluriel“ wird Kanada, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020 (10.-14. Oktober 2020), seine literarische Vielfalt erlebbar machen. Dazu Juergen Boos: „Schon in diesem Jahr lud Kanada uns ein, junge literarische Talente zu entdecken; mit Margaret Atwood war eine der wichtigsten Vertreterinnen der kanadischen Literatur bei uns.“
red/fis










20.10.2019 • 19:28 Uhr

Eine musikalische Reise von Amsterdam nach Paris - Orgelkonzert mit Prof. Jan Ernst

Das erfreut viele Freunde hochkarätiger Orgelmusik in Bad Gandersheim und Südniedersachen:

Am Freitag, 25. Oktober 2019, 18 Uhr gastiert in der Göttinger Jacobikirche einer der profiliertesten Organisten Norddeutschlands - Jan Ernst, Domorganist in Schwerin und Professor an der Hamburger Musikhochschule.

Sein Konzert steht unter dem Motto "Eine musikalische Reise von Amsterdam nach Paris" und stellt selten zu hörende Orgelwerke vom Barock bis zur Moderne aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich vor. Auf dem Programm sind Werke von Anthoni van Noordt und Jan Zwart (Amsterdam), Flor Peeters und Joseph Jongen (Belgien) und Joseph Bonnet (Paris) sowie Opernbearbeitungen von Jean-Philippe Rameau. Der Eintritt zum Orgelkonzert ist frei. red/fis/Foto: St. Jacobi











20.10.2019 • 19:24 Uhr

Kreiensen: Empörung über wilde Müllablagerung im Wald - "Verbrecherisch!"

In Zeiten der Debatten über Umweltverseuchung und Klimawandel durch menschliches Verhaltensversagen finden es die Besitzer und Spaziergänger des Kreiensener Waldes empörend, was dieser Tage in ihrem Naturidyll passiert ist: Unbekannte haben dort große Teile von Müll "entsorgt", soll heißen einfach in die Landschaft geworfen. Es handelt sich dabei um ausgediente Gartenmöbel und Teile eines Pools. Fast alles aus Plastik. "Wir finden ein solches Fehlverhalten einfach nur noch verbrecherisch ", lauten die unmissverständlichen und geharnischten Kommentare aus der Eigentumsgemeinschaft, das ist die Reel geteilte Forstgenossenschaft Kreiensen. Ihr erster Vorsitzender Uwe Höhle bestätigte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group sowohl den Umweltfrevel als auch die Tatsache einer Anzeige der Straftat bei der zuständigen lokalen Polizeibehörde. Die Ermittlungen zu den Verursachern der Schweinerei sind wohl im Gange. red/fis/Quelle/Fotos: Forstgenossenschaft












20.10.2019 • 16:53 Uhr

Netto legt nach: Adam mit Salat vor der Wurzel...

"Einfach süß!", so kommentiert Babs Gertkemper das neue Marketingpendant der Oben-Ohne-Frau mit vier Äpfeln vor der nackten Brust in der NETTO Werbung (wir berichteten).
Jetzt ist in der ersten Werbebroschüre ein smarter "Adam mit Salat vor der Wurzel" aufgetaucht (Foto).
Mit der Kampagne macht sich NETTO für "Nackte Tatsachen" stark: "Wir haben unverpacktes Obst und Gemüse", so lautet das schlaue Motto. Und der Einkaufsbefehl an die IT-Spezialistin Babs Gertkemper, die immer nach 19 Uhr bei NETTO in Bad Gandersheim einkauft: "Kaufe unverpackt! Spare Plastik und vermeide Lebensmittelverschwendung!" "Gut so!", findet Babs .
red/Foto: Marc Reiser










20.10.2019 • 14:23 Uhr

Unfall-Drama bei Alfeld- Möllensen: 63-Jähriger gerät mit Auto plötzlich auf Gegenfahrbahn und verunglückt tödlich

Ein 63-jähriger Gronauer ist am vorigen Freitag, 18.Oktober 2019, um 13.40 Uhr, auf der Landesstraße 482, Gemarkung Möllensen bei Alfeld (Kreis Hildesheim), bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Eine in seinem Pkw mitfahrende 62-jährige Gronauerin wurde leicht verletzt. Schwer verletzt wurde ein 80-jähriger Sibbesser. Der Gronauer war mit seinem Pkw aus Richtung Möllensen kommend in Richtung "Möllenser Eck" (L 485) gefahren und dann aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn gekommen. Hier kollidierte der Gronauer frontal mit dem ihm entgegenkommenden Pkw des 80-jährigen Sibbessers. Der 63-jährige Gronauer verstarb noch an der Unfallstelle. Die anderen, verletzten Personen wurden vom Rettungsdienst in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. Lebensgefährliche Verletzungen haben beide nicht erlitten. Die Landesstraße war für die Zeit der Unfallaufnahme bis etwa 16.30 Uhr voll gesperrt. Der entstandene Schaden an den Pkw wird auf 8000 Euro geschätzt.hoe/Foto: Polizei










20.10.2019 • 14:15 Uhr

7. Duinger Gesundheits- und Wellnessmesse 2019 im Hallenbad: Gesundheitsvorträge, Infostände und vieles mehr

Gesund leben und sich fit halten: Wie das im ländlichen Raum praktisch und gut möglich ist will die 7. Duinger Gesundheits- und Wellmesse 2019 vermitteln. Sie bietet ein vielseitiges Spektrum an Informationen und Angeboten. Die Messe findet in diesem Jahr am Sonntag, 10. November, von 11 bis 17.30 Uhr statt. Interessant der Messestandort: Es handelt sich um das Hallenbad in Duingen plus der Gymnastikhalle. Die Organisation obliegt dem rührigen Förderverein Hallenbad Duingen e.V.. Die Schirmherrschaft für die Gesundheitsmesse hat der Flecken Dingen übernommen. Interessierte Menschen aus der Region Südniedersachsen sind bei der Veranstaltung herzlich willkommen, so die freundliche Einladung des Veranstalters. Der Eintritt ist frei. red










20.10.2019 • 13:51 Uhr

Ehrenamt ist Ehrensache - 
Junge Union beschäftigt sich mit Ehrenämtern im Kreisgebiet

Gerade der ländliche Raum ist geprägt von Vereinsarbeit und ehrenamtlichen Engagement. Doch viele Organisationen, Einrichtungen und Vereine sind unbekannt und erhalten nur selten Dank für ihre Arbeit. 

Um dies zu ändern standen die vergangenen Wochen für die Junge Union im Kreis Northeim unter dem Thema Ehrenamt. Das berichtet soeben Lucas Mennecke,
stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union Northeim. In seiner Pressemitteilung, die wir im Original dokumentieren, heißt es weiter:

Während ihrer Ehrensache Kampagne haben die Jung-CDU'ler sich vier verschiedene Ehrenämter im Landkreis Northeim angeschaut, darunter die Nachbarschaftshilfe Bodenfelde, die Einbecker Tafel, das Sole-Waldschwimmbad in Bad Gandersheim sowie die Freiwillige Feuerwehr Northeim. Dabei konnte sich nicht nur ausgetauscht werden, sondern es wurde auch tatkräftig mit angepackt, um live zu erleben, was die Ehrenamtlichen leisten. Die Erlebnisse haben die Erwartungen übertroffen. „Wir konnten einen Einblick in die wertvolle Arbeit erhalten. Zudem wurden uns viele Probleme aufgezeigt, mit denen die ehrenamtlichen Helfer teils tagtäglich zu kämpfen haben.“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Northeim, Julia Bielefeldt. 

Neben den praktischen Erfahrungen wurde sich auch mit theoretischen Ansätzen zur Förderung des Ehrenamtes, wie Beispielsweise der Ehrenamtskarte, auseinandergesetzt 

Das Ehrenamt steht vor einer Reihe an Herausforderungen. Das flächendeckende Problem ist die Nachwuchsgewinnung. Es fehlen oftmals junge engagierte Bürgerinnen und Bürger, die die Einrichtungen und Vereine unterstützen wollen. 
Ein weiteres Problem ist die Freistellung der Kräfte im Katastrophenschutz, sprich Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, DLRG und Deutsches Rotes Kreuz. Hier wird die Junge Union ansetzten und eine einheitliche Regelung fordern. 
Weiter ist die Finanzierung der Arbeit ein übergreifendes Problem, sowohl in Vereinen als auch in Organisationen. In diesem Zusammenhang spielen darüber hinaus Miet- und Nutzungsgebühren für Räume und Einrichtungen der Kommunen eine entscheidende Rolle. „Wir wollen mit den Städten und Gemeinden ins Gespräch kommen und eine kostenlose Nutzung, mindestens jedoch eine Senkung der Gebühren, ermöglichen.“, so Bielefeldt. 
Als letzten großen Punkt kam immer wieder die ausbaufähige Zusammenarbeit von Schule und Ehrenamt auf. Auch hier können neue Anstöße entwickelt werden. 

Bei diesen Punkten wollen die Jungen Politiker ansetzten, damit es auch weiterhin eine Vielzahl von Vereinen, Organisationen und Einrichtungen gibt, die auf allen Ebenen einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten. Die Junge Union bedankt sich bei allen Einrichtungen, für den Einblick in die Arbeit und die spannenden Gespräche. 

red/Fotos: JU














20.10.2019 • 13:45 Uhr

Brummifahrer (42) dreht auf der Raststätte durch: Kollegen ins Gesicht gefaustet, dann Scheibe zertrümmert und zwei Reifen zerstochen - danach in die Ausnüchterungszelle

Gestern, Samstag, gegen 20 Uhr, auf der Raststätte Harz-West an der Bundesautobahn A7:
Zwischem einem 42-Jährigen und einem 26-jährigen Lkw-Fahrer kam es nach gemeinsamen Alkoholkonsum zu Streitigkeiten. Die eskalierten. In diesem Verlauf wurde der 26-Jährige durch mehrere Faustschläge im Gesicht verletzt. Ärztliche Maßnahmen waren zunächst nicht erforderlich. Desweiteren schlug der Täter die Scheibe seines Transporters ein und zerstach zwei Reifen. Der Täter wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam verbracht. Mehrere Strafanzeigen wurden gefertigt. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.(hei)











20.10.2019 • 13:37 Uhr

Erneut Radaranlage in Bad Gandersheim attackiert und außer Gefecht gesetzt

Unbekannte haben in Bad Gandersheim erneut einen Anschlag auf ein Tempomessgerät des Landkreises Northeim verübt. In Höhe des LORO-Werkes (stadtauswärts L 445) wurde gestern Nacht die mobile Radaranlage „Alice“ durch einen Anschlag funktionsunfähig gemacht.Das Display des Blitzer wurde mit einer speziellen Farbe besprüht. Außerdem wurde eine Protestbotschaft auf das Gehäuse des Messgerätes gesprüht. Die Anlage war am heutigen Sonntag noch um 8 Uhr noch aufgebaut. Ob sie tatsächlich keine Aufnahmen mehr „schießen“ kann ist nicht gesichert. Es empfiehlt sich das Tempolimit in diesem Sektor nicht zu strapazieren.
Red/Fotos: Spectator/Marc Reiser














20.10.2019 • 13:29 Uhr

"Wir werden um unsere Zukunft betrogen"- Die Grüne Jugend Northeim fordert sofortiges Handeln auf allen politischen Ebenen für echten Klimaschutz.

"Eine echte Lösung ist nur jenseits des Kapitalismus zu erreichen!"

Karoline Otte, Kreistagsabgeordnete im Northeimer Kreistag und aktiv im Kreisverband der Grünen, hat sich namens für die "Grüne Jugend Northeim" mit einer Verlautbarung zu Wort gemeldet. Wir dokumentieren die Pressemitteilung im Original:

"Eine Sprecherin der Grünen Jugend betonte, dass Zeiten lange vorbei seien in denen man sich fragen könne, ob ein ausgeglichener Haushalt oder der Klimaschutz wichtiger seien. Das Votum müsse immer für den Klimaschutz ausfallen, denn jede politische Entscheidung die heute gefällt werden würde, müsse unter der Voraussetzung erfolgen, dass der nachfolgenden Generationen eine Zukunft gesichert ist.

„Ohne echten Klimaschutz jetzt sofort, wird es diese Zukunft nicht geben. Die GroKos in Berlin und Hannover betrügen uns um unsere Zukunft.“, so die Sprecherin der Grünen Jugend.

Um das Pariser Klimaziel von 1,5 °C globaler Erwärmung noch erreichen zu können müsse in Deutschland bis 2035 ein Nettonull bei den Treibhausgasemissionen erreicht werden. Die Energieversorgung bei Strom und bei Wärme müsse dann zu 100 % erneuerbar sein. Das gehe mit massiven Transformationsprozessen in der Gesellschaft einher, die alle in dem betreffen werde, wie sie leben. Dessen sei sich die Jugend, die Freitags auf die Straße geht, bewusst.

Jedes Zehntelgrad, jede Maßnahme, jeder Tag sei von entscheidener Bedeutung für das Klima. Und jede Woche die ins Land geht, ohne, dass gehandelt werde, sei eine Woche verschenkte Zeit, verschenkte Zukunftsperspektive.

Erreichte die Weltgemeinschaft global nicht das 1,5° Ziel, dann würden Kipppunkte im Klimasystem überschritten, deren Folgen definitiv katastrophal für menschliches Leben wären. Die Folgen, die dann zu betrachten seien, ließen sich nicht mit dem gegenrechnen, was der Klimaschutz jetzt koste.

Das Klimapaket, dass die GroKo in Berlin verabschiedet habe zeuge von unfassbarer Ignoranz. Das „Klimapäckchen“ sei viel zu wenig, viel zu spät und viel zu ungerecht. Angesichts der dramatischen Lage, sei dieser Vorschlag ein Skandal. Das Märchen von endlosem Wirtschaftswachstum und höher, schneller, weiter sei zuende erzählt. Der notwendige Wandel sei so tiefgreifend, dass eine echte Lösung nur jenseits des Kapitalismus zu erreichen sei."
Quelle: Grüne Jugend Northeim

Das Bild dokumentiert Aktivisten/innen der Grünen Jugend Northeims"; ganz rechts Kreistagsabgeordnete Karoline Otte.










19.10.2019 • 22:10 Uhr

Heute Abend im Landhaus Saal in Greene: Rockmusik live bei Kerzenschein

Die Jungs lieben ihre Instrumente. Und was ihnen entlocken macht Spaß. Den erleben heute Abend rund 60 Besucher eines Livekonzertes der lokalen Rockcombo "When I was cool" im Saal des Landhauses in Greene an der B64. Kerstin, die Chefin, hat ihrer Halle heute ein romantisches Flair geschenkt: Viel warmer Kerzenschein. In diese festlich-feierliche Idylle spielen Klaus Dribbelt, "Keule" Keunecke und Peter Hansen ihre gefühlvollen Rock-Baladen und hammerharten Hits. Das Publikum, bunt gemischt von 16 bis 80, lauscht erst artig, sitzt brav an Tischen, wird irgendwann von den rockigen Klängen auf der weit-weg-ist-die Bühne inspiriert. Mehr zuhören scheint zunächst angesagt, als auf der riesigen Tanzfläche einen abzurocken. Vielleicht zu späterer Stunde - das Trio spielt bis in die Nacht hinein, heißt es. Und dann waren ja noch beim Heimspiel von Dribbelt & Co. einige "hochkarätige Gastmusiker" angesagt... Cool!
red/Fotos: Marc Reiser






















19.10.2019 • 12:26 Uhr

LKW der AfD von Unbekannten abgefackelt - Polizei sucht Zeugen - Maik Schmitz spricht von "Terror gegen die AfD"

Am Samstag, kurz nach 6 Uhr, ist ein Lkw, der als Wahlfahrzeug der AfD genutzt wird, in Reinsdorf im Kyffhäuserkreis in Flammen aufgegangen. Der Lkw war in einem Hof abgestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Diese erstrecken sich derzeit in alle Richtungen, ein politisches Tatmotiv kann nicht ausgeschlossen werden. In Thüringen finden in acht Tagen Landtagswahlen statt. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich auf mindestens 80000 Euro. In dem Fahrzeug befand sich wertvolles Wahlkampf- Equipment.
Beim AfD-Kreisvorsitzenden in Northeim Maik Schmitz ist von einem "feigen Brandanschlag" die Rede. Er übte scharfe Kritik an der Attacke: "Das ist Terror gegen die AfD". Aus Südniedersachsen sind Wahlkampfhelfer aller Parteien in Thüringen aktiv. Auch von der AfD.
red/ots/Fotos: Spectator














19.10.2019 • 09:50 Uhr

Bei Radfahrer-Kontrolle: Polizei mit guter Spürnase

Die Polizei stellt nicht nur ein offensichtlich gestohlenes Fahrrad sicher, sondern folgt auch ihrer guten Nase und findet im Rucksack des Radfahrers ein Päckchen Drogen.
Einer zivilen Streifenbesatzung der Braunschweiger Polizei fiel am Donnerstabend in Höhe des Schützenplatzes in der Löwenstadt ein 25-jähriger Mann auf, der ein Fahrrad schob. Da den Beamten bekannt war, dass es regelmäßig zu Fahrraddiebstählen und weiteren Veräußerungen der Fahrzeuge kommt, kontrollierten sie den Mann sowie das Fahrrad.

Doch als der Mann seinen Rucksack öffnete, um seinen Ausweis hervorzuholen, schlug den Polizisten ein intensiver Geruch von Marihuana entgegen. Sie forderten ihn auf, seinen Rucksack zu leeren und bekamen ein Päckchen mit Marihuana-Blüten übergeben.
Der junge Mann gab an, dass die Drogen eigentlich für seine Freunde und ihn selbst gedacht waren.
Die Polizei stellte das Päckchen aber sicher und fertigte eine Strafanzeige wegen Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln. Da der Mann keinen Eigentumsnachweis für das Fahrrad vorlegen konnte und zudem die Individualnummer unkenntlich gemacht worden war, besteht der Verdacht, dass es sich um ein gestohlenes Rad handelt. Bis zur weiteren Klärung über die Eigentumsverhältnisse und Herkunft des Fahrrads stellte die Polizei das Rad sicher.ots










19.10.2019 • 09:42 Uhr

Tankstellenräuber aus Erwitte in Northeim festgenommen, freigelassen, festgenommen: Nach Beschwerde der Staatsanwaltschaft nun Haftbefehl vollstreckt

Nach dem Überfall auf eine AVIA-Tankstelle am Sonntag, den 29. August 2019 gegen 21:32 Uhr an der Soester Straße, konnte nun ein 58-jähriger Mann aus Fuldatal am letzten Samstag in Northeim festgenommen werden (wir berichteten). Der bewaffnete Täter zog damals eine Pistole, bedrohte damit die 39-jährige Angestellte hinter der Kasse und erbeute Bargeld. Neben dem Überfall in Erwitte werden dem 58-Jährigen noch für zwei weitere Tankstellenüberfälle in Salzkotten und in Northeim zur Last gelegt. Nach seiner Festnahme ließ sich der Mann aus Fuldatal in einer ersten Vernehmung geständig ein. Das Amtsgericht Northeim erließ einen Haftbefehl, setzte diesen aber später wieder außer Vollzug.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hatte gegen die Außervollzugsetzung des Haftbefehls beim zuständigen Amtsgericht Beschwerde eingelegt. Dieses hob den Außervollzugsetzungsbeschluss am 15. Oktober auf, worauf der 58-jährige Beschuldigte noch am gleichen Tag durch die Polizei erneut festgenommen werden konnte. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. (reh)










19.10.2019 • 09:16 Uhr

Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2019: Sozialer Kapitalismus!

Mein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft von Paul Collier ist das beste Wirtschaftsbuch des Jahres

Das ist interessant und lesenswert für Bücherfans in der südniedersächsischen Literatur-Stadt Bad Gandersheim - Ort der ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim!

Für sein Buch Sozialer Kapitalismus! Mein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft, erschienen im Siedler-Verlag, hat Paul Collier den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2019 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Der Preis wurde am Donnerstagabend im Rahmen der Frankfurter Buchmesse bei einer feierlichen Gala überreicht.

Die Jury aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft entschied sich für das Buch, weil es das Thema Zukunftsbewältigung wegweisend behandelt und einen ebenso fundierten wie persönlichen Debattenbeitrag zu einer der großen Fragen der Zeit liefert: Wie können wir technologischen Fortschritt auch gesellschaftlich stabilisieren? „Wie weit können Markt und Privatwirtschaft gehen und wo setzt ein fundiertes Bewusstsein der Verantwortung für das Gemeinwohl ein? Das ist von hoher Relevanz“, urteilt die Jury über Colliers Plädoyer für einen erneuerten Kapitalismus. Jede Gesellschaft brauche eine Konvention der Mitglieder auf Werte, die gelebt werden müssen. „Colliers Manifest ist extrem gut erklärt und seine Forderungen sind leicht nachvollziehbar“, erklärt der Jury-Vorsitzende Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor und Autor des Handelsblatts, „und er spricht das Thema Identität ideologiefrei an“.

Der britische Ökonom diagnostiziert in seinem Buch, dass nicht nur die Verteilung zwischen Arm und Reich Probleme aufwirft. Viel gefährlicher sei der neue Riss zwischen den städtischen Metropolen und dem Rest des Landes, zwischen den urbanen Eliten und der Mehrheit der Bevölkerung. Eine Ideologie des Einzelnen greife um sich, die auf Selbstbestimmung beharre, auf Konsum abziele und sich von der Idee gegenseitiger Verpflichtungen verabschiede, schreibt Collier. Und in dieses Vakuum stoßen Populisten und Ideologen.

Collier fordert eine neue Ethik der Gemeinschaft. Auch Unternehmen müssten den Rückbezug wieder herstellen zwischen den Rechten und den Verpflichtungen, zwischen Ansprüchen und Verantwortung. Collier ist einer der bedeutendsten Ökonomen und Autor zahlreicher Bücher. Er lehrt als Professor für Ökonomie an der Universität Oxford und leitete die Forschungsabteilung der Weltbank. Bekannt wurde er 20018 mit seinem internationalen Bestseller Die unterste Milliarde.

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis wird verliehen vom Handelsblatt, der Frankfurter Buchmesse und der Investmentbank Goldman Sachs, die das Preisgeld stiftet. Die Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der Gesellschaft liefern. Verständlichkeit ist ein wichtiges Kriterium. Das Motto des Preises lautet deshalb „Wirtschaft verstehen“. fis












19.10.2019 • 09:13 Uhr

33-Jährige verursacht 5.500-Euro-Schaden und haut einfach ab: Nützte ihr aber nichts!

Gestern, Donnerstag, , gegen 08.40 Uhr, kam es in Northeim, Weinbergsweg 2, zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden, bei dem sich die Verursacherin vom Unfallort entfernte. Die Verursacherin wurde allerdings von einer aufmerksamen Zeugin beobachtet und konnte ermittelt werden. Die 33 - jährige Verursacherin aus Northeim beschädigte beim Versuch mit ihrem Pkw einzuparken, einen ordnungsgemäß geparkten Transport einer dort ansässigen Firma. Nach dem Unfall entfernte sich die 33 - Jährige von der Unfallstelle. Der Schaden wird auf ca 5500 Euro geschätzt. Se










19.10.2019 • 09:08 Uhr

Heute halb nach Mitternacht: 21-Jähriger bekifft und ohne Führerschein am Steuer: Polizei schnappt zu

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle stellten die eingesetzten Polizeibeamten am heutigen Samstag, , gegen 00.30 Uhr, in Northeim, Einbecker Landstraße, fest, dass der 21 - jährige Pkw-Fahrer nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Zudem wurden bei ihm neurologische Auffälligkeiten bemerkt, die auf eine Drogenbeeinflussung hindeuteten. Dem 21 - Jährigen aus Northeim wurde eine Blutprobe entnommen und es wurde die Weiterfahrt untersagt. Es wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Führerschein und Besitzes von illegalen Drogen sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet. Se











19.10.2019 • 09:04 Uhr

Ambulante Pflege und medizinische Versorgung im ländlichen Raum verbessern ─ Telemedizin- und Pflegeprojekt in Gifhorn gestartet

Delegation ärztlicher Leistungen - Die hausärztliche und ambulante pflegerische Versorgung sektorenübergreifende - Ein Model mit Zukunftscharakter

Den Blutdruck und Blutzucker messen, ein EKG schreiben oder eine Wunde versorgen ─ das alles sind grundsätzlich medizinische Leistungen, die ein Hausarzt im Rahmen seiner Hausbesuche erbringt. Im Landkreis Gifhorn übernimmt dies für einen Teil der Patientinnen und Patienten einer Hausarztpraxis seit Mitte dieses Jahres ein Pflegedienst. Das Projekt ist für das Flächenland Niedersachsen ein wichtiges zukunftsweisendes Pilotprojekt, betont Sozialministerin Carola Reimann anlässlich ihres heutigen Besuchs der Hausarztpraxis: „Unser Ziel ist es, die ambulante medizinische Versorgung gerade in den ländlichen Regionen zu verbessern. Wir verknüpfen hier hausärztliche und ambulante pflegerische Leistungen sektorenübergreifend. Das ist ein Modell mit Zukunftscharakter, denn Patientinnen und Patienten profitieren von diesem Angebot genauso wie die Arztpraxen.“

Dieses Modell könnte auch in Südniedersachsen greifen!

Das beispielhafte Kooperationsprojekt der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen und des Sozialministeriums wird vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) unterstützt und läuft bis Ende 2020. Laufe das Modellprojekt gut, so Dr. Carola Reimann, strebe die Landesregierung ab 2021 eine Ausweitung des Projekts an.

Für die AOK Niedersachsen war sofort klar dieses Angebot in den Leistungskatalog aufzunehmen, betont Vorstandsmitglied Jan Seeger: „Das Projekt leistet einen Beitrag zur Sicherstellung der ambulant ärztlichen Versorgung auf dem Land und erspart mobilitätseingeschränkten Patienten für Routineuntersuchungen den Weg zur Arztpraxis. Gleichzeitig wird die Hausarztpraxis entlastet.“

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen sieht in dem Projekt große Mehrwerte: „Über die Delegation ärztlicher Leistungen ermöglicht das Modell die Entlastung von Hausarztpraxen. Es ist ein zusätzliches Angebot für Hausärzte, die Flut der Hausbesuche besser aufzuteilen und die Kräfte in der Praxis zu bündeln. Ärztliche Tätigkeiten werden an Krankenpflegedienste übertragen, die die niedergelassenen Hausärzte unterstützen. Gleichzeitig wird die Versorgung der Patienten verbessert, da sie in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können und dort versorgt werden. Das Thema der Delegation ärztlicher Leistungen beschäftigt die KVN seit Jahren in den unterschiedlichsten Konstellationen. Die moderne Medizin mit ihrer Vielzahl an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten erfordert eine arbeitsteilige Unterstützung. Die Zusammenarbeit zwischen Hausarztpraxis und Pflegedienst erproben wir in Gifhorn“, sagt der Vorstandsvorsitzende, Mark Barjenbruch.
red/fis










18.10.2019 • 15:45 Uhr

Krasse Zustände im Kurviertel: Gekappte Leuchten, offenes Schaltmodul

Nach kritischen Hinweisen zum unerquicklichen Stadtbild an diversen Stellen in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim zuletzt durch CDU-Ratsherrn und Alt-Bürgermeister Rudolf Hermes und Nicole Pietsch, neues Vorstandsmitglied im Förderverein Landesgartenschau, - wir berichteten - hat es eine weitere Fülle von Hinweisen/Anregungen aus der Bürgerschaft der Stadt gegeben, die sich sich mit Zuständen und Erscheinungsbild beschäftigen. Eine kleine Auswahl wird in diesem Report dokumentiert. Die Redaktion ist den Hinweisen nachgegangen. So beispielsweise im Kurviertel. An einem Spazierweg zwischen der Roswitha-Paracelsus-Klinik und der Gande sind gleich vier Leuchten neben Sitzbänken dermaßen desolat, dass man sie einfach "geköpft" hat. Soll heißen, sie spenden in der Dunkelheit kein Licht mehr. Übriggeblieben sind Laternstümpfe. Die elektrischen Innereien sind primitiv (unprofessionell) und zudem wohl gefährlich mit billigen Plastik umwickelt (Fotos).

Ein aufmerksamer Bürger machte dann auf ein offenes Schaltmodul an diesem Spazierweg aufmerksam. Ob es unter Strom steht ist nicht bekannt. Wenn an diesem Teil Kinder herumfingern sollten könnte es brenzlich werden. Ärgerlich empfinden es die Hinweisgeber, dass auf die kaputten Leuchten im Kurpark angeblich schon häufiger hingewiesen worden sei. Bedauerlich, dass diese Anregungen offenbar verpufften. Scheinbar fühlt sich niemand so richtig verantwortlich für diese krassen Zustände in der städtischen Kurverwaltung.

Die Redaktion hat eine Anfrage an die Stadtverwaltung zu den neuerlichen Auffälligkeiten gerichtet. "Wann und was wird bitte unternommen?", lauten Frage an Manfred Kielhorn, im Gandersheimer Rathaus u.a. zuständig für Reha und Tourismus in Bad Gandersheim. red/Fotos: Marc Reiser


















18.10.2019 • 15:20 Uhr

DAX springt auf Jahreshoch

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Der Laie wundert sich und der Experte auch, denn der deutsche Aktienindex DAX ist in dieser Woche auf ein neues Jahreshoch von knapp 12.800 Punkten gesprungen. Dabei gab es doch aus Marktsicht einiges zu beklagen: Unwägbarkeiten beim militärischen Konflikt an der türkisch-syrischen Grenze, frische Strafzölle der USA gegen europäische Produkte in Verbindung mit den Airbus-Sanktionen und insgesamt wenig erbauliche Konjunkturdaten standen negativ zu Buche. Dabei enttäuschten speziell in den USA die Zahlen für Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze sowie in China Handels- und Bruttoinlandsprodukt. So mag es fast ausschließlich der Hoffnung auf den geordneten Brexit-Deal zwischen der EU und den Briten geschuldet sein, dass die Börsen weltweit freundlich gestimmt waren.


Draghi geht, Herausforderungen bleiben

In der kommenden Woche dürften die Märkte zunächst einmal die Abstimmung des britischen Parlaments zum Brexit-Deal am Samstag verarbeiten. Aber auch die letzte EZB-Sitzung unter der Leitung von Mario Draghi verspricht mehr als nur seine friedvolle Verabschiedung. Denn im Vorfeld äußerten einige Ratsmitglieder und auch ehemalige Notenbanker heftige Kritik am derzeitigen Kurs der Europäischen Zentralbank. Es gilt dort also, die kommunikativen Wogen zu glätten. Zum Wochenabschluss dürften wir mit Blick auf den ifo Geschäftsklimaindex gewahr bleiben, wie sehr die geopolitische Verkrampfung nach wie vor insbesondere auf den Industrieunternehmen lastet.












18.10.2019 • 15:18 Uhr

Politische E-Bike-Tour mit Roy Kühne - CDU-Bundestagsabgeordneter lädt zu Fahrradtour in Braunlage ein

Politiker stellte 30 E-Bikes kostenlos zur Verfügung - Ziel ist das Waldcafé Forellenteich

Am Samstag, 26. Oktober, lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne um 16 Uhr in Braunlage zu einer politischen E-Bike-Tour ein, um das fahrradtouristische Potenzial der Stadt Braunlage zu betonen. Während des Ausfluges wird Roy Kühne auch vom aktuellen politischen Geschehen auf Bundesebene berichten und für Gespräche zur Verfügung stehen.
Treffpunkt ist der E-Bikeverleih am Wurmberg in der Elbingeröder Straße 8a in 38700 Braunlage. Von dort führt die insgesamt ca. 15 Kilometer lange Tour zum Waldcafé Forellenteich, wo eine kurze Pause eingelegt wird, bevor es zurück zum Ausgangspunkt geht.

Insgesamt stehen 30 E-Bikes zur Verfügung. Um vorherige Anmeldung unter roy.kuehne@bundestag.de wird gebeten. red











18.10.2019 • 15:13 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele spenden Domspitzen-Erlös an Aktionsplan „Demokratie jetzt!“ und Projekt „LuToM“

Die Gandersheimer Domfestspiele haben den Erlös aus den „Domspitzen“ gespendet: Je 3455 Euro erhalten nach dem Willen des Ensembles der Lokale Aktionsplan im Landkreis Northeim „Demokratie jetzt!“ sowie LuToM – Kinder- und Jugendzentrum für Trauerbegleitung des ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling. Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß und Intendant Achim Lenz überreichten soeben die offiziellen Spendenschecks an Silke Doepner vom Lokalen Aktionsplan sowie an Susanna Lenkewitz und Isolde Ohlmer von LuToM.

Erinnerung:
Die Domspitzen-Gala am letzten Freitag der Spielzeit ist eine Benefizveranstaltung der Gandersheimer Domfestspiele. Die Hälfte des Erlöses kommt der eigenen Jugendarbeit in der Theaterpädagogik zugute. Über den Verwendungszweck der zweiten Hälfte bestimmt das Ensemble gemeinsam. „Das ist ein Geschenk unseres aus engagierten Menschen bestehenden Ensembles“, sagt Intendant Achim Lenz. Jedes Jahr spüren die hier auf Zeit lebenden Darsteller die Themen der Region und entscheiden sich dann aktuell für die Spendenempfänger – damit sich das Geld in Herzenswärme umwandele.

Erklärung:
Der Lokale Aktionsplan im Landkreis Northeim erhält das Geld zur Unterstützung diverser Projekte gegen Rechtsextremismus und für Demokratie, unter anderem in der interkulturellen Woche. Auch eine Plakataktion „In Vielfalt geeint. Für ein Europa ohne Ausgrenzung“ kann so finanziert werden. An der Tribüne war während der Spielzeit bereits als starkes Signal für die unveräußerliche Freiheit der Kunst ein Banner zu sehen, das mit Unterstützung des Lokalen Aktionsplanes erstellt worden war und auf Artikel 5 des Grundgesetzes hinweist und Absatz 3 zitiert: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“.

Unter der Überschrift „Trau dich…“ lädt LuToM (Abkürzung für „Liebe und Tränen ohne Mauern“) alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen zu verschiedenen Aktionen ein, für die schwere Krankheit, Tod und Trauer ein Thema sind. Neben dem Austausch untereinander soll dabei auch Spaß im Mittelpunkt stehen. Seit fünf Jahren gibt es eine eigene Wohnung in der Teichstraße in Northeim, unter anderem für die Miete soll die Spende der Domfestspiele eingesetzt werden. LuToM ist kostenfrei und wird durch Spenden finanziert. Durch Kreativität, Spiele und Erzählen soll Kindern geholfen werden, ihre Trauer zu bewältigen und damit umzugehen können. Es gibt verschiedene Gruppen, die nach Altersstufen gegliedert sind und von 13 Ehrenamtlichen geleitet werden. Quelle: GDF


Zum Bild: von links Achim Lenz, Isolde Ohlmer, Susanna Lenkewitz, Silke Doepner, Thomas Groß. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram











18.10.2019 • 12:46 Uhr

Althusmann: Wir nehmen Sorgen der Landwirte ernst – Niedersachsen CDU fordert Gesellschaftsvertrag 2050 mit unseren Landwirten

„Die Lage bei unseren landwirtschaftlichen Familienbetrieben ist in weiten Teilen dramatisch und führt zu immer mehr Betriebsaufgaben. Die grünen Kreuze auf den Feldern und die angekündigten Demonstrationen müssen uns in der Politik, aber vor allem auch in der Gesellschaft, eine Mahnung sein“, so der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann. Gerade die bäuerliche Landwirtschaft und die gesamte Ernährungswirtschaft geraten durch immer strengere Auflagen beim Umweltschutz, beim Tierschutz und der Forderung nach mehr Nachhaltigkeit stark unter Druck. Dazu kämen Dokumentationspflichten und offene Weltmärkte, welche den Preisdruck zusätzlich erhöhen würden.

„Wir alle wollen eine Landwirtschaft, die sich im Wesentlichen durch familiengeführte Betriebe, mit Verantwortung für den ländlichen Raum, mit Verankerung in den Dörfern, mehr Umweltschutz, mehr und besseres Tierwohl, sowie durch regionale Produkte auf der Basis von Nachhaltigkeit auszeichnet. Dieses gesellschaftliche Ziel werden wir nur erreichen, wenn wir zu einer fairen Entlohnung – „Fair Trade für die heimische Landwirtschaft“ kommen. Daher fordert die CDU in Niedersachsen in einem Antrag für den kommenden Bundesparteitag einen ´Gesellschaftsvertrag 2050´ mit unseren Landwirten, den Wirtschaftsbeteiligten – allen voran dem Lebensmitteleinzelhandel – und unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen, indem wir einen Plan für eine tragfähige Landwirtschaft der Zukunft festschreiben“, so Althusmann.

Ziel dieses Gesellschaftsvertrages müsse es sein, für die bäuerlichen Familienbetriebe ein gesellschaftspolitisch akzeptiertes Leitbild zu erarbeiten, dass dann ein verlässliches und tragfähiges Fundament für deren Arbeit darstellt. Im Kern ginge es darum, über den gesetzlichen Rahmen hinausgehende Gemeinwohlleistungen – unter Würdigung der internationalen Wettbewerbsbedingungen – zu identifizieren und Indikatoren zu bestimmen, an denen man die Erbringung dieser Gemeinwohlleistungen objektiv festmachen kann. Ähnlich wie bei Honorierung durch die ITW (Initiative Tierwohl) könne dann der Verbraucher durch eine bewusste Kaufentscheidung von heimischen Produkten die bäuerliche Landwirtschaft unterstützen.

„Ein solches System hätte eine unmittelbar steuernde Funktion, sowohl für den Produzenten als auch für den Verbraucher und wäre der Beginn des Ausstiegs aus einer staatlichen Alimentierung unserer Landwirtschaft. Voraussetzung ist ein belastbarer Gesellschaftsvertrag, auf dessen Basis gerade zukünftige und junge Landwirte eine unternehmerische Entscheidung für diesen wunderbaren und wichtigen Beruf ergreifen können“, so der Landesvorsitzende.

In einem weiteren Antrag an den 32. Parteitag der CDU Deutschlands wird die Bundesregierung aufgefordert, ein einheitliches Messstellennetzsystem zur Feststellung des Nitrat-Gehaltes des Grundwassers einzusetzen, welches auch äußere Bedingungen wie die Art des Bodenreliefs oder die Art der Nutzung berücksichtigt. Nur so könne Akzeptanz für einen tragfähigen Grundwasserschutz erreicht werden. „Wasser ist die Grundlage unseres Lebens. Ein wirksamer Grundwasserschutz ist ein besonderes und gemeinsames Anliegen von Politik, Landwirtschaft, Wasserverbänden und Verbrauchern. Einseitige Schuldzuweisungen und Ursachenzuschreibungen lehnen wir ab“, so Althusmann zu diesem Antrag.

Mit Blick auf das Aktionsprogramm Insektenschutz fordert die niedersächsische CDU in einem weiteren Antrag eine differenzierte Betrachtung und die Bedürfnisse der Ernährungs- und Landwirtschaft auch in FHH-Gebieten zu berücksichtigen, sowie das Ziel des Insektenschutzes über Anreizsysteme statt über Ordnungsrecht zu verfolgen.

„Diese drei Anträge machen deutlich, dass uns als Christdemokraten Nachhaltigkeit, Umwelt- und Tierschutz und unsere bäuerliche Landwirtschaft wichtig sind. Wir wollen eine gesunde Zukunft mit Schutz für unsere Umwelt und gleichzeitig eine lebensfähige bäuerliche Landwirtschaft, mit der die Familienbetriebe ein ordentliches Auskommen haben und unsere Gesellschaft ernähren können. Wir sind davon überzeugt, dieses Ziel erreichen zu können“, so Althusmann.red/fis/Foto: Thomas Fischer











18.10.2019 • 12:39 Uhr

Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) fordert Stopp struktureller Ausbeutung in den Schlachthöfen

KAB Diözesanverband Hildesheim solidarisiert sich mit der Stellungnahme , so Dr. Timo Freudenberger

Als niederschmetternd und längst überfällig bezeichnet die Katholische Arbeitnehmer Bewegung Deutschlands die Ergebnisse der Schlachthof-Kontrollen in Nordrhein-Westfalen. „Arbeitsmigranten und -migrantinnen werden in Deutschland systematisch ausgebeutet und die Politik schaute jahrelang dem illegalen Treiben zu“, betont Andreas Luttmer-Bensmann, Bundesvorsitzender der KAB. Mit dem Vorstoß des NRW-Arbeitsministers Karl-Josef Laumann sei endlich das zu Tage getreten, was die KAB seit vielen Jahren anprangert. Laumann hatte dreißig der insgesamt 34 Schlachthöfe in NRW kontrolliert und besonders bei Firmen, die SUB-Unternehmen beschäftigen, 3000 Verstöße wurden bei 26 Betrieben registriert. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im hiesigen Diözesanverband Hildesheim hat sich der Stellungnahme angeschlossen, wie Dr. Timo Freudenberger, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group soeben offiziell verlauten lässt.
Diözesansekretär

Härtere Strafen bei Verstößen

"Wir brauchen nicht nur eine Ampel fürs Tierwohl, sondern endlich auch eine Rot Karte für die Fleischindustrie, die mit SUB-Unternehmen systematisch Ausbeutung von Menschen betreibe", betonte Luttmer-Bensmann. Er fordert bundesweite und regelmäßige Kontrollen von Schlachthöfen, den verstärkten Ausbau von Anlaufstellen für Arbeitsmigranten und deutlich höhere Strafen für Vergehen. Bisher müssen Betriebe bis zu 15000 Euro Strafe zahlen, wenn Verstöße wiederholt festgestellt werden. "Da Kontrollen nicht systematisch erfolgen, sind die Strafen für die Unternehmen Peanuts", erklärt der KAB-Bundesvorsitzende. Gemeinsam mit dem "Netzwerk für Menschenwürde in der Arbeitswelt" hat der KAB Landesverband Oldenburg die unentgeltliche arbeitsrechtliche Beratung für Arbeitsmigranten durchgeführt und immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass das Billigfleisch nicht nur auf Kosten des Tierwohls, sondern auch auf dem Rücken der Arbeiter ausgehandelt werde.

Aktion Würde und Gerechtigkeit

Die KAB-Stiftung Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung (ZASS) hat Prälat Peter Kossen für den diesjährigen Kettelerpreis 2019 nominiert. Prälat Kossen macht seit vielen Jahren auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der deutschen Fleischindustrie aufmerksam. Zu diesem Zweck hat er den Verein "Aktion Würde und Gerechtigkeit" gegründet, um neben der Öffentlichkeitsarbeit durch arbeitsrechtliche Beratung der Betroffenen die Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten zu erwirken. red











18.10.2019 • 12:31 Uhr

Musikszene Südniedersachsen: Caan & Bittes live am01.November 20.19 im Eulenhof Hörden

Beim nächsten Kulturfreitag, 1. November, im Eulenhof Hörden wird ab 20 Uhr das Göttinger/Bremer Duo Caan & Bittes ihre Akustiksongs präsentieren.

In seinen Songs bleibt das Duo Caan & Bittes bei einer kreativen Mischung verschiedener Musikstile den eigenen rockigen Ursprüngen treu. Ob zu zweit oder mit Backlineband, der mehrstimmige Gesang, die englischen Texte und originelle Melodieführung gehen ins Ohr und Herz.
Sowohl Caan Quest als auch Bittes Chneller stehen seit Jahrzehnten in verschiedenen Projekten auf der Bühne; gemeinsam als letztes in der Band „Mind's Gap“ mit rockigen Covern von Led Zeppelin bis Evanescence. Im Juli 2016 entschlossen sich Caan und Bittes ihren Überfluss an musikalischen Ideen in Zusammenarbeit umzusetzen und etwas ganz eigenes zu kreieren. Somit war das Duo „Caan & Bittes“ geschaffen, welches seine Songs zu zweit und mal zu dritt mit Bassverstärkung präsentiert – oder auch in voller Bandbesetzung die Bühne rockt. red/Quelle/Foto: Kreuzberg on Kul Tour.v.


Alle Daten kompakt:
Caan & Bittes
Wann: Freitag, 11.11.2019
Wo: Eulenhof Hörden (Hauptstraße 6, 37412 Hörden)
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: im VVK 8 Euro (im Eulenhof), an der AK 10 Euro











18.10.2019 • 12:16 Uhr

Sycor GmbH verklagt Arineo GmbH und ehemalige Mitarbeiter wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens

Die Sycor GmbH in Göttingen hat die Arineo GmbH, ihren ehemaligen Geschäftsführer (Dr. Weinrich) und sechs weitere ehemalige Mitarbeiter vor dem Arbeitsgericht Göttingen auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz verklagt. Bei der Arineo GmbH handelt es sich um eine neu gegründete GmbH, die im gleichen Geschäftsgebiet wie die Klägerin tätig ist. Das geht aus einer soeben verbreiteten Pressemitteilung des Arbeitsgerichts Göttingen hervor.
Weiter heißt es in dem Dokument:
Die Sycor GmbH wirft den Beklagten ein wettbewerbswidriges Verhalten im Sinne von § 4 UWG vor. In diesem Zusammenhang beruft sie sich insbesondere darauf, dass die Beklagten durch ein langfristig geplantes Vorgehen zahlreiche Kunden und Mitarbeiter abgeworben haben sollen. Darüber hinaus habe die Gegenseite nur so getan, als ob sie eine „Employee Owned Company“ – ein mitarbeitergeführtes Unternehmen – habe gründen wollen. In Wirklichkeit sei es um die Verbreitung einer schlechten Stimmung innerhalb der Belegschaft, den Aufbau eines Konkurrenzunternehmens, das Abwerben von Kunden und Mitarbeitern sowie um die Schädigung der Klägerin als der damaligen Arbeitgeberin gegangen. Die Beklagten haben sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert.

Das Arbeitsgericht muss im Laufe des Verfahrens klären, ob die Vorwürfe zutreffen und ob hierin tatsächlich ein unzulässiger Wettbewerb im Sinne von § 4 UWG gesehen werden kann.

Die Güteverhandlung findet am 30. Oktober 2019 um 11 Uhr vor dem Arbeitsgericht in Göttingen statt.
red/fis










18.10.2019 • 11:51 Uhr

Großeinsatz zur Bekämpfung von Cybercrime im Finanzwesen mit internationalem Bezug - Drei Tatverdächtige festgenommen

Am vergangenen Mittwoch haben Ermittler der Task Force Cybercrime / Digitale Spuren der Polizeiinspektion Braunschweig gemeinsam mit verschiedenen Spezialkräften im Auftrag der Staatsanwaltschaft Göttingen - Zentralstelle Cybercrime - insgesamt fünf Wohnungen in Niedersachsen und Hamburg sowie ein weiteres Objekt in Niedersachsen wegen des Verdachtes des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Betruges durchsucht und dabei drei Tatverdächtige festgenommen, die am gestrigen Donnerstag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Göttingen vorgeführt worden sind. An der Einsatzmaßnahme am Mittwoch waren insgesamt 112 Einsatzkräfte aus Niedersachsen und Hamburg beteiligt.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen führt seit über einem Jahr gemeinsam mit den Ermittlern der Polizeiinspektion Braunschweig ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt fünf Beschuldigte. Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, mit unrechtmäßig erlangten Zugangsdaten von Privatpersonen über das Online- und Telebanking insgesamt 335.000 Euro betrügerisch erlangt und mittels Verschleierung der Geldflüsse ins Ausland transferiert zu haben. Im laufenden Ermittlungsverfahren konnten rund 160.000 Euro durch die Polizei vorab gesichert und an die jeweiligen Geschädigten zurückgeben werden.

Bei der Durchsuchung konnten weitere 100.000 Euro in bar und zahlreiche Computer, Laptops, Handys und Speichermedien beschlagnahmt werden. Ferner wurden zahlreiche Konten der Beschuldigten gepfändet und in einer Immobilie die Sicherungshypothek zugunsten des Landes Niedersachsen eingetragen.

Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internet- und Computerkriminalität in Göttingen hat bisher zur Aufklärung der Taten weit mehr als 100 Beschlüsse beim Amtsgericht Göttingen beantragt. Diese sind von den Ermittlern der Task Force Cybercrime / Digitale Spuren der Polizeiinspektion Braunschweig umgesetzt worden, dabei wurden von den Behörden über 100.000 Verbindungen von zahlreichen DSL- und Mobiltelefonanschlüsse dauerhaft überwacht. Inkriminierte Zahlungsflüsse wurden in zahlreiche europäische Länder und die USA zurückverfolgt und bereits jetzt teilweise erfolgreich rückgängig gemacht.
Die Ermittlungen wurden in Teilen durch das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter Niedersachsen und Wien unterstützt.ots










18.10.2019 • 11:41 Uhr

Große Sorge um vermisste Person in Clausthal-Zellerfeld: Wer hat Ruth mit dem Hut gesehen?

Polizei: Suchaktionen - auch mit Spürhunden - waren bislang erfolglos

Gefahndet wird nach der 79-jährigen Ruth Emma S. aus Clausthal-Zellerfeld. Die Angehörigen und Freunde der Frau S. haben seit Montag, 14.10.2019, keinen Kontakt mehr zu ihr. Die Polizei suchte bereits die Wohnanschrift der Frau S. auf. Mobiltelefon und Pkw befinden sich noch in-, bzw. an der Wohnung. Eine Abfrage der Krankenhäuser in der Umgebung verlief ebenfalls negativ. Personenspür- und Flächenspürhunde sind bereits ohne Erfolg zum Einsatz gekommen. Frau S. soll laut Angaben der Angehörigen schlecht zu Fuß sein. Zwei Bilder von ihr liegen der Fahndung bei. Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Oberharz (05323-94110-0) oder die Polizeiinspektion Goslar (05321-339-0). ots/Foto: Polizei










18.10.2019 • 11:36 Uhr

Botschafter der Region: KSN-Vorstandsvorsitzende Ute Assmann folgt auf Geschäftsführer Nils Englund

Bereits seit dem Jahr 2004 ernennt der Landkreis Northeim besonders engagierte und aktive Unternehmerinnen und Unternehmer zu „Botschaftern der Region“.
Seit 2005 war auch Nils Englund, Geschäftsführer der Piller Blowers & Compressors GmbH, Moringen als Botschafter der Region tätig. Da er sich in diesem Jahr aus seiner beruflichen Tätigkeit in den Ruhestand zurückziehen möchte, ist er jetzt auch als Botschafter aus dem „aktiven Dienst“ ausgeschieden. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bedankte sich im Rahmen des jüngsten Botschaftertreffens bei Nils Englund für sein herausragendes Engagement. „Sie haben sich stets für den Wirtschaftsstandort Moringen, den Landkreis Northeim und darüber hinaus für die Region Südniedersachsen stark gemacht“, so Astrid Klinkert-Kittel in ihrem Dank an Englund.
Gleichzeitig gibt es für die Riege der Botschafter jetzt aber auch Verstärkung. Mit der Ernennung von Ute Assmann zur „Botschafterin der Region“, ist nach dem Ausscheiden von Ingrid Lange im Jahr 2014 auch wieder eine Frau mit von der Partie
„Ich bin davon überzeugt, dass Sie die „Botschafter-Runde“ tatkräftig, mit guten Ideen und dem Blick für kommende Herausforderungen hervorragend ergänzen und sich auch weiterhin engagiert für die wirtschaftlichen Belange unserer heimischen Unternehmen einsetzen“, so die Landrätin zur Ernennung der Vorsitzenden des Vorstandes der Kreis-Sparkasse Northeim.
Neben Ute Assmann sind derzeit Mark-Oliver Müller (alto.de New Media GmbH, Einbeck-Salzderhelden), Michael Zimbal (Autohaus Hermann GmbH, Northeim), Martin Dirks (ETT Verpackungstechnik GmbH, Moringen-Fredelsloh), Bodo Rengshausen-Fischbach (Tapir Wachswaren GmbH, Dassel) und Heiko Keilholz (HKS Sicherheitsservice GmbH, Hardegsen) als Botschafter der Region tätig.
Die „Botschafter der Region“ vertreten den Landkreis Northeim innerhalb und außerhalb als Region mit Zukunftswillen und Tatkraft. Außerdem pflegt der Landkreis mit den sechs Botschaftern einen konstruktiven Gedankenaustausch. „Wir erzielen durch den Austausch ein noch engeres Miteinander von Wirtschaft und öffentlicher Hand“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.lpd

Zum Bild: Machen sich stark für die Wirtschaft in der Region (v. l. n. r. ): Dezernentin Uljana Grube, Mark-Oliver Müller (Geschäftsführer alto.de New Media GmbH), Ute Assmann (Vorsitzende des Vorstandes der Kreis-Sparkasse Northeim), Prof. Dr. Jörg Lahner (Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK Göttingen), Bodo Rengshausen-Fischbach (Geschäftsführer Tapir Wachswaren GmbH), Martin Dirks (Geschäftsführer ETT Verpackungstechnik GmbH), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Fachbereichsleiter Detlef Schrader, Prof. Dr. Ulrich Harteisen (Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK Göttingen), Michael Zimbal (Geschäftsführer Autohaus Hermann GmbH) und Nils Englund (Geschäftsführer Piller Blowers & Compressors GmbH). Foto: lpd











18.10.2019 • 11:30 Uhr

In Kreiensen Am Thie: Teuren Laubbläser einem Mitarbeiter des Einbecker Bauhofes geklaut

Tatort: Einbeck Ortsteil Kreiensen, Am Thie, Tatzeotpunkt: Dienstag, 15 Oktober 2019, gegen 15 Uhr.
Ein unbekannter Täter entwendete laut Mitteilung der Gandersheimer Polizei von heute, Freitag, in einem günstigen Augenblick unbemerkt einen Laubbläser der Marke Stihl im Wert von ca. 600 Euro. Ein Mitarbeiter eines Bauhofes der Stadt Einbeck hatte den Laubbläser aufgrund von anderen Arbeiten kurzfristig in unmittelbarer Nähe abgelegt. Als er ihn dann wieder benutzen wollte war er in der Zwischenzeit entwendet worden.vo










18.10.2019 • 11:26 Uhr

Einbeck: Immer wieder der unfallträchtige Kreisel Hannoversche Straße - Frau (63) fährt gerade aus gegen Mauer

Ereignisort: Stadt Einbeck, Hannoversche Straße, Ereigniszeitpunkt: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 09.30 Uhr. Eine 63-jährige Fahrzeugführerin aus Eimen befuhr mit ihrem Pkw Renault die Hannoversche Straße in Richtung Innenstadt. Aus unbekanntem Grund fährt sie geradeaus in den Kreisel ein und stößt dann frontal gegen die dort vorhandene Steinumrandung. Der Renault war durch den Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe ist mit ca. 4.000 Euro angegeben.
Es war nicht die erste "Fahr-Fehlleistung" an diesem unfallträchtigen Kreisel in Einbeck.










18.10.2019 • 11:21 Uhr

Polizei Kreiensen sucht Eigentümer eines gepflegten E-Bikes

Ereignisort: Einbeck, Ortsteil Kreiensen, Leinestraße. Ereigniszeit/ Fundzeit: 28. September 2019 .
Soeben berichtet die Polizei Bad Gandersheim:
Bereits Ende September wurde der Polizei in Bad Gandersheim ein Fundfahrrad gemeldet. Das Fahrrad lag in Kreiensen in der Leinestraße zwischen den dort vorhandenen Büschen. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein silbernes E-Bike der Firma Prophete. Das Fahrrad befindet sich in einem guten gepflegten Zustand und scheint insgesamt funktionsfähig zu sein. Die Polizeistation in Kreiensen bittet darum, dass sich der Eigentümer oder aber auch Zeugen, die Hinweise zu dem Eigentümer machen können, sich bei Polizeistation in Kreiensen unter der Telefonnummer 05563-212 zu melden. vo










18.10.2019 • 11:18 Uhr

Zur besten Mittagszeit in der Wieterallee in Northeim: Megabetrunken (2,4 Promille) in Graben gerauscht - Zeugen alarmieren Polizei

Am Donnerstag gegen 12 Uhr versuchte ein 54 Jahre alter Northeimer seinen Pkw am oberen Ende der Wieterallee zu wenden. Das Auto fuhr sich dabei mit den Antriebsrädern in einem Graben fest. Zeugen wurden auf den Vorfall aufmerksam und verständigten die Polizei.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten wenig später fest, dass der 54-Jährige erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Bei einem Test wurde eine Atemalkoholkonzentration von 2,4 Promille festgestellt. Eine Blutprobe wurde entnommen, der Führerschein sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. fal










18.10.2019 • 07:30 Uhr

Gute Nachrichten Freitagmorgen! Züge fahren wieder!

Freitagmorgen um 6.25 Uhr: Auf der alten Nord-Süd-Bahnstrecke zwischen Kreiensen und Göttingen einerseits, wie von dort in Richtung Freden (und Hannover) andererseits, sind wieder Bahnzüge auf den Strecken unterwegs. Die technischen Friktionen an der Oberleitung - gestern Grund für Zugausfälle und Behinderungen im Bahnverkehr in der Region - scheinen behoben. Aufatmen bei den Bahngästen der DB und im Metronom. red/Foto: Thomas Fischer










17.10.2019 • 21:36 Uhr

Bahn-Bus-Chaos zwischen Freden und Kreiensen: Gestrandet im Regen - Nach Zugausfall warten auf die Omnibusse

Heute ist es wieder passiert: Vor zwei Stunden gab es im Metronom kurz nach aus Ausfahrt im Bahnhof von Hannover die Mitteilung, dass es der Zug wohl bis Kreiensen nicht schaffen wird. Technische Probleme würden sehr wahrscheinlich zu einem Zugausfall führen. So kam es. Bis Freden schaffte es der Metronom noch. Ab dann herrschte nur noch Chaos. Es hatte geheißen: Ab Freden gibt es einen "Schienen-Ersatzverkehr". Das bedeutet: Umsteigen auf Omnibusse. Ab wann und wieviele Busse die Reststrecke von Freden bis Kreiensen fahren werden? Wie geht es weiter nach Holzminden, Göttingen oder Goslar? Niemand konnte das alles beantworten.

Also warten im Regen. Menschenmassen plötzlich in dem ansonsten verschlafenen Freden. Einige der gestrandeten Bahnpendler hatten bereits aus dem noch fahrenden Metronom heraus via Handy Familienangehörige, Freunde oder Verwandte aktiviert: "Holt uns bitte mit dem Auto in Freden ab. Ab da fährt kein Zug mehr weiter..."

Die Folge: Der winzige Bahnhof in Freden plötzlich überschwemmt von unzähligenn PKW's mit Kennzeichen aus Northeim, Göttingen, Goslar und Holzminden.

Eine halbe Stunde später: Das nächste Chaos: Auf dem Bahnhof in Kreiensen. Die Bahnsteige verwaist. Ein verlassener ICE pausiert auf einem Abstellgleis. Der Bahnhofsvorplatz vollgestopft mit Bussen und Menschen. Nach einer Stunde oder gefühlten zwei Stunden rauschen sie aus allen Himmelsrichtungen heraus. Omnibusse. Dazwischen angesammelt vielel Menschen mit Regenschirmen, Gepäck und naßgeregnet. Jeder Busfahrer wird gefragt: "Wohin fahren sie?" Richtung Göttingen? Richtung Holzminden? Richtung Gandersheim? Richtung Seesen-Goslar?

Ein irres Durcheinander und Gewirr. Menschen drücken sich in die Busse. Sind sie vollbesetzt, bleiben Wartende stehen. Bis der nächste Bus kommt. Auch die Züge in Richtung Hannover fahren offenbar nicht. Ergo müssen "Schienenersatzverkehr" auf den Straßen in Richtung Norden (Freden) von Kreiensen aus abfahren. Irgendwie organisiert sich dieses Chaos von selbst. Nur wenige maulen. Und aus dem Rückraum beobachtet die Szene die amtliche Sicherheit - im trockenen Einsatzwagen unter einer regengeschützten Bedachung. red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















17.10.2019 • 19:10 Uhr

Polizeibeamter bei Festnahme eines tatverdächtigen algerischen Drogenhändlers verletzt

Am gestrigen Mittwochnachmittag wurde in der Wolfsburger Innenstadt ein 37 Jahre alter Polizeibeamter bei der Festnahme eines mutmaßlichen 23-jährigen Drogendealers verletzt. Der aus Algerien stammende einschlägig polizeibekannte Beschuldigte machte in seiner Vernehmung keine Angaben und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Den Ermittlungen nach vermutete eine zivile Funkstreife, zufällig ein Drogengeschäft in der August-Horch-Passage beobachtet zu haben. Als zu der anschließenden Kontrolle des 23-Jährigen am nahen Kaufhof vier weitere Zivilbeamte hinzugezogen wurden, versuchte der Beschuldigte, sich den Zugriff durch die Beamten sofort zu entziehen und lief davon. Hierbei attackierte der 23-Jährige den Polizeioberkommissar mit einem Reizstoffsprühgerät und verletzte den Polizisten mit einem Schlag gegen den Kopf. Im weiteren Verlauf leistete der Festgenommene auch auf dem Weg ins Polizeigewahrsam Widerstand gegen die Beamten. Der verletzte Polizeivollzugsbeamte wurde im Anschluss ambulant im Klinikum behandelt und ist bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig.

Bei dem 23-Jährigen werden drei kleine Beutel mit vermutlich Marihuana und eine zuvor in einem Bekleidungsgeschäft entwendete Hose sichergestellt. Daher werden dem Beschuldigten nicht nur Handel mit Betäubungsmittel vorgeworfen, sondern auch Ladendiebstahl, tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen dauern an. ots











17.10.2019 • 17:00 Uhr

Bad Gandersheim: 28-Jähriger versucht geklautes Leergut einzutauschen - Polizei überführt den Mann, der erst leugnete

In der Nacht zum gestrigen Mittwoch wurde vom Hof einer Gaststätte (Keglerheim ) im Tennisplatz Leegut entwendet. In den Medien wurde über den Diebstahl berichtet. Am heutigen Donnerstag beobachtete der Marktleiter eines Supermarktes einen jungen Mann beim Versuch an den Leegutautomaten selbiges einzulösen. Da die Flaschen nicht aus dem Sortiment des Marktes stammten, verlief der Versuch der Pfandersattung ergebnislos. Durch die Medienveröffentlichung skeptisch geworden, wurde die Gandersheimer Polizei informiert. Diese traf auf einen 28-jährigen Gandersheimer, welcher zwar zunächst leugnete, das Leergut entwendet zu haben. Da der geschädigte Wirt dieses aber eindeutig als seinen Besitz erkannte, gilt der Mann der Tat überführt, stellt Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann in seiner soeben veröffentlichten Mittelung fest. rb










17.10.2019 • 16:54 Uhr

A7 Hildesheimer Börde: Brummi-Fahrer nicht angeschnallt, zu lange auf dem Bock und weitere Verfehlungen

Regionale Kontrollgruppe "Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs" hochaktiv

Am heutigen Donnerstag fand in der Zeit von 8 Uhr bis 14 Uhr auf der Bundesautobahn 7, im Bereich der Hildesheimer Börde, eine mobile Großkontrolle zur Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs statt. Kraftfahrzeuge und ihre Fahrer wurden unter anderem auf Lenk- und Ruhezeiten sowie die Ladungssicherheit überprüft.

Insgesamt wurden 14 Fahrzeuge, davon 12 Sattelzüge und zwei Gefahrguttranporte, kontrolliert. Ergebnis der Kontrolle waren drei Verstöße gegen die Fahrpersonalverordnung. Dahinter verbergen sich zum Beispiel Lenkzeitüberschreitungen oder nicht eingelegte Pausen. Weiterhin wurden auch Verkehrsordnungswidrigkeiten, wie Gutpflicht und Ladungssicherung, festgestellt. Einem Fahrer wurde die Weiterfahrt aufgrund von technischen Mängeln untersagt.

Die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Hildesheim werden auch in Zukunft Kontrollen mit dem Schwerpunkt der Überwachung des Güter- und Personenverkehrs durchführen. kri











17.10.2019 • 16:49 Uhr

Boffzen: Jetzt Fahndung nach unbekanntem Einbrecher, der sich Polizeibeamter ausgab

Bereits am Sonntag, 30.Juni 2019, brach ein unbekannter männlicher Täter in eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Boffzen (Landkreis Holzminden) ein. Der Mann hebelte gegen 23.00 Uhr die Terassentür auf und gelangte so in die Wohnung, wo er auf die zum Tatzeitpunkt 18-Jährige Zeugin traf, die durch ein Geräusch wach wurde. Auf die Frage, was der Täter in der Wohnung mache, habe er in Hochdeutsch geantwortet, dass er Polizeibeamter sei. Dann habe er die Wohnung umgehend verlassen.

Anhand der Beschreibung der Zeugin wurde ein Phantombild gefertigt. Dieses wurde durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim nun zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben.

Der männliche Täter sei ca. 50- 60 Jahre alt, ca. 180 Zentimeter groß und schlank gewesen. Er habe kurze, dunkel bis hellgraue Haare mit leichten Geheimratsecken habt. Bekleidet sei der Mann zum Tatzeitpunkt mit einem dunklen T-Shirt mit V-Ausschnitt, einer knielangen blau-karierten Hose, längeren dunkle Socken und festen Turnschuhen gewesen. Außerdem habe er einen dunklen Rucksack mitgeführt.
Hinweise nimmt die Polizei Holzminden unter der Telefonnummer 05531/958-0 entgegen. ots/ Phantombild: Polizei










17.10.2019 • 16:43 Uhr

Bad Harzburg: Nächtliche Grillparty auf Bahnhofsvorplatz endet in Polizei-Zelle

Am heutigen Donnerstag,wurde die Polizei und Feuerwehr gegen 03:20 Uhr, gerufen, weil auf dem Bahnhofsvorplatz in Bad Harzburg ein Grillfeuer entzündet worden war. Vor Ort stellten die Beamten eine 39-jährige Frau und einen 32-jährigen Mann fest. Beide waren stark alkoholisiert und zeigten sich uneinsichtig. Zum Schutz der Personen und zur Verhinderung weiterer Straftaten erfolgte eine Einlieferung ins polizeiliche Gewahrsam.










17.10.2019 • 16:39 Uhr

Bei Verkehrskontrolle fündig geworden: Kleider-Diebe mit südosteuropäischen Papieren erwischt

Am gestrigen Mittwoch , gegen 17.50 Uhr, hielten die Polizeibeamte im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Bad Harzburg einen Seat Ibiza an. Im Fahrzeug saßen zwei Männer, die sich mit Papieren aus einem südosteuropäischen Staat auswiesen. Bei der weiteren Überprüfung des Fahrzeuges wurde im Kofferraum ein Müllsack aufgefunden. Darin befanden sich verschiedene Bekleidungsstücke, die noch mit Etiketten versehen waren. Aufgrund der Etikettierung stellte sich heraus, dass die überwiegende Zahl der Kleidungstücke aus einem hiesigen Geschäft kam. Die Ermittlungen ergaben, dass die festgestellten Kleidungsstücke gestohlen worden sind. ots










17.10.2019 • 16:13 Uhr

Jens Spahn erfüllt endlich Forderung von Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann: "Mehr Unterstützung für Vergewaltigungsopfer"

Zur Ankündigung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, für "Mehr Unterstützung für Vergewaltigungsopfer" staatlichereits zu sorgen, erklärt soeben Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann:

„Vergewaltigungsopfer brauchen schnelle, unkomplizierte und vor allem sensible Hilfe. Die vertrauliche Spurensicherung bei sexualisierter Gewalt hat sich als effektives Mittel bewährt. Ich freue mich daher sehr über die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers, dass die gesetzlichen Krankenkassen künftig die Kosten für die Beweissicherung übernehmen sollen – auch ohne Anzeige durch die Betroffenen bei der Polizei. Ich hatte den Minister vor einem Jahr zu einer solchen Regelung per Brief aufgefordert, nun kommt er dieser Forderung nach. Niedersachsen ist Vorreiter in Sachen vertraulicher Spurensicherung: Das von der Medizinischen Hochschule Hannover koordinierte Projekt „Netzwerk ProBeweis“ bietet seit 2012 in rund 40 niedersächsischen Untersuchungsstellen gerichtsverwertbare Spurensicherung und Beweisdokumentation an. Kostenlos, anonym und rund um die Uhr.“ red/fis/ Foto: Sozialministerium










17.10.2019 • 15:56 Uhr

Neue Energiepolitik: Bayern und Niedersachsen vereinbaren Wasserstoff-Kooperation

Niedersachsens Energie-Staatssekretär im Umweltministerium, Frank Doods: „Eine Zukunftstechnologie für beide Länder“

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger und der niedersächsische Energiestaatssekretär Frank Doods haben eine enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Anwendung von Wasserstofftechnologien in Deutschland vereinbart. Am Rande einer Wasserstoff-Fachtagung am Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) kamen Aiwanger und Doods überein, die jeweiligen Stärken beider Länder herauszuarbeiten und die Strategien abzugleichen.

Aiwanger: "Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Wasserstofftechnologien schnellst möglich in die breite Anwendung zu bringen. Beide Länder haben eine starke Fahrzeugindustrie. Das Windkraftland Niedersachsen wird seine Stärken als Produzent grünen Wasserstoffs entwickeln, Bayern verfügt über Technologien im Bereich Wasserstofflogistik, die in Zukunft sehr wichtig werden."

Niedersachsens Staatssekretär Doods: "Die Niedersächsische Landesregierung hat der Entwicklung und dem Aufbau der Wasserstoffwirtschaft eine ganz hohe Priorität eingeräumt. Ich freue mich daher sehr, dass dies in Bayern genau so gesehen wird und bin davon überzeugt, dass wir aufgrund der jeweiligen Handlungsschwerpunkte voneinander hervorragend profitieren können.“

Energie-Staatssekretär Doods zeigt sich zugleich überzeugt: „Bei dem von Bayern und Niedersachsen mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufenen Energieministertreffen wird der Ausbau der H2-Technologie bei der nächsten Sitzung am 3. Dezember 2019 in Berlin ebenfalls eine große Rolle spielen“. red/fis/Foto: SPD Einbeck










17.10.2019 • 12:23 Uhr

Donnerstag, 24. Oktober: Sprechstunde mit Bürgermeisterin Franziska Schwarz bitte mit Voranmeldung - "Kinder-Briefkasten" unbürokratisch benutzen

Nächster Termin für die turnusmäßige Sprechstunde der Bürgermeisterin Franziska Schwarz: Donnerstag, 24. Oktober, in der Zeit von 15 bis 16 Uhr im barrierefrei erreichbaren Hintergrundzimmer des Bürgerbüros, Stiftsfreiheit 13.
Die Bürgermeisterin wird dann eine Stunde lang für Anfragen, Anregungen und Hinweise aus der Bevölkerung zur Verfügung stehen.
Es besteht dann auch die Gelegenheit, schriftliche Anregungen und Anliegen der jüngsten Einwohnerschaft in den „Kinder-Briefkasten“ der Bürgermeisterin einzuwerfen.
Für die zeitliche Disposition der persönlichen Gespräche wird um Voranmeldungen im Vorzimmer unter Telefon 73-101 gebeten, heißt es in einer offiziellen Bekanntmachung der Stadtverwaltung. Quelle: Stadt Bad Gandersheim/Foto: Thomas Fischer











17.10.2019 • 12:16 Uhr

Versuchter Handtaschenraub vor dem Göttinger Amtshaus - Frau bei Sturz leicht verletzt, dicker Täter flüchtet mit dem Rad

Ein unbekannter Mann auf einem Fahrrad hat am Mittwochnachmittag (16.10.19) vor dem Göttinger Amtshaus am Hiroshimaplatz versucht, einer Fußgängerin die Handtasche zu rauben. Die Tat ereignete sich um kurz nach 16 Uhr. Bei dem Übergriff kam die Göttingerin zu Fall und verletzte sich leicht.

Nach ihren Angaben näherte sich ihr der unbekannte Radfahrer von hinten und riss im Vorbeifahren an ihrer über der Schulter getragenen Tasche. Der Raub scheiterte, weil die Frau die Tasche festhielt. Ohne Beute flüchtete der Unbekannte anschließend mit dem Rad in Richtung Reinhäuser Landstraße.

Täterbeschreibung: ca. 180 Zentimeter groß, zwischen 90 und 100 Kilogramm schwer, dunkles Haar, dunkle Bekleidung. Weiteres ist nicht bekannt.

Zeugen werden gebeten, sich unter der 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk










17.10.2019 • 11:58 Uhr

Friedhelm Flamme (Dassel/Detmold) auf Herbsttournee in Europa

Planung für das nächste Festival Vox Organi 2020 voll angelaufen

Die diesjährige Herbsttournee von Prof. Friedhelm Flamme (Dassel/Detmold) erfuhr am 15. April 2019 eine dramatische Planänderung. An diesem Tag brannte Notre Dame in Paris, an deren großer Orgel der gesuchte Konzertorganist nach dreijähriger Planung und einem Auswahlverfahren unter den Besten in Europa am 3. Oktober hätte konzertieren sollen. Nach dem Brand mussten alle diesjährigen Konzerte ersatzlos abgesagt werden. Seine Reise begann dennoch im Raum Paris und in einer Kirche gleichen Namens: Notre Dame de Moret auf der Ile de France ist eine frühbarocke Schönheit mit einer bemerkenswerten Orgel aus dem 17. Jahrhundert, auf der er am 6. Oktober mit einem ganz auf ihren Klang zugeschnittenen Programm alter Musik das Saison- Abschlusskonzert gestaltete.

Weiter ging die Reise zum zweiten Teil seiner diesjährigen Englandtournee. In der Kathedrale von Bristol ist er kein Unbekannter mehr. Werke von Stein, Reincken, Fink und Bach standen auf dem Programm des gut besuchten Konzerts. Eine Premiere ist der Besuch der Stadt Sheffield und die Bekanntschaft mit der dortigen Kathedralorgel. Am 12.Oktober begeisterte er mit Werken von Praetorius, Buxtehude, Bach und Bartmuss sein Publikum.

Nach einer kurzen Pause in Sheffield setzte Flamme die Konzertreise fort. „Ich besitze inzwischen eine Bahncard in England“, lacht er. Auch der Besuch in Blackburn war eine Premiere. Die Veranstalter hatten sich ein buntes Programm alter und neuer Musik gewünscht, und so hatte Flamme zur Freude seines Publikums hier neben Praetorius, Buxtehude, Bach und Bartmuss auch den Zeitgenossen Derek Bourgeois und zwei eigene Kompositionen im Gepäck.
John Bertalot, der fast neunzigjährige Ehren-Organist und langjährige Director of Music der Kathedrale ließ es sich nicht nehmen, das furiose Konzert im Anschluss in einer Lob- und Dankrede zu würdigen.

Nach ereignisreichen zwei Wochen geht für Friedhelm Flamme die Reise nun zurück nach Dassel und Detmold, wo er bereits morgen von seinen Studenten erwartet wird. Auch die Planung für das Festival Vox Organi 2020 ist schon in vollem Gange.


Die Bilder dokumentieren den Ausnahmeorganisten Prof. Friedhelm Flamme an den Orgeln von Moret, Bristol, Sheffield und Blackburn. red/dmb/Foto: dmb

















17.10.2019 • 11:44 Uhr

Gar nicht sexistisch: Oben ohne Plastik mit knackigen Äpfeln

Darüber wird geschmunzelt:
Auf einem Megaposter in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt diese nackten Tatsachen. Ein schöne Frau ganz oben ohne. In den Händen vier knackige Äpfel. Alles ohne Plastik und Verpackung. Einfach netto statt brutto.
red/Foto: Mark Reiser










17.10.2019 • 11:38 Uhr

Nörten-Hardenberg: Kurz vor Mitternacht riechen Polizisten Alkoholfahne - Endstation Blutprobe

Am Mittwoch gegen 23.35 Uhr kontrollierte eine Streife der Northeimer Polizei einen Autofahrer auf der Lauenförder Straße in Nöten-Hardenberg. Die Polizisten rochen bei dem 39 Jahre alten Fahrer des Pkw eine Alkoholfahne. Ein Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,16 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein des Nörten-Hardenbergers sichergestellt. Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. fal










17.10.2019 • 10:16 Uhr

Verbraucher-Frage der Woche: Sind Sommerreifen in der Garage versichert?

Karl-Heinz P. aus Holzminden:
Über den Winter lagere ich meine Sommerreifen in der Garage unseres Mehrfamilienhauses ein. Zahlt meine Hausratversicherung, wenn sie gestohlen werden?

Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group:
Wenn Autofahrer ab Oktober wieder die Winterreifen aufziehen (lassen), stellt sich für viele die Frage: Wohin mit den Sommerreifen? Die Garage eines Mehrfamilienhauses ist einerseits ein guter Lagerplatz, weil sie hier niemanden stören. Andererseits sind die Reifen aber auch leichte Beute für Diebe, denn solche Garagen sind häufig einfach zugänglich. Die Hausratversicherung kommt nur im Fall eines Einbruchdiebstahls aus verschlossenen Garagen für den entstandenen Schaden auf. Und das auch nur dann, wenn Zubehörteile von Kraftfahrzeugen mitversichert sind. Dies ist aber häufig nicht oder nur im begrenzten Umfang der Fall. Dann können sich Autobesitzer an ihre Teil- beziehungsweise Vollkaskoversicherung wenden. Doch auch hier lohnt ein Blick in die Versicherungsunterlagen: In der Regel kommen Versicherer nur für den Schaden auf, wenn die Garage stets abgeschlossen ist.

Über den Experten der ERGO Versicherung
Peter Schnitzler (Jahrgang 1979) ist Experte für Haftpflicht-, Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen. Der studierte Musiker und Betriebswirt arbeitet seit 2010 für die ERGO Group. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und entspannt in seiner Freizeit am liebsten bei klassischer Musik oder Spielen des 1. FC Köln.
red/Quelle/Foto: ERGO Group












17.10.2019 • 10:09 Uhr

Wie Religionen die biologische Vielfalt feiern

Bundesamt für Naturschutz fördert Dialogforum der Religionen zum Schutz der Natur

Neun verschiedene Religionsgemeinschaften sowie Akteurinnen und Akteure aus Naturschutz, Wissenschaft und des Bundes tauschen sich am 17. und 18. Oktober 2019 im Erbacher Hof des Bistums Mainz über den Naturbezug religiöser Feste aus. Das Dialogforum „Die Natur feiern – Religiöse Feste und Naturschutz“ wird vom Abrahamischen Forum in Deutschland e. V. mit Unterstützung des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau ausgerichtet und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert. Es bringt Naturschutz-Akteure mit Aleviten, Bahai, Buddhisten, Hindus, evangelischen und katholischen Christen, Juden, Muslimen sowie Sikhs zusammen. Auf der Veranstaltung wird die neue Publikation „Die Natur feiern“ des Abrahamischen Forums präsentiert, die eine große Bandbreite religiöser Feste mit Naturbezug zum Thema hat.
„Seit vielen Jahren erleben wir einen starken, menschengemachten Verlust der biologischen Vielfalt. Religionen vermitteln bereits seit Jahrtausenden Regeln und Verhaltensweisen mit dem Ziel, die Natur zu achten und die Schöpfung zu wahren. Religiöse Feste bieten dabei durch ihre Verankerung im Jahresverlauf eine besondere Möglichkeit, sich auf eine achtsame Haltung zur Natur zu besinnen“, so Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, in ihrem Grußwort.
Julia Glaeser und Dr. Jürgen Micksch vom Abrahamischen Forum stellen die Publikation „Die Natur feiern“ vor. „Viele Festtage der Religionen haben ihre Wurzeln in der Natur und deren Bewahrung. Feste bieten eine gute Gelegenheit, ein tiefes gemeinsames Miteinander zu erreichen: Dieses Miteinander ist in der multireligiösen Gesellschaft in Deutschland für den Naturschutz wie auch für andere gesellschaftliche Aufgaben von großer Bedeutung“, so Julia Glaeser.
Zum Auftakt der Veranstaltung rekonstruiert die jüdische Schriftstellerin Petra Kunik eine Laubhütte für das Sukkotfest: Dieses biblische Wallfahrtsfest wird 2019 vom 14. bis zum 21. Oktober gefeiert. Im Verlauf der Veranstaltung erörtern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie der Naturbezug religiöser Feste stärker deutlich gemacht werden kann, um eine Auseinandersetzung mit der persönlichen Beziehung zur Natur und zum Naturschutz zu ermöglichen. Am zweiten Tag des Dialogforums geben Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Belgien, den USA und Israel Einblicke, wie in anderen Ländern der Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung wahrgenommen und umgesetzt wird. Auch Planungen zu den jährlich abgehaltenen religiösen Naturschutztagen werden Thema sein. Die religiösen Naturschutztage fanden im September 2019 bereits zum dritten Mal statt: Die Zentralmoschee in Köln hat sich dabei beispielsweise mit über Tausend Anwesenden sowie 900 weitere DITIB-Moscheen aktiv beteiligt und in einer Freitagspredigt intensiv mit der religiösen Aufgabe des Schutzes der Natur und Umwelt auseinandergesetzt.
Die Broschüre „Die Natur feiern“ ist unter https://abrahamisches-forum.de/publikation-die-natur-feiern abrufbar. Druckexemplare können per E-Mail an jw@abrahamisches-forum.de bestellt werden.

Hintergrundinformationen: „Religionen für biologische Vielfalt“

Das Dialogforum ist Teil des Projekts „Religionen für biologische Vielfalt“. Das Abrahamische Forum in Deutschland e. V. wurde 2014 vom BfN damit beauftragt, ein Dialogforum für Naturschutz-Akteure sowie Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften vorzubereiten. Die Teilnehmenden des ersten Dialogforums 2015 in Bonn verabschiedeten die gemeinsame Erklärung „Religionen für biologische Vielfalt“. Kernanliegen der gemeinsamen Erklärung sind die Arbeit an einer nationalen interreligiösen Naturschutzwoche alljährlich im September, der Aufbau von Religionen-und-Naturschutz-Teams (RuN-Teams) zur Bildungsarbeit, Kommunikationsaktivitäten zur Förderung von biologischer Vielfalt auf Freiflächen um religiöse Gebäude sowie der weitere Ausbau des Netzwerkes.
Vor diesem Hintergrund werden die in der gemeinsamen Erklärung verankerten Arbeitsschritte seit November 2016 vom Abrahamischen Forum umgesetzt, gefördert durch das BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Die Projektlaufzeit wurde kürzlich für eine zweite Phase bis 2022 verlängert.
Weitere Informationen zum Projekt unter: www.abrahamisches-forum.de











17.10.2019 • 09:54 Uhr

25 junge Försterinnen und Förster für den niedersächsischen Wald

Eine neue Generation an forstlichen Nachwuchskräften steht bereit: Anfang Oktober sind 25 junge Försterinnen und Förster in den Vorbereitungsdienst des Landes gestartet.

„Wir brauchen dringend kompetente und engagierte Kolleginnen und Kollegen, die die Zukunft des niedersächsischen Waldes aktiv mitgestalten“, so Forstministerin Barbara Otte-Kinast. Sie freut sich über die große Zahl an Studienabsolventinnen und -absolventen, die sich in diesem Jahr um einen Ausbildungsplatz beworben haben. Von den etwa 140 Bewerberinnen und Bewerbern beginnen nun 25 Forstinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter ihre Ausbildung bei den Niedersächsischen Landesforsten. Gleichbleibend hoch ist auch das Interesse junger Frauen am Forstberuf. Rund ein Drittel der diesjährigen Nachwuchskräfte ist weiblich.

Aktuell wird mehr denn je gut ausgebildetes und versiertes forstliches Nachwuchspersonal zur Wiederherstellung und Erhaltung der Wälder benötigt. Denn der voranschreitende Klimawandel setzt dem niedersächsischen Wald durch gravierende Sturmschäden, massenhafte Borkenvermehrung und viele andere einhergehende Kalamitäten erheblich zu. Zudem befinden sich die Niedersächsischen Forstverwaltungen und -betriebe zurzeit auf dem Höhepunkt eines umfangreichen Generationswechsels: Innerhalb von rund zehn Jahren geht etwa die Hälfte der berufserfahrenen Försterinnen und Förster aus Altersgründen in den Ruhestand.

Für die künftigen Försterinnen und Förster gilt es nun in dem 18 Monate dauernden Vorbereitungsdienst vor allem, das im Forststudium erworbene Fachwissen in der Praxis im Ausbildungsforstamt anzuwenden und zu vertiefen. Vielfältige interessante Einsatzmöglichkeiten – beispielsweise in der Leitung von Forstrevieren oder als Spezialisten in den Bereichen Naturschutz und Waldökologie, Waldpädagogik und Umweltbildung, Forstmaschineneinsatz oder Waldwegebau – stehen ihnen anschließend offen.

Die Einstellungschancen nach dem mit einer erfolgreichen Abschlussprüfung beendeten Vorbereitungsdienst sind derzeit besonders gut. Wegen des großen Personalbedarfes haben alle Absolventinnen und Absolventen des vorhergehenden Jahrganges, die im März ihre Ausbildung abgeschlossen hatten, bei den Niedersächsischen Landesforsten oder anderen forstlichen Arbeitgebern eine Arbeitsstelle gefunden.

Interessentinnen und Interessenten für die forstliche Ausbildung können sich über Ausbildungswege und -inhalte auf der Homepage des Ministeriums www.ml.niedersachsen.de im Themenbereich „Wald, Holz und Jagd“ informieren. red/Quelle/Foto: Niedersächsisches Landesministerium für Landwirtschaft und Forsten











17.10.2019 • 09:29 Uhr

Hermes & Pietsch beklagen unansehnliches Stadtbild in Bad Gandersheim - Stadtverwaltung sucht Gärtner/in oder Straßenwärter/in

Es hat eine besondere Qualität, wenn zwei engagierte Persönlichkeiten ihre Stimme erheben und sich ohne Umschweife über gewisse optische Zustände in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim äußern. Bekanntlich handelt es sich dabei um Zustände, die bei vielen Bürgerinnen und Bürgern aufstoßen. Sie sind ein allgemeines Ärgernis!

"Es sieht an einigen Stellen schlimm aus. Es ist nicht gut um das äußere Erscheinungsbild der Stadt bestellt." In diesem Sinne meldete sich jüngst CDU-Stadtrat und Bürgermeister a.D. Rudolf Hermes zu Wort. Er nutzt dafür (passend!) die Plattform der Gründungsversammlung eines Fördervereins für die Landesgartenschau in Bad Gandersheim. Zuvor hatte bereits die gerade in den Vorstand des Fördervereins gewählte Beisitzerin, Steuerberaterin Nicole Pietsch, auf die ihrer Meinung nach häßlichen optischen Zustände in Bad Gandersheim hingewiesen. "Da muss jetzt schon mehr getan werden. Wir können mit der Verbesserung des Stadtbildes nicht bis zur Landesgartenschau warten", forderte Nicole Pietsch jetzt aktives Handeln der Verantwortlichen im Rathaus. Rudolf Hermes pflichtete seiner Vorrednerin vorbehaltlos bei. Und Hermes ging noch einen Schritt weiter, als er offen und öffentlich Kritik übte angesichts einer gewissen Tatenlosigkeit: "Ich habe schon mehrfach auf das unerfreuliche Stadtbild in Ausschusssitzungen aufmerksam gemacht. Leider ist wenig unternommen worden."

Nun, passend zu den aktuellen Hinweisen auf die traurigen optischen Zustände und daraus abgeleiteten Forderungen der beiden Persönlichkeiten passt eine Meldung auf der Homepage der Stadtverwaltung im Internet. Sie interpretiert einerseits die Problemlage und andererseits eine gewisse Problemlösung. Es geht bei der offiziellen Verlautbarung um eine Stellenausschreibung. Darin heißt es im Original:

"Gärtner/in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau oder Straßenwärter/in (m/w/d) für den Baubetriebshof mit 15,00 Wochenstunden. Eine zeitlich befristete Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit dieser Stelle ist vorgesehen."

Diese Anzeige bestätigt, dass für die Grünpflege/Kontrolle der öffentlichen Kur-Anlagen/Plätze/Wege derzeit offenbar das ausreichende Personal fehlt; ergo neues eingestellt werden muss beziehungsweise eingestellt werden soll. red/Foto: Thomas Fischer












17.10.2019 • 08:55 Uhr

Beispielhaftes! "Jede Wiese zählt!" – Jubiläumsaktion von Netzwerk Nachbarschaft - Preise für herausragende Blühwiesen

Vom Gemeinschaftsgarten mit Bienenführungen über die Bepflanzung städtischer Parkdecks bis hin zum interkulturellen Wildblumen-Projekt – Netzwerk Nachbarschaft prämiert bundesweit 18 Projekte für mehr Artenschutz im Wohnumfeld.

Mit der Aktion „Jede Wiese zählt!“ rief Netzwerk Nachbarschaft dazu auf, brachliegende Flächen im Wohnumfeld, auf Straßen, Schulhöfen, Spielplätzen und Balkonen zu Blühwiesen umzugestalten. Mit Erfolg: Überall in Deutschland krempelten NachbarInnen die Ärmel hoch und sorgten für bunten Wildwuchs in ihrem Wohnumfeld. Unterstützung bekam die Aktion von Prominenten wie Sarah Wiener, dem Künstler Janosch und den SozialministerInnen der Länder. Rund 90 Nachbarschaften reichten ihre Projekte ein. Fast alle Initiativen wollen sich auch 2020 für mehr Grün im Quartier engagieren.

Hier blüht es ausgezeichnet
„Die Gewinnerprojekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nachhaltig für den Artenschutz einsetzen und die Kinder aus dem Quartier aktiv einbeziehen“, sagt Erdtrud Mühlens von der Jury Netzwerk Nachbarschaft. So gewinnt der Verein Fidibus e.V. aus Bremen den mit 500 Euro dotierten Preis von Netzwerk Nachbarschaft für ein Kindergarten-Projekt. „Wir haben kunterbunte Naschoasen für Insekt und Mensch gepflanzt und das Wildbienenprojekt fest in den Kindergartenalltag integriert“, berichtet Mitorganisatorin Armelle Mai-Thesing. Die Initiative will ihr Preisgeld für die Gründung eines Naturkindergartens anlegen. Auch das Projekt von SchülerInnen der Konrad-Adenauer-Schule in Meschede (NRW) gewann 500 Euro. „Unsere Blühwiese ist genau so bunt wie die Schüler in unserer inklusiven Klasse“, freut sich Lehrerin Claudia Schlief. Der dritte Hauptpreis geht nach Hessen an die Nachbarschaft vom Wanderweg Altenschlirf. Ihre Blühfläche begeisterte AnwohnerInnen und BesucherInnen den ganzen Sommer über. Aufgrund des großen Zuspruchs wollen die Aktiven die Blühwiesen im kommenden Jahr weiter vergrößern. Weitere 15 Projekte aus allen Regionen werden mit Janosch-Urkunden ausgezeichnet und gewinnen hochwertige Sachpreise für den Ausbau ihrer Gemeinschaftsprojekte. Weitere Informationen zu den Gewinner-Projekten sind auf der Website von Netzwerk Nachbarschaft hinterlegt.
red/Quelle/Grafik: Netzwerk Nachbarschaft










17.10.2019 • 08:31 Uhr

Spitzenwert 2,41 Promille: Polizei Göttingen zieht bei Kontrollen schwer betrunkene Radfahrer aus dem Verkehr

Bei allgemeinen Verkehrskontrollen sind der Polizei Göttingen Mittwochnacht (16.10.19) im Stadtgebiet vier alkoholisierte Fahrradfahrer und eine Fahrradfahrerin im Alter zwischen 21 und 26 Jahren ins Netz gegangen.

Die Überprüfungen erfolgten in der Zeit zwischen 02.15 und 04.50 Uhr auf der Hannoverschen Straße, der Robert-Koch-Straße, im Papendiek, in der Stumpfebiel sowie auf dem Albaniplatz. Durchgeführte Atemalkoholtests ergaben Werte zwischen 1,63 und über zwei Promille. Den Spitzenwert von 2,41 Promille konnte ein 21-Jähriger für sich verbuchen. Allen Kontrollierten wurden Blutproben entnommen und Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Bereits in der Nacht zuvor hatten Beamte ebenfalls im Rahmen des normalen Streifendienstes vier alkoholisierte Radler aus dem Verkehr gezogen. Auch unter ihnen befand sich eine Frau. Die 23-Jährige konnte für sich den höchsten gemessenen Atemalkoholwert beanspruchen. Er betrug 1,82 Promille. jk










17.10.2019 • 08:24 Uhr

VW stoppt neues Werk in der Türkei und das Lockangebot der Bulgaren -

Bundestagsabgeordnete Hampel und Kestner: "Schlüsselindustrie nicht ins Ausland verlagern"

In einer aktuellen Stellungnahme setzten sich die Bundestagsabgeordneten Armin-Paulus Hampel (Hannover) und Jens Kestner (Northeim) - beide AfD - mit dem Auswirkungen des Türkei-Syrien-Konfliktkrieges auseinander. Insbesondere geht es um VW und die Ankündigung, ein geplantes Werk in der Tür vorerst auf Eis zu legen. Gleichzeitig liegt ein Angebot aus Bulgarien vor, das VW-Projekt dort zu realisieren. Dazu merken die beiden Abgeordneten an:

Volkswagen will für eine Milliarde Euro ein neues Werk mit einer geplanten Jahreskapazität von 300.000 Fahrzeugen und rund 4.000 Beschäftigten bauen. Baubeginn 2020 und ab dem Jahr 2022 sollen die ersten hochmodernen Verbrenner-Modelle vom Band laufen. Eine unerwartete Belebung des Arbeitsmarktes in Deutschland? Eine kontramediale Entscheidung des Konzerns pro deutscher Ingenieurkunst? Leider nicht, denn VW-Vorstandschef Diess wollte die neuen Passat und Skoda-Modelle eigentlich in der Türkei produzieren lassen, weil hierzulande die Politik weniger auf deutsche Hochtechnologie, denn auf Greta-Philosophie setzt. Nun sind aber die Türken in Syrien einmarschiert – und plötzlich ist der alte Standort-Bewerber Bulgarien wieder im Gespräch und lockt mit einer Verdoppelung vorgeschlagener Subventionen in Höhe von nun 250 bis 260 Millionen Euro, so der Präsident des bulgarischen Automobilclusters in Sofia. Am bisherigen deutschen Produktionsstandort Emden dürfen dann künftig E-Modelle vom Band laufen, die niemand will und die viel weniger qualifiziertes Personal benötigen. Sofia hat vielleicht Grund zum Feiern, während die Mitarbeiter an deutschen Standorten fürchten müssen, ihre Eigentumswohnungen oder private Rentenverträge nicht mehr lange bezahlen zu können.

Armin-Paulus Hampel: „Als Niedersachse – und als Deutscher mache ich mir Sorgen, wohin der Irrweg der deutschen Politik führen wird, wenn immer mehr Schlüsselindustrien ins Ausland verlagert werden. Volkswagen ist es sehr wohl bewusst, wie unerreicht und weltweit führend deutsche Motorentechnologie ist, aber man weiß bei VW eben auch, dass ein im Ausland verdienter Euro besser als gar kein verdienter Euro ist. Diese für unsere Heimat hochdramatische Wirtschaftslogik haben jene politischen Totengräber zu verantworten, die mit Verantwortung tatsächlich wenig am Hut haben. Wirtschaftssaboteure wie Herr Altmaier sollten lieber im stillen Kämmerlein mit batteriebetriebenen Spielzeugautos spielen, statt sich anzumaßen, mit ideologischem Sperrmüll deutsche Industriestandorte zuzupflastern. Wenn Volkswagen eine Milliarde im Ausland investiert, ist das eine verlorene Milliarde und sind es 4.000 Arbeitsplätze, die Niedersachsen dann mit Wehmut und Trauer aus der Ferne betrachten darf!“ so Hampel.

Jens Kestner: „Die Bulgaren rechnen vor, dass sie sogar 800 Millionen Euro anbieten, wenn man die Infrastruktur, etwa die Anbindung an die Schiene, an die Autobahn und die U-Bahn, hinzurechne. Das alles nur, damit sich Volkswagen mit dem neuen Produktionsstandort für Verbrenner-Modelle nicht für die Türkei und schon gar nicht für Deutschland entscheidet. Und was bietet Deutschland, was bietet Niedersachsen an, um eine Technologie im Land zu halten und um Arbeitsplätze zu garantieren? Die Frage, ob es der Standort Türkei oder der Standort Bulgarien wird, ist an sich schon perfide, denn der Ausverkauf deutscher Wirtschaftskraft ins Ausland erfolgt lediglich, weil ideologisch getriebene und verantwortungslose Politiker lieber in Weihrauch baden, statt um hunderttausende Arbeitsplätze zu kämpfen, die hier im Land verlorengehen werden. Bundes- und Landesregierung opfern hingegen deutsche Arbeitsplätze auf einem Altar, den Brüssel, Luxemburg und ein kleines schwedisches Mädchen gemeinsam gebastelt haben!“ konstatiert Kestner."
red/Fotos: Thomas Fischer












17.10.2019 • 08:13 Uhr

Heute um 6.20 Uhr in Kreiensen: 20-Jähriger erregt plötzlich Aufmerksamkeit der Polizei - mitten auf Liethstraße angehalten ... weil volltrunken!

Heute Morgen, gegen 06.20 Uhr, setzte sich ein 20-jähriger nach Rückkehr mit dem Zug am Bahnhof Kreiensen in seinen PKW Ford und wollte die Rückfahrt in Richtung Bad Gandersheim antreten. Aus zunächst unerklärlichen Gründen hielt er sein Auto während der Fahrt auf der Liethstraße an und blieb auf der Fahrbahn stehen. Einer Streifenbesatzung der Gandersheimer Polizei fiel das auf und unterzogen den Fahrer einer Verkehrskontrolle. Dabei wurde Alkoholbeeinflussung bei dem jungen Mann festgestellt. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von über 1,4 Promille. Folge: Blutprobe,Führerscheinsicherstellung und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.rb










17.10.2019 • 08:03 Uhr

Ausbau der Kurzzeitpflege - Dr. Roy Kühne begrüßt die Initiative der Regierungsfraktionen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne begrüßt eine gemeinsame Initiative der Berichterstatter für die Krankenhausversorgung, Lothar Riebsamen (CDU/CSU) und Heike Baehrens (SPD), die die Kurzzeitpflege stärken soll.

Grund für die Initiative sind die Herausforderungen, vor denen Angehörige, Pflegebedürftige und Krankenhäuser im Rahmen des Entlassmanagements stehen. Die Suche nach einem Kurzzeitpflegeplatz gestaltet sich durch den allgemeinen Mangel an diesen schwierig. Zudem verschärft der anhaltende Personalmangel diese Situation.

Mit der Initiative wird die Bundesregierung aufgefordert, durch die Sicherstellung einer wirtschaftlich tragfähigen Vergütung für den notwendigen Ausbau der Kurzzeitpflegeplätze zu sorgen, so wie es im Koalitionsvertrag vereinbart ist. Denn die Plätze werden vor allem Aufgrund der Schwierigkeiten bei der Refinanzierung bedarfsgerechter Angebote werden bislang keine Plätze in ausreichender Zahl geschaffen. Außerdem ist der Sicherstellungsauftrag der Länder und Kassen so zu konkretisieren, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ihren Anspruch tatsächlich realisieren können.

"Die zuletzt fehlende Übernahme von Verantwortung durch die Länder muss ein Ende haben. Die Bundesländer sind nach dem Gesetz für die Vorhaltung einer leistungsfähigen, zahlenmäßig ausreichenden und wirtschaftlichen pflegerischen Versorgungsstruktur verantwortlich", sagt Dr. Roy Kühne, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags. "Die pflegerische Versorgung muss gewährleistet sein." Kühne macht deutlich, dass es keine Rolle spielen dürfe, ob der Versicherte nach einem Krankenhausaufenthalt auf eine gute Pflege angewiesen sei oder wenn pflegende Angehörige eine Auszeit benötigen würden. Die Versorgung müsse in jedem Fall sichergestellt sein.

"Der Antrag ist ein wichtiges Signal. Ich danke den Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesundheitsausschuss, die diesen nun nach vorne bringen werden. Das ist wichtig für Pflegebedürftige, Angehörige und das Pflegepersonal", so Kühne. red/Foto: Thomas Fischer










16.10.2019 • 23:27 Uhr

"Hallo Oma, wie geht es dir?" - Polizei Holzminden warnt vor Enkeltrick-Betrug - Älteres Ehepaar um mehrere tausend Euro betrogen

Wie der Polizei in Holzminden am erst gestrigen Nachmittag bekannt wurde ging bereits am vergangenen Montag bei einer 87-Jährigen aus Holzminden ein Anruf ihrer angeblichen Enkelin ein.

Mit einem freundlichen "Hallo Oma, wie geht es dir?" wurde das Gespräch begonnen. Die ältere Dame, die in der Tat eine Enkeltochter hat, aber die Stimme zunächst nicht erkannte, fragte daraufhin: "Nadine, bist du das?", und damit nahm das Verhängnis seinen Lauf.

Die angebliche Enkelin gab schließlich an von einer Freundin aus Göttingen eine Eigentumswohnung kaufen zu wollen und den erforderlichen Kredit bereits aufgenommen zu haben. Jetzt benötige sie aber noch kurzfristig einen hohen Bargeldbetrag, den sie sich leihen, aber dann umgehend zurückzahlen wolle, wozu sie noch die IBAN der älteren Dame erfragte.

Nachdem diese von der Dringlichkeit des Anliegens überzeugt wurde, bestellte ihre "Enkelin" ihr ein Taxi, mit dem sie noch am Vormittag zu ihrer Hausbank, einem ortsansässigen Institut, fuhr. Dort von einer Mitarbeiterin auf die hohe Summe angesprochen, sagte sie nur, dass sie das Geld für ihre Kinder benötige - daraufhin wurde ihr dann die Summe an der Kasse ausgezahlt. Anschließend fuhr sie mit einem eigens zur Bank bestellten Taxi nach Hause.

Kurz darauf erhielt sie dann einen Anruf eines Mannes, der sich als Mitarbeiter des Kreditunternehmens ausgab, bei dem die angebliche Enkelin ihr Konto unterhielt. Dieser gab an, dass das Geld für die Rückzahlung bereits eingegangen sei, aber erst am Mittwoch bei der Bank der älteren Dame eingehen würde. Gegen 17.30 Uhr rief dann die angebliche Nichte erneut bei ihrer Oma an und teilte mit, dass sie es selbst nicht mehr rechtzeitig schaffen würde das Geld abzuholen und daher eine Mitarbeiterin eines Notars, eine Frau Mai, vorbeikommen würde. Diese stünde auch bereits vor der Haustür. Dort kam es dann auch zur Geldübergabe. Im Laufe des Abends rief dann die angebliche Enkelin nochmals an und fragte ob die Geldübergabe erfolgt sei und erklärte gleichzeitig, dass sie sich am folgenden Tag nochmals melden würde.

Am Dienstag rief dann sie dann gegen 10.00 Uhr wie versprochen an und bat um einen weiteren hohen Geldbetrag, da sie angeblich hohe Verzugszinsen zu zahlen habe. Sie bettelte so lange, bis die 87-Jährige schließlich einwilligte ihr nochmals Geld zu leihen. Auch ihr 91-jähriger Ehemann, der zwischenzeitlich Argwohn hegte, war nach einem Telefonat davon überzeugt, mit der Nichte gesprochen zu haben. So fuhr die Dame dann wieder mit einem Taxi zu ihrer Hausbank und hob einen gleichhohen Geldbetrag wie am Vortage von ihrem Sparbuch ab. Dem Mitarbeiter am Kassenschalter erklärte sie, das Geld für einen anderen Familienangehörigen zu benötigen. Gegen 14.00 Uhr, die ältere Dame war gerade einkaufen, rief dann die Enkelin erneut an und teilte dem Ehemann mit, dass wieder eine Mitarbeiterin des Notars vor der Tür stehe und das Geld in Empfang nehmen würde, welches dieser dann auch übergeben wurde. Erst als das Ehepaar anschließend erstmals selbst bei der richtigen Nichte anrief, stellte sich heraus, dass sie betrogen wurden.

Die Ermittlungen der Polizei in dem Fall dauern derzeit noch an.

So oder so ähnlich gehen Kriminelle beim sog. "Enkeltrick" vor, um an das Vermögen älterer, gutgläubiger Menschen zu kommen - und leider haben sie oftmals auch Erfolg.

Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen rufen die Betrüger an und geben sich als Verwandte, Enkel oder Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt.

Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Nicht selten - wie in diesem Fall auch - ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht mehr zu Fuß bewältigen kann. Häufig stehen hinter den Betrügereien gut organisierte Banden, die vom Ausland aus anrufen, wobei sie systematisch die Telefonbücher auf der Suche nach älter klingenden Vornamen durchsuchen, in der Annahme auf gutgläubige Seniorinnen oder Senioren zu treffen, ähnlich wie bei den Anrufen angeblicher Polizeibeamter (die Polizei Holzminden berichtete bereits mehrfach hierzu). ots










16.10.2019 • 23:24 Uhr

19-Jährige auf Bahnhofsvorplatz von Betrunkenem belästigt und verfolgt - Unbekannter Helfer gesucht!

Die Polizei Göttingen sucht einen couragierten Mann, der einer 19 Jahre alten Studentin am frühen Dienstagabend (15.10.19) gegen 18.10 Uhr auf dem Göttinger Bahnhofsvorplatz in einer unangenehmen Situation zu Hilfe geeilt ist.

Die junge Frau war nach derzeitigen Erkenntnissen von einem aggressiven und alkoholisierten 30 Jahre alten Göttinger u. a. körperlich bedrängt und dann, als sie aus Angst weglief, von ihm verfolgt worden. Der unbekannte Helfer schaltete sich daraufhin ein und stellte sich schützend vor sie.

Der Verfolger soll daraufhin wütend geworden sein und den Helfer mit einer Kette geschlagen haben. Ob der Passant dabei verletzt wurde, ist unbekannt. Der alkoholisierte 30-Jährige ließ nun von der Frau ab. In ihrer Panik rannte sie dennoch weiter und suchte Schutz bei einem Ehepaar, das auf einer Bank saß.

Die Polizei Göttingen hat u. a. ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 30 Jahre alten Göttinger eingeleitet. Er ist bereits hinlänglich bekannt.

Der couragierte Helfer hingegen wird gesucht. Er soll mit einem blauen Hemd bekleidet gewesen sein und eine Art Aktentasche bei sich gehabt haben. Die Polizei Göttingen bittet ihn auf diesem Wege gebeten, sich unter der 0551/491-2115 zu melden.jk










16.10.2019 • 18:37 Uhr

Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit - Mehr Lohntransparenz für gerechte Bezahlung -

Ministerin-Appell an Frauen: "Mehr Mut haben und Rechte beim Arbeitgeber einzufordern!“

„Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit“. Das heißt, ab heute arbeiten Frauen - auch in Bad Gandersheim und in Südniedersachsen - gemessen am durchschnittlichen Bruttoverdienst ihrer männlichen Kollegen bis zum Jahresende quasi unentgeltlich. Anlass für Sozial- und Gleichstellungsministerin Carola Reimann für einen Appell sowohl an Betriebe als auch an Arbeitnehmerinnen: „Arbeitgeber sind durch das Entgelttransparenzgesetz seit 2018 verpflichtet, Frauen Auskunft über die sie betreffenden Gehaltsstrukturen im Unternehmen zu geben, wenn der Betrieb mehr als 200 Beschäftigte hat. Das wissen viele Frauen allerdings gar nicht. Deswegen rufe ich die Frauen zu mehr Mut auf, ihre Rechte beim Arbeitgeber einzufordern!“

In Deutschland ist eine stabil bleibende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Höhe von 21 Prozent zu beobachten. Ursachen hierfür sind unter anderem das unterschiedliche Berufswahlverhalten bei Frauen und Männern sowie niedrigere Verdienste in Berufen, die mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Auch unterbrechen und reduzieren Frauen ihre Erwerbstätigkeit häufiger und länger familienbedingt als Männer und haben schlechtere Aufstiegschancen im Betrieb. „Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist daher eines meiner zentralen politischen Anliegen“, sagt Dr. Carola Reimann und kündigt ein Handlungskonzept zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf an.

Aktuell liegt der sogenannte Gender Pay Gap in Niedersachsen bei 20 Prozent. Der Wert beschreibt den prozentualen Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Bruttoverdienst von Männern und Frauen.

„Wir brauchen dringend mehr Lohntransparenz und sollten uns auch ein Beispiel an Ländern nehmen, die wesentlich weiter als Deutschland sind“, fordert Dr. Carola Reimann. In Großbritannien beispielsweise müssen Unternehmen mit mehr als 250 Angestellten Daten zur Bezahlung von weiblichen und männlichen Beschäftigten auf ihrer Website veröffentlichen. In Deutschland sind Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten lediglich dazu verpflichtet, allgemein zum Stand der Gleichstellung und Entgeltgleichheit zu berichten – ohne Angaben zur Bezahlung in Bezug auf das Geschlecht veröffentlichen zu müssen. „Das Entgelttransparenzgesetz hat hier dringend Nachbesserungsbedarf“, kritisiert die Ministerin.

„Allerdings haben viele Unternehmen heute bereits erkannt“, so die Ministerin, „dass sie gleiche Löhne und gleiche Chancen für Frauen und Männer gewährleisten müssen, wenn sie im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen wollen.“

Hintergrund

Entgelttransparenzgesetz

Seit 2018 können Beschäftigte in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten erfragen, wie hoch das Medianentgelt einer sechsköpfigen Vergleichsgruppe des jeweils anderen Geschlechts ist. Von dieser Möglichkeit machten bislang allerdings nur sehr wenige Beschäftigte Gebrauch.

Zum Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit

Der Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit wird als Aktionstag von den DGB-Gewerkschaften ausgerufen, um über die Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern im Betrieb zu diskutieren. Im Gegensatz zum Equal Pay Day, der dieses Jahr am 18. März stattfand, wird die geschlechtsspezifische Lohnlücke von 21 Prozent vom Jahresende zurückgerechnet. Dementsprechend arbeiten Frauen ab dem 16. Oktober bis zum Jahresende quasi unentgeltlich – gemessen am durchschnittlichen Bruttostundenverdienst ihrer männlichen Kollegen. red/fis











16.10.2019 • 18:29 Uhr

"Keine neuen Genehmigungen für Tierversuche" - Ministerium prüft Vorwürfe

Nach Hinweisen auf Tierschutzverstöße in der Tierversuchseinrichtung Laboratory of Pharmacology und Toxicology GmbH & Co. KG (LPT) in Mienenbüttel (Landkreis Harburg) fand am Dienstag, 15. Oktober 2019 eine gemeinsame Vor-Ort-Kontrolle durch den Landkreis Harburg – als für die fortlaufenden Kontrolle der Versuchstierhaltung zuständige Behörde – und das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) – als zuständige Behörde für die Erlaubnis von Tierversuchen – statt.

Dort wurden ca. 250 Affen, 200 Hunde und 50 Katzen vorgefunden, die sich in einem nicht zu beanstandenden Allgemeinzustand befanden.

Aktuell unterzieht das LAVES alle genehmigten und angezeigten Tierversuchsvorhaben bei LPT einer Plausibilitätsprüfung. Nach ersten Erkenntnissen wurden in einigen Fällen Abweichungen zwischen den Inhalten der Genehmigungen bzw. Anzeigen und den tatsächlichen Gegebenheiten in Mienenbüttel festgestellt. Bis zum Abschluss der Prüfung werden keine neuen Genehmigungen für Tierversuche bei LPT durch das LAVES erteilt. red/fis










16.10.2019 • 15:14 Uhr

Ertappten Ladendieb (34) in Psycho-Klinik eingewiesen, weil er sich töten wollte

Am gestrigen Dienstag, gegen 12:40 Uhr, entwendete ein 34-jähriger Mann aus Clausthal ein Paar Schuhe aus einem Geschäft in der Rosentorstraße in Clausthal-Zellerfeld. Hierbei wurde er durch den Ladendetektiv ertappt. Eine Jacke, die vermutlich aus einem weiteren Diebstahl aus einem Geschäft in der Bäckerstraße stammt, wurde bei ihm aufgefunden. Bei der anschließenden Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei, äußerte der Mann Selbsttötung- Absichten und wurde von einem Amtsarzt und dem Landkreis Goslar in eine psychiatrische Klinik zur weiteren Behandlung eingewiesen. ots










16.10.2019 • 15:08 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet Northeim: Mobile Messungen in der 43. Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 21. bis 27. Oktober 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 21. Oktober: Raum Northeim
Dienstag, 22. Oktober: Raum Bodenfelde
Mittwoch, 23. Oktober: Raum Northeim
Donnerstag, 24. Oktober: Raum Moringen
Freitag, 25. Oktober: Raum Katlenburg-Lindau
Samstag/Sonntag, 26./27. Oktober: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (44.KW) im Raum Katlenburg-Lindau eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: Thomas Fischer













16.10.2019 • 15:04 Uhr

Pflegefamilien werden seit dem 1. Januar 2019 vom Landkreis bezuschusst - 800 Euro mehr für Pflegefamilien: Elterngeldanaloger Zusatzbetrag gut angelaufen

Seit dem 1. Januar 2019 zahlt der Landkreis Northeim zusätzlich zum Pflegegeld einen Zusatzbetrag in Höhe von 800 Euro an Familien, die Pflegekinder aufnehmen. Das Modellprojekt ist gut angelaufen: Sieben Familien bekommen den Zusatzbetrag bereits und haben dank der Finanzhilfe mehr Spielraum, sich um die Bedürfnisse ihres Pflegekindes zu kümmern.

Insbesondere jüngere Kinder bis zum Grundschulalter sollten vorrangig im Kreis einer Pflegefamilie statt in einem Heim untergebracht werden. Leider finden sich immer weniger Paare, Familien oder Einzelpersonen, die sich dieser Herausforderung stellen wollen. Kinder, die in Vollzeitpflege untergebracht werden müssen, sind oft geprägt von vielfach erlebten Beziehungsabbrüchen und daraus resultierenden Bindungs-, Entwicklungs- oder Belastungsstörungen. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, dass berufstätige Pflegepersonen Elternzeit in Anspruch nehmen, um dem Kind im ersten Jahr nach der Aufnahme ein sicheres Bindungsangebot machen zu können. Den Pflegepersonen steht diese Elternzeit zu, ein Anspruch auf Elterngeld besteht jedoch nicht. Das stellt die Pflegefamilien oft vor finanzielle Probleme. Entsprechend lässt sich beobachten, dass Pflegepersonen sich gegen das Lebensmodell Pflegefamilie entscheiden, da der Verzicht auf ein Jahresgehalt allein durch das Pflegegeld nicht ausgeglichen werden kann.

„Es ist bewundernswert, dass es Familien gibt, die Kinder aufnehmen und ihnen ein liebevolles neues Zuhause schenken. Durch diese Entscheidung dürfen Pflegefamilien nicht ins Ungleichgewicht geraten“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Um die Bereitschaft, Pflegekinder aufzunehmen, zu erhöhen und gleichzeitig mögliche finanzielle Einkommenseinbußen abzufedern, zahlt der Landkreis Northeim seit dem 1. Januar 2019 den sogenannten elterngeldanalogen Zusatzbetrag. Dieser beträgt monatlich 800 Euro für das erste Jahr der Unterbringung. Dadurch soll ein Pflegeelternteil die Möglichkeit haben, im ersten Jahr der Pflegezeit ganz für das neu aufgenommene Pflegekind da zu sein und insbesondere Zeit dafür haben, dem Kind ein Gefühl von emotionaler Sicherheit zu vermitteln. Getestet wird das Modell vorerst für zwei Jahre.

Bei der Planung des Projekts wurde von zehn Pflegeverhältnissen ausgegangen, die den Zusatzbetrag erhalten. Seit der Einführung wurden sieben Kinder in Vollzeitpflege untergebracht, deren Pflegefamilien alle den elterngeldanalogen Zusatzbetrag erhalten - für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine erfreuliche Entwicklung: „Der elterngeldanaloge Zusatzbetrag ist ein tolles Instrument zur Unterstützung von Pflegefamilien.“
Derzeit leben im Landkreis Northeim rund 200 junge Menschen in Pflegefamilien. Im Lauf des vergangenen Jahres wurden 20 neue Vollzeitpflegen eingerichtet. Betreut und unterstützt werden Pflegefamilien vom Pflegekinderdienst des Landkreises Northeim. Zur Unterstützung der Pflegefamilien bietet er unter anderem Fortbildungen und Supervisionen an. Zu den weiteren Aufgaben des Pflegekinderdienstes gehören die passgenaue Vermittlung von Pflegekindern, die Begleitung von Besuchskontakten, Werbung und Akquise von interessierten Bewerbern und Bewerberinnen sowie die Überprüfung ihrer Eignung und Qualifizierung. Familien, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren, können sich gern bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes unter der E-Mail Adresse pflegekinderdienst@landkreis-northeim.de melden.

In der öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Mittwoch, 23. Oktober 2019, wird der Pflegekinderdienst vorgestellt.lpd











16.10.2019 • 15:02 Uhr

Mühlenbeck: Bezahlsäule auf unbemannten und nicht überwachten Tankstellengelände aufgebrochen

Bisher unbekannte Täter haben sich in der Nacht zum gestrigen Dienstag, gegen 04.00 Uhr an der Bezahlsäule auf dem Tankstellengelände in Mühlenbeck an der Bundesstraße 3 zu schaffen gemacht. Aus dieser Säule haben die Täter die Geldkassette herausgebrochen und das darin befindliche Geld entwendet. Wie hoch der der Schaden ist, muss noch ermittelt werden. Zeugen, die zu dieser Tat irgendwelche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck.pap










16.10.2019 • 14:57 Uhr

Wanderausstellung "Freunde - Helfer - Straßenkämpfer" - Feierliche Eröffnung in der Historischen Rathaushalle in Hildesheim

Soeben eröffnete die Polizeidirektion Göttingen im Hildesheimer Rathaus feierlich die Wanderausstellung "Freunde - Helfer - Straßenkämpfer". Nach Göttingen ist die Ausstellung des Polizeimuseums Niedersachsen, die unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, steht, damit zum zweiten Mal im Zuständigkeitsbereich der Behörde zu Gast. Bis zum 6. November 2019 haben Interessierte die Möglichkeit, sich in der Historischen Rathaushalle in Hildesheim anhand einer Vielzahl von Originalexponaten, ein lebendiges Bild von der Polizeiarbeit in den Jahren von 1918 bis 1933 zu machen. Der Eintritt ist kostenfrei.

"Der Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Polizei", erklärte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen im Rahmen der Ausstellungseröffnung. "Gerade vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte zählt dazu auch die fundierte und kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Denn das Verständnis, warum sich die Polizei über die Jahre in welcher Weise entwickelt hat, ist eine wichtige Grundlage dafür, die Weichen auch für die Zukunft richtig zu stellen."

"Das Besondere an dieser Ausstellung ist der explizit polizeiliche Blickwinkel auf ein entscheidendes Kapitel der deutschen Geschichte", erklärt Frau Barbara Riegger, Mitarbeiterin des Polizeimuseums Niedersachsen. "Erst die Polizeireformer von Weimar schufen das Bild vom "Schupo" als Freund und Helfer der Bevölkerung. Ebenso waren sie es, die aus der Polizei einen Beruf mit einer hochwertigen theoretischen wie praktischen Ausbildung und der Perspektive auf lebenslange Beschäftigung machten. Damit ist die Weimarer Republik auch ein bedeutender Teil der Polizeigeschichte."

Bis zum 6. November 2019 ist die Ausstellung montags bis donnerstags, 8 bis 18 Uhr, sowie freitags, 8 bis 15 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zudem werden in diesem Zeitraum auf der Empore im Hildesheimer Rathaus zwei Fachvorträge angeboten:

Am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 18:30 Uhr wird Ralf Hermes, Personalrat bei der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont, zum Thema "Die Polizei-Gewerkschaftsbewegung in der Weimarer Republik" referieren. Zudem wird Dr. Dirk Götting, Leiter des Polizeimuseums Niedersachsen am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18:30 Uhr einen Fachvortrag zum Thema "Die Polizei in der Weimarer Republik" halten.

Beide Vorträge sind öffentlich und können kostenlos besucht werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.ots/Foto: Polizei












16.10.2019 • 14:52 Uhr

Polizei fahndet nach Internet-Kriminellen mit Sauselbart - Schaden liegt im sechsstelligen Euro-Bereich

Im Rahmen eines umfangreichen Betrugsverfahrens sucht die Polizei einen der bislang unbekannten Mittäter. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen -Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität (Cybercrime) - erging ein richterlicher Beschluss, welcher zur Feststellung der Identität des unbekannten Mittäters die Veröffentlichung einer Abbildung des Mannes anordnet, sodass die Polizei Braunschweig - Taskforce Cybercrime - nunmehr ein Bild von ihm veröffentlicht.

Im Dezember 2018 veranlasste der bislang unbekannte Täter mehrere Transaktionen von einem fremden Girokonto auf ein von ihm zuvor unter falschen Personalien eingerichtetes Bankkonto. Noch bevor die betroffene Bank des Geschädigten nach Kenntniserlangung von der Betrugstat die transferierte Summe zurückfordern konnte, wurden hohe Beträge über Kryptowährungsanbieter in Bitcoins transferiert und global gestreut. Es entstand ein Schaden von mehreren 100.000 Euro.

Im Rahmen der angeordneten Öffentlichkeitsfahndung wird die Bevölkerung um ihre Mithilfe gebeten. Wer Hinweise zu dem Mann und seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei Braunschweig unter 0531/476-2516 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. ots/Foto: Polizei










16.10.2019 • 14:48 Uhr

Autohof Rüden: Schlagfertige Frauen verhauen Brummifahrer

Tatort: Seesen/Rhüden, Am Zainer Berg, Autohof. Tatzeitpunkt: Gestern, Dienstag, 15. Oktober 2019, 18.50 Uhr: Zwischen einem 50-jährigen Lkw Fahrer und zwei 25- und 43-jährigen Pkw Fahrerinnen kam es nach einem Streitgespräch zu einem wechselseitigen Schlagabtausch, mit leichten Verletzungen. Strafanzeigen wurden gefertigt. Die Polizei in Goslar hat sich über die tiefere Ursache der Schlägerei nicht ausgelassen. ots










16.10.2019 • 14:43 Uhr

In Markoldendorf bei Dassel entdeckt: Noch eine "Heinz-Erhardt-Stele"

Es war vor kurzem ein spektakulärer "Entführungsfall", so die offizielle Sprachregelung der Polizei in Göttingen. In der Universitätsstadt war die berühmte "Heinz-Erhardt-Stele" vom "Heinz-Erhardt-Platz" zeitweise verschwunden, dann wieder aufgetaucht und jetzt das:

Im Markoldendorf, einem verschlafenen Nest bei Dassel, haben unsere Reporter eine weitere "Heinz-Erhardt-Stele" entdeckt. Mitten an der Ortsdurchfahrt taucht plötzlich der berühmte Komiker als Polizist verkleidet auf, um scheinbar den Autoverkehr zu stoppen oder umlenken zu wollen. An seinem linken Arm baumelt an einer Kette ein Schild. Das weist den Weg: in ein niedliches Café am Rande der Stadt. Dank Heinz-Erhardt hat Markoldendorf dann doch etwas zu bieten...red/Foto: Marc Reiser










16.10.2019 • 14:13 Uhr

"Rechtsextreme und nationalistische" Texte von Bischof Carsten Rentzing sorgen für Aufregung

Umstrittener Evangelischer Bischof will zurücktreten - Aufarbeitung in sächsischer Landeskirche gefordert

Nach der Rücktrittsankündigung von Sachsens evangelischem Landesbischof Carsten Rentzing wünscht sich der Leipziger Pfarrer Frank Martin eine intensive Aufarbeitung. "Wir müssen als Landeskirche sehen, wie wir mit der Sache umgehen und wie wir uns in der gesellschaftlichen Debatte neu aufstellen", sagte Martin am 14. Oktober dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Leipzig. "Gerade auch mit Blick auf die rechtsnationalen Tendenzen im sächsischen Landtag müssten wir deutlicher Stellung beziehen", erklärte er.

Martin gehört zu einer Gruppe von Pfarrern, die Rentzing Ende September in einer Online-Petition zu einer Distanzierung "von allen nationalen, antidemokratischen und menschenfeindlichen Ideologien" und von der Neuen Rechten aufgefordert hatte. Hintergrund war unter anderem ein Vortrag Rentzings in der Berliner "Bibliothek des Konservatismus" 2013, die dem Umfeld der Bewegung zugerechnet wird. Weiter forderten die Autoren eine Erklärung, warum Rentzing bis heute Mitglied in einer schlagenden Studentenverbindung ist.

Vergangenheit nicht überprüft

Landeskirchensprecher Matthias Oelke sagte dem epd, weder Rentzings Vergangenheit noch die seiner drei Mitbewerber seien im Zuge der Bischofswahl 2015 gesondert überprüft worden. Rentzings Lebenslauf mit Theologiestudium und langjährigem Pfarramt im Erzgebirge habe dazu auch keinerlei Anlass gegeben. In dem Bewerbungsprozess sei es "in erster Linie um die Gegenwart und um die Zukunft von Kirche" gegangen, sagte Oelke.

Kritiker Martin sagte, er halte es für "sehr problematisch", wenn nun in konservativen Kirchenkreisen kolportiert werde, Rentzing sei "ein Paulus". "Paulus hat sich von seiner Vergangenheit getrennt. Rentzing hat das nie getan", betonte Martin. Laut biblischer Überlieferung hatte sich die Figur des Saulus von einem Verfolger der ersten Christen zu dem erfolgreichen Missionar und Theologen Paulus gewandelt.

Texte "unvertretbar"

Am 11. Oktober hatte Bischof Rentzing überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Er wolle Schaden von seiner Kirche abwenden, erklärte er und schrieb: "Positionen, die ich vor 30 Jahren vertreten habe, teile ich heute nicht mehr." Tags darauf wurde bekannt, dass er als Student von 1989 bis 1992 Texte in der Zeitschrift "Fragmente" verfasst und das Blatt auch mit herausgegeben hat. Die Leitung der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens stufte die Texte als "elitär, in Teilen nationalistisch und demokratiefeindlich" ein. Sie seien "aus damaliger und aus heutiger Sicht unvertretbar".

Über eine rechtsextreme oder nationalistische Denkweise Rentzings sei bisher in der kirchlichen Öffentlichkeit nichts bekannt gewesen, erklärte die Landeskirche weiter. Umso "verstörender" seien die jetzt bekanntgewordenen Texte.

Der Bischof ist derzeit im Urlaub. Die Kirchenleitung will am 21. Oktober über weitere Schritte entscheiden. Formal bleibt Rentzing bis dahin im Amt. Seine Aufgaben übernimmt Stellvertreter Thilo Daniel.

Rentzing steht seit Jahren immer wieder in der Kritik. Der als konservativ geltende Theologe lehnt unter anderem die Segnung homosexueller Paare ab und wurde wiederholt dafür kritisiert, sich nicht deutlich zum Erstarken der AfD zu positionieren. 2015 war er von der Landessynode nur mit knapper Mehrheit zum Bischof gewählt worden. epd










16.10.2019 • 14:02 Uhr

Die Dörfer der Harzbörde auf dem Weg zur Dorfregion - Hoffen auf Förderung bis zu einer halben Million Euro

Harriehausen, Hachenhausen, Dannhausen, Seboldshausen, Ellierode und Wrescherode haben sich um Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes beworben

In der Harzbörde hat sich in den vergangenen Sommermonaten viel getan. Harriehausen, Hachenhausen, Dannhausen, Seboldshausen, Ellierode und Wrescherode haben sich gemeinsam um Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen nach der ZILE-Richtlinie (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung) beworben.

Der Antrag ging fristgerecht ein; über die Aufnahme wird im Frühjahr entschieden. Vorausgegangen waren intensive Gespräche der Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der Harzbörde, unterstützt von Heckenbecks Ortsvorsteher Niklas Kielhorn.

Für die Aufnahme in das Förderprogramm ist unter anderem eine gemeinsame Zielsetzung mehrerer Dörfer mit konkreten Projekten erforderlich. Die Infrastruktur und die touristische Entwicklung in den Dörfern sollen im Rahmen dieser Zielsetzung deutlich verbessert werden.

Die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der Harzbörde haben die gemeinsame Idee entwickelt, einen kulinarischen Wanderweg zu schaffen, der Einheimische und Gäste einlädt, die Ortsteile kennenzulernen und sich vor Ort informieren und verwöhnen zu lassen.

Im Antrag heißt es wörtlich: „Als verbindendes Element möchte die Harzbörde ihr Wanderwegenetz aufwerten. Dabei soll es aber nicht um die Vermarktung klassischer Wanderwege gehen. Vielmehr wollen sich die Dörfer öffnen und präsentieren. Dazu soll der ‚kulinarische Wanderweg Harzbörde‘ entstehen. Wandergruppen sollen sich anmelden und erfahren dann bei einer Verköstigung durch die Ortsvorsteher Wissenswertes über das Dorf. Diese Idee zeigt, dass den Dörfern daran gelegen ist, einen Mehrwert für die gesamte Bevölkerung Bad Gandersheims zu schaffen."

Und weiter heißt es: „Im Rahmen der Stabilisierung sollen unter anderem die Ortsteile besser untereinander vernetzt werden. Es soll zu einer Verbesserung der innerdörflichen Infrastruktur kommen. Insbesondere sollen Begegnungsräume barrierefrei gestaltet und Dorfplätze umgestaltet werden, damit mehr Flächen und Räume der Dorfgemeinschaft zur Verfügung stehen. Es soll durch Neuanlage und Neubeschilderung / Vereinheitlichung der bestehenden Wanderwege eine Verbesserung der touristischen Möglichkeiten der Dorfregion geschaffen werden.“

Als Voraussetzung für einen vollständigen Förderantrag wurden zuvor eine Beschreibung des Ist-Zustandes und eine Stärken-Schwächen-Analyse für die Harzbörde vorgenommen.

Der „Feinschliff“ für die Antragstellung erfolgte durch die Stadt Bad Gandersheim mit beratender Unterstützung von Annette Muhs aus dem Landkreis. Dabei wurde genau auf die Bevölkerungszahl, Anzahl der Wirtschaftsbetriebe, Einrichtungen der Daseinsvorsorge, Besonderheiten beispielsweise der Baukultur und des Vereinslebens sowie anderes mehr eingegangen.

Nach Aufnahme in das Förderprogramm müsste zunächst ein Dorfentwicklungsplan erstellt werden. Auf der Grundlage dieser Planung können Fördergelder sowohl für gemeinschaftliche Projekte und Investitionen als auch für private Häuser und Grundstücke beantragt werden.

Dabei geht es um Maßnahmen mit einem Fördervolumen von bis zu 200.000 Euro, die bei Projekten von Privatpersonen mit bis zu 30 Prozent förderfähig sein können. Gemeinschaftliche Projekte können mit bis zu 35 Prozent gefördert werden.

Projekte im öffentlichen Raum können mit einem Fördersatz von bis zu 63 Prozent und einer maximalen Fördersumme von 500.000 Euro gefördert werden.

„Wichtig für einen erfolgreichen Antrag ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und eine verbindende Idee, die aus den Dörfern selbst kommt. Das ist in der Harzbörde vorbildlich gelungen“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz, „wir drücken jetzt die Daumen dafür, dass die Dörfer der Harzbörde im Frühjahr in das Programm zur Dorfentwicklung aufgenommen werden. Dieses Ziel wünsche ich auch den Dörfern der Heberbörde und Heckenbeck.“ Quelle/Foto: Stadt Bad Gandersheim/Manfred Kielhorn










16.10.2019 • 12:24 Uhr

Lies: Höhere Strompreise ein völlig falsches Signal - Umweltminister kritisiert geplante Erhöhungen ab 2020

Niedersachsens Umwelt- und Energieminister, Olaf Lies, kritisiert scharf die drohenden Strompreiserhöhungen im nächsten Jahr. „Unser Ziel muss es im Gegenteil sein, die Strompreise zu stabilisieren und sogar schrittweise zu senken“, fordert der Klimaschutzminister. Notwendig sei dazu „eine umfassende Reform der Steuern, Abgaben und Umlagen im Energiesektor“, betont Lies: „Wir brauchen generelle Veränderungen. So muss die EEG-Umlage stärker sinken. Und über den künftigen CO2-Preis muss sichergestellt werden, dass der Strompreis für den Endverbraucher auf keinen Fall steigt“. Denn steigende Strompreise seien ein „fatales Signal mit Blick auf den Klimaschutz und die Energiewende“, ergänzt der Klimaschutzminister. Darunter würde die Akzeptanz der Energiewende erheblich leiden. Lies warnt eindringlich: „Wenn der Strompreis in nächster Zeit bei einem wachsenden Anteil von Erneuerbarer Energie steigt und zeitgleich sich die Preise für fossile Energieträger nicht verändern, dann werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen“. red/Foto: Thomas Fischer











16.10.2019 • 12:20 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig bietet ab sofort Kombiprodukt für Kunden unter 30 an

high5“: Beliebige Kombination aus bis zu fünf möglichen Absicherungen mit nur wenigen Angaben vollständig online abschließbar

Mit „high5“ bietet die Öffentliche Versicherung Braunschweig ab sofort eine beliebige Kombination aus Unfallversicherung, Privathaftpflicht, Hausratversicherung (inklusive Fahrraddiebstahl), Glasversicherung und dem Digitalschutz (eine Absicherung vor Cyberkriminalität für Privatkunden) für alle Kunden unter 30 Jahren an. „high5“ ist ab sofort vollständig online mit nur wenigen einfachen Angaben abschließbar und bietet vergünstigte Konditionen. Sämtlicher Schutz ist, sofern vorhanden, automatisch in der leistungsstärksten Premium-Tarifvariante in das Kombiprodukt integriert.

Das Kombiprodukt „high5“ wurde in enger Zusammenarbeit mit dem eigenen Vertrieb und umfangreichem Feedback der Zielgruppe entwickelt. Je nach Bedarf können die fünf Einzelprodukte beliebig kombiniert werden. Der Online-Abschluss von „high5“ ist so einfach wie möglich gehalten und das Produkt ist monatlich kündbar. Die alle gewünschten Bausteine umfassende Police liegt in der Regel durch Dunkelverarbeitung innerhalb eines Tages vollständig vor. Selbstverständlich kann das Produkt auch in einer der rund 160 Geschäftsstellen des Regionalversicherers abgeschlossen werden.

Eine Online-Schadenmeldung mit sehr einfach gehaltener Oberfläche ist bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig ebenfalls möglich. Natürlich profitieren auch „high5“-Kunden von dieser bequemen Möglichkeit, ihre Schäden schnell und unkompliziert zu melden.
Weitere Informationen gibt es unter high5.oeffentliche.de.
red/fis











16.10.2019 • 12:16 Uhr

Sieben Millionen Euro für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Thümler: Digitale Transformation ist Schwerpunkt der Promotionsprogramme

Mit sieben neuen Promotionsprogrammen fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) den wissenschaftlichen Nachwuchs an den niedersächsischen Hochschulen. Hierfür werden insgesamt rund sieben Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagen Stiftung bereitgestellt.

„Die Promotionsprogramme sind ein wichtiges Instrument zur Qualifizierung und Ausbildung von Fach- und Führungskräften“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „In dieser Förderrunde liegt der Schwerpunkt neben der Kooperation von Universität und Fachhochschule auf der digitalen Transformation von Gesellschaft und Wissenschaft. Damit spielen die Promotionsprogramme eine bedeutende Rolle in der Digitalisierungsoffensive des Landes. Ich freue mich sehr, dass unsere Hochschulen sich dieser Aufgabe hochmotiviert stellen wollen.“

Insgesamt haben die Hochschulen 31 Anträge eingereicht. Die Sozialwissenschaften sind dabei ebenso vertreten wie die Naturwissenschaften, die Informatik oder die Gesundheitswissenschaften. Eine strukturierte Ausrichtung der Promotionsprogramme und eine hervorragende Betreuung an den Universitäten und Fachhochschulen des Landes sollen den Promovierenden exzellente Bedingungen bieten. Sie erhalten über drei Jahre eine monatliche Grundfinanzierung von 1.500 Euro. Hinzu kommen Zuschüsse für Auslandsaufenthalte, eine Kinderzulage sowie einen Zuschlag für die Kinderbetreuung.

Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) hat alle Anträge in einem zweistufigen Verfahren begutachtet. Zunächst wurden zu jedem Antrag jeweils zwei schriftliche Gutachten von fachnahen und unabhängigen Experten eingeholt. Auf Grundlage dieser Gutachten hat dann eine vergleichende Auswahl stattgefunden.

Das Niedersächsische Promotionsprogramm wird alle zwei bis drei Jahre ausgeschrieben. In der derzeit laufenden Förderperiode vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2020 werden zwölf Promotionsprogramme gefördert.
Die neue Förderperiode läuft vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2024.

Eine Liste der insgesamt geförderten Promotionsprogramme finden Sie unter
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/forschung/forschungsforderung/ausschreibungen_programme_forderungen/niedersaechsisches-promotionsprogramm-118874.html
red/fis











16.10.2019 • 12:03 Uhr

Polizei-Statement zum Feuer in Helios-Klinik: "Brand in einem Patientenzimmer" - 52-Jähriger schwer verletzt und gerettet

Soeben hat sich die Northeimer Polizei mit einer ersten offiziellen Verlautbarung zu. dem heutigen Feuer in der Albert-Schweitzer-Helios-Klinik in Northeim zu Wort gemeldet:

Bei einem Brand in einem Patientenzimmer der Northeimer Helios Albert-Schweitzer-Klinik wurde am Mittwochmorgen ein 54 Jahre alter Patient schwer verletzt.

Gegen 06.45 Uhr löste der Brandmelder aus. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Northeim waren rasch vor Ort und retteten den 54-Jährigen unter schwerem Atemschutz aus dem stark verqualmten Zimmer. Das kleine Feuer wurde schnell gelöscht. Weitere Patienten waren in diesem Zimmer nicht untergebracht.

Durch das Einatmen von Rauchgasen wurden zwei Pflegekräfte der Station leicht verletzt. Die Station des Krankenhauses wurde evakuiert und anschließend belüftet. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nocht nicht vor.

Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen wird nicht von einem technischen Defekt ausgegangen. Der Brandort (Patientenzimmer) wurde beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. fal











16.10.2019 • 11:59 Uhr

Verkehrsregelung: Ampel an neuralgischer Kreuzung tot - Vorsicht ist geboten!

Vorsicht und Umgewöhnung sind derzeit für Autofahrer und Fußgänger/innen an der Ampel-Kreuzung beim Roswitha-Gymnasium (Braunschweiger Straße, Marienstraße, Bismarckstraße/Roswithastraße) angesagt. Seit Stunden ist die Signalampel auf "Schwarz" eingestellt; soll heißen die Rot-Gelb-Grün-Phasen sind aus. Ob ein technischer Defekt oder Stromausfall vorliegt ist noch nicht geklärt. Klar ist dagegen, dass die Vorfahrtsreglung durch die Beschilderung unbedingt zu beachten ist. red/Fotos: Marc Reiser














16.10.2019 • 11:51 Uhr

Feuer in Helios-Klinik in Northeim: Der 41. Kankenhausbrand in diesem Jahr - Traurige Bilanz

Über die Ursache des heutigen Feuers in der Helios-Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim (wir berichteten ausführlich) kursieren derzeit wilde Gerüchte vor allem in den sozialen Netzwerken. Die Polizei in Northeim hat zunächst einmal klargestellt: Die Brandursache des heutigen Feuers in einem Patientenzimmer ist noch nicht geklärt. Sie ist Gegenstand von speziellen Ermittlungen.

Wer annimmt, dass solche Feuervorfälle in Gesundheitsbetrieben ehe eine Seltenheit sind sollte nachfolgend recherchierte Fakten zur Kenntnis nehmen:

Das heutige Brandereignis am Helios Klinikum Northeim ist der 41. Krankenhausbrand (Quelle: bvfa - Bundesverband Technischer Brandschutz e.V.) im Jahr 2019. Traurig die Bilanz der verletzten und umgekommen Menschen: Insgesamt wurden hierbei 93 Menschen verletzt und sieben Personen sind zu Tode gekommen. red/fis










16.10.2019 • 10:57 Uhr

Willkommen in Bad Gandersheim! Sieben „Neue“ im Polizeikommissariat

Auch die Kolleginnen und Kollegen des Polizeikommissariats Bad Gandersheim hatten den Oktober 2019 herbeigesehnt. Galt es doch, zum Stichtag 1.Oktober gleich sieben neue Mitarbeiter/innen in ihren Reihen begrüßen und integrieren zu können. Der nicht alltägliche Personalzuwachs wurde dringend benötigt, um altersbedingte Ausfälle durch Pensionierungen aber auch durch Abgänge durch Um- und Versetzungen auszugleichen und aufzufüllen. Der Einsatz- und Streifendienst ist seit dem 1. Oktober somit wieder komplettiert. Dienststellenleiter Ralf Büsselmann begrüßte sechs Kollegen und eine Kollegin und ließ es sich nicht nehmen, diese zusammen mit Polizeihauptkommissar Gerhard Menge in ihre neuen Aufgaben einzuweisen. Vier Polizeikommissare konnten zuvor bereits Erfahrungen in anderen Kommissariaten sammeln, zwei wurden direkt von der Polizeiakademie nach Bad Gandersheim versetzt, einer aus der Bereitschaftspolizei aus Göttingen. Erfreulicher Nebeneffekt: Der Altersdurchschnitt im doch recht Kräfte zehrenden Wechselschichtdienst des Einsatz- und Streifendienstes wurde deutlich gesenkt. Bedingt durch die Neuzugänge konnten in der Folge dann auch Polizeikommissarin Katharina Wenzel und Polizeioberkommissar Frank Uhde in den Kriminalermittlungsdienst der Dienststelle wechseln und zeichnen ab sofort für Gewalt- bzw. Eigentumskriminalität verantwortlich.rb


Zum Bild: von links nach rechts Polizeikommissar Marc Dietrich, Dienststellenleiter Ralf Büsselmann, Polizeikommissar Ansgar Kliss, Polizeikommissar Marius Rostalski, Polizeikommissar Christoph Apel, Polizeikommissarin Pauline Preissler, PPolizeikommissar Felix Frommhagen, Polizeikommissar Christopher Hugo. Foto: Polizei











16.10.2019 • 10:52 Uhr

Feuer in Helios-Klinik: 300 Einsatzkräfte mobilisiert - Dickes Lob für Pflegekräfte - Bürgermeister Hartmann am Einsatzort

Für die Kreisfeuerwehr Northeim berichtete soeben Feuerwehrsprecher Konstantin Mennecke ergänzend zu einer ersten offiziellen Mitteilung: "Ergänzend zu unserer Meldung vom Feuer in der Helios Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim kann ich mitteilen: insgesamt waren über 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und THW vor Ort. Die ersten Kräfte sind bereits aus dem Einsatz entlassen, die Feuerwehr belüftet aktuell betroffene Bereiche und nimmt Messungen vor. „Die Pflegekräfte haben hier heute morgen einen super Job gemacht“, betont Einsatzleiter Sebastian Schipper in Hinblick auf den umsichtigen, schnellen und mutigen Einsatz der Helios-Mitarbeiter, die bei der Rettung das Patienten mitgeholfen hatten. Den Brandschutz in der Stadt Northeim hatten zwischenzeitlich die Feuerwehren Höckelheim und Hillerse sichergestellt. Sie hatten die Wache der Feuerwehr in Northeim besetzt. red

Das Foto dokumentiert das Einsatzgeschehen. Ganz rechts ist Northeims Bürgermeister Simon Hartmann am Ort des Einsatzes zu sehen. Foto: Kreisfeuerwehr Northeim/Konstantin Mennecke











16.10.2019 • 10:41 Uhr

Feuer in Helios-Klinik Northeim: Das berichtet die Kreisfeuerwehr gemeinsam mit dem Klinikbetreiber: "Alles im Griff"

Es ist heute, Mittwoch, 8.34 Uhr: Hier eine erste gemeinsame Meldung der Kreisfeuerwehr und der Helios-Klinik über ein Feuer in der Klinik von heute (wir berichteten aktuell, exklusiv und als erstes Medium):

Die Feuerwehr Northeim wurde am Mittwochmorgen gegen 6.45 Uhr zur ausgelösten Brandmeldeanlage in die Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr bestätigte sich ein Zimmerbrand – daraufhin wurde direkt Vollalarm für die Feuerwehr Northeim und in Folge auch Vollalarm für die Feuerwehren der Stadt Northeim ausgelöst. Das Feuer war aus noch unklarer Ursache auf der Station C2 ausgebrochen – eine Ebene wurde daraufhin evakuiert. Eine verletzte Person wurde von Einsatzkräften unter schwerem Atemschutz aus dem Zimmer gerettet. Der Patient ist schwer verletzt, aber am Leben. Vor Ort ist die Situation im Griff, das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Es müssen keine Patienten aufgrund des Feuers aus der Klinik verlegt werden. Insgesamt sind über 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW im Einsatz. Insgesamt zwölf Trupps unter schwerem Atemschutz sowie 17 Trupps als Reserve waren vor Ort eingebunden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. red/Fotos: Kreisfeuerwehr Konstantin Mennecke











16.10.2019 • 07:10 Uhr

Heute, Dienstag, 6.55 Uhr: In der Northeimer Klinik soll es brennen

In ersten (noch nicht offiziell bestätigten) Meldungen/Mitteilungen von Zeugen ist die Rede davon, dass in der Northeimer Helios Klinik aktuell ein Feuer ausgebrochen sein soll. Weitere Einzelheiten zu möglichen Verletzten und der Ursache sind noch nicht bekannt. Es heißt, Einsatzkräfte der Feuerwehr seien aktiviert.
Wir berichten weiter. red










15.10.2019 • 22:47 Uhr

Ganz großes "Feuerwehr-Theater" heute Abend in Bad Gandersheim: Rettung mit der Drehleiter aus verqualmter Dachwohnung

Anwohner vom Realismus überrascht und geschockt: "Man hätte das ankündigen müssen!"

Heute, Dienstag, 19.28 Uhr: Das ganze Instrumentarium eines Rettungseinsatzes bei einem angenommenen Schadensfeuer wird gegenwärtig von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim und weiteren Einsatzeinheiten vorgeführt. In der Heinrichstraße ist eine Person aus einer verqualmten Dachgeschosswohnung über die eingesetzte Drehleiter „gerettet“ worden. Ein Feuerwehrmann bestätigte den Übungscharakter.Alles läuft reibungslos gut, so seine Einschätzung. Einige Zuschauer bestaunen die gigantische Einsatzmaschinerie. Und einige Nachbarn fühlten sich angesichts der Überraschung und der realistischen Übung geschockt. "Man hätte das ankündigen müssen", so der Wunsch einer erschrockenen Anwohnerin in der Straße. red/Fotos:Thomas Fischer










15.10.2019 • 22:42 Uhr

Schöne Idee von Maler Schreiber

"Roswitha Steine" gehören mittlerweile zum erweiterten Stadtbild wie die Stiftskirche oder der Bracken.
Immer wieder erfreuen sich Mitbürger/innen oder auch Besucher/innen unserer schönen Stadt an den kleinen Kunstwerken. Nicht in Stein gemeißelt, aber auf selbigen gemalt, gibt es von bunten Verzierungen über Tiermotive oder Comicfiguren allerlei zu entdecken.
Eine sehr schöne und kreative Idee hatte wieder einmal Malermeister Michael Schreiber.
Über die sozialen Medien bot er an, dass der Malerbetrieb Schreiber aus Bad Gandersheim 50 Euroan das hiesige Schwimmbad spendet, wenn mindestens 5 Steine mit dem Firmenlogo des Betriebes, oder einem Bezug zum Malerbetrieb Schreiber gepostet werden.
Der erste Stein wurde von der Gründerin der Roswitha Stein Initiative, Frau Annegret Wrobel kreiert und vor dem Firmengebäude der Firma Schreiber (Am Brink) ausgelegt.
Der 5. und vorerst letzte Stein wurde jetzt auf der Bahntrasse von einer Besucherin gefunden und gepostet. Der Stein zeigt „Maler SchreiBÄR“, das neue Maskottchen der Firma Schreiber.
Gemalt wurde der Stein von der überaus begabten Tanja Kraus, die schon viele kleine Kunstwerke in Umlauf gebracht hat.
Michael Schreiber freut sich über das erreichte Ziel und hat schon die nächste Challenge ausgerufen.
Fünf Steine mit Logo oder Firmenbezug und 50 Euro gehen an unser schönes Kino Gandeon.

Wir vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group finden: Tolle Aktion und „Steinvieh macht auch Mist“ (Im positiven Sinne natürlich!).
red/Foto: Marc Reiser











15.10.2019 • 16:47 Uhr

Bundespolizei vollstreckt Ungehorsamshaftbefehl gegen 42-Jährigen - Göttinger Staatsanwaltschaft jetzt besser im Bild

Am heutigen Dienstag, 15. Oktober 2019, gegen 06:45 Uhr trafen Bundespolizisten vor dem Bundespolizeirevier in Halberstadt auf einen 42 Jahre alten Mann. Die fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien im Datenbestand der Polizei ergab, dass er durch das Amtsgericht Osnabrück mit einem sogenannten Ungehorsamshaftbefehl gesucht wurde. Demnach soll er im April dieses Jahres mehrmals Leistungen der Deutschen Bahn erschlichen haben. Der Hauptverhandlung blieb er unentschuldigt fern, daraufhin erstellte das Amtsgericht den Haftbefehl. Der Mann wurde durch die Bundespolizisten einem Haftrichter am Amtsgericht Halberstadt vorgeführt. Dieser bestätigte die Ungehorsamshaft. Durch die Bundespolizisten wurde der 42-jährige Deutsche an die Justizvollzugsanstalt Halle übergeben. Hier wird er bis zu seiner Verhandlung verbleiben müssen. Zudem wurde bekannt, dass die Staatsanwalt Göttingen die aktuelle Wohnadresse des Mannes, aufgrund einer anderen Straftat (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), benötigt. Sie wurde über dessen vorerst neuen Aufenthaltsort in Kenntnis gesetzt.ots










15.10.2019 • 16:39 Uhr

Zwei Bischöfe diskutieren über Bedeutung von "Freiräumen"

Der hannoversche evangelische Landesbischof Ralf Meister und der Hildesheimer katholische Bischof Heiner Wilmer wollen bei einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 22. Oktober die Bedeutung von Freiräumen für den einzelnen Menschen ausloten. Die beiden kirchlichen Amtsträger sprechen beim Abschlussabend des diesjährigen Hanns-Lilje-Forums in der Kreuzkirche in Hannover, wie die Hanns-Lilje-Stiftung und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers als Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Das Thema der Veranstaltung lautet "Heilsame Unterbrechungen". Meister hat angeregt, im Jahr 2019 bewusst mit "Zeit für Freiräume" zu experimentieren. epd










15.10.2019 • 16:32 Uhr

Halbjahresbilanz der Bahnindustrie in Deutschland: Erfolgreiche Klimaschutzpolitik braucht nachhaltige Klima-Industriepolitik

Bundesregierung muss für Klimaziele im Verkehrssektor jetzt konsequent Schiene fördern

Der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. zieht Bilanz für das erste Halbjahr 2019: Mit 5,2 Milliarden Euro erzielt die Bahnindustrie in Deutschland im Betrachtungszeitraum einen hohen Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt dieser um 3,7 Prozent. „Die Bahnindustrie in Deutschland spürt die internationale Konkurrenz, spürt die ungleichen Wettbewerbsbedingungen auf dem Weltmarkt.“, sagte Michael Fohrer, VDB-Vizepräsident Fahrzeuge. So sinkt der Exportumsatz um 5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, trübt die gute Gesamtbilanz. Auch im Inland generiert die Bahnindustrie mit 3,3 Milliarden Euro rund 3 Prozent weniger als noch im Halbjahr 2018. Am umsatzstärksten bleibt der Bereich Rolling Stock, der rund 67 Prozent des gesamten Umsatzes ausmacht. Auf den Infrastrukturbereich entfallen rund 33 Prozent. Der Infrastrukturumsatz steigt um 6 Prozent, insbesondere im Inland wächst der Bereich um 10 Prozent an.

Die Auftragsbücher der Bahnindustrie in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2019 wieder sehr gut gefüllt. Das Auftragsvolumen von 8,1 Milliarden Euro beschreibt einen dynamischen Anstieg von rund 25 Prozent. „Ein robuster Wachstumskurs trotz schwierigem Marktumfeld. Einmal mehr Ausdruck der Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit unserer Branche.“, so Fohrer. Doch gerade die Stagnation im Wachstum des Infrastrukturbereichs im Heimatmarkt verwundere bei den umfassenden Vorhaben der Bundesregierung zur Kapazitätssteigerung des Schienenverkehrs und der Verdoppelung der Fahrgastzahlen. Die Ziele der Politik seien ambitioniert und richtig, doch Umsetzung und Finanzierung notwendiger Maßnahmen würden derzeit hinterherhinken. „Effektive Klimaschutzpolitik gelingt nicht ohne intelligente Klimaindustriepolitik“, so Fohrer.

Angebots- und Innovationsstrategie statt Kontinuitätspolitik.

Saubere Mobilität lasse sich nicht dirigistisch bis in den Familienurlaub hinein zuweisen, sagte VDB-Hauptgeschäftsführer, Dr. Ben Möbius. Vielmehr würden Innovationen das beste Angebot schaffen, das die Menschen schlicht überzeuge – und begeistere. „Die Zukunft der Mobilität ist nicht Verzicht, sondern Verheißung. Mit der digitalen Schiene gelingt die Quadratur des Kreises: Weniger Emissionen bei mehr Mobilität.“, so Möbius. Die digitale Schiene kann bis 2030 rund 24 Mio. t CO2-Äq. Emissionen einsparen, wenn die Verkehrsleistung sich verdoppelt. Das entspräche einem Potenzial von fast der Hälfte des laut Klimaschutzplan der Bunderegierung nötigen Emissionsminus in der Mobilität. Für die Erreichung der Klimaziele sei es daher unabdingbar, die Infrastruktur zu digitalisieren, zu modernisieren und zu europäisieren, das Innovationstempo im Markt zu erhöhen, die urbane Mobilität auf der Schiene zu revolutionieren, Elektromobilität neu zu definieren, intelligente und leise Logistik zu realisieren, Forschung und Entwicklung auf Weltspitzenniveau zu fördern, Cybersicherheit in Europa zu gewährleisten und die globale Spitzenposition der Industrie zu stärken.red










15.10.2019 • 16:27 Uhr

Wer erkennt dieses Brillen-Gesicht? Polizei fahndet - Unbekannter steht EC- Karte und hebt Geld ab

Aufgrund eines richterlichen Beschlusses veröffentlicht die Kreispolizeibehörde Höxter Abbildungen eines bislang unbekannten Mannes, welcher am 11.06.2019 in Höxter einer 71-jährigen Frau aus Holzminden die Geldbörse entwendet hat. Mit einer in der Geldbörse befindlichen EC-Karte hob der Tatverdächtige dann am selben Tag bei zwei verschiedenen Banken in Höxter Bargeld vom Konto der Geschädigten ab. Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen machen? Zeugen und Hinweisgeber wenden sich bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271-9620./he/Fotos: Polizei












15.10.2019 • 16:22 Uhr

Armin-Paulus Hampel: „Wo sind die Milliarden geblieben, die leider nicht in den sozialen Wohnungsbau geflossen sind?“

Jens Kestner: „Die Landesregierung hat sehenden Auges Geld verbrannt, statt es sinnvoll in die Zukunft zu investieren!“

Zur bieldiskutierten Wohnraum-Politik haben sich in einer offiziellen Verlautbarung die beiden Bundestagsabgeordneten Armin-Paulus Hampel (Hannover) und Jens Kestner (Northeim) - beide AfD - soeben zu Wort gemeldet. Wir dokumentieren die wichtigsten Inhalte der Pressemitteilung im Originalwortlaut:

"Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum für Studenten, Alleinerziehende, junge Menschen in Ausbildung, Familien mit geringem Einkommen und Rentner, die von ihren kleinen Renten steigende Mieten nicht mehr bezahlen können. Niedersachsens Bauminister Lies hofft auf eine Entspannung „durch demografischen Wandel“ erst ab 2040. Der Bestand an Sozialwohnungen ist indes weiter rückläufig. Es gibt einen harten Verdrängungswettbewerb, in dem Studenten und Geringverdiener chancenlos sind. Laut Bundesbauministerium sind in Niedersachsen die Förderzahlen beim Neubau von Sozialmietwohnungen seit 2017 um mehr als 31 Prozent zurückgegangen. Für Studenten hat die Stadt Braunschweig nun harte Fakten geschaffen und ihnen die Mietverträge in zwei Wohneinrichtungen gekündigt, weil dringend Platz für Flüchtlinge benötigt wurde. „Zusätzlich zu den weiteren Zuweisungen der Landesaufnahmebehörde sind auch ehemals unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die ihre stationären Jugendhilfemaßnahmen beenden, im Asylverfahren sind oder bei denen das Verfahren abgeschlossen ist, auf einen Platz in den Wohnstandorten angewiesen“, zitiert die Braunschweiger Zeitung ein Schreiben der Stadtverwaltung.
Armin-Paulus Hampel:
„In Hannover warten 2.034 Studenten auf bezahlbaren Wohnraum. In Göttingen sind es 1.853 und in Braunschweig fehlen 635 Wohnungen für Studenten. Auch die Zahl der Obdachlosen steigt an. Rentner müssen Wohnungen räumen, die unbezahlbar geworden sind. In Ballungszentren haben Menschen mit geringem Einkommen keine Chance auf bezahlbaren Wohnraum. Und Niedersachsens Landesregierung? Peanuts werden als „Investitionsprogramme“ vermarktet, während in Wahrheit eine milliardenschwere Politik verfolgt wird, mit der die arbeitende Bevölkerung immer mehr zu Sklaven einer spaltenden Ideologie gemacht wird. Im Jahr 2015 forderte die etablierte Politik ein „WILLKOMMEN“ für das Unheil, das Frau Merkel angerichtet hat. Und heute? Wer fordert ein „WILLKOMMEN!“ für hart arbeitende Menschen, die schon immer hier leben, vom Lohn ihrer Arbeit partizipieren wollen und bezahlbaren Wohnraum für die Familie benötigen? Wo sind die Milliarden geblieben, die zuerst nicht da waren und dann mit einem Mal mit vollen Händen ausgegeben wurden?“ fragt Hampel.
Jens Kestner:
„Auch dann, wenn mit Finanzhilfe des Bundes bis 2023 insgesamt 1,7 Milliarden Euro für den geförderten Wohnungsbau bereitgestellt werden, ist dies eine geradezu lächerliche Summe, die am Problem nichts ändert. Was hat die etablierte Politik eigentlich die vergangenen Jahrzehnte getrieben, dass man plötzlich so überrascht über den Bedarf an sozialem Wohnraum ist? Sehenden Auges hat man gemütlich abgewartet, hat die Infrastruktur des Landes verkommen lassen, hat bis zum Jahr 2015 so getan, als wäre für rein gar nichts Geld in der Kasse und hat gejammert, dass sich die Balken biegen. Dann, ab 2015, waren die Steuersäckel der Landes- und Bundesregierung mit einem Mal prall gefüllt und mit vollen Händen wurde in die angeblich so nötige Integration investiert. Plötzlich war Geld da und das bisschen bestehender Wohnraum, das es gab, wurde nun für „Neubürger“ benötigt. Statt neu zu bauen, hat man zwangsgeräumt und jeden Quadratmeter Wohnraum für Asylbewerber bereitgestellt. Milliarden wurden und werden verbrannt – und gleichzeitig kletterten die Mieten ins Unbezahlbare für „schon immer hier lebende Menschen“. Die Wahrheit mag jetzt hart klingen, aber sie muss ausgesprochen werden, weil die Niedersachsen ein Recht darauf haben!“ meint Kestner."
red











15.10.2019 • 14:48 Uhr

Harlingerode: Raubüberfall auf einen Polen - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Drei unbekannte, männliche Personen sollen am Montagabend in Harlingerode (Kreis Goslar) , im Bereich der Straße "Viehweide", einen 42-jährigen Mann aus Polen ausgeraubt haben. Der Mann habe mehrfach Schläge ins Gesicht bekommen und im Anschluss habe man ihm die Geldbörse aus der Hosentasche gerissen. Aufgrund zum Teil widersprüchlicher Angaben des Opfers, bittet die Polizei in Goslar um Hinweise die zur Aufklärung der Tat beitragen können.ots










15.10.2019 • 14:46 Uhr

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Emsland

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als die zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde wurde von der Betreiberin des Kernkraftwerks Emsland (KKE) fristgerecht über ein Ereignis gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung informiert. Hiernach ist ein Schaden, Ausfall oder Befund mit Hinweis auf einen systematischen Fehler am Sicherheitssystem oder an einem sonstigen sicherheitstechnisch wichtigen System oder Anlagenteil meldepflichtig.

Wird ein Gleichrichter abgeschaltet, kann dies die automatische Wiederzuschaltung verhindert werden. Allerdings wird der Fehler signalisiert, so dass eine Wiederzuschaltung von Hand vorgenommen werden kann. Im konkreten Fall wurde an einem Gleichrichtersystem, das zur Umwandlung von Wechselspannungen in Gleichspannung dient, ein Beschaltungsfehler an einem Schaltrelais festgestellt. Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf den Betrieb der Anlage.

Gleichrichter haben die Aufgabe, den Ladezustand von Batterien zu erhalten, die bei Ausfall der externen Stromversorgung sicherheitstechnische Leittechnik versorgen.red











15.10.2019 • 14:39 Uhr

Die wahren Kosten des Fliegens: Klimakiller Luftverkehr

In der Auseinandersetzung über klimaschädliche Düsenjets erreicht die Redaktion nachfolgendes dokumentiertes Statement des BUND. Darin wird unter anderem angemerkt:

Fliegen ist die energieintensivste Art der Mobilität. In kürzester Zeit große Distanzen zu überwinden, das geht nur bei großem Energieeinsatz. Die dabei entstehenden Emissionen führen zu erheblichen Klimaschäden.

Keine andere Art der Fortbewegung verbrennt so viel Energie wie eine Flugreise. Obwohl der Flugverkehr nur einem kleinen Teil der Erdbevölkerung zur Verfügung steht, trägt das Fliegen bereits jetzt etwa knapp fünf Prozent zur globalen Erwärmung bei – und die Industrieländer sind dabei die Hauptverursacher. Denn 90 Prozent der Weltbevölkerung haben noch nie ein Flugzeug von innen gesehen.

Und der Flugverkehr wird noch weiter steigen. Derzeit werden dem Luftverkehr weltweit etwa vier Prozent Wachstum pro Jahr vorausgesagt. Auch innerdeutsche Flüge nehmen kaum ab.

Die Klimawirkung des Flugverkehrs setzen sich zum einen aus den direkten CO2-Emissionen sowie anderen Faktoren zusammen, wie insbesondere Stickoxide und Wasserdampf in hohen Luftschichten. Der Weltklimarat IPCC schätzt die Klimawirkungen dieser Faktoren zwei- bis fünfmal höher ein, als die durch CO2. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass die Klimawirkung des Flugverkehrs insgesamt bei 4,9 Prozent liegt.

Der BUND fordert daher, den Flugverkehr nicht durch fehlende Energie- und (bei internationalen Flügen) auch fehlende Mehrwertsteuer massiv zu subventionieren. Auch müssen vermeidbare Flüge unbedingt durch Alternativen ersetzt werden. Deutschland braucht endlich ein Flughafenkonzept, dass nicht nur auf Wachstum setzt und unnötige und defizitäre Flughäfen nicht zusätzlich fördert. Die Branche muss stärker in die Pflicht genommen werden, technische und andere Lösungen schnell einzusetzen oder die Forschung in solche zu intensivieren.

Denn der Flugverkehr wird eines der letzten Problemfelder für den Klimaschutz sein. Und jeder Flug ist ein Sargnagel, der mit zur Beerdigung unseres Klimas beiträgt."
red/Fotos: Thomas Fischer















15.10.2019 • 14:26 Uhr

Zur Stunde: A 7 in Richtung Kassel ab der Anschlussstelle Echte wegen umfangreicher Reparaturarbeiten voll gesperrt - Mehrere Kilometer Stau

Wegen umfangreicher Reparaturarbeiten an der Außenschutzplanke ist die A 7 ab der AS Echte in Fahrtrichtung Kassel seit heuten Dienstagvormittag (15.10.19) voll gesperrt. Der Verkehr wird abgeleitet. Aktuell meldet die Autobahnpolizei Göttingen rund acht Kilometer Stau. Die Umleitungsstrecken sind stark belastet. Das Bild zeigt Staubildung bei Northeim auf der Zufahrt von Imbshausen.

Gegen 10.25 Uhr hatte sich im Baustellenbereich aus noch ungeklärter Ursache ein mit Zucker beladener Siloauflieger von der Sattelzugmaschine gelöst und war nach rechts in die Außenschutzplanke geprallt. Bei der Kollision riss der Hydrauliktank auf. Hydrauliköl trat aus und verunreinigte die Fahrbahn sowie den Böschungsraum.

Der 62 Jahre alte LKW-Fahrer blieb unverletzt. Da sich die Unfallstelle im engen Baustellenbereich befindet, ist die vorherige Reparatur der Außenschutzplanke unabdingliche Voraussetzung für die Freigabe der Fahrbahn. Wann die Arbeiten abgeschlossen sein werden und damit die Vollsperrung wieder aufgehoben werden kann, steht noch nicht fest.

Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens ist offen.jk/Foto:Marc Reiser










15.10.2019 • 14:22 Uhr

Mehr Belastung als Entlastung – MITTELSTANDSVERBUND kritisiert Anstieg der EEG-Umlage

Trotz Ankündigung einer Senkung der EEG-Umlage im Zuge des Klimapakets der Bundesregierung soll diese im kommenden Jahr wieder steigen. Auf die mittelständischen Unternehmen kommen also Mehrkosten zu, was das politische Entlastungsversprechen zur Makulatur werden lässt.
DER MITTELSTANDSVERBUND bedauert, dass die EEG-Umlage – wie heute bekannt wurde – ab dem kommenden Jahr voraussichtlich von 6,405 auf 6,756 Cent je Kilowattstunde steigen soll. Damit würden die ohnehin geringen finanziellen Entlastungen, die von der Bundesregierung im Rahmen ihres Klimapakets ab 2021 in Aussicht gestellt wurden, schon vorher zu großen Teilen aufgefressen und damit das politische Bekenntnis zur Entlastung konterkariert. Der Einstieg in die CO2-Bepreisung bei gleichzeitigem Fortführen des überholten EEG-Systems erweist sich damit – wie vom MITTELSTANDSVERBUND erwartet – als unausgegoren und nicht effizient. „Gerade das Bundeswirtschaftsministerium muss sich nun fragen, wie ernst es ihm mit der finanziellen Entlastung des Mittelstands bei den Energiekosten ist. Die noch in der Mittelstandsstrategie enthaltene Zusicherung einer Verringerung der Strompreise durch Senkung der EEG-Umlage erscheint nun mehr als fraglich. Wie sich trotz des Anstiegs der EEG-Umlage unter dem Strich in einigen Jahren eine spürbare Entlastung für die mittelständischen Unternehmen ergeben soll, bleibt eine große arithmetische wie politische Herausforderung.“, mahnt Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer, DER MITTELSTANDSVERBUND.

Die große Chance, im Zuge einer umfassenden CO2-Bepreisung das komplexe – und gerade für die Unternehmen des kooperierenden Mittelstands unfaire – System aus Steuern, Abgaben und Umlagen auf Strom grundlegend neu zu gestalten, hat die Bundesregierung mit ihrem Klimapaket vertan. Hier wäre es nun angezeigt, konsequent politisch nachzusteuern, um echte Entlastungen und vor allem die notwendige Planungssicherheit für Wirtschaft und Verbraucher zu ermöglichen. red/fis










15.10.2019 • 14:16 Uhr

Sicherheit auf der Frankfurter Buchmesse 2019 - Kleines Gepäck – große Vorfreude: Tipps für den sicheren Messebesuch

Das alles interessiert Freunde/innen von Büchern aus der Stadt der ersten deutschen Dichterin - in Bad Gandersheim:

Das Thema Sicherheit hat bei der Frankfurter Buchmesse (16.-20. Oktober 2019) höchste Priorität. Auch in diesem Jahr unternimmt die Messeleitung alles, um den Ausstellern und Besuchern der Frankfurter Buchmesse einen erfolgreichen und sicheren Messeauftritt zu ermöglichen. Um die Sicherheit der größten internationalen Buchmesse zu gewährleisten, stimmt sich das Team der Frankfurter Buchmesse eng mit verschiedenen Partnern ab: der Polizei Hessen, der Messe Frankfurt und einem von ihr beauftragten, privaten Sicherheitsunternehmen sowie der städtischen Feuerwehr und den Rettungsdiensten. Die Sicherheitsvorkehrungen werden an die jeweils aktuelle Lage angepasst.

Gemeinsam mit den Partnern wurde ein Sicherheitskonzept für die Tage des Auf- und Abbaus sowie für die Messetage entwickelt. Während der Aufbautage und der gesamten Messezeit werden Fahrzeugkontrollen durchgeführt.

Tipps für Fachbesucher und das Publikum

Besucher sollten sich auf Taschenkontrollen an allen Eingängen zum Messegelände einstellen: „Wir empfehlen, Rucksäcke oder Trolleys zuhause zu lassen, da dies die Wartezeiten am Eingang verlängern kann“, sagt Gabi Rauch-Kneer, Geschäftsleitung Messemanagement bei der Frankfurter Buchmesse. „Bitte planen Sie für Ihre morgendliche Anreise zur Messe genügend Zeit ein, da es zu Staus an den Eingängen kommen kann.“ Taschenmesser, Waffen, Nachbildungen von Waffen und auch Reizsprays sind auf dem Messegelände verboten.

Buchverkauf am Wochenende
2019 dürfen Aussteller bei Veranstaltungen sowie an den letzten beiden Messetagen (Samstag, 19. Oktober und Sonntag, 20. Oktober) unter der Beachtung der Ladenpreisbindung Bücher und Verlagsprodukte an das allgemeine Publikum verkaufen. Besucher sollten dafür keine extra Rucksäcke, Taschen oder Koffer mitbringen, da auch dies zu vermehrten Kontrollen und damit zu längeren Wartezeiten an den Eingängen am Messe-Wochenende führen kann.

Was ist für Cosplayer hinsichtlich ihrer Verkleidung zu beachten?
Die Waffenregelung bezüglich des Cosplay auf der Frankfurter Buchmesse schreibt vor, dass keine Waffen oder waffenähnlichen Gegenstände auf dem Messegelände mitgeführt werden dürfen. Dabei können keine verbindlichen Auskünfte zu Sonderfällen erteilt werden, da die endgültige Entscheidung beim Sicherheitspersonal vor Ort liegt.

Während der gesamten Messe werden uniformierte Polizeibeamte und der Sicherheitsdienst in allen Messehallen während der Öffnungszeiten im Einsatz sein.

An zentraler Stelle auf dem Messegelände befindet sich das Operation and Security Centre, in dem Vertreter der Polizei, der Messe Frankfurt, des Ordnungsdienstes, der Feuerwehr und der Rettungsdienste den Verlauf der Messe auch per Videokameras überwachen und im engen Austausch mit den Einsatzkräften in den Hallen und auf dem Gelände sowie natürlich auch mit dem Büro der Messeleitung stehen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










15.10.2019 • 14:12 Uhr

Einbeck: Dummer Tankbetrüger "hinterließ" sein KS-Kennzeichen

Tatort: Stadt Einbeck, Hannoversche Straße, Tatzeotpunkt: Samstag 12. Oktober 2019, 21.53 Uhr. Zur Tatzeit betankte an einer Tankstelle in der Hannoverschen Straße in Einbeck ein noch ein unbekannter Fahrzeugführer seinen schwarzen Pkw Opel mit Kasseler Kennzeichen mit 31,88 Liter Super im Wert von 43,96 Euro . Er verließ anschließend ohne Bezahlung die Tankstelle. Unberührt ließ den Tankbetrüger, dass er bei seiner Tat gefilmt wurde. Da das amtliche Kennzeichen nun bekannt ist, ist sich die Polizei sicher, den Tankbetrüger ermitteln zu können. vo











15.10.2019 • 14:09 Uhr

Wenzen-Einbeck: Attacke auf "Alice" - Blitzeranhänger mit Plastiksack außer Funktion gesetzt

Tatort: Einbeck- Ortsteil Wenzen, Am Försterbrink, Tatzeitpunkt: Dienstag, 15. Oktober 2019, 03.07 Uhr. Unbekannte Täter beklebten die Scheibe eines zur Geschwindigkeitsmessung aufgestellten Blitzanhängers "Alice" mit einem blauen Plastiksack. Eine Polizeistreife aus Einbeck "befreite" den Blitzanhänger vom Plastiksack, sodass der Blitzanhänger seine Funktion wiederaufnehmen konnte. Ein Sachschaden selber war durch die Verhängungsaktion nicht entstanden. vo










15.10.2019 • 11:49 Uhr

Thimm Gruppe erweitert Lösungsportfolio bei Multimaterialverpackungen: Thimm Packaging Systems übernimmt deutsche ISL Gruppe

Die Thimm Gruppe mit Hauptsitz im niedersächsischen Northeim setzt ihren Wachstumskurs fort und erweitert ihr Lösungsportfolio im Bereich Multimaterialverpackungen. Die Unternehmenstochter Thimm Packaging Systems übernimmt den Anbieter für Schaumstofflösungen und technische Formteile ISL Schaumstoff-Technik GmbH im südhessischen Viernheim sowie die ISL Verpackungstechnik GmbH im thüringischen Serba. Die ISL Gruppe beschäftigt an ihren beiden deutschen Standorten rund 250 Mitarbeiter. Die ISL Gruppe ist Packmittelspezialist für Schaumstoff- und Multimateriallösungen bei Ein- und Mehrweganwendungen sowie für technische Formteile. Die Übernahme erfolgt nach Genehmigung durch das Bundeskartellamt, welche innerhalb der nächsten Wochen erwartet wird. Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart.

„Die Integration von ISL in die Thimm Gruppe ist ein bedeutender Schritt im Rahmen unserer Wachstumsstrategie. Wir erweitern damit nicht nur unser Portfolio im Bereich der Multimaterialverpackungen, sondern gewinnen zwei leistungsstarke Standorte in Deutschland hinzu“, sagt Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe. „Diese ergänzen unsere bestehenden Standorte fachlich und geographisch nahezu perfekt.“

Die Voraussetzungen für die Integration von ISL in das Familienunternehmen Thimm sind hervorragend: Seit 2008 arbeiten Thimm Packaging Systems und ISL auf unterschiedlichen Ebenen in einer Kunden-Lieferantenbeziehung zusammen und auch ISL ist ein traditionsreiches Familienunternehmen. ISL hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Schaumstoff-Formteilen sowie Verpackungslösungen aus Formschaum und mehrwegfähigen Hohlkammerstegplatten spezialisiert, die sich optimal mit dem Produktportfolio von Thimm Packaging Systems ergänzen. Synergien ergeben sich zudem aus den Zielbranchen der beiden Unternehmen wie beispielsweise der Automobilindustrie, Medizintechnik oder dem Maschinenbau. Die zwei Standorte der ISL Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2018 einen Gesamtumsatz von 25 Millionen Euro. Die beiden Auslandsstandorte der ISL Gruppe in Dýšina (Tschechien) und Nové Mesto (Slowakei) werden nicht übernommen.

In der Thimm Gruppe werden die beiden neuen Standorte unter dem Dach von Thimm Packaging Systems weitergeführt und in deren Netzwerk integriert. „Mit den neuen Standorten erweitern wir unsere Präsenz und rücken noch näher an unsere Kunden“, sagt Jürgen Düvel, Geschäftsführer bei Thimm Packaging Systems. „In Deutschland sind wir dann mit sieben Standorten flächendeckend vertreten, wobei die Nähe der beiden Standorte Germersheim und Viernheim zueinander zusätzliche Prozess- und Logistikvorteile bietet.“

Thimm Packaging Systems hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zum kontinuierlichen Wachstum der Thimm Gruppe beigetragen. Die bisherigen fünf deutschen Standorte sowie die Werke in Tschechien und Mexiko beschäftigen aktuell 922 Mitarbeiter und haben 2018 einen Umsatz von 177 Millionen Euro verzeichnet.red

HINTERGRUND: Über Thimm
Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt aktuell mehr als 3.300 Mitarbeiter an 20 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftete 2018 einen Jahresumsatz von rund 645 Millionen Euro.red











15.10.2019 • 11:45 Uhr

Junge Szene und die Dominos: Wer hat Lust, Theater zu spielen?

Der Jugendspielclub „Dominos“ der Gandersheimer Domfestspiele sucht noch weitere Mitspielerinnen und Mitspieler, vor allem Jungen sind gefragt. Wer zwischen 12 und 16 Jahren alt ist und Lust hat, Theater zu spielen, ist herzlich eingeladen, sagen die Theaterpädagogen Lucie und Robert Strohmeyer (er auf dem Foto links, sie daneben)
Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Das Angebot ist kostenlos. Nach den Herbstferien am Montag, 21. Oktober, von 17 bis 19 Uhr beginnen wieder die Proben im neuen Probenzentrum der Domfestspiele, Neue Straße 58. Die Treffen finden dann jeweils montags zu diesen Zeiten statt. Wer dabei sein möchte, sollte möglichst noch im Oktober einsteigen. In den nächsten Wochen soll eine Adaption von „Alice im Wunderland“ entstehen, bei der es um die Themen und Träume der Jugendlichen geht. Wer Interesse hat, kann einfach zu den Proben kommen oder aber sich auch gerne vorher anmelden: Per E-Mail unter theaterpaedagogik@gandersheimer-domfestspiele.de
red/Foto: Thomas Fischer











15.10.2019 • 11:40 Uhr

Nörten-Hardenberg: Organelles Andenken geklaut - Ortsschild abgeschraubt

Vermutlich um wohl ein besonderes Andenken zu ergattern, haben bislang unbekannte Täter das Ortsschild von Nörten-Hardenberg in der Pappelbreite demontiert und entwendet. Das Fehlen des Verkehrszeichens wurde am 14. Oktober von einem Autofahrer bemerkt und der Polizei mitgeteilt. Demnach dürfte die Tat in der Woche vom 7. bis zum 14. Oktober 2019 geschehen sein.

Dem Flecken Nörten-Hardenberg entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Die Nörten-Hardenberger Polizei hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Verbleib der gelben Ortstafel oder zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05503-1004 zu melden. fal/Foto: Polizei










15.10.2019 • 09:06 Uhr

Vier Harzer Kühe durch Entsorgung von giftigen Gartenabfällen umgebracht - 500 Euro Belohnung ausgesetzt

TSeltene Tiere stehen auf der Roten Liste - Unbekannte legte Hochgifte Eigenzweige ab

Die Polizei Langelsheim ermittelt in einem traurigen Fall. Bislang unbekannte Täter haben im Bereich Lautenthal, Teufelsberg, zwischen den Landesstraßen 515 und 516 illegal Gartenabfälle entsorgt. Hierbei befanden sich u.a. für Tiere hochgiftige Eibenzweige. Zwischen Samstag 12. Oktober .2019 und Montag 14.Oktober 2019, sind insgesamt vier Kühe der seltenen Rasse Harzer Rotes Höhenvieh verstorben. Es ist besonders bedauerlich, da die Rasse auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen steht. Eine Obduktion der toten Tiere bestätigte die Vermutung der Vergiftung.

Dem Landwirt ist zunächst ein finanzieller Schaden in Höhe von ca 7 000 Euro entstanden. Da er aber für die Haltung und Zucht der Tiere staatliche Fördermittel erhielt, und der Bestand durch den Tod der Tiere unter die förderfähige Anzahl gesunken ist, muss er unter Umständen auch diese Fördermittel zurückzahlen. Dann könnte seine Existenz bedroht sein. Er hat deshalbe eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt, für Hinweise die zur Aufklärung der Tat führen.

Die Polizei Langelsheim bittet nun um Hinweise zur illegalen Entsorgung unter Tel. 05326-97870. Es handelt sich hierbei um abgeschnittene Zweige der Eibe, sowie um Ahorn, Birke, Funkie, Koniferen sowie Schnitt von Obstbäumen, deren Rinde gelben Pilzbefall aufwies.

PS: auf die Veröffentlichung von Fotos der verstorbenen Tiere wurde bewusst verzichtet. ots/Foto: Polizei










15.10.2019 • 08:57 Uhr

Gandeon aktuell: "Deutschstunde" von Lenz und auf besonderen Wunsch noch einmal ""Queen" mit "Freddy Mercury"

Das ist das Schöne und Besondere an dem Kult-Kino Gandeon in Bad Gandersheim: Selbstverständlich gibt es hier die neuesten Filmtitel zu sehen. Dann aber, wenn sich besondere Wünsche herauskristallisieren, reagiert die Kino-Leitung um Trude Pose. So ablesbar im soeben präsentierten neuen Wochenprogramm. Da ist die Verfilmung des Lenz-Romans "Deutschstunde" ganz oben auf der Anegotspalette. Und mach staune und achte: Am kommenden Samstag wird das Gandeon wiederum die volle Ladung Powermusik (wie vor wenigen Tagen bei Metallica!) erleben. Es gibt noch einmal die geile Band "Queen" und den sagenhaften Freddy Mercury in "Bohemien Rhapsody" zu sehen und noch mehr zu hören. "Auf vielfachen Wunsch!", ist in der Ankündigung vermerkt. Also nichts wie hin: Öffnet Ohren, Augen und alle Sinne, um Gandeon pur zu erleben. Diese Erlebnis ist immer wieder einmalig schön. Und das Team freut sich auf Stammgäste und neue Gesichter!
Die Grafik dokumentiert alles Wichtige auf einen Blick. Die kurzen Inhaltsangaben führen in die Filmangebote ein:

Deutschstunde

Der Roman von Siegfried Lenz verfilmt von Christian Schwochow (Paula). Siggi Jepsen sitzt im Deutschland der Nachkriegszeit in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche ein. Er soll einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben, hat jedoch keine Idee. Erst als er am nächsten Tag in eine Zelle gesperrt wird, brechen die Erinnerungen an seine Jugend während des Zweiten Weltkriegs aus ihm heraus: Sein Vater Jens Ole Jepsen, ein Polizist, erhielt damals den Auftrag, dem befreundeten expressionistischen Maler Ludwig Nansen ein Berufsverbot zu überbringen. Bei Nansens Überwachung sollte ihm damals Siggi helfen, dieser rebelliert jedoch schließlich gegen seinen Vater, schlägt sich auf die Seite des widerspenstigen Nansen, versteckt einige der verbotenen Bilder, was dann zu seinem Aufenthalt in der Anstalt führt.

Downton Abbey

Wunderbares Kostümdrama nach der populären und mehrfach ausgezeichneten britischen Serie über eine Adelsfamilie und ihre Bediensteten. - Der König und die Königin wollen Downton Abbey bei ihrer Reise in die Provinz besuchen. Die Bediensteten stürzen sich stolz und begeistert in die Vorbereitungen für das Dinner. Die Crawleys sehen dem hohen Besuch mit gemischten Gefühlen entgegen. Lady Violet will eine entfernte Verwandte, die zur Entourage gehört, mit einer Erbschaftsfrage konfrontieren. Lady Mary denkt über ihre Zu- kunft und die des riesigen, teuer zu unterhaltenden Gutes nach. Und in Tom erwachen erstmals seit dem Tod seiner Frau wieder romantische Gefühle.

Bohemian Rhapsody

Die Band Queen und das Leben von Freddi Mercury ....., auf vielfachen Wunsch ein Jahr nach Kinostart nochmals im Programm

Angry Birds 2: Der Film

Mit einer urkomischen Starbesetzung geht der Streit zwischen den flugunfähigen Vögeln und den hinterlistigen grünen Schweinen in die nächste Runde. Als eine neue Bedrohung auftaucht, die sowohl die Insel der Vögel als auch die Insel der Schweine in Gefahr bringt, rekrutieren die Vögel Chucks Schwester Silver und tun sich mit den Schweinen Leonard, Assistentin Courtney und dem Technik-Nerd Garry zusammen. Gemeinsam schmieden sie einen wackeligen Waffenstillstand, um die Heimat zu retten.

Systemsprenger

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch diese hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Der Anti-Gewalttrainer Micha versucht sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. - Der Film von Regisseurin Nora Fingscheidt ist der deutsche Oscarvorschlag.
red/Foto: Thomas Fischer












15.10.2019 • 08:40 Uhr

Der aktuelle Rechtstipp: Auch fürs Herbstlaub gibt’s Regeln

Bunte Blätter im Herbst sind auch in Bad Gandersheim und in Südniedersachsen derzeit schön anzusehen. Meist weniger schön ist es, Garten und Gehweg davon befreien zu müssen. Immer wieder sorgt das Herbstlaub für rechtliche Streitigkeiten: Wer muss fegen und wohin mit dem ganzen Laub? Welche Rechte haben Grundstücksbesitzer, wenn das Laub des Nachbarn bei ihnen landet? Wolfgang Müller, Rechtsexperte bei der IDEAL Versicherung, gibt Antworten für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Wer muss das Laub entfernen?

Wenn sich die Bäume von ihrer Farbenpracht verabschieden, gibt es nicht nur für die Straßenreinigung viel zu tun. Während sie die öffentlichen Straßen frei von Laub hält, sind Hausbesitzer und gegebenenfalls auch Mieter in der Pflicht, die Blätter zu beseitigen. „Bei Gehwegen, die an ein Grundstück grenzen, sowie bei privaten und nicht ausgebauten Straßen müssen Eigentümer in der Regel selbst zum Besen greifen“, erläutert Rechtsexperte Wolfgang Müller. „Für die Bürgersteige vor den Häusern sind zwar grundsätzlich die Städte und Gemeinden zuständig, aber diese übertragen die Pflicht zur sogenannten Verkehrssicherung meist auf die Hausbesitzer.“ Ob die Verkehrssicherungspflicht auf den Grundstückseigentümer übertragen wird, richtet sich nach den örtlichen Straßenreinigungssatzungen. Diese können die Pflicht dann wiederum an ihre Mieter weitergeben. Voraussetzung: Der Mietvertrag muss eine entsprechende Regelung enthalten. Aber auch dann liegt es in der Verantwortung des Eigentümers, regelmäßig zu kontrollieren, ob der Mieter seinen Pflichten nachkommt.

Häufiger Streitpunkt: das Laub des Nachbarn

Streit entsteht oft im Nachbarschaftsverhältnis. Wann muss Laub entfernt oder in welchem Umfang muss Laub von den Bäumen des Nachbargrundstückes geduldet werden? Diese Fragen stellen sich viele Grundstücksbesitzer im Herbst. Grundsätzlich hat der Eigentümer eine Duldungspflicht für das Laub, das von den Bäumen benachbarter Gärten auf das eigene Grundstück fällt. Das bedeutet, dass sie das Laub nicht einfach auf das Grundstück des Nachbarn kehren oder werfen dürfen. Die Duldungspflicht endet allerdings, wenn eine so große Laubmenge anfällt, dass diese dem Grundstückseigentümer nicht mehr zugemutet werden kann. Ein solcher „Überhang“ liegt vor, wenn herüberhängende Äste und Zweige unverhältnismäßig viel Laub produzieren. Der Grundstückseigentümer kann dann eine Entschädigung für Reinigungsaufwand und -kosten verlangen. Voraussetzung für eine solche „Laubrente“ ist jedoch, dass eine „wesentliche Beeinträchtigung“ für das eigene Grundstück vorliegen muss. „Geld für die anfallende Arbeit können sie vom Nachbarn somit lediglich nur dann fordern, wenn die Laubmenge das zumutbare Maß überschreitet“, weiß Müller. Laut Bundesgerichtshof (BGH) liegt ein solcher Fall vor, wenn beispielsweise die Dachrinnen durch die Bäume des Nachbargrundstückes ständig verstopft sind und dadurch hohe Reinigungskosten entstehen.



Wann und wie oft müssen Anlieger fegen?

Die Laubmenge ist ausschlaggebend dafür, wie häufig Anlieger die Blätter auf den anliegenden öffentlichen Gehwegen oder Straßen zusammenkehren müssen – eine einheitliche Regelung gibt es nicht. „Ähnlich wie beim Schneeräumen sollten Hauseigentümer oder Mieter jedoch darauf achten, dass der angrenzende Bürgersteig an Werktagen zwischen 7 und 20 Uhr weitgehend frei von Laub ist und ihn gegebenenfalls vor der Arbeit fegen“, empfiehlt der Experte der IDEAL Versicherung. Am Wochenende und an Feiertagen tolerieren es viele Städte und Gemeinden, wenn der Räumdienst erst um 9 Uhr erledigt ist. „Wer statt zum Besen lieber zum Laubsauger greift, sollte die Lärmschutzbestimmungen beachten“, so Müller. In Wohngebieten ist der Einsatz an Werktagen nach der sogenannten Maschinenlärmschutzverordnung von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr erlaubt. In Gegenden mit Wohnhäusern und Gewerbebetrieben, sogenannten „Mischgebieten“, dürfen Laubbläser in den üblichen Zeiten außerhalb der Nachtruhe genutzt werden. Dies ist regional unterschiedlich. Als Faustformel gilt, dass eine Nutzung in der Zeit zwischen 7 und 20 Uhr möglich ist. An Sonn- und Feiertagen dürfen lärmintensive Geräte nicht eingesetzt werden.

Wer haftet bei einem Unfall?

Nasses Herbstlaub erhöht die Rutschgefahr. Kommt es zu einem Unfall, kann der Betroffene unter Umständen Schadensersatz fordern. Allerdings urteilen die Gerichte mittlerweile nicht mehr so streng wie bei der Räumpflicht im Winter. Fußgänger und Radfahrer müssen im Herbst nämlich damit rechnen, dass Gehwege oder Radwege rutschig sind und sich dementsprechend vorsichtig verhalten. Räumpflichtige, die nachweisen können, dass sie den Bereich vor ihrem Haus in angemessenen Abständen gefegt haben, sind rechtlich auf der sicheren Seite. „Rutscht dennoch ein Fußgänger aus, sollten Mieter und Eigenheimbesitzer ihre private Haftpflichtversicherung informieren“, rät Müller. „Diese kümmert sich um mögliche Schadensersatzforderungen.“ Vermieter können sich durch den Abschluss einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung absichern.

Wohin mit den Blättern?

Herbstlaub gehört nicht in die Papier- oder Restmülltonne. Verboten ist auch das Abladen der Blätter im Wald. „Dies kann mit einem Bußgeld geahndet werden“, weiß der Rechtsexperte. Am besten entsorgen Anlieger kleinere Mengen Herbstlaub in der Biotonne oder auf dem eigenen Grundstück. Wer die Blätter kompostiert, erhält später wertvollen Humus. Auch als Frostschutz für die Pflanzen im Garten ist Herbstlaub hervorragend geeignet. Größere Laubmengen nehmen Recyclinghöfe ab. In vielen Gemeinden gibt es dort auch spezielle Laubsäcke zu kaufen, die Anlieger mit Blättern befüllen und zur Abholung an den Straßenrand stellen können.
red/Foto/Quelle: © Elenathewise / iStock.com/IDEAL












15.10.2019 • 08:27 Uhr

Landesgartenschau 2022: "Chancen nutzen!" sagt Lena Guth und bringt 600.000 Besucher ins Gespräch

Es vergeht keine Veranstaltung, kein Meeting, keine Sitzung eines Gremiums mit den Verantwortlichen der neuen Landesgartengesellschaft Bad Gandersheim, bei der nicht offensiv für das Millionenprojekt im Jahr 2022 offensiv geworben wird. Geschäftsführerin Lena Guth nutzte gemeinsam mit ihrem Mitgeschäftsführer Thomas Hellinrath die Plattform der Bürgerstiftung Bad Gandersheim, um sich bei ihrer Zuhörerinnen und Zuhörern im Rosencafé in Brunshausen dafür stark zu machen, die Vorteile des Mammutprojektes in den Focus zu nehmen: "Bad Gandersheim müsse die Chancen dieser Veranstaltung für sich nutzen", warb sie für ein verstärktes Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Konkret auf die Vorteile für Bad Gandersheim und die Region eigehend brachte sie ihrem Statement beim ersten Bürgermahl die zu erwartende Resonanz auf eine Landesgartenschau ins Gespräch. In Standorten, wo eine Landesgartenschau stattgefunden habe, seien bis zu 600.000 Besucher und Besucherinnen innerhalb eines halben Jahres zu der Gartenschau, ihren Aktionen und Veranstaltungen gekommen. Bad Gandersheim und die Region würden davon sicherlich profitieren!
red/Fotos: Thomas Fischer












15.10.2019 • 08:14 Uhr

Wut auf Türkei wächst - Terrorgefahr durch freikommende IS-Kämpfer


Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit ihrer Zentrale in Göttingen fordert eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrates, um die Türkei vor den dramatischen Folgen ihrer umstrittenen Militär-Intervention in Syrien zu warnen. „Ihre Offensive der Türkei lässt nicht nur Frieden und Stabilität in Syrien in weite Ferne rücken lassen, sie ist auch eine ernste Gefahr für Europa“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius jetzt in Göttingen. „Wenn der sogenannte Islamische Staat wieder erstarkt, können viele tausend in Nordostsyrien festgesetzte Kämpfer nach ihrer Freilassung Terror in Europa verbreiten“. Niemand erwarte ernsthaft, dass die Türkei die Kämpfer des IS für ihre Verbrechen strafrechtlich belangen werde, warnte die Menschenrechtsorganisation. Die Türkei unterstütze islamistische Bewegungen in ihrem Nachbarland seit Jahren. US-Präsident Donald Trump hatte der Türkei vor wenigen Tagen die Verantwortung für das weitere Schicksal der in Nordostsyrien inhaftierten IS-Kämpfer zugewiesen. Die Wut auf Erdogan wächst. Es gibt erste Demonstrationen von Kurden - auch in Niedersachsen.

Die GfbV fordert eine konzertierte internationale Initiative, um die bis zu 10.000 inhaftierten IS-Kämpfer vor Gericht zu stellen und in enger Betreuung wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Dazu müssten sie zusammen mit ihren etwa 73.000 Familienangehörigen aus den Flüchtlingslagern in Syrien in ihre Heimatländer oder in Drittstaaten gebracht werden. „Sollten die derzeit von kurdischen Kämpfern festgehaltenen IS-Terroristen unter türkischer Besatzung in die Freiheit gelangen, wären sie ein erhebliches Sicherheitsrisiko“, warnt Delius. Die von Kurden dominierten Syrian Democratic Forces hatten nach der Ankündigung der türkischen Offensive erklärt, sie könnten die Lager nicht länger verteidigen, da sie nun andere militärische Prioritäten hätten.

Sowohl aus der Schutzverantwortung für die Zivilbevölkerung in Nordostsyrien als auch aufgrund der Gefahren für den Frieden im Nahen Osten und in Europa müsse Deutschland nun aktiver werden, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Die Bundesregierung müsse ihren Sitz im Weltsicherheitsrat nutzen, um eine Ausbreitung der Eskalation der Gewalt zu verhindern. Unterdessen verschärft sich die weltweite Kritik am Kriegsgebahren der Türkei und macht viele Menschen wütend. Auch in Niedersachsen gehen Kurden auf die Straße und demonstrieren gegen Erdogan. red










15.10.2019 • 08:05 Uhr

Brand einer Lagerhalle - Wegen Explosionsgefahr Wohnhaus und Bahnhof evakuiert - Hoher Sachschaden

Zum Brand einer Lagerhalle kam es am gestrigen Montagabend. Gegen 20.20 Uhr bemerkte der Firmeninhaber mit einem Mitarbeiter eines Verwertungsbetriebes an der Straße Am Güterbahnhof in Brakel starke Rauchentwicklung in der Halle. Eigene Löschversuche führten nicht zum Erfolg. Der Brand wurde von der Feuerwehr der Stadt Brakel gelöscht, die mit drei Löschzügen einschließlich der Drehleiter vor Ort war. Zudem waren neben der Polizei der Rettungsdienst und die Untere Wasserbehörde eingesetzt. Ein Feuerwehrmann zog sich eine Rauchgasintoxikation zu und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Da eine Explosionsgefahr auf Grund der gelagerten Materialien nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sowohl ein Wohnhaus als auch der nahegelegene Bahnhof evakuiert. Der Bahnverkehr musste vorübergehend eingestellt werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 250.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ergebnisse liegen bisher nicht vor, die Ermittlungen werden fortgesetzt. /Te.










14.10.2019 • 22:47 Uhr

Neues vom alltäglichen Kleinkrieg auf unseren Straßen: Streit um Parkplatz eskaliert heftig

Über den alltäglichen Kleinkrieg auf unseren Straßen teilt die Polizei in Braunschweig soeben einen exemplarischen Fall mit.

Tatort: Braunschweig, Innenstadt, Tatzeitpunkt war bereits der 10. Oktober 2019, 19.20 Uhr:

Das ist passiert:
Auf der Suche nach einem Parkplatz kam es zu Unstimmigkeiten und verbalen Auseinandersetzungen. Diese endeten darin, dass zwei weitere Personen auf einen der Autofahrer einschlugen und ihn verletzten. Wer hat etwas beobachtet?

Am Donnerstagabend entdeckten ein 28-Jähriger und eine zweite Autofahrerin in der Gördelinger Straße in Braunschweig zeitgleich einen freiwerdenden Parkplatz. Daraufhin kam es zu einem kurzen Streitgespräch zwischen den beiden Fahrzeugführern.

Weil sie sich mit ihren Fahrzeugen auf der Fahrbahn befanden, blockierten sie in diesem Moment den nachfolgenden Verkehr.

Dies nahmen die Fahrer eines schwarzen Audis und eines Golfs zum Anlass, in die Situation einzugreifen. Es wurde gehupt und geschrien, bis der 28-Jährige von einem der beiden Autofahrer derart geschlagen wurde, dass dieser zu Boden ging. Der Audi-Fahrer und der Golf-Fahrer ließen erst von dem Mann ab, als die Polizei gerufen wurde. Dann entfernten sie sich mit ihren Fahrzeugen. Der 28-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper.

Die beiden Angreifer sollen ein südländisches Erscheinungsbild haben. Der Audi-Fahrer hatte zudem dunkle Haare sowie einen langen dunklen Vollbart und trug dunkle Kleidung. Der Fahrer des Golfs war mit einem weiß-beige gestreiften Oberteil bekleidet.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder die Hinweise auf die beiden Männer geben können. Sie werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Braunschweig-Mitte unter 0531/476-3115 zu melden. ots











14.10.2019 • 22:37 Uhr

Dammhaus im Harz: 18-Jähriger verunglückt mit Motorrad - Polizei zur Ursache: Entweder gerast oder Fahrfehler

Ein aus dem Raum Hannover kommender 18-jähriger Motorradfahrer befuhr am gestrigen Sonntag, 15.30 Uhr, die Bundesstraße 498 von Dammhaus in Richtung Altenau. In diesem kurvenreichen Streckenabschnitt besteht aufgrund der Unfallhäufigkeit eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h. Der Kradfahrer kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Sein Krad wurde erheblich beschädigt und mußte abgeschleppt werden. Unfallursache könnte die Geschwindigkeit oder ein Fahrfehler gewesen sein. /Krz./Foto: Polizei










14.10.2019 • 22:28 Uhr

Was macht das schwere Feuerwehr-Einsatzfahrzeug heute Abend vor dem Ex-Kurhotel Bartels?

Wenn ein veritables Feuerwehr_Einsatzfahrzeug der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim vor einem ehemaligen Hotel der Roswithastadt aufgebaut steht, dann erregt das Aufmerksamkeit, Nachfragen und ein bisschen Neugierigkeit. So geschehen am heutigen Montagabend kurz nach 19.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt entstanden die Aufnahmen. Vor der rückwärtigen Front des ehemaligen Kurhotels Bartels - seit über vier Monaten im Besitz der Stadt Bad Gandersheim - wurde das unbemannte Feuerwehrauto gesichtet. Von Einsatzaktivitäten auf den ersten Blick keine Spur. Auch Besatzungsmitglieder nicht zu erkennen. Allein eine spezielle Beleuchtung in einem Raum des Gebäudes gibt zu Spekulationen Anlass. Die Notbeleuchtung der eisernen Feuertreppen ist permanent angeschaltet.
Also was ist hier los? Eine stille Übung? Warum steht das Tanklöschfahrzeug gerade an dieser Stelle? Ist die FF-Präsenz ein Vorbote für eventuelle Nutzungsvarianten? Fragen über Fragen. Verantwortliche wie Bad Gandersheims Stadt- oder Gemeindebrandmeister (Kai-Uwe Rostock / Wilfried Nobel) waren aktuell nicht erreichbar. Wir recherchieren weiter.














14.10.2019 • 22:13 Uhr

Ein Tabu-Thema wir geknackt: Wie wir sterben – Erfahrungen aus der Rechtsmedizin

Sterben muss jeder, sich mit dem Tod beschäftigen wollen die wenigsten. Für die Rechtsmedizinerin Professor Dr. med. univ. Kathrin Yen gehört genau das, die Beschäftigung mit Todesumständen, dem Prozess des Sterbens und den Veränderungen des toten Körpers zum Berufsalltag. Im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin am Abend“ am 16. Oktober 2019 wird sie darüber berichten.

Darüber, was ein „guter“ Tod ist, gehen die Meinungen auseinander: Es gibt viele Menschen, die sich einen schnellen Tod wünschen, insbesondere ohne langes Leiden oder Siechtum, andere hoffen, sich darauf vorbereiten und Abschied nehmen zu können. Was bei den unterschiedlichen Todesformen im Körper passiert, ob und wie man das Sterben erlebt und wie der Tod sicher festgestellt wird, erklärt Professor Dr. med. univ. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg, in ihrem Vortrag bei „Medizin am Abend“ am Mittwoch, 16. Oktober 2019. Dabei wird sie auch über die häufigen Mythen und Märchen, die das Sterben betreffen, sprechen sowie erläutern, warum im Krematorium eine zusätzliche Leichenschau vorgeschrieben ist. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400. Universitätsklinikum und Rhein-Neckar-Zeitung laden alle Interessierten herzlich ein. 400 Besucher finden im Hörsaal Platz.

Die Würde muss auch nach dem Tod gewahrt bleiben

Relevant für die Rechtsmedizin ist auch die Frage, was unmittelbar nach dem Tod passiert: Denn verschiedene Anzeichen können Auskunft über den ungefähren Todeszeitpunkt und weitere Hinweise zu den Todesumständen geben. „Erst einmal passiert aber gar nichts“, so Kathrin Yen. „Der Tote könnte genauso gut schlafen.“ Überhaupt bleibe es immer noch ein Mensch, seine Würde müsse auch nach dem Tod gewahrt bleiben, betont sie: „Das vermittle ich auch meinen Studenten: Wir respektieren die Verstorbenen, die zur Obduktion zu uns gebracht werden.“ Später setzen dann verschiedene Leichenveränderungen ein.

In den ersten Minuten ist es schwieriger, den Tod zweifelsfrei festzustellen. Es stellt sich dann zum Beispiel die Frage, wann die Reanimation abgebrochen werden kann. Auch dafür gibt es bestimmte Kriterien, wie die Rechtsmedizinerin ausführen wird: „Wenn das Herz längere Zeit nicht mehr reagiert, keine Hirnaktivität mehr vorhanden oder die Schwere der Verletzungen nicht mit dem Leben vereinbar ist.“ Wenn das nicht erfüllt ist, könnte der vermeintlich Tote möglicherweise auch noch am Leben sein: So kann jemand, der schwer unterkühlt ist und dabei noch unter Alkohol oder Drogen steht, ohne klinische Diagnose leicht für tot gehalten werden. Mit dem „Scheintod“ hat es übrigens nichts zu tun, dass in Deutschland Verstorbene vor dem Einäschern alle noch einmal von einem Rechtsmediziner gesehen werden müssen. „Lebende habe ich dort noch nicht gefunden, wohl aber falsch angegebene Todesursachen. Das ist unter anderem auch versicherungsrelevant“, berichtet Kathrin Yen, die beim Vortrag interessante Beispiele vorstellen wird.

Setzt einem der tägliche Umgang mit dem Tod, Mord- und Unfallopfern nicht zu? „Der Tod macht mir weder Angst, noch finde ich ihn schrecklich“, sagt sie. „Meine Erfahrung ist, dass die Menschen loslassen können, wenn die Zeit gekommen ist, egal, wie sie vorher zum Tod standen.“ So erinnert sie sich an eine junge Frau, die beinahe erwürgt worden war. Später berichtete sie, dass sie sich trotz der Panik in diesem schrecklichen Moment und ihrer vergeblichen Versuche, sich zu wehren, plötzlich fallen ließ, ihr Schicksal angenommen hat und ganz entspannt war. „Diese Erfahrungen machen mir Mut“, so Yen.
red/Quelle Deutsches Gesundheit Portal Foto: Marc Reiser











14.10.2019 • 17:49 Uhr

Heute um 4.30 Uhr: Abschiebeversuch im Göttinger Rosenwinkel eskaliert - Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands eingeleitet

Rechtskräftige Abschiebeverfügung scheitert an heftiger Gegenwehr und Angriffen gegen Polizisten

Bei dem Versuch, einen 18 Jahre alten Mann aus dem Kosovo in seiner Wohnung im Göttinger Rosenwinkel anzutreffen, um ihn anschließend abzuschieben, kam es am heutigen Montagmorgen (14.Oktober 2019) zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit der eingesetzten Polizei. Der Einsatz fusste auf einer rechtskräftigen Abschiebeverfügung der Stadt Göttingen.

In Zusammenhang mit dem morgendlichen Geschehen leitete die Polizei inzwischen Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Gesicherte Informationen zu anderen Verletzten liegen den Ermittlern bislang nicht vor, unabhängig davon wurde angebotene medizinische Hilfe vor Ort abgelehnt.

Die Stadt Göttingen hatte beim zuständigen Amtsgericht Göttingen einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 18-Jährigen erwirkt, um die für den 14.10 vorgesehene Abschiebungsmaßnahme schlussendlich durchführen zu können.

Mit dem Beschluss suchten Beamte der Zentralen Polizeidirektion und der Polizei Göttingen am Montagmorgen gegen 04.30 Uhr das Wohngebäude im Rosenwinkel auf. Vor Ort mussten die Einsatzkräfte feststellen, dass sich in der Wohnung mehrere Personen aufhielten und die Eingangstür sowie eine weitere Zugangstür offenbar von innen mit Gegenständen verbarrikadiert worden waren. Auf mehrmalige lautstarke Aufforderung, die Tür zu öffnen, erfolgte keine Reaktion. Nachdem auch die mehrmalige Androhung der zwangsweisen Türöffnung erfolglos blieb, setzten die Beamten schließlich eine Ramme ein. Dabei wurden in der Folge beide Zugangstüren beschädigt. Durch die entstandenen Öffnungen sowie auch aus einem geöffneten Fenster heraus kam es im Anschluss zu körperlichen Angriffen auf die davorstehenden Beamten. Die genaue Aufbereitung dieser Tatabläufe dauert zur Stunde an.

Der Einsatzleiter brach die Maßnahme letztendlich gegen 04.40 Uhr aus Gründen der Verhältnismäßigkeit ab, weil eine finale Durchsetzung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer Vielzahl von Verletzten geführt hätte.

Im Nachgang des Einsatzes fanden sich gegen 10.30 Uhr ca. 60 Personen vor dem Gebäude des Neuen Rathauses ein, um gegen die Aktion zu protestieren. Es wurden drei Redebeiträge abgehalten und themenbezogene Transparente gezeigt. Die versammlungsrechtliche Aktion verlief ohne Zwischenfälle. Sie endete gegen 11.30 Uhr. jk










14.10.2019 • 17:42 Uhr

Bundestagsabgeordneter Dr. Diether Dehm: "NATO, Erdogan und Pentagon - ein scheissmörderischer Terrorladen!“

Am vergangenen Sonnabend nahm Dr. Diether Dehm, Sprecher für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik der Linksfraktion im Bundestag, in Hannover an der Solidaritätsdemonstration für die Kurden gegen den türkischen Überfall auf Nordsyrien teil. Dabei verurteilte er das Vorgehen der Türkei und der USA, welche erst den Weg für den Angriff frei machten, aufs Schärfste. Er sei nicht enttäusch von Trump, dem Pentagon, Erdogan oder der NATO, weil „die NATO ein scheissmörderischer Terrorladen ist“.

Die Ankündigung der Bundesregierung, keine Waffen mehr an die Türkei zu liefern, ist pure Augenwischerei. Denn diese gilt nur für „zukünftige“ Waffenlieferungen und nur für Waffen, „die in Syrien eingesetzt werden könnten“. Aufrichtigkeit und Haltung vermisst man auch hier wieder einmal schmerzlich.

Abschließend sicherte Dehm den Kurdinnen und Kurden weiterhin die kämpferische Solidarität von Links, auch mit zivilem Ungehorsam, zu.

Einen Videoausschnitt der Rede, in der Dehm die NATO als „scheissmörderischen Terrorladen“ bezeichnet, finden Sie auf seiner Facebook-Seite: https://www.facebook.com/51091986850/videos/1198646593858085/










14.10.2019 • 17:34 Uhr

Zehn Jahre Metropolregion auf der Expo Real

Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg wird auch in Zukunft wachsen

Die EXPO REAL verlief für Regions- und Wirtschaftspartner der Metropolregion sehr erfolgreich. Zahlreiche zukunftsweisende Projekte wurden vorgestellt. Investoren zeigten großes Interesse an einem Engagement in der Metropolregion. Nach Rückmeldung der Wirtschaftspartner gab es rund 900 substanzielle Fachgespräche am Stand. Die aktuellen Themen um Digitalisierung und Urbanisierung waren auch am Gemeinschaftsstand präsent und wurden als Chance und Herausforderung wahrgenommen.

Der Geschäftsführer der Metropolregion GmbH, Kai Florysiak, zeigte sich erfreut, dass es wieder gelungen sei, den Partnern eine hervorragende Plattform zu bieten: „Wir sind stolz darauf, inzwischen zehn Jahre Gastgeber für den Erfolg unserer Partner sein zu dürfen.“ Alle Partner äußerten sich zufrieden und werden auch im kommenden Jahr wieder dabei sein.
In diesem Jahr wurde der Gemeinschaftsstand durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der Metropolregion GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig Ulrich Markurth eröffnet. Herr Markurth hob das starke gemeinsame Engagement der einzelnen Städte und Regionen hervor, um die Metropolregion als Investitionsregion voranzubringen: „Dieser Gemeinschaftsstand ist das Schaufenster unserer Region in die Immobilienwelt. Wir sind eine der führenden Wissenschaftsregionen in Europa, das industrielle Herz Norddeutschlands.“

Ein besonderes Highlight war der Besuch des niedersächsischen Wirtschaftsministers Dr. Bernd Althusmann am ersten Messetag, welcher sich im Gespräch mit allen Regionspartnern detailliert über die zukunftsweisenden neuen Projekte informierte.
Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover präsentierten traditionell den Immobilienmarktbericht und aktuelle Bauprojekte aus Hannover und dem Umland. Neben der Erweiterung des Wissenschafts- und Technologieparks Hannover mit der Ansiedlung von Faurecia sowie dem Neubau des Campus Maschinenbau der Leibniz Universität in Garbsen waren auch Wohnungsbauprojekte wie Kronsrode, Wasserstadt, die Neue Mitte in Garbsen und die Vorstellung der Wohnbauinitiative der Region Hannover die Themen rund um den gut besuchten Hannover-Stand. Für die hannoversche Delegation stand darüber insbesondere der Austausch über Wohnbauentwicklung mit Vertreterinnen und Vertretern der Wohnbauwirtschaft und auch anderer Großstadtregionen im Fokus.

Die Teilnahme an der EXPO REAL aus der Region Hildesheim, war in diesem Jahr so stark wie noch nie. Das zeigt auch, dass das Konzept passt – nämlich Raum für Gespräche zu schaffen in einem professionellen Rahmen, damit die Mitaussteller und Partner sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und wichtige Kontakte innerhalb und außerhalb der Region Hildesheim knüpfen können. „Um gemeinsam die Region voranzubringen, sind die Gespräche, die hier auf der Messe geführt werden sehr wichtig“, so Matthias Ullrich, Geschäftsführer der HI-REG.
Am Braunschweiger Stand präsentierte die Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit 19 weiteren Unternehmen den Wirtschafts- und Innovationsstandort Braunschweig. Projektentwickler, Investoren und Immobilienexperten aus Braunschweig präsentierten aktuelle Projekte und Bauvorhaben und nutzten die
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Messe für Gespräche mit potenziellen Kunden und Geschäftspartnern. „In Braunschweig gibt es derzeit einige Bauvorhaben, die die Stadtentwicklung nachhaltig prägen werden. Die Expo Real ist als Europas größte Immobilienmesse der ideale Ort, um diese Projekte einem großen Fachpublikum zu präsentieren“, so Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. Ganz aktuell plant die Stadt die Neugestaltung des Gebiets vor dem Hauptbahnhof. Wohn-, Büro- und Einzelhandelsflächen sollen dort kombiniert werden, die städtebauliche Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt soll sich verbessern.
Michael Krohn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Deltaland mbh stellte in diesem Jahr auf der Expo Real besonders fest, „dass neben eher „klassischen“ Industriepark- und Logistikthemen diesmal auch besonders ein weiterer Bereich auffällig präsent war: Gespräche über Standorte für Ladeinfrastruktur, elektro- und wasserstoffbasierte Mobilität“.
Der Wolfsburger Oberbürgermeister Klaus Mohrs erklärt eines der wichtigsten Projekte seiner Stadt: „Mehr Urbanität, erlebbare Digitalisierung, ein Ort für eine neue agile Lebens-, Arbeits- und Freizeitgestaltung sowie gleichzeitig ein sympathisches Gesicht unserer Stadt – das werden wir gemeinsam mit der SIGNA und weiteren Partnern am Wolfsburger Nordkopf schaffen. Ich bin sicher, die Expo Real wird nicht die letzte Gelegenheit sein, bei der dieses zukunftsweisende Projekt überregionale Beachtung findet."
Jens Hofschröer, Geschäftsführer der WMG, und Dennis Weilmann, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der WMG, ziehen ein erstes positives Zwischenfazit: „Der große Besucherzuspruch beim Standempfang wie auch die zahlreichen Gespräche auf der Expo Real bestätigen auch in diesem Jahr wieder, dass Wolfsburg mit seiner hohen Innovationsfähigkeit als Wirtschaftsstandort am Puls der Zeit ist und damit großes Potenzial und beste Voraussetzungen für Investoren bietet.
Kai Florysiak: „Zehn erfolgreiche Jahre, in denen wir gemeinsam immer besser geworden sind, liegen hinter uns – ein schönes Jubiläum. Wir werden auch in Zukunft weiter zusammenwachsen und die außergewöhnliche wirtschaftliche Stärke und exzellente Wissenschaftslandschaft zeigen. Unsere Region gehört zu den Boomregionen im Norden. Sie steckt voller Chancen für wirtschaftlichen Erfolg mit hoher Lebensqualität.“


Zum Bild: von links nach rechts: Rolf-Georg Köhler (Oberbürgermeister Göttingen), Ulrich Markurth (Oberbürgermeister Braunschweig), Klaus Mohrs (Oberbürgermeister Wolfsburg), Sabine Tegtmeyer-Dette (Erste Stadträtin Hannover), Dr. Ingo Meyer (Oberbürgermeister Hildesheim), Dr. Andrea Hanke ( Dezernentin soziale Infrastruktur Region Hannover), Christine Karasch (Dezernentin Umwelt, Planung und Bauen Region Hannover).










14.10.2019 • 12:38 Uhr

10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership an der Leibniz Universität Hannover - Umweltminister a.D. Klaus Töpfer spricht

Mehr als 750 Teilnehmende aus aller Welt werden im Congress Centrum in Hannover erwartet


Sauberes Wasser, frische Luft, Insekten, die durch Bestäubung dafür sorgen, dass Früchte und Gemüse wachsen – die Natur hält vieles vor, das unabdingbar ist für unser Leben. Der Begriff Ökosystemleistungen (englisch: ecosystem services) beschreibt die wertvollen Güter und auch nicht materiellen Nutzen, die die Menschheit von der Natur erhält. Das Thema steht im Mittelpunkt einer internationalen Fachtagung, die vom Montag, 21. Oktober bis Freitag, 25. Oktober 2019 erstmals an der Leibniz Universität Hannover (LUH) stattfindet. Das Motto der 10th World Conference der Ecosystem Services Partnership (ESP) lautet “10 years advancing ecosystem services science, policy and practice for a sustainable future”. Die Tagung wird am Montag um 10.30 Uhr u.a. mit einem Grußwort von Prof. Dr.-Ing. Peter Wriggers, LUH Vizepräsident für Forschung, im Welfenschloss, dem Hauptgebäude der LUH, Welfengarten 1, Hannover eröffnet. Die weiteren Tage der Konferenz finden im Hannover Congress Centrum, Theodor-Heuss-Platz 1-3, statt.

Mit mehr als 750 Teilnehmenden aus 65 Ländern ist die ESP10 die weltweit größte Konferenz zu diesem Fachgebiet. Als Sprecherinnen und Sprecher werden u.a. Dr. Klaus Töpfer (ehemaliger UNEP (Umweltprogramms der Vereinten Nationen) Exekutivdirektor und ehemaliger Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Prof. Dr. Robert Costanza (einer der „Urväter“ des Ökosystemleistungsansatzes; Australian State University), Dr. Christiane Paulus (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Anne Larigauderie (Executive IPBES Secretary) und Hans Bruyninckx (Direktor der Europäischen Umweltagentur) bei der Konferenz sein, um ihre Perspektiven zu den vielfältigen Anwendungspotentialen des Ökosystemleistungs-Konzeptes für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft darzulegen. Insbesondere am letzten Tag der Konferenz geht es um die Entwicklung von nachhaltigen Zukunftsstrategien; hierfür wurde u.a. eine Vertreterin der „Fridays For Future“ Bewegung eingeladen, um an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen.

ESP-Weltkonferenzen finden alle zwei Jahre statt und werden durch regionale Konferenzen ergänzt. Dieses Mal wird die Tagung vom Institut für Physische Geographie und Landschaftsökologie unter Leitung von Prof. Dr. Benjamin Burkhard, dem Institut für Umweltplanung (beide LUH), dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung ZALF Müncheberg, dem Leibniz-Institut für ökologische Stadt- und Regionalentwicklung IÖR Dresden, dem Umweltforschungszentrum UFZ Leipzig und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung iDiv in Halle-Jena-Leipzig gemeinsam mit der Ecosystem Services Partnership organisiert.
red










14.10.2019 • 12:34 Uhr

Lutterhausen: Einbuch in Wohnhaus

Zwischen vergangenen Dienstag und Sonntag sind Unbekannte an der Thüdinghäuser Straße in Lutterhausen bei Northeim in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Um in das Haus zu gelangen, beschädigten sie die Schließanlage eines seitlichen Eingangs. Das ganze Haus wurde durchsucht. Gefunden haben die Einbrecher nach ersten Erkenntnissen aber nur einige Euro Bargeld.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die vermutlich in einer der Nächte zwischen dem vergangenen Dienstag und Sonntag auffällige Personen oder Fahrzeuge in der Thüdinghäuser Straße in Lutterhausen bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.










14.10.2019 • 12:27 Uhr

ICE-Bahntrasse in Südniedersachsen: Neue Betonschwellen, Oberleitungen werden überprüft und ausgebessert

Der Zugverkehr auf der ICE-Schnellbahntrasse zwischen Göttingen und Hannover liegt weiterhin still. Grund dafür sind umfangreiche Renovierungs- und Ausbesserungsarbeiten an dem gesamten Projekt. So sind auf längeren Streckenabschnitten das Schotterbett und die Gleiskörperschwellen komplett ausgetauscht worden. Die alten Betonschwellen haben über zwei Jahrzehnte die tonnenschweren ICE-Schnellzüge über sich donnern lassen müssen. Sie wurden/werden durch noch haltbarere Betonteile ersetzt. Auf einem Gelände bei Orxhausen werden verbrauchte und neue Bauteile gelagert. Zeitgleich wird auf der gesamten Strecke die Oberleitungstechnik von Spezialisten ausgebessert und zum Teil erneuert. Die Arbeiten sind mit einer umfangreichen Überprüfung der gesamten Technik verbunden. Dem Vernehmen nach dauern die Arbeiten - und damit die komplette Sperrung der ICE-Schnellbahntrasse - noch einige Zeit an. Zum Jahreswechsel könnten in Südniedersachsen wieder die Hochgeschwindigkeitszüge auf der Strecke fahren. Derzeit kriechen sie auf der alten Nordsüdstrecke. red/
Die Bilder dolkumentieren die aufgestapelten alten Betonschwellen und einige der Ersatzteile. Außerdem Oberleitungsarbeiten im Trassensektor bei Orxhausen. Fotos: Marc Reiser














14.10.2019 • 12:15 Uhr

Northeim: Einbruch in Blumengeschäft - Bargeld gestohlen

Zwischen Samstagabend und Montagfrüh sind Unbekannte durch eine eingeschlagene Fensterscheibe in das Blumengeschäft des Einkaufsmarktes an der Hillerser Straße eingestiegen. Die Einbrecher rissen einen kleinen Safe aus seiner Verankerung in der Wand und nahmen ihn ungeöffnet mit. In dem Wertgelass befanden sich mehrere hundert Euro Bargeld. Bei dem Einbruch entstand ein Sachschaden von ca. 800 Euro.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung des Einbruchs beitragen können, werden unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen.fal










14.10.2019 • 10:08 Uhr

Klima: Dreckjets liefern sich Rennen Himmel über Südniedersachsen

Sie gehören zu den heftigsten CO2-Dreckschleudern unserer Zeit: Die Flugzeuge. Gestern eine nicht alltägliche Beobachtung: Ein Düsenjet-Rennen in 10.000 Meter Höhe am Himmel über Einbeck. Die klimaschädlichen Abgase werden unverfänglich als Kondenzstreifen bezeichnet. Ihre weiße Jungfräulichkeit täuscht. Die belasten gravierend Umwelt und Klima - gehören eigentlich verboten.red/Foto: Thomas Fischer










14.10.2019 • 10:00 Uhr

Perfekt und gut! Kindergartenschnuppertraining des Northeimer Handball Clubs in den Herbstferien begeistert

In der vergangenen Woche waren einige Kindergartengruppen rund um und aus Northeim bei uns in der Schuhwallhalle zu Gast. Ein Großteil der Kinder zwischen 4 und 6 hatte das erste mal einen Ball in der Hand. Bei vielen kleinen Spielen wurde ordentlich geschwitzt, wenn dem Ball hinterhergelaufen oder auf das Tor geworfen wurde. Viele lachende Gesichter bei einem Wettkampfspiel und das lautstarke anfeuern der Mannschaften, zeigten das die Kinder viel Spaß bei ihrem ersten Handballtraining hatten. Am Ende von jedem Training gab es noch eine kleine Stärkung von den Stadtwerken Northeim, in Form von Gummibären. Wenn die Kinder die Halle verließen wurde nochmals kräftig gewunken und ein lautes Danke gerufen. Die ganze Woche war ein voller Erfolg, die Kinder haben trotz ihres jungen Alters super mitgemacht und hatten sichtlich viel Spaß. Am Ende des letzten Trainings blieb ein kleiner Junge noch einmal stehen und sagte: ,, Ich hoffe wir sehen uns bald wieder!“, dass wünschen wir uns natürlich auch und heißen alle neuen Gesichter herzlich bei unserem Minitraining willkommen! Das nächste Training findet am Samstag den 26.10. um 10 Uhr für 4-6 Jährige und um 11 Uhr für 6-8 Jährige statt.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Stadtwerke Northeim, vertreten durch Lars von Minden, für Ihre tolle Unterstützung und an unsere FSJ lerin Ricarda Reinholz für die Organisation und Durchführung und an Henrike Ernst für ihre Unterstützung.
red/ok/Fotos: NHC!













14.10.2019 • 09:52 Uhr

Bad Gandersheim. Beim E-Center Fahnenmasten in Teich geworfen

In der Nacht zum Samstag rissen bislang unbekannte Täter auf dem Gelände eines Discounters (E-Center) in der Marienstraße in Bad Gandersheim insgesamt drei Fahnenmasten aus ihrer Halterung und warfen diese in einen umzäunten Teich. Durch die Last der Fahnenmasten ging ein Teilstück des zaunes zu Bruch. Die Tat wurde vom Personal des Marktes am frühen Samstag Morgen bemerkt und zur Anzeige gebracht. Die Polizei Bad Gandersheim ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 05382/919200.rb/Foto: Thomas Fischer










14.10.2019 • 09:48 Uhr

Birkenschlag in Kreiensen: Gandersheimer Polizei holt Cannabis-Fahrer (24) aus dem Verkehr

Am vergangenen Freitagabend gegen 18.20 Uhr wurde der 24-jährige Fahrer eines 5er BMW im Birkenschlag in Kreiensen (geht zu Einbeck) durch eine Streife des Bad Gandershimer Kommissariats angehalten und kontrolliert. Die Beamten stellten BTM-Beeinflussung bei dem jungen Mann fest. Ein Vortest reagierte positiv auf Cannabis. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen, die Weiterfahrt wurde untersagt. Den Fahrer erwartet eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro sowie ein 4-wöchiges Fahrverbot, außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. rb










13.10.2019 • 20:00 Uhr

Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG Bau bringt umstrittene Betriebe online an „Dirty-Job-Pranger“

Warnstreiks in der Gebäudereinigung haben in der vergangenen Woche sensible Bereiche der Infrastruktur und Teile der Autoindustrie sowie deren Zulieferer empfindlich getroffen. Nach erfolglosen Tarifgesprächen erhöht die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU damit den Druck auf die Arbeitgeber, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Gleichzeit will sie Namen von Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche öffentlich machen, die den tariflosen Zustand nutzen, um Reinigungskräfte durch die Änderung von Arbeitsverträgen zu deutlich schlechteren Konditionen zu beschäftigen. Die IG BAU spricht von „Drückerei bei Lohn und Urlaub“.
Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft ist deshalb am jetzt mit einem „Dirty-Job-Pranger“ online gegangen.
Das erste Unternehmen der Reinigungsbranche, das die IG BAU wegen „Arbeitnehmer-Schröpfens“ anprangert, ist Piepenbrock aus Osnabrück – und damit eine Branchengröße. Die Gewerkschaft will so „schwarze Schafe der Gebäudereiniger-Branche sichtbar machen“. Ulrike Laux als zuständiges Vorstandsmitglied der IG BAU für die Gebäudereinigung: „Es wird höchste Zeit, den Trend zu stoppen. Unternehmen, die ihre Reinigungskräfte durch geänderte Arbeitsverträge schröpfen, dürfen auf dem Markt keine Chance mehr haben.“ Kunden dieser Firmen hätten ein Recht darauf, zu erfahren, wie von ihnen beauftragte Dienstleister ihre Beschäftigten behandelten.

Nachdem die 6. Verhandlungsrunde über einen neuen Rahmentarifvertrag für das Gebäudereiniger-Handwerk in der vergangenen Woche ergebnislos blieb, nimmt die IG BAU jetzt etliche Unternehmen der Branche ins Visier: Die Gewerkschaft wirft den Firmen vor, den tariflosen Zustand ausnutzen. „Bundesweit drängen Arbeitgeber im Gebäudereiniger-Handwerk Beschäftigte dazu, geänderte Arbeitsverträge zu unterschreiben. Wer darauf eingeht, verliert Zuschläge oder Urlaubstage. Im schlimmsten Fall sogar beides. Oft wird Druck auf Beschäftigte ausgeübt, um an deren Unterschrift für die Änderungen im Arbeitsvertrag zu kommen“, so IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Ulrike Laux. Die Verhandlungsführerin der Gebäudereiniger-Gewerkschaft sprach von einem „stillen Branchenangriff auf die Arbeitsverträge“. Reinigungskräfte würden dabei „regelrecht über den Tisch gezogen“.

Die IG BAU kündigte an, diese Praxis offensiv an den Pranger zu stellen – und schwarze Schafe der Branche nach und nach öffentlich zu machen. „Wir lassen nicht zu, dass Firmen die aktuelle Situation so schamlos ausnutzen und Beschäftigte um ihr Recht an fairen Bedingungen bringen. Unsere Pflicht ist es, zu informieren“, so Laux.
Den Auftakt machte die IG BAU am heutigen Montag mit der Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG aus Osnabrück. Piepenbrock habe einem 32-jährigen Gebäudereiniger, dessen Name der IG BAU bekannt ist, deutliche Abstriche bei Zuschlägen „aufs Auge gedrückt“ – und zwar im Juli, als der bisherige Rahmentarifvertrag noch gültig war. So hat sich nach Angaben der IG BAU der Zuschlag für Nachtarbeit, die über die regelmäßige Arbeitszeit hinausgeht, bei dem Gebäudereiniger halbiert. Auch das Extra-Geld für Sonntagsarbeit ist von 100 auf 50 Prozent und damit auf die Hälfte geschrumpft. „Weitere Abstriche hat Piepenbrock bei den Zuschlägen für die Arbeit an Feiertagen gemacht. Piepenbrock diktiert seine eigenen Tarifregeln nach Gutsherrenart“, sagt Ulrike Laux.
Ein „dicker Brocken“ sei der „klammheimlich weggenommene Urlaubsanspruch“: Eigentlich hätten Gebäudereiniger im ersten Beschäftigungsjahr Anspruch auf 28 Urlaubstage. Danach steige dieser jährlich bis auf 30 Tage, also auf sechs Wochen Urlaub im Jahr. Piepenbrock aber erwähne die Urlaubstage im Arbeitsvertrag mit keinem Wort. „Damit ist klar: Der gesetzliche Urlaubsanspruch soll gelten. Und der liegt für eine Vollzeitkraft bei nur 24 Werktagen. Wer fünf Tage pro Woche arbeitet, hat dann sogar nur zwanzig Arbeitstage Urlaub. Damit hat Piepenbrock dem Beschäftigten mal eben acht Urlaubstage gestrichen“, erklärt Ulrike Laux. Mit einem fairen und vertrauensvollen Umgang zwischen dem Arbeitgeber und seinen Beschäftigten habe das nichts mehr zu tun.
Als Beweis legte die IG BAU Auszüge aus einem aktuellen Piepenbrock-Arbeitsvertrag vor. Diese machte sie per „Dirty Job“-Online-Pranger auf ihrer Homepage öffentlich. „Betroffene Reinigungskräfte haben oft keine andere Chance, als solche Arbeitsverträge zu unterschreiben. Das läuft in den meisten Fällen mit viel Überredungskunst. Und wenn die nichts bewirkt, dann kommt die ‚Vogel-friss-oder-stirb-Taktik‘: Unterschrift her oder Job weg. Arbeitgeber setzen gezielt da an, wo’s weh tut: Bei der Chance, Geld zu verdienen. Geld, das die Reinigungskräfte dringend brauchen“, sagt Laux.

Zur „Welle von Änderungen bei Arbeitsverträgen“ ist es nach Angaben der IG BAU gekommen, nachdem der Bundesinnungsverband für die Arbeitgeber den Rahmentarifvertrag für das Gebäudereiniger-Handwerk zum 31. Juli gekündigt hatte. „Trotzdem besteht kein Grund, an bestehenden Arbeitsverträgen zu sägen. Denn die Beschäftigten haben grundsätzlich die gleichen Rechte wie früher“, sagt Laux. Der Rahmentarifvertrag sei nämlich für allgemeinverbindlich erklärt worden und wirke nach. Er gelte deshalb auch weiterhin. Und zwar für alle, die Ende Juli bereits in der Branche beschäftigt waren. Und das unabhängig davon, ob das Unternehmen, bei dem die Reinigungskräfte arbeiten, dem Bundesinnungsverband angehöre oder nicht. red











13.10.2019 • 19:43 Uhr

Impfkampagne geht weiter: Niedersachsens Impfpraxen sind dabei

Gesundheitsministerin Carola Reimann: "Sensibilisieren, erinnern und aufklären!"

Mit der kürzlich gestarteten Öffentlichkeitskampagne „Impfen. Klar.“ macht Gesundheitsministerin Carola Reimann deutlich, wie wichtig ein vollständiger Impfschutz ist. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, setzt das Ministerium auf Kooperationen. Nachdem bereits die niedersächsischen Apotheken mit Postern auf die Kampagne aufmerksam machen und ihren Kunden jetzt auch eine Überprüfung des Impfstatus anbieten, werden die Kampagnen-Poster „Abgelaufen?“ demnächst auch in Niedersachsens Arztpraxen zu sehen sein. „Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte gehören für einen guten Impfschutz zu den wichtigsten Akteuren im Gesundheitswesen“, so Dr. Carola Reimann.

Damit Patientinnen und Patienten beim Besuch ihrer Arztpraxis auf das Thema aufmerksam gemacht werden, unterstützt die Kassenärztliche Vereinigung als Vertreterin der Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen diese Aktion. Rund 8.000 Arztpraxen bekommen in den nächsten Tagen entsprechende Post. „Durch die Kampagne sollen Eltern, Kinder, junge Erwachsene, Familien sowie Senioren für das Thema Impfen sensibilisiert und über die Notwendigkeit des Impfens informiert werden. Die Bevölkerung soll dazu motiviert werden, ihren eigenen Impfstatus überprüfen zu lassen und Schutzimpfungen auffrischen zu lassen. So können Krankheitsgefährdungen verringert werden“, sagt Dr. Jörg Berling, stellvertretender Vorstandvorsitzender der KVN.

Kooperationen wie diese sind nach Ansicht von Gesundheitsministerin Carola Reimann von zentraler Bedeutung für das Bewusstsein. „Wir Niedersachsen sind alles andere als impfmüde. Das zeigen beispielsweise Impfraten von 93 bis 94 Prozent für die Mumps-Masern-Röteln-Impfung bei der Schuleingangsuntersuchung. Aber nicht nur für Kinder und gegen die derzeit viel diskutierte Masern-Erkrankung, sondern auch für Jugendliche und Erwachsene sowie andere Infektionskrankheiten ist ein vollständiger Impfschutz wichtig. Teilweise wird zum Beispiel eine notwendige Zweitimpfung schlichtweg vergessen. Ohne diese ist jedoch kein umfassender Schutz gewährleistet. Und genau hier setzt unsere Kampagne an – sensibilisieren, erinnern und aufklären“, unterstreicht die Ministerin. red











13.10.2019 • 19:35 Uhr

Weil und Meister bestürzt über Schüsse vor Synagoge in Halle

Solidaritätskundgebung für jüdische Gemeinden in Hannovers Marktkirche Hannover, Halle

Repräsentanten von Staat und Kirche in Niedersachsen haben mit Bestürzung auf die tödlichen Schüsse vor einer jüdischen Synagoge in Halle in Sachsen-Anhalt reagiert. Der evangelische Landesbischof Ralf Meister aus Hannover sagte: "Die Taten von Halle machen mich fassungslos und traurig." Es beschäme ihn zutiefst, "dass Jüdinnen und Juden in unserem Land an Jom Kippur und 81 Jahre nach der Reichspogromnacht um ihr Leben fürchten müssen". Das sei unerträglich: "In unserem Land kann es solange keine Normalität geben, wie Antisemitismus und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden existieren."

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) betonte: "Es macht mich fassungslos und betroffen, dass Menschen jüdischen Glaubens an ihrem höchsten Feiertag Jom Kippur in Trauer, Angst und Schrecken versetzt wurden und Synagogen unter besonderen Polizeischutz gestellt werden mussten." Angriffe auf Synagogen erinnerten an die dunkelste Phase der deutschen Geschichte. "Gerade vor diesem Hintergrund handelt es sich um einen Angriff auf unsere gesamte Gesellschaft. Wir müssen in Solidarität für unser friedliches Zusammenleben einstehen."

In Halle waren am Mittwoch zwei Menschen erschossen worden. Es fielen mehrere Schüsse "in der Nähe einer Synagoge", wie die Polizei mitteilte. Die mutmaßlichen Täter waren zunächst flüchtig. Es wurde mit Hochdruck nach ihnen gefahndet. Am Nachmittag vermeldete die Polizei die Festnahme einer Person. Laut "Spiegel online" hatten die Täter versucht, in die Synagoge einzudringen. Die Sicherheitsvorkehrungen hielten jedoch stand. Zu einer Solidaritätskundgebung mit der Theologin Margot Käßmann in der evangelischen Marktkirche in Hannover kamen am Abend rund 50 Personen zusammen.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) kündigte an, den Schutz jüdischer Einrichtungen im Land zu verstärken. "Auch wenn mir für Niedersachsen aktuell keine konkreten Bedrohungen gegenüber jüdischen Einrichtungen bekannt sind, haben wir unsere Sicherheitsmaßnahmen umgehend nochmals intensiviert", sagte er. Niedersachsen werde die Polizei in Sachsen-Anhalt bei der Suche nach den Tätern unterstützen.

Käßmann sagte, sie sei schockiert, dass sich der Antisemitismus wieder in Deutschland breitgemacht habe. "Wo Juden angegriffen werden, werden Menschen jeden Glaubens angegriffen", betonte die frühere hannoversche Landesbischöfin und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Rande der Solidaritätsaktion, die auch an die friedliche Revolution in der DDR vor 30 Jahren erinnerte. Im Gedenken an die Opfer von Halle und an die Großdemonstration in Leipzig am 9. Oktober 1989 zogen die Teilnehmer mit Kerzen von der Marktkirche zum Mahnmal der im Krieg zerstörten Aegidienkirche.

Auch die die Beauftragte für Kirche und Judentum in der hannoverschen Landeskirche, Professorin Ursula Rudnick, zeigte sich entsetzt über die Ereignisse. "Der Anschlag auf die Synagoge, auf das Haus Gottes, am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur ist perfide und zutiefst menschenverachtend", sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Nach Angaben des Innenministeriums in Hannover beteiligt sich Niedersachsen mit offenen und verdeckten Maßnahmen an der Fahndung nach den Tätern. Das Landeskriminalamt sei beauftragt, die Gefährdung jüdischer Einrichtungen im Land fortlaufend zu bewerten, sagte eine Sprecherin dem epd. Örtliche Polizeidienststellen seien sensibilisiert worden, Kontakt mit den jüdischen Gemeinden aufzunehmen. epd










13.10.2019 • 13:47 Uhr

Ernüchternde Bilanz: Polizei und das Eulenfest 2019 - Sicherheitskräfte hatten gut zu tun

Dank hoher Sicherheitspräsenz Schlägereien im Keim erstickt - Ein Verhafteter "kaufte" sich frei und durfte wieder auf das Fest

Ereignisort: Einbeck, Innenstadt, Ereignisanlass: Eulenfest, Ereigniszeitraum: Freitag, 11.Oktober 2019, 18.00 bis Sonntag, 13.Oktober 2019, 12 Uhr.
Die Polizei Einbeck, mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei und der Polizeibehörde aus Göttingen, hatte im Rahmen des Eulenfestes gut zu tun. Die vorläufige Bilanz: 2 Festnahmen, drei Strafanzeigen Sachbeschädigung, 5 Strafanzeigen Körperverletzung, ein versuchter räuberischer Diebstahl mit Bedrohung, acht Fundsachen, drei hilflose Personen - davon einmal endend in einer Ausnüchterungszelle - zweimal nach Hause gebracht, drei vermisste Personen, davon zwei Kinder - alle konnten wohlbehalten aufgefunden werden, 14 Platzverweise nach anbahnenden Schlägereien. Durch die dauerhafte Präsenz der Polizei aber auch des eingesetzten Sicherheitsdienstes konnte viele Auseinandersetzungen im Keim erstickt werden.

An dem -0- Promille-Stand der Präventionsstelle der Polizeiinspektion Northeim nahmen dieses Jahr erfreulicher Weise wieder 230 Besucher des Eulenfestes zwischen 16 und 22 Jahren teil. Drei besonderer Vorfälle: Ein 38-jähriger Mann aus Einbeck randalierte betrunken am Sonntag, gegen 00.45 Uhr, zunächst in einer Spielhalle in der Hullerser Str. und beschädigte im Inneren mehrere Einrichtungsgegenstände. Anschließend urinierte der Mann gegen die Eingangstüre der Spielhalle und schlug dann die Scheibe der Eingangstüre ein. Der Mann wurde vor Ort festgenommen und zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen. Die Schadenshöhe beträgt insgesamt immerhin ca. 2.500 Euro.

Am Freitag gegen Mitternacht konnte eine eingesetzte Polizeistreife im Bereich Haspel einen 46-jährigen Mann aus Einbeck wahrnehmen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann wurde vor Ort noch festgenommen. Nach Zahlung eines haftbefreienden Betrages von 1.200 Euro konnte der Festgenommene wieder zum Eulenfest zurückkehren.

Am Freitag, 11. Oktober 2019, gegen 20.40 schlug und bedrohte ein polizeibekannter 19-jähriger Heranwachsender aus dem Bereich Dassel zwei 17-jährige Jugendliche aus Einbeck und Lüneburg. Ferner forderte der Täter die Jugendlichen auf, ihm ihr Bargeld auszuhändigen, ansonsten würde er ihnen den Kiefer brechen. Beide Opfer wurden durch den Täter leicht verletzt. Das mitgeführte Bargeld händigten sie dem Täter jedoch nicht aus. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Täter von Polizeikräften des Eulenfestes festgenommen werden. Nach Vorführung am Samstag vor den zuständigen Bereitschaftsrichter in Göttingen, erließ dieser Haftbefehl. Der Täter wurde danach einer Strafanstalt zugeführt. vo/Foto: Thomas Fischer











13.10.2019 • 11:51 Uhr

Im Drogenrausch an Ampel eingepennt: 42-jähriger Northeim verursacht Auffahrunfall

Am gestrigen Samstag, gegen 16.20 Uhr, ereignete sich ein Auffahrunfall an der Bülte-Kreuzung in Holzminden. Zwei Fahrzeugführer befuhren hintereinander die Allersheimer Straße in Richtung stadtauswärts. Ein 36-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Soltau musste mit seinem Pkw und Anhänger an der Ampel verkehrsbedingt halten. Der 42-jährige Unfallbeteiligte Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Northeim gab vor Ort an, dass er am Steuer eingeschlafen und daher auf den Anhänger des Vorausfahrenden aufgefahren sei. An Pkw und Anhänger entstand leichter Sachschaden. Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen im Nacken - und Schulterbereich. Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der 42-jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Der Konsum unterschiedlicher Mittel wurde eingeräumt. Er musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, da dort eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein beschlagnahmt wurde. Auf ihn wird ein Strafverfahren u.a. aufgrund der Gefährdung des Straßenverkehrs zukommen. ots










13.10.2019 • 11:46 Uhr

Bad Harzburg: Nachts geschlagen und getreten - Identitäten geheimgehalten

Am heutigen Sonntag, um 04.15 Uhr, kam es in Bad Harzburg, Rudolf-Huch-Straße, zu einer Körperverletzung. Die Opfer, ein 37- und ein 38-jähriger, beide aus Bad Harzburg, wurden nach einer verbalen Auseinandersetzung mit einer Personengruppe von einer Person daraus angegriffen und zu Boden gebracht. Dabei wurden sie vom Täter geschlagen und getreten. Anschließend entfernte sich der bislang unbekannte Täter vom Tatort. Die Opfer wurden leicht verletzt, lehnten eine ärztliche Behandlung vor Ort jedoch ab. Konkrete Angaben zu den Identitäten/Nationalitäten wurden von der Polizei nicht veröffentlicht. ots











13.10.2019 • 11:42 Uhr

Nörten-Hardenberg am Sonntag um 5.05 Uhr: Polizei holt angetrunkenen Audi-Fahrer (60) aus dem Verkehr

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolleam heutigen Sonntag um 5.05 Uhr wurde ein 60 jähriger Audi Fahrer kontrolliert. Bei der Kontrolle konnte Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen werden. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Promillewert von 1,81 Promille. Dem Audi Fahrer wurde daraufhin von einem Arzt eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Er muss mit einem mehrmonatigem Fahrerlaubnisentzug und einer nicht geringfügigen Geldstrafe rechnen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.hep











13.10.2019 • 11:35 Uhr

Northeimer Handball Club unterliegt nach guter erster Halbzeit dem Titelfavoriten aus Großwallstadt

Der Northeimer Handball Club musste sich am Samstagabend dem TV Großwallstadt mit 22:33 (14:15) geschlagen geben. Besonders in ersten Halbzeit zeigte der NHC eine gute Leistung. Im Angriff wurde mit viel Geduld und Übersicht gespielt und überlegt abgeschlossen. Auch in der Defensive zeigte man sich deutlich verbessert gegenüber der Vorwoche. Aus einer guten Defensivleistung mit einem guten Torwart dahinter konnten immer wieder einfache Tore über die 1. und 2. Welle erzielt werden. Über die Stationen 2:4 und 5:8 stand es zwischenzeitlich 9:9. Bis zur Halbzeitpause blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Der Titelfavorit konnte sich zu keiner Phase absetzen.
Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten dann aber die Gastgeber. Der TV stand nun deutlich stabiler in der Deckung und konnte durch einfache Ballgewinne sein gefürchtetes Tempospiel aufziehen. Dem NHC unterliefen in dieser Phase zu viele einfache Fehler, die die Gastgeber eiskalt bestraften und sich letztendlich deutlich und Vorentscheidend absetzen konnten. Negativ bemerkbar machte sich in dieser Phase das Ausscheiden von Tim Gerstmann nach einem Kopftreffer. Die Northeimer gaben jedoch nicht auf und versuchten noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben.

Nun gilt es auf die Leistung der ersten Halbzeit aufzubauen und die positiven Aspekte mit in die neue Trainingswoche zu nehmen um am kommenden Sonntag den 20. Oktober um 17 Uhr die nächsten zwei Pluspunkte im Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen 2 zu sammeln.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Schlüter, Iliopoulos 2, Lange 4/1, Seekamp 2, Springer 2, Hempel, Wilken 1, Gerstmann 2, Nowak 4, Stöpler 3/1, Wodarz 2.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie!










13.10.2019 • 10:19 Uhr

"Eis-Stein" auf der Bad Gandersheimer Bank

Es geschah gestern. Sonnabend Nachmittag auf dem Domänenhof in der Roswithastadt. Artig dort den Wagen abgestellt. 65 Minuten dann den ersten Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim im Martin-Luther-Haus gegründet. Danach zurück zum Wagen. Plötzlich die optische Überraschung. Die Augen erspähen zwei winzige Findlinge. Bunt abgemalt. Ein Stein mit dem Logo eines Malerbetriebes. Der andere Minibrocken noch origineller verziert. Darniederliegend auf einer der Sitzbänke am Gemäuer des Martin-Luther- Hauses. Der Stein mit Eistüte mit drei Kugeln verziert. Lecker anzuschauen. Und auf der Rückseite ein Hinweis auf den/die Verursacher/in, den/die Kreative/n, den/die Ableger/in des kleines Geschenks: "Roswitha Steine", steht es schwarz auf rotem Grund gekritzelt. Phänomenal: Bad Gandersheims geheimnisvolle Steine-Maffia ist überall und ständig unterwegs. red/Foto: Marc Reiser










13.10.2019 • 10:07 Uhr

Verfolgung der Bahai’i im Jemen: Am 15. Oktober 2019 wird über das Todesurteil gegen Hamed bin Haydara befunden

Die Staatsanwaltschaft verlangt, den Bahai’i die Ausübung ihrer Religion im Jemen ganz zu verbieten

Damit droht die Abschiebung sämtlicher Bahai’i sowie die Beschlagnahmung ihrer Besitztümer
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit ihrer Zentrale in Göttingen (Niedersachsen) warnt vor der Aufrechterhaltung des Todesurteils gegen den Bahai’i Hamed bin Haydara. Denn die Entscheidung im Berufungsverfahrens, die am 15. Oktober 2019 verkündet werden soll, wird weitreichende Folgen für die Bahai’i im Jemen haben: „Neben dem Todesurteil gegen Haydara fordert die klagende Staatsanwaltschaft Maßnahmen, um den Bahai’i die Ausübung ihrer Religion im Jemen gänzlich zu verbieten“, erklärt Lina Stotz, GfbV-Referentin für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten und Nationalitäten. „Damit droht die Abschiebung sämtlicher Bahai’i aus dem Jemen sowie die Beschlagnahmung ihrer Besitztümer.“ Zudem sei der Fall richtungsweisend für 25 weitere derzeit laufende Strafverfahren gegen jemenitische Bahai’i.

Haydara ist Angehöriger der religiösen Minderheit der Bahai’i, die seit der Islamischen Revolution im Iran 1979 systematisch verfolgt werden. Unter der vom Iran unterstützten Herrschaft der Huthis in Teilen des Jemen hat sich diese Verfolgung auch dort ausgebreitet. „Das drohende Todesurteil macht das Ausmaß der systematischen Verfolgung der Bahai‘i im Jemen greifbar. Eine solche Verfolgung aufgrund von Religionszugehörigkeit ist absolut inakzeptabel“, so Stotz. „Wir fordern die sofortige Freilassung von Hamed bin Haydara und den anderen willkürlich inhaftierten Bahai‘i.“

Haydara befindet sich seit Dezember 2013 in Haft. Seit dem 2. Januar 2018 liegt ein Todesurteil gegen ihn vor. Die offizielle Anklage basiert auf unbegründeten Vorwürfen der Apostasie und der Spionage für Israel. Faktisch geschah seine Verurteilung durch ein Huthi-Sondergericht aufgrund seines religiösen Glaubens. Huthi-Führer Abdel-Malek al-Houthi denunzierte den Glauben der Bahai’i in einer Rede im Jahr 2018 als teuflische und islamfeindliche Sekte. Willkürliche Verhaftungen und Folter sind der traurige Alltag dieser religiösen Minderheit. Die Sondergerichte der Huthis sind nicht Teil der international anerkannten Regierung von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. red










13.10.2019 • 10:04 Uhr

Erste Empörung über "LGS-Zwangsdauerkarten" für Freibad-Besucher in Bad Gandersheim in 2022

Am Rande der Gründung eines eines Fördervereins Landesgartenschau Bad Gandersheim (wir berichteten) ist darüber erregt gesprochen worden, dass Besucher und Besucherinnen des Sole-Waldschwimmbades in Bad Gandersheim im Jahr der Landesgartenschau 2022 nur über eine "Dauerkarten für die Landesgartenschau" Zugang zu dem dann wieder geöffneten Freibad haben könnten. Diese Information sei in einem offiziellen Gremium der Stadt vermittelt und dann auch publiziert worden.
Hintergrund ist das bereits offiziell bestätigte Vorhaben, das Bad-Gelände komplett ins Areal der Landesgartenschau zu integrieren. Bekanntlich soll das Gelände der der Landesgartenschau in Gänze umzäunt werden. Ein Zutritt sei nur über die offiziellen Eingänge möglich. Kommentierend hieß es nun in den ersten Stellungnahmen von Gandersheimer Bürgern dass über diese Art einer "LGS-Zwang-Dauerkarte" für normale Freibadbenutzer noch "intensiv diskutiert" werden müsse. Wer nur das Freibad besuchen wollen könne wohl nicht ernsthaft verpflichtet werden, eine "Dauerkarte für ein halbes Jahr für die Landesgartenschau zu kaufen".red










13.10.2019 • 09:52 Uhr

Heiße Unkrautvernichtung führt zu Heckenbrand - zwei Personen verletzt

Mit einem Unkrautbrenner beabsichtigte ein 37-Jähriger am gestrigen Samstag, 12.Oktober 2019, gegen 12.10 Uhr, Unkräuter vor seinem Hauseingang an der Straße Am Bielenberg in Höxter zu beseitigen. Dabei geriet eine Hecke in Brand, wobei das Feuer auch auf die Hauswand übergriff. Seiner 34-Jährigen Ehefrau und einem 29-Jährigen Nachbarn gelang es, vor Eintreffen der Feuerwehr den Brand mit Wasser und einem Feuerlöscher erfolgreich zu bekämpfen. Dabei atmeten beide allerdings Rauchgas ein. Während der 29-Jährige lediglich vor Ort behandelt wurden, musste die 34-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr brauchte nicht mehr einzugreifen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. /Te.










13.10.2019 • 09:48 Uhr

Seesen: Starkregen und starke Aktivitäten - Das "Weise"-Dokument - Komplexer und komplizierter Hochwasserschutz für Bornhausen

Umwelt-Ministerium in Hannover versichert: Millionen-Projekte sollen bis 2023 in ihrer Umsetzung realisiert sein

Dr.Jan Christoph Weise ist beim Umweltministerium in Hannover Spezialist für Angelegenheiten des Hochwasserschutzes. Im Auftrag der Landesregierung hat er einen aktuellen Sachstandsbericht zu geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Seesen/Bornhausen/Rhüden erarbeitet. Die Landtagsabgeordnete Petra Emmerich-Kopatsch bemüht sich seit Jahren angestrengt, gemeinsam mit dem Ministerium im Interesse der von Starkregen- Ereignissen gebeutelten Menschen in dieser Region zu helfen. Was bislang getan wurde, was bevorsteht, geht aus dem aufschlussreichen "Weise-Dokument" eindrucksvoll hervor. Wir dokumentieren den internen Bericht hier und auf weiteren Newskanälen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group exklusiv im Original

Dr. Jan Christoph Weise:

1. Sachstand Zulassungsverfahren
Im vom NLWKN geführten Planfeststellungsverfahren zur Herstellung eines Hochwasserrückhaltebeckens östlich von Bornhausen mit einem geplanten Fassungsvermögen von etwa 800.000 Kubikmeter hat am 27. Juni 2018 in Seesen der Erörterungstermin stattgefunden.

Vorwiegend kamen dabei die geologischen Grundlagen zur Sprache, wobei die die Hochwasserschutzmaßnahme grundsätzlich befürwortende IG Talsperre ihre Bedenken gegen die Standsicherheitsuntersuchungen der Dammbauwerke sowie die Bewertungen zu den Auswirkungen auf das Grundwasser im Ort Bornhausen noch einmal deutlich gemacht hat. Im Vorwege hatte sie dazu ein eigenes Gutachten erarbeiten lassen. Im Ergebnis der Erörterung hat der Antragsteller angeboten, das bodenkundliche Gutachten im Sinne der Einwender ergänzen und sodann erneut diskutieren zu lassen.
Dazu hat am 12.11.2018 in Seesen unter Moderation des NLWKN ein sehr konstruktives Gespräch zwischen dem Antragsteller und dem von ihm beauftragten Bodengutachter (GGU) sowie der IG Talsperre Bornhausen und Vertretern des von ihr beauftragten Ing. Büros stattgefunden. Dabei ist einerseits eine ganze Reihe der unterschiedlichen Auffassungen zu den Untersuchungsergebnissen ausgeräumt worden. Zu weiterhin bestehenden offenen Fragen hat am 09.04.2019 im Zuge der lfd. Ergänzung der bodenkundlichen Gutachten ein Fachgespräch unter Beteiligung des GLD (LBEG, NLWKN) zu den hydrogeologischen Auswirkungen stattgefunden. Im Ergebnis wird das Gutachten nunmehr um Aussagen zur Berücksichtigung evtl. erhöhter Grundwasserströme im Einstaufall ergänzt.

Als weiteren verzögernden Aspekt hat der Landkreis Goslar im Erörterungstermin entgegen seiner bisherigen Stellungnahme die entsprechenden Unterlagen als nach heutigem Stand bei weitem nicht ausreichend erachtet. Nach naturschutzfachlicher und –rechtlicher Bewertung der Planunterlagen fehle unter anderem eine umfassende artenschutzrechtliche Beurteilung. Da die Unterlagen bereits aus dem Jahre 2010 datieren und insofern ohnehin aktualisiert werden müssen, kann diese Forderung nunmehr im Rahmen einer umfassenden Überarbeitung der Unterlagen erfüllt werden.

Hierzu hat es bereits im September 2018 eine Abstimmung zwischen der uNB und dem Landschaftsplaner gegeben. Die überarbeiteten Unterlagen sollen Ende dieses Jahres vorliegen.

Nach Änderung der Antragsunterlagen ist mindestens der von den Änderungen betroffene Einwenderkreis erneut zu beteiligen.

Weiterhin ist der Antragsteller aufgerufen, das Eigentum für die Dammaufstandsfläche zu erlangen und zur Bestimmung der Zuflussmengen sowie zur künftigen Steuerung des vorhandenen sowie des geplanten Hochwasserrückhaltebeckens Pegel zu errichten.

Als Voraussetzung für die Verwirklichung des HRB Bornhausen wird das Parallelverfahren zum Ausbau der Nette in Rhüden beim Landkreis Goslar fortgeführt. Hierzu war der Entwurf einer Genehmigungsplanung vom Antragsteller vorgelegt worden. Der Landkreis Goslar hat diesen geprüft und Änderungsbedarf mitgeteilt. Nunmehr sind die Änderungen vom Antragsteller einzuarbeiten, bevor das eigentliche Verfahren mit dem Erörterungstermin begonnen werden kann.
Zu den noch zu bearbeitenden Punkten, HRB Bornhausen: Aktualisierung Umweltverträglichkeitsgutachten, Baugrundgutachten Abschlussdamm und Ausbau Nette: FFH Betroffenheit ist derzeit nicht zu erkennen, dass „nichts voran geht“. Vielmehr gilt weiterhin, dass die noch fehlenden Unterlagen noch in 2019 vorgelegt werden sollen, damit die Verfahren mit Beginn des Jahres 2020 abgeschlossen werden können. Parallel zu den Verfahren kann der Antragsteller bereits jetzt dazu beitragen (z.B. Flächenkauf), dass eine zügige Umsetzung der Maßnahmen nach Vorliegen der Genehmigungsgrundlagen möglich wird.

2. Sachstand Finanzierung

Zur finanziellen Unterstützungsleistung des Landes ist zu sagen, dass in 2019 die Planung (bis Leistungsphase 4) zur „Verbesserung des Abflussverhaltens der Nette in der Ortslage Rhüden“ über den NLWKN finanziert wird.
Zur Finanzierung der Umsetzung der Maßnahmen nach deren Zulassung haben sich mit dem „Sondervermögen Hochwasserschutz“ neue Möglichkeiten ergeben.

Bei einem Gespräch a.R.d.Lt. am 27. Februar 2019 mit Minister Lies, dem Ausbauverband Nette und Vertretern der örtlichen wurden die Finanzierungsmöglichkeiten erörtert. Von MU wurde zugesichert, dass eine Finanzierung über das Sondervermögen möglich ist. Hierzu sollte sich der Ausbauverband Nette einer der Hochwasserpartnerschaften anschließen, die derzeit im Gespräche mit MU über öffentlich-rechtliche Verträge zur Maßnahmenfinanzierung führen, so die Empfehlung des MU.

Der Landkreis Hildesheim, die Stadt Hildesheim, die Stadt Salzgitter und der Landkreis Goslar haben die Gebietskooperation Innerste gebildet. Mit der Gebietskooperation wird das Ziel verfolgt, im Einzugsgebiet der Innerste Maßnahmen zum Hochwasserschutz umzusetzen. Die Gebietskooperation Innerste soll über das Sondervermögen gefördert werden, die Projektleitung übernimmt der Landkreis Hildesheim. Als Antragsunterlagen hat die Gebietskooperation ein Gesamtkonzept, zehn Teilkonzepte sowie einen Finanzierungsplan eingereicht. Das Teilkonzept 1 steht für die Planung und den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Bornhausen an der Schildau. Die Gesamtkosten werden mit 10,166 Millionen Euro angegeben, der Bau soll 2023 abgeschlossen werden. Der Ausbau der Nette in Rhüden (Planung und Bau) ist in Teilkonzept 2 beschrieben, die Gesamtkosten werden zu 3 Millionen Euro eingeschätzt. Der Bau soll 2023 abgeschlossen werden. Für die beiden Teilkonzepte wird der Landkreis Hildesheim als Ansprechpartner genannt, die Förderquote beträgt jeweils 80 Prozent Die Antragsunterlagen werden derzeit vom NLWKN geprüft. Eine Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrages kann voraussichtlich noch dieses Jahr erfolgen."
red/Foto: Thomas Fischer











13.10.2019 • 09:34 Uhr

Reh läuft ins Auto

Ereignisort: Landesstraße 551, zwischen Forsthaus Nienover und Polier. Ereigniszeitpunkt:
12. Oktober 2019, 14.59 Uhr:
Ein 50 - Jähriger Fahrzeugführer aus Bad Pyrmont befährt mit seinem Pkw die Landesstraße 551 vom Forsthaus Nienover kommend in Richtung Polier. Kurz hinter dem Forsthaus läuft dem Unfallbeteiligten plötzlich ein Reh gegen die linke Fahrzeugseite und flüchtet in den angrenzenden Wald. Durch den Zusammenstoß entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 800 Euro. Das Reh kann trotz Absuche des örtlich zuständigen Jagdberechtigten nicht aufgefunden werden.st











13.10.2019 • 09:30 Uhr

Einbruch ins Uslarer Badeland - Schaden über 1000 Euro

Tatort: Uslarer Badeland. Tatzeitraum: 10.Oktober 2019, 18.30 Uhr bis 11.Oktober 2019, 17.15 Uhr: Bislang unbekannte Täter drangen erneut durch gewaltsames Öffnen einer Zugangstür ins Uslarer Badeland ein, durchsuchen die Räumlichkeiten und entwenden Diebesgut in Höhe von ca. 100 Euro. Es entsteht ein Gesamtschaden von ca. 1100 Euro. Hinweise zur Tat, zum Täterkreis oder Tathergang erbittet die Polizei unter der Telefonnummer 05571-96000.st











13.10.2019 • 09:27 Uhr

Sein Sonntag wie gemalt: Herbstzauber

Sonne! Blauer Himmel! Milder Wind! Und dann diese wunderbaren Herbstfarben! Ein Sonntag wie gemalt. Da empfiehlt es sich, die Seele baumeln zu lassen. Entspannen. Ausruhen. Wandern! Wahrnehmen! Die Schönheit der Natur an diesem herbstlichen Sonntag. Zuhause. In Bad Gandersheim und wo auch immer in Südniedersachsen und auf Sylt.
Gute Zeit Ihnen und Euch!
red/Foto: Thomas Fischer










13.10.2019 • 00:21 Uhr

Starke Sicherheitskontrollen bei großer Stadtparty Eule: Polizei lässt sich Tascheninhalte zeigen

Das hat es in dieser Deutlichkeit bei einem Stadtfest in Südniedersachsen noch nicht gegeben: Viele Gäste beim heutigen Stadtfest "Eule" in der Bierstadt Einbeck wurden am Abend von bewaffneten Polizisten beim Zugang zum Eulen-Fest angehalten. Die jungen Beamten/innen baten die Besucher/innen höflich, wenn sie denn Taschen und Beutel bei sich hatten, diese zu öffnen und Blicke ins Innere zuzulassen. Die Eulen-Festbesucher/innen zeigten alle, die wir längere Zeit beobachteten, Verständnis für diese Kontrollen. Außerdem waren tonnenschwere Poller (mit Wasser gefüllt) als Hindernisse auf den Zufahrtsstraßen zum Festgelände aufgebaut. Hier kontrollierten die Polizisten die Besucher. Zwischenfälle gab es im Recherchezeitraum keine. Die operative und optische Präsenz der staatlichen Ordnungshüter gehörte zu einem neuen Sicherheitskonzept der Polizei für das Eulen-Fest in Einbeck. . Bislang sei es einwandfrei umgesetzt worden, zeigte sich die Polizei zufrieden, auch über die wertschätzende Akzeptanz und das Verständnis aller kontrollierten Personen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot in Einbeck im Einsatz. Zu konkreten Zahlen wollte man aus polizeitaktischen Gründen sich nicht äußern.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














12.10.2019 • 17:28 Uhr

Vorstand für den Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim kann jetzt loslegen - Vorstand gewählt- Satzungsentwurf beschlossen- Schlechtes Erscheinungsbild der Stadt stößt erneut auf Kritik

Wie erwartet ist vor wenigen Minuten Dr. Rolf Holbe zum ersten Vorsitzenden des am heutigen Samstag aus der Taufe gehobenen Fördervereins Landesgartenschau Bad Gandersheim gewählt worden. Aus dem Kreis der anwesenden 25 Gründungsmitglieder erfolgte das Votum einstimmig.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Jörg Gelück und Eckhard Froböse gewählt. Schatzmeisterin ist Frau Pietsch. Schriftführerin Ingrid Lohmann. Als Beisitzer fungieren Manfred Schultzki und Karin Albig..
Auch der Entwurf einer Satzung wurde bei einer Gegenstimme von der Mehrheit der Gründungsmitglieder auf den Weg gebracht. Sie wird nun dem Vereinsregister und Finanzamt vorgelegt. Wie die Strukturen für die zukünftige Arbeit des Vereins aussehen wird ist Gegenstand weiterer Beratungen im Vorstand und in einer nächsten Mitgliederversammlung (wahrscheinlich Anfang 2020) sein. Dazu bedarf es gewisser Abstimmungen mit der Geschäftsführung der Landesgartenbaugesellschaft. Ob dabei das von Geschäftsführerin Lena Guth eingebrachte Säulenmodell (sieben Arbeitskreise) eins zu eins zur Anwendung kommt gilt als längst nicht abgemacht. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass von den Ehrenamtlichen im Förderverein die "Drecksarbeit" für die Landesgartenschau-Organisation erledigt wird. Darüber und weitere Aktionsfelder müsse noch gesprochen werden, hieß es in der heutigen Versammlung.
In einer allgemeinen Aussprache ging es dann zur Sache. Eine neue Vorstandsdame und ein Kommunalpolitiker bemängelten in übereinstimmenden Aussagen das schlimme äußere Erscheinungsbild der Stadt. Es müsse jetzt schon dringend mehr getan werden, so eine Forderung an die zuständige Stadtverwaltung und Führungsspitze im Bad Gandersheimer Rathaus. Man könne damit nicht bis zur Landesgartenschau 2022 warten. red/fis/
Die Bilder dokumentieren den neuen Vorstand des Fördervereins: von links nach Rechts Karin Albig, Jörg Glück, Ingrid Lohmann, Eckhard Froböse, Frau Pietsch, Rolf Holbe und Manfred Schultzki. Das weitere Bild zeigt eine der einstimmigen Entscheidungen der anwesenden Mitglieder im Martin-Luther-Haus. Fotos: Thomas Fischer












12.10.2019 • 12:32 Uhr

Northeim/Stöckheim: Einbruch in Tennisheim - 15 Euro aus Getränkekasse gestohlen

Wie erst gestern der Polizei in Northeim mitgeteilt wurde drangen am letzten Wochenende (Zeitraum 4. Oktobe, 18 Uhr, bis 6. Oktober, 13.30 Uhr) unbekannte Täter in das Tennisheim ein. Ein Holzfenster wurde aufgehebelt und der Innenraum durchsucht. Entwendet wurden lediglich ca. 15 Euro Münzgeld aus einer Getränkekasse, der Sachschaden beträgt ca. 200 Euro. ri











12.10.2019 • 12:28 Uhr

Antisemitismus weiter bekämpfen

Erklärung des Evangelisch-lutherischen Landesbischofs Dr. Christoph Meyns zum Anschlag von Halle

Wir brauchen eine stärkere öffentliche Auseinandersetzung über die Gefahren von Rechtsextremismus und Antisemitismus, sagt Landesbischof Dr. Christoph Meyns angesichts des Angriffs auf eine Synagoge in Halle (Sachsen-Anhalt) am Mittwoch, 9. Oktober. Für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Braunschweig - zu ihr gehören die Propsteien Bad Gandersheim und Seesen - erklärt er:
„Der Anschlag von Halle hat mich entsetzt. Er zeigt in drastischer Weise, dass der Antisemitismus nach wie vor ein großes Problem in unserer Gesellschaft ist. Wir alle müssen uns der Erkenntnis stellen, dass der Antisemitismus Teil unseres kulturellen Erbes und nach wie vor weit verbreitet ist. Der unverminderte Kampf dagegen ist deshalb umso dringender und notwendiger. Das schließt den Rechtsextremismus ein, der einen Nährboden für Antisemitismus bietet. Mit großer Sorge nehme ich wahr, dass rechtsextreme Tendenzen in Politik und Gesellschaft wieder stärker werden. Sie dürfen in keiner Weise verharmlost werden. Wir müssen vielmehr die öffentliche Auseinandersetzung über die Gefahren von Rechtsextremismus und Antisemitismus stärker führen. Die Kirche ist im Laufe ihrer Geschichte schuldig geworden, indem sie antisemitische Einstellungen vertreten und gefördert hat. Heute steht sie solidarisch an der Seite der jüdischen Gemeinden und verurteilt jede Form von Hass und Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden. Unsere Gedanken sind bei den Opfern des Terroraktes und ihren Angehörigen. Wir sind mit ihnen in ihrer Trauer vereint und beten für sie um Gottes Beistand.“ epd/BS










12.10.2019 • 12:23 Uhr

Feige wie freche Unfallfluchten in Northeim - zwei Verursacher wurden erwischt!

Die Polizei in Northeim und auch die Öffentlichkeit sind schockiert. Am Freitag kam es im Stadtgebiet von Northeim gleich zu mehreren Verkehrsunfallfluchten:

- In der Wieterallee verursachte eine 52-jährige aus Northeim
einen Verkehrsunfall mit ca. 750 Euro Schaden und entfernte sich
von der Unfallstelle. Sie konnte durch Zeugenhinweise ermittelt
werden.
- Auf dem Parkplatz Rückingsallee entstand ein Schaden i. H. von
ca. 1500 Euro. Der Unfallflüchtige 74-jährige aus
Nörten-Hardenberg konnte über eine Videoaufzeichnung ermittelt
werden.
- Auf dem Parkplatz der Bärenapotheke wurde ein Opel Mokka X
linksseitig (Fahrertür und hintere linke Tür) vermutlich beim
Ein-/Ausparken beschädigt. Der Schaden beträgt mindestens 1000
Euro. Hier gibt es noch keine Hinweise auf den Verursacher.
Die Ermittlungen der Polizei Northeim sind angelaufen.ri











12.10.2019 • 12:20 Uhr

Bad Harzburg: Gerade aus dem Knast und gleich wieder Serie von Straftaten

Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch mit gestohlenem Kennzeichen

Am heutigen Samstag, um 00.55 Uhr, wurde ein PKW mit Wiesbadener Kennzeichen in Bad Harzburg auf der Ilsenburger Str. einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei fiel beim Fahrzeugführer, einem 45jährigen Wernigeröder, starker Atemalkoholgeruch auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Darauf wurde bei ihm eine Blutprobe angeordnet, die in der Bad Harzburger Dienststelle entnommen wurde. Im Laufe der weiteren Sachverhaltsaufnahme stelle sich heraus, dass der Fahrzeugführer erst vor wenigen Tagen aus der Haft entlassen worden war. Er hatte eine zweijährige Haftstrafe u. a. wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verbüßt und ist auch jetzt noch nicht im Besitz einer solchen. Die am PKW angebrachten Kennzeichen waren in Wernigerode entwendet worden, so dass diese missbräuchlich benutz wurden. Das Fahrzeug hatte demnach keine amtliche Zulassung. Zur Verhinderung der Weiterfahrt wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.ots










12.10.2019 • 12:14 Uhr

Havarie in einer Biogasanlage: Zwei Meter steigt zähflüssige Maissilagemasse in der Steuerungszentrale - Teich bedroht - Feuerwehr hilft dem Betreiber

Einsatz am Freitag um 12:02 Uhr in Borgholz (Kreis Höxter). Meldung: Hilfeleistung 1 tritt Maissilage /Substrat in einer Biogasanlage aus. Die Feuerwehren Borgholz, Natingen, Natzungen und Borgentreich wurden zu einer Biogasanlage gerufen, weil dort große Mengen Substrat, in der Anlage, unkontrolliert austraten. Es liefen ca. 250 m³ bis 300 m³ Substrat aus. Dabei drohte das Substrat in einen Teich, in der Nähe, zu laufen. Dieser Teich besitzt auch eine Verbindung zum Bach Jordan. Unter Zuhilfenahme, eines Baggers konnte verhindert werden, dass die Masse die Gewässer verunreinigte. In der Steuerungszentrale der Biogasanlage stand die zähflüssige Masse ca. zwei Meter hoch. Bis jetzt (Stand 11.Oktober 2019 - 18:20) ist das Leck noch nicht gefunden. Es treten immer noch geringe Mengen aus. Die Anlage wurde komplett abgeschaltet. Der Substrat Behälter droht überzulaufen, da der Gärungsprozess immer noch stattfindet. Die Feuerwehr unterstützt den Betreiber, die havarierte Biogasanlage, wieder in den Griff zu bekommen. Wann der Einsatz für die Feuerwehr beendet ist und die Anlage dem Betreiber übergeben werden kann ist noch nicht absehbar. Die Anlage wurde vom Energienetzbetreiber komplett Stromlos geschaltet. Die Feuerwehr trifft Maßnahmen um den Einsatz auch bei Dunkelheit weiterführen zu können. Die Ordnungsbehörde des Kreises Höxter wurde ebenfalls zur Einsatzstelle hinzugerufen. Die Feuerwehr Borgentreich ist zur Zeit mit 23 Einsatzkräften vor Ort.ots/Fotos: Polizei











12.10.2019 • 09:16 Uhr

Veranstaltungs-Tipp: Bock auf "Rock auf'n Saal" in Greene - Power-Musik live mit "When I was Cool"

Der Saal wird beben. Die Leute toben. Power-Musik live ist angesagt. Auf dem Saal im Landhaus Greene. Am 19. Oktober gibt es an der B64 "Rock auf'n Saal". Und das sind die Power-Musiker der geilen Combo: Klaus Dibbelt (Gitarre, Bass), Peter Hansen (Schlagzeug, Gesang) und Jens "Keule" Keunecke (Bass, Gitarre). Das Rock-Festival beginnt um 20 Uhr. Es lohnt sich!
red










12.10.2019 • 09:03 Uhr

Goslar: Aggressiver Täter attackiert Frau

Am gestrigen Freitagabend, 11.10.2019, kam es gegen kurz nach 20.00 Uhr zu einer Körperverletzung im Bereich des Bahnhofvorplatzes in Goslar.
Äußerst knapp und allgemein abgefasst merkt dazu die Polizei in Goslar in ihrem Statement an: "Bemerkenswert im negativen Sinn ist hierbei, dass die Attacke scheinbar ohne Grund bzw. Vorwarnung erfolgte und der männliche Täter äußerst aggressiv gegenüber dem weiblichen Opfer agierte." ots











12.10.2019 • 08:57 Uhr

Heute um 15 Uhr in Bad Gandersheim: Das könnte passieren - Dr. Rolf Holbe Vorsitzender des neuen Fördervereins Landesgartenschau Bad Gandersheim

Heute soll er aus der Taufe gehoben werden: Der neue Förderverein zur Unterstützung der für das Jahr 2022 in Bad Gandersheim vorgesehenen Landesgartenschau. Das Millionenprojekt soll und muss mit ehrenamtlichen Einsatz befeuert und befördert werden. Zweieinhalb Jahre lang. Und dazu bedarf es unter anderem dieses Fördervereins. Heute soll er ab 15 Uhr im "Martin-Luther-Haus" der Evengelisch-lutherischen Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim an den Start gehen.

Die Vorbereitungen sind nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group offenbar gut und intelligent gelaufen. Wir wagen hier eine Prognose. Das könnte heute Nachmittag im Martin-Luther-Haus passieren:

Die Gründungsmitglieder (rekrutierten sich auch aus einem Initiativkreis) des Fördervereins werden einen ersten Entwurf für eine Satzung präsentieren. Sie sieht u.a. einen Jahresmitgliedsbeitrag von 24 Euro vor. Der ist auch für Senioren/innen und weniger Betuchte erschwinglich. So ist für jeden die Tür zur Mitgliedschaft weit geöffnet.

Der zukünftige fünfköpfige Vorstand des Fördervereins scheint festzustehen: An der Spitze mit einem Vorsitzenden Dr. Rolf Holbe, seinem stellvertretenden Vorsitzenden Jörg Glück (ehemals Vize-Ordnungsamtsleiter/Standesbeamter), Vize-Bürgermeisterin und SPD-Ratsfrau Ingrid Lohmann aus Gehrenrode, dem Unternehmer Eckhardt Froböse und dem Ex-Direktor des Diakonissen Mutterhauses, Pastor Schultzki.

Im Vorfeld der heutigen Gründungsversammlung des Fördervereins ist stets seine Offenheit bekräftigt worden. Jeder interessierte Bürger/in sei zu dem Treffen eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Was sich noch tun wird bleibt dem Verlauf des Treffens überlassen. Fest scheint zu stehen, dass die professionellen Protagonisten der Landesgartenschau Gesellschaft sich heute in diplomatischer Zurückhaltung üben werden. Gut so. Denn das ehrenamtliche Engagement muss aus sich selbst wachsen und gedeihen - nur so kann eine bessere Identifikation mit dem Großereignis gelingen. Nichts wäre schlimmer, wenn sich ein Eindruck ergäbe, der Ehrenamteinsatz wäre von höherer Stelle "verordnet".
red/fis/Foto: Thomas Fischer











12.10.2019 • 08:37 Uhr

Anämisches Wachstum

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank


In den vergangenen Tagen gab es bei den akuten und krisenverdächtigen Themen so manche Wende. Von den wieder aufgenommenen Handelsgesprächen zwischen den USA und China kamen positive Signale. Auch mit Blick auf die Angst vor dem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union vermag man derzeit wieder einen leisen Hoffnungsschimmer am Horizont erkennen, dass es doch noch zu einer Einigung kommen könnte. Zudem hat das Protokoll der September-Sitzung des EZB-Rats gezeigt, wie uneinig dieses Gremium im Hinblick auf eine weitere geldpolitische Lockerung ist. Die Aktienmärkte quittierten die ersten beiden Themen mit Kursanstiegen. An den Rentenmärkten kam es dagegen zu Kursverlusten, weil ein Teil der Leitzinssenkungserwartungen in Euroland ausgepreist wurde. Für die deutsche Konjunktur ist keine Wende in Sicht: Schwache Daten bestätigten das anämische Wachstum.

US-Berichtssaison nimmt Fahrt auf
Am kommenden Montag nimmt in den USA die Berichtssaison für das dritte Quartal Fahrt auf. Das US-Wachstum hat zuletzt an Schwung verloren. Da infolgedessen auch die Gewinnschätzungen deutlich nach unten revidiert worden sind, könnten in der Summe sogar leicht positive Überraschungen resultieren. Echte Freude wird jedoch nicht aufkommen. Das gilt wohl auch für den am nächsten Donnerstag startenden EU-Gipfel, bei dem neben der Brexit-Diskussion noch weitere zum Teil kontroverse Punkte anstehen. Diese reichen vom langfristigen EU-Haushalt über die Aspekte des Klimawandels bis hin zur Ernennung von Christine Lagarde zur neuen EZB-Präsidentin. Dr. Ulrich Kater











11.10.2019 • 23:12 Uhr

In Einbeck: Brauhaus , Brauhaus über alles...

Heute. Freitag, 18 Uhr: 20 Minuten hat der soeben beendete erste Rundgang über das heute angefangene Stadtfest in der Bierstadt Einbeck gedauert. Noch kein Gedränge und Geschiebe. Die Party lässt sich gemächlich an. Fantastisch die Dominanz einer Mega-Marke in Einbeck. Irgendwann haben wir aufgehört zu zählen. Die grüne Einbecker Brauhaus ist hier omnipräsent. Eine Stadt präsentiert hier mit totaler Sicherheit ihre bekannteste Marke. Stark! Populär! Unvergleichlich! Deswegen taufen wir die Megafete in „Einbecker Brauhaus-Fest“ um. Da darf die Eule ruhig rosarot anlaufen. Brauhaus ist „in“, Eule „out“! Prösterchen!
red/Fotos: Marc Reiser


























11.10.2019 • 16:22 Uhr

Am heutigen Freitag: Offizielle und freudige Amtseinführung des neuen Polizeivizepräsidenten Gerd Lewin in der Polizeidirektion Göttingen

Am heutigen Freitag, 11. Oktober 2019, wurde Gerd Lewin feierlich in das Amt des Polizeivizepräsidenten der Polizeidirektion Göttingen eingeführt. Etwa 80 Gäste aus Polizei, Justiz, Politik, Verwaltung und Feuerwehr folgten der Einladung des Polizeipräsidenten Uwe Lührig und wohnten dem Festakt bei.

Zu Beginn der Veranstaltung hob Landespolizeidirektor Knut Lindenau, der Lewin aus der persönlichen Zusammenarbeit im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport kennt, im Rahmen eines Grußwortes hervor, dass mit dem Polizeivizepräsidenten das Amt des ranghöchsten Polizeibeamten in einer Polizeidirektion neu besetzt werde. In diesem Zusammenhang betonte Lindenau die außergewöhnliche Erfahrung in der Bewältigung großer polizeilicher Lagen, wie dem Besuch des US-Präsidenten Barack Obama in Niedersachsen. Zudem wünschte er ihm alles Gute für das neue Amt.

Im Rahmen der offiziellen Amtseinführung hob Uwe Lührig, der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, die vielfältigen Qualitäten Lewins hervor: "Mit Gerd Lewin konnte die Polizeidirektion Göttingen einen ausgewiesenen Fachmann für die Bewältigung großer Einsatzlagen gewinnen. Nicht zuletzt durch seine langjährige Erfahrung aus verschiedenen Führungspositionen innerhalb der Polizeidirektion Hannover, hat er sich in diesem Bereich eine Expertise erarbeitet, auf die nur sehr Wenige zurückgreifen können. Daneben ist es jedoch auch der menschliche und kollegiale Umgang Gerd Lewins auf allen Ebenen der Polizeiarbeit, der ihn als Führungskraft und Kollegen auszeichnet. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit."

Michael Bersenkowitsch, Vorsitzender des Bezirkspersonalrats der Polizeidirektion Göttingen, überbrachte im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Grüße sowie die besten Wünsche zur Amtseinführung.

Lewin, der im Jahr 1980 in den Polizeidienst eingetreten ist, kann auf eine ebenso vielseitige wie erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. Nachdem er in der ehemaligen Schutzpolizeiinspektion Celle erste Führungserfahrungen machen konnte, widmete er sich zunächst für mehrere Jahre der Ausbildung von Polizeibeamtinnen und -beamten. Zunächst als Fachlehrer an der Polizeischule Niedersachsen sowie nach seinem Aufstieg in den höheren Dienst als Dozent an der Niedersächsischen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege.

Nachdem er in leitender Funktion in der Polizeiinspektion Ost der Polizeidirektion Hannover am Großeinsatz zur Expo 2000 beteiligt war, blieb er bis zum Jahr 2016 in der Landeshauptstadt eingesetzt und war immer wieder als Führungskraft an Großeinsätzen beteiligt. Von 2007 bis 2016 leitete er die Polizeiinspektion Ost. Im Jahr 2016 wechselte Lewin schließlich ins Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, wo er zuletzt das Referat für Einsatz und Verkehr leitete. Seit dem 1. September 2019 hat der 58-jährige Vater eines Sohnes die Amtsgeschäfte des Polizeivizepräsidenten der Polizeidirektion Göttingen übernommen.

"Ich habe in der Polizeidirektion Göttingen einen herzlichen Empfang erhalten, für den ich mich bereits an dieser Stelle bedanken möchte. Dies ist insbesondere bemerkenswert, da ich im Zuge meiner bisherigen Laufbahn noch nicht in dieser Behörde tätig war. Zudem möchte ich natürlich all jenen danken, die mir auf meinem Weg zur Seite standen. Das ist vor allem meine Familie. Ebenso gilt dies jedoch auch für viele Vorgesetzte und Weggefährten, die mich über die Jahre unterstützt haben.", erklärte Gerd Lewin in seiner Antrittsrede. "Meiner neuen Aufgabe begegne ich mit großem Respekt, freue mich aber auch sehr darauf, mich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeidirektion Göttingen den aktuellen und künftigen Herausforderungen zu widmen. Die gute Zusammenarbeit, die ich bereits in den ersten Wochen kennenlernen durfte, möchte ich innerhalb der Behörde wie auch mit externen Partnern sehr gerne fortsetzen."

Die hohe Bedeutung der Amtseinführung wurde unter anderem auch dadurch unterstrichen, dass die Polizeivizepräsidenten aller anderen Polizeidirektionen des Landes Niedersachsen an der Feierlichkeit teilnahmen.











11.10.2019 • 16:17 Uhr

Angriff mit Teleskopschlagstock in der Duderstädter Innenstadt - Gebräunter Täter raubt 22-Jährigem das Handy

Soeben vermeldet die Göttinger Polizei einen Vorfall, der sich bereits vor einen Tagen zugetragen hat:
In der Duderstädter Innenstadt hat ein unbekannter ca. 20 Jahre alter Mann am vergangenen Wochenende einen 16 Jahre alten Jugendlichen und einen 22-jährigen Erwachsenen nach derzeitigen Erkenntnissen durch Schläge mit einem Teleskopschlagstock leicht im Gesicht bzw. am Kopf verletzt. Der Angriff ereignete sich Sonntagnacht (06.Oktober 2019) gegen 00.30 Uhr an einer Bank im Kreuzungsbereich Bei der Oberkirche/Marktstraße.

Bei der Tat raubte der Unbekannte dem 22 Jahre alten Duderstädter vermutlich das Handy. Zusammen mit einem weiteren unbekannten Mann flüchtete er anschließend in Richtung Unterkirche.

Nach Angaben der beiden Verletzten seien der mutmaßliche Räuber und sein Begleiter zuvor auf sie zugekommen und hätten gefragt, "ob sie Gras hätten". Als beide dies verneinten, schlug einer der Männer unvermittelt zunächst auf den Jugendlichen und danach auch auf den Erwachsenen mit einem Schlagstock ein.

Täterbeschreibung: Ca. 20 Jahre alt, schlanke Statur, ca. 185 Zentimeter groß, gebräunter Teint, bekleidet mit einer dunkelgrünen Jacke, einer dunklen Hose und schwarzem Cappy.

Begleiter: Ca. 20 Jahre alt, ebenfalls gebräunter Teint, bekleidet mit schwarzer Jacke und dunkler Hose.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Duderstadt unter Telefon 05527/98010 entgegen.jk










11.10.2019 • 16:12 Uhr

In Zeiten der Missbrauchsschuld und -debatten: „Seien Sie offen, seien Sie neugierig und seien Sie mutig!“

Amtseinführung von Pfarrer Dirk Bingener als Präsident von katholischen Kindermissionswerk und missio Aachen

Mit einem Festgottesdienst in der Aachener Pfarrkirche St. Foillan und einem anschließenden Empfang im Stadtmuseum Centre Charlemagne wurde Pfarrer Dirk Bingener am Donnerstag in sein Amt als Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio Aachen und des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ eingeführt. Rund 200 Gäste aus Deutschland und aus der Weltkirche, darunter der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sowie Ortsbischof Helmut Dieser, kamen dazu in die Kaiserstadt Aachen.
„Wir wollen auf attraktive Weise Kirche sein“
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen. Gott sei Dank bin ich nicht allein“, sagte Pfarrer Bingener. „Gemeinsam mit den Mitarbeitenden der beiden Häuser, den Partnerinnen und Partnern hier in Deutschland und der Weltkirche sind wir aufgerufen, neue Wege zu gehen und so auf attraktive Weise Kirche sein“, so Pfarrer Bingener weiter.

Menschenrechte und Menschenwürde im Blick

Erzbischof Ludwig Schick betonte anlässlich der Amtseinführung die Bedeutung von Mission und Evangelisierung. „Evangelisieren ist in unserer Zeit, in der wir uns in einer Schwellensituation in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt befinden, eine äußerst wichtige und anspruchsvolle Aufgabe.“ Mission bedeute Auftrag und Sendung, das Evangelium zu verkünden, was alle Dimensionen des Lebens umfasse, sagte Schick, der als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz auch für die kirchlichen Hilfswerke zuständig ist. „Jede einzelne Person soll im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe leben können“, so der Erzbischof. Die Politik solle die Menschenwürde und die Menschenrechte aller im Blick haben und fördern und weltweit für Gemeinsinn und Gemeinwohl eintreten. Pfarrer Bingener wünschte er Glück und Segen für seine neuen Aufgaben.

Herausforderung, missionarisch Kirche zu sein

Ortsbischof Dr. Helmut Dieser begrüßte Dirk Bingener im Bistum Aachen. „Die kommenden Jahre werden große Veränderungen mit sich bringen – für unsere Bistümer in Deutschland genauso wie für die Hilfswerke. Allein schon die Altersstruktur unserer Gemeinden und ihrer Spender stellt uns gemeinsam vor die Aufgabe, unsere Anliegen gezielt jungen Menschen überzeugend und glaubwürdig nahezubringen.“ Die Herausforderung, „missionarisch Kirche zu sein“, wolle man mutig annehmen. „Wir freuen uns dabei auf gute Nachbarschaft, Austausch und Zusammenarbeit mit Ihnen.“

Schwester Lissama Antony aus der indischen Diözese Imphal gab als Vertreterin der weltkirchlichen Partner Pfarrer Bingener charmant einen guten Rat. „Bleiben Sie nah an den Menschen. Nichts kann den persönlichen Kontakt, das persönliche Gespräch ersetzen. Nähe und Verständnis, die Teilnahme an den Freuden und Sorgen der Menschen sind viel mehr wert als alles andere auf der Welt. Seien Sie den Menschen zugewandt. Die Begegnung ist es, die den Menschen das Evangelium bringt. Darum seien Sie offen, seien Sie neugierig und seien Sie mutig!
red/fis










11.10.2019 • 16:09 Uhr

Ästhetik im öffentlichen Raum: Domänenhof in Bad Gandersheim seit heute „Dixi Klo freie Zone“

Nach dem öffentlichen Aufreger über eine eklige Störung der Ästhetik im öffentlichen Raum in der Ku- und Reha-Stadt Bad Gandersheim hat es heute (Freitag) eine flexible Reaktion gegeben. Nach einer Abrüstungsaktion ist der Sektor Domänenhof eine Dixi Klo freie Zone! Den weisen Veranlassern sei Dank. Sie kennen sich aus mit der Ästhetik von schönen Stadtansichten!
red/Foto: Marc Reiser










11.10.2019 • 14:07 Uhr

Um 1.30 Uhr "Faustrecht" in Clausthal Zellerfeld: Stinkefinger sofort mit Schlag ins Gesicht gekontert

In der Nacht auf den 11. Oktober 2019, gegen 01:30 Uhr, kam es in im Bereich der Erzstraße zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 28-jährigen Clausthal-Zellerfelders. Das alkoholisierte Opfer war fußläufig auf der Erzstraße unterwegs. Als er einem vorbeifahrenden Fahrzeug den Mittelfinger zeigte, wendete das Fahrzeug und fuhr zurück zum Ort des Geschehens. Der unbekannte Fahrzeugführer stieg daraufhin aus dem Auto aus und schlug dem Opfer unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer erlitt hierdurch Verletzungen. ots











11.10.2019 • 14:03 Uhr

Mann im Zug bedroht

Für Aufregung sorgte gestern Vormittag (10.10.) ein 57-jähriger Mann in einer Cantusbahn, nach der Abfahrt von Kassel in Richtung Göttingen. Der offensichtlich psychische kranke Wohnsitzlose bedrohte zunächst einen 58-Jährigen aus Soltau verbal.

"Ich stech' dich ab!", soll der Mann gerufen haben. Das Messer zog der Mann nicht, stattdessen hätte er den 58-Jährigen an den Hals gegriffen und kurz gewürgt.

Beamte der Bundespolizei nahmen den Mann kurz darauf beim Halt in Niedervellmar fest und fanden bei dessen Durchsuchung ein Messer und eine Schere in seiner Jacke. Beide Gegenstände stellten die Bundespolizisten sicher.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Wohnsitzlosen ein Strafverfahren eingeleitet. Wegen seines Gesundheitszustandes kam der 57-Jährige anschließend zur psychiatrischen Behandlung in die Klinik nach Merxhausen. ots/Foto: Polizei










11.10.2019 • 14:01 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: "Mal eben..." Feuermelder eingeschlagen

Am 9. Oktober 2019, gegen 15:48 Uhr, wurde Polizei und Feuerwehr nach Clausthal-Zellefeld, in die Osteröder Straße zum dortigen Penny-Markt alarmiert. Ein(e) noch unbekannte(r) Täter(in) schlug hier missbräuchlich den Feuermelder ein und alarmierte somit die Einsatzkräfte. Ein Brand oder eine ähnliche gefährliche Lage konnte vor Ort nicht festgestellt werden.ots










11.10.2019 • 13:57 Uhr

Honé und Lies signalisieren Interesse an Mitwirkung am EU-Klimapakt

Europaministerin Birgit Honé und Umweltminister Olaf Lies begrüßen den Plan von EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans (Niederlande), innerhalb der ersten 100 Tage seiner neuen Amtszeit als zuständiger Kommissar ein europäisches Klimaschutzgesetz vorzulegen. „Die Punkte, die Timmermans am Dienstag vor dem Europäischen Parlament aufgezählt hat, entsprechen unseren eigenen Zielen in Niedersachsen“, stellte Umweltminister Lies in Hannover fest. Timmermans will nach eigenen Angaben bis 2050 die Klimaneutralität der EU erreichen. Außerdem wolle er umgehend damit beginnen, ehrgeizigere Klimaziele für die Zeit bis 2030 zu erarbeiten.

Der alte und neue Kommissionsvize kündigte zudem einen Klimapakt an, den er ausdrücklich den europäischen Regionen anbieten wolle. „Wir freuen uns über diese Aufforderung, die wir gerne aufnehmen wollen“, erklärten die beiden Minister vor dem Hintergrund der niedersächsischen Diskussion um ein eigenes Klimaschutzgesetz sowie die Aufnahme des Klimaschutzes in die Landesverfassung am (heutigen) Freitag in Hannover.

„Eine in Sachen Klimaschutz engagiertere EU-Kommission ist genau das, was wir fordern“, sagte Europaministerin Honé nach ihrer Rückkehr von einem dreitägigen Arbeitsbesuch in Brüssel Anfang dieser Woche. In der belgischen Hauptstadt war sie u.a. mit niedersächsischen Mitgliedern des Europäischen Parlaments, mit dem Präsidenten des Europäischen Ausschusses der Regionen, Karl-Heinz Lambertz, sowie mit Timmermans Kabinettschef Ben Smulders zusammengetroffen. Mit ihnen hatte sie dieses Thema diskutiert, das wichtiger Bestandteil eines aktuellen Positionspapiers des Europaministeriums ist. „Jetzt kommt es darauf an, welche Formen der Kooperationen die EU-Kommission den Regionen tatsächlich anbieten wird. Wir Niedersachsen sind jedenfalls zur Zusammenarbeit bereit“, erklärten Honé und Lies.

Dass die EU ihre Anstrengungen im Klimaschutz verstärken wird, hatte die gewählte neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits bei ihrer Bewerbungsrede vor dem Europäischen Parlament Mitte Juli dieses Jahres erklärt. Yvon Slingenberg, Chefin der Generaldirektion Klima der Europäischen Union, bekräftigte bei einer Podiumsveranstaltung in der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel am Dienstag dieser Woche ebenfalls, dass die Regionen die Möglichkeit erhalten sollten, hierbei mitzuwirken.red












11.10.2019 • 13:49 Uhr

B 3 um Mitternacht beblitzt: In 70-km/h-Zone 137 km/h gerast, für 600 Euro Verwarngend und 2 Flensburgpunkte

Am Donnerstag zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht hat eine Streife der Northeimer Polizei auf der B 3 in Höhe Sudheim mit einem Lasermessgerät eine Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt. In der 70 km/h Zone wurden dabei sechs Autofahrer mit zu hohen Geschwindigkeiten gemessen und unmittelbar danach angehalten.

Drei Autofahrer kamen mit einem Verwarngeld davon. Zwei weitere Autofahrer bekommen einen Punkt in Flensburg und ein Verwarngeld in Höhe von 80 Euro. Viel zu schnell war ein 52 Jahre alter Northeimer, der mit 137 km/h gemessen wurde. Auf ihn kommt nun neben einem Verwarngeld in Höhe von 600 Euro und 2 Punkten in Flensburg zu. fal/Foto: Thomas Fischer










11.10.2019 • 13:44 Uhr

Erst Hausfriedenbruch, dann Süßes für 40 Cent geklaut und geschluckt

Trotz eines bestehenden Hausverbotes nach mehreren Ladendiebstählen betrat ein 18-jähriger Beschuldigter aus Einbeck am gestrigen Donnerstag um 14.20 Uhr den REWE-Markt im Hubeweg, entwendete dort eine Süßigkeit im Wert von 40 Cent und aß diese dann noch im Einkaufmarkt auf. Nach Personalien Feststellung wurde der Beschuldigte vor Ort entlassen. vo










11.10.2019 • 08:59 Uhr

Bad Gandersheim: Feuerwehr-Einsatz, weil 52-Jähriger Nüsse im Backofen getrocknet hat - Backofen ausgeschaltet und verqualmte Wohnung gelüftet

Am Donnerstag Morgen gegen 07.45 Uhr wurde eine starke Rauchentwicklung aus einer Mietwohnung im Fliederweg in Bad Gandersheim gemeldet (wir berichteten aktuell). Vor wenigen Sekunden hat das Polizeikommissariat in der Roswithastadt dazu eine offizielle Verlautbarung herausgegeben. Darin heißt es weiter: Die wenig später eintreffende Feuerwehr und Polizei fand die Meldung bestätigt. Aus dem Küchenfenster der Wohnung eines 52-jährigen Mieters drang starker Qualm nach draußen. Ursächlich waren in einem Backofen zum Trocknen eingelegte Nüsse. Die Feuerwehr lüftete die Wohnung und stellte den Ofen aus. Zu Sachschäden kam es nicht. Der Mieter der Wohnung hielt sich zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht in seiner Wohnung auf. rb










11.10.2019 • 08:54 Uhr

Bad Gandersheim: Mountainbike entwendet

In der Nacht zum Donnerstag wurde von einem Grundstück in der Neuen Straße in Bad Gandershiem ein Mountainbike entwendet. Das berichtet vor wenigen Sekunden das Polizeikommissariat in der Roswithastadt. Es handelt sich um ein Standard-MTB mit 20 Zoll Bereifung in der Farbe blau/schwarz und einem Zeitwert von 100 Euro.rb










11.10.2019 • 08:47 Uhr

Massiver Widerstand eines Irakers bei Festnahme - Polizei beschlagnahmt Marihuana

Die Polizei in Kassel berichtet soeben: Nach den ersten Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen den 20-jährigen irakischen Staatsangehörigen, der derzeit in Fuldatal bei Kassel wohnt. Er konnte dann später am gestrigen Abend im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nahe seiner Wohnanschrift festgenommen werden. Dabei setzte er sich massiv zur Wehr und schlug nach den Polizeibeamten. Da das bei ihm gefundene Marihuana, wobei es sich um knapp ein Dutzend Gramm handelte, in kleinen Plastiktüten abgepackt war, besteht der Verdacht, dass der 20-Jährige die Drogen verkaufen wollte. Die Betäubungsmittel stellten die Polizisten sicher. Der 20-Jährige befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam. Die weiteren Ermittlungen, bei denen auch geprüft wird, ob er in U-Haft muss, dauern an.










11.10.2019 • 08:39 Uhr

Jetzt Öffentlichkeitsfahndung nach Überfall auf Tankstelle

Am Abend des 15. September 2019, gegen 21:30 Uhr, überfielen zwei derzeit unbekannteTäter eine Tankstelle in der Goslarschen Straße Ecke Immengarten in Hildesheim. Dabei gelang es der Tankstellenangestellten die Täter durch den Einsatz von Pfefferspray zu vertreiben. Trotz intensiver Ermittlungen konnten die Beschuldigten bisher nicht identifiziert werden.

Die Tathandlung ist von der Überwachungskamera der Tankstelle erfasst worden.

Das Amtsgericht Hildesheim hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Beschluss erlassen, die Abbildung der bisher namentlich nicht bekannten Beschuldigten zu veröffentlichen.

Ferner suchen die Ermittler des 2. Fachkommissariats den Fahrer eines weißen Transporters bzw. Pritschenwagens, welcher kurz vor der Tat das Tankstellengelände in Richtung Immengarten verließ und dem die beiden unbekannten Beschuldigten aufgefallen sein könnten. Auf der Ladefläche des Fahrzeuges befanden sich eine graue sowie eine blaue Kiste. An den vorderen Kotflügeln und der Motorhaube sind rot-weiße Warnstreifen angebracht.

Zeugen, die Hinweise zu den abgebildeten Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. Der Fahrer des Transporters wird ebenfalls gebeten, sich unter der angegebenen Nr. mit der Polizei in Verbindung zu setzen.jpm/Foto: Polizei










11.10.2019 • 08:36 Uhr

Unbekannter raubt 25-Jähriger in Rosdorf die Handtasche - Frau unverletzt, Kapuzen-Täter mit weißen Turnschuhen auf der Flucht

Erst jetzt berichtet die Göttinger Polizei über eine Straftat, die sich bereits in der vorigen Woche ereignet hat. In der offiziellen Verlautbarung heißt es: In Rosdorf (Landkreis Göttingen) ist einer 25 Jahre alten Passantin am vergangenen Freitag (04. Oktober 2019) die Handtasche geraubt worden. Die Frau blieb unverletzt. Die Tat ereignete sich gegen 17.15 Uhr auf dem Gehweg der Oberen Straße. Der unbekannte Räuber flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Ortsmitte. Eine sofort nach ihm eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Nach Angaben der 25-Jährigen rempelte sie der Unbekannte zunächst von der Seite an und entriss ihr sodann die über der Schulter getragene Tasche. In dem Behältnis soll sich nach Angaben der Rosdorferin u. a. ihr Portmonee mit mehrere hundert Euro Bargeld befunden haben.

Täterbeschreibung: ca. 180 Zentimeter groß, schmale Figur, bekleidet mit dunkler Jeans, weißen Turnschuhen und einer langen schwarzen Jacke, deren Kapuze sich der Täter über den Kopf gezogen hatte.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










11.10.2019 • 08:28 Uhr

Die kleine Pin-Wand-Story: "Ich freue mich auf dich!"

Sie sind die modernen Litfaßsäulen: Pin-Wände in den Discountläden. Hier werden Botschaften in Zettelform für diverse Veranstaltungen, private Dienstleistungen, Offerten für Verkäufe von Nützlichem und noch Verwertbaren angeschlagen. Von Privat zu Privat. Alles einfach gestrickt und gratis feilgeboten. Die Leute bleiben meist nach ihren Einkäufen für Sekunden oder einige Minuten stehen, schauen, staunen oder notieren sich auch schon mal eine Telefonnummer oder reißen sie von einer dieser papiernen Angebote ab. Fixer geht eine Aufnahme mit dem Handy.

Spannend gelegentlich die Inhalte mancher Offerten. Wie zum Beispiel ein Angebot für junge Leute, die gern das schöne Spiel mit der Gitarre erlernen möchten. Was vielleicht der Musikunterricht in den Schulen nicht hergibt lässt sich über einen privaten Kurs individuell erlernen. Und auch hier herrscht ein munterer Wettbewerb.

Isabell konkurriert mit Klaus oder umgekehrt. Die 16-Jährige tritt ganz locker mit einem handgeschriebenen Zettel auf. Professioneller dagegen Klaus mit seiner fein gedruckten Karte. Er präsentiert sich als diplomierter Gitarrenlehrer. Sie mit mit einem Verweis auf ihre siebenjährige Spielpraxis mit dem Instrument und einem wunderbaren Bekenntnis: "Es macht mir sehr viel Spaß". Interessant bisweilen gar lustig das Design auf beiden Infoblättern: Isabell kreiert ihr Angebot optisch mit selbst gezeichneten Noten, einem Notenschlüssel und einer Gitarre. Klaus verblüfft mit einem originellen Selbstporträt mit Autogramm.

Wie beide Offerten ankommen? Wir wissen es nicht. Aber wir wünschen beiden leidenschaftlichen Gitarrenspielern ihren ganz persönlichen (auch "geschäftlichen") Erfolg.
red/Foto: Marc Reiser










11.10.2019 • 08:04 Uhr

Bad Harzburg: Südosteuropäisch aussehende Frauen-Gruppe auf Diebstahltour - Polizei ermittelt

Die Polizei Goslar berichtet soeben in einer offiziellen Mitteilung: Bereits am Mittwoch wurde der Polizei in Bad Harzburg eine kleine Gruppe von verdächtig erscheinenden Personen südosteuropäischen Aussehens gemeldet, die im Stadtgebiet von Bad Harzburg unterwegs gewesen ist. Diese Gruppe, bestehend aus vier Frauen, wurde dann am Bahnhof von den eingesetzten Polizeibeamten angetroffen und einer Überprüfung unterzogen. Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsaufnahme wurde eine Tasche mit gestohlenen Kosmetik- und Parfumartikeln gefunden, die aus unterschiedlichen Geschäften stammten. Außerdem befand sich in der Tasche noch ein einzelnes Sturmfeuerzeug der Marke Zippo. Das Feuerzeug konnte bislang keinem Geschäft zugeordnet werden und wurde vermutlich am 09. Oktober 2019 zwischen 12.00 Uhr und 13.30 Uhr in einem Geschäft in Bad Harzburg entwendet. Die aufgefundene Ware hat einen Gesamtwert von mehreren Hundert Euro. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls eingeleitet.ots










11.10.2019 • 07:53 Uhr

Heimische Tierwelt wunderbar! Mit den Naturscouts zu den durchreisenden Vögeln

In diesen Wochen sieht man wieder die V-förmigen Flugformationen der Kraniche und Gänse am Himmel über unserer Heimat. Der Vogelzug hat begonnen. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Tiere orientieren können, um zu ihren Winterquartieren zu gelangen. Dabei werden zum Teil erhebliche Strecken von bis zu mehreren tausend Kilometer zurückgelegt. Wie beim Menschen müssen Vögel bei Ihren Reisen immer mal wieder Pausen einlegen und Rastplätze aufsuchen, um aufzutanken und sich auszuruhen.

Einen Rastplatz gibt es zwischen Einbeck und Northeim. Im Vogelschutzgebiet suchen jeden Herbst viele Vögel Nahrung und Ruhe, bevor sie dann ihren Weg fortsetzen oder vielleicht sogar hierbleiben.
Die Naturscouts führen Naturfreunde am Sonntag, 20.Oktober 2019, um 14 Uhr zu den Zugvögeln, die als Weltenbummler in dieser Zeit unsere Gäste sind. Treffpunkt ist der Beobachtungsturm an der Geschiebesperre nahe der Northeimer Ortschaft Hollenstedt. Pkws können im Ort abgestellt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Details zum Angebot sowie die weiteren Führungstermine sind auf der Homepage www.naturscouts-leinetal.de zu finden. red/Foto: Naturscouts leinetal











10.10.2019 • 18:14 Uhr

Glückwunsch! Heiko Fette ist neuer Leiter des Polizeikommissariats Osterode am Harz - Starker Handschlag von Polizeipräsident Uwe Lührig

Das Polizeikommissariat Osterode am Harz steht unter neuer Führung. Am Donnerstag, dem 10. Oktober 2019 wurde der Erste Polizeihauptkommissar (EPHK) Heiko Fette durch den Präsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, feierlich als Leiter der Dienststelle eingeführt.

"Ich bin überzeugt, dass Heiko Fette sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht alle Eigenschaften mitbringt, welche der Leiter eines Polizeikommissariats braucht, um seiner Aufgabe in optimaler Weise gerecht zu werden", betonte Lührig. "Dabei kann er nicht nur auf einen breiten Erfahrungsschatz aus vielen Bereichen der Organisation zurückgreifen, sondern verfügt zudem über ein ausgezeichnetes Gespür für aktuelle Entwicklungen und Erfordernisse der künftigen Polizeiarbeit."

In den Polizeidienst ist Heiko Fette im Jahr 1990 eingetreten. Nach dem Aufstieg in den gehobenen Dienst war er zunächst in der Polizeidirektion Hannover eingesetzt und hat dort unter anderem in der Polizeiinspektion Ost im Bereich Einsatz gearbeitet. Mit der Umstrukturierung der Polizei im Jahr 2004 kam Fette zur damals neu gegründeten Polizeidirektion Göttingen und war in den ersten beiden Jahren der Behörde wesentlich am Aufbau des dortigen Dezernats für Einsatz und Verkehr beteiligt. Nachdem er in den Jahren 2006 bis 2009 als Dienstabteilungsleiter in führender Funktion im Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Göttingen eingesetzt war, kehrte er in die Behörde zurück. Dort war er bis zum Jahr 2019 für die strategische Ausrichtung und Organisation der Polizeidirektion Göttingen zuständig.

"Ich freue mich sehr darauf, mich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen der neuen Aufgabe zu widmen", betonte Heiko Fette im Rahmen seiner Amtseinführung. "Dabei ist es mir besonders wichtig, die gewachsenen Kontakte zu den regionalen Sicherheitspartnern auch künftig zu pflegen und weiter auszubauen. Denn ich bin überzeugt, dass belastbare Netzwerke und das gegenseitige Vertrauen auf die Stärken des jeweils anderen der einzig zeitgemäße Weg sind, heute wie künftig die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten."

Neben dem Polizeiberuf widmet sich Heiko Fette, der verheiratet und Vater von zwei Söhnen ist, vor allem der Familie und der Musik. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei der Posaune, die er seit mehr als 40 Jahren unter anderem im Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Dorste spielt. Daher wurde die Amtseinführung durch zwei befreundete Musiker auf der Trompete musikalisch untermalt. ots/Foto: Polizei










10.10.2019 • 18:05 Uhr

Literaturnobelpreis für Peter Handke: GfbV kritisiert die Verleihung des Nobelpreises an den österreichischen Schriftsteller

In einem Pamphlet von 1996 hatte dieser Krieg und Völkermord in Bosnien geleugnet - Dem als Kriegsverbrecher angeklagten Slobodan Milosevic hielt er bis zu dessen Tod die Treue

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit ihrer Zentrale im niedersächsischen Göttingen kritisiert die Verleihung des Nobelpreises für Literatur an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke: „Während des Bosnienkrieges hat sich Handke bedingungslos an die Seite serbischer Kriegsverbrecher gestellt“, erinnert Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Anstatt den laufenden Genozid klar zu benennen, fabulierte er von einer ‚weltweiten Journalistenverschwörung zum Nachteil Serbiens‘“. Dem als Kriegsverbrecher angeklagten Slobodan Milosevic habe er bis zu dessen Tod im Den Haager Gefängnis die Treue gehalten. Auf der Beerdigung des serbischen Politikers hielt er eine Trauerrede. „Es ist vollkommen unverständlich, warum das Nobelpreiskomitee die intellektuelle Unterstützung für den Völkermord auszeichnet“, so Causevic.

Die GfbV hatte dem Schriftsteller schon 1996 vorgeworfen, alle Belege für den Genozid in Bosnien mit 100.000 Toten, etwa 30.000 vergewaltigten Frauen, mit über 100 Konzentrations- und Internierungslagern sowie etwa 750 bisher entdeckten Massengräbern zu ignorieren. Die Menschenrechtsorganisation veröffentlichte damals einen Band mit 16 Beiträgen von Schriftstellern, Journalisten und Menschenrechtlern unter dem Titel „Die Angst des Dichters vor der Wirklichkeit“, um Handkes kruden Thesen entgegenzutreten.

Handkes Pamphlet „Winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien“ sorgte damals für allgemeines Bestürzen. Darin hatte er Krieg und Völkermord geleugnet. Eine Einladung der GfbV, mit den überlebenden Opfern des Völkermordes in Bosnien zu sprechen und Schauplätze der Massaker zu besuchen, hatte der Schriftsteller abgelehnt. Eine Podiumsdiskussion im Frankfurter Schauspielhaus mit dem damaligen GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch brach Handke nach den ersten Minuten aufgebracht ab, weil Zülch von serbischen Konzentrationslagern in Bosnien gesprochen hatte, mit den Worten: "Zülch, du Arschloch, die Diskussion ist beendet." red/fis










10.10.2019 • 17:59 Uhr

"Warum macht der das?" Zum Beispiel Mobbing am Arbeitsplatz - Mitarbeiterin verzweifelt: "Ich halte das nicht mehr aus!"

Hilfreiche Infoveranstaltung der Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim könnte Lösungen für ein besseres Miteinander aufzeigen

Es passiert seit Jahren: Eigentlich sollte es ein Team sein. Doch einer männlicher Kollege ist in der Gruppe, der das Arbeitsleben seiner Kollegen - speziell einer Kollegin - seit Jahren zur Hölle macht. Ihn stört ihre kreative Unordnung auf dem Schreibtisch. Er mäkelt an ihrem äußeren Erscheinungsbild herum. Wenn sie mal einen Fehler macht schwärzt er seine Kollegin mit hintertriebenen Mails nach dem Motto an: "Ich kann nichts für die Fehler meiner Kollegin. Beschweren Sie sich bei ihr...oder gleich bei der Geschäftsleitung!"

Die Atmosphäre an diesem Arbeitsplatz ist regelrecht vergiftet. Die Kollegin traut sich nicht zur harten Abwehr. So frißt sich das Dauermobbing des zum Jähzorn und Hassansätzen neigenden Kollegen in sie hinein. Sie leidet und wird krank. Hilfestellungen scheitern. Auch weil sie Angst hat, ihren tägliches Leiden im Job zu offenbaren. Der unbarmherzige Kollege legt es darauf an, dass die Kollegin angesichts seine Psychoattacken irgendwann hinschmeißt und den Job kündigt. Immer wieder hat sich die Kollegin gefragt: "Warum macht der das mit mir?"

Was kann sie noch unternehmen in ihrer scheinbar ausweglosen Situation? Ein möglicher Ausweg bietet sich vielleicht für die leidende Frau jetzt an. Die "Familienberatungsstelle" des Landkreises Northeim hat ein hilfreiches Angebot auferlegt. Ausgerechnet in der Stadt, in der dieser traurige Mobbing-Fall vorgekommen ist - und offenbar noch weitergeht.


Und darum geht es bei dem Hilfsangebot ganz konkret: Im Rahmen der Themenreihe für Eltern der Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim findet am Dienstag, 22. Oktober, von 17:00-19:00 Uhr im KLARO in Bad Gandersheim (Stiftsfreiheit 14) ein Vortrag unter dem Titel „ Bedürfnisse – ein Schlüssel für Verständnis im Miteinander“ statt

Konflikte gehören in allen Lebensbereichen zum sozialen Miteinander dazu: in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis, in der Schule, im Arbeitsleben usw. Häufig sehen wir die Ursache von Konflikten darin, dass wir nicht verstehen oder nicht gut heißen können, wie ein Gegenüber sich verhält, und dessen Verhalten Ärger in uns auslöst.

Das Verstehen ist jedoch eine wichtige Voraussetzung dafür, Konflikte auf eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Weise auflösen zu können. Der Begriff „Bedürfnisse“ spielt eine wesentliche Rolle im Bemühen um Verständnis – sowohl für einen selbst als auch für den Anderen. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die eigenen wie auch die Bedürfnisse des Anderen zu erkennen und benennen zu können. Vor allem in Konflikten mit Kindern brauchen diese dabei unsere Unterstützung.

In dem Vortrag wird es über den Zusammenhang von Bedürfnissen, Konflikten und deren Lösung gehen. Darüber hinaus soll auch Raum für den Austausch zu eigenen Erfahrungen und zum Ausprobieren von Strategien, mit deren Hilfe gegenseitiges Verständnis und das Finden von Lösungen möglich wird, gegeben werden.

Anmeldungen für diesen Themenvortrag können im Sekretariat der Familienberatungsstelle in Einbeck unter der Telefonnummer 05551-7088240 erfolgen.
red










10.10.2019 • 12:43 Uhr

Staatsanwaltschaft und Polizei: Tankstellenräuber aus Erwitte in Northeim festgenommen - Northeimer Amtsgericht setzt Haftbefehl außer Vollzug

In einer gemeinsamen Verlautbarung hat sich die Staatsanwaltschaft Göttingen mit der Polizeibehörde Erwitte-Salzkotten zum Fall eines in Northeim festgenommenen Tankstellenräubers (wir berichteten) geäußert.
In der Mitteilung heißt es: Nach dem Überfall auf eine AVIA-Tankstelle am Sonntag, den 29. August 2019 gegen 21:32 Uhr an der Soester Straße in Erwitte-Salzkotten, konnte nun ein 58-jähriger Mann aus Fuldatal am letzten Samstag in Northeim festgenommen werden. Der bewaffnete Täter zog damals eine Pistole, bedrohte damit die 39-jährige Angestellte hinter der Kasse und erbeute Bargeld. Neben dem Überfall in Erwitte werden dem 58-Jährigen noch für zwei weitere Tankstellenüberfälle in Salzkotten und in Northeim zur Last gelegt. Nach seiner Festnahme ließ sich der Mann aus Fuldatal in einer ersten Vernehmung geständig ein. Das Amtsgericht Northeim erließ einen Haftbefehl, setzte diesen aber später wieder außer Vollzug. Eine Begründung für diese Entscheidung des Northeimer Amtsgerichts gab es in der heutigen Verlautbarung nicht. red/reh











10.10.2019 • 12:36 Uhr

Im Friedlandweg in Greene: Motorhaube eines Opel Straße attackiert

Die Bad Gandersheimer Polizei berichtet soeben: Bereits im Tatzeitraum 03Oktober bis 6. Oktober 2019 wurde durch bislang unbekannte Täter die Motorhaube eines im Friedlandweg geparkten Opel Astras zerkratzt. Hinweise bitte an die Polizeistation in Kreiensen unter Telefon 05563-212 oder das Polizeikommissariat Bad Gandersheim unter Telefon 05382- 919200.rb










10.10.2019 • 11:43 Uhr

Türkische Militär-Intervention in Syrien: Türkei am Pranger - GfbV fordert, Zahlungen der EU an die Türkei einzustellen

Man dürfe nicht aus Angst vor Flüchtlingen Verbrechen gegen die Menschlichkeit fördern - DITIB-Moscheen wollen am Freitag für den Erfolg von Erdogans Krieg beten


Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen fordert, sämtliche Zahlungen Deutschlands und der Europäischen Union an die Türkei unverzüglich einzustellen, bis die türkische Militärintervention in Nordsyrien gestoppt wird. Insbesondere dürfe Europa die Einrichtung der umstrittenen Schutzzone weder direkt noch indirekt unterstützen. „Europa darf keinesfalls aus Angst vor Flüchtlingen Verbrechen gegen die Menschlichkeit fördern“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am heutigen Donnerstag in Göttingen. Ziel der sogenannten Schutzzone sei ein völkerrechtswidriger Bevölkerungsaustausch.

Die bisherigen Proteste der EU gegen die türkische Militäroffensive seien halbherzig und wenig überzeugend, kritisierte die GfbV. So sei es anmaßend und realitätsfremd, wenn die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini Kurden und die türkische Regierung gleichermaßen zur Mäßigung auffordere, anstatt den Aggressor zu benennen und in die Pflicht zu nehmen. Einfache Appelle zur Mäßigung könnten den Schutz der Zivilbevölkerung vor neuer Gewalt nicht gewährleisten.

Das türkische Religionsministerium hat zudem angekündigt, am morgigen Freitag solle in allen Moscheen der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) in Deutschland für eine schnelle und erfolgreiche Besetzung Nordostsyriens gebetet werden. Dies müsse die Bundesregierung scharf verurteilen: „Schwere Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen an der Zivilbevölkerung dürfen in Deutschland nicht schöngeredet oder verherrlicht werden“, so Delius. „Erst recht nicht schon wieder in DITIB-Moscheen, in denen bereits die völkerrechtswidrige Invasion des syrischen Afrin im Januar 2018 verherrlicht wurde.“ Die DITIB steht wegen ihrer Nähe zum türkischen Religionsministerium und dem Machtapparat Erdogans seit Jahren in Deutschland in der Kritik.
red/fis










10.10.2019 • 11:02 Uhr

Thüdinghausen: Elektrowerkzeuge gestohlen

In der Nacht zum Mittwoch haben Unbekannte auf einer Baustelle an der Thüdinghäuser Straße in Thüdinghausen bei Northeim einen Baucontainer aufgebrochen. Gestohlen wurden aus dem Container Akku- und Elektrowerkzeuge der Marke Bosch im Wert von mehreren tausend Euro.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die zwischen Dienstag, 17 Uhr und Mittwoch, 06.30 Uhr auffällige Personen oder Fahrzeuge auf oder in der Nähe der Baustelle an der Thüdinghäuser Straße bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal










10.10.2019 • 10:59 Uhr

Braunlage: Fahranfänger fährt mit Drogen im Blut Auto und wird erwischt

Am gestrigen Mittwoch, gegen 18 Uhr, wurde im Stadtgebiet Braunlage ein 18-Jähriger Fahranfänger (Probezeit) aus dem Landkreis Harz im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüft. Da der junge Mann drogentypische Auffälligkeiten aufwies wurde ein freiwilliger Drogetest durchgeführt. Da dieser Test positiv verlief, wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Der 18-jährige PKW-Führer muss nun mit einem Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkten, 1 Monat Fahrverbot und möglicherweise weiteren Maßnahmen der Führerscheinbehörde rechnen. ots










10.10.2019 • 10:56 Uhr

Drei dunkle Männer brechen in Tankstellenshop in Markoldendorf ein

Tatort: Dassel -, Ortsteil Markoldendorf, Ilmebahnstraße. 22, Tatzeitpunkt: Heute, Donnerstag, 10. Oktober 2019, 01.44 Uhr.
Drei unbekannte Täter gelangen nach Aufbrechen einer Seitentüre in das Innere eines Tankstellenshops und entwenden zielgerichtet eine größere Menge von Tabakwaren. Bei der Tatausführung zum Ende hin werden die Täter von einer Zeugin beobachtet. Drei männliche, dunkel gekleidete Täter flüchten vom Tatort mit einem sportlich aussehenden dunklen VW Golf mit lauter Abgasanlage. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Der Einbruch wird vom 2. Fachkommissariat in Northeim bearbeitet. Zeugen, die weitere Hinwiese zu der Tat, zu dem Täterfahrzeug oder zu möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Polizei in Northeim zu melden.vo










10.10.2019 • 10:52 Uhr

Zum Schutz der Umwelt! Schadstoffhaltige Abfälle und Elektro-Altgeräte zum Fahrzeug bringen - 15. Oktober in Bad Gandersheim

Schadstoffhaltige Abfälle gehören nicht in den Hausmüll. Zum zweiten Mal in diesem Jahr bietet die Kreisabfallwirtschaft deshalb für alle privaten Haushalte die Möglichkeit, Schadstoffe an einem Sammelfahrzeug kostenlos abzugeben. Das Fahrzeug wird in der Zeit vom 15. Oktober bis 30. Oktober 2019 zentrale Orte im Landkreis Northeim anfahren.

Die Schadstoffsammlung soll dazu beitragen, dass weniger schadstoffhaltige Abfälle den Hausmüll belasten. Noch besser ist es, schadstoffhaltige Produkte möglichst zu vermeiden und schadstofffreie oder schadstoffarme Produkte zu kaufen.

In folgenden Bereichen ist das Schadstoffmobil bis zum 30. Oktober unterwegs:

Dienstag, 15. Oktober: Bad Gandersheim
14.30 - 18.00 Uhr (Stiftsfreiheit, vor der Polizei)

Mittwoch, 16. Oktober: Einbeck:
13.00 - 15.30 Uhr (Parkplatz Neues Rathaus, Teichenweg/Köppenweg)
16.00 -18.00 Uhr (vor dem Festplatz, Kohnser Weg )

Donnerstag, 17. Oktober: Bodenfelde
14.30 – 18.00 Uhr (Platz in den Sauren Wiesen)

Freitag, 18. Oktober: Katlenburg
14.30 – 18.00 Uhr (REWE, Albrechthäuser Weg 1-3)

Montag, 21. Oktober: Moringen
14.30 – 18.00 Uhr (Bauhof, Domänenhof, Amtsfreiheit)

Dienstag, 22. Oktober: Uslar
14.30 – 18.00 Uhr (Parkplatz Graftplatz)

Mittwoch, 23. Oktober: Hardegsen
14.30 – 18.00 Uhr (Platz Bauhof/Feuerwehrgerätehaus, Am Gladeberg)


Donnerstag, 24. Oktober: Kalefeld
14.30 bis 18 Uhr (Festplatz, Eboldshäuser Str. 29)

Freitag, 25. Oktober: Nörten-Hardenberg
14.30 – 18.00 Uhr (Parkplatz Gemeindeverwaltung, Burgstraße)

Montag, 28. Oktober: Dassel
14.30 – 18.00 Uhr (Parkplatz Stadion an der Lehmbreite, Lessingstraße)

Dienstag, 29. Oktober: Einbeck-Kreiensen
14.30 bis 18 Uhr (Parkplatz Bürgerhaus Am Plan)

Mittwoch, 30. Oktober: Northeim
13.00 - 15.30 Uhr Parkplatz Am Mühlenanger,
16.00 – 18.00 Uhr, PENNY, Ecke Göttinger Straße/Eichstätte.

Auf keinen Fall dürfen schadstoffhaltige Abfälle in die Restmülltonne, in den Abfluss oder die Toilette. Die Schadstoffe können große Schäden für Mensch und Umwelt anrichten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten deshalb bereits beim Einkauf darauf achten, dass sie schadstoffarme oder schadstofffreie Produkte kaufen, die den gleichen Zweck erfüllen.

Was wird am Sammelfahrzeug angenommen?

Batterien und Akkus aus Geräten und Elektrowerkzeugen, außerdem PCB-haltige Kondensatoren (bis zu einem Kilogramm pro Stück). Holzschutzmittel, Pflanzenschutz- und Pflanzenbehandlungsmittel, Kleberreste, Säuren, Laugen und Beizmittel. Ebenso Ammoniak, Labor- und Fotochemikalien, Fette und Wachse (flüssig oder als Paste), ölhaltige Betriebsmittel (zum Beispiel Öllappen, Ölfilter), Putz- und Reinigungsmittel (flüssig und fest) und Spraydosen mit Restinhalten.

Aus privaten Haushalten werden weiterhin auch Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen am Schadstoffmobil angenommen. Als haushaltsübliche Menge gelten maximal fünf Stück pro Anlieferung. Um Missbräuche auszuschließen, kann das Sammelpersonal die Herkunft der Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen erfragen. Flüssige Restmengen von schadstoffhaltigen Farben und Lacken gehören ebenfalls zur Schadstoffsammlung.

Separates Fahrzeug von der Kreisabfallwirtschaft für defekte Elektro-Kleingeräte

Damit alte, defekte Elektrokleingeräte aus Privathaushalten, wie zum Beispiel Rasierer, Fön, Mikrowelle, Toaster, Radio, Mixer, Kaffeemaschine, und ähnliches nicht mehr über den Hausmüll entsorgt werden, bietet die Kreisabfallwirtschaft an, derartige Geräte in haushaltsüblichen Mengen kostenlos zur gleichen Zeit und am gleichen Standplatz an einem Fahrzeug der KAW abzugeben.

Sämtliche Schadstoffe und Elektrogeräte müssen dem Personal am Sammelfahrzeug persönlich übergeben werden. Auf keinen Fall dürfen Behälter oder Altgeräte nur abgestellt werden, weil sie so in unbefugte Hände (zum Beispiel Kinder) gelangen und große Schäden und Unfälle verursachen können. Die Schadstoffe sollten möglichst in den Originalverpackungen belassen werden und so transportiert werden, dass sie sich nicht vermischen können. Am Fahrzeug wird nichts umgefüllt. Die Behälter für flüssige, krümelige und pulvrige Stoffe müssen verschlossen sein.

Weil die mobile Schadstoffsammlung nur für private Haushalte stattfindet, werden auch nur haushaltsübliche Mengen angenommen. Die Gebinde dürfen nicht schwerer als 20 Kilogramm sein, ein Behälter nicht mehr als 20 Liter fassen. Auch für die Annahme von Elektroaltgeräten gelten haushaltsübliche Mengen.

Was wird am Schadstoffmobil nicht angenommen?

Nicht angenommen werden Autobatterien. Beim Neukauf einer Autobatterie ohne gleichzeitige Rückgabe einer alten Batterie wird ein Pfand von 7,50 Euro erhoben. Die Kreisabfallwirtschaft empfiehlt die Quittung aufzuheben, damit bei der Rückgabe der gebrauchten Batterie (ohne Neukauf) das Pfand zurück verlangt werden kann.

Der Handel ist auch zur Rücknahme von Altöl verpflichtet. Deshalb wird Altöl bei der mobilen Schadstoffsammlung nicht angenommen. Die Kreisabfallwirtschaft rät beim Ölkauf den Kassenbeleg aufzuheben oder den Ölwechsel gleich von einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen. Altmedikamente werden auch nicht angenommen. Diese gehören in die Restabfalltonne. Dabei sollte Missbrauch, zum Beispiel durch Kinder, ausgeschlossen sein. Manche Apotheken sammeln unangebrochene Packungen für Hilfstransporte in Krisengebieten und nehmen auch Reste zurück. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach!

Binder- oder Wandfarbe, auch Dispersionsfarben genannt, werden nicht am Fahr-zeug angenommen. Dispersionsfarben umfassen eine sehr große Gruppe von verschiedenen Farben. Es gibt sie farbig und farblos, als Lacke und Lasuren, für innen und außen, für fast alle Untergründe. Die Bindemittel sind nicht wasserlöslich und bilden, wenn das Wasser verdunstet, eine kunststoffartige Oberfläche. Grundsätzlich handelt es sich also um wasserverdünnbare Farben, was gegenüber Farben auf Lösemittelbasis ein Vorteil ist. Weil sie keine Lösemittel enthalten, gehören Farbreste von Binderfarben nicht zur Schadstoffsammlung. Eingetrocknet, mit Gips oder Sand gebunden und dann zum Beispiel in Zeitungspapier gewickelt, können sie über die Hausmülltonne entsorgt werden. Die leeren Farbeimer gehören in den gelben Sack.

Ausgehärtete Farben und Lacke sind ebenfalls über die Restabfalltonne zu entsorgen. Diese Abfälle brauchen nicht zum Schadstoffmobil gebracht zu werden.

Im Landkreis Northeim gibt es auch einige Geschäfte, die während der Öffnungs-zeiten verschiedene Schadstoffe annehmen. Eine Übersicht darüber, welches Geschäft welche Schadstoffe annimmt, ist im Abfallkalender (Seite 10) und im Internet unter Abfall und Deponien unter dem Menüpunkt „Schadstoffsammlung“ zu finden. Sich im Voraus zu informieren, in welchem Geschäft welche Schadstoffe angenommen werden, spart Zeit und unnötige Wege. Jedes Geschäft, das Gerätebatterien oder Akkus ständig oder zeitweise in seinem Sortiment führt, muss diese auch zurücknehmen. Ganz unabhängig davon, wo sie gekauft worden sind.

Weitere Informationen über die Schadstoff- und Elektroaltgerätesammlung und Möglichkeiten zur Abfallvermeidung gibt die Abfallberaterin Petra Schmalle, Telefon 05551/708-162.
lpd/Foto: lpd










10.10.2019 • 10:49 Uhr

Uslar: In Wohneinheiten einer Betreuungseinrichtung eingedrungen

Bisher unbekannte Täter drangen in der Zeit vom 08.Oktober 2019, 16 Uhr, bis zum 09.Oktober 2019, 14:30 Uhr, gewaltsam in mehrere Wohneinheiten einer Betreuungsunterkunft in der Kreuzstraße in Uslar ein. Die Höhe des Entwendungsschadens steht noch nicht fest. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/92600-0.zi










10.10.2019 • 09:37 Uhr

Heute um 8.30 Uhr im Fliederweg: Feuer im Backofen verursacht Verqualmung - Feuerwehr muss Wohnungstür aufbrechen

Aufregung heute um 8.30 Uhr im Fliederweg in Bad Gandersheim. Eine Verqualmung sorgt für die Alarmierung von Polizei und Feuerwehr. Die Polizei Bad Gandersheim bestätigt soeben auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group: Es gab eine Verqualmung der Küche. Ursache wahrscheinlich ein angelassener Backofen. Es habe keine Verletzten gegeben. Der Mieter sei zum Zeitpunkt der Verqualmung nicht im Haus gewesen. Deswegen habe die Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim die Wohnungseingangstür aufbrechen müssen. Die Feuerwehr habe den Brand gelöscht und die Räumlichkeiten gelüftet. Menschen seien nicht verletzt worden. Der eingetretene Schaden betrifft die kaputte Eingangstür.


Bad Gandersheim Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock berichtet:: Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim - Zimmerbrand im Fliederweg konnte schnell gelöscht werden. Ausgangspunkt des Brandes war vermutlich ein unbeaufsichtigter Backofen in der Küche. Keine Verletzten im Mehrfamilienhaus. Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit HLF, DLK und Kdow, sowie der Rettungsdienst und die Polizei.
red/fis/Foto: Kai-Uwe Roßtock










10.10.2019 • 09:19 Uhr

Zum Rückruf von Wilke Fleisch- und Wurstwaren in Niedersachsen - Ministerin: "Haben schnell gehandelt!"

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) macht darauf aufmerksam, dass eine Liste mit Marken- und Produktnamen des Unternehmens Wilke auf www.lebensmittelwarnung.de veröffentlicht wurde.

Der Rückruf der Firma und des Kreises Waldeck-Frankenberg gilt für sämtliche Waren der Firma. Diese Produkte sind an der Veterinärkontrollnummer DE EV 203 EG auf jeder Packung zu identifizieren.

Der Vertrieb der Produkte hat bundesweit stattgefunden. Das ML geht davon aus, dass mehr als 1.000 Betriebe landesweit Produkte der hessischen Firma erhalten haben. Die Bandbreite reicht vom Einzelhandel über Großküchen bis zu Verarbeitungsunternehmern.

„Wir haben sofort gehandelt, als wir die Schnellwarnung erhalten haben. Im Zuge eines vorbeugenden Verbraucherschutzes lassen wir alle Produkte der Firma aus den Regalen entfernen“, erklärte Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast. Sie regte an, dass sich die Länder gemeinsam mit der Wirtschaft auf einheitliche Vorgaben für die Erstellung von Lieferlisten einigen. Das würde einen Rückruf in großem Umfang mit vielen Beteiligten – wie jetzt bei Firma Wilke – verwaltungstechnisch einfacher gestalten.

Hintergrund:

Am Mittwoch, 2.Oktober 2019 hatte das hessische Verbraucherschutzministerium in einer Meldung mitgeteilt, dass sämtliche Produkte des Herstellers Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG zurückgerufen werden. Es besteht der Verdacht, dass die Produkte in Zusammenhang mit Listerioseerkrankungen stehen. Daraufhin hat in Niedersachsen das LAVES unmittelbar alle betroffenen Kreise über den Vertrieb von Produkten der hessischen Firma informiert. Grundlage waren seitens der zuständigen hessischen Behörden übermittelte erste Kundenlisten.

Die kommunalen Behörden überwachen den Rückruf. Der Ablauf der Bearbeitung von Schnellwarnungen ist in Niedersachsen durch das Qualitätsmanagementsystem EQUINO für alle Behörden des gesundheitlichen Verbraucherschutzes einheitlich geregelt.

Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können auch schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden.
red/fis










10.10.2019 • 09:08 Uhr

Projekt zur Sensibilisierung gegen „K.-o.-Tropfen“ startet – Opfer müssen schnell handeln

Sozialministerin Carola Reimann fordert: "Aktiv gegen die Vergabe von K.o.-Tropfen vorgehen!"

„Die Verwendung von K.-o.-Tropfen ist perfide. Sie werden hinterhältig benutzt, um Opfer bewusstlos und handlungsunfähig zu machen“, warnt Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Die eintretende Willens- bzw. Bewusstlosigkeit befähigt Täterinnen oder Täter, Sexual- und Raubdelikte zu begehen.

Die jetzt gestartete Kampagne „Ich lass mich nicht K.-o.-Tropfen“ möchte potenzielle Opfer deshalb sensibilisieren, sich besser vor bewusstseinstrübenden Substanzen zu schützen. Der Niedersächsische Landtag hatte sich dafür ausgesprochen, stärker auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Die Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e.V. in Braunschweig führt das vom Niedersächsischen Sozialministerium geförderte Projekt durch.

Zum offiziellen Auftakt werden Studierende an den Hochschulstandorten Hannover, Braunschweig und Wolfenbüttel zu Beginn des Wintersemesters 2019/2020 gezielt zu dem Thema angesprochen. U.a. wird mit Hilfe von Flyern und bedruckten Bierdeckeln über die Wirkung von „K.-o.-Tropfen“ und mögliche Schutzmaßnahmen aufgeklärt. Die Kampagne will auch die zielgerichtete Aufklärung in gynäkologischen Praxen unterstützen. Dazu sollen dort dauerhaft Informationsmaterialien zur Verfügung stehen, um sie beispielsweise in Mädchensprechstunden einzusetzen oder auszulegen.

Der Nachweis, dass bewusstseinstrübende Substanzen verabreicht wurden, ist schwierig zu erbringen. In der Regel können sich Opfer nicht an die Geschehnisse erinnern und suchen erst nach einer Phase der Bewusstseinstrübung einen Arzt oder eine Ärztin oder die Polizei auf.

Der Nachweis, dass diese Substanzen verabreicht wurden, ist allerdings nur innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes von sechs bis zwölf Stunden nach Einnahme möglich.

„Wenn K.-o.-Tropfen missbräuchlich verabreicht wurden, müssen alle beteiligten Akteurinnen und Akteure sorgfältig und schnell handeln, um einen solch sensiblen Vorfall effektiv aufzuklären“, unterstreicht Dr. Carola Reimann. Im März 2020 soll dazu eine Tagung stattfinden, die sich gezielt an Kliniken und Polizei wendet. Niedersachsens Sozialministerin betont: „Wenn Kliniken und Polizei Hand in Hand arbeiten, erzielen wir einen besseren Schutz der Betroffenen. Dabei ist die Sensibilisierung aller am Verfahren Beteiligter ein richtiger und wichtiger Schritt, diesen besonders heimtückischen Taten vorzubeugen.“

Hintergrundinformationen:

K.-o.-Tropfen (von „Knock-out", englisch für „Außer-Gefecht-Setzung") sind farblos und nicht zu schmecken, wenn sie in Getränke oder Speisen gemischt werden. Bereits nach zehn bis 20 Minuten setzen Schwindel und Übelkeit ein.

Typisch für K.-o.-Tropfen ist der Gedächtnisverlust. Das Opfer hat hinterher keinerlei Erinnerungen an die Zeit von Beginn der Wirkung der Tropfen bis zu deren Abklingen. Täter setzen es häufig in Diskotheken, Bars, Clubs oder Restaurants ein. In der allgemeinen Feierstimmung ist es für den Täter leicht, die K.-o.-Tropfen unbemerkt in ein Getränk zu mischen.
red/fis











10.10.2019 • 08:57 Uhr

Bürgermeisterin Schwarz präsentiert neue Stadt-Informationsbroschüre und Baumwolle-Tragetasche

Eine neue Informationsbroschüre ist ab sofort im Bürgerbüro der Stadt im Verwaltungsgebäude Stiftsfreiheit 13 erhältlich. Das berichtet soeben Stadtsprecher Manfred Kielhorn in einer offiziellen Verlautbarung der Stadt Bad Gandersheim.

In der Mitteilung heißt es weiter: Die Stadt hat die inhaltliche Gestaltung festgelegt und gemeinsam mit einem Fachverlag für kommunale Informationen bis zur Drucklegung begleitet. Die neue Broschüre richtet sich insbesondere an Neubürgerinnen und Neubürger, die auf 28 Seiten neben dem Grußwort der Bürgermeisterin auch Infos zur Stadt und den städtischen Gremien und Dienststellen erhalten.

Darüber hinaus sind in dem neuen Medium umfassende Informationen und Kontaktadressen der verschiedenen Einrichtungen in Kernstadt und Dörfern aufgeführt.

Mit Werbeeinträgen informieren auch der örtliche Handel und das Dienstleistungsgewerbe über die Vielfalt an Handel und Handwerk sowie der Service-Einrichtungen. Bürgermeisterin Franziska Schwarz dankt allen Unternehmen und Betrieben, ohne deren Unterstützung die Broschüre nicht möglich geworden wäre.

Als erster Service für Neubürgerinnen und Neubürgern wird die neue Info-Broschüre nebst weiterem Infomaterial in einer umweltfreundlichen Baumwoll-Tragetasche mit Stadt-Logo-Aufdruck überreicht. red/Quelle/Foto: Stadt Bad Gandersheim/Manfred Kielhorn










10.10.2019 • 08:42 Uhr

B3 bei Brunsen/Kuventhal/Einbeck: Neue Fahrbahndecke - Leichte Verkehrsbehinderungen

Aufgrund von Ausbessungsarbeiten der Fahrbahndecke kommt es im hiesigen Bereich auf der Bundesstraße 3 seit Wochenanfang zu Behinderungen des Autoverkehrs. Abschnittsweise wurde die B3 in dem Sektor Brunsen/Kuventhal/Einbeck komplett gesperrt. Andere Bereiche wurden durch Baustellenampeln geregelt. Den Verkehrsteilnehmer/innen sind Umwegstrecken angezeigt. Die Behörden baten die Autofahrer um Verständnis und rücksichtsvolle Fahrweise. Die Straßenbauarbeiten würden von den beauftragten Firmen schnellstens abgewickelt. red/Fotos: Marc Reiser














10.10.2019 • 08:33 Uhr

Räuberischer Diebstahl in Tankstelle - Täter blieb in der Schiebetür stecken bis Polizei kam

Zwei junge Männer versuchten am gestrigen Mittwoch in einer Tankstelle in der Helmstedter Straße in Braunschweig Alkohol und Süßigkeiten zu entwenden. Als sie von einem Mitarbeiter angesprochen werden, kann einer zunächst flüchten. Der Zweite wurde in der manuellen geschlossenen Glasschiebetür bis zum Eintreffen der Polizei eingeklemmt.

Als sich ein 16- und ein 22-Jähriger am frühen Mittwochmorgen auf dem Nachhauseweg befanden, beschlossen sie, den Verkaufsraum einer Tankstelle aufzusuchen. Hier versuchte der 16-Jährige die Verkäuferin abzulenken, während sein Kumpel Getränkedosen und Süßwaren in seine Taschen steckte. Beide wollten daraufhin den Markt verlassen.

Das Verhalten hatte jedoch ein weiterer Mitarbeiter der Tankstelle, der gerade seinen Nachtdienst beendet hatte, beobachtet und sprach die beiden jungen Männer auf den Diebstahl an. Während es dem Jüngeren schließlich gelang zu flüchten, konnte der 44-jährige Mitarbeiter den anderen Mann am Kragen ergreifen und am Ausgang des Verkaufsraums festhalten.

In diesem Moment schloss die 35-jährige Tankstellenmitarbeiterin manuell die Glasschiebetür, so dass der 22-Jährige zwischen den Glaselementen steckenblieb und nicht mehr entkommen konnte.
Der Mitarbeiter hielt den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest und verhinderte die Flucht. Hierbei wurde der Mitarbeiter von dem Täter geschlagen und getreten, das Glas der Schiebetür ging ebenfalls zu Bruch.
Die Polizei nahm den Mann kurz darauf fest und brachte ihn zur Polizeiwache. Eine weitere Streifenbesatzung hat auf Grund der Beschreibung des zweiten Täters auch den flüchtigen 16-Jährigen unweit des Tankstellengeländes angetroffen. Auch er wurde mit zur Polizeidienststelle genommen. Die beiden jungen Männer müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls verantworten.
Der 44-jährige Tankstellenmitarbeiter wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.ots











10.10.2019 • 08:23 Uhr

Freimauerloge "Georg zu den drei Säulen" aktiv: In Bad Gandersheim fast "geheime" Infoveranstaltung - Jetzt "1. Georgsfest" in Einbeck

Wenn auch nicht total öffentlich ist es nicht unbemerkt über die Bühne gegangen. Ein besonderes Ereignis im Versammlungsraum einer Bad Gandersheimer Schule. Dort hat sich kürzlich die "Freimaurerloge Georg zu den drei Säulen" aus Einbeck präsentiert. Der illustren Zuhörerschaft erklärten Verantwortliche der Vereinigung unter anderem ihre Ziele und Aktivitäten. Eine besondere Qualität erfuhr das Meeting durch die Anwesenheit spezieller Persönlichkeiten aus der Kur- und Reha-Stadt. Besonders ist hier Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz zu erwähnen. Geschlagene zwei Stunden lauschte sie interessiert den Ausführungen der lokalen "Freimaurer"-Protagonisten.

Jetzt sind sie im Rahmen ihrer neuen Marketingkampagne ein weiteres Mal öffentlich in Erscheinung getreten. Mit einer unübersehbarer weil an Geschäftstüren angehefteten Einladung zum "1. Georgsfest" in Bad Gandersheims Nachbarstadt Einbeck. Das Fest soll am 19. Oktober 2019 von 11 bis 17 Uhr im Hubeweg 35 bis 37 in Einbeck stattfinden. Das Unterhaltungsprogramm in Kooperation mit der Johanniter Unfall Hilfe e.V. macht Kindern und Erwachsenen besondere Angebote: u.a. Hüpfburg, Rettungswagen ausprobieren, kleiner Sportparcours und Weinprobe, Drechselwerkstatt und Verkauf von Sternen aus Douglasienholz.

Die "Freimaurerloge" ist ein bundesweit agierendes Netzwerk. Sie ist kein Geheimbund, betonen Freimaurer ausdrücklich. "Wir pflegen die Gemeinschaft und engagieren uns für soziale, gesellschaftliche und gemeinnützige Zwecke!", erklärt es ein "Freimaurer" aus der Region kurz und kompakt.
red/Screenshot Einladungsdokument










10.10.2019 • 07:54 Uhr

Alltagsbeobachtungen in Bad Gandersheim: Dixi Domänenhof dämlich daneben!

Man mag ja ein gewisses Verständnis für die menschlichen Bedürfnisse von Malern haben. Sie aber dermaßen exklusiv zu bedienen, wie das seit Wochenanfang auf dem Domänenhof in der südniedersächsischen Kurstadt Bad Gandersheim geschieht ist schon auffällig und tut irgendwie weh. Direkt neben einer Fassaden-Baustelle ist die Bedürfnisanstalt halb auf den Bürgersteig gestellt. Unmittelbar in die Nachbarschaft eines gelben Briefkastens und des Geldautomaten der Postbank. Nicht wenige Menschen, die gestern an dem denkwürdigen Dixi-Klo vorbei geschlichen sind waren peinlich berührt. "Das Dixi-Klo so prominent aufzustellen, das ist doch wohl ein Unding. Und das ausgerechnet mitten in einer Kurstadt vom Kaliber Bad Gandersheims...", empörte sich Walter Steinbrecher bei seinem Gang zu den Postschließfächern, vorbei an der stinkenden und unansehnlichen Klo-Kabine.
Wir haben uns diese entsorgungstechnische Fehlleistung vor Ort angeschaut, sie dokumentiert und meinen: Dixi Domänenhof dämlich daneben. Weg damit!
red/Foto: Marc Reiser










9.10.2019 • 20:14 Uhr

Landesgartenschau 2022: Verschafft der geplante Förderverein dem Millionen-Projekt wichtigen Schub in der Bürgerschaft?

Jörg Glück erklärt: "Wir müssen jetzt loslegen!" - Alle Interessierten zum Samstag-Gründungstreffen eingeladen

Es ist nicht vergessen, dass die Bürger-Entscheidung für eine Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim vor knapp zwei Jahren nicht euphorisch ausgefallen war. Zwar mit Mehrheit. Aber nicht mit einer überzeugender. Folglich gilt es weiter Überzeugungsarbeit zu leisten. Das ist u.a. ein großes Anliegen des im Aufbau befindlichen Fördervereins Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim.

Kommenden Samstag soll der Verein gegründet werden. Ist von seiner Installierung eine Art Initialzündung für mehr Begeisterung und Enthusiasmus für das Millionen-Projekt zu erwarten? Die Initiatoren der Vereinsgründung wünschen es sich so. Sie hoffen weiterhin auf eine rege Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet und den Dörfern. Das Treffen beginnt um 15 Uhr im Martin-Luther-Haus der Evangelisch-lutherischen Stiftskirchengemeinde. Die Versammlung ist selbstverständlich öffentlich.

"Jeder und jede ist uns willkommen!", die klare Ansage aus dem Initiativkreis (Foto). Mitmacher und Mitmacherinnen auf Ehrenamtsbasis sind herzlich eingeladen. Dass die Gründungsversammlung ausgerechnet mitten in den Herbstferien stattfindet hat zu kritischen Anmerkungen geführt. "Ich kann die Hinweise verstehen. Aber: Wir müssen und wollen jetzt endlich loslegen. Wir stehen unter Handlungsdruck. Wir können nicht mehr warten", hat Jörg Gelück aus dem Initiativkreis die zügige Umsetzung der Vereinsgründung und Einleitung erster Aktionen pro Landesgartschau erklärt.
red/fis/Fotos: Fischer/Kielhorn












9.10.2019 • 19:58 Uhr

Von der Fahrbahn abgekommen und schwer verletzt

Eine 56-jährige Brakelerin ist am heutigen Mittwoch, , gegen 09:10 Uhr, auf der Landstraße 886 bei Bredenborn (Landkreis Höxter) mit ihrem Chevrolet aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Im Anschluss kam das Fahrzeug auf der Fahrerseite liegend in der Mitte der Fahrbahn zum Stehen. Nach bisherigen Erkenntnissen. der Polizei in Höxter befuhr die Frau die Landstraße von Bredenborn in Richtung Sommersell. In einer Rechtskurve geriet sie auf regennasser Fahrbahn dann von der Straße ab und verletzte sich so schwer, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Chevrolet war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt rund 4000 Euro./he/Foto: Polizei










9.10.2019 • 19:50 Uhr

"Herzlich willkommen!" - die Polizeidirektion Göttingen begrüßt 123 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

"Ich kann Ihnen versichern, in den Dienststellen der Polizeidirektion werden Sie bereits sehnlich erwartet." Mit diesen Worten begrüßte Polizeipräsident Uwe Lührig am Dienstag, dem 8. Oktober 2019 in der Volksbankarena Hildesheim 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Dienst in Zukunft im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen versehen werden.

"Im Zentrum der Polizeiarbeit steht immer der Kontakt zum Menschen - und das häufig in angespannten Situationen. Gesellschaftliche Veränderungen wirken sich daher in aller Regel sehr schnell auch auf die Aufgaben der Polizei aus", so Lührig weiter. "Damit die Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen auch künftig sicher leben können, kommt dem polizeilichen Nachwuchs eine entscheidende Rolle zu. Denn gerade die Ideen der jungen Kolleginnen und Kollegen können schon heute dazu beitragen, sich auf die Herausforderungen von morgen vorzubereiten."

Im Rahmen der Veranstaltung wurde den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowohl die besonderen Arbeitsschwerpunkte als auch die zentralen Ansprechpartnerinnen und -partner in der Polizeidirektion Göttingen vorgestellt. Um den Einstieg in der neuen Umgebung zu erleichtern, berichteten zudem Kolleginnen und Kollegen, die im vergangenen Jahr neu in die Behörde gekommen sind, von ihren Erfahrungen.

"Gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern verkörpern Polizeibeamtinnen und -beamten den Staat. Damit gehen große Ansprüche an die Berufsausübung einher", betonte auch Polizeivizepräsident Gerd Lewin gegenüber den neuen Kolleginnen und Kollegen. "Nutzen Sie daher die Gelegenheit von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zu lernen. Schaffen Sie sich vor allem auch außerhalb des Einsatzgeschehens gute Kontakte und Netzwerke, auf die Sie sich dann auch im Ernstfall verlassen können." Daher bot die Begrüßungsveranstaltung bewusst auch den Raum, in ungezwungener Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.

Viele Rednerinnen und Redner kamen in ihren Beiträgen auch auf die physischen und psychischen Belastungen des Polizeiberufs zu sprechen. Im Mittelpunkt stand dabei der Appell, im Einsatz auf die eigene Gesundheit, aber auch die der Kolleginnen und Kollegen zu achten. Um diese guten Wünsche zu unterstützen, erhielten alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Abschied die Figur eines kleinen Schutzengels, der bei künftigen Einsätzen sinnbildlich eine schützende Hand über sie halten soll. ots/Foto: Polizei











9.10.2019 • 19:46 Uhr

Felsbrocken krachen auf die Bundesstraße 498 zwischen Goslar/Oker und der Okertalsperre - Sperrung der Straße bis Donnerstag!

Aktuell befinden sich abgestürzte Felsbrocken auf der Bundesstraße 498 wischen Goslar/Oker und der Okertalsperre. Diese Felsbrocken haben in Höhe Romkerhalle diverse Pkw und ein Gebäude beschädigt. Personenschäden sind nicht bekannt, teilt soeben die Polizei in Goslar mit. Die Fahrbahn ist bis einschließlich Donnerstag, 10. Oktober 2019, durch die Straßenmeisterei gesperrt. Ein Geologe wird am morgigen Tag seine Überprüfungen durchführen können. Die Fahrbahn wird ab dem Ortsausgang Goslar/Oker in Fahrtrichtung Okertalsperre und aus der Gegenrichtung an der Weißwasserbrücke gesperrt.
Wir berichten weiter!
red/ots










9.10.2019 • 19:40 Uhr

"Online? Aber sicher!" - landesweite Cybersicherheitskampagne des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport - Polizeidirektion Göttingen landet in Lokhalle Volltreffer

"Wie gehen Hacker und Betrüger im digitalen Raum vor? Auf welche Weise können die eigenen Daten und Geräte dagegen geschützt werden?" Am gestrigen Tag haben sich etwa 500 Besucherinnen und Besucher in der Göttinger Lokhalle zu diesen und weiteren Fragen zum Thema Cybersicherheit informiert. Die Veranstaltung, die in enger Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Göttingen durchgeführt wurde, war Teil einer landesweiten Kampagne des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport. Durch den Abend führte Andreas Kuhnt, der unter anderem durch das Format "Hellwach" bei NDR1 bekannt ist.

Höhepunkt des Abends war eine Live-Hacking Show, die auf ebenso eindrucksvolle wie anschauliche Weise vor Augen führte, wie Cyberkriminelle vorgehen. Der IT-Sicherheitsberater Ralf Wildvang gewährte tiefe Einblicke in eine Welt, die normalerweise im Verborgenen liegt. Zudem gab er praxisorientierte Hinweise, wie sich die oder der Einzelne effektiv vor Angriffen schützen kann. Der Vortrag ging sowohl auf technische Themen wie Phishing Angriffe per SPAM-Mail oder Datensicherheit auf dem Smartphone ein, beleuchtete unter anderem jedoch ebenso, wie Kriminelle im Rahmen des sogenannten "Social-Engineerings" die Schwachstelle Mensch ausnutzen, um an sensible Daten zu gelangen.

Praktische Sicherheitshinweise konnten Interessierte auch an einer Vielzahl von Informationsständen erhalten. Neben Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Polizeidirektion Göttingen waren dabei auch weitere Sicherheitspartner aus den Bereichen des Verbraucherschutzes und der Kriminalprävention vertreten. Das Angebot wurde während der gesamten Veranstaltung gut angenommen und stieß ebenfalls auf sehr positive Resonanz.

"Das rege Interesse an dieser Veranstaltung spricht eine deutliche Sprache, dass das Thema Cybersicherheit inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist", betonte auch der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, welcher die Veranstaltung gemeinsam mit Christian Schmetz, dem Ersten Stadtrat der Stadt Göttingen, im Rahmen einer Talkrunde eröffnete. "Wir gehen davon aus, dass es im Bereich der Cybercrime-Delikte ein hohes Dunkelfeld gibt und wünschen uns in der Bevölkerung ein verändertes Anzeigeverhalten, um diese Straftaten konsequent verfolgen zu können. Bei allen Fragen zum Thema der Sicherheit im digitalen Raum stehen ihnen die Expertinnen und Experten der Polizeidirektion Göttingen jederzeit gern zur Verfügung."

Weitere Veranstaltungen der landesweiten Kampagne werden in Oldenburg, Lüneburg, Osnabrück, und Braunschweig folgen. Nähere Informationen können auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport abgerufen werden:

https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/themen/die_hacker_kommen/online-aber-sicher-179547.html
red/Foto: Polizei











9.10.2019 • 18:38 Uhr

Gemeinde-Orientierungsmarsch in Kalefeld: Beeindruckender Wettbewerb - Sebexen-Team Sieger vor Düderode 1 und Düderode 2

Vor wenigen stand wieder der traditionelle Orientierungsmarsch der Gemeinde Kalefeld auf dem Plan. Die Organisation hatte dieses Jahr die Feuerwehr Kalefeld um Ortsbrandmeister Jan Bialaschewitz übernommen. 

20 Mannschaften aus den Einsatzabteilungen, den Jugendfeuerwehren und der Altämter Kinderfeuerwehr haben sich am Samstag den Aufgaben auf dem rund acht Kilometer langen Rundkurs durch Kalefeld gestellt.

Bei den acht Aufgaben mussten die Mannschaften ihre Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Es galt unter anderem einzelne Ortschaften im Grundriss zu erkennen, ohne Sicht Muttern und Schrauben zusammenzudrehen, sich auf einem Baumstamm nach Geburtsmonaten zu sortieren, oder bei einem, mit einer Sackkarre geschobenen Parcour, möglichst wenig Wasser aus einem Gefäß zu verschütten.

Bei den Jugendfeuerwehren hatte die Gruppe Sebexen 1 die Nase vorn, gefolgt von der JF Düderode 1 und auf dem dritten Platz die JF Düderode 2.

Die Weiteren Platzierungen lauten:
4. Platz: JF Oldenrode
5. Platz: JF Sebexen 2
6. Platz: JF Echte

Bei der Kinderfeuerwehr siegte die Gruppe Feuerzwerge 2, gefolgt von der Gruppe Feuerzwerge 3 und auf dem dritten Platz die Gruppe Feuerzwerge 1.

Bei den Gruppen aus der Einsatzabteilung stellen sich die Plätze wie folgt dar:
Den ersten Platz belegte die FF Willershausen, gefolgt von der FF Oldershausen und auf dem dritten Platz die FF Sebexen.

Die Weiteren Platzierungen lauten:
4. Platz: FF Dögerode
5. Platz: FF Düderode 1
6. Platz: FF Westerhof
7. Platz: FF Wiershausen
8. Platz: FF Oldenrode 1
9. Platz: FF Echte
10. Platz: FF Düderode 2
11. Platz: FF Oldenrode 2

red/Fotos: Tim Brand

















9.10.2019 • 18:31 Uhr

Landesgartenschau 2022: Lena Guth informiert über den Maskottchen-Wettbewerb beim Seniorentreff in Bad Gandersheim

Wie jeden zweiten Mittwoch im Monat lud Frau Meier auch heute wieder die Senioren der Stadt in das katholische Haus St. Michael auf der Stiftsfreiheit nach Bad Gandersheim ein. Die Geschäftsführerin der Landesgartenschau, Lena Guth, nutzte die Gelegenheit und rief die Senioren auf, sich am Maskottchen- Wettbewerb zu beteiligen. Es seien schon ein paar vielversprechende Entwürfe eingegangen, aber es dürften sich ruhig noch mehr Menschen trauen ihren Vorschlag abzugeben. „Der Aufruf Entwürfe für ein Maskottchen im LaGa-Büro einzureichen, richtet sich an alle Bürger der Stadt Bad Gandersheim und der Umgebung. Haben Sie nur Mut und sein Sie kreativ.“ Die Landesgartenschau sei ein Projekt für die ganze Familie. „Schnappen Sie sich Ihre Enkel und reichen Sie gemeinsam einen Entwurf ein.“ Dass sei auch der Leitgedanke der Landesgartenschau: „Wir möchten gemeinsam mit Ihnen an den Projekten arbeiten. Der Maskottchen-Wettbewerb ist eine erste Möglichkeit zu partizipieren.“ Neben einer Zeichnung sollte auch beschrieben werden, woher das Maskottchen kommt und welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Zudem sollte dem Maskottchen ein Name verliehen werden. Die Entwürfe können im Büro der Landesgartenschau am Markt 9 in 37581 Bad Gandersheim abgegeben werden. Am Ende kündigte Frau Guth an, gerne Wiederzukommen und den Senioren von dem Fortgang des Projektes zu berichten. red










9.10.2019 • 15:28 Uhr

Lies: Hamburg schützen mit Megaprojekt „Elbe-Sperrwerk“

Niedersachsens Umweltminister fordert Milliarden-Hilfen des Bundes bei Küstenschutz und Deichbau

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies ist bereit zu Gesprächen mit Hamburg und Schleswig-Holstein über ein gigantisches Sperrwerk in der Elbe gegen steigende Meeresspiegel und immer schwerere Sturmfluten der Nordsee. „Der Klimawandel zwingt dazu, selbst bisher undenkbare Szenarien durchzuspielen“, betont Klimaschutzminister Lies. Hamburgs Umweltsenator hatte erst kürzlich gemeinsame Gespräche mit den Nachbarländern über ein solches Jahrhundertprojekt angeregt. Die Befürchtung: Ohne ein riesiges Elbe-Sperrwerk drohe ein Drittel Hamburgs überflutet zu werden, wenn der Meeresanstieg unvermindert anhält und irgendwann noch höher als die vorhergesagte Ein-Meter-Marke gegenüber dem heutigen Niveau ausfällt. Pessimisten sprechen von vier Metern in weiter Zukunft.
„Unsere Deiche sind sicher“, sind sich Olaf Lies und die beiden benachbarten Umweltkollegen absolut einig. Aber niemand dürfe die Augen davor verschließen, „dass es alarmierende Szenarien gibt“, betont Lies. „Wir können auch das bisher Undenkbare nicht ausschließen, wenn der Klimawandel in dem gleichen Tempo fortschreiten sollte und die wichtigsten Industrieländer sich nicht auf eine gemeinsame, wirksame Klimaschutzpolitik verständigen“, sagt Niedersachsens Klimaschutzminister. Deshalb wäre es fahrlässig, sich nicht wenigstens gedanklich mit einem Mega-Projekt wie dem Elbe-Sperrwerk zu befassen angesichts absehbar immenser Planungszeiträume und angesichts der dann notwendigen gewaltigen Investitionen. Sicher sei, dass ein solches Elbe-Sperrwerk nicht nahe an Hamburg gebaut werden könne, sondern auf niedersächsischem und Schleswig-Holsteiner Gebiet weiter Elbe-abwärts.
Der für den Deichschutz in Niedersachsen verantwortliche Minister wird sich am morgigen Donnerstag, 10. Oktober, vor Ort an der Ems einen Überblick über den Zustand der Sicherungsanlagen verschaffen. Im Gespräch mit Deichexperten will Lies auch ausloten, welche umfangreichen Maßnahmen in Zukunft notwendig sind, um den wirksamen Küstenschutz auch künftig zu gewährleisten. Bisher fließen pro Jahr rund 60 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt für die Instandhaltung und Ertüchtigung der weit über 600 Kilometer Deichlinie in Niedersachsen. „Mit dem Geld werden wir in Zukunft nicht mehr auskommen“, warnt Lies angesichts des Klimawandels. Vor allem die Bundesregierung müsse sich stärker beteiligen. „Küstenschutz ist eine nationale Aufgabe. Dafür werden wir in den nächsten Jahren definitiv mehrere Milliarden Euro aufwenden müssen“, prophezeit Lies.
red/fis











9.10.2019 • 14:59 Uhr

Junge Pflege Preis 2019: Sozialministerin gratuliert Preisträgerinnen und Preisträgern aus Niedersachsen

Gesundheitscampus Göttingen und Pflegezentrum Goslar belegen ersten und zweiten Platz

„Das Engagement angehender Pflegekräfte ist vorbildlich und wichtig für die Verbesserung der Pflegesituation in Niedersachsen. Ich gratuliere den Studierenden und Auszubildenden für diese großartige Leistung. Sie kennen die Bedingungen der Gesundheits- und Krankenpflege aus erster Hand und können wichtige Impulse für eine bessere Versorgung in der Pflege geben“, lobte Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann. „Ich freue mich daher sehr, dass Sie heute alle gekommen sind, um mit mir über die Missstände in der Pflege zu reden“, begrüßte Dr. Carola Reimann die Preisträgerinnen und Preisträger des „Junge Pflege Preises“ bei einem Landtagsbesuch in Hannover.

Ebenfalls mit dabei war Alexander Jorde aus Hildesheim, der eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege absolviert und durch seine TV-Auftritte im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Thema „Missstände in der Pflege“ bekannt wurde.

Der erste Platz ging in diesem Jahr an Studierende des Pflege-Studiengangs am Gesundheitscampus der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Künste (HAWK) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Sabrina Wehling, Claudia Kern, Alma Hisenaj, Anita Hollenbach und Michael Hartwig hatten sich in ihrer Praxisarbeit mit „Modellhafter Implementierung der 1-Minuten-Fortbildung“ auseinandergesetzt. „Das Phänomen des Pflege-Fachkräfte-Mangels und der komplexer werdenden Versorgung älterer und multimorbider Patientinnen und Patienten bringen einen erschwerten Zugang zu Fort- und Weiterbildungsangeboten mit sich. Mit der Methode der 1-Minuten-Fortbildung sollen wissenschaftlich ausgearbeitete Themen auf DIN-A4-Format so prägnant und wissenschaftlich formuliert werden, dass diese innerhalb einer Minute, also auch bei geringen zeitlichen Ressourcen, gelesen und erfasst werden können“, heißt es in der Praxisarbeit.

Den zweiten Platz belegten Schülerinnen und Schüler des Pflegeschulzentrums Goslar. In ihrer Praxisarbeit beschäftigten sich Gabriela Galuch, Katharina Pilgrim, David Ross und Sebastian Zilch mit der Frage, wie „pflegerelevante Wissensinhalte ohne zusätzliche zeitliche Ressourcen im Praxisalltag“ vermittelt werden können. Sie schreiben: „Unser Ziel ist es, eine simple Erneuerung von Wissen zu schaffen, die didaktisch angepasst an den Arbeitsplatz ist, dabei noch moderne Medien, wie zum Beispiel E-Learning, nutzt und von dem Pflegepersonal während der Pause oder freien Minute bearbeitet werden kann, ohne das Gefühl zu vermitteln, dass man in einem Lernprozess steckt und somit noch zusätzlich arbeiten würde.“

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann zeigte sich beeindruckt von den wissenschaftlichen Ansätzen beider Praxisarbeiten: „Wir brauchen solche Menschen wie Sie, die in die Zukunft schauen, die sich trauen, etwas Neues auszuprobieren und neue Wege zu gehen. Ihr Einsatz macht deutlich, dass Pflege ein spannendes und wichtiges Berufsfeld ist und bleibt.“ Sie dankte den Studierenden und Auszubildenden für ihr Engagement und ermunterte sie, weiterzumachen: „Mit Ihren zukunftsorientierten Ideen helfen Sie nicht nur Ihren Kolleginnen und Kollegen bei der täglichen Arbeit, sondern auch den pflegebedürftigen Menschen, die auf Ihre Unterstützung angewiesen sind. Davon profitieren letztendlich alle.“
red/fis/Foto: Niedersächsisches Sozialministerum

Hintergrundinformation:

Der Junge Pflege Preis wird jährlich vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), Regionalverband Nordwest e.V. an Schülerinnen und Schüler der drei Pflegeberufe (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) oder Studierende eines berufsqualifizierten Studiengangs vergeben. Er hat zum Ziel, jungen Pflegenden und ihren Ideen eine Bühne für Innovationen im Bereich Pflege zu bieten. Der diesjährige Preis stand unter dem Motto „Aus Theorie werde Praxis, aber wie?“
red/fis










9.10.2019 • 14:22 Uhr

Roswitha-Preis 2019“: Monika Rinck wird 
am Sonntag, 27. Oktober ausgezeichnet - Feierstunde nicht im Dom, sondern im "Rosencafé"

11 Uhr im „Rosencafé“ Brunshausen: Feierstunde – Sonnabend, 26. Oktober, 19 Uhr, Kaisersaal: Lesung der Preisträgerin

Der mit 5.500 Euro dotierte „Roswitha-Preis“, Literaturpreis der Stadt Bad Gandersheim, wird am Sonntag, 27. Oktober, 11 Uhr, im „Rosencafé“ auf dem Klosterhügel Brunshausen in Würdigung ihres vielfältigen literarischen Werkes an die in Berlin lebende Schriftstellerin Monika Rinck öffentlich verliehen.

Monika Rinck wurde 1969 in Zweibrücken, Westpfalz, geboren. Sie studierte Religionswissenschaften, Geschichte und Vergleichende Literaturlandschaft in Bochum, Berlin und Yale. Seit 1998 hat sie viele Bücher mit Gedichten, Texten, Essays veröffentlicht. Monika Rinck hat auch aus dem Ungarischen und dem Amerikanischen (Englisch) übersetzt.

Sie hat zahlreiche Preise für ihre Arbeiten erhalten – unter anderem den „Georg-K.-Glaser-Preis“, „Kleist-Preis“, „Peter-Huchel-Preis“ und „Ernst-Meister-Preis“. Im Frühjahr 2019 erscheinen mehrere neue Werke der Preisträgerin: Das Lesebuch „Champagner für die Pferde“ im „S. Fischer Verlag“, der Lyrikband „Alle Türen“ bei „kookbooks“ und ein Buch mit Gedichten von István Kemény „Ich übergebe das Zeitalter“ im Verlag „Reinecke & Voß“, das Monika Rinck gemeinsam mit Orsolya Kalász übersetzt hat.

Die Entscheidung für Monika Rinck wurde von einer unabhängigen Jury einstimmig in einer Sitzung in Berlin getroffen. In der Begründung heißt es: „Monika Rinck verfügt über ein breites Spektrum literarischer Mittel und Verfahrensweisen, über einen skurrilen Humor und einen anarchischen Witz. Sie verfügt über die Fähigkeit, ihre Gedanken in Bildern auszudrücken und Theorien in sinnlicher Gestalt darzustellen. Sie ist eine der originellsten, eigensinnigsten Stimmen der neueren deutschen Literatur.“

Die Verleihung des traditionsreichen „Roswitha-Preises“ der Stadt Bad Gandersheim wird durch die Stiftung Niedersächsischer Volks- und Raiffeisenbanken, die Volksbank e.G. in Bad Gandersheim, die Paracelsus-Kliniken Bad Gandersheim und den Energienetz-Betreiber Avacon AG gefördert.

Vorabend-Lesung im Kaisersaal

Roswitha-Preisträgerin Monika Rinck wird sich dem Publikum aus Stadt und Region bereits am Vorabend des Verleihungstages im Rahmen einer Lesung im historischen Kaisersaal vorstellen. Beginn ist am Sonnabend, 26. Oktober, 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
red/Foto: „Gene Glover“














9.10.2019 • 14:04 Uhr

Vitalpark in Bad Gandersheim: Bewegungsbad wieder geöffnet - Weiter keine Sole im warmen Wasser

Vorschlag von Geschäftsführer Nuri Celik: "Neue Filtertechnik mit der Stadt gemeinsam realisieren"

Das Bewegungsbad im Vitalpark/Haus des Gastes ist wieder für Stammgäste, Patienten und neue Besucher/innen geöffnet. Das hat auf Nachfrage Geschäftsführerin Karin Bergstädt bestätigt. Die von dem Unternehmen veranlassten Wasseranalysen seien abgeschlossen. "Alles ist im grünen Bereich", so Bargstädt zu den ausgewerteten Analysen.

Die Geschäftsführerin bestätigte weiterhin, dass dem warmen Wasser (32 Grad) in dem Bewegungsbad weiterhin das Heilmittel Sole nicht beigemengt wird. Nach Aussagen des Betreibers des Bades hat das Heilmittel Sole in der Vergangenenheit aufgrund zu hoher Eisen- und Mangankonzentrationen zu rötlichen Verfärbungen des Wassers geführt. Diese Eintrübungen sind zwar laut offiziellen Angaben der Wasseranalytiker gesundheitlich unbedenklich, wirken sich aber aufgrund einer unansehnlichen Optik negativ auf die Empfindungslage der Badenden und Rheumapatienten aus. "In dieser trüben Brühe bade ich nicht", so eine Rheumapatientin.

Laut Vertrag ist die Stadt Bad Gandersheim verpflichtet, das Heilmittel Sole an den Vitalpark abzugeben. Der Betreiber des Vitalparks nimmt die Sole aufgrund der hohen Mangan- und Eisenwerte jedoch nicht ab. Vitalpark Geschäftsführer Nuri Celik hat nun erstmals in Vorschlag gebracht, dass sein Unternehmen mit der Stadt eine gemeinsame Lösung anstreben sollten. Bei einer möglichen Filtertechnik, die die Eisen- und Manganwerte aus der Sole herausfiltert beziehungsweise reduziert, könnte man zusammenarbeiten. "Jeder bezahlt dann die Hälfte für die neue Filtertechnik. Ich bin dazu bereit. Dann könnten auch eventuelle Eintrübungen durch die Sole im Wasser des städtischen Hallenbades ausgeschlossen werden."

Diese neue Vorschlagvariante für eine strukturelle Lösung ist Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz seit über zwei Wochen bekannt. Sie war in einem Recherchegespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Medias Group erörtert worden. "Das ist interessant. Wir prüfen das und arbeiten an einer Lösung", antwortete seinerzeit die Bürgermeisterin.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












9.10.2019 • 13:43 Uhr

Veranstaltung-Tipp: Gospelkonzert ertönt in der Stiftskirche - Eintritt frei

Auf ein besonderes Musikereignis dürfen sich alle Freunde/innen der Gospelmusik freuen: In Bad Gandersheim wird am Sonntag, 10. November 2019, ab 17 Uhr ein der Evangelisch-lutherischen Stiftskirche in Bad Gandersheim ein Gospelkonzert angeboten. Veranstalter ist die Evangelisch-lutherische Stiftskirchengemeinde. Die Chorleitung hat Ulrike Bourehil; am Klavierspiel Gennadi Plotnikov. Der Eintritt ist frei.










9.10.2019 • 13:35 Uhr

Pistolen-Mann nach Tankstellenüberfall in Northeim festgenommen - Haftbefehl, aber außer Vollzug gesetzt

Nach dem Überfall auf eine Tankstelle an der Geseker Straße in Salzkotten konnte die Polizei in Northeim nun einen Tatverdächtigen festnehmen.

Dabei handelt es sich um einen 58-jährigen Mann aus Fuldatal, der neben dem Überfall in Salzkotten noch für zwei weitere Tankstellenraube in Erwitte und in Northeim verantwortlich sein soll. Dazu werden ihm diverse Tankstellenbetrügereien zu Last gelegt.

Der Mann hatte die Tankstelle in Salzkotten am Sonntagabend, 29. September 2019, gegen 21.35 Uhr betreten und eine 40-jährige Kassiererin vermutlich mit einer Pistole bedroht. Nach der Herausgabe von Bargeld stieg der Täter in einen dunklen VW Golf 4 mit SO-Kennzeichen und fuhr in Richtung Salzkottener Innenstadt davon.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat einen Haftbefehl erlassen, diesen aber außer Vollzug gesetzt. mh










9.10.2019 • 12:26 Uhr

Klagemöglichkeiten bei Verstoß gegen überhöhte Nitratwerte im Grundwasser deutlich ausgeweitet

„Das Urteil des EuGHs ist wegweisend: Ähnlich wie bei der Stickoxid-Belastung in Städten haben Betroffene künftig umfassende Klagemöglichkeiten, wenn die Grenzwerte für Nitrat im Grundwasser überschritten werden – schon die Gefahr einer Überschreitung reicht für eine Klage aus. Ab sofort können betroffene Privatpersonen, juristische Personen und Umweltverbände von den zuständigen nationalen Behörden verlangen, dass sie Aktionsprogramme wirkungsvoll ausgestalten oder zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Nitratwerte nachhaltig zu reduzieren. Hierfür brauchen die Kläger nicht nachweisen, dass die bereits erfolgten Maßnahmen unwirksam sind. Dieses Urteil wird den Druck auf die Verursacher der Nitratverunreinigung des Grundwassers weiter erhöhen. Die industrielle Landwirtschaft und die Bundesregierung wären gut beraten, jetzt endlich ein wirksames Düngerecht zu verabschieden, das einen nachhaltigen Gewässerschutz gewährleistet.“, kommentiert soeben der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes.

Anlass für das Urteil des EuGHs waren Klagen einer Privatperson und eines Wasserversorgers in Österreich. In beiden Fällen wurde die jeweilige Wasserentnahmestelle durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen verunreinigt und der Grenzwert von 50 mg Nitrat pro Liter Grundwasser überschritten.red/fis











9.10.2019 • 12:19 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 42. Kalenderwoche 2019 - Blitzer am 18. Oktober in Bad Gandersheim

. In der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 14. Oktober: Raum Dassel
Dienstag, 15. Oktober: Raum Northeim
Mittwoch, 16. Oktober: Raum Uslar
Donnerstag, 17. Oktober: Raum Einbeck
Freitag, 18. Oktober: Raum Bad Gandersheim
Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Einbeck und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (43.KW) im Raum Bad Gandersheim eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Thomas Fischer












9.10.2019 • 12:15 Uhr

Hauskauf: Sind Risse in den Wänden eines Hauses in Northeim ein Sachmangel?

Bei einem 45 Jahre alten Haus in Bad Gandersheim sind Risse in den Wänden kein Sachmangel. Der Käufer hat dementsprechend keinen Anspruch auf Schadenersatz gegen den Verkäufer. So hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Landgericht Coburg entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Die Kläger hatten ein Wohnhaus aus den 70er Jahren gekauft. Um es zu renovieren, entfernten sie die reichlich vorhandenen Holzvertäfelungen und die Tapeten. Dabei kamen an den Wänden diverse Risse zum Vorschein. Im Obergeschoss fand sich auch ein Schimmelfleck, denn das Dach war an einer Stelle undicht. Die Hauskäufer forderten daraufhin von den Verkäufern die Kosten für die Beseitigung der Risse, für die Reparatur des Daches und für den von ihnen mit der Schadensfeststellung beauftragten Gutachter. Die Verkäufer waren aber der Meinung, nicht zahlen zu müssen. Ihrer Ansicht nach waren die Risse für ein Haus dieses Alters normal. Der Schaden am Dach sei ihnen nicht bekannt gewesen. Er falle daher unter den Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag, der die Haftung für verborgene Mängel ausschließe.

Das Urteil

Das Landgericht Coburg gab den Verkäufern recht und wies die Klage ab. Beide Seiten hätten im Kaufvertrag nichts Besonderes zur Beschaffenheit des Hauses vereinbart. Ein vom Gericht beauftragter Sachverständiger habe ausgesagt, dass Risse in geputzten Wandflächen bei einem 45 Jahre alten Haus vollkommen normal und kein Mangel seien. Zu diesem Zeitpunkt sei die Lebensdauer des Innenwandputzes erreicht oder gar überschritten. Das Loch im Dach sah der Gutachter durchaus als Mangel an. Hier griff allerdings tatsächlich der im Kaufvertrag vereinbarte Gewährleistungsausschluss. „Nur im Fall einer arglistigen Täuschung hätten die Käufer hier Ansprüche geltend machen können“, erklärt Michaela Rassat. Dazu hätten sie jedoch den Verkäufern nachweisen müssen, dass diese von dem Loch im Dach wussten – was sie nicht konnten.

Was bedeutet das für Hauskäufer?

Wer ein älteres Haus kauft, sollte nicht davon ausgehen, jeden nachträglich festgestellten Schaden dem Verkäufer in Rechnung stellen zu können. Oft scheitert es daran, dass solche Schäden dem Alter des Hauses entsprechen. Ein Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag ist unter Privatleuten normal und üblich. Eine arglistige Täuschung ist meist nicht zu beweisen. „Daher empfiehlt es sich, vor dem Kauf einer Immobilie einen Gutachter heranzuziehen, der das Objekt untersucht. Das kostet zwar, kann aber helfen, einen teuren Fehlkauf zu vermeiden“, so der Tipp der Rechtsexpertin.

Landgericht Coburg, Urteil vom 25. März 2019, Az. 14 O 271/17

Quelle/Foto: ERGO GROUP










8.10.2019 • 22:36 Uhr

Zwischen Einbeck und Northeim: Naturscouts Leinetal e.V. räumen auf - 500 Zigarettenkippen, Verpackungsschrott und Weinflaschen eingesammelt

Die Mitglieder des Naturscouts Leinetal e.V. führen nicht nur interessierte Gäste zu den besten Beobachtungsstellen im Europäischen Vogelschutzgebiet zwischen Einbeck und Northeim. Die Scouts pflegen auch in einigen Bereichen die Landschaft. So haben einiger der Naturführer im Bereich der Geschiebesperre bei Hollenstedt jungen Weidenaufwuchs entfernt und eine zugewachsene Kiesfläche wieder freigelegt. Auf dieser können im nächsten Jahr nun wieder Flussregenpfeifer ihren Brutplatz einrichten.
Darüber hinaus mussten auch in diesem Jahr leider wieder erhebliche Mengen von Abfällen aus der Fläche entfernt werden. So sammelten die Helfer rund 500 Zigarettenkippen am nahegelegenen Parkplatz, dem Radweg und am Beobachtungsturm auf. Ebenso Verpackungsreste einer Fast-Food-Kette, Kronkorken, sowie ca. 20 Wein- und Sektflaschen unter der benachbarten Leinebrücke.
Die Aktion wurde in Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörde und mit Unterstützung des Betriebshofes Salzderhelden des NLWKN durchgeführt. red/Foto: Naturscouts












8.10.2019 • 20:52 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 217 - weiße Limousine flüchtig - Zeugenaufruf der Polizei

Heute, Dienstag Morgen kurz nach 07.00 Uhr kam es auf der Bundesstraße 217 in Richtung Hameln zu einem Verkehrsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren die drei beteiligten Fahrzeuge die Bundesstraße 217 von Springe in Richtung Hameln. Eine weiße Limousine benutzte hinter Hachmühlen den linken Fahrstreifen; die anderen beiden beteiligten Fahrzeuge fuhren auf der rechten Fahrspur und wurden hier von der unbekannten Limousine überholt.

Der Fahrer / die Fahrerin der weißen Limousine wollte offenbar ca. 700 Meter hinter Hachmühlen nach einem Überholvorgang vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechseln und übersah dabei den Pkw Toyota Yaris Hybrid rechts daneben, der kurz zuvor überholt wurde.

Die Toyota-Fahrerin (58 Jahre alt, aus dem Landkreis Hildesheim) wollte dem Fahrstreifenwechsler ausweichen, fuhr nach rechts auf den Seitengrünstreifen und geriet schließlich außer Kontrolle. Der Toyota schleuderte nach links über die Richtungsfahrbahn und prallte gegen die Mittelschutzplanke.

Während des Schleudervorganges soll es zur Berührung zwischen dem Toyota und der Beifahrerseite der weißen Limousine gekommen sein. Im weiteren Verlauf konnte die nachfolgende Fahrerin eines Pkw Opel Crossland (23, aus Hameln) nicht mehr ausweichen und stieß in den Toyota.

Die Toyota-Fahrerin wurde schwer; die Opel-Fahrerin leicht verletzt. Rettungswagen brachten die Verletzte in Kliniken. Die Feuerwehr kümmerte sich zusammen mit der Straßenmeisterei u.a. um auslaufende Betriebsstoffe.

Die beteiligten Fahrzeuge vor Ort waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird derzeit auf mindestens 25.000 Euro geschätzt.

Die Bundesstraße 217 musste in Richtung Hameln bis 09.00 Uhr gesperrt werden. Aufgrund der baustellenbedingten Sperrung der Bundesstraße 442 in Richtung Coppenbrügge musste der Verkehr ab Hachmühlen über die B442 in Richtung Lauenau abgeleitet werden. Auf der Bundesstraße 217 und der Bundesstraße 442 aus Richtung Bad Münder bildeten sich lange Staus. Einsatzfahrzeuge mussten teilweise entgegengesetzt der gesperrten Richtungsfahrbahn anfahren, um die Unfallstelle erreichen zu können.

Der Fahrer / die Fahrerin der weißen Limousine setzte die Fahrt nach der Kollision die Fahrt in Richtung Hameln fort und flüchtete von der Unfallstelle. Nach dem flüchtigen Wagen, der auf der rechten Fahrzeugseite beschädigt sein müsste, wird aktuell gefahndet.

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Münder unter der Telefonnummer 05042/9331-0 entgegen.
ots/Foto: Polizei










8.10.2019 • 20:48 Uhr

Es bewegt sich nichts in Bad Gandersheim (IV): Absage des Computer Clubs für das Ex-Kurhaus

Schade! Viele hatten gehofft, dass das ehemalige Kurhaus nach der Abi-Party 2019 mit einem weiteren Event neues Leben erfährt. Der Computer Club Bad Gandersheim hatte in der Location am 10. Oktober 2019 eine Veranstaltung geplant. So war es ankündigt worden. Jetzt wurde in einem Post des Clubs die Absage öffentlich bekannt gemacht. Auch der vielsagende Grund. Das frühere Kurhaus fristet somit weiter sein Dasein mit traurigem Leerstand und krasser Unsehnlichkeit.
red/Screenshot Computer Club










8.10.2019 • 20:37 Uhr

Es bewegt sich etwas in Bad Gandersheim (III): Michael Kreye neuer katholischer Pastor in der St. Mariä Himmelfahrt Gemeinde

Aufatmen bei den katholischen Christen in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Die lange Vakanz der Stelle eines lokal etablierten katholischen Pastors ist vorbei. Im jüngsten Ernte-Dank-Gottesdienst in der katholischen Kirche am Domänenhof zelebrierte Pastor Michael Kreye sehr eindrucksvoll die heilige Messe. Dem Vernehmen nach ist der Geistliche bereits in der Pastorenwohnung in dem gemeindeeigenen Gebäude neben St. Michael auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim eingezogen. Die Katholiken erhoffen und wünschen sich von Pastor Michael Kreye neue Impulse für ihr Gemeindeleben in der Diaspora. Die Personalentscheidung des Bistums in Hildesheim ist bei den katholischen Christen in der Roswithastadt mit Freude aufgenommen worden. Dankbar wurde sich über den bisherigen Einsatz von Pfarrer Lampe geäußert, der vom Wohldenberg aus die katholischen Kirchengemeinden Bad Gandersheim, Lamspringe und Kreiensen seelsorgerisch engagiert mitbetreut hatte. red/fis /Foto: Bistum Hildesheim










8.10.2019 • 20:19 Uhr

Es bewegt sich etwas in Bad Gandersheim (II): Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 soll einen Förderverein bekommen - Gründungsversammlung bereits am kommenden Samstag, 15 Uhr, im "Martin-Luther-Haus" der Ev. Stiftskirchengemeinde

Nachdem jüngst im Initiativkreis zur Bündelung des Ehrenamtsengagements zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim massiv die Installierung eines "Fördervereins Landesgartenschau 2022" forciert worden ist, sollen nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Und es geht plötzlich fix zur Sache. Bereits am kommenden Samstag, 12. Oktober 2019, 15 Uhr, soll der Förderverein aus der Taufe gehoben werden. Zweieinhalb Jahre sind es noch bis zu r Eröffnung der Landesgartenschau am 14. April 2022 in Bad Gandersheim durch den Niedersächsischen Ministerpräsidenten (wir berichteten). Aus dem Initiativkreis ist ausdrücklich die Einladung an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt zur Teilnahme an der Gründungsversammlung ausgesprochen worden. Das Treffen findet in den Räumen des Martin-Lutherhauses der Evangelischen-lutherischen Stiftskirchengemeinde in Bad Gandersheim statt. Auch aus den Dörfern der Stadt wünschen sich die Mitglieder des Initiativkreises eine ordentliche Beteiligung.
red/Foto: Manfred Kielhorn/Fotomontage: Thomas Fischer












8.10.2019 • 19:54 Uhr

Es bewegt sich etwas in Bad Gandersheim(I): Vor der Ex-Roswitha-Klinik des Großinvestors Nuri Celik

Mit besonderer Aufmerksamkeit sind an diesem Dienstag bestimmte "Bewegungen" im Gefüge der südniedersächsischenKur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim aufmerksamen Beobachtern nicht entgangen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group berichtet darüber in den heutigen "20-Uhr-Top-News":

Ereignisort "Ex-Roswitha-Klinik" in der Hildesheimer Straße. Dort fuhr nachmittag ein Laster mit Kranaufbau auf. Von der Ladefläche wurden verschiedene Baumaterialen gehievt. Bekanntlich hast Bad Gandersheimer neuer Großinvestor Nuri Celik die Immobilie von dem Nachfolgeeigentümer der ehemalige Paracelsus Kliniken erworben. Jetzt stehen für das Gebäude erste Unterhaltungsmaßnahmen an. red/Foto/Video: Thomas Fischer










8.10.2019 • 17:06 Uhr

Nach drei Wochen Ungewissheit: "Eberhard Dobermann" wieder da! "Heinz-Erhardt-Stele" auf dem Wall entdeckt

Rund drei Wochen war er wie vom Erdboden verschluckt: Eberhard Dobermann. Niemand hatte seitdem noch daran geglaubt, den smarten Schutzmann mit dem entschlossenen Blick wiederzusehen.

Unbekannte hatten ihn am 15.September von seinem angestammten Platz am Weender Tor verschleppt (wir berichteten) . Seitdem war das rot-weiße Rundpodest auf dem Heinz-Erhardt-Platz verwaist. Doch Wunder geschehen!

Am Montagnachmittag (07.10.19) wurde die bundesweit einzige Heinz-Erhardt-Stele überraschend auf dem Göttinger Ernst-Honig-Wall in der Nähe des Alten Botanischen Gartens entdeckt. Hier lehnte Schutzmann Dobermann entspannt an einem Baum. Eine Spaziergängerin erkannte die Berühmtheit und informierte die Polizei. Die Beamten nahmen den Verkehrspolizisten in Obhut und transportierten ihn zur Wache.

Vor Ort kam allerdings auch ans Licht, dass Eberhard an diesem womöglich geschichtlich bedeutsamen Montag bereits mehrere Ortswechsel vollzogen hat. So soll er zuvor an weiteren Bäumen gestanden haben. Dennoch alarmierte aber zunächst niemand seine Kollegen. Schade eigentlich. Erst der Anruf der Spaziergängerin brachte um 15 Uhr das Happy End.

Wie und wann genau die Figur nun auf den Göttinger Wall kam und ob sie zuvor vielleicht an anderer Stelle versteckt wurde, ist vollkommen unklar. Fest steht, die Stele überstand die unfreiwillige Entführung zwar gut, aber auch nicht gänzlich unbeschadet. Sie wird in naher Zukunft an die Stadt Göttingen zurückgegeben. jk/Foto: Polizei










8.10.2019 • 16:51 Uhr

BDEW-Studie: „Wie heizt Deutschland?“: Heizungsmarkt: Kunden setzen weiter auf Gas

Kapferer: „Die Bundesregierung muss verlässliche, technologieoffene Rahmenbedingungen für die Heizungsmodernisierung schaffen“

Geht mit der Erneuerung der Heizung auch ein Wechsel des Energieträgers einher, entscheiden sich die meisten Kunden für Erdgas: Seit 2009 haben über 80 Prozent zu einem gasbetriebenen Heizungssystem gewechselt. In rund 275.000 Gebäuden wurden Ölheizungen auf Erdgas umgestellt, in rund 17.000 Gebäuden Öl auf Fernwärme. Das zeigt die repräsentative BDEW-Studie „Wie heizt Deutschland?“.

„Der Energieträgerwechsel ist ein wichtiger Schritt zur schnellen Senkung der CO2-Emissionen im Wärmemarkt. Allerdings werden weiterhin immense CO2-Einsparpotenziale verschenkt: Rund 2,7 Millionen Gebäude mit einer Ölheizung liegen in einem Gebiet, das ohnehin mit einer Gasleitung oder einem Fernwärmenetz verbunden ist – hier ließen sich recht schnell und unkompliziert 14 Millionen Tonnen CO2 vermeiden“, so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Hinzu kommt: Moderne Gasheizungen lassen sich schon heute ohne technische Umstellung auch mit grünen Gasen wie Biomethan und künftig auch mit Wasserstoff betreiben. So können Verbraucher das Potenzial moderner Gastechnik auf Erneuerbaren-Basis weit über 2030 hinaus ausschöpfen und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

„Die Bundesregierung muss jetzt endlich Maßnahmen ergreifen, die einen schnellen und weitreichenden Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen im Wärmemarkt leisten. Es ist längst überfällig, dass mit dem Klimaschutzpaket die steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Sanierungen im Gebäudebereich eingeführt werden soll. Auch bei weiteren Fördermechanismen ist wichtig, dass sie praktikabel ausgestaltet sind und die Bürger sie mit überschaubarem Aufwand in Anspruch nehmen können. Das kann die dringend notwendige Modernisierungsoffensive im Wärmemarkt ankurbeln“, so Kapferer.

Die Studie zeigt zudem eine hohe Zufriedenheit mit sogenannten leitungsgebundenen Energieträgern: Am besten bewertet wird die Fernwärme (Durchschnittsnote 2,0), gefolgt von der Gasheizung (2,1) und der Elektro-Wärmepumpe (2,2). Dahinter folgen mit deutlichem Abstand Ölheizungen (2,6) und mit Strom betriebene Nachtspeicheröfen (3,1).

Ein Blick auf die Modernisierungs- und Energiesparmaßnahmen in Gebäuden der vergangenen Jahre zeigt: Am häufigsten wurde die Heizung erneuert, gefolgt von der Erneuerung der Fenster und der Dämmung von Außenwänden, Dach oder Kellerdecke. Sanierungen finden dabei in Ein- und Zweifamilienhäusern deutlich häufiger statt als in Mehrfamilienhäusern.

Die Studie „Wie heizt Deutschland?“ (2019) steht zum Download bereit unter: www.bdew.de/wie-heizt-deutschland

red/Foto: Thomas Fischer











8.10.2019 • 16:46 Uhr

Heute um 13.15 Uhr bei Wiebrechtshausen/Imbshausen: 28-Jähriger mit Auto frontal gegen Baum

Am heutigen Dienstag gegen 13.15 Uhr kam es auf der B 248 nahe Wiebrechtshausen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer leicht verletzt wurde.

Der 28 Jahre alte Mann aus Bad Grund war seinem Pkw auf der Bundesstraße in Richtung Echte unterwegs. Hinter Wiebrechtshausen kam er aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier prallte der Pkw frontal gegen einen Straßenbaum.

An dem Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der 28-Jährige wurde mit vermutlich nur leichten Verletzungen mit dem RTW in das Northeimer Krankenhaus gefahren.fal











8.10.2019 • 16:41 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Förderverein Northeim: Galaabend, Imagefilm und neues Feuerwehr-Logo

Gleich mehrere Premieren hat der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Northeim gefeiert: Der kürzlich veranstaltete Galaabend, unter anderem mit Gästen aus der heimischen Wirtschaft, war ein voller Erfolg, um Spenden für den Verein zu sammeln, wie Daniel Kühle resümierte.

Der Förderverein der Northeimer Brandschützer hatte zum Galaabend in die Alte Wache eingeladen. Vor dem Galadinner, begleitet von einer Pianistin, gab es in der benachbarten Neuen Schauburg die erste Premiere. Dort wurde der neue Imagefilm der Freiwilligen Feuerwehr Northeim gezeigt. „Wir wollen zeigen, was wir für die Menschen in unserer Stadt leisten und die Begeisterung für unsere Arbeit wecken“, sagte Kühle, der sich bei der Feuerwehr Northeim unter anderem als Zugführer und Vorstandsmitglied des Fördervereins engagiert.

Um die Verbundenheit zur Stadt auszudrücken, gab es in der Schauburg außerdem eine Erläuterung des Logos der Feuerwehr Northeim, das aus der „Skyline“ der Kreisstadt besteht. Erläuterungen dazu gab es neben Dechant Andreas Pape und Pastor Stefan Leonhardt unter anderem von Ehrenkreisbrandmeister Bernd Kühle und Konstantin Mennecke, beide Mitglied der Feuerwehr Northeim.

Beim anschliessenden Dinner in der Alten Wache ging Roy Kühne, Vorsitzender des Feuerwehr-Fördervereins, auf die besondere Situation der Northeimer Brandschützer ein. „Ich muss den Menschen immer wieder verdeutlichen, dass es sich hier um Ehrenamtliche handelt, die über 400 Einsätze im Jahr bewältigen“, sagte Kühne. „Das verdient höchste Anerkennung, allerdings ist nur ein Bruchteil der Northeimer Mitglied im Förderverein der Feuerwehr. Das wollen wir ändern.“

Der Abendveranstaltung vorausgegangen war ein Aktionstag der Feuerwehr Northeim, die sich auf dem Markt drei Stunden lang der Bevölkerung präsentiert hatte. Insbesondere Mitmach-Aktionen für Kinder wurden hier besonders angenommen.

Wer den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Northeim unterstützen möchte, findet weitere Informationen im Internet unter www.feuerwehr-northeim.de. Dort gibt es auch den neuen Imagefilm zu sehen, den Christian Vogelbein und Konstantin Mennecke produziert haben.
red/Fotos: Horst Lange und Luftbild Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr
















8.10.2019 • 12:49 Uhr

Unbekannter schlägt 47-Jährigen brutal zu Boden - Northeimer Polizei sucht Zeugen

Am Montag zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr schlug ein bislang unbekannter Mann wiederholt mit Fäusten auf einen 47 Jahre alten Northeimer ein. Nach Angaben des Opfers spielte sich der Vorfall im Bereich der Grünanlage an der Mühlentorkreuzung in Northeim ab. Der Northeimer ging durch die Schläge zu Boden.

Der 47-Jährige rappelte sich auf und setzte seinen Heimweg fort. Zu Hause bemerkte etwas später ein Anwohner die Verletzungen im Gesicht des 47-Jährigen und informierte den Rettungsdienst. Mit dem RTW wurde der Verletzte zur weiteren Behandlung in das Northeimer Krankenhaus gefahren.

Die Northeimer Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall am Montag zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr an der Mühlentorkreuzung bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal











8.10.2019 • 12:45 Uhr

Gandeon aktuell: Kostümdrama, Ufo-Alarm, Metallica und "Systemsprengerin" Benni

Ab heute liegt es auf Papier kopiert eosinfarben öffentlich aus. Wir dokumentieren es jetzt und hier digital - lokal bis global. Das aktuelle Programm im Kinopalast "Gandeon in der Marienstraße im südniedersächsischen Bad Gandersheim. Und das wird angeboten, wie Trude Poser mitteilt: Auf der Grafik alles auf einen Blick. Zusätzlich ein Anriss der verschiedenen Inhalte. Ergo: Erst lesen, dann sich auf die Filme freuen. Ab in den romantischen Kinosaal.
Und das Gandeon-Team ist wie immer frisch, fröhlich, freut sich über bekannte Gesichter und neue Persönlichkeiten.

Downton Abbey

Wunderbares Kostümdrama nach der populären und mehrfach ausgezeichneten britischen Serie über eine Adelsfamilie und ihre Bediensteten. - Der König und die Königin wollen Downton Abbey bei ihrer Reise in die Provinz besuchen. Die Bediensteten stürzen sich stolz und begeistert in die Vorbereitungen für das Dinner. Die Crawleys sehen dem hohen Besuch mit gemischten Gefühlen entgegen. Lady Violet will eine entfernte Verwandte, die zur Entourage gehört, mit einer Erbschaftsfrage konfrontieren. Lady Mary denkt über ihre Zu- kunft und die des riesigen, teuer zu unterhaltenden Gutes nach. Und in Tom erwachen erstmals seit dem Tod seiner Frau wieder romantische Gefühle.

Shaun, das Schaf: UFO-Alarm

Seltsame Lichter über dem verschlafenen Städtchen Mossingham kündigen die Ankunft eines geheimnisvollen Besuchers aus einer fernen Galaxie an. Aber auf der nahe gelegenen Mossy Bottom Farm hat Shaun ganz andere Dinge im Kopf, denn ständig werden seine verrückten Streiche von einem entnervten Bitzer vereitelt. Doch als plötzlich ein ebenso lustiges wie bezaubern- des Außerirdischen-Mädchen mit erstaunlichen Kräften in der Nähe der Farm bruchlandet, erkennt Shaun sofort die einmalige Chance: mit Hilfe der Außerir- dischen kann er jede Menge neue Späße und Abenteuer anstellen!

Systemsprenger

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. - Der Film von Regisseurin Nora Fingscheidt ist der deutsche Oscarvorschlag

S&M2 Metallica

TrafalgarReleasing präsentiert S&M2, eine unbedingt sehenswerte Feier zum 20-jährigen Jubiläum der bahnbrechenden Metallica-S&M-Konzerte und des gleichnamigen Albums, das mit der San Francisco Symphony aufgenommen wurde. Erlebe die Band noch einmal zusammen mit dem Symphonieorchester, dessen legendärer Dirigent Michael Tilson Thomas einen Teil des Konzertes leiten wird, und der damit seine letzte Saison in San Francisco einläutet. Live aufgezeichnet am 6. u. 8. September 2019, feiert das Konzert gleichzeitig die Eröffnung des hochmodernen Chase Center, einer historischen Erweiterung der Uferpromenade der Stadt. Mit Metallica-Klassikern” aus dem S&M-Album von 1999 sowie symphonischen Versionen jüngerer Songs, ermöglicht es dieses Kinoevent den Millionen Fans in aller Welt die Zeit zu überwinden und die Show als heutiges Konzert auf der großen Kinoleinwand zu erleben.
red/Foto: Thomas Fischer












8.10.2019 • 12:32 Uhr

Kalefeld: 22-Jähriger in der Hauptstraße ohne Führerschein erwischt

Am gestrigen Montag Nachmittag gegen 17 Uhr wurde in der Hauptstraße in Kalefeld der 22-jährige Fahrer eines PKW im Rahmen einer Verkehrskontrolle der Polizei Bad Gandersheim angehalten und kontrolliert. Der junge Mann war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde untersagt, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. rb










8.10.2019 • 12:29 Uhr

Betrug im Internet - Zweimal auf "Fake-Shops" hereingefallen

Am gestrigen Montag, 7. Oktober 2019, wurden auf der Polizeiwache in Einbeck zwei Betrugsstrafanzeigen in Bezug auf sogenannte Fakeshops erstattet. Im ersten Fall bestellte die Geschädigte im Internet einen Wäschetrockner im Gesamtwert von 490 Euro. In einem zweiten Fall bestellte ein Geschädigte einen Kaffeeautomaten in einem Gesamtwert von 561,99 Euro. In beiden Fällen wurden die geforderten Beträge überwiesen, danach die Gegenstände aber nicht geliefert. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals daraufhin, dass seriös Händler -auch im Internet- die Waren gegen Vorkasse oder bei Neukunden auch gegen Nachnahme liefern oder eine sichere Bezahlweise wie zum Beispiel PayPal oder ähnlich sichernen Bezahlsystemen anbieten. vo










8.10.2019 • 12:24 Uhr

Hammenstedt: Alkoholisierter Autofahrer um 23.25 Uhr aus dem Verkehr geholt

Am Montag gegen 23.25 Uhr stoppte eine Streife der Northeimer Polizei in Hammenstedt (Northeim) einen Autofahrer. Der 46-Jährige war zuvor auf der B 241 aufgrund seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen. Während der Verkehrskontrolle rochen die Beamten eine Alkoholfahne. Bei einem Test wurde ein Atemalkoholgehalt von 1,21 Promille ermittelt. Dem Northeimer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.fal










8.10.2019 • 07:21 Uhr

Verkehrte Welt...

Was war das denn? Vorige Woche ein Besuch in der Asklepios Klinik in Goslar. In einer Pause zwischen den medizinischen Sektoren die Lust nach Ruhe, Besinnung, Innehalten. Also eine Visite in der abseits gelegenen Kreuzkapelle des riesigen Gesundheitsbetriebes. In dem von der Sonne bestrahlten geistlichen Raum ist der Altar unter dem Holzkreuz ganz auf Erntedank dekoriert.
Und plötzlich stört etwas gewaltig. Mitten in die Insignien des Natürlichen hat ein Unbekannter eine halbleere Coca Cola Flasche drapiert. Vielleicht achtlos hingestellt. Vergessen. Nicht ausgeschlossen eine kleine Provokation. Oder ein verzweifelter Versuch, noch einmal etwas davon zu spüren, was uns die Coca Cola Welt zu suggerieren versucht, und was wir gar nicht wahrhaben wollen : ein süßes Leben so künstlich und so unecht und so ungesund. Das Gegenteil von Erntedank!
red/Foto: Marc Reiser










8.10.2019 • 07:02 Uhr

Dem Sonnenaufgang entgegen: Asienreisen im Winter - Was Reisende zu Impfungen, Reiseapotheke und medizinischer Versorgung wissen sollten

Wenn es in Bad Gandersheim, Südniedersachsen und überhaupt in Deutschland wie jetzt regnerisch, grau und schmuddelig wird, wächst die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer. Zahlreiche Urlauber zieht es dann nach Asien – 2018 das beliebteste Ziel der Deutschen für Fernreisen. Zwischen Oktober und April sind Länder wie Thailand, Kambodscha oder Vietnam optimale Reiseziele, die weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser und ungezählte kulturelle Highlights bieten. Aber leider auch einige gesundheitliche Herausforderungen. Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, gibt Hinweise zu den notwendigen Impfungen, dem Inhalt der Reiseapotheke und der medizinischen Versorgung vor Ort.

Impfschutz nicht vergessen

Nicht nur die Kultur unterscheidet Asien von Deutschland – auch die gesundheitlichen Risiken sind andere. Wer eine Reise beispielsweise nach Thailand oder Vietnam plant, sollte daher vorab seinen Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen. Für die Einreise sind zwar keine Impfungen vorgeschrieben, Asienurlauber sollten aber gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A geimpft sein. Wer einen längeren Aufenthalt plant, dem empfiehlt Birgit Dreyer auch einen Schutz gegen Hepatitis B. Je nach Region sind weitere Impfungen ratsam: Ist eine Reise in ländlichere Gebiete geplant, sollten Reisende sich zusätzlich gegen die von Mücken übertragene Japanische Enzephalitis schützen. Ebenfalls sinnvoll können Impfungen gegen Meningokokken und Tollwut sein. Konkrete Informationen zu ihrem Urlaubsland und Impfempfehlungen finden Reisende auf der Website des Centrums für Reisemedizin. „Da für einen vollständigen Impfschutz in manchen Fällen mehrere Injektionen notwendig sind, sollten Urlauber sich spätestens zwölf Wochen vor Reiseantritt vom Hausarzt oder besser einem Tropenmediziner beraten lassen“, rät die Reiseexpertin.

Gut bestückte Reiseapotheke

Die Reiseapotheke sollte zunächst alle Medikamente enthalten, die der Urlauber regelmäßig einnehmen muss. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Teilweise gibt es bei Medikamenten sehr strenge Einfuhrbestimmungen. Wer auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, sollte sich sicherheitshalber an die Auslandsvertretung des jeweiligen Landes wenden und sich vorab erkundigen. Ansonsten sollten Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Schmerzen und Magenbeschwerden dabei sein. Außerdem: ein Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand sowie Wunddesinfektionsmittel, Pflaster und Verbandmaterial. Wichtig sind auch Sonnencreme und ein DEET-haltiges Insektenschutzmittel. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich von einem Reisemediziner beraten lassen. Generell rät Dreyer: „Lieber zu viel als zu wenig.“ Denn nicht immer ist eine Apotheke in der Nähe. Zudem können Sprachbarrieren für Schwierigkeiten sorgen.

Medizinische Versorgung im Ernstfall

Nicht immer ist die Reiseapotheke ausreichend: Manchmal kommt es auch im Urlaub zu Unfällen oder schweren Erkrankungen, die eine ärztliche Behandlung notwendig machen. Die medizinische Versorgung im Ausland entspricht häufig nicht den deutschen Standards – in Asien kann sie je nach Gebiet sehr unterschiedlich sein. Wer beispielsweise beim Rollerfahren stürzt und sich ein Bein bricht, sollte möglichst eine größere Stadt aufsuchen und sich dort in einer Privatklinik behandeln lassen. „Alternativ können Urlauber auch bei der Botschaft oder der Krankenversicherung nach einem geeigneten Behandlungsort fragen“, so die Expertin. Da die Kosten für eine medizinische Behandlung in Asien von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden, ist es sinnvoll, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. „Reisende sollten darauf achten, dass die Police nicht nur einen medizinisch notwendigen, sondern auch einen medizinisch sinnvollen Rücktransport nach Deutschland vorsieht“, rät Birgit Dreyer. Das RundumSorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung enthält eine Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung und sorgt dafür, dass der Urlauber im Fall der Fälle umfassend geschützt ist.red/Quelle/Fotos: ERGO Group











8.10.2019 • 06:52 Uhr

Große "Stickerstars – Kick – Off - Veranstaltung" am Sonnabend, 26. Oktober 2019, von 10 bis 16 Uhr beim E-Center Dirk Scheuner

Erstmals hat Bad Gandersheims Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock in einer offiziellen Einladung auf einen besonderen Event seiner Feuerwehren mit Kooperationspartnern aufmerksam gemacht. Dabei geht es um die große "Stckerstars - Kick-Off-Veranstaltung am 26. Oktober 2019 von 10 bis 16 Uhr (wir berichteten exklusiv und aktuell). Roßtock fasst die geplanten Aktionen noch einmal zusammen. Die Bevölkerung ist zu dem Highlight selbstverständlich herzlich willkommen!

Roßtock: " Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim sind bundesweit nach der Feuerwehr Langgöns die zweite Feuerwehr die ein „Stickerstars-Projekt“ umgesetzt haben. Auf Initiative des E-Center Dirk Scheuner Bad Gandersheim wurde das Stickerstars-Projekt in den letzten Monaten neben dem Einsatz- und Ausbildungsdienst umgesetzt. In unserem Sammelalbum mit über 600 Stickern sind Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung, der Alters- und Ehrenabteilungen, der Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie der befreundeten Rettungsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter Unfallhilfe vertreten.

Wir haben für diesen Tag ein abwechslungsreiches Programm für jung und alt ganz im Zeichen der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim mit einer Geräte- und Fahrzeugschau, moderierte Übungen und Vorführungen, Brandschutzaufklärung, Rauchmelder, Feuerlöschtraining für jedermann, Spiele und Schminken bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie eine Feuerwehrhüpfburg für unsere Kleinsten zusammengestellt. Erleben Sie auch die kulinarische Vielfalt im E-Center mit den einzigartigen Verkostungsständen und den von den Kameradinnen und Kameraden betreuten Verkaufsständen auf der Feuerwehrmeile.

Wir sind sehr dankbar für die Initiative des E-Centers, die Umsetzung durch die Firma Stickerstars und freuen uns sehr auf diesen besonderen Tag mit Ihnen im Kreis der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim."
red/fis/Screenshot Freiwillige Feuerwehr/E-Center











7.10.2019 • 19:33 Uhr

Nitrat- und Phosphat-Kulisse ausgewiesen

Die Gebietskulissen der nitrat- und phosphatsensiblen Gebiete in Niedersachsen liegen vor. Das Kabinett stimmte heute (Dienstag) der Freigabe des Entwurfs der Niedersächsischen Verordnung über düngerechtliche Anforderungen zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat oder Phosphat (NDüngGewNPVO) zur Verbandsbeteiligung zu.

Mit Hilfe der Länderverordnung sollen die Nährstoffeinträge in belastete Wasserkörper durch die Landwirtschaft verringert und damit die Umweltziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) erreicht werden. Außerdem soll weiteren Verfahren der EU-Kommission wegen Nichtumsetzung der EG-Nitratrichtlinie wirksam entgegengewirkt werden.

Die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin, Barbara Otte-Kinast zeigte sich zufrieden: „Wir haben intensiv daran gearbeitet, die Vorgaben des Bundes und der EU zu erfüllen. Niedersachsen hat hier seine besondere Verantwortung wahrgenommen, um den Schutz des Grundwassers zu gewährleisten.“

Umweltminister Olaf Lies erklärte: „Wir haben nitratsensible und phosphatsensible Gebiete ausgewiesen, in denen aufgrund der aktuellen Belastung ein hoher Handlungsbedarf besteht. Dafür waren umfangreiche wasserwirtschaftliche Auswertungen erforderlich.“

Die Gebietskulisse Grundwasser („Nitrat-Kulisse“) umfasst rund 39 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche – also rund eine Millionen Hektar. Von den insgesamt 37 Landkreisen und acht kreisfreien Städten in Niedersachsen sind NICHT von der Ausweisung der nitratsensiblen Gebiete betroffen: Emden, Wilhelmshaven, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Northeim, Göttingen und Goslar. Die Bewertung der Grundwasserkörper erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren.

Die Gebietskulisse Oberflächengewässer („Phosphat-Kulisse“) umfasst etwa ein Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Das entspricht etwa 35.000 Hektar. Folgende Landkreise haben Flächenanteile in der „Phosphat-Kulisse“: Ammerland, Osnabrück, Diepholz, Cuxhaven, Region Hannover, Nienburg (Weser), Schaumburg und Göttingen. Betroffen sind die Einzugsgebiete folgender Wasserflächen: Steinhuder Meer, Dümmer, Zwischenahner Meer, Bederkesaer See, Dahlemer/Halemer See, Flögelner See, Balksee und Seeburger See.

Zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers werden in den ausgewiesenen Gebieten bestimmte Auflagen für die Bewirtschaftung verhängt.

Dazu gehören in den nitratsensiblen Gebieten:

Verpflichtende Wirtschaftsdüngeranalysen vor Aufbringung auf die Flächen, um den genauen Nährstoffgehalt zu kennen und so die Düngung noch präziser gestalten zu können.

Das Einarbeiten von Wirtschaftsdünger und Gärresten innerhalb von einer Stunde (anstatt früher vier Stunden).

Erhöhung der Mindestlagerkapazität für flüssige Wirtschaftsdünger und Gärreste auf sieben anstatt sechs Monate.

In den phosphatsensiblen Gebieten sind vorgesehen:

Verpflichtende Wirtschaftsdüngeranalysen vor Aufbringung auf die Flächen, um den genauen Nährstoffgehalt zu kennen und so die Düngung noch präziser zu gestalten.

Erhöhung der Mindestlagerkapazität für flüssige Wirtschaftsdünger und Gärreste auf sieben anstatt sechs Monate.

Auf hoch und sehr hoch versorgten Böden ist nur eine reduzierte P-Düngung möglich, um eine P-Abreicherung im Boden zu erzielen.

Zwei Maßnahmen sind mit Übergangsfristen versehen, um eine Anpassung auf den Betrieben zu ermöglichen: Die erhöhten Anforderungen an den Lagerraum gelten ab Juli 2021; die Regelungen zur reduzierten P-Düngung gelten in gestaffelter Form ab Januar 2021.

Wer prüft die Auflagen?

Die in der Verordnungen geregelten Vorschriften werden von den Prüfdiensten der Düngebehörde (Landwirtschaftskammer Niedersachsen) im Rahmen der Fachrechtskontrolle geprüft. Ordnungswidrigkeiten werden geahndet.

Über den Link https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/ können die Gebietskulissen eingesehen werden. Zusätzlich wird unten links auf der Seite das graue Infofeld „Informationen zur NDüngGewNPVO“ eingerichtet.

Wie geht es weiter?

Die Verbände haben nun drei Wochen Zeit, zum Verordnungsentwurf Stellung zu nehmen.

Nach jetzigem Zeitplan ist geplant, die Verordnung Mitte November dem Kabinett zur Verabschiedung vorzulegen.

Die Verordnung zu §13 Absatz 6 DüV – die sogenannte Meldepflicht für die Ermittlung des Düngebedarfs und des Nährstoffvergleichs – soll voraussichtlich am 17. September 2019 verabschiedet werden. Geplant ist die Einführung elektronischer Nährstoffmeldungen im gesamten Land über eine zentrale Datenbank namens ENNI (Elektronisches Nährstoffmanagement Niedersachsen).Von der Meldepflicht werden rund 30.000 Betriebe in Niedersachsen betroffen sein.red/fis

Hintergrund:

Der Europäische Gerichtshof hatte im vergangenen Jahr festgestellt, dass Deutschland gegen seine Verpflichtungen zum Schutz des Grundwassers im Rahmen der Nitratrichtlinie verstoßen hat. Die Europäische Kommission hatte im Juli 2019 gegen Deutschland wegen des andauernden Verstoßes gegen die EU-Nitratrichtlinie ein Aufforderungsschreiben gemäß Artikel 260 des Vertrags von Lissabon übermittelt. Sie mahnt Deutschland erneut, das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Juni 2018 umzusetzen. Geschieht dies nicht, können Strafzahlungen verhängt werden.red/fis










7.10.2019 • 16:40 Uhr

Fußball brutal: Harlingeröder schlägt nach Beleidigung durch FC Zellerfelder mächtig zu - Schlichterin bekommt auch Haue

Am gestrigen Sonntag, 13:30 Uhr, wurde der Polizei eine Schlägerei auf dem Sportplatz des FC Zellerfeld gemeldet. Zwei Funkstreifenwagen des Polizeikommissariat Oberharz und eine Funkstreife aus Goslar wurden eingesetzt. Bei Eintreffen der Polizei hatte sich die Lage bereits beruhigt. Die Befragung von beteiligten Personen und Zeugen ergab, dass nach dem Fußballspiel FC Zellerfeld und SC Harlingerode zunächst ein Spieler des FC Zellerfeld einen Spieler des SC Harlingerode angespuckt und beleidigt haben. Darauf habe der Beleidigte mit Faustschlägen gegen den Kopf des Beleidigers reagiert. Ein weiterer Spieler des SC Harlingerode wollte schlichtend eingreifen und habe dabei einen Faustschlag an den Kopf vom Spieler des FC Zellerfeld erhalten. Letztendlich wollte eine Zuschauerin schlichten und auch sie erhielt einen Faustschlag ins Gesicht von einem Spieler de SC Harlingerode. Es wurden vier Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen. /Krz.











7.10.2019 • 16:33 Uhr

Lies: „Volle Fahrt voraus für mehr Windenergie auf See“

Nordländer, Bundesregierung und Wirtschaft fordern auf Konferenz in Hannover einen massiven Ausbau

„Volle Fahrt voraus für mehr Windenergie auf See“ – unter diesem Motto lud Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am Montag die vier anderen Nordländer, Vertreter der Bundesregierung und der Wirtschaft zur gemeinsamen Konferenz über die Zukunft der Branche ein. „Es besteht großer Handlungsbedarf, nachdem die Bundesregierung mit dem Klimapaket klare Ziele auf den Weg gebracht hat“, betonte Lies: „Wir brauchen jetzt ein Szenario weit über das Jahr 2030 hinaus bis zum Jahr 2050“. Schließlich herrsche für die Windenergie auf See endlich Klarheit, „dass der Deckel angehoben wird auf mindestens 20 Gigawatt bis zum Jahr 2030“. Das sei das erklärte Ziel von Bund und Ländern. „Dieses Ziel werden wir in den nächsten Monaten auf rechtlich fixieren“, betonte Lies. Das sei auch eine hervorragende Botschaft, so Lies, für die Arbeitsplätze in der beteiligten Industrie, aber auch für die Gewerkschaften, die ebenfalls an der Runde teilnahmen. Der Zubau auf See werde sich in etwa 500 neuen Anlagen niederschlagen. Lies: „Da kommt eine ganze Menge Arbeit auf uns zu“. Das gelte für schnelle gesetzliche Grundlagen ebenso wie für beteiligte Planungsbehörden, „aber auch für den Netzausbau an Land“. Die Ausschreibungen sollten bis 2023 erfolgen, der Baubeginn im Jahr 2027 starten. Im Zuge dieser Entwicklung werde Niedersachsen auch die Entwicklung vom grünem Wasserstoff vorantreiben, versicherte Lies. „Besonders im Norden und im Nordwesten wird diese intelligente Technologie in Zukunft eine ganz entscheidende Rolle für Industrie und Mobilität spielen“, sagte der Umweltminister.
Staatssekretär Andreas Feicht aus dem Bundeswirtschaftsministerium sicherte den Küstenländern und der Windenergiebranche die volle Unterstützung der Bundesregierung zu. „Das Klimapaket ist ambitioniert. Wir wollen die Gesellschaft fit machen für eine Zukunft mit deutlich weniger CO2. Deshalb werden wir einen Aktionsplan Offshore erstellen mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 auf 20 Gigawatt Offshore-Windenergie in der Nord- und der Ostsee zu kommen“, skizzierte Feicht die Pläne der Bundesregierung. Dazu gehöre auch ein ambitionierter Netzausbau an Land. „Wir wollen dazu noch im November in Berlin eine Konferenz mit den Ländern durchführen, auf der wir konkrete Aufgaben und Leitpläne für den Netzausbau formulieren“, kündigte der Staatssekretär an.
Staatssekretär Enak Ferlemann („Ja, der Deckel ist weg“) aus dem Bundesverkehrsministerium warnte, bei allen großen Plänen den Zeitfaktor nicht zu unterschätzen. Planer und der Gesetzgeber dürften nicht überfordert werden. Schon die nächsten zehn Jahre seien ein ambitionierter Zeitraum, sagte Ferlemann. „Allen Teilnehmern bei dieser Konferenz war klar: die Ziele sind ehrgeizig“, fasste Ferlemann seinen Eindruck zusammen: „Aber der Bund hat den Ehrgeiz, das gemeinsam mit den Ländern und der Branche zu schaffen. Das ist unser einhelliges Ziel“. Die Konferenz von Hannover sei auf diesem Weg „ein gelungener Auftakt“ gewesen.

Die Stiftung Offshore Wind („Wir brauchen eine Allianz von Politik und Wirtschaft“) bestätigte eine „dramatische Situation“. Die Branche brauche dringend ganz konkrete Signale und konkrete Vereinbarungen „bis zum Jahreswechsel“, damit nicht weitere Arbeitsplätze verloren gingen. Ein Vertreter Bremens mahnte, beim Blick nach vorne nicht beim Jahr 2030 stehen zu bleiben, sondern „klare Ziele bis weit darüber hinaus zu definieren“.
Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel äußerst die „Bitte: Vergesst nicht die Ostsee“. An seiner Küste sei „vieles leichter beim Windkraftausbau“. Besorgt zeigte sich Pegel jedoch über die Schwierigkeiten, die nach wie vor bei der Sektorenkoppelung bestünden. „Dort gibt es große Probleme“, bedauerte Pegel.
Der Stromnetzbetreiber Tennet versprach, die ehrgeizigen Pläne mit dem entsprechenden Strom-Netzausbau zu unterstützen. Dafür müsse die Politik aber auch „Planungssicherheit“ bieten, bekräftigte ein Tennet-Vertreter. In diesem Zusammenhang müsse man auch über eine „Risiko-Verteilung“ reden, hieß es.

Zahlen und Daten der Stiftung Offshore:
· Aktuell sind 20 Offshore-Windparks mit einer Leistung von 6,7 Gigawatt am Netz;
· wächst der Ausbau auf 20 Gigawatt bis zum Jahr 2030, sind weitere 500 Windenergieanlagen notwendig;
· die Windausbeute ist doppelt so hoch wie an Land:
· ab 2024 lohnt sich die Stromerzeugung auf See auch ohne Förderung;
· derzeit sind 24.500 Menschen in der Branche beschäftigt;
· der Umsatz 2018 betrug 9 Milliarden Euro;
· kurzfristig könnten weitere Anlagen für 2 Gigawatt realisiert werden;
· ab 2026 wäre ein jährlicher Ausbau von 2 Gigawatt möglich;
· im Jahr 2050 könnten 30 Prozent des deutschen Strombedarfs durch Offshore-Anlagen geliefert werden – bei zügigem Ausbau;
· der Ausbau auf 20 Gigawatt bis 2030 sei möglich, versichert die Industrie und
· im Jahr 2035 könnten es 30 Gigawatt sein.










7.10.2019 • 16:31 Uhr

Bodenfelde: "Keine Angst vor Babytränen“

2. Vortrag der Themenreihe „Gesund zu Hause“ in Bodenfelde

Am Mittwoch, den 23. Oktober, wird Heidi Manz im Evangelischen Kindergarten in Bodenfelde (Schlichtelke 10, 37194 Bodenfelde) über das Wein- und Schreiverhalten von Babys im ersten Lebensjahr informieren. Der kostenfreie Vortrag findet von 19.00 bis 20.30 Uhr statt. Die gelernte Kinderkrankenschwester und Beraterin für Erste Emotionelle Hilfe freut sich auf den Austausch mit den Eltern zu dieser Thematik.

In den ersten Lebenswochen und -monaten eines Babys kann das Thema „Weinen und Schreien“ zum beherrschenden Familienthema werden. Heidi Manz möchte mit betroffenen und interessierten Eltern besprechen, was man eigentlich tun kann, wenn ein Kind viel weint und sich anscheinend nicht beruhigen lässt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zu der Themenreihe erhält man auf der Homepage des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de/fruehehilfen.
lpd










7.10.2019 • 14:08 Uhr

Bei der Nation nicht einig - Kirchenmagazin zur deutschen Einheit 30 Jahre nach der Grenzöffnung

Ost- und Westdeutschen fehlt ein gemeinsames Verständnis der Nation. Das sagt Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, in der neuen Ausgabe des Magazins „Evangelische Perspektiven“ der Landeskirche Braunschweig. Das ostdeutsche Verständnis von Nation sei positiver zumindest als das der west-deutschen Eliten. Die Nation sei für die Ostdeutschen außerdem ein Ordnungsfaktor, so Haseloff. Sie hätten die Wiedervereinigung in dem Bewusstsein erlebt, „dass die Nation geheilt wurde“.

Der Ministerpräsident erklärt, dass die Erfolge der AfD in Ostdeutschland größer seien, weil es hier mehr Menschen gebe, die in sozial schwierigen Verhältnissen leben. Grundsätzlich sei der Rechtsextremismus aber ein gesamtdeutsches Phänomen: „Die Westdeutschen können ihre Verantwortung dafür nicht an die Ostdeutschen delegieren.“ Die neue Ausgabe der „Evangelischen Perspektiven“ befasst sich mit 30 Jahren deutscher Einheit. Teile des Gebietes der Landeskirche Braunschweig gehörten bis 1989 zur DDR.

Erneut finden sich zusätzliche Informationen, Interviews und Hintergründe zum Titelthema auf dem YouTube-Kanal der „Evangelischen Perspektiven“.

In einer Reportage erinnern sich Pfarrer und Mitarbeitende der Kirche an ihre Erfahrungen aus der Zeit der Grenzöffnung vor 30 Jahren in der Region Blankenburg im Harz. Die Gemeinden dort sind wieder Teil der Landeskirche Braunschweig, nachdem sie Jahrzehnte lang zu Landeskirchen in der DDR gehört hatten.

Die neue Ausgabe beschreibt außerdem das Engagement der Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ im Braunschweiger Land. Sie fragt darüber hinaus nach Akzenten, die das „Netzwerk Christen“ beim Automobilhersteller Volkswagen in Wolfsburg setzen kann. red/Screenshot Magazintitel











7.10.2019 • 14:00 Uhr

Autobahnpolizei: Brummifahrer zum Stammtisch eingeladen - Was macht ein "Havariekommissar?"

Was sind eigentlich die Aufgaben eines Havariekommissars? Und wie gestaltet sich das Verfahren, wenn das Transportgut Schäden aufweist? Rund um diese Themen dreht sich der nächste Truckerstammtisch der Göttinger Autobahnpolizei am kommenden Mittwochabend (09. Oktober 2019). Für Fragen zur Thematik steht der Experte Herr Olaf Kirchner zur Verfügung.
Die Veranstaltung für Brummifahrer, Unternehmer und andere Interessierte findet wie gewohnt um 18 Uhr in der Raststätte Göttingen-West (Autobahn 7 in Fahrtrichtung Kassel) statt.mb










7.10.2019 • 13:55 Uhr

Wolperode: Strauch und Kiehne jetzt neue Chefs der Freiwilligen Feuerwehr

Nach der Wahl innerhalb der Ortsfeuerwehr und entsprechendem Ratsbeschluss hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz im Beisein von Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßstock für die Ortswehr Wolperode zwei neue Führungspersönlichkeiten zu Ehrenbeamten der Stadt Bad Gandersheim ernannt. Dazu teilt die Stadt weiter mit:

Die Neubesetzung der Posten des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters war erforderlich geworden, weil der bisherige Wolperöder Ortsbandmeister Stefan Janßen sein Amt aus persönlichen Gründen aufgegeben hatte.

Ihm wurde seitens der Bürgermeisterin und des Stadtbrandmeisters ausdrücklich eine engagierte Arbeit bescheinigt und ihm für seinen Einsatz gedankt. Als neuer Ortsbrandmeister fungiert jetzt Oberlöschmeister Jan-Patrick Strauch, der bisher Stellvertreter war.

Sein Amt übernimmt nun der Erste Hauptlöschmeister Gerhard Kiehne. Bürgermeisterin und Stadtbrandmeister wünschten der neuen Wolperöder Wehrspitze gutes Gelingen. Quelle: Stadt Bad Gandersheim

Von links nach rechts: Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock, Gerhard Kiehne, Jan-Patrick Strauch und Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Foto: Manfred Kielhorn












7.10.2019 • 13:49 Uhr

Heute um 9 Uhr bei Langesheim: Lasterfahrer vergißt Ladekran abzusenken - Bahnbrücke gerammt - 20.000 Euro Schaden


Am heutigen Montag, 09.00 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Lkw-Fahrer aus Langelsheim, die Wolfshagener Straße, in Richtung Astfeld. Der Fahrer hatte allerdings vergessen, den Ladekran seines Containers herunterzufahren. Der Kran stieß deshalb gegen die dort befindliche Bahnbrücke; hierduch brach die Sicherung und der Container stürzte auf die Fahrbahn. Am Lkw entstand Sachschaden in Höhe von ca 20 000 Euro. Zur Begutachtung des Brückenschadens wurde ein Sachverständiger zur Unfallstelle bestellt, die Schadenshöhe an der Brücke steht noch nicht fest. Während der Bergung musste die Straße kurzfristig gesperrt werden. otzs/Foto: Polizei










7.10.2019 • 13:44 Uhr

Baldiger türkischer Angriff auf Nordsyrien: Bei dem bevorstehenden Angriff ist ein zweites Afrin zu befürchten

Mit dem Segen der USA stünde einer ethnischen Säuberung der Region nichts mehr im Weg
Die deutsche Politik muss mäßigend auf die Türkei einwirken und das Schlimmste verhindern
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen appelliert eindringlich an die Bundesregierung, die bevorstehende türkische Offensive auf Nordsyrien zu verhindern. „Ein erneuter völkerrechtswidriger Angriff auf die Kurdengebiete im Norden Syriens wird zur Vertreibung weiterer Kurden aus ihren traditionellen Siedlungsgebieten führen“, mahnt GfbV-Direktor Ulrich Delius heute in Göttingen . „Wenn die Türkei mit Panzern aus deutscher Produktion in die Region einmarschiert, ist ein zweites Afrin zu befürchten – mit hunderten Toten, zehntausenden neuen Flüchtlingen und massiven Menschenrechtsverletzungen durch die türkische Armee.“ Türkische Truppen hatten die mehrheitlich kurdische Stadt Afrin im Januar 2018 völkerrechtswidrig angegriffen. Im Zuge der „Operation Olivenzweig“ wurden bis zu 200.000 Menschen vertrieben. Der türkischen Armee werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.

Bei einem Angriff auf Nordsyrien bestünde zudem die Gefahr, dass die dort inhaftierten IS-Kämpfer freikommen und die Region weiter destabilisieren. Kurdische Milizen hatten den sogenannten „Islamischen Staat“ mit westlicher Unterstützung besiegt und tausende Kämpfer und ihre Familien gefangengenommen. Die USA haben nun angekündigt, ihre Truppen zurückzuziehen und Erdogans angekündigte Offensive gewähren zu lassen. „Damit steht einer ethnischen Säuberung der Region nichts mehr im Weg“, so Delius. Erdogan plane bereits, mehrere Millionen syrische Araber dort anzusiedeln, die vor dem Bürgerkrieg in die Türkei geflüchtet waren. Das würde die ethnische Zusammensetzung Nordsyriens auf Dauer verändern. „Ein Kurdengebiet in Nordsyrien wird es dann nicht mehr geben“, befürchtet der Menschenrechtler.

Es sei nun an der europäischen, vor allem der deutschen Politik, mäßigend auf die Türkei einzuwirken und das Schlimmste zu verhindern. „Nun rächt sich, dass sich die EU durch den sogenannten Flüchtlingsdeal erpressbar gemacht hat“, erklärt Delius. „Gerade hat Bundesinnenminister Seehofer den türkischen Präsidenten noch in den höchsten Tönen gelobt. Nun muss die deutsche Politik endlich einen anderen Ton anschlagen. Es darf keinen weiteren völkerrechtswidrigen Angriff mit deutschen Waffen geben. Viele Tote, tausende Vertriebene, unfassbares Leid und eine weitere Destabilisierung der Region wären die Folge.“ red/fis











7.10.2019 • 13:42 Uhr

Bahnhof Salzderhelden: Einbruch in Kiosk und Kaugummi geklaut

In der Nacht zum Montag sind Unbekannte in den Kiosk am Bahnhof Salzderhelden eingebrochen. Die Täter schlugen den Glaseinsatz der Zugangstür ein. Gestohlen wurden Zigaretten, Wechselgeld und etwas Kaugummi im Wert von mehreren hundert Euro. Bei dem Einbruch entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro.

Die Einbecker Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Montag am oder in der Nähe des Bahnhofs auffällige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05561-949780 zu melden.fal










7.10.2019 • 13:39 Uhr

Guter Termin am 25. Oktober in Einbeck! Freie Plätze für Fachtag zum Umgang mit der DSGVO in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Kreisjugendpflege Northeim weist daraufhin, dass für die Tagesveranstaltung „Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – Was bedeutet das für die Praxis der Kinder- und Jugendarbeit?“ am Freitag, 25. Oktober 2019 in Einbeck noch Plätze frei sind.
Die europäische Datenschutzgrundverordnung ist seit dem 25. Mai 2018 verbindlich anzuwenden. Aber was bedeutet das für die Praxis der Kinder- und Jugendarbeit? Was sind die Inhalte und was sollten Verbände, Vereine, Initiativen und die kommunale Jugendpflege beachten? Wie gestaltet sich die Kommunikation durch Messengerdienste wie Facebook, WhatsApp, Snapchat und gibt es Alternativen? Was ist im Hinblick auf die Außendarstellung eines Vereins und der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit zu beachten?
Zu den Inhalten und den Auswirkungen der DSGVO veranstaltet die Kreisjugendpflege Northeim in Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege Einbeck und dem Stadtjugendring Einbeck e.V. im Oktober deshalb einen Fachtag. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten aus der offenen und verbandlichen Jugendarbeit.
Der Fachtag findet am Freitag, 25. Oktober 2019, von 16 bis 21 Uhr im Jugendgästehaus „Henry Dunant“ des Deutschen Roten Kreuz, Kohnser Weg 3A, in Einbeck statt. Als Referent wird Christian Goergens zu Gast sein, der als Rechtsanwalt in den Bereichen Vereins-, Verbands- und Medienrecht tätig ist und zudem Jugendarbeit aus der eigenen Praxis kennt.
Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 17. Oktober 2019 per E-Mail an jugendpflege@landkreis-northeim.de anmelden. Bei der Anmeldung sind Vorname und Name, Verein/Verband/Institution anzugeben. Zudem können vorab auch schon Fragen übermittelt werden, die dann während des Fachtages beantwortet werden. Die Veranstaltung ist kostenlos, umfasst einen kleinen Imbiss und kann mit fünf Stunden für die Aus- und Fortbildung zur JugendleiterInnen-Card anerkannt werden.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es bei Kreisjugendpfleger Andreas Kohrs, E-Mail an akohrs@landkreis-northeim.de oder telefonisch unter 05551/708-221.
lpd











7.10.2019 • 13:35 Uhr

"Rosiger Oktober!" und das in der Stadt der Landesgartenschau 2022

Die Natur erfindet sich immer wieder neu: Dieser Montag startet einzigartig. Mitten in den herrlichen Sonnentag zeigt sich eine äußerst selten vorkommende Blütenkombination. Die kommt in Rot-Weiß sie daher.
Mit dieser faszinierenden Farbkombination wünscht das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group einen fantasievollen wie geschmeidig schönen Wochenstart in einen "rosigen Oktobertag".
red/Foto: Thomas Fischer










7.10.2019 • 09:18 Uhr

Mann schießt mit Gasdruckwaffe auf einen Reisenden

Im Bahnhof Bad Hersfeld schoss am Freitagabend ein 28-Jähriger, aus nächster Nähe, mit einer Gasdruckwaffe auf einen 18-Jährigen. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:15 Uhr auf Gleis 2. Das Opfer sowie die anwesenden Reisenden flüchteten aufgrund des Knalls zum Teil über die Gleise vom Tatort. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Bad Hersfeld, die sich in ziviler Bekleidung am Bahnsteig aufhielten, hatten den Vorfall beobachtet und konnten den deutschen Täter vorläufig festnehmen. Der Geschädigte, ein somalischer Staatsangehöriger, wurde bei dem Angriff nicht verletzt. Zu den Hintergründen der Tat ist derzeit nichts bekannt. Ein versuchtes Tötungsdelikt wird zum jetzigen Zeitpunkt jedoch ausgeschlossen. Der Täter ist polizeilich bereits als Betäubungsmittelkonsument und Gewalttäter bekannt. Offenbar stand er zum Tatzeitpunkt unter Drogeneinfluss. Der Bahnhof Bad Hersfeld ist nicht videoüberwacht. Die Bundespolizeiinspektion Kassel führt nun die weiteren Ermittlungen gegen den Angreifer wegen Bedrohung und versuchter gefährlicher Körperverletzung. ots/Foto: Polizei










7.10.2019 • 09:13 Uhr

Von wegen Ruhestand! Perspektiven Ü60“ – Land startet Ideenwettbewerb - Sozialministerin Reimann: "Wir suchen Projekte!"

Alt sein und alt werden hat viele Facetten und Gesichter. Genauso vielfältig sind die Stärken und Möglichkeiten älterer Menschen, die oft nicht im Rampenlicht stehen. Genau hier setzt der von Sozialministerin Carola Reimann initiierte Ideenwettbewerb „Von wegen Ruhestand! Perspektiven Ü 60“ an. „Die heutigen Seniorinnen und Senioren sind im Vergleich zu früheren Generationen in der Regel vitaler, gesünder und besser ausgebildet. Viele haben ein Interesse daran, sich gesellschaftlich einzubringen. Wir suchen Projekte, die die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung älterer Menschen stärken oder in denen ältere Menschen selbst aktiv werden wollen, um sich mit ihren Stärken in ihrem Umfeld einzubringen.“

Ziel dieses Ideenwettbewerbes ist es, ein positives Bild vom Alter und vom Altern in der Gesellschaft zu fördern. Niedersächsische Kommunen, Verbände, Initiativen und Vereine können ab sofort bis zum 31. Dezember 2019 Projektideen beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung einreichen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro und wird in zwei Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie können sich Kommunen (selbstständige Gemeinden, große selbstständige und kreisfreie Städte) bewerben. In der zweiten Kategorie werden niedersächsische Verbände, Initiativen und Vereine für ihre Ideen ausgezeichnet.

Gesucht werden Projektideen, die

- die Stärken, Möglichkeiten, Potentiale und Fähigkeiten älterer Menschen sichtbar machen,

- unterschiedliche Lebensgefühle und Lebenswelten erfassen,

- die Teilhabe und Selbstbestimmung älterer Menschen fördern,

- innovativ sind und zur Nachahmung anregen,

- möglichst dauerhaft (nachhaltig) sind,

- ehrenamtliches Engagement beinhalten oder initiieren,

- (auch) Menschen mit Behinderung integrieren,

- (auch) Menschen mit Migrationshintergrund oder sozialer Benachteiligung ansprechen.

Die Wettbewerbsbeiträge werden von einer unabhängigen Jury begutachtet und bewertet. Anschließend wird Sozialministerin Carola Reimann die Erst- bis Drittplatzierten im Frühjahr 2020 im Rahmen einer landesweiten „Ü60-Konferenz“ auszeichnen.

Für Dr. Carola Reimann ist auch die Nachhaltigkeit der Projektideen wichtig: „Wir wollen ein positives Altersbild in der Gesellschaft fördern. Dazu gehört auch, dass über die ausgezeichneten Projekte gesprochen wird und sie andere zum Nachahmen anregen. Daher werden die prämierten Ideen nach der Preisverleihung in regionalen Dialogforen vorgestellt werden.“ red/fis










7.10.2019 • 09:09 Uhr

Greene : Angler findet E-Bike am Leineufer - Polizei fragt: Wer vermisst sein E-Bike?

Bereits am Donnerstag, 03.Oktober 2019, wurde von einem Angler entlang des Leineufers in der Leinestraße in Greene (gehört zu Einbeck) ein E-Bike aufgefunden. Der Akku war entladen. Es handelte sich um ein Rad der Marke Prophete, 100 AC11V47862 mit 26 Zoll-Bereifung. Ein Eigentümer konnte bislang nicht ermittelt werden. Dieser kann sich mit der Polizeistation in Kreiensen unter Telefon 05563/212 in Verbindung setzen. rb











7.10.2019 • 09:06 Uhr

Familienberatung aktiv: Für Kurs"Kinder im Blick" noch freie Plätze!

Die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim bietet ab dem 22. Oktober 2019 in Uslar den Kurs „Kinder im Blick“ (KiB) für Väter und Mütter nach einer Trennung an. Für den Kurs gibt es noch freie Plätze.

Wenn Eltern sich trennen, ändert sich auch vieles für die Kinder. Sie brauchen in dieser Zeit viel Zuwendung, um den Übergang in den neuen Lebensabschnitt zu bewältigen. Häufig sind die Eltern aber gerade in dieser Zeit mit finanziellen oder wohnlichen Veränderungen, Konflikten mit dem anderen Elternteil und anderen Herausforderungen selbst stark belastet. KiB möchte Mütter und Väter aus dem Landkreis Northeim in dieser Situation unterstützen und begleiten.

Am Dienstag, 22. Oktober 2019, starten Tabea Hoppe und Veronika Strunk vom Landkreis Northeim einen Abendkurs (17.30 – 20.30 Uhr) in der Familienberatungsstelle in Uslar (Gerhart-Hauptmann-Str. 10). Der Kurs kostet 40 Euro und umfasst sieben Termine, die wöchentlich stattfinden. Die Kursmaterialien sind inklusive. Die Mitarbeiterinnen der Familienberatung sind zertifizierte Trainerinnen.

Für Anmeldungen zu diesem Kurs, Voranmeldungen für weitere Kurse sowie bei Rückfragen können Sich Interessierte an das Sekretariat der Familienberatungsstelle in Einbeck wenden: Telefon 05551/708 8240 oder per Email: ebein@landkreis-northeim.de. Weitere Infos gibt es unter www.kinderimblick.de.
lpd












7.10.2019 • 09:01 Uhr

Polizei: Wieder Gartenlaube in der Neuen Straße abgefackelt - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Jetzt macht die Gandersheimer Polizei eine offizielle Mitteilung über einen erneuten Brand einer Gartenlaube in Bad Gandersheim (wir berichteten aktuell und exklusiv).
Der Polizeisprecher: In der Nacht zu Samstag, gegen 02.20 Uhr, brannte eine Gartenlaube in der Kleingartenkolonie in der Neuen Straße aus bislang unbekannten Gründen komplett nieder. Dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Bad Gandersheim ist es zu verdanken, dass ein Übergreifen des Feuers auf umstehende Lauben verhindert werden konnte.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Hinweise bitte an das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter Telefon: 05382/919200.

In der Vergangenheit hat es in dem Sektor Brände von Gartenlauben gegeben. Teilweise sind die Ermittlungen der Polizei zur Ursache ins Leere gelaufen. rb/red/Foto: Roßtock










7.10.2019 • 08:55 Uhr

Bad Gandersheim: Autoreifen Adolf-Mühe-Weg mit Schrauben attackiert

Die Gandersheimer Polizei teilt soeben in einer Verlautbarung mit: Bereits am Bereits am 2. Oktober 2019 stellte der Halter eines im Adolf-Mühe-Weg in Bad Gandersheim geparkten VW Troc eine Schraube in der Lauffläche seines PKW fest. Bei einer weiteren Inaugenscheinnahme stellte er eine weitere Schraube in einem Hinterreifen des Wagens fest. Beide Reifen sind unbrauchbar. Die Polizei Bad Gandersheim ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um Hinweise unter Telefon 05382/919200. rb










7.10.2019 • 08:48 Uhr

Bauernmarkt 2019 in Bad Gandersheim: Aufatmen nach Auferstehung des Andechser-Bierstandes - "Stadt der Mettwürste"

Besucher wünschen sich musikalische Unterhaltung - Ausfall des Kutschen-Korsos beklagt

Der gestrige Bauernmarkt in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim bot dann doch noch so manche nette Überraschungen. Eine davon war die Auferstehung des scheinbar verschwundenen Andechser Bierstandes. Das Klosterbier war bekanntlich dem jüngsten Bad Gandersheimer Altstadtfest abhanden gekommen. Das hatte für einige Irritationen gesorgt. Nun labten sich die Liebhaber des dunklen Bieres aus Bayern genussvoll an dem prominent aufgestellten Ausschank-Trailer. Erstaunlich immer wieder der massenhafte Auftrieb von Menschen. Noch immer ist der "Bauernmarkt" so etwas wie ein Selbstläufer. Allerdings ist dem Veranstalter geraten, diese "Trumpfkarte" nicht ewig zu spielen. Beispielsweise wurde von vielen Besuchern in deutlichen Kommentaren angeregt, bitteschön eine musikalische Unterhaltung auf dem Markt anzubieten. Auch der Ausfall des beliebten Kutschen-Korsos wurde unüberhörbar beklagt. Gelobt wurden die neuen Auftritte von Anbietern regionaler Produkte. Hier stachen die Anbieter von dicken Mettwürsten (u.a. aus dem Eichsfeld) richtig ins Auge. Bad Gandersheim präsentierte sich erstmals als eine "Stadt der Mettwürste", scherzten Besucherinnen.
Die Bilder dokumentieren weitere Eindrücke von einem insgesamt gut besuchten "Bauernmarkt 2019" in Bad Gandersheim.
red/Fotos: Marc Reiser
















7.10.2019 • 08:22 Uhr

Konflikte mit Wölfen: EU-Kommission bestätigt Konzept von Umweltminister Olaf Lies - Absage an "wolfsfreie Zonen"

Die Probleme mit dem Wolf beschäftigen auch die Brüsseler EU-Kommission. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies und sein Kollege aus Schleswig-Holstein, Umweltminister Jan Philipp Albrecht, führten dazu Gespräche in Brüssel mit Generaldirektor Daniel Calleja Crespo. Im Mittelpunkt: Der Umgang mit dem Wolf in Deichgebieten. Für alle Beteiligten war klar, dass die Deiche für den Herdenschutz eine besondere Situation darstellen. „Die Anwendung herkömmlicher Herdenschutzmaßnahmen ist oft nicht möglich“, schilderte Umweltminister Olaf Lies die Probleme an der Nordseeküste. Derzeit erprobt Niedersachsen in einem Pilotprojekt die Praktikabilität von wolfsabweisenden Zäunen am Deich. „Das Gespräch mit der EU-Kommission gibt Rückenwind in unserem Umgang mit Herdenschutz an den Deichen“, sagte Albrecht nach dem Termin.
Einer generellen Forderung nach wolfsfreien Zonen in Küstenregionen erteilte die
Kommission zwar eine Absage. In Bezug auf die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen zum Abschuss von problematischen Wölfen wie aktuell in Schleswig-Holstein und bei Nienburg bestätigte die Kommission aber das bisherige Vorgehen von Schleswig-Holstein und
Niedersachsen. Die Kommission wies darauf hin, dass eine
Ausnahmegenehmigung zwar auf ein Individuum beschränkt sein muss, in der Praxis ein
möglicher Fehlabschluss aber trotz der erforderlichen Sorgfalt nie ganz ausgeschlossen
werden kann.

Calleja zeigte sich sehr interessiert daran, die Wolfs-Situation in den norddeutschen Gebieten persönlich kennenzulernen. red/Foto: Thomas Fischer












7.10.2019 • 08:14 Uhr

missio Aachen und Bistum Münster eröffnen größte katholische globale Solidaritätsaktion

Kirche aus Nordostindien bis zum 27. Oktober Gast in Deutschland - missio-Präsident Pfarrer Bingener: "Es gilt mit langem Atem Not und Leid zu lindern"

Das internationale katholische Hilfswerk missio Aachen, das Bistum Münster und Vertreter der Kirche aus Nordostindien haben soeben bundesweit die missio-Aktion zum Weltmissionssonntag am 27. Oktober eröffnet. Dann sammeln missio-Werke in rund 100 Ländern Spenden für die Seelsorge, Ausbildung und katholische Sozialarbeit der Kirche in den ärmsten 1.100 Bistümern der Welt. 2018 konnte missio Aachen 3,86 Millionen Euro für diese größte katholische globale Solidaritätsaktion zur Verfügung stellen. Weltweit werden am Weltmissionssonntag jährlich etwa zwischen 85 und 90 Millionen Euro gespendet. Verbunden war die Eröffnung mit einem großen Erntedankfest der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) und Katholische Landjugendbewegung (KLJB).

Leitwort "Wir sind Gesandte an Christi statt"

Die missio-Aktion zum Weltmissionssonntag 2019 steht unter dem Leitwort „Wir sind Gesandte an Christi statt“. Dieses Wort stammt von dem Apostel Paulus. Es ruft die Christinnen und Christen auf, wie Jesus in seiner Zeit heute zu allen Menschen zu gehen, ihnen zuzuhören, ihnen im Alltag zu helfen, sie aufzurichten und für ihre Würde einzutreten.

„Unser Auftrag als Kirche ist einfach und schwer zugleich. Es gilt mit langem Atem Not und Leid zu lindern, Perspektiven zu eröffnen und so zu zeigen, wie Gott ist" sagte der neue missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. „Dabei ist uns die Kirche von Nordostindien ein guter Partner in der Verbindung von Seelsorge und kirchlicher Sozialarbeit in den entlegensten Regionen Indiens", so Bingener.

Was das Leitwort des Weltmissionsmonats – „Wir Gesandte an Christi statt“ – bedeuten kann, machte Münsters Bischof Dr. Felix Genn deutlich: „Wir alle sind als Christinnen und Christen dazu aufgefordert, zu den Menschen hinzugehen, von Jesus zu erzählen. Die Touring Sisters, die im Nordosten Indiens in die entlegenen Dörfer gehen und dort mit den Menschen eine Weile leben, können uns ein Vorbild sein.“ Und er sagte weiter: „Jeder ist dazu aufgefordert, das Gut unserer Schöpfung zu bewahren. Jeder kann etwas tun, und darauf achten, zum Beispiel beim eigenen Konsum.“

Kirche aus Nordostindien für ihre Friedensarbeit bekannt

In diesem Jahr berichten in Deutschland aus Anlass des Weltmissionssonntags bis zum 27. Oktober elf Ordensschwestern, Priester und Bischöfe der Kirche aus Nordostindien in rund 250 Veranstaltungen über ihre Arbeit. Die Kirche dort ist eine junge Kirche. Das jüngste Bistum wurde 2005 gegründet. Die Region ist politisch instabil und wirtschaftlich wenig entwickelt. Gesellschaftliche Spannungen brechen immer wieder gewalttätig auf. Die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen der armen Bevölkerung, sorgen für Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, engagieren sich gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Bekannt ist die nordostindische Kirche für ihre erfolgreiche Friedensarbeit und innovative Methoden der Konfliktlösung. So ist sie ein gutes Beispiel dafür, wie Christinnen und Christen, die mit Spenden aus dem Weltmissionssonntag unterstützt werden, heute in Afrika, Asien oder Ozeanien für das Gemeinwohl arbeiten.red/fis











7.10.2019 • 08:09 Uhr

"Coole Kids" begeistert vom Trainingscamp des VfL Wolfsburg

"Wir hatten jede Menge Spaß. Das war vom Feinsten". Björn Huchthausen, Vorsitzender des JFV Leinepolder fand am Samstag am Ende des dreitägigen Trainingscamps des VfL Wolfsburg Worte des Lobes und der Anerkennung, zeigte sich fasziniert über das Engagement der erfahrenen VfL-Trainer Rainer Dembowski (Leitung), Gregor Czosnyka und Thomas Eppinger als Torwartcoach.

Der renommierte Gast aus der Volkswagenstadt, Heimat des ambitionierten Bundesligisten, bedankte sich für die enge, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem erst Anfang diesen Jahres gegründeten JFV Leinepolder, für die Rahmenbedingungen auf dem Platz des TSV Hohnstedt, trotz ungünstiger Wetterlage, und für viel menschliche Wärme und Verständnis für das besondere Trainingsprogramm.

Der Regen zum Auftakt des Camps beeinflußte den Ablauf nur unwesentlich. Die 26 "coolen Kids", laut VfL, im Alter zwischen 6 und 13 Jahren hatten Spaß, Freude und lernten neue Freunde kennen. Die VfL-Fußballschule bot ein spezielles Training unter professionellen Bedingungen. Neben fußballerischen Grundlagen wurden auch wichtige Werte wie Teamgeist und Fairness geschult. Die VfL-Trainer gaben super Tipps und zeigten neue Tricks.

Die Betreuung war durch den JFV Leinepolder und den Stammverein TSV Hohnstedt vor Ort gewährleistet. Das Mittagessen wurde gemeinsam eingenommen. Die Getränkeversorgung kam vom VfL Wolfsburg, wie auch die Einkleidung, das Kuchenbuffet von engagierten, liebenswerten Müttern, das frische Obst vom Northeimer Fruchthof/Nils Hasenbeck, wofür sich D-Jugend-Coach des JFV Leinepolder, Detlef Baye, herzlich bedankte.

Das Möbelhaus Bäucke sponserte das Fußball-Dart als beliebten Pausenfüller und willkommene Animation für die fußballbegeisterten Eltern. Björn Huchthausen freute sich: "Wir haben starke Partner!" Das Northeimer VW-Autohaus Dörge - Riebold - Rösner - Raith wird dem Gewinner des Dart kostenlos ein Fahrzeug für ein Wochenende zur Verfügung stellen.

Nach dem Vier-Nationen-Turnier am Samstag verteilte das VfL-Team unter anderem Medaillen, Urkunden und ein Gruppenbild für jeden Spieler. Leckeres Grillgut rundete das Camp-Vergnügen bei Herbstsonne ab. Die Eltern wußten um zufriedene Kinder, die tolle Fußballtage am Rande des Leinetals, in Hohnstedt erleben durften. "Ein schönes Bild einer harmonischen, gut funktionierenden Sportlerfamilie", war man sich im Vorstand des JFV Leinepolder einig. hakö

Zu den Bildern:
Der begeisterte Fußballnachwuchs in Hohnstedt mit Pokal.

Björn Huchthausen (rechts) erhielt vom VfL-Trainerteam als Dank für die gute Zusammenarbeit einen Wimpel des Bundesligisten.
Fotos: Hartmut Kölling















7.10.2019 • 07:58 Uhr

Nach Sperrung der A7: Verkehrschaos in der Region - Längere Fahrzeiten - Anlieger maulen über Gestank und aggressive Autofahrer

Die Sperrung der Autobahn A7 am Salzgitter-Dreieck hat am Wochenende zu massiven Verkehrsstörungen geführt. Die umgeleiteten Fahrzeuge ergossen sich in beiden Richtungen (Nord und Süd) von der A7 hinein auf Straßen in der Region rund um Hildesheim. Das führte zeitweise zu chaotischen Verhältnissen. Die Belastungen bekamen genervte Autofahrer in längeren Fahrtzeiten zu spüren. Die Anlieger und Bewohner in den Ortschaften, durch die sich der Umleistungsverkehr quälte, maulten über Lärm, Gestank und Gefahrenmomente durch rücksichtslose Fahrer. Als Ursache der Autobahnsperrung wurde die Ausbesserung beschädigter Fahrbahnen angegeben.
red/Fotos: Marc Reiser












7.10.2019 • 07:48 Uhr

Northeimer Handball Club: Heimniederlage gegen HG Oftersheim/Schwetzingen

Der Northeimer Handball Club unterlag am Sonntag im Heimspiel der HG Oftersheim/Schwetzingen mit 28:37 (12:21).

Nach dem Erfolgserlebnis am vergangenen Wochenende in Bad Neustadt wollte man den Schwung mit in die Partie nehmen. Die Anfangsphase verlief zunächst sehr ausgeglichen, bis zum 5:5 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Dann jedoch unterliefen dem NHC immer wieder einfach Fehler im Spielaufbau die die Gäste eiskalt bestraften. Oftersheim konnte so bis zur Halbzeit mit 12:21 in Führung gehen. Der NHC bekam im ganzen Spiel in der Abwehr keinen Zugriff auf die gegnerischen Spieler, die schalten und walten konnten nach Belieben. So konnten sie immer wieder einfach Tore aus dem Positionsspiel erzielen. Auch der Start in die zweite Halbzeit verlief alles andere als optimal. Die Gäste konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen und verwalten. Auch wenn dem NHC nun immer bessere Lösungen in der Offensive einfielen, in der Abwehr bekam man den gegnerischen Kreisläufer zu keiner Phase des Spiels in den Griff. Letztendlich muss man sagen das die Punkte verdientermaßen an die Gäste gehen. Der NHC muss nun dringend aus den eigenen Fehlern lernen und eine höhere Effektivität in Angriff und Abwehr an den Tag zu legen.

Am nächsten Samstag den 12. Oktober reist das Team dann zum Titelfavoriten nach Grosswallstadt. Der Bus startet um 13.00 Uhr an der Schuhwallhalle.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Schlüter, Iliopoulos 8, Lange 9/5, Seekamp 2, Springer, Hempel, Wilken, Gerstmann 4, Nowak 3, Stöpler, Wodarz 2. red/ok/Foto: Spieker Fotografie!










6.10.2019 • 17:30 Uhr

Bad Gandersheimer Bauernmarkt 2019: Lenz & Lanz & Lollipop

"Das ist ja Lollipop, was hier los ist!". So schrill und lustig bringt es Jasmin, die Hübsche, auf den Punkt. Die 23-Jährige aus Northeim, rote Haare, knallrote Lippen, schwarze Stiefel und ihr e langen Beine in schwarzes Leder gekleidet, schiebt sich in der Menschenmasse durch das Getümmel beim nachmittäglichen Bad Gandersheimer Bauernmarkt. Tausende hat das Stadtfest nun gebunden. Auf Tuchfühlung geht es durch die Moritzstraße, die Stiftsfreiheit und über den Marktplatz.
Festwirt Gebhard Jungesblut steht persönlich in seinem Bierwagen. Der schwarze Otto heizt seinen 20-PS-Traktor der Marke Bulldog Lanz ein. Lenz, Achim, der Festspielintendant, sticht unweigerlich durch seinen Kopfbedeckung (a la Beuys) aus der Masse hervor. "Winzer-Walter" bemüht sich gleich mit zwei Damen in seiner gemütlichen Jagd - und Weinstube eine grüne Flasche mit edlem Wein korrekt zu entkorken. Derweil müssen sich die Gänse und Lamas vor dem Rathaus von Menschen begrabschen und begaffen lassen. Unterdessen "schlägt" der Specht in der Moritzstraße seine "Melodie" im Info-Trailer der Jägerschaft. Alles weiteres - schauen sie bitte selbst. red/Fotos: Marc Reiser
















6.10.2019 • 17:09 Uhr

Rettungshubschrauber flog vergebens: Kradfahrer (56) rast auf wendenden PKW auf der B 446 und kommt dabei ums Leben

ein 60-jähriger Pkw-Fahrer aus Uslar befuhr am Samstagnachmittag die B 446 von Nörten-Hardenberg in Richtung Hardegsen. Auf Höhe der Ortschaft Wollbrechtshausen kam es in seiner Fahrtrichtung zu stockendem Verkehr. Der 60-jährige scherte daraufhin mit seinem Pkw nach links aus der Fahrzeugkolonne aus, um zu wenden.

Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein 56-jähriger Kradfahrer aus Göttingen die B 446 in der gleichen Fahrtrichtung und überholte die Fahrzeugkolonne. Aufgrund des Wendemanövers vor ihm bremste er ab, stürzte auf die Fahrbahn und prallte ebenso wie sein Krad gegen die linke Fahrzeugseite des wendenden Pkw.

Der 56-jährige verstarb trotz sofort alarmierter und eingesetzter Rettungskräfte mit zwei Rtw und einem Notarzt im Rettungshubschrauber noch an der Unfallstelle.

Sowohl der Pkw als auch das Krad mussten aufgrund massiver Beschädigungen durch ein Anschleppunternehmen geborgen werden.

Weiterhin war die Freiwillige Feuerwehr Wollbrechtshausen sowie die Straßenmeisterei Northeim aufgrund umfangreicher Bergungs- und Aufräumarbeiten sowie auslaufender Betriebsstoffe im Einsatz.

Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 10.000 Euro.

Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen an der Unfallstelle war die B 446 für ca. vier Stunden gesperrt und es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. hei










6.10.2019 • 17:04 Uhr

Vater (42) besäuft sich, prügelt Tochter, beleidigt seine Frau: Erst Platzverweis, dann Zelle

Am gestrigen Samstag um 18 Uhr wurde die Polizei in eine Wohnung in der Okerstraße in Salzgitter-Bad gerufen. Ein 41-jähriger hatte zuvor seine Tochter geschlagen und seine Ehefrau beleidigt. Der alkoholisierte Mann - ein Alkoholtest hatte einen Wert von 2,16 Promille ergeben - erhielt einen Platzverweis. Es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Gegen 20.00 Uhr erschien der 41-jährige erneut an der Wohnung und wurde durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Da er bei dem Transport im Dienstfahrzeug einen Polizeibeamten beleidigte, erwartet den Mann ein weiteres Strafverfahren. Der 41-jährige verbrachte den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle.ots










6.10.2019 • 13:28 Uhr

Bauernmarkt 2019 in Bad Gandersheim: Stimmung beim "Winzer-Walter" in der Jagd- und Weinstube

Es ist ein absoluter Geheimtipp. Mann/Frau muss dort gewesen sein. Auf dem Bauernmarkt 2019 in Bad Gandersheim lockt die heute geöffnete "Jagd- und Weinstube" in der Baderstraße. "Winzer-Walter" steht seinen Gästen wiederum mit ausgezeichneten Weinen zur Verfügung. Das alles dargeboten in einer Gastlichkeit, die ihresgleichen in Bad Gandersheim sucht (und nicht findet!). Die Atmosphäre in der Jagd- und Weinstube ist einzigartig. Die Trophäensammlung eine fantastisches Aushängeschild für die Roswithastadt. Gediegene Gastlichkeit mit einer hochwertigen Beköstigung mit edelsten Tropfen - das hat besonderes Format und ist von besonderer Qualität. Dazu kommt die wunderbare Gastfreundlichkeit von "Winzer-Walter". Er ist bekanntlich nicht nur ein exzellenter Weinkenner. Seine Liebe zur Musik ist bekannt. Es kann passieren. wenn Stimmung und Weinseligkeit in der Jagdstube aufkommt, dass "Winzer-Walter" zu seinem Akkordeon greift - und dann wird der Besuch in der Weinstube zu einem wunderschönen Erlebnis. Das alles auf dem Bauernmarkt in Bad Gandersheim - ein Stadtfest mit Mehrwert!
red/Fotos: Marc Reiser