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23.09.2019 • 10:10 Uhr

Sechs Fakten zur Grippeimpfung: Das sollte jeder wissen, damit sie gesund bleiben!

Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Erkältungssymptome – wer an einer echten Grippe leidet, fühlt sich meist mindestens eine Woche lang richtig krank. Eine Grippeimpfung kann das verhindern. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, kennt die wichtigsten Fakten.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Grippeimpfung?

„Am besten ist eine Impfung im Oktober oder November. Bis der Körper einen ausreichenden Grippeschutz aufgebaut hat, dauert es in der Regel 10 bis 14 Tage“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Natürlich ist auch eine Impfung nach November möglich. Sogar noch während der Grippewelle selbst – solange der Betroffene nicht bereits erkrankt ist. Über den Verlauf der aktuellen Grippesaison hält die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) auf dem Laufenden.

Für wen ist die Grippeimpfung empfehlenswert?

Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollte sich derjenige impfen lassen, der ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe hat. Dazu zählen über 60-Jährige, Personen mit chronischen Krankheiten oder einer Immunschwäche, medizinisches sowie Pflegepersonal und Personen, die häufig mit anderen Menschen in Kontakt kommen, etwa Lehrer oder Verkäufer. Zu einer Impfung wird auch Personen geraten, die direkten Kontakt zu Geflügel oder Wildvögeln haben. Das soll verhindern, dass sich Vogelgrippe-Erreger unter die gewöhnlichen Grippeviren mischen. „Für Schwangere ist die Grippeimpfung ebenfalls ratsam. Sie sollte allerdings erst ab dem vierten Monat erfolgen, nur bei chronischen Grunderkrankungen schon früher. Von der Impfung profitieren auch Neugeborene in ihren ersten Lebensmonaten, da die Antikörper der Mutter über die Plazenta auf das Kind übergehen“, so der Gesundheitsexperte.

Impfung planen: Was gibt es zu beachten?

Prinzipiell kann sich jeder impfen lassen, selbst mit einem leichten Infekt. Das menschliche Immunsystem kann mehrere Abwehraufgaben gleichzeitig bewältigen. „Eine schwere Infektion mit über 38,5°C Körpertemperatur sollten Betroffene aber erst auskurieren, bevor sie sich impfen lassen“, so Dr. Reuter. Sportler sollten beachten, dass die körpereigene Abwehr nach einer Impfung mehr leisten muss, um Antikörper aufzubauen. Daher ist es ratsam, in den ersten drei Tagen nach einer Impfung auf Sport zu verzichten. Allergiker sollten auf jeden Fall vor der Impfung mit ihrem Arzt Rücksprache halten. So ist beispielsweise Hühnereiweiß Bestandteil des Impfstoffes. Eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten ist nicht bekannt.

Ist trotz Impfung eine Erkrankung möglich?

Trotz Grippeimpfung gibt es keinen hundertprozentigen Schutz. Das hängt von der Zusammensetzung des Impfstoffs ab. Stimmt er mit den tatsächlich kursierenden Viren überein, schützt die Impfung aber meist sehr gut. Wer sich trotz Impfung ansteckt, bei dem verläuft die Krankheit meist milder.

Beugt die Impfung auch Erkältungen vor?

Eine Grippeimpfung schützt nicht vor Erkältungen beziehungsweise grippalen Infekten. Denn diese werden von ganz unterschiedlichen Viren ausgelöst, nicht jedoch vom Influenzavirus. „Wer einer Erkältung vorbeugen möchte, dem hilft eine vitaminreiche Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft sowie regelmäßiges Händewaschen“, rät der Gesundheitsexperte.

Warum ist es wichtig, sich jedes Jahr neu impfen zu lassen?

Grippeviren sind sehr wandlungsfähig und können sich von Jahr zu Jahr verändern. Aus diesem Grund wird der Impfstoff jährlich an die voraussichtlich zirkulierenden Influenzaviren angepasst. Auch wenn sich im Vergleich zum Vorjahr die Zusammensetzung des Impfstoffes nicht verändert hat, empfiehlt Dr. Reuter, die Impfung jährlich aufzufrischen. „Die Schutzwirkung lässt mit der Zeit nach. In der Regel wirkt die Impfung zwischen sechs und zwölf Monate.“ Studien haben zudem ergeben, dass wiederholt Geimpfte besser vor schweren Influenza-Verläufen geschützt sind. red/Quelle/Foto: ERGO











23.09.2019 • 10:05 Uhr

Gesellschaft für bedrohte Völker nimmt Burundis Bischöfe vor Kritik ihrer Regierung in Schutz

Die Bischöfe hatten willkürliche Verhaftungen und politische Morde angeprangert

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen hat Burundis katholische Bischöfe vor massiver Kritik ihrer Regierung in Schutz genommen: „Dass Burundis Regierung den katholischen Bischöfen des Landes vorwirft, zum Hass aufzurufen, ist haltlos und anmaßend. Die Bischöfe haben ihre Stimme für die Entrechteten erhoben und die katastrophale Menschenrechtslage angeprangert“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Montag in Göttingen.

Am Wochenende war der Streit eskaliert, nachdem der Inhalt eines am Sonntag verlesenen Gemeindebriefes bekannt geworden war. Darin prangerten die Bischöfe willkürliche Verhaftungen und politisch motivierte Morde an. Nachdrücklich warnten sie vor Intoleranz und der gewaltsamen Ausschaltung politischer Gegner. Auch kritisierten sie die herrschende Straflosigkeit bei Verbrechen an Regierungskritikern. Willy Nyamitwe, der Sprecher des Staatspräsidenten, hatte den Bischöfen daraufhin vorgeworfen, „Hass“ gegen die Regierungspartei und ihre Anhänger zu verbreiten.

„Mit ihrem mutigen Schritt in die Öffentlichkeit haben die Bischöfe die von den Vereinten Nationen und Menschenrechtsorganisationen im In- und Ausland geäußerte Kritik zu einem landesweiten Thema gemacht“, sagte Delius. Damit hätten sie einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit geleistet. Wer zum Terror der Regierungspartei CNDD-FDD und ihrer Jugendorganisation Imbonerakure schweige, ermögliche weitere Verbrechen und werde so zum Mittäter, warnte die GfbV.

Die Vereinten Nationen und Menschenrechtsorganisationen beklagen in Burundi seit Jahren ein Klima der Gewalt und Straflosigkeit. Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen kam im September 2019 ebenfalls zu diesem Schluss. Sexualisierte Gewalt werde als Waffe gegen Regierungskritikerinnen eingesetzt. Willkürliche Verhaftungen, Folter und Mord würden gezielt genutzt, um Kritik verstummen zu lassen. Man müsse von Verbrechen gegen die Menschlichkeit sprechen, erklärten die UN-Menschenrechtsexperten.

Allein seit Januar 2019 wurden in Burundi mehr als 260 Menschen aus politischen Gründen ermordet. Mehr als 120 Leichname dieser Opfer wurden in Straßengräben gefunden, meist nach nächtlichem Terror der Imbonerakure. Mehr als 570 Menschen wurden in diesem Jahr willkürlich festgenommen. Fast 200 Personen beklagten, dass sie nach ihrer Festnahme gefoltert wurden. Von 34 Verschleppten fehlte jede Spur. red/fis










23.09.2019 • 07:58 Uhr

NHC & Flippo verlängern ihre erfolgreiche Zusammenarbeit!

Nun wurde es offiziell bekannt gegeben. Die flippo, vertreten durch Familie Friedrich Leinemann, bleibt auch für die Saison 2019/20 Premiumpartner des Northeimer Handball Clu . Die flippo ist als Anbieter hochwertiger Freizeitangebote der festen Überzeugung, dass Sport und Freizeitgestaltung zusammengehören. Aus diesem Grund unterstützen Sie unter anderem den Northeimer HC als langjähriger vertrauensvoller Partner. Der NHC und sein 3. Liga Team der 1. Herren bedanken sich ganz herzlich bei Familie Leinemann für Ihre herausragende Unterstützung.
Neuerdings wird die flippo nach jedem Heimspiel den Spieler des Spieles mit einer Urkunde und einem Präsent ehren. Es muss nicht immer der Haupttorschütze sein, sondern kann auch z. B. der beste Torwart, wie bei der Prämiere Lennart Gobrecht, sein. Auch hierfür gilt unser Dank der flippo!
(v. l. n. r.: Oliver Kirch, Luca Leinemann, Kathleen Leinemann, Friedrich Leinemann, Alisa Leinemann und Jannes Meyer.) Foto: Spieker Fotografie!











23.09.2019 • 07:54 Uhr

Knappe Heimniederlage für den Northeimer Handball Club

In einer engen und spannenden Partie musste sich der NHC der HSG Hanau mit 27:29 (14:17) geschlagen geben. Dabei gehörte zunächst die Anfangsphase den Gastgebern. Aus einer guten Defensive konnte man sich schnell auf 2:0 absetzen. Nach und nach gelang es jedoch den Hanauern besser in die Begegnung zu finden. Immer wieder konnte Hanau einfache Tore aus dem Positionsangriff erzielen. Der NHC vergab in dieser Phase zu viele Torgelegenheiten. Bis zur Halbzeitpause konnte sich Hanau auf 14:17 absetzen. Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte allerdings die Heimmannschaft. So konnte der NHC auf 16:17 verkürzen. Die Gäste ließen jedoch nicht nach und konnten sich wieder auf 18:22 absetzen. Es blieb die erwartet enge Partie, in der sich die Northeimer immer wieder heran kämpfen konnten. Am Ende hatten die Gäste das nötige Glück auf ihrer Seite und konnten die zwei Punkte mit auf die Heimreise nehmen. Dieses Spiel sollte dem gesamtem Team aber Mut machen für die kommenden Aufgaben, da nur Kleinigkeiten für ein erfolgreicheres Abschließen fehlten. Nun gilt es sich bestmöglich auf das Auswärtsspiel in Bad Neustadt vorzubereiten. Dort trifft der NHC am kommenden Samstag ab 19:30 Uhr auf den HSC Bad Neustadt. Der Fanbus startet an der Schuhwallhalle um 13:45 Uhr.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Schlüter, Iliopoulos 5, Lange 5/1, Seekamp, 1, Springer, Hempel, Wilken, Gerstmann 2 (Foto), Stöpler 5/3, Wodarz 9.
Foto: Spieker Fotografie!













23.09.2019 • 07:51 Uhr

Höckelheim siegt beim Stadtpokal - Erstmals neuer Stadtpokal der Jugendfeuerwehren in Hammenstedt

Bei bestem Spätsommer-Wetter fand am vergangenen Samstag der Stadtpokal der Stadtjugendfeuerwehr Northeim in Hammenstedt statt. Zum ersten Mal mit neuen Richtlinien.
Ein Arbeitskreis aus Jugendwarten und Jugendlichen war in den letzten Monaten damit beschäftigt, diesen neuen Wettbewerb zu planen.
Stadtjugendfeuerwehrwart Lars Böcker: „Der alte Stadtpokal war einfach nicht mehr zeitgemäß, es brauchte dringend was neues, damit unsere Jugendlichen wieder Spaß am Stadtpokal haben.“

Bei insgesamt acht Spielen müssen die Jugendfeuerwehren nun Ihr Feuerwehrwissen, aber auch Sportlichkeit, Geschick und vor allem Teamfähigkeit beweisen.
Am erfolgreichsten war bei der Neuauflage die Jugendfeuerwehr aus Höckelheim. Sie verwies die Gruppen aus Hammenstedt und Northeim auf die Plätze 2. und 3. Insgesamt waren 8 Gruppen gestartet.

Stadtbrandmeister Bernard Krzepina und Bürgermeister Simon Hartmann machten sich einen Eindruck vor Ort und beglückwünschten die Jugendfeuerwehren bei der Siegerehrung.
Neben Pokalen und Urkunden erhielten die ersten drei Gruppen auch Gutscheine für Minigolf und Schwimmbad-Besuche.
In 2020 findet der Stadtpokal wieder in Hammenstedt statt. Dann im Rahmen des fünf jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Hammenstedt.red/Foto: Stadtjugendfeuerwehr Northeim










23.09.2019 • 07:47 Uhr

Naturschauspiele: Sonne durchleuchtet die Stiftskirche und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar...

Immer wenn die Sonne aufgeht. Ja, dann ergeben sich Schau- und Lichtspiele der beeindruckenden weil schönen Art. Frank Biener gelang in diesen Tagen eine seltene Motivlage. Morgens durchleuchteten Sonnenstrahlen im wahrsten Sinne des Worte den Turm der Stiftskirche zu Bad Gandersheim.
Und beim Gut Wiebrechtshausen - zwischen Northeim und Imbshausen in einer Ebene gelegen - zeigte sich im Osten die zart aufgehende Sonne auf und "aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar..."
red/ Fotos: Frank Biener/Thomas Fischer












22.09.2019 • 18:45 Uhr

Wolperode: Herr Schrader neuer Ortsvorsteher

Die Vakanz ist vorbei. Auf Kai-Uwe Rostock folgt Herr Schrader. Wolperode hat einen neuen Ortsvorsteher. Alles ist wieder gut! Die Ernennungsurkunde übergab Bürgermeisterin Schwarz in ihrem Amtszimmer. Und sie gratulierte und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit.
red/Foto: Manfred Kielhorn










22.09.2019 • 18:30 Uhr

Heute: Schöne Köpfe auf dem Klostermarkt in Northeim


Es muss nicht immer spektakulär, das Größte oder das Schrillste sein: Schönheit und Originalität, Schlichtes und doch Auffälliges kommt gelegentlich ganz normal daher. Gerade deswegen wird es zur Bereicherung unserer Wahrnehmung. So der Kopfschmuck, die Kopfbedeckung und die Haarpracht, heute, Sonntag, am zweiten Tag auf dem sonnigen, lebenden und historischen Klostermarkt in Northeim gesehen und dokumentiert. Eine kleine Augenweide: Der Blumenkranz der Cafehaus-Bedienung. Der Hut mit Federbusch des Musketiers. Die weiße Haube der Bäckersfrau. Der Obermann des Zimmerers. Der Visier-Helm des Ritters. Die lila Locke mit Seerose der Verkäuferin in einer nostalgischen Imbissbude.
red/Fotos: Thomas Fischer
























22.09.2019 • 15:11 Uhr

Landrätin Klinkert-Kittel sagt, wofür das Geld im Landkreis Northeim ausgegeben werden soll

300.000 Euro für die Sanierung der Sporthalle des Roswitha-Gymnasiums Bad Gandersheim im Etat - 1,1 Mio. für Olxheim-Brücke

In ihrer Einbringungsrede für den Doppel-Etat 2020/21 kündigte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel unter anderem folgenden Ansätze für Geldausgaben für die Menschen im Landkreis Northeim an:

Klinkert-Kittel: "Für unsere Kinder und Jugendlichen in den Schulen werden wird in 2020 rund 32,2 Millionen Euro auf. Damit steigt der Finanzierungsbedarf gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Millionen Euro. Allein für Bauunterhaltung ist in den beiden nächsten Jahren insgesamt ein Betrag von rund 10,0 Millionen Euro vorgesehen.
Größere Bauunterhaltungsmaßnahmen sollen an folgenden Schulen durchgeführt werden:
-Umbau des Erd- und Untergeschosses der Löns-Realschule Einbeck in Höhe von 3 Millionen Euro,
-Fortsetzung der Fassadensanierung an der Thomas-Mann-Schule Northeim in Höhe von 600.000 Euro sowie
-Sanierung der Sporthalle am Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim (Foto) in Höhe von 300.000 Euro.
Des weiteren sollen in 2020 rund 10,6 Millionen Euro an Auszahlungen für Investitionstätigkeit in unsere Schulen fließen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 4,7 Millionen Euro.
Hervorheben an dieser Stelle möchte ich:

-Die Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen an der BBS II Northeim in Höhe von 1,2 Millionen Euro,
-den Anbau und Erweiterungsbau an der Goetheschule Einbeck in Höhe von rund 600.000 Euro und die
-Sanierung des Traktes E an der KGS Moorigen in Höhe von 500.000 Euro.

Im Jahr 2021 schlage ich vor, nochmal rund 10 Millionen Euro für Investitionen im Schulbereich auszugeben.
Diese ausdrücklichen Zahlen sind meiner Meinung nach Beweis dafür, wie sehr mir unsere Schulen am Herzen liegen.
Für den Bereich Feuerwehr- und Katastrophenschutz sind in den Jahren 2020 und 2912 investive Maßnahmen in Höhe von insgesamt rund 870.000 Euro vorgesehen.
In unser wichtiges Kreisstraßennetz wollen wir in den beiden nächsten Jahren rund 8 Millionen Euro investieren sowie rund 4,5 Millionen Euro für Unterhaltung aufwenden. Herzugeben sind folgende Maßnahmen:
-Ausbau der Kreisstraße 516 Rotenkirchen nach Dassensen in Höhe von 2,5 Millionen Euro sowie den
-Neubau der Leinebrücke zwischen Garlebsen-Ippensen und Olxheim von 1,1 Millionen Euro.

Finanzen: Im Ergebnis arbeiten wir in den nächsten Jahren trotz verstärkter Bautätigkeiten weiterhin an unserem Schuldenabbau. Denn, spare in der Zeit, so hast Du in der Not: Das ist kein neues Prinzip. Das kennen wir alle. Und nach Möglichkeit halten wir uns daran."
red/fis/Foto: Thomas Fischer










22.09.2019 • 14:16 Uhr

Landrätin bringt einen Doppelhaushalt 2020/21 ein: Vernünftige Zielsetzungen- Kinder, Bildung, Straßenbau und Schuldenabbau im Focus

Mit einer Finanzpolitik der Vernunft möchte Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel den Gestaltungsspielraum der Ausgaben in der Kreispolitik in den nächsten zwei Jahren akzentuieren. Diese Zielsetzungen lassen sich aus dem am Freitag im Northeimer Kreistag von ihr vorlegten Doppelhaushalt für die Jahre 2020/21 interpretieren: Gelder, die der Landkreis in eigener Verantwortung ausgaben kann, also nicht übergeordnete gesetzliche Verpflichtungen bedienen, werden für Betreuungsverbesserungen von Kindern, der Bildung (hier den Schuleinrichtungen), dem Feuerwehr- und Katastrophenschutz, dem Kreisstraßenausbau zugute kommen. Gleichzeitig bleibt die Landrätin ihrer soliden Finanzpolitik treu. Es geht mit dem erfolgreichen Abbau der Schuldenlast des Landkreises Northeim in Zukunft weiter. Denn, so die Landrätin im Kreistag überzeugend, der diesmal mit Forum des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim tagte: "Verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Geld ist verantwortungsvoller Umgang mit unserem Geld!" Diese souveräne Präsentation des Doppeltes kam bei nicht wenigen Kreispolitiker auf den ersten Blick und Eindruck richtig gut an.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










22.09.2019 • 10:49 Uhr

Kalefeld: Polizei fischt betrunkenen Autofahrer von der Kurzen Straße - Erst pusten, dann Blutentnahme - 1,79 Promille

Am Samstagabend gegen 19:15 Uhr kontrollierte eine Streife der Polizei in Kalefeld einen Autofahrer. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem Mann fest. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,79 Promille. Daraufhin wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Weiterhin wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.GKo










22.09.2019 • 10:43 Uhr

Seesen: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Kradfahrer - Gegen Leitplanke geknallt

Am gestrigen Samstag, um 11.00 Uhr, befuhr eine Gruppe von drei Motorradfahrern aus Sulingen mit ihren Fahrzeugen die Landesstraße 516, aus Seesen kommend in Richtung Lautenthal. Im Streckenverlauf der Landesstraße 516 kam der vorausfahrende 48-jährige Fahrzeugführer mit seinem Krad innerhalb einer leichten Linkskurve aus ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen die Leitplanke. Durch den Unfall wurde der Kradfahrer schwer verletzt und wurde zur weiteren Behandlung der Asklepios-Klinik in Seesen zugeführt. Das Krad war stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die durch den Unfall mit Ölen verschmutzte Fahrbahn musste durch die SM Seesen gereinigt werden. Während der Unfallaufnahme wurde die L 516 in beiden Richtungen für eine Stunde voll gesperrt. Es kam hierdurch zu leichten Verkehrsbehinderungen. ots











22.09.2019 • 10:35 Uhr

"Blau-Weiß" Harriehausen: Der neue Gaudi-Faktor - begeistert auch Susi, Lutz & Anton

Seitdem die Alpen-Tornados nicht mehr in der Tenne "heizen" hat sich das spaßige Harriehausen neu erfunden: "Blau-Weiß" ist jetzt der neue Gaudi-Faktor. Und der findet nicht mehr im Saale statt. Nein, in Harriehausen feiert die Zeltwirtschaft ihre Urständ. So jetzt wieder beim deftigen Oktoberfest. Beste Stimmung. Prächtige Laune. Es wurde nach Herzenslust getanzt, gemütlich geschunkelt und spaßig auf den Bänken gestanden. Famos: niemand verlor die Balance, kein fiel runter. Harriehausen erfreut sich bei all seinen Festtagen stets auf Feierfreunde von auswärts. "Hier findet wenigstens noch etwas für'n Volk statt!", jubelte ein Ersatzbayer. Und mittendrin dicke Freunde/innen der bajowarisachen Gemütlichkeit: Susi und Lutz Langheim, ganz in Blau-Weiß und ledern der Mann, die Frau im fantastischen Dirndl. Dritter im stimmungsgeladenen Gaudi-Trio Anton Schleder aus Seboldshausen/Göttingen.
red/Fotos: Marc Reiser










22.09.2019 • 10:22 Uhr

Northeim: Erst Streit mit Taxifahrer, dann Polizisten beleidigt und heftig Widerstand bei Festnahme geleistet

. In der Nacht auf Sonntag (1.10 Uhr) wurde die Polizei zu Streitigkeiten in die Innenstadt gerufen. Im Bereich des Grafenhofes war eine Person mit einem Taxifahrer in Streit geraten. Bei dem Versuch den Streit zu schlichten gab der junge Mann plötzlich verfassungsfeindliche Äußerungen von sich. Da er offensichtlich stark alkoholisiert war, wurde er mit zu hiesiger Dienststelle verbracht. Hier leistete er erheblichen Widerstand gegen die Beamten. Einer der Beamten wurde leicht verletzt. Dem Mann wurde anschließend noch eine Blutprobe entnommen, zudem wurde er zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen seiner verfassungsfeindlichen Äußerungen sowie wegen des Widerstandes gegen die Beamten eingeleitet.GKo










22.09.2019 • 10:19 Uhr

Northeim: Taxifahrer mit Faust traktiert

In der Nacht (3.15 Uhr) auf Sonntag bat ein Taxifahrer die Polizei um Hilfe. Vor Ort im Schützenweg gab der Mann an, von einem vorbeikommenden Mann zunächst angepöbelt und dann mit der Faust auf die linke Schulter geschlagen worden zu sein. Die Beamten stellten den Täter in unmittelbarer Nähe zum Tatort fest. Seine Personalien wurden festgestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung. Zeugen die Angaben zum Tatgeschehen machen können werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.GKo










22.09.2019 • 08:20 Uhr

Eskalation in Kleingartenanlagen Goslar: Rechtsextreme Veranstaltung von Polizei aufgelöst - Widerstand gebrochen

Am Samstagabend, 23.15 Uhr, wurde eine in einer Kleingartenanlage im nördlichen Stadtgebiet von Goslar stattfindender Liederabend der rechtsextremen Szene durch Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Goslar, die dabei u.a. von der Bereitschaftspolizei unterstützt wurden, aufgelöst.

Grund dafür war das "Singen volksverhetzender Texte sowie die lautstarke Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts", heißt es zur Begründung des massiven Polizeieinsatzes.

Vor Ort verweigerten die Teilnehmer den eingesetzten Beamtinnen und Beamten kurz den Zugang zum Gelände, allerdings konnte dieser Widerstand durch Einsatz technischer Mittel überwunden werden.

Im Zuge der Maßnahmen erfolgte die Identitätsfeststellung von 14 Personen, gegen acht davon musste unmittelbarer Zwang angewendet werden.

Gegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung, gegen zwei davon zusätzlich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Mit Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gegen 02.00 Uhr erhielten 13 Personen noch vor Ort einen Platzverweis, dem sie Folge leisteten.red/ots










22.09.2019 • 08:05 Uhr

Northeim: Unfall verursacht langen Rückstau - Ursache Gesundheitsprobleme

Am gestrigen Samstagmittag (13.35 Uhr) ereignete sich auf der Kreuzung Harztor in der Kreisstadt Northeim ein Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Kleintransporters befuhr die Wilhelmstraße und bog an der Kreuzung nach rechts in Richtung Hammenstedt ab. Aufgrund plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme verlor der 29-jährige Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr nach links in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit dem BMW eines Northeimers zusammen. Dieser blieb bei dem Zusammenstoß glücklicherweise unverletzt. Die Unfallbeteiligten Fahrzeuge blockierten die Straße derart, dass dort kein Durchkommen mehr möglich war. Dadurch bildeten sich lange Staus in alle Richtungen. Nach einer halben Stunde konnte der Transporter durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Fahrer des Transporters wurde vorsorglich in das Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 5000 Euro.GKo










22.09.2019 • 08:02 Uhr

0,0 Promille für Tausend - Schüler/innen des Roswitha-Gymnasium engagieren sich in der Suchtprävention

„Ohne Alkohol - ohne mich!“ – Für viele Jugendliche gehört Alkohol nach wie vor zu einem ausgelassenen Abend ganz selbstverständlich dazu. Diesem Gedankengang möchte die AWO gegensteuern und wendete sich deshalb mit einem Stand am ersten Abend des Altstadtfestes in Bad Gandersheim an alle 16- bis 21-Jährigen, um einem übermäßigen Alkoholkonsum entgegenzuwirken (wir berichteten).
Erläuternd zu dem Projekt teilt dazu das Roswitha-Gymnasium mit: In Kooperation dazu bot das Roswitha Gymnasium an beiden Tagen einen Cocktailstand an, der ausschließlich alkoholfreie Getränke verkaufte. Hinter den Namen „Sex on the Gande“, „Fahrerdrink“ oder „Roswitha“ verbargen sich leckere und sehr preiswerte Cocktails, mit denen den Besuchern des Festes eine Alternative zu alkoholischen Getränken geboten wurde.
Der Stand wurde von dem derzeitigen 12. Jahrgang der Schule betreut, der seine Abikasse durch die Einnahmen aufbesserte. Auf Alkohol zu verzichten lohnte sich durchaus: Wer um 23.00 Uhr einen Alkoholwert von 0,0 Promille nachweisen konnte, nahm automatisch an einer Verlosung teil, bei der Gewinne im Gesamtwert von 1000 Euro warteten.
Leider blieb der erhoffte Ansturm auf die alkoholfreien Getränke trotz intensiver Werbung in der Schule zumindest am Freitag aus. Grund dafür war wohl vor allem die Lage des Standes, der durch die AWO teilweise verdeckt wurde und so für die Besucher des Festes schlecht zu finden war. Zwar ließen sich die Jugendlichen die Laune durch die zunächst geringen Besucherzahlen nicht trüben, dennoch wäre für das nächste Jahr eine genauere Planung der Raumaufteilung wünschenswert, damit 2020 wieder mehr Gäste ihre alkoholfreien Cocktails genießen können.
red/Quelle: Roswitha-Gymnasium













22.09.2019 • 07:58 Uhr

Konstruktive Börsenwoche

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Die jüngsten militärischen Attacken auf Ölförderanlagen in Saudi-Arabien warfen die Aktienmärkte nicht aus der Bahn, allerdings wird das geopolitische Geschehen auf der arabischen Halbinsel von den Marktteilnehmern derzeit besonders genau verfolgt. Mindestens ebenso großes Interesse rief in dieser Woche die Sitzung der US-Notenbank hervor. Ebenso wie eine Woche zuvor lockerte auch die Fed ihre Geldpolitik gemäß den Markterwartungen und hielt verbal die Tür offen für weitere Maßnahmen, wenn die Konjunkturlage dies erfordern sollte. Alles zusammen hielt zwar das Zinsniveau weiter im nun schon gewohnt tiefen Bereich. Allerdings haben die konjunkturellen Sorgen vor noch schwächeren Wirtschaftsergebnissen etwas nachgelassen, was den Aktienmärkten eine freundliche Wochentendenz bescherte.

Konjunktur-Informations-Woche im Euroraum

Es ist Konjunkturwoche im Euroraum: die monatlichen Stimmungsindikatoren aus den Unternehmen werden veröffentlicht. In Deutschland hat hierbei der ifo-Geschäftsklimaindex eine hohe Prognosekraft für das Wachstum im laufenden und im darauffolgenden Quartal. Der September war geprägt durch allerlei gegenläufige Ereignisse. So gab es eine spürbare Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Im Vereinigten Königreich wurde zwar ein ‚No-Hard-Brexit-Gesetz‘ verabschiedet, doch Boris Johnson verfolgt den Austritt zum 31. Oktober weiter – koste es, was es wolle. Dagegen schürt der Drohnenangriff auf die saudische Ölinfrastruktur Sorgen vor einer weiteren Eskalation der Streitigkeiten im Persischen Golf. Im Endeffekt wird sich das ifo-Geschäftsklima im September wohl seitwärts bewegen. Dr. Ulrich Kater












22.09.2019 • 07:55 Uhr

Northeim: Fensterscheibe beschädigt

Am Samstagmittag wurde die Polizei zu einer Sachbeschädigung in die Eichstätte in Northeim gerufen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass eine Fensterscheibe an einem Geschäftshaus beschädigt worden ist. Nach Angaben des Firmeninhabers sei die Scheibe am 19. September um 20:30 Uhr noch heile gewesen. Am heutigen Tag um 12:30 Uhr habe er die Beschädigung festgestellt. Anhand der Art der Beschädigung ist von einer mutwilligen Tat auszugehen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 200 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.GKo











21.09.2019 • 19:07 Uhr

Warnung der Landesforsten: Erhöhte Gefährdung durch Dürre- und Käferschäden

efahrenpotential: Waldbesucherinnen und Waldbesucher sollten auch in der Region in und um Bad Gandersheim besonders achtsam sein

Die Niedersächsischen Landesforsten weisen durch das zuständige Forstamt Seesen auf die erhöhte Gefährdung für Waldbesucher/innen durch Dürre- und Käferschäden in der Region Bad Gandersheim und Seesen hin.

In einer offiziellen Mitteilung der Forstverwaltung heißt es unter anderem: „Nach den erschreckenden Sturm- und Käferschäden des zurückliegenden Jahres wendet sich die Situation unserer Harzwälder leider auch im Jahr 2019 nicht zum Besseren. Neben den erheblichen Borkenkäferschäden bei der Baumart Fichte, zeigen sich jetzt auch in vielen Laubholzbeständen die Folgen des Dürrejahres 2018. Hiervon sind besonders unsere älteren Buchenbestände betroffen, in denen Altbäume in den Kronen zurücktrocknen oder sogar ganz absterben. Es wird vorsorglich darauf hinweisen, dass durch die beschriebenen Absterbeerscheinungen waldtypische Gefahren durch abbrechende Zweige oder umstürzende Bäume deutlich zugenommen haben. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrem Aufenthalt im Wald! Meiden Sie im Interesse der eigenen Sicherheit, insbesondere bei kritischen Wetterlagen, totholzreiche Bestände oder labile Bestandesränder und Einzelbäume. An der Bundesautobahn A7 zwischen Northeim und Hörten wurden auf der Westseite in Richtung Süden erste Fällungen von geschädigten Bäumen vorgenommen. "Bevor sie bei Sturm Äste abwerfen oder gar umfallen mussten sie beseitigt werden", so ein Förster.

Interessierte können sich über Details bei den Revierleitungen schlau machen. red










21.09.2019 • 18:58 Uhr

Missionarisch in der Welt: Pastor Gerry Klein mit Team grüßt aus Havanna/Kuba

Gesegnete Grüße erreichten das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group soeben aus dem heißen Havanna auf Kuba. Pastor Gerry Klein (Foto) vom Glaubenszentrum in Bad Gandersheim ist dort mit einem sechsköpfigen Team missionarisch unterwegs. Die Verbreitung des christlichen Glaubens in dem diktatorisch geführten Land gehört zu den großen Herausforderungen der Mission. Zu ihren Aufgaben gehören auch Hilfsangebote zur Verbesserung der Lebenssituation der auf Kuba lebenden Menschen. Vielen von ihnen geht es seit Jahrzehnten überhaupt nicht gut. Die Verheißungen des von den Machthabern und der Partei propagierten Sozialismus greifen nicht. Die kubanische Wirtschaft leidet unter Repressionen, die auch die USA mitzuverantworten haben.red/fis/Foto: Privat










21.09.2019 • 18:45 Uhr

Auf den lila Punkt gebracht: "25 Jahre Ökumenische Hospizinitiative Bad Gandersheim" - Sonntag Festlicher Gottesdienst

Mit einem Festlichen Gottesdienst anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der "Ökumenischen Hospizinitiative Bad Gandersheim" gibt es am Sonntag, 22. September 2019, 10 Uhr einen Festlichen Gottesdienst in der Evangelisch-lutherischen Stiftskirche in Bad Gandersheim. Danach findet ein Empfang im Martin -Luther-Haus statt.
Zur Erklärung:
Die Hospizbewegung begleitet Menschen in ihren letzten "Stunden des Lebens", so erklärt es eine Pastorin. Ökumenisch bedeutet, dass diese Initiative von beiden Konfessionen - also von evangelischen und katholischen Christen - gemeinsam gelebt wird. Zu dem Gottesdienst sind folglich alle interessierten Christen aus Stadt und Region herzlich willkommen.
red










21.09.2019 • 18:30 Uhr

Bewährungsstrafe für früherer Leiter von Diakonie-Heim

Der frühere Leiter eines Alten- und Pflegeheims der Diakonie in der Wesermarsch ist am Mittwoch vom Amtsgericht Brake wegen "gewerbsmäßiger Untreue" in 41 Fällen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden. Der Angeklagte Michael W. hatte zu Beginn des Prozesses durch seine Verteidiger ein volles Geständnis abgelegt. Richter Fabian Martens sah es als erwiesen an, dass W. zwischen 2012 und 2017 insgesamt 217.500 Euro von Konten des Heims abhob und für private Zwecke ausgab. Von dem Geld finanzierte er etwa einen Neuwagen, Renovierungsarbeiten am eigenen Haus oder Kreuzfahrten. Das Gericht folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. (Az.: 2Ds 250 Js 69031/17 (43/19))

Außerdem muss der ehemalige Chef des Christophorus-Hauses in Brake während seiner dreijährigen Bewährungsfrist als Auflage monatlich 360 Euro an die die Jugendhilfe Wesermarsch überweisen. Das sind zusammen 11.000 Euro. Darüber hinaus zahlt W. dem Richter zufolge bisher bereits einen monatlichen Betrag, um den Schaden wiedergutzumachen. Wegen früherer Fälle von Untreue könne der 45-Jährige juristisch nicht mehr belangt werden, weil sie verjährt seien, sagte Martens.

Auf Nachfragen des Richters berichtete W., dass er bereits 2004 bemerkt habe, dass er Ausgaben für Heimbewohner auch ohne Beleg habe verbuchen können. Irgendwann sei er auf die Idee gekommen, dies auch für sich selbst zu tun. "Je nach Bedarf" habe er Summen zwischen 2.000 Euro und 15.000 Euro abgehoben. Meist seien es 5.000 Euro gewesen. Das Geld habe er genutzt, um sein Konto auszugleichen, sein Haus zu renovieren, zu reisen und seinen alltäglichen Lebensstil zu finanzieren. Im Nachhinein bereue er seine Taten. Heute könne er sich nicht mehr erklären, was ihn dazu getrieben habe.

Der kaufmännische Vorstand der Diakonie im Oldenburger Land, Uwe Kollmann, begrüßte das schnelle Urteil, das noch am ersten Prozesstag fiel. Nun könne der Fall auch zivilrechtlich aufgearbeitet werden. Er sei jedoch "erschüttert", dass sich W. nicht bei seinen ehemaligen Mitarbeitern für den Vertrauensbruch entschuldigt habe. Viele von ihnen waren zum Prozess gekommen und hatten das Verfahren im Gerichtssaal verfolgt.

Das Christophorus-Pflegeheim der Diakonie in Brake besteht seit mehr als 40 Jahren. Dort kümmern sich nach Angaben der Diakonie mehr als 90 Mitarbeitende um 101 pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner.epd











21.09.2019 • 17:08 Uhr

Gruselig! In Northeim geht ein düsterer Sensenmann um...

Schaurig und gruselig, was da heute auf dem Klostermarkt in Northeim herumläuft: ein leibhaftiger Sensenmann.
Dann aber Gott sei Dank andere Szenen:
Beispielsweise das dralle Brot-Weib, ein Ausbund von Lebensfreude und sonniger Laune. Und dann der prächtig angezogene Landsknecht, der sich kräftig einen Humpen hinter die Binde kippt.
Szenen aus dem Mittelalter. Es hat wieder Northeim erreicht. Hoch lebe der Klostermarkt 2019 - heute bis in den später Abend voller Abenteuer und Nostalgie. Und den ganzen Sonntag über.
red/Fotos: Thomas Fischer
















21.09.2019 • 17:02 Uhr

FG












21.09.2019 • 14:00 Uhr

Beachtenswerter Ermittlungserfolg der Strafverfolgungsbehörden - Raubüberfall in Bad Harzburg geklärt.

Rückblende: Am 08. Februar 2019 kam es gegen 20 Uhr, zu einem Raubüberfall in der Dr.-Heinrich-Jaspers-Straße in Bad Harzburg, bei dem insgesamt fünf Personen in die Wohnung eindrangen, einen dort anwesenden 20-jährigen Bad Harzburger unter Vorhalt von einem Messer und einer Schusswaffe bedrohten und diverse elektronische Medien erbeuteten. Nach der Tat konnten sich die Personen unerkannt vom Ort des Geschehens entfernen.

Die Ermittlungen zum Sachverhalt wurden in der Folge durch die Spezialisten des 2. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Goslar geführt.

Durch deren akribische Arbeit sowie die insgesamt professionell durchgeführten Maßnahmen kamen die Ermittler Schritt für Schritt ihrem Ziel näher, so dass sich die Einzelteile des Puzzles schließlich nahtlos zusammenfügten und zur Feststellung von zunächst vier der insgesamt fünf Tatverdächtigen führten.

Gegen ermittelten bekannten Personen, es handelt sich um einen 19- und 21-Jährigen aus Moers/Nordrhein-Westfalen sowie einen 20- und einen 23-Jährigen aus Lauterbach/Hessen, beantragte die Staatsanwaltschaft Braunschweig daraufhin entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle, die in der Folge auch vom Amtsgericht Braunschweig erlassen wurden.

In einem gemeinschaftlich geplanten Einsatz der für die jeweiligen Wohnorte zuständigen Polizeidienststellen wurden diese Maßnahmen bereits Anfang August 2019 durch Spezialkräfte in Moers und Lauterbach umgesetzt. Die vier Tatverdächtigen konnten dabei festgenommen und in verschiedenen Justizvollzugsanstalten untergebracht werden. Im Rahmen von Haftprüfungen wurden die Haftbefehle zwischenzeitlich gegen Auflagen außer Kraft gesetzt.

Dieser bemerkenswerte Ermittlungserfolg ist das Ergebnis der ausgesprochen guten und engagierten Zusammenarbeit aller beteiligten Polizeidienststellen und Justizbehörden. ots










21.09.2019 • 13:56 Uhr

Wohnhausbrand in Göttingen

Heute, Samstag, 05:05 Uhr, wurde durch einen Anwohner der Brand eines Wohnhauses in der Keplerstraße in Göttingen der Leitstelle der Polizei mitgeteilt. Bei dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte konnte ein Vollbrand des Gebäudes festgestellt werden. Derzeit laufen die Löscharbeiten durch die Berufsfeuerwehr Göttingen. Die Keplerstraße ist voll gesperrt.ber










21.09.2019 • 13:54 Uhr

Seesen: Zickenkrieg ruft Polizei auf den Plan

Am vergangenen Freitag um 16.50 Uhr kam es in einem Seesener Stadtteil zu einem Streitgespräch zwischen zwei Seesener Mitbewohnerinnen ( 32 + 30 Jahre ). Dann eskalierte die Lage. Im weiteren Verlauf dieses Streitgespräches kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei die Beschuldigte dem Opfer ins Gesicht geschlagen haben soll. Die Polizei wurde anschließend hinzugezogen. Sie nahm den geschilderten Sachverhalt auf und leitete ein Ermittlungsverfahren ein. ots











21.09.2019 • 13:51 Uhr

Polizei Northeim: Elektroschocker ist eine Waffe - Beschlagnahme bei einem 19-Jährigen

In der Nacht zu Samstag wurden die Beamten des Northeimer Polizeikommissariats zu einem Hausfriedensbruch in die Innenstadt Northeim gerufen. Vor Ort wurden vier Personen angetroffen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Personen wurde bei einem 19-jährigen ein Elektroschocker aufgefunden. Diesen hatte der junge Mann griffbereit in seinem Hosenbund versteckt. Der Elektroschocker war als Taschenlampe getarnt. Diese Geräte werden nach dem Waffengesetz als Elektroimpulswaffe eingstuft, das Führen in der Öffentlichkeit ist verboten. Aus diesem Grund erfolgte die Beschlagnahme des Gerätes. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.GKo










21.09.2019 • 13:47 Uhr

Bad Gandersheim: Unfallflucht

In der Zeit von Samstag, 20.September 2019, gegen 15:20 Uhr, bis Sonntag, 21.September 2019, gegen 12 Uhr, kam es Im Zöllischen Sieke zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist mit einem unbekannten Fahrzeug gegen den ordnungsgemäß geparkten Pkw der Geschädigten gefahren. Anschließend entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort. Der an dem geparkten Pkw entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Bad Gandersheim (Telefon 05382/91920-115). Ge










21.09.2019 • 13:44 Uhr

Friteuse verursacht Wohnungsbrand - 10.000 Euro Schaden

. In der Nacht zu Samstag (3.28 Uhr ) kam es zu einem Wohnungsbrand im Northeimer Ortsteil Stöckheim. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen war in einer Wohnung im Erdgeschoss eine Friteuse in Brand geraten. Durch das beherzte Eingreifen der Bewohner und den sofortigen Löscheinsatz der alarmierten Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf andere Räume verhindert werden. Zur Brandzeit hielten sich vier Personen im Haus auf. Sie wurden evakuiert und mit Verdacht auf Rauchvergiftung in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Wie stark das Gebäude durch den Brand beschädigt wurde und ob es noch bewohnbar ist, steht zur Zeit noch nicht fest. Im Einsatz waren neben der Polizei die Feuerwehren Northeim, Stöckheim, Hollenstedt und Höckelheim, drei Krankenwagen, ein Notarzt sowie das THW zur Überprüfung der Bausubstanz. Nach ersten Schätzungen ist durch den Brand ein Schaden von ca. 10000 Euro entstanden.GKo










21.09.2019 • 13:39 Uhr

Gratulation! Gleichstellung- Beauftragte Wrobel landet mit Power-Beate Recker furiosen Erfolg im Rosen-Café


Erst das leckere „Frauen-Frühstück“. Danach zwei Stunden eine absolute Motivationkanone. Der Besuch heute Vormittag im Rosen Café in Brunshausen wurde ein Riesenerfolg für die Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Bad Gandersheim, Annegret Wrobel. Über 40 Teilnehmerinnen waren begeistert vom neuerlichen Auftritt der Powerfrau Beate Recker. Fast zwei Stunden lang coachte sie ihr Publikum in Sachen positiv denken und mehr noch Stärkung des Selbstbewusstsein. Dabei nutzte Trainerin Recker ihre ganzen Fähigkeiten sowohl theoretisch wie praktisch. Die Frauen gingen begeistert mit, ließen sich von den Anleitungen aus Pippi Langstrumpfs wilden wie selbstbewussten Leben anzünden. Ein für alle äußerst gewinnbringender Vormittag. Der Recker sei Dank!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












21.09.2019 • 09:27 Uhr

Hardegsen: Unfallflucht eines 19-Jährigen - und jetzt ermittelt die Polizei

Tatort: Hardegsen, Landesstraße 557 zwischen Hettensen und Ellierode. Am heutigen Samstag, gegen 01:00 Uhr, ist es auf der L557, kurz vor der Ortschaft Ellierode zu einem Verkehrsunfall gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat der 19-jährige Fahrer die Kontrolle über seinen VW Golf verloren. Er kam aus ungeklärter Ursache zunächst mit den beiden rechten Rädern auf den rechten Seitenstreifen. Beim Versuch das Fahrzeug abzufangen, lenkte er nach links. Dadurch fuhr das Fahrzeug nach links über die Fahrbahn und kam schließlich auf einem Feld zum Stehen. Der 19-Jährige verständigte jedoch nicht die Polizei, sondern entfernte sich zunächst zusammen mit seiner Beifahrerin auf unbekannte Art und Weise vom Unfallort. Es wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort eingeleitet, die Ermittlungen dauern noch an. Zeugen die Angaben zum Unfallgeschehen machen können werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.GKo










21.09.2019 • 09:14 Uhr

Kreistag tagte in Bad Gandersheim: Bürgermeisterin Franziska Schwarz erst beim "Weltkindertag", dann im Kreistag

Man kann es als politische Aussage werten. Muss es aber nicht. Oftmals sind die Terminlagen so eng gestrickt, dass ein Termin nach dem anderen "abgearbeitet" werden muss. So ist es nachvollziehbar, dass Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz am gestrigen Freitag den in ihrer Stadt tagenden Kreistag mit etwas Verzögerung die persönliche Referenz erwies. "Ich war zunächst bei den Aktionen zum Weltkindertag in unserer Stadt", entschuldigte sie sich für ihr Zuspätkommen.
Der stellvertretende Landrat Christian Grascha hatte zuerst das beinahe heimliche und dennoch nicht übersehbare Kommen von Franziska Schwarz im Forum des Roswitha-Gymnasiums bemerkt. Und weil er gerade am Rednerpult stand und sprach, gebot es ihm die Höflichkeit, die Bürgermeisterin ganz offiziell zu begrüßen. Danach gestand Kreistags-Präsidentin Frauke Heiligenstadt souverän ein, die Anwesenheit von Franziska Schwarz gar nicht mitbekommen zu haben. Auch dafür gab's erst eine Entschuldigung. Dann noch einmal eine offizielle Begrüßung vom Präsidiumstisch während der Sitzung. Nach Beendigung des Kreistages folgte dann das persönliche Gespräch der beiden. Alles war wieder gut.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










21.09.2019 • 08:55 Uhr

Kreistag tagte in Bad Gandersheim: Gesellschafterdarlehn für Einbecker Ilmebahn sorgt für Zoff - Traupe traurig über Dr. Michalek

Peter Traupe: "Stadt Einbeck verweigert positives Bekenntnis zur Einbecker Ilmebahn" - Michalek: "Unwirtschaftlich"

Der Northeimer Kreistag hat in seiner Bad Gandersheim-Sitzung am gestrigen Freitag mit Mehrheit die Bereitstellung eines Gesellschafterdarlehns im Umfang von 226.316,53 Euro beschlossen. Die bisherige Absage der Stadt, sich als Hauptgesellschafter an der Ilmebahn GmbH ebenfalls auf diese Weise einzubringen, sorgte für kritische Anmerkungen. "Die Stadt Einbeck ist in der Verantwortung und damit in der Pflicht", meinte der Eindecker Kreistagsabgeordnete Christian Grascha. Sein Kollege, Northeims Alt-Bürgermeister Irmfried Rabe, stieß ins gleiche Horn: " Es ist kein gutes Zeichen, wenn hier ein Gesellschafter ausschert." Die schärfste Attacke ritt der Eindecker SPD-Kreistagsabgeordnete Peter Traupe (Foto):
Er fasste sein Statement unter der Schlagzeile "Stadt verweigert positives Bekenntnis zur Ilmebahn". Begründend führte er in einer offiziellen Erklärung nach der Beschlussfassung weiter aus:
"Aufgrund kontinuierlich sinkender Vermögenserträge benötigt die Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen einen sogenannten Sanierungsbeitrag aller beteiligten Verkehrsunternehmen. Davon betroffen ist auch die Ilmebahn GmbH. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat dazu vorgeschlagen, dass der Landkreis Northeim als größter Gesellschafter der Ilmebahn GmbH zur Erfüllung dieser Verpflichtung ein sogenanntes Gesellschafterdarlehn gewährt. Dieses stellt aufgrund günstigerer Bedingungen für Kommunaldarlehen eine Entlastung der Ilmebahn GmbH dar. Finanzielle Auswirkungen für den Landkreis Northeim bestehen nicht, weil die Belastung 1:1 an die Ilmebahn GmbH weitergegeben wird. Entsprechend hat der Kreistag des Landkreises Northeim am 20.09.2019 die Gewährung dieses Gesellschafterdarlehns beschlossen. Leider hat sich die Stadt Einbeck als zweitgrößte Gesellschafterin nicht an dieser Darlehensgewährung beteiligt. Angeblich wäre der Verwaltungsaufwand zu hoch. Das ist mehr als unverständlich. Die Ilmebahn ist DAS Einbecker Verkehrsunternehmen, hat ihren Sitz in unserer Stadt und bietet Dutzenden Einbeckerinnen und Einbeckern einen gesicherten Arbeitsplatz. Und da soll es daran scheitern, dass man einen Nachtragshaushalt erstellen müsse? Unverständlich und traurig, dass man sich an der Spitze der Stadtverwaltung von Frau Bürgermeisterin Dr. Michalek nicht auf diesem Weg zu einer Unterstützung unseres heimischen kommunalen Verkehrsunternehmens durchringen konnte. Ein positives Bekenntnis sieht anders aus."

Nun, die Messe in Sachen "Bekenntnis" scheint nicht endgültig Gelsen. Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michael hat gegenüber der Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine erste Begründung für die bisherige Zurückhaltung in Sachen Gesellschafterdarlehn geliefert. Eine Beteiligung der Stadt Einbeck sei u.a. unwirtschaftlich, der Verwaltungsaufwand zu hoch. Die Landrätin sagte in der Kreistagssitzung, dass noch einmal der Gesprächsfaden in der Angelegenheit mit Einbecks Bürgermeisterin aufgenommen wird.
re/fis/Foto: Thomas Fischer












20.09.2019 • 19:55 Uhr

Lautenthal: Seesener Autofahrer (20) nimmt einem 60-Jährigen die Vorfahrt und provoziert Kollision

m Freitagnachmittag befuhr ein 20jähriger Seesener mit seinem Opel aus Richtung Seesen kommend die Landesstraße 516. An der Einmündung zur L 515 beabsichtigte er nach links in Richtung Langelsheim abzubiegen. Hierbei nahm er einem 60-jährigen Langelsheimer, der mit seinem VW die L 515 in Richtung Lautenthal befuhr, die Vorfahrt. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge, die anschließend abgeschleppt werden mussten. Es entstand ein Gesamtsachschaden ca. 9.000 Euro. Aufgrund der Bergungsarbeiten musste die Unfallstelle für etwa 30 Minuten komplett gesperrt werden. Aufgrund von Bauarbeiten auf der B 82 wird der Verkehr aus Seesen in Richtung Langelsheim gegenwärtig über die L 515 und L 516 geleitet. Durch das Verkehraufkommen entstand an der Unfallstelle ein längerer Stau.ots/Foto: Polizei










20.09.2019 • 19:25 Uhr

Traurigkeit zuhause in Südniedersachsen: Bestürzung und Trauer über das Ableben eines beliebten Bad Gandersheimer Gastronomen

Mit Bestürzung und Trauer haben heute Freunde, Kollegen/innen und Wegbegleiter die Nachricht vom Ableben eines bekannten und beliebten Gastronomen in der Roswithastadt zur Kenntnis nehmen müssen. In Jahrzehnten hat Toni Chiffo den nach ihm benannten gastronomischen Betrieb "Zur Ecke/Tonis Ecke" in Bad Gandersheim aufgebaut und daraus so etwas wie einen kultigen Treffpunkt im Herzen der Stadt gemacht. Seine leider viel zu früh verstorbene Frau Micki und seine beiden Kinder Vicky und Jerry hatten daran einen gehörigen Anteil. Die "Ecke" war sein erfolgreiches Lebenswerk.n Dem fühlte er sich bis zuletzt tief verbunden. Dank seines starken Willens und wohl auch seiner christlichen Überzeugung und Zuversicht trotzte er lange Zeit den Widrigkeiten seiner schweren Krankheit, nahm von hohe Warte aus regen Anteil am Geschehen in der Stadt. Unvergeßlich sind für mich seine freundlichen Grüße aus seinem Fenster unter dem Dach seines historischen Wohnhauses am Markt. Heute ist Toni eingeschlafen und seiner Micki in den ewigen Frieden gefolgt. Wir bekunden unser tiefes Beileid und Mitgefühl und werden Toni ein flackerndes Andenken bewahren.
Thomas Fischer










20.09.2019 • 13:34 Uhr

"Wissen ist die Grundlage von Verständnis" - gemeinsames Symposium der Polizeidirektion Göttingen und der Georg-August-Universität Göttingen zum Thema "Religiöse Minderheiten in der Stadt"

In Städten treffen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion auf engem Raum zusammen. Bedeutet diese Vielfalt einerseits eine große Bereicherung für die Gesellschaft, so kann sie im Alltag andererseits auch immer wieder zu Missverständnissen und Unsicherheiten führen. Dabei kann es vor dem Hintergrund kultureller und religiöser Differenzen immer wieder zu Konflikten kommen, die ohne das moderierende Eingreifen Dritter nicht mehr geschlichtet werden können. In Extremsituationen ist das in der Regel die Polizei. Umso wichtiger ist es, dass Polizeibeamtinnen und -beamte die Hintergründe dieser oftmals sehr emotionalen Konflikte erkennen und angemessen darauf reagieren können.

Daher hat die Polizeidirektion Göttingen am 19. September 2019 gemeinsam mit der Georg-August-Universität das Symposium "Religiöse Minderheiten in der Stadt" durchgeführt. In den historischen Räumlichkeiten der Paulinerkirche kamen etwa 80 Fachleute aus den Bereichen der Wissenschaft, der Polizei, der Flüchtlingshilfe, der Politik und der öffentlichen Verwaltung zusammen, um sich über die Hintergründe und den Umgang mit entsprechenden Konfliktfeldern auszutauschen.

Im Rahmen ihres Grußwortes erklärte Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, dass sie es als Teil der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft betrachte, mit Veranstaltungen wie diesem Symposium zum Zusammenhalt einer Gesellschaft beizutragen. Auch Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, bekräftigte bei der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Bereich des interkulturellen Dialogs. Gerade für die Polizeiarbeit, die häufig davon geprägt sei, mit Konfliktsituationen konfrontiert zu werden, sei es wichtig, sich tiefgehend mit den eigenen und fremden kulturellen Prägungen auseinanderzusetzen.

Zu Beginn des Symposiums stellten vier Fachvorträge die Perspektiven der Wissenschaft, der Polizei, der öffentlichen Verwaltung sowie der Flüchtlingsarbeit auf das Thema des Symposiums dar. Nach einer theoretischen Einführung wurde dabei stets auch der unmittelbare Bezug zur Praxis hergestellt. Die Rednerinnen und Redner verdeutlichten unter anderem, dass unterschiedliche kulturelle und religiöse Prägungen im städtischen Ballungsräumen mit besonderer Intensität aufeinanderträfen. Die Religion spiele auch in modernen Gesellschaften eine wesentliche Rolle für die persönliche Identität und das soziale Zugehörigkeitsgefühl vieler Menschen. Daher könne sie auch immer wieder Auslöser von Konflikten werden. Da religiöse Minderheiten überwiegend aus zugewanderten Menschen bestünden, würden hierzulande auch importierte Konflikte ausgetragen, deren Ursprung in anderen Teilen der Welt liege. Auch der schnelle Informationsaustausch in den digitalen Medien trage dazu bei, dass sich räumlich entfernte Ereignisse binnen kurzer Zeit auch hier in Auseinandersetzungen betroffener Personen oder Personengruppen niederschlügen. Im Zuge der Vorträge wurde auch hervorgehoben, dass die Religion neben anderen sozialen und kulturellen Eigenschaften nur ein Faktor komplexer Konflikte sei. Um diese zu moderieren sei es sowohl in der Sozialen als auch der polizeilichen Arbeit unerlässlich, sich den Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven zu nähern.

Daher nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach den einführenden Beiträgen die Gelegenheit, sich in Workshops intensiv über Erfahrungen aus der eigenen Arbeit auszutauschen und interdisziplinäre Lösungsansätze zu entwickeln.

"Ich bin überzeugt, dass ein bewusster und sensibler Umgang mit kulturellen und religiösen Konflikten in der Polizeiarbeit künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird.", erklärte Polizeipräsident Lührig im Anschluss an das Symposium. "Fundiertes Wissen ist dabei der Schlüssel zu gegenseitigem Verständnis, sowohl fremder als auch eigener Prägungen. Nur so ist es möglich, mit Menschen jeden Hintergrunds in einen vertrauensvollen Dialog zu treten und in Akutsituationen schnell die angemessenen Maßnahmen ergreifen zu können." Im Hinblick auf das Symposium betonte er zudem. "Die heutige Veranstaltung zeigt wie wichtig es ist, dass die Polizei den Horizont in Fragen des Interkulturellen Dialogs auch um Perspektiven aus anderen Fachbereichen erweitert. Mein besonderer Dank gilt daher der Georg-August-Universität Göttingen für die Kooperation und Unterstützung im Rahmen der Veranstaltung. Die Polizeidirektion Göttingen würde sich sehr freuen, diese ausgezeichnete Zusammenarbeit auch in künftigen Projekten fortzusetzen." ots/Foto: Polizei











20.09.2019 • 13:32 Uhr

Rund 200 Demonstranten auf dem Mühlenanger in Northeim: Streiken für bessere Klima-Politik- Demo-Umzug in die City

Heute, Freitag, 20. September 2019, es ist 12.15 Uhr:
Gegenwärtig haben sich auf dem Mühlenanger in der Kreisstadt Northeim rund 200 überwiegend junge Leute und nur wenige Erwachsene versammelt, um für eine bessere Politik für das Klima zu protestieren. Zeitgleich wurde die Nachricht vom Durchbruch bei den Verhandlungen der Regierungskoalition in Berlin für ein umfassendes Klima-Schutzpaket verbreitet. Vielen der Demonstranten reicht das nicht. Das wurde in Stellungnahmen und Reden deutlich. Gegenwärtig formiert sich ein Protestzug in Richtung Innenstadt. Der Aufmarsch wird von Polizisten gesichert. Nach der Kundgebung gibt es in Northeim ein Livekonzert.
red/fis

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der seit wenigen Minuten angefangenen Kundgebung und dem Demzug über die Straßen in die Stadt.Fotos:Thomas Fischer










20.09.2019 • 13:29 Uhr

Bad Gandersheim: Klima-Demo vor der Stiftskirche - Bergengrün hält eine Rede

Wie an zahlreichen Orten im Bundesgebiet haben sich soeben- heute ist Freitag, 20. September 2019, 11.25 Uhr, junge Leute in Bad Gandersheim vor der Stiftskirche versammelt,um für eine bessere Klima-Politik zu demonstrieren. Obstanbauunternehmer Bergenrün aus Heckenbeck hielt eine leidenschaftliche Rede für mehr Klimaschutz.
red/Foto:Thomas Fischer










20.09.2019 • 06:36 Uhr

Veranstaltungs-Tipp: Auf zur Halloweenparty bei Kalle

Das muss geplant sein. Darauf darf man sich vorfreuden: Die Halloweenparty in Kalles Musikantenstadl am 1. November 2019 in der Hebersiedlung in Hachenhausen. Ein besonders spannender wie unterhaltsamer Event: warum in Ferne schweifen wenn das Gruselige ist so nah...red/fis










20.09.2019 • 06:30 Uhr

Vier Herbst-Gefahren für Autofahrer - Sicher fahren trotz rutschiger Straßen, Nebel und Dunkelheit

Spätestens seit der meteorologische Herbst begonnen hat, gehören Nebel, rutschige Straßen und schlechte Sichtverhältnisse für Autofahrer wieder zum Alltag. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, gibt Tipps für sicheres Fahren im Herbst.

Herbstlaub + Nässe + Glätte = Unfallgefahr

Laub, Nässe und Glätte, etwa durch Raureif, können im Herbst Autofahrten in Rutschpartien verwandeln. Auch der Bremsweg verlängert sich. Ein weiteres Problem: „Liegt Laub auf der Straße, können sich darunter Schlaglöcher oder andere Hindernisse verbergen“, warnt Frank Mauelshagen. Er empfiehlt daher, die Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen und spätestens ab Oktober die Winterreifen aufzuziehen. Häufig liegen die bunten Herbstblätter nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Auto. Autofahrer sollten dann vor der Fahrt den Belüftungsschacht vor der Frontscheibe überprüfen und gegebenenfalls das Laub entfernen. Denn wenn es das Fahrzeuggebläse verstopft, funktioniert die Belüftung des Innenraums nicht richtig. Die Folge: Scheiben beschlagen und der Fahrer hat eine schlechte Sicht.

Nebelige Aussichten

Auch Nebel bringt schlechte Sichtverhältnisse mit sich. Damit die Verkehrsteilnehmer trotzdem sicher unterwegs sein können, ist wichtig: „Langsames und vorausschauendes Fahren, eine ständige Bremsbereitschaft sowie die richtige Beleuchtung“, so der Kfz-Experte. Mauelshagen rät: „Reicht die Sicht weniger als 150 Meter, liegt die maximale Geschwindigkeit bei 100 km/h. Bei 100 Metern freier Sicht gilt Tempo 80 als Obergrenze.“ Zusätzlich sollten Autofahrer auf einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug achten. Die Faustregel lautet: „Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand“. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist bei Nebel zudem das Abblendlicht Pflicht. Zwar schaltet es sich bei modernen Fahrzeugen abhängig von den Lichtverhältnissen häufig automatisch ein beziehungsweise aus. Doch oft erst recht spät. Daher der Rat des Experten: selbst von Tagfahr- auf Abblendlicht umschalten. Beträgt die Sichtweite weniger als 50 Meter, erlaubt es die StVO, Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfer einzuschalten. Der Fahrer muss sie aber umgehend wieder ausschalten, wenn die Sichtverhältnisse besser werden.

Vorsicht Wildwechsel!

Im Herbst fällt der Berufsverkehr hauptsächlich in die Dämmerungszeit – und damit in die Stunden mit vermehrtem Wildwechsel. Autofahrer sollten daher vor allem auf Straßen an Feldern und Wäldern die Fahrbahnränder im Blick behalten. Oft weisen Schilder auf Wildwechsel hin. „Grundsätzlich gilt dann: langsam fahren“, so der Kfz-Experte. Ein Tier ist meist nicht allein unterwegs. Oft folgen ihm weitere Artgenossen. „Sind bereits Tiere auf der Straße, sollten Autofahrer abblenden, hupen und vorsichtig bremsen.“ Lässt sich ein Wildunfall nicht mehr verhindern, rät Mauelshagen: „Lenkrad festhalten und nicht ausweichen.“ Denn ein Ausweichmanöver führt meist zu großen Schäden. Nach einem Unfall ist es wichtig, die Polizei zu informieren, die dann den Jagdpächter oder Wildhüter benachrichtigt.

Licht ins Herbstdunkel bringen

„Von dunkel bis dunkel“ – so lautet bei vielen Arbeitnehmern ab Herbst die Antwort auf die Frage nach ihren Arbeitszeiten. Daher empfiehlt Mauelshagen Autofahrern, frühzeitig die Beleuchtung ihres Fahrzeugs zu überprüfen. „Viele Autohäuser bieten im Oktober kostenlose Lichttests an. Wer in der Dämmerung fährt, sollte frühzeitig das Abblendlicht einschalten. Das Tagfahrlicht der Autos reicht schnell nicht mehr aus, um andere Verkehrsteilnehmer, vor allem auch Radfahrer und Fußgänger, gut zu erkennen.red/Quelle/Foto: ERGO

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.582










20.09.2019 • 06:23 Uhr

Präsident des Bundesnachrichtendienstes in Goslar - Dr. Bruno Kahl sprach zu den aktuellen Herausforderungen des BND

Der CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne konnte am vergangenen Dienstag den Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes Dr. Bruno Kahl im Lindenhof in Goslar begrüßen. Auf gemeinsame Einladung von Kühne, dem CDU-Stadtverband Goslar und dem Kreisverband der Jungen Union Goslar sprach Dr. Kahl zur Rolle des Bundesnachrichtendienstes in der deutschen Sicherheitsarchitektur.

Dr. Kühne begrüßte den Gast und dankt ihm für sein Erscheinen: "Es ist nicht selbstverständlich, dass der Präsident unseres Auslandsnachrichtendienstes zu uns nach Südniedersachsen kommt. Viele Bürger sind dankbar für die Arbeit der Behörde. Umso mehr freut es mich, dass Dr. Kahl heute hier ist um über die Arbeit und die Vorgehensweise des BND zu berichten."

Nach einem ausführlichen Vortrag zur Arbeit des Bundesnachrichtendienstes nahm sich Dr. Kahl die Zeit auf zahlreiche Fragen der rund 65 Gäste zu antworten. Diese beschäftigten sich beispielsweise mit der Rolle Chinas und Russlands im internationalen Staatengefüge oder auch ganz konkret mit den jüngsten Anschlägen auf saudische Ölanlangen.

Der Bundestagsabgeordnete dankte Dr. Kahl zum Schluss: "Der Rückhalt der Bevölkerung ist elementar für die Akzeptanz Ihrer Behörde. Ihre klaren Worte und Ihre sachliche Darstellung der Arbeit des Bundesnachrichtendienstes bringt die Behörde den Bürgerinnen und Bürgern noch näher." Gleichzeitig wandte sich Dr. Kühne an alle für die Sicherheit in unserem Land Zuständigen: "Was Polizisten und die Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden tagtäglich leisten, ist enorm. Ich danke allen, die sich für die Sicherheit unserer Bürger einsetzen und alles für unser Land geben!"

Die Herausforderungen des deutschen Auslandsnachrichtendienstes haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Die Behörde, die seit 2016 von Dr. Kahl geleitet wird, arbeitet mit rund 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dem Auftrag, Informationen von außen- und sicherheitspolitischer Bedeutung zu sammeln, auszuwerten und der Bundesregierung in Form von Meldungen und Analysen zur Verfügung zu stellen. Der 2018 fertiggestellte Hauptdienstsitz in Berlin-Mitte befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Bundesregierung und dem Parlament. Daneben sind die weiteren Standorte in Pullach und Berlin-Lichterfelde ebenfalls von großer Bedeutung für die Arbeit der Behörde.

Zum Bild: Dr. Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes, wird in Empfang genommen von (v.l.n.r.): Jens Lutz, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Clausthal-Zellerfeld, Axel Bender, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Goslar, Dr. Roy Kühne MdB, Meike Dede, Ralph Bogisch, Vorsitzender des CDU Kreisverbandes Goslar und Sebastian Skorzinski, Vorsitzender des Junge Union Kreisverbandes Goslar.











20.09.2019 • 06:19 Uhr

Erstmals im Sozialausschuss des Landkreises: Elisabeth Behrens für die CDU

Neues Gesicht einer neuen Persönlichkeit im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Frauen, Familie und Senioren des Northeimer Kreistages: Elisabeth Behrens aus Hardegsen für die Christdemokraten. Nach den personellen Veränderungen in der CDU-Kreistagsfraktion erfolgte die Neubesetzung im Sozialausschuss. Frau Behrens wurde von der Ausschussspitze am Donnerstag in öffentlicher Sitzung ganz besonders in dem Gremium - indem die Frauen deutlich die Mehrheit haben - besonders willkommen geheißen.red/Foto: Thomas Fischer










20.09.2019 • 06:11 Uhr

Mit dem Northeimer Handball Club zum "Tag des Handballs 2019" in die TUI Arena

Am 26 Oktober 2019 veranstaltet der DHB in der TUI Arena Hannover einen "Tag des Handballs" . Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die deutschen Nationalteams der Männer und Frauen jeweils gegen Kroatien spielen. Das Unterstützerteam des NHCs organisiert hierfür im Namen des Vorstands eine gemeinsame Vereinsfahrt. Dazu teilte Oliver Kirch für den Northeimer Handball Club zusätzlich und anregend mit: " Der Preis pro Person für Bus und Eintritt beträgt 33 Euro und ein paar wenige Plätze sind noch frei. Wenn Du also Lust hast, allein, mit Deiner Familie und/oder Freunden mit dabei zu sein, dann schicke eine Mail mit Deinem Namen und der Angabe der Personenanzahl an events@northeimerhc.de Die letzten Plätze werden nach Eingang der Mails vergeben. Also nicht lange überlegen und schnell anmelden!" red











19.09.2019 • 21:15 Uhr

Print am Pranger: CDU-Kreispolitikerin Christel Eppenstein empört über Kritik an Bekämpfung der Armut

Für die einen ist es Meinungs- und Informationsfreiheit. Andere empören sich darüber, dass in Lokalzeitungen kritische Äußerungen an Vorschlägen zur r Armutsbekämpfung von radikalisierten Kommunalpolitikern abgedruckt werden. Die CDU-Kreistagsabgeordnete Christel Eppenstein aus Echte, bekannt für couragiertes Auftreten und soziale Engagement, hielt heute in der öffentlichen Sitzung des Sozialausschusses im Kreishaus in Northeim demonstrativ einen von ihr ausgeschnittenen Artikel der Northeimer Lokalpostille in die Höhe, um sich öffentlich zu empören.

In dem Zeitungsbericht waren die Positionen von Jens Kestner und Helmer Breuker publiziert worden. Kestner ist Bundestagsabgeordneter aus Northeim und AfD-Mitglied. Breuker kommt aus Einbeck und ist wie Eppenstein Mitglied der Christdemokratischen Partei Deutschlands. In der letzten Legislaturperiode war er selbst Mitglied im Northeimer Kreistag. Beide Politiker hatten sich zum Teil mit heftigen und kritischen Kommentaren zu dem Vorhaben von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD), die ein neues und hartnäckigeres Konzept zur Bekämpfung der Armut und speziell der Altersarmut in die öffentliche und politische Debatte eingebracht hatte, in dem Zeitungsartikel zitieren lassen.
Heute wurde ihr Maßnahmenkatalog der Landrätin mit überwältigender Mehrheit im Sozialausschuss des Northeimer Kreistages nicht nur abgesegnet, sondern in höchsten Tönen gelobt (wir berichteten). Eppenstein will den Inhalt des prominent und porträtierten Hassartikels gegen die Armutsbekämpfung im Landkreis Northeim nicht unwidersprochen stehen lassen. "Wir sollten darauf mit einer Gegendarstellung reagieren", so eine von ihr vorgeschlagene mediale Waffenart. Kopfnicken und damit körpersprachliche Zustimmung bei fast allen Mitgliedern im Ausschuss und bei der anwesenden Führungsriege der Kreisverwaltung.red/fis/Foto: Thomas Fischer










19.09.2019 • 20:52 Uhr

Jobcenter Landkreis Northeim, HKS Unternehmensgruppe und PS.SPEICHER vereinbaren Kooperation zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen

Noch freie Plätze vorhanden - Auswahlverfahren beginnt im Herbst

Der PS.SPEICHER ist bei vielen Gästen aus nah und fern ein beliebter Ausflugsort, in Kürze könnte er auch für manche Menschen den Weg aus der Arbeitslosigkeit weisen. Gemeinsam wollen der PS.SPEICHER und die Geschäftsstelle Einbeck des Jobcenter Landkreis Northeim ein Modellprojekt auflegen, um Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, wieder in Beschäftigung zu bringen. Die Maßnahme wird im Rahmen eines Förderprogrammes der Bundesregierung zum Teilhabechancengesetz realisiert.

Im PS.SPEICHER und in seinen Depots, in der die riesige Sammlung historischer Fahrzeuge aufbewahrt wird, gibt es viel zu tun. Neben der täglichen Arbeit rund um die Gäste im PS.SPEICHER, gibt es viele Aufgaben, die die festangestellten Mitarbeitenden und die ehrenamtlich Helfenden der gemeinnützigen Kulturstiftung Kornhaus, die den PS.SPEICHER betreibt, nicht alleine bewerkstelligen können: Das geht von der Pflege der Fahrzeuge bis hin zu Archivarbeiten und dem Aufbau und der Pflege von Datenbanken. Noch mehr gilt das für das kommende Jahr. Denn dann sollen neben dem PS.Depot Lkw+Bus, das bereits von ehrenamtlich Mitarbeitenden betrieben wird, weitere Depots für Publikum zugänglich gemacht werden. Spätestens dann kommen auch Betreuungs- und Bewachungsaufgaben dazu, müssen Exponate beschildert und Tickets verkauft werden.

Da kommt die Initiative des Bundes zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen gerade zur rechten Zeit. Auch das Jobcenter freut sich, mit dem PS.SPEICHER einen starken Partner gefunden zu haben: „Der PS.SPEICHER hat nicht nur einen guten Ruf als Museum und als Arbeitgeber“, meint Axel Pfeiffer, Teamleiter im Jobcenter, „sondern bietet auch attraktive Einsatzmöglichkeiten, die über die Beschäftigungsangebote, die Langzeitarbeitslosen üblicherweise offen stehen, hinausgehen.“ Auch Lothar Meyer-Mertel, Geschäftsführer des PS.SPEICHER, ist zuversichtlich über den Erfolg der Maßnahme: „Wir freuen uns, wenn wir auf der Grundlage dieses Beschäftigungsprogrammes befähigt werden, Dinge zu realisieren, die wir als gemeinnützige Stiftung aus eigenen Kräften nicht stemmen könnten.“

Wichtig ist allen Beteiligten, dass keine bestehenden Aufgaben ersetzt oder gar laufende Beschäftigungsverhältnisse berührt werden. Entsprechend ist auch der Sicherheitsdienst des PS.SPEICHER, die Firma HKS Sicherheitsservice aus Hardegsen, mit im Boot. Über die Firma HKS soll auch das Personalmanagement und die Einsatzplanung verlaufen.

Insgesamt sollen nach derzeitiger Planung 15 förderfähige Stellen im PS.SPEICHER geschaffen werden. Bewerbungen sind ab sofort beim Jobcenter möglich. Ansprechpartnerin dort ist Simone Korf, Telefon. 05551-9803997. In Frage kommen vor allem Menschen, die älter als 25 Jahre sind und seit mindestens 6 Jahren im Bezug von Arbeitslosengeld II stehen oder mindestens 2 Jahre arbeitslos sind.

Im September fand jetzt ein gemeinsames Treffen aller Interessierten im PS.SPEICHER statt, bei dem die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten vorgestellt und alle entstehenden Fragen beantwortet wurden. Der Start des Programmes ist für die zweite Jahreshälfte vorgesehen, dann sollen die ersten neuen Mitarbeitenden erste Erfahrungen im PS.SPEICHER sammeln und sich auf die Aufgaben vorbereiten können. red/Foto:











19.09.2019 • 20:47 Uhr

"Alice" jetzt auf Raser-Jagd direkt vorm Northeimer Kreishaus - Übersteht sie Farben-Attacken?

Ist es nun ein Unfallschwerpunkt? Wird dort notorisch zu schnell gefahren? Oder hat sich die Logistikabteilung der Verkehrsüberwachung beim Landkreis Northeim ein Schmankerl für die lieben Kollegen/innen einfallen lassen? Gleich neben das riesige Kreishaus, wo viel Verkehr stattfindet, in Parkgraragen rein- und rausgefahren wird, ist die neue futuristisch anmutende Tempomessmaschine "Alice" aufgebaut worden. Und "Alice" ist tatsächlich scharf geschaltet. Es empfiehlt sich daher, an dieser Stelle ausgesprochen defensiv zu fahren. Mit großer Aufmerksamkeit wird auch verfolgt, ob "Alice" neuerlichen Attacken standhält. Die Fraktion der "Radarfallen-Hasser" verübt immer wieder "Anschläge". In Bad Gandersheim war eine ähnliche mobile Messstelle mit weißer Farbe "getauft" und damit "ausgeschaltet" worden. Die Ermittlungen zur Täterschaft sind im Sande verlaufen, soll heißen still und heimlich eingestellt.
red/Marc Reiser












19.09.2019 • 20:32 Uhr

Brand einer Regentonne verursacht 10.000 Euro Schaden - Niemand verletzt, Ursache technischer Defekt

Am heutigen Donnerstagmorgen (19. September 2019 ) kam es gegen 05.00 Uhr in der Göttinger Wilhelm-Weber-Straße zu einem Brand, bei dem ein Gesamtschaden von vermutlich rund 10.000 Euro entstanden ist. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer in einer an der Hauswand stehenden leeren Regenwassertonne aus und griff in der Folge auf die Gebäudefassade über. Die Hausbewohner konnten unbeschadet das Haus verlassen und blieben unverletzt.
Durch den Einsatz der Berufsfeuerwehr Göttingen konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.
Brandursächlich war nach Ermittlungen des 1. Fachkommissariat ein technischer Defekt an der Wasserpumpe.mb










19.09.2019 • 20:19 Uhr

Podiumsdiskussion zu aktuellen Herausforderungen der Hilfsorganisationen - Roy Kühne diskutierte mit Vertretern von Hilfsorganisationen in Northeim

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne sprach gemeinsam mit Vertretern der Hilfsorganisationen in Northeim über die Herausforderungen, mit welchen diese aktuell konfrontiert sind und diskutierte mit ihnen über Lösungsansätze.
Begrüßen konnte Dr. Kühne dabei auf dem Diskussionspodium Hans-Hermann Höltje, Vizepräsident der DLRG, Sven Guse, erster Vorsitzender der Ortsgruppe Northeim der DLRG, Petra Reußner, Vorstandsvorsitzende des DRK Kreisverbandes Göttingen-Northeim, Marko de Klein, Kreisbrandmeister im Landkreis Northeim und Oliver Dell, Ortsbeauftragter des THW Northeim.

Kühne betonte, dass die Rettungsorganisationen einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten würden. "Ich bin froh und dankbar, dass Sie alle mit großer Hingabe der ehrenamtlichen Arbeit nachgehen."

Während der Diskussion, bei der sich die rund 70 anwesenden Zuhörer ebenso rege einbrachten, wurde deutlich, dass die Anerkennung und die Wertschätzung für die ehren- und hauptamtlichen Rettungsorganisationen vielerorts vermisst werden. Besonders die Problematik, im Alarmfall vom Arbeitgeber freigestellt zu werden und die oftmals fehlende Akzeptanz bei Vorgesetzten und Arbeitskollegen, haben negative Auswirkungen auf die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Als eine gute Idee von Seiten der Politik wurde die Ehrenamtskarte genannt. Dies sei ein schönes Zeichen der Anerkennung. Leider gebe es aber in Northeim nur fünf Anlaufstellen, bei welchen die Karte genutzt werden könne. Ein weiterer Kritikpunkt war die Finanzierung der Dienstleistungen, die die Hilfsorganisationen erbringen. Diese stelle sie immer wieder vor Herausforderungen, da ein großer Teil der Kosten durch sie selbst zu tragen seien.

Dr. Kühne sagte zum Abschluss der Diskussion den Hilfsorganisationen seine Unterstützung zu: "Meine Aufgabe als Bundestagsabgeordneter sehe ich darin, das Ehrenamt zu unterstützen. Sie alle machen einen fantastischen Job, dafür danke ich Ihnen." Er kündigte an, zu den an diesem Abend genannten Problemen und Anregungen den Austausch mit den verantwortlichen Stellen zu suchen. red

Zum Bild: Die Diskussionsteilnehmer v.l.n.r.: Oliver Dell, Ortsbeauftragter des THW Northeim, Petra Reußner, Vorstandsvorsitzende des DRK Kreisverbandes Göttingen-Northeim, Hans-Hermann Höltje, Vizepräsident der DLRG, Marko de Klein, Kreisbrandmeister im Landkreis Northeim, Sven Guse, 1. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Northeim und Dr. Roy Kühne MdB.











19.09.2019 • 20:17 Uhr

Agentur für Arbeit präsentiert im Kreissozialausschuss positive Fakten: Sinkende Arbeitslosigkeit


Die Arbeitslosenquote im Landkreis Northeim ist aktuell so niedrig wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Über diese positive Entwicklung informiert zur Stunde, es ist heute Donnerstag, 19. September, 15.10 Uhr, im Kreis-Sozialausschuss Horst Völker von der Agentur für Arbeit Göttingen. “Die Lage ist relativ entspannt.Wir sind zufrieden.“ , berichtet er den Mitglieder im Ausschuss, der im Besprechungsraum II im Kreishaus tagte. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Northeim beträgt aktuell 5,2 Prozent. Im August 2019 waren 3.632 Menschen ohne Arbeit gemeldet. Im August 2013 waren es 4.993 Arbeitslose. Das entspricht einem Rückgang von 27,3 Prozent.
Ob es so weiter geht ist fraglich. Die rosige Lage für Northeim verdüstert sich beispielsweise durch die Ankündigung des größten Arbeitgebers, das ist die Conti, der seine Belegschaft in nächster Zeit freisetzen könne.Völker meinte, der lokale Arbeitsmarkt sei stabil. „Er bekommt vielleicht eine Delle.“
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










19.09.2019 • 20:04 Uhr

Kreissozialausschuss: Breite Zustimmung für Konzept zur Bekämpfung der Armut im Kreis Northeim - 5.000 Euro für jede Tafel pro Jahr

Zwei Stunden lang hat sich heute der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Frauen, Familie und Senioren beim Landkreis Northeim Zeit genommen, um wichtige sozialpolitische Pflöcke einzuschlagen. Sie lassen einen Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik erkennen, wenngleich dies die konsequente Fortsetzung bisheriger Aktivitäten ist. "Es ist mir ein Herzensanliegen, noch mehr Initiativen bei der Bekämpfung von Armut in unserem Landkreis zu unternehmen", brachte Landrätin Astrid Klinker-Kittel ihre ganz persönliche und politische Zielsetzung in der heutigen Sitzung auf den Punkt. Sie, ihr Dezernent Rode und Team von Mitarbeitern/innen haben ein Bündel von strategischen und konkreten Maßnahmen in ein umfassendes Konzept gegossen, das sensibilisieren, aufklären, offensiv und aufsuchend helfen soll, damit Armut Menschen nicht abhängt, sie vereinsamen lässt und zum Schluss krank macht.

Um zu unterstreichen, wie ernst es der Landrätin und den Kreistagsfraktionen ist, wurde heute bereits eine ganz konkrete Hilfsmaßnahme einstimmig empfohlen. Die größtenteils ehrenamtlich geführten Sozialunternehmen "Tafel", fünf an der Zahl im Landkreis Northeim, sollen für ihre Arbeit einen verlässlichen jährlichen Zuschuss von jeweils 5.000 Euro vom Landkreis Northeim bekommen.

Nadine Seifert Doods für die SPD, Christel Eppenstein für die CDU und Irmfried Rabe für die FDP hoben in übereinstimmenden Stellungnahmen die Qualität und den Anspruch des Armuts-Bekämpfungs-Programms hervor. Sie bezeichneten es als hervorragend erarbeitet und befürworteten einmütig eine zügige Umsetzung einzelner Maßnahmen. Am Ende der konstruktiven Debatte nahm die Sitzungsleitung die einstimmig gefasste Empfehlung zur Kenntnis. Kreisausschuss und Kreistag sind die letzten Instanzen. Ihre Zustimmung gilt als felsenfest. Dann kann bei der Bekämpfung der Armut, besonders der Altersarmut, im Landkreis Northeim "so richtig Gas gegeben werden", wie es sich ein Abgeordneter wünschte.
red/fis
Die Bilder zeigen Sitzungsleitung und die verschiedenen Persönlichkeiten der heute im Sozialausschuss anwesenden Fraktionen von CDU, SPD und FDP plus einem Vertreter der Linken. Fotos: Thomas Fischer


















19.09.2019 • 19:36 Uhr

Breitbandausbau im Landkreis Northeim Erste Orte sind am Netz - Telekom muss Ortsliste korrigieren

Testen Sie mal selbst, ob sie schon wirklich angeschlossen sind!

In dieser Woche ist im laufenden Breitbandausbau der Startschuss für die ersten verfügbaren Netze im Landkreis Northeim gefallen: Die ersten Ortsnetze wurde geschaltet. Im Zusammenhang damit wurde von der Telekom eine Liste mit Straßenzügen in 28 Orten zur Verfügung gestellt, in denen das schnellere Internet mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s verfügbar sein sollte.
Nach Rückmeldung einiger Bürgerinnen und Bürger sind die höheren Bandbreien aber in einigen wenigen Bereichen der genannten Orte doch noch nicht buchbar.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bedauert die Startschwierigkeiten sehr. „Für die technische Umsetzung ist die Telekom verantwortlich, die versichert hat, dass sie mit Hochdruck daran arbeitet, dass die Orte, die offenbar fälschlicherweise auf der Liste standen, nachgezogen werden.“
Um zu prüfen, ob die eigene Adresse bereits angeschlossen ist, verweist die Telekom auf den jeweiligen Verfügbarkeitscheck der Telekommunikationsanbieter im Internet:
- Telekom (https://www.telekom.de/zuhause/dsl-vdsl-und-lte-verfuegbarkeit)
- 1 & 1 (https://dsl.1und1.de/dsl-verfuegbarkeit)
- Vodafone (https://zuhauseplus.vodafone.de/verfuegbarkeitspruefung/)
- Telefonica (https://www.o2online.de/e-shop/dsl-festnetz)











19.09.2019 • 11:50 Uhr

Lehrte: Flucht vor der Polizei - 21-Jähriger bei Sprung in die Tiefe schwer verletzt

Beamte des Polizeikommissariats Lehrte haben gestern im Stadtgebiet Lehrte die Wohnanschrift eines 21-Jährigen aufgesucht, um einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hildesheim zu vollstrecken. Beim Versuch vor den Einsatzkräften zu fliehen, hat sich der junge Mann beim Sprung aus einem Fenster schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Fahnder gegen 15:00 Uhr an dem Mehrparteienhaus geklingelt und ihnen wurde zunächst die Eingangstür zum Haus geöffnet. Im weiteren Verlauf suchten sie die Wohnung des Gesuchten im zweiten Obergeschoss auf. Dort öffnete jedoch nach mehrfachem Klingeln und Ansprache niemand die Wohnungstür. Zeitgleich erschien eine Familienangehörige und schloss den Einsatzkräften die Tür auf. Der 21-Jährige hatte sich bereits in einem Zimmer eingeschlossen und das Fenster geöffnet. Aus einem benachbarten Fenster sahen die Fahnder, dass der Gesuchte bereits am Fenstersims hing. Sie forderten ihn auf, zurück in den Raum zu klettern. Allerdings stieß sich der Mann kurz darauf von der Hauswand ab und sprang in den Innenhof. Beim Aufprall auf dem Schotterplatz wurde der 21-Jährige schwer verletzt. Er kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz.

Der Gesuchte befindet sich aktuell in stationärer Behandlung, sodass die Vollstreckung seines Haftbefehls für eine Ersatzfreiheitsstrafe wegen Diebstahls und Handels mit Betäubungsmitteln nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim aktuell nicht weiter betrieben wird. /has, now











19.09.2019 • 11:46 Uhr

Zoll schaut auf das Transportgewerbe: Schwarzarbeit-Fahndung erfolgreich

Zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung kontrollierte der Zoll in Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und der Region schon im Morgengrauen des 18. Septembers 2019 besonders Lastwagen und Kleintransporter. Ziel der bundesweiten Aktion war es, die Arbeitsbedingungen im Transportgewerbe zu überprüfen.

Die ursprüngliche Aufgabe des Zolls ist es, zu prüfen, was in das Land rein und rausgeht - unter anderem auf Lastwagen und Transportern. Aber schon seit längerem interessiert sich der Zoll auch für die Fahrer, denn die Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung ist zu einer der Hauptaufgaben des Zolls geworden. Weil es schlicht lohnintensiv ist, steht das Transportgewerbe im besonderen Fokus des Zolls.

"Wenn man sich überlegt, dass bei einer Stunde Fahrt der Fahrer mindestens so teuer ist, wie der Sprit, wittern durchaus Einige illegales Sparpotenzial", erklärt Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig. Darum hat das Hauptzollamt an diesem Tag alle verfügbaren Kontrolleure eingesetzt: "Wir wollen zeigen, dass sich Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung eben nicht lohnen und wir dagegen vorgehen". Nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Speditionen selbst war der Zoll aktiv. Gefragt wurde nach Löhnen und Arbeitszeiten, um Hinweise auf mögliche Verstöße zu bekommen. Neben der "klassischen Schwarzarbeit" und nicht gezahlten Mindestlöhnen war auch die illegale Beschäftigung von Ausländern ein Thema bei der Kontrolle: "Um eine Ware von A nach B zu transportieren werden oft weder besondere Sprachkenntnisse noch eine besondere Ausbildung gefordert, sondern meist nur ein Führerschein - Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis sind natürlich trotzdem erforderlich", so Löhde.

Die Auswertung der erhobenen Daten und Zahlen ist noch nicht abgeschlossen, wird dem Zoll aber hilfreiche Hinweise im Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung bieten. Für Zollamtmann Löhde stehen aber nicht die Zahlen im Vordergrund: "Wir wären auch nicht traurig, wenn wir nichts gefunden hätten - ein Tag an dem weder Arbeitnehmer noch die Allgemeinheit geprellt würde, wäre ein guter Tag"! ots/Foto: Zoll










19.09.2019 • 11:40 Uhr

Northeimer Handball Club: Geglückte Heimpremiere des Teams weibliche C Jugend

Im ersten Heimspiel des Abenteuers „Vorrunde Oberliga“ konnten die Mädels der weiblichen C-Jugend an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen und einen deutlichen 43:18-Erfolg über das Team der HSG Müden-Seershausen in der Schuhwallhölle feiern.

Wie bereits in der Vorwoche zeigten die Mädels eine starke Defensivleistung. Die Umstellung auf die Raumdeckung „3-2-1“ funktioniert immer besser. Es wurde gut im Kollektiv gearbeitet und die Gegnerinnen zu schwierigen Torwürfen gezwungen. Das unter der Woche trainierte Tempospiel wurde mit tollen Passstafetten umgesetzt. Im Angriff lief der Ball flüssig und die Mädels zeigten viel Tordrang. Durch die gute Quote im Torabschluss holte sich das Team eine ordentliche Portion Selbstvertrauen.

Das Trainerteam zieht nach der Halbzeit der Vorrunde eine positive Bilanz und freut sich, dass die Mädels so gut mitziehen. Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung von den Rängen!

Das kommende Wochenende ist spielfrei. Am 29.09.2019 um 11:00 Uhr steht dann zu Hause das Derby gegen die Mannschaft des MTV Moringen an.

Es spielten:
Julia Luft, Neele Pajung – Jette Richter, Emma Kirch, Cosima Schütze, Larissa Hippe, Esther Sommer, Josephine Ewers, Alara Musul, Lena Stein, Aliyah Bodenstab, Vanessa Sander, Lea Kovačević und Marie Hasenjäger. Foto: NHC!










19.09.2019 • 11:36 Uhr

Gesellschaft für bedrohte Völker fordert UN-Mitgliedsstaaten zur Einhaltung völkerrechtlicher Verträge über indigene Sprachenrechte auf


Während der aktuellen Sitzung des UN-Menschenrechtsrates (UNHRC) in Genf zum Internationalen Jahr der Indigenen Sprachen 2019 forderten indigene Sprachaktivisten während einer Veranstaltung von Gesellschaft für bedrohte Völker (Zentrale in Göttingen/Südniedersachsen) und der Schweizer NGO Incomindios mehr Beachtung und Unterstützung für das Überleben ihrer Sprachen. „Indigene sind aktive und lautstarke Vertreter ihres Rechtes auf Sprache. Das Sprechen ihrer eigenen Sprachen ist für sie Voraussetzung, ihre indigene Identität zu leben“, sagte GfbV-Referentin für indigene Völker, Regina Sonk, am Donnerstag in Genf.

Wilton Littlechild, kanadischer Cree und langjähriger Delegierter für die Belange indigener Rechte bei den Vereinten Nationen, forderte in einer Stellungnahme gegenüber dem Menschenrechtsrat eine Dekade für indigene Sprachen, da die Revitalisierung von Sprachen eine langfristigere Anstrengung voraussetze als dies in einem Jahr möglich sei.

Besonders kleine indigene Gemeinschaften in abgelegenen Gebieten hätten es schwer, staatliche Unterstützung für Bildungs- und Sprachenprogramme zu erhalten, beklagt die Präsidentin der indigenen Nation der Sapará aus Ecuador, Nema Grefa Ushigua. Besonders im Bundesstaat Pastaza seien Indigene von weiträumig geplanten Rohstoffvorhaben der ecuadorianischen Regierung in ihrer Existenz bedroht. Seit 2001 sei zwar ihre Sprache, Sapará, von der UNESCO anerkanntes immaterielles Kulturerbe. Eine positive Entwicklung habe dies jedoch nicht zur Folge gehabt. Sie selbst werde mit Todesdrohungen konfrontiert.

Die kanadische Indigene der Ojibwa Valeria Bellegarde bezeichnete es als vordringlich, dass indigene Sprachenrechte in der jeweiligen nationalen Gesetzgebung verankert sind. Sie selbst ist an der Umsetzung der Bundesgesetzgebung über indigene Sprachen (Federal Indigenous Languages Act) beteiligt.

Leon Siu, langjähriger indigener Aktivist aus Hawai’i, beschrieb die Proteste zur Erhaltung des Vulkans Mauna Kea. Seit über zwei Monaten protestieren tausende Indigene für die Erhaltung ihres heiligen Ortes und gegen die Errichtung einer Forschungsstation. Die Verwendung der eigenen Sprache in den Protesten sei dabei gerade für die jüngeren indigenen Anführer von großer Bedeutung. Dies sei ein starkes Signal an junge Indigene, ihre Sprache wiederzuentdecken.

Die GfbV unterstützt die Forderung nach einer UN-Dekade indigener Sprachen. „Mitgliedstaaten müssen sich an völkerrechtlich bindende Verträge halten und ihre Inhalte umsetzen. Deutschland muss die ILO-Konvention 169 ratifizieren und damit ein Zeichen auch für indigene Sprachenrechte setzen. Schließlich hat die Bundesregierung dies auch im aktuellen Koalitionsvertrag festgehalten“, so Sonk.
red/fis










19.09.2019 • 08:26 Uhr

Mehrheit im Stadtentwicklungsausschuss: Umstrittene Straßenausbaubeitragssatzung soll weg

Die Forderung zur Abschaffung der umstrittenen Straßenausbaubeitragssatzung hat in Bad Gandersheim gestern eine wichtige Hürde genommen. Im Stadtentwicklungsausschuss gab es erst eine Debatte, dann ein Votum. Eine Mehrheit plädierte dafür, die antiquierte wie ungerechte Satzung abzuschaffen. Ratsherr Heinrich Hohls von Bündnis 90/Die Grünen stimmte zusammen mit den CDU-Ratsmitgliedern Hendrik Geske und Ulrike Pferdmenges für die Empfehlung, die Satzung zu beseitigen. Die SPD hatte bis zuletzt versucht, diese Mehrheitsmeinung zu blocken. Sie scheiterte mit ihrem Antrag , das Thema erneut auf die lange Bank zu schieben, soll heißen zu verschieben.
Die endgültige Entscheidung trifft nun der Bad Gandersheimer Stadtrat in seiner öffentlichen Sitzung am 26. September 2019 um 18.30 Uhr.
red










19.09.2019 • 08:11 Uhr

"Alle fürs Klima“ – Klimastreik in Northeim - Schüler/innen streiken in Northeim fürs Klima - Danach Live-Konzert

Am morgigen Freitag, 20. September 2019, streiken in Northeim, ganz Deutschland und weltweit im Zuge des internationales Großstreikes Schülerinnen und Schüler, Gewerkschaften, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zusammen mit der Fridays for Future-Bewegung unter dem Motto "AlleFürsKlima" für mehr Klimaschutz und einen radikalen Wandel in der Klimapolitik. Klima-Demonstranten/innen aus Bad Gandersheim werden in Northeim dabei sein.

In über 400 Städten gehen in dieser Woche hunderttausende junge und alte Menschen aus allen Tätigkeitsfeldern Deutschlands auf die Straße, um gegen die ignorante und unverantwortliche Umwelt- und Klimaschutzpolitik regierender Parteien zu protestieren. Nach dem internationalen Auftakt am 2020. September wird es bis zum 27.September mit der "Week4Climate Fokusdemos "zu verschiedenen Themen geben.

Anlass ist die in New York stattfindende UN-Klimakonferenz, auf welcher grundlegende Beschlüsse in Sachen Klimaschutz für die nächsten Jahre festgelegt und besprochen werden sollen, sowie die Veröffentlichung des Maßnahmenkataloges für Klimaschutz der Bundesregierung.

„Wir sind die erste Generation, die die Folgen der Klimakrise zu spüren bekommt und die letzte, die noch handeln kann. Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, sind die Schäden, die wir unserem Planten zufügen, unumkehrbar.“, sagt Hanna Zoike aus Northeim.

Die Bewegung Fridays for Future folgt dem Beispiel Greta Thunbergs, die seit Monaten jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm demonstriert. In Deutschland streiken seit über neun Monaten viele tausend junge Menschen. Es gibt über 500 Ortsgruppen. In ihrem im Frühjahr veröffentlichten Forderungspapier beruft sich die Bewegung auf das 1,5-Grad-Ziel und fordert unter anderem den Kohleausstieg bis 2030 sowie Nettonull bis 2035.

„Die Klimakrise zu bewältigen ist keine Aufgabe für eine einzelne Generation. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. Deshalb rufen wir alle dazu auf, sich unserem Streik anzuschließen. Die Politik muss endlich handeln!“, ergänzt Leia Brinkmann aus Northeim gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group in Bad Gandersheim.
red












18.09.2019 • 19:47 Uhr

Wenn kaum noch Menschen in die Kirche gehen - EKD-Studie zum Kirchgang führt weiterhin zu Diskussionen

Die erste Aufregung hat sich gelegt: Niemand will den Sonntagsgottesdienst abschaffen. Auch die Verfasser der Kirchgangsstudie, die die Debatte ausgelöst hatten, wollen dies nicht. Die Gemeinden müssten aber überlegen, wie in Zeiten schwindender Besucherzahlen die personellen Ressourcen sinnvoll genutzt werden können, sagt die Uelzener Pastorin Julia Koll, Leiterin der Arbeitsgruppe "Faktoren des Kirchgangs" der Liturgischen Konferenz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Gruppe hatte nach der Auswertung der Daten von rund 10.400 Menschen mit dem Fazit provoziert, dass mit Blick auf die geringe Reichweite des normalen Sonntagsgottesdienstes "vielerorts engagierter und ergebnisoffener über seinen Fortbestand diskutiert werden" müsse.

Dies wurde jetzt bei einer Tagung der Evangelischen Akademie Loccum bei Nienburg getan. So berichtete etwa Dankmar Pahlings, Pfarrer im Kirchenkreis Köthen der Landeskirche Anhalts, von seinem Alltag mit sechs Gemeinden, die er zu betreuen hat. Die kleinste habe 22 Mitglieder, alle hätten eine Kirche, in die jeweils mehr als die gesamte Zahl der Mitglieder passe. Er kenne Gemeinden in der Umgebung, in denen niemand zur Christvesper kommt. Pahlings suchte deshalb Kooperationspartner: Er ließ die örtliche Kinderfeuerwehr das Krippenspiel gestalten. "Es gibt bei uns gemeinsame Veranstaltungen, die nicht mehr alle Gottesdienst nennen", sagte der Pfarrer. Aber es gibt sie.

Ganz so extrem ist es nicht überall. Dennoch überlegt Helmut Wöllenstein, Propst des Sprengels Marburg in der Kirche von Kurhessen-Waldeck, ob man den Gottesdienst erst ab einer Mindestzahl von zehn Besuchern stattfinden lassen sollte. Zumindest gebe es in seiner Kirche das bislang ungeschriebene Gesetz, dass eine Pfarrperson maximal zwei Gottesdienste pro Sonntag anbieten solle. "Um dem Burnout vorzubeugen." Wer vom Sonntag abrücken wolle, würde jedoch aus der Kirchengeschichte aussteigen und in der Ökumene Befremden hervorrufen, etwa bei den Katholiken mit ihrer Sonntagspflicht, sagte Wöllenstein. Nicht zuletzt würde die Kirche gegenüber dem Staat die Plausibilität des Feiertagsschutzes zur Disposition stellen.

Dass der traditionelle Gottesdienst noch Mittelpunkt der Gemeinde sei, behauptete bei der Tagung in Loccum niemand. Laut dem Bonner Theologieprofessor Michael Meyer-Blanck erwarteten die Menschen von einem guten Gottesdienst, dass er sie religiös und persönlich anspricht. Dafür sei die Form zweitrangig. Meyer-Blanck sieht das Heil daher nicht in einer noch größeren Differenzierung und immer mehr besonderen Gottesdiensten für bestimmte Zielgruppen. Eine religiöse Motivation sei bei vielen Besuchern der zunehmenden Kasualgottesdienste anlässlich von Taufe, Beerdigung oder Einschulung fraglich. Man gehe dann eher Verwandten oder guten Freunden zuliebe in die Kirche. "Einige kennen den Kirchgang offensichtlich vor allem aus sozialer Nötigung", sagte Meyer-Blanck.

An der Verbindung von Gottesdienst und den Lebensbedürfnissen nicht religiös sozialisierter Menschen werde sich für die Zukunft der Kirche eine Menge entscheiden, gab Emilia Handke, Leiterin der Arbeitsstelle "Kirche im Dialog" der Nordkirche, zu bedenken. "Menschen werden uns dort wertschätzen, wo wir ihnen das Leben erleichtern." Dafür dürfe man schon mal zu ungewöhnlichen Methoden greifen. So habe ein junger Pastor in Hamburg das Predigtthema seines nächsten Gottesdienstes beim Online-Auktionshaus "Ebay" versteigert. Immerhin 205 Euro kamen so für die Kollekte zusammen. Der Themenwunsch des Meistbietenden: "Kommt man auch mit einer vier minus ins Reich Gottes?" epd/Lothar Veit/epd
Symbolfoto: WMG










18.09.2019 • 19:35 Uhr

Herbstputz und schöne Farben im Bad Gandersheimer Kurpark - Einfach mal dort verweilen

Es sind herrliche Spätsommertage angesagt: Sonne satt bis in die kommende Woche. Da kommt der heutige Herbstputz in den Kuranlagen Bad Gandersheims goldrichtig. Seit Wochenanfang sind die fleißigen Bediensteten der städtischen Gärtnerei im Kurpark aktiv gewesen. Es wurde gemäht, geschnitten und gefegt. Alles passend zu den anstehenden Herbstwanderungen durch die schönen Parkanlagen. Von dort lässt sich der Stadtwald erobern. Auch das Verweilen auf einer der zahlreichen Bänke macht Sinn. Die wunderbaren Farben der Herbstblüher und Beeren sind ein Augenschmaus.
red/Fotos: Marc Reiser
















18.09.2019 • 17:57 Uhr

Polizei holt betrunkenen Lasterfahrer aus Rumänien von der A7 - bevor Schlimmeres passiert - 1,55 Promille gepustet

Am heutigen Morgen, 18. September 2019, fuhr ein Lkw-Fahrer auf der A7 in Fahrtrichtung Hannover unter dem Einfluss von Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,55 Promille. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt.

Nach bisherigen Erkenntnissen nahm ein Verkehrsteilnehmer auf der BAB 7 km 173, zwischen der Anschlussstelle Hildesheim Drispenstedt und dem Parkplatz An der Alpe, gegen 04:30 Uhr einen Lkw-Fahrer wahr, der Schlangenlinien fuhr. Umgehend wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung der hiesigen Autobahnpolizei Hildesheim eingesetzt. Die Polizeibeamten stellten das Fahrzeug fest und führten auf dem Parkplatz An der Alpe eine Verkehrskontrolle durch. Die Angaben des Hinweisgebers bestätigten sich. Der 59-jährige Mann aus Rumänien pustete 1,55 Promille. Anschließend wurde er zur Dienststelle verbracht, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Einen Lkw führt er erstmal nicht mehr. kri










18.09.2019 • 17:51 Uhr

Marketingkampagne für mehr Busse in Einbeck und Dassel

Das Linienbus-Angebot wurde aufgrund der Reaktivierung der Ilmebahn zwischen Einbeck und Salzderhelden seit letztem Jahr durch den Zweckverband Verkehrsverbund Süd- Niedersachsen (ZVSN) angepasst und aufgewertet.

Mit einer im PS.Speicher Einbeck soeben vorgestellten Marketingkampagne will der ZVSN auf das aufgewertete Linienbus-Angebot hinweisen und neue Fahrgäste gewinnen. Unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Verkehrsunternehmen und Verbänden hat der ZVSN unter anderem einen im Linienbus im Kampagnendesign vorgestellt, der insbesondere in den Bereichen Einbeck und Dassel unterwegs ist. Am Mittwoch diente der Linienbus dem Kinderbuchautor Thilo Reffert als Bühne. Er las aus seinem neuesten Buch „Linie 912“.

Der Fahrplan der Linie 250 Einbeck – Markoldendorf – Dassel (teilweise bis Neuhaus) wurde an die Regionalbahn 86 in Einbeck Mitte angepasst, ebenso die Linie 252 Einbeck – Lauenberg – Dassel (- Hardegsen) und die Linie 253 Einbeck – Lüthorst - Dassel. Die Linie 250 wird erstmalig auch am Abend bedient. Gerhard Melching, Bürgermeister der Stadt Dassel, freut sich: „Endlich verfügen alle Ortsteile der Stadt Dassel über eine Samstagsanbindung nach Einbeck. So können Pendler*innen auch am Wochenende mit ihrer Abo-Karte zum Einkaufen fahren!“

Außerdem ist das Stadtbusnetz Einbeck mit den drei eigenständigen Liniennummern 201 / 202 / 203 für die drei innerstädtischen Bedienungsbereiche neu strukturiert. Die Linie 201 bedient den Bereich Kühner Höhe/ Bürgerspital, die Linie 202 fährt in den Bereich Südstadt, die Linie 203 den Bereich Friedhof/ Grimsehlstraße. Durch erweiterte Betriebszeiten fahren die Stadtbusse auch in den frühen Morgenstunden und am Samstagnachmittag. Die Fahrten der Hauptlinie 201 sind verknüpft mit der Regionalbahn 86 in beiden Richtungen.
Dr. Sabine Michalek ist erfreut über die Verbesserungen: "Durch die Fahrplanaufwertungen können mehr Fachkräfte mit dem ÖPNV ihre Arbeitsstellen erreichen. Und nicht nur unsere touristischen Gäste erreichen die Naherholungsgebiete in Dassel und dem Solling nun auch in den Ferien." "Mit den erweiterten Betriebszeiten und der guten Taktung mit dem Schienenverkehr am Bahnhof Einbeck-Mitte können insbesondere Berufspendler, aber auch Touristen schneller und bequemer mit dem ÖPNV an ihr Ziel kommen. Ich hoffe, dass das erweiterte Angebot auch entsprechend angenommen wird."

Seit August verkehren am Wochenende in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie samstags auf sonntags nach Mitternacht für Reisende ab Göttingen ab dem Bahnhof und ab der Gardekürassierstraße in Northeim Linientaxen in Richtung Einbeck, Moringen und Bad Gandersheim (über Echte und Kalefeld). Zudem fährt auf der Linie 220 von Göttingen über Hardegsen nach Moringen ein zusätzlicher Nachtbus. Ein weiteres Linientaxi ist auf der Linie 210 von Göttingen über Adelebsen und Uslar eingesetzt.

„Mehr Nachtbusverbindungen an den Wochenenden bedeuten eine deutliche Attraktivitätssteigerung für die Region“, ist Landrätin Astrid Klinkert Kittel sicher, die zugleich hofft, dass möglichst Viele die Vorteile der Nachtbusse schätzen lernen. „So kann der Besuch von Freunden, Theater, Kino oder Clubs und die anschließende Heimfahrt zu einem unbeschwerten und sicheren Vergnügen werden“, so Astrid Klinkert-Kittel weiter, denn das Auto könne zuhause stehen bleiben.

Die zusätzlichen Fahrtenangebote sind Bestandteil einer ZVSN-Angebotsinitiative, die durch verschiedene Marketingmaßnahmen begleitet wird. Finanziert werden die Maßnahmen anteilig durch die „7b-Mittel“ des Landes Niedersachsen. Die 7b-Mittel sind zielgerichtet für den Aufbau neuer Angebote zur Stärkung des umweltfreundlichen Nahverkehrs einzusetzen.
Die Fahrpläne inklusiver aller Abfahrtsorte und –zeiten sowie weitere Informationen sind erhältlich unter: www.vsninfo.de.

Zum Bild von links nach rechts: Michael Frömming – ZVSN-Verbandsgeschäftsführer, Landrätin Astrid Klinkert- Kittel, Dr. Sabine Michalek - Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, Ute Reuter-Tonn - Marketing ZVSN, Gerhard Melching - Bürgermeister der Stadt Dassel, Christian Gabriel – Ilmebahn-Geschäftsführer. Foto: ZVSN










18.09.2019 • 17:43 Uhr

Für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim: Aufruf zur Beteiligung an einem "Maskottchen-Wettbewerb!

Einsendeschluss für Skizzen und Vorschläge ist der 23.Oktober 2019

Im Jahre 2022 ist Bad Gandersheim Ausrichter der Landesgartenschau, der ersten Landesgartenschau in Südniedersachsen. Mit einem nachhaltigen Entwicklungskonzept für die Grünfläche und einem bunten Veranstaltungs- und Kulturprogramm soll ein Fest für die ganze Familie entstehen. Teil dieses Konzeptes ist auch ein Maskottchen. Dieses Maskottchen soll mit Hilfe der kreativen Ideen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Gandersheim und der Umgebung gefunden werden. Dazu hat Geschäftsführerin Lena Guth heute einen Aufruf in der Öffentlichkeit gestartet. Darin wird die interessierte Bevölkerung motiviert, eigene Vorschläge für ein Maskottchen - einem positiven Sympathie- und Imageträger - zu machen.

In dem von Geschäftsführerin Guth verbreiteten Aufruf heißt es weiter:
Das Maskottchen soll bereits vor der Landesgartenschau 2022 zum Einsatz kommen und die Menschen auf die Veranstaltung neugierig machen. Im Jahr der Durchführung kommt dem Maskottchen dann eine besondere, repräsentative Rolle zu. Richtig ausgewählt und eingesetzt, kann das Maskottchen helfen, die Landesgartenschau in Bad Gandersheim und darüber hinaus bekannter zu machen und Besucher zu gewinnen.

Das Maskottchen darf ruhig „niedlich“ sein, aber es sollte die Landesgartenschau würdig repräsentieren. Es soll Gefühle und Gedanken verkörpern, damit sich Menschen untereinander und mit dem Maskottchen verbinden und identifizieren, denn erst dann kann das Maskottchen seine Wirkung als Erinnerungsstück und Sympathieträger voll entfalten.

Neben einer Entwurfszeichnung wünschen wir uns für das Maskottchen auch einen einprägsamen und simplen Namen, welcher schnell genutzt wird. Im Social Web haben sich Hashtags etabliert, um Informationen zu bündeln. Idealerweise kann der Name des Maskottchens direkt als Hashtag genutzt werden. Darüber hinaus ist die Geschichte hinter dem Maskottchen entscheidend. Wo kommt es her? In welcher Stimmung ist es meistens und welchen Charakter hat es? Wir möchten mit dem Maskottchen sowohl Kinder, als auch Erwachsene ansprechen und es strategisch in die Kommunikation einbeziehen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über Ideen, die auch ein wenig speziell und verrückt sind, sodass auch Erwachsene ihre Freude an dem Maskottchen haben.

Wer kann mitmachen?
Kurz und einfach: JEDER! Können Sie gut zeichnen und gestalten? Dann schicken Sie uns Ihren Entwurf für die Abstimmung an Landesgartenschau gGmbH, Markt 9, 37581 Bad Gandersheim, oder per Mail an laga2022@bad-gandersheim.de. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 23.Oktober 2019.
red/Fotomontage: WMG










18.09.2019 • 17:29 Uhr

Staatssekretär Doods macht Goslar glücklich! Fette Förderbescheide im Gepäck - 2,5 Mio. Euro Fördergeld

Gleich fünf Förderbescheide mit einer Summe von rund 2,5 Millionen Euro hat Umweltstaatssekretär Frank Doods heute Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk übergeben. Bei einem Stadtrundgang mit Marion Siegmeier, Fachdienstleiterin Bauservice, und Juliana Bagus vom Fachdienst Stadtplanung, überzeugte sich der Staatssekretär davon, dass die Stadt Goslar die größeren Städtebauförderprojekte Altstadt, Jürgenohl und Kaiserpfalzquartier gemeinsam mit den kleineren Maßnahmen in Hahnenklee und Oker im Hinblick auf die notwendige Kofinanzierung finanziell wie auch personell gut leisten kann.
Staatssekretär Frank Doods: „Ob wir uns in einer Stadt wohlfühlen, hängt auch maßgeblich vom Wohnumfeld und von der vorhandenen Infrastruktur ab. Goslar nutzt die Mittel der Städtebauförderung seit vielen Jahren erfolgreich für die Weiterentwicklung seiner Stadtteile, um die Lebensqualität vor Ort spürbar zu verbessern. Auf dem Weg zur Verwirklichung dieser Ziele ist die Städtebauförderung des Landes eine große Unterstützung.“
Die fünf Maßnahmen werden aus vier unterschiedlichen Förderprogrammen im Rahmen der laufenden Städtebauförderung des Landes unterstützt. Aus dem Programm ‚Zukunft Stadtgrün‘ wird die Maßnahme ‚Kaiserpfalzquartier und südliche Wallanlagen‘ gefördert. Hier sollen unter anderem die mittelalterlichen Strukturen des Stadtgrundrisses wieder erlebbar gemacht werden. Prägende und identitätsstiftende Gestaltungselemente wie Wasserläufe, Stadtmauerreste, Türme und Alleen sollen wieder sichtbarer werden. Dafür stehen 800.000 Euro bereit.
Darüber hinaus wird die Maßnahme „Jürgenohl“ aus dem Programm „Soziale Stadt“ mit 867.500 Euro gefördert. Hier soll die die Attraktivität des Gebietes als Wohn- und Lebensort für seine Bewohnerinnen und Bewohner gesteigert werden.
Im Rahmen der Maßnahme „Rathausstraße Hahnenklee“ aus dem Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ werden in diesem Jahr 133.000 Euro für die Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs mit seinem touristischen Angebot investiert.
Die Maßnahme „Altstadt – östlicher Teil“ ist dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ zuzuordnen. Hier wird der Erhalt der östlichen Altstadt als Bestandteil des Weltkulturerbes mit 666.000 Euro unterstützt.
Wie die neu aufgenommene Maßnahme „Kaiserpfalzquartier“ gehört auch die Maßnahme „Stadtpark Oker“ zum Programm „Zukunft Stadtgrün“. Der Stadtpark soll mit 60.000 Euro u. a. durch eine ökologische Aufwertung und die Verbesserung der Naherholungsmöglichkeiten belebt werden. red/fis

Hintergrund:

In der Städtebauförderung stehen Niedersachsens Städten und Gemeinden in diesem Jahr insgesamt rund 121,7 Mio. Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung. Der von den Kommunen aufzubringende Eigenanteil beträgt dabei rund 54,9 Mio. Euro.
Die Städtebauförderungsmittel ermöglichen es den Städten und Gemeinden, ihre Ortskerne attraktiv zu gestalten, brachliegende Flächen zu aktivieren, Grün- und Freiflächen zu schaffen, sowie für eine zentralörtliche Versorgungsfunktion in ländlichen Gebieten zu sorgen. Auch der Umwelt- und Klimaschutz, die biologische Vielfalt, die Gesundheit und der soziale Zusammenhalt spielen eine große Rolle. Insgesamt gibt es sechs Städtebauförderungsprogramme.red/fis


Zum Bild: von links nach rechts Fachdienstleiterin Marion Siegmeier, Staatssekretär Frank Doods, Juliana Bagus vom Fachdienst Stadtplanung und Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk beim gemeinsamen Stadtrundgang auf dem Parkplatz Kaiserpfalz (Foto 1) und in den Wallanlagen (Foto 2)












18.09.2019 • 17:24 Uhr

Novum! Freitagnacht eine Geburtstagsparty : Kreisvolkshochschule lädt ein zur spannenden „Langen Nacht“

So etwas gab es noch nie! Ein Geburtstagsparty nachts!
Die Kreisvolkshochschule Northeim lädt am Freitag, 20. September, zur „Langen Nacht der Volkshochschulen“ ein. Von 17.30 bis etwa 24 Uhr wird in der Wallstraße 40 in Northeim das 100-jährige Bestehen der Volkshochschulen in Deutschland gefeiert. Alle Interessierten sind willkommen. Das Programm steht auf www.kvhs-northeim.de.











18.09.2019 • 12:56 Uhr

Auch für Radfahrer gelten rote Ampeln - Polizei verschärft Kontrollen - 50 bis 100 Euro Bußgelder abkassiert

Tatort: Braunschweig, Hauptbahnhof. Tatzeitpunkt: Heute, Mittwoch, 7.00 bis 8.45 Uhr

Trotz zahlreicher uniformierter Polizisten und ihrer gut sichtbaren Streifenwagen missachteten viele Fahrradfahrer Ampeln, die für sie Rotlicht zeigten. Bei der geplanten Kontrolle fertigten die Beamten über 50 Anzeigen.

Am Mittwochmorgen führte die Polizei mit der Unterstützung verschiedener Dienststellen eine Verkehrskontrolle am Bahnhof durch. Ein besonderes Augenmerk legten sie hierbei auf die Radfahrer, die die Lichtsignalanlagen passieren mussten.

Durch die Uniformen und Streifenwagen vor Ort zeigten sie eine starke Präsenz auf dem Willy-Brandt-Platz direkt vor dem Bahnhofsgelände sowie an der Salzdahlumer Straße.

Dennoch missachteten an diesem Morgen über 50 Radfahrer die roten Ampeln. Die Beamten zeigten den Radlern nicht nur die daraus entstehenden Gefahrensituationen auf, sondern erhoben auch Verwarngelder und fertigten Anzeigen.

Der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog sieht ein Bußgeld zwischen 60 und 100 Euro sowie einen Punkt in Flensburg vor, wenn ein Radfahrer das Rotlicht missachtet, auch ohne dass es dadurch zu einem Unfall kommt.

In der Vergangenheit kam es im Braunschweiger Stadtgebiet immer wieder zu Verkehrsunfällen, bei denen Radfahrer zum Teil schwerverletzt wurden. Daher ist es umso wichtiger, dass sie sich nicht eigenständig in Gefahrensituationen begeben, sondern an die Verkehrsregeln halten und auf ihre Sicherheit achten. ots










18.09.2019 • 12:52 Uhr

Kopfstoß eines Göttingers nach Auffahrunfall beschäftigt die Polizei - Sie sucht Zeugen

Weil er einem anderen Autofahrer nach einem Verkehrsunfall auf der Schützenstraße in Kassel am gestrigen Dienstagnachmittag einen Kopfstoß verpasst haben soll, muss sich ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Göttingen nun wegen Körperverletzung verantworten. Zu diesem Fall sucht die Polizei zudem noch nach Zeugen, die den Auffahrunfall oder die anschließende Auseinandersetzung, die in der Hafenstraße stattfand, beobachtet haben.

Gerufen worden waren die Beamten des zuständigen Polizeireviers Ost gestern gegen 16:50 Uhr wegen einer Schlägerei in der Hafenstraße. Wie sich bei ihrem Eintreffen herausstellte, war der Grund der gemeldeten Auseinandersetzung mutmaßlich ein Auffahrunfall, der sich kurz zuvor, gegen 16:45 Uhr, zwischen dem 58-Jährigen und einem 47-Jährigen aus Baunatal in der Schützenstraße, an der Einmündung zur Ysenburgstraße, ereignet haben soll. Der 47-Jährige schilderte den Beamten, dass er mit seinem schwarzen Mercedes auf der linken Spur der Schützenstraße stadtauswärts in Richtung Hafenbrücke fuhr und an der Ysenburgstraße wegen eines Rückstaus anhalten musste. Dort sei ihm der von hinten kommende 58-Jährige mit seinem weißen Kastenwagen aufgefahren, was dieser wiederum gegenüber den Polizisten bestritt. Nach kurzer Weiterfahrt habe man schließlich rechts in der Hafenstraße vor einem Bistro angehalten. Dort soll der 58-Jährige dem 47-Jährigen im Streit dann den Kopfstoß verpasst haben. Aufgrund dieser Angaben leitete die Streife neben der Unfallaufnahme ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen den 58-Jährigen ein.

Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Ost. Sie bitten Zeugen, die den Auffahrunfall im Bereich Schützenstraße / Ysenburgstraße oder die anschließende Auseinandersetzung in der Hafenstraße beobachtet haben, sich unter Tel. 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. ots










18.09.2019 • 12:47 Uhr

Menschenrechtler: Professor darf nicht türkische Willkürjustiz vor Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte rechtfertigen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn appelliert, zu verhindern, dass der Leiter des Lehrstuhls für Völkerrecht, Prof. Dr. Stefan Talmon, die Türkei in einem Verfahren gegen den inhaftierten türkischen Oppositionsführer Selahattin Demirtas vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vertritt. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Universitätsleitung auf, die Genehmigung dieser Nebentätigkeit zurückzunehmen. „Wer in führender Position Recht an der Universität Bonn lehrt, kann nicht zugleich die Willkürjustiz eines autoritär geführten Staates vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verteidigen. So eine Nebentätigkeit schadet dem Ansehen der Bonner Universität und dem Respekt der Rechtsstaatlichkeit in Deutschland“, erklärte der GfbV-Nahostexperte Kamal Sido soeben in Göttingen. Prof. Talmon soll als Völkerrechtler die Interessen der Türkei in einem am Mittwoch stattfindenden Verfahren zu Demirtas Inhaftierung vor der Großen Kammer des EGMR vertreten, berichten türkische und armenische Medien.

Der türkisch-kurdische Politiker und Rechtsanwalt Selahattin Demirtas wird seit dem 3. November 2016 in einem Hochsicherheitsgefängnis in Edirne in Untersuchungshaft festgehalten. Deutsche Parlamentarier und Menschenrechtler kritisieren seit Jahren die Haft des Gewissensgefangenen als unrechtmäßig und setzen sich für seine sofortige Freilassung ein. Der angesehene Politiker und Jurist war früher im Vorstand des Menschenrechtvereins IHD und leitete dessen Zweigstelle in der kurdischen Stadt Dyarbakir. Er engagierte sich für politische Gefangene, Menschenrechte und Frieden in Türkisch-Kurdistan. Auch trat er für die Glaubensfreiheit von Christen, Aleviten und Yeziden ein. Das EGMR forderte nach einer juristischen Überprüfung der Verhaftung Demirtas im November 2018 die sofortige Beendigung seiner Untersuchungshaft.

Die Genehmigung von Nebentätigkeiten ist gemäß § 49, Absatz 2, Nummer 6 des Landesbeamtengesetzes Nordrhein-Westfalens zu versagen, wenn sie „dem Ansehen der öffentlichen Verwaltung abträglich sein kann“. Auch kann die Genehmigung verweigert werden, wenn durch die Nebentätigkeit die „Unparteilichkeit des Beamten“ beeinflusst werden kann. „Wer Präsident Erdogans Hexenjagd auf kritische Politiker und Menschenrechtler vor höchsten Gerichten in der Europäischen Union offiziell verteidigt, ist in seinem Verständnis von Rechtsstaatlichkeit nicht mehr glaubwürdig. Als Leiter des Lehrstuhles für Völkerrecht wird er seiner Vorbildfunktion für Studentinnen und Studenten nicht gerecht“, erklärte Sido.

Die GfbV erinnerte daran, dass Prof. Talmon bereits im Jahr 2015 mit seinen Nebentätigkeiten im Kreuzfeuer der Kritik stand, als er die Türkei als Völkerrechtler in einem Gerichtsverfahren in der Schweiz vertrat und die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern und anderen Christen, Aleviten und Yeziden im Jahr 1915 rechtfertigte. In dem Prozess ging es um die Frage, ob die Leugnung des Genozides durch den Ultranationalisten Doğu Perinçek in der Schweiz strafbar ist.
red/fis










18.09.2019 • 12:44 Uhr

Roy Kühne begrüßt Förderung für zwei Projekte in Northeim - Über 140.000 Euro fließen in Projekte des Werk-Stadt-Schule e.V. und des Deutschen Kinderschutzbundes KV Northeim e.V.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne begrüßt die Förderung zweier Projekte aus Northeim durch das Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersmanagement" des Landes Niedersachsen.
Die Werk-Stadt-Schule e.V. mit dem Projekt "Gemeinsam in der Südstadt" und der Deutsche Kinderschutzbund KV Northeim e.V. mit dem Projekt "Familie im Zentrum - Gemeinschaft stärken im Harztor Northeim" werden jeweils mit über 70.000 Euro Fördergeldern bedacht. Beide Organisationen setzen sich mit ihren Projekten für den Zusammenhalt in der Gesellschaft ein, die vor den Herausforderungen des demographischen Wandels und der Integration steht. Diese haben Auswirkungen auf das Zusammenleben in den Kommunen vor allem im ländlichen Raum.

Kühne: "Sowohl der Werk-Stadt-Schule e.V. und der Deutsche Kinderschutzbund KV Northeim e.V. nehmen einen wichtigen Platz in der Stadt und im Landkreis Northeim ein. Sie unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen, setzen sich für mehr sozialen Zusammenhalt ein und stärken somit unsere Gesellschaft. Beide Projekte haben es in besonderem Maße verdient, durch das Förderprogramm unterstützt zu werden. red/fis/Foto: Thomas Fischer










18.09.2019 • 12:41 Uhr

Angebot der Familienberatungsstelle Uslar startet im Oktober - Kinder im Blick: Kurs für Eltern nach der Trennung

Die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim bietet ab Oktober 2019 in Uslar einen Kurs namens „Kinder im Blick“ (KiB) für Väter und Mütter nach einer Trennung an.
Wenn Eltern sich trennen, ändert sich auch vieles für die Kinder. Sie brauchen in dieser Zeit viel Zuwendung, um den Übergang in den neuen Lebensabschnitt zu bewältigen. Häufig sind aber gerade in dieser Zeit die Eltern mit finanziellen Veränderungen, Konflikten mit dem anderen Elternteil, wohnlichen Veränderungen und anderen Herausforderungen selbst stark belastet. KiB möchte Mütter und Väter aus dem Landkreis Northeim in dieser Situation unterstützen und begleiten. Der Trainingskurs behandelt grundlegende Fragen: Wie kann ich die Beziehung zu meinem Kind positiv gestalten und seine Entwicklung fördern? Was kann ich tun, um Stress zu vermeiden und mich in dieser Situation zu stabilisieren? Wie kann ich den Kontakt zum anderen Elternteil im Sinne meines Kindes gestalten?
Am Dienstag, 22. Oktober 2019, starten Tabea Hoppe und Veronika Strunk von der Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim einen Abendkurs (17.30 – 20.30 Uhr) in Uslar. Der Kurs kostet 40 Euro und umfasst sieben Termine, die wöchentlich stattfinden. Die Kursmaterialien sind inklusive. Die Mitarbeiterinnen der Familienberatung sind zertifizierte Trainerinnen. KiB ist ein wissenschaftlich fundiertes Angebot, das in der Beratungspraxis mit Trennungsfamilien entwickelt wurde. Jedes Elternteil besucht den KiB-Kurs alleine. Sollten beide Eltern teilnehmen wollen, werden sie in unterschiedliche Kurse eingeteilt. Der Kursinhalt ist der gleiche.
Für Anmeldungen zu diesem Kurs, Voranmeldungen für weitere Kurse sowie bei Rückfragen können Sich Interessierte an das Sekretariat der Familienberatungsstelle in Einbeck wenden: Telefon 05551/708 8240 oder per Email: ebein@landkreis-northeim.de. Weitere Infos gibt es unter www.kinderimblick.de.lpd











18.09.2019 • 12:38 Uhr

Lies: „Bewegung „Fridays-for-Future“ rüttelt die Menschen wach“ - Umweltminister Lies (SPD) nimmt an großer Demonstration in Hannover teil –

Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Olaf Lies (SPD) nimmt am kommenden Freitag an der großen Demonstration der Bewegung „Fridays-for-Future“ durch Hannover teil – Seite an Seite mit Landesbischof Ralf Meister. „Diese Entscheidung habe ich bewusst getroffen, um als verantwortlicher Politiker für Umweltpolitik in Niedersachsen meine Solidarität mit den jungen Menschen zu zeigen. Fridays-for-Future bringt nicht nur Gleichaltrige weltweit auf die Straßen, sondern rüttelt auch ältere Generationen wach. Und das ist auch gut so“, betont Lies. „Ich bin dankbar“, ergänzt der Umweltminister, „dass durch die vielen Protestaktionen niemand mehr die Augen verschließen kann vor einem zerstörerischen Klimawandel, der Menschen gemacht ist. In Niedersachsen sterben die Wälder nach zwei Dürrejahren, Umwelt und Natur verändern sich dramatisch und zugleich bedrohen Hochwasser- und Starkregenereignisse sowie ein steigender Meeresspiegel ganze Regionen in Niedersachsen“.
- Niemand könne sich freimachen von Schuld. Völlig zu Recht würden junge Menschen unter dem Motto demonstrieren: „Euch gehen die Ausreden aus – uns die Zeit“. Doch Lies ergänzt: „Meine Generation ist vielleicht die letzte, die noch weit dramatischere Entwicklungen beim Klimawandel verhindern oder zumindest Grenzen setzen kann“, sagt der 52-jährige Klimaschutzminister, der zugleich auf eine Vorreiterrolle Niedersachsen beim Kampf gegen den Klimawandel verweist. „Wir werden das erste Bundesland in Deutschland sein, das den Klimaschutz in der Verfassung verankert. Aus dieser Verpflichtung kommt kein Politiker in unserem Land mehr frei“, betont Lies.red/fis/Foto: Thomas Fischer










18.09.2019 • 12:23 Uhr

Orgelmusik stiftet deutsch-englische Musikpartnerschaft

Vox Organi kooperiert erfolgreich mit Leeds International Organ Festival

Ungeachtet eines drohenden Brexit und, wie Professor Friedhelm Flamme betont, „immer noch in der Hoffnung, er möge nicht stattfinden“, hat sich zwischen dem Orgelfestival Vox Organi und dem englischen Leeds International Organ Festival eine musikalische Kooperation entwickelt, die auf allen Ebenen fruchtbar und zukunftsweisend ist.

Sowohl der Director of Music der Kathedrale in Leeds, Benjamin Saunders, als auch Kathedralorganist David Pipe, der zugleich Leiter des englischen Festivals ist, gastierten bereits bei Vox Organi. Friedhelm Flamme nahm im vergangenen Jahr am Leeds International Organ Festival als Solist teil und hielt mit ausgewählten Orgelstudenten eine Meisterklasse.

Einer seiner Schüler, der zwanzigjährige Caius Lee, Musikstudent am St. Catherine’s College in Cambridge, erhielt nun ein Stipendium, um im Rahmen eines einwöchigen Aufenthaltes erneut eine Meisterklasse bei Flamme zu besuchen. Auch eine Hospitation bei einem langjährig erfahrenen Kantor und Chorleiter steht auf seinem Programm. In allen Belangen des Kantorenberufes „über die Schulter schauen“ darf der englische Gast Karsten Krüger in Bad Harzburg, den eine langjährige kollegiale Freundschaft mit Friedhelm Flamme verbindet. Krüger wird 2020 zum zweiten Mal seine Kirche mit ihrer schönen Sauer-Orgel als Konzertort für Vox Organi einem internationalen Orgelvirtuosen zur Verfügung stellen. Da Lee während seines Deutschlandaufenthaltes in Bad Harzburg stationiert ist, fand auch die dreistündige Meisterklasse am vergangenen Sonntag vor Ort an der Sauer-Orgel statt. Intensiv wurde an einigen Werken großer Orgelmusikliteratur gearbeitet, die Lee bereits beherrscht, für deren virtuose Ausgestaltung, zum Beispiel durch Phrasierung und Registrierung, er aber von Friedhelm Flamme wesentliche neue Impulse bekam. „Am liebsten“, sagt der begeisterte Meisterschüler, „hätte ich Professor Flamme immer als Lehrer!“

In Vorbereitung auf das dritte Jahr seines Bestehens hat das internationale Orgelfestival Vox Organi seine Organisationsstrukturen geändert Alleiniger Leiter und Organisator ist nun Professor Friedhelm Flamme, der das Festival bereits in der Saison 2019 allein vertrat. Der bisherige Trägerverein Concerto Gandersheim e.V. gibt Vox Organi an den am 17. September 2019 ins Leben gerufenen gemeinnützigen Verein GFdO – Gesellschaft zur Förderung der Orgelmusik e.V. ab. Bis zur offiziellen behördlichen Anerkennung führt die GFdO die Bezeichnung „Verein in Gründung“. Die Stiftskirche Gandersheim und ihr neuer Kantor und Organist Andrej Naumovich bleiben Vox Organi weiterhin verbunden. Auch 2020 wird das Festival mehrfach in Gandersheim gastieren.

Zum Bild: Friedhelm Flamme und sein Meisterschüler Caius Lee (Cambridge) an der Sauer-Orgel in Bad Harzburg. Foto:











18.09.2019 • 07:23 Uhr

300 Liter Diesel aus Lkw in Rosdorf abgezapft

In der Schlachthofstraße in Rosdorf (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte , den Tankverschluss eines dort abgestellten Lkw aufgebrochen und etwa 300 Liter Dieselkraftstoff abgezapft. Der Tatzeitraum liegt zwischen Montagnachmittag (16.09.19) und den frühen Dienstagmorgenstunden (17.09.19). Von den Dieseldieben fehlt bislang jede Spur. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.mb











18.09.2019 • 07:13 Uhr

Informationskampagne für Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger gegen Verunsicherung durch Hasskommentare und Beleidigungen im Internet

Pistorius: "Wir stärken mit der Kampagne den Menschen den Rücken, die sich jeden Tag in der Öffentlichkeit für unseren demokratischen Staat einsetzen und wollen damit einen Beitrag für eine mutige und wehrhafte Demokratie leisten."

Auf Initiative des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, ist am Dienstag die landesweite Informationskampagne der Niedersächsischen Landesregierung zur "Sicherheit von Amts- und Mandatsträgerinnen und -trägern sowie in der Öffentlichkeit stehenden Personen" in der Polizeidirektion Oldenburg gestartet. In den kommenden Wochen werden in Zusammenarbeit mit der Polizei Niedersachsen, dem Landeskriminalamt Niedersachsen und dem Niedersächsischen Verfassungsschutz sechs Informations- und Präventionsveranstaltungen in Form von Regionalkonferenzen in den Polizeidirektionen stattfinden.

Den Startschuss für die Veranstaltungsreihe gaben Innenminister Boris Pistorius und Polizeipräsident Johann Kühme im Rahmen der ersten Regionalkonferenz in Oldenburg. Teilnehmende waren insbesondere Abgeordnete des Niedersächsischen Landtags, des Bundestags, des EU-Parlaments, Landrätinnen und Landräte, Oberbürgermeisterinnen und -bürgermeister, Vorsitzende der Kreistage, Vertreterinnen und Vertreter aus Justiz und Polizei sowie Redaktionsleitungen der örtlichen Medien.

Minister Pistorius sagt: "Das Engagement und die Bereitschaft, dem Gemeinwohl zu dienen, sind wesentliche Grundpfeiler unseres demokratischen Systems. Das muss unabhängig und frei passieren. Der Staat hat die Pflicht dafür Sorge zu tragen, das zu garantieren. Drohungen, Hass und Gewalt gegen diejenigen, die sich auf dem Boden unserer Rechtsordnung für die Demokratie und das Gemeinwohl einsetzen, müssen im Keim erstickt werden. Diese Veranstaltungen sollen denen den Rücken stärken, die sich jeden Tag einsetzen für unseren Staat und unsere Gesellschaft. Wir bieten ganz konkrete Hilfestellungen, wie man mit Anfeindungen umgeht und an wen man sich wenden kann und Unterstützung zu bekommen."

Hintergrund und Anlass für die Reihe dieser Regionalkonferenzen sind Hasskommentare, Drohungen und Beleidigungen insbesondere zum Nachteil von Amts- und Mandatstragenden, die zu einer nachhaltigen öffentlichen Diskussion geführt haben. Nicht zuletzt der mutmaßlich durch einen Täter aus der rechten Szene begangene Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke am 2. Juni 2019 hat Bedrohungsszenarien durch das rechtsextremistische Spektrum in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und zu einer spürbaren Verunsicherung von Personen beigetragen, die in öffentlichen Ämtern tätig sind oder sich öffentlich engagieren. red/fis










17.09.2019 • 20:17 Uhr

Guten Abend Nachrichten: Oktoberfest im "Waldschlösschen" in Bad Gandersheim hätte mehr Publikum verdient

Alles war gut vorbereitet. Die Bediendamen in fesche Dirndl gekleidet. Die drei Musiker von "Bayern III" und "Waldschlösschen" - Wirt Akki Kolbe mit Lederhosen und karierten Hemden zünftig angezogen. Sogar die Wände waren blauweiß dekoriert. "Oktoberfest" war angekündigt. Der Berg sollte beben, so das Versprechen. Nun, zuallererst zwang die kritische Wetterlage den Veranstalter, sein Oktoberfest im Saal stattfinden zu lassen. So weit so gut. Dann aber verblüffte die Publikumsflaute. Wohl zwei Dutzend Besucher/innen kamen. Selbstverständlich wurde sich um die Gäste liebevoll bemüht. Die Combo gab alles: Kalle, Dirk und Basi ließen den Saal musikalisch beben. Und auch das sympathische Team mit Melissa, Monika, Akki, Kerstin und Jenny zeigte vollen Einsatz. Das alles hätte mehr Publikum verdient.
Warum die Bad Gandersheimer nicht kamen? Es bleibt ein Rätsel wie so einige andere in der Kur- und Rehastadt.
red














17.09.2019 • 19:52 Uhr

Guten Abend Nachrichten: Die CDU-Stadtratsfraktion lässt nicht locker! "Runter mit der Grundsteuer"

Die CDU-Stadtratsfraktion bleibt ihrer Linie treu. Sie will dafür sorgen, dass Grundeigentümer direkt und Mieter indirekt weniger zur Kasse gebeten werden. Deswegen hat sie erneut eine Initiative zur Senkung der umstrittenen Grundsteuer in Bad Gandersheim gestartet. Fraktionsvorsitzender Timo Dröge hat den Vorstoß auf Nachfrage bestätigt. "Die Erhöhung muss vom Tisch! Wir müssen die Bürger entlasten und nicht mehr mehr melken", so begründete der Christdemokrat die kommunalpolitische Forderung seiner Fraktion. Die Fraktion hat es nicht allein bei der verbalen Forderung belassen. Sie schickte einen konkreten Steuer-Senkungsantrag ins Rathaus. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert den Antrag exklusiv im Originalwortlaut. in dem Dokument heißt es wörtlich:

"Sehr geehrte Frau Schwarz,
namens der Mitglieder der CDU Fraktion beantrage ich für die Ratssitzung am 26.09.2019 sowie für die Tagesordnung der unmittelbar der Ratssitzung vorangehenden Sitzung des Verwaltungsausschusses folgenden Tagesordnungspunkt aufzunehmen:
Reduzierung der Grundsteuerhebesätze
Der Stadtrat möge beschließen: Die Grundsteuerhebesätze werden mit sofortiger Wirkung wieder auf folgende Punkte gesenkt:
Grundsteuer A auf 385 Punkte
Grundsteuer B auf 427 Punkte
Begründung:
Der Rat hat mit Datum vom 13. Dezember 2018 beschlossen, ab dem Jahr 2019 die Grundsteuerhebesätze zu erhöhen. Die CDU Fraktion hat damals schon gegen die Erhöhung gestimmt. Wir sehen nach wie vor keinen Grund für eine Erhöhung und beantragen die sofortige Reduzierung der Steuersätze."
Eine Reaktion aus dem Rathaus liegt noch nicht vor. Ebenso nicht aus anderen Fraktionen des Stadtrates.
red













17.09.2019 • 19:33 Uhr

Guten Abend Nachrichten: Jetzt sorgt Kind für den optimalen Durchblick

Seit 17 Tagen ist die Kooperation des Einbecker Unternehmens Bajohr Optik mit dem Hörgeräte-Spezialisten Kind perfekt umgesetzt. Seit dem 1. September 2019 werden die bisherigen Bajohr-Satelliten wie bespielsweise Pupille und Micheletti direkt von der Kind-Zentrale in Großburgwedel maßgeblich gesteuert, betreut und verantwortet. "Das alles löst Synergien aus und steigert die Effizienz", erklärt ein Branchenexperte den Zusammenschluss. Für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben sich erste Veränderungen eingestellt.
Beispiele: Die Personalführung und Gehaltsabwicklung würde von der Kind-Zentrale erledigt. Ein Kunde berichtete eine andere Variante der Veränderung: Zu Bajohrs Zeiten seien fertiggestellte und abholbereite Produkte dem Kunden auch schon mal via SMS (also digital) mitgeteilt worden. Ganz so digital soll es nicht mehr laufen. Aktuell würde der Kunde um Hinterlassung seiner Telefonnummer gebeten. Über einen Anruf werde er dann vom Kind-Pupille-Geschäft unterrichtet, seine neue Brille abzuholen. So haben es Reporter des Redaktionsnetzwerkes persönlich getestet.
Übrigens: Augenoptikermeister Bajohr ist beratend für das Kind-Unternehmen weiter tätig.
red/Foto: Marc Reiser










17.09.2019 • 19:10 Uhr

Guten Abend Nachrichten! Rathaus-Sanierung: Schnellstes Millionen-Projekt Südniedersachsens

Jetzt geht es Schlag auf Schlag beim Millionen-Projekt Rathaus-Sanierung in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Heute zogen die nächsten Handwerker und Monteure auf. Diesmal vor der Ostfassade. Damit sind die Arbeiten an einem weiteren Bauabschnitt des ehrgeizigen Verschönerungsprojektes gestartet. Die Maßnahme dient auch der Substanzerhaltung des bauhistorisch bedeutsamen Objektes im Herzen der historischen Altstadt.

Und Passanten und Spaziergänger, die heute die Einrüstung des Ostflügel aufmerksam und beobachteten waren voller Begeisterung, sparten nicht mit anerkennenden Kommentaren: "Das ist das schnellste Millionen-Projekt in Südniedersachsen", jubelte ein 72-jähriger Senior mit Hut und einem Foxterrier an der Leine voller Bewunderung und Anerkennung. Tatsächlich wendet die öffentliche Hand - das sind staatliche Instanzen wie beispielsweise Bund, Land und Stadt - über eine Millionen Euro auf, um das Bad Gandersheimer Rathaus in mehreren Bauabschnmitten und auf Jahre verteilt wieder so richtig in Schuss und Farbe zu bringen.

Schade, so der Mann Mut Hut und Foxterrier, dass an den bisher weiß angestrichenen Fronten schon wieder dunkle und braune Flecken das Weiß verunzieren. Es soll sich um Feuchtigkeit im Mauerwerk handeln, erklärt Stadtsprecher Manfred Kielhorn zum wiederholten Male. Und er verspricht: Diese Flecken werden erneut weiß angestrichen - so lange bis die Farbe hält was sie verspricht.
red/Foto: Marc Reiser










17.09.2019 • 17:15 Uhr

Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte - hinzugerufene Polizistin gebissen

Gegen 18.05 Uhr wurde am gestrigen Montag Abend eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Holzminden zur Unterstützung einer Rettungswagenbesatzung nach Holenberg (Kreis Holzminden) gerufen. Dort waren Rettungssanitäter von einer 39-Jährigen, offensichtlich geistig verwirrten Frau angegriffen und geschlagen worden. Nachdem die eingesetzten Beamten die Situation zunächst klären und die Frau beruhigen konnten, wurden diese dann plötzlich selber angegriffen und eine Polizeibeamtin in den Unterarm gebissen.

Die 39-Jährige wurde zunächst mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, und anschließend auf im Beisein der Polizeibeamten in eine psychiatrische Klink verbracht. ots










17.09.2019 • 17:11 Uhr

Große Sorgen! 23 Jahre alter Blaise Joseph Bessette aus Göttingen vermisst

Seit letztem Mittwoch (11.09.19) wird der 23 Jahre alte Blaise Joseph Bessette aus seiner Wohnung in der Reinhäuser Landstraße vermisst. Hinweise auf den Aufenthaltsort des jungen Göttingers liegen nicht vor.

Herr Bessette ist ca. 185 Zentimeter groß, schlank und hat rotblondes Haar. Er spricht Deutsch mit amerikanischem Akzent und trug zuletzt helle, beigefarbene Kleidung. Der Vermisste ist auf ärztliche Hilfe angewiesen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass er sich in hilfloser Lage befinden könnte.

Wer den 23-Jährigen gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der 0551/491-2115 oder über Polizeinotruf 110 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk/Foto: Polizei










17.09.2019 • 17:07 Uhr

Rollerfahrerin stürzt - Unglaublich! Unfallverursacherin schaute und fährt dann weiter

Am Montag gegen 14.25 Uhr kam es auf der Göttinger Straße in Northeim zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Rollerfahrerin leicht verletzt wurde. Die Unfallverursacherin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Die 42 Jahre alte Northeimerin war mit ihrer roten Vespa auf der Göttinger Straße in Richtung Sudheim unterwegs. Im Einmündungsbereich Fliederstraße nahm ihr ein weißer Lieferwagen die Vorfahrt. Die 42-Jährige musste stark abbremsen und kam dabei auf regennasser Fahrbahn ins Rutschen. Beim Sturz auf die Straße zog sie sich leichte Verletzungen zu.

Die Fahrerin des Lieferwagens fuhr auf der Göttinger Straße in Richtung Sudheim weiter. Kurz hinter dem Kreisel hielt sie an und stieg aus. Die Frau schaute noch in Richtung der Unfallstelle, fuhr dann aber einfach weiter.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen wegen der Verkehrsunfallflucht aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.fal










17.09.2019 • 17:03 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der neununddreißigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 23. bis 29. September 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 23. September: Raum Einbeck
Dienstag, 24. September: Raum Uslar
Mittwoch, 25. September: Raum Northeim
Donnerstag, 26. September: Raum Uslar
Freitag, 27. September: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Einbeck und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (40. KW) im Raum Dassel eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Thomas Fischer












17.09.2019 • 16:58 Uhr

In Dassel: 15 Gruppen erfolgreich die Leistungsspange abgelegt

Die Jugendfeuerwehren aus den Landkreisen Northeim, Holzminden und Hildesheim waren am kürzlich zur Abnahme der Leistungsspange an der Rainald-von-Dassel-Schule in Dassel.
Insgesamt haben sich 17 Gruppen aus den drei Landkreisen angemeldet, wovon 15 Gruppen die Leistungsspange erfolgreich ablegen konnten.

Die Disziplinen: Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, Fragen aus dem Feuerwehr-Bereich beantworten, ein Löschangriff und eine Schnelligkeitsübung.
Um 15 Uhr wurde es dann spannend: die höchste Auszeichnung in der Jugendfeuerwehr wurde an die erfolgreichen Teilnehmer verliehen.

Landkreis Northeim:
Stadt Einbeck
Wolbrechtshausen
Höckelheim / Hollenstedt
Hammenstedt
Uslar / Hardegsen
Northeim.

Landkreis Holzminden:
Eschershausen-Stadtoldendorf
Landkreis Hildesheim:
Stadt Alfeld/Samtgemeinde Freden 3
Stadt Alfeld/Samtgemeinde Freden 2
Stadt Alfeld/Samtgemeinde Freden 1
Stadt Elze
Söhlde / Nettlingen / Famsen
Grafelde / Segeste / Sibbesse
Brüggen/Deilmissen/Wallenstedt
Sarstedt
Sorsum / Moritzbertg / Einum
Bad Salzdetfurth/Heinde/Wehrsted.
red/Fotos: Tim Brand
 

















17.09.2019 • 16:51 Uhr

Informationsveranstaltung der Familienberatungsstelle Uslar: Kraftvoll und gelassen durch die Elternschaft

Am Donnerstag, 19. September 2019, findet in der Familienberatungsstelle in Uslar ein Infoabend für interessierte Eltern statt. Diplom-Sozialpädagogin Ellen Hunsche wird zum Thema „Kraftvoll und gelassen durch die Elternschaft: Die Stressspirale durchbrechen“ informieren.

Kinder, Schule oder Kindergarten, Arbeitsplatz, Haushalt, Partnerschaft und eigene Interessen wollen unter einen Hut gebracht werden. Wie man als Mutter oder Vater sich selbst dabei nicht aus den Augen verliert, wieder ins Gleichgewicht kommt und Lösungen findet, ist Schwerpunkt der Infoveranstaltung.

Diplom-Sozialpädagogin Ellen Hunsche stellt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor, wie unter Stress beteiligte Prozesse im Gehirn und Gefühle wirken. Als Stressbewältigungsmethode wird das sogenannte Meridianklopfen vorgestellt und eingeübt.

Die Infoveranstaltung findet von 19.30 Uhr bis 21 Uhr in der Familienberatungsstelle Uslar, Gerhart-Hauptmann-Straße 10, statt. Sie richtet sich an interessierte Eltern aus dem gesamten Kreisgebiet und bietet Gelegenheit zum Austausch persönlicher Erfahrungen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Voranmeldung im Sekretariat unter Telefon 05551/7088240 oder per E-Mail an ebein@landkreis-northeim.de wird gebeten.lpd












17.09.2019 • 10:27 Uhr

Elze: Gestern um 22 Uhr tödliches Drama am beampelten Fußgängerüberweg - Ehemann vor den Augen seiner Frau totgefahren



Elze: Am gestrigen Montag überquert gegen 22 Uhr ein 55-jähriger Elzer im Beisein seiner 54-jährigen Ehefrau die Bundesstraße 1 über einen durch eine Lichtzeichensignalanlage geregelten Fußgängerüberweg in Höhe der Zuwegung " Am Hanlah " . Die 50-jährige Fahrerin eines VW Golf übersieht laut Polizeiangaben den Fußgänger und erfasst ihn frontal mit dem von ihr geführten PKW. Im Fahrzeug der Elzerin befinden sich zudem noch eine 27-jährige schwangere Person , ein 30 Jähriger, sowie ein 1-jähriges Kind. Die Fahrzeuginsassen bleiben unverletzt. Die Schwangere wird jedoch vorsorglich in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. Eine durch Ersthelfer umgehend eingeleitete Reanimation des Fußgängers verläuft erfolglos. Der Fußgänger verstirbt noch an der Unfallstelle. Zur Versorgung der zunächst unklaren Anzahl an Verletzten werden insgesamt drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug eingesetzt. Die Freiwillige Feuerwehr Elze ist zudem mit 18 Kameradinnen und Kameraden und fünf Fahrzeugen eingesetzt. Die polizeiliche Unfallaufnahme erfolgt durch insgesamt vier Funkstreifenwagen. Die Bundesstraße bleibt bis ca. 03:00 Uhr voll gesperrt.
Zeugen werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat Elze, Telefon 05068/93030 in Verbindung zu setzen.fri










17.09.2019 • 10:22 Uhr

Langelsheim: Autofahrerin (55) auf regennasser Straße zu schnell

Am gestrigen Montagmittag befuhr eine 55-jährige Langelsheimerin mit ihrem Opel die Landesstraße 515 aus Wildemann kommend in Richtung Lautenthal. Auf regennasser Straße geriet ihr PKW in einer Linkskurve ins Schleudern und landete im Grünstreifen des linken Fahrbahnrandes. Am Auto entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro. Die Frau kam mit einem Schrecken davon. ots/Foto: Polizei










17.09.2019 • 10:16 Uhr

19-Jähriger missachtet Vorfahrt: Kollision und 14.000 Euro Schaden

Am gestrigen Montag, fuhr eine 19 Jahre alte Pkw Fahrerin aus einem Einbecker Ortsteil von der Bundesstraße 3 ab, um über die Landesstraße 572 nach Salzderhelden zu fahren. An der Kreuzung B 3 /L 572 übersah sie jedoch einen aus Richtung Immensen kommenden Pick up, an dessen Steuer ein 25 - Jähriger saß. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Der Pick up war durch den Aufprall nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen werden. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 14.000 Euro.pap










17.09.2019 • 10:11 Uhr

Guten Morgen News: Gratulation! Fantastische Ehe-Gemeinschaften!

In einer Zeit, wo Bündnisse zwischen Männer und Frauen immer häufiger ein abnehmendes Verfallsdatum haben, gilt es gefühlten ewigen Ehe-Partnerschaften eine besondere Aufmerksamkeit, Würdigung und Wertschätzung zu zollen. Nachhaltige Treue zum Partner - zur Partnerin - ist eine Tugend, die dem Wandel und dem Abhandenkommen von Werten immer mehr zum Opfer fällt. Und dennoch gibt es sie: Ehen, die alle Höhen und Tiefen, Freuden und Leiden, des Zusammenlebens überstehen, wo die Bande der Liebe, Zuneigung, Achtung und des gegenseitigen Respekts halten und unzerbrechlich erscheinen. So jetzt geschehen in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim:
Das fantastische Jubiläum der Diamantenen Hochzeit - 60 Jahre verheiratet - wurde in der Hildesheimer Straße gefeiert; das außergewöhnliche Jubiläum der Goldenen Hochzeit - 50 Jahren verheiratet - wurde in der Liegnitzer Straße begangen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group verneigt sich und gratuliert zu diesen beispielhaften und vorbildlichen Bündnissen und Festtagen den stadtbekannten Ehejubilaren - wünscht mit Goldenen Schleifen Gesundheit, Glück und Gutes!
red/fis/Foto: Thomas Fischer










17.09.2019 • 09:43 Uhr

Guten Morgen Nachrichten! Gandeon-Kino mit neuen Filmen und guten Parkplätzen

Zwei wichtige Nachrichten kommen am heutigen Dienstag Morgen von Trude Poser, Chefin des Bad Gandersheimer Kinos Gandeon in der Marienstraße:

Erstens ist das neue Film-Programm bis zum 25. September auf den PC- und Handy-Bildschirmen/displays und auf dunkelblauem Papier gedruckt zu sehen. Die dokumentierte Grafik gibt einen kompakten Überblick. Außerdem wie in den publizierten Inhaltsangaben in die Streifen kurz und bündig eingeführt.

Zweitens ist es Poser und ihrem Team ein besonderes Anliegen, auf die neue Parkplatzlage rund ums Kino hinzuweisen. Denn es hat sich etwas verändert! Wichtig folgende News:

Die Besucherparkplätze Gandeon befinden sich auf der Rückseite des Kinos (ehemaliger "kleiner V-Markt-Parkplatz"). Einfach am Kino vorbei fahren und nach ca. 50 Meter links in den Parkplatz "Besucher Gandeon" einbiegen. Die linke Seite des Parkplatzes ist ausschließlich für Gandeon-Besucher/innen reserviert! Auf der anderen Seite steht die Reihe von vielen weißen Fahrzeugen der Sozialstation Bad Gandersheim-Kalefeld-Kreiensen. Sie hat gegenüber (in der alten AOK) ihre Zentrale.

Hier nun zu den Inhalten der aktuellen Filme:

Good Boys

Die drei Sechstklässler Max , Thor und Lucas wollen beweisen, wie cool und erwachsen sie sind ... Mit Hilfe der Flugdrohne von Max‘ versuchen sie, die Nachbarschaft auszuspionieren und ein Teenager-Pärchen zu beobachten. Der Plan geht allerdings nach hinten los und die Drohne wird von ein paar Mädchen eingezogen. Um die Drohne zurückzubekommen, schwänzen Max, Thor und Lucas die Schule und stolpern von einer Fehlentscheidung in die nächste. Zwischenzeitlich sind sie mit Drogen im Gepäck unterwegs, geraten in ein studentisches Paintball-Turnier und werden bald schon nicht mehr nur von einer Gruppe Teenager-Mädchen verfolgt, sondern auch von der Polizei. Playmobil: Der Film
Animationsfilm rund um die beliebten Playmobil-Figuren. Und mit den Stimmen bekannter Schauspieler, u.a. Matthias Schweighöfer, Christian Ulmen, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Felix Neureuther. -

Roads

Gyllen hat im Marokko-Urlaub die Schnauze voll von seiner Familie. Er will mit dem Wohnmobil des Stiefvaters abhauen, doch er kann es nicht starten. Der fast gleichaltrige William zeigt es ihm und rettet ihn vor Betrügern. Gyllen nimmt William dafür mit, versteckt ihn bei der Grenzkontrolle nach Spanien im Wagen. Die beiden lernen sich kennen. William kam aus dem Kongo, um seinen älteren Bruder zu suchen, der es nach Europa geschafft hat, sich aber lange nicht mehr gemeldet hat, Gyllen will seinen leiblichen Vater besuchen. Angetrieben von jugendlicher Abenteuerlust bahnt sich das ungleiche Paar seinen Weg durch Marokko, Spanien und Frankreich bis nach Calais. Dort werden sie -endgültig mit der bitteren Realität von Flüchtlingen konfrontiert.

Leberkäsjunkie

Schluss mit Leberkäs. Diesmal bekommt es der Eberhofer mit seinem bisher schlimmsten Widersacher zu tun: Cholesterin. Ab jetzt gibt's nur noch gesundes Essen von der Oma. Zu den Leberkäsentzugserscheinungen gesellen sich brutalster Schlafmangel und stinkende Windeln, weil Halb-Ex-Freundin Susi ihn verpflichtet hat, eine Weile auf den gemeinsamen Sohn Paul aufzupassen.

Nur eine Frau

Berührendes Drama nach der realen Geschichte einer jungen Frau und Mutter aus einer türkisch-kurdischen Familie, die 2005 in Berlin einem sogenannten Ehrenmord zum Opfer fiel. - Aynur wächst in Berlin auf und ist eine selbstbewusste junge Frau. Sie trennt sich von ihrem gewalttätigen Mann. Für ihren Vater und ihre Brüder ist das unerhört. Sie beleidigen und bedrohen sie. Drama von "Wüstenblume"-Regisseurin Sherry Hormann












17.09.2019 • 09:29 Uhr

Guten Morgen Nachrichten! Kreistag "steigt" in die Einbecker Ilmebahn ein - Kreis erhöht seine Mehrheitsbeteiligung

Das ist ein deutliches politisches Signal: Der Northeimer Kreistag steht hinter der neuen Mobilität in seinem Zuständigkeitsbereich. Sichtbares Kennzeichen dieser Pro-Bahn-Ausrichtung ist die erklärte Absicht, sich an der Ilmebahn GmbH finanziell zu beteiligen. Der Ankauf von Anteilen an der Gesellschaft wurde jetzt im Kreis-Finanzausschuss mit überwältigender Mehrheit befürwortet.
Hintergrund: Die Ilmebahn GmbH hat in den letzten Jahren immer wieder Gesellschaftsanteile aufgekauft. Dadurch wurde der Anteil der sogenannten Kleinstgesellschafter verringert. Diese Geschäftsanteile sind aktuell stimmrechtslos. Sie sollten laut Empfehlung der Rechnungsprüfung des Landkreises Northeim den Hauptgesellschaftern Stadt Einbeck und Landkreis Northeim zum Kauf angeboten werden. Dem folgte der Finanzausschuss: Dem Kaufangebot von Anteilen an der Ilmebahn GmbH in Höhe von insgesamt 3.900 Euro wird zugestimmt. Darüber hinaus wird dem Ankauf weiterer Anteile zu einer Höhe von 1.000 Euro zugestimmt.
Im Ergebnis würde sich die Beteiligung des Beteiligung des Landkreises Northeim an der Ilmebahn GmbH von 69,993 Prozent auf 70,312 Prozent erhöhen. Zweiter großer Gesellschafter ist die Stadt Einbeck. Insgesamt sind in der GmbH 28 Gesellschafter versammelt.
Dem weniger fiskalisch, sondern mehr symbolisch bedeutsamen Beschluss wird der Northeimer Kreistag in seiner Sitzung am kommenden Freitag in Bad Gandersheim zustimmen. fis/Foto: Thomas Fischer










16.09.2019 • 21:21 Uhr

Frauenfrühstück im "Rosencafé" in Brunshausen: Und noch einmal kommt die Powerfrau Beate Recker

Annegret Wrobel, ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Gandersheim, darf man schon im Vorfeld einer von ihr angeschobenen Veranstaltung gratulieren. Mit der Einladung der populären Powerfrau Beate Recker als Motivatorin und Rednerin beim "Frauenfrühstück" am kommenden Samstag, 21. September 2019, 9.30 Uhr, im "Rosencafé" in Brunshausen, ist Wrobel ein echter Coup gelungen. Denn "die Recker" hat schon einmal an gleicher Stelle einen sagenhaften Auftritt hingelegt. Bei den Landfrauen sorgte sie seinerzeit für Furore und Begeisterung (wir berichteten). Nun wird Coach Recker die Teilnehmerinnen frei nach Pippi Langstrumpf Lebensdevise "Ich mach mir die Welt - wie sie mir gefällt" dynamisch bis explosiv anregen, mehr sich selbst anzunehmen und so neu zu leben.
Für die 15 Euro Kostenbeteiligung dürfen sich die Teilnehmerinnen zudem auf eine leckeres Frühstücksbüffet a la "Rosencafé" freuen.
Karten für diesen "Recker-Event" gibt es noch in der Buchhandlung Pieper /Alte Gasse und in der städtischen Touristzentrale Bad Gandersheim. red










16.09.2019 • 20:16 Uhr

Armut-Offensive der Landrätin löst erste Reaktionen aus

Die geplante neue Offensive des Landkreises Northeim zur Bekämpfung der Altersarmut im Landkreis Northeim hat bereits vor Erörterungen in den Fachausschüssen des Kreistages zu ersten Reaktionen geführt. Beispielsweise meldete sich die AfD mit einer offiziellen Stellungnahme zu Wort. Angesichts der Bedeutung des Themas wird die Position der AfD aus regional-zeitgeschichtlichen Dokumentationsgründen ungekürzt veröffentlicht.

Maik Schmitz, Kreisverbandsvorsitzender, Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag und Northeimer Stadtrat, schreibt soeben: "Seit März 2016 ist Astrid Klinkert-Kittel Landrätin des Landkreises Northeim. Jetzt, im September 2019, hat die Landrätin erkannt, dass es in ihrem Landkreis das Problem „Armut“ gibt, dem sie sich „verstärkt widmen“ möchte. Am bundesweiten Durchschnitt orientiert, müsste es im Landkreis Northeim ungefähr 30.000 Menschen geben, die von Armut betroffen sind. Als „arm“ bekannt sind dem Landkreis hingegen „nur“ 11.000 Menschen. Geht es der Landrätin tatsächlich um Armutsbekämpfung, oder ist diese plötzlich aufkommende Thematik lediglich Teil ihrer Strategie, eine weitere Amtszeit das Steckenpferd „Integrationsförderung“ zu betreiben? Zusammen mit dem Landkreis Göttingen sollen aus einem Förderprogramm 2,5 Millionen Euro in die Region fließen, um auch alleinerziehende Mütter und Frauen mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Wie viel Geld allerdings in den dringend erforderlichen Kampf gegen beispielsweise Altersarmut fließt, bleibt hingegen offen."
Jens Kestner:„Frau Landrätin hätte seit Beginn ihrer Amtszeit aktiv gegen Armut im Landkreis kämpfen können. Es gibt Menschen, die von Altersarmut betroffen sind, die unverschuldet in Not geraten sind und nun auf der Straße leben oder die einfach nur seit vielen Jahren durch das soziale Raster gefallen sind. Es gibt arme Menschen, die seit vielen Jahren arm sind und keinen Migrationshintergrund haben. Diese Menschen gehören nicht in die Kategorie „Migration ist populär“, sondern in die Kategorie „schon lange vergessen“! Dass die Landrätin nun aus einem Förderprogramm auch Frauen mit Migrationshintergrund mit 2,5 Millionen Euro finanziell unterstützen will, muss für all jene, die in Altersarmut leben und sich schämen, Hilfe anzunehmen, ein Schlag ins Gesicht sein. Überall in Niedersachsen, aber auch in ganz Deutschland, gibt es zahllose Organisationen, Verbände und politische Initiativen, die sich rührend um die Klientel „Asyl“ kümmern, während die Menschen, die schon länger hier leben und meist im Stillen bettelarm sind, vergessen sind und vergessen bleiben. Wohnungslose dürfen zeitlich limitiert in Wohn-Kartons hausen, während für Asylbewerber schnellstens und unbürokratisch angemessener Wohnraum in gehobener Qualität bereitgestellt wird. Seit dreieinhalb Jahren hätte die Landrätin wirklich etwas gegen Armut in ihrem Landkreis unternehmen können, wenn sie`s denn gewollt hätte. Jetzt zeigt sich, wo ihr Interessengebiet tatsächlich liegt...!“ stellt Kestner fest." red











16.09.2019 • 20:07 Uhr

Nach Reifenplatzer mit Schutzplanken brutal gecrasht - Niemand verletzt, Auto schrottreif

Am frühen Sonntagabend war der 50-jährige Fahrer eines polnischen Pkw Volvo auf der A 38 in Richtung Göttingen unterwegs. Nahe der Anschlussstelle Nordhausen platzte am Fahrzeug der linke vordere Reifen. Der Pkw geriet ins Schleudern und kollidierte zunächst mit der Mittelleitplanke. Anschließend drehte sich das Fahrzeug und stieß noch mit der rechten Fahrzeugseite gegen die rechte Leitplanke. Hier blieb der Pkw stehen. Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. ots/










16.09.2019 • 19:56 Uhr

„Wir streiken, bis ihr handelt“ – Klimastreik in Südniedersachsen - Northeim, Einbeck, Göttingen Schülerinnen und Schüler streiken nach wie vor fürs Klima

Aktivisten aus Bad Gandersheim solidarisieren sich und unterstützen Kundgebungen in Nachbarstädten

Am kommenden Freitag, 20.September 2019, streiken wieder Schülerinnen, Schüler, junge Menschen, alle Generationen auf der ganzen Welt unter dem Motto Fridays for Future für mehr Klimaschutz und eine konsequente Klimapolitik.

Klimastreiks unter dem Motto #AlleFürsKlima finden beispielsweise in Northeim, Einbeck und Göttingen statt. Die Gandersheimer Aktivisten haben sich entschlossen, die Kundgebungen in den benachbarten Städten zu unterstützen.

In ihrem Forderungspapier fordern die Demonstrierenden die Einhaltung des 1,5ºC-Ziels und konkret für Deutschland den Kohleausstieg bis 2030, eine 100-prozentige Versorgung durch erneuerbare Energie und das Erreichen von Nettonull bis 2035 sowie eine CO2-Steuer, die den durch Treibhausgase entstehenden Kosten für Umwelt und Gesellschaft gerecht wird.

„Unsere Forderungen sind klar und die Wissenschaft steht hinter uns – es fehlt nur noch eine Politik, die endlich handelt!“, sagen Schülerinnen und Schüler in einer heute verbreiteten Mitteilung des Sprechers der Gandersheimer Aktivisten.

Kundgebungen zum weltweiten Klimastreik gibt es am kommenden Freitag unter anderem in Northeim um 12:05 Uhr am Mühlenanger, in Göttingen um 12 Uhr am Neuen Rathaus und in Einbeck um 11:30 Uhr mit Start am Marktplatz.

„Der Klimawandel wartet nicht, bis wir unseren Abschluss gemacht haben. Deswegen streiken wir und werden auch weiter streiken“ positionieren sich die Teilnehmer klar und hoffen auf breite Unterstützung.
red/fis










16.09.2019 • 18:39 Uhr

Wenn Liebe durch den Magen geht...im Pflaumenrausch zuhause

Heute haben wir das mit den regionalen Produkten praktiziert: Morgens reife Pflaumen im heimischen Garten pflücken. Die dann putzen und entkernen. Danach Teig rühren, kneten, auswalzen. Alles beste Handarbeit. Natürlich nicht allein. Bei der privaten Backparty dann den Ofen vorgheizt. Die aufgeschnitten Pflaumenteile auf den Teigboden füllig verteilt. Dann eine gefühlte Ewigkeit die Backphase im heißen Ofen. Gegen 17 Uhr dann das Finale. Der Pflaumenkuchen hat noch eine leichte Wärme. Die Sahne ist geschlagen. Der heiße Kaffee schwarz dampft und duftet. Und ab dann befinden wir uns im Pflaumenrausch. Es geht auch zuhause - mit Familie und Freunden. Ein Pflaumenfest.
red/Fotos: Marc Reiser












16.09.2019 • 18:28 Uhr

Brand an einem Verkaufspavillon von der Polizei gelöscht

Am Sonntagmorgen, 07.11 Uhr, geriet die Kabeltrommel eines Verkaufspavillons in der Rosentorstraße in Goslar vermutlich auf Grund eines technischen Defekts in Brand, in dessen Folge auch ein Seitenteil beschädigt wurde. Die Flammen konnten durch die eingesetzte Streifenwagenbesatzung erstickt werden. Es entstand ein Schaden in derzeit unbekannter Höhe. ots











16.09.2019 • 18:25 Uhr

Land fördert mit 4 Millionen Euro Projekte für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt in Wohnquartieren

Bauminister Lies: Sozialen Zusammenhalt stärken

Auf der Veranstaltung zur ‚Guten Nachbarschaft‘ in Hannover hat Bauminister Olaf Lies heute (Montag) die vom Land geförderten Projekte gewürdigt, die sich im besonderen Maße für ein soziales Miteinander einsetzen. „Das Zusammenleben in unseren Städten und Gemeinden ist vielen Herausforderungen und Veränderungen unterworfen: Demografischer Wandel, Zuwanderung und gesellschaftliche Umbrüche wie zum Beispiel die Digitalisierung führen dazu, dass auch Stadt- und Ortsteile zunehmend vor besonderen sozialen und integrativen Herausforderungen stehen“, so Minister Lies. „Um diese Herausforderungen zu meistern und um unsere Gesellschaft zu stärken, brauchen wir mehr sozialen Zusammenhalt. Dafür müssen wir die Orte fördern, in denen dieser Zusammenhalt entsteht und wächst“, so Minister Lies.
Deswegen unterstützt das Land mit insgesamt vier Millionen Euro aus dem Förderprogramm ‚Gemeinwesen und Quartiersmanagement‘ 39 Projekte, die Räume für soziale Begegnung schaffen, praktische Lösungen entwickeln und umsetzen.

Bei der Tagung heute in Hannover diskutierte Bauminister Olaf Lies mit Experten und Vertreterinnen und Vertretern der Landtagsfraktionen und der Kommunen Ideen und mögliche Lösungsansätze. Bauminister Olaf Lies fasst zusammen: „Die Quartiere brauchen Plätze der Begegnung. Und es braucht Kümmerer, die die Menschen ansprechen und aktivieren. Wenn die Menschen gemeinsam aktiv werden und sich in gemeinsame Aktionen einbringen, ist das der beste Einstieg in eine gelungene Integration. Die Wirkung unserer Förderung ist unmittelbar und direkt: Mehr Begegnungen, mehr Kontakte, mehr Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und unmittelbar umzusetzen. Das sind ausgesprochen wichtige Beiträge zur Entwicklung und Stärkung unserer demokratischen Gesellschaft. Unsere Modellförderung, die in diesem Jahr bereits in die dritte Runde geht, leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Dennoch brauchen wir eine verlässliche Unterstützung. Deswegen arbeiten wir an einem kontinuierlichen Förderprogramm ‚Gute Nachbarschaft‘.“ red/fis/Foto: Thomas Fischer












16.09.2019 • 18:20 Uhr

Auffällige Laufgeräusche einer Pumpe - Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde

Im Rahmen von regelmäßigen Begehungen wurden im Kernkraftwerk Grohnde (KWG) an einer von vier Nebenkühlwasserpumpen auffällige Laufgeräusche festgestellt. Da eine beginnende Schädigung nicht auszuschließen war hat das KWG entschieden, die Pumpe freizuschalten und zu reparieren, sie steht damit vorübergehend nicht zur Verfügung.

Dies ist gemäß der atomrechtlichen Sicherheitsbeauftragten und Meldeverordnung meldepflichtig. Das Ereignis wurde dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz nach N 2.1.1 und INES 0 fristgerecht gemeldet.

Das Vorkommnis hatte keine radiologischen Auswirkungen auf die Umwelt, Personen oder den sicheren Anlagenbetrieb. red/fis/Foto: Thomas Fischer











16.09.2019 • 15:30 Uhr

Sudheim: Motorradfahrer verunglückt - Gott sei Dank nur leichte Blessuren, aber Totalschaden an Maschine

Am Sonntag gegen 15.30 Uhr kam es auf der Kreisstraße zwischen Sudheim und Suterode zu einem Verkehrsunfall, bei dem an einem Motorrad ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 7.000 Euro entstand. Der 27 Jahre alte Motorradfahrer kam nach ersten Feststellungen mit leichten Blessuren davon.

Ein 25 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck war auf der Kreisstraße in Richtung Suterode unterwegs. In der Rechtskurve an der Abzweigung ins Husumer Tal geriet er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links auf die Gegenfahrbahn. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der entgegenkommende Motorradfahrer nach rechts ausweichen. Mit einem Sprung vom Motorrad verhinderte der Katlenburger schlimmeres. Das Motorrad war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.fal










16.09.2019 • 15:25 Uhr

Gandeon Kino aktuell: Neue Filme kriegt Gan-City! Beispielsweise "Wer nimmt meinen Hund?"

Filmische Unterhaltung am laufenden Band: Trude Poser hat soeben die frischen Streifen für Aufführungen im Gandeon-Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim präsentiert. Vereint lebende Männer und Frauen müssen sich offenbar irgendwann einmal neu erfinden. Kriselt alte Beziehung sind frische Kontakte angesagt. Was aber machen mit dem alten Hund? Jetzt ist das Gandeon tatsächlich auf den Hund gekommen. Wie? Der neue Film zum Hunde-Thema versucht sich in witzigen und unterhaltsamen Erklärungen und schönen Bilder.
Weitere Angebote zeigt die Grafik auf. Das Gandeon-Team ist gespannt, welche treuen Gäste wiederkommen und wer es wagt, einmal ein neues Kult-Kino - eben das Gandeon - nach allen Regeln der Lust auszuprobieren. Mann/Frau/Kind werden nicht enttäuscht sein.

Hier einige Inhalte zu den aktuellen Filmen, die bis zum 18. September 2019 zu sehen sind:

Und wer nimmt den Hund?

Georg (Ulrich Tukur) und Doris (Marina Gedeck) wollen sich nach über 25 Jahren Ehe trennen. Er hat eine viel jüngere Frau getroffen, bei seiner Arbeit, und sich in sie verliebt. Doris fällt aus allen Wolken, lässt ihre Wut an seinem Auto und dem seiner Geliebten aus. ihre zwei erwachsenen Kinder wundern sich nicht. Georg und Doris versuchen halbwegs geordnet auseinanderzugehen und gehen gemeinsam zu einer Therapeutin. Sie stellen fest, dass es nicht nur Negatives in ihrer Beziehung gab. Bald lernt auch Doris jemand Neues ken- nen. Und dann gibt es da noch den alten, kränkelnden Hund...

Fast & Furious: Hobbs & Shaw

Secret Service-Agent Luke Hobbs und der lange auf der falschen Seite des Gesetzes agierende Ex-Elitesoldat Deckard Shaw können sich nicht riechen. Doch als mit dem internationalen Terroristen Brixton ein Mann auf den Plan tritt, der sich mit genetischen und kybernetischen Veränderungen zum Superkrieger macht, müssen die beiden Streithähne zusammenarbeiten. um ihm das Handwerk zu legen. Shaws brillante Schwester abtrünnige MI6-Agentin hilft.

Playmobil: Der Film

Animationsfilm rund um die beliebten Playmobil-Figuren. Und mit den Stimmen bekannter Schauspieler, u.a. Matthias Schweighöfer, Christian Ulmen, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Felix Neureuther. - Playmobil ist doch bloß ein dummes Kinderspielzeug - oder doch nicht? Als der junge Charlie plötzlich in das riesige Playmobil-Universum hineingezogen wird, traut dessen große Schwes- ter Marla ihren Augen nicht. Eben gerade noch stand Charlie vor ihr. Doch bevor Marla sich versieht, wird auch sie in die Klötzchen-Welt hineingezogen und findet sich auf der anderen Seite als waschechte Playmobil-Figur wieder. Gemeinsam mit dem charismatischen Geheimagenten Rex Dasher, dem ver- planten Foodtruck-Besitzer Del und einer quirligen Fee begibt sich Marla auf die Suche nach ihrem Bruder. Warum wurden sie überhaupt in die Playmobil- Welt gezogen. Steckt der böse Imperator Maximus hinter der Entführung?

Leberkäsjunkie

Schluss mit Leberkäs. Diesmal bekommt es der Eberhofer mit seinem bisher schlimmsten Widersacher zu tun: Cholesterin. Ab jetzt gibt's nur noch gesun- des Essen von der Oma. Zu den Leberkäsentzugserscheinungen gesellen sich brutalster Schlafmangel und stinkende Windeln, weil Halb-Ex-Freundin Susi den Franz verpflichtet hat, eine Weile auf den gemeinsamen Sohn Paul aufzupassen. Die Verziehung des Sohnes kriegt er nebenbei gut hin, aber wie im mer ist die Idylle von Niederkaltenkirchen durch allerhand Kriminalität getrübt: Brandstiftung, Mord und Bauintrigen. Kumpel Rudi Birkenberger hilft.












16.09.2019 • 15:10 Uhr

Vom Winde verweht - Wer haftet für Sturmschäden am Auto?

Wenn der Herbst beginnt, hat er meist nicht nur bunte Blätter, sondern auch Stürme im Gepäck. Die gefährden neben Gebäuden vor allem auch Autos. Herumfliegende Gegenstände wie Dachziegel, Äste oder im schlimmsten Fall umgestürzte Bäume können an Fahrzeugen erhebliche Schäden anrichten. Welche Versicherung dann für den Schaden aufkommt, erläutern die Versicherungsexperten Frank Mauelshagen und Peter Schnitzler von ERGO.

Teilkasko oder Vollkasko?

Fegt ein Sturmtief über das Land, kommen neben Gebäuden meist auch Autos zu Schaden. Deren Besitzer sollten sich dann an ihre Versicherung wenden. Unter bestimmten Voraussetzungen greift die Teilkaskoversicherung. „Allerdings erst ab Windstärke acht, also ab einer Windgeschwindigkeit von mindestens 65 km/h“, so Frank Mauelshagen. Es kann sein, dass die Autobesitzer die Windstärke zum Zeitpunkt der Beschädigung belegen müssen. „Hier kann der Deutsche Wetterdienst helfen“, empfiehlt Mauelshagen. War Windstärke acht erreicht, springt die Teilkasko bei Schäden durch „unmittelbare Sturmeinwirkungen“ ein – beispielsweise durch herumfliegende Ziegel oder umgestürzte Bäume. „Dabei ist es unerheblich, ob die Schäden am geparkten Auto, am haltenden Auto oder während der Fahrt entstanden sind“, erläutert der Kfz-Experte. Anders sieht es aus, wenn ein Fahrer zum Beispiel gegen einen durch den Sturm entwurzelten Baum fährt, der schon länger auf der Straße liegt. Das gilt als Unfall. Dann trägt nur eine Vollkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Wer keine Kaskoversicherung hat, geht bei Sturmschäden am Auto grundsätzlich leer aus. Ausnahme: Der Betroffene kann beweisen, dass ein anderer für den Schaden am Fahrzeug verantwortlich ist.

Wer ist der Schadensverursacher?

Nicht immer ist allein der Sturm für die Schäden verantwortlich. Denn Haus- und Grundstücksbesitzer sind im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht dazu verpflichtet, den Zustand der Bäume auf ihrem Besitz sowie Dachziegel oder Mauerteile regelmäßig zu kontrollieren. Tun sie das nicht, müssen sie gegebenenfalls haften, wenn herabfallende Äste oder lockere Ziegel Schäden an parkenden Autos verursachen – denn dann handeln sie fahrlässig. „Mit einer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung ist dieses finanzielle Risiko aber aus der Welt“, beruhigt Peter Schnitzler. Sind Firmen oder Städte beziehungsweise Gemeinden für Gebäude, Parks, Baustellen oder Aufbauten verantwortlich, dann liegt auch die entsprechende Haftung bei ihnen: Baufirmen, die ihre Gerüste nicht ausreichend absichern, oder Werbeunternehmen, deren schlecht montierte Plakatwände auf ein geparktes Auto stürzen, müssen für einen entstandenen Schaden geradestehen. Umgekehrt gilt: Ist ein Schadensverursacher seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen, haftet er auch nicht. Stürzt zum Beispiel ein Verkehrsschild, das sauber verankert war, auf ein Auto, muss die Stadt oder Gemeinde keinen Schadenersatz leisten. Die Beweislast trägt im Regelfall übrigens der Geschädigte.

Sturmschäden bei der Versicherung melden

Wer an seinem Auto einen Sturmschaden feststellt, sollte sich umgehend an seinen Versicherer wenden. Das gilt vor allem, wenn ein anderer den Schaden zu verantworten hat. Hilfreich ist es, direkt am Unfallort Beweise zu sichern – am besten mit Fotos und Zeugen. In der Regel schickt die Versicherung einen Gutachter, der sich den Schaden ansieht. Wichtig: Beschädigte Gegenstände wie einen abgerissenen Seitenspiegel nie ohne Zustimmung des Versicherers entsorgen! Und bevor der Betroffene sein Auto in die Kfz-Werkstatt bringt, sollte er die Einschätzung des Gutachters abwarten.

Autofahren während eines Sturms?

Für jeden Sturm gilt: Wenn nicht unbedingt notwendig, dann besser auf das Auto verzichten. Ansonsten empfiehlt Mauelshagen, möglichst langsam zu fahren, um eine bessere Bodenhaftung gegen seitliche Sturmböen zu haben und auf heftige Seitenwinde gefasst zu sein. Das gilt insbesondere auf Brücken, in Waldschneisen und wenn Autofahrer beim Überholen von Lastwagen oder Bussen aus deren Windschatten herausfahren. Wichtig: „Überholen nur mit besonders großem Seitenabstand!“, rät der ERGO Experte. „Denn plötzliche Seitenwindböen können selbst Schwerfahrzeuge wie Busse um mehr als einen Meter versetzen.“ Erfasst eine Windböe das eigene Fahrzeug, hilft nur kontrolliertes Gegenlenken, um in der Spur zu bleiben.

Schon vorher wissen, wann‘s stürmt: Unwetter-Warnservice von ERGO

Um immer rechtzeitig vor Stürmen – und auch anderen unangenehmen Überraschungen wie zum Beispiel starken Gewittern – gewarnt zu sein, bietet ERGO allen Verbrauchern einen Frühwarn-Dienst: Der kostenlose Unwetter-Warnservice von ERGO informiert rechtzeitig per SMS über drohende Wetterstürze und aufziehende Gewitterfronten.
red/Quelle/Foto: ERGO











16.09.2019 • 15:07 Uhr

Volpriehausen heute um 8.50 Uhr: 53-Jähriger rast gegen Grabendurchlassgeländer - Schwerverletzten in Helios-Klinik gebracht

Am heutigen Montag Morgen, gegen 08.50 Uhr, kam es in Volpriehausen zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person. Ein 53-jähriger Mann aus Hessen befuhr mit einem Pkw in Volpriehausen die Bollertstraße/Bundesstraße in Richtung Uslar. Kurz vor dem Ortsausgang kam er in einer Linkskurve aus ungeklärter Ursache alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab. Er wurde dabei schwer verletzt und anschließend in das Krankenhaus in Northeim verbracht. Der Pkw wurde total beschädigt. Zudem wurde ein Grabendurchlassgeländer zerstört. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 25.000 Euro.stüw










16.09.2019 • 14:54 Uhr

Geförderter Breitbandausbau im Landkreis Northeim: Erste Orte gehen ans Netz - Höhere Leistungen können gebucht werden

Der von Bund, Land und Landkreis Northeim geförderte Breitbandausbau schreitet voran und ist in Teilbereichen bereits abgeschlossen. Konkret bedeutet dies, dass in 28 Ortschaften im Landkreis Northeim ab sofort höhere Bandbreiten zur Verfügung stehen.

Nach dem Start der Tiefbauarbeiten im November 2018 nimmt die mit dem Ausbau beauftragte Telekom Deutschland jetzt erste Teile des Netzes in Betrieb und stellt zunächst für 3510 Haushalte Breitbanddienste von bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload bereit.

Den Start für schnelles Internet haben Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Michael Krüger von Telekom Deutschland am Montag, 16. September 2019, in Hevensen begründet. Welche Ortschaften und welche Straßenzüge von dem geförderten Ausbau bereits jetzt profitieren, wird zeitnah auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-northeim.de veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger, die auf die höheren Geschwindigkeiten zugreifen möchten, können sich nun an ihr Telekommunikationsunternehmen wenden und einen entsprechenden Tarif buchen.

„Ich freue mich, dass heute in einzelnen Ortschaften von Bad Gandersheim, Hardegsen, Nörten-Hardenberg, Dassel, Einbeck, Moringen und Northeim die ersten Anschlüsse geschaltet werden und das Surfen mit hoher Bandbreite damit dort tatsächlich möglich ist“, sagte Landrätin Klinkert-Kittel, die zugleich betonte, dass die Kreisverwaltung bereits intensiv an der zwingend notwendigen Fortsetzung des Breitbandausbaus sowie dem Ausbau des Funknetzes arbeitet.

Im gesamten Regionsgebiet werden durch den geförderten Breitbandausbau ca. 10.000 Adressen vom schnellen Internet profitieren. Außerdem werden fünf Gewerbegebiete mit Glasfaserhausanschlüssen versorgt. Die Schulen im Kreisgebiet können bis spätestens zum Schuljahresbeginn 2020 mit einem Glasfaseranschluss rechnen und werden so für die immer weiter voranschreitende Digitalisierung gerüstet sein.

„Schnelles Internet ist heute ein Muss“, sagte Michael Krüger (Deutsche Telekom, Leiter Infrastrukturvertrieb Nord). „Nur der Landkreis, der über eine moderne digitale Infrastruktur verfügt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen.“lpd

Nach dem Beihilfe- und Förderrecht darf der Landkreis den Breitbandausbau nur dort fördern, wo Telekommunikationsunternehmen weniger als 30 Mbit/s im Download anbieten und in den kommenden Jahren keinen Eigenausbau planen. Die Erschließung dieser „weißen Flecken“ im Regionsgebiet wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 5,78 Millionen Euro und vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit 2 Millionen Euro gefördert.

Zum Bild: Die ersten Ortsnetze sind angeschlossen: Philipp Streich, Monteur der Deutschen Telekom, zeigt (v. l.) Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Uljana Grube, Dezernentin für Kreisentwicklung beim Landkreis Northeim, wie eine Glasfaserleitung geschweißt wird. Foto: lpd











16.09.2019 • 12:42 Uhr

Altenau: Nach Fahrfehler Motorradunfall auf der L 504 mit zwei schwer verletzten Personen - Helikopter im Einsatz

Am gestrigen Sonntag, gegen 14:35 Uhr, verunfallte ein aus Richtung Torfhaus ( Bundesstraße 4) kommendes Motorrad mit holländischer Zulassung auf der Landesstraße 504 kurz vor Altenau. Nach bisherigen Erkenntnissen kam das mit zwei Personen besetzte Krad nach einem Fahrfehler des Fahrzeugführers nach rechts von der Fahrbahn ab und kam in der Folge zu Fall. Der Fahrzeugführer und die Sozia wurden bei dem Sturz beide schwer verletzt. Auch für den Einsatz des Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn der L 504 für ca. anderthalb Stunden voll gesperrt werden.ots/Foto: Polizei










16.09.2019 • 12:38 Uhr

In Bad Gandersheim: Einbruch scheiterte

In der Moritzstraße 45 in Bad Gandersheim versuchten am vergangenen Wochenende unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus einzubrechen. Hinein gelangt ist man jedoch nicht. Zeugen und Hinweise bitte an die Polizei Bad Gandersheim ,Telefon: 05382/91920115).ots











16.09.2019 • 12:24 Uhr

Klare Ansage auf der Einbecker Travestieshow - Jackey Dolor: "Leute, wählt bunt und nicht braun! Sonst gibt es uns nicht mehr!"

Die Show der Transvestiten am vergangenen Samstag im vollbesetzten Saal des "Rheinischen Hofes" in Einbeck war für die Gekommenen wieder ein totales Vergnügen. Geile Musik, spaßige Sketche, gefühlvolle wie laute Lieder und die schillernden Kostüme - alles allererste Sahne. Und die feurigen Transvestiten auf der Bühne mit Dusty Casanai, Jackey Dolor und (erstmals) mit Miss Liss gaben alles. Ob oben auf der Bühne oder mittendrin im Publikum oder auf den Tischen und Schößen begeisterter Männer, es war die vom Ziegner Entertainment versprochene Night of Travestie.

Und in einem klaren politischen Statement der Künstler die Ansage für künstlerische Freiheit und Toleranz und gegen Neonazis, die bekanntlich Transvestiten hassen und bekämpfen. Erst sang das Duo das wunderbare Lied vom Regenbogen, Ausdruck für Vielfalt und Toleranz und ein friedliches und faires Miteinander unterschiedlichster Menschen und Lebenskulturen in Freiheit und Demokratie. Und dann warb Jackey Dolor für demokratisches Verhalten seiner Zuhörer und Zuhörerinnen bei den nächsten Wahlen: "Leute, wählt bunt und nicht braun! Sonst gibt es uns bald nicht mehr!" Der Saal quittierte diese deutliche weil couragierte Ansage des Künstlers mit donnernden Beifall.
Am Nachmittag dieses Tages hatte eine machtvolle wie bunte Demonstration in Einbeck gegen eine rechtsextreme Kameradschaft in der Bierstadt stattgefunden. rd/fis

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von einer wiederum famosen "Night of Travestie", powered by Ziegner Entertainment. Fotos: Thomas Fischer




















16.09.2019 • 12:06 Uhr

Deutliche Heimniederlage für den Northeimer Handball Club

Am vierten Spieltag musste der NHC seine erste Heimniederlage einstecken. Gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus Bieberau setzte es eine auch in der Höhe verdiente 22:34 (8:18) Niederlage. Die Falken von der HSG Bieberau-Modau fanden deutlich besser in die Partie und konnten bereits nach wenigen Spielminuten mit 3:6 in Führung gehen. Der NHC tat sich von Beginn an schwer gegen die starke Defensive der Gäste zu klaren Torchancen zu kommen. Hinzu kam auch noch deren bärenstarker Torwart. Aber auch in der Abwehr kam es oft zu einfachen Absprachefehlern, die dazu führten das sich Bieberau bis auf 6:16 absetzen konnte. Beim 8:18 wurden die Seiten gewechselt. Doch auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte bot sich den Zuschauern das selbe Bild. Bieberau konnte immer wieder über eine starke Abwehrarbeit einfach Tore über die 1. und 2. Welle erzielen. Zwischenzeitlich führten die Falken mit 9:24. Doch der NHC gab sich nicht auf und kämpfte bis zum Ende. In der Defensive konnten nun einige Ballgewinne verzeichnet werden und auch im Angriff fand man bessere Lösungen, sodass man bis auf 21:31 verkürzen konnte. Letztendlich muss man sagen das die Falken der HSG Bieberau-Modau einfach die klar stärkere Mannschaft waren und der NHC zu keiner Phase des Spiels zu seinem gewohnten Spiel fand.

Der Fokus der kommenden Trainingswoche gilt nun der Aufarbeitung und der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die HSG Hanau. Anwurf der Partie ist wie gewohnt am Sonntag den 22.September um 17 Uhr in der Schuhwallhalle. red/ok

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Bode 1, Gerstmann 4, Hempel, Iliopoulos 1, Lange 4/2, Schlüter 1, Seekamp 1, Springer, Stöpler 1, Wilken 1, Wodarz 6.
Foto: Spieker Fotografie!











16.09.2019 • 12:02 Uhr

Weltweite Sprachenvielfalt akut bedroht - Indiens umstrittene Sprachenpolitik gefährdet Weltkulturerbe

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Indiens Hindu-nationalistischer Regierung vorgeworfen, mit ihrer Sprachenpolitik die Sprachenvielfalt und das Weltkulturerbe zu gefährden. „Indien ist einzigartig in seiner Sprachenvielfalt. Wenn Indiens Regierung nun Hindi zur nationalen Sprache erklären will, dann ist dies ein Anschlag auf die Vielfalt der Kulturen im eigenen Land und in der Welt“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am heutigen Montag in Göttingen. Indiens Innenminister Amit Shah hat einen Sturm der Entrüstung und Proteste ausgelöst, als er am Wochenende forderte, Hindi zur nationalen Sprache des Landes zu erklären. Die GfbV kritisierte, Hindu-Nationalisten wollten mit ihrer umstrittenen Sprachenpolitik nur die Hinduisierung des Landes vorantreiben und Minderheiten weiter ausgrenzen.

Massiver Widerspruch gegen die Einführung des Hindi als alleinige offizielle Amtssprache kommt vor allem aus dem Süden des Landes. Denn der Vorschlag des Innenministers droht die bisherige Praxis zu beenden, neben Hindi und Englisch auch regionale Sprachen in einzelnen Bundesstaaten als offizielle Sprachen anzuerkennen und zu nutzen. Vor allem aus den Bundesstaaten Tamil Nadu und Karnataka hagelt es Kritik, weil ihre Sprachen zu den bislang besonders berücksichtigten 22 Hauptsprachen des Landes zählen. Oppositionspolitiker kritisieren die Initiative als „Kriegserklärung an den Föderalismus“ und warnen eindringlich davor, die Stimmung in Indien über einen Sprachenstreit noch weiter zu polarisieren. Für nur 45 Prozent der Bevölkerung ist Hindi die Muttersprache. Im Juni 2019 hatte die Hindu-nationalistische Regierung bereits einen Gesetzentwurf nach massiven Protesten zurückziehen müssen, der die Einführung des Hindi als dritte Pflichtsprache an allen Schulen vorsah.

Besonders gefährlich ist diese Entwicklung für 197 Sprachen indigener Völker, die laut der UN-Weltkulturorganisation UNESCO in Indien akut bedroht sind, weil sie großem Assimilierungsdruck ausgesetzt sind. In Indien leben rund 104 Millionen indigene Adivasi. Sie machen 8,6 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Es gibt eine weltweit einmalige Vielzahl und Vielfalt an indigenen Sprachen. Gemäß der Verfassung kennt das Land nur 22 Hauptsprachen, obwohl mehr als 121 gesprochen werden. Darüber hinaus existieren gemäß dem Zensus von 2011 noch 1635 Dialekte.

Am kommenden Mittwoch wird sich der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) in Genf in einem halbtägigen Symposium mit dem Verschwinden indigener Sprachen beschäftigen. Am Rande dieses Forums wird die GfbV gemeinsam mit drei indigenen Sprach-Experten und der Menschenrechtsorganisation Incomindios einen Menschenrechtsreport zur Erhaltung der indigenen Sprachenvielfalt vorstellen und mehr Engagement für den Schutz dieser Sprachen einfordern. Die Vereinten Nationen haben 2019 zum Internationalen Jahr indigener Sprachen erklärt. red/fis










16.09.2019 • 11:51 Uhr












16.09.2019 • 11:51 Uhr

19 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Landrätin begrüßt neue Beschäftigte beim Landkreis Northeim

Insgesamt 19 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärken seit Mitte Mai die Northeimer Kreisverwaltung. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hieß die Neuankömmlinge jetzt im Rahmen einer Begrüßungsveranstaltung willkommen.

„Ich freue mich über die Verstärkung und hoffe, dass Sie sich beim Landkreis Northeim wohl fühlen werden“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Längst lassen sich die freien Stellen nicht mehr ausschließlich durch den eigenen Nachwuchs besetzen, weshalb auch externe Anstellungen erforderlich sind.

Und das sind die Neuen:
Klaudia-Gabriele Blume – Senioren und Pflegestützpunkt, Janina Doerr – Anerkennungspraktikum, Martin Giessmann - Referat Personal und Finanzen, Elvira Jonas-Steding – Ärztin, Sylvia Keese – Referat Personal und Finanzen, Constanze Klein– Fachbereich Prozessmanagement und Demografie, Simone Koch – Fachbereich Straßenverkehr, Dennis Langer – Fachbereich Straßenverkehr, Jannick Muenchberg - Anerkennungspraktikum, Sina Pfahl – Referat Kreistagsbüro und Öffentlichkeitsarbeit, Carola Rehbein – Fachbereich Straßenverkehr, Susanne Schafft - Fachbereich Prozessmanagement und Demografie, Costya Schelske – Fachbereich Migration und Integration, Anna Struebe – Beratungs- und Interventionsstelle, Simone Traupe – Pro Aktiv Center, Sarah Heimann - Jobcenter, Lukas Orth- Fachbereich Migration und Integration, Dieter Wiehle, Dieter – Fachbereich Facility-Management, Matthias Schrader – Fachbereich Facility-Management.

Der Landkreis Northeim ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierte Fachkräften. Alle offenen Stellenangebote und die Möglichkeit, sich für einen Karriere-Newsletter zu registrieren, finden Sie online www.landkreis-northeim.de/karriere
lpd/Foto: lpd











16.09.2019 • 11:45 Uhr

Northeimer Handball Club: weibliche C mit neuen Trikots dank Wohnungsbaugesellschaft Wohnen

Auch die weibliche C-Jugend des NHC konnte sich nun über neue Trikots der Marke hummel freuen. Ermöglicht hat dieses die Wohnungsbaugesellschaft Wohnen in Northeim GmbH. Der größte Anbieter von Mietwohnungen in der Stadt und im Landkreis Northeim wurde bei der Trikotübergabe von Geschäftsführerin Katharina Franzke vertreten. Sie wünschte der Mannschaft für die weitere Vorrunde zur Oberliga alles Gute und erlebte im Anschluss gleich einen überzeugenden 43-18 Heimsieg. Das Team und der NHC bedankten sich beim langjährigen Partner ganz herzlich mit einem Präsent. Foto: NHC!











15.09.2019 • 20:06 Uhr

Notruf bei türkische Hochzeitsfeier: Mit Schreckschussrevolver rumgeballert

Tatort: Steinheim (Landkreis Höxter), Bahnhofstraße, Tatzeitpunkt: Gestern, Samstag,14 September 2019, 14.34 Uhr:
Der Polizei in Höxter wurden über Polizeinotruf massive Schussabgaben im Rahmen einer Feierlichkeit in Steinheim gemeldet. Vor Ort konnte durch die Einsatzmittel der Polizei Lippe und Höxter eine Feier von türkischen Bürgern festgestellt werden. Bei der Festivität handelte es sich offenbar um die Abholung eines Bräutigams zu seiner Hochzeitsfeier. Die Polizeibeamten konnten vor Ort zwei Personen ermitteln, die zuvor dort Schüsse in die Luft abgegeben hatten. In einem Pkw wurden die Beamten fündig und fanden vier Schreckschusspistolen und Munition auf. Gegen die ermittelten Personen wurden Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstattet und die Waffen samt Munition sichergestellt.ots










15.09.2019 • 19:55 Uhr

Große Freude beim Nachwuchs: Fußballschule des VfL Wolfsburg kommt

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Der JFV Leinepolder präsentiert ein außergewöhnliches Angebot für den Nachwuchs aus dem unteren Jugendbereich. Vom 3. bis 5. Oktober schlägt die bekannte Fußballschule des Bundesligisten VfL Wolfsburg ihre Zelte auf dem Sportplatz in Hohnstedt, Unterer Drauweg, auf.

Der Jugendförderverein hat seine Spieler, die Mannschaften mit ihren Trainern und Betreuern, benachbarte Vereine, aber auch Schulen in diesen Tagen noch einmal über das Top-Highlight informiert. Teilnehmen können 6 bis 13jährige Mädchen und Jungen aus der Region Einbeck, Northeim, Bad Gandersheim und Moringen/Fredelsloh, aber auch darüber hinaus. Die ersten Anmeldungen liegen nach Angaben des JFV-Vorsitzenden Björn Huchthausen (Hollenstedt) bereits vor.

Das und noch viel mehr erwartet den Nachwuchs: Professionelles Training, tägliche Betreuung, Einkleidung von Nike (personalisiertes Trainingsshirt, kurze Trainingshose und Stutzen), zusätzliche Ausrüstung (ist dem Ablaufplan zu entnehmen), gemeinsames Mittagessen und ständige Getränkeversorgung, freier Eintritt für ein Bundesliga-Heimspiel der Wölfe (dazu weitere Infos während des Camps in Hohnstedt), Teilnehmermedaille, Urkunde, Gruppenbild, Rahmenprogramm, wie unter anderem Dart-Fußball und noch einige tolle Überraschungen, auch für Eltern (Infos über ein tolles "Sponsoren-Paket" während des Camps). red/hakö

Informationen und Buchung für das dreitägige Camp im Northeimer Ortsteil unter:

WWW.VFL-WOLFSBURG-FUSSBALLSCHULE.DE

Fotos: Hartmut Kölling












15.09.2019 • 18:35 Uhr

Kleine Sonntagslektüre: Was ist Glück?

Scheint doch ganz einfach zu sein. Als geläufigste Definition gilt das subjektive Wohlbefinden. Damit sind wir aber nach Gründen und Dauer nicht viel weiter gekommen. Seit Jahrtausenden mühen sich Philosophen ab, dem näher zu kommen. „Glücklich sind die Menschen“, sagt Plato, „wenn sie haben, was gut für sie ist.“ Doch was ist gut für sie? Materielle Güter, Ausgeglichenheit, Geselligkeit? Nach dem kaiserlichen Philosophen Marc Aurel kann jede/r überall glücklich sein, indem „er sich selbst ein glückliches Los bereitet, dies ist: gute Gemütsstimmung, gute Neigungen, gute Handlungen“. Läßt sich das so einfach herstellen? In der Neuzeit äußerte Abraham Lincoln: „Der Mensch ist gerade so glücklich, wie er es nach seinem Entschluß sein kann.“ Aber wer oder was dreht an diesem Entschluß? Fragen über Fragen. Obwohl der Liberalismus das unterstellt, liegt dem Glück keine bloß individuelle Entscheidung zugrunde. Sind wir doch auch immer dem Lauf der Geschichte, sozialen, ethischen und spirituellen Faktoren ausgesetzt, in deren Rahmen wir unser Glück zu basteln versuchen, sei es flüchtig oder dauernd.
Heutzutage gelten als Glückselemente Geld und Gesundheit einerseits, Familie und Gemeinschaft andererseits. Entfremdung und Bedeutungslosigkeit stehen in der Rangfolge glückshemmenden Befindens ganz oben. Immer liegen die objektiven Lebensbedingungen in einem spannungsreichen Verhältnis zu den subjektiven Erwartungen. Unbehagliches und Widerwärtiges versuchen wir zu meiden, Leichtigkeit und Vergnügen zu gewinnen. Darin spielen die peers, also Personen, an denen wir uns orientieren, sowie die Massenmedien und die Werbung, die uns ein Normglück ins Haus spielen, eine nicht geringe Rolle. Seit einigen Jahren nimmt sich eine beträchlich angewachsene Glücksforschung dieser Zustände an.
Die Evolution hat unser Glückssystem auf einen Mittelwert geeicht, wir sind in der Regel weder überschießend glücklich noch übermäßig betrübt. Das gilt für alle, individuell mag die Mischung ganz verschieden ausfallen. Auch stellt die Geschichte jeweils unterschiedliche Glücksvarianten etwa für einen mittelalterlichen Bauern oder einen modernen Manager bereit. Psychologisch und gesellschaftlich, ideologisch und ökonomisch können die Maßgrößen ganz verschieden ausfallen, zumal die eigene Lage ja auch immer durch den bewertenden Filter der Wahrnehmung geht. Wir sind biochemische Wesen mit den entsprechenden Substanzen, Nerven, Neuronen, Synapsen, die u.a. die Zufuhr von Glücksbotenstoffen wie Serotonin, Dopamin und Oxytocin regeln. Das manipulative Drehen an der biochemischen Schraube ist mittlerweile ein durchaus häufiges Verfahren geworden.
„Happiness begins within“, proklamierte die New Age-Bewegung. Wohin das unter einer autoritären Regierung führen kann, demonstriert der Roman „Brave New World“ von Aldous Huxley, wo nämlich die happiness seriell durch Medikamente herstellt wird. Wahrscheinlich ist es gar nicht das Verhältnis von angenehmen zu unangenehmen Momente, welches unser Glücksgefühl bestimmt, sondern vielmehr die Sicht auf die eigene Existenz als bedeutungsvoll und lebenswert. Hier kommen erkenntnismäßige, ethische und politische Bestandteile ins Spiel. Aber was davon kann einen ernsthaften Test bestehen, der sie möglicherweise als Trugbilder entlarvt?
„Erkenne Dich selbst“ überschrieb den Eingang zum delphischen Orakel. Das ist so unerläßlich wie schwierig. Finde dein wahres Selbst durch alle Irrungen und Wirrungen ist der Wahlspruch der Psychoanalyse. Das allein kann dir Glück verschaffen (oder verweigern). Auch der Buddhismus geht davon aus, dass es in uns entstehe. Hinderlich dabei ist die endlose Jagd nach vergänglichen Gefühlen, was uns angespannt und unzufrieden macht. Das geht viel weiter als New Age. In der Meditation beobachtest du das endlose Gewoge der Gefühle und befreist dich davon. Wahres Glück wäre demnach, wirklich unabhängig davon zu sein. „Glückseligkeit besteht nur in Augenblicken“ (Karoline Schlegel), die kommen und gehen. Danach wäre sie also anzunehmen und zu verabschieden. Das ist es vielleicht, was uns Menschen geraten und möglich ist. Festhalten kann man das Glück ohnehin nicht. Vielleicht erschließt es uns um so eher, je weniger wir ihm hinterher sind. Glück hätte auf die Dauer dann nicht der Tüchtige, sondern der Geduldige und Achtsame. Es kann und mag nicht genötigt werden, wir können nur dafür bereit sein. Und das ist gar nicht so wenig. Gerhard Armanski

Die dokumentieren Bilder vermitteln einen Hauch von "Glücks-Momenten", "Glücks-Gefühlen", "Glück der Zuneigung und Liebe" und das "unendliche Glück der ewigen Sonne", die unser Glück, leben zu dürfen und zu können, überhaupt erst ermöglicht.
Fotos: Thomas Fischer



















15.09.2019 • 16:54 Uhr

Christen wandern auf ehemaligem Grenzstreifen

Christen aus Südniedersachsen und dem westlichen Thüringen wollen sich am 3. Oktober vor der Magdalenen-Kapelle bei Kirchgandern an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze treffen. Der ökumenische "Weg der Begegnung" beginne vormittags mit vier Sternmärschen, teilte die Katholische Pressestelle Göttingen am Donnerstag mit. Die Startpunkte sind in Göttingen, Reinhausen, Heiligenstadt und Burgwalde. An der Kapelle gibt es eine Andacht sowie Getränke und Spezialitäten aus der Region.
Die Magdalenen-Kapelle liegt in der Mitte zwischen Göttingen und Heiligenstadt und auf dem Schnittpunkt zweier historischer Pilgerwege: der Via Scandinavica und dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda. In der DDR-Zeit war die Kapelle nicht zugänglich und zerfiel. Nach dem Fall der Mauer wurde sie 1991 wieder aufgebaut.
Angemeldete Teilnehmer können sich nach Ende des Programms von der Kapelle mit Fahrzeugen zu den Ausgangspunkten zurückbringen lassen. Veranstaltet wird der "Weg der Begegnung" von evangelischen und katholischen Gemeinden sowie der Jakobus Pilgergemeinschaft Göttingen. epd










15.09.2019 • 12:00 Uhr

Nach Demos in Einbeck: Polizei bringt drei "Rechte" in Sicherheit

Zu den vielfältigen Anstrengungen der Polizei in Sachen Sicherheit bei den gestrigen politischen Demonstrationen von 28 Teilnehmern rechtsextremer Gruppierungen und 1.100 Gegendemonstranten aus dem demokratischen und linken Lager in der Bierstadt Einbeck (wir berichteten) gehört eine erst heute bekanntgewordene Episode. Es heißt, drei Teilnehmer der Rechtsextremen hätten sich nach Beendigung der Aufzüge hilfesuchend an die Polizei gewandt. "Wir werden von den Antifa-Leuten verfolgt. Die wollen hinter uns herfahren und herausbekommen, wo wir wohnen...", sollen sie sinngemäß ihr Hilfeersuchen gejammert haben. Aus Polizeikreisen wurde später inoffiziell bestätigt, die "Rechten Angsthasen" seien tatsächlich von der Polizei an einen unbekannten Ort wegchauffiert worden. Die Antifa-Leute seien dem Polizeiauto nicht nachgefahren. Begründend hieß auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group aus Sicherheitskreisen, die Polizei habe den vorbeugenden Personenschutz gewährleistet, "damit sich die linken und rechten Leute nicht in die Haare kriegen". Dieses Konzept sei "voll und ganz aufgegangen".red










15.09.2019 • 11:45 Uhr

Frontalzusammenstoß in der Göttinger Steinmetzkurve

Anhand der bisherigen Feststellungen im Rahmen der Unfallaufnahme befuhr ein 21-Jähriger aus Northeim die Duderstädter Landstraße in Göttingen-Geismar mit seinem Pkw Mazda stadteinwärts und kam auf regennasser Fahrbahn im Bereich der sogenannten "Steinmetzkurve" (Geismar) ins Schleudern und prallte frontal in den entgegenkommenden Klein-Lkw eines 50-Jährigen aus Bad Lauterberg.

Durch den Zusammenstoß wurden neben dem Fahrzeugführer des Pkw Mazda auch die beiden Mitfahrer, ein 30-Jähriger aus Northeim und ein 22 Jahre alter Mann aus Göttingen verletzt. Nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte vor Ort, wurden die drei Fahrzeuginsassen in Göttinger Krankenhäuser verbracht. Der 50-jährige Fahrer des Klein-Lkw wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Die Sperrung der Unfallstelle wurde nach dem Ende der Bergungsarbeiten gegen 16:35 Uhr aufgehoben. Neben drei Streifenwagen waren insgesamt drei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Gerätewagen der Berufsfeuerwehr Göttingen eingesetzt.omb/Foto: Polizei










15.09.2019 • 11:39 Uhr

Eskalation unter sogenannten Kollegen: Mit Stuhlbein auf Kopf geprügelt - Täter musste in Zelle

Am gestrigen Samstag, 20:05 Uhr, kam es im Bereich Dassel zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Arbeitskollegen. Aufgrund übermäßigen Alkoholkonsumes endete die Streiterei darin, dass ein Arbeitskollege dem anderen mit einem Stuhlbein am Kopf verletzte. Die Kopfverletzung musste im Krankenhaus genäht werden. Vom Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und er wurde dem Polizeikommissariat Northeim zwecks Ausnüchterung zugeführt. Weiterhin erwartet ihn nun eine Anzeige.kal










15.09.2019 • 11:36 Uhr

Es hört einfach nicht auf! Schon wieder Kradfahrer (50) im Harz (beim Sternplatz) tödlich verletzt



Am gestrigen Samstag gegen 16.45 Uhr, beste Sommerwetterlage, kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Landesstraße 516 zwischen Sternplatz und Neckelnberg. Auf dieser Strecke war ein 50-jähriger Kradfahrer in Richtung Seesen unterwegs, als er im Bereich einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen eine Schutzplanke stieß. Bei dem folgenden Sturz zog sich der Mann so schwere Verletzung zu, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen von Ersthelfern und Rettungskräften noch an der Unfallstelle verstarb. Für weitere Ermittlungen an der Unfallstelle wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Sachschaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Für die Zeit der Unfallaufnahme konnte die L 516 im Bereich der Unfallstelle für ca. 3 Stunden nicht passiert werden. Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich mit dem PK Seesen in Verbindung zu setzen(sch).










15.09.2019 • 11:31 Uhr

Feuer vernichtet ehemaliges Schützenhaus bei Hann. Münden - Gebäude brennt bis auf die Grundmauern nieder, Ursache unklar

Ein ehemaliges Vereinsheim und ein dazugehöriges Schützenhaus sind am Samstagabend (14.09.19) gegen 21.45 Uhr in der Ortsrandlage von Volkmarshausen (Landkreis Göttingen) bis auf die Grundmauern abgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt.

Der Gebäudekomplex wurde seit geraumer Zeit nicht mehr genutzt. Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Volkmarshausen, Hann. Münden, Gimte, Hemeln und Laubach konnten verhindern, dass sich die Flammen auf den angrenzenden Wald ausbreiteten. Rund 60 Kameraden waren im Einsatz. Für die Löschwasserzufuhr aus der Weser musste die L 561 im Bereich Volkmarshausen/Eichhof gesperrt werden.

Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach ersten polizeilichen Schätzungen auf rund 10.000 Euro. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar. Der Brandort wurde für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt.jk/Foto: Polizei











15.09.2019 • 11:29 Uhr

Verletzter Kradfahrer "Opfer des Schattenspiels der Sonne"

Ein 42-jähriger Kradfahrer aus Lehrte befuhr gestern um 15.15 Uhr die Kreisstraße 414 vom Golfplatz Levershausen in Richtung Sudheim. Aufgrund des Schattenspiels von Sonne und Lichtschatten wurde er geblendet, geriet dadurch im Bereich einer Rechtskurve zu weit nach links und touchierte den Außenspiegel eines entgegenkommenden 31-jährigen aus Rosdorf, der mit seinem Pkw Fiat in Richtung Golfplatz fuhr.

Durch die Berührung verlor der 42-jährige die Kontrolle über sein Krad, stürzte daraufhin auf die Fahrbahn und zog sich leichte Verletzungen zu. Eine sofortige medizinische Behandlung in einem Krankenhaus war nicht erforderlich. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 6.000 Euro. hei











15.09.2019 • 11:25 Uhr

Northeimer Handball Club: männliche D-Jugenden starten in die Saison JSG Münden – NHC Tigers 21:18 (13:9)

Die vornehmlich aus dem 08er-Jahrgang bestehenden Tigers (Northeimer Handball Club 2) machten den Anfang bei der JSG Münden. Was auch immer die Drei-Flüsse-Stadt in ihrem Trinkwasser hat – wir brauchen eine Pipeline nach Northeim! Unglaublich war der körperliche Unterschied zwischen diesen Mannschaften. D-Jugendliche über 1,70 Meter sieht man sonst eigentlich selten – und Münden hatte gleich drei…

Zum Spiel: Die Tigers hatten sich viel vorgenommen, mussten allerdings bereits im ersten Angriff nach 30 Sekunden einen herben Rückschlag einstecken: RL-Neuzugang Felix Alsleben (kam vor der Saison vom MTV Osterode) verletzte sich am Sprunggelenk und konnte nicht mehr mitwirken. So sprang der nächste Neuzugang Linus Wode (HSG oha!) in die Bresche und lieferte ein tapferes Spiel. Ihm gelangen zwei Tore - ein guter Einstand. In der ersten Halbzeit liefen die Tigers ständig einem Rückstand hinterher, was eigentlich schade war, denn genug Einwurfmöglichkeiten wurden durch schnelle Doppelpässe und dynamisches Eins-gegen-Eins erarbeitet. Hierbei zeigte sich, dass das Zusammenspiel von RM Kjell Wode mit Kreisläufer Noah Pöch sehr gut funktioniert. Dieser ließ Heimtorhüter Jordan des Öfteren alt aussehen und markierte vier blitzsaubere Treffer. Jordan zeigte sich allerdings bei fünf von acht Strafwürfen auf dem Posten und hatte dazu in Pfosten und Latte tolle Bundesgenossen.
In der zweiten Halbzeit kämpften die Tigers verbissen gegen die sehr robust einsteigenden Hausherren und gewannen zumindest die zweite Halbzeit mit 9:8, was allerdings den Halbzeitstand von 13:9 nicht mehr egalisieren konnte. Bei etwas mehr Wurfglück und einer weiteren Alternative im Rückraum wäre ein Sieg drin gewesen. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass schon jetzt eine gute Entwicklung im Spiel Eins-gegen-Eins zu sehen ist. Beispielhaft dafür steht Haakon Guittonnet, dem sechs Tore gelangen und der einen guten Part im rechten Rückraum spielte.
Für die Tigers spielten und trafen:
L. Lind und F. Triller im Tor;, F. Alsleben, J. Benic, N. Bode, H. Guittonnet (6), T. Gunkel, N. Höß (1), M Khalil, N. Pöch (4), I. Uluc, K. Wode (5), L. Wode (2)

MTV Geismar – NHC Hornets 20:20 (7:8)

Die Hornets (Northeimer Handball Club 1) begannen stark und gingen durch zwei schnelle Tore von Till Richter und Maxi Moldenhauer in Führung, konnten diese aber nicht verteidigen, weil es nicht gelang, die Achse Thielecke/Weil (zusammen 13 Tore) in den Griff zu bekommen. MTV-Spielmacher Thielecke setzte Kreisläufer Weil ein, der seine körperliche Überlegenheit konsequent an unserem Kreis nutzte. Der 8:7-Pausenrückstand wuchs stetig an (16:10, 28.), bevor sich die Hornets auf die Northeimer Qualitäten besannen und nun endlich die Füße wirbeln ließen. Schnelles Spiel, Pässe statt Eins-gegen-Eins und konsequentes Spiel auf Lücke brachte den Schwarm zurück ins Spiel. Dabei war Maxi Moldenhauer auf der eher ungewohnten Kreisposition ein wichtiger Baustein. Den Rückstand von 20:18 egalisierten Kjell Wode und Till Richter durch tolle Ballgewinne weit vor dem eigenen Kreis. Was dann folgte, war nichts für schwache Nerven: Der NHC im Ballbesitz, verliert diesen jedoch unglücklich 20 Sekunden vor Abpfiff. Der MTV Topshooter Weil wird mit vereinten Kräften 13 Meter vor dem eigenen Gehäuse, in dem Leon Lind (30 min) und Mats Mönkemeyer (10min) einen überragenden Job ablieferten, gestoppt. Der direkte Freiwurfkracher wird von Lind an die Latte gelenkt- Unentschieden… Punktgewinn!!!
Für die Hornets spielten und trafen:
Lind, Mönkemeyer im Tor; J. Tute (1), T. Richter (4), M. Moldenhauer (4), K. Wode (3), M. Deilke, H. Guittonnet (6), J. Benic (1), B. Kühn (2), J. Koschmieder.
red/ok/Foto: Oliver Kirch










15.09.2019 • 11:20 Uhr

Immer mehr Streit und Hass: Bedrohung in einem Mehrfamilienhaus in Einbeck

Am gestrigen Samstag, 11:30 Uhr, erscheint das verzweifelte 70-jährige Opfer persönlich auf der Dienststelle der Polizei in Einbeck, um einen Mitbewohner eines Mehrfamilienhauses wegen einer verbalen Bedrohung anzuzeigen. Grund hierfür scheinen länger andauernde Streitigkeiten zu sein. kal










15.09.2019 • 11:16 Uhr

Eingeschweißte Rundballen bei Drüber attackiert: Plastikverpackung aufgeschlitzt

Waren hier Plastik-Hasser am Werk?

Am Donnerstag, den 12. September 2019, in der Zeit von 08:45 Uhr bis 13:30 Uhr, zerschnitten bislang unbekannte Täter die Plastikfolie von drei Rundballen mit Heusilage in der Leineniederung im Bereich der Ortschaft Drüber. Der entstandene Schaden wird mit ca. 150 Euro beziffert. Wer Hinweise zu der Tat geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen. kal










15.09.2019 • 09:32 Uhr

Northeim: Nachts auf der Motorhaube eines Audi herumgesprungen - 16-jährigen Täter ermittelt

in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine Personengruppe von 3-4 Jugendlichen beobachtet, die sich im Bereich der Bahnhofstraße in Northeim aufhielt. Zwei männliche Personen aus der Gruppe sprangen auf die Motorhaube eines geparkten Pkw Audi und flüchteten anschließend. Im Rahmen der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnten mehrere Jugendliche im Nahbereich gestellt und ein 16-jähriger Northeimer als Tatverdächtiger ermittelt werden. Die Ermittlungen zum zweiten Täter dauern an. Am Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro. hei










15.09.2019 • 09:29 Uhr

Beleidigung und Bedrohung

Eine 62-jährige Einwohnerin aus Einbeck erstattete gestern eine Anzeige bei der Eindecker Polizei wegen Beleidigung und Bedrohung gegen einen 59-jährigen aus einem Einbecker Ortsteil, da sie von diesem Mann beleidigt und bedroht wird. Hintergrund dieser Tathandlungen sind unterschiedliche Auffassungen über die Behandlung einer Angehörigen. kal










15.09.2019 • 09:26 Uhr

Spaßiges auf dem Skulpturenpfad: Spaziergänger einfach mal necken

Es ist immer wieder erstaunlich was Grazy-Typen so alles für Einfälle haben. Neuestes Beispiel eine güldene Zehn-Cent-Münze. Entdeckt auf dem Asphaltbelag des Skulpturenpfades von Bad Gandersheim nach Brunshausen. Menschen gehen hier ihres grünen Weges. Andere führen ihre Vierbeiner aus - Gassi gehen, heißt da auch. Dann sind da noch die Radler und Jogger unterwegs. Einige von ihnen fielen gestern durch eine merkwürdige Bückbewegung auf. Sie beugten sich nach vorn, führten ihre rechte Hand zum Asphalt und wollten die Zehn-Cent-Münze aufheben. "Wer den Cent nicht ehrt ist des Euros nicht wert...", heißt es im Volksmund.

Dann die Überraschung: Alle Bemühungen, der Münze habhaft zu werden, scheiterten. Ein Witzbold hatte das Geldstück mit Atomkleister für ewig auf den Asphalt geklebt. Einige der Deppen, die sich nach dem Geldstück bückten, schmunzelten, andere schauten verschämt um sich herum, ob da nicht jemand mit einer Kamera im Versteck liegt und die kleine Neckerei im Video festhält. Achtung: Pleiten, Pech und Pannen lässt grüßen.

Erinnern sie sich? Früher gab es ähnliche Streiche. Wenn Keller-Kinder einen Geldschein mit einem beinahe unsichtbaren Faden verbanden und auf den Bürgersteig ablegten. Bückte sich eine Oma nach dem Schein wurde er von unsichtbarer Hand plötzlich weggezogen ... und schon damals zeitigte der Spaß die gleichen Reaktionen wie heute auf dem Skulpturenweg. Die Zeiten ändern sich nie...
red/Foto: Marc Reiser










15.09.2019 • 09:07 Uhr

Flohmärkte haben Hoch-Konjunktur: "Oh weh mit der Fee..." und ein Hirte ohne Schafe

Noch nie waren so viele Stände auf dem E-Center Parkplatz wie am gestrigen Sonnen-Samstag!

Sie haben Hoch-Konjunktur, die bunten Flohmärkte in Südniedersachsen. Ob auf den Stadt- und Straßenfesten, gestern auf dem Mühlenanger in Northeim und dem Parkplatz des E-Centers Dirk Scheuner in Bad Gandersheim oder heute im Reiterparadies auf dem Gestüt der Familie Grober in Clus. Überall Nützliches, Gebrauchtes, Trödel und irgendwie Abgängiges - und dennoch Dinge, die manchmal richtig Spaß und Lust machen, sie zu kaufen.

Aktuelles Beispiel gestern der riesige Flohmarkt auf dem Parkplatz des E-Centers in Bad Gandersheim. Noch nie waren es so viele Aussteller, staunten und schwärmten Besucher und Aussteller gleichermaßen. Und das lockte heftig. Auch der Andrang des Publikums gewaltig. Natürlich und verständlich begünstig von einem idealen Flohmarkt-Wetter: Sonne beschien den bunten Trödelmarkt.
Die Bildeindrücke dokumentieren einige Objekte und drei Akteure. Zu sehen "Oh weh mit der Fee" - will sagen, die schöne Flohmarktzeit geht viel zu schnell vorbei...
Oder: Der stattliche Hirte steht stolz und tapfer ganz allein, wo mögen seine Gandersheimer Schafe sein...?
red/Fotos: marc Reiser














15.09.2019 • 08:45 Uhr

Mittags in Uslar schon betrunken im Auto - und von der Polizei erwischt

Ein 47-jähriger Kraftfahrzeugführer aus Uslar führte am gestrigen Samstag gegen 11.55 Uhr seinen Pkw im öffentlichen Verkehrsraum unter der Wirkung alkoholischer Getränke. Ein durchgeführter Atemalkoholtest der plötzlich kontrollierenden Polizeistreife ergab einen Wert von 0,92 Promille. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr gefertigt.st










14.09.2019 • 17:34 Uhr

Schriller Flohmarkt auf dem Mühlenanger: Hitler-Medaille zwischen bunten Clowns, rostigen Bügeleisen und gefallenem Goldengel

Der Mühlenanger in Northeim pulsiert: Heute auf dem großen Schützenplatz ein gigantischer Flohmarkt. Trödel so weit das Auge reicht. Beim genauen Hinschauen an den Ständen jedoch spezielle Exponate: Ein Northeimer Ehepaar bot eine Serie von getürkten Orden (Kopien), nostalgisches Münzen, Inflationspapiergeld und alte Medaillen mit bekannten Porträts ein. Für eine silberne Medaille mit dem Kopf des Diktators Adolf Hitler (zettelte u.a. den Zweiten Weltkrieg an, ließ viele Juden und Homosexuelle vergasen und in Konzentrationslagern umbringen). Das Stück sollte 55 Euro kosten. Der Kopf des "Wüstenfuchses" General Rommel (führte u.a. den Afrika-Feldzug der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg) auf einer Goldmedaille sollte 12 Euro kosten. Die Bilder zeigen weitere Flohmarktartikel, wie sie auf dem Mühlenanger heute feilgeboten wurden.
red/Fotos: Marc Reiser
















14.09.2019 • 17:16 Uhr

Heute Versammlungen in der Einbecker Innenstadt verlaufen friedlich: Demos von rechts bis links

Polizei spricht offiziell von 28 Teilnehmern des rechten Spektrums und 1.100 Teilnehmern/innen bei Gegenveranstaltung

Am Samstag fanden ab ca. 13 Uhr Uhr in der Einbecker Innenstadt zwei angemeldete politische Versammlungen statt, die ohne Zwischenfälle verlaufen sind. Polizeiliches Einschreiten beschränkte sich auf Absperrmaßnahmen entlang der Aufzugsstrecken.

Insgesamt 28 Teilnehmer aus dem rechten Spektrum begaben sich ab 14 Uhr auf eine 2,1 Kilometer lange Aufzugstrecke durch die Einbecker Altstadt. Während des Aufzuges fanden stationäre Kundgebungen statt.

Unter dem Motto "Einbeck ist bunt" begann rund eine Stunde früher eine Gegenveranstaltung. In der Spitze nahmen etwa 1.100 Bürgerinnen und Bürger daran teil. Unter ihnen aber auch ca. 100 Personen aus der linken autonomen Szene (Antifa).

Aufgabe der Polizei war es einen störungsfreien Verlauf beider Veranstaltungen zu gewährleisten. Aufgrund der Weitläufigkeit der Demonstrationsstrecken waren mehrere Hundertschaften im Einsatz.

Gesamteinsatzleiter Niklas Fuchs zeigte sich am Nachmittag mit dem Einsatzverlauf zufrieden. "Unser taktisches Konzept ist aufgegangen. Beide Veranstaltungen sind friedlich verlaufen. Es wurde niemand verletzt und wir mussten keine Ermittlungsverfahren einleiten", so der Polizeioberrat in seinem Fazit. red










14.09.2019 • 17:07 Uhr

Altstadtfest Goslar: Wenn die Sonne lacht ist alles friedlich

Im Rahmen des Altstadtfestes in Goslar kam es bislang zu sehr wenigen nennenswerten polizeilichen Einsätzen und Maßnahmen. Lediglich zwei Körperverletzungen und diverse Streitigkeiten (ohne strafbaren Hintergrund) konnten in der Nacht vom 13.September auf den 14.09.2019 verzeichnet werden. Erfreulicherweise verlief das Altstadtfest ansonsten aber ohne besondere Vorkommnisse und weitestgehend störungsfrei. Daran hat sicherlich die warme und sonnige Wetterlage einen gehörigen Anteil. Sonne lässt die Stimmung und gute Laune steigen! red










14.09.2019 • 16:53 Uhr

Kunst im Öffentlichen Raum: John Byford lässt englischen Stern auf seine Boris-Brexit-Box tief sinken

Heute ist John Byfords Kunstobjekt, die "Boris-Brexit-Box" auf der Stiftsfreiheit in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim, vollendet worden. Nach dem blau-gelben Anstrich der old-englisch-königlichen Telefonzelle hat der Aktionskünstler aus Bad Gandersheims englischer Partnerstadt Skegness sein "Kunstobjekt" final abgeschlossen. Auf der blauen Rückseite der Box designte er den Sternenkranz der europäischen Mitgliedersländer. Byfords britischer Humor ließ den englischen Stern tief sinken. An seiner Stelle platzierte er in den Sternenkranz ein tieftrauriges Smiley mit einer dicken Träne. Bitter ironisches Sinnbild für die Traurigkeit des Brexit, das ist die Entscheidung einer Mehrheit der frischen Bevölkerung aus der Europäischen Union auszusteigen, den Sternenkranz zu verlassen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer/Eva Langer














14.09.2019 • 16:38 Uhr

Gastroszene aktuell: La perla erfindet sich neu - in der Neustadt in Bad Gandersheim

Die Arbeiten zur Gestaltung einer neuen Gastronomie im Bereich der Neustadt in Bad Gandersheim schreiten zügig voran. Aktuell sind gerade die Sanitäreinrichtungen installiert worden. "Bis Ende September könnte alles fertig sein. Dann könnte die Eröffnung stattfinden." So die Information direkt aus dem Umfeld des gastronomischen Betriebes. Der hat bereits in Bad Gandersheim einen guten Namen: La Perla. Das Lokal befindet sich derzeit im Steinweg. Es ist vorgesehen, dass La Perla in die Neustadt umziehen wird. Dort steht mehr Raum zur Verfügung als im Steinweg. Wenn alles klappt könnten sich die Liebhaber von italienischer Pizza oder indischen kulinarischen Köstlichkeiten im neuen La Perla vortrefflich bedienen und verwöhnen lassen.
Ob dann immer noch die heimatlichen Bildmotive an den Wänden hängen? Alle sind auch darauf gespannt.
red/Foto: Marc Reiser














14.09.2019 • 16:11 Uhr

Lamspringer September 2019 - Festival: Zauber der Geige. Olga Sroubková in Lamspringe

Die Geige ist ein sehr populäres Instrument und und aus sehr vielen musikalischen Ereignissen gar nicht mehr wegzudenken. Die heute gültige Form des Diskantinstruments entstand endgültig um 1560, ist also relativ jung. Ihre helle und biegsame Klangfarbe ist in den Musik-, ja sogar Metaphernschatz – der Himmel hängt voller Geigen; eine spielt die erste Geige – eingegangen. Sie eignet sich sowohl orchestral, wo sie Klangfülle aus dem Bauch des Ensembles heraus spendet, wie solistisch, in dem ihre Rafinessen sich voll entfalten.
Im Vorraum zum Refektorium des Klosters, wo das Konzert stattfand, waren steinerne Doppeltorsi von Thomas Schmalz zu bewundern, Doppelkörper ohne Fuß und Kopf. Sie trugen die Namen „nackt und bloß“, „umhüllt“, „umwickelt“ und „geschnürt“, die Leiber waren mit ensprechenden Drapeaus versehen. Es ist gewissermaßen die dadurch veränderte Leiblichkeit des Menschen, die so sichtbar wird, seine Gewandung verändert ihn auch. Vielleicht ist das ein Blick aus der „Mitte des Lebens“, wie ein daneben stehender Block aus persischem Travertin in seinen braunroten Farben anzeigt, in der Mitte gekerbt und mit Abnutzungsstellen versehen, die wie Bißspuren aussehen. Solchermaßen ins künstlerische Milieu eingetaucht, begeben sich die Gäste ins Refektorium, wo sie ein weiterer Zauber erwartet.

Bezwingender Auftritt

Die erst 26-jährige Olga Sroubková, die mit vier Jahren Violine zu spielen anfing, schlägt die ZuhörerInnen von Beginn an in den Bann. Das mag an ihrer schlanken, schwarz gekleideten Gestalt mit langen schwarzen Haaren liegen oder an dem sparsamen Ritual, mit dem sie den Geigenbogen erst waagrecht in die Luft stieß, ehe sie ihn aufsetzte und zu spielen begann. Und wie! Olga wirkte mit traumhafter Sicherheit, sie spielte alles auswendig, und mit außerordentlicher weicher Hingegebenheit. Man spürte ihr förmlich an, wie sie sich selber auf die jeweils kommenden Partien freute, was ihr nicht selten ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Selbstbeußt entwickelt sie einen vibrierenden Strich, fein und leicht oder auch durchdringend kräftig. Schon mit dem ersten legt sich ein Zauber in den Saal. Dabei kommen die Tonfolgen außerordentlich differenziert und beim Publikum sofort gut an. Locker erweist sich das spielfreudige junge Talent finger- und strichversiert, präzis zu hören und durchaus raumfüllend. Dabei agiert sie locker, das Herz spielt und das Ohr lauscht mit. Gerne läßt sie ihre Stücke leise verhallen. So lassen sich sowohl die große Bühnenpräsenz der amutigen Künstlerin bewundern wie die Reichhaltigkeit ihres Instruments. Was so eine Geigerin und eine Geige alles können!
Abweichend vom Üblichen wird hier die Akteurin vorab vorgestellt, weil sie erstens eine seltene Erscheinung war und zweitens das Konzert des Abends durchfärbte. Sie spielte altbekannte Stücke auf neue Weise: Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Violinsonaten Nr. 1 g-moll und 2 a-moll mit ruhigen, langsamen Sätzen, aber auch jubelnden Passagen, die zart verklangen. Eine muntere Fuga steigerte sich und endete furios, tänzerisch hüpfte ein Siciliano und hochsprang das wirbelige Presto. Von Georg Philipp Telemann (1681-1767), dem produktiven öffentlichkeitsbewußten Komponisten aus Hamburg, dessen Werk alsbald vergessen und erst jüngst wieder begeistert aufgenommen wurde,war die Fantasie Nr. 1 B-dur zu hören mit ihrem besinnlichen Largo und Grave und dem wiederholten markanten Allegro.
Das Konzert endete mit einer Komposition des wenig bekannten Eugène Ysaye (1858-1931). Der Belgier zählt zu den bedeutendsten Geigern der Geschichte. Er verfügte über einen enormen Farb- und Nuancenreichtum, von dem es noch einige Aufnahmen gibt, sowie einen sehr persönlichen Kompositionsstil, der ein recht beachtliches Werk in individueller, spätromantisch geprägter Art hinterließ. Vieles davon ist in seiner Tätigkeit als reisender Virtuose entstanden. Hier kam die Sroubková zum Höhepunkt. Die Sonata für Solovioline Nr. 1 g-moll wartete mit einem sehr melodiösen Grave auf, das in ein springlebendiges Fugato überging, süß-weich in schnelle variative Sätze und endlich in ein hochgeschwindes, ja ekstatisches Brio mündete. Das Publikum war begeistert und konnte wohlnachklingend einen bemerkenswerten Abend mit nach Hause nehmen.
Gerhard Armanski /Foto: Thomas Fischer












14.09.2019 • 16:06 Uhr

Ein Zuhause fürs Alter: Wie finde ich das beste Pflegeheim für meine Angehörigen? Pflege-Tipp der IDEAL Versicherung

Vielen Senioren fällt es schwer, das eigene Zuhause aufzugeben und in eine Pflegeeinrichtung zu ziehen. Häufig geht damit die Angst einher, die Selbstständigkeit und das persönliche Umfeld aufgeben zu müssen. Darüber hinaus stellt sich die Frage: Welche Einrichtung passt zu welchen Bedürfnissen? Wie Angehörige das beste Pflegeheim für ihre Liebsten finden, weiß Birger Mählmann, Pflegeexperte der IDEAL Versicherung.

Die Lebenserwartung steigt. Doch mit dem Alter wächst auch die Wahrscheinlichkeit, nicht mehr selbst für sich sorgen zu können. Etwa die Hälfte aller Männer und zwei Drittel aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens zum Pflegefall. Pflegeexperte Birger Mählmann: „Viele Familien können die nötige Unterstützung ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr leisten. Hinzu kommt, dass Häuser und Wohnungen häufig nicht altersgerecht sind, weshalb auch die ambulante Pflege nicht immer eine Lösung ist.“ Für einige Senioren ist ein Pflegeheim dann die einzige Option. Damit die Lebensqualität im neuen Zuhause erhalten bleibt, sollten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Wahl der passenden Einrichtung genau hinsehen.

Anlaufstellen für die Vorauswahl

Welche Einrichtungen sich in der Nähe befinden und wie hoch die finanzielle Unterstützung der Pflegekassen ausfallen wird, erfahren Interessierte bei einer unabhängigen Pflegeberatung. Bei der gemeinnützigen Stiftung „Zentrum für Qualität in der Pflege“ finden Angehörige die Kontaktdaten der nächstgelegenen Beratungsstelle. Auch das Heimverzeichnis der „Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung“ informiert online mit einer umfangreichen Pflegeheim-Datenbank. „Um die Qualität eines Pflegeheims zu bewerten, können sich Angehörige beispielsweise an dem seriösen Siegel ‚Grüner Haken‘ orientieren“, rät der IDEAL-Experte. Dieses Siegel bewertet die Verbraucherfreundlichkeit der Pflegeheime auf freiwilliger Basis. Die sogenannten „Pflegenoten“ des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) sind umstritten und sollen überarbeitet werden. Aktuell sollten sie daher nicht als alleiniger Maßstab zur Bewertung der Pflegequalität herangezogen werden.

Checklisten geben Überblick

„Zunächst empfiehlt es sich, eine Checkliste anzulegen, mit der Interessierte die Einrichtungen in der Umgebung bewerten können“, rät Mählmann. Eine umfangreiche Vorlage bietet beispielsweise die „Weiße Liste“, ein Projekt der Bertelsmann Stiftung. Mit einer Internetrecherche oder einem Anruf lassen sich bereits einige grundlegende Fragen vorab klären. Wichtige Kriterien können beispielsweise sein:

· Lage der Einrichtung und Infrastruktur

· Entfernung vom bisherigen Wohnsitz und dem der Angehörigen

· Einrichtung der Zimmer: Individuelle Möblierung oder Standardausstattung

· Zimmertypen: Einzel- oder Mehrbettzimmer, Zimmergröße

· Art und Häufigkeit der angebotenen Aktivitäten

· Freiheiten der Bewohner in der Gestaltung ihres Tagesablaufs

· Vielfalt und Frische auf dem Speiseplan, Angebot bei Allergien und Unverträglichkeiten

· Vorhandene Serviceangebote, beispielsweise Kooperationen mit Fußpflegern, Friseuren oder Physiotherapeuten

· Besuchszeiten

· Kosten: Höhe des Eigenanteils

· Qualität der Pflege: Leitbild des Pflegeheims, Personalausstattung und ärztliche Betreuung

Vor Ort: Der persönliche Eindruck zählt

Nachdem die Angehörigen mit der pflegebedürftigen Person eine Vorauswahl getroffen haben, sollten sie zusammen ihre Wunsch-Einrichtungen besichtigen – und das am besten mehrmals und zu unterschiedlichen Uhrzeiten. „Dabei können Interessenten offene Punkte in der Checkliste ergänzen und sich einen persönlichen Eindruck verschaffen“, so Mählmann. Sind Hobby- und Gemeinschaftszimmer oder eine Cafeteria vorhanden? Gibt es eventuell einen Garten? Wie steht es um die Sauberkeit? Neben einladenden Räumlichkeiten spielt auch die Atmosphäre eine Rolle. „Es kann sich lohnen, den direkten Kontakt zu Bewohnern, Angehörigen und Angestellten zu suchen und sie nach ihren Erfahrungen mit der Einrichtung zu fragen“, rät der Pflegeexperte. Auch das äußere Erscheinungsbild der Bewohner kann Aufschluss über die Qualität der Pflege geben. Das Personal sollte sich ausreichend Zeit für jeden einzelnen Bewohner nehmen. Im Gespräch mit der Heimleitung haben Angehörige die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu klären, inwieweit die Familie von der Einrichtung miteinbezogen wird. Manche Pflegeheime bieten Probewohnen, beispielsweise in den Sommermonaten, an. Die dabei gemachten Erfahrungen können helfen, eine finale Entscheidung zu treffen. Mählmann betont: „Da gute Einrichtungen häufig eine Warteliste haben, sollten sich ältere Menschen frühzeitig um einen Platz kümmern.“
red/ideal/Quelle: © Ridofranz / iStock.com











14.09.2019 • 12:18 Uhr

Bilder der Woche: Lichteffekte und das Lachen der Bartmänner John & Jochen

Aus der Fülle der Eindrücke und Erlebnisse in dieser auslaufenden zweite Woche September 2019 zwei Motive:

Morgens um 5.30 Uhr im Leinetal bei Volkes Lichteffekte auf der Strate und am Himmel: Die Nacht geht über den Tag. Die dunkleren Wolken bringen keinen Regen. Vielmehr wird es an diesem Donnerstag viel Sonnenschein geben.

An einem sonnigen Nachmittag dieser schönen Woche die Begegnung mit dem Aktionskünstler John Byford. Er "bewacht" und erklärt die kunstvollen Fotografien seiner Tochter Hannah in einer Ausstellung des Kunstkreises Kloster Brunshausen in gleichnamiger Lokalität. Und plötzlich schneit da Jochen Prochnow aus Kreiensen in die Ausstellungsräume. Sofort herzen und lachen John & Jochen. Zwei Bartmänner im Glück!
red/Foto: Thomas Fischer













13.09.2019 • 18:34 Uhr

Fürchterliche Tragik heute um 12.50 Uhr auf der B241 bei Hollenstedt: Tödlicher Zusammenstoß

Am Freitag gegen 12.50 Uhr kam es auf der Kreisstraße 406 zwischen Hollenstedt und der B 241 zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 68 Jahre alter Autofahrer verstorben ist. Ein 33 Jahre alter Autofahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in die UMG geflogen.

Der 68-jährige Northeimer war mit seinem Pkw auf der Kreisstraße in Richtung der Bundesstraße unterwegs. Auf der Gegenfahrbahn kam ihm der 33-jährige Moringer mit einem VW Transporter entgegen. Etwa auf halber Strecke zwischen dem einzelnen Gehöft und der Autobahnunterführung kam es auf gerader Fahrbahn aus bislang ungeklärter Ursache zum heftigen Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Beide Fahrer wurden eingeklemmt und mussten von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Northeim, Höckelheim und Hollenstedt mit hydraulischem Rettungsgerät befreit bzw. geborgen werden.

Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Kreisstraße für mehrere Stunden voll gesperrt. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. fal










13.09.2019 • 17:36 Uhr

Nach Raubüberfall auf Tankstelle mit Schusswaffe noch kein Fahndungserfolg

Auch drei Tage nach dem Raubüberfall (mit Pistole) auf eine Tankstelle in Einbeck gibt es noch keinen Fahndungserfolg bei den angestrengten Ermittlungen der Polizei.

Rückblende:
Am Dienstagabend kam es in der Esso-Tankstelle an der Einbecker Landstraße zu einer räuberischen Erpressung. Der Täter konnte 500 Euro erbeuten. Ein männlicher maskierter Täter betritt gegen 21:28 Uhr die Räumlichkeiten der Tankstelle. Er bewegt sich zielgerichtet auf die Kassiererin zu und erklärt, dass es sich um einen Überfall handelt. Dabei führt er eine Schusswaffe mit. Weiterhin wird die Angestellte aufgefordert nicht den Alarmknopf zu drücken. Die Kassiererin entnimmt der Kasse 500,- EUR in Scheinen und verstaut das Geld in einen Stoffbeutel den der Täter mitführt. Anschließend verlässt der Täter auffallend ruhig die Räumlichkeiten. Er steigt in einen vor dem Eingangsbereich abgestellten dunkelblauen VW Golf IV. Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen EIN-ER 618 wurden im Juni in Einbeck entwendet. Der Pkw fährt dann über die Einbecker Landstraße in Richtung B3.

Die Kassiererin beschrieb den Täter wie folgt: Männlich, 55-60 Jahre, ca. 170 Zentimeter, normale Statur, blaue Augen, blasse Haut. Er sprach akzentfreies Deutsch. Unmittelbar nach der Meldung des Raubüberfalls leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen die in dem Zeitraum Beobachtungen zu dem beschriebenen Sachverhalt gemacht haben werden dringend gebeten sich mit der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-70050. dm











13.09.2019 • 17:29 Uhr

Seehofer will mehr Videoüberwachung an Bahnhöfen: Chinesische Überwachungsfirmen sind in schwerste Menschenrechtsverletzungen verwickelt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit ihrem Hauptsitz in Göttingen (Niedersachsen) warnt davor, zur Überwachung deutscher Bahnhöfe Sicherheitstechnologie chinesischer Firmen einzusetzen, die in schwerste Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind. „Die Bundesregierung muss konsequent bleiben: Wenn sie Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Uiguren in China öffentlich verurteilt, dann können die öffentliche Hand und von ihr kontrollierte Unternehmen keine Produkte von Firmen erwerben, die entscheidend zur Totalüberwachung der muslimischen Minderheit beitragen“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. Der von der Bundesregierung verabschiedete Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte würde Makulatur, wenn sich noch nicht einmal die Behörden bei ihrer Materialbeschaffung an die Vorgaben hielten, die sie deutschen Unternehmen machten, so die Menschenrechtsorganisation.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte gestern eine verstärkte Videoüberwachung an Bahnhöfen angekündigt – auch unter Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie. Auslöser war der Tod eines Kindes, das Ende Juli 2019 in Frankfurt vom Bahnsteig gestoßen wurde. Einer der weltweiten Marktführer für Videoüberwachung ist das chinesische Unternehmen Hikvision, das seine Produkte auch in Deutschland vertreibt. Die Firma stattete nach eigenen Angaben bereits den Nürnberger Hauptbahnhof mit Sicherheitstechnik aus. Auch Landes- und Bundeseinrichtungen erwarben Hikvision-Produkte. So überwacht das Bundesinnenministerium sein Gelände mit Kameras dieses Herstellers. Das bestätigte das Ministerium in seiner Antwort auf eine schriftliche Frage des FDP-Abgeordneten Konstantin Kuhle im März 2019. Auch die Frankfurter Polizei nutzt Hikvision-Geräte zur Überwachung des öffentlichen Raumes.

Hikvision wird vorgeworfen, mit ihren Produkten zur Überwachung von Moscheen und Umerziehungslagern in der Region Xinjiang im Nordwesten Chinas beizutragen. Das Unternehmen soll im Jahr 2017 einen Auftrag im Wert von 53 Millionen US-Dollars zur Installierung eines Gesichtserkennungs-Systems im Bezirk Pishan erhalten haben.

Sicherheitskreise aus den USA warnen seit Jahren vor dem Einsatz chinesischer Überwachungstechnologie. Sie werfen Hikvision vor, eng mit dem chinesischen Sicherheitsapparat verwoben zu sein. Der chinesische Staat hält 42 Prozent der Anteile am Unternehmen. Aufgrund des National Defense Authorization Acts der USA ist es US-Behörden seit August 2019 verboten, Produkte von Hikvision und drei anderen chinesischen Firmen zu erwerben. Bereits installierte Sicherheitstechnik dieser Firmen muss auf der Grundlage dieses Gesetzes abgebaut werden.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










13.09.2019 • 17:22 Uhr

Lamspringer September Festival 2019: Kabarett im Bestzustand. Florian Schroeder im Alten Schafstall/Lamspringe

Unter Kabarett kann man ja sehr Unterschiedliches verstehen. Es ist gerade mal gut hundert Jahre alt, entstanden in Paris und Berlin, zu einer Zeit, als die gesellschaftlichen Normen kräftig durcheinander gewirbelt wurden. Da ihm in der Regel ein durchgehender Handlungsstrang fehlt, steht es formal in der Nähe von Varieté und Revue. In humoristisch-satirischer Art macht es sich reflektierend über Zeitumstände lustig. Das kann entweder kalauernd oder intelligent-verfremdend geschehen. Die Aufführung des Abends gehörte gewiß zur letzteren Ausprägung und schillerte vor thematischem und sprachlichem Witz. Die ZuhörerInnen können auf diese Weise aufs Angenehmste etwas über unsere Zustände erfahren.
Nach dem üblichen Dank an Helfer und Sponsoren läuft der Kabarettist auf die Bühne -und sollte sie die nächsten Stunden beherrschen. Sein Programm heißt „Ausnahmezustand“, im Grunde ist das aber, wie alsbald klar wird, der Normalzustand. Der 40-jährig behauptet, glücklich in Lamspringe (gelandet) zu sein. Nur schwer zu finden sei es. Das Publikum stimmt er gleich auf sein Hauptthema „gut gegen böse“ ein, womit er die Kritik am „bösen neuen Zeitgeist“ vereinnahmt. Seine Stellungnahmmen zu AKK, den Landtagswahlen, der AfD sind durchaus mäkelnd. Klar gebe es Probleme, aber die AfD-ler seien keineswegs deren Opfer. Es gehe um die Frontstellung offen gegen „nicht ganz dicht“. Die AfD sei der Türöffner für die Nazis – und die solle man vor allem rechts liegen lassen. Aber auch der Grüne Habeck bekommt mit seinem unpolitischen Geschwafel sein Fett weg, er sei der wahre „Anti-Christian-Lindner“.
Schroeder macht sich über die Häme gegenüber den fridays for future lustig. Statt über das 'Schwänzen' der Schulzeit solle man lieber über den Lehrermangel reden. Verdutzte Eltern könne man über „Greta-Punkte“ motivieren und einbeziehen. Die Protestbewegung sei vorwiegend weiblich, denn „das Böse ist männlich“ (Erdogan, Tump u.a.). Dieser kenne jedenfalls die Marktregeln und wollte schon mal Grönland kaufen. Der Kabarettist blendet dann immer wieder Videoclips ein, etwa Merkels befremdet-belustigten Blick zu ihm. Die Publikumsschelte, die er untergründig vorbringt, macht sich am Technotopia des Silicon Valley fest. Alle machten an der „algorithmischen Manipulation“ mit, zählten also zu den Bösen. Der Gesundheitsapostel und der fette Mercedes-Fahrer, alle gehören dazu. Wenn wir schon „smarthome“ hätten, könnten wir auch eine „smarte Demokratie“ haben und die Erziehung nach Singapur auslagern. Der gläserne Kunde, der sich körperlich ertüchtigt und die „Würde des Menschen“ im Konjunktiv sehe.

Der doppelte Boden

Die 'Guten' aber wohnen im Prenzlauer Berg (Berlin), das sei wahrlich bunt und polyglott, aber auch voller heuchlerischer Widersprüche, die auf ein Ende der Toleranz hinaus laufen. Der Witz Schroeders kennt Unter- und Obertöne, ist vor allem hintersinnig. Es sind im Grunde die Kipppunkte und Volten der Normalität, die er karikiert. Wahrheiten unter der Decke, die einem schon manchmal das Lachen gefrieren lassen.In dem parlierenden Ton verbergen sich auch stets Schlaglöcher, aus denen die Wirklichkeit lugt. Durch diesen ständigen Perspektivenwechsel wird es auch keinen Moment langweilig. Schroeder persifliert das Techtelmechtel der Geschlechter oder diverse Popsänger. „Frauen, werdet dumm“, ruft er dann schon mal aus, wenn ihr Erfolg haben wollt, „gesinnungsblond“. Aber auch den Geldfundamentalismus und den Finanzkapitalismus nimmt er aufs Korn sowie die herrschende politische Korrektheit und Gefühligkeit. „Wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein“. Das wäre doch was, eine Welt ohne Denk- und Sprechverbote.
Es gelte also, unsicher zu sein, um den „Ausnahmezustand“ zu unterlaufen. Der Kabarrettist kommentiert zum Schluß Meinungskarten der Gäste und parodiert auf Zuruf gegenwärtige Größen des öffentlichen Lebens. Das kommt alles sehr gut an im Alten Schafstall, die ZuhörerInnen sind spürbar dabei. Denn es bekam Witz geboten, der sich über seine Gegenstände nicht nur lustig macht, sondern ihre verborgenen und manchmal verqueren Wahrheiten hervorlockt. Der quirlige Kabarettmeister hat das exzellent hingekriegt. Gerhard Armanski

Der "Lamspringer September 2019" bietet weitere Kulturhöhepunkt!
red











13.09.2019 • 17:17 Uhr

Naturpark Solling-Vogler erneut als Qualitätsnaturpark ausgezeichnet - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel nahm Urkunde entgegen

Der Naturpark Solling-Vogler bleibt ein Qualitätsnaturpark. Erneut wurde er vom Verband Deutscher Naturparke zertifiziert. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel nahm die Urkunde am Sonntag beim Schäfer- und Hutefest in Amelungsborn entgegen.

Träger des Naturpark-Gebietes ist der Zweckverband Naturpark Solling-Vogler mit den Mitgliedern Landkreis Northeim, Landkreis Holzminden und dem Land Niedersachsen. 2009 wurde der Naturpark Solling-Vogler erstmalig mit dem Qualitätssiegel des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN) ausgezeichnet. Qualitätsnaturparke stehen für eine gute inhaltliche Arbeit und strategische Ausrichtung des Naturparks. Alle fünf Jahre wird in einer Nachzertifizierung erneut der Status Quo und die Weiterentwicklung abgeprüft. Dabei werden die Stärken und Schwächen der bisherigen Naturpark-Arbeit herausgearbeitet und neue Impulsvorschläge mit auf den Weg gegeben. Für das Zertifikat müssen in den fünf Handlungsfeldern Management/Organisation, Naturschutz und Landschaftspflege, Erholung und nachhaltiger Tourismus, Umweltbildung und Kommunikation sowie nachhaltige Regionalentwicklung mindestens die Hälfte aller möglichen Punkte erreicht werden – und das hat der Naturpark Solling-Vogler geschafft.

Eingebettet in ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, der Vorführung von Schäfer- und Handwerkstraditionen sowie Tier- und Rasseschauen auf dem Gelände des Klostergutes nahm Landrätin Astrid Klinkert-Kittel als Vorsitzende des Zweckverbandes die Urkunde über die Rezertifizierung des Naturparkes als Qualitätsnaturpark von Friedel Heuwinkel, Präsident des Verbandes Deutscher Naturparke, entgegen. Sie freute sich über die erneute Auszeichnung und dankte allen Mitarbeitern und Beteiligten für die hervorragende Arbeit. „Gerade in Zeiten, in denen wir uns um unsere Flora und Fauna Sorgen machen müssen, ist es außerordentlich wichtig, Kooperationsprojekte wie den Naturpark Solling-Vogler zu fördern.“ Die erneute Zertifizierung bestärke dieses Vorgehen. lpd

Zum Bild: Der Lohn für gute Arbeit: Das Team des Naturparks (dunkelgrüne T-Shirts) um Geschäftsführer Kurt Hapke (dritte von links) bei der Übergabe der Urkunde von Friedel Heuwinkel, Präsident des Verbandes Deutscher Naturparke (Mitte links), an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (Mitte rechts). Dazwischen die Holzmindener Landrätin Angela Schürzeberg und der Leiter im Solling-Forstamt Neuhaus Wolf Ebeling. Foto: Naturpark Solling-Vogler












13.09.2019 • 16:59 Uhr

Neues Brandschutzmobil für die Region

Öffentliche Versicherung Braunschweig spendet neues Fahrzeug zur Brandschutzprävention- Kinderfeuerwehr aus Lobach gewinnt beim großen Malwettbewerb

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig hat den Feuerwehren in ihrem Geschäftsgebiet ein neues Brandschutzmobil gespendet. Das Fahrzeug wird von der Berufsfeuerwehr Braunschweig betreut und von der Öffentlichen verwaltet. Es dient der Brandschutzerziehung vor Ort. Am häufigsten wird es von Freiwilligen Feuerwehren gebucht, die mit dem Brandschutzmobil etwa auf Dorffesten und anderen Veranstaltungen demonstrieren, wie schnell und plötzlich Brände ausbrechen und was man tun kann, um Brände gar nicht erst entstehen zu lassen und im Ernstfall richtig zu reagieren.

Das neue Fahrzeug wurde gestern feierlich übergeben und eingeweiht. Es löst das bisherige Modell wegen inzwischen veralteter Technik ab, das 1999 in Dienst gegangen ist und seitdem in zahlreichen Einsätzen viel zur Brandschutzprävention und zur Aufklärung in Schulen und bei Veranstaltungen beitragen konnte.

Am Nachmittag nach der Übergabe ging es vor allem um den Nachwuchs: In festlicher Stimmung wurden die Sieger eines vorab ausgerufenen Malwettbewerbs für Kinder- und Jugendfeuerwehren gekürt. Die jungen Feuerwehrleute der Kinderfeuerwehr Lobach, die „Löschzwerge“ der Kinderfeuerwehr Oberg sowie die Jugendfeuerwehren Emmerstedt/Barmke und Timmerlah konnten die Jury mit ihrer Kreativität am meisten überzeugen: Sie gewannen je eine Spritzwand, die mit dem eigenen Kunstwerk bedruckt worden ist.

Jürgen Ehlers, Vorsitzender des Braunschweiger Feuerwehrverbandes, bedankte sich für die Spende der Öffentlichen: „Wir freuen uns sehr über die sehr gute Zusammenarbeit mit unserem regionalen Versicherer vor Ort. Die Öffentliche eröffnet uns mit ihrer Unterstützung auch einen neuen Zugang zur besonders wichtigen Nachwuchsarbeit: Das neue Brandschutzmobil wird nicht nur durch seine vielen technischen Möglichkeiten einiges zur Gefahrenverhütung beitragen, sondern hoffentlich auch viele Kinder und Jugendliche für die Arbeit der Feuerwehren begeistern können.“

Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen, betonte, wie wichtig die Kooperation mit den Feuerwehren vor Ort für ihn ist: „Selbstverständlich haben Feuerwehr und Versicherung ein gemeinsames Interesse: die Vermeidung beziehungsweise Eindämmung von Brandschäden, insbesondere natürlich die Vermeidung von Verletzungen und Personenschäden. Daher gehört die tatkräftige Unterstützung der Feuerwehren in unserem Geschäftsgebiet seit 265 Jahren geradezu zu unserer DNA als regionaler Versicherung. Und ich kann dabei gar nicht oft genug betonen, wie wertvoll das freiwillige Engagement und Ehrenamt für die zahlreichen Feuerwehren, insbesondere in der Nachwuchsarbeit, bei diesem Thema für uns alle ist. Danke dafür!“

Seit es im Geschäftsgebiet Feuerwehren gibt, entstand die Idee, den Feuerwehren Lösch- und Rettungsgeräte aus dem Etat der Versicherung zur Verfügung zu stellen. An dieser partnerschaftlichen Tradition hält die Öffentliche bis heute fest und unterstützt die Freiwilligen Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehren im gesamten Geschäftsgebiet. Wichtige Teile der Zusammenarbeit sind unter anderem Zuwendungen an Kommunen zur Förderung des Brandschutzes, beispielsweise für Feuerwehrhäuser, Fahrzeuge und Gerätschaften. Aber auch Löschprämien, Jubiläumszahlungen, finanzielle Unterstützung für Kinder- und Jugendfeuerwehren oder kostenloses Material für die Brandschutzerziehung gehören dazu.

Im Geschäftsgebiet der Öffentlichen befinden sich zwei Berufsfeuerwehren (in Braunschweig und Salzgitter) sowie 382 Freiwillige Feuerwehren, innerhalb derer es wiederum 248 regionale Jugendfeuerwehren und 108 Kinderfeuerwehren gibt. red

Hinweise zu den Fotos:

Bild 1: Torge Malchau (Leitender Branddirektor der Berufsfeuerwehr Braunschweig), Jürgen Ehlers (Vorsitzender des Braunschweiger Feuerwehrverbandes), Knud Maywald (Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen) und Dirk Gronert (Vorstandsmitglied der Öffentlichen) bei der Einweihung des neuen Brandschutzmobils für die Region (von links nach rechts)

Bild 2: Die Gewinner des großen Malwettbewerbes: Die Löschzwerge der Kinderfeuerwehr Oberg, die Jugendfeuerwehren Emmerstedt/Barmke und Timmerlah sowie die Kinderfeuerwehr Lobach (nicht anwesend)

Bild 3: Volkmar Weichert (Geschäftsstellenleiter der Öffentlichen in Vorsfelde und stellvertretender Vorsitzender des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes) demonstriert das neue Brandschutzmobil.Fotos: Öffentliche Versicherung Braunschweig / Leevke Struck















13.09.2019 • 16:49 Uhr

Wenn Steine lebendig werden...Premiere für die kreative Malaktion auf Steinen in der St. Georgshöhe in Bad Gandersheim

Nein, Steine sind längst nicht tot! Wie lebendig sie sein können, wie sehr sie gemeinschaftsfördernd sein können, wie sie Freude machen können - diese positive Momente passieren zur Minute in einer bemerkenswerten Aktion: im Seniorendomizil St. Georgshöhe sind Bewohnerinnen zu einem kreativen Nachmittag zusammengekommen. Sie alle sind an einem Tisch versammelt. An ihm werden neue "Roswitha Steine" bemalt. Diese neue Facebook-Aktion, lokal von Malermeister Michael Schreiber und Annegret Wrobel ins Netz gebracht, erlebt zur Stunde dank der Unterstützung von Tanja Kraus (Nachtwache in St. Georgshöh) eine wunderbare Premiere. Erstmals in einer Wohn- und Begegnungsstätte für ältere Menschen in Bad Gandersheim findet diese "Steine-bemalen-Aktion" statt. Später geht die Aktion weiter: "erst bemalen, dann verstecken - anderen Menschen in der Stadtgemeinschaft eine Freude bereiten!", so erklären es Michael Schreiber, Annegret Wrobel und Tanja Kraus. Unser Reporter hat den Seniorinnen soeben über die Schulter schauen dürfen. Unsere optischen Eindrücke von der Malaktion, von den Steinen und Akteuren dokumentieren in einigen Bildeindrücken. Den Initiatoren gebührt Dank!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










13.09.2019 • 10:30 Uhr

Darf ich bitten? Gemeinsam gegen Einsamkeit

Die Nachbarin oder den Nachbarn um Unterstützung zu bitten, fällt vielen schwer. Das ergab die neueste Umfrage von Netzwerk Nachbarschaft.
17 Millionen Einpersonen-Haushalte gab es 2018 in Deutschland. 45 Prozent der Frauen ab 65 Jahren lebten 2017 allein. Bei Männern ist der Anteil mit 20% deutlich niedriger. „Single-Haushalte machen in Städten wie Hamburg, München und Berlin über die Hälfte aller Wohnformen aus. Sie kosten unverhältnismäßig viel und tragen mit zunehmendem Alter auch zu Einsamkeit und dem sogenannten Einsiedler-Dasein bei. Das macht krank“, sagt Erdtrud Mühlens vom Netzwerk Nachbarschaft.

Kannst Du mir helfen?

„Fällt es Ihnen schwer, Ihre NachbarInnen um Hilfe zu bitten?“ fragte das Netzwerk die NutzerInnen der Plattform. Das Ergebnis zeigt, wie uneins sich die Nachbarn in dieser Frage sind: 51 Prozent fällt es sehr leicht bzw. leicht, NachbarInnen um Hilfe zu bitten. Fast die Hälfte der Befragten gibt dagegen an, dass es ihr sehr schwer oder schwer falle, um Hilfe zu bitten. „Mangelnder Kontakt und falsch verstandene Scham spielen dabei die Ausschlag gebende Rolle“, so Mühlens. Dass gerade in Nachbarschaften Isolation und Einsamkeit aufgebrochen werden, zeigt das Netzwerk Nachbarschaft. Die Projekte beweisen, dass Hemmschwellen am besten abgebaut werden, wenn den Betroffenen Lust an der Gemeinschaft gemacht wird. Mit kreativen Ideen, viel Schwung und vor allem: Aufmerksamkeit.

Aktiv gegen die Einsamkeit

„Gemeinsam gegen Einsam“, so sind in Bergheim Nachbarinnen und Nachbarn schon vor zehn Jahren angetreten. Sie helfen älteren Menschen bei der Pflege sozialer Kontakte und geben ihnen Hilfe im Alltag. Sie organisieren einen Singkreis, ein Tanzcafé und eine Sportgruppe. „Hier werden viele Freundschaften geschlossen“ sagt Anni Wilbertz von der Initiative.
Auch im Duisburger Nachbartreff Bienenschwarm sind sich alle einig: alleine essen macht keinen Spaß. „Wenn man älter ist und als Single lebt, nimmt man ausgewogene Ernährung oft nicht mehr so ernst. Deshalb treffen wir uns regelmäßig zum gemeinsamen Kochen“, so Susanne Heß vom Bienenschwarm. Seit 2014 kochen die acht Seniorinnen einmal monatlich gemeinsam.

In Rheinbach holt „The Bänk for better anderständing“ alle Altersgruppen hinter dem Ofen vor. Jede Woche wechselt die bunt bemalte Bank vor das Haus eines anderen Nachbarn. Eine geniale Idee, die jeder nachmachen kann, urteilte das Netzwerk Nachbarschaft. Und verlieh der Anwohnerschaft dafür den Nachbar-Oskar. red

Mehr über die Initiativen:
Gemeinsam gegen Einsam
Nachbarschaftstreff Bienenschwarm











13.09.2019 • 10:28 Uhr

In Kreiensen auf dem REWE-Parkplatz: Widerstand und Pöbeleien

Am gestrigen Donnerstag, kurz nach 19 Uhr wurde der Gandersheimer Polizei ein Mann gemeldet, der auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Straße Am Plan Passanten anpöbelte und mit Glasflaschen um sich warf. Die eingesetzte Streife traf auf einen 33-jährigen Greener, der aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums nicht mehr Herr seiner Sinne war. Aufforderungen sein Tun zu unterlassen ignorierte er, auch dem ausgesprochenen Platzverweis kam er nicht nach. Der 33-Jährige musste die Nacht im Polizeigewahrsam Northeim verbringen und sich diverser Straftataen wie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung verantworten. ots










13.09.2019 • 10:25 Uhr

FDP Ortsverband Dassel lädt ein zur Veranstaltung „Wolf oder nicht Wolf?“

Der Wolf ist nun auch bei uns in der Region angekommen und es gibt Redebedarf. Zunehmende Wolfsrisse, auch in Südniedersachsen, beunruhigen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger. Sie sind auch eine immer stärker werdende finanzielle Belastung für die Landwirtschaft und vor allem für die Weidetierhaltung. Ist der Wolf gut und wichtig für unser Ökosystem oder stellt er eine Gefahr für Mensch und Tier dar? Der FDP Ortsverband möchte genau dieses diskutieren und freut sich aus diesem Anlass am 24.09.2019 den landwirtschaftlichen Sprecher der FDP Fraktion im Landtag, Hermann Grupe, zu begrüßen. Beginnen wird die Veranstaltung um 19 Uhr in der Grotte der Diskothek Maschi (Sollingtor 59, Sievershausen). Herr Grupe wird zu den aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten zum Thema Wolf als Referent und Diskussionspartner zur Verfügung stehen.
Der Bestand des Wolfes in Deutschland ist längst nicht mehr gefährdet. Allein in Niedersachsen gibt es 22 nachgewiesene Wolfsrudel, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Bei einer Vermehrungsrate von etwa 30 Prozent werden in unserem Bundesland in fünf Jahren mehr als 740 Wölfe leben. Eine solch große Population würde den Bestand anderer Wildtierarten gefährden und die Weidetierhaltung unmöglich machen. Hier müssen Möglichkeiten der Regulierung gefunden werden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es in der Geschäftsstelle des FDP Kreisverbandes unter der Telefonnummer 05561-7939964.red/fis/Foto: Thomas Fischer

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13.09.2019 • 10:21 Uhr

Gandeon: Hier zeigt das GANDEON-Team die Kino-Parkplätze an

Die Kinobesucher des Gandeon in Bad Gandersheimn sind durch die baldige Sperrung des großen Platzes an der Marienstraße weniger hart betroffen, als teilweise vermutet, heißt es in einer Mitteilung von Trude Poser. Denn, sie erläutert und begründet das - und hat es mit einem Foto dargestellt. Die Skizze ist bereits auf diesem News-Kanal/Internet-Zeitung publiziert worden.

Poser: "Gandeon verfügt bereits seit einigen Jahren über eigene Besucher-Parkplätze, die bisher kaum genutzt wurden. Sie befinden sich auf der Rückseite des Kinos, erreichbar von der Marienstraße gegenüber dem städtischen Gebäude mit Sozialstation und Jugendraum. Auf dem ehemaligen "kleinen V-Markt-Parkplatz" ist die linke Seite des Platzes für Gandeon-Besucher reserviert! Der Fußweg über die Marienstraße beträgt von Kinoeingang bis Parkplatzeinfahrt ca. 80 Meter und ist voll barrierefrei, also gut zu erreichen. Die Kennzeichnung der Parkplätze erfolgt in Kürze!"
red/fis











12.09.2019 • 20:50 Uhr

Eine Telefonzelle erregt Aufsehen: Byfords "Boris-Brexit-Box"...oder wie? Begegnung mit Thomas Groß

Auch heute wieder Erstaunen, Kopfschütteln, Zustimmung, Lob und weitere Reaktionen auf die die neue Kunstaktion des Engländers John Byford aus Skegness. Noch immer war er mit dem Bemalen seiner englischen Telefonzelle auf der Stiftsfreiheit in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim beschäftigt.
Was hat es eigentlich zu bedeuten?
John Beyford antwortet mit seinem schelmischen Lächeln (und britischem Humor): Thats Boris-Brexit-Box... so seine lustig gemeinte Interpretation der neuen Farbgestaltung in viel Blau und Gelb. Ernsthafter dann seine Erläuterung: Thats European Colours...Die Bemalung sei noch nicht "final". Auf die Rückseite der Telefonbox würden noch die europäischen "Stars" (Sterne) aller Mitgliedsstaaten aufgebracht. Und ein sinkender Stern für Groß Britannien ganz nach unten in die rechte Ecke der blauen Rückfront des Telefonhäuschens. Symbolik für den Brexit.

Am Abend - so gegen 18.30 Uhr - noch eine sehr spontane wie freundschaftliche Begegnung. Domfestspiel-Geschäftsführer Thomas Groß spaziert nach Dienstschluss über die Stiftsfreiheit gen seinem Zuhause. Dann trifft er dort den Reporter beim Künstler an der Telefonzelle - und schon ist der erste Kontakt hergestellt. Festspiel-Manager und Aktionskünstler werden vom Reporter vorgestellt. Sofort springt der Sympathie-Funke über. Groß plaudert in perfektem Englisch über Blogger, einen herrlichen weil sonnigen und warmen Septembertag, etwas über die Domfestspiele und natürlich die Telefonzellen-Kunst mit John. Der beherrscht seine Muttersprache natürlich perfekt. Eine schöne lockere Begegnung. Es wird viele gelacht.
"Tomorrow", (auf Deutsch morgen), so verspricht es John, sind die Sterne aufgemalt und sein neues Kunstwerk ist dann fast fertig. Im Innern der Zelle ist ein kleines hölzernes Bücherregal installiert. Dort sollen nun noch europäische Schriften zur allgemeinen Verfügung eingestellt werden.
red/Fos/Foto: Thomas Fischer










12.09.2019 • 20:07 Uhr

Brummis im Blick"

Am heutigen Donnerstag beteiligte sich die Polizeidirektion Göttingen an der bundesweiten und länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" 2019 mit dem diesjährigen Motto "Brummis im Blick". Hintergrund der Aktion ist die Verkehrsunfallprävention.

Im Fokus standen dabei Fahrzeuge des gewerblichen Güter- und Personenbeförderungsverkehrs.

Dazu wurden durch Beamte der Polizeidirektion Göttingen, in der Zeit von ca. 09:30 Uhr bis 15:00 Uhr, entsprechende Kontrollen auf der BAB 7, an der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde West, durchgeführt. Die Beamten wurden dabei durch Kräfte des Gewerbeaufsichtsamtes und des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) unterstützt.

Begleitet wurden die Kontrollen durch Präventionsmaßnahmen des Verkehrssicherheitsberaters der Polizeiinspektion Hildesheim in Kooperation mit der Landesverkehrswacht.

Die Kontrollen zielten neben der Feststellung der Fahrtüchtigkeit der Fahrzeugführer, auf das Einhalten der Lenk- und Ruhezeiten, den technischen Zustand der Fahrzeuge sowie auf die Ladungssicherung und Überlandung der Fahrzeuge ab.

Die Beamten überprüften insgesamt 75 Fahrzeuge samt dazugehöriger Fahrer. Dabei wurden bei 54 Fahrzeugen Beanstandungen registiriert. Hierbei handelte es sich überwiegend um mangelhafte Bereifung und mangelhafte Ladungssicherung. In sechs Fällen wurde den Fahrern die Weiterfahrt untersagt, bis die Mängel behoben werden. Ein Schwertransport durfte seine Fahrt mangels fehlender Genehmigung nicht fortsetzen.

Bei einem Fahrer ergab sich ein Verdacht auf Schwarzarbeit. Die Beamten zogen den Zoll hinzu, der den Fall nun prüft.

Ein zunächst vorliegender Verdacht auf Manipulation des Kontrollgerätes (für Lenk- und Ruhezeiten) bestätigte sich nach einer eingehenden Überprüfung in einer Lkw-Fachwerkstatt nicht. jpm/Foto: Polizei











12.09.2019 • 20:03 Uhr

Lautenthal: Niederländer kippt mit Auto auf regennasser Straße um

Am heutigen Donnerstag um 10.45 Uhr befuhr ein 54-jähriger Fahrer eines Opel Vivaro aus den Niederlanden die Landesstraße 515, Wildemann in Richtung Lautenthal. Ausgangs einer Rechtskurve geriet er auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, drehte sich, überfuhr einen Leitpfahl und kippte anschließend im linken Straßengraben auf die rechte Fahrzeugseite. Beide Insassen blieben zum Glück unverletzt. Der Vivaro musste von einem Abschleppdienst geborgen und abgeschleppt werden. Schadenshöhe ca 4000 Euro. ots/Foto: Polizei










12.09.2019 • 19:57 Uhr

Gandeon mit guter Nachricht: Aktueller Hinweis auf Kino-Parkplätze

Nach Bekanntwerden der Parkplatzsperrung auf dem Gelände des früheren V-Marktes - dort wird ein Gesundheits- und Fitnesszentrum entstehen - hat sich das Gandeon-Kino zu Wort gemeldet. Ute Breitenstein vom Gandeon-Team stellte eine Grafik ins Netz. Sie erklärt die im rückwärtigen Bereich zur Verfügung stehenden Parkflächen. Auf dem Areal an der Marienstraße sind auch Fahrzeuge der Sozialstation aufgebaut. Auf dem Gelände des früheren V-Marktes ist das Abstellen und Parken von Fahrzeugen ab de, 15. September 2019 nicht mehr möglich, so die offizielle Information der Gandersheimer Stadtverwaltung (wir berichteten).
red/ Screenshot Ute Breitenstein










12.09.2019 • 19:49 Uhr

Fahndung nach Diebstahl einer EC-Karte - Wer hat diese Kapuzen-Typen schon einmal gesehen?

Nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Paderborn veröffentlicht die Kreispolizeibehörde Höxter nach einem Diebstahl einer EC-Karte heute die Lichtbilder von Tatverdächtigen. Vermutlich am 19.Januar 2019 wurde einer Frau aus Nieheim ihre EC-Karte entwendet. Dies bemerkte sie allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt. Bis zum Zeitpunkt der Kartensperrung gelang es den Tätern mehrfach Geld vom Konto der Geschädigten abzuheben und Einkäufe mittels dieser EC-Karte zu begleichen. Insgesamt wurde die Karte bei 72 Buchungen eingesetzt. Es entstand ein Schaden von mehreren 10000 Euro. Die veröffentlichten Bilder der Tatverdächtigen wurden von den Geldautomatenkameras der Volksbank Südniedersachsen, Neue Straße, in Holzminden, der Volksbank Bremische, Domsheide, in Bremen und in der Sparkasse Syke, Hauptstraße, in Syke aufgenommen. Hinweise zur Identität der Tatverdächtigen nimmt die Polizei in Höxter, Telefon 05271-9620, entgegen./he /Foto: Polizei












12.09.2019 • 19:37 Uhr

Betriebe bilden aus! Wir machen das publik!Volle Kraft voraus: Ausbildungsstart bei Baumüller 15 Auszubildende starten beim Antriebs- und Automatisierungsspezialisten durch

Am 2. September 2019 begann für 15 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: Es war Ausbildungsstart am Nürnberger Stammsitz der Firma Baumüller. Das Unternehmen ist bekanntlich mit einer Filiale in Bad Gandersheim produktiv.
Das regional verwurzelte Unternehmen, welches an weltweit über 40 Standorten tätig ist, setzt traditionell auf Nachwuchsförderung: „Eine fundierte und teamorientierte Ausbildung ist in der heutigen Zeit enorm wichtig“, erklärt Ausbildungsbeauftragte Ervina Kleesattl.

„Unser Ziel ist es, Auszubildenden fachliches Know-how zu vermitteln und sie auch persönlich zu fördern. Über das Ausbildungsprogramm in den Abteilungen hinaus, bieten wir zum Beispiel E-Learning- Kurse, T eambuilding-Maßnahmen, Austauschprogramme und weitere Angebote, um unserem Nachwuchs den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern“, so Ervina Kleesattl weiter.

In der ersten Woche konnten sich die Auszubildenden einen Überblick über die verschiedenen Unternehmensbereiche verschaffen und einige Abteilungen und Ansprechpartner kennenlernen. Ihre Lehrzeit absolvieren sie bei Baumüller Nürnberg und bei den Tochtergesellschaften Baumüller Reparaturwerk und Nürmont Installations.

Baumüller bietet sowohl Ausbildungsplätze in gewerblich-technischen Berufen (Industriemechaniker, Mechatroniker, Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik) als auch in kaufmännischen Berufen (Industriekaufmann/frau, Informatikkaufmann/frau, Kaufmann/frau für Büromanagement).

Die Bewerbungsphase für einen Ausbildungsplatz für September 2020 beginnt bald. Weitere Informationen dazu finden Interessierte hier: https://www.baumueller.com/de/unternehmen/karriere/ausbildung


Redaktionelle Anmerkung in eigener Sache:

Wir finden es fantastisch, dass lokale und regionale Betriebe/Unternehmen/Dienstleister jungen Menschen eine berufliche Perspektive ermöglichen. Über diesen Start ins Berufsleben wird die Redaktion der Fis Work Media Group gerne berichten.
Unser Motto für diese Kampagne:

"Betriebe hierzulande bilden aus! Wir machen das publik!"

Informationen, Fakten, Bilder, Textvorschläge zu Ausbildungsaktivitäten mailen Sie bitte an die Redaktion unter folgender E-mail-Adresse:

info@fis-workmediagroup.de

Gerne stattet Ihnen die Redaktion auch einen Besuch ab, um über Ihre Ausbildungsaktivitäten zu reportieren.
red













12.09.2019 • 10:54 Uhr

Bußgeld-Vergleich: So teuer ist Schwänzen in deutschen Schulen

Vexcash ermittelt, wie unterschiedlich hoch die Bußgelder für einen Tag Schulschwänzen in Deutschland ausfallen

In der Hauptstadt ist die Schulmüdigkeit mit durchschnittlich 254 Euro am teuersten
In fünf der 20 größten Städte Deutschlands sind nur fünf Euro pro Fehltag fällig
Berlin, 12. September 2019 - Seit Beginn der “Friday for Future”-Demonstrationen fehlen viele Schüler des Öfteren in ihren Klassen. Dass dies jedoch mit einem teuren Bußgeld belegt werden kann, zeigt eine aktuelle Untersuchung des Finanzdienstleisters Vexcash (www.vexcash.com) – mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen. Demnach unterscheiden sich die Bußgelder, die mindestens für einen geschwänzten Tag angesetzt werden, im Vergleich der 20 größten deutschen Städte um bis zu 250 Euro.

Berlin, Hamburg, Bremen: In Stadtstaaten ist Schwänzen am teuersten
In Berlin fallen der Untersuchung zufolge die höchsten Strafgebühren für die sog. Schulmüdigkeit an: Ein Fehltag kostet laut den Bußgeldkatalogen der Stadt im Schnitt bis zu 254 Euro. Innerhalb der Bundeshauptstadt kann es je nach Bezirk sogar noch teurer werden. Im Berliner Stadtteil Zehlendorf werden demzufolge 384 Euro fällig – höchster Wert der Untersuchung.

Die zweithöchsten Gebühren der Erhebung werden in Hamburg verlangt: In der Hansestadt kostet ein Tag Schulschwänzen mindestens 250 Euro. Auf Platz drei der höchsten Bußgelder für Schulmüdigkeit landet Bremen mit 178,5 Euro pro Tag. Damit liegen die drei teuersten Städte deutlich über dem Untersuchungsdurchschnitt von 64 Euro.

In diesen Städten liegt das Bußgeld bei unter 20 Euro
Weniger streng werden die Fehltage hingegen in Nürnberg, München, Leipzig, Hannover und Bielefeld geahndet: Mit 5 Euro pro Tag weisen die Städte die niedrigsten Bußgelder des Vergleichs auf.

In Wuppertal, Duisburg, Dresden und Düsseldorf fallen die Zahlungen mit 10 Euro ebenfalls vergleichsweise günstig aus. Auf dem dritten Platz der geringsten Bußgelder befindet sich Bochum: Hier werden 15 Euro pro Fehltag angesetzt.

Bis zu 2.500 Euro Bußgeld: So teuer könnte ein Fehltag werden
Die Höhe der Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten werden je nach Stadt festgelegt. Zudem sind sie im Fall von Schulschwänzen von vielen Faktoren wie Einkommen, Wiederholungstaten und Fehltagen rund um die Ferienzeit abhängig. Den festgelegten Höchstbetrag gibt es in Berlin: Hier könnte ein Fehltag theoretisch bis zu 2.500 Euro kosten. Mit deutlichem Abstand folgt Leipzig mit einer Obergrenze von 1.250 Euro bei Bußgeldbescheiden. In Dresden liegt der Maximalbetrag hingegen bei 250 Euro.

Sämtliche Ergebnisse der Untersuchung finden Sie unter: www.vexcash.com/blog/kosten-fuers-schulschwaenzen-in-deutschland.

red











12.09.2019 • 10:43 Uhr

Europäischer Gerichtshof besteht auf Notifizierung

Verlegerverbände erwarten zügige Umsetzung des europäischen Presseleistungsschutzrechts

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), der Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) bedauern die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach die Bundesregierung das Leistungsschutzrecht der Presseverleger im Jahr 2013 gemäß der sogenannten Informationsrichtline bei der EU-Kommission hätte vorlegen („notifizieren“) müssen. Anlass ist ein von der VG Media gegen die Google LLC. geführtes urheberrechtliches Klageverfahren. Das Landgericht (LG) Berlin hatte auf Antrag Googles die Frage der unionsrechtlichen Notwendigkeit einer Notifizierung des Presseleistungsschutzrechts dem EuGH vorgelegt. Vor dem EuGH ging es nicht um inhaltliche Fragen zum deutschen Leistungsschutzrecht, sondern allein um die rein formelle Frage der Notifizierung.
BDZV, VDL und VDZ weisen darauf hin, dass die Entscheidung des EuGH im Gegensatz zur Einschätzung der Bundesregierung, der Europäischen Kommission sowie weiterer Mitgliedsstaaten stehe, die eine Notifizierung durchgehend nicht für geboten hielten. Nun sei es, erklärten die drei Organisationen, „Aufgabe des deutschen Gesetzgebers, schnell für Rechtssicherheit zu sorgen und das europäische Presseleistungsschutzrecht zügig und eindeutig vorab umzusetzen“. Nur so entstehe die erforderliche rechtliche Grundlage, mit der „die berechtigten Ansprüche der Presse gegenüber weltweit agierenden, übermächtigen Infrastrukturbetreibern durchgesetzt werden“ könnten.
„Der EuGH-Beschluss irritiert“, hieß es dazu weiter von den Verlegerorganisationen. „Denn während das Verfahren anhängig war, hat die Europäische Union ihrerseits ein Recht der Presseverleger beschlossen. Fast sechs Jahre nach Erlass des Gesetzes in Deutschland warten Verlage und Redaktionen immer noch darauf, dass Google und andere digitale Plattformen für die unstreitige Verwertung der Verleger- und Urheberrechte endlich zahlen.“ red/fis











12.09.2019 • 10:29 Uhr

Erfolg: Über 1,5 Millionen Unterschriften für Europäische Bürgerinitiative

Historisches Datum im Kampf für den Schutz von sogenannten Nutztieren

Riesenerfolg für „End the Cage Age“: Am gestrigen Mittwoch, 11. September 2019, endete Europas bislang größte Bürgerbewegung für Nutztiere mit über 1,5 Millionen gesammelten Unterschriften. Das sind rund 500.000 mehr, als für eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative benötigt werden. Ziel der Kampagne ist die EU-weite Beendigung der Käfighaltung von landwirtschaftlich gehaltenen Tieren. Die Stimmen dafür wurden in den vergangenen zwölf Monaten gesammelt. Jetzt muss sich die EU-Kommission mit den Forderungen der Bürgerinitiative beschäftigen.

Der erfolgreiche Abschluss der Bürgerinitiative ist das Ergebnis der Zusammenarbeit einer breiten Koalition: Zu dem von der internationalen Organisation Compassion in World Farming (CIWF) ins Leben gerufenen Netzwerk aus über 170 europäischen Tier- und Umweltschutzorganisationen gehören in Deutschland unter anderem VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz, die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Animal Equality Germany e.V., PROVIEH e.V. und das Deutsche Tierschutzbüro e.V.. Die Anzahl der gesammelten Unterschriften muss noch im Rahmen eines offiziellen Prozesses auf ihre Gültigkeit geprüft werden.

Über ein Drittel aller Unterschriften stammt aus Deutschland

Die Bürgerinitiative schätzt derzeit, dass allein in Deutschland rund 500.000 BürgerInnen die Petition unterzeichnet haben – das ist mehr als ein Drittel aller EU-weit gesammelten Unterschriften. Die Auswertung ist noch nicht abgeschlossen, da derzeit noch postalisch eingereichte Unterschriften ausgezählt werden.

„Gemeinsam haben wir mit unserer europaweiten Bewegung Unglaubliches erreicht: über 1,5 Millionen EuropäerInnen haben ihre Stimme gegen die Käfighaltung und damit gegen Tierleid in der EU erhoben. Das Zeitalter des Käfigs wird von den BürgerInnen nicht mehr akzeptiert. Käfighaltung ist das Sinnbild für die Misshandlung von Nutztieren in ganz Europa und steht für eine Grausamkeit, die keine Ausnahmeerscheinung, sondern die Regel in der Intensivtierhaltung ist. Mit den von uns gesammelten Stimmen kann, ja darf die Europäische Kommission unser Anliegen nicht ignorieren. Doch der Kampf, Tiere aus den Käfigen zu befreien, ist noch nicht vorbei, sondern wird jetzt erst recht von unserem Bündnis weitergeführt“, sagt Rüdiger Jürgensen, Country Director bei VIER PFOTEN Deutschland.

„Dieses überwältigende Ergebnis zeigt, dass die Menschen Europas für einen Wandel in der landwirtschaftlichen Tierhaltung eintreten. Haltungssysteme, in denen Tiere Tag für Tag leiden und systematisch krank gemacht werden, müssen der Vergangenheit angehören. Ein Leben im Käfig ist kein Leben. Hinter „End the Cage Age“ vereinen sich so unfassbar viele Menschen. Gemeinsam werden wir diese Europäische Bürgerinitiative weiter zum Erfolg führen!“, sagt Kathleen Frech, Kampagnen-Koordinatorin CIWF für „End the Cage Age“ in Deutschland.

Engagierte Lobbyarbeit führt zum Erfolg

Um das Ziel von einer Million Unterschriften zu erreichen, hatte die Bürgerinitiative seit September vergangenen Jahres in der gesamten EU Veranstaltungen durchgeführt, mit einflussreichen Abgeordneten und Prominenten zusammengearbeitet, neue Missstände über die Kälber-, Kaninchen- und Sauenhaltung aufgedeckt und eine neue digitale Kampagnenplattform namens „Cage Fighter" vorgestellt. Mit dieser konnten engagierte UnterstützerInnen ihre eigenen Sammelseiten aufbauen. Mehr als 4.400 Leute sind diesem Ruf gefolgt und haben ihre eigenen Mikro-Kampagnen gegen Käfighaltung gestartet.

Käfighaltung in der EU

In der EU werden über 300 Millionen Schweine, Hühner, Kaninchen, Enten, Wachteln und Kälber in Käfigen gehalten. In der Käfighaltung können die Tiere ihre elementarsten Grundbedürfnisse nicht ausleben. Zu den Systemen der Käfighaltung gehören unter anderem der Kastenstand (ein körpergroßer Käfig bei Muttersauen), die sogenannten „ausgestalteten Käfige“ bei Legehennen, die Einzelhaltung in käfigartigen Boxen von Kälbern sowie Käfigsysteme bei Wachteln, Kaninchen und Wassergeflügel. red/Foto: © VIER PFOTEN | Fred Dott











12.09.2019 • 10:26 Uhr

Heckenbeck: Unglaubliche Attacke gegen eine Frau - Radmuttern an allen Rädern ihres Wagens gelöst

"Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" - Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Im Tatzeitraum 7. September bis zum 9 September 2019 wurden in der Methfesselstraße im Bad Gandersheimer Ortsteil Heckenbeck an einem silberfarbenen PKW Kia Ceed sämtliche Radmuttern an allen vier Rädern gelöst. Der Wagen gehörte einer Einwohnerin und war ordnungsgemäß geparkt. Da der Eingriff rechtzeitig bemerkt wurde, trat kein Schaden ein. Hinweise dazu bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200. ots










12.09.2019 • 09:56 Uhr

Mit Bläserklang! 25 Personen in feierlichem Rahmen eingebürgert

Im Medienraum der Berufsbildenden Schulen I Northeim wurde jetzt 25 Personen aus 16 Nationen feierlich die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Sie stammen aus Botsuana (1), Bulgarien (1), Georgien (1), Griechenland (1), Großbritannien (1), Irak (1), Kambodscha (1), Kosovo (4), Kuba (1), Libanon (1), Niederlande (1), Polen (2), Portugal (1), Serbien (1), Syrien (1) und Türkei (6).

Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde durch die Bläserklasse der Paul-Gerhardt-Schule Dassel unter der Leitung von Anke Wurmstädt und Elizabeth Oer.

Harald Rode, Dezernent für Jugend und Soziales beim Landkreis Northeim, hat die Einbürgerungen in Vertretung von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel vorgenommen. Er machte deutlich, dass es für alle ein wichtiger Schritt gewesen sei. „Heimat zu finden ist eine Sache des Herzens“, so Harald Rode, denn eine neue Staatsangehörigkeit sei schließlich nichts Alltägliches. Es gehe dabei um mehr als um ein Ausweispapier als Basis für Aufenthalt und Arbeitsmöglichkeiten. Neben den neu gewonnenen Rechten und Pflichten als Staatsbürger, seien es insbesondere die individuellen Fähigkeiten und Talente, deren Vielfalt die Gesellschaft bereichern.

Nach dem persönlichen Bekenntnis zum Grundgesetz und den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland, gab es für die 25 Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber die Einbürgerungsurkunden. Außerdem überreichte Karsten Haase, Fachbereichsleiter Migration und Integration beim Landkreis Northeim, je ein Exemplar des Grundgesetzes.

Insgesamt wurden in 2019 bisher 106 Personen eingebürgert und damit genau so viel, wie im gesamten Jahr 2018. lpd

Zum Bild: Nach der Einbürgerung im Medienraum der BBS I in Northeim, mit der Bläserklasse der Paul-Gerhardt-Schule Dassel











12.09.2019 • 06:55 Uhr

Erntezeit - Gefahren im Straßenverkehr! Verkehrssicherheitsberater Jörg Arnecke gibt Tipps zum Beginn der Maisernte

In diesem Jahr ist in der hiesigen Region die Maisernte - aufgrund der vorherrschenden Witterung - bereits in vollem Gange.

Während der Erntezeit müssen sich Autofahrer im ländlichen Bereich auf zusätzliche Gefahren einstellen, wie

- Langsam fahrende Arbeitsmaschinen und Transportfahrzeuge,
- Verschmutzte Fahrbahnen durch Ackermatsch und verlorenes
Erntegut sowie
- Irritiertes Wild - insbesondere Schwarzwild (Wildschweine) -
neben der Fahrbahn!
Die Polizeiinspektion (PI) Göttingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht und stets um die erforderliche gegenseitige Rücksichtnahme! Haben Sie insbesondere während der Erntezeit Verständnis für die Landwirtschaft!

Damit Sie sicher durch die Erntezeit kommen, rät Jörg Arnecke, Verkehrssicherheitsberater der PI Göttingen:

- Fahren Sie defensiv, passen Sie Ihre Geschwindigkeit stets den
örtlichen Straßenverhältnissen an!
- Seien Sie stets bremsbereit und rechnen Sie mit langsam
fahrenden Ernte- und Transportfahrzeugen, insbesondere mit deren
deutlich längerem Bremsweg!
- Im Einmündungsbereich von Feldwegen ist mit verschmutzten
Fahrbahnen sowie im weiteren Streckenverlauf mit verlorenem
Erntegut zu rechnen!
- Nässe verwandelt verschmutzte Fahrbahnen in gefährliche
Rutschbahnen!
- Überholen Sie nicht unüberlegt langsam fahrende Ernte- und
Transportfahrzeuge!
- Wildschweinrotten, die in den Maisfeldern lebten, leiden unter
dem sog. "Ernteschock", da ihr Lebensraum abgeerntet wurde. In
den nächsten Wochen handeln diese betroffenen Tiere irrational!
Rechnen Sie daher stets mit einem vermehrten Wildwechsel - zu
jeder Tageszeit!
Noch eine Bitte an die Landwirte und Lohnunternehmer:

- Setzten Sie nur verkehrssichere Ernte- und Transportfahrzeuge
ein!
- Kontrollieren Sie vor Fahrtbeginn an den Zugmaschinen und den
Anhängern die Beleuchtung! Schalten Sie diese ein!
- Vermeiden Sie fatale Missverständnisse durch defekte Blink- oder
Bremslichter!
- Verhindern Sie zusätzliche Gefahrenstellen durch
heruntergefallenes Erntegut! Beachten Sie die Grundsätze der
Ladungssicherung! -Reinigen Sie o nach dem Be- und Entladen die
Fahrzeuge von Ackermatsch und Erntegut! o die von Ihnen
verschmutzten Fahrbahnen unverzüglich und kennzeichnen Sie diese
bis dahin, damit eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer
ausgeschlossen ist!
- Seien Sie fair: Ermöglichen Sie Fahrzeugführern das Überholen!
Fahren Sie mit langsam fahrenden Fahrzeugen bei nächster
Gelegenheit an den rechten Fahrbahnrand!
(ja/mb) / Foto: Thomas Fischer










12.09.2019 • 06:50 Uhr

Falsch geparkt oder wie? Knöllchen direkt vor der Haustür eingefangen

Es sind die ganz besonders merkwürdigen Momente für einen Grundeigentümer: Da stellst du einmal im Jahr deinen Wagen einige Meter versetzt auf dem Seitenstreifen vor deinem Grundstück ab - und schon fängst du dir ein fettes Knöllchen wegen falschen Parkens im öffentlichen Raum ein. Die Ordnungsbehörde der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung agiert mit einem neuen Mann in dieser Abteilung. Dienstag Vormittag ist der Mann in der Braunschweiger Straße unterwegs. Seine Aufmerksamkeit trifft einen Mercedes. Der steht - wie abgebildet - auf dem Seitenstreifen zwischen Bürgersteig und Fahrbahn. Das süffisante (und was der Parkwächter nicht weiß) ist die Tatsache, dass der Halter des Mercedes sein Fahrzeug genau vor dem Eingang seines Hauses abgestellt hat.

Für den Ordnungshüter ein klarer Fall falschen Parkens: Schwups seine elektronische Aufschreibmaschiene bedient. Schwups kommt der Knöllchen aus dem Gerät. Schwups wird das Ticket hinter den Scheibenwischer geklemmt.

Als der Wagenbesitzer einige Zeit später die kostenpflichtige Verwarnung sieht und vom Wagen abnimmt kocht sein Blut, steigt die Wut. Er hatte seinen Wagen doch nur wegen der am Vormittag stattfindenden Sperrmüllabfuhr einige Meter versetzt abgestellt. Dort, wo er sonst und niemals mit einem Knöllchen bestraft seinen Mercedes immer platziert hatte, lagen alte Fernseher, ein kaputter Kühlschrank, ausgediente Möbelstücke und anderes Gerümpel herum.

Diesen ganzen Zusammenhang dürfte der Ordnungshüter nicht überblickt haben. Seinem Knöllchen könnte somit das Schicksal eines Widerspruchs ereilen. Angeraten ist er dem Mercedesmann auf alle Fälle. Man darf gespannt sein wie die Stadt entscheidet.
red










12.09.2019 • 06:31 Uhr

Northeimer Handball Club: Mannschaft weiblich B mit neuen Trikots - dank prowork personal GmbH,

Am vergangenen Montag fand die offizielle Trikotübergabe der weiblichen B-Jugend und ihrem Sponsor prowork personal GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Markus Töpfer, statt. Markus Töpfer ist mit seinem Team als Personaldienstleister in Göttingen und im Heilbad Heiligenstadt tätig und zur aktuellen Saison neu als Sponsor beim NHC eingestiegen. Mit seiner Unterstützung tragen nun auch die Mädels der Trainerinnen Tanja Weitemeier und Carina Rolof das neue hummel Vereinstrikot in schwarz.

Zu sehen ist das Team in ihrem ersten Heimspiel am morgigen Freitag den 13. September um 20 Uhr in der Vorrunde zur Oberliga. Gegner ist dann das Team vom TV Hannover-Badenstedt. Der NHC und die Mannschaft bedanken sich ganz herzlich bei Markus Töpfer für seine tolle Unterstützung. red/ok/Foto: NHC!










11.09.2019 • 21:40 Uhr

Straßensperrungen und Festnahmen in Goslar - Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität

Im Rahmen der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität fand am heutigen Tage, in der Zeit zwischen 12 bis 15 Uhr, eine Schwerpunktkontrolle auf der Breiten Straße, zwischen Breites Tor und Stephanikirchhof in Goslar, statt. Dazu wurde dieser Bereich sowie die Nebenstraßen weiträumig abgesperrt. Die Beamten der Polizeiinspektion Goslar überprüften mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Braunschweig während dieses Zeitraums insgesamt über 60 Personen.

Dabei wurden insgesamt 5 Ermittlungsverfahren, 4 wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (Erwerb/Besitz von Amphetaminen, Heroin und Marihuana), eine davon gegen Unbekannt, sowie eine wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet und zwei Personen, es handelte sich dabei um einen 25- und einen 44-jährigen Goslarer, auf Grund von vorliegenden Vollstreckungshaftbefehlen festgenommen. Sie wurden nach Abschluss der Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Goslar gebracht.

Durch die erforderlichen Straßensperrungen kam es zwar zu geringen Beeinträchtigungen des innerstädtischen Individualverkehrs, allerdings zeigten betroffene Verkehrsteilnehmer und insbesondere Bewohner Verständnis und reagierten durchweg gelassen.ots










11.09.2019 • 21:30 Uhr

Veranstaltungs-Tipp: Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt auf Schloss FÜRSTENBERG am 1. Adventswochenende

Seit über 20 Jahren lockt der Weihnachtsmarkt auf Schloss FÜRSTENBERG Besucher*innen aus Nah und Fern nach Fürstenberg. Dieses Jahr dürfen sich die Gäste vom 29. November bis 1. Dezember auf einen besonders stimmungsvollen Weihnachtsmarkt im gesamten Schlossensemble freuen. Gemeinsam mit Schloss Gödens Entertainment lädt FÜRSTENBERG Groß und Klein zu einer weihnachtlichen Landpartie über ein ganzes Adventswochenende ein.

Überblick Termine und Preise Weihnachtsmarkt Schloss FÜRSTENBERG

Freitag, 29.11.2019, von 13 bis 18 Uhr
Samstag, 30.11.2019, von 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 1.12.2019, von 10 bis 18 Uhr

Tagesticket Museum (ab 16 Jahre): 5 Euro
3-Tagesticket Museum (ab 16 Jahre): 10 Euro
Weitere Infos: http://www.fuerstenberg-schloss.com/veranstaltungen/weihnachtsmarkt/

red/fis/Foto: Porzellanmanufaktur










11.09.2019 • 21:24 Uhr

Ein Vertrag zum Abnehmen - das funktioniert!

Ist es bei einem Abnehmprogramm hilfreich, wenn sich die Teilnehmer formal zur aktiven Teilnahme verpflichten und beispielsweise einen Verhaltensvertrag unterzeichnen? Wissenschaftler aus Großbritannien zeigten mit ihrer Studie, dass derartige Verpflichtungen die Abnehmerfolge der Programmteilnehmer steigern könnten – allerdings ist die vorhandene Datenlage derzeit noch dünn.

Für den Erfolg eines Abnehmprogramms ist es unerlässlich, dass sich die Teilnehmer an die Programminhalte halten und aktiv mitwirken, um die Programmziele zu erreichen (dies wird auch als Compliance bezeichnet). Wissenschaftler aus Manchester in Großbritannien untersuchten, was helfen könnte, um Compliance und Diäterfolge bei einem Abnehmprogramm zu verbessern und nahmen dabei die Rolle von formalen Verpflichtungen (wie z. B. Verhaltensverträgen) in den Blick.

Die Wissenschaftler durchsuchten in medizinischen Datenbanken nach Studien, die zu diesem Thema durchgeführt wurden. Die Teilnehmer der eingeschlossenen Studien waren Erwachsene, die entweder übergewichtig oder adipös waren. Studien, bei denen die Teilnehmer finanziell für Abnehmerfolge entlohnt wurden, wurden ausgeschlossen.

Formale Verpflichtungen steigerten die Abnehmerfolge

Die finale Analyse umschloss 10 Studien. Drei randomisierte (randomisiert heißt, dass die Studienteilnehmer zufällig auf unterschiedliche Gruppen aufgeteilt wurden) Studien mit 409 Teilnehmern zeigten, dass Teilnehmer mit formalen Verpflichtungen im Schnitt 1,5 kg mehr abnahmen als Teilnehmer ohne eine solche Verpflichtung. Zwei dieser Studien (mit 302 Teilnehmern) ermöglichten eine längerfristige Nachbeobachtung und deckten auf, dass diese Erfolge auch noch nach einem Jahr Bestand hatten – Teilnehmer mit formaler Verpflichtung nahmen 1,7 kg mehr ab als Teilnehmer ohne formale Verpflichtung.

Die formalen Verpflichtungen waren am effektivsten, wenn sie öffentlich gemacht wurden und wenn sie eher auf Diätziele als auf Bewegungsziele ausgerichtet waren.

Die Wissenschaftler schlussfolgerten anhand dieser Ergebnisse, dass formale Verpflichtungen wie z. B. Verhaltensverträge dabei helfen könnten, übergewichtige oder adipöse Personen zu einer besseren Teilnahme bei Abnehmprogrammen zu bewegen. Allerdings ist die Beweislage nur begrenzt und es müssen weitere Studien zu diesem Thema durchgeführt werden, um konkretere Empfehlungen ableiten zu können.DGP










11.09.2019 • 21:21 Uhr

Kiloweise Fleisch ungekühlt auf Rücksitz und im Kofferraum transportiert - Polizei beendet illegalen Transport

Eigentlich hatten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter den schwarzen Mercedes nur angehalten, weil er am Dienstag, 10. September, auf der L 828 bei Willebadessen-Borlinghausen zu schnell unterwegs war. Beim Blick ins Wageninnere staunten die Polizisten nicht schlecht. Die beiden Männer in der Limousine hatten auf den Lederrücksitzen und in den Fußräumen etliche Plastiksäcke und Kartons mit Fleisch gelagert, das ungekühlt transportiert wurde. Bei der Kontrolle gegen 13.45 Uhr war es 18 Grad warm. Weitere Lebensmittelpackungen befanden sich sogar auf der Heckablage, wo sie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren.

Im Laufe der Kontrolle entdeckten die Polizeibeamten im Kofferraum weitere Mengen Fleisch, das dort ebenfalls ungekühlt in Plastikverpackungen verstaut war. Nach Angaben der beiden Männer, die entsprechende Belege vorzeigen konnten, hatten sie die Ware vormittags bei einem Großhandel in Kassel gekauft. Sie war zum Verzehr für einen Gastronomiebetrieb im Kreis Paderborn bestimmt.

Aufgrund dessen forderten die Polizeibeamten die Lebensmittelüberwachung des Kreises Höxter an. An der Kontrollstelle untersuchte ein Mitarbeiter das Fleisch. Die hygienischen Zustände waren nicht vorschriftsmäßig. Teile des Fleisches mussten entsorgt werden. Andere Teile befanden sich noch im tolerierbaren Temperaturfenster und wurden im Kofferraum verstaut, der durch den Lebensmittelkontrolleur versiegelt wurde.

Das zuständige Amt im Kreis Paderborn wurde zur weiteren Bearbeitung informiert und leitete am Bestimmungsort entsprechende Maßnahmen ein. /nig /Foto: Polizei










11.09.2019 • 21:16 Uhr

CDU fordert Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in Bad Gandersheim

Initiative der Christdemokraten ist großes Thema am 18. September im Stadtentwicklungsausschuss

Die CDU-Fraktion Bad Gandersheim hat einen Antrag zur Behandlung in die politischen Gremien eingebracht, der die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in Bad Gandersheim , bereits rückwirkend für 2019, vorsieht. In einer heute veröffentlichten Mitteilung der Unions-Fraktion im Stadtrat wird dazu erklärend und begründend von Ratsherrn Hendrik Geske ausgeführt:

Bei den sogenannten Straßenausbaubeiträgen handelt es sich um eine Kostenbeteiligung, wonach sich Anlieger an den Kosten für eine Straßensanierung entlang ihres Grundstücks beteiligen müssen. Nicht selten können hier mehrere 10.000 Euro auf den Einzelnen zukommen. Besonders hart kann es zudem Anlieger von Grundstücken treffen, die an mehrere Straßen angrenzen.

Die CDU-Fraktion sieht die Kostenumlegung auf die Anlieger als sozial ungerecht an, da die Grundstückseigentümer nicht alleinige Nutzer „ihrer“ Straßen sind, sondern eine öffentliche Straße, wie der Name schon sagt, für jedermann öffentlich zugänglich ist. Hinzu kommt, dass gerade im Stadtgebiet Bad Gandersheim seit Jahren keine angemessene Instandhaltung der Gemeindestraßen stattfindet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, denn eine spätere Komplett-Sanierung kann nach geltendem Recht in Bad Gandersheim auf die Anlieger umgelegt werden, wohingegen Instandhaltungen (wenn man sie denn machen würde) zu Lasten der Stadtkasse gehen würden.

Im Land Niedersachsen, wo die Rahmenbedigungen für die Erhebung der Straßenausbaubeiträge festgelegt werden, gibt es eine Kann-Regelung, was bedeutet, dass eine niedersächsische Kommune nicht verpflichtet ist, die Anlieger-Beiträge per Satzung einzutreiben. Die Stadt Bad Gandersheim hatte die Satzung aber vor einigen Jahren aufgrund des Zukunftsvertrages eingeführt. Da jedoch, wie sich gezeigt hat, in unserer Stadt bereits mit jeweiliger Begründung vom Zukunftsvertrag abgewichen wurde, sollte dieser auch hier kein Hindernis mehr darstellen, zumal die Kosten im Einzelfall eine soziale Härte für die Betroffenen bedeuten.

Andere Bundesländer übrigens, wie zum Beispiel Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen planen die Anliegerbeiträge komplett abzuschaffen. Die niedersächsische Landesregierung hat das Thema ebenfalls behandelt, jedoch nur Alibi-Verbesserungen vorgesehen, wonach zukünftig z.B. die Abzahlung der Kosten auf Ratenbasis über Jahrzente möglich sein soll. Für viele Hausbesitzer, junge Familien wie auch Ältere, bedeutet es aber weiterhin, dass man neben dem Abtrag für das Eigenheim nun also auch noch für die Straße, die von allen benutzt wird, Schulden anhäuft. Besser machen es hingegen Bayern, Hamburg , Baden-Württemberg und Berlin, die entweder noch nie Straßenausbaubeiträge vorgesehen hatten, oder diese mittlerweile wieder abgeschafft haben.

Zunächst wird sich am 18. September in öffentlicher Sitzung der Stadtentwicklungsausschuss, später dann der (nichtöffentliche) Verwaltungsausschuss und dann abschließend der Stadtrat mit dem Antrag der CDU befassen. Da das Thema Straßenausbaubeiträge auch in Niedersachsen über Parteigrenzen hinweg diskutiert wird, hofft die CDU-Fraktion für ihren Antrag auf eine breite Unterstützung durch die Ratsgremien.red/Foto: Thomas Fischer











11.09.2019 • 17:07 Uhr

Neue Kunstaktion auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim: Aktionskünstler John Beyford (Skegness) gestaltet Telefonzelle blau-gelb

Der englische Aktionskünstler John Beyford aus Bad Gandersheims Partnerstadt Skegness hat heute eine neue Variation seiner Telefonzellen-Kunst auf der Stiftsfreiheit in der südniedersächsischen Kleinstadt vorgenommen. In den heutigen Vormittagsstunden staunten Passanten und blieben sogar stehen, als Byford die von ihm zunächst weiß angestrichene englische Telefonzelle nun mit blauer und gelber Farbe verzierte.
Die erste Aktion in Weiß war mit einer Mahnung und Erinnerung an gefallene Soldaten-Opfer der Kriege aus Skegness und Bad Gandersheim verbunden gewesen. Ihre Namen sind im Innern des Telefonhäuschens verewigt. Die neue Farbgestaltung bedarf noch einer gewissen Interpretation durch den englischen Künstlers und Freud Bad Gandersheims. Wie man John kennt, wird er sie liefern. Sein farblicher Spannungsbogen bleibt somit noch etwas erhalten.
rded/Foto: Marc Reiser










11.09.2019 • 16:56 Uhr

120 Sekunden, die Leben retten

120 Sekunden – mehr Zeit bleibt meist nicht, um im Brandfall die Wohnung zu verlassen. Damit der Brand in den eigenen vier Wänden nicht zur Tragödie wird, soll der Rauchmeldertag am Freitag, 13. September, erneut Aufklärungsarbeit leisten.

Die Kreisfeuerwehr um Kreisbrandschutzerzieher und Kreisbrandschutzaufklärer Sven Helmold beteiligt sich an der Aktion, die bundesweit Aufklärung zum richtigen Verhalten im Brandfall leisten soll. Dass im Ernstfall nur sehr wenig Zeit bleibt, sich, seine Familie und Nachbarn in Sicherheit zu bringen, ist vielen Menschen noch immer nicht bewusst. „Das Gefährliche bei einem Brand ist der hochgiftige Brandrauch. Wenige Atemzüge können bereits tödlich sein“, betont Helmold. Da im Schlaf der Geruchssinn nicht funktioniere, sei es lebensgefährlich, auf Rauchmelder in der eigenen Wohnung zu verzichten. „Außerdem besteht in Niedersachsen seit dem 31. Dezember 2015 eine Rauchmelderpflicht“, sagt der Brandschutzerzieher. Rauchmelder sind seitdem in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in allen Fluren, die als Rettungsweg aus den Aufenthalträumen dienen, vorgeschrieben. Diese Pflicht gelte nicht etwa nur für vermietete, sondern auch für selbst genutzte Wohnungen.

In Deutschland brennt es laut Initiative „Rauchmelder retten Leben“ jährlich etwa 200.000 Mal. Jeden Monat sterben über 30 Menschen bei Wohnungsbränden. Ursache ist dabei meist eine Rauchvergiftung. Richtig installierte, regelmäßig gewartete Rauchmelder retten Leben indem sie rechtzeitig vor der tödlichen Gefahr warnen. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ und die Kreisfeuerwehr appellieren daher an alle Wohneigentümer, die in ganz Deutschland geltende Rauchmelderpflicht auch tatsächlich umzusetzen. Insbesondere viele ältere Senioren unter den Eigentümern sind gefährdet. Sie können nicht mehr so schnell reagieren und vor allem nachts das Bett nicht so einfach verlassen. Auch mit der Installation und Pflege der Rauchmelder sind sie oft körperlich überfordert. Daher richtet sich der Appell der Initiative auch an die Angehörigen von Wohnungseigentümern.

Wettbewerb für Schüler

Teil der Aufklärungskampagne „120 Sekunden, um zu überleben!“ ist ein bundesweiter Wettbewerb für Schüler der 7.-10. Klassen. Der Schülerwettbewerb mit 5.000 Euro Preisgeld soll helfen, das richtige Verhalten im Brandfall zu erlernen und kreativ weiter zu vermitteln. Auf der Internetseite www.120sek.de finden Lehrer, Schüler und Feuerwehren alle Informationen zum Wettbewerb, dem Preisgeld sowie Arbeitsmaterialien. Die Schirmherrschaft des Schülerwettbewerbs hat der Verband öffentlicher Versicherer übernommen, vertreten durch Thomas Vorholt, Vorsitzender der Schadenkommission.

Informationen zur Rauchmelderpflicht gibt es bei den Brandschutzerziehern der Kreisfeuerwehr Northeim per E-Mail an geschaeftsstelle@kfv-nom.de sowie bei allen über 150 Feuerwehren im Landkreis Northeim. Die Ansprechpartner gibt es im Internet unter www.kfv-nom.de unter dem Unterpunkt Feuerwehren.

Der bundesweite Rauchmeldertag findet seit 2006 an einem Freitag, den 13. statt. Der nächste Rauchmeldertag ist der 13. November 2020.red

Zum Bild: Appelliert an alle, die noch keine Rauchmelder installiert haben, dies dringend zu tun: Kreisbrandschutzerzieher Sven Helmold. Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr













11.09.2019 • 14:20 Uhr

Hund verursacht Unfall - und läuft danach weg

Am gestrigen Dienstag, gegen 19.40 Uhr, kam es in Schoningen, Ahlbershäuser Straße, zu einem Verkehrsunfall mit einem Hund. Eine 55-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel befuhr mit einem Pkw in Schoningen die Ahlbershäuser Straße in Richtung Ahlbershausen. Plötzlich überquerte ein Hund die Fahrbahn. Es kam zu einem Zusammenstoß. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Der Hund entfernte sich von der Unfallstelle. stüw










11.09.2019 • 14:17 Uhr

Fragen und Antworten rund um das Thema Baby - Informationsveranstaltung für (werdende) Eltern

Wie ernähre ich mein Baby richtig? Wann stelle ich mein Kind auf Brei um? Warum schreit mein Kind so viel? Und warum schläft es eigentlich noch nicht durch? Antworten auf diese und weitere Fragen geben drei Expertinnen, die ihre jahrelange Erfahrung an interessierte Eltern weitergeben möchten, bei der Themenreihe „Gesund zu Hause“ im Kindergarten Bodenfelde.

Hebamme und Stillberaterin Ingrid Lohmann macht mit „Groß und stark werden – Das beste Essen für Babys“ am Mittwoch, 18. September 2019, von 19 bis 20.30 Uhr den Anfang. Das Thema Ernährung im Säuglings- und Kleinkindalter ist für Eltern eines der wichtigsten Themenfelder überhaupt. Die Expertin gibt einen Überblick über aktuelle Empfehlungen und wird über Milchernährung, Beikosteinführung und Essen am Familientisch sprechen.

Die zweite Veranstaltung beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema Weinen und Schreien. Unter dem Titel „Keine Angst vor Babytränen“ möchte Heidi Manz, Kinderkrankenschwester und Beraterin für Emotionale Erste Hilfe, am Mittwoch, 23. Oktober 2019, von 19 bis 20.30 Uhr mit Eltern besprechen, was man eigentlich tun kann, wenn ein Kind viel weint und sich nicht beruhigen lässt.

Zum Thema „1001kindernacht – Kinder brauchen uns auch nachts“ gestaltet Kinderkrankenschwester und Schlafberaterin Anika Neuber einen Abend am Mittwoch, 13. November 2019, von 19 bis 20.30 Uhr. Sie informiert über bewährte kindgerechte Maßnahmen, wie gesundes Schlafen gefördert werden kann, und thematisiert, was ein Kind braucht, um gut schlafen zu können.

Die Themenabende finden im Kindergarten Bodenfelde statt und können ohne Anmeldung besucht werden. Sie sind kostenlos und für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr, aber auch für Schwangere geeignet. Wer an allen drei Vorträgen teilnimmt, erhält als Dankeschön einen Gutschein im Wert von 15 Euro (bspw. für einen Drogeriemarkt).

Weitere Informationen zur Themenreihe und die Termine im Überblick erhält man auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de/fruehehilfen oder bei Michaela Unger von der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen unter Tel. 05551/708224.lpd











11.09.2019 • 14:15 Uhr

Einbeck: 85-Jährige verursacht Blicklicht-Wirrwarr: Rums ein Zusammenstoß

Eine Fahrzeugführerin (85) aus einem Einbecker Ortsteil befuhr am Dienstag, gegen 14.55 Uhr,das Altendorfer Tor in Einbeck aus Richtung Salzderhelden kommend. Sie hatte dann die Absicht, nach links auf das Gelände eines Autohauses zu fahren, blinkte dementsprechend, entschloss sich aber dann nach rechts auf das Werkstattgelände des Autohauses zu fahren. Sie setzte als den Blinker gleich wieder rechts. In diesem Moment fuhr aber bereits eine 31-jährige Moringerin mit ihrem Pkw unter Zuhilfenahme des Geh-/Radweges von hinten an ihr vorbei. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß der Autos, wobei ein Sachschaden von insgesamt ca. 1500 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.pap










11.09.2019 • 14:08 Uhr

Flaute bei Windenergie-Ausbau: Norddeutsche Länder ergreifen Initiative - Umweltminister Olaf Lies: „Erarbeiten gemeinsames Konzept“

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies begrüßt gemeinsam mit den norddeutschen Energieminister und -senatoren die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, den Ausbau der Windenergie endlich in angemessenem Umfang voranbringen zu wollen. „Ein solcher Ausbau der Windenergie an Land und auf See ist sowohl für die Branche und deren Beschäftigten als auch zur Erreichung der Klimaziele der Bundesrepublik Deutschland zwingend erforderlich“, erklärt Lies: „Wir norddeutschen Länder halten es für unerlässlich, zu kurzfristigen und fassbaren Ergebnissen zum stärkeren Ausbau der Windenergie zu kommen und erwarten eine zeitnahe Fortsetzung des Windgipfels“.

Die Nordländer werden in einer Arbeitsgruppe „Windenergie“ kurzfristig Ziele und Maßnahmen für eine starke Windkraft an Land und auf See erarbeiten lassen und die Arbeit mit einem ambitionierten Zeitplan versehen. „Sämtliche wesentlichen Akteure sollen sich in der Arbeitsgruppe „Windkraft“ wiederfinden, so dass wir Vertreter/innen der betroffenen industriellen Branchen, der Umweltverbände sowie Beschäftigtenvertreter unter Einbeziehung des Bundeswirtschaftsministeriums einladen, Lösungen für den schleppenden Ausbau der Windenergie zu finden“, erläutert Umweltminister Lies.

Die in der Arbeitsgruppe erarbeiteten Ziele und Maßnahmen sollen schon beim bevorstehenden Treffen der Energieminister/ und –senatoren eingebracht werden. Das Konzept wird zusätzlich mit den anderen Bundesländern beraten und dann als gemeinsame Empfehlung der Länder dem Bundeswirtschaftsminister mit der Bitte um Umsetzung vorgelegt.

Umweltminister Lies zeigt sich „überzeugt, dass nur durch einen wieder deutlich beschleunigten Ausbau der Windenergie die Klimaziele bis 2030 erreicht werden können und gleichzeitig Beschäftigung in unserem Land gesichert werden kann“.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












11.09.2019 • 12:51 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 38.Kalenderwoche 2019 - Gandersheim bereits am Montag

In der Woche vom 16. bis 22. September 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 16. September: Raum Bad Gandersheim
Dienstag, 17. September: Raum Nörten-Hardenberg
Mittwoch, 18. September: Raum Einbeck
Donnerstag, 19. September: Raum Northeim
Freitag, 20. September: Raum Hardegsen

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (39. KW) im Raum Bad Gandersheim eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. los/Foto: Thomas Fischer










11.09.2019 • 12:47 Uhr

Aktionstag "Brummis im Blick" - Polizeidirektion Göttingen ist am 12. September dabei!

Lasterfahrer aufgepasst! - Länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben"

Am 12.November .2019 finden im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktionen "sicher.mobil.leben" bundesweit - und somit auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen - unter dem Motto "Brummis im Blick" Großkontrollen und weitere mobile Kontrollaktionen statt.

Eine Kontrollstelle wird dabei auch auf einer Raststätte im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen stattfinden. Ziel der Kontrollen ist, die Sicherheit der Lkw-Fahrer sowie auch anderer Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und auf die besonderen Risiken und Gefahren, die von Lkw ausgehen, aufmerksam zu machen. Aus Lkw-Unfällen resultieren in den meisten Fällen sehr viel schwerere Folgen, als bei Pkw-Unfällen.

Dies wird leider auch durch einen aktuellen Unfall auf der A7 im Bereich der Polizeiinspektion Hildesheim belegt, bei dem ein Unbeteiligter verstarb. Der Verursacher blieb unverletzt. Am 23.07.2019 übersah ein Lkw-Fahrer einen auf dem Seitenstreifen stehenden Lkw und den dahinter zur Absicherung aufgestellten Funkstreifenwagen und fuhr nahezu ungebremst auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Funkstreifenwagen wiederum gegen den stehenden Lkw geschleudert und quetschte dabei den Fahrer des stehenden Lkw ein. Er verstarb wenig später im Krankenhaus. Die zwei eingesetzten Polizeibeamten konnten sich im letzten Augenblick durch einen Sprung zur Seite retten.

Der Unfallverursacher war zum Unfallzeitpunkt abgelenkt, weil er während der Fahr sein Navigationsgerät bediente. Um solch dramatische, aber auch weniger fatale Unfälle zukünftig zu verhindern, sind der Polizeidirektion Göttingen drei Kernbotschaften sehr wichtig:

Kernbotschaft 1: Thema Lenk- und Ruhezeiten

Appell: Ausreichend schlafen und Pausen machen! Nach einer Studie der AAA Foundation for Traffic Safety erhöht eine Stunde weniger Schlaf das Risiko für einen Verkehrsunfall bereits um das 1,3 fache und zwei Stunden weniger Schlaf verdoppeln das Unfallrisiko. Müdigkeit am Steuer ist ein unterschätztes Unfallrisiko im Straßenverkehr. Rund jeder zweite Lkw-Fahrende ist bereits mindestens einmal am Steuer eingenickt. Dies ergab eine persönliche Kantar-EmnidBefragung (2017) von mehr als 350 Lkw Fahrenden im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) im Rahmen der Kampagne "Vorsicht Sekundenschlaf!". Lkw-Fahrende sind besonders gefährdet am Steuer einzuschlafen: Unregelmäßige Arbeitszeiten, lange Fahrten ohne Begleitung und monotone Strecken auf der Autobahn begünstigen Müdigkeit und Sekundenschlaf. Die Vermutung liegt somit nahe, dass bei vielen Unfällen insbesondere mit Beteiligung von Güterkraftfahrzeugen

Übermüdung und mangelnde Aufmerksamkeit eine Rolle spielte, denn vielfach werden die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Bei Kontrollen zur Einhaltung von Sozialvorschriften im Straßenverkehr werden pro Jahr durchschnittlich über 300.000 Zuwiderhandlungen wegen Verstößen gegen die Lenk- oder Ruhezeiten bzw. wegen fehlerhaften oder manipulierten Kontrollgeräten durch die Polizeien der Länder und das Bundesamt für Güterverkehr zur Anzeige gebracht.

Kernbotschaft 2: Thema Technischer Zustand von Lkw

Appell: Bremsen und Reifen okay? Sichere Straßen durch sichere Fahrzeuge! Technikkontrollen bei Kraftfahrzeugen zur Güter- und Personenbeförderung dienen in besonderem Maße dazu, die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Im Zuge der Kontrollen fällt auf, dass Lkw und Busse oft unzureichend gewartet werden. Im Rahmen der Technischen Unterwegskontrollen wurden in den letzten beiden Jahren mehr als 1,3 Millionen Nutzfahrzeuge durch die Polizeien der Länder und das Bundesamt für Güterverkehr auf den Straßen der Bundesrepublik kontrolliert. Etwa jedes fünfte Fahrzeug war wegen technischer Mängel zu beanstanden. In der Hauptsache handelte es sich um Mängel im Bereich der Lichtanlage, der Räder, Reifen und Achsen sowie der Bremsanlage. Bei etwa jedem zehnten kontrollierten Fahrzeug musste, zumindest zeitweise, die Weiterfahrt untersagt werden.

Kernbotschaft 3: Thema Ladung

Appell: Nicht zu viel laden und richtig sichern! Mangelnde Ladungssicherung ist häufig die Ursache dafür, dass auf Straßen Ladung verloren wird und es infolge zu Behinderungen und im schlimmsten Fall zu Unfällen kommt - mitunter mit schweren Folgen. Ungesichertes oder unzureichend gesichertes Ladegut setzt sich z.B. bei plötzlichen Brems- und Lenkvorgängen unweigerlich in Bewegung. Durch das Fahrzeug rutschende oder fliegende Gegenstände entwickeln beim Aufprall eine Gewichtskraft, die um ein Vielfaches größer ist als ihr Eigengewicht. Letztlich müssen jedoch auch gut gewartete Fahrzeuge richtig gehandhabt werden. Überladene Lkw gefährden die Verkehrssicherheit. Überladene Lkw werden instabil und sind schwer zu steuern. Auch wegen des längeren Bremsweges und der größeren Aufprallenergie beeinträchtigen überladene Lkw die Verkehrssicherheit, indem sie das Unfallrisiko und die Schwere der Unfälle erhöhen. Kontrollergebnisse des BAG belegen jedoch, dass die Notwendigkeit einer sachgemäßen Beladung und richtigen Ladungssicherung noch immer von vielen Lkw-Fahrern unterschätzt wird: Bei fast jedem zehnten von der BAG kontrollierten Fahrzeugen wurde eine Überladung festgestellt. Ebenso verhielt es sich im Hinblick auf unzureichende Ladungssicherung. Beides erhöht die Risiken im Falle eines Unfalls enorm.
ots










11.09.2019 • 12:40 Uhr

2. Macht Worte! PS.Poetry Slam, der Dichter-Wettstreit zum Thema Mobilität und Bewegung, im PS.SPEICHER in Einbeck

Am 19. Oktober 2019 um 20:00 Uhr

Der PS.Poetry Slam ist zurück. Beim zweiten „Macht Worte!“-Poetry Slam-Gastspiel im PS.SPEICHER in Einbeck gibt es wie schon beim erfolgreichen Debüt im Mai 2018 eine Bühne, zwei Runden, fünf Dichterinnen und Dichter, ein Thema und ein Ziel: die Herzen des Publikums für sich und seinen Text zu begeistern.

Ein Poetry Slam ist die moderne Form eines klassischen Dichter-Wettstreites, bei dem die Beteiligten jeweils sieben Minuten Zeit haben, ihre selbstgeschriebenen Texte vorzutragen. Der Form sind dabei keine Grenzen gesetzt: Kurzgeschichten, literarische Comedy, Lyrik, aber auch Rap, HipHop und Spontanes - alles ist möglich.

Passend zur Hauptausstellung des PS.SPEICHER setzen sich die Live-Poetinnen und Poeten in der ersten Runde literarisch mit dem Thema „Mobilität und Bewegung“ auseinander und geben Einblick in ihre ganz persönliche Sicht der Dinge. In der zweiten Runde präsentieren sie schließlich eine Auswahl ihrer besten und schönsten Bühnentexte. Anschließend kürt die Publikums-Jury mit Hilfe von Stimmkarten die Siegerin oder den Sieger des PS.Poetry Slam.

An den Lesestart gehen Friedrich Herrmann aus Jena, Finalist der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften 2018, der Comedian Sebastian Hahn aus Papenburg, der niedersächsisch-bremische Landesmeister von 2013 und 2016, Florian Wintels, sowie die Poetinnen Conni Fauck aus Rotenburg/Wümme und Tanja Schwarz aus Hannover. Durch den Abend führen Gerrit Wilanek und Jörg Smotlacha (Macht Worte! - Hannover).

Der Eintritt kostet 10 EuroFörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de
















11.09.2019 • 09:48 Uhr

Vitalpark: Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) fordert umgehende 
Öffnung des Bewegungsbades

Die Vorgänge um den "VITAL-Park" /"Haus des Gastes" nehmen an Brisanz und Schärfe zu. Der Tonfall insbesondere seitens der Stadt wird schärfer. In einer offiziellen Verlautbarung hat Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz die Verantwortlichen im VTAL-Park öffentlich aufgefordert, das für drei Wochen stillgelegte Bewegungsbad unverzüglich wieder zu öffnen. Die Betreiber des VITAL-Parka hatten das Bad u.a. im Zusammenhang mit nicht eingelassener Sole befristet stillgelegt. Dem Eindruck, die Stadt sei an dem Dilemma Schuld, ist Bürgermeisterin Schwarz nun energisch entgegengetreten. In der Mitteilung heißt es wörtlich:

"Mit Befremden hat die Stadt Bad Gandersheim auf die neuerliche Schließung des Bewegungsbades im Vitalpark reagiert, die ihr in der vergangenen Woche von Kunden des Vitalparks aus mitgeteilt wurde. Die Stadt hat die Geschäftsführung des Vitalparks um umgehende Erklärung gebeten. Diese erfolgte per Mail: Es handele sich um technische Probleme, die mit dem Ausbleiben der Sole im Zusammenhang stünden. Diese Erklärung ist aus Sicht der Stadt nicht nachvollziehbar; der privat betriebene Vitalpark hat bereits in der Vergangenheit Süßwasser in das Bewegungsbecken geleitet. Die Stadt liefert dem Vitalpark vertragsgemäß einwandfreie Sole. Grundsätzlich ist der Vitalpark verpflichtet, die Sole abzugeben und dafür die technischen Vorrichtungen auf aktuellem Stand zu halten. Allerdings sind im vergangenen Jahr Verfärbungen im Wasser aufgetreten, die auf – gesundheitlich unbedenklichen – erhöhten Mangan- und Eisenwerten beruhen. Um auszuschließen, dass die Ursachen dafür im Bereich des Brunnens, der Pumpe oder der Leitungen liegen, hat die Stadt – wie bereits berichtet- in den vergangenen Monaten umfangreiche Untersuchungen sowie eine große Brunnenreinigung vorgenommen. In dieser Zeit wurde daher keine Sole in den Vitalpark geleitet. Das Bewegungsbecken konnte gleichwohl mit warmem Wasser angeboten werden. Nunmehr sind seitens der Stadt alle Untersuchungen und Erneuerungen abgeschlossen worden, und es steht fest: Die Sole ist weiterhin einwandfrei, ebenso sämtliche Anlagen der Stadt. Die Eisen- und Mangananteile, die nach wie vor zu Verfärbungen des Wassers führen, müssen jetzt innerhalb des Vitalparks mit Filteranlagen reguliert werden. Eine entsprechende Filteranlage hat es zumindest in der Vergangenheit auch gegeben. „Die Stadt hat alles für eine einwandfreie Belieferung des Vitalparks mit Sole unternommen. Es ist jetzt die Pflicht des Vitalparks, für die entsprechende Aufbereitung zu sorgen“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz. „Ich fordere die Geschäftsführung auf, unverzüglich für eine Öffnung des Bewegungsbades mit Sole zu sorgen. Die Kundinnen und Kunden haben darauf ebenso einen Anspruch wie die Stadt, mit der der Eigentümer des Vitalparks einen Vertrag geschlossen hat.“ / sbg"

Weitere Berichterstattung folgt. red













11.09.2019 • 06:49 Uhr

Wie geht es weiter mit dem Ex-Kurhotel Bartels? CDU bringt Antrag in den Gandersheimer Stadtrat ein

CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge hat seitens seiner Fraktion im Bad Gandersheimer Stadtrat eine kommunalpolitische Beschäftigung mit der Immobilie Ex-Kurhotel Bartels, die die Stadt in einem Überraschungskauf vor vier Monaten erworben hat, auf den Weg gebracht. Sein Antrag zielt darauf ab, das brisante Thema in den Gremien des Rates ( Finanzausschuss, Verwaltungsausschuss und Stadtrat) auf die Tagesordnung zu setzen. Inhaltlich geht es der CDU um ein "Nutzungskonzept" für die stadteigene Immobilie. Im Antrag heißt es wörtlich: " Die Bürgermeisterin wird beauftragt bis zum 20. Oktober 2019 ein umfangreiches Nutzungskonzept für das mit Datum vom 13. Mai 2019 durch Ratsbeschluss erworbene ehemalige Kurhotel Bartels vorzulegen. Bestandteil des Nutzungskonzeptes muss zwingend ein Wirtschaftsplan inklusive mittelfristiger Finanzplanung sowie ein Finanz- und Investitionsplan sein. Der Rat beschließt, dass dieses Nutzungskonzept ohne externe Berater erstellt wird. Die Bürgermeisterin wird beauftragt, das Nutzungskonzept spätestens bis zum 30. Oktober 2019 den zuäständigen Fachausschüssen (Stadtentwicklungsausschuss und Finanzausschuss) in einer Sitzung zur Beratung vorzulegen". Dröge führt eine ausführliche Begründung für den Vorstoss seiner Fraktion an.
Wir berichten weiter!
red/Foto: Thomas Fischer










11.09.2019 • 06:29 Uhr

Landrätin Klinkert-Kittel macht Bekämpfung der Altersarmut zur Chefsache

Ihre Devise: Sensibilisieren, vorbeugen und handeln! - Erste Maßnahmenvorschläge in den Sozialausschuss einbringen - 5.000 Euro für jede Tafel

Mit einer konzertierten Aktion will Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gegen den gesellschaftspolitischen Sprengsatz Armut im Landkreis Northeim vorgehen. Rund 11.000 Menschen sind davon im Kreisgebiet betroffen. Die Dunkelziffer dürfte höher sein, skizzierte die Landrätin gestern in einer Pressekonferenz im Kreishaus in Northeim (Foto) die Dimension der Armut. Bereits in der kommenden Sitzung des Kreis-Sozialausschusses wird Klinkert-Kittel mit ihrem Team erste Vorschläge zur Bekämpfung der Armut - speziell auch bei älteren Menschen - in die politische Beratungen einbringen. "Wir möchten einen Grundstock von 5.000 Euro für jede Tafel im Landkreis Northeim bereitstellen, um hier denen zu helfen, die sich um Arme bereits in vorbildlicher Weise kümmern." In den Tafeln im Landkreis Northeim werden derzeit rund 1.000 bedürftige Menschen mit Lebensmitten versorgt. Bei der Bereitstellung von 5.000 Euro pro Tafel geht es der Landrätin auch um eine verlässliche Grundfinanzierung.
In das Gesamtprojekt möchte die Landrätin möglichst viele Kooperationspartner einbinden und beteiligen. So beispielsweise bereits tätige Initiativen wie bei der Diakonie, der Kirche und in Vereinen. Um aussagekräftige Datengrundlagen für passgenaue , nicht stigmatisierende Angebote und Hilfsinstrumente zu entwickeln wird mit der Hochschule Harz zusammengearbeitet. Studierende werden im Rahmen einer Projektarbeit Datenmaterial erstellen. Auf dieser Grundlage können dann bis zum Sommer 2020 Vorschläge entwickelt werden, die unter Beteiligung der kommunalen Akteure in den nächsten Jahren in die Umsetzung gebracht werden.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










10.09.2019 • 21:46 Uhr

Kanaldeckel aus Straße gehoben - nicht Kraftakt oder grober Unfug, sondern eine Straftat

Am vorigen Samstag, 07.September 2019, gegen 07.45 Uhr, wurde der Polizei Holzminden mitgeteilt, dass Unbekannte einen, normalerweise im Straßenbereich Grimmenstein / Ecke Liebigstraße in der Weserstadt befindlichen Kanaldeckel ausgehoben und auf den dortigen Fußweg gelegt haben. Nicht weit entfernt wurden anschließend noch zwei weitere ausgehobene Kanaldeckel entdeckt.

Gegen 10.15 Uhr wurde dann ein weiterer, aus einem am Fahrbahnrand befindlichen Schacht in Höhe Dammstraße 4, gehobener Kanaldeckel gemeldet. Der Deckel wurde neben den Schacht auf die Fahrbahn gelegt.

Nur durch Glück war es noch zu keinem schweren Unfall gekommen, denn nicht nur Autofahrer, sondern insbesondere Motorrad- und Fahrradfahrer hätten sich bei einem Sturz schwere Verletzungen zuziehen können, wenn diese in den Kanal oder über den Deckel gefahren wären.

Nachdem alle Deckel wieder durch die Streifenbesatzung eingesetzt wurden, wurde daher gegen den/die Verursacher eine Anzeige wegen "Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr" gefertigt.

Zeugen die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Holzminden unter der Telefonnummer 05531/9580 zu melden.ots /Foto: Polizei










10.09.2019 • 21:42 Uhr

Teuer oder billig, echt oder gefälscht? - Polizei Hann. Münden überprüft dubiose Messerset-Verkäufer, Käufer gesucht

Die Polizei Hann. Münden hat Ermittlungen gegen einen 38 Jahre alten Mann und einen16-jährigen Jugendlichen aus dem Schwalm-Eder-Kreis (Hessen) wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen. Nach zurzeit vorliegenden Informationen sollen beide aus einem silberfarbenen Opel Zavira mit Wolfenbütteler Kennzeichen (WF-) heraus am Montagnachmittag (09.09.19) gegen 16.55 Uhr auf dem LIDL-Parkplatz an der Hedemündener Straße Küchenmessersets an Passanten verkauft haben.

Ein Zeuge, dem das verdächtig vorkam, informierte die Polizei. Eine Funkstreife konnte den beschriebenen Wagen und die beiden Insassen wenig später in der Straße "Vor der Bahn" sichten und kurz danach anhalten. Die Personalien der Männer wurden festgestellt. Im Fahrzeug fanden die Ermittler elf Messersets sowie diverse leere Kartons, die darauf schließen lassen, dass bereits etliche Sets verkauft worden sein müssen. Die verbliebenen Messer wurden sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Überprüften ihre Fahrt fortsetzen.

Käufer bzw. Käuferinnen werden gebeten, sich unter Telefon 05541/9510 bei der Polizei Hann. Münden zu melden. Dabei geht es insbesondere um die Klärung der Frage, zu welchem Preis die Messersets angeboten und verkauft wurden. jk










10.09.2019 • 21:38 Uhr

Lutter am Barenberge: Waffenfund auf einem Dachboden

Die Polizei in Goslar berichtetnsoeben von einem kuriosen Fundvorgang:
Am Sonntag, 10 Uhr, wurden bei Aufräumarbeiten in der Bahnhofstrasse in Lutter am Barenberge (Kreis Goslar) auf dem Dachboden drei Langwaffen (2 x Luftgewehr, 1 x Kleinkalibergewehr), zwei Kurzwaffen (1 x Gaspistole, 1 x Schreckschussrevolver), verschiedenartige Munition, ein Schlagring, und eine Patrone für 40 mm Kanone gefunden. Dabei handelt es sich um den Nachlass des seit längerem verstorbenen Großvaters. Die Gegenstände wurden vor Ort sichergestellt und werden der Vernichtung zugeführt.ots










10.09.2019 • 21:33 Uhr

Investor Tobias Reinecke bestätigt: "Ehemaliger V-Markt-Parkplatz: Ab 15. September keine Parknutzung mehr möglich"

Stadt verweist auf ausreichend Ausweichmöglichkeiten für Parkplatzsuchende - Kino-Besucher schwer betroffen

Die Stadt Bad Gandersheim hat in einer Verlautbarung im Internet auf die bevorstehende Aussetzung von Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des ehemaligen V-Marktes in der Marienstraße in Bad Gandersheim aufmerksam gemacht. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group befragte dazu den neuen Eigentümer des Areals, ob es sich mit dem Inhalt der Mitteilung korrekt verhält. "Das stimmt. Ich habe die Frist etwas verlängert. Und zwar für Parkplatzbenutzer beim jüngsten Altstadtfest." Investor und Sportstadt-Betreiber Tobias Reinecke hat das Gelände erworben. Er wird dort unter anderem ein neues Gesundheitszentrum/Fitness-Studio aufbauen (wir berichteten).

In der offiziellen Verlautbarung der Stadtverwaltung heißt es zu der bevorstehenden Auflösung der Parkmöglichkeiten:
" Nutzungsvereinbarung der Stadt Bad Gandersheim über die öffentliche Nutzung auf dem Gelände des ehemaligen V-Marktes in der Marienstraße endet am 15. September 2019. Das Parken und das Abstellen von Fahrzeugen und Verkaufswagen auf dem Ex-V-Markt-Gelände ist ab dem 15. September nicht mehr zugelassen. Anlieger und sonstige Nutzerinnen und Nutzer des Parkplatzes werden um Beachtung und rechtzeitige Entfernung ihrer Fahrzeuge gebeten. Insbesondere für die in der Innenstadt beschäftigten Menschen stehen ausreichend Ausweichmöglichkeiten auf den kostenlosen Parkplätzen zur Verfügung – beispielweise am Stadion, in der Füllekuhle oder am Lohmühlenweg. Später sollen nach Mitteilung des neuen Grundstückeigentümers in der Marienstraße in gewissem Umfang wieder Parkplätze entstehen – dann allerdings gebührenpflichtig."

Hart wird es die Besucher/innen des Gandeon-Kinos treffen. Inwieweit von den von der Stadtverwaltung angebotenen Ausweichparkplätzen tatsächlich Gebrauch machen darf bezweifelt werden. Gleichwohl gilt es die Situation ab dem 15. September erst einmal zu beobachten. red/

Zum Bild: Mit dem freien und kostenlosen Parken auf diesem Privatgelände (Ex-V-Mark-Parkplatz) ist es ab dem 15. September 2019 vorbei. Foto: Thomas Fischer











10.09.2019 • 18:36 Uhr

Umweltministerium baut Forschungsstelle Küste für die Zukunft aus - Minister Olaf Lies: Umzug auf das Festland notwendig

Niedersachsens Umweltministerium baut die Forschungsstelle Küste (FSK) für die Zukunft kräftig aus. Die Mitarbeiter auf der Nordseeinsel Norderney wurden bereits von Staatssekretär Frank Doods über das Projekt „Große Baumaßnahmen“ unterrichtet.
Die Einrichtung muss gestärkt werden für die Herausforderungen der nächsten Jahre: Klimawandel mit immer schärfer wahrnehmbaren Folgen an Land durch Trockenheit, Hitze und Starkregen, aber auch an der Küste durch den Anstieg der Meeresspiegel und immer stärkeren Stürmen beispielsweise. Das Bewusstsein für Klimaschutz und Klimafolgenbewältigung sind überall gestiegen. Notwendig sind eine enge Kooperation von Küstenschutz, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Wissenschaftlern.

Am Standort Norderney sind diese Aufgaben nicht mehr zu bewältigen. „Wir müssen aber gewappnet sein für die künftigen Herausforderungen. Für den Küstenschutz wird deshalb auf dem Festland ein neuer Standort geschaffen“, kündigt Umweltminister Olaf Lies an: „Eine Sanierung der Gebäude auf der Insel oder ein Neubau, der den erweiterten Anforderungen gerecht würde, wäre wirtschaftlich nicht vertretbar“.

Umwelt-Staatssekretär Frank Doods räumt ein, dass die geplanten Veränderungen „mit Belastungen der Betroffenen verbunden sein werden“. In jeden Fall sollen „verträgliche Lösungen gefunden werden“. Bis zum Umzug aufs Festland bleibt die Dienststelle auf Norderney. Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten für Dienst- und Wohngebäude wurden bereits veranlasst. red/fis










10.09.2019 • 10:30 Uhr

Heckenbeck: Freie Schule bietet Kleider- und Spielzeugbasar am 22. September - Außerdem Schulführungen

Die Freie Schule Heckenbeck veranstaltet am 22. September von 14 bis 18 Uhr einen Kleider- und Spielzeugbasar in der Weltbühne Heckenbeck, Kreuzstrasse 11, 37581 Bad Gandersheim. Selbstgebackene Kuchen gibt es während des Basars vom Team der Weltbühne. Um 15 und 16 Uhr gibt es für Interessierte eine Schulführung. red /Foto: Archiv Thomas Fischer










10.09.2019 • 10:27 Uhr

Aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten, 8.000 Euro Schaden

Am Montag gegen 11.30 Uhr geriet ein 47-Jähriger auf dem Friedrich-Ebert-Wall in Northeim in den Gegenverkehr. Es kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 71-Jährigen Northeimers. Der Gesamtschaden beträgt 8.000 Euro. Der 47-Jährige aus Eisenach fuhr in Richtung Göttinger Straße als er plötzlich aus ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr geriet. Der ihm entgegenkommender Northeimer konnte nicht mehr ausweichen, so dass es zum Zusammenstoß kam. Beide Fahrzeuge mussten anschließend abgeschleppt werden.dm










10.09.2019 • 10:19 Uhr

Nörten Hardenberg B 446: Tempokontrollen der Polizei - 24mal zu schnell

Am Montag in der Zeit von 06:30 Uhr bis 15 Uhr führten Beamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Northeim auf der B 446 in Höhe der Einmündung nach Wolbrechtshausen eine Geschwindigkeitsmessung durch. In diesem Bereich ist die Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt. In den mehr als 8 Stunden befuhren fast 1.400 Fahrzeug die Strecke in beide Richtungen. Es konnten insgesamt 24 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Ein Fahrer wurde mit 108 km/h gemessen. Ihn erwarten jetzt mindestens 120 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg.dm










10.09.2019 • 06:53 Uhr

Senkung der Kreisumlage: Was ist gerecht? Bürgermeisterriege zeigt riesiges Interesse - Erstes Gipfeltreffen

Ein neues Thema elektrisiert die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen im Landkreis Northeim. Seit Montag liegen die spannenden drei Varianten für eine Senkung der Kreisumlage auf ihren analogen Schreibtischen. Heute dürften die Modellrechnungen von Tobias Grote (Referat 2 Finanzen bei der Landkreisverwaltung) auf den digitalen Schreibtischen erscheinen.

In der gestrigen öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses im Kreishaus in Northeim gab es ein erstes Gibeltreffen der Chefs aus den elf Rathäusern im Kreisgebiet. Mehr als die Hälfte war persönlich im Besprechungszimmer II vor Ort. Hier nahmen sie mit großer Aufmerksamkeit und gewisser Spannung die Senkungsabsichten der Kreisumlage zur Kenntnis. Sie ist deshalb so wichtig, weil damit den Gemeinden mehr finanzieller Spielraum eröffnet wird. Ein Punkt Senkung der Kreisumlage bringt dem Landkreis Northeim 1,454 Millionen Euro weniger Einnahmen von den Städten und Gemeinden; diese Summe sparen gleichzeitig die Kommunen ein. Aktuell beträgt die Kreisumlage 52,5 Punkte.

Es ist an der Zeit, dass sie gesenkt wird, so ist es offenbar der politische Konsens im Kreistag. Über die exakte Höhe, ob mehr Punkte und wie sie beispielsweise modifiziert (gesplittet) über einen Zeitraum von mehreren Jahren eingepflegt werden können, ist seit Montag die Debatte eröffnet. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel versprach den Bürgermeistern gestern, dass sie in einem speziellen Meeting von der Kreisverwaltung gesondert informiert werden. "Wir wollen gemeinsam eine Lösung finden. Es darf am Ende der Debatte keine Gewinner und Verlierer geben. Wir möchten, dass es keine Gräben zwischen den beteiligten Kommunen gibt."

Bereits gestern kündigte Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski offensiv in der Finanzausschusssitzung sein Interesse an, dass er auch seine Berechnungsmodelle für eine Kreisumlagensenkung in die Runde der Hauptverwaltungsbeamten einbringen möchte. Als Hauptgrund dafür nannte er vorsichtig die "erheblich schwierige Lage innerhalb des Landkreises Northeim". Er sprach damit die zum Teil krassen Unterschiede zwischen "reichen und verarmten" Kommunen an.
red/fis

Das Bild zeigt die Riege der Bürgermeister in der Ausschusssitzung. Fotos: Thomas Fischer










10.09.2019 • 06:27 Uhr

Erfolgreiche Etappe im Abenteuerland (wC) - NHC weibliche C mit erstem Sieg in der Vorrunde zur Oberliga

Das zweite Auswärtsspiel in Folge führte die Spielerinnen der weiblichen C-Jugend des Northeimer Handball Clubs zur JSG Allertal nach Weyhausen. Mit einem klaren 20:35-Auswärtserfolg über das Team von der Aller konnten die Mädels am Sonntagnachmittag die Heimreise antreten.

Nach dem Punktgewinn am vergangenen Wochenende wurde unter der Woche fleißig am 1 gegen 1 und am Miteinander agieren im Angriff sowie in der Abwehr gearbeitet. Von der ersten Spielminute an präsentierten sich die Mädels spielfreudig in der Offensive und mit konsequenter Zusammenarbeit in der Abwehr. Gestärkt wurden die Feldspielerinnen durch die beiden Torhüterinnen Julia und Neele, die sich beide durch gute Paraden auszeichneten. Im Angriff setzte die linke oder die rechte Seite mit einem guten Wackler den Ball in Bewegung und es wurde flüssig bis zur klaren Einwurfchance durchgespielt. Durch die gute geschlossene Mannschaftsleistung erspielten sich die Mädels bereits zur Halbzeitpause eine deutliche Führung, welche bis zum Schlusspfiff weiter ausgebaut wurde.

Die Reise im Abenteuerland Vorrunde Oberliga nimmt so langsam Fahrt auf. Die zwei positiven Punkte geben ein beruhigendes Gefühl für die kommenden Aufgaben. Der Weg zum ersten Teamziel ist jedoch noch lang, deswegen freut sich das Trainerteam umso mehr, wenn die im Training eingeübten Abläufe im Spiel erfolgreich umgesetzt und damit kleine Etappenziele erreicht werden.

In der nächsten Woche muss daher wieder intensiv gearbeitet werden, um am Sonntag um 14:15 Uhr bei der Heimpremiere gegen die Mannschaft der HSG Müden-Seershausen an diese Leistung anknüpfen zu können.

Es spielten:

Julia Luft, Neele Pajung – Jette Richter, Emma Kirch, Cosima Schütze, Larissa Hippe, Esther Sommer, Alara Musul, Lena Stein, Aliyah Bodenstab, Vanessa Sander, Lea Kovačević, Juliana Penner und Marie Hasenjäger. Foto: NHC!











9.09.2019 • 23:14 Uhr

Kreis-Finanzausschuss: Starker Auftritt von Tobias Grote - Zwei Jahre vor Kommunalwahl Senkung der Kreisumlage vorgeschlagen

Alle Entwürfe sehen eine Verringerung der Kreisumlage um 2,181 Millionen Euro vor - Bad Gandersheim könnte 145.951 Euro sparen

Es war sein erster ganz großer Auftritt. Heute Nachmittag 18.30 Uhr im Finanzausschuss des Northeimer Kreistages. In seiner neuen Rolle und Profession als Finanzexperte bei der Kreisverwaltung. Vor nicht allzu langer Zeit saß er noch vor seinen heutigen Kollegen und seiner Chefin Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Als Abgeordneter der CDU-Kreistagsfraktion. Zuletzt hatte es Grote bis an die Spitze der Fraktion gebracht.

Heute nun präsentierte er sich erstmals in aller Öffentlichkeit als Mitglied des Managements der Kreisadministration. Und Grote war top in seinem Element. Das sind die Finanzen. Zu dieser Organisationseinheit gehört außerdem die Personalwirtschaft. Auf beiden Arbeitsfeldern hat sich Grote innerhalb kürzester mit Akribie eingefuchst. Das war seinem Sachvortrag bei "Zweiten Controlling-Bericht 2019" zu entnehmen. Grote skizzierte eloquent und schnörkellos die finanzielle Entwicklung des Landkreises Northeim. Im Trend setzte er positive Signale: Schuldenabbau. Weniger Zinsbelastungen. Investitionsfreudigkeit. Beim Tagesordnungspunkt "Festlegung von Wertgrenzen für Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei Investitionen" war seine Vorlage so perfekt, dass die staunenden wie sprachlosen Abgeordneten sie durchwinkten. Einstimmig beschlossen.

Dann sein erstes Bravourstück: Drei Varianten für eine neue Kreisumlage. Das ist die "Gebühr", die die Städte- und Gemeinden an den Landkreis Northeim abzudrücken haben, damit er ihnen davon wieder etwas zurückgeben kann. Dieses Retourgeld kann sich noch günstiger gestalten, wenn die Kreisumlage gesenkt wird. Genau dieses Ziel verfolgen die Strategen in der Chefetage des Kreishauses wie in den Eliten der bestimmenden Mehrheitsfraktionen, allen voran die SPD.
Zwei Jahre vor den nächsten Kommunalwahlen ist dieser jetzige Zeitpunkt, um die Debatte über die Senkung der Kreisumlage zu eröffnen, strategisch geschickt gewählt. Und Tobias Grote war es heute vorbehalten, dafür Munition zu liefern. Etwas hölzern der Titel seiner Arbeitsaufgabe: "Optionen bezüglich der zukünftigen Höhe und Berechnung der Kreisumlage". Grote präsentierte den Abgeordneten forsch, der bürgermeisterlichen Öffentlichkeit etwas zögerlich, einen via Exeltabelle ausgearbeiteten "Drei-Varianten-Vorschlag" auf Papier. Charmant, aber nicht neu seine modifizierten Berechnungsmodelle bei unterschiedlichen Sekungspunkten (0,5 und 1) und verteilt auf ein bis drei Jahre. Neu sein Splitting-Vorschlag. Zwei Varianten sehen eine lineare Absenkung des Hebesatzes vor; die dritte Variante bietet eine "Differenzierte Absenkung der Hebesätze zu Steuerkraftmesszahlen und Schlüsselzuweisungen" an.

Allen Senkungsvarianten gemein ist die von Grote in seinen Entwürfen ausgeworfene Konsequenz: Der Landkreis Northeim wird Grotes Entwurfsmodellen entsprechend den Städten und Gemeinden rund 2,181 Millionen Euro an Kreisumlage ersparen wollen. Im günstigen Fall (3 Jahre-Variante) könnte beispielsweise für Bad Gandersheim eine Ersparnis von 145.951 Euro herausspringen.

"Wir wollen ein Stück weit unsere Städte und Gemeinden an der besseren Entwicklung der Kreisfinanzen partizipieren lassen", so die politische Begründung des Projektes "Senkung der Kreisumlage" durch eine Grundsatzerklärung von Landrätin Astrid Klinker-Kittel. Sie warb gleichzeitig dafür, die un angestoßene Debatte konstruktiv und gemeinschaftlich zu führen. "Es darf am Ende keine Gewinner und Verlierer geben!" Dieser Stoßrichtung schlossen sich Bernd von Garmissen für die CDU und Frauke Heiligenstadt für die SPD in ihren ersten Statements an. Sie dankten ausdrücklich auch dem neuen Finanzexperten in der Northeimer Kreisverwaltung Tobias Grote für seine hilfreichen Entwurfsrberechnungen als eine fundierte und solide Diskussionsgrundlage.
red/fis
Die Bilder dokumentieren Tobias Grote bei seinem heutigen Premiereauftritt im Kreisfinanzausschuss und das Leitungsgremium mit Ausschussvorsitzenden Binnewies, Landrätin Klinkert-Kittel und ihrem Vertreter und Ersten Kreisrat Riechert. Fotos: Thomas Fischer
















9.09.2019 • 22:21 Uhr

Fulminanter Auftakt für ein Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen - Bad Gandersheims Paracelsus-Chefarzt Dr. Lison auf dem Podium

Das keimende Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen hat am heutigen Montag mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung in der Northeimer Stadthalle einen beeindruckenden Start in seine Wachstumsphase hingelegt. Mehrere hundert Teilnehmer und Teilnehmerinnen füllten und belebten damit die Tagungsstätte. Der Saal der Stadthalle und Foyer sprühten vor Aktivitäten und Aktionen. Vielseitig die Informationsstände auf dem "Markt der Möglichkeiten". Selten waren so viele Selbsthilfegruppen und -initiativen bei der Gründung eines neuen Netzwerkes auf den Beinen.
Die zentrale und Hoffnung machende Botschaft der Akteure und Akteurinnen am heutigen Tag: 1. Gemeinsam gegen Depression angehen. 2. Und Depression ist heilbar. 3. Lebensfreude lässt sich wiederfinden. Das dokumentierten Fachvorträge und konstruktive Debattenbeiträge. Hochspannend schon die Begrüßung durch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Vor ihr hatte die Schirmherrin der Auftaktveranstaltung, Rebecca Siemoneit-Barum, Schauspielerin aus der Lindenstraße, ein bemerkenswertes Grußwort und inspirierendes gesprochen. Der Höhepunkt dann die Podiumsdiskussion. Hochkarätig besetzt. Experten kamen hier genauso zu Wort wie von Depression Betroffene , die in einer Selbsthilfegruppe aktiv sind. Bemerkenswert aus lokaler Perspektive betrachtet: Auf dem Podium aus Bad Gandersheim Dr. Martin Lison, Chefarzt der Paracelsus-Roswithaklinik, wo psychosomatische Erkrankungen therapiert werden.

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der nachmittäglichen Veranstaltung in der Northeimer Stadthalle. red/fis/Fotos: Thomas Fischer














9.09.2019 • 17:04 Uhr

Bad Harzburg: Opfer eines Raubüberfalls wehrte sich und stürzte Hang hinunter

Tatzeit: Freitag, 6. September 2019, gegen 20.45 Uhr. Tatortort: Bad Harzburg, Fußweg (Rundweg) zwischen Golfstraße und Am Rodenberg .
Zur Tatzeit wurde ein 60-jähriger Bad Harzburger, der sich auf dem Heimweg befand, von zwei unbekannten männlichen Personen überfallen. Die Täter hatten es auf die Geldbörse des Mannes abgesehen. Durch die Gegenwehr des Opfers konnte eine Wegnahme der Geldbörse verhindert werden. Das Opfer stürzte dabei einen Hang hinunter und blieb zunächst dort liegen. Daraufhin entfernten sich die Täter in unbekannte Richtung. Ein Ermittlungsverfahren wurde durch die Polizei eingeleitet. ots










9.09.2019 • 16:58 Uhr

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden bekommt einen neuen Leiter

Kriminaldirektor Ralf Leopold wechselt in die Polizeidirektion Hannover, Polizeioberrat Thorsten Massinger übernimmt

Nach siebeneinhalb Jahren verlässt der bisherige Leiter, Kriminaldirektor Ralf Leopold, die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. Leopold wechselt auf eigenen Wunsch nach Hannover und wird dort zukünftig den Zentralen Kriminaldienst (ZKD) leiten.

"Der Abschied fällt mir nicht leicht. Dank der hohen Motivation meiner Kolleginnen und Kollegen und der tollen Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Sachen Sicherheit ist es uns gelungen, ein hohes Sicherheitsniveau im Weserbergland zu gewährleisten. Mir hat diese Arbeit immer eine Riesenfreude bereitet.", resümiert Leopold.

Bevor der 55-Jährige Anfang 2012 vom Niedersächsischen Innenministerium nach Hameln wechselte, war Leopold Leiter Ermittlungen in der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) in Hildesheim.

Sein Nachfolger, Thorsten Massinger, ist kein Unbekannter in der Inspektion. Nach seinem Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster übernahm der 41-Jährige Ende 2012 vorübergehend die Leitung des Polizeikommissariats Holzminden und arbeitete im Anschluss, für knapp zwei Jahre, als Leiter Einsatz in Hameln.

"Ich habe die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden bereits von 2012 bis 2014 kennen gelernt und weiß, dass ich auf ein funktionierendes Netzwerk und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen werde." so Massinger.

Der Polizeioberrat kommt aus dem Innenministerium in die Rattenfängerstadt. Zuletzt war er als Einsatzreferent Leiter des landesweiten Lagezentrums und zuständig für Einsatzangelegenheiten.

Der neue Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / Holzminden ist verheiratet. Er wohnt mit seiner Frau und den beiden Kindern in der Region Hannover.
ots/Foto: Polizei

Aufgrund dringender Tätigkeiten im Innenministerium wird der neue Inspektionsleiter seine Arbeit in Hameln allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen. Vertreten wird Thorsten Massinger in der Zwischenzeit durch den Stellvertreter Leopolds, Polizeioberrat Marco Hansmann.

Hansmann ist 43 Jahre alt. Er leitete zuletzt das Polizeikommissariat in Holzminden.

"Ralf Leopold war als Inspektionsleiter und als Mensch ein Gewinn für die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und für die Polizeidirektion Göttingen. Seine stets zukunftsorientierte, sachliche aber auch mitarbeiterorientierte Arbeitsweise kam sowohl der Organisation als auch den Kolleginnen und Kollegen in Hameln zugute," sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen im Rahmen der offiziellen Verabschiedung. "Mit Thorsten Massinger kommt ein bereits Bekannter zurück in die PI. Er übernimmt eine sehr gut aufgestellte Dienststelle, die er bereits kennt und die Arbeitsabläufe bereits beherrscht. Daher bin ich überzeugt, dass er die erfolgreiche Arbeit von Ralf Leopold fortsetzen wird."










9.09.2019 • 16:49 Uhr

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim: Vortragsreihe über Volkskrankheit Depression

Depressionen sind inzwischen eine „Volkskrankheit“. Jede und jeder kann davon im Laufe seines Lebens betroffen sein. Die Kreisvolkshochschule Northeim lädt jetzt wieder zu einer Vortragsreihe über die Erkrankung ein.

Den Auftakt macht der Vortrag „Depression – was heißt das im Alltag?“. Er findet am Montag, 16. September, von 19 bis 21:15 Uhr in der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim statt. Dr. Martin Lison, Chefarzt der Paracelsus-Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim, wird in seinem Vortrag unter anderem darüber berichten, wie depressive Menschen ihren Alltag bewältigen. Er setzt sich dabei mit den akuten und chronischen Auswirkungen von depressiven Erkrankten auf die Lebensgestaltung und den Alltag der Betroffenen und ihres Umfeldes auseinander.

Über das Thema „Depression und (Online)-Selbsthilfe“ wird es in einem Vortrag genau eine Woche später, am 23. September, von 19 bis 21:15 Uhr an gleicher Stelle gehen. Vortragende sind Dr. Martin Lison und Zdravko Dusanek von der Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis Northeim gehen.

Wieder eine Woche später, am Montag, 30. September werden Dr. Martin Lison und diesmal Michael Ortscheid von der Lukas-Werk Gesundheitsdiensten, von 19:00 bis 21:15 Uhr, zum Thema „Depression und Missbrauch - bzw. Suchterkrankungen“ vortragen.

Über das Thema „Altersdepressionen oder Depression im Alter“ trägt Dr. Martin Lison dann noch am Dienstag, 22. Oktober, von 19 bis 21:15 Uhr wieder in der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim vor. Der Eintritt ist für alle vier Vortragsabende frei!

Die Vortragsreihe zum Thema „Depressionen“ im Frühjahr dieses Jahres ist von zahlreichen Interessierten besucht worden. Ausführlichere Infos gibt es auch im Internet unter www.kvhs-northeim.de.

Zum Bild: Dr. Martin Lison (Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim) informiert bei der Kreisvolkshochschule in Northeim wieder über Depressionen. Links im Bild ist Sarah Ohst, Programmbereichsleiterin Gesundheit bei der KVHS. Foto: Senger










9.09.2019 • 16:44 Uhr

Höchste Sicherheitsstufe! BND-Chef Kahl am 17. September in der "Kaiserstadt"

Auf Einladung des Northeimer CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne wird Dr. Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), zu Gast in Goslar sein. In einer öffentlichen Veranstaltung spricht er zum Thema "Rolle und Herausforderungen des Bundesnachrichtendienstes in der deutschen Sicherheitsarchitektur" und wird Fragen der Bürger beantworten. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 17. September 2019,
ab 18.30 Uhr im Restaurant Lindenhof, Schützenallee 1, in 38640 Goslar.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, so die freundliche Offerte des Bundestagsabgeordneten. red











9.09.2019 • 13:02 Uhr

Somalia-Mann wird nach Bedrohung mit "Anscheinswaffe" in die Psychiatrie eingewiesen

Am Samstagnachmittag bedrohte ein Mann mehrere Passanten in der Kasseler Fußgängerzone mit einer sog. "Anscheinswaffe" und muss sich nun u.a. wegen Bedrohung verantworten. Zudem musste der verhaltensauffällige Mann später in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Samstagnachmittag gegen 14.15 Uhr wurde die Polizei in Kassel von Passanten darüber in Kenntnis gesetzt, dass im Bereich Stern eine männliche Person mit einer Waffe umherlaufen soll, welche die Waffe wahllos sowohl auf Fußgänger, als auch auf vorbeifahrende Fahrzeuge richte. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich auch Besucher /innen aus Südniedersachsen in der Fußgängerzone auf, wurde unserem Redaktionsnetzwerk mitgeteilt.

Aufgrund der schwer einschätzbaren Lage nahmen gleich mehrere Streifen der Kasseler Polizei die Fahndung nach der unbekannten Person auf, die letztlich im Bereich Schäferstraße angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden konnte.

Wie sich herausstellte, hatte der aus Nieste kommende 22-jährige Mann mit somalischer Staatsangehörigkeit aber lediglich ein Spielzeuggewehr aus Kunststoff dabei, mit dem er die Fußgänger und Autofahrer bedroht hatte, so dass hier zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr bestand.

Im Besitz des Mannes fanden die Beamten dann noch geringe Mengen von Marihuana, was dem Tatverdächtigen neben der Anzeige wegen Bedrohung mit einer sog. Anscheinswaffe noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz einbrachte.

Aufgrund seiner massiven psychischen Verhaltensauffälligkeit und seinen vorangegangenen wahnhaften Drohgebärden, überstellten die eingesetzten Beamten den 22-Jährigen aus Gefahrenabwehrgründen später der Psychiatrie.ots










9.09.2019 • 12:55 Uhr

Diebstahl von 140 Pracht-Begonien - Sponsoring einer Gärtnerei mit Füßen getreten

Bereits zwischen dem 6. September 2019, 18:30 Uhr und dem 7. September 2019, 07:00 Uhr entwendeten unbekannte Täter ca. 140 Begonien aus mehreren Pflanzkübeln in der Straße An den Osterstücken in Hildesheim.

Die Pracht-Begonien wurden zur Verschönerung des Bereichs durch den Inhaber einer in der Straße ansässigen Gärtnerei gesponsert und, in Absprache mit der Stadt, in die im öffentlichen Bereich befindlichen Betongefäße eingepflanzt. In der Nacht zu Samstag haben Unbekannte die Pflanzen abgeschnitten bzw. herausgerissen und mitgenommen. Verbliebene Pflanzen wurden zertrampelt.

Der entstandene Schaden wurde auf ca. 1.500 Euro geschätzt. Nach Aussage des Gärtners enthalten die Begonien einen starken, roten Farbstoff, so dass die unbekannten Täter anschließend rote Hände gehabt haben müssen, sofern sie keine Handschuhe trugen.

Zeugen, die in Zusammenhang mit der Tat sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefon 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm/Foto: Polizei










9.09.2019 • 12:46 Uhr

POWER-NEWS am Montag: Großinvestor Nuri Celik bestätigt: "Ja, ich bin als Redner zum 1. Bürgermahl der Bürgerstiftung Gandersheim eingeladen!"

Das ist jetzt der nächste "Bürgermahl-Hammer" der frischen Bürgerstiftung Bad Gandersheim: Großinvestor Nuri Celik - Eigentümer und Betreiber des VITAL-Parks /"Haus des Gastes" und der ehemaligen Paracelsus-Roswitha-Klinik (beides in der Hildesheimer Straße) hat in einem Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzerwerk der Fis Work Media Group bestätigt, dass er zum 1. Bürgermahl der Bürgerstiftung als besonderer Gast und Redner eingeladen worden ist. Bekanntlich hatte überraschend Ex-Vize-Kanzler, Bundesaußenminister a.D. und früherer SPD-Bundesvorsitzender Sigmar Gabriel sein zunächst zugesagtes Kommen abgesagt (wir berichteten exklusiv). "Ich bin vom Vorstand der Bürgerstiftung, Herr General a.D. Achim Lidsba , als Redner auf der Veranstaltung eingeladen worden", so Investor Nuri Celik. Und weiter: Herr Lidsba habe insbesondere " meineProjektierung zur Zukunft des "VITAL-Parks" wörtlich in einem schriftlichen Dokument als "Leuchtturm" für Bad Gandersheim und die Region bezeichnet. ch habe mich über diese Einladung und das Interesse des Vorstandes der Bürgerstiftung gefreut. Und ich werde am 2. September kommen und etwas über meine Pläne etwas sagenen", versprach Celik im Gespräch mit dem Chefredakteur des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Es steht zu erwarten, dass sich der Investor weiterhin zu seiner eben erworbenen Immobilie ehemalige Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim äußern wird. Als weitere Redner auf dem ersten Bürgermahl sind vom Vorstand der Stiftung das Geschäftsführer-Duo für eine Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim angekündigt worden.
red/fis/Foto: Marc Reiser










9.09.2019 • 12:30 Uhr

POWER-NEWS am Montag: Fetzige Scheunendisco am 14. September in Rittierode

Endlich ist es wieder soweit und die Scheunentore öffnen sich auf dem Grannenhof in Rittierode! Auch in diesem Jahr findet die beliebte und regional bekannte Veranstaltung der Reitgemeinschaft Kreiensen-Rittierode ab 20 Uhr in der beheizten Scheune statt.
Gut gelaunt, höchst motiviert und mit umfangreichem Repertoire werden DJ Rüdi und DJ Kacze durch den Abend führen. Beide sind bekannt für gute Stimmung, coole Sprüche und eine rauschende Party.

Gute Stimmung wird garantiert!

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Die Freiwillige Feuerwehr grillt wie gewohnt für die Gäste, die sich gestärkt auf einen lange Partynacht freuen dürfen.
Ausrichter Gerd Heise freut sich auf viele Gäste, jede Mange Spaß und einen reibungslosen Ablauf und bedankt sich schon im Vorfeld bei allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.
red/fis/Screenshot Scheuen-Disco-Cover










9.09.2019 • 10:33 Uhr

Verbraucherinformation: Häufige Fallen im Mietvertrag - Worauf Mieter vor Vertragsabschluss achten sollten

Vor allem in deutschen Großstädten ist Wohnraum knapp. Die Suche nach einer Mietwohnung gestaltet sich daher oft schwierig. Ist endlich eine Bleibe gefunden, ist die Versuchung groß, einfach schnell den Vertrag zu unterschreiben. Besser ist es, die Regelungen sorgfältig durchzulesen, um so typische Fallen zu vermeiden. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), sagt Mietern, worauf sie achten sollten.

Sind Mängel erkennbar?

Wem bei der Besichtigung ein dunkler Schimmelfleck an der Wand oder ein Sprung im Fenster auffällt, sollte dies vor der Vertragsunterzeichnung ansprechen. Denn: „Wer den Mietvertrag unterschreibt, obwohl er Mängel erkannt hat, kann später wegen dieser Mängel nicht die Miete mindern“, so Michaela Rassat. Mieter können dann nach dem Einzug zwar immer noch beispielsweise Reparaturen oder die Beseitigung von Schimmel fordern, mehr aber auch nicht. Die Juristin rät daher, Mängel bereits bei der Besichtigung anzusprechen und schriftlich festzuhalten, dass der Vermieter diese vor Einzug beseitigen muss.

Wohnungsgröße überprüfen

In vielen Mietverträgen ist die Wohnungsgröße nicht korrekt angegeben. Dies kann schnell zum Streit führen, denn Mieterhöhungen und manche Betriebskosten hängen von der Wohnfläche in Quadratmetern ab. Mieter sollten wissen: „Bei einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete und der Berechnung der Betriebs- oder Heizkosten zählt immer nur die tatsächliche, messbare Wohnfläche. Abweichende Angaben im Vertrag sind ohne Belang, der Mieter kann eine Berechnung nach den tatsächlichen Quadratmetern fordern“, weiß die Juristin. Bis vor einigen Jahren war dies erst bei einer Flächenabweichung von mindestens zehn Prozent möglich. Diese Rechtsprechung hat der Bundesgerichtshof (BGH) jedoch aufgegeben und dies auch in einem Urteil von 2018 noch einmal betont (Az. VIII ZR 220/17). „Die Mindestabweichung von zehn Prozent spielt allerdings immer noch eine Rolle, wenn Mieter nachträglich die Miete mindern wollen, weil ihre Wohnung kleiner ist als im Vertrag vereinbart“, weiß die Rechtsexpertin. Das gilt allerdings nur dann, wenn der Vermieter die Wohnungsgröße im Vertrag verbindlich angegeben hat. Ist die Größenangabe unverbindlich, zum Beispiel durch die Ergänzung „diese Angabe dient wegen möglicher Messfehler nicht zur Festlegung des Mietgegenstandes“, kann der Mieter keine Mietminderung geltend machen (BGH, Az. VIII ZR 306/09). Der Tipp der D.A.S. Expertin: „Mieter, die klare Verhältnisse schaffen wollen, können vor Vertragsschluss noch einmal nachmessen. In Sachen Betriebskosten- oder Mieterhöhung ist dies aber nicht mehr unbedingt erforderlich.“ Wer trotzdem messen will, sollte dafür am besten einen Laser-Entfernungsmesser benutzen, da ein Zollstock zu ungenau ist. Um die exakte Wohnfläche zu ermitteln, gilt es, die Wohnflächenverordnung zu beachten. Denn hier finden sich die Regeln zur Berücksichtigung von beispielsweise Balkonen, Dachschrägen oder Fensternischen.

Vorsicht: Staffelmieten und Kündigungsverzicht

Ist eine Staffelmiete vereinbart, erhöht sich zu einem festgelegten Zeitpunkt automatisch die Miete. Das Gesetz schreibt vor, dass eine solche Erhöhung nur einmal pro Jahr erfolgen darf. Prozentuale Steigerungen sind nicht erlaubt, Vermieter müssen immer einen konkreten Betrag angeben. „Häufig werden Mieter dadurch wirtschaftlich benachteiligt, denn: Die Steigerung ist auch dann gültig, wenn der ortsübliche Mietspiegel geringere Mieten aufweist“, warnt Rassat. „In Gegenden mit einem angespannten Wohnungsmarkt kann eine geringe Mieterhöhung durch einen Staffelmietvertrag aber auch positiv sein.“ Vorsicht geboten ist bei einem gegenseitigen Kündigungsverzicht im Mietvertrag: Mieter und Vermieter verpflichten sich, für eine bestimmte Dauer auf eine Kündigung zu verzichten. „Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs darf ein Kündigungsverzicht für maximal vier Jahre vereinbart werden“, erläutert die Juristin (BGH, Az. VIII ZR 27/04). Das bringt Mietern zwar Sicherheit. Wer aber beispielsweise aufgrund seines Jobs umziehen muss, kommt dann – wenn überhaupt – nur sehr schwer verfrüht aus dem Mietverhältnis raus.

Keine Pauschale bei den Betriebskosten

Betriebskosten, also zum Beispiel Versicherungen, Grundsteuer, Wasser oder etwa Hausmeisterdienste, müssen Mieter separat zahlen. In der Regel vereinbaren Vermieter und Mieter dafür eine Vorauszahlung. Hat der Mieter am Ende mehr verbraucht, als er gezahlt hat, muss er nachzahlen – ansonsten bekommt er eine Rückzahlung. Als Nachweis dient die Betriebskostenabrechnung, die der Vermieter jährlich anfertigen und zur Verfügung stellen muss. Wer das Gefühl hat, dass seine Abrechnung nicht korrekt ist, kann Originalbelege und Rechnungen beim Vermieter einsehen. Dies sollten Mieter allerdings innerhalb von vier Wochen nach Erhalt tun. Ist vertraglich eine Betriebskostenpauschale vereinbart, muss der Vermieter keine Abrechnung erstellen, folglich gibt es auch keine Rück- oder Nachzahlung. „Hier sollten Mieter besonders aufpassen und im Zweifel nachfragen. Denn Pauschalen fallen oft zugunsten des Vermieters aus“, so der Tipp der D.A.S. Juristin.
red/Foto/Quelle: ERGO











9.09.2019 • 10:27 Uhr

Vor der Mucke die Maloche: Zeltaufbau für den Soundcheck des NDR

Es war eine kleine Invasion von Maschinen und Malochern: Auf dem Schützenplatz in Göttingen der Aufbau eines gigantischen Zeltes. Alles wichtig für die ganz große Musikparty. "Soundcheck - Neue Musik" - das "Newcomerfestival" von NDR 2. Ab Donnerstag rockt ganz Göttingen. In diesen Tagen die vorbereitenden Arbeiten. Da wurden auch schon mal hölzerne Handläufe und Begrenzungspfosten kürzer gesägt oder aus der Erde gerissen. Motto: Platz machen für das große Partyzelt.
Alle weiteren Fakten zum "Newcomerfestival" auf dem Plakat beim "Schützenplatz" (direkt neben der Sparkassen-Arena) in Göttingen.
red/Fotos: Marc Reiser
















9.09.2019 • 10:16 Uhr

Unbemerkt Zigarettenautomaten beim Imbiss aus Verankerung gerissen und irgendwie weggeschafft

Bislang unbekannte Täter haben in der Zeit von Samstag, 07. September, 22.30 Uhr bis Sonntag, 08. September 2019, 09.00 Uhr, am Hullerser Tor in Einbeck bei einem dortigen Imbiss einen Zigarettenautomaten entwendet. Der Automat wurde gewaltsam aus der Verankerung gerissen und dann mittels eines unbekannten Werkzeuges gänzlich von der Halterung entfernt. Wie der Automat anschließend abtransportiert wurde, ist noch unklar. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Zeugen, die Hinweise zu der Tat, die Täter oder zu einem Fahrzeug geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung. pap










9.09.2019 • 10:13 Uhr

Vorfahrt missachtet: Crash mit 8000 Euro Schaden

Eine 27 Jahre alte Marburgerin kam mit ihrem Pkw aus Richtung Odagsen und wollte an der Bundesstraße 3 Abfahrt Reinserturmweg in Einbeck nach links auf Die Bundesstraße 3 in Richtung Northeim abbiegen. Sie übersah hier den Pkw einer 53 Jahre alten Fahrerin aus Moringen, die die B3 in Richtung Alfeld befuhr. Es kam im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der Autos, wobei ein Schaden in Höhe von insgesamt 8000,- Euro entstand. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die beiden Fahrzeugführerinnen blieben unverletzt.pap










9.09.2019 • 10:11 Uhr

Uslarer Pekermarkt brutal: Andere Meinung mit Fäusten ausgetragen

Am zurückliegenden Wochenende kam es am Rande des in Uslar stattfindenden Pekermarktes zu zwei Körperverletzungsdelikten.
Am Samstag, 07. September 2019, gegen 23.35 Uhr, schlug ein 18-jähriger Mann aus Northeim auf Grund von Meinungsverschiedenheiten mit der Faust auf einen 21-jährigen Mann aus Uslar ein. Am gestrigen Sonntag,gegen 01.25 Uhr, die nächste Körperverletzung. Da schlug ein 19-jähriger Mann aus dem Landkreis Göttingen unvermittelt mit der Faust auf einen 33-jährigen Mann aus Uslar ein. Die Uslarer Polizei ermittelt gegen die Prügeltypen. red/stüw










9.09.2019 • 06:58 Uhr

Kunstausstellung: John schickt Grüße zu seiner Hannah nach Skegness

Gestern am "Tag des Denkmals" im ehemaligen Kloster Brunshausen bei Bad Gandersheim. Erst im "Portal zur Geschichte" vorbeigeschaut, dann im "Sommerschloß" mit "Ätissinnensaal" gewesen. Anschließend die Krönung:
Besuch beim Kunstkreis. In seinen Räumen sind derzeit die vieldiskutierten Fotografien von Hannah Beyford aus Skegness ausgestellt. Und als Betreuer, Wächter, Erklärer der nachdenklichen wie schönen weil authentischen Frauenbildnisse ist kein geringerer als Hannahs Vater persönlich vor Ort: John Beyford. Der in Bad Gandersheim bestens bekannte Kunstschaffende aus Bad Gandersheims englischer Partnerstadt Skegness. Wir trafen ihn dort in Brunshausen. Scherzten, fotografierten uns gegenseitig, unterhielten uns anregend über die Porträts, die seine Tochter - die schwer krebskrank ist, an so wirklichen wie unwirklichen Umfeldern in ihrer englischen Heimatstadt abgelichtet hat.
Mit John's Bildnis schicken wir hier und jetzt beste Grüße hinüber auf die crazy Brexit-Insel nach Skegness. John und das Redaktionsteam der Fis Work Media Group grüßen wünschen Hannah alles Gute und weiterhin viel kreative künstlerische Schaffenskraft - wie der Vater so die Tochter! God luck for you!
red/fis/Foto: Thomas Fischer










9.09.2019 • 06:45 Uhr

Weihrauch/Uhlendorff bringt Northeimer Handball Club in Fahrt

Auch in der mittlerweile gestarteten Saison wird der NHC zu seinen Auswärtsfahrten vom Northeimer Busunternehmen Weihrauch/Uhlendorff verlässlich zu seinen Spielen gefahren. Wir freuen uns über eine weitere gute Zusammenarbeit und bedanken und ganz herzlich bei Horst Weihrauch und seinem Team! Foto: NHC!










8.09.2019 • 19:58 Uhr

Nächtliche Auseinandersetzung in der Stumpfebiel - 20 Jahre alter Mann aus dem Landkreis lebensgefährlich verletzt, Tatverdächtiger in U-Haft

Tatwaffe ein "scharfer Gegenstand" - Angaben zu Identitäten (u.a.Nationalitäten) spärlich

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist Samstagnacht (07.09.19) in der Göttinger Innenstadt ein junger Mann aus dem Landkreis Göttingen lebensgefährlich verletzt worden. Der 20-jährige Heranwachsende wurde nach bislang vorliegenden Ermittlungsergebnissen mit einem scharfen Gegenstand im Bereich des Oberkörpers getroffen. Er musste in die Göttinger Uniklink transportiert und notoperiert werden, heißt es in einer offiziellen Verlautbarung der Polizei.

Die Tat ereignete sich gegen 03.10 Uhr in der Stumpfebiel im Bereich einer Bushaltestelle am Kaufhaus Carree. Eine 19-jährige Göttingerin erlitt im Zusammenhang mit dem Geschehen leichte Verletzungen. Ermittler nahmen den mutmaßlichen Täter in der benachbarten Reitstallstraße fest. Der Göttinger ist in der Vergangenheit bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

Ein zunächst ebenfalls festgenommener 22-jähriger Mann aus dem Landkreis Göttingen kam am Abend im Anschluss an seine Vernehmung wieder auf freien Fuß. Der 20 Jahre alte Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen am heutigen Sonntagvormittag (08.09.19) dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ U-Haftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Heranwachsende wurde in eine Justizvollzuganstalt gebracht. Nähere Angaben zu den Identitäten (u.a. Nationalität) machte die Polizei nicht.

Die Ermittlungen des 1. Fachkommissariats zu Motiv und Tathergang dauern an. jk










8.09.2019 • 19:52 Uhr

Northeimer Handball Club: Auswärtsniederlage bei SC DHFK Leipzig

Der Northeimer Handball Club musste am gestrigen Samstag seine erste Saisonniederlage einstecken. Gegen den SC DHFK Leipzig 2setzte es eine 29:37 (16:18) Niederlage. Trotz einer zwischenzeitlichen zwei Tore Führung reichte es am Ende nicht, die Punkte mit nach Northeim zu nehmen. Der NHC startetet zunächst gut in die Partie und konnte mit 3:2 in Führung gehen. In der Defensive konnten immer wieder Bälle gewonnen werden und auch offensiv wurden gute Lösungen gefunden.

Nach 15 Spielminuten führte der NHC dann mit 10:8, doch zu viele einfache Fehler in der Defensive und im Angriff führten dazu das Leipzig die Kontrolle übernahm. Mit vier Toren in Folge kurz vor der Halbzeit, konnten sich die Gastgeber bis auf drei Tore absetzen.
Nach der Halbzeit lief es ähnlich weiter, Leipzig konnte sich immer wieder gute Torchancen erarbeiten und so auf 25:20 davonziehen. Der NHC gab jedoch nicht auf und verkürzte noch einmal auf 28:25. Letztendlich waren die Leipziger allerdings einfach cleverer und konzentrierter in diesem Spiel und gewannen die Partie verdientermaßen.

Nun gilt es die Fehler in der kommenden Woche zu analysieren und sich bestmöglich auf das Heimspiel am kommen Sonntag den 15 September vorzubereiten. Dann erwartet der NHC ab 17:00 den Tabellenführer von der HSG Bieberau-Modau zum Heimspiel.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Schlüter, Iliopoulos 6, Lange 3, Seekamp 3, Springer 2, Hempel 1, Wilken, Gerstmann 3, Stöpler 10/5, Wodarz 1.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie!











8.09.2019 • 19:35 Uhr

Lamspringe rockt, klettert und genießt Ebelings Lecker-Eis

Heute großer Feiertag in Lamspringe. Die "Marktteiber" hatten einen lebendigen Event in dem Flecken organisiert: Überall Flohmarkt. Offene Geschäfte. Dazu im herrlichen Klosterpark viellos: Rockmusik, Baumklettern der Naturschutzjugend, Ponyreiten, Aktionen der Freiwilligen Feuerwehr Lamspringe. Gern angenommen das herrlich frische Ebelings-Eis aus Wolperode. Lamspringe machte mit dem bunten Markttreiben sehr angenehm auf sich aufmerksam. Das sollte wiederholt werden. In den herrlichen Klosterpark passt noch eine Menge mehr an Aktivitäten und Menschen rein!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















8.09.2019 • 19:27 Uhr

Brunshausen: Schreckminuten nach Zusammenbruch - Helikopter drehte wieder ab

Brenzlige Lage heute Nachmittag in einem gastronomischen Betrieb im ehemaligen Kloster Brunshausen. Ein älterer Mann aus Sebexen war plötzlich auf einem Stuhl zusammengesackt. Akute Gesundheitsprobleme, die erste Wahrnehmung. Schnelle Hilfe leisteten Ersthelfer. Dann war ein DRK-Rettungsteam vor. Währenddessen fuhr ein Streifenwagen mit Blaulicht auf den AUER-Parkplatz. Eine Sicherungsmaßnahme. Die Polizei sollte die Landung eines Rettungshubschraubers in diesem Firmenarreal sicherstellen. Beobachtungen zufolge flog ein Helikopter ein, drehte dann aber in Richtung Westen ab. Die professionelle Erstversorgung des Patienten im RTW schien den Einsatz des Rettungshubschraubers überflüssig zu machen. Der Mann wurde dann in eine Klinik zur weiteren ärztlichen Betreuung gefahren. Aufatmen bei Familien und Freunden. Dem bekannten Sebexer soll es gesundheitlich schon wieder besser gehen.

Die Bilder dokumentieren den DRK-Einsatz vor dem Portal zur Geschichte in Brunshausen. Außerdem dem Streifenwagen unter Blaulicht auf dem AUER-Parkplatz.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












8.09.2019 • 13:23 Uhr

Nächstenliebe mit Schattenseiten

Es ging um christliche Nächstenliebe, doch es gab auch dunkle Zeiten mit Prügeln und Misshandlungen. Die wechselvolle Geschichte des evangelischen Stephansstifts in Hannover ist jetzt anlässlich seines 150-jährigen Bestehens in einer umfangreichen Jubiläumsschrift dokumentiert. Unter dem Titel "Dem Leben Raum geben" beleuchten die Historiker Ulrike Winkler und Hans-Walter Schmuhl auf 560 Seiten die Anfänge und den Ausbau der diakonischen Einrichtung. Das Stift habe bewusst unabhängige Experten von außen einbezogen, sagte Vorstand Hans-Peter Daub am Mittwoch: "Wir wollen die Geschichte mit einem externen Blick analysieren."

Das Stephansstift, dass 1869 als Ausbildungsstätte für evangelisch-lutherische Diakone gegründet wurde, hat traditionell einen Schwerpunkt in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen, die früher als "verwahrlost" galten. Vor allem in der Nachkriegszeit hätten beengte Wohnverhältnisse und ein Mangel an qualifiziertem Personal zu einer Situation geführt, in der Gewalt gedeihen konnte, berichtete Ulrike Winkler. Um für Ordnung zu sorgen, hätten die Erzieher Zöglinge oft körperlich gezüchtigt, auch mit Stöcken.

"Um unter widrigen Bedingungen eine große Zahl von Jugendlichen irgendwie zu managen, griff man zurück auf strenge Disziplin und harte Strafen", sagte Hans-Walter Schmuhl. Dieses Klima der Gewalt habe sich dann auch auf die Jugendlichen übertragen. Die Heimleitung habe dies nicht gefordert, aber geduldet. "Erzieher wurden mal versetzt oder mal entlassen, aber im Grunde hat man es unter der Decke gehalten." Erst mit der 1968er-Bewegung, die auch die Diakonen-Ausbildung erfasste, habe sich die Situation langsam verbessert.

In Buch zeichnen die Autoren die Entwicklung des Stifts von den Anfängen bis in die Gegenwart nach. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sich das Stift immer mehr an die Vorgaben der staatlichen Fürsorgepolitik angenähert, erläuterten die Historiker. Zugleich wuchs es stark an. Zu den Heimen der Jugendhilfe kamen Altenheime sowie Schulen und Betriebe hinzu. Sowohl von der Zahl der ausgebildeten Diakone als auch im Blick auf die betreuten Jugendlichen habe das Stephansstift zu den größten Einrichtungen in Norddeutschland gehört. Zeitweise betreute es mehr als 700 Jugendliche. Zur "Brüderschaft" der Diakone zählten zeitweise mehr als 500 Mitglieder.

1933 begrüßte die konservativ ausgerichtete Leitung zunächst die Machtübernahme durch das Nazi-Regime. "Sie glaubte, dass die Nazis dieselben Ziele verfolgten wie man selber." So wurden 1934 vier Diakone in ein Strafgefangenenlager im Emsland entsandt, um auf Häftlinge aufzupassen. Die Verantwortlichen hätten ursprünglich an so etwas wie Gefängnisseelsorge gedacht, sagte Schmuhl. Es habe sich um ein großes Missverständnis gehandelt. Die Diakone kehrten enttäuscht zurück. "Was man nicht erkannte, war, dass der Nationalsozialismus einen Rassenstaat anstrebte." Später sei das Stift auf Distanz zu den Nazis gegangen.
Von Michael Grau (epd)/ Foto: epd










8.09.2019 • 13:18 Uhr

Kein Kunstobjekt, sondern illegale Müllentsorgung auf Waldparkplatz

Am heutigen Sonntag, 08. September 2019, gegen 07:50 Uhr, wurde auf einem Waldparkplatz an der Bundesstraße 498 oberhalb von Romkerhalle an der Okertalsperre eine illegal entsorgte Waschmaschine der Marke "Zanker" vorgefunden. In der Waschtrommel dieser Waschmaschine befand sich zudem noch Hausmüll. Ermittlungen zum Verursacher wurde eingeleitet. Die Polizei Oberharz bittet mögliche Zeugen, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder etwas über die Herkunft dieser Waschmaschine sagen können, sich unter der Telefonnummer 05323-941100 zu melden. In diesem Zuge weisen wir daraufhin, dass die illegale Müllentsorgung je nach Art des Mülls eine Straftat oder aber Ordnungswidrigkeit darstellt. Die Kreiswirtschaftsbetriebe des Landkreises Goslar bieten gut organisierte Müllentsorgungsstationen an. ots/Foto: Polizei










8.09.2019 • 13:14 Uhr

Moringen: Einbruch in einen Netto-Markt - Anschlagende Alarmanlage verschreckt und verjagt Einbrecher

In der Nacht von Freitag auf Samstag sind unbekannte Täter über ein Fenster in den Nettomarkt in der Northeimer Straße in Moringen eingestiegen. Nachdem dadurch die Alarmanlage ausgelöst wurde, verließen die Täter den Markt ohne Diebesgut. Bei dem Einbruch entstand ein Sachschaden von ca. 3000 Euro.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zu Samstag im Bereich des Nettomarktes etwas Auffälliges gehört oder gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.MM











8.09.2019 • 11:44 Uhr

Glück im Unglück! Nicht ausreichend gesicherte Stämme verrutschen auf überladenen Holz-Lkw

Für Verkehrsbehinderungen hat ein Holz-Lkw bei Bad Driburg (Landkreis Höxter) auf dem Verbindungsarm von der Dringenberger Straße zur Bundesstraße 64 gesorgt. Als das Gespann am vorigen Freitag gegen 8.40 Uhr von Bad Driburg kommend nach links auf die Auffahrtsstraße einbiegen wollte, verrutschte die Ladung auf dem Anhänger und der Hänger riss sich von der Zugmaschine los. Die Holzstämme auf dem Hänger waren vermutlich durch nicht ausreichende Sicherung ins Rutschen geraten und drohten auf die Straße zu fallen. Die Polizei sicherte die Gefahrenstelle ab und leitete den Verkehr daran vorbei. Somit konnte größere Ungemach verhindert wernden.
Es entstand geringer Sachschaden an der Fahrbahn. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich außerdem heraus, dass die Zugmaschine überladen war. /nig/Foto: Polizei










8.09.2019 • 11:26 Uhr

Bad Gandersheim: "Polizei freut sich über (fast) friedliches Altstadtfest 2019" - Geschätzt 6.500 Besucher

Und so haben die Polizisten im Kommissariat Bad Gandersheim das 41. Gandersheimer Altstadtfest wahrgenommen. Hier ihr eben verlautbartes offizielles Statement:
" Friedlich und ausgelassen fröhlich wie lange schon nicht mehr verlief bei das diesjährige 41. Altstadtfest in der historischen Ortsmitte der Stadt aus Sicht der Bad Gandersheimer Polizei. Diese hatte sich mit einem höheren Personalansatz als sonst üblich auf das Fest eingestellt. Schwerpunkt polizeilichen Handelns war die deutlich sichtbare Präsenz in Form von Fußstreifen im Festbereich. Aber auch die Prävention kam nicht zu kurz. So beteiligten sich sowohl das Präventionsteam aus Northeim mit örtlicher Unterstützung der Gandersheimer Polizei am "0,0 Promille für Tausend"-Projekt der AWO unter Leitung von Petra Dröge. An beiden Tagen herrschte dort reges Treiben. Repressiv abgearbeitet werden mussten "szenetypische" Straftaten in Form von fünf einfachen Körperverletzungen, deren Motive ausschließlich auf alkoholbedingte Reaktionen aus nichtigem Anlass zurückzuführen waren. Der Diebstahl einer Geldbörse wurde angezeigt sowie eine Sachbeschädigung, außerdem diverse Verlustmeldungen. Auch nach Schließung der Stände wurden keine weiteren Auffälligkeiten mehr verzeichnet. Besucherstärkster Tag war wie in den Jahren zuvor der Freitag, am Samstag wurden deutlich weniger Besucher gezählt. Insgesamt schätzt die Polizei das Besucheraufkommen an beiden Tagen auf ca. 6.500 Personen. Das Einsatzkonzept stieß bei nahezu allen Besuchern auf positive Resonanz. Fazit der Gandersheimer Polizei: So macht Feiern für beide Seiten Spaß - auf ein Neues 2020!" ots /Fotos: Thomas Fischer
















8.09.2019 • 11:21 Uhr

Kreiensen: "Wildwest", Warnschüsse und Polizei in der Wilhelmstraße vor etlichen Schaulustigen

Am Samstag Abend, gegen 19 Uhr, befuhr ein 20-jähriger aus einem Kreienser Orstteil die Wilhelmstraße in Richtung Bundesstraße 64 mit seinem PKW Volvo. Nach Passieren der örtlichen Gärtnerei fühlte er sich plötzlich von einem Audi verfolgt. Dieser überholte anschließend den Volvo und bremste ihn aus. Der Fahrer des Audi - ein 27-jähriger Satdtoldendorfer - sprang aus seinem Wagen und stürzte sich auf den Fahrer des Volvo. Abwehrversuche schlugen fehl, so dass sich der 20-Jährige nicht anders zu helfen wusste, als zwei Warnschüsse aus seiner mitgeführten Schreckschusspistole abzugeben. Er war im Besitz eines kleinen Waffenscheins für diese Waffe. Die kurze Zeit später vor Ort eintreffende Gandersheimer Polizei beendete die Auseinandersetzung vor den Augen etlicher Schaulustiger und leitete diverse Ermittlungsverfahren gegen beide Beteiligten ein. Das Motiv soll im zwischenmenschlichen Bereich zu suchen sein, erklärte dazu die Polizei in Bad Gandersheim. ots










8.09.2019 • 11:17 Uhr

Trunkenbold beschädigt Grundstückseinfriedung - Polizei vermutet als Verursacher Altstadtfest-Besucher

Tatort Bad Gandersheim, Petristraße, Tatzeitpunkt: Heute Sonntag, , 8.September 2019, 02.29 Uhr. Die Polizei in Bad Gandersheim berichtet dazu in nachfolgend dokumentierter offizieller Mitteilung: "Durch bislang unbekannte Täter, möglicherweise "Altstadtbesucher", die dem Alkohol zu sehr zugesprochen haben, wurde eine Grundstückseinfriedung/Buschhecke auf einer Gesamtlänge von circa zwei Meter an zwei Stellen beschädigt. Das Buschwerk wurde heruntergedrückt/Äste hierbei umgebrochen/abgebrochen. Gesamtschaden geschätzt auf ca. 250 Euro. Ob der Schaden mutwilllig verursacht worden ist oder nur Gleichgewichtsstörungen Schuld sind, ist nicht bekannt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Angaben zum Täter machen können, werden gebeten. re










8.09.2019 • 11:12 Uhr

Harriehausen: Einer Syrerin (41) die Geräte eines Bäckereifachgeschäfts entwendet - 20.000 Euro Schaden

In einer Scheune am Thieplatz hatte eine 41-jährige Syrerin das Interior eines Bäckereifachgeschäfts seit Anfang Mai diesen Jahres gelagert. Das Gerätschaften bestanden aus etlichen Küchenmaschinen und Mobiliar in Form von Coctailstühlen und Tischen. Am 5. September stellte sie fest, dass sich sämtliche Gegenstände nicht mehr in der Scheune befanden und augenscheinlich entwendet worden sind. Der Wert beläuft sich auf bis zu 20.000 Euro. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Gandersheim unter Tel. 05382/919200 entgegen. Die Gandersheimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. ots










8.09.2019 • 10:13 Uhr

Nachts um 1 Uhr: "Ich will meine Kinder sehen...!" - Danach ab in die Ausnüchterungszelle

Die Polizei in Goslar teilt soeben offiziell mit:
Am heutigen Sonntag, gegen 01.00 Uhr, erschien ein 28-jähriger Langelsheimer an der Wohnanschrift seiner Ex-Lebenspartnerin, einer 30-jährigen Frau aus Seesen, und forderte lautstark, seine Kinder sehen zu wollen. Da sich der stark alkoholisierte Mann nicht beruhigen ließ und einem von der Polizei ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt.ots










8.09.2019 • 10:09 Uhr

Rhüden: Hund bei MacDonalds provoziert Schlägerei - Eine verletzte Person in Klinik gebracht

Zwischen drei auswärtigen Gästen eines Schnellrestaurants in Rhüden kam es am Samstag, in den Nachmittagsstunden, zu wechselseitigen Körperverletzungen. Der Grund für die Streitigkeiten war die Mitnahme eines Hundes ins Restaurant durch einen der Kontrahenten. Alle drei Personen wurden leicht verletzt, wobei einer von ihnen mit einem Rettungswagen der Asklepiosklinik zugeführt wurde. Strafverfahren wegen Körperverletzungen wurden von der Polizei in Seesen eingeleitet eingeleitet. ots










8.09.2019 • 10:04 Uhr

Bargeld und Ausweispapiere aus unverschlossenem Pkw gestohlen

In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte ein 56- jähriger Northeimer vergessen seinen in der Mauerstraße in Northeim abgestellten Pkw zu verschließen. Ein derzeit unbekannter Täter nutzte dies und begab sich ins Innere des Fahrzeugs. Aus dem Handschuhfach entnahm der Täter eine Geldbörse mit Bargeld und diversen Papieren. Ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wurde eingeleitet. MM










8.09.2019 • 10:02 Uhr

Northeim: Einbruch in Einfamilienhaus

In der Zeit von Donnerstag bis Samstagabend, 19.15 Uhr, sind unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Wieterallee in Northeim eingebrochen. Hierzu schoben die Täter den Rollladen eines Küchenfensters hoch und warfen anschließend die Scheibe des Fensters ein. Das Einfamilienhaus wurde im Anschluss nach Diebesgut durchsucht. Bei dem Einbruch entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die im Tatzeitraum Donnerstag bis Samstag etwas Auffälliges gehört oder gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.MM










7.09.2019 • 21:17 Uhr

Sehusa 2019: Faszination und Massenphänomen Mittelalter - Seesen bettelt und ist verhext

Zigtausende strömten heute und strömen morgen auf Norddeutschlands größtes Historienfest: Massenandrang zum Auftakt des Mittelalter-Meetings in Seesen. Bettler, Gaukler, Ackerbürger, Musikanten, Händler, Handwerker, Rittersleute, Landsknechte und ein Bader zelebrierten das Mittelalter. Es ist inzwischen ein Massenphänomen. Die Faszination back to the roots trifft einen tief sitzenden Nerv nach Ursprünglichkeit und Heimatgefühl.
Die kleine Bildauswahl dokumentiert einzelne Akteure und das Lager der "Ackerbürger" mit bekannten Gesichtern wie beispielsweise dem Junker Helmut Weiß aus Dannhausen, der Hexe Flatterbein (Iris Lüder) und einen stadtbekannten Mantelmann mit Bart. Das Historienfest erlebt am Sonntag mit einem Festumzug seinen eigentlichen Höhepunkt. Zehntausende werden dann den Mittelaltermarkt bevölkern.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer/Marc Reiser
















7.09.2019 • 18:14 Uhr

Polizeiorchester Niedersachsen spielt in Duderstadt auf

Auf seiner Reise durch Niedersachsen macht das Polizeiorchester in seinem Jubiläumsjahr halt in Duderstadt. Am 12.September 2019, ab 19 Uhr, werden die Musikerinnen und Musiker unter Leitung ihres Chefdirigenten Thomas Boger dem Publikum in der St. Cyriakus - Kirche ein abwechslungsreiches Musikprogramm präsentieren. Organisatoren des Konzerterlebnisses sind das Polizeikommissariat Duderstadt, die Katholische Polizeiseelsorge Niedersachsen sowie das Dekanat Untereichsfeld /Pfarrei Duderstadt-St. Cyriakus. Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten des Duderstädter Lorenz-Werthmann-Hauses sind gern gesehen, heißt es in einer Mitteilung. Soeben hatte das Polizeiorchester für einen Riesenandrang in der Stiftskirche zu Bad Gandersheim gesorgt. fis










7.09.2019 • 15:07 Uhr

Neue Einblicke in Unternehmungen des Großinvestors Nuri Celik - Millionenprojekt in Salzgitter-Bad

Bad Gandersheims neuer Großinvestor Nuri Celik - Eigentümer des VITAL-Parks (mit Haus des Gastes) und der ehemaligen Paracelsus-Roswitha-Klinik - , beides in der Hildesheimer Straße in der Kur- und Rehastadt, hat jetzt dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group weitere Einblicke in seine aktuellen geschäftlichhen Unternehmungen gewährt.

Dazu gehört beispielsweise ein Immobilienprojekt ganz in der Nähe Bad Gandersheims. Knapp 45 Minuten entfernt in Salzgitter-Bad. Mitten in belebter innerstädtische Lage. Umgeben von Märkten, Läden und gastronomischen Betrieben. Verkehrstechnisch bestens gelegen und angebunden. Direkt neben einem Busbahnhof. Noch eine etwas begrünte Baulücke gleich neben einem hochgeschossigen Gebäude mit Wohnungen und einer Apotheke. "Hier soll exklusives weil innerstädtisches Wohnen ermöglicht werden", so Nuri Celik, als wir mit ihm vor Ort in Salzgitter-Bad sind. Er zeigt auf ein großformatiges Plakat an einem Zaun vor dem Baugrundstück. Auf ihm sind die wichtigsten Fakten und Daten zu dem Millionenprojekt dokumentiert.
Und wie ist es mit dem Planungsstand: "Wir stehen in den Startlöchern. Die Planung ist durch und genehmigt. Derzeit warten wir noch auf den finalen Abschluss von Offerten von Interessenten ab." Dabei handelt es sich nach Celiks Angaben um Interessenten, die einerseits innenstadtnah in exklusiven Wohnungen leben möchten und andererseits ihrem Bedürfnis näher treten möchten, hier eine sichere Kapitalanlage zu realisieren. Denn, Eigentumswohnungen lassen sich immer gut selbst nutzen oder bestens vermieten, bestätigt ergänzend ein in Bad Gandersheimer tätiger Makler auf Nachfrage.
Nach Celiks Angaben könnte eine Realisierung des Projektes in "absehbarer Zeit" anstehen. "Das hängt auch ein bisschen von den individuellen Wünschen potenzieller Interessenten ab. Wir versuchen darauf jetzt positiv einzugehen."
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












7.09.2019 • 14:44 Uhr

Goslar: Fast 90-Jähriger baut mit seinem Golf Unfall und haut ab - Trotzdem erwischt

Am gestrigen Freitag, gegen 12:32 Uhr, befuhr ein 89-jähriger Goslarer mit seinem Pkw VW Golf die Bismarckstraße in Goslar in Richtung Okerstraße. Hierbei streifte er beim Vorbeifahren mal eben den ordnungsgemäß geparkten BMW einer 69-jährigen Frau aus Goslar. Der Mann meinte seine Fahrt fortsetzen zu müssen, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Durch aufmerksame Zeugen konnte das Kennzeichen des Verursachers abgelesen werden, der im Nachgang auch durch die Polizei Goslar an seiner Wohnanschrift angetroffen werden konnte. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht wurde eingeleitet. red










7.09.2019 • 13:37 Uhr

Das Glas ist halbvoll

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Die Wahrnehmung an den Finanzmärkten sah das Glas halb gefüllt und erneut eben nicht halb geleert. Die Italiener haben eine neue Regierung, im Brexit-Epos wurde der Durchmarsch von Regierungschef Johnson eingebremst und zwischen den Handelsstreithähnen USA und China herrschte relative Ruhe. So steigt der Deutsche Aktienindex wieder einmal über 12.000 Punkte und auch an den Anleihemärkten stellte sich ein etwas höheres Renditeniveau ein. 30-jährige Bundesanleihen rückten von unten an die Nulllinie heran. Für Deutschland wurde abermals ernüchternde Konjunkturdaten gemeldet. Indes zeigen Daten für die Eurozone sowie insbesondere für die USA, dass sich global betrachten kein freier Fall der wirtschaftlichen Aktivität abzeichnet. Das reichte in dieser Woche für eine hinreichend freundliche Stimmung an den Börsen.

Die EZB will und soll es richten

Anfang der kommenden Woche richten sich die Blicke abermals nach London. Rasch vor der Zwangspause im Parlament soll noch ein Gesetz zur Vermeidung eines No-Deal-Brexits am 31. Oktober verabschiedet werden. Dann aber rückt die Europäische Zentralbank in den Fokus: Die Erwartungen in Bezug auf eine weitere Runde der geldpolitischen Lockerung sind enorm. Die Kombination von Instrumenten (Senkung des Einlagensatzes bis hin zu erneuten Wertpapierkäufen) ist aber noch offen. Diese erwartete Stimulierung läuft interessanten Konjunkturdaten aus China (Außenhandel) und den USA (Preise und Einzelhandel) in der anstehenden Börsenwoche eindeutig den Rang ab.

Dazu ergänzt Deka-Aktienexperte Joachim Schallmayer: „Die zuletzt veröffentlichten Daten zeigen zwar keine Verbesserung im konjunkturellen Umfeld an, aber das Momentum in den Rückgängen nimmt ab und die Dienstleistungsbereiche konnten sich zum Teil sogar wieder verbessern. Zum anderen haben sich verschiedene Risikofaktoren entspannt. Dies gilt insbesondere für die Situation in Italien, aber auch im Handelskonflikt stehen mit der angedeuteten Gesprächsbereitschaft die Zeichen nicht auf weiterer unmittelbarer Eskalation. Somit ist die Ausgangslage für den Aktienmarkt gut, zumindest dürften die erreichten höheren Kursniveaus zunächst gehalten werden. Zumindest bis zur EZB Sitzung am kommenden Donnerstag sollte es etwas ruhiger zugehen“.

Quelle: DekaBank Deutsche Girozentrale











7.09.2019 • 13:26 Uhr

„Lange Nacht der Volkshochschulen“ - Kreisvolkshochschule lädt für den 20. September ein

Zum Foto: Mit dieser Grafik wirbt der Deutsche Volkshochschulverband für das 100-jährige Bestehen der Volkshochschulen in Deutschland.


Die Kreisvolkshochschule Northeim lädt zur „Langen Nacht der Volkshochschulen“ am Freitag, 20. September, ab 17.30 Uhr in die Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim ein. Alle sind eingeladen, dann das 100-jährige Bestehen der Volkshochschulen in Deutschland mitzufeiern und die Arbeit der Kreisvolkshochschule live zu erleben.
Volkshochschulen gibt es in Deutschland jetzt seit 100 Jahren. Mit der „Langen Nacht der Volkshochschulen“ am 20. September 2019 wollen die Bildungseinrichtungen ein deutschlandweites Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Das Motto lautet „zusammenleben. zusammenhalten“.
Rund 400 Volkshochschulen in ganz Deutschland öffnen am 20. September ihre Türen. Es ist die größte Publikumsaktion in der Geschichte der Volkshochschulen.
Auch die Kreisvolkshochschule Northeim macht mit. Die Festrede wird die Direktorin der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Ulrika Engler, halten. Auf dem Programm stehen außerdem unter anderem die Ehrung langjähriger Kursleiterinnen und Kursleiter, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wie kann, wie sollte die Volkshochschule der Zukunft aussehen?“ und Workshops zu den Themen Plattdeutsch, Sprachen, Politik, Tanzen sowie eine Ausstellung über Arbeiten mit Ton. Für Musik wird unter anderem der KVHS-Projektchor sorgen. Von 21 bis ca. 24 Uhr gibt es Musik und Tanz für alle.
„Damals wie heute trägt die Erwachsenenbildung in hohem Maße zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Integration bei. Weiterbildung leistet einen großen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Teilhabe“, schrieb Landrätin Astrid Klinkert-Kittel im jüngsten Programmheft.
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Rolf Wernstedt, Landtagspräsident a.D. Der Programmablauf ist auf der Homepage der KVHS unter www.kvhs-northeim.de veröffentlicht.lpd

Zum Foto: Mit dieser Grafik wirbt der Deutsche Volkshochschulverband für das 100-jährige Bestehen der Volkshochschulen in Deutschland. lpd











7.09.2019 • 13:20 Uhr

Das Janustor der verrinnenden Zeit

Von Professor Dr. Gerhard Armanski - Teil 4 (letzter Teil)

„Momo“, die Parabel Michael Endes über den Kampf gegen die grauen Herren der Zeit, erfreute sich in den 70-er Jahren großer Beliebtheit. Ihr Thema ist der Gegensatz von Qualität und Quantität in der sozialen Zeit . Jene läßt sich weder vermehren noch vermindern, während diese auf einem Konto unendlicher Progression zu Buche schlägt. Nicht zufällig tauchte der Computer zum Höhepunkt des Fordismus auf, einer Produktionsweise, welche die für die Produktion erforderlichen Zeitquanta höchst zugespitzt rationalisierte. Die Zeitbeschleunigung und -intensivierung ging mit der industriellen Revolution einher, die sie integrierte und zum äußeren wie inneren Maßstab der (außer)produktiven Tätigkeiten erhob. Im Mittelalter hatte sich die Zeit im bäuerlich-handwerklichen Leben an den Charakteristika der Produktionsgegenstände oder der Heilsgeschichte orientiert – und viel Gelegenheit zur Muße geboten. Vielleicht gibt es das heute noch im Medium zeittranszendenter Kunst.

Es war nach den berühmten Aufsätzen Max Webers zu dieser Frage die protestantische Ethik, die handlungsleitende Schneisen ins Dickicht tradierter Zeitformen schlug. Die Handelnden lösen sich von ihren Gegenständen ab und treten ihnen in einem eigenen Aktions- und Zeitregime gegenüber. Die Welt erscheint als beherrschbar und drückt sich als solche in abstrakten Zeit- und Geldmengen aus. Nach Benjamin Franklin ist jegliche Zeit monetär zu bemessen. Die urbane intersubjektive Zuverlässigkeit in Zeit und Raum zwang zur Rationalisierung von Gegenwart und Zukunft. Die Arbeit wird im Calvinismus vom Mittel zum Zweck, der den göttlichen Gnadenstand belegt, unbegrenzt vermehrbar und gegen seine konkreten Formen relativ gleichgültig. Geschwindigkeit wird zum Imperativ und Erwerb zum Selbstzweck des Lebens.
Der veinzelte Einzelne hat sich entsprechend zu disziplinieren und in diesem Rahmen zu bewähren. Er steht unter dem unablässigen Zwang, sein Leben in Arbeit und Freizeit zu rationalisieren und zu optimieren. Die reale und mentale Konkurrenz herrscht ihm dies als handlungsleitend auf. Die verinnerlichten Zeitmuster werden auch kulturell dominant und konstituieren die moderne subjektive Identität, die mit nurmehr abstrakter Zeit und vielen mögllichen Seins-Modi operiert. Die moderne kapitalistische Produktions- und Konsumtionsmaschinerie exekutiert bei Strafe des Untergangs unerbittlich die stets sich maximalisierende Ökonomie der Zeit. Sie ist das Zentrum, von dem aus die Zeitdiktate abstrahlen und sich im individuellen Leben fortpflanzen. Während die Erfolge eines solchen Regimes materiell unabweisbar sind, unterspülen sie zugleich die Naturgrundlage der Gesellschaft und nötigen den Individuen einen Leistungsdruck auf, der einen hohen Preis für den herrschenden Produktivismus fordert.

Zwei Lösungsstrategien zeichnen sich gegenüber diesem Dilemma ab: Wir können rasen, um so viel Zeit wie möglich zu bunkern und zu füllen. Oder wir bescheiden uns als endliche menschliche Wesen, daß sie uns zugemessen ist, wahrgenommen und möglichst sinnhaft gefüllt werden will – was auch heißen kann, sie eben einfach im Nichtstun verrinnen zu lassen. Wir können im Kampf gegen sie immer größere Geschwindigkeiten aufbauen, oder wir bauen auf die Langsamkeit als Modus der Achtung. Das heißt allemal, qualitativ unterschiedliche Eigenzeiten anzunehmen und zu gestalten versuchen. „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. „ (Prediger Salomo 3, 2) Das wird gegen das herrschende Zeitregime nicht leicht sein. Gerhard Armanski

Der Autor schreibt für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.
Fotos: Thomas Fischer












7.09.2019 • 13:15 Uhr

Der Janustor der verrinnenden Zeit

Von Professor Dr. Gerhard Armanski - Teil 3

Für die vorkapitalistischen Stammesgesellschafte war Zeit zwar im Tages- und Lebenslauf festmachbar,aber sie und ihre Seinsmodi schieben sich wie tektonische Platten übereinander, ist vor allem die Gegenwart vergangenheitsbestimmt, „Traumzeit“. Natur und Mensch sind den australischen Aborigines uranfänglich und stets erneut Abkömmlinge eines kosmischen Sexualakts. Die Stammeskultur war im wesentlichen eine Objektivationsform der Gruppenidentität, die im Zentrum der Welt stand. Mythisch fundierte Riten aber markierten Tätigkeiten, Befindlichkeiten und Lebeneinschnitte, die qualitativ zu erfassen waren und sich zyklisch wiederholten. Da in der Regel sowohl die Ahnen wie die Natur als geistbeseelt und präsent galten, stellte das Zeitverständnis eher ein Bedeutungsnetz als einen linearen Pfeil dar.

Die Lebenszeit ist die der Erlebnisse – der gewünschten, erfüllten und versagten. Oft, aber nicht immer, ist sie verflochten mit historischer Zeit, wie das Gabriel García Márquez in seinen Romanen vorführt. Die chronologische Abfolge von Ereignissen erklärt der ordnende Sinn zu Epochen, etwa der des 30-jährigen Krieges oder die der beiden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts. Wer immer sich mental nach früher begibt.sich in den „Zeitgeist“ einschwingt, taucht geistig in längst verflossene Perioden ein und zieht daraus so manche Erkenntnis auch heutiger Zeitläufte. Das ist freilich in eier Art historischer Relativitätstheorie vom Standpunkt des Betrachters abhängig. Kraft Wissens und Imagination überschreiten wir damit die Grenzen unseres Hierseins, womit sich die Zeit dehnt und zerstreut. Wir können durch die Zeiten surfen, eine unter den Primaten einzigartige Fähigkeit, woraus so mancher Science-Fiction-Autor seinen Honig gesogen hat.


O tempora, o tempi: Die Zeit zu verschiedenen Zeiten

Laß doch die Zukunft schlafen, wie sie es verdient. Wenn man sie nämlich vorzeitig weckt, bekommt man dann eine verschlafene Gegenwart.
Franz Kafka

Es gehört zu den Illusionen jeder Epoche, daß sie ihre Vorstellungen vom Sein für die einzig realen und wahren hält. So brandmarkt die westliche Kultur bloßes 'Herumhängen' als Zeitverschwendung. Wir glauben zu wissen, daß Zeit eine karge, kostbare und fliehende Ressource darstellt, die man bewirtschaften muß wie eine Energiequelle, damit sie einen möglichst hohen (im)materiellen Gewinn abwerfe. Das gilt besonders für die Produktion, treibt uns aber auch in Freizeit, Konsum, ja selbst noch in unseren Genüssen. Dabei ist unsere Zeitvorstellung nur eine bestimmte, historisch gebundene, die sich von fernen Ufern abstieß und solche vermutlich auch wieder ansteuern wird.
Der Ablauf der Zeit in Arbeit und Ernte, Geburt und Tod, Niederlage und Sieg ist allen Gesellschaften eigen, die wir kennen.In vor- oder nichtbürgerlichen Kulturen hat sich die Idee und rituelle Praxis einer heiligen Zeit entwickelt. In ihr sind es die Götter, die den qualitativen Charakter und Ablauf der Ereignisse jenseits rationaler Zeitmessung bestimmen.
In der mythisch gebundenen Wissenschaft des alten Ägyptens wurden den Gottheiten Millionen von Jahren zugeschrieben. Der Gott Thot als Schreiber und Archivar des Himmels berechnet die Zeiten und mißt sie zu – den Menschen und Göttern, die altern, sterben und sich wieder verjüngen, etwa im alltäglichen Tempelritual. Auch die Seele des Menschen altere in dem Gott Osiris nicht.In den Unterweltsbüchern des Neuen Reiches gebiert eine Schlange eine Stunde nach der anderen und verschlingt sie wieder. Die sich zurück biegende Ringelschlange bringt die unabsehbare und abgründige Zeit hervor. Sie symbolisiert räumlich-zeitlich den äußersten Umkreis des Seienden. Alles Lebende ist nur eine Insel in der Ewigkeit, der Zeit, die dem Sein gegeben ist. Der Tod gehört zum begrenzten Dasein des Lebens und ist nur ein Durchgang zu ihm hin. Im unmittelbaren Lebensgang regierte freilich das an die Sterne gebundene Sonnenjahr.
Der Maya-Kalender kannte zyklische Erdzeiten, die einander ablösen. Im Tao Te King des altchinesischen Lao-Tse passiert auf dem Gipfel der „Entäußerung“ aus derZeit: „Alle Wesen miteinander treten hervor, und ich sehe sie wieder zurückgehen. Wenn die Wesen sich entwickelt haben, kehrt jedes zurück in seinen Ursprung.“ Diese Ruhe erzeugt die Bestimmung, diese wiederum das Ewig- und Erleuchtetsein. Eile, und sei es die nach dem Nirwana (=Erlöschen), kennzeichnet im Buddhismus die abzustreifende Begierde. Durch Übung des tiefen Glaubens und der Weisheit, Dharma, Tugend und Selbstversenkung können glückliche Wiedergeburten (vgl. Nandou, 204f.) und damit der Weg zum Nirwana, Aufhebung der Zeit, erlangt werden.
In den indischen Religionen besitzen selbst die Götter nur eine relative Unsterblichkeit, nämlich in einer einzigen Weltperiode. Am längsten lebt Brahma, seine hundert Jahre entsprechen einer schwindelerregenden Anzahl von Menschenjahren. Diese sind liturgisch markiert. Seelen wandern, verschmelzen mit der Allseele Atman oder gehen in die Ewigkeit ein.

So sind unterschiedliche Zeitbestimmungen historisch wirksam geworden. Doch gibt es auch von unserem Erleben und Denken unabhängig eine objektive Zeit, die wir exakt zu fassen versuchen. (vgl. Atomuhr) Die Astrophysik geht davon aus, daß sie als Dimension räumlicher Ausdehnung infolge des Urknalls auftrat und die Entstehung des Universums begleitete. „Unsere Singularität aus uns vollkommen unbekannten Gründen verwandelt das Niemals, Nirgendwo und Nichts in Zeit, Raum und Materie.“ (Röhrlich, S. 43) Diese Zeit bemißt alle Abläufe auf Erden, läßt sich willentlich weder beschleunigen noch verlangsamen. Ihr unterliegt alles (an)organische Werden und Vergehen.Die geologische, biologische und natürliche Uhr besitzt durch sie ihren Maßstab. Aber ob sie nur einmal vorkommt, muß offen bleiben. Nicht nur kann sie sich endlos auf sich selbst beziehen und wiederholen, sie birgt auch eine Unendlichkeit von Welten (vgl. Giordano Bruno), die kein Gedächtnis kennen. Unsere Vorstellung einer absoluten, universalen und göttlichen Zeit ist, so verhersehbar und tröstlich sie sein mag, nur eine von vielen möglichen.

Bewußtsein und Politik der Zeit

Siehst du den stürmischen Wandel der Zeiten, magst du im Stillen dich daran halten.Die dringendsten Angelegenheiten sind die jahrtausendealten.
Paul Heyse

All diese Zeitdimensionen spielen sich beileibe nicht im isolierten Einzelsinn ab. Vielmehr sind wir geprägt von den offenkundigen und latenten Erinnerungen, Mythen und Antizipationen, Strukturen und Charakteristika der Gesellschaft, in der wir leben. So ist aus dem Zeit- und Geschichtsverständnis der heutigen Deutschen deren Aversion gegen Kriege erklärbar. Jegliche Gesellschaft unterliegt darüber hinaus einem beherrschenden Duktus. Der unsrige leitet sich ab von der kapitalistischen Produktionsweise, in welcher der im Zeitverlauf sich zyklisch oder spiralig selbst verwertende Wert des Kapitals das zentrale Movens des Geschehens darstellt und sich die konkreten Abläufe in der Zeit unterstellt. Obgleich er nur ein historisches Durchgangsstadium darstellt, führt er sich als ewig auf und teilt den Individuen ihre Lebens- und Zeitchancen zu. Die imperial herrschende standardisierte Zeit und deren bewußtloser Gebrauch saugt die verrinnende Lebenszeit auf. Wir machen unsere Geschichte selbst, aber unter vorgefundenen Bedingungen.

Persönlich kennen und erleben wir eine Fließzeit der Affekte und Zustände, die den objektiven Zeitablauf mannigfach kreuzt und dem „Dunkel des gelebten Augenblicks“ (Ernst Bloch) eine ungeheure Spannung verleiht, in dem die unterschiedlichsten Zustände und Vorstellungen wuchern. Das vermag das Zeiterleben zu dehnen oder zu schrumpfen. Die Affekte kulminieren im umtriebigen Gehäuse der Zeit. „Der Augenblick ist mein“, formulierte Andreas Gryphius optimistisch, „und nehm ich den in Acht, so ist der mein, der Zeit und Ewigkeit gemacht.“ Doch die unablässig verrinnende Zeit verschlingt beständig den Augenblick, in dem sie greifbar zu sein scheint. Er ist „jenes Zweideutige, in dem Zeit und Ewigkeit einander berühren.“ (Sören Kierkegaard) .

Fortsetzung folgt - Teil 4

Der Autor schreibt für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.
Fotos: Thomas Fischer













7.09.2019 • 13:08 Uhr

Das Janustor der verrinnenden Zeit

Ein Essay von Prof. Dr. Gerhard Armanski - 2. Teil

Teil 2

Seit Augustinus verstehen wir unter „Zeit“ die Ereignisabfolge in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In der Physik bezeichnet sie mit Newton eine abstrakte, allseitige und unbeeinflußbare Größe. Einsteins Relativitätstheorie beraubte sie dieser Eigenschaft, indem sie komprimierbar und dehnbar, auch und vor allem von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängig wird.Es ist nicht die absolute Zeit, auf die sich Zeitempfindungen und -konventionen beziehen. Damit ist allenfalls erklärt. daß und wie es sie gibt, nicht aber, woher sie stammt und was sie (nicht) abdeckt. Man kann natürlich wie Kant annehmen, daß sie als ontologische Kategorie jeglicher Erfahrung vorgelagert sei. Da ist nur ausgelagert, was es eigentlich zu ergründen gilt. Obschon wir uns als rationale Wesen verstehen, sind wir an gemüthafte Urgründe gebunden. Das fängt mit den Mythen an, die aus dem je eigenen Leben gesponnen werden, und geht bis zu den kollektiven fort.

Auf andere Weise synchronisieren politisch-historische Mythen unterschiedliche Kontexte und Zeiten; die Dolchstoßlegende nach 1918 etwa verquickte den Schock der deutschen Niederlage mit geläufigem Antisemitismus und bürgerlicher Brandmarkung der Roten. Was zählt, ist die Entsprechung gegenwärtigen Denkens und Handelns mit mehr oder minder sagenhaften Mustern. Umgekehrt greift heutiges Fragen in die Tiefen allen Geschehens zurück, sucht nach Gründen und Sinn. Zeit wird damit plastisch, je nach den Angeboten des Mythos formbar. So ist „Erinnerung das einzige Paradies, aus dem wir nicht v ertrieben werden können.“ (Jean Paul) Sie ist auch der Königsweg der Psychonalyse, indem sie das Durcharbeiten der Lebenszeiten ermöglicht.

Die mythische Zeit spannt im christlichen Kontext den Bogen der Apkalypse (vgl. Offenbarung des Johannes) und der Erlösung, in dem sich die Gegenwart mit dem Wesen und Ziel des Daseins verschränken. Die „erfüllte Zeit“ hat das erreicht. Im Judentum und im Christentum ist die heilsgeschichtliche Zeit, die nicht mit linearen oder geschichtlichen, sondern eschatologischen, also auf das Ende der Geschichte bezogenen Skalen arbeitet, entscheidend. Kraft der „Lichter an der Feste des Himmels“ (1. Moses 1, 14) entsteht die Qualität der Zeit. Als offenbarte steht sie dem Ende der Geschichte und der Erlösung nahe, „es soll hinfort keine Zeit mehr sein“ (Offenbarung 10, 6),während das Sichtbare und die Niederungen des Daseins quantitativ gemessen werden. Die Zeiten sind an den Pflock des Glaubens gebunden. Sie „ruhen in Gottes Händen.“ (Martin Luther) Liturgische ehrwürdige und gegenwärtige Zeit durchdringen einander im Gottesdienst – Weihnachten ist lange her und geschieht doch jederzeit unter uns heute.

Fortsetzung folgt - Teil 3
Der Autor ist Mitglied im Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Fotos: Thomas Fischer

Fotos: Th













7.09.2019 • 13:02 Uhr

Das Janustor der verrinnenden Zeit

Ein Essay von Prof. Dr. Gerhard Armanski - 1. Teil

Sie ist uns so geläufig wie Atmen oder Sprache, selbstverständlich und kaum des Fragens wert. Alle Welt weiß, daß sie vergeht, langsamer oder schneller, wenige (wollen) wissen, woher sie kommt und was ihre Operationen ausmacht. Doch hat genau das über die Jahrtausende stets das Volk, Priester, Gelehrte, Philosophen oder Poeten sehr beschäftigt. Die allgegenwärtige Zeit ist das Einfache, das schwierig zu erklären ist. Sie begleitet uns wie ein Schatten, den unsere Existenz wirft. Sobald wir aber ein wenig in ihre Tiefe tauchen, merken wir, wie verästelt und vieldeutig sie ist. Dann erschließt sich ihr großer Reichtum, ohne deswegen aufzuhören, schwer faßbar zu sein. Emotional und rational vorrangig ist zunächst die subjektive Erlebenszeit,in der wir uns unmittelbar betreffende Begebnisse messen. Diese ist keineswegs trennscharf von der persönlich, politisch oder religiös mythischen Zeit zu trennen, die ihre Bedeutung aus dem ihr zugewiesenen Charakter bezieht. Diese kreist unaufhebbar um die objektive Zeit. Im Ablauf der Geschichte erfahren wir die historische Zeit als anekdotischen und epochalen Vorgangszeiger. Deren Zeiten unterscheiden sich deutlich je nach den Strukturmerkmalen der Sozietäten. Im Hier und Heute erfahren wir die Zeit der Gesellschaft und der Gefühle, die nicht selten in Widerstreit zwischen persönlichen und sozialen Vorgängen gerät und gewiß die Lebensqualität erheblich bestimmt.

Das Ziel und die Vollendung einer Handlung richtet sich jedesmal nach der Zeit.
Aristoteles

Wir alle kennen die Zeit. Wir messen sie in vereinbarten Abschnitten. Sie erscheint uns unendlich, dann wieder sehr begrenzt oder gar forteilend – nachgerade hätten wir nie genug davon. Jeder Augenblick enthält einen Funken der Ewigkeit und kommt uns bisweilen in erregtem oder verdichtetem Geschehen so vor. Es gibt ergreifende Gedichte über den Bann der Vergänglichkeit. Die Zeit ist als Grundbedingung des Lebens allgegenwärtig - und exotisch-unergründlich zugleich. Chronometer (Zeit im Doppelsinn) finden sich seit dem 16. Jh. in Europa allerorten. Während ich dies schreibe, ziehen Kraniche rufend über mein Haus gen Norden. Es sind Momente, die alsbald verklingen. Dem/der Liebenden schlägt keine oder jede Stunde – oder eine zu viel. In einer Sekunde kann die Welt ihr Auge aufschlagen, Leistungssportler ringen um Bruchteile von ihr, in Angst und Hoffnung kann sie sich gewaltig dehnen – physikalisch gilt sie uns als das fast Mrd.fache der Periodendauer, die als Strahlung beim Übergang zwischen den beiden Feinstniveaus des Grundzustands von Atomen des Nukleids Cs auftritt.
Damit hätten wir die erste Bedeutung der Zeit als im Nu ablaufende. Das ist freilich für Säugling und Greis, Liebende und Trauernde, „Gschaftlhuber“ (=Übergeschäftige) und Müßiggänger, in und außer der Arbeit, in Traum und unmittelbarer Wirklichkeit, erinnernd und planend, sehnend und verabscheuend, fremd- oder eigenbestimmt – kurz, situativ und emotional sehr unterschiedliche subjektive Zeit, deren Schnittpunkt wir selbst sind. So heißt es denn auch im „Schulmeisterlein Wutz“ Jean Pauls, daß sein glückliches Leben nichts weiter bedürfe, als sich zu wiederholen, gleich und immer neu zu sein. Der allgemeine Sprachgebrauch von den unterschiedlichten Tempi verfließender Zeit zeigt diese personale Tiefendimension auf. Gefühle sind für ihr Erlebnis so wichtig wie die Ratio.

Fortsetzung folgt - 2. Teil
Der Autor gehört zum Team des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group

Fotos: Thomas Fischer














7.09.2019 • 12:42 Uhr

Gandeon Kino aktuell: "Once Upon a Time" - abtauchen aus dem Alltag...

Kino kann wunderbare Ablenkung von den Widrigkeiten des Alltags sein. So gesehen ist das Gandeon-Kino in Bad Gandersheim eine Oase für schöne Fantasien, ebensolche Gefühle und somit für eine gut ausgefüllte Zeit. Deswegen hier ein paar Anregungen. Zu verdanken haben wir sie der Kinochefin Dr. Trude Poser. Im vorhebstlichen September kommt das papierne Programm heute auf "maigrün" daher. Hier in den digitalen Welten geht es bunter zu. Die Kurzinhalte einmal mal anlesen. Appetit auf mehr kommt automatisch. Das volle Programm auf der dokumentierten Grafik. Das Gandeon-Team freut sich auf Stamm- und Neu-Gäste.
red/Foto: Thomas Fischer

Und hier einige Inhaltsmomente:

Once Upon a Time... in Hollywood

Der neunte Film von Quentin Tarantino, ein faszinierendes Panoptikum des Sommers 1969 in Los Angeles. - Im Jahr 1969 liegt das klassische Hollywood in den letzten Zügen: Hippies und Gegenkultur beginnen sich auch im Filmgeschäft durchzusetzen. In diesem Umfeld hoffen der eins- tige Fernsehstar Rick Dalton und sein treuer Stuntman Cliff Booth auf eine letzte Chance. Ihnen kann nicht klar sein, dass sich in diesen Ta- gen im Haus ihrer hochschwangeren Nachbarin Sharon Tate eine Tra- gödie abspielen wird, die diesen Sommer weit über Los Angeles hinaus für immer prägen wird. - Der neunte (und vielleicht vorletzte) Film von Quentin Tarantino ist eine Liebeserklärung: an Los Angeles, an Hollywood, an das Kino und das Fernsehen, an eine Zeit, die geprägt war von sozialem Umbruch. Nachdem sie bereits in "Inglourious Basterds" gemeinsam vor der Kamera hatten stehen sollen, gelang es dem kul- tisch verehrten Regisseur von "Pulp Fiction" und "Kill Bill" nun, seine Stars aus "Basterds" und "Django Unchained", Brad Pitt und Leonardo DiCaprio, erstmals zu vereinen in diesem kunterbunten Trip down Me- mory Lane, in dem die Manson-Morde ein zentrales Element binden.
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Die drei !!!

DIE DREI !!! ist die Verfilmung der gleichnamigen Buch- und Hörspiel- reihe rund um die drei Jungdetektivinnen Franzi, Kim und Marie, die ei- nem angeblichen Spuk in einem alten Theater auf den Grund gehen. - Sportskanone Franzi (Alexandra Petzschmann), Leseratte Kim (Lilli La- cher) und die modebegeisterte Marie (Paula Renzler) sind beste Freun- dinnen - und Nachwuchs-Detektivinnen. In den Sommerferien nehmen sie an einem Theaterprojekt zu "Peter Pan" teil. Während der Probe mit dem schrulligen Regisseur Robert Wilhelms (Jürgen Vogel) ertönen plötzlich seltsame Geräusche im Saal, das Licht beginnt bedrohlich zu flackern, Kostüme werden zerschnitten und auf dem Schminkspiegel erscheint eine Drohbotschaft. Spukt hier wirklich ein einsames Phantom und sinnt auf Rache? Doch auch einige der anderen Workshop- Teilnehmer verhalten sich merkwürdig. Wer hat ein Motiv, dem Theater zu schaden? Ein neuer Fall für Franzi, Kim und Marie! Werden DIE DREI !!! das Rätsel lösen? Prädikat „Wertvoll!














7.09.2019 • 12:18 Uhr

Computerbetrug durch missbräuchlich erlangte Zugangsdaten

Am gestrigen Freitagvormittag, benutzte ein bislang noch unbekannter Täter den Pay-Pal-Account eines 52-jährigen Einbeckers, um darüber bestellte Bahntickets zu bezahlen. Dementsprechend muss der Täter in irgendeiner Art und Weise an die Login-Daten des Geschädigten gelangt sein und hat diese dann missbräuchlich benutzt. Dem Einbecker ist hierbei ein Schaden von ca. 270 Euro entstanden. Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen. kr










7.09.2019 • 12:12 Uhr

Northeimer Handball Club: Männliche A mit neuen Trikots dank Radiologie NOM

Mit der Unterstützung der Radiologie Northeim, vertreten durch Dr. Wolf-Henning Dörner, konnte sich unsere neuformierte männliche A-Jugend über einen Satz neuer Trikots freuen. Nun laufen auch die jungen Männer des Trainerteams Fabian Busse und Michael Kundel-Heise im einheitlichen schwarzen NHC Trikot der Marke hummel auf. Der Wiedererkennungswert wird dadurch weiter gesteigert. Die Radiologie Northeim ist ein langjähriger verlässlicher Partner des NHC! Das gesamte Team und der NHC möchten sich ganz herzlich bei Dr. Dörner für seine erneute tolle Unterstützung bedanken. Die Mannschaft startet am 14.09. mit einem Auswärtsspiel in Ehmen in ihre Landesliga Saison. Foto: NHC!










7.09.2019 • 09:32 Uhr

So schön war gestern Abend das Gandersheimer Altstadtfest! - Romantische Eindrücke

Der andere Blick offenbart für Momente schöne Seiten des Gandersheimer Altstadtfestes. An der Schwelle des Sonnentages hinüber in die Dämmerung entstanden einige der hier dokumentierten Eindrücke. Sie vermitteln etwas von der Gemütlichkeit und Romantik auf dem Stadtfest rund um die Stiftskirche. Alles ist friedlich, feierlich, fröhlich im heimatlichen Bad Gandersheim. So lieben die Menschen das Stadtfest!
red/Fotos: Thomas Fischer
















7.09.2019 • 09:21 Uhr

Tageszeitungen: "Abermals gesunkene Verlustraten", teilt Branchenkontrolle ivw mit

Die Branchenkontrolle ivw für den Medienmarkt hat neue Informationen über die Lage der Print- und Digitalmedien in einer allgemein gefaßten offiziellen Mitteilung dargelegt. In dem Statement heißt es unter anderem: "Im zurückliegenden Quartal nimmt die Entwicklung der Gesamtverkäufe am deutschen Medienmarkt in den einzelnen Pressegattungen unterschiedliche Verläufe: Für die Tageszeitungen und die Titel der Publikumspresse sind abermals gesunkene Verlustraten zu verzeichnen – allerdings deutlich abgeschwächt. Hingegen setzt sich bei den Wochenzeitungen und den Fachzeitschriften der Auflagenrückgang etwas stärker fort. Bei den Kundenzeitschriften führt der Neuanschluss zweier Titel zu einem kräftigen Anstieg der Gesamtauflagen. Für die Verkäufe der ePaper-Ausgaben von Presseerzeugnissen sind in allen Printgattungen weiterhin zweistellige Zuwachsraten festzustellen.

Tageszeitungen

Die Tageszeitungen einschließlich der Sonntagsausgaben und Sonntagszeitungen verkauften im 2. Quartal des laufenden Jahres durchschnittlich pro Erscheinungstag 15,25 Mio. Exemplare und damit 4,19 Prozent weniger als im Vorjahr (2/2018: 15,92 Mio. Stück); gegenüber dem Vorquartal liegt der aktuelle Rückgang unter einem Prozent (1/2019: 15,34 Mio. Stück). Weiter positiv entwickeln sich die Auflagenanteile digitaler Ausgaben. Die Anzahl als ePaper abgesetzter Tageszeitungsexemplare stieg im 2. Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr um rund 17 Prozent auf 1,50 Mio. Exemplare (2/2018: 1,29 Mio. verkaufte Ausgaben).

Aus Insiderkreisen der Lokalzeitungen in Südniedersachsen wird die beschriebene Lage allgemein bestätigt. Es würden weiterhin massiv mehr Stammabonnenten "wegsterben". Im Faktor des demographischen Wandels könnten sie durch Neu-Abos nicht kompensiert werden. Zudem erschwere und verschärfe ein verändertes Leseverhalten speziell der jüngeren Generationen und eine Vielzahl von alternativen News-Angeboten - speziell im digitalen Sektor - der dramatischen Abwärtstrend der Printmedien. red/Quelle: ivw/Foto: WMG










6.09.2019 • 19:52 Uhr

Bunter Bilderbogen vom ersten Tag des heiteren Gandersheimer Altstadtfestes bei Sonnenschein!

Heute, Freitag, von 15 bis 16 Uhr, blauer Himmel, Sonnenschein und angenehme Temperaturen:

Ob es die drei roten Damen von der "Gandersheimer Schankstelle", "Hummel-Hummel-Becker", die "Box-Boys" oder die "Music-Mönche am Leffe-Pool" sind - sie alle und weitere hatten am ersten Tag des heutigen 41. Gandersheimer Altstadtfestes ihren ganz besonderen Spaß. Es mag auch am sonnigen Ambiente gelegen haben, dass die Stimmung passte. Hier nun einige ptische Eindrücke von glücklichen Menschen an einem Glückstag in Gan-City. Die Party geht jetzt in das Finale des ersten Tages. Schauen Sie rein, besuchen Sie die Stadtparty.
red/Fotos: Thomas Fischer


























6.09.2019 • 15:57 Uhr

Bürgermeisterin Franziska Schwarz: "Herzlich willkommen" zum 41. Altstadtfest am 6. und 7. September 2019

Und so begleitete die Stadt mit einer offiziellen Verlautbarung bereits vor Beginn des diesjährigen Alstadtfestes die Open Air Party. Der Originaltext lautet: "Ein schöne und gern angenommene Tradition findet ihre Fortsetzung: Am ersten September-Wochenende – Freitag und Sonnabend (6./7. September) – findet das alljährliche Altstadtfest statt. Das beliebte und erneut vom Gandersheimer Wirtschaftsfoum (GWF) ausgerichtete Veranstaltung findet in 2019 zum 41. Mal sein Publikum. Bürgermeisterin Franziska Schwarz: „Ich freue mich auch in diesem Jahr gemeinsam mit den fleißigen Organisatoren darauf, dass wieder viele Menschen Gelegenheit zum ein- oder auch mehrmaligen Besuch unseres Altstadtfestes finden werden. Bands, Kapellen und weitere Künstler sorgen auf verschiedenen Bühnen und in den Straßen und Gassen für bunte Unterhaltung. Kulinarische Köstlichkeiten bereichern an beiden Tagen das Angebot für das interessierte Publikum. Der ‘Arbeitskreis Stadtfeste‘ des Gandersheimer Wirtschaftsforums (GWF) hat auch in diesem Jahr weitreichende Vorbereitungen für das Gelingen der beiden Altstadtfest-Tage getroffen." Die Bürgemeisterin weiter: „Ich danke allen, die sich vor diesem Hintergrund in besonders hohem Maße engagieren. Allen Besucherinnen und Besuchern unseres Altstadtfestes 2019 wünsche ich fröhliche und unterhaltsame Stunden im Kreis netter Menschen – und bestes ‘Altstadtfest-Wetter‘ für uns alle.“
Quelle: Stadt Bad Gandersheim/ Manfred Kielhorn










6.09.2019 • 15:42 Uhr

1.Altstadtfest-Hammer in Bad Gandersheim: Kultiger Andechser-Stand überraschend weggeblieben! „Eine Katastrophe!“ schimpfen erste Besucher

Heute. Freitag. 14.30 Uhr, blauer Himmel, Sonnenschein:

Mit einem krassen Hammer ist vor wenigen Minuten das Altstadtfest in Bad Gandersheim eröffnet worden. Für megamäßigen Gesprächsstoff sorgte die überraschende Absage des kultigen Andechser-Bierstandes. Er gehörte zum Stadtfest wie der Dom zu Bad Gandersheim. „Das ist eine Kstastrophe!“, erregte sich Simone Fiedler (32). Sie drückte aus, was viele Erstbesucher des heutigen Festauftaktes angesichts der gähnenden Leere (Foto) auf dem Marktplatz meinten. Da geriet die wenig beachtete offizielle Eröffnung des Festes von der neuen Bühne vor dem Rathaus in den Hintergrund. Auch das Freibier konnte keine besonderen Begeisterungsstürme auslösen. Um die bemühten sich die drei Musiker von BAYERN III mit ihren Klängen aus den Blasinstrumenten. Die einzigen, die mächtig in Feierlaune bereits zum Festbeginn kamen, waren die Leffe-Mönche aus Rotselsar. Die Hintergründe für die Blitzabsage der Andechser-Koch-Company soll angeblich mit einem Streit über die Standgebühren zu tun haben. Für den Andechser-Bierwagen sollten angeblich 2000 Euro abgedrückt werden. Außerdem sollen persönliche Gründe eine Rolle gespielt haben, wird auf dem Fest wild gemunkelt. GWF-Offizielle ließen sich zu dem Andechser-Skandal noch nicht vernehmen oder waren abgetaucht. Zu dem schrägen Festauftakt passten die ersten Scherben einer zerborstenen Flasche. Scherben bringen nicht immer Glück...
red/Fotos:Marc Reiser


















6.09.2019 • 13:44 Uhr

Drogen bei Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmt - Mutter und Sohn im Visier der Ermittler

Ende Juni ging bei der Polizei Hildesheim ein Hinweis ein, der den Verdacht begründete, dass in einer Wohnung in Hildesheim Drogen konsumiert und mit diesen gehandelt werde.
Beamte des 2. Fachkommissariats, das unter anderem für die Bearbeitung von Betäubungsmitteldelikten zuständig ist, nahmen daraufhin die Ermittlungen auf. Im Zuge derer erhärtete sich ein Tatverdacht gegen eine 43-jährige Frau und ihren 18-jährigen Sohn, die gemeinsam in der zur Rede stehenden Wohnung leben.

Das Amtsgericht Hildesheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung der beiden Tatverdächtigen. Ziel war es, Beweismittel aufzufinden, die den bestehenden Tatverdacht untermauern.

Der Beschluss wurde am 05.September 2019 vollstreckt. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden und beschlagnahmten die Ermittler, die von zwei Diensthundeführern mit Rauschgiftspürhunden unterstützt wurden, umfangreiches Beweismaterial. Dazu zählen Marihuana, Amphetamin sowie Ecstasytabletten. Ferner ergab sich im Rahmen der Maßnahmen ein Tatverdacht gegen eine dritte Person wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dabei handelt es sich um einen 36-jährigen Mann aus Hildesheim.

Letztlich wurde ein aufgefundener Elektroschocker beschlagnahmt, der als Taschenlampe getarnt ist. Bei diesem handelt es sich um einen verbotenen Gegenstand im Sinne des Waffengesetzes.jpm/Foto: Polizei










6.09.2019 • 13:39 Uhr

Seesen: Auf dem Weg zur Arbeit mit Auto mehrfach überschlagen - schwerverletzt sich selbst befreit

Am gestrigen Donnerstag, gegen 04:37 Uhr, befuhr eine 19-jährige Verkehrsteilnehmerin mit ihrem Pkw die Bundesstraße 248 aus Neue Krug kommend in Richtung Bundesstraße 82 auf dem Weg zur Arbeit. Hier kam sie beim Versuch einem Reh auszuweichen nach links von der Fahrbahn ab und kam nach mehrfachem Überschlagen des Fahrzeugs auf einer Wiese zum Stehen. Die Fahrerin konnte ihren Pkw zwar noch eigenständig verlassen, musste im Nachgang aber schwer verletzt ins Klinikum Goslar verbracht werden. Das Fahrzeug konnte arg demoliert geborgen werden. Für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der oben bezeichneten Straftaten führen können, wenden sie sich bitte an das Polizeikommissariat in Seesen. ots










6.09.2019 • 13:29 Uhr

Umweltminister Lies macht Druck: Hintertür für Atomendlager Gorleben muss geschlossen werden

Niedersachsen fordert Rückbau der Pilot-Konditionierungsanlage: „Relikt aus alten Zeiten“

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat sich am Freitag als oberste Atomaufsicht einen Überblick über die Zwischenlager für radioaktiven Abfall in Gorleben verschafft. Dabei besichtigte Lies sowohl das Abfallzwischenlager Gorleben (AZG), das
Brennelementzwischenlager (BZG) wie auch die Pilotkonditionierungsanlage (PKA).
Begleitet wurde der Minister zudem von Experten des Ministeriums sowie der Führungsspitze der BGZ.
Ausführlich ließ sich Minister Lies insbesondere über die Pilot-Konditionierungsanlage informieren. In der PKA sollten ursprünglich Verfahren erprobt werden, um Brennelemente zu behandeln und endlagergerecht zu „konditionieren“. Die Anlage ist jedoch niemals in Betrieb gegangen und es wurden zu keiner Zeit hochradioaktive Abfälle konditioniert.

Gorleben-Kritiker betrachten den Bau jedoch als sicheres Indiz dafür, dass ein Atomendlager Gorleben keineswegs vom Tisch sei, weil eine Konditionierungsanlage für den Betrieb eines Endlagers benötigt wird - egal an welchem Standort. Umweltminister Lies sieht in dieser Anlage ein „symbolträchtiges Relikt aus alten Zeiten“, auf das Niedersachsen gut verzichten kann, nachdem mit dem Standortauswahlgesetz die Endlagersuche in ganz Deutschland gestartet wurde. „Ich fordere den Rückbau der Konditionierungsanlage, weil damit ein sichtbares Zeichen gesetzt wird, dass die Hintertür für ein Endlager Gorleben geschlossen wird“, erklärte der Umweltminister.

Die Anlage dient jetzt als zusätzliche Sicherheitseinrichtung, um im Notfall defekte Castorbehälter instand setzen zu können. Sobald ein alternatives Konzept vorliegt,
beabsichtigt die BGZ den Rückbau zu starten. Zudem hatte das Bundesumweltministerium bereits Ende 2018 angekündigt, dass es noch in dieser Legislaturperiode eine Entscheidung zur Stilllegung der Pilotkonditionierungsanlage geben werde. „Ich erinnere hiermit den Bund ausdrücklich an dieses Versprechen“, betonte Lies.

Intensiv informierte sich der Umweltminister auch zum Zustand des Abfallzwischenlagers AZG. Nach der Übernahme der Zuständigkeit durch das Umweltministerium im Jahr 2014 hat es hier eine Reihe von sicherheitstechnischen Problemen gegeben: Feuchtigkeit im Lager, Korrosionsspuren an Fässern sowie Farbabplatzungen an Gebinden. Auf Initiative des Umweltministeriums wurden zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Lagerbedingungen und ein Überwachungskonzept eingeführt. Minister Lies lobte, dass nach einigen „Anlaufschwierigkeiten“ sicherheitstechnische Nachrüstungen endlich eingebaut wurden. Er zeigte sich zufrieden mit dem vom Umweltministerium durchgesetzten Kontrollsystem.red/fis/Foto: Thomas Fischer












6.09.2019 • 13:26 Uhr

Mit falschen Papieren Geld ergaunert - Polizei sucht mutmaßliches Gauner-Pärchen - Wer hat den Betrüger schon mal gesehen?

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizeiinspektion Göttingen seit heute nach einem unbekannten Betrüger, der im Juli in Göttingen einen fünfstelligen Geldbetrag ergaunert hat.

Nach derzeitigen Ermittlungen des 3. Fachkommissariats suchte der Unbekannte am Nachmittag des 11.Juli in der Zeit von 14:40 Uhr bis 15 Uhr in Begleitung einer dunkelhäutigen Frau eine Bankfiliale im Göttinger Stadtgebiet auf. Gegenüber den Bankmitarbeitern wies sich der englisch sprechende Mann u. a. mit einem südafrikanischen Ausweisdokument als angeblicher Inhaber eines bestimmten Kontos aus und lies sich im weiteren Verlauf 20.000 Euro auszahlen. Was die Mitarbeiter nicht ahnten: die Papiere waren gefälscht, der Mann ein Betrüger.

Unmittelbar nach der vollendeten Tat versuchte das Paar in einer weiteren Bankfiliale mit derselben Masche weiteres Geld vom selben Konto abzuheben. Dies misslang.

Die Polizei fragt: "Wer kennt die abgebildeten Personen oder kann Hinweise zu deren Identität, Aufenthaltsort, einem eventuell benutzen Fahrzeug bzw. sonst sachdienliche Hinweise geben?" jk/Foto: Polizei










6.09.2019 • 13:22 Uhr

Holtensen/Dassensen: Zu weit nach links gekommen- mit Pkw zusammengestoßen: Zwei Verletzte

Ein 58 Jahre alter Pkw Fahrer aus einem Einbecker Ortsteil befuhr am gestrigen Donnerstag, gegen 20.40 Uhr die Verbindungsstraße der Ortschaften Holtensen und Dassensen. Nach einer Kuppe kam er aus bislang noch nicht geklärten Gründen auf die Gegenfahrspur, wo ihm ein Auto, das von einer 29-jährigen Frau gefahren wurde, entgegenkam. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Hierbei wurden beide Beteiligte verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Autos wurden so beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Es entstand ein Schaden in Höhe von insgesamt ca. 12.000 Euro.pap










6.09.2019 • 13:16 Uhr

Hardegsen: 22-Jähriger mit manipuliertem Motorroller wollte abhauen und wurde von Polizei eingeholt

Am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr versuchte ein 22-Jähriger Hardegser sich mittels eines Motorrollers einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Nachdem ihn die Polizeibeamten jedoch gestoppt hatten, wurden bei der Kontrolle die Fluchtgründe offensichtlich. Neben dem Vorwurf Bauartveränderungen an dem Roller vorgenommen zu haben, erwartet den 22-Jährigen nun ein Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Roller wurde durch die einschreitenden Beamten sichergestellt.dm










6.09.2019 • 13:11 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig bietet Handwerkernetzwerk mit über 60 regionalen Partnern

Schadenkoordination für die Kunden schafft auch neue Arbeitsplätze

Nach einer sehr positiven Testphase hat die Öffentliche Versicherung Braunschweig beschlossen, ihr Handwerkernetzwerk weiter auszubauen. Mit über 60 regionalen Partnern aus unterschiedlichen Bereichen des Handwerkes unterstützt die Öffentliche aktuell ihre Kunden bei der Regulierung von komplexen Sachschäden, indem sie auf Wunsch Termine mit den passenden Fachfirmen vereinbart und die Planung der nächsten Schritte übernimmt. Bereits jetzt ist eine solche Unterstützung für Leitungswasserschäden möglich. Die Koordination erfolgt über die Öffentliche Facility Management GmbH, eine Tochterfirma der Öffentlichen Sachversicherung Braunschweig.

Das Feedback der Kunden, die den Service bisher in Anspruch nehmen konnten, war so positiv, dass der Vorstand der Öffentlichen den weiteren Ausbau des Handwerkernetzwerkes beschlossen hat: Bis 2020 soll die Anzahl der Kunden, welche nach Bedarf von der Unterstützung der Öffentlichen im Schadenfall profitieren können, stark erhöht werden. Außerdem sollen auch weitere Schadenarten in den Service intergiert werden. Zur Steuerung möchte die Öffentliche zukünftig bis zu zwölf neue Stellen für die Betreuung des Netzwerkes schaffen.

„Ein Wasserschaden ist eine Extremsituation, die jeden, der einen solchen Schaden zum ersten Mal sieht, völlig überfordert. Nur als regionales Unternehmen mit zahlreichen Partnern direkt vor Ort überall in unserem Geschäftsgebiet können wir unsere Kunden bei der Beseitigung der Schäden aktiv unterstützen. Das bisherige Feedback zu unserem Handwerkerservice zeigt, dass eine solche Unterstützung für viele Kunden eine sehr große Entlastung darstellt, da sehr oft fachmännische Hilfe benötigt wird“, so Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.

Allein in 2018 hat die Öffentliche rund 180 Millionen Euro an Sachschäden reguliert, davon etwa 60 Millionen für Gebäudeschäden. Diese Beträge bleiben dank des Netzwerkes vor Ort nahezu vollständig direkt in der Region und leisten so einen wichtigen Beitrag für die regionale Wirtschaft. „Der Ausbau unseres Handwerkernetzes kommt unserer gesamten Region, vor allem aber unseren Kunden zu Gute, die bei einem großen Schadenereignis oft gar nicht wissen können, was die nächsten Schritte sind und welches Unternehmen am besten für diese Aufgaben geeignet ist. Hier springen wir zukünftig auf Wunsch unserer Kunden ein und suchen dafür weiterhin engagierte Partner und Mitarbeiter“, ergänzt Maywald.

Weitere Informationen über die Öffentliche gibt es unter www.oeffentliche.de.


Über die Öffentliche Versicherung Braunschweig

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig blickt auf 265 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Sie ist Marktführerin in ihrem Geschäftsgebiet, welches das gesamte ehemalige Braunschweiger Land umfasst. In rund 160 Geschäftsstellen werden in einem der dichtesten Filialnetze Deutschlands circa 350.000 Kunden betreut – und damit nahezu jeder zweite Einwohner der Region. Eine Verantwortung, die bei der Öffentlichen sehr ernst genommen wird: als verlässlicher regionaler Partner, der nah dran ist an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen direkt vor Ort.
red/Quelle/Foto: Öffentliche











6.09.2019 • 13:07 Uhr

Landesbus L160 Duderstadt – Göttingen - Fabrikneue Busse sind im Stundentakt barrierefrei unterwegs

Der Landesbus L160 fährt stündlich auf der Strecke Duderstadt – Göttingen, und nun auch mit fabrikneuen Bussen. Die drei extra für die landesbedeutsame Buslinie angeschafften Fahrzeuge sind sehr komfortabel, so dass größere Entfernungen im Überlandverkehr bequem für die Fahrgäste zurückgelegt werden. Im vorderen Bereich (zwischen Einstieg sowie der mittleren Tür) sind die Busse niederflurig und bieten für mobilitätseingeschränkte Personen barrierefreie Sitzplätze sowie Bewegungsmöglichkeiten. Die Sitzplätze ab der mittleren Tür bis zum Heck des Busses sind über drei Stufen zu erreichen und somit höher angeordnet, was die Aussicht in die Landschaft, aber auch die Übersicht über den Bus sowie den Fahrkomfort erhöht.
Den Fahrgästen stehen insgesamt 43 bequeme Sitzplätze sowie vier zusätzliche Klappsitze zur Verfügung. Alle Sitzplätze sind mit einer USB-Steckdose versehen, demnächst werden die Busse zusätzlich mit kostenfreiem W-Lan ausgestattet, sodass die Fahrgäste unterwegs mobil surfen können.
Die Fahrzeuge verfügen außerdem über einen geräumigen Mehrzweckbereich gegenüber der mittleren Tür, welcher die Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern erlaubt. Zudem sind die Fahrzeuge mit einer Klimaanlage ausgerüstet, die auch an heißen Tagen für angenehme Temperaturen in den Bussen sorgt.
Die neuen Busse verfügen über die neueste Abgasnorm Stufe Euro 6 D. Dadurch wird die Umwelt geschont, denn ein Dieselfahrzeug mit der Schadstoffklasse 6 stößt sowohl weniger Stickstoffoxide (NO2), als auch Kohlenstoffdioxide (CO2) aus.
Damit die Busse der Landesbedeutsamen Buslinie L160 auch im öffentlichen Straßenraum erkennbar sind, wurden sie in Abstimmung zwischen dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) sowie den betreibenden Busunternehmen mit einer ansprechenden Werbe-Beklebung foliert.
Stündlich zwischen 5 und 24 Uhr fahren montags bis freitags die modernen, barrierefreien Linienbusse, die auch am Wochenende im Stundentakt unterwegs sind - dann jeweils ab 6 Uhr (samstags), bzw. 7 Uhr (sonntags) bis 24 Uhr. „Entgegen ursprünglicher Bedenken erfolgt eine schnelle und vor allem pünktliche Bedienung der Linie“, freuen sich Horst Weihrauch und Rainer Rosenthal vom betreibenden Busunternehmen Scheithauer & Weihrauch GbR.
Für eine klimaschonende Mobilität sorgt der Landesbus L160 seit dem 1. April 2019 zwischen Göttingen und Duderstadt. Die neue schnelle und direkte Buslinie ergänzt das bestehende Linien-Angebot. In den Bussen gelten die üblichen VSN-Tarife.
Unterstützt wird der ZVSN bei seinem Landesbus-Projekt sowohl vom Land Niedersachsen als auch vom Landkreis Göttingen.
Die Fahrpläne und weitere Informationen auf www.vsninfo.de.
red/Quelle: ZVSN Göttingen











6.09.2019 • 13:04 Uhr

Sonniger Tag für die Bad Gandersheimer Domfestspiele! 300.000 Euro Zuschuss von der Kulturstiftung

In jeder Beziehung ist das heute ein sonniger Tag! Der Vorstand der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim hat in seiner jüngsten Sitzung die Fötderung von 15 Projekten beschlossen. Von den ausgeschütteten 344.830 Euro erhalten allein die Gsndersheimer Domfestspiele den Batzen von 300.000 Euro. Das bestätigt soeben Dirk Niemeyer vom Landkreis Northeim.
Die heute Morgen über der Harzbörde bei Ellierode dokumentierte Mega-Sonne passt zu dieser guten Nachricht perfekt ins Bild.
red/fis/Foto:Thomas Fischer










6.09.2019 • 13:03 Uhr

"Südosteuropäer" verstrickt 83-Jährigen in eine "Wechsel-Geld-Falle" - Plötzlich alle Scheine weg

Ein 83 Jahre alter Hannoveraner wurde am Donnerstag, 05.09.2019, gegen 10.30 Uhr opfer eines sogenannten Wechaselfallenbetruges. Der Mann hat sein Auto auf dem Möncheplatz geparkt und wollte die Innenstadt besuchen. Er wurde dann von einer männlichen Person, vermutlich aus dem südosteuropäischen Raum, angehalten, die ihm ein " Euro münze vorhielt. Der Mann sprach kein deutsch. In der Annahme, dass er die Münze gewechselt haben wollte, holte der Geschädigte sein Portemonnaie hervor. Der Täter fasste plötzlich in das Münzgeldfach, nahm aber offensichtlich nichts heraus. Die Münze wurde gewechselt und als das Opfer einige Zeit später etwas bezahlen wollte, stellte es fest, dass das gesamte Scheingeld aus der Geldbörse weg war. Der Täter hat bei dem Griff ins Portemoonaie für den Geschädigten nicht erkennbar das Scheingeld entwendet. Es entstand ein Schaden im unteren dreistelligen Bereich.pap











6.09.2019 • 12:57 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 37. Kalenderwoche 2019 - mit ALICE

In der Woche vom 9. bis 15. September 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 9. September: Raum Northeim
Dienstag, 10. September: Raum Einbeck
Mittwoch, 11. September: Raum Dassel
Donnerstag, 12. September: Raum Uslar
Freitag, 13. September: Raum Northeim

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (38. KW) im Raum Einbeck eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd /Fotos: Thomas Fischer













6.09.2019 • 07:27 Uhr

Auf den Punkt gebracht! Lamspringe: 5. Markttreiben mit Vielfalt und Spaß

Das kommende Wochenende ist voller Events in unserer Region: Altstadtfest in Bad Gandersheim, Sehusa-Fest in Seesen und nun noch das 5. Markttreiben in Lamspringe. Am kommenden Sonntag, 8. September, ist der Flecken aus Rand und Band - viel frische Aktionen, viel bunte Unterhaltung, viel Spaß und Unterhaltung versprechen die Veranstalter. Man muss dabei sein. red










6.09.2019 • 07:20 Uhr

Evangelische Landeskirche startet Online-Lexikon über Kirchengemeinden

Die hannoversche Landeskirche hat ein Online-Lexikon über ihre Kirchengemeinden gestartet. Das frei zugängliche Lexikon unter www.kirchengemeindelexikon.de gebe Auskunft zu allen heutigen und früheren evangelischen Gemeinden, teilte ein Sprecher am Montag in Hannover mit. Es liefere unter anderem die wichtigsten historischen Daten und beschreibe die Kirchengebäude samt ihrer künstlerischen Ausstattung, Orgeln und Glocken.

Damit diene das "Historische Kirchengemeindelexikon" des Landeskirchlichen Archivs Hannover als Hilfsmittel für die historische und genealogische Forschung sowie die Heimatforschung, hieß es. "Das Interesse an der individuellen Geschichte der Kirchengemeinden unserer Landeskirche ist groß", sagte Archiv-Leiterin Mareike Rake.

Von den rund 1.800 insgesamt geplanten Artikeln sind den Angaben zufolge bereits mehr als 700 online. Das Projekt soll voraussichtlich im Jahr 2025 fertiggestellt werden. Nach Angaben der Landeskirche ist es das erste Online-Lexikon dieser Art im deutschsprachigen Raum. epd










5.09.2019 • 21:42 Uhr

Der nächste Vitalpark-Hammer haut Rheumaliga um: Bewegungsbad für drei Wochen geschlossen

Die wenig erfreulichen Nachrichten rund um das Bewegungsbad des VITAL-Parks / Haus des Gastes in Bad Gandersheim reißen nicht ab."Das Bewegungsbad im VITAL-Park ist ab heute drei Wochen lang geschlossen!". Diese Entscheidung bestätigte auf Nachfrage die VITAL-Park Geschäftsführerin Karin Barkstädt. Zu den Gründen wollte sie sich nicht weinschweifend äußern, sagte aber: "Das Ganze hängt damit zusammen, dass wir derzeit keine Sole von der Stadt geliefert bekommen". Die technischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Sole, die in der Vergangenheit aufgrund von Überkonzentration von Mangan zu unansehnlichen bräunlichen Verfärbungen des warmen Wassers im Bewegungsbecken geführt hatte und deswegen vom Betreiber des VITAL-Parks nicht mehr angenommen wurde, müssen nach erfolgter Spülung der Herzog-Ludolf-Quelle und dem Vorliegen der Analyseergebnisse zur Qualität der Sole abgewartet werden. "Dann möchten wir erreichen, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen um gemeinsam eine Lösung der Probleme finden", so die Vorgehensweise von Geschäftsführerin Barkstädt. Sie hatte zuerst die Benutzer/Kunden des Bewegungsbades von der vorübergehenden Schließung informiert. Danach die Stadtverwaltung mit ihrem verantwortlichen Experten für Sole-Angelegenheiten, Manfred Kielhorn.

In der Rheumaliga Einbeck herrschte heute helles Entsetzen über den erneuten Schlag gegen ihre Therapiemöglichkeiten im VITAL-Park in Bad Gandersheim. "Es ist ein Skandal und eine Katastrophe, wie hier mit fast 300 betroffenen Rheumaerkrankten umgegangen wird. Wo sollen wir jetzt unsere wichtigen Anwendungen bekommen? " fragte und beklagte Gerhard Buchhagen für die Rheumaliga. "So kann und darf man mit uns nicht umgehen!" Es scheint so, dass Bürgermeisterin Franziska Schwarz gut beraten ist, in der Angelegenheit das Heft in die Hand zu nehmen und eine Art "Krisengipfel" oder "Notfall-Plan" zu entwerfen. Sie dürfte gefordert sein - nicht allein im Interesse der Rheuma-Erkrankten, sondern auch im Interesse der Gesichtswahrung des Gesundheitsstandortes Bad Gandersheim.
red/fis










5.09.2019 • 21:21 Uhr

Eigentümer dieser 266 Warnschutzkragen gesucht

Die Polizei Hildesheim sucht den bzw. die Eigentümer von 266 ungebrauchten Warnschutzkragen für Kinder. Es handelt sich dabei neongelbe Sicherheitsüberwürfe. Die entsprechenden Verpackungen sind unbeschädigt.

Die Überwürfe sind bereits vor den Sommerferien in einem Sack neben einem Altpapiercontainer aufgefunden worden. Am letzten Freitag, 30.08.2019, wurden sie der Polizei Hildesheim übergeben.

Eine Recherche führte bisher nicht zur Ermittlung des Eigentümers bzw. der Herkunft der Warnschutzkragen.

Der Eigentümer oder Personen, die Angaben zur Herkunft der Überwürfe machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 zu melden. jpm










5.09.2019 • 21:12 Uhr

Gerd Lewin folgt auf Bernd Wiesendorf und wird neuer Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Göttingen

Nachdem das Kabinett der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover am 27.August 2019 dem Vorschlag des Innenministers Boris Pistorius gefolgt ist, Gerd Lewin zum neuen Polizeivizepräsidenten der Polizeidirektion Göttingen zu ernennen hat dieser am 2.September 2019 seine Arbeit in Göttingen aufgenommen. Gerd Lewin (links auf dem Foto tritt die Nachfolge von Bernd Wiesendorf an, der sich mit Ablauf August nach rund 41 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand verabschiedete. Die neue Aufgabe wird mich vor die ein oder andere neue Herausforderung stellen, welche ich gerne und mit Begeisterung annehme. Ich vertraue dabei auf die Erfahrungen aus meinen bisherigen Tätigkeiten und das mir bereits jetzt schon angebotene offene und vertrauensvolle Zusammenwirken. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Uwe Lührig und den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", so der neue Vizepräsident. Gerd Lewin ist verheirateter Familienvater und wohnt gemeinsam mit seiner Frau in Burgdorf. Der 58-Jährge ist seit 1980 bei der Polizei in Niedersachsen tätig. Nach seiner Zeit im gehobenen Dienst folgte 1995 nach erfolgreichem Studium an der Polizeiführungsakademie in Münster der Aufstieg in den höheren Polizeidienst. In der PD Hannover übernahm er verschiedene leitende Funktionen bis er 2016 in das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport wechselte und dort zuletzt als Leiter des Referats 24 - Einsatz und Verkehr eingesetzt war. "Mit Gerd Lewin bekommt die Polizeidirektion Göttingen einen ausgewiesenen Fachmann für größere Einsatzlagen" begrüßt der Polizeipräsident Uwe Lührig (rechts auf dem Foto) seinen neuen Stellvertreter. "Nicht nur aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen als Inspektionsleiter und unterschiedlichen Verwendungen im Innenministerium, sondern auch aufgrund seiner äußerst verlässlichen Art bin ich mir sicher, dass er ein großer Gewinn für unsere Polizeidirektion ist!" ots/Foto: Polizei










5.09.2019 • 18:42 Uhr

Heute der Windgipfel in Berlin: Was Umweltminister Lies dazu sagt

Nach dem heutigen Windgipfel in Berlin zeigt sich Energieminister Olaf Lies optimistisch:
„Dieser Auftakt heute ist der richtige Weg. Wir haben schon einmal beim Thema Netzausbau bewiesen, dass dieses Format sehr erfolgreich sein kann und wir sehr konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen können. Ich plädiere sehr dafür, dass wir diesen Weg weitergehen: Bund und Länder - gemeinsam mit den Verbänden - arbeiten daran die wesentliche Punkte, die wir heute besprochen haben, umzusetzen.“

Minister Olaf Lies betonte: „Es ist kein großes Experiment, was wir da machen. Wir haben die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen, die Klimaschutzziele zu erreichen. Und es ist keine Frage, ob andere Länder diesen Weg mitgehen. Wir müssen der Motor für einen weltweiten Klimaschutz sein. Weil wir in Deutschland aufzeigen können, dass unsere Lösungen sowohl ökologisch dazu führen, dass die Emissionen reduziert werden, als auch ökonomisch dazu führen, dass unsere Wirtschaft davon profitiert und sozial bedeuten, dass die Beschäftigung in unserem Land gesichert ist. Wenn sich eine Industrienation wie Deutschland erfolgreich in eine CO2-freie Gesellschaft wandelt und eine CO2-freie Industrie zukunftsfähig und sicher aufstellt, dann ist das genau das Modell, was andere Länder dieser Erde übernehmen werden.
Wenn wir so weitermachen wir jetzt, wird das aber scheitern. Und dann scheitert nicht der Klimaschutz in Deutschland. Es scheitert der Klimaschutz weltweit. Deswegen haben wir in Deutschland eine hohe Verantwortung. Wir in Niedersachsen sind jetzt auf dem Weg Klimaschutz in die Verfassung aufzunehmen und dem Thema die Bedeutung zu geben, die es verdient hat.“

Minister Olaf Lies kritisiert eine Doppelmoral in der Gesellschaft: „Der Ausbau der erneuerbaren Energien spielt bei der Energiewende die zentrale Rolle. Aber einerseits sind die Menschen vom Klimaschutz begeistert, aber vergessen im Alltag, dass dazu auch der Ausbau gehört. Den Ausbau der erneuerbaren Energien wird man auch sehen: Man wird die Windkraftanlagen sehen und man wird den Ausbau der Netze sehen. Ich sehe darin keine Belastung, sondern das ist Zukunft und Chance. Dafür brauchen wir gesellschaftliche Begeisterung und Offenheit, wir dürfen nicht denen das Wort überlassen, die aus persönlicher Betroffenheit gegen den Ausbau sind.“

Minister Olaf Lies fordert: „Wir können den Ausbau aber nur voranbringen, wenn der Bund endlich die Deckeldiskussion bei Photovoltaik und Windenergie beendet. Das ist längst überfällig. Das Treffen heute war ein Auftakt und jetzt müssen diejenigen, die in Verantwortung sind und etwas verändern können, auch liefern.“ red/fis/Fotos: Thomas Fischer













5.09.2019 • 18:35 Uhr

Altstadtfest in Gan-City: Feucht auf alle Fälle... und soviel Mucke wie nie!

HEUTE. DONNERSTAG. 17.45 UHR:
Zur Minute und Stunde sind sie schwer beschäftigt: Die schwitzenden Aufbauer/innen der großen Open Air Stadtparty in Gan-City. Gerade stehen düstere Vorboten über den Buden, Ständen, Zelten und skurrilen Theken und einer Cocktailbar in einem weißen (noch geschlossenem) Zelt vor dem Dom. Dächer und Schirme und Zelte sind gut weil sie nützlich sind und Schutz bieten. Denn der düstere Himmel zeigt an, was Wettervorhersagen befürchten lassen. Es könnte Freitag und Samstag regnen. Vielleicht länger. Fest steht auf alle Fälle: Feucht wird es zu hundertprozentig beim Altstadtfest. Denn die zahlreichen Getränkestände, luftigen Bars und offenen Theken lassen jede Menge an Flüssigkeitsaufnahme zu. Und noch etwas darf mit Gewissheit angekündigt werden: Mucke wird diesmal in voller Dröhnung vorgehalten. Auf mindestens fünf oder sechs oder noch mehr kleinen und großen Bühnen dürfte diesmal Musik erklingen. Damit steht fest: Es ist das musikalischste Altstadtfest angesagt, das es je in Gan-City gab. Kompliment der Machern und Macherinnen!
red/Fotos:Marc Reiser












5.09.2019 • 18:33 Uhr

Wenn ein Zug einen Trecker zermalmt...

Zu einer Kollision zwischen einem Güterzug und einem Traktor kam es Mittwoch Nachmittag, gegen 13.30 Uhr, in der Ortschaft Wölfershausen (Heimboldshäuserstraße) bei Kassel. Der 58-jährige Fahrer des landwirtschaftlichen Fahrzeuges kam verletzt (keine Lebensgefahr) in das Krankenhaus Bad Hersfeld. Weitere Verletzte gab es nicht. Der Schlepper war anschließend zum Totalschaden zermalmt.

Die Polizei erzählt zu dem Vorfall: Der 58-Jährige aus Heringen kam aus der Ortslage Wölfershausen und wollte mit seinem Traktor den unbeschrankten Bahnübergang überqueren. Beim Halt ragte sein Fahrzeug offensichtlich in das Profil der Gleise und wurde daher von dem in Richtung Heringen fahrenden, vollbeladenen Güterzug erfasst.

Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Personenverkehr der Bahn wird durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Für die Dauer der Bergung des verunfallten Schleppers bleibt die Strecke gesperrt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet.ots/Foto: Polizei










5.09.2019 • 11:49 Uhr

Weiterer Fall einer sexuellen Belästigung in Hildesheim - Übergriffiger Brillenträger mit hellen Haaren gesucht

Nachdem gestern eine sexuelle Belästigung in der Altenbekener Straße in Hildesheim angezeigt wurde, meldete sich ein weiteres Opfer bei der Polizei.
Nach vorliegenden Erkenntnissen ereignete sich die Tat ebenfalls am frühen Morgen des 02.September 2019. Eine 26-jährige Frau aus Hildesheim befand sich auf dem Gehweg in der Steingrube, als sich ihr von hinten ein Mann näherte. Anschließend fasste er der Frau mit einer Hand in den Genitalbereich und mit der anderen Hand auf das Gesäß. Der 26-jährigen gelang es, den Mann von sich zu drücken. Sie schrie um Hilfe, worauf die männliche Person in Richtung Katharinenstraße weglief. Zur Beschreibung des Mannes konnte folgendes ermittelt werden: Ca. 30-40 Jahre alt - ca. 175 Zentimeter groß - schlanke Statur - helle Haare - Brillenträger - bei der Bekleidung soll es sich um etwas Helles und etwas Dunkles gehandelt haben.

Zeugen, die die Tat möglichweise beobachtet haben oder die Hinweise zu der männlichen Person geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.jpm










5.09.2019 • 11:44 Uhr

Purzelbäume der LGS-Transparenz: Ehrenamtlichen-Treffen am 1. Oktober entfällt - Jetzt Einwohnerversammlung am 23. Oktober

Die Transparenz der Vorgänge rund um die geplante Landesgartenschau 2022 schlägt derzeit Purzelbäume. Ein erstes Treffen von Ehrenamtlichen/Vereinsvertretern hatte erst kürzlich unter Ausschluss von Journalisten stattgefunden (wir berichteten). Dann war eine öffentliche Nachfolfevereranstaltung, die dann ausdrücklich als öffentlich (auch für Medienvertreter) versprochen worden war, ankündigt worden. Diese ist nun abgesagt worden. Stattdessen gibt es zwei neue Termine: Der erste findet für eine quasi Elite (und einen Kostenbeitrag von 70 Euro) am 2. Oktober 2019 im Rosencafe in Brunshausen statt; organisiert von der Bürgerstiftung Gandersheim mit dem jetzt aktualisierten Themenschwerpunkt "Landesgartenschau 2022" und dem Auftritt des neuen Geschäftsführung-Duos, als Ersatz für den veränderten Ex-Außenminister und Vize-Kanzler Gabriel (wir berichteten). Heute nun eine weitere wichtige Mitteilung der Stadtverwaltung: Es gibt erst Ende Oktober eine öffentliche Veranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheim zum Thema "Landesgartenschau 2022". In der Mitteilung heißt es wörtlich:

"Bürgermeisterin Franziska Schwarz gibt bereits jetzt den Termin für eine Einwohnerversammlung der Stadt Bad Gandersheim bekannt, die sich mit dem zentralen Thema „Ausrichtung der Landesgartenschau 2022“ beschäftigen wird. Termin: Mittwoch, 23. Oktober, 19 Uhr, im Forum des Roswitha-Gymnasiums. An diesem Abend wird das Landschaftsarchitekturbürobüro „nsp“ aus Hannover aktuelle Pläne bezüglich des Ausstellungsgeländes vorstellen. Außerdem wird das ehrenamtliche Engagement im Rahmen der „LaGa22“ im besonderen Fokus stehen. In diesem Zusammenhang wird in Absprache mit der Koordinatorin Karin Albig von der Initiativgruppe darauf hingewiesen, dass das ursprünglich am 1. Oktober vorgesehene Treffen mit den am ehrenamtlichen Mitwirken interessierten Gruppen und Persönlichkeiten entfällt und die weitere Vorgehensweise am 23. Oktober abgesprochen wird. Schon jetzt ergeht die Einladung an alle Interessierten, bitte den Termin unbedingt vormerken". red











5.09.2019 • 11:32 Uhr

Lastzug fährt gegen Auflieger und flüchtet

Am heutigen Donnerstag gegen 01:45 Uhr fuhr ein Lastzug rückwärts gegen einen auf dem Parkstreifen an der Straße Über dem Hellewege in Northeim abgestellten Sattelzug und entfernte sich unerkannt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 1.000 Euro. Ein 63-jähriger Lkw-Fahrer einer Spedition aus Hamm hatte seinen Sattelzug ordnungsgemäß auf dem Parkstreifen Höhe Firma Wiglo abgestellt und sich in der Kabine seiner Sattelzugmaschine zum Schlafen begeben. Gegen 01:40 Uhr wurde er durch einen Anstoß aus dem Schlaf gerissen. Nach dem Aussteigen konnte er nur noch erkennen, wie sich ein heller Lastzug in Richtung Hillerser Straße entfernte. Dabei handelte es sich um einen Gliederzug mit Wechselbrücken. Im weiteren stellte er eine Beschädigung an seinem Sattelauflieger fest. Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen die zu dem Sachverhalt Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551/70050 zu melden.DM










5.09.2019 • 11:30 Uhr

Altgandersheim: Motorsägen entwendet - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Im Tatzeitraum 24.August bis 4.September .2019 wurden aus einer Scheune in der Straße Rük in Altgandersheim zwei Motorsägen der Marke "Stihl" entwendet. Der Schaden beträgt mehrere hundert Euro. Zeugenhinweise nimmt das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter Telefon: 05382/919200 entgegen.ots











5.09.2019 • 11:27 Uhr

33-Jähriger nach Messer-Attacke und Freiheitsberaubung festgenommen

Ein 33-Jähriger hat Dienstag Nachmittag (03.September 2019) seine Ex-Frau in einem Haus am Krätzer Winkel (Ortsteil: Krätze/Kreis Hildesheim ) angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt. Staatsanwaltschaft Hildesheim und Kriminalpolizei Hannover haben die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung aufgenommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Mann seine 51-jährige Ex-Ehefrau aus bislang ungeklärter Ursache gegen 12 Uhr mit einem Messer attackiert und verletzt. Im weiteren Verlauf hielt er sie für circa drei Stunden im Haus fest, ehe sie bei günstiger Gelegenheit zu den Nachbarn flüchten konnte. Diese alarmierten draufhin sofort die Polizei. Einsatzkräfte nahmen den 33-Jährigen noch in Tatortnähe vorläufig fest. Mit einem Rettungswagen kam die 51-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Trotz der schweren Verletzungen ist ihr Zustand aktuell stabil.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Polizei Hannover ermitteln nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Der 33-Jährige soll heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim wegen Fluchtgefahr einem Haftrichter vorgeführt werden. /has, now










5.09.2019 • 08:56 Uhr

Jugendberufsagentur im Landkreis Northeim: Schnelle Unterstützung durch schnelle Information jetzt auch in Uslar

Landkreis Northeim, Agentur für Arbeit Göttingen und Jobcenter Landkreis Northeim eröffnen den zweiten Standort der Jugendberufsagentur in Uslar.

Seit Jahren steht eine Frage im Zentrum der bildungspolitischen Aufmerksamkeit: Wie geht es für die Jugendlichen nach der Schule weiter? Diese soll im Landkreis Northeim mit einer verbesserten Unterstützung und leichter Erreichbarkeit beantwortet werden. Um dies zu erreichen kooperieren der Landkreis Northeim, die Agentur für Arbeit Göttingen und das Jobcenter Landkreis Northeim in der Jugendberufsagentur im Landkreis Northeim. Der erste Standort der Jugendberufsagentur konnte bereits im Juni in Einbeck eröffnet werden.
Ziel der Kooperation ist, die unterschiedlichen Beratungs- und Förderangebote für Jugendliche unter einem Dach zu bündeln. So können junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf im Bedarfsfall mit aufeinander abgestimmten Leistungen noch besser unterstützt werden.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel betonte bei der Eröffnung, dass sich die Jugendberufsagentur um alle Jugendlichen und jungen Erwachsene verlässlich kümmern möchte. Zugleich zeigte sie sich überzeugt, dass es den drei Akteuren gelingen wird, auch in Uslar zu einer schlagkräftigen Institution zusammenzuwachsen.
„Wir wollen individuelle Angebote unterbreiten und ganzheitliche Lösungen anbieten“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter, die zugleich verdeutlichte, dass mit dem neuen Angebot auch ein klares Bekenntnis zum Standort verbunden sei. Denn schließlich sei es ihr wichtig, Uslar als Dienstleistungsstandort auszubauen und möglichst weitere Beratungsangebote zu etablieren.

Klaus Voelcker, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Göttingen, formuliert die Zielsetzung sehr deutlich: „Unser Ziel ist explizit ein Berufsabschluss für möglichst jeden Jugendlichen. Auch hier bewahrheitet sich das Sprichwort ‚Viele Wege führen nach Rom‘, sprich zur erfolgreichen Ausbildung. Nicht immer ist es der direkte Weg, das wissen alle Kooperationspartner aus Erfahrung. Aber im Austausch und in der Zusammenarbeit der aller Akteure, die Jugendlichen natürlich mit einbezogen, werden wir diesem Ziel ein ganzes Stück näherkommen.“

Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Northeim, ist für die Betreuung und Vermittlung von 2.300 Arbeitslosen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende verantwortlich. Rund 300 Arbeitslose werden vom Jobcenter in Uslar betreut. „Etwa 200 Menschen, für die wir hier vor Ort verantwortlich sind, haben keine Ausbildung abgeschlossen oder sind so lange aus ihrem einst erlernten Beruf raus, dass sie als ungelernt gelten. Der hohe Anteil zeigt, wie wichtig eine Ausbildung für das Erwerbsleben ist. Denn gerade die Kombination von fehlendem Berufsabschluss und beispielsweise gesundheitlichen Einschränkungen macht die Arbeitssuche zu einer echten Herausforderung. Und mit der Jugendberufsagentur hoffen wir, eine gute Grundlage für das Erwerbsleben zu legen.“

Unterstützt wird die Jugendberufsagentur auch von der Leitstelle Region des Lernens im Landkreis Northeim. Die Region des Lernens bildet eine Schnittstelle zu den allgemein- und berufsbildenden Schulen im Landkreis. Die Leitstelle übernimmt quasi eine Lotsenfunktion, denn je nach Bedarf, werden von dort die Erstgespräche vereinbart.

Die Jugendberufsagentur in Uslar, Bella Clava 21, ist für Jugendliche unter 25 Jahre ohne Termin zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 8 bis 12 Uhr und Donnerstag 14:00 bis 16:00 Uhr. Online ist die JBA unter www.jugendberufsagentur-northeim.de präsent. Per E-Mail ist die JBA unter der Adresse anfragen@jugendberufsagentur-northeim.de zu erreichen.
red/lpd

Zum Bild: Eröffnen die Jugendberufsagentur (JBA) in Uslar mit (v. l. n. r.) Nadine Bartus, Constanze Borchert (beide Mitarbeiterinnen JBA), Stefan Schäfer (Geschäftsführer Jobcenter Landkreis Northeim), Antje Nückel (Mitarbeiterin JBA), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Simone Traupe (Mitarbeiterin JBA), Bürgermeister Torsten Bauer und Klaus Voelcker (Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Göttingen). Zum Team der JBA Uslar gehören außerdem noch Katleen Müller und Oliver Nix . Foto: lpd











4.09.2019 • 19:12 Uhr

Bad Gandersheim weiter in der Abwärtsspirale: 20 Einwohner/innen im August weniger - Gehrenrode verliert 11 Einwohner

Weiteres Minus im achten Kalendermonat 2019: Von 10.743 auf 10.720 Personen

Zum Monatsende des Juli lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.723 Personen – was gegenüber dem Vormonat Juni einen weiteren Rückgang um diesmal 20 Mitbürgerinnen bzw. Mitbürgern darstellt.

Weitgehend betrifft der Negativtrend den Bereich der Kernstadt. Die zusammengefasste Anzahl an Erst- und Hauptwohnsitzen liegt jetzt bei nur noch 10.013 Personen.

Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen des Vormonats): Bad Gandersheim-Kernstadt 6.399 (6.422), Harriehausen 663 (662), Wrescherode 590 (590), Heckenbeck 496 (493), Altgandersheim 419 (416), Dankelsheim 304 (305), Dannhausen 263 (262), Ackenhausen 256 (254), Seboldshausen 239 (239), Gehrenrode 206 (217), Gremsheim 171 (171), Hachenhausen 164 (160), Wolperode 162 (162), Ellierode 152 (152), Helmscherode 138 (138) und Clus-Brunshausen 101 (100). sbg











4.09.2019 • 19:06 Uhr

In diesen Minuten: Polizeiorchechster erweist sich als Publikumsmagnet in der Stiftskirche Bad Gandersheim

In diesen Minuten am heutigen Mittwoch gibt es besonderes Musikereignis in der Roswithastadt: In der Evangelischen Stiftskirche gastiert das Polizeiorchester Niedersachsen. Die Attraktivität dieses staatlichen Musikerensembles ist ungebrochen. Kein Wunder, sondern Tatsache, dass die Bänke im Dom heute Abend bis auf den letzten Platz besetzt sind. Die Besucher und Besucherinnen bekommen wunderbare kräftige und sanfte Melodien in diesem phänomenalen Akustikraum zu hören.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












4.09.2019 • 18:47 Uhr

40 Jahre internationale Partnerschaft: Teerose wächst bei der St. Georgskirche

Im Beisein der Bürgermeisterin Franziska Schwarz (Bildmitte) und Stadtwerke-Betriebsleiterin Astrid Schelle (links) hat Gartenbau-Fachmann Peer Opitz aus dem fleißigen Team des Baubetriebshofes eine Ehrengabe der „Twinning Association“ – Städtepartnerschaftsverein des englischen Seebads Skegness – zum 40-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft in Bad Gandersheimer Erde gesetzt: Eine Pflanze der rot-blühende englische Teerose „Hybride Tea“ der zum Anlass passenden Edition „Ruby 40th Anniversary“.

Bürgermeisterin Schwarz hatte das Exemplar von ihrem Besuch anlässlich der nunmehr offiziell vier Jahrzehnte bestehenden internationalen Partnerschaft in Skegness als Geschenk für die Stadt entgegen genommen.

Mit der KVV-Besuchsreise-Gruppe war die Rose anschließend nach Bad Gandersheim transportiert worden. Jetzt hat die britische Teerose ihren neuen Standort in der Nähe des Eingangsbereichs zur St-Georgskirche gefunden.
Quelle: Stadt Bad Gandersheim/Foto: Manfred Kielhorn











4.09.2019 • 17:47 Uhr

Lutter am Barenberge - Brockenblick: Verbots-Schild am Friedhof umgeschrieben - ""Spielplatz nur für tote Kinder"

Am Wochenende wurde in Lutter am Barenberge - Brockenblick - das Hinweisschild am Friedhof mit dem Inhalt, der Friedhof sei kein Spielplatz, von noch Unbekannten so verändert, dass der Friedhof ein Spielplatz "nur für tote Kinder" darstellt und "tote Kinder willkommen sind". Bislang kein Täterhinweis vorhanden. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Sachbeschädigung. ots










4.09.2019 • 17:32 Uhr

Kalefeld/Echte: Heute um 10.45 Uhr schwerer Verkehrsunfall auf der B 248 - Helikopter fliegt Schwerverletzten in Klinik

Am Mittwoch Vormittag, gegen 10:45 Uhr, kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der B 248 zwischen den Ortschaften Echte und Imbshausen. Beim Durchfahren einer Linkskurve gerät der 61-jährige Fahrer eines 1er-BMW aus bislang nicht bekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Der BMW war aus Echte kommend in Richtung Imbshausen unterwegs. Ihm entgegen kam ein Mazda, der von einem polnischen Staatsangehörigen gelenkt worden war. Es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass beide Fahrzeuge total beschädigt und abgeschleppt werden mussten. Während der Unfallaufnahme und anschließender Bergung war die B 248 teilweise komplett gesperrt. Der Fahrer des BMW wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, der Fahrer des Mazda wurde mittels RTW einem Krankenhaus zugeführt. Beide werden stationär versorgt. Der Sachschaden beträgt insgesamt ca. 30.000 Euro. An der Unfallstelle waren Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen, Rettungshubschrauber und Straßenmeisterei eingesetzt.ots










4.09.2019 • 17:29 Uhr

Bei der Kreisvolkshochschule: Weiterbildung zur Pädagogischen Mitarbeiterin an Grundschulen

Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet ab 8. November wieder eine nebenberufliche Weiterbildung zur Pädagogischen Mitarbeiterin oder zum Pädagogischen Mitarbeiter an Grundschulen an. Ein Infotermin findet am Mittwoch, 23. Oktober, ab 16 Uhr in der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim statt.

Für die Schulen des Primarbereiches wird in Niedersachsen das Konzept "Verlässliche Grundschule" umgesetzt. Hierfür werden "pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" eingesetzt, mit denen gemeinsam ein Konzept für außerunterrichtliche Angebote sowie für die Vertretung bei kurzfristigen Ausfällen erstellt werden soll. Laut Erlass des Ministeriums können für diese Tätigkeit Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Erzieher, Lehrkräfte und Personen mit anderen pädagogischen Ausbildungen oder umfänglichen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.

In den 125 Unterrichtsstunden Präsenzunterricht geht es um Grundlagen der Pädagogik, Organisations- und Rechtsfragen, Methodik und Didaktik, unterrichtsergänzende Angebote, Methoden der Gesprächsführung und Inklusion.

Teilnahmevoraussetzungen sind mindestens der Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat des Landesverbandes der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. bescheinigt.
Informationen gibt es bei der Kreisvolkshochschule unter Telefon 05551/708-8222.lpd










4.09.2019 • 17:11 Uhr

Kreiensen: 39-jähriger Stafdtoldenorfer wollte Erotik-Hefte und unternimmt exhibistionistische Handlungen

Am Mittwoch Morgen, gegen 08.35 Uhr, betrat ein zunächst Unbekannter den Bahnhofskiosk am Kreienser Bahnhof und fragte nach Zeitschriften mit erotischem Inhalt. Als sein Wunsch nicht erfüllt werden konnte, setzte er sich in den angrenzenden Wartebereich des Bahnhofkiosks und nahm exhibitionistische Handlungen an sich vor. Das Kioskpersonal benachrichtigte die Polizei Bad Gandersheim. Diese traf den Mann an und nahm ihn vorläufig fest. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Identitätsfeststellung wurde er entlassen. Es handelte sich um einen 39-jährigen Stadtoldendorfer. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.ots










4.09.2019 • 12:41 Uhr

Astra gerät plötzlich in Gegenverkehr: Zwei Schwerverletzte nach Zusammenstoss - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Am gestrigen Dienstag, gegen 07:40 Uhr, hat sich auf der Landstraße 946, zwischen den Ortschaften Albaxen und Bödexen (Landkreis Höxter), ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Personen schwere Verletzungen erlitten und mit Rettungshubschraubern in Kliniken gebracht werden mussten. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 55-jähriger Mann aus dem Kreis Holzminden mit einem Opel Astra die L946 aus Richtung Albaxen kommend in Richtung Bödexen. Mit im Fahrzeug befand sich eine 65-jährige Beifahrerin, ebenfalls wohnhaft im Kreis Holzminden. Offensichtlich geriet der Astra in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und prallte dort mit einem Nissan zusammen. Der Fahrer, ein 27-jähriger Mann aus Höxter, befuhr die L946 in einem Pickup mit Anhänger und aufgeladenem Kleinbagger in entgegengesetzter Richtung. Auf dem Fahrstreifen in Richtung Albaxen kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Hierdurch erlitten beide Insassen des Astra schwere Verletzungen. Sie konnten erst durch Rettungskräfte der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Der Fahrer des Nissans wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt und wurden abgeschleppt. Die L946 wurde bis 10:50 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt./he










4.09.2019 • 12:36 Uhr

"Monster-Energy"-Kühlschrank gestohlen - Die Polizei bittet um Mithilfe

Soeben teilt die Polizei Hildesheim folgenden Kriminalfall mit:
Bereits im Zeitraum 03.August 2019, 22:30 Uhr bis zum 04.August 2019, 16:30 Uhr entwendeten unbekannte Täter aus einem Zelt am Jo-Beach in Hildesheim mehrere Gegenstände, wie einen Weinkühlschrank, Funkgeräte, ein Mobiltelefon sowie Spirituosen.

Zwei Wochen später kam es zu weiteren Diebstählen. In der Zeit zwischen dem 18.August 2019, 16 Uhr und dem 19.August 2019, 12:45 Uhr wurden wiederum diverse Gegenstände entwendet.

Dazu zählen u.a. eine Registrierkasse, eine Kaffeemaschine sowie Getränke und Snacktüten.

Ferner nahmen die Täter einen auffälligen Kühlschrank der Fa. "Monster-Energy" mit. Das Gerät verfügt über eine Glastür. Vorne und seitlich befinden entsprechende Embleme der Fa. "Monster".

Die Ermittler erhoffen sich mit der Veröffentlichung eines Bildes des entwendeten Kühlschrankes sachdienliche Hinweise zum Verbleib des Gerätes zu erlangen. Wem ist ein solcher Kühlschrank nach dem 19.August 2019 eventuell irgendwo aufgefallen?

Hinweise zum Verbleib des Kühlschranks bzw. zu Personen oder Fahrzeugen, die mit den o.a. Taten in Verbindung stehen könnten, nimmt die Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 entgegen.JPM/Foto: Polizei










4.09.2019 • 12:32 Uhr

"Fahrassistenten und Rettungsgasse" - Göttinger Autobahnpolizei lädt zum heutigen Truckerstammtisch

Rund um das Thema "Fahrassistenten und Rettungsgasse" dreht sich der nächste Truckerstammtisch der Göttinger Autobahnpolizei am kommenden Mittwoch (04.09.19). Für Fragen steht der Experte Herr Bartels vom Bildungswerk Verkehrsgewerbe Niedersachsen zur Verfügung. Die Veranstaltung für Brummifahrer, Unternehmer und andere Interessierte findet um 18 Uhr in der Raststätte Göttingen-West (Autobahn 7 in Fahrtrichtung Kassel) statt.mb










4.09.2019 • 12:30 Uhr

Gigantisches Naturerlebnis: Feuchte Grüße von den Niagara Falls Kanada

Es ist immer wieder erstaunlich und spannend, wo überall in der kleinen und großen Welt die aktuellen News des frischen Redaktionsnetzwerkes der Bad Gandersheimer Fis Work Media Group mit Interesse gelesen werden.
Gestern Nacht erreichte das Redaktionsnetzwerk ein digitaler Gruß mit atemberaubenden Bildern. Auf ihnen zu bestaunen eines der gewaltigsten Naturschauspiele auf dem blauen Globus: Die Niagarafälle in Kanada. Dazu die nette Grußbotschaft via WhatsApp: "Viele Grüße an das Fis Work Media Team aus Niagara Falls Kanada. Blick aus dem Hotelzimmer. Peik und Veronika Gottschalk!"
Danke und jetzt geht diese Nachricht um unsere Welt - denn auch in Kapstadt und Moskau werden wir täglich wahrgenommen.
red/Foto/Video: Peik Gottschalk










4.09.2019 • 12:20 Uhr

Gemeinsamer Einsatz für Lärmschutzwand an der A7 am Freizeitsee Northeim - Kühne empfängt Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann in Northeim

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister informierte sich jetzt auf Einladung des hiesigen CDU- Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne bei einem Ortstermin über die Bausituation auf der A7 in Höhe des Freizeitsees Northeim. Es ging dabei vor allem um die Fördermöglichkeiten für eine Lärmschutzwand an dieser Stelle. Mit dabei waren Landrätin Astrid Klinkert- Kittel, Bürgermeister der Stadt Northeim Simon Hartmann und der Vorsitzende des Rates Northeim, Wolfgang Haendel.

Ferlemann versprach, sich beim Land für eine Förderung einer Lärmschutzwand an dieser Stelle einzusetzen. Er machte allerdings deutlich, dass es von Seiten des Bundes keine Fördermöglichkeiten gebe.

Dr. Kühne, Klinkert-Kittel und Hartmann betonten ihrerseits, dass sie weiterhin mit Hochdruck an einer Lösung für die Finanzierung einer Lärmschutzwand arbeiten.

Zum Bild: Gemeinsamer Einsatz für die Lärmschutzwand an der A7
Foto: Verkehrsministerium











4.09.2019 • 12:16 Uhr

Top-Polizei-Arbeit: Motorraddiebe (unbekannter Nationalität) gefasst


Am gestrigen Dienstag, gegen 13:20 Uhr, haben zwei Männer (25 und 24 Jahre alt) versucht einen Motorroller zu entwenden. Zur Tatzeit stand der Roller auf dem Hof einer Kfz-Werkstatt in der Straße Im Wennigsen in Bad Driburg (Landkreis Höxter). Die beiden Tatverdächtigen wurden hierbei durch den Eigentümer des Rollers beobachtet. Während der 24-jährige Tatverdächtige mit dem Roller davon fuhr, konnte der zweite Tatverdächtige durch den Rollerbesitzer festgehalten und den hinzugerufenen Polizeibeamten übergeben werden. Der zweite Tatverdächtige konnte kurze Zeit später unweit des Tatortes, in der Straße Am Bischofswasser, durch die Polizei angetroffen werden. Der entwendete Roller wurde anschließend in einem angrenzenden Waldstück aufgefunden. Gegen beide Tatverdächtige - die Polizei lüftete nicht ihre Nationalität - wurden Strafanzeigen gefertigt. Der Roller konnte an den Eigentümer wieder ausgehändigt werden./he










4.09.2019 • 12:12 Uhr

Uslar: Sachbeschädigung an Pkw

Am gestrigen Dienstag, zwischen 17 Uhr und 17.45 Uhr, kam es in Bodenfelde, Uslarer Straße, zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw. Bisher unbekannte Täter zerkratzten den Lack eines auf dem Parkplatz vor einem Supermarkt geparkten Pkw. Zeugenhinweise erbittet die Polizeistation Bodenfelde unter der Rufnummer 05572/4646 oder das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000.stüw










4.09.2019 • 12:09 Uhr

Osterode: Wanderausstellung des Deutschen Bundestages eröffnet

Auf Initiative von Roy Kühne präsentiert sich der Deutschen Bundestag in den Räumen der BBS II in Osterode.

Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages in den Berufsbildenden Schulen II in Osterode ist im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung nun eröffnet worden.
Schulleiter Dr. Carsten Wehmeyer hieß die eingeladenen Gäste in den Berufsbildenden Schulen II willkommen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne, auf dessen Initiative die Wanderausstellung in Osterode halt macht, dankte dem Gastgeber und betonte die Bedeutung der Informationsschau:
"Mit der Wanderausstellung möchte ich als Mitglied des Bundestages die Politik zu den Menschen bringen und aufzeigen, wie die Politik in Berlin funktioniert und wie Mitgestaltung eines jeden Einzelnen möglich ist. Gerade nach den Wahlergebnissen in Sachsen und Brandenburg ist es für mich wichtig zu zeigen, dass es keine Aufteilung in "die da oben" und "wir da unten" gibt. Politik lebt vom Mitgestaltungswillen aller Bürgerinnen und Bürger.
Daher freue ich mich, dass es gemeinsam mit den Verantwortlichen der Berufsbildenden Schulen II gelungen ist, die Wanderausstellung in unserem Bundestagswahlkreis in Osterode zu präsentieren.
Dr. Kühne nahm sich Zeit, um Fragen von interessierten Besuchern zum aktuellen politischen Geschehen zu beantworten. Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages findet noch bis zum 06. September 2019 in den Räumlichkeiten der Schule (Neustädter Straße 6, 37520 Northeim) statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Ausstellung während der Öffnungszeiten zwischen 8 und 15 Uhr besichtigen.

Zum Bild: Dr. Roy Kühne MdB bei der Eröffnung der Wanderausstellung.











4.09.2019 • 11:54 Uhr

Kinder leiden unnötig unter Kopfschmerz - Evaluation belegt Wirksamkeit eines Programms zur Kopfschmerzprävention in der Schule

Über 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland leiden unter wiederkehrendem Kopfschmerz. Migräneattacken und Kopfschmerz vom Spannungstyp ließen sich häufig vermeiden. Das folgt aus der Begleitforschung zur bundesweiten „Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“. Die Initiatoren von „Aktion Mütze“ erproben seit 2014 eine Unterrichtseinheit zur Kopfschmerzprävention in siebten Klassen. Nun haben sie erste Analysen zur Wirksamkeit ihres Programms vorgelegt.

Sechs Monate nach Durchführung der Unterrichtseinheit haben sich bei 66,5 Prozent der kopfschmerzbetroffenen Schülerinnen und Schüler, die das erworbene Wissen anwenden, die Beschwerden verbessert. Bei den Befragten, die das bereitgestellte Arbeitsheft „Mütze hat den Kopfschmerz satt“ weiterhin nutzen, berichten sogar 87,7 Prozent von einer Verbesserung.

„Die Zahlen zeigen, dass Information und Wissen eine hoch wirksame Maßnahme zur Vorbeugung von Migräne und Kopfschmerzen im Schulalter sind“, kommentiert Prof. Dr. Hartmut Göbel, Direktor der Schmerzklinik Kiel und wissenschaftlicher Leiter der Studie, die Ergebnisse: „Sie sind die Basis für ein bewusstes und gesundes Gesundheitsverhalten über die gesamte Lebensspanne. Es gilt auch hier: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

Im Rahmen des Programms „Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“ werden weiterführende Schulen bundesweit eingeladen, kostenfreies Unterrichtsmaterial für ihre siebten Klassen zu bestellen. Die Unterrichtseinheit vermittelt Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern das nötige Wissen, um Migräneattacken, Kopfschmerz vom Spannungstyp und Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch wirksam vorzubeugen.

Die ehemalige Lehrerin Karin Frisch, Geschäftsführerin der ZIES gGmbH in Frankfurt am Main und Initiatorin von „Aktion Mütze“, hat gemeinsam mit Prof. Göbel das verfügbare medizinische Wissen so aufbereitet, dass die verschiedenen Zielgruppen optimal erreicht und nachhaltig sensibilisiert werden. 78,1 % der kopfschmerzbetroffenen Schülerinnen und Schüler können sich nach einem halben Jahr an die Unterrichtseinheit „Mütze hat den Kopfschmerz satt“ erinnern, 45,9 % von ihnen wenden das Gelernte an. Auch bei den kopfschmerzfreien Kindern und Jugendlichen hat die Unterrichtseinheit ihr Ziel erreicht: 69,4 % erinnern sich an diese, 23,0 % wenden das Gelernte an, um Kopfschmerzen vorzubeugen.

Um dauerhaft leistungsfähig und schmerzfrei zu arbeiten, ist das Gehirn auf die regelmäßige Aufnahme vollwertiger Kohlenhydrate angewiesen. Darum spielen Essen und Trinken bei der Prävention von Kopfschmerzen eine wichtige Rolle. Regelmäßige Schlafenszeiten sorgen ebenfalls für einen ausgeglichenen Energiehaushalt. Auf der anderen Seite müssen Belastungen, sei es durch Arbeit, Sport oder die Nutzung von Bildschirmmedien, vernünftig dosiert werden. Ein übervoller Terminkalender begünstigt das Auftreten von Kopfschmerzen – selbst dann, wenn ausschließlich schöne und spannende Beschäftigungen geplant sind. Das Erlernen einer Entspannungstechnik hilft auch dann zur Ruhe zu kommen, wenn Sorgen, Anstrengung und Zeitdruck unvermeidbar sind.

Kein Auslöser sorgt allein für einen Anstieg von Kopfschmerzbeschwerden. Nicht allen Belastungen können wir aus dem Weg gehen. Deswegen lernen die Schülerinnen und Schüler bei „Aktion Mütze“, sich genau zu beobachten und herauszufinden, was bei ihnen Kopfschmerzen auslöst oder vorbeugen hilft. Begleitet von der sympathischen Figur „Mütze“ erstellen sie einen individuellen Plan für ihr Verhalten im Alltag. Bei Beschwerden können die Kinder und Jugendlichen mithilfe eines Kopfschmerzfragebogens bestimmen, unter welcher Art von Kopfschmerz sie vermutlich leiden.

Die wichtigsten Inhalte der Unterrichtseinheit vermittelt auch der „Mütze“-Comicfilm, der kostenfrei im Internet anzusehen ist. Damit können selbst Kinder, Jugendliche und Familien erreicht werden, die nicht an „Aktion Mütze“ teilnehmen. Viele der „Aktion Mütze“ fördernden Krankenkassen stellen ihren Versicherten außerdem das Mut- und Mitmachheft „Mütze hat den Kopfschmerz satt“ kostenfrei zur Verfügung. Diesen Ratgeber können Familien zuhause gemeinsam durcharbeiten.

„Aktion Mütze“ wird von der ZIES gGmbH in 15 Bundesländern umgesetzt und hat inzwischen über 110.000 Kinder und Jugendliche erreicht. 31 gesetzliche Krankenkassen unterstützen gemeinsam das Programm. Minister/innen und Senator/innen für Gesundheit der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein haben eine Schirmherrschaft für die Durchführung in ihrem Bundesland übernommen. „Aktion Mütze“ wird noch bis 2020 fortgeführt.

Um die Kopfschmerzbelastung von Kindern und Jugendlichen langfristig zu senken, haben sich die Initiatoren zum Ziel gesetzt, die entwickelten Maßnahmen zur Kopfschmerzprävention fest an den Schulen zu verankern. Dabei setzen sie auf die Unterstützung der Kultusministerien der Länder.

Die ZIES gGmbH ist eine unabhängige, gemeinnützige Einrichtung ohne kommerzielle Interessen. Seit 2014 führt sie unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Göbel settingbezogene Präventionsprojekte für Schüler/innen, Studierende und berufstätige Erwachsene durch. Diese zeichnen sich durch eine umfassende wissenschaftliche Fundierung und die zielgruppengemäße Aufbereitung aller Inhalte aus.red











4.09.2019 • 11:50 Uhr

Hochschulen in Niedersachsen und Schottland wollen enger kooperieren

Thümler: „Ermutigendes Zeichen für die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung in Zeiten des Brexit“

Niedersachsens und Schottlands Hochschulen wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Studium und Lehre intensivieren. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichneten der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz, Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, und Prof. Sir Anton Muscatelli, Principal and Vice-Chancellor of the University of Glasgow, am gestrigen Dienstag im Beisein von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler und seinem schottischen Amtskollegen Richard Lochhead, Scottish Minister for Further Education, Higher Education and Science, in Glasgow. Vermittelt wurde die Vereinbarung über die Interessensvertretungen der Hochschulen – die niedersächsische Landeshochschulkonferenz (LHK) und ihr schottisches Pendant, Universities Scotland.

„Die geplante Kooperation ist ein gutes, ermutigendes Zeichen für die niedersächsisch-schottische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung in Zeiten des Brexit, der zu meinem größten Bedauern noch immer auf uns lastet und zu großen Verunsicherungen führt“, betont Thümler, der sich aktuell auf einer dreitägigen Reise durch das Vereinigte Königreich befindet. „Denn gerade auf dem Gebiet der Wissenschaft sind doch die europäische Zusammenarbeit und der grenzenlose Austausch von Ideen und Wissen zentrale Eckpfeiler für innovative Forschung zur gemeinsamen Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit.“ Der Minister stellte zudem finanzielle Unterstützung in Aussicht, um an den niedersächsischen Hochschulen notwendige Prozesse zur Vertiefung der Kooperation anzustoßen.

„Das Memorandum of Understanding dient der Intensivierung der Zusammenarbeit. Wir möchten praktisch umsetzen, was den Hochschulen seit Jahrhunderten innewohnt: das gemeinsame Forschen, Lehren und Lernen. Die schottischen Partner haben nicht zuletzt aufgrund der aktuellen politischen Situation ein besonderes Interesse an Kooperationen mit dem europäischen Kontinent. Beide Seiten wollen mit Unterstützung der Ministerien spezielle Programme für den wissenschaftlichen Nachwuchs und gemeinsame Forschungsprojekte fördern“, sagt Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Vorsitzender der LHK.
Universities Scotland spricht als nationaler Verbund für die 19 schottischen Hochschulen; die LHK vertritt die insgesamt 20 niedersächsischen Universitäten, Fachhochschulen sowie künstlerischen Hochschulen in staatlicher Verantwortung. Ziel der niedersächsisch-schottischen Kooperation ist neben der Förderung des Austauschs von Studierenden und Wissenschaftlern, die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprojekte. Darüber hinaus sollen Hochschulen innerhalb des Verbunds bei der Etablierung gemeinsamer Studiengänge unterstützt werden.red/fis

Zum Bilds: Minister Richard Lochhead, Minister Björn Thümler, Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und Prof. Sir Anton Muscatelli. Copyright: MWK











4.09.2019 • 11:16 Uhr

Neuzugänge mit viel Erfahrung: Aogo und Stendera verstärken 96

Sowohl Marc Stendera als auch Dennis Aogo kommen ablösefrei an den Maschsee. „Spielstarkes Spielerduo“

Sowohl Marc Stendera als auch Dennis Aogo kommen ablösefrei an den Maschsee. „Spielstarkes Spielerduo“Stendera löste am Montag seinen Kontrakt mit Eintracht Frankfurt auf, Aogo spielte bis Ende der vergangenen Spielzeit für den VfB Stuttgart. Beide sind im zentralen Mittelfeld zu Hause und haben am Dienstagnachmittag einen Einjahresvertrag bei Hannover 96 unterzeichnet. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Marc und Dennis ein starkes Spielerduo dazubekommen“, erklärt 96-Chefcoach Mirko Slomka. „Die zwei werden uns in Bezug auf Stabilität und Spielkontrolle definitiv guttun. Beide haben in der 1. Liga gespielt und bringen viel Erfahrung mit, die der gesamten Mannschaft bei ihren weiteren Entwicklungsschritten helfen wird. Auch menschlich sind es zwei richtig gute Typen, ein absoluter Gewinn für unseren Kader.“

Aogo: Zwölf A-Länderspiele für Deutschland

Mit der Erfahrung aus zwölf Länderspielen für die deutsche Nationalmannschaft sowie 53 U-Länderspielen und 405 Profi- Einsätzen in der 1. und 2. Bundesliga, im DFB-Pokal, der Europa League, der Champions League und im UEFA-Cup kommt Dennis
Aogo nach Hannover. Der gebürtige Karlsruher kam über die Nachwuchsleistungszentren des Karlsruher SC und des SV Waldhof Mannheim zum SC Freiburg. Dort wurde der Linksfuß 2005 zum Profi. 2008 folgte der Transfer zum Hamburger SV, ehe er sich 2013 dem FC Schalke 04 anschloss. 2017 wechselte er zum VfB Stuttgart, wo sein Vertrag Ende Juni dieses Jahres auslief. Über den Sommer hielt er sich athletisch und fußballspezifisch fit, sodass er nun bei Hannover 96 ohne großen Trainingsrückstand voll einsteigen kann. Der 32-Jährige erhält die Rückennummer 20.

Dennis Aogo: „Ich habe Hannover 96 immer als großen Verein wahrgenommen. Als die Anfrage kam, fand ich das superspannend, weil 96 eindeutig nicht der typische Zweitligaklub ist. Hier steckt sehr viel Potenzial im ganzen Umfeld. Auch mit den Dingen, die ich nach Vorstellung des Trainerteams und des Managements der Mannschaft geben kann, kann ich mich sehr gut identifizieren. Deshalb habe ich mich, nach Rücksprache mit meiner Familie, für den Wechsel nach Hannover entschieden. Ich freue mich total, jetzt den ganzen Staff und die Mannschaft kennenzulernen, und hoffe darauf, mich so schnell zu integrieren, dass ich in der nächsten Woche schon der Mannschaft auf dem Platz helfen kann.“
Mirko Slomka: „Dennis Aogo hat in seiner bisherigen Karriere viele hundert Spiele bestritten, den haut so schnell nichts mehr um. Genau diese Erfahrung und Abgeklärtheit wird unsere neu justierte Mannschaft, die sich noch in der Findungsphase befindet, extrem bereichern. Ich sehe ihn als Fels in der Brandung, der uns in einer herausfordernden Saison helfen wird, defensiv sicherer zu werden.“

Stendera: Vertragsauflösung in Frankfurt, dann nach Hannover

Der in Kassel geborene Stendera stieß 2010 zur U17 von Eintracht Frankfurt. Im April 2013 kam er zu seinem Debüt in der Bundesliga-Mannschaft. Insgesamt stehen beim heute 23-Jährigen 89 Pflichtspiel-Einsätze mit 14 Torbeteiligten in Bundesliga, DFB- Pokal und Europa League zu Buche. Auch in den deutschen Nachwuchsnationalmannschaften durchlief er alle Teams von der U17 bis zur U21 – in 31 Spielen erzielte er dabei 13 Treffer. Am Montag löste er seinen Vertrag mit der Eintracht auf, sodass er am Dienstag – auch nach dem Schließen des Transferfensters – bei 96 unterschreiben konnte. Bei den Roten wird der Mittelfeldmann die Rückennummer 18 tragen.

Marc Stendera: „Ich weiß aus den Gesprächen mit Mirko Slomka und Jan Schlaudrauf genau, welche Rolle ich bei 96 einnehmen kann und was von mir erwartet wird. Wir sind schon seit einiger Zeit im Gespräch, und ich freue mich, dass wir am Ende einen sehr guten Weg gefunden haben, dass ich von nun an für 96 auflaufen kann. Es ist für mich ein kleiner Neustart. Ich habe sehr viel Gutes über die Chemie innerhalb der Truppe gehört und bin heiß darauf, dass es losgeht.“

Mirko Slomka: „Marc Stendera ist aus meiner Sicht ein Mittelfeldspieler, der im Zentrum sehr gut die Fäden ziehen kann. Er hat in den vergangenen Jahren viel Erfahrung bei der Eintracht gesammelt, die er bei uns optimal einbringen kann.
Einen Mittelfeld-Macher wie ihn haben wir gesucht. Ich freue mich sehr, dass wir ihn für uns begeistern konnten. Einer wie er findet Lösungen, wenn sie dringend gebraucht werden. Genau das hilft uns.“

Beide Spieler erledigten im Laufe des Dienstags erfolgreich den Medizincheck und unterschrieben ihre neuen Arbeitspapiere. Am Mittwochvormittag um 10 Uhr werden beide erstmals gemeinsam mit ihren neuen Teamkollegen auf der Mehrkampfanlage an der HDI Arena trainieren. Ihre Pflichtspielpremiere im 96-Trikot könnten Aogo und Stendera im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Samstag, den 14. September, feiern.
Quelle: Hannover 96










4.09.2019 • 11:09 Uhr

Northeimer Handball Club aktuell: Vorbereitung der 1. Damen: "Frischer Wind bläst in unseren Segeln"

Nach zwei Monaten Vorbereitungsphase steht für die 1. Damen des Northeimer Handball Clubs am kommenden Sonntag das erste Punktspiel der Saison 2019/2020 an. Gespielt wird um 17 Uhr in der heimischen Schuhwallhölle gegen den SV Altencelle.

Bis zum Anpfiff am Wochenende liegen einige verschwitzte Wochen hinter uns: Doch zum Auftakt trafen wir uns zunächst zur Kleideranprobe bei unserem Ausrüster Sportteam Freckmann, schließlich will die neue Saison auch Outfit-mäßig gut vorbereitet sein und jeder Neuzugang im NHC-Dress eingekleidet werden. Unsere Neuzugänge, das sind: Paulina Hartlieb (Tor, HSG Göttingen), Amy Peters (Rechtsaußen, SC Dransfeld), Kiara Freckmann (Rückraum, HSG Rhumetal), Nele Gebhardt (Rückraum, 2. Damen) und Nieke Kühne (Rückraum, eigene Jugend). In unserem Kader von insgesamt 14 Spielerinnen weht also jede Menge frischer Wind, weshalb in der Vorbereitung ein großer Schwerpunkt darauf lag, die Segel richtig zu setzen – sprich, sich aufeinander einzustellen und gemeinsame Abläufe einzuspielen. Das gilt vor allem für unser Steckenpferd, die Abwehr. Nachdem mit Anna Junghans (Karriereende) und Annika Strupeit (Babypause) zwei wichtige Abwehrspielerinnen (vorübergehend) fehlen, müssen wir uns neu aufstellen und vieles neu erarbeiten.

Nach den ersten Wochen mit zahlreichen Sprints auf dem Sportplatz, einigen Partien Feldhandball mit der 2. Damen (zu viel Lauferei, wir bleiben lieber beim Hallensport), kreativen Kraftzirkeln, Fitnesskursen im Realize und diversen Läufen entlang der schönen Rhume (was wäre die Vorbereitung ohne sie) ging es dann vermehrt in der Halle und bei den Testspielen zu Sache. In eigentlich allen Vorbereitungsspielen (u. a. gegen Dransfeld, Hannoverscher SC, Böddiger, Wesertal) hatten wir bereits viele gute Phasen, in denen insbesondere der in der vergangenen Saison oft schmerzlich vermisste Zug zum Tor zu erkennen war. Gleichzeitig braucht es sicherlich noch einige Wochen, um unser Spiel weiter zu formen. Für das richtige Miteinander haben wir mit Beachvolleyball, Grillabend, Weinfest und Verteilung der Ämter (von A wie Arztkoffer tragen über E wie Essensplanung bis zu W wie Wasserflaschen wegbringen) auch neben dem Spielfeld gesorgt. Und der professionelle Aufritt rund ums Spielfeld musste natürlich ebenso geübt werden. Beim jährlichen Fotoshooting mit Spieker Fotografie und im Rahmen der der Mannschaftspräsentation im Autohaus Leinetal wurden fleißig Interviews gegeben und das beste Fotolächeln ausgepackt.

Zu guter Letzt noch ein paar Fakten zu unserem Team:

Das Durchschnittsalter beträgt 23 Jahre. Dabei liegen zwischen der jüngsten Spielerin (15) und der ältesten Spielerin (31) insgesamt 16 Jahre Altersunterschied.
Zwischen der kleinsten und der größten Spielerin bestehen circa 25 Zentimeter Größendifferenz. Die Wegstrecke zum Training variiert zwischen ein paar Hundert Metern und 100 Kilometern. Von Schülerin über Studentin bis hin zu „mit festem Fuß im Job“ ist beruflich alles vertreten, wobei mehr als die Hälfte unseres Teams im sozialen Bereich tätig ist bzw. studiert. Die Zugehörigkeitsdauer zum Verein schwankt zwischen wenigen Wochen und knapp 30 Jahren.

"So viel zu uns – nun sind wir alle sehr gespannt und schon ziemlich heiß darauf, mit unseren Fans am Sonntag in die neue Saison zu starten! Wir freuen uns auf euch und wünschen allen Teams des NHC einen guten Start!", so Wir für Northeim #OberligaNiedersachsen #WiesoNicht! red/Foto: Spieker-Fotografie











4.09.2019 • 11:03 Uhr

Heimische Tierwelt: Die vier Augen des Schmetterlings...

Es hatte sich verfolgen. Das Licht einer Lampe hatte ihn wohl angelockt. Plötzlich schwirrte der Schmetterling aufgeregt in der Küche zwischen Herd und Fenster umher. Wo gibt es hier nur einen Ausweg? Trotz seiner vier wunderbar leuchtenden blauen Augen brauchte er Hilfe. In der Sekunde einer kurzen Flugpause am Küchenfenster gelang es, über den Schmetterling behutsam ein Wasserglas zu stülpen. Vorsichtig ein Blatt Papier zwischen Fensterscheibe und Wasserglas geschoben. Fertig war der Deckel und der Schmetterling in seinem gläsernen Käfig. Das Gefäß samt dem Falter nun in den Garten getragen. Dort das Papier gelüftet. Sofort der Abflug in die Freiheit des Gartens. Und das Pfauenauge landet sofort auf einem gelben Blütenkranz - Erholungspause nach einem Irrflug in eine Küche in Bad Gandersheim.
red/Foto: Thomas Fischer










4.09.2019 • 10:49 Uhr

Oldenrode: Römisch-germanisches Schlachtfeld Harzhorn: Angebote zum Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, 8. September, dem Tag des offenen Denkmals, gibt es am römisch-germanischen Schlachtfeld Harzhorn von 11:00 bis 16:00 Uhr ein buntes Programm mit Mitmachaktionen für die ganze Familie. Führungen über den Fundplatz, Kurzvorträge zum Thema „Migration in Zeiten des Umbruches“ erwarten die Besucher.
Kinder können an einer archäologischen Ausgrabung teilnehmen und sich selbst auf Forschungsreise begeben. Im Legionärstraining kann das Bogenschießen und die Bedienung des Katapultes erprobt werden, aber auch Kornmahlen mit der Handmühle, Pfeile bauen oder Lederbeutel anfertigen stehen auf dem Programm.
Zu den Höhepunkten vor Ort zählen sicherlich die „Living History“-Akteure. So werden ein römischer Tribun, ein Händler und ein Feldarzt, der das breite Arsenal der römischen Medizintechnik präsentiert, zu Gast sein. Germanisches Textilhandwerk und Waffentechnik runden das vielfältige Programm ab.
Für das leibliche Wohl mit Grillen, Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Kostenloser Shuttleservice:
Da am Infogebäude Harzhorn nur eingeschränkt Parkplätze zur Verfügung stehen wird in der Zeit von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr ein kostenloser Shuttleservice der Freiwilligen Feuerwehren von Düderode und Oldenrode vom Festplatz in Oldenrode zum Harzhorn angeboten. Die Fahrten werden in einem Abstand von ca. 20 Minuten durchgeführt. Die Anfahrten zum Festplatz in Oldenrode, 37589 Oldenrode, Brandelbeek 2, sind aus Richtung Ildehausen, Willershausen, Echte und Wiershausen mit Hinweisschildern ausgewiesen.

Zum Bild: Auch der „römische Feldarzt“ mit seiner umfangreicher Ausstattung an medizinischen Geräten wird wieder am Harzhorn sein. Foto: Löhne











4.09.2019 • 10:42 Uhr

Northeimer Handball Club: Saisonbeginn der Minis & Maxis - Endlich geht es wieder los!

Vor und nach den Sommerferien haben unsere Minis fleißig trainiert. Neue Spielerinnen und Spieler sind dazu gekommen und lernen bei uns das kleine Einmaleins des Handballs. Die größeren und erfahrenen Spieler verfeinerten ihre Technik und Fähigkeiten. Schon zu Saisonbeginn tummelten sich bis zu 50 Spielerinnen und Spieler bei den beiden Trainingseinheiten am Samstagvormittag.

Und am Wochenende war es nun endlich soweit. Beim ersten Turnier dieser Saison, dem Paul-Otto-Pokal vom MTV Geismar, waren wir mit 4 Mannschaften vertreten - zwei Anfängermannschaften, eine Mittlere und eine Fortgeschrittene. In den neuen schwarzen Trikots, gesponsort von der Fa. Piller aus Moringen, traten wir gegen die anderen Mannschaften in jeweils 3 Spielen an. Und das erfolgreich. Obwohl bei den Minis keine Tore der einzelnen Mannschaften gezählt werden und es somit auch keine Sieger und Verlierer gibt, konnten tolle Aktionen und viel Einsatz beobachtet werden. Vieles, was im Training geübt wurde, wurde auch in den Spielen erfolgreich angewendet.

Da wir durch krankheitsbedingte Ausfälle in den Mannschaften nur mit maximal zwei Auswechselspielern spielten, haben alle anwesenden Minis viele Spielanteile genossen. Und das wurde auch genutzt, um den Gegner zu ärgern und um viele Tore zu werfen.

Am Ende durften sich alle teilgenommenen Spieler über ein Ü-Ei und eine Medaille freuen. Die mitgereisten Fans zollten allen viel Beifall, so dass alle zufrieden nach Hause gefahren sind.

Fazit: Training ist super. Training ist sinnvoll. Training bringt Spaß. Aber so ein Turnier (oder bei den Größeren – ein Punktspiel) gegen andere Mannschaften und Vereine ist ganz anderes. Die Farben vom Northeimer HC zu vertreten ist etwas besonders.

"Wir bedanken uns beim MTV Geismar für die tolle Organisation und Durchführung des Turniers", so ein NHC-Sprecher in einer Verlautbarung.red/ok/ Foto: NHC











4.09.2019 • 10:24 Uhr

Auf den Punkt gebracht! Attacke gegen Promille - AWO- Prävention auf der Stadtparty!

No Alkohol! No Promille! Diesem anspruchsvollen Enthaltshaltsamkeitsprinzip hat sich die traditionelle Präventionsaktion der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bad Gandersheim verschrieben. Und das auf einem Event, bei dem Bier und andere alkoholische Getränke reichlich und satt verkostet werden. Die Rede ist vom Gandersheimer Altstadtfest. Es steigt am kommenden Freitag. Wie seit Jahrzehnten mit einem Bierfaßanstich auf der Marktplatzbühne durch den Veranstalter, dem Gandersheimer Wirtschaftsforum.

Nur wenige Meter davon entfernt der AWO-Aktionsstand "O,0 Promille für Tausend". Hier werden leckere (ganz entalkoholisierte) Cocktails angeboten. Und damit sich das ohne-Alkohol-trinken speziell für junge Leute lohnt, wenn sie denn o,0 Promille zumindest während des Aktionszeitraums aushalten, gibt es "tolle Preis und Überraschungen" zu gewinnen, so das Versprechen der Arbeiterwohlfahrt und ihren Kooperationspartnern.
Weitere Infos vermittelt die bunte Grafik.
Wir wünschen allen Gästen - beim AWO-Präventationsstand und an den diversen Bierpavillions und Theken - einen vergnüglichen Aufenthalt auf dem Stadtfest am Freitag und Samstag!
red










3.09.2019 • 19:13 Uhr

Guten Abend -News (III): 1. Bürgermahl-Hammer - Statt Ex-Minister Gabriel kommt LGS Managerin Lena Guth

Das 1. Bürgermahl der Bürgerstiftung Bad Gandersheim sorgt weiter für Gesprächsstoff. Gerade war bekanntgeworden, dass der frühere Bundesaußenminister Sigmar Gabriel überraschend als Dinner-Speaker am 2. Oktober im Rosencafé in Brunshausen nicht zur Verfügung stehen kann. Als neue Redner sind zwei veritable Persönlichkeiten angesprochen worden. Beide haben ihre Bereitschaft gegenüber dem Stiftungsvorstand Achim Lidsba erklärt, dem ersten Bürgermahl zusätzlichen Inhalt zu verleihen.

Es gehört sich, an dieser Stelle zuerst als neue Referentin die Geschäftsführerin für die Landesgartenschau zu erwähnen, die bekanntlich im Jahr 2022 in Bad Gandersheim über die Bühne gehen soll. Man darf gespannt sein, wie sich Geschäftsführerin Lena Guth beimihrem ersten großen öffentlichen Auftritt positioniert, wie sie eine erste Konzeption und Strategie für die Schau vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bürgermahls entfalten wird.

Es stehen große Erwartungen im Raum. Von der Landesgartenschau 2022 wird eine Initialzündung für eine bessere Zukunftsentwicklung der Stadt Bad Gandersheim und ihres Umlandes erwartet. Dafür schießt allein das Land Niedersachsen 6 Millionen Euro in das Projekt. Es dürfte (und muss) weitere öffentliche und private Investitionen für eine nachhaltige Prosperität auslösen.
Der zweite Redner an diesem besonderen Abend wird ein Großinvestor sein, kennt sich in Geldgeschäften aus. Es hat sich bereits in Bad Gandersheim engagiert. Auch sein Auftritt wird mit einer besonderen Spannung erwartet.

Darüber mehr in einem weiteren Bericht.
red/Foto: Manfred Kielhorn










3.09.2019 • 18:43 Uhr

Guten Abend -News (II): "Wir machen Kampagnen! Wir machen sie gut!" - Zweite Tischtennisplatte für Grundschule ist finanziert

Tina Bohnsack dankt für stolze Summe von 2.500 Euro Einzelspendern und Gandersheimer Firmen

Tina Bohnsack, Vorsitzende des Förderkreises Grundschule Bad Gandersheim, hat sich heute riesig gefreut: " Prima! Das Geld für eine zweite wetterfeste Tischtennisplatte für die Mädchen und Jungen der Grundschule Bad Gandersheim ist zusammen. Danke an alle, die das möglich gemacht haben!"

Das war passiert: Der Förderkreis hatte die Idee und den Wunsch, eine zweite Tischtennisplatte für den Schulhof anzuschaffen. Und er machte sich daran, die Finanzierung über eine moderne Spendenaktion im Internet anzutreiben. So etwas ist aktuell total "in". Die Volksbank ist hier innovativ und initiativ unterwegs. Sie motivierte dazu mit einer Bonusbeteiligung von 500 Euro.

Die weiteren Geldmittel für die jetzt insgesamt eingeworbenen 2.500 Euro kamen durch viele Einzelbeträge zustande. Eine Bedingung für die Bereitstellung der 500 Euro von der Voba war, dass die Summe bis zum vergangenen Montag eingesammelt sein musste. "Das hat in letzter Minute geklappt", stellte heute Tina Bohnsack mit freudiger Erleichterung beim Meeting im Promotion Office in Bad Gandersheim fest.

Und sie freute sich besonders, dass dazu auch das offensive wie finanzielle Engagement der beiden Bad Gandersheimer Firmen "Promotion Office - Ihr unabhängiger Energiemakler" (Harry D. Zeh) und dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group (Thomas Fischer) gehörte. Im Schlussspurt hatten beide das Projekt promotet und gepuscht. Mit dem gewünschten Erfolg: "Wir machen Kampagnen. Wir machen sie gut!", so Fischers frische Media-Marketing-Devise. "Es kommt unseren Grundschulkindern und allen Kindern der Stadt zugute", ergänzt Harry D. Zeh. Glücklich Tina Bohnsack: "Die Attraktivität unseres Schulhofes wird erneut gesteigert. Noch mehr Schüler und Schülerinnen haben mit der zweiten Platte die Möglichkeit, sich sportlich-spielerisch in den Pausen zu bewegen und Spaß zu haben."

Sie dankte allen Eltern, Omas und Opas, Freunden und Freundinnen der Grundschule, Einzelspendern die ungenannt bleiben möchten, der Volksbank Gandersheim-Seesen, AS Promotion, Promotion Office und der Fis Work Media Group. "Es ist toll, wie diese Gemeinschaftsaktion geklappt hat. Danke dafür!" Jetzt muss noch der Standort der Platte ausgeguckt und ihre Installierung/Aufstellung realisiert werden. Dann heißt es für die Kids, die kleinen weißen Pingpongbälle dürfen geschlagen werden...
red/Fotos: Marc Reiser












3.09.2019 • 18:14 Uhr

Guten Abend News (I): Beim Altstadtfest und Walters Besen ist raus...

Es hat schon eine kleine Tradition: Die Öffnung der gemütlichen Jagd- und Weinstube von Walter Stolze beim bevorstehenden Altstadtfest in der Roswithastadt. Bad Gandersheims bekanntester Jäger, Organist und Freund guter Weine hat alles in seinem kleinen, aber feinen gastronomischen Ambiente in der Baderstraße gerichtet und herausgeputzt. "Jetzt ist der Besen raus!", gab heute ein sichtlich vergnügter Walter bekannt. Und der bunt geschmückte Besen über dem Eingang ist das Signal. Während der beiden Festtage - Freitag und Samstag - ist jedermann und jede Dame in der kultigen Jagd- und Weinstube willkommen. Der Gastgeber freut sich auf seine Gäste! red










3.09.2019 • 14:46 Uhr

8. September: „Tag des offenen Denkmals“. Vielfältige Angebote in und um Bad Gandersheim

Der diesjährige bundesweite „Tag des offenen Denkmals" findet am Sonntag, 8. September, statt und steht unter dem Thema „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort sind Umbrüche überall zu entdecken. Denn egal ob Gotik, Barock, Jugendstil oder Bauhaus – sie alle waren zu ihrer Zeit modern. Die Veranstalter sind also eingeladen, Vergangenes unter einem neuen Blickwinkel zu erkunden und zu präsentieren. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Seit 1993 öffnen am zweiten Sonntag im September kaum oder nie zugängliche Kulturdenkmale ihre Türen für ein breites Publikum. Zuletzt besuchten 2018 rund 3,5 Millionen Kulturbegeisterte rund 8.000 Denkmale in ganz Deutschland.

Auch Bad Gandersheim und Umgebung bieten wieder spannende Angebote an diesem Tag. Möglich wird dies durch eine beispielgebende Unterstützung von zahlreichen ehrenamtlichen Gästeführerinnen und Gästeführern aus den beteiligten Institutionen. Der Eintritt ist an diesem Tag an allen Stationen frei. Hier die Besichtigungsmöglichkeiten des Tages: Die Stiftskirche ist ab 881 der geistliche Mittelpunkt des Gandersheimer Frauenstifts und die Wirkungsstätte der ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim. Rings um das Stift erblüht die Stadt Gandersheim mit ihren Fachwerkbauten und der Marktkirche. Diese wird im 16. Jahrhundert nach einem verheerenden Brand Teil des neuen Rathauses im Stil der Weserrenaissance.

Von 11 bis 17 Uhr lädt Sie das Museum Portal zur Geschichte in Kurzführungen durch die Stiftskirche und über den historischen Marktplatz ein. Treffpunkt: Hauptportal der Stiftskirche. Im Stadtmuseum bieten die die Einrichtung betreuenden Museumsfreunde von 10.30 bis 17 Uhr unter der diesjährigen Themenstellung „Modern(e)“ die Besichtigung der vielfältigen Ausstellungsbereiche an. Zusätzlich werden um 11 Uhr und um 15 Uhr sowie nach Bedarf spezielle Führungen durch die Sonderausstellungen „Rathaus im Wandel der Zeiten“ und „Militaria-Sammlung“ sowie die Film-, Foto- und Kinogeräteausstellung angeboten. Treffpunkt: Stadtmuseum im Rathaus.

Die St.-Georgskirche bietet Besuchern mit ihrem romanischen Turm, dem gotischen Kirchenschiff, den Schnitzarbeiten am Altar, der wertvollen Holzfigur des St. Georg sowie der farbig gestalteten Holzdecke viele sehenswerte Objekte, die unter dem diesjährigen Motto „Modern(e)“ kontrastreich interpretiert werden. Die Kirche wird in der Zeit von 11 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet sein. Spezielle Führungen werden um 11 Uhr und um 15 Uhr sowie nach Bedarf von sach- und fachkundigen Personen angeboten. Treffpunkt: St.-Georgskirche.

Brunshausen ist der Gründungsort des Gandersheimer Frauenstifts, später Benediktinerinnenkloster, nach der Reformation protestantischer Konvent und im 18. Jahrhundert barocke Sommerresidenz. „Umbrüche in Kunst und Architektur“ sind im Kloster Brunshausen weit über die Zeit der geistlichen Gemeinschaften hinaus erfahrbar. Das Museum „Portal zur Geschichte“ nimmt die Gäste um 14 Uhr mit auf eine Zeitreise – vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Treffunkt: Eingangsbereich im Sommerschloss Brunshausen. 

In der Zeit von 11 bis 16 Uhr findet am Harzhorn ein buntes Mitmachprogramm für die ganze Familie mit Kurzführungen, Bogen- und Katapultschießen, Schildkrötenformation, Korn mahlen, germanische Textil- und Schmiedehandwerk statt. Von Oldenrode zum Harzhorn wird ein kostenfreier Shuttle-Service durch die örtliche Feuerwehr angeboten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Treffpunkt: Infogebäude Harzhorn direkt an der B 248 zwischen Kalefeld-Oldenrode und lldehausen. sbg/Foto: Thomas Fischer
 
 












3.09.2019 • 14:39 Uhr

Das muss man gesehen haben! Mittelalterhaus Nienover: Gruppe Daʒ Drôʒe Vrîe stellt das 14. Jahrhundert dar

Zum Tag des offenen Denkmals wird das Mittelalterhaus wieder zum Leben erweckt. Vom 7. bis 8. September lädt die Gruppe interessierte Besucher am Mittelalterhaus ein, das Leben im 14. Jahrhundert im „Freien Siedlungsraum“, wie sich die Gegend in dieser Zeit nannte, kennenzulernen.
Darsteller werden das Gelände in dieser Zeit beleben und viele interessante Informationen und Mitmachangebote zum Alltagsleben im Mittelalter bereitstellen. Wie haben die Menschen damals den Alltag gemeistert? Womit haben sie ihre Zeit verbracht? Antworten dazu gibt es an diesem Wochenende beim Mittelalterhaus.
Außerdem finden bei Bedarf Führungen rund um das Haus und die Stadtwüstung Nienover statt.
Die Besucherzeiten am Sonnabend sind zwischen 12 Uhr und 18 Uhr und Sonntag zwischen 12 Uhr und 17 Uhr. Der Eintritt auf das Gelände ist wie gewohnt frei. Die Gruppe freut sich auf viele interessierte Besucher!

Zum Bild: Mitglieder der Gruppe „Daʒ Drôʒe Vrîe“ bei einem ihrer letzten Aufenthalte im Mittelalterhaus Nienover










3.09.2019 • 12:24 Uhr

Nachts kam der unheimliche Reifenstecher - Polizei ermittelt

Die Einbecker Polizei teilt soeben einen Fall einer möglichen Hass-Attacke mit:

Ein 30 Jahre alter Fahrzeughalter aus Bad Nenndorf stellte seinen Pkw am Samstag, 31. August 2019, gegen 23 Uhr in der Paul-Hindemith-Straße zum Parken ab. Ca. zwei Stunden später fuhr er noch einmal weg, bemerkte dabei, dass der der vordere rechte Reifen keine Luft mehr hatte und stellte den Wagen wieder auf dem Parkstreifen in Höhe des Hochhauses ab. Als er am Vormittag gegen 11 Uhr wieder zu dem Auto ging, stellte er fest, dass auch der hintere rechte Reifen platt war. Bei einer genauen Nachschau war bei beiden Reifen je ein Einstich zu erkennen. Ein bislang unbekannter Täter hat in den Nachtstunden mit einem spitzen Gegenstand die Reifen zerstört. Der Schaden beläuft sich auf ca. 400 Euro. Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










3.09.2019 • 12:14 Uhr

Erweiterung des ZVSN mit Holzminden steht bevor - Gemeinsame Verbandsordnung beschlossen

Im Rahmen der Verbandsversammlung des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) wurde soeben die neue gemeinsame Verbandsordnung beschlossen, die für die Erweiterung des ZVSN durch den Landkreis Holzminden nötig ist. Zuvor hatten sich die Kreistage Göttingen, Northeim und Holzminden einstimmig für die Erweiterung ausgesprochen.

Sollte das niedersächsische Innenministerium der Fusion zustimmen, so könnte zum 1. Januar 2020 der „neue“, erweiterte ZVSN die gemeinsame Arbeit aufnehmen. Der ZVSN plant künftig den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für die drei südniedersächsischen Landkreise und widmet sich außerdem fortan der Vernetzung verschiedener umweltfreundlicher Verkehrsträger. Neben den neuen Aufgaben als Mobilitätsdienstleister sieht die Verbandsordnung ferner die Einrichtung eines Fahrgastbeirates vor.

Christel Wemheuer, Göttingens Erste Kreisrätin und Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung erklärt: „Die Erweiterung stärkt den ZVSN – als Dienstleister für die Menschen in der Region und als Verhandlungspartner gegenüber dem Land. So können wir ein besseres Angebot und mehr Mittel für einen attraktiven, klimafreundlichen Nahverkehr erreichen.“

Die Holzmindener Landrätin Angela Schürzeberg freut sich, dass mit dem Beitritt zum ZVSN eine Win-Win-Situation entsteht. „Wir bündeln künftig die Kompetenzen in den Landkreisen und organisieren den Linienbusverkehr aus einer Hand. Das spart Ressourcen und schafft gleichzeitig Möglichkeiten, neue Mobilitätskonzepte gemeinsam voranzubringen“, hob Schürzeberg hervor.


Die Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert-Kittel, betont, dass mit dem „neuen“ ZVSN die bisherige kreisübergreifende Zusammenarbeit eine neue Qualität erreicht. „In einer vom demografischen Wandel gekennzeichneten Region brauchen wir flexible und neu gedachte Angebote. Mit dem neu aufgestellten Mobilitätsdienstleister schaffen wir die Grundlage.“red










3.09.2019 • 12:12 Uhr

Einbeck/Vogelbeck: Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 3 - Osteröder (54) verstirbt an der Unfallstelle

Ein 54 Jahre alter Mann aus Osterode befuhr am gestrigen Montag, gegen 12.25, Uhr mit einem Transporter die Bundesstraße 3 von Northeim in Richtung Einbeck. In Höhe Vogelbeck/Müllershausen scherte er trotz eines dort angeordneten Überholverbots hinter einem Sattelzug auf die Gegenfahrspur aus. Hier kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Lkw mit Anhänger aus Stockstadt. Der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von den eingesetzten Feuerwehren aus dem Fahrzeug geborgen werden. Er verstarb noch am Unfallort. Der 58-jährige Fahrer des beteiligten Lkw blieb unverletzt. Die Bundesstraße musste bis 18.30 Uhr gesperrt werden, der Verkehr wurde über Vogelbeck umgeleitet. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 75000 Euro.pap










2.09.2019 • 21:42 Uhr

Dick durch Diät

Wissenschaftler aus Finnland nutzten Daten von Gesundheitsuntersuchungen, um zu analysieren, wie sich Diätversuche langfristig auf das Gewicht von Personen auswirken. Ihre Ergebnisse: Diäten machten nicht schlank, sondern begünstigten eher eine Gewichtszunahme.

Keine Woche vergeht, ohne dass es eine neue Diät gibt. Das Interesse an Diäten ist groß – dabei zeigen Studienergebnisse, dass einseitige Diäten, bei denen keine langfristige Umstellung der Lebensgewohnheiten erfolgt, nicht beim Abnehmen helfen.

Wissenschaftler griffen das Diäthalten nun in ihrer Studie auf und untersuchten, wie sich Diätversuche und vorangegangene Schwankungen des Gewichts auf das Körpergewicht und den Taillenumfang auswirken. Für ihre Analyse nutzten die Wissenschaftler Daten von Gesundheitsuntersuchungen in Finnland aus den Jahren 2000 und 2011, bei denen u. a. Körpergewicht (erfasst in Form des Body Mass Index, kurz BMI) und Taillenumfang gemessen wurden.

Das Studienkollektiv umfasste 2785 Personen, die zwischen 30 und 60 Jahre alt waren. Mithilfe von einem Fragebogen wurden Diätversuche und Schwankungen des Gewichts der Personen erfasst.

Diäten begünstigten langfristig eher eine Gewichtszunahme

Im Jahre 2000 hielten 32,8 % der Befragten eine Diät. Von diesen Personen hatten etwas mehr als ein Viertel (28,4 %) während des vorangegangenen Jahres erfolgreich Gewicht abgenommen. Mehr als ein Drittel der Personen (34,2 %) hatten hingegen Gewicht zugenommen.

Die Ergebnisse nach 11 Jahren zeigten Folgendes: Personen, die Diät gehalten hatten, legten mehr Gewicht zu und wiesen einen größeren Taillenumfang auf als Personen ohne Diät. So war der BMI von Personen ohne Diät um 0,74 Einheiten angestiegen, der von Diät-Haltenden hingegen um 1,06 Einheiten.

Ähnliche Ergebnisse zeigte der Vergleich zwischen Personen ohne Gewichtsänderung im Vorjahr und Personen, die Gewicht abgenommen hatten. Bei Personen ohne Gewichtsänderung im Vorjahr nahm der BMI im Laufe der 11 Jahre um 0,65 Einheiten zu und bei Personen, die Gewicht abgenommen hatten, hingegen um 1,52 Einheiten.

Unterauswertungen zeigten, dass besonders Personen, die Normalgewicht hatten und Diätversuche starteten, in der Folge zunahmen. Bei adipösen Personen zeigte sich ein anderes Bild: Diätversuche wirkten sich nicht auf die Gewichtszunahme innerhalb der 11 Jahre aus – d. h. adipöse Personen mit und ohne vorangegangene Diätversuche nahmen in den 11 Jahren in einem ähnlichen Ausmaß zu.

Die Ergebnisse zeigen somit, dass Diätversuche langfristig keinen positiven Effekt auf das Gewicht hatten: besonders Personen, die trotz Normalgewicht eine Diät starteten, nahmen in der Folge eher zu.
DGP










2.09.2019 • 21:35 Uhr

Ein ungewöhnliches und brillantes Paar: Keltische Harfe und Bandoneon in der Klosterkirche Clus

Ein heißer Spätsommertag neigt sich. Viele Besucher strömen in das romanische Kirchlein, in dem es angenehm kühl ist. Die Instrumente sind schon aufgebaut: eine kleine keltische Harfe und ein noch unaufgeklapptes Bandoneon. Man darf gespannt sein, denn das gemeinsame Musizieren an den beiden Instrumenten ist sehr selten. Die Saiten der Harfe, die schon seit Tausenden von Jahren bekannt (vgl. König David) und in vielen Varianten bekannt ist, werden mit den Fingerkuppen beider Hände angezupft. Das ergibt sehr gefällige, weiche Töne, gern auch von Gesang begleitet wie an diesem Abend zweimal kurz vorgeführt. Das Bandoneon stammt und hat seinen Namen von seinem deutschen Erfinder, der es um die Mitte des vorletzten Jahrhunderts erstmals baute. Das Harmonikainstrument verfügt über hunderte Töne, was es in seiner Stimmlichkeit außerordentlich vielseitig macht.

Mit Auswanderern gelangte es nach Argentinien, wo es im vergangenen Jahrhundert in die Karriere des Tangos einging und geradezu zu dessen Markenzeichen geworden ist.
Andreas Pasemann, seines Zeichens derzeit Propsteikantor in Seesen, verstand es, der Harfe ihre Geheimnisse zu entlocken. Er agierte in diversen Stücken auch an der Orgel. Bettina Hartl ist an verschiedenen Instrumenten versiert, mannigfach tätig und vielfach preisgekrönt. Mit dem Bandoneon geht sie meisterhaft um und erwies sich mit ihm als meist melodieführend. Es verfügt über volle und durchdringende Tonfarben, vor allem in den sehnenden, ja schwelenden Partien. Gemeinsam präsentieren sie meist kurze Stücke, worin sie sich in sehr beschwingtem Modus bestens ergänzen und manchmal eine „Gänsehaut“ (Pastorin Rempel) erzeugen.

Tradition und Moderne

Durchaus stimmig im Anknüpfen an die frühere keltische Kultur erklangen zuerst altüberlieferte Weisen, sehr zart und durchwellend, träumerisch und variantenreich, pointiert das Bandoneon und sich daran anschmiegend die Harfe. Keck und tänzerisch erklang sodann eine eigene Improvisation. Von Vivaldi (1678-1741) kam ein Largo, breit dahinfließend, zart und klar. Von Heinrich I.F. Biber (1644-1704) stammt eine muntere und dialogische Sonatenpartie. „She rose and let me in“, offensichtlich ein Liebeslied, und „Drive the cold Winter away“ wirkten schier orchestral zusammen, jenes schmeichlerisch und nuanciert, dieses langgezogen und versunken. „Canta la cicaletta“ von Stefano Landi (1587-1639) stellte im Grunde eine musikalisch unter- und übermalende musikalische Erzählung dar. Mit einer weiteren Improvisation, verspielt und dann wieder eng ineinander gelagert, erreichte das Konzert seine Mitte.

Die Harfe mit ihren berückenden Klängen kann auch ins Melancholische dringen. „Slow Air“ von einem unbekannten Komponisten erklang als wehmütige Ballade. In die gleiche Kerbe ging ein Stück von Turlough O'Carolan, einem berühmten irischen Komponisten und Sänger, der trotz seiner Blindheit durch die Lande zog und an diesem Abend versonnen und verträumt zu vernehmen war. Astor Piazzolla (1921-1992), der argentinische Bandeon-Virtuose und „König des Tangos“ ist mit seinen Weisen bis heute nicht nur in Südamerika populär. „Tanti anni prima“ (vor so vielen Jahren) ist jedoch im Gegensatz zu vielen anderen seiner Kompositionen kein schnelles und temperamentvolles Stück, sondern ein ruhiges und nachdenkliches, ja leise klagendes. Wie manch andere Partien des Programms begleitete es Pasemann an der Orgel.was wiederum eine andere, geschlossenere Tonwelt eröffnete.

Zu Zeiten, als Könige sich auch als Künstler versuchten, komponierte Alfonso el Sabio (der Weise; 1221-1284) eine Cantiga mit dem schönen Namen „Rosa das Rosas“. Der Monarch war zeitweise gar römisch-deutscher König, förderte die Übersetzung arabischer Werke und war auch selbst künstlerisch tätig. In seiner kurzen und eindringlichen Cantiga perlt die Harfe geradezu, aufgefangen und umfangen vom grundierenden Bandoneon. Den Schluß des Konzerts bildete das Ave Maria von Jakobus Arcadelt (1507-1568), zeitweiliger Leiter der päpstlichen Capella Sixtina. Mit seinen andächtigen Schwingungen entließ es die Zuhörer in den Abend. Es war eine treffliche Aufführung im Rahmen der Konzertreihe „Musik in romantischen Dorfkirchen“. Gerhard Armanski /Foto: Rempel











2.09.2019 • 21:20 Uhr

Südostafrika: Große Hoffnungen auf den Papst

Vor der am Mittwoch beginnenden Reise von Papst Franziskus nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius weist das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR auf die angespannte politische, soziale und ökologische Situation in den genannten Ländern hin. Es sei von großer Bedeutung, dass das Kirchenoberhaupt mit seinen Besuchen einen Teil der Welt in den Fokus rücke, der global nur selten zum Medien-Thema gemacht wird, es sei denn bei Katastrophen.

"Für die Menschen Mosambiks ist der Besuch des Papstes ein großes Zeichen der Solidarität in einer Situation, die von großen wirtschaftlichen Problemen, politischer Unsicherheit vor anstehenden Wahlen, anhaltender Gewalt im Norden des Landes und den Folgen zweier extremer Zyklone geprägt ist", sagt MSEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. Im Frühjahr dieses Jahres waren die Provinzen im Zentrum und Norden des Landes von den Wirbelstürmen hart getroffen worden. "Die Hoffnung der Menschen ist, dass der Papst gegenüber Präsident Nyusi und weiteren Vertretern der Politik, die er in Maputo treffen wird, klare Worte in Hinblick auf einen fairen, transparenten und friedlichen Urnengang finden wird. Um das Vertrauen der Bevölkerung in die Demokratie wieder herzustellen, muss die Aufklärung und juristische Aufarbeitung des Verschuldungsskandals, in den auch Regierungsmitglieder verstrickt sein sollen, deutlich angemahnt werden", so Spiegel.

Kämpfe um Landrechte und Rohstoffe

Ein ebenso wichtiger Programmpunkt der Reise dürfte das geplante interreligiöse Zusammentreffen mit Jugendlichen in Maputo sein. Gerade weil laut MISEREOR aktuell in der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks von interessierten Kreisen versucht wird, Verteilungskämpfe um Landrechte und Rohstoffe zu einem Religionskrieg zu verbrämen, erwarten die MISEREOR-Partner in Mosambik die Unterstützung des Papstes für das gemeinsame interreligiöse Engagement zu einer friedlichen Beilegung der Konflikte. Die Ortskirche hofft hier auf ein klares Statement des Papstes, um die herrschende Politik des Schweigens zu brechen und die internationale Gemeinschaft auf die Situation, die bereits Hunderte von Opfern gefordert hat, aufmerksam zu machen.

Grassierende Korruption

"Auch die Menschen in Madagaskar erwarten klare Worte des Papstes gegen die grassierende, allgegenwärtige Korruption und gegen den Ausverkauf der natürlichen Ressourcen des Landes durch einheimische Eliten an inländische und ausländische Investoren. Diese verfolgen ausschließlich eigene Interessen und
berücksichtigen kaum die Rechte der verarmten, mehrheitlich ländlichen Bevölkerung", betont der MISEREOR-Chef. "Madagaskar ist eines der wenigen Länder der Welt, in dem sich seit der Unabhängigkeit, ohne dass es einen Krieg gegeben hätte, die Lebensbedingungen der Menschen verschlechtert haben. Verantwortlich dafür ist eine egozentrische, die politische und wirtschaftliche Macht monopolisierende, korrupte Elite. Hier wird der Papst wohl klare Worte sagen." red










2.09.2019 • 19:29 Uhr

Top-Event in Bad Gandersheim: Altstadtfest 2019 mit fetziger Mucke und knusprigen Harzländer-Haxen-Schmaus

Nach den grandiosen Domfestspielen soll es die nächste große Stadt-Party werden: Das Altstadtfest 2019 in Bad Gandersheim. Kommenden Freitag und Samstag ist wieder ein Mega-Halligalli in der Gandersheim City angesagt. "Ja, es gibt fetzige Mucke auf den Bühnen und in den Straßen!", verspricht Altstadt-Festwirt Gebhard Jungesblut. Er und das GWF-Team sind mit den Vorbereitungen für das Stadtfest in vollem Gange.

Mit von der Partie bei einen genussvollen Beköstigung der Festgäste ist eine echte Bad Gandersheimer Marke: "Harzländer" ist traditionell in der Moritzstraße direkt vor der Filiale mit seinen Spezialitäten präsent. Hier besonders beliebt und gern gefuttert die knusprig gebratenen Haxen. Ein kulinarische Besonderheit - die perfekte Stärkung für die Bewältigung weiterer Partyaktivitäten. Freitagmittag steigt das Stadtfest bis spät in die Nacht. Am Samstag geht die Sause weiter. red










2.09.2019 • 19:18 Uhr

38-Jähriger fährt betrunken, verursacht Unfall, haut ab, versteckt Auto in Garage und wird erwischt

Drei Jugendliche haben am vergangenen Samstag, gegen 22.35 Uhr, eine vermeintliche Trunkenheitsfahrt gemeldet. Die drei waren in der Einbecker Ortschaft Edemissen auf dem Weg zu einer Veranstaltung, als sie in der Immenser Straße einen Pkw, der beschädigt war, mit aufheulendem Motor und überhöhter Geschwindigkeit wahrgenommen haben. Das Auto ist dann auf ein Grundstück in eine Garage gefahren. Der Fahrer, der beim Aussteigen einen stark angetrunkenen Eindruck machte, schaute sich den Wagen an, schloss das Garagentor und ist ins Haus gegangen. Die Funkstreife konnte den Fahrzeugführer ermitteln. Ein durchgeführter Alkotest verlief positiv, so dass der Mann (38 Jahre) zur Blutentnahme mitgenommen werden musste.
Zwischenzeitlih meldete eine Zeugin auf der Polizeidienststelle, dass sie im Reinserturmweg, in Höhe eines dort ansässigen Gebrauchtwagenhandels, Bruchstücke einer Karosserie sowie ein Kennzeichen gefunden hat. Dieses Kennzeichen passte zu dem Pkw in der Garage. Nachdem der Fundort in Augenschein genommen wurde, konnte festgestellt werden, dass der Mann in Richtung Einbeck unterwegs war, nach links auf den Grünstreifen abgekommen ist und dort mit einem Verkehrszeichen kollidierte. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3500 Euro.pap










2.09.2019 • 19:08 Uhr

Veranstaltungs-Tipp: Klostergut Wiebrechtshausen zum Tag des offenen Denkmals erkunden

8. September 2019, 11 bis 17 Uhr: Bauabteilung der Klosterkammer informiert über historisches Gutsgelände bei Northeim

Erkunden Sie zum Tag des offenen Denkmals das südniedersächsische Gut, das rund fünf Kilometer nördlich des Zentrums von Northeim liegt. Architektin Katja Hennig und Kunsthistoriker Dr. des. Jörg Richter aus der Abteilung Bau-und Kunstpflege der Klosterkammer erläutern die bauliche Gestaltung des Ensembles im 18. und 19. Jahrhundert. Ausgestattet mit einem historischen Lageplan, können Gäste das Gelände in einer Rallye kennenlernen.
Neben Klöstern, Stiften und Kirchen gehören auch 18 landwirtschaftliche Güter zu den Liegenschaften der Klosterkammer Hannover. 15 Klostergüter sind verpachtet – wie das Klostergut Wiebrechtshausen – und drei werden selbst bewirtschaftet. Es handelt sich um schutzwürdige Denkmalensembles, die oft auf die Wirtschaftshöfe mittelalterlicher Klöster zurückgehen.

Dies gilt insbesondere für den Hof des um 1230 gegründeten Nonnenklosters Wiebrechtshausen: Nachdem das klösterliche Leben im 17. Jahrhundert erloschen war, wurde das Gelände zu einem landesherrlichen Gut. Im Auftrag des Kurfürstentums Hannover wurden um 1750 große Wirtschaftsbauten errichtet. Zur Zeit des Königreichs Hannover folgten um 1850 weitere. Seit 2002 wird das Klostergut von der KWS Klostergut Wiebrechtshausen GmbH nach den Grundsätzen ökologischen Landbaus bewirtschaftet.

Wann? Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September 2019, 11-17 Uhr
Wo? Klostergut Wiebrechtshausen, Wiebrechtshausen 1, 37154 Northeim.
red/fis/Foto: KWS/Klosterkammer











2.09.2019 • 19:07 Uhr

Konzeptualisierungen von Religion“ stehen im Mittelpunkt im "Welfenschloss"

Mitglieder der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft treffen sich an der Leibniz Universität Hannover

Konzeptualisierungen von Religion in unterschiedlichen gesellschaftlichen und akademischen Kontexten sind das Thema der XXXIII. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW), die vom 3. bis 6. September 2019 im Welfenschloss, dem Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, stattfindet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden unter anderem die Auswirkungen unterschiedlicher Religionskonzepte auf Gesellschaft und Wissenschaft in der Gegenwart herausarbeiten sowie die damit verbundenen Verhandlungsprozesse um die Konzeptualisierung von Religion analysieren. Rund 250 Teilnehmende aus dem In- und Ausland werden das Tagungsthema im Welfenschloss über vier Tage hinweg aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren.red
Den ausführlichen Beitrag zum Thema bitte anklicken auf dem News-Kanal/Internet-Zeitung auf
www.fis-workmediagroup.de










2.09.2019 • 19:04 Uhr

Konzeptualisierungen von Religion“ stehen im Mittelpunkt IM "Welfenschloss"

Mitglieder der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft treffen sich an der Leibniz Universität Hannover

Konzeptualisierungen von Religion in unterschiedlichen gesellschaftlichen und akademischen Kontexten sind das Thema der XXXIII. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW), die vom 3. bis 6. September 2019 im Welfenschloss, dem Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, stattfindet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden unter anderem die Auswirkungen unterschiedlicher Religionskonzepte auf Gesellschaft und Wissenschaft in der Gegenwart herausarbeiten sowie die damit verbundenen Verhandlungsprozesse um die Konzeptualisierung von Religion analysieren. Rund 250 Teilnehmende aus dem In- und Ausland werden das Tagungsthema im Welfenschloss über vier Tage hinweg aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren.

Die Tagung wird am Dienstag, 3. September 2019, mit einer dialogischen Keynote von Horst Junginger (Universität Leipzig), Oliver Krüger (Universität Freiburg, Schweiz) und Astrid Reuter (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) eröffnet. Im Anschluss wird der Dissertationspreis der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft verliehen. Er geht in diesem Jahr an Dr. Christian Funke, dessen Arbeit an der Universität Bayreuth entstanden ist.

Die folgenden Tage werden jeweils mit einem prägnanten Kurzvortrag zum Tagungsthema begonnen. Hier werden Impulse von Michael Bergunder (Universität Heidelberg), Christopher Cotter (University of Edinburgh), David Robertson (Open University) und Tomoko Masuzawa (University of Michigan) erwartet.

Am Donnerstag wird es eine öffentliche Podiumsdiskussion über Religionsfreiheit zwischen Heiner Bielefeldt (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und Winnifred F. Sullivan (Indiana University/Bloomington) geben, bei der es um das Verhältnis wissenschaftlicher Kritik am Religionsbegriff im Kontext von internationaler Rechtssprechung in Bezug auf Religion und deren Herausforderungen für das Anliegen der Absicherung einer rechtlichen Grundlage für Religionsfreiheit geht.red










2.09.2019 • 19:02 Uhr

Einbeck/Dassensen: Vorfahrt missachtet - eine verletzte Person ins Bürgerspital - 17.000 Euro Schaden

Soeben berichtet die Eindecker Polizei: Vergangenen Freitag befuhr eine 41-Jährige aus einem Dasseler Ortsteil gegen 17.25 Uhr mit ihrem Pkw den Verbindungsweg zwischen den Einbecker Ortschaften Holtensen und Dassensen. Als sie dann in Dassensen nach links in die Straße Am Anger einbiegen wollte, übersah sie das Auto eines 53 Jahre alten Mannes, der die Straße aus Einbeck kommend in Richtung Wellersen befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Im Wagen des Mannes saß noch seine Ehefrau (51), die bei dem Aufprall leicht verletzt wurde und anschließend ins Einbecker Bürgerspital verbracht werden musste. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in einer Höhe von insgesamt 17.000 Euro. pap










2.09.2019 • 18:57 Uhr

Bad Gandersheim/Kreiensen - Erneut zwei Fahrten unter Marihuana-Einfluß abrupt beendet

Bei Verkehrskontrollen der Bad Gandersheimer Polizei wurden erneut zwei PKW-Fahrer angehalten, die unter dem Einfluß von Betäubungsmitteln hinter dem Lenkrad ihrer Fahrzeuge saßen. Am frühen Freitag Abend "erwischte" es gegen 18.40 Uhr einen 22-jährigen Gandersheimer in der Moritstraße, Am Sonntag in der Mittagszeit einen 19-jährigen in der Kreienser Holzmindener Straße. Bei beiden reagierten Vortests positiv auf Marihuana. Sie mussten sich Blutproben unterziehen, die Weiterfahrt wurde untersagt. Bußgelder und Fahrverbote stehen aus, weiterhin Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.ots











2.09.2019 • 18:51 Uhr

1. Bürgermahl-Hammer: Statt Ex-Außenminister Gabriel andere interessante Persönlichkeiten als Spezialguest

Anmeldungen zu der Benefiz-Veranstaltung sind noch möglich!

Das erste Bürgermahl der Bürgerstiftung Gandersheim startet mit einem Hammer: Der zunächst avisierte Bundesaußenminister a.D. Sigmar Gabriel wird als Dinnerspeaker Anfang Oktober 2019 definitiv nicht anwesend sein können. Stattdessen sind zwei andere interessante Persönlichkeiten aus Bad Gandersheim auf Einladung des Stiftungsvorstandes "eingesprungen". Sie dürften der Premiereveranstaltung einen nicht minder gehaltvollen Inhalt vermitteln. Soviel sei hier bereits angedeutet: Für das 1. Bürgermahl im Rosencafé im ehemaligen Kloster Brunshausen haben eine frische Managerin und ein Großinvestor ihr Kommen zugesagt.

Anmeldungen für das erste Bürgermahl - eine Benefizaktion der Bürgerstiftung - am 2. Oktober 2019, 18.30 Uhr, sind bei der Bürgerstiftung, Achim Lidsba, Telefon 05553-919072, möglich.red/fis










2.09.2019 • 18:28 Uhr

Klimaschutz ist Artenschutz“ – Umweltminister Olaf Lies traf sich zum Workshop mit Umwelt- und Naturschützern, sowie Windenergie-Organisationen

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies wertete das Treffen im Umweltministerium am heutigen Montag mit zahlreichen Energie-, Umwelt-, Naturschutz- und Unternehmerverbänden zur Überprüfung des Windenergie-Erlasses von 2016 sowie dem zugehörigen Leitfaden Artenschutz als „äußerst konstruktiv“. „Der zweistündige Auftaktworkshop zeichnete sich durch ebenso zielführende wie offene Beiträge aus“, zeigte sich Lies sehr zufrieden mit dem Format der Veranstaltung. Im Spannungsfeld zwischen dem überlebenswichtigen Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem wichtigen Artenschutz ließ der Umweltminister zugleich keinen Zweifel an seiner Haltung: „Ohne Klimaschutz mit Hilfe der Erneuerbaren Energien kann es auf Dauer auch keinen Artenschutz geben.“

„Wenn Niedersachsens Wälder durch die von Menschen gemachte Erderwärmung um bereits 1,6 Grad buchstäblich um ihr Überleben ringen, dann sind natürlich ebenso alle dort vorkommenden Arten betroffen. Mehr denn je ist es deshalb notwendig, die Planungs- und Rechtssicherheit bei Bau neuer Windanlagen zu vereinfach und zu beschleunigen - unter Berücksichtigung der natur-, arten- und immissionsschutzrechtlichen Belange.“ Umweltminister Lies nannte als konkretes Beispiel, die Hemmnisse durch die Zivilluftfahrt. Würden Standards ohne Beeinträchtigung des Sicherheit auf den europäischen Standard angepasst, „wäre ein kräftiger Schub beim Windkraftanlagenbau in Niedersachsen die sofortige Folge“, zeigt sich Lies überzeugt.

Der Umweltminister nutzte das Experten-Treffen zugleich zum eindringlichen Appell an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vor dem Windgipfel am kommenden Donnerstag. „Wir werden die vereinbarten Klimaschutzziele bis 2030 für Deutschland reißen, wenn der Bund nicht endlich von den Bremse beim Ausbau der Erneuerbaren geht“, betont Lies. Allein im Onshore-Bereich seien über 4 Gigawatt Zubau an Windenergie notwendig, bei Offshore über ein Gigawatt. Umweltminister Lies fordert zugleich, den Deckel bei den Erneuerbaren insgesamt anzuheben, sonst fehle diesem Industrie-Zweig bald jede Zukunftsaussicht. „Es wäre ein verheerendes Signal, wenn die Windenergie in Deutschland stirbt“, kritisiert Lies.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











2.09.2019 • 18:22 Uhr

Unsere Helden! 54 Freiwillige wurden für Einsatz bei Meppen im Herbst 2018 geehrt - Landrätin übergibt Moorbrandplaketten an Feuerwehrleute aus dem Kreis Northeim

Im Herbst 2018 hat es nahe der Stadt Meppen auf dem Gelände der Bundeswehr einen Großbrand im Moor gegeben. Mehrere tausend Einsatzkräfte unterschiedlichster Organisationen waren dort im Einsatz - 54 Feuerwehrleute von ihnen kamen aus dem Landkreis Northeim. Ihnen hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel nun als Zeichen der Anerkennung und zum Dank für Ihren Einsatz die Moorbrandplakette des Bundesministeriums für Verteidigung sowie eine Ehrenurkunde des Landkreises Northeim überreicht.
Anfang September 2018 entfachte auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 der Bundeswehr nördlich der niedersächsischen Stadt Meppen ein Feuer – ausgelöst durch einen Raketentest. Auf dem durch monatelange Dürre ausgetrockneten Moor breitete es sich auf einer Fläche von etwa 1000 Hektar aus. Die riesige Rauchwolke war sogar aus dem Weltraum zu sehen, ganze Dörfer waren in Qualm gehüllt. Sogar eine Evakuierung zweier Ortschaften war angedacht. Für mehrere Tage wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Zur Brandbekämpfung waren in Spitzenzeiten gleichzeitig circa 1700 Feuerwehrleute, Angehörige des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der Bundespolizei, der Rettungsdienste und der Bundeswehr im Einsatz. In der Zeit vom 23. September bis zum 2. Oktober 2018 waren auch aus dem Landkreis Northeim in wechselnden Kontingenten insgesamt 54 Feuerwehrkräfte am Moorbrand im Einsatz. Mit der Verleihung der Moorbrandplakette des Bundesministeriums für Verteidigung soll dieser Einsatz gewürdigt werden.

„Sie alle haben dazu beigetragen, die Notlage der Betroffenen so gut es ging zu verringern“, lobte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Einsatzkräfte bei der feierlichen Übergabe am Freitag, 30. August 2019, auf der Burg Katlenburg. Sie freue sich sehr, dass das Bundesministerium der Verteidigung sich entschlossen hat, den Helferinnen und Helfern eine Moorbrandplakette als Anerkennung und Zeichen des Dankes für ihr Engagement zu verleihen, sagte Klinkert-Kittel. „Sie schauen nicht weg, wenn Hilfe benötigt wird und opfern hierfür einen erheblichen Teil Ihrer Freizeit. Ich danke Ihnen herzlich für Ihren Einsatz in Meppen, aber auch für Ihr stetiges Engagement im Landkreis Northeim. Sich für Mitmenschen einzusetzen und ihnen ohne Gegenleistung Hilfe anzubieten, verdient höchsten Respekt. Aber auch die Familien und Arbeitgeber dürfen wir nicht vergessen, machen doch sie einen Einsatz durch ihr Verständnis und die Bereitschaft, eigene Nachteile in Kauf zu nehmen, erst möglich.“

Auch Kreisbrandmeister Marko de Klein dankte den Einsatzkräften, „die dem Landkreis Northeim bereits seit Jahrzehnten ehrenamtlich zur Verfügung stehen, um dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird.“ De Klein gehörte am Freitagabend nicht nur selbst zu den Geehrten, sondern wurde aufgrund seiner Leistungen in der Freiwilligen Feuerwehr zum Abschnittsbrandmeister befördert. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel überreichte ihm die Beförderungsurkunde sowie ein Geschenk des Landkreises: „Ich gratuliere Ihnen herzlich zur Beförderung, danke Ihnen sehr für Ihren Einsatz und Ihr überdurchschnittliches Engagement und wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Erfüllung der neuen Aufgabe.“lpd

Die Bilder zeigen die Moorbrandplakette des Bundesministeriums für Verteidigung
sowie die ausgezeichneten Brandschützer mir Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (Bildmitte) sowie Kreisbrandmeister Marko de Klein (rechts daneben) und Bürgermeister Uwe Ahrens (links daneben) auf dem Gelände der Burg Katlenburg. Fotos: lpd















2.09.2019 • 18:18 Uhr

Einbeck: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Heimtückisches Hindernis auf Fahrbahn des Hubeweges geschoben

Ein 46 Jahre alter Einwohner aus einem Einbecker Ortsteil meldete sich am vergangenen Samstag, , gegen 01.00 Uhr bei der Einbecker Polizei, weil er mit seinem Pkw auf dem Hubeweg in Höhe der vier Lädchen über einen auf der Straße befindlichen Gegenstand gefahren ist. Vor Ort konnte die Funkstreife feststellen, dass eine Gewichtsscheibe, ähnlich eines Hantelgewichtes, auf die Fahrbahn gelegt wurde. Es handelt sich dabei um ein Gewicht für einen Werbeaufsteller, der sich auf dem dortigen Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gehweg befindet. Laut Zeugenaussagen hielten sich mehrere männliche Personen vor der Sparkassenfiliale am Hubeweg auf. Eine Person löste sich aus der Gruppe und ist über die Straße auf die andere Seite gegangen, um sich dort mit einem jüngeren Pärchen zu unterhalten, das auf dem Gehweg stadteinwärts ging. Kurz darauf ging die Person wieder zu der Gruppe zurück, wobei sie einen flachen, schweren, runden Gegenstand mit den Füßen auf die Fahrbahn schob. Als dann der 46-jährige darüber fuhr, flüchteten die Personen. Die Polizei sucht weitere Zeugen, die Hinweise auf die Personengruppe geben können, insbesondere das Pärchen, das sich mit dem mutmasslichen Täter unterhalten hat. Über die Schadenshöhe können bisher keine Angaben gemacht werden.pap











2.09.2019 • 10:46 Uhr

Im Northeimer Kreishaus: Sprechtag des Versorgungsamtes

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (Versorgungsamt), Standort Hildesheim, bietet am Montag, 9. September, im Kreishaus, Medenheimer Straße 6/8 in Northeim, einen Sprechtag an. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr können sich dort Versehrte, Behinderte, Empfängerinnen und Empfänger von Versorgungsrenten beraten lassen und Auskünfte einholen.lpd










2.09.2019 • 10:37 Uhr

Hannah Byford und ihre Frauen-Fotografien: "Weibliche Belichtung" im Kunstkreis Brunshausen ausgestellt

Eine ungewöhnliche Ausstellung ist am Wochenende mit einer Vernissage in den Räumen des Kunstkreises Kloster Brunshausen eröffnet worden: Zu sehen weibliche Akte in alltäglichen Kulissen. Hannah Byford aus Skegness hat sich fotografiert. Frauen authentisch, ehrlich und ohne jegliche Manipulation. "Weibliche Belichtung" hat sie selbst das Motto ihrer Fotografien kreiert. Und weiter heißt es dazu erläuternd in einem Begleittext: "!Weibliche Belichtung" fordert das Ideal der körperlichen Perfektion des 21. Jahrhunderts heraus und zeigt eine Abfolge weiblicher Charaktere, die in ihrer natürlichen Umgebung nackt sind. Ohne die digitale Aufwertung unterstützt die Serie die Celebration des weiblichen Körpers in seiner ursprünglichsten und natürlichsten Form."

Nicht die technisch gemachte Idealisierung des Frauenbildes ist Ziel der 25-jährigen krebskranken Hannah Byford, sondern die schlicht schöne und wahrhaftige Botschaft: "Wir sind alle schönen Frauen!" Sie anzuschauen in den Räumen des Kunstkreises in Brunshausen ist bis zum 29. September 2019 freitags, samstags und sonntags bei freiem Eintritt von 15 bis 17 Uhr möglich.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















2.09.2019 • 09:05 Uhr

Polizei gibt Entwarnung: Vermisste Mädchen nach Zeugenhinweis aufgegriffen

Die beiden abgängigen Mädchen aus einer Jugendeinrichtung in Marienmünster (Landkreis Höxter) konnten nach einem Zeugenhinweis am Sonntag gegen 16 Uhr in Bad Driburg in der Schubertstraße durch die Polizei aufgegriffen werden. Sie wurden zur Polizeiwache in Bad Driburg gebracht und dort Mitarbeitern der Jugendeinrichtung übergeben.ots










2.09.2019 • 09:01 Uhr

Kanzlerin Merkel in China: Besonders prekäre Lage in Hongkong - Über 3.500 buddhistische Nonnen und Mönche in Sichuan verschleppt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen (Niedersachsen) hat an die Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, während ihrer bevorstehenden China-Reise die besorgniserregende Menschenrechtslage in dem Land zur Sprache zu bringen. „Derzeit ist die Lage in Hongkong besonders prekär“, erklärt Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Als Vorreiter des Konzepts der präventiven Schutzverantwortung muss sich Deutschland besonders dafür einsetzen, dass die chinesische Regierung von einer gewaltsamen Eskalation absieht.“ Die Regierung in Peking müsse sich auf Gespräche mit den Menschen in Hongkong einlassen, anstatt mit immer mehr Truppen eine Drohkulisse aufzubauen. Diese stünde einer friedlichen Lösung im Wege.

In der Region Xinjiang sind weiterhin über 1,5 Millionen Uiguren, Kasachen und Kirgisen interniert. Ohne rechtliche Grundlage wurden sie in Umerziehungslager verschleppt, wo sie einer systematischen Gehirnwäsche ausgesetzt sind. „Die internationale Gemeinschaft muss dieses Unrecht immer wieder ansprechen und sich dafür einsetzen, dass die Lager geschlossen werden“, fordert Schedler. „In ihren Gesprächen mit Ministerpräsident Li Keqiang muss Kanzlerin Merkel den Druck aufrechterhalten.“

Auch in der Region Tibet besteht weiterhin Grund zur Sorge. „Dort versucht die chinesische Regierung mit aller Macht, die Zahl der buddhistischen Nonnen und Mönche zu verringern“, so Schedler. „In den letzten drei Monaten wurden über 3.500 von ihnen aus den Studienzentrum Yachen Gar in Sichuan verschleppt“. Sie würden unter unmenschlichen Bedingungen interniert, geschlagen und gefoltert. „Die Christdemokratin Merkel sollte sich für ein Ende der religiösen Verfolgung im Land der Mitte stark machen, von der neben Buddhisten und Muslimen auch Christen zunehmend betroffen sind,“ mahnt Schedler.red /fis










2.09.2019 • 08:56 Uhr

Sonntag, 8, September: "Tag des offenen Denkmals 2019" - auch in Bad Gandersheim

Vielfältige Angebote in und um Bad Gandersheim rund um das Jahresthema „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“

Der diesjährige bundesweite „Tag des offenen Denkmals" findet am Sonntag, 8. September, statt und steht unter dem Thema „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort sind Umbrüche überall zu entdecken.
Denn egal ob Gotik, Barock, Jugendstil oder Bauhaus – sie alle waren zu ihrer Zeit modern. Die Veranstalter sind also eingeladen, Vergangenes unter einem neuen Blickwinkel zu erkunden und zu präsentieren. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats.

Seit 1993 öffnen am zweiten Sonntag im September kaum oder nie zugängliche Kulturdenkmale ihre Türen für ein breites Publikum. Zuletzt besuchten 2018 rund 3,5 Millionen Kulturbegeisterte rund 8.000 Denkmale in ganz Deutschland.

Auch Bad Gandersheim und Umgebung bieten wieder spannende Angebote an diesem Tag. Möglich wird dies durch eine beispielgebende Unterstützung von zahlreichen ehrenamtlichen Gästeführerinnen und Gästeführern aus den beteiligten Institutionen. Geöffnet sind beispielsweise das städtische Museum im Rathaus, die Stiftskirche und das Portal zur Geschichte in Bad Gandersheim und Brunshausen. Der Eintritt ist an diesem Tag an allen Stationen frei. red











2.09.2019 • 08:52 Uhr

Bischof Adomeit mahnt zum Frieden

Der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit hat an den Anfang des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren erinnert. "Der 1. September 1939 war der Beginn eines unfassbar grausamen Angriffskrieges aus Deutschland. Als Deutsche müssen wir uns daran erinnern und unsere Schuld bekennen", sagte der leitende Theologe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg am vergangenen Donnerstag.

Die biblische Jahreslosung "Suche Frieden und jage ihm nach!" mache deutlich, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit sei. Ein Blick nach Nahost, in die Straße von Hormus am Persischen Golf oder in andere Regionen der Welt zeige, wie verletzlich der Friede auch heute ist, sagte Adomeit.

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg", unterstrich der Bischof. "Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung sollen dabei als Maßstäbe in konkretes politisches Handeln und Gestalten einfließen." Denn ein gerechter Friede beinhalte auch den sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und eine weltweit gerechte Verteilung von Lebenschancen.

Zur oldenburgischen Kirche zählen 116 Gemeinden zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und den Dammer Bergen. Ihr gehören knapp 411.600 Mitglieder an. epd










2.09.2019 • 08:48 Uhr

Festival "Rock am Beckenrand" in Wolfshagen: Für Karlsruher Endstation durch Festnahme

Am Wochenende fand im Langelsheimer Ortsteil Wolfshagen das Festival "Rock am Beckenrand" statt. Aus diesem Grund wurde am gestrigen Sonntagmorgen durch Einsatzkräfte der PolizeiinspektionI Goslar eine Verkehrskontrolle auf der Kreisstraße 35 / Wolfshagener Straße zwischen den Ortschaften Wolfshagen und Langelsheim / Auffahrt auf die Bundesstraße 82 durchgeführt.
Im Rahmen der Kontrollen wurden zwei Verkehrsteilnehmer festgestellt, die unter dem Einfluss von THC standen sowie drei Verkehrsteilnehmer kontrolliert, die Atemalkoholkonzentrationen zwischen 0,54 Promille und 1,07 Promille erreichten. Die Verkehrsteilnehmer waren zwischen 21 und 39 Jahre alt, kamen aus Bayreuth, Burg, Eckernförde, Mannheim und Ratingen und befanden sich jeweils auf dem Weg in ihre mehrere 100Kilometer entfernten Wohnorte.
Bei einem 33-jährigen Verkehrsteilnehmer aus Karlsruhe wurde festgestellt, dass dieser durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe zur Festnahme, Haftbefehl über 45 Tage, ausgeschrieben gewesen ist. Die Person wurde vorläufig festgenommen. ots










2.09.2019 • 08:43 Uhr

Northeimer Handball Club: 32 : 29 Heimsieg im ersten Heimspiel gegen Großsachsen

In einer spannenden und hart umkämpften Partie vor ca. 400 Zuschauern, konnte sich der Northeimer Handball Club mit 32:29 (17:13) vor heimischen Publikum gegen den TV Germania Großsachsen durchsetzen. Der NHC konnte zu Beginn der Partie mit 3:2 in Führung gehen und diese in der zehnten Spielminute auf 6:4 ausbauen. Nach und nach schlichen sich in der Offensive jedoch Nachlässigkeiten und Unkonzentriertheiten ein. Diese führten dazu, dass der TVG Großsachsen beim 10:10 erstmals wieder ausgleichen und sogar mit 10:12 in Führung gehen konnte. Doch der NHC steckte nicht auf und konnte sich bis zur Halbzeit eine 17:13 Führung erspielen.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war der NHC die spielbestimmende Mannschaft. Aus einer guten Abwehrarbeit konnten einfache Tore über die zweite Welle erzielt werden. Besonders Rückraumspieler Malte Wodarz, der hinterher zum Man-of-the-Match ausgezeichnet wurde, war die gesamte Spieldauer nicht zu stoppen. Bis zur 40. Spielminute wurde die Führung bis auf 24:17 ausgebaut. Doch dann riss im Angriff der Faden und Großsachsen konnte bis auf 26:25 verkürzen. Nach einer Auszeit von Trainer Carsten Barnkothe zehn Minuten vor dem Ende, gelang es wieder mit 29:25 in Führung zu gehen. Doch die Partie blieb bis zum Ende hart umkämpft, ehe Tim Gerstmann mit seinem Tor in der Schlussminute die endgültige Entscheidung brachte. Die Leistung war eine klare Verbesserung zur Vorwoche und macht Mut für die kommenden Aufgaben.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Schlüter 1, Iliopoulos 7 (Foto), Lange 2, Seekamp 4, Springer, Hempel, Wilken, Gerstmann 3, Bode, Stöpler 4/3, Wodarz 11.

Am kommenden Samstag reist der NHC nun zu seinem nächsten Auswärtsspiel zum SC DHFK Leipzig 2. Abfahrt ist am 7. September um 11.45 Uhr an der Schuhwallhalle und der Anpfiff erfolgt um 18 Uhr.
red/ok Foto: Spieker Fotografie!










2.09.2019 • 08:39 Uhr

Northeimer Handball Club: Gelungener Auftakt für weibliches C-Jugendteam

Mit einem Punktgewinn ist die neuformierte weibliche C-Jugend des Northeimer Handball Clubs von ihrem ersten Auswärtsspiel gegen die JSG Münden/Volkmarshausen in der Vorrunde zur Oberliga nach Northeim zurückgekehrt.

Der Spielbeginn gehörte unseren Mädels. Von einer Anfangsnervosität war nichts zu spühren. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen, die Chancen spielten sie gut heraus und der Ball wurde im Tor eingenetzt. In der Abwehr wurden die Räume verdichtet, sodass die Spielerinnen aus Münden zum Teil schwierige Würfe nehmen mussten. Es ging daher mit einer zwei Tore-Führung (8:10) in die Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte stand die Abwehr weiterhin sicher. Lediglich im Angriff ließ die Bewegung ohne Ball ein wenig nach. Außerdem fehlte in einigen Situationen das Glück im Abschluss. Gute eins gegen eins-Situationen wurden nicht mit einem Tor belohnt. Nach einer hektischen Schlussphase, in der es hin und her ging und sich keine der beiden Mannschaften mehr absetzen konnte, freuten wir uns über den ersten Punkt in unserem Abenteuer. (Endstand 15:15)

Fazit: Wir sind angekommen und können weiter an unserer Performance arbeiten!

Es spielten: Neele Pajung, Julia Luft; Cosima Schütze, Esther Sommer, Vanessa Sander, Emma Kirch, Marie Hasenjäger, Lena Stein, Aliyah Bodenstab, Juliana Penner, Josefine Ewers, Lea Kovacevic und Alara Musul.
red/ok










1.09.2019 • 21:27 Uhr

Galerie Alte Feuerwache: Sextett Sway'n Swing live in concert: "When I take my sugar to tea"

Nach erfolgreicher Vernissage der September-Ausstellung ("Der stille Augenblick" - Collagen von Jens Thiele)laden Gisela Hyllus und Jörg Dreykluft von der Galerie Alte Feuerwache in Göttingen zum Besuch einer weiteren unterhaltsamen wie höchst musikalischen Veranstaltung ein: "When I take my sugar to tea" - Das Sextett Sway'n Swing (Doris Heidenreich, Sopran, Dagmar Schulz, Mezzosopran, Kerstin Herbold, Alt, Matthias Gebel, Schlagzeug, Hans Lecke, Bass und Jochen Decker, Klavier) bringt den Besuchern/innen Klassiker des Jazz, Swing und Latin zu Gehör am Sonntag, 8. September 2019, 19 Uhr "Sie werden charmant und mit viel Humor durch das Programm geführt, das von den großen Herausforderungen der zwischenmenschlichen Beziehungen erzählt", versprechen die Veranstalter und Organisatoren.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. red/fis /Foto: Galerie Alte










1.09.2019 • 17:35 Uhr

Alles auf eine Karte gesetzt

Simply-X-Premiere beim Bundesliga-Start in der VW-Arena des VfL Wolfsburg geglückt - 183 simply-pay.cash desk im Kompletteinsatz

Der Ball rollt wieder. Der Bundesliga-Fußball elektrisiert die Fans. Die Faszination Fußball gibt den Fans Erlebniswelten jenseits des Alltags. Sie bei diesem Vergnügen optimal zu unterstützen gehört zur Philosophie des Unternehmens simply-X. Fußball ist und bleibt natürlich das Kerngeschäft. Aber immer wichtiger ist der Rund-um-Service der Fans in den Stadien und Arenen.

Mit seinen Komplettlösungen für intelligente digitale Bezahl-, Kassen- und Sicherungssysteme ist simply-X an einer aktuellen Modernisierungswelle an vorderster Front beteiligt. Ein Paradebeispiel für den professionellen Einsatz dieser neuen Bezahlsysteme ganz ohne Bargeld auf höchster Ebene lieferte jetzt der VfL Wolfsburg bei seinem erfolgreichen Bundesligastart gegen den 1. FC Köln. In der VW-Arena setzten die Verantwortlichen des VfL "alles auf eine Karte", so lässt es sich auf den Punkt bringen. Neben der Integrativen Kassen-Lösung der Simply-X-Software in Verbindung mit dem ERP-System NAVISION setzen die Wölfe künftig auf moderne Touch-optimierte Kassenoberflächen für die Bereiche Catering, Merchandising und Ticketing (inkl. gemischten Warenkorb).
Innerhalb kürzester Zeit wurde zudem die Einführung einer neuen Stadionkarte (gleichzeitig auch als Dauerkarte und Clubkarte einsetzbar) in Verbindung mit innovativen Cashless-Payment-Verfahren in der gesamten Volkswagen Arena eingeführt. Das Ergebnis: Der Fan kann nun frei an allen Kassen zwischen den Bezahlverfahren mit Stadion-Karte, der GiroCard oder alternativ VISA-Card, MasterCard bezahlen. Sogar die Bezahlung mit dem Handy ist nun im Stadion möglich! Verantwortlich für die neue, multi-funktionale Stadionkarte zeichnet sich simply-X.

Zu dem Komplettpaket gehörte in der VW-Arena der Einsatz von 183 simply-pay.cash desk mit 38 Tageskassen an den Stadioneingängen. Hier können die Fans Tickets erwerben. Zum weiteren Equipment gehören auch 17 Merchandising Kassen. Fanartikel vor, in der Pause und nach dem Spiel sofort aussuchen, mitnehmen, völlig problemlos mit der VfL-Karte oder der privaten Debit-/Kreditkarte direkt an der Kasse bezahlen.
Im Stadion selbst stehen insgesamt 16 Aufladestationen für die VfL-Karten, um jederzeit Currywurst mit Cola oder ein Bierchen ordern und bezahlen zu können, bereit. Das alles an den Imbissstationen im Stadionrund, hier sind 112 simply-X-Cateringkassen in Aktion. Abgerundet wird der digitale Einkauf durch die bargeldlose Becherpfand-Abwicklung inklusive der Rückbuchung von Pfandbeträgen, wahlweise auf die GiroCard, Kreditkarte oder die Stadionkarte.

Und wie lief das alles bei der Bundesliga-Premiere für Fans und das simply-X-Team in Wolfsburg ab? "Für die Fans läuft die Zahlung mit der VfL-Karte super. Sie ist schnell, einfach und problemlos!", so Andre Willrich (Bereich Servicebereitstellung, Serviceorganisation und Ticketing). Und weiter: "Auch das zuständige Kassenpersonal freut sich über die sehr klare Bedienung der Kassen. Perfekt beispielsweise die schnelle bargeldlose Abwicklung der Pfandrücknahme!" Fazit aller Beteiligten: Das war eine erfolgreiche simply-X Premiere in der Volkswagen Arena! Und für den Bundesligisten stellte Daniel Kleinfeld (IT Systembereitstellung) mit großer Zufriedenheit fest: "Alles gut gelaufen. Vielen Dank für den Einsatz und Support! " Das i-Tüpfelchen des erfolgreichen Auftritts. Der 2:1-Auftaktsieg der Wölfe gegen die Kölner Geißböcke.

Die Bilder dokumentieren die Anwendung der simply-X - Hardware in der VW-Arena in Wolfsburg. Fotos: simply-X

















1.09.2019 • 17:27 Uhr

„Solar-Check“ im Praxistest in Hardegser Haushalt - Anmeldezeitraum für Solarenergie-Beratung endet mit überwältigender Resonanz

Thorsten May aus Hardegsen nutzte den „Solarcheck“, die Beratungskampagne des Landkreises Northeim, um die Eignung seines Wohnhauses für Solarenergieerzeugung genauer prüfen zu lassen. „Dass meine nach Süd-Ost ausgerichtete Dachfläche dafür technisch geeignet ist, war mir schon klar. Aber macht es auch wirtschaftlich Sinn?“ will der Immobilienkaufmann wissen.

Um das herauszufinden, stellte Berater André Heider detaillierte Fragen zum Strom- und Wärmeverbrauch im Haushalt und schaut sich die Betriebskostenabrechnungen an. Immerhin kann heute eine Photovoltaikanlage Strom für 9-10 Cent pro Kilowattstunde erzeugen, während die Kosten für den Bezug aus dem Stromnetz fast das Dreifache betragen. Daher wäre es günstig für Thorsten May, den selbst erzeugten Strom im eigenen Haushalt zu verbrauchen, statt ihn ins Netz einzuspeisen. André Heider empfahl, mindestens die Spül- und Waschmaschine tagsüber laufen zu lassen, wenn die Stromproduktion der PV-Anlage am höchsten ist. Um Stromerzeugung und hausinternen Stromverbrauch optimal auf einander abzustimmen, errechnete der Berater, müssen nur etwa 15 % der Dachfläche mit PV-Modulen belegt werden. Auch die Optionen der Warmwasserbereitung durch Sonnenenergie besprach Berater Heider mit dem Hausbesitzer.

Ermöglicht wurde die Beratung durch eine Kooperation des Landkreises Northeim mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Da das Beratungsangebot auf eine große Resonanz stieß und mehr als 220 Anmeldungen dafür eingegangen sind, bittet der Landkreis um Verständnis, dass die Terminabstimmung mit den Beratern einige Wochen dauern kann und die Beratungstermine zum Teil erst am Jahresende liegen. Insgesamt vier Energieberater der Verbraucherzentrale sind derzeit im Kreisgebiet beschäftigt, neben Herrn Heider auch die Herren Rettig, Täubig und Haase. Nachfragen zum Stand der Bearbeitung nimmt Caroline Werner unter 05551-708731 oder bevorzugt per Mail unter cwerner@landkreis-northeim.de entgegen.

Im Beratungsbericht, den Thorsten May nach der Beratung zugeschickt bekommt, sind alle errechneten Ergebnisse nochmal zum Nachlesen aufgeführt. „Nach der Lektüre kann ich mir in Ruhe überlegen, ob sich das für mich lohnt. Vor allem auch, wenn die Kinder einmal aus dem Haus sind.“ sagt er. Von der Bürgerenergiegenossenschaft in Hardegsen (BEH) wusste May zu berichten, dass diese interessiert ist, auf privaten Dachflächen im Landkreis Northeim PV-Anlagen zu errichten. Wer also nicht selbst investieren will, der kann eine solche Option mit der BEH besprechen. Kontaktdaten findet man unter www.hardegsen-energie.de










1.09.2019 • 14:44 Uhr

Gastro-Hammer-Szene lecker-aktuell: Premiere für Mucilli - Mediterran - Brunch

Bad Gandersheims Gastro-Szene heute total kreativ, neu und vor allem lecker: Im erweiterten Eis- Café Mucilli in der Hildesheimer Straße wieder ein kreativer Schub: Heute Vormittag ein beachtenswerter Premiere-Brunch. Total mediterran, absolut lecker. Ein Frühstücks- Buffet vom Feinsten. Und diese kulinarische Bereicherung an der Hildesheimer Straße in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim war auf Anhieb bestens vom Gästen angenommen. Die Probe aufs Exempel bestätigte die guten Eindruck. Preis-Leistungs-Verhältnis völlig in Ordnung. Service wie immer top weil zuvorkommend, sehr höflich und einfach professionell. Mucilli hat sich mit dieser kulinarischen Innovation einen weiteren Stern verdient!
red/Foto: Thomas Fischer/Marc Reiser
















1.09.2019 • 12:41 Uhr

Rollerfahrer (82) kippt plötzlich um - verstirbt trotz Erster-Hilfe-Maßnahmen eines Arztes auf der Straße

Am gestrigen Samstag, gegen kurz nach 11 Uhr, wurden Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall nach Lauenförde (Landkreis Holzminden) alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Verkehrsunfall handelte, sondern der 82-jährige Fahrer eines Motorrollers einen Krankheitsfall erlitten hatte. Der Mann aus Beverungen hatte mit seinem Roller in Lauenförde die Würgasser Straße befahren. Nachdem der Roller wegen augenscheinlich gesundheitlicher Probleme des Fahrzeugführers am Fahrbahnrand zum Stehen gekommen war, kippten Fahrer und Fahrzeug auf den Gehweg. Neben weiteren Zeugen leitete ein zufällig anwesender Arzt sofort Erst-Hilfe-Maßnahmen ein. Trotz umgehender Reanimation durch den Arzt und des schnellen Erscheinens der Rettungskräfte verstarb der Mann noch am Vorfallsort. ots










1.09.2019 • 12:25 Uhr

Mit 2,11 Promille nach Unfall geflüchtet, aber Beifahrer zurückgelassen

Am Samstag, gegen 21:30 Uhr, kam es auf der Straße An der Haar in Astfeld (Landkreis Goslar) zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Stieg der Unfallverursacher zunächst aus, um sich den Schaden von rund 2.000 Euro anzuschauen, fuhr er anschließend unter Zurücklassung seines Beifahrers unerwartet von der Unfallstelle weg, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern.

Die Polizei konnte nach Einleitung von Fahndungsmaßnahmen den Unfallverursacher ermitteln: hierbei handelte es sich um einen 34-jährigen Salzgitteraner, der mit 2,11 Promille unterwegs gewesen war. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, eine Blutprobe genommen und der Führerschein beschlagnahmt. ots










1.09.2019 • 12:21 Uhr

Nachts um 3.17 Uhr in Northeim: Polizei erwischt Radler ohne Licht und volltrunken

Aufmerksame Beamte der Polizeiinspektion Northeim stellten in der Nacht zu Sonntag, gegen 03.17 Uhr, in der Teichstraße in Northeim einen Fahrradfahrer fest, der mit seinem Fahrrad ohne Licht unterwegs war. Bei einer Überprüfung des 42-jährigen Northeimer Fahrradfahrers konnten die Beamten klaren Alkoholgeruch schnüffeln. Ein angeordneter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,6 Promille. Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Des Weiteren wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. schw










1.09.2019 • 12:16 Uhr

Konferenz widmet sich dem Thema Künstliche Organe

ESAO Jahrestagung findet erstmals an der Leibniz Universität Hannover statt

Künstliche Organe in der Medizintechnik, aber auch die gegenwärtigen, großen Heraus­forderungen in der medizinischen Versorgung sind die zentralen Themen der 46. ESAO Jahrestagung, die das Institut für Mehrphasenprozesse der Leibniz Universität Hannover vom 3. bis zum 7. September 2019 am Conti-Campus, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover, ausrichtet. Das Motto der Veran­stal­tung lautet „Smartificial Devices for our Future“. Die Konferenz gliedert sich in parallele Tracks, die den Organen Herz, Lunge und Niere sowie dem Tissue Engineering gewidmet sind.

Das Programm, die Konferenz-App sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung sind unter www.esao2019.org einsehbar.

Medienvertreterinnen und –vertreter sind herzlich zur Eröffnungsfeier der Konferenz am Mittwoch, 4. September 2019, um 16.30 Uhr im Lichthof der Leibniz Universität, Hauptgebäude, Welfengarten 1, 30167 Hannover, eingeladen. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Sami Haddadin von der TU München zum Thema „Actuation, Motor Control and Learning in Robots and Humans“ (Interviewmöglichkeiten im Anschluss). Um Anmeldung bei Dr.-Ing. Marc Müller wird per E-Mail unter mueller@imp.uni-hannover.de gebeten. Auch die Teilnahme an anderen Programmpunkten der Konferenz ist möglich.

Mit Fokus auf Biomedizintechnik zählen zu den beteiligten Fachgebieten die Ingenieur­wissenschaften (Materialwissenschaft, Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik), Medizin sowie Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik). Die ESAO-Jahres­tagungen widmen sich insbesondere dem Bereich der Nierenersatztherapien sowie der Herzunterstützungssysteme/Kunstherzen (VAD/TAH). Schwerpunkte liegen in der mechanischen Pumpenentwicklung, der Simulation und numerischen Beschreibung des Strömungsverhaltens von Blut gekoppelt mit Fragen der Blut- und Biokompatibilität.

Darüber hinaus sind Vorträge zu Themen der Signalverarbeitung sowie intelligenten, aktiven Systemen (smartificial devices) enthalten. Auch die Themen Biomaterialien und Tissue Engineering finden sich schwerpunktmäßig im Kongressprogramm. Hier steht die Translation von Technologien und Informationen in die Klinik sowie die Anwendung der Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Konzepte und Verfahren für künstliche, insbesondere für implantierbare Organe im Vordergrund. Auch die Thematik der Zulassung von Medizinprodukten gerade im Hinblick auf die Material-Driven Regeneration (MDR) wird addressiert.

Die European Society for Artificial Organs

Die Abkürzung ESAO steht für European Society for Artificial Organs. Dabei handelt es sich um eine gemeinnützige wissenschaftliche Vereinigung mit Sitz in Krems/Österreich. Sie wurde 1974 in Genf/Schweiz gegründet und ist weltweit über die Grenzen Europas hinaus aktiv. Ihre Mitglieder setzen sich aus Expertinnen und Experten aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der Medizin zusammen. Sie kommen sowohl aus dem akademischen als auch dem anwendungsorientierten, industriellen Umfeld. Im Fokus der ESAO liegt die Entwicklung therapeutischer Ersatz- und Unterstützungs­systeme vor allem für herz-, nieren-, lungen- und leberkranke Menschen. Vor acht Jahren wurde zudem die youngESAO (yESAO) für und vom wissenschaftlichen Nachwuchs mit einem eigenen Kongressprogramm ins Leben gerufen. Detaillierte Informationen finden sich auf der Homepage der Gesellschaft unter www.esao.org .
red/fis










1.09.2019 • 12:14 Uhr

Kolumbien: MISEREOR verurteilt die Rückkehr der FARC-Guerilla zu den Waffen

Das katholische Hilfswerk MISEREOR und seine Partnerorganisationen in Kolumbien verurteilen die Rückkehr einer Gruppe von FARC-Kommandanten zu den Waffen. Am Mittwoch hatten sie verkündet, eine neue Guerilla gegründet zu haben und zu diesem Schritt durch den "Verrat am Friedensvertrag" seitens der aktuellen Regierung gezwungen worden zu sein. In der Videobotschaft verliest Ivan Márquez, einer der zentralen Verhandlungsführer der FARC in den Friedensgesprächen in Havanna, eine etwa dreißigminütige Erklärung, mit der die Abkehr vom Friedensabkommen von 2016 begründet wird.

Das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR unterstützt die ablehnende Reaktion vieler Partnerorganisationen auf diesen Schritt. Die Partner begleiten den Friedensprozess seit Jahrzehnten. "Die Rückkehr zu den Waffen seitens der FARC-Guerilla stellt den gesamten Friedensprozess in Frage und birgt ein hohes Risiko für weite Teile der Zivilbevölkerung, Opfer der Gewalt zu werden", sagt Länderreferent Stefan Tuschen. „Wir und unsere Partner sind uns einig, dass der Friedensprozess gestärkt und fortgesetzt werden muss, auch wenn er sehr brüchig ist. Die kolumbianische Regierung sollte nun auf die friedensbereiten Teile der organisierten Zivilgesellschaft zugehen und aktive Schritte zu einer Konsolidierung des Friedensprozesses im rechtlichen und institutionellen Rahmen der Vereinbarung von 2016 zurückkehren.“ Allein darin liege die Chance für einen nachhaltigen Frieden in Kolumbien. red/fis











1.09.2019 • 12:10 Uhr

Nach Diebstahl von Telefon und Geldbörse in Kneipe: Polizei und Staatsanwaltschaft aktiv und erfolgreich

Am gestrigen Samstag, gegen 17.30 Uhr, zeigte ein 39-jähriger Mann aus Schönau den Diebstahl seiner Geldbörse, sowie seines Mobiltelefones an. Der Geschädigte teilte mit, dass er sich am vorangegangenen Abend in einer, in der Breiten Straße in Northeim ansässigen Gaststätte aufgehalten habe. Im Verlauf des Samstags habe er dann das Fehlen seiner Geldbörse und seines Mobiltelefones festgestellt. Aufgrund konkreter Hinweise auf einen 39-jährigen Tatverdächtigen aus Northeim wurde über die Staatsanwaltschaft Göttingen ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Northeimers beantragt. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnte sowohl die Geldbörse als auch das Mobiltelefon aufgefunden werden. Gegen den Northeimer wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahl eingeleitet.schw










1.09.2019 • 12:07 Uhr

Opel Omega-Fahrer (46) setzt Golf-Fahrer (18) aggressiv unter Druck - Polizei ermittelt wegen Nötigung

Am Freitag, 30. August, befuhr ein 18-jähriger Göttinger mit seinem Pkw VW Golf die Bundesstraße 3 aus Richtung Einbeck kommend in Richtung Northeim. Im Verlauf dieser Strecke wurde der Göttinger von einem ihm folgenden 46-jährigen Einbecker mit seinem Pkw Opel Omega durch dichtes Auffahren, betätigen der Lichthupe und antäuschen von Überholvorgängen bedrängt. Für das verkehrswidriges Verhalten wurde gegen den Einbecker ein Strafverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet.schw










1.09.2019 • 12:02 Uhr

Moringen/ Hardegsen: Kräftiger Hund fällt plötzlich Frau (54) an und beißt ihr in den Unterleib

Am gestrigen Samstag, 31.08.19, 10.30 Uhr kam es in Moringen, in der Breiten Steinstraße zur Verletzung einer 54-jährigen Hardegserein durch einen Hund. Die Hardegserin wollte in der genannten Straße eine Bekannte besuchen. Nachdem die Bekannte auf Klingeln die Haustür per Türsummer geöffnet hatte, betrat sie den Hausflur des Mehrfamilienhauses und wurde plötzlich von einem im Hausflur befindlichen, kniehohem, kräftigem Hund angesprungen und in den Unterleib gebissen. Nachdem die Aufsichtsperson des Hundes, bei der es sich um eine 70-jährige Moringerin handelt, den Vorfall mitbekam, konnte sie den Hund unter Kontrolle bringen. Da die Moringerin gegen die ihr übertragene Aufsichtspflicht für den Hund verstoßen hat, wurde ein Strafvefahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Der Hundehalter, bei dem es sich um den 48-jährigen Sohn der Moringerin handelt, wird sich gegenüber des Veterinäramtes Northeim verantworten müssen. Um welche Rasse es sich bei dem Hund gehandelt hat, ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Hardegserin erlitt durch den Hundebiss leichte Verletzungen und wurde im Krankenhaus Northeim behandelt.schw










1.09.2019 • 09:53 Uhr

Große Sorgen in Marienmünster: Zwei Mädchen aus Jugendeinrichtung vermisst - Wer hat sie gesehen?

Die Polizei in Höxter sucht derzeit nach zwei Mädchen, die aus einer Jugendeinrichtung in Marienmünster abgängig sind. Zuletzt gesehen wurden die beiden durch Betreuerinnen der Einrichtung am Donnerstag, 29. August 2019. Zeugenaussagen gaben einen Hinweis darauf, dass sie sich im Bereich Bad Driburg aufhalten könnten. Überprüfungen durch die Polizei verliefen bislang negativ. Es handelt sich um die 13-jährige Oliwia, die ca. 1,60 m groß und 60 kg schwer ist. Sie trug zuletzt eine schwarze Jacke, eine lange Hose mit modischen Löchern und schwarze Nike-Schuhe. Sie hat mittellanges, dunkelblondes Haar. Sie ist unterwegs mit ihrer 15-jährigen Freundin Alena, die ebenfalls ca. 1,60 Meter groß, aber 50 Kilogramm schwer ist. Alena trug eine blaue Jacke, eine lange Hose, und weinrote Schuhe. Sie hat schwarze Haare. Die Polizei in Höxter, 05271 - 9620, bittet um Hinweise auf den Aufenthaltsort der beiden Mädchen. /Te./Foto: Polizei










1.09.2019 • 09:47 Uhr

30 Millionen Euro für neue Leitstellentechnik in Niedersachsen


In Niedersachsen werden die Kooperativen Leitstellen mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sowie die Leitstellen der Polizei mit einem modernen Einsatzleitsystem ausgestattet. Ein entsprechender Vertrag mit einem Volumen von insgesamt 30 Millionen Euro wurde heute in Hannover - stellvertretend für alle beteiligten Leitstellen - von Christiana Berg (links im Bild), Polizeipräsidentin der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD), unterzeichnet.

Mehr als ein Jahr haben Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst die Anforderungen an ein modernes und zukunftsfähiges Einsatzleitsystem definiert und die sich daran anschließende Ausschreibung in der Verantwortung des Landesbetriebes IT.Niedersachsen begleitet. Die umfangreiche fachliche Koordination oblag der ZPD.

Mitte August 2019 erhielt die Firma Systemhaus Scheuschner GmbH aus Frankfurt (Oder) den Zuschlag für die Umrüstung der Leitstellen.

Die neue Technik wird in den kommenden fünf Jahren in den Kooperativen Regionalleitstellen Weserbergland, Osnabrück und Ostfriesland, der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg, der Kooperativen Leitstelle Lüneburg sowie in den polizeilichen Leitstellen Braunschweig, Göttingen und Hannover nach und nach in Betrieb genommen.

"Ich freue mich sehr über den Startschuss zur Einführung eines modernen Einsatzleitsystems. Insbesondere in Zeiten von neuen Bedrohungslagen und vermehrt auftretenden wetterbedingten Ausnahmesituationen stellt der Einsatz einer fortschrittlichen Technik eine enorme Verbesserung in der Arbeit der Leitstellen dar. Es ist eine Investition in die Zukunft - zu unser aller Sicherheit!" so Polizeipräsidentin Christiana Berg.

Neben einer Vielzahl von einsatzspezifischen Funktionen für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei besteht durch die neue Technik erstmalig die Möglichkeit einer technischen Vernetzung der polizeilichen Leitstellen. Somit können z.B. starke Belastungsphasen bei Großschadenslagen durch die Unterstützung anderer Leitstellen besser aufgefangen werden. Zusätzlich wird eine Ausweichleitstelle eingerichtet, die bei einem technischen Ausfall einer polizeilichen Leitstelle die vollständige Übernahme aller Funktionen gewährleistet.ots/Foto: Polizei










1.09.2019 • 09:43 Uhr

Altenau: 19-jährige Bikerin knallt nach Fahrfehler in Leitplanke und wird schwer verletzt

Altenau: Am gestrigen Samstag, Supersonnentag, gegen 14:20 Uhr, befährt eine 19-jährige Kradfahrerin mit ihrem Fahrzeug die Bundesstraße 498 in Richtung Altenau. In einer Rechtskurve (Höhe Anleger Weißwasserbrücke)verliert sie auf Grund eines Fahrfehlers (Erkenntnis der Polizei) die Kontrolle über ihr Krad, stürzt auf die Fahrbahn und rutscht nach links in die Leitplanke. Die Kradfahrerin wird durch den angeforderten Rettungstransportwagen schwerverletzt ins Krankenhaus Goslar verbracht. ots










1.09.2019 • 09:38 Uhr

Ex-Kurhotel Bartels: Stadt Bad Gandersheim schaltet nachts Notbeleuchtung ein

Es sind die kleinen Dinge die auffallen und Veränderungen andeuten. Während sich im Bad Gandersheimer Rathaus weiter Menschen die Köpfe heiß machen und angestrengt überlegen und Entwürfe in ihre Computer schreiben, wie eine Nutzung ihrer neuesten Immobilie - das ist das Ex-Kurhotel Bartels - aussehen könnte, verändert sich das optische Erscheinungsbild des Gebäudes.
Drumherum sind erste Wildwuchseinheiten flachgeschnitten. Gestern Abend dann dieses auffällige Bild: Im Südflügel des Gebäudes sind zwei Fensterreihen vom Erdgeschoss bis unter das Dach beleuchtet zu erkennen. Nicht ein Hinweis auf eine eventuelle Belegung ( weil es so ausschaut als wäre es Zimmerbeleuchtung) sondern eine Notbeleuchtung. Sie dient auch einer gewissen Abschreckung eventueller Spitzbuben. Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass ungebetene Gäste leerstehende Klinikgebäude in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim nachts behelligt und beschädigt haben. Die Stadt als Neueigentümer des ehemaligen Hotel betreibt hier eine durchdachte Prävention für Sicherheit und Ordnung in ihrem Eigentum.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










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