Werbung











ARCHIV

oder Suche:


31.08.2019 • 22:02 Uhr

Großinvestor Nuri Celik im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group

Warten auf die neue Sole - Was sind seine Pläne über die Grenzen Bad Gandersheims hinaus?

Nicht übereinander reden, sondern miteinander. Diesem konstruktiven Dialogprinzip folgend hat das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group mit Bad Gandersheims Großinvestor Nuri Celik ( VITAL-Park, Ex-Roswitha-Klinik) einen Dialogfaden aufgenommen. In Gesprächen mit dem Investor sprach Herr Celik über aktuelle und zukünftige Herausforderungen für ihn und seine Unternehmungen. Beispielsweise das Thema "Sole" für das Bewegungsbad im VITAL-Park.

"Ich hoffe, dass die Sole aus der Herzog-Ludolf-Quelle bald wieder so sprudelt, dass wir sie bei uns als Heilmittel unbedenklich ins Bewegungsbad einfließen lassen können." Mit großer Aufmerksamkeit habe er und seine Mitgeschäftsführerin Barkstädt zur Kenntnis genommen, dass die Stadt als Lieferant des Heilmittels Anstrengungen unternommen hat, die Sole-Quelle zu spülen, "damit wir saubere und klare Sole bekommen". Man werde dann die Analysen der Sole-Qualität abwarten und eigene Analysen vornehmen lassen, kündigte die Geschäftsführung an. Celik und Barkstädt zeigten Verständnis für die Sorgen der Rheuma-Liga Einbeck. Sie hatte insbesondere die bräunliche Verfärbung des Wassers im Bewegungsbades, die durch Sole mit zu hohen Anteilen von Eisen und Mangan indiziert wird, scharf kritisiert (wir berichteten).

Weiterhin gab Investor Nuri Celik erstmals Einblicke in seine weiteren unternehmerischen Konzepte, Aktivitäten und Perspektiven. "Ich bin sehr gern in Bad Gandersheim unternehmerisch aktiv und werde das auch weiterhin so handhaben." bekräftigte Celik. "Aber ich unternehme anderorts auch interessante Projekte." Wie er dem Redaktionswerk erstmals eröffnete, reichen seine Aktivitäten weit über die Grenzen Bad Gandersheims hinaus.

Weitere Berichterstattung zu diesem Themenkomplex erfolgt.
red/fis

Das Bild dokumentiert Großinvestor Nuri Celik im Gespräch mit Thomas Fischer, Chefredakteur des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Foto: Marc Reiser










31.08.2019 • 19:44 Uhr

Northeimer Stadtrat: "Mühlenanger, Transparenz, Bürgernähe" -Warum keine Liveübertragungen aus dem Stadtrat?

Maik Schmitz, Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion in Northeim, hat sich heute mit einem Kommentar zur jüngsten Stadtratssitzung in der Kreisstadt zu Wort gemeldet. Inhaltlich geht es unter anderem um den "Mühlenanger". Seine Beplanung, sein möglicher Verkauf an einen Privatinvestor, eine neue Projektierung für dieses Filetstück städtebaulicher Perspektiven, die Positionierung von Bürgermeister Hartmann, all das sind ist derzeit am heftig diskutierte Kommunalthemen in Northeim. Es geht aber auch um mehr. Beispielsweise Live-Übertragungen aus kommunalen Gremien.

Maik Schmitz merkt dazu an: "Auch die letzte Ratssitzung vom vergangenen Donnerstag hat gezeigt wie wichtig die Transparenz ist und wie wichtig es ist den Bürger mit in die Diskussion zu nehmen. Die Bürgerinitiative hat gezeigt dass es möglich ist über Parteigrenzen hinaus zielführend zusammenzuarbeiten. Der junge Northeimer Alexander Hartmann, erhielt bei seinen Aktivitäten große Unterstützung durch den AfD Ratsherren Hartmut Schmidt, der FDP sowie von der FUL. Dieses ist ein Zeichen von gelebter Demokratie! Wer letzten Endes den Ausschlaggebenden Grund lieferte das der Bürgermeister seine Vorlage zurückgezogen hat, wird er nur selber beantworten können, seine Fraktion wird es sicher nicht gewesen sein.
Die Begründungen der SPD Fraktion und des Bürgermeisters zur Ablehnung von Live Übertragungen können wir nicht nachvollziehen. Dies sind reine Parteipolitische Manöver, es ist schade das eine Partei die sich noch immer Volkspartei nennt, genau das Gegenteil praktiziert, vielleicht sollte sich die SPD mit Ihren Genossen aus Trier, Braunschweig oder Bad Bevensen in Verbindung setzen, denn dort gibt es Live Übertragungen die mit den Stimmen der SPD genehmigt wurden. Der Bürger muss das Recht haben, den Rats Sitzungen verfolgen zu können, wenn er aus beruflichen, gesundheitlichen oder terminlichen Gründen nicht Vorort sein kann. Insbesondere Menschen mit Behinderung und mobilitätseingeschränkten Menschen eröffnet das Internet mit dieser Maßnahme die Möglichkeit, an den demokratischen Entscheidungsprozessen unseres Stadtrats teilzuhaben. Es ist nicht nachzuvollziehen, das die Sozialdemokraten und Grünen nicht einmal in die Diskussion in den Ausschüssen gehen wollen. Es gibt viele Dinge die man einfach lösen könne, wenn es nur gewollt sei, so kann die Videoaufzeichnung sich auf das Rednerpult und den Bereich des Ratsvorsitzenden beschränken. Nur zwischen diesen Einstellungen darf die Kameraperspektive wechseln. Eine Veränderung des Aufnahmefokus ist nicht zulässig."
red










31.08.2019 • 19:34 Uhr

Krönender Abschluss: Sekt, Sand und Sun-Star

Was für ein Finale: Heute krönender Abschluss einer traumhaften Auszeit auf einer der einzigartigsten Nordsee-Inseln Deutschlands: Die Sonne so strahlend wie ein Stern senkt sich gen einer goldglänzenden Meeresoberfläche, um dann in ihr einzutauchen. Romantische Abendstimmung im warmen Sand. Dazu ein cooles Sketchen... Heimat, wie bist du doch schön!
red/Fotos: Marc Reiser













31.08.2019 • 19:23 Uhr

CDU Parteitag: Northeimer Delegierte treffen Bundesvorsitzende AKK auf Landesparteitag in Celle

Auf Tuchfühlung mit der Bundesvorsitzenden der Christdemokraten sind beim heutigen CDU-Landesparteitag in Celle die Delegierten aus dem Kreisverband Northeim gegangen: von links Heidrun Tauffall-Hoffmann, Uslars Bürgermeister Torsten Bauer, David Artschwager, Annegret Kramp-Karrenbauer und Kerstin Lorentsen. Sie nahmen sich auch die Zeit, mit "AKK" kurz ins Gespräch zu kommen. red










31.08.2019 • 09:21 Uhr

Wahlkampf-Werkzeug

Es ist fast vollbracht: Die Wahlkämpfer im Osten ( Brandenburg und Sachsen) können ihr Wahlkampf-Werkzeug einpacken. Sonntag wird sich zeigen, wer am besten geschuftet hat. Die dortigen Landtagswahlen versprechen spannende Ergebnisse. Die Prognosen sagen Überraschungen voraus. Die bunten Konstellationen bleiben den Wählerinnen und Wählern erhalten. Das Werkwerk wird wohl weiter gebraucht werden...
red/Foto: Marc Reiser










31.08.2019 • 09:16 Uhr

Northeim/Moringen:: Unter Drogeneinfluss Pkw geführt

Tatort: Northeim, Berliner Allee, Tatzeitpunkt: Gestern, Freitag, 30. August 2019, 17:50 Uhr:
Eine 51-jährige Moringerin führte unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln einen Pkw Peugeot. Ein Test reagierte positiv auf THC und Amphetamin. Der Moringerin wurde eine Blutprobe entnommen, ihr wurde die Weiterfahrt untersagt. Ein Verkehrsordnunsgwidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.Gro











31.08.2019 • 09:13 Uhr

Langelsheim: Unbekannter schlägt 17-Jährigen ins Gesicht

Wie der Polizei angezeigt wurde, kam es am gestrigen Freitag, gegen 21:25 Uhr, auf der Bahnhofstraße in Langeslheim zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 17-jährigen Langelsheimers.

Mit zwei Bekannten war er zu Fuß unterwegs, als vier andere Jugendliche ihnen entgegen kamen. Unerwartet wurde der 17-Jährigen von einem aus der Gruppe beschimpft. Im weiteren Verlauf kam es zwischen den beiden zu einer Rangelei, wobei der Langelsheimer von dem Unbekannten mehrfach ins Gesicht geschlagen wurde. Anschließend verließ die Personengruppe den Tatort in Richtung Innersteallee.

Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Langelsheim unter 05326 9787-0 zu melden.ots











31.08.2019 • 09:10 Uhr

Veranstaltungstipp: "Rock am Teich" in Winzenburg

Starker Liveact am 14. September im idyllischen wie versteckten Winzenburg gleich hinter Dankelsheim. Dort steigt ab 17 Uhr die lustige Open Air Party "Rock am Teich". Das Opening zünden die "Firefighters" - und dann geht die Sause richtig los. Für Leute mit Trieb für geilen Rock in der tiefsten Provinz ist diese Veranstaltung absolut "in" und "muss". red










31.08.2019 • 09:04 Uhr

Um 01 Uhr in Nörten: Polizei zieht 2,11 Promille-Fahrer aus dem Verkehr

Tatort: Nörten-Hardenberg, Pappelbreite, Tatzeitpunkt: heute, Samstag, 31.August 2019, 01 Uhr: Ein 29-jähriger Göttinger führte einen Pkw BMW, obwohl er vor Fahrtantritt Alkohol zu sich genommen hatte. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,11 Promille. Der Göttinger musste daraufhin eine Blutprobe abgeben, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Ein Verfahren "Trunkenheit im Verkehr" - § 316 StGB wurde eingeleitet.Gro











31.08.2019 • 08:58 Uhr

Kreiensen: Gartenzaun angerammt, beschädigt und abgehauen


Tatort: Kreiensen, Erlenweg, Tatzeitraum: . Mittwoch, 28.Augst 2019, 18 Uhr bis Freitag, 30.August 2019, 20 Uhr: Im genannten Zeitraum ist ein bislang unbekannter Fahrzeugführer gegen einen Gartenzaun im Erlenweg in Kreiensen gefahren. Hierbei wurde der Maschendrahtzaun, das Gartentor und eine Querstrebe beschädigt. Der Schaden wird auf insgesamt 300 Euro geschätzt. Als unfallverursachendes Fahrzeug kommt ein Tranporter oder Lkw in Betracht. Dieser dürfte beim Zurücksetzen gegen den Zaun gefahren sein. Hinweise auf den Verursacher bitte an die Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382-919200. ots










30.08.2019 • 22:24 Uhr

Wer hat diesen dreisten Einbrecher mit dem silbernen Mountain-Bike gesehen? Er ließ sich filmen!

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig genehmigte eine Ermittlungsrichterin des Wolfsburger Amtsgerichtes die Veröffentlichung eines Fotos aus einer Überwachungskamera nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in Heiligendorf bei Wolfsburg am 18. Oktober 2018 . An diesem Donnerstagvormittag wurde ein unbekannter Täter beobachtet, wie er mit einem Mountainbike vom Tatort wegfuhr. Aufmerksame Anwohner hatten den Flüchtigen beobachtet und noch versucht, den Täter zu verfolgen. Eine Fahndung durch alarmierte Polizisten war im Anschluss ohne Erfolg verlaufen.

Das Foto zeigt den Tatverdächtigen auf einem Privatgrundstück. Der Gesuchte war mit einem silbernen Mountain-Bike unterwegs. Er sei Mitte bis Ende 50 und trug ein dunkles Sweatshirt und Hose, so ein Beamter. Den Ermittlungen nach war der Unbekannte durch eine zerstörte Scheibe in ein Wohnhaus eingestiegen und hatte ein Laptop und einen Fotoapparat mitgehen lassen. Die Polizei Wolfsburg nimmt Hinweise zu dem Einbruch unter Telefon 05361-46460 entgegen.ots/Foto: Polizei










30.08.2019 • 22:15 Uhr

Bad Salzdetfurth: Polizei holt Elfjährigen eines E-Borads vom Gehweg - Hoverboards sind verboten!

) Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am Mittwoch, 28.08.2019 gegen 13:55 Uhr in der Ortschaft Wendhausen ein sogenanntes E-Board (Hoverboard)fahrend auf dem Gehweg festgestellt. Da diese Kraftfahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum nicht zulassungsfähig sind, wurde der Fahrzeugführer von der Polizei kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der 11-jährige Fahrer offensichtlich nicht wusste, dass er mit diesem Gefährt im öffentlichen Verkehrsraum nicht fahren durfte.

In diesem Zusammenhang weisst die Polizei daraufhin, dass nicht zulassungsfähige Fahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum nicht genutzt werden dürfen. Um ein Kraftfahrzeug benutzten zu können, muss eine allgemeine Betreibserlaubnis, Zulassung, Haftpflichtversicherung und ggf. auch eine entsprechende Fahrerlaubnis vorliegen. Die Eltern des Jungen hatten sich offensichtlich nicht über die gültige Rechtslage informiert und die Fahrt des Jungen geduldet. Beim Kauf dieser Hoverboards oder auch E-Scooter sollte man sich zunächst über die Nutzungsmöglichkeiten und die erlaubte Inbetriebnahme im öffentlichen Verkehrsraum informieren. Sonst kann es schnell zu verkehrsrechtlichen Verstössen kommen. No










30.08.2019 • 22:10 Uhr

Deutschlands beste Leichtathletinnen und -athleten aus den Reihen der Polizei stehen fest

Die Ausübung des Polizeiberufs ist ohne sportliche Fitness nicht denkbar. Daher ist regelmäßiger Sport im und neben dem Dienst fest in den Alltag von Polizeibeamtinnen und -beamten integriert. Am 28. und 29. August 2019 waren die besten Leichtathletinnen und -athleten unter ihnen im Göttinger Jahnstadion zu Gast, um sich im Rahmen der 37. Deutschen Polizeimeisterschaften miteinander zu messen. Bei besten Wetterbedingungen hatten Besucherinnen und Besucher, die teilweise aus anderen Bundesländern angereist waren, die Möglichkeit eine Vielzahl spannender Entscheidungen zu verfolgen, an denen auch Nachwuchstalente des deutschen Spitzensports teilnahmen.

Veranstalter der Meisterschaften, die alle zwei Jahre ausgetragen werden, ist das Deutsche Polizeisportkuratorium. In diesem Jahr wurde die Polizeidirektion Göttingen mit der Durchführung beauftragt, welche die Organisation der ortsansässigen Polizeiinspektion Göttingen übertrug. Damit wurden die Deutschen Polizeimeisterschaften in der Leichtathletik nach dem Jahr 1999 zum zweiten Mal in der Universitätsstadt ausgetragen.

"Ich freue mich sehr, dass wir die Möglichkeit erhalten haben, die Deutschen Polizeimeisterschaften in der Leichtathletik in Göttingen auszutragen", erklärte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeier. "Meisterschaften wie diese sind nicht nur ein Anreiz für Kolleginnen und Kollegen, sich auch neben dem Dienst fit zu halten, sondern leisten ebenso einen wichtigen Beitrag zu einem positiven Bild der Polizei in der Bevölkerung."

Insgesamt traten circa 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Reihen der Polizeien aller Länder sowie der Bundespolizei gegeneinander an. Am Ende der Wettkämpfe stand in 18 Disziplinen bei den Frauen, bzw. 21 Disziplinen bei den Männern fest, wer als Deutsche Polizeimeisterin oder Deutscher Polizeimeister zurück in die Heimat fahren konnte. Für die Polizei Niedersachsen nahmen 30 Sportlerinnen und Sportler an den Wettkämpfen teil. Mit insgesamt 22 Medaillen führte am Ende die Polizei Bayern die Wertung an. Zur besten Sportlerin wurde Amelie Lederer aus Bayern gekürt, die mit einer Zeit von 11,76 Sekunden auf 100 Meter 1040 Punkte erzielen konnte. Bester Sportler war Patrick Müller von der Bundespolizei, der im Kugelstoßen mit einer Weite von 18,80 Meter 1049 Punkte erzielte.

"Ich gratuliere allen Sportlerinnen und Sportlern, die eine Medaille erringen konnten, und bedanke mich für die fairen Wettkämpfe", betonte Lührig im Anschluss an die Meisterschaften. "Dem Organisationsteam und allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern möchte ich zudem meinen herzlichen Dank dafür aussprechen, ein sportliches Großereignis auf die Beine gestellt zu haben, das nicht nur den Teilnehmerinnen und Teilnehmer lange und gut in Erinnerung bleiben wird."

Unter den Teilnahmerinnen war auch Julia Schwertfeger, die ihren Dienst im Bereich Aus- und Fortbildung der Polizeiinspektion Hildesheim versieht. Die Polizeioberkommissarin belegte in der Disziplin 100 m Hürden der Frauen den sechsten Platz. Daneben war aus der Polizeidirektion Göttingen auch Kriminaloberkommissar Christian Kalinowski qualifiziert. Der Mittel- und Langstreckenläufer musste die Teilnahme leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen.
ots/Foto: Polizei











30.08.2019 • 16:59 Uhr

Fragen und Antworten rund um das Thema Baby: Informationsveranstaltung „Gesund zu Hause“ für (werdende) Eltern

Wie ernähre ich mein Baby richtig? Warum schreit mein Kind so viel? Und warum schläft es eigentlich noch nicht durch? Antworten auf diese und weitere Fragen geben drei Expertinnen, die ihre jahrelange Erfahrung an interessierte Eltern weitergeben möchten, bei der Themenreihe „Gesund zu Hause“ im Kindergarten Sollingwichtel in Dassel/Sievershausen.

Hebamme und Stillberaterin Ingrid Lohmann macht mit „Groß und stark werden – Das beste Essen für Babys“ am Mittwoch, 4. September 2019, von 19 bis 20.30 Uhr den Anfang. Das Thema Ernährung im Säuglings- und Kleinkindalter ist für Eltern eines der wichtigsten Themenfelder überhaupt. Die Expertin gibt einen Überblick über aktuelle Empfehlungen und wird über Milchernährung, Beikosteinführung und Essen am Familientisch sprechen.

Zum Thema „1001kindernacht – Kinder brauchen uns auch nachts“ gestaltet Kinderkrankenschwester und Schlafberaterin Anika Neuber einen Abend am Mittwoch,
6. November 2019, von 19 bis 20.30 Uhr. Sie informiert über bewährte kindgerechte Maßnahmen, wie gesundes Schlafen gefördert werden kann, und thematisiert, was ein Kind braucht, um gut schlafen zu können.

Die dritte Veranstaltung beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema Weinen und Schreien. Unter dem Titel „Keine Angst vor Babytränen“ möchte Heidi Manz, Kinderkrankenschwester und Beraterin für Emotionale Erste Hilfe, am Mittwoch, 27. November 2019, von 19 bis 20.30 Uhr mit Eltern besprechen, was man eigentlich tun kann, wenn ein Kind viel weint und sich nicht beruhigen lässt.

Die Themenabende können ohne Anmeldung besucht werden. Sie sind kostenlos und für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr, aber auch für Schwangere geeignet. Wer an allen drei Vorträgen teilnimmt, erhält als Dankeschön einen Gutschein im Wert von 15 Euro (bspw. für einen Drogeriemarkt).
Weitere Informationen zur Themenreihe und die Termine im Überblick erhält man auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de/fruehehilfen oder bei Michaela Unger von der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen unter Tel. 05551/ 708 224.lpd











30.08.2019 • 16:57 Uhr

Unendliche Geschichte: Wolfsrüde GW717m narrt weiter Behörden,Jäger und Journalisten

Genehmigung zur Tötung des Wolfsrüden GW717m wird nochmals erneuert

Es ist längst zu einer unendlichen Geschichte ausgeartet: Das Bemühen Niedersachsen "bösesten" Wolf unschädlich zu machen. Behörden und Jäger und Journalisten sind am Verzweifeln. "Wolfsrüde GW717m" bleibt in den unergründlichen Weiten Niedersachsens unauffindbar. Auch hat er seit Monaten offenbar nichts "Böses" mehr angestellt. Dennoch: Umweltminister Lies (SPD) ist seiner Pflicht nachgekommen, hat die amtliche Abschussgenehmigung eines ansonsten unter Schutz stehenden Tieres erneut erlaubt. Dazu ließ er heute beinahe schon traditionell bekannte nachfolgende offizielle Mitteilung verbreiten: "Die bis Ende August befristete artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden GW717m wird bis zum 30. September 2019 verlängert und das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken besteht unverändert fort."

Fazit: Und der Wolf lacht sich eins ins Fäustchen...
red/Foto: Thomas Fischer











30.08.2019 • 09:38 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der sechsunddreißigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 2. bis 8. September 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 2. September: Raum Hardegsen

Dienstag, 3. September: Raum Northeim

Mittwoch, 4. September: Raum Moringen

Donnerstag, 5. September: Raum Bad Gandersheim

Freitag, 6. September: Raum Einbeck

Samstag/Sonntag, 7./8. September: Raum Kalefeld

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Einbeck und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (37. Kw) im Raum Moringen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Thomas Fischer













30.08.2019 • 09:30 Uhr

1. Ladies Night in Bad Gandersheim mit Professor Dr. Susanne Ertle-Straub

Professor Dr. Susanne Ertle-Straub lehrt seit 13 Jahren an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst( HAWK) am Standort Holzminden, Immobilienwirtschaft und Management. Nach Bankausbildung und BWL-Studium war sie viele Jahre in leitenden Positionen in der Immobilienwirtschaft tätig. Der Weg führte sie nach dem Studium zur Immobilientochter der Deutschen Bank nach Frankfurt, Assistenz des Vorstandsvorsitzenden der Immobilientochter der Allianz Versicherung nach Stuttgart, als Projektleiterin in die Unternehmensberatung des akademischen Lehrers Prof. Dr. Bernd Falk und anschließend als Prokuristin und Head of Research zur Immobilientochter der Dresdner Bank. Die Berufstätigkeit war von Lehraufträgen an Hochschulen, Vorträgen sowie Publikationen begleitet.
Die Geburt des Sohnes war dann der „Break“ in der Biografie. Für weibliche Führungskräfte mit Kindern gab es Mitte der 90-er Jahre kein Klima im betreffenden Unternehmen, durch zeitliche Flexibilität ein Weiterarbeiten zu ermöglich, obwohl dies gewünscht war.
Prof. Dr. Ertle-Straub: „ Der Wechsel vom schnittigen Dienstwagen zum Kinderwagen fiel mir nicht leicht“. Erst mal ausgebotet, besann ich mich auf ein Angebot zur Promotion und entschied mich als Unternehmensberaterin tätig zu sein. Ziel war klar die Professur, um junge Menschen nicht nur fachlich auszubilden. „Gerade auch weiblichen Studierenden wollte ich Tipps für die künftige Arbeitswelt in einem überwiegend männlich geprägten Umfeld geben.“ Mit 42 war der Dr.-Titel erreicht, 2 Forschungspreise widerlegten die Äußerungen eines Headhunters… „ab 40 nur noch Bioschrott“ zu sein.
Der Ruf an die HAWK Holzminden erreichte mich 2006. Frau Franziska Vogt war denn auch die erste Studentin, die von der neu konzipierten Veranstaltung „Ladies Lunch“, profitieren konnte. 25 Studentinnen konnten mit dem „Netzwerk der Immobilien Frauen e.V. „ in Kontakt kommen, um von deren Erfahrungen zu lernen.
red

Zum Bild: Am 27. September 2019 wird Prof. Dr. Susanne Ertle-Straub als Keynote bei der 1. Ladies Night in Bad Gandersheim zu Gast sein.











30.08.2019 • 09:19 Uhr

Selahattin Demirtas erneut von Gericht: Selahattin Demirtas sitzt in einer Hochsicherheitszelle in Edirne

Am 2. September 2019 wird er von türkischen Richtern angehört - Bruder des Oppositionspolitikers fordert Engagement von deutschen Politikern

Der in Deutschland lebende Bruder des kurdischen Oppositionspolitikers Selahattin Demirtas fordert von deutschen Politikern mehr Engagement für die Freilassung seines seit dem 3. November 2016 inhaftierten Bruders: „Viele Mitglieder des Deutschen Bundestages und andere Politiker in Deutschland kennen meinen Bruder persönlich. Selahattin sitzt seit fast drei Jahren unschuldig im Gefängnis. Seine Ehefrau, seine zwei Töchter und auch ich erwarten von der deutschen Politik mehr Einsatz für seine Freilassung“, sagte Süleyman Demirtas im Gespräch mit Kamal Sido, dem Nahostexperten der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen (Südniedersachsen).

„Die Bundesregierung sowie die Mitglieder des Deutschen Bundestages sollten von Ihrem NATO-Partner Türkei die Freilassung von Demirtas und anderen politischen Gefangenen in der Türkei fordern“, erklärt Sido. „Die Staaten der NATO und der EU dürfen nicht länger zu Erdogans antikurdischer Politik schweigen. Die GfbV erwartet von der deutschen Bundesregierung, der EU und den USA, gegen Erdogans Willkürmaßnahmen vorzugehen.“

Am 2. September 2019 wird Selahattin Demirtas von türkischen Richtern angehört. Er sitzt in einer Hochsicherheitszelle in Edirne, im äußersten Westen der Türkei, weit weg von seinem Geburtsort im asiatischen Teil des Landes. Die türkische Justiz wirft ihm „Terrorpropaganda“ in über 100 Fällen vor. Tatsächlich setzt sich Demirtas für Glaubensfreiheit für Christen, Aleviten und Yeziden ein. Er steht für für sprachliche, politische und kulturelle Gleichberechtigung der rund 15 Millionen Kurden und kleineren Volksgruppen der Türkei.

Die prokurdische Partei HDP, der Demirtas angehört, und die gesamte Demokratiebewegung in der Türkei und Kurdistan treten seit jeher für politischen Dialog zwischen der türkischen Regierung und den Kurden ein. „Die Regierung Erdogan setzt hingegen auf autoritären Machterhalt, blutige Unterdrückung der Kurden und Verfolgung der politischen Opposition“, erinnert Sido. Seit Tagen protestieren Kurden in der Südosttürkei gegen einen Beschluss des Innenministeriums, die demokratisch gewählten Bürgermeister der mehrheitlich kurdischen Städte Diyarbakir, Mardin und Van abzusetzen und die Städte erneut unter Zwangsverwaltung zu stellen. Die Rathausverwaltungen wurden von den Gouverneuren übernommen, die gewählten Ratsmitglieder dürfen nicht in die Rathäuser. Die Bürgermeister Adnan Selcuk Mizrakli (Diyarbakir), Ahmed Türk (Mardin) und Bedia Özgökce-Ertan (Van) waren am 31. März 2019 jeweils mit überwältigender Mehrheit gewählt worden.red/fis











30.08.2019 • 07:41 Uhr

Öffentliche Ausstellung der "Arbeitsergebnisse" der TU Kaiserslautern - Studentenprojekt bis Ende Oktober 2019 im Flur der Wilhelmsburg zu sehen

"Seit dem Frühjahr 2019 hatten acht Studierende der TU Kaiserlautern im Rahmen eines Bachelor-Projektes mit dem Thema „Städtebauliche Arrondierung der Landesgartenschau 2022“ die Gebäudesituation rund um das zukünftige Ausstellungsgebiet analysiert und kurz-, mittel- und langfristige Lösungsvorschläge erarbeitet.", heißt es in einer offiziellen Verlautbarung der Stadt Bad Gandersheim.
Und weiter: "Die Ergebnisse wurden bereits im Rahmen einer Abschlussveranstaltung mit vorheriger Begehung des Kurgebietes der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Aufgrund des großen Interesses werden die Ergebnisse nun im Rahmen einer kleinen Ausstellung im Flur der Wilhelmsburg präsentiert. Zudem wird im Zimmer 5 der Wilhelmsburg das von den Studenten erstellte Modell, welches plastisch den Vergleich der Ist-Situation mit dem Zukunftskonzept veranschaulicht, ausgestellt. Die Exponate können ab sofort bis zum Ende des Monats Oktober während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung besichtigt werden." Quelle: Stadt Bad Gandersheim












29.08.2019 • 23:24 Uhr

GWF aktuell: Smalltak im Festspiel-Gastro-Zelt - Wirtschaft trifft Lokalpolitik und LGS-Duo

Wirtschaft trifft Lokalpolitik" Der News-Generation im Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF) um Bettina Plock-Girmann (Rosen-Café Brunhausen, Franziska Vogt und Arne Dörries (Blumen-Dörries) ist dieses Experiment am heutigen Abend gelungen. Die alte Idee von einem "Stammtisch" des Forums im noch aufgebauten Festspiel-Gastronomiezelt der Jungesblut-Gastronomie ( Keglerheim) erlebte am heutigen Abend eine kleine Wiedergeburt. Nicht wenige Ratsmitglieder - unter ihnen Bürgermeisterin Franziska Schwarz - folgten der netten Einladung. Dabei auch das frische Landesgartenschau-Geschäftsführe/inr Duo. Logisch, dass diese Persönlichkeiten und ihr "Thema LGS 2022" die lockeren Gespräche beherrschte. Kontaktaufnahme und Gemeinschaftspflege in gelöster Atmosphäre waren angesagt. Es klappte auf diesem Terrain. Und vielleicht entwickelt sich daraus Größeres. Bad Gandersheim kann es nur gut tun. Und die New-Generation im GWF verdient Dank für ihre Initiative.red/Fotos: Marc Reiser












29.08.2019 • 20:47 Uhr

Mutige Rentnerin (78) schreit Trickdiebinnen in die Flucht

Tatort: Braunschweig, Siegfriedviertel. Tatzeitpunkt: Gestern, Mittwoch, 28. August 2019, 14.36 Uhr: Dank ihres Auftretens hat eine Rentnerin einen Trickdiebstahl verhindern können.

Am frühen Mittwochnachmittag hatte es an der Wohnungstür der 78-jährigen Frau geklingelt. Eine ungefähr 25 Jahre alte, kleine schlanke Frau stand an der Tür, betrat unter einem Vorwand die Wohnung und schob die alte Dame in Richtung Küche.

Die rüstige wie mutige Rentnerin bemerkte aber sofort, dass sich eine weitere ungefähr 25 Jahre alte, zirka 150 Zentimeter große Frau im Hausflur befand. Lautstark wies sie die beiden Verdächtigen aus der Wohnung. Die beiden unbekannten Frauen entfernten sich daraufhin fluchtartig in Richtung Nibelungenplatz. Bei einer ersten Nachschau in der Wohnung wurde festgestellt, dass nichts entwendet war. ots










29.08.2019 • 20:34 Uhr

Senioren aufgepasst! Polizei Celle warnt vor neuer Betrugsmasche!

Mit einer abgewandelten Variante des altbekannten Tricks der "falschen Polizeibeamten" versuchten gestern Vormittag unbekannte Telefonbetrüger, von einer 91-Jährigen Rentnerin aus Celle Auskünfte zu ihrem vorhandenen Vermögen zu erhalten. Ein unbekannter Mann hatte gegen 09.00 Uhr bei der Seniorin angerufen und sich als "Kriminalpolizist" ausgegeben. Er behauptete, die Polizei habe zwei Einbrecher festgenommen und bei ihnen erhebliche Mengen an Gold und Bargeld in Briefumschlägen aufgefunden. Der angebliche Polizist wollte nun von der Frau wissen, ob bei ihr Wertgegenstände entwendet worden seien und bat sie, "vorsichtshalber" nach ihren Wertsachen zu schauen. Außerdem forderte der Anrufer die Frau auf, niemandem von dem Anruf zu erzählen.

Die ältere Dame schöpfte Verdacht und fragte direkt nach, weshalb denn die Polizei nicht persönlich vorbeikäme. Daraufhin wurde das Gespräch beendet. Die Angerufene kontaktierte zum Glück ihren Nachbarn und über diesen erhielt auch die Polizei Kenntnis von dem Sachverhalt. Bei der anschließenden Befragung der Seniorin stellte sich heraus, dass vor zwei Wochen eine unbekannte Frau bei ihr geklingelt habe und sie bat, das WC benutzen zu dürfen. Die Unbekannte hatte vorgegeben, dass der Umzug ihrer Mutter in die Nachbarschaft bevorstünde und die junge Frau sich deshalb in der Gegend aufhalte.

Ein paar Tage später habe diese Frau erneut vor ihrer Tür gestanden und wollte angeblich Kuchen vorbeibringen. Sie wurde jedoch nicht eingelassen. Die Seniorin vermutet im Nachhinein, dass die Unbekannte ihre Wohnung habe ausbaldowern wollen. Die Polizei Celle nahm die Ermittlungen auf und stellte fest, dass es im Bereich Goslar Mitte August einen ähnlichen Fall gegeben hatte. Auch hier hatte zunächst eine junge Frau versucht, unter einem Vorwand in die Wohnung einer 95-Jährigen zu gelangen. Zwei Tage später meldeten sich falsche Polizeibeamte, zunächst am Telefon, kurz darauf persönlich an der Haustür und tischten ebenfalls die Geschichte von den festgenommenen Einbrechern und den gefundenen Wertgegenständen auf.

Der falsche Polizist gelangte auch in die Wohnung und nahm hier in einem günstigen Moment Bargeld und Schmuck an sich. Auch in Seesen wurde diese Betrugsmasche erfolgreich angewandt! Daher bitte die Polizei Celle nicht nur die Senioren selbst, sondern auch die Angehörigen um erhöhte Aufmerksamkeit und Sensibilisierung bei Anrufen von angeblichen Amtspersonen! Geben Sie Fremden gegenüber niemals Auskünfte über Ihr Vermögen! Bei dem geringsten Zweifel wählen Sie bitte sofort den Notruf 110! ots










29.08.2019 • 20:22 Uhr

Klimawandel geht durch den Magen - VIER PFOTEN gibt Tipps, wie jeder helfen kann die Klimakrise aufzuhalten

Tausende Waldbrände wüten im Amazonasgebiet und vernichten Pflanzen und Tiere. Die Katastrophe geht jeden etwas an, denn sie hat fatale Folgen für das Weltklima. Die riesigen Wälder sind wertvolle CO2-Speicher und produzieren Sauerstoff. Die Zerstörung ist menschengemacht, denn der Regenwald wird brandgerodet, um Platz für Rinderfarmen und Soja-Plantagen zu schaffen. „Südamerika mag weit weg erscheinen und doch ist Deutschland nicht unschuldig. Denn um Millionen Tiere in der Intensivtierhaltung zu füttern, importiert die Bundesrepublik Unmengen an Soja aus einstigen Regenwaldzonen. Doch schon mit kleinen Maßnahmen kann jeder dazu beitragen, das Klima zu schützen und unermessliches Tierleid zu verhindern“, sagt Eva Altepost, Mitarbeiterin der Ernährungsabteilung bei der Initiative VIER PFOTEN, und gibt Tipps für eine umweltbewusste und tierfreundliche Ernährung.

Der Schutz des Regenwaldes und der Tiere fängt beim Einkauf an

Klimakiller Nummer Eins sind Treibhausgase. Diese stammen zum Großteil aus der industriellen Landwirtschaft und sind mit der Intensivtierhaltung stark verknüpft. Alleine in Deutschland können laut Bundesumweltamt rund 60 Prozent der gesamten Methan-Emissionen der Landwirtschaft zugeschrieben werden. „Der erste Schritt, den Verbraucher beim Einkauf machen können, ist, gezielt auf die Herkunft der Produkte zu achten. Regionale und saisonale Lebensmittel können da ein Anfang sein, allerdings sollte vermehrt zu Gemüse statt zu Fleisch gegriffen werden“, so Eva Altepost. „Die Lieferkette der Hersteller sollte zudem verantwortungsvoll und nachhaltig sein.“

Tierische Produkte reduzieren

Rund 65 Prozent des bereits abgeholzten Regenwaldes dienen allein in Brasilien der Rinderhaltung. Zusätzlich wird wertvolles Grünland in Ackerland umgewandelt. Statt tausender verschiedener Arten wachsen nun auf riesigen Flächen nur noch Sojabohnen, die zu Tierfutter verarbeitet und dann in die ganze Welt verschifft werden. Weil in der Bundesrepublik zu wenig eiweißreiche Nutzpflanzen erzeugt werden, wird zur Fütterung von Millionen Hühnern, Schweinen und Rindern tonnenweise Soja importiert. „Wer etwas für das Klima und gleichzeitig für die Tiere tun will, sollte weniger Fleisch essen“, sagt Eva Altepost. „Die Tierbestände in der Intensivtierhaltung müssen weltweit stark verkleinert werden. Mit sinkenden Zahlen würde auch der Futtermittelbedarf zurückgehen.“

VIER PFOTEN Tipps für Jedermann:

Eine pflanzenbasierte Ernährung ist der gesündeste und auch tierfreundlichste Weg, sich zu ernähren.

Lust auf Pflanzenfleisch: Wer den Geschmack von Fleisch mag, muss nicht darauf verzichten. Schnitzel, Burger und Wurst gibt es auch rein pflanzlich in vielen verschieden Varianten – lecker und ganz ohne Tierleid.

Weniger bringt viel: Um Tieren und Umwelt zu helfen, sollte möglichst auf Fleisch verzichtet werden. Wer das nicht schafft, sollte reduzieren, denn auch schon kleine Umstellungen können viel bewirken und Emissionen senken.

Wenn, dann mit hohen Tierschutzstandards: Wer auf tierische Produkte nicht verzichten kann, sollte sich für gekennzeichnete Produkte aus einer tierfreundlichen Landwirtschaft, wie etwa dem VIER PFOTEN „Tierschutz-kontrolliert“ Gütesiegel oder für Bioprodukte entscheiden.

Wachrütteln: Rufen Sie auch die Industrie dazu auf, weniger tierische Inhaltsstoffe in Lebensmitteln zu verwenden und unterschreiben Sie unsere Petition.
red/fis/ Foto: Matthias Schickhofer










29.08.2019 • 14:25 Uhr

Roy Kühne: Wanderausstellung des Deutschen Bundestages macht Station in den Berufsbildenden Schulen II in Osterode

Der Deutsche Bundestag präsentiert sich auf Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne in der Zeit vom 02. bis 06. September 2019 mit seiner Wanderausstellung in den Berufsbildenden Schulen II Osterode am Harz, Neustädter Tor 6, 37520 Osterode am Harz.
Mit der Ausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren den Dialog zwischen den Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern.
Auf einundzwanzig Schautafeln werden alle wesentlichen Informationen über die Funktionsweise des Deutschen Bundestags und über die Arbeit der Bundestagsabgeordneten gezeigt. Eine weiterführende Wissensvermittlung vor Ort erfolgt im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden und Gesprächen. Auch für Einzelbesucher stehen die Mitarbeiter des Bundestages für vertiefende Gespräche zur Verfügung.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Ausstellung während der Öffnungszeiten zwischen 8 und 15 Uhr besichtigen. red/fis










29.08.2019 • 10:34 Uhr

Überfall in Hildesheimer Fußgängerzone: Sturmhauben-Täter attackieren Wirt mit Reizgas und rauben in aus

Am späten Abend des gestrigen Mittwoch wurde ein 66-jähriger Gastronom aus Hildesheim Opfer eines Überfalls. Zwei unbekannte Täter attackierten ihn mit Reizstoff, stießen ihn zu Boden und raubten seine Jacke mit Inhalt.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge ereignete sich die Tat gegen 23:15 Uhr in der Almsstraße etwa in Höhe der Straße Kurzer Hagen in Hildesheim. Der 66-jährige war nach Schließung seines Geschäfts auf dem Weg zu seinem Fahrzeug, als er auf zwei maskierte Männer traf, die ihn mit Reizstoff attackierten, zu Boden stießen und ihm seine Jacke abnahmen. In dieser befanden sich u.a. persönliche Dokumente, das Smartphone des Mannes sowie eine Geldbörse mit einem unteren, vierstelligen Geldbetrag.

Die Täter flüchteten anschließend in Richtung Michaelisstraße. Die Polizei leitete unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein, die jedoch nicht zu Ergreifung der Täter führte.

Der 66-jährige erlitt Verletzungen im Gesicht und am linken Arm. Er wurde durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht.

Zur Beschreibung der männlichen Täter liegt folgendes vor: Beide ca. 170 Zentimeter groß - schlank - dunkel gekleidet - mit Sturmhauben maskiert.

Zeugen, die Hinweise in Zusammenhang mit der vorliegenden Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.jpm










29.08.2019 • 10:26 Uhr

Verbraucher-Frage der Woche: Dürfen Fahrschüler auf Parkplätzen üben?

Laura K. aus Northeim:

Bald steht die Führerscheinprüfung meiner Tochter an. Sie möchte zusätzlich zu den Fahrstunden üben. Ist das zum Beispiel auf einem leeren Parkplatz erlaubt?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):

Kurz gesagt: Nein. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist nicht erlaubt. Dies gilt auf allen öffentlichen Verkehrsflächen. Die Gerichte haben seit Jahren immer wieder entschieden, dass auch Parkplätze, etwa von Supermärkten, dazuzählen. Sie gehören zwar einem privaten Eigentümer, gelten aber als öffentlich, sobald sie für die Allgemeinheit zugänglich sind (so zum Beispiel der Bundesgerichtshof, Beschluss vom 22. Mai 2017, Az. 4 StR 165/17). Wer also auf dem leeren Parkplatz eines Geschäfts nach Feierabend herumkurvt, ohne eine Fahrerlaubnis zu besitzen, begeht eine Straftat. Darauf steht nach § 21 Straßenverkehrsgesetz eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Zusätzlich kann das Gericht eine zeitlich befristete Sperre für die Erteilung der Fahrerlaubnis verhängen. Auch Halter eines Fahrzeugs machen sich strafbar, wenn sie einer Person ohne Führerschein das Fahren mit ihrem Auto erlauben. Wollen Fahrschüler außerhalb der Fahrstunden üben, empfehlen sich Verkehrsübungsplätze. Dazu muss der Fahrer je nach Platz mindestens 16 oder 17 Jahre alt sein und eine Person mit gültigem Führerschein als Beifahrer dabeihaben. Oft können die Autobesitzer dort eine Tages-Haftpflichtversicherung abschließen, um eine Höherstufung in der Kfz-Versicherung zu vermeiden, falls es zu einem Schaden kommt.

Über die Juristin des D.A.S. Leistungsservice

Michaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die D.A.S. App als auch das D.A.S. Rechtsportal (www.das.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.
Quelle: ERGO










29.08.2019 • 10:17 Uhr

Gandeon-Kino aktuell: "Fast & Furious: Hobbs & Shaw", "Benjamin Blümchen" als Film und erneut "Yesterday"

Das neue Kinoprogramm für das Gandeon in Bad Gandersheim ist aufgelegt. Diesmal auf den kleinen handformatigen Papiergrafiken in der lebensfrohen Farbe Orange. Und Kinochefin Dr. Trude Poser mit ihrem Team haben - wie immer - aktuelle und sehenswerte Filme im Angebot. Die kurzen Inhaltsanlagen regen an zum einlesen. Danach das individuelle Kino-Lust-Programm erstellen - und sich auf einen schönes Kino-Wochenende und die Tage danach vor-freuen. Sonntags dann - so zwischendurch - noch nach Gehrenrode pilgern oder radeln. Dort gibt's Leckeres für Gaumen, Magen und alle Sinne!

Fast & Furious: Hobbs & Shaw

Secret Service-Agent Luke Hobbs und der lange auf der falschen Seite des Gesetzes agierende Ex-Elitesoldat Deckard Shaw können sich nicht riechen. Doch als mit dem internationalen Terroristen Brixton ein Mann auf den Plan tritt, der sich mit genetischen und kybernetischen Veränderungen zum Superkrieger macht, müssen die beiden Streithähne zusammenarbeiten. um ihm das Handwerk zu legen. Shaws brillante Schwester abtrünnige MI6-Agentin hilft.

Benjamin Blümchen

Realfilmadaption des Hörspielhits um einen gutmütigen, sprechenden Elefanten (mit Heike Makatsch, Uwe Ochsenknecht, Dieter Hallervorden u.a.). - Otto freut sich, die Ferien im Neustädter Zoo mit seinem besten Freund, dem Elefanten Benjamin Blümchen zu verbringen. Doch dem Zoo fehlt Geld für die Renovierung. Zora Zack soll die Modernisierung übernehmen. Die forsche Geschäftsfrau will aber in Wahrheit den Zoo verkleinern und nur als hübschen Ausblick für teure Immobilien nutzen. Otto ist gleich misstrauisch.

Leberkäsjunkie

Schluss mit Leberkäs. Diesmal bekommt es der Eberhofer mit seinem bisher schlimmsten Widersacher zu tun: Cholesterin. Ab jetzt gibt's nur noch gesun- des Essen von der Oma. Zu den Leberkäsentzugserscheinungen gesellen sich brutalster Schlafmangel und stinkende Windeln, weil Halb-Ex-Freundin Susi den Franz verpflichtet hat, eine Weile auf den gemeinsamen Sohn Paul aufzupassen. Die Verziehung des Sohnes kriegt er nebenbei gut hin, aber wie im- mer ist die Idylle von Niederkaltenkirchen durch allerhand Kriminalität getrübt: Brandstiftung, Mord und Bauintrigen. Kumpel Rudi Birkenberger hilft.

Yesterday

Komödie um einen erfolglosen Singer/Songwriter, der mit den Songs der Beatles zum Star wird. - Oscar-Preisträger Danny Boyle (Slumdog Millionaire, Trainspotting) bringt mit Yesterday eine Musik-Komödie zum Sound der Beatles heraus. Der Film ist eine Liebeserklärung an die Musik der größten Popband aller Zeiten. Ed Sheeran ist als Schauspieler zu sehen. Er spielt sich selbst. - Der britische Musiker Jack kann sich gerade mit Mühe und Not über Wasser halten, bis ihm eines Tages ein Wunder geschieht. Nach einem mysteriösen Stromausfall kann sich plötzlich niemand außer ihm an die Musik der Beatles erinnern. Er nutzt die Situation, verkauft die Welthits als eigene Songs.

Nur eine Frau

Berührendes Drama nach der realen Geschichte einer jungen Frau und Mutter aus einer türkisch-kurdischen Familie, die 2005 in Berlin einem sogenannten Ehrenmord zum Opfer fiel. - Aynur wächst in Berlin auf und ist eine selbstbewusste junge Frau. Sie trennt sich von ihrem gewalttätigen Mann. Für ihren Vater und ihre Brüder ist das unerhört. Sie beleidigen und bedrohen sie. Drama von "Wüstenblume"-Regisseurin Sherry Hormann.
red/Foto: Thomas












29.08.2019 • 10:00 Uhr

Moringen: Motorroller gestohlen

Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen haben Unbekannte an der Kreisstraße503 zwischen Moringen und Iber einen 125 ccm Motorroller der Marke Jonway, Typ CJ 12 A gestohlen. Der blaue Motorroller hat noch einen Wert von ca. 500 Euro.

Der 34 Jahre alte Halter des Kleinkraftrades war am Montag, 26.August 2019, auf der Kreisstraße unterwegs. Aufgrund eines technischen Defektes blieb der Motorroller liegen. Der Einbecker schob das Fahrzeug in dem Waldstück zwischen den beiden Ortschaften in die Einmündung eines Waldweges. Hier stellte er es verschlossen ab.
Die Moringer Polizei hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat beitragen können, werden unter der Telefonnummer 05554-2282 entgegengenommen.fal










29.08.2019 • 09:55 Uhr

Ganz neu in Bad Gandersheim-Gehrenrode Street Food! "Einfach mal neugierig sein!"

Veranstaltet wird der „Essmarkt“ vom Bürgerverein Gehrenrode am Samstag, dem 31. August, von 11 bis 17 im Ortskern von Gehrenrode, wunderschön gelegen unter alten Kastanien. Gehrenrode ist der nördlichste Ortsteil von Bad Gandersheim, am Hang zum Gandetal, mit direkter Anbindung an den Skulpturenweg von Bad Gandersheim nach Lamspringe.

Das Angebot umfasst Burger (auch vegetarisch), eine Suppenküche mit verschiedenen Suppen, Tapas, Dips & Chips, Falafel, Curry / Bowls …... Alle Speisen sind „homemade“, also vom Bürgerverein zubereitet.

Dazu gibt es selbstgemachte Limonaden (Gehrenrode Lemonade), frisch gezapftes Bier und Wein von und mit Norbert Braun.

Am Nachmittag ist dann zusätzlich die beliebte Gehrenröder Kaffeetafel mit selbstgebackenen Kuchen und Torten aufgebaut. Einfach neugierig sein, kommen und probieren: come, taste & eat!!!!

Der Erlös der Veranstaltung fließt in die Renovierung des vom Bürgerverein bewirtschafteten Dorfgemeinschaftshauses.

Zum Bild: Um das Dorfgemeinschaftshaus im Ortskern von Gehrenrode findet am Samstag, 31. August, der erste Streetfood-Markt im Stadtgebiet von Bad Gandersheim statt! Come, taste & eat!
red/tp











29.08.2019 • 09:48 Uhr

Mini-Terror in Dannhausen: An 18 Fahrzeugen Sachbeschädigungen - Reifen zerstochen - Lackkratzer - Stromleitungen durchtrennt - 50.000 Euro Schaden

Im Tatzeitraum von Dienstag, 27. August 2019 , 18 Uhr, bis gestern Mittwoch, 28.August 2019, 12.30 Uhr, wurden an insgesamt 18 Fahrzeugen eines Schaustellerbetriebes nicht unerhebliche Sachbeschädigungen begangen. An Imbisscontainern, Anhängern und Wohnwagen wurden Reifen zerstochen, Stromleitungen durchtrennt und der Lack zerkratzt. Der Gesamtschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Die Schaustellerfahrzeuge waren auf einer Freifläche im Dannhäuser Wausterweg abgestellt. Die Ermittlungen zum Tatmotiv dauern an. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 entgegen. ots










28.08.2019 • 19:20 Uhr

Nach Einbruch in Bäckerei zwei Tresore entwendet - Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt?

Im Zeitraum von Dienstag, 27.August 2019, 19.15 Uhr, bis Mittwoch, 28. August 2019, 00.55 Uhr, wurde in eine Bäckerei in der Fürstenberger Straße in Holzminden eingebrochen und zwei Tresore entwendet. Wie die Polizei feststellte, versuchten vermutlich mehrere Täter zunächst über ein im hinteren Bereich der Bäckerei gelegenes Fenster in die Bäckerei zu gelangen. Nachdem dieses misslang hebelten sie die Tür des Lieferanteneingangs auf und gelangten so in die Bäckerei. Nachdem sie anschließend eine weitere Bürotür aufhebelten, gelangten sie zu zwei Tresoren, welche sie samt Inhalt mitnahmen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Bereich bemerkt haben, oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich mit der Polizei in Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.ots










28.08.2019 • 19:18 Uhr

Bevern/Schlossvorplatz: Deutschlandflagge gestohlen

Wie heute beim Polizeikommissariat Holzminden angezeigt wurde, ist bereits am vergangenen Freitag, 23.08.2019, eine vor dem Schloß in Bevern (Kreis Holzminden) aufgehängte, 180 mal 80 Zentimeter große Deutschland-Fahne gestohlen worden. Diese war anlässlich des Besuches der Holzmindener Partnergemeinden aus Frankreich am Freitagmorgen, zusammen mit der Frankreich-Flagge und der EU-Flagge, gehisst worden. Der Diebstahl muss sich im Zeitraum von 12.30 und 18.00 Uhr zugetragen haben. Die Schadenshöhe wurde mit ca. 50 Euro beziffert. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf mögliche Täter geben können, werden geben sich mit der Polizei in Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.ots











28.08.2019 • 19:14 Uhr

Hildesheimer Polizei gelingt schneller Fahndungserfolg: Tatverdächtiger (ohne Wohnsitz in Deutschland) nach AUDI Q 5 - Diebstahl festgenommen

In den frühen Morgenstunden am heutigen Mittwoch gelang es Beamten des Einsatz- und Streifendienstes der Polizeiinspektion Hildesheim einen Tatverdächtigen nach einem Diebstahl eines Audi Q 5 festzunehmen. Das Fahrzeug wurde zuvor im Hildesheimer Ortsteil Ochtersum entwendet.

Gegen 05:30 Uhr stellte eine Streifenbesatzung im Bereich Groß Düngen einen fahrenden Audi Q 5 fest, an dem Kennzeichen des Landkreises Oder-Spree angebracht waren. Eine Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen für einen Pkw BMW ausgegeben sind. Zwecks einer geplanten Fahrzeugkontrolle wurden weitere Streifenwagen zusammengezogen. Für den Fall einer versuchten Flucht wurde zudem ein Polizeihubschrauber angefordert.

Im weiteren Verlauf wurde der Pkw auf der L 499 im Bereich Heersum angehalten. Am Steuer saß ein 50-jähriger Mann, der nach gegenwärtigem Kenntnisstand über keinen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügt. Zu einem Versuch sich der Kontrolle zu entziehen, ist es seitens des Fahrzeugführers nicht gekommen.

Weiterführende Ermittlungen ergaben, dass der Audi zuvor in Ochtersum entwendet worden ist. Der Fahrzeugnutzer hatte den Diebstahl bis dahin noch nicht bemerkt.

Der 50-jährige wurde festgenommen und befindet sich momentan in polizeilichem Gewahrsam. Im Fahrzeug aufgefundene Beweismittel wurden sichergestellt. Weitere Ermittlungen werden durch Beamte des 2. Fachkommissariats geführt.

Der erst wenige Wochen alte, hochwertige (oberer fünfstelliger Bereich) Pkw wurde sichergestellt. Zusammenhänge zu weiteren Fahrzeugdiebstählen aus jüngerer Vergangenheit werden geprüft. jpm/Foto: Polizei











28.08.2019 • 19:08 Uhr

Silageballen brennen auf landwirtschaftlicher Fläche bei Neuhof

Auf einer landwirtschaftlichen Fläche in der Nähe des Bad Sachsaer Ortsteils Neuhof (Landkreis Göttingen) haben am Mittwochmorgen (28.08.19) gegen 08.00 Uhr drei Silageballen gebrannt. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr löschte die Brandherde ab. Elf Kameraden waren im Einsatz. Vermutlich nur weil der Boden aufgrund Starkregens vom Vortag noch sehr durchfeuchtet war, weitete sich das Feuer nicht auf ein unmittelbar angrenzendes Getreidefeld und damit zu einem Flächenbrand aus. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Sachsa unter der 05523/481 entgegen. jk










28.08.2019 • 19:00 Uhr

Rittierode: Hüpfburg, Wasserspiele & bestes Wetter: Viel Freude beim 19. Kindertag der Ortswehr

Und jetzt freuen sich alle auf die "Scheuen-Disco" am 19. September

Strahlender Sonnenschein, Wasserspaß und ein buntes Programm! Jahr für Jahr erfreut sich der von der Freiwilligen Feuerwehr Rittierode ausgerichtete Kindertag großer Beliebtheit. So fand dieserkürzlich zum mittlerweile 19. Mal statt. Ab 14 Uhr ging es turbulent zu, wie gewohnt rund um das Bürgerhaus. So freute sich der Ortsbrandmeister Erich Kettmann, über rund 35 Kinder und Jugendliche sowie rund 60 Erwachsene, auch im Namen seiner Mannschaft, begrüßen zu dürfen. Gäste aus der gesamten Umgebung nahmen an der bunten Veranstaltung teil.

Bei strahlendem Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen und bester Laune, führten wieder tolle Spiele u.a. abkühlende Wasserspiele wie Dosen abwerfen oder Ziele mit der Kübelspritze abschießen durch den Tag. Um den Mannschaftsgeist und auch das Teamgefühl der Kleinen zu stärken, wurden wieder verschiedene Staffelspiele vorbereitet. Mit großer Freude und dem ein oder anderen nassen T-Shirt, wurden diese mit großem Spaß absolviert. Die Hüpfburg wackelte ebenfalls konstant.

Verschiedene Präsentationen der Gerätschaften, Fahrzeugkunde und Demonstrationen führten neben den Spielen durch den Tag und wurden mit großem Interesse angenommen. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die FFW Salzderhelden, die mit ihrem imposanten Löschfahrzeug (LF 10) der Präsentation beiwohnten. Die Kinder bestaunten den großen Einsatzwagen, denn wann hat man schon mal die Gelegenheit in einem solch großen Fahrzeug sitzen zu dürfen? Bei diesen sommerlichen Temperaturen durfte auch für die ganz kleinen ein Planschbecken nicht fehlen. Egal in welchem Alter, der Kindertag lies alle strahlen.

Höhepunkt in diesem Jahr – der Erlebnis Anhänger des JRK Einbeck! Dieser ist prall gefüllt mit Spaß und Action. Neben einer großen Hüpfburg, Pedalos oder anderen Parcours Spielen, führte ein Bobbycar – Rennen, Torwandschießen und viel Wasser durch den Tag. Herzlichen Dank auch hierfür nochmals an Jan Störmer vom Jugend Rot Kreuz Einbeck für die Unterstützung.

Für das leibliche Wohl sorgte frisch Gegrilltes der Schlachterei Dröge aus Dassel, frische Salate, Pommes-Frites, frische Hamburger sowie eine reichhaltige Kaffeetafel und frisch gebackene Waffeln. Auch ein Eis durfte bei dem tollen Wetter selbstverständlich nicht fehlen.

Für die unermüdliche Hilfe, alle Geld- und Sachspenden bedankt sich die Ortswehr bei allen Mitwirkenden. „Ohne den guten Zusammenhalt, die Unterstützung, Kuchen- oder Salatspenden könnten wir den Tag nicht so umfangreich gestalten“, sagt der Ortsbrandmeister Erich Kettmann sehr dankbar und lobt die Dorfgemeinschaft.
Die Verteilung der kleinen Geschenktüten, gemütliches Beisammensein und gute Laune rundeten den schönen Tag ab. 2020 dürfen sich alle auf einen neuen „Kindertag“ freuen!
Die Planungen für den dann schon 20. Tag laufen bereits jetzt. Ortsbrandmeister Erich Kettmann und sein Team versprechen an der Tradition festzuhalten sowie ein besonderes Programm zu dem kleinen Jubiläum. Denn 20 Jahre Kindertag der FFW Rittierode müssen auch gefeiert werden.

„An diesem Tag geht es nur um die Kinder und möglichst viel Spaß zu haben“ fügt er zum Abschluss hinzu. Die große Resonanz und Teilnahme an dieser Veranstaltung beweist deutlich, wie wichtig die Förderung der Jugendarbeit und das Engagement dafür sind.
Bitte unbedingt vormerken: Am 14. September findet wieder die beliebte Scheunendisco der Reitgemeinschaft Kreiensen – Rittierode auf dem Grannenhof in der beheizten Scheune statt. „Wir freuen uns auf mindestens genauso viele Besucher wie im letzten Jahr“ so Gerd Heise, Ausrichter der beliebten Veranstaltung. Gute Stimmung ist garantiert!

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der gelungenen Veranstaltung. Fotos: Jessica Körber

Weitere Berichterstattung auf dem News-Kanal der Fis Work Media Group auf Facebook.
















28.08.2019 • 18:53 Uhr

Der Drachenbootverein Northeim e.V. hat seit kurzem das Jugendteam "Paddelquäler Legends"- Event am 1. September am Kiessee

Neben den Kanuten und dem Drachenboot Sport- sowie Fun-Sport-Team gibt es jetzt auch ein Jugendteam beim Kiessee/Freizeitsee in Northeim! "Paddelquäler Legends" - so nennen sich die paddelwütigen Jugendlichen.
Um sich Interessierten zu präsentieren investieren die jungen Paddler viel Zeit und Kraft in die Organisation eines Drachenboot- Grillfestes auf dem vereinseigenen Gelände am Kiessee Northeim.
Das Event findet am 1.Sepetmber 2019 in der Zeit von 13 Uhr bis 17 Uhr statt.
Hierzu ist jeder im Alter von 14 bis 18 Jahren eingeladen, um gemeinsam kostenlose Schnupper- und Spaßrunden im Drachenboot zu erleben.
Anschließend lassen die Jugendlichen das Ereignis bei Grillen und Cocktailschlürfen ausklingen.
Natürlich wird es auch vegetarische und vegane Grillkost geben.
Anmeldungen und Fragen können über die E-Mail Paddelquaeler-Legends@outlook.de oder über Instagram an paddelquaeler_legends aufgenommen werden.red










28.08.2019 • 18:39 Uhr

Kreistag beschließt Anbau für Löns-Realschule in Einbeck - Vorhaben erfüllt Bedarfe beider Schulen - Über 2,8 Mio. Euro Projekt

Die Löns-Realschule in Einbeck bekommt einen neuen Anbau. Das hat der Kreistag des Landkreises Northeim auf seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Freitag im Forum der BBS in Einbeck einstimmig beschlossen. Das Gebäude im Hubeweg wird erweitert, zudem wird im Zuge der bereits geplanten Umbaumaßnahmen zusätzlich eine Schadstoffsanierung der vorhandenen Räume durchgeführt. Mindestens drei Millionen Euro stellt der Landkreis für die Haushaltsjahre 2020/21 dafür bereit.

Im März 2017 hatte der Kreistag beschlossen, dass die IGS Einbeck und die Löns-Realschule am Hubeweg die Chance zu einer positiven Entwicklung der Schülerzahlen bekommen sollen. Durch eine gemeinsame Nutzung der Löns-Realschule sollten nach einem Umbau Perspektiven für beide Schulen eröffnet werden. Eine Begrenzung der Zügigkeit wurde bewusst für keine Schule definiert.

Zum Zeitpunkt der Beschlussvorlage beruhte die Berechnung des Raumbedarfs hilfsweise noch auf Schulbauvorgaben von 1988. Während der Ausführungsplanung hat sich jedoch herausgestellt, dass sich aus der zunächst nicht vorgesehenen räumlichen Trennung Schwierigkeiten ergeben. Zudem verdeutlichten die Schulen den Bedarf an weiteren Räumen, die nicht im Bestand unterzubringen seien. „Im Ergebnis wurde deutlich, dass es durch den beschlossenen Umbau, der insbesondere das Konzept der integrativen Beschulung räumlich zu berücksichtigen hat, nicht möglich sein wird, Entwicklungsperspektiven für beide Schulen zu eröffnen“, lautet die Einschätzung von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Um dennoch den Beschluss vom 10. März 2017 und das mit den Schulen abgestimmte Raumprogramm umsetzen zu können, soll auf Vorschlag der Landrätin ein Anbau entstehen, in dem unter anderem eine Mediathek, Räume für Besprechungen, Nebenräume für Toiletten und Technik sowie zusätzliche Unterrichtsräume und ein Gruppenraum geschaffen werden.

Die Schaffung zusätzlicher Unterrichtsräume soll die Schülerinnen und Schüler der Löns-Realschule entlasten. Denn diese müssen durch den Anbau keine Räume mehr im Gebäude der IGS nutzen. Für die IGS stehen gleichzeitig genug Flächen in der ehemaligen Wilhelm-Bendow-Schule zur Verfügung, die für die Unterrichtsdifferenzierung benötigt werden. Als Standort für den Anbau ist die Fläche des ohnehin sanierungsbedürftigen Hausmeisterwohnhauses vorgesehen, welches abgerissen werden soll.

Für den Anbau werden aufgrund der aktuell vorliegenden Kalkulation 2.850.000 Euro veranschlagt. Hinzu kommen bislang nicht absehbare Kosten für die Schadstoffsanierung der Bestandsräume. Für Planung und Durchführung der Sanierung muss nun ein Konzept erstellt werden, von dem der weiteren Bauablauf abhängt. Erst nachdem das Konzept erarbeitet wurde, können die Bauabschnitte festgelegt und die Kosten genauer berechnet werden. Die Planungsphase wird voraussichtlich von Januar bis Dezember 2020 dauern. Im Januar 2021 soll nach derzeitigem Stand mit dem Bau des Anbaus begonnen werden. Die Umbauten in den Bestandsräumen sollen im Juli 2020 beginnen.











28.08.2019 • 18:37 Uhr

In Sudheim: Desinfektions-Attacke auf Chrysler

Am heutigen Mittwoch gegen 00.10 Uhr warf ein bislang unbekannter Täter im Worthweg eine Glasflasche mit Desinfektionsmittel auf die Windschutzscheibe eines am Fahrbahnrand parkenden blauen Chryslers. Die Scheibe wurde beschädigt. Der Schaden beträgt ca. 900 Euro. Nach derzeitigem Ermittlungsstand versuchte der Täter erfolglos das Desinfektionsmittel vor dem Wurf in Brand zu setzen.

Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen wegen versuchter Brandstiftung aufgenommen. Zeugen, die den Täter oder auffällige Fahrzeuge in der Zeit um kurz nach Mitternacht im Bereich des Worthweges oder der angrenzenden Straßen gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.fal











28.08.2019 • 18:30 Uhr

50 Jahre Jugendfeuerwehr Kalefeld: Nachwuchsarbeit vom Feinsten und "Spiele ohne Grenzen" mit Begeisterung - Sebexen siegt

Zum 50-Jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Kalefeld, richteten diese, am vergangenen Samstag ein " Spiele ohne Grenzen" auf dem Gelände des Feuerwehrhauses und der Auetalstraße aus.

Für die acht Gruppen, darunter eine THW-Gruppe, waren an den sechs Stationen unterschiedliche Fähigkeiten gefragt. So galt es ein Tischtennisball durch einen Schlauch zu drücken, ein Ziel beim Curling mit einem Feuerwehrkupplungsstück zu treffen, einen Parcour mit undurchsichtger Brille abzulaufen und noch vieles mehr.
Zum Programm gehörte auch eine kleine Fahrzeugpräsentation. Zu sehen waren Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Kalefeld, des Technischen Hilfswerks Northeim und Einbeck, sowie des Deutschen Roten Kreuzes Altes Amt.
Für die Verpflegung wurde natürlich auch gesorgt, bei bestem Wetter wurde Gegrilltes und Gekühltes verkauft.

Erstmals in ihrer Geschichte hat die Jugendfeuerwehr Kalefeld mehr weibliche als männliche Mitglieder: fünf Mädchen und vier Jungen, über mehr würden wir uns sehr freuen, sagte Jugendfeuerwehrwart Tobias Laue. Jeweils freitags von 17 bis 19 Uhr kommen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die zwischen zehn und 16 Jahren alt sind, am Feuerwehrhaus zusammen.
Glückwünsche überbrachten neben Abschnittsleiter Carsten Winkler, auch Gemeindebrandmeister Karsten Müller, Abschnittsjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke, sowie Gemeindejugendfeuerwehrwart Axel Schlesiger.

Die Sieger des Wettbewerbs kommen aus der Jugendfeuerwehr Sebexen, gefolgt von der JF Echte, der JF Düderode, der THW-Jugend Northeim und der JF Oldenrode. Bei den Gruppen der Kinderfeuerwehr konnte die KF Altämter Feuerzwerge 2 den Sieg holen, gefolgt von der KF Altämter Feuerzwerge 1 und der KF Altämter Feuerzwerge 3.
red/Text/Fotos: Tim Brand

















28.08.2019 • 10:25 Uhr

Bei der Kreisvolkshochschule: Weiterbildung zur „Fachkraft Inklusion“

Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet einen nebenberuflichen Lehrgang zur Fachkraft Inklusion an. Er beginnt am Freitag, 15. November, in der Wallstraße 40 in Northeim und dauert bis Februar 2021. Ein Infoabend findet am Freitag, 25. Oktober, um 16 Uhr an gleicher Stelle statt.
Als Fachkraft Inklusion kann man je nach Vorbildung in Schulen, Kindertagespflegeeinrichtungen, Kindergärten, Jugendarbeit, Bildungseinrichtungen und Vereinen tätig werden. Ein Bedarf an Fachkräften für Inklusion wird in allen Bildungseinrichtungen und in allen Klassenstufen zunehmen.

Der Inklusionsgedanke fußt auf dem Ideal des gemeinsamen Lebens und Lernens aller Kinder und Erwachsenen und betrifft damit die gesamte Gesellschaft. Gelungen ist dies, wenn jeder akzeptiert wird wie er ist. Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker sagte schon 1993 in einer Rede „Es ist normal, verschieden zu sein“. In der Behinderten Rechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch in Deutschland gilt, steht: „Jeder Mensch hat ein Recht auf Inklusion, also darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein.“
Inklusion ist also kein fertiges Rezept, sondern ein Prozess. Von der rechtlichen bis zur tatsächlichen Gleichstellung ist es ein weiter Weg, der durch die Fachkräfte für Inklusion unterstützt wird. Der Lehrgang schließt mit einer Prüfung (einer Hausarbeit und einem Abschlusskolloquium) ab. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat des Landesverbands der Volkshochschulen Niedersachsens e.V.
Informationen gibt es bei der Kreisvolkshochschule unter der Telefonnummer 05551/7088222.
lpd











28.08.2019 • 10:22 Uhr

Abi-Party 2019 "zum Vorletzten": Der Dankesbrief

Es war ein kleiner Kraftakt. Es war der Beweis für gelungene Kooperationen. Es war der schlagende Beweis, dass Jugend in Bad Gandersheim "funktioniert". Es war der Beweis, dass im Bad Gandersheimer Eventpalast "Ex-Kurhaus" noch geile Partytime möglich ist.

Der aktuelle Abi-Jahrgang hat Mut bewiesen und ist belohnt worden. Die Abi-Party 2019 im (leider) ungenutzten aber funktionierenden ehemaligen Kurhaus war ein schöner Erfolg (wir berichteten exklusiv, aktuell undausführlich von Anfang bis Ende!). Jetzt hat das Abi-Party 2019-Komitee den Sponsoren eine netten Dankesbrief geschrieben. Lesen Sie/Ihr bitte selbst, was die jungen Leute mitzuteilen haben. Zu den Sponsoren gehört E-Center Dirk Scheuner, Sportstadt Tobias Reinecke, simply-X Matthias Bode, Steuerberater-Societät Dröge & Paul Timo Dröge und Medienfirma Fis Work Media Group Thomas Fischer. Selbstverständlich ist Immobilieneigentümer Riedlberger mit seinem Team in diese angenehme Wertschätzung muteinbezogen!
red/Fotos: Mark Reiser /Screenshot Ausschnitt Dankesbrief










28.08.2019 • 10:08 Uhr

Einbruchschutz - nächste kostenlose polizeiliche Beratung am 29. August 2019 in Göttingen

Am Morgigen Donnerstag (29.08.19) lädt die Polizeiinspektion Göttingen interessierte Bürgerinnen und Bürger erneut in ihre Räumlichkeiten in der Otto-Hahn-Straße 2 in Göttingen-Weende ein, sich rund um das Thema Wohnungseinbruch sowie wirksamen Einbruchschutz beraten zu lassen.

Ab 18 Uhr informiert Einbruchschutzexperte Marko Otte vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Göttingen in der Veranstaltung über aktuelle Tatbegehungsweisen und gibt viele hilfreiche Tipps, wie man sich wirksam vor Einbrüchen ins traute Heim schützen kann. Der Beauftragte für Kriminalprävention zeigt ausgewählte Schaustücke und hält vielfältiges themenbezogenes Informationsmaterial bereit.

"Die Beratungen sind selbstverständlich neutral und kostenlos. Kommen Sie vorbei - Wir freuen uns auf Ihren Besuch!", so die freundliche Einladung von Marko Otto.

Voranmeldungen sind nicht erforderlich, Rückfragen sind unter Telefon 0551/491-2306 beim Präventionsteam Ihrer Göttinger Polizei möglich. mb











28.08.2019 • 10:05 Uhr

Markoldendorf: Verkehrsunfall mit leicht verletztem Rollerfahrer

Der 66-jährige Fahrzeugführer aus Dassel fuhr am gestrigen Dienstag mit seinem PKW von Dassel kommend in den Kreisverkehr vor dem Ortseingang Markoldendorf ein und übersah dabei den bereits im Kreisverkehr fahrenden 58-jährigen Fahrzeugführer auf seinem Roller. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Rollerfahrer stürzte und erlitt dabei leichte Verletzungen. Zusätzlich entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 1100 Euro. fi










28.08.2019 • 10:01 Uhr

Deutschlandtour 2019: Radrenntour durch den Landkreis Hildesheim am Donnerstag, 29.August

Am morgigen Donnerstag, 29. August 2019, beginnt um 13 Uhr in Hannover die Deutschlandtour, eine viertägige Radrennetappentour. Eine Etappe führt dabei durch den Landkreis Hildesheim.

Die Teilnehmer werden gegen 13:40 Uhr im Bereich Marienburg / Nordstemmen erwartet. Anschließend führt die Tour durch die Ortschaften Burgstemmen - Betheln - Gronau - Barfelde - Eitzum - Nienstedt - Hönze - Möllensen - Sibbesse - Petze - Segeste - Almstedt - Breinum - Östrum - Bodenburg -Wöllersheim - Neuhof - Ammenhausen.

Gegen 14:40 Uhr verlassen die Teilnehmer den Landkreis Hildesheim und fahren über die Ortschaft Rhüden in den Landkreis Goslar ein.

Die Polizeiinspektion Hildesheim führt am 29 August 2019 einen Einsatz durch, um einen reibungslosen Ablauf der Etappe durch den LK Hildesheim zu gewährleisten und um anlassbezogene Verkehrsstörungen zu minimieren.

Da gestaffelte Sperrungen des Streckenverlaufs vorgesehen sind, sollten sich Verkehrsteilnehmer trotzdem auf leichte Behinderungen des Individualverkehrs einstellen.jpm










28.08.2019 • 09:59 Uhr

Nörten-Hardenberg: Radfahrer leicht verletzt

Am gestrigen Dienstag gegen 06.05 Uhr kam es auf dem Radweg an der Bundesstraße 446 in Höhe der Bundesstraße 3 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer von einem weißen Pkw angefahren wurde. Der 40-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Autofahrerin entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.

Der Wollbrechtshäuser war auf dem Radweg von Lütgenrode in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs. In Höhe der Abfahrt von der B 3 aus Richtung Northeim kam es zum Zusammenstoß mit einem weißen Pkw. Der Fahrradfahrer stürzte und verletzte sich leicht. Die Fahrerin im weißen Fahrzeug öffnete das Fenster der Fahrerseite und fragte kurz nach, ob etwas mit ihm passiert sei. Der Fahrradfahrer konnte nicht sofort antworten, woraufhin die Fahrerin des weißen Fahrzeugs davonfuhr. Ein hinzukommender Zeuge, der den Unfall sah, kümmerte sich noch um den verletzten Fahrradfahrer, bis dieser wieder stand und weiterfahren konnte.

Die Nörten-Hardenberger Polizei hat die Ermittlungen wegen einer Verkehrsunfallflucht aufgenommen. Der Zeuge, der am Unfallort geholfen hat, wird dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05503-1004 bei der Polizei zu melden.fal










28.08.2019 • 09:56 Uhr

Harriehausen/Hachenhausen: HArzbörder Herzschlag auf der Zielgeraden!

Noch darf und kann jeder einen persönlichen Beitrag für das Projekt einpflegen

Das gemeinnützige Crowdfunding-Projekt der Freiwilligen Feuerwehr Harzbörde, welches in Kooperation mit der Volksbank gestartet worden ist, befindet sich auf der Zielgeraden. In den verbleibenden knapp 25 Tagen sind noch etwa 1.500 Euro zur Projektrealisierung zusammenzutragen, von denen dann automatische Defibrillatoren für die Orte Hachenhausen und Harriehausen angeschafft werden sollen.

Die selbsternannte Herzensangelegenheit der Freiwilligen Feuerwehr Harzbörde, fand - zur großen Freude der Initiatoren - innerhalb kürzester Zeit großen Anklang innerhalb der Social Media Gemeinde. Kurz nach dem Einstieg in die entscheidende Phase des Projektes, nämlich der Finanzierung, seien etliche Spenden auf den unterschiedlichsten Kanälen eingegangen. Dies sei - so Ortsbrandmeister Scholz - überwältigend gewesen.

Man freue sich besonders, dass die ausgereifte Idee der Freiwilligen Feuerwehr - die schnelle Menschenrettung auf den Dörfern grundlegend zu verbessern - solch großes Interesse und Bestätigung fände. Außerdem sei die Begeisterung groß, wie schnell die Unterstützung für ein einzelnes Projekt von einer großen, mehr oder weniger anonymen und bunt gemischten Bevölkerung gegeben worden ist. Der Zuspruch und die großzügige Unterstützung ist eine Geste des in heutigen Zeiten rar gesäten Zusammenhalts innerhalb von Gemeinden für eine gemeinsame Sache.

Für die tatsächliche Anschaffung der automatischen Defibrillatoren für die beiden Harzbörde-Dörfer fehlen aktuell noch knapp 1.500 Euro. Die Projektverantwortlichen sind positiv gestimmt, dass auf den letzten Metern auch diese Hürde noch genommen werden kann, mit weiterer tatkräftiger Unterstützung der breiten Masse.

Nach wie vor kann ein jeder seinen persönlichen Beitrag leisten - entweder über die Internetseite der Crowdfunding Organisation: https://mehrwerte.viele-schaffen-mehr.de/harzboerder-herzschlag-112
oder per Direktüberweisung an das Konto der Freiwilligen Feuerwehr Harzbörde unter Angabe des Stichworts „Anschaffung AED, Harzbörder Herzschlag“.
Die IBAN lautet DE40 2789 3760 4102 9577 00.
red/fis










27.08.2019 • 21:07 Uhr

Illegale Reifenentsorgung

Unbekannte haben in dem Wald bei der Ortschaft Mahlum (Landkreis Hildesheim) eine große Menge an alten Autoreifen verschiedener Hersteller abgelagert. Dies muss in dem Zeitraum ab dem 25.07.2019 geschehen sein. Der betreffende Ort befindet sich in dem Wald in Richtung der Ortschaft Sehlde ind er Verlängerung der Friedhofstraße in Mahlum. Dort wurden die Reifen am Rand eines Waldweges abgelegt. Personen, die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 05063/9010 in Verbindung zu setzen.js/Foto: Polizei












27.08.2019 • 21:01 Uhr

Diebstahl von Starkstromkabel - 10.000 Euro Schaden

In der Zeit von Freitag, 23.08.2019 - 26.08.2019, 06.30 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zum Betriebsgelände eines Kalkwerkes Harlingeroder Straße in Goslar. . Es wurden mehrere Schlösser entfernt bzw. beschädigt. Auf dem Betriebsgelände wurden dann durch die Täter zwei ca. 70 Meter lange Starkstromkabel aus dem Erdreich ausgegraben und entwendet. Die Schadenshöhe beträgt 10.000,-Euro. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.ots










27.08.2019 • 20:58 Uhr

Goslar: Diebstahl von 70 Meter Starkstromkabel - 10.000 Euro Schaden

In der Zeit von Freitag, 23.August 2019 bis 26. August 2019, 06.30 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zum Betriebsgelände eines Kalkwerkes in der Harlingerode Straße in Goslar. Es wurden mehrere Schlösser entfernt bzw. beschädigt. Auf dem Betriebsgelände wurden dann durch die Täter zwei ca. 70 Meter lange Starkstromkabel aus dem Erdreich ausgegraben und entwendet. Die Schadenshöhe beträgt 10.000Euro. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.











27.08.2019 • 20:51 Uhr

Vorschläge von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel angenommen - Kreistag beschließt Zuschüsse und digitale Unterstützung für Hebammen im Landkreis Northeim

Der Northeimer Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung im Forum der BBS in Einbeck beschlossen, die Situation der Hebammen im Landkreis Northeim zu verbessern.

Einstimmig wurde ein Antrag der SPD-Fraktion und der Gruppe FDP/GfE zum Thema angenommen. Vorausgegangenen waren fünf Module mit Vorschlägen zur Verbesserung der Hebammenversorgung in der Region, die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in Abstimmung mit Ingrid Lohmann (Gehrenrode-Bad Gandersheim) - Vorsitzende des Deutschen Hebammenverbandes, Kreisverband Northeim - erarbeitet hatte.

Die Situation der Hebammen ist bundesweit – und so auch im Landkreis Northeim – besorgniserregend: Waren 2009 noch 39 gemeldete Hebammen bzw. Entwicklungspfleger im Landkreis Northeim tätig, sind es heute nur noch 27. „Ohne eine wirksame Gegensteuerung werden wir bei gleich bleibend hohen Geburtenzahlen mittelfristig die flächendeckende Betreuung der Wöchnerinnen durch Hebammen nicht mehr gewährleisten können“, befürchtet Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Bereits heute gibt es Regionen im Landkreis Northeim, in denen die Begleitung durch eine Hebamme Glückssache ist.“ Sie selbst können sich noch gut an die Geburt ihres ersten Kindes erinnern und wie froh sie gewesen sei, eine Hebamme bei sich zu Hause zu haben.

Insgesamt fünf Module sollen dazu beitragen, neue Hebammen zu gewinnen und die Fachkräfte, die bereits im Landkreis arbeiten, zu halten. Sie sehen vor, einen Zuschuss von bis zu 3.000 Euro zu zahlen, wenn sich eine neue Fachkraft im Landkreis Northeim niederlässt. Zudem sollen erfahrene Hebammen Zuschüsse erhalten, wenn sie in einem Mentoring-Programm Berufsanfängerinnen oder Wiedereinsteigerinnen begleiten. Über die Leistungen, die die Hebammen mit Kostenträgern abrechnen können, hinaus soll ihnen ein Zuschuss von 20 Euro pro Mutter mit Erstwohnsitz im Landkreis Northeim, die mit mindestens drei Hausbesuchen am Wochenbett betreut worden ist, gewährt werden. Die jährlichen Pflichtfortbildungen für Hebammen sollen künftig anteilig bis zu 300 Euro mitfinanziert werden. Darüber hinaus sollen die Hebammen digitale Unterstützung bekommen: Mit Apps sollen Informationen für Schwangere bereitgestellt, die Kommunikation zwischen ihnen und den Hebammen verbessert, die Nachfrage und das Angebot mit einer Hebammenzentrale besser koordiniert und zentral gesteuert werden.

Für die Umsetzung der Maßnahmen wird der Landkreis Northeim Haushaltsmittel in Höhe von 38.000 Euro pro Jahr bereitstellen. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Maßnahmenpaket dazu beitragen können, die Versorgungssituation zu optimieren und die Hebammen zu entlasten“, sagt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Sie appelliere an alle Akteure auf Bundes- und Landesebene, sich mehr als in der Vergangenheit für die Verbesserung der Hebammenversorgung einzusetzen.lpd










27.08.2019 • 20:48 Uhr

Northeim: Sechsjähriges Kind bei Unfall am Bus verletzt

Am gestrigen Montag gegen 15.37 Uhr kam es auf der Scharnhorststraße in Northeim zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sechsjähriger leicht verletzt wurde. Das Kind war mit dem Bus unterwegs und stieg an der Haltestelle am Rathaus aus. Anschließend lief der Junge vor dem stehenden Bus auf die Fahrbahn. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw einer 28 Jahre alten Alfelderin, die in diesem Moment langsam an dem Bus vorbeifuhr. Das Kind stürzte nach dem Zusammenprall auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Der Sechsjährige konnte sofort wieder aufstehen. Nach Versorgung durch Rettungssanitäter wurde der Junge in die Obhut seines Vaters übergeben. fal











27.08.2019 • 20:45 Uhr

Wie lebte man zur Hochzeit der Stadt Nienover?

Gruppe präsentiert Alltag und Handwerk des 13. Jahrhunderts im Mittelalterhaus

. Die Interessensgemeinschaft für das 13. Jahrhundert kommt ein weiteres Mal ins Mittelalterhaus Nienover und präsentiert am Samstag, 31. August, und Sonntag, 1. September, das Mittelalter in der Hochzeit der Stadtwüstung Nienover. Die Mitglieder zeigen den Besuchern den Alltag und verschiedenste Handwerke des 13. Jahrhunderts.
Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Diese kommen bereits seit mehreren Jahren nach Nienover und präsentieren Handwerke und Fertigkeiten aus der Zeit, in der die Stadt Nienover existierte.
Das Haus ist am Samstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, am Sonntag wegen der Abreise der Gruppe nur bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Gruppe sind willkommen.
Informationen zum Mittelalterhaus und zur Anfahrt finden Sie unter www.mittelalterhaus-nienover.de.
Informationen zur Gruppe gibt es unter www.ig-13tes.de
red/lpd
Zum Bild: Handwerk im 13. Jahrhundert: Die Interessensgemeinschaft 13tes kommt ins Mittelalterhaus Nienover und zeigt, wie man im Mittelalter lebte und arbeitete. Foto: lpd











27.08.2019 • 10:08 Uhr

Die Erprobung eines Heimatortes - Zwischen Digitalisierung, sozialen Medien und Nachhaltigkeit - Großes Event-Programm

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig lädt vom 29. August bis zum 09. September mit Kiez Café und Veranstaltungsprogramm in das „Pop Up Village“ auf den Friedrich-Wilhelm-Platz in Braunschweig ein.

Gerade in Zeiten der digitalen Transformation nimmt die Bedeutung von realen, dritten Orten eine entscheidende Rolle ein. Gemeint sind Plätze von Gesellschaft, Austausch und Begegnung. „Als Öffentliche Versicherung Braunschweig steckt das Gemeinwohl in der DNA unseres Unternehmens. Wir wollen der Region etwas zurückgeben, die Stadtgesellschaft mitgestalten und Plattformen ermöglichen“, schildert Gabriela Schimmel-Radmacher, Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation der Versicherung.

Im März dieses Jahres eröffnete das Unternehmen mit BLUEworking bereits einen CoWorking Space als Plattform für flexible Arbeitsplatzmodelle. Nun ist geplant, das Engagement am Standort zu erweitern. Schimmel-Radmacher: „Für uns ist das einerseits ein Bekenntnis zu Braunschweigs Kiez – dem Kultviertel – andererseits zu unserer Region, unserer Heimat.“ Mittelfristig sei in diesem Zusammenhang geplant, das Ökosystem um BLUEworking zu erweitern. „Es geht um einen Ort, an dem man für eine Kaffeelänge, für eine Veranstaltung oder auch regelmäßig verweilen und zusammenkommen kann.“ Was dies konkret bedeute, sei nicht vorbestimmt, sondern soll in einem agilen Prozess erprobt werden.

Zwischen Digitalisierung, sozialen Medien und Nachhaltigkeit

Aus diesem Grund entsteht vom 29. August bis zum 09. September auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz das „Pop Up Village“: Eine temporäre Zeltstadt mit Kiez Café und kleinem Veranstaltungsraum für unterschiedlichste Formate, die vor allem den Themen der jungen Generation eine Plattform geben sollen. Ob Digitalisierung, New Work oder auch Nachhaltigkeit: Wesentliche gesellschaftliche Masterthemen werden in Vorträgen oder auch Diskussionsrunden aufgegriffen. Am 2. September etwa debattieren unter dem Titel „Nur diese eine Welt“ Nils Kramer (Fridays for Future Braunschweig), Prof. Boris Schröder-Esselbach (TU Braunschweig), Dr. Felicitas Schneider (Thünen-Insitut) und Bloggerin Louisa Dellert über Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Ressourcenschonung. Am 4. September wird derweil mit Tim Lemke (Strauß & Lemke Gruppe), Ulrich Schwanke (Okercabana, Haifischbar), Evren Songürer (Brain Klub) und Falk-Martin Drescher (Kultviertel) über die Bedeutung der Nachtgastronomie-Szene für Bürger und Tourismus diskutiert.

Darüber hinaus werden Workshops und Insights angeboten, darunter „Content Creation“ mit dem Braunschweiger Instagramer Maximilian Kelm oder auch „The Future of Social Media“ mit Laura Wittig, Geschäftsführerin der Agentur Kreativrausch. Intime Konzerte und Afterwork-Formate seien ferner vorgesehen – am 5. September legt der Brasilianer DJ André Victor Neves im Pop Up Village auf, am 7. September lädt die Indie-Pop-Band You Silence I Bird zu einem Akustik-Gig. „Wir wollen unterschiedliche Formate erproben und daran auch das Interesse sowie die Wünsche an einen dauerhaften Heimatort für die junge Zielgruppe erfassen“, so Schimmel-Radmacher.

Temporäres Kiez-Café – Austausch mit kreativer Szene

Neben dem Veranstaltungsprogramm bietet der temporäre Ort auch ein Kiez Café mit Kalt- und Heißgetränken sowie kleinen Snacks - zum Verweilen, als auch zum Mitnehmen. „Hier arbeiten wir mit dem Pfand-Mehrwegbechersystem RECUP zusammen“, freut sich Moritz Köhler, Betriebsleiter des Pop Up Village. Er fügt hinzu: „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass wir mit dem Angebot an Getränken und Snacks sowohl die Tagesgäste, als auch die Nachtschwärmer ansprechen.“

Mit dem Konzept des Pop Up Village und damit verbundenen Veranstaltungen soll „ein Wechselspiel zwischen den Themen der realen und der digitalen Welt geschaffen werden“, erläutert Schimmel Radmacher. Auch werde eine größere Nähe und ein intensiverer Austausch mit der kreativen Szene gesucht, „als Verstärkung zu unseren bestehenden Aktivitäten mit BLUEworking.“ Über das stärkere Engagement im Braunschweiger Kiez freut sich auch der Kultviertel-Verein, der sich seit vielen Jahren für das Quartier einsetzt. Falk-Martin Drescher, Vorstandsvorsitzender des Kultviertels, erklärt: „Das Quartier zeichnet sich durch Nähe, Persönlichkeit und Gemeinschaft aus. Hier kommen auf wenigen Straßenzügen unterschiedlichste Branchen zusammen – wir freuen uns, dass die Öffentliche Versicherung Braunschweig diese Entwicklung mit ihren Vorhaben verstärkt und erweitert.“

Das Kiez Café im Pop Up Village ist täglich von 08 bis 20 Uhr, donnerstags bis samstags sogar bis 22 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sowie das gesamte Veranstaltungsprogramm sind auf www.popupvillage.de, aktuelle Hinweise bei Facebook und Instagram unter „pop.up.village.bs“ zu finden. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei.red/fis


Übersicht Eventprogramm


Donnerstag, 29.08.2019 We got Pop Up! | 18:00 Uhr
Kick Off | Diskussionsrunde mit Dr. Kerstin Wolff (martens+puller), Ingmar Wiebe (Vielharmonie / Pop Up), Ruben Knoll (Sandkasten, TU Braunschweig) und Falk-Martin Drescher (Kultviertel), anschließend DJ Set mit Lascar (buerau de la nuit)

Freitag, 30.08.2019 Pop 4 Strings | 19:00 Uhr
Akustik Konzert mit Pop4Strings von der Musikschule Musikuß

Samstag, 31.08.2019 Generation Podcast | 18:00 Uhr
Insight | Talkrunde mit Leila Lowfire (Besser als Sex), Jonathan "Jonny" Beddig und Jörn Höpfner (WHDS) sowie Falk-Martin Drescher (Kultviertel), anschließend DJ Set mit André Victor Neves

Sonntag, 01.09.2019 The Future of Social Media | 16:00 Uhr
Workshop mit Laura Wittig (Kreativrausch)

Montag, 02.09.2019 Nur diese eine Welt | 18:00 Uhr
Diskussionsrunde mit Dr. Felicitas Schneider (Thünen-Institut), Nils Kramer (Fridays for Future Braunschweig), Prof. Boris Schröder-Esselbach (TU Braunschweig) und Louisa Dellert (Naturalou)

Dienstag, 03.09.2019 Social Business Talk | 18:00 Uhr
Diskussionsrunde mit Kristof von Anselm (Cacao de Paz), Dr. Nari Kahle (Volkswagen, xStarters) und Alexander von Krosigk (Café Bruns)

Mittwoch, 04.09.2019 Ohne Kiez keine Nachtschwärmer | 18:00 Uhr
Diskussionsrunde mit Tim Lemke (Strauß & Lemke), Ulrich Schwanke (Haifischbar), Evren Songürer alias DJ Evolution (Brain Klub) und Falk-Martin Drescher (Kultviertel)

Donnerstag, 05.09.2019 Brazilian Afterwork | 18:00 Uhr
DJ Set mit André Victor Neves (aus Brasilien) mit Deep House, Downtempo, Minimal und House

Freitag, 06.09.2019 Content Creation like a boss | 18:00 Uhr
Insight | Workshop zur Content Creation mit Maximilian Kelm

Samstag, 07.09.2019 You Silence I Bird | 19:00 Uhr
Akkustik Konzert mit You Silence I Bird (Indie / Pop), anschließend DJ Set mit DJ Amigo (Soultecniques)

Sonntag, 08.09.2019 Skillset: Digitale Fotografie | 16:00 Uhr
Workshop zur digitalen Fotografie mit Sascha Hahne (Ausdruckslos)

Montag, 09.09.2019 3. Kultviertel Quartiersforum | 18:30 Uhr











27.08.2019 • 10:04 Uhr

Siedlergemeinschaft: Ab 11 Uhr 111 mal Spanferkel-Schmaus im "Waldschlösschen" Bad Gandersheim

Was für ein Fest: Am kommenden Sonntag, 1. September, veranstaltet die Kreisgruppe Verband Wohnungseigentum einen zünftigen Frühschoppen und ein Spanferkelessen. Ausrichter ist mit die Siedlergemeinschaft Bad Gandersheim . Der Open Air Schmaus findet in der fantastischen Idylle der Grünoase "Hotel Waldschlösschen" in Bad Gandersheim statt. Es wird ein Treffen vieler Freunde und Mitglieder. So sind am Sonntag Mitglieder aus den Siedlergemeinschaften Kreiensen, Bad Gandersheim, Seesen, Sülbeck, Münchehof und Kaierde angesagt. Weitere Infos zu dem schönen wie gemütlichen Gemeinschaftsevent sind auf der kompakten Grafik vermerkt.red/fis










27.08.2019 • 09:55 Uhr

Drogen-Treff am Bootshaus in Kreiensen: Marihuana-Fund bei Jugendlichen

Am späten Montag Nachmittag gegen 17.30 Uhr überprüfte eine Funkstreifenbesatzung des Bad Gandersheimer Polizeikommissariats eine Gruppe jugendlicher Raucher am Bootshaus in den Leinewiesen. Dabei wurden bei einem 17-Jährigen Marihuana und eine Hanfmühle aufgefunden und sichergestellt. Ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet. ots










27.08.2019 • 09:47 Uhr

Harriehausen: Mittags plötzlich Böschung in Flammen

Am gestrigen Montag Mittag gegen 13.00 Uhr geriet in der Harriehäuser Feldmark auf einer Fläche von ca. 120 mal 5 Metern eine Böschung in Brand. Das Feuer wurde innerhalb kurzer Zeit von der Freiwilligen Feuerwehr Harriehausen abgelöscht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. ots










27.08.2019 • 09:43 Uhr

Verkehrssicherheitswoche 2019 des Polizeikommissariats Uslar: 1035 Tempoverstöße

Im Zeitraum von Montag, 19.08.2019, bis Sonntag, 25.08.2019, fand die diesjährige Verkehrssicherheitswoche des Polizeikommissariats Uslar statt. Die Verkehrssicherheitswoche orientierte sich an der Verkehrssicherheitsinitiative 2020 (VSI 2020) und war ausgelegt, die Hauptunfallursachen, wie unter anderem überhöhte Geschwindigkeit, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss und Ablenkung durch Nutzung von Mobiltelefonen zu bekämpfen.

Unterstützung erhielt die Uslarer Polizei durch zusätzliche Kollegen der Polizeiinspektion Northeim/Osterode, der Bereitschaftspolizei Göttingen sowie der Kraftradkontrollgruppe der Polizeidirektion Göttingen. Neben zusätzlichen Polizeikräften waren auch Mitarbeiter vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG), der Göttinger Zoll sowie der Landkreis Northeim maßgeblich an der Aktion beteiligt. An allen Tagen erfolgten stationäre und mobile Verkehrskontrollen sowie Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen. Insgesamt konnten hierbei 1035 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden, von denen sich zwei Verstöße sogar im Bereich eines Fahrverbotes befanden. Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung lag bei 128 km/h bei erlaubten 70 km/h.

Vier Fahrzeugführer nutzten während der Fahrt verbotswidrig ein Mobiltelefon und weitere vier Fahrzeugführer verstießen gegen die Gurtpflicht. Im Rahmen der Schwerlastkontrollen wurden 30 Fahrzeuge kontrolliert und 19 Verstöße geahndet. Der Zoll führte in zwei Fällen weitergehende Arbeitgeberprüfungen durch. Die Krad-Kontrollgruppe überprüfte abschließend am vergangenen Sonntag 73 Fahrzeuge und ahndete 15 Verstöße. Dabei wurden Verstöße in der sog. Bauartveränderung festgestellt und führten in zehn Fällen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Die Gesamteinsatzleiter Nicole Ostermann und Johannes Ehrecht vom Polizeikommissariat Uslar merkten positiv an, dass trotz der Kontrolltätigkeiten kein Verstoß im Bereich der Alkohol- und Drogenbeeinflussung bei den kontrollierten Fahrzeugführern festgestellt werden konnte.

Präventiv ergänzt wurde die Verkehrssicherheitswoche durch ein Verkehrsstück an einer Uslarer Grundschule durch die Puppenbühne der Polizeidirektion Göttingen. Mitarbeiter des Präventionsteams der Polizeiinspektion Northeim/Osterode und der Verkehrswacht Uslar informierten zudem über die Konsequenzen des unerlaubten Entfernens von einem Unfallort an den örtlichen Verbrauchermärkten. Die Aktionen stießen bei allen Beteiligten durchweg auf positive Resonanz. Emm










27.08.2019 • 09:37 Uhr

Kreiensen: Seitenscheibe eines Hyundai mal eben eingeschlagen

Soeben teilt das Polizeikommissariats Bad Gandersheim mit: Bereits am zurückliegenden Wochenende wurde an einem in der Hainbersgstraße in Einbeck- Kreiensen geparkten Personenwagen der Marke Hyundai die Seitenscheibe der Fahrertür eingeschlagen. Entwendet wurde nichts. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und versuchtem Diebstahl. Zeugenhinweise nimmt das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 oder die Polizeistation in Kreiensen unter Telefon 05563/212 entgegen.ots










27.08.2019 • 07:57 Uhr

Zyklen auf der Insel: Corinnas Sonne allüberall...

Die Sonne beherrscht in diesen wunderbaren Sommertagen unseren Alltag zuhause und auf der Insel. Wir haben sie eingefangen. Morgens um 6 Uhr über den Dächern und Deichen. Mittags am weißen Strand. Die Vollendung dann am Abend beim romantischen Sonnenuntergang. Die Wärme und das Licht des Tages gebändigt in einem Glas...
red/Fotos: Corrina














27.08.2019 • 07:49 Uhr

Nach Grenzübertritt: Gefängnis - Rosenheimer Bundespolizei bringt mehrere gesuchte Personen hinter Gitter

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Wochenende (24./25. August) im Rahmen der Grenzkontrollen mehrere gesuchte Personen auffinden und verhaften können. Die Festgenommenen wurden alle in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Ein Bulgare, der mit dem Auto auf der A93 in Richtung Rosenheim unterwegs war, wurde von der Staatsanwaltschaft in Passau gesucht. Er hatte wegen Urkundenfälschung eine Geldstrafe in Höhe von 1.300 Euro zu begleichen. Da der 40-Jährige nicht über diesen Betrag verfügte, hatte er ersatzweise eine 130-tägige Freiheitsstrafe anzutreten.

Eine 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe muss ein Deutscher verbüßen. Er wurde wegen Steuerhinterziehung von der Kölner Staatsanwaltschaft gesucht. Laut Haftbefehl hatte der 45-Jährige Justizschulden in Höhe von 3.600 Euro. Der Mann konnte nach der Kontrolle im EuroCity aus Italien aber nicht zahlen und kam ins Gefängnis.

Hinter Gittern fand sich auch ein serbischer Staatsangehöriger wieder. Ihn suchte, wie sich bei der Kontrolle auf der Inntalautobahn herausstelle, die Staatsanwaltschaft Traunstein mit einem Haftbefehl. Aus diesem ging hervor, dass der 34-Jährige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis noch eine Geldstrafe von 750 Euro offen hatte. Mangels finanzieller Möglichkeiten blieb ihm nichts Anderes übrig, als eine 50-tägige Haftstrafe anzutreten.

Ebenfalls für 50 Tage musste ein Italiener ins Gefängnis. Der 43-Jährige musste seine Busreise auf der A93 beenden, da gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln vorlag. Wegen Diebstals war er zu einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro verurteilt worden. Über diese Summe verfügte er jedoch nicht und so brachten ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau.

Mit einem anderen Reisebus wollte ein 22-Jährigier, der ursprünglich aus Tansania stammt, von Italien aus nach München fahren. Seine Reise fand auch in der Kontrollstelle der Bundespolizei nahe Kiefersfelden ein vorzeitiges Ende. Die Staatsanwaltschaft in Kassel hatte gegen ihn wegen eines früheren Vergehens nach dem Waffengesetz einen Haftbefehl erlassen. Die festgesetzte Geldstrafe von 200 Euro konnte der Afrikaner nicht begleichen. Daher musste er ersatzweise für 20 Tage ins Gefängnis. Vor seinem Haftantritt wurde er noch von den Bundespolizisten durchsucht. Dabei fanden die Beamten eine kleinere Menge Marihuana. Nun wird sich der Mann nach der Verbüßung seiner Haftstrafe wohl wegen der illegalen Einfuhr von Drogen verantworten müssen.ots/Foto: Polizei










26.08.2019 • 20:02 Uhr

Motorradunfälle im Kreis Holzminden fordern zwei Verletzte

Am Sonntag gegen 11.30 Uhr ereignete sich im Bereich der Kreisstraße 11 ein Motorradunfall. Dabei kam ein 16-Jähriger aus dem Raum Hannover mit seiner Yamaha aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und stürzte. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und in ein Krankenhaus nach Hameln gebracht. Das Motorrad wurde starkt beschädigt abgeschleppt.

Mehr Glück gehabt hat ein 47-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Gifhorn. Dieser befährt mit seiner Suzuki gegen 13.00 Uhr die Kreisstraße 37 im Bereich Hohlenberg. Im Ausgang einer Linkskurve kommt er nach rechts von der Fahrbahn ab und durchfährt einen Graben. Der Motorradfahrer wird hier nur leicht verletzt. Das Motorrad muss jedoch als wirtschaflicher Totalschaden abgeschleppt werden. ots/Foto: Polizei










26.08.2019 • 19:59 Uhr

Ermittlungserfolg der Polizei: 38-jähriger Trickdieb sitzt in Untersuchungshaft

Beamte der Ermittlungsgruppe "Trick" haben zusammen mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim umfangreiche Ermittlungen gegen einen 38-jährigen Lehrter und weitere Mittäter (21 und 27 Jahre alt) wegen banden- und gewerbsmäßigen Diebstahls geführt. Am Donnerstag, 22.08.2019, ist der Hauptverdächtige in Laatzen von Einsatzkräften der Polizeidirektion Hannover festgenommen worden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Lehrter mit seinen Komplizen in der Region Hannover, vorrangig im Raum Lehrte, mehrere Dienstleistungen und Handwerkertätigkeiten angeboten. Die Leistungen umfassten Gartenpflege, Hochdruckreinigerarbeiten sowie Wasserwerker- und Schornsteinfegerleistungen. Durch diese vermeintlichen Arbeiten gelangten die Täter in die Wohnobjekte der Senioren und konnten dort in mehreren Fällen häufig Bargeld und Wertgegenstände aus den Räumlichkeiten entwenden.

Nach knapp einem Monat Ermittlungsarbeit schlugen Fahnder am vergangenen Donnerstag zu und nahmen den 38-Jährigen an der Hildesheimer Straße in Laatzen fest. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen bei ihm und seinen Komplizen fanden die Ermittler umfangreiches Beweismaterial (Handy, Tatmittel, Tatkleidung sowie zwei Hiebwaffen) vor und stellten es sicher. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten zudem noch zwei Fahrzeuge. Ein Richter des Amtsgerichts Hildesheim erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen. Seine Komplizen wurden vorerst auf freien Fuß gesetzt.

Die Auswertung des Materials sowie die weiteren Ermittlungen dauern aktuell an. /has, schie










26.08.2019 • 19:54 Uhr

Mysteriös: Plötzlich brennen nachts 150 Stroh- und 60 Silageballen auf Lagerplatz in Adelebsen - Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Auf einem Lagerplatz in Adelebsen (Landkreis Göttingen) sind Sonntagnacht (25.08.19) gegen 02.45 Uhr insgesamt 150 Stroh- und 60 Silageballen in Brand geraten. Die Rundballen waren in Doppelreihe gestapelt. Menschen wurden nicht verletzt.

Auch ein in unmittelbarer Nähe abgestellter Pferdeanhänger fiel den Flammen zum Opfer. Die alarmierte Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf eine benachbarte Scheune mit Tierbestand verhindern. 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Adelebsen, Barterode und Lödingsen waren im Einsatz.

Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach ersten vorläufigen Schätzungen auf rund 18.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Es wird in alle Richtungen ermittelt. Auch Brandstiftung.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen./red/jk










26.08.2019 • 19:48 Uhr

Geschwindigkeitsüberwachung: vier Thüringer Kradfahrer durchfahren den Messbereich gleich dreimal.

Polizei: Für 24 Motorradfahrer kommt ein Fahrverbot

Die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Goslar führte auf Grund der schweren Motorradunfälle in der jüngsten Vergangenheit am gestrigen Sonntag, 25.08.2019, zwischen 09.00 und 18.20 Uhr, bei sonnigem Wetter, starkem Ausflugsverkehr und hohem Motorradaufkommen eine Geschwindigkeitsüberwachung in beide Richtungen bei der ausschließlich für Kräder geltenden 70 km/h-Regelung am Gefahrenpunkt B 4, Kesselberg, bei Brauznlage,durch.

Dabei mussten insgesamt 165 durch Motorradfahrer begangene Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden, davon 77 im Verwarngeld- und 88 im Verkehrsordnungswidrigkeitenbereich. Auf insgesamt 24 Fahrzeugführer kommt ein Fahrverbot zu.

Berichtenswert ist insbesondere das Verhalten einer Gruppe von vier aus Mühlhausen/Thüringen stammenden Motorradfahrern im Alter von 18 bis 27 Jahren, gegen die ein gesondertes Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315 d StGB eingeleitet wurde.

Sie lieferten sich auf der Strecke ein Rennen und waren zwischen 14.10 und 14.20 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit gemeinsam durch die Messstelle gefahren, erreichten hierbei übrigens den an diesem Tag gemessenen Spitzenwert von 165 km/h, und hatten dabei den ausgelösten Blitz wahrgenommen.

Daraufhin kehrten sie auf der Suche nach der Messstelle zurück und durchfuhren sie erneut mit unangepasster Geschwindigkeit, konnten sie aber nicht ausmachen. Das wiederholten sie anschließend - warum auch immer - noch einmal und konnten schließlich beim vierten Versuch von den Kollegen angehalten werden.

Die Thüringer staunten nicht schlecht, als ihnen die Beamten die Eröffnung des entsprechenden Strafverfahrens eröffneten. Ihre Führerscheine wurden an Ort und Stelle beschlagnahmt und sie mussten ihre Maschinen vor Ort abstellen.

Sie mussten in der Folge Angehörige und Freunde informieren, die sie und ihre Maschinen abholten. Die Messbeamten wussten zu berichten, dass sich die vier Thüringer deutliche Worte anhören mussten, die wir an dieser Stelle so nicht wiedergeben möchten.

Wir weisen darauf hin, dass Geschwindigkeitsüberwachungen dieser Art auch zukünftig im Bereich der Polizeiinspektion Goslar durchgeführt werden.ots











26.08.2019 • 19:39 Uhr

Kalefelder Lucas Mennecke bleibt SU-Landeschef

Der 19-jährige Kalefelder Lucas Mennecke wurde am vergangen Samstag erneut zum Landesvorsitzenden der Schüler Union Niedersachsen gewählt. Mit 96% bestätigten die Delegierten des Landesdelegiertentages die Arbeit des Kalefelders, der seit letztem Jahr an der Spitze des Niedersächsischen Landesverbandes steht. Mennecke kommentierte seine Wiederwahl freudig:“ Ich freue mich, die erfolgreiche Arbeit der Schüler Union mit meinen Team aus erfahrenen und neuen Köpfen fortführen zu können.“
Die Schüler Union ist eine bundesweite politische Schülerorganisation mit rund 10.000 Mitgliedern in ganz Deutschland. Mit rund 1000 Mitgliedern zählt der Landesverband Niedersachsen zu den größten Landesverbänden in Deutschland. Inhaltich befasst sich die Schüler Union vorrangig mit bildungspolitischen Themen wie der Bildungsgerechtigkeit, Digitalisierung und Integration an Schulen. red










26.08.2019 • 10:16 Uhr

Kaffee-Mythen im Faktencheck - Wie der Wachmacher im Körper wirkt

Egal ob morgens zum Wachwerden oder als Genussmittel für zwischendurch: Kaffee ist aus dem Alltag vieler Deutscher nicht wegzudenken. Doch das Getränk muss mit einigen Vorurteilen kämpfen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, macht einen Faktencheck.

Kaffee: Mehr als nur Koffein

Kaffeebohnen, die zu Kaffeepulver gemahlen werden, enthalten verschiedene Stoffe, die sich auf den Körper auswirken können. Der bekannteste Inhaltsstoff ist Koffein, der zu den sogenannten Alkaloiden gehört, das sind stickstoffhaltige Verbindungen. Darüber hinaus beinhaltet Kaffee aber beispielsweise auch Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium, Säuren, Eiweißstoffe und Wasser. Beim Rösten der Bohnen entstehen zudem Aromastoffe. „Koffein in Maßen regt das Herz und das zentrale Nervensystem an und kann schmerzlindernd wirken“, erläutert Dr. Wolfgang Reuter. „Daher ist es auch Bestandteil einiger Medikamente, insbesondere gegen Migräne und Kopfschmerzen.“ Übrigens: Espresso und Filterkaffee unterscheiden sich in erster Linie durch die Röstung. Diese hat unter anderem Auswirkungen auf den Geschmack, aber auch auf die Menge an enthaltener Säure. Espresso wird länger geröstet – dadurch reduziert sich der Säuregehalt.

Faktencheck 1: Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit?

Kaffee steigert die Aktivität der Nieren, über einen kurzen Zeitraum kommt es so zu einer vermehrten Urinproduktion. Insgesamt ist der Flüssigkeitsverlust nach dem Genuss von Kaffee aber nicht höher als nach anderen Getränken. „Wer über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, zum Beispiel über Wasser, Schorlen oder Kräutertees, verliert durch Kaffee keine Flüssigkeit“, ergänzt der DKV Experte. „Es ist also nicht nötig, nach einer Tasse Kaffee direkt ein Glas Wasser zu trinken.“

Faktencheck 2: Macht Kaffee den Körper sauer?

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist wichtig für einen reibungslosen Stoffwechsel und somit für die Gesundheit. Zu viel Säure kann zu Müdigkeit sowie Infektanfälligkeit führen und sogar schwere Krankheiten mitverursachen. Aber wirkt sich Kaffee wirklich auf den Säure-Basen-Haushalt aus? „Auf den Gesamtorganismus wirkt Kaffee sogar eher basisch und nicht säurebildend“, informiert Dr. Reuter. Aber: Kaffee regt die Produktion von Salzsäure im Magen an. „Das kann, abhängig von der Menge des Kaffees, zu einer Reizung der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts führen“, ergänzt der Gesundheitsexperte. Alkohol und Nikotin können die Reizung zudem verstärken.

Faktencheck 3: Macht Kaffee süchtig?

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, dessen Körper gewöhnt sich an die Koffeinzufuhr. „Muss oder will der Kaffeetrinker dann auf Koffein verzichten, kann es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Reizbarkeit kommen“, so der DKV Experte. „Dennoch ist Kaffee keine süchtig machende Droge.“ Allerdings gilt wie bei vielen Genussmitteln: in Maßen konsumieren. Wer auf das Kaffeetrinken mit Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüchen reagiert, sollte seinen Konsum reduzieren oder sogar beenden. Empfehlenswert sind nicht mehr als zwei bis vier Tassen am Tag – das kann aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.
Quelle/Foto: ERGO












26.08.2019 • 09:45 Uhr

Salz- und Lichterfest Bad Harzburg: Junge Union mittendrin im Festgetümmel

Sie verstehen sich nicht allein auf Politik: Der Nachwuchs der Christdemokraten aus Bad Gandersheim und der Region hat am Wochenende einen spannenden Ausflug zum kultigen Salz- und Lichterfest in Bad Harzburg unternommen. Die Open Air Party war angesichts des tollen Unterhaltungs-Programms und des fantastischen Sommerwetters ein Megaevent. Tausende tummelten sich in der Festmeile und im illuminierten Kurpark. Bad Harzburg in totaler Partylaune. Und mittendrin die CDU mit einem Sonnenschirm und Infostand. Die Leute der Junge Union hatten aber mehr Partyspaß als auf dieser Plattform schwer und ernsthaft zu politisieren. Flagge zeigen reicht manchmal auch für eine selbstbewußte Imagepflege. In der Gruppe zu sehen unter anderen David Artschwager aus Bad Gandersheim. red/Fotos: Lucas Mennecke












26.08.2019 • 09:33 Uhr

Sitzung des Kreistages - Umbesetzungen im Kreisausschuss und in Fachausschüssen - Kreitz folgt Grote

Der Kreistag hat sich am vergangenen Freitag zu Beginn seiner Sitzung auch mit veränderten Besetzungen einzelner Fachausschüsse befasst.
Anstelle von Timo Dröge wird Carl Christian von Plate Stralenheim (beide CDU) Mitglied im Finanzausschuss.
Den nach dem Ausscheiden von Tobias Grote frei gewordenen Sitz im Personalausschuss nimmt jetzt Elisabeth Behrens (CDU) wahr. Vorsitzender des Personalausschusses ist nun Günther Kelter (CDU), vertreten wird er in der Funktion von Elisabeth Behrens.
Die Beatrix Tappe-Rostalski (CDU) hat ihren jeweiligen Sitz im Jugendhilfeausschuss und im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Frauen, Familie und Senioren an Elisabeth Behrens abgegeben.
Neue Beigeordnete im Kreisausschuss ist Beatrix Tappe-Rostalski, sie löst Timo Dröge (CDU) im Hauptausschuss des Landkreises ab. Auch bei den stellvertretenden Beigeordneten gibt es Veränderungen. Hans-Dietmar Kreitz (CDU) folgt auf Tobias Grote.lpd












26.08.2019 • 07:56 Uhr

27-27 des Northeimer Handball Clubs beim Saisonauftakt in Kirchzell - Kommenden Sonntag Heimspiel gegen Großsachsen

Der NHC musste sich in seinem ersten Auswärtsspiel der neuen Saison mit einem 27:27 (10:13) Unentschieden beim TV Kirchzell zufrieden geben. Zu Beginn der Partie war es ein Spiel auf Augenhöhe, sodass es nach zehn Spielminuten 3:3 stand. Nach und nach schlichen sich in der Offensive jedoch zu viele einfache Fehler ein, die dazu führten, dass Kirchzell sich auf 10:8 absetzen konnte. Auch wenn viele Bälle in der Abwehr gewonnen werden konnten, gelang es oft nicht sich dafür zu belohnen. Torwart Ullrich hielt das Ergebnis in der 1. Halbzeit noch in erträglichen Maßen, daher ging es mit einem 10:13 Rückstand in die Halbzeitpause. Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gastgeber, die sich auf 17:13 absetzen konnten. Diese Führung hatte bis zum 21:17 Bestand. Nach und nach gelang es dem NHC Tor um Tor aufzuholen. Über die Stationen 23:21 und 24:23 war die Partie wieder offen. In der 57. Spielminute gelang erstmals wieder der Ausgleich zum 26:26. Im darauffolgenden Angriff unterlief Kirchzell ein technischer Fehler den der NHC mit der ersten und einzigen 27:26 Führung bestrafte. Jedoch konnte Kirchzell im Gegenzug noch einmal ausgleichen und der NHC scheiterte mit seinem letzten Angriffsversuch. Dieses Spiel war ein typischer Saisonauftakt und mit noch viel Luft in allen Bereichen nach oben.

Nun geht es am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel gegen den TV Germania Großsachsen weiter. Anwurf der Partie in der Schuhwallhölle ist am Sonntag den 1.September . um 17 Uhr.

NHC: Ullrich, Wenderoth; Schlüter 1, Iliopoulos 9, Lange 2/1, Seekamp 1, Springer, Hempel, Wilken, Gerstmann 4, Bode, Stöpler 1, Wodarz 8 (Foto). Foto: Spieker Fotografie!










25.08.2019 • 19:40 Uhr

Betrunkener Fahrer versucht der Polizei zu entkommen: Eine Blutprobe extra und Ausnüchterungszelle

Am frühen Sonntagmorgen sollte in Stederdorf bei Salzgitter der Fahrer eines Seat von der Polizei kontrolliert werden, da das Fahrzeug zuvor wegen unsicherer Fahrweise aufgefallen war. Der Fahrer ingnorierte die Haltezeichen und flüchtete. Im Verlauf einer Fahndung konnte der Fahrer später in der Nähe seines Fahrzeuges angetroffen werden. Er wurde vorläufig festgenommen und ihm wurden zwei Blutproben entnommen. Da der Mann keine Gewähr für Ruhe gab musste er für einige Stunden im Polizeigewahrsam verbringen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. ots










25.08.2019 • 19:35 Uhr

Zwei SV Werder Bremen-Fans im Zug angegriffen - Schläger fuhren in Richtung Göttingen

In der vergangenen Nacht stürmten sechs unbekannte Täter in einen abfahrbereiten Regionalzug im Hauptbahnhof Hannover. Dann schlugen und traten sie auf zwei erkennbare Werder Bremen-Fans (24, 25) ein. Anschließend flohen die Schläger. Die Opfer blieben weitgehend unverletzt und setzten ihre Reise fort. Eine Videoauswertung ergab, dass es sich bei den Angreifern um Anhänger von Hannover 96 handelte. Vier Tatverdächtige stiegen in den Metronom Richtung Göttingen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Videoaufnahmen wurden angefordert. Zeugenhinweise an die Bundespolizei 0511 303650. ots










25.08.2019 • 19:32 Uhr

Kleine Schatten beim Lichterfest in Bad Harzburg: Fausthiebe ins Gesicht und Polenböller gezündet

Am Samstag wurde bei starken Besucherandrang und herrlichen Sommerwetter das Salz- und Lichterfest in Bad Harzburg gefeiert und polizeilich begleitet. In den späten Abendstunden kam es jedoch zu Handlungen, die ein Einschreiten erforderten:

1. Nach Streitigkeiten bedrohte ein 21-jähriger Bad Harzburger in der Goslarsche Straße einen 17-jährigen Goslarer und einen 19-jährigen Langelsheimer. In der weiteren Folge erhielt er durch die zuvor bedrohten Faustschläge ins Gesicht. Entsprechende Strafverfahren der Bedrohung und Körperverletzung wurden eingeleitet.

2. Am Sonntag, gegen 01 Uhr, zündete ein 24-jähriger Braunschweiger einen Feuerwerkskörper, bei dem es sich um einen sogenannten Polenböller handelte, im angrenzenden Bereich des Badeparks. Der Täter konnte durch Zeugenangaben ermittelt werden. Personen kamen durch den Feuerwerkskörper nicht zu Schaden.

Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme des Böllerwurfes beleidigte ein 34-jähriger Bad Harzburger mehrere Polizeibeamte und leistete bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen Widerstand. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.ots










25.08.2019 • 19:28 Uhr

Hardegsen: Um 1.20 Uhr zogen Polizisten betrunkenen 23-Jährigen aus dem Verkehr

Am heutigen frühen Sonntagmorgen, gegen 01.20 Uhr, fiel einer zivilen Streife der Northeimer Polizei ein PKW Renault Megane aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf in der Langen Straße in Hardegsen auf. Während der Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten bei dem 23-Jährigen PKW Fahrer aus Hardegsen alkoholbedingte Ausfallerscheinungen fest. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 1,71 Promille. Auf der Northeimer Polizeidienststelle wurde daher eine Blutprobe beim Fahrer entnommen. Seinen Führerschein musste er abgeben, er wurde von der Polizei beschlagnahmt Den PKW musste er stehen lassen, da ihm die Weiterfahrt untersagt wurde. hep










25.08.2019 • 19:24 Uhr

Northeimer Schlägerei vor neuem Lokal Am Münster - Täter flüchtete

Am Samstagmorgen, gegen 02.45 Uhr, kam es vor einer neu eröffneten Lokalität in Northeim, Am Münster, zu einer Körperverletzung. Ein 20-jähriger Northeimer schlug einen ebenfalls 20 jährigen aus Northeim mit der Faust gegen den Kopf. Das Opfer wurde dabei verletzt, der Täter flüchtete. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim, 05551-70050, zu melden. hep










25.08.2019 • 19:21 Uhr

Wachenhausen: Mit Promille auf dem Fahrrad: Sturz, schwere Gesichtsverletzungen und Polizeikontrolle

Am Samstagabend, gegen 21 Uhr, stürzte ein 38-Jähriger aus Katlenburg mit seinem Fahrrad an In der Thiestraße in Wachenhausen über eine Vorrichtung aus Mauersteinen und verletzte sich. Bei der Unfallaufnahme wurde durch eine Streife der Polizei Northeim festgestellt, dass der Fahrradfahrer unter Alkoholeinfluss stand. Aufgrund seiner erheblichen Gesichtsverletzungen wurde der Fahrradfahrer durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Weiterhin stellte die aufnehmende Streife an der Unfallstelle fest, dass ein anderer 28-jähriger Fahrradfahrer aus Katlenburg, ein Begleiter des Verunfallten, ebenso nach Alkohol roch. Da eine Atemalkoholkontrolle 1,73 Promille ergab, wurde auch ihm eine Blutprobe entnommen.hep










25.08.2019 • 19:16 Uhr

Sturzbetrunkene 62-Jährige mit Ausfallerscheinungen rasselt mit ihre Daimler Benz gegen Hofeinfahrt: 10.000 Euro Schaden und

Am Samstag, gegen 16 Uhr, wollte eine 62 jährige Northeimerin mit ihrem PKW Daimler Benz von der Hagenstraße in Northeim in eine Hofeinfahrt einparken. Aufgrund erheblichem Alkoholeinfluss touchierte sie dabei eine Hofeinfahrt. Hierbei wurde die gesamte rechte Seite des PKW beschädigt. Beim Ansprechen durch eine Zivil-Funkstreifenbesatzng stellten die Beamten alkoholbedingte Ausfallerscheinungen bei der Fahrerin fest. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 3,08 Promille. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Es entstand ein Schaden von ca 10.000 Euro.hep











25.08.2019 • 19:12 Uhr

Northeim: Kleinkrieg in Kleingartenanlage

Am gestrigen Samstag, 00.05 Uhr, kam es in einer Kleingartenanlage am Sülbendwegg in Northeim bei einer Feier zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 46 jährigen Mann aus Osterode und einem 22 jährigen Mann aus Northeim. Diese mündete in einer wechselseitigen Körperverletzung, bei dem beide Personen verletzt wurden. Beide Männer beschuldigten sich gegenseitig, die Auseinandersetzung angefangen zu haben. hep











25.08.2019 • 19:09 Uhr

Autofahrer(33) ohne Fahrerlaubnis unter Drogeneinfluss gibt falsche Personalien an

Am Sonntag, gegen 11.10 Uhr fiel einer Streife der Polizei Northeim in der Braunschweiger Straße in Northeim ein PKW Audi RS 7 aus Worms durch unsichere Fahrweise auf. Während der Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten bei dem 33-Jährigen Auffälligkeiten fest. Ein Drogen- Schnelltest zeigte den Konsum von Amphetaminen an. Eine Blutprobe wurde auf der Northeimer Dienststelle entnommen. Hier wurde festgestellt, dass der Beschuldigte sich mit einem entwendeten Führerschein eines Arbeitskollegen ausgewiesen hat. Ermittlungen ergaben, dass ihm seine Fahrerlaubnis entzogen worden ist. Seinen PKW durfte er nicht mehr nutzen. Gegen ihn wird nun wegen Besitz von BTM, Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln, falscher Namensangabe, Dienstahl und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.hep











25.08.2019 • 19:01 Uhr

Autofahrer (33) ohne Fahrerlaubnis unter Drogeneinfluss gibt falsche Personalien an

Tatort: Northeim, Braunschweiger Straße. Tatzeitpunkt: Heute , Sonntag, 11.10 Uhr. Am Sonntag fiel einer Streife der Polizei Northeim ein PKW Audi RS 7 aus Worms durch unsichere Fahrweise auf. Während der Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten bei dem 33-Jährigen Auffälligkeiten fest. Ein Drogen- Schnelltest zeigte den Konsum von Amphetaminen an. Eine Blutprobe wurde auf der Northeimer Dienststelle entnommen. Hier wurde festgestellt, dass der Beschuldigte sich mit einem entwendeten Führerschein eines Arbeitskollegen ausgewiesen hat. Ermittlungen ergaben, dass ihm seine Fahrerlaubnis entzogen worden ist. Seinen PKW durfte er nicht mehr nutzen. Gegen ihn wird nun wegen Besitz von BTM, Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln, falscher Namensangabe, Dienstahl und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.hep











25.08.2019 • 10:50 Uhr

Zwei Tage danach: Todesfahrer in Untersuchungshaft genommen

Soeben berichtet die Polizeiinspektion Braunschweig: Nach dem schweren Verkehrsunfall am Dienstagabend bei dem eine Person ums Leben gekommen ist, wurde der Unfallfahrer am Donnerstagnachmittag in Untersuchungshaft genommen.

Der 37-Jährige missachtete am Dienstagabend zunächst auf der BAB 2 die Haltezeichen der Polizei und verursachte bei seiner wilden Flucht vor der Polizei über die BAB 39 gegen 18.17 Uhr den tödlichen Verkehrsunfall auf der Salzdahlumer Straße in Braunschweig.

Nach intensiven Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes unter Beteiligung der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde dem Beschuldigten am Mittwochnachmittag die vorläufige Festnahme unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr sowie des rücksichtslosen Schnellfahrens mit Todesfolge nach Pagraph 315 d StGB eröffnet.
Eine Haftrichterin erließ am Donnerstag Untersuchungshaftbefehl aufgrund der genannten Straftaten. ots










25.08.2019 • 10:42 Uhr

Marien-Heine-Höhe: Angekommen...

Einst schrieb von dort aus Heinrich Heine seinen legendären wie wunderschönen "Norderney-Zyklus". Auf der "Marienhöhe" auf der Nordsee-Insel Norderney. Inspirierende Anhöhe am Weststrand der Insel. Vor dort spannt sich der Blick auf das ewige Meer. Hier verschmelzen Himmel, Horizont und Wasser zu einer Einheit voller Tiefe und Unendlichkeit. Hier sich und seine Gedanken an Freiheit treiben lassen. Romantik pur - einfach natürlich und doch so einzigartig bezaubernd.
red/ Foto: Corrina










25.08.2019 • 09:48 Uhr

Massenexodus der Minderheit aus Burma eskalierte vor zwei Jahren - Bangladesch kündigt härteres Vorgehen gegen Flüchtlinge an

Zwei Jahre nach der gewaltsamen Vertreibung von 700.000 Rohingya aus Burma hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr konkrete Hilfen für die Flüchtlinge gefordert. DIe internationale Staatengemeinschaft müsse den geflohenen Rohingya eine Lebensperspektive aufzeigen und mehr für Bildung und Gesundheit der Vertriebenen tun. "In den Lagern in Bangladesch macht sich Hoffnungslosigkeit breit, denn eine Rückkehr in ihre Heimat Burma ist nicht absehbar. Wer der Verelendung der Rohingya-Flüchtlinge weiter tatenlos zuschaut, gefährdet die Stabilität in Südasien. Die internationale Gemeineinschaft hat eine Schutzverantwortung für die geflohene muslimische Minderheit, der sie endlich nachkommen muss", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen. Die Menschenrechtsorganisation reagierte auf Drohungen des Außenministers von Bangladesch Abdul Momen, die Politik seines Landes gegenüber den Flüchtlingen zu verschärfen.

Vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche leben in den Camps, die hastig nach ihrer Vertreibung in einer verarmten Region Bangladeschs nahe der Grenze zu Burma errichtet wurden. "Ein ganzes Volk und seine Zukunft geht in den Lagern zugrunde, weil es keine Lebensperspektiven für die heranwachsenden Jugendlichen gibt", warnte Delius. Menschenhandel, Prostitution und andere Formen der Kriminalität breiteten sich in den Lagern aus, die großen Städten glichen. Da Burma nicht bereit sei, Rohingya als gleichberechtigte Staatsbürger anzuerkennen und die Menschenrechtsveretzungen an den 200.000 in Burma verbliebenen Angehörigen der muslimischen Minderheit anhielten, gebe es keine Perspektive für eine schnelle Rückkehr. Auch drohe in den Camps eine Radikalisierung der Rohingya. "DIe Rohingya dürfen nicht zu den Palästinensern Südasiens werden", warnte die GfbV. Wenn auch nur eine kleine Minderheit unter den Vertriebenen zu den Waffen greife, drohe eine Destabilisierung der Region.

In Bangladesch leben mehr als eine Million Rohingya-Flüchtlinge. Denn schon vor dem Beginn des Massenexodus im August 2017 hatten mehr als 300.000 Angehörige der Minderheit in Bangladesch Schutz vor schweren Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat gesucht. Denn sie hatten in Burma unter Apartheid-ähnlichen Bedingungen leben müssen. So durften sie sich nicht frei bewegen, wurden als Zwangsarbeiter genutzt und systematisch entrechtet. Burmas Armee vertrieb die Rohingya gewaltsam aus dem Land, nachdem im August 2017 Anschläge auf Polizei- und Grenzstationen verübt wurden. Die Vertreibung war systematisch geplant und wird von den Vereinten Nationen als Völkermord angesehen. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Rohingya als die meisten verfolgte Minderheit weltweit. red/fis










25.08.2019 • 09:44 Uhr

Job, Karriere, sichere Zukunft: "Abend der Bewerber" beim Polizeikommissariat Holzminden

Bereits zum dritten Mal lädt das Polizeikommissariat Holzminden alle potentiellen Bewerberinnen und Bewerber im Alter von fünfzehn bis dreißig Jahren zum "Abend der Bewerber" ein. Am Mittwoch, dem 11. September 2019, beginnt um 18 Uhr der Infoabend für alle Interessierten, die den Beruf des Polizeibeamten näher kennenlernen wollen. Erfahrene Polizeibeamte werden Fragen zum Polizeidienst beantworten und Hilfestellungen für das Auswahlverfahren geben. Neben den Inhalten des Studiums werden auch Ausrüstungsgegenstände vorgestellt und präsentiert werden. Einstellungsvoraussetzung für ein duales Studium bei der Polizei des Landes Niedersachsen, welches drei Jahre dauert, ist die Fachoberschulreife bzw. das Abitur. Bewerben können sich aber auch Realschüler, die nach erfolgreichem Abschluss des Einstellungsverfahrens ihre Fachoberschulreife bei der Polizei nachholen. Der schulische Teil der Fachoberschulreife kann ab diesem Schuljahr in der neu eingeführten Fachrichtung für "Verwaltung und Rechtspflege" an der BBS Holzminden absolviert werden. Bezüglich einer besseren Organisation wird um Anmeldung beim PK Holzminden, Stichwort "Abend der Bewerber", Allersheimer Straße 2 in 37603 Holzminden, oder jederzeit unter 05531 9580 gebeten.ots










25.08.2019 • 09:41 Uhr

Uslar: Auto eines 80-Jährigen angefahren und abgehauen

Tatort: Uslar, Zigarrenmacherstraße, Tatzeitpunkt: Freitag, 23 August, 11.29 Uhr:

Beim Ausparken beschädigte ein/e Pkw-Fahrer/in aus einem Uslarer Ortsteil den geparkten Pkw eines 80-jährigen aus einem anderen Uslarer Ortsteil. Der Unfallverursacher/die Unfallverursacherin entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Ein Zeuge beobachtete den Unfall und merkte sich das Kennzeichen des verursachenden Pkw. Die Ermittlungen zum Fahrzeugführer dauern an. Geschätzter Gesamtschaden 750 Euro. ots











25.08.2019 • 09:37 Uhr

Verkehrsunfall auf der A7: Personenwagen in Flammen aufgegangen - Erschrecken über Unverbesserliche: Keine Rettungsgasse gebildet

Am gestrigen Samstag Abend gegen 21:33 Uhr kam es auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Hannover zwischen der AS Hildesheim-Drispenstedt und dem Autobahndreieck Hannover-Süd zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 23-jähriger Pkw-Fahrer aus Ostelsheim befuhr mit seinem Ford KA den mittleren Fahrstreifen und wechselte zum Überholen auf den linken Fahrstreifen. Hierbei übersah er einen von hinten herannahenden Pkw. Als er diesen dennoch bemerkte, wechselte er sofort zurück auf den mittleren Fahrstreifen und kollidierte hierbei mit einem dort fahrenden 35-jährige Pkw-Fahrer aus Hannover in seinem VW Golf. Im Anschluss schleuderte der VW nach links in die Mittelschutzplanke und der Ford mit der Front nach rechts in die Außenschutzplanke. Beide Fahrzeuge fingen unmittelbar nach dem Einschlag in die Schutzplanke Feuer.

Durch Ersthelfer konnten die Insassen aus den Fahrzeugen befreit werden und das Feuer am VW gelöscht werden. Der Ford konnte durch Ersthelfer nicht mehr gelöscht werden, sodass dieser trotz des schnellen Eingreifens der 30 Kameraden der freiwilligen Feuerwehr aus Hotteln und Algermissen fast vollständig ausbrannte. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird durch die Autobahnpolizei Hildesheim auf ca. 16500 Euro geschätzt. Die drei Insassen der Pkw wurden durch eingesetzte RTW leicht verletzt in Hildesheimer Krankenhäuser eingeliefert. Auf Grund ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei Hildesheim aufwendig gereinigt werden, sodass die Autobahn bis am heutigen Sonntag, 04:00 Uhr, voll gesperrt bleiben musste. Hier bildete sich ein Stau von ca.vier Kilometer Länge.

In diesem Zusammenhang weist die Autobahnpolizei Hildesheim nochmals auf die Wichtigkeit der Rettungsgasse hin. Diese wurde zum Erschrecken der Einsatzkräfte erneut nicht richtig gebildet, sodass es auf der Anfahrt zur Unfallstelle zu kurzen Verzögerungen für die Einsatzkräfte kam. Durch die Autobahnpolizei wurden erneut Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen nicht gebildeter Rettungsgasse eingeleitet. ots/Foto: Polizei










24.08.2019 • 22:43 Uhr

Uta Hirschler als Diakonie-Vorstand eingeführt

Die ehemalige Braunschweiger Pröpstin Uta Hirschler ist soeben offiziell in ihr Amt als Vorstand des Diakonischen Werks evangelischer Kirchen in Niedersachsen eingeführt worden. Die 51-Jährige ist Nachfolgerin von Cornelius Hahn (63), der in den Ruhestand gegangen ist, wie die Diakonie in Hannover mitteilte. Der Vorstand des evangelischen Wohlfahrtsverbandes besteht aus drei Personen. Hirschler hat ihre Arbeit bereits im Mai aufgenommen.

Der braunschweigische Landesbischof Christoph Meyns sagte im Einführungsgottesdienst in Hannover, die Diakonie übernehme ein Wächteramt der Kirche und sei ein sichtbares Zeichen dafür, dass kein Mensch abgeschrieben werde. Sie setze sich in direkter Zuwendung, aber auch durch politische Einflussnahme für hilfsbedürftige Menschen ein.

Für das niedersächsische Sozialministerium bezeichnete Staatssekretär Heiger Scholz die Diakonie als wichtige Partnerin der Sozialpolitik. Diakonie und Kirche seien darin stark, ganz unterschiedliche Menschen über Grenzen hinweg zusammen und miteinander ins Gespräch zu bringen.

Hirschler war zunächst Gemeindepfarrerin in Mahlum und Bodenstein bei Hildesheim und Krankenhausseelsorgerin in Seesen. Seit 2012 leitete sie die Propstei Braunschweig mit 28 Gemeinden und rund 73.000 Mitgliedern. Die Theologin ist Mitglied der braunschweigischen Landessynode, dem Kirchenparlament. Von 2008 bis 2014 gehörte sie auch der Kirchenregierung der braunschweigischen Landeskirche an.

Die Diakonie in Niedersachsen hat 595 Mitglieder und ist mit über 3.000 Einrichtungen und über 75.000 Mitarbeitenden der größte Wohlfahrtsverband im Land. Zum Vorstand gehören neben Hirschler Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke und Jens Lehmann. epd










24.08.2019 • 20:02 Uhr

Wenn Medikamente nicht mehr lieferbar sind... - CDU-MdB Dr. Kühne kritisiert

Der AfD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 52, Jens Kestner fordert zum raschen Handeln angesichts zunehmender Lieferengpässe bei Medikamenten auf und unterstützt die Forderung des gesundheitspolitischen Sprechers der AfD- Bundestagsfraktion Axel Gehrke und seines Stellvertreters Robby Schlund. In einer Mitteilung des Northeimer Abgeordneten heißt es weiter:

„ ‚Leider nicht lieferbar‘ – diesen Satz hört man immer öfter in deutschen Apotheken. Dabei geht es ausschließlich um verschreibungspflichtige Medikamente. Viele Rezepte sind davon betroffen. Medikamente sind für den Erhalt der Gesundheit unverzichtbar. Deshalb besteht seitens der Politik dringender Handlungsbedarf. Die Lieferengpässe werfen Fragen auf:
• Warum müssen viele verschreibungspflichtige Medikamente in Indien und China produziert werden?
• Kann es sein, dass Krankenkassen so niedrige Preise mit den Herstellern aushandeln, dass die Hersteller gezwungen sind, die Produktion ins Ausland zu verlagern?
• Stimmt es, dass Medikamente von europäischen Nachbarländern in Deutschland eingekauft werden, sodass die Kapazität der Hersteller für den inländischen Bedarf nicht ausreicht?
• Trifft es zu, dass aufgrund der Kontingentierung seitens der Hersteller Apotheken nicht die jeweils bestellte Menge an Medikamenten erhalten?
Diese Fragen stehen unbeantwortet im Raum. Die Situation ist kritisch und erfordert Lösungen. Die Zeit drängt. Die AfD fordert deshalb
• Verträge zwischen Krankenkassen und Herstellern müssen auf den Prüfstand gestellt und über zeitgemäße Lösungen nachgedacht werden
• Mehr Eigenproduktion von wichtigen Wirkstoffen in Deutschland
• Verbot des Online-Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten
Es kann nicht hingenommen werden, dass Deutschland von der früher so bezeichneten ‚Apotheke der Welt‘ zum Medikamenten-Entwicklungsland wird und dass die Politik der Krankenkassen gar zur Abwicklung einer weiteren wichtigen Industrie, nämlich der Pharmazie, durch systematische Produktionsverlagerungen ins Ausland beiträgt.“

Dr.Roy Kühne und seine CDU sind maßgeblich für die jetzige Situation verantwortlich. Wenn es der CDU Gesundheitsexperte Kühne und seine Kollegen ernst meinen Würden, dann hätte man die Weichen schon stellen können, es ist schon komisch, wenn die Große Koalition sich vor zwei Jahren auf Beschränkungen des Online-Handels verständigt hat und nix passiert. Da sind die Aussagen von Dr.Kühne schon etwas heuchlerisch, kommentierte Jens Kestner.
red











24.08.2019 • 19:56 Uhr

Verkehrsunfall mit Schwerverletzten: Beifahrer aus Auto geschleudert - Luftrettung im Einsatz

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am am heutigen Samstag um 10:45 Uhr in Rustenfelde (Landkreis Göttingen). Der Fahrer eines Pkw Skoda Fabia verlor auf einen Schotterweg, in einer Rechtskurve, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Ausschlaggebend war hierfür, vermutlich zu hohe Geschwindigkeit. Das Fahrzeug fuhr auf einen Hang hinauf kippte seitlich auf das Dach und klemmte sich dann auf dem Dach zwischen einen Baum und den Hang fest. Hierbei wurde der Beifahrer aus dem Pkw herausgeschleudert und schwer verletzt. Der Fahrer selbst wurde im Fahrzeug eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt. Nach der Bergung durch die FFw. wurde er per Luftrettung in die Uni Klinik nach Göttingen geflogen. Der Beifahrer kam ins Krankenhaus in Heiligenstadt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 7.000 Euro.ots










24.08.2019 • 19:51 Uhr

Giesen/Hildesheim: Hund bellte und trotzdem Pkw aufgebrochen, Navi, Airbag und diverse Steuergeräte entwendet

Unbekannte Täter verschaffen sich in der Zeit vom 23.08.19, 22 Uhr bis 24.08.19 10:30 Uhr Zugang zu einem BMW X3 in einem Carport am Haus der Eigentümerin in Diesen - Am Heber (Kreis Hildesheim) und entwenden Navigationsgerät mit zugehörigen Bedienelementen, Steuergeräte aus dem Kofferraum und Lenkrad. Da der Hund der Geschädigten gegen 01:30 Uhr angeschlagen hat, handelt es sich möglicherweise um die Tatzeit. Die Polizei in Sarstedt bittet um Hinweise zur Tat unter der Telefonnummer 05066-9850. al










24.08.2019 • 10:41 Uhr

Immer wenn die Sonne scheint... Krad-Unfälle - Einmal Rettungshubschrauber im Einsatz

Ein 56-jähriger Mann aus Mölln befuhr am Freitag, 23.August, in den Nachmittagsstunden, mit seinem Motorrad die Landesstraße 516 aus Richtung Sternplatz kommend in Richtung Seesen. Unmittelbar vor der Zufahrt zur hiesigen Asklepiosklinik stürzte er ausgangs einer Linkskurve aus bisher ungeklärter Ursache und verletzte sich hierbei leicht. Er wurde daraufhin der Asklepiosklinik zugeführt. Am Krad entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro.ots

Zu einem weiteren Krad-Unfall kam es am Freitagnachmittag auf der Landesstraße 594, im Serpentinenbereich zwischen der Ortschaft Jerze und der Bundesstraße 248. Hier kam ein 58-jähriger Mann aus Moormerland ausgangs einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Sturz erlitt der MotorradfahrerVerletzungen im Schulterbereich, sodass er zur medizinischen Versorgung mit einem Rettungshubschrauber dem Krankenhaus in Hildesheim zugeführt werden musste. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von etwa 1500 Euro. ots










24.08.2019 • 10:37 Uhr

Seesen: Gemeiner Diebstahl in einem Seniorenheim

Soeben berichtet die Polizei in Seesen: Bereits am 22. August wurde beim Polizeikommissariat Seesen ein Gelddiebstahl angezeigt. Einer 63-jährigen Bewohnerin eines Seesener Seniorenheims wurde demnach 80 Euro Bargeld aus deren Geldbörse entwendet, welche sich während ihrer Abwesenheit im unverschlossenen Zimmer befand. Die Ermittlungen hierzu dauern an. ots












24.08.2019 • 10:31 Uhr

Flacher Konjunkturverlauf

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Wenigstens befindet sich die Konjunktur nicht im freien Fall: Zwar weisen die neuesten Stimmungssignale aus der deutschen Industrie weiterhin auf eine Eintrübung der globalen Nachfrage nach Industriegütern hin, aber die Situation ist nicht vergleichbar zur Lage bei der Finanzkrise vor zehn Jahren. Wohl bleibt die Konjunkturbewegung in Deutschland weiterhin sehr flach, aber es mehren sich die Anzeichen, dass die rückläufigen Erwartungen in diesem Jahr langsam einen Boden finden. Die Börsen quittierten dies mit Erleichterung, wenngleich die düsteren Wolken noch nicht vertrieben sind. Alle Augen bleiben auf die Notenbanken gerichtet. Die Geldpolitik war allerdings in den vergangenen Wochen so mit Zinssenkungserwartungen überfrachtet, dass geringere Enttäuschungen wohl nicht vermieden werden können. Dies könnte zwischenzeitlich auch den Nährboden für einen zaghaften Anstieg von Anleiherenditen bieten.

Bodenbildung erwartet – ifo-Geschäftsklimaindex gibt Aufschluss

Ob zumindest teilweise Entwarnung für die deutsche Konjunktur gegeben werden kann, werden die neuesten Zahlen des ifo-Geschäftsklimaindex in der kommenden Woche zeigen. Nach dem deutlichen Rückgang der vergangenen Monate wäre eine Bodenbildung der Erwartungen in der deutschen Industrie schon eine positive Nachricht. Nicht viel Neues dagegen wird es von der Inflation in Europa geben. Die Augustrate für die europäischen Verbraucherpreise könnte sogar wieder unter die Ein-Prozent-Marke fallen und damit die Europäische Zentralbank in ihren geldpolitischen Lockerungsplänen bestärken. Damit würde das niedrige Zinsniveau weiter fest einbetoniert.
Foto:DekaBank










24.08.2019 • 10:27 Uhr

Es ist Wochenende...!

So schön kommt am heutigen Sonnabend eine erfrischende Botschaft über den "kleine Teich". Huch! Es ist Wochenende! Danke an Frank für den liebenswürdigen schwimmenden Gruß. Wir lassen ihn weiter treiben, auf alle kleinen und großen Bildschirme - wünschen damit eine sonnige Zeit - zuhause und wo auch immer!
Und immer schön cool bleiben bei all den vielen heißen Nachrichten...
red/Foto: Frank Fröhlich










24.08.2019 • 10:18 Uhr

Griechischer Nationalspieler mit neuem Job bei langjährigem NHC-Sponsor!

Zum 1. September hat Linkshänder Efthymios "Carlos" Iliopoulos vom Northeimer Handball Club eine Teilzeitbeschäftigung gefunden. Er wird bei unserem langjährigen Sponsor Dr. Thomas Bohne in seiner Firma GOS, Göttinger OP-Simulationssysteme (Link: https://gos-implant.com/de/) anfangen. Thomas Bohne, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Spezialist für Implantologie, und seine Mitarbeiter entwickeln und produzieren hochwertige anatomische Implantationsmodelle. Als erste Firma weltweit spezialisiert sich GOS auf die Herstellung von Übungsmaterialien und Trainingsmodellen für die implantologische Ausbildung und Fortbildung. Eine über zwanzigjährige Erfahrung in diesem hochspezialisierten Bereich der Zahnheilkunde und die eigene langjährige implantologische Expertise des Geschäftsführers und Inhabers Dr. Thomas Bohne, machen GOS zu einer national und International bekannten Marke und zum Marktführer für implantologische Trainingsmodelle und Fortbildungsmaterialien. "Carlos" freut sich sehr auf diese Möglichkeit in das Arbeitsleben zu starten und eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit neben dem 3. Liga Handball beim NHC und der Griechischen Nationalmannschaft zu bekommen. Dieses "Vernetzte Sponsoring" - Verknüpfung von Handballsport, Bildung (Schule, Hochschule), Ausbildung, Beruf - will der NHC mit seinen Partner weiter voranbringen. Der NHC bedankt sich ganz herzlich für diese besondere Möglichkeit der Unterstützung bei Thomas Bohne und wünscht Efthymios einen guten Start! red/ok

Das Bild dokumentiert Efthymios "Carlos" Iliopoulos und Dr. Thomas Bohne (rechts). Foto: Oliver Kirch











23.08.2019 • 18:38 Uhr

Spezialente "Athena" bahnt sich für die Polizei Göttingen den Weg ins Ziel! - Enten-Spektakel am Samstag

Die Entscheidung ist soeben gefallen: "Athena" ist der Name der Spezialente, die beim morgigen Göttinger Entenrennen für die Polizeiinspektion Göttingen an den Start geht Zusammen mit ihm sind seit Donnerstag (22.08.19) eine Vielzahl schöner und kreativer Namensvorschläge auf unserem Twitter-Account eingegangen. Am Freitag folgte die Qual der Wahl. Letztendlich war es der Name "Athena", der die AG "Super-Duck" überzeugte.

Allen Einsendenden sagen wir an dieser Stelle von Herzen "Danke"!

Warum "Athena"?

Der Name "Athena" kommt aus dem Griechischen (https://de.wikipedia.org/wiki/Athene) und verbindet ihn so mit dem Ursprung des Wortes "Polizei" (https://de.wikipedia.org/wiki/Polizei). Unabhängig von dieser kleinen Gemeinsamkeit, spielte aber auch die tiefere Bedeutung des Namens bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. Nichts wollte man dem Zufall überlassen.

"Athena" gilt u. a. als Göttin der Weisheit und der Strategie. Eigenschaften, auf die wir beim Entenrennen nun wirklich nicht verzichten können. Und: Göttin "Athena" ging niemals eine Liebesbeziehung ein! Auch in diesem Punkt wollten wir absolut sichergehen. Nur zu bildhaft und schmerzlich erinnern wir uns noch heute an unseren Erpel Gustav, der 2016 nur als Vorletzter durchs Ziel ging, weil er kurz nach dem Start mit einer pinkfarbenen Schönheit angebändelt hatte. Sie entschied schließlich den Wettkampf schließlich für sich und siegte. Gustavs kleines Herz knabbert noch heute daran. Seitdem geht er auf eigenen Wunsch bei keinen Entenrennen mehr an den Start.

Wann bahnt sich "Athena" den Weg durchs Wasser?

Wer den großen Auftritt von "Athena" nicht verpassen möchte, sollte sich Samstagnachmittag (24.08.19) pünktlich um 13.20 Uhr am "Entenrennen-Start" am Leinekanal in der Goetheallee einfinden.

Bereits ab 11Uhr kann man sie und die drei anderen Göttinger PolEnten der Vorjahre am tiefenentspannten Stand der "Polizei Göttingen" bewundern. jk/Foto: Polizei











23.08.2019 • 18:34 Uhr

Bargeld-Raub einer 89-Jährigen: Wohnungseinbrecher mit gebücktem Gang und schütterem Haar gesucht

Jetzt wird öffentlich gefahndet! Bereits am 23.Mai 2019 kam es gegen 12:15 Uhr zu einem Wohnungseinbruch in der Schützenwiese in Hildesheim.

Dabei überraschte die 89-jährige Bewohnerin beim nach Hause kommen eine fremde, männliche Person in ihrer Wohnung. Nach kurzer Ansprache verließ der Unbekannte die Wohnung fluchtartig. Die Seniorin stellte im Anschluss das Fehlen eines oberen, dreistelligen Bargeldbetrages fest.

Die geführten Ermittlungen führten bisher nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen. Dieser ist jedoch am Tattag von einer Überwachungskamera erfasst worden, die sich im Eingangsbereich des betreffenden Wohnhauses befindet.

Das Amtsgericht Hildesheim hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft nun einen Beschluss erlassen, ein Bild des Tatverdächtigen zu veröffentlichen, um so Hinweise auf seine Identität zu erlangen.

Zur Beschreibung der Person liegt folgendes vor: Ca. 50-55 Jahre - dunkles, leicht lichtes Haar - europäisches Aussehen - schwarzer Pullover oder Sweat-Shirt - graue Weste mit hellem Innenfutter am Kragen - Jeans - dunkle Schuhe - leicht nach vorn gebückter Gang.

Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können, werden gebeten sich unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.jpm/Foto: Polizei











23.08.2019 • 18:29 Uhr

Bad Harzburg: Anzeigen wegen Ladendiebstahls

Am gestrigen Donnerstag, zwischen 11:20 Uhr und 12 Uhr, besuchte ein Pärchen nacheinander zwei Einkaufsmärkte in Harlingerode. Im ersten Geschäft wurde der 41jährige Mann dabei beobachtet, wie er Spirituosen aus den Auslagen des Marktes nahm und den Kassenbereich passierte, ohne die Ware zu bezahlen. Anschließend gingen beide in das benachbarte Geschäft. Hier griff die 45 Jahre alte Täterin dann in das Regal mit Tabakwaren, nahm sich die Ware und war bereits dabei zusammen mit ihrem Begleiter das Geschäft zu verlassen, als der Alarm auslöste. Durch Zeugen konnten die beiden Personen dann hinter dem Geschäft angetroffen und zur Rede gestellt werden. Zeitgleich wurde die Polizei gerufen, die dann die Anzeigen aufnahm. ots











23.08.2019 • 18:28 Uhr

Sitzung in Rekordzeit, Bürgerinteresse in Einbeck diesmal krasse Fehlanzeige- Jens Kestner im „Epizentrum“

Heute, Freitag, 15 Uhr:
Die heute mit relativ wenigen wie spannenden Tagesordnungspunkten bestückte Sitzung des Northeimer Kreistages ist in rekordverdächtigen Dauer über die Bühne gegangen. Es mögen gut 60 Minuten - plus einiger dazu - gewesen sein, da war sie bereits vorbei. Vor allem eine allseits begrüßte Initiative der SPD Fraktion zur Unterstützung von Hebammen im Kreisgebiet sorgte im Forum der BBS in Einbeck für Debattenstoff. Ansonsten waren Regularien (u.a. Haushaltstechnisches, Ausschussumbesetzungen) abzuarbeiten. Ausfallend heute, dass neben zwei Lokaljournalisten aus Einbeck die interessierte Bürgerschaft durch Abwesenheit glänzte. Jens Kestner, AfD, auch Bundestagsabgeordneter, fiel bei seinem Redebeitrag zum Hebammenthema durch seine einleitenden Worte auf. Entgegen seiner üblichen Praxis begrüßte er die Medienvertreter überaus nett: Ich begrüße auch die Medienvertreter im „Epizentrum des lokalen Qualitätsjournalismus...“, so wörtlich und leicht lächelnd. Wie Jens Kestner das auch gemeint haben mag, Anlass für eine Ermahnung seitens der Sitzungsleitung lieferte er mit seiner Ironie diesmal nicht.
red/fis










23.08.2019 • 18:24 Uhr

Roswitha-Gymnasium und Stiftskirche: "Wir sind Teil eines Ganzen und jeder hat was einzubringen"

"Wir sind Teil eines Ganzen und jeder hat was einzubringen" - So kann man die Botschaft zusammenfassen, die die Besucher des gestrigen Begrüßungs-Gottesdienstes für die 5. Klassen des Roswitha-Gymnasiums, der in der Stiftskirche stattgefunden hat, mitnehmen konnten.
Besonders gilt dies natürlich für die neuen Schülerinnen und Schüler. Eine neue Schule birgt viele Herausforderungen, die gemeistert werden können, wenn sich jeder bewusst ist, dass er ein Teil der Gemeinschaft ist, auf den man nicht verzichten kann. Jeder kann zum Gelingen des Schulalltags etwas beitragen. So ist es möglich, eine freundliche und förderliche Atmosphäre zu schaffen.
Bildlich wurden dafür von Schülern und Eltern Wünsche auf Zettel geschrieben und für jede 5. Klasse auf ein Poster geklebt, die zur Erinnerung in den Klassenräumen aufgehängt werden.
Vorbildlich war der Gottesdienst selbst, der wieder einmal zu einem eindringlichen Gemeinschaftserlebnis wurde, an dem Pfarrer Ehgart, Pfarrerin Bräuer-Ehgart, der Kantor der Stiftskirchengemeinde Herr Naumovich, Pastor Kreye, Schülerinnen und Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums einen maßgeblichen Anteil hatten. Doch auch die Fünftklässler und ihre Eltern, die sich mit lautstarkem Gesang und angemessenem Applaus beteiligten, trugen zu dem Erfolg bei.
Im Anschluss begrüßte Schulleiter Kilian Müller im Forum des Gymnasiums Eltern, Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen zum bewährten Kennenlernabend. Hier gab es die Möglichkeit, sich auszutauschen und dabei besser kennenzulernen. Dazu gab es ein fast unübersehbares Angebot an Leckereien, die die Eltern für einen ausgesprochen gelungenen Abend aufgetischt hatten.
Bei der Gelegenheit konnten sich die Eltern auch über die Schülerfirma des Gymnasiums informieren, die durch Schülerinnen der Oberstufe vertreten war.
Mittlerweile ist dieser Tag schon zu einer geliebten Tradition geworden. Für dieses Jahr kann man wieder sagen, dass die Schüler in der Schule „angekommen“ sind.red/Fotos/Quelle: Roswitha-Gymnasium















23.08.2019 • 18:17 Uhr

Osterbergschule Bad Gandersheim: Begrüßung in gemütlicher Runde

Vor wenigen Tagen konnte die Osterbergschule 4 neue Schülerinnen und Schüler sowie eine neue Kollegin begrüßen. Dafür haben sich alle Beteiligten, also das gesamte Kollegium, alle Mitarbeiterinnen und natürlich auch die Mitschülerinnen und Mitschüler Zeit genommen, die „Neuen“ und natürlich auch deren Eltern feierlich zu begrüßen.
Die Schulleiterin Frau Kahle fand freundliche und aufmunternde Worte für den neuen Start und stellte den neuen Schülern jeweils eine Patin/einen Paten an die Seite.
Besonders bedankte sich Frau Kahle bei den Eltern dafür, dass diese Vertrauen in die Förderschule gesetzt haben und versicherte noch einmal, dass alle Schülerinnen und Schüler hier einen sehr guten Ort für eine erfolgreiche Schullaufbahn gefunden hätten.
Im Rahmenprogramm sorgten Schülerinnen und Schüler für gute Unterhaltung durch Flötenspiel, Gitarrensolo und Tanzeinlagen – danach konnten alle motiviert und gut gelaunt mit dem Unterricht beginnen red/Text /Foto:E.Ludwig










23.08.2019 • 10:06 Uhr

Nachtglanz: Partynacht im MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG

Am 7. September wird das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG zur Eventlocation. Im Rahmen der Museumsnacht „FÜRSTENBERG Nachtglanz“ öffnet das Museum ab 18 Uhr die Schlosstore und lädt ein zu einem fröhlichen Abend voller guter Musik, leckerem Streetfood und interessanten Gesprächen.

Höhepunkt des Abends ist die Wahl der Sieger*innen des großen
großen Porzellan-Malwettbewerbs für Kinder und Jugendliche. Alle Schüler und Schülerinnen aus den Landkreisen Holzminden und Höxter können noch bis zum 1. September im Museum einen Teller mit einem selbst entworfenen Motiv gestalten – entweder bei einem Besuch mit der Familie oder einem Workshop mit der Schulklasse –und zum Wettbewerb einreichen. Die Wettbewerbsbeiträge werden bei der Museumsnacht präsentiert und das Publikum wählt an diesem Abend die Sieger. Es gibt tolle Gewinne für die ersten drei Plätze und die schönsten Arbeiten werden im Museum ausgestellt.

Beim nächtlichen Bummel durch das Museum stehen in den Räumen Museumsguides zum Gespräch parat und beantworten alle Fragen zur Dauerausstellung sowie den beiden aktuellen Sonderausstellungen LEAVES und TAFELKULTUR HEUTE. Die neue Ausstellung macht ab sofort Lust auf Tischkultur. Denn schönes Porzellan gehört nicht in die Vitrine, sondern auf den Tisch. Verschiedene Beispiele moderner Tischkultur – von festlich bis alltäglich, von der großen Tafel bis zur Sofagruppen-Inszenierung – geben Inspiration, wecken die Freude am gemeinsamen Genießen und machen Mut dem eigenen individuellen Stil zu folgen und das geerbte Familienporzellan neu zu beleben.

Ein weiteres Highlight des Abends ist der hochkarätige Dancing Act mit professionellen Tänzern des Erlebnishauses Schwager aus Holzminden. Auf dem Schlosshof – vor der von der Firma event:ware aus Paderborn stimmungsvoll beleuchteten Schlossfassade – informiert das Autohaus Hermann zu einem der großen Themen unserer Zeit – der Elektromobilität. Mit den Musikacts Nadja‘s Kitchen und DJ Breeze, Getränke-Bar und Fürst von Metternich Sektlounge im Museum sowie Streetfood und dem Einbecker Bierwagen auf dem Schlosshof wird der Abend für alle Sinne abgerundet und der Sommer verabschiedet.

Eintritt: 5,- Euro
Über das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENEBERG:
Im März 2017 wurde mit Unterstützung des Hauptsponsors, der Deutsche Sparkassen-Giroverband, sowie weiteren Förderpartnern das neu gestaltete und renovierte MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG wiedereröffnet und bietet mit seinem neuen Ausstellungskonzept stundenlang Spaß und Infotainment für alle Generationen. Mit der Dauerausstellung und einem Programm aus Sonderausstellungen und Aktionen werden nicht nur die Historie der Manufaktur und die Technologie der Porzellanherstellung für die Besucher*innen erlebbar gemacht, sondern eine Auseinandersetzung mit Porzellan auch jenseits von traditioneller Tafelkultur angeregt.
Das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG befindet sich mitten im Weserbergland im ehemaligen Grenzposten und Jagdschloss der braunschweigischen Herzöge. Es zeigt in verschiedenen teilweise interaktiven Ausstellungsbereichen auf rund 1.800 Quadratmetern und auf drei Stockwerken die Herstellungs- und Kulturgeschichte von FÜRSTENBERG Porzellan. Der Werksverkauf ist ganzjährig geöffnet und bietet alle Produkte der aktuellen FÜRSTENBERG und SIEGER BY FÜRSTENBERG Kollektion.

Der Eintrittspreis für das Museum beträgt für Erwachsene 8,50 Euro, für Kinder (7-15 Jahre) 5,50 Euro. Die Familienkarte kostet 20 Euro.











23.08.2019 • 09:57 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der fünfunddreißigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 26. August bis 1. September 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 26. August: Raum Northeim

Dienstag, 27. August: Raum Katlenburg-Lindau

Mittwoch, 28. August: Raum Einbeck

Donnerstag, 29. August: Raum Kalefeld

Freitag, 30. August: Raum Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Hardegsen und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (36. KW) im Raum Northeim eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: Fischer











23.08.2019 • 08:40 Uhr

Gestern Abend um 21 Uhr in Kreiensen: Drogen auf Skateranlage beschlagnahmt - Marihuana-Feinwaage angeblich zum "Dünger" abwiegen

Eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Bad Gandersheim überprüfte am Donnerstag Abend kurz vor 2 Uhr auf der Skateboardanlage an der Bahnhofstraße eine 3-köpfige Personengruppe, darunter ein 23-jähriger Kreienser und ein 25-jähriger Gandersheimer. Bei beiden wurden Marihuana und BTM-Zubehör in Form von gefüllten Hanfmühlen und Feinwaagen vorgefunden und sichergestellt. Der 25-jährige erwiese sich dabei als besonders "schlau" und gab an, mit der Feinwaage "Dünger" abwiegen zu wollen... Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (Besitz und Handel) eingeleitet.ots










23.08.2019 • 08:35 Uhr

Marihuana-Macke in Mackensen: Im Haus randaliert und Polizisten mit Teller attackiert

Am gestrigen Donnerstag ist ein 64 Jahre alter Einwohner der Dasseler Ortschaft Mackensen gegen 14 Uhr in seinem Haus ausgeflippt und hat derart randaliert, dass diverses Inventar im Haus zerstört wurde. Als die Polizei vor Ort eingetroffen war, wurden die eingesetzten Kräfte zunächst von dem Mann beschimpft. Anschließend warf er einen Teller in Richtung der Beamten. Als er versuchte, weiterhin mit Gegenständen zu schmeißen, konnte er überwältigt werden, wobei er weitere Beleidigungen ausstieß. Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsaufnahme wurde im Haus noch Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Bei dem 64-jährigen wurde auf Anordnung eines Richters eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend wurde er in eine Klinik eingewiesen. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.pap










23.08.2019 • 08:27 Uhr

Northeimer Kreistag: Der Rückzug des Bad Gandersheimer Abgeordneten Timo Dröge (CDU)

Wenn am heutigen Freitag der Northeimer Kreistag zu seiner auswärtigen öffentlichen Sitzung im Forum der Berufsbildenden Schulen in Einbeck zusammenkommet, dann haben die Abgeordneten reichlich Inhaltliches zu diskutieren und auf den Weg zu bringen. Zu Beginn der Sitzung sind jedoch wichtige Personalien abzuarbeiten.

Beispielsweise geht es um die Neubesetzung von Ausschüssen. Davon betroffen am heutigen Freitag ein bekannter Kreispolitiker aus der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim: Timo Dröge gibt offiziellen und von ihm selbst bestätigten Informationen zufolge seinen Sitz im zweitwichtigsten Gremium des Kreistages, dem Kreisausschuss, auf. Ebenso wird er sich aus dem Finanzausschuss des Kreistages zurücknehmen.

Über seine Motive ist im Vorfeld mit unterschiedlichen Interpretationen spekuliert worden. Wohl einer seiner wichtigsten Beweggründe ist Dröges neues berufliches Engagement als Teilhaber einer Steuerberatersozietät mit Standorten in Northeim und Bad Gandersheim. Dieses unternehmerische Engagement bindet und erfordert neue Ausrichtungen. Auch persönlich setzt sich Dröge neue Schwerpunkte.

Politisch bewertet ist es kein Geheimnis, dass Dröge aufgrund seiner Leidenschaft und Engagiertheit in der Kommunalpolitik, insbesondere beim Klartext reden, nicht allein Vergnügen beim politischen Mitbewerber auslöst. In der eigenen Kreistagsfraktion haben es Verantwortliche in der Führung in der Vergangenheit gelegentlich an Rückendeckung für den streitlustigen Unionspolitiker fehlen lassen. Hier sei nur an die Lex D. erinnert.

Wer Dröge halbwegs gut kennt weiß, dass er für kommunalpolitisches Engagement brennt. Er wolle und werde sich auf sein Ratsmandat in seiner Heimatstadt Bad Gandersheim konzentrieren, hat er angedeutet. Man darf gespannt sein, wie er in der Roswithasatdt seine jetzt freigewordenen politischen Energien einbringen wird.

Zur Vervollständigung der heutigen Personalie im Kreistag gehört, dass für Timo Dröge die Opperhäuser Kreistagsabgeordnete Beatrix Rostalski-Tappe in den Kreisausschuss einziehen wird.red/fis/Foto: Thomas Fischer










23.08.2019 • 07:44 Uhr

Längst per hanseatischem Handschlag beschlossen - Sportstadt-Chef Tobias Reinecke kauft 7000 Quadratmeter Grundstück Marienstraße 2

Investor und Betreiber: Bau eines modernen Sportstadt Gesundheitszentrums geplant

Bereits Anfang des Jahres wurde per hanseatischem Handschlag der Kauf des Grundstücks Marienstraße 2 in Bad Gandersheim zwischen Michael Waldhelm (links auf dem Foto) aus Hamburg, Geschäftsführer der Liegenschaft Bad Gandersheim und Tobias Reinecke (rechts), Inhaber der Sportstadt beschlossen.

Der hanseatische Handschlag ist ein geschichtlich weit zurückführbarer Abschluss eines Geschäftes zwischen aufrichtigen hanseatischen Kaufleuten, welches Verlässlichkeit, Anstand und Fairness fordert. Folgemäß wurde jetzt der Kaufvertrag beim Notar beurkundet.

Tobias Reinecke zu seinen konkreten Plänen gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group: "Auf dem Grundstück ist der Bau eines modernen Sportstadt Gesundheitszentrums geplant. Dieses besteht aus einem Gesundheitssportstudio mit angegliederter Physiotherapie. In Planung ist außerdem das Therapieangebot mit Logopädie und Ergotherapie zuerweitern, um damit ein Premium Gesundheitszentrum entstehen zu lassen. Die Bereiche Fitness, Prävention und Gesundheit werden auf dem neuesten Stand, mit neuesten medizinischen Erkenntnissen und Gerätschaften installiert und digitalisiert.
Die MitgliederInnen der Sportstadt bekommen auf Wunsch Zugang zu Ihrer eigenen Sportstadt-App, welche das eigene Training virtuell steuert, eigene Trainingspläne verwaltet und auch eine interne Community ermöglicht."

Reinecke in seinem Statement weiter: "Besonders freue ich mich auch darauf, dass unsere ausschließlich zertifizierten Kurse bald online gebucht und Teilnahmeplätze online reserviert werden können und diese aus meiner Sicht unprofessionelle und zu Missverständnissen führende Whatsapp-Gruppen-Organisation aufhört. Unser gesamtes Angebot nebst eines Online-Shops wird künftig online buchbar. Keine Sorgen machen müssen sich jedoch diejenigen, die sich noch nicht mit dieser Moderne und Digitalisierung angefreundet haben, weiterhin bleibt alles klassisch und persönlich in der Sportstadt buchbar. Die Sportstadt wird komplett barrierefrei und ich bezeichne Sie auch als aktive Mehrgenerationeneinrichtung, in der die Generationen aktiv durch Bewegung und Austausch in Interaktion treten. Unsere jüngsten TeilnehmerInnen im Kids-Zumba sind vier Jahre, die älteste „SportstädterIn“ ist 91 Jahre. Bevor ich es vergesse, Wellness-Freunde dürfen sich auf einen neuen, erholsamen Saunabereich freuen.“

Wichtig ist abschließend, entgegen vorheriger, fehlerhafter Berichterstattungen und Gerüchten klarzustellen, dass Tobias Reinecke alleiniger Betreiber und Investor der Einrichtung ist. Weiterhin bleibt die Sportstadt aber darüber hinaus Kooperationspartner vom Gesundheitszentrum Dr. Roy Kühne in Northeim. Derzeit laufen die behördlichen Genehmigungsverfahren für das Bauvorhaben, so dass noch keine genaue Aussage zum Baubeginn getroffen werden kann.
Weitere Berichterstattungen folgen. red











23.08.2019 • 07:29 Uhr

Seesen: Vorbildliche Schulanfangsaktion an der Grundschule - Tempomessungen

Der Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Goslar, Ralf Buchmeier, führtezum Schulanfang in der Zeit zwischen 07.30 und 12.30 Uhr, eine vorbildliche Schulanfangsaktion, in der die Aktion "Süß und Sauer" eingebettet war, in Zusammenarbeit mit der Grundschule Jahnstraße in Seesen durch.
Daran nahmen insgesamt 74 Kinder der 1. und 2. Klassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern teil.
Das Projekt wurde unterstützt durch die Verkehrsüberwachung der Landkreises Goslar. Sie standen mit dem Messwagen innerhalb der 30er Zone der Jahnstrasse.

Die Kinder hatten vorher rote und grüne Smileys gebastelt. Als Belohnung für die Verkehrsteilnehmer, die sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung hielten, verteilten sie einen grünen Smiley mit Bonbon und bedankten sich. Für die zu schnell Gefahrenen hingegen gab es als Rüge einen roten Smiley ohne Bonbon.

"Ziel des Projektes ist es, dass sich die Kinder, alle kommen nach den Sommerferien in die Schule, an den Straßenverkehr gewöhnen und die Erwachsenen sich an die Verkehrsregeln halten," erklärte Buchmeier.

Auch das weitere Ziel, mehr grüne als rote Smileys zu verteilen, wurde erreicht. Alle angehaltenen Verkehrsteilnehmer zeigten Verständnis für die Aktion, egal ob ordnungsgemäß oder zu schnell gefahren wurde.

In der Einsatzzeit gab es 894 Durchfahrten, davon zehn Überschreitungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 44 Km/h. ots/Foto: Polizei











22.08.2019 • 22:09 Uhr

Goslar: "Das Thema schlägt ein!" Zivilcouragetag im CINEPLEX zum Thema Mobbing und Cybermobbing

400 Schülerinnen und Schüler haben in Begleitung ihrer Lehrkräfte im Goslarer CINEPLEX am Zivilcouragetag der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) teilgenommen.Der Einladung waren Schulen aus Goslar, Oker, Vienenburg, Langelsheim und Bad Harzburg gefolgt.Der Film "Harte Schule" zeigt anschaulich und auf sehr emotionaler Ebene Erlebnisse von Betroffenen von Mobbing und Cybermobbing und regt zur Diskussion an.
Kristine Heilmann vom Weißen Ring sagte in der Rückmeldung: "Das Thema schlägt ein." Und diese Aussage bringt es auf den Punkt. Die Jugendlichen hatten in der anschließenden Podiumsdiskussion das Bedürfnis, über den Film und die eigenen Erlebnisse zu reden. Mobbing endet nicht mit Schulschluss. Durch die neuen Medien geht es mit Cybermobbing rund um die Uhr weiter. Nicht immer fühlen sich die Schülerinnen und Schüler von den Lehrern, anderen Erwachsenen oder Mitschülern verstanden und suchen Hilfe. Die Wege, die sie gehen können, um sich oder Mitschülern zu helfen, wurden ihnen von allen beteiligten Institutionen aufgezeigt.

Dafür waren in der anschließenden Podiumsdiskussion und hinterher an den Infotischen die folgenden Personen ansprechbar:

- GZK-Projektleiter Günter Koschig, gleichzeitig Vertreter des
Weißen Rings
- Kinobetreiber Florian Wildmann
- Leiterin der Polizeiinspektion Goslar, Petra Krischker
- Claudia Brümmer der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und
Jugendliche
- Schulpsychologin Ingrid Gatting-Stiller der Landesschulbehörde
Braunschweig
- Beauftragte für Jugendsachen des Präventionsteams der Polizei,
Stephani Gobernack
Die Veranstaltung fand nach einer Idee von Jill Wildmann bereits zum sechsten Mal statt. Die Kooperationspartner freuen sich, dass sie durch den Kinotag viele Schülerinnen und Schüler ansprechen und das Thema in den Fokus der Schulen rücken können. Die Goslarer Zivilcouragekampagne setzt sich dafür ein, zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Es werden Ansprechpartner vorgestellt und Hilfeeinrichtungen benannt, wo man auch anonym Hilfe bekommen kann.ots/Foto: Polizei











22.08.2019 • 18:11 Uhr

Hildesheim: Polizei warnt vor Microsoft-Support-Anrufen

Am heutigen Donnerstag (22.08.2019) meldeten sich mehrere Bürger bei der Hildesheimer Polizei, nachdem sie zuvor Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern aus den USA erhalten haben.
Den bisherigen Kenntnissen zufolge ist niemand auf die Anrufe hereingefallen. Bei dieser Masche werden die Angerufenen zufällig per Telefon kontaktiert. Der Anrufer, in der Regel englischsprachig, gibt vor von Microsoft zu stammen. Den Angerufenen wird vorgespielt, man hätte z.B. Schadsoftware auf ihrem Computer gefunden, dass man jetzt umgehend handeln müsse und Zugriff auf den betroffenen Rechner benötige.

Die Angerufenen werden zur Installation einer Fernwartungssoftware aufgefordert. Nach der Installation werden die Zugangsdaten der Fernwartungssoftware zum eignen Computer abgefragt. Bekommt der Täter diese, hat er Zugriff auf den Rechner des Angerufenen und kann auf diesem nahezu alles anstellen. Abschließend fordern die Täter eine Bezahlung und verlangen z.B. Bankdaten, Kreditkartendaten oder Paypaldaten.

Die Polizei rät, bei der telefonischen Kontaktaufnahmen durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter den Anweisungen keinesfalls Folge zu leisten und das Gespräch zu beenden.

Genaue Informationen zu den Anrufen sind im Internet beim "Ratgeber Internetkriminalität" der Polizei Niedersachsen unter dem Link https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/gefaelschte-microsoft-support-anrufe-gehen-weiter.html abrufbar.
red/jpm










22.08.2019 • 18:06 Uhr

GfbV-Aktion vor der SPD-Bundeszentrale: Appell: SPD soll Aung San Suu Kyi den Willy-Brandt-Preis aberkennen

Am heutigen Donnerstag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Göttingen gemeinsam mit einer Repräsentantin des European Rohingya Council eine Menschenrechtsaktion vor der SPD-Zentrale in Berlin veranstaltet. Die Organisationen appellierten eindringlich an die Sozialdemokraten, der De-facto-Regierungschefin von Myanmar (Burma), Aung San Suu Kyi, den Internationalen Willy-Brandt-Preis abzuerkennen. Zwei Jahre nach Beginn des Völkermordes an der muslimischen Minderheit in Myanmar müsse sich die SPD mit den Opfern der Verbrechen solidarisieren. Die GfbV unterstrich ihre Forderung mit den Worten Willy Brandts: „Wer Unrecht duldet, stärkt es!“

Am 25. August 2017 begann die Massenvertreibung der Rohingya durch das Militär. „Die Vereinten Nationen stufen die verübten Gräueltaten inzwischen als eindeutigen Fall ethnischer Säuberungen und als Völkermord ein“, erinnert Jasna Causevic, Referentin für Genozidprävention und Schutzverantwortung. „Dabei ist Aung San Suu Kyi, Außenministerin und Staatsrätin Myanmars, zur Mittäterin geworden.“ Sie leugne den Genozid systematisch und rechtfertige das Vorgehen des Militärs und der Polizei. Durch ihre Beschwichtigungen und Untätigkeit verhindere sie eine effektive Strafverfolgung und trage dazu bei, dass die Menschenrechtsverletzungen an Rohingya weiter andauern.

„Aung San Suu Kyi verdient nicht, sich weiterhin Laureatin des Internationalen Willy-Brandt-Preises zu nennen“, so Causevic. „Sie darf das geistige Erbe dieses großen SPD-Mannes nicht weiter mit Füßen treten.“ Das Verhalten der ehemals angesehenen Politikerin angesichts des Völkermordes an den Rohingya hatte weltweit für Unverständnis und Bestürzung gesorgt. Mehrere hochangesehene internationale Institutionen, darunter das Holocaust-Museum in Washington und Amnesty International, haben ihre Auszeichnungen an sie bereits zurückgezogen. Die GfbV fordert die SPD nun auf, diesen Beispielen aus Solidarität mit den Opfern zu folgen: „Wenn der Internationale Willy-Brandt-Preis nicht zu einer wertlosen Auszeichnung verkommen soll, muss der Parteivorstand das Schicksal der Völkermordopfer ernstnehmen“, mahnt die Menschenrechtlerin.

Der Internationale Willy-Brandt-Preis wurde zwischen 2011 und 2015 viermal vergeben. Aung San Suu Kyi bekam die Auszeichnung 2014 vom damaligen Parteichef Sigmar Gabriel verliehen. Schon damals hatte die GfbV ihr Schweigen zur sich verschärfenden Lage der Rohingya in Myanmar kritisiert. Vertreibungen und offene Gewalt begannen im Sommer 2012. Inzwischen fanden eine Million Rohingya Zuflucht in Bangladesch. Sie leben in den am dichtesten besiedelten Flüchtlingslagern der Welt – ohne Aussicht auf Rückkehr in ihre Heimat. In Myanmar werden die Rohingya nach wie vor nicht als ethnische Gruppe anerkannt. Der Staat billigt ihnen keine Menschen- oder Bürgerrechte zu. red/Fotos GfbV












22.08.2019 • 18:01 Uhr

Schöne Stimmung mit Andy Berg in der Musikmuschel im Kurpark von Bad Gandersheim

Natürlich sind es Reminiszenzen an romantische Konzerte mit der legendären Kurkapelle, bekannten Gast-Bands und Künstlern, wenn in der Konzertmuschel im Bad Gandersheimer Kurpark auch heute noch leise schöne Melodien erklingen, Kur- und Reha-Gäste sich daran erfreuen. Heutzutage sind die konzertanten Angebote der Kurstadt bescheidener geworden. Deswegen aber nicht liebloser. Im Gegenteil! Andy Berg, der Mann mit dem wunderbaren Strohhut, leidenschaftlicher Musiker, gehört zu den letzten Künstlern, die mit Engagement und Liebe zu ihrer Heimat dies mit ihrer künstlerischen Profession eindrucksvoll ausdrücken. Bei seinen Soloauftritten im Kurpark sind seine Zuhörer/innen bei ihm. Der Applaus und diese Wertschätzung sind Andy Berg sicher. Er hat das auch deshalb verdient, weil seine Konzerte dem Kurort noch einen Teil eines Flairs vermitteln, dem Gäste sich zugeneigt fühlen. „So etwas bleibt hängen! So etwas ist schön! Das vergesse ich nicht! Bravo und Danke Andy Berg!“red/fis/Foto:Thomas Fischer










22.08.2019 • 17:58 Uhr

Heftiger Schlag der Polizei Göttingen gegen Cyber-Kriminelle: Die ganze Liste der beschlagnahmten Gegenstände/Materialien

Nach Abschluss der erfolgreichen Einsatzmaßnahmen von rund 1000 Polizisten/innen am 20.August 2019 gegen Cyper-Kriminelle - federführend waren Spezialisten der Polizei in Göttingen (Niedersachsen) in Kooperation mit weiteren Diensteinheiten - wir berichteten - wurde heute ergänzend von Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt, was alles und insgesamt bei den Durchsuchungen und Ermittlungen an kriminalistisch verwertbaren Gegenstände und Materialien sichergestellt wurden:

Spreng- und Betäubungsmittel / Zubehör

- 127 kg Grundstoffe zur Herstellung von Sprengstoff (Fundort
Baden-Württemberg)
- 30 kg Grundstoffe zur Herstellung von Sprengstoff (Fundort
Thüringen)
- 200 kg Grundstoffe zur Herstellung von Sprengstoff (Fundort
Niedersachsen)
- 20 kg Grundstoffe zur Herstellung von Sprengstoff (Fundort
Schleswig-Holstein)
- Ca. 100 verschiedene Grundstoffe u. a. Salpeter-, Salz- und
Schwefelsäure, zudem mehrere Kanister mit unbekannter Substanz
- 200 Polenböller und weitere Pyrotechnik im zweistelligen
Kilogramm-Bereich
- Ca. 2 kg weitere Sprengstoffe (darunter Blitz-Knall-Salz,
Initialsprengstoff, gewerblicher Sprengstoff)
- Diverse Sprengkapseln, Zünder und -schnüre
- Rohrbombenkörper
- Bücher mit Anleitung zur Sprengstoff-Herstellung
- Diverse Chemikalien zur Herstellung von synthetischen
Betäubungsmitteln
- Labore bzw. Drogenküchen und Zubehör zur Herstellung von
Sprengstoffen oder synthetischen Betäubungsmitteln
- 2 "Grow-Zelte"
- Marihuana, Heroin, Amphetamine, Pilze
In einem Durchsuchungsobjekt allein wurden 30 kg Grundstoffe gefunden, die geeignet sind zur Herstellung von synthetischen Spreng- oder Betäubungsmitteln.

Waffen / Waffenteile / Munition

- Mehrere Langwaffen
- Zielfernrohre
- PTB-Waffe SEG, 9 mm
- Bolzenschussgerät
- Schießkugelschreiber
- Diverse Munition
- Diverse Waffenteile
- Gewehrgehäuse
- Mehrere Messer
- Schwert
- Machete
DV-Geräte und Speichermedien

- Server
- Diverse Laptops und PC's
- Diverse Festplatten (57 Festplatten in einem durchsuchten
Objekt)
- Diverse USB-Sticks
- Diverse Smartphones
- Diverse Fotokameras
- Diverse Speicherkarten
Sonstiges:

- 4 Hoheitsabzeichen der Polizei
- Aufkleber und T-Shirts der Internetseite "Xplosives.net"
Bei einem von 22 Tatverdächtigen wurden im Laufe der Durchsuchungsmaßnahmen mehrere T-Shirts und Aufkleber mit Aufdruck rechtsradikaler Netzwerke sowie eine Hakenkreuz-Fahne sichergestellt. Gegen den in Soest lebenden Tatverdächtigen wird aufgrund der neuen Erkenntnisse auf staatsschutzrechtlicher Ebene intensiv ermittelt. Insbesondere die bei der Person ebenfalls sichergestellten Speichermedien (Handy, PC, u.a.) werden aktuell ausgewertet. Das Ermittlungsverfahren wird in Zukunft von der örtlich zuständigen Polizei und Staatsanwaltschaft weiterbearbeitet.

Mit Blick auf den gesamten Einsatz sagt der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig: "Die Durchsuchungsergebnisse des Einsatztages stellen nur die Spitze des Eisberges dar. Erst die weiteren umfangreichen Ermittlungs- und Auswerteergebnisse, insbesondere die Serverauswertungen, werden die wahre Dimension des Verfahrenskomplexes zeigen."
ots










22.08.2019 • 17:50 Uhr

Amazonas in Flammen:36 indigene Schutzgebiete von den Bränden betroffen

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: „Neben der Umweltkatastrophe ist das humanitäre Desaster vorprogrammiert.“

Seit fast zwei Wochen brennt der Amazonas. Nach Angaben des Brasilianischen Instituts für Satellitenforschung INPE sind 36 indigene Schutzgebiete von den Bränden betroffen. „Hunderte indigene Gemeinschaften müssen gerade mit ansehen, wie ihr Lebensraum verbrennt“, erklärt Regina Sonk, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen. „Wie es für sie weitergeht, ist völlig unklar. Neben der Umweltkatastrophe ist das humanitäre Desaster vorprogrammiert.“

Denn Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist nicht nur ein Feind des Regenwaldes, auch seine indigenen Bewohner sind ihm ein Dorn im Auge. „Die Regierung Bolsonaro möchte den Amazonas wirtschaftlich ausbeuten. Indigene Rechte und Schutzgebiete stehen ihm und den Agrar-Konzernen, für die er Politik macht, im Weg“, erinnert Sonk. Daher sei es auch unwahrscheinlich, dass seine Regierung die Betroffenen entschädigen würde. „Für sie bedeutet das Feuer nicht nur das Ende ihrer wirtschaftlichen Existenz: Auch ihre kulturelle Identität ist untrennbar mit diesem Lebensraum verbunden“, so GfbV-Expertin. „Es ist zu befürchten, dass die Tradition, das Wissen und die Kultur ganzer Völker in den Flammen verschwinden werden.“

Das Ausmaß der Feuerkatastrophe sei indes eine direkte Konsequenz der Politik des rechtsextremen Präsidenten. So habe er praktisch alle staatlichen Institutionen entmachtet, die der Waldvernichtung etwas hätten entgegensetzen können. Zugleich habe er den Handlungsspielraum von NGOs massiv eingeschränkt und nutze die Brände nun, um sie öffentlich zu diffamieren. „Da es unter seiner Ägide für Übergriffe auf Indigene zudem praktisch keine Strafverfolgung mehr gibt, fühlen sich die Konzerne und einzelne Bauern ermutigt, selbst die Initiative zu ergreifen“, erklärt Regina Sonk. Brandrodung sei in der Region seit Jahren üblich, um Platz für Soja-Anbau und Viehzucht zu schaffen. In der aktuellen Trockenphase sei es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die Brände unkontrollierbar würden. red/fis












22.08.2019 • 10:26 Uhr

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht Firma Breckle in Northeim

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Unternehmensbesuche war Landrätin Astrid Klinkert-Kittel jetzt auch zu Gast bei der Firma Breckle in Northeim.

Die Breckle GmbH zählt zu einem der größten Matratzen- und Polsterbettenwerke europaweit. Rd. 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dem Unternehmen am Standort Northeim beschäftigt.

Gemeinsam mit Jörg Dodenhöft von der Stadt Northeim und Detlef Schrader vom Fachbereich Mobilität und Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim konnte sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel von der Innovationskraft und Leistungsfähigkeit des 1933 durch Emil Breckle in Benningen gegründeten Unternehmens überzeugen. Die Produktions- und Vertriebsstätte in Northeim wurde 1975 gegründet und wird durch die Brüder Andreas und Michael Breckle geführt. „Es gab für uns eigentlich nie die Überlegung, an einen anderen Standort zu gehen“, betont Andreas Breckle.

Angefangen mit einer Tagesproduktion von rd. 200 Matratzen werden in dem Betrieb auf einer Gesamtfläche von ca. 80000 qm mit einer werkseigenen Taschenfederkern- und Federkernproduktion sowie einer eigenen Schaumstoffherstellung und Formschauproduktion mittlerweile täglich zwischen 2500 und 4000 Matratzen produziert. Die gesamte Fertigungspalette liegt in einer Hand, nur die Rohmaterialien werden hinzugekauft. In der firmeneigenen Schreinerei werden Boxspringbetten gebaut. Außerdem bietet das Unternehmen eine umfangreiche Produktpalette rund um das Bett an.

„Bei der Auswahl unserer Materialien legen wir besonderen Wert auf die Gesundheit und Aspekte der Umwelt“, erklärt Andreas Breckle. Im Jahr 2014 wurde ein eigenes Schaumwerk errichtet. „Durch die eigene Schaumstofffertigung können wir Kosten sparen und gleichzeitig die Umwelt entlasten“, so Breckle weiter. So entspricht die Jahres CO2 Emissionen denen von etwa durchschnittlich 10 Haushalten.

„Die Breckle Matratzen sorgen auf jedem Fall für einen hervorragenden Schlafkomfort. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen“, lobte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel das Northeimer Unternehmen. Am Ende des Rundgangs durch den Betrieb und die Produktionshallen machte Landrätin Klinkert-Kittel deutlich, dass Betriebe dieser Art sehr wichtig für die Weiterentwicklung der Wirtschaft im Landkreis Northeim sind. red/lpd/Foto: Hiller

Zum Foto: v.l.n.r. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Andreas Breckle, Detlef Schrader (Fachbereich Mobilität und Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim), Jörg Dodenhöft (Stadt Northeim).











22.08.2019 • 10:20 Uhr

Bad Gandersheim: LINKEN-Infostand in der Moritzstraße - kommenden Samstag ab 10 Uhr - Wie können sich Mieter wehren?

Auch außerhalb von Wahlkampfzeiten will sich die Bad Gandersheimer LINKE in der Öffentlichkeit präsentieren. Die kommunalen Mandatsträger Jürgen und Rainer Otto berichten aus dem Stadtparlament und dem Kreistag. An spannenden Themen und Diskussionsstoff mangelt es nicht: Wie steht DIE LINKE zur Landesgartenschau? Warum ist die drastische Grundsteuererhöhung unsozial? Können sich die Mieter dagegen wehren? Warum schreitet der Verfall der kreiseigenen Immobilie „Jugendfreizeitheim Silberborn“ stetig voran? Wie kann die heimische LINKE die Schülerbewegung „Fridays for Future“ vor Ort unterstützen? Die Bundespolitik kommt nicht zu kurz. Ein aktueller Newsletter informiert über Standpunkte der LINKEN-Politiker Ramelow, Wagenknecht, Gisy und Dehm.
Diese Aktion findet am kommenden Sonnabend ab 10 Uhr in der Moritzstraße statt. Hingehen! Informieren!Mitreden! Bescheid wissen!Interesse zeigen! red










22.08.2019 • 10:09 Uhr

Förderbescheide für 1,38 Millionen Euro im Rathaus übergeben - 1,2 Million aus „Zukunft Stadtgrün“, 180.000 aus „Städtebaulicher Denkmalschutz“

Im Rahmen der Städtebauförderung des Landes hat Niedersachsens Staatssekretär Frank Doods in Bad Gandersheim zwei Förderbescheide übergeben (wir berichteten aktuell und exklusiv). Im Nachgang heute die offizielle Verlautbarung dazu in einem Statement der Pressestelle der Stadt Bad Gandersheim. Darin heißt es unter anderem: Gefördert werden die Städtebauentwicklungsmaßnahmen „Altstadt“ aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ mit einer Summe von 180.000 Euro und „Kurbereich“ aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ mit einer Summe von 1.200.000 Euro. Staatssekretär Doods (rechts auf dem Fotos): „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr die Maßnahme „Kurbereich“ mit 90 Prozent fördern können.“

Der historische Stadtkern von Bad Gandersheim zeichnet sich durch eine hohe Dichte kulturhistorisch bedeutsamer Fachwerkgebäude aus. Neben der denkmalgeschützten Bausubstanz soll auch die alte Stadtstruktur erhalten und weiterentwickelt werden. Der Altstadtkern mit seiner Nutzungsvielfalt in den Bereichen Wohnen, Einzelhandel, Kleingewerbe, Dienstleistungen, Kultur, Tourismus und Verkehr soll gestärkt und damit städtebaulichen Funktionsverlusten entgegen gewirkt werden.

Mit den Städtebaufördermitteln soll ein attraktiver, moderner und unterschiedliche Zielgruppen ansprechender Kurbereich mit Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge, Erholung, Bewegung, Wellness und als naturnaher Erlebnisraum gestaltet werden. Dazu sind vorliegende städtebauliche, stadträumliche und funktionale Missstände zu beheben und vorhandene Potenziale weiter zu entwickeln. Dieser Bereich wird ein wesentlicher Bestandteil der Niedersächsischen Landesgartenschau 2022.

Dazu Staatssekretär Frank Doods: „Wir wollen, dass die Menschen sich in ihrem Umfeld wohlfühlen und dass die Städte und Gemeinden lebenswert und lebendig bleiben. Das ist für das Miteinander wichtig. Die Städtebauförderung des Landes ist dabei von großer Bedeutung.“ Hintergrund: Das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ unterstützt die Gemeinden bei der Sicherung, Erhaltung und Modernisierung von Gebäuden, Ensembles und sonstigen baulichen Anlagen mit geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung in historischen Stadtkernen. Mit dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ werden Maßnahmen zur Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur gefördert. Hierbei handelt es sich um die Anlage, Sanierung, Qualifizierung und Vernetzung öffentlich zugänglicher Grün- und Freiflächen.

Insgesamt stehen Niedersachsens Städten und Gemeinden in diesem Jahr rund 121,652 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung. Mit dem Eigenanteil der Gemeinden von rund 54,9 Millionen Euro und den sogenannten zweckgebundenen Einnahmen in Höhe von rund 5 Millionen Euro beträgt das Gesamt-Investitionsvolumen rund 181,5 Millionen Euro.

Die Städtebauförderungsmittel ermöglichen es den Städten und Gemeinden, ihre Ortskerne attraktiv zu gestalten, brachliegende Flächen zu aktivieren, Grün- und Freiflächen zu schaffen, sowie für eine zentralörtliche Versorgungsfunktion in ländlichen Gebieten zu sorgen. Auch der Umwelt- und Klimaschutz, die biologische Vielfalt, die Gesundheit und der soziale Zusammenhalt spielen eine große Rolle. Insgesamt gibt es sechs Städtebauförderungsprogramme.

Bürgermeisterin Franziska Schwarz freut sich, dass die Anträge der Stadt auf Städtebauförderung erfolgreich waren: „Unsere historische Altstadt ist nicht nur von hohem kulturellem und historischem Wert. Sie erfüllt auch eine wichtige Funktion als Wohnort und als Versorgungszentrum, auch für unsere Dörfer. Der Sanierungsbedarf ist unübersehbar. Die Städtebaufördermittel helfen uns, die Altstadt lebenswert und attraktiv zu gestalten. Dabei können auch Privateigentümer Mittel für Sanierungsmaßnahmen beantragen. Mit der Landesgartenschau wollen wir auch die Kuranlagen grundlegend erneuern und die Stärken Bad Gandersheims in den Bereichen Natur, Kultur und Gesundheit hervorheben. Alle Generationen und auch die Region sollen davon profitieren. Die Fördermittel aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ sind dazu eine ganz wesentliche Grundlage.“ / sbg – Foto: Kielhorn













22.08.2019 • 10:01 Uhr

Unterstützung und Ehrung: SPD bringt Antrag für Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher ein

Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher sind die direkte Verbindung zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern ihres Ortsteils und der Stadtverwaltung. Sie haben stets ein offenes Ohr für die Dorfgemeinschaft und vertreten sie nach außen. Gleichzeitig erledigen sie viele Dinge für die Stadtverwaltung, übernehmen Termine, Besuche und koordinieren zum Beispiel die Grünpflege.

Niklas Kielhorn (auf dem Foto links neben Jürgen Steinhoff), der sowohl Ortsvorsteher in Heckenbeck als auch Ratsmitglied ist, kennt die Anforderungen und hat sich deshalb für eine entsprechende Satzungsänderung ausgesprochen. "Wir möchten, dass die Ortsvorsteher offiziell einen Stellvertreter oder eine Stellvertreterin bekommen können. So ist sowohl im Krankheits- als auch im Verhinderungsfall gewährleistet, dass keine Aufgaben liegen bleiben. Bestenfalls kommt es zu einer Entlastung durch Aufgabenteilung", so der Fraktionsvorsitzende der SPD. Im Idealfall können auf diesem Wege auch mögliche Nachfolger behutsam an die Aufgaben herangeführt werden.

Der SPD-Fraktion war es dabei besonders wichtig, dass diese Regelung freiwillig bleibt. Nur in den Orten, wo diese Regelung gewünscht ist, kann eine Vertretung durch den Rat berufen werden.

Gleichzeitig sollen die Ortsvorsteher und Ortsvorsteherinnen für ihre Dienste geehrt werden. Analog zur Regelung für Ratsmitglieder, werden dann auch die OVs je nach Dienstjahren ausgezeichnet. "Es gibt Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher, die seit fast 25 Jahren diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen. Deshalb ist es nur fair, wenn sie die entsprechende öffentliche Anerkennung dafür erfahren", so Anna Feg, Ratsmitglied der SPD-Fraktion.

Mit dem Antrag will die Fraktion ihre Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern ausdrücken. "Die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher werden nicht müde, auf Missstände hinzuweisen und auf Lösungen zu dringen. Gemeinsam mit den Fraktionen und der Verwaltung lassen sich diese auch meist finden", erklärt Fraktionsvorsitzender Niklas Kielhorn. Jüngstes Beispiel ist die Gremsheimer Bushaltestelle, die dank des Einsatzes von Helga Mackensen erhalten blieb. Kielhorn weiter: "Beinahe täglich setzen sich die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher für die Menschen ein. Danke!"

Der Antrag liegt inzwischen im Rathaus vor und soll noch in diesem Jahr beraten und verabschiedet werden.red/Foto: Thomas Fischer











22.08.2019 • 08:30 Uhr

Regionalbischöfin verurteilt Antisemitismus

Die hannoversche Regionalbischöfin Petra Bahr hat Antisemitismus und Judenhass scharf verurteilt. "Antisemitismus ist nicht irgendwo, in der großen fernen Stadt, in den Hetzer-Blasen des Internets, er wohnt in schönen Reihenhäusern und in geselliger Grillrunde, auf Schulhöfen und in Herrenrunden", sagte die evangelische Theologin am vergangenen Sonntag in ihrer Laudatio zur Verleihung des "Blickwechselpreises 2019" des Vereins "Begegnung Christen und Juden Niedersachsen". Ausgezeichnet wurde die Sprecherin des Burgdorfer "Arbeitskreises Gedenkweg 9. November", Judith Rohde (53).

Rohde ist gebürtige Südschwarzwälderin und derzeitig wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Seit 2010 ist sie Sprecherin des Arbeitskreises und hat in dieser Funktion zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen mitgestaltet, Referate gehalten oder sich in der Erwachsenenbildung für eine breitere und tiefere Kenntnis jüdischer Religion eingesetzt.

Landessuperintendentin Bahr betonte ihrem Redemanuskript zufolge, zwar sei das Bekenntnis "Nie wieder" in Bezug auf den Holocaust inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Tatsächlich aber geschehe es "immer wieder": "Ein Kind wird angespuckt, weil es einen Davidsstern am Hals trägt. Ein Rabbiner wird zusammengeschlagen, das Haus eines Ehepaars angezündet, Hakenkreuze auf jüdischen Gräbern und anonyme Morddrohungen im Briefkasten einer ganz normalen niedersächsischen Familie", sagte Bahr und fügte hinzu: "Weil sie Juden sind."

Verschwörungsmythen würden als Tatsachen ausgegeben, hinter dem obligatorischen "man wird doch noch mal sagen dürfen" versteckten sich dumme oder bösartige Behauptungen, Ängste und Unwissenheit, hob Bahr hervor. Auch in der Kirche gebe es weiterhin Antisemitismus: aus Ignoranz oder schlimmeren Motiven, sagte die Theologin: "Der Judenhass ist mitten unter uns, ein heimisches Gift." Deshalb müsse er auch vor Ort bekämpft werden.

Das müsse in der Nachbarschaft beginnen, im Gespräch mit Kindern und Enkeln. Zivilcourage bedeute, vehement zu widersprechen, wenn wieder einmal antisemitische Kommentare über den Tisch flögen. Dazu gehöre auch die Erinnerung, dass "die eigene, geliebte Heimat auch ein Ort des Verbrechens und der Schande ist, ein Ort, wo aus Nachbarn, Kolleginnen, Mitschülern, Ärzten, Ladenbesitzerinnen 'Untermenschen' wurden". Daran erinnerten Judith Rohde und die Initiative "Gedenkweg 9. November".

Der "Blickwechselpreis" würdigt seit 2007 Menschen aus Niedersachsen für ihren Einsatz im Gespräch der beiden Religionen. Der 1982 gegründete Verein "Begegnung Christen und Juden Niedersachsen" will nach eigenen Angaben den Dialog zwischen Christen und Juden fördern, Judenfeindschaft und Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft bekämpfen und zur Versöhnung zwischen Juden, Christen und Muslimen beitragen. Der Verein zählt derzeit rund 250 Mitglieder. epd










22.08.2019 • 08:25 Uhr

Rittierode: Trecker- und Autobatterien entwendet - Dieb fuhr mit weißem Transporter vor

In der Einbecker Ortschaft Rittierode konnte eine 50 Jahre alte Einwohnerin am vergangenen Dienstag, gegen 14.30 Uhr eine ihr unbekannte männliche Person auf ihrem Grundstück feststellen. Der Mann ging gerade vom Carport weg und stieg in einen weißen Transporter ein. Einige Zeit später wurde festgestellt, dass zwei Trecker- und eine Autobatterie, die unter dem Carport gelagert wurden, entwendet worden sind. Der Schaden beläuft sich auf rund 400 Euro. Zeugen, die Hinweise hierzu geben könnern, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck.pap











22.08.2019 • 08:19 Uhr

Top-Job mit Zukunft: Fachkraft für Lebensmittel Technik gesucht - "Harzländer" Bad Gandersheim stellt weiter ein

Die Jobmaschine "Harzländer" in Bad Gandersheim läuft weiter auf vollen Touren. Das Unternehmen für Fleisch- und Wurstwaren, einer der großen Arbeitgeber in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim, prosperiert und erweist sich damit als zukunftsorientiert. Das bedeutet neue Arbeitsplatzangebote für Menschen hier in der heimatlichen Region. Top-Aktuell ist die Suche des Unternehmens nach einer Fachkraft für Lebensmittel Technik, so ist es einer aktuellen Unternehmens-Info zu entnehmen. Interessenten wenden sich bitte an die Geschäftsführung bei "Harzländer" in Bad Gandersheim.
red/Foto: Harzländer











22.08.2019 • 08:05 Uhr

Bad Salzdetfurth: Kradfahrer(53) verstirbt nach Frontalzusammenstoß mit polnischem Lkw

Donnerstag um 1.33 Uhr teilt die Polizei Hildesheim offiziell einen tragischen Verkehrsunfall mit, der sich zuvor ereignet hatte:
Auf der Bundesstraße 444 zwischen Nettlingen und Grasdorf (Landkreis Hildesheim) ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem polnischen LKW mit Auflieger und einem Motorradfahrer. Der LKW kam von der Ortschaft Grasdorf und fuhr in das sogenannte Waldgebiet Nettlinger Vorholz, als ihm plötzlich in einer Linkskurve ein Motorradfahrer auf seiner Fahrbahn entgegen kommt. Durch den Zusammenstoß wurde der vordere linke Reifen der Zugmaschine beschädigt (Luftverlust) wodurch der LKW mit Auflieger nach links in den Graben driftete und dort über die gesamte Fahrbahn umkippte. Der LKW-Fahrer blieb dabei unverletzt.
Der 53- jährige Motorradfahrer verletzte sich schwer und wurde vor Ort durch Rettungsdienst und Notarzt behandelt. Aufgrund der schweren Verletzungen verstarb der Kradfahrer später im Krankenhaus.
Während der Unfallaufnahme, der Bergung des Lkw samt der geladenen Ware und der Reinigung der Fahrbahn wegen ausgelaufener Betriebsstoffe blieb die Bundesstraße bis in die Morgenstunden gesperrt. ots










22.08.2019 • 07:59 Uhr

Von der Ahlequelle zu den Ahlewiesen

BUND lädt ein zur Exkursion in das Naturschutzgebiet Ahlewiesen

Die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) lädt für Donnerstag, 29. August 2019 um 17 Uhr, zu einer Exkursion in das Naturschutzgebiet Ahlewiesen ein. 
Wir besuchen unter der Führung von Dr. Ansgar Hoppe eines der Solling-Wiesentäler und werden dabei auch die Ahlequelle sehen. Dr. Hoppe ist Leiter des Projektbüros Kooperativer Naturschutz und kümmert sich unter anderem um den Erhalt von Grünlandstrukturen in der Sollingregion. Die BUND-Kreisgruppe ist Kooperationspartner dieses Projektes. Herr Hoppe wird erläutern, was eine Wiese ökologisch wertvoll macht und von den Herausforderungen berichten, die mit Erhalt, Nutzung und Pflege dieser Biotope verbunden sind. Die kostenlose Exkursion findet in Kooperation mit den Forstämter Dassel und Neuhaus statt, die ebenfalls Projektpartner sind. Naturschutzförster Kai Conrad erklärt den Beitrag der Niedersächsischen Landesforsten zur Entwicklung artenreicher Wiesen und Weiden. Wir werden zwei bis drei Stunden unterwegs sein, bitte an festes Schuhwerk denken. Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus.
Treffpunkt ist der kleine Parkplatz nahe der Ahlequelle an der Bundesstraße 497. Er befindet sich einen Kilometer vor Neuhaus auf der linken Straßenseite - von Schönhagen aus kommend. red











21.08.2019 • 22:51 Uhr

Goslar: Spendenkasten aus Kirchenwand gerissen und gestohlen

In der Zeit von Montagvormittag, 10 Uhr, bis Dienstagnachmittag, 18 Uhr, rissen bislang unbekannte Täter einen an der Wand der Kirche im Bossenbrink in Goslar angebrachten Spendenkasten aus der Verankerung und nahmen ihn anschließend mit. Nach ersten Schätzungen entstand bei der Tat ein Schaden in Höhe von knapp einhundert Euro. Die Polizei Liebenburg hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums möglicherweise entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05346/1028 zu melden.ots










21.08.2019 • 20:07 Uhr

Fallschirmspringer bei Übungssprung schwer verletzt

Am heutigen Dienstag gegen 13:50 Uhr wurde ein Fallschirmspringer bei einem Übungssprung im Bereich des Hildesheimer Flugplatzes schwer verletzt.

Den polizeilichen Ermittlungen zufolge wurde der 28-jährige Mann aus Hannover während des Fallschirmsprungs, nach Zeugenaussagen in einer Höhe von ca. 20 Meter, von einer Windböe erfasst. Anschließend stürzte er unkontrolliert und ab ca. fünf MeterHöhe im freien Fall ab. Dabei wurde er schwer, nach bisher vorliegenden Erkenntnissen jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt. Der 28-Jährige war nach dem Absturz bei Bewusstsein und ansprechbar.
Der Mann wurde durch den Rettungsdienst in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht.jpm










21.08.2019 • 20:04 Uhr

Seesen: Plastikschale brennt - Freiwillige Feuerwehr rückte aus

Am gestrigen Dienstag, gegen 17:25 Uhr, wurde in der Braunschweiger Strasse in Seesen ein Küchenbrand gemeldet, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde. Vor Ort konnte von den Einsatzkräften festgestellt werden, dass lediglich ein Plastikschale auf dem Herd angebrannt war. Es wurde niemand verletzt und es entstand auch kein Sachschaden.ots











21.08.2019 • 20:00 Uhr

Wer hat den Fahrzeugschlüssel eines Skoda auf Parkband an der Gande liegengelassen?

Eine Finderin hat heute Mittwoch, einen Fahrzeugschlüssel bei der Polizei in Bad Gandersheim abgegeben. Nach ihren Angaben hat sie den Autoschlüssel auf einer Parkbank an der Gande, Eberhard-Fieseler-Weg, Ecke Albert-Rohloff-Str. in Bad Gandersheim gefunden. Der Verlierer, die Verliererin kann sich bei der Polizei in Bad Gandersheim melden,Telefon: 05382/91920-115, weil dort der Fahrzeugschlüssel für den Skoda erst einmal deponiert liegt.










21.08.2019 • 19:53 Uhr

Schrill! Bunt!Geil! "Night of Travestie" mit Spitzenprogramm im "Rheinischen Hof" in Einbeck

Am Samstag den 14.September präsentiert Ziegner Entertainment im ,,Rheinischen Hof '' Einbeck erneut die schrille bunte ,, Night of Travestie ''. Auch in diesem Jahr erwartet die Gäste wieder ein Spitzenprogramm mit Künstlern die ihr Handwerk verstehen . Auch wenn nicht alles Echt ist , die nassen Augen am Ende des Abends vom lachen auf sicher . Und als Highlight präsentiert Ziegner Entertainment an diesem Abend noch ein Special Guest der ebnefalls sein Handwerk versteht und den Saal zum brodeln bringen wird .

Karten für dieses Event gibt es nur noch in begrenzten Maß bei
Euronics XXL , Altendorfer Tor 20 , Einbeck . red










21.08.2019 • 19:43 Uhr

BBS 1 Northeim für weitere 5 Jahre als „Europaschule in Niedersachsen“ ausgezeichnet

Als eine von 167 niedersächsischen Europaschulen ist die BBS 1 Northeim kürzlich vom Kultusministerium für weitere fünf Jahre als „Europaschule in Niedersachsen“ ausgezeichnet worden. 140 von 140 möglichen Punkten erreichte die Schule bei der Bewertung durch die Niedersächsische Landesschulbehörde. In der Regionalabteilung Braunschweig ist die BBS 1 Northeim die einzige Europaschule, die die volle Punktzahl erreicht hat.

Europaschulen vermitteln ihren Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Wissen über Europa und tragen zum Verständnis für die europäische Kultur und Vielfalt bei. Sie bieten ihren Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, Europakompetenzen zu entwickeln und bereiten sie umfassend auf das Leben und Arbeiten im vereinten Europa vor.

Bereits seit dem Jahr 2007 ist die BBS 1 Northeim „Europa-Schule“. Bei der Rezertifizierung im Jahr 2014 erreichte die Schule 135 von 140 Punkten.

Die BBS 1 hat feste Schulpartnerschaften mit Frankreich, Spanien, Polen, Tschechien, den Niederlanden und seit dem Jahr 2008 mit China. Es gibt ein großes Netzwerk mit regionalen und ausländischen Kooperationspartnern. Auf der Angebotsliste der BBS 1 stehen u.a. die Ausbildung zur Europakauffrau/zum Europakaufmann und zur Chinakauffrau/zum Chinakaufmann, Chinesisch als Fremdsprache, bilingualer Unterricht, der Erwerb des Europäischen Wirtschaftsdiploms und Auslandspraktika. Insbesondere den Chinaprojekten kommt inzwischen eine hohe Bedeutung zu. Die BBS 1 Northeim ist die einzige von 55 Berufsbildenden Europaschulen in Niedersachsen, die das Fach Chinesisch im Abitur und die Ausbildung zur Chinakauffrau/zum Chinakaufmann anbietet. Damit hat die BBS 1 Northeim eine Leuchtturmfunktion in Niedersachsen, erklärte der Koordinator für Europaangelegenheiten, Frank Brennecke.

In diesem Schuljahr hat das Niedersächsische Kultusministerium der BBS 1 Northeim den Staus „Schule mit internationaler Ausrichtung“ erteilt. Damit ist es nun möglich, dass Schülerinnen und Schüler aus außereuropäischen Ländern an der Schule unterrichtet werden und deutsche Schulabschlüsse erwerben können.

„Mein besonderer Dank gilt dem Europateam, das maßgeblich zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen hat“, sagte Schulleiter Dirk Kowallick im Rahmen der Rezertifizierungsfeierstunde. “Das Team arbeitet mit viel Herzblut und Engagement“, so Kowallick weiter.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel betonte, dass das Prädikat, sich Europaschule nennen zu dürfe, der Schule keineswegs in den Schoß gefallen sei. „Diese Auszeichnung muss man sich erarbeiten und mit Leben füllen. Und diese Arbeit hat die Schule bravourös gemeistert“, so Landrätin Klinkert-Kittel. „ Die BBS 1 Northeim ist ein Garant dafür, dass junge Menschen fit gemacht werden für die Zukunft - eine Zukunft in Europa“, lobte die Landrätin die Schule. Mit der Auszeichnung sei die Schule die Verpflichtung eingegangen, Verständnis, Toleranz und Akzeptanz für andere Kulturen zu erreichen. Und das sei für die BBS 1 keine leere Worthülse, sondern gelebter schulischer Alltag. Sie wünsche sich, dass die Schule ihren eingeschlagenen Weg in Richtung eines weiter zusammen wachsenden Europas fortsetze.

Auch der zuständige Dezernent der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Stefan Beckermann, lobte die Schule bei der Übergabe der Zertifizierungsurkunde. „Das ist eine tolle Leistung der Schule, die nicht oft erreicht wird“, betonte Beckermann. „ Das hervorragende Abschneiden ist der Verdienst des hohen Engagements in der Lehrerschaft.“, so Beckermann. Er führte aus, dass bei der Rezertifizierung nicht nur der Sachstand aus dem Jahr 2014 bestätigt wurde, sondern viele neue Aspekte und Aktivitäten hinzugekommen seien. „In Zeiten von Brexit oder Flüchtlingskrisen ist es enorm wichtig, junge Menschen von den Vorteilen eines vereinten Europa zu überzeugen“, so Beckermann.lpd/ Foto: Hiller











21.08.2019 • 19:37 Uhr

Energieminister Olaf Lies kritisiert Blockadehaltung des Bundes: „Die Bundesregierung fährt die Windenergiebranche sehenden Auges gegen die Wand“


Niedersachsens Energieminister Olaf Lies hat die Blockadepolitik des Bundes im Bereich des Windenergie-Ausbaus scharf kritisiert. Auf dem vom Umwelt- und Energieministerium initiierten „Energiepolitischen Dialog“ in Hannover, sagte Lies heute (Mittwoch): „Die Situation in der Windenergiebranche ist dramatisch. Wir dürfen nicht den gleichen Fehler wie bei der Solarenergiebranche machen. Die Bundesregierung muss unverzüglich gegensteuern und der Branche die erforderliche Planungssicherheit geben. Mit ihrem zögerlichen Verhalten, fährt die Bundesregierung die Windenergiebranche sehenden Auges gegen die Wand. Arbeitsplätze werden gefährdet, Klimaschutzziele rücken in weite Ferne.“ In diesem Zusammenhang kritisierte Lies, dass es noch immer keinen festen Termin für den von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier angekündigte Windernergie-Gipfel gebe.

Der Ausbau der Windenergie sei im ersten Halbjahr 2019 bundesweit praktisch zum Erliegen gekommen, kritisierte Lies. Lediglich 86 Windenergieanlagen (WEA) wurden bundesweit errichtet, in Niedersachsen waren es nur 14 Windenergieanlagen. „Das ist ein Skandal“, sagte Lies. Auch der Blick in die Zukunft sei äußerst alarmierend. „Die Zahl neuer Genehmigungen für Windenergieanlagen bewegt sich auf einem Tiefstand. Vor diesem Hintergrund drohen weitere schmerzliche Einschnitte in der Windenergiebranche samt der dortigen Arbeitsplätze und breiten regionalen Wertschöpfung“, sagte Lies.

Verschärft werde die Situation durch Pläne der Bundesnetzagentur, den weiteren Ausbau der Windenergie in Niedersachsen aufgrund des schleppenden Ausbaus der Stromnetze zu deckeln. Energieminister Lies: „Diese Pläne sind völlig inakzeptabel. Das, was da aus Berlin kommt, ist in Wahrheit ein Windenergie-Ausbremsgesetz. Wir brauchen endlich entschlossenes Handeln mit dem Ziel der Erhöhung des Ausbaus der Windenergie. Hierzu müssen insbesondere Hemmnisse wie die Deckelung der Windenergie aber auch die überzogenen Anforderungen und restriktiven Verfahrensweisen der zivilen Flugsicherung und der Aufbau weiterer Hürden durch die Einführung verbindlichen Abstandsregelungen, konsequent und zügig abgebaut werden. Zudem sollte mit der bereits im Koalitionsvertrag angelegten finanziellen Beteiligung betroffener Kommunen an der Wertschöpfung von Windenergieanlagen mit einer bundesweiten Regelung endlich Ernst gemacht und ein Beitrag zur Akzeptanzstärkung geleistet werden.“

Statt über weitere Beschränkungen des Windenergieausbaus nachzudenken, müssten die Möglichkeiten der Entlastung der Stromnetze in Angriff genommen werden, sagte Lies. „Über zuschaltbare Lasten wie z.B. Power-to-Gas können die Stromnetze wirksam entlastet werden. Darauf haben wir wiederholt hingewiesen. Gerade im Bereich Power-to-Gas besteht im Norden ein erhebliches Potenzial. Wir brauchen nur endlich das Startsignal der Bundesregierung.“

Handlungsbedarf bestehe überdies auch beim weiteren Ausbau der Windenergienutzung auf See, einer weiteren Schlüsseltechnologie der Energiewende. Um auch hier Lösungen zu entwickeln und Hürden abzubauen, strebt Niedersachsens Energieminister Olaf Lies ein Spitzentreffen Offshore-Windenergie mit den relevanten Entscheidungs- und Kompetenzträger an. Hier hofft Lies auf die Unterstützung des Bundes.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer













21.08.2019 • 11:25 Uhr

Industrie- und Handelskammer: Odila Scheuer (Just in Style) Bad Gandersheim tritt bei Kammerwahl wieder an

Die 59-jährige Odile Scheuer, Inhaberin der Dienstleistungsunternehmung "Just in Style" in Bad Gandersheim, strebt eine erneute Mitgliedschaft in der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Hannover-Hildesheim an. Sie ist bereits Mitglied in der Lobbyvertretung der Wirtschaft und des Handels.

Jetzt hat die IHK ihre Mitglieder zur Teilnahme an der Wahl aufgerufen. Unter dem Motto "Mitwählen. Mitentscheiden" sind die Mitgliedsbetriebe aufgefordert, ihre Stimme für die Mitglieder in der Vollversammlung bis zum 6. September 2019, 12 Uhr, abzugeben. Die IHK ist eine professionelle Institution mit zum Teil ehrenamtlich besetzen Gremien, wie eben die 80-köpfige Vollversammlung. Hier agieren die Mitglieder ehrenamtlich für die Interessen der regionalen Wirtschaft. Odila Scheuer kandidiert in der Wahlgruppe 9 "Dienstleistungen" im Wahlbezirk 8 "Landkreis Northeim".
Die Wiederwahl der Bad Gandersheimer "Just in Style"-Unternehmerin gilt als "Selbstgänger".
red/fis/Screeenshots Ausschnitt IHK Wahldokumente












21.08.2019 • 11:12 Uhr

Informationsabend bei der Kreisvolkshochschule: Der Weg zum Haupt- oder Realschulabschluss im Abendlehrgang

Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet einen Abendlehrgang zum nachträglichen Erwerb eines Haupt- oder Realabschlusses an. Der Lehrgang wird durch den Sonderfonds „Lebenslanges Lernen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert. Er richtet sich an Alle, die ihre Schulpflicht bereits erfüllt haben.
Der Lehrgang findet bei der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim statt. Er beginnt am 2. September 2019 und dauert bis Juli 2020. Montags bis freitags von 17 bis 21.15 Uhr werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Wirtschaft, Biologie und Physik unterrichtet. Berufsorientierung, Betriebspraktikum und Training sozialer Kompetenzen ergänzen das Lehrgangsangebot, um die beruflichen Anschlussperspektiven der Teilnehmenden zu ermöglichen. Am Ende des Lehrgangs müssen Abschlussprüfungen nach den Vorschriften der Landesschulbehörde Niedersachsen absolviert werden. Während des gesamten Zeitraums wird ein Förderunterricht flankierend angeboten, um die Teilnehmenden individuell zu unterstützen und somit besser auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten.
Eine Informationsveranstaltung findet am 29. August um 17 Uhr im Raum U 16 in der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim statt. Es werden Fragen beantwortet und Anmeldungen entgegengenommen. Um vorherige telefonische Anmeldung bei der Kreisvolkshochschule unter 05551 708 8219 wird gebeten.lpd












21.08.2019 • 11:08 Uhr

Hildesheim: 84-jährige Seniorin bei Trickdiebstahl bestohlen

Am gestrigen Dienstag wurde bei der Hildesheimer Polizei ein Trickdiebstahl angezeigt. Ein unbekannter Täter verschaffte sich am Vortag unter einem Vorwand Zugang in die Wohnung einer 84-jährigen Hildesheimerin. Nachdem der Mann weg war, bemerkte die Dame das Fehlen von Modeschmuck aus ihrem Schlafzimmer.

Den Ermittlungen zufolge klingelte es am 19.August 2019 gegen 10:45 Uhr an der Wohnungstür der 84-jährigen in der Sprengerstraße. Vor der Tür stand ein Mann der die Dame darum bat, in seinem Namen eine Nachricht für einen Nachbarn zu verfassen. Die Seniorin gewährte dem Mann Einlass und man begab sich in die Küche, wo die Dame eine Nachricht auf einen Zettel schrieb. Als der Unbekannte die Wohnung wieder verließ, fiel der 84-jährigen eine weitere männliche Person im Hausflur auf. Beide entfernten sich dann in unbekannte Richtung. Die Seniorin wurde misstrauisch und stellte bei einer Nachschau in ihrem Schlafzimmer das Fehlen von Modeschmuck fest.

Es ist davon auszugehen, dass der zweite Mann die Wohnung betrat, als die Bewohnerin in der Küche die angebliche Nachricht für den Nachbarn schrieb. Dabei stieß er im Schlafzimmer auf den Modeschmuck und entwendete diesen.

Zu der Person, die an der Tür klingelte, liegt folgende Beschreibung vor: Ca. 180-185 cm groß - südländisches Aussehen - drei-Tage-Bart - gepflegte Erscheinung - sprach akzentfreies Deutsch.

Die zweite Person konnte nicht näher beschrieben werden.

Zeugen, denen die Männer eventuell aufgefallen sind, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Telefon 05121/939-115 zu melden.jpm











21.08.2019 • 11:05 Uhr

Mobiler Landkreis-Blitzer in Groß Schneen außer Gefecht gesetzt - Sprühlack-Attacke

Unbekannte haben Samstagnacht (17.08.19) den mobilen Blitzer des Landkreises Göttingen auf einer Straße bei Groß Schneen mit weißem Sprühlack beschmiert (Foto). Danach war das Gerät als Geschwindigkeitsmessgerät nicht mehr funktionsfähig. Eine ähnliche Farbattacke war im vorigen Jahr in Bad Gandersheim vorgekommen. Die aktuelle Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Die Tatzeit lässt sich aufgrund vorliegender Informationen auf die Zeit zwischen 01.30 und 02.30 Uhr eingrenzen. Die Polizei Friedland hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Beamte sicherten am Tatort unter anderem Lackreste. Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 05504/937900 entgegengenommen. jk/Foto: Polizei










21.08.2019 • 10:57 Uhr

Moringen: Nach Mitternacht volltrunkenen Autofahrer von Polizei gestoppt und pusten lassen

Am Mittwoch gegen 00.30 Uhr stoppte eine Streife der Northeimer Polizei einen Autofahrer auf der Neuemarktstraße in Moringen. Bei einem Test stellten die Polizeibeamten eine Atemalkoholkonzentration von 0,52 Promille fest. Die Weiterfahrt wurde dem 30-Jährigen untersagt. In dem nun folgenden Ordnungswidrigkeitenverfahren kommen auf den Moringer 2 Punkte in Flensburg, 500 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot zu.fal










21.08.2019 • 10:50 Uhr

Vorschläge sind Thema im Kreistag am 23. AugusT - Zuschüsse und digitale Unterstützung: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel möchte Hebammenversorgung verbessern

Kreistagssitzung wieder auswärts - Am Freitag im Forum der Berufsbildenden Schulen Einbeck (Haus 5)

Landrätin-Astrid Klinkert-Kittel hat Vorschläge zur Verbesserung der Situation der Hebammen im Landkreis Northeim erarbeitet. Insgesamt fünf Module sollen dazu beitragen, einerseits neue Hebammen zu gewinnen und andererseits die Fachkräfte, die bereits im Landkreis arbeiten, zu sichern. Am Freitag werden die Vorschläge der Landrätin auf Antrag der SPD-Fraktion und der Gruppe FDP/GfE Thema in der Kreistagssitzung sein. Diese ist wie immer öffentlich und findet im Forum der Berufsbildenden Schulen Einbeck (Haus 5) statt. Beginn ist um 15 Uhr.

Seit einigen Jahren gibt es bundesweit eine besorgniserregende Entwicklung, die sich auch in der Region abbildet: Von 39 gemeldeten Hebammen bzw. Entwicklungspflegern, die noch im Jahr 2009 im Landkreis tätig waren, hat sich die Zahl bis heute auf nur noch 27 Fachkräften reduziert. Die Anzahl der Geburten ist jedoch stabil geblieben. Eine Trendwende ist nicht zu erkennen, im Gegenteil: Nach Aussage von Ingrid Lohmann, Vorsitzende des Deutschen Hebammenverbandes Kreisverband Northeim, werden mehrere Hebammen in absehbarer Zeit ihre Tätigkeit altersbedingt aufgeben. „Eine nicht unerhebliche Zahl von Wöchnerinnen wird dann keine Hebammenversorgung mehr erhalten können“, befürchtet Landrätin Astrid-Klinkert. Eine Abfrage bei 24 Hebammen im Landkreis hat ergeben, dass schon jetzt monatlich etwa 70 Frauen wegen mangelnder Kapazitäten abgelehnt werden müssen. „Von daher blicke ich mit großer Sorge auf die weitere Entwicklung bei unseren Hebammen. Nicht nur als Landrätin, sondern auch als Mutter von mittlerweile zwei erwachsenen Kindern liegt mir dieses Thema besonders am Herzen“, sagt Astrid Klinkert-Kittel. „Ich möchte, dass wir als Landkreis ein deutliches Zeichen setzen, um diese Situation zu verbessern, und mit einem guten Beispiel vorangehen.“

Die Module im Überblick:
· Zuschuss für die Ansiedelung neuer Fachkräfte im Landkreis: Das Berufsbild soll durch die Akademisierung fachlich aufgewertet werden. Wichtig ist dabei, dass damit auch eine finanzielle Aufwertung bei der Vergütung einhergeht. Um einen weiteren Anreiz zu geben, sich als freiberufliche Fachkraft im Landkreis Northeim neu niederzulassen, sollte ein einmaliger Zuschuss in Höhe von bis zu 3000 Euro gewährt werden. Darüber hinaus steht auch die Kreisverwaltung mit ihren Beratungsmöglichkeiten bzw. Netzwerken bei Existenzgründungen unterstützend zur Verfügung.
· Mentoring-Programm für Berufsanfängerinnen/Wiedereinsteigerinnen: Hebammen sind im Arbeitsalltag weitgehend auf sich allein gestellt. Dies führt bei auftretenden Fragen und Problemen oft zu einer Verunsicherung. Vor einer ähnlichen Situation stehen auch Fachkräfte, die ihre Tätigkeit (z. B. nach einer Kindererziehungsphase) wieder aufnehmen wollen. Berufserfahrene Hebammen könnten hier in Form eines Mentoring-Programms eine wertvolle Unterstützung leisten. Durch einen finanziellen Anreiz sollen berufserfahrene Hebammen dazu motiviert werden, andere Fachkräfte mindestens sechs Monate lang zu unterstützen.
· Zuschüsse für die Betreuung im Wochenbett: Ergänzend zu den Leistungen, die Hebammen mit Kostenträgern für die Betreuung von Frauen im Wochenbett abrechnen können, sollte ihnen ein Zuschuss von 20 Euro für jede Mutter mit Erstwohnsitz im Landkreis Northeim, die mit mindestens drei Hausbesuchen am Wochenbett betreut worden ist, gewährt werden.
· Förderung der beruflichen Fortbildung: Wie andere medizinische Berufe sind auch Hebammen verpflichtet, an Fortbildungen teilnehmen. Diese sind oft zeitaufwändig und kostenintensiv. Der Landkreis Northeim sollte Fortbildungen, die die Fachkräfte zur Qualitätssicherung leisten müssen, jährlich anteilig bis zu 300 Euro mitfinanzieren. Um den organisatorischen Aufwand zu minimieren, sollten derartige Fortbildungen auch im Landkreis Northeim bzw. im südniedersächsischen Raum angeboten werden.
· Digitale Unterstützung: Der Landkreis Northeim sollte die Hebammen im ländlichen Raum durch den Einsatz von digitalen Techniken entlasten. Dies soll durch vier Bausteine umgesetzt werden: Zum einen mit einer App mit Informationen für Schwangere. Da sich die Gesundheitsregion bereits erfolgreich um Landesmittel beworben hat, kann die Umsetzung in absehbarer Zeit in Auftrag gegeben werden. Zudem soll es eine App für Hebammen geben, um die Kommunikation mit den betreuten Frauen zu verbessern. Über eine dezentrale Hebammenzentrale sollen darüber hinaus Anfragen von Frauen mit dem Angebot der Hebammen vor Ort koordiniert werden. Zu guter Letzt sollen allgemeine Planungsprozesse über ein Reporting gesteuert werden. Dieses Modul soll mit Unterstützung der Gesundheitsregion Südniedersachsen e. V. im Verbund mit Stadt und Landkreis Göttingen umgesetzt werden.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hierüber einen Teil dazu beitragen können, um die Versorgungsituation zu optimieren und die Hebammen zu entlasten“, sagt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
red/lpd












21.08.2019 • 08:32 Uhr

Neue Tischtennisplatte für Bad Gandersheimer Grundschule! Spenden-Projekt in letzter Minute geglückt!

Dickes Danke schön! Diese Bravo-Botschaft richtet sich an die Spenderinnen und Spender, die das Projekte "Neue Tischtennisplatte für den Schulhof der Grundschule in Bad Gandersheim" möglich gemacht haben (wir berichteten). "Es ist quasi in letzter Minute doch noch geglückt!", so verkündete es sichtlich zufrieden gestern einer der Promotoren der Spendenaktion, H. Zeh (Promotion Office), gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Auch die Fis Work Media Group hatte das Projekt gutgeheißen, öffentlich dafür geworben und und sich selbst mit einem finanziellen Beitrag eingebracht. Über die weiteren Sponsoren werden wir auf allen News-Kanälen/Internet-Zeitung dieser Medienwerkstatt noch ausführlich berichten. Die Spendensammlung war dank der Unterstützung der Volksbank möglich geworden. Speziell war gefordert, dass der Hauptspendenbetrag bis zum Montag eingesammelt sein musste, um dann einen Bonuszuschuss von der Bank zu bekommen. "Dieses sportive Verfahren hat funktioniert. Wir sind stolz und dankbar, dass das in letzter Minute doch noch geklappt hat!", so Zeh.

Freuen dürfen sich nun die Jungen und Mädchen der Bad Gandersheimer Grundschule in der Roswithastraße. Neben dem schon installierten Bewegungs- und Funpark dürfen sie sich auf eine weitere Bereicherung auf ihrem Schulhof freuen. Tischtennis spielen in den Pausen, das macht einfach Fun und Sinn, sorgt für gesunde Bewegung unserer Kids.red










21.08.2019 • 08:16 Uhr

Jens Kestner fordert den sofortigen Abzug unserer Bundeswehr - "Keine weiteren Todesopfer riskieren"

„Die Lage ist klar wie Kloßbrühe: US-Präsident Donald Trump wird im nächsten Jahr seine Truppen aus Afghanistan endlich abziehen. Und wir sollten angesichts dieser absehbaren Lage unsere Soldaten ebenfalls Richtung Heimat in Bewegung setzen, und das sofort. Auf Deutsch und zum Mitschreiben für alle: Bundeswehr raus aus Afghanistan, aber ganz, ganz schnell! Jeder Tag, den deutsche Soldaten bei dieser gescheiterten Mission ihr Leben gefährden, ist einer zu viel!“ Das erklärte Jens Kestner, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, soeben in Berlin.

In einer offiziellen Erklärung des AfD-Bundestagsabgeordneten heißt es weiter:
„Seit 2001 hat die Bundeswehr insgesamt 90.000 Soldaten nach Afghanistan geschickt. 58 Kameraden unserer Armee kostete dieser Einsatz bisher das Leben. Wir sollten aber jetzt keine weiteren Todesopfer riskieren, zumal der Einsatz auf der ganzen Linie gescheitert ist. Das unrealistische Konzept einer westlich orientierten „nationbuilding“ für und in Afghanistan, dass seit alters her weitgehend stammesmäßig strukturiert ist, konnte erkennbar nicht funktionieren. Wer sich zudem die heutige politisch-militärische Lage des zerrissenen Landes genau ansieht, und ich war Anfang des Jahres bei einem Truppen-Besuch vor Ort, hat spätestens dann mitbekommen, dass es nicht möglich war, die Taliban zu besiegen. Nicht umsonst verhandeln die USA inzwischen mit ihnen und streben eine politische Lösung an.“
Jens Kestner: „Vasallenhafte CDU-Beteuerungen helfen da nicht weiter!“
„Vasallenhafte CDU/CSU-Beteuerungen nach dem Motto ‚gemeinsam rein, gemeinsam raus’, wie von der gescheiterten Ex-Verteidigungsministerin von der Leyen zum Afghanistan-Einsatz mehrfach geäußert, helfen da nicht weiter. Und wenn der Unionspolitiker Johann David Wadephul anlässlich der Mandatsverlängerung um ein weiteres Jahr im März dieses Jahres äußerte, dass es hierbei um die sicherheitspolitische Verlässlichkeit Deutschlands gehe, dann hat er die Zeichen der Zeit nicht begriffen. Das sinkende Schiff rechtzeitig verlassen, und zwar jetzt, das liegt im deutschen Interesse. Ich wiederhole hiermit: Raus mit der Bundeswehr aus Afghanistan, aber ganz, ganz schnell!“
red











21.08.2019 • 08:06 Uhr

Gandeon Kino aktuell: "Leberkäsjunkie" und andere spannende wie unterhaltsame Filme

Soeben hat Gandeon-Kinochefin Dr. Trude Poser alle Freunde des Bad Gandersheimer Filmtheaters mit einer kanariengelber Papierpoesie in den neuen Mittwoch begrüßt: Die kompakte Grafik für das Filmprogramm bis zum 28. August ist analog aufgelegt. Wir bedienen nun alle Gandeonfans mit den digitalen News. Spaß und beste Unterhaltung verspricht der komödiantische Film rund ums Essen und Verzicht und Entzugserscheinungen am Beispiel eines verrückten Leberkäsfreaks, einem "Leberkäsjunkie", so der Filmtitel. Dieser Spaßstreifen besonders empfohlen allen FC Bayern Fans...!

Die Fakten zur Gandeon-Woche wie gewohnt in der kompakten Grafik dargeboten. Kleine geistige Anreger vermitteln die textlichen Vorschauen. Einfach mal kurz reinlesen - und dann ab ins gemütliche Gandeonfilmtheater in der Marienstraße in Bad Gandersheim. Das Team ist ganz "heiß" auf Stammkunden und neue Kinofreaks.

Leberkäsjunkie

Schluss mit Leberkäs. Diesmal bekommt es der Eberhofer mit seinem bisher schlimmsten Widersacher zu tun: Cholesterin. Ab jetzt gibt's nur noch gesundes Essen von der Oma (Enzi Fuchs). Zu den Leberkäsentzugserscheinungen gesellen sich brutalster Schlafmangel und stinkende Windeln, weil Halb-Ex- Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff) den Franz verpflichtet hat, eine Weile auf den gemeinsamen Sohn Paul aufzupassen. Die Verziehung des Sohnes kriegt er nebenbei gut hin, aber wie immer ist die Idylle von Niederkaltenkirchen durch allerhand Kriminalität getrübt: Brandstiftung, Mord und Bauintrigen. Selbstverständlich eilt Kumpel und selbst ernannter Privatdetektiv Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) zu Hilfe, um ungefragt bei Ernährung, Erziehung und Ermittlung zu beraten.

Benjamin Blümchen

Realfilmadaption des Hörspielhits um einen gutmütigen, sprechenden Elefan- ten (mit Heike Makatsch, Uwe Ochsenknecht, Dieter Hallervorden u.a.). - Otto freut sich, die Ferien im Neustädter Zoo mit seinem besten -Freund, dem Elefanten Benjamin Blümchen zu verbringen. Doch dem Zoo fehlt Geld für die Renovierung. Zora Zack soll die Modernisierung übernehmen. Die forsche Geschäftsfrau will aber in Wahrheit den Zoo verkleinern und nur als hübschen Ausblick für teure Immobilien nutzen. Otto ist gleich misstrauisch. Doch Ben- jamin glaubt Zora. Die beiden streiten sich. Und es kommt noch schlimmer. Bleiben die beiden Freunde und können den Zoo retten?

Yesterday

Komödie um einen erfolglosen Singer/Songwriter, der mit den Songs der Beat- les zum Star wird. - Oscar-Preisträger Danny Boyle (Slumdog Millionaire, Trainspotting) bringt mit Yesterday eine Musik-Komödie zum Sound der Beatles heraus. Der Film ist eine Liebeserklärung an die Musik der größten Pop- band aller Zeiten. Ed Sheeran ist als Schauspieler zu sehen. Er spielt sich selbst. - Der britische Musiker Jack kann sich gerade mit Mühe und Not über Wasser halten, bis ihm eines Tages ein Wunder geschieht. Nach einem myste- riösen Stromausfall kann sich plötzlich niemand außer ihm an die Musik der Beatles erinnern. Er nutzt die Situation, verkauft die Welthits als eigene Songs

3 Schritte zu dir

Wie viele andere Teenager in ihrem Alter hängt auch Stella Grant am liebsten vor dem Laptop rum oder trifft sich mit ihren Freunden. Doch eins unterschei- det sie doch von ihren Altersgenossen: Im Gegensatz zu ihnen, leidet Stella an Mukoviszidose und verbringt deswegen ihr Leben größtenteils im Krankenhaus. Somit wird ihr Leben von vielen Regeln und vor allem Selbstkontrolle bestimmt. Als sie Will Newman kennenlernt, einem charmanten Mit-Patienten im Krankenhaus, wird diese Disziplin jedoch auf eine harte Probe gestellt, denn jede Berührung ist verboten.
red/fis/Foto: Thomas Fischer












20.08.2019 • 22:38 Uhr

Landesgarten-Schau-Fenster: Grelle Kleckse in der Stadt, Ehrenamts-Engagement für Millionenprojekt eingeworden und Initiativkreises

Sie werden mehr. Die grellen Kleckse als Hingucker mit Verweis auf die geplante Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Jetzt sind sie an Litfaßsäulen im Stadtgebiet aufgetaucht. Zuvor hatten die skurrilen Designs eine gewisse wie eine despektierliche Aufmerksamkeit an einer Infosäule (die mit dem roten Dach) auf dem Bad Gandersheimer Marktplatz ausgelöst. Verantwortlich für diese erste zaghafte Marketingmaßnahme zeichnet dem Vernehmen nach die neue LGS-Geschäftsführerin, Frau Guth. Sie hat sich jetzt in einem nichtöffentlichen Meeting im Forum des Roswitha-Gymnasiums und in einem untertourigen Medienbericht an die Öffentlichkeit gewandt, um Ehrenamtseinsatz für das Millionen-Projekt einzuwerben. Bekanntlich hat das Land Niedersachsen die Bereitstellung von sechs Millionen Euro für eine Landesgartenschau im Jahr 2022 in Bad Gandersheim angekündigt.
Auch ein Initiativkreis mit illustren Persönlichkeiten nicht allein aus Bad Gandersheim hat sich in den Dienst der geplanten Landesgartenschau gestellt. Man darf gespannt sein, was er für kreative Impulse für die Schau auszulösen vermag.
red/Fotos: Marc Reiser / Manfred Kielhorn/Thomas Fischer














20.08.2019 • 22:13 Uhr

Umgekippter Bagger sorgte für kurzzeitige Vollsperrung der B82

Am gestrigen Montag , in den Mittagsstunden, kam es in der Baustelle der Bundesstraße 82 zu einem Verladungsunfall. Ein 23 Tonnen schwerer Bagger sollte auf einen Tieflader verladen werden, kippte dabei nach rechts von der Verladungsrampe und stürzte in den rechtsseitig befindlichen Grünstreifen. Der Fahrer des Baggers konnte ohne Hilfe aus dem Führerhaus gelangen und verletzte sich leicht. Zur Bergung des Baggers wurden zwei Kräne angefordert, die den Bagger am frühen Abend bergen konnten. Hierfür wurde die noch befahrbare Straßenseite der B82 kurzzeitig gesperrt.ots/Polizei










20.08.2019 • 17:18 Uhr

Heute um 14.30 Uhr im Rathaus: Patienteninitiative "Petition für Solewasser" Überraschungsgäste in Bürgermeistersprechstunde

Mit einem Überraschungsbesuch bei Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) hat die Patienteninitiative der Rheumaliga heute ihr Anliegen für Solewasser im Bewegungsbad des "VTAL-Parks im "Haus des Gastes" der Stadt Bad Gandersheim engagiert bekräftigt. Gerhard Buchhagen und Ingeborg Brodmann nutzten die heutige Sprechstunde der Bürgermeisterin, um ihr einen Besuch abzustatten. Als Anliegen trugen sie der Rathauschefin energisch ihre Forderung vor, für das Bewegungsbad im VITAL-Park /"Haus des Gastes" endlich ungetrübte Sole als Heilmittel zur Verfügung zu stellen. "Braune Brühe ist für die Rheumapatienten unmöglich. Das geht gar nicht!", so die klare Ansage der beiden Spitzenvertreter der Initiative. Aktuell sind laut Buchhagen rund 200 Patienten /innen aus Einbeck, Bad Gandersheim und aus der Region betroffen. Der erste Skandal ist, dass den Patienten seit Monaten suggeriert wird, in Wasser mit dem Heilmittel Sole zu therapieren, obwohl dem Wasser überhaupt keine Sole beigemischt wird. Daß Ärzte, Krankenkassen, Ordnungsbehörden und Lobbyverbände der Therapeuten diese "Blendung" und diesen "Beschiss" (Zitat von Rheumakranken) von kranken Menschen mitmachen, ist ein weiterer unerhörter Skandal.

Laut Buchhagen versprach die Bürgermeisterin eine Lösung des Problem. Die Herzog-Ludolf Quelle, aus der die für Bad Gandersheim so bedeutsame Sole kommt, wird ganz aktuell einer sündhaft teuren Spülung unterzogen. Dabei sollen offiziellen Angaben zufolge zuviel Mangan und Eisen herausgeholt werden. Manfred Kielhorn, zuständig Beamter im Rathaus für das Reha-Wesen und damit die Sole-Quellen, bestätigte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, dass eine Fachfirma seit längerer Zeit schon beauftragt ist, diese wichtige Spülung der Quelle vorzunehmen. Diese Maßnahme soll in dieser Woche endlich stattfinden. Die neuerlichen Verzögerungen habe die Firma zu verantworten. Man sei auf sie angewiesen. "Es gibt in Norddeutschland nur diese eine Firma für solche Spülungen".

Bis auf die zugegeben lästigen Eintrübungen sei die Sole in einer an den gesetzlichen Vorgaben ausgerichteten Qualität in Ordnung, stellte Kielhorn unmißverständlich klar. Es müssten die Übermengen an Mangan und Eisenteile herausgefiltert werden. Diese Maßnahme erfolge seitens der Stadt auf freiwilliger Basis. Die entsprechenden Filteranlagen hätte auch der Betreiber des VITAL-Parks einbauen können. "Aber wir möchten ein gutes Verhältnis mit dem Betreiber des VITAL-Parks und aus diesem Grund haben wir jetzt die Spülung auf unsere Kosten veranlasst."

Kielhorn hofft nun, dass es danach mit den bräunlichen Eintrübungen endgültig vorbei sein wird. "Aber bis dahin müssen erst noch neue gutachterliche Feststellungen über die Qualität der Sole nach einer Spülung erfolgen", so Kielhorn. Das bedeutet, die nächsten Wochen gibt es weiterhin keine Sole für das Bewegungsbad im VITAL-Park. Dort wird die "braune Brühe" nicht als die Sole akzeptiert, wie sie von der Stadt vertraglich zugesichert ist.

Gerd Buchhagen von der aufmüpfigen Patienten-Initiative will sich mit all den Ankündigungen und Versprechungen vorerst nicht zufrieden geben. "Wir haben heute unser Anliegen der Bürgermeisterin vorgetragen. Wir haben ihr zugehört. Ich habe ihr versichert, dass wir im September 2019 wieder bei ihr auf der Matte stehen werden. Wir lassen uns nicht mehr abspeisen. " Buchhagen ist zu allem entschlossen. Er will rechtliche Schritte gegen Verantwortlichen, die für Therapien ohne das Heilmittel Sole verantwortlich sind, nicht ausschließen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










20.08.2019 • 16:35 Uhr

Osterode/Berlin: Ministererlaubnis für Zusammenschluss von Gleitlager-Unternehmen - Fusion an Auflagen geknüpft

MdB Dr. Roy Kühne sehr zufrieden: "Habe mich monatelang energisch für diese Entscheidung eingesetzt"

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Ministererlaubnis für das geplante Gemeinschaftsunternehmen im Gleitlager-Bereich der Unternehmen Zollern GmbH & Co. KG und Miba AG erteilt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich: „Ich habe mich in den letzten Monaten für diese Entscheidung massiv eingesetzt und energisch dafür gearbeitet. Sie sichert auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Region und die Arbeitsplätze der Firmen in Osterode und Braunschweig.“

Mit dem Joint Venture wollen beide Firmen einen innovativen Gleitlager-Spezialisten am Markt etablieren. Die Ministererlaubnis ist ein wichtiges Signal an den deutschen und europäischen Mittelstand und ist an strenge Auflagen geknüpft. Unter anderem müssen beiden Firmen innerhalb von fünf Jahren 50 Millionen Euro in das Gemeinschaftsunternehmen investieren.

Von einer gemeinsamen Forschung und Entwicklung kann der Standort Deutschland vielfältig profitieren. Das technische Know-how und das Innovationspotential des Joint Ventures sind für die Energiewende und die Nachhaltigkeit von enorm großer Bedeutung. Die Produktion und Innovation von Gleitlagern ist wichtiger Bestandteil von vielen Produkten im Bereich der erneuerbaren Energien, beispielsweise in Windkraftanlagen, Gasturbinen oder Blockheizkraftwerken.

Kühne: „Die Ministererlaubnis ist ein richtiges und wichtiges Signal an unsere Region und den Mittelstand. Die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland im internationalen Markt ist entscheidend, besonders in Konkurrenz zu Asien. Ich bin Bundesminister Peter Altmaier für seine Entscheidung dankbar, diese eng begrenzte Möglichkeit genutzt zu haben. Mein Dank gilt auch unserem niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann für seinen Einsatz und seine Unterstützung in dieser Sache. Für Osterode, Deutschland und Europa sichert diese Entscheidung Arbeitsplätze und Innovationskraft.“
red/Foto: Trutschel










20.08.2019 • 16:14 Uhr

Volle Attacke der Polizei gegen die kriminelle Machenschaften im Internet - Internationaler Großeinsatz zur Bekämpfung von Cybercrime - über 1.000 Beamte/innen im Einsatz

Innenminister Boris Pistorius bestätigt erfolgreichen Schlag gegen Internetplattform "xplosives.net"

Am heutigen Dienstag, den 20. August 2019 haben die Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität (Cybercrime) der Staatsanwaltschaft Göttingen und die Zentrale Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen in neun Bundesländern sowie in Litauen und Kroatien umfangreiche strafprozessuale Maßnahmen durchgeführt. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren, das seit September 2018 gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen im Zusammenhang mit der Internetplattform "xplosives.net" geführt wird. An den Maßnahmen waren über 1.000 Polizeikräfte verschiedener Sicherheitsbehörden beteiligt. Den Sicherheitsbehörden ist es dabei gelungen, die Domain des Boards zu beschlagnahmen und so den künftigen Zugriff auf die Website zu unterbinden.

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagte nach dem erfolgreichen Abschluss der Maßnahmen: "Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Kräften für diese breit angelegte und vor allem sehr erfolgreiche Aktion. Illegale virtuelle Marktplätze, seien sie für Waffen, Drogen oder Sprengstoffe - wie die Plattform, gegen die sich der heutige Einsatz gerichtet hat -, sind im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich. Wir haben diese Szene mit unseren Spezialisten im Verbund der Länder und auch international im Blick und ergreifen die nötigen Maßnahmen, das hat der heutige Tag erneut gezeigt. Internet und Darknet sind keine rechtsfreien Räume! Die Polizei ist bereits jetzt für den Kampf gegen Cyberkriminalität gut aufgestellt. Wir haben in der Polizei in den vergangenen drei Jahren mehr als 150 zusätzliche Stellen in den Bereichen IT-Forensik, Datenanalyse und verwandten Bereichen besetzt. Wir brauchen diese Experten, um Täter, die mit immenser krimineller Energie und auf hohem technischen Level ihre illegalen Plattformen betreiben, fassen zu können."

"Die Einrichtung der drei niedersächsischen Zentralstellen zur Cybercrime-Bekämpfung bei den Staatsanwaltschaften in Verden, Osnabrück und Göttingen hat sich national und international bewährt", erklärte die niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza. "Rechtlich und technisch komplexe Sachverhalte führen zu umfangreichen Ermittlungsverfahren, welche nur durch die Bündelung hochqualifizierter Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie den Einsatz modernster Technik bewältigt werden können. Vorbildlich hat die Staatsanwaltschaft Göttingen als Herrin dieses Ermittlungsverfahrens heute unterstrichen, dass sie diesen Anforderungen in jeder Hinsicht mehr als nur gerecht wird", so Havliza weiter.

"Die Bedeutung von Ermittlungen im Bereich der Cyberkriminalität hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Dabei sind es vor allem koordinierte Maßnahmen über Ländergrenzen hinaus, die es ermöglichen, dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten. Das Vorgehen gegen die Plattform "xplosives.net" ist dafür beispielgebend", erklärt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Nur durch das Zusammenwirken von Sicherheits- und Ermittlungsbehörden in neun Bundesländern sowie vier Nationalstaaten konnte es gelingen, gegen Betreiber und Nutzer der Website vorzugehen und so den Handel von Sprengstoffen, Waffen und Betäubungsmitteln auf diesem Wege zu unterbinden. Ein wesentlicher Teil dieses Erfolgs lag darin, den Zugriff auf das Board dauerhaft zu unterbinden. Dafür spreche ich allen beteiligten Stellen meinen Dank aus. Durch die Bündelung von Fachwissen und Einsatzkräften konnten wir deutlich zeigen, dass das Internet keineswegs ein rechtsfreier Raum ist."

Die Domain gehört zu einem Online-Forum, auf dem umfangreich und detailliert die Herstellung von Sprengstoffen und synthetischen Betäubungsmitteln dargestellt wird. Zudem wird das Board, das im Internet für jedermann abrufbar ist, für den Handel mit Betäubungsmitteln und chemischen Grundstoffen genutzt. Aktuell sind dort circa 3.000 Mitglieder registriert, von denen sich im Jahr 2018 ungefähr 360 Nutzerinnen und Nutzer aktiv beteiligt haben. Darüber hinaus liegen Hinweise auf wiederkehrende "Spreng Conventions" in der realen Welt vor, die durch zahlreiche im Internet hochgeladene Videos dokumentiert werden. Ferner fand die Plattform auf einschlägigen Seiten auch in Verbindung mit dem G20-Gipfel im Jahr 2017 in Hamburg Erwähnung.

"Durch unser Vorgehen gegen die Plattform, ihre Betreiber und einzelne Nutzer machen wir unzweifelhaft deutlich, dass es der Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungsarbeit gelingt, Straftäterinnen und -täter aus der vermeintlichen Anonymität des Internets herauszuholen", erklärt Kriminaldirektor Matthias Schroweg, der Leiter der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen. "Grundlage dieses Erfolgs waren eine intensive und ausdauernde Ermittlungsarbeit sowie die enge Zusammenarbeit einer Vielzahl von Beteiligten, die von Beginn an reibungslos verlief. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen für ihren außerordentlichen Einsatz. Dies gilt ganz besonders für alle Kräfte, die an den heutigen Maßnahmen beteiligt waren. Durch ihre gute Arbeit ist es gelungen, ein wichtiges Zeichen zu setzen, dass Straftaten im Internet nicht nur erkannt, sondern auch konsequent verfolgt werden." Die auf der Plattform angegebenen Inhalte begründen den Verdacht, dass Straftaten gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz, das Sprengstoffgesetz und das Betäubungsmittelgesetz begangen werden. Im Rahmen bundesweiter und internationaler Polizeimaßnahmen wurden nun gegen die Betreiber der Plattform sowie Nutzer, gegen die ein konkreter Anfangsverdacht für die Begehung entsprechender Straftaten besteht, Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse des Amtsgerichts Göttingen vollstreckt. Im Zuge der Maßnahmen wurden insgesamt 21 Personen im Alter von 17 bis 55 Jahren überprüft.

Auch der Leiter der Staatsanwaltschaft Göttingen, Dr. Stefan Studenroth, betont die gute und professionelle Zusammenarbeit aller am Verfahren Beteiligten und ergänzt: "Ein derart aufwändiges Ermittlungsverfahren kann nur erfolgreich geführt werden, wenn Engagement und spezielle Fachkenntnisse zusammentreffen, wie dies in der Göttinger Zentralstelle zur Verfolgung herausragender Internet- und Computerkriminalität der Fall ist." Zentralstellenleiter Oberstaatsanwalt Dr. Ingo Rau begrüßte die gute internationale Zusammenarbeit der beteiligten Ermittlungsbehörden: "Dieser Verfahrenskomplex macht deutlich, wie sehr die Zukunft deutscher Strafverfolgungsbehörden - gerade im Bereich der Internetkriminalität - von professioneller internationaler Zusammenarbeit abhängig ist. Cybercrime hält sich weder an nationale noch an internationale Zuständigkeitsregeln."

Eine erste Auswertung der Durchsuchungsergebnisse hat den Fund von Grundstoffen in erheblicher Menge zur Herstellung von Spreng- und Betäubungsmitteln, Sprengstoffe, Betäubungsmittel und Waffen sowie Speichermedien ergeben. Es wurden insgesamt 34 Objekte bei 22 Tatverdächtigen durchsucht (während des Einsatzes ergaben Erkenntnisse einen weiteren Tatverdächtigen und weitere Tatobjekte).

Vorläufige Ergebnisse der noch laufenden Durchsuchungen: Grundstoffe zur Herstellung von Spreng- und Betäubungsmitteln

- 127 kg Grundstoffe zur Herstellung von Sprengmitteln
- Grundstoffe für TATP
- ca. 100 verschiedene Grundstoffe, u.a. Salpeter-, Salz- und
Schwefelsäure, zudem Kanister mit unbekannter Substanz,
Kartoffelkanone
- 600g Urotropin,
- 1,1kg Kaliumchlorat
- 1,7 kg graues Pulver (bisher noch unbekannt)
- 386g Magnesiumcarbonat
- ca. 10kg Kaliumchlorid
- ca. 2-3 kg Ammoniumnitrat
Sprengstoffe

- ca. 200 "Polenböller"
- ca. 2kg Blitz-Knall-Salz
- ca. 200g Schwarzpulver
- Pyrotechnik im 2-stelligen KG-Bereich
- Ca. 20 Gramm HMTD (Initialsprengstoff),
- 20 Gramm ETN (gewerblicher Sprengstoff)
- Sprengkapsel, Zündschnüre
Betäubungsmittel

- 30 kg Grundstoffe, die zur Herstellung von synthetischem BtM
dienen können
DV-Geräte / Speichermedien

- diverse Speichermedien, PC, Laptop, Festplatten, USB-Sticks,
Speicherkarten, Fotokamera mit SD-Karte
- Server
Waffen / -teile

- Langwaffen
- Kleinkalibermunition
- PTB-Waffe SEG 9mm,
- Gehäuse für Gewehr M 16
- Einhandmesser
Alle Tatverdächtigen werden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen.











20.08.2019 • 16:08 Uhr

Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim: Perfekter Schulstart der neuen Gymnasiasten

Am Mittwoch, 21. August, gemeinsamer ökonomischer Gottesdienst und danach "Kennlernabend" im Forum

Nach dem ersten Schultag an der Grundschule vor vier Jahren, wurden 74 neue Fünftklässler ein weiteres Mal neu eingeschult: Diesmal allerdings am Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim. Scheinbar ebenso gespannt wie damals saßen viele von ihnen gemeinsam mit ihren Eltern im Forum der Schule und lauschten den Worten des Schulleiters Herrn Müller, der in seiner kurzen Begrüßungsansprache alle ganz herzlich am Roswitha-Gymnasium willkommen hieß. Das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs „Wir gehen – die Baustelle bleibt.“ aufgreifend, erklärte er, dass jeder neue nachkommende Jahrgang im übertragenen Sinne die Baustelle „Schulabschluss: Abitur“ bearbeitet. Zunächst seien die Neuankömmlinge noch die Kleinen, aber schon nach kurzer Zeit würden sie sich in den Schulalltag und das neue Schulleben eingefunden haben und Teil der Schulgemeinschaft sein. Kommenden Herausforderungen gelte es positiv zu begegnen. Die Schülerinnen und Schüler dürften dabei auch im neu anbrechenden Lebensabschnitt auf die Unterstützung ihrer Eltern und Lehrerinnen und Lehrer sowie ihrer Schulpaten vertrauen.

Noch sehnlicher als die Worte des Schulleiters war die Zusammenstellung der neuen Klassen erwartet worden, die Herr Müller bekannt gab. Das Lächeln auf den Gesichtern signalisierte Freude und Zustimmung. Gemeinsam mit ihren neuen Klassenlehrerinnen Frau Albert, Frau Giersemehl und Frau Weinrich und ihren Paten verließen die „Neu-Roswithianer“ am Ende der kleinen Einschulungsfeier das Forum in Richtung Klassenzimmer, denn es gab noch viele weitere Dinge zu entdecken. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Musikensemble des Schulorchesters um Herrn Meyer, das in routinierter Weise sein Können einmal mehr unter Beweis stellte und so für einen feierlichen Rahmen sorgte.

Die ersten beiden Tage sind am Roswitha-Gymnasium für die Fünftklässler die sogenannten Kennenlern- und Ankomm-Tage. Sie bieten eine gute Gelegenheit, um die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen und sich mit den neuen Gegebenheiten vertraut zu machen.

Bereits am morgigen Mittwoch, dem 21.August 2019, besteht auch für die Eltern die nächste Möglichkeit, sich zu treffen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst um 17 Uhr in der Stiftskirche lädt das Roswitha-Gymnasium an diesem Abend alle Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen und ihre Eltern zu einem ersten Kennlernabend ins Forum ein. Eine fortwährende intensive Kommunikation zwischen der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft ist Herrn Müller ein besonderes Anliegen.
red/Foto: Roswitha-Gymnasium











20.08.2019 • 08:22 Uhr

"Die Störche kommen" - JFV Leinepolder geht mit tollem Outfit in die neue Saison

Immer größerer Aufmerksamkeit erfreut sich der neu gegründete JFV Leinepolder bei Sponsoren, vorrangig aus dem Leinetal, aber auch aus der Region. "Bei ihnen hat man die eminente Bedeutung der konzentrierten und in die Zukunft ausgerichteten Nachwuchsarbeit erkannt", heißt es aus dem Vorstandskreis des Jugendfördervereins.

So hat in diesen Tagen Stefan Lobmeier (Edesheim) einen schmucken, kompletten Trikotsatz gesponsert. C-Jugend-Chefcoach Lars Arnemann bedankte sich vor Trainingsbeginn auf dem Hollenstedter Sportplatz mit einem Blumenstrauß für die großzügige Geste des Jungunternehmers. Auf der Sportwoche des TSV Hollenstedt vom 22. bis 25. August werden sich Mannschaften des JFV Leinepolder präsentieren. Geplant sind neben Freundschaftsspielen weitere Übergaben von Trikots und Trainingsanzügen durch Sponsoren, unter anderem auch für den oberen Jugendbereich.

JFV-Vorsitzender Björn Huchthausen zeigte sich begeistert: "Wir sind sehr glücklich und dankbar über derartige Sponsoren-Engagements für unsere neu in die Saison startenden Jugendteams. So erhalten unsere gut ausgebildeten Übungsleiter und hoch motivierten Spieler aus dem Raum Einbeck/Northeim eine große Wertschätzung. Der JFV Leinepolder möchte der Fußballjugend eine sportliche Heimat, ein Fundament geben und auch ein soziales Umfeld vermitteln. Mit ihrer Unterstützung leisten die Sponsoren einen tollen Beitrag zum Gelingen unseres Vorhabens".hakö Fotos: Hartmut Kölling

















20.08.2019 • 08:14 Uhr

Wenn der Morgen über der Insel erwacht...

Abends noch leichte Regenschauer. Leichter Wind weht die Nacht herbei. Das Wetter über der Insel beruhigt sich. Dann heute Morgen gegen 6 Uhr blinzelt die aufgehende Sonne am Horizont. Sie scheint sich gegen die düsteren Wolkenberge durchzukämpfen.
Licht gegen Dunkelheit - der Sieger steht fest.
Es wird ein guter weil sonniger Tag.
Das wünscht Ihnen /Euch das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media der Fis Work Media Group zuhause und überall.
Für das atemberaubende Fotodokument bedanken wir uns bei einer treuen wie fleißigen Redakteurin unserer Gruppe. red










20.08.2019 • 08:02 Uhr

Arbeitskreis "Prävention" in der AWO tagt diesmal im "Phoenix" in Wrescherode

Aufgrund der aktuell stattfindenden Renovierungsarbeiten im städtischen Jugendcafé in der Marienstraße in Bad Gandersheim ist die geplante Sitzung des "Runden Tisches" verlegt worden. Nach Angaben der Vorsitzenden Petra Dröge tagt der "Runde Tisch" nun am Donnerstag, 22. August 2019, um 18 Uhr im Jugendzentrum Phoenix in Wrescherode, Landwehr 13. Zu den wichtigen Themen der Zusammenkunft gehören organisatorische und inhaltliche Vorbereitungen für die Aktionen anlässlich des bevorstehenden Altstadtfestes in Bad Gandersheim Anfang September. Um eine rege Beteiligung wird gebeten.red










20.08.2019 • 07:55 Uhr

EU setzt Migrations-Kooperation mit Sudan aus: Demokratisierung und Menschenrechten im Sudan hat Brüssel einen Bärendienst erwiesen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen (Südniedersachsen) hat der Europäischen Union (EU) vorgeworfen, mit ihrer Migrations-Kooperation mit dem Sudan den Aufstieg eines Massenmörders gefördert zu haben. Das Kommandeur der berüchtigten Rapid Support Forces (RSF) Mohamed Hamdan Dagolo, genannt Hemeti, ist inzwischen einer der bedeutendsten Vertreter der Sicherheitskräfte in dem ostafrikanischen Land. „Dieser Pakt hat nicht verhindert, dass Flüchtlinge aus Ostafrika nach Libyen und Europa flohen. Im Sudan hat er den Einfluss Hemetis im sudanesischen Machtapparat aber deutlich vergrößert, obwohl seine RSF-Miliz für Vergewaltigungen, Brandschatzungen, Plünderungen, Massaker und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich ist“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Montag in Göttingen. Die EU habe mit dieser Politik der Demokratisierung und Förderung von Menschenrechten im Sudan einen Bärendienst erwiesen.

Die Menschenrechtsorganisation fordert daher die dauerhafte Aufkündigung des Migrationspaktes, der bislang nur zur weiteren Prüfung ausgesetzt ist. „Statt Demokratie und Menschenrechte im Sudan zu fördern, hat man indirekt mit einem Völkermörder kooperiert, der eine ernste Belastung für eine demokratische Entwicklung in dem Land Ist“, erklärte Delius. Die EU habe es versäumt, rechtzeitig zu handeln. Nun könne Hemetis Einfluss auch durch eine Aufkündigung des Migrationspaktes kaum eingeschränkt werden.

Schon vor Unterzeichnung des Migrationspaktes im Jahr 2015 hatte die GfbV vor einer Stärkung Hemetis und seiner RSF-Miliz gewarnt. Immer wieder informierten wir die EU über Übergriffe der RSF auf Flüchtlinge bei der ihr im Rahmen des Paktes übertragenen Überwachung der Grenze zu Libyen. Doch die EU reagierte nicht und ignorierte die Vorwürfe gegen die RSF.

„Nun endlich nach vier Jahren die Zusammenarbeit einzustellen, nachdem die RSF auch beschuldigt wird, unschuldige unbewaffnete Demonstranten der Demokratiebewegung gezielt getötet zu haben, kommt reichlich spät“, erklärte Delius. Hemeti konnte sich über Jahre im Sudan profilieren mit seinem Engagement für die Abschottung Europas vor weiteren Flüchtlingen. Auch wenn er dafür nicht direkt Geld von der EU erhielt, hat die EU gewusst, dass der berüchtigten RSF-Miliz zentrale Aufgaben bei der Umsetzung des Migrationspaktes von der sudanesischen Regierung übertragen wurden. red











20.08.2019 • 07:51 Uhr

Bad Gandersheims Christdemokraten aktiv: Vor Ort und Landesgartenschau 2022 im Focus

CDU hört zu- der CDU Stadtverband Bad Gandersheim möchte als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger vor Ort zur Verfügung stehen. Im Rahmen dessen besucht die CDU besondere Anlaufplätze in Gandersheim und bespricht Pläne für die Zukunft mit bspw. Betreibern und Eigentümern. Insbesondere die nähere Planung für die 2022 stattfindende Landesgartenschau steht im Vordergrund. Im Rahmen dieser Zuhörtour besichtigte die CDU am gestrigen Montag den den DCC-Campingplatz des "Schweitzers" in Bad Gandersheim und ließ sich die aktuelle Situation sowie weitere Ideen für die Nutzung dieses schön gelegenen Platzes erläutern.red











20.08.2019 • 07:41 Uhr

Rittierode: Hüpfburg, bunte Spiele und ganz viel Spaß! Kindertag mit tollen Überraschungen, Spielstationen und Aktionen

Die Sommerferien sind zwar leider schon vorbei, jedoch darf auch in diesem Jahr der schon zur Tradition gewordene Kindertag der FFW Rittierode natürlich nicht fehlen.
Nun bereits schon zum 19. mal in Folge freut sich der Ortsbrandmeister Erich Kettmann mit seiner Mannschaft auf einen bunten und abwechslungsreichen Tag und lädt am 24. August wieder herzlich Groß und Klein dazu ein.

Neben verschiedenen Spielstationen, natürlich auch mit Wasser, kleinen Wettkämpfen und spielerischen Unterrichtseinheiten sowie auch die Fahrzeugkunde, steht der Tag wieder ganz unter dem Motto: Mach mit! Die Kinder können alle Fragen stellen, die sie interessieren, die Fahrzeuge hautnah erleben und die verschiedenen Funktionen entdecken.

Ab 14 Uhr wird es rund um das Bürgerhaus im Rittieröder Helleweg wieder turbulent zugehen! Die beliebte Veranstaltung erfreut sich Jahr für Jahr großer Resonanz.
Im vergangenen Jahr zählten die Gastgeber – Ortsbrandmeister Erich Kettmann und seine rührige Mannschaft rund 60 Kinder sowie rund 80 Erwachsene aus Nah und Fern.
Alle Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr selbstverständlich auf ein buntes Programm mit tollen Überraschungen freuen.

Besonderes Highlight in diesem Jahr ist der spektakuläre Erlebnis – Anhänger des Jugendrotkreuzes Einbeck. Dieser ist randvoll gefüllt mit aufregenden Spielen, Geräten, einer großen Hüpfburg und vielem mehr. Das verspricht einen Nachmittag voller Spaß und Action. Alle Kinder und natürlich auch die Eltern, dürfen sich auf einen tollen Tag freuen.

Die 81-köpfige Wehr der 250 Einwohner Ortschaft wird ihre Gäste mit Grillgut der Fleischerei Dröge aus Dassel verwöhnen sowie mit frisch frittierten Pommes Frites, frische Hamburger und verschiedene Eissorten stehen ebenfalls zur Auswahl. Selbstverständlich wird die bunte Kaffeetafel mit frisch gebackenen Waffeln nicht fehlen.

„Wie immer wartet auch dieses Jahr auf jedes Kind eine tolle Überraschungstüte“, lädt Ortsbrandmeister Erich Kettmann alle Kinder aus Rittierode und Umgebung ein.
Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Borchert und der ganzen Mannschaft freut er sich auf einen tollen Kindertag am 24. August, der das Engagement der Feuerwehr regelmäßig mit neuen Mitgliedern belohnt.
„Jeder freut sich auf diesen Tag und wartet schon drauf“ fügt er hinzu.
red











19.08.2019 • 22:48 Uhr

Sole Bewegungsbad im "Haus des Gastes" in Bad Gandersheim: Seit Monaten wird ohne das Heilmittel Sole therapiert - Patienteninitiative sammelt Unterschriften für Petition

Der Skandal: Rund 200 Patienten und Patientinnen von diesem "Betrug und Verarsche" betroffen und empört

Was ist das, wenn ein Medikament für die Gesundung eines Menschen nicht den heilenden Wirkstoff enthält, der auf dem Beipackzettel Schwarz auf Weiß versprochen wird, vom Arzt verordnet ist?

"Das ist im Klartext gesprochen Betrug, wenn nicht sogar Verarsche!" So drastisch und ehrlich und dazu vollkommen korrekt bringt es Gerhard Buchhagen (rechts auf dem Foto) auf dem Punkt. Er und mit ihr Ingeborg Brodmann (links) und weiteren Leidensgenossen reicht es jetzt. Ihr Geduldsfaden ist gerissen. Sie haben eine Patienteninitiative im VITAL-Park im "Haus des Gastes" der Stadt Bad Gandersheim angeschoben. Die Initiative mit Ingeborg Brodmann von der Rheuma-Liga aus Einbeck an der Spitze, protestiert mit einer Unterschriftensammlung gegen eine Entwicklung, die sich zu einem Skandal ausgeweitet hat. Mit der Petition wollen sie erreichen, dass es wieder Sole im VITAL-Park gibt.

"Wir wollen endlich die Sole in das Bewegungsbad!", fordert Frau Brodmann im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Rund 13 Gruppen werden beinahe jeden Tag für eine halbe Stunde im Bewegungsbecken des VITAL-Parks von speziellen Physiotherapeuten/innen betreut. Insgesamt sind es von Montag bis Freitag rund 200 Personen, berichtet Brodmann.

Alles Patienten/innen, denen aufgrund ihrer verschiedenen Krankheitsbilder wie Rheuma, Arthritis und Osteoporose das Heilmittel Sole in Bewegungsbädern von Ärzten verschrieben worden ist. Sie wehren sich, dass ihnen im Sole-Bewegungsbad eben genau dieses Heilmittel Sole permanent verweigert wird. Es wird dem Wasser einfach nicht mehr beigefügt. Seit Monaten schon. Stattdessen befindet sich nur aufgeheiztes Süßwasser im Bewegungsbecken des VITAL-Parks.

Ursache der ausbleibenden Sole ist ein Lieferstopp aus der Herzog-Ludolf-Solequelle. Diese Quelle wirft zwar Sole. Sie hat aber einen viel zu hohen Gehalt an Eisen und Mangan. Das wiederum führt zu schweren Beeinträchtigungen der Technik und Wasserqualität im VITAL-Park. Die äußert sich in unzumutbaren Braunverfärbungen des Wassers im Bewegungsbad. "In dieser Brühe sind keine therapeutischen Maßnahmen möglich." Der VITAL-Betreiber hat seit Monaten die Stadt als vertraglich verpflichteter Lieferrant einer einwandfreien Sole mehrmals angehalten, seinen Verpflichtungen nachzukommen und saubere Sole zu liefern.

"Versprochen wurde viel, verzögert noch mehr. Uns reicht es jetzt!", schimpfen Gerhard Buchhagen und Ingeborg Brodmann von der Patienteninitiative. Sie fordern von der Stadt, die längst überfällige Spülung der Herzog-Ludolf-Sole-Quelle endlich zu veranlassen. Außerdem gehörten die altertümlichen Eisenrohre von der Herzog-Ludolf-Quelle bis zum VITAL-Park endlich ausgetauscht. Im VITAL-Park selbst sind alle Leitungen mit zeitgemäßen Plastikrohren ausgerüstet. #
Die Stadt steht unter Handlungsdruck.
red/fis/Foto: Thomas Fischer















19.08.2019 • 21:54 Uhr

„Bringt die notwendige Coolness mit“: Hansson kommt von Feyenoord zu 96

Neue 96-Star am Dienstag beim ersten Training zu sehen

Der siebte Neue ist da: Hannover 96 hat Emil Hansson verpflichtet. Der schwedische U21-Nationalspieler wechselt von Feyenoord Rotterdam aus der niederländischen Eredivisie an den Maschsee.
Am Montag absolvierte Hansson den Medizincheck in Hannover. Anschließend unterschrieb der 21 Jahre alte Offensivspieler, der sowohl auf beiden Flügeln als auch im Zentrum flexibel eingesetzt werden kann, einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022.
Emil Hansson: „Der Wechsel nach Deutschland ist ein großer Schritt für mich, der sich für mich sehr richtig anfühlt. Jan Schlaudraff und Mirko Slomka haben mich vom ersten Gespräch an für die Aufgabe bei 96 und für ihre Ideen mit dem Klub begeistert. Ich habe mich vor dem Wechsel viel mit dem Verein und der Stadt beschäftigt, und freue mich, jetzt ein Teil von 96 zu sein und in Hannover zu leben.“

96-Cheftrainer Mirko Slomka: „Wir brauchen in der Offensive Typen, die Chancen herausspielen und dann eiskalt verwandeln. Emil Hansson bringt trotz seiner Jugend die notwendige Coolness mit und ist deshalb ein spannendes weiteres Puzzleteil für unsere Mannschaft. Wir brauchen bei uns einen guten Mix aus erfahrenen Profis und jungen Wilden, die immer wieder für
Überraschungsmomente sorgen. Emil ist ein Typ, der das kann, und ich freue mich, dass er unseren Kader ab sofort bereichert.“

Hansson war in der vergangenen Spielzeit von Rotterdam an den RKC Waalwijk verliehen. Mit 25 Torbeteiligungen in 44 Einsätzen hat er einen entscheidenden Anteil daran, dass seinem Klub der Aufstieg ins niederländische Fußballoberhaus gelang. 13-mal traf er dabei selbst, zwölf weitere Tore legte er auf. Bevor er 2016 in die Nachwuchsakademie kam, spielte er für seinen Jugendklub SK Brann Bergen in Norwegen. Hansson, Sohn einer norwegischen Mutter und des schwedischen Fußballtrainers Patrik Hansson, besitzt sowohl die schwedische als auch die norwegische Staatsbürgerschaft. Nach vier Einsätzen für die schwedische U16- Nationalmannschaft absolvierte er 32 U-Länderspiele für Norwegen. Seit Anfang des Jahres läuft er in der U21-Nationelf wieder für Schweden auf – bisher in drei Länderspielen. Beim Prestigeduell mit Finnland sorgte er im Juni dieses Jahres für den 3:2-Siegtreffer.

Bei Hannover 96 wird Hansson künftig die Rückennummer 19 tragen. Seine erste Trainingseinheit mit den neuen Kollegen findet am Dienstagvormittag um 10 Uhr auf der Mehrkampfanlage an der HDI Arena statt.











19.08.2019 • 21:46 Uhr

Serie von Autoaufbrüchen beunruhigt Fahrzeugeigentümer

Zwischen dem 17.August 2019 und dem 19. August 2019 kam es im Zuständigkeitsbereich der Hildesheimer Polizei zu drei Fahrzeug-Aufbrüchen. Betroffen waren ein BMW in Diekholzen sowie ein Lkw IVECO und ein Audi Q7 in Hildesheim.

In der Zeit vom 17.August 2019, 21:00 Uhr bis zum 18.August 2019, 08:50 Uhr wurde im Buchenweg in Diekholzen ein BMW der 5-er-Reihe durch unbekannte Täter geöffnet. Dazu wurde offenbar das Keyless-Go-System des Fahrzeuges überbrückt. Anschließend wurden das Lenkrad, der Digitaltachometer sowie das Multimediasystem ausgebaut und entwendet. Der geschätzte Schaden liegt in einem mittleren, vierstelligen Bereich.

Vom 17. August 2019, 20 Uhr bis zum 19.August 2019, 02 Uhr schlugen unbekannte Täter die Scheibe an der Beifahrerseite eines geparkten Lkw (IVECO) in der Junkersstraße in Hildesheim ein. Im Fahrzeug stießen die Täter auf eine Tasche, aus der sie einen mittleren, dreistelligen Geldbetrag entwendeten.

Im Elise-Bartels-Weg in Hildesheim ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 19.08.2019 eine weitere Tat. Kurz vor drei Uhr machten sich zwei Unbekannte Täter an einem Audi Q7 zu schaffen. Dadurch wurden allerdings der Nutzer des Fahrzeuges und seine Ehefrau wach. Als die Täter dies bemerkten, ergriffen sie die Flucht. Nacht Bekanntwerden der Tat bei der Polizei, leiteten die Beamten umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein. Diese führte jedoch nicht zur Ergreifung der Täter. Diesen war es zuvor gelungen, die Fahrzeugtüren sowie die Motorhaube des Pkw auf unbekannte Weise zu öffnen. Auch der Audi verfügt über ein Keyless-Go-System.
Zur Beschreibung der flüchtigen Täter ist bekannt, dass einer ca. 160 cm und der andere ca. 180 Zentimeter groß sind. Beide waren dunkel gekleidet. Der größere von beiden trug ein Basecap auf dem Kopf.

Sachdienliche Hinweise zu allen drei Taten nimmt die Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 entgegen.jpm










19.08.2019 • 21:31 Uhr

Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim: MdL Uwe Schwarz hat eine gute Nachricht: Die Finanzierung für Sanierung der alten Sporthalle ist endlich gesichert!

Gute Nachricht für den Schul- und Vereinssport in Bad Gandersheim. Die seit unsichere Zukunft der alten Sporthalle beim Roswitha-Gymnasium ist gesichert. “Die Finanzierungszusage durch das Land Niedersachsen steht. Das hat mir Innenminister Pistorius nach mehreren Gesprächen mit ihm über die Sporthalle definitiv bestätigt“, so Uwe Schwarz vor wenigen Minuten im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Das Projekt „Sanierung und damit Erhalt der alten Sporthalle beim Gymnasium“ war heute auch ein Thema im Northeimer Kreisausschuss gewesen. Der Landkreis Northeim wird aus eigenen Mittel rund eine halbe Million Euro zu dem 1,0 Millionen Euro Projekt beisteuern. Die Landesförderung war notwendig geworden, nachdem der ursprünglich angedachte und beantragte Bundeszuschuss geplatzt war. Schwarz über die nun gefundene zukunftsweisende Lösung sichtlich erfreut: “Für den Schulport und noch mehr für den Vereinssport in Bad Gandersheim ist das ein guter Tag!“
red/fis/Foto: Thomas Fischer










19.08.2019 • 18:01 Uhr

Dieser "Bekanntmachung" entlarvt einen handfesten Skandal! - Patienten-Initiative protestiert

Seit Monaten schon sorgt eine sogenannte Bekanntmachung im Fahrstuhl im "Haus des Gastes" der Stadt Bad Gandersheim - es befindet sich im VITAL-Park in der Hildesheimer Straße - nicht nur für Ärger, sondern jetzt richtig (und für berechtigte) Wut. "Wir sind stinksauer und wütend, wie hier mit uns Patienten und Patientinnen aus Stadt und Region umgegangen wird!", hat sich jetzt eine Patientin-Initiative vehement zu Wort gemeldet. Und sie ist nicht mehr bereit, wie Lemminge ihr Schicksal hinzunehmen. "Wir schweigen jetzt nicht mehr!"
Sie wandte sich an die Reporter des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Wir haben mit betroffenen Patienten und Patienten ausführlich gesprochen.
Was die hilfslosen Menschen zu sagen haben?
Wir werden auf diesen Nachrichten-Kanälen /Internet-Zeitung darüber schonungslos berichten. "Dieser Skandal gehört an die Öffentlichkeit gebracht. So lassen wir nicht mit uns umgehen! Und schon gar nicht immer wieder vertrösten!", so die entschlossene Patienten-Initiative. Sie hat nicht nur mit der Redaktion gesprochen. Sie hat bereits gehandelt. "Und wir machen damit weiter, wenn sich nicht schleunigst etwas zum Guten verändert!", so die engagierte Ansage von zwei Protagonisten an der Spitze der Protestbewegung.
Mehr zum Thema demnächst auf diesen Nachrichten-Kanälen/Internet-Zeitung.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










19.08.2019 • 17:45 Uhr

Heute um 8.20 Uhr: Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Am heutigen Montag gegen 08.20 Uhr kam es auf der Landstraße zwischen Hettensen und Ellierode zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Autoinsassen verletzt wurden. An den beiden verunfallten Pkw entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro.

Eine 23 Jahre alte Autofahrerin aus Uslar war auf der Landstraße in Richtung Hettensen unterwegs. Beim Abbiegen nach links in Richtung Asche übersah sie den Pkw eines 28 Jahre alten Katlenburgers, der auf der Landstraße in Richtung Ellierode unterwegs war. Der 28-Jährige versuchte noch auszuweichen, prallte jedoch heftig in die rechte Seite des abbiegenden Autos.
Die 26 Jahre alte Beifahrerin im Pkw des Katlenburgers wurde schwer verletzt mit einem RTW in das Weender Krankenhaus gefahren. Die Uslarerin wurde mit vermutlich nur leichten Verletzungen mit einem RTW in die Göttinger Uni-Klinik gefahren. Der leicht verletzte Katlenburger wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen.
Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.fal











19.08.2019 • 17:29 Uhr

Flickschusterei auf desolaten Straßen in Bad Gandershei: Sicherheit gefährdet - Enormer Imageschaden

Mit kleinen Reparaturen sind Mitarbeiter der städtischen Bauverwaltung in den vergangenen Tagen bemüht gewesen, ganz üble Schlaglöcher und Schwachstellen auf Straßen in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim auszubessern. Angesichts eines unzureichenden Budgets für eigentlich dringend erforderliche Straßensanierungen in weiten Teilen der Stadt muss sich die Verwaltung mit improvisierten Aktivitäten behelfen. Aus Kreisen der Bürgerschaft sind diese Maßnahmen wohl beobachtet und im Ansatz begrüßt worden. Gleichwohl klang unüberhörbare Kritik an: "Die Flickschusterei werde den eigentlichen Notwendigkeiten nicht gerecht!" Denn, kaputte Straßendecken würden immense Mehrkosten verursachen. Autos und Fahrräder würden unter den Schlaglöchern leiden und beschädigt. Die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer/innen würde beeinträchtigt. Schlimm sei der verheerende Eindruck auch durch die optischen Zustände: "Das sieht schlimm aus - wie früher die maroden Straßen in der DDR...". Mit diesen Kommentaren zielen ernstzunehmende Beobachter darauf ab, dass die desolaten Straßenverhältnisse dem Image der Stadt Bad Gandersheim sehr abträglich sind.
red/Foto: Marc Reiser










19.08.2019 • 17:16 Uhr

Mann entblößt sich und schockt 48-Jährige mit Genetalien - Fahndung nach arabisch aussehenden Mann erfolglos

Am Samstagnachmittag, gegen 14.40 Uhr, befand sich eine 48-jährige Goslarerin auf dem Gehweg der Bahnhofstraße in Goslar, zwischen Hüttenstraße und Wehrdamm, als eine bislang unbekannte männliche Person, die sich zuvor auf der in diesem Bereich befindlichen Parkbank aufgehalten hatte, an sie herantrat, ihr an die Schulter fasste und kurz ansprach. Als sich die Goslarerin in der Folge umdrehte, erkannte sie dessen weit geöffnete Hose sowie Genitalien. Daraufhin riss sie sich los, informierte die Polizei und flüchtete nach Hause. Der Mann kehrte zur Parkbank zurück, holte seinen dort abgelegten Rucksack und entfernte sich offenbar in Richtung Wehrdamm.
Personenbeschreibung:
Er wurde mit ca. 25-30 Jahre alt, ca. 170-175 Zentimeter groß, normale Statur (nicht dick oder dünn), Dreitagebart, kurze gelockte Haare, auffällige Augenringe, arabisches Aussehen, trug einen dunklen Pullover oder Jacke mit Reißverschluss sowie eine dunkle, vermutlich oliv-grüne Hose, beschrieben. Die sofort nach Bekanntwerden der Straftat eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten nicht mehr zur Feststellung des Mannes. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die Angaben zur Identität der Person machen, während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots











19.08.2019 • 17:03 Uhr

Kreisleistungsvergleich der Feuerwehren: Heckenbeck schafft Rang 5, Altgandersheim 6 - Dinkelhausen 2 auf Platz 1

Ehrgeizig, hochkonzentriert und mit großem Teamgeist: anders lassen sich die Ergebnisse beim Kreisleistungsvergleich der Feuerwehren in Dassel kaum erklären. „Letztes Jahr hatten wir vier Gruppen, die 100 Prozent erreicht haben, in diesem Jahr sind es acht“, resümierte Kreisbrandmeister Marko de Klein.

52 Mannschaften waren am Sonntag angetreten, um sich beim Leistungsvergleich in den Disziplinen Löschangriff, Saugschläuche kuppeln und einer Fahrprüfung miteinander zu messen. Die im vergangenen Jahr niedersachsenweit neu aufgelegten Wettbewerbe scheinen bei vielen Mannschaften einen neuen, frischen Ehrgeiz ausgelöst zu haben.

Die Ergebnisse (die ersten acht Mannschaften mit jeweils 100 Prozent).
1. Dinkelhausen 2
2. Iber
3. Asche
4. Gillersheim
5. Heckenbeck
6 Altgandersheim 1
7 Einbeck
8 Edesheim
9 Nienover/Amelith (99,99%)
10 Strodthagen (99,97%)
11 Edesheim 1 (99,92%).
Die ersten elf Mannschaften haben sich außerdem für den Regionalentscheid qualifiziert.
Zur Erklärung: die Platzierungen 1-8 kommen durch Zeittakte zustande, die bei Prozentgleichheit entscheiden. red/ Quelle: Kreisfeuerwehr Northeim/Fotos: Konstantin Mennecke
















19.08.2019 • 16:49 Uhr

Überschuss vom Polizei-Tag der offenen Tür kommt vollständig der regionalen Präventionsarbeit zugute

Kürzlich führte die Polizeidirektion Göttingen am Sitz des Polizeikommissariats Osterode am Harz ihren diesjährigen Tag der offenen Tür durch (wir berichteten). Die Veranstaltung, welche das Polizeikommissariat gemeinsam mit der Polizeiinspektion Northeim organisierte, stieß bei den Bürgerinnen und Bürgern wie auch den regionalen Medien auf großen Zuspruch. Mehr als 5.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Arbeit der Polizei und ihrer Sicherheitspartner zu informieren.

Auch die Feuerwehr, die Hilfs- und Rettungsdienste sowie eine Vielzahl gemeinnütziger Institutionen und Vereine aus dem Bereich der Präventionsarbeit waren in großer Zahl vertreten. Neben Einblicken in die Einsatzmittel und Arbeitsweisen gehörten daher auch viele weitere Aspekte rund um die persönliche Sicherheit zum breiten Themenspektrum der Veranstaltung. Das Angebot reichte von der Kriminalprävention über den Opferschutz, die Verkehrssicherheits- und Jugendarbeit bis hin zu Fragen der Gesunderhaltung und des Bevölkerungsschutzes. Dabei konnten alle Interessierten auch ihre persönlichen Ansprechpartner kennenlernen, denn der überwiegende Teil der mitwirkenden Organisationen ist in der unmittelbaren Region tätig.

Letztgenannter Umstand machte dem Organisationsteam im Polizeikommissariat Osterode auch die Entscheidung leicht, wie mit dem finanziellen Überschuss umgegangen werden soll, der durch die große Besucherzahl beim Tag der offenen Tür erzielt wurde. Dieser soll vollständig der Arbeit regionaler Sicherheitspartner zugutekommen.

Mitte August 2019 wurden vor diesem Hintergrund insgesamt 14 gemeinnützige Organisationen und Vereine in die Räumlichkeiten der Polizei in Osterode eingeladen. Nahezu alle davon waren auch am Tag der offenen Tür beteiligt gewesen. Der Leiter des Polizeikommissariats Osterode am Harz, Hans-Werner Ingold, überreichte den Sicherheitspartnern gemeinsam mit dem Sachbearbeiter für Prävention, Volker Hahn, sowohl einen Spendenumschlag als auch ein Bild zur Erinnerung an die gelungene Veranstaltung. Auf diesem Wege möchte das Polizeikommissariat den Organisationen für die gute Zusammenarbeit danken und hofft, einen kleinen Beitrag zu ihrer wichtigen Arbeit in der Region leisten zu können. Insgesamt konnte der Präventionsarbeit in der Region so eine Spendensumme von mehr als 3000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Unter den geladenen Organisationen waren unter anderem die Freiwillige Feuerwehr Osterode, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe, der Arbeiter-Samariter-Bund, das Technische Hilfswerk, aber auch Vereine wie Rückenwind, Frauen für Frauen, die Notfallseelsorge im (Altkreis) Osterode, der Weiße Ring, der Bund gegen Alkohol im Straßenverkehr oder auch das Blaue Kreuz und die Osteroder Tafel. Ebenfalls darunter war die Verkehrswachte Osterode/Bad Grund, die in besonderer Weise auch an der Organisation des Tags der offenen Tür beteiligt war.ots/Foto: Polizei










19.08.2019 • 11:03 Uhr

Langenholtensen: 80-Jähriger kracht beim Überholvorgang mit Trecker zusammen

Am gestrigen Sonntag gegen 11.49 Uhr kam es auf der Bundesstraße 248 in Langenholtensen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von ca. 4.500 Euro entstand. Personen wurden nicht verletzt.

Ein 50-Jähriger aus Langenholtensen war mit einem Trecker samt Anhänger auf der B 241 in Richtung Echte unterwegs. Kurz vor der Dünenangerstraße wollte er nach links in einen Feldweg abbiegen. Im Moment des Abbiegens überholte ein 80 Jahre alter Imbshäuser das Gespann mit seinem Auto. Es kam zum Zusammenstoß.

An dem Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. fal










19.08.2019 • 10:52 Uhr

Welcher Sport schützt das Herz? Zu allerst Laufen und Aerobic!

Bewegung ist gut für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Wissenschaftler aus den USA untersuchten, wie sich verschiedene Sportarten auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkten. Sie stellten fest, dass sich manche Sportarten, wie zum Beispiel Aerobic oder Laufen besser dazu eigneten, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren, als andere.

Bewegung tut gut und beugt Krankheiten vor. Vor allem für die Herz-Kreislauf-Gesundheit spielt die körperliche Aktivität eine große Rolle. Doch ist es wichtig, welche Sportart ausgeübt wird oder wirken sich alle gleich auf das Herz-Kreislauf-Risiko aus? Dieser Frage widmete sich ein Forscherteam aus den USA und nahm verschiedene Sportarten unter die Lupe.

Die Studienteilnehmer beantworteten Fragen zu ihren körperlichen Aktivitäten

Für ihre Studien werteten die Wissenschaftler Fragebögen aus, die insgesamt 13 204 Personen ausgefüllt hatten. In diesen Fragebögen machten die Teilnehmer Angaben zu den körperlichen Übungen und Sportarten, die sie ausübten. Die Hälfte der Befragten wurde länger als 25,2 Jahre lang begleitet. Die Wissenschaftler untersuchten, ob die Teilnehmer an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung erkrankten und ob das Erkrankungsrisiko, mit dem Sport, den sie betrieben, zusammenhing. Zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählten die koronare Herzkrankheit (KHK), Herzschwäche und Schlaganfall.

Einige Sportarten gingen mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher

Während der Beobachtungszeit wurde beinahe jeder dritte Studienteilnehmer mit der Diagnose einer Herz-Kreislauf-Erkrankung konfrontiert (30 %, 3966 Personen). Laut statistischen Analysen hatten die Personen, die Schlägersportarten ausübten, die Aerobic machten, die liefen oder die walkten, ein geringeres Risiko für genannte Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Anders sah es bei Radfahren, Softball/Baseball, Gymnastik, Schwimmen, Basketball, Golfen, Calisthenics, Bowling und Krafttraining aus. Diese Sportarten schienen keinen nennenswerten Einfluss auf das Risiko für genannte Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu haben.

Verschiedene Sportarten schienen sich somit mehr oder weniger dafür zu eigenen, sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Es ist jedoch anzumerken, dass die hier vorgestellten Ergebnisse auf den Angaben der Studienteilnehmer beruhen, deren Richtigkeit nicht überprüft werden konnte.
red/Quelle: DGP/Fotos: Marc Reiser










19.08.2019 • 10:29 Uhr

90 Jahre Schwarz Harriehausen ganz bunt und fröhlich gefeiert

Die Harriehäuser verstehen ihre Geburtstage und Jubiläen prächtig zu feiern. Das hat der Sportverein Schwarz Weiß Harrieghausen am vergangenen Wochenende eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nach einem geilen Discoabend mit toller Maskerade gab als weiteren Höhepunkt einen gigantischen Umzug. Alle Beteiligten hatten sich fein und originell rausgeputzt, bunt angezogen. Befreundete Vereine zeigten ihre Wertschätzung durch Abordnungen, die sich in den langen Umzug einreihten. Eine fantastische Werbung der Stärke dieses intakten Sportvereins - auch wenn er schon 90 Lenze auf dem Buckel hat. Er strotzt vor Vitalität!
Dafür 90 x fette Gratulation!
red
Der Bilderbogen dokumentiert einige schöne Eindrücke vom 90-jährigen Festumzug durchs Dorf. Fotografiert von unserem Kooperations- und Gruppenpartner Hartmut Kölling

















19.08.2019 • 10:11 Uhr

Verkehrsregeln auf Parkplätzen und im Parkhaus - Wann gilt die Straßenverkehrsordnung?

Vorfahrt, Fahrtrichtung oder Geschwindigkeit – wie sich Autofahrer im Straßenverkehr verhalten sollen, regelt die Straßenverkehrsordnung. Aber gilt sie auch auf Parkplätzen oder im Parkhaus? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erläutert, worauf Autofahrer bei der Parkplatzsuche achten sollten.

Wo gilt die Straßenverkehrsordnung?

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt überall dort, wo öffentlicher Verkehr stattfindet. Das heißt: Auf allen Straßen und Plätzen, die für die Allgemeinheit zugänglich und zugelassen sind. „Es kommt also nicht darauf an, ob eine Straße oder ein Parkplatz Eigentum der Gemeinde oder Privateigentum ist, sondern darauf, ob jeder sie ohne Weiteres befahren und nutzen darf“, erläutert Michaela Rassat. Nach dem Bundesgerichtshof kann auch der private Parkplatz einer Sparkasse öffentlicher Verkehrsraum sein (Az. 4 StR 165/17). Parkplätze und Parkhäuser von Supermärkten und Einkaufszentren gelten in der Regel ebenfalls als öffentlicher Verkehrsraum. Flächen, die nur ein kleinerer Personenkreis nutzen darf und die eindeutig ausgeschildert oder mit Schranken gesperrt sind, sind nicht öffentlich. Beispiel: Der Parkplatz für die Mitarbeiter eines Betriebes. „Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob das Hinweisschild ‚Hier gilt die StVO‘ aufgestellt ist oder nicht“, ergänzt Rassat.

Mit Schrittgeschwindigkeit auf Parkplatzsuche

Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen dem Verkehr auf Straßen und dem auf öffentlich zugänglichen Parkflächen: Auf letzteren findet in erster Linie ein sogenannter ruhender Verkehr statt, das heißt, Fahrzeuge bewegen sich langsam fort. Nach einem Urteil des Landgerichts Saarbrücken (Az. 13 S 122/12) sollten Verkehrsteilnehmer dort auch jederzeit damit rechnen, dass ein anderer Fahrer gerade aus- oder einparkt. „Das bedeutet in der Praxis: Schrittgeschwindigkeit – also 10 km/h – fahren und immer bremsbereit sein“, erklärt die D.A.S. Juristin. Überhöhte Geschwindigkeit kann bei einem Zusammenstoß zu einer Teilschuld führen – insbesondere beim Rückwärtsausparken.

Keine Vorfahrt im Parkhaus

Eine weitere Besonderheit auf Parkplätzen ist, dass Fahrspuren dort nicht wie Verkehrsstraßen mit entsprechenden Vorfahrtsregeln verknüpft sind – sie dienen ausschließlich der Suche nach Parkbuchten. Wer von rechts aus einer Parkbucht kommt, genießt daher in der Regel keine Vorfahrt. Das bekannte „rechts vor links“ gilt nur, wenn die Fahrspuren eindeutig Straßencharakter haben, wie auch das Amtsgericht Solingen (Az. 11 C 193/06) entschied. Das Amtsgericht Düsseldorf (Az. 51 C 14792/11) ging noch weiter: Selbst markierte Fahrspuren auf Parkplätzen und in Parkhäusern dienen nicht grundsätzlich dem fließenden Verkehr. „Deshalb können sich Autofahrer auf die üblichen Vorfahrtsregeln wie ‚rechts vor links‘ nicht verlassen“, erläutert die D.A.S. Expertin das Urteil. Auch auf der vermeintlichen „Hauptfahrbahn“ besteht kein Vorfahrtsrecht. Parkplatzsuchende müssen in besonderem Maße das Gebot zur gegenseitigen Rücksichtnahme beachten, welches in Paragraph 1 der StVO verankert ist, und sich miteinander verständigen. Übrigens: Autofahrer in Parkhäusern oder auf Parkplätzen müssen jederzeit mit „Falschfahrern“ rechnen. Selbst wenn die Fahrbahnen mit Pfeilen versehen sind, dienen sie lediglich als Empfehlung für die Fahrtrichtung (Amtsgericht Homburg, Az. 4 C 175/02).
red/Foto/Quelle: ERGO










19.08.2019 • 10:05 Uhr

Neue Regenjacken für die Gemeindejugendfeuerwehr Kalefeld angeschafft - 7.100 Euro Spenden gewonnen - "Danke!"

Vor wenigen Tagen war es endlich soweit, die seit mehreren Jahren in Planung stehenden Regenjacken für die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Kalefeld, konnten endlich den Kindern und Jugendlichen übergeben werden. Hierfür wurden alle fünf Jugendfeuerwehren aus der Gemeinde Kalefeld und die Spender-Firmen zum Feuerwehrhaus in Kalefeld eingeladen. Gemeindejugendfeuerwehrwart Axel Schlesiger stellte den Zeitlichen Ablauf der Beschaffung dar und bedankte sich bei allen Spendern die dies ermöglichten.

Über das Thema Regenjacken wurde bereits im Jahr 2005 gesprochen, dort wurde erstmals ein Satz Regenjacken gekauft. Im Jahr 2017 wurde dann erneut angesprochen, das bereits in die Jahre gekommene Modell durch ein neues, Zeitgemäßes zu ersetzen.
Nachdem die Bedarfsermittlung stattgefunden hat, sollten Insgesamt 91 Jacken beschafft werden. Hier galt es nun Spender zu suchen und durch Aktionen, auch aus den eigenen Reihen, Gelder zu sammeln.

Als Spender konnten die Rheinischen Kunststoffwerke, die Kreis-Sparkasse Northeim, die LVM Versicherung in Vertretung von Thore Dobrick, das Pflege- und Seniorenheim Kujanek aus Oldershausen sowie der Gemeindebrandmeister Karsten Müller gewonnen werden.
Zusätzlich steuerten die Feuerwehren mit angegliederten Jugendfeuerwehren, sowie die Jugendfeuerwehren selbst etwas dazu. Insgesamt konnten so 7100 Euro an Spenden gewonnen werden.

Nach einem Jahr an Spenden sammeln, wurden dann im September 2018 die Jacken bestellt. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Größen, kam es immer wieder zu Lieferschwierigkeiten beim Hersteller, sodass die letzten Jacken erst kurz vor den Sommerferien eingetroffen sind. Diese konnten nun endlich an die Jugendfeuerwehren weitergegeben werden. red/Fotos: Tim Brandt











19.08.2019 • 09:59 Uhr

Dinner en Blanc: Festliches im weißen Festspiel-Gastronomiezelt - "Die Marshmallows" begeistern

Es war der große Starkregen, der dem traditionellen "Dinner en Blanc" am Sonntag einen kleinen Strich durch die Organisation machte. Das offene Festessen unter freiem Himmel war diesmal vor der malerischen Kulisse rund um den Roswithabrunnen in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt geplant. Der bedrohliche Regen lenkte die Gesellschaft in ihrem schneeweißen Outfit kurzerhand ins weiße Zelt der Festspiel-Gastronomie Gebhard Jungblut um. Hier entspann sich ein unterhaltsames Meeting. Höhepunkt des stimmungsvollen Ambiente mit der festlichen Gesellschaft die Funken sprühenden Wunderkerzen. Dazu die außerordentlich fetzige wie passende Musik einer Super-Band aus Hannover. "Die Marshmallows" konnten mehr als gefallen, sie begeisterten und bereicherten diese Neuauflage des "Dinner en Blanc" in Bad Gandersheim. red












18.08.2019 • 23:06 Uhr

Autofahrt einer Frau endet im Maisfeld

Am heutigen Sonntag, gegen 11.20 Uhr, ereignete sich auf der Landesstraße 580 zwischen Rühle und Bodenwerder (Landkreis Holzminden) ein Verkehrsunfall, bei dem einen 65-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto über den Grünstreifen direkt in ein angrenzendes Maisfeld fuhr. Dort kam der Wagen nach ca. 90 m zum Stehen. Die Fahrerin war auf gerader Strecke ungebremst von der Fahrbahn abgekommen und in das Feld gefahren. Da der Verdacht besteht, dass die Frau aufgrund einer Medikamenteneinnahme nicht fahrtüchtig gewesen ist, musste eine Blutentnahme durchgeführt werden. Der Führerschein wurde vor Ort beschlagnahmt. Die Fahrerin wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und zur Behandlung in das Krankenhaus Holzminden gebracht. Der Pkw konnte mit einem Unimog aus dem Feld geborgen werden.ots/Foto: Polizei










18.08.2019 • 22:59 Uhr

Braunschweig Fan beleidigt Polizeibeamte - nach dem 3:0 Eintracht-Sieg gegen Kaiserslautern

Am 5. Spieltag in der 3.Liga empfing der 1.FCK am Sonntagnachmittag die Gäste aus Braunschweig. Im Stadion sahen sich rund 20.500 Zuschauer die Partie zwischen den Roten Teufel und den Löwen aus Braunschweig an. Das Spiel endete mit 0:3 für die Niedersachsen.
Für einen Zuschauer endete das Spiel bereits frühzeitig. Er war stark betrunken, pöbelte schon beim Einlass Fans und Ordner an und sollte deswegen das Stadion verlassen. Als er im Nachgang erneut versuchte, sich an einer anderen Einlassstelle Zugang zum Stadion zu verschaffen, wurde er im Eingangsbereich abgefangen und durch die Polizei aus dem Stadion gebracht. Aufgrund seines Verhaltens erhält er eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch. Des Weiteren wurden zwei Polizeibeamte durch einen Braunschweiger Fan während der Abreise beleidigt. Auch in diesem Fall wurde eine Strafanzeige erfasst. Ansonsten verlief der Einsatz aus polizeilicher Sicht ruhig.ots










18.08.2019 • 18:18 Uhr

Schrott-Immobilie oder Zukunftsperspektive? Bürgermeisterin Franziska Schwarz äußert sich im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk

"Vom Abriß bis zu Komplettnutzung wird alles geprüft und als Entwurfskonzept dem Rat vorgelegt"

Einst war es ein blühendes Tagungshotel in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Dann wurde dort jahrelang nichts Wesentliches investiert. Es erfolgte ein Verkauf an einen dubiosen Eigentümer. Der veräußerte es wiederum. Am Ende gehörte es einem Bauunternehmer aus Duderstadt. Der verdiente mit dem heruntergekommenen ehemaligen Kur-Hotel Bartels - über 250 Betten - als Flüchtlingsunterkunft viel Geld. Der Staat (das Land Niedersachsen) bezahlte Millionen an Euro für die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge.

Nach dem Flüchtlingshype fristete das Gebäude wiederum ein unwürdiges Dasein. Von einem Schandfleck und einer Schritt.Immobilie ist seitdem die Rede. Um es vor dem möglichen Zugriff eines Spekulanten zu sichern entschied sich die Stadt in einer Überraschungsaktion vor mehr als sechs Wochen, die leerstehende Immobilie selbst zu kaufen. Für was für eine Summe an Steuergeldern ist unbekannt, mehr spekulativ.

Ebenso was die Stadt mit dem ehemaligen Hotel vorhat ist seit der Inbesitznahme mehr nebulös als konkret. Deswegen hat das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group die Gelegenheit genutzt, um bei Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) nachzufragen. Am Rande einer Pressekonferenz:
"Frau Bürgermeistern, was hat die Stadt mit dem ehemaligen Kur-Hotel Bartels vor?"
Franziska Schwarz: "Genau wissen wir das noch nicht. Als wir es erworben haben, um Spekulationen mit dem Objekt zu verhindern, waren alle Optionen angedacht worden ."
"Und die wären?"
Franziska Schwarz: "Von einem Abriß des Gebäudes bis Teilnutzungen beispielsweise als Hotel und Wohnstätte bis hin zu einer Komplettnutzung ist einiges möglich. Wir müssen das alles prüfen und werden dann ein Entwurfskonzept mit unseren Vorschlägen den Gremien des Stadtrates vorlegen ."
Und wer unternimmt diese Prüfung und erarbeitet diese Vorschläge?
Franziska Schwarz: "Das machen wir alles zunächst intern mit eigenen Mitarbeitern/innen in unserer Verwaltung. Aufgrund der bekannten Personalsituation bitte ich um Verständnis, dass das nicht alles sofort möglich ist. Aber bis zum Herbst dieses Jahres werden wir das in den Gremien des Stadtrates vorlegen und thematisieren."
Eine Frage zum äußeren Erscheinungsbild des häßlichen Gebäudes, das ja nicht das beste mehr ist...Wie geht es damit weiter?
Franziska Schwarz: "Nun, die ersten Maßnahmen sind unternommen. Im rückwärtigen Bereich des Gebäudes ist ein Grünschnitt vorgenommen worden. Da sieht es schon besser aus. Das wird fortgesetzt."
red/fis/Foto: Thomas Fischer










18.08.2019 • 17:38 Uhr

83-Jährige bemerkt Verkehrsunfall mit Skoda Octavia nicht - Polizei hat sie nun im Focus

Am vergangenen Freitag Nachmittag, gegen 15.30 Uhr, kam es in Alfeld, Antonianger, zu einem Verkehrsunfall. Auf dem Parkplatz gegenüber der SVA-Turnhalle streifte eine 83-jährige Alfelderin mit ihrem PKW beim Einparken einen neben ihr stehenden silbernen PKW Skoda Octavia eines Fredeners. Die Fahrzeugführerin ist dann ausgestiegen und weggegangen ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Eine Zeugin hatte den Vorfall beobachtet und die Polizei alarmiert. Aufgrund ihrer Aussage konnte die Verursacherin, gegen die nun wegen unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle ermittelt wird, überprüft werden. An dem Skoda des Fredeners entstand ein Schaden von ca. 500 Euro. Sollten weitere Zeugen den Vorfall beobachtet haben, werden diese gebeten sich bei der Polizei Alfeld, Telefon 05181/91160 zu melden. /tsc











18.08.2019 • 17:31 Uhr

Aggression in Alfeld: Erst Fahrrad auf Motorhabe geworfen, dann mit Messer bedroht - Polizei sucht "Dunkelhäutigen"

Zu einem heftigen Streit und einer eskalierenden Bedrohung kam es am gestrigen Samstagabend,, gegen 19 Uhr in der Alfelder Fußgängerzone in der Sedanstraße. Ein 29-jähriger Fredener befuhr mit seinem PKW verbotenerweise und recht zügig die Fußgängerzone in Richtung Kaufland. In Höhe einer dortigen Apotheke stellte sich ihm eine männliche Person mit einem Fahrrad in den Weg, so dass der Fredener mit seinem Fahrzeug nicht weiterfahren konnte. Dieser bislang unbekannte Mann, kräftige Statur, dunkelhäutig, war über das Verhalten des Fredeners, dass dieser die Fußgängerzone befahren hatte, sehr erbost und schrie den Fredener an, dass die Fußgängerzone keine Autobahn sei. Im nächsten Moment schleuderte der bislang Unbekannte sein Fahrrad auf die Motorhaube des PKW. Als der Fredener daraufhin aus seinem Fahrzeug ausstieg, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. In diesem Verlauf zog ber bislang Unbekannte ein Klappmesser aus der Hosentasche und bedrohte damit den Fredener. Der Unbekannte versuchte dann mit dem Messer in Richtung des Fredeners zu stechen. Dieser konnte durch Ausweichen eine mögliche Körperverletzung verhindern. Eine weitere, bislang unbekannte männliche Person, wirkte dann deeskalierend auf den dunkelhäutigen Unbekannten ein, so dass dieser von weiteren Handlungen abließ. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Zeugen, die Beobachtungen dazu gemacht haben, sowie der unbekannte Mann, der die Situation beruhigte, werden gebeten, sich bei der Polizei Alfeld, Telefon: 05181/91160 zu melden/tsc.










18.08.2019 • 14:18 Uhr

Angeblicher Unfallfahrer bestreitet Vorwurf eines Mountainbikers - Polizei sucht nun Zeugen

Am gestrigen Samstag, gegen 22 Uhr, befuhr ein 30-jähriger Nörten-Hardenberger mit seinem Mountainbike die Hauptstraße in Parensen. In Höhe der Gaststätte "Zur Erholung" wurde er nach eigenen Angaben von einem hinter ihm fahrenden Pkw erfasst und stürzte. Durch den Sturz erlitt er eine Kopfplatzwunde und Schmerzen im Handgelenk. Der vom gestürzten Radfahrer benannte Verursacher bestritt jedoch, dass er an dem Unfall beteiligt sei. Die Polizei sucht daher nach möglichen Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei in Northeim (Telefon 05551-70050) oder bei der Polizei in Nörten-Hardenberg (Telefon 05503-1004) zu melden. Gro











18.08.2019 • 14:14 Uhr

Pech für Unfallfahrer: Dank aufmerksamer Zeugin ist der Fall aufgeklärt

Tatort: Northeim, Arentsschildstraße, Parkplatz Hallenbad, Tatzeit: Samstag, 17.August, 2019, 20:05 Uhr.
Dank eines Zeugenhinweises konnte eine Verkehrsunfallflucht aufgeklärt werden, die sich zur angegeben Zeit auf dem Parkplatz des Hallenbad Northeim ereignete. Eine Anwohnerin beobachtete, wie ein Pkw beim Ausparken gegen einen anderen Pkw fuhr und sich danach unerlaubt vom Unfallort entfernte. Da sich die Anwohnerin das Kennzeichen des verursachenden Fahrzeugs merkte, konnte die Northeimer Polizei den Fall schnell aufklären. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Ein Verfahren wegen Unerlaubten Entfernen vom Unfallort wurde gegen die ermittelte Fahrzeugführerin, eine 54-Jährige aus dem Landkreis Northeim, eingeleitet. Gro











18.08.2019 • 14:07 Uhr

Total verrückt! Bahngleise als Zufahrt genutzt

Die Beamten einer Polizeistreife staunte nicht schlecht, als sie am 07.08.19, gegen 17.15 Uhr, einen Pkw mit Anhänger in einem Bahngleis entdeckten, welches parallel zur Erbstorfer Landstraße in Adendorf-Erbstorf bei Lüneburg verläuft. Wie sich herausstellte, hatte ein 32-Jähriger das Gleis genutzt, um zu einem Grundstück zu gelangen, wo er Sand von einem Anhänger abladen wollte. Auf Höhe des Grundstückes hatte er dann den Pkw mit Anhänger geparkt. Auf dem Bahngleis findet nur sporadisch Bahnverkehr statt, ein Befahren mit einem Pkw ist trotzdem nicht erlaubt. Gegen den 32-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und seinen Pkw nebst Anhänger musste er umgehend wegfahren. ots/Foto: Polizei










18.08.2019 • 14:02 Uhr

Serie von Fahrzeugaufbrüchen - Diebe High-Tech im Visier - 10.000 Euro Schaden

In der Nacht zum gestrigen Samstag wurden in Nordstemmen (Kreis Hildesheim) drei Pkw BMW geöffnet und die Multifunktionseinheiten und weitere Elektronik der Fahrzeuge entwendet. Während in der Lange Maße die Dreiecksscheibe eines BMW 560 eingeschlagen wurde, sind im Johannes-Brahms-Weg und im Fasanenweg ein BMW X 6 und BMW 420 gewaltlos geöffnet worden. Beide Fahrzeuge sind mit Keyless-Go-System ausgerüstet. Der Gesamtschaden dürfte um die 10000 Euro liegen. Hinweise an Polizei Sarstedt unter 05066/9850. Wei











18.08.2019 • 13:58 Uhr

Peinliche Panne wird Ladendieb zum Verhängnis

Am Samstagmittag fiel ein 41-jähriger Goslarer in einer Drogerie in der Kaiserpassage in Goslar auf, als ihm ein prallgefüllter Stoffbeutel mit Diebesgut auf den Boden fiel. Die hinzugezogene Polizei konnte diverse Getränkedosen, Lebensmittel und Parfumtester vier verschiedenen Ladengeschäften zuordnen und fertigte entsprechende Strafanzeigen. Der Wert des Diebesgutes lag bei ca. 150 Euro. ots











18.08.2019 • 13:54 Uhr

Northeimer Handball Club mit achtbarem Ergebnis gegen den großen SC Magdeburg

Vor 1.200 Zuschauern in einer gut gefüllten S-Arena Göttingen musste sich der Northeimer Handball Club in der 1. Runde des DHB-Pokals dem großen SC Magdeburg aus der 1. Bundesliga mit 26:41 (10:27) geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der der NHC sogar zwischenzeitlich mit 4:3 in Führung lag, konnte sich das TOP-Team aus der Bundesliga bis zur Halbzeit auf 10:27 absetzen. Einige Fehlwürfe, Wurfpech und etwas überhastete Aktionen sorgten bereits zur Halbzeit für eine Vorentscheidung.

Doch so wollte sich der als Kämpferteam bekannte NHC nicht den vielen Zuschauern in Südniedersachsen präsentieren. In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr der Northeimer deutlich besser und auch in der Offensive zeigte man mehr Geduld und Spielfluss. Die Folge waren sehenswerte Tore, gelungene Abwehraktionen, starke Torhüter Paraden und zur Belohnung viel Applaus von der Rängen. So gelang es die zweite Halbzeit mit 16:14!!! für sich zu entscheiden und ein mehr als achtbares Resultat zu erzielen. Alles in allem war es ein sehr gelungener Auftritt vor "heimischen" Publikum, bei dem sich der Bundesligist letztendlich verdientermaßen durchsetzen konnte.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Mönnecke, Schlüter, Iliopoulos 4, Seekamp 5, Springer, Hempel 3, Wilken 2, Gerstmann 3, Bode 1, Stöpler 3/2, Wodarz 5.

Für den NHC steht nun am kommenden Samstag das erste Ligaspiel beim TV Kirchzell an. Die Partei findet am Samstag 24.08. um 19:30 Uhr in Amorbach statt. Der Fanbus startet um 12.30 Uhr an der Schuhwallhalle.

Das 1. Heimspiel startet eine Woche später am 01.September um 17 Uhr gegen den TV Germania Großsachsen.
red/ok/ Foto: Spieker Fotografie











18.08.2019 • 09:25 Uhr

Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße 3: 15 Verstöße

Ereignisort: Northeim, Bundesstraße 3, Einmündung Hollenstedter Weg / Landesstraße 572, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 17. August 2019.
Am gestrigen Samstag führten Beamten/-innen des Einsatz- und Streifendienstes der PolizeiinspektionNortheim eine Geschwindigkeitsmessung an oben genannter Örtlichkeit durch, da es dort vermehrt zu Verkehrsunfällen in der Vergangenheit kam.

Innerhalb von 2 Stunden konnten 15 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und geahndet werden. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 73 km/h bei erlaubten 50 km/h.Gro










18.08.2019 • 09:21 Uhr

Stress und Eskalation an Bahnunterführung: Agressionsfahrer haut ab

Tatort: Kreiensen, Landesstraße 592, Haieshausen Richt. Ippensen. Tatzeitpunkt: Freitag, 16 August 2019, 14.30 Uhr.
Gegen 15.30 Uhr zeigte ein 81-jähriger Fahrzeugführer aus Bad Gandersheim im Polizeikommissariat Einbeck eine Verkehrsunfallflucht an. Ein bisher unbekannter Fahrzeugführer verweigerte ihm an der Bahnunterführung bei Haieshausen die Vorfahrt. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Außenspiegel des entgegenkommenden Fahrzeugs. Der verursachende Fahrzeugführer hatte sich von der Unfallstelle entfernt. Am PKW des Anzeigeerstatters entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeugführer und seinem Pkw geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Einbeck zu melden. bit











18.08.2019 • 09:11 Uhr

Autofahrerin (19) übersieht 76-jährigen Radfahrer: angefahren und verletzt

Tatort: Einbeck, Hannoversche Straße. Tatzeit: Freitag, 16August 2019, 13.40 Uhr:
Ein 76-jähriger Einbecker befuhr mit seinem Fahrrad die Hannoversche Straße Außerorts und wechselte auf den Fahrstreifen für Linksabbieger in Richtung Kohnsen. Trotz Handzeichen und Schulterblick wurde der Abbiegevorgang von einer nachfolgenden 19-jährigen Autofahrerin übersehen. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Fahrradfahrer leicht verletzt wurde. Ein RTW brachte den Mann ins Einbecker Bürgerspital. Der Sachschaden wird auf 600 Euro geschätzt. bit










18.08.2019 • 09:07 Uhr

Präventionsaktion "Göttinger Senioren machen mobil - sicher ans Ziel!"

Einladung zur nächsten Veranstaltung am 21. August 2019 in die Polizeiinspektion Göttingen

Mobilität - insbesondere im Alter - ist ein besonderes Stück Lebensqualität! Diese müssen wir uns bewahren, jedoch mit der Prämisse, dass die Sicherheit im Straßenverkehr oberstes Gebot hat.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion (PI) Göttingen war 2018 in der Altersgruppe der über 65-Jährigen bei der Anzahl der verletzten und getöteten Verkehrsteilnehmer ein deutlicher Rückgang von 183 auf 156 zu verzeichnen.
In Anbetracht des demografischen Wandels wird die Anzahl der Verkehrsteilnehmer über 65 Jahre weiter zunehmen und dementsprechend auch deren Beteiligung am Unfallgeschehen.

Einen zentralen "Baustein" der Verkehrsunfallprävention bildet dabei die zielgruppenorientierte Präventionsveranstaltung "Göttinger Senioren machen mobil - sicher ans Ziel!" Die nächste kostenlose Veranstaltung ihrer Art findet am Mittwoch, 21. August 2019, 15 Uhr bis 17 Uhr, in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Göttingen, Otto-Hahn-Straße 2, 37077 Göttingen, statt.
Hierzu laden die Veranstalter Menschen der "Generation 65 +", deren Angehörige, andere interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreter recht herzlich ein.

Was steht auf dem Programm?

Eine Ärztin, ein Jurist, ein Fahrsicherheitstrainer der Verkehrswacht Göttingen und der Verkehrssicherheitsberater der PI Göttingen geben Tipps - zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr, - zur Verhinderung einer medikamentenbeeinflussten Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit, - zum richtigen Verhalten am Unfallort, - zu sinnvollen Fahrassistenten, - zur richtigen Sitzposition und Spiegeleinstellung. - für das persönliche Fahrtraining

Ferner erhalten die Besucher*innen für Ihr persönliches Fahrtraining ein Angebot Verkehrswacht Göttingen e.V.!
Ziel ist es, dass die Angehörigen der "Generation 65 +" sicher und möglichst lange die eigene Mobilität - insbesondere als Autofahrer - genießen können!
Sind Sie neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Ihre Teilnahme!
ja/jk











18.08.2019 • 09:01 Uhr

Deutschland soll Gruppenverfolgung schiitischer Hazara endlich anerkennen

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: Abschiebungen von Hazara nach Afghanistan aussetzen

Nach einem schweren Terroranschlag auf eine schiitische Hochzeit in Afghanistan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heute in Göttingen gefordert, Abschiebungen von schiitischen Hazara aus Deutschland auszusetzen. Deutschland müsse endlich anerkennen, dass die Hazara als ethnische und religiöse Minderheit systematisch in Afghanistan verfolgt werden, verlangte die Menschenrechtsorganisation. "Wenn Menschen nur aufgrund ihres Glaubens und ihrer Abstammung gezielt von sunnitischen Extremisten ermordet werden, darf Politik nicht länger wegschauen. Wieviele unschuldige Schüler, Trauernde oder Hochzeitsgesellschaften werden noch abgeschlachtet, bis man die Gruppenverfolgung der Hazara endlich anerkennt", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.

Am Samstagabend waren mindestens 63 Menschen bei einem Bombenanschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft der Hazara in der afghanischen Hauptstadt Kabul getötet und 182 Personen verletzt worden. Sunnitische Extremisten des Islamischen Staates verüben regelmäßig Terroranschläge auf Schulen, Trauerfeiern und Hochzeiten der schiitischen Minderheit, um Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten zu schüren. Jedes Jahr sterben rund 500 Hazara bei Terroranschlägen in Afghanistan und Pakistan.

Nachdrücklich forderte die GfbV einen besseren Schutz der schiitischen Minderheit vor Gewalt und eine Strafverantwortung der Verantwortlichen des Terrors. "Es darf nicht hingenommen werden, dass Menschen nur aufgrund ihres Glaubens und ihrer ethnischen Abstammung systematisch zur Zielscheibe sunnitischer Extremisten werden. Afghanistans Sicherheitskräfte versagen beim Schutz dieser MInderheit. Für Hazara gibt es keinen sicheren Ort in ihrer Heimat Afghanistan", sagte Delius.

Erst am 7. August 2019 waren bei einem Terroranschlag in der Stadt Herat 30 Hazara getötet und 26 Menschen verletzt worden. Bei einem Anschlag auf Feiern zum Persischen Neujahrsfest im März 2019 waren sechs Schiiten im März 2019 zu Tode gekommen und mehr als 20 Personen verletzt worden. Bei einem Selbstmordanschlag gegen eine vor allem von Hazara besuchte Schule waren 48 Menschen getötet und 67 Personen verletzt worden im August 2018.
red/fis










18.08.2019 • 08:53 Uhr

Noch einmal 61. Gandersheimer Domfestspiele in Bildern

Es waren Wochen voller Unterhaltung, wunderbarer Schauspielkunst, beeindruckender wie skurriler Szenen - die 61. Gandersheimer Domfestspiele sind Vergangenheit und doch noch so gegenwärtig in unseren Erinnerungen. Mit einem kleinen Bilderbogen möchten wir noch einmal in diese belebende wie bereichernde Gandersheimer Theaterwelt eintauchen. Die Bilder, auch vom Abschied der Theaterleute, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sind zum Teil auch aus persönlichen und emotionalen Empfindungen und Reflexionen der Fotografen und Fotografinnen entstanden.
red/Fotos: Thomas Fischer, Manfred Kielhorn,Marc Reiser

















17.08.2019 • 20:08 Uhr

Seesen: Diebstahl nach Auftreten eines falschen Polizeibeamten

Am Freitagvormittag erhielt eine Seesenerin aus der Talstraße in Seesen einen Anruf einer Frau, die sich als Polizeibeamtin ausgab und der alten Dame erklärte, man habe aus ihrer Wohnung Schmuck und Geld entwendet. In diesem Gespräch fragte die Anruferin gezielt nach in der Wohnung aufbewahrten Wertsachen (Bargeld, Schmuck). Die Seesenerin wollte nun nachsehen, ob tatsächlich etwas entwendet wurde. Sie erhielt daraufhin den Hinweis dies zu unterlassen, um Spuren nicht zu vernichten. Noch während des Telefonates klingelte es an der Wohnungstür und eine männliche Person gab sich als Polizeibeamter aus, der sich mit einem undefinierbaren Papier auswies. Zur Überprüfung ihrer Wertsachen ließ sie den Mann in ihre Wohnung und beendete auch das Telefongespräch mit der angeblichen Polizeibeamtin.

Dem Mann gelang es schließlich durch geschicktes Verhalten in einem Nachtschrank aufbewahrten Schmuck zu entnehmen und der Dame die leeren Schatullen als Nachweis zu präsentieren, dass sie bereits bestohlen wurde. Anschließend verließ der Mann die Wohnung mit dem Hinweis, er würde in zehn Minuten wieder kommen. Kurze Zeit später stellte die Gesch. fest, dass aus einem Umschlag, der im Schrank eines anderen Zimmers deponiert war, ein größere Bargeldbetrag entwendet wurde. Möglicherweise hat der falsche Polizeibeamte die von der Gesch. geschlossene Wohnungstür von ihr unbemerkt wieder geöffnet, sodass eine weitere Person unbeachtet in die Wohnung gelangen und den Gelddiebstahl begehen konnte.

Der falsche Polizeibeamte kann wie folgt beschrieben werden: Um die 50 Jahre alt, ca. 170 Zentimeter groß, eher stämmig, Brillenträger, gräuliche Haare. Zeugen, denen solch ein Mann zwischen 11.30 und 12 Uhr im oder an einem Mehrfamilienhaus in der unteren Talstraße aufgefallen ist, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Unter Umständen steht diese Tat mit einem Vorfall vom Mi., 14. August , ca. 13 Uhr in Zusammenhang. Zu dieser Zeit klingelte eine weibliche Person bei der Geschädigten, um sich nach einer freien Wohnung in dem Mehrfamilienhaus zu erkundigen.

Die Frau verwickelte die Geschädigte in ein Gespräch und bat um einen Zettel, um sich die angeschlagene Telefonnummer der Wohnungsgesellschaft notieren zu können. Danach bat die Frau auch noch, die Toilette benutzen zu dürfen, was jedoch abgelehnt wurde. Auch hier ist es möglich, dass diese Frau, ca. 160 Zentimeter groß, schlanke Figur mit dunklen, halblangen Haaren, von anderen Personen beobachtet wurde bzw. ihnen aufgefallen ist. Über die Gesamtschadenshöhe kann noch keine Aussage getroffen werden. Der am Samstag in den Zeitungen der Region gedruckte Warnhinweis kann an dieser Stelle nur wiederholt werden(sch).










17.08.2019 • 20:02 Uhr

Bad Gandersheim: Diebstahl eines VW Crafter

In der Zeit vom 16. August , 18 Uhr bis zum 17 August 2019, 8 Uhr, entwendeten unbekannte Täter im Bereich Dehneweg, Bad Gandersheim, einen dort abgestellten VW Crafter, der in einer der dortigen Parkbuchten, verschlossen, abgestellt war. Anwohner in der Nähe hätten gehört, wie gegen 00.30/01.00 Uhr mehrmals ein Fahrzeug in der Liegnitzer Straße gefahren sei. Nähere Angaben zu dem Fahrzeug konnten jedoch nicht erlangt werden. Wer eventuell Beobachtungen im besagten Tatzeitraum gemacht hat und sachdienliche Hinweise geben kann, setzte sich bitte mit der Polizei Bad Gandersheim, Telefon 05382/919200, in Verbindung.ots










17.08.2019 • 19:07 Uhr

Verkehrsunfall mit Trunkenheit und Widerstand - Dann Polizisten als "Schweine und Arschlöcher" beleidigt

Ein 42-Jähriger aus Bovenden will am Freitag um 19 Uhr mit einem VW Golf von der Ascher Straße in die Springstraße in Hardegsen abbiegen. Dabei kommt er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidiert mit einer Mauer / Zaun (Gesamtschaden ca. 4000 Euro). Der Pkw verliert daraufhin Öl, was den Einsatz der Feuerwehr und der unteren Naturschutzbehörde erfordert.

Bei der Unfallaufnahme wird Alkoholkonsum festgestellt. Ein Alkotest ergibt einen Wert von 1,76 Promille. Daraufhin soll der Fahrzeug-Führer zur Polizeidienststelle verbracht werden (zwecks Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins etc.). Gegen diese Maßnahme wehrt sich der 42-Jährige massiv. Auch als schon Handfesseln angelegt waren, versucht er immer wieder nach den Polizeibeamten zu treten. Im Polizeiprotokoll heißt es dann so wörtlich: Weiterhin werden diese als "Schweine, Arschlöcher" usw. bezeichnet.

Strafverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt und dem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte / Beleidigung werden eingeleitet. Der 42-Jährige kann erst nach Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle nach Hause entlassen werden. ri











17.08.2019 • 18:59 Uhr

Goslar: Polizei ermittelt wegen Körperverletzungen - 14-jähriger Migrant traktiert Opfer mit Faust

Am gestrigen Freitag, 18:30 Uhr, gerieten zwei geflüchtete Jugendliche in der Bolzenstraße in Goslar in Streit, in dessen Verlauf der 14-jährige Täter, dem 16-jährigen Opfer mit der Faust gegen den Kopf schlug. Die Goslarer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen: Straftatbestand Körperverletzung.

Wechselseitige Körperverletzung

Ebenfalls am Freitag Abend beschäftigte ein amtsbekanntes Pärchen die Beamten der Polizei Goslar. Der 41 Jahre alte Mann und die 36 Jahre alte Frau, beide aus Goslar, schlugen mehrfach gegenseitig aufeinander ein. Zeugen, die sich am Tatort im Neuwerkgarten aufhielten, alarmierten die Polizei. Mehrere Strafanzeigen wurden gefertigt. ots










17.08.2019 • 18:59 Uhr

Goslar: Polizei ermittelt wegen Körperverletzungen - 14-jähriger Migrant traktiert Opfer mit Faust

Am gestrigen Freitag, 18:30 Uhr, gerieten zwei geflüchtete Jugendliche in der Bolzenstraße in Goslar in Streit, in dessen Verlauf der 14-jährige Täter, dem 16-jährigen Opfer mit der Faust gegen den Kopf schlug. Die Goslarer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen: Straftatbestand Körperverletzung.

Wechselseitige Körperverletzung

Ebenfalls am Freitag Abend beschäftigte ein amtsbekanntes Pärchen die Beamten der Polizei Goslar. Der 41 Jahre alte Mann und die 36 Jahre alte Frau, beide aus Goslar, schlugen mehrfach gegenseitig aufeinander ein. Zeugen, die sich am Tatort im Neuwerkgarten aufhielten, alarmierten die Polizei. Mehrere Strafanzeigen wurden gefertigt. ots










17.08.2019 • 09:33 Uhr

Wieder ungekühlte Lebensmittel im Sprinter eines Bulgaren - Autobahnpolizei greift durch!

Bereits am vergangenen Donnerstag, gegen 11:25 Uhr, fiel einer Funkstreifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim ein weißer Kleintransporter auf, der die Autobahn 7 aus Richtung Hannover kommend in Fahrtrichtung Kassel befuhr. Es hatte den Anschein, daß der Transporter überladen ist, da der hintere Kastenaufbau deutlich nach unten gedrückt war und das Fahrzeug beim Überfahren von Bodenwellen stark durchwippte. Aus diesen Grund entschlossen sich die eingesetzten Beamten, den Transporter auf der Rastanlage Hildesheimer Börde-West anzuhalten und zu kontrollieren. Der 34-jährige selbstständige bulgarische Kraftfahrer, wohnhaft in Hannover, händigte den Beamten vor Ort u.a. die Ladepapiere aus. Im Kleintransporter war kein EG-Kontrollgerät eingebaut. Die dann vorgeschriebenen Arbeitszeitnachweise für Berufskraftfahrer in Form von Tageskontrollblättern konnte der Fahrer wieder nicht vorlegen.

Bei der Überprüfung der Ladefläche stellten die Beamten fest, daß diese mit Getränken in Glasflaschen und Dosen, frischem Joghurt und einer geringen Menge von Gemüse beladen war. Wie bereits bei einer Kontrolle durch die Autobahnpolizei Hildesheim am 01. August, die Polizei berichtete darüber, war auch dieser Kleintransporter nicht isoliert und hatte auch keine Kühlanlage.

Zur Feststellung des tatsächlichen Gesamtgewichtes des Transporters fuhren wir zur nahegelegenen Waage der Zentraldeponie Heinde. Dort wurde ein Gesamtgeweicht von insgesamt 4450 kg festgestellt, obwohl das zulässige Gesamtgewicht lediglich 3500 Kilogramm betrug. Der Transporter war um 27,14 Prozent überladen. Auch in diesem Fall hatte der Fahrzeugführer wieder fast zwei Tonnen Lebensmittel geladen. Auch in diesem Fall wurde das Veterinäramt des Landkreises Hildesheim informiert. Die Kontrolle des Veterinäramtes wurde dann im Hildesheimer Hafengebiet durchgeführt. Durch die Mitarbeiter des Veterinäramtes wurde dann festgestellt, daß der frische Joghurt, der ordnungsgemäß bei 4-6 Grad Celsius transportiert und gelagert werden muß, eine Temperatur von 19,3 Grad Celsius hatte. Weiterer Joghurt war in einer großen Kühlbox im Laderaum des Transporters gelagert. In dieser Kühlbox befanden sich keine Kühlelemente, so daß dieser Joghurt deutlich kühler war. Er hatte eine Temperatur von nur 14,1 Grad Celsius. Weiter wurde jetzt festgestellt, daß sich mehrere Paletten (je 24 Dosen) von Softdrinks auf der Ladefläche befanden und an Kunden in Braunschweig und Salzgitter ausgeliefert werden sollten. An diesen Dosen fehlte die vorgeschriebene Einwegpfandkennzeichnung.

Das Inverkehrbringen solcher Getränkeverpackungen ist verboten und kann mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Auch weitere Getränkeverpackungen entsprachen nicht den lebensmittelrechtlichen Vorschriften. Die Getränkeflaschen waren nicht mit einer deutschen Bezeichnung versehen. Teilweise fehlten die deutschen Angaben zu den Inhaltsstoffen und Nährwerten. In diesem Fall besteht für die Lebensmittel ein verkehrsverbot. Sie dürfen nicht in den Verkehr gebracht werden. Hier mußte ein Strafverfahren eingeleitet werden. Nach Abschluß der Kontrolle wurde der Kleintransporter durch das Veterinäramt amtlich versiegelt. Die abschließende Kontrolle werde nach Angaben des Veterinäramtes Hildesheim absprachegemäß durch die Stadt Hannover, wo sich die 34-jährige Bulgare sofort melden muß, durchgeführt. Dort werde dann der Joghurt vernichtet. Diese Ordnungswidrigkeit wird durch das Veterinäramt verfolgt. Aufgrund der Überladung muß der Fahrzeugführer mit einem Bußgeld von mehr als 300 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Auch für die fehlenden Arbeitszeitnachweise dürfte das Bußgeld im Bereich von ca. 500 Euro liegen.bm/Foto: Polizei











17.08.2019 • 09:25 Uhr

Zur Einschulung die Mega-Bitte: "Fahrt vorsichtig! Achtet auf die Kleinsten, weil sie die Schwächsten sind!"

Es sind wohl die wichtigsten Bitten und Appelle in diesen Tagen. Sie richten sich insbesondere an uns Autofahrer/innen Sie sind eindringlich und von Herzen gebeten, auf die Kleinsten und damit Schwächsten im Straßenverkehr jetzt besonders zu achten, Rücksicht zu nehmen und defensiv mit dem Auto unterwegs zu sein. Denn es hat wieder die Schule angefangen.

Noch wichtiger: Es sind jetzt die Tage der Einschulung von Erstklässlern und Vorschulen/innen. Sie sind erstmals auf ihren Wegen zur Grundschule unterwegs. Nicht alle werden mit dem Elterntaxi oder professionellen Beförderungsautos zur Schule gebracht.

Polizei, Elternverbände, Verkehrswacht und Kooperationspartner wie beispielsweise die Öffentliche Versicherung Braunschweig machen verbal und plakativ auf die Dringlichkeit aufmerksam: "Liebe Autofahrer fahrt bitte einmal mehr im Schneckentempo! Gebt den Kids Vorrang. Denkt daran: Die Mädchen und Jungen sollen jeden Tag heil zur Schule und wieder nach Hause kommen, wenn sie mit ihren kleinen Füßen unterwegs sind"
red/Foto: Marc Reiser










17.08.2019 • 09:08 Uhr

Beisammen bei Bier und Brezeln: Die andere Freisprechungsfeier

Weitere erfolgreiche Gesellen/innen aus Bad Gandersheim: Niklas Ziegenhorn, Pauline Henze, Thanaphu Kaeokhiao und Simon Henne

Die Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck hat mit ihrer jüngsten Freisprechungsfeier in der evangelischen St. Martini-Kirche in Hohnstedt bei nicht wenigen Beteiligten einen Achtungserfolg erzielt. Nach anfänglicher Skepsis zeigte sich gestandene Handwerksmeister wie beispielsweise Eckhardt Hilgendorf aus Bad Gandersheim beeindruckt: "Ich finde das toll, dass die Freisprechung mal in einer Kirche stattgefunden hat!" Auch die anschließende Gesprächsrunde im Pfarrgarten neben dem tausendjährigen Kirchengemäuer gefiel. Die Einbecker Brauhaus hatte cooles Pils spendiert. Zum Bier wurden Brezeln gereicht. Diese zünftige Bespeisung passte in den Gesamtrahmen der Veranstaltung, so unüberhörbares Lob von Beteiligten.

Nachzutragen ist, dass mit Niklas Ziegenhorn ein weiterer Auszubildender erfolgreich seine Gesellenprüfung als Maurer bestanden hat. Er hatte seine Ausbildung beim Bauunternehmen "warten bau gmbh" in Bad Gandersheim absolviert. Auch ihm gilt ein herzlicher Glückwunsch!

Ebenso für Marvin Stadie. Er absolvierte erfolgreich eine Ausbildung zum Friseur beim Ausbildungsbetrieb Yvonne Schmidt und Thorsten Schwenn GbR in Bad Gandersheim.

Erfolgreich im Abschluss als Maler- und Lackierer/in Fachrichtung Gestaltung- und Instandhaltung waren weiterhin Pauline Henze aus Bad Gandersheim; Ausbildungsbetrieb Saal GmbH in Greene und Thanaphu Kaeokhiao aus Kalefeld, Ausbildungsbetrieb Maler- und Lackierermeister Hemmt Marxhausen in Kalefeld.

Beim Kreiensener/Einbecker Ausbildungsbetrieb Langheim GmbH (Holzbau/Zimmerei) absolvierte Simon Henne (Dassel) erfolgreich seine Ausbildung zum Zimmerer und erhielt dafür den Gesellenbrief und Gratulationen der beiden aktuelle Langheim-Bosse Lutz und Phillip, die persönlich in Hohnstedt vor dem Altar standen.
red
Die Fotos dokumentieren weitere Eindrücke von der Freisprechung in Hohnstedt. Fotos: Thomas Fischer
















17.08.2019 • 08:35 Uhr

Grundschule Bad Gandersheim: Gelingt Spendenaktion für neue Tischtennisplatte auf dem Schulhof? 540 Euro fehlen noch

Bis zum kommenden Montag sind Hilfszusagen erwünscht - Harry Zeh: "Jeder Betrag hilft dem Projekt und damit unserer Kindern!"

Wir haben auf diesem Nachrichtendienst bereits über eine Spendenaktion für die Grundschule in Bad Gandersheim berichtet. Nach den erfolgten Umgestaltungen läuft momentan eine weitere Hilfsinititaive, die die Anschaffung eines Tischtennis-Platte auf dem Schulhof ermöglichen könnte. Harry Zeh, einer der Initiatoren: "Dankenswerterweise ist schon ein toller Betrag aufgelaufen. Er reicht noch nicht ganz. Aktuell sind knapp 1500 Euro zusammen. Es fehlen für die Anschaffung noch 540 Euro. "
Die Spendenaktion muss auch deshalb bis zur gesetzten Deadline am kommenden Montag, 19. August 2019, 8 Uhr, gelingen, weil daran ein r Zuschuss durch die Volksbank geknüpft ist.

Der Förderkreis der Grundschule und die Initiatoren der Spendenaktion für eine große und stabile TT-Platte für die Grundschule Bad Gandersheim würden sich riesig freuen, wenn sich beispielsweise Gandersheimer Firmen, Geschäftsleute, Handwerksbetriebe, Institutionen, Einzelpersonen, Förderer unserer Grundschule über das Wochenende entscheiden, sich mit kleinen und größeren Beträgen an dem Hilfsprojekt zu beteiligen, damit unsere Grundschüler/innen eine moderne Tischtennisplatte für ihre Pausenbeschäftigung auf dem Schulhof bekommen. "Jeder Betrag ist uns willkommen. Bitte unterstützen Sie die Aktion!", so der Appell von Harry Zeh.

Hier seine Kontaktdaten: Harry Zeh, Promotion Office, Am Kantorberg 17, 37581 Bad Gandersheim, Telefon 05382-408990 oder per e-mail: h.zeh@promotion-office.de

Auch über Frau Bohnsack vom Förderkreis der Grundschule lassen sich eventuelle Hilfszusagen/Spenden einpflegen; ebenso ist das Team im Büro der Grundschule bei eventueller Unterstützungsbereitschaft ansprechbar.
red/Foto: Marc Reiser










17.08.2019 • 08:13 Uhr

Bad Gandersheim: Fahrraddiebstahl am Bahnhof

Am vorigen Donnerstag, in der Zeit von 7. 13 bis 21. 30 Uhr in Bad Gandersheim, Am Bahnhof: In dem erwähnten Zeitraum hatte der Geschädigte ein Herrenfahrrad angeschlossen dort abgestellt. Das Fahrrad ist farblich schwarz/weiß/blau. Es hat 24 Gänge. Der Schaden beläuft sich auf ca. 200 Euro.
Zeugen werden gebeten Hinweise unter Telefonnummer 05382/919200 der Polizei Bad Gandersheim zu melden.Bet










17.08.2019 • 08:08 Uhr

Das ist heute los in Südniedersachsen-Bad Gandersheim: Auf der Gande das Entenrennen für die "Tafel" - Viele Besucher sind erwünscht

Alle Jahre wieder das spaßige "Entenrennen" auf der Gande im Kurpark in Bad Gandersheim: Heute ab 13 Uhr schwimmen die gelben Plastikenten wieder auf dem zugewachsenen Bachlauf um die Wette. Die ganze Aktion, liebevoll von dem Aktiventeam der Diakonie vorbereitet und organisiert, beginnt um 13 Uhr. Drumherum wird Essen und Trinken angeboten. Weiterhin ist für musikalische Unterhaltung gesorgt.
Wichtig! Die ganze Enten-Aktion dient immer einem guten Zweck: der Erlös fließt der Gandersheimer Tafel zu. Das ist eine soziale Unternehmung, die sozialschwachen Familien, Menschen und Migranten mit günstigen Lebensmittel satt macht. Es ist leider so, dass trotz allgemeinen Wohlstandes ein wachsender Teil der Gesellschaft am unteren Limit leben muss und somit auf die Unterstützung durch die Tafel angewiesen ist. Eigentlich ein sozialpolitischer Skandal in einem der reichsten Länder dieser Welt. Die Organisatoren des heutigen Entenrennens wünschen sich eine rege Beteiligung vieler Bürgerinnen und Bürger. Desto mehr Menschen kommen, desto größer dürfte der Erlös und damit die Hilfe für die Gandersheimer Tafel ausfallen.
Unserer Empfehlung: Heute unbedingt eine Renn-Ente buchen und damit Gutes bewirken. Und dieser Samstag ist ein guter Tag. red/Foto: Marc Reiser










17.08.2019 • 07:52 Uhr

Das ist heute los in Südniedersachsen - Bad Gandersheim: Zwei Tage Textil- und Kunstmarkt in Brunshausen

Es ist alles gerichtet. Die weißen Zelte sind aufgebaut. Eine Neuauflage des Textil- und Kunstmarktes auf dem Außenarreal des ehemaligen Klosters Brunshausen wird am heutigen Samstag und morgigen Sonntag wieder Menschen anlocken. Es gibt Schönes und Nützliches zu sehen, anzuprobieren und eventuell käuflich zu erwerben. Außerdem laden das Portal zur Geschichte zum Besuch des Museums ein. Die gastronomischen Spitzenbetriebe Rosen-Café und Klosterhof-Café laden zu Erholpausen bei Kaffee und Kuchen und mehr ein.
red/Foto: Marc Reiser










16.08.2019 • 19:53 Uhr

Lästiger Gülle-Geruch über Teilen der Stadt: Bürger-Beschwerden

Aufgrund einer ungünstigen Witterungslage - keine Luftzirkulation - ist es in einigen Bereichen der Stadt Bad Gandersheim am heutigen frühen Abend zu Beschwerden über eine Art Luftverschmutzung gekommen. Konkret haben sich mehrere Menschen über Geruchsbelästigungen ausgelassen. "Es stinkt in der Stadt bestialisch!", meldete sich Stefanie Gertkämper zu Wort. Nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes haben die temporären Geruchseinflüsse mit der Aufbringung von Gülle auf abgeernteten Äckern im südwestlichen Randbereich der Stadt Bad Gandersheim zu tun. Sie seien aber nicht gesundheitsgefährdend, gab ein Agrarexperte auf Nachfrage Entwarnung. Nach einer gewissen Zeit würden sie sich die Gerüche "verflüchtigen". red










16.08.2019 • 19:18 Uhr

Rekord-Justiz! Gestern gestohlen, heute verurteilt

Im Rahmen des beschleunigten Verfahrens wurde am Freitagmittag ein Ladendieb zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. vDer 26-jährige Mann war einem Ladendetektiv am Donnerstagnachmittag in einem Lebensmittelgeschäft im Schloss aufgefallen, als er Alkoholika und Kaffee im Wert von mehr als 100 Euro entwendete. Der Beschuldigte gab die Tat in einer ersten Einlassung bei der Polizei zu.
Nach Aufnahme der weiteren Ermittlungen stellten die Polizisten nach Prüfung die Voraussetzungen für die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens fest. In enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Braunschweig wurde die Tat am Freitagvormittag beim Gericht verhandelt.
Der 26-Jährige wurde wegen der Tat vom Vortag zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. ots










16.08.2019 • 18:59 Uhr

220 Teilnehmer legen die Arbeit nieder – Therapie und Operationen stark eingeschränkt – breite Unterstützung in übrigen Kliniken des Asklepios Konzerns –

Im Tarifkonflikt mit der Asklepios Schildautalklinik in Seesen haben am Donnerstag in Seesen rund 220 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. In einer offiziellen Verlautbarung der Gewerkschaft heißt es weiter:

Erhebliche Einschränkungen gab es im Bereich der therapeutischen Behandlung, wie Physio- und Ergotherapie oder Logopädie. In den OPs fanden aufgrund des Streiks keine geplanten Eingriffe statt, hier wurden lediglich für den Notfall ein Bereitschaftsdienst vorgehalten.

Die Beschäftigten reagieren damit auf die beharrliche Weigerung von Asklepios, Tarifverhandlungen mit verdi aufzunehmen, um den Anschluss an das Tarifniveau des Öffentlichen Dienstes (TVöD) herzustellen.

Die Gewerkschaft zeigte sich erfreut über die Beteiligung. ver.di-Sprecher Jens Havemann:“ Wir haben gegenüber dem ersten Streiktag die Wirkung des Streiks auf den Arbeitgeber nochmal erheblich verstärkt. Das trifft wirtschaftlich an sehr empfindlichen Stellen. Man merkt: Die Beschäftigten sind stinksauer über die Hinhaltetaktik des Asklepios-Konzerns. Wir hoffen, dass Asklepios das nun langsam versteht.“

Auch Oliver Kmiec, verdi-Streikleitung und Betriebsratsvorsitzender war sehr zufrieden: „Der Zusammenhalt unter den Beschäftigten ist fantastisch. Alle sind sich einig, es muss dringend was passieren – und zwar kräftig und schnell. Es geht um die Zukunft der Klinik.“

Auf der Kundgebung forderte Havemann den Asklepios-Konzern auf, endlich die Blockadehaltung aufzugeben. „Wer soll das verstehen? Asklepios macht enorme Gewinne – in 2018 über 170 Millionen. Die Klinik in Seesen hat über Jahre Millionengewinne abgeworfen. Das Geld ist also da. Asklepios muss endlich in Personal investieren. Für die Klinik, für die Patienten, für die Region!“

Die stellvertretende Vorsitzende des Konzernbetriebsrates und Betriebsratsvorsitzende der Asklepios Kliniken Hamburg Katharina Ries-Heitke überbrachte die uneingeschränkte Solidarität aus dem Asklepioskonzern.“Die Kliniken stehen geschlossen hinter Seesen. Im ganzen Land finden Solidaritätsaktionen unseren Kliniken statt.“ Unter dem tosenden Beifall der Teilnehmer rief sie: „Einfach bewundernswert, was Ihr hier auf die Beine stellt. Von Seesen geht ein Ruck aus, der den ganzen Konzern in Wallung bringt.“

Auch die Kolleginnen aus der Asklepios Fachklinik Göttingen, die bereits unter die Geltung des TVöD fallen, bekräftigten auf der Kundgebung ihre tatkräftige Hilfe. Die Sprecherin der ver.di-Betriebsgruppe Christiane Kruse: „Eure Forderungen sind mehr als berechtigt. Der TVöD ist die Messlatte. Das muss Asklepios begreifen Dafür werden wir gemeinsam sorgen!“

Eindringliche Unterstützung gab es auch aus Kliniken anderer Wettbewerber. Holger Danke aus der Helios Klinik Salzgitter und Vertreter der verdi-Tarifkommission Helios Niedersachsen: „Ihr seid auf dem goldrichtigen Weg. Weiter so! Wir kennen das nur zu gut, und wir wissen, wenn wir entschlossen diese Hebel drehen, hat der Arbeitgeber keine Chance!“

Selbst in der Bundespolitik ist die Tarifauseinandersetzung nun angekommen. Bekanntgegeben wurde auf der Kundgebung, dass Freitagnachmittig um 16:30 in der Schlossstraße in Braunschweig ein Treffen der Streikleitung aus Seesen mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil stattfindet. Auch Heil habe Unterstützung für die Streikenden signalisiert und wolle dies bei dem Treffen persönlich unterstreichen.

Die Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke Jutta Krellmann überbrachte ihre Unterstützung den Streikenden sogar auf der Kundgebung persönlich: „Ihr seid auf dem richtigen Weg. Die Beschäftigten der Krankenhäuser stehen auf und streiten für ihre Interessen. Und das ist gut so!“

Hintergrund:

Betriebsrat und verdi geschlossen für Tarifvertrag – Asklepios verweigert Verhandlungen mit ver.di

Die Gewerkschaft verdi hatte Asklepios im Sommer 2018 für Seesen zu Tarifverhandlungen aufgefordert, um wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen mit dem Standardniveau Tarifvertrag Öffentlicher Dienst durchzusetzen. Asklepios lehnt Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di kategorisch ab, hat aber im Mai 2019 dem Betriebsrat ein Angebot unterbreitet. Dieses „Angebot“ lag aber zum Teil unter dem Niveau, welches jetzt in Seesen gezahlt wurde.

Betriebsrat und Gewerkschaft sind sich einig, dass nur die Gewerkschaft erfolgreich verhandeln kann. Kmiec: „Wir haben als Betriebsrat zwar die gesetzliche Verpflichtung mit dem Arbeitgeber zu reden, die entscheidenden Druckmittel haben wir aber nur als Gewerkschaft. Diesen Weg gehen wir jetzt – geschlossen organisiert in ver.di.“

Angebot an den Betriebsrat zu weiten Teilen 20% unter TvöD-Niveau

Das von Asklepios im Mai dem Betriebsrat vorgelegte „Angebot“ kann keine Grundlage sein. Martin Kupferschmidt, Betriebsratsmitglied und ver.di-Streikleitung: „Das Angebot ist meilenweit weg vom TV ÖD – in weiten Teilen bis zu 20% und mehr.

Die neu eingestellte Gesundheits- und Krankenpflegerin im Akut-Krankenhaus soll 5 % weniger bekommen als im Tarifvertrag Öffentlicher Dienst, im Reha-Bereich 11%. Bei den Therapeuten sind es sogar 20%. Und das allein nur bei den Monatsgehältern. Wenn wir Zuschläge, Urlaub, Zusatzurlaub und zusätzliche Altersversorgung betrachten, kommt nochmal richtig was dazu!“

Investitionen in Personal notwendig, sonst wird die Klinik kaputtgespart

Das bisherige Vergütungsniveau in den Schildautalkliniken führt dazu, dass Asklepios massive Probleme hat, Personal für die Klinik zu gewinnen. Die Arbeitsbedingungen müssen endlich konkurrenzfähig sein. Alles andere schadet den Patienten, den Beschäftigten und der Klinik.

Oliver Kmiec, Betriebsratsvorsitzender und Mitglied der verdi-Streikleitung „Über Jahrzehnte hat die Klinik für den Konzern Millionengewinne erwirtschaftet. Lange Zeit war es ein Geben und Nehmen. Der Konzern hat die Klinik an der langen Leine geführt und auch ihren eigenen Weg gehen lassen. Das hat sich seit 2017 komplett geändert, mit fatalen Auswirkungen. So lässt sich die Klinik nicht führen. Sie wird kaputtgespart. Da wurde die Schraube einfach überdreht. Asklepios muss die Entscheidung rückgängig machen und in Personal investieren.“

Tarifverträge bei Asklepios die Ausnahme, bei Wettbewerbern Standard

Auch mit Blick auf die Krankenhauslandschaft ist das Vorgehen von Asklepios sehr ungewöhnlich. Havemann: „Mit allen relevanten Wettbewerbern gibt es quasi flächendeckend Tarifverträge. Sowohl bei Helios als auch bei Sana und Rhön sind Tarifverträge absoluter Standard.

Bei Asklepios hingegen sind Tarifverträge schon die Ausnahme. Wer einen hat, kann sich glücklich schätzen, meist noch aus Zeiten der Privatisierung, weil wie in Goslar oder Göttingen die Verkäufer auf die Tarifbindung bestanden haben. Auch da hat Asklepios erheblichen Nachholbedarf.red
Quelle: Ver.di










16.08.2019 • 15:53 Uhr

Mitarbeiter- Protest bei Asklepios in Seesen: 200 Beschäftigte sind wütend und gehen auf die Straße

Am gestrigen Donnertag ist gestern um 12 Uhr im Innenstadtbereich von Seesen zu einer Protestversammlung der Gewerkschaft Verdi in Zusammenhang mit den andauernden Tarifauseinandersetzungen bezüglich der Asklepios-Klinik in Seesen gekommen. Die rund 200 Teilnehmer/innen an der Veranstaltung wurden im Zuge der Verkehrssicherung polizeilich begleitet, teilt die Polizei in Seesen mit. Zwischenfälle gab es keine. Dafür hagelte es scharfe Kritik am Geschäftsgebaren des Klinikkonzerns und seinem Umgang mit den Beschäftigten. Die innerbetriebliche Atmosphäre ist aufgrund des Tarifsstreits erheblich gestört, berichtet ein Verdi-Mitglied.red










16.08.2019 • 15:45 Uhr

Freisprechung bei der Kreishandwerkerschaft: Gratulation für Justin Nils Pascheka von "Harzländer"-Chef persönlich

Das ließ sich "Harzländer"-Chef Jochen Neidhardt nicht nehmen: Donnerstag Abend folgte der Geschäftsführer des in Bad Gandersheim beheimateten Unternehmens persönlich der Einladung zur besonderen Freisprechung der Gesellsellen/innen in der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck. Diesmal fand dieses traditionelle Zeremoniell in der gemütlichen Atmosphäre eines uralten Sakralbauten statt (wir berichteten).
Wie andere verantwortliche Repräsentanten von Ausbildungsbetrieben war Neidhadt in die tausendjährige St. Martini-Kirche nach Hohnstedt gekommen. Hier nahm vor großer Kulisse sein Auszubildender Justin Nils Pascheka den Gesellenbrief als erfolgreich ausgebildeter Fleischer von den Funktionären der Kreishandwerkerschaft entgegen. Sein Chef freute sich und gratulierte anschließend: " Herr Pascheka hat erfolgreich seine Ausbildung in unserem Unternehmen absolviert. Herzlichen Glückwunsch!"
Es steht zu erwarten, dass die Fachkraft weiter Karriere bei "Harzländer" in Bad Gandersheim macht. Das Unternehmen ist permanent auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften, so wird von Neidhardt bekräftigt.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










16.08.2019 • 15:23 Uhr

Frische Köpfe braucht das Land! Neue Löning'sche Kopf-Variationen vor "Hänschens Paradies"

Ob bei der Bundes-SPD in der Spitze oder bei der Bad Gandersheimer Landesgartenschau mit Ehrenamtlichen: neue Köpfe braucht das Land! In Künstler-Kolonie Brunshausen sind die pfiffigen Reporterinnen vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group fündig geworden. Es handelt sich um sehenswerte Kopf-Variationen des Künstlers Bernd Löning. Zum öffentlichen Amüsement und schön anzuschauen vor "Hänschens Paradies" in Brunshausen. Ob mehr unter den bunten Mützen steckt?
red/Foto: Claudia Schmidt










16.08.2019 • 15:05 Uhr

Blitzer-Alarm zweimal im Raum Einbeck

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der vierunddreißigsten Kalenderwoche 2019

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet
Mobile Messungen in der vierunddreißigsten Kalenderwoche 2019
Northeim (lpd). In der Woche vom 19. bis 25. August 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit kontrollieren:

Montag, 19. August: Raum Einbeck

Dienstag, 20. August: Raum Uslar

Mittwoch, 21. August: Raum Northeim

Donnerstag, 22. August: Raum Uslar

Freitag, 23. August: Raum Einbeck

Sa/So, 24./25. August: Raum Nörten-Hardenberg

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Uslar und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (35. KW) im Raum Northeim eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd /Foto: Thomas Fischer













16.08.2019 • 15:02 Uhr

Missmutige Börsen

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Die Stimmung an der Börse war schlecht, der Deutsche Aktienindex DAX gab spürbar nach. Hierzulande wurden Rezessionssorgen genährt, nachdem das Statistische Bundesamt einen marginalen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal um 0,1 Prozent bekannt gegeben hatte. Alles in allem konnten sich die Aktienmärkte aber besser behaupten, als es hätte laufen können. Denn zu den bekannten Risiken Handelsstreit und Brexit droht auch noch Ungemach in Argentinien. Hinzu kommt, dass Neuwahlen in Italien vor der Tür stehen. Die Notenbanken sollen es richten und mit Zinssenkungen den Aktienmärkten Halt geben. Dies hat indes immense Auswirkungen an den Staatsanleihenmärkten: Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen liegt bei minus 0,7 Prozent und tut nicht nur bei genauerer Betrachtung in den Augen weh. Der Preis für Sicherheit ist damit auf Rekordhoch. Dass die hundertjährige österreichische Staatsanleihe bei gerade einmal 0,6 Prozent rentiert, ist ein kaum fassbarer Hingucker.

Bunter Informationsstrauß

Ein bunter Strauß von Informationen wird in der anstehenden Woche für die Finanzmärkte zu verarbeiten sein. Am Dienstag könnte es in Italien zum Misstrauensantrag gegen die Regierungskoalition kommen. Das würde den Boden für erfolgreiche Neuwahlen im Sinne des rechtspopulistischen Lega-Chefs Salvini bereiten. Die Einkaufsmanagerindizes geben am Donnerstag Aufschluss über die konjunkturellen Bremsspuren der geopolitischen Risiken. Ab Donnerstag blicken die Marktteilnehmer zum jährlichen Treffen von Notenbankern in Jackson Hole in die USA. Dort werden Herausforderungen und Vorgehensweisen für die Geldpolitik diskutiert.Dr. Ulrich Kater

Foto: deka










16.08.2019 • 12:53 Uhr

Erfolg für schnelle Polizei in Goslar: Einbrecher auf frischer Tat festgenommen.

Soeben wird eine Erfolg der Polizei in Goslar offiziell bestätigt und mitgeteilt:
Bereits am Montagabend, gegen 22 Uhr, konnten zwei männliche Personen bei einem Einbruch in der Geheimrat-Ebert-Straße festgenommen werden.

Ein aufmerksamer Anwohner meldete am Montagabend, gegen 22.00 Uhr, mehrere Personen auf einem Grundstück in der Geheimrat-Ebert-Strasse, die offenbar dabei waren, in das darauf befindliche Wohnhaus einzudringen.

Die daraufhin alarmierten und am Einsatzort eintreffenden Beamtinnen und Beamten des Einsatz- und Streifendienstes der Polizeiinspektion Goslar vernahmen zunächst deutliche Klopfgeräusche, stellten bei einer Nachschau zunächst ein geöffnetes und beschädigtes Kellerfenster und kurze Zeit später in den Räumlichkeiten zwei männliche Personen fest, die noch versuchten, sich in diesem Bereich zu verstecken.

Die beiden männlichen Personen, es handelte sich dabei um einen 40-jährigen Bad Harzburger und einen 38-jährigen Goslarer, wurden in der Folge vorläufig festgenommen und in den Gewahrsam der Goslarer Dienststelle gebracht.

Der Goslarer wurde nach seiner Vernehmung am Dienstag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Goslar vorgeführt, der auf Grund des Antrags der Staatsanwaltschaft daraufhin entsprechenden Haftbefehl erließ; der Bad Harzburger, für den keine Haftgründe vorlagen, wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen hingegen wieder entlassen.ots










16.08.2019 • 12:48 Uhr

Senior bei Sturz in Linienbus schwer verletzt - Genauer Hergang unklar, Polizei Hann. Münden sucht Zeugen

Zu einem merkwürdigen Unfall hat sich heute die Polizei in Göttingen noch einmal zu Wort gemeldet und an die Öffentlichkeit mit einer dringenden Bitte gewandt:
Darum geht es: Bei einem Sturz in einem Linienbus ist ein 90 Jahre alter Mann bereits am Vormittag des 1. August in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) schwer verletzt worden. Der Senior erlitt einen Oberschenkelhalsbruch und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist zurzeit noch nicht geklärt. Das Polizeikommissariat Hann. Münden ermittelt. Nach zurzeit vorliegenden Informationen soll der Mündener gegen 10.05 Uhr an der Haltestelle "Markt" in den Bus eingestiegen sein. Vermutlich noch bevor sich der betagte Mann hinsetzten konnte, fuhr der Fahrer dann an und der 90-Jährige fiel hin.
Zur Klärung des Ablaufs suchen die Beamten Zeugen und Businsassen, die das Geschehen beobachtet haben. Sie werden gebeten, sich unter der 05541/9510 zu melden. jp










16.08.2019 • 12:42 Uhr

‚Wunsch und Wirklichkeit,Trabi-Design aus Zwickau 1950 – 1989 - Trabant-Spezialist Kaluza spricht

Am 12. September 2019 um 19 Uhr ist Matthias Kaluza im PS.SPEICHER und referiert über den Trabant zum Thema: ‚Wunsch und Wirklichkeit, Pkw-Design aus Zwickau 1950 – 1989‘

In diesem Jahr jährt sich die friedliche Revolution in der DDR sowie der Mauerfall in Berlin zum 30. Mal. Der Trabi gilt dabei für viele Personen als Sinnbild dieser Zeit. Als vor 30 Jahren plötzlich die Grenze zwischen Ost und West geöffnet wurde, brannten sich die Bilder der über die Grenze fahrenden Kleinwagen bei einer ganzen Generation ein.

Seine dritte Modellreihe, der Tabant 601, lief von 1964 bis 1990 in Zwickau vom Band und prägte das Bild von Ostdeutschland.

Im Westen verbinden viele den Mauerfall gleichzeitig mit dem Duft der Trabis, die über die Grenze Westen knatterten. Bis heute steht der Trabant als Sinnbild für die DDR. Viele Menschen, die froh waren, sich endlich davon trennen zu können, bereuen dies nun aufs Tiefste.

Matthias Kaluza, 1960 in Zwickau geboren, studierte ‚Industrielle Formgestaltung‘ in Halle, und arbeitete sich bis zum Chefgestalter des IFA Kombinats Pkw in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) hoch. 1995 gründete er ö_konzept, Agentur für Werbung und Kommunikation und ist damit maßgeblich an der Ausstellungsgestaltung des PS.SPEICHER beteiligt.


In seinem Vortrag erzählt als Zeitzeuge und Entwickler, woran die Zwickauer damals gearbeitet haben und dass die Ingenieure dort eigentlich alles konnten. Warum sie dies aber wiederum oftmals nicht umsetzen konnten, erklärt er ebenfalls.

Der Eintritt kostet 10 Euro FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Tel. 05561 92320 270 und per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de .
Fotos © M. Kaluza ö_konzept















16.08.2019 • 12:28 Uhr

Landesgartenschau-Geschäftsführungs-Tandem jetzt komplett

Nun ist das Geschäftsführer-Tandem der Landesgartenschau GmbH Bad Gandersheim für das Jahr 2022 komplett: Nachdem Geschäftsführerin Lena Guth (Zweite von links) bereits im Juni ihre Tätigkeit für die Gesellschaft aufgenommen hatte, ist nun Thomas Hellingrath (Zweiter von rechts) aus Zülpich als weiterer Geschäftsführer der Gesellschaft hinzu gekommen. Er wurde im Rathaus herzlich von Bürgermeisterin Franziska Schwarz (links) und ihrem Allgemeinen Vertreter Jürgen Schnute (rechts) begrüßt. Beide wünschten Thomas Hellingrath und natürlich auch weiterhin Lena Guth gutes Gelingen im Rahmen der vielen bereits in nächster Zeit anstehenden Aufgaben. red/Foto: Manfred Kielhorn










16.08.2019 • 12:25 Uhr

Plötzlich auf Feldweg erwischt: 73-Jähriger aus Lamspringe betrunken im Auto bei Greene unterwegs

Am gestrigen Donnerstag, befuhr ein 73-Jähriger Mann aus Lamspringe mit seinem Pkw gegen 17.20 Uhr die Bundesstraße 64 aus Richtung Greene in Richtung Holzminden. Zwischen den Ortschaften Greene und Brunsen fuhr er dann auf einen Feldweg, von wo aus er dann aus bislang ungeklärten Gründen auf dem Feld landete. Bei dem Mann konnten die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch feststellen. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 0,71 Promille. Da er aber diverse Ausfallerscheinungen aufwies, wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft zunächst ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und konnte anschließend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.pap










16.08.2019 • 12:20 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig unterstützt „Schulwälder gegen Klimawandel“

Ein Dankeschön für digitale Post: 5.000 Euro für die grüne Zukunft der Region

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig hat das regionale Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“ mit insgesamt 5.000 Euro unterstützt. Für die beeindruckende Initiative pflanzen Schülerinnen und Schüler der Region Schulwälder an, erhalten so die Artenvielfalt und verbessern die CO2-Situation der Umgebung. Gleichzeitig fördert die Aktion der Braunschweiger Stiftung Zukunft Wald auch die persönlichen Fähigkeiten und Potentiale der Schüler und wurde von der deutschen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Die Förderung der Öffentlichen kam durch die Bereitschaft eines Teiles ihrer Kunden zustande, ihren Schriftverkehr auf den Versand von Emails umzustellen und damit auf den Druck, Versand und Transport von Papierpost bewusst zu verzichten. Die dadurch gesparten Kosten hat das regionale Unternehmen aufgerundet und direkt an das regionale Projekt weitergegeben.

„Ein Jahrhundertsommer mit langanhaltender Trockenheit, immer wiederkehrende, immer heftigere Hochwasser und Stürme – es passiert so einiges auf unserem Planeten. Wir verstehen uns als Teil der Gesellschaft und nehmen das Thema Umweltschutz sehr ernst. Deshalb haben wir uns das Ziel gesetzt, Ressourcen zu schonen und nachhaltig zu handeln“, so Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen. „Das Engagement Tausender Kinder für das Projekt ‚Schulwälder gegen Klimawandel‘ hat uns sofort begeistert – nur durch solchen Einsatz, der auch für ein Bewusstsein für die Herausforderungen der Zukunft sorgt, kann die Lebensqualität in der Region langfristig sichergestellt werden.“

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig ist deutschlandweit eines von nur fünf Versicherungsunternehmen, die die als höchster Nachhaltigkeitsstandard bekannte EMAS-Zertifizierung erhalten haben: Das Umweltmanagementsystem der Öffentlichen wurde 2018 erfolgreich nach EMAS, dem Eco-Management and Audit Scheme, rezertifiziert. Außerdem wurde die Öffentliche dauerhaft mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet. Das Audit unterstützt Arbeitgeber darin, Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben umzusetzen und mit der Unternehmenskultur zu vereinbaren.

ZUM BILD:
Auch die Grundschule Hondelage hilft im Rahmen von „Schulwälder gegen Klimawandel“ und forstet ein Brachgelände in der Nähe der Schule auf – zu sehen ist die Klasse 3b mit Klassenlehrerin Nadine Bachmann (ganz rechts) sowie Marielle Förster, Unternehmenskommunikation der Öffentlichen, und Elisabeth Hüsing, Direktorin der Stiftung Projekt Wald (beide links). Foto: Öffentliche Versicherung Braunschweig / Heiner Köther











16.08.2019 • 12:16 Uhr

Kalefeld: Immer mehr Autofahrer bekifft unterwegs - Polizei beklagt vierte "Drogenfahrt" innerhalb von zwei Wochen

Am gestrigen Donnerstag, gegen 17.30 Uhr, wurde der 27-jährige Fahrer eines VW Jettas auf der B 445 angehalten und kontrolliert. Der junge Mann stand unter dem Einfluß von Marihuana, so dass eine Blutentnahme erforderlich wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt, 500 Euro Bussgeld stehen in Erwartung, ein vierwöchiges Fahrverbot und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Innerhalb der ersten beiden August-Wochen war das die bereits vierte "Drogenfahrt" im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Bad Gandersheim. ots











16.08.2019 • 06:37 Uhr

Kreishandwerkerschaft: Erschreckende Durchfallquote bei Gesellenprüfungen - "So viele wie seit 15 Jahren nicht mehr!"

10 Prozent Durchfallen - Katastrophale Grundkenntnisse in Deutsch, Mathe und Allgemeinbildung

Dass es um die Vermittlung von Grundkenntnissen in Mathematik, Deutsch und Allgemeinbildung an deutschen Schulen nicht zum Besten bestellt ist, das wurde bei der jüngsten Freisprechung von Gesellen und Gesellinnen der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck am gestrigen Donnerstag Abend in Hohnstedt überdeutlich. Zu den unerfreulichen Fakten bei der Feierstunde in der St. Martini-Kirche in Hohnstedt gehörte die Nachricht durch den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, dass in diesem Jahr von den 87 Absolventen/innen bei den Gesellenprüfungen l über zehn Prozent durchgefallen sind. "Das ist der höchste Wert seit 15 Jahren", stellte Hans-Joachim Nüsse, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck, in seinem Statement bei der Übergabe der Gesellenbriefe fest.

Und woran liegt das?
Aus einem Strauß von Erklärungen die wichtigsten: Die Auszubildenden bringen katastrophale Grundkenntnisse in Deutsch, Mathe und Allgemeinbildung mit. Was in den Bildungseinrichtungen (u.a. Grundschule/Oberschule/Realschule) vor einer Ausbildungszeit versäumt wurde kann in den Berufsschulen nicht aufgeholt werden, berichten Firmenchefs, Handwerksmeister und Funktionäre der Kammer. In den Berufsschulen würden immer noch Lehrkräfte fehlen, um diese krassen Defizite aufzuarbeiten. Inzwischen seien jedoch zwischen den Kammern und Berufsbildenden Schulen erste Lösungsansätze erarbeitet, um die fehlenden Kenntnisse im Rahmen einer Art Vorstufe zur Ausbildung verstärkt zu vermitteln. red/fis/

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der Freisprechungsfeier in der St. Martini-Kirche in Hohnstedt. Das Gruppenbild zeigt die erfolgreichen Absolventen der Gesellenprüfungen.Fotos: Thomas Fischer














16.08.2019 • 06:03 Uhr

Freisprechungsfeier in der St.Martini-Kirche: Jan Henrik Bertram aus Wrescherode als Innungsbester ausgezeichnet

Donnerstag, 15. August 2019, 18 Uhr:
In der soeben angefangenen Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck in der Hohnstedter St.Martini Kirche ist der Wrescheröder Jan Henrik Bertram als Innungsbester besonders geehrt worden. Bertram hat seine erfolgreiche Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik beim Bad Gandersheimer Meisterbetrieb Eckhardt Hilgendorf absolviert.
Die Freisprechung der Gesellen/innen hatte Kreishandwerksmeister Ulrich Schonlau mit Goldener Kette dekoriert eröffnet. Den Festvortrag hielt Ines Puschmann, Leiterin der BBS II in Northeim. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Duo Melanie Mau und Martin Schnella.red/fis/Fotos: Thomas Fischer



















15.08.2019 • 22:49 Uhr

Northeim: Powerwürste by berwork - Eine Kooperation mit "Harzländer"

Die Powerwürste von berwork sind leckere, herzhafte und qualitativ hochwertige Fleisch-Snacks für Zwischendurch oder hervorragend für verschiedene Gerichte geeignet. Komplett ohne Zusatzstoffe und mit einem Eiweißgehalt über 42 Prozent, weniger als 5 Prozent Fett und low Carb, sind unsere Rinder- oder Putenfleisch-Salamis ein Garant für den Muskelaufbau nach dem Training oder als bewusste Alternative für Fleischliebhaber von Jung bis Alt. Das Ganze Laktose- und Glutenfrei. Durch das hochwertige Rinderfleisch oder Putenfleisch wird, im Gegensatz zu Eiweißshakes und Proteinriegeln, bereits nach einer verzehrten berwork. Packung das Sättigungsziel erreicht.

Die Idee dahinter fing bereits im Jahre 2016 an. Navid hatte Lust auf etwas Herzhaftes und vor allem leckeres nach dem Sport, wobei gleichzeitig sein Proteingehalt gedeckt werden sollte. Auf dem Markt gab es bis dato nichts in dem Bereich, sodass er selbst anfing, mit regionalen Fleischereien zu tüfteln. Nachdem die grobe Idee stand, kam Nevena mit ins Boot und berwork wurde im September 2017 gegründet.

Mit einer regionalen Fleischerei 2017 klein angefangen und bereits 2019 mit der großen regionalen Manufaktur "Harzländer" mit Sitz in Bad Gandersheim deutschlandweit erhältlich.
"Ziel war und bleibt, die Regionalität zu fördern, stetig zu wachsen und mit hochwertigen Kreationen die Gaumen unserer Kunden und Kundinnen immer wieder zu beglücken", so die beiden Start-up-Unternehmer.
red

Zu den Bildern:

start-up Unternehmer Navid und Nevena.

berwork-Product -Picts. Fotos: berwork













15.08.2019 • 17:01 Uhr

Mitmacher für die Landesgartenschau gesucht - Wer macht den Koordinator für ehrenamtliches Engagement?

Initiativkreis hatte Vereinsvertreter zu einem nicht medienöffentlichen Treffen ins Forum im Roswitha-Gymnasium eingeladen

Ein Initiativkreis in der Stadt Bad Gandersheim trommelte kürzlich die Vereine der Stadt zusammen, um über die Unterstützungsmöglichkeiten für die Landesgartenschau 2022 zu berichten. Das Interesse war groß und so folgten 130 eingeladene Gäste dem Aufruf zu der nicht medienöffentlichen Veranstaltung im Forum des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim, heißt es in einer offiziellen Mitteilung . Soeben ließ die Stadt Bad Gandersheim über Pressesprecher Manfred Kielhorn nachfolgend dokumentierte Stellungnahme verbreiten. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group veröffentlicht zunächst hier ihren Originalwortlaut.

Kielhorn: Eines war schnell klar: Nicht nur Ideen sind gefragt, sondern tatkräftige Menschen, die gemeinsam Projekte umsetzen und selbst auf dem Gelände 2022 ihre Ergebnisse präsentieren möchten. Die Bürgerinitiative machte gleich zu Beginn deutlich, dass eine zweite, öffentliche Veranstaltung am Dienstag, 1. Oktober, folgen wird, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze.
Nach einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Vite-Bürgermeisterin Karin Albig vom Initiativkreis stellte Geschäftsführerin Lena Guth Denkansätze für das Gesamtkonzept der Landesgartenschau vor. Diese noch recht abstrakten Ideen lassen auf eine Gartenschau hoffen, die sich der Natur kreativ widmet und einen künstlerischen Zugang wählt.
Im Anschluss wurde Volker Schwarz, erfahrener Veranstaltungsleiter für Landesgartenschauen, konkret und zeigte Beispiele für Beiträge von Vereinen auf Landesgartenschauen aus anderen Städten. Er zeigte ein buntes Potpourri von Kochveranstaltungen der Landfrauen über Tanz-und Turnvorführungen von Sportvereinen. Das Fazit: Alles ist denkbar und kaum etwas unmöglich. Abschließend rief Dr. Rolf Holbe von der "Bad Gandersheimer Bürgerstiftung" die Anwesenden auf, in sich zu gehen und sich entsprechend der eigenen Begabungen zu beteiligen.

Im ersten Schritt gelte es nun die Kräfte zu bündeln und Strukturen zu schaffen, sodass eine effektive Zusammenarbeit der Unterstützer mit dem Team der Landesgartenschau funktionieren kann. „Unglaublich hilfreich wäre es, wenn sich jemand aus der Bevölkerung fände, der die Unterstützer und die Ideen aus der Bevölkerung koordinieren möchte.“ betonte Lena Guth, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Bad Gandersheim. Bad Gandersheim sei eine Stadt, in der viele Menschen bereits nicht nur ein Ehrenamt ausführen, sondern oftmals bei mehreren Projekten gleichzeitig mit anpacken, weiß die Bürgermeisterin Franziska Schwarz.

„Doch für die Landesgartenschau gelte es das Wir-Gefühl zu stärken und noch mehr Menschen aus den Vereinen und der Bürgerschaft für die Landesgartenschau zu begeistern und zum Mitmachen zu bewegen.“ Die anwesenden Multiplikatoren verließen die Veranstaltung mit dem Auftrag innerhalb der eignen Vereine Mitglieder gezielt anzusprechen und diese für eine aktive Teilnahme bei der Planung und Umsetzung der Landesgartenschau zu motivieren.

Alle Bürgerinnen und Bürger mit Ideen und der Motivation, die Landesgartenschau zum Erfolg zu verhelfen, können sich ab sofort melden. Um jeden mitzunehmen und keinen zu vergessen, gibt es ein Formular auf der Seite der Stadt Bad Gandersheim, unter der Rubrik Landesgartenschau. Hier können die Kontaktinformationen und Ideen eingetragen und dann per Mail an laga2022@bad-gandersheim.de geschickt, oder in den Briefkasten der Landesgartenschau im Markt 9 eingeworfen werden. Ausgedruckte Exemplare sind im Bürgerbüro der Stadt Bad Gandersheim hinterlegt und können während der Öffnungszeiten dort abgeholt werden.
red
Das Bild dokumentiert eine weitere Plakataktion zur ersten Aufmerksammachung auf die Landesgartenschau 2022. Aufgenommen an einer Litfaßsäule im Kurviertel.










15.08.2019 • 16:22 Uhr

Zoll macht blau! Neue Dienstkleidung beim Hauptzollamt Braunschweig

Ob in Braunschweig, Hildesheim oder Göttingen: der Zoll macht blau! Ab dem 15. August 2019 wird bei dem Hauptzollamt Braunschweig eine neue blaue Dienstkleidung getragen. Es handelt sich also nicht um Trickbetrüger, die den Schriftzug "ZOLL" auf ungewohnt blauem Hintergrund tragen, sondern um echte Amtsträger der Kontrolleinheit Verkehrswege und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls.

"Jetzt können wir auch optisch besser als moderne, tatkräftige Verwaltung wahrgenommen werden", freut sich Regierungsdirektorin Regine Andreas, die Leiterin des Hauptzollamtes Braunschweig, über die Einführung der neuen Dienstkleidung. Tatsächlich stammt die vorherige grüne Dienstkleidung aus den frühen 70er Jahren und nicht nur die Mode hat sich seither verändert: "Durch den verstärkten Einsatz des Zolls in der Kriminalitätsbekämpfung und die engere Einbindung in die Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland finde ich es folgerichtig, dass der Zoll sich äußerlich anderen Sicherheitsbehörden annähert", erklärt Regierungsdirektorin Andreas.

Der Verwechslungsgefahr mit anderen Polizeibehörden begegnet die neue Dienstkleidung mit größeren, sichtbareren "ZOLL"-Aufdrucken als bisher.

Gewohnt grün bleiben zunächst die Streifenwagen. Sie werden schrittweise durch blaue Fahrzeuge ersetzt, wenn sie ihr jeweiliges "Pensionsalter" erreicht haben. "Das ist nachhaltiger und sparsamer - wir sind und bleiben schließlich eine Finanzbehörde", kommentiert Pressesprecher Andreas Löhde schmunzelnd die Farbgebung der Streifenwagen.

Aber auch bei der Aussonderung der alten Dienstkleidung behält man Nachhaltigkeitsgedanken im Blick. Verschiedene gemeinnützige Projekte können die ehemaligen "grünen Männchen" durch die Kleiderspende unterstützen. "Wenn zu der Freude über die neue Dienstkleidung, die Freude zu helfen kommt, ist das natürlich ideal", so Zollamtmann Löhde.

Nur eines bedauert Löhde bei der Umstellung der Dienstkleidung: "Die mintgrünen Hemden haben irgendwie der Charakterbildung gedient: Wer noch im Jahr 2019 so in der Öffentlichkeit stand, hat automatisch eine gewisse Leidensfähigkeit und natürliches Selbstbewusstsein entwickelt". ots/Foto: Zoll










15.08.2019 • 16:19 Uhr

Überfall in Goslarer Wallanlage: Raub eines Rucksacks

Am gestrigen Mittwoch, gegen 15:40 Uhr, meldet sich ein 47-jähriger Ilsenburger bei der Polizei Goslar und teilte mit, dass er in der Wallanlage am Reiseckenweg in Goslar überfallen wurde. Vor Ort gab der Überfallene an, dass er von hinten von einer männlichen Person angegriffen wurde. Dabei erhielt der Mann mehrere Schläge ins Gesicht und fiel zu Boden. Der Täter entriss den Rucksacke des Ilsenburgers und entwendete Bargeld. Anschließend schmiss der Täter den Rucksack an eine angrenzende Wiese. Der 47jährige erlitt durch den Angriff Verletzungen, die Goslarer Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonst Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Goslar unter der Rufnummer 05321 - 3390 zu melden.ots











15.08.2019 • 16:14 Uhr

Randalierende Männer beschädigen abgestellten Leichtkraftrad-Roller

In der Nacht hörte eine 21-jährige Anwohnerin in der Judenstraße in Einbeck gegen 02.00 Uhr ein lauten Knall auf der Straße. Beim Nachschauen konnte sie zwei Männer wahrnehmen, die Bierflaschen durch die Gegend schmissen, unter anderem auch gegen vorhandene Mülleimer. Am Morgen stelle die Frau dann an ihrem vor dem Haus stehenden Roller fest, dass das linke Spiegelglas nicht mehr im Gehäuse vorhanden war und zersplittert unter dem Roller lag. Zu den beiden randalierenden Personen konnte die Geschädigte angeben, dass beide Personen Ende 20 bzw. Anfang 30 alt sind, beide schwarze Haare haben und dunkle T-Shirts und Jeans Hosen anhatten. Gesprochen hatten beide mit einem osteuropäischen Akzent. Der Wert des Spiegelglases wird mit ca. 100 Euro angegeben. ots










15.08.2019 • 16:10 Uhr

KWS startet Geschäft mit Gemüsesaatgut und erwirbt Pop Vriend Seeds

Saatgutspezialist KWS positioniert sich langfristig im Wachstumsmarkt für Gemüsesaatgut - ositive Ergebnisbeiträge aus Akquisition bereits im ersten Jahr

Der Saatgutspezialist KWS SAAT SE (ISIN: DE0007074007, "KWS") gab soeben bekannt, dass das Unternehmen eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb von Pop Vriend Seeds (Andijk/NL) unterzeichnet hat. Pop Vriend Seeds ist Marktführer bei Spinatsaatgut und verfügt über ein vielversprechendes Portfolio weiterer Gemüsekulturarten. Das 1956 gegründete, stark wachsende Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von rund 75 Mio. EUR bei einer überdurchschnittlichen Ertragskraft. Die Akquisition wird das zukünftige Umsatz- und Ergebniswachstum von KWS stärken und zum Erreichen der strategischen Unternehmensziele beitragen. Der Abschluss der Transaktion wird bis zum 01. Juli 2019 erwartet.

Neues Geschäftsfeld für Gemüsesaatgut

Das Marktvolumen für Gemüsesaatgut wird auf weltweit rund fünf Milliarden Euro pro Jahr geschätzt - Tendenz steigend. Ein stärkeres Bewusstsein für gesunde, vitaminreiche Ernährung sowie das globale Bevölkerungswachstum sind wesentliche Faktoren des weltweiten Gemüseverbrauchs. Strategisches Ziel von KWS ist der langfristige Aufbau einer signifikanten Position im Gemüsesaatgut. Dazu wird das Unternehmen in den kommenden Jahren schrittweise entsprechende Investitionen tätigen. Die Basis der Strategie bilden der Aufbau einer eigenen Gemüsezüchtung und organisches Wachstum, begleitet von der Produktion und dem Vertrieb von Lizenzsorten. Das neu gegründete Geschäftsfeld für Gemüsesaatgut wird in Wageningen (Niederlande), einer innovativen Region für die Entwicklung neuer Gemüsesorten, angesiedelt.

Zudem setzt KWS auf geeignete Akquisitionen und vollzieht mit der Übernahme von Pop Vriend Seeds einen wichtigen Schritt im Rahmen seiner strategischen Ausrichtung. "Wir heißen die neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich bei KWS willkommen und freuen uns außerordentlich darauf, das Geschäft mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kunden von Pop Vriend Seeds erfolgreich weiterzuentwickeln", sagt Dr. Hagen Duenbostel, Sprecher des Vorstands von KWS, und erläutert: "Mit dem Erwerb positionieren wir uns in einem wirtschaftlich attraktiven, langfristig wachsenden Markt, der dem Trend zur gesunden Ernährung folgt. Wir entwickeln seit mehr als 160 Jahren sehr erfolgreich landwirtschaftliche Nutz- und Nahrungspflanzen. Diese Kompetenz werden wir auch für den Aufbau des neuen Geschäftsfeldes Gemüse nutzen."

"Wir freuen uns sehr, mit KWS ein familiengeführtes Unternehmen mit einer langen Geschichte und Erfahrung in der Pflanzenzüchtung gefunden zu haben. KWS wird unser Geschäft vom Standort Andijk aus fortsetzen und ausbauen, was eine gute Nachricht für unsere Mitarbeiter, ihre Familien und unsere Kunden weltweit ist", fügt Lara Timmerman, CEO von Pop Vriend Seeds, hinzu.
red/ots/Foto: KWS










15.08.2019 • 16:00 Uhr

Wechsel an der Spitze der Holzmindener Polizei Polizeioberrat Marco Hansmann wechselt ins Innenministerium, Kriminaloberrat Oliver Tschirner übernimmt

Wachwechsel im Polizeikommissariat Holzminden. Der bisherige Dienststellenleiter, Polizeioberrat Marco Hansmann, wechselt in das Innenministerium und wird dort künftig in einem Fachreferat eingesetzt. Die Verwendung von Marco Hansmann ist zeitlich auf 12 Monate befristet.

Der gebürtige Stadtoldendorfer, der das PK Holzminden seit 2015 geleitet hat, blickt mit einem weinenden und einem lachenden Auge vor bzw. zurück: "Natürlich finde ich es einerseits schade, weil mir die Arbeit hier in meiner Heimat mit meinen tollen Kollegen und Kolleginnen sowie unseren Netzwerkpartnern immer viel Spaß gemacht hat. Wir haben hier in den letzten Jahren gemeinsam viel erreicht und ich möchte mich auf diesem Wege nochmals für die gute Zusammenarbeit bedanken. Andererseits freue ich mich natürlich auch auf die neue Verwendung in Hannover, auch hier werde ich vor neue Herausforderungen gestellt und habe die Möglichkeit mich weiter zu entwickeln", schildert Marco Hansmann.

Der Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, Kriminaldirektor Ralf Leopold, hat aber auch gleich für eine Nachfolgeregelung in Holzminden gesorgt.

"Ich wünsche Marco Hansmann viel Erfolg in seiner neuen Verwendung in Hannover. Das PK Holzminden wird ab dem 12.08.2019 nun von Kriminaloberrat Oliver Tschirner geführt und ich bin mir sicher, dass das PK Holzminden und die polizeilichen Tätigkeiten im Landkreis Holzminden damit weiter gut aufgestellt sind", bemerkt der Inspektionsleiter.

Kriminaloberrat Oliver Tschirner wohnt in Northeim und war dort sechs Jahre lang Leiter des Zentralen Kriminaldienstes. In dieser Funktion war er auch stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Northeim. Tschirner hat somit alle Voraussetzungen, das Polizeikommissariat Holzminden, zur Zufriedenheit aller Bürgerinnen und Bürger und natürlich aller Kolleginnen und Kollegen, zu leiten.

"Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, wenn auch die Leitung eines Kommissariats, das zuständig für einen ganzen Landkreis ist, etwas komplett Neues für mich ist.", so der Kriminaloberrat. "Man wächst mit seinen Herausforderungen und dieser Herausforderung stelle ich mich gern."

Tschirner ist 51 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Der Hobby-Imker treibt in seiner Freizeit viel Sport und besitzt darüber hinaus ein kleines Waldstück, in dem er, als Ausgleich zu seiner Arbeit, mit einem alten Trecker anfallende Holzarbeiten erledigt.
ots/Foto: Polizei











15.08.2019 • 15:55 Uhr

Jannes Horn wechselt zu Hannover 96

Hannover 96 hat sich die Dienste von Jannes Horn gesichert. Der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler kommt für ein Jahr per Leihe vom 1. FC Köln.

Am heutigen Donnerstagvormittag wurde der Transfer des 22-jährigen Linksverteidigers perfekt gemacht. Horn wird bei Hannover 96 künftig mit der Rückennummer 21 auflaufen. Seine erste Trainingseinheit mit dem Team von Cheftrainer Mirko Slomka absolvierte Horn bereits am Donnerstagvormittag.

Jannes Horn: "Ich freue mich, dass es endlich geklappt hat und dass ich hier sein kann. Hannover 96 ist ein ambitionierter Verein. Ich möchte angreifen und bin froh darüber, dass es auch direkt losgeht. Ich bin ein Typ, der sich immer voll reinhaut, und ich werde jeden Tag mein Bestes geben."

Horn durchlief das Nachwuchsleistungszentrum des VfL Wolfsburg. Dort absolvierte er in der Saison 2016/17 auch seine ersten Bundesliga-Einsätze mit der Profimannschaft. Zu Beginn der darauffolgenden Spielzeit schloss er sich dem 1. FC Köln an. Insgesamt stehen bei Jannes Horn 42 Spiele in der ersten und zweiten Liga zu Buche. Dazu kommen drei Einsätze im DFB-Pokal sowie zwei in der UEFA Europa League.red










15.08.2019 • 15:51 Uhr

Ein Schwachsinns-Projekt weniger! Minister Olaf Lies: „Weser-Pipeline ist vom Tisch - Politischer Druck aus Niedersachsen hat sich ausgezahlt“

Minister Lies übt scharfe Kritik an Thüringen: Verweigerungshaltung Thüringens ist nicht nachvollziehbar!

Der ökologische Zustand der Werra kann auch ohne Pipeline salzhaltiger Abwässer vom Entstehungsort der Kaliproduktion in Hessen an die Weser erreicht werden. Die Ministerinnen und Minister der Flussgebietsgemeinschaft, FGG, haben sich heute (Donnerstag) von den Plänen einer Weser-Pipeline, einem absoluten Schwachsinns-Projekt, sagen Umweltschützer, verabschiedet. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn Thüringen die Zustimmung verweigert hatte.

„Die Pipeline ist vom Tisch. Der politische Druck aus Niedersachsen hat sich ausgezahlt und Wirkung gezeigt. Das ist ein Erfolg für Niedersachsen und eine wirklich positive Botschaft für unser Land und die Umwelt“, sagte Minister Lies. „Damit erfüllen wir zum einen den Wunsch des Landtages, der die Landesregierung in der Vergangenheit mehrfach aufgefordert hatte, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, den Bau einer Pipeline zur Oberweser zu verhindern. Zum anderen ist damit aber auch eine End-of-Pipe-Lösung verhindert. Denn es ist immer besser, Umweltbelastungen an der Quelle zu minimieren.“ Die Haltung Thüringens ist für Lies nicht nachvollziehbar.

Eine intensive Prüfung aller möglichen Alternativen habe gezeigt, dass auf den Bau einer Leitung von Hessen an die Weser verzichtet werden könne. Auch mit anderen Maßnahmen kann der ökologische Zustand der Flüsse gewährleistet werden. Minister Lies: „Das Unternehmen K+S hat gute und überzeugende Pläne vorgelegt, die zeigen, dass die Gewässerqualität von Weser und Werra auch ohne Pipeline sichergestellt werden. Dass wir auf einem richtigen und glaubwürdigen Weg sind, zeigt auch, dass die EU-Kommission das Vertragsverletzungsverfahren im Juni eingestellt hat. Wir werden diesen Vertrauensvorschuss der EU nicht enttäuschen, und dafür sorgen, dass K+S weitere Fortschritte macht und die Zielwerte für Werra und Weser eingehalten werden“.


Hintergrund:
Die Gewässerqualität von Werra und Oberweser ist trotz erheblicher Reduzierungen der Salzbelastung aus der Kaliproduktion in Hessen und Thüringen nach wie vor durch die Salzeinleitungen geprägt. Die Weserminister und -ministerinnen haben daher im März 2015 zum einen auf Zielwerte festgelegt, die eingehalten werden müssen, um die Gewässer in einen ökologisch bestmöglichen bzw. guten Zustand zu entwickeln. Zum anderen wurde ein Maßnahmen- und Zeitplan beschlossen, der seitdem unter Begleitung einer Arbeitsgruppe bestehend aus Fachleuten der Länder und Beteiligung von K+S gesteuert wird.
red/fis










15.08.2019 • 15:39 Uhr

Verbesserung des Überschwemmungsschutzes: Leineverband und Landkreis appellieren an Gewässeranlieger

Der Leineverband unterhält im Landkreis Northeim die Gewässer mit überörtlicher Bedeutung, die sogenannten Gewässer II. Ordnung. Bei den jährlich stattfindenden Begehungen müssen die Mitarbeiter des Verbandes immer wieder auch Verstöße gegen das Abfallrecht feststellen, die zugleich die Gefährdung bei Hochwasser erhöhen.

Wenn Ufer und Böschungskanten der Gewässer in einem schlechten Zustand sind, sind häufig illegale Ablagerungen der Grund: Gartenabfällen, Gehölzrückschnitten oder auch Bauschutt werden im direkten Gewässerbereich gelagert. Im Uferbereich gelagertes Brennholz und nicht fachgerecht ausgeführte Uferbefestigungen sind ebenfalls riskant.
Denn durch Unrat und Abfall an der Böschung wird die natürliche Böschungsvegetation, wie etwa eine gesunde schützende Grasnarbe und wassertolerante Gehölze, zerstört. Die Folgen sind instabile Böschungen. Im Bestreben die Böschung zu sichern, wird häufig noch mehr „Sicherungsmaterial“ an das Gewässer gebracht.

Damit steigt aber das Risiko, dass Gehölz- und Rasenschnittreste sowie weiterer Unrat von der Böschungskante abrutschen oder vom Starkregen mitgerissen werden. An Engstellen und Brückenbauwerken bildet sich „Stopfen“, die das Gewässer aufstauen und es kommt zu Überschwemmungen. In der jüngeren Vergangenheit ist dies vermehrt aufgetreten.
Der Landkreis und der Leineverband rufen daher alle Gewässeranlieger zu einem aktiven Beitrag zur Verbesserung der Gewässer und zum Hochwasserschutz auf.
Rasen- und Gehölzschnittreste sowie sonstige Materialien dürfen weder im Gewässerlauf, dem Ufer und auch nicht im Überschwemmungsbereich der Gewässer verbleiben oder gar eingebracht werden. Gartenabfälle können im Landkreis Northeim ganzjährlich gegen eine geringe Gebühr an allen Deponien abgegeben werden. Einmal im Jahr werden die Grünschnittabfälle auch kostenlos angenommen.

Bei der Ablagerung von Grünabfällen handelt es sich im Übrigen nicht etwa um einen Kavaliersdelikt. Neben dem erhöhten Risiko bei Hochwasserereignissen kann die Ablagerung im Überschwemmungsbereich mit einer Geldbuße von bis zu 100.000 Euro geahndet werden.
Damit es soweit gar nicht erst kommt, sollte man sich vorher informieren. Fragen zu einer fachgerechten privaten Sicherung der Gewässerufer beantworten beim Leineverband Friderike Kutz (Telefon: 05551/908 15616, E-Mail: kutz@leineverband.de) oder Jan Heitkamp (Telefon.: 05551/708 189, E-Mail: jheitkamp@Landkreis-northeim.de) beim Landkreis Northeim.

Zum Bild: Baum- und Strauchschnitt gehören nicht an die Uferböschung. Foto: lpd











15.08.2019 • 12:21 Uhr

Drama in Niedersachsens Wäldern und Mooren: Lies fordert „nationalen Generalplan“ zu Klimaschutz mit Vorrang für erneuerbare Energien: „Konsequent aus Kohle aussteigen“

Der Klimawandel schädigt Niedersachsens Wälder und Moore in einem dramatischen Tempo, wie sich jetzt überall zeigt. Nach der bereits erreichten Erderwärmung von 1,6 Grad in Niedersachsen sterben bereits großflächig die Fichten, auch Buchen und andere Baumarten leiden. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies fordert deshalb auch unter dem Eindruck des jüngsten Gutachtens des Weltklimarates zum Thema Wälder und Moore eine radikale Kehrtwende in der Klimapolitik. „Geradezu absurd ist es, wenn Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner allein den Borkenkäfer und die aktuelle Dürre für den Zustand der Wälder verantwortlich macht. Wer jetzt noch immer nicht verstanden hat, dass der Kampf gegen den Klimawandel oberste Priorität haben muss, der wird die drohenden Folgen hautnah spüren: Überflutete Deiche, baumlose Gebirgslandschaften und ein Wetter, bei dem sich Stürme, Dürren und Überschwemmungen abwechseln. Deshalb brauchen wir in Deutschland endlich einen nationalen Generalplan zum Klimaschutz. Der Klimaschutz als überragendes politisches Ziel gehört längst in die Verfassung. Wir befinden uns an einem historischen Punkt in der Geschichte der Menschheit, um den CO2-Gebrauch zu reduzieren.“ Dabei müsse das oberste Prinzip gelten: „Kein Klimaschutz nach Kassenlage. Klimaschutz muss mutig, gerecht, sozial und generationenübergreifend sein“.

„Wer unseren Kindern eine lebenswerte Welt übergeben will, der muss sehr zügig und radikal den CO2-Aussstoß verringern – die Zeit läuft uns davon“, sagt
Umweltminister Lies, der zugleich auf einen konsequenteren Ausstieg aus der Kohle setzt. „Unser ehrgeiziges Ziel muss 2030 sein“, betont Lies. Er fordert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf, seine Rolle als Bremser der Energiewende aufzugeben. „Wir müssen mit einem Kraftakt die Energieversorgung komplett auf Erneuerbare Energien umstellen“, sagt Lies.

Der Umweltminister plädiert für einen naturnahen und ökologischen Umbau der Wälder in Niedersachsen. Lies: „Die Wälder haben eine herausragende Bedeutung bei der Begrenzung der Erderwärmung. Dabei spielen unsere Moore eine entscheidende Rolle. Deshalb müssen wir auch in Niedersachsen mehr Bäume anpflanzen, nicht nur in den Forsten, sondern auch bei der Stadtbegrünung – dies ist wichtig für das Stadtklima und hätte außerdem einen kühlenden Effekt. Dort liegen noch viele Möglichkeiten brach.“ Das Konzept, zehn Prozent der Waldflächen naturnah aufwachsen zu lassen, könnte über die Landesforsten hinaus auf weitere Waldbesitzer wie beispielsweise den Kommunalwald ausgeweitet werden. Lies zeigt in diesem Zusammenhang große Sympathie für das höchst erfolgreiche Schwedische Modell, für einen gefällten Baum drei neue anzupflanzen. Doch weltweit passiere genau das Gegenteil. „Wälder werden in unglaublichen Größenordnungen abgeholzt um z.B. Platz für Sojaanbau zu schaffen“, klagt Lies, der zugleich fragt: „Wo bleibt eigentlich ein europäisches Waldkonzept? Der Schutz der europäischen Wälder ist eine Aufgabe, mit der die Mitgliedstaaten nicht alleingelassen werden dürfen. Klimawandel und Trockenheit machen nicht an Ländergrenzen halt.“ Lies plant deshalb eine gemeinsame Bundesratsinitiative mit Ministerin Birgit Honé, zuständig für Bundes- und Europaangelegenheiten. „Wir fordern die Bundesregierung auf, sich für ein EU-Waldschutzprogramm stark zu machen.“

Der Präsident der Landesforsten, Klaus Merker, verlange zu Recht eine regelrechte „Holzoffensive“ für Niedersachsen, betont der Umweltminister. Geld dazu müsse aus dem Klimafonds kommen. Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die vollmundig einen nationalen Rettungsplan für die Wälder verkündete, sieht Lies in der Pflicht, die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen. Auf schnellwachsende Monokulturen oder exotische Baumarten zu setzen, lehnt Lies ab: „Notwendig ist eine intelligente und ökologische Waldentwicklung mit klimaresilienten Baumarten. Fatal wäre es, künftig Wälder zugunsten neuer Ackerflächen abzuholzen“, betont Lies.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










15.08.2019 • 12:16 Uhr

„Terra inkognita“ - Skulpturen in Holz und Stein von Thomas Schmalz - Freitag, 30. August , 19.30 Uhr: Eröffnungs- Abend

Im Erdteilfoyer und im Alten Abtsaal des Lamspringer Klosters stellt der Gehrenröder Bildhauer Thomas Schmalz seine Skulpturen aus.

Einfühlsam, achtsam, mit ruhiger Kraft – Thomas Schmalz dringt in seinen Arbeiten tief in das Wesen der Steine und Hölzer ein und bringt mit handwerklichem Können die Essenz der Objekte zum Vorschein. Durch das Spiel gespannter Flächen, von Verdichtung und Kompaktheit schafft er formreduzierte, asketisch gestraffte Volumina, die zur Stille und Ruhe in der Bewegung führen. (www.thomas-schmalz.de) Für das Künstlergespräch zur Einführung konnten wir Herrn Volker Nemitz gewinnen. Herr Nemitz ist Maler und Fotograf und der Kunst sein Leben lang verbunden. Das Duo Klaus Dibbelt (Gitarre) und Sonja Tonn (Akkordeon) werden den Abend musikalisch begleiten. „Final“ wird dieser Eröffnungs- Abend mit köstlichen Gaumenfreuden ausklingen.

Eintritt: 22 Euro ncl. Imbiss und Trinken (Karten: www.lamspringer-September.de)
Samstag, 31.08.2019, 14.30 – 16 Uhr: Künstlergespräch
Thomas Schmalz begleitet Besucherinnen und Besucher durch seine Ausstellung und erläutert seine Arbeiten.

Sonntag, 01.09.2019, 17.00 – 18.30 Uhr: Künstlergespräch
Thomas Schmalz begleitet Besucherinnen und Besucher durch seine Ausstellung
und erläutert seine Arbeiten. Der Eintritt ist am Samstag und Sonntag frei.
red










15.08.2019 • 07:25 Uhr

Harriehausen: Mittelalterliches Finale beim erfolgreichen Bad Gandersheimer Ferienprogramm 2019 - Kinder spielen begeisterte Germanen

Zurück ins Mittelalter. Mit dieser spielerischen Zeitreise hat das Ferienprogramm 2019 der Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege am gestrigen Mittwoch seinen abenteuerlichen wie krönenden Abschluss erlebt. Fast zwei Dutzend Mädchen und Jungen ließen sch von der engagierten Besatzung des Spielbusses NOMI - "Spiel-mit-Service.de - mit Cornelia Janosch und Ullrich Schäfers - attestiert von Stadtjugendpfleger Gunnar Ude, in eine mittelalterliche Welt entführen. Den theoretischen Einführungen folgten Bastelarbeiten für Verkleidung, Helme und Schwerter. An mehreren Stationen erfolgten spielerische Einlagen. Am Ende gab es ein Suchspiel. Wer die meisten Kugeln in seinem Beutel hatte wurde zum Sieger gekürt. In dem herrlichen Ambiente des Freizeitparks in Harriehausen bot sich den Mini-Germanen eine fantastische Platzform, sich hier austoben zu können. Dem Heimatverein sei Dank, dass er diese Location uneigennützig zur Verfügung stellte. Stadtjugendpfleger Gunnar Ude zeigte sich zufrieden mit dem schönen, wilden wie abenteuerlichen Abschluss des Ferienprogramms 2019 für Bad Gandersheim: "Es war wieder eine gute Zeit für unsere Mädchen und Jungen. Das Ferienprogramm wurde gut und gerne angenommen. Alle, die durch Kooperationen zum Erfolg beigetragen haben, sage ich ein großes und herzliches Danke schön!"
red/fs/Fotos: Thomas Fischer
















15.08.2019 • 07:10 Uhr

Geldliche Zeitreise: Irrwitz heute und vor 105 Jahren...

Man mag sich ja über die krude Geld- und Zinspolitik des Herrn Dragi ärgern, die ja bekanntlich groteske Auswirkungen hat: Für Sparen von Guthaben mit Negativ-Zinsen bestraft zu werden stellt unser Verständnis von Vorsorge vollkommen auf den Kopf. Und dennoch ist eine Zeitreise in Sachen Währung und Geldwert-Stabilität gelegentlich hilfreich, die Kritik an den heutigen Verhältnissen nicht zu überzeichnen. Gestern beim Stöbern in Kisten mit alten Sachen kamen Dutzende uralter Geldscheine und geldähnlicher Dokumente zum Vorschein. Mit astronomischen Beträgen aufgedruckt. Eine Note mit 1000 Reichmark. Ein Gutschein mit dem angeblichen Wert von einer halben Million Mark. Gott, müssen ihrer einstigen Besitzer "reich" gewesen sein.
Mitnichten. Ein Blick auf die eingedruckten Jahreszahlen auf den Geld- und Gutscheinen wie "15. August 1914" oder "1923" lassen schnell erkennen: Vor 105 Jahren war es die Zeit der gnadenlosen Inflation. Die ungehemmte Geldvermehrung, auch um einen üblen Krieg zu finanzieren, führte zu einem gigantischen Geldwertverlust. Eine Wohnungswand mit diesem Inflationsgeld zu tapezieren war günstiger als teure Tapeten zu kaufen. Was für Zeiten...

Und heute? Bewertet man die Stabilität unserer Euro-Währung allein am Indikator "Inflation" können wir uns glücklich schätzen. Könnten wir, müssen es aber nicht. Denn der Irrwitz mit Strafzinsen auf Sparguthaben macht tief unglücklich!
red/Fotos: Thomas Fischer














15.08.2019 • 06:50 Uhr

Die ganze Schlagkraft: Fünfmal DRK-Rettung vor St.Mariä Himmelfahrt...

Als Fotograf gilt es die Zeiten für das perfekte Foto zu erkennen und dann sofort zu nutzen: Gestern Abend schien noch die Sonne, heute beim traurigen Regen wäre das Fotodokument zu feucht, trist und langweilig geworden. Also wurden die fünf Rettungsdienstfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes am Abend auf dem Domänenhof, direkt vor der katholischen St. Mariä-Himmelfahrt-Kirche, in Bad Gandersheim ein bisschen spektakulär (mit Blaulicht!) auf- und abgefahren. Eindrucksvoll die ganze Schlag- und Fahrkraft des DRK-Rettungstransportdienstes. Gut zu wissen, dass die Fahrzeuge hier vor Ort sind. Wenn schon nicht mehr in der Helios-Klinik in Bad Gandersheim operiert wird, dann gilt es die Patienten/innen und Unfallverletzten so schnell wie möglich in benachbarte Kliniken zu bekommen - wo OP-Säle noch genutzt werden, um Menschenleben zu retten.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










14.08.2019 • 21:33 Uhr

Achtung! Immer noch Verkehrsberuhigung: Tempo 30 mit knallroter Umrahmung aufgefrischt

Bei einigen Verkehrsteilnehmern war es beinahe schon in Vergessenheit geraten: In zentralen Bereichen des Stadtgebietes der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim gilt seit Jahren eine Tempobeschränkung auf 30 Stundenkilometer. Damit das jetzt den Autofahrern/innen wieder besser in die Augen, und damit in den Kopf geht, sind städtische Bedienstete mit Schablonen, Pinsel und Farben aktiv gewesen. Beispielsweise im Steinweg. In Höhe von Blumen Klaus Dörries und in der Nähe der Kleiderkammer der Diakonie sind die Zahlen 3 und 0 in dick Weiß ausgemalt. Die 30 auf den Asphalt erhielt das noch den knallroten Rahmen. Alles schaut aus wie ein auf die Fahrbahn flachgelegtes Verkehrsschild. Der Zeitpunkt der Malaktion ist übrigens gut gewählt: Am morgigen Donnerstag beginnt der reguläre Schulbetrieb mit zahlreichen zu Fuß gehenden und radelnden Schülern und Schülerinnen. Einige Tage später ist noch mehr Vorsicht und Langsamfahren angesagt. Dann üben Vorschüler/innen/Erstklässler/innen ihren noch ungewohnten und gelegentlich gefahrenträchtigen Gang zur Grundschule.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












14.08.2019 • 21:10 Uhr

Einbeck: Sommerempfang im Rathaus - Ratsherr Udo Harenkamps Blitz-Kommentar

News im Internet und auf dieser Hotline sind unschlagbar schnell: Hier das Neueste vom soeben stattgefundenen "Sommerempfang" der Stadt Einbeck im Alten Rathaus.
Zu den schnellsten Vermittlern dieses Ereignisses gehört heute Ratsherr Udo Harenkamp aus Opperhausen. Auf seinem Facebook-account ist er mit eigenem Konterfei präsent. Außerdem ist Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek bei einer Ehrung verdienstvoller Einbecker Menschen von Harenkamp dokumentiert.
Aufschlussreich sein Blitz-Kommentar: Die Bürgermeisterin habe die Verrohung der Gesellschaft wohl korrekterweise angeprangert. Harenkamp wäre nicht Harenkamp, wenn er seine Meinung verweigern würde. Tut nicht. Von der Bürgermeisterin hätte er sich gewünscht, dass sie nicht nur rechte, sondern auch linke Verrohung anprangert. Beide Extreme haben sich in einer zunehmenden Polarisierung radikalisiert und kriminalisiert. Das muss gesagt werden. Und trotzdem darf Einbeck "bunt" sein. Eine friedliche StreetArt sorgt dafür.
Fotos/Textausschnitt: Screenshots Homepage Udo Harenkamp














14.08.2019 • 19:33 Uhr

„Nick Young“ - AC/DC Tribute - live im "Lindenhof" in Goslar

Die fünfköpfige Band „Nick Young“ covert originalgetreu die großen Hits der Australischen Kultband AC/DC und liefert dem Publikum dabei eine Rock 'n Roll-Show der 70er Jahre. Von „Highway To Hell“ über „Thunderstruck“, „Hells Bells“ bis hin zu dem explosiven „T.N.T.“ bekommt das Publikum bei der Rock-Show der Tribute-Band so einiges zu hören. Dabei sind nicht nur die Songs, sondern auch die Instrumente, sowie die gesamte Bühnenshow und die technische Backline den Vorbildern aus der originalen Zeit angepasst. „Nick Young“ bringen den Sound der 70er zurück auf die Bühne. „Für uns steht das Erlebnis für die Zuschauer im Vordergrund“, verkündet die Band aus Goslar. Das Publikum soll sich fühlen, wie bei einem echten AC/DC Konzert. Dabei werden die Songs 1:1 nachgespielt. Die dröhnende Stimme à la Brian Johnson / Bon Scott geht direkt ins Ohr, während der swingende Bass und das groovende Schlagzeug den Boden vibrieren lassen. An der Lead-Gitarre steht der junge Überseegitarrist Nick der weltgrößten AC/DC Tribute Band WE SALUTE YOU (Ex Barock), der bereits u.a. in Las Vegas und London auftrat und von seinem Idol Angus Young bestätigt kam: „Du hast den Blues!“. Wer eine mitreißende und lebendige hart erarbeitete Rock 'n Roll-Show mit legendären Songs erleben will, ist bei den Konzerten von „Nick Young“ auf der richtigen Veranstaltung.
Veranstaltungsdaten:

Datum: 4. Oktober 2019
Vor-Band : Three aus Seesen (Cover-Rock aus den 70’ern)
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.30 Uhr
Ort: Lindenhof in Goslar
Tickets unter: www.nickssowbusiness.com

red/fis














14.08.2019 • 18:57 Uhr

Bad Gandersheim: "Maskierter" schlägt urplötzlich auf schwarzen Mercedes - alles unter Beobachtung

Einen doch recht ungewöhnlichen Fall der Sachbeschädigung muss das Polizeikommissariat Bad Gandersheim seit Mittwoch Vormittag bearbeiten. Gegen 11.05 Uhr hielt in der Hildesheimer Straße gegenüber dem dortigen Eiscafe ein silberfarbener älterer BMW der 3-er Serie. Vom Beifahrersitz sprang ein dunkelgekleideter und mit einer schwarz-gelben Maske maskierter Mann aus dem BMW, begab sich zielgerichtet zu einem geparkten schwarzen Mercedes und zerstörte mittels eines Steins sowohl Front- als auch Seitenscheibe. Anschließend sprang er wieder in den BMW und flüchtete in Richtung Alfeld/L./ Hildesheim.

Mehrere Zeugen notierten sich Kennzeichen und Personenbeschreibung und alarmierten die Gandersheimer Polizei. Diese ermittelte den Halter des Mercedes. Ein Tatverdacht ergab sich gegen einen Mann aus dem Raum Alfeld. Das Motiv liegt augenscheinlich im zwischenmenschlichen Bereich. Zu allem Überfluss war das Täterfahrzeug nicht versichert, so dass zudem Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gegen Führer und Halter des BMW eingeleitet wurden.ots











14.08.2019 • 18:47 Uhr

Infoveranstaltung für Unternehmen in den Landkreisen Northeim und Göttingen - Ausbildungsinitiative „Spotlight – das Jobkino“ stellt sich vor

Schule vorbei, was jetzt? In den meisten Fällen kennt die junge Generation die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten nicht, die sich ihr – auch vor Ort – bieten. Genau da setzt das 2011 vom Landkreis Northeim gestartete Projekt „Spotlight – das Jobkino“ an. Hier werden Unternehmen aus den Landkreisen Northeim und Göttingen sowie ihre jeweiligen Ausbildungsberufe über Kurzfilme vorgestellt, wodurch die Altersgruppe der 14- bis 20-Jährigen besonders angesprochen wird.

Unternehmen aus der Region sind eingeladen, sich am Mittwoch, 4. September, in der Neue Schauburg, Markt 10 in Northeim über „Spotlight - das Jobkino“ näher zu informieren. Einlass ist ab 17.30 Uhr, Beginn um 18 Uhr.

Bei Popcorn und Kaltgetränken können sich Unternehmen in entspannter Kinoatmosphäre vom Mehrwert für ihren Ausbildungsbetrieb überzeugen lassen. Dabei werden einige der zuletzt produzierten Vorstellungsfilme vorgestellt und über Einzelheiten zum Projekt sowie über die Abläufe der Filmproduktion informiert. Die Vorstellungsfilme werden von den Auszubildenden des Unternehmens geplant und umgesetzt, ganz nach dem Motto: „Junge Leute begeistern junge Leute von ihrem Ausbildungsbetrieb.“ Des Weiteren berichten Personalleiterinnen und Personalleiter sowie Auszubildende von ihren Erfahrungen mit dem Ausbildungsportal.
„Spotlight - das Jobkino“ ist seit 2018 ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderung Landkreis Northeim, der WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH und der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen. Weitere Netzwerkpartner sind die Agentur für Arbeit Göttingen und die Sparkasse Einbeck.
Interessierte Unternehmen können sich bis zum 28. August 2019 per Mail an wirtschaftsfoerderung@landkreis-northeim.de anmelden.
Weitere Informationen finden Sie online auf www.spotlight-dasjobkino.de
red/lpd

Zum Bild: Jobportraits in Kurzfilmform: Unternehmen können sich bei „Spotlight – das Jobkino“ zeigen, innerhalb der nächsten Jahre von mehr und besseren Bewerbungen profitieren und auf diese Weise die Region Südniedersachsen stärken. Foto: Christoph Mischke/Wirtschaftsförderungen Landkreis Northeim und Region Göttingen GmbH











14.08.2019 • 14:23 Uhr

Trickdiebe schlagen in Duderstadt zu und ergaunern hochwertigen Schmuck - Polizei erklärt Schutzmaßnahmen

Unter dem Vorwand, auf der Suche nach Sachen für einen mittellosen Bekannten zu sein, hat sich am Dienstagnachmittag (13.08.19) ein Unbekannter Zutritt zu einem Einfamilienhaus einer Seniorin im Duderstädter Sachsenring verschafft. Der Täter erbeutete hierbei Schmuck im unteren fünfstelligen Bereich.
Nach Angaben der 89 Jahre alten Frau klingelte der Unbekannte gegen 14.15 Uhr an ihrer Haustür und gab vor, auf der Suche nach Mobiliar und anderen Gegenständen für einen Bekannten zu sein. Die Seniorin gewährte dem Mann daraufhin Eintritt und man sah sich gemeinsam im Haus und in der Garage nach in Frage kommenden Gegenständen um. Nachdem sich der Betrüger wenige Minuten lang unbeaufsichtigt im Wohnhaus bewegen konnte, verschwand er in unbekannte Richtung. Kurz darauf stellte die ältere Dame den Diebstahl ihrer Wertsachen fest und alarmierte die Polizei.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 170 Zentimeter groß, etwa 35 Jahre alt, bekleidet mit einem Arbeitsanzug und Basecap.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Duderstadt unter Telefon 05527/9801-0 entgegen.mp

Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht und empfiehlt:

Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!

Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch.

Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort - legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.

Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Überlegen Sie bei angeblicher hilfebedürftiger Lage von Fremden an der Tür (Beispiel: Bitte um Schreibzeug oder um ein Glas Wasser): Woher sollte der Nachbar die Besucher wirklich kennen? Warum wenden sich die Besucher im Notfall nicht an eine Apotheke, eine Gaststätte oder ein Geschäft, sondern an eine (abgelegene) Privatwohnung?

Machen Sie bei hilfebedürftiger Lage von Fremden an der Tür das Angebot, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser etc.) hinauszureichen, und halten Sie dabei die Tür gesperrt.

Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig (nach Druck, Foto und Stempel). Sorgen Sie dazu für gute Beleuchtung und benutzen Sie, wenn nötig, eine Sehhilfe.

Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus und ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu.

Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.

Nehmen Sie nichts für Nachbarn ohne deren Ankündigung oder Auftrag entgegen. Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe.

Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer.ots











14.08.2019 • 14:20 Uhr

Unkraut abflämmen mit Gasbrenner setzt Hecke in Brand

Am Dienstag, gegen 190 Uhr, kam es in Rhüden zu einem Schadensfeuer, nachdem ein Hauseigentümer sein Unkraut mit Hilfe eines Gasbrenners abflämmte. Hierbei geriet die Hecke des Grundstücks in Brand und die Hausfassade wurde durch aufsteigenden Ruß in Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer wurde durch den Verursacher gelöscht, die freiwillige FFW Rhüden war ebenfalls vor Ort und sicherte den Brandort durch weitere Maßnahmen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt, berichtet die ermittelnde Polizei in Seesen. ots










14.08.2019 • 14:15 Uhr

Moringen: Hellgrüne Stuhlkissen gestohlen

In der Nacht zum Mittwoch haben Unbekannte in der Moringer Mannenstraße auf dem Außengelände einer Bäckereifiliale einen verschlossenen Kasten aufgebrochen und daraus 33 hellgrüne Stuhlkisten gestohlen. Die Sitzkissen sind 40 cm x 45 cm groß. Das Diebesgut hat einen Wert von insgesamt ca. 400 Euro.

Die Moringer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch auffällige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Bäckereifiliale gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05554-2282 zu melden. fal










14.08.2019 • 14:11 Uhr

Umstrittene Stopp/Blockade eines VW-Autozuges: Reaktionen - "Keine Currywurst von VW" meinen Jens Kestner und Armin-Paulus Hampel

Zu einem Stopp/Blockade eines Bahnzuges mit VW-Neuwagen durch Umweltaktivisten und die Beendigung des umstrittenen Protestes auch Polizeikräfte (wir berichteten) haben sich die Bundestagsabgeordneten Jens Kestner aus Northeim und Armin-Paulus Hampel aus Hannover (beide AfD) heute mit einem politischen Statement zu Wort gemeldet.

Aus dokumentarischen und zeithistorischen Gründen erfolgt hier eine Veröffentlichung im Originalwortlaut:
"Wolfsburg: Ungefähr 40 Kriminelle – denn ein Eingriff in Bahn- und Schiffsverkehr ist kriminell! – stoppten am 13.08.2019 einen VW-Zug, der 120 Neuwagen transportieren sollte. Eine Gruppe der Straftäter hatte sich an einer Brücke abgeseilt, so dass zirka 15 Beamte der Polizei, Vertreter der Deutschen Bahn, Beamte der Schifffahrtspolizei, sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt aktiv werden mussten, um nach Stunden wieder einen „normalen Betrieb“ zu ermöglichen. Die Verursacher des erheblichen finanziellen Schadens seitens Volkswagen nun auch noch mit veganem Essen und mit Getränken versorgen zu wollen, ist dabei ebenso schwer nachzuvollziehen wie die Bezeichnung „Aktivisten“ für Straftäter. Wieder einmal wird der Steuerzahler durch die bewusste Verharmlosung linker Straftaten erneut zur Kasse gebeten.
Armin-Paulus Hampel: „Die beschworene Energiewende, die von diesen „Scheinaktivisten“ beschworen wird, hat 2017 26.000 Arbeitsplätze abgebaut. Der Stellenabbau geht weiter, weil niemand mehr Windräder haben will. Und nun kommen kriminelle Umweltaktivisten und wollen dafür sorgen, dass weitere Arbeitsplätze in der Automobilindustrie verlorengehen? Man muss schon sehr einfach gestrickt sein, wenn man nicht sieht, dass hier die Deindustrialisierung Deutschlands von linken Kadern vorangetrieben wird! Für mich sind solche „Aktivisten“ nichts Anderes als Vernichter von Arbeitsplätzen, die man mit aller Konsequenz zur Verantwortung ziehen muss. Dass schließt übrigens auch jene grünen und linken Politiker jedweden Geschlechts ein, die diesen Kriminellen Beifall spendieren!“ findet Hampel.
Jens Kestner: „Gehe ich bei Rot über die Straße, werde ich kaum erwarten können, dass mich dafür die Polizei zu veganer Verpflegung und zu Kaffee und Kuchen einlädt. Wenn ich aber einen wirtschaftlichen Schaden von wahrscheinlich mehreren zehntausend Euro anrichte und gefährlich in den Bahn- und Schiffsverkehr eingreife, bin ich plötzlich ein „harmloser Aktivist“ und darf von dem Unternehmen verpflegt werden, das ich geschädigt habe? In welcher irrsinnig gewordenen Zeit leben wir eigentlich, wenn man nur laut „UMWELT“ schreien muss, um – wie auch im Hambacher Forst – noch vom Staat gepampert zu werden? Der Steuerzahler sollte sich endlich fragen, wie lange er noch für diese Umkehr von Recht und Gesetz zahlen darf. Insofern fordere ich zwingend, dass jeder Cent, den diese Kriminellen mit ihrer Aktion dem Steuerzahler aus der Tasche gezogen haben, von den Verursachern zurückgezahlt wird und dass man strafrechtlich derartige Scheinaktionen verfolgt und ahndet. Was Recht ist, muss auch Recht bleiben!“ verlangt Kestner."
red










14.08.2019 • 14:00 Uhr

Polizei: "Umweltaktivisten stoppten VW-Autozug" - Polizei beendete um Mitternacht den Protest

In einer soeben verbreiteten offiziellen Mitteilung der Polizei Wolfsburg wird eine Zwischenfall auf einer Bahnstrecke dargestellt. Wörtlich heißt es in dem Statement:
"Umweltaktivisten haben am Dienstagmittag einen Zug mit rund 200 Neufahrzeugen aus dem VW-Werk in Wolfsburg auf den Bahngleisen nahe Fallersleben gestoppt. Bei der Aktion hatten sich Protestler an Gleisen festgekettet und von einer Mittellandkanalbrücke abgeseilt. Die am späten Nachmittag begonnene Räumung durch die Polizei wurde gegen Mitternacht beendet. Wenig später konnten die Gleise wieder freigegeben werde. Bei 27 Aktivisten wurde die Identität festgestellt. Die Polizei schritt ein wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Schiffs- und Bahnverkehr.

Während die Proteste auf den Gleisen anliefen, kam es parallel im Eingangsbereich der Autostadt zu Aktionen der Gruppe und zu einer Spontankundgebung in der Fußgängerzone der Wolfsburger Innenstadt.

Die Protestaktionen führten dazu, dass der Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal durch das Wasserschifffahrtsamt unterbunden werden musste und kein Zugverkehr auf das VW Werkgelände stattfand. Aufgrund des Verdachts von Straftaten forderte die Polizei die Aktivisten gegen 16.30 Uhr auf, ihren Protest zu beenden. Diesen mehrmaligen Aufforderungen kamen die Protestler nicht nach. Gegen 17 Uhr wurde zunächst mit der Räumung an der Mittallandkanalbrücke begonnen, um den Schiffsverkehr auf der Wasserstraße wieder zu ermöglichen. Danach wurden die Fessellungen der Aktivisten auf den Gleisen gelöst. In beiden Fällen kamen Spezialeinsatzkräfte zum Einsatz.

In einigen Fällen leisteten die Aktivisten lediglich passiven Widerstand, in dem sie sich durch Einsatzkräfte wegtragen ließen. In der Nacht wurden die Personalien von 27 Aktivisten festgestellt. Zur Stunde endeten die Protestaktionen im Eingangsbereich der Autostadt ohne polizeiliches Einschreiten. Die Aktivisten haben das Gelände friedlich verlassen."ots










14.08.2019 • 13:22 Uhr

Unfall mit Motorrad: Fahrer verletzt - Insgesamtschaden 10.000 Euro

Am heutigen Mittwoch gegen 08.06 Uhr kam es auf der Wilhelmstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer leicht verletzt wurde. An dem Motorrad und einem Pkw entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

Eine 48 Jahre alte Autofahrerin aus Wollbrandshausen war auf der Wilhelmstraße in Richtung Friedrichstraße unterwegs. In Höhe der Einmündung zur Hermann-Friese-Straße hielt sie am rechten Fahrbahnrand an, um auf der Straße zu wenden. Der 37 Jahre alte Hammenstedter fuhr mit seinem Motorradfahrer links an dem stehenden Pkw vorbei. Beim Anfahren des Pkw nach links kam es zum Zusammenstoß.

An dem Pkw entstand nach ersten Erkenntnissen ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.fal











14.08.2019 • 13:12 Uhr

Theaterfachmann Norbert Baensch scheidet aus dem Aufsichtsrat der Gandersheimer Domfestspiele aus

Dank und Anerkennung gezollt - Über seine Nachfolge wird im Herbst 2019 entscheiden

Norbert Baensch (85), seit 2011 als Theaterfachmann in den Aufsichtsrat der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH berufen, scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus. Über die Nachfolge im Aufsichtsrat entscheidet die Gesellschafterversammlung im Herbst. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Uwe Schwarz MdL, dankte Norbert Baensch für kenntnisreiche Unterstützung sowie vielfachen Ratschlag in den vergangenen Jahren und überreichte dem Göttinger eine Dauerkarte für die Gandersheimer Domfestspiele. Baensch sei weiterhin ein gern gesehener Gast.

Norbert Baensch kennt die Gandersheimer Domfestspiele seit ihren Anfangsjahren. Geboren in Schlesien, studierte er in Göttingen Geschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Es folgten erste Engagements unter anderem in Trier. 1963 wurde Norbert Baensch Chefdramaturg am Deutschen Theater in Göttingen und prägte unter den Intendanten Heinz Hilpert, Günther Fleckenstein und Heinz Engels den Stil des Hauses mit. Schon damals erlebte er, wie er heute sagte, stets von Neuem fasziniert die einzigartige Atmosphäre des Freilichttheaters vor dem Gandersheimer Dom. 1992 wurde Norbert Baensch in die Jury gerufen, die damals jährlich die Trägerin des Roswitha-Ringes auswählte. Es folgten viele Jahre der freundschaftlichen Kooperation und wertschätzenden Zusammenarbeit, „eine reiche Zeit der Verbundenheit“, sagte Baensch. Später wurde er als Fachmann in den Aufsichtsrat der 2011 gegründeten gGmbH berufen.

Während seiner Zeit am DT in Göttingen hat Norbert Baensch die Deutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen mit gegründet und durch den Theateraustausch mit Thorun wesentlich zur Verständigung zwischen Deutschland und Polen beigetragen. Baensch ist Träger des höchsten polnischen Ordens, der einem Ausländer verliehen werden kann.

Zum Bild:
Danke für profunden Ratschlag über Jahrzehnte (v.l.) Intendant Achim Lenz, Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Norbert Baensch, Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz, Geschäftsführer Thomas Groß.
Quelle: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram











14.08.2019 • 10:24 Uhr

Tipp der Woche: Sehstörungen bei Kleinkindern erkennen - Dr. Reuters Ratschlag

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Sehstörungen können die Entwicklung von Kindern behindern. Daher ist es gut, sie möglichst frühzeitig festzustellen. Dazu dienen unter anderem die Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderarzt. Aber auch die Eltern können auf Hinweise achten, etwa, wenn ihr Kind nicht auf Lichtreize reagiert oder lichtscheu ist. Auch auffallend große und häufig tränende Augen sowie Ungeschicklichkeit, ständiges Stolpern oder Danebengreifen, deuten auf Augenprobleme hin. Weil sich der Körper bei Sehdefiziten mehr anstrengen muss, klagen betroffene Kinder häufig über Kopfschmerzen oder ermüden zum Beispiel beim Betrachten von Bilderbüchern schneller. Wenn Eltern vermuten, dass bei ihrem Kind eine Sehschwäche vorliegt, sollten sie das mit dem Kinderarzt besprechen oder direkt einen Augenarzt aufsuchen. Tipp: Falls das Kind eine Brille benötigt, auf ein stabiles Gestell achten, denn Kinderbrillen müssen in der Regel einiges aushalten. Elastische Bügel und ein Nasensteg mit möglichst großer Auflagefläche garantieren einen sicheren und komfortablen Sitz. Bruchsichere Kunststoffgläser reduzieren die Verletzungsgefahr bei Stürzen.Quelle: ERGO Group

Über den DKV Experten:
Dr. Wolfgang Reuter (Jahrgang 1960) hat Medizin und Politikwissenschaften in Freiburg und Paris studiert. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er in unterschiedlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen, 1999 kam er zur ERGO Group. Hier leitet er die Abteilung Medizinische Beratung im Leistungsmanagement der DKV Deutsche Krankenversicherung. In seiner Freizeit spielt der Vater von sechs Kindern gern Tennis und liest Thomas Mann.












14.08.2019 • 10:19 Uhr

21-Jährige bemerkt Bremsvorgang zu spät: Auffahrunfall mit 11.000 Euro Sachschaden

Am Dienstag gegen 16.55 Uhr kam es auf der Bundesstraße 3 zwischen Sudheim und dem Gallneukirchner Kreisel zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von ca. 11.000 Euro entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
Eine 21 Jahre alte Northeimerin war mit ihrem Pkw auf der B 3 in Richtung Northeim unterwegs. Vor dem Gallneukirchner Kreisel entwickelte sich ein leichter Rückstau. Zu spät bemerkte die 21-Jährige den Bremsvorgang des vorausfahrenden Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls schob sie den Pkw des 75 Jahre alten Mannes aus dem Raum Hamburg noch gegen das Heck des Autos einer 60 Jahre alten Sudheimerin. fal










14.08.2019 • 10:16 Uhr

Geldautoamt in die Luft gesprengt - Tätern gelingt Flucht mit einem Roller

In der Nacht zu Mittwoch sprengten zurzeit unbekannte Täter einen Geldautomaten in Mascherode bei Braunschweig in die Luft. Die Polizei berichtet dazu soeben offiziell weiter:
Ein 81-jähriger Zeuge meldete am frühen Mittwochmorgen einen lauten Knall bei der Polizei. Der Mann konnte dabei erkennen, wie sich zwei Unbekannte an dem Geldautomaten einer Bank in der Straße Am Mascheroder Holz zu schaffen machten. Die Männer flüchteten kurz darauf zunächst zu Fuß, anschließend nutzten sie einen Roller für die weitere Flucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern mit diversen Funkstreifen verlief ergebnislos.
Die gerufene Kriminalpolizei stellte fest, dass der Geldautomat durch die Explosion gewaltsam geöffnet worden war. Auch die Türen und die Holzverkleidung der Räumlichkeiten waren stark beschädigt. Die Unbekannten erbeuteten Bargeld in bislang unbekannter Höhe.
Die Polizei bittet Zeugen, die am Dienstagabend und in der Nacht zu Mittwoch verdächtige Personen gesehen oder andere verdächtige Beobachtungen in Mascherode gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0531 - 476-2516 in Verbindung zu setzen.ots











14.08.2019 • 10:10 Uhr

Bad Gandersheimer Polizei stoppt um 22.20 Uhr bekifften Jetta-Fahrer (27) in Kreiensen

Am gestrigen Dienstag Abend gegen 22.20 Uhr wurde in der Wilhelmstraße in Kreiensen-Einbeck der 27-jährige Fahrer eines VW Jetta durch Gandersheimer Polizeibeamte einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten einen Drogenkonsum bei dem Mann fest. Ein Vortest reagierte positiv auf Marihuana. Folgen: Blutentnahme, Untersagung der Weiterfahrt, Bußgeldverfahren mit 500 Euro Geldbuße und vierwöchigem Fahrverbot und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. ots










14.08.2019 • 10:05 Uhr

Was ist mit Hubert K. (Alfeld) passiert? Große Sorge - er braucht dringend ärztliche Hilfe

Vermisst wird seit den Vormittagsstunden des gestrigen Dienstag der 70-jährige Hubert K. aus Alfeld. Herr K. hielt sich zuletzt an seiner Wohnanschrift auf. Eine entsprechende Vermisstenanzeige liegt der Polizei Alfeld vor. Herr K. bedarf dringend ärztlicher Hilfe.
Alle bisherigen Suchmaßnahmen, auch unter Hinzuziehung eines Personenspürhundes und eines Polizeihubschraubers, verliefen bisher ergebnislos.
Durch die Veröffentlichung eines Lichtbildes des Vermissten erhoffen sich die Alfelder Ermittler Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten zu erlangen. Ferner werden die Medien um Veröffentlichung gebeten.
Beschreibung des Vermissten: 176 Zentimeter groß - normale Statur - Brillenträger - graue Haare - blau-weiß kariertes Hemd - dunkle Schuhe mit hellgrünen Schnürsenkeln und hellgrüner Sohle. Sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nehmen die Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181/9116-115 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.jpm/Foto: Polizei











14.08.2019 • 09:58 Uhr

Perfekte Kooperation des Landkreises Northeim und der Stadt Moringen Gemeinsame Nutzung der Mensa: Löwenzahn-Grundschüler essen künftig in der KGS Moringen

Die Löwenzahn-Grundschule in Moringen wird ab dem kommenden Schuljahr als Ganztagsschule geführt. Für Schülerinnen und Schüler musste deshalb die Möglichkeit einer Mittagsverpflegung geschaffen werden. Da im benachbarten Gebäude der KGS im Waldweg 30 in Moringen eine Mensa vorhanden ist, haben der Landkreis Northeim, die Stadt Moringen und die Schulleitungen der beiden Schulen die Möglichkeit einer gemeinsamen Nutzung der Mensa geschaffen. Ab Montag, 19. August 2019, wird die Mensa sowohl den Schülerinnen und Schülern der KGS als auch denen der Grundschule offen stehen. Im Kreisgebiet wird damit erstmals eine Mensa von Schulen zweier unterschiedlicher Träger genutzt.

Bei dieser Kooperation handelt es sich um ein Novum im Landkreis Northeim, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind. „Das Ergebnis stellt ein schönes und nachahmenswertes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit dar“, sagt Maik Fieber, Leiter des Fachbereichs Schule und Kultur beim Landkreis Northeim. Die Moringer Bürgermeisterin Heike Müller-Otte stimmt zu: „Allen Kindern, die bei einem Probeessen dabei waren, hat es sehr gut geschmeckt. Zudem war die Zusammenarbeit der leichteste und beste Weg – warum Millionen für eine neue Mensa investieren, wenn es auch anders geht?“ Markus Hohmeister, Schulleiter der KGS, erhofft sich, „dass wir viele Grundschüler, die dann auf die KGS wechseln, davon überzeugen können, dass ein gekochtes Mittagessen besser ist als eine Tüte Chips“, und dadurch längerfristig stabilere Zahlen für die Mensa. „Die enge Zusammenarbeit ist einfach toll. Wir sind neben der Möglichkeit, die Schüler hier mit Mittagessen zu versorgen, dankbar, dass wir beispielsweise unsere Einschulung in den Räumlichkeiten der KGS machen dürfen“, sagt Barbara Ahlf-Dörnte, Schulleiterin der Löwenzahn-Grundschule.

Im Durchschnitt nehmen derzeit täglich etwa 70 Schülerinnen und Schüler der KGS ihr Mittagessen in der Mensa ein. Es wird damit gerechnet, dass künftig etwa 60 Schülerinnen und Schüler der insgesamt rund 240 Löwenzahn-Grundschüler hinzukommen. Dafür wurden die Zubereitungs- und Lagerkapazitäten der Mensa unter anderem um einen zusätzlichen Kühlschrank und einen zweiten Konvektomaten erweitert. Um eine zügige Essensausgabe zu ermöglichen und lange Wartezeiten zu vermeiden, wird auch das Küchenpersonal zum kommenden Schuljahr um eine zusätzliche Kraft aufgestockt. Die mit dem Projekt verbundenen Kosten werden je nach Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die das Angebot wahrnehmen, zwischen dem Landkreis Northeim als Träger der KGS und der Stadt Moringen als Träger der Löwenzahn-Grundschule anteilig aufgeteilt.lpd


Zum Bild: Freuen sich über die Kooperation: (v. l.) Inga Klages vom Büro der Bürgermeisterin Stadt Moringen, Heike Müller-Otte, Bürgermeisterin der Stadt Moringen, Markus Hohmeister, Schulleiter KGS Moringen, Barbara Ahlf-Dörnte, Schulleiterin der Löwenzahn-Grundschule, und Maik Fieber, Leiter des Fachbereichs Schule und Kultur beim Landkreis Northeim. Foto: Landkreis Northeim. Foto: lpd











14.08.2019 • 09:12 Uhr

Markoldendorf: 70-jähriger fährt volltrunken Auto, rammt Opel Corsa und haut ab

Tatort Dassel- Markoldendorf, Steinbergstraße/Ilmebahnstraße., Tatzeitpunkt; gestern, Dienstag, 13. August 2019, 19.35 Uhr:
Am gestrigen Abend meldete eine 36-jährige Fahrzeugführerin eines Opel Corsa, dass ihr Opel von einem VW Polo angefahren wurde und sich der Fahrzeugführer des VW einfach von der Unfallstelle entfernt hätte. Die Geschädigte kam in Markoldendorf aus Richtung des Freibades und bog am Kreisel nach rechts in die Steinbergstraße ab. Dabei kam ihr der VW Polo mit Einbecker Kennzeichen entgegen, der auf ihre Straßenseite geriet und gegen ihren Pkw stieß. Den Fahrzeugführer des VW Polo interessierte der Verkehrsunfall jedoch überhaupt nicht, er fuhr einfach weiter. Da sich die Geschädigte das Autokennzeichen gemerkt hatte, konnte der Unfallverursacher kurz danach von der Polizei im Bereich Einbeck zu Hause angetroffen werden. Dabei stellte die eingesetzte Polizeistreife starken Alkoholgeruch in der Atemluft des 70-jährigen Unfallverursachers fest. Ein durchgeführter Alkoholtest erbrachte dann einen Alkoholwert von 1,54 Promille. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe durch einen Polizeiarzt und die Sicherstellung des Führerscheins veranlasst. Die Schadenshöhen an beiden Pkw werden mit ca. 4.000 Euro angegeben. vo










14.08.2019 • 09:02 Uhr

Energiewende, Klimawandel und Ressourcen: Intelligent Heizen mit Infrarot-Heizgewebe

In Zeiten der Energiewende und des Klimawandels sind neue intelligente Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen angesagt. Hier ein interessanter Lösungsansatz. Bad Gandersheims Malermeister Michael Schreiber hat dazu eine Anregung vermittelt:

Mit der im Herbst 2018 gegründeten V4heat GmbH erschließt sich die Vitrulan Gruppe, Marktschorgast, neue Geschäftsfelder. V4heat steht für die Entwicklung und den Vertrieb von intelligenten Infrarot-Heizsystemen. Dem vielfältigen Werkstoff „Glas“ bleibt Vitrulan dabei treu: Die V4heat Flächenheizungen basieren auf Glas-Gittergeweben, wie sie im Hause Vitrulan in ähnlicher Form produziert und beispielsweise als Armierungsgewebe im Bau eingesetzt werden.

Heizen nach dem Vorbild der Sonne

Wir alle kennen es: das angenehme Gefühl, wenn die Sonne hervorkommt und uns wärmt. Bereits die ersten Sonnenstrahlen erzeugen sofort Wärme und Behaglichkeit – selbst bei eiskalter Luft! Dieser Effekt wird durch die Infrarotstrahlen der Sonne ausgelöst. Genau dieses Naturprinzip war Vorbild bei der Entwicklung des intelligenten V4heat Heizsystems.

Wo herkömmliche Heizsysteme die Raumluft und somit nach und nach die Möbel, Wände und Böden erwärmen, wirkt Infrarotstrahlung direkt und unmittelbar auf diese Objekte und natürlich auch den menschlichen Körper. Die Wohlfühltemperatur im Raum wird viel schneller und energieeffizienter erreicht. In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage und einem passenden Speicher sind Sie mit diesem System in der Lage, äußerst kosten- und energieeffizient zu heizen.

Modernste Funktionsweise

Basis der V4heat Flächenheizung ist ein Armierungsgewebe aus Glasfasern mit einer hochaktiven, leitfähigen Beschichtung und Schutzcoating. Es lässt sich in unterschiedlichen Materialien einbetten und verschwindet nach der Installation in der Wand, der Decke oder dem Boden. Heizkessel, Tanks oder störende Heizkörper gehören der Vergangenheit an. Das Gewebe wird in Deutschland gefertigt und entspricht höchsten Qualitätsstandards.

Dabei weist das Gewebe eine sehr hohe Beschädigungstoleranz auf – so ist es beispielsweise problemlos möglich, einen Dübel für ein Bild einzubringen. Das V4heat Heizsystem wird mit Schutzkleinspannung (SELV) betrieben, einer berührungssicheren Gleichspannung, die keinen Elektrosmog erzeugt.

Smarter Wohnen

Mit den V4heat-Heizlösungen sind Sie bestens für die Zukunft gerüstet! Die Einbindung in ein Smart Home System ist problemlos möglich. Egal, ob Sie auf dem Heimweg vom Urlaub sind oder heute einmal früher nach Hause kommen: einfach per Smartphone App die gewünschte Temperatur einstellen, heimkommen und wohlfühlen!

Es gibt zu der Thematik Partner vor Ort an. So beispielsweise den Malerbetrieb Schreiber aus Bad Gandersheim.
red/Foto: V4heat GmbH











14.08.2019 • 08:52 Uhr

Indigener Frauenmarsch in Brasilien: 2.000 indigene Frauen leisten Widerstand gegen Bolsonaro

„Nationales Forum indigener Frauen“ – 09. - 14. August in Brasília - Landrechte und Gesundheitsversorgung stehen im Vordergrund

Seit dem 9. August findet in Brasiliens Hauptstadt das „Nationale Forum indigener Frauen“ statt. Unter dem Titel „Territorium: unser Körper, unser Geist“ diskutieren 2.000 indigene Frauen über Möglichkeiten, ihre Rechte durchzusetzen. Sie vernetzen sich, um Widerstand gegen die Regierung des rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro zu leisten. Dieser hat immer wieder erklärt, indigene Rechte massiv einschränken und indigenes Land den großen Agrarkonzernen zuschlagen zu wollen. Zum Abschluss des Treffens am heutigen 14. August ist ein indigener Frauenmarsch in Brasília geplant.

„Brasiliens Indigene leisten beeindruckenden Widerstand gegen die repressive Politik Bolsonaros, die ihre fundamentalen Rechte und ihre Lebensweise bedroht“, erklärt Regina Sonk, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker mit ihrem Hauptsitz in Göttingen (Niedersachsen). „Frauen spielen in dieser Bewegung eine wichtige Rolle. Ihre Bedeutung für die Verteidigung ihrer Rechte sichtbar zu machen und ihren Einsatz anzuerkennen ist unser aller Verantwortung – und wird auch anderen sozialen Bewegungen als Vorbild dienen.“

Das „Nationale Forum indigener Frauen“ wurde im April auf dem indigenen Protestcamp „Acampamento Terra Livre“ (ATL) geplant und beschlossen. „Beim ATL standen indigene Landrechte im Vordergrund, die unter Bolsonaro besonders bedroht sind“, erinnert Sonk, die im April am Protestcamp teilgenommen hat. „Die Indigenenbehörde für Landverteilung FUNAI wurde faktisch entmachtet. Seitdem hat die Abholzung des Regenwaldes beispiellose Ausmaße erreicht. Angriffe auf indigene Führer nehmen zu, Handlungsspielräume für NGOs schwinden.“ Darum sei es besonders wichtig, dass das Frauenforum an die Forderungen des ATL anknüpft und mit Märschen und anderen Aktionen auch international auf die bedrohliche Lage aufmerksam macht.

Hunderte indigene Frauen besetzten am Montag das Gebäude des Spezialsekretariats für indigene Gesundheit (SESAI) in Brasília. Sie fordern eine bessere Finanzierung der Behörde. Die Regierung Bolsonaro hatte die Zahlungen für mehrere Monate komplett eingestellt. Dadurch war die Gesundheitsversorgung von tausenden indigenen Menschen in abgelegenen Gebieten massiv eingeschränkt. Frauen, Kinder und ältere Menschen sind für ihre medizinische Versorgung besonders auf die SESAI angewiesen. Auf einer Kundgebung vor der Behörde sagte die indigenen Anführerin Sônia Guajajara am Montag: „Wir widersetzen uns, um zu existieren. Hier in Brasília sind wir Frauen aus insgesamt 115 indigenen Nationen, die gemeinsam die Praktiken dieser Regierung nicht akzeptieren werden. Für unsere Vorfahren und zukünftige Generationen werden wir unsere Rechte auch weiterhin verteidigen.“

Im Rahmen des Forums vernetzen sich die indigenen Frauen nicht nur untereinander. Es sind auch gemeinsame Aktionen mit der (nicht-indigenen) Arbeiterinnenbewegung „Margaridas“ geplant, unter anderem ein gemeinsamer Abschlussmarsch.
red/fis










14.08.2019 • 08:46 Uhr

Flugplatz Bad Gandershem: Zunehmende Attraktivität - Northeimer Flieger siedeln sich an, bauen Hallen

Es sind nicht allein die jüngsten Events, die zur Attraktivitätssteigerung des Flugplatzes auf dem "Kühler" in Bad Gandersheim beigetragen haben. Mehr noch ist bei den Fliegern/innen von Motormaschinen, Segelflugzeugen und anderen Flugmaschinen die einmalige Lage des Flugplatzgeländes beliebt. Der hochgelegene Standort hat eine zentrale Lage in der Region. Verkehrstechnisch ist er ideal erreichbar. Vom Autobahnanschluss A7 über Echte oder Seesen sind es bis auf den Berg zwischen 15 und 20 Minuten Fahrzeit. Weitere positive Eigenschaften resultieren aus einer beinahe intakten Logistik für den Flugbetrieb und die Flugsicherheit, aber auch aus einer kooperativen Gemeinschaft der auf dem Platz etablierten Flieger-Vereine und -Gemeinschaften. Da wundert es nicht, dass sich auswärtige Piloten/innen von diesen erfreulichen Rahmenbedingungen angezogen fühlen. Jetzt ist von Verantwortlichen des Flugplatzes auf Nachfrage gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bestätigt worden, dass beispielsweise Northeimer Flieger sich auf dem Gandersheimer Flugplatz dermaßen gut aufgehoben fühlen, dass sie sich hier niederlassen. Soll heißen von Northeim weggehen und neue Hallen auf dem "Kühler" für ihre Fluggeräte erstellen. red/fis/Foto: Thomas Fischer










14.08.2019 • 08:28 Uhr

Verdächtige Dachdecker im Focus der Polizei: Volltreffer

Zur gestrigen (diensttaglichen) Mittagszeit gingen bei der Polizei Einbeck mehrere Anrufe ein, dass in verschiedenen Ortsteilen von Einbeck und Dassel zwei Männer an Haustüren klingeln würden, um Dachdeckerarbeiten anzubieten. Bei einer polizeilichen Kontrolle der beiden Männer, die mit einem silbernen VW Sharan mit auswärtigem Kennzeichen angetroffen wurden, stellten die eingesetzte Polizeistreife fest, dass der VW bereits seit April 2019 ohne einen gültigen Versicherungsschutz geführt wird. Daher wurden die amtlichen Kennzeichen abgebaut, eine Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Weiter Straftaten konnten im Rahmen der weiteren Ermittlungen nicht festgestellt werden. vo










14.08.2019 • 08:18 Uhr

Gandeon Kino aktuell: Wenn jede Berührung verboten ist... - Der Emotion- Film "Drei Schritte zu Dir"

Trude Poser präsentiert neues Programm bis zum 21. August

Das Theaterfestival " 61. Gandersheimer Domfestspiele" waren gestern, das GANDEON-Film-Theater ist heute, morgen und übermorgen! Soeben hat Kino-Chefin Dr. Trude Poser im geschmeidigen "eosin" die Programmvorschau in Papier bis zum 21. August präsentiert. Wir ziehen hier digital nach.
Den komödiantischen Beatles-Soundfilm "Yesterday" gibt es drei weitere Male zu sehen. Wunderbare Wochenendunterhaltung. Dann aber bereits am Freitag ein tief emotionaler Streifen: "Drei Schritte zu Dir". Zwei Menschen, die sich zu lieben beginnen. Was aber, wenn sie ihre Zuneigung nicht ausleben dürfen? Eine Liebesbeziehung, in der jede Berührung verboten ist. Geht das gut?
Der weitere Inhalt des Films und der anderen dargebotenen Streifen sind hier kurz angerissen. Alle Fakten zum Kino auf der dokumentierten Grafik. Das Gandeon-Team in der Marienstraße ist bestens präpariert, freut sich auf Stammgäste und solche, die es noch werden dürfen.

Yesterday

Komödie um einen erfolglosen Singer/Songwriter, der mit den Songs der Beat- les zum Star wird. - Oscar-Preisträger Danny Boyle (Slumdog Millionaire, Trainspotting) bringt mit Yesterday eine Musik-Komödie zum Sound der Beatles heraus. Der Film ist eine Liebeserklärung an die Musik der größten Pop- band aller Zeiten. Ed Sheeran ist als Schauspieler zu sehen. Er spielt sich selbst. - Der britische Musiker Jack kann sich gerade mit Mühe und Not über Wasser halten, bis ihm eines Tages ein Wunder geschieht. Nach einem myste- riösen Stromausfall kann sich plötzlich niemand außer ihm an die Musik der Beatles erinnern. Er nutzt die Situation, verkauft die Welthits als eigene Songs

Drei Schritte zu dir

Wie viele andere Teenager in ihrem Alter hängt auch Stella Grant am liebsten vor dem Laptop rum oder trifft sich mit ihren Freunden. Doch eins unterscheidet sie doch von ihren Altersgenossen: Im Gegensatz zu ihnen, leidet Stella an Mukoviszidose und verbringt deswegen ihr Leben größtenteils im Kranken- haus. Somit wird ihr Leben von vielen Regeln und vor allem Selbstkontrolle bestimmt. Als sie Will Newman kennenlernt, einem charmanten Mit-Patienten im Krankenhaus, wird diese Disziplin jedoch auf eine harte Probe gestellt, denn jede Berührung ist verboten.

TKKG

Neuverfilmung des Jugendkrimihits um ein Gespann von vier Nachwuchsde- tektiven. - Tim und Willi, genannt Klößchen, lernen sich im Internat kennen, teilen sich widerwillig ein Zimmer. Doch als Klößchens Vater entführt wird und mit ihm eine wertvolle Statue aus seiner Kunstsammlung verschwindet, ist Tim der Einzige, der Willi glaubt, dass die Polizei auf der falschen Fährte ist. Ge- meinsam mit dem hochintelligenten Außenseiter Karl und der smarten Polizis- tentochter Gaby beginnen die vier auf eigene Faust zu ermitteln und werden Freunde.

Pets 2 in 2D (ohne Brille)

Kaum verlassen die Menschen früh morgens ihr Zuhause, um in die Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen zu gehen, geht es in ihren Wohnungen auch schon drunter und drüber – denn dann haben ihre tierischen Mitbewohner wie Hund Max (gesprochen von Jan Josef Liefers) und seine Kumpane, sturmfrei ..

Nur eine Frau

Berührendes Drama nach der realen Geschichte einer jungen Frau und Mutter aus einer türkisch-kurdischen Familie, die 2005 in Berlin einem sogenannten Ehrenmord zum Opfer fiel. - Aynur wächst in Berlin auf und ist eine selbstbe- wusste junge Frau. Sie trennt sich von ihrem gewalttätigen Mann, sucht für sich und ihren kleinen Sohn eine eigene Wohnung, macht eine Lehre, geht mit Freundinnen weg. Für ihren Vater und ihre Brüder ist das unerhört. Sie beleidi- gen und bedrohen sie. Drama von "Wüstenblume"-Regisseurin Sherry Hormann.

red/Foto: Thomas Fischer














14.08.2019 • 07:33 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Mittwoch: Abenteuerliches Mittelalterfest in Harriehausen

Heute ist der Schlusstag der großen Sommerferien. Ein letztes Mal präsentiert sich das Ferienprogramm der Stadtjugendpflege in Bad Gandersheim - und zum Finale mit einem abenteuerlichen Angebot. Mädchen und Jungen zwischen sieben und zwölf Jahren sind zu einem besonderen Fest eingeladen. Es könnte ein Abschiedsfest für das Ferienprogramm sein. Es ist aber mehr! Stadtjugendpfleger Gunnar Ude hat es gemeinsam mit dem Heimatverein in Harriehausen organisiert. Der steht angesichts der Nähe des germanisch-römischen Schlachtfeldes Harzhorn bekanntlich ganz auf mittelalterliches Ambiente. Beim heutigen "Mittelalterfest" im Freizeitpark in Harriehausen "schlüpfen die Beteiligten für ein paar Stunden in die Rolle der alten Germanen: Es gilt Tiere zu versorgen und zu führen, die bei uns sind, ein Amulett zu basteln, das Gelände nach Schätzen zu erkunden, ein Lager einzurichten, so werden einige Aktivitäten angedeutet. Los geht das Abenteuer um 15 Uhr; Ende gegen 17.30 Uhr. red/fis










13.08.2019 • 18:32 Uhr

Maskierter Messer-Mann überfällt Spielhalle in Osterode - Polizei: Täter sprach Deutsch mit ausländischem Akzent

Ein maskierter Mann hat am heutigen frühen Dienstagmorgen (13. August 2019) eine Spielhalle in der Scheffelstraße in Osterode überfallen. Bei der Tat erbeutete der Räuber Bargeld im unteren dreistelligen Bereich. Nach ersten vorliegenden Erkenntnissen betrat der Täter gegen 02.20 Uhr die Spielhalle und bedrohte den am Tresen stehenden Mitarbeiter mit einem Messer. Der Angestellte übergab dem Räuber das geforderte Geld, woraufhin der Mann zu Fuß in Richtung der Straße Kurzer Krummer Bruch flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Zum Zeitpunkt des Überfalls hielten sich keine Kunden mehr in der Spielstube auf.
Beschreibung des Täters: ca. 175 Zentimeter groß, dunkle Kapuzenjacke, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent.
Die Polizei in Osterode hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05522/508-0 zu melden. mb










13.08.2019 • 18:29 Uhr

Bäckerei in Langeslheim: Widerliche Hassattacke

Am gestrigen Montagmorgen stellte die Mitarbeiterin einer örtlichen Bäckerei in Langelsheim eine üble Sachbeschädigung an mehreren Sitzunterlagen sowie Tischen des Außenbereichs fest. Der/ die bislang unbekannten Täter entnahmen die Sitzkissen aus einer Lagerbox, beschmierten diese sowie zwei Tische mit Exkrementen und legten sie anschließend vor der Filiale ab.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Langelsheim unter Telefon 05326-97870 in Verbindung zu setzen. ots










13.08.2019 • 16:21 Uhr

Spitzensport im Göttinger Jahnstadion - Polizeidirektion Göttingen ist Ausrichter der 37. Deutschen Polizeimeisterschaften in der Leichtathletik

Am 28. und 29. August 2019 findet im Jahnstadion in Göttingen ein sportliches Großereignis der besonderen Art statt. Denn an diesen beiden Tagen werden sich dort circa 270 Sportlerinnen und Sportler, viele von ihnen aus dem Bereich des Spitzensports, im Rahmen der 37. Deutschen Polizeimeisterschaften (DPM) in der Leichtathletik miteinander messen. Damit ist die Universitätsstadt nach dem Jahr 1999 zum zweiten Mal Austragungsort der bundesweit beachteten Wettkämpfe. Für alle Sportinteressierten ist der Eintritt an beiden Wettkampftagen frei.

Das Land Niedersachsen nimmt mit 30 Sportlerinnen und Sportlern an den Wettkämpfen teil, von denen einige bereits bei deutschen oder europäischen Polizeimeisterschaften Erfolge verbuchen konnten. Auch aus der Polizeidirektion Göttingen sind eine Sportlerin und ein Sportler dabei: In der Disziplin "100 m Hürden" wird Polizeioberkommissarin Julia Schwertfeger antreten, die bereits bei den DPM in Lübeck im Jahr 2013 den dritten Platz erringen konnte. Heimatverein der Beamtin, die ihren Dienst im Bereich Aus- und Fortbildung der Polizeiinspektion Hildesheim versieht, ist der VfV Hildesheim. Aus dem Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Göttingen wird zudem Kriminaloberkommissar Christian Kalinowski an der DPM teilnehmen. Der Mittel- und Langstreckenläufer mit dem Heimatverein LG Eichsfeld hat bereits an mehreren Deutschen Polizeimeisterschaften mit guten Resultaten teilgenommen.

"Körperliche Leistungsfähigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für die Einsatzfähigkeit der Polizei. Sport und regelmäßige Bewegung kommt daher im beruflichen Alltag von Polizeibeamtinnen und -beamten eine deutlich höhere Bedeutung zu als in den meisten anderen Berufsfeldern", erklärt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Als Arbeitgeber setzt die Polizei dabei auf das Prinzip 'Fordern und Fördern'. Auf der einen Seite wird von den Kolleginnen und Kollegen erwartet, dass sie sich auch außerhalb der Dienstzeit eigenständig fit halten. Auf der anderen Seite eröffnet die Polizei durch Dienstsportangebote während der Arbeitszeit, aber auch durch Wettkämpfe wie die Deutschen Polizeimeisterschaften vielfältige Anreize, das Berufsleben mit sportlichen Zielen zu verbinden."

Veranstalter der DPM in der Leichtathletik, die alle zwei Jahre jeweils in einem anderen Bundesland ausgetragen werden, ist das Deutsche Polizeisportkuratorium. In Niedersachsen war die Veranstaltung zuletzt im Jahr 2011 in der Landeshauptstadt Hannover zu Gast. In diesem Jahr ist das Land erneut Ausrichter der Meisterschaften und hat die Polizeidirektion Göttingen als Gastgeber ausgewählt. Mit der Organisation betraute die Behörde die örtlich ansässige Polizeiinspektion Göttingen.

"An den beiden Wettkampftagen erwarten uns Entscheidungen in 41 Disziplinen, wobei die Sprintstrecken am stärksten besetzt sind", erklärt Kriminaloberkommissarin Corinna Klaus-Rosenthal, die Leiterin des Organisationsteams der Polizeiinspektion Göttingen. "Dabei können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer in allen Disziplinen auf Sport auf höchstem Niveau freuen. Alle Athletinnen und Athleten haben eine anspruchsvolle Qualifikation erfolgreich abgeschlossen. Einige von Ihnen gehören sogar zum Perspektivkader des Deutschen Leichtathletik Verbands und erhalten als aussichtsreiche Nachwuchstalente eine besondere Förderung." ots/Foto: Polizei











13.08.2019 • 16:09 Uhr

CDU: Wer macht das Rennen? Chefsekretärin Kerstin Lorentsen und Geschäftsführerin Heidrun Taufall-Hoffmann wollen Roy Kühne aus Kreisvorsitzende beerben

Nach der Ankündigung des Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Northeim, Dr. Roy Kühne, MdB, auf dem bevorstehenden Kreisparteitag nicht erneut zu kandidieren (wir berichteten), haben zwei Damen den Ring geworfen. Beide haben offiziell ihre Bewerbungen für eine Kandidatur bei der Wahl einer CDU-Kreisvorsitzenden angezeigt. Das bestätigte der noch amtierende Chef des Kreisverbandes, Dr. Roy Kühne, auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Es handelt sich um zwei erfahrene, kompetente und leidenschaftlich agierende Kommunalpolitikerinnen. Zum einen um Kerstin Lorentsen, die beruflich als Chefsekretärin bei der Universitätsmedizin Göttingen arbeitet. Als zweite Kandidatin steht Heidrun Taufall-Hoffmann, Geschäftsführerin eines Unternehmens in Einbeck, als Kandidatin bereit.
Weitere Bewerbungen liegen aktuell nicht vor.

Wann die Wahlen für den neuen CDU-Kreisvorstand stattfinden vermochte Noch-Kreisvorsitzender Dr. Roy Kühne nicht konkret mitzuteilen. Wahrscheinlich gibt es einen Termin im Herbst. Die Verzögerung habe sich durch einen Krankheitsfall ergeben, so seine Erklärung.
red/fis/Fotos: Homepage Lorentsen/Taufall-Hoffmann












13.08.2019 • 15:43 Uhr

Autofahrer fährt Radrennfahrer an und verletzt ihn

Am Montag gegen 12 Uhr kam es auf der westlichen Entlastungsstraße in Höhe der Sürlingswiesen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer leicht verletzt wurde. An seinem Fahrrad und einem Pkw entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 1.500 Euro.

Ein 30 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Eichsfeld war parallel zur westlichen Entlastungsstraße auf dem Feldweg Am Horlingsgraben unterwegs. In Höhe der Sürlingswiesen bog er in Richtung der Umgehungsstraße ab. Hierbei überfuhr er den Radweg der westlichen Umgehungsstraße. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Rennrad eines 21-Jährigen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, der auf dem Radweg in Richtung Sollingtorkreisel unterwegs war. fal











13.08.2019 • 15:39 Uhr

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde: Pumpen-Dichtung erneuert

Im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung im Kernkraftwerk Grohnde (KWG) wurde festgestellt, dass eine Zusatzborierpumpe eine geringfüge Leckage aufwies. Der Befund wurde fristgerecht von der Betreiberin PreussenElektra als Ereignis der Kategorie N (normal) 2.1.1 (INES 0) nach Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) der Aufsichtsbehörde gemeldet. Die betroffene Pumpen-Dichtung wurde erneuert und die Prüfung konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf den bestimmungsgemäßen Betrieb der Anlage.
red/Foto: Thomas Fischer











13.08.2019 • 15:28 Uhr

Neue Auszubildende bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig

Rewaz Hassan unterstützt ab sofort die Geschäftsstelle Keßler in Bad Gandersheim

In der Geschäftsstelle Keßler der Öffentlichen Versicherung Braunschweig in Bad Gandersheim gibt es ab sofort ein neues Gesicht: Rewaz Hassan hat Anfang August ihre Ausbildung begonnen und ist ab sofort in der Hennebergstraße 13 im Einsatz. Vor Ausbildungsbeginn hat sie bereits ein Praktikum dort absolviert: „Als ich mein Praktikum bei der Öffentlichen angefangen hatte, fühlte ich mich direkt wohl. Die Öffentliche gab mir das Gefühl zu einer großen Familie zu gehören. Hier stand für mich fest, dass ich eine Ausbildung als Versicherungskauffrau bei der Öffentlichen beginnen möchte.“

Eine dauerhafte Betreuung durch ihre Ausbilder, interaktive Schulungen und ein sehr hoher Praxisanteil bereiten die Auszubildenden bei der Öffentlichen während der 2,5-jährigen Ausbildung umfangreich auf ihre berufliche Zukunft vor. Besonders freuen sie sich, darüber war man sich in der Einführungswoche schnell einig, auf den Kontakt mit vielen neuen Menschen und darauf, ihre Kunden individuell beraten und ihnen vor allem im Schadenfall helfen und sie begleiten zu können.

Kevin Keßler, Leiter der Geschäftsstelle der Öffentlichen in Bad Gandersheim, heißt die neuen Auszubildenden herzlich willkommen: „Ich wünsche Frau Hassan sowie allen anderen neuen Kolleginnen und Kollegen einen tollen Start und viel Erfolg. Wir freuen uns sehr auf die Unterstützung und auch darauf, gemeinsam mit Frau Hassan hier vor Ort in Bad Gandersheim unsere Kunden umfangreich versorgen zu können.“

Anfang August haben insgesamt 15 neue Auszubildende ihre Ausbildung bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig begonnen. Während 14 davon ihre Ausbildung zum Kaufmann beziehungsweise zur Kauffrau für Finanzen und Versicherungen in jeweils einer Geschäftsstelle gestartet haben, lernt ein weiterer Auszubildender bei der Öffentliche Facility Management GmbH, einer Tochterfirma der Öffentlichen, in der Direktion die Tätigkeiten eines Kochs kennen. Wie in den Vorjahren sind die angehenden Kaufmänner und Kauffrauen vor Ort überall im Geschäftsgebiet der Öffentlichen und damit im direkten Kontakt mit den Kunden im Einsatz. Damit ergänzen sie die Auszubildenden aus den vorangegangenen Jahrgängen, die bereits in den rund 160 Geschäftsstellen der Öffentlichen tätig sind.

Neben Rewaz Hassan haben im Betreuungsgebiet Weserberglang auch Jan Goroncy (Geschäftsstelle Greifert in Golmbach), Gözde Kuzu (Geschäftsstelle Meyer in Boffzen), Richard Wagner (Geschäftsstelle Steinhoff in Holzminden, Bahnhofstraße 5B), Edmund Kraft (Geschäftsstelle Muratovic in Eschershausen) und Abdullatif Yousef (Geschäftsstelle Meyer in Holzminden, Sollingstraße 94) ihre Ausbildung begonnen.

Zum Bild: Rewaz Hassan, die neue Auszubildende der Öffentlichen in Bad Gandersheim.

Zum Bild mit der Gruppe:
Die neuen Auszubildenden der Öffentlichen im Betreuungsgebiet Weserbergland: Richard Wagner, Gözde Kuzu, Abdullatif Yousef, Rewaz Hassan, Jan Goroncy und Edmund Kraft (von links nach rechts). Fotos: Öffentliche Versicherung/Citypress 24














13.08.2019 • 13:59 Uhr

5. AfD-Sommerfest in Northeim

Der Kreisverband Northeim hatte kürzlich zum 5. Sommerfest mit wunderschönem Blick Richtung Brocken und gen Osten geladen. AfD-Kreisvorsitzender Maik Schmitz begrüßte die über 200 Gäste unter dem Motto: „Mit aller Kraft für Deutschland!“ und bezog sich dabei auch auf die zu erwartenden ausgezeichneten Ergebnisse der AfD bei den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen.

In einer offiziellen Pressemitteilung von heute heißt es weiter: "Laut aktueller Emnid-Umfrage baut die AfD ihren Vorsprung zur CDU aus. Verlierer sind die Grünen. So konnten viele Mandatsträger, niedersächsische Bundestagsabgeordnete wie Armin-Paulus Hampel und der Northeimer Jens Kestner, Landtagsabgeordnete aus vielen Bundesländern, bei bestem Wetter und voller Optimismus in die Zukunft blicken. Gekrönt wurde der Abend durch die offiziell verkündete Kreispartnerschaft zwischen dem Kreisverband Northeim und dem AfD- Kreisverband Magdeburg. Mehr denn je wurde deutlich, dass zusammenkommt, was zusammengehört. Ein gelungener Nachmittag und Abend, für den speziell der Kreisvorsitzende Maik Schmitz und der Bundestags- und Kreistagsabgeordnete Jens Kestner herzlich danken!"
red










13.08.2019 • 08:22 Uhr

Gesundheits-Tipp: Besser kein Fernsehen beim Essen

Wissenschaftler aus den USA untersuchten, ob es die Nahrungsaufnahme beeinflusst, wenn Menschen während des Essens Medien wie den Fernseher, Online-Videos oder z. B. Hörbücher nutzen. Sie zeigten, dass dies durchaus der Fall war: Menschen konsumierten bei gleichzeitiger Mediennutzung durchschnittlich 149 Kalorien mehr. Da die Menschen dieses Mehr an Kalorien bei darauffolgenden Mahlzeiten nicht kompensierten, könnte dies langfristig Übergewicht begünstigen.

Heutzutage essen wir häufig „nebenbei“ – während wir Fernsehen gucken, beim Surfen im Internet oder bei der Nutzung unseres Smartphones. Wie wirkt sich dies auf die Nahrungsaufnahme aus, fragten sich Wissenschaftler aus den USA und führten eine Studie dazu durch. Die an der Studie teilnehmenden 55 Personen protokollierten 3 Tage lang, welche Lebensmittel sie verzehrten und wie häufig sie Medien nutzten.

Über die 3 Tage hinweg machten die Teilnehmer Angaben zu 744 Mahlzeiten (485 Hauptmahlzeiten, 259 Snacks). Bei 133 dieser Mahlzeiten (17,9 %) nutzten die Personen nebenbei Medien – und zwar hauptsächlich bei den Hauptmahlzeiten (Frühstück: 29-mal, Mittagessen: 35-mal, Abendessen: 54-mal; Gesamt: 120-mal) und seltener bei Snacks (Snacks am Morgen: 2-mal, Snack am Nachmittag: 3-mal, Snack am Abend: 8-mal; Gesamt: 13-mal). Die meisten Menschen (88,1 %) griffen während der Mahlzeiten auf audiovisuelle Medien wie Fernseher, Filme oder Online-Videos zurück. Ein geringerer Anteil nutzte Medien wie Radio, Podcasts, Hörbücher (11,2 %) oder das Internet (0,8 %).

Bei gleichzeitiger Mediennutzung aßen Personen mehr, ohne dies nachfolgend zu kompensieren

Die Ergebnisse der Auswertung zeigten, dass die Personen durchschnittlich 149,3 Kalorien mehr verzehrten, wenn sie während der Mahlzeiten Medien nutzten, statt wenn sie dies nicht taten. Mahlzeiten, die eingenommen wurden, während Medien genutzt wurden, enthielten mehr Protein, Kohlenhydrate, Fette und gesättigte Fettsäuren. Es gab keine Hinweise darauf, dass die Studienteilnehmer bei der nächsten Mahlzeit weniger aßen, um zu kompensieren, dass sie bei der Mahlzeit mit Mediennutzung mehr gegessen hatten.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Mahlzeiten, die konsumiert werden, während Menschen mit Medien wie dem Fernseher, PC, Smartphone oder ähnlichem beschäftigt sind, zu einer vermehrten Kalorienzufuhr führen können. Das tückische daran – die Wissenschaftler sahen keine Hinweise dafür, dass die Menschen das Zuviel an Energie bei darauffolgenden Mahlzeiten kompensierten. Um sich davor zu schützen, bei Mahlzeiten zu viel zu essen (und somit auch als Schutz vor Übergewicht), kann es deshalb vermutlich helfen, alle Medien beim Essen außen vor zu lassen und Mahlzeiten bewusster und aufmerksamer zu konsumieren.

red/Quelle:DeutschesGesundheitsPortal.de










13.08.2019 • 08:18 Uhr

Taxi-Kontrollen: Traurige Bilanz - Verdacht auf Schwarzarbeit - Fahrerlaubnis nicht dabei

Am 10. August 2019, in der Zeit von 11 bis 15:30 Uhr, führten Beamte der Polizei Hildesheim und Mitarbeiter der Stadt Hildesheim Kontrollen des Taxigewerbes durch. Dabei wurden insgesamt 52 Taxen und zwei Mietwagen kontrolliert. Ein Großteil der Kontrollen (40 Fahrzeuge samt Fahrer) fand auf dem eigens für das Luna- Festival eingerichteten Taxi-Stand im Hottelner Weg statt. Die anderen Taxen wurden im Stadtgebiet mobilen Kontrollen unterzogen.

Lediglich neun Fahrzeuge samt Fahrern waren dabei beanstandungsfrei. Bei den anderen 43 Taxen wurden insgesamt 90, überwiegend kleinere, Verstöße festgestellt. Dazu zählen u.a. Verstöße gegen die StVZO, das Personenbeförderungsgesetz, das Nichtraucherschutzgesetz oder die Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrtunternehmen im Personenverkehr (BOKraft).
Zwei Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt, da sie die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung nicht mitführten. Die Festlegung, in welchen Fällen ein Bußgeldverfahren durch die Stadt eingeleitet wird, erfolgt in der Nachprüfung. Erhobene Fahrzeug- und Fahrerdaten werden zudem im Nachgang zwecks Überprüfung hinsichtlich arbeitsrechtlicher Bestimmungen an das Hauptzollamt Braunschweig, Finanzkontrolle Schwarzarbeit, übermittelt. ots











13.08.2019 • 08:11 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Dienstag: Auf ins Abenteuer-Rasti-Land!

Das wird ein guter, spannender, unterhaltsamer und abenteuerlicher Tag: Heute geht's mit dem Bad Gandersheimer Ferienprogramm ab in das herrliche Rasti-Land. Versprochen ist von Gandersheims Stadtjugendpfleger Gunnar Ude und seinem Team ein tolles Erlebnis. "Es warten neue Attraktionen auf Euch!", so sein Versprechen.
Die Tour für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren startet um 9 Uhr vom Domänenhof in Bad Gandersheim aus. Klar, dass das Abenteuer sind über den Tag hinziehen wird.










13.08.2019 • 08:06 Uhr

Goslar: Schlösser verklebt

Am Sonntagmorgen, gegen 10 Uhr, verklebten bislang unbekannte Täter das Schloss der Eingangstür einer Wohnung sowie das Schloss des zur Wohnung gehörenden Briefkastens in einem Mehrparteienwohnhaus am Trebnitzer Platz in Goslar, so dass sich diese mit den entsprechenden Schlüsseln nicht mehr öffnen ließen. Bei der Tat entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots










13.08.2019 • 08:02 Uhr

Täterfestnahme nach Erpressung

In einem merkwürdigen Erpressungsfall teilt die Polizei in Hildesheim gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft soeben mit:
Bereits am 8.August 2019 zeigte ein 46-jähriger Mann aus dem Kreis Hildesheim eine Erpressung zu seinem Nachteil an. Anschließend durchgeführte polizeiliche Maßnahmen führten am späten Abend des 8. August 2019 zur Festnahme eines 24-jährigen Tatverdächtigen. Der Mann befindet sich seit Freitag (9. August 2019) in Untersuchungshaft.

Den Ermittlungen zufolge nahm der 46-Jährige, der auf der Suche nach einer Partnerin war, Mitte Juli über ein soziales Netzwerk Kontakt zu einer Frau auf. Im Anschluss kam es auch zu zwei Treffen im Bereich Hannover. Kurz darauf erhielt der 46-jährige über das soziale Netzwerk eine Nachricht von einer männlichen Person, in der sich diese als Ehemann der neuen Bekanntschaft ausgab. Der Mann bestand auf ein Treffen mit dem 46-Jährigen, das wenige Tage ebenfalls in Hannover stattfand. Dabei forderte die Person die Zahlung eines unteren vierstelligen Geldbetrages. Im Falle einer Nichtzahlung wurden dem 46-Jährigen Schläge angedroht. Zu einer Zahlung des Betrages seitens des 46-jährigen ist es nicht gekommen.

Am 7. August 2019 erhielt dieser über einen Messenger-Dienst eine weitere Nachricht. Absender soll eine andere weibliche Person gewesen sein, die sich am Abend ebenfalls mit dem 46-Jährigen treffen wollte. An dem vereinbarten Treffpunkt erschien jedoch keine Frau, sondern der Mann, von dem er zuvor zur Zahlung des Geldes aufgefordert worden ist. Bei diesem Treffen erhöhte der Mann seine Forderung auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Die Übergabe sollte am Folgeabend im Bereich Hannover stattfinden.

Der 46-Jährige wandte sich am 8. August 2019 an die Polizei Hildesheim und erstattete Anzeige. Beamte des 2. Fachkommissariats nahmen daraufhin die Ermittlungen auf. Am Abend wurde der 46-Jährige durch die Polizei zu dem vereinbarten Treffpunkt begleitet.

Als der Erpresser kurz vor 22 Uhr am geplanten Geldübergabeort erschien, konnte er festgenommen werden. Dabei wurden die Hildesheimer Ermittler durch Beamte des Mobilen Einsatzkommandos der Polizeidirektion Göttingen unterstützt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 24-Jährigen aus dem Bereich Espelkamp.

Das Amtsgericht ordnete am 9. August 2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr die Untersuchungshaft gegen den Mann an.jpm










13.08.2019 • 07:55 Uhr

Krad-Kontrolle: Anlieger freuen sich und danken Polizei - Leiden unter Lärm

Am Sonntagabend in der Zeit zwischen 10 Uhr und 16 Uhr, kontrollierten fünf speziell ausgebildete Polizeibeamte von mehreren Dienststellen Motorradfahrer, die auf dem Weg zum Steinhuder Meer waren. Polizeibeamte der "Spezialisierten Kontrollgruppe Krad" (SG Krad) der Polizeidirektion Göttingen hatten einen Kontrollpunkt in Hagenburg an der Einmündung von Badenweg und Steinhuder Straße eingerichtet. Die Mitarbeiter der Dienststellen aus Stadthagen, Hameln und Osterode legten ihr Augenmerk in erster Linie auf Bauartveränderungen sowie oftmals damit einhergehende übermäßige Geräuschemissionen. Im Überprüfungszeitraum durchliefen insgesamt 71 Motorräder aus allen Teilen Norddeutschlands die Kontrollstelle. In zehn Fällen mussten Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis durch Bauartveränderungen gefertigt werden, fünf weitere Anzeigen erfolgten wegen verschiedener anderer Verstöße. Elf Mängelmeldungen sorgen dafür, dass die Betroffenen innerhalb von 14 Tagen ihre Kräder beim TÜV, der Zulassungsstelle oder der Polizei vorführen müssen - natürlich mit beseitigten Mängeln. Von den Anliegern der Kontrollstelle wurde die Maßnahme der Polizei im Übrigen sehr begrüßt. Sie leiden in den Sommermonaten erheblich unter dem Lärm, der beispielsweise durch veränderte Auspuffanlagen entsteht.BER /Foto: Polizei










13.08.2019 • 07:08 Uhr

Aktuelles aus dem heimischen Handwerk: Malerbetrieb Schreiber mit Alternative zur Ölheizung

Erst gestern berichtete das Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group über den bieldiskutierten Vorstoß der CDU- Vorsitzenden Annegret Kramp Karrenbauer, eine Abwrackprämie für Ölheizungen in Erwägung zu ziehen, da nimmt sich der ortsansässige Malermeister Michael Schreiber bereits dem Thema an. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wollte Genaueres wissen.

"Seit einem halben Jahr befassen wir uns aktiv mit dem Thema Infrarotheizung." So der Gandersheimer Handwerksmeister Michael Schreiber im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk.

Ein neuartiges Heizgewebe, das in den Untergrund eingespachtelt wird, sorgt als Decken,- Wand,- oder Fußbodenheizung für angenehme Wärme. Ganz ohne Heizkörper, ganz ohne Wasser im Heizkreislauf. Während ein Heizkörper erst mit der Zeit einen Raum aufheizt, so wärmt die Infrarotstrahlung sofort. Angeschlossen an eine PV-Anlage ist man absolut unabhängig von schwankenden Öl,- oder Gaspreisen. Aber auch an das herkömmliche Stromnetz angeschlossen, ist das System deutlich günstiger als übliche Heizsysteme.(Heizstromtarif beachten) Das belegen Vergleichswerte. Gerade im bundesweiten Neubausektor haben schon einige Häuslebauer das Infrarotsystem als lohnende Alternative auf dem Zettel.

"Wir sind gerade in den Anfängen mit dem System und arbeiten sehr stark mit dem Hersteller Vitrulan V4Heat zusammen" so Schreiber. "Eine umfangreiche Beratung erfordert ein umfangreiches Basiswissen und da steht uns der Hersteller jederzeit gerne zur Seite." Wieder ein Unternehmen, das mit der Zeit geht und damit voll im Trend liegt.
Mehr über dieses Interessante Thema in Kürze auf diesem News Kanal.red












13.08.2019 • 07:03 Uhr

Sachbeschädigungen im Stadtgebiet Bad Gandersheim - Zeugin sah drei junge Männer - Polizei ermittelt Tatverdächtige

In den frühen Morgenstunden am vergangenen Sonntag beobachtete eine Zeugin drei junge Männer, die im Steinweg Blumenkübel umwarfen. Auf ihrem Weg durch die Stadt Bad Gandersheim kam es zu weiteren Sachbeschädigungen an Blumenkübeln in der Alten Gasse sowie in der Straße Neustadt. In der Bismarckstraße wurden zwei Warnbaken beschädigt und ein Sackgassenschild in der Straße Marienkloster verbogen. In der Roswithastraße, Ecke Heinrichstraße, wurde zudem ein massiver Abfalleimer auf den dortigen Gehweg geworfen. Der entstandene Schaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Tatverdächtige wurden ermittelt. Eventuelle weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim (Tel.05382-919200) in Verbindung zu setzen.ke










13.08.2019 • 07:00 Uhr

Ec-Center Parkplatz: Zusammenstoß zweier Autos - 4.500 Euro Schaden

Auf dem Parkplatz des E-Centers in Bad Gandersheim kam es laut heutiger Angaben des Polizeikommissariats Bad Gandersheim am vergangenen Samstag um 13.15 Uhr zum Zusammenstoß zwischen einem einparkenden Opel Vectra eines 73-jährigen Einbeckers und einem ausparkenden VW Passat eines 49-jährigen Bad Gandersheimers. An beiden Pkw entstand Sachschaden in Höhe von zusammen ca. 4500 Euro. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382-919200 zu melden.ke










13.08.2019 • 06:54 Uhr

NHC Interview mit dem Weltmeister von 2007 und aktuellem HSV Hamburg Trainer Torsten "Toto" Jansen

Oliver Kirch vom Northeimer Handball Club sprach für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group kurz vor dem großen Handball-Pokal Wochenende in Göttingen mit dem Weltmeister und HV Trainer Torsten Jansen.

???Moin moin Herr Jansen. Die Vorfreude in Südniedersachen ist vor dem Pokalwochenende am 17./18.Augusat in der S-Arena Göttingen groß und nicht wenige Handballfans freuen sich auf ihr Team. Als ehemaliger Deutscher Meister (2011) und Champions League Sieger (2013) ist die Stahlkraft immer noch groß und sie werden zu ihren Auswärtsspielen regelmäßig von vielen Fans begleitet. Mittlerweile stehen Sie vor der zweiten 2. Liga Saison. Wie zufrieden sind Sie mit der jüngsten Entwicklung und wie sind die weiteren Planungen?

Torsten Jansen:
Wir haben in der letzten Saison als Aufsteiger unser Ziel Klassenerhalt vorzeitig erreicht und sind deshalb mit dem Resultat und der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden. In einer Spielzeit mit fünf regulären Absteigern war es als Aufsteiger natürlich besonders schwierig. Jetzt stehen wir vor der zweiten Saison in der 2. Liga und es heißt ja so oft, dass das zweite Jahr noch schwieriger wird. Das würden wir gerne widerlegen und wollen zeigen, dass wir schon während der letzten Saison viel gelernt haben und uns jetzt Schritt für Schritt weiterentwickeln. Das ist auch unser primäres Ziel in diesem Jahr: Wir wollen uns immer weiter verbessern und wollen deshalb auch tabellarisch dieses Jahr besser abschneiden als in der Vorsaison.

???Wie läuft denn Ihre Vorbereitung bisher, welche Neuen gibt es im Team und wie schlagen sie sich bisher?

Torsten Jansen:
Die Vorbereitung läuft sehr gut, alle ziehen hervorragend mit, hängen sich rein und wir haben viele richtig gute Einheiten absolviert. Auch in unseren Testspielen haben wir schon einiges gut gemacht. Aber von höherklassigen Gegnern haben wir auch gezeigt bekommen, woran wir noch arbeiten müssen und wo es noch fehlt. Wir haben in allen Bereichen noch Entwicklungspotenzial. Unsere vier Neuen haben in diesem Sommer frischen Wind reingebracht. Da sind einmal Mark van den Beucken und Jonas Gertges, zwei junge Spieler, die aber schon ihre Klasse unter Beweis gestellt haben und bei uns den nächsten Schritt machen wollen. Und zudem die beiden Erstliga-erfahrenen Jens Schöngarth und Tobias Schimmelbauer, die unserer jungen Mannschaft mit ihrer Erfahrung weiterhelfen. Sowohl auf als auch neben dem Spielfeld. Das ist für die beiden auch eine neue Rolle, die sie bei ihren ehemaligen Vereinen so noch nicht innehatten und auch für sie eine neue Herausforderung.

???Wie haben Sie die Pokalauslosung im Juni aufgenommen und was erwarten Sie von dem Wochenende in Göttingen? Rechnen Sie mit vielen HSV Fans im Rücken?

Torsten Jansen:
Wir kennen Eintracht Hagen ja bereits aus der letzten Saison. Sie sind ein ambitionierter Drittligist, der wieder aufsteigen möchte. Auch wenn das Duell 2. Liga gegen 3. Liga auf den ersten Blick klar aussieht, sind wir uns der Schwere der Aufgabe bewusst. Für uns ist es eine neue Situation, erstmals als klassenhöheres Team in den Pokal zu starten und auf dem Papier der Favorit zu sein. Damit müssen meine Spieler richtig umgehen und eine Top-Leistung abliefern, damit es mit dem Einzug in die nächste Runde klappt. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Göttingen wieder von zahlreichen Fans unterstützt werden. Auch bei Auswärtsspielen können wir immer auf sie zählen, was uns natürlich hilft.

???Kennen Sie die Region Südniedersachsen persönlich und wenn ja gibt es einen Bezug hierher?

Torsten Jansen:
Persönlich habe ich gar keinen direkten Bezug zur Region Südniedersachsen und kann mich auch nicht erinnern, in meiner aktiven Zeit schon einmal in Göttingen oder Northeim gespielt zu haben. Eine Verbindung gibt es allerdings: Unser Team-Manager Markus Groß kommt aus Uslar und letztes Jahr haben wir zum Vereinsjubliäum der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen ein Testspiel dort bestritten.

Vielen Dank für das Interview!












12.08.2019 • 21:34 Uhr

Liebeserklärung an die Jungesblut-Gastronomie: "Plakat-Ausschnitt" von "Al Dente" im Festspiel-Gastronomie-Zelt

Sonntag Nacht auf der Gandersheimer Festspiel-Meile Stiftsfreiheit. Die 61. Gandersheimer Domfestspiele sind mit den letzten Klängen und dem Schlussapplaus aus dem "Hair-Musical" verklungen. Da beginnt wie von fremder Hand gesteuert die erlaubte "Plünderung" der Tribünenwand. Mit Scheren und Messern werden Porträts und Cover ausgeschnitten.Alles Erinnerungsstücke. Souvenirs an eine irre schöne wilde Spielzeit.

Das Cover von "Al Dente" wird von einigen Akteuren des Ensembles als "Nachtgabe" an Festspiel-Wirt Gebhard Jungesblut übergeben. Als plakative Geste der Anerkennung, des Dankes, der Wertschätzung für die wunderbaren Wochen einer zugeneigten Betreuung mit Essen, Trinken und guter Laune durch das gesamte Jungesblut-Team.

Und was erzählt das Cover dieses wunderbare Einpersonenstück im Studiotheater Kloster Brunshausen mit dem sehr geschätzten Publikumsliebling Fehmi Göklü noch: "Al Dente - ich bin hier Le Chef"! Team-Chef Gebhard Jungblut schmunzelte, wie es die Bilder zeigen.
red/Fotos: Marc Reiser












12.08.2019 • 20:13 Uhr

Die Neuauflage des juristischen Streits"Schwarz contra Ude" /Bürgermeisterin contra Gesamtpersonalratsvorsitzenden rückt näher - Termin festgelegt

In der schwelenden juristischen Auseinandersetzung zwischen Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) und dem Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates der Mitarbeiter /innen der Gandersheimer Stadtverwaltung, Gunnar Ude, steht nun der Termin einer Berufungsverhandlung vor der nächsten juristischen Instanz, das ist das Oberverwaltungsgericht Lüneburg fest. Nach Recherchen und offiziellen Bestätigungen findet die Berufsverhandlung am 12. November 2019, 12 Uhr, in Lüneburg fest.

Im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in Göttingen vor genau einem Jahr hatte in erster Instanz die klageführende Bürgermeisterin Recht gekommen. Sie hatte damit erreicht, dass Ude sein Vorsitzendennamt abgeben muss. Da Ude sich zu Unrecht beschuldigt und verurteilt sah ging er und die ihn vertretenden Juristen (auch von der Gewerkschaft ver.di) gegen das ihrer Meinung Fehlurteil vor. Ude hatte dem Vorwurf eines Vertrauensbruchs durch Weitergabe von Meinungsäußerungen des Gesamtpersonalrates über einen Gleichstellungsbericht immer energisch widersprochen. Da es in der Verhandlung u.a. auch durch dubiose Zeugeneinlassungen - in die auch ein Lokalredakteur involviert war - Missverständnisse und krude Aussagen gab, hatte Ude das Urteil angefochten. Damit ist es seit August 2018 nicht rechtskräftig. Gunnar Ude ist somit seit einen Jahr weiter Gesamtpersonalratsvorsitzender, genießt das vollste Vertrauen der Mitarbeiterschaft.
red/fis/Fotos: Screensho Homepage des OVG Lüneburg.












12.08.2019 • 19:35 Uhr

Abwrackprämie für klimazerstörende Ölheizungen - Und steuerliche Abschreibung muss kommen

Heizungsmodernisierung: Fast jedes zweite Gebäude mit Ölheizung lässt sich sofort auf Gas umstellen

Fast die Hälfte der 5,8 Millionen Gebäude, die noch durch eine Ölheizung versorgt werden, liegen im gasberohrten Gebiet. Das bedeutet, dass mindestens 2,1 Millionen dieser Gebäude schnell und unkompliziert mit einer Gasheizung modernisiert werden könnten, weitere 510.000 Gebäude ließen sich an das Fernwärmenetz anschließen. So die ersten Ergebnisse der repräsentativen Studie „Wie heizt Deutschland?“, die das Marktforschungsinstitut prolytics im Auftrag des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Anfang dieses Jahres durchgeführt hat.

Über 14 Millionen Tonnen CO2 ließen sich alleine durch diese Maßnahme einsparen. Würde man alle Ölheizungen durch moderne Heiztechnologien ersetzen, ließen sich sogar bis zu 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen. „Die von der CDU-Parteivorsitzenden Kramp-Karrenbauer vorgeschlagene Abwrackprämie für Ölheizungen könnte die dringend benötigte Wärmewende voranbringen. Mit der Umrüstung auf Gas stellen sich die Hausbesitzer zukunftssicher auf: Schon heute lassen sich moderne Gasheizungen ohne technische Umstellung auch mit grünen Gasen, wie Biomethan, betreiben. So können Verbraucher das Potential moderner Gastechnik auf Erneuerbaren-Basis weit über 2030 hinaus ausschöpfen und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten“, so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Auffallend ist auch das hohe Alter der Heizungen: Fast jede vierte Heizung ist 25 Jahre alt oder älter, das Durchschnittsalter liegt bei 17 Jahren. Lediglich gut ein Drittel der Heizungen in Deutschland sind jünger als zehn Jahre. „Wir brauchen endlich eine steuerliche Abschreibung für energetische Gebäudesanierungen, um das gewaltige CO2-Einsparpotenzial im Wärmemarkt zu heben. Bleibt die Modernisierungsoffensive im Wärmemarkt weiter aus, reißen wir das Sektorziel 2030“, mahnt Kapferer. Der Gebäudebereich soll im Jahr 2030 nur noch 70-72 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. Das bedeutet eine Minderung um etwa 39 Prozent gegenüber 2018.

Anteile der Heizungssysteme

Die überwiegende Mehrheit (70,2 %) der 40,6 Millionen Wohnungen in Deutschland verfügen über eine Zentralheizung: Mit 35,7 % dominiert die Erdgas-Zentralheizung, gefolgt von der Öl-Zentralheizung (25,0 %). Nur wenig Verbreitung finden Zentralheizungen auf Basis von Holz oder Pellets (2,8 %) sowie Elektro-Wärmepumpen (2,2 %). In jeder zehnten Wohnung hängt eine Erdgas-Etagenheizung, über Fernwärme werden 13,9 % der Wohnungen versorgt und in 6,1 % der Wohnungen steht eine Einzelheizung, davon sind 2,6 % Nachtspeicheröfen.Jede zweite Wohnung in Deutschland wird mit Erdgas beheizt (48,2 %), ein Viertel heizt mit Öl (25,6 %), der Rest nutzt Fernwärme (13,9 %) oder Strom (4,8 %).
red











12.08.2019 • 19:06 Uhr

Heute um 18 Uhr auf dem Skulpturenpfad: Blitzschneller DRK-Rettungseinsatz

Heute um 18 Uhr schrille Martinshörner und grelles Blaulicht von Einsatzfahrzeugen in der Braunschweiger Straße im südniedersächsischen Bad Gandersheim. In Höhe des ehemaligen Bahnwärterhäuschens eilen Rettungssanitäter und ein Notarzt im Laufschritt und mit Rettungssystemen bestückt in den hier beginnenden Skulpturenpfad.

Auf einer Steintreppe zwischen Schulgebäuden des Roswitha-Gymnasiums habe sich ein Notfall ereignet, heißt es in Crashmeldungen. Drei DRK-Einsatzfahrzeuge und ein Streifenwagen des Gandersheimer Polizeikommissariats sind inzwischen vor Ort. Die Einsatzkräfte kümmern sich schnell und professionell um eine auf der Treppe liegende Person. Vermutlich eine junge Frau. Sie wird erstversorgt und in den bereitstehenden RTW getragen.

Um 18.37 Uhr: Rückwärts fahrend wird das Einsatzfahrzeug aus dem Skulpturenpfad auf die Braunschweiger Straße gelotst. Dann erfolgt der Transport wiederum unter Einsatzbedingungen dem Vernehmen nach ins Universitätsklinik nach Göttingen. Was genau passiert ist und wie es um den Zustand der abtransportierten Person geht ist noch nicht genau bekannt. red/ Foto: WMG












12.08.2019 • 11:23 Uhr

Nach Unfall mit Motorrad brennt Benzin: Kradfahrer in weißer Kombi montiert Kennzeichen ab und flüchtet

Am gestrigen Sonntag kam es auf der Landesstraße 600 zwischen Braunlage und Wieda zu einem Verkehrsunfall. Bislang unbekannter Krad-Fahrer befuhr die L 600 in Richtung Wieda. In einer Linkskurve geriet er, vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwinigkeit, gegen die Leitplanke und stürzte. Anschließend rutschte das Krad auf die Gegenfahrbahn. Aus dem Krad liefen Betriebsstoffe aus , die in Brand gerieten. Der Brand wurde durch einen unbeteiligten Verkehrsteilnehmer gelöscht. Der Krad-Fahrer schraubte das amtl. Kennzeichen vom Krad und entfernte sich unerlaubt zu Fuß in Richtung Braunlage. Der Krad-Fahrer soll ca. 50 Jahre alt und mit einer weißen Motorrad- Kombi bekleidet gewesen sein. Personen,die Angaben zum Unfallhergang und zu dem Krad-Fahrer machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Braunlage unter 05520/9326-0 in Verbindung zu setzen. ots











12.08.2019 • 11:04 Uhr

61. Domfestspiele: Verneigung vor dem großen Engagement eines verdienstvollen Akteurs

Es war am gestrigen Sonntag der ganz große Tag des Dankes. Bereits am Vormittag bei der Verleihung des Roswitha-Ringes 2019 gab es diese spezielle und kollektive Wertschätzung für alle, die irgendwie zum Erfolg des Theaterfestivals "61. Gandersheimer Domfestspiele" kleine und große, bedeutsame und stille Beiträge geleistet hatten und immer noch leisten.

Diese Linie setzten Verantwortliche des Festivals, allen voran ein höchst zufriedener Intendant bis spät am Abend fort. Achim Lenz trat nach der letzten Hair-Aufführung noch einmal auf die Bühne vor der Stiftskirche. Vor sich das Publikum, hinter sich das Hair-Ensemble, neben sich ein Mann, der sich im letzten Vierteljahrhundert große Verdienste bei den Gandersheimer Domfestspielen erworben hat: Heinz-Walter Gisa hatte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group in einem Exklusiv-Interview seinen definitiven Ausstieg aus dem Sektor der Kulinarikabteilung bei der Festspielgastronomie Jungesblut erklärt.

Wenn das nach 25 Jahren passiert, ist das eine Zäsur. Auf diesen Newskanälen wurde vom Ende einer Ära berichtet. Viele, viele Weggefährten/innen, Freunde/innen und Kollegen/innen würdigten diese Nachricht mit unheimlich vielen und schönen und ehrlichen Bekundungen des Dankes und der besonderen Wertschätzung. Nicht nur mit seiner Kochkunst hatte sich Heinz-Walter Gisa eingebracht. Seine Kreativität und vor allem die handwerkliche Umsetzungsfähigkeit, den theoretischen Einfällen die praktischen Taten in Form von gebrauchsfähigen Werkstücken folgen zu lassen, das machte diesen Mann so fantastisch.

Auch Achim Lenz nahm dieses Engagement, das den Festspieltheater insgesamt gut getan hat und gut tut, zum Anlass einer ansprechenden wie angemessenen Würdigung am gestrigen Sonntag Abend. Nach seiner Laudatio beschenkte Lenz dann noch Herrn Gisa mit einem Peperoni-Bäumchen. Der Intendant ließ in seinen Worten anklingen, dass es trotz Gisas Rückzug von den Kochtöpfen es nicht gewesen sein darf. "Wir möchten weiter mit Heinz Walter Gisa zusammenarbeiten", so Wunsch, Bitte und Hoffnung. Und der so nett umworbene Mann mit dem schwarzen Piratentuch auf seinem Haupt verstand es und ließ alle auf der Bühne, Tribüne und jetzt hier eine seiner Weisheiten erfahren. Wir zitieren: "Niemals geht man so ganz...!"
Soll heißen: Auf ein Wiedersehn bei den 62. Gandersheimer Domfestspielen!

red/fis/Fotos: Marc Reiser












12.08.2019 • 10:35 Uhr

Berauschte in Bad Gandersheim unterwegs: Polizei stoppt "Maihuna"-Fahrt - Fahrverbot und 500 Euro Bußgeld

Gleich zweimal wurden am Wochenende von der Bad Gandersheimer Polizei PKW-Fahrer im Stadtgebiet von Bad Bad Gandersheim angehalten und kontrolliert, die unter dem Einfluß von Betäubungsmitteln standen. In der Holzmindener Straße führte eine 19-jährige ihren Skoda Rapid. Im Steinweg ein 30-Jähriger seinen VW Lupo. Bei beiden reagierten Vortests positiv auf Marihuana, so dass jeweils die Entnahme von Blutproben angeordnet wurde.
Die Polizei zu den knallharten Konsequenzen: Beide erwartet ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro sowie ein 4-wöchiges Fahrverbot. Außdem werden anlassbezogene Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz geführt.red/ots










12.08.2019 • 08:50 Uhr

Randale beim Gandersheimer Schützenhaus: Autos demoliert und mit Cola übergossen

In der Nacht zum gestrigen Sonntag wurden an einem auf dem Parkplatz des "Ramba-Zamba-Marktes" in der Northeimer Straße in Bad Gandersheim Sachbeschädigungen an einem schwarzen PKW VW Passat begangen. So wurde sowohl die Seitenscheibe der Beifahrertür eingeschalgen als auch der rechte Außenspiegel abgerissen. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro. Ein weiterer PKW wurde mit Cola übergossen, außerdem eine Mülltone des Marktes umgestoßen. Im nahegelegenen Schützenhaus fand in der Tatnacht eine private Feier statt. Ob der die Täter aus diesem Umfeld stammen, wird zur Zeit abgeklärt.
Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 entgegen. ots











12.08.2019 • 08:38 Uhr

Bürgerstiftung Bad Gandersheim freut sich über Erlös aus Flaschen-Pfandaktion

Dankbar und mit strahlenden Gesichtern haben Vertreter der Bürgerstiftung Bad Gandersheim einen weiteren Beweis von wachsender Aufmerksamkeit und Wertschätzung für ihr Projekt entgegen genommen. Am Rande der 2. Gandersheimer Gillmeisterschaft beim E-Center Dirk Scheuner erfolgte eine Erlösübergabe aus der Flaschen-Pfandaktion beim E-Center. Einkaufende hatten ihre Pfandbons für wiederverwertbare Flaschen gespendet. Diesmal gingen die Erlöse an die Jugendfeuerwehr und die Bürgerstiftung. "Tolle Aktion!", freute sich Achim Lidsba und bekam mit André Hüsken (links) zusammen von E-Center Chef Dirk Scheuner (Mitte) den Scheck überreicht.
red/Foto: Thomas Fischer











12.08.2019 • 08:12 Uhr

Finale furios und feurig

Völlig losgelöst von der anfänglichen Feuchtigkeit bei den "Domspitzen - Die Benefizgala" zauberte das Ensemble der 61. Gandersheimer Domfestspiele noch einmal seine ganze Spiellust und Leidenschaft für das Domtheater auf die Bühne vor der Gandersheimer Stiftskirche. Dann der spektakuläre Auftritt des Intendanten Achim Lenz. Seine knapp 20-Sekunden-Einlage eine furiose wie feurige Fackelnummer. Wie in einer Zirkusmanege jonglierte Lenz geschickt die brennenden Fackeln in die Luft und fing sie wieder auf - das Publikum auf der Tribüne tobte und klatschte begeistert Beifall, hatte den Regen total vergessen.
red/Video: Thomas Fischer










12.08.2019 • 07:53 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Montag: Schnuppertennis, Wellnesstag für Mädchen, Der Ferienfilm "Pest"

Die Angebote des Bad Gandersheimer Ferienprogramms 2019 starten in die letzte Woche der diesjährigen Sommerferien: Drei Aktionen bietet Stadtjugendpfleger Gunnar Ude am heutigen Montag den Jungen und Mädchen in Bad Gandersheim und in den Ortsteilen an,:

"Schnuppertraining im Gandersheimer Tennisclub": Heute wird ab 9 Uhr auf der schönen Tennisanlage des Gandersheimer Tennisclubs Tennis gespielt. Ein erfahrener Trainer wird mit den Kindern ab 6 Jahren bis 14 Jahren u.a. Grundschläge üben.

"Wellness für Mädchen": "Heute erwartet Mädchen von sieben bis 14 Jahren ein Fest für die Sinne." Das hat Andrea Freitagsmüller-Ebeling versprochen. Und: "Wir starten den Tag mit Yogaübungen und tanzen ausgelassen zu fetziger Musik." Die "Wohlfühl-Aktion" startet um 10 Uhr im Forum der Grundschule Bad Gandersheim; Dauer bis 13 Uhr.

"Der Ferienfilm" ist am heutigen Montag ab 16 Uhr im Gandeon-Kinio in der Marienstraße in Bad Gandersheim angesagt. Es gibt den spaßigen Streifen "Pets 2" zu sehen. Neben den Filmgenuss gibt es für jedes Kino-Kind eine Portion Popcorn - alles im Unkostenbeitrag von einem Euro inbegriffen.
red/fis










11.08.2019 • 21:33 Uhr

Verkehrsunfall mit drei beteiligten Motorrädern - Kradfahrerin (32) aus Göttingen tödlich verunglückt, zwei Schwerverletzte

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Motorrädern ereignete sich am späten Samstagvormittag auf der Landesstraße 516 in der Nähe des Kuttelbacher Teiches bei Hahnenklee-Bockswiese. Eine 32-jährige Motorradfahrerin aus Göttingen verstarb noch an der Unfallstelle. Ein 51-jähriger Kraftradfahrer aus Deutsch-Evern im Landkreis Lüneburg und eine weitere 51-jährige Motorradfahrerin aus Deutsch-Evern wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Die 32-jährige Göttingerin befuhr mit ihrem Kraftrad die L516 von Lautenthal in Richtung Hahnenklee-Bockswiese. Beim einem Überholvorgang kurz vor Hahnenklee-Bockswiese stieß die Göttingerin auf dem Gegenfahrstreifen frontal mit dem entgegenkommenden 51-jährigen Kraftradfahrer zusammen. Beide Motorradfahrer stürzten nach dem Aufprall auf die Fahrbahn. Die reglos auf der Straße liegende Göttingerin wurde in der Folge durch ein zweites entgegenkommendes Kraftrad der 51-jährigen Motorradfahrerin überrollt. In der Folge kam auch die 51-jährige mit ihrem Kraftrad zu Fall. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche durch Ersthelfer verstarb die 32-jährige Göttingerin am Unfallort. Der 51-jährige Motorradfahrer und die 51-jährige Motorradfahrerin aus Deutsch-Evern wurden mit schwersten Verletzungen mit dem Rettungswagen bzw. Rettungshubschrauber in umliegende Kliniken verbracht. Der Sachschaden an den beteiligten Krafträdern beträgt nach vorläufiger Schätzung etwa 25.000 Euro. Am Unfallort liefen Betriebsstoffe aus. Durch alarmierte Feuerwehrkräfte und Mitarbeiter der Straßenmeisterei erfolgten umfangreiche Reinigungsarbeiten unter Vollsperrung der L 516. Die Streckensperrung für Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerte etwa vier Stunden. ots











11.08.2019 • 21:23 Uhr

Drama bei der Innerstetalsperre: Heute 15.24 Uhr Tod im Stausee

Tragödie heute am Sonntag, 11.August 2019, gegen 15:24 Uhr: Der Polizei in Goslar ereilt die Nachricht, dass es in der Innerstetalsperre zu einem Badeunfall gekommen sei. Nach Zeugenaussagen wollte ein 59-jähriger Mann aus Bernburg / Saale die Innerstetalsperre vom Ostufer zum Westufer durchschwimmen. Etwa bei Zweidrittel der zurückgelegten Strecke ging der Mann plötzlich im Wasser unter. Sofortige Suchmaßnahmen durch andere Badegäste verliefen negativ. Die Rettungstaucher der Freiwilligen Feuerwehr und des DLRG begannen umgehend mit den Suchmaßnahmen. Es kamen auch Boote der Feuerwehr und des DLRG zum Einsatz. Gegen 18:18 Uhr wurde der leblose Körper des 59-jährigen Mannes in etwa fünf Meter Tiefe durch Taucher aufgefunden und geborgen. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an, teilt soeben die Polizei in Goslar mit. ots /Foto: Thomas Fischer










11.08.2019 • 17:58 Uhr

Bad Gandersheim: Sachbeschädigungen an geparkten Autos - Außenspiegel zerstört

Nacht zum heutigen Sonntag ist es in Bad Gandersheim in der Braunschweiger Straße Höhe Hausnummer 22 zu einer Sachbeschädigung gekommen. An zwei Fahrzeugen wurden die rechten (Beifahrer-) Außenspiegel demoliert. Der Sachschaden wird auf jeweils rund 300 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen der Bad Gandersheimer Polizei dauern an. Eventuelle Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05382/919200 bei der Polizei Bad Gandersheim zu melden. Bet

Das Bild dokumentiert einen der beschädigten Außenspiegel. Foto: Marc Reiser










11.08.2019 • 16:26 Uhr

Erhebliche Überladung eines Anhängers in Alfeld

Am vergangenen Freitag, gegen 13.15 Uhr, wurden Beamte des Polizeikommissariats Alfeld auf einen liegengebliebenen PKW mit Anhänger aufmerksam. Dieser stand auf der Landesstraße 484 zwischen den Ortschaften Gerzen und Grünenplan. Der Grund der Panne am Anhänger war schnell ersichtlich: Es fehlte das linke Rad. Hierfür ursächlich dürfte die Ladung des Anhängers gewesen sein. Dabei handelte es sich um Zement- und Holzpelletsäcke, sowie Betonsteine. Anstelle des zulässigen Gesamtgewichts von 750 Kilogramm, wog dieser 1945 Kilogramm. Somit war der Anhänger um ca. 160 Prozent überladen.

Der Anhänger, sowie das Transportgut, konnten nach der Umladung auf einen geeigneten Anhänger und Sicherung der transportierten Güter, ihre Fahrt fortsetzen.
Gegen den Fahrzeugführer, einen 49-Jährigen aus Grünenplan, wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.rob










11.08.2019 • 16:22 Uhr

Goslar: Kostspielige Toilettenentsorgung für einen Belgier

Am gestrigen Samstag, gegen 15.40 Uhr, wurde durch eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin der Polizei in Goslar angezeigt, dass auf einem Seitenstreifen an der Bundesstraße 241 kurz hinter dem Ortsausgang Goslar in Richtung Clausthal-Zellerfeld ein Wohnmobil stehe. Sie habe das Gefühl, dass die Insassen planen, dort die Toilette ihres Wohnmobils zu entleeren. Die vor Ort eintreffende Funkstreifenwagenbesatzung konnte einen 59-jährigen Belgier auf frischer Tat ertappen, wie er die chemische Toilette am Waldrand entleerte. Nach Rücksprache mit der Eilrichterin des Amtsgerichtes Goslar wurde zur Sicherung des Verfahrens eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro einbehalten.ots










11.08.2019 • 14:20 Uhr

NHC Sieg im letzten Vorbereitungsspiel gegen den Oberligisten aus Hameln

Im letzten Testspiel der Vorbereitung reiste der NHC, eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel im DHB-Pokal gegen den SC Magdeburg, nach Hameln. Gegen den Oberligisten aus der Rattenfängerstadt konnten sich die Northeimer mit 29:19 (15:13) durchsetzen. Zu Beginn der Partie konnte sich der NHC durch eine gute Defensivleistung auf 10:4 absetzen. Nach und nach fanden die Hamelner jedoch bessere Lösungen in der Offensive, sodass die Führung zur Halbzeit nur zwei Tore betrug. In der zweiten Halbzeit stand die Defensive des NHC deutlich kompakter und ließ lediglich nur noch 6 Gegentore zu. Auch wenn man nur mit 8 Feldspielern antreten konnte, wurde das Tempo im Angriff konsequent hochgehalten.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth; Stöpler, Wodarz, Springer, Hempel, Mönnecke, Lange, Seekamp, Iliopoulos.


In der kommenden Woche gilt der Fokus nun der Vorbereitung auf das DHB-Pokalspiel. Außerdem steht am Donnerstag den 15. August um 19 Uhr die offizielle Mannschaftspräsentation gemeinsam mit den Oberliga Damen für alle Sponsoren & Partner nebst Presse im BMW Autohaus Leinetal in Northeim an.

Foto: Spieker Fotografie!











11.08.2019 • 14:15 Uhr

Northeimer Polizei führt 21 Raser/innen vor und bestraft sie

Am gestrigen Samstag, im Zeitraum von 15.10 Uhr bis 21.20 Uhr, führten Beamte der Polizeiinspektion Northeim auf der Einbecker Landstraße mehrere Geschwindigkeitsmessungen durch. Dabei wurden insgesamt 21 verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt. 19 davon wurden mit einem Verwarngeld geahndet. Zwei kontrollierte Fahrzeugführer müssen sogar mit einem Bußgeld rechnen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug bei erlaubten 50 km/h 85 km/h.schw/Foto: Thomas Fischer











11.08.2019 • 13:41 Uhr

Sylvia Heckendorn als beste Schauspielerin mit dem „Roswitha-Ring“ ausgezeichnet und gefeiert

Heute. Sonntag. 12.36 Uhr: Mit dem „Roswitha-Ring 2019“ ist soeben die Schauspielerin Sylvia Heckendorn bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen für ihre außergewöhnlichen schauspielerischen Leistungen bei dem Theaterfestival ausgezeichnet worden. Sie gewann den Publikumspreis vor allem durch ihre fantastische Darstellung der Edith Piaf in dem Stück „Spatz und Engel“.
Red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer












11.08.2019 • 13:38 Uhr

61.Gandersheimer Domfestspiele: jetzt die Entscheidung über die beste Schauspielerin

Heute. Sonntag. 11.18 Uhr: Vor wenigen Minuten hat die finale Show zur Verleihung des Roswitha-Ringes 2019 für die beste Schauspielerin bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen begonnen.Zu Beginn der Verleihung des Publikumspreises begrüßte Bürgermeisterin Franziska Schwarz die weiblichen Mitglieder des Ensembles, Ehrengäste und rund 800 Zuschauer auf der sonnenbefluteten Tribüne.
red/fis/Fotos:Thomas Fischer










11.08.2019 • 09:10 Uhr

Berauscht am Steuer - aus dem Verkehr gezogen

Am Samstag, gegen 12 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife einen 23-jährigen Pkw-Fahrer im Eindecker Stadtgebiet. Bei der Kontrolle stellten die Beamten, bei dem aus einem Einbecker Ortsteil stammenden jungen Mann, körperliche Ausfallerscheinungen fest, die auf einen möglichen Betäubungsmittelkonsum hindeuten. In den mitgeführten Sachen des Mannes wurden dann auch im Anschluss diverse Betäubungsmittel aufgefunden und von der Polizei beschlagnahmt. Vor Entnahme einer Blutprobe wurde dem Fahrer die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bekanntgegeben und im Anschluss die Weiterfahrt mit seinem Fahrzeug untersagt.kr











11.08.2019 • 09:08 Uhr

Einbeck: Peinliches Video ins Internet gestellt

Am gestrigen Samstag erstattete eine 25-jährige Einbeckerin Anzeige bei der Polizei gegen eine ebenfalls aus Einbeck stammende 24jährig Bekannte. Diese habe vor einiger Zeit ein Video der beiden Frauen, ohne kompromitierenden Inhalt, aufgenommen und nach einem Streit am 8. August 2019 auf der Social-Media-Plattform "TikTok" eingestellt. Da hierdurch der höchstpersönliche Lebensbereich der Meldenden verletzt wird, wurde seitens der Polizei gegen die Erstellerin des Videos ein Strafverfahren eingeleitet.kr










11.08.2019 • 09:00 Uhr

Doppelten Glückwunsch! Frau Nickel wird heute 80 und steht fantastisch ihre Frau bei Ligo

Es ist eine der kleinen fantastischen Geschichten aus unserem Alltag, die doch Großes beinhalten.
Weil es in Bad Gandersheim keine Reinigung mehr gibt ist die Ligo-Reinigung beim E-Center in Seesen eine Alternative. Und dort begegnen wir einer liebenswürdigen Dame. Frau Nickel hinter dem Tresen bedient uns mit einem Lächeln und netten Worten. Ob es richtig ist, dass sie angeblich 80 Jahre alt sei? erkundigt sich der Reporter in einem kurzweiligen Gespräch. "Nicht ganz", korrigiert die agile Dame. "Sonntag habe ich Geburtstag. Dann werde ich 80 Jahre".
Sie erzählt uns mehr über sich. Beispielsweise, dass "ich hier schon über 30 Jahre beschäftigt bin."
Und das noch mit 80 Jahren?
"Na klar!"
Und das hält sie frisch und munter und gesund?
Nickel: "Richtig! Wer rastet der rostet!"

Heute ist dieser sonnige Sonntag und ein wahrer Feiertag für Frau Nickel von der Ligo-Reinigung in Seesen. Die nette Dame feiert ihren 80 Geburtstag. Wir und mir ihr viele Kundinnen und Kunden aus Seesen und der Region gratulieren herzlich und wünschen weitere glückliche und gesunde Jahre in ihrer sauberen Ligo-Welt!
red/Fotos: Marc Reiser












11.08.2019 • 08:39 Uhr

Aus dem Wartburgkreis nach Mühlenbeck: Garten-und Grünabfälle auf einem Acker entsorgt

Zeugen sahen es und zeigt es bei der Einbecker Polizei an

Am vergangenen Freitag um 15.50 Uhr wurde ein 69-jähriger Verkehrsteilnehmer aus dem Wartburgkreis von Zeugen dabei beobachtet, wie er zwei Plastiksäcke mit Garten-und Grünabfällen, im Bereich der Tankstelle in Mühlenbeck, aus seinem Pkw nahm und im Randbereich eines angrenzenden Ackers entsorgte. Diesbezüglich wurde gegen den Fahrer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Um die ordnungsgemäße Entsorgung hat er sich ebenfalls zu kümmern, bzw. die Kosten für diese zu tragen.kr










10.08.2019 • 19:50 Uhr

Hildesheim: Diebstahl mehrerer Pkw vom Gelände eines Autohauses - Nach Flucht gelingt Polizei Festnahme

In der Nacht vom 7.August 2019 zum 8.August 2019 wurden vom Gelände eines Autohauses in der Benzstraße in Hildesheim drei Pkw entwendet. Ein viertes Fahrzeug versuchten die Täter zu öffnen. Eines der gestohlenen Fahrzeuge entzog sich im weiteren Verlauf der Nacht einer polizeilichen Kontrolle auf der A 2 im Bereich Brandenburg. Der Fahrer verursachte dabei einen Verkehrsunfall, floh zu Fuß weiter und konnte im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen angetroffen und festgenommen werden.

Nach vorliegenden Erkenntnissen standen die Fahrzeuge auf dem dazugehörigen Parkplatz des geschädigten Autohauses. Die Täter müssen nach dem 07.August 2019, 17 Uhr, zugeschlagen haben. Dabei wurden drei Nissan Qashqai entwendet. Bei einem vierten Qashqai blieb es beim Versuch, wobei vermutlich mittels eines Werkzeuges an der Fahrertür manipuliert worden ist.

Am Morgen des 8.August 2019, gegen 03:45 Uhr stellte eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Brandenburg auf der A 2, Höhe Anschlussstelle Brandenburg, einen Nissan Qashqai mit polnischen Kennzeichen fest. Eine Überprüfung der Zulassung ergab Unstimmigkeiten auf das Fahrzeug.

Der Fahrzeugführer entzog sich dann einer geplanten Kontrolle, indem er die Autobahn an der Anschlussstelle Lehnin verließ und mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung der Ortslage Lehnin weiterfuhr. Anhaltesignale wurden dabei ignoriert. Im weiteren Verlauf verlor er vermutlich aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit die Kontrolle über den Pkw und kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn und kollidierte mit einem Grundstückszaun. Sodann verließ der Fahrer das Fahrzeug und flüchtete zu Fuß weiter. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte er jedoch gefunden und festgenommen werden. Es handelte sich um einen 36-jährigen Mann, der nach bisherigen Erkenntnissen über keinen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügt.

An dem Fahrzeug befanden sich Aufbruchspuren an der Fahrertür. Bei den polnischen Kennzeichen handelte es sich um Fälschungen. Eine weitere Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug auf das geschädigte Autohaus, u.a. mit Sitz in Hildesheim, zugelassen ist.

Der Tatverdächtige befindet sich mittlerweile in Brandenburg in Untersuchungshaft. Weitere Ermittlungen laufen.jpm










10.08.2019 • 19:45 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Randalierer schlägt auf Partygäste ein - Mit 4,0 Promille in die Ausnüchterungszelle

Ein ungebetener Besucher erschien am Samstag, gegen 01:00 Uhr, auf einer privaten Gartenparty in der Bäckerstraße in Clausthal-Zellerfeld und pöbelte grundlos die dort feiernden Gäste an. Aufgrund des anhaltend aggressiven Verhalten habe der Gastgeber den 22-Jährigen mehrfach aufgefordert, das Grundstück zu verlassen. Der alkoholisierte Mann habe diese Aufforderungen ignoriert und fortwährend Gäste beleidigt. Im Verlauf der nachfolgenden Auseinandersetzung dann auch wahllos auf einzelne Partygäste eingeschlagen, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Der Gastgeber und ein weiterer Besucher wurden durch Faustschläge leicht verletzt. Da sich der Beschuldigte bei der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme anhaltend aggressiv und uneinsichtig zeigte wurde er von der zu Hilfe gerufenen Funkstreifenbesatzung dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von annährend 4 Promille. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Ermittlungsverfahren u.a. wegen Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.ots










10.08.2019 • 19:27 Uhr

Bitte teilen und weitersagen! Gottesdienst in Clus findet am Sonntag statt!

Pastorin Inna Rempel informiert, dass am morgigen Sonntag der Gottesdienst in der Klosterkirche Clus ganz normal um 10.45 Uhr stattfindet. Leider kam es zu Irritationen, da es in der hiesigen Tageszeitung hieß, der Gottesdienst am Sonntag 11. August 2019, würde ausfallen. Das stimmt aber nicht, bekräftigt die Pastorin. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group korrigiert diesen Fehler sehr gerne und lädt im Namen von Frau Pastorin Inna Rempel ganz herzlich um viertel vor 11 nach Clus in die schöne Klosterkirche ein. red

















10.08.2019 • 16:46 Uhr

Freiwillige Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim den ganzen Tag präsent - "Schnullerbaum" und Spendenscheck vom E-Center

Für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim geht ein ereignisreicher Tag mit viel Präsenz im Stadtgebiet zu Ende. Fast den ganzen Tag waren die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt gut sichtbar. Bereits zum dritten Mal hatten die Kinder die Möglichkeit ihren Schnuller bei der Feuerwehr gegen ein Geschenk zu tauschen. Der abgegebene Schnuller wurde mit Hilfe der Drehleiter in den Schnullerbaum gehängt. Hier können die Kinder immer wieder mal vorbeischauen, ob ihr Schnuller noch da ist. Da der eigentliche Baum im Irmgart-Benesch-Kulturhof wegen der Domfestspielgastronomie nicht erreichbar war werden die Schnuller zeitnah umgehängt. Neben der Besichtigung der Einsatzfahrzeuge konnten die Kinder in der Hüpfburg der Kreisfeuerwehr Northeim ausgiebig spielen.

Die Ortsfeuerwehr Wrescherode hat die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim bei den zweiten Grillmeisterschaften des E-Center vertreten und den hervorragenden zweiten Platz belegt. Die Vorbereitung war mit zwei Wochen Vorlauf sehr kurz, um sich Gedanken für ein dreigängiges Menu zu machen. Umso höher ist die hervorragende Platzierung zu werten. Die Mannschaft des DRK belegt den dritten Platz und stiftete den Gewinn für die Kinderfeuerwehren der Stadt Bad Gandersheim. Vielen Dank hierfür.

Einen schönen und würdigen Rahmen bildeten die 2. Gandersheimer Grillmeisterschaften, denn die Kinder- und Jugendfeuerwehren konnten aus den Händen von Familie Scheuner E-Center Bad Gandersheim 860,75 Euro aus der Pfandbonbox entgegen nehmen. Die Kinder- und Jugendfeuerwehren bedanken sich bei allen Personen, die ihren Pfand Bon für die Nachwuchsarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren zur Verfügung gestellt haben.
Die Gandersheimer Domfestspiele wurden bei über 70 Vorstellungen durch den Absperrdienst unterstützt. Die Kameradinnen und Kameraden aus den 14 Ortsfeuerwehren haben hier ehrenamtlich die vorgeschriebene Verkehrsleitung auf- und abgebaut sowie die Einweisung von Besuchern auf den Parkplätzen übernommen.
red/Fotos: Thomas Fischer













10.08.2019 • 16:18 Uhr

Jubeln für die „Gas-Griller“ ! Sie sind Gewinner der zweiten Bad Gandersheimer Grillmeisterschaft 2019

Riesenjubel vor wenigen Minuten bei der Siegerehrung der 2.Gandersheimer Grillmeisterschaft. E-Center Chef Dirk Scheuner überreichte an die überglücklichen „Gas-Griller“ den riesigen Siegerpokal. Die „Gas-Griller“ hatten nur wegen ihrer sagenhaften Gerichte gewonnen. Spektakulär auch ihre wahnsinnig lebendige Fankurve. Der Auftritt ihrer Fans war einzigartig und hat das gelbe Bienen-Team scheinbar mächtig beflügelt.

Am Ende ein fantastisches Gruppenerlebnis bei der Aufstellung aller aktiven Griller, Helfer, Helferinnen, dem Scheuner-Team, Jury und Fans an diesem Samstag vor den Toren des E-Centers Dirk Scheuner. Eine fantastische Imagepflege für Bad Gandersheim.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer










10.08.2019 • 13:52 Uhr

2. Gandersheimer Grillmeisterschaft: Ein Gemeinschaftserlebnis mit Leckereien, Spaß und netten Leuten

Es ist so, als würde das heutige Sonnenwetter und der warme Wind sich auf die Stimmung übertragen: Bei der zweiten Gandersheimer Grillmeisterschaft herrscht prächtig gute Laune, es werden leckere Gerichte gekocht, die Teams sind wahnsinnig kreativ, die Jury lässt es sich schmecken und das Publikum schaut mit großen Interesse zu. Auf dem E-Center Parkplatz Dirk Scheuner pulsiert das Leben. Die Meisterschaft lockt immer mehr Besucher und Besucherinnen an. Ein Fest mit netten Leuten und reichlich bunter Unterhaltung. Die sechs Teams kochen was ihre Kunst und Kreativität hergibt. Man darf gespannt sein. Wer gewinnt den fetten Wanderpokal? Noch läuft die Meisterschaft. Es wird ein enges Rennen. Das deutet sich nach den Zwischenständen an.
Die Bilder dokumentieren die Eindrücke in den letzten zwei Stunden.
Wir berichten weiter - aktuell - exklusiv - am schnellsten!
red/Fotos: Thomas Fischer
















10.08.2019 • 13:25 Uhr

Northeim: Gestohlenes Motorrad in der Rhume geworfen

Am gestrigen Freitag, , gegen 13 Uhr, wurde der Northeimer Polizei durch einen Anwohner mitgeteilt, dass in der Rhume in Höhe der Einbecker Landstraße ein Motorrad im Wasser liegen würde. Das Kleinkraftrad musste durch die alarmierten Angehörigen der FFW Northeim geborgen werden. Es waren geringe Mengen Betriebsstoffe ausgetreten. Diese wurden durch Bindemittel aufgenommen. Das geborgene Kleinkraftrad wurde zuvor einem 21- jährigen Northeimer entwendet. Die Northeimer Polizei ermittelt gegen Unbekannt wegen einer Gewässerverunreinigung.Se










10.08.2019 • 13:21 Uhr

2.Gandersheimer Grillmeisterschaft bei Sonnenschein und bester Stimmung gestartet

Heute. Samstag. 11 Uhr: Vor wenigen Minuten sind die 2. Gandersheimer Grillmeisterschaften gestartet. Auf dem Parkplatz vom E-Center Dirk Scheuner wurden die sechs Teams auf ihre Einkauftour in den Markt geschickt. Hier müssen sie sich mit Erzeugnissen versorgen. Aus dem Warenkorb für einen Einsatz von 50 Euro müssen dann die Drei-Gänge-Gerichte an Gaskochern zelebriert werden. Eine dreiköpfige Jury mit Michael Hess , Denis Buchbach und Thomas Groß probiert und bewertet die Gerichte. Wer die beste Punktzahl erreicht wird am Nachmittag mit einem Wanderpokal gekürt. Das Grill-Spektakel findet bei herrlicher Sommersonne statt. Entsprechend ist bereits der Zuspruch des Publikums. red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer






















10.08.2019 • 08:41 Uhr

Domspitzen bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen geglückt: Feucht und doch berauschend

Wenn "Sunshine" mit voller Wildheit und Leidenschaft auf der Bühne der Ganderseimer Domfestspiele in den dunklen Nachhimmel über Bad Gandersheim geschmettert wird, das Publikum auf der Tribüne noch einmal frenetisch applaudiert, dann war wieder der Funke übersprungen. Die gestrigen Domspitzen, eine traditionelle wie total beliebte Kultveranstaltung zum Abschluss bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen, begannen feucht, unter Regenschrirmen und damit gewagt. Das Publikum eingehüllt in die roten Plastiküberzieher kam trotzdem, blieb und wurde am Ende vom barmherzigen Wettergott und wiederum einem fantastischen Ensemble belohnt.

Die Domspitzen wurden trotz des anfänglichen Dauerregens bis nach Mitternacht durchgespielt. Noch einmal eine Show mit wunderbaren Höhepunkten aus allen Aufführungen der letzten Wochen. Zwischendurch Arrangements mit heiteren wie ernsten Einlagen. Auch die politischen Statements für mehr Toleranz (für Homosexuelle) und gegen Hass ( von Rechtsextremen) waren ungewöhnlich eindeutig und ebenso mir Beifall quittiert wie das Gesamtkunstwerk.

Am Ende eine rauschende wie begeisternde Show. Und das alles von den Schauspielerinnen und Schauspielern ohne Gage dargeboten. Die Einahmen aus den Domspitzen plus den Spenden - es dürfte sich wiederum um einen stattlichen fünfstelligen Betrag handeln - , sind wiederum für gute Zwecke bestimmt, so verkündete es Intendant Achim Lenz.
Allen, die die "Sunshine"-Party unter den schwierigen Bedingungen trotzdem möglich machten gebührt unser aller Mega-Dank.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer






























9.08.2019 • 21:18 Uhr

90 Jahre Schwarz-Weiß Harriehausen: Diesmal mit bunter Kostümshow "Karneval goes Summer" zum Auftakt

Sie können nicht von ihr lassen, von ihrer unendlichen Leidenschaft zum Karneval. Und sie können schon gar nicht warten. Jetzt haben die Organisatoren des 90. Geburtstages des Sportvereins Schwarz-Weiß Harriehausen eine prächtig schrille Idee gehabt - und sie wird verwirklicht. "Karneval goes Summer", so das ausgegebene Motto zum Auftakt der Neuzigjahr-Feier am kommenden Freitag, 16. August 2019, um 19.29 Uhr. Schon der Veranstaltungsbeginn ist total schräg. Und so schräg und schön schrill dürfen auch die Kostüme bei der Mega-Disco-Party im Festzelt sein. "Verkleidung unbedingt erwünscht", so die klare Ansage der Schwarz-Weiß Karnevalisten.
Am Samstag geht es dann gesetzt weiter: Kranzniederlegung, Großer Festumzug durch Harriehausen ( Anmerkung der Redaktion: Sehr schönes Vorbild für die Heckenbecker Schützen!), abends Festkommers und Tanz im Festzelt mit der Combo "Let's Dance". Sonntag etwas christlich der Beginn mit einer Zelt-Andacht, dann die zünftige Katervesper mit reichlich Futter und Freibier, blauweißer Mucke mit Bayern III. Selbstverständlich stehen Ehrungen auf der Programmfolge und Reden einiger "wichtiger" Persönlichkeiten.
red/fis/Symbolfoto: Thomas Fischer










9.08.2019 • 21:03 Uhr

Katholisches Hilfswerk Misereor ballert gegen Schalke-Boss Tönnies wegen seiner Afrika-Äußerungen

Zu den Diskussionen und Reaktionen rund um die umstrittenen Äußerungen des Aufsichtsratsvorsitzenden des Fußball-Bundesligisten Schalke 04, Clemens Tönnies, über Afrika erklärt Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer vom katholischen Hilfswerk MISEREOR:

"Herrn Tönnies‘ Aussagen über "die Afrikaner" sind zweifellos von rassistischen Stereotypen geprägt. Von manchen sind dennoch derzeit Hinweise zu hören, er habe aber Sachverhalte angesprochen, die tatsächlich reale Herausforderungen in Afrika seien. Dazu gehören auch diesbezügliche Aussagen des Afrikabeauftragten der Bundesregierung, Günter Nooke. Relativierungen dieser Art sind inakzeptabel. Herr Tönnies hat mitnichten reale Probleme angesprochen, sondern einfältige, aber offenbar sehr verbreitete Kausalketten konstruiert, die genau diese Probleme Afrikas und ihre Ursachen verschleiern statt sie ernsthaft zum Thema zu machen. Das hat Afrika, vor allem aber die dort lebenden Menschen, nicht verdient.

Ja, der zentralafrikanische Regenwald ist der zweitgrößte der Welt nach Amazonien, und er schwindet auch hier rapide - aber nicht wegen fehlender Kraftwerke, sondern wegen anhaltendem Holzeinschlag, insbesondere für den europäischen Markt, wegen vordringender Plantagenwirtschaft, erneut für den europäischen Markt und wegen der Ausbeutung von Rohstoffvorkommen - für wen auch hier, Sie ahnen es: den europäischen Markt. Bei dem ausgestreckten Zeigefinger auf die als dumm dargestellten Afrikaner weisen die übrigen vier Finger dieser Hand massiv auf den Absender dieser Botschaft - fassen wir uns also getrost an unsere arrogante eigene Nase!

Ebenso unerträglich ist es, die komplexe Frage des Bevölkerungswachstums in Afrika auf die angebliche Triebhaftigkeit seiner Bewohnerinnen und Bewohner zurückzuführen, die Licht brauchen, damit sie nicht permanent übereinander herfallen. Jeder Kenner Afrikas weiß (oder sollte wissen!), dass die Geburtenzahlen der Frauen überall auf der Welt zentral vom Stand ihrer Rechte, ihren Zugängen zu Bildung, Informationen über Möglichkeiten der Familienplanung, und funktionierende Gesundheitsversorgung sowie ihrer ökonomischen Lage abhängen. Nur durch wachsende Einkommen, gebildete und selbstbewusste Mädchen und Frauen und staatliche Grunddienste in verantwortungsvoll regierten Staaten ergeben sich sinkende Kinderzahlen - das sollten wir in Europa eigentlich aus eigener Erfahrung wissen.

Und schließlich: gemessen an unserem stetig steigenden Pro-Kopf-Verbrauch der Ressourcen dieser Erde belasten gerade wir hier unser globales Ökosystem ungleich viel mehr als die Afrikanerinnen und Afrikaner - auch das gehört auf den Tisch, wenn wir wirklich ernsthaft über Überbevölkerung auf dem Globus reden wollen!" red










9.08.2019 • 20:59 Uhr

Grafschaft Dassel, Utopie oder Realität - Der Vortrag von Prof. Kappen bei den Museumsfreunden

Die Museumsfreunde Bad Gandersheim waren vor längerer Zeit im Rahmen eines Erfahrungsaustausches im städtischen Museum Dassel. Bei dieser Gelegenheit konnte der Vorsitzenden des Fördervereins Museum Grafschaft Dassel e. V., Prof. Dr. Ludger Kappen für einen Vortrag gewonnen werden. Im harten Wettbewerb der Werbung hat das Alleinstellungsmerkmal eine Schlüsselrolle. In unserer geschichtsträchtigen Region berufen sich viele Institutionen auf ihre besonderer Rolle im historischen Geschehen. Bei Städten wie Gandersheim ist das ganz offensichtlich und sehr plausibel. Dassel kann hingegen weniger auf bedeutende Baudenkmäler als greifbare Zeugen der Geschichte hinweisen. Seine historischen Schätze muss man eher aus dem Verborgenen heben. Zwar gelang es nicht, durch eine neue Namensgebung den Werbeeffekt zu erhöhen, doch ist es allemal lohnend, darzustellen, dass es sich bei Dassel um einen Ort beispielhafter kultureller Entwicklung in einer zweihundertjährigen Epoche des Mittelalters, handelt.

Man taucht ein in einen Zeitraum zwischen 1100 und 1300, in dem unser Land in zahlreiche Grafschaften gegliedert war, Grafengeschlechter aufblühten und manche noch später berühmte Persönlichkeit hervorbrachten, wie in unserem Falle Rainald von Dassel, den Kanzler Kaiser Friedrichs I., Barbarossa. Doch soll es im Vortrag weniger um die Grafen persönlich als vielmehr um die Eigenschaft ihrer Grafschaft gehen während einer Phase, in der sich eine neue, territoriale Struktur des Reiches herauskristallisierte. Die Entwicklung der Grafschaft Dassel ist einerseits beispielhaft und andererseits widersprüchlich, was Historiker zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen führte.
Die Veranstaltung findet wie immer im Biedermeierzimmer des städtischen Museum Bad Gandersheim bei freiem Eintritt, am Montag, 12. Aug. 2019 um 19.30 Uhr statt. red










9.08.2019 • 20:50 Uhr

Drachenbootspektakel am 24. August auf dem Northeimer Freizeitsee

Der Countdown für den 7. KSN-Drachenboot-Cup am 24. August 2019 läuft. Viele Firmen- und Vereinsteams trainieren fleißig für die traditionelle Regatta des Northeimer Drachenbootvereins. 20 Paddler, ein Trommler und ein Steuermann bringen die 12,5 m langen Boote, die für die Regatta mit Drachenköpfen geschmückt sind, auf dem Freizeitsee voran. Ob Neueinsteiger oder Wiederholungstäter, der Drachenbootverein Northeim e.V. freut sich als Veranstalter auf viele paddelwütige Teams. Die Regatta wird in zwei Kategorien ausgetragen: als Fun-Fun-Cup für Firmen, Vereine, Sportgruppen etc. sowie in der Fun-Sport-Kategorie für Drachenboot-Erfahrene.
Auch im siebten Jahr bietet der KSN-Drachenboot-Cup den teilnehmenden Teams und den Gästen einiges: Spannende Rennen über 250m sowie als besonderes Highlight wie jedes Jahr das Verfolgungsrennen über 2000m mit rasanten Wenden und Überholmanövern auf dem Wasser.
Die Teilnahmebedingungen sehen eine Teamstärke von 16-20 Personen (davon mind. 6 Frauen), sowie ein Pflichttraining vor, das jedes Team vor dem KSN-Drachenboot-Cup absolvieren muss. Zum einen, um die Paddel-Technik zu erlernen und zum anderen, um das Wir-Gefühl des beliebten Wassersports zu erleben. Der Drachenbootverein Northeim e.V. bietet über das Pflichttraining hinaus Trainingseinheiten an, die viele Teams nutzen, die ganz vorn um die Siegerpokale kämpfen wollen.
Das Spektakel auf dem Wasser rundet ein einladendes Rahmenprogramm am Ufer des Northeimer Freizeitsees ab. Ein DJ und Moderator sorgt ganztägig für Unterhaltung, es gibt Kinderanimation am Tag und ein Feuerwerk am Abend. Catering, Eis und Cocktailbar sorgen für leibliche Genüsse und ein Shuttle-Service von den ausgeschilderten Parkplätzen zum Regatta-Gelände und auch wieder zurück garantieren einen vergnüglichen Tag für die Zuschauer. Die können sich auch über den geplanten Neubau eines Bootshauses des Vereins informieren und natürlich aktives oder auch passives Mitglied beim Drachenbootverein werden.
Als Sponsoren dieser beliebten Veranstaltung konnte der Drachenbootverein Northeim e.V. die Kreis-Sparkasse Northeim, die SWN Stadtwerke Northeim GmbH, die Firma KWS Saat SE & Co. KGaA, das Autohaus Leinetal sowie das Autohaus Peter für sich gewinnen.
Alle Informationen sind auf der Homepage www.drabo-nom.de zu finden.
red












9.08.2019 • 15:45 Uhr

25-Jähriger muss nach fortgesetzten Gewalttätigkeiten in Langzeitgewahrsam

Bereits am späten Nachmittag des 7. August 2019 kam es in Hildesheim zu Streitigkeiten und körperlichen Auseinandersetzungen, in die zwei 25 und 29 Jahre alte Männer sowie eine 18-jährige Frau aus Hildesheim verstrickt waren. Am Abend des 8. August 2019 kam es seitens des 25-jährigen zu weiteren Gewalttätigkeiten.

Den Ermittlungen zufolge hielten sich alle drei Personen am 7. August 2019 zunächst in der Wohnung des 29-jährigen in der Augustastraße in Hildesheim auf. Der 25-jährige, der eine Beziehung zu der 18-jährigen haben sollte, verließ im Laufe des Tages die Wohnung. Bei einem zwischendurch geführten Telefonat mit dem 29-jährigen und der jungen Frau kam es zu einem Streit. Dabei geriet der 25-jährige in Rage und machte sich wieder auf den Weg in die Augustastraße. Da ihm nicht sofort geöffnet wurde, soll er durch das Treten gegen die Wohnungstür gewaltsam in diese eingedrungen sein. Anschließend kam es nach vorliegenden Erkenntnissen zu körperlichen Attacken des 25-jährigen gegen den Wohnungsinhaber als auch gegen die junge Frau. Danach verließ der 25-jährige die Wohnung, wurde aber von dem 29-jährigen verfolgt. Im Verlauf weiterer Streitigkeiten soll der 29-jährige den 25-jährigen mit einem Messer bedroht haben.

Die Streitigkeiten auf der Straße wurden gegen 17:55 Uhr der Polizei gemeldet. Daraufhin eingesetzte Streifenbesatzungen konnten die beiden Kontrahenten in der Goslarschen Straße antreffen und trennen. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren eingeleitet. Der 25-jährige erhielt einen Platzverweis für die Wohnung des 29-jährigen. Zudem führten die Beamten eine sogenannte Gefährderansprache bei ihm durch. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen entlassen.

Am 8. August 2019, gegen 19 Uhr erschien der 25-jährige erneut vor der Wohnung des 29-jährigen in der Augustastraße, in der sich auch die junge Frau befand. Auch hierbei soll er sich durch einen Tritt gegen die Tür Zugang in die Wohnung verschafft haben. Es kam wiederum zu einem Streit und Handgreiflichkeiten, in deren Verlauf der 25-jährige die Frau gewaltsam aus der Wohnung nach draußen zerrte. Dabei soll er sie u.a. an den Haaren hinter sich hergezogen haben. Anschließend zwang er die Frau, ihn in seine Wohnung in der Braunschweiger Straße zu begleiten. Dort kam es gegenüber der 18-jährigen zu weiteren Gewalttätigkeiten.

Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei fahndete nach dem Paar. Da die Beamten auch Hinweise aus der Braunschweiger Straße erhielten, wo die beiden Personen auffielen, konnten sie die Wohnung des 25-jährigen ausfindig machen.
Die junge Frau war leicht verletzt. Daher wurde der Rettungsdienst hinzugezogen.
Der 25-jährige wurde in Gewahrsam genommen und über Nacht in einer Zelle untergebracht.

Der er unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm, nach Rücksprache mit Staatsanwaltschaft, durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.

Ein Richter verfügte heute einen zehntägigen Langzeitgewahrsam gegen den Mann. Er wird sich ferner wegen weiterer Straftaten verantworten müssen.
Zeugen, die sowohl Beobachten am Mittwoch als auch am gestrigen Abend gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm











9.08.2019 • 15:41 Uhr

Nächtlicher Unfall in Hedemünden - Von der Straße ab in den Werra-Fluß

Ein Autofahrer aus dem Landkreis Eichsfeld (Thüringen) ist Freitagnacht (09.08.19) im Hann. Mündener Ortsteil Hedemünden (Landkreis Göttingen) mit seinem Wagen in der Werra gelandet.

Der 30-Jährige konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Er blieb unverletzt. Nach derzeitigem Stand verlor der Thüringer gegen 02.45 Uhr in einer Linkskurve im Verlauf der Brückenstraße/Am Schlagdbaum aus bislang noch ungeklärter Ursache vermutlich die Kontrolle über seinen VW Touran.

Der Wagen kam nach rechts von der Straße ab und fuhr in den angrenzenden Fluss. Die herbeigerufene Feuerwehr zog das Fahrzeug aus dem Wasser. Es entstand wahrscheinlich Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. An der Fahrzeugbergung waren Kameraden aus Hann. Münden, Hedemünden sowie Oberode beteiligt.jk










9.08.2019 • 15:38 Uhr

Lutter am Barenberge: Illegal Strom abgezapft

Am Mittwoch gegen 12:50 Uhr, konnte durch der Stromversorger Avacon im Bereich der Poststrasse fin Mutter am Barenberge festgestellt werden, dass der Stromanschluss unsachgemäß überbrückt wurde. Um damit verbundene Gefahrenquellen auszuschließen musste der Strom zunächst abgeschaltet werden. Es besteht der Verdacht, dass die Überbrückung geschaffen wurde, um sich kostenlos am Strom zu bedienen. Die Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen. ots










9.08.2019 • 15:29 Uhr

Vorstellung des aktuellen Standes der Vorrangflächenplanung für neue Windenergieräder - 100 Bürger zeigten Interesse - Vogelschützer melden Bedenken an

Aus der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt und Regionalplanung am 8. August 2019

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt und Regionalplanung wurde den Ausschussmitgliedern der aktuelle Stand der Vorrangflächenplanung für die Windenergie im Rahmen der Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms vorgestellt. Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Sitzung in der Stadthalle in Northeim teil.

Die regionalen Planungsträger, so auch der Landkreis Northeim, sind aufgrund einer Zielvorgabe aus dem Landesraumordnungsprogramm verpflichtet, Vorrangflächen für die Windenergie festzulegen.

Anhand einer Power-Point-Präsentation wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer über den aktuellen Stand des Ausbaus der Windenergie im Landkreis Northeim und die Planungsmethodik zur Ausweisung von Vorrangflächen informiert. Ausführliche Informationen gab es auch über die sogenannten harten und weichen Tabuzonen. Es wurde deutlich gemacht, dass die Tabuzonen nach Abschluss der Planung der Windenergie nicht zur Verfügung stehen sollen – beispielsweise im Bereich von Wohnbebauung oder Naturschutzgebieten. Außerdem wurde ein Ausblick auf die nächsten Schritte der Planung und den Zeitplan gegeben. Die Entwurfsreife für das Regionale Raumordnungsprogramm ist für Ende 2020 geplant. Ab dann können Einzelanträge zurückgestellt werden.
Im Landkreis Northeim werden derzeit 41 Windenergieanlagen betrieben. Diese können rund 33.000 Haushalte mit Energie versorgen. Die bestehenden Windenergieanlagen müssen allerdings in das Planungskonzept passen, um ihren Standort als Vorrangfläche ausweisen zu können. Das ist bei 31 Anlagen nicht der Fall, da sie den erforderlichen Siedlungsabstand von mindestens 1000 Metern nicht einhalten.

Deutlich gemacht worden ist, dass der Landkreis Northeim eine Konzentration der Windenergieanlagen anstrebt, ohne aber einzelne Gebiete über Gebühr zu belasten. Durch die Herbeiführung der sogenannten „Ausschlusswirkung“ - was bedeutet, dass alle Flächen außerhalb der Vorranggebiete für die Windenergie nicht zur Verfügung stehen - sollen angemessene Abstände der Anlagen von den Siedlungen garantiert werden.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel erklärte in der Sitzung, dass zurzeit ergebnisoffen mit den Städten und Gemeinden über mögliche Flächen diskutiert werde. An den Siedlungsabständen von 1000 Metern solle auf jeden Fall festgehalten werden.
In einer Sitzungsunterbrechung wurde den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eingeräumt, Fragen zu stellen.

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen diese Gelegenheit. So wurde mehrfach hinterfragt, ob es möglich sei, Windenergieanlagen im Wald zu errichten. Diese Möglichkeit ist in Niedersachen derzeit grundsätzlich ausgeschlossen. Waldflächen dürften nur dann genutzt werden, wenn sonst keine freien Flächen vorhanden sind.

Mehrere Bürger zeigten sich besorgt, ob Vogelschutzaspekte ausreichend in die Planungen einbezogen werden. Von der Landkreisverwaltung wurde zugesichert, dass nach der Ausweisung potenzieller Windenergieflächen eine avifaunistische Untersuchung folgt, bei der überprüft wird, ob Vogelarten durch die Windenergieanlagen gefährdet werden würden. Von mehreren anwesenden Land- und Forstwirten wurde plädiert, der Nutzung von Windenergie offen gegenüber zu stehen.

Zum Schluss der Beratung stellte Landrätin Klinkert-Kittel noch einmal deutlich heraus, dass sie viel Verständnis für die Unsicherheiten und Ängste der Bürgerinnen und Bürger habe. „Wir werden über den weiteren Fortgang der Planungen und das Verfahren regelmäßig informieren“, so Landrätin Klinkert-Kittel. „Alle Bürgerinnen und Bürger, die Anregungen oder Einwände vortragen wollen, können das jederzeit tun. Wir werden das in den Abwägungsprozess einbeziehen“, sicherte die Landrätin zu.

Als Fazit betonte sie nach der Veranstaltung: „Windenergie ist eine hervorragende Möglichkeit, den Strombedarf zukünftig über regenerative Energien zu decken. Selbstverständlich ist es bei den Planungen wichtig, die Menschen sowie Flora und Fauna stets im Auge zu behalten und zu gewährleisten, dass von den Windenergieanlagen keine schädlichen Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, Nachteile oder erheblichen Belästigungen hervorgerufen werden.“ Es müsse gelingen, so Klinkert-Kittel weiter, die Nachteile für die Menschen, für die Natur und die Tierwelt so gering wie möglich zu halten.

Auf der Homepage des Landkreises finden Sie ab sofort häufig gestellte Fragen und Antworten zu Windenergie, die fortlaufend aktualisiert werden, sowie die Präsentation vom 8. August und zugehöriges Kartenmaterial:
https://www.landkreis-northeim.de/windenergie

red/lpd/Foto: lpd










9.08.2019 • 12:57 Uhr

2. Gandersheimer Grillmeisterschaft: Einbecker Bockbierbringer soeben eingetroffen

Bereits heute - einen Tag vor der 2. Gandersheimer Grillmeisterschaft - ist der legendäre "Einbecker Bockbierbringer" vor dem E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim eingetroffen. Nicht nur ein Hingucker. Aus dem Oldtimer gibt es Interessantes und vor allem Flüssiges. Ab sofort zu besichtigen und zu nutzen. red/Foto: Marc Reiser










9.08.2019 • 11:28 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der dreiunddreißigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 12. bis 18. August 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit messen:

Montag, 12. August: Raum Einbeck

Dienstag, 13. August: Raum Northeim

Mittwoch, 14. August: Raum Bad Gandersheim

Donnerstag, 15. August: Raum Bodenfelde

Freitag, 16. August: Raum Dassel

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Dassel und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (34. KW) im Raum Kalefeld eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd










9.08.2019 • 11:24 Uhr

Der Vortrag - "eine Anleitung gegen den Krieg"

Ein Vortrag mit dem Thema "Aufrüstung zur Kriegsmacht Deutschland!? veranstaltet die Regionalgruppe Göttingen der IPPNW Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. am 5. September 2019 , 19 Uhr , in der Alten Mensa in Göttingen. Vortragender ist Henrik Paulitz, Leiter der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie und Friedensforschung.
red










9.08.2019 • 11:18 Uhr

Tatverdächtiger nach Überfall in Wohnung ermittelt und mit einem SEK Einsatz verhaftet

)Am 28.Juli 2019, gegen 19:30 Uhr kam es in einer Wohnung in der Goethestraße in Hildesheim zu einem Überfall, bei dem mehrere Täter unter Vorhalt eines Messers und einer Pistole eine geringe Menge Marihuana erbeuteten.

Die Ermittlungen in dem Fall wurden durch Beamte des 2. Fachkommissariats der Polizei Hildesheim, das u.a. für die Bearbeitung von Raubdelikten zuständig ist, übernommen. Durch die Auswertung von Spuren, Beweismitteln und Zeugenvernehmungen gelang es den Beamten, soeben einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Es handelt sich dabei um einen 23-jährigen Mann aus Hildesheim. Das Amtsgericht Hildesheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft sowohl einen Beschluss für die Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen als auch einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann.vDie Beschlüsse wurden am Donnerstag in den frühen Morgenstunden umgesetzt. Dabei wurde der Tatverdächtige verhaftet und Beweismittel gefunden. Weitere Ermittlungen dauern an.
Da im vorliegenden Fall Waffen, insbesondere eine Schusswaffe, verwendet wurden, unterstützten Beamte des Spezialeinsatzkommandos Niedersachsen die Hildesheimer Ermittler bei ihren Maßnahmen. Der Tatverdächtige wurde am Donnerstag einem Richter zwecks Verkündung der Untersuchungshaft vorgeführt.jpm










9.08.2019 • 11:10 Uhr

Beim Maschseefest bringt Antenne Niedersachsen Lou Bega auf die Bühne und verrückte Boote auf den See

Am bevorstehenden Wochenende, 10. und 11. August, stellt Antenne Niedersachsen beim Maschseefest ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine: Mit dem Auftritt von Lou Bega am Samstagabend und dem Fun-Boot-Rennen „Bahlsen Crazy Crossing“ von Antenne Niedersachsen am Sonntag dürfen sich die Besucher auf tolle Unterhaltung am Nordufer freuen.
Für Samstag, 10. August, hat Antenne Niedersachsen den Popsänger Lou Bega angekündigt. Sein Sommerhit „Mambo No 5“ machte ihn über Nacht zum Star und selbst nach zwanzig Jahren ist der Song noch immer ein absoluter Stimmungsgarant. Auch Lou Begas aktuelle Single „Scatman & Hatman“ geht direkt ins Tanzbein. Und so ist am Samstagabend auf und vor der Bühne am Nordufer Party garantiert!

Dass Lou Bega überhaupt beim Maschseefest auftreten wird, ist einer kuriosen Wette zwischen ihm und der Moin-Show von Antenne Niedersachsen während eines Senderbesuchs geschuldet: Die Herausforderung für die Moderatoren bestand darin, alle Damen (u.a. Monika, Erika, Tina), die er in seinem Hit „Mambo No 5“ besingt, an‘s Telefon zu bekommen. Das ließen sich die Niedersächsinnen nicht zweimal sagen und riefen fleißig an! Mit seinem Auftritt auf der Maschseefest-Bühne am Nordufer löst der „Hat Man“ sein Versprechen ein.
Am Sonntag, 11. August, geht es direkt weiter im Programm: Um 15:00 Uhr fällt der Startschuss für die 21. Ausgabe des verrückten Fun-Boot-Rennens „Bahlsen Crazy Crossing“ von Antenne Niedersachsen. Zahlreiche abenteuerlustige Teams wagen sich mit ihren selbstgebauten Boot-Kreationen auf das Wasser und stellen sich dem Spaßparcours – unter genauer Beobachtung der Jury und angefeuert von tausenden Schaulustigen. Weitere Infos zum „Bahlsen Crazy Crossing 2019“ von Antenne Niedersachsen gibt es auf antenne.com.
red/fis











9.08.2019 • 11:09 Uhr

Kreiensen: 60-Jähriger Altgandersheimer entwendet Fahrrad

Am Donnerstag Abend, gegen 20.15 Uhr, beobachtete eine Zeugin einen Mann, der sich vom Hof eines Mehrfamilienhauses in der Billerbecker Straße ein Fahrrad der Marke Kettler "aneignete". Das Fahrrad war unverschlossen dort abgestellt und der Mann radelte damit weiter in Richtung Billerbeck. Die Zeugin benachrichtigte die Gandersheimer Polizei, welche den Mann samt Fahrrad wenig später anhalten und kontrollieren konnte. Er äußerste sich nicht weiter zu dem Vorfall. Das Rad wurde sichergestellt und dem Eigentümer übergeben. Gegen den Mann, einem 60-jährigen aus Altgandersheim, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. ots











9.08.2019 • 06:35 Uhr

61.Gandersheimer Domfestspiele: "Hair-licher" Theaterabend dank Autohaus Hermann für 1000 Kunden

Zum zweiten Mal hat das Autohaus Hermann 1000 Kunden und Kundinnen einen fantastischen Theatersommerabend geschenkt. Gestern wieder vollbesetzte Tribüne. Bei idealen Bedingungen eine fantastische wie "hair-liche" Aufführung fetziger Musik, bunten Bildern und leidenschaftlicher Schauspielkunst des Ensembles. Die Besucher nach zwei Stunden Unterhaltung begeistert. Da
rede/fis
Die Bilder vermitteln Eindrücke von gestern Abend. Von links nach rechts Wolfgang Hermann, Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Geschäftsführer Thomas Groß.Fotos: Thomas Fischer














9.08.2019 • 06:25 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Freitag: "Kajak-Schnupperkurs" und "Kinderprogramm on Tour"

Noch sechs Tagen dauern die großen Sommerferien für die Kinder. Immer noch ausgefüllt Tage mit Aktionen und Aktivitäten des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege in Bad Gandersheim und anderen Gemeinden wie Kalefeld und Stadt Einbeck-Kreiensen. Für heute hat Gandersheims Stadtjugendpfleger Gunnar Ude zwei Acts auf der Palette:

"Kaja-Schnupperkurs" für Kinder von 10 bis 14 Jahre. Interessierten Kindern wird die Möglichkeit geboten, einen ersten Umgang mit Boot und Paddel zu erleben. Als Übungsgelände wurde sich der Hohnsensee in Hildesheim ausgewählt. Nach dort geht es bereits heute früh um 8 Uhr ab Domänenhof.

"Kinderprogramm ihn Tour": Versprochen und angekündigt ist ein "Tag voller Erlebnisse". Es wird ein buntes Programm mit Spiel, Spaß und Kreativität geben. Die ganze bunte Aktion - mit Mittagessen, Getränke sowie Materialien - startet um 9 Uhr und dauert bis 16 Uhr. Angesprochen sind Mädchen und Jungen von sechs bis 12 Jahren. Stattfinden wird alles in Räumen des Martin-Luther-Hauses in Bad Gandersheim.
red/fis












8.08.2019 • 18:50 Uhr

Kalefeld: Schwerer Verkehrsunfall mit einer getöteten Kradfahrerin (66) auf der B 248 zwischen Echte und Düderode

Am Donnerstag Nachmittag, gegen 14.20 Uhr, befuhr ein Ehepaar aus Salzgitter freizeitmäßig getrennt auf ihren Krädern die B 248 von Echte kommend in Richtung Seesen. Nach Passieren des Abschnitts "Wetterschacht" startet der 68-jährige mit seiner BMW auf gerader Strecke und guter Sicht einen Überholvorgang eines vorausfahrenden LKW. Letzterer verringert seine Geschwindigkeit verkehrsbedingt, woraufhin der 68-jährige den Überholvorgang abbricht und wieder nach rechts auf seine Fahrspur wechseln will. Dabei kommt es zur Berührung mit der Harley-Davidson seiner 66-jährigen Ehefrau. Beide verlieren die Kontrolle über ihre Kräder und geraten nach links von der Fahrbahn ab. Während die BMW des 66-jährigen im Straßengraben zum Liegen kommt, streift die Harley-Davidson einen Straßenbaum. Die 66-jährige Fahrerin der Maschine verstirbt noch an der Unfallstelle. Der 68-jährige erleidet einen schweren Schock. An beiden Krädern entsteht wirtschaftlicher Totalschaden im 5-stelligen Bereich. Während der Unfallaufnahme musste die B 248 zeitweise voll gesperrt werden. Neben mehreren Einsatzfahrzeugen der Polizei waren RTW, NEF und Feuerwehr vor Ort. Erst gegen 18 Uhr konnte die Strecke wieder vollkommen für den Verkehr freigegebn werden.lpk/Foto: Polizei














8.08.2019 • 18:45 Uhr

Landesgartenschau Info-Türmchen hat sich verwandelt: Lagepläne angebracht

Das Landesgartenschau-Info-Türmc hen mit dem roten Dach auf dem Gandersheimer Marktplatz hat sich Verwaltung. Anstelle der farbigen Cover sind an fünf von sechs Seiten der Säule Skizzen von Lageplänen und Ansichten, wie eine Landesgartenschau in Bad Gandersheim gestalterisch aussehen könnte. Die mit einer wetterfesten Folie überzogenen Pläne vermitteln mehr Inhalte als nur spröde Aufmerksamkeit, wie sie die Farbklekse zuvor auslösten. Die Landesgartenschau soll im Jahr 2022 in Bad Gandersheim stattfinden.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















8.08.2019 • 17:49 Uhr

Morgens um 6 Uhr im Kurpark: Wenn plötzlich Harzsteine an Bäumen wachsen...

Morgens um kurz vor sechs Uhr: Wachlaufen durch die noch verschlafene Idylle des Bad Gandersheimer Kurparks. Die Enten auf dem Osterbergsee sind bereits wach. Plötzlich steigt ein am Ufer versteckter Reiher auf, segelt ans Ufer gegenüber. Jogging vorbei an einer schiefen Laterne. Der private Reinigungsdienst aus Seesen öffnet das Toilettenhäuschen, knipst das Licht an am oberen Osterbergs. Der Overall-Mann von "Pro Clean" hat heute seinen Reinigungstag in den Toiletten. Dann an einem Baumstumpf ein echter Hingucker. Harzsteine mit einem Feen-Gruß scheinen wie an einem Baum zu wachsen. Der Stein-Hype hat mich eingefangen.
red/Fotos: Thomas Fischer












8.08.2019 • 17:30 Uhr

Gefährliches Unwissen: Jeder Zweite weiß nicht, dass ein „Like“ strafbar sein kann

Jeder Fünfte denkt, persönliche Beleidigungen seien erlaubt - Strafrechtliche Folgen werden übersehen

Ein „Like“ kann strafbar sein: Versieht man eine Beleidigung im Internet mit einem „Gefällt mir“, kann das strafrechtliche Folgen haben. Jeder zweite Deutsche ist sich dessen aber gar nicht bewusst. Für die meisten ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass auch gesetzlich härter durchgegriffen werden muss. Denn 90 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass der Umgang im Internet respektloser ist als im „wahren Leben“. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der Generali Deutschland AG und ihres Rechtschutzversicherers Advocard unter 1.025 Internetnutzern ab 18 Jahre.

Der Ton wird nicht nur rauer, sondern verletzend und persönlich angreifend. Rund jeder fünfte Deutsche wurde bereits selbst schon Opfer von Hasskommentaren und Beleidigungen. Erschreckend hoch ist der Anteil der Opfer unter den jungen Internetnutzern im Alter von 18 bis 29 Jahren: Mehr als jeder Dritte von ihnen wurde im Netz bereits selbst beschimpft oder beleidigt. Als Digital Natives verbringen sie besonders viel Zeit im Netz und werden daher häufiger zur Zielscheibe. Aber auch Ältere meinen im Internet und in Foren Menschen unter der Gürtellinie angreifen zu müssen. Auch ihnen können strafrechtliche Folgen drohen.

Peter Stahl, Vorstandssprecher bei Advocard, dem Rechtsschutzversicherer der Generali in Deutschland: „Beschimpfungen im Netz scheinen inzwischen zum Alltag zu gehören. Die hohe Anonymität, die räumliche Distanz und geringe Hemmschwellen tragen wohl dazu bei, dass dieser Kanal immer öfter zum Frustabbau genutzt wird und die Grenze zwischen einer kritischen Meinungsäußerung und einer tatsächlichen Beleidigung häufiger überschritten wird.“ Die jungen Internetnutzer scheinen sich dem rauen Umgangston allerdings auch am stärksten anzupassen, denn in keiner anderen Altersgruppe geben so viele User zu, selbst zum Täter geworden zu sein: Vier Prozent der Deutschen gestehen ein, selbst schon einmal andere beleidigt zu haben – doppelt so viele sind es in der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen.

Unkenntnis über recht und Unrecht ist groß

„Die normalerweise vorhandene Empathie ist im Netz geringer, da wir die direkte Reaktion des Gegenübers nicht sehen. Richtig gefährlich wird es, wenn der Streit eskaliert und es zu Verleumdungen, Hetze und Drohungen kommt“, erklärt die Psychologin Dr. Eva Wlodarek einen Grund für dieses respektlose und verletzende Verhalten. Erschreckend ist jedoch auch die Unkenntnis über Recht und Unrecht: 53 Prozent der jungen Menschen unter 30 Jahren weiß nicht, dass es strafbar sein kann, einen beleidigenden Kommentar mit einem „Like“ zu bestätigen. Und 19 Prozent denken sogar, sie dürfen andere Menschen ungestraft beschimpfen oder beleidigen. „Die zum Teil gravierenden Fehleinschätzungen der Verbraucher zur Rechtslage im Internet sind alarmierend. Hier ist dringend Aufklärung nötig“, gibt Stahl zu bedenken.

Große Unsicherheit herrscht vor allem beim Urheberrecht: Fast jeder zweite Deutsche weiß nicht, dass es strafbar ist, Filme und Musik oder selbst aufgenommene Videos von Konzerten ins Internet zu stellen. Besonders die jungen (18 – 29 Jahre) und älteren (ab 60 Jahre) User weisen starke Wissenslücken auf. Mit jeweils rund 60 Prozent liegen sie deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Doch auch das Herunterladen von Filmen oder Musik von digitalen Tauschbörsen sorgt weiterhin für Unklarheiten – so weiß über ein Drittel der User nicht, dass dies illegal ist.

Gegen persönliche Angriffe zur Wehr setzen

Immer wieder werden die Persönlichkeitsrechte Einzelner verletzt: 42 Prozent der Deutschen haben bereits beobachtet, wie ein Nutzer unerlaubt Inhalte oder Bilder eines anderen im Internet veröffentlicht hat. Gut jeder Vierte ist bereits selbst davon betroffen gewesen. Auch hier ist vor allem die junge Altersgruppe betroffen. Von jedem Fünften im Alter von 18 bis 29 Jahren wurden bereits Bilder oder andere Inhalte ohne seine Zustimmung ins Netz gestellt. „Dabei kann jeder, dessen Persönlichkeitsrechte im Internet verletzt werden, rechtliche Schritte einleiten. Und User, die bedenkenlos mit den Persönlichkeits- und Urheberrechten Dritter umgehen, sollten sich über die möglichen rechtlichen Folgen im Klaren sein“, gibt Anja-Mareen Decker, Juristin bei ADVOCARD, zu bedenken. Advocard, der Rechtsschutzversicherer der Generali in Deutschland, möchte die Menschen über die unterschiedlichen rechtlichen Bedingungen im Netz aufklären und für die möglichen Folgen von digitalem Streit sensibilisieren.
red/Quelle advocard










8.08.2019 • 17:22 Uhr

Oker: 0,0 Promille und trotzdem Schlangenlinien gefahren - Polizei zieht Fahrerin aus dem Verkehr

Am gestrigen Mittwoch, gegen 12.20 Uhr, meldete ein Verkehrsteilnehmer einen auffälligen Pkw, der vor ihm die Bundesstraße 498 von Oker in Richtung Talsperre befährt. Der Pkw werde in Schlangenlinien geführt und kommt öfter auf die Gegenfahrbahn. Der eingesetzten Funkstreife vom PK Oberharz gelang es nach mehrfachen Versuchen, den Pkw hinter der Weißwasserbrücke zu stoppen. Bei der Kontrolle der Fahrzeugführerin stellten die Beamten Auffälligkeiten fest, die zu vermuten ließen, dass die Fahrerin unter dem Einfluß berauschender Mittel stand. Ein vor Ort durchgeführter Alcotest ergab 0,00 Promille. Der Drogenurintest in der Polizeidienststelle verlief positiv. Daraufhin wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein sichergestellt. /Krz.











8.08.2019 • 17:19 Uhr

Nörten-Hardenberg: Farbschmierereien an Schulen

In der Nacht zum Donnerstag hat ein Unbekannter an verschiedenen Stellen Wände und Türen der Johann-Wolf-Schule und der KGS Nörten-Hardenberg mit roter, weißer und schwarzer Sprühfarbe verschandelt. Die Kosten zur Beseitigung der Farbe betragen ca. 3.000 Euro.

Die Nörten-Hardenberger Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Donnerstag im Bereich der beiden Schulen etwas Auffälliges gesehen oder gehört haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05503-1004 bei der Polizei zu melden. fal










8.08.2019 • 12:45 Uhr

Northeim: Soll der "Mühlenanger" wirklich verkauft werden? Es regt sich Kritik

Stadtrat Maik Schmitz: „Warum muss alles Traditionelle verschwinden?“

Kritisch setzen sich die AfD-Politiker Maik Schmitz und Jens Kestner in einer Stellungnahme mit Plänen auseinander, die einen möglichen Verkauf des "Mühlenangers" - dem größten Veranstaltungsplatz in Northeim - vorsehen. In der Positionsbeschreibung heißt es:
"Seit ungefähr dem Jahr 52 v. Chr. nutzten die Germanen ihre „Anger“, um auf diesen Festplätzen, auf meist grasbewachsenen Land, gemeinsam zu backen, zu schlachten und um dort Ratsversammlungen abzuhalten. Auch als Treffpunkt wurde der Anger genutzt, weil dieser meist zentral gelegene Platz bestens als Mittelpunkt des dörflichen Lebens geeignet war. Später, etwa mit Beginn des 19. Jahrhunderts, begannen klamme Gemeinden, die „Anger“ zu verkaufen, bzw. sie als Bauland umzuwandeln, um die Gemeindekassen aufzubessern. Heute, in angeblichen Zeiten kommunalen Wohlstands, soll wieder Kasse gemacht werden. Northeim, ehemalige Hansestadt mit knapp 30.000 Einwohnern, besitzt „noch“ den Mühlenanger, ein 25.000 Quadratmeter großes Areal, das nun, wenn es nach der Verwaltung ginge, versilbert werden soll. Keine gute Idee, wenn man die Bürger fragen würde. Tut man aber nicht...
Maik Schmitz: „Northeim braucht den Mühlenanger! Bürgermeister Hartmann sollte hier lieber auf die Northeimer Bürger hören. Es kann hier leicht der Eindruck entstehen, dass angetrieben vom Druck des Sporthallen Neubaus, den Northeimern ihr Veranstaltungs- und Feierplatz wegnehmen zu wollen. Da es keine wirklich adäquaten Alternativen zum Mühlenanger gibt, müssten die Northeimer auf viele Veranstaltungen verzichten, die ein bisschen Leben in die Region bringen. Grade die Zirkus Gastspiele, die Flohmärkte, der Tag der Verkehrssicherheit oder der Tag der Retter sind Veranstaltungen die auf den Mühlenanger gehören! Eine sehr gute Parkplatzsituation rund um das Gelände spricht hier auch für sich. Den Münsterplatz in der Innenstadt als Festplatz Alternative zu sehen, ist völlig falsch. Hier ist mit dem Weihnachtsmarkt zwar eine gute Lösung gefunden worden, nur sollten hier keine größeren Veranstaltungen stattfinden schließt Schmitz. Jens Kestner: „Es passt zur politischen Entwicklung, in unserem Land: Drohen einmal klamme Kassen, wird alles verscherbelt, selbst die jahrtausendalte Tradition. Von einem Bürgermeister, der die Belange der Bürger als Priorität sehen sollte, hätte ich allerdings vernünftigere Ideen erwartet, als Veranstaltungen auf Sportplätze zu verschieben. Auch wenn der Sportplatz in Langenholtensen ein Städtischer ist, sollte man hier den Fußballern nicht einen "Kartoffelacker“ hinterlassen, den so ähnlich dürfte der Rasenplatz nach einer Veranstaltung aussehen. Wer sich die innerstädtische Entwicklung Northeims ansieht, sollte jede Option, Leben in die Stadt zu bringen, erhalten und bewahren!“ Im Mai war noch die Rede davon, dass das Areal aber nicht komplett bebaut werden solle. Für ein bis zwei Großveranstaltungen im Jahr wie ein Zirkus-Gastspiel soll eine Fläche erhalten bleiben. ( HNA vom 08.Mai dieses Jahres) Davon ist nun offenbar keine Rede mehr so Kestner."
red










8.08.2019 • 12:35 Uhr

Zahl der Woche: Gut 3,2 Milliarden Kilowattstunden Strom mussten im ersten Quartal 2019 abgeregelt werden

Grund: Es wurde deutlich zuviel Energie erzeugt - Derzeitigen Netze können Stromübermengen nicht verkraften

Zwischen Januar und März mussten die Übertragungsnetzbetreiber deutlich häufiger Strom aus Windenergieanlagen abregeln als in den Vormonaten: 3,23 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) konnten nicht ins Stromnetz eingespeist werden. Der Grund: Es wurde mehr Energie erzeugt, als über die vorhandenen Netzkapazitäten in die Verbrauchszentren transportiert werden konnte. Für die Netzbetreiber ist die Abregelung von Energie – das sogenannte „Einspeisemanagement“ – die letzte zu wählende Maßnahme, um das Netz zu stabilisieren.

Mit den 3,2 Mrd. kWh Strom könnte man jedoch vieles bewegen: Rund sechs Millionen E-Autos könnten damit ein Vierteljahr lang fahren. In etwa so viele PKW sind derzeit in Schleswig-Holstein und Niedersachsen zusammen gemeldet. Genauso könnte man aus dem abgeregelten Strom auch 2 Mrd. KWh grünes Gas herstellen, um 100.000 Haushalte ein Jahr lang zu beheizen.

Oberste Prämisse muss weiterhin sein, den Ausbau der Stromnetze durch akzeptanzbildende Maßnahmen und die Unterstützung der Politik vor Ort voranzutreiben. Solange jedoch mehr Erneuerbaren-Strom produziert wird als die Netze aufnehmen können, sollte die Politik den Weg frei machen, damit der erzeugte Strom nicht abgeregelt werden muss, sondern genutzt werden kann – zum Beispiel an der privaten Ladesäule oder durch Power-to-Gas-Technologien.red
Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.










8.08.2019 • 12:25 Uhr

Letzte Chance: Nur noch einmal „Spatz und Engel“ – Restkarten für den 10. August um 15 Uhr erhältlich

Wer sich von Marlene Dietrich und Edith Piaf vor der romanischen Stiftskirche verzaubern lassen möchte, hat dazu bei den Gandersheimer Domfestspielen nur noch eine einzige Möglichkeit – und für diese letzte Vorstellung von „Spatz und Engel“ am Sonnabend, 10. August, um 15 Uhr gibt es noch wenige Restkarten.

In „Spatz und Engel“, der Geschichte der Freundschaft zwischen dem „Spatz von Paris“ Edith Piaf und dem „blauen Engel“ Marlene Dietrich, entführen die Gandersheimer Domfestspiele ihr Publikum in die Welt von Chansons, Liebe und Leid. In den Hauptrollen brillieren Sylvia Heckendorn als Edith Piaf und Miriam Schwan als Marlene Dietrich und sorgen im Publikum für Gänsehautmomente und Beifallsstürme. „Spatz und Engel“ mit den bekanntesten Chansons dieser zwei großen Diven (u.a. „Je ne regrette rien“, „Milord“, „Sag mir wo die Blumen sind“) ist eine Zeitreise in die Welt der Musik, geprägt von Prunk, Ruhm, voller Leidenschaft, tiefer Trauer und schönen Erinnerungen.

Weitere Informationen und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr
sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen
red/Fotos: Thomas Fischer












8.08.2019 • 12:22 Uhr

Rasierklingen gestohlen - Frau vernommen, Mann gelang Flucht

Am Mittwoch gegen 10 Uhr wollte ein Pärchen in dem Drogeriemarkt an der Göttinger Straße in Nöten-Hardenberg Rasierklingen im Wert von ca. 130 Euro stehlen. Beim Verlassen des Geschäfts schlug die Diebstahlswarnanlage an. Die Täterin, eine 33 Jahre alte Frau aus Lippstadt, wurde vom Personal angesprochen und blieb stehen. Ihr bislang unbekannter Komplize flüchtete mit dem Diebesgut aus dem Geschäft. Vor dem Laden warf er die Tasche mit den Rasierklingen auf den Boden. Dem Mann gelang zu Fuß die Flucht.

Nach ihrer Vernehmung wurde die 33-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Nörten-Hardenberger Polizei wegen gewerbsmäßigen Diebstahls dauern an. fal










8.08.2019 • 08:56 Uhr

Auf der B3: Sekundenschlaf mit Folgen

Am Mittwoch gegen 13.15 Uhr kam es auf der Bundesstraße 3 zwischen Sudheim und dem Kreisel zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von ca. 200 Euro entstand. Personen wurden nicht verletzt. Ein 55-Jähriger aus Gleichen war mit seinem Auto auf der B 3 in Richtung Northeim unterwegs. Infolge eines Sekundenschlafes gerät das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, schrammt mit dem rechten Außenspiegel an einem Straßenbaum vorbei und kommt hinter dem Radweg auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Einer entgegenkommenden 28 Jahre alte Autofahrerin aus Northeim gelingt es, durch bremsen und ausweichen einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Northeimer Polizei hat den Verkehrsunfall aufgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.fal










8.08.2019 • 08:41 Uhr

Autozulieferer spüren Konjunktureinbrüche - Einstellungsstopp und erste Kurzarbeit

Dazu eine Stellungnahme der Bundestagsabgeordneten Kestner und Hampel

Die Wirtschaft befindet sich in Abschwung. Auch in der Region Südniedersachsen wird das spürbar. Erste Betriebe - so Zulieferer der Autoindustrie - reagieren. Es gibt in ersten Fällen Kurzarbeit. Andere Unternehmen haben einen Einstellungsstopp. Der Abgang von Mitarbeitern wird nicht mehr durch Neueinstellungen ersetzt. Freisetzungen von Personal werden in den Strategien der Unternehmen, die mit der Automobilbranche in Verbindung stehen, mittel- und langfristig nicht mehr ausgeschlossen. Die Elektromobilität benötigt in der Produktion viel weniger Aufwand und damit deutlich weniger Personal. Vor diesem Hintergrund haben sich die Bundestagsabgeordneten Jens Kestner (Northeim) und Armin-Paulus Hampel (Hannover) mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Wir dokumentieren die Positionen auch deshalb, weil niemand irgendwann einmal behaupten soll, er habe über die Ansichten der AfD nichts gewußt.

Kestner/Hampel: "Bereits vor 15 Jahren warnte der damalige Hauptgeschäftsführer der DIHK, Martin Wansleben, dass die Höhe der Produktionskosten in Deutschland das Hauptmotiv für die Abwanderung wichtiger Unternehmen ins Ausland sei. Heute, 15 Jahre später, ist es der BDI-Präsident Dieter Kempf, der vor Alleingängen Deutschlands in der Energie- und Klimapolitik warnt. Solche nationalen Schritte seien kontraproduktiv, denn "Produktionen würden ins Ausland verlagert, der Strompreis würde weiter steigen", sagte Kempf. Besonders betroffen von einer grün-initiierten Energiepanikmache ist Niedersachsen. Rund 120.000 Menschen arbeiten dort für Volkswagen. Niedersachsens Industrie hat bei den Auftragseingängen im Juni dieses Jahres einen drastischen Einbruch zu verzeichnen, so seien die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16 Prozent zurückgegangen, teilte das Landesamt für Statistik (LSN) in Hannover mit. Armin-Paulus Hampel: „Volkswagen verlagert den Bau der innovativsten Motorentechnologie, den Diesel, nach Osteuropa. Mit der Zulieferindustrie sind somit mittel- und langfristig mehr als 300.000 Arbeitsplätze im Bundesland Niedersachsen gefährdet. Väter und Mütter, die irgendwie und irgendwo von der Automobilindustrie leben, werden darüber nachdenken müssen, wie sie künftig ihre Kredite, Hypotheken und Altersvorsorgen bezahlen wollen, wenn ihre Arbeitsplätze nach Rumänien und Bulgarien verlagert wurden. Was die Grünen vor zwei Jahrzehnten angetrieben haben, nämlich den Ausverkauf wichtigster Kernindustrien, komplettieren nun instrumentalisierte Greta-Jünger mit ihrem Geschrei nach Dieselfahrverboten und nach einer CO2- Steuer. Abzocker-Vereine wie die Deutsche Umwelthilfe tun das ihre, um aus dem ehemaligen Industriestandort Niedersachsen ein Agrarland zu machen. Zurück zu Ackerbau und Viehzucht und zurück zur Pferdedroschke als Transportmittel der Zukunft? Greta und die Grünen ruinieren unsere Heimat. Erste Kurzarbeitsmaßnahmen in der Zulieferindustrie belegen, dass wenig Zeit bleibt, die Gefahr abzuwenden!“ resümiert Hampel.
Jens Kestner: „Wer die sichtverändernden Pillen der Bundes- und Landesregierung nicht schluckt und sich einen realistischen Blick für den Zustand der energieintensiven Industrie bewahrt, wird die Abwanderung vieler Konzerne beobachten, die sich bessere, weniger restriktive und zukunftsorientierte Standorte in Ländern wie den USA und Osteuropa suchen. „Die Automobilindustrie ist die wichtigste Industriebranche in Niedersachsen“, heißt es auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Hannover. Tatsächlich ist Niedersachen Volkswagen, und ohne Volkswagen ist Niedersachsen nichts. Wenn der Wolfsburger Konzern einen Husten hat, droht Niedersachsen eine Lungenentzündung – ganz zu schweigen, was passiert, wenn die Autohersteller eine heftige Bronchitis bekommen, so wie derzeit. Aber schlimmer noch: es droht der industrielle Lungenkrebs, der dann seine Metastasen von Niedersachsen nach ganz Deutschland streut. Der grün-getriebene Irrsinn einer Deindustrialisierung Niedersachsens ist in vollem Gang und muss jetzt gestoppt werden, bevor der Tumor streut und der Exitus der Wirtschaft nur noch eine Frage der Zeit ist!“ warnt Kestner.
red











8.08.2019 • 08:21 Uhr

Neu bei Mucilli: Umweltfreundliche Strohhalme im Einsatz

Es sind kleine Schritte die in ihrer Gesamtheit Großes bewirken können: Ein solches Beispiel war dieser Tage bei einem Besuch im Bad Gandersheimer Eiscafé Mucilli zu beobachten, auszuprobieren und für gut zu befinden. Der nette Kellner kennt seine Gäste. Kaum gesehen. Gerade ein freundliches "Guten Morgen!" gesagt. An einem der freien Tische Platz genommen. Und schon sind eine Tasse heißer Kaffee schwarz und eine Glas Latte macchiato mit atemberaubender Schaumkrone aufgetischt. Auf dem Teller ein schwarzer Strohhalm. Ein besonderer. Der Kellner erklärt: "Der ist umweltfreundlich! Ein Strohhalm aus Kokosnuss. Nicht mehr aus Plastik!" Der Mann gibt dann noch einen kleinen Tipp: "Bitte nicht sofort in das Heißgetränk eintauchen..." . Weil wir experimentierfreudig und neugierig sind tun wir es trotzdem: Nach einer Minute wird die Anregung des Kellners sichtbar: Der ökologische Strohhalm zeigt Wirkung. Die Hitze des Getränks macht ihn weich, er verformt sich. Das Material reagiert. Schnell wird der Strohhalm aus dem Glas genommen damit er sich nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegt. Die Latte macchiato lässt sich auch ohne Halm bestens genießen. Bei einem Kaltgetränk wäre das selbstverständlich nicht passiert. Dafür sind die ökologischen Halme eigentlich auch gedacht und äußerst praktikabel.
Wir halten fest: Plastik-Strohhalme sind out! Umweltfreundliche Strohhalme in.
red/Foto: Thomas Fischer










8.08.2019 • 07:13 Uhr

Gandeon Kino aktuell: Das Programm bis 14. August - Starker Löwe - Schöner Song - Film für Ferienpass-Kids

Ganz oben auf der Hitliste der Filme im Gandersheimer "Gandeon-Kino" in der Marienstraße bleibt in den nächsten Tagen der "König der Löwen". Einen beeindruckenden Songfilm gibt es am 14. August mit "Yesterday" von und mit den Beatles. Zum Ferienausklang werden die Gandersheimer "Ferienpass-Kids" am 12. August mit dem Streifen "Pets 2" beglückt. Alle weiteren Fakten und Daten zum aktuellen Kinoprogramm sind auf der Grafik dokumentiert. Kinochefin Dr. Trude Poser hat das Programm traditionell auf dunkelblauem Papieren gedruckt. Diese Flyer liegen u.a. im Kino aus. Das Gandeon-Team freut sich über Stammbesucher und neue neue Gäste.

König der Löwen

Walt Disney's Realverfilmung des Animationsklassikers! Die Tiere Afri- kas sind überglücklich, als dem weisen Herrscherpaar Mufasa und Sa- rabi ein Thronfolger geboren wird. Löwenjunge Simba verbringt mit sei- ner Freundin Nala eine glückliche Kindheit, die jäh beendet wird, als Simbas machthungriger Onkel Scar eine böse Intrige gegen die Königs- familie spinnt. Simba ist gezwungen, seine Heimat zu verlassen. Im Dschungel findet er ein neues Zuhause und neue Freunde: Erdmänn- chen Timon und Warzenschwein Pumbaa. Aber seine Vergangenheit lässt ihn nicht los und als junger Löwenmann erkennt Simba, dass er in die Steppe zurückkehren und den Kampf mit Scar aufnehmen muss, um seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron zurückzuerobern.

Yesterday

Komödie um einen erfolglosen Singer/Songwriter, der mit den Songs der Beatles zum Star wird. Hommage an die zeitlose, verbindende Musik der Liverpooler Band. - Oscar-Preisträger Danny Boyle (Slumdog Millio- naire, Trainspotting) bringt mit Yesterday eine Musik-Komödie zum Sound der Beatles heraus. Der Film ist eine Liebeserklärung an die Mu- sik der größten Popband aller Zeiten. Neben den Hauptdarstellern Hi- mesh Patel und Lily James ist auch der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran als Schauspieler zu sehen. Er spielt sich selbst... Der britische Musiker Jack (Himesh Patel) kann sich gerade mit Mühe und Not über Wasser halten, bis ihm eines Tages ein Wunder geschieht. Nach einem mysteriösen Stromausfall kann sich plötzlich niemand außer ihm mehr an die Musik der Beatles erinnern. Jack nutzt diese Situation und ver- kauft die Welthits als seine eigenen Kompositionen. In kürzester Zeit wird er zur weltweiten Sensation und zu einem Mega-Popstar, dem die Herzen reihenweise zufliegen und mit Ed Sheeran auf Tournee geht. Allerdings stellt sein neu gewonnener Ruhm die Beziehungen zu seinen Freunden und seiner Familie auf eine harte Probe.

red/Foto: Thomas Fischer












7.08.2019 • 21:53 Uhr

Domfestspiele und SPD Kreistagsfraktion: Für Fraktionschef Uwe Schwarz ein komplettes Heimspiel - Klares Signal der Fraktion pro Festspiele

Morgens verkündete er als Aufsichtsratsvorsitzender eine positive Bilanz und berichtete über Neuigkeiten beim Gandersheimer Theaterfestival. Am heutigen Abend begrüßte er in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der SPD-Keisstagsfraktion im Northeimer Kreistag fast sein komplettes Team aus der Fraktion. Alle gekommen, um das famose Domfestspielstück "Spatz und Engel" vor dem Portal der Gandersheimer Stiftskirche zu sehen. Die Rede ist von Uwe Schwarz. Selten war seine Omnipotenz in Sachen Gandersheimer Domfestspiele innerhalb weniger Stunden so intensiv wie heute.

Nach der vormittäglichen Pressekonferenz mit Intendant Achim Lenz (wir berichteten exklusiv, aktuell, ausführlich) waren es wiederum die beiden, die am heutigen Abend bestimmend in Vortrag und Gestik waren. Artig und interessiert lauschten die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion im Irmgart-Benesch-Kulturhof den Worten von Schwarz und Lenz. Beide verkauften die Gandersheimer Domfestspiele nach allen Regeln ihrer Kunst, warben für das große Kulturprojekt in einer kleinen Stadt im Landkreis Northeim. Auch der Landkreis Northeim gehört zu den ideellen und finanziellen Förderern des Spektakels. Es wird in diesem Jahr rund 60.000 Menschen nach Bad Gandersheim locken. Eine schönere Imagepflege für diesen außergewöhnlichen Kulturleuchtturm kann man sich als Kreispolitiker gar nicht wünschen.

Und damit soll es weitergehen, so die eindringlich vermittelte Botschaft von Lenz und Schwarz an die politischen Entscheidungsträger. Sie sind wichtig, weil sie über Wohl und Wehe auch der Domfestspiele befinden können. Nach der Einführung ins Stück durch den äußerst aufgekratzten Intendanten das kollektive Erlebnis. Edith Piaf (Sylvia Heckendorn) und Marlene Dietrich (Miriam Schwan) mit dem gesamten Ensemble des Stückes stellten heute Abend erneut eindrucksvoll unter Beweis, dass es einen riesigen Sinn macht, dieses einzigartige Theater in der Provinz nach Kräften und mit Taten zu unterstützen. Auch als Politiker im Northeimer Kreistag. Die SPD-Fraktion hat hierfür am heutigen Abend ein deutliches Signal gesetzt. Alle Achtung!
red/fis
Die Bilder dokumentieren Begrüßung und Einführung der Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion durch den Vorsitzenden Uwe Schwarz, MdL, und Intendant Achim Lenz. Fotos: Thomas Fischer












7.08.2019 • 21:25 Uhr

E-Autos, Smartphones und Co. – Welche Geräte stören Funktionen von Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren?

Können elektromagnetische Felder, die durch Geräte in unserem privaten und beruflichen Alltag entstehen, Herzrhythmusimplantate wie Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren stören? Und wie gefährlich sind diese Einflüsse? Diese Fragen stellen Herzpatienten sich und ihren Ärzten häufig. Eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) fasst die aktuelle Studienlage zu dem Thema zusammen und spricht Empfehlungen für den Umgang mit unterschiedlichen elektronischen Geräten aus.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Die modernen Aggregate von Schrittmachern und Defibrillatoren werden von elektromagnetischen Feldern im Alltag in der Regel nicht beeinträchtigt, sofern sie nach Herstellerempfehlung programmiert sind. Dennoch gilt es für Patienten, denen diese Devices implantiert wurden, eine gewisse Vorsicht im Umgang mit einigen elektrischen Alltagsgeräten walten zu lassen.

Pro Jahr werden in Deutschland mehr als 77.000 Herzschrittmacher und über 25.000 Defibrillatoren implantiert, immer öfter auch bei jüngeren Patienten. Zugleich nimmt die Zahl der elektromagnetischen Felder in unserem beruflichen und privaten Umfeld durch mehr technische Geräte weiter zu. Interferenzen dieser Felder mit aktiven kardialen Implantaten können unterschiedliche Auswirkungen haben. Beispielsweise kann es in vergleichsweise harmlosen Fällen zu einem Moduswechsel des Herzschrittmachers und in schwerwiegenden Fällen gar zu inadäquaten, schmerzhaften Schockabgaben bei implantierten Defibrillatoren (ICDs) kommen. Bei heute gängigen Implantaten kommen diese Interferenzen aufgrund von technischen Verbesserungen gegenüber früheren Geräten jedoch nur noch sehr selten vor. Je nach Studie und Implantat konnten lediglich 0,3 bis 0,7 Fälle pro 100 Patientenjahre nachgewiesen werden.

Dennoch verunsichern die Gefahren möglicher Wechselwirkungen die Patienten häufig: Im Rahmen von Nachsorgeuntersuchungen spricht etwa ein Viertel der Patienten dieses Thema an. Viele Patienten schränken sich zudem aus Furcht vor Interferenzen im Alltagsleben unnötig ein.

Daher finden sich in der Stellungnahme der DGK und der DGAUM dezidierte Empfehlungen für den Umgang mit vielen Alltagsgeräten, die auf der aktuellen Datenlage der verfügbaren Studien basieren.

Mobiltelefone

Moderne Mobiltelefone und Smartphones mit Internetfunktion stellen ein nur sehr geringes Interferenzrisiko dar. Ein Sicherheitsabstand von 15 cm zum Implantat, wie er noch vor zehn Jahren empfohlen wurde, ist aufgrund der Telefonie- und Internetfunktion nicht mehr erforderlich. In Studien mit Smartphones trat nur ein einziger Fall auf, in dem Störsignale nachgewiesen wurden, nachdem das Handy direkt auf die Hautstelle gelegt wurde, unter der sich das Implantat befindet.
Zu induktiven Ladestationen hingegen sollten Schrittmacher- und ICD-Träger einen Mindestabstand von 10 Zentimeter einhalten.

Unterhaltungselektronik und Kopfhörer

MP3-Player können ohne Bedenken genutzt werden. Interferenzen konnten in Studien nicht nachgewiesen werden. Da sie allerdings während der Nachsorgeuntersuchung die Telemetrie zwischen Programmiergerät und Implantat stören können, sollten sie während dieses Zeitraums nicht in Betrieb sein.
Die in Kopfhörern oder Lautsprechern verarbeiteten Dauermagnete können Störungen an Herzschrittmachern und Defibrillatoren erzeugen. Daher sollten sie niemals direkt auf der Stelle platziert sein, an der das Gerät implantiert ist.
red











7.08.2019 • 18:56 Uhr

Zufriedene Bilanz nach Ende der Spielzeit 2019 - Pressekonferenz der „Gandersheimer Domfestspiele“

50.000 verkaufte Karten -

Die Gandersheimer Domfestspiele sind ein Kulturleuchtturm in der Region und über sie hinaus. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal. Zusammenklang von Stadtatmosphäre, Kirchenumgebung, motivierten SchauspielerInnen und aufgeräumtem Publikum erzeugen allsommerlich ein besonderes anziehendes Flair. Dessen konnten die im Festpielzelt versammelten geschäftlich, künstlerisch oder politisch Verantwortlichen gewiß sein. So wurde es denn auch eine kurze, von Genugtuung über das Erreichte gekennzeichnete Veranstaltung.

Die Theaterpädagogen berichteten von ihrer werbenden Vorarbeit in Kindertagesstätten und Schulen, um (erfolgreich) die Besuchsschwelle zu senken und den SchülerInnen die Scheu vorm Theater zu nehmen. Ihnen, zumal den Laienschauspielern unter ihnen, gehen Bewegungen eher ein als Sprache. Ob sie wie die Bürgermeisterin, Franziska Schwarz, sagen würden, „toll, was da geboten wird“, war nicht zu sagen. Das war kein Thema der Konferenz, auch die (freilich schwierig zu ermittelnde) Aufschlüsselung der Besucher nach Wohnort, Alter usw. nicht. Die könnte jedoch ins Programm eingearbeitet werden.

Der Rückblick auf die abgelaufene 61. Spielsaison fiel insofern positiv aus, als die imaginäre Schallmauer von 50 000 verkauften Karten durchbrochen wurde. Es war gar von über 60 000 BesucherInnen die Rede. Damit habe man, so der kaufmännische Geschäftsführer, eine 86-prozentige durchschnittliche Auslastung der Spielstätte erreicht. Die (relativ günstigen) Preise für die Eintrittskarten sind seit Jahren gleich geblieben. Sie werde man im nächsten Jahr erhöhen, auf 44 Euro für die besten Plätze. Diese werde man im übrigen kategorial neu ordnen. Das Preissystem werde aber sozial gestaffelt sein, überdies gebe es auch Freikarten, berichteten Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz und ergänzend Geschäftsführer Thomas Groß.

Die Verwendung des neuen Probenzentrums sei zufriedenstellend verlaufen. Die erste Bauphase ist abgeschlossen. Es könne nicht nur für Ensembleproben, sondern auch anderweitig genutzt werden. Das wäre einem sehr zupaß gekommen. Bezüglich der Sponsorings wolle man sich zukünftig mehr lokal und regional orientieren, überhaupt mehr hinausgehen, „auf leise, extrovertierte Art“ (Groß) den Menschen zugewandt.
Von Seiten der Theaterpädagogik (Ehepaar Lucie und Robert Strohmeyer) bekundete man große Freude darüber, dass die „Dominos“ mit ca. 12 Mitwirkenden neu belebt worden seien. Workshops für ca. 250 SchülerInnen hätten stattgefunden. Der „Theatervirus“ habe etwa 50 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Städten aufgewiesen. Unterstützt sowohl vom Jugendzentrum „Phönix“ wie vom Roswitha-Gymnasium, seien drei kleine Theaterstücke verschiedenen Genres entstanden, die auf die Bühne gekommen sind. Für die Ferien gibt es das Angebot „Spiel mit Kindern“ sowie Überlegungen für ein Elternstück. 2020 kommen „Dominos“ und „Theatervirus“ wieder. Man wolle die Zusammenarbeit mit dem Roswitha-Gymnasium ausbauen und das Probenzentrum voll in Anspruch nehmen. Sei es doch ein einzigartiger, großer Schritt zur „Produktverbesserung“.

Die Domfestspiele, so Frau Schwarz, sind ein „unschätzbarer Schatz“, den es zu bewahren gelte. Die moderate Preiserhöhung brauche es ebenso wie die vielen Zusatzaktivitäten, um das Riesenangebot zu stemmen. Der Intendant Achim Lenz ließ bezüglich des nächstjährigen Programms die Katze aus dem Sack. Zur Aufführung kommen sollen Goethes „Faust“ in neuem musikalischen, sprachlichen und tänzerischen Gewand, die Komödie „Die drei von der Tankstelle“, schon 1930 von der Ufa verfilmt, das Musical „Flashdance“ über die Geschichte eines tanzwütigen Mädchens und schließlich „Das Dschungelbuch“, neu arrangiert. So blicke man einer guten neuen Spielzeit entgegen. In Brunshausen, das sich als experimenteller Spielort hervortue.werde es wieder „Al dente“ geben und im übrigen das gewohnte, heuer hervorragend angenommene Beiprogramm. Ab dem 15. November laufe der Vorverkauf, gespielt werde vom 21. Juni bis zum 16.August 2020.

Das Motto der neuen Spielsaison laute „Morgen ist jetzt“. Das ist durchaus beziehungsreich nicht nur für die alltägliche Lebensführung zu verstehen. Es gehe vielmehr ebenfalls um die Natur, die Umwelt und die Freunde. Damit wolle man das Publikum mitnehmen und im weiteren Sinn auch politisch werden. Fragen gab es seitens der Anwesenden bis auf die eine, warum die Illuminierung der Stiftskirche gefehlt habe, keine. So mag man davon ausgehen, dass es an allseitiger Zufriedenheit unter den Anwesenden nicht gefehlt hat. Gerhard Armanski

Das erste Bild dokumentiert die Verantwortlichen für das Domtheater und die Stadt Bad Gandersheim mit einem unscheinbaren Papierstück mit dem neuen Programm für die Spielzeit 2020. Von links nach rechts Aufsichtsratsratsvorsitzender Uwe Schwarz, MdL, Bürgermeisterin und Vorsitzendes der Gesellschafterversammlung der Festspiel eGmbH Franziska Schwarz, Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß.

Das zweite Bild zeigt das Ehepaar Lucie und Robert Strohmeyer, beide Theaterpädagogen bei den Gandersheimer Domfestspielen. Fotos: Thomas Fischer













7.08.2019 • 17:28 Uhr

Polizei vereint Senior mit seiner Reisegruppe

Am gestrigen Dienstag suchte ein 87-jähriger Mann aus Wiesbaden Hilfe bei der Polizei, nachdem ein Reisebus, mit dem er zuvor unterwegs war, nach einer Pause in Hildesheim ohne ihn weitergefahren war. Den Beamten gelang es, den Senior und seine Reisegruppe wieder zu vereinen.

Der ältere Herr hatte zusammen mit seiner Ehefrau an einer mehrtägigen Bus-Rundreise teilgenommen. So waren sie u.a. am Sonntag im Vogelpark Walsrode und nahmen am Montag an einer Stadtführung in Celle teil, was den Senioren sehr gefiel. Gestern befanden sie sich auf der Rückreise nach Wiesbaden. Dabei wurde am Ratsbauhof in Hildesheim eine Pause zur freien Verfügung eingelegt. Diese nutzte der 87-jährige, um in einem Restaurant eine Mahlzeit einzunehmen. Bei seiner Rückkehr zum Bus bemerkte er, dass er seinen Gehstock in der Gaststätte vergessen hatte. Also ging er zurück, um ihn zu holen. Im Restaurant wurde ihm allerdings mitgeteilt, dass bereits jemand anderes den Stock mitgenommen hätte. Der Senior ging nun wieder zu seinem Bus, der allerdings nicht mehr da war.

Der Herr wandte sich hilfesuchend an Beamte der Bundespolizei Hildesheim am Bahnhof. Zwischenzeitlich hatte sich auch der Busfahrer gemeldet und mitgeteilt, dass ein Fahrgast fehle. Der Bus befand sich dabei schon auf der A 7 in Richtung Süden.

Eine Streifenbesatzung der Hildesheimer Autobahnpolizei erklärte sich sofort bereit, dem älteren Herrn zu helfen. Sie holten ihn bei den Kollegen der Bundepolizei ab und fuhren dem Bus auf der A 7 hinterher. An der Tank- und Rastanlage Harz West konnte der Herr wieder in die Arme seiner Frau übergeben werden. Die ganze Reisegruppe war erleichtert, den Senior wieder in ihrer Mitte begrüßen zu können.

Dieser bedankte sich herzlich bei den Beamten und sagte mit Überzeugung, noch nie so freundliche Polizisten kennengelernt zu haben. In dieses Lob schloss er die Kollegen der Bundespolizei ausdrücklich mit ein.jpm










7.08.2019 • 17:25 Uhr

VW Tiguan-Fahrer übersieht Radfahrer und verletzt ihn bei Kollision schwer

Ein 49-jähriger Fahrer eines VW Tiguan befuhr in Bad Harzburg die Bundesstraße 4/Nordhäuser Straße in Richtung Torfhaus. Auf Höhe der Tankstelle wollte er auf den dortigen Parkplatz fahren und bog nach links ab. Dabei übersah er den entgegenkommenden Radfahrer. Es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus transportiert. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 9000 Euro geschätzt.ots










7.08.2019 • 17:14 Uhr

"Alice" in des Hildesheimer Straße: Schon kaputt?

Die niegelnagelneue Blitzeranlage namens "Alice" musste sich am heutigen frühen Vormittag einer ersten Inspektion unterziehen lassen. Die Radaranlage in dem grauen Kastenwagen wurde von einem schwarz gekleideten Experten vorne und hinten geöffnet. PC-gestützt wurde total öffentlich, soll heißen auf der Hildesheimer Straße, unter den Augen vorbeifahrender Menschen, eine Art Inspektion vorgenommen. Dazu dürfte eine Auswertung erster Messdaten von zu schnell fahrenden und damit geblitzten Autos stattgefunden haben. Nach nicht einmal eine Stunde war alles so wie vorher - "Alice" geschlossen zu allen Seiten. Allein das rote Auge der Kamera schaute den Tempo 30 km/h daherkommenden Fahrzeugen erwartungsvoll entgegen.
red/Fotos: Marc Reiser










7.08.2019 • 17:01 Uhr

Aus Tierliebe wird Tierquälerei

Initiative VIER PFOTEN warnt vor dem grausamen Geschäft mit Löwenwelpen in Streichelzoos

Im Vorfeld des internationalen Tag des Löwen am 10. August warnt die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN vor Streichelzoos, in denen Löwen als Touristenattraktion gehalten werden. Viele Löwenparks, die Interaktionen und Fotos mit jungen Löwen bewerben, halten nicht wie oft behauptet verwaiste Jungtiere. Hinter den beliebten Attraktionen verbirgt sich eine lukrative Zuchtindustrie. Allein in Südafrika versorgen rund 300 Löwenfarmen den Markt mit Welpen. Während es nur noch ca. 3.000 wilde Löwen in Südafrikas Nationalparks gibt, wuchs die Zahl der in Gefangenschaft lebenden Löwen auf bereits rund 10.000 an. Sind die Löwen der Streichelzoos ausgewachsen, enden sie meist als leichte Opfer in der Gatterjagd oder werden für traditionelle Medizin verarbeitet.

Damit Interaktionen mit Menschen überhaupt möglich sind, werden die Löwen von klein auf an Menschen gewöhnt. Dazu werden die Welpen nur Stunden nach der Geburt von der Mutter getrennt und von Menschen mit der Hand aufgezogen. Diese Praxis bedeutet nicht nur einen enormen Stress für die Mütter und die Jungen. Den Tieren fehlen auch die für die gesundheitliche Entwicklung so wichtige Muttermilch und die sozialen Interaktionen mit älteren Artgenossen.

„Die Aufzucht der Löwenwelpen ist unnatürlich und hinterlässt psychische Schäden. Der Alltag in Streichelzoos ist anstrengend und traumatisch für die jungen Löwen. Zwischen acht und zehn Stunden pro Tag müssen die Welpen mit Menschen interagieren – für so junge Tiere, die viel Ruhe und Schlaf brauchen, ein absoluter Horror.“

Arterhaltung als falscher Vorwand

Viele Streichelzoos in Südafrika werben damit, die Löwen später auszuwildern und so zur Arterhaltung beizutragen. Diese Behauptung ist jedoch nicht haltbar. „Die Tiere wachsen ohne Bezug zu älteren Artgenossen auf. Wie bei unseren Hauskatzen, lernen auch junge Löwen alles Überlebensnotwendige von ihrer Mutter. Diese Löwen lernen weder zu jagen, die natürlichen Verhaltensformen noch soziale Interaktionen mit Artgenossen. Löwen aus Handaufzucht können nicht ausgewildert werden – sie sind schlicht nicht überlebensfähig in der Wildnis“, sagt Fiona Miles, die das VIER PFOTEN Büro in Südafrika leitet.

Gatterjagd statt Auswilderung

Stattdessen enden die meisten der Löwen, sobald sie zu groß und zu gefährlich für die Streichelzoos geworden sind, als Opfer der Gatterjagd. Rund 700 in Gefangenschaft lebende Löwen werden jährlich als Jagdtrophäen getötet. Die Tiere, die nicht dieser grausamen Jagd zum Opfer fallen, werden geschlachtet, um ihre Knochen weiterzuverarbeiten. Südafrika ist mit 800 registrierten Skeletten im Jahr 2018 der weltweit größte Exporteur von Löwenknochen nach Südostasien. Dort werden die Knochen für die Produktion traditioneller Medizin verkauft. Der Handel mit Löwenknochen heizt die Nachfrage an, so geraten auch immer wieder freilebende Löwen in den Fokus von Wilderern.

Tierschutzzentren bieten leidenden Löwen ein artgerechtes Zuhause

VIER PFOTEN empfiehlt Touristen, Nationalparks und Tierschutzzentren zu besuchen und Wildtiere aus der Ferne zu bewundern. Sie bieten den Tieren, die nicht ausgewildert werden können, ein artgerechtes und sicheres Zuhause. Wichtig dabei ist, dass diese legitimierten Tierschutzzentren keine Zucht und keinen Handel mit Wildtieren betreiben. Direkte Interaktionen mit den Wildtieren sind ebenfalls verboten.
red/Foto: VIER PFOTEN










7.08.2019 • 16:53 Uhr

Ein schmutziges Kapitel wird aufgearbeitet - Das Experiment "Pflegekinder bei pädophilen Männern" - Vortrag über den "Fall Helmut Kentler"

Dr. Teresa Nentwig stellt ihr Gutachten über das Wirken des umstrittenen Wissenschaftlers vor

Die Hochschulleitung der Leibniz Universität Hannover hat im Jahr 2018 einen Auftrag für ein Gutachten über das Wirken des Psychologen und Professors für Sozialpädagogik Helmut Kentler an der ehemaligen Technischen Universität Hannover an Dr. Teresa Nentwig (Universität Göttingen) vergeben. Ziel war es, Kentlers Schaffen an der Universität, aber auch die Rolle seines wissenschaftlichen Umfeldes detailliert aufzuarbeiten. Dr. Teresa Nentwig stellt ihre Ergebnisse jetzt im Vortrag „Zwischen Lehrveranstaltungen, Gutachten und Medienauftritten: Helmut Kentlers Wirken an der Universität Hannover (1976-1996)“ vor. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Wann? Dienstag, 13. August 2019, 18 Uhr

Wo? Leibniz Universität Hannover, Hugo-Kulka-Hörsaal (E001), Hauptgebäude, Welfengarten 1, 30167 Hannover

Der inzwischen verstorbene Kentler war bis 1996 Professor an der Universität Hannover und hat sich in einer inakzeptablen Weise wissenschaftlich geäußert beziehungsweise Forschung betreiben. Davon hat sich die LUH in aller Deutlichkeit distanziert. Teresa Nentwig hatte sich bereits im Projekt „Die Rolle des Sexualwissenschaftlers im Pädosexualitätsdiskurs – Zum Beispiel: Helmut Kentler“ mit dem Thema beschäftigt. Kentler steht vor allem durch die Verharmlosung von Pädosexualität in der Kritik. In der Zeit vor seinem Wirken an der Universität Hannover hatte er unter anderem an einem wissenschaftlichen Experiment mitgewirkt, bei dem in Berlin Pflegekinder bei pädophilen Männern untergebracht wurden. Für das jetzt vorliegende Gutachten hat Teresa Nentwig das Wirken Kentlers an der Universität Hannover gründlich aufgearbeitet.
red











7.08.2019 • 15:13 Uhr

Grascha (FDP): Hebammenausbildung auch für Südniedersachsen

Der Einbecker Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) - auch für Bad Gandersheim und Umgebung politisch zuständig - macht sich stark für die Hebammenausbildung auch in Südniedersachsen und fordert die Landesregierung auf gemäß Resolution des Northeimer Kreistages Studienplätze auch in Göttingen zu schaffen. Auf eine Anfrage des Freien Demokraten antwortete die Landesregierung, dass die genauen Standorte der Studienplätze noch nicht klar seien. Dennoch solle Südniedersachsen berücksichtigt werden. „Wenn das so kommt, dann freut mich das für unsere Region“, sagte Grascha. Um den Mangel an Hebammen im Landkreis Northeim etwas entgegen setzen zu können, brauche man die Ausbildungskapazitäten in der Region.

Strukturelle Veränderungen in der Geburtshilfe und zunehmende Auflagen in der Freiberuflichkeit der Hebammen hätten dazu geführt, dass die Anzahl der tätigen Hebammen im Landkreis Northeim dramatisch zurückgegangen sei. Darunter leide besonders die häusliche und ambulante Versorgung der Familien nach der Geburt und im ersten Lebensjahr. Für einen gelungenen Familienstart und eine stabile Mutter-Kind-Bindung sei die individuelle Betreuung der Hebammen unverzichtbar.

Gemeinsam mit der SPD-Kreistagsfraktion habe die Gruppe FDP/GfE im Kreistag eine Initiative ergriffen, um die Strukturen auch auf regionaler Ebene zu verbessern. Dazu gehöre, Bedarf und Deckungslücke zu erfassen sowie die Vermittlung von freien Ressourcen. Wichtig sei eine Angebotssteigerung durch die Beratung von Hebammen und Geburtshelfern bei Aufnahme oder Wiederaufnahme der Berufstätigkeit im Sinne einer Existenzgründerberatung. Die Geburtshilfe sei aber keine kommunale Aufgabe, dennoch wird diese Frage zunehmend zum Standortfaktor. Deswegen solle der Landkreis Northeim, ähnlich wie andere Gebietskörperschaften, tätig werden. Hierzu gehören zum Beispiel eine Hebammenzentrale. red/fis











7.08.2019 • 15:10 Uhr

"Skandal" in Heckenbeck: "Häßliches"Hunde-Hinterteil heimlich entfernt - Polizei hat Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen

Am Vormittag desgestrigen Dienstags wurde im Bad Gandersheimer Ortsteil Heckenbeck aus einem Vorgarten in der Heckenbecker Straße eine Deko-Figur entwendet. Bei der Figur handelt sich um das Hinterteil eines Hundes, welches den Eindruck eines im Erdreich buddelnden Hundes erweckt. In Tatort wurde ein Zettel mit der Aufschrift "unästhetisch" gefunden, do dass davon ausgegangen wird, dass sich der oder die Unbekannte am Anblick gestört hat. Der Geschädigte erstattete Anzeige wegen Diebstahls, so dass die Polizei Bad Gandersheim um Hinweise unter Telefon 05382/919200 bittet. ots










7.08.2019 • 15:04 Uhr

Kühne ruft Kitas zur Bewerbung um Deutschen-Kita-Preis auf - Bewerbungsfrist bis 18. August 2019

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne weist auf die noch bis zum 18. August laufende Bewerbungsphase für den mit insgesamt 130.000 Euro dotierten Deutschen Kita-Preis hin.
Die Auszeichnung wird in den Kategorien "Kita des Jahres" und "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" unter anderem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung vergeben. Die Erstplatzierten beider Kategorien werden mit einem Preisgeld von 25.000 Euro belohnt. Zudem können sich vier weitere Preisträger pro Kategorie über je 10.000 Euro freuen.
Die Gewinner werden in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ausgewählt und bei einer feierlichen Preisverleihung im Mai 2020 in Berlin geehrt.
Kühne: "Kindertagesstätten nehmen eine enorm wichtige Rolle in der frühkindlichen Bildung und Entwicklung ein. Bei zahlreichen Besuchen in Kindertagesstätten in meinem Wahlkreis konnte ich mich von der hohen Qualität der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung überzeugen. Deshalb begrüße ich, dass das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Preis gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern ausgeschrieben hat."

Kindertagesstätten können sich noch bis zum 18. August online unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung bewerben. red/fis/Foto: Thomas Fischer











7.08.2019 • 14:42 Uhr

Lies zu Plänen für „Vierte Stromautobahn“: „Nicht nur in Strom denken - Gasnetze als Chance

Die Forderung nach einer vierten Stromtrasse von der Nordsee bis in den Süden Niedersachsens wird vom Umweltministerium in Niedersachsen intensiv auf Notwendigkeit, Realisierbarkeit und Alternativen geprüft. Umwelt- und Energieminister Olaf Lies sagte dazu heute: „Niedersachsen arbeitet intensiv an der Umsetzung des jetzt geplanten Netzausbaus. Darin führt auch kein Weg vorbei. Wir haben uns aber auch immer für eine intelligente Netzsteuerung, die bessere Auslastung vorhandener Übertragungskapazitäten und den Ausbau von zuschaltbaren Lasten stark gemacht. Aber schon wieder wird der gleiche Fehler gemacht. Es findet nur ein Denken im Strombereich statt. Wichtiger ist vor der Planung einer weiteren Gleichstromtrasse, die Energienetze für Strom und Gas zu koppeln, um so künftig zwei Wege für den Transport von Erneuerbaren Energien zu öffnen. Das Gasnetz bietet heute und zukünftig enorme Übertragungskapazitäten. Diese nicht in die weiteren Planungen einzubeziehen wäre ein großer Fehler. Darum bin ich auch noch nicht vom Bedarf einer vierten Trasse überzeugt. In jedem Fall wäre eine vierte Stromtrasse eine weitere Belastung für Niedersachsen, das bereits im Vergleich zu anderen Bundesländern überproportional von Netzausbaumaßnahmen betroffen ist.“
Niedersachsen fordert deshalb, bei jeder Diskussion um einen weiteren Netzausbau diese enge Verzahnung von Strom und Gas zu berücksichtigen und künftig Elektrolyseure als Transformatoren zwischen Gas- und Stromnetze zu nutzen. Lies weiter: „In jedem Fall gilt für eine solche Trasse, dass sie nur in Erdkabel verlegt werden würde. Dies muss auch bei der jetzt diskutierten vierten Trasse berücksichtigt werden, sofern diese tatsächlich benötigt wird. Eine Akzeptanz für Freileitung wird kaum erreichbar sein. Zweitens müsste – wenn zugleich in der Netzplanung mehr Offshore eingebunden werden soll – der Offshore-Deckel endlich angehoben werden. Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss endlich Fahrt aufnehmen.“
red/Foto: Thomas Fischer










7.08.2019 • 14:38 Uhr

Vorschau: 62. Gandersheimer Domfestspiele 2020 mit "Faust", "Die Drei von der Tankstelle", "Flashdance - Das Musical" und "Das Dschungelbuch"

Hier das Programm der 61. Gandersheimer Domfestspiele, wie es von Intendant Achim Lenz heute auf einer Pressekonferenz mit Vertretern von sechs Medien im Zelt der Domfestspiel-Gastronomie von Intendant Achim Lenz präsentiert wurde:
"Faust" von Goethe - Drama - Premiere am 3. Juli 2020.
"Die Drei von der Tankstelle" - Komödie - Premiere am 26. Juni 2020.
"Flashdance - Das Musical!" - Premiere am 10. Juli 2020.
"Das Dschungelbuch" - Kinder- und Familienstück - Premiere am 21. Juni 2020.
red/fis










7.08.2019 • 14:28 Uhr

Hier verkündet Intendant Lenz seinen neuen „Faust“ für das Jahr 2020- „Morgen ist jetzt“ lautet Motto der Festspiele

Heute, Mittwoch, 7. August 2019, 20 Minuten nach 11 Uhr:

Vor wenigen Minuten hat der Intendant derGandersheimer 2020, Achim Lenz, sich zum neuen Programm des Theaterfestivals im kommenden Jahr auf einer Pressekonferenz im Gastronomiezelt des Domtheaters geäußert. Außerdem: als neues Motto proklamierte Lenz folgende politische Botschaft: „Morgen ist jetzt!“ Andeutungsweise machte der künstlerische Leiter deutlich, dass die Klimadebatte nun auch bei den Gandersheimer Domfestspielen angekommen ist.
Aber lauschen Sie bitte hier einer zentralen Ankündung durch Intendant Lenz:

Fis/Video: Thomas Fischer










7.08.2019 • 14:18 Uhr

Pressekonferenz zu den Domfestspielen: Schwarz und Lenz lüften Veränderungen für das Jahr 2020 - Es wird wieder „Faust“ gespielt - Eintrittspreise werden erhöht- Teuerste Karte 44 Euro- Thomas Groß festeingestellt

Heute, Mittwoch, 7. August 2019, 11 Uhr Uhr
Mit ersten Überraschungen hat soeben die Pressekonferenz zu den Neuigkeiten der Gandersheimer Domfestspiele begonnen. Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz teilte als erster Sprecher mit, dass die Eintrittspreise für das Theaterfestival im Jahr 2020 erhöht werden. Die teuerste Karte wird dann 44 Euro kosten. Die Eintrittspreise für Kinder und sozial Schwache werden nicht erhöht. "Die Preiserhöhung ist moderat und gerechtfertigt", so der Aufsichtsvorsitzende.
Entschieden ist, dass der neue kaufmännische Geschäftsführer Thomas Groß von seiner Probezeit entbunden wird. Er ist damit seit der Aufsichtsratsentscheidung von voriger Woche festeingestellt. Die Gerüchte zum Programm in 2020 scheinen sich insofern zu bestätigen, als dass soeben bekannt wurde, dass sich die Theaterfreunde auf eine Neuauflage des Goetheschen „Faust“ -Stoffes freuen dürfen. red/fis/Foto: Thomas Fischer











7.08.2019 • 09:29 Uhr

Wirbel um 29-jährigen Bauamtleiter in der Northeimer Stadtverwaltung - Töpfereien attackiert FDP im Northeimer Stadtrat

Armin Töpfereien (FUL/Die Linke): "Öffentliche Diskussion unangemessen und kontraproduktiv"

Nach der umstrittenen weil abgehobenen und tendenziös arroganten Kritik an dem 29-jährigen neuen Bauamtleiter für die Northeimer Stadtverwaltung hat jetzt Armin Töpperwien für die Gruppe FUL/Die Linke im Northeimer Stadtrat in die Debatte eingegriffen. Seine Position zielt vor allem in Richtung FDP. Sie hatte mit öffentlichen Äußerungen um den neuen Bauamtsleiter die Auseinandersetzung angeheizt.

Töpfereien: "Die Gruppe FUL/ Die Linke hält es für sehr bedenklich, dass die Personalentscheidung für die Neubesetzung der Bauamtsleitung in der Northeimer Stadtverwaltung in dieser Form in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Das schadet nicht nur dem gewählten Bewerber schon vor dessen Amtsantritt, sondern auch den Ruf unserer Stadt. Northeim steht mal wieder in den negativen Schlagzeilen. Mit dieser Art Politik geht auch immer mehr das Vertrauen der Bürger/-innen in sachbezogene Ratsarbeit verloren. Unsere Stadt will und muss sich weiterentwickeln und hat viele städtebauliche Ziele. Dazu benötigen wir Personen, die etwas bewegen wollen und die innovative Ideen einbringen. Bekanntlich ist die Auswahl an qualifizierten Fachleuten im Baubereich sehr überschaubar. Deshalb sind wir froh, mit Herrn Backhaus einen hoch qualifizierten Bewerber für unsere Stadt mit ausgewählt zu haben. Kompetenzen haben nicht unbedingt etwas mit dem Lebensalter zu tun. Außerdem gibt es keine Garantie, dass ein erfahrener Bewerber, wie die jüngste Vergangenheit unserer Stadt gezeigt hat, die an ihn gestellten Anforderungen erfüllt. Junge Menschen sollten grundsätzlich die Chance haben, sich einbringen und entwickeln zu können. Dadurch haben auch alle Beteiligten die Möglichkeit, von deren Kompetenzen zu profitieren. Zur Erinnerung: die Stadt Northeim hat erst vor kurzem, zur vollsten Zufriedenheit aller, einen weitaus jüngeren Bewerber bei einer vergleichbaren Stelle im Finanzbereich eingestellt. Unsere Gruppe freut sich deshalb auf die Zusammenarbeit mit Herrn Backhaus. Wir werden ihn mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützen."
red/fis











7.08.2019 • 09:20 Uhr

Einbeck: Unachtsamer Bauarbeiter kollidiert mit Radfahrer - beide verletzt

Ereignisort: Einbeck, Otto-Hahn-Straße, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Dienstag, 06. August 2019, 06.45 Uhr.
Am gestrigen Morgen befuhr ein 48-jähriger Radfahrer aus Einbeck die Otto-Hahn-Straße bergab. Dabei näherte er sich einer Gruppe von Bauarbeitern, die von links die Fahrbahn kreuzen wollten. Ein 61-jähriger Bauarbeiter bemerkte den Radfahrer nicht und betrat die Fahrbahn, worauf es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Bauarbeiter und dem Fahrradfahrer kam. Durch den Zusammenstoß wurden beide Beteiligten leicht verletzt. An dem Fahrrad entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 350 Euro.vo










7.08.2019 • 08:43 Uhr

"Harzländer" Bad Gandersheim: Energie immer effizienter und nachhaltiger einsetzen - Anspruchsvoller Audit erfolgreich testiert

Unternehmens-Nezwerk Energieeffizienz im Landkreis Northeim bietet eine Reihe von Vorteilen

In einem aufwendigen Audit-Verfahren ist dem Bad Gandersheimer Unternehmen der Marke "Harzländer" erneut ein sparsamer und damit optimierter Einsatz seiner Energieträger für 2019 amtlich bescheinigt worden. Die Energiebilanz des Unternehmens bei der Produktion seiner Fleisch- und Wurstwaren entspricht den vorgegebenen Normen, so eine der Feststellungen in dem Testierungsverfahren. Mit dieser positiven wie nachhaltigen Strategie reiht sich "Harzländer" in eine Reihe von beispielhaften Unternehmen im Landkreis Northeim ein, die sich im "Unternehmens-Netzwerk "Energieeffizienz" zusammengefunden haben. "Unser neues Absorberprojekt ist ein weiterer Schlüssel für einen noch optimierteren und damit sparsameren Energieeinsatz bei Produktion und Lagerung", beschreibt "Harzländer"-Geschäftsführer Jochen Neidhardt den Erfolg dieser Nachhaltigkeitsstrategie für ein erfolgreiches Energiemanagement. "Wir sparen Energie und setzten die vorhandene noch effizienter ein!"

Neidhardt bekräftigt den inhaltlichen Gesamtzusammenhang, der den Netzwerk-Unternehmen im Landkreis Northeim als Grundlage dient: Die Energiewende muss in erster Linie von der Wirtschaft gestemmt werden. 28 Prozent aller Energieverbräuche in Deutschland entfallen auf die Industrie, weitere 16 Prozent auf den Sektor Gewerbe, Handel und Dienstleistungen - Energie, die zu fast 90 Prozent aus fossilen Quellen statt. Bei "Harzländer" hat sich bei den Energieträgern grundsätzlich etwas verändert. "Mit dem neuen Absorberprojekt gewinnen wir Energie aus einer benachbarten Biogasanlage. Das ist neu und damit umwelt- und klimafreundlicher", betont Geschäftsführer Neidhardt. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachtet ergibt sich ein weiterer nachweisbarer Vorteil: "Energieeffizienz senkt Kosten".

Hintergrund:

Im Jahr 2018 haben sich neun Betriebe zum Unternehmens-Netzwerk Energieeffizienz Landkreis Northeim zusammengeschlossen, das Teil einer Bundesinitiatiative ist. Das Unternehmens-Netzwerk Energieeffizienz Landkreis Northeim wird finanziell über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Niedersachsen (NBank) unterstützt sowie von einem Beirat begleitet.

Erfahrungswerte bei der Einführung von Energiemanagementsystemn wie bei "Harzländer" in Bad Gandersheim bestätigen eindrucksvoll, dass bereits mit einfachen und komplexeren investiven Maßnahmen Energieeinsparungen in Höhe von fünf und mehr Prozent möglich sind. Bei "Harzländer" geht diese Marke bis an die 30 Prozent heran. Das Unternehmens-Nezwerk Energieeffizienz Landkreis Northeim bietet u.a. folgende Vorteile:
---Erfahrungsaustausch und Kooperation mit anderen Unternehmen.
---Input von Fachleuten zu ausgewählten Themen
---Hilfestellung und Beratung durch Experten
---Know-how und Transparenz über Energieflüsse und Energiekosten
---Entwicklung konkreter Ansätze zur Reduzierung von Energiekosten
---Information über und bessere Nutzung von Förderprogrammen
---Begleitung bei der Umsetzung von Maßnahmen
---Image-Gewinn über eine gemeinsame Außendarstellung

Über das Unternehmen

"Harzländer" - Das Familienunternehmen produziert seit 1866 qualitativ hochwertige Fleisch- und Wurstwaren unter der Marke "Harzländer". Heute liefert es ein breit gefächertes Sortiment an alle großen deutschen Handelsketten. "Harzländer" ist international vertreten. Der Exportanteil ins europäische Ausland beträgt 15 Prozent. In der Gruppe sind rund 170 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.
Das Unternehmen ist an eine benachbarte Biogasanlage angeschlossen. Sie liefert Kälte als auch Abwärme. In dem soeben erfolgreich abgeschlossenen Audit ist amtlich testiert worden, dass die gesamte Energieversorgung bei "Harzländer" optimiert wurde. "Auf diesem Weg machen wir weiter!", beschreibt Geschäftsführer Neidhardt die Zukunftsstrategie für sein Unternehmen.
red/fis

Das Bild dokumentiert die neue Absorbertechnik, ein Herzstück für die neue wie nachhaltige Energieeffizienz bei "Harzländer" in Bad Gandersheim. Foto: Thomas Fischer











7.08.2019 • 07:50 Uhr

Jetzt reichte es! Anzeige wegen Betrug - mit 2000 Euro bezahltes Buchenholz nicht geliefert

Ein Geschädigter aus dem Bereich Einbeck bestellte im März dieses Jahres bei einem Holzanbieter in Rinteln 40 Raummeter Buchenholz zum Preis von 2.000 Euro. Trotz einer geleisteten Zahlung des vereinbarten Kaufpreises wurde das Holz bis dato nicht geliefert. Auch das Einschalten eines Rechtsanwaltes führte nicht zu einer Lieferung des Holzes und. zu einer Rückerstattung des Kaufpreises. In einer soeben veröffentlichten Mitteilung heißtbes: Die Polizei Einbeck wird die erstattete Anzeige zur weiteren Bearbeitung an die Polizei in Rinteln weiterleiten. vo










7.08.2019 • 07:10 Uhr

Northeimer Handball Club: Vor dem DHB-Pokal das Interview mit Bennet Wiegert (Magdeburg)

Nur noch zehn Tage bis zur 1./2. DHB-Pokalrunde am 17./18. August in der S-Arena Göttingen mit dem SC Magdeburg, dem Handball Sport Verein Hamburg, dem VfL Eintracht Hagen und dem Northeimer Handball Club.

Der Northeimer Handball Club interviewte soeben für unser Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Bennet Wiegert, den Trainer vom SC Magdeburg. Und das hat er zu sagen:

Moin Bennet, schön das Du Dir die Zeit für ein kleines Interview mit uns nimmst. Wie hast Du die Auslosung zur 1./2. Runde im DHB-Pokal aufgenommen und wie zufrieden seit Ihr mit der Auslosung?

Wiegert: Sehr positiv, da mir der Northeimer HC durchaus bekannt ist und wir eine nicht so weite Reise auf uns nehmen müssen.

Was weißt Du bisher über den Northeimer HC und gibt es einen Bezug zum NHC?

Wiegert: Als ich noch Trainer unserer 2. Mannschaft des SC Magdeburg war, haben wir gegen den NHC 2 Punktspiele in der 3. Liga gespielt. Daher kenne ich einige Spieler und den Trainer auch noch.

Mit welcher Unterstützung rechnet Ihr in der S-Arena in Göttingen?

Wiegert: Ich hoffe natürlich das uns viele Magdeburger nach Göttingen begleiten können, da uns gerade Auswärts eine maximale Unterstützung sehr helfen kann.

Ihr habt kürzlich mit der Vorbereitung begonnen. Wie läuft es bisher? Wer ist Neu und wie haben Sie sich bisher integriert?

Wiegert: Wir haben sechs neue Spieler ins Team und unser System zu integrieren, dies bedarf natürlich auch etwas Zeit, welche man bekanntlich im Leistungssport nicht hat. Ich bin guten Mutes das wir den größeren Umbruch aber schnell und gut meistern werden.
5) Mit Eurem deutlich breiteren Kader habt Ihr sicherlich Ambitionen in der neuen Saison. Stefan Kretschmar hat Euch kürzlich zu einem der Meisterschaftsfavoriten gemacht…

Wie sind Eure Ziele im DHB-Pokal, in der Liga und International?

Wiegert: Für ein Zielvereinbarung ist der jetzige Zeitpunkt sicherlich noch zu früh, das werden wir uns im laufe der Vorbereitung erarbeiten. Das Ziel soll und muss immer an erster Stelle aus dem Team kommen. Kretzsche´s Meinung ehrt uns und ist sicher auch ein Produkt aus vergangener Arbeit, aber ich sehe dann doch zwei bis drei Teams noch eher als Meisterschaftsfavoriten.

Bennet, Danke! Euch weiterhin eine gute und verletzungsfreie Vorbereitung!

red/ok











7.08.2019 • 06:59 Uhr

Hebammensprechstunde auf Anfrage in Bodenfelde möglich

Die im Auftrag des Landkreises Northeim tätige Familienhebamme Vera Pawlowsky übernimmt ab August 2019 keine festen Sprechzeiten mehr in der Bleekstraße 6 in Bodenfelde.

Nach telefonischer Terminvereinbarung sind aber weiter jederzeit Beratungen in dem Bürogebäude möglich. Auch Hausbesuche werden von Frau Pawlowsky angeboten.

Bei allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt steht Vera Pawlowsky gern als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die Hebamme mit über 40- jähriger Berufserfahrung übernimmt auf Wunsch auch die Vor- und Nachsorge im häuslichen Umfeld. Mit ihrer Zusatzqualifikation als Familienhebamme hat sie die Möglichkeit, Familien auch umfassender, bis zum 1. Lebensjahr des Kindes, zu unterstützen.

Vera Pawlowsky kann man unter der Telefonnummer 0172 564 65 72 erreichen. Ihre Kontaktdaten hängen auch im Info - Schaufenster der Initiative für Bodenfelde in der Bleekstraße 6 aus.lpd/Foto: lpd











7.08.2019 • 06:57 Uhr

Sebexen: 14 grün-weiß-schwarze Fussbälle der Marke Derby-Star aus Turnhalle gestohlen

Ein Fußballturnier am zurückliegenden Wochenende nutzetn Unbekannte, um aus der Turnhalle der Grundschule in der Schulstraße insgesamt 14 Fussbälle der Marke Derby-Star zu entwenden. Da die Farbgestaltung der Bälle in grün/schwarz/weiß sehr auffällig ist, dürften sie einen hohen Wiedererkennungswert haben. Außerdem versuchten der oder die Täter vergeblich die Tür zu einem Medienraum aufzuhebeln. Der Wert der Fußbälle wird mit ca. 300 Euro angegeben. Das Polizeikommissariat Bad Gandersheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinwiese unter Telefon 05382/919200.ots











7.08.2019 • 06:54 Uhr

Kalefeld: Begehrter Mercedesstern entwendet - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am Montag Nachmittag rissen Unbekannte in Kalefeld einen Mercedesstern von der Kühlerhaube des zugehörigen Fahrzeugs und entwendeten diesen. In einer amtlichen Mitteilung des Polizeikommissariats Bad Gandersheim heißt es weiter: Augenscheinlich finden diese Symbole immer noch ihre Liebhaber. Wer hat den Vorgang beobachtet? Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon: 05382/919200.ots










7.08.2019 • 06:50 Uhr

Kalefeld: 29-jährige Frau zeigt Zivilcourage, lobt die Polizei

Soeben berichtet die Polizei:
Am Montag Nachmittag, gegen 16.38 Uhr, beobachtete eine 29-jährige Kalefelderin drei Kinder im Alter von 14 Jahren, welche ein Hinweisschild für Wasserleitungen aus dem Boden rissen. Die 29-jährige stellte die drei zur Rede, woraufhin diese das Schild wieder einsetzen wollten. Leider war es durch ihr Handeln bereits verbogen. Die von der 29-Jährigen hinzugezogene Polizei Kalefeld stellte die Personalien der drei Übeltäter fest und übergab sie den Erziehungsberechtigten, heißt es in der Mitteilung. ots











7.08.2019 • 06:43 Uhr

Sicherheit in Badeseen und Flüssen - Tipps für eine sichere Abkühlung im kalten Nass

Wer bei sommerlichen Temperaturen Abkühlung sucht, findet sie in Schwimmbädern, aber auch an Badeseen und Flüssen sowie an der Nord- und Ostsee. Wobei gerade das Schwimmen in natürlichen Gewässern einige Gefahren mit sich bringt: Wie die aktuellen Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigen, gibt es zwar im Vergleich zum Vorjahr weniger Badeunfälle – die meisten davon ereignen sich jedoch an ungesicherten Badestellen. Umso wichtiger ist es, beim Baden ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Tipps für sicheren Badespaß außerhalb der Freibäder.

Auf bewachte Badestellen achten

Generell ist es ratsam, zum Baden ein überwachtes Gewässer aufzusuchen. Wasserwacht oder Rettungsschwimmer sollten vor Ort sein, damit bei einem Notfall schnelle Hilfe möglich ist. Laut Dimitar Gouberkov außerdem wichtig: „Unbedingt die Hinweis-, Verbots- oder Warnschilder beachten. Er ergänzt: „Niemals schwimmen gehen, wenn beispielsweise wegen starker Strömungen ein Badeverbot herrscht!“ Zudem empfiehlt der Experte, nur ausgewiesene Badebereiche zu nutzen. An anderen Stellen können möglicherweise ein schlammiger Untergrund, Schlingpflanzen unter Wasser oder Strömungen gefährlich werden. Die DLRG informiert mit ihrer App über bewachte Strände in Deutschland. Die sind an Flüssen allerdings selten. Dabei sind gerade die Strömungen in fließenden Gewässern besonders tückisch – selbst bei Niedrigwasser. Wer dennoch Abkühlung in einem Fluss sucht, sollte sich immer in der Nähe des Ufers aufhalten, am besten in durch Buhnen geschützten Buchten. Breite Flüsse mit gewerblichem Schiffsverkehr sind zum Schwimmen gar nicht geeignet, hier ist nur maximal hüfttiefes Abkühlen empfehlenswert. Zudem rät der Unfallexperte, Brücken zu meiden, denn an deren Pfeilern bilden sich oft starke Strudel. Wer von einer Strömung mitgerissen wird, sollte mit ihr, nicht gegen sie schwimmen und so versuchen, das Ufer zu erreichen.

Lieber langsam abkühlen als kopfüber ins kalte Nass

Ob Schwimmer oder Nichtschwimmer, Badesee, Meer oder Fluss: Häufig sind Leichtsinn, Missachtung der Baderegeln oder Selbstüberschätzung Ursachen für Badeunfälle. Auch der Kreislauf kann Probleme bereiten. Um ihn zu schonen, ist es wichtig, langsam ins Wasser zu gehen. Friert der Badende im Wasser, sollte er sich am Ufer oder Beckenrand aufwärmen. „Denn ein unterkühlter Körper kann Desorientierung, Müdigkeit oder sogar Kreislaufversagen zur Folge haben“, so Dimitar Gouberkov. Für gute Schwimmer gilt: Während des Schwimmens die Entfernung zum Ufer im Blick behalten! Denn für den Rückweg müssen noch genügend Kraftreserven vorhanden sein. Von Motor- oder Segelbooten möglichst großen Abstand halten, um Unfälle zu vermeiden. Außerdem: Schwingt das Wetter plötzlich um und ziehen Gewitterwolken auf, umgehend das Gewässer verlassen. Da Wasser den elektrischen Strom gut leitet, trifft ein Blitzeinschlag einen weit entfernten Schwimmer ebenso stark, als hätte ihn der Blitz direkt getroffen.

Den Nachwuchs immer im Blick behalten!

Ganz wichtig: Kinder sollten schwimmen lernen. Und selbst wenn sie dann das Seepferdchen oder ein anderes Schwimmabzeichen haben, sollten sie nie unbeaufsichtigt ins Wasser gehen. Der Unfallexperte von ERGO empfiehlt, sich zunächst gemeinsam mit dem Nachwuchs am Ufer zu orientieren, das Wasser zu erkunden und die Tiefe zu überprüfen – damit „Wasserbomben“ nicht zu Verletzungen für den Springenden und andere Badegäste führen. Denn vom Ufer aus ist die Tiefe natürlicher Gewässer oft schwer einzuschätzen. Für Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren kann bereits ein seichtes Gewässer gefährlich sein: Fallen sie rein, fehlt ihnen die Orientierung, um alleine wieder aufzustehen. Und selbst bei älteren Kindern, die mit Wasser vertraut sind, reicht die Kraft meist nur für kurze Strecken. Am besten ist es, wenn jemand nebenher schwimmt – denn wenn Kinder etwa Wasser schlucken, sind sie möglicherweise überfordert und geraten schlimmstenfalls in Panik. Das gilt auch, wenn sie Schwimmflügel oder -gürtel tragen. Gummitiere oder Luftmatratzen sind als Hilfsmittel weniger geeignet: „Im Eifer des Gefechts können sie den Kindern aus den Händen rutschen und außer Reichweite geraten oder sie treiben damit ins tiefere Wasser ab“, erklärt Gouberkov und rät Eltern, immer in Sicht- und Rufkontakt mit dem Nachwuchs zu bleiben.

Die wichtigsten Baderegeln auf einen Blick

Nur wer sich wohlfühlt, sollte ins Wasser gehen.
Nie mit vollem oder ganz leerem Magen ins Wasser gehen.
Vorher abduschen und den Körper an das kühle Nass gewöhnen, um den Kreislauf zu schonen.
Nichtschwimmer sollten maximal bis zum Bauch ins Wasser.
Nur um Hilfe rufen, wenn auch wirklich Hilfe notwendig ist.
Sich selbst und die eigenen Kräfte nicht überschätzen.
Nicht an Stellen baden, wo Boote und Schiffe fahren.
Bei Gewitter das Wasser verlassen und in einem möglichst festen Gebäude Schutz suchen.
Aufblasbare Schwimmhilfen wie Luftmatratzen oder Schwimmflügel bieten keine ausreichende Sicherheit.
Nur ins Wasser springen, wenn es tief genug und frei ist.
Eltern sollten immer in Sicht- und Rufkontakt mit dem Nachwuchs bleiben.

red/Quelle/Foto: ERGO Group










7.08.2019 • 06:40 Uhr

Sicher und umweltfreundlich: Zusätzliche Nachtverkehre im Landkreis Northeim

Schritt für Schritt verbessert der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) das Linienbusangebot in den Landkreisen Göttingen und Northeim. Im Landkreis Northeim wird der Nachtverkehr ausgedehnt.

Bislang verkehrte am Wochenende in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie samstags auf sonntags die „Nachteule“ von Göttingen über Northeim nach Einbeck. Insbesondere Spätreisende und Nachtschwärmer/innen sind die Zielgruppe dieses Angebotes, um ihnen eine sichere Heimfahrt zu gewährleisten.

Ab dem 15. August wird das Angebot um weitere Linien erweitert. Künftig können aus Göttingen kommende Reisende nach Mitternacht ab dem Bahnhof und ab der Gardekürassierstraße in Northeim mit Linientaxen in Richtung Einbeck, Moringen und Bad Gandersheim (über Echte und Kalefeld) fahren. Zudem verkehrt auf der Linie 220 von Göttingen über Hardegsen nach Moringen ein zusätzlicher Nachtbus.

Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel: „Ich freue mich, dass wir mit den zusätzlichen Nachtverkehren Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Northeim noch eine späte Heimreise ohne Nutzung des eigenen Pkw anbieten können! Den vielfältigen Wünschen aus unseren Kommunen konnte mit den zusätzlichen Fahrten Rechnung getragen werden. Ich hoffe sehr, dass viele Fahrgäste das neue Angebot auch nutzen werden!“

Die Abfahrtzeiten ab Northeim der neuen Linientaxen:

Nach Moringen: 2:30 Uhr, 3.45 Uhr
Nach Einbeck: 0.45 Uhr, 3.48 Uhr
Nach Echte/Kalefeld/Bad Gandersheim: 0.45 Uhr, 2.35 Uhr, 3.50 Uhr
In Northeim werden Anschlüsse aus Göttingen (Abfahrt Göttingen Zug: 0.23 Uhr Bus: 1.57 Uhr, 3.12 Uhr) aufgenommen.
Die Fahrtzeiten des zusätzlichen Busses auf der Linie 220: Göttingen (ab 0.25 Uhr), Hardegsen (0.53 Uhr), Moringen (1.05 Uhr), Rückfahrt: Moringen 1.11 Uhr, Hardegsen 1.22 Uhr, Ankunft Göttingen 1.52 Uhr.
Alle weiteren Abfahrtzeiten und Zwischenhalte sind ersichtlich über www.vsninfo.de; in Kürze wird eine neue Broschüre zum Nachtverkehr im Landkreis Northeim herausgegeben.
red











7.08.2019 • 06:34 Uhr

2. Gandersheimer Grillmeisterschaft: Lassen sich die DRK-Griller den Pokal abjagen?

ERSTER NACHSCHLAG ZU DEN GAS-GRILLERN BEI DER 2. GANDERSHEIMER GRILLMEISTERSCHAFT BEIM E-CENTER DIRK SCHEUNER:

In diesem Jahr treten die Gas-Griller in der Besetzung: Heidi Mai, Thomas Beuger, Stefan Esche, Stefan Mittwoch, Tobias Barke (Kapitän) und in knallgelben Shirts an.
Aus dem Team lassen der Kapitän Tobias Barke soeben verlauten: "Ob oder was das mit den geplanten Speisen zu tun hat, wird sich am 10. August zeigen.
Toll, das das E-Center Team rund um Dirk Scheuner dieses großartige Event organisiert und unterstützt! Wie alle Mannschaften sind wir gespannt, auf welche Aspekte die neu zusammengestellte Jury ihren Fokus legen wird. Zwischen "eine gut gemachte Bratwurst ohne viele Komponenten auf dem Teller reicht" und "das hätte professioneller sein können" bewegten sich ja im vergangenen Jahr die Rückmeldungen. Natürlich steht auch für uns der Spaß im Vordergrund, und wir sind gespannt zu erleben, wie viel Spaß die DRK-Griller verstehen, wenn sie in diesem Jahr ohne Pokal nach Hause gehen...".

Es gilt, am kommenden Sonnabend ab 11 Uhr das Grillen-Spektakel mitzuerleben!
red











7.08.2019 • 06:24 Uhr

Wie wurde aus Wolle ein Kleid und aus Mehl Brot? Ab Samstag zurück ins Mittelalter

Glänzende Ritter auf weißen Pferden, die schöne Burgfräulein vor Drachen retten und arme Bauern in zerlumpten Säcken - das ist das Bild, das viele Menschen heute vom Mittelalter haben. Doch wie sah der Alltag im späten 13. Jahrhundert tatsächlich aus? Welche Rolle spielte das Handwerk? Wie wurde aus Wolle ein Kleid und aus Mehl ein Brot?

Am kommenden Samstag, den 10.August und Sonntag, den 11. August werden diese und viele weitere Fragen über das ausgehende Hochmittelalter beantwortet. Von mittelalterlicher Küche über Schuhmacherei und Bäckerhandwerk bis hin zur Verarbeitung von Rohwolle wird es viel zu entdecken geben.
Das Haus ist jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Informationen zum Mittelalterhaus und zur Anfahrt finden Sie unter www.Mittelalterhaus-Nienover.de.
lpd/Foto: Gruppe Sorores Historiae










6.08.2019 • 22:05 Uhr

Festnahme löst bei gesuchtem Dieb mehrfach Schwächeanfall aus - Haftbefehl aus Hildesheim

Irrwitziger und doch realer Alltag für Polizei und Justiz:

Am Freitagnachmittag fiel ein 42jähriger Mann im IC 2025 auf der Strecke Köln in Richtung Koblenz, beim Diebstahl eines Ladekabels aus einer Handtasche einer Reisenden auf. Die dazu gerufenen Beamten des Bundespolizeireviers Koblenz stellten bei der Überprüfung des Mannes einen bestehenden Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Hildesheim fest. Der Mann sollte wegen Diebstahls einen Betrag von 450 Euro zuzüglich 73,50 Euro Kosten entrichten oder ersatzweise 45 Tage in Haft gehen. Des Weiteren interessierten sich die Staatsanwaltschaften Hannover und Bielefeld für den aktuellen Aufenthaltsort der Person, da dort zwei Strafverfahren wegen Bedrohungen sowie ein weiteres Verfahren wegen Diebstahls anhängig sind. Die Bekanntgabe des Haftbefehls löste bei dem mittellosen Betroffenen spontan einen Schwächeanfall aus. Ein hinzugezogener Rettungswagen brachte den Patienten unter polizeilicher Aufsicht in ein städtisches Krankenhaus. Der verständigte zuständige Bereitschaftsstaatsanwalt entschied um 19:20 Uhr den Haftbefehl für die Dauer seines Aufenhalts im Krankenhaus außer Kraft zu setzen. Eine weitere Bewachung war somit nicht mehr notwendig. Die Beamten der Bundespolizei staunten dann nicht schlecht, als gegen 22:00 Uhr der Mann erneut im Revier am Hauptbahnhof erschien. Er hatte sich auf eigene Gefahr selbst aus dem Krankenhaus entlassen. Als ihm daraufhin die Beamten erneut den Haftbefehl eröffneten, folgte auch gleich ein zweiter Schwächeanfall. Der bewusstlose Mann wurde erneut von einem Rettungswagen in das Krankenhaus eingeliefert. Nach vollständiger Genesung des Patienten wird der Haftbefehl wieder in Kraft gesetzt.ots











6.08.2019 • 21:55 Uhr

Digitalisierung im Fokus- Junge Union feiert Sommerfest in Vogelbeck

Was bedeutet die Digitalisierung im Alltag? Darüber sprachen die Mitglieder und Gäste der Jungen Bei Bratwurst, kühlen Getränken und der gemütlichen Atmosphäre des Vogelbecker Grillplatzes konnten die Gäste über die Probleme der Digitalisierung gerade im ländlichen Raum diskutieren. Dazu eingeladen hatte die Junge Union den Landtagsabgeordneten und Digitalexperten Oliver Schatta. In einem Impulsvortrag zur Digitalisierung im Alltag sprach er mit den Gästen über die Problematiken, die die Digitalisierung mit sich bringt. Es müssen Kompetenzen erworben werden und die technischen Voraussetzungen müssen gegeben sein. Anschließend diskutierten die Gäste mit dem Landtagsabgeordneten über verschiedene regionale, aber auch politische Themen. Ebenfalls beim Sommerfest waren auch der Northeimer Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne, der niedersächsische JU Landesvorsitzende Christian Fühner und die Europabgeordnete für Südniedersachsen, Lena Düpont. Dabei wurde nicht nur die Bedeutung von 5G herausgehoben, sondern auch die Wichtigkeit digitaler Kompetenzen in den lokalen Behörden und Unternehmen. Anschließend unterhielten sich die Gäste noch lange über aktuelle politische und lokale Themen. Die Junge Union bedankt sich bei allen Referenten, Spendern und Helfern für ihre Unterstützung und dankt allen Gästen für ihr Kommen. red/LM
















6.08.2019 • 17:02 Uhr

Starker Start ins Berufsleben - Volksbank eG bildet 12 Azubis aus

Am ersten August starteten bei der Volksbank eG 12 neue Auszubildende in ihre berufliche Karriere. Die Zahl der Auszubildenden liegt damit weiter auf sehr hohem Niveau im Bereich der ausbildenden Betriebe in der Region. Damit wird die Volksbank auch ihrer Verpflichtung als Ausbildungsbetrieb und Chancengeber ihrer Verantwortung gerecht und schafft gleichzeitig mehr Werte für Menschen.

Traditionell ging es für die jungen Azubis auch in diesem Jahr mit einer Einführungswoche in Seesen los. Nach der offiziellen Begrüßung durch Dieter Brinkmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, Ulrich Schneider, Bereichsleiter Entwicklung, und der Ausbildungsleiterin Annedore Melching standen für die neuen Azubis bereits zahlreiche Termine, Aufgaben und Präsentationen an. Bei einem Fotoshooting, einer IT- und Datenschutzschulung und einer Filialführung lernten die angehenden Banker nicht nur etwas über die Volksbank, sondern auch ihre neuen Kollegen besser kennen. Highlights der ersten Tage waren das „Azubigrillen“ mit den anderen Jahrgängen sowie die Abschlusspräsentation vor den Vorständen und Bereichsleitern der Volksbank eG. Wie die Azubi-Jahrgänge in den Vorjahren, präsentieren sich die angehenden Banker auch im Mehrwerte.Blog der Volksbank eG und berichten über ihre ersten Erfahrungen und Erlebnisse.

Nach der Einführungswoche werden die „Neuen“ in den Filialen und internen Abteilungen im kompletten Geschäftsgebiet eingesetzt und lernen den Umgang mit Kunden, Bargeld und dem Banken-wesen. Ab Januar 2019 werden sie außerdem die Berufsschule in Alfeld besuchen.
Die neuen Auszubildenden der Volksbank eG: Jonas Beddigs, Bockenem, Otis Bartels, Bad Gandersheim, Tiana-Celine Klinger, Eschershausen, Florian Jünke, Dassel/Wellersen, Jannik Löwenstein, Freden, Amelie Kraus, Grünenplan, Marvin Freutel, Harriehausen, Ali-Riza Yesilyurt, Uslar, Emely Klimm, Alfeld, Sebastian Kleinöder, Bad Gandersheim, Tristan Schlicht, Echte und Erik Schweckendiek, Seesen.

Auch für 2020 sucht die Volksbank 14 neue Auszubildende. Alle Infos zur Bewerbung und zum Beruf des Bankkaufmannes/ Bankkauffrau erhalten Sie unter www.myvoba.com oder unter www.ich-werde-banker.de

Auf dem Bild von links nach rechts /hintere Reihe:
Sebastian Kleinöder, Jonas Beddigs, Marvin Freutel, Tristan Schlicht, Otis Bartels
von links nach rechts / vordere Reihe:
Annedore Melching, Florian Jünke, Ali-Riza Yesilyurt, Tiana-Celine Klinger, Emely Klimm, Amelie Kraus, Erik Schweckendiek, Jannik Löwenstein.
red/Foto: Voba











6.08.2019 • 16:53 Uhr

Gastro-Szene/Domfestspiele: Die Ära Heinz-Walter Gisa bei der Festspiel-Gastronomie geht nach 20 Jahren zu Ende

Noch wird man einige Tage seine unnachahmliche Stimme über die Lautsprecheranlage hören: "Bitte Nummer 999 abholen!" Wenn dann der Gast erscheint, reicht Heinz-Walter Gisa, der Koch mit dem schwarzen Indianerkopftuch, den von ihm kreierten Imbiss über den Tresen im Zelt der Festspielgastronomie und wünscht "Guten Appetit!".

Nach 20 Jahren seines Einsatzes für diesen speziellen Service bei den Gandersheimer Domfestspielen hängt Gisa den Kochlöffel an den Haken. Eine bewegte und bewegende Zeit, diese zwanzig Jahre für HWG. Kein zweiter Bad Gandersheimer hat in dieser Zeit so viel Einsatz, Kreativität, Leidenschaft und Liebe in die Bad Gandersheimer Theaterszene eingepflegt wie Gisa. Zu Beginn als Kommunalpolitiker mit Herz und Sinn für neue und belebende Impulse einer seinerzeit muffig gewordenen Theaterwelt in Bad Gandersheim. Gisa darf rückblickend betrachtet als einer der "Wilden" charakterisiert werden. Der reform- und experimentierfreudige Intendant Georg Immelmann mag ihn dabei beflügelt haben. Unvergessen Gisas kulturpolitische Phalanx mit den Kulturexperten seiner Zeit Wilhelm Kühne und Thomas Norgall.

Mit seinem Ausscheiden aus der aktiven Kommunalpolitik als Ratsherr verband sich ein Übergang in die Vervollkommnung seiner praktischen Einbringungen in die Welt des Gandersheimer Freilichttheaters. Hier entpuppte sich die Zusammenarbeit mit dem Gastronom Gebhard Jungblut zu einer Art Dreamteam. Gisa hatte schon seit seinem Leitungsjob als Klinikmanager unter dem legendären Unternehmer Schröder eine Ambivalenz zur Gästebetreuung. Später wagte er sich als Hotelier. Bei den Gandersheimer Domfestspielen bereicherte er mit immer neuen Einfällen das gastronomische Ambiente, die Dienstleistungen speziell auf dem kulinarischen Sektor.

Seine Professionalität als kreativer Koch und sein handwerkliches Geschick, nützliche wie schöne Ideen in praxistaugliche Projekte zu verwandeln, haben im Bewunderung und Anerkennung eingebracht. Als ganz wenige Beispiele sind hier seine flammenden Säulen, der weiße Toilettentrailer für Damen, ein Verkaufswagen für Brezeln, das bebilderte Design im Inneren des Festspielgastronomie-Zeltes und ganz frisch die originellen Getränketische aus Einbecker Bierkisten am Festspiel-Brunnen aufzuführen.

Wenn Heinz-Walter Gisa zum Ende dieser Spielzeit offiziell von der Bühne der Festspiel-Gastronomie abtreten wird, dann hat er eine famose Aufführung hingelegt. Sie verdient unser aller Dank, Respekt und Anerkennung! Für das Publikum und Verantwortliche in der Bad Gandersheimer Theaterwelt bedeutet das für Heinz-Walter Gisa: "Standing ovations und Bravo HWG! ".
Text und Fotos: Thomas Fischer
















6.08.2019 • 16:09 Uhr

„Wir fühlen uns täglich bedroht“ - Das Volk der Karipuna kämpft für seine Rechte und den Erhalt des Waldes

Adriano (33) - Foto - trägt stolz seinen Schmuck aus Adlerfedern. Dieser zeichnet ihn als Anführer des Volkes der Karipuna aus, das im brasilianischen Bundesstaat Rondônia beheimatet ist. Gleichzeitig symbolisiert der Federschmuck, dass die Karipuna in Bedrängnis sind. Grund hierfür ist ein anhaltender Streit mit der Regierung, die zu wenig unternimmt, um ihre in der Verfassung verankerten Rechte zu schützen, und Indigene samt ihrer Schutzgebiete als Entwicklungshindernis betrachtet. Gleichzeitig sind sie Angriffen ausgesetzt, bei denen aus Profitgier ihr Land illegal betreten, zerstört oder geraubt wird. Dabei will das Volk der Karipuna nur friedlich und im Einklang mit dem Regenwald auf ihrem Land leben. Das katholische Hilfswerk MISEREOR nutzt den Tag der indigenen Völker am 09. August um auf die wachsende Bedrohungslage aufmerksam zu machen. Zugleich möchte das Werk für Entwicklungszusammenarbeit die damit zusammenhängende Verantwortung Deutschlands und der EU unterstreichen, die mit dem Abschluss des Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten noch gestiegen ist.

„Seit dem Politikwechsel 2015 haben wir mittlerweile ständig Eindringlinge. Es sind Holzfirmen, Goldsucher, illegale Landspekulanten, die in unser Gebiet kommen und die uns nicht nur damit drohen, das Land wegzunehmen, sondern uns auch körperlich und mit dem Tod bedrohen. Wir leben in sehr großer Sorge, dass wir unser Land verlieren“, erzählt Adriano. Cleber Buzatto (43), Generalsekretär der Fachstelle für Indigene (CIMI) der katholischen Kirche in Brasilien, ergänzt: „Die Situation ist sehr besorgniserregend und hat sich nach der Wahl und auch während der sieben Monate der Amtszeit von Jair Bolsonaro verschlimmert. Durch dessen feindliche Haltung Indigenen gegenüber fühlen sich die Menschen, fühlt sich die Wirtschaft, dazu angeregt, Vorurteile offen auszuleben.“ So ließ Bolsonaro der Behörde zum Schutz der Indigenen die finanziellen Mittel kürzen, wodurch diese seither deutlich weniger Kontrollen durchführen können, ob die Rechte der Indigenen eingehalten werden.

Ausverkauf des Regenwaldes auf Kosten von Menschenrechten und der Umwelt
So gab es laut CIMI Anfang 2019 bereits mindestens sechs illegale Zutritte oder Androhungen von Zutritten in indigenen Schutzgebieten. Immer wieder komme es zu Ermordungen von Menschenrechtsaktivisten und Indigenenführern: 2017 gab es laut des CIMI-Berichts „Gewalt gegen indigene Völker“ 132 gewalttätige Angriffe auf Indigene sowie 110 Ermordungen. Genaue Zahlen für 2018 und 2019 liegen noch nicht vor. CIMI befürchtet jedoch, dass sie noch weiter gestiegen sein könnten. Auch die Abholzung des Amazonasregenwaldes, der grünen Lunge der Erde mit besonderer Bedeutung für die Stabilität des globalen Klimas, habe im letzten Jahr drastisch zugenommen: Satellitenbilder der brasilianischen Weltraumbehörde vergleichen die Abholzung im Juni 2019 mit dem Vorjahr und zeigten eine Zunahme der Abholzung um über 60 Prozent.

Den Indigenen der Amazonasregion kommt als Hütern des Regenwaldes eine besondere Bedeutung zu. Denn ihre angestammten Territorien sind verfassungsgemäß vor dem Zugriff wirtschaftlicher Interessen geschützt. „Wir wollen den Wald schützen, das dient dem Wohle aller Menschen. Stellen Sie sich vor: Wenn wir den Wald nicht mehr durch unsere Anwesenheit schützen können, dann werden die Unternehmen ihn abholzen, ausbeuten und dabei zerstören. Eine Vielzahl an Arten und die verschiedenen indigenen Völker würden ihren Lebensraum verlieren“, erklärt Adriano.

Freihandelsabkommen: Menschenrechte und Umwelt in Gefahr
Vor diesem Hintergrund befürchten Cleber und Adriano, dass das geschlossene Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten die Situation der indigenen Bevölkerung noch verschärfen werde. Insbesondere die Agrarexporte möchte Brasilien infolgedessen erhöhen. Adriano macht deutlich: „Das geschlossene Abkommen macht mir große Sorge, denn fruchtbaren Boden für die geplanten höheren Exporte gibt es vor allem in den Territorien unserer indigenen Gebiete. Es betrifft nicht nur unser Volk, sondern auch andere indigene Völker. Aber wir leisten Widerstand! Wir existieren, um den Regenwald zu schützen und zu erhalten.“

MISEREOR teilt diese Befürchtung und hatte bereits 2017 in einer Studie vor den negativen Auswirkungen des Abkommens auf Umwelt und Menschenrechte gewarnt (https://www.misereor.de/fileadmin/user_upload/Studie_MERCOSUR_Misereor.pdf). Vor dem Hintergrund der massiven Verschlechterung der Menschenrechtslage in Brasilien hatte MISEREOR noch im Juni gemeinsam mit über 340 europäischen und lateinamerikanischen Organisationen für ein Aussetzen der Handelsgespräche plädiert. „Bisher haben weder das Europäische Parlament, noch die nationalen Parlamente der EU-Mitgliedstaaten dem Abkommen zugestimmt. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir uns dafür einsetzen, dass sie dies auch nicht tun, damit das Abkommen in dieser Form nicht in Kraft treten kann“, erklärt Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer von MISEREOR.

Cleber nimmt die deutsche Regierung ganz konkret in die Verantwortung: „Ob mit oder ohne Freihandelsabkommen: Es darf kein Handel stattfinden, der gegen bestehende Gesetze verstößt oder begünstigt, dass indigene Völker gefährdet und Natur und Umwelt zerstört werden.“ In diesem Zusammenhang kann auch die international beschlossene ILO-Konvention 169 gesehen werden. Sie garantiert Indigenen bei Großprojekten auf ihrem Land ein Konsultationsrecht, wodurch ihr Mitspracherecht gestärkt würde. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag festgelegt, diese Konvention zu verabschieden. „Die rasche Ratifizierung der ILO-Konvention 169, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, wäre ein wichtiges und notwendiges Signal“, so Bröckelmann-Simon.
red/Foto: MISEREOR











6.08.2019 • 16:06 Uhr

Heute bei Opperhausen: Schon wieder schwerer Crash - Vorfahrt missachtet - zweimal Totalschaden

Am heutigen Dienstag 06.08.2019, gegen 08.35 Uhr, befuhr ein 20-jähriger aus Eschershausen mit dem silbernen Honda Jazz seiner Eltern die Landstraße aus Richtung Opperhausen kommend und wollte nach links auf die Bundesstraße 445 in Richtung Bad Gandersheim einbiegen. Aus unbekannter Ursache übersah er den schwarzen Skoda Superb eines 49-jährigen Berliners, der in Richtung Echte unterwegs war. Letzterer versuchte noch über die Gegenfahrbahn auszuweichen, was misslang. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass die Airbags auslösten. Es blieb beim Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. An beiden Fahrzeugen enstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die PKW mussten abgeschleppt werden. Die Straßenmeisterei streute die Fahrbahn der B 445 wegen auslaufender Betriebsstoffe ab. Die Polizei griff vorübergehend verkehrsregelnd während der Aufräumarbeiten ein. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 20.000 Euro.ots/Foto: Polizei










6.08.2019 • 14:03 Uhr

61. Domfestspiele: Sven Tilch serviert 650 Senioren/innen erst "Spatz und Engel", dann Currywurst

Er ist ein ausgewiesener Freund der Gandersheimer Domfestspiele. Heute hat Unternehmer Sven Tilch (Schlarpe) das einmal mehr unter Beweis gestellt. Der Betreiber von Senioreneinrichtungen hatte rund 650 Persönlichkeiten aus seinem Betreuungssektor nach Bad Gandersheim eingeladen. Zu einem ganz besonderen Vormittag. Bei herrlichem Sommerwetter erfreuten sich die 650 Besucher und Besucherinnen bei einer Sonderaufführung der 61. Gandersheimer Domfestspiele. Das wohl beste Stück dieser Theatersaison - wir reden hier von "Spatz und Engel" - bekamen die Senioren zu sehen und mehr noch zu hören. "Ich war hingerissen von diesen Stimmen. Einmalig was die Frau Heckendorn und Frau Schwan da auf die Bühne bringen", war die 91-Jährige Elisabeth Krumfuß noch ganz im Piaf/Dietrich-Taumel. Unglaublich was die rüstige und hellwache Dame trotz ihres fantastischen Jahrgangs dann dem Reporter gestand: "Sie werden es nicht glauben: Aber habe die Piaf schon einmal in meinem Leben persönlich erlebt. Wie die hier auf der Bühne gespielt wird ist einmalig. Ich habe heute Momente hier auf ihrer Tribüne gehabt, da glaubte ich, die echte Edith Piaf vor mir zu haben...". Elisabeth Krumfuß, fein angezogen und mit einer Perlenkette um den schmalen Hals, gab sich dann ihrer Appetitfreudigkeit hin: "Nach dem Kulturgenuß kommt nun die Currywurst. Ich liebe diese selbstgemachte Tomatensauce!"

Wie diesen Damen erging es mit Sicherheit allen Besuchern/innen dieser vormittäglichen Aufführung. Alle, die wir trafen und sprachen, äußerten sich begeistert über Stück und Schauspieler/innen. Sie sagten es Sven Tilch mit einem dicken Dank verbunden für den gelungenen Event . Auch Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß freuten sich über diese kollektive Wertschätzung eines sehr glücklichen Publikums. Und dann nahmen sich die beiden Theaterleute die Zeit, um selbst die Currywurst by Tilch zu kosten - allerdings etwas distanziert an einem der weißen Tische im leergefegten Irmgart -Benesch-Kulturhof. Für das Getränke-Catering sorgte in gewohnter Nettigkeit das Team der Festspiel-Gastronomie Jungblut.

Die Bilder sind Momentaufnahmen eines fantastischen Vormittags bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen - wieder eine angenehme Werbung für das Domtheater und die Stadt. Darüber hatte sich auch Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz gefreut. Sie ließ es sich nicht nehmen, die Gäste mit einem kurzen Grußwort willkommen zu heißen. Fotos: Thomas Fischer
















6.08.2019 • 11:29 Uhr

Mit einem BMW X 3: Plötzlich geparkten Daimler gerammt - 25.000 Euro Schaden

Ereignisort: Dassel, Relliehäuser Straße, Ereigniszeitpunkt: Montag, 05. August 2019, 14.10 Uhr: Zur Mittagszeit kam ein 28-jähriger Fahrzeugführer aus Holzminden mit seinem Pkw BMW X3 aus bisher unbekannten Gründen in der Relliehäuser Straße nach rechts von Straße ab und stieß mit einem am Straßenrand geparkten Pkw Daimler zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde der Verursacher verletzt und einem Arzt zugeführt. Insgesamt entstand vor Ort an beiden Pkw ein Sachschaden von zusammen ca. 25.000 Euro. vo










6.08.2019 • 11:24 Uhr

Ehrlicher Finder - Geldbörse mit ca. 1000 Euro abgegeben

. Am gestrigen Vormittag fand ein 43-jähriger Mann aus Einbeck auf einem Parkplatz eine Geldbörse mit ca. 1000 Euro Bargeld. Diese gab der Finder anschließend sofort auf der hiesigen Polizeiwache ab. Da sich in der Geldbörse auch die Personalien des Verlierers befanden konnte dieser telefonisch von dem Auffinden der Geldbörse informiert werden. Erfreut über den ehrlichen Finder holte der Verlierer, ein 68-iger Mann aus Einbeck, seine Geldbörse dann auf der Polizeiwache ab. Ob es danach auch einen entsprechenden Finderlohn gegeben hat, ist der Polizei nicht bekannt.vo











6.08.2019 • 11:17 Uhr

Pokalschießen der Kreiensener Vereine, Firmen und Gemeinschaften aller Art

Am 18. August ist es wieder so weit. Die Schützengesellschaft Kreiensen v. 1886 e.V. lädt alle ansässigen Vereine, Firmen und sozialen Gemeinschaften, wie Kegelclubs, Wandergruppen, Nachbarschaften etc. zum sportlichen Wettkampf um den Langheim-Holzbau-Pokal ein. Ab 11 Uhr kann unter fachkundiger, schießsportlicher Aufsicht das Geschick mit dem Luftgewehr bewiesen werden. Die Mitglieder der SG versorgen während des Tages alle Teilnehmer mit kulinarischen Köstlichkeiten, sowie aller Art Getränke ob heiß oder kalt. Interessierte finden sich bitte am Schützenhaus und dem Brunstein ein.
Ein Höhepunkt wird zum Tagesabschluss die Siegerehrung, der Gewinner und Platzierten, durch Sponsor und Namensgeber Lutz Langheim sein. Neben dem Wanderpokal erhält die Gewinnermannschaft ein Preisgeld von 75,00 Euro für die gemeinsame Kasse. Die Zweit- und Drittplatzierten dürfen sich über 50,00 bzw. 25,00 Euro freuen. Für die folgenden Plätze 4-10 werden Sachpreise ausgelobt. Mitmachen lohnt sich also in jedem Fall. Die Holzbau Langheim GmbH und die SG Kreiensen würden sich über eine rege Teilnahme örtlicher Kreiensener Gruppen freuen. Um Voranmeldung bei der 1. Vorsitzenden D. Dietrich (05563/7155) oder der Schatzmeisterin H. Knapp (05563/910141) wird gebeten.red/MJ











6.08.2019 • 11:15 Uhr

Polizei: Vandalismus auf Kinderspielplatz Ahornweg in Kreiensen

Soeben teilt die Polizei in Kreiensen mit:
Unbekannte Jugendliche hielten sich in den Abendstunden des 2. August auf dem Kinderspielplatz im Ahornweg auf. Dabei wurde eine dort vorhandene Seilbahn so beschädigt, dass sie zurzeit nicht mehr nutzbar ist. Ferner wurde eine Sitzgruppe unter einem Unterstand durch das Ausdrückenden von glimmenden Zigaretten und alkoholische Getränke verschmutzt. Natürlich wurden dann auch noch die ausgetrunkenen Flaschen nicht entsorgt.vo










6.08.2019 • 11:10 Uhr

Öffentlichkeitsfahndung nach Tatverdächtigen: Falscher Name, gefälschter Personalausweis

Ein bislang unbekannter Täter hat unter falschem Namen einen Mobilfunkvertrag samt Lieferung eines Smartphones abgeschlossen. Dieses Smartphone wurde an einen Paket Shop in der Kasseler Straße in Warburg (Landkreis Höxter) geliefert und am 20.Dezember 2018, gegen 17 Uhr, von dem Tatverdächtigen abgeholt. Der Tatverdächtige zeigte hierbei offensichtlich einen gefälschten Personalausweis vor. Das Amtsgericht Paderborn hat nun ein Bild des Tatverdächtigen zur Veröffentlichung freigegeben. Die Polizei in Warburg, Telefon 05641-78800, bittet um Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen./he/Foto: Polizei










6.08.2019 • 07:35 Uhr

Rückblende: Ein unsinniger Prozess ohne richtiges Ende - Warten auf den Berufungstermin

Können Sie sich noch erinnern? Heute vor einem Jahr. Öffentliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Göttingen. Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) hatte den Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates der Gandersheimer Stadtverwaltung vor das Gericht gebracht. Er soll Internes öffentlich gemacht haben, so lautete der Vorwurf. Das Ziel der Klägerin: Ude vom Posten des Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates zu entfernen. Ude bestritt gegen die ihn erhobenen Vorwürfe. Dubiose weil widersprüchliche Zeugenhinweise wurden in dem Verfahren eingepflegt. Am Ende ein umstrittenes Urteil: Der Bürgermeisterin wurde Recht gesprochen. Ude ließ gegen das Urteil sofort Einspruch einlegen. Es ist deswegen bis heute nichts rechtskräftig. Die beteiligten Parteien warten seit zwölf Monaten auf einen Berufungstermin vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg. Niemand weiß, wann das Verfahren zu Ende gebracht wird.

Somit ist Gunnar Ude - der die ganze Solidarität seines Gesamtvorstandes und Mitarbeiter/innen innerhalb der Verwaltung weiterhin genießt - weiter Vorsitzender des Gesamtpersonalrates. Und sollte es tatsächlich zu einer erneuten Verhandlung mit erneuter Verurteilung kommen, wird das allen Beteiligten überhaupt nichts nützen, sondern nur schaden. Denn das Klima bleibt vergiftet. Und schon im nächsten Jahr sind wieder Wahlen zum Gesamtpersonalrat in der Gandersheimer Stadtverwaltung. Wenn Ude als Vorsitzender erneut vorgeschlagen und noch einmal gewählt werden sollte, sind alle Absetzungsurteile der Gerichte hinfällig.
Es ist an der Zeit und wäre viel weiser, sich die kostspielige Prozesshanselei endlich zu ersparen und sich die Hände zu reichen.
Aber können die Beteiligten - allen voran Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) - noch über ihre langen Schatten springen? red/fis

Die Bilder dokumentieren das Gerichtsverfahren heute vor einem Jahr beim Verwaltungsgericht in Göttingen. Fotos: Thomas Fischer














6.08.2019 • 06:57 Uhr

2. Gandersheimer Grillmeisterschaft: "Chaos" ist ihr Name, nicht ihr Menü-Programm! "Chaos-Griller" am Samstag dabei

Sie haben einen schrillen Namen, die "Chaos-Griller". Die Truppe ist ein weiteres Team. Es beteiligt sich am kommenden Samstag bei der 2. Gandersheimer Grillmeisterschaft des E-Center Dirk Scheuner. Das Spektakel um gegrillte Hauptgerichte mit leckeren Vor- und Nachspeisen findet ab 11 Uhr auf dem Parkplatz vor dem E-Center statt. Auch die "Chaos-Griller" streben viele Punkte und damit ein prächtiges Abschneiden bei der Meisterschaft an. "Unser Name ist zwar besonders, aber nicht Programm!", heißt es aus dem Team heraus. Das tritt am kommenden Sonnabend unter folgender Besetzung an: Maren Jürries, Rüdiger Gablenz, Sebastian Hedt und Andre Hoppmann. Der aufgeweckte Junge auf dem Bild ist Joos Hoppmann, der dem Team als "Gehilfe" unter die Arme greift.
Was dem Veranstalter Dirk Scheuner und seiner Frau Tanja und dem gesamten Orga-Team wichtige ist: Die Bevölkerung ist zu der 2. Grillmeisterschaft herzlich willkommen. "Es gibt eine Menge zu sehen und zu erleben. Es lohnt sich, an diesem Sonnabend mal wieder so richtig beim E-Center einzutauchen.", verspricht Scheuner. Die Grillmeisterschaft ist mit einem Rahmenprogramm verknüpft. Den ganzen Tag lang.
red/fis










6.08.2019 • 06:45 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Dienstag: "Kletterspaß im Hochseilgarten", "Judo", Nähkurs für Kids"

Drei feine Angebote stehen heute auf dem Ferienprogramm 219 für die zuhause geblieben Mädchen Jungen in Bad Gandersheim und Umgebung. Organisiert hat das alles Stadtjugendpfleger Gunnar Ude mit Kooperationspartnern. Nachfolgend die im Programmheft dokumentierten Angebote:

"Nähkurs für Kinder": Heute ist für Kinder ab acht Jahren nähen unter Anleitung angesagt. Stattfinden wird alles im "Nachbarschaftszentrum KLARO" in der Stiftsfreiheit Nummer 14 in Bad Gandersheim. Los geht es um 9.30 Uhr. Am morgigen Mittwoch findet ein weiterer Nähkurs statt.

"Kletterspaß im Hochseilgarten": Ein besonderes Abenteuer erwartet Kinder von 8 bis 12 Jahren in den Wipfeln intakter Bäume im TreeRock, dem Hochseilgarten im Sollingwald bei Neuhaus/Silberborn (Landkreis Holzminden). Hier sind auch Teamgeist und viel Fun angesagt. Die Abfahrt der Teilnehmer/innen erfolgt schon um 9 Uhr ab dem Domänenhof in der Roswithastadt. Die Bewegungsaktion dauert bis 15 Uhr.

"JUDO": Bewegung ist auch beim Judo angesagt. Die Aktion wird von der SVG Grün-Weiss Bad Gandersheim organisiert. Die Kinder ab sechs Jahren werden in die Geheimnisse des Judosports eingeführt. Alles geschieht ab 16 Uhr in der Turnhalle Gebäude 6 des Roswitha-Gymnasiums (ehemalige Realschule-Sporthalle).
red/fis/Screenshot Ferienpaß










5.08.2019 • 20:47 Uhr

Bürgerstiftung aktuell: Ex-Außenminister Sigmar Gabriel live erleben und Gutes für Bad Gandersheim tun

Die Mischung macht's: Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein Event gleich mehrere Sinnhaftigkeiten beinhaltet. So betrachtet ist die Premiere des 1. Bürgermahls in Bad Gandersheim ein spannendes Beispiel, wo dieses Zusammenspiel funktionieren könnte. Die neue Bürgerstiftung hat für den 2. Oktober 2019 zu ihrer ersten ganz großen Veranstaltung eingeladen. Nicht spezielle Gäste, Eliten oder Prominente.

"Nein, wir möchten ein breites Spektrum an interessierten Bürgerinnen und Bürgern ansprechen und motivieren, unsere Idee und unser Projekt gemeinschaftlich zu unterstützen", sagt Achim Lidsba, einer der Verantwortlichen in der Bürgerstiftung und Promotor des 1. Bürgermahls. Absicht der Veranstalter ist es, die Bürgerstiftung auf breiter Basis aufzubauen, ihr ein stabiles Fundament zu geben. Das bedeutet das Mitmachen möglichst zahlreicher Gleichgesinnter Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Dörfern, "denen die Gegenwart und Zukunft ihrer Heimat nicht gleichgültig ist", betont Lidsba. "Sie alle sind uns herzlich beim 1. Bürgermahl willkommen!"

Und ihnen wird etwas geboten: Die Anwesenheit von Ex-Außenminister Sigmar Gabriel, des Redners bei diesem gemeinschaftlichen Mahl, verspricht Gehalt und Unterhaltung zugleich. Gabriel ist ein begnadeter Rhetoriker. Er spricht Klartext. Seine Wortwahl ist gelegentlich pointiert, überspitzt und angriffslustig, aber eben nicht aggressiv, dafür anregend.

Der Beitrag von 70 Euro an diesem Abend dient in erster Linie einer Förderung und Aufstockung des Stiftungskapitals; ein anderer Teil deckt selbstverständlich u.a. den Aufwand für das schmackhafte Mahl. Für das zeichnet die gute Küche des "Rosen-Cafés" mit Bettina Plock-Giermann und ihrem Team verantwortlich. Auch in diesem Ambiente und bei der bekannten Qualität dieses 1. Bürgermahl zu erleben, das verspricht eine berechtige Vorfreude.

Interessierte, die der offenen Einladung der Bürgerstiftung gern folgen möchten, um beim 1. Bürgermahl dabei zu sein, können sich an die angegeben Kontaktdaten oder direkt an Achim Lidsba werden. Auch das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group versteht sich als medialer Begleiter und Förderer der Bürgerstiftung und ihrer Ziele, vermittelt selbstverständlich über unser Netzwerk Kontakte, Zugang und Daten von Ansprechpersönlichkeiten.
red/fis












5.08.2019 • 20:09 Uhr

Tempokontrolle: "Alice" präsentiert sich cool, futuristisch und gelegentlich mit Rotlicht - Wie lange steht sie in der Hildesheimer Straße?

Bad Gandersheim hat seit einigen Stunden einen echten Hingucker, aber kein neues Wahrzeichen. Die neue Tempomessmaschine des Landkreises Northeim mit dem bezaubernden Namen "Alice" kommt in ihrem Design cool, futuristisch (besonders von hinten betrachtet) und gelegentlich mit Rotlicht daher. Aufgestellt wurde die "Blitzerfalle" mit einem Fantasiekennzeichnen auf der Hildesheimer Straße in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Dort, wo früher Reha-Patienten berechtigten Schutz vor schnellfahrenden Autos und Treckern suchten, soll das Aggregat Geschwindigkeitsüberschreitungen messen. Tempo 30 km/h ist auf der Hildesheimer vorgeschrieben. Autos und Trecker fahren dort noch.
Mit den Reha-Patienten ist das so eine Sache. Seit der Schließung der früheren Roswitha-Klinik gibt es in diesem Sektor keinen nennenswerten Patientenverkehr mehr. So sind die heutigen Urteile über "Alice", was ihre wirkliche Notwendigkeit betrifft, wenig schmeichelhaft. Von "Abzocke" ist die Rede. Angesichts der üblen Vorgeschichte einer ähnlichen Radarfalle an dieser Stelle wird in den sozialen Netzwerken die Frage nach dem "Haltbarkeitsdatum/ Verfallsdatum" frech diskutiert. Übersteht "Alice" die nächsten Tage? Wird sie vorsorglich über das Wochenende an anderer Stelle versteckt, bevor "Alice" wiederum mit Ungemach rechnen muss?

Was heute bei einer längeren Recherche vor Ort auffiel, dass "Alice" innerhalb von 30 Minuten nur ein einziges Mal Rotlicht blitzte. Die Leute ruhen auffällig im Schneckentempo. Der dem Redaktionswerk unbekannte "Testfahrer" war eigenen Angaben zufolge "verbotswidrig" mit 38 Stundenkilometer an der weißen Blitzer-Kiste vorbeigefahren. Es blitzte. Laut Polizeiangaben kann das 15 Euro kosten, wenn denn die Ordnungsbehörde beim Landkreis Northeim das erstens das Kennzeichen entziffern kann und zweitens den Maskenmann personalisiert.
Wir empfehlen auf alle Fälle, überall die Tempolimits einzuhalten. Wir wünschen auf alle Fälle blitzerfreies Auto fahren. Und "Alice" wünschen wir ein langes Leben...
red/Fotos: Thomas Fischer














5.08.2019 • 19:26 Uhr

Altgandersheim aktuell: "Insektenhotel" mit den Initialen "A", "H" und "K" soeben im Rohbau fertiggestellt

Jetzt geht alles blitzschnell. Scheinbar über Nacht haben fleißige Hände der frischen "Dorfgemeinschaft Altgandersheim e.V." den Rohbau für das vieldiskutierte "Insektenhotel" am Rande des Skulpturenpfades fertiggestellt. Der aufgeständerte Holzkasten wurde in ein Betonfundament eingelassen. Im Holzkasten selbst sind Gliederungen vorgenommen. Sie müssen noch mit diversen natürlichen Materialen aufgefüllt werden. Interessant das Design mit den Initialen (Großbuchstaben) "A" wohl für Antje, "H" wohl für Holger und "K" wohl für Kalle. Es dürfte sich um die Vornamen des Kopfes der agilen Dorfgemeinschaft handeln. Noch ist das Projekt nicht beendet. Das Redaktionsnetzwerk wird über den weiteren Verlauf und die finale Vervollkommnung berichten. Das neue "Insektenhotel" ist übrigens umrahmt von einer Eiche und der Löningschen Skulptur "Die Wartenden", die immer schiefer stehen!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












5.08.2019 • 19:08 Uhr

Grundschule Bad Gandersheim: Neues Engagement - Spendenaktion soll diesmal Tischtennisplatte ermöglichen - Fördern über "Mehrwerte"-Aktion

Eltern, Freunde und Wohlwollende sind aufgerufen, sich heftig für unsere Grundschulkinder einzusetzen - 1.060 Euro fehlen noch

Wieder hat sich der Förderkreis der Grundschule Bad Gandersheim eine gute Idee einfallen, um das Umfeld für Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof in der Roswithastraße ein weiteres Stück attraktiver zu bekommen. Diesmal soll der spielerische Bewegungsdrang bei einer beliebten Sportart besonders unterstützt werden. Dabei passiert die Spendensammlung intensivs über das Internet.

Darum geht es:

Hier wird für eine zweite Tischtennisplatte Fördergeld gesammelt. Gut die Hälfte der erforderlichen Summe ist bereits zusammengekommen. Leider fehlen noch 1.060 Euro von 2.150 Euro, berichtet einer der Initiatoren. Besonders wichtig ist jetzt: Es gibt für die Spendensammlung via Internet eine Deadline bis 19. August um 8 Uhr. "Wenn wir bis zu diesem Zeitpunkt das Geld nicht beisammen haben ist die Aktion leider gescheitert!" Also: Jetzt wird auf Gemeinschaft und Solidarität mit unseren Kindern gesetzt. Deswegen das kluge Motto: "Viele schaffen mehr!"

Alle wichtigen Fakten und Daten zu dem Spendensammelprojekt sind selbstverständlich über das Internet verfügung. Hier die Kontakt:

https://mehrwerte.viele-schaffen-mehr.de/spiel-spass-auf-dem-schulhof

Und wer ist der Treiber der Aktion? Hier ein Hintergrund zum engagierten Förderkreis der Grundschule:

Der Förderkreis der Grundschule Bad Gandersheim e.V. besteht seit 1974. Wir unterstützen die pädagogischen Inhalte des Schullebens und stärken sie dort, wo die Mittel aus dem Schuletat nicht ausreichen. Unsere Aufgaben sind schwerpunktmäßig die finanzielle Unterstützung von Veranstaltungen, die Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln für den Unterricht, von Büchern für die Schulbücherei sowie die Gestaltung des Schulgeländes. Die Aktivitäten des Förderkreises werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Aktionen (Einschulungscafe, Basare) finanziert. Vertreten wird der Förderkreis durch den Vorstand Tina Bohnsack (Vorsitz), Yvonne Rieke (Finanzen), Sandra Meisterring-Schmidt (Schriftführerin), Alexandra Ahrens (stellvertretender Vorsitz), Patricia Heuer, Andre Hüsken und Stefanie Schlegel (alle Beisitzer). red
Screenshot: Internet/Homepage https://mehrwerte.viele-schaffen-mehr.de/spiel-spass-auf-dem-schulhof











5.08.2019 • 17:18 Uhr

Polizei Langelsheim hat jetzt einen Vogel - Eigentümer wird um Rückmeldung gebeten

Am heutigen Montag fingen aufmerksame Anwohner aus der Straße Rohrwiese in Wolfshagen einen gelben Kanarienvogel ein. Der Eigentümer sollte sich bei der Polizei in Langelsheim melden, dort wird der Vogel vorübergehend im "Polizeigewahrsam" verpflegt, heißt es in einer süffisanten Mitteilung. ots/Foto: Polizei










5.08.2019 • 17:12 Uhr

Thimm Gruppe expandiert in Polen: TOP Packaging übernimmt United Packagin

Die Thimm Gruppe mit Hauptsitz im niedersächsischen Northeim setzt ihren Wachstumskurs fort und expandiert in Polen. Das zur Thimm Gruppe gehörende Joint Venture TOP Packaging im südpolnischen Tychy übernimmt den lokalen Anbieter von Wellpappenverpackungen United Packaging SA in Skarbimierz nahe Wroclaw (Breslau). Die Übernahme des Werkes mit über 100 Mitarbeitern erfolgt nach Genehmigung durch das polnische Kartellamt.

„Die erweiterte Präsenz in Polen durch diesen Zukauf ermöglicht uns eine noch bessere Belieferung unserer polnischen und internationalen Kunden“, sagt Mathias Schliep (Foto), Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe. „Darüber hinaus setzen wir damit ein weiteres Zeichen für unsere europaweite Kompetenz in der Belieferung von bedeutenden Konsumgüterherstellern. So können wir unser Unternehmen mittelfristig weiterentwickeln und zielgenau auf die Bedürfnisse der regionalen und überregionalen Kunden ausrichten.“ Aktuell produziert und berät die Thimm Gruppe an 19 Standorten in sechs Ländern. 2018 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 645 Millionen Euro.

Das Joint Venture TOP Packaging besteht seit 2011. Thimm hält 51 Prozent der Anteile, 49 Prozent gehören der spanischen Saica Gruppe, einer der größten europäischen Hersteller von Recyclingpapier für Wellpappe. Beide Familienunternehmen arbeiten bereits seit Ende der 1990er Jahre in einer strategischen Vertriebsallianz erfolgreich zusammen. TOP Packaging in Tychy beschäftigt aktuell über 240 Mitarbeiter und verzeichnete 2018 einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro.

Der polnische Markt ist einer der wichtigsten Märkte in Zentral- und Osteuropa. Stabile Wachstumsraten, eine Vielzahl regionaler Firmen und eine steigende Anzahl internationaler Großunternehmen zeichnen ihn aus. Mit der Erweiterung der Produktionskapazitäten setzt Thimm seine Wachstumsstrategie fort und baut mit dem neuen Standort in Skarbimierz gleichzeitig die Kundennähe dank verkürzter Lieferdistanzen aus.

HINTERGRUNG - Über Thimm
Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 3.200

Mitarbeiter an 19 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 645 Millionen Euro.











5.08.2019 • 16:36 Uhr

Bundestagsabgeordneter Dr. Dieter Dehm: "Frontex-Praktiken zerfetzen Menschenrechte"

"Die EU ist bis heute nicht der Europäischen Menschenrechtskonvention beigetreten. Wäre sie es, könnte man zumindest die jüngsten Frontex-Praktiken vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bringen. Der Vertrag von Lissabon schreibt den Beitritt in Artikel 6 fest." so kommentiert Dr. Diether Dehm, Sprecher für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, Berichte von "report München", Guardian und dem Recherchezentrum "Correctiv", wonach Frontex-Beamte nicht nur tatenlos Misshandlungen von Flüchtlingen, Hetzjagden mit Hunden und Pfefferspray-Attacken dulden, sondern diese auch nicht zur Anzeige bringen.

„Aus der Festung Europa wird immer mehr eine imperialistische Terrormaschine!“ Die EU baut zwar Frontex massiv auf 10.000 Mitarbeiter mit drei neuen Stellvertreterposten aus, aber der Frontex-Grundrechtsbeauftragte wird personell nicht in seiner Kontrollfunktion gestärkt.
"Zu den Vorwürfen, wonach Frontex-Mitarbeiter selbst sich ebenfalls rechtswidrig verhalten haben, indem sie unbegleitete Minderjähriger abgeschoben und Flüchtlinge medikamentös sediert haben, werde ich die Bundesregierung fragen, welche deutschen Polizeileitungen hier gegebenenfalls beteiligt waren und welche disziplinarischen Maßnahmen dies zur Folge haben wird, weil dies sonst klar behördlich gedecktes rechtsstaatswidriges Verhalten wäre". so Dehm abschließend. red










5.08.2019 • 16:25 Uhr

Zeitbombe "Seveso-Gifte" in Oker - Jens Kestner: „Es dürfen nicht wieder Jahrzehnte ins Land gehen, bis dringend notwendige Konsequenzen umgesetzt werden!“

Die Machbarkeitsstudie zum umweltmedizinischen Gutachten zur Blei- und Cadmiumbestimmung durch Blut- und Urinproben

Bereits im Jahre 1989 reagierte der BUND-Regionalverband Westharz auf alarmierende Dioxinkonzentrationen im Bereich der ehemaligen Kabelverschwelungsanlage in Oker. Die Harzburger-Zeitung titelte mit Ankündigung von Untersuchungen von Bodenproben im Harzburger Gebiet: »Seveso-Gift vor Bad Harzburgs Toren«. Das »Deutsche Ärzteblatt« veröffentlichte 2004 einen wissenschaftlich fundierten Artikel über kurz-, mittel- und langfristige Schädigungen durch erhöhte Dioxinwerte (Dtsch Arztebl 2004; 101(51-52): A-3470 / B-2934 / C-2770). Die tickende Zeitbombe Dioxin ist folglich keine „überraschende Meldung“, die plötzlich von den Grünen öffentlich gemacht wurde, sondern eine allen etablierten Parteien seit mehr als 30 Jahren bekannte, aber eben vernachlässigte Gefahr. Die nun vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) vorgelegte Machbarkeitsstudie zum beabsichtigten umweltmedizinischen Gutachten, die tatsächliche Belastung der Wohnbevölkerung mit Cadmium und Blei anhand von Blut- und Urinproben zu bestimmen, ist wichtig, kommt aber leider Jahrzehnte zu spät.

Jens Kestner, Bundestagsabgeordneter der AfD aus Northeim, stellt hierzu in einer soeben veröffentlichten Stellungnahme fest:

„Am 10. Juli 1976 war ich damals gerade fünf Jahre alt, als in der italienischen Gemeinde Seveso und in der chemischen Fabrik Icmesa unbekannte Mengen des hochgiftigen Dioxins TCDD freigesetzt wurden. Meldungen über die hochgefährliche Wirkung dieses neurogenen und Erbgut verändernden Gifts gingen um die ganze Welt, so dass jedem Unternehmen, der Wissenschaft und auch der Politik 43 Jahre Zeit blieben, Maßnahmen zu ergreifen, die Bevölkerung vor einer Wiederholung des Seveso-Unglücks zu bewahren. Und nun Goslar und Bad Harzburg. Sicher keine Vergleiche zu Seveso, aber ursächlich gibt es vielleicht Ähnlichkeiten. Fulminaofen, Zinkproduktionsverkoker, Zinkschrottschmelze und Blkeischrottschmelze – wo genau und wieviel Blei und Cadmium freigesetzt wird und welche Schäden dadurch die Harzer Bevölkerung treffen, muss schnellstens evaluiert werden und anschließend müssen mit den jeweiligen Unternehmensvertretern transparent Konsequenzen erarbeitet werden, die dann auch zeitnahe umgesetzt werden. Es dürfen nicht wieder Jahrzehnte vergehen, denn die Gesundheit der Menschen im Landkreis hat absoluten Vorrang. Der Landrat sollte folglich bei seinen Gesprächen kein Verständnis für unternehmerisches Profitdenken der Gesprächspartner berücksichtigen, wenn es um die Gesundheit und auch um das Leben der Menschen geht!“ fordert Kestner.red











5.08.2019 • 16:17 Uhr

Feuerwehren bekämpfen Freiflächenbrand bei Opperhausen

Gestern, Sonntag, um 17.55 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Opperhausen, Ahlshausen-Sievershausen und Kreiensen mit dem Einsatzstichwort „Freiflächenbrand bis 50 Quadratmeter“ über Sirene und Meldeempfänger alarmiert. Auf einem abgeernteten Feld, kam es aus noch ungeklärter Ursache, zu einer starken Rauchentwicklung an mehreren Stellen. Ein Landwirt, welcher in der Nähe arbeitete, meldete dies der Einsatzleitstelle in Northeim. Bei Ankunft an der Einsatzstelle löschten die Feuerwehren die Stellen ab und alarmierten währenddessen, aufgrund des entlegenen Standortes, die Feuerwehr Salzderhelden nach. Diese konnte allerdings ihren Einsatz kurz nach der Alarmierung abbrechen.
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Northeim/Fotos: Tim Brand

















5.08.2019 • 14:57 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Das Voten für die beste Schauspielerin geht weiter - bis zum 9. August!

Auch eine digitale Abstimmung wäre wünschenswert gewesen, meinen junge Festspielbesucher

Kommenden Sonntag ist der große Finaltag bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen. Dann wird die beste schauspielerische Leistung einer Schauspielerin aus dem dem Ensemble mit dem Roswitha-Ring gewürdigt. Noch darf gevotet werden. Leider ist das nur analog, etwas altbacken mit den roten Karten möglich. Nicht wenige des jungen Festspiel-Publikums haben schon mehrfach die Frage gestellt, wieso im digitalen Zeitalter eine Abstimmung nicht auch via Handy, PC und überhaupt digitaler Kommunikation möglich ist. Nun, wir wissen es nicht, können es aber erahnen. Vielleicht arbeiten die Festspielverantwortlichen nicht allein am neuen Programm, einer neuen Tribüne, moderner Kartenbestelllogistik mit heimischen Bezug, einer verlängerten Spielzeiten, sondern auch an der Optimierung digitaler Beteiligungstechniken.
red/fis/Fotomontage: Thomas Fischer












5.08.2019 • 14:17 Uhr

Polizei: Leblose Person gefunden

Auf einem Feld, nördlich der Ortschaft Siddessen bei Brakel (Landkreis Höxter) , wurde am gestrigen Sonntag, 04. August 2019, eine leblose Person aufgefunden. Auf Grund der vorgefundenen Umstände ist davon auszugehen, dass die Person dort schon vor längerer Zeit verstorben ist und es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die seit dem 14. Mai 2019 vermisste Frau aus Siddessen handeln könnte. Weitere Ermittlungen hierzu dauern noch an. Zurzeit liegen keine Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen vor. /he










5.08.2019 • 14:12 Uhr

Hildesheimer Straße: Jetzt ist Radarfalle „Alice“ in Bad Gandersheim angekommen und blitzt


Heute. Montag. 14.00 Uhr. Hier ist jetzt und immer unbedingt Tempo 30 km/h angesagt! Auf der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim unternimmt der Landkreis Northeim einen erneuten Versuch, mit einer neuen Tempomessanlage Geschwindigkeitssünder auszumachen. Es handelt sich um das neue Aggregat „Alice“. Ihre Technik mit Rotlicht ist in dem grauen Kastenwagen mit halboffiziellen Nummernschild versteckt. Das Gerät arbeitet unbemannt. Eine ähnliche Anlage war schon einmal vor der ehemaligen Roswitha-Klinik an fast gleicher Stelle im Einsatz. Sie wurde Opfer einer spektakulären Farbattacke. Die Täter sind bis heute unerkannt geblieben.
Für jetzt und heute wünschen wir eine blitzerfreie Fahrt!
red/Foto Marc Reiser










5.08.2019 • 12:33 Uhr

Duderstadt: Unbekannte stehlen etwa zwei Tonnen Kupfer und Messing

Aus einer Lagerhalle auf dem Gelände eines Recyclingbetriebes in Duderstadt haben Unbekannte in der Nacht zu Sonntag (04.08.19) etwa zwei Tonnen Kupfer und Messing gestohlen. Ersten Erkenntnissen zufolge verschafften sich vermutlich drei männliche Personen gewaltsam Zutritt in das Innere der Lagerhalle. Hier entwendeten sie rund 1,5 Tonnen Millberry-Kupfer und etwa 500 Kilogramm Messing. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 11.000 Euro geschätzt.
Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Duderstadt unter Telefon 05527/9801-0.mb










5.08.2019 • 12:28 Uhr

Darf ich vorstellen: Meine Nachmieterin - Wie kommen Mieter schneller aus ihrem Mietvertrag?

Wer eine neue Mietwohnung gefunden hat, muss oft ein oder zwei Monate doppelt Miete zahlen. Denn häufig steht die neue Bleibe früher zur Verfügung als die alte kündbar ist. Die Lösung, um Mehrkosten zu vermeiden: Ein Nachmieter muss her. Denn wer einen Nachmieter präsentiert, kommt früher aus dem Mietvertrag – oder? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), klärt auf und gibt Tipps.

Nachmieterklausel

Die gesetzliche Kündigungsfrist für Mieter beträgt drei Monate (§ 573c Bürgerliches Gesetzbuch). „Dennoch hält sich hartnäckig die Ansicht, dass sich die Kündigungsfrist verkürzt, wenn der Mieter seinem Vermieter drei potenzielle Nachmieter präsentiert“, so Michaela Rassat. „Das ist jedoch ein Irrtum.“ Mieter können ihre Kündigungsfrist durch Stellen eines Nachmieters nur dann verkürzen, wenn ihr Mietvertrag eine sogenannte Nachmieterklausel enthält oder in bestimmten Härtefällen, wenn sie ein berechtigtes Interesse daran haben, den Vertrag vorzeitig zu beenden. Eine Nachmieterklausel ist ein Passus im Mietvertrag, der dem Mieter das Recht gibt, bei Stellung eines Nachmieters seine Entlassung aus dem Mietverhältnis zu verlangen.

Härtefall?

Härtefälle, die den Mieter bei Stellen eines Nachmieters zum Vertragsausstieg berechtigen, gibt es eher selten. Die Gerichte sind der Meinung, dass jeder Mieter die heute gesetzlich festgelegten drei Monate abwarten kann. Eine Rolle spielen die Härtefälle daher allenfalls bei alten Mietverträgen mit langen Kündigungsfristen (Vertragsabschluss vor 1. September 2001) oder bei befristeten Mietverträgen, aus denen Mieter nicht vor Ablauf der vereinbarten Frist rauskommen. Als Härtefall gilt etwa die berufliche Versetzung in eine andere Stadt oder wenn der Mieter aus gesundheitlichen Gründen in ein Alten- oder Pflegeheim umziehen muss. Der Wunsch nach einer schöneren Wohnung oder der Kauf eines Eigenheims zählen dagegen nicht.

Ist der Nachmieter geeignet?

Meist enthalten Nachmieterklauseln und auch Härtefallregelungen Formulierungen, nach denen der Vermieter den Nachmieter nur akzeptieren muss, wenn dieser „geeignet“ ist. Das bedeutet: „Ein Nachmieter ist nach dem Gesetz dann ‚geeignet‘, wenn er den Mietvertrag übergangslos übernehmen und die Miete bezahlen kann“, erläutert die D.A.S. Expertin. Zudem muss er mit der Miethöhe und -dauer einverstanden sein. Pläne des Nachmieters, die Wohnung zum Teil gewerblich zu nutzen, können ihn ungeeignet machen. Doch auch bei einem geeigneten Nachmieter darf der Vermieter bis zu drei Monate überlegen, ob er ihn übernehmen möchte. Der Vermieter darf übrigens sein Einverständnis nicht davon abhängig machen, dass der Nachmieter eine höhere Miete oder einen für den Vermieter anderweitig günstigeren Mietvertrag akzeptiert.

Frühzeitig Vermieter informieren

Ohne Nachmieterklausel oder Härtefall kann der Vermieter jeden Nachmieter ablehnen und auf Erfüllung des Mietvertrags bis Ende der Kündigungsfrist bestehen. Daher empfiehlt die Rechtsexpertin Mietern, ihren jeweiligen Vermieter frühzeitig über den Auszugswunsch zu informieren. „Dann können Mieter immer noch überlegen, ob sie ihren Vermieter bei der Suche nach einem Nachmieter unterstützen wollen und beispielsweise im Bekanntenkreis rumfragen“, so Rassat. „Aber ohne Zeitdruck und Unsicherheit im Nacken.“ Solche Hilfsangebote können dazu beitragen, dass das Mietverhältnis harmonisch endet.

Tipps für die Suche nach einem Nachmieter

Wer auf der Suche nach einem Nachmieter ist, sollte dies nur in enger Absprache mit dem Vermieter tun. So spart sich der Mieter Streit um die Frage, welche Nachmieter dem Vermieter angenehm sind. Allerdings darf der Vermieter Nachmieter nur aus rationellen Gründen ablehnen und nicht, weil diese zum Beispiel alleinerziehend sind. Zudem sollte der Nachmieter bereit sein, seine Einkommensverhältnisse offenzulegen. Oft ist es auch hilfreich, wenn sich der potenzielle Nachmieter nach Absprache selber beim Vermieter meldet und vorstellt. red/Quelle/Foto: ERGO Group











5.08.2019 • 12:20 Uhr

Hund bellt Alarm - Blockheizkraftwerk in Flammen - 300.000 Euro Schaden - Feuerwehr vereitelt größeren Schaden

LICHTENBORN (fal) - Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes im Verteilerkasten geriet am Montag gegen 02.58 Uhr das Blockheizkraftwerk der Lichtenborner Biogasanlage in Brand. Menschen kamen durch das Feuer nicht zu Schaden. Der Sachschaden beträgt ca. 300.000 Euro.

Gegen 02.58 Uhr wurde der Betreiber der Biogasanlage durch das laute Bellen seines Hundes auf das Feuer aufmerksam. Sofort verständigte er die Feuerwehr. Insgesamt 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Lichtenborn, Hardegsen, Ellierode, Uslar, Hettensen und Lutterhausen brachten den Brand innerhalb einer Stunde unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.fal











5.08.2019 • 12:17 Uhr

Grüne Politikerin wechselt auf einen Top-Job in die private Wirtschaft

BDEW-Präsidium nominiert Kerstin Andreae als neue Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung

Grüne Spitzenpolitikerin macht rasante Karriere:
"Das Präsidium des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat einstimmig beschlossen, dem BDEW-Vorstand Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, als neue Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung vorzuschlagen. Die Sitzung des BDEW-Vorstands findet wie geplant am 13. August 2019 statt.", so lässt soeben die BDEW-Pressestelle verlauten.
red/fis










5.08.2019 • 12:12 Uhr

B 247: Mit dem Auto überschlagen - 22-Jährige verletzt in Northeimer Helios-Klinik gebracht

Am Sonntag gegen 13.20 Uhr kam es auf der Bundesstraße 247 zwischen Lindau und Strohkrug zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin leicht verletzt wurde. An dem älteren Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 2.500 Euro.

Die 22 Jahre alte Autofahrerin aus Osterode war auf der Bundesstraße in Richtung Strohkrug unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Herabfahren der Böschung überschlug sich ihr Auto und kam auf dem angrenzenden Feld kopfüber zum Liegen.

Vorsorglich wurde die 22-Jährige mit einem RTW in das Northeimer Krankenhaus gefahren. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. fal











5.08.2019 • 12:08 Uhr

Uslar/Wahmbeck:250 Rundballen abgefackelt - 10.000 Euro Schaden - Ursache Brandstiftung?

Am gestrigen Sonntag, gegen 18.22 Uhr, geriet eine Strohmiete, bestehend aus insgesamt 250 Rundballen, auf einer Ackerfläche entlang des Weserradweges, ca. 1,5 Kilometer hinter dem Ortsausgang Wahmbeck in Richtung Bad Karlshafen, aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich in Brand. Beim Eintreffen der Funkstreife ist die gesamte Strohmiete vom Feuer erfasst. Die eingesetzten Feuerwehren aus Uslar, Bodenfelde, Wahmbeck, Nienover, Schönhagen, Lippoldsberg und Bad Karlshafen hatten das Feuer zum Teil bereits abgelöscht. Die 250 Rundballen wurden durch den Brand vernichtet. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 10.000 EUR. Die Löscharbeiten und die anschließende Brandwache dauerten noch bis tief in die Nacht. Falls jemand Angaben zur Entstehung des Feuers machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Uslar, Telefon 05571/926000 in Verbindung zu setzen.js










5.08.2019 • 08:50 Uhr

2. Gandersheimer Grillmeisterschaft: Deutsches Rotes Kreuz mit eigenem Team am Start

Zu den sechs Mannschaften, die am kommenden Samstag, 10. August 2019, um die Ehre des 2. Bad Gandersheimer Grillmeisters 2019 kämpfen, gehört das Team des Deutschen Roten Kreuzes aus der Roswithasstadt. Auch die DRK-Griller sind seit Wochen in engagierten Vorbereitungen. Ihnen wird viel Ehrgeiz, Leidenschaft und Kreativität nachgesagt. Das könnte sich am Ende mit einer hohen Punktzahl bezahlt machen.

Daran arbeitet am kommenden Samstag folgende Mannschaftsbesetzung: Gerd Glomm, Marco Kresse, Daniel Wrisberg und Jana Jüntschke.
Die 2. Gandersheimer Grillmeisterschaft wird ab 11 Uhr am dem Parkplatz vom E-Center Dirk Scheuner ausgetragen. Die Veranstaltung ist mit einem Rahmenprogramm verbunden. Die Kür der Sieger findet am Nachmittag statt. Es geht um einen tollen Wanderpokal, Geld- und Sachpreise. Für die interessierte Bevölkerung gibt es viel zu sehen und zu erleben, verspricht Marktchef Dirk Scheuner. Und ganz wichtig und nett: "Alle sind uns zu der 2. Gandersheimer Grillmeisterschaft herzlich willkommen!" Es lohnt sich!
red/fis










5.08.2019 • 08:34 Uhr

GfbV-Report zum Jahr der indigenen Sprachen - Traditionen und kollektive Identität ganzer Völker drohen zu verschwinden

Die meisten der ca. 4.000 indigenen Sprachen gelten als bedroht - Der Report soll am 9. August dem Bundeskanzleramt übergeben werden

Die Vereinten Nationen haben 2019 zum Jahr der indigenen Sprachen ausgerufen. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen heute die Studie „Sprache: Ein Menschenrecht – Wie Indigene ihre bedrohten Sprachen verteidigen“. Der Report betrachtet die völkerrechtliche Einbettung indigener Sprachenrechte und verdeutlich die Schwierigkeiten, rechtlichen Schutz in tatsächliche Erhaltung umzumünzen. Er soll im Rahmen einer Menschenrechtsaktion am 9. August, dem Tag der indigenen Völker, dem Bundeskanzleramt übergeben werden. Ab 11:00 Uhr wird die GfbV auf dem Platz der Republik in Berlin mit einer Installation aus Würfeln in den Farben der Indigenen-Flagge auf die Bedeutung von Sprachenrechten aufmerksam machen.

„Indigene Sprachen sind auf allen Kontinenten bedroht“, erklärt Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker. „Sie werden meist nur mündlich überliefert und nicht in der Schule gelehrt. Oft werden indigene Sprecher zudem rassistisch diskriminiert.“ Das führe dazu, dass Eltern ihre Kinder in der Mehrheitssprache erziehen, um ihnen bessere Bildungs- und Aufstiegschancen zu geben. Die Vermittlung der indigenen Sprache fiele dann oft den Großeltern zu – oder bleibe ganz aus.

Etwa 4.000 der weltweit 7.000 Sprachen sind indigene Sprachen. Die meisten gelten als bedroht. Das Menschenrecht auf Sprache ist Anker für kollektive und kulturelle Identität und tradiert Wissenssysteme ganzer Kulturen. Gehen Sprachen verloren, sind auch überlieferte Traditionen und die kollektive Identität ganzer Völker in Gefahr. Das Themenjahr der Vereinten Nationen soll Vielfalt, Schutz und Revitalisierung indigener Sprachen mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Die Indigenen selbst fordern eine Erweiterung auf eine Dekade der indigenen Sprachen.

Eine Zusammenfassung des Reports und die Forderungen der GfbV hängen dieser Pressemitteilung an. Die komplette Studie finden Sie unter diesem Link. Ein Print-Exemplar schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Außerdem laden wir Sie zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Sprache als Menschenrecht – indigene Sprachen wirksam schützen und fördern“ am 8. August in das Deutsche Institut für Menschenrechte in der Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin ein. Veranstalter sind die GfbV und die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN). Beginn ist 18:00 Uhr. Nach der Begrüßung durch Dr. Lisa Heemann, Generalsekretärin der DGVN, diskutieren Lars Christian Koch, Direktor für die Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum, Tjan Zaotschnaja, Itelmenin aus Kamtschatka/Sibirien, Alina Namunkura Rodenkirchen, Sprachaktivistin für die Revitalisierung der Mapuche-Sprache (Mapuzugun) und die Sprachwissenschaftlerin Christiane Wegener. Moderation: Dr. Theodor Rathgeber, freiberuflicher wissenschaftlicher Autor und entwicklungspolitischer Gutachter für Menschenrechte, Minderheiten und indigene Völker. Um Anmeldung über dieses Onlineformular wird gebeten.
red/fis











5.08.2019 • 07:56 Uhr

Braunlage: Motorrad umgestoßen, Auto beschädigt und abgehauen

Am gestrigen Sonntag, , um 12:15 Uhr, stellte ein 35-jähriger Motorradfahrer seine silberne Yamaha in der Elbingeröder Straße in Braunlage, auf dem Rundweg unterhalb der Tourist-Information ab. Unmittelbar vor ihm stand ein weißer Pkw Ford mit einem Kennzeichen aus MI-... Als der Motorradfahrer um 18:30 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, lag dieses mit der rechten Seite auf der Fahrbahn. Auch der davor geparkte Pkw war beschädigt. Ein Fall von Verkehrsunfallflucht. Die Polizei ist aktiv geworden Sie bittet um sachdienliche Hinweise zum Hergang. Kontakt: Polizei Telefonnummer: 05520/9326-0.ots










5.08.2019 • 07:34 Uhr

"Oh, diese Dürre!" Das Leiden der Frösche

Nicht nur die Landwirte und Kleingärtner jammern in diesen Tagen wegen des knappen Regens über die Auswirkungen der Dürre auf das Wachstum ihrer Pflanzen. Zunehmend verschärft sich die Situation für Kleintiere wie beispielsweise Kröten. Immer häufiger werden tote Frösche in Gärten, Parkanlagen und auf ausgetrockneten Grasflächen gefunden.

Die ausbleibende dauerhafte Feuchtigkeit durch den fehlenden Niederschlag lässt die Frösche regelrecht verdursten und langsam austrocknen, so beschreibt es ein Experte vom BUND. Das hängt selbstverständlich mit der Regenknappheit zusammen, bestätigt er den Zusammenhang des ausbleibenden Niederschlags. Außerdem würden Wasserläufe wie kleinere Bäche und größere Pfützen im Wald ebenfalls austrocknen und beispielsweise Laubfröschen als Lebens- und Erholungsbereiche nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Feuchtigkeit der Nächte reiche für die Tiere längst nicht. So sei es nicht verwunderlich, wenn jetzt verstärkt die ausgetrockneten Hüllen von toten Kröten im heimischen Garten und in der Landschaft gefunden würden.
red/Foto: Marc Reiser










5.08.2019 • 06:50 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Montag:" Face- und Bodypainting", "Igel PomPom"

Heute, Montag, startet eine weitere Folge des attraktiven Ferienprogramms der Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege. Angeboten wird heute für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren das "Face- und Bodypainting". Was das ist? "Es können Arme, Beine und Gesicht verschönert werden. Nach vorheriger Anleitung schminkt ihr euch selbst mit Profilfarben aus dem Face- und Bodypainting-Bereich", heißt es in der Programmankündigung. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr in der Grundschule Bad Gandersheim in der Roswithastraße.

"Igel PomPom"
Heute wird ein Glücksbringer selbstgemacht. Ab 16 Uhr für alle Kids ab 8 Uhr. Das Mitmachangebot findet im Forum der Grundschule Bad Gandershei, Roswithsatraße, statt.
Face- und Bodypainting
red/fis/Screenshot Programmbroschüre












5.08.2019 • 06:43 Uhr

Northeimer Handball Club gewinnt gegen die SG Börde Handball mit 38:26

Im letzten Testspiel vor heimischem Publikum konnte sich der NHC mit 38:26 (18:15) gegen die SG Börde Handball durchsetzen.
Zu Beginn der Partie stand die 6:0 Abwehr sehr sicher, sodass sich der NHC bis zur 10. Spielminute auf 8:4 absetzen konnte. Nach und nach schlichen sich in der Defensive jedoch einfache Fehler ein, vor allem den körperlich stark überlegenen Kreisläufer der Gäste bekam man nicht in den Griff.
In der zweiten Halbzeit griff dann die 3:2:1 Abwehr deutlich besser als in den vorherigen Testspielen. Immer wieder konnten so einfache Bälle gewonnen werden, die zu einfachen Toren über die 1. und 2. Welle führten. Mit zunehmender Spieldauer gelang es dem NHC so sich immer weiter abzusetzen.
NHC: Ullrich, Wenderoth; Schlüter 2, Iliopoulos 6, Lange 7/2, Seekamp 2, Springer 3, Hempel, Wilken 2, Gerstmann 1, Bode 3/1, Stöpler 6, Wodarz 6.

Am kommenden Samstag steht das letzte Testspiel beim VfL Hameln an. Bevor es in zwei Wochen zum absoluten Highlight in Göttingen kommt, wenn der NHC auf den SC Magdeburg trifft. Hier der LINK zum Kartenvorverkauf https://northeimer-hc.reservix.de/events. Tageskarten gibt es nun auch auf der Südtribüne in den Blöcken B und F.
red/ok/Foto: Spieker Fotografie!











4.08.2019 • 22:18 Uhr

Betrunkene Patienten (1,27 Promille und 2,5 Promille) geraten vor dem Goslarer Krankenhaus in Streit

Unglaubliche Szene vor dem Goslarer Krankenhaus früh Morgens:

Am Samstag gegen 05:30 Uhr wird die Polizei zu einem Einsatz vor dem Haupteingang des Goslarer Krankenhaus gerufen. Zwei Patienten sind hier in Streit geraten und es kommt zu einer Auseinandersetzung. Mit 1,27 und 2,50 Promille sind beide Kontrahenten deutlich alkoholisiert. "Strafbare Handlungen werden jedoch nicht angezeigt", merkt ein Sprecher der Goslarer Polizei abschließend an. Wozu dann der Polizeieinsatz? fragten sich Beobachter des Vorfalls.
red










4.08.2019 • 22:12 Uhr

Erst Knopfnuss in den Wallanlagen, dann Polizisten beleidigt, zum Schluss in Polizeigewahrsam

Am frühen Freitag Abend, gegen 18:45 Uhr, kommt es in den Wallanlagen Goslar im Bereich der Kötherstraße zu einer Körperverletzung. Ein amtsbekannter, 19-jähriger Goslarer sucht Streit mit einem zufälligen Passanten, in dessen Verlauf er diesen unvermittelt angreift und einen Stoß mit dem Kopf gegen dessen Kopf vollzieht. Das 21-jährige Opfer aus Goslar kann sich jedoch wehren und den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei den Folgemaßnahmen wird ein Polizeibeamter mehrfach lautstark beleidigt. Da der 19-Jährige mit 1,79 Promille deutlich alkoholisiert ist, wird er zur Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam zugeführt. Des Weiteren wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.ots










4.08.2019 • 22:09 Uhr

Schwere Verletzung durch Fahrradsturz

Am Freitag, etwa um 16:30 Uhr wird die Polizei Goslar durch den Rettungsdienst um Unterstützung bei einem Einsatz mit einem gestürzten Fahrradfahrer in Langelsheim gebeten. Ein 65-Jähriger aus Baden-Württemberg befindet sich mit seiner Ehefrau und einem weiteren Pärchen mit den Rädern auf einer Deutschlandreise mit. Vermutlich während oder unmittelbar nach einem heftigen Regenguss kommt er an der Einmündung Bahnhofstraße / Heubachstraße mit seinem Fahrrad Fall, so dass der Einsatz des Rettungsdienstes erforderlich wird. Zur Eigentumssicherung des Räder wird die Polizei hinzugerufen, welche das Räder bei der Dienststelle Goslar unterstellt. Bei späteren Untersuchungen im Krankenhaus werden schwere Knochenverletzungen diagnostiziert. ots










4.08.2019 • 19:20 Uhr

Höhenfeuerwerk im Hochsommerwald - Stadt Northeim sorgt für Verwunderung

In der Nacht des 3. August wurde im Rahmen des Campingplatzfestes am Sultmer in Northeim mit Ausnahmegenehmigung der Stadt ein Höhenfeuerwerk veranstaltet: im Hochsommer, mitten im Wald und zur Vogelbrutzeit.

Anwohner reagierten, bei viel Verständnis dafür, dass die Campingplatzbetreiber ihren Gästen schöne Erlebnisse bieten möchten, mit Verwunderung bis Unmut. „Mit Lärm von allerlei Festen in der Gegend müssen wir hier im Sommer leben“, so ein Bewohner. „Aber ein Feuerwerk mitten im hochsommerlichen Wald zu genehmigen, das ist schon ein starkes Stück!“ Direkte Anrainer des Campingplatzes beklagten außerdem, dass ihre Privatgrundstücke von Festbesuchern rücksichtslos zugeparkt worden seien, ohne dass die mehrmals Kontrolle fahrende Polizei eingeschritten sei. Diese wiederum verwies anlässlich der bei ihr zwischen Samstag Nacht und Sonntag Mittag eingehenden Rückfragen wiederum an die Stadt, nicht ohne in ihren Antworten eine gewisse Verwunderung über deren großzügige Auslegung ihres Ermessensspielraumes in Sachen Feuerwerk durchklingen zu lassen.

Mehrere Bürger richteten dem Vernehmen nach offizielle Anfragen an die Northeimer Verwaltung und erwarten nun Aufklärung über die Hintergründe der Ausnahmegenehmigung, insbesondere mit Blick auf den Brand- und Notfallschutz.
red










4.08.2019 • 17:49 Uhr

Beata Hofmeister und Ottfried Faul: Im Garten der Fantasie

Heute ist es wieder passiert : ich bin abgetaucht in den Garten und das Atelier der Fantasie, der Träume und heimlichen Wünsche. Die Natur umhüllt mich. Bin im Einklang mit ihr und den Skulpturen und Bildern. Alle geschaffen von zwei Menschen mit innerer Kraft, Wärme und wohl auch Liebe zur Natur, ihrer Kunst und den Menschen. Es ist heute ein Tag der "Offenen Sommergärten" - Künstler und Künstlerinnen wie Beata Hofmeister und Ottfried Faul haben ihre Gartenpforte geöffnet. Schauen sie hinein. In einem kleinen Streifzug hat sie sich mir wieder erschlossen - ein Stück davon geben wir hier weiter. Garten, Atelier, Galerie, geheime Gemächer - alles erlebbar im Lerchenweg 30 in Alfeld im Landkreis Hildesheim.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















4.08.2019 • 12:30 Uhr

Zwei Feuer in einer Nacht im selben Haus - Polizei Hann. Münden ermittelt

Im Gemeinschaftswaschmaschinenraum eines Mehrparteienwohnhauses in der Straße Am Försterbrunnen in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) hat es Samstagnacht (03.08.19) innerhalb von sechs Stunden gleich zweimal gebrannt.
Gegen 00.20 Uhr musste die Feuerwehr das erste Mal dorthin ausrücken, weil sich in dem Kellerraum u. a. Papier entzündet hatte.

Eine 46 Jahre alte Hausbewohnerin war nach eigenen Angaben durch Brandgeruch auf das Geschehen aufmerksam geworden. Die Frau informierte die anderen Hausbewohner und rief die Feuerwehr. Bei ihrem Einsatz erlitt die 46-Jährige eine leichte Rauchgasvergiftung. Sie wurde mit dem Rettungswagen abtransportiert. Die Freiwilligen Feuerwehren Hann. Münden und Wiershausen löschten die kleine Brandstelle ab. Rund 30 Kameraden waren im Einsatz. Im Anschluss an eine Druckbelüftung des Treppenhauses konnten alle Bewohner ins Haus zurückkehren. Im Keller entstand lediglich geringer Gebäudeschaden in Höhe von etwa 500 Euro.
Sechs Stunden folgte dann der zweite Einsatz für die Feuerwehr. Wiederum im Waschmaschinenraum waren auf einem der Geräte abgelegte Gegenstände in Flammen aufgegangen. Dabei entstand an der Maschine ein Sachschaden in Höhe von rund 300 Euro. Ein 24 Jahre alter Bewohner alarmierte die Rettungsdienste. Menschen wurden nicht verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Hann. Münden war mit etwa 20 Kameraden vor Ort.
In beiden Fällen ist die genaue Brandursache zurzeit noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei Hann. Münden hierzu dauern an.jk










4.08.2019 • 12:26 Uhr

Uslar/Schoningen: Einbruch ins Vereinsheim - Sparfächer und Zigarettenautomaten geknackt und geplündert

Im Zeitraum von Freitag, 2. August, 22.00 Uhr bis Samstag, 3. August, 12.00 Uhr, öffneten bislang unbekannte Täter mittels eines unbekannten Werkzeuges die Seiteneingangstür zum Schrankraum der Vereinsgaststätte in Uslar-Schoningen. Alle Räume und Behältnisse wurden gezielt nach Bargeld durchsucht. Es wurden ein Sparfachkasten und der Inhalt eines Zigarettenautomaten (Geld und Zigaretten) entwendet. Schaden ca. 2500 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Uslar, Telefon 05571/926000. Wie











4.08.2019 • 12:23 Uhr

Uslar/Allershausen: Rotlicht-Sünder und Treckerfahrer (69) nach Bahnschrankenbeschädigung erwischt

Am vergangenen Donnerstag, gegen 10.24 Uhr, fuhr ein 69-jähriger Treckerfahrer aus Bodenfelde in der Dorfstraße von Uslar /Allershausen trotz Rotlicht über den Bahnübergang. Mit dem mitgeführten Anhänger wurden dabei zwei der sich senkenden Schranken beschädigt. Anschließend fuhr der Treckerfahrer weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte der Unfallverursacher ermittelt werden. Es entstand Sachschaden
von 5000 Euro. Wie










4.08.2019 • 12:16 Uhr

2. Gandersheimer Grillmeisterschaft: "Gandersheimer Gas-Griller" hochmotiviert weil von den Mädels angespornt

Hier sind sie: Die ultimativen "Gandersheimer Gas-Griller"! Sie treten wieder an, diesmal bei der "2. Gandersheimer Grillmeisterschaft 2019" am 10. August ab 11 Uhr auf dem Parkplatz "E-Center Dirk Scheuner" in Bad Gandersheim. Die "Gandersheimer Gas-Griller" waren im vorigen Jahr nicht allein wegen ihrer Grillkünste und ihres Outfits aufgefallen. Etwas spektakulär schon ihre feminine Fankurve. Die Mädels waren unheimlich gut drauf. Schon Wochen vor der "G"-Meisterschaft sollen sie ihre Jungs perfekt trainiert haben. "Die grillen immer besser!", jubelte eine der megasympathischen Damen. Auch diesmal dürfte von der süßen Unterstützerinnengroup Ansehnliches und Kreatives zu erwarten sein. Und das sind die Mitglieder der "Gandersheimer Gas-Griller": Heidi Mai, Thomas Berger, Stefan Esche, Stefan Mittwoch und als Leader Tobias Barke. Diesmal in knallgelben Trikots.
red/fis










4.08.2019 • 12:03 Uhr

Heute um 6.15 Uhr bei Hardegsen: Totalschaden nach Verkehrsunfall - 19-Jähriger erklärt Polizei: "Auto ließ sich plötzlich nicht mehr lenken!"

Am heutigen Sonntag Morgen, 6.15 Uhr, befuhr ein 19-jähriger aus Hardegsen die Bundesstraße 241 in Richtung Uslar. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der junge Mann im Verlauf einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Hier durchfuhr das Fahrzeug noch ca. 50 Meter Seitenraum, wobei mehrere Büsche, Bäume und eine Einzäunung beschädigt wurden. In seiner ersten Einlassung erklärte der Fahrer, bei einer Geschindigkeit von ca. 100 km/h habe er plötzlich bemerkt, dass sich das Fahrzeug nicht mehr lenken lässt. Da diese Angaben vor Ort nicht überprüft werden konnten, wurde das Fahrzeug für eine technische Untersuchung sichergestellt und abgeschleppt. Glücklicherweise wurde der Fahrer bei dem Unfall nicht verletzt. Die B 241 war für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeuges nur einseitig befahrbar.GKo/Foto: Polizei










4.08.2019 • 11:48 Uhr

Angler-Paradies am Osterbergsee in Bad Gandersheim: Früher Angler fängt den Hecht...

Die einen joggen, die anderen angeln: Morgens um 6 Uhr ist die Welt noch in Ordnung rund um die Bad Gandersheimer Osterbergessen. Ein Angler-Paradies. Gleich an mehreren Stellen werden die Ruten mit den Blinkern und Würmern an den Hagen ins modrige Wasser geworfen. Trotz Wasser-Pest setzten die Angler auf Beute. Und was wird geangelt? "Fische von A bis Z", erfahren wir ganz allgemein von einem jungen Fisch-Jäger. Ein älterer Mann mit Schlägermütze wird da präziser: "Ja, Graskarpfen und vielleicht sogar mal ein Hecht...Die gibt es hier." Nun, bei unseren Beobachtungen hängt nichts am Haken. "Petri heil!" wünschen wir den Petri-Jüngern. Heute ist das reine Männersache. Gute Beschäftigung den ganzen lieben Sonntag lang. Und das wie gesagt in einer idyllischen Umgebung. "Paradiesich"", beschreibt ein dritter Angler dieses schöne ruhige und beschauliche Ambiente.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














4.08.2019 • 11:39 Uhr

Kiosk am Radweg R99 abgefackelt

In der Nacht zum heutigen Sonntag, ist der Kiosk "R1" am Radweg 99 an der Weser in Höxter ein Raub der Flammen geworden. Ein Anwohner hatte Brandgeruch festgestellt und die Polizei informiert. Als die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Brandort eintrafen, brannte das Gebäude bereits lichterloh. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf. Diese dauern noch an und werden sich auch auf die nächsten Tage erstrecken. Der Sachschaden wird auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Der Radweg entlang der Weser muss auf Grund der Gefahrenstelle für die nächsten Tage gesperrt werden. Fahrradfahrer und Fußgänger müssen über die Stummrigestraße ausweichen. /Te.











4.08.2019 • 11:03 Uhr

Dassel und die "WELLE": 21-Jährigen heute früh bewusstlos geprügelt und seines Handys beraubt

Im Rahmen der Diskoveranstaltung Die WELLE im Dasseler Freibad kam es zu zwei Einsätzen der Polizei Einbeck. Am gestrigen Samstag , gegen 23.45 Uhr wird ein 20-jähriger Einwohner Einbecks vor dem Eingang zur Veranstaltung von einer bisher unbekannten männlichen Person derart ins Gesicht geschlagen, so dass er zu Boden ging und durch eine hinzugerufene RTW-Besatzung versorgt werden musste.Er erlitt Verletzungen im Bereich Stirn/Nase und Jochbein. Eine Nahbereichs-fahndung verlief ergebnislos.

Heute, Sonntag, gegen 01.20 Uhr wurde ein 21-jähriger Einbecker auf dem Parkplatz vor dem Schwimmbad niedergeschlagen, so dass er bewusstlos zu Boden ging. Da ihm während der Bewußtlosigkeit das Handy entwendet wurde, wurde ein Strafverfahren wegen Raubes eingeleitet. Das Opfer gab an, dass ihm zwei Frauen und ein Mann geholfen hätten wieder aufzustehen. Diese werden gebeten, sich mit der Polizei Einbeck (Telefon 05561/949780)in Verbindung zu setzen. Etwaige Zeugen zu beiden Straftaten werden ebenfalls gebeten, sich mit der Polizei Einbeck oder der PST Dassel (05564/2227) in Verbindung zu setzen.ots










4.08.2019 • 10:58 Uhr

Lautenthal: Stress in der Kneipe wegen einer Frau

Am gestrigen Samstag, gegen 21.30 Uhr, kam es in einer Gaststätte in Lautenthal zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen zwei einheimischen Männern im Alter von 48 und 31 Jahren. Nachdem der Ältere die Frau seines Kontrahenten beleidigt hatte, wurde er von dem Jüngeren bedroht. Gegen beide Personen wurde Strafanzeige erstattet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (som)











4.08.2019 • 10:54 Uhr

St. Annen-Kirmes: Pole randaliert, verletzt Polizisten, wird eingesperrt

Die im Rahmen der St. Annentags-Kirmes in Brakel (Landkreis Höxter) eingesetzten Polizeibeamten hatten in der Nacht von gestern, Samstag, auf heute, Sonntag, wiederum einige Einsätze zu bewältigen. Insgesamt wurden vier Straftaten nach Körperverletzungen angezeigt, in zwei Fällen wurden Messer sichergestellt, die nach dem Waffengesetz verboten sind. Eine Person musste nach einer Zechprellerei in Gewahrsam genommen werden. Ebenso wurde eine weitere Person in die Zelle eingeliefert, die bei einem der Schausteller beschäftigt war. Sie randalierte zunächst auf dem Festgelände. Als die Personalien festgestellt werden sollten, leistete der 24-jährige Mann aus Polen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Dabei wurden drei Kollegen leicht verletzt. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. /Te.











4.08.2019 • 10:43 Uhr

Einbeck: 40-Jährige pennt und rauscht auf Auto einer 61-Jährigen: Auffahrunfall mit 4.000 Euro Schaden

Am gestrigen Samstag, gegen 13.30 Uhr, ereignete sich auf der Abfahrt der Bundesstraße 3 zur Landesstraße 487 ein Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von ca. 4000 Euro entstand. Eine 40-jährige Einbeckerin befuhr die Abfahrt der B3 und wollte hierbei nach rechts in Richtung Einbeck auf die L 487 einbiegen. Hierbei übersah sie, dass die vor ihr fahrende 61-jährige Bewohnerin Eimens verkehrsbedingt halten musste und fuhr auf das Fahrzeug auf. Gegen die Einbeckerin wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.Me











4.08.2019 • 10:38 Uhr

Klein-Krieg unter Verwandten in Dörrigsen: 77-jähriger versetzt mit Gewalt Grenzmarkierung um 150 Zentimeter - Ungewöhnliche Strafanzeige

Am gestrigen Samstag, 3.August 2019, gegen 10.30 Uhr erstattete eine 50-jährige Dörrigserin - gehört zu Einbeck - eine Strafanzeige bei der Eindecker Polizei gegen einen 77-jährigen Dörrigser. Dieser hatte nach einem Streit zwischen den verwandten Personen einen Grenzpunkt zwischen den beiden Grundstücken zu seinen Gunsten verändert, in dem er diesen aus der Mauer herausbrach und ca. 1,5 Meter in Richtung der Geschädigten versetzte. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Es dürfte sich damit um die wohl ungewöhnlichste Strafanzeige des Jahres 2019 in Südniedersachsen handeln. ots











4.08.2019 • 10:20 Uhr

Verwahrlost-Hotel mitten im Kurgebiet: "Gammelt weiter vor sich hin..."

Kommst Du als Reha-Gast nach Bad Gandersheim. Viele von ihnen müssen in eine der beiden Paracelsus-Kliniken. Entweder in die Roswitha-Klinik für die psychosomatischen Indikationen. Oder in die Klinik an der Gande für die orthopädischen Fälle. Beide Male müssen die Patienten/innen an einem total häßlichen Gebäude vorbei. "Was ist das denn?", eine immer wieder gestellte Frage. Dazu nachdenkliche Gesichter. "War das mal ein Hotel oder was?"

Die Aufklärung ist schnell vermittelt: Ja, es war einmal ein Hotel für Tagungsgäste. Dann waren dort viele Flüchtlinge untergebracht. Zwischendurch diente es als Probenstätte für Theaterleute. Dann stand es jahrelang ungenutzt leer. In diesem Jahr dann, das ist schon wieder viele Wochen her, gab es einen Blitzkauf. Die Stadt Bad Gandersheim schnappte sich die häßlche Immobilie zu einem Schnäppchenpreis. "Um Spekulanten zuvor zukommen", hieß es offiziellerseits.

Seit diesem Deal sind die fast 500 Stahl-Doppelbetten immer noch in den über 200 Zimmern. Seitdem verludert die Umgebung des ehemaligen Kurhotel-Bartels. Die Fassaden sind vom Zahn der Zeit angefressen. Unkraut sprießt rund um das Hotel herum. Eine leere Sektpulle steht am Eingang herum. "Häßlich!" So bekommen es Reha-Gäste in der Kurstadt mit dem Bad-Status zu sehen. Mit der erwähnten Beschreibung und weiteren - "Warum gammelt das so weiter vor sich hin...? - kommentieren es auswärtige Besucher. Viele Bad Gandersheimer wenden sich ab. Sie haben längst resigniert, sind traurig, schauen weg, wollen dieses Verwahrlost-Hotel einfach nicht mehr sehen.
red/Fotos: Mark Reiser














4.08.2019 • 08:46 Uhr

Audi fährt Reh frontal an: 1.500 Euro Schaden - Tier flüchtet in Wald

Einbeck, Ereignisort: Gemarkung Orxhausen, Bundesstraße. 64. Ereigniszeitpunkt: Freitag, .02.August 2019, gegen 22.10 Uhr: Eine PKW-Führerin aus Graffenau befuhr die B 64 in Richtung Kreiensen. Dabei erfaßte sie mit ihrem PKW Audi ein die Fahrbahn überquerendes Reh. Das Reh entfernte sich nach dem Anstoß in den angrenzenden Wald . Am Fahrzeugentstand Frontschaden in Höhe von 1500 Euro.Me










4.08.2019 • 08:43 Uhr

Empörung in Kreiensen: Vandalismus auf Kinderspielplatz - Anzeiger bei der Polizei meint: Es waren Fremde...

Einen neuerlichen Fall von Vandalismus teilt soeben die Polizei Bad Gandersheim mit. In Kreiensen herrscht helle Aufregung und Empörung. Das ist laut Polizei passiert:

Unbekannte Täter suchten in den Abendstunden / Nachstunden von Freitag auf Samstag den Kinderspielplatz am Ahornweg in Kreiensen (gehört zu Einbeck) auf und beschädigten die Seilbahnaufhängung vom Sitz. Der Schäkel vom Gleitschlitten wurde abgerissen. Weiterhin ist zu beklagen, dass die dortige Sitzgruppe durch Schmierereien und Ausdrücken von Zigarettenkippen verunreinigt wurde. Ein Meldender mutmaßte, dass Jugendliche bzw. Heranwachsende, nicht aus dem Ort Kreiensen, sich über "Sozial Media" verabredeten, am Kinderspielplatz trafen und alkoholische Getränke verzehrten. Im Zuge des Konsums kam es dann zu genanntem Vandalismus bzw. Sachbeschädigung an dem Spielgerät. Diese Treffen waren schon des Öfteren wahrzunehmen und Anwohner aus dem Ahornweg werden gebeten, sachdienliche Hinweise an die Polizeistation Kreiensen- Telefon 05563 212 oder an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden.ots











4.08.2019 • 07:55 Uhr

Alfeld: Beatas und Otfrieds schöne Welt - Heute einmal eintauchen...wo Katzen fliegen

Es ist eine andere, schöne Welt: voller Fantasien, inspirierender Anregungen, wilder Emotionen die unter die Haut und ins Herz gehen: Die besondere Welt der Künstlerin Beata Fleissig und des Künstlers Otfried Faul. Gestern und heute lassen sie Einblicke in diese, ihre ganz eigene Welt im herrlichen Künstlergarten und dem Atelier und der Werkstatt im Lerchenweg 30 in Alfeld an der Leine zu. Von 14 Uhr an bis in den Abend (so gegen 18 Uhr) sind die spannenden Künstler erlebbar - mit ihrer Kunst und Persönlichkeit. Ein Besuch, ein Gewinn!
red/fis














4.08.2019 • 07:33 Uhr

Recht auf Homeoffice: Nur 1,5 Prozent aller Stellenangebote in Deutschland bieten diese Möglichkeit an

Die Grünen fordern aufgrund steigender Temperaturen ein “Recht auf Homeoffice” (das bedeutet zuhause arbeiten) für deutsche Arbeitnehmer/innen. In Deutschland bieten Arbeitgeber dies jedoch nur in 1,5 Prozent der Stellenangebote an. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Jobsuchmaschine Adzuna www.adzuna.de, welche 481.000 Stellenangebote in Deutschland daraufhin untersucht hat.

Bundesländer im Vergleich: Berlin ist die Homeoffice-Stadt

Berlin hat im Vergleich aller deutschen Bundesländer das größte Homeoffice-Angebot: In 2,66 Prozent (780 Inserate) aller 29.500 verglichenen Stellenausschreibungen wird Arbeitnehmern die Möglichkeit gegeben, von zu Hause aus zu arbeiten.

Die zweitmeisten Angebote mit dieser Option finden Jobsuchende in Hamburg: In der Hansestadt wird Homeoffice aktuell in 2,1 Prozent (460 Inserate) aller 21.700 Stellenangebote mit ausgeschrieben. Dahinter folgt Hessen mit 1,84 Prozent auf Rang drei.

Saarland, Brandenburg, Schleswig-Holstein: Hier müssen Arbeitnehmer im Büro bleiben
Im Saarland geben nur 0,4 Prozent der Stellenausschreibungen die Option an, von Zuhause aus zu arbeiten – schlechtester Wert des Rankings. Auch in Brandenburg und in Schleswig-Holstein nennen nur 0,57 Prozent bzw. 0,6 Prozent der Arbeitgeber das Angebot von Homeoffice explizit in den Stellenausschreibungen.

Städtevergleich: München mit den meisten Homeoffice-Angeboten

Im Vergleich der 20 größten deutschen Städte rangiert die bayerische Landeshauptstadt auf dem ersten Platz. Dort wird Homeoffice in 3,51 Prozent der insgesamt 24.000 Stellenanzeigen (850 Inserate) mit angeboten.

Mit 3,44 Prozent sichert sich Düsseldorf den zweiten Platz im Städteranking. Dort beinhalten 330 der insgesamt 9.600 Inserate das Angebot. Auch im benachbarten Köln bieten 3,33 Prozent der Stellenangebote die Möglichkeit an (350 von 10.500 Inseraten).

Die für ihre Start-ups bekannten Städte Berlin und Hamburg liegen dagegen deutlich hinter den am besten platzierten Städten: Berlin landet mit 2,66 Prozent auf dem siebten Platz, Hamburg kann sich knapp den zehnten Platz mit 2,1 Prozent sichern.

Kaum Homeoffice in Duisburg und Wuppertal

Das geringste Homeoffice-Angebot des Städtevergleichs ist in den Stellenanzeigen von Duisburg und Wuppertal zu finden: Mit 0,70 Prozent bzw. 0,72 Prozent schneiden sie im Vergleich der 20 größten Städte Deutschlands am schlechtesten ab. Den drittletzten Platz belegt die Hansestadt Bremen mit 0,93 Prozent (50 von 5.400 Inseraten).

Sämtliche Daten der Analyse finden Sie unter:
www.adzuna.de/blog/2019/07/25/homeoffice
red











3.08.2019 • 19:25 Uhr

Wir lüften ein süßes Geheimnis: Das hat der NDR heute in Bad Gandersheim gefilmt: "Liebe vor 30 Jahren"

Sie haben es gehütet wie ein kleines Staatsgeheimnis. Ihre mysteriösen Filmaufnahmen am heutigen Samstag in der Stadt. Eine NDR -Crew war heute quasi inkognito im Domfestspielsektor der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim unterwegs. "Was filmen die da?" die mehrfach gestellte Frage neugieriger Passanten und Journalisten. "Ich darf das nicht sagen", hüllte sich ein Tontechniker mit Mikrophonstange in verordnetes Schweigen. Dann ließ sich der Kameramann dabei beobachten, wie er Sequenzen vom Kinderstück "Der Zauberer von Oz" mitschnitt. Alles erlabubt und abgesegnet von Frank Bertram, Öffentlichkeitsbeauftragter des Domtheaters. Auch ein Beifallsmitschnitt von der gut besetzten Tribüne wurde aufgenommen. Werbung tut dem Domtheater gut. Der NDR ist schließlich Medienpartner des Festivals.

Und dann zog das Team weiter. Und unsere pfiffigen Reporter mit gebotener Distanz ebenso. Und siehe da: Vor der Gastromeile am Domänenhof, wo sich Gäste grauen und drinnen beim doppelten "AA" (für Antonio und Adi) vergnügen, wieder Filmaufnahmen. Diesmal mit zwei "Hauptdarstellern". Ein Pärchen. An einem Ort und zu einer Zeit, wo sich in den letzten drei Jahrzehnten einiges verändert hat. Damals hier das Lokal wohl noch "Boheme". Ein gemütliches Lokal des griechischen Pächters namens Pavlos M. Hier lernte sich das Pärchen zur Festspielzeit kennen und lieben. Der NDR hat dieses Reminiszenzen Format "Liebe vor dreißig Jahren". Eine süße Zeitreise zurück in eine andere, angeblich heilere und bessere Welt. So die Verklärung. So die kleine Story. Vielleicht am kommenden Montag in "Hallo Niedersachsen" im Vorabendürogramm auf NDR Fernsehen Drei zu sehen. Merke: Gandersheimer Festspielzeit ist eine Zeit der Liebenden. red

Das Bild dokumentiert die wartenden "Liebenden" nach drei Jahrzehnten an der Stätte, wo alles begann. In der Mitte Frank Bertram, Medienbetreuer für den NDR und Unterhalter für das namenlose Pärchen. Foto: Marc Reiser










3.08.2019 • 16:52 Uhr

Unwetter und Folgen: Blitzschlag in Klein Lafferde - Ast kracht auf Auto mit hochschwangerer Frau

Heftige Gewitter über Südniedersachsen. Über zwei Ereignisse berichtet soeben die Polizei in Hildesheim:

Am Freitagabend schlug während eines Gewitters über dem Lengeder Ortsteil Klein Lafferde ein Blitz in ein Einfamilienhaus in der Straße Im Katzenwinkel ein. Es entstand zum Glück lediglich nur leichter Sachschaden an der Dämmung des Daches. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr und die Polizei Vechelde waren vor Ort.

Während eines kurzen Unwetters mit Sturmböen im westlichen Landkreis stürzte auf der Bundesstraße 65 zwischen Schwicheldt und dem Kreisel Remmertsbrücke ein größerer Ast auf einen fahrenden Pkw und zertrümmerte die Windschutzscheibe. Die 30-jährige Fahrerin des Kia aus Hohenhameln , die hochschwanger war, blieb zum Glück unverletzt. Angehörige waren vor Ort und kümmerten sich um die werdende Mutter. ots










3.08.2019 • 16:27 Uhr

2. Gandersheimer Grillmeisterschaft: "Die Schwarzgriller" von der CDU mit MdB-Verstärkung

Sie sind ganz heiß auf ihre Teilnahme an der 2. Gandersheimer Grillmeisterschaft. Hinter dem passenden Namen "Die Schwarzgriller" präsentieren sich am 10. August ab 11 Uhr auf dem Parkplatz des E-Centers die Grillspezalisten des CDU-Stadtverbandes Gandersheim. Und Obergriller und Teamleiter Torsten Meyer hat sich wiederum prominenter Unterstützung versichert. Wie schon im vorigen Jahr gehört zu den "Schwarzgrillern" der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne. Er hatte sich bereits im letzten Bundestagswahlkampf als ein echter Grillspezi erwiesen, als er hölzerne Grillgabeln mit seinem Namenslogo verteilte. Mit in der schwarzen Truppe außerdem Julia Bielefeld, Taxiunternehmer Ralf Schulze (CityCar) , Stadtverbandsvorsitzender und Ehren-Stadtbrandmeister Günter Ahrens. Letztes Jahr versprachen die "Schwarzgriller" hoch und heilig diesmal einen noch besseren Platz bei der Gandersheimer Meisterschaft anzustreben und erreichen zu wollen. Die Griller-Gemeinde ist gespannt.
red










3.08.2019 • 15:12 Uhr

Bad Harzburg: Volltrunkener zeigt bei Polizei Attacke gegen sich an und erweist sich als Sachbeschädiger

Am heutigen Samstag um 02.40 Uhr, meldete sich ein polizeibekannter 24jähriger Mann aus Bad Harzburg bei der Polizei, um einen körperlichen Angriff auf seine Person bei einer Gaststätte im Ortsteil Bündheim anzuzeigen. Der junge Mann konnte in der Nähe der Gaststätte angetroffen werden. Er war derartig stark alkoholisiert, dass er keine sinnvollen Angaben zum angeblichen Angriff machen konnte und wies zudem keinerlei Verletzungen auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,78 Promille. Aufgrund seines Zustandes wurde er von den eingesetzten Beamten nach Hause gebracht. Dafür erhält er jetzt eine Kostenrechnung. Anschließend wurde bekannt, dass er zuvor bei der erwähnten Gaststätte mutwillig Blumenkästen und eine Laterne beschädigt hatte. Dafür wird ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung gegen ihn eingeleitet.ots










3.08.2019 • 14:47 Uhr

Festival-Vergnügen der besonderen Art: Bad Gandersheimer erst von Ed Sheeran begeistert, dann von Shit-Stau genervt

Gestern auf der EXPO-Plaza in Hannover Festival-Freude pur: Ed Sheeran, der derzeit bekannteste Popstar der Welt, gibt ein Gastspiel. 70.000 seiner Fans sind gekommen. Mittendrin in der gigantischen Party zahlreiche Bad Gandersheimer. "Ed ist wunderbar. Ihn live in solch einer romantischen Stimmung zu erleben, das ist einmalig schön!", zerfloss Konstantin geradezu vor Begeisterung. Seine Freundin Annabel beipflichtend: " Dieser geniale Künstler hat auf seiner Divide-Welttournee schon 10 Millionen Menschen in seinen Bann gezogen. Und wir dürfen ihn hier und heute ihn erleben. Ich bin Konstantin so dankbar, dass er mir diesen tollen Konzertbesuch geschenkt hat!" Als Tausende von Lichtern über den Köpfen der Konzertbesucher flackerten treibt diese Stimmung Annabel Tränen der Rührung in die Augen. Zärtlich umarmt, Momente des Glücks für das junge Pärchen.

Nach dem Konzert wird es krass. Tausende strömen zu ihren Autos. Abertausende wollen gleichzeitig in Richtung Süden auf die Autobahn A7. 30 bis 40 Minuten warten im Stau. Kein Vorwärtskommen. Für die Bad Gandersheimer war irgendwann kurz vor 02 Uhr. Erst dann waren sie zuhause angekommen, fielen todmüde ins Bett. Der Stress mit dem Stau war zwar nervig, aber schon wieder vergessen. Ed Sheeran war in Kopf, in allen Gliedern und dann wohl in den Träumen seiner schlafenden Fans.
red/Fotos/Video: Marc Reiser










3.08.2019 • 14:22 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: NDR Fernsehen in der City - Große Geheimniskrämerei

Der Norddeutsche Rundfunk, ein Medienpartner der 61. Gandersheimer Domfestspiele, interessiert sich ein weiteres Mal um das Theaterfestival. Seit gut einer Stunde ist ein mehrköpfiges Team in der Stadt. Direkt vor der Tribüne, an einem der weißen Stehtische der Festspiel-Jungesblut-Gastronomie ist Öffentlichkeitsbeaufragter Frank Bertram damit beschäftigt, die Medienleute einzusteigen. Angesichts eines spontanen Regenschauers musste eine Kamera mit einem dunkeln Schirm geschützt werden. Derweil deckten sich andere Crewmitglieder mit Eis und Getränken am Pavillon auf der Stiftstfreiheit ein. Auf Nachfragen unseres Reporters, ob es bei den Medienleuten um den NDR handele gab es zunächst die vielsagende Antwort: "Das darf ich nicht sagen!". Dann folgte ein freundliches Lachen mit einem bestätigenden Kopfnicken. Bepackt mit Sinalco und Eis zog es den Tontechniker mit dem Lockenkopf zu seinen Leuten .
Angesichts dieser Geheimniskrämerei darf das geschätzte TV Publikum gespannt sein, was konkret Inhalt des telegenen Reports aus der Festspielstadt sein wird, wann und in welcher Zeitlänge die Ton- und Fernsehaufnahmen ausgestrahlt werden. Wir recherchieren weiter.
red/Foto: Marc Reiser










3.08.2019 • 14:05 Uhr

„Iran-Abenteuer: Habeck will auf See gehn"

Dr. Dieter Dehm, Bundestagsabgeordneter der Linken aus Hannover, hat sich soeben kritisch-ironisch mit einer umstrittenen Positionsbeschreibung des grünen Politikers Robert Habeck beschäftigt und sie kommentiert. Zu Habecks wohlwollenden Aussagen zu einer möglichen Beteiligung Deutschlands an einer Art Anti-Iran-Koalition zur Absicherung von Handelsschiffen in der Straße von Hormus, wie das Großbritannien vorgeschlagen hat, merkte Dieter Dehm an:

"Als soeben Robert Habeck für deutsche Beteiligung am Anti-Iran-Kriegsabenteuer geworben hat, fiel mir der deutsche Dichter ein, der dem empfahl, der andere in den Krieg schickt, zuerst den eignen Kopf ins Kanonenrohr zu stecken. Also, Habeck der Wiederauferstandene sei gewarnt: es handelt sich hier um einen Einsatz auf See! Und seit seiner Kreuzigung kann der Messias, wegen zwei Löchern in den Füßen, nicht mehr übers Wasser gehn.“
red










3.08.2019 • 09:09 Uhr

Randale und Polizeieinsätze bei den St. Annentagen 2019 - Rauschgiftdealer ohne Identität

Körperverletzungen und Verstöße gegen Waffen- und Betäubungsmittelgesetze


In der ersten Nacht der "Brakeler Annentage 2019" vom Freitag, 02.August 2019, auf Samstag, 3.August 2019, musste die Polizei Strafanzeigen wegen Körperverletzungen sowie Verstößen gegen Bestimmungen zum Waffenbesitz und Handel mit Betäubungsmitteln aufnehmen. Kurz vor 01.00 Uhr fiel einer Fußstreife der Polizei in Brakel (Kreis Höxter) eine Person auf, die offensichtliche Rauschmittel konsumierte. Da der Mann sich nicht ausweisen konnte, wurde er nach Dokumenten durchsucht. Dabei wurden verpackte Betäubungsmittel sowie abgezähltes Geld aufgefunden, was den Verdacht des Handels mit Rauschgift begründete. Der Mann, dessen Identität vor Ort nicht festgestellt werden konnte, wurde in Gewahrsam genommen. Ebenso wurde ein 25-Jähriger aus Bad Driburg in Gewahrsam genommen, da er auf dem Festgelände gegen 04.00 Uhr randaliert. Bei der Durchsuchung dieses Mannes wurde ein verbotener Schlagring gefunden, der sichergestellt wurde. Zur Ausnüchterung musste er in der Zelle im Polizeigewahrsam schlafen. Daneben wurden fünf Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten aufgenommen, wobei in einem Fall ein 19-Jähriger aus Borgentreich unvermittelt und ohne offensichtlichen Grund von einem Unbekannten mit einer abgebrochenen Glasflasche derart am Arm verletzt wurde, dass er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Ebenso wurden insgesamt fünf Platzverweise gegen Personen ausgesprochen, die das Festgelände verlassen mussten. /Te.










3.08.2019 • 09:04 Uhr

Brände und Schäden durch Blitzeinschläge

Am gestrigen Freitagabend, wurden der Leitstelle der Polizei in Höxter drei Blitzeinschläge, bei denen Sachschaden entstand, bekannt. Zunächst schlug in ein Haus in der Straße Alter Graben in Brakel-Gehrden ein Blitz ein, durch den ein Brand entstand. Dieser konnte schnell gelöscht werden, der Schaden wird mit ca. 500 Euro angegeben. In der gleichen Straße wurde in einem weiteren Haus Brandgeruch festgestellt, ein Feuer oder ein Schaden allerdings nicht. In Warburg-Scherfede kam es gegen 20.42 Uhr zu einem Dachstuhlbrand, der nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort ebenfalls durch Blitzeinschlag aufgelöst wurde. Die Feuerwehr konnte auch hier den Brand löschen, die Höhe des Sachschadens ist bisher nicht bekannt. Schließlich schlug ein Blitz in der Gräfin-Margarete-Allee in Bad Driburg in eine Baumreihe ein. Zwei Eichen wurden dadurch beschädigt. Ein Baumprüfer der Stadt Bad Driburg nahm diese noch in der Nacht in Augenschein. Eine weitere Überprüfung, ob von den Bäumen noch Gefahren durch Astbruch ausgehen, kann erst bei Tageslicht erfolgen. Daher wurde der Gefahrenbereich zunächst abgesperrt. Auch hier kann der Schaden noch nicht beziffert werden. /Te.










3.08.2019 • 09:01 Uhr

Rollerfahrer bei Unfall verletzt: Schulter gebrochen

Am gestrigen Freitag, gegen 14:15 Uhr befuhr ein 17-jähriger Northeimer mit seinem Roller die Westliche Entlastungsstraße stadteinwärts. Ca. 150 Meter nach dem Sollingtorkreisel kam er vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers alleinbeteiligt zu Fall. Hierbei verrletzte er sich an der Schulter.(Schulterbruch). Durch eine RTW-Besatzung wurde der junge Mann dem Krankenhaus Northeim zugeführt. Am Roller entstand durch den Sturz leichter Sachschaden.GKo










3.08.2019 • 07:40 Uhr

Maleur im Heimatmuseum: Nostalgische Filmvorführmaschine verlor Öl - Rathaustreppe verschmutzt

Malheur gestern beim Transport eines neuen Exponates für das Heimatmuseum in Bad Gandersheim. Ein privates Unternehmen hatte eine nostalgische Filmvorfühermaschine ins Depot des Heimatmuseum transportiert. Dabei verlor die Maschine einige Tropfen Restöl. Riesenaufregung danach. Das sorgte erst für einen Öleinsatz auf der neuen Rathaustreppe. Sie musste mit einem roten Bindemittel abgestreut werden. Ausrutschgefahr! Diese Verschmutzung löste die nächste Aktivität aus. Ein Mann vom Gandeon-Kino-Verein rückte mit Wasser, Lappen, Schrubber und Reinigungsmittel an. In einer schweißtreibenden Aktion musste der gute Mann die edlen Treppenstufen vom Öl und roten Bindemittel befreien. Was am Ende klappte. Die Rathausstufen wieder total clean und gefahrlos zu begehen.
Der nostalgische Vorführapparat bereichert demnächst die Sonderausstellung des "Gandeons" unter dem Dach des Rathauses. red












3.08.2019 • 07:26 Uhr

2. Grillmeisterschaft in Bad Gandersheim: "Die Metzger-Brothers" wollen den "Pott"

Sechs Teams treten am 10. August 2019 ab 11 Uhr bei der 2. Gandersheimer Grillmeisterschaft an, wetteifern mit ihren Grillgerichten vokaler Öffentlichkeit und bei Publikumsbesuch um den stattlichen Wanderpokal. Folgende Teams nehmen nach Angaben des Veranstalters, das ist das E-Center Dirk Scheuner, an dieser spektakulären Meisterschaft teil:

Hier werden in lockerer Folge die Teams exklusiv vorgestellt. Es handelt sich um die "Gandersheimer-Gas-Griller", "Die Metzger Brothers", "DRK Bad Gandersheim", "Die Schwarzgriller", "Das Chaos-Team" und die "Freiwillige Feuerwehr Wrescherode". Bei einem Vorbereitungstreffen am gestrigen Freitag im E-Center machten die Vertreter aller Mannschaften unmißverständlich klar: "Wir wollen es diesmal packen! Der Pott wird unser!" So auch die Jungs von den "Metzger-Brothers". Sie haben den heimlichen Status eines Favoritenteams. Das gestern entstandene Bilddokument zeigt drei Grillen der Metzger-Brothers. Besetzt mit: Roland Scholz (Teamleiter), Bebak Ali, Sascha Lange, Josh Warneke und Henrik Scholz.
Übrigens: Fangruppen zur Unterstützung aller Teams sind natürlich gern gesehen und herzlich willkommen!
red/Foto: Thomas Fischer










3.08.2019 • 07:09 Uhr

Sohn attackiert Vater mit Messer - Familienstreit eskaliert - 62-jähriger Mann in Göttinger Wohnung lebensgefährlich verletzt, Tatverdächtiger von Polizei festgenommen

In einer Wohnung in der Weender Landstraße in Göttingen ist am gestrigen Freitagmittag (02.08.19) gegen 11.25 Uhr ein Mann beim Angriff mit einem messerähnlichen Gegenstand lebensgefährlich verletzt worden.

Der 62-Jährige wurde mit schweren Schnittverletzungen in die Göttinger Universitätsklinik eingeliefert und dort sofort notoperiert. Bei ihm besteht weiterhin Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter flüchtete nach der Attacke aus dem Haus in Richtung Annastraße.

Zeugen wurden auf den ebenfalls schwer verletzten 31-Jährigen aufmerksam und informierten die Polizei.

Beamte konnten ihn kurz danach in der Arndtstraße festnehmen. Bei dem Tatverdächtigen handelt sich um den Sohn des 62-Jährigen. Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen ist das Motiv für die Tat im innerfamiliären Bereich zu suchen. Der konkrete Auslöser für die Eskalation des Konfliktes ist noch nicht bekannt.

Die Tatwohnung in der Weender Landstraße wurde am Mittag von Kriminaltechnikern spurentechnisch untersucht. Das weiteren Ermittlungen durch das 1. Fachkommissariat dauern an.jk










2.08.2019 • 18:34 Uhr

2. Gandersheimer Grillmeisterschaft: Festspiel-Geschäftsführer Thomas Groß neues Jury-Mitglieder

Spektakel im E-Center steigt am 10. August um 11 Uhr

Noch neun Tage bis zur 2. Bad Gandersheimer Grillmeisterschaft. Heute gab es das erste Aufeindertreffen der sechs konkurrierenden Mannschaften. Sie streben nach dem riesigen Pott. Den Pokal will das Grill-Team vom Deutschen Roten Kreuz verteidigen. Aber auch die anderen fünf Mannschaften sind heiß auf den Pott. Dazu hat der Veranstalter der Grillmeisterschaft, das ist der E-Center Dirk Scheuner, zusätzliche attraktive Preise ausgelobt.

Erstmals in der Bewertungsjury ist der neue Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele, Thomas Groß. Er verfolgte heute mit prima Laune und großen Interesse das muntere Gipfeltreffen der Gandersheimer Griller. Sie trafen sich heute Nachmittag im "Roswitha-Cafe" des E-Center. Das Meeting war eine wichtige und dennoch lockere Einstimmung in die "strengen" Kochregeln. Die besten Griller der Stadt treten am 10. August an sechs Wettkampfständen auf dem Parkplatz des E-Centers Dirk Scheuner an. Das Spektakel mit Rahmenprogramm beginnt um 11 Uhr. Ein Event, bei dem man unbedingt dabei sein sollte. Bereits im vorigen Jahr hatte die Grillmeisterschaft eine prächtige Resonanz erlebt.
red/

Die Bilder dokumentieren das heutige Vorbereitungstreffen. Neben dem Pokal Jurymitglieder Festspiel-Geschäftsführer Thomas Groß und Denis Buchbach, Küchenchef im Hotel "Freigeist" in Northeim. Außerdem Mitglieder der sechs Griller-Teams sowie Dirk und Tanja Scheuner vom E-Center. Fotos: Thomas Fischer










2.08.2019 • 15:02 Uhr

Seesen: Passanten schnüffelten "seltsamen" Geruch: Es war Marihuana

Am gestrigen Donnerstag, gegen 22:45 Uhr, wurde im Bereich Drakenpfuhl in Seesen eine Personengruppe von Polizisten kontrolliert, nachdem vorbeilaufende Passanten einen seltsamen Geruch wahrgenommen hatten. Im Zuge der Kontrolle konnte eine geringe Menge Marihuana sichergestellt werden. Einen Teil davon hatte die Gruppe bereits zuvor konsumiert. Jetzt laufen Ermittlungen wegen des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz. ots










2.08.2019 • 14:59 Uhr

Seesen: Erpressung mittels Internet - Polizei alarmiert

Heute teilt die Polizei Goslar mit: Bereits am 26.Juli 2019 erhielt die Geschädigte aus Seesen einen Bildschirmaufruf, in dem vom vermeintlichen Microsoft-Support dazu aufgerufen wurde, die Microsoft-Hotline anzurufen, um die Geschädigte dazu zu veranlassen einen Kundenvertrag abzuschließen, damit der PC weiterhin nutzbar bleibt, ansonsten würde der PC gesperrt werden. Hierbei hatte der unbekannte Täter zwar Fernzugriff auf den Computer der Geschädigten erhalten, auf den Vertrag ließ sich die Geschädigte jedoch nicht ein und teilte den Sachverhalt der zuständigen Polizeidienststelle in Seesen mit.ots











2.08.2019 • 14:55 Uhr

Letzte Nacht in Seesen: Bei Wohnungseinbruch 5.000 Euro gestohlen

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag drangen unbekannte Täter in die Wohnung im zweiten Obergeschoss in der Bismarckstrasse in Seesen ein und entwendeten einen Geldbetrag von ca. 5000 Euro. Bei der Tatausführung hebelten die Täter gewaltsam mittels Werkzeug die Eingangstür auf, entwendeten das Geld und flohen in unbekannte Richtung. ots











2.08.2019 • 14:50 Uhr

Zinsen sinken weiter

Marktkommentar auf Fis Work Media Group von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Nach der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich nun auch die US-Notenbank Fed in Richtung einer lockereren Geldpolitik bewegt. Im Gegensatz zur bloßen Ankündigung hat die Fed auch schon gehandelt und den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Die Fed schätzt zwar die Konjunktur in den USA als gar nicht so schlecht ein, sieht jedoch Gefahren der Abschwächung. Dem will sie mit einem frühen Zinsschritt entgegentreten. Die Aktienmärkte hatten bereits mit dieser Maßnahme gerechnet, jedoch fragen sich die Marktteilnehmer, wie stark denn angesichts von Handelsstreit und Problemen in der chinesischen Wirtschaft eine Eintrübung der US-Konjunktur ausfallen könnte. Auch in Europa wartet man auf bessere Konjunkturzahlen, bevor sich der Rückenwind der EZB für die Börse auch tatsächlich in höheren Kursen umsetzt. An den Anleihemärkten notieren mittlerweile fast alle deutschen Staatsanleihen zu negativen Renditen.

Abkühlung der Wirtschaft
Die kommenden Handelstage werden kaum von Konjunkturdaten beeinträchtigt. Am spannendsten sind noch die neuen Produktionszahlen aus Deutschland. Hier leiden die Unternehmen unter einem Rückgang der globalen Nachfrage nach Investitionsgütern. Zwar ist die Auslastung der Volkswirtschaft immer noch hoch, dies sagt allerdings mehr darüber aus, wie außerordentlich stark die weltweite Nachfrage in den vergangenen Jahren gewesen ist. Eine Abkühlung ist da eher als Normalisierung anzusehen. Je stärker jedoch die US-Regierung mit dem Zollschwert fuchtelt, desto schwieriger wird es für die Börsianer, Lichtblicke einer Stabilisierung zu finden.Dr.. Ulrich Kater











2.08.2019 • 14:46 Uhr

Jörg Stuchlik übernimmt die Leitung des Polizeikommissariats Rinteln

Das Polizeikommissariat Rinteln hat einen neuen Chef. Am 2. August 2019 wurde der Erste Kriminalhauptkommissar (EKHK) Jörg Stuchlik offiziell durch den Präsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, als Leiter der Dienststelle eingeführt. "Jörg Stuchlik ist in fachlicher wie menschlicher Hinsicht ein außergewöhnlicher Kollege, in dessen Händen die Zukunft des Polizeikommissariats Rinteln sehr gut aufgehoben ist", betonte Lührig. "Dies gilt umso mehr, da er kein Neuer im eigentlichen Sinne ist, sondern in der Dienststelle wie auch in der Region bereits bekannt und geschätzt ist." Bereits im April 2010 kam Jörg Stuchlik erstmals in das Polizeikommissariat Rinteln, um bis zum Februar 2014 den dortigen Kriminal- und Ermittlungsdienst zu leiten. Zudem übernahm er ab April 2016 für ein weiteres Jahr die Leitung des Einsatz- und Streifendienstes des Polizeikommissariats Rinteln. Seine Polizeikarriere begann Stuchlik im Jahr 1979 jedoch beim Bundesgrenzschutz. Nachdem er auf dem zweiten Bildungsweg erfolgreich das Abitur nachgeholt hatte, wechselte er nach einer Station beim Bundeskriminalamt im Jahr 1992 in den Dienst der Niedersächsischen Landespolizei. Seine Laufbahn führte ihn unter anderem in das Landeskriminalamt Niedersachsen, die damalige Bezirksregierung Hannover sowie in die Zentrale Kriminalinspektion Göttingen. Dabei versah er seinen Dienst unter anderem beim Mobilen Einsatzkommando (MEK). Dieser Spezialeinheit gehörte er zunächst in Hannover sowie später auch in der Polizeidirektion Göttingen an. Nun übernimmt Stuchlik, der von den Kolleginnen und Kollegen als "absoluter Einsatzmann" charakterisiert wird, die Amtsgeschäfte von EKHK Wilfried Korte, der bis zu seinem Ruhestand die Leitung des Polizeikommissariats Rinteln innehatte. "Ich übernehme ein gutes Team und freue mich auf die neue Aufgabe", so Stuchlik. Dabei richtete er sich in besonderem Maße auch an die Kooperationspartner der Polizei, deren Vertreterinnen und Vertreter ebenfalls zu seiner Amtseinführung geladen waren: "Die Polizei ist in Rinteln fester Bestandteil eines breit gefächerten Netzwerks von Sicherheitspartnern. An diese gute Zusammenarbeit möchte ich auch künftig anknüpfen und sie im Rahmen meiner Arbeit weiter vertiefen." ots/Foto: Polizei











2.08.2019 • 14:41 Uhr

Tipp der Woche: Was tun beim Stich einer Mörder-Wespe?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Wen eine Wespe oder eine Biene gestochen hat, der sollte möglichst schnell die Einstichstelle mit einem Desinfektionsspray reinigen und mit einem Waschlappen oder einem Kältepad kühlen. Das lindert die Schwellung und den Juckreiz. Spezielle Insektengels oder -stifte mit den Wirkstoffen Tripelennamin oder Dimetinden aus der Apotheke helfen zusätzlich gegen den Juckreiz. Hilfreich gegen Schwellungen sind auch Zwiebelhälften. Tritt innerhalb von zwei bis drei Tagen keine Besserung ein, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Bei einem Bienenstich gibt es noch eine Besonderheit: Hier bleiben in der Regel die Stachel in der Einstichstelle stecken. Am besten ist es, ihn schnellstmöglich mit den Fingernägeln oder einer Pinzette zu entfernen, aber ohne ihn zu quetschen. Dadurch würde nämlich noch mehr Gift in die Wunde gelangen. Wenn Wespen oder Bienen im Mund, Rachen, am oder im Hals zugestochen haben, sollten Betroffene den Notarzt rufen, da die Schwellung die Luftzufuhr beeinträchtigen kann. Bis der Arzt eintrifft, gilt: Ruhe bewahren und die betroffene Stelle kühlen. Bei einem Stich im Mund hilft es, Eiswürfel zu lutschen. Ein Notarzt ist auch unerlässlich, wenn der Stich eine allergische Reaktion wie beispielsweise eine starke Schwellung an der Einstichstelle, Atemnot, Übelkeit, Schwellungen im Gesicht oder Kopfschmerzen hervorruft. Wer von seiner Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche weiß, sollte seine Notfallmedikamente immer bei sich haben. Um Stiche zu vermeiden, hilft es, ruhig zu bleiben, wenn Wespen beispielsweise den Frühstückstisch auf dem Balkon umschwirren. Ein kurzer Kontrollblick in Getränkeflaschen und Gläser vor dem Trinken kann Stiche im Mundraum verhindern. Und wer über eine blühende Wiese läuft, sollte Schuhe tragen. Quelle/Foto: ERGO

Anmerkung der Redaktion: Erst vor wenigen Tagen war ein jungen Mann im Düderoder Freibad nach einem Wespenstich ums Leben gekommen. Er hatte eine Wespen-Allergie.

Über den DKV Experten
Dr. Wolfgang Reuter (Jahrgang 1960) hat Medizin und Politikwissenschaften in Freiburg und Paris studiert. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er in unterschiedlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen, 1999 kam er zur ERGO Group. Hier leitet er die Abteilung Medizinische Beratung im Leistungsmanagement der DKV Deutsche Krankenversicherung. In seiner Freizeit spielt der Vater von sechs Kindern gern Tennis und liest Thomas Mann. red












2.08.2019 • 12:32 Uhr

Beim Automaten knacken: Dämliche Täter stecken Geldautomaten aus Versehen in Brand

Offensichtlich unter Einsatz eines Schweißgerätes haben bislang unbekannte Täter versucht einen vor einer Spielothek aufgestellten Geldautomaten aufzubrechen. Hierbei gerieten Kunststoffteile des Automaten in Brand und der oder die Täter flüchteten angesichts des Feuers ohne Beute. Der Vorfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen, 02.08.2019, gegen 03:00 Uhr, im Bereich Lütmarser Straße/ Pfennigbreite in Höxter (Landkreis Höxter). Das entstandene Feuer wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Der Geldautomat wurde stark beschädigt und es entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Wer zur o.g. Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatortes festgestellt hat, wird gebeten sich mit der Polizei in Höxter, Telefon 05271-9620, in Verbindung zu setzen.red/he










2.08.2019 • 12:23 Uhr

Mehr Geld für Bildung und Teilhabe für sozial Schwache und Asylbewerber - Ab 1. August 2019 höhere Zuschüsse bei Schulbedarf, Mittagessen und Teilhabe

Die soziale Integration sowie die Bildung und Teilhabe von Kindern aus Familien mit geringem Einkommen zu fördern, ist das Ziel des so genannten Bildungspaketes. Die auf Antrag gewährten Leistungen sind für Kinder gedacht, deren Eltern Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Mit dem kürzlich verabschiedeten „Starke-Familien-Gesetz“ ergeben sich auch Änderungen für das Bildungs- und Teilhabepaket.

So werden die Beträge für das Schulbasispaket, das eine angemessene Schulausstattung des Kindes beispielsweise mit Schulranzen, Taschenrechner, Stiften oder Heften sicherstellen soll, erhöht. Jeweils zum 1. August eines Jahres erfolgt eine Bezuschussung von 100 Euro (bislang 70 Euro) sowie zum 1. Februar von 50 Euro (bisher 30 Euro).

Auch der Betrag für die soziale und kulturelle Teilhabe des Kindes, beispielsweise für Mitgliedsbeiträge im Sportverein oder der Freiwilligen Feuerwehr, für Musikunterricht, Schwimmkurse – auch Babyschwimmen – oder die Teilnahme an Freizeiten, wurde erhöht. Im Bewilligungszeitraum stehen den Kindern nun monatlich 15 Euro (bisher 10 Euro) zur Verfügung.

Zudem übernimmt der Landkreis Northeim ab dem 1. August 2019 auch die vollen Kosten für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in der Kindertagesstätte oder der Schule.

Weitere Informationen rund um die Leistungen des Bildungspaketes sowie Antragsformulare sind im Internet unter www.Landkreis-Northeim.de/bildungspaket abrufbar.

Für Fragen stehen die Mitarbeitenden des Bildungspaketes unter der Telefonnummer (05551) 708 - 144 oder 779 zur Verfügung. lpd










2.08.2019 • 12:19 Uhr

Auffahr-Unfall nach Fahrspurwechsel

Auf der A 38 bei Wipperdorf in Richtung Göttingen stand am Donnerstagmittag ein abgesicherter Pannen-Lkw, der einen Reifenschaden hatte, auf dem rechten Fahrstreifen abgestellt. Ein unbekanntes Fahrzeuggespann (Pkw mit Anhänger) befuhr zu diesem Zeitpunkt ebenfalls den rechten Fahrstreifen. Dieses Fahrzeug wich auf den linken Fahrstreifen aus, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, so dass der 60jährige Fahrer eines Pkw Opel eine Gefahrenbremsung durchführen musste, um einen Aufprall mit dem Gespann zu vermeiden. Der dahinter befindliche tschechische Opel konnte eine Kollision mit dem bremsenden Pkw nicht mehr verhindern. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. ots










2.08.2019 • 12:16 Uhr

Autodiebe: Multivan gestohlen - 22.000 Euro Schaden

Am Freitag gegen 04.00 Uhr haben Unbekannte von einem Grundstück in der Ernst-August-Straße in Northeim einen blauen T 5 Multivan gestohlen. Das 5 Jahre alte Fahrzeug hat eine Delle im hinteren rechten Radkasten und ist ca. 22.000 Euro wert. Anwohner hörten noch, wie der Van vom Grundstück gefahren wurde, gingen aber der Uhrzeit entsprechend von einer rechtmäßigen Nutzung aus.

Vermutlich dieselben Täter versuchten kurz vor oder nach dieser Tat auch in der naheliegenden Molini-Rumann-Straße einen schwarzen T 5 zu stehlen. Hier blieb es aber bei einer Beschädigung der Fahrertür.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die am Freitag in der Zeit nach Mitternacht auffällige Personen oder Fahrzeuge in dem Wohngebiet an der Einbecker Landstraße gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal











2.08.2019 • 10:17 Uhr

Margot Käßmann: Frauen müssen in Kirche größere Rolle spielen

Die Theologin Margot Käßmann hat junge Pfarrerinnen zu mehr Selbstbewusstsein ermutigt. "Wie oft ist das Bild von Kirche in aller Welt immer noch von Männern bestimmt!", heißt es in einem Beitrag der früheren Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt". Deshalb begrüße sie die Frauenbewegung Maria 2.0. Die Reforminitiative setzt sich für mehr Beteiligung und Rechte in der römisch-katholischen Kirche ein.

An junge Theologinnen gerichtet erklärte Käßmann: "Es gibt weder eine perfekte Pfarrerin noch eine perfekte Mutter. Und befreit euch von diesen Bildern: züchtige Jungfrau, keusche Reinheit." Gleichzeitig forderte Käßmann junge Pfarrerinnen auf, nicht vor beruflichen Konflikten zurückzuscheuen. "Bemüht euch um ein gutes Arbeitsklima. Es ist so belastend, in Zusammenhängen zu arbeiten, in denen bleischwer und unausgesprochen Konflikte herumhängen. Frauen konfrontieren nicht gern, ich war oft auch konfliktscheu. Aber Gewitter reinigen wirklich die Luft - wir können sie ja auch mit Charme in Gang bringen." Weiter schreibt sie: "Also, ihr jungen Frauen im Pfarramt: Lasst euch nicht verbiegen! Seid ihr selbst und versucht nicht, eine Rolle zu spielen im Amt."

Käßmann ist Botschafterin des Kinderhilfswerks terre des hommes. Die 61-jährige Theologin stand als erste Frau an der Spitze der EKD und war von 1999 bis 2010 Bischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Sie war unter anderem Botschafterin für das 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017. Im Sommer 2018 wurde sie in den Ruhestand verabschiedet. epd










2.08.2019 • 09:59 Uhr

Café Kinderwagen in Katlenburg-Lindau bis Ende des Jahres ohne professionelle Begleitung und in Ausweichräumlichkeiten

Bis zum Ende dieses Jahres trifft sich die Eltern-Kind-Gruppe in Katlenburg-Lindau ohne fachliche Begleitung. Die Familienkrankenschwester und Stillberaterin Julia Burkhardt kann aus gesundheitlichen Gründen die Gruppe vorerst nicht begleiten.
Die Gruppe trifft sich aber weiterhin jede Woche. Die Eltern organisieren die Treffen selbständig.

Die Treffen finden vorübergehend im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes in der Herzbergerstr. 21 statt, da die „Alte Schule“ derzeit renoviert wird. Jeden Mittwoch von 10 bis11.30 Uhr kommt die Gruppe zu einer gemütlichen Tasse Kaffee oder Tee zusammen. Mütter und Väter mit Kindern bis zu 1 Jahr sind herzlich willkommen. Die Treffen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nähere Informationen gibt es bei Julia Burkhardt unter der Telefon 0160 / 1895460.
lpd










2.08.2019 • 09:56 Uhr

Ein bisschen grazy und schrill: Bunte Steine finden im August wie farbige Eier zu Ostern...

Es ist schon ein bisschen grazy was da gerade passiert und schrill sowieso:
In der südniedersachsäsischen Kleinstadt Bad Gandersheim (Landkreis Northeim) legen in diesen August-Tagen (noch) Unbekannte - wie schon in anderen Orten geschehen - bunte "Harzsteine" an den unmöglichsten Stellen ab. Man fühlt sich an Ostern erinnert. Da verstecken die Menschen für kleine Kinder farbige Ostereier. Damit sie sich freuen und Spaß haben.

Jetzt sind bei den Bad Gandersheimer Domfestspielen Exemplare dieser "Harzsteine" aufgetaucht. Einen weiterern entdeckte eine Spaziergängerin auf einer Treppe am Skulpturenpfad. Auf ihn ist allerdings eine fieser Spruch geschrieben.
Die Steinorgie nimmt bisweilen skurrile Züge an.
red/Fotos: Marc Reiser














2.08.2019 • 09:44 Uhr

Bad Gandersheim wird nicht von "Alice" "beblitzt - Hier die aktuellen Tempokontroll-Daten

Mobile Messungen in der 32. Kalenderwoche 2019 im Landkreis Northeim

In der Woche vom 05. bis 11. August 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 5. August: Raum Nörten-Hardenberg

Dienstag, 6. August: Raum Einbeck

Mittwoch, 7. August: Raum Moringen

Donnerstag, 8. August: Raum Northeim

Freitag, 9. August: Raum Uslar

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Bad Gandersheim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (33. KW) im Raum Bodenfelde eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: Thomas Fischer










2.08.2019 • 07:25 Uhr

Ferienpassprogramm 2019 für Bad Gandersheim aktuell am Freitag: "So geht Segelfliegen" - Die Flugplatzwanderung

Nach dem gestrigen vollen Programm im Bad Gandersheimer Ferienprogramm ist am heutigen Freitag nur ein Angebot angesagt. Aber es ist ein spannendes und zudem von brisanter Aktualität bestimmt. Wenige Tage nach einem Flugzeugabsturz eines Segelfliegers (wir berichteten) am Rande des Flugplatzes in Bad Gandersheim lädt das Ferienprogramm der Stadtjugendpflege Mädchen und Jungen um Alter von sechs bis 11 Jahren zu einer "Flugplatzwanderung" auf dem "Kühler"- so heißt der Berg - ein. Los geht es um 9 Uhr ab dem Parkplatz beim E-Center Dirk Scheuner. Motto der Aktion: "So geht Segelfliegen". Es geht zu den Flugzeughallen, zum Tower und vielleicht bekommen die Teilnehmer/innen einen Flugzeugstart zu sehen. Angeboten und organisiert wird die Aktion vom AWO Ortsverband Bad Gandersheim.
red/fis
Das Bild dokumentiert einen Teilausschnitt des Gandersheimer Flugplatzes mit dem Tower im Hintergrund.










2.08.2019 • 07:17 Uhr

Tiefe Trauer und doch so krank

Zwei bebilderte Botschaften in diesen aufregenden wie verstörenden Tagen: Erst dieser fürchterliche Mord an Gleis 7 auf dem Frankfurter Hauptbahnhof. Ein achtjähriges Kind wird auf brutalste Weise getötet, weil vor einen fahrenden Zug geschubst. Unendliches Leid zerreißt Herz und Seelen der betroffenen Mutter, Familie und Freunde. Das Blumenmeer dokumentiert tiefe Trauen und Mitgefühl.

Dann dieses Schild auf dem Bahnhof in Friedland bei Göttingen. Dieser zutage tretende Hass ist eine andersartige, dennoch traurige Wahrnehmung über den Zustand in wirren Köpfen.

Beiden Ereignissen ist wohl eines gemeinsam: Der Verursacher von Frankfurt Gleis 7 - ein Eritreaer - und der Verursacher des Schildes von Friedland - ein Unbekannter - sind doch so krank!
red












2.08.2019 • 07:04 Uhr

Northeimer Handball Club aktuell: Testspielniederlage gegen Eintracht Hildesheim

In einer intensiven und temporeichen Begegnung musste sich der NHC, am Mittwochabend, Eintracht Hildesheim (3. Liga Nord-West) mit 28:34 (11:17) geschlagen geben.
Zu Beginn der Partie hatte der NHC große Probleme den Angriff der Hildesheimer in den Griff zu bekommen. Nach und nach stand die Abwehr aber deutlich stabiler und insbesondere die 5:1 Deckung stand besser als noch in den vergangenen Testspielen. In der Offensive machte der NHC jedoch noch zu viele einfache Fehler die von Hildesheim konsequent in der 1. und 2. Welle bestraft wurden. Daher gewannen sie die Partie durchaus verdient.
Es gilt nun die positiven und negativen Erkenntnisse zu analysieren und daraus die richtigen Schlüsse für die nächsten Trainingstage zu ziehen.

Am Sonntag den 04.August 2019 steht dann das letzte Testspiel vor heimischem Publikum auf dem Programm. Ab 14 Uhr empfängt der NHC die SG Börde Handball in der Schuhwallhalle.ok











1.08.2019 • 22:31 Uhr

Weltgrößtes Metal-Festival Wacken 2019: Susi (25) aus Lamspringe im "Wacken-Wahn-sinn" - "Es ist so geil hier!"

Mittwoch noch Unwetter. Heute Sonnenschein. Wacken, das weltgrößte Metal-Festival geht rauf und runter, bebt und bebt am Himmel und auf Erden. "Es ist so geil hier!", kreischt Susi aus Lamspringe. Die 25-Jährige, IT-Spezialistin in Hildesheim, rote Haare, volltätowiert soweit man das sehen kann und darf, hat sich eine Woche Urlaub genommen. "Ich bin mit meinen Kumpels hier in Wacken. Zum dritten Mal hintereinander", so erzählt sie über sich und ihre Clique mit "meinen harten Männern": "Wir lassen uns hier einfach nur treiben".

Ihr sei es völlig egal ob es blitzt, donnert oder pladdert. "Wenn das hier matschig wird und die Musik so richtig knallt und dröhnt - umso besser!". Dann zieht es die in Leder gekleidete Frau in Richtung einer hölzernen Theke. Mit einer Cashless Payment Card holt sie sich AlohaDogs. Danach zapft sie sich selbst ein blondes Becks aus einem schwarzen Automaten. Bezahlt wird alles bargeldlos. Mit der gut aufgeladenen Cashcard. Dass diese Bezahlvariante von simply-X aus Bad Gandersheim ist - "Wo liegt das denn?", fragt sie den Reporter mit mit ihren großen hellblauen Augen - erklären wir ihr kurz und kompakt. Sie lacht: "Ist auch geil, wie simpel diese simply-X-Aggregate hier funktionieren. Wie bei meinem Geldautomaten in Lamspringe...". Lacht wieder, schlingt sich ihr Futter rein, nippt am coolen Bierchen. Dann tänzelte sie weg, taucht unter in ihrer wilden Männer-Clique. Susi hat ihren grenzenlosen Spaß. Ist schon längst im Wacken-Wahn-sinn angekommen!

Die Bilder von heute dokumentieren etwas vom simply-X im Einsatz auf dem Wacken-Festival. Dort bleibt das simply-X Team - allen voran unser Wacken-Man Falk Heinrich - im Volleinsatz.
red/Fotos: simply-X
















1.08.2019 • 18:49 Uhr

Alltags-Ärgernisse: Immer noch keine Reinigung oder Annahmestelle in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim

Muss man sich wundern, wenn Kaufkraft, die eigentlich in einer Stadt wie Bad Gandersheim vorhanden ist und hier gebunden werden könnte, dennoch abfließt in andere Städte? Immer mehr Menschen in der Roswithastadt beklagen derzeit ein aktuelles wie akutes Ärgernis: es gibt keine Textilreinigung in der Stadt. "Nicht einmal eine Annahmestelle für verschmutzte Hosen, Röcke, Mäntel und Hemden ist vorhanden, um sie reinigen zu lassen", stellt Rosemarie Fehlhaber korrekterweise und damit mit grimmiger Miene fest. "Und das ärgert mich".

Nicht nur weil sie ihre Anziehteile nicht gereinigt bekommt. Die Hausfrau beschreibt ein weiteres Problem: "Jetzt sind wir gezwungen, nach Seesen oder nach Einbeck zu fahren. Und das haben wir bereits getan.", gibt zu ohne Umschweife zu. Und weil Familie Fehlhaber sich nicht allein wegen der Textireiningung auf die Strecke macht kombiniert sie selbstverständlich andere Besorgungen. "Dann erledigen wir gleichzeitig unseren Wocheneinkauf in einer der beiden Städte. Und vielleicht gehen wir dann dort auch ich zum Italiener..." Zwischen 150 und 200 Euro dürften sich die regelmäßigen Ausgaben für den Vier-Personenhaushalt bewegen. Umsatz, der eigentlich in Bad Gandersheim bleiben könnte.

"Aber die Rahmenbedingungen sind hier einfach nicht optimal", meint Frau Fehlhaber. Und das mit der fehlenden Textilreinigung beziehungsweise einer Annahmestelle sei nur ein Beispiel für weitere Defizite. "Schönredereien über einige tolle Fachwerkfassaden helfen uns da überhaupt nicht weiter...". red/

Die Bild dokumentiert eine verwaiste Annahmestelle einer Northeimer Textilreinigungsfirma, wie es sie einmal in Bad Gandersheim gab. Ein Nachfolgereglung ist nicht in Sicht. Foto: Marc Reiser












1.08.2019 • 18:13 Uhr

Sanierung der Schnellbahntrasse: ICE jetzt im Langsamfahr-Modus auf alter Strecke - Bislang fährt alles reibungslos und ohne Zwischenfälle

Es funktioniert doch! Während auf der Schnellbahntrasse zwischen Hannover und Göttingen derzeit der Bahnverkehr mit den schnellen ICE's zum Erliegen gekommen ist, bekanntlich werden dringend erforderliche Reparaturen, Sanierungen und Modernisierungen am Gleisbett und der Leittechnik vorgenommen, rollen die Züge selbstverständlich weiter.

Auf der alten (intakten) Nord-Süd-Verbindung, die als Umleitungsstrecke dient, ist für die sechsmonatige Sanierungsphase absoluter Hochbetrieb angesagt. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat den rauschenden Zugverkehr auf dem Abschnitt zwischen Kreiensen und Olxheim für 30 Minuten in den Focus genommen. Im quasi Zehn-Minuten-Takt wechseln sich alle Varianten an Zugverkehr: Intercity-Express-Züge, Intercity-Züge, Güterzüge, Metronom, Rangierloks und Ersatzzüge sind hier auf den Gleisen.

Auffallend ihr Langsam-Fahr-Modus. Und besonders erfreulich: Zur Hälfte der Umleitungszeit über die alte Ersatztrasse ist es bislang zu keinen gravierenden Ereignissen für den ICE-Verkehr gekommen. Gewisse Zeitverzögerungen sind angesichts des Projektes logisch. Die Bahnreisenden zeigen hierfür Verständnis.
red/Fotos: Video: Thomas Fischer










1.08.2019 • 17:53 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Sommer-Hippie-Party am Freitag im Zelt mit viel Fetz, Fun und wenig LSD - Kostümierte zahlen die halbe Spende

Und weiter geht es mit dem Hair-Rausch..."Freitags im Zelt" erlebt eine weitere Auflage und steht auch am 2. August ganz im Zeichen der Erinnerungen an die wilde Hippie-Zeit mit freier Liebe, Frieden statt Krieg, mit Shit, um high und frei zu sein... Nun, es wird vornehmlich de Musik aus der Hippie- und Hair-Zeit sein, die von" DJ Bill am Plattenteller " losgemacht wird. Aber die Besucher und Besucherinnen dürfen sich selbst einbringen. Kostümierung ist angesagt. Möglichst in schrillem Outfit wie zu Woodstock-Zeiten. Schlaghosen, Sonnenbrillen mit runden Gläsern und freiem Oberkörper... Wer sich so und ähnlich verkleidet braucht nur die halbe Spende als "Eintrittsgeld" abzudrücken. So steht es auf dem bunten Plakat vor der Kartenzentrale. Auf dem Cover ist auch zu lesen, wann und wo die Party stattfindet. Ab 22.30 Uhr auf dem Irmgart-Benesch-Kulturhof. Ängstlichen sei hier vermittelt, dass der Partyraum überdacht ist - der angesagte Regen wird die Party nicht trüben.
red/Foto: Marc Reiser










1.08.2019 • 17:32 Uhr

Nachts um 1.45 Uhr: VW Transporter auf Göttinger Firmengelände abgefackelt - Wrack beschlagnahmt

Auf einem Firmengelände an der Göttinger Stresemannstraße ist Donnerstagnacht (01.08.19) ein vier Jahre alter VW Transporter in Brand geraten. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt. Eine Anwohnerin hatte gegen 01.45 Uhr das Feuer bemerkt und Feuerwehr und Polizei alarmiert.
Die Schadenshöhe beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen auf rund 15.000 Euro. Die Ermittlungen des 1. Fachkommissariats zur Brandursache dauern an. Das Autowrack wurde hierfür beschlagnahmt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk











1.08.2019 • 13:40 Uhr

Heute um 8.43 Uhr: Lebensmittelkontrolle der Autobahnpolizei Hildesheim deckt Pannen auf

Am heutigen Donnerstag, , gegen 08:43 Uhr, teilte ein Verkehrsteilnehmer der Polizei fernmündlich mit, daß ein weißer Kleintransporter mit Hildesheimer Kennzeichen auf der Autobahn 7 von Hannover nach Hildesheim fahre. Der Transporter sei so stark überladen, daß die Hinterreifen sehr breit und fast platt seien. Die eingesetzte Streife der Autobahnpolizei Hildesheim konnte den Transporter feststellen und auf dem Autobahnparkplatz An der Alpe in der Gemarkung Hotteln anhalten und kontrollieren. Anhand der vorgelegten Fahrzeugpapiere handelte es sich um einen Iveco Kleintransporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3500 Kilogramm. Die Zuladung betrug 1250 Kilogramm, von der aber noch der Kraftstoff und diverse Ausrüstungsgegenstände abgezogen werden müssen. Bei der Kontrolle der Ladefläche wurde dann sofort festgestellt, daß mit dem Kleintransporter frische Lebensmittel, u.a. Joghurt, Milch, Käse und frische unverpackte Geflügelkeulen ungekühlt transportiert worden waren. Der Kleintransporter war nicht isoliert und nicht mit einer Kühlung ausgestattet. Zur Kontrolle der frischen Lebensmittel wurde mit dem Veterinäramt des Landkreises Hildesheim fernmündlich Rücksprache gehalten.

Die lebensmittelrechtliche Kontrolle wurde später durch zwei Mitarbeiter des Veterinäramtes im Hildesheimer Hafengebiet durchgeführt. Vor der Lebensmittelkontrolle war der Kleintransporter auf der geeichten Waage im Hafengebiet verwogen worden. Dabei wurde ein tatsächliches Gewicht von 4540 Kilogramm festgestellt. Dies entspricht einer Überladung von 1040 Kilogramm, entspricht 29,71 Prozent. Der Fahrzeugführer hatte demnach über zwei Tonnen Lebensmittel geladen. Bei der Kontrolle der Lebensmittel durch das Veterinäramt wurde festgestellt, daß das Geflügelfleisch gerade noch die vorgeschriebene Höchsttemperatur von 4 Grad Celsius hatte. Die Verwendung war noch zulässig. Jedoch hatte der frische Joghurt bereits 12 Grad Celsius und mußte daher umgehend vernichtet werden, um eine Gefährdung der Verbraucher zu verhindern. Gegen den 59-jährigen Hildesheimer wurde eine Ordnungswidrigkeitsverfahren aufgrund der großen und auch für alle sichtbaren Überladung eingeleitet. Aufgrund der vorsätzlichen Tatbegehung muß er mit einem Bußgeld von ca. 400 Euro rechnen. Die lebensmittelrechtlichen Verstöße werden durch das Veterinäramt Hildesheim geahndet.bn/Foto: Polizei










1.08.2019 • 13:34 Uhr

Drama in Langelsheim: 19-Jähriger soll für Tod eines viermonatigen Säuglings verantwortlich sein - Haftbefehl beantragt

Am gestrigen Mittwoch, 31.Juli, gegen 18 Uhr, wurde ein 19- jähriger Goslarer, wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge zum Nachteil eines viermonatigen Säuglings vorläufig festgenommen.
Nach Einschätzung der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Braunschweig steht der junge Mann im dringenden Tatverdacht, am Nachmittag des 19. Juli 2019 im Rahmen der Aufsicht über die beiden Kinder seines älteren Bruders in dessen Langelsheimer Wohnung, in der er zum Tatzeitpunkt ebenfalls wohnte, für den Tod des viermonatigen Säuglings verantwortlich zu sein.

Der Säugling wurde am Freitag, 19.Juli 2019, gegen 15.30 Uhr, nachdem der Beschuldigte den Rettungsdienst verständigt und über den schlechten Gesundheitszustand des Säuglings informiert hatte, nach kurzer Behandlung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber zunächst nach Hildesheim und anschließend in die Kinderklinik nach Hannover weitergeflogen.

Dort verstarb der Junge einen Tag später. Die durch die Staatsanwaltschaft Hannover beantragte Obduktion ergab am 23.07.2019, dass Fremdverschulden am Tod des Säuglings vorliegt. Wie der Mann den Säugling getötet haben soll wurde von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht mitgeteilt. Ebenso erfolgten keine Angaben zur Nationalität des Opfers und des Beschuldigten

Der 19-Jährige wird am heutigen Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig dem Amtsgericht in Seesen vorgeführt. red/ots










1.08.2019 • 13:27 Uhr

Seesen: Polizei warnt vor deutschen und rumänischen "Bettel-Profis"

Im Laufe des heutigen Vormittags kam es in der Harzstadt Seesen zu Mitteilungen an das Polizeikommissariat über offensives Betteln in der Öffentlichkeit. Hierbei wurden am REWE-Markt in der Zimmerstrasse und an einem Privathaus An der Ziegelei in Seesen Personen deutscher und rumänischer Herkunft angetroffen. Teilweise waren die überprüften Personen bereits polizeilich bekannt und in der Vergangenheit wegen Eigentumsdelikten strafrechtlich in Erscheinung getreten. Diesbezüglich erfolgt nun der Warnhinweis der Polizei an an die Bevölkerung, sich in keine Gespräche mit bettelnden Personen verwickeln zu lassen, den Abstand zu wahren, keine Personen in die Wohnung zu lassen und die Polizei unverzüglich über den Umstand zu informieren. red/ots










1.08.2019 • 13:21 Uhr

Seesen: Paketzustellerin bedroht und verletzt

Am gestrigen Mittwoch, 14.30 Uhr, kam es in der Opferstrassse in Seesen zu Streitigkeiten zwischen einer Anwohnerin und einer Paketzustellerin, bei der es nach aktuellen Angaben eines Polizeisprechers auch zu Bedrohungen und körperlichen Übergriffen gekommen sein soll. Hierbei wurde die Paketzustellerin leicht verletzt. Der Sachverhalt wurde im Nachgang bei der Polizei zur Anzeige gebracht.ots










1.08.2019 • 13:17 Uhr

Einwohner-Abwärtsspirale für Bad Gandersheim hält an - Minus im siebten Kalendermonat 2019: Von 10.774 auf 10.743 Personen

Der Schwund an Einwohnern/innen in Bad Gandersheim setzt sich nachhaltig fort. Das geht aus den soeben offiziell von Stadtsprecher Manfred Kielhorn veröffentlichten Zahlen der Einwohnerstatistik hervor. In der Mitteilung der Stadt wird akribisch die Entwicklung dokumentiert. Sie hat folgenden Inhalt:

Zum Monatsende des Juli lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.743 Personen – was gegenüber dem Vormonat Juni ein weiteres Minus um diesmal 31 Mitbürgerinnen und Mitbürgern darstellt. Weitgehend hat sich der Negativtrend im Bereich der Kernstadt ereignet. Die zusammengefasste Anzahl an Erst- und Hauptwohnsitzen liegt jetzt bei nur noch 10.028 Personen.
Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils der Vormonat):

Bad Gandersheim-Kernstadt 6.422 (6.461), Harriehausen 662 (666), Wrescherode 590 (590), Heckenbeck 493 (485), Altgandersheim 416 (412), Dankelsheim 305 (306), Dannhausen 262 (262), Ackenhausen 254 (251), Seboldshausen 239 (238), Gehrenrode 217 (219), Gremsheim 171 (171), Wolperode 162 (162), Hachenhausen 160 (161), Ellierode 152 (152), Helmscherode 138 (138) und Clus-Brunshausen 100 (100).srd










1.08.2019 • 11:50 Uhr

Karrierestart beim Landkreis Northeim - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel begrüßt Nachwuchskräfte

Zum 1. August 2019 haben 17 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung beim Landkreis Northeim begonnen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat sie jetzt im Kreishaus begrüßt.

Acht Nachwuchskräfte werden ab sofort in den verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung Northeim zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Es sind dies:

Bastian Bornemann (Moringen), Lena Döring (Northeim), Joanna Fischer (Uslar), Ebru Kara (Northeim), Klaudia Julia Kuszpa (Northeim), Jan Philip Menzel (Herzberg a. Harz), Alisa Pivcic (Bad Gandersheim), Andre Volkmar (Northeim). Den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren sie an der BBS I in Northeim sowie am Niedersächsischen Studieninstitut in Göttingen.

Den Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 2 (Ausbildung für die Beamtenlaufbahn des gehobenen Dienstes) haben Anna-Lena Böcker (Dassel), Antonia Förster (Hardegsen), Moritz Horstmann (Uslar), Jessica Kindler (Einbeck), Roland Krebs (Duderstadt), Till Peters (Herzberg a. Harz), Jule Rackwitz (Uslar) und Laura Marie Schrader (Einbeck) begonnen. Das Duale Studium dauert neun Trimester, also drei Jahre und findet im Wechsel an der Hochschule für kommunale Verwaltung in Hannover und bei der Kreisverwaltung statt. Teil der Praxisphase ist auch eine Fremdausbildung außerhalb der Kreisverwaltung. Nach dem Grundstudium müssen sich die Studentinnen und Studenten zwischen den Studiengängen "Allgemeine Verwaltung" und "Verwaltungsbetriebswirtschaft" entscheiden. Die Absolventinnen und Absolventen schließen das Studium mit dem Bachelor of Arts ab.

Franziska Heine (Northeim) hat das Duale Studium "Soziale Arbeit" begonnen. Sie wird an der Berufsakademie in Göttingen theoretisch unterrichtet werden. Inhalte des Studiums sind die Grundlagen der Handlungsfelder und Handlungsmethoden sozialer Arbeit, Sozialkompetenz, Psychologie, Soziologie und Recht. Nach sechs Semestern wird sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts abschließen.

Die erste Woche der Ausbildung verbringen alle Nachwuchskräfte gemeinsam. Sie lernen die verschiedenen Abteilungen im Kreishaus und die Außenstellen des Landkreises kennen. Im Anschluss beginnen die Praxiszeiten in den unterschiedlichen Dezernaten/Fachbereichen.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel freut sich über so viele motivierte junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Ich wünsche allen einen tollen Start ins Berufsleben, viel Glück, Freude an der Arbeit und den notwendigen Ehrgeiz, die gesteckten Ziele zu erreichen“, so die Landrätin bei der Begrüßung.lpd/Foto: Claudia Hiller

Auch im nächsten Jahr bietet der Landkreis Northeim wieder einige Ausbildungsplätze an. Bewerbungen für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten oder zum Verwaltungsfachangestellten sowie zur Kreisinspektoranwärterin oder zum Kreisinspektoranwärter sind noch bis zum 28.08.2019 unter www.landkreis-northeim.de möglich.


Foto: Hiller










1.08.2019 • 11:47 Uhr

Vorfahrt übersehen: Rums und 18.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall

Am Mittwoch gegen 20.50 Uhr kam es auf der Bundesstraße 446 in Höhe der westlichen Zufahrt auf die Bundesautobahn A 7 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von ca. 18.000 Euro entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Ein 21 Jahre alter Autofahrer aus Duderstadt war auf der B 446 in Richtung Lütgenrode unterwegs. Beim Abbiegen nach links auf die Autobahn in Richtung Süden übersah er den Pkw eines 26-Jährigen aus Uslar, der auf der Bundesstraße in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs war. Nach dem heftigen Zusammenstoß waren beide Autos nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. fal










1.08.2019 • 11:05 Uhr

75. Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma

Die Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen beklagt die Ideenlosigkeit der EU angesichts des Antiziganismus


Anlässlich der Gedenkfeier für die während des Zweiten Weltkriegs getöteten Sinti und Roma kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen die Ideenlosigkeit der EU angesichts des erstarkenden Antiziganismus: „Die Roma-Dekade der EU liegt nun beinah fünft Jahre zurück“, erinnerte Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV am Donnerstag in Krakau. „Noch immer ist keine Strategie zu erkennen, wie die EU diese verfolgten europäischen Minderheiten der Sinti und Roma schützen und fördern will.“

In manchen EU-Ländern sei die Lage der Sinti und Roma desaströs. „Es sind zivilgesellschaftliche Organisationen wie der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, die das Thema immer wieder in die Öffentlichkeit bringen“, betont Diedrichsen. Es sei beschämend, dass die EU den Schutz ihrer Minderheiten vor Diskriminierung vernachlässige und das Thema Antiziganismus totschweige. „Unter der neuen Präsidentin von der Leyen muss die EU-Kommission endlich aktiv werden“, fordert Diedrichsen. „Es braucht einen europaweiten Masterplan für Sinti und Roma.“ Dieser müsse den Kampf gegen Antiziganismus koordinieren, aber auch Kultur- und Sprachförderung umfassen und wirtschaftliche Perspektiven eröffnen.

Der 2. August 2019 ist der 75. Jahrestag der Auflösung des „Zigeunerlagers“ in Auschwitz 1944. Die Feierlichkeiten am 1. und 2. August 2019 finden in Krakau und der nahegelegenen Gedenkstätte Auschwitz / Birkenau statt. Sie werden vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und der Roma Association in Poland veranstaltet.
red/fis











1.08.2019 • 11:01 Uhr

DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen lehnen Gesetzentwurf zu öffentlichem Transparenzregister ab

Landesvorsitzender Kay Uplegger: „Der deutsche Datenschutz wird faktisch ausgehebelt.“

Das Bundes-Kabinett hat gestern den Gesetzentwurf zu einem öffentlichen Transparenzregister verabschiedet. Damit soll der Öffentlichkeit jederzeit Zugang zu sensiblen Daten von wirtschaftlich Berechtigten gewährt werden.
„Mit dem Gesetzesentwurf hat das Datenschutzniveau von Unternehmerinnen und Unternehmern einen neuen Tiefpunkt erreicht. Private Daten wie Alter, Wohnort, Staatsangehörigkeit können nun durch ein paar Mausklicks eingesehen werden. Eine Zweckbindung gibt es nicht und daher auch keine Kontrolle, was mit den Daten geschieht“, so der Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen Kay Uplegger.
Laut Bundesregierung soll das Transparenzregister zu mehr öffentlicher Kontrolle führen und so Geldwäsche oder Steuerhinterziehung verhindern. „Unternehmer werden sowohl unter Generalverdacht gestellt als auch an der Ausübung ihres Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung gehindert. Alles nur, weil die Bundesregierung lieber auf die Mithilfe von Hilfs-Sheriffs setzt, anstatt dass ausgebildete Beamte zielgerichtet nach Auffälligkeiten suchen“ führt Uplegger weiter aus.
„Das hohe Gut des deutschen Datenschutzes darf nicht zu Lasten von Unternehmern ausgehebelt werden, weil die Regierung zu bequem oder unfähig ist, ihre staatliche Hoheitsgewalt auszuüben“, kritisiert der Landesvorsitzende abschließend.
red/fis










1.08.2019 • 10:58 Uhr

Einbeck: Durch quengelnde Kinder abgelenkt und Unfall verursacht

Eine 31 Jahre alte Frau aus Einbeck befuhr am gestrigen Mittwoch, um kurz nach 21.00 Uhr mit ihrem Pkw in Einbeck die Fichtestraße in Richtung Schrammmstraße. Da ihren Angaben zufolge ihre beiden kleinen Kinder (1,5 und 0,5 Jahre) auf der Rücksitzbank gequengelt hätten, hat sie sich umgedreht und hierbei offensichtlich das Lenkrad verrissen. Dadurch ist sie nach links von der Straße abgekommen und gegen einen Betonpfosten und ein Grundstückstor geprallt. Augenscheinlich blieben alle drei Insassen unverletzt, wurden aber vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 9000 Euro. pap










1.08.2019 • 10:55 Uhr

Solar-Beratungsgutscheine zu gewinnen

Kostenlose Infoveranstaltung "Strom und Wärme vom eigenen Dach - lohnt sich Solarenergie für mein Haus?" mit Gutscheinverlosung

Ab dem 5. August können sich die Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern in neuer Form zum Thema Solarenergie beraten lassen. Bei einem Hausbesuch erfahren die Besitzer, welche Möglichkeiten es in ihrem Gebäude gibt, mit einer Solarwärmeanlage die Warmwasserbereitung oder Heizung zu unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage Strom zu erzeugen.

Am Dienstag, 6. August, findet um 18 Uhr im Sitzungssaal der Stadt Moringen, Amtsfreiheit 8/10, eine kostenlose Infoveranstaltung mit dem Titel "Strom und Wärme vom eigenen Dach - lohnt sich Solarenergie für mein Haus?" statt. Dort können sich Interessierte vorab informieren, ob die Beratung für sie von Interesse ist. Verbraucherzentralen-Berater André Heider erläutert die wesentlichen Aspekte für die Solarenergieerzeugung und -nutzung und steht für Fragen zur Verfügung. Direkt im Anschluss kann man sich dann vor Ort für die Beratung anmelden.

Der Landkreis Northeim verlost bei dieser Gelegenheit wieder drei Beratungsgutscheine unter allen Anwesenden, die sich während der Veranstaltung für die Beratung anmelden. Damit kann der Eigenanteil von 30 Euro pro Beratung gespart werden.

„Es freut mich, dass der Landkreis Northeim beim Bau von Photovoltaikanlagen im letzten Jahr für Südniedersachsen so gute Zahlen aufweisen konnte. Mit unserer Beratungskampagne wollen wir diese Ergebnisse weiter verbessern.“ kommentiert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Intention zum Solarcheck.

Ermöglicht wird die Beratung durch die Kooperation des Landkreises Northeim mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und der Verbraucherzentrale Niedersachsen und wird gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium. Sie läuft noch bis 30. August 2019.

Zur Infoveranstaltung, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, wird um Anmeldung gebeten unter 05551-708 731 oder per Mail an cwerner@landkreis-northeim.de.
lpd












1.08.2019 • 10:51 Uhr

Constanze Berkmann kauft das 50.000 Ticket bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen

Die Gandersheimer Domfestspiele haben in ihrer 61. Spielzeit die magische Schallmauer von 50.000 verkauften Eintrittskarten durchbrochen: Constanze Berkmann aus Heimenkirch hat das Jubiläums-Ticket gekauft.
Sie hatte gemeinsam mit Jörg Böwing aus Bocholt gerade ihre Tickets für die Zusatzvorstellung von „Der Glöckner von Notre Dame“ in der Kartenzentrale erworben, als Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß applaudierten und gratulierten. Neben einem Blumenstrauß überreichten sie Constanze Berkmann auch zwei Freikarten für die Spielzeit 2020 des größten Freilichttheaters in Niedersachsen. Constanze Berkmann und Jörg Böwing sind zurzeit während einer Reha-Maßnahme in Bad Gandersheim und freuen sich schon über den erneuten Besuch der Domfestspiele im kommenden Jahr. „Zeig mir mehr! ist unser Motto in diesem Jahr – und unser Publikum hat uns mehr gezeigt: mehr Applaus, mehr Begeisterung und mehr Besucher in den Vorstellungen“, freuen sich Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß über die positive Resonanz des Publikums. Erstmals während der Intendanz von Achim Lenz wurden mehr als 50.000 Karten verkauft.
Für die Zusatzvorstellung am 6. August von „Der Glöckner von Notre Dame“ gibt es noch einige wenige Karten und somit die letzte Gelegenheit, das Schauspiel von Victor Hugo vor dem Stiftskirchenportal in der Inszenierung von Intendant Achim Lenz noch zu sehen, bevor die Domfestspiele 2019 am 11. August zu Ende gehen. red/fb



Zum Bild: von links Achim Lenz (Intendant), Constanze Berkmann, Jörg Böwing, Thomas Groß (Geschäftsführer). Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram


Kontakt und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr
sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen




v.l. Achim Lenz (Intendant), Constanze Berkmann, Jörg Böwing, Thomas Groß (Geschäftsführer). Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram











x x x