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16.07.2019 • 22:19 Uhr

Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken möglich - Wasser auf die Mühlen der Verfechter vom Aus der Krankenhäuser in Einbeck und Bad Gandersheim

In Deutschland gibt es zu viele Krankenhäuser. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Häuser, würde die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern. Das schreibt Dr. Jan Böcken für die Bertelsmann-Stiftung. Die hat eine radikale Rosskur für das Krankenhauswesen in Deutschland vorgeschlagen und begründet. Das Gutachten ist Wasser auf den Mühlen der Experten, die auch im Landkreis Northeim zwei kleine Kliniken (Einbeck und Bad Gandersheim) für überflüssig erachten. Das Bertelsmann-Gutachten hat bei Verfechtern kleinerer Kliniken - auch in Südniedersachsen - scharfe Kritik bis Wut ausgelöst.

In seinem Beitrag für die Bertelsmann-Stiftung auf der Grundlage des vieldiskutierten Gutachtens stellt Dr. Jan Böcken in diversen Medienveröffentlichungen unter anderem weiter begründend für ein massenhaftes Schließen von Kliniken fest:

"Eine Reduzierung der Klinikanzahl würde zu einer besseren medizinischen Versorgung der Patienten in Deutschland führen. In unserer neuen Studie weisen führende Krankenhausexperten darauf hin, dass viele Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland zu klein sind und oftmals nicht über die nötige Ausstattung und Erfahrung verfügen, um lebensbedrohliche Notfälle wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall angemessen zu behandeln. Viele Komplikationen und Todesfälle ließen sich durch eine Konzentration auf deutlich unter 600 statt heute knapp 1.400 Kliniken vermeiden. Ebenso gingen damit eine bessere Ausstattung, eine höhere Spezialisierung sowie eine bessere Betreuung durch Fachärzte und Pflegekräfte einher.
Das Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) ist in unserem Auftrag der Frage nachgegangen, wie eine Versorgung durch Kliniken aussähe, die sich nicht in erster Linie an einer schnellen Erreichbarkeit, sondern an Qualitätskriterien orientiert. Dazu gehören beispielsweise eine gesicherte Notfallversorgung, eine Facharztbereitschaft rund um die Uhr, ausreichend Erfahrung und Routine des medizinischen Personals sowie eine angemessene technische Ausstattung.
Patientensicherheit im Fokus
"Die Neuordnung der Krankenhauslandschaft ist eine Frage der Patientensicherheit und muss vor allem das Ziel verfolgen, die Versorgungsqualität zu verbessern."
Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.
Eine primäre Orientierung an Fahrzeiten ginge dagegen in die falsche Richtung. "Wenn ein Schlaganfallpatient die nächstgelegene Klinik nach 30 Minuten erreicht, dort aber keinen entsprechend qualifizierten Arzt und nicht die medizinisch notwendige Fachabteilung vorfindet, wäre er sicher lieber ein paar Minuten länger zu einer gut ausgestatteten Klinik gefahren worden", so Mohn weiter.
Für die Studie haben die führenden deutschen Krankenhausexperten in einem ersten Schritt ein Zielbild für Deutschland entwickelt, das sich an den benannten Qualitätskriterien orientiert. Im Anschluss berechnete das IGES in einer Simulation erstmals, wie sich eine verpflichtende Einhaltung dieser Vorgaben auf die Kliniklandschaft einer ganzen Region auswirken würde. Die Wahl fiel dabei auf den Großraum Köln/Leverkusen, der sowohl von städtischen als auch ländlichen Gebieten geprägt ist.
14 statt 38 Krankenhäuser - Modellregion Köln/Leverkusen

Wie die Simulation zeigt, könnte die Region mit 14 statt den aktuell 38 Akutkrankenhäusern eine bessere Versorgung bieten, ohne dass die Patienten im Durchschnitt viel längere Fahrzeiten in Kauf nehmen müssten. Die Bündelung von medizinischem Personal und Gerät würde zu einer höheren Versorgungsqualität in den verbleibenden Häusern beitragen, vor allem in der Notfallversorgung und bei planbaren Operationen. Nur diese Kliniken in der Region verfügen überhaupt über die technische Ausstattung, um Herzinfarktpatienten angemessen zu behandeln.

"Das Ergebnis, dass in der betrachteten Region eine Reduzierung auf weniger als die Hälfte der Kliniken zu einer Verbesserung der Versorgung führen würde, klingt zunächst drastisch", sagt der internationale Krankenhausexperte Uwe Preusker. An vielen Stellen lägen der Berechnung jedoch eher zurückhaltende Annahmen zugrunde, so zum Beispiel bei der medizinisch erforderlichen Leistungsmenge oder der Verweildauer im Krankenhaus. "Beide liegen in vergleichbaren Ländern deutlich niedriger", erklärt Preusker. Wenn man sich am internationalen Standard orientieren würde, müsste man einen deutlich konsequenteren Umstrukturierungsprozess einleiten, so der Experte.
red/Quelle: Bertelsmann-Stiftung/Dr. Jan Böcken/Fotos: Thomas Fischer













16.07.2019 • 21:54 Uhr

David Artschwager einer der schnellsten Gratulanten für Ursula von der Leyen als neue EU-Kommissionschefin

Erst vor wenigen Minuten als neue Chefin der EU-Kommission in Brüssel gewählt hat der Bad Gandersheimer CDU-Nachwuchspolitiker David Artschwager bereits eine Gratulationsadresse abgesetzt. Erleichtert stellt Artschwager in seinem Post fest: "Endlich eine Niedersächsin als Kommissionschefin!"
Artschwager dürfte mit dieser Grußbotschaft der schnellste unter Deutschlands Jungpolitikern sein - zumal sie eine Besonderheit dokumentiert: Artschwager zeigt sich mit der überglücklichen CDU-Politikerin.
red










16.07.2019 • 21:34 Uhr

Dreister Diebstahl

Am Samstag zwischen 11 Uhr und 11.30 Uhr, war ein Mitarbeiter einer Gartenpflegefirma mit entsprechenden Arbeiten in den Außenanlagen der Berufsbildenden Schulen Am Stadtgarten beschäftigt in Goslar. Da er seinen Firmenwagen, einen Mercedes Sprinter mit GS-Kennzeichen, in direkter Nähe seines Tätigkeitsbereiches geparkt hatte, verzichtete er auf eine Verschließen des Fahrzeugs. Dies nutzte ein bislang unbekannter Täter aus und entwendete in einem unbeobachteten Augenblick aus dem Innenraum den "Brandit US Cooper" Rucksack des 29-jährigen Arbeiters. Hierin befanden sich Werkzeuge und eine Sonnenbrille. Der Schaden beläuft sich auf ca. 260 Euro.0ts










16.07.2019 • 21:30 Uhr

Geld für Projekte und Investitionen in der Kultur

Landschaftsverband Südniedersachsen trifft weitere Förderentscheidungen - Neues Landesprogramm für kleine Kultureinrichtungen

Der Landschaftsverband vergibt jährlich Fördermittel für Kulturprojekte in Südniedersachsen. Für 2019 sind knapp 400.000 Euro verfügbar, die letzten Förderentscheidungen wurden nun getroffen. Sechs Kulturprojekte zwischen Weser, Harz und Werra erhalten insgesamt 11.530 Euro.

Es ist aber weiteres Geld für die Kulturszene zu erwarten. Die Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition haben über die sogenannte „Politische Liste“ im Haushaltsplan 2019 dafür gesorgt, dass zusätzlich 2,5 Millionen Euro für kleine Kultureinrichtungen zur Verfügung stehen. In Kürze wird das Kulturministerium die Ausschreibung und die genauen Förderbedingungen veröffentlichen. Olaf Martin, der Geschäftsführer des Landschaftsverbandes, ruft aber jetzt schon interessierte Kulturakteure auf, ihren Förderbedarf zu prüfen: „Die Frist zum Abgeben eines Förderantrags wird wahrscheinlich sehr knapp sein, vor allem bei Zuschusswünschen über 25.000 Euro. Wer gut vorbereitet ist und schnell einen Antrag einreichen kann, wird im Vorteil sein.“ Bei Investitionsförderungen unter 25.000 Euro wird es voraussichtlich mehr Zeit für die Antragstellung geben. Eine Kultureinrichtung gilt aus Sicht des Landes als klein, wenn sie höchstens über drei Vollzeitstellen verfügt. Förderfähig werden Baumaßnahmen und die Beschaffung von Inventar sein, zum Beispiel. Tontechnik oder Museumsvitrinen.
Wer Interesse an einem solchen Zuschuss hat, bekommt beim Landschaftsverband weitere Auskünfte: Telefon 0551 63443264 oder gst@landschaftsverband.org



Sechs Kulturprojekte zwischen Weser, Harz und Werra:

Boffzen (Landkreis Holzminden)
Lichtalben e. V. – Verein für suburbane Jungkulturen
Lichtalben-Kunstcamp
1.500 Euro


Holzminden (Landkreis Holzminden)
Jazz-Club Holzminden e. V.
30. Jazzfestival Holzminden
2.000 Euro


Moringen (Landkreis Northeim)
teatro regio e. V.
Diener zweier Herren. Bürgertheater interkulturell, frei nach Goldini
3.000 Euro
(Vorgänger-Projekte: )

Einbeck (Landkreis Northeim)
Einbecker Geschichtsverein e. V.
Einbecker Jugend rollt Geschichte auf. Streetart Meile 2019
2.500 Euro


Walkenried (Landkreis Göttingen)
Zisterziensermuseum Kloster Walkenried
Sternstunden. Die lange Museumsnacht im Kloster Walkenried
1.030 Euro


Göttingen (Landkreis Göttingen)
Förderverein Clavier-Salon Göttingen e. V.
Konzerte für Kindergärten, Grund-, Real-, Gesamt- und Förderschulen
1.500 Euro











16.07.2019 • 19:25 Uhr

Finanzminister Reinhold Hilbers besucht FÜRSTENBERG

Am Montag startete Finanzminister Reinhold Hilbers zu seiner zweitägigen Sommerreise quer durch Niedersachsen. Die knapp 700 Kilometer lange Tour begann mit einem Besuch der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG. Auf seiner ersten Station wurde Finanzminister Hilbers von Uwe Schünemann (Mitglied des Niedersächsischen Landtages) begleitet.

Geschäftsführerin Stephanie Saalfeld begrüßte die Gäste im Foyer des MUSEUMS SCHLOSS FÜRSTENBERG und stellte ihnen bei einem Rundgang durch die Produktion die heutige Manufaktur zwischen Tradition und Moderne vor. Seit mehr als 270 Jahren entsteht in Fürstenberg einzigartige Handwerkskunst, die mit ihren zeitlosen Designs und der Perfektion bis ins Detail auch in modernen Lebenswelten ihren festen Platz hat.
Für Finanzminister Reinhold Hilbers steht fest, dass diese einmalige Handwerkskunst ein ganz besonderes Aushängeschild nicht nur für die Region, sondern für ganz Niedersachsen ist. Das Land Niedersachsen hat daher ein großes Interesse daran, dass sich die Porzellanmanufaktur fortlaufend weiterentwickelt und zukunftsfest aufstellt. In diesem Sinne wird das Land Fürstenberg auch weiterhin unterstützen.
Im Zusammenhang mit der notwendigen Neuausrichtung der Nord/LB ist beabsichtigt, dass die Manufaktur durch das Land übernommen wird. Hierzu laufen derzeit auf unterschiedlichsten Ebenen Gespräche, so Hilbers. Erst nach Abschluss dieser Gespräche wisse man aber, welche konkreten Schritte notwendig seien. Dennoch sei klar, dass das Land zur Porzellanmanufaktur in FÜRSTENBERG stehe und das Unternehmen auch in Zukunft als Kulturgut erhalten werden müsse.

Im Anschluss an die Führung durch die Porzellanmanufaktur platzierte Finanzminister Hilbers noch seinen bereits im April entstandenen Handabdruck – natürlich in echtem Porzellan – an der sogenannten Händewand im Eingangsbereich des Museums. Hilbers Handabdruck reiht sich nun zwischen die der Klitschkos, royalen Handabdrücken des dänischen Königshauses und eine Reihe weiterer Prominenz aus Unterhaltung, Sport und Politik.

Das Markenzeichen der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG – das gekrönte F – steht international für Qualität Made in Germany. Zu den Kunden gehören neben den Privatkunden auch viele Hotels und Restaurants aus der ganzen Welt. „Für deren hohe Ansprüche entstehen bei FÜRSTENBERG von jeher Designs, die das Potenzial zum Klassiker haben – egal ob sie in unserem eigenen Studio oder in der Zusammenarbeit mit international renommierten Künstlern und Designern entworfen werden,“ erklärte Stephanie Saalfeld den Kern der modernen Traditionsmarke. Im Zeitalter von Massenprodukten steht FÜRSTENBERG ganz bewusst für Innovation, Qualität sowie für handwerkliche Präzision.
red/Foto: Porzellanmanufaktur












16.07.2019 • 19:20 Uhr

Motorradfahrer ganz in Schwarz flüchtet nach Verkehrsunfall

Am gestrigen Montag gegen 22.34 Uhr kam es im Baustellenbereich Lange Straße/An der Bünte in Nörten Hardenberg zu einem Verkehrsunfall.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein Unbekannter mit einer schwarzgelben Kawasaki ohne Kennzeichen auf der Langen Straße in Richtung Northeim unterwegs. Nach Angaben von Zeugen war der Motorradfahrer augenscheinlich zu schnell. Bei Rot fuhr er an der Baustellenampel vorbei und kollidierte kurz darauf mit dem am rechten Fahrbahnrand stehenden Bauzaun. Der Motorradfahrer stürzte auf die Fahrbahn.

Angebotene Hilfe verweigerte der Mann. Er richtete die Kawasaki wieder auf und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit zurück in Richtung Ortskern. Vermutlich hat sich der Motorradfahrer bei dem Unfall verletzt. An dem Bauzaun und wahrscheinlich auch an dem Motorrad entstand Sachschaden.

Der Motorradfahrer trug eine schwarze Lederkombi und einen schwarzen Helm mit klarem Visier. Der Mann ist etwa 18 bis 20 Jahre alt, ca. 170 Zentimeter groß und trägt eine schwarze Brille mit runder Fassung.

Die Nörten-Hardenberger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu der schwarz-gelben Kawasaki oder dem unbekannten jungen Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05503-1004 zu melden.fal











16.07.2019 • 19:17 Uhr

Bad Gandersheim: Wer vermisst ein Schlüsselbund mit blauem Band?

Am vergangenen Samstag fand der Inhaber der Eisdiele in der Hildesheimer Straße (Mucilli) in Bad Gandersheim ein Schlüsselbund mit insgesamt fünf Schlüsseln an einem blauen Band. Da sich kein Verlierer/in bislang in der Eisdiele meldete, gab er es pflichtgemäß bei der Polizeistation in Kreiensen ab. Der oder die Verlierer/in können sich zwecks Abholung bei der Polizeistation in Kreiensen unter der Telefonn 05563/212 melden.ots










16.07.2019 • 09:05 Uhr

Salzgitter-Lebenstedt: Wahllos auf vier Opfer mit Messer eingestochen - 41-Jähriger in U-Haft

Soeben berichtet die Polizei in Braunschweig:
Bereits am vergangenen Samstag, 13. Juli 2019, kam es gegen 01:50 Uhr, in Salzgitter Lebenstedt, vor einer Lokalität in der Albert-Schweitzer-Straße zu einem versuchten Totschlag / einer gefährlichen Körperverletzung, bei der vier Personen zum Teil schwer verletzt worden sind. Nach ersten Erkenntnissen kam es auf dem Gehweg zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 41-jährigen Mann und seiner von ihm getrennt lebenden 36-jährigen Ehefrau.

Offenbar zur Unterstützung der Ehefrau erschienen drei weitere Frauen im Alter von 20 bis 52 Jahren am Ereignisort. Diese sind dem unmittelbaren familiären Umfeld zuzuordnen. Der 41-Jährige entfernte sich kurzzeitig, holte ein Messer aus seinem in unmittelbarer Nähe stehendem Auto und begann wahllos auf die späteren Opfer einzustechen. Durch die Messerstiche wurde ein Opfer lebensgefährlich, ein Opfer schwer und ein weiteres leicht verletzt. Das vierte Opfer erlitt leichtere Verletzungen ohne Einwirkung des Messers.

Anschließend flüchtete der 41-Jährige vom Ereignisort und stellte sich unmittelbar nach der Tat auf der Wache der Polizeiinspektion Salzgitter / Peine / Wolfenbüttel, wo er vorläufig festgenommen wurde. Die verletzten Frauen wurden mit dem Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde gegen den 41-jährigen Beschuldigten am Sonntag durch das zuständige Amtsgericht Salzgitter ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Zwischenzeitlich ist das lebensgefährlich verletzte Opfer ausser Lebensgefahr. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Angaben zu Nationalitäten machte die Polizei nicht. ots










16.07.2019 • 08:16 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Dienstag: "Mal-Labor", "Country Line Dance", "Geschmack und wo er herkommt", "Der verschwundene Wald"

Es geht weiter: das informative und abwechslungsreiche Programm in den Ferien für daheim gebliebene Kinder in den Sommerferien. Organisiert und angeboten von der Jugendpflege in den Stadt Bad Gandersheim, Einbeck und in der Gemeinde Kalefeld. Für Bad Gandersheim offerierte Stadtjugendpfleger Gunnar Ude heute folgende Aktionen:

"Mal Labor": Für Kinder ab acht Jahren. "Wir experimentieren mit Farben und gestalten Projekte", heißt es. Treffpunkt ist 9 Uhr das christliche "KLARO Nachbarschaftszentrum" der evangelischen Diakonie in der Stiftsfreiheit 14 (ehemalige Kreisstelle). Wichtig! Die Aktion findet am morgigen Mittwoch, den 17.Juli, ihre Wiederholung.

"Country-Line Dance": Heute können die Kids ab 9.30 Uhr in der Turnhalle der Grundschule in der Roswithastraße in Bad Gandersheim ihre tänzerischen Fertigkeiten mit viel Spaß im Line Dance ausprobieren. Auch für Jungs ist Fun angesagt. Es gibt fetzige Musik zu hören - dazu darf sich heftig bewegt werden. Turnschuhe sind bitte mitzubringen.

"Geschmack und wo er herkommt" ist heute mit Arne Dörries im Gewächshaus bei Blumen-Dörries in der Bismarckstraße zu erleben. Im Angebot auch: "Zwischen Petersilie, Mangold und Anisbasilikum dürfen die Mädchen und Jungen auch mal selber eine Kräuterpflanze vermehren." Wie das funktioniert erklärt Arne, der Gärtner mit Hut... Beginn heute um 14 Uhr. Kids im Alter von sieben Jahren bis 14 Jahren sind dabei.

"Der verschwundene Wald" ist ein nicht einfaches Kapitel im Programm des Ferienpasses. Die Auswirkungen des gewaltigen Stummes "Frederike" sollen im Ahlshäuser Wald angeschaut und besprochen werden. Erst ist man vor Ort; später in der Jagdhütte Ahlshausen. Treffpunkt ist um 15 Uhr von Opperhausen kommend in Richtung Ahlshausen, rechtshintre dem Wald, so die Beschreibung im Programmheft.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer















16.07.2019 • 07:37 Uhr

Vollsperrung der BAB 7 bei km 294 Richtung Nord (zwischen Lutterberg und Hedemünden).

: Ein Sattelzug ist aus bisher unbekannter Ursache umgekippt und blockiert auf der Seite liegend mehrere Fahrstreifen. Die Fahrbahn ist noch voll gesperrt, Rettungkräfte sind vor Ort. Der Fahrzeugführer soll eingeklemmt, aber unverletzt sein. Genauere Umstände werden noch geklärt.lv










16.07.2019 • 07:33 Uhr

Kalefeld: Verkehrsunfall mit unerlaubtem Entfernens von der Unfallstelle

Tatort Kalefeld, Auetalstraße 17, Tatzeitpunkt: Montag, 14 Uhr 45 bis 21 Uhr 05: Ein noch unbekannter Fahrzeugführer beschädigte vermutlich mit seinem Fahrzeug einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten silbernen Pkw. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne Angabe seiner Personalien und Angabe von Art um Umfang der Beteiligung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05382/919200 bei der Polizei Bad Gandersheim zu melden. bet











15.07.2019 • 21:21 Uhr

Verkehrsüberwachung: Polizei registriert 957 Verstösse und veranlasst "deftige Fahrverbote" wegen Raserei

In der Zeit vom 08.Juli 2019 bis 14.Juli 2019 wurden mehrere ESO - Geschwindigkeitsüberwachungen durch Beamte des Polizeikommissariats Seesen im dortigen Kommissariatsbereich durchgeführt. Bei den fünf durchgeführten Messungen wurden insgesamt 947 Verstöße festgestellt. Diese teilten sich mit 195 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 752 Verwarnungen auf die Gesamtverstöße auf. Bei den Messungen wurden zum Teil extrem hohe Geschwindigkeiten festgestellt. Insgesamt werden in der Folge mehrere Fahrzeugführer mit einem deftigen Fahrverbot rechnen müssen. ots











15.07.2019 • 21:15 Uhr

Kriegerweg/Flugplatzweg: Heute um 16.30 Uhr Verkehrsunfall mit schwerem Personen- und Sachschaden - Fünfjährige mit Rettungshubschrauber nach Göttingen geflogen

Ein 18-jähriger Kraftfahrzeugführer befuhr mit einem PKW den Kriegerweg. In Höhe des Kreuzungsbereiches Kriegerweg/Flugplatzweg fuhr er in den Flugplatzweg ein, um weiter geradeaus in Richtung Wrescherode zu fahren. Eine vom Flugplatz kommende 34-jährige Kraftfahrzeugführerin befuhr mit einem PKW den Flugplatzweg stadteinwärts. Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen. Hierdurch schleuderte der PKW der Kraftfahrzeugführerin zudem noch gegen einen am Fahrbahnrand des Flugplatzweg stadteinwärts seitlichen auf dortigem Parkstreifen geparkten PKW. Die Kraftfahrzeugführerin und ein auf dem Rücksitz ihres Fahrzeuges sitzendes fün-jähriges Kind wurde hierbei schwerverletzt und nach Erstversorgung durch den Notarzt vor Ort zur stationären Behandlung dem Uniklinikum Göttingen / der Kinderklinik Göttingen zugeführt. Neben zwei RTW wurde noch ein Retttungshubschrauber eingesetzt. Der 18-jährige Kraftfahrzeugführer wurde leichtverletzt. An allen beteiligten Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Gesamtschaden ca. 18000 Euro. Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. ots











15.07.2019 • 20:21 Uhr

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als die zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde wurde von der Betreiberin des Kernkraftwerks Grohnde (KWG) fristgerecht über ein Ereignis gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) nach Kriterium N (normal) 2.1.1 (INES 0) informiert.
Im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung wurde festgestellt, dass ein Mindestmengenventil in einer von vier Redundanzen des Notspeisesystems nicht den erforderlichen Mindestdurchfluss aufwies. Nach der Instandsetzung des Ventils konnte die Prüfung des Systems ohne Beanstandungen wiederholt und abgeschlossen werden.
Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf den bestimmungsgemäßen Betrieb der Anlage und war ohne sicherheitstechnische Bedeutung. red/fis/Foto: Thomas Fischer











15.07.2019 • 20:01 Uhr

Sportanlagen in Bad Gandersheim und Orxhausen: Dem Verfall preisgegeben - Zugewachsen und marode

In einer Studie haben soeben Experten herausgefunden, die Deutschen hätten große Angst vor sozialen, gesellschaftlichen und privaten Abstieg. Im öffentlichen Raum scheint er längst allgegenwärtig zu sein. Unsere Reporter haben sich nach Anregungen von Menschen aus Bad Gandersheim und Orxhausen selbst umgeschaut. Hier zwei Beispiele. Sie lassen sich beliebig vermehren.

In Bad Gandersheim: Das Cahn-von-Seelen-Stadion. Einst eine Vorzeigearena in der Roswithastadt. Große Fußballspiele hat es gesehen. Ebenso herausragende Leistungen der Leichtathleten/innen der Spielvereinigung Grün Weiß. Talente wurde hier entdeckt. Tolle Tore bejubelt. Und heute: Primitive Absperrungen sollen vor Gefahren beim Betreten der Tribüne schützen. "Betreten verboten" warnt ein Schild, ein anderes ist umgefallen. Alles sieht erbärmlich aus. Zerborstene Treppenstufen. Unkraut überwuchert die maroden Zustände. Vor hier aus jubelt kein Mensch mehr. "Es ist zum heulen...", schimpft ein hier geborener Bad Gandersheimer. "Ich habe im Stadion einmal den Hammer geworfen...sehr weit!". Der alte und immer noch rüstige Mann hat dem Reporter das Dilemma in seinem Stadion vor Augen geführt. "Schreiben Sie bitte darüber. Sonst wagt sich niemand an diese Probleme heran. Es ist schlimm wie weiter alles runtergekommen ist...".

Das zweite Beispiel hat eine ganz andere Größenordnung als das Stadion. Es ist viel kleiner. Im Prinzip jedoch eine ähnliche Problematik für den alltäglichen Verfall einer Sport- und Fun-Stätte, die einmal der Clou in Orxhausen (früher Kreiensen, jetzt Einbeck) war. Neben dem Sportplatz, Kinderspielplatz und der Wander- und Grillhütte mit Satelitenschüssel) war ein topmoderner Beachvolleyball-Platz mit herrlich weißem Sand in der grünen Lunge dieses Freizeitgeländes angelegt worden. Ein Areal, das Strand-Feeling seinen Beachvolleyballern/innen vermittelte. Heute sind 80 Prozent der Sandfläche kaum noch zu sehen, weil schäbig zugewachsen. Die eisernen Netzständer stehen noch. Ohne Netze und vom Rost der Zeit gezeichnet. Nichts ist hier erhalten, nichts ist hier gepflegt worden. Alles dem Verfall preisgegeben. Unsere Heimat im Juli 2019.
red/Fotos: Marc Reiser


















15.07.2019 • 14:43 Uhr

Einbruch in Museum

In der Zeit von Sonntag, 09 Uhr bis heute, Montag, , 09 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in ein Museum in der Glockengießerstraßein Goslar ein. Aus einem im Inneren des Gebäudes aufgestellten Behältnis wurde ein dreistelliger Bargeldbetrag entwendet. Die Polizei Goslar bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon 05321 / 3390. ots










15.07.2019 • 14:40 Uhr

Rentner gefasst - Sexuelle Belästigung im Zug

Die Polizei Kassel teilt soeben mit:
Geschockt verließ am vergangenen Samstagmorgen (7 Uhr) eine bisher noch unbekannte Frau den Regionalexpress aus Frankfurt am Main, nach dem Halt im Bahnhof Fulda. Der Grund: Ein 68-Jähriger aus Ebstorf (Landkreis Uelzen) entblößte während der Fahrt sein Glied und nahm sexuelle Handlungen an sich selbst vor. Die noch unbekannte Frau informierte danach sofort die Zugbegleiterin und verließ offensichtlich geschockt den Zug nach der Ankunft in der Domstadt.
Opfer noch unbekannt!
Die noch unbekannte Frau sowie eventuell weitere Geschädigte werden gebeten, sich umgehend bei der Bundespolizei zu melden. Der Rentner konnte noch im Bahnhof von den Beamten des Bundespolizeireviers Fulda gefasst werden. Gegen den Mann hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren eingeleitet. ots/Foto: Polizei










15.07.2019 • 14:27 Uhr

Uslar: Mit ungesicherten Mobiliar einer Pizzeria eingedeckt

Bisher unbekannte Täter entwendeten in Uslar, Lange Straße, im Zeitraum von Samstag, 13 Juli 2019, 23 Uhr, bis Sonntag, 14.Juli 2019, 09.00 Uhr, sechs Stühle und drei Tische. Die Stühle und Tische waren in der Fußgängerzone ungesichert vor einer Pizzeria abgestellt. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 825,- Euro. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000. stüw










15.07.2019 • 14:22 Uhr

Brand ist im Wohnzimmer ausgebrochen - Schwerverletzte schwebt in Lebensgefahr - Sofa brannte zuerst

Nach dem Brand in einem Wohnhaus in Beverungen am vorigen Samstag (wir berichteten)) haben die Brandermittler der Polizei Höxter die Untersuchungen in dem Brandobjekt weitgehend abschließen können. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen ist das Feuer im Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung entstanden. Offensichtlich ist zunächst das Sofa in Brand geraten, das Feuer hat dann auf die weitere Einrichtung übergegriffen. Die genaue Brandursache muss noch weiter ermittelt werden. Ein technischer Defekt kann derzeit aber ausgeschlossen werden. Die Mieterin der Wohnung, die erst zwei Stunden nach dem Brand im Nahbereich des Hauses aufgegriffen wurde, befindet sich aufgrund ihrer schweren Brandverletzungen weiterhin in einer Klinik. Sie wurde in ein künstliches Koma versetzt, derzeit besteht Lebensgefahr. Der entstandene Sachschaden in dem Mehrfamilienhaus und der ausgebrannten Wohnung ist nach aktueller Einschätzung weit höher als ursprünglich angenommen und liegt vermutlich im sechsstelligen Euro-Bereich. Ein weiterer Mieter und ein Feuerwehrmann waren vorsorglich mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden, beide konnten inzwischen wieder entlassen werden. /nig










15.07.2019 • 13:19 Uhr

Heute um 10 Uhr: Langesheim: Forstarbeiter mit Kettensäge fast die Hand abgesägt - Rettungshubschrauber gelandet

Am heutigen Montag gegen 10.00 Uhr, kam es zu einem schweren Arbeitsunfall im Bereich Wolfshagen, Höhe Schäderbaude. Hierbei wurde ein 38-jähriger Forstarbeiter durch eine Kettensäge derart schwer an der Hand verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Hannover geflogen werden musste.ots/Foto: Polizei










15.07.2019 • 07:06 Uhr

Festival "Strandklänge": Nicht immer nur friedlich

Im Rahmen des von der Polizei begleiteten Festivals Strandklänge, dass vom vergangenen Freitag bis Samstag in Godelheim bei Höxter stattfand, kam es im Rahmen der Veranstaltung zu zwei Körperverletzungs-Delikten. Ein Besucher wurde festgenommen, da er von den eingesetzten Beamten als mit Haftbefehl Gesuchter wiedererkannt wurde. Des Weiteren kam es im Rahmen eines ausgesprochenen Platzverweises zu Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten. Diese Person wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Ebenfalls wurden zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht.Wo.











15.07.2019 • 07:03 Uhr

Auffinden einer weiblichen Leiche in der Leine

Trauriges Schicksal: Am vergangenen Samstag, 11:45 Uhr, in Alfeld-Wettensen: Am Samstag Mittag wurde, in Höhe der Ortschaft Wettensen auf der Leine eine weibliche Leiche gefunden. Der Leichnam wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Wettensen und der DLRG-Hildesheim geborgen. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Toten um die seit Wochenanfang vemisste 78-jährige Frau aus Alfeld-Föhrste handelt. Nähere Angaben machte die Polizei in Hildesheim nicht. ots










15.07.2019 • 06:58 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Montag: "Fahrt in die Trampolinhalle", "Den Fledermäusen auf der Spur"

Die daheim gebliebenen Mädchen und Jungen sind jetzt voll im Ferienmodus angekommen. Und damit es nicht langweilig wird hilft ihnen die Jugendpflege in den Städten und Gemeinden in Südniedersachsen mit Angeboten aus den Ferienprogrammen 2019. In Bad Gandersheim bieten sich am heutigen Dienstag zwei Aktionen an:

"Fahrt in die Trampolinhalle SUPERFLY Hannover": 9- bis 12-jährige Kinder sind speziell angesprochen. Sie treffen sich um 9 Uhr zur Abfahrt auf dem Domänenhof in Bad Gandersheim. Das Ziel Hannover. Es geht zur Trampolinhalle "SUPERFLY". Und was passiert dort? " An diesem Tag kannst Du Dich richtig austoben, Deine Springkünste zeigen und Neues ausprobieren."

"Den Fledermäuse auf der Spur" - "Exkursion mit dem Bat-Detektor": Die NABU Ortsgruppe Bad Gandersheim möchtet mit Kindern und ihren Eltern auf eine Fledermausexkursion gehen. Fachkundig wird Fledermausexperte Peter Schmidt die Expetion durchführen. Wichtig: Die Aktion beginnt logischerweise später, also im Dunkeln, um 21 Uhr für anderthalb Stunden. Treffen ist um diesen Zeitpunkt auf dem Parkplatz des ehemaligen Kurhauses in Bad Gandersheim.
red/Foto: Thomas Fischer










15.07.2019 • 06:45 Uhr

"Schöne Bilder" aus "Hair - Das Musical" - Stehenbleiben am Foto-Puhlmann-Ständer

Was gibt es Schöneres als Erinnerungen an eine grandiose Aufführung bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen" Wenn sie dann noch in bunten Bildern daherkommen um so besser. Gestern war das der Fall. Nach der sonntäglichen Präsentation von "Hair - Das Musical" laufen begeisterten Besucher und Besucherinnen direkt auf einen Ständer mit vielen bunten Bildern von dem Stück zu. Noch einmal in die enorme Lebendigkeit und freche Freizügigkeit und unbändige Spielfreude schauen - Szenen die sitzen und hängenbleiben müssen in unserem Gedächtnis und Gefühlen. Da können schöne Bilder eine gute Brücke gegen das Vergessen und Verblassen sein. Die Festspiel-Fotografin Elke Dietrich-Puhlmann hat diese Aufnahmen erstellt, bietet sie in ihrem kultigen Laden Foto-Puhlmann in der Moritzstraße in Bad Gandersheim zum käuflichen Erwerb an. Gestern standen Menschen an dem Ständer mit den vielen schönen Bildern, staunten und entschieden: "Da müssen wir hin! Da holen wir uns einige dieser wundervollen Szenen zurück - für unser Zuhause. Tolle Erinnerungen an tolles Theater in Bad Gandersheim."
red/Foto: Mark Reiser










14.07.2019 • 22:46 Uhr

Eskalation auf Geburtstagsfeier: Faust ins Gesicht, Biss in die Hand und zu Dritt einen Gast zu Boden geprügelt

Tatort: Bad Harzburg, Gaststätte in der Dr. Heinrich Jasper Straße, Tatzeitpunkt: Heute , Sonntag, 00.50 Uhr.
Zwischen alkoholisierten Gästen einer Geburtstagsfeier kommt es aus ungeklärten Gründen zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf auch zugeschlagen wird. So zeigte ein 50-jähriger aus Bad Harzburg an, dass er von einem Unbekannten mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde, einem 25-jährigen aus Goslar wurde von einem 25-Jährigen aus Bad Harzburg in die Hand gebissen und ein 36-Jähriger aus Bad Harzburg soll von drei Gästen zu Boden gebracht und verprügelt worden sein. Ernsthafte Verletzungen erlitt keiner der Beteiligten, mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet. ots











14.07.2019 • 22:38 Uhr

Happening am "Roswitha-Brunnen": Edel-Picknick vor dem Dom-Theater

Es wurde ein wunderbarer Ausflug nach Bad Gandersheim. Freitagabend Besuch einer Aufführung der 61. Gandersheimer Domfestspielen. Über eine Stunde lang die Anreise mit dem großen Bus. Kurz vor 19 Uhr dann "absitzen" direkt neben dem "Roswitha-Brunnen". Mit allerlei Gepäck. Aus Taschen und Rücksäcken wurde dann ausgepackt: Tuppadosen, Beutel, Flaschen. In allen Behältnisse leckere Snacks, frisches Obst, Nudelsalate, belegte Brote, Minischnitzel, Gemüse, Käsehappen, Kekse, Schokolade und weitere kulinarische Köstlichkeiten. Dazu tranken die einen Limonade, Apfelsaft, Bier aus Dosen und wiederum andere Schampus aus dicken grünen Flaschen. Es wurde sich prächtig gestärkt und gut unterhalten. Ein traumhaftes Happening am plätschernden Brunnen. Kurz vor acht Uhr dann eine kleine kurze Aufräumaktion. Leere Dosen und ausgetrunkene Flaschen wieder in den Rücksäcken verstaut. Alles zurück in den Bus. Danach ab auf die Tribüne. Hier gab's eine fantastische Theaterkost vor der gigantischen Kulisse der Stiftskirche. Mit gefülltem Magen genossen - eine wahre Wohltat, so gesättigte und entspannt zu sein.
red/Foto: Marc Reiser










14.07.2019 • 22:20 Uhr

Erst an den Hals gegangen, dann ins Gesicht geschlagen und mit dem Tode bedroht

Samstag Stress in Seesen. Es ist 19:10 Uhr: Aus anfänglichen Streitigkeiten zwischen Wohnungsnachbarn entwickelte ich eine handfeste Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein 42-jähriger einen 24-jährigen mit einer Hand am Hals ergriff und mit der anderen Hand ins Gesicht schlug. Ferner bedrohte er den 24-jährigen, ihn zu töten. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten die Situation entschärfen. Aufgrund der starken Alkoholisierung des 42-jährigen (ein Atemalkoholtest hatte den Wert von 3,55 Promille angezeigt) wurde dieser zwecks Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam in Goslar zugeführt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung wurde eingeleitet. (Fel.)










14.07.2019 • 22:13 Uhr

Nächster Einzelhandel-Hammer: Wohn- und Geschäftshaus für 158.000 Euro - Folgt nächster Leerstand in der Moritzstraße?

Wer sucht der wird finden: auf der Ebay Kleinanzeigenpalttform sind die pfiffigen Rechercheure des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group fündig geworden. Der nächste Einzelhandel-Hammer in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim bahnt sich da via Internet an: Das preist eine Offerte die Veräußerung eines Wohn- und Geschäftshauses im Zentrum von Bad Gandersheim an. Es handelt sich um die Moritzstraße. Als Preis (Verhandlungsbasis) sind 158.000 Euro in Ansatz gebracht. Sofort ist jetzt die Debatte über den schleichenden Exodus des Einzelhandels in der Roswithastadt befeuert worden. " Kommt jetzt ein weiterer Leerstand auf die Moritzstraße zu?" lautet eine heute mehrfach gestellte Frage. Bei Verantwortlichen in der lokalen Kaufmannsgilde, dem Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF), ist die Kleinanzeige wie eine Bombe eingeschlagen. Erst wollten einige Protagonisten die Hiobsbotschaft nicht glauben. Als sie dann dokumentiert war setzte erst einmal eine Stockstarre ein. Soll heißen: "Kein Kommentar".
red/Screenshot Ausschnitt ebay Kleinanzeigen










14.07.2019 • 12:07 Uhr

In Kirschenplantage: Fußgängerin durch wildgewordenen Australian Shepherd ins Bein gebissen

Eine 38-jährige Northeimerin ging am gestrigen Samstag, gegen 17.45 Uhr mit ihrem Hund im Bereich der Sudheimer Kirschplantage spazieren. Dort kam ihr ein ca. 60-70 jähriger Mann mit zwei angeleinten Hunden entgegen. Plötzlich und unerwartet wurde einer der beiden Hunde des Mannes, ein Hund der Rasse Australian Shepherd, auffallend aggressiv und biss ihr in das linke Bein. Der 60-70 jährige ging daraufhin fluchtartig weiter, stieg in einen Pkw ein und verließ mit seinen beiden Hunden die Örtlichkeit in Richtung Ortskern Sudheim. Die 38-jährige erlitt durch den Hundebiss eine leichte Verletzung am linken Bein und wird sich nachträglich ärztlich behandeln lassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.ots











14.07.2019 • 12:02 Uhr

Aufgeklärte Verkehrsunfallflucht mit Sachschaden und Beleidigung

Am gestrigen Samstag, um 09:30 Uhr, befuhr eine 46-jährige Fahrzeugführerin die Straße Am Lahberg in Bad Gandersheim. Im Einmündungsbereich hielt sie mit ihrem PKW an, da ein brauner Kleinwagen in die Straße Am Lahberg einbiegen wollte. Der Kleinwagen touchierte beim Abbiegevorgang jedoch den PKW der 46-jährigen Fahrzeugführerin und setzte seine Fahrt fort, ohne sich um schadensregulierende Maßnahmen zu bemühen. Die weibliche Fahrzeugführerin streckte der Geschädigten zuvor noch ihre Zunge raus. Ermittlungen führten dann jedoch schnell zur Verursacherin des Verkehrsunfalls. Gegen die Verursacherin wird nunmehr wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Beleidigung ermittelt. Insgesamt entstand ein Sachsachaden an beiden PKW von ca. 1100 Euro.uhd










14.07.2019 • 11:54 Uhr

Brand eines Altpapiercontainers

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, um 02.32 Uhr geriet auf dem Gelände eines Gesundheits- und Fitnesscenters in der Wieterallee ein mit Altpapier gefüllter Rollcontainer in Brand. Das Feuer griff weiterhin auf eine Restmülltonne über. Beide Müllbehältnisse wurden durch den Brand vollständig zerstört. Weiterhin wurde durch die Hitzeentwicklung ein dort abgestellter Pkw leicht beschädigt. Der Brand wurde durch die alarmierten Kräfte der Feuerwehr Northeim gelöscht. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 2.000 Euro. Der oder die Brandverursacher sind bislang unbekannt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder in diesem Zusammenhang verdächtige Personen beobachtet haben werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden (Telefon 05551-70050).hei










13.07.2019 • 14:21 Uhr

Abschiebung eines Miri-Clanchefs in den Libanon: Das hat MdB Jens Kestner (AfD) dazu zu sagen

„Diese Steuergelder verschlingende Abschiebung im Lear-Jet ist eine Inszenierung der totalen Hilflosigkeit!“

In einer offiziellen Verlautbarung hat sich der Northeimer Bundestagsabgeordnete Jens Kestner (AfD) zur Abschiebung des kriminellen Miri Clan-Chefs in den Libanon geäußert.

In der Stellungnahme heißt es: "Bundesinnenminister Seehofer freute sich, am 11.07.2019 berichten zu können, dass der führende Kopf des berüchtigten „Miri-Clans“, Ibrahim Miri, in den Libanon abgeschoben wurde. Seehofer spricht von einem „spektakulären Erfolg“ für den Rechtsstaat. Dass die Abschiebung mit 12 Jahren Verspätung erfolgte, in denen einige der zirka 2.500 Personen umfassenden Familie wegen Drogenhandels, Menschenhandels, Schmuggels, Erpressungen, Betrugs, Einbrüchen, Vergewaltigungen und wahrscheinlich auch Morden verdächtigt, angeklagt oder verurteilt wurden, verschwieg Seehofer. Dass die medial inszenierte Abschiebung den Steuerzahler Unsummen kostet, weil ein Lear-Jet nicht unter 50.000 Euro pro Stunde plus Personalkosten zu chartern ist, blieb auch unerwähnt. Angefallene extrem hohe Kosten durch den Einsatz von Spezialkräften, die Miris Verhaftung durchführten und auch den Flug begleiteten, wurden verschwiegen. Dass es keinerlei Planungen gibt, den Rest der kriminellen Familienmitglieder auszuweisen, wird der Bevölkerung ebenfalls nicht mitgeteilt. Niedersachsen, als eines der Bundesländer, in denen die Miris ihr Unwesen treiben, wird durch diese Trippelschritte des Rechtsstaates kein bisschen sicherer. Und wer weiß? Vielleicht kommt der Miri-Chef schon in der kommenden Woche zurück nach Deutschland? Dieses Mal als Tourist...?
Jens Kestner: „Um diesen Straftäter, der jahrelang ungestört mit seinem Clan Millionen durch kriminelle Handlungen verdienen konnte, abzuschieben, brauchte es also „monatelange Vorplanungen“ und die Mithilfe von Elite-Polizisten. Es brauchte einen Hubschrauberflug zum Flughafen, um Miri dann standesgemäß im Lear-Jet zu chauffieren. Es brauchte vor allen Dingen die Medien, die bereitwillig das Spektakel öffentlichkeitswirksam vermitteln sollten, um jahrelanges Versagen eines niedersächsischen Innenministers und eines Bundesinnenministers als „Erfolg“ präsentieren zu können. Für wie dumm halten Landes- und Bundesregierung eigentlich die Deutschen, die sehr genau registrieren, dass man ihnen eine billige Seifenoper als Oscar-reifes Meisterwerk verkaufen will? Wenn man einer einzigen Giftschlange einen Zahn zieht, darf man dann barfuß durch den Dschungel spazieren?“ Schon im Jahr 2014 wurde der nun abgeschobene Miri als „Präsident eines Rocker-Clubs“ zu einer sechsjährigen Haftstrafe wegen bandenmäßigen Drogenhandels verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits ausreisepflichtig. Und? Was hat der Staat unternommen? Gar nichts! Stattdessen hat man die Miris ungestört ihren kriminellen Geschäften nachgehen lassen und offenbar eine Heidenangst gehabt, sich mit ihnen anzulegen. Richter und Staatsanwälte sorgen sich um ihre Familien, wenn sie den Rechtsstaat durchzusetzen versuchen. Gegen mehr als 1.200 Familienmitglieder wurde - in den meisten Fällen - wegen Drogenhandels ermittelt. Abschiebungen der ausreisepflichtigen Täter fanden und finden hingegen nicht statt. Was jetzt inszeniert wurde, ist in Relation zur Notwendigkeit lächerlich und ein Zeichen von absoluter Hilflosigkeit!“ konstatiert Kestner."
red











13.07.2019 • 13:49 Uhr

Heute um 2.33 Uhr: Drama bei Wohnungsbrand - Mieterin (56) mit schweren Brandverletzungen erst zwei Stunden später aufgegriffen

Am heutigen Samstag, gegen 02:33 Uhr, ging bei der Kreisfeuerwehrleitstelle Höxter die Meldung über eine unklare Rauchentwicklung in der Weserstraße in Beverungen (Landkreis Höxter) ein. Die eintreffenden Polizei- und Feuerwehrkräfte stellten einen Brand in der Erdgeschoss-wohnung des Mehrfamilienhauses Weserstraße 25 fest. Alle zu dieser Zeit im Haus befindlichen Personen wurden evakuiert und konnten das Haus verlassen. Durch die Feuerwehr konnte das Feuer auf die Erdgeschosswohnung begrenzt und gelöscht werden. Die Wohnung brannte komplett aus und ist nicht mehr bewohnbar.

Die 56- jährige Mieterin konnte zunächst allerdings nicht angetroffen werden. Sie wurde erst zwei Stunden später in verwirrten Zustand und mit erheblichen Brandverletzungen im Nahbereich aufgegriffen und unverzüglich notärztlich behandelt. Sie wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus verbracht. Ein 80-jähriger Mieter und ein Feuerwehrmann wurden ebenfalls mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus verbracht Durch die starke Rauchentwicklung im gesamten Haus konnten auch die anderen Mieter nicht mehr in ihre Wohnungen. Sie wurden durch das Ordnungsamt der Stadt Beverungen in anderen Räumlichkeiten untergebracht. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Ersten Schätzungen zu Folge liegt der Sachschaden bei ca. 40.000 Euro. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern noch an. ots











13.07.2019 • 13:45 Uhr

Unbekannter droht Sparkasse mit Sprengsatz - Polizeispürhunde aus Göttingen im Einsatz

Soeben berichtet die Göttinger Polizei:

Am gestrigen Freitagmorgen, 12Juli 2019, gegen 09.45 Uhr, erhielt die Polizei in Rinteln einen anonymen Hinweis auf eine Person, die angeblich plane, in der Sparkasse eine Bombe explodieren lassen zu wollen. Aufgrund von Details in dem Hinweis konnten die Beamten eine Ernsthaftigkeit der Lage nicht ausschließen, woraufhin gemeinsam mit der Geschäftsstellenleitung und dem Sparkassenvorstand beschlossen wurde, die Filiale in der Klosterstraße zu evakuieren. Die Sicherheit für Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Unversehrtheit hatte für alle Beteiligte höchste Priorität.

Die Evakuierung verlief ohne Komplikationen, aus Sicht der Polizei, vorbildlich. Zwischenzeitlich waren Unterstützungskräfte von anderen Dienststellen eingetroffen. Aufgrund eines Verkehrseinsatzes befand sich in der Nähe von Rinteln eine Gruppe Polizeibeamtinnen und - beamte der Zentralen Polizeidirektion Hannover (Bereitschaftspolizei), die ihre Unterstützung ebenfalls sofort anboten. Mit diesen Kräften sperrte die Polizei den Fußgängerbereich vor der Sparkasse.

Für Durchsuchungsmaßnahmen wurden Polizeidiensthunde mit der Spezialausbildung "Sprengstoffsuchhund" angefordert. Insgesamt kamen 6 Diensthunde aus Hannover und der Polizeidirektion Göttingen zum Einsatz. Parallel zu den Maßnahmen vor Ort ermittelten Beamte der Rintelner Dienststelle einen möglichen angeblichen Verursacher. Dieser Mann aus Rinteln wurde komplett überprüft und konnte glaubhaft beweisen, dass er mit einer möglichen Bombendrohung nichts zu tun hatte. Der Überprüfte hatte nach eigenem Bekunden keinerlei Vorstellung, warum jemand so etwas über ihn behauptn könnte. "Wir sind selbstverständlich froh, dass tatsächlich nichts passiert ist," betont Axel Bergmann, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. "Wir werden jedoch alles daransetzen, den Menschen zu ermitteln, der diese Falschmeldung verbreitet hat." Im Rahmen der Untersuchungen gegen den möglichen Bedroher war neben der Klosterstraße auch noch die Geschäftsstelle am Andeplatz ins Visier der Polizei geraten. Auch diese Filiale, wie auch eine darüber liegende Zahnarztpraxis, wurden evakuiert. Eine Durchsuchung des Objektes wurde jedoch überflüssig.

Am Nachmittag wurde noch die Sparkasse in Steinbergen überprüft, da auch für diese Filiale ein Hinweis eingegangen war. Ob dieser mit dem Einsatz in der Innenstadt in Verbindung stand, ist noch unklar. Der Vorstand der Sparkasse und die Einsatzleitung der Polizei dankte der Bevölkerung in Rinteln für ihr Verständnis, ihre Gelassenheit und ihr unkompliziertes Verhalten an den Sperrstellen.BER










13.07.2019 • 13:41 Uhr

Messermann überfällt Spielhalle und raubt Geld - Hinweise zur Nationalität unbekannt

In der heutigen Nacht kam es zu einem Raubüberfall auf eine Spielhalle in der Philippistraße in Kassel. Gegen 02:30 Uhr betrat ein männlicher Täter die Spielhalle und raubte unter Vorhalt eines Messers Bargeld in unbekannter Höhe.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
- männlich, ca. 175 - 180 cm groß, sehr schmale Statur, bekleidet
mit dunkler Oberbekleidung, schwarzer Jogginghose und schwarzen
Schuhen, bewaffnet mit einem Messer.

Ob der Messer-Mann stumm blieb, Deutsch oder anders sprach ist nicht von der Polizei mitgeteilt worden.

Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Kommissariat 35 des Polizeipräsidium Nordhessen geführt. Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können oder Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten sich unter T: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden./red/ots










13.07.2019 • 13:35 Uhr

Auto prallt gegen Baum und landet im Kornfeld - Rettungshubschrauber im Einsatz

Auf der Landesstraße 755 zwischen Marienmünster-Vörden und Bredenborn (Landkreis Höxter) ist am gestrigen Freitag, 12. Juli, ein Peugeot 206 von der Straße abgekommen und in einem Feld gelandet. Warum der 20-jährige Fahrer gegen 10.50 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, über die Fahrbahn schleuderte und dabei auch gegen einen Baum prallte, ist noch unklar. Der Fahrer und sein 15-jähriger Mitfahrer erlitten Verletzungen und wurden von den Rettungskräften versorgt. Der Fahrer wurde anschließend zur genaueren Untersuchung mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Sachschaden an dem Fahrzeug wird auf 5.000 Euro geschätzt. /nig/Foto: Polizei










13.07.2019 • 13:30 Uhr

Wenn sich Camper nicht grün sind... Hildesheimer (63) schlug zu

Die Hildesheimer Polizei berichtet soeben über Stress und Eskalation auf einem Campingplatz unter Beteiligung eines rabiaten Campers aus der Domstadt:

Auf der Campinganlage am Bückeburger Reitweg in Bückeburg kam es am Mittwoch gegen 08.30 Uhr zu einem handfesten Streit unter Campern. Bislang ist bekannt, dass beide Camper ihre Toilettenbehälter säubern wollten und vermutlich ein Streit entstand, weil es einem wartenden Camper nicht schnell genug ging, um ebenfalls die Reinigungsanlage zu bedienen.
Letztendlich wurden einem 63jährigen Mann aus Lennestadt von einem 68jährigen Mann aus Hildesheim zweimal in das Gesicht geschlagen. Der Lennestädter setzte sich mit seinem Toilettenbehälter zur Wehr. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Tatverdachtes der Körperverletzung bzw. Beleidigung aufgenommen. ma










13.07.2019 • 13:20 Uhr

Illegales Rennen auf der Kasseler Landstraße? - Polizei ermittelt gegen Autofahrer aus Northeim, Zeugen gesucht

Soeben berichtet die Göttinger Polizei über einen Ermittlungserfolg, braucht aber die Mithilfe von Zeugen:
Weil er sich am Mittwochabend (10.07.19) gegen 21.15 Uhr auf der Kasseler Landstraße in Fahrtrichtung Innenstadt ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit einem unbekannten Motorradfahrer geliefert haben soll, hat die Polizei Göttingen Ermittlungen gegen einen 36 Jahre alten Autofahrer aus Northeim nach § 315d Strafgesetzbuch eingeleitet. Ein Zeuge hatte zuvor die Beamten über Notruf informiert. Eine Funkstreife stoppte das Opel Astra Cabrio des Mannes nur wenig später auf der Berliner Straße. Die Beteiligung an einem illegalen Rennen wies der 36-Jährige auf Vorhalt von sich. Für die weiteren Ermittlungen in dem Fall ist die Polizei deshalb auf Augenzeugen angewiesen.jk










13.07.2019 • 13:09 Uhr

Flugplatz Bad Gandersheim: Vor einem atemberaubenden Treffen von 50 Oldtimern am Boden und in der Luft

Das sehenswerte Flieger- und Flugzeugtreffen am kommenden Wochenende hat einen guten Anlass. Hier sprachen mit Eric Ude darüber: "Anlässlich unseres 60. Geburtstags unser Do 27 A-4 aus Bad Gandersheim Baujahr 1959 nehmen wir dieses Jubiläum zum Anlass, erneut nach 2008 ein zweites Mal ein Internationales Dornier 27 und FWP. 149 Treffen in Bad Gandersheim auszurichten. Es werden ca. 50 Oldtimer aus dem In- und Ausland erwartet. Außerdem wird als weiteres Highlight der Vor- und Nachfolger der Do 27 erwartet, einmal ein Fieseler Storch aus Kassel und eine Do 28 aus Uetersen."

Ude erklärt weiterhin ausdrücklich: "Es handelt sich an dem Wochenende ausschließlich um ein Treffen von Oldtimern ohne Flugshow. Allerdings sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich diese historischen Flugzeuge am Boden und in der Luft auf dem "Kühler", unserem Flugplatz in Bad Gandersheim, ausführlich anschauen zu dürfen."

Für Verpflegung ist an diesem Wochenende für interessierte gesorgt, durch zahlreiche Helfer vom Flugplatz Bad Gandersheim.

Ude verspricht: "Von Freitag bis Sonntag wird es reichlich Flugbetrieb zu sehen geben durch zahlreiche an- und abfliegende Maschinen."
Ude stellte dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group einige Bilder zur Verfügung, die schon jetzt Lust auf einen Besuch auf dem Flugplatz in der nächsten Woche machen.
red

















13.07.2019 • 11:51 Uhr

Wenn Theater-Regen zusammenschweißt: Dann wird durchgespielt und sitzengeblieben!

Was des einen Freud' kann schon mal des anderen Ärgernis sein. Der Regen beispielsweise. Die Kleingärtner und Bauern können gar nicht genug davon bekommen. Die Theaterleute bei den 61. Gandersheimer Domfestspiele eher weniger bisweilen gar keinen. Dennoch: Open air Theater ist auch das Spiel mit der Wetterdramaturgie. Die allermeisten Akteure und Fans der Freilichttheater wissen davon. "Wenn es nicht extrem schüttet oder gewittert, dann wird ein Abbruch so weit wie möglich hingeschoben", so die nachvollziehbare Logistik von Festspiel-Geschäftsführer Thomas Groß. Beispiel Freitagabend: Der Mann steht im Info-Zelt. Telefoniert. Schaut auf seine Wetter-App. Vor seiner Theke zwei Dutzend Menschen. "Wollen sie alle Regenüberzieher?" Niemand widerspricht. Jennifer Traum schleppt in einem riesigen Karton Nachschub an Überziehern herbei.

Draußen hat ein Dauerregen eingesetzt. Es wird feucht an diesem Theaterabend mit "Hair - Das Musical". 1000 sind gekommen. Die Vorstellung ausverkauft. Regenschirm und Gummijacken und die roten Überzieher bestimmen die Szene. Der Intendant Joachim Lenz persönlich steht wieder am Eingang A. Stets lächelnd, leicht tänzelnd, mit einem freundlichen Wort überreicht er Papiertücher. Zum abtrocknen der genässten Sitzschalen auf der Tribüne. Knapp zehn Minuten nach 20 Uhr legt das Enseblme los. Der sanfte Sommerregen geht über Zuschauer und Schauspieler/innen nieder. Die scheinen davon nichts zu spüren. Spielen und singen leidenschaftlich. Bei Tanzeinlagen ist die hohe Konzentration erlebbar. Bloß nicht ausrutschen, stürzen, weh tun. Die Bühne ist und bleibt feucht den ganzen Abend.

Gegen 22 Uhr hat der Regen spürbar nachgelassen. Der Applaus des dankbaren Publikums für eine fantastische Aufführung unter erschwerten Bedingungen ist heftig und tut dem Ensemble gut. Und sie freuen sich über diesen Zuspruch. Alle freuen sich - Theaterspiel als Doping.
Bis auf vier Personen (ein Ehepaar mit einem Baby und eine Dame mittleren Alters) sind alle sitzengeblieben, waren dem Bad Gandersheimer "Hair-Hippie-Rausch" verfallen. HWG, der Feuermann, hat wie jeden Abend mit seiner Gaslunte die Fackeln auf den Säulen beim Gastronomiezelt entfacht. Es wird ein Sketchen oder Bierchen schnabuliert. Man plaudert über die Aufführung und natürlich das Wetter. "Toll, dass durchgespielt wurde!". Spezielle Gemütlichkeit und Ambiente macht sich breit. Der Theaterregen hat sie alle zusammengeschweißt. Das Ensemble hat durchgespielt und die Festspielfans sind sitzengeblieben und ziehen mit wunderbaren Eindrücken in die Nacht und nach Hause.
red/Fotos: Thomas Fischer




















12.07.2019 • 18:08 Uhr

Umzug endete mit Tritt in den Unterleib - Anzeigen gegen rabiaten Möbelpacker (64) wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch

Am heutigen Freitag, 12.45 Uhr, kam es in Lautenthal nach einem Umzug zum Streit zwischen einem 64-jährigen Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens und dem 31-jährigen Auftraggeber. Im Verlauf verließ der Mitarbeiter die Wohnung des Anzeigeerstatters trotz Aufforderung nicht und trat ihn auch noch in den Unterleib. Die Polizei Langelsheim ermittelt nun wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch.ots










12.07.2019 • 18:01 Uhr

Algeriens Rechtsanwälte streiken für Rechtsstaatlichkeit - Friedliche Proteste niedergeknüppelt

Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen schlägt Alarm

Über 1.000 Juristen zogen gestern in schwarzen Roben durch Algier
Sie fordern unabhängige Justiz und Freiheit für politische Gefangene
Seit Wochen werden friedliche Proteste von Sicherheitskräften niedergeknüppelt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Sitz in Göttingen, hat die Europäische Union aufgefordert, die wachsende Gewalt von Sicherheitskräften gegen die algerische Demokratiebewegung zu verurteilen. „Wenn in Algerien willkürlich friedliche Demonstranten niedergeknüppelt werden, darf Europa nicht wegschauen. Die systematische Einschüchterung der Protestbewegung durch die Armee braucht eine klare Antwort aus der EU“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. Algerische Rechtsanwälte hatten am Donnerstag mit einem Generalstreik für mehr Rechtstaatlichkeit protestiert.

Mehr als 1.000 Anwältinnen und Anwälte zogen in ihren schwarzen Roben durch die Hauptstadt Algier und forderten die Freilassung von 34 Masiren (Berbern). Diese hatten bei den Demokratie-Protesten der letzten Wochen die masirische Fahne geschwenkt und waren dafür verhaftet worden. Die Juristen verlangen zudem den Rückzug der Armee aus dem öffentlichen Leben und Freiheit für alle politischen Gefangenen. Sie fordern, die Unabhängigkeit der Justiz zu gewährleisten und ein Ende der Rechtsprechung auf Telefonanruf. In Algerien sei es seit Jahrzehnten üblich, dass die Mächtigen des Staates per Telefonanruf die Verurteilung von Regierungskritikern durchsetzen, wie Richter vor Ort berichten.

Mit ihrem Streik kritisieren die Juristen auch die zunehmende Gewalt der Sicherheitskräfte gegen die Demokratiebewegung. Als am 5. Juli mehr als 100.000 Menschen für ein Ende von Willkür und Rechtlosigkeit protestierten, knüppelten Sicherheitskräfte die friedlichen Demonstranten systematisch nieder. Selbst unbeteiligte Passantinnen wurden wahllos aufgegriffen, in weit entfernte Haftzentren transportiert, eingeschüchtert und sexuell missbraucht. „Algeriens Kultur der Straflosigkeit muss endlich ein Ende haben. Europa muss die Willkür der Sicherheitskräfte anprangern, selbst wenn Frankreich um seine Interessen in Algerien fürchtet“, so Delius.

Das wochenlange Schweigen des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, der sich ansonsten gerne als Anwalt der Entrechteten stilisiere, sei bezeichnend. Doch in Algerien stehe Frankreich auf der Seite des kompromittierten Bouteflika-Regimes. Wichtige algerische Gewährsleute französischer Interessen seien seit dem Sturz des früheren Staatspräsidenten Abdelasis Bouteflika am 2. April 2019 festgenommen worden. Doch Europa dürfe sich in Algerien nicht alleine von Frankreichs Interessen leiten lassen, forderte der Menschenrechtler.
red/fis











12.07.2019 • 17:58 Uhr

Uslar/Schönhagen: Nicht aufgepaßt und zack gegen Leitplanke geknallt

Am gestrigen Donnerstag, gegen 18.00 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 241 zwischen Schönhagen und Amelith zu einem Verkehrsunfall. Eine 22-jährige Frau aus Uslar befuhr mit einem Pkw die B 241 aus Richtung Schönhagen kommend in Richtung Amelith. Dabei kam sie aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke. Am Pkw und an der Leitplanke entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 3.400Euro. stüw










12.07.2019 • 17:54 Uhr

Helios sorgt weiter für Streit: "Zum Wohl des Patienten" - Baumelt: "Ich kann das Gejammer der Berufspolitiker nicht mehr hören"

Mit scharfer Kritik an "Berufspolitikern" hat der Kreistagsabgeordnete der Linken,/Northeim 21, Lothar Baumelt, in die Debatte über den umstrittenen privaten Klinikkonzern Helios eingegriffen. Der betreibt bekanntlich zwei Kliniken im Landkreis Northeim, eine in Bad Gandersheim und eine in Northeim. Speziell das Haus in Bad Gandersheim ist jüngst durch die Schließung seiner Operationssäle in die Schlagzeilen geraten. Keistagsabgeordneter Baumelt erinnert in seiner aktuellen Position an Sprüche und Versprechungen von regionalen Kreispolitikern, die erst die Privatisierung der kommunalen/konfessionellen Kliniken befürworteten, jetztdas Unternehmen Helios wegen seiner knallharten privatwirtschaftlichen Praxis angehen. "Ich kann das Gejammer, insbesondere von den Berufspolitikern, nicht mehr hören.", so Baumelt voller Vorwurf an Kreuspolitiker von SPD und CDU, aber auch verantwortliche Beamte der Kreisverwaltung.
Baumelt: "Ich möchte daran erinnern, dass auf einer Kreistagssitzung am 19.Dezember 2008 ein Antrag von mir den Verkauf von landkreiseigenen Anteilen der damaligen Klinik Holding an die HELIOS-KLINIKEN (Berlin) bis zur Ausarbeitung eines Konzepts zur kostendeckenden Weiterführung der Krankenhäuser unter kommunaler Trägerschaften zurückstellen
ohne Gegenstimmen abgelehnt wurde.

KTA Schwarz (SPD) erklärte damals
„dass trotz der vom LK sehr hoch gelegten Messlatte, die privaten Betreiber in ihren Angeboten
die Forderungen des LK eins zu eins umgesetzt hätten“
U.a. „wohnortnahe Patientenversorgung , Erhalt von mehr als 1000 Arbeitsplätzen.“

KTA Rabe (FDP) lobte
„die zügige Umsetzung der Privatisierung durch die KV insbesondere der Herren Richert und Rode“

KTA Hegeler (CDU) erklärte
„die CDU-Fraktion habe schon zu einem weit aus früheren Zeitpunkt auf eine Privatisierung gedrängt.“

Baumelt weiter: "Von nun an ging es bergab! Es ist schon sehr verwegen, wenn Politiker/-innen, die 2008 die Privatisierungsentscheidung mitgetragen haben sich heute nach 11 Jahren privater Misswirtschaft nicht mehr daran erinnern können. Das der Missstand der Gesundheitsvor- und -versorgung zu großen Teilen durch Bundes- und Landesgesetz entstanden sind ist die eine Sache, das fehlende Rückgrat der Kommunalpolitiker /-innen politische Mitbestimmung bei dem Erhalt der Daseins- und Grundversorgung auch gegen den ökonomischen Druck „von oben“ einzufordern ist eine Andere. Als erster Schritt muss der poltische Druck, auf die Noch-Regierungsparteien zur Einhaltung des Konnexitätsprinzips (Der Gesetzgeber zahlt die Kosten seiner Gesetze) um Gestaltungsspielräume im kommunalen Bereich wieder zu gewinnen. Solange wir der Annahme sind, dass Krankenhäuser Wirtschaftsunternehmen sind, die sich „rechnen“ müssen erübrigt sich das Gejammer über Symptome."
red/Fotos: Thomas Fischer













12.07.2019 • 17:39 Uhr

Neue CO2-Steuer: Und wer sorgt für den sozialen Ausgleich? Mobile Landbevölkerung in Sorge

Umweltminister Olaf Lies: "Es darf keine Verlierer geben!"

Zur geplanten "CO2-Bepreisung" - das ist eine CO 2 Steuer - sagt Niedersachsens Energieminister Olaf Lies (SPD) heute :

"Für eine gelingende Energiewende und mehr Klimaschutz wird es unerlässlich sein, eine CO2-Bepreisung einzuführen. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollen dazu angehalten werden, klimafreundlicher zu leben. Dazu muss es einen Ausgleich für soziale Härten geben. Die Einnahmen sollten aber nicht im Gießkannenprinzip wieder ausgeschüttet werden, sondern lieber in Förderprogramme für energetische Gebäudesanierung oder in ein Programm für klimafreundliche Heizungen fließen. Es darf keine Verlierer einer solchen Regelung geben. Zum Beispiel muss es für einkommensschwache Pendler auf dem Land, deren Haus oder Wohnung nicht den modernsten Energieeinsparungen entspricht, einen sozialen Ausgleich geben.
Außerdem muss ein Klimafonds eingerichtet werden, aus dem Maßnahmen zur Klimaanpassung finanziert werden. Gleichzeitig muss die EEG-Umlage schrittweise abgeschafft und die Stromsteuer auf ein europäisches Mindestmaß reduziert werden, um die Stromkunden zu entlasten. Damit setzen wir Anreize, um erneuerbare Energien zu nutzen und auf grünen Strom und grünen Wasserstoff umzusteigen – das wird zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Eine wichtige Rahmenbedingung ist, die Deckelungen bei Wind- und Solarstrom endlich zu beenden, um den Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben."
red/fis/Foto: Thomas Fischer











12.07.2019 • 17:32 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der neunundzwanzigsten Kalenderwoche 2019

Radarkontrolle am Mittwoch im Raum Bad Gandersheim

In der Woche vom 15. bis 21. Juli 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:



Montag, 15. Juli: Raum Northeim

Dienstag, 16. Juli: Raum Katlenburg

Mittwoch, 17. Juli: Raum Bad Gandersheim

Donnerstag, 18. Juli: Raum Dassel

Freitag, 19. Juli: Raum Einbeck

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: Thomas Fischer










12.07.2019 • 17:30 Uhr

Farbschmierereien in Wachenhausen

Unbekannte haben zwischen vergangenen Mittwoch, 20.00 Uhr und Donnerstag, 10 Uhr an der Hauptstraße in Wachenhausen (Landkreis Northeim) einen Schaukasten der Gemeinde und das Gemeindewappen sowie an der Verbindungsstraße in Richtung Lindau eine Parkbank beschmiert. Der Gemeinde entstehen dadurch Reinigungskosten in Höhe von mindestens 100 Euro.

Da es sich bei den Schmierereien um Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen handelt, werden die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen beim Staatsschutzkommissariat der Polizeiinspektion Northeim geführt.

Zeugen, die zwischen Mittwochabend und Donnerstag, 10.00 Uhr auffällige Personen oder Fahrzeuge an einem der beschmierten Gegenstände beobachten konnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal










12.07.2019 • 07:23 Uhr

Bergkurpark voller Wild: "Mahlzeit!" oder guten Futtermorgen in Südniedersachsen!

Morgens sind es die Kinder mit ihren Eltern. Spätnachmittags ein stadtbekannter Senior. Ihnen gemeinsam ist die Zuneigung zu den Tieren im Wildgehege des Bergkurparks in Bad Gandersheim. Ausdruck ihrer Tierliebe sind die zu beobachtenden Futteraktivitäten. Die Menschen stoppen am Gatter. Schon laufen die Rehe und Hirsche ihnen entgegen. Durch den Zaun werden dann fettes Brot und eimerweise Körner und Obst und Gemüse gereicht. Gierig nehmen die Tiere das Futter auf. Eine abenteuerliche Wildfütterung durch den Maschendrahtzaun.

Die auf der Homepage der Stadt Bad Gandersheim offerierte freie Begehung des Wildgeheges hat der Reporter des Redaktionsnetzwerkes ausprobieren wollen. Funktioniert nicht. Zaun und verschlossenes Gatter verhindern den Zutritt. So bleibt die Beobachtung von außen.

Einst wurde der Bergkurpark für gigantisches Steuergeld erstellt. Damit die Bevölkerung dort etwas von der Natur und für die persönliche Fitness hat. Heute kann man das eingefriedete Areal in begrenztem Ausmaß umlaufen. Es wird von einem Privatunternehmen bewirtschaftet und genutzt. Das Wildfleisch wird vermarktes - beispielsweise an einem Imbissstand bei den Gandersheimer Domfestspielen.
red/Fotos: Marc Reiser
















12.07.2019 • 07:07 Uhr

Einbruch in eine Kita - Alarmanlage schlug an - Täter floh mit geklautem Rad und verlor Papiere -Festnahme durch Polizei - Jetzt in Haft

In der vorletzten Nacht kam es in der Kindertagesstätte in dem Ulmenweg in Hildesheim zu einem Einbruch. Bei der anschließenden Fahndung wurde ein Täter festgestellt und vorläufig festgenommen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand hat der Täter den rückwärtigen Bereich der Kindertagesstätte in der Nacht vom 10Juli 2019 auf den 11.Juli 2019, gegen 00:45 Uhr, aufgesucht. Dort hat er zuerst versucht eine Tür zu dem Gebäude aufzuhebeln, da dies vermutlich misslang, hat er ein auf Kipp stehendes Fenster aufgedrückt. Beim Betreten der Kita hat er Alarm ausgelöst und flüchtete.
Aufmerksame Anwohner informierten umgehend die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen wenige Minuten später am Tatort eintrafen. Das Gebäude wurde umstellt, Personen konnten nicht mehr festgestellt werden. Es wurden jedoch Dokumente gefunden, die einer polizeibekannten männlichen Person aus Hildesheim gehören. Im Rahmen der Fahndung im näheren Tatortbereich wurde ein Mann mit einem Fahrrad angetroffen und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass das Fahrrad gestohlen war und dass es sich um den Mann handelt, der die persönlichen Dokumente im Tatortbereich verloren hatte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und die weiteren Ermittlungen durch das u.a. für Einbruchsdelikte zuständige Fachkommissariat 2 der Polizeiinspektion Hildesheim übernommen. In seiner Vernehmung gab er an, die Tat begangen zu haben.

Der Tatverdächtige hatte bereits in anderer Sache einen Haftbefehl, der unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Dieser Haftbefehl wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim durch das Amtsgericht Hildesheim wieder in Vollzug gesetzt. Der mutmaßliche Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft.kri










12.07.2019 • 06:59 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim/Kalefeld aktuell am Freitag: "Wir sammeln Kräuter", "Theaterworkshop"", "Zeig mir mehr - Aufführung" - Vorschau: Samstag Big-Pool-Party

Kinder freut Euch auf die Sommerferien. Und freut Euch, dass es dank des "Ferienprogramms der Jugendpflege Bad Gandersheim" überhaupt nicht langweilig werden muss für die Daheimgebliebenen. Denn auch am heutigen Freitag gibt es schöne Angebote:

"Wir sammeln Kräuter und kochen gemeinsam" heißt es heute für die neun- bis 13 jährigen interessierten Jungen und Mädchen. Treffen ist um 10 Uhr am Wohnmobilplatz Rio Grande beim Chan-von-Seelen-Stadion in Bad Gandersheim. "Zusammen wollen wir Kräuter sammeln und daraus ein gemeinsames Mittagessen zubereiten", heißt es in der Ankündigung. Messer und Gabel sind bitte mitzubringen. Dazu der Ratschlag: "Denkt daran, kein Einwegbesteck aus Plastik!"

"Zeig mir mehr" - Theaterworkshop der Domfestspiele - 2. Tag. Beginn wieder um 10 Uhr im Forum der Grundschule in der Roswithastraße in Bad Gandersheim. Ab 13 Uhr soll dann vorgeführt werden, was die Nachwuchsschauspieler/innen im Alten von 9 bis 12 Jahren "gezaubert" haben. Die Aufführung ist öffentlich, betont Stadtjugendpfleger Gunnar Ude.

VORSCHAU:

"Big Pool Party im Waldschwimmbad in Düderode": Der fezig-feuchte-spaßige Event des Ferienprogramms ein Kooperation der Jugendpflege Bad Gandersheim und Gemeinde Kalefeld findet am Samstag im Freibad in Düderode statt. Hier startet die Fete ab 21 Uhr. Kinder und Jugendliche ab 14 Uhr sind hier willkommen. Für Bad Gandersheimer ein Extra-Spaß, weil für sie leider das Gandersheimer Freibad auch in diesem Jahre geschlossen bleibt. Auch das Sole-Hallenbad ist in der Roswithastadt derzeit dicht. Deswegen bietet sich Düderde an - wenn denn der Fahrdienst dorthin geregelt ist.

red/Fotos: Thomas Fischer














12.07.2019 • 06:33 Uhr

Polizei Göttingen warnt vor erneuten Anrufen von Enkeltrick-Betrügern

Aus aktuellem Anlass warnt die Göttinger Polizei erneut vor Enkeltrick-Betrügern. Im Laufe des Donnerstagvormittages (11.07.19) sind bei der Polizei vermehrt Anrufe von Bürgern eingegangen, die einen solchen Betrugsversuch meldeten. Bisher sind die Versuche augenscheinlich gescheitert. Es ist aber davon auszugehen, dass die Betrüger ihre Masche fortsetzen werden, bis sie zu einem finanziellen Erfolg gekommen sind.

Immer wieder rufen Betrüger vornehmlich bei lebensälteren Menschen an und geben sich als Enkel oder sonstiger Angehöriger aus. Durch geschickte Gesprächsführung erlangen sie schnell das Vertrauen ihrer Opfer, die dann leider zu viel Privatsphäre preisgeben. Man sei akut in Geldnot und benötige kurzfristig Bargeld. Nicht selten stehen dabei sehr hohe Geldbeträge im Raum.

Ihre Polizei rät deshalb: Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie selbst die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. mb










11.07.2019 • 16:05 Uhr

Aus der simply-X Herzkammer Nr. TWO direkt zum Openair Frauenfeld in der Schweiz - Heute der Festivalstart

Managing Director Switzerland Timon Renfer: Gigantisches Equipment im Einsatz - Fast 600 elektronische Aggregate

Timon Renfer, Managing Director Switzerland der simply-X Tochtergesellschaft in der Schweiz, war vor wenigen Tagen in der simply-X Herzkammer Nr. TWO in Bad Gandersheim. Exakt ist das der ehemalige Aldi im Steinweg in Bad Gandersheim. Hier das Treffen und Gespräch mit dem sympathischen Geschäftsführer aus der Schweiz. Mit seinem Team traf er in Bad Gandersheim tagelang die technischen Vorbereitungen für die ganz großen Tage. Der erste ist heute. Beginn des Openair Frauenfeld 2019, das ultimative Hip-Hop- und Urban-Festival, das in Frauenfeld in der Schweiz stattfindet.

Das Festival holt die Vibes des US-amerikanischen Urban ins ländliche Frauenfeld und begeistert mit seinen fantastischen Line-ups und Bühnendesigns jährlich weit über 100.000 Anhänger*innen des Hip-Hop. Diesmal, so Timon Renfer, werden bis einschließlich Sonntag bis zu 170.000 Bescher*innen in einem faszinierenden Ambiente erwartet. Das Festival ist zum dritten Mal nacheinander ausverkauft. Und hier ist die hochentwickelte Zutrittstechnik (u.a.Drehkreuze) und das elektronische Bezahlsystem powered by simply-X im Kompletteinsatz. "Wir werden zwischen 500 bis 600 Aggregate zum Einsatz bringen. Alles elektronisch und digital vernetzt", erzählt Timon Renfer in der simple-Werkstatt im ehemaligen Aldi in Bad Gandersheim. Ein gigantisches Heer von Kassensystemen wird hier für den Einsatz beim Openair Frauenfeld "fit" gemacht. Rechtzeitig ist die Ladung nach Frauenfeld transportiert und dort installiert worden.

Das Openair Frauenfeld ist eines der größten Festivals seiner Art in Europa. Jahr für Jahr werden hier die Superstars, Tastemaker und Game-Changer des Hip-Hop präsentiert. Namen wie Kanye West, Jay-Z, Eminem, Kendrick Lamar, Run DMC und The Weeknd zierten in den vergangenen 13 Jahren bereits die Festivalbühnen. Nach der Musik auf den Bühnen können die Besucher*innen den geilen Festivaltag in örtlichen Clubs wie dem Bacardi Dome und dem Fabric Klub bis in die frühen Morgenstunden ausklingen lassen.

Timon Renfer leitet die simply-X Tochtergesellschaft bei Bern mit einem Team von fünf Mitarbeitern seit 2016. Von hier aus werden komplexe Produktlösungen (elektronische Zugangs- und Bezahl-, Kassensysteme) für Eventarenen und Sportstadion (u.a. Eishockey /Handball) in der gesamten Schweiz koordiniert und mit den Veranstaltern umgesetzt. "Wir haben gut zu tun",beschreibt Renfer die Geschäftsintensität.

Nach Openair Frauenfeld ist vor dem nächsten Knaller: Das Gurtenfestival (vom 17. bis 20. Juli) vor der Traumkulisse Alpen. Wieder über 100.000 Fans - und wieder mit simply-X .

red/Fotos: simply-X News


















11.07.2019 • 15:29 Uhr

17-Jähriger verunglückt mit Ferkeltransporter: 50 Ferkel plötzlich auf der Straße

Am gestrigen Mittwoch,, gegen 15:10 Uhr, ist bei Gehrden (Kreis Höxter) ein Traktor mit einem angehängten Ferkelhanhänger verunfallt. Zur Unfallzeit beabsichtigte der 17-jährige Traktorfahrer aus Richtung Frohnhausen kommend nach links auf die Bundesstraße 252 abzubiegen. Hierbei geriet der mit ca. 50 Ferkeln beladene Anhänger in den Straßengraben und kippte um. Durch das Umkippen sind einige der Ferkel herausgefallen und liefen anschließend auf der Fahrbahn herum. Durch hinzueilende Helfer konnten diese jedoch schnell wieder eingefangen werden. Dennoch wurden durch den Unfall einige Tiere verletzt. Ob und wie viele verendet sind, kann noch nicht gesagt werden. Auf Grund des Unfalls wurde die B252 bis ca. 15:50 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt und der Verkehr abgeleitet. Am Anhänger entstand leichter Sachschaden./he/Foto: Polizei










11.07.2019 • 15:23 Uhr

Mit dem Enkelstrick: Betrüger hatten 50.000 Euro erbeutet - Wer erkennt den Täter mit dem blauen Cape?

Nachdem es Betrügern am 4. Juni 2019 gelungen war, mit der Enkeltrickmasche von einer Seniorin in Baunatal knapp 50.000 Euro zu ergaunern, veröffentlicht die Polizei nun ein Phantombild des Geldabholers. Dadurch erhoffen sich die Ermittler der EG SÄM des Kommissariats 24 der Kasseler Kripo, die für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, Hinweise auf den bislang unbekannten Täter aus der Bevölkerung zu bekommen.

Geldabholer trug schwarzen Anzug und blaue Kopfbedeckung

Das nun veröffentlichte Phantombild erstellten Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes gemeinsam mit dem Opfer. Der darauf zu sehende Mann, bei dem es sich um den Abholer der knapp 50.000 Euro handelt, soll etwa 1,75 Meter groß sein, eine mitteleuropäische Erscheinung, einen dickeren Bauch und dunkelbraune Haaren haben. Zur Tatzeit am 4. Juni soll er einen älteren schwarzen Anzug, eine blaue Kopfbedeckung und eine glänzende, teuer aussehende schwarze Lederumhängetasche getragen haben. Zudem soll er bei der Geldübergabe gehechelt haben, als sei er zuvor gerannt.

Geldübergabe in der Straße "Hünsteinplatz"

Die knapp 50.000 Euro übergab die Seniorin an dem 4. Juni, gegen 13:30 Uhr, in der Straße "Hünsteinplatz" in Baunatal, in unmittelbarer Nähe zu der dortigen Kindertagesstätte, an den Geldabholer, bei dem es sich angeblich um einen Notar handeln sollte. Die Frau hatte zuvor an dem Tag mehrere Anrufe erhalten und war im falschen Glauben, ihrem Enkel beim Kauf einer Immobilie finanziell zu helfen. Dass es sich dabei jedoch um eine Betrugsmasche handelte, deckte später der echte Enkel auf.

Die Ermittler der EG SÄM bitten Zeugen, die Hinweise zu dem auf dem Phantombild abgebildeten Mann geben können, sich unter Telefon 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.ots/Phantombild: Polizei










11.07.2019 • 15:08 Uhr

Zeig mir (noch) mehr!“: Drei Zusatzvorstellungen vor dem Domportal terminiert - Zweimal "Glöckner", einmal "Hair"

Die Nachfrage nach Tickets für die 61. Gandersheimer Domfestspiele ist ungebrochen groß, fast 44.000 Karten sind bereits verkauft, mehrere Termine komplett ausverkauft. Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß haben sich deshalb zu drei Zusatzvorstellungen entschlossen, damit noch mehr Menschen die ganze Welt der Bühnenmagie vor dem Stiftskirchenportal genießen können. „Der Glöckner von Notre Dame“ wird zwei weitere Male gespielt, und zwar am 23. Juli und am 6. August. Außerdem gibt es am 30. Juli eine weitere Vorstellung des Kult-Musicals „Hair“. Beginn ist jeweils um 20 Uhr auf der Festspielbühne. Die Karten dafür sind ab sofort erhältlich.

„Der Glöckner von Notre Dame“, die Geschichte um Quasimodo, den unansehnlichen Glöckner, die schöne Bettlerin Esmeralda und den zwielichtigen Priester Frollo, kommt in einer neuen, modernen Fassung von Sarah Speiser und Jennifer Traum auf die Bühne und wird durch extra komponierte und live gespielte Musik aus der Feder von Ferdinand von Seebach begleitet. Dabei sind auch die Artisten von LineAct – die polnischen Vertikalkünstler verwandeln die Fassade der Stiftskirche in eine atemberaubende, akrobatische Spielfläche.

Mit dem Musical „Hair“ stehen die Hippies und deren Botschaft an uns wieder auf. Regisseur und Choreograph Marc Bollmeyer hat ein Fest für alle Sinne kreiert, das geprägt ist von Darstellern aller Couleur, verschiedenen Tanzstilen, bunten Kostümen und dem Appell an ein großes liebendes Miteinander. Hits wie „Let The Sunshine In“ und „Aquarius“ sind zum Ohrwurm geworden. Die Festspielband unter der musikalischen Leitung von Patricia Martin spielt die Musik live.

Weitere Informationen und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr
sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen

red/Fotos: Thomas Fischer













11.07.2019 • 14:54 Uhr

Es ist Ferienzeit: Einbrüche in Schulen in Walkenried und Bad Sachsa - Laptop gestohlen

Indem sie ein Fenster mit einem Stein einschlugen, gelangten Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch (10.07.19) in das Innere einer Schule in der Walkenrieder Schulstraße. Auf ihrer Suche nach Diebesgut drangen sie gewaltsam in Lehrerzimmer und Büro ein, wo sie sämtliche Schränke durchwühlten. Ob Wertsachen oder andere Gegenstände fehlen, ist momentan noch unklar. Die Schadenshöhe ist zurzeit unbekannt.

Auch in Bad Sachsa trieben unbekannte Eindringlinge ihr Unwesen in einer Schule in der Ringstraße: In der Nacht zu Donnerstag (11.07.19) hebelten sie das Fenster zum Sekretariat auf und durchsuchten die Räumlichkeiten der Schule nach geeignetem Diebesgut. Ersten Informationen zufolge stahlen die Einbrecher einen Laptop. Ob weitere Wertsachen oder Gegenstände fehlen, ist noch offen. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

Ob es einen Tatzusammenhang gibt, wird derzeit von den Ermittlern geprüft.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Bad Lauterberg jederzeit unter der Telefonnummer 05524/963-0 entgegen.mb










11.07.2019 • 12:52 Uhr

Wildwuchs und Fäulnis in der erbärmlichen "Koppelwiese": Ein "Landschafts-Schand-Gebiet", urteilt ein Reha-Gast

Zu den wohl "unsehnlichsten" und "verschandeltsten" Plätzen zählen auswärtige Gäste Bad Gandersheim den Bereich "Koppelwiese". Reha-Patienten und Kurgäste müssen dieses so genannte Landschaftsschutzgebiet durchlaufen, wenn sie die edlen gastronomischen Angebote rund um das Museum Portal zur Geschichte in Brunshausen besuchen möchten.

Das Redaktionsnetzwerk hat seinen Reporter Marc Reiser mit dem Auftrag losgeschickt, die Beobachtungen und Kommentare der auswärtigen Besucher und Besucherinnen mal zu checken. Per Rad und zu Fuß waren wir in der "Koppelwiese" unterwegs. Tatsächlich ist der Anblick von chaotischem Wildwuchs, Fäulnis, Brennesselwald, einem verblichenen, teilweise zugewucherten kaputten Informationsschild, lieblos angelegten Fußweg, zugewachsener Wasserläufe nur noch öde bis erbärmlich.

So hat denn auch ein Reha-Patient (keine orthopädische Indikation) aus Mühlheim an der Ruhr die kritischen Kommentare seiner Mitpatienten mit der Begrifflichkeit "Landschafts-Schand-Gebiet" wohl auf den berühmten Punkt gebracht.

Und was sagt das offizielle Bad Gandersheim zu den unwirklichen Zuständen in der "Koppelwiese"?
Schweigen. Das ist logisch. Denn wer nicht sieht und sehen will, wie diese einst vorzeigbare "Koppelwiese" verkommt, kann sich dazu nicht äußern.
red/Fotos: Marc Reiser












11.07.2019 • 12:24 Uhr

Polizei Bad Gandersheim: etliche Geranien aus ihren Pflanzgefäßen gerissen - Zeugenhinweise erbeten

Soeben gibt es zum neuen Fall von Vandalismus in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim die offizielle Verlautbarung der lokalen Polizeibehörde. :
Darin heißt es: In der Nacht zum Donnerstag wurden im Stadtgebiet Bad Gandersheim etliche Geranien aus ihren Pflanzgefäßen gerissen und auf den Boden geworfen. Die Spur der Vandalen zog sich beginnend vom Plan über die Neustadt bis hin zum Hallenbad in der Hildesheimer Straße. Hinweise bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200.
ots











11.07.2019 • 12:15 Uhr

Freude beim Wallstein Verlag Göttingen: Lukas Bärfuss erhält den Georg-Büchner-Preis 2019

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis 2019 an den Schriftsteller Lukas Bärfuss. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 2. November 2019 in Darmstadt verliehen. Bei seinem Verlag Wallstein in Göttingen herrscht große Freude über die Auszeichnung.

Begründung der Jury:
»Mit Lukas Bärfuss zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung einen herausragenden Erzähler und Dramatiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur aus. In einer distinkten und dennoch rätselhaften Bildersprache, karg, klar und trennscharf, durchdringen sich nervöses politisches Krisenbewusstsein und die Fähigkeit zur Gesellschaftsanalyse am exemplarischen Einzelfall, psychologische Sensibilität und der Wille zur Wahrhaftigkeit. Mit hoher Stilsicherheit und formalem Variationsreichtum erkunden seine Dramen und Romane stets neu und anders existentielle Grundsituationen des modernen Lebens. Es sind Qualitäten, die zugleich Bärfuss‘ Essays prägen, in denen er die heutige Welt mit furchtlos prüfendem, verwundertem und anerkennendem Blick begleitet.«

Lukas Bärfuss, geboren am 30. Dezember 1971 in Thun/Schweiz, ist Dramatiker, Erzähler und Essayist. Er lebt in Zürich.
Bärfuss begann zunächst 1998 als Dramatiker und avancierte zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterautoren. Seine Theaterstücke wurden in rund ein Dutzend Sprachen übersetzt und werden weltweit gespielt. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen: »Die sexuellen Neurosen unserer Eltern« (2003), »Der Bus« (2005), »ÖL« (2009), »Frau Schmitz« (2016). Sein neuestes Drama, »Der Elefantengeist«, wurde im September 2018 am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt.
Als Erzähler debütierte Lukas Bärfuss 2002 mit der Novelle »Die toten Männer«. Sein erster Roman »Hundert Tage« über den Völkermord in Ruanda erschien 2008. Wie dieser so fand auch sein zweiter Roman »Koala« aus dem Jahr 2014, in dem er den Suizid seines Bruders darstellerisch verarbeitet, ein großes Echo in der Öffentlichkeit. Für diesen Roman wurde ihm 2014 der Schweizer Buchpreis verliehen. 2017 erschien sein jüngster Roman »Hagard«, dessen Geschichte um einen erfolgreichen Geschäftsmann kreist, der sich durch obsessives Begehren aus allen sozialen Bindungen löst.
Lukas Bärfuss tritt immer wieder mit pointierten Essays und Debattenbeiträgen zum politischen Geschehen an die Öffentlichkeit. 2015 erschien sein Essayband »Stil und Moral«, 2018 der Band »Krieg und Liebe«.

Zu den vielen Auszeichnungen, die Lukas Bärfuss erhalten hat, zählen: 2005 Mülheimer Dramatikerpreis, 2008 Mara-Cassens-Preis, 2009 Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis (Sonderpreis), 2010 Hans-Fallada-Preis, 2013 Berliner Literaturpreis, 2014 Solothurner Literaturpreis, 2014 Schweizer Buchpreis, 2015 Nicolas-Born-Preis, 2016 Johann-Peter-Hebel-Preis, 2018 Preis der LiteraTour Nord. Lukas Bärfuss ist Mitglied der der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Lukas Bärfuss Autorenseite: www.lukasbaerfuss.ch
Verlage: Wallstein Verlag Göttingen
Hartmann & Stauffacher

red/fis/Foto: Stefano de Marchi










11.07.2019 • 12:00 Uhr

Krimineller "Schuhtausch" - Alarmmelder schlug an, aber neue Schuhe, schnelle Füße

Am Dienstag gegen 12.45 Uhr kam es in dem Günstig-Schuhgeschäft an der Straße In der Fluth in Northeim zu dem Diebstahl von einem Paar Schuhe im Wert von 27,90 Euro. Ein bislang unbekannter Mann probierte zunächst mehrere Paar Schuhe an. Nachdem ihm ein Paar scheinbar gut gefallen hat, ließ er dieses einfach an und packte die alten Schuhe unbemerkt in den leeren Schuhkarton. Anschließend verließ er ohne etwas zu bezahlen das Geschäft. Im Eingangsbereich schlug der Diebstahlswarner an. Dem Täter gelang es, zu Fuß zu flüchten.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls wurde eingeleitet. Die alten Schuhe wurden als Beweismittel sichergestellt. fal











11.07.2019 • 11:56 Uhr

Mühlentorkreuzung: Nach Frontalaufprall Auto umgekippt - Zwei Frauen verletzt - 22.000 Euro Schaden

Am Mittwoch gegen 16.35 Uhr kam es auf der Mühlentorkreuzung in Northeim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuginsassen verletzt wurden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 22.000 Euro.

Ein 55 Jahre alter Autofahrer aus Osterode war auf dem Friedrich-Ebert-Wall unterwegs. Er fuhr bei Grün geradeaus in die Mühlentorkreuzung ein. Hier erkannte er im letzten Moment den Pkw einer 47 Jahre alten Einbeckerin, die von der Rückingsallee kommend in Richtung Mühlenstraße unterwegs war. Trotz einer Vollbremsung prallte der Osteroder frontal gegen die rechte Seite des querenden Autos. Durch die Wucht des seitlichen Aufpralls wurde der Pkw der Einbeckerin auf die Fahrerseite gekippt.

Ersthelfer halfen der Fahrerin und ihrer 15-jährigen Beifahrerin aus dem Pkw. Beide Frauen wurden verletzt und mit einem RTW in die Göttinger Uni-Klinik gefahren. Der Osteroder blieb unverletzt. An den Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. fal











11.07.2019 • 09:17 Uhr

Nach Tötungsdelikt in einer Kneipe - Wer kennt den Mann?

Nach einem Streit, der am vergangenen Freitag für eine 60-jährige Frau tödlich endete, arbeitet die Polizei weiter intensiv in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig an der Aufklärung des Falles. Das Opfer geriet am Freitagnachmittag mit einem ungefähr 25 Jahre alten Mann in Streit. Im Zuge dessen fügte der Mann der Frau eine Stichverletzung zu, an der die 60-Jährige noch auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb.

Neben der Auswertung der vorhandenen Spuren und Zeugenaussagen wurde auch unterschiedliches Bildmaterial gesichtet.

Dem zu Folge soll der Tatverdächtige etwa 25 Jahre alt und zirka 170 cm groß sein, einen Dreitagebart oder Vollbart haben und dunkle Bekleidung sowie ein dunkles Base-Cap getragen haben.

Bei der getragenen Jacke handelt es sich um eine schwarze Jacke mit dunklen Applikationen, wie es auf dem zusätzlichen Bild zu erkennen ist. Ebenso sind die breiten Schnürsenkel der Turnschuhe schwarz. Die Farben sind auf Grund der vorherrschenden Lichtverhältnisse auf den großen Bildern fälschlicherweise hell dargestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig gab das Amtsgericht Bilder des Tatverdächtigen zur Veröffentlichung frei.

Wer Hinweise auf die Identität des abgebildeten Mannes geben kann, wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0531/476-2516 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.ots/Foto: Polizei












11.07.2019 • 08:32 Uhr

Sorge um Christa M. - Fahndung nach vermisster Person - Polizeihubschrauber und Spürhund im Einsatz

Vermisst wird seit dem 8. Juli 2019 die 78-Jährige Christa M. aus dem Ortsteil Föhrste bei Alfeld. Sie ist von ihrer Wohnanschrift abgängig. Eine entsprechende Vermisstenanzeige liegt den Polizeibeamten des Polizeikommissariats Alfeld vor. Alle bisherigen Suchmaßnahmen, u.a. unter Hinzuziehung eines Personenspürhundes, eines Polizeihubschraubers und eines Sonarbootes, verliefen bisher leider erfolglos. Durch die Veröffentlichung eines Lichtbildes erhofft sich die Polizei Alfeld Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten zu erlangen. Ferner werden die Hörfunkmedien um Veröffentlichung gebeten. Beschreibung der Vermissten:

- 168 Zentimeter groß
- schlank
- braunes/ graues kurzes Haar (gelockt)
- Brillenträgerin
Zur Bekleidung können leider keine Angaben gemacht werden.

Sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten nimmt die Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181-91160 entgegen.kri/Foto: Polizei










11.07.2019 • 08:21 Uhr

Erneut nächtlicher Vandalismus: Blumen rausgerissen, Blütenköpfe abgeschlagen, Lampe demoliert

In der vergangenen Nacht sind in Bad Gandersheim (Landkreis Northeim) wieder Unbekannte unterwegs gewesen und haben auf ihrem Streifzug Sachbeschädigungen und Zerstörungen angerichtet. Die Spur des Vandalismus zieht sich von der Innenstadt (Marktplatz) über Bereiche der Stiftsfreiheit bis ins Kurviertel. Aus diversen Blumenkübel wurde Pflanzen und Erde herausgerissen und Blütenköpfe abgeschlagen. Im Bereich des Sole-Waldschwimmbades/Roswitha-Klinik in der Hildesheimer Straße wurde eine Leuchte demoliert.
Inwieweit die Zerstörungswut im Zusammenhang mit einer wilden (privaten) Party am gestrigen Abend steht ist nicht exakt auszumachen, wird aber gemutmaßt. Im Mai dieses Jahres wurden zwei Jugendliche nach einer Disko in einem hiesigen Jugendzentrum auf ihrem Chaosstreifzug durch die Stadt erwischt. Ob es sich um Wiederholungstäter oder Nachahmer handelt verliert sich aktuell in Spekulationen.
red/Fotos: Marc Reiser












11.07.2019 • 08:04 Uhr

Privatparkplatz Marienstraße in aller Munde: Nachgefragte Reinigungsaktion und Stadtratsbeschluss

Aktuell ist das Gelände des ehemaligen V-Marktes in der Marienstraße in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim, ein Filetstück städtebaulicher Entwicklung, Gegenstand öffentlicher Diskussionen und kommunalpolitischer Beschlusslagen:

Erstens:
Am Mittwoch zeigten sich irritierte Bewohner des Quartiers beeindruckt über Reinigungsarbeiten auf dem Privatgelände durch städtische Mitarbeiter des Bauhofes. Sie beseitigten Bewuchs und reinigten Randbereiche des Parkplatz. Er ist ausdrücklich als Privatparkplatz ausgewiesen. Abgestellt sind dort neben Fahrzeugen auch jede Menge von mobilen Verkaufspavillons die bei Stadtfesten zum Einsatz kommen. Wie kommt es, dass die Stadtverwaltung auf dem Areal Reinigungsarbeiten- und Grünschnittarbeiten vornimmt? Das fragten sich die Bad Gandersheimer Bürger. Das Redaktionsnetzwerk hat die Frage an die Erstverantwortliche bei der Stadt Bad Gandersheim weitergereicht. "Da gibt es einen Nutzungsvertrag", so die kurze und knappe Antwort auf doppelte Nachfrage bei Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD). Inwieweit dieser "Nutzungsvertrag" mit dem Privateigentümer eine Kostenbeteiligung für die Dienstleistung der Stadt regelt oder eine Kompensationsgeschäft vorliegt (Reinigung gegen Parkflächennutzung) ließ die Bürgermeisterin unbeantwortet.

Zweitens:
Einige Tage zuvor war der Platz Gegenstand einer kurzen Debatte und eines Beschlusses im Gandersheimer Stadtrat. Die Mehrheit von SPD und Grünen brachte einen Aufstellungsbeschluss auf den Weg. Die CDU enthielt sich. Im Kern geht es um genehmigungsrechtliche Voraussetzungen, um auf dem Gelände Bauaktivitäten zuzulassen. Ein Investor plant dort die Realisierung eines Fitness- und Gesundheitszentrums. Die Ratsmehrheit gab mit dem Aufstellungsbeschluss ein erstes wichtiges grünes Licht für das ehrgeizige Vorhaben.
red/fis/Fotos: Marc Reiser



















11.07.2019 • 07:40 Uhr

CDU aktiv und begeistert: Stadtverband spendet für Landjugendaktion 250 Euro

Die Christdemokraten in Bad Gandersheim bleiben aktiv. Jetzt haben sie 250 Euro an Spenden eingesammelt. Hintergrund ist die Unterstützung einer Aktion der Landjugend. Die hatte ein Insektenhotel innerhalb von 72-Stunden erstellt. "Finden wir unheimlich gut!", zeigte sich die CDU begeistert. Dem folgte der Scheck. Mit viel Freude wird der Scheck jetzt vor der Geschäftsstelle vom CDU-Vorsitzenden Ahrens an die Landjugend übergeben. red/Foto: CDU










11.07.2019 • 07:31 Uhr

Polizei: Linksextreme attackieren Haus mit Farbkugeln und Steinen - "Nazi" auf Fassade gesprüht

Soeben teilt die Polizei in Göttingen mit: Beim Bewurf eines Mehrfamilienhauses mit Farbkugeln und Steinen haben Unbekannte in der Nacht zum letzten Donnerstag (04.07.19) in der Straße "Guldenhagen" im Göttinger Stadtteil Geismar Sachschaden in bislang unbekannter Höhe verursacht. Die Steine trafen offenbar gezielt zwei Fensterscheiben einer Wohnung im 1. Obergeschoss des Hauses. Die Räume stehen seit dem Auszug der letzten Mieter vor mehreren Wochen allerdings leer. Die Polizei Göttingen geht angesichts der Gesamtumstände von einer politisch linksmotivierten Tat aus. Die weiteren Ermittlungen hat das Staatsschutzkommissariat übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. Bereits vor zwei Monaten war das Wohnhaus im Guldenhagen schon einmal Angriffsziel von politisch motivierten Sachbeschädigern. In der Nacht zum 15. Mai hatten Unbekannte die Fassade an mehreren Stellen in silberner Sprühfarbe mit "Nazi" beschmiert und Farbbeutel gegen das Gebäude geworfen. Auch in diesem Fall dauern die Ermittlungen an. jk











11.07.2019 • 07:17 Uhr

Ferienrogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell: Donnerstag "Radtour", "Bühne frei bei Domfestspielen" und "Sommerblumen gestalten mit Heike"

Wieder schöne Angebote für die zuhause geblieben Mädchen und Jungen. Dank des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim ist am heutigen Donnerstag Abwechslung und Unterhaltung angesagt. Am heutigen Donnerstag gibt es laut Mitteilung von Gunnar Ude folgende Aktionen:

"Zweitägige Radtour nach Hildesheim-Marienrode": Gemeinsam mit Kindern aus Kalefeld wird nach Hildesheim geradelt. Es geht über den herrlichen Skulptuenpfad. Übernachtet wird im Jugendwanderheim Windmühle Marienrode. Mitreden dürfen Kinder und Jugendliche im Altert von 10 bis 16 Jahren. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Schulhof des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim.

"Bühne frei - Theaterworkshop bei den Domfestspielen": Kinder von 9 bis 12 Jahren sind eingeladen, Theater kennenzulernen. Der Kurs ist auf zwei Tage angesetzt. Aus Ideen und Improvisationen der Kinder entsteht eine kleine Geschichte, die am Ende des Workshops aufgeführt wird. Angeboten wird der Kurs von Lucia und Robert Strohmeyer, Theaterpädagogen bei den Gandersheimer Domfestspielen. Termin: 10 Uhr bis 13 Uhr im Forum der Grundschule in der Roswithastraße in Bad Gandersheim.

"Bunte Sommerblumen gestalten": Ein Angebot für Kinder von 12 bis 16 Jahren. Gemeinsam mit der Floristmeisterin Heike Dörries lernen die Teilnehmer/innen selber einen kleinen Straße Blumen zu binden und floristisch kreativ zu werden. Alles passiert bei Blumen Dörries in der Bismarckstraße 25 in Bad Gandersheim. Beginn 14.30 Uhr.
red/Screenshot Titel Ferienprogramm 2019












11.07.2019 • 06:57 Uhr

Geschlagen, getreten, zu Boden gestoßen und dann Handtasche entrissen

Am Dienstagabend, gegen 21.05 Uhr, war eine 72-jährige Bad Harzburgerin dabei, die Einkäufe in ihr vor der Fressnapf-Filiale in der Liebigstraße in Goslar abgestelltes Fahrzeug zu laden, als sie von einem bislang unbekannten Täter von hinten zu Boden gestoßen sowie geschlagen und getreten wurde. Anschließend entriss er ihr die Handtasche mitsamt Inhalt und floh in Richtung Gutenbergstraße. Die Bad Harzburgerin, die dabei verletzt wurde, konnte den Täter mit ca. 170 Zentimeter groß, untersetzte Statur, kurze dunkle Haare, vermutlich südländischer Herkunft, sprach Deutsch mit Akzent, bekleidet mit einer schwarzen Basecap mit weißen Applikationen und schwarzer Oberbekleidung beschreiben. Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Straftat durchgeführte Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung dieser Person.

Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitpunkts möglicherweise den Täter bzw. verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Liebigstraße/Gutenbergstraße bzw. der unmittelbaren Nähe festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots











10.07.2019 • 22:25 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig: Große Fortschritte im Bereich Digitalisierung

Intuitive Online-Schadenmeldung inklusive E-Tracker und neues Produkt 4gewinnt in der Beta-Phase

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig treibt das Thema Digitalisierung weiter voran: Unter anderem können alle Kunden des regionalen Versicherers nun ihre Schäden online mit einem intuitiven und übersichtlichen System selbst anlegen und bekommen über einen so genannten E-Tracker den Fortschritt der Bearbeitung jederzeit in Echtzeit übermittelt. Zusätzlich startet die Öffentliche mit ihrem neuen Produkt 4gewinnt in eine umfangreiche Beta-Phase, in der das Feedback der Kunden für die Verbesserung im fertigen Produkt mit eingebaut werden soll. Diese und viele weitere Angebote ergänzen den umfangreichen und individuellen Service, den die Öffentliche unverändert in rund 160 Geschäftsstellen überall in ihrem Geschäftsgebiet anbietet.

Per Online-Schadenmeldung können alle Kunden der Öffentlichen ihre Schäden mit ein paar einfachen Schritten direkt auf www.oeffentliche.de melden – 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Per Klick auf die passenden Symbole und mit Hilfe weniger Angaben wird der Schaden direkt an die Öffentliche weitergegeben. Dank des neuen E-Trackers erhält der Kunde bei jeder Aktualisierung des Vorgangs eine Benachrichtigung und kann den Status der Bearbeitung jederzeit nachvollziehen.

Auch mit dem Produkt 4gewinnt geht die Öffentliche neue Wege: Die Braunschweiger entwickeln wesentliche Merkmale der neuartigen Versicherung erstmals mit ihren Kunden gemeinsam. Ab sofort können 250 exklusive Beta-Tester das Produkt kostenlos bis zum Ende der Testphase ausprobieren und ihr Feedback sowohl für die Online-Anmeldung als auch für das Produkt selbst abgeben. Auf Basis dieses Feedbacks soll 4gewinnt bereits in wenigen Wochen für alle Kunden verfügbar sein. Das innovative Produkt sichert bis zu vier Lieblingsgegenstände zum Zeitwert ab, unkompliziert, flexibel und ohne lange Vertragslaufzeiten. Der Schutz gilt weltweit und bietet beispielsweise die Möglichkeit, Smartphones und andere technische Geräte, aber auch Sportgeräte oder Möbel abzusichern.

„Viel Erfahrung konnten wir bereits Ende 2018 sammeln: Seitdem können unsere Kfz-Versicherung sowie unser DigitalSchutz, eine Absicherung gegen Cyberkriminalität für Privatkunden, vollständig online abgeschlossen werden“, so Dirk Gronert, Mitglied des Vorstandes der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und verantwortlich für den IT-Bereich. „Nun haben wir auch ein besonders zugängliches System für Online-Schadenmeldungen entwickelt, um unseren Service im digitalen Bereich weiter auszubauen, und nutzen erstmals Kundenfeedback, bevor ein neues Produkt für alle Kunden auf den Markt kommt. Das ist in dieser Form nur mit den Mitteln der Digitalisierung möglich.“

„Als regionaler Anbieter freuen wir uns schon darauf, diese neuen Ansätze gemeinsam mit den Menschen hier vor Ort auszuprobieren und weiterzuentwickeln – ob auf dem Smartphone oder überall in unseren Geschäftsstellen. So werden wir auch zukünftig maßgeschneiderte Produkte und den passenden Service für die Menschen der Region anbieten können“, ergänzt Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen.
red/fis










10.07.2019 • 22:18 Uhr

Kritik der Göttinger Gesellschaft für bedrohte Völker zum 24. Jahrestag des Genozids von Srebrenica

Die internationale Gemeinschaft hilft nicht mehr, Genozidopfer zu identifizieren - Verurteile Verbrecher als Helden verehrt

Zum 24. Jahrestag des Genozids von Srebrenica (11.7.) kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen den Rückzug der Internationalen Kommission für vermisste Personen (International Commission on Missing Persons, ICMP) aus Bosnien. „Es ist eine Schande, dass die internationale Gemeinschaft nicht länger zur Identifikation der Opfer beiträgt. Dabei ist sie doch mitverantwortlich für das Massaker“, sagte Belma Zulcic, Leiterin der GfbV-Sektion Bosnien, am Mittwoch in Sarajevo. Die nationalen Behörden, die die Aufgabe nun vollständig übernommen haben, werden vor Ort erheblich in ihrer Arbeit behindert. „Dafür sind Mitarbeiter aus der Republika Srpska verantwortlich. Dort wird der Genozid nach wie vor geleugnet. Verurteilte Kriegsverbrecher gelten als Helden“, kritisierte die Menschenrechtlerin. Srebrenica gehört zur Republika Srpska, der serbischen Teilrepublik von Bosnien und Herzegowina. Deren Regierung erschwere den Überlebenden das Trauern und verhindere Gerechtigkeit.

Hasan Nuhanovic hat den Genozid überlebt. Er kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte der Opfer und gegen die Straflosigkeit der Täter. Noch heute beobachtet er, wie vertriebene bosnische Muslime in der serbisch verwalteten Teilrepublik diskriminiert werden. Sie könnten vielleicht nie dauerhaft in ihre Heimat in der heutigen Republik Srpska zurückkehren. Das Ausmaß der Gräueltaten und die Zahl der Täter seien erschütternd, erklärte Nuhanovic gegenüber der GfbV. „Verglichen damit ist die Zahl der Angeklagten und Verurteilten sehr niedrig. Der Prozess der Strafjustiz geht in Bosnien zwar weiter, aber die Justizbehörden hier werden nicht in der Lage sein, die Verfahren ohne Hilfe von außen, zum Beispiel aus der Europäischen Union, bis ans Ende durchzuführen“, so der 51-Jährige.

Mindestens 8.372 bosnische Muslime wurden im Juli 1995 innerhalb weniger Tage nach dem Einmarsch serbischer Truppen in Srebrenica getötet und in Massengräbern verscharrt. Bisher konnten die sterblichen Überreste von 6.610 Opfern aus 95 Massengräbern geborgen und beerdigt werden. Dabei war kaum ein Skelett vollständig: Die Massengräber wurden umgewühlt und die Gebeine an verschiedenen Orten erneut verscharrt, um den Genozid zu vertuschen. Am Donnerstag werden voraussichtlich weitere 33 identifizierte Opfer beerdigt. In den vergangenen zwei Jahren wurde kein neues Massengrab gefunden. Mittäter, die von weiteren Gräbern wissen könnten, leben unbehelligt in der Republika Srpska und schweigen.

Das ICMP wurde für die Opfer des Bosnienkrieges gegründet. Inzwischen ist es nach Den Haag umgezogen und weltweit tätig. Die Familien der Opfer von Srebrenica hatten gefordert, dass die Kommission in Bosnien bleibt. Das lokale Institut für Vermisste kritisieren sie als ineffektiv.
red/fis










10.07.2019 • 22:15 Uhr

Umweltminister Olaf Lies: Differenzierung von Messwerten soll Fahrverbote verhindern

Am (heutigen) Mittwoch haben BMU und TÜV Rheinland ihren Abschlussbericht zur Begutachtung der verkehrsnahen NO2-Probenahmestellen veröffentlicht. Dazu sagt Umweltminister Olaf Lies:

„Das TÜV-Gutachten bestätigt meine Einschätzung, dass das GAA Hildesheim gute Arbeit geleistet hat. Alle überprüften Messstellen in Niedersachsen erfüllen die Kriterien der Untersuchung und werden hinsichtlich ihrer Standorte bestätigt. Dies ist ein erfreuliches Ergebnis. Es ist geprüft worden, ob die Probenahmestellen entsprechend der Regelungen zur kleinräumigen Ortsbestimmung positioniert wurden und ob repräsentative Werte der Stickstoffdioxidjahresbelastung für die jeweiligen Straßenabschnitte gemessen werden.
Auch erfreulich ist, dass unsere lokalen Ausbreitungsrechnungen zur Beurteilung der in den belasteten Straßenabschnitten auftretenden kleinräumigen NO2-Konzentrationen positiv erwähnt werden. Anhand dieser lässt sich am besten eine Bewertung der Repräsentativität von Messstellen durchführen.“

Der Untersuchungsrahmen des Gutachtens bezieht die von Niedersachsen begonnene Weiterentwicklung nicht mit ein. Diese positioniert die Messpunkte für die NO2-Jahresbelastung zukünftig an die Wohnbebauungsfront. Nur in der Nähe der Wohnbebauung ist, wie rechtlich vorgeschrieben, von einem signifikanten Aufenthalt der Wohnbevölkerung im Vergleich zum Mittlungszeitraum des NO2-Jahresgrenzwertes auszugehen. Die dort ermittelten Werte sind maßgeblich für die Jahresbelastung. „Dieser Wert ist wichtig, um die gesundheitliche Belastung der Bürgerinnen und Bürger zu ermitteln und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wir wollen eine Differenzierung zwischen den Werten erreichen, da diese für ein eventuelles Fahrverbot nicht herangezogen werden sollten“, sagte der Minister. „Wir werden den eingeschlagenen Weg fortsetzen.“
In Kürze werden nach Oldenburg auch die Ergebnisse für Hannover veröffentlicht.red/Fotos: Thomas Fischer













10.07.2019 • 22:11 Uhr

Publikumsliebling Fehmi Göklü serviert den Domfestspielen soeben die letzte gelungene Premiere- Blumenstrauß mit einer Kartoffel für Küchenchef "Albert"

Heute. Mittwochabend. 19 Uhr. Es war im Programmheft versprochen: "Fehmi Göklü, Publikumsliebling der Gandersheimer Domfestspiele seit vielen Jahren, serviert einen Abend voller kultureller Vielfalt, gewürzt mit Musik und angereichert mit einer guten Portion Humor." So war es angerichtet, so hat er es serviert. Heute Abend. Mit einer schauspielerischen Spitzenleistung. Vor wenigen Minuten ist die letzte Premiere bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen mit dem Studiostück "Al Dente - Ich bin hier le Chef" in der Spielstätte im Museum "Portal zur Geschichte" in Brunshausen mit gebührenden Beifall und einem Strauß Blumen mit einer Kartoffel garniert zuende gegangen. Das kulinarische Schauspiel mit Musik von Fehmi Göklü und Sarah Speiser begeisterte die 70 anwesenden Premieregäste. Die noch zehn angesetzten Vorstellungen sind bereits jetzt ausverkauft. Ein Indiz für die hohen Erwartungen an Stück und Schauspieler. Fehmi Göklü als Albert hat sie am heutigen Abend erwartungsgemäß erfüllt. Ihm gebührte der heftige Applaus ebenso wie Sarah Speiser für Regie und Jennifer Traum für Dramaturgie dieses kurzweiligen Schauspiels über Lust und Leiden-schaft als Chefkoch kulinarische Herausforderungen auf einer Theaterbühne zu bestehen.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer






















10.07.2019 • 21:33 Uhr

84-jähriger Autofahrer übersieht Fußgängerin (73) und fährt sie an und kracht gegen parkenden Audi A5

Am heutigen Mittwoch gegen 11.40 Uhr kam es auf dem Fußgängerüberweg im Kreuzungsbereich Wieterallee/Bürgermeister-Peters-Straße in Northeim zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin leicht verletzt wurde.

Ein 84 Jahre alter Northeimer war mit seinem Pkw auf der Wieterallee in Richtung Wieterstraße unterwegs. Beim Einbiegen nach links auf die Bürgermeister-Peters Straße in Richtung Graf-Otto-Straße übersah er die 73 Jahre alte Northeimerin, die den Zebrastreifen in Richtung Wieterallee überquerte. Die Frau stürzte und verletzte sich leicht. Der Pkw des 84-Jährigen kollidierte anschließend noch mit einem am linken Fahrbahnrand der Bgm.-Peters-Straße parkenden Audi A 4.

An den beiden Pkw entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro. Die Fußgängerin wurde mit einem RTW in das Northeimer Krankenhaus gefahren. fal











10.07.2019 • 21:29 Uhr

Heidepark und Hochseilgarten - Stadtjugendpfleger Gunnar Ude: "Noch Plätze frei für Tagesfahrten"

Stadtjugendpfleger Gunnar Ude teilt mit, dass zu drei Tagesfahrten im Rahmen des Ferienprogramm noch Plätze frei sind. Dies sind die Fahrt in den „Heidepark“ am Mittwoch, 17. Juli; der Kletterspaß im Hochseilgarten am Dienstag, 6. August und die Fahrt ins „Rastiland“ am Dienstag, 13. August. Anmeldungen können ab sofort bei Gunnar Ude, Telefon 73-230, Mail stadtjugendpflege@bad-gandersheim.de erfolgen. sbg













10.07.2019 • 08:08 Uhr

Ex-Kurhaus: Innenansichten - Darf man so etwas zum Abriss freigeben? - Eigentümer Robert Riedlberger erklärt sein Projekt

Das frühere Kurhaus in Bad Gandersheim ist seit der erfolgreichen "Abi-Party 2019" der Gandersheimer Abiturienten (wir berichteten) ein Top-Thema in der Kur- und Reha-Stadt. Das hat zwei Hauptanlässe: Zum einen die Abi-Party. Sie war der ultimative Beweis, der Eventtempel kann zum Leben erweckt werden. Zum anderen: Studenten aus Kaiserslautern haben "visionär" gemeint, die "Betonarchitektur" tauge nichts mehr. Auf den Punkt gebracht: Diese Bauten - so auch das ehemalige Kurhaus - gehörten abgerissen.

Nun, diese Bandbreite der Möglichkeiten von einer Wiederbelebung bis zum Abriss einer zentral gelegenen Immobilie ist krass und kontrovers. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat knallhart recherchiert. Wir haben das aktuelle Innenleben des Ex-Kurhauses gesehen und dokumentiert. Und wir haben mit dem Hauptverantwortlichen der Immobilie, das ist der Eigentümer Robert Riedlberger, sehr, sehr lange geredet, gefragt, nachgehakt und Antworten bekommen. "Ich mache mir Gedanken, wie es weitergehen kann. Meine Eindrücke sind schon stark nach diesen Tagen mit der Abi-Party und meinen Beobachtungen und Gesprächen", hat Robert Riedlberger gesagt.

Wichtig ist die Vorgeschichte: Warum hat der Investor aus Singenbach in Bayern die Immobile überhaupt erworben?
Dazu kompakt seine Erklärung: Als Unternehmer für Spezialprodukte im Straßenbau, die in ganz Deutschland Verwendung finden, suchten der Unternehmer einen zentralen Standort für Präsentationen, Schulungen und Weiterbildung für Kunden und Mitarbeiter. In Bad Gandersheim bot sich das mit dem Kurhaus idealerweise an. "Das liegt hier mitten in Deutschland. Und verkehrstechnisch mit der A7 und Bundesbahn gut erreichbar."

Riedlberger schlug zu und kaufte das Kurhaus. Dann verdichtete sich eine Herausforderungen, "die ich vorher so konkret nicht bedacht habe: Das hat mit den Übernachtungsmöglichkeiten zu tun." Beim Kauf des Kurhauses habe er noch mit dem Vorhandensein von mindestens einem Hotel in Bad Gandersheim gerechnet. "Aber das hat sich dann leider anders entwickelt. Was bringt mir ein Tagungsort- und Schulungslokal, wenn ich hier die Kunden und Mitarbeiter nicht unterbringen kann?" Sie außerhalb Gandersheims nächtigen zu lassen hätte einen zu großen Aufwand bedeutet. "Dann kann ich das ganze Projekt auch gleich in Northeim oder Göttingen machen."


So habe sich die Idee vom Schulungszentrum im ehemaligen Kurhaus leider nicht umsetzen lassen. "Hier fehlt es an Übernachtungsmöglichkeiten!", beschreibt Riedlberger die in Bad Gandersheim gravierendste Herausforderungen - auch in Bezug auf das Großereignis Landesgartenschau. Vehement widersprach Riedlberger einem immer wieder hier verbreiteten Gerücht, er würde das Kurhaus als Spekulationsobjekt benutzen. "Das stimmt nicht. Wir haben es überhaupt nicht nötig, die Immobilie zu verkaufen!"

Inwieweit das Gebäude in naher Zukunft wieder für Veranstaltungen und gastronomische Aktivitäten nutzbar gemacht werden kann?
Riedlberger: "Ich werde das mit meinen Leuten überdenken und besprechen", sagt er nach seiner Erfahrung mit der beeindruckenden Abi-Party vor wenigen Tagen. Und bei einer Nutzung der vorhandenen technisch intakten Logistik in dem Gebäude ließen sich ähnliche Vorhaben durchaus realisieren. Was die jungen Leute auf die Beine gestellt haben müssten Erwachsene ebenso hinbekommen. Denkbar sind Feste und Feierlichkeiten wie beispielsweise "Weihnachtsball", "Silvester-Session", "Tanz in den Mai", "Big-Sommernachts-Party", "Domfestspiel-Premieren-Feiern" , Abi-Partys, Vereinsjubiläen, "Oktober-Fest", "Oldtimer-Treffen" und und und...

Bei einem Rundgang hat das Redaktionsnetzwerk sich selbst einen Eindruck über das Innenleben/Inneneinrichtung des ehemaligen Kurhauses verschafft. Und danach muss die Frage gestellt werden: Macht es einen Sinn, diese intakte technische Logistik, dieses intakte Gebäude einem Abriß freizugeben?
red/fis/Fotos: Thomas Fischer






























10.07.2019 • 06:42 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim/Kalefeld: "Wir kochen...", "Steinzeitleben", "Knax" Escape-Room", "Pferde(stärken) " , Ägyptischer Bauchtanz"

Kinder und Jugendliche, die jetzt erst einmal in den großen Sommerferien zuhause bleiben, haben dank des "Ferienprogramms 2019 der Stadt- und Gemeindejugendpflege keine Langeweile zu befürchten. Im Gegenteil.
Der aktuelle Ferienpass 2019 läuft am heutigen Mittwoch erstmals zu einer Höchstform auf. Er bietet den Mädchen und Jungen jede Menge interessanter, unterhaltsamer bis spannender Unterhaltung, Action und Spaß. Am heutigen Mittwoch gibt es laut Stadtjugendpfleger Gunnar Ude für Bad Gandersheim und Kalefeld nachfolgend skizzierten Angebote:

"Wir kochen ein sommerliches Mittagsmenü" heißt es für acht- bis 12-Jährige. Start um 10 Uhr bis 13 Uhr im Kinderhort der Lebenshilfe in der Roswithastraße 16.

"Wildnispädagogik" - heute mit "Steinzeiterleben" - Wie haben wir in der Steinzeit Feuer gemacht? Wie haben wir gejagt? erklärt das Team von Joachim Schaff, dem Wildnispädagogen.

"Knox" Escape-Room" - das Rätsel, aus einem geschlossenen Raum mit dem Team herauszufinden - ist ab 14 Uhr in der Braunschweigischen Sparkasse, Filiale Bad Gandersheim, Marktplatz, angesagt. Das Angebot spricht Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahre an.

"Pferde(stärken) und mehr" - der Schnuppertag mit Pferden und Ponys - bietet der Eternahof bei Harriehausen für sechs- bis 14-Jährige an. Das Angebot "rund ums Pferd - alles mit dem Pferd" - beginnt um 14.30 Uhr.

"Ägyptischer Bauchtanz" für Mädchen und Jungen ab sechs Jahren. Trainerin Kathrin Liebenhagen vermittelt Teilnehmern/innen ab sechs Jahren in dem 90-minütigen Schnupperkurs, wie Grundbewegungen zu orientalischer Musik getanzt werden. Der Kurs findet ab 16 Uhr in der Turnhalle der Grundschule in Bad Gandersheim, Roswithastraße, statt.
red/fis/Foto: Screenshot Titel Ferienprogramm










9.07.2019 • 21:11 Uhr

Heute Abend: Großes Hermann-Theater bei den 61. Domfestspielen mit "Hair" - 1000 Kunden begeistert von "Make Love, not war!"

Heute. Montagabend. Vor wenigen Minuten auf der Bühne der 61. Gandersheimer Domfestspiele. Autohaus-Chef Wolfgang Hermann mit einer Dame und drei Herren begrüßt mit freundlichen Worten die vor ihm sitzenden 1000 Menschen. Alles Kunden und Kundinnen seiner Company. Im Rahmen seines enormen Kultursponsoring für das Freilichttheater hat das Autohaus zu einer Sonderveranstaltung eingeladen. Es gibt das spritzige wie nachdenkliche "Hair - Das Musical" zu sehen. Wolfgang Hermann ist ein bekennender Fan der Gandersheimer Domfestspiele. Das schon seit Jahrzehnten.

Mit zwei von seinem Unternehmen geförderten Aufführungen lässt er rund 2000 Menschen aus seinem Kundenkreis die Domfestspiele erleben oder neu entdecken. Hermanns "Entdecker-Touren" sind total beliebt. Nach seiner freundlichen Begrüßung, in die er ausdrücklich die mit ihrem Mann gekommene Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit einschließt, führt Intendant Achim Lenz ganz kurz und kompakt und etwas spaßig ins Musical von Liebe und Frieden und gegen den Krieg ein. "Das Stück handelt von Hippies, zu ihrer Zeit keine Renaults kauften..." . Der hintersinnige Witz kam an. Aber: Ein Blick am heutigen Abend auf den Parkplatz auf der Stiftsfreiheit war eindeutig: Ein halbes Jahrhundert nach der 68-ziger Revolution sind es Renaults und weitere Automarken, die aus dem Autohaus an so manchen Kunden der 68-ziger Jahre verkauft worden sind.

Dann legte das Hair-Ensemble los. Voller Leidenschaft. Musik und Spiel ein wahrer Theatergenuß. Szenenapplaus immer wieder. Die Menschen auf der Tribüne begeistert und dankbar für einen wunderbaren Abend bei den Gandersheimer Domfestspielen. Total trocken. Mit Abendsonne und schimmernden blauen Himmel. Die Abendkühle wurde regelrecht fortgespielt. red/fis

Die Bilder dokumentieren die kurze Ansprache von Wolfgang Hermann und Achim Lenz aus der Vorder- und Rückenansicht vor einer vollbesetzten Tribüne. Begegnungen des Hermann-Managements (Geschäftsführerin Ulmer, Geschäftsführer Zimbel) vor dem Stück mit bekannten Protagonisten der Festspielleitung (Intendant Lenz und Geschäftsführer Groß) sowie mit den politischen Verantwortlichen wie Bürgermeisterin Franziska Schwarz und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz. Fotos: Thomas Fischer






















9.07.2019 • 15:53 Uhr

Kreisabfallwirtschaft Northeim: Abfallgebühren sind seit 1. Juli fällig!

Seit dem 1. Juli sind die Abfallgebühren für das laufende Jahr fällig, darauf weist die Kreisabfallwirtschaft hin. Wer die Gebühren nicht automatisch abbuchen lässt, sollte jetzt überweisen!
Andernfalls drohen Mahngebühren, Säumniszuschläge oder gar Vollstreckungskosten. Zusätzliche Kosten, die sich vermeiden lassen, wenn die fälligen Gebühren jetzt überwiesen werden! Wer sich um die Einhaltung der Zahlungstermine künftig keine Gedanken machen möchte, kann am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen. Die fälligen Gebühren werden dann automatisch zum Termin von der Kreisabfallwirtschaft abgebucht.
Vordrucke dazu gibt es auf der Internetseite des Landkreises Northeim. Die Einzugsermächtigung gibt es dort zum Download unter www.landkreis-northeim.de/abfallgebuehren
red/lpd/Foto: Thomas Fischer












9.07.2019 • 15:49 Uhr

Energiewende und Windenergie: Minister Lies begrüßt Verteilkreuz-Konzept

Niedersachsens Energie- und Umweltminister Olaf Lies hat das Verteilkreuz-Konzept des North Sea Wind Power-Hub Konsortiums begrüßt. Zu den heute in Hannover vorgestellten Plänen sagte der Minister:
„Das Konsortium betont zu Recht die bedeutende Rolle der Offshore-Windenergie bei der weiteren sektorübergreifenden Umsetzung der Energiewende. Nur mit einem forcierten Ausbau der erneuerbaren Energien insgesamt – also der Offshore-Windenergie im Verbund mit der Onshore-Windenergie und der Solarenergie – werden wir unseren nationalen Klimaschutzaufgaben gerecht werden können. Aber das wird nicht nur mit kleinen Schritten gelingen. Wie brauchen endlich einen großen internationalen Ansatz. Daher begrüße ich ausdrücklich, dass das internationale Konsortium einen systematischen Zukunftsansatz für die Windenergie auf See zur Diskussion stellt, der über die reine Netzanbindung hinaus auch Verknüpfungen zwischen Staaten und insbesondere die dringend erforderliche Sektorkopplung in Form der Wasserstofferzeugung mitdenkt. Für eine erfolgreiche Energiewende braucht es sowohl kleine dezentrale wie auch große eher zentrale Lösungen, schließlich geht es nicht allein um die Energieversorgung von Privathaushalten sondern um die nachhaltige Versorgung eines ganzen Industrielandes.“ red/fis/Foto: Thomas Fischer










9.07.2019 • 15:45 Uhr

Ungewöhnlich aber passiert! 78 Hosen (pro Exemplar 39,95 Euro) gefunden

Am westlichen Rand des großen Parkplatzes auf dem Northeimer Autohof Wetterlage fand ein Mitarbeiter am Montag gegen 08.00 Uhr insgesamt 78 Hosen. Die Herrenjeans der Marke Zara waren original verpackt und mit Sicherungsetikett versehen. Laut Auszeichnung hat jede Hose einen Verkaufswert von 39,95.

Bislang gibt es keine Anhaltspunkte, ob es sich um gestohlene oder verlorene Ware handelt. Hinweise, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können, werden von der Northeimer Polizei unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen. fal











9.07.2019 • 14:48 Uhr

Mittelalterhaus Nienover: Neue Gruppe im Mittelalterhaus Nienover zeigt das 13. Jahrhundert

Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juli 2019, kommen die Akteure des Vereins Projekte zur lebendigen Geschichte (PzlG) aus dem gesamten Bundesgebiet erstmals in dieser Konstellation in das Mittelalterhaus Nienover.
Der Verein beschäftigt sich in verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Epochen der Zeitgeschichte. Das ausgehende Hochmittelalter ist einer der Schwerpunkte. Die Mitglieder beziehen sich dabei auf einen Zeitraum, der von gesellschaftlichen Umwälzungen geprägt war. Ein großer Bevölkerungszuwachs führte zu Veränderungen im Denken und der Verbesserung der Lebensweise der Menschen. Das spiegelte sich auch in der Alltagskultur wieder, das Handwerk blühte auf, das weltliche Leben trat auch in der Kunst in den Vordergrund. Der Verein macht diese Zeit anschaulich, in dem mittelalterliche Kleidung rekonstruiert und Handarbeits- und Handwerkstechniken aus dem Jahr 1300 dargestellt werden.
Die Besucherzeiten sind an Samstag und Sonntag zwischen 11 Uhr und 17 Uhr. Der Eintritt auf das Gelände ist frei.
Näheres zum Verein unter www.pzlg.net
Informationen zum Mittelalterhaus und zur Anfahrt finden Sie unter www.Mittelalterhaus-Nienover.de
red/lpd
Zum Bild: Mitglieder des Vereins Projekte zur lebendigen Geschichte aus dem gesamten Bundesgebiet kommen ins Mittelalterhaus Nienover. Foto: Projekte zur lebendigen Geschichte e. V.











9.07.2019 • 14:38 Uhr

Tierwelt zuhause: Verlassen und verhungert...

Die Ursachen warum Vogelmutter plötzlich ihr Nest verlassen hat, verlassen musste, sind spekulativ. Was passiert ist hat unser Tierreporter am Rande des Skulpturenweges bei Bad Gandersheim dokumentiert: Im Nest ein offensichtlich verhungerter Jungvogel. Daneben ein nicht ausgebrütetes Vogelei. Ob es einen Zusammenhang mit den jüngsten megaheißen Tagen gibt wird unter Experten diskutiert. Eine Fachfrau, die sich in der Wildnis auskennt, meint, das Nest sei von einer wildernden Katze ständig umlagert gewesen. Sie habe die Vogelmutter wohl verscheucht.
red/Foto: Marc Reiser










9.07.2019 • 14:27 Uhr

Landesgartenschau 2022: Erste Gesellschafterversammlung im Rathaus

Zu einer ersten gemeinsamen Sitzung im Rathaus Bad Gandersheim ist jüngst die Gesellschafterversammlung der Landesgartenschau gGmbH zusammengekommen. Gesellschafter sind neben der Stadt Bad Gandersheim auch der Landkreis Northeim sowie die Fördergesellschaft der Landesgartenschauen in Niedersachsen.

Ihnen stellten sich die beiden Geschäftsführer der Gesellschaft vor: Lena Guth ist bereits seit Juni unter anderem für die betriebswirtschaftliche Organisation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Thomas Hellingrath wird ab August für die baufachliche Durchführung und nachhaltige Nutzung der Landesgartenschau sorgen.

Die Gesellschafter beschlossen eine Geschäftsordnung für die Geschäftsführer und besprachen anschließend die nächsten Schritte. Das Freibadgelände soll attraktiv gestaltet und in die Landesgartenschau integriert werden. Für die geplanten Verbesserungen an den Ufern der Gande und Osterbergseen sowie im Bereich der Koppelwiese werden derzeit die wasserrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.

Die Gesellschafter waren sich einig, dass die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Landesgartenschau einbezogen werden sollen und sich dazu die Gründung eines Fördervereins anbietet.

Dies habe sich an allen anderen Landesgartenschau-Standorten sehr bewährt, berichtete der Vertreter der Fördergesellschaft, Harald Mikulla.

Genau diese Erfahrung hatten am gleichen Tag auch Vertreter der Stadt Höxter mitgebracht, die sich in Bad Gandersheim über den Verfahrensstand informiert hatten, berichtete Bürgermeisterin Franziska Schwarz. In Höxter (Nordrhein-Westfalen) wird die Landesgartenschau 2023 stattfinden.

Bereits jetzt ist man im intensiven Austausch und wird sich gegenseitig in der Werbung für die jeweilige Landesgartenschau unterstützen.
red/Quelle: Stadt Bad Gandersheim

Zum Bild: Vertreter der Gesellschafterversammlung sind für die Stadt Bad Gandersheim Bürgermeisterin Franziska Schwarz sowie die Ratsmitglieder Henning Friemelt, Ingrid Lohmann, Karin Albig, Rudolf Hermes und Oliver Brzink, für den Landkreis Northeim Erster Kreisrat Jörg Richert sowie die Kreistagsabgeordneten Beatrix Tappe-Rostalski und Christina Münder, für die Fördergesellschaft der Landesgartenschauen in Niedersachsen Harald Mikulla und Dr. Reinhard Schrader. Ebenfalls auf dem Foto die beiden Geschäftsführer .
Thomas Hellingrath und Lena Guth (links und rechts der Bürgermeisterin).
Foto: Stadt Bad Gandersheim










9.07.2019 • 14:16 Uhr

Attacken auf Hotel- und Bankgebäude an der Groner Landstraße - Zeugen gesucht

Am letzten Wochenende im Juni (28. bis 30.06.19) haben Unbekannte einige Scheiben der Außenverglasung eines Bankgebäudes und eines Hotelkomplexes an der Groner Landstraße beschädigt. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes entdeckte die zum Teil kreisrunden Defekte und informierte die Polizei.

Wie die Schäden verursacht wurden, ist noch nicht klar. Ermittler suchten am Sonntag den Bereich vor beiden Gebäuden sowie das nähere Umfeld nach Hinweisen bzw. Beweismitteln ab.

Eine intensive Begutachtung aller Schadensstellen durch Kriminaltechniker der Polizei ergab aber keine Hinweise darauf, dass die Beschädigungen durch eine Schusswaffe herbeigeführt wurden. Entsprechende Gerüchte kann die Polizei Göttingen demzufolge ausräumen.

Das Tatmotiv und auch die Höhe des verursachten Schadens sind zurzeit unbekannt. Die weiteren Ermittlungen des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Göttingen wegen Sachbeschädigung dauern an.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizei unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










9.07.2019 • 14:13 Uhr

Versuchte Sprengung eines Geldautomaten in Bad Harzburg; Zeugen gesucht.

Am Dienstagmorgen, 02.56 Uhr, wurde die Polizei in Bad Harzburg über zwei verdächtige und mit Gerätschaften hantierenden Personen in der Harzburger Filiale der Commerzbank in der Herzog-Wilhelm-Straße in Kenntnis gesetzt.

Mit Eintreffen der daraufhin eingesetzten Streifenwagenbesatzung verließen zwei bislang unbekannte Personen unter Zurücklassung von Gerätschaften fluchtartig das Gebäude, liefen zu einem in der Nähe geparkten

dunklen 3er BMW Coupe, mit vier Auspuffendrohren, vermtlich M3, und dem Kennzeichen SFT ...

und entfernten sich mit hoher Geschwindigkeit zunächst mit ausgeschalteter Beleuchtung vom Ort des Geschehens und fuhren durch das Stadtgebiet und die Ilsenburger Strasse in Richtung Sachsen-Anhalt.

Die Streifenwagenbesatzung nahm unmittelbar darauf die Verfolgung auf, an der sich in der Folge weitere Streifenwagenbesatzungen beteiligten, allerdings dürfte es sich bei dem Fluchtfahrzeug tatsächlich um ein hochmotorisiertes Fahrzeug gehandelt haben, denn der Abstand vergrößerte sich sehr schnell und derart deutlich, dass es schließlich aus den Augen verloren wurde und die Verfolgung abgebrochen werden musste.

Die sich anschließenden Fahndungsmaßnahmen, an denen sich ebenfalls zahlreiche Streifenwagenbesatzungen beteiligten, führten bisher weder zur Feststellung des Fluchtfahrzeugs noch der beiden Personen.

Im Rahmen der sich anschließenden Sachverhaltsaufnahme konnte festgestellt werden, dass die beiden Personen einen beige/schwarzen Trolley (ca. 70 x 50 cm/siehe Foto), in den Vorraum gebracht hatten, um mit den darin verstauten Gasflaschen und Zubehör den hier befindlichen Geldausgabeautomaten zu sprengen.

Auf Grund des Auffindens der zwei Gasflaschen wurde die Freiwillige Feuerwehr zur Prüfung möglicherweise vorhandener explosiver Gase hinzugezogen.

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen dürfte es sich bei den unbekannten Tätern um südländisch aussehende Personen handeln, die auch schon am Wochenende vor Ort gewesen sein könnten und in Bad Harzburg oder Umland übernachtet haben.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die vor, während oder nach dem Meldezeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge, insbesondere den o.a. 3er BMW Coupe mit den Kennzeichen SFT... im Bereich des Tatortes in der Herzog-Wilhelm-Straße oder in unmittelbarer Nähe festgestellt oder andere Beobachtungen gemacht haben bzw. sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.
ots/Foto: Polizei










9.07.2019 • 12:36 Uhr

Bad Gandersheim schrumpft weiter: Bald unter 10.000 - In Kernstadt nur noch 6.461 Einwohner/innen

Minus von 78 Menschen im sechsten Kalendermonat 2019: Von 10.852 auf 10.774 Personen

Zum Monatsende des Juni lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.774 Personen – was gegenüber dem Vormonat Mai ein Minus von 78 Mitbürgerinnen und Mitbürgern darstellt. In einer Mitteilung von Stadtsprecher Manfred Kielhorn wird weiter mitgeteilt: Weitgehend hat sich der Negativtrend im Bereich der Kernstadt ereignet – ein Umstand, der seine Auswirkungen durch Abmeldungen im Zusammenhang mit dem Semesterende der Bibelschule im Glaubenszentrum haben dürfte. Die zusammengefasste Anzahl an Erst- und Hauptwohnsitzen liegt jetzt bei 10.061 Personen. Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils der Vormonat):
Bad Gandersheim-Kernstadt 6.461 (6.529),
Harriehausen 666 (666), Wrescherode 590 (590), Heckenbeck 485 (487), Altgandersheim 412 (416), Dankelsheim 306 (305),Dannhausen 262 (263), Ackenhausen 251 (254), Seboldshausen 238 (237), Gehrenrode 219 (218), Gremsheim 171 (171), Wolperode 162 (164), Hachenhausen 161 (161), Ellierode 152 (153),Helmscherode 138 (138) und Clus-Brunshausen 100 (100).
srd/Fotos: Marc Reiser












9.07.2019 • 12:08 Uhr

Um Mitternacht: VW Multivan in Lindau gestohlen und nichts davon bemerkt - 35.000 Euro Schaden

Am Montag in der Zeit zwischen Mitternacht und 01.00 Uhr wurde auf dem Parkplatz an der Königsberger Straße in Lindau ein grauer VW Multivan gestohlen. Der drei Jahre alte T 6 hat noch einen Wert von ca. 35.000 Euro.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Montag in der Stunde nach Mitternacht auffällige Personen oder Fahrzeuge an oder in der Nähe des großen Parkplatzes an der Königsberger Straße gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Northeimer Polizei zu melden. fal










9.07.2019 • 10:31 Uhr

Unbemerkt nachts Audi Q5 vom Privatgrundstücke gestohlen - Rund 50.000 Euro Schaden

In der Nacht von Sonntag auf Montag entwendeten unbekannte Täter einen Pkw, der in der Straße Langes Feld in Diekholzen bei Hildesheim abgestellt war.
Nach bisherigen Erkenntnissen parkte ein 50-jährige Anzeigenerstatter den Pkw Audi Q5 am 07.Juli 2019 gegen 18 Uhr auf seinem Privatgrundstück. Gegen 20:30 Uhr hat er ihn noch vor seiner Haustür stehen gesehen. Am Morgen des 08.Juli 2019, gegen 06:15 Uhr, wurde dann das Fehlen des hochwertigen Audi's bemerkt. Der Audi verfügte über das Keyless-Go System und hatte eine Wert im mittleren fünfstelligen Bereich. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05121-939-115 entgegen.kri











9.07.2019 • 10:25 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Zeig mir mehr“-Extras: Notre-Dame-Lesung von Jan Kämmerer im Kaisersaal und drei Mal „Freitags im Zelt“

Nach den erfolgreichen Premieren startet jetzt auch das Extras-Programm der 61. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele durch. Kommenden Montag, 15. Juli, bringt Jan Kämmerer im Kaisersaal Ungespieltes aus „Der Glöckner von Notre Dame“ zu Gehör. Im Irmgart-Benesch-Kulturhof finden am 19. und 26. Juli sowie 2. August die beliebten „Freitags im Zelt“-Veranstaltungen statt.

„Der Himmel über Paris“ ist der Abend im Kaisersaal am Montag, 15. Juli, um 20 Uhr überschrieben. Victor Hugos Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt längst nicht nur vom Titelhelden. Das Werk (im französischen Original lautet der Titel „Notre-Dame de Paris“) berichtet vor allem von der Kirche selbst und der Stadt, die sie umgibt. Weil auf den Brettern der Bühne vor der Stiftskirche nicht alles an einem Abend erzählt werden kann, wird der bekannte Domfestspiel-Darsteller Jan Kämmerer, der in der Inszenierung vor dem Domportal als erfolgloser Schriftsteller Pierre Gringoire zu sehen ist, Kapitel des Romans vortragen, die von der Kirche und ihren Veränderungen durch die Jahrhunderte erzählen, von den Auseinandersetzungen zwischen Architektur, Geschmack, Kunst und Literatur. Der weitgereiste und welterfahrene Akkordeonist der Domfestspiel-Band, Vassily Dück, wird die Lesung mit seinem Instrument passend begleiten und vervollständigen. Tickets für 12 Euro sind in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele erhältlich.

„Freitags im Zelt“ jeweils ab 22.30 Uhr startet dann am 19. Juli mit einem „Nachspiel“ von „Hair“. Das Ensemble und die Band des Musicals eröffnen die Kultreihe mit einem Statement der ganz besonderen Art. Die Darsteller feiern die Party weiter und sprechen darüber, was Flower-Power heute bedeutet. Und was ist eigentlich mit „freie Liebe“ gemeint? Viele positive Vibes und ganz persönliche Meinungen und Lebenseinstellungen treffen auf die harte Realität des Alltags. Die Besucher erfahren persönlich von den Künstlern, warum sie sich für Frieden, Klima und ein gerechteres und freieres Leben engagieren. Die After-Show-Party bietet die Hits aus dem Musical zum Mitsingen und vieles mehr. In der Pause geht der Hut herum.

Weiter geht’s „Freitags im Zelt“ am 26. Juli mit einer Jazz-After-Hour mit Ferdinand von Seebach, dem musikalischen Leiter der 61. Gandersheimer Domfestspiele. An diesem Abend wird Ferdinand von Seebach sowohl Jazzstandards als auch eigene Kompositionen präsentieren. In der Pause geht der Hut herum. Von Seebach studierte Jazzposaune und Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er war als Pianist, Posaunist und musikalischer Leiter an verschiedenen Theatern in Norddeutschland (Schauspielhaus Hamburg, Thalia Theater Hamburg, Bühnen der Stadt Kiel, Bremen, Lübeck, Hannover) engagiert. Als Jazzposaunist spielte, arrangierte und komponierte er für bekannte Big Bands, darunter die Civica Jazz Band Milano und die NDR Big Band.

Die große Sommer-Hippie-Party steigt dann am 2. August: „Summer of Love, Peace and Shit“ lautet im Zeichen des Friedens das Motto des Festes, für das jeder seine Kleiderschränke durchforsten sollte, um die eigenen 68-er Zeiten der Hippies auferstehen zu lassen. Zusammen mit DJ Bill feiern die Besucher „bis die Polizei kommt, nehmen Drogen, saufen uns zu und lieben uns alle nackt im Irmgart-Benesch-Kulturhof!“ Auf der Party wird um eine kleine Spende gebeten. Wer verkleidet kommt, spendet die Hälfte.

red/Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Julia Lormis











9.07.2019 • 10:10 Uhr

Kreiensen: Einbruch in Minibagger

Tatort: Einbeck- Kreiensen, Billerbecker Straße, Tatzeitraum: Freitag, 05. Juli bis Montag, 08. Juli 2019.
Ein bis jetzt unbekannter Täter zerschlug laut Polizei Bad Gandersheim die Glasscheibe eines Minibaggers, der auf einem Lagerplatz in der Billerbecker Straße abgestellt war. Anschließend entwendete der Täter aus dem Inneren einen elektrischen Lüfter und aus dem Tank eine geringe Menge an Dieselkraftstoff. Die Gesamtschadenshöhe ist mit ca. 250 Euro angegeben.vo











9.07.2019 • 06:58 Uhr

Armin-Paulus Hampel: „Wer durch die ländlichen Regionen Niedersachsens fährt, erkennt die dramatischen Folgen ideologisch gesteuerter Fehlentscheidungen!“

Jens Kestner: „Die angedrohte Schließung aller 1.620 ländlicher Schulen in Niedersachsen ist ein Armutszeugnis der aktuellen und vorangegangenen Landesregierung!“

In einer offiziellen Mitteilung setzen sich die beiden Bundestagsabgeordneten Armin-Paulus Hampel (Hannover) und Jens Kestner (Northeim) - beide AfD - mit Veränderungen in der Grundschullandschaft auseinander. Dabei geht es auch um das Beispiel der Grundschule in Düderode in der Gemeinde Kalefeld. Sie wurde geschlossen. Der Abgeordnete Kestner kritisiert das.

In der Verlautbarung der Abgeordneten heißt es weiter: "Landsterben in Niedersachsen? Insbesondere ältere und junge Menschen haben es in ländlichen Regionen schwer. Längst haben die meisten kleinen Bankfilialen geschlossen, längst hat der letzte kleine „Tante-Emma-Laden“ für immer zugemacht, in dem sich gerade die ältere Bevölkerung ohne lange Wege versorgen konnte, längst schließen die letzten Arztpraxen auf dem Land und nun stehen auch die kleinen Dorfschulen vor dem Aus. Bereits 2014 mahnte der Landesrechnungshof, dass in Niedersachsen die kleinen Schulen auf dem Land „ineffizient“ seien und eigentlich keine Berechtigung für weitere Beschulungen hätten. Das Sterben auf dem Land wurde sehenden Auges von einer schwarzen und folgend von der roten Landesregierung in Kauf genommen – und nun sind landesweit alle 1620 reine Grundschulen in dörflichen Regionen von Schließungen bedroht. Das Sterben auf dem Land geht weiter und junge wie auch alte Menschen leiden unter dem politischen Versagen der rotschwarzen grüninfizierten Landesregierung.
Armin-Paulus Hampel: „Beispiel Drakenburg bei Nienburg an der Weser: Eine Schule soll geschlossen werden, obwohl dort 60 Schüler beschult werden und es genug Lehrpersonal gibt. Oder Northeim: Sechs Lehrerinnen unterrichten 53 Schüler. Alles ist gut – aber wieder einmal ist es die finanzielle Situation, die erst von der Landesregierung herbeigeführt wurde und nun alle betroffenen Schüler in Mitleidenschaft zieht. Wer einmal quer durch die ländlichen Regionen Niedersachsens fährt, wird über das stetig fortschreitende Sterben von Schulen, Bäckern, Arztpraxen, Banken, Postfilialen und Einkaufsmöglichkeiten erschrocken sein. Wer die Situation auf dem Land mit der Zeit vor sozialdemokratischer und grüner Einflussnahme vergleicht, erkennt die traurigen Folgen ideologischer und ökonomischer Fehlentscheidungen zum Nachteil der Bevölkerung sehr gut!“ resümiert Hampel.
Jens Kestner: „1620 Schulen auf dem Land – und alle von Schließungen bedroht! Das ist ein Armutszeugnis für eine Landesregierung, die hauptverantwortlich für eine sich dramatisch verändernde Lebenssituation vieler Menschen auf dem Land ist. Schüler erreichen ihre Schulen nicht mehr zu Fuß oder mit dem Rad, Eltern haben weitere Wege, um ihre Kinder zur Schule bringen zu können und eine bislang sehr gut funktionierende Beschulung in kleinen Schulen wird einem ideologischen Inklusionsdenken geopfert, weil grünsozialistische Ziele offenbar wichtiger sind als der Erhalt von ländlichem Zusammenhalt. Was folgt als nächstes, nachdem nun nahezu alles beseitigt wurde, das jungen und vielen alten Menschen auf dem Land wichtig, teils sogar lebenswichtig ist?“ fragt sich Kestner. Die Grundschule Düderode im Landkreis Northeim ist leider auch von dem Schließungsmarathon betroffen. Kestner teilt die Aussage der Schulleitung in Düderode, das es eine rein politische Entscheidung war, um Geld zu sparen". Die Klassen seien einzügig stabil gewesen. 53 Schüler wurden von sechs Lehrerinnen unterrichtet."
red











9.07.2019 • 06:39 Uhr

"Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim" am Dienstag aktuell: "Zoo-Besuch" & "Schokoland-Rausch", "Bauernhof-Besuch", Entdeckertour im Wildgehege" und"Wildnispädagogik"

Mädchen und Jungen, die in den gerade angefangenen großen Sommerferien zuhause bleiben, bietet das "Ferienprogramm 2019" in vielen Städten und Gemeinde Südniedersachsens schöne Abwechslung und informative Unterhaltung. So traditionell in den Gemeinden Bad Gandersheim, Kalefeld und Kreiensen-Einbeck. Hier ist die Stadt- und Gemeinde-Jugendpflege gut aktiv. Für Bad Gandersheim bietet der "Ferienpass 2019" am heutigen Dienstag nachfolgend aufgeführte Angebote:

"Busfahrt in den Zoo Hannover & Besuch Schokoland Rausch": Der Vereine "Gemeinsam besser leben e.V." aus Kalefeld möchte mit Kindern aus Bad Gandersheim und Kalefeld einen Tagesausflug in den Zoo Hannover unternehmen. Danach wie die Schokoladenfabrik Rausch in Peine besucht. Schön, dass die Eltern heute mitfahren dürfen! Abfahrt um 8.30 Uhr in Kalefeld-Echte vom REWE-Markt aus.

"Ein Tag auf dem Bauernhof" für Kinder von 7 bis 12 Jahren heißt es heute ab 9 Uhr. Dann möchte die Familie Koch in Dankelsheim ihren Bauernhof zeigen. Da Eintauchen ins bäuerliche Leben der Istzeit verspricht spannende Einblicke.

"Entdeckertour im Wildgehege Bergkurpark" ist ab 10 Uhr für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 14 Jahren angesagt. Bei einer geführten Wanderung durch das Wildgehege entdecken die Kinder mit einem Wildscout die "wilden Bewohner" des Parks. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Eingang Parkplatz "Am Habichtsfang"; eingeladen und organisiert wird die Tour vom Mühlengut Voldagsen.

Ein weiteres Angebot ist die Survivaltour mit dem Wildnispädagogen Joachim Schaff. Er erklärt das "(Über)Leben in der Natur - Wie erfüllen wir in der Wildnis unsere Grundbedürfnisse, so sein Angebot. Das ganze startet um 10 Uhr.
red/fis/Foto: Screenshot Titel des Ferienprogramms 2019










8.07.2019 • 23:23 Uhr

"Auf dem Weg ins Berufsleben - Berufswunsch: Polizeibeamter"

Zusammen mit ca. 1120 weiteren Polizeikommissar-Anwärtern beginnt auch der 18jährige Jan-Luca Heimlich aus dem Landkreis Holzminden am 01. Oktober 2019 sein duales Studium bei der Polizei des Landes Niedersachsen. Sein dreijähriges Studium wird er an der Polizeiakademie in Hann. Münden absolvieren.

Der Wunsch des Abiturienten, Polizeibeamter werden zu wollen, entstand eher zufällig, nachdem er von Familienangehörigen auf dieses Berufsfeld aufmerksam gemacht wurde. Früh war für ihn klar, dass er sich keinesfalls in einem klassischen Bürojob wiederfinden möchte. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung, die jährlich beim Polizeikommissariat Holzminden als sogenannter "Abend der Bewerber" stattfindet, konnte er weitere, tiefgehende Einblicke in den Berufsalltag eines Polizeibeamten sowie Informationen zum Bewerbungsverfahren und Ablauf des Studiums gewinnen. Interessierte Bewerber sind an dieser Stelle herzlich eingeladen, sich für den diesjährigen Abend der Bewerber, welcher am 11.09.2019 um 18.00 Uhr stattfindet, anzumelden.

Im Rahmen des Einstellungsverfahrens musste Jan-Luca Heimlich zunächst bei der Polizeiakademie in Hann. Münden einen vierstündigen Computertest, in welchem unter anderem seine Deutschkenntnisse, logisches Denken sowie seine Merkfähigkeit getestet wurden, absolvieren. Direkt im Anschluss erfolgte der Sporttest. Wenige Wochen später wurde er zu einem Vorstellungsgespräch in Form eines strukturierten Interviews in das Polizeikommissariat Holzminden eingeladen. Abschließend erfolgte die ärztliche Untersuchung zur Feststellung der Polizeidiensttauglichkeit beim medizinischen Dienst der Polizeidirektion Göttingen. Nachdem Jan-Luca Heimlich alle Tests erfolgreich beendet hatte, erhielt er kürzlich eine schriftliche Zusage der Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Landes Niedersachen.

"Mit dem Beruf eines Polizeibeamten verbinde ich einen abwechslungsreichen und spannenden Arbeitsalltag", beschreibt Jan-Luca Heimlich seine Motivation, diesen Beruf zu ergreifen und freut sich auf den vielschichtigen Umgang mit verschiedensten Menschen und Situationen. Zudem hofft der begeisterte Fußball- und Tischtennisspieler, dass ihm seine Begeisterung für den Sport im Allgemeinen auch in seinem zukünftigen Beruf von Nutzen sein wird. Abschließend ist er sich bewusst, dass der Beruf eines Polizeibeamten ein sehr verantwortungsvoller Beruf sein wird. Er weiß, dass nicht nur schöne Momente, sondern auch anstrengende, manchmal auch psychisch belastende Situationen auf ihn zukommen werden. Doch genau darin sieht er die Herausforderung und damit für ihn auch Attraktivität dieses Berufes. "Ich freue mich, dass sich junge Menschen aus unserer Region für den Beruf des Polizeibeamten entscheiden und hoffe, Jan-Luca Heimlich nach Beendigung seines Studiums im Bereich unseres Polizeikommissariates begrüßen zu können", sagt der Leiter des Polizeikommissariates Holzminden Marco Hansmann. "Wir sind immer daran interessiert, gezielt Bewerber aus der hiesigen Region anzusprechen, weil wir hoffen, dass diese nach Abschluss ihres Studiums aufgrund ihrer regionalen Bindungen unsere Kollegen in den Dienststellen im Landkreis Holzminden auch dauerhaft unterstützen werden."

Studium bei der Polizei Schulische Einstellungsvoraussetzung für ein duales Studium bei der Polizei Niedersachsen ist die Fachoberschulreife bzw. das Abitur. Bewerben können sich aber auch Realschüler, die nach erfolgreichem Abschluss des übrigen Einstellungsverfahrens ihre Fachoberschulreife bei der Polizei nachholen möchten. Hierbei wird der praktische Teil der Fachoberschulreife im Einsatz- und Streifendienst sowie im Kriminalermittlungsdienst der örtlichen Polizeidienststellen absolviert. Der schulische Teil der Fachoberschulreife kann ab dem 01.08.2019 in der neu eingerichteten Fachrichtung für "Verwaltung und Rechtspflege" an der Berufsschule Holzminden (BBS) erlangt werden. "Dies ist für die oft noch sehr jungen Realschulabsolventen, die zum größten Teil noch nicht über einen Führerschein verfügen, eine erhebliche Erleichterung", betont Marco Hansmann und hofft, durch diese Neuerung noch mehr junge Menschen unserer Region für ein duales Studium bei der Polizei des Landes Niedersachsen gewinnen zu können. Bislang stand diese, für den Eintritt in die Polizei zwingend vorgeschriebene Fachrichtung für "Verwaltung und Rechtspflege" lediglich an den Standorten Northeim, Hannover oder Hann. Münden zur Verfügung.

Für die Polizei des Landes Niedersachsen stehen mit Nienburg (Hauptsitz), Oldenburg und Hann. Münden drei Studienorte zur Verfügung. Das erste Jahr des Bachelorstudiengangs ist stark von Theorie und der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen geprägt. Unterrichtet werden neben z.B. Eingriffsrechte, Straf- und Verkehrsrecht auch Psychologie und Kriminalistik. Einen praktischen Anteil erhält das erste Studienjahr durch die Erste-Hilfe-Ausbildung, das Schießtraining, die Vermittlung von Abwehr- und Zugriffstechniken sowie das Fahrsicherheitstrainung. Im zweiten Studienjahr werden die Kenntnisse des ersten Jahres vertieft. Zudem werden innerhalb dieses Jahres zwei dreimonatige Praktika an einer Polizeidienststelle absolviert. Das erste Praktikum findet im Einsatz- und Streifendienst, das zweite im Kriminalermittlungsdienst statt. Im dritten Studienjahr wird neben der weitergehenden Vertiefung der theoretischen Kenntnisse auch das polizeiliche Vorgehen bei besonderen Einsatzlagen geübt. Seinen Abschluss findet das letzte Studienjahr mit der zu fertigenden Bachelorarbeit, welche ein polizeiliches Bezugsthema beinhaltet.

Interesse geweckt? Weitere Informationen erhaltet Ihr / erhalten Sie vom Team der Nachwuchsgewinner beim Polizeikommissariat Holzminden (Tel. 05531/958-0) oder auf der Internetseite www.polizei-studium.de
ots/Foto: Polizei










8.07.2019 • 23:20 Uhr

"Defekte", die angenehm sind...ja die liebenswert sind!

Es gibt sie, die Defekte die kein Unbehagen, Unwohlsein, Stress oder andere Unerfreulichkeiten auslösen.
Heute passierte so eine süße Panne: Bei einer kleinen Pause am Eispavillion m Plangarten in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Cabrio abstellen. Parken auf bezahlten Flächen. Artig zum Parkscheinautomaten gegangen. Dann das: 50 Cent eingeworfen. Die Maschine will die Münze nicht. Auf dem Display dafür die Erklärung: "Defekt" und "Benutzen Sie eine Parkscheibe".
So eine Glückstag an diesem Montag: Die Parkscheibe ist umsonst. Meine Bestellung: Das italientische Eis (Schoko/Vanillle im Becher bitte ohne Waffel) wird heute ein schneeweißes Sahnehäubchen bekommen. Manchmal trickst sich ein Automat (und die Ordnungsverwaltung) selbst aus und das ist gut so!
red/Fotos: Marc Reiser










8.07.2019 • 23:10 Uhr

Bodenfelde: Wie kommt dieses Mountainbike in Weser ?

Am gestrigen Sonntag hat ein Bewohner aus Bodenfelde ein Mountainbike aus der Weser geborgen. Es handelt sich um ein Mountainbike des Herstellers Mc Kenzie, Typ Hill 50, Farbe schwarz. Die Herkunft des Mountainbikes ist unbekannt. Es wurde bei der Gemeinde bzw. Polizei in Bodenfelde untergestellt. Der Eigentümer kann sich dort melden.stüw/Foto: Polizei










8.07.2019 • 16:01 Uhr

Haftbefehl der Göttinger Staatsanwaltschaft in Konstanz erfolgreich umgesetzt - Wer nicht zahlt geht in den Knast

Im Rahmen der Binnengrenzfahndung überprüften gestern Abend Bundespolizisten im Konstanzer Stadtgarten einen 39-jährigen Mann. Dabei wurde festgestellt, dass gegen den deutschen Staatsangehörigen im polizeilichen Fahndungssystem zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Göttingen vorlagen. Hintergrund war eine rechtskräftige Verurteilung wegen Beleidigung in Tateinheit mit Bedrohung sowie eine Verurteilung wegen Betruges. Der Verurteilte hatte die daraus resultierenden Geldstrafen bisher nicht bezahlt. Daher erließ die Staatsanwaltschaft schließlich Vollstreckungshaftbefehl. Auch gestern zahlte der Mann die Geldstrafe in Höhe von insgesamt 2.304,42 EUR nicht. Er wurde daher zum Zwecke der Verbüßung einer 126-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.ots











8.07.2019 • 15:58 Uhr

Dachstuhlbrand: Löschversuch mit einem Eimer Wasser gescheitert

-Wie die Polizei in Hildesheim soeben berichtet, kam es in Söhlde bei Hildesheim am 5. Juli 2019 an einem Zweifamilienhaus in der Straße Im Sacke zu einem Dachstuhlbrand.
Nach bisherigen Erkenntnissen nahm ein 48-jähriger Mann gegen 13 Uhr Brandgeruch wahr. Beim näheren Hinschauen sah er Rauch und Flammen an der Außenfassade des Zweifamilienhauses aufsteigen und informierte die Feuerwehr. Anschließend versuchte der 48-jährige Nachbar das Feuer mit einem Eimer Wasser zu löschen, was ihm jedoch nicht gelang. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Söhlde, Klein- und Groß Himstedt, Steinbrück, Bettrum und Nettingen bekämpften und gelöschten den Brand.kri










8.07.2019 • 15:50 Uhr

Schützenfest in Goslar: Polizei erwischt Jugendliche mit Wodka und beim Rauchen

Unter besonderem Augenmerk der Polizei standen auf dem Schützenplatz in den vergangenen Tagen die Jugendlichen. Im Sinne des Jugendschutzes wurden die unter 18Jährigen von Beamtinnen und Beamten der Polizei und dem Sicherheitsdienst angesprochen. Die Kontrollen der Polizei erfolgten größtenteils präventiv. Dennoch wurden auch erhebliche Verstöße festgestellt. Ein 14 Jahre alter Jugendlicher aus Goslar pustete bei einem Alkotest eine Atemalkoholkonzentration von 0,52 Promille. Im Gepäck hatte er noch zwei weitere Flaschen Wodka. Die höchste Atemalkoholkonzentration pustetet eine 17-jährige Goslarerin mit 1,49 Promille. Zwischen diesen beiden Werten lagen die Ergebnisse von weiteren fünf 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen. Der Großteil der Kontrollierten rauchte zudem noch Zigaretten. Darüber hinaus wurden elf Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 13 und 17 Jahren festgestellt. Die Eltern wurden durch die Polizei über das Verhalten ihrer Schützlinge in Kenntnis gesetzt. Die Jugendlichen, die wegen Alkoholkonsums aufgefallen waren, mussten von den Erziehungsberechtigten am Schützenplatz abgeholt werden. Die informierten Eltern waren damit einverstanden, dass ihre Kinder die Zigaretten selbst unter den Augen der Beamten im Müll entsorgten. Zum Teil wurden Platzverweise gegen die Betroffenen ausgesprochen. Ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus Vienenburg war in zwei Tagen zwei Mal aufgefallen. Daher erhielt er einen Platzverweis für die restlichen Schützenfesttage. Im Rahmen des Projektes HaLT werden in den kommenden Tagen die Erziehungsberechtigten von der Polizei angeschrieben. Sie erhalten den Hinweis, dass sie mit ihren Kindern die Beratungsstelle beim Lukas-Werk aufsuchen können. HaLT - Hart am LimiT ist ein kommunales Alkoholpräventionsprogramm für Kinder und Jugendliche, in dem Polizei, Jugendschutz vom Landkreis Goslar und das Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar gemeinsam aktiv sind. ots










8.07.2019 • 15:45 Uhr

Mal eben mit BMW im Temporausch mit beinahe 200 km/h: Zwei Punkte, 600 Bußgeld, drei Monate Fahrverbot

In der Nacht zum Samstag führte die Northeimer Polizei auf der Bundesstraße 241 zwischen Berka und Dorste eine Geschwindigkeitsmessung durch. Zwischen 20.30 Uhr und 00.30 Uhr passierten insgesamt 325 Kraftfahrzeuge die Messstelle. Lediglich 13 Autofahrer waren in diesem Zeitraum zu schnell unterwegs und wurden von der Messanlage erfasst. Darunter auch der Fahrer eines BMW mit Northeimer Kennzeichen, der mit 193 km/h gemessen wurde. Auf den Fahrzeugführer kommen nun 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot zu. fal










8.07.2019 • 14:02 Uhr

Kooperation zwischen Kulturstiftung Kornhaus und BBS II Northeim - PS.SPEICHER wird neues Zuhause für Cugnot Dampfwagenmodell

Kooperation zwischen Kulturstiftung Kornhaus und BBS II Northeim | PS.SPEICHER wird neues Zuhause für Cugnot Dampfwagenmodell

EINBECK. Die Faszination für jahrhundertealte Fahrzeuge und die Begeisterung für modernste Technik hat eine 12. Jahrgangsstufe der Fachoberschule BBS II Northeim dazu motiviert, ein Modell des ältesten motorisierten Fahrzeugs der Welt mit einem 3D-Drucker nachzubauen. Klassenlehrer Robert Hennig, Bereich Fertigungstechnik, und Abteilungsleiter Thomas Neidert überreichten jetzt den Cugnot Dampfwagen im Maßstab 1:20 an den PS.SPEICHER in Einbeck. Hergestellt wurde das Modell als Teil des Fachtheorieunterrichtes in der Fachoberschule Technik.

Der Franzose Nicholas Joseph Cugnot wurde vor fast 300 Jahren vom Kriegsministerium beauftragt, ein Transportmittel für die Artillerie zu entwickeln. Der daraufhin von ihm entwickelte Dampfwagen wurde 1769 in Paris vorgestellt. Das Fahrzeug hatte zwei Zylinder, deren Kolbenstangen das Vorderrad über eine Art Freilaufgetriebe drehten. Das Fahrzeug war 725 cm lang, 230 cm breit, 210 cm hoch und wog 4.000 kg. Der Wagen erreichte eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 3 und 4,5 km/h. Er war jedoch wegen des hohen Gewichtes des über der Vorderachse hängenden Wasserkessels nur schwer zu lenken und beendete eine seiner ersten Vorführfahrten in einer Kasernenmauer.

Der komplexe und filigrane Aufbau des „Nachdruck-Dampfwagens“ machte es notwendig, mit sehr vielen Einzelteilen zu arbeiten: insgesamt 117 verschiedene Bauteile mussten programmiert, ausgedruckt und montiert werden. Die größte Herausforderung für die Schüler war es, bei der Aufteilung des Gesamtmodells in die Einzelteile einen belastbaren Kompromiss zwischen 3D-druckgerechter und montagegerechter Konstruktion zu finden. Dies machte oft mehrere Prozessschritte notwendig, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht war.

Jetzt übergaben die Lehrer stellvertretend für die stolzen Konstrukteure der BBS II Northeim das Modell an den PS.SPEICHER. Ab sofort können die Gäste den Cugnot Dampfwagen aus dem 3D-Drucker im Saal 1 bewundern.
red/Foto: Kulturstiftung Kornspeicher











8.07.2019 • 05:03 Uhr

"Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim": am Montag "Kinder-Zehnkampf", "Zeichenkurs", "Ich kann kochen", "Graffiti" mit Angelo

Kinder, die in den großen Sommerferien zuhause bleiben, bietet das "Ferienprogramm 2019" in vielen Kommunen Südniedersachsens Abwechslung und Unterhaltung. So auch in den Gemeinden Bad Gandersheim, Kalefeld und Kreiensen-Einbeck. Hier ist die Stadt- und Gemeindejugendpflege gut aktiv. Für Bad Gandersheim bietet der "Ferienpass 2019" nachfolgend aufgeführte Angebote am heutigen Montag:

"Kinder-Zehnkampf", 6 bis 14 Jahre, Heute von 10 bis 13 Uhr im Jahn-von Seelen-Stadion in Bad Gandersheim. An zehn spielerischen Stationen könnt ihr den "Königen der Leichtathletik " nacheifern und euer Können beweisen", heißt es im Programm. Anbieter ist die Spielvereinigung Grün-Weiß Bad Gandersheim.

Zeichenkurs "Linie/Form und Licht/Schatten" - Zeichenkurs, für 9 bis 12 Jahre, In den Räumlichkeiten vom "Kunstkreis Kloster Brunshausen" in Brunshausen. Wer will, kann das Zeichnen lernen und wer Zeichnen kann, lernt (das) Sehen und schult seine Beobachtungsgabe.

"Ich kann kochen" heißt es ab 14.30 Uhr auf dem Eternahof, an der Ettern 5, in Harriehausen. Im Programmheft heißt es dazu: "Woher kommen unsere Lebensmittel und wie kannst Du natürlich lecker kochen? Gehe mit unserer Genussbotschafterin auf Entdeckungsreise."

Workshop: Graffiti of Creation (zwei Tage) für Kinder und Jugendliche von 12 bis 16 Jahre. Ein junger Künstler, Angelo Artmondo, möchte Euch eine Einführung in die Kunst des Sprayend geben - beispielsweise an einem Garagentor. Treffpunkt um 15.30 Uhr am Jugendraum in der Marienstraße in Bad Gandersheim.
red










7.07.2019 • 15:56 Uhr

"Mach Deine Abi-Party 2019!" - Fetzig! Frech! Fröhlich! Friedlich! Best Fun! Success perfekt!

Getreu der Devise "Mach Dein Ding! Mach Deine Abi-Party!" ist das Projekt der Bad Gandersheimer Abiturienten mit Bravour über die Bühne gegangen. Die Holprigkeiten im Anfangsstadium der Organisation haben die Mitglieder des Organisationskomitees überhaupt nicht in ihrem Elan und ihrer Zielstrebigkeit behindern können. Ganz cool wurden alle wirklichen und unwirklichen, ernsten und lächerlichen Hürden genommen. Selbst autoritäres (weil aufgesetztes) Gehabe scheint diese Generation nicht sonderlich zu stören.

Erfolg zählt. Und den haben die Organisatoren hingekriegt: Sie hauchten dem ehemaligen Kurhaus wieder eine gehörige Portion Lebenspower ins Gebäude. Sie erfüllten penibel alle ihnen auferlegten sinnigen und halbsinnigen Auflagen. Sie sorgten für Sicherheit im Saal, auf den Toiletten und vor den Toren des Kurhauses. Das ihnen dabei geholfen wurde, beispielsweise durch engagierte Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr verdient besonderen Beachtung und auch Dank. Sie organisierten die Selbstversorgung ihrer Gäste. Sie zauberten eine total geile Party-Stimmung in den riesigen Saal. Es mögen vielleicht 300 Gäste gewesen sein, denen eine fetzige, freche, fröhliche Party zelebriert wurde. Auch einigen erwachsenen Damen - wohl Mütter von Abiturienten - gefiel die Power, weniger vielleicht die atemberaubend laute Mucke. Aber sie waren da. Verschafften sich einen eigenen Eindruck.

Mittendrin zwei Promis. Sie müssen hier unbedingt Erwähnung finden: Kurhaus-Eigentümer Robert Riedlberger. Er gönnte sich den absoluten Totaleindruck. Wir, vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, waren mit Riedlberger lange zusammen. Genossen ein einziges Bierchen! Redeten trotz des enormen Phonbässe viel und lange miteinander. Über Vergangenes. Wie alles entstand. Was daraus geworden ist. Was vielleicht jetzt oder später wird.

"Ich erlebe zum ersten Mal solche eine Veranstaltung in diesem Gebäude. Ich bin beeindruckt, tief beeindruckt. Von allem was hier gerade passiert." Und seine Mimik, Körpersprache, Gestik, sein Lächeln, seine Freude - all das drückte aus: Dieser Mann war tatsächlich tief beeindruckt und angesteckt von der Lebensfreunde dieser jungen Leute in seinem Kurhaus-Saal. "Ich nehme das mit nach Singenbach. Ich mache mir meine Gedanken." Es steht vielleicht zu erwarten, dass es konstruktive Gedanken dieses jugendfreundlichen Unternehmer sein könnten. Aber: "Das Umfeld hier könnte angenehmer sein", so einer seiner Wünsche und Hoffnungen an die Adresse von Verantwortungsträgern in Bad Gandersheim. Sehr verklausuliert, ja diplomatisch vorgetragen.

Mit einem dieser neuen Verantwortungsträger - und das ist der zweite hier dokumentierte Promi - ermöglichte das Redaktionsnetzwerk einen Zusammenkommen mit dem Eigentümer. Der Unternehmer Riedleberger wurde von uns im Saal mit SPD-Ratsfraktionschef Nikolas Kielhorn bekanntgemacht. Ein Ratsherr vom Kaliber "Ich-verstehe-diese-jungen Leute", weil er wohl nicht mal 24 Jahre jung ist. Der Jura-Student redete mit dem Kurhaus-Eigentümer. Und Kielhorn ließ Riedllberger wissen, dass es gut ist, dass diese Abi-Party im ehemaligen Kurhaus stattfinden konnte. Was er in Zusammenarbeit mit Verantwortlichen im Rathaus einbringen konnte, habe er geleistet. "Es ist absolut toll, dass die Party für die Gandersheimer Abiturienten in ihrer Schulstadt Bad Gandersheim stattfindet. Nur so zeigt die Bad Gandersheim, dass sie den Interessen jungen Menschen gegenüber aufgeschlossen ist und somit an Attraktivität gewinnt. Daran muss weiter unbedingt gearbeitet werden." Und Niklas Kielhorn positionierte sich noch ein weiteres Mal eindeutigt: "Dieses Gebäude ist exakt für solche Events bestens geeignet!"

Die Abi-Party lief heftig und lange und friedlich - bis in den frühen Morgen. Da wurde die nächste Stufe der perfekten Organisation gezündet: Erste Auffäumerei. Tagsüber trafen wir Unternehmer und Kurhaus-Besitzer Riedlberger zur Fortsetzung unseres Dialogs über Gegenwart und Zukunft seiner Immobilie in Bad Gandersheim. Wir erlebten Herrn Riedlberg, der persönlich weggeworfene leere Flaschen einsammelte, umgeworfene Zigaretten-Ascheneimer aufgerichtete, selbst anpackte. Am heutigen Sonntag waren die jungen Leute ein weiteres Mal in ihrer Abi-Party-Location und machten weiter gründlich Putz. Alle mit einem Lächeln auf ihren frischen Gesichtern. Der Ausdruck unmissverständlich: "Ja, wir haben unser Ding - unsere Abi-Party 2019 - gemacht. Mit Erfolg!"
red/fis

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der Lebensfreude der Abiturienten, die zeitweilig Schlange an der Kasse und den Partybetrieb im Saal des ehemaligen Kurhause. Symbolträchtig die Außenaufnahme - ein Ex-Kurhaus voller Licht und Leben!
Fotos: Thomas Fischer




















7.07.2019 • 14:05 Uhr

JFV Leinepolder: Beste Ausbildung für Trainer und Spieler - Fußballschule in Hohnstedt

Die Trainer-Aus- und Fortbildung steht beim neu gegründeten Jugendförderverein Leinepolder ganz oben, wie auch die Ausbildung der jungen Akteure. Über 150 Nachwuchsspieler des JFV dürfen sich auf eine besondere Qualität ihrer Trainingseinheiten freuen.

Am vergangenen Mittwoch startetete die dezentrale Trainer-C-Lizenz-Ausbildung im Kreis mit einer ersten Info-Veranstaltung im Sporthaus des TSV Hohnstedt, an der unter anderem auch Übungsleiter der JSG Wieter und des JFV Leinepolder teilnahmen. Lehrausschuß-Vorsitzender Dennis Runschke (Bad Gandersheim) erläuterte den Anwesenden den Rahmenplan. Weitere Anmeldungen werden beim zweiten Termin am Mittwoch, 21. August um 19 Uhr an gleicher Stätte erwartet, wenn weitere Informationen fließen werden.

Dennis Runschke ist C-Lizenzinhaber seit 2008, seit 2012 Kreisauswahltrainer, seit 2016 B-Lizenzinhaber und seit dem vergangenen Jahr Ausschußvorsitzender im Fußballkreis Northeim- Einbeck. JFV-Chefkoordinator Detlef Baye kam erst kürzlich zurück von einer Trainerweiterbildung im NLZ von Hannover 96 zum Thema "Spielintelligenz". Die Verantwortlichen beim JFV Leinepolder beobachten das breite Engagement ihrer Ausbilder natürlich mit großer Freude.

JFV-Vorsitzender Björn Huchthausen: "Die Störche kommen. Wir sind auf einem guten Weg und erwarten mit Spannung unsere erste Saison von der G- bis A-Jugend. Mit der Gründung unseres Jugendfördervereins hat es im Jugendbdreich neue Strukturen gegeben. Für die Nachwuchsförderung wurde ein neuer, richtungsweisender Weg eingeschlagen. Dabei ist es uns wichtig, daß fußballbegeisterte und talentierte Kinder zwischen Northeim und Einbeck und darüber hinaus optimal gefördert und ausgebildet werden. Ebenso wichtig erscheinen dem Vorstand und dem Trainerstab neben der sportlichen Ausbildung natürlich auch die entsprechende Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz, um auch außerhalb des Platzes bestehen zu können".hakö

Terminvorschau:

JFV-Traingslager D-Jugend vom 9. bis 11. August in Edesheim. Unter anderem Schwerpunkt: Muskelaufbau und Stabilisierung mit Steffen Döllerer, Leiter des Trainingszentrums Salzderhelden, und Schwimmen/Regeneration. Fahrt ins Schwimmbad nach Einbeck. Übernachtung in Edesheim in einem großen Zelt.

Vom 3. bis 5. Oktober heißt es "Trainieren wie die Profis" in der Fußballschule des Bundesligisten VfL Wolfsburg im Trainingscamp des JFV Leinepolder in Hohnstedt/Sportplatz. Teilnehmen können alle Mädchen und Jungen zwischen 6 und 13 Jahren. Es gibt unter anderem eine Teilnehmermedaille, Urkunde und ein Gruppenbild. Infos und Anmeldungen unter
VFL-WOLFSBURG-FUSSBALLSCHULE.DE
hakö/ Fotos: Hartmut Kölling
















7.07.2019 • 13:25 Uhr

Ochtersum: 28-Jähriger schießt in die Luft und auf einen Mann auf dem Balkon - Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen

Die Polizei in Hildesheim berichtet soeben: Bereits in der Nacht zum vorigen Freitag kam es gegen 01:30 Uhr in dem Ortsteil Ochtersum in Hildesheim zu einem versuchten Tötungsdelikt mittels einer Schusswaffe.

Nach jetzigen Ermittlungsstand sei ein 28-jähriger Mann zusammen mit einem Freund in dem Ortsteil Ochtersum umhergefahren. Während der Fahrt habe der 28-jährige mehrmals mit einer Waffe in Richtung Himmel geschossen. Nach einiger Zeit habe der Waffenträger das Fahrzeug gewechselt und sei auf einen Parkplatz eines Mehrfamilienhauses gefahren, wo er auch wohnhaft sei. Dort seien der Waffenträger und ein Nachbar aufeinandergetroffen. Der Nachbar habe mit ihm sprechen und bezüglich der vorangegangenen Streitigkeiten der letzten Wochen vermitteln wollen. Der 28-jährige Mann zog jedoch seine Waffe und schoss in Richtung des 37-jährigen Opfers, der sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Balkon im 2. Obergeschoss befunden habe. Dabei habe er das Opfer verfehlt und sei geflüchtet.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehrere Streifenwagen auf dem Weg nach Ochtersum. Zudem wurde auch das SEK sowie ein Hubschrauber angefordert.

An der Wohnanschrift konnte der Täter nicht mehr angetroffen werden. Er wurde gegen 03:30 Uhr von Polizeibeamten der Polizeiinspektion Hildesheim in der Nähe seines Wohnortes festgestellt und vorläufig festgenommen. In dem Gewahrsamstrakt der Polizei leistete der 28-jährige Widerstand, glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Der Beschuldigte wurde im Laufe des Freitags beim Amtsgericht Hildesheim vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. ots










7.07.2019 • 13:10 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Zweimal schwere Kradunfälle - Einmal wegen Armbruch Rettungshubschrauber geordert

Die Polizei Clausthal-Zellerfeld berichtet soeben über zwei schwere Verkehrsunfälle mit Motorrädern:

Bereits am 4. Juli, gegen 17 Uhr, befährt ein 30-jähriger Krad-Fahrer die Bundesstraße 242, aus Clausthal-Zellerfeld kommend, in Richtung Wildemann. In Höhe einer Rechtskurve kommt ihm ein Krad teilweise auf seiner Fahrspur entgegen. Der 30-Jährige muss nach rechts ausweichen, verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzt. Dabei zieht er sich eine Schulterverletzung zu und wird ins Krankenhaus nach Seesen verbracht. Der Unfallverursacher flüchtet in unbekannte Richtung.

Am gestrigen Samstag gegen 16:20 Uhr, befährt ein 22-jähriger Krad-Fahrer die Landesstraße 517, aus Richtung Clausthal-Zellerfeld kommend in Richtung Schulenberg. In Höhe des Zulaufes der Okertalsperre verliert er auf Grund eines Fahrfehlers in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzt. Durch den Aufprall zieht sich der 22- Jährige eine Unterarmfraktur am rechten Arm zu und wird durch den angeforderten Rettungshubschrauber dem Klinikum in Wolfenbüttel zugeführt. ots










7.07.2019 • 13:04 Uhr

Einbeck: 19-Jähriger prügelt mit Bluetooth-Lautsprecher auf den Kopf

Am vorigen Freitag gegen 23 Uhr kam es auf einem Gartengrundstück in der Schlachthofstraße in Einbeck im Rahmen von Streitigkeiten zu einer gefährlichen Körperverletzung, in deren Verlauf ein 18-jähriger Einbecker nicht unerheblich verletzt wurde. Zur ambulanten Behandlung wurde er mit einem RTW dem Einbecker Bürgerspital zugeführt. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 19-jährigen Einbecker, der mit einem Bluetooth-Lautsprecher dem 18-jährigen mehrfach auf den Kopf geschlagen hat. Die Polizei Einbeck ermittelt wegen Körperverletzung gegen den Schläger. hin










7.07.2019 • 13:01 Uhr

In Herstelle: Frau (65) stirbt bei Dachstuhlbrand - Ehemann (76) kann sich retten

Am gestrigen Samstag, 06.Juli, gegen 05.55 Uhr wurde der Polizei Höxter durch die Feuerwehrzentrale eine unklare Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus in Beverungen - Herstelle (Landkreis Höxter) gemeldet. Erste vor Ort eintreffende Einsatzkräfte stellten den Brand des Wohnhauses fest. Der 76-jährige Bewohner konnte durch eine Nachbarin geweckt werden und das Wohnhaus unverletzt verlassen. Seine 65-jährige Ehefrau konnte von den Feuerwehrkräften nach Beendigung der Löscharbeiten nur noch tot geborgen werden. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten und wurde mittels eines Rettungswagens dem Krankenhaus zugeführt. Die Bundesstraße 83 war für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt, da die Wasserversorgung für die Löschung des Brandes aus der nahe gelegenen Weser erfolgte. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt, die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. / Wo.










7.07.2019 • 12:55 Uhr

Startschuss für das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Northeim: Noch bis Freitag 350 Teilnehmer/innen am Lippesee bei Paderborn

Kreisjugendfeuerwehrwart und Lagerleiter Florian Peters sowie Stellvertreter Konstantin Mennecke konnten zur Eröffnung am Samstagmorgen eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßen. Mit dabei war unter anderem Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die gleich eine große Portion Eis für die Teilnehmer spendierte sowie Bundestagsabgeordneter Roy Kühne, der passend zum Zeltlager bedruckte Trinkflaschen für alle mit im Gepäck hatte und der neue Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Ohne Euch gäbe es nicht die Feuerwehren von morgen. Ihr seid der Grund, warum unsere Bürger in einigen Jahren nachts ruhig schlafen können“, sagte Klinkert-Kittel verbunden mit viel Lob für das Engagement der Betreuer und Jugendlichen.
Die Zeltlagerwoche, die in diesem Jahr von Freitag bis Freitag, 5. bis 12. Juli dauert, beinhaltet unter anderem Kanu-Touren, Ausflüge ins Freibad und Heinz Nixdorf-Museum sowie auch genug Zeit im Freibad. Rund 90 Betreuer kümmern sich um die reibungslose Organisation.
Das Motto des diesjährigen Kreiszeltlagers lautet „Gemeinsam Mauern durchbrechen“. Dazu gibt es demnächst auch eine Ausstellung im Foyer des Kreishauses, die von allen teilnehmenden Jugendfeuerwehren gestaltet wird.
Interessierte können das Geschehen im Zeltlager auch direkt mitverfolgen. Im Liveblog unter http://zeltlagerblog.kfv-nom.de gibt es alles für Daheimgebliebene, Eltern und Interessierte.
Zu den Fotos: Jugendliche beim Wikingerschach-Turnier, die Zeltlager-Eröffnung und die längste Polonaise Paderborns bei der ersten Zeltdisco. Und ein bisschen konstruktive Imagepflege des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne; SPD geht nicht, weil sie keinen Bundestagsabgeordneten im hiesigen Kreis mehr stellt.
red/Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr
















7.07.2019 • 10:38 Uhr

Landesgartenschau 2022: Faust-Attacke auf umstrittene Info-Säule vor dem Rathaus

Die ganze Wut in einer Faust: Mit einem heftigen Schlag hat ein Unbekannter die Informationssäule mit dem krassen Plakat mit den Schlagzeilen "Bad Gandersheim 2022 Landes Gartenschau" und dem offiziellen Niedersachsen-Pferd Emblem angegriffen und beschädigt. Es bedurfte schon einer gewissen Schlagkraft. Denn die Oberflächenteile der Säule sind auch hartem Material, so wie sie von Heinz-Walter Gisa erstellt worden sind. Die Beschädigungsintensität deutet auf eine Männerfaust.

Die Info-Säule hatte insbesondere wegen ihres eigenwilligen Design - grelle Blüte auf Palmenbaum - zum Teil böse Kommentare an Stimmtischen, in der einzigen Gandersheimer Tanke, im Café eines Supermarktes, an Kneipentheken und in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Den Verursachern und Unterstützern der Info-Säule - dazu gehört neben Gebhard Jungblut und Heinz-Walter Gisa die neue Geschäftsführerin der Landesgartenschau- geht es darum, die für 2022 geplante Landesgartenschau in Bad Gandersheim "in der Diskussion zu halten".
Tiefschläge wie den jetzt dokumentierten sind allerdings alles andere als Contra-Argumente in einem konstruktiven Diskurs.
red/Fotos: Marc Reiser












7.07.2019 • 10:13 Uhr

Unglaubliches bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen: Massenhaft "Knöllchen" an Autos der Premieregäste verteilt

Auswärtige Besucher der jüngsten "Hair"-Premiere, die mit dem Auto angereist waren und ihre Wagen auf der Stiftsfreiheit geparkt hatten, staunten nicht schlecht als sie nach der fantastischen Aufführung weiße "Knöllchen" hinter ihrem Scheibenwischer entdeckten. Was für ein Schock... Was ist hier denn wieder los? An allen Fahrzeugen auf der Stiftsfreiheit waren diese merkwürdigen weißen Zettel zwischen Wischer und Windschutzscheibe geklemmt.

Mit zittrigen Händen wurde das Papier entfaltet. Und nun die Überraschung, die allen Beteiligten ein Schmunzeln abnötigte. Von geheimnisvoller Hand waren während der Aufführung beinahe unbemerkt die weißen Briefe an die Wagen gesteckt worden. Es handelte sich gleich um zwei Schriftstücke. Auf dem DIN-A4 Bogen war ein "Aufnahme" für den Förderverein Gandersheimer Domfestspiele dokumentiert. Auf der beigefügten Postkarte die freundliche Ansage: "Bitte eintreten!" Nach dem Theater also in den Förderverein.

Denn, so wird auf der Rückseite der Kartenbotschaft erklärt: "Freunde werden - Kultur fördern" . Und weiter: "Verschaffen Sie den Gandersheimer Domfestspielen etwas Frischluft und unterstützen Sie unser Theaterfestival, das bundesweit zu einem Markenzeichen von großem Wert und nachhaltiger Bedeutung geworden ist. Kommen Sie in unseren Verein und helfen Sie mit! Wir freuen uns auf Sie und gemeinsame Aktivitäten. Wie sagte schon August Verding: "Kultur ist Sauerstoff einer Gesellschaft".

Die "Knöllchen" wurde von allen gern gelesen, mitgenommen und für gut befunden: "Ein tolle Aktion!", fand Jasmin Fiedler aus Alfeld. "Ich überlege mir, da mitzumachen!", so die 33-Jährige. "Ich liebe dieses Gandersheimer Theater. Das kann man nur fördern!"
red/fis/Foto: Thomas Fischer












7.07.2019 • 09:52 Uhr

83-Jähriger unachtsam: Rückwärts mit Auto geradeaus über die Straße in den Graben -Beifahrerein (80) verletzt

Am gestrigen Samstag, helllichter Tag, es ist 10.20 Uhr, will ein 83-jähriger Einwohner aus einem Bodenfelder Ortsteil mit seinem PKW rückwärts von seinem Grundstück in der Amelither Straße auf die Fahrbahn der Amelither Straße (Landesstraße 551) fahren. Ein Polizeisprecher weiter: Infolge Unachtsamkeit fährt er quer über die Fahrbahn in den gegenüberliegenden Straßengraben. Hierbei wird seine 80-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Am PKW entsteht Sachschaden in Höhe von 1500 Euro.tm











6.07.2019 • 22:32 Uhr

Opperhausen: Reh ausgewichen und gegen Baum geprallt

Ereignisort: Einbeck; Gemarkung Opperhausen, Einmündung der Bundesstraße 445 / und Landesstraße. 592. Ereigniszeitpunkt: Heute, Zeit: Samstag, 06. Juli 2019, um 04.08 Uhr.
Ein 43-jähriger Bad Gandersheimer mußte an der genannten Einmündung mit seinem Fahrzeug einem querenden Reh ausweichen und bei diesem Ausweichmanöver geriet er von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf stieß er mit seinem PKW-Peugeot gegen einen dortbefindlichen Straßenbaum. Der Bad Gandersheimer zog sich eine leichte Verletzung zu Es entstand ein Gesamtsachschaden von 1000 Euro. Das Unfall verursachende Reh war davon gehoppelt. Me










6.07.2019 • 22:27 Uhr

Polizei teilt soeben mit: Landesparteitag der AfD in Warburg beendet - Laufen Gegendemos nun am Sonntag ins Leere?

Entgegen der Anmeldung hat die Partei AfD den Landesparteitag Nordrhein Westfalen in der Stadthalle Warburg im Landkreis Höxter bereits am heutigen Abend, 6. Juli, beendet. Das teilt soeben die Polizeibehörde in Höxter in einer offiziellen Verlautbarung mit. Die Veranstaltung wird am morgen Sonntag, 07 Juli 2019 , nicht fortgeführt. Inwieweit die im Innenstadtbereich vorgesehenen Veranstaltungen - dabei handelt es sich um angekündigte Demonstrationen von Gegnern der AfD - stattfinden werden, kann seitens der Polizei Höxter derzeit nicht gesagt werden. Jedoch ist mit den angekündigten Behinderungen im Umfeld der Stadthalle nicht mehr zu rechnen. /Te.










6.07.2019 • 21:19 Uhr

Der „Glöckner“ geht im Dauerregen unter - 1.Abbruch bei Festspielen 2019 in Bad Gandersheim

Heute, Samstagabend: Eine Viertelstunde wurde am heutigen Abend „Der Glöckner von Notre Dame“ bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen angespielt. Dann ertränkte der einsetzende Dauerregen die Vorstellung. Der erste Abbruch bei dem diesjährigen Freilichttheaterfestival. Ein Trost: die Festspielleitung teilte mit, entweder gibt es das Eintrittsgeld zurück oder Karten für eine Ersatzvorstellung. Thats Freilichttheater in der Roswithastadt live!
red/Fotos: Thomas Fischer














6.07.2019 • 20:07 Uhr

Metallica-Worldtour goes to Berlin: 70.000 mit Melanie aus Göttingen jetzt live im Olympiastadion

Die 19-jährige Melanie aus Göttingen befindet sich zur Minute im Zentrums des Konzert-Olymps. Seit gut einer Stunde lässt sich die junge Frau mit ihrer Clique in nur noch treiben. "Abtauchen und dieses Feeling in mir wirken lassen. Diese irre Musik. Diese Atmosphäre. Alles vor gestern vergessen. Wir haben einen Riesenspaß." Melanie umarmt ihren Niklas . Gibt ihm einen zärtlichen Kuss. Beide und ihre Freunde befinden sich gerade inmitten einer gigantischen Masse von Gleichgesinnten. Rund 70.000 Menschen sind zum Livekonzert der Hardrockband Metallica in die Weltstadt Berlin gepilgert. Wir sind dabei. Die heftige Musik von der gewaltigen Bühne mit einer wilden Lightshow bringt die Körper in Schwingungen, läßt alles vibrieren. Von oben geht ein warmer Sommerregen auf die Haupt. Metallica auf ihrer Worltour 2018-19. Das Konzert ausverkauft. Noch stehen die Leute. Tanzen und singen mit. Ein Konzertabend der Superlative. Teil davon die Hightech Logistik. Nicht allein auf der Bühne und der gesamten Steuerung von Musik und Lichteffekten. Wieder hat simply-X Systems made by Bad Gandersheim beim elektronischen Einlass und jetzt an den digitalen Kassen ganze Arbeit geleistet. "Alles funktioniert perfekt und easy", ist Holger Steinhoff, simply-man im Berliner Olymp zufrieden. Und auch wir tauchen jetzt ab in die Metallica-World. Treiben lassen in einen total geilen Konzertabend in Berlin. red/Fotos: simply-X


















6.07.2019 • 14:03 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Flotter Wirbel auf der Bühne. Musical „Hair“ in Bad Gandersheim

Von Prof. Dr. Gerhard Armanski

Lau neigt sich der Sommertag. Unter die Gäste auf der Stiftsfreiheit mischen sich unverwechselbare Hippies. Drinnen schaukelt vor der Kirche ein großes Peace-Zeichen im Abendwind. Ein buntes Tuch hängt vor der Festspielband. Auf der Bühne stehen rollbare Lattensitzbänke. Mehr an Bühnenbild ist nicht – und braucht es auch nicht, wie sich zeigen wird. Das Publikum füllt die Ränge und verharrt in erwartungsvollem Gemurmel. Die Hippies laufen ein, bunt gewandet und geschmückt, alle jung und munter. Gleich setzt auch die vielen wohlbekannte Musik ein. Es kann losgehen.
„Hair“, eines der bekanntesten und meistgespielten Musicals überhaupt. Es stammt aus einer bereits ferner liegenden Zeit, nämlich der flower power der 60-er Jahre und entwickelte sich zum Markstein der sich verbreiternden Popkultur. Ihr liegt eine gegen den gesellschaftlichen Mainstream gerichtete Bewegung zugrunde, die deren Handlungen und Werte wie bürgerliche Normen und den Krieg (Vietnam) ablehnte und versuchte, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Darin war sie für sich jahrelang erfolgreich, noch heute pilgern Touristen zu den Orten des Geschehens in San Francisco. Die Vorgänge und die Musik des Stücks gingen in die Studenten- und Protestbewegung der damaligen Zeit ein. Gut ein Jahrzehnt wurde das Musical auch verfilmt. Seine begeisternden Songs wie „Let the Sunshine in“ und natürlich „Hair“ waren noch immer für viele in Ohr und Mund. Auch wenn die Zeiten darüber hinweg gegangen sind, bleiben die Erinnerung und auch die Botschaft des Protests gegen ein festgezurrtes Leben und für die Freiheit der einzelnen Person.

Liebe, Gesang und Tanz

Die Geschichte, die dem Musical zugrunde liegt, ist sehr einfach gestrickt und für das Bühnengeschehen eigentlich fast nebensächlich. Ein junger amerikanischer Provinzler erhält seinen Einberufungsbefehl zur Army. Im Central Park von New York, auch immer Schauplatz (gegen)kultureller Aktivitäten, trifft er auf eine Gruppe Hippies, die ihn umstandslos vereinnahmen, was er weitgehend und offensichtlich zustimmend geschehen läßt. Die weitere Handlung kennt sodann keine markanten Einschnitte mehr. Alles taucht in ein teppichartiges musikalisiertes, tanzdurchsetztes Geschehen, das mit einer Ausnahme weniger von spürbaren Ereignissen, obgleich es zumindest eines gibt, als von der deutlich nach außen gewendeten guten Laune des Trupps kündet.
Gleich verbreiten die Hippies tanzend und „Liebe auf dem Ozean des Lebens“ intonierend ihre Überzeugung und Mission, angeführt von einer Art Häuptling, der einen Sexsong zum Besten gibt. Auch die Landesgartenschau in Bad Gandersheim wird erwähnt. Schier atemlos wirbelt die Gruppe über die Bühne, mitunter Stielmasken vors Gesicht haltend. Aufmüpfig und trotzig singt einer „Ich bin ein Farbiger, ein Neger“. Der Neuling gemeindet sich schnell ein, hüpft und tanzt kess mit. „Hab kein Haus, keine Schuh“ verdeutlicht das Ideal selbstgewählter Armut. Auf einem hereingerollten VW-Bulli thront die „Jungfrau von Orleans“ und stimmt das Motto an: „I believe in love“. Während sie von Bewaffneten bedroht werden, besingen alle frenetisch die Freiheit und den Frieden.
Teils drastische Liebesszenen folgen. Gegen das Spießertum wird zu Felde gezogen, mit den auftauchenden Eltern des Ausreißers Claude kommt es flugs zum Konflikt. Der Neuling will hier bleiben. „Die werden mich nicht kriegen.“ Gelegentlich hochkommende Verzweiflung kann er allerdings nicht banz bannen. Der 'Häuptling' verteilt Wohlfühlpillen, auch eine für den rechtskonservativen „Alabama-Wallace“. „I'm just a hairy guy“ singen sie und tanzen ausgelassen bis ins Publikum hinein. Das steht für die langen Haare als Zeichen der Freiheit, aber auch für „hairy“ als Ausdruck des Unangepaßten. Die Gruppe huschelt und knuddelt, ein Transvestit singt, Vorbeikommende bekehren sich. Es gibt aber auch moralische Diskussionen sowie Kritik am Oberhippie, an herzlosem und gefühlskaltem Verhalten. Die US-Flagge wird verhöhnt und eine Einladung zum Be-in (gesellig-lustvolles Beisammensein) unter den ZuschauerInnen verteilt. Sehnsuchts- und Liebeslieder ertönen. Claude fragt sich singend: „Wo geh ich hin, wo ist mein Weg?“. Ein Polizist will eingreifen und wird unversehens selbst zum Hippie (gemacht).
Die Gruppe stimmt ein spirituelles Sternenlied an. Mitunter streuen sie auch christlich liturgische Gesänge ein. Schier akrobatisch fetzen sie bunt über die Bühne oder bilden eine Linie. Sie imaginieren einen Flug ins Wunderland. Drogenbetäubt und rauchumhüllt bewegen sie sich langsam und träumerisch, sie schweben der „Schönheit der Welt“ zu. Dann bricht ein beklagenswertes militärisches Zwischenspiel (Vietnam) ein, gegen das einige 'Indianer' angehen und zur Revolution aufrufen. Maria wird angefleht und 'tibetische' Mönche singen von Bruderschaft. Chaos bricht aus, alle werden getötet, aber flower power wird siegen. Der Neulinng Claude stirbt, seine Schönheit ist verschwendet, er findet ein „jämmerliches Ende“. Er verflucht die Welt. Erneut beginnt das Getanze, für die Hippies ist es zwar die „letzte Nacht der Welt“, aber „wir halten zusammen“ stimmen sie ihr Überlebenslied an. Mit „Lady Sunshine“ ertönt ihr letztlicher Triumph. Das Publikum ist sehr angetan, klatscht seinen Beifall und trampelt vor Begeisterung. So erhält es am sinkenden Abend noch zwei Zugaben.
Die Hauptakteure des Musicals sind im Grunde Musik und Tanz, ein Sinnenfest, vielfältig und ausgelassen, hervorragend und bühnenfüllend choreographiert von Marc Bollmeyer. Das Rock-Musical „The American Tribal Love“ will nicht nur erfreuen, es trägt auch eine Botschaft, ist nämlich ein „Plädoyer für Toleranz, Hilfsbereitschaft und Liebe“ (Bollmeyer) in der Menschheitsfamilie. Das Ensemble hat sichtlich Freude an beidem und überzeugt mit teils überschäumender Spielfreude. Es ist reich besetzt und voll beteiligt an den Rollen, in die sie schlüpfen. So geht auch das Publikum gern mit, zeigt sich gut gelaunt und spendet immer wieder Szenenapplaus. Es ist ein Stück, das vor fünfzig Jahren spielt, aber keineswegs veraltet ist, wenngleich das Geschehen als solches nicht wiederholbar. Die Lebensfreude, die es ausstrahlt, kommt auch heute an.
Gerhard Armanski
Fotos: Thomas Fischer



























6.07.2019 • 13:02 Uhr

Starker Auftrieb für das Gandersheimer Ferienprogramm für Kids: Faszination Fliegen live - Ein Traum geht in Erfüllung

Einmal in die Lüfte steigen. Die Siedlung Leinetal aus der Vogelspektive erleben. Soeben hat das ein Mädchen mit ihrer Mutter, die in Leinetal bei Kreiensen zuhause sind, erleben dürfen. Pilot Eric Ude und mit ihm drei Passagiere stieg mit seiner einmotorigen Flugmaschine auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz ab - und schon begann das fantastische Abenteuer.

Bei herrlichen Witterungsbedingungen bot sich von oben ein wunderbarer Ausblick auf wunderbaren Landschaften und Wälder, Äcker und Siedlungen und eben das eigene Zuhause in Leinetal. Alles sieht so friedlich aus von oben!

Möglich gemacht hat diesen Trip in die Lüfte zur Minute das Ferien-Programm 2019 der Bad Ganderdsheimer Jugendpflege in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege im Alten Amt. Heute dürfen sich die Kinder (und auch Eltern) diesen Traum vom Fliegen in ihrer Heimat erfüllen. Zahlreiche Familien nutzen dieses außergewöhnliche Angebot. Dabei ist neben dem Flug auch die Besichtigung (mit Erklärung) der Flugzeuge und des Towers auf dem "Kühler" möglich. Dank gilt hierfür den starken Typen vom Sportfliegerclub Gandersheim-Seesen. Sie und die Stadtjugendpflege und Gemeindejugendpflege in Gandersheim und Kalefeld haben in Kooperation dieses Ferienerlebnis ermöglicht. Einfach klasse!
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer
















6.07.2019 • 12:47 Uhr

Tatsächlich eine brutale Beziehungstat: Langjährige Partnerin mit Messer beinahe tödlich verletzt - Täter verweigert Aussagen - Richter erlässt Haftbefehl

Am Freitag gegen 13.30 Uhr kam es in einer Pension in Lindau zu einem Tötungsdelikt. Tödlich verletzt wurde dabei eine 60 Jahre alte Lindauerin (wir berichteten). Bei der Tat wurde auch eine 59 Jahre alte Frau aus Lindau schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Tatverdächtig ist in beiden Fällen der ehemalige Lebensgefährte der Verstorbenen. Der 54-Jähige Lindauer ließ sich nach der Tat widerstandslos festnehmen.

Bei der Polizeiinspektion Northeim wurde noch am Nachmittag die Mordkommission "Flecken" eingerichtet. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass die vorausgegangene Beendigung der langjährigen Beziehung zwischen Opfer und Täter ursächlich für den heftigen Streit war, der dann tödlich endete.

Bei der Tat benutzte der 54-Jährige ein Messer. Die 60-Jährige erlag noch am Tatort ihren schweren Verletzungen. Ihre 59-Jahre alte Bekannte wurde ebenfalls durch Messerstiche schwer verletzt. Der Frau gelang es aber aus der Pension zu flüchten und um Hilfe zu rufen. Anwohner leisteten ihr 1. Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungsdienste.

Nach dem Geschehen verständigte der 54-Jährige über den Notruf Polizei und Rettungsdienste. Wenig später ließ er sich widerstandslos von Polizeibeamten festnehmen.

Nach Rücksprache mit seinem Anwalt verweigert der 54-Jährige die Aussage. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde der Lindauer am Samstagvormittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen vorgestellt. Ein Haftbefehl wurde erlassen und eine Überführung in die JVA Rosdorf veranlasst.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wird der Leichnam des Opfers am kommenden Montag in der Rechtsmedizin Göttingen obduziert.fal










6.07.2019 • 09:13 Uhr

Super-Sommer-Sonne setzt glückliche Premierenserie bei den 61. Domfestspielen fort - Diesmal mit Bravo-Rufen

Die 61. Gandersheimer Domfestspiele schwimmen weiter auf der Super-Sommer-Sonnenwelle. Die glückliche Premierenserie wurde am gestrigen Abend mit der wilden, bunten und doch nachdenklichen Hair-Aufführung fortgesetzt. Schon vorher wunderbares Sommertheaterfeeling. Dann über 120 Minuten "Hair- Das Musical". Spiellaune des Ensembles und der Combo leidenschaftlich, intensiv, genial inszeniert und den begeisterten 1000 Menschen auf der Tribüne dargeboten. Am Ende die von ihren Sitzenden aufspringenden Menschen. Riesige Applausovationen. Wieder stehend und fast fünf Minuten lang. Es steckte die Schauspielerinnen und Schauspieler noch einmal an. Ihre Zugaben eine Verneigung vor einem tollen Publikum. Aus seinen Reihen schallten diesmal laut die "Bravo"-Rufe.
red/Fotos: Thomas Fischer














5.07.2019 • 17:43 Uhr

Vortrag bei den Museumsfreunden: "Der Nationalparkwald im Wandel zur neuen Wildnis"

Die Museumsfreunde in Bad Gandersheim haben für den kommenden Vortrag am Montag, 8. Juli 2019 um 19.30 Uhr Dr. Friedhard Knolle ins Biedermeierzimmer des städtischen Rathauses eingeladen. Dr. Knolle, als Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung, gehört zu dem Kompetenzteam, das die Entwicklung des Harzes begleiten. Mitten in Deutschland gelegen, entstand der länderübergreifende Nationalpark. Harz 2006 durch die Vereinigung der Nationalpark „Hochharz“ in Sachsen-Anhalt und „Harz“ in Niedersachsen. Er schützt und entwickelt eine einzigartige Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Mooren, Fließgewässern und zahlreichen weiteren Lebensräumen. Über 7000 Tier- und Pflanzenarten kommen hier vor, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Der Nationalpark ist größtenteils auch als Natura 2000-Gebiet (FFH- und Vogelschutzgebiet) der Europäischen Union ausgewiesen.
Der Nationalpark Harz hat schon eine lange Geschichte - schon Hermanns Löns plante ein solches Schutzgebiet bei Bad Harzburg und auf Flächen, die heute innerhalb des Parks liegen. Heute hat der Nationalpark Harz zu jeder Jahreszeit viel zu bieten. In seiner Mitte liegen die bekannten Tourismusmagneten Brocken und Torfhaus mit attraktiven Nationalpark-Besucherzentren. Auch in allen Nationalparkgemeinden rund um das Schutzgebiet finden Sie Informations- und Bildungsangebote. Ein jährlich neu aufgelegtes Naturerlebnisprogramm gibt einen Überblick – das aktuelle Programm wird der Referent mitbringen – und noch viel mehr Information. Speziell wird der Referent auch auf die Rolle des Borkenkäfers im Park und die aktuellen Waldbilder eingehen, die für viel Diskussionsstoff sorgen.
Wie funktioniert ein natürlicher Wald? Welches Leben gibt es im Totholz und warum sehen die Nationalparkwälder teilweise braun aus? Das emotional besetzte Thema des Absterbens alter Fichten infolge der Massenvermehrung des Borkenkäfers wird aufgegriffen und mit zahlreichen Hintergrundinformationen erläutert. Doch der Käfer ist im Nationalpark kein Grund zur Sorge. Am Ende steht nicht ein toter Wald, sondern sprießendes Leben aus jungen Fichten, Ebereschen, Weiden und Birken – ein Wald, der vielfältiger und artenreicher ist als zuvor. Allerdings wird dieser ökologische Prozess durch den Klimawandel beschleunigt. Die Museumsfreunde hoffen, dass dieses Vortragsthema bei viele Bürgern und Gäste der Stadt Interesse wecken wird und laden bei freiem Eintritt herzlich ins Rathaus ein.
red/Foto:










5.07.2019 • 17:39 Uhr

Verband stellt klar: Kein Engpass bei der Trinkwasserversorgung!

Zur hysterischen Diskussion um eine angebliche Wasserknappheit in Deutschland sagt Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser / Abwasser im BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., klarstellend gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

„Zurzeit kann von einem Engpass bei der öffentlichen Trinkwasserversorgung in Deutschland keine Rede sein. Wenn es in einigen Orten Einschränkungen zum Beispiel bei der Gartenbewässerung gibt, so ist das in der Regel auf technische oder hydraulische Gegebenheiten zurückzuführen: Das System ist mancherorts nicht auf einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage, wie wir ihn am vergangenen Sonntag bei fast 40 Grad Celsius erlebt haben, ausgelegt. Wichtig ist in jedem Fall, dass die öffentliche Trinkwasserversorgung auch in Zukunft immer Vorrang gegenüber der landwirtschaftlichen Nutzung hat. Es kann nicht sein, dass Brunnen für die landwirtschaftliche Nutzung genehmigt werden, aber an gleicher Stelle Brunnen für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung nicht zum Zuge kommen.“ red/Foto: Thomas Fischer











5.07.2019 • 17:34 Uhr

Heute um 13.30 Uhr in Lindau: Zwei Frauen brutal attackiert - 60-Jährige wird Opfer eines Gewaltverbrechens - Mutmaßlicher Täter (54) lässt sich festnehmen

Eine 60 Jahre alte Frau aus Lindau ist am Freitag gegen 13.30 Uhr in einer Pension Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Bei der Tat wurde auch eine 59 Jahre alte Frau aus Lindau schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Sie befindet sich zurzeit in ärztlicher Behandlung. Tatverdächtig ist in beiden Fällen ein 54 Jahre alter Lindauer, der sich widerstandslos festnehmen ließ. Die Hintergründe des Geschehens sind derzeit noch unklar.

Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat unmittelbar nach Bekanntwerden des Verbrechens eine Mordkommission eingerichtet. Aktuell laufen die Ermittlungen mit Nachdruck. fal










5.07.2019 • 15:55 Uhr

Abi-Party 2019: Kurhaus-Eigentümer Robert Riedlberger brachte Feuerlöscher und Heu-Harke mit

So wie die Mitglieder des Organisationskomitees der diesjährigen Abi-Party 2019 - die in wenigen Stunden im Bad Gandersheimer ehemaligen Kurhaus steigen wird - den Eigentümer Robert Riedlberger als hilfsbereite, umgängliche und kommunikative Persönlichkeit beschrieben hatten, so erlebten wir ihn heute auch. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte Gelegenheit, mit dem erfolgreichen Tiefbauunternehmer aus Singenbach in Bayern in Bad Gandersheim intensiv ein Exklusiv-Gespräch zu führen. Themen waren unter anderem sein Engagement für die jungen Leute in Bad Gandersheim, sein erfolgreiches Unternehmen und seine Geschichte und Positionen zur Immobilie im Herzen des Kurviertels. Bekanntlich sorgt das ehemalige Kurhaus aufgrund seiner Nichtnutzung seit geraumer Zeit für reichlich Diskussionsstoff.

Auch am heutigen Freitagvormittag dokumentierte der sympathische Unternehmer und Eigentümer aus Bayern seinen Einsatz und seine Hilfestellung für die Abiturieten, damit ihre Party heute Abend (ab 20 Uhr) steigen kann und ein Erfolg wird. Riedlberger hatte in seinem Dienstwagen unter anderem fast ein Dutzend neue Feuerlöscher mitgebracht. "Mit Schaum und Zulassungszertifikat", so wie es Stadtbrandmeister Roßtock in einer Auflage nachgefordert hatte.

Ebenso war der Unternehmer davon unterrichtet worden, dass das noch herumliegende Heu von seinem Grundstück beseitigt werden musste. Auch eine Nachforderung von Stadtfbrandmeister Rostock. Eigens hierfür hatte sich der Pragmatiker und Macher Riedlberger mit einer neuen hölzernen Harke, so wie man sie in Bayern benutzt, eingedeckt und auf seinem Rücksitz im Benz mit nach Bad Gandersheim gebracht. Riedlberger war beeindruckt, dass die Abiturienten das Heu bis in die gestrige Nacht hinein in einer Art Kraftakt beiseite geschafft hatten. So kam die neue Holz-Harke noch nicht zum Einsatz.

Riedlberger räumte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk glasklar mit einigen immer wieder (und wider besseres Wissen!) kolportierten und gehässigen Vorurteilen auf: "Wir haben das ehemalige Kurhaus nicht als Spekulationsobjekt gekauft, sondern wir hatten seinerzeit sehr gute und sachliche Gründe für eine geplante Nutzung als Schulung- und Tagungslokal", ging er auf ein spezielles Vorurteil ein. Das Projekt scheiterte an gewissen Rahmenbedingungen, die Bad Gandersheim nicht mehr vorhalten konnten. Beispielsweise Übernachtungsmöglichkeiten für Schulungsteilnehmer.
Wie werden über das interessante Gespräch mit dem Unternehmer Riedlberger gesondert berichten.

Das Bilder dokumentieren den Unternehmer Robert Riedlberger beim heutigen Ausladen der neuen Feuerlöscher mit Phil L. vom Organisationskomitee. Außerdem die Bereitstellung von Getränken, Theke und Stehtischen durch das Getränkeunternehmen Walter Wille.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










5.07.2019 • 15:26 Uhr

Laster mit tonnenschweren Bioabfällen kippt um und rutscht in Graben - Verletzter Fahrer eingeklemmt und von Feuerwehr befreit

Ein Mülltransporter ist an einer Kreuzung auf der Bundesstraße 7 bei Warburg im Landkreis Höxter auf die Seite gekippt. Der 40-jährige Fahrer war zunächst eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus der Fahrerkabine befreit werden. Aufgrund seiner Verletzungen wurde er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen bog das beladene Müllfahrzeug am Freitag, 5. Juli, um 9.50 Uhr vom Paderborner Tor kommend nach links auf die B 7 in Fahrtrichtung Ossendorf ein. Aus noch unbekannten Gründen kippte der mit Bioabfällen beladene Lkw bei dem Abbiegevorgang um, rutschte am Fahrbahnrand in einen Graben, prallte gegen einen Baum und blieb auf der Seite liegen. Die Bundesstraße musste zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Der Lastwagen wurde mit Hilfe von Kränen geborgen. Während dieser Zeit kam es zu Verkehrsstörungen im Kreuzungsbereich. Der Sachschaden wird mit 150.000 Euro angegeben.nig/Foto: Polizei










5.07.2019 • 14:58 Uhr

Jazz-Mekka seit Donnerstag bis 14. Juli in Stuttgart - Schlossplatz schönste Event-Arena Europas - simply-X Systems im Einsatz

Eines der bedeutendsten Jazz-Festivals in Deutschland hat am gestrigen Donnerstag in Stuttgart mit phänomenalen Eröffnungsmusik begonnen. "Jazz Open Stuttgart 2019 - ein in vielerlei Hinsicht beeindruckender Event auf dem Schlossplatz, der zu den schönsten Plätzen Europas zählt. Für zigtausend Jazz-Liebhaber/innen aus Deutschland und Europa gehört das Festival zum musikalischen Höhepunkt des Jahres. Angesichts internationaler Top-Künstler sind viele Livekonzerte ausgebucht. Aber laut Veranstalter gibt es noch Tickets. Das Festival dauert bis einschließlich den 14. Juli 2019.

Aus Südniedersachsen und Bad Gandersheim haben sich eingefleischte Jazz-Freunde und Freundinnen bereits in Stuttgart angesagt und eingelogt. Sie werden vor Ort - wie alle anderen Besucher/innen des Festivals "Jazz Open Stuttgart" - ganz geräuschlos aber sehr effektiv und effizient mit einer technischen Logistik aus Bad Gandersheim zu tun haben: simply-X, das innovative Unternehmen für elektronische Komplettlösungen organisiert komplett die Einlass- und Kassensysteme beim "Jazz Open Stuttgart 2019".
red/Fotos: simply-X/ Screenshot Homeside "Jazz Open Stuttgart"










5.07.2019 • 14:14 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Was verbirgt sich unter dem eingepackten "Hair"-Mobil - Heute die Premiere

Immer immer wieder überrascht das kreative Bad Gandersheimer Theaterfestival "Domfestspiele": Heute die nächste Premiere. "Hair - Das Musical" steht ab 20 Uhr auf dem Programm. Im Vorfeld Rätselraten: Wie wird das bereits in Bad Gandersheim legendär und spektakulär aufgeführte Stück in seiner Neuauflage ausschauen? Erwartungen und Hoffnungen. Anlass für weitere Fragezeichen gab in den vergangenen Tagen ein vollkommen verpacktes und damit nicht erkennbares Theaterrequisit. Unter einer grauen Plastikhülle versteckt das "Hair"-Mobil, so deutete es ein Theatermacher an. Das Geheimnis wird im Verlauf der heutigen Premiere gelüftet. Soviel ist hier verraten: Das crazy Vehikel ist eine Leihgabe vom Theater in Münster. Wir sind gespannt...
red/fis/Foto: Thomas Fischer










5.07.2019 • 13:27 Uhr

Autobahnpolizei Göttingen zieht Bilanz: Dutzende zu breite Fahrzeuge im Baustellenbereich auf dem linken Fahrstreifen unterwegs

Die Autobahnpolizei Göttingen hat am Dienstag (02.07.19) im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit den Fahrzeugverkehr im Baustellenbereich der Autobahn 7 überwacht. Insbesondere wurde hierbei das Augenmerk auf Fahrzeuge gelegt, welche verbotswidrig den linken Fahrstreifen benutzten.

Der linke Fahrstreifen im Baustellenbereich ist aufgrund baulicher Gegebenheiten in vielen Abschnitten auf 2,10 Meter, in einigen Bereichen sogar nur auf 2 Meter begrenzt. Leider ignorieren viele Verkehrsteilnehmer diese Tatsache und befahren trotzdem, teils mit erheblich zu breiten Fahrzeugen, den linken Fahrstreifen. Laut den Beamten der Autobahnpolizei Göttingen kommt es dadurch fast täglich zu Verkehrsunfällen. Der rechte Fahrstreifen ist an vielen Stellen nämlich so schmal, dass große Lkw nicht ausweichen können. Zudem kommt es bei Fahrzeugen mit Anhängern aufgrund von Fahrbahnunebenheiten häufig dazu, dass der Anhänger seitlich versetzt ist. Wenn nun ein zu breites Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen fährt, ist ein Unfall oft unvermeidbar.

Hinzu kommt, dass viele Verkehrsteilnehmer die tatsächliche Breite ihres Fahrzeuges gar nicht kennen, denn in den Fahrzeugpapieren ist lediglich die Breite ohne die Außenspiegel eingetragen. Die Autobahnpolizei Göttingen rät den Fahrzeugführern daher, sich vor Fahrtantritt über die tatsächliche Breite ihres Fahrzeuges zu informieren. So können Unfälle durch seitliche Berührungen vermieden werden.

Weiterhin gibt die Polizei zu bedenken, dass im Baustellenbereich die maximal zulässige Geschwindigkeit 80 km/h, in vielen Bereichen sogar nur 60 km/h beträgt. Diese Geschwindigkeiten können auch von großen Lkw problemlos gemeistert werden. Ein Überholen ist laut Straßenverkehrsordnung nur mit "wesentlich höherer Geschwindigkeit" zulässig. An mehreren Stellen ist durch eine entsprechende Beschilderung zudem ausdrücklich ein Überholverbot angeordnet.

Kommt es dann auch noch zu einer Staubildung, ergibt sich ein weiteres Problem: wenn beide Fahrstreifen mit Fahrzeugen zugestellt sind, ist es für die Rettungskräfte oft unmöglich, schnell zu einem Unfallopfer vorzudringen. "Hier geht es nicht selten um Minuten, die über Leben und Tod entscheiden", so die Beamten der Autobahnpolizei. Und nicht zu vergessen: wer keine Rettungsgasse bildet und somit die Einsatzkräfte behindert, dem droht zusätzlich ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkten in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
sh/mb










5.07.2019 • 13:20 Uhr

Sehenswerte Sommerakademie lädt in den Klosterhof nach Brunshausen ein - Donnerstag das Konzert

Die fünfzehnte Sommerakademie der Kreisvolkshochschule Northeim findet vom 8. bis 12. Juli auf dem Gelände des ehemaligen Klosterhofes in Brunshausen bei Bad Gandersheim statt. In drei Werkstätten gibt es Acryl- & Pastellmalerei, Schmieden und Steinbildhauen mit Thüster Kalkstein. Eine Tradition ist der musikalische Donnerstagabend mit einem Konzert ab 18 Uhr für die Teilnehmenden der Kurse, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit. Für die Teilnehmenden der Sommerakademie ist der Eintritt frei, von Gästen wird eine Spende erbeten. Interessierte können am 11. Juli ab 17 Uhr vor dem Auftritt der Musikgruppe „Front Porch Picking“ in die schöpferisch kreative Atmosphäre der Werkstätten hineinschnuppern. Bis dahin werden bestimmt schon vielfältige und interessante Ergebnisse zu sehen sein.lpd










5.07.2019 • 13:15 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der achtundzwanzigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 8. bis 14. Juli 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 8. Juli: Raum Hardegsen

Dienstag, 9. Juli: Raum Uslar/Bodenfelde

Mittwoch, 10. Juli: Raum Hardegsen

Donnerstag, 11. Juli: Raum Kalefeld

Freitag, 12. Juli: Raum Northeim

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer










5.07.2019 • 08:51 Uhr

Förderung geht weiter: 15 Millionen Euro für nachhaltige Projekte in Natur und Landschaft

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz stellt im Rahmen der Richtlinie „Landschaftswerte“, eine Fördersumme von mehr als 15 Millionen Euro bereit. Insgesamt werden damit 34 Projekte gefördert. Elf Millionen Euro werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vier Millionen Euro aus dem niedersächsischen Landeshaushalt kommen.

„Wir fördern wieder eine bunte Vielfalt an Projekten“, sagte Umweltminister Lies, „so kann zum Beispiel die Inneneinrichtung des Nationalparkhauses Juist endlich erneuert und eine Ausstellung im NABU Wildkatzenzentrum in Goslar entstehen. Außerdem werden einige Naturerlebnispfade eingerichtet. Auch konzeptionelle Projekte, wie der Naturparkplan in der Wildeshauser Geest, werden gefördert.“ Die Förderung komme dabei hauptsächlich dem niedersächsischen Natur- und Kulturlandschaftserbe in den Nationalen Naturlandschaften (Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke) zugute. Dazu gehören auch Kooperationen mit Partnerbetrieben. Darüber hinaus werden besondere Projekte im Bereich der Artenvielfalt in Städten und Dörfern gefördert, die einen besonderen ökologischen, aber auch wirtschaftlichen und sozialen Mehrwert haben.

„Die Richtlinie ‚Landschaftswerte‘ ist überaus erfolgreich und war in diesem Jahr hoffnungslos überzeichnet“, so Minister Lies weiter. „Wir konnten glücklicherweise zusätzliche Mittel des EFRE einwerben und können daher zum Stichtag 30.September weitere Projektanträge annehmen“. Weitere Informationen sind bei der Investitions- und Förderbank erhältlich: https://www.nbank.de/Öffentliche-Einrichtungen/Energie-Umwelt/Landschaftswerte/index.jsp

Mit der Förderung von Projekten über die Richtlinie „Landschaftswerte“ wurde 2016 begonnen. Mittlerweile wurden 136 Projekte in ganz Niedersachsen mit einer Summe von 36,4 Millionen Euro (davon 27,5 Millionen Euro aus dem EFRE und 8,9 Millionen Euro Landesmittel) bewilligt. 36 Projekte wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. red/Foto: Thomas Fischer













5.07.2019 • 08:49 Uhr

In Kirchberg bei Seesen: Um 22.40 Uhr Stress mit Beleidigungen und Androhung von Haue

Die Seesener Polizei teilt soeben offiziell mit:

Bereits am 2. Juli, zwischen 21.40 Uhr und 22.40 Uhr, kam es im Seesener Ortsteil Kirchberg zu mehrfachen Beleidigungen und Bedrohungen. Ein 62- jähriger Kirchberger betitelte dabei eine 63-jährige Kirchbergerin mehrfach mit unflätigen Ausdrücken. Als ihr 63-jährige Ehemann dazukam, wurde beiden Schläge durch den Aggressor angedroht. Der Hintergrund der spätabendlichen Stresslage wurde nicht mitgeteilt. Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Bedrohung. gol










5.07.2019 • 08:44 Uhr

Vertreter der LEADER-Region zu Gast bei Ministerin Barbara Otte-Kinast - Erfahrungen aus der aktuellen EU-Förderphase wurden diskutiert

Bürgermeister Uwe Ahrens sowie Bau- und Umweltdezernent Ralf Buberti, haben sich als Vertreter der Lokalen Aktionsgruppe „Harzweserland“ mit Ministerin Barbara Otte-Kinast zur EU-Projektförderung ausgetauscht. Dabei war auch Annette Muhs vom Regionalmanagement.
Aus ihrer Erfahrung in der laufenden Förderperiode plädierten die Gäste in Hannover für die Vereinfachung der Antragsverfahren gerade auch für private Antragstellerinnen und Antragsteller. Nach den Erfahrungen der lokalen Akteure stellt der bürokratische Aufwand, der mit einer Antragstellung verbunden ist, eine große Hürde dar, die oft nur mühselig überwunden wird.

Eine zeitintensive Beratung und Betreuung ist die Folge, welche bei den beteiligten Behörden umfangreiche Kapazitäten bindet. Lange Bearbeitungszeiten sind oftmals die Folge.
Ministerin Barbara Otte-Kinast zeigte Verständnis für die Erfahrungen aus der Förderpraxis und berichtete zugleich von ähnlichen Aussagen aus anderen Regionen in Niedersachsen. Es sei deshalb wichtig, auf den verschiedensten Ebenen diese Probleme anzusprechen und Einfluss auszuüben. Hier stehe die Region Harzweserland mit ihren Erfahrungen nicht allein. Zugleich sagte sie ihre Unterstützung für die Anliegen der Gäste aus dem „Harzweserland“ zu. Schließlich müsse die Förderung des ländlichen Raumes fortgesetzt, künftig aber möglichst einfacher gestaltet werden.lpd

Zum Bild:
Treffen mit Ministerin Barbara Otte-Kinast mit (v. l. n. r.) Annette Muhs (Regionalmanagement Harzweserland), (tlw. verdeckt) Jörg Wolkenhauer (LEADER-Fachreferat beim Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Bürgermeister Uwe Ahrens (Vorsitzender LAG Harzweserland), Ministerin Barbara Otte-Kinast, Ralf Buberti (stv. Vorsitzender LAG Harzweserland/Dezernent Bauen und Umwelt) sowie Antje Schlüter ( LEADER-Fachreferat beim Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Foto: lpd











5.07.2019 • 08:38 Uhr

Ohlenrode: 75-Jähriger Gandersheimer bei Ausweichmanöver Laterne gerammt - Unfallverursacher flüchtet - Zeugenaufruf

Tatort: Alfeld Ortsteil Ohlenrode, Fredener Straße/Am Thie. Tatzeitpunkt: Gestern, Donnerstag,+ 4.Juli 2019, gegen 6 Uhr.

Das Ereignis: Ein 75-jähriger Bad Gandersheimer befuhr in Ohlenrode die Fredener Straße in Richtung Dankelsheim und in der dortbefindlichen Kurve sei ihm ein bisher unbekannter Fahrzeugführer entgegengekommen. Um einen Zusammenstoß der Fahrzeuge zu vermeiden, leitete der Bad Gandersheimer ein Ausweichmanöver nach rechts ein. Im weiteren Verlauf beim Ausweichen geriet nun der Bad Gandersheimer mit seinem PKW Skoda gegen eine auf dem Gehweg befindliche Straßenlaterne. Am PKW Skoda und an der Straßenlaterne entstand Gesamtsachschaden von 3300 Euro. Der bisher unbekannte Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen = Ermittlungen wegen Verkehsrunfallflucht wurden aufgenommen. Anwohner aus Ohlenrode werden gebeten, sachdienliche Hinweise bzw. Wahrnehmungen an das Polizeikommissariat Alfeld, Telefon 05181 91160, zu melden.Me











5.07.2019 • 08:32 Uhr

Abi-Party 2019: Spontane Spendensammlung engagierter Firmen ermöglicht Gebühr für Brandschutz

Es hat geklappt. Schnell. Unkompliziert. Geräuschlos. Ein halbes Dutzend von Gandersheimer Firmen haben sich gesagt: Wenn Abiturienten/innen des Roswithas-Gymnasiums Bad Gandersheim in ihrer Schulstadt eine Abi-Party machen möchten, dann macht das Sinn. Und es macht weiter Sinn, so etwas konstruktiv zu unterstützen, fanden hiesige Unternehmer.

Konkret ging es um die Beschaffung eines Geldbetrages, um eine Gebühr für den Brandschutz bei der Abi-Party 2019 an die Stadt Bad Gandersheim entrichten zu können. Die hatte auf Antrag und mit Beschluss des Verwaltungsausschusses den ursprünglichen Umfang eines Kostenbescheids von über 2.000 Euro auf 500 Euro reduziert. Dieses Geld wurde sodann von Timo Dröge (Steuerberaterkanzlei Dröge & Paul) und Thomas Fischer (Medienunternehmen Fis Work Media Group) in einer Blitzaktion akquiriert. Sie holten Firmen ins Boot, die das Engagement der Abiturienten mit einem finanziellen Beitrag unterstützen wollten. Am Ende kamen 550 Euro zusammen.

Ermöglicht haben diesen Betrag Steuerberaterkanzlei Dröge & Paul Bad Gandersheim-Northeim, part AG Bad Gandersheim, Nils Vogt, E-Center Bad Gandersheim, Dirk Scheuner, Sportstadt Bad Gandersheim , Tobias Reinecke, simply-X Bad Gandersheim, Mathias Bode und Fis Work Media Group Bad Gandersheim. Donnerstag dann die Übergabe des grünen Briefkuvert mit dem Spendengeld an Iwen vom Organisationskomitee Abi-Party 2019 vor dem früheren Kurhaus. Dort wird die Party am Freitag ab 20 Uhr stattfinden.

"Toll! Vielen Dank für die Schnelle Spende. Die hat uns sehr geholfen!" freute sich Iwen bei der Übergabe.
red










5.07.2019 • 08:03 Uhr

Wie mit Oldtimern umgehen? Experte Norbert Schroeder gibt Tipps

Im Rahmen der Einbecker Oldtimer-Tage haben die FörderFreunde PS.SPEICHER am Freitag, den 26. Juli 2019 um 19 Uhr, Norbert Schroeder eingeladen, sein Thema:

"Sichtweise und Umgang mit Oldtimern im Laufe der Zeit".

Der Leiter des ‚Competence Center Classic Cars‘ beim TÜV Rheinland ist ein wahrer Experte für klassische Fahrzeuge. Sein Hobby ist sein Beruf; bei ihm dreht sich alles um Oldtimer und mit viel Leidenschaft und Engagement widmet er sich tagtäglich als Sachverständiger und Gutachter den Anforderungen dieser automobilen Schätze. Seien Sie gespannt und hören Sie, dass auch Sie selbst als 'Kenner' noch etwas dazulernen können und es auch für Laien einige kuriose Aha-Effekte gibt.

Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen unter Tel. 05561 92320270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de oder auf der Webseite www.ps-speicher-foerderfreunde.de
red/Fotos: Förderfreunde PS Speicher/Thomas Fischer













5.07.2019 • 07:55 Uhr

Abi-Party 2019 im Ex-Kurhaus: Heuhaufen-Hindernis auch noch beseitigt - Immer neue Auflagen - Aber die Party findet heute statt!

Mittwochabend schlug plötzlich die E-Mail auf. Ihr Inhalt: Noch eine Auflage für die Abi-Party 2019 der Gandersheimer Abiturienten am heutigen Freitagabend im ehemaligen Gandersheimer Kurhaus. Dem obersten Feuerwehrmann der Stadt Gandersheim war noch eingefallen, dass das gemähte Gras rund um den Eventpalast - angesichts der Hitze der letzten Tage längst zu Heu geworden - vor der Party unbedingt abgeräumt werden muss. "Brandgefahr!". Es könnte ja sein, dass ein Partygast oder anderer Mensch unbeabsichtigt oder absichtliche eine Kippe ins Heu wirft - und dann "lodert das Kurhaus".

Ein angenommenes Szenario, das es in seinem Risikopotenzial einzuschränken galt. Also: Den halben Donnerstag waren nicht nur die weiteren Vorbereitungen im "Kurhaus" zu erledigen. Das Organisationskomitee besorgte sich Harken und legte los. Stundenland wurde geharkt und geheut. Noch einmal eine schweißtreibende Aktion. Und dann die nächste Herausforderung: Wohin mit dem Heu?

Nun, auch diese "Baustelle" gingen die Abiturienten beherzt an. Es wurde richtig bis in die gestrige Nacht hinein geschuftet. Heute haben sich dem Vernehmen wiederum die Herren Schnute (Stadtverwaltung) und Rostock (Feuerwehr) zur Abnahme der hoffentlich allerletzten Auflagen angesagt. Man darf gespannt sein.

Sicher ist, das betont das Orga-Komitee: Die Abi-Party steigt am heutigen Abend ab 20 Uhr. Karten gibt es sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse. Vorher günstig, abends etwas teurer.
red/Fotos: Thomas Fischer














4.07.2019 • 15:21 Uhr

Großes Kino auf dem Flugplatz: 60 Oldtimer-Flugzeuge landen im Juli in Bad Gandersheim beim Do-Jubiläumstreffen

Diesen Event-Termin in Bad Gandersheim sollten sie sich nicht nur rot markieren. Sie sollten ihn sich von allem Lästigen und Alltäglichen freihalten. Denn auf dem Gandersheimer Flugplatz wird eine gigantische Schau geboten. 60 Oldtimer-Flugzeuge werden in der Zeit vom 19. bis 21. Juli auf dem "Kühler" auf dem Landeplatz niedergehen und wieder in den Himmel aufsteigen. Alles geschieht unter dem Motto "60 Jahre-D-EFOB - Internationales Dornier DO 27 und Piaggio Teffen". Die aus Bad Gandersheim kommenden Fliegerenthusasten Ude und Brethauer haben das spektakuläre Jubiläumstreffen vorbereitet. Sie erwarten fast 100 Piloten und Co Piloten. Zuschauer, die sich über die nostalgischen Fluggeräte informieren möchten, oder sie beim Starten und Landen beobachten möchten, sind vom 19. bis 21. Juli auf den Gandersheimer Flugplatz eingeladen. Dort wird neben den Flugzeugen auch ein kleines Rahmenprogramm mit Essen und Trinken stattfinden. red/Screenshot Plakat










4.07.2019 • 15:05 Uhr

Bei Diebstahl im Drogeriemarkt gefilmt - Polizei fahndet nach Diebin

Nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Paderborn veröffentlicht die Polizei Höxter soeben Lichtbilder einer bislang unbekannten Tatverdächtigen. Die Frau steht im Verdacht am Freitag, 05.04.2019, gegen 18:00 Uhr, in einem Drogeriemarkt in der Pfennigbreite, Waren im Wert von mehreren hundert Euro entwendet zu haben. Hinweise zur Identität der Tatverdächtigen nimmt die Polizei in Höxter, Telefon 05271-9620, entgegen./he/Fotos: Polizei












4.07.2019 • 07:28 Uhr

Polizeieinsatz zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität

Innerhalb der letzten Zeit sind auch in Wolfenbüttel die Fallzahlen für die Betäubungskriminalität gestiegen. Hier sind verschiedene Örtlichkeiten an denen sich mutmaßliche Konsumenten treffen in den Focus der Ermittler geraten. Hierzu gehören unter anderem die "Okerschleuse" an der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße, der Bereich um die St.-Johannes-Kirche sowie die umliegenden Straßen und die dort befindlichen Grünanlagen.

Am gestrigen Dienstag erfolgte ein größerer Polizeieinsatz mit dem Ziel, neue Erkenntnisse zu gewinnen, mögliche Straftaten zu verhindern, aber auch um das subjektive Sicherheitsgefühl innerhalb der Bevölkerung, insbesondere das der Anwohner,zu steigern.

Zwischen 10Uhr und 16 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Wolfenbüttel mit Unterstützung von Beamten der Zentralen Polizeidirektion mit zivilen und uniformierten Kräften zirka 50 Personen, die mutmaßlich der örtlichen Betäubungsmittelszene zuzuordnen sind und sich im genannten Bereich aufhielten.

Im Ergebnis konnte bei einigen Personen verschiedene Arten von Betäubungsmittel, so zum Beispiel Heroin und Methadon, aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der Durchsuchung einem 26-jährigen Mannes wurde zunächst eine größere Menge Marihuana aufgefunden. Daraufhin wurde in Absprache mit dem zuständigen Amtsgericht in Braunschweig die Wohnung des 26-Jährigen durchsucht. Hier konnte weiteres Marihuana aufgefunden werden. Insgesamt wurden bei dem 26-Jährigen rund 100 Gramm Marihuana sichergestellt. Zudem wurden in der Wohnung verschiedene Waffen, zum Beispiel ein sogenannter Elektroschocker und ein Einhandmesser, aufgefunden und sichergestellt.

Es wurden verschiedene Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und nach dem Waffengesetz eingeleitet, hierzu dauern die weiteren Ermittlungen an.
Auch in der Zukunft werden weitere Kontrollen durchgeführt werden.ots










4.07.2019 • 07:25 Uhr

Räuber flüchteten auf Fahrrädern - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am gestrigen Abend kam es in dem Getränkemarkt in der Bavenstedter Straße in Hildesheim zu einem Raub. Die unbekannten Täter erbeuteten Bargeld und flüchteten auf ihren Fahrrädern.

Nach jetzigen Ermittlungsstand erschienen zwei unmaskierte Männer gegen 18:45 Uhr in dem Getränkemarkt in der Bavenstedter Straße, nahmen sich zwei Getränkeflaschen und gingen zur Kasse. Während des Zahlvorganges schubste ein Täter die 28-jährige Kassiererin zur Seite und griff in die Kassenlade. Die Mitarbeiterin rief nach ihrem Kollegen und wurde sofort von einem der Täter verbal bedroht. Anschließend flüchteten die Männer mit dem geraubten Geld und ihren Fahrrädern, die vor dem Markt abgestellten waren, in Richtung Borsigstraße.kri











4.07.2019 • 07:22 Uhr

Seesen: Migrant klaut Zigaretten und wird ertappt - "Ausländerrechtliche Verstöße"

Bei einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt an der Braunschweiger Straße in Seesen wurde ein 36-jähriger Mann aus Halberstadt erwischt. Er hatte am Dienstag mehrere Zigarettenpackungen unter seiner Weste versteckt und den Kassenbereich passiert, ohne die Waren zu bezahlen. Bei der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei Seesen wurden außerdem "ausländerrechtliche Verstöße", so heißt es in der offiziellen Verlautbarung der Polizei, bei dem Beschuldigten festgestellt. ots










4.07.2019 • 07:12 Uhr

A7 Echte: Auf diese Säulen sollt ihr meine neue Brücke bauen...

Nach dem Teilabriß alter und zu schmaler Brückenbauwerke im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der Bundesautobahn von Seesen nach Northeim ( 29,2 Kilometer-Baustelle) wird für Ersatz gesorgt. Die neuen Brücken sind breiter, größer, gewaltiger und viel schwerer. Eine Spezialanfertigung ist derzeit im Bereich der Autobahnbrücke bei Echte zu beobachten. Hier wird mit Großgerät und Manpower Vorsorge getroffen, damit möglichst nie wieder eine Autobahn ins Rutschen gerät. Exakt bei Echte war vor einiger Zeit ein Teil der Fahrbahn in Richtung Norden gefährlich abgesackt. Die Fahrbahn musste teilweise für den Autoverkehrs gesperrt werden. Das Erdreich in einer Böschungslage war vermutlich auch Unterspülungen ins Rutschen geraten.

Damit das nicht noch einmal passiert werden die Fundamente für die neue verbreiterte Brücke nebst der sechsspurigen Fahrbahn mit einem außergewöhnlichen Aufwand an Material gesichert. Auf der Südseite der A7 sind mit einem Bohraggregat auf einem Raupenfahrzeug fast zehn Meter tiefe kreisrunde Löcher gebohrt worden. Sie wurden anschließend mit einem Stahlgestände und Beton ausgefüllt. So sind mehr als ein Dutzend von unterirdischen Betonsäulen als Ständer für das neue Bauwerk im Erdreich versenkt worden. Allein die Köpfe mit den stählernen Kränzen sind derzeit gut zu erkennen. Sie sollen das spätere megaschwere Brückenteil vor einem nochmaligen Abrutschen im Bereich des kritischen Untergrunds stützen. red/Fotos: Thomas Fischer
















4.07.2019 • 06:52 Uhr

Lindau: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

In der Nacht zum Mittwoch kam es auf der Bundesstraße in Lindau zu einem Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Der Fahrer eines mit Langholz beladenen Sattelschleppers aus Belgien parkte am Dienstag gegen 16.30 Uhr in Höhe der ehemaligen Tankstelle an der Bundesstraße. Die Nacht verbrachte der 51 Jahre alte Belgier in dem nahen Hotel. In dieser Zeit löste ein bislang unbekannter Täter die mechanische Verriegelung zwischen Auflieger und Zugmaschine. Beim Anfahren am Mittwoch gegen 03.40 Uhr löste sich der Auflieger und krachte auf die Stützhalterungen. Verbindungskabel zwischen Zugmaschine und Auflieger wurden beschädigt. Die Schmutzfänger der Hinterachse wurden abgerissen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 1.000 Euro.

Die Katlenburger Polizei hat die Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch auffällige Personen an oder in der Nähe des Holztransporters bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05552-330 auf der Katlenburger Dienststelle zu melden.fal











4.07.2019 • 06:46 Uhr

Gestern im Solling: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer - Rettungshubschrauber im Einsatz - 22.000 Euro Schaden

Am gestrigen Mittwochgegen 07.36 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 241 im Gemeindefreien Gebiet Solling zu einem Verkehrsunfall. Ein 30-jähriger Mann aus dem Landkreis Holzminden befuhr mit einem Pkw die B 241 aus Richtung Uslar kommend in Richtung Lauenförde. Am Abzweig in Richtung Forellenhof / Brüggefeld beabsichtigte er nach links abzubiegen. Dabei beachtete er nicht den Vorrang eines 32-jährigen Mannes aus dem Kreis Höxter, der mit einem Motorrad die B 241 aus Richtung Lauenförde kommend in Richtung Uslar befuhr. Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber der Universitätsmedizin Göttingen zugeführt. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Bundesstraße wurde während der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt. Der beim Unfall entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 22.000 Euro.stü










3.07.2019 • 18:54 Uhr

Abi-Party 2019 im Ex-Kurhaus rückt immer näher! Heute Abnahme der Auflagenerledigung - Neue Auflagen nachgeschoben

Die kurzzeitige Belebung des ehemaligen Kurhauses in Bad Gandersheim als Event-Location durch die Agilität junger Menschen rückt immer näher: Es sind die Abiturienten des Jahres 2019 vom Gandersheimer Roswitha-Gymnasium. Sie haben sich das Projekt vorgenommen, die Baustelle in Angriff genommen: "Unsere Abi-Party soll in der Stadt stattfinden, in der wir unser Abitur gemacht haben. So ihre klare Ansage. Eine unmissverständliche Zielprojektion. Und so haben sie angepackt.

Im konstruktiven Zusammenspiel mit dem Eigentümer des Kurhauses, dem Tiefbauunternehmer Riedlberger aus Bayern, seiner Repräsentation vor Ort, der Stadt Bad Gandersheim in Person von Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Unterstützern unter der Federführung von Timo Dröge (Steuerbüro Dröge & Paul) und Thomas Fischer von der Fis Work Media Group steht das Event-Projekt vor seiner Realisation. Die soll in Form einer Big-Party am kommenden Freitag ab 20 Uhr bis in die Nacht im ehemaligen Kurhaus-Saal stattfinden.

Heute ein letzter Behördentermin. Die Abnahme der amtlichen Auflagen. Unter Beteiligung vom Landkreis Northeim waren Stadtbrandmeister Kai Uwe Rostock, Gemeindebrandmeister. Wilfried Nobel ( die Freiwillige Feuerwehr stellt die Brandwache gegen eine Gebühr von 500 Euro) und Bürgermeister- Amtsvertreter Jürgen Schnute heute am frühen Nachmittag ins Veranstaltungslokal gekommen. Hier wurde die Erledigung von Auflagen wie beispielsweise die Notbeleuchtung vorgeführt und abgenommen. Der Brandschutz mit handlichen Feuerlöschern bedarf einer Korrektur. Die eigentlich als ausreichend betrachteten Feuerlöscher mit Pulver müssen laut Behörden in Feuerlöscher mit Schaum ausgetauscht werden. Unternehmer Riedlberger übernimmt diese neue Auflage. Weiterhin wurde heute von den Behördenvertretern die scharfe Verriegelung von zwei noch nicht verschlossenen Türen verlangt; das macht den Einbau neuer Schlösser erforderlich.

"Ich gehe davon aus, dass wir auch diese Bedingungen noch erledigt hinbekommen", zeigte sich Phil Liuci aus Freden optimistisch. "Die Abi-Party 2019 wird hier im Bad Gandersheimer Kurhaus stattfinden können", so seine klare Ansage.

Auch die erforderlichen Finanzmittel für die Brandschutz-Gebühr von 500 Euro, die von der Stadt Bad Gandersheim den Abiturienten/innen für die Gestellung einer Brandwache in Rechnung gestellt wurden, sind so gut wie zusammen. Gespendet haben unter anderem die Steuerberatungskanzlei Dröge & Paul, die Unternehmen simply-X, Sportstadt, E-Center Dirk Scheuner, part AG und das Medienunternehmen Fis Work Media Group. Wer sich noch mit einem Beitrag beteiligen möchte ist dazu herzlich eingeladen.
red

Die Bilder dokumentieren Mitglieder des Organisationskomitees bei heutigen Arbeiten im ehemaligen Kurhaus, die vom Firma Blum im Auftrag des Eigentümers Riedlberger in Ordnung gebrachten Sanitäreinrichtungen für Männer und Frauen sowie die Notbeleuchtung und die heute beanstandeten Pulver-Feuerlöscher, die in Feuerlöscher mit Schaum ausgetauscht werden. Fotos: Thomas Fischer
















3.07.2019 • 17:19 Uhr

Verkauf des ehemaligen Jugendfreizeitheim Silberborn: Noch keine "Ich-will-das-sofort-Bieter" - Angebotsfrist verlängert

. Seit dem 7. Mai 2019 ist das Exposé zum Verkauf des ehemaligen Jugendfreizeitheim Silberborn sowohl im Internet des Landkreises Northeim als auch auf der Plattform „Immobilienscout24“ veröffentlicht.
Bei dem Verkauf soll neben dem Kaufpreis, welcher nicht vorgegeben ist, auch das Konzept für die beabsichtigte Nutzung als Kriterium berücksichtigt werden. Im laufenden Prozess hat sich herausgestellt, dass vermeintliche Interessenten zur Planung, Kalkulation und Erstellung eines solchen Konzepts mehr Zeit benötigen, als sie mit der ursprüngliche Angebotsfrist - diese endete am 28.6.19 - eingeräumt war: Zahlreiche und zeitintensive Gespräche sind erforderlich und viele Informationen müssen ausgetauscht werden.
Aus sechs Anfragen haben sich bisher zwei ernsthafte Interessenten herauskristallisiert. Auch eine Besichtigung der Liegenschaft in Silberborn mit einem der Interessenten hat bereits stattgefunden. Weitere sind geplant.
„Vor diesem Hintergrund hat sich das bisherige Zeitfenster als zu kurz erwiesen“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die deshalb nun die Angebotsfrist bis zum 31. August verlängert hat. Die laufenden Gespräche können jetzt fortgesetzt werden und natürlich haben auch neue Interessenten die Möglichkeit zur Abgabe eines Angebots.lpd/Foto: lpd











3.07.2019 • 17:08 Uhr

Lokale Aktionsgruppe beschließt Förderung gemeinschaftlicher und sportlicher Angebote EU-Fördermittel: Lokale Projekte sollen 290.000 Euro erhalten

Die Lokale Aktionsgruppe Harzweserland (LAG) hat mehreren Projekten den Weg zu europäischen LEADER-Mitteln in Höhe von insgesamt 290.000 Euro geebnet. Schwerpunkt ist dabei die Sicherung und Ausweitung des gemeinschaftlichen und sportlichen Angebots.
Auf der letzten LAG-Sitzung am 25. Juni 2019 wurde beschlossen, dass folgende Projekte gefördert werden sollen:

Die Stadt Gandersheim soll Fördermittel erhalten, um die Turnhalle inklusive der Außenanlagen in Altgandersheim aufzuwerten. Geplant sind die Verlegung des Spielplatzes, die Installation neuer Spielgeräte und ein barrierefreier Zugang zur Halle. Die Anlage dient als Treffpunkt vieler Vereine in der ganzen Heberbörde bis nach Lamspringe.
Die Stadt Uslar möchte die regionale Gemeinschaftsanlage in Allershausen unter energetischen Aspekten modernisieren und mit einem Anbau erweitern.

Durch einen Gebäudeabriss soll der Lönsplatz in Sievershausen neu genutzt werden. Auf der freien Fläche möchte die Ortsgemeinschaft, die das Projekt im Rahmen einer Dorfwerkstatt erarbeitet hat, neben Bepflanzung und Sitzmöglichkeiten eine Boulebahn schaffen.
Die Schützengesellschaft Kreiensen möchte eine elektronische Treffererfassung und -anzeige installieren. Dadurch soll das Schießsportangebot für Zuschauer attraktiver gemacht werden. Durch den Wegfall der Zugseile und die Renovierung des Schießstandes kann der Raum zudem für weitere Veranstaltungen genutzt werden.
Das Schützenhaus in Seboldshausen ist der letzte verbliebene Treffpunkt für die Vereine und Gruppen in der Dorfgemeinschaft. Um den Raum weiter nutzen zu können und einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, sind bauliche Investitionen notwendig. Schäden gehen unter anderem auf Hochwasserereignisse zurück, sodass eine grundlegende Sanierung erforderlich ist.

Abgeschlossene Projekte:

Viele Projekte wurden seit der letzten LAG-Sitzung Mitte März durch LEADER-Mittel bereits vollständig umgesetzt:

Der inklusive Bewegungsparcours der Harz-Weser-Werke gGmbH in Dassel wurde am 10. Mai 2019 eröffnet. Auf dem Gelände können alle Interessierten nun an zehn neuen Geräten Sport machen. Der Parcours steht sowohl den Beschäftigten der Werkstätten als auch der Bevölkerung zu Verfügung. Er wird bereits von zahlreichen Personen und Vereinen genutzt. Ziel ist es, Personen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenzubringen.
Der interkulturelle Generationengarten wurde am 22. Juli 2019 von der Stadt Hardegsen feierlich eröffnet. Als neue Grünfläche dient der Garten als Treffpunkt und zur Erholung für Personen jeder Herkunft und jeden Alters.

Der Broschüre „Landkreis Northeim im Überblick“ liegt nun in gedruckter Form vor. Etwa 5000 Exemplare wurden im gesamten Landkreis an die Kommunen und Touristinformationen sowie auf Nachfrage verteilt. Ziel des Projektes war es, die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten, die es im Landkreis zu entdecken gibt, anschaulich zu bündeln.

Erweiterung der Lokalen Aktionsgruppe

Die Lokale Aktionsgruppe setzt sich aus kommunalen Vertretern und Vertretern aus dem Wirtschafts- und Sozialbereich zusammen. Mit den Vereinen „Gemeinschaftliches Schlarpe“ und „Unsere Umwelt Mörliehausen“ wurden zwei weitere Vereine aufgenommen, die sich stark ehrenamtlich engagieren.

Ausblick:

Der nächste Stichtag für die Einreichung von Projekten ist der 30. September 2019. Die nächste LAG-Sitzung findet am 19. November 2019 um 17 Uhr im DLRG-Zentrum in Bodenfelde statt. Das Regionalmanagement berät Sie gern bei der Projektentwicklung.
Ansprechpartner beim Regionalmanagement Harzweserland sind Annette Muhs, Landkreis Northeim, Tel. 05551 708737, Fax 05551 708739 oder E-Mail an amuhs@landkreis-northeim.de sowie Julian David, von KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, Hannover, Tel. 0511 59097430, Fax 0511 59097460 oder E-Mail an david@koris-hannover.de
red/lpd


Zum Bild: Wurde mit LEADER-Mitteln der EU ermöglicht: Der Bewegungsparcours in Dassel.










3.07.2019 • 16:40 Uhr

Abi-Gottesdienst 2019 im Roswitha-Gymnasium: "Wir gehen, die Baustelle bleibt!"

Auch in diesem Jahr fand wieder ein ökumenischer Gottesdienst (das bedeutet von beiden Konfessionen, also Evangelische und Katholische) statt, mit dem die Abiturientinnen und Abiturienten einschließlich ihrer Familien die Gelegenheit hatten, ihre Schulzeit auf eine besinnliche Weise zu beenden, bevor sie am Freitag mit Erhalt der Reifezeugnisse die offizielle Bestätigung für ihren Erfolg bekamen.

„Wir gehen, die Baustelle bleibt“ ist das Motto, das sich der Jahrgang gewählt hat. Dieses Motto war auch die Grundlage für das Thema, mit dem Pfarrer Ehgart (Evangelische Stiftskirchengemeinde und Pastor Kreye (Katholische Gemeinde) den Gottesdienst in der katholischen Kirche „Mariä Himmelfahrt“ gestalteten. In der Zukunft werden den (dann ehemaligen) Schülerinnen und Schülern beim „Aufbau“ ihres Lebens noch weitere „Baustellen“ begegnen, zum Beispiel in der Ausbildung, im Studium, später im Beruf. Die Schule hat ihren Teil dazu beigetragen, dass sie diese meistern können. Es wird nicht immer einfach sein und es wird nicht immer ohne Hilfe von Familie und Freunden gelingen, auf welche die Jugendlichen aber zählen können.

Symbolisch wurde dieser Prozess des „Aufbauens“ durch das Aufeinandertürmen von Ziegelsteinen dargestellt, die die Abiturienten zuvor mit ihrem Namen und einem Wunsch beschriftet hatten. Während sie einen Kreis um den so entstandenen Turm bildeten, erhielten sie den Segen für ihren weiteren Lebensweg.

Dieser bewegende Moment zeigte noch einmal die Harmonie und den Zusammenhalt, Merkmale, die kennzeichnend für das gute Miteinander in diesem Jahrgang sind. Ein weiteres Zeichen für das besondere Gemeinschaftsgefühl war die bis zum letzten Platz besetzte Kirche. Es vermittelte das Gefühl, dass die jungen Menschen mit großem Rückhalt den Weg „ins Leben“ beschreiten können.

Mittlerweile ist der Abigottesdienst zu einer wohlgeschätzten Tradition des Roswitha-Gymnasiums geworden. In Kooperation mit den Kirchen engagieren sich regelmäßig auch Schülerinnen und Schüler dafür, dass dieser immer wieder zu einem unvergesslichen Ereignis wird. red










3.07.2019 • 13:37 Uhr

Betrug im Internet: Anwerben von Verkaufsagenten

Am gestrigen Dienstag erstattete ein 18-Jähriger aus dem Bereich Einbeck eine Betrugsanzeige bei der Polizei in Einbeck. Der Geschädigte hatte über das Portal e-bay-Kleinanzeigen eine Kleinanzeige geschaltet, dass er einen "Job" suchen würde. Kurze Zeit später meldete sich bei ihm eine angebliche EBAY-Firma, die ihm anbot, dass er für die Firma als Verkaufsagent Waren auf der Plattform von e-bay-Kleinanzeigen verkaufen sollte. Konkret sollte er Waren einstellen, dann das eingegangene Geld an die angebliche Firma weiterleiten, die dann die entsprechenden Artikel versenden würde. Für diese Arbeiten würde er dann entsprechend entlohnt werden. Bei den ersten eingestellten Artikeln ging es um Lego-Artikel in einem Wert von 170 Euro. Das eingegangene Geld leitete der Geschädigte "vertragsgemäß" weiter. Ein Versand der Ware scheint dann aber nicht erfolgt zu sein, weil sich inzwischen die Kunden bei ihm darüber beschweren, dass die Ware nicht geliefert wird. Es ist nicht überraschend, dass der angebliche Firmeninhaber der EBAY-Firma nicht mehr erreichbar ist. Der Ermittlungsdienst der Polizei Einbeck hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. vo










3.07.2019 • 13:27 Uhr

Wussten Sie, …? … dass Sie auch als Fahrradfahrer Punkte in Flensburg bekommen können?

Wolfgang Müller (Foto), Rechtsexperte bei der IDEAL Versicherung, klärt Sie jetzt auf:

Egal ob jemand einen Autoführerschein hat oder nicht: Missachten Radfahrer Verkehrsregeln, können Punkte in Flensburg fällig werden. Das fängt bereits bei der Verkehrssicherheit an. Denn: „Fehlen beispielsweise Rückstrahler am Pedal, eine helltönende Klingel oder eine vorschriftsmäßige Beleuchtung, sind unter Umständen 80 Euro und ein Punkt fällig“, so Wolfgang Müller von der IDEAL Versicherung. Das Überfahren einer roten Ampel mit dem Rad kann ebenfalls das Punktekonto erhöhen – und mit bis zu 180 Euro Bußgeld ist das auch ziemlich teuer. Ebenfalls zu beachten: Wer sich durch eine geschlossene (Halb-)Schranke schlängelt und über ein Bahngleis radelt, dem drohen eine Geldbuße von 350 Euro und zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei. Zudem ist vielen Radlern nicht bekannt, dass es auch für sie eine Promillegrenze gibt: „Liegt der Wert über 1,6 Promille, ist das eine Straftat“, warnt der IDEAL-Experte. Die Fahrt kann dann sogar mit drei Punkten und einer saftigen Geldstrafe enden. Zudem droht dem Fahrer ein Fahrverbot für das Auto. Wiederholungstäter müssen sogar mit einem Radfahrverbot rechnen, wenn ein Gericht feststellt, dass sie eine Gefährdung für die Sicherheit im Straßenverkehr darstellen. Daher ist es oft sinnvoller, das Rad nach der feuchtfröhlichen Gartenparty heim zu schieben. Übrigens: „Bei Bußgeldern ab 60 Euro gibt es automatisch auch Punkte in Flensburg“, so der Rechtsexperte.
red/Quelle/Foto: IDEAL Versicherung











3.07.2019 • 13:18 Uhr

MSDO Ausbildungszentrum: So wehrt sich Frau richtig! Selbstverteidigung am männlichen Dummy üben

Am Samstag, 27. Juli, in der Zeit von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr findet im M.S.D.O .Ausbildungszentrum Northeim. in der Güterbahnhofstraße 11b in Northeim ein Lehrgang in moderner Selbstverteidigung( M.S.D ) statt. Dieser Lehrgang wird speziell nur für Frauen angeboten, kostet 45 Euro und wird vom MSDO Eurotrainer und Großmeister Martin Wietschorke (10.DAN) geleitet. Zuschauer werden nicht zugelassen.
M.S.D - Modern Self Defence ist ein aus mehreren Kampkünsten und Kampfsportarten
zusammengestelltes, effektives Straßenselbstverteidigungssystem welches individuell auf die
Person zugeschnitten wird.
MSD lässt sich leicht erlernen und bedarf keiner großen sportlichen Voraussetzung. Neben
den Abwehrtechniken gegen Angriffe denen speziell Frauen ausgesetzt sind wird auch
psychologisches Verhalten in Konflikt und Kampfsituationen unterrichtet. Trainiert wird realistisch am männlichen Dummy. Die Trainer der MSDO stellen sich hierfür zur Verfügung.
Zuschauer sind nicht erlaubt. MSD erfordert keinen großen Kraftaufwand und ist daher besonders für Frauen geeignet. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht, jedoch sollten die Teilnehmerinnen das 12 Lebensjahr vollendet haben.
Anmeldungen bitte mit Angabe der Rückrufnummer an: 05551 61457
Anmeldeschluss für den Frauenlehrgang ist der 25. Juli 2019.
red










2.07.2019 • 22:23 Uhr

Großinvestor Nuri Celik spricht Klartext: "In die Roswitha-Klinik kommt ein Hotel! Vital-Park bekommt kein Hotel, aber Senioren-Residenz!"

Bad Gandersheims neuer Großinvestor, der Geschäftsmann Nuri Celik, hat in einem Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Bad Gandersheim, exklusive Einblicke in seine weiteren unternehmerischen Pläne und Aktivitäten in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt gegeben. Wie ernst es ihm mit seinem Engagement ist stellte er gerade mit dem Kauf der ehemaligen Roswitha-Klinik in der Hildesheimer Straße unter Beweis. "Die Immobilie habe ich bar bezahlt", unterstrich die solide Substanz seiner Unternehmungen, die in einer Holding integriert sind.

Wir fragten den Geschäftsmann, dem auch der VITAL-Park mit dem "Haus dem Gastes" gleich neben dem ehemaligen Klinikgebäude gehört, wie seine Konzepte für die frühere Roswitha-Klinik aussehen. "Was haben Sie dort vor?"

Nuri Celik: " Es steht fest, dass wir in dem Gebäude mit Sicherheit ein Hotel einrichten werden." Die Detail würden in den nächsten zwei bis drei Monaten entwurfstechnisch auf den Weg gebracht. Er könne sich vorstellen, dass aus zwei der bisherigen Raumeinheiten eine neue, größere Raumeinheit geschaffen wird. Die Anzahl solcher Suiten müsse auch vor dem Hintergrund einer realistischen Belegungsfrequenz in Bad Gandersheim betrachten. "Wir müssen schauen, inwieweit für solche Angebote das wirtschaftliche Potenzial in Bad Gandersheim vorhanden ist. Das muss sich rechnen und das muss realistisch bleiben."

"Haben sich mit der neuen Hotel-Variante Ihre Pläne für den Vitalpark jetzt geändert?"
Das haben sie definitiv. Nuri Celik: "Mit dem Kauf der ehemaligen Roswitha-Klinik hat sich das Hotel-Projekt für unseren Vitalpark tatsächlich erledigt. Das brauchen wir jetzt nicht mehr!" Aber einen Teil der Veränderungen sind weiterhin geplant: "Die Senioren-Residenz im Vitalpark werden wir bauen." Auch für dieses Projekt sollen realistische, soll heißen auf Bad Gandersheimer Verhältnisse zugeschnitte Lösungen, erarbeitet werden. Aber das werden wir machen."

Um die Zukunft des Vitalparks mit seinem "Haus des Gastes", wofür die Stadt Bad Gandersheim in den vergangenen Jahren jährlich eine Viertel Million Euro an Celik zahlte, ist dem deutsch-türkischen Geschäftsmann überhaupt nicht bange, wenn der Vertrag über die 250.000 Euro von der Stadt an ihn Ende dieses Jahres ausläuft. "Der Vertrag über die Vorhaltung eines Haus des Gastes läuft noch vier weitere Jahre. Der Vitalpark würde auch ohne die Zuschussgewährung durch die Stadt "selbstverständlich" am Netz bleiben. Seine weiteren privaten Investitionen in beide Großprojekte in Bad Gandersheim würden entsprechend den zu erwartenden wirtschaftlichen Ergebnissen angepaßt. "Wir müssen da realistisch bleiben. Aber ich werde in diese Projekte investieren."
red/Fotos: Thomas Fischer/Screenshot Profil XING












2.07.2019 • 21:25 Uhr

Gestern Abend auf Einbecker Kaufland Parkplatz: Streit zwischen Syrern eskaliert, Messerstiche, Polizei sperrt mutmaßlichen Täter in Zelle

Am Montag gegen 21.50 Uhr kam es auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes Kaufland an der Walter-Poser-Straße zu einem heftigen Streit, der mit mehreren Messerstichen endete. Verletzt wurden dabei zwei 26 und 32 Jahre alte Einbecker, die noch am Abend im Göttinger Klinikum ambulant behandelt wurden. Tatverdächtig ist ein 21-Jähriger, der nach kurzer Fahndung von der Einbecker Polizei festgenommen werden konnte.

An dieser Auseinandersetzung zweier Personengruppen waren nach derzeitigem Ermittlungsstand etwa 12 bis 15 Personen beteiligt. Bei allen Beteiligten handelt es sich um syrische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Einbeck.

Die Einbecker Polizei und die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Northeim haben noch in der Nacht mit den Ermittlungen begonnen. Der Tatverdächtige verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle der Northeimer Polizei. Derzeit werden die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags geführt.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Zeugen, die den Vorfall am Montagabend gegen 21.50 Uhr im und vor dem Einkaufsmarkt beobachten konnten, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05561-949780 bei der Einbecker Polizei zu melden. fal










2.07.2019 • 21:20 Uhr

Carl Graf von Hardenberg übernimmt mit Partner Geschäftsbetrieb von Schloss Marienburg, sichert damit 60 Arbeitsplätze

Erhalt von Schloss Marienburg: Landesregierung schlägt Gegenfinanzierung von Bundesmitteln für Haushalt 2020 vor

Schloss Marienburg ist ein national bedeutendes Kulturdenkmal. Es ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten in der Region. Von der Sicherung des Gesamtkunstwerks und dem Weiterbetrieb von Museum und Gastronomie hängen 60 Arbeitsplätze direkt ab. Darüber hinaus ist das Schloss eine Visitenkarte für das Land Niedersachsen. Vor diesem Hintergrund hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im März 2019 eine umfassende Lösung zur Sicherung von Schloss Marienburg für die Öffentlichkeit vorgestellt.
Spannend auch die Tatsache, dass Carl Graf von Hardenberg aus Hörten mit einem Partner den Geschäftsbetrieb von Schuss Marineburg übernommen hat. Damit sind 60 Arbeitsplätze auf Schloss Marienburg gesichert.

Voraussetzung für die Umsetzung der vorgestellten Lösung ist die Gegenfinanzierung der vom Deutschen Bundestag bereits beschlossenen Mittel für die Sanierung des Schlosses in Höhe von 13,6 Millionen Euro. Der auf der Klausurtagung des Kabinetts beschlossene Vorschlag der Landesregierung für den Haushalt 2020 sieht deshalb folgendes Vorgehen vor: Die Gegenfinanzierung soll gestaffelt über die Jahre 2020 bis 2025 erfolgen. In 2020 sollen erstmals 100.000 Euro bereitgestellt werden – die vom Land ab 2021 zu leistenden Zahlungen in Höhe von 13,5 Millionen Euro sollen durch eine Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsplan 2020 abgebildet werden. Das Vorgehen ist mit dem Bund abgesprochen. Der Haushalt 2020 wird im Dezember vom Niedersächsischen Landtag als Haushaltsgesetzgeber beschlossen.

Vorbehaltlich des Haushaltsbeschlusses des Landtages wird der derzeitige Eigentümer von Schloss Marienburg, Ernst August Prinz von Hannover (*1983), das Schloss sowie kulturhistorisch wertvolle Einrichtungsgegenstände im Wert von 6 Millionen Euro zum 1. Januar 2020 in eine gemeinnützige Stiftung überführen. Die von Bund und Land bereitgestellten Sanierungsmittel sind Voraussetzung für die Genehmigung der Stiftung durch die niedersächsische Stiftungsaufsicht. Das Land Niedersachsen wird im Stiftungsrat vertreten sein und gewährleisten, dass die öffentlichen Investitionen der Öffentlichkeit zu Gute kommen.

Das Landesmuseum Hannover erwirbt aus dem Inventar des Schlosses Marienburg 142 herausragende Kunstgegenstände. Der Ankauf wird von der Kulturstiftung der Länder sowie von der Stiftung Niedersachsen, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Landschaftlichen Brandkasse unterstützt. Auch der Niedersächsische Sparkassenverband, die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die VGH Stiftung beabsichtigen den Kunstankauf zu fördern, sobald ihre Gremien entsprechende Beschlüsse gefasst haben. Die Kunstwerke sollen als Leihgaben grundsätzlich dauerhaft auf der Marienburg präsentiert werden.

Zum 1. Juli hat darüber hinaus die Schloss Marienburg GmbH der Unternehmer Carl Graf von Hardenberg und Nicolaus von Schöning als Pächter den Geschäftsbetrieb von Schloss Marienburg von der bisherigen Betreibergesellschaft, der EAC GmbH, übernommen. Die 60 Arbeitsplätze auf Schloss Marienburg sind damit gesichert.
red/fis












2.07.2019 • 21:14 Uhr

Höckelheim gestern um 23.05 Uhr: Versuchte Vergewaltigung einer 18-Jährigen - Portugiesen (25) als mutmaßlicher Täter festgenommen

Am gestrigen Montag gegen 23.05 Uhr kam es in der Torstraße in Höckelheim bei Northeim zu einer versuchten Vergewaltigung. Der 25 Jahre alte Täter konnte rasch ermittelt und wenig später festgenommen werden.

Das 18 Jahre alte Opfer befand sich zu Fuß auf dem Heimweg. In der Torstraße wurde sie von dem 25-Jährigen von hinten umgerissen. Augenblicke später bog ein 43-Jähriger Zeuge mit seinem Pkw von der Northeimer Straße in die Torstraße ab. Der Zeuge sah Täter und Opfer auf der Straße liegen und hielt sofort an. Der 25-Jährige ließ daraufhin von seinem Opfer ab und flüchtete zu Fuß.

Die 18-Jährige erlitt leichte Blessuren. Der Täter wird aufgrund von Zeugenhinweisen wenig später an seiner Wohnanschrift festgenommen. Der 25-Jährige stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Im Northeimer Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er in einer Gewahrsamszelle untergebracht.

Bei dem Täter handelt es sich um einen portugiesischen Staatsbürger, der vorrübergehend in Deutschland arbeitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wird der 25-Jährige im Laufe des Mittwochs dem Haftrichter beim Amtsgericht Northeim vorgeführt.
Die Ermittlungen des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim dauern an. fal











2.07.2019 • 21:08 Uhr

Offiziell: Teuchert verstärkt 96-Offensive

Nach der Verpflichtung von Marvin Ducksch von Fortuna Düsseldorf am vergangenen Freitag steht nun der nächste Offensivneuzugang für Hannover 96 fest: Cedric Teuchert kommt auf Leihbasis vom FC Schalke 04 an den Maschsee. Der Vertrag des deutschen U21- Nationalspielers bei den Roten läuft bis zum 30. Juni 2020. Danach besitzt 96 eine Kaufoption. Der 22-Jährige hat bereits am Montagnachmittag sowie am Dienstag zusammen mit seinen neuen Teamkollegen trainiert. Nun sind alle verträglichen Formalitäten geregelt.
Cedric Teuchert: „Als ich vom Interesse aus Hannover gehört habe, habe ich nicht lange überlegen müssen. 96 ist ein großer Klub mit einem fantastischen Stadion, tollen Fans und unheimlich viel Potenzial. Die Gespräche mit Jan Schlaudraff und Mirko Slomka waren sehr gut und überzeugend. Der Trainer hat eine genaue Vorstellung davon, wie er mich einsetzen möchte, und damit kann ich mich voll identifizieren.“

96-Geschäftsführer Martin Kind: „Wie Marvin Ducksch passt auch Cedric Teuchert ideal in unser Profil. Beide werden sich sportlich und charakterlich in unsere neue Mannschaft gut einfügen. Teuchert hat in den deutschen U-Nationalmannschaften seine Entwicklung und seine Stärke nachgewiesen, zuletzt in der EM-Qualifikation. Er hat sich Spielpraxis gewünscht, und wir sind froh, dass er sich für Hannover 96 als nächsten Schritt entschieden hat. Die Ausleihe von Schalke 04 ist begründet, da die Kaufoption bereits geregelt ist.“

96-Chefcoach Mirko Slomka: „Wir haben intensiv Ausschau nach einem Spieler gehalten, der unsere Torquote erhöhen kann. Cedric Teuchert bringt alles mit, um das zu schaffen. Er hat in der U21 schon Ausrufezeichen gesetzt und wird das bei 96 mit Sicherheit auch tun. Ich freue mich sehr, ihn auf seinem weiteren Weg begleiten zu dürfen.“
Der gebürtige Coburger Teuchert durchlief die Jugend des 1. FC Nürnberg. Dort gelang ihm auch der Sprung in den Herrenbereich. Nach seinem ersten Profieinsatz im November 2014 spielte er sich schließlich in der Saison 2016/17 endgültig im Zweitligateam fest. Nach anderthalb starken Jahren beim „Club“ mit 15 Torbeteiligungen in 36 Ligapartien zog es ihn zum FC Schalke 04 in die Bundesliga. Dort kam er saisonübergreifend neunmal im Ligabetrieb, viermal im DFB- Pokal und zweimal in der Champions League zum Einsatz.

Von der U15 bis zur U21 wurde Teuchert in sämtliche Junioren- Nationalteams berufen. Insgesamt trug er in 32 Spielen das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Dabei erzielte er 16 Tore. Allein in der U21 des DFB traf er achtmal in acht Spielen.Nach Ron-Robert Zieler, Marcel Franke, Sebastian Jung und Marvin Ducksch ist Teuchert der fünfte 96-Neuzugang in diesem Sommer. red/Foto: Hannover 96










2.07.2019 • 20:55 Uhr

Auf der Heldenburg: FDP steht für Optimismus, Mut und Toleranz - 8. Burgfest der Liberalen mit Generalsekretärin Linda Teuteberg

Wofür stehen die Freien Demokraten in Deutschland? Die Rede der FDP-Generalsekretärin auf der Heldenburg in Salzderhelden beim 8. Liberalen Burgfest am Freitag, 28. Juni 2019, gab auf diese Frage Antworten. „Wir Freien Demokraten sind die Partei, und das zeigen wir, für alle Menschen, die sich selber eine bessere Zukunft gestalten wollen“, sagte Teuteberg eingerahmt zwischen ihrem liberalen Bundestagskollegen Konstantin Kuhle, MdB aus Göttingen und Gastgeber Christian Grascha, MdL und Vorsitzender des Northeimer Kreisverbandes der FDP.

„Wer ein Fan von Verboten, Diskrimierung und Weltuntergangsszenarien ist, ist auf dieser Veranstaltung falsch“, begrüßte Christian Grascha als Gastgeber des traditionellen Sommerfestes rund 70 Mitglieder der FDP und Freunde der Partei. Bei bestem Sommerwetter freute sich Christian Grascha, dass Linda Teuteberg als frischgebackene FDP-Generalsekretärin zum Sommerfest der Liberalen im Landkreis Northeim kam. Grascha machte deutlich, dass die Freien Demokraten in der Region trotz der demografischen Entwicklung viele Potentiale sehen. „Beste Bildung, eine starke Gründerkultur und die Digitalisierung werden dazu beitragen, die Region weiterzuentwickeln“, so Grascha.

Die Generalin und Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg referierte unter dem Motto „Chancen für Deutschland“ über die Politik der Freien Demokraten und gab einen Ausblick, vor welchen Herausforderungen die FDP in der Zukunft steht. Teuteberg mahnte, einen „Rechtsruck“ in staatlichen Organen wie Bundeswehr oder Polizei heraufzubeschwören. Vielmehr müsse den Polizisten und Soldaten, die auf dem Boden der Verfassung stehen und täglich in schwierigen Situationen den Kopf hinhalten, mehr Wertschätzung entgegengebracht werden. Ihre Arbeit müsse durch das Ausschöpfen aller rechtsstaatlichen Möglichkeiten wirksam begleitet werden. „Es darf nicht sein, dass wegen unübersichtlicher Strukturen und Informationspannen zu überwachende Gefährder - egal ob Deutscher oder Flüchtling - vom Radar der Ermittlungsbehörden verschwinden“, sagte Teuteberg.

Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern zeigte sich die Politikerin optimistisch, dass die FDP mit je fünf bis sieben Prozent eine stabile Ausgangslage hat. „Wir wachsen gesund und liefern, was wir versprechen“, sagte Teuteberg mit einem Seitenhieb auf AfD und Grüne im Bund und den Landesparlamenten. red

Zum Bild: Vor malerischer Kulisse In die Mitte genommen FDP-Generalsekretärin Linda Teutenberg von MdL Konstantin Kuhle (links) und MdL Christian Grascha










2.07.2019 • 16:07 Uhr

Neuer Helios-Hammer: Infarkt der Cafeteria -Betrieb eingestellt - Zeitung am Empfang - Kaffee aus Automaten

Es hört offenbar nicht auf. Die Einschränken von Dienstleistungsangeboten in der Helios-Klinik in Bad Gandersheim nehmen einen unheilvollen Verlauf. Neuester Hammer für Patienten und ihre Angehörigen, für Besucher/innen allgemein, Mitarbeiter/innen ist die Einstellung des Betriebs einer Cafeteria in dem Krankenhaus. Auf Nachfrage wurde heute in der Klinik ohne Umschweife bestätigt: "Ja, der Betrieb ist eingestellt. Wenn Sie eine Bild-Zeitung kaufen möchten geht das bei der Dame am Empfang. Kaffee können Sie sich bitte im Automaten besorgen. Als Aufenthaltsraum steht die ehemalige Cafeteria zur verfügung." Die Endgültigkeit der Schließung lässt sich an einem Detail gut ausmachen: Die offiziellen Hinweisschilder zur Cafeteria sind demontiert worden. "Es ist nicht zu glauben, was hier abgeht und wie hier Dienstleistungen ausgesetzt und abgezogen werden...", erregte sich heute eine ältere Dame aus Altgandersheim. Sie wollte sich ein frisches Frühstücksbrötchen mit einer Tasse heißen Kaffee an der Theke besorgen - "Wie ich das immer gemacht habe, wenn ich Bekannte im Krankenhaus besucht" - und stand nun vor den heruntergelassen Jalousien.

Hintergrund:
Für die Einstellung des Cafeteria-Betriebes ist die Klinik nicht direkt verantwortlich. Sie hat die gastronomischen Angebote in ihren Häusern ausgelagert. Gleichwohl kann Helios über Pacht und Miete sehr wohl Einfluss auf die betriebswirtschaftliche Ausrichtung nehmen.

Die Helios-Klinik Bad Gandersheim war aktuell gerade in die Schlagzeilen und kritische Debatten geraten, weil sie Operationssäle bis Anfang September geschlossen hat. Weil ein Arzt krank geworden ist, so die offizielle Begründung von Helios-Geschäftsführer Marco Schwartz. Zu der Schließung der Cafeteria von dem umstrittenen Manager bislang kein Sterbenswörtchen.
red/ Fotos: Marc Reiser


















2.07.2019 • 12:05 Uhr

Wasser satt auf die Kartoffelfelder, aber bitte nicht auf den privaten Rasen!

Während sich Politiker, Umwelt- und Tierschützer derzeit mit Ratschlägen überbieten, wie die normale Menschheit mit dem Gut Wasser artig und vor allem sparsam zu haushalten hat, erlebten die Reporter unseres Redaktionsnetzwerkes Dienstagfrüh wie es auch anders geht.

Entlang der "Spargel-Straße" zwischen Hannover-Celle-Wolfsburg regnete es pausen los. Aber nicht aus den Wolken. Fette Wasserwerfer auf den Feldern entlang der "Spagel-Straße", wo das Stangengemüse und die Erdäpfel massenhaft gedeihen sollen, unterstützen das Wachstum der Gewächse. Die Wasserwerfer mit ihren wässrigen Nebelschwaden sind derzeit ein feuchtes Wahrzeichen in der Region. Die Bauern leben von den Ernten der bewässerten Feldfrüchte. Da zu wenig Regen von oben kommt muss das Grundwasser angezapft und versprüht werden. Die maschinellen Beregungsanlagen werden vom Staat mit Steuermitteln gefördert.
red/Foto: Thomas Fischer










2.07.2019 • 11:47 Uhr

Berlin! Berlin! Wir waren in Berlin! Großes Sommerfest der großen Koalition - 2.500 gestern Abend in der Landesvertretung - Mit Einbecker Persönlichkeiten und Bier

Das verstehen die Niedersachsen großartig: Wenn eines große Regierungskoalition was anpackt, dann kommt dabei Großes raus. So war das gestern Abend in der Niedersächsischen Landesvertretung.
Großartig das hochsommerliche Wetter.
Großartig der massenhaften Andrang mit 2.500 illustren Gästen. MP Weil begrüßte sie alle. Außerdem Kanzlerin Merkel. Sie war beim Personalschacher in Brüssel gebunden.
Großartig das Unterhaltungsprogramm im grünen Ambiente.
Großartig die komplexe Bewirtung.
Großartig bekannte Persönlichkeiten aus Südniedersachsen - speziell aus Einbeck im lauschigen Niedersachsen-Garten: Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Kreistagsabgeordneter und Stadtverordneter Dirk Ebrecht wurden vom Reporter der Fis Work Media Group entdeckt und dokumentiert.
Großartig die Stimmung: Selbstverständlich trug dazu das coole Einbecker Bier bei. Und wie es den Gästen schmeckte ? Natürlich großartig. Die Bilder erzählen davon.
red/Fotos: Marc Reiser














1.07.2019 • 21:49 Uhr

Im Northeimer Kreishaus: Wichtiger Sprechtag des Versorgungsamtes

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (Versorgungsamt), Standort Hildesheim, bietet am Montag, 8. Juli, im Kreishaus, Medenheimer Straße 6/8 in Northeim, einen Sprechtag an. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr können sich dort Versehrte, Behinderte, Empfängerinnen und Empfänger von Versorgungsrenten beraten lassen und Auskünfte einholen.lpd










1.07.2019 • 19:55 Uhr

"Stadtrundgang": Vor den Symbolen Bad Gandersheimer Fehlentwicklungen- Eigentümer nicht dabei!

Heute. Montag. 18 Uhr:
Knapp 80 Menschen (kaum normale Bürger, aber überwiegend u.a. Funktionsträger, Mandatsträger, Offizielle, Verwaltungsmitarbeiter, Mitglieder vom Gandersheimer Wirtschaftsforum, Vereinsvorsitzende, Ortsvorsteher, zwei Journalisten, Studenten, Uni-Lehrende, Unternehmer, ein angestellter Manager ) aus Bad Gandersheim und den Dörfern sind dem Aufruf von Bürgermeisterin Franziska Schwarz gefolgt, um sich bei einem „Stadtrundgang“ an Symbole Bad Gandersheimer Fehlentwicklungen führen zu lassen. Studenten aus Kaiserslautern haben sich mit den zum Teil leerstehenden und ungenutzten Objekten wie bespielsweise dem Ex-Kurhaus, dem früheren Hotel am See und der ehemaligen Paracelsus-Roswitha-Klinik in der Hildesheimer Straße über Monate beschäftigt. Dabei sind Entwürfe und Skizzen erarbeitet worden, wie diese Objekte im Rahmen der Landesgartenschau 2022 angefasst und in ein Gesamtentwicklungskonzept integriert werden können. Diese IdeenVorschläge sollen nach dem „Stadtrundgang“ im Forum der Schulzentrums gezeigt und erläutert werden. Bürgermeisterin Schwarz begrüßte die Teilnehmer/innen vor wenigen Minuten vor dem ehemaligen Kurhaus. Es bereite der Stadt große Sorgen. Vor einiger Zeit hatte sie es drastischer formuliert. „Schandfleck“, nannte sie es auf einer Werbetour für die LGS . Auffällig ist augenblicklich, dass sich zu Beginn des „Stadtrundgangs“ keiner der privaten Eigentümer der in Augenschein genommenen Objekte unter den Teilnehmern aufhielt.Inwieweit sie eventuell individuell eingeladen wurden ist nicht bekannt.
red/Foto: Thomas Fischer










1.07.2019 • 19:41 Uhr

Fabian Ullrich komplettiert Torwarttrio des Northeimer Handball Clubs

Fabian Ullrich aus Springe bei Hannover komplettiert ab sofort das Torwarttrio des Northeimer Drittligisten. Seine handballerischen Grundlagen erhielt der Sportstudent der Uni Hannover beim Heimatverein HF Springe, bevor er in der Oberliga-C-Jugend des TSV Burgdorf spielte. Gemeinsam mit Paul Hoppe spielte Ullrich anschließend in der Oberliga-B- und Bundesliga-A-Jugend der Eintracht Hildesheim. 2017 kehrte Ullrich zu den Recken der TSV Burgdorf zurück, wo er bereits mit 19 Jahren Stammtorwart des Drittliga-Teams wurde. Anfang des Jahres wechselte er zur TSG A-H Bielefeld, mit der er Vizemeister der Oberliga Nordrhein-Westfalen wurde.

Steckbrief

Name: Fabian Ullrich
Nummer: 1
Größe/Gewicht: 1,95 m / 90 KG
Spitzname: Fabi/Ulle
Letzte Vereine: TSG A-H Bielefeld; TSV Hannover-Burgdorf
Familienstand: ledig
Wie wurdest du beim NHC aufgenommen: sehr herzlich und familiär
Größter persönlicher Erfolg: DHB-Länderpokalsieger 2015; Teilnahme B-Jugend Deutsche Meisterschaft 2014, 2015
Meine Ziele mit dem NHC und persönlich: ein Platz unter den ersten sechs und mich persönlich weiterentwickeln und mir viel Spielzeit erarbeiten
Was darf bei den Auswärtsfahrten nicht fehlen : Kissen, Handy, Kopfhörer, Laptop, ein gutes Buch
Hobbies: Sport im Allgemeinen, Lesen, mit Freunden etwas unternehmen
Mit wem ich schon immer mal ein Bier trinken gehen wollte: Matthias Andersson
Motto: Erfolg ist kein Glück!
Lieblingsverein: SG Flensburg-Handewitt; FC Bayern München

„Beim NHC stimmt die Chemie zwischen Spielern und Verein. Einige Spieler kenne ich ja bereits von früher, da dürfte die Eingewöhnung nicht schwerfallen“, so der talentierte Torhüter, der mit Lennart Gobrecht und Björn Wenderoth (MTV Melsungen) in der kommenden Saison das Torwarttrio des NHC bilden wird. Wir heißen Fabian herzlich Willkommen in der NHC-Familie!

Der NHC bastelt weiterhin am Kader für die kommende Saison. Kevin Schiffer und Oliver Kirch sind mindestens noch auf der Suche nach einem Kreisläufer, der auch im Innenblock spielen kann und einem zweiten Linkshänder für die Rechtsaußenposition. Ggf. wird noch Ausschau nach einem Rückraumallrounder gehalten.

Zum Bild: Neu-Torwart Fabian Ullrich mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Marketing NHC











1.07.2019 • 14:45 Uhr

Großes tut den Kleinen weh: Streik

Jetzt ist auch ein heißer Tarifsommer ausgebrochen.Im Großhandel hat die Gewerkschaft ver.di zur Durchsetzung ihrer Forderungen zur Verbesserung Interessen von Arbeitnehmer/innen Kampfmaßnahmen angeschoben.
Vor möglichen Auswirkungen für den Endverbraucher wird seit heute gewarnt. In zahlreichen Märkten die von Edeka aus großen Logistikzentren mit Lebensmitteln und weiteren Waren beliefert werden, sind Plakatständer mit einem knallroten Punkt und einem gelben Schlagwort "Streik!" aufgestellt werden. Die Kunden/innen werden außerdem um Verständnis gebeten, wenn es zu Lieferengpässen kommt. Bislang ist das merklich noch nicht eingetreten, so die Recherchen unseres Redaktionsnetzwerkes vor Ort in Bad Gandersheim und in Südniedersachsen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










1.07.2019 • 14:37 Uhr

Armin-Paulus Hampel als niedersächsischer Delegierter in den Bundeskonvent der AfD wiedergewählt

Parteitag schafft wichtige Versöhnungsgeste im innerparteilichen Streit

Auf dem Landesparteitag der AfD Niedersachsen am vergangenen Wochenende in Hannover wurde der Bundestagsabgeordnete & außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Armin-Paulus Hampel, von den Mitgliedern erneut in den Bundeskonvent der Alternative für Deutschland gewählt, der zwischen Bundesparteitagen als höchstes Beschlussgremium der Partei fungiert. Weiter heißt es in. einer heute verbreiteten offiziellen Erklärung der Partei:
Armin-Paulus Hampel: „Ich freue mich sehr, dass ich gemeinsam mit Dr. Manfred Otto unsere Arbeit in diesem wichtigen Gremium fortsetzen kann und mit Stephan Bothe und Thorsten Althaus zwei weitere hervorragende neue Vertreter für den Bundeskonvent gewählt wurden. Ich danke meinen niedersächsischen Parteifreunden herzlich für das mir ausgesprochene Vertrauen“. Der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Landesvorsitzende Armin-Paulus Hampel begrüßt wichtige Versöhnungsgeste von Hannover. Auf dem Landesparteitag ist es zu einer Annäherung der zerstrittenen Gruppen um Armin-Paulus Hampel und der Landesvorsitzenden Dana Guth gekommen. Dies drückte sich insbesondere durch die Wahl von Hampels langjährigem Weggefährten Uwe Wappler zum Schriftführer im Landesvorstand der AfD Niedersachsen aus. „Nach den heftigen Auseinandersetzungen um den strittigen Bericht des Wirtschaftsprüfers zum früheren Landesvorstand ist mir diese Geste nicht so leicht von der Hand gegangen. Trotz schwerer persönlicher Verletzungen und Anfeindungen verstehe jedoch auch ich es als unsere gemeinsame Pflicht, den Erfolg unserer AfD Niedersachsen unter allen Umständen sicherzustellen. Ich freue mich sehr, dass nun meine mehrmaligen Versuche der Verständigung Früchte getragen haben. Der Landesvorstand der AfD Niedersachsen kann sich daher auf meine uneingeschränkte inhaltliche und organisatorische Unterstützung verlassen“, äußerte Hampel."










1.07.2019 • 12:12 Uhr

Abi-Party 2019 im Ex-Kurhaus in Bad Gandersheim: Erste Spenden angesagt - Wichtige Korrektur des Spenden-Kontos!!!

Guter Start für die spontane Unterstützungsaktion für die Abiturienten/innen des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim, die kommenden Freitag, 5. Juli 2019, das Ex-Kurhaus in Bad Gandersheim mit neuem Leben wachküssen wollen: Abi-Party 2019 ist dann angesagt. Vorher sind noch einige Hürden zu nehmen, so erklärt es das Organisationskomitee. Zuallerst sind 500 Euro an Gebühr bis Donnerstag für die Stadt Bad Gandersheim aufzubringen. Mit dem Geld muss die offizielle Feuerwehrwache durch die Freiwillige Feuerwehr bezahlt werden. 300 Euro an verbindlichen Zusagen von Förderern sind bis jetzt angesagt. 200 Euro fehlen noch.
Weitere Geldmittel von rund 500 Euro werden gebraucht, damit letzte Sicherungsmaßnahmen (u. a. 100 Kilogramm Kies, Platten, Sicherheitsbeleuchtung) in den kommenden Tagen abgearbeitet werden können.
Wichtige Korrektur der Kontonummer von Phil Leuci aus Freden, der im Organisationskomitee verantwortlich mitarbeitet.
Die richtige IBAN-Nummer des Kontos bei der Sparkasse Hildesheim lautet:
DE 49 2595 0130 0034 641516
Jeder Betrag von einem Euro aufwärts bis X Euro helfen, damit die jungen Leute in Bad Gandersheim, also zuhause, ihre "Abi-Party 2019" feiern können. Helfen Sie bitte mit!
red/Fotos: Thomas Fischer/Screenshot Plakat












1.07.2019 • 11:50 Uhr

In Einbeck: Verbotene Symbole

Am Sonntag gegen 18.15 Uhr stellte eine Streife der Einbecker Polizei verbotene rechte Symbole im Betonsockel der Fußgängerbrücke über die Ilme fest. Die Symbole waren nach ersten Feststellungen kurz zu vor mit einem Stein in den Beton geritzt worden. Tatverdächtig sind derzeit zwei 29 und 20 Jahre alte Einbecker, die von den Polizeibeamten in der Nähe des Tatortes angetroffen wurden. Die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen werden beim Staatsschutzkommissariat der Polizeiinspektion Northeim geführt. fal










1.07.2019 • 11:44 Uhr

Wasser für unsere heimischen Vögel - VIER PFOTEN empfiehlt: Vogeltränken können jetzt Leben retten

Südniedersachsen schwitzt und auch die Tiere haben mit der Hitze zu kämpfen. Immer häufiger lassen sich jetzt hechelnde, dehydrierte heimische Wildvögel beobachten, die nicht mit ausreichend Wasser versorgt sind.

Bei den derzeitigen hohen Außentemperaturen verliert der Körper eines Vogels vor allem über die Atmung viel Wasser. Genau wie wir Menschen müssen darum auch Vögel in der Sommerhitze besonders viel trinken.

Jeder kann helfen

„Jeder hat die Möglichkeit, in dieser Situation etwas für unsere heimischen Wildvögel zu tun. Ein flaches Gefäß mit frischem Wasser auf Fensterbank oder Balkon reicht meistens schon aus und bietet dem Vogel eine erfrischende Trink- und Bademöglichkeit“, sagt Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Landeplatz nicht vergessen …

Garten- und Balkonbesitzer können mit wenigen Handgriffen eine Vogeltränke bauen. Besonders gut eignen sich Blumentopfuntersetzer oder andere flache Gefäße. Ein Stein in der Mitte bietet einen guten Landeplatz. „Vergessen Sie nicht, einen Zweig ins Wasser zu legen; so haben verirrte Insekten die Möglichkeit, sich aus dem Wasser zu retten“, weiß Christian Erdmann.

… auf Hygiene achten

Sauberkeit ist bei Vogeltränken unerlässlich. „Spülen Sie das Gefäß täglich mit heißem Wasser gut aus und verzichten Sie auf Reinigungsmittel. Wechseln Sie außerdem mindestens einmal täglich das Wasser; so halten Sie ihre Vogeltränke frei von Krankheitserregern“, rät der Wildtierexperte.

Was aber tun, wenn man einen kranken oder erschöpften Vogel gefunden hat – VIER PFOTEN empfiehlt für diesen Fall, umgehend die nächstliegende Wildtierstation zu kontaktieren und sich den Rat von Experten einzuholen. red/Quelle: VIER PFOTEN/Foto: Ramona Richter










1.07.2019 • 11:32 Uhr

Der Outdoor-Tresor Spinsafe: Eine Braunschweiger Innovation für mehr Sicherheit im Freibad und auf Festivals

Öffentliche Versicherung Braunschweig kooperiert mit regionalem Start-Up

Das Braunschweiger Start-Up Spinsafe hat eine Lösung für eine der größten Herausforderungen des Sommers gefunden: Wohin mit den Wertsachen, wenn ich am Badesee ins Wasser gehe oder beim Festival kurz auf dem Gelände unterwegs bin? Der innovative Outdoor-Safe der beiden Braunschweiger Gero Kraus und Dennis Zappi hat auch die Öffentliche Versicherung Braunschweig überzeugt: Das regionale Unternehmen kooperiert mit dem jungen Unternehmen und bietet Versicherungsschutz für die im Tresor gelagerten Wertsachen an.

Der Spinsafe bietet Platz für alle Wertsachen, die man im Urlaub, beim Campen, im Freibad oder auf Festivals benötigt, aber nicht immer beaufsichtigen kann: Smartphone, Portemonnaie, Brieftasche und mehr. Mit einer Schraube kann der Tresor in den Boden gedreht und anschließend mit einer Stange und einem Schloss fest verschlossen werden. Der Inhalt des nachhaltigen Safes ist so nicht nur vor Diebstahl, sondern gleichzeitig auch vor Spritzwasser und Regen geschützt. Mit einem Gewicht von etwa 500 Gramm lässt sich der Spinsafe zudem sehr gut auch in Rucksäcken transportieren. Eine kostenlose App registriert Gewalteinwirkungen und erzeugt ein schrilles Alarmsignal, sollte sich doch jemand an dem Safe zu schaffen machen.

Dank einer Kooperation zwischen den beiden regionalen Unternehmen bietet die Öffentliche Versicherung Braunschweig einen besonderen Versicherungsschutz für Inhalte des Spinsafes, sogar Schmuck oder Bargeld, für nur neun Euro im Jahr an. Die Versicherung kommt auch für Anfertigungskosten für private und berufliche Schlüssel und für die Wiederbeschaffung von Dokumenten wie Führerschein oder Zahlungskarten auf, sofern sie sich in einem abgeschlossenen Spinsafe befunden haben und die Alarm-App aktiviert gewesen ist und es dennoch jemand geschafft haben sollte, die Inhalte des Safes zu entwenden.

„Die Öffentliche war unsere erste Anlaufstelle, als wir die Idee für den Spinsafe hatten. Die Partnerschaft auf regionaler Ebene lief von Anfang an hervorragend und wir können dank der Öffentlichen allen Spinsafe-Besitzern eine zusätzliche Absicherung und damit mehr Entspannung im wohlverdienten Urlaub bieten“, so die Spinsafe-Gründer Gero Kraus und Dennis Zappi.

Auch für die Öffentliche stellt der Spinsafe eine Bereicherung dar, unterstreicht Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes: „Wir sind immer wieder davon überrascht, wie viele tolle und innovative Ideen es überall in unserer Region gibt. Als das Spinsafe-Team mit seiner Idee auf uns zugekommen ist, wussten wir gleich, dass wir den Menschen hier vor Ort etwas Einmaliges, sehr Praktisches für ihre Freizeit bieten können. Also haben wir sofort unsere Unterstützung angeboten. In der Zusammenarbeit mit solchen engagierten Start-Ups sehen wir ein sehr großes Potential, das wir in Zukunft noch deutlich weiter ausbauen möchten.“ red/fis/Foto: Öffentliche/Zeitfrei GmbH



Hintergrund:
Über die Öffentliche Versicherung Braunschweig
Die Öffentliche Versicherung Braunschweig blickt auf 265 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Sie ist Marktführerin in ihrem Geschäftsgebiet, welches das gesamte ehemalige Braunschweiger Land umfasst. In rund 160 Geschäftsstellen werden in einem der dichtesten Filialnetze Deutschlands circa 350.000 Kunden betreut – und damit nahezu jeder zweite Einwohner der Region. Eine Verantwortung, die bei der Öffentlichen sehr ernst genommen wird: als verlässlicher regionaler Partner, der nah dran ist an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen direkt vor Ort.











1.07.2019 • 11:27 Uhr

Was die Mega-Hitze bewirkt: Teeriger Fahrbahnbelag weicht auf - Minilava in Herzberg

Die Hitze des Hochsommers zeitigt interessante Folgen: Die asphalthaltigen/teerigen Fahrbahndecken beispielsweise beginnen an Stellen, wo sich die Hitze in extreme Grade staut, mit sichtbaren Schmelzprozessen zu zeigen. Zwei brandaktuelle Beispiele dokumentieren das aus Herzberg. Hier ergisst sich die schwarze Masse wie eine Minilava in eine Gosse. Bei Bentierode ist die Fahrbahndecke insbesondere in den Spurrillen der Autoreifen aufgeweicht und hinterlässt sowohl an den Reifen als auch auf der Straße seine klebrigen Spuren.
red/Fotos: Marc Reiser












1.07.2019 • 11:11 Uhr

„Ich bin hier le Chef“ im Museum: Kooperation der Domfestspiele mit dem Portal zur Geschichte

Nach „Bier für Frauen“, den „Maradona Variationen“ oder „Das Interview“: Im dritten Jahr findet sozusagen mitten in einem Museum das Studiostück der Gandersheimer Domfestspiele statt: In Kloster Brunshausen, auf der Empore der Kirche, über dem Ausstellungsraum des „Portal zur Geschichte“, wird in diesem Sommer gekocht. Mit den Mitteln des Theaters. „Al Dente! – Ich bin hier le Chef“ heißt das Stück von und mit Fehmi Göklü und Sarah Speiser. Thomas Groß, der neue Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, sah sich im Vorfeld der Proben in Brunshausen um und dankte im Gespräch mit Maria Julia Hartgen und Julia Fuhrmann vom „Portal zur Geschichte“ für die Möglichkeit, in der Klosterkirche wieder die Studioproduktion zeigen zu können. „Wir arbeiten gerne mit den Domfestspielen zusammen, das Motto Zeig mir mehr gilt auch für den Klosterhügel in Brunshausen“, sagte Hartgen. „Portal zur Geschichte“ und Festspiele könnten sich gut gegenseitig befruchten.

„Al Dente! – Ich bin hier le Chef“ ist bereits inklusive Zusatzvorstellung komplett ausverkauft. „Ich freue mich über dieses Interesse“, sagt Fehmi Göklü, der im vergangenen Sommer mit Sarah Speiser die Idee zu dem Studiostück Intendant Achim Lenz vorgetragen hat. Bei einem gemeinsamen Spaziergang entstand dann das erste Konzept für den Soloabend. Seitdem haben Sarah Speiser und Fehmi Göklü das Projekt zusammen entwickelt, wenn auch oftmals an verschiedenen Orten. Sie haben experimentiert, gespielt, geschrieben und diese Schleife mehrmals wiederholt. Ab Juli proben die zwei gemeinsam mit Regieassistentin Franziska Detrez dann erstmals vor Ort in Brunshausen.

Am 4. und 9. Juli ist die PzG-Ausstellung in der Klosterkirche deshalb bereits ab 16 Uhr geschlossen.

„Al Dente! – Ich bin hier le Chef“ ist ein Abend voller kultureller Vielfalt, gewürzt mit Musik und angereichert mit einer guten Portion Humor. Küchenchef Albert (Fehmi Göklü) fehlt nur noch eines auf dem Weg zum Olymp des Kochens, er will das, wovon jeder Koch träumt: endlich ein „à la“ vor seinem Namen, sein eigenes Gericht. Das kulinarische Schauspiel in der Inszenierung von Sarah Speiser unternimmt eine Rundreise durch die Mägen Europas mit mancher spitzen Bemerkung zum Zusammenleben der Völker in und um Deutschland: Wer Nudeln bricht, bricht auch Herzen. Das Team Speiser und Göklü setzt ganz auf die verbindende Kraft von Kochen und Musik und lädt zu einem Abend ein, der nicht nur zum Denken anregt sondern auch unterhält, berührt und Lust aufs Essen macht.
Das Catering für die Besucher übernehmen auch in diesem Jahr wieder abwechselnd das Rosencafé und der Klosterhof Brunshausen.

Zu den Bildern:
Theater im Museum (v.l.): Fehmi Göklü, Thomas Groß, Maria Julia Hartgen, Julia Fuhrmann. F

„Al dente“-Besprechung (v.l.): Autor und Schauspieler Fehmi Göklü, Regisseurin und Autorin Sarah Speiser, Regieassistentin Franziska Detrez.

Fotos: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram










1.07.2019 • 08:32 Uhr

Potenziale in Bad Gandersheim: Jacqueline Saevici, erstmals erfolgreiche Ausbildung als Sport- und Fittnesskauffrau

Das sind sie, die Potenziale in einer Stadt. Man muss genau hinschauen und plötzlich ist das Staunen groß, was sich da hinter manchen Kulissen in Bad Gandersheim so verbirgt.
Das aktuelle Beispiel:
Recherche in der Sportstadt. Einem Unternehmen für Fitness, Gesundheit, Fun und ambulante Rehabilitation. Hier lernen wird Jacqueline Saevici kennen. Die 20-Jährige hat in der Sportstadt ihren Arbeitsplatz. Bis vor wenigen Tagen war das ihr Ausbildungsjob als Sport- und Fittnesskauffrau. Zwei Jahre lang hat sie die verkürzte Ausbildungszeit absolviert. Ihr Abitur ermöglichte die Reduzierung. Jetzt mir Bravour der erfolgreiche Abschluss ihrer Lehrzeit. Zu den wichtigsten Professionen in ihrem neuen Beruf gehören die kaufmännische Steuerung , das Rechnungswesen und und die Finanzbuchhaltung. Ebenso sind anatomische Kenntnisse Voraussetzung für den Umgang mit Menschen, die ihre Körperlichkeit und Fitness positiv beeinflussen lassen möchten. Deswegen hat Jacqueline bei einer ihrer Schwerpunkttätigkeiten individuelle Trainingspläne erstellt. Die fachliche Beratung in Ernährungsangelegenheiten gehört ebenso dazu.
"Alles dient dazu, dass unsere Kunden und Kundinnen ihre gesteckten körperlichen Ziele umsetzen und erreichen", erklärt uns die erfolgreiche und angenehm kommunikative Sport- und Fitnesskauffrau. Sportstadt-Chef Tobias Reinecke ist einerseits stolz auf die erste erfolgreiche Sport- und Fittnesskauffrau in seinem Unternehmen. Andererseits ist sein weinendes Auges angesichts der Tatsache nachvollziehbar, dass Jacqueline Saevivi jetzt die Sportstadt verlassen wird. Denn die junge Frau baut weiter an ihrer Karriere. "Ich werde jetzt Personalmanagement an einer Universität studieren", lässt sie uns wissen. Beim anschließenden Fotoshootings erleben wir, wie sehr ihr die Ausbildung in der Sportstadt Spaß gemacht hat. Der Umgang mit Menschen liegt ihr vortrefflich.
Und wie geht es für Tobias Reinecke weiter? "Nun, wir bilden weiter aus. Der neue Auszubildende steht bereits fest", erfahren wird. Dabei handelt es sich um Tobias Kruse, der ein duales Studium zum Gesundheitsmanagement absolviert. Den praktischen Part absolviert der in Bad Gandersheims Leichtathletikszene bekannte Hammerwerfer und Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften, in der Stadtstadt Bad Gandersheim.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










1.07.2019 • 07:52 Uhr

Willershausen: Schlimmer Unfall im Ort - Fußgängerin (18) angefahren und schwer verletzt

Ereignisort: Ortsteil Willershausen in der Gemeinde Kalefeld, "An der Wende". Ereigniszeitpunkt: Freitag , 28. Juni, 13 Uhr. Die Polizei schildert den Unfall wie folgt:

Eine 18-jährige Fußgängerin aus Willershausen quert obige Straße als Fußgängerin, nachdem sie von einem ortseinwärts fahrenden PKW rechtsseitig ausgestiegen ist in Richtung Einmündung "Dr. A-Straus-Straße" geht. Hierbei wird sie auf der Fahrbahn von einem anderen PKW erfasst, dessen Fahrerin die Straße "An der Wende" in Richtung Ortsausgang befährt. Die Fußgängerin wird schwerverletzt mit dem RTW dem Klinikum Göttingen zugeführt. Die Fahrerin des PKW wird vorsorglich ebenfalls einer ärztlicher Versorgung zugeführt. Am PKW entstehen Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro. Ersthelfer vor Ort haben sich vor Ort fürsorglich um die Verletzten gekümmert. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden! re










1.07.2019 • 07:42 Uhr

Steingärten: "Friedhöfe der Bienen..."

Sie mögen angeblich schön aussehen. Sie mögen pflegeleicht sein. Vorgärten, die neuerdings statt mit lebendiger Natur (Blumen, Rasen, Gewächsen) mit toten Steinen zugeschüttet werden. Steingärten seien angeblich "in", so eine verbreitete Botschaft von Menschen, die vielleicht etwas differenzierter denken könnten bei der Gestaltung ihrer häuslichen Umgebung - sprich ihrem Vorgarten.
Naturschutzverbände und Menschen, die sich für den Erhalt von Tieren und Pflanzen engagieren, werben in diesen Tagen immer häufiger dafür, so wenig wie möglich mit Steinen als Gestaltungselement in Gärten zu arbeiten. Schon gar nicht großflächig. "Pflanzt lieber viele Blumen!", so der Appell. Denn das nützt Insekten und den Bienen. Diese Kleintiere bedeuten Lebendigkeit und Wachstum in der Natur. Steingärten sind dagegen "Friedhöfe der Bienen". red/Fotos: Marc Reiser














1.07.2019 • 07:28 Uhr

Couragierte Zeugen, clevere Polizei: Unfallflüchtigen fix ermittelt

Am vergangenen Freitag gegen 22 Uhr, fuhr ein 42-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw gegen einen Gartenzaun in der Straße An den Teichwiesen in Goslar-Hahnenklee. Der Zaun wurde dabei nicht unerheblich beschädigt. Der Verursacher hielt es offenbar nicht für nötig, sein "Missgeschick" dem Geschädigten und/oder der Polizei zu melden und sich somit seiner Verantwortung zu stellen. Stattdessen entfernte sich der Verursacher vom Unfallort. Der Verursacher konnte schnell von der Polizei ermittelt werden. Zeugen hatten den Vorfall beobachtet und sich das Kennzeichen gemerkt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen einer Verkehrsunfallflucht eingeleitet.ots










1.07.2019 • 07:23 Uhr

Riskantes Fahrmanöver: Roter Flitzer rast bei Rot über die Ampel

Vorigen Samstag, gegen 13 Uhr, fiel der bislang unbekannte Fahrer eines roten Sportwagens im Kreuzungsbereich der Breiten Straße, Ecke Dr.-Heinrich-Jasper-Straße in Bad Harzburg durch seine ristkante Fahrweise auf. Demnach näherte sich das Fahrzeug laut Zeugenangaben zunächst mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit dem Kreuzungsbereich, überholte die bereits vor der Lichtzeichenanlage stehenden PKWs und überfuhr somit das für ihn geltende Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Fußgänger, welche gerade die Fahrbahn überqueren wollten, mussten ihr Vorhaben abbrechen, um vom Fahrzeug nicht erfasst zu werden. Zeugen, welche Angaben zum Sachverhalt oder Hinweise auf den Fahrzeugführer geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Harzburg zu melden.ots











1.07.2019 • 07:15 Uhr

Blumen, Schirme, Apfelkuchen - Kiosk an den Seeterrassen in Bad Gandersheim wieder geöffnet

Es hat etwas gedauert. Nun ist die Wartezeit vorbei. Der Kiosk an den Seeterrassen in Bad Gandersheim lädt Gäste wieder zum Verweilen ein. Am Wochenende wurde die Sonnenschirme aufgestellt. Die eleganten Sitzelement sind am See aufgestellt. Aus dem Kiosk heraus werden Kaffee und Kuchen und kalte Getränke angeboten. Betreiber Milan Panta hat Wort gehalten. "Unsere Gäste sind uns wieder herzlich willkommen!", so seine freundliche Ansage. red/fis/Fotos: Thomas Fischer














1.07.2019 • 07:06 Uhr

Vermutlich beim Abbiegen übersehen - Motorradfahrer bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Wieder ein fürchterlicher Unfall mit Beteiligung eines Motorradfahrers.
Auf der B 27 zwischen den Ortschaften Gieboldehausen und Wollbrandshausen (Landkreis Göttingen) sind am Samstagnachmittag (29.06.19) gegen 15.10 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall eine 66 Jahre alte Autofahrerin aus dem Landkreis Northeim und ein 61-jähriger Motorradfahrer aus Seeburg (Landkreis Göttingen) schwer verletzt worden.

Der Biker wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Göttinger Universitätsklinik geflogen. Ein Rettungswagen transportierte die Frau in ein Duderstädter Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 27 ca. 45 Minuten voll gesperrt.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei Duderstadt wollte die 66-Jährige, die mit ihrem Hyundai in Richtung Wollbrandshausen unterwegs war, von der B 27 nach links in einen Feldweg abbiegen, um zu wenden.

Dabei übersah die Frau aus bislang noch ungeklärter Ursache den in diesem Moment aus Richtung Ebergötzen entgegenkommenden Motorradfahrer und stieß frontal mit diesem zusammen. Bei der Kollision wurde der 61-Jährige durch die Luft geschleudert. Er blieb schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen.

An den beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von geschätzten 18.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.jk










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