Werbung











ARCHIV

oder Suche:


31.07.2019 • 22:13 Uhr

Ab durch die Hecke, Pkw macht sich selbstständig

Am heutigen Mittwoch, gegen 18 Uhr, bekommen die Polizeibeamten in Holzminden einen Einsatz zu einem Verkehrsunfall. Vor Ort stellen sie einen verunfallten Pkw Opel fest, der von der Fahrbahn abgekommen ist, durch eine Hecke gefahren und anschließend an einer Hausecke zum Stehen kam. Allerdings ist niemand vor Ort und das Fahrzeug verschlossen. Es stellte sich heraus, dass trotz angezogener Handbremse das Fahrzeug losgerollt ist und die Fahrt alleine bis zum Stillstand an der Hauswand fortgesetzt hat. Die in einer Kleingartenkolonie aufhältige Fahrzeugführerin aus Boffzen war nicht wenig erschrocken, als sie ihren Pkw auf dem Grundstück feststellte. Glücklicherweise wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt. Bereits in der Mittagszeit hatte sich ein Holzmindener VW in der Holzmindener Straße in Bevern selbstständig gemacht und war dort gegen ein Verkehrszeichen gerollt. Es entstand hier zwar kein Sachschaden, aber auch das war nur dem Zufall zu verdanken. Die Polizei weist daher noch einmal deutlich daraufhin, bei Verlassen des Fahrzeugs dieses gegen ein mögliches Wegrollen zu sichern (§ 14 StVO "Sorgfaltspflicht beim Ein- und Aussteigen").
ots/Foto: Polizei










31.07.2019 • 21:41 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Nach Gewitterwarnung mit 53 Minuten Verspätung "Hair" angespielt - 22.000 Euro gerettet

Warten und Geduld zu haben ist immer klug, machen sich manchmal sogar bezahlt. So wie heute Abend. Erstmals wurde trotz Gewitterwarnung, Blitz, Donner und Regen die für 20 Uhr angesetzte "Hair- Das Musical" - Aufführung nicht abgesagt. Im Gegenteil. Jennifer Traum, Dramaturgin und verantwortliche Chefin am heutigen Abend bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen verkündete zwar erst eine 20-minütige Verzögerung des Aufführungsbeginns über die Lautsprecherlogistik an. Daraus wurden angesichts der anhaltendkritischen Wetterlage dann 52 Minuten. Dann aber hörte es auf zu regnen. Von Westen her klarte der Himmel sonnig auf. Auch die düsteren Wolken verzogen sich gen Norden. "Toll, dass gespielt wird!", freuten sich Besucher im dicht gefüllten Gastronomiezelt. Hier brodelte der Umsatz an Getränken, Currywürstchen und Brezeln in der Wartezeit. Das Jungesblut-Team im totalen Dienstleistungs-Stress.
Kurz vor neun Uhr dann strömten die Menschen aus Unklar-Schönigen, Helmstedt, Detmold und anderen Orten mit und ohne Regenschutz in die Eingänge. The Show must go on. "Die 22.000 Euro Umsatz sind gerettet!", folgerte Chefkoch Heinz-Walter Gisa ganz wie in alten Zeiten als Ratspolitiker und Ökonom, als auch für ihn gegen 21 Uhr der gewaltige Ansturm an den Theken vorüber war. "Hair" verzauberte die 1000 Besucher und Besucherinnen - machte die 52 Minuten Erwartuungszeit zu einem einmaligen Erlebnis. So sind sie - die Bad Gandersheimer Domfestspiele. Einmalig schön und gelegentlich richtig abteuerlich schön!
red/fis/
Die Bilder dokumentieren Eindrücke in der heutigen 52-minütigen Wartezeit vor dem Aufführungsbeginn. von "Hair - Das Musical". Fotos: Thomas Fischer
















31.07.2019 • 19:11 Uhr

FeuerwehrTag am 24. August im PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck - Motto: „Feuerwehr für Jedermann“

Am Sonnabend, 24. August 2019, veranstalten die Ehrenamtlichen des PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck, Otto-Hahn-Straße 3-5, von 10 Uhr bis 18 Uhr zum dritten Mal den FeuerwehrTag.

In diesem Jahr lautet das Motto der Veranstaltung „Feuerwehr für Jedermann“. Die Kinder und Jugendfeuerwehren als Retter von Morgen stehen besonders im Fokus. Denn früh übt sich, wer ein guter Feuerwehrmann oder eine gute Feuerwehrfrau werden will. Mit der Kübelspritze am Brandhaus zeigt der Nachwuchs, was er schon kann. Interessierte Kinder und Jugendliche sollen und dürfen gerne bei den Aktivitäten mitmachen. Ganztägig kann man sich über die Arbeit der Jugendfeuerwehren informieren. Auch die Jüngsten tragen schon Feuerwehrwettkämpfe aus und zeigen ab 16 Uhr, wie eine aktive Übung aussieht.

Ältere Besucher können bei Brandschutzvorführungen der Einbecker Feuerwehr um 11:30 und 15:30 Uhr lernen, wie man einen Fettbrand löscht und was zur Unfallvermeidung beim Grillen unbedingt beachtet werden sollte.

Liebhaber von Feuerwehrfahrzeugen kommen bei der Fahrzeugpräsentation „Jung trifft Alt“ voll auf ihre Kosten: Ab 13 Uhr werden alle Fahrzeuge nach einem Korso durch den Otto Hahn Park von den Feuerwehrexperten oder Besitzern vorgestellt.
Die Ehrenamtlichen des PS.Depot Lkw+Bus erwarten viele historische Feuerwehrfahrzeuge, die sich bereits für diese Veranstaltung angemeldet haben.

Dass auch Feuerwehrleute modisch gekleidet sein können, beweist die Modenschau der etwas anderen Art: Ab 15:00 Uhr geht es um die persönliche Schutzkleidung der Einsatzkräfte.

Unterstützt werden die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des PS.Depot Lkw+Bus bei dieser Veranstaltung von verschiedenen Feuerwehren. Dafür bedankt sich das Team schon einmal herzlich.

Feuerwehroldtimer sind beim FeuerwehrTag herzlich willkommen. Fahrer und Beifahrer erhalten freien Eintritt. Spontane Besitzer können mit ihrem historischen Feuerwehrfahrzeug auch ohne Voranmeldung teilnehmen.

Das PS.Depot Lkw+Bus ist an diesem Tag wie gewohnt von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.ps-speicher.de oder sabine.schilling@ps-speicher.de +++

Die Bilder dokumentieren Impressionen der letzten FeuerwehrTage. Fotos: Kulturstiftung Kornhaus/ Stephan Richter/ Frank von Grotthuss.

















31.07.2019 • 17:02 Uhr

Katlenburg kurz vor Mitternacht: Ohne Helm und volltrunken - Polizei greift sich flüchtigen 19-Jährigen

Einen Mofafahrer ohne vorgeschriebenen Sicherheitshelm stoppte eine Streife der Northeimer Polizei am Dienstag gegen 23.30 Uhr im Kreuzungsbereich Herzberger Straße/Osteroder Straße. Der in der Gemeinde wohnende 19-Jährige versuchte noch zu Fuß zu flüchten, wurde aber 300 Meter weiter im Buschgarten gestellt. Bei einem Test wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,25 Promille ermittelt. Eine Blutprobe wurde entnommen und sein Führerschein für Kleinkrafträder sichergestellt. Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. fal










31.07.2019 • 16:59 Uhr

Perfekt-Service bei der Kreisvolkshochschule: Lehrgänge zur beruflichen Bildung einfach online buchen

Knapp einen Monat vor dem Erscheinen ihres neuen Programmhefts hat die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) jetzt schon einige Angebote zur beruflichen Bildung online zur Buchung freigeschaltet.

Die Lehrgänge und Bildungsurlaube können ab sofort auf www.kvhs-northeim.de gebucht werden.

Themen sind unter anderem die Fortbildung für Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Grundschulen, die Fortbildung zur Fachkraft Kleinstkindpädagogik, die Fortbildung zur Fachkraft für Inklusion, Bildungsurlaube zu Fußreflexzonen, zu Englisch und Spanisch, zu MS-Office 2013 und zu Excel. Außerdem gibt es Angebote zum betrieblichen Steuerrecht und zur Fachkraft Personalabrechnung.

Die Lehrgänge beginnen zwischen dem 10. September 2019 und dem 27. Januar 2020.
Auskünfte gibt es bei der KVHS unter der Telefonnummer 05551/708-8210 oder per E-Mail an info@kvhs-northeim.de.
lpd










31.07.2019 • 16:51 Uhr

"Windige Geschäfte"

In einer aktuelle Stellungnahme von heute setzten sich die beiden Bundestagsabgeordneten Jens Kestner aus Northeim und Armin-Paulus Hampel kritisch mit der privatwirtschaftlich sowie staatlich subventionierten Windkraft-Wirtschaft auseinander. In der dokumentierten Mitteilung heißt es bei den beiden AfD-Abgeordneten unter anderem im Originalwortlaut:

"Von Niedersachsens zirka 7.000 Windrädern sollen 25 Prozent, also mindestens 1.750 Anlagen, zeitnah abgebaut werden. Subventionen laufen aus, die Wirtschaftlichkeit ist nicht mehr, beziehungsweise war nie gegeben. Der Rückbau dieser Anlagen wird viel mehr Steuergeld und Energiekosten für Verbraucher verschlingen, als es Bundesregierung und grüne Antreiber öffentlich auszusprechen wagen. Nun, nach 20 bis 25 Jahren Laufzeit der ersten Windkraftanlagen, offenbart sich ein ökologisches und ökonomisches Dilemma, das für grüne Umweltaktivisten und politische Entscheidungsträger keineswegs "überraschend" kommt. Ganz bewusst wurde der Öffentlichkeit ein Szenario vorgegaukelt, das inzwischen bundesweit zu mehr als 300 Klagen gegen Neuinstallationen von Windkraftanlagen geführt hat und mehr als 1.000 neu geplante Anlagen "auf der Kippe" stehen lässt.
Armin-Paulus Hampel: "Dass für den Bau von Windturbinen Neodym, eine seltene Erde, benötigt wird, wird in der grünen Ideologie gerne verschwiegen. Im Mittel wird für jedes einzelne Megawatt Strom-Output einer Windturbine eine Tonne dieses Metalls benötigt. Der gegenwärtige Preis für Neodymoxid beträgt mit steigender Tendenz rund 100.000 US-Dollar. Abgebaut wird Neodym fast ausschließlich in einer Region Chinas namens Baotou, wo fast alle seltene Erden der Welt mit gravierenden Umweltschäden hergestellt werden. Ob das die Jünger Gretas wissen, wage ich zu bezweifeln. Und welche immensen ökologischen Schäden der Aufbau und nun auch der Abbau von Windkraftanlagen anrichten, gehört auch zur gerne verschwiegenen Wahrheit. Jeder Stahlturm ist in einem Fundament verankert, das über 1.000 Tonnen Beton und Stahlbeton enthält. Die Rohstoffe stammen aus dem Bergbau, und außerdem muss der Beton hergestellt und zum Ort der Errichtung transportiert werden, wofür fossile Treibstoffe zum Einsatz kommen. Schon die Herstellung von Windkraftanlagen ist kein bisschen ökologisch vertretbar, geschweige denn der nun anstehende Abbau dieser "Vögel und Insekten fressenden" Umweltmonster. Kosten von bis zu 50.000,00 Euro für den Abbau nur einer Anlage bedeuten bei anstehenden 1.750 abzubauenden Windkraftanlagen alleine in Niedersachsen Investitionen von zirka 88 Millionen Euro. Und ich rede hier von Kosten, die noch nicht einmal die Recyclingkosten von Sondermüll-Anteilen in Rotorblättern einschließen, Kosten, die ausschließlich der Bürger durch höhere Steuern und durch drastisch steigende Energiekosten tragen muss! Mit ökologischer Energiegewinnung zum Vorteil des Verbrauchers hat diese grün-getriebene Umweltlüge herzlich wenig zu tun!" meint Hampel.
Jens Kestner: "Der Protest gegen Windkraftanlagen wurde von der Windlobby und Politikern viele Jahre verschwiegen. Heute lassen sich über 1000 Bürgerinitiativen gegen die Industrialisierung der Landschaft nicht mehr ignorieren. Gegen 900 Windräder hat auch die Bundeswehr Vorbehalte, wie es aus einer Umfrage der Fachagentur Windenergie an Land hervorgeht. Ganze Landstriche und riesige Nutzflächen wurden verschandelt, weil eine rückgratlose Kanzlerin Merkel dem grünen Druck von Claudia Roth und Co. folgte und den Deutschen vorgaukelte, dass Fukushima in der direkten Nachbarschaft Deutschlands läge. Claudia Roth machte gar ohne Schamgefühl aus 20.000 Tsunami- Opfern 20.000 Atom-Tote. Es wurde gelogen und betrogen, dass sich die Rotorblätter bogen und es wurde jede Wahrheit, die gegen einen rasanten Aufbau der Windenergie sprach, totgeschwiegen. Beispielsweise bedeuten die wilden Schwankungen des von Windturbinen erzeugten Stromes, dass die Grundlast-Kraftwerke konstant bereitgehalten werden müssen, also ständig hoch- und heruntergefahren werden müssen, wofür fossile Treibstoffe verbrannt werden. Diese ewigen Fluktuationen der Windenergie steigert die Ineffektivität der Anlagen und produziert Kosten, über die man nur ungerne spricht. Jetzt verschlissene Windkraftanlagen, die ineffektiv arbeiten, durch größere und ebenfalls ineffektiv laufende neue Anlagen zu ersetzen, ist ökonomischer Wahnsinn, den die Niedersachsen teuer bezahlen werden! Aber ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode!" schließt Kestner.










31.07.2019 • 16:43 Uhr

Niedersachens "bösester" Wolf narrt weiter verunsicherte Jäger - Neue Vermutung: Wolfsrüden GW717m wird "in Schutz genommen"

Umweltministerium: Genehmigung zur Tötung des Wolfsrüden GW717m wird nochmals erneuert

Es scheint eine unendliche Geschichte zu werden. Die Jagd auf Niedersachsens "bösesten" Wolf. Fachleute meinen, dass das zum Abschuss freigebene Tier längst "über alle Berge ist". Das könnte heißen: Der gesuchte Wolf ist weitergezogen. Es gibt eine weitere Spekulation: Der offiziell zum xten Male zum Töten freigegebene Wolfsrüde werde von eingefleischten Wolfsschützer/innen vor der tödlichen Jagd "in Schutz genommen". Wo er auftauchen und Jägern vor die Gewehrläufe tappen könnte, würden die Wolfsschützer "spezielle Maßnahmen" einleiten, damit der Gejagte immer wieder entkommen könnte.

Das Umweltministerium in Hannover teilt soeben offiziell an die Adresse der Jäger und Jägerinnen, Nutztierhalter und Bevölkerung mit:
Die bis Ende Juli befristete artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden GW717m wird bis zum 31.August 2019 verlängert und das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken besteht unverändert fort.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











31.07.2019 • 14:34 Uhr

Gastroszene Bad Gandersheim: Donnerstag ab 8 Uhr startet ADRIA Café Bistro in der Neustadt - Countdown läuft

Mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group schon heute ins neue Café hineinschauen

Der Countdown läuft. Nur noch wenige Stunden trennen Bad Gandersheim von der Neueröffnung und damit dem Beginn einer spannenden gastronomischen Ära. In der Neustadt, gleich gegenüber dem gleichnamigen Restaurant, eröffnet am Donnerstag pünktlich um 8 Uhr das neue ADRIA Café Bistro seine Pforten. So haben es ihre Betreiber Tanja und Alen Sasenovic versprochen, so werden sie es gemeinsam mit ihrem Team geschehen lassen. Und die Bad Gandersheimer und Gäste von außerhalb dürfen sich wirklich freuen: Das neue Café Bistro setzt eine neue Marke im Angebot gastronomischer Dienstleistungen in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group durfte bereits vor der offiziellen Eröffnung am morgigen Donnerstag ein bisschen hinter die Kulissen schauen. Zum Café Bistro gehören der Innenbereich mit 50 Plätzen und ein Café-Garten mit herrlichem Kunstrasen und riesigen Sonnenschirmen, hier ist noch einmal Platz für 35 Gäste. Die gesamte Ausgestaltung des Cafés erfolgte in warmen Farben, modischem Design und ansprechendem Mobiliar; spannend beispielsweise die Drehstühle. Die Dekorsteile sind nicht überladen, aber schön anzuschauen. Kuchen, Torten und 24 italienische Eisspezialitäten werden in gekühlten und transparenten Vitrinen präsentiert.

Das alles betrifft die angenehme Optik und die Funktionalitäten. Mit viel Liebe für Geschmack zum Detail sind verschiedene Exponate ausgesucht und harmonisch aufeinander abgestimmt platziert.

Aber, den Gast interessiert natürlich, was wird angeboten?

"Es gibt morgens ein kleines Frühstück. Natürlich beispielsweise auch Rührei und leckere Auflagen. Die frischen Brötchen sind aus der benachbarten Bäckerei Kolle. Ebenso werden zum gutem Kaffee und Tee eine Reihe von exquisite Torten und Kuchenteile angeboten. Auch ein Teil davon kommt aus der Kolle-Bäckerei.
Ab September 2019 soll das Speisenangebot um eine kleine Mittagstisch-Karte erweitert.

Wichtig! Das ADRIA Café und Bistro -Team steht seinen Gästen von morgens 8 Uhr durchgehend bis 23 Uhr gern zur Verfügung. "Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen und schön entspannen", so die Devise von Tanja und Alen Sasenovic. Das sie von diesem gastronomischen Prinzip viel verstehen haben sie seit Jahren mit viel Einsatz und Leidenschaft unter Beweis gestellt. Man braucht nur über die Straße zu gehen, wo das seit Jahren passiert. Der gibt es das ADRIA Balkangrill-Restaurant. Eine der Top-Adressen für leckeres Essen in Bad Gandersheim. Im neuen Café Bistro wird das eine gelungene Ergänzung und damit Bereicherung finden.
Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wünscht einen ganz feinen Start für die neue Lokalität!
red
Die Bilder dokumentieren Innenansichten des neuen Aura Café Bistro und das sympathische ADRIA-Team in beiden Betrieben. Fotos: Thomas Fischer
















31.07.2019 • 14:04 Uhr

Elektromobilität weiter antreiben und steuerlich stärker bevorteilen!

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V: Staat fährt in die richtige Richtung - Brauchen mehr Ladesäulen

Die Bundesregierung hat heute den vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Gesetzesentwurf für die steuerliche Förderung der Elektromobilität beschlossen. Hierzu Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. ,Hauptgeschäftsführung:
„Es ist ein gutes Zeichen, dass sich die Bundesregierung hinter dem Ziel vereint, den Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität auch durch steuerliche Anreize weiter zu beschleunigen. Da Fahrzeugflotten ein zentraler Treiber für Elektromobilität sind, ist es positiv, dass hier zielführende Maßnahmen vorgesehen werden: Zum einen soll für rein elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge eine Sonderabschreibung eingeführt werden. Zum anderen soll die steuerliche Vergünstigung für elektrisch betriebene Dienstwagen bis 2030 verlängert werden. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang allerdings auch, dass Plug-In-Hybride ab 2025 eine erhöhte elektrische Fahrleistung aufweisen müssen, damit der halbe Steuersatz gewährt wird. Auch die Steuervorteile für das Laden von E-Autos am Arbeitsplatz sollen verlängert werden.

Um das deklarierte Ziel zu erreichen, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen, muss jedoch noch ein ganz anderer Hebel gezogen werden: Es müssen endlich die rechtlichen Hürden abgebaut werden, um die Installation von Ladesäulen am Arbeitsplatz, in Gewerbegebieten und in Mehrfamilienhäusern überhaupt zu ermöglichen. Das Bundesjustizministerium muss seinen Ankündigungen endlich Taten folgen lassen und das Miet-und Wohnungseigentumsrechts dahingehend anpassen.“
red/fis











31.07.2019 • 11:53 Uhr

Starke Unternehmen im Landkreis Northeim: Innovative Flaschenverpackungen für Partyspiel „Bierschach“

Thimm produziert Flaschenverpackungen im Schachfiguren-Design und gewinnt damit internationalen Wettbewerb. Kombiniert mit einem Schachbrett aus Wellpappe ergeben 32 Flaschenverpackungen das beliebte Partyspiel „Bierschach“. Die originelle Promotion-Aktion für die Getränkebranche überzeugte die Fachjury des tschechischen Verpackungspreises Obal roku in der Kategorie „POP & POS Displays“.

Die Geschenkverpackungen sind so konstruiert, dass sie als Aufsetzer über die Flaschen gestülpt werden. Dort arretieren sie mit den Kronkorken, wodurch sie für Glasflaschen jeder Größe einsetzbar sind. Thimm produziert die Wellpappe-Verpackungen in E-Welle und bedruckt sie im Digitaldruckverfahren. Dadurch ist eine individuelle Gestaltung für jede einzelne Schachfigur möglich. Ergänzend zu den 32 Flaschenverpackungen wird ein Wellpappezuschnitt im Design eines Schachbretts eingesetzt. Beides besteht zu 100 Prozent aus Wellpappe und stellt daher eine nachhaltige Lösung für Promotion-Aktionen in der Getränkebranche dar.

Der tschechische Verpackungswettbewerb Obal roku zeichnet jährlich innovative Verpackungen und Displays mit dem Titel „Verpackung des Jahres“ aus. Die Expertenjury ermittelte in diesem Jahr die Gewinner aus 13 Kategorien. Thimm trat mit den Bierschach-Verpackungen in der Kategorie „POP & POS Displays“ an und setzte sich als Sieger durch. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober 2019 in Prag statt.

Über Thimm
Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 3.200 Mitarbeiter an 19 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 645 Millionen Euro.
red/fis











31.07.2019 • 11:50 Uhr

Pferd auf Koppel in Rhumspringe mit spitzer Grabegabel verletzt - Täter unbekannt

Tatort: Rhumspringe, Bahnhofstraße . Tatzeitpunkt: Mittwoch, 27. Juli 2019, zwischen 11.00 und 17.30 Uhr:
In Rhumspringe (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte ein Pferd offenbar mit einer Grabegabel am Bein verletzt. Wie die Polizei Göttingen erst heute berichtet, geschah die Tat bereits am vergangenen Mittwoch (27.Juli 2019) im Laufe des Tages. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Das Tier stand auf einer Koppel hinter einer Kleingartenkolonie an der Bahnhofstraße. Am Mittwochnachmittag fiel dem Eigentümer während einer Kontrolle plötzlich ein geschwollenes Vorderbein auf. Bei Begutachtung stellte er mehrere Einstiche fest und auch, dass seine Grabegabel mitten auf der Weide lag. Die Verletzungen wurden sofort von einem Tierarzt versorgt.
Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizeistation Gieboldehausen unter Telefon 05528/2054570 entgegen.jk










31.07.2019 • 11:45 Uhr

Bodenfelde: Motorradfahrer (20)nach Kontrollverlust in Graben gerauscht: unverletzt und 2.100 Euro Schaden

Am gestrigen Dienstag gegen 12.55 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Kradfahrer aus einem Uslarer Ortsteil mit seinem Motorrad die K 449 aus Richtung Wiensen kommend in Richtung Bodenfelde. In einer Linkskurve geriet das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und im rechten Straßengraben zum Liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt, am Krad und an einem Leitpfosten entstand Sachschaden von ca. 2100 Euro.js











31.07.2019 • 10:27 Uhr

Demo gegen Abschiebehaft - Praktische Handlungsanleitungen zur legalen Verhinderung von Abschiebungen

Wie ist das mit der Geschichte der Abschiebehaft in Deutschland? Müssen Abschiebungen wirklich sein? Wie sind Abschiebungen legal zu verhindern? Diese und andere Fragen im Zusammengang mit dem Thema gibt es bei einem Vortrag und informellen Gesprächen am Rande der Veranstaltung am 5. August 2019 , 19 Uhr , im Zentralen Hörsaalgebäude 003 in der Uni Göttingen. Das Treffen dient auch der Vorbereitung einer Demonstration, die am 31. August 219 stattfindet. Vom Göttinger Bahnhof aus fahren die Teilnehmer/innen aus ganz Südniedersachsen mit der Bahn nach Büren und Paderborn. Die Infos sind auf einem Plakat in Göttingen zu lesen. red /Foto: Spectator











31.07.2019 • 10:06 Uhr

In Kreiensen: 10 "BvB"-farbene Entenküken gestohlen und ein Entlein totgetreten

Tatort: Kreiensen, Am Thie, Tatzeitpunkt: Sonntag, 28. Juli 2019, 08.00 bis 20.00 Uhr.
Im oben genannten Zeitraum wurden von einem unbekannten Täter aus einer Stallung in einem Kleingarten zehn gelbschwarze Entenküken entwendet. Ein elftes Entenküken wurde anscheinend beim Einfangen der Tiere von dem Täter totgetreten. Der Eigentümer der Entenküken gibt den Wert der Küken mit ca. 80 Euro an. vo/ Symbol-Foto: BvB










31.07.2019 • 07:26 Uhr

Ferienpassprogramm 2019 für Bad Gandersheim aktuell am Mittwoch: "Alles Käse" und "Workshop WEN DO"

Nach einer kleinen Pause gehen die Angebote des Ferienprogramms 2019 der Stadtjugendpflegein Bad Gandersheim heute mit zwei Aktionen weiter:

"Alles Käse"
lautet das Motto einer Mitmachaktion auf dem "Eternahof" bei Harriehausen. Ab 14.30 Uhr werden hier Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren in der "Nutztierarche" mit den weißen Edelziegen vertraut gemacht. Gezeigt wird die Pflege der Tiere, wie sie gemolken werden und wie ein leckeres Milchprodukt aus Ziegenmild hergestellt wird.

"Workshop WEN DO":
Bei dem dreitägigen Schnupperkurs in der Turnhalle der Grundschule Bad Gandersheim wird Spannendes und Nützliches vermitteln: "Mit "WEN-DO kannst Du lernen, dich mit Worten und mit Deinem Körper gegen blöde Sprüche, Blicke und andere Anmache zu wehren. WEN -DO stärkt das Selbstbewusstsein!"
red










31.07.2019 • 07:16 Uhr

Weißes Rathaus in Bad Gandersheim: Freude über Fahrradständer und eine Anregung - "Wann kommt ein Treppenlift?"

Angeregt und umgesetzt: Hier war berichtet worden, dass im Rahmen der ersten Teilabschnitte des Millionen-Projektes Rathaus-Fassaden-Sanierung (Nord- und Westfassade) in Bad Gandersheim eine Abstellmöglichkeit für Fahrrad wünschenswert sei. Diese Anregung ist in den letzten Tagen umgesetzt worden. Rathausbesucher/innen mit dem Zweirad haben sich darüber gefreut.

Andere haben jetzt im Rahmen der Diskussion über ein inclusionsgerechtes und behindertenfreundliches Bad Gandersheim und Rathaus eine weitere wichtige und berechtigte Anregung öffentlich gemacht: Es wäre wünschenswert, dass Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern/innen ein ebenso unbeschwerter und gleichberechtigter Zugang in das Rathaus ermöglicht wird wie Menschen ohne Handicaps. Die Rede ist von einem Fahrstuhl oder einem Treppenlift. Der Hinweis auf eine "Behinderten-Klingel" empfinden Gehandicapte als eine Zumutung. "Diese Bettel-Klingel ist diskriminierend und gehört deswegen baldmöglichst abgeschafft.", diktierte eine Betroffene unserem Reporter ins Protokoll.

Man darf gespannt sein, wie im Bad Gandersheimer Rathaus und in der kommunalpolitischen Bürgervertretung - das ist der Stadtrat - auf Wunsch und Anregung der gehandicapten Bürger und Bürgerinnen überhaupt eine Reaktion erfolgt geschweige denn wirklich etwas praktisch unternommen wird.
red/Fotos: Marc Reiser












31.07.2019 • 06:55 Uhr

Sauer macht doch nicht lustig - Ursachen und Behandlung von Sodbrennen

Ein saftiger Burger mit Pommes und dazu eine Limonade – was sich nach einem leckeren Essen anhört, kann unschöne Folgen haben. Denn kurz danach meldet sich bei vielen ein Brennen hinter dem Brustbein und saures Aufstoßen: Sodbrennen. Wie Sodbrennen entsteht und was dagegen hilft, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was sind die Symptome von Sodbrennen?

Sodbrennen äußert sich meist durch einen brennenden Schmerz in der Brustbeingegend, ein allgemeines Druckgefühl im Oberbauch oder ein Aufstoßen von Magensäure, die manchmal sogar bis in den Mund-Rachen-Raum gelangt. Da die aufsteigende Säure zu einer Reizung des Rachenraums und der Stimmbänder führen kann, äußert sich Sodbrennen bei manchen Patienten auch durch Husten, Heiserkeit und Räuspern nach dem Aufwachen.

Wodurch entsteht Sodbrennen?

Für Sodbrennen gibt es verschiedene Ursachen, eine davon ist die Ernährung: Zu üppige Mahlzeiten, zu viel fettige und zuckerhaltige Lebensmittel sowie Alkohol und Nikotin können dafür sorgen, dass sich zu viel Magensäure bildet. Diese reizt dann die Magenschleimhaut, es kommt zu Schmerzen oder Druckgefühl. Weiterhin kann Übergewicht dafür verantwortlich sein – besonders dann, wenn die zusätzlichen Kilos in der Bauchgegend sitzen. Denn das Gewicht drückt auf den Magen, der Mageneingang öffnet sich und der Inhalt fließt zurück in die Speiseröhre. Daher leiden häufig auch Schwangere unter Sodbrennen. Weitere mögliche Ursachen können Medikamente, aber auch Krankheiten wie eine Magenschleimhautentzündung sein.

Die Refluxkrankheit als Ursache

Ursache kann auch die Refluxkrankheit sein. „Dann ist der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen, der normalerweise wie ein Ventil den Magen verschließt, erschlafft und funktioniert nicht richtig“, so der DKV Experte. Als Folge kann Mageninhalt in die Speiseröhre aufsteigen. Es kommt zu Sodbrennen. Häufig verstärkt ungesundes, üppiges Essen den Reflux. „Ohne Behandlung kann sich die Refluxkrankheit zu einer sogenannten Refluxösophagitis, einer Entzündung der Speiseröhre, weiterentwickeln“, ergänzt Dr. Reuter. Das bedeutet, dass sich die Schleimhaut infolge des vermehrten Kontakts mit Magensäure entzündet. Auf lange Sicht kann sie auch den Zahnschmelz angreifen.

Vorbeugende Maßnahmen: Auf die Ernährung achten!

Um dem unangenehmen Aufstoßen und dem Druckgefühl vorzubeugen, hilft ein Blick auf die Ernährung: Umfangreiche Mahlzeiten eher vermeiden, lieber kleinere Gerichte über den Tag verteilt essen. „Es empfiehlt sich zudem, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und beispielsweise ausreichend Obst, Gemüse und Ballaststoffe in den Speiseplan zu integrieren“, so Dr. Reuter. Regelmäßig Sport hilft nicht nur, möglichem Übergewicht entgegenzuwirken – Bewegung regt auch die Verdauung an. Ebenfalls hilfreich: Auf Rauchen verzichten. Denn Nikotin fördert die Produktion von Magensäure und wirkt zudem muskelentspannend. Tritt Sodbrennen vor allem in der Nacht auf, rät der DKV Experte, den Oberkörper mithilfe von Kissen höher zu legen oder – wenn möglich – den Lattenrost hochzustellen.

Hilfreiche Sofortmaßnahmen bei Sodbrennen

Bei Sodbrennen können einige Hausmittel schnelle Hilfe bringen. Dazu gehören stärkehaltige Nahrungsmittel wie trockenes Weißbrot, Zwieback, Bananen oder Nüsse, vor allem Mandeln. Sie können helfen, den Überschuss an Magensäure zu neutralisieren. Ein weiteres Hilfsmittel: Kräutertee. Die Flüssigkeit verdünnt die Magensäure und spült die sich in der Speiseröhre befindlichen Reste zurück in den Magen.

Wann ist ein Arztbesuch empfehlenswert?

Treten die Beschwerden häufiger auf, empfiehlt Dr. Reuter, den Hausarzt aufzusuchen. Abhängig vom Gespräch mit dem Patienten gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise eine Umstellung der Ernährung oder Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung. Es können aber auch Untersuchungen nötig sein wie eine Spiegelung von Speiseröhre und Magen (eine sogenannte Endoskopie), eine Langzeit-Säuremessung (sogenannte pH-Metrie) oder eine Manometrie, eine Druckmessung der Speiseröhre. Stellt der Arzt die Refluxkrankheit fest, bringt häufig eine Umstellung des Ernährungs- und Lebensstils Linderung. Je nach Patient kann auch die Einnahme von magensäurehemmenden Medikamenten nötig sein - bei einem besonders schweren Verlauf der Refluxkrankheit vielleicht auch eine Operation.
red/Quelle/Foto: ERGO











30.07.2019 • 21:35 Uhr

Zivilfahnder der Bundespolizei verhaften zwei gesuchte Straftäter

Gestern Mittag haben Zivilfahnder der Bundespolizei zwei verurteilte Straftäter aus der "Randständigenszene" im Bereich des Hauptbahnhofs verhaftet.
Ein 23-jähriger Mann aus Georgien wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gesucht. Die Beamten brachten ihn zur Verbüßung von 109 Tagen Restersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Hannover.

Wegen Hausfriedensbruchs muss eine drogenabhängige Frau (46) aus Hannover noch 20 Tage Restersatzfreiheitsstrafe absitzen. Sie kam in die Justizvollzugsanstalt nach Hildesheim.ots










30.07.2019 • 21:32 Uhr

Frau (46) verstirbt nach schwerem Verkehrsunfall bei Hasede

Am gestrigen Montag, gegen 15:45 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 6, kurz vor der Ortschaft Hasede, ein Verkehrsunfall bei dem eine 46-jährige Frau aus Grünenplan mit ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Sie wurde schwerstverletzt in ein Hildesheimer Krankenhaus eingeliefert, wo sie am Abend ihren Verletzungen erlag.

Den polizeilichen Ermittlungen zufolge verursachte die 46-jährige kurz vor dem schweren Unfall bei Hasede bereits einen anderen Unfall. Dabei befuhr sie die B 6 aus Richtung Berliner Kreisel in Richtung Steuerwalder Straße. Kurz hinter der dort eingerichteten Baustelle prallte der Kia gegen die Mittelschutzplanke und setzte seine Fahrt fort. Dabei wurden die Mittelschutzplanke sowie die linke Fahrzeugseite beschädigt.

In der Folge befuhr die Frau die B 6 von Hildesheim in Richtung Hasede. Nachdem sie auf der zweispurigen Fahrbahn einen anderen Pkw überholte, scherte sie etwa 100 Meter vor der Ortschaft Hasede wieder nach rechts ein. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr sie allerdings weiter über den rechten Fahrstreifen hinaus über den dortigen Fuß- und Radweg und prallte anschließend ungebremst frontal gegen einen Baum.

Die 46-jährige erlitt schwere Verletzungen, war nicht ansprechbar und wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde durch die Berufsfeuerwehr aus dem Pkw befreit und durch den Rettungsdienst in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. Dort erlag sie am späten Abend ihren schweren Verletzungen.

Die B 6 war während der Unfallaufnahme bis ca. 17 Uhr voll gesperrt. jpm











30.07.2019 • 21:23 Uhr

Ausgebüxte Rinder sorgen für Zugverspätungen

Ausgebüxtes Weidevieh hielt sich auf der Strecke Kassel - Göttingen und Flieden - Elm im Bereich der Bahnanlagen auf und verursachte dadurch Verspätungen für den Bahnverkehr.

Erster Fall: Am Montag, dem 29.7.2019, gegen 8.45 Uhr, wurden mehre-re freilaufende Rinder im Bereich der Bahnanlagen nahe der Ortschaft Staufenberg (Landkreis Göttingen), gemeldet. Züge in diesem Streckenabschnitt mussten langsam fahren.

Der Halter konnte seine Tiere unbeschadet einfangen. Hierdurch kam es zu Betriebsbeeinträchtigungen auf der Strecke Kassel Göttingen: 10 Züge erhielten insgesamt 168 Minuten Verspätung.

Zweiter Fall: Ebenfalls am 29.7.2019, gegen 12.25 Uhr, hielten sich zwischen Flieden und Elm mehrere Jungbullen im Bereich der Bahnanlagen auf. Auch in diesem Streckenabschnitt mussten die Züge langsam fah-ren. Die Tiere wurden ebenfalls vom Halter wohlbehalten eingefangen. Auch hier entstand eine Betriebsbeeinträchtigung: 4 Züge erhielten ins-gesamt 22 Minuten Verspätung.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen die Tierhalter Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Hinweise der Bundespolizeiinspektion Kassel an Tierhalter:

Sollten Sie Ihr Weidevieh unmittelbar den Bahnanlagen halten, so ist gerade zu dieser trockenen Zeit besonders darauf zu achten, dass die Tiere genügend Wasser und Futter zur Verfügung haben. Dass Tiere von einer Weide ausbrechen und sich unkontrolliert auf den Bahnanlagen aufhalten ist zwingend zu vermeiden. Daher sollte eine ständige Kontrolle der Weide auf Verschluss und die Funktion des Elektrozaunes gewährleistet sein.

Halten sich die Weidetiere im Bahnbereich auf, so kann es zu Betriebsbeeinträchtigungen kommen. In der Regel wird, bei vorwerfbarem Verhalten des Halters, gegen diesen, ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zusätzlich kann es zu zivilrechtlichen Forderungen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen kommen.ots










30.07.2019 • 21:20 Uhr

Düderode: 35-Jähriger kommt im Waldschwimmbad Düderode ums Leben - Ursache: ein Wespenstich

Vergangenen Sonnabend ist es zum ersten Todesfall im Waldschwimmbad in Dürer in der Gemeinde Kalefeld (Landkreis Northeim) gekommen. Für einen 35-jährigen Mann aus Northeim kam nach einem Wespenstich jegliche Rettung zu spät. Sofort verabreichte Gegenmittel dem an einer Wespenallergie leidenden Mann halfen nichts. Ein zu diesem Zeitpunkt auf dem Baugelände stattgefunden Spaßturnier wurde nach dem tragischen Todesfall abgebrochen. Die Nachricht von dem Tod des jungen Mannes aus Northeim löste Trauer und Entsetzen aus. Das Mitgefühl galt den Angehörigen Freunden des Mannes.red










30.07.2019 • 19:38 Uhr

Goslar: Frauen-Trio klaut Zahnbürsten im Wert von 1000 Euro - und wird von Ladendetektiv erwischt

Am Montag gegen 14.45 Uhr, wurden in einem Lebensmittelmarkt in der Carl-Zeiß-Straße in Goslar, drei Frauen (22,26,44 Jahre) durch den Detektiv des Hauses beobachtet, als sie größere Mengen Aufsatzsteckbürsten für elektrische Zahnbürsten im Wert von knapp 1.000 Euro aus dem Regal nahmen und in mitgeführte Einkaufstaschen verstauten. Die Taschen versteckten sie anschließend in zwei mitgeführten Kinderwagen.
Gegen die 26-jährige Goslarerin und ihre beiden Begleiterinnen aus Hamburg wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.ots










30.07.2019 • 19:34 Uhr

Heidschnucke auf gefährlichem Gleis-Ausflug - Tierhalter gesucht

Am heutigen Dienstag, 09.50 Uhr, wurde der Polizei ein Tier auf den Bahngleisen innerhalb Langelsheims, Höhe Harzstraße, gemeldet. Die Langelsheimer Polizisten entdeckten dann auch tatsächlich eine junge Heidschnucke, die allerdings sehr scheu war und sich nicht einfangen ließ. Vorsorglich wurde die Deutsche Bahn informiert und die Züge passierten die Stelle lediglich mit Schrittgeschwindigkeit. Das Tier konnte dann zumindest von den Gleisen getrieben werden. Es lief den Steinweg hoch und verschwand im Unterholz in Richtung zur Straße Zur Kalkrösecke. Der Tierhalter wird gebeten, sich mit der Polizei in Langelsheim unter Tel. 05326-97870 in Verbindung zu setzen. ots/Foto: Polizei










30.07.2019 • 19:20 Uhr

Gastroszene top aktuell: Bad Gandersheim glänzt mit neuem Angebot

Es gibt richtig gute Nachrichten aus der gastronomischen Szene in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim zu vermelden. Heute sind nach aufwendigen Vorbereitungen die Arbeiten an einem neuem wie ambitionierten gastronomischen Projekt mit schönem Erfolg abgeschlossen worden.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group erhielt soeben die exklusive Gelegenheit, schon einmal hinter die Kulissen des neuen Betriebes zu schauen.

Eines der Markenzeichen des neuen Cafés/Bistros ist ein ausgezeichneter (trockener) Wein aus Kroatien. Ebenso exquisit und von qualitativ hohem Niveau wie beispielsweise das Torten-Büfett und die umfangreiche Vielfalt der 24 italienischen Eisspezialitäten.

Heute und hier zunächst zum optischen Genuß fürs Auge dokumentiert - ab Donnerstag 8 Uhr alles live in Bad Gandersheim. Die gastronomische Branche in der Roswithastadt erfährt einen Pusch der besonderen Art. Bleiben Sie und Ihr alle "auf Sendung".

Mehr hier auf den reichweiten News-Kanälen der Fis Work Media Group - zuerst wissen was "in" ist in Bad Gandersheim, Südniedersachsen und überall!
red/Foto: Mark Reiser














30.07.2019 • 18:57 Uhr

Einbeck: PS.Bikertag am 10.August ab 11 Uhr rund um den PS.SPEICHER |

Piero Laverda stimmt Bikerfans bereits am Vorabend mit dem Thema ‚70 Jahre Moto Laverda‘ ein

Die FörderFreunde PS.SPEICHER behalten ihre Geschwindigkeit bei und stellen am 9. und 10. August die Bikes und Biker in den Mittelpunkt des Geschehens. Den Auftakt macht am Freitagabend um 19 Uhr Piero Laverda, der die Biker in die ‚Fabulous 70s‘ entführt. Anlässlich der Gründung von Moto Laverda vor 70 Jahren referiert der sympathische Unternehmer aus Breganze in der PS.Halle.

Am Samstag geht es nicht minder rasant weiter:
Ab 11 Uhr werden u.a. folgende Highlights präsentiert:

• ITALIAN BIKE CLASSICS an der Rampe vor dem PS.SPEICHER
• PlankenParty mit Axel Engelke und seinem Unterstützerteam
• Café-Talk mit Piero Laverda und BMW- und Katana-Designer Hans A. Muth
• AUTOGRAMMSTUNDE
• Gegrilltes, Getränke & Musik

Der Schöpfer der Suzuki Katana und der BMW R 90 S, der Designer Hans A. Muth, führt ab 12 Uhr zusammen mit Motorradkurator Andy Schwietzer durch ein halbes Jahrhundert italienischen Motorraddesigns. Gezeigt werden ausgewählte Objekte aus dem Depot des PS.SPEICHER.

Im Anschluss daran erklärt Axel Engelke, Initiator der 'PlankenParty', den Gästen, was es für Schutzmaßnahmen auf den Straßen gibt, weshalb genau diese dann für Motorradfahrer zum Verhängnis werden können und wie er und sein Verein daran arbeiten, dieses zu verhindern.

Um 15 Uhr moderiert Andy Schwietzer einen Café-Talk mit Piero Laverda und Hans A. Muth.

Jeder darf vorbeikommen, sein Bike zeigen und erleben, welche Schätze der PS.SPEICHER noch aus dem Depot präsentiert. Gefeiert wird eine lockere Zeit mit Gleichgesinnten bei schönstem Bikersommersonnenschein hier in Einbeck in und um den PS.SPEICHER.

Der beliebte Sammler-Pin zu den Einbecker Oldtimertagen ist auch an diesem Wochenende noch zu kaufen. Der Reinerlös geht komplett an das Projekt PlankenParty e.V.

Der Eintritt zum PS.Bikertag ist frei!

Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung mit Piero Laverda am Freitag kostet 10 Euro FörderFreunde, haben freien Zugang. FörderFreund kann man bereits ab 60 Euro pro Jahr werden! Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse.

Für den Einlass in den PS.SPEICHER gelten die normalen Konditionen.















30.07.2019 • 15:37 Uhr

Themenreihe Eltern: Veranstaltungsreihe geht weiter! Familienberatungsstellen bieten spannende Informationen

Die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim bietet ab August 2019 wieder eine Themenreihe für Eltern an.

Die unterschiedlichen Informationsveranstaltungen richten sich an interessierte Eltern und Erziehungsberechtigte aus dem gesamten Kreisgebiet und bieten nicht nur Informationen, sondern auch Gelegenheit für einen offenen Austausch, Fragen und Diskussionen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um verbindliche Voranmeldung im Sekretariat der Familienberatungsstelle unter 05551/7088240 oder per E-Mail: ebein@landkreis-northeim.de gebeten.

Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

Wie Eltern Kinder „stark“ machen
Wann: Mittwoch, 28. August 2019, 17.00 – 19.00 Uhr
Wo: Familienberatungsstelle Uslar, Gerhart-Hauptmann-Str.10
Wer: Veronika Strunk, Diplom-Sozialpädagogin

Kraftvoll und gelassen durch die Elternschaft – mit Hilfe von Meridianklopfen.
Wann: Donnerstag, 19. September 2019, 19.30 - 21 Uhr
Wo: Familienberatungsstelle Uslar, Gerhart-Hauptmann-Str.10
Wer: Ellen Hunsche, Diplom-Sozialpädagogin

Warum macht der/die das? Bedürfnisse – ein Schlüssel für Verständnis im Miteinander
Wann: Dienstag, 22. Oktober 2019, 17.00 – 19.00 Uhr
Wo: Treffpunkt KLARO No. 14, Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit 14
Wer: Tanja Hirschfelder, Diplom-Sozialpädagogin

Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter
Wann: Mittwoch, 20. November 2019, 16.00 – 18.00 Uhr
Wo: Treffpunkt KLARO No. 14, Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit 14
Wer: Jennifer Kalas, Psychologin M.Sc.

Achtsamkeit im Familienalltag – Wie kann ich achtsamer mit mir sein, um den Familienalltag freudvoller zu erleben und bewusster zu gestalten?
Wann: Dienstag, 22. Januar 2020, 19.00 – 21.00 Uhr
Wo: Familienberatungsstelle Northeim, Wallstr. 40
Wer: Sonia Fraysee, Dipl. Psychologin
lpd










30.07.2019 • 15:36 Uhr

Skulpturenpfad: An "verstümmelter" Eiche entsteht ein "Insektenhotel" - Die neue Aktivität des Vereins "Dorfgemeinschaft Altgandersheim" - Bauamtsleiter Jürgen Schnute gab "grünes Licht" für die Maßnahme

Gestern war es ein Aufreger, die teilweise am Stamm "verstümmelte" Eiche neben der Skulptur "Die Wartenden" am Skulpturenpfad bei Altgandersheim. Nachbarn und Spaziergänger hatten Kritik daran geübt, dass die Eiche im Haupstammbereich etlicher Äste beraubt worden war. Fein säuberlich mit einer Kettensäge abgetrennt.
Warum das alles?
Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat recherchiert. Danach steht fest und ist offiziell von Ortsvorsteher Overbeck auf Nachfrage bestätigt: Es handelt sich um eine weitere Aktion des neuen Vereins "Dorfgemeinschaft Altgandersheim". Die hat vor, zwischen Eiche und Skulptur ein "Insektenhotel" zu installieren. Dieser Standort war zunächst nicht vorgesehen. Das "Insektenhotel" war im Bereich des Landgasthauses Köhler geplant. Aufgrund komplizierter Einflüsse wurde dieser Standort jedoch verworfen. Ausgewichen wurde in das Umfeld von Eiche und Skulptur direkt an den Rad- und Wanderweg auf der ehemaligen Bahntrasse.
Da die Eiche an ihrem Stamm tiefsitzendes Geäst aufwies, musste davon einiges beseitigt werden. Damit alles seine bürokratische Ordnung bekommt wurde Bad Gandersheims Bauamtsleiter Jürgen Schnute mit einbezogen. Mit seinem Segen wurde die erste Maßnahme umgesetzt. Jetzt muss das Fundament für das "Insektenhotel" hergestellt werden. Die Holzform für das "Hotel" selbst fertigt das Altgandersheimer Unternehmen GHK und stellt es der Dorfgemeinschaft als Spende zur Verfügung. Für das Innenleben des "Hotels" sorgen Mitglieder der Dorfgemeinschaft, so berichtet Ortsvorsteher Heinz-Friedrich Overbeck.
Angesichts der Kritik der Nachbarn an der Sägeaktion an der Eiche zeigte der Ortsvorsteher ein gewisses Verständnis. Eigentlich hätten die Nachbarn, aus deren Kreis die Eiche einmal gespendet und gepflanzt worden war, in das Projekt durch informelle Gespräche einbezogen werden sollen. Ob das im Vorfeld der umstrittenen Baumrasur stattgefunden hat konnte Heinz-Friedrich Overbeck heute nicht beantworten.
Die Nachbarn bekräftigten indes ihre kritischen Äußerungen: Es sei ein sehr merkwürdiger Vorgang, wenn ein "intaktes Insektenhotel wie diese wunderbare Kugeleiche erst verstümmelt wird, um dann ein künstliches Insektenhotel daneben aufzubauen. Wir verstehen diesen Widerspruch nicht!"
red/
Die Bilder dokumentieren den Standort mit Eiche und Skulptur "Die Wartenden", das Beispiel "Insektenhotel" mit Schaukasten, wie beides wenige hundert Meter südwärts bei Brunshausen auf einem Feld von Landwirt König vorhanden ist. Fotos: Marc Reiser














30.07.2019 • 14:35 Uhr

Bad Gandersheim: Vom Gelände eines Vulkanisierungsbetriebs einen fünfjährigen VW Crafter gestohlen - 18.000 Euro Schaden

Im Tatzeitraum 26. Juli bis 27. Juli wurde vom Betriebshof eines Vulkaniesierungsbetriebs in der Straße Hohenhöfen ein Firmenfahrzeug mit Gandersheimer Kennzeichen entwendet. Es handelte sich um einen fünf Jahre alten VW Crafter Pritschenwagen mit Doppelkabine, Farbe weiß. Der Zeitwert wird mit ca. 18.000 Euro angegeben.
Jetzt werden Zeugen gesucht. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 entgegen.ots










30.07.2019 • 14:31 Uhr

Bad Gandersheim im Steinweg: Mutwillig Ventile aufgedreht und Wasserschaden verursacht

Heute berichtet die Bad Gandersheimer Polizei:
Bereits am Am Sonntag wurde in der Mittagszeit ein Wasserschaden in einem Wohnhaus im Steinweg gemeldet. Beamte des Polizeikommissariats stellten fest, dass sich bislang Unbekannte Zutritt in das Haus verschafft hatten und die Eckventile der Wasserzufuhr aufgedreht hatten. Das auslaufende Wasser verursachte nicht unerhebliche Schäden im Deckenbereich. Ein Tatverdacht wurde geäußert, die Polizei Gandersheim ermittelt wegen Sachbeschädigung. ots










30.07.2019 • 14:24 Uhr

Friedhelm Flamme - ein gesuchter Organist in ganz Europa

Die letzten Akkorde des internationalen Orgelfestivals Vox Organi waren kaum verklungen, da packte Festivalorganisator Prof. Friedhelm Flamme seinen Koffer, um seine diesjährige Sommertournee zu starten. Nach Konzerten an historischen Orgeln in Ostdeutschland, unter anderem in Pirna und Meißen, war wie jedes Jahr England das Ziel. Erste Station dort war das malerische Chester in Cheshire, wo er inzwischen ein regelmäßig gern gesehener Gast in beiden großen Kirchen ist. In St. John The Baptist brachte er an der sogenannten Coronation Organ, die in London bei der Krönung der Königin Victoria gespielt wurde, eine gelungene Mischung aus alter und zeitgenössischer Musik zu Gehör. Auf Bach folgten Werke des walisischen Komponisten Huw Morgan und das "Air - Slumpin" des US Amerikaners Dick Hyman, mit dem Flamme persönlich bekannt ist. Hyman ist ein bekannter Filmmusikkomponist, der unter anderem die Musik zu vielen Filmen von Woody Allen und die Filmmusik zum Kinoklassiker "Mondsüchtig" komponierte. Das Programm schloss furios mit einer Toccata von Richard Bartmuss.

Am vergangenen Donnerstag standen in der sehr gut besuchten Kathedrale von Chester Werke von Lübeck, Buxtehude, Töpfer, Stein und wiederum zwei eigene Kompositionen auf dem Programm. Von der Möglichkeit, den Künstler nach dem Konzert im Refektorium der Kathedrale bei Tee und Sandwiches persönlich kennen zu lernen - eine schöne Gepflogenheit in allen großen englischen Kirchen - machten viele begeisterte Besucher gern Gebrauch.

Von Chester ging Flammes Reise weiter in den Nordosten nach Newcastle. Auch hier war er bereits zum zweiten Mal Gast an der viermanualigen Kathedralorgel. In Newcastle werden Orgelkonzerte per Leinwand in den Zuschauerraum übertragen, so dass das Publikum bei einem ganz aus Barockmusik zusammengestellten Programm verfolgen konnte, welch extremer Körpereinsatz für virtuoses Orgelspiel erforderlich ist, wenn Hände und Füße gleichzeitig im Einsatz sind.

Nach England wird Flamme im Herbst ein weiteres Mal zurückkehren, um in den Kathedralen von Sheffield, Blackburn und Bristol zu spielen. Unmittelbar nach dem jetzigen ersten Teil seiner Großbritannien-Tournee geht es für zwei Konzerte nach Ungarn, bevor für den Gymnasiallehrer und Hochschulprofessor die Unterrichtsverpflichtungen wieder beginnen.

Flammes Konzertkalender ist Bestandteil seines Internetauftrittes www.friedhelmflamme.org und wird regelmäßig aktualisiert.dmb



Prof. Friedhelm Flamme an den Orgeln in Chester und per Videoübertragung in der Kathedrale von Newcastle. Fotos: dmb















30.07.2019 • 14:20 Uhr

Prozess gegen kasachischen China-Kritiker Serikzhan Bilash - Die GfbV GÖTTINGEN fordert seine sofortige Freilassung


Gestern begann der Prozess gegen Serikzhan Bilash, den Gründer der Menschenrechtsorganisation Atajurt, in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan. Weil er die schweren Menschenrechtsverletzungen in den Lagern in Xinjiang dokumentierte und öffentlich machte, wirft die Staatsanwaltschaft ihm vor, Hass gegen China geschürt zu haben. Dafür drohen dem prominenten Menschenrechtler bis zu sieben Jahre Haft. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert seine sofortige Freilassung: „Bilash und seine Mitstreiter dürfen nicht mundtot gemacht werden, nur, weil sie Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit anprangern“, erklärte der Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker Ulrich Delius soeben in Göttingen.

Die Menschenrechtsorganisation wirft den kasachischen Behörden vor, diejenigen systematisch einzuschüchtern, die sich für die Rechte ethnischer Kasachen in China einsetzen. Bilash, der seit dem 11. März 2019 unter Hausarrest steht, sei seitdem mehr als 20 Mal von kasachischen Behördenvertretern aufgesucht worden. Sie hätten ihn gedrängt, seine Vorwürfe gegen Chinas Lagersystem in Videos und schriftlichen Erklärungen zu relativieren. „Chinas langer Arm in Kasachstan macht der Zivilgesellschaft das Leben zur Hölle. Mit massiven Einschüchterungen werden kasachische Menschenrechtler ins Exil getrieben. Denn unter solchen Bedingungen kann niemand frei arbeiten“, so Delius.

Mehr als hundert Unterstützer der Menschenrechtsorganisation Atajurt erschienen zum Prozessbeginn in Nur-Sultan und forderten die Freilassung Bilashs. Einen ersten Erfolg konnten sie am ersten Prozesstag erzielen: Das Gericht gab dem Antrag von Bilashs Rechtsanwältin Aiman Umarova statt und verlegte den weiteren Prozess in die Stadt Almaty.

In den Umerziehungslagern in Xinjiang werden neben Uiguren auch ethnische Kasachen und Kirgisen gegen ihren Willen festgehalten. Atajurt recherchiert unter ehemaligen Lagerinsassen die katastrophalen Lebensbedingungen sowie die schweren Menschenrechtsverletzungen in den Camps. „Atajurts Verdienst ist es, den Mantel des Schweigens über einem der schlimmsten Verbrechen des 21. Jahrhunderts zu lüften“, erklärte Delius.
red/fis












30.07.2019 • 13:45 Uhr

Neues Angebot für Solarberatung im Landkreis Northeim - Interesse an Solarstrom in Privathaushalten wächst

. Ab dem 5. August können sich die Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern in neuer Form zum Thema Solarenergie beraten lassen. Ermöglicht wird das durch die Kooperation des Landkreises Northeim mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen und der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Bei einem Hausbesuch erfahren die Eigentümer, welche Möglichkeiten es in ihrem Gebäude gibt, mit einer Solarwärmeanlage die Warmwasserbereitung oder Heizung zu unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage Strom zu erzeugen.„ Bei dieser Beratung können wir uns mit der spezifischen Situation des jeweiligen Wohnhauses beschäftigen, und die Ratsuchenden erhalten im Nachgang einen schriftlichen Bericht zur Solar-Eignung ihres Hauses“ beschreibt Berater Andre Heider von der Verbraucherzentrale das Angebot.

„Wir möchten den Hausbesitzerinnen und –besitzern im Landkreis Northeim diese umsetzungsorientierte Beratung nahebringen“, erläutert Caroline Werner vom Landkreis Northeim. „Sie ist eine gute Grundlage und Entscheidungshilfe bei den Überlegungen rund um den Bau einer Solaranlage“.

Die Beratung erfolgt hersteller-, produkt und –gewerkeneutral. Sie hat einen Wert von 285 Euro, der Eigenanteil für die Hauseigentümer beträgt 30 Euro. Die Beratungen sind Bestandteil der Energieberatung der Verbraucherzentrale und werden gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium.

Interesse an Solarstrom wächst bei Hauseigentümern

Vor allem die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach hat es den Hauseigentümern angetan. Die sinkenden Preise für Solarmodule ermöglichen die Stromerzeugung zu 9-12 Cent pro kWh, das ist deutlich günstiger als der Strombezug mit durchschnittlich 30 Cent pro kWh. Es lohnt sich also, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch im eigenen Haushalt zu verbrauchen. Für den nicht selbst genutzten Strom, der ins Netz eingespeist wird, erhalten Hauseigentümer derzeit 11 Cent pro kWh.

Zuwachs auf den Dächern

Unter diesen Voraussetzungen wurden 2018 deutlich mehr Solarstromanlagen gebaut als in den Vorjahren. Nach Angaben der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen kamen im vergangenen Jahr im Landkreis Northeim 7,5 Megawatt neu dazu. Insgesamt verfügt der Landkreis derzeit über rund 75 MW installierter Leistung an Solarstrom.
Während der Landkreis Ansprechpartner für die Hauseigentümer ist und die Anmeldungen entgegennimmt, sorgt die Klimaschutzagentur des Landes für die Öffentlichkeitsarbeit und die Verbraucherzentrale mit ihrem Team für die Durchführung der Beratungen.

Anmeldungen für den Solar-Check nimmt der Landkreis Northeim ab dem 5. August per Mail an cwerner@landkreis-northeim.de oder telefonisch von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05551-708 731 entgegen. Der Eigenanteil für die Hauseigentümer beträgt 30 Euro.

Am Dienstag, 6. August, findet um 18 Uhr im Sitzungssaal der Stadt Moringen, Amtsfreiheit 8/10, eine kostenlose Infoveranstaltung mit dem Titel "Strom und Wärme vom eigenen Dach - lohnt sich Solarenergie für mein Haus?" statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, wenn sie sich unter den o.a. Kontaktdaten anmelden.lpd











30.07.2019 • 13:42 Uhr

Irischer Staatsbürger (24) beklaut Dame (65) im Discounter und flüchtete - Schnelle Polizei kann ihn fassen

Am Montag gegen 11.55 Uhr wurde einer 65 Jahre alten Hardegserin beim Einkaufen in einem Discounter an der Göttinger Straße in Hardegsen das Portmonee aus dem Einkaufswagen gestohlen. Die Hardegserin hatte sich für einen kurzen Augenblick dem Kühlregal zugewandt. Unmittelbar darauf bemerkte sie das Fehlen der Geldbörse. Sie folgte einem jungen Mann, der auffallend schnell das Geschäft verließ und stellte ihn auf dem Parkplatz an einem Pkw zur Rede. Der ertappte Dieb gab die Geldbörse heraus und flüchtete mit dem Auto.

Die 65-Jährige merkte sich das Kennzeichen und verständigte die Polizei. Im Rahmen der Fahndung stoppte eine Streife der Uslarer Polizei wenig später den Mietwagen auf der Bundesstraße 241. Bei dem Täter handelt es sich um einen 24 Jahre alten irischen Staatsbürger. Der Mann wurde erkennungsdienstlich behandelt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen musste der Ire eine Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro hinterlegen. Anschließend wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. fal










30.07.2019 • 13:38 Uhr

Uslar-Verliehausen: Volle Bierkisten und Traktorbeuteile gestohlen

Zwischen dem 28. Juli , 18 Uhr, und dem 29. Juli, 18 Uhr, entwendeten bisher unbekannte Täter von einem Gartengrundstück im Lichtenbergsweg in Verliehausen bei Uslar (Landkreis Northeim) zwei volle Bierkisten sowie Anbauteile von einem abgestellten Traktor. Dabei handelt es sich um die gelbe Zapfwelle und den silbernen Oberlenker. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 100 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon 05571/926000. js










30.07.2019 • 13:33 Uhr

Einschränkungen für Taxi-Fahrten während der Nacht - Pilotphase verlängert bis 30. September

Entbindung von der Betriebspflicht in Einbeck und Bad Gandersheim

Auf Antrag einiger Taxiunternehmen hatte sich der Landkreis unlängst mit der Beförderungspflicht der Unternehmen in den nachfragearmen Nachtzeiten befasst. Im Rahmen eines „Runden Tisches“ wurde ein Pilotprojekt entwickelt, welches ab dem 1. März umgesetzt wurde. So entfällt seither an bestimmten Wochentagen für die Einbecker Taxiunternehmen (Keime, Raue und Konstantin) sowie ein Gandersheimer Unternehmen (Rosenthal) die Verpflichtung zur Aufrechterhaltung des Betriebes während der Nachtzeit von 1 Uhr bis 6 Uhr. Betroffen sind nur bestimmte Nächte. So beginnt der Zeitraum in der Nacht von Sonntag auf Montag (ab 1 Uhr) und endet jeweils am Freitagmorgen (6 Uhr). Während der betroffenen Nachtzeiten werden von den einbezogenen Unternehmen Fahrten nur noch auf Vorbestellung durchgeführt.

Im Rahmen der Pilotphase galten die ausgesprochenen Befreiungen zunächst bis zum 31. Juli 2019. Diese wird derzeit evaluiert, um das weitere Verfahren mit allen Beteiligten abzustimmen.

Den genannten Einbecker und Bad Gandersheimer Taxiunternehmen wurde nunmehr eine Verlängerung von der Verpflichtung zur Aufrechterhaltung des Betriebes während der Nachtzeit bis 30.September 2019 gewährt.

Fahrten zu den o.a. Zeiten sind durch Vorbestellungen weiterhin möglich.

Wer Anregungen oder Kritik zu dem Verfahren äußern möchte, kann dies schriftlich an die E-Mail cwillmer@landkreis-northeim.de oder verkehrsregelung@landkreis-northeim.de tun.lpd
Foto: Thomas Fischer










30.07.2019 • 06:50 Uhr

Seesen: Mann schlägt Frau, Mann zerkratzt Mann das Gesicht

Körperverletzungen und Brutalität in der Harzstadt Seesen. Zweimal muss die Polizei aktiv werden, ermittelt nun. Soeben berichtet das Kommissariat von zwei aktuellen Vorkommnissen:

Am 28.Juli, um 12.40 Uhr, kam es in einer Wohnung in der Seesener Innenstadt zu einer Körperverletzung unter Lebenspartnern. Nach einem verbalen Streit schlug ein 49-jähriger Mann seiner 38-jährigen Freundin mit der Hand ins Gesicht. Hierdurch wurde die Frau leicht verletzt. Der 49-Jährige wurde zur Unterbindung weiterer Straftaten aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen.

Ebenfalls am 28. Juli, um 18.30 Uhr, kam es in Seesen zu einer Körperverletzung. Ein 74- jähriger Seesener rannte zunächst grundlos auf einen 64-Jährigen zu und zerkratzte ihm im Anschluß das Gesicht. Weitere Versuche des 74-Jährigen, auf seinen Kontrahenten einzuschlagen, mißlangen, da dieser von dem 64-Jährigen weggeschubst werden konnte.











30.07.2019 • 06:38 Uhr

Wacken Open Air 2019 Die Schleusen sind längst geöffnet - simply-X setzt erstmals Selbstzapfautomaten ein

Es ist wieder soweit! Vom 31. Juli bis zum 3. August feiert das weltgrößte Metalfestival Wacken Open Air sein 30-jähriges Jubiläum – zu erleben gibt es nicht nur die Wacken Firefighters, sondern auch Größen wie Anthrax, Slayer, Sabaton und Opeth. Die rund 90.000 Karten sind längst ausverkauft. Und wieder ist das Bad Gandersheim Tech-Unternehmen simply-X mit von der gigantischen Partie. Neben seinen intelligenten Maschinen digital gestützter Kassen- und Einlassaggregate gibt es eine neue Innovation von simply-X auf dem Festivalgelände. "Erstmals setzen wir drei unserer Selbstzappfautomaten ein", berichtet Falk Heinrich. Schon seit Wochenbeginn mit dem Aufbau der Logistik beschäftigt. Mit den Automaten lassen sich coole Getränke durch die Festivalbesucher total easy selbst zapfen. "Cashkarte reicht und das Einbecker Pils sprudelt.
Die Bilder dokumentieren erste Eindrücke vom inoffiziellen Beginn des Festivals. Seit Montag strömen die Leute zu "ihrem Festivalereignis des Jahres" nach Wacken. "Bei uns ist alles vorbereitet und es funktioniert perfekt", ist Falk Heinrich rundum zufrieden. simply-X wünscht den Besucherinnen und Besuchern bei Wacken Open Air eine total geile Zeit!
red/Fotos: simply-X
















29.07.2019 • 21:40 Uhr

Empörung am Skulpturenpfad: Deutsche Eiche rasiert

Just zum Zeitpunkt, als der BUND ein neues Baumsterben in Deutschland wegen der Dürre und des Klimawandels MASSIV beklagt, ist am Skulpturenpfad bei Altgandersheim an einer gesunden Eiche die gnadenlose Kettensäge angelegt worden. Was passiert ist erkennt jeder sofort. Die rotweiße Kette signalisiert sogar einen offiziellen Akt.
Bei Anwohnern in dem Sektor hat die Aktion erst Verwunderung, dann Wut und schließlich Empörung ausgelöst. "Wir sind mit diesem Kahlschlag an unserer Eiche überhaut nicht einverstanden!", diktierte ein Anwohner seinen Unmut soeben dem Reporter unseres Redaktionsnetzwerkes in den Block.
"Die Eiche war wunderbar gewachsen, ist kerngesund und paßt doch einmalig neben die Skulptur mit der Bezeichnung "Die Wartenden. Jetzt das ganze stabile und volle Astwerk mit der Kettensäge wegzumachen finde ich unmöglich." Und dann kamen da noch die Fragen: "Sind solche Schnittaktionen derzeit überhaupt erlaubt? War die Aktion überhaupt behördlich genehmigt?" Und von Gefahr im Verzug durch möglicherweise morsche und abknickende Äste bei Sturm könne überhaupt nicht die Rede sein. "Die Eiche ist kerngesund und stabil wie eine deutsche Eiche eben!"
Nicht allein die Nachbarn von Kunstprojekt und Naturobjekt zeigten Reaktionen. Kopfschütteln bei Spaziergängern und Radlern. "Was soll das werden?", fragte sich Edith Klawitter aus Lamspringe.Die 52-Jährige hat das Bäumchen seit Jahren verfolgt wie es größer und größer wurde. "Ich fahre jeden Tag zwölf Kilometer von Lamspringe runter nach Brunshausen und wieder zurück. Irgendwann hat sogar erfahren, dass ein ein älterer Herr aus einem Wohngebäude direkt an der Trasse die Eiche vor Jahren gepflanzt hat und auch noch pflegt. "Er ist so stolz auf seinen Baum. Und jetzt diese Verunstaltung des Stammes... Warum machen das Menschen?"
Nun, wir haben versucht, nachzufragen und recherchieren noch. Da die Eiche weder krank ist noch eine Gefahr darstellt darf man gespannt sein, wofür die Rasur des Stammes wirklich gut sein sollte.
red/Fotos: Marc Reiser












29.07.2019 • 20:07 Uhr

Hildesheim: Überfall mit Pistole und Messer in Wohnung

Am Abend des 28. Juli, gegen 19:30 Uhr kam es in einer Wohnung in der Goethestraße in Hildesheim zu einem Überfall. Dabei erbeuteten mehrere Täter unter Vorhalt einer Pistole und eines Messers eine geringe Menge Marihuana.

Nach vorliegenden Erkenntnissen klopften 4-5 Personen an der Wohnungstür eines 25-jährigen Mieters. Nachdem dieser geöffnet hatte, setzten die unbekannten Personen Pfefferspray ein. Dem Wohnungsinhaber gelang es, die Tür wieder zu schließen. Daraufhin verschafften sich die Personen gewaltsamen Zugang in die Wohnung, in der sich außer dem 25-jährigen noch zwei Besucher befanden. Sie traten die Tür ein, versprühten nochmals Pfefferspray und forderten die Herausgabe von Marihuana und Bargeld. Dabei wurden die Personen mittels einer Pistole und eines Messers bedroht. Die Täter begannen dann selbst die Wohnung zu durchsuchen.

Letztendlich übergab der 25-jährige lediglich eine geringe Menge Marihuana an die Täter, woraufhin diese aus der Wohnung flüchteten. Die drei Personen wurden durch das Versprühen des Pfeffersprays leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht notwendig.

Zur Beschreibung der Täter liegen bisher folgende Informationen vor:

Alle Täter sollen mittelgroß, ca. 175 cm, und ca. 25 Jahre alt sein. Bei Tatausführung trugen die Täter teilweise Tücher vor dem Gesicht. Eine Person war mit einem hellen Polohemd und einer Jeanshose bekleidet, hat kurze, braune Haare (an den Seiten rasiert) sowie einen 3-5 Tage-Bart, südländischer Typ.

Ein weiterer Täter soll gelockte Haare haben und war mit einem schwarz-weißen Hemd sowie einer Jeans bekleidet. Zu den anderen Personen liegen keine weiteren Angaben vor. jpg











29.07.2019 • 20:05 Uhr

Mutter wurde aus Fahrzeug ausgesperrt: Einjähriges aktiviert Sperrverriegelung

Am vorigen Samstag, gegen 13.50 Uhr, wurde die Polizei in Goslar gerufen, weil ein einjähriges Kind im parkenden Fahrzeug eingesperrt war. Die Mutter hatte ihm zuvor den Fahrzeugschlüssel zum Spielen überlassen und war dann ausgestiegen. Anschließend wollte sie ihr Kind aus dem Fahrzeug holen. Doch bevor sie das tun konnte, hatte das Kind die Sperrverriegelung ausgelöst. Da kein Zweitschlüssel zur Hand war, wurde die Feuerwehr hinzugeholt um das Fahrzeug zu öffnen. Das Kind konnte wohlbehalten aus dem Auto geholt werden.ots










29.07.2019 • 19:53 Uhr

Illegale Goldgräber besetzen indigenes Schutzgebiet in Brasilien

GfbV Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen fordert wirksameren Schutz indigener Gebiete

Nach dem Mord an einem Indigenen-Führer in Brasilien haben illegale Goldgräber einen Teil des Schutzgebietes der indigenen Wajapi besetzt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen fordert, indigenes Land in dem südamerikanischen Staat wirksamer zu schützen: „Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro schürt mit seinem Werben um wirtschaftliche Erschließung geschützter Gebiete die Gewalt gegen Indigene. Er verstößt damit gegen die Verfassung und die Gesetze Brasiliens, die den Schutz indigener Territorien verlangen“, erklärte Regina Sonk, GfbV-Referentin für indigene Völker, am Montag in Göttingen. Die Menschenrechtsorganisation erinnerte daran, dass diese Schutzgebiete unter anderem durch viele Millionen Euro Entwicklungshilfe aus Deutschland eingerichtet wurden. „Jetzt wird ihr Ausverkauf betreiben und gewaltsame Übergriffe toleriert. Das verletzt Menschenrechte, schadet der Umwelt und konterkariert Deutschlands entwicklungspolitische Ziele“, so Sonk.

Am Samstag sind illegale Goldgräber in das mehr als 600.000 Hektar große indigene Territorium der Wajapi im Bundesstaat Amapa eingedrungen. Aus Angst vor Übergriffen der Goldgräber haben die indigenen Bewohner des Dorfes Mariry ihre Siedlung verlassen. Ihr Führer Emyra Wajapi war am letzten Mittwoch ermordet worden. Weitere Anführer der Wajapi forderten die Entsendung der Armee, um die Besetzung ihres Dorfes und ihres Landes durch die Goldgräber zu beenden. Sie warnten vor einem Blutbad unter der indigenen Bevölkerung.

Illegale Goldgräber sind seit Jahrzehnten in Amazonien tätig. Immer wieder gibt es gewaltsame Übergriffe auf die indigene Bevölkerung. Von Goldsuchern eingeschleppte Krankheiten können besonders für isoliert Lebende tödlich sein. Quecksilber, das bei der Goldgewinnung verwendet wird, zerstört die Umwelt und die Lebensgrundlage indigener Völker. Die rund 1.200 Wajapi leben in mehreren Dutzend Siedlungen über das Schutzgebiet verteilt. red/fis










29.07.2019 • 19:46 Uhr

Bad Gandersheim: 18-Jähriger aus Alfeld stürzt mit Segelflugzeug beim Landesanflug ab

Soeben hat sich die Polizeiinspektion Northeim mit einer offiziellen Verlautbarung zum gestrigen Absturz eines Segelflugzeugs südlich vom Gandersheimer Flugplatz ( wir berichteten aktuell und exklusiv) zu Wort gemeldet.
Es heißt: Am Sonntag gegen 15.06 Uhr verunglückte ein 18 Jahre alter Alfelder nahe dem Bad Gandersheimer Flugplatz mit seinem Segelflieger. Aus bislang noch ungeklärten Gründen verlor das Flugzeug während des Landeanflugs an Höhe und streifte Baumspitzen. Anschließend stürzte der Flieger zwischen Bäumen auf den Boden. Der 18-Jährige überstand den Absturz mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in die Universitätsmedizin nach Göttingen geflogen. Bei dem Absturz entstand ein Schaden von 60.000 Euro. Die Reste des Flugzeugs wurden sichergestellt.
fal/Fotos:Kau-Uwe Roßtock














29.07.2019 • 19:39 Uhr

Heute Nachmittag Gasalarm in Northeim: Bewohner mussten ihr Haus verlassen

Am heutigen Montagnachmittag wurde der Polizei ein Gasleck in einem 6-Prteienhaus in der Schuhwallstraße in Northeim gemeldet. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die meisten Bewohner das Haus bereits verlassen hatten. Die restlichen Bewohner wurden durch die Polizei evakuiert. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr stellten im Keller ein Gasleck an der Hauptleitung fest, dass vermutlich aufgrund von Korrosion entstanden ist. Das Gas wurde durch die Stadtwerke abgestellt und die Leckage abgedichtet. Die gute Nachricht: Es bestand zu keiner Zeit Explosionsgefahr und es wurde niemand verletzt. Die Bewohner konnten gegen 17 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren. Gko











29.07.2019 • 18:55 Uhr

„0,0 für Tausend“ auf dem Altstadtfest mit neuem Konzept - Top-Preise zu gewinnen - erstmalig auch für Kinder

Nach einer schöpferischen Pause im letzten Jahr wird der Arbeitskreis Prävention in der AWO Bad Gandersheim seine Aktion „0,0 für 1000“ auf dem diesjährigen Altstadtfest am 06. und 07. September mit verändertem Konzept durchführen.
Die Initiatoren und Organisatoren, zu denen neben dem AK Prävention auch das Lukas Werk Gesundheitsdienste Northeim, das Präventionsteam der Polizei Northeim – Osterode, die Erziehungsberatungsstelle Northeim – Außenstelle Bad Gandersheim, die Verkehrswacht und der Weiße Ring gehören, möchten sich in diesem Jahr verstärkt auch an jüngere Kinder wenden. Schon in den Vorjahren gab es kleine Angebote, die von den Kids gern angenommen wurden. Sie versammelten sich am Stand und wurden kreativ,indem sie z.B. Kratzbilder gestalteten.

Somit sollen in diesem Jahr u.a. auch hierfür Preise in Form einer Tombola ausgelobt werden, die am Samstag, den 07.09. um 18.00 Uhr am Stand durchgeführt wird.
Dieser wird wie gewohnt am Brunnen vor dem Bürgerbüro aufgebaut.
Dort können sich am Freitag, den 06.09. Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren vor dem Infomobil der Polizei versammeln, um sich einem Atemalkoholtest zu stellen.
Sie müssen nüchtern sein und können dann an der Verlosung sehr attraktiver Geldpreise teilnehmen.

Auch in diesem Jahr soll es sich wieder lohnen, promillefrei zu bleiben und sich zwischen 23 und 1 Uhr testen zu lassen – allerdings eben nur am Freitagabend, der bekanntlich immer den stärkeren Zulauf hatte, was sicherlich auch dem gleichzeitig stattfindenden Sehusafest in Seesen geschuldet war.

Es warten Preise in Höhe von 500, 300 und 200 Euro, sowie attraktive Gutscheine, die von Kooperationspartnern aus dem Gesundheitswesen, Gandersheimer Geschäftsleuten und Institutionen gespendet wurden.

„Jugendliche für Jugendliche“ lautet das Motto und so werden es auch wieder Schüler und Schülerinnen der Oberstufe des Roswitha-Gymnasiums sein, die leckere, alkoholfreie Cocktails an einer Saftbar anbieten werden. Sie werden gesponsert von Becker’s Bester.
Es soll an verschiedenen Stellen Aufklärungsarbeit geleistet werden. An den Ständen der Kooperationspartner werden Rauschbrillen vorgestellt, die deutlich machen, welche Auswirkungen ein bestimmter Alkoholgehalt auf das menschliche Gehirn hat.
Der Arbeitskreis selbst möchte an seinem Infostand mit Eltern und Interessierten ins Gespräch kommen. „ Wir möchten für einen vernünftigen Umgang mit Alkohol besonders bei Feten und Stadtfesten werben. Positive Vorbilder, die zeigen, dass man auch ohne exzessive Rauschzustände gut feiern kann, sollen hervorgehoben werden. Beobachtungen aus den letzten Jahren bestätigen diesen Ansatz, der allerdings die Exzesse nicht verhindern kann. Es gilt, junge Menschen empfindlich zu machen und anzuspornen, sich nicht planlos zu betrinken“, erklärt Petra Dröge als Leiterin des Arbeitskreises.
Natürlich können keine Exzesse verhindert werden. So sind auch in den vergangenen Jahren immer wieder Jugendliche aufgrund starken Alkoholkonsums in die Klinik eingeliefert oder von der Polizei nach Hause gebracht worden.

An dieser Stelle bekommt das „Halt-Projekt“ des Lukas Werkes eine Bedeutung, für dessen proaktiven Teil „Jugendschutz- Bad Gandersheim macht mit“ Bürgermeisterin Franziska Schwarz die Schirmherrschaft übernimmt.
Seit Jahren aktive und ideelle Unterstützerin der Aktion sagt sie dazu:
„ Das HALT- Projekt im Rahmen der Aktion „0,0 für 1000“ ist ein wertvoller Bestandteil des Altstadtfestes. Es geht darum, gemeinsam ein tolles Fest zu feiern, ohne dass Alkohol an Minderjährige ausgeschänkt wird. Prävention vor Suchtverhalten ist sinnvoll und kann den guten Ruf des Altstadtfestes nur fördern. Dafür setze ich mich gern ein.“
Bereits in den letzten Jahren konnten an den Getränkeständen die HALT- Plakate und Bierdeckel des Weißen Ringes mit der Aufschrift ‚Lass’ dich nicht k.o. tropfen“ verteilt werden.

Sie wurden von Mitgliedern des Arbeitskreises ,des Lukas Werkes Gesundheitsdienste Northeim und des Weißen Ringes an die Betreiber der Getränkestände verteilt, die allesamt die Aktion sehr begrüßten.
Teilnahmelose werden nach den Sommerferien an den Schulen verteilt. Spontan Entschlossene können sie natürlich auch wieder am Stand direkt ausfüllen!
Der Arbeitskreis freut sich über weitere Spenden, die auf das folgende Konto überwiesen werden können:
Voba Seesen / Bad Gandersheim , BLZ: 27893760 Konto Nr.: 105066 00 Stichwort : „0,0 für Tausend“
red










29.07.2019 • 18:46 Uhr

Gelungener Familientag bei der SG Kreiensen

Den schon traditionell zur Jahresmitte stattfindenden Familientag, genossen die Schützinnen und Schützen der SG Kreiensen v. 1886 bei herrlichsten Temperaturen im Freigelände unter dem Brunstein. Der Familientag ist die Gelegenheit einmal allen zu danken, die sich das ganze Jahr über uneigennützig in den Dienst der Gemeinschaft stellen und so zum Vereinsleben einen aktiven Beitrag leisten. Ferner wird zu diesem Anlass die Sparfachauszahlung vorgenommen. Das mit dem angesparten Geld keine großen Zinseinnahmen zu erwarten sind, ist allen Teilnehmern bekannt. Trotzdem wird auch diese Tradition weiterhin gepflegt. Und für den einen oder anderen ist es eine willkommene Ergänzung zum Urlaub oder für Anschaffungen in die sportliche Ausrüstung. Ebenfalls zur Jahresmitte wird der Damenpokal der Schützengesellschaft verliehen. Die Schützinnen haben einmal im Monat die Möglichkeit auf dann wechselnde Glücksscheiben mit dem Luftgewehr zu schießen. Den großen Pokal für den ersten Platz sicherte sich in diesem Jahr Sabine Jungesblut mit 939 Punkten vor Monika Dietrich mit 915 Punkten und der Damenleiterin Anna Kappey auf dem dritten Platz mit 603 Punkten. Bei gegrilltem mit Salat und gekühlten Getränken wurde über so manches Ergebnis diskutiert und der Ausblick auf kommende Aufgaben gerichtet. Schnell vergingen die harmonischen Stunden und mit Erinnerung an die nächsten Trainingstage ging es dann gen Heimat.red











29.07.2019 • 18:33 Uhr

Illegal erschossene Wölfin: Erste Obduktionsergebnisse liegen vor - "Schwer vorstellbare Grausamkeit

Umweltminister Olaf Lies verurteilt erneut die Tötung der Wölfen auf das Schärfste - Draht vor Tod durch Pfote gezogen

Eine Woche nach dem Fund der illegal erschossenen Wölfin im Landkreis Gifhorn hat das niedersächsische Umweltministerium einen ersten Obduktionsbericht des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung erhalten. Demnach wurde dem Tier kurz vor dessen Tod ein Draht durch die Pfote gezogen, heißt es in dem Bericht. Ursächlich für das Verenden war aber die Schussverletzung, die dem Tier zugefügt wurde.

In dem Bericht heißt es: „Bei dem von zur Sektion übersandten (…) weiblichen Wolf wurde als Todesursache ein Trauma infolge eines illegalen Beschusses bestätigt. (…) Der Nachweis der geringgradigen Blutung im Bereich der Drahtschlinge durch die rechte Vordergliedmaße spricht für ein intravitales Geschehen. Wahrscheinlich wurde der Draht kurz vor dem Versterben des Tieres durch den Fuß getrieben. Die dreifach um den Hals gelegte Drahtschlinge führte nicht zu Einschnitten in der Haut. Auch war der Kehlkopf intakt. Daher ist zu vermuten, dass die Blutungen im kaudalen Hals-Nackenbereich und kranialen Brustbereich ausschließlich durch die Geschosseinwirkungen hervorgerufen wurden. Das Tier wies keine Veränderungen auf, die auf das Vorliegen einer Infektionskrankheit hindeuten. Weitere Untersuchungen stehen noch aus.“

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies verurteilte das Geschehen erneut aufs Schärfste. „Die illegale Tötung dieser Wölfin zeigt, dass der oder die Täter völlig skrupellos sind, die Tatsache, dass dem Tier vor seinem Tod ein Draht durch die Pfote gezogen wurde, zeugt darüber hinaus von einer schwer vorstellbaren Grausamkeit. Beides ist nicht hinnehmbar.“
red/fis/Foto: Thomas Fischer













29.07.2019 • 09:24 Uhr

19-Jähriger verletzt drei Männer (zwei Polizisten) und belästigt zwei Mädchen

Zwei Polizeibeamte (43, 28) sind am vorigen Samstag bei einem Einsatz während des Schützenfestes in Lehrte leicht verletzt worden. Ein 19-Jähriger hatte sie während einer Sachverhaltsaufnahme aus einer Gruppe heraus unvermittelt angegriffen. Im weiteren Verlauf ergab sich der Verdacht, dass der Heranwachsende bereits zuvor Straftaten während der Veranstaltung begangen haben könnte.

Gegen 20 Uhr wurde die Polizei zu Streitigkeiten und einer körperlichen Auseinandersetzung am Rande des Schützenfestes an der Straße Am Parkschlößchen gerufen. Eine Zeugin hatte die Einsatzkräfte alarmiert, da sie beobachtet hatte, wie ein Mann auf eine auf dem Boden liegende Person eintrat. Beim Eintreffen fanden die Beamten eine Gruppe von etwa 20 Personen vor. Während sie den Sachverhalt zu klären versuchten, wurden sie aus der Menge heraus immer wieder gestört und provoziert. Der Aufforderung der Polizisten, sich ruhig zu verhalten und Abstand zu halten, wurde nicht Folge geleistet. Unvermittelt schlug dann der 19-Jährige mit der Faust gegen den Kopf eines 43-jährigen Beamten. Zwei weitere Einsatzkräfte nahmen den Mann, der erheblichen Widerstand leistete und einen 28-jährigen Polizisten kratzte, schließlich vorrübergehend fest. Im Anschluss wurde der 19-Jährige zur Polizeidienststelle gebracht. Auf dem Weg bedrohte und beleidigte er die Streifenwagenbesatzung. Vor Ort wurde der Mann durchsucht. Er hatte eine geringe Menge Betäubungsmittel bei sich. In Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus.

Zeugen identifizierten den 19-Jährigen später als die Person, die auf die andere eingetreten hatte. Opfer (20) und mutmaßlicher Täter sind einander bekannt. Der 20-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Warum der Heranwachsende sich aggressiv verhielt, ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

Noch während der polizeilichen Maßnahmen wurde eine weitere Polizeistreife auf dem Schützenplatz angesprochen. Es handelte sich um die Eltern von zwei Mädchen (13 und 14), die angaben, dass ihre Kinder von dem 19-Jährigen, der ihnen bekannt ist, unsittlich berührt worden sein.

Gegen den 19-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Tätlichen Angriff, Wiederstand, Bedrohung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung und Sexueller Belästigung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. /ahm











29.07.2019 • 09:14 Uhr

"Nein" zur Pflegekammer treibt Betroffene bei sengender Sonne auf die Straße

Die umstrittene Pflegekammer in Niedersachsen sorgt weiter für Kritik, Protest, Ablehnung. Am vergangenen Samstag gingen bei sengender Sonne in Göttingen betroffene Pflegerinnen und Pfleger auf die Straße. Mit einem Protestmarsch und einer Kundgebung machten sie ein weiteres Mal darauf aufmerksam, was sie von der Zwangsmitgliedschaft in dem bürokratischen Kammermonster halten. "Nichts, weil sie völlig überflüssig und viel zu teuer ist!", so brachte es eine Demonstratin auf den Punkt. Und die Leute ließen die verantwortlichen Sozialpolitiker und die Regierung in Hannover wissen: "Wir hören nicht auf, unsere Stimme zu erheben. Wir sagen Nein zu dieser Zwangsmaßnahme. Sie muss weg!" Auch in den sozialen Medien geht de Kampagne gegen die verhasste Pflegekammer unvermindert heftig weiter. red
















29.07.2019 • 09:01 Uhr

Präzisionsanalysen klären mysteriöse radioaktive Freisetzung auf

Internationales Expertenteam vom IRSN und der Leibniz Universität Hannover veröffentlicht Studie über die radioaktive Wolke vom Herbst 2017

Kein Reaktorunfall, sondern ein Unfall in einer Wiederaufbereitungsanlage: Was im September 2017 europaweit als „leichte Radioaktivität“ in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde, war tatsächlich ein beträchtlicher nuklearer Zwischenfall, die gravierendste Freisetzung seit Fukushima. Dafür sprechen mehr als 1.300 Messwerte, die 70 Expertinnen und Experten aus ganz Europa zu einem stichhaltigen Datensatz beigesteuert haben, der von Dr. Olivier Masson vom Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire (IRSN) und Prof. Dr. Georg Steinhauser vom Institut für Radioökologie und Strahlenschutz an der Leibniz Universität Hannover gemeinsam ausgewertet wurde. Gemessen wurde radioaktives Ruthenium-106 - die Messwerte weisen auf die wahrscheinlich größte singuläre Freisetzung von Radioaktivität aus einer zivilen Wiederaufbereitungsanlage hin. Die Ergebnisse der Studie hat das gesamte Team unter der Leitung der beiden Wissenschaftler jetzt in der renommierten Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) veröffentlicht.

Im Herbst 2017 wurde in zahlreichen Ländern Europas eine Wolke von Ruthenium-106 gemessen, mit Höchstwerten in der Höhe von 176 Millibecquerel pro Kubikmeter Luft. Die Halbwertszeit des radioaktiven Isotops beträgt 374 Tage. Die Werte waren bis zu 100-mal höher als jene, die nach Fukushima in Europa gemessen wurden.

Die Tatsache, dass neben Ruthenium keine anderen radioaktiven Stoffe freigesetzt wurden, lieferte das entscheidende Indiz, dass die Quelle eine Wiederaufbereitungsanlage gewesen sein musste. Das Ereignis 2017 war also eine durch und durch ungewöhnliche Freisetzung. Und auch die Ausdehnung der Ruthenium-106-Wolke war bemerkenswert – sie wurde in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas, Asiens, der arabischen Halbinsel und sogar bis in die Karibik nachgewiesen. Den Nachweis hat ein informelles, internationales Netzwerk nahezu aller europäischen Messstationen erbracht. Insgesamt waren 176 Messstationen aus 29 Ländern beteiligt; allein in Deutschland gibt es 23 solcher Stationen.

So ungewöhnlich die Freisetzung auch war, die Werte haben (zumindest in Europa) nirgendwo gesundheitsschädigende Levels erreicht. Aus der Analyse der Daten lässt sich eine Gesamtfreisetzung von etwa 250 bis 400 Terabecquerel an Ruthenium-106 ableiten. Für diese beträchtliche Freisetzung im Herbst 2017 hat bis heute kein Staat die Verantwortung übernommen.

Die Auswertung des Konzentrationsverteilungsmusters und atmosphärischer Modellierungen legen einen Freisetzungsort im südlichen Ural nahe. Dort befindet sich die russische Nuklearanlage Majak. Die russische Wiederaufbereitungsanlage war im September 1957 Schauplatz der zweitgrößten nuklearen Freisetzung in der Geschichte – nach Tschernobyl und noch vor Fukushima. Damals war ein Tank mit flüssigen Abfällen aus der Plutoniumproduktion explodiert, was eine massive Kontamination der Gegend verursachte.

Olivier Masson und Georg Steinhauser grenzen den Zeitpunkt der aktuellen Freisetzung auf die Zeit zwischen dem 25. September 2017, 18:00 Uhr, und dem 26. September 2017 mittags ein – also fast auf den Tag genau 60 Jahre nach dem Unfall von 1957. Diesmal sei es eine gepulste Freisetzung gewesen, die nach kurzer Dauer vorüber gewesen sei, erläutert Professor Steinhauser. Im Unterschied dazu dauerten die Freisetzungen von Tschernobyl oder Fukushima über Tage hinweg an. „Wir konnten zeigen, dass der Unfall in der Wiederaufbereitung von abgebrannten Brennelementen passiert ist, und zwar in einem weit fortgeschrittenen Stadium der Wiederaufbereitung, kurz vor dem Ende der Prozesskette“, ergänzt Georg Steinhauser. „Auch, wenn es derzeit noch keine offizielle Stellungnahme gibt, haben wir eine recht detaillierte Vorstellung davon, was passiert sein könnte.“










29.07.2019 • 08:48 Uhr

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock: So war das mit dem Einsatz beim Absturz des Segelflugzeuges

Gestern. Sonntag. Bestes Hochsommerwetter. Dann um 15:08 Uhr das Unglück (wir berichteten aktuell, exklusiv). Die Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim wird alarmiert. Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock gibt dazu nachfolgend dokumentierte Erstmeldung: Die Feuerwehr wird zu einem Hilfeleistungseinsatz südlich des Bad Gandersheimer Flugplatzes gerufen worden. Hier war ein Segelflugzeug in einen Wald gestürzt. Nach der ärztlichen Versorgung wurde der 22-jährige Flieger aus dem Wrack befreit, zum Rettungswagen getragen und dort für den Transport mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Göttingen vorbereitet. Der Standort der Fahrzeuge auf einem Stoppelfeld wurde aufgrund der Trockenheit bewässert. Um die Anwesenden Segelflieger kümmerte sich das Kriseninterventionsteam. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Schadenshöhe aufgenommen. Von der Feuerwehr Bad Gandersheim waren 25 Kameradinnen und Kameraden mit sechs Fahrzeugen im Einsatz."

Von der Polizei aus der Region Northeim liegt bislang keine offizielle Mitteilung zu dem Einsatzgeschehen vor. Sie war mit einem Riesenaufgebot an Personal an der Unglücksstelle
red/Fotos: Kai-Uwe Roßtock














29.07.2019 • 06:24 Uhr

Braunlage: Mit Motorroller der Polizei Verfolgungsjagd geliefert

Vorigen Samstag, um 23.40 Uhr, sollte in Braunlage ein 34-jähriger Motorroller-Führer, der mit seiner Sozia unterwegs war, einer Verkehrskontrollle unterzogen werden. Der 34-jährige aus dem Landkreis Osterode missachtete jedoch die Haltezeichen und flüchtete. Auf seiner Flucht fuhr er kreuz und quer durch Braunlage. Entgegen der Einbahnstraße und noch vieles mehr. Selbst das Martinshorn und die Aufforderungen seiner Sozia anzuhalten missachtete der 34-jährige. Erst vor der Bäckerei Anders war dann die Fahrt zu Ende. Der Rollerfahrer wurde gestellt. Am Streifenwagen entstand leichter Sachschaden. Es stellte sich heraus, dass der 34-jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für das Kleinkraftrad ist, der Motorroller ohne Haftpflichtversicherung geführt wurde und der Fahrer unter Alkohol und Drogeneinfluss stand. Des Weiteren hatte der 34-jährige noch Betäubungsmittel und ein Einhandmesser bei sich. Mehrere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung. ots










28.07.2019 • 21:18 Uhr

Zurück in die Steinzeit, aber bitte schön bunt!

Wer in den letzten Tagen etwas bewusster durch unsere Region gegangen ist, dem ist vielleicht der eine oder andere kleine wie bunte Stein aufgefallen.
Jetzt sind unterschiedliche Farben bei Steinen nicht unbedingt etwas Besonderes, doch jene Steine sind teilweise wahre Kunstwerke.

Die Rede ist von "Harzsteinen". Das sind normale Steine aus der Harzregion und dem Harzrandgebiet, die von kreativen Menschen bemalt, verziert und verschönert werden. Das Ganze aber ganz uneigennützig, denn diese kleinen Kunstwerke werden wieder in die Natur zurückgebracht, damit sich auch andere Menschen daran erfreuen können.

Auch bei uns in Bad Gandersheim wird schon fleißig bemalt, ausgelegt und natürlich gesucht.
Eine sehr schöne Idee, die es unter anderen Namen bereits im gesamten Bundesgebiet gibt. Vielleicht ist das Projekt Harzsteine auch mal ein Anreiz die Umgebung etwas bewusster wahrzunehmen und nicht immer nur das Display vom Handy im Auge zu haben. Unser Reporter ist schon gespannt wann er seinen ersten Harzstein finden wird.
Wir bleiben an dem Thema dran.
red

Das Bild dokumentiert eine Auswahl von Harzsteinen einer Bad Gandersheimerin. Foto: Marc Reiser













28.07.2019 • 21:06 Uhr

Dramatischer Funkverkehr nach Absturzes eines Segelflugzeuges: „Den hat es ganz schön zerlegt...“

Sonntag, Nachmittag: Nur wenige Minuten nach dem heutigen Absturz eines Segelflugzeuges am Südrand des Bad Gandersheimer Flugplatzes (wir berichteten) hat es einen dramatischen Funkverkehr gegeben. Ein hier ansässiger Pilot war nach Bekanntwerden der Havarie blitzschnell mit seiner einmotorigen Maschine aufgestiegen. Zeugen berichteten, das Sportflugzeug habe einige Runden über der Unglücksstelle gedreht. Dann sei über die offene Funkstation in einem am Flugplatzzaun stehenden Seilwindentrailer (damit werden Segelflieger hochgezogen) ein Funkspruch aus dem Cockpit gut hörbar gewesen:“Den hat es ganz schön zerlegt...“, so die Beschreibung der Absturzfolgen durch den Piloten. Der Segelflieger war bei seinem Absturz in Bäumen des Waldes am Kühlerhauptweg auseinandergebrochen. Zu diesem Zeitpunkt waren vom Tower des Flugplatzes alle erforderlichen Rettungseinheiten (Feuerwehr, Rettungsarzt, Sanitäter, Polizei, Rettungshubschrauber) alarmiert worden. Alle waren in kürzester Zeit am Unglücksort. Die schnelle Rettung vereitelte größere Schäden.
Die Bilder dokumentieren die Seilwinde und das Absturz-Waldgebiet.red/Fotos:Thomas Fischer













28.07.2019 • 15:31 Uhr

EILMELDUNG: Feuerwehr in Alarm! Flugzeugabsturz südlich vom Bad Gandersheim Flugplatz "Kühler"

Vor zehn Minuten hat sich am heutigen Sonntag, 28. Juli 2019, südlich vom Flugplatz in Bad Gandersheim ein Unglück ereignet. Die Freiwillige Feuerwehr ist alarmiert und ausgerückt. Über Verletzte und Ursache des Absturzes - auch um was für ein Fluggerät es sich handelt - ist derzeit nichts Genauesbekannt.
Mehr demnächst hier.
red/fis










28.07.2019 • 12:33 Uhr

Carport abgefackelt - Mysteriöse Ursache

Tatort: Höxter, Peter Hille Weg, Tatzeitpunkt: Heute, Sonntag, 28Juli, 02:05 Uhr:
Zur Vorfallszeit brannte ein Carport im Peter Hille Weg komplett ab. Eine angrenzende Terrasse mit Überdachung des Nachbargrundstücks wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Die Brandursache ist noch unklar. Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Es wird in alle Richtungen ermittelt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 6000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Höxter war vor Ort eingesetzt.ots/Foto: Polizei










28.07.2019 • 12:24 Uhr

Polizeikommissariat Bad Gandersheim: Was macht der Labrador vor der Tür?

Wird das spärlich besetzte Bad Gandersheimer Polizeikommissariat jetzt mit einem Wachhund gesichert? Sonntag Vormittag eines seltenes Bild: Auf dem Stufen zum Eingang des Polizeireviers liegt friedlich ein ansehnlicher Labrador. Natürlich angeleint.

Hintergrund: der Hund war in Altgandersheim herrenlos herumgeirrt, dann eingesammelt worden. Jetzt sucht er sein Frauchen oder Herrchen. Abzuholen bei der Polizei in Bad Gandersheim.
red/Foto: Marc Reiser










28.07.2019 • 11:12 Uhr

Formel 1 Hockenheim: Heute der Große Preis von Deutschland 2019 - Auch simply-X gibt dabei Vollgas

Es ist wieder soweit. Auf dem Hockenheimring wird an diesem Sonntag in der Formel 1 Königsklasse der Automobilrennen der "Große Preis von Deutschland 2019" ausgefahren. Im Motodrom die internationale Rennfahrerelite am Start. Und auf den Tribünen und an der Piste die begeisterten Fans. Deutschland ist ein Autoland. Wir lieben unsere Autos. Zwischen 60.000 bis 65.000 Menschen sind seit gestern und heute auf dem Hockenheimring. Sie wollen ihre Favoriten auf den Boliden von Mercedes, Ferrari und anderen bekannten Marken siegen sehen.

Ein Blick hinter die Kulissen dieses grandiosen Racing-Spektakels zeigt eine gewaltige wie perfekte Logistik. Daran in diesen Tagen in Hockenheim beteiligt das Bad Gandersheimer Unternehmen simply-X mit seiner innovativen Hard- und Software für ein ausgeklügeltes System digitaler Einlässe, Cash- und Controlsysteme. Zum Equipment erklärt Falk Heinrich, in Hockenheim seit Tagen für simply-X im Einsatz: 38 Gates, acht Drehkreuze, zwölf Handscanner, zehn LTE Router und 48 Kassen sind installiert und scharf geschaltet. Im Klartext: simply-X gibt heute richtig Vollgas auf dem Hockenheimring. Auf allen Ebenen innovative Leidenschaft pur. red/Fotos: simply-X





















28.07.2019 • 10:40 Uhr

Wer wird die "Königin" bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen? Vor der Verleihung des "Roswitha-Ringes 2019"

Zuschauer/innen sind aufgefordert: Jetzt noch intensiv vom "Wahlrecht" Gebrauch machen

Allabendlich werden die Besucher und Besucherinnen der 61. Gandersheimer Domfestspiele darauf aufmerksam und gebeten, sich an dem kleinen Publikumswettbewerb zu beteiligen, um eine herausragende schauspielerische Leistung einer Darstellerin aus dem Festspiel-Ensemble würdigen zu können. Das geschieht traditionell durch die Verleihung des "Roswitha-Ringes". Die Abstimmungskarten sind an den Eingängen des Theaters und im Info-Zelt zu bekommen.

Ausrichter dieser besonderen Würdigung ist die Stadt Bad Gandersheim. Sie hat als Termin für die Auszeichnung jetzt den Sonntag, 11. August 2019, mitgeteilt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Sie findet ab 11.15 Uhr auf der Festspielbühne statt. Zuschauer/innen sind dabei gern gesehen und somit willkommen.

Die Wahl wird spannend sein. Allein in der Redaktion der Fis-Work Media Group sind die Lager gespalten. Hier wurde bisher die beiden Schauspielerinnen Miriam Schwan und Sylvia Heckendorn favorisiert. Bekanntlich spielen sie unter anderem die Hauptrollen in dem Ausnahmestück "Spatz und Engel" Edith Piaf und Marlene Dietrich. Selbstverständlich gehen weitere Darstellerinnen aus dem Festspiel-Ensemble ins Rennen. Noch kann vom "Wahlrecht" ausgiebig Gebrauch gemacht werden.
red/fis

Die Bilder dokumentieren Sylvia Heckendorn bei einem Gastspiel im E-Center Dirk Scheuner und Miriam Schwan bei einem Auftritt "Freitags im Zelt". Fotos: Thomas Fischer












28.07.2019 • 09:14 Uhr

Northeimer Handball Club: Unentschieden im Testspiel gegen den HSV Hannover

Nach intensiven sechzig Minuten stand ein leistungsgerechtes 29:29 (13:17) auf der Anzeigetafel. Bei sommerlichen Temperaturen zeigten beide Mannschaften eine ordentliche Leistung. In der ersten Hälfte gelang es dem NHC oft nicht den gegnerischen Kreisläufer in den Griff zu bekommen. Einige Abstimmungsfehler in der 3-2-1 Deckung sorgten so für einige einfache Gegentreffer. In der zweiten Halbzeit stand die 6-0 Abwehr des NHC deutlich stabiler, sodass zahlreiche Treffer über die erste und zweite Welle erzielt werden konnten. Die Angriffsleistung war über weite Strecken der Partie sehr ordentlich. Lediglich einige Unkonzentriertheiten gilt es noch abzustellen bevor in drei Wochen das DHB-Pokalspiel gegen den SC Magdeburg auf dem Programm steht. Karten für das Pokalturnier am 17./18.08. gibt es weiterhin online über diesen Link https://northeimer-hc.reservix.de/events.

NHC: Ullrich, Wenderoth; Iliopoulos 5, Lange 3/2, Seekamp 5, Bode 3, Hempel, Wilken 2/1, Gerstmann 3, Stöpler 2, Wodarz 3, Springer 3.

Das nächste Testspiel steht bereits kommenden Mittwoch, 31. Juli, an. Dann empfängt der NHC um 19:30 Uhr Eintracht Hildesheim ebenfalls aus der 3. Liga Nord-Ost in der Schuhwallhalle. Freuen können sich die NHC-Fans dann mit Lothar von Hermanni und Max Berthold auf ehemalige NHC-Spieler. red/ok/Foto: Oliver Kirch











28.07.2019 • 09:10 Uhr

Einbeck: Noch mal schnell über den Bahnübergang... das ging heftig schief! 10.000 Euro Schaden

Ereignisort: Einbeck Bahnübergang Müllershausen; Ereigniszeitpunkt: Freitag, 26.Juli 21 Uhr:

Der 62 - jährige Fahrzeugführer aus Einbeck überquerte mit seinem landwirtschaftlichen Gespann den Bahnübergang im Bereich Müllershausen. Während er den Bahnübergang passierte, senkten sich die Schranken und eine Schranke fiel auf den hintersten von insgesamt zwei Anhängern, welche mit Heuballen beladen waren. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 10.000 Euro an der Schranke. Der Bahnübergang wurde durch DB Mitarbeiter gesperrt. Fi










28.07.2019 • 08:53 Uhr

Sonntag um 4.30 Uhr: Wer zu laut hört bekommt es zu spüren...

Tatort: Northeim, Stegerwaldstraße, Tatzeitpunkt: Heute, Sonntag, , 2.00 Uhr bis 4.30 Uhr:

Ein 41-jähriger Mann aus Northeim spielte am Sonntagmorgen in der Zeit von 2 Uhr bis 4.30 Uhr auf seinem Balkon immer wieder lautstark Musik ab. Die Polizei suchte die Wohnanschrift des 41- Jährigen zunächst zwei Mal auf und ermahnte diesen, sich leise zu verhalten. Nachdem die eingesetzten Polizeibeamten ein drittes Mal bei dem 41-Jährigen erscheinen mussten, wurde dessen mobile Musikanlage sichergestellt. Zudem wurde gegen den Northeimer eine Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.MM











28.07.2019 • 08:49 Uhr

Fahrrad Ansorge aus Northeim: Aus Liebe zum Handball bleibt weiterhin Partner des NHC

"Herr Ansorge und sein Team stehen uns weiterhin als Partner für alle Fragen rund ums Fahrrad, E-Bike, Roller etc. als Service- und Kundendienst zur Verfügung. Unser griechischer Nationalspieler Efthymios „“Carlos“ Iliopoulos nahm diesen Service gern in Anspruch und ließ sein im letzten Jahr erhaltenes Fahrrad fachkundig durchchecken. Der NHC bedankt sich ganz herzlich bei Fa. Ansorge für ihr Engagement", so die formulierte Wertschätzung und der Dank für einen nachhaltigen Förderer des Handballs in Northeim.

Efthymios und Herr Ansorge wiesen zum Schluss noch auf das Highlight des Northeimer Handball Clubs in diesem Sommer hin. Der Kartenvorverkauf für das DHB-Pokalturnier am 17./18.August 2019 in der S-Arena Göttingen ist angelaufen. Karten können bei den Lokalmedien HNA in Northeim, beim Göttinger Tageblatt in Göttingen und online über diesen Link https://northeimer-hc.reservix.de/events erworben werden.
ok/Foto: Oliver Kirch











27.07.2019 • 20:15 Uhr

Brunshausen: Fake-Telefon beunruhigt Hedwig K. (75)

Hedwig K. war im ehemaligen Kloster Brunshausen, einem Kleinod Bad Gandersheims mit einer Frauen-Gruppe unterwegs. Der 75-jährigen von auswärts war bei einem Café-Besuch nach dem Toilettengang erst ein Fernsprechgerät an einer Wand im Keller eingefallen und dann ein wichtiges Versäumnis. "Ich hatte vergessen, meinem Mann an eine wichtige Medikation zu erinnern", berichtete sich dem zufällig auch in Brunshausen anwesenden Reporter. Und dann habe sie den Wandfernsprecher gesehen und sich gesagt. "Ich rufe schnell meinen Hermann an. Handys haben wir nicht. Wir telefonieren immer Telekom-Festnetz. Er ist doch so vergesslich."

Dann ist die Frau plötzlich in heller Aufregung. "Mein Gott! Dieser Apparat funktioniert ja gar nicht!", ruft sie mit hochrotem Kopf. Der Reporter wird aufmerksam. Er schaut sich das Gerät kurz an. Ja, der Ohrmuschel ist tatsächlich tot. "Wohl schon lange abgestellt.", eine erste Vermutung. Blitzschnell seine Reaktion. Er bietet der immer noch aufgeregten Dame kurzerhand ein Telefonat mit seinem I-Phone an. Wählt die von der Frau angeben Nummer. Innerhalb weniger Sekunden hat sie ihren Mann an der Strippe. "Hallo mein lieber Hermann! Vergiß bitte bloß nicht um 18 Uhr deine Herztropfen einzunehmen. Das Fläschchen liegt auf der Anrichte in der Küche. Tschüss! Bis heute Abend!".

Erleichtert und mit einem dicken Dankeschön an den Reporter mit dem Handy verabschiedet sich Hedwig K. aus Peine. "Jetzt kann ich in Ruhe mein Käsesahnetorte essen und eine Tasse Kaffee in Ruhe trinken ", freut sie sich auf Entspannung im schönen Brunshausen. Und dann höre ich noch einen letzten Stoßseufzer: "So ein komisches Telefon da an der Wand...das hätte doch schon längst abgebaut werden müssen".
Wie wahr.
red/Foto: Marc Reiser










27.07.2019 • 19:49 Uhr

Hildesheim: Starke Polizei hält Kundgebungen von Rechts und Links in Schach

Am heutigen Samstag, 27.Juli 2019, fanden mehrere versammlungsrechtliche Aktionen in Hildesheim statt. Mit insgesamt ca. 230 Teilnehmern sind die Kundgebungen weitestgehend ohne größere Störungen abgelaufen. Das teilt soeben ein Sprecher der Hildesheimer Polizei mit. Weiter heißt es in der offiziellen Verlautbarung:

Im Bereich des Angoulêmeplatz erschienen gegen 12:00 Uhr rund 30 Personen zu einer Kundgebung "Keinen Millimeter nach Rechts! Gegen Fremdenfeindlichkeit und faschistische Strukturen." Nach dem Verlesen der Auflagen startete die Kundgebung gegen 12:20 Uhr mit nunmehr ca. 200 Teilnehmern.

Zu einer stationären Kundgebung mit dem Motto "Gegen Pressehetze und Repression" auf dem Bahnhofsvorplatz versammelten sich 23 Personen. Sie startete gegen 13:45 Uhr. Nach der Auflagenverlesung folgten Redebeiträge und Musikeinlagen. Gegen 14:30 Uhr wurde die Kundgebung für beendet erklärt.

Die Kundgebung mit dem Motto "Keinen Millimeter nach Rechts! Gegen Fremdenfeindlichkeit und faschistische Strukturen." wurde durch den Versammlungsleiter gegen 14:30 Uhr für beendet erklärt. Es folgte eine Spontanversammlung Bernwardstraße 6 mit wenigen Teilnehmern, die gegen 15:15 Uhr beendet war. Die Polizei zeigte an diesem Tag an den Kundgebungsorten starke Präsenz, um das Recht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und Übergriffe zu verhindern.

Eine akustische Störung durch ein Gigaphone durch eine Person aus einem Wohnhaus in der Bernwardstraße wurde unterbunden und die Identität des Benutzers wurde zur Verfolgung der Straftat gegen das Versammlungsgesetz festgestellt. Weiter kam es noch zu einer Sachbeschädigung und zwei Körperverletzungsdelikten. Zu Beeinträchtigung oder Verkehrsbehinderungen im Straßenverkehr ist es nur kurzfristig gekommen.

"Das polizeiliche Konzept die Kundgebungen zu schützen und nötigenfalls durchzugreifen ist aufgegangen," gab Einsatzleiter Peter Girschik an.kri











27.07.2019 • 19:43 Uhr

Übergriff auf Joggerin in Eddigehausen - Polizei Göttingen bittet um Zeugenhinweise

Gebräunter Motorradfahrer mit auffälligem Henriquatre-Bart gesucht - Frau brüllte Täter in die Flucht

Soeben berichtet die Göttinger Polizei von einem Übergriff, der sich bereits am vorigen Mittwochabend (24.07.19) gegen 22 Uhr ereignete. Opfer eine Joggerin, die am Ortsrand von Eddigehausen (Landkreis Göttingen) unterwegs war. Sie blieb unverletzt.

Nach derzeitigen Ermittlungen wurde die junge Frau zunächst im Ort von einem unbekannten Motorradfahrer verfolgt und einige Minuten später dann mutmaßlich von demselben Mann auf dem Verbindungsweg nach Bovenden von hinten umklammert. Die couragierte Frau rief laut um Hilfe und setzte sich zur Wehr, so dass sie sich schließlich befreien und in Richtung Bovenden davonlaufen konnte.

In Bovenden angekommen, traf die Joggerin nach eigenen Schilderungen auf ein bislang unbekanntes Pärchen, bevor sie kurz danach einen älteren Herrn ansprach, der sie nach Hause begleitete.

Der gesuchte unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: Ca. 20 - 30 Jahre alt, ca. 180 Zentimeter groß, schwarze kurze Haare, kurzgehaltener Bart im Oberlippen und Kinnbereich (sog. Henriquatre-Bart), muskulöse Statur, gebräunte Haut, bekleidet mit einem Kurzarm-T-Shirt. Bei seinem Motorrad soll es sich um eine Maschine ohne Verkleidung gehandelt haben. Weiteres ist zurzeit nicht bekannt.

Die Ermittler des 1. Fachkommissariats gehen davon aus, dass der Unbekannte das Krad vor der Tatausführung in Tatortnähe abgestellt hat und nach dem Übergriff mit diesem in unbekannte Richtung floh.

Die Polizei Göttingen sucht nach Zeugen und fragt:

Wer ist zur Tatzeit auf das mögliche Tatgeschehen aufmerksam geworden und kann entsprechende Angaben machen?

Wer hat zur fraglichen Zeit in Eddigehausen bzw. im Bereich der Straße "Auf dem Felde" einen Motorradfahrer oder ein abgestelltes Motorrad beobachtet?

Wer kennt eine Person, die der beschriebenen Person des unbekannten Täters ähnlich ist?

Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 0551/491-2115 rund um die Uhr entgegengenommen.
Die junge Frau ist auf ihrer Flucht zunächst an einem unbekannten Pärchen vorbeigelaufen und wurde anschließend von einem älteren Herrn nach Hause begleitet. Auch diese drei wichtigen Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Göttingen unter der Telefonnummer 110 in Verbindung zu setzen.jk










27.07.2019 • 19:35 Uhr

Unfälle auf A 7 bei Göttingen-Nord führen zu Verkehrsbehinderungen - Fahrtrichtung Hannover aktuell voll gesperrt

Wegen eines Verkehrsunfalls mit fünf beteiligten Fahrzeugen am heutigen frühen Samstag Nachmittag gegen 14.35 Uhr ist die A 7 in Fahrtrichtung Hannover ab der AS Göttingen-Nord aktuell voll gesperrt. Einzelheiten zum Unfallhergang sowie zu möglichen Verletzten liegen zurzeit noch nicht vor. Die Unfallstelle befindet ca. 300 Meter hinter der Abfahrt in Richtung Norden. Die Autobahnpolizei Göttingen empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Erst kurz zuvor (gegen 13.50 Uhr) war er ungefähr auf derselben Höhe in der Gegenrichtung (Fahrtrichung Kassel) zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Die Autos prallten aus noch ungeklärter Ursache gegen die Mittelschutzplanke. Verletzt wurde dabei nach ersten Informationen niemand. Der Verkehr in Richtung Kassel wird derzeit einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.jk










27.07.2019 • 19:26 Uhr

Stolzes Jubiläum der Kreis-Frauenhilfe: Im Zeichen der blauen Schleife

Mit christlichen Gebeten, Gesängen und Segen haben Mitglieder des Kreisverbandes der Evangelischen Frauenhilfe Gandersheim heute die Feierlichkeiten aus Anlass des 90-jährigen Bestehens der Vereinigung begonnen. Die Damen versammelten sich dazu in der Stiftskirche zu Bad Gandersheim. Die Bänke waren aus diesem Anlass mit blauen Schleifen, dem Erkennungsmerkmal der Frauenhilfen, liebevoll und symbolträchtig dekoriert. Blau ist bekanntlich die Farbe der Treue. Genau das leben die Mitglieder der Frauenhilfen beispielhaft vor. Gratulation zu diesem nachhaltigen Prinzip, das einen unschätzbaren Wert darstellt!
red/fis/Foto: Thomas Fischer










27.07.2019 • 16:50 Uhr

simply-X News: Erstklassiger Reitsport in einzigartiger Atmosphäre - Perfekte Einlasstechnik "unkompliziert und reibungslos"

Tennis hat Wimbledon, Fußball hat Wembley und der Pferdesport hat Aachen. Hier, auf dem traditionsreichen Turniergelände, treffen sich einmal im Jahr die besten Pferdesportler der Welt, um sich in den fünf Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Vierspännerfahren und Voltigieren zu messen. Angefeuert werden sie Jahr für Jahr von rund 350.000 Besuchern, die wegen des Weltklasse-Sports, aber auch wegen des spektakulären Rahmenprogramms kommen. So passierte jetzt wieder. Bei fantastischen Rahmenbedingungen. Ideales Wetter. Perfekte Organisation. Professionelle Logistik. Beteiligt daran das innovative Unternehmen simply-X aus dem südniedersächsischen Bad Gandersheim. Das Unternehmen organisierte den unkomplizierten und damit reibungslosen Einlass zum Turniergeschehen. Dabei die digitale Hightech mit elf Drehkreuzen, sechs Gates und acht Handscanner im Einsatz, so erfahren wir es vor Ort von Falk Heinrichs, simply-X- Operator auf dem Turnierplatz. "Alles funktioniert einwandfrei. Die Besucher gelangen schnell hinein ins Reiterstadion!"
red/Fotos: simply-X












27.07.2019 • 13:51 Uhr

Heiß und lecker: 2. Gandersheimer Grillmeisterschaft am 10. August im E-Center Dirk Scheuner

Wieder ein "heißes" Wochenende in der Roswithastadt. Am 10. August 2019 findet ab 11 Uhr auf dem Parkplatz des E-Centers Dirk Scheuner die "2. Gandersheimer Grillmeisteraschaft" statt. Sechs Mannschaften streben den Titel "Gandersheimer Grillmeister 2019" , wollen den fetten Wanderpokal gewinnen. Drumherum wird ein tolles Rahmenprogramm geboten. "Wir bieten den ganzen Tag bis zur Siegerehrung um 15.30 Uhr ein reichhaltiges Unterhaltung- und Beköstigungsangebot", so E-Center-Chef Dirk Scheuner. "Alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region Bad Gandersheim-Seesen-Kreiensen-Einbeck sind uns zur Grillmeisterschaft herzlich willkommen", so die freundliche Einladung an alle. Und sie werden starke Grillen und mehr zu sehen und zu schmecken bekommen.
red/Fotos/Screenshot Flyer: E-Center/Fis WMG












27.07.2019 • 13:39 Uhr

79 Jahre alter Eduard Spiess aus Bilshausen seit Freitag vermisst - Umfangreiche Suche von Feuerwehr und Polizei bislang erfolglos

Seit Freitagmorgen (26.07.19) wird der 79 Jahre alte Eduard Spiess (Foto) aus Bilshausen vermisst. Besorgte Angehörige erstatteten im Laufe des Tages Vermisstenanzeige bei der Polizei Duderstadt.

Die Beamten leiteten daraufhin sofort umfangreiche Suchmaßnahmen nach dem Senior ein. Polizeihubschrauber, Spezialhunde und rund 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bilshausen, Bodensee, Renshausen, Krebeck und Rollshausen suchten das Gebiet um den Wohnort des Mannes bis gegen 03.30 Uhr in der Nacht weiträumig ab. Ohne Ergebnis. Am Samstagmorgen (27.07.19) wurden die Suchmaßnahmen fortgesetzt. Sie dauern zur Stunde weiter an. Trotz aller intensiven Bemühungen fehlt von dem Vermissten aber weiterhin jede Spur.

Eduard Spiess ist orientierungslos und benötigt dringend Medikamente. Er ist ca. 175 cm groß, schlank bis schmächtig, hat kurzes, graues, volles Haar und war zuletzt bekleidet mit einer dunklen Hose und einem hellen Hemd.

Wer den 79-Jährigen gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird dringend gebeten, sich unter Telefon 05527/98010 bei der Polizei in Duderstadt, unter der 0551/491-2115 bei der Polizei in Göttingen oder über den Notruf 110 ebenfalls bei der Polizei Göttingen zu melden. jk










27.07.2019 • 13:26 Uhr

"Freitags im Zelt" bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen: Die andere Miriam Schwan

Miriam Schwan - In dem grandiosen Stück "Spatz und Engel" spielt und singt sie die glamouröse Marlene Dietrich. Gestern Abend bei der Spezial-Session "Freitags im Zelt" bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen eine ganz andere Miriam Schwan: Die Balladensängerin, sensibel und doch mit ausdrucksstarker Stimme. Ein beeindruckender Liveauftritt, ganz nach dem Geschmack des Publikums. Begleitet wurde die Künstlerin mit dem sagenhaften Kurhaarschnitt von Mitgliedern aus der Festspiel-Combo unter Leitung von Ferdinand von Seebach. red/Fotos/Video: Mark Reiser










27.07.2019 • 13:17 Uhr

Hier rauschen die Oldtimer rechts an Bad Gandersheim vorbei

Riesenauftrieb zur Stunde von nostalgischen Automobilen auf den Straßen zwischen Einbeck und Seesen. Aus Richtung Alfeld kommend bogen die fantastischen Oldtimer vor den Toren Bad Gandersheims links ab in Richtung Ackenhausen, Dannhäuser Berg, Bundesstraße 64. Bei dem Auftrieb handelt es sich um einer Oldtimer-Rallye. Sie findet im Rahmen einer größeren Veranstaltung des automobilien Museums PS.Speicher in Einbeck statt. Soeben auf den Straßen wie in Einbeck sehenswerte Oldtimer. Schade, dass sie an der nostalgischen Stadt Bad Gandersheim vorbei tuckerten.
red/Video/Fotos: Mark Reiser










27.07.2019 • 10:01 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Samstag: "Elektronik-Basteln" und "Vier gewinnt"

Auch am heutigen Samstag bleibt das Ferienprogramm der Stadtjugendpflege in Bad Gandersheim up to date: Zwei Angebote für die daheim gebliebenen Mädchen und Jungen.

"Elektronik - Basteln" - Eine kleine Blinkschaltung basteln. Mit einem Lötkolben Handtieren. Das und mehr ist heute beim "Elektronik-Basteln" ab 14 Uhr bei der Grundschule in Bad Gandersheim, hinterer Schulhof, angesagt. Mitmachen können Kinder ab 10 Jahren.

"Vier gewinnt" - Das Kinder- und Familienkonzert mit dem Arts Quartett ist am heutigen Samstag in der Zehntscheune in Freden, Bergstraße, angesagt. Hier wird Kindern (ab 6 Jahren) und ihren Eltern und Familien die Welt des Streichquartetts erklärt und vorgespielt. Die Aktion beginnt um 15 Uhr.










27.07.2019 • 09:54 Uhr

Rekordhitze und Sonne satt: Mit dem pflanzlichen UV-Schutz von naturmädchen Kosmetik durch den Hochsommer!

Was es derzeit alles an guten Ratschlägen gibt. Hier ein weiterer von Ophelia Schmitz-Hübsch: "Dauerhitze und unzählige Sonnenstunden machen uns dieser Tage wieder mal bewusst, wie wichtig es ist, über Nutzen und Schaden von UV-Licht Bescheid zu wissen und entsprechende Vorkehrungen für die Haut zu treffen – dass dies mit reiner Pflanzenpower gelingen kann, beweist das nordrhein-westfälische Kosmetiklabel naturmädchen. Wie alle Produkte der naturmädchen-Reihe, verzichtet auch die Sonnencreme komplett auf künstliche Zusatzstoffe und steht für reduzierte Pflege mit rein pflanzlichen Ölen und Extrakten. Zu den Power-Wirkstoffen der Sonnencreme zählen unter anderem Vitamin E, Sheabutter, Kranja- und Wiesenschaumkrautöl, sowie der mineralische Helfer Zinkoxid. Allesamt können zur Regeneration der Haut beitragen und vor der schädlichen UVA-, UVB- und HEV-Strahlung schützen. Die komplette Pflegeserie von naturmädchen, zu der auch das Intensivserum, das Mizellenwasser, das Vitalpflegeöl und die Gesichtscreme zählen, besteht ausschließlich aus veganen Rohstoffen aus kontrolliert biologischen Anbau."
red










27.07.2019 • 09:48 Uhr

Erst Flasche verwechselt und dann Flucht gescheitert

Eine 44-jährige Goslarerin scheiterte gestern Abend, gegen 21.10 Uhr, bei dem Versuch, den Inhalt einer Flasche Wodka in einem Lebensmittelmarkt in der Hildesheimer Straße in Goslar zu entwenden. Die Polizei schildert den Fall:
Sie füllte die klare Flüssigkeit im Geschäft in eine durchsichtige Getränkeflasche aus Kunststoff um, und wollte die deutlich günstigere Ware von der Kassiererin des Marktes berechnet haben. Pech für sie war, dass sich an der Plastikflasche ein Etikett für ein coffeinhaltiges braunes Getränk befand und der "Etikettenschwindel" schnell aufflog. Auch der anschließende Fluchtversuch der Frau scheiterte kläglich. Zu diesem peinlichen Auftritt kommen nun auch noch eine Strafanzeige sowie ein Hausverbot hinzu. ots











26.07.2019 • 18:33 Uhr

Göttingen: Sycor gratuliert Auszubildenden zur bestandenen Prüfung und öffnet Türen für die SummerSchool

Sycor in Göttingen freut sich, mit den Absolventen auch wieder neue Fachkräfte in den eigenen Reihen aufnehmen zu können. Insgesamt haben neun Prüflinge ihre Ausbildung Ende Juni bestanden, acht davon im IT- und eine im kaufmännischen Bereich.


Sycor setzt als Partner für die Digitalisierung im Mittelstand verstärkt auf Fachkräfte aus den eigenen Reihen. So bildet das Unternehmen seit Jahren erfolgreich im Bereich der Fachinformatik aus. Das Berufsbild teilt sich dabei in die beiden Ausrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung.

„Wir gratulieren den Absolventen sehr herzlich zu ihrer bestandenen Prüfung und begrüßen die meisten von ihnen nun als Festangestellte an Bord. Während der Ausbildung legen wir neben dem fachlichen Fokus großen Wert auf den Zusammenhalt und die Integration der jungen Leute im Unternehmen“, so Anna-Maria-Schäfer aus dem HR-Management.

Von den Inhalten der IT-Ausbildung konnten sich im Juli 13 Schüler ein eigenes Bild machen. Sie nutzten ihre Ferien für die SummerSchool, einem dreitätigen Workshop bei Sycor.

Welche Inhalte in der Ausbildung vermittelt werden und welche Aufgaben Systemintegratoren bzw. Anwendungsentwickler übernehmen, konnten 13 Schülerinnen und Schüler in der Sycor SummerSchool entdecken. Mit diesem neuen Format im Workshop-Charakter will das Unternehmen jungen Menschen den Berufsalltag näherbringen. „Wir freuen uns, dass die SummerSchool so gut angenommen wurde und so viele Schüler drei Tage ihrer Ferienzeit gegen erste Erfahrungen im Berufsalltag getauscht haben“, so Vincentina Dalies aus dem Marketing. Sie hatte die SummerSchool zusammen mit Auszubildenden des zweiten Lehrjahres entwickelt, organisiert und betreut. Den Erfolg dieses neuen Formats bestätigt auch Teilnehmer Paul Kruse: „Die SummerSchool von Sycor hat mir richtig Spaß gemacht und ich könnte mir deswegen auch vorstellen, hier mein diesjähriges Praktikum zu absolvieren.“

Das Unternehmen öffnet interessierten Jugendlichen gerne die Türen für ein Praktikum, um einen Einblick in die Fachinformatik-Tätigkeiten zu geben und freut sich, wenn Praktikanten später zu Auszubildenden werden. Ausbildungsstart bei Sycor ist generell der erste August. Der erste Februar ist ebenfalls möglich. In diesem Jahr sind bereits alle Plätze besetzt. Bewerbungen für einen Ausbildungsstart in 2020 können nach den Sommerferien zugesandt werden. Für weitere Informationen können sich Interessierte an Anna-Maria Schäfer unter bewerbungen@sycor.de wenden oder einen Blick auf die Sycor-Website werfen: www.sycor.de/karriere.


Zu den Bildern:
Sycor gratuliert zur bestandenen Ausbildung: (hinten vlnr) Johanna Steiner, Steven Hochwart, Lukas Schäfer, Étienne Vahldieck und (vorne links) Nina Heymann – alle IT sowie Vincentina Dalies, Kauffrau für Büromanagement.


Sycor öffnet die Türen für die SummerSchool, einem dreitägigen Workshop für Schüler, der von den Auszubildenden des Unternehmens organisiert wurde.













26.07.2019 • 18:29 Uhr

Depressiv durch gestörten Schlafrhythmus

Ein verzögerter Schlaf-Wach-Rhythmus, zirkadianer Rhythmus genannt, scheint nach den Ergebnissen dieser australischen Studie mit schwereren Symptomen einer Depressionserkrankung junger Betroffener zusammenzuhängen. Damit bietet sich womöglich ein Weg, stärker erkrankte Patienten besser zu identifizieren. Es könnte sich auch lohnen, stärker auf eine Behandlung des zirkadianen Rhythmus einzugehen, beispielsweise im Rahmen einer kognitiven Therapie und mit Schlafhygiene.

Den Tag-Nacht-Rhythmus, auch zirkadianer Rhythmus genannt, kennt man schon lange im Bereich der psychischen Erkrankungen. Bei Depressionen ist oft alles etwas durcheinander, der Schlaf kommt nicht, die Energie fehlt, und der Tag hat keine Struktur. Eine Störung im Tagestakt ist also ein Symptom der Erkrankung. Forscher haben nun aber den Rhythmus von der anderen Seite her betrachtet: wie wirken sich Unterschiede im normalen Tagesprogramm und Schlaf-Wach-Rhythmus, ob Frühaufsteher oder Langschläfer, auf junge Menschen mit depressiven Symptomen aus?

Der zirkadiane Rhythmus oder Schlaf-Wach-Rhythmus kann bei Depressionen aus dem Rahmen fallen

An dieser Untersuchung in Australien nahmen insgesamt 50 junge Erwachsene zwischen 18 und 31 Jahren teil. 35 der Teilnehmer waren in der Studien-Klinik in Behandlung wegen einer Depressionserkrankung. Zum Vergleich nahmen auch 15 gesunde Menschen in leicht höherem Alter an der Studie teil. Die depressiven Symptome wurden mit der HAM-D-Skala (Hamilton rating scale for depression) eingeschätzt, eventuelle manische Symptome wurden mithilfe der Young Maniebewertungsskala ermittelt. Alle Teilnehmer erhielten einen Schlafmonitor, der auch ein Aktigramm aufzeichnete, für 12 Tage vor einer Laborphase der Studie. Ein Aktigramm ist eine Aktivitätsmessung, bei der aufgezeichnet wird, wie viel sich ein Mensch zu jeder Zeit bewegt. Zu Schlafenszeiten zeigt sich dabei eine sehr niedrige Aktivität, wache Menschen bewegen sich dagegen viel mehr und häufiger. Anschließend an die 12 Tage mit dem Messgerät wurden die Teilnehmer im Schlaflabor untersucht. Dabei wurden Speichelproben genommen, aus denen die Menge an Melatonin ermittelt werden konnte. Dieses ermüdende Schlafhormon wird besonders dann produziert, wenn es dunkel ist: diesen Zeitpunkt des Anstiegs des Dämmerlicht-Melatonins nennt man DLMO (vom engl. dim light melatonin onset). Die Körpertemperatur der Teilnehmer wurde kontinuierlich mit einem verschluckbaren Thermometer gemessen, um auch die typischen nächtlichen Tiefpunkte der Temperatur analysieren zu können.

Vermessung des zirkadianen Rhythmus: Schlafenszeiten, Schlafhormon Melatonin und Körpertemperatur

Ganz ähnlich zu dem Prinzip der Langschläfer und Frühaufsteher fanden die Forscher zwei größere Gruppen von Teilnehmern. Die einen hatten eine ‚konventionelle‘ zirkadiane Phase (33 Teilnehmer), die anderen waren im Vergleich dazu verzögert (17 Teilnehmer). Sie hatten also später einen Anstieg des Schlafhormons (konventionell: 22.10 Uhr, verzögert: 01.49 Uhr), schliefen später ein (konventionell: 24.09 Uhr, verzögert: 02.28 Uhr), und hatten auch verzögert die typische Nachtabsenkung der Körpertemperatur (konventionell: 03.58 Uhr, verzögert: 06.59 Uhr). In der genaueren Analyse zeigte sich, dass die späten Schläfer ungewöhnliche Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Abschnitten und Messungen des Schlaf-Rhythmus hatten. Beispielsweise lagen in der konventionellen Gruppe fast zwei Stunden zwischen Anstieg des Schlafhormons und Einschlafen. Bei der verzögerten Gruppe war der Schlaf dagegen im Schnitt eine halbe Stunde nach Anstieg des Melatonins da – wobei dieser Werte individuell stark schwankte. Auch der Zeitpunkt der Absenkung der Körpertemperatur war im Vergleich zum gesamten Schlafzeitraum anders bei konventionellen und verzögerten Schläfern.

Die Kernfrage war aber nun, ob solche zeitlichen Muster von Schlaf und biologischem Rhythmus auch mit der psychischen Erkrankung zusammenhingen. Tatsächlich waren Teilnehmer mit verzögertem Schlaf-Rhythmus von stärkeren depressiven Symptomen betroffen und litten häufiger unter hypomanischen Symptomen, als die Teilnehmer, deren Schlafmuster der konventionellen Rhythmik folgte.

Betroffene mit spätem Schlaf und verzögertem Rhythmus litten unter stärkeren depressiven Symptomen

Ein verzögerter Schlaf-Wach-Rhythmus, zirkadianer Rhythmus genannt, scheint demnach mit schwereren Symptomen einer Depressionserkrankung junger Betroffener zusammenzuhängen. Damit bietet sich womöglich ein Weg, stärker erkrankte Patienten besser zu identifizieren. Es könnte sich aber auch lohnen, im Rahmen der Depressionsbehandlung stärker auf eine Behandlung des zirkadianen Rhythmus einzugehen, beispielsweise im Rahmen einer kognitiven Therapie. Zusätzlich kann auch im Alltag Schlafhygiene, frühes Ausschalten aller hellen Lichtquellen wie Monitore und Smartphones, und ein frühes Lichtsignal am Morgen jungen Menschen helfen, ihren Rhythmus in gesündere Bahnen zu lenken.
red/Quelle/ Deutsches Gesundheits Portal (DGP)











26.07.2019 • 18:26 Uhr

Minister Lies entsetzt über illegal getöteten Wölfin - Schwerwiegender Verdacht einer bestialischen Tierquälerei - Ministerium Fotodokumente frei

Neben der bekanntgewordenen illegalen Tötung einer Wölfin im Landkreis Gifhorn steht anhand von Fotodokumenten der Verdacht im Raum, dass die Wölfin möglicherweise bestialisch gequält wurde. Dazu erklärte Umweltminister Olaf Lies (SPD) gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group:
„Nicht nur, dass es eine Straftat ist, den Wolf illegal zu töten. Es ist unglaublich, so wie es die Bilder es zeigen, wie dieser Wolf auch noch gequält wurde und gelitten hat. Es gibt keinen anderen Weg, als alles zu ermöglichen, den oder die Verantwortlichen für diese Taten herauszufinden und auch entsprechend hart zu bestrafen. Diese Selbst“justiz“ ist unverantwortlich und da gibt es meinerseits überhaupt keine Toleranz. Gibt es ein Problem, dann entscheiden wir als Staat, dass gehandelt werden muss und dann handeln wir auch als Staat. Der Fall bildet auch die Dramatik ab, die wir zwischen Wolfs-Befürwortern und Wolfs-Gegnern haben - es gibt oft Reaktionen und Konfrontationen in einem emotionalen Ausmaß , das der Herausforderung, die wir haben, überhaupt nicht gerecht wird. Es ist an der Zeit, dass alle abrüsten. Das was da passiert ist, darf auf keinen Fall wieder passieren.“
red















26.07.2019 • 17:11 Uhr

Mit 31 Jahren nur noch eine einzige Überlebenschance: Rebecca, junge und lebensfrohe Mutter in Angst

Am morgigen Samstag von 10 bis 14 Uhr könnte ihr Leben gerettet werden - Die "Registrierungsaktion"

Rebecca Kranich ist jung und eigentlich lebensfroh. Die 31-jährige Mutter kämpft plötzlich um ihr Leben. Sie Krebs. Sie hat Blutkrebs. Einzige Überlebenschance ist eine Stammzellenspende. Für Rebecca findet am morgigen Samstag, 27. Juli 2019, eine "Registrierungsaktion" statt. Freiwillige können sich registrieren lassen, ob sie als Stammzellenspender/innen infrage kommen könnten. Wenn es Übereinstimmungen gibt, könnten Stammzellenspender/innen zu Lebensretter/innen für Rebecca werden. Und die Mutter könnte doch noch ihr süßes Kind weiter aufwachsen sehen.
Engagierte, Interessierte, Mitmenschen sind eingeladen, aus ganz Südniedersachsen am Samstag nach Göttingen zu kommen. Die Registrierungsaktion findet im Gebäude der katholischen Hochschulgemeinde, Erdgeschoss von 10 bis 14 Uhr, Kurze Straße 13, in 37073 Göttingen, statt.
red/Foto: Thomas Fischer










26.07.2019 • 16:40 Uhr

Kreisabfallwirtschaft Northeim: Kein Plastik in die Biotonne

Die getrennte Sammlung von Bioabfällen ist gesetzlich vorgeschrieben. Eigentümer*innen bewohnter oder bebauter Grundstücke sind verpflichtet, ihre Grundstücke an die öffentliche Entsorgung anzuschließen. Dies gilt auch für die Biotonne, sofern nicht nachweisbar eine eigene Kompostierung stattfindet.

Die Entsorgung des Biomülls verursacht aktuell lediglich rund ein Drittel der Kosten, die für die Entsorgung des Hausmülls fällig werden. Insoweit ist es schon aus wirtschaftlichen Gründen angezeigt, den Biomüll nicht über die Hausmülltonne zu entsorgen.

Der aktuelle vertragliche Abnehmer des Biomülls verarbeitet den Inhalt der Biotonnen aus dem gesamten Landkreis unter strengen Vorgaben in seinem Kompostwerk zu Substratkompost. Ist der Anteil sogenannter Störstoffe (Restabfälle, Verpackungen, Plastiktüten etc.) zu hoch, müssen die ausgesiebten Rückstände vom Landkreis zurückgenommen und als Hausmüll entsprechend teurer entsorgt werden. Auch die angeblich kompostierbaren Beutel sind dabei ein großes Problem.

Zunächst ist es für die Kollegen der Abfallwirtschaft nicht möglich, eine konventionelle Plastiktüte von einem Bio-Kunststoffbeutel zu unterscheiden. Sie müssten jede Tüte aus der Tonne herausholen und sie einer genauen Analyse unterziehen. Dagegen spricht allein schon der Gesundheitsschutz!

Die Kompostanlagen wiederum verarbeiten den Bioabfall so schnell zu fertigem Kompost, dass die Zeit für die Zersetzung der Bio-Kunststoffbeutel nicht ausreicht. Es bleiben im Ergebnis Plastikfetzen im Kompost, die aufwendig aussortiert werden müssen. Dies führt zu einer tatsächlichen und optischen Qualitätsminderung des Endproduktes.

Deshalb bittet die Kreisabfallwirtschaft dringend auf Plastiktüten zu verzichten. Egal welcher Art. Verwendet werden sollen stattdessen Zeitungspapier oder noch besser Papiertüten oder Küchenkrepp.

Seit Anfang des Jahres wird verstärkt auf diese Problematik aufmerksam gemacht. Erklärungen im Abfallkalender (Seite 5), Veröffentlichungen im Internet und das Verteilen von Infozetteln an den Biotonnen sollen dabei zusätzlich zu den zahlreichen überregionalen Kampagnen helfen.

Um steigende Gesamtkosten für die Gebührenzahler*innen zu vermeiden, muss der Anteil von Störstoffen im Bioabfall dringend reduziert werden. Die Kreisabfallwirtschaft bitte daher um Mithilfe und um Verständnis.

Für weitergehende Fragen steht die Abfallberaterin Petra Schmalle gern unter (05551) 708-162 zur Verfügung.
Alle Informationen stehen auch im Internet unter: www.landkreis-northeim.de auf den Seiten der Abfallwirtschaft unter Abfall/Deponien.

Zu den Bildern: Mit gelben Zettel: Petra Schmalle (Abfallberaterin), Dariuzs Didycz-
Infozettel gelb/rot: Steffen Meier, Thorsten Wicke und Petra Schmalle.
Fotos: Kreisabfallwirtschaft












26.07.2019 • 16:34 Uhr

Heute um 11 Uhr: Rehbock rammt Motorradfahrer - Schwerverletzt 100 Meter über Straße geschleudert - Rettungshubschrauber im Einsatz - Reh getötet

Ein 55-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Osnabrück befuhr am heutigen Vormittag, gegen 11 Uhr, die Bundesstraße 241 aus Richtung Clausthal-Zellerfeld kommend in Richtung Goslar. Zwischen der Bärentalkurve und dem Campingplatz Sennhütte kollidierte er mit einem plötzlich über die Fahrbahn wechselnden Rehbock. Der Kradfahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzte und schleuderte ca. 100 m über die Fahrbahn. Der schwerverletzte Kradfahrer wurde zunächst vor Ort durch einen Notarzt versorgt, aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde er mit dem Rettungshubschrauber dem Klinikum Hildesheim zugeführt. An dem Motorrad entstand Totalschaden, das Reh verendete an der Unfallstelle. Die Bundesstraße wurde für den Zeitraum der Unfallaufnahme zwischen 11 und 12.30 Uhr gesperrt.ots











26.07.2019 • 16:29 Uhr

Pflegekammer bleibt umstritten: Die "Wut-Demo" am heißen Samstag in Göttingen

Die Proteste gegen die umstrittene Pflegekammer in Niedersachsen erfahren am morgigen Samstag, 27. Juli 2019, einen weiteren, diesmal wohl heißen Höhepunkt. "Pflege in Wut", so lautet das kämpferische Motto der Protestaktion. Bereits um 9.30 Uhr treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Klinikum. Mit einem Protestzug wird die Öffentlichkeit auf die umstrittene Pflegekammer aufmerksam gemacht. Sie wird weiter scharf angegangen. Zum einen wegen der Zwangsmitgliedschaft, viel zu höhen Kammergebühren und einer vollkommen ineffizienten Bürokratie. Um 11 Uhr ist dann vor dem Alten Rathaus am Gänseliesel eine Kundgebung vorgesehen. Hier gibt es weitere Informationen in Wort und Text zu Gründen, warum für viele Pflegerinnen und Pfleger die "P"-Kammer ein rotes Tuch ist. Die Organisatoren haben zur Teilnahme an der Demo und der Kundgebung aufgerufen. Motto: "Wer sich nicht bewegt wird bewegt!"
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










26.07.2019 • 16:22 Uhr

Gesundheitsgefahr aus Anlagen zur Klimatisierung von Gebäuden vermeiden: Gesetzliche Regelung verpflichtet zu Maßnahmen gegen Legionellenwachstum

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat die Betreiber insbesondere von Verdunstungskühlanlagen über die Verbreitung von Legionellen-Bakterien informiert. Legionellen können von bestimmten Anlagen zur Gebäudekühlung weiträumig verteilt werden und schwere Lungenentzündungen hervorrufen. Um das Gesundheitsrisiko zu vermindern, sollen unbedingt die nach 42. BImSchV gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen eingehalten werden. Häufig werden legionellenbelastete Kühlanlagen in größeren Gebäuden wie Kaufhäusern, Supermärkten, Krankenhäusern, Bürogebäuden oder Hotels zur Klimatisierung eingesetzt. Auch in der Industrie eingesetzte Kühlanlagen, Nassabscheider oder Kühltürme sind von den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Minderung der Gesundheitsrisiken aus Legionellen-Bakterien betroffen.

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem regelmäßige Laboruntersuchungen und Meldepflichten, darunter das Registrieren der Anlage in einem Anlagenkataster unter www.kavka.bund.de.

Klimaanlagen kommen bei sommerlichen Temperaturen vielerorts vermehrt zum Einsatz. Zu berücksichtigen ist: Nicht jede Klimaanlage birgt die Gesundheitsgefahr. Kleinere Hausklimaanlagen sind aufgrund ihres Funktionsprinzips in der Regel unbedenklich. Problematisch sind viele größere Klimaanlagen, die zum Typus der sogenannten Verdunstungskühlanlagen gehören. Bei ihnen wird im Inneren des Kühlaggregats Wasser eingesetzt, um die Kühlleistung zu verbessern. In diesem Wasser können sich die Bakterien ansiedeln und gute Vermehrungsbedingungen vorfinden. Steht ein Luftstrom in Kontakt mit diesem Wasser, können bakterienhaltige Wassertröpfchen fortgerissen werden und mit der Abluft der Verdunstungskühlanlage weitflächig verteilt werden. Gefährlich ist daher nicht die Luft, die das Gebäudeinnere kühlt, sondern die Abluft der Kühlanlage, die nach draußen in die Umgebung abgegeben wird. Folge können Legionellenausbrüche sein.

Nähere Informationen zur betreffenden Verordnung und den einzuhaltenden Pflichten sind bei den Staatlichen Gewerbeaufsichtsämtern sowie bei den Landkreisverwaltungen erhältlich.
red/fis











26.07.2019 • 12:55 Uhr

Katholisches Hilfswerk Misereor prangert an: "Wohlhabende Teil der Menschheit plündert den Planeten"

Umstrittenes Statement zum "globalen Welterschöpfungstag", der für den kommenden Montag ausgerufen ist

Zum globalen "Welterschöpfungstag" am kommenden Montag erklärt der Leiter der Abteilung Politik und Globale Zukunftsfragen beim katholischen Hilfswerk MISEREOR, Bernd Bornhorst, soeben in einer offiziellen Verlautbarung:

"Dass der Welterschöpfungstag diesmal schon im Juli stattfindet und sich immer weiter nach vorne schiebt, ist ein Armutszeugnis und eine Schande für uns alle. Wir wissen seit Jahren um die problematischen Auswirkungen unseres Lebens- und Wirtschaftsmodells, formulieren fleißig Nachhaltigkeitsstrategie oder Klimaziele und ändern in der Realität fast nichts. Wir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Glaubwürdigkeits- und Umsetzungsproblem. Vermutlich geschieht wider besseren Wissens so wenig, weil die Konsequenzen unseres Lebensstils entweder für uns nicht sichtbar noch in der Zukunft liegen, oder aber weit weg von uns viel mehr zu spüren sind.
Deswegen ist der Welterschöpfungstag nicht alleine ein ökologisches Problem, sondern auch eine Frage der Gerechtigkeit. Es sind nämlich nicht alle 7,7 Milliarden Erdbewohner, die den Planeten plündern, sondern es ist der wohlhabende Teil der Menschheit, der den Rest der Welt um seine Zukunft bringt.

Wenn Urwälder für Soja- oder Palmölplantagen zerstört werden, damit wir hier billige Futtermittel oder Treibstoff für unsere Autos haben, wenn der Abbau von Rohstoffen für unsere Konsumgüter verwüstete Landschaften in Afrika oder Asien hinterlässt, dann zerstören wir unseren gemeinsamen Planeten, dann rauben wir aber gleichzeitig anderen Menschen ihre Lebengrundlagen, um unseren Lebensstandard zu halten.

Die Situation ist dramatisch, rasches und konsequentes Handeln ist gefordert, von jedem einzelnen als Konsument und Verbraucher, aber gerade auch von der Politik, die endlich die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen muss, um der bestehenden organisierten Verantwortungslosigkeit etwas entgegenzusetzen. Absichtserklärungen gibt es genug – wir brauchen Taten!"
red












26.07.2019 • 12:33 Uhr

Der ganz große Run: In 29 Minuten 1000 Festspielkarten für "Domspitzen" in bar und über das Internet verkauft - Zuspätkommer sauer

Heute war wieder ein merkantiler Höhepunkt bei den 61. Gandersheimer Domfestspiele: Der für 10 Uhr angekündigte Verkauf von 12-Euro-Tickets für die Sonderveranstaltung "Domspitzen" zum Finale des Domtheaters war schon nach 29 Minuten beendet. "Ausverkauft!", so bestätigte es soeben die Kartenzentrale auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group.

Über eine halbe Stunde vorher gab es die traditionelle Schlange vor dem Kartenverkaufsbüro auf der Stiftsfreiheit. "Billigkarten sind bei den Gandersheimer Domfestspielen einfach der absolute Renner!", meinte ein Schlangesteher zu wissen. Früher gab es Gratiseintrittskarten. Für jeden nur zwei. Und dafür wurde um eine Spende gebeten. Dann entschied man sich die kostbare Kultkost nicht zum Nulltarif abzugeben. Auch weil die Spenden denn doch nicht so erträglich waren wie es die Leistung der Schauspieler verdient hätte. Die engagieren sich nämlich ohne Gage, allein für den guten Zweck.

Deswegen der 12-Euro-Einheitspreis auf allen Plätzen. Natürlich gab es zu dieser Variante heute kritische Stimmen zu hören. Von denjenigen, die erst 18 Minuten nach 10 Uhr versuchten, an die Karten zu kommen. Weder über das Internet noch an der Kartenzentrale sei das möglich gewesen. Ein Grund könnte sein, so wurde das in der Kartenzentrale bestätigt, dass nicht wenige Einkäufer sich nicht ein oder zwei Karten eindeckten, sondern gleich im Dutzend und mehr orderten und bezahlten. Dieses rationelle Einkaufsverfahren - einer für viele - ist statthaft. Eine Beschränkung gibt es bei den gekauften Eintrittskarten (noch) nicht. Die Säuernis einiger Zuspätkommer relativierte das Team in der Kartenzentrale zumindest mit der technischen Computerdokumentation, dass definitiv die letzte Karte für die Domspitzen um 10.29 Uhr verkauft wurde. "Das ist in unserem System erfasst!"
red/fis










26.07.2019 • 10:06 Uhr

Abgesichert gegen Gewitterschäden? Schutz vor Starkregen, Blitz & Co.

Die Unwetterserie rund um Pfingsten 2019 machte deutlich: Viele Hausbesitzer sind nur unzureichend abgesichert. Mehr als jedes zweite beschädigte Haus war nicht gegen Starkregen und Hochwasser versichert. Worauf beim Versicherungsschutz zu achten ist und welche Vorsichtsmaßnahmen Schäden verhindern können, weiß Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO.

Gewitter und ihre Folgen

Schwere Sommergewitter haben meist Blitz, Starkregen, Sturm und manchmal auch Hagel im Gepäck. Die häufigsten Folgen: vollgelaufene Keller, kaputte Dächer, zersplitterte Fenster und beschädigte Fassaden. Die Beseitigung solcher Schäden kann teuer werden. Daher zahlt sich ein umfassender Versicherungsschutz aus – der vor allem auch „Weitere Naturgefahren“ einschließen sollte.

Was ist beim Versicherungsschutz zu beachten?

Da im Schadenfall meist sowohl Gebäude als auch Hausrat betroffen sind, gehören die Wohngebäude- und die Hausratversicherung zu den wichtigsten Versicherungen für Haus- und Wohnungsbesitzer. „Die Wohngebäudeversicherung greift bei Schäden am Gebäude durch Sturm, Hagel und Feuer, etwa wenn ein Blitz einschlägt oder ein Sturm Dachziegel vom Haus reißt. Schäden am Inventar, beispielsweise Brandschäden an Möbeln, übernimmt die Hausratversicherung“, so Peter Schnitzler. Mit Blick auf die vermehrten schweren Unwetter empfiehlt der Experte dringend, in beide Versicherungspolicen „Weitere Naturgefahren“, auch „Elementarschäden“ genannt, einzuschließen. „Denn nur dann übernehmen Wohngebäude- und Hausratversicherung Schäden durch Starkregen oder Hochwasser“, betont Schnitzler. Auch Überspannungsschäden an elektrischen Geräten wie Fernseher oder Waschmaschine durch einen Blitzeinschlag sollten über einen zusätzlichen Baustein zur Hausratversicherung abgesichert sein. Überspannungsschäden an fest verbauten elektrischen Installationen, beispielsweise der Heizungsanlage, können über die Wohngebäudeversicherung zusätzlich versichert werden. Der ERGO Experte empfiehlt jedem Versicherten, von Zeit zu Zeit seine Policen zu überprüfen. Denn: „Vor allem Versicherungsverträge, die bereits zehn oder 20 Jahre bestehen, können Lücken aufweisen und sollten auf den neuesten Stand gebracht werden.“

Ein Gewitter zieht auf: Vorsichtsmaßnahmen, um Schäden zu vermeiden

Sind Gewitter angekündigt, empfiehlt Peter Schnitzler folgende Maßnahmen:


Elektrogeräte vom Netz nehmen – und zwar nicht nur die Stromstecker ziehen, sondern auch Antennen-, Internet- und Telefonkabel. Wer auf Nummer sicher gehen will, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um.
Fenster und Türen fest verschließen, vor allem im Keller und im Dachgeschoss.
Wenn möglich, im Keller den Boden frei räumen. Tipp: Waschmaschine oder andere elektrische Geräte auf eine Plastik-Palette stellen.
Giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume bringen.
Bewegliche Gegenstände auf Balkon und Terrasse befestigen oder in sichere Räume bringen.
Auto in Garage oder Carport stellen.
Taschenlampe für den Fall eines Stromausfalls bereithalten.
red/Foto/Quelle: ERGO










26.07.2019 • 10:00 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der einunddreißigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 29. Juli bis 4. August 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 29. Juli: Raum Uslar
Dienstag, 30. Juli: Raum Dassel
Mittwoch, 31. Juli: Raum Einbeck
Donnerstag, 1. August: Raum Northeim
Freitag, 2. August: Raum Hardegsen

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (32. KW) im Raum Uslar eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: Thomas Fischer










26.07.2019 • 09:54 Uhr

Bad Gandersheim: Hässliche Prügelszene auf dem Gelände des Cahn-von-Seelen-Stadions - 47-Jährigen bewußtlos geschlagen

Gefährliche Körperverletzung nach Aufstiegsspiel - Polizei fragt: Wer hat etwas gesehen? Es gibt einen Tatverdächtigen

Heute berichtet die Gandersheimer Polizei offiziell über eine üble Attacke, die sich bereits am 29. Juni 2019 ereignet hat. Und die Polizei benötigt dringend Zeugenhinweise zu dem unerfreulichen Vorfall am Rande eines Fußballspiels.

In der heutigen Polizeimitteilung heißt es: "Im Rahmen der Aufstiegsfeierlichkeiten nach dem Relegationsspiel zwischen Grün-Weiß Gandersheim und dem SV Denkershausen kam es auf dem Sportplatzgelände in der Baderstraße zu einem unschönen Zwischenfall. Nach Angaben eines 47-jährigen Besuchers des Spiels hat dieser im Anschluß zusammen mit einem Bekannten noch an den Feierlichkeiten teilgenommen. Beim Verlassen des Geländes sei er von einem zunächst Unbekannten grundlos zusammengeschlagen und getreten worden. Dabei habe er u.a. Brüche am rechten Bein davongetragen und kurzzeitig wohl auch das Bewußtsein verloren. Wenig später sei er auf einer Bierbank liegend wieder zu Bewußtsein gekommen und der Physiotherapeut von Grün-Weiß habe erste Hilfe geleistet. Wenig später sei er mit einem Rettunsgwagen einem Krankenhaus zugeführt worden. Tatzeit war Samstag, 29. Juni 2019, gegen 22.30 Uhr. Ein vager Tatverdacht richtet sich gegen einen 52-jährigen Gandersheimer. Mögliche Augenzeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382/919200 in Verbindung zu setzen.ots











26.07.2019 • 06:16 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Freitag: "Lichtpunktschießen" und "Poolparty im Sole-Hallenbad"

Ferien zuhause - das bedeutet dank der aktiven Jugendpflege in den Gemeinden Bad Gandersheim, Kalefeld, Einbeck und Kreiensen für die Kinder keine Langeweile. Das Ferienprogramm wird heute fortgesetzt. In Bad Gandersheim stehen zwei spannende Angebote auf dem Programm:

"Lichtpunktschießen": Mädchen und Jungen ab 10 Jahren sind auf die Schießanlagen des Schützenvereins Seboldshausen eingeladen. Dort gibt es ab 16 Uhr das "Lichtpunktschießen". Was Sportschützen/innen so machen - alles wird erklärt und vorgeführt. Den gemeinsamen Absch(l)uss bildet ein Grillen.

"Poolparty im Sole-Hallenbad": Passend in die heiße Sommer- und Ferienzeit passt die heute die "Poolparty im Sole-Hallenbad" in Bad Gandersheim. Ab 16 Uhr ist der ganz große Plansch angesagt. Fetzige Musik gibt es. Freies Spiel im Wasser ist möglich. Kleine Wettbewerbe im coolen Wasser des großen Beckens erwarten die Kinder. Rundum darf und soll sich im feuchten Terrain so richtig ausgetobt werden. Alle Mädchen und Jungen ab 7 Jahren dürfen bis 18.30 Uhr dabei sein.
red










25.07.2019 • 21:40 Uhr












25.07.2019 • 21:39 Uhr

61. Gadersheimer Domfestspiele: Einbecker Brauhaus freut sich auf "Hair - Das Musical"

Wie gut Wirtschaft und Kultur in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim harmonisiert war am heutigen Abend bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen exzellent erlebbar: Die Einbecker Brauhaus, Freund und Sponsor des Theaterfestivals, zu dem sommerlich über 50.000 Besucher/innen strömen, hatte vornehmlich Kunden/innen und Gastronomen zu einem Empfang vor der heutigen "Hair"-Aufführung eingeladen. Die Gesellschaft traf sich im ansprechenden Ambiente des Domgartens am Martin-Luther-Haus. Bei fantastischen äußeren Bedingungen - die Hitze des Tages schwächte sich ab in ein laues Sommerabendklima - gab es ein lockeres Stelldichein bei gepflegten Getränken und leckeren Burgern von Steiner aus Höckelheim. Dominierend selbstredend Einbecker Bier in unterschiedlichen Variationen.

Interessant wie es präsentiert wurde: Festwirt Gebhard Jungesblut zapfte das goldene Pils analog, soll heißen selbst. Am simply-X-Selbstzapfautomaten hielt Indendant Achim Lenz eine simply-Cashcard an einen Sensor und schon sprudelte das helle Pils in ein Glas: auf fünf Grad Celsius gekühlt, mit schmucker Schaumkrone und das alles in sieben Sekunden. Brauerei-Direktor Martin Deutsch und von simply-X die Herren Domenico Trirarico und Stefan Rosenau attestierten Lenz mit einigen fachlichen Hinweisen zur Technik des Selbstzapfautomaten.

Vor dem Theatergenuss noch eine kurze Begrüßung der VIP-Gäste durch Bauereidirektor Deutsch. Und Intendant Lenz führte in bekannter launiger Art ins Stück ein - selbstverständlich mit dem Dank an das Einbecker Brauhaus verknüpft, weil das sich mit seiner Förderung sehr wertschätzend für das Gandersheim Domfestspiel-Theater engagiert. "Ich finde das toll!"

Die Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck vom abendlichen VIP-Meeting im idyllischen Garten zwischen Stiftskirche und Martin-Luther-Haus. Danach erlebte die Gesellschaft einen wundervollen Sommertheaterabend - wie aus einem Bilderbuch. Danach gab es bei grünem Bierflaschenschein die After-Hair-Show-Party.
red/Fotos: Thomas Fischer
















25.07.2019 • 18:21 Uhr

Aufmerksame Bankmitarbeiterin vereitelt Betrug durch "falsche Polizeibeamte"

Ein 95-jähriger Goslarer verdankt einer 25-jährigen Mitarbeiterin eines Geldinstituts in Goslar, dass er noch im Besitz seiner Ersparnisse ist. Dieser kam es nämlich am 24.Juli, gegen Mittag, merkwürdig vor, dass der Senior plötzlich 30.000 Euro abheben wollte. Da ihr der von ihm hierfür genannte Grund wenig plausibel erschien, rief sie letztlich die Polizei hinzu. Es stellte sich nun heraus, dass der 95-Jährige in Wirklichkeit zuvor einen Anruf von falschen Polizeibeamten erhalten hatte, die ihm genaue Anweisungen für das Abholen des Geldes gegeben hatten. Diese entsprachen dem gleichen Muster, mit dem sie, wie bereits berichtet, am Dienstag in Bad Harzburg erfolgreich waren. Zu dieser Übergabe kam es dank der umsichtig handelnden Mitarbeiterin zum Glück nicht.ots











25.07.2019 • 18:14 Uhr

Wegen hoher Temperaturen in der Weser: Kernkraftwerk Grohnde könnte vorübergehend vom Netz genommen werden

Aufgrund der herrschenden hohen Temperaturen rechnet die Betreiberin des Kernkraftwerkes Grohnde mit der Möglichkeit, den Leistungsbetrieb der Anlage von Freitag gegen Mittag bis einschließlich Sonntag einzustellen. Das bestätigte heute (Donnerstag) das Niedersächsische Umweltministerium als atomrechtliche Aufsichtsbehörde.

Derzeit muss das Kraftwerk bei anhaltenden Wesertemperaturen oberhalb von 26 Grad Celsius vorübergehend vom Netz genommen werden. Diese Maßnahme wird notwendig, um die Ökologie des Flusses nicht negativ zu beeinträchtigen.
Der Leistungsbetrieb kann wieder aufgenommen werden, sobald sich die Wesertemperatur entsprechend nachhaltig abkühlt hat.

red/fis/Foto: Thomas Fischer










25.07.2019 • 16:04 Uhr

Golf-Fahrer (29) übersieht Radfahrer (44): Schwerste Kopfverletzungen

Am gestrigen Mittwoch gegen 17:10 Uhr, befuhr ein 44-jähriger Radfahrer aus Holle mit seinem Fahrrad den Radweg an der Bundesstraße 6 von Hildesheim kommend in Richtung Holle. Kurz vor Wendhausen, im Bereich der Einmündung zur Landesstraße 492, Richtung Groß Düngen, kam es zu einem folgenschweren Zusammenstoß mit dem Pkw VW Golf eines 29-jährigen Hildesheimers. Der Pkw-Führer beabsichtigte, die B 6 aus Richtung Wendhausen kommend, nach links in Richtung L 492 Groß Düngen abzubiegen und übersah dabei den querenden Radfahrer. Dieser prallte mit seinem Fahrrad gegen den vorderen Bereich des VW Golf und wurde gegen die Windschutzscheibe und das Dach des Pkw geschleudert. Der Radfahrer zog sich hierbei schwerste Kopfverletzungen zu. Einen Helm trug er zum Unfallzeitpunkt nicht. Zur medizinischen Versorgung wurde er einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt. Am Fahrrad und am VW Golf entstanden erhebliche Schäden. Für die Unfallaufnahme musste die B6 kurzzeitig gesperrt werden.kaw/Foto: Polizei











25.07.2019 • 15:55 Uhr

Heute um kurz nach acht Uhr bei Langelsheim: Ausgebüxter Wallach springt in Busscheibe

Am heutigen Donnerstag um 08.05 Uhr, befuhr ein 51-jähriger Fahrer aus Vienenburg mit einem Mercedes Linienbus die Landesstraße 515, Lautenthal in Richtung Langelsheim. Kurz vor dem Ortseingang Langelsheim waren zwei Pferde aus ihrer Weide ausgebrochen. Ein 18-jähriger Wallach sprang aus dem Straßengraben direkt in eine große Seitenscheibe des Busses. Hierdurch verletzte sich das Pferd nicht unerheblich an den Nüstern, am Bus entstand Sachschaden in Höhe von ca 3000 Euro; er war zum Glück nicht mit Personen besetzt. Die Langelsheimer Polizisten konnten die Pferde aber beruhigen, einfangen und wieder auf eine sichere Koppel führen. Die dann informierte Pferde-Halterin kam auf die Koppel und ließ das Tier sofort tierärztlich erstversorgen.ots/Foto: Polizei










25.07.2019 • 15:48 Uhr

Gandeon Kino aktuell: Jetzt ist dort der Löwe los...

Es gibt keine Sommerpause und kein Sommerloch im Bad Gandersheimer Kult-Kino "Gandeon" in der Marienstraße. Im Gegenteil: Jetzt steht den Besuchern/innen ein Höhepunkt bevor. Heute Abend bereits ist im Kino der Löwe los. Lesen Sie bitte selbst: die kompakte Inhaltsangabe. Dann ab 19.30 Uhr im coolen Kinosaal "Der König der Löwen" in 3 D genießen. Dazu coole Getränke und ein eiskaltes Eis.

Was sonst noch in den nächsten zwei Wochen zu sehen ist hat Kino-Chefin Dr. Trude Poser diesmal analog auf "Zinnoberrot" gedruckt; alles Weitere ist hier auf den digitalen News- und Servicekanälen/Internet-Zeitung ausführlich, schnell und exklusiv von der Fis Work Media Group dokumentiert.

Der König der Löwen in 3D

Walt Disney's Realverfilmung des Animationsklassikers! Die Tiere Afrikas sind überglücklich, als dem weisen Herrscherpaar Mufasa und Sa rabi ein Thronfolger geboren wird. Löwenjunge Simba verbringt mit seiner Freundin Nala eine glückliche Kindheit, die jäh beendet wird, als Simbas machthungriger Onkel Scar eine böse Intrige gegen die Königsfamilie spinnt. Simba ist gezwungen, seine Heimat zu verlassen. Im Dschungel findet er ein neues Zuhause und neue Freunde: Erdmännchen Timon und Warzenschwein Pumbaa. Aber seine Vergangenheit lässt ihn nicht los und als junger Löwenmann erkennt Simba, dass er in die Steppe zurückkehren und den Kampf mit Scar aufnehmen muss, um seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron zurückzuerobern.

Drei Schritte zu dir

Wie viele andere Teenager in ihrem Alter hängt auch Stella Grant (Haley Lou Richardson) am liebsten vor dem Laptop rum oder trifft sich mit ihren Freunden. Doch eins unterscheidet sie doch von ihren Altersgenossen: Im Gegensatz zu ihnen, leidet Stella an Mukoviszidose und verbringt deswegen ihr Leben größtenteils im Krankenhaus. Somit wird ihr Leben von vielen Regeln und vor allem Selbstkontrolle bestimmt. Als sie Will Newman (Cole Sprouse) kennenlernt, einem charmanten Mit-Patienten im Krankenhaus, wird diese Disziplin jedoch auf eine harte Probe gestellt. Schon beim ersten Aufeinandertreffen knistert es zwischen den beiden und das, obwohl sie zu ihrem eigenen Schutz einen Sicherheitsabstand einhalten müssen. Trotz dieser Distanz wächst die Bindung zwischen Stella und Will von Tag zu Tag und damit steigt auch die Versuchung, alle Regeln über Bord zu werfen und sich der gegenseitigen Anziehung hinzugeben. Doch Wills widerspenstiges Verhalten gegenüber seiner medizinischen Behandlung verkompliziert die Beziehung des jungen Paares zunehmend. Einerseits inspiriert Will Stella dazu, ihr Leben voll auszukosten, doch andererseits: Kann sie den Menschen, den sie liebt, retten, wenn auch nur eine einzige Berührung verboten ist?

red/Foto: Thomas Fischer












25.07.2019 • 15:32 Uhr

Römisch-germanisches Schlachtfeld am Harzhorn: Heute ganz heiße Ferienpassaktionen am Harzhorn

Die Schanzpfähle waren kaum in der Erde, da griffen schon die Germanen an. So geschehen anno 24. Juli 2019 am Harzhorn. Heute war keine Zeit zum Ausruhen der Legionäre. Trotz der Marschstrapazen im Harzvorland, dem mühseligen Ausheben des Schutzwalles und Einbringen der Schanzpfähle konnte der Germanenangriff erfolgreich abgewehrt werden.

Das Lagerleben der Legionäre stand im Mittelpunkt der Ferienpassaktion der Stadt Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld. Im Ferienpasskalender war die Aktion ausgewiesen als „das Leben in der römischen Legion“.

Ute Wardelmann (Kalefeld) und Gunner Ude (Bad Gandersheim) übergaben die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren an die Harzhorn-Guides Paul-Gerhard Heppe und Gerd Renziehausen. Sechs Kinder aus dem Stadtgebiet von Bad Gandersheim und 4 aus der Gemeinde Kalefeld konnten bei mediterranem Wetter nachvollziehen wie sich wohl die Legionäre nach einem langen Tagesmarsch von ca. 25 – 30 Kilometern gefühlt haben mochten.

Auf Marsch und Ausheben des Schutzwalles wurde zwar verzichtet, aber die anderen Aktivitäten brachten die Kinder auch gut ins Schwitzen. Nach einer kurzen Einführung in die Geschehnisse anno 235 am Harzhorn musste zunächst das Lager aufgebaut und mit den Schanzpfählen begrenzt werden. Römische Ausrüstungen wurden angelegt, Kampfformationen ausprobiert und Geschicklichkeitsspiele durchgeführt. Bogen- und Katapultschießen gehörten ebenso zum Ferienpassprogramm wie eine Gang über das ehemalige Schlachtfeld auf dem Höhenzug Harzhorn. Wer bei Einführung und Training gut aufgepasst hatte, der konnte die „Lage-Olympia“ erfolgreich bestehen und wusste u.a. was ist ein Centurio, wie viele Legionäre gehörten zu einer Legion oder was für Bäume wuchsen damals auf dem Harzhorn.

Trotz hoher Temperaturen und der körperlichen Herausforderung, verging die Zeit wie im Fluge. Durst musste in den drei Stunden keiner leiden, gab es doch genug zu trinken im Römerlager. Allerdings schmeckte den Junglegionären das Standardgetränk der römischen Kämpfer, mit Essig versetztes Wasser, überhaupt nicht.lpd
Foto Schilde: Söffker
Foto Kinder: Heppe












25.07.2019 • 15:27 Uhr

Zurück in die Steinzeit... Moderne Faustkeile gleich Zerspanwerkzeuge aus Gestein

Aus ökologischen und ökonomischen Gründen zurück in die Steinzeit? Ein Projekt am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover erforscht die Möglichkeiten, Gesteine als Schneidwerkzeuge einzusetzen. Die ersten Projektergebnisse sind aufschlussreich.

Seit den frühesten Tagen der Menschheitsgeschichte werden Gesteine als Werkzeuge eingesetzt. Im Laufe der Geschichte lösten jedoch immer leistungsfähigere metallische Schneidstoffe sie ab. Die zunehmende Verknappung der natürlichen Ressourcen führt derzeit dazu, dass die Preise konventioneller Schneidstoffe stetig ansteigen.

M.Sc. Philipp Wolters, Ingenieurwissenschaftler am IFW: „Die Preise für Hartmetall steigen kontinuierlich, weil die Rohstoffe für seine Herstellung nur noch begrenzt verfügbar sind und die zugänglichen Lagerstätten für die Rohstoffe sich auf wenige Staaten wie China oder den Kongo konzentrieren. Dies schafft Gründe, Hartmetalle in möglichst vielen Anwendungsfällen zu ersetzen“.

Wolters erforscht in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt, ob sich konventionelle Werkzeuge bei der Bearbeitung von Nichteisenmetallen durch Zerspanwerkzeuge aus Gestein ersetzen lassen. „Die Vorteile von Gesteinen als Schneidstoff sind beachtlich. Es ergeben sich enorme ökologische und ökonomische Vorteile“, erklärt Wolters. Natürliche Gesteine sind weltweit in großen Mengen verfügbar, leicht zugänglich und günstig. Im Vergleich zu konventionellen Schneidstoffen können aus ihnen mit einem geringeren Energieaufwand Zerspanwerkzeuge hergestellt werden. Wolters: „Beispielsweise entfällt das Sintern, die Herstellung von Werkzeugen aus Metallpulvern. Die Gesteine sind bereits durch die Natur gefertigt. Sie müssen nur noch in Form gebracht werden.“

Eine Herausforderung im Herstellprozess stellt die natürliche Varietät der Gesteine dar. „Gesteine sind ein Naturprodukt“, gibt Wolters zu bedenken, „die natürliche Inhomogenität der Gesteinszusammensetzung müssen wir im Herstellungsprozess der Werkzeuge berücksichtigen und die Schleifprozesse dementsprechend anpassen.“

Im Rahmen des Projektes wird daher erforscht, welche Rolle die Zusammensetzung und die Eigenschaften der Gesteine für ihre Eignung als Schneidstoff spielen, wie ein geeigneter Schleifprozess der Gesteine auszulegen ist und wie sich diese Werkzeuge im Einsatz verhalten und einzusetzen sind. Erste Ergebnisse aus dem Projekt gibt es schon. Wolters hat Wendeschneidplatten aus verschiedenen Gesteinen hergestellt und bei der Bearbeitung von Aluminium (ENAW 2007) erfolgreich eingesetzt.
red











25.07.2019 • 12:42 Uhr

"Fridays For Future" - Kühne: "Ich nehme die Sorgen der Jugendlichen ernst" - Einladung der Jugendlichen in den Sommerferien

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne lädt Jugendliche aus dem Landkreis Northeim zur Diskussion über den Klimaschutz ein

Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne begrüßt den Einsatz der Jugendlichen für den Umwelt- und Klimaschutz.
Auch in Northeim haben sich Schülerinnen und Schüler unter dem Motto "Fridays For Future" zusammengeschlossen, um sich für den Klimaschutz einzusetzen. Kühne lädt sie nun ein, mit ihm zu diskutieren. Dies findet statt am Freitag, den 02. August 2019 von 14. bis 16 Uhr im Bürgersaal in Northeim.

Kühne: "Dass sich so viele junge Menschen jetzt in die politischen Prozesse einbringen möchten, begrüße ich sehr. Sie senden damit ein Zeichen, dass sie sich Sorgen um ihre Zukunft machen. Gerade als Familienvater nehme ich dieses Signal sehr ernst. Ich möchte als Vertreter der Region im Deutschen Bundestag mit den Jugendlichen im direkten persönlichen Gespräch über Klima- und Umweltschutzmaßnahmen diskutieren. Dabei soll es darum gehen, was wir als Einzelne konkret vor Ort unternehmen können, aber auch, welche Schritte von Seiten des Bundes in der Klimapolitik notwendig sind."

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler sind eingeladen. Man darf gespannt sein, wie das Angebot angenommen wird. Eine ähnliche Gesprächs- und Informationsinitiative hatte kürzlich Landrätin Astrid Klinker- Kittel im Northeimer Kreistag angekündigt.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer













25.07.2019 • 12:36 Uhr

Hitzewelle: VIER PFOTEN fordert konsequente Durchsetzung von Tiertransportverboten

Die hohen Temperaturen in Deutschland sind eine große Belastung für die meisten Tiere. Vor allem für Nutztiere, die eingepfercht in LKWs über Hunderte und Tausende Kilometer transportiert werden, ist die Hitze eine qualvolle Tortur. VIER PFOTEN fordert, geltendes Recht konsequent durchzusetzen und alle Tiertransporte mit sofortiger Wirkung auszusetzen. Darüber hinaus bittet die Tierschutzstiftung die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit.

„Laut EU-Verordnung dürfen Tiertransporte bei Temperaturen über 30 Grad nicht genehmigt werden“, sagt Ina Müller-Arnke, Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN. „Doch weil es kaum Kontrollen gibt, werden trotzdem Tausende von Tieren jeden Tag in Deutschland und ganz Europa illegal von A nach B gebracht. Die Transporte sind eine Höllenfahrt für jedes Tier, viele überleben die Fahrt nicht. Allein in Niedersachsen sind zwischen April und Juli 2018 über 11.200 Tiere bei Transporten ins In– und Ausland gestorben. VIER PFOTEN fordert daher die Bundesländer sowie die Veterinärbehörden umgehend auf, keine Tiertransporte zu genehmigen sowie die Kontrollen zu verschärfen und Vergehen konsequent zu bestrafen. Auch dass Bundesministerin Klöckner sich nach Ablauf des Sommers die Daten für 2019 vorlegen lassen will, hilft jetzt keinem einzigen Tier, das in brütender Hitze seinem Tod entgegenfährt. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass nicht wie in den vergangenen Jahren gegen die sowieso viel zu laschen Vorgaben verstoßen wird.“

Tiere leiden unter der Hitze – Helfen Sie mit

Insbesondere Geflügel und Schweine werden oft Opfer von Hitzewellen, da sie keine Abkühlungsmöglichkeiten haben, extrem dicht zusammen gehalten werden und zudem anfällig für Herz-Kreislauf-Probleme sind. VIER PFOTEN appelliert daher auch an die Bevölkerung, ihre Augen offen zu halten und in der Hitze abgestellte Viehtransporter bei der Polizei oder Feuerwehr zu melden. „Eine rechtzeitige Abkühlung kann Leben retten“, so Müller-Arnke. red










25.07.2019 • 12:33 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Ex-Innenminister Uwe Schünemann erklärt neues Polizeigesetz

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne wird Uwe Schünemann MdL, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und ehemaliger Niedersächsischer Innenminister für einen Vortrag und anschließender Diskussion zu Gast in Clausthal-Zellerfeld sein. Die Veranstaltung findet statt: am Montag, den 05. August 2019, von 18.bis 20 Uhr bei der Sympatec GmbH ,Am Pulverhaus 1, in 38678 Clausthal-Zellerfeld.
Nach dem Polizeigesetzes am 24. Mai wird er zum Thema „Innere Sicherheit in Niedersachsen“ sprechen und Fragen der Bürger beantworten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.red










25.07.2019 • 12:27 Uhr

Polizei Bad Gandersheim: Nachts bekiftte 19-Jährige mit Skoda aus dem Verkehr gezogen - Fahrverbot kommt

In der Nacht zum heutigen Donnerstag wurde gegen 01.50 Uhr eine 19-jährige Gandersheimerin in der Holzmindener Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Sie war mit ihrem Skoda unterwegs. Die Beamten des Gandersheimer Kommissariats stellten dabei Auffälligkeiten fest und führten einen Drogenvortest durch. Dieser reagierte postiv, woraufhin sich die 19-Jährige einer Blutprobe unterziehen musste. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Sie erwartet ein Bußgeld und ein vierwöchiges Fahrverbot. Außerdem werden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen. ots










25.07.2019 • 04:54 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Donnerstag: "PS.Speicher - Metallautos basteln"

Heute bietet das Ferienprogramm 2019 für die Kinder in Bad Gandersheim und aus den Dörfern eine spannende Aktion in Kooperation mit dem Automobilen Museum PS.Speicher in Einbeck an. "Wie sehen Autos aus? Was haben sich die Autobauer bei der Konstruktion ihrer Modelle gedacht? "Diese Fragen und weitere Aspekte rund ums Automobil werden präsentiert und besprochen, wenn es heute ab 14 Uhr heißt: "Auf geht's zum PS. Speicher nach Einbeck. Hier sollen nach der Theorie kleine Metallautos von den Teilnehmern/innen der Veranstatltung unter Anleitung zusammengeschraubt werden. Die Abfahrt erfolgt für alle Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren vom Domänenhof aus in Bad Gandersheim. red










25.07.2019 • 04:41 Uhr

61. Gadersheimer Domfestspiele: Abends im Zelt - Illustre Gäste und flockige Unterhaltung - Begegnung mit Wolfgang Fuhse

Nur noch zwei Wochen - und die schönste Zeit in Bad Gandersheim ist schon wieder (leider!) vorbei. Die 61. Gandersheimer Domfestspiele gehen in ihre Endphase. Da gilt es noch einmal alles an theatralischer und sonstiger Unterhaltung mitzunehmen. Beispielsweise die abendlichen Shows im Gastronomiezelt oder im Irmgard -Benesch-Kulturhof. Es gibt immer wieder schöne, amüsante, spaßige Überraschungen.

So jüngst die Begegnung mit einem alten (liebenswürdigen) Bekannten. Ex-Kurhaus Pächter Wolfgang Fuhse aus Gitterte war da. Nach seinem Besuch in "Spatz und Engel" die Begegnung im Gastrozelt. Zwei professionelle Wirte treffen aufeinander: Gebhard Jungblut trifft Wolfgang Fuhse. Auch für den Chef des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group ist Fuhse ein alter und guter Bekannter. Legendäre Veranstaltungen haben beide gemeinsam im Kurhaus erlebt. Man denke nur an die "Herrenabende" mit Hans-Dieter Gottschalk, dem früheren Stadt- und Kurdirektor. Auch die Presse- und Bierfeste und andere gigantische Feten in Fuchses Kurhaus sind unvergessen. Das jetzige Treffen mit Fuhse war eine fantastische Zeitreise retour in bessere Zeiten des Bad Gandersheimer Kurhauses. "Ich wünsche Euch, dass es wieder besser wird!", so sein nettes Statement.
Am morgigen Freitag ist wieder beste Unterhaltung bei "Freitags im Zelt" angesagt. Es gibt ein Jazz-Meeting - mit toller Musik und ebenso prächtigen Akteuren aus der Schauspieler/innen-Truppe der Domfestspiele. Es lohnt sich wieder dabei zu sein. Wie gesagt - ab jetzt jeden Festspiel-Tag ganz besonders intensiv genießen. Alles geht so unheimlich fix vorbei...
red/Fotos: Thomas Fischer












25.07.2019 • 04:25 Uhr

Fun-Fußball: Thekenteam LongDong startet Samstag in Kreiensen erstes Thekenturnierr - Spontanteams willkommen!

Riesenfun am kommenden Samstag Nachmittag in Kreiensen (Ortsteil von Einbeck) startet auf dem Sportplatz das Thekenteam LongDong (Foto) sein erstes Thekenturnier. Der Vorstand hat jetzt öffentlich potenzielle Thekenmannschaften zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen. "Wir sind eine Truppe junger Männer, für die der Spaß am Kicken im Vordergrund steht", so einer der Organisatoren vom LangDong Vorstand. "Es mach viel Spaß, für Männer und Frauen, bei einem solchen Turnier dabei zu sein - als Mitspieler und Zuschauer. Wir wollen einfach einen schönen Tag verbringen!", so die lockere Devise einer munteren Truppe.
red










24.07.2019 • 21:35 Uhr

Landwirtschaft im knackigen Hochsommer: Berge von "Bauern-Gold" und Gänse unterm Sonnensegel

Es ist die Neuauflage eines herrlichen Jahrhundert-Sommers. Heute Temperaturen wie auf der Ferieninsel Kreta oder im Urlaubsparadies Malediven. Hier und heute in Südniedersachsen. Hochkonjunktur für Bauern bei der Einbringung ihres goldgelben reifen Getreides. Ideale Bedingungen für die Ernte. Alles hochtechnisiert. Vom Acker geht es dann mit bulligen Maschinen direkt zum Agravis-Depot bei Altgandersheim. Hier wird gewogen und abgeladen. Dann türmen sich die wunderbar anzuschauende Berge des "Bauern-Goldes" in einer gigantischen Betonwanne.

Ein anderes schönes Sommermotiv vom Lande stammt heute aus Orxhausen. Hier suchen und finden majestätische Gänse unter einem Sonnendach guten Schutz vor der Gluthitze von oben; gleich nebenan befördert eine Pumpe Wasser aus einem Bach in die Gänsetränke.
red/Fotos: Thomas Fischer
















24.07.2019 • 21:19 Uhr

Heute um 17.25 Uhr: Brand eines Weizenfeldes in der Gemarkung Langelsheim-Astfeld

Am heutigen Mittwoch, 17.25 Uhr, geriet ein ca 5,25 Hektar großer Weizenschlag in der Feldmark Astfeld aus bisher unbekannten Gründen in Brand. Während des Brandausbruchs wurde auch dem Feld nicht gearbeitet. Die Feuerwehren aus Goslar, Jerstedt, Langelsheim, Wolfshagen und Astfeld waren vor Ort und brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Es verbrannte Weizen auf einer Fläche von ca 5000 Quadratmetern. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Polizei Langelsheim nimmt Hinweise unter Telefon 05326-97870 entgegen.ots










24.07.2019 • 21:17 Uhr

CE-Bahntrasse im totalen Sanierungsmodus: Bahn-Bau-Züge auf der Tal-Brücke und Holz-Barrieren vor dem Hopfenberg-Tunnel

Mit einem 125-Millionen-Euro Projekt wird die Schnellbahntrasse zwischen Göttingen und Hannover für die Zukunft fit und sicherer gemacht!
Zügig angelaufen sind die umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten auf dem ICE-Trassenabschnitt zwischen Göttingen und Hannover. Das Projekt ist zunächst auf sechs Monate ausgelegt. In dieser Zeit rauschen keine ICE-Züge über die Strecke. Es ist ein Millionenprojekt. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn eigenen Angaben zufolge 175 Millionen Euro veranschlagt. Gute 140 Kilometer Gleise, 47 Weichen, 244 000 Schwellen und über 400 000 Tonnen Schottersteine werden benötigt. In die Sanierungsmaßnahmen sind neun Tunnel und acht Talbrücken sowie das Oberleitungssystem und die Sicherungstechnik einbezogen. Weitere Streckenabschnitte, so im Hessischen Raum, sind ebenfalls für diese gewaltige Sanierungsaktion vorgesehen. 2023 soll das Gesamtprojekt "Sanierung der ICE Trasse" erledigt sein.red/fis

Die Bilder dokumentieren Sanierunsgarbeiten am heutigen Mittwoch bei sengender Sonne im Bereiche der ICE-Brücke zwischen Opperhausen und Billerbeck im Landkreis Northeim, am Hopfenberg-Tunnel und dem ICE-"Bahnhof" bei Orxhausen. Fotos: Thomas Fischer














24.07.2019 • 20:43 Uhr

Heiss, heisser, Migräne: Wenn Extreme Hitze zu Kopfschmerzen führt

Eine Hitzewelle jagt die nächste – das Wetter in Deutschland wird immer wärmer und für Viele erfüllt sich der langersehnte Traum vom „richtigen Sommer“. Heiße Tage und laue Nächte erfreuen aber nicht alle. Während die einen glücklich im Café sitzen und die Sonnenstrahlen in sich aufsaugen, ist bei Migräne-Betroffenen die Freude oft gedämpft. Ein starker Temperaturwechsel kann bedeuten, dass sich innerhalb kürzester Zeit ein Pochen und Ziehen in der Schläfengegend meldet und die nächste Migräneattacke ankündigt. Gutes Trigger-Management und Entspannungsübungen können hier Abhilfe schaffen – die Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense vereint Kopfschmerztagebuch mit wirksamen Therapiemethoden und ermöglicht Betroffenen damit, zu Experten der eigenen Gesundheit zu werden.

Migränepatientin und langjährige Nutzerin der App Mona K. berichtet von ihrer Erfahrung und gibt Ratschläge, was bei wetterbedingter Migräne helfen kann.
Wenn in Berlin die 40-Grad-Marke geknackt wird und beim Hamburger Halbmarathon mehrere Teilnehmer kollabieren, hat der Hochsommer Deutschland fest im Griff. Bereits Anfang Juli sorgte das heiße Wetter vielerorts für Sahara-Feeling und die nächste Welle ist schon im Anmarsch. Hoch Yvonne bringt in den nächsten Tagen Rekordtemperaturen bis zu 35 Grad – für Viele kaum auszuhalten. Doch am meisten leiden wohl Migränebetroffene. Nicht selten sind die Extremtemperaturen mit Schmerzattacken verbunden. So auch bei Migräne-Expertin Mona K: „Ich reagiere auf starke Temperaturschwankungen, extreme Hitze oder Kälte sowie auf eine hohe Luftfeuchtigkeit oder starke Veränderungen beim Luftdruck mit Kopfschmerzen oder Migräne.“ Bereits als Kind hat sie erste Attacken von wetterbedingter Migräne. Bestätigt wurde dieser Zusammenhang für sie durch die Migräne- und Kopfschmerz App M-sense.

Mithilfe der Nutzereingaben berechnet die App den Einfluss der unterschiedlichsten Faktoren auf die Migräneattacken und hilft Betroffenen mit einem personalisiertem Therapiemodul aktiv gegen ihre Schmerzen vorzugehen.. Wetterbedingungen hält die App automatisch für die Betroffenen fest.

M-sense Mitgründer und Migräneforscher Dr. rer. nat. Markus Dahlem erklärt: »Wir wissen aus klinischen Studien, dass Änderungen in Temperatur, Luftdruck oder Luftfeuchtigkeit ein sehr spezifischer, aber nicht der alleinige Auslöser von Migräneattacken sein können.” In einer Studie, die an der Charité in Berlin durchgeführt wurde, protokollierten Betroffene ein Jahr lang ihre Kopfschmerzen. Obwohl sich bei 95 % kein Hinweis auf Auslöser durch Änderungen in Wetterdaten ergab, zeigten die Daten, dass eine kleine Gruppe der Betroffenen sehr sensitiv auf Wetterwechsel reagiert. Hinweise darauf, warum trotzdem viel mehr Migräne- Betroffene Wetter als einen wichtigen Einflussfaktor vermuten finden sich in anderen Studien: Das Migränegehirn scheint immer wieder zeitweise vor den Attacken äußerst
Frohe Botschaft PR GmbH Tesdorpfstrasse 19 20148 Hamburg Tel. +49 · 40 · 41 44 99 44 info@frohebotschaft-pr.de www.frohebotschaft-pr.de

empfindlich zu werden. Jeder Reiz wird in dieser Zeit verstärkt wahrgenommen. Betroffene werden dann nicht nur licht-, lärm- und geruchsempfindlich, sondern auch extrem wetterfühlig. So wird leicht mal eine kleine Änderung schon als Wetterumschwung wahrgenommen, der so nicht objektiv stattfand. Kommt die Angst hinzu, dies sei ein Auslöser, kann allein eine entsprechende Erwartungshaltung zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Das bedeutet: Das Wissen über kommende Wetterumschwünge oder extreme Temperaturschwankungen kann so im ungünstigsten Fall ebenfalls eine Migräne hervorrufen.
Aber was kann man dagegen tun? Mona K. sagt: „In der Regel informiere ich mich vorher nicht über das Wetter. Also ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass ich mit dem Wissen über kommende Wetterumschwünge und der entsprechenden Erwartungshaltung eine Migräne-Attacke auslöse.“

Doch was hilft wirklich gegen wetterbedingte Migräne?

Vor allem eines: Extreme Temperaturwechsel vermeiden. Damit sind zum einen plötzliche Warm-Kalt-Wechsel, wie zum Beispiel durch Klimaanlagen im Auto, aber auch der Kältereiz von Speisen und Getränken gemeint. Abhilfe kann auch ein sogenanntes Temperaturwechsel-Training schaffen. Durch Bewegung im Freien, Sauna- und Kneippgänge sowie Wechselduschen kann der Körper an Temperaturschwankungen gewöhnt und der Organismus abgehärtet werden. Nebenbei werden außerdem die Gefäße im Gehirn trainiert und das Immunsystem gestärkt. Letztendlich reagiert der Körper dann weniger schnell und intensiv auf das Wetter und die Temperaturschwankungen.

Dazu kann eine bewusste und gesunde Ernährung nachgewiesen bei Wetterschwankungen helfen. Gerade an heißen Tagen ist es daher besonders wichtig, viel Wasser und Mineralstoffe zu sich zu nehmen.

Weiterhin ist es wichtig, sich um einen regelmäßigen und erholsamen Schlaf zu bemühen, um einen möglichst stabilen Biorhythmus zu gewährleisten. Es ist nachgewiesen, dass ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus die Ausschüttung von Nerven-Signal-Substanzen und Hormonen im Gehirn verändert, was die die Wahrscheinlichkeit und Intensität von Migräne-Attacken erhöhen kann.

Generell ist Entspannung von enormer Bedeutung in der Attacken-Prävention. Denn wer entspannt ist, kann besser mit dem Stress durch Wetterwechsel oder andere Faktoren umgehen. Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Meditation oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, helfen dabei Muskeln, Atmung, Stimmung und Haltung zu trainieren. Wer moderaten Sport wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren in den Alltag integriert, kann so ebenfalls die nächste Schmerz vorbeugen. Die wirksamsten Entspannungstechniken und eine praktische Hilfe für regelmäßiges Sporttraining finden sich auch in dem Therapiemodul von M-sense Active und unterstützen die Nutzer der App bei der Prävention zukünftiger Attacken. Außerdem kann die in der App integrierte Akut-Hilfe im Fall einer Attacke die Schmerzen auf nicht-medikamentöse Weise lindern.
Jennifer Ohnmacht / Quelle: App M-sense/Foto: Marc Reiser










24.07.2019 • 18:24 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele Sponsoring: Bock auf Theater, Wurst und mehr!

Gute Kultur ohne privates, unternehmerisches und öffentliches Sponsoring ist beinahe undenkbar. Es gehört zu den Gandersheimer Domfestspielen und trägt längst zu ihrer Zukunftssicherung bei. Verantwortliche der Gandersheimer Domfestspiele bekräftigen immer wieder die Bedeutung dieser Förderung.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group präsentiert heute einen dieser Freunde und Förderer des Theaterfestivals. "Harzländer - Die Traditionsfleischerei" in Bad Gandersheim seit 1866 hat sich eine besondere Variante des Sponsorings einfallen lassen. Über 90 Prozent der Tickets haben neben ihrem Eintrittswert für das Theater auf der Vorderseite aufgedruckt; einen ein zusätzlicher Mehrwert in Form eines Gutscheines steht auf der Rückseite der Eintrittskarte. Der garantiert dem/der Ticketbesitzer/in einen zehnprozentigen Rabatt auf den Einkauf von Fleisch- und Wurstwaren in der Harzländer-Filiale in der Moritzstaße in Bad Gandersheim. Die Einlösung des Gutscheines ist während der gesamten Laufzeit der Gandersheimer Domfestspiele möglich, heißt es.

Wie steht es mit der Resonanz?
"Nun, diese Aktion kommt bei unseren Kunden und Kundinnen richtig gut an", berichtet das Verkaufsteam in der Filiale in der Moritzstraße und so bestätigt es auch Harzländer-Geschäftsführer Jochen Neidhardt. Er bekräftigt die Notwendigkeit der Kulturförderung: "Die Domfestspiele liegen uns allen am Herzen und sind eine Bereicherung und schöne Visitenkarte für unsere Stadt - wie unsere Produkte!"

Für die Gestattung des Gutschein-Aufdrucks hat "Harzländer" einen nicht unbescheidenen Sponsoringbetrag der Festspiel eGmbH nicht zum ersten Mal in diesem Jahr zur Verfügung gestellt.
red/Fotos: Fis WMG












24.07.2019 • 14:16 Uhr

Wer kennt den abgebildeten Mann? - Polizei sucht dreisten Dieb aus Elektronikfachmarkt

Jetzt wird hart gefahndet:
Bereits am Donnerstag, den 16.Mai .2019, gegen 18:15 Uhr, kam es in einem Holzmindener Elektronikfachmarkt zum Diebstahl eines hochwertigen Apple Notebooks. Der männliche Täter überlistete dabei sämtliche elektronische Sicherungen, verstaute das Gerät unter seiner Jacke und konnte anschließend unerkannt entkommen.

Da von dem Mann gute Bildaufzeichnungen vorliegen, hat das Amtsgericht Hildesheim soeben die Veröffentlichung der Fotos angeordnet. Auf Grund der professionellen Vorgehensweise ist davon auszugehen, dass der Mann weitere, gleichgelagerte Taten begangen hat bzw. auch weiterhin begeht.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen die sich an die Tat erinnern können, oder die sachdienliche Hinweise zu der abgebildeten Person geben können, sich mit der Polizei in Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen. ots/Foto: Polizei












24.07.2019 • 14:11 Uhr

Im Clausthal-Zellerfelder Eschenbach Teich gestern untergegangen: 26-Jähriger heute verstorben

Der 26-jährige Mann, der gestern aus nicht geklärter Ursache inmitten des Oberen Eschenbacher Teiches bei Clausthal Zellerfeld plötzlich untergangenen und durch die alarmierte Feuerwehr aus mehreren Metern Tiefe an die Wasseroberfläche geholt werden konnte, ist heute Nacht gegen 00.45 Uhr in der Uniklinik Göttingen verstorben. Dorthin war er mit dem herbeigerufenen Rettungshubschrauber aufgrund seines lebensbedrohlichen Zustandes geflogen worden. Letztlich konnten dort die Ärzte das Leben des Mannes, der als Sprachstudent in Clausthal aufhältig war, nicht mehr retten. Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen zum jetzigen Ermittlungsstand nicht vor. ots










24.07.2019 • 14:07 Uhr

Ferienprogramm: Tanzkurs "Hip-Hop mit Angie" erstes Hitze-Opfer - Über 40 Grad in der Sebexer Turnhalle

Der für heute im Gandersheimer Ferienprogramm um 15 Uhr angesetzte Tanz- und Funkurs "Hip-Hop mit Angie" für Kinder ist soeben abgesagt worden. "Es ist in der Turnhalle in Sebexen zu heiß. Über 40 Grad Hitze...", so erklärte es vor wenigen Minuten Stadtjugendpfleger Gunnar Ude. Zuvor war Ude von Gritta Lidsba, Chefin des ausrichtenden Vereins, TSC Auetal, von den zu heißen Bedingungen in der Turnhalle unterrichtet worden. Ob der Kurs nachgeholt wird ist noch nicht bekannt. Nachgefragt und ausgebucht war er auf alle Fälle.
red










24.07.2019 • 13:59 Uhr

Fahndungserfolg der Polizei: Täter nach Einbruch gestellt

Tatort: Salzderhelden, Am Fuchsloch, Tatzeitpunkt: Gestern, Dienstag, 23. Juli 2019, 06.00 Uhr. Am gestrigen Morgen traf ein 33-jähriger Geschädigter auf seinem Grundstück einen jungen Mann an, der gerade aus seinem Gartenhaus und einer Garage einen älteren Ferneseher, Werkzeug und Pfandflaschen gestohlen hatte. Als der Täter den Geschädigten bemerkte, ließ er das Diebesgut fallen und flüchte er sofort. Kurze Zeit später konnte der Täter dann aber von einer Polizeistreife aus Einbeck im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung nicht weit vom Tatort gestellt werden. Bei dem Täter handelt es sich um einen 23-jährigen Mann aus Einbeck der in der Vergangenheit schon mehrfach polizeilich aufgefallen ist. Nach einer Wohnungsdurchsuchung beim Beschuldigten und einer anschließenden Vernehmung wurde der Täter wieder entlassen. Der Wert der entwendeten Gegenstände ist mit ca. 300 angegeben.vo











24.07.2019 • 13:55 Uhr

Heute um 9 Uhr: Sattelzug-Fahrer macht Fehler: Rums und drei Fahrzeuginsassen leicht verletzt - Auto auf Dach gelandet

Am heutigen Mittwoch gegen 09 Uhr kam es auf der Bundesstraße 446 in Höhe der A 7 zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuginsassen vermutlich nur leicht verletzt wurden. An einem Sattelschlepper und einem Pkw entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 12.000 Euro.

Ein 34 Jahre alter Kraftfahrer aus Hornburg war mit seinem Sattelzug auf der A 7 in Richtung Süden unterwegs. An der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg verließ er die Autobahn. Beim Abbiegen nach rechts auf die B 446 übersah er den Pkw eines Ehepaares aus Uslar, das auf der Bundesstraße in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs war. Der Kleinwagen wurde hinten rechts erfasst und geriet ins Schleudern. Rechts der Fahrbahn kam das Auto auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Der 64 Jahre alte Uslarer und seine 63 Jahre alte Beifahrerin wurden mit einem RTW vorsorglich in das Göttinger Klinikum gefahren. Der Hornburger kam in das Northeimer Krankenhaus. An dem Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Das Auto wurde abgeschleppt.fal










24.07.2019 • 13:50 Uhr

Seniorennachmittag der Domfestspiele: Von Mamma Mia bis zum Lied auf dem gelben Wagen

Beim „Que Sera, Sera“ musste Sylvia Heckendorn die Gäste im vollbesetzten Saal des Gasthauses Tappe in Opperhausen nicht lange bitten. Sofort sangen sie dieses bekannte Lied begeistert mit. Und auch bei Jan Kämmerer stimmten beim „Hoch auf dem gelben Wagen“ am Nachmittag für Senioren alle schnell ein. Mitglieder des Ensembles der Gandersheimer Domfestspiele präsentierten bei Kaffee und Kuchen ein buntes, gut einstündiges Programm.
Die vor dem Stiftskirchenportal in „Spatz und Engel“ begeisternden Darstellerinnen der Marlene Dietrich und Edith Piaf brachten für den Seniorennachmittag nicht nur die Ohrwürmer „La vie en rose“ und „Wenn die beste Freundin“ mit: Nachdem Sylvia Heckendorn beim Piaf-Chanson „Milord“ durch die Zuschauerreihen gewirbelt war, wechselte Miriam Schwan wieder mit „Sag mir, wo die Blumen sind“ zu nachdenklichen Klängen. Die musikalische Bandbreite des Nachmittagsprogramms reichte vom „Mamma Mia“-Abba-Song über ein polnisches Volkslied bis zum bekannten Filmschlager „Ein Freund, ein guter Freund“. Zum Finale versammelten sich alle zum Operettenklassiker „Im weißen Rössl“. Am Klavier waren Patricia Martin und Ferdinand von Seebach.
„Wir möchten den Menschen in der Region, besonders unseren langjährigen Besuchern, etwas zurückgeben und bieten deshalb gerne den schon traditionellen Nachmittag für Senioren an“, sagte Intendant Achim Lenz. Das Ensemble sei immer wieder gerne bereit, diese zusätzliche Veranstaltung zu spielen und dafür ein eigenes Programm zu proben und auf die Bühne zu stellen. Die Besucher des Nachmittags kommen dabei aus den Seniorenheimen in der Umgebung, aber auch Menschen im fortgeschrittenen Alter, die keine komplette Vorstellung vor dem Domportal ansehen können, nutzen gerne die Gelegenheit, dadurch ein Stück der Domfestspiele miterleben zu können.

Zum Bild: Beim Piaf-Chanson "Milord" mittendrin: Sylvia Heckendorn im Saal des Gasthauses Tappe in Opperhausen beim bunten Musikprogramm des Ensembles am Seniorennachmittag. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram











24.07.2019 • 13:45 Uhr

51-Jähriger Northeimer erwischt: Mit dem Roller ohne Führerschein und betrunken: 2 Punkte, 500 Euro Bußgeld und Blamage

Am Dienstag gegen 19.25 Uhr stoppte eine Funkstreife der Northeimer Polizei im Schlachthausweg einen Rollerfahrer. Der 51 Jahre alter Northeimer war zuvor wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen. Bei der Verkehrskontrolle kam heraus, dass der Roller mit gut 50 km/h viel zu schnell für ein Mofa ist. Zudem wurde bei einem Test eine Atemalkoholkonzentration von 0,77 Promille festgestellt.

Da der 51-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zudem erwarten den Northeimer in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren 2 Punkte in Flensburg, 500 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot. fal










24.07.2019 • 13:41 Uhr

Zurück zu den Wurzeln...Kochen und Handwerk im 13. Jahrhundert - Nobiles Palatii“ und „Die Familia Rufus“ beleben das Mittelalterhaus Nienover

Die Mittelaltergruppen „Nobilies Palatii“ und „Familia Rufus“ kommen von Samstag, dem 27.Juli bis zum Sonntag, dem 28.Juli in das Mittelalterhaus Nienover. Besucher sind herzlich willkommen.

Das Mittelalterhaus Nienover wird von den Gruppen belebt und bewirtschaftet. Alle Aspekte zur Bewirtschaftung eines mittelalterlichen Haushaltes werden anschaulich dargestellt. Dazu gehören die Speisen- und Getränkeversorgung der Bewohner, Herstellung und Reparatur von Kleidungsstücken, soziales Miteinander wie z. B. Spiele zum Zeitvertreib und die Nutzung des Hauses als Lebensraum und Schlafstätte. Der Laden des Mittelalterhauses Nienover wird zudem als Schreibwerkstatt und als Werkstatt zum Sarwürken und Schwertfegen genutzt werden.

Während der Belebung des Hauses sind Fragen zu allen Bereichen immer sehr willkommen und bei näherem Interesse ist es auch grundsätzlich möglich, unter Anleitung bei der einen oder anderen Tätigkeit selbst mit Hand anzulegen.

Das Haus ist jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Inszenierungen sind willkommen.

Weitere Informationen zu der Gruppe und deren Gästen sind zu finden unter: Nobiles Palatii und Familia Rufus auf Facebook.

Informationen zum Mittelalterhaus und zur Anfahrt finden Sie unter www.Mittelalterhaus-Nienover.de.
red/lpd/Fotomontage: lpd











24.07.2019 • 13:34 Uhr

Ein Signal für die Freiheit der Kunst an der Tribüne der Gandersheimer Domfestspiele

Es ist ein Signal für die Freiheit der Kunst: das Banner an der Tribüne der Gandersheimer Domfestspiele ( wir berichteten bereits exklusiv!) , das auf Artikel 5 des Grundgesetzes hinweist und Absatz 3 zitiert: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“. Das Grundgesetz feiert in diesem Jahr 70. Geburtstag, der auch 70 Jahre Kunstfreiheit bedeutet. Initiiert wurde das Banner von Jugendlichen aus dem Jugendforum im Landkreis Northeim, gefördert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ und finanziert vom Lokalen Aktionsplan im Landkreis Northeim. Die Stadt Bad Gandersheim, die Evangelisch-lutherische Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim und die Gandersheimer Domfestspiele unterstützen das Projekt.

Die Beteiligten haben das Banner jetzt offiziell vorgestellt, das bereits seit einigen Tagen unübersehbar an der Tribünenwand hängt. „In Zeiten, in denen kulturelle Einrichtungen wie das Theater von Parteien in Europa angefeindet werden, positionieren wir uns ganz klar – ganz klar für die Freiheit der Kunst“, sagte Intendant Achim Lenz. „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, dem Populismus ernsthafte Auseinandersetzungen entgegenzusetzen und dabei die Werte und Normen unseres Zusammenlebens zu achten und zu schützen“, sagte Silke Doepner, Projektleiterin des Lokalen Aktionsplans im Landkreis Northeim.

Die Gandersheimer Domfestspiele setzen einen deutlichen und sichtbaren Impuls. Die Idee zum Banner entstand bei einem von Jugendlichen in Bad Gandersheim initiierten „alternativen Stadtrundgang“ zum Kennenlernen des Grundgesetzes. Die Domfestspiele haben sich entschieden, ihre Premierenspenden in Höhe von 500 Euro dem Programm „Demokratie leben!“zukommen zu lassen. Mit einem Teil der Spenden kann die Plakataktion „In Vielfalt geeint. Für ein Europa ohne Ausgrenzung“ abschließend finanziert werden. Die restlichen Mittel sind noch nicht verplant. Der Lokale Aktionsplan im Landkreis Northeim nimmt gerne Anregungen entgegen und bemüht sich, jede Idee aus der Bevölkerung zur Förderung von Demokratie und gesellschaftlichen Auseinandersetzungsprozessen bei der Umsetzung organisatorisch und finanziell zu unterstützen.

Bildunterschrift:

Zum Bild: v.l. Karin Albig, stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Gandersheim, Dramaturgin Jennifer Traum, Clemens Kellner, Assistent im Künstlerischen Betriebsbüro, Gerhard Renziehausen vom Lokalen Aktionsplan im Landkreis Northeim und Intendant Achim Lenz. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram











24.07.2019 • 13:23 Uhr

Neue Wohnraumförderung: Bauminister Olaf Lies gibt Startschuss für Investitionen


Die Rahmenbedingungen für die Förderung von sozialem Wohnungsbau verbessern sich erheblich: Mit der Veröffentlichung im Niedersächsischen Ministerialblatt am (heutigen) Mittwoch treten die „Richtlinie zur Durchführung der sozialen Wohnraumförderung in Niedersachsen“ (Wohnraumförderbestimmungen) und die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur sozialen Wohnraumförderung“ (Wohnraumförderprogramm 2019) in Kraft.
Bauminister Olaf Lies sagt dazu: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge für die Menschen in unserem Land. Die soziale Wohnraumförderung ist das Herzstück, wenn es darum geht, das Angebot an bezahlbaren Wohnungen auszuweiten. Die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, sind ein starkes Signal für mehr geförderten Wohnungsbau und ein klares Bekenntnis der Landesregierung zu diesem wichtigen Instrument der Wohnungspolitik.“
Zu dem Paket gehören höhere Fördersätze, die Anhebung der berücksichtigungsfähigen Gesamtkosten und höhere Tilgungsnachlässe. Damit werden neue Anreize für Bauvorhaben von Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und auch privaten Investoren und Wohneigentümern geschaffen. Gefördert werden auch Wohnheime für Studierende sowie Wohnraum auf den Ostfriesischen Inseln.
„Die Investitionsbereitschaft der Wohnungswirtschaft ist da“, sagte Lies. „Jetzt geben wir mit den richtigen Anreizen den Startschuss für neue Bauvorhaben. Es liegen bereits Anträge vor, die jetzt bewilligt und zeitnah umgesetzt werden können. Doch damit sind die Mittel noch längst nicht ausgeschöpft. Ich freue mich über jedes weitere Vorhaben für mehr bezahlbaren Wohnraum in Niedersachsen“, so der Minister.
Auch in der Städtebauförderung tut sich etwas: Die Förderobergrenze für Erschließungsanlagen (sprich: öffentliche Straßen, Wege und Plätze) wurde von 200 auf 230 Euro je Quadratmeter angehoben. Diese Änderung gilt rückwirkend zum 01.01.2019. „Somit unterstützen wir die Kommunen in Hinblick auf die gestiegenen Baukosten“, sagte Bauminister Olaf Lies.
Hintergrund:
Das im März 2018 auf Initiative der Wohnungswirtschaft und des Bauministeriums gegründete „Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen“ hat das Ziel formuliert, bis 2030 rund 40.000 neue Sozialwohnungen zu schaffen. Mit den neuen Förderbedingungen und den zusätzlich zur Verfügung gestellten 400 Millionen Euro hat die Landesregierung wichtige Maßnahmen ergriffen, um diese Zielmarke zu erreichen.










24.07.2019 • 13:21 Uhr

Das ist cool! Schwimmkurs mit der DLRG

Es sind derzeit noch drei Plätze für einen der sehr begehrten Schwimmkurse der DLRG Ortsgruppe Northeim zu vergeben. Der Kurs findet immer montags in der Zeit von 18:30 bis 19:30 Uhr in der Northeimer Hallenbadelandschaft statt. Die Kosten pro Kind betragen 90 € zuzüglich des Eintrittsgeldes für das Hallenbad. Während des Kurses ist immer ein Elternteil bzw. die Bezugsperson mit dem Kind zusammen im Wasser. Neben einem besonderen Gefühl der Sicherheit für die Kinder hat die aktive Begleitung der Kinder durch die Begleitperson weitere positive Aspekte. Dies zeigen die bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen, so die Trainerin Manuela Junge. Die Ausbildung von Nichtschwimmern zu Schwimmern ist eine der Kernaufgaben der DLRG. Aufgrund der enormen Nachfrage und der teilweise langen Wartezeiten haben wir uns bereit erklärt, weitere zusätzliche Kurse anzubieten. Kein Kind sollte ertrinken, weil es nicht gelernt hat zu schwimmen! So der Vorsitzende der DLRG Northeim, Sven Guse.
Weitere Informationen bekommen Interessierte bei Manuela Junge unter Tel. 05553 995576 oder per Email manuela-junge@northeim.dlrg.de und bei Sven Guse unter sven- guse@northeim.dlrg.de. < [DLRG OG NOM]
red/fis











24.07.2019 • 07:53 Uhr

Einbecker Pärchen klaut Pulle Rum und wird erwischt

Tatort Einbeck, Altendorfer Tor, Tatzeitpunkt: Dienstag, 23. Juli 2019, 13.50 Uhr. Der Marktleiter eines Einzelhandelsgeschäftes in Einbeck beobachtete zunächst eine Frau, die in der Spirituosenabteilung eine Flasche Rum in einen Einkaufskorb legte, der von ihrem Begleiter getragen wurde. Danach begaben sich beide Personen in einen leeren Gang des Supermarktes und steckten die Flasche Rum in einen mitgeführten Rucksack. Anschließend bezahlten beide Personen den übrigen Einkauf und wollten dann das Geschäft ohne Bezahlung der Flasche Rum verlassen. Bei den Tätern handelt es sich um eine 36-jährige Frau und um einen 20-jährigen Mann, beide in Einbeck wohnend. Die Flasche Rum hätte 6,99 Euro gekostet. vo











24.07.2019 • 07:50 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und anschließender Sperrung der Bundesstraße 3

Ereignisort: Bundesstraße 3, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 23. Juli 2019, 14.27 Uhr. Auf der Bundesstraße 3 in Höhe der Ortschaft Vogelbeck kam ein 21-jähriger Fahrzeugführer aus dem Bereich Rinteln mit seinem VW Golf aus noch ungeklärter Ursache zunächst nach links von der Fahrbahn ab, prallt dann im Seitenbereich gegen einen Straßenbaum, wird dadurch zurück auf die Straße geschleudert und prallt anschließend auf der gegenüberliegenden erneut gegen einen Straßenbaum. Durch den letzten Aufprall wird der Fahrzeugführer in seinem Pkw eingeklemmt und muss durch die Ortsfeuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Durch den Unfall wird der Fahrzeugführer letztendlich nur leicht verletzt. Die Schadenshöhe wird insgesamt auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße musste für die Bergungs- und für die anschließenden Reinigungsarbeiten bis ca. 16 Uhr voll gesperrt werden. vo










24.07.2019 • 07:46 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim/Kalefeld aktuell am Mittwoch: ""Abenteuer "Harzhorn", "Laser-TAC", Hip-Hop mit Angie"

Mädchen und Jungen, die derzeit ihre Ferien zuhause verbringen, müssen sich nicht langweilen. Im Gegenteil. Die Ferienprogramme der Jugendpflege in der Stadt Bad Gandersheim und Gemeinde Kalefeld bieten reichlich Abwechslung und spannende Unterhaltung. So auch am heutigen Mittwoch. Hier die frischen Angebote, wie sie die Jugendpflegerin Ute Wardelmann (Kalefeld) und Stadtjugendpfleger Gunnar Ude (Bad Gandersheim) anbieten:

"Harzhorn - Leben in der römischen Legion": Auf den Spuren der Menschen vor rund 1.800 Jahren in unserer Gegend und besonders am Harzhorn zwischen Bad Gandersheim und Kalefeld tauchen wir in die Welt der römischen Legionäre, ihrer Familien und der Germanen vor Ort ein. Los geht es um 10 Uhr am INFO-Zentrum Harzhorn. Mit dabei sein dürfen Kinder ab acht Jahren.

"Laser-TAC": Mädchen und Jungen ab 7 Jahren sind zum "Laser-TAC" Spiel auf das Freigelände beim Sole-Freibad in Bad Gandersheim eingeladen. Wenn schon nicht ins Wasser, dann wenigsten auf der Wiese spielen... Die Aktion geht um 14 Uhr los. Sie kostet 4 Euro inclusive. Eintritt Hallenbad.

"Hip-Hop mit Angie" ist beim TanzsportClub Auetal in Sebexen angesagt. Kids von sieben bis 14 Jahren sind in der Sebexer Turnhalle ab 15 Uhr willkommen. Dann gibt es den Megatanz und reichlich Fun.
red/










24.07.2019 • 06:51 Uhr

Natur spielt verrückt: Die zwei Gesichter von Tannen in Bad Gandersheim

Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen gibt es auch in Südniedersachsen kontroverse Diskussionen über die Folgen der Hitze für die Vegetation. Waldexperten haben beklagen, den Bäumen würde der Regen fehlen. Nach den Fichten würden nun auch Laubbäume unter der "Dürre" zu leiden beginnen. Die Böden seien zu sehr ausgetrocknet. Es mangele an ausreichend kontinuierlichen Niederschlägen.
Wie widersprüchlich solche Aussagen sind ist an einem aktuellen Fallbeispiel in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim auszumachen. Dort ist am Rande der Northeimer Straße ein auffälliges Tannenbaum-Pärchen dokumentiert. Der eine Baum strotzt in seinem satten Grün vor Vitalität. Keine zehn Meter davon entfernt das Gegenteil: Ein beinahe vertrocknetes Tannengerippe. Den Fachleuten gibt dieses Phänomen Rätsel auf. Und schon wieder sprießen wilde Spekulationen angesichts des Klimakrisen-Hype.
red/Foto: Thomas Fischer










24.07.2019 • 06:30 Uhr

Traurige Gewissheit: Tod eines Babys durch Unfall mit betrunkenen Autofahrer bestätigt

Der bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 567 bei Kerstlingerode (Landkreis Göttingen)t am Montagabend (22.07.19) gegen 20.30 Uhr lebensgefährlich verletzte sechs Wochen alter Säugling (wir berichteten) konnte nicht gerettet werden. Offiziellen Angaben zufolge ist das kleine Mädchen im Universitätsklinikum an den schweren Unfallfolgen verstorben. Der betrunkene Fahrer hatte die Mutter mit dem Kinderwagen und zwei Hunden übersehen.red










23.07.2019 • 20:08 Uhr

Nach dem Scheitern der Festspiel-Gastronomie vor dem leerstehenden Ratskeller - Heiße Diskussionen

Nach dem Scheitern der improvisierten Erweiterung der Domfestspiel-Gastronomie auf dem Marktplatz vor dem Gandersheimer Rathaus (wir berichteten) ist eine heftige Debatte über die möglichen offen eingeräumten und die hinter vorgehaltener Hand bekanntgewordenen Ursachen entbrannt.

Die Belebung des Platzes vor dem seit geraumer Zeit bereits leerstehenden Ratskeller mit überdachten Theken, Stühlen und Tischen war auf ausdrücklichen Wunsch von Bürgermeisterin Franziska Schwarz von den Bad Gandersheimer Gastronomen Gebhard Jungesblut und Aki Kolbe mit viel Tatkraft und Einfallsreichtum und Aufwand (Sach- und Personalkosten) organisiert worden. Sie beendeten das Experiment zu Beginn dieser Woche drei Wochen vor Ende der 61. Domfestspielea ufgrund völlig unzureichender Umsätze an Getränken und Imbissangeboten. So erklärte es Gebhard Jungblut offiziell.

Heute nun wurde eine pikante Begebenheit bekannt und bestätigt, die nach Aussagen von Betroffenen "wohl das Faß zum überlaufen " gebracht haben soll. Einer der Wirte soll bei der Belieferung seiner Gastronomie sein Fahrzeug in der Kellergasse (hinter dem Rathaus) abgestellt haben. Daraufhin sei er von einer Ordnungshüterin mit einem Parkverstoßticket belegt worden. Als er sich um eine Klärung und Rücknahme des Knöllchens bemüht habe, sei ihm das verwehrt worden. Verantwortliche, die das hätten entschieden können ( Bürgermeisterin Schwarz, Amtsvertreter Schnute) seien urlaubsbedingt nicht verfügbar. Ergo: Das Knöllchen gilt. In seiner gesteigerten Verärgerung entschied der Wirt, nun das Ordnungsgeld auf der Stelle zu bezahlen. Er tat das in bar. "Und das war es dann"! , soll er sinngemäß geäußert haben.

Dieser Vorfall fiel exakt in die Entscheidungsfindung der beiden Wirte, ihre Zelte vorzeitig vor auf dem Marktplatz vor dem Rathaus abzubrechen. Bekannt wurde eine weitere atmosphärische Störung. Sie hat damit zu tun, dass die Gastronomen für ihren Auftritt zunächst ein Standgeld von 1.400 Euro an die Stadt zahlen sollten. Diese Gebühr sei zwar auf 700 Euro reduziert worden, hätte sich jedoch angesichts der bescheidenen Umsätze nicht einmal gegenfinanziert. Beobachter und Kenner der Gastroszene vertreten nun folgende Meinung: Wenn die Stadt so ein gesteigertes Interesse an dem Auftritt der Gastronomen vor dem Rathaus hatte, wäre ein völliger Verzicht auf das Standgeld wahrscheinlich motivierender gewesen.

Das Redaktionsnetzwerk hat heute eine Anfrage zu dem Thema und speziell Ticket-Vorfall ans Rathaus gerichtet. Antwort liegt nicht vor. Wir werden sie am Mittwoch wiederholen.
red











23.07.2019 • 19:36 Uhr

Heute schwere Unfälle auf der A7 - Streifenwagen der Polizei demoliert - Lasterfahrer eingeklemmt - Polizisten retten sich mit Sprung hinter Leitplanke

Am heutigen Dienstag ereigneten sich auf der Bundesautobahn 7 in Fahrtrichtung Kassel zwei schwere Verkehrsunfälle. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt.

Ein 36-jähriger Fahrer eines Lkw war auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Drispenstedt und der Anschlussstelle Hildesheim in südlicher Fahrtrichtung aufgrund eines Reifenschadens mit seinem Lkw liegengeblieben. Die Sattelzugmaschine stand auf dem Standstreifen. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten den Funkstreifenwagen auf dem Hauptfahrstreifen seitlich ab und sicherten die Gefahrenstelle zusätzlich mit Warnbaken.

Gegen 07:20 Uhr kam es dann zu dem ersten schweren Verkehrsunfall. Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer bemerkte vermutlich aus Unachtsamkeit die Sperrung des Hauptfahrstreifens zu spät, prallte mit hoher Geschwindigkeit erst gegen die Warnbaken und anschließend gegen den Streifenwagen. Der Funkstreifenwagen dreht sich leicht und kollidiert mit dem linken Heck des liegengebliebenen Lkw. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich der Fahrer des Lkw auf der Fahrbahn auf und wurde zwischen dem Funkstreifenwagen und dem Lkw eingeklemmt. Die beiden 22- und 35- jährigen Polizeibeamten des Einsatz- und Streifendienstes der BAB konnten sich mit einem Sprung hinter die Leitplanke in Sicherheit bringen. Der 36-jährige Fahrer des Lkw musste befreit werden und wurde danach umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 50-jährige Unfallverursacher wurde bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt.

Neben mehreren Streifenwagen waren Kameraden der Feuerwehr, Mitarbeiter der Autobahnmeister und Rettungskräfte am Unfallort. Zudem wurden eine Polizeidrohne und eine spezielle Kamera zur Rekonstruktion und Dokumentation eingesetzt.

Die Autobahn war mehrere Stunden gesperrt und es bildet sich ein Rückstau. Kurz vor 11:00 Uhr ereignete sich am Stauende, kurz vor der AS Drispenstedt, ein weiterer schwerer Unfall. Ein 22-jähriger Lkw-Fahrer aus Baden- Württemberg fuhr aus Unachtsamkeit auf einen Lkw, der am Stauende Schrittgeschwindigkeit fuhr, auf. Dabei wurde das Führerhaus abgerissen und der Fahrer schwer verletzt. Der 52-jährige Fahrer des vorausfahrenden Lkw wurde bei dem Zusammenstoß nicht verletzt. Die A7 ist in Fahrtrichtung Süden weiter gesperrt. kri










23.07.2019 • 19:32 Uhr

Unterschlagung von Hörgeräten

Ein 42-jähriger Seesener erwarb ein Paar Hörgeräte im Wert von 3603,00 Euro, ohne sich um eine Krankenkassenzuzahlung zu bemühen. Nun bietet er die Hörgeräte zu einem günstigeren Preis zum Verkauf an. Die Polizei Seesen hat Ermittlungen wegen Unterschlagung aufgenommen. ots










23.07.2019 • 19:17 Uhr

Heckenbeck: 125 von 500 Einwohnern unterschreiben für den Erhalt des Fahrradschutzstreifens

Initiative aus Heckenbeck übergibt Unterschriften an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel

Mehr als 125 Bürgerinnen und Bürger aus Heckenbeck (rund 500 Einwohner insgesamt laut offizieller Angaben der Stadt Bad Gandersheim) machen sich für den Erhalt der Fahrradschutzstreifen auf der Kreisstraße 641 zwischen Bad Gandersheim und Heckenbeck stark. „Wir wünschen uns, dass die aufgebrachten Fahrbahnmarkierungen und auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h bestehen bleiben“, machte Ulrich Schäfer das Ziel der Initiative deutlich.
Um den Wunsch zu bekräftigen, übergab er mehr als 125 Unterschriften an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Die Unterschriften stammen von Radfahrenden aus Heckenbeck und Umgebung, die regelmäßig auf der Strecke unterwegs sind. „Die familienfreundliche Radverkehrsverbindung sollte langfristig gesichert werden“, so die Forderung. Denn der auch noch vorhandene landwirtschaftliche Verbindungsweg ist deutlich steiler und damit insbesondere für Kinder schwerer zu nutzen.
Landrätin Klinkert-Kittel machte deutlich, dass die Unterstützung aus Heckenbeck zur rechten Zeit komme, denn gerade habe sie sich an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gewandt, um möglichst eine Ausnahmegenehmigung für die bestehenden Fahrradschutzstreifen im Kreisgebiet zu erhalten.

Hintergrund:
Seit Juni 2013 gibt es auf drei Strecken im Landkreis Northeim Fahrradschutzstreifen. Im Rahmen eines Bundespilotprojektes sollten diese außerhalb geschlossener Ortschaften erprobt werden. Erprobt wurden zwei Varianten: Auf der K 515 zwischen Eilensen und Erichsburg sind die Schutzstreifen mit roter Farbe markiert, auf den übrigen Strecken - die K 424 vom Knotenpunkt B 446 bis nach Behrensen und die K 641 von Bad Gandersheim bis nach Heckenbeck - sind die Schutzstreifen weiß markiert.
Bereits Ende 2018 war bekannt geworden, dass eine Weiterführung des Modellversuchs vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nicht gewünscht wird. Wie es vom Ministerium hieß, sind die Ergebnisse nicht eindeutig genug um die Schutzstreifen außerorts in die Straßenverkehrsordnung aufzunehmen. Da die Verkehrsbehördliche Anordnung des Landes Niedersachsen nicht verlängert wurde, muss der Landkreis die vorhandenen Markierungen nun eigentlich entfernen.
„Ich hoffe, dass es dazu nicht kommen muss“, machte Landrätin Klinkert-Kittel gegenüber den Heckenbeckern deutlich. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Fahrradschutzstreifen gerade im ländlichen Raum eine gute und praktikable Lösung als Alternative zu aufwendigen Radwegen sind. Außerdem wäre eine Entfernung der aufgebrachten Fahrbahnmarkierungen mit Kosten verbunden, die der Landkreis nur zu 80 Prozent ersetzt bekäme.
„In der bundesweiten Betrachtung mag die Sichtweise des Ministeriums nachvollziehbar sein, was wir aber brauchen sind individuelle Lösungen, die auf die Situation im ländlichen Raum eingehen“, so Landrätin Klinkert-Kittel, die dabei auch die gesunkenen Unfallzahlen auf den beteiligten Strecken hervorhebt.
Fahrradschutzstreifen sind keine neue Erfindung, sie werden bereits seit 1997 innerorts eingesetzt. Auch in den Stadtgebieten von Einbeck und Bad Gandersheim haben sich die Schutzstreifen schon seit Jahren durchgesetzt. Ob dies zumindest auch auf den vorhandenen Strecken außerorts möglich bleibt, hängt nun von den zuständigen Verkehrsministerien ab.lpd

Zum Bild: Übergabe von mehr als 125 Unterschriften an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Foto: lpd










23.07.2019 • 15:46 Uhr

Betrunkener Golf-Fahrer (26) übersieht Frau mit Kinderwagen und Hunden - Säugling lebensgefährlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 567 bei Kerstlingerode (Landkreis Göttingen) ist am gestrigen Montagabend (22.07.19) gegen 20.30 Uhr ein sechs Wochen alter Säugling lebensgefährlich verletzt worden. Das kleine Mädchen wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Göttinger Universitätsklinik geflogen. Der Zustand des Babys ist weiter kritisch.

Ein 26 Jahre alter Mann aus der Gemeinde Gleichen, der mit seinem VW Golf in Richtung Bischhausen unterwegs war, hatte kurz hinter dem Ortsausgang von Kerstlingerode aus bislang ungeklärter Ursache eine ihm am Fahrbahnrand entgegenkommende Frau übersehen. Der VW Golf kollidierte mit dem von der 35-Jährigen geschobenen Kinderwagen und erfasste einen ihrer beiden mitgeführten Hunde.

Die 35 Jahre alte Mutter aus der Gemeinde Gleichen erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und einen Schock.

Der mutmaßliche Unfallverursacher blieb unverletzt. Er saß unter Alkoholeinfluss am Steuer und war nach ersten Erkenntnissen möglicherweise auch abgelenkt. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Die Beamten der Polizei Friedland ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und stellten den Führerschein des Mannes sicher. Außerdem wurden der VW Golf und das Handy des 26-Jährigen sowie der erheblich beschädigte Kinderwagen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt.

Für die Dauer der komplexen Unfallaufnahme musste die L 567 bis kurz nach Mitternacht in Höhe der Unfallstelle voll gesperrt werden.jk










23.07.2019 • 15:38 Uhr

Bürgerspital Einbeck: Wichtiges "Kapital" ist das Personal - Einige treue Mitarbeiter schon 20 Geschäftsführer erlebt

FDP Einbeck zu Gast im Einbecker Bürgerspital - Interessante Einsichten in einem insolventen Krankenhaus

Nach Abschluss der Widerspruchsfrist des jüngsten Insolvenzverfahrens wollten sich FDP -Fraktion und -Vorstand ein eigenes Bild über die Rahmenbedingungen unseres Einbecker Krankenhauses machen. Informationen aus erster Hand sind wichtig, um auf Bürgeranfragen zur Situation des Einbecker Krankenhauses angemessen antworten zu können. In einer offiziellen Mitteilung über die Visite hat Vorsitzender Dr. Reinhad Binder nachfolgend aufgeführtes Statement dokumentiert.

Nicht nur die medizinische Versorgung in Einbeck und Umgebung, auch die rund 320 Arbeitsplätze haben eine immense Bedeutung für die Stadt Einbeck. Die „Stille Einlage“ der Stadt Einbeck wurde zur Forderungstabelle angemeldet. Gelder daraus standen bereits bei Antragstellung nicht mehr zur Verfügung.

Das Insolvenzverfahren wurde in Eigenverwaltung geführt, während der Insolvenz konnte der Geschäftsbetrieb vollumfänglich weitergeführt werden. Diese Zeit sei gut genutzt worden, um z.B. in medizinisch hochwertige Geräte wie Endoskopie, Laproskopie zu investieren und um neue OP-Techniken für moderne Verfahren zu verbessern. Hier befinde man sich auf dem neuesten Stand der Technik, so Frank Dalljo, bisheriger Geschäftsführer des Hauses. Eindrucksvolles Beispiel für die gut investierte Zeit: In der Unfall-Chirurgie konnte trotz Insolvenz ein 20%iger Fallzahlzuwachs verzeichnet werden. Nach Beendigung der Insolvenz werde es leichter für die Abteilung der Inneren Medizin, neues ärztlichen Personal anzuwerben, so die Krankenhausleitung. Die Notwendigkeit der kontinuierlichen Weiterentwicklung wurde auch von Frederic Lazar, dem künftigen Geschäftsführer unterstrichen. Noch im Bestand, allerdings nicht aktiv besetzt sei die Palliativmedizin. Auch hier biete die Beendigung des Insolvenzverfahrens die Möglichkeit, frei gewordene Stellen zu besetzen. Frank Dalljo betonte, dass eine Versorgung der Palliativpatienten durch die Abteilung der Inneren Medizin gewährleistet sei. Die räumlichen Gegebenheiten hätten weiterhin Bestand. Allerdings waren sich Teilnehmenden einig, dass eine bauliche Renovierung unumgänglich sei.

Auf die Frage von Dr. Reinhard Binder, der seit 1993 das Haus - damals noch Eigenbetrieb der Stadt Einbeck - in verschiedenen Funktionen begleitet hat, was denn die Berechtigung zur Annahme gäbe, dass der neue Investor bzw. die neue Investorengruppe das Haus wirtschaftlich führen könne, wurde ausdrücklich auf die Erfahrung von Dr. Reinhard Wichels verwiesen, der bereits die Krankenhäuser in Hannoversch Münden und in Bad Münder erfolgreich begleitet habe. Darüber hinaus werde es eine Zusammenarbeit mit diesen Häusern geben, um medizinische Synergieeffekte zu nutzen. Einbeck bleibe aber in jedem Falle selbständig. Auf die Frage nach der Liquidität des Hauses und der Dauer der Gehaltszahlungen wurde betont, dass die Zahlungen sicher seien.

Gestreift wurden auch die Rahmenbedingungen für stationäre Versorgung in Deutschland/ Niedersachsen (Krankenhausversorgung ist Sache der Länder). Die Halbierung der Zahl der Krankenhäuser, wie gerade u.a. in einer Bertelsmann-Studie vorgeschlagen, sei keine Lösung der gesundheitlichen Versorgung.

Gemeinsam waren die Krankenhausvertreter und die Besucher sich einig, dass eine außergewöhnliche Stärke des Einbecker Krankenhauses die Loyalität des Personals sei. Manche der Beschäftigten hätten bislang fast 20 Geschäftsführer kennengelernt – und haben dem Haus trotzdem sehr bewusst die Treue gehalten. So war man sich einig, dass das Einbecker Krankenhaus auch weiterhin erforderlich sein werde.


Zum Bild: Für die FDP Silke Albrecht, Dr.Reinhard Binder, Marlies Grascha und Dieter Böhlke vom Ortsverband Dassel Außerdem als Vertreter des Krankenhauses: Frederick Lazar ;Frau Stabnau, Qualitätssicherung; Frank Dalljo.











23.07.2019 • 15:29 Uhr

Frank Plagge live am 27.Juli in der Dorfschänke Herberhausen bei Göttingen

Am Samstag, den 27. Juli, kommt die ein-Mann-Band Frank Plagge ab 17 Uhr in die Dorfschänke Herberhausen in Göttingen. Seit 2006 ist Frank Plagge hauptsächlich als One Man Band unterwegs. Dabei hat er Europa von Italien bis Norwegen bereist und viel erlebt, gesehen und viele interessante Menschen getroffen. Plagge zeigt, wie viel rockigen Blues man allein mit Bluesharp, Bottleneck, Stahlseitengitarren und Gesang fabrizieren kann. Gefühlvolle Stücke wechseln sich dabei mit fetzigen Songs ab.
Weitere Informationen: www.frankplagge.de

Event kompakt:
Frank Plagge
Wann: Samstag, 27.7.19
Wo: Dorfschänke Herberhausen
Einlass: 16 Uhr
Beginn: 17 Uhr
Eintritt: frei - um Hutspende wird gebeten











23.07.2019 • 15:24 Uhr

Mittwoch heißer Auftakt: Volles Programm mit Antenne Niedersachsen auf dem Maschseefest im "Big-Maschsee-Pool"

Am Mittwoch, 31. Juli, startet das 34. Maschseefest in Hannover. Antenne Niedersachsen stellt rund um das Nordufer des Sees ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine: Zum heißen Auftakt wird DJ Antoine an den Plattentellern des „Paradiso“ in der Nordkurve stehen und an den Samstagen legen dort die Antenne Niedersachsen-DJs den besten Partymix auf. Mit dem Auftritt von Lou Bega und dem traditionellen Fun-Boot-Rennen „Crazy Crossing“ sorgt Antenne Niedersachsen am zweiten August-Wochenende außerdem für viel Spaß und beste Unterhaltung.

Vom 31. Juli bis 18. August lädt Antenne Niedersachsen auf dem Maschseefest wieder in seinen gemütlichen See-Biergarten am Nordufer ein, und auch sonst ist für die Besucher ein vielseitiges Programm geplant.

Zum großen Auftakt bringt der Sender einen besonderen Stargast auf die Bühne des „Paradiso“ in der Gaststätte Nordkurve: DJ Antoine wird am 31. Juli die Tanzfläche mit „Ma Chérie“, „Welcome to St. Tropez“ und weiteren Hits zum Kochen bringen. Der Schweizer ist exklusiv für diesen Gig zu Gast und freut sich, mit den Hannoveranern zu feiern. An den Samstagabenden werden im Paradiso außerdem regelmäßig die Antenne Niedersachsen-DJs auflegen, mit dem besten Musikmix im Gepäck.

Am zweiten Wochenende im August bringt Antenne Niedersachsen Lou Bega auf die Bühne am Nordufer. Sein Hit „Mambo No 5“ ist in jedem Sommer wieder ein Dauerbrenner und auch auf dem Maschseefest wird der „Hat Man“ den Besuchern am 10. August mit diesem und seinen neuen Songs einheizen. Am Sonntag, 11. August, findet dann ab 15 Uhr das verrückte Fun-Boot-Rennen „Bahlsen Crazy Crossing“ von Antenne Niedersachsen entlang des Nordufers statt.

Weiter Informationen zum Programm von Antenne Niedersachsen auf dem Maschseefest unter antenne.com.
red/fis












23.07.2019 • 12:04 Uhr

Nach schwerem Verkehrsunfall auf der A39: Polizei sucht dringend Zeugen

Die Autobahnpolizei Braunschweig sucht weitere Zeugen zu einem Verkehrsunfall, bei dem Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde.
Am Montagabend, gegen 19.30 Uhr, kam es auf der A39 zwischen den Anschlussstellen Salzgitter-Lebenstedt und Salzgitter-Thiede zu einem schweren Verkehrsunfall. Die 23-jährige Fahrerin eines BMW wollte vom rechten auf den linken Fahrstreifen wechseln, um einen Lkw zu überholen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem 35-jährigen Motorradfahrer, der in gleicher Richtung fuhr. Der Mann wurde schwerstverletzt in Krankenhaus gebracht.
Personen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Autobahnkommissariat unter der Telefonnummer 0531/476-3715 zu melden.ots











23.07.2019 • 11:59 Uhr

Drama auf der L828: 18-Jähriger mit Ford Focus tödlich verunglückt - 17-jährige Freundin schwer verletzt mit Rettungshubschrauber in Klinik

Ein fürchterlicher Unfall mit tödlichen Folgen hat sich am Montag, 22. Juli 2019, auf der L 828 zwischen Neuenheerse und Willebadessen (Kreis Höxter) ereignet. Ein 18-Jähriger war mit seinem Ford Focus gegen 19.50 Uhr auf der L 828 aus Richtung Neuenheerse kommend in Richtung Willebadessen unterwegs. Aus bisher nicht bekannten Gründen geriet das Fahrzeug nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen, schleuderte nach links über die gesamte Fahrbahn und prallte mit der Front gegen die angrenzende Böschung. Der Wagen überschlug sich, prallte mit dem Fahrzeugdach gegen einen Baum und blieb im Böschungsbereich liegen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Seine 17-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die L 828 war während der Unfallaufnahme gesperrt. /nig










23.07.2019 • 11:53 Uhr

Junge Union Northeim feiert den Sommer in Vogelbeck - mit JU Landeschef Christian Fühner

Am 3. August 2019 veranstaltet die Junge Union Northeim ein Sommerfest zu dem Thema Digitalisierung im Alltag. Beginn ist ab 15:30 Uhr am Grillplatz in Vogelbeck. Als Gastredner wird Oliver Schatta (MdL) einen Impulsvortrag zu dem Thema „Digitalisierung im Alltag – Von kein Empfang bis Social Media“ geben. Auf den Vortrag wird eine offene Diskussion folgen. Außerdem wird der Landesvorsitzende der Jungen Union Niedersachsen, Christian Fühner, im Rahmen seiner Sommertour zu Gast sein.
Jedermann ist herzlichst eingeladen, um an diesem Nachmittag zusammen mit der Jungen Union bei Kaffee und Kuchen sowie später bei Gegrilltem und Getränken zusammenzusitzen und ins Gespräch zu kommen. red










23.07.2019 • 11:50 Uhr

Uslar/Eschershausen: 67-jähriger Kradfahrer: Nach Krankheitsattacke gestürzt und schwer verletzt

Am gestrigen Montag, 22.Juli 2019, gegen 13.05 Uhr, kam es in Eschershausen zu einem Verkehrsunfall. Ein 67-jähriger Kradfahrer aus einer Uslarer Ortschaft befuhr in Eschershausen die L 548 in Richtung Dassel. Am Ortsausgang kam er alleinbeteiligt krankheitsbedingt zu Fall und verletzte sich dabei schwer. Er wurde mit einem Rtw dem Krankenhaus in Northeim zugeführt und dort stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 1.600 Euro.stüw











23.07.2019 • 11:47 Uhr

Baumaschinen gestohlen

In der Nacht zum Dienstag haben Unbekannte auf dem Gelände einer Baufirma im Eschenschlag in Northeim einen Renault Transporter mit Pritsche aufgebrochen. Die Täter entwendeten zwei Winkelschleifer, zwei Bohrhämmer, eine Bohrmaschine und eine Motorsäge die auf der Rückbank lagen. Die Geräte haben einen Wert von ca. 1.500 Euro.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Dienstag im Bereich der Baufirma im Eschenschlag etwas auffälliges beobachtet oder gehört haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Polizei zu melden.fal










23.07.2019 • 04:51 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Dienstag:"Aqua-Fitness-Kurs", "Nähspaß mit Wiebke & Judith", "Tropfsteinhöhle", "Walderlebnis Kinderjagdschein"

Wieder so ein abwechslungsreicher Tag mit spannenden Aktionen im Ferienprogramm der Jugendpflege in unseren Kommunen. Heute, Dienstag, bietet Stadtjugendpfleger Gunnar Ude für die Kinder in Bad Gandersheim folgende Programmpunkte an:

"Aqua-Fitness-Kurs für Kinder": ab acht Jahren um 10 Uhr im Sole-Hallenbad in Bad Gandersheim (das Freibad ist leider immer noch dicht). Aqua-Fitness ist eine Wohlfühlgymnastik im Wasser, Spielerisch wird die Ausdauer, Kraft, Koordinationsfähigkeit und die Wassersicherheit gestärkt.

"Nähspaß mit Wiebke & Judith": Wie wird ein Kissen genäht? Nun, die beiden Kursleiterinnen zeigen es Kindern im Alter zwischen sieben und zehn Jahren. Die Einblicke in die Nähwelt gibt es ab 10 Uhr bei Wibke Alexander in der Bismarckstraße Nummer 12.

"Besuch in der Iberer Tropfsteinhöhle": Richtig abenteuerlich und tief eindrucksvoll wird es heute beim Besuch der Iberer Tropfsteinhöhle bei Bad Grund. Die Fahrt geht um 14 Uhr los. Treffen wie immer auf dem Domänenhof. Eingeladen sind Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 12 Jahren. Diesen unterirdischen Besuch vergißt kein Kind.

"Walderlebnis "Kinderjagdschein": Richtige Jäger, Mitglieder der Hegeringe Bad Gandewrsehim und Heberbörde, laden Kinder ab acht Jahren zum Wildgehege am Teppichweg in Bad Gandersheim ein. Um 18 Uhr startet die Aktion mit Christian Carstens. Er will mit den Teilnehmern/innen das Erlebnis Wald mit seiner Natur und seinen Bewohnern vorführen, erklären, besprechen. Dabei können die Mädchen und Jungen den "Kinderjagdschein" machen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










23.07.2019 • 04:25 Uhr

Weitere Angebotsverbesserungen im Linienbusverkehr - ZVSN-Fahrplanwechsel zum 1. August mit zahlreichen Neuigkeiten

Schritt für Schritt verbessert der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) das Linienbusangebot in den Landkreisen Göttingen und Northeim. Im Landkreis Göttingen profitieren die Städte Duderstadt und Herzberg von einem neuen, umsteigefreien Angebot. Zudem sollen neue Verbindungen von Osterode nach Katlenburg zusätzliche Fahrgäste ansprechen.

„Wir freuen uns insbesondere darüber, dass es in enger und konstruktiver Abstimmung mit dem Unternehmen Regionalbus Braunschweig GmbH RBB) gelungen ist, die neue Direktbuslinie 454 zwischen Duderstadt und Herzberg über Hilkerode, Rhumspringe und Pöhlde umzusetzen. Das angesichts unterschiedlicher Verkehrsverträge für Fahrgäste unverständliche Umsteigen in Rhumspringe entfällt“, so Michael Frömming, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer. Künftig besteht montags bis freitags ein stündliches Angebot, am Wochenwende zweistündlich. Der Bahnhof Herzberg als wichtiger Bahn-Bus-Verknüpfungspunkt bietet optimale Anschlüsse an die Regionalbahnen in Richtung Osterode - Braunschweig und Northeim bzw. Nordhausen. Für Rhumspringe ergeben sich durch die Verlängerung der Linie 162 nach Ebergötzen in der Nachmittagsverkehrsspitze Anschlüsse an die erst im April eröffnete, neue Landesbuslinie L160 nach Göttingen. Für Gieboldehausen entsteht so gemeinsam mit der Linie 170 werktags zu den Hauptverkehrszeiten ein neues halbstündliches Angebot von Göttingen nach Gieboldehausen bzw. umgekehrt.

Für Osterode ergeben sich neue zweistündliche Verbindungen mit der Linie 465 zwischen Osterode und Katlenburg Bahnhof über Förste und Dorste mit Anschluss an die Regionalbahnen in Richtung Northeim und Göttingen. Christel Wemheuer, Erste Kreisrätin und Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung, teilt mit: „Parallel zur aktuellen Diskussion über eine optionale direkte Bahnverbindung von Osterode nach Göttingen wollen wir mit der Verknüpfung der Buslinie aus Osterode am Bahnhof Katlenburg insgesamt die Verkehrsachse Osterode – Northeim – Göttingen aufwerten.“

Die im Bereich Osterode vom ZVSN beauftragte Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen mbH bietet zudem eine neue Direktverbindung zwischen Lerbach/ Freiheit und der Wartbergschule ebenso wie eine erweiterte Bedienung von Lerbach mit der Linie 440 vor allem am Nachmittag an. Ferner kommt der ZVSN dem Wunsch nach, die Linie 463 von Badenhausen über Eisdorf und Förste nach Osterode durchzubinden.

Im südwestlichen Landkreis Göttingen finden parallel zum Fahrplanwechsel teilweise Betreiberwechsel statt. Im 62 (Linien 120, 121, 122) ist künftig die ARGE Sallwey/ Regiobus Uhlendorff im Auftrag des ZVSN unterwegs. Das Teilnetz 61 (Linien 130, 131, 134, 140, 141) wird weiterhin durch eine Neukonzessionierung vom Unternehmen Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB) betrieben. In diesen Bereichen finden zunächst kleine Fahrplananpassungen statt.

„Wir arbeiten nach und nach die Vorgaben des politisch beschlossenen Nahverkehrsplans ab und schauen sehr genau, wo wir mit den begrenzten finanziellen Mitteln weitere Angebotsverbesserungen vornehmen können. Klar ist, dass eine Dauerhaftigkeit des ständig steigenden Verkehrsangebotes nur Sinn macht, wenn mehr Menschen tatsächlich vom Pkw in den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen“, so Michael Frömming.

Christel Wemheuer: „Mit der kommenden Tarifreform, neuen Fahrtangeboten und einem intensiven Marketing für die neuen Maßnahmen leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der vielfältigen Forderungen für eine klimaschonende Verkehrspolitik. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen!“

Die neuen Fahrpläne sind ersichtlich über www.vsninfo.de










23.07.2019 • 04:20 Uhr

Erlebenswertes in Alfeld: Offenes Atelier und Gartenpforte bei Fleissig und Faul

Das Künstlerpaar Beata Fleissig und Otfried Faul lädt ein, an 3. und 4. August ihr Garten und Atelier in Alfeld, Lerchenweg 30, zu besuchen. Von 14 – 18 Uhr können die Besucher Neues kennenlernen und sich von den Künstlern anregen lassen.
Das Garten ist für die Malerin und den Bildhauer Inspirationsquelle Ausstellungsort zugleich.
Die freischaffende Künstlerin Beata Fleissig ist selbstständige Kunstpädagogin. Ihre Malerei ist gekennzeichnet durch eine große Experimentierfreudigkeit hinsichtlich der Stilrichtung und der verwendeten Materialien. Ihre Erfragung in der Malerei gibt sie gern weiter in ihre Malschule.
Otfried Faul ist als freischaffender Bildhauer tätig. Der Künstler verarbeitet in seinen Werken Eisen und Stahl zu menschlichen und tierischen Körpern.
Für Kaffee und Kuchen sorgt der Mehrgenerationen-Treff. Weitere Informationen: www.BeataHofmeister.de
red/Fotos: Beata Hofmeister














22.07.2019 • 22:16 Uhr

61. Domfestspiele inside: Clemens Kellner - Assistent im KBB und Sänger auf der Freitagsbühne

Von Berlin nach Niedersachsen, über Hildesheim nach Bad Gandersheim: Clemens Kellner gehört zu den neuen Gesichtern und Persönlichkeiten bei den 61. Gandersheimer Domfestspiele. "Das Theater hat mich schon immer fasziniert!", erzählt der neue Mann, der im Künstler-Betriebs-Büro der Domfestspiele eine Festanstellung gefunden hat. Dort steht Clemens Kellner als Organisator und Assistent der Dramaturgin Jennifer Traum engagiert zur Seite.

Seit gut einem Jahrzehnt hat auf mehreren Stationen wie beispielsweise in Berlin, Frankfurt und Hildesheim intensive Theatererfahrungen gemacht. In der Heiner Müller Inszenierung "Der Lohndrücker" agierte er mit auf der Bühne. Das Stück wurde h im Rahmen eines Festivals am Maxim Gorki-Theater in Berlin aufgeführt. Kellner war dabei.

Sein jetziges Engagement bei den Gandersheimer Domfestspielen hat den stets heiteren und fröhlichen agierenden Clemens Kellner in sein Heimatland Niedersachsen zurückgeführt. Sein Talent als Sänger brachte Clemens jüngst bei der Session "Freitags im Zelt" ein, als er mit der musikalischen Begleitung von Patricia Martin erstmals auf einer Bühne in der Festspielspielstadt stand - und vollen Applaus erhielt. red/ Fotos: Marc Reiser
















22.07.2019 • 22:04 Uhr

61. Domfestspiele inside: Clemens Kellner - Assistent im KBB und Sänger auf der Freitagsbühne

Von Berlin nach Niedersachsen, über Hildesheim nach Bad Gandersheim: Clemens Kellner gehört zu den neuen Gesichtern und Persönlichkeiten bei den 61. Gandersheimer Domfestspiele. "Das Theater hat mich schon immer fasziniert!", erzählt der neue Mann, der im Künstler-Betriebs-Büro der Domfestspiele eine Festanstellung gefunden hat. Dort steht Clemens Kellner als Organisator und Assistent der Dramaturgin Jennifer Traum engagiert zur Seite.

Seit gut einem Jahrzehnt hat auf mehreren Stationen wie beispielsweise in Berlin, Frankfurt und Hildesheim intensive Theatererfahrungen gemacht. In der Heiner Müller Inszenierung "Der Lohndrücker" agierte er mit auf der Bühne. Das Stück wurde h im Rahmen eines Festivals am Maxim Gorki-Theater in Berlin aufgeführt. Kellner war dabei.

Sein jetziges Engagement bei den Gandersheimer Domfestspielen hat den stets heiteren und fröhlichen agierenden Clemens Kellner in sein Heimatland Niedersachsen zurückgeführt. Sein Talent als Sänger brachte Clemens jüngst bei der Session "Freitags im Zelt" ein, als er mit der musikalischen Begleitung von Patricia Martin erstmals auf einer Bühne in der Festspielspielstadt stand - und vollen Applaus erhielt. red/ Fotos: Marc Reiser










22.07.2019 • 18:54 Uhr

Gastro-Hammer in Bad Gandersheim: Ratskeller Fluch oder das jähe Ende der Festspiel-Gastronomie-Erweiterung

"Wir mussten die Reißleine ziehen. Wir werden ab Wochenanfang die erweitere Festspiel-Gastronomie vor dem leerstehenden Ratskeller einstellen. Das gastronomische Angebot wurde leider viel zu wenig angenommen. Es hat sich nicht gelohnt." So erklärte Gebhard Jungblut, Chef der Domfestspiel-Gastronomie den gescheiterten Versuch, mit einem erweiterten Angebot Leben vor den Ratskeller, soll heißen auf den Marktplatz zu bringen.

Mit viel Mühe und Liebe zum Detail hatten sich die Gastronomen Jungesblut und seine Kollege vom "Hotel Waldschlösschen" Aki Kolbe auf ausdrückliche Bitten von Bürgermeisterin Franziska Schwarz bereiterklärt, auf dem Marktplatz ein gastronomisches Angebot vorzuhalten. Jungesblut besorgte die Dienstleistung mit allen Getränkevarianten; Kolbe stellte sich in seinen Imbisstrailer und hatte sich auf warme Leckeren eingestellt. Außerdem waren Sanitäranlagen im Ratskeller kurzfristig aktiviert worden.

"Wenn Du an einem Tag nur 41,50 Euro Umsatz machst und es immer wieder krasse Umsatzsprünge gibt, dann lohnt sich auf Dauer der ganze Aufwand an Material und Personal nicht.", so Jungblut. Die Entscheidung fiel dann am vergangenen Wochenende. Sonnabendabend sprach Jungblut exklusiv mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group über seine Entscheidung. Heute Vormittag der Abbau der überdachten Bereiche, Bänke und Tische, allem beweglichen Inventar wie die dekorativen Bierfässer mit den bunten Blumen. "Es tut uns leid. Wir haben es versucht. Aber so funktioniert das nicht", musste selbst Jungblut das Scheitern der improvisierten Belebung des Markplatz hinnehmen. Eigentlich ist er dafür bekannt, seine Projekte nicht so schnell aufzugeben, sondern eher mit Elan und Tatkraft durchzuziehen. "Es ging einfach nicht mehr!" Auf dem Ratskeller lastet ein Fluch!
red/Fotos: Marc Reiser
















22.07.2019 • 17:17 Uhr

Sensationelles Flugzeug auf dem "Kühler" in Bad Gandersheim: "In diesem Cockpit der DO 27 hat schon Neil Armstrong - erster Mensch auf dem Mond, gesessen!"

Jede Flugmaschine der Marke "Dornier", die am Wochenende ein spektakuläres Treffen auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz hatten, ist mit einer besonderen Geschichte verbunden. Die nostalgischen Maschinen sind Jahrzehnte alt. Wie die Bad Gandersheimer "DO27", die am Wochenende mit dem Fliegertreffen ihren 60. Geburtstag feierte. Inmitten des Pulks dieser abenteuerlichen Maschinen fiel ein Flugzeug besonders auf. Das ist am heutigen Montag noch einen Nachtrag wert. Diese weißblaue "DO 27" mit den roten Streifen deutet mit dem Emblem "DFVLR" und einem schwarzrotgoldenen Nationalsignet ganz bescheiden und dennoch bedeutsam ihre Besonderheit an.

Denn die Maschine (Baujahr 1959) gehörte in ihren jungen Jahren zum Flugzeugpark der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt. Hier diente sie für Flugversuche und Demonstrationsflüge. Als diese "DO27" noch in Oberpfaffenhofen (Bayern) stationiert war gab es 1971 eine Demonstrationsflug. Dabei wurde ein damals hypermodernes System der digitalen Flugzeugsteuerung vorgeführt. Bei dieser Demonstration saß der Amerikaner Neil Armstrong im Cockpit der DO27 und bediente den Joystick, erfahren wir von Sebastian Thoma aus Bremen, Pilot und heute Eigentümer der Maschine. Wir dürfen sie inspizieren und fotografieren als sie gerade mit zweimal 116 Liter Avgas (unverbleites Superbenzin) auf dem Gandersheimer Flugplatz betankt wird.

"In diesem Cockpit hat schon Neil Armstrong bei einem Demonstrationsflug gesessen", berichtet Sebastian Thoma. Neil Armstrong war exakt am gestrigen Sonntag vor 50 Jahren - also 1969 - weltberühmt geworden. An diesem denkwürdigen Tag hatte Armstrong als erster Mensch den Mond betreten. Das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte. Dass ausgerechnet an diesem Erinnerungstag diese "DO27" auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz landete, zu besichtigen und zu bestaunen war, verlieh dem Moment und überhaupt dem Jubiläumstreffen eine ganz besondere Weihe.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer


















22.07.2019 • 15:22 Uhr

Ursache des schweren Unfall bei Vienenburg: Mit über 160 Km/h in den Tod, so die Polizei

Dritter Schwerverletzter schwebt weiter in Lebensgefahr

Zu dem Verkehrsunfall mit zwei tödlich verletzten jungen Männern (21 und 19 Jahre alt) sowie einem lebensgefährlich verletztem 20-Jährigen aus Goslar am Wochenende bei Vienenburg - wir berichteten - kommt nach derzeitigem Ermittlungstand der Polizei Goslar in erster Linie überhöhte Geschwindigkeit in Betracht. Hinzu kommt das junge Alter des Fahrers und die damit verbundene mangelnde Fahrerfahrung. Das berichtet soeben ein Sprecher der Polizei in Goslar.

Nach Untersuchungen eines Unfallsachverständigen, der auch im Rahmen der Unfallaufnahme vor Ort war, dürfte die gefahrene Geschwindigkeit des Fahrzeugs bei etwas über 160 km/h gelegen haben. Der Audi war gegen einen Baum geprallt und zerrissen worden.

Es gibt derzeit keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden anderer an dem schrecklichen Unfall, stellt die Polizei Goslar klar.
Zum Gesundheitszustand des 20-jährigen Mannes, der sich im Fond des PKW befunden hatte, kann gesagt werden, dass dieser nach wie vor in Lebensgefahr schwebt. ots











22.07.2019 • 15:16 Uhr

Falsche Wasserwerker schlagen in Göttingen erneut zu - Betrüger erbeuten Bargeld in noch unbekannter Höhe

Nur einen Tag, nachdem ein unbekannter Trickdieb eine Seniorin mit dem sog. "Wasserwerker-Trick" um ihre Ersparnisse und ihren Schmuck betrogen hat , haben Unbekannte am Freitagmittag (19.07.19) in der Göttinger Beyerstraße erneut mit derselben Masche zugeschlagen.

Dieses Mal kamen die Betrüger allerdings zu dritt. Bei der hinterhältigen Tat erlangten sie von einer Seniorin Bargeld in bislang nicht genau feststehender Höhe. Es handelt sich aber wahrscheinlich wieder um eine größere Summe.

Wie die Göttingerin gegenüber der Polizei angab, sprach sie zunächst einer der "Wasserwerker" vor dem Mehrparteienwohnhaus an. Der Unbekannte, der vorgab von den "Wasserwerken Göttingen" zu kommen, behauptete sodann, dass es irgendwo in dem Gebäude einen Wasserrohrbruch gegeben habe und man deshalb alle Wohnungen überprüfen müsse. Im weiteren Verlauf des Gespräches traten dann zwei angebliche "Arbeitskollegen" hinzu. Alle drei sollen zwischen 50 und 60 Jahre alt gewesen und Arbeitskleidung getragen haben.

In der Wohnung angekommen, lenkte einer der Täter die Seniorin durch gezielte Fragen geschickt ab. Die Frau bemerkte deshalb vermutlich nicht, dass seine beiden Komplizen währenddessen die Räume nach Diebesgut absuchten. Die Täter entkamen wenig später mit dem dabei gefundenen Geld der Frau. Von ihnen fehlt jede Spur.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










22.07.2019 • 15:12 Uhr

Heute um 5.25 Uhr: Laster mit Glasflaschen kippt plötzlich im Kreisverkehr um

Ein mit Glasflaschen beladener LKW ist am Montag, 22. Juli, auf der B 239 in einem Kreisverkehr bei Höxter-Brenkhausen (Landkreis Höxter) auf die Seite gekippt. Der 46-jährige Fahrer blieb unverletzt, die Bergung des voll beladenen Sattelzuges zog sich allerdings über mehrere Stunden hin. Das LKW-Gespann war gegen 5.25 Uhr in Fahrtrichtung Steinheim unterwegs, als es beim Verlassen des Kreisels aus noch ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam und umkippte. Die Fahrspur in Richtung Steinheim wurde gesperrt, der Verkehr über Brenkhausen umgeleitet.

Während der Bergungsmaßnahme musste die Straße zwischenzeitlich vollständig gesperrt werden. Um den Sattelzug mit Hilfe eines Krans wieder aufzurichten, wurde zunächst die Ladung aus dem Auflieger entfernt.

Da zudem eine beträchtliche Menge Kraftstoff aus der Zugmaschine ausgelaufen ist, muss die zuständige Straßenbaubehörde das Erdreich neben der Fahrbahn abtragen. Diese Arbeiten werden voraussichtlich am folgenden Tag fortgesetzt. Bis zum Abschluss der Maßnahme bleibt die einseitige Streckensperrung mit Umleitung über Brenkhausen bestehen. /nig/Foto: Polizei










22.07.2019 • 13:38 Uhr

Goslar: Innerhalb von nur drei Minuten Rucksack mit Wertgegenständen geklaut

Den Moment einer Unachtsamkeit nutzte ein bislang unbekannter Täter, um den Laptop-Rucksack einer 48-jährigen Goslarerin aus deren Fahrradkorb zu entwenden. Die Geschädigte hatte am Sonntag, 21.Juli 2019, gegen 19:30 Uhr, ihr Fahrrad in der Danziger Straße in Goslar, Höhe Haus Nummer 32, für ca. drei Minuten unbeobachtet gelassen. Bei ihrer Rückkehr stellte sie fest, dass der Rucksack mitsamt Bargeld, persönlichen Papieren und Wertkarten entwendet wurde. Der Schaden beläuft sich auf ca. 220 Euro. Mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich unter der 05321/ 3390 bei der Polizei Goslar zu melden. ots










22.07.2019 • 13:35 Uhr

Brände in Hildesheim

- Am 20Juli 2019 geriet gegen 14:30 Uhr ein Carport mit einem
angrenzenden Geräteschuppen in der Straße Am Roten Steine in
Brand. Ein Pkw und ein Motorrad standen im Carport.
Noch während der Ausbreitung des Feuers fuhr beziehungsweise schob ein Eigentümer die Fahrzeuge nach draußen. Dabei verletzte sich der 66-jährige Eigentümer an der linken Hand. Der Carport und der Geräteschuppen brannten nahezu vollständig aus. Das Motorrad wurde leicht beschädigt. Zudem gingen einige Fenster der Nachbarhäuser zu Bruch. Es entstand ein Gesamtschaden von mindestens 5000 Euro.

- In der Heinrichstraße fing am 21.Juli 2019 gegen 01:30 Uhr ein Pkw
auf einem umzäunten Firmengelände Feuer. Die Kameraden der
Berufsfeuerwehr löschten den Fahrzeugbrand. Am Fahrzeug entstand
wirtschaftlicher Totalschaden.
Personen kamen nicht zu Schaden.

- Ein stillgelegter Pkw, der auf dem Real Parkplatz-Cheruskerring-
stand, qualmte am 22. Juli 2019, gegen 00:05 Uhr, im Bereich der
Motorhaube. Die Berufsfeuerwehr öffnete die Motorhaube und
verhinderte die Ausbreitung.
Auch bei dem Brand wurde keine Person verletzt.

- Zu einem weiteren Brand kam es am heutigen Morgen, 22.Juli 2019,
gegen 02:20 Uhr, auf einem freizugänglichen Parkplatz in der
Marienburger Straße. Aus bisher ungeklärter Ursache fing auf dem
Parkplatz ein abgestellter Campinganhänger Feuer und brannte
vollständig aus.
Die Hildesheimer Berufsfeuerwehr löschte den Brand. Personen wurden nicht verletzt. Zur Höhe des entstandenen Schadens können noch keine Angaben gemacht werden.

Die Brandermittler des 1. Fachkommissariats haben die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die in Brandortnähe verdächtige Beobachtungen gemacht haben, mögen sich bitte bei der Polizeiinspektion Hildesheim unter 05121-939-115 melden.ots/Foto: Polizei










22.07.2019 • 13:15 Uhr

Mehr Schallschutz rund um den Flughafen Hannover-Langenhagen möglich

Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens Langenhagen können sich jetzt und auch zukünftig bauliche Schallschutzmaßnahmen am Haus zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes direkt von der Flughafengesellschaft erstatten lassen. Das teilten das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU) das Niedersächsische Wirtschaftsministerium (MW) und die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH (FHG) heute (Montag) mit.. Aufgrund einer gesetzlichen Fristenregelung im Fluglärmschutzgesetz des Bundes läuft die bisherige Regelung spätestens zum 22. September 2020 aus. Für alle Beteiligten ist es wichtig, den Schutz der Gesundheit der betroffenen Bürgerinnen und Bürgern so auch zukünftig durch die Maßnahmen des passiven Schallschutzes unbürokratisch zu gewährleisten. Mit dem nun entwickelten Verfahren setzen beide Ministerien ein wesentliches Versprechen des Koalitionsvertrages um, der einen Ausbau der passiven Lärmschutzmaßnahmen am Flughafen Hannover-Langenhagen vorgesehen hatte.

Das MU hat heute als oberste Bauaufsichtsbehörde des Landes mit einem Erlass an die unteren Bauaufsichtsbehörden der Stadt Garbsen, Stadt Langenhagen und der Region Hannover für die Gemeinde Isernhagen das neue „Schallschutzprogramm 2019“ der FHG als zusätzliches Verfahren neben dem bisher gesetzlich bestehenden Verfahren verbindlich eingeführt. Diese ab dem 1. August 2019 geltende Regelung tritt neben das ursprünglich geltende Erstattungsverfahren. Das bedeutet, dass eine zeitlang (bis 2020) beide Verfahren nebeneinander gelten.

Die neue Regelung sieht vor, dass die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH (FHG) auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften Schallschutzmaßnahmen erstatten kann und sich dabei nicht - wie die kommunalen Behörden - auf die gesetzlichen Ausschlussfristen berufen muss. Auf diese Weise bekommen Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Gebieten die Möglichkeit, bereits verfristete Ansprüche neu prüfen zu lassen. Auch über den Zeitraum 2020 sind somit finanzielle Hilfen gesichert. Zudem brauchen die Antragstellerinnen und Antragsteller bei Wahl dieses Verfahrens keine Gelder für Gutachten oder Einbauten mehr auszulegen und sie können weitergehende Beratungsleistungen erhalten, was auf gesetzlicher Grundlage bisher nicht möglich war. Das Verfahren liegt ausschließlich in einer Hand (Flughafen Hannover) und ist damit unkomplizierter und einfacher für die Antragsteller.
red/fis











22.07.2019 • 13:11 Uhr

Pfarrer Dirk Bingener neuer Präsident vom Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und missio Aachen

Pfarrer Dirk Bingener (47) wird neuer Präsident vom katholischen Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio Aachen. Der gebürtige Siegener wurde für das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ von der Deutschen Bischofskonferenz und für missio Aachen auf Vorschlag der Deutschen Bischofskonferenz von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in Rom als Präsident der beiden katholischen Hilfswerke ernannt. Er tritt seine Ämter voraussichtlich im Herbst diesen Jahres an. Bingener ist den Sternsingern schon lange bekannt, da er bis jetzt als Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Mitträger der Aktion Dreikönigssingen, tätig war. Er folgt auf Prälat Dr. Klaus Krämer, dessen Amtszeit am 31. Juli endet. Bingener ist Mitglied der Konferenz Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, in der alle weltkirchlichen Akteure der katholischen Kirche zusammengeschlossen sind.

„Ich bin dankbar für diese neue Aufgabe und freue mich sehr auf die Begegnungen und Herausforderungen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von missio Aachen und dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ wird es auch in Zukunft darum gehen, weltkirchliche Solidarität konkret zu leben, um ihr so ein glaubwürdiges, den Menschen zugewandtes Gesicht zu geben", sagt Pfarrer Bingener in einer ersten Stellungnahme.red










22.07.2019 • 12:59 Uhr

Kreisabfallwirtschaft Northeim Neue komfortable Funktionen - Online Tausch- und Verschenkmarkt präsentiert sich in einem neuen Outfit

Der Tausch- und Verschenkmarkt auf der Seite der Kreisabfallwirtschaft hat sich den neuen Medien angepasst. Angebote und Gesuche für Dinge, die getauscht oder verschenkt werden sollen können wie bisher zeitunabhängig und unkompliziert selbst in den Tausch- und Verschenkmarkt eingetragen und bei Vermittlungserfolg gelöscht werden. Und das völlig kostenfrei. Den Tausch wickeln also Anbieter*innen und Suchende direkt untereinander ab.

Was ist neu?

Eine Mailbenachrichtigung an den/die Nutzer*in bei Freischaltung der Inserate sorgt jetzt für eine größere Transparenz. Es wird sofort klar, wann das Inserat freigestellt wurde.

Es können bis zu fünf Fotos ohne Größenbeschränkung für eine Anzeige hochgeladen werden und die Fotos werden im Inserat normal angezeigt. Wer will, kann sie sich dann noch weiter vergrößern.

Nutzer*innen können ihre Inserate selbst ändern und verlängern. Die Inserate können von allen mobilen Geräten wie Tabletts oder Smartphones genutzt und auch komfortabel mobil angesehen werden.

„Am besten, so die Abfallberaterin Petra Schmalle, man probiert es gleich mal aus“. Dazu kommen die Ferien in Niedersachsen wie gerufen. Wer also beim Auf- oder Umräumen Dinge findet, die zu schade zum Wegwerfen sind und anderen noch Freude machen könnten, sollten gleich damit anfangen.

Für die Abfallberaterin ist die Nutzung des Tausch- und Verschenkmarktes ein wichtiger Schritt weg von der Wegwerf- Mentalität, hin zu einer neuen Form der Verwertung, nämlich einer Weiterverwendung noch verwendbarer Produkte.

Es macht nicht nur Spaß, er schafft zu Hause Platz, spart Zeit und man tut auch noch etwas Gutes für die Umwelt.

So konnten bisher eine Vielzahl von Gegenständen wie Wohnzimmerschränke, Kommoden, Tische, aber auch Sportgeräte, Geschirr oder Kinderspielzeug und Dekoartikel (Foto) den/die Besitzer*in wechseln und landeten nicht in der Mülltonne oder auf dem Sperrmüllhaufen.

Der Online- Tausch- und Verschenkmarkt ist zu finden unter: www. Landkreis-Northeim.de auf der Startseite unter der Rubrik „Abfall und Deponien“.

Informationen und Tipps dazu gibt die Abfallberatung der Kreisabfallwirtschaft unter Telefon05551/708-162 und 163.
lpd/Foto: Marc Reiser










22.07.2019 • 12:55 Uhr

ZAHL DER WOCHE: Über 74 Prozent...… der Deutschen sind dafür, dass die Gastronomie Leitungswasser künftig kostenlos anbieten soll

Fast drei Viertel der Deutschen sprechen sich dafür aus, dass Restaurants, Bars und weitere Gastronomiebetriebe ihren Gästen künftig kostenlos Leitungswasser anbieten sollen (74,2 Prozent). Weitere 15,4 Prozent der Befragten sprechen sich dagegen aus und 10,4 Prozent sind unentschieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts prolytics, die für das BDEW Kundenbarometer Wasser durchgeführt wurde.

Derzeit wird auf europäischer Ebene die Änderung der EU-Trinkwasserrichtlinie diskutiert. Diese sieht unter anderem vor, dass Mitgliedstaaten die kostenlose Bereitstellung des Trinkwassers in Restaurants, Kantinen sowie im Rahmen von Verpflegungsdienstleistungen fördern sollen. Beispielsweise in Frankreich sind Restaurants bereits heute verpflichtet, ihren Gästen kostenfrei Leitungswasser anzubieten.
Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. /Foto: Thomas Fischer











22.07.2019 • 10:43 Uhr

Vermeintliche Leiche löst gigantischen Feuerwehreinsatz aus - es war eine nackte Gummipuppe

Am Sonntag gegen 15:10 Uhr helle Aufregung auf der Leine. Eine Gruppe Kanufahrer teilte dem Polizeikommissariat Elze fernmündlich mit in der Leine in Höhe des Zuflusses des Bethelner Baches gegebenfalls eine in einem schwarzen Sack eingebundene menschliche Leiche entdeckt zu haben. Eine daraufhin eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Elze erblickte den mit Panzerband und Schnüren umwickelten Müllsack ebenfalls. Aus dem Müllsack ragten zudem hautfarbene Teile heraus, die zunächst tatsächlich auf eine menschliche Leiche hindeuteten. Aufgrunddessen wurden die Feuerwehren Betheln und Gronau zur Bergung des Müllsackes angefordert. Eine an die unter erschwerten Bedingungen erfolgte Bergung anschließende Inspizierung des Müllsackes ergab, dass sich jemand einen sehr makaberen Scherz erlaubt hat. In dem Sack befand sich eine lebensgroße Gummipuppe. Der aufwändige Einsatz wurde um 16:10 Uhr beendet. red/fri










22.07.2019 • 10:38 Uhr

Orxhausen: Alfelder Taxifahrer um Fahrlohn geprellt - Blitzschnell im Wald verschwunden

Am frühen Sonntag Morgen lies sich ein Unbekannter von einem Alfelder Taxiunternehmen von Alfeld nach Orxhausen fahren. Dort gegen 04.30 Uhr angekommen, sprang er aus dem Taxi,sprintete in einen Wald und blieb verschwunden. Der Taxifahrer blieb auf den Gebühren in Höhe von knapp 50 Euro sitzen und erstattete Strananzeige wegen Betruges. ots










22.07.2019 • 10:35 Uhr

Aufmerksame Polizei zieht volltrunkenen Kalefelder Autofahrer aus dem Verkehr - um 22.50 Uhr

Alholisiert wollte ein 33-jähriger Kalefelder am vergangenen Samstag Abend, 21.07.2019, gegen 22.50 Uhr, im Dr.-Leonhardi-Weg in Bad Gandersheim seine Heimfahrt antreten. Eine Streifenwagenbesatzung der Gandersheimer Polizei überprüfte den Mann. Ein Alcotest ergab einen vorläufigen Wert von knapp über 1,3 Promille, woraufhin eine Blutprobe angeordnet wurde und der Führerschein sichergestellt wurde. Den 33-jährigen erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und ein mehrmonatiges Fahrverbot.ots










22.07.2019 • 10:30 Uhr

Tisch erweitert sein Imperium - Unternehmer hat CVJM-Haus bei Dassel gekauft

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht neues Heim für psychisch beeinträchtige Menschen in Dassel

Ein geschützter Ort für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen: Das ist das Ziel von Unternehmer Sven Tilch. Er hat dazu das ehemalige Gebäude des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) in Dassel gekauft und richtet es für Bewohner mit seelischen Erkrankungen her. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat sich die Einrichtung bei einem Unternehmensbesuch angesehen. Tilch nutzte den Besuch auch, um sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Behörden des Landkreises Northeim zu bedanken.
Seit Juni 2018 arbeitet Tilch daran, die Einrichtung im ehemaligen CVJM-Gebäude an der Landesstraße zwischen Dassel und Silberborn eröffnen zu können. Zuvor hatte es das Land Niedersachsen für die Unterbringung von geflüchteten Menschen genutzt. Der Unternehmer hat das Haus Solling nun in eine Einrichtung für die ganzheitliche Unterbringung und Versorgung von Menschen mit psychischen Einschränkungen umgebaut. 54 Bewohner sollen dort untergebracht werden. Daneben soll es einen offenen Bereich geben, in dem etwa 40 Bewohner Kompetenzen, die sie für das Leben in der Gesellschaft benötigen, neu erwerben können. Viele weitere Maßnahmen sind geplant. Mittelfristig sollen etwa 65 Arbeitsplätze geschaffen werden.
Die Bewohner werden in Einzelzimmern in Wohnbereichen untergebracht, die alle Bereiche des normalen gesellschaftlichen Lebens abdecken, erläutert Tilch sein Vorhaben. So werden derzeit beispielsweise ein Fernsehraum und eine Bewohnerküche eingerichtet, es gibt aber auch einen Andachtsraum, Besucherräume und eine Kegelbahn. Für den Beschäftigungsbereich stehen etwa 700 Quadratmeter zur Verfügung. Dort wird es einen Werkstattbereich, einen Gartenbereich mit Gewächshaus sowie Freizeit- und Spielangebote geben. Ebenso befindet sich auf dem Gelände ein großzügiger Sportbereich. Vorgesehen in der weiteren Planung sind ein Backhaus und eigene Tierhaltung.
Die Bewohner übernehmen perspektivisch kleine Verantwortungsbereiche, da die Menschen zurück in die Selbstständigkeit und in die Gesellschaft gebracht werden sollen, sagt Tilch. „Eine Einrichtung wie diese zu betreiben, ist sicher eine Herausforderung“, sagte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei ihrem Besuch.
Die Einrichtung arbeitet mit Ärzten, Krankenhäusern, Einrichtungen des Bundes und verschiedenen Behörden zusammen. Drei Jahre werden die Bewohner jeweils dort leben, dann sehe man weiter, so Tilch. Zurzeit nehme man Kontakt mit anderen Einrichtungen und künftigen Bewohnern auf. Diese sollen dann nach und nach einziehen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zeigte sich froh, dass für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ein sicherer Ort im Landkreis Northeim entsteht.
Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich nicht nur die Küche und der Eingangsbereich der Einrichtung, sondern auch ein Tante-Emma-Laden-Café, das für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Wanderer und Biker sollen hier einkehren können. Die hauseigene Küche bietet auch Essen auf Rädern an.
Sven Tilch der gleichnamigen Unternehmensgruppe hat ganzheitliche Pflege und Betreuung zum Leitspruch seines Unternehmens gemacht. Er betreibt zehn weitere Pflegeeinrichtungen in den Landkreisen Northeim und Göttingen mit insgesamt über 400 Mitarbeitern. Etwa 850 Menschen werden von diesen ambulant oder stationär versorgt.
Weitere Informationen zum Unternehmen: www.tilch-pflege.de
lpd

Zum Bild: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (5. v. l.), Sven Tilch (7. v. l.), Detlef Schrader vom Landkreis Northeim (6. v.l.), Volker Fuchs von der Stadt Dassel (rechts) sowie die Belegschaft des neuen Heims vor dem ehemaligen CVJM-Gebäude in Dassel. Foto: Landkreis Northeim.Foto: lpd











22.07.2019 • 08:25 Uhr

85-Jähriger missachtet Vorfahrt: Zusammenstoß zweier Pkw auf der L 550 fordert sechs Verletzte



Am gestrigen Sonntagabend (21.07.2019) ereignete sich auf der L 550 (Würgasser Straße) bei Lauenförde (Landkreis Holzminden) ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw, bei dem alle Insassen verletzt wurden. Gegen 17:30 Uhr wollte ein Ehepaar aus dem Landkreis Holzminden mit ihrem VW Polo von der Meintestraße nach links auf die L 550 in Richtung Würgassen einbiegen. Hierbei missachtete der 85-Jährige Fahrer die Vorfahrt eines Mannes aus dem Landkreis Kassel, der mit seinem VW Golf die Landesstraße von Lauenförde in Richtung Würgassen befuhr. Trotz einer Notbremsung konnte der 18-Jährige einen Zusammenstoß der Fahrzeuge nicht mehr verhindern. Nach der Kollision drehte sich der Polo und blieb entgegen der Fahrtrichtung stehen. Der Golf kam rechts neben der Fahrbahn in einem flachen Straßengraben zum Stehen. Alle vier Insassen des VW Golf einschließlich des Fahrers sowie der Fahrer des Polos wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Um die Beifahrerin im Polo möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien, wurde die Beifahrertür durch die alarmierte Feuerwehr mit technischem Gerät entfernt. Die 89-Jährige wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Pkw entstand ein Gesamtschaden von etwa 4500 Euro. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen auf der L 550. ots/Foto: Polizei










22.07.2019 • 08:17 Uhr

Seesen: Bauarbeiter fiel mit tätowierten Hakenkreuz und Reichsadler auf - Festgenommen

Am vorigen Samstag, gegen 15.15 Uhr, wurde der Polizei von einem Gast eines Restaurants an der Frankfurter Straße in Seesen mitgeteilt, dass dieser einen Bauarbeiter beobachtet habe, der am linken Arm gut sichtbar die Tätowierung eines Hakenkreuzes mit Reichsadler trage. Bei Überprüfung erwies sich der Sachverhalt als richtig. Außerdem lag gegen den 37-jährigen Seesener noch ein Haftbefehl vor. som










22.07.2019 • 08:07 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: SPD-Prominenz begeistert von "hairlicher" Aufführung

Gestern Abend prominenter Besuch bei den 61.Gandersheimer Domfestspielen: Aus Göttingen angereist Minister a.D. Thomas Oppermann, MdB, und Niedersachsens Vize-Ppräsidendetin Gabriele Andretta, MdL, . Begrüßt wurden sie von Festspiel-Intendant Achim Lenz. Spaßiges Gruppenfoto dann unter Beteiligung von Tim Müller, der in "Hair - Das Musical" den Hippie Berger spielt. Die Politiker erlebten einen fantastischen Theatersommerabend vor dem Gandersheimer Stiftskirchenportal. "Wir sind begeistert!", so das Urteil der Sozialdemokraten nach der Aufführung. red/Foto: Domfestspiele










22.07.2019 • 07:52 Uhr

Das ist los in Südniedersachsen - aktueller Veranstaltung-Tipp: "Edler 6. Textilkunstmarkt 2019" in Brunshausen

Zum sechsten Mal präsentiert das Portal zur Geschichte - Sammlung Frauenstift Gandersheim auf dem idyllischen Klosterhügel Brunshausen ein besonderes Event: "Textilkunstmarkt feine Stiche am 18. und 19. August 2019". Geboten wird modernes Kunsthandwerk und Design in großer Vielfalt aus unterschiedlichsten textilen Berufen. Es wurden wieder Ausstellerinnen und Aussteller ausgesucht, die nach Angaben der Veranstalter "wunderschöne Unikate und praktische Dinge" anbieten. Vertrautes und Neues wird zu bestaunen sein (auch käuflich zu erwerben): "Vielfältig, überraschend, experimentell, verspielt, puristisch und edel...". Man darf gespannt sein.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










22.07.2019 • 07:41 Uhr

Geld für Projekte und Investitionen in der Kultur - Olaf Martin: "Jetzt Anträge stellen!"

Landschaftsverband trifft weitere Förderentscheidungen - Neues Landesprogramm für kleine Kultureinrichtungen

Der Landschaftsverband vergibt jährlich Fördermittel für Kulturprojekte in Südniedersachsen. Für 2019 sind knapp 400.000 Euro verfügbar, die letzten Förderentscheidungen wurden nun getroffen. Sechs Kulturprojekte zwischen Weser, Harz und Werra erhalten insgesamt 11.530 Euro.

Es ist aber weiteres Geld für die Kulturszene zu erwarten. Die Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition haben über die sogenannte „Politische Liste“ im Haushaltsplan 2019 dafür gesorgt, dass zusätzlich 2,5 Millionen Euro für kleine Kultureinrichtungen zur Verfügung stehen. In Kürze wird das Kulturministerium die Ausschreibung und die genauen Förderbedingungen veröffentlichen. Olaf Martin, der Geschäftsführer des Landschaftsverbandes, ruft aber jetzt schon interessierte Kulturakteure auf, ihren Förderbedarf zu prüfen: „Die Frist zum Abgeben eines Förderantrags wird wahrscheinlich sehr knapp sein, vor allem bei Zuschusswünschen über 25.000 Euro. Wer gut vorbereitet ist und schnell einen Antrag einreichen kann, wird im Vorteil sein.“ Bei Investitionsförderungen unter 25.000 Euro wird es voraussichtlich mehr Zeit für die Antragstellung geben. Eine Kultureinrichtung gilt aus Sicht des Landes als klein, wenn sie höchstens über drei Vollzeitstellen verfügt. Förderfähig werden Baumaßnahmen und die Beschaffung von Inventar sein, zum Beispiel Tontechnik oder Museumsvitrinen.

Wer Interesse an einem solchen Zuschuss hat, bekommt beim Landschaftsverband weitere Auskünfte: Telefon 0551 63443264 oder gst@landschaftsverband.org











22.07.2019 • 07:35 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Montag: "Ein Tag im ROXX", "Tanz-Workshop", "Textiles Gestalten"!, "Es war einmal...", "Landwirt für einen Tag"

Starke Aktionen heute für die daheimgebliebenen Mädchen und Jungen im Rahmen des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege in Bad Gandersheim im Landkreis Northeim:

--"Ein Tag im ROXX": Für 9- bis 12-jährige Kinder und Jugendliche gibt es heute die Fahrt und das Abenteuer im ROXX, die Kletterhalle in Göttingen. Abfahrt um 9 Uhr vom Domänenhof.

--"Tanz-Workshop": Tanzen ist für ab heute für zwei Tage im Forum der Gandersheimer Grundschule in der Roswithastraße angesagt. Trainerin Elli Rojas bietet das Kindern im Alter von acht bis 14 Jahren an. Der Tanzspaß startet an beiden Tagen jeweils um 14 Uhr und dauert bis 15.30 Uhr.

--"Textiles Gestalten" ist heute im Portal zur Geschichte in Brunshausen für Kinder ab 7 Jahren im Angebot. In der ehemaligen Klosterkirche soll ein bisschen Theorie - Besichtigung der Ausstellung "Starke Frauen - Feine Stiche" - und dann ein Turnbeutel gestaltet werden.

--"Es war einmal..." - auf den Spuren der Sagen und Märchen - ist ein Angebot der AWO in Kooperation mit dem Stadtjugendring. Von heute bis zum 26. Juli tauchen die Teilnehmerinnen/er in die Welt der Märchen ab. Es gibt bei dem mehrtägigen Event das Abenteuer Lagerfeuer zu erleben oder auf einer Nachtwanderung den Geheimnissen der Märchenerzähler Grimm auf die Spur zu kommen. Hauptorganisator ist das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Hannover. Angesprochen sind Kinder von acht bis 12 Jahren.

--"Landwirt für einen Tag" - der startet heute um 15.30 Uhr auf dem "Eternahof" in Harriehausen. Motto der Aktion: "Gehe mit uns in unserem Nutztierzoo auf Entdeckungsreise..." Und: "Unsere Nutztierarche hat sich auf die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Rassen - insbesondere Bienen, Bentheimer Schweine, weiße deutsche Edelziegen und Lachshühner - spezialisiert.
red/fis












22.07.2019 • 07:10 Uhr

Blasen am Fuß – was tun? Wandern ohne Leiden

Eine Blase am Fuß – und aus der schönsten Wanderung in Südniedersachsen, im Harz oder auf einer Insel wird eine echte Leidenstour. Auch das Eintragen neuer Schuhe oder eine Partynacht auf High Heels enden nicht selten mit überaus schmerzhaften Druckstellen. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, gibt Tipps, was man schon bei den ersten Anzeichen von Scheuer- oder Druckstellen tun sollte und welche Maßnahmen helfen, wenn es dennoch zu einer Blase kommt.

Wenn der Fuß bei langen Märschen oder beim Sport am Strumpf oder Schuh reibt, dann ist die nächste Blase meist nicht weit entfernt. „Blasen entstehen, wenn sich durch dauerhaften Druck oder Reibung die obere gegen die untere Hautschicht verschiebt, bis sich die beiden voneinander lösen“, erklärt Marlene Haufe. „Der entstandene Hohlraum füllt sich dann mit Gewebeflüssigkeit oder in schlimmeren Fällen sogar mit Blut.“ Begünstigt wird dieser Prozess durch Feuchtigkeit und Wärme.

Blasen im Anfangsstadium verhindern

Die Gesundheitsexpertin rät, schon bei den ersten Anzeichen sofort aktiv zu werden: „So lassen sich Blasen oft noch verhindern.“ Sobald man die ersten Scheuer- oder Druckstellen spürt, empfiehlt es sich, diese abzukleben, etwa mit Tape oder einem speziellen Blasenpflaster. Auf keinen Fallen sollten Wanderer zu einem normalen Wundpflaster greifen. „Diese liegen an der gereizten Stelle nicht fest auf und verursachen somit im Zweifelsfall nur noch mehr Reibung“, weiß Haufe. Auch Hirschtalgcreme oder Vaseline können in diesem frühen Stadium helfen.

Blasen aufstechen oder nicht?

Wenn es einen doch erwischt hat, dann ist es laut Haufe grundsätzlich immer besser, die Blase so zu lassen wie sie ist, damit keine Keime in die Wunde eindringen können. Mitunter ist der Druck jedoch einfach zu groß oder das Ziel der Wanderung noch weit entfernt. Dann kann die Blase auch aufgestochen werden. Allerdings nur mit einer sauberen, zuvor desinfizierten Nadel. „Die Haut über der Blase sollte keinesfalls abgeschnitten werden, damit es nicht zu einer Entzündung kommt“, rät die Expertin von apomio.de. Außerdem empfiehlt sie, die Stelle mit einem Wunddesinfektionsmittel zu desinfizieren, welches bei einer Wanderung immer im Gepäck sein sollte. Anschließend sollte die aufgestochene Blase möglichst mit einem Blasenpflaster abgeklebt werden. So wird die Druckstelle zugleich abgepolstert.

Wann zum Arzt?

Im Normalfall heilen Blasen innerhalb weniger Tage wieder ab und sind kein Fall für den Arzt. Aber Achtung: Wenn aus der aufgestochenen Blase trübe, unangenehm riechende Flüssigkeit tritt oder sich der Heilungsprozess sehr in die Länge zieht, könnte es sich auch um eine ernste Entzündung handeln. Dann ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Die besten Tipps zum Vorbeugen

Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt die Gesundheitsexpertin folgende Vorbeugemaßnahmen:

• Der Schuh muss sitzen und sollte sich durch die Schnürung möglichst individuell an den Fuß anpassen lassen.

• Die Socken sollten keine Falten werfen und keine störenden Nähte haben.

• Bei langen Wanderungen sinnvoll: Statt einem Paar dicker Socken zwei Paar dünne Socken tragen, denn dann reiben die Socken aneinander und nicht am Fuß.

• Füße mit Hirschtalgcreme oder Vaseline einreiben, das mindert die Reibung.
red/Foto/Quelle: Fabio Formaggio












22.07.2019 • 07:05 Uhr

ÖPNV im Raum Adelebsen - Uslar läuft wieder nach Regelfahrplan

Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) teilt mit, dass im Landkreis Göttingen die Baumaßnahme unter Vollsperrung der Landesstraße 554 zwischen Adelebsen und Offensen ab Freitag, 19.Juli .2019, 08:00 Uhr beendet ist. Daher kann der Linienbusverkehr ab Samstag, 20.07.2019 auf den Linien 210 und 211 zwischen Uslar, Adelebsen und Göttingen wieder nach dem seit Dezember 2018 gültigen Regelfahrplan durchgeführt werden.
Die zwischenzeitlich für die gesamten Sommerferien kommunizierten Baufahrpläne entfallen auf beiden Linien.

Ferner weist der ZVSN darauf hin, dass die Baufahrpläne auf der Linie 115 zwischen Adelebsen, Eberhausen und Güntersen weiterhin – wie im Juni 2019 publiziert – bestehen bleiben, da die Vollsperrung der Kreisstraße 224 noch nicht abgeschlossen ist.

Für weitere Informationen können sich Fahrgäste im Internet unter www.vsninfo.de bzw. www.regiobus-uhlendorff.de sowie telefonisch bei der Firma Regiobus Uhlendorff unter 05572 / 579 informieren.
Wir danken allen Fahrgästen für ihr Verständnis und ihre Geduld und wünschen weiterhin eine Gute Fahrt mit den Bussen im VSN.
red











22.07.2019 • 06:59 Uhr

“Eine Sache für Profis” - Klimaaktivist/innen aus (Northeim) fahren zum Fridays For Future-Sommerkongress in Dortmund

Diesen Sommer findet vom 31. Juli bis zum 4. August der Sommerkongress von Fridays For Future in Dortmund im Revierpark Wischlingen statt und auch Personen aus Northeim werden dabei sein.

Der Kongress wird von jungen Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays For Future organisiert. Auch Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays For Future aus (Northeim) werden gemeinsam nach Dortmund fahren. Der Kongress bietet ihnen Raum, mehr über die Klimakrise und ihre Folgen zu lernen, sich mit anderen Engagierten zu vernetzen, sowie Erfahrungen und Fähigkeiten auszutauschen.

„In den vergangenen Monaten haben tausende junge Menschen gegen die Untätigkeit der Regierung in der Klimapolitik protestiert und gezeigt, dass die Politik so nicht weitermachen kann. Beim Sommerkongress wollen wir voneinander lernen und Erfahrungen austauschen, aber auch nach vorne schauen und überlegen, wie wir nach dem Sommer weitermachen wollen, damit wir in Zukunft noch lauter, größer und bunter für unsere Zukunft kämpfen können“, erklärt Hanna Zoike, Schülerin aus der Stadt Northeim.

In über 140 Workshops werden die Referentinnen und Referenten gemeinsam mit den Teilnehmenden verschiedenste Themen rund um Klima, Aktivismus und Politik erarbeiten. Auf großen Podien werden unter anderem Wissenschaftler, Aktivistinnen und Journalistinnen wie Otto Scharmer vom MIT, Indigo aus dem Hambi und der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Christoph Schmidt diskutieren. Bei dem weiteren Bühnenprogramm werden unter anderem Bands wie Brass Riot und Marc-Uwe Kling auftreten.
red












21.07.2019 • 19:32 Uhr

Echte/Sebexen: Tim Brand berichtet über den Einsatz der Feuerwehren beim "Vermissten-Fall"

Zum glücklich ausgegangenen "Vermissten-Fall" in der Gemeinde Kalefeld erreichte uns soeben von der Feuerwehr nachfolgend dokumentierter Bericht von Tim Brand:
In der Nacht zum heutigen Sonntag wurde ein Rollstuhlfahrer zwischen Sebexen und Echte vermisst. Der Mann war laut Polizei mit seinem Rollstuhl auf dem Heimweg von einer Feier gewesen und in einen Graben gestürzt (wir berichteten). Die alarmierten Feuerwehren aus Kalefeld, Sebexen, Echte, Eboldshausen, das Deutsche Rote Kreuz, die Technische Einsatzleitung und die Polizei sammelten sich daraufhin zu einer Lagebesprechung am Feuerwehrhaus Sebexen. Anschließend teilten sich die Einsatzkräfte auf und suchten die Straßen und Feldwege in Richtung Wiershausen, Kalefeld und Echte ab. Circa eine Stunde nach Alarmierung der Rettungskräfte, konnte der Mann gegen 2:40 Uhr gefunden werden. Mit mehreren Kräften wurde der Rollstuhlfahrer gesichert und unter Aufsicht des Rettungsdienstes aus dem Graben gezogen. Der Mann wurde anschließend ins Krankenhaus nach Northeim gebracht.
red/tm/Fotos: Tim Brand













21.07.2019 • 19:18 Uhr

Versuchte Brandstiftung und Vandalismus am Naturbeobachtungsturm bei Hollenstedt

Das Europäische Vogelschutzgebiet zwischen Einbeck und Northeim, der Leinepolder, ist ein ganz besonderes Juwel für die Tier- und Pflanzenwelt. Durch die geschaffenen Beobachtungsmöglichkeiten und dem Veranstaltungsangebot ist das Gebiet Ziel vieler Besucher.
Insbesondere der Beobachtungsturm an der sogenannten Geschiebesperre bei Hollenstedt wird von Naturinteressierten häufig für erlebnisreiche Vogelbeobachtungen genutzt. 
Neben anderen Informationsstellen rund um den Polder wird dieser Turm leider häufig mutwillig beschädigt. So ist in den letzten Jahren ein dort aufgestellter Bienenkasten, in dem man durch eine Glasscheibe die eifrigen Tiere beobachten konnte, mehrfach zerstört worden. Er wird nun dort nicht mehr aufgestellt. Weiter ist eine aufgestellten Spendenbox immer wieder aufgebrochen worden, so dass auch diese nicht mehr betreiben werden kann.
In den letzten Tagen haben Unbekannte mehrere Sachbeschädigungen an dem Turm begangen und auch versucht, diesen in Brand zu setzen. Holzbretter wurden herausgetreten; ein Nistkasten zerstört und Papier wurde unter einer Holzbank angezündet. Zum Glück griff das Feuer nicht auf die Bank und das gesamte Holzgebäude über. Darüber hinaus hinterließen die Verursacher große Mengen von Abfällen, Speiseresten und Trinkflaschen.

Die Naturscouts Leinetal, Email: info@naturscouts-leinetal.de, Telefon 05561/1538, und der BUND, Kreisgruppe Northeim, juergen.beisiegel@nds.bund.net, Telefon 05555-809 922, bitten um Hinweise über entsprechende Beobachtungen.
red/

Die Bilder dokumentieren Beschädigungen am Beobachtungsturm und einen abgerissenen Nistkasten. Fotos: Naturscouts Leinetal e.V.












21.07.2019 • 16:05 Uhr

Alle erleichtert! Suche nach vermissten Rollstuhlfahrer hat Erfolg - Mann war in Graben gerutscht und erst nach vier Stunden gerettet

Große Suchaktion mit 60 Feuerwehrleuten und Polizisten mehrerer Kommissariate

Ereignisort: Gemeinde Kalefeld, Gemarkung Sebexen. Ereigniszeitraum:Gestern, Samstag, 23 Uhr bis Sonntag., 21.Juli, gegen 03.00 Uhr:

Ein von einer Feierlichkeit in Sebexen auf dem Heimweg/Rückweg befindlicher 49-jähriger Kalefelder war mit seinem Rollstuhl vom Weg abgekommen und mit dem Rollstuhl in einen Graben gerutscht. Er war auf Hilfe angewiesen und konnte sich nicht selbst aus seiner misslichen Lage befreien. Zudem konnte er seinen Standort nicht benennen. Eine anschließende umfangreiche Suchaktion mit Polizei der umliegenden Kommissariate und circa 60 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Sebexen und Kalefeld verlief schließlich zum Erfolg. Nach Handyortung konnte die Person entgegengesetzt seiner Wohnanschrift am Wegesrand aufgefunden werden. Er wurde vorsorglich zur ärztlichen Versorgung dem Helios-Krankenhaus in Northeim zugeführt. re










21.07.2019 • 15:55 Uhr

Zu Gast auf dem schönsten Flugplatz Niedersachsens

Die CDU Bad Gandersheim besuchte am gestrigen Samstag das diesjährige "Do-Treffen" auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz und nutzte die Gelegenheit, um sich über die Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen, welche diesen außergewöhnlichen Anziehungspunkt Bad Gandersheims ermöglichen, zu informieren. Beginnend mit einem kurzen Briefing über die aktuelle Lage der Vereine sowie des Platzes selbst, informierten sich die Christdemokraten über den Flugbetrieb und betrachteten Starts und Landungen. Auch die Maschiene sowie ihre Unterbringung in den teils neu errichteten Hallen standen auf der Besichtigungstour sowie ein Rundgang und Einführung in die Arbeit und Aufgaben des „Tower“. Vom Platz selbst kann man eine wunderbare Aussicht über die ganze Stadt und ihre umliegenden Dörfer genießen. Für die CDU ist vor allem das intensive ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder beispielhaft hervorzuheben. red/Fotos: Marc Reiser













21.07.2019 • 14:25 Uhr

Gestern Abend vorm Dom: Nach Edith- und Marlene- Songs im Regen ein grandioses Applaus-Gewitter

Hören und schauen Sie mal rein was am gestrigen Abend kurz nach 21.30 Uhr auf der Tribüne der 61. Gandersheimer Domfestspiele passierte. Zuvor musste das Stück "Spatz und Engel" abgebrochen werden. Aber dennoch ging es im Regen weiter mit den herrlichen Songs der legendären Künstlerinnen Edith Piaf und Marlene Dietrich. Trotz des Regen und zur Freude des in Plastik verpackten Publikums. Als Sylvia Heckendorn und Miriam Schwan ausgesungen hatte ging es los ... das Applaus-Gewitter!
So eine Dramaturgie, so eine spontane Performance hat es in den 61 Jahren Gandersheimer Domfestspiele noch nicht gegeben!
red/Video: Thomas Fischer













21.07.2019 • 14:18 Uhr

Feuerwehren aus der Gemeinde Kalefeld im Dauereinsatz: Unwetter, Feuer, vermisster Rollstuhlfahrer

Am Samstagabend zog gegen 18.30 Uhr ein kräftiges Gewitter über das Alte Amt. In Folge kam es ab 18.45 Uhr zu mehreren Einsätzen aufgrund von umgestürzten Bäumen nahe Echte und Oldershausen. Die Feuerwehren aus beiden Ortschaften haben die Bäume zersägt und mit landwirtschaftlichem Gerät an die Seite gezogen und die Straßen so wieder freigemacht.

Einen weiteren Einsatz gab es für die Feuerwehren Echte und Düderode am frühen Sonntagmorgen gegen 1.55 Uhr nahe Oldershausen. Hier stand ein Freileitungsmast offenbar aufgrund eines technischen Defekts in Flammen. Die Feuerwehren habe. Die Flammen schnell gelöscht und den Bereich bis zum Eintreffen des Energieversorgers abgesichert.

Parallel dazu lief um 1.44 Uhr ein Großeinsatz in Sebexen an. Hier wurde ein Rollstuhlfahrer vermisst. Die Feuerwehren unter anderem aus Kalefeld, Sebexen, Echte, das DRK, die Polizei und Technische Einsatzleitung waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Person zu suchen. Das hatte letztlich auch Erfolg. red/Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr

















21.07.2019 • 14:00 Uhr

Eichenzell/Petersberg: 15-jähriger verursacht Unfall mit geklautem Auto und flüchtet zu Fuß

Eichenzell. Schweres Kopfzerbrechen verursachte in der Nacht zu Sonntag ein 15-jähriger der Polizeiautobahnstation Petersberg in Hessen. Zunächst wurde am Dreieck Fulda, in Fahrtrichtung Norden ein Pannenfahrzeug auf dem linken von drei Fahrstreifen gemeldet. Im weiteren Verlauf verdichteten sich die Meldungen, dass es sich wohl um einen Unfall gehandelt haben muss.

Als die Streife schließlich am Ort des Geschehens eintraf musste zunächst sortiert werden, wer denn zum Unfall was sagen kann und wer "nur" als Ersthelfer angehalten hatte. Schnell war klar, dass eigentlich keiner der Anwesenden etwas zum Unfallgeschehen sagen konnte und auch niemand zu dem verunfallten BMW gehörte. Nachdem alle Unbeteiligten die Unfallstelle verlassen hatten, stand die Autobahnpolizei plötzlich alleine auf der Autobahn.

Den Unfallspuren zufolge kam der BMW aus Richtung A 66 herunter und wollte auf die A 7 in Richtung Kassel fahren. Auf regennasser Fahrbahn hatte der Fahrer wohl die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war quer über mehrere Fahrstreifen in die Betongleitwand geschleudert.

Neben einem Trümmerfeld waren die Fahrstreifen auch übersäht mit Pommes und Burgerresten. Auch im Fahrzeug lagen noch teilgefüllte Tüten einer Fast-Food-Kette, sodass schnell klar war, dass hier mehrere Personen im Fahrzeug gesessen haben mussten. Auch zwei aufgefundene Handys deuteten darauf hin. Anrufe in den umliegenden Krankenhäusern verliefen zunächst ohne Erfolg.

Schließlich meldete sich nach ca. anderthalb Stunden doch eine Jugendliche bei der Rettungsleitstelle und teilte mit, man habe an unbekannter Stelle einen Unfall gehabt und müsse sich jetzt ins Krankenhaus begeben.

Die Streife erwartete die drei Jugendlichen dann bereits in der Notaufnahme und musste feststellen, dass alle drei erst fünfzehn Jahre alt waren.

Der Fahrer gab direkt zu, den Fahrzeugschlüssel seinem größeren Bruder bereits vor ca. drei Monaten stibitzt zu haben. Heute Abend habe er eine Spritztour unternommen und dabei wohl den Mädchen imponieren wollen.

Da die Fahrkünste des 15-jährigen Fuldaers jedoch noch nicht sonderlich ausgeprägt waren, geriet er trotz angeblich sehr geringer Geschwindigkeit ins Schleudern und prallte gegen die Betonwand.

Das schlechte Gewissen habe dann zunächst dazu geführt, dass man sich zu Fuß in der Dunkelheit von der Unfallstelle entfernte. Total durchnässt und verdreckt kamen die drei Jugendlichen schließlich nach fast zwei Stunden im Krankenhaus an. Bis dahin hatte der große Bruder das Fehlen seines Autos noch gar nicht bemerkt.

Den 15-jährigen erwartet jetzt eine Anzeige wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht, nicht Absichern eines liegengebliebenen Fahrzeugs und fahrlässige Körperverletzung.ots











21.07.2019 • 13:50 Uhr

Unwetter: Göttinger BMW-Fahrer Glück im Unglück - Beinahe vom Baum erschlagen

Glück im Unglück hatten ein 23 Jahre alter Fahrzeugführer und sein 22 Jahre alter Beifahrer aus dem Landkreis Göttingen, als sie am Samstagnachmittag bei starkem Wind und leichtem
Regen mit ihrem BMW Z3 die Bundesautobahn A7 in Fahrtrichtung Hannover befuhren. Zwischen der Anschlussstelle Westenholz und der Tank- und Rastanlage Allertal-West fiel plötzlich vor ihnen ein Baum auf die Fahrbahn. Trotz einer Vollbremsung auf regennasser Fahrbahn konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden und der Pkw wurde vollständig unter dem Baum begraben. Die beiden Fahrzeuginsassen blieben glücklicherweise unverletzt und es kam durch den Baum lediglich zu Sachschaden am Pkw und der Außenschutzplanke. Der rechte und mittlere Fahrstreifen waren bis zur Entfernung des Baumes durch die Feuerwehr Krelingen circa eine Stunde gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. ots/Foto: Polizei










21.07.2019 • 13:13 Uhr

Sommerflaute

FIS WMG - Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Stellen die Notenbanken weiterhin genügend Treibstoff für die Märkte bereit? Eine Frage, die Marktteilnehmer ebenso bewegt wie die Frage nach der wirtschaftlichen Verfassung der Unternehmen. Antworten zumindest auf die zweite Frage geben die Gesellschaften in der begonnenen Berichtssaison zum zweiten Quartal. In der kommenden Woche stehen dann auch wieder Makrozahlen aus Deutschland auf der Agenda: So meldet sich Ifo mit seinem Zahlen in der kommenden Woche.

An den Aktien- und Anleihemärkten geht das fröhliche Rätselraten weiter. Erraten werden soll, wann und wieviel zusätzlichen Treibstoff die Notenbanken in den kommenden Wochen für Märkte und Wirtschaft bereitstellen. Unterdessen berichten die Unternehmen weltweit über ihre Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal. Dabei stellt sich heraus, dass die Gewinne kaum mehr ansteigen. Zahlreiche Gewinnwarnungen etwa von deutschen Unternehmen dokumentieren die Schwierigkeiten, welche die Firmen mit der weltweit schwachen Industrienachfrage haben. Solange jedoch die Zinsen so niedrig bleiben, stellen die Aktiendividenden eine der wenigen Alternativen für positive Ausschüttungen aus Wertpapieranlagen dar.

Wichtige Daten bei geringen Umsätzen

Mit Spannung wird erwartet, ob die Europäische Zentralbank bereits geldpolitische Beschlüsse im Köcher hat oder diese für den Herbst vorbereitet. Wichtige Konjunktursignale wird das deutsche ifo-Geschäftsklima aussenden – allzu euphorisch werden diese wohl nicht ausfallen. In Großbritannien werden nach Abschluss der parteiinternen Wahl bei den Konservativen die Weichen für einen neuen Premierminister gestellt. Außerhalb der britischen Finanzmärkte sind die Marktreaktionen auf neue Wendungen beim Brexit jedoch äußerst begrenzt. Dr.Ulrich Kater











21.07.2019 • 13:09 Uhr

DHB-Pokal: Zeitplan und Spielpaarungen stehen fest! Northeimer Handball Club Ausrichter des Turniers in Göttingen

Am Wochenende 17./18. August 2019 kommt es zur ersten Runde des Deutschen Handball-Pokals in der S-Arena in Göttingen. Der Northeimer Handball Club wird das Turnier ausrichten. Nach Rücksprache mit dem DHB ergeben sich folgende Spielpaarungen und Anwurfzeiten:

Samstag, 17.08.2019
-Spiel 1: 16.00 Uhr: SC Magdeburg - NHC
-Spiel 2: 19.OO Uhr: VfL Eintracht Hagen - HSV Hamburg

Sonntag, 18.08.2019
-Spiel 3: 16.00 Uhr: Sieger Spiel 1 - Sieger Spiel 2

Der Sieger des Sonntagsspiels (Spiel 3) wird in die zweite Runde des DHB-Pokals einziehen. Der Kartenvorverkauf wird Mitte/Ende Juli beginnen. Wir werden darüber zeitnah informieren. "Bitte verfolgen Sie dazu auch unsere HP www.northeimerhc.de und das Ticketportal Reservix", rät Oliver Kirch vom Marketing des NHC.
red










21.07.2019 • 13:05 Uhr

Goslar/Kirchberg: "K:O:A - Kirchberg Open Air" wird ein Opfer des Gewitters

Am gestrigen Samstag kam es in den Abendstunden aufgrund der Wetterlage (einsetzender Starkregen / Gewitter) im Stadtgebiet von Goslar zu Beeinträchtigungen durch herausgedrückte Gullydeckel. Glücklicherweise entstand hierdurch kein Personen- oder Sachschaden.

Darüber hinaus musste aufgrund des Gewitters die Veranstaltung "K:O:A - Kirchberg Open Air" aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Personen und Besucher waren angehalten, das Gelände umgehend zu verlassen. ots










21.07.2019 • 12:30 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: "Spatz & Engel" unterm Regenbogen - Abbruch um 21 Uhr und dann in Publikumsherzen gesungen

Dieses Ausnahmestück muss man gesehen haben - Und es gibt noch Karten für weitere Aufführungen

Es war auf allen Wetter-Apps angekündigt: Der große Regen mit Blitz und Donner. Die gestrige "Spaß und Engel"-Abendaufführung bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen stand somit unter einer ungünstigen Wetterprognose. Als der erste Wolkenbruch nach 19 Uhr abgeregnet war und sich gegen 20 Uhr die Lage entspannte entschloss sich Intendant Achim Lenz den Theaterabend zu wagen. Leider dauerte es keine 15 Minuten, da setzte ein erneuter Regen ein. Blitzschnell verwandelte sich das Publikum in eine bunte Plastikverhüllung. Die Schauspieler und Schauspielerinnen von allen diesen Unannehmlichkeiten völlig unbeeindruckt. Faszinierend ihre Leidenschaft, für ihr Publikum und gegen den Regen zu spielen.

Um 21 Uhr wiederum die auf dem Wetterradar prophezeiten und einsetzenden Regengüsse. Dazu ein romantisches Naturschauspiel am Himmel. Südwestseits der Tribüne spannte sich ein gigantischer doppelter Regenbogen. Um 21.12 Uhr wurde es dem Intendanten zu brenzlig. Mit einem roten Schirm in der Hand erklärt er dem Publikum das Theaterspiel für beendet. "Die Rutsch- und damit die Verletzungsgefahr auf den völlig bewässerten Bühnenbrettern ist für die Schauspielerinnen und Schauspieler zu groß." Dann sein bedeutsames ABER: "Dafür singen die beiden Hauptdarstellerinnen die schönsten Songs aus dem Stück!". Natürlich quittierte das Publikum diese honorige Geste mit dem ersten heftigen Beifall - auch unter den Plastikverhüllungen wunderbar zu hören.

Und Edith Piaf (Sylvia Heckendorn) und Marlene Dietrich (Miriam Schwan), begleitet von den unter einem transparenten Dach geschützten Musikern Ferdinand von Seebach und Vassily Dück, beglückten und entschädigten das ausharrende Publikum. Über eine halbe Stunde zwei gewaltige Stimmen mit bekannten Liedvorträgen, die bei allen tiefe Eindrücke an einen unvergeßlichen Theaterabend in Bad Gandersheim hinterließen.

Und allen, die diese Ausnahmeaufführung "Spatz und Engel" noch nicht bei den Gandersheimer Domfestspielen erlebt haben sei dringend angeraten, sie unbedingt zu besuchen. Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass diese musikalisch-theatralische Biografie dieser absoluten Ikonen des 20. Jahrhunderts der heimliche Spitzenreiter unter den Stücken der 61. Gandersheimer Domfestspiele ist. Und deswegen hat "Spatz und Engel" eine heftigere Auslastung verdient als das bisher der Fall ist. Für weitere Aufführungen gibt es noch Tickets über reservix und in der Kartenzentrale. Absolut empfehlenswert!
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer












21.07.2019 • 12:08 Uhr

Vorbereitung beim Northeimer Handballclub 3. Liga Team ist in vollem Gang

Am vergangenen Samstag war der Ligakonkurrent von der GSV Eintracht Baunatal zu Gast in der Schuwallhalle. Mit schmalem Kader, es gab für die Feldspieler nur eine Wechselmöglichkeit, zeigte der NHC den gut 100 Zuschauern zum frühen Vorbereitungszeitpunkt ein ordentliches Spiel. Die 25-31 Niederlage war auch wenig der mangelnden Alternativen geschuldet. Das Torhüterduo bildeten dieses Mal die Neuen Fabian Ullrich und Björn Wenderoth. Beide konnten sich das ein oder andere Mal auszeichnen. Das Zusammenspiel mit ihren Vorderleuten muss natürlich noch wachsen und auch der neu formierte Abwehrverbund ohne Abwehrchef Paul Hoppe muss sich noch finden. Neuzugang Yanik Springer spielte mutig auf und warf seine ersten zwei Tore für den NHC.

In der nächsten Woche geht es am Samstag den 27.Juli um 16 Uhr gegen den HSV Hannover (3. Liga Nord/Ost) in der Schuhwallhalle weiter. In Hannover hat zu dieser Saison unser ehemaliger Spieler Marlon Krebs angeheuert.

NHC: Ullrich, Wenderoth; Iliopoulos 6, Lange 7/1, Seekamp 1, Springer 2, Hempel 2, Wilken, Wodarz 7.

Der Kartenvorverkauf für die 1./2. DHB-Pokalrunde am 17./18. August in der S-Arena in Göttingen ist am vergangenen Montag angelaufen. Karten können über den Link auf der Homepage www.northeimerhc.de online erworben werden.
red/ok











21.07.2019 • 12:04 Uhr

Polizei zieht Fahrer unter Drogen rechtzeitig aus dem Verkehr

Bevor Schlimmeres passierte agierte die Polizei:
Am Freitag wurde bei einem 20-Jährigen aus Nörten-Hardenberg, Fahrer eines Opel Corsa, im Rahmen einer Verkehrskontrolle eine Beeinflussung durch THC festgestellt.
Am Samstag bei einem 27-Jährigen aus Northeim als Fahrer eines BMW eine Beeinflussung durch Amphetamine.
Beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt vorübergehend untersagt, eine Blutentnahme durchgeführt und Strafverfahren wegen Besitz/Erwerb von Betäubungsmitteln und Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahren unter BTM-Einfluss eingeleitet.ri











20.07.2019 • 17:35 Uhr

Dannhäuser Berg: Zusammenstoß mit einem Reh

Am gestrigen Freitag, gegen 02:15 Uhr, befuhr ein 32-jähriger Mann aus Einbeck mit seinem Pkw die Bundesstraße 64 in Fahrtrichtung Bad Gandersheim. Am Dannhäuser Berg kreuzte Rehwild die Fahrbahn und es kam zum Zusammenstoß. Dem Einbecker entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. Was mit dem Reh passiert ist teilte die Polizei in Seesen nicht mit. red/ots










20.07.2019 • 17:28 Uhr

Rotary-Intercitymeeting im Kaisersaal und dann Besuch beim „Glöckner“

Ihr traditionelles Intercitymeeting hat die Rotary-Clubs Clausthal-Zellerfeld und Einbeck-Northeim wieder zu den Gandersheimer Domfestspielen geführt. In diesem Jahr stand für die mehr als 80 Teilnehmer das Schauspiel „Der Glöckner von Notre Dame“ auf dem Spielplan. Damit alle gut informiert in die Vorstellung gehen konnten, gab es vorher eine exklusive Einführung in die Inszenierung des Romans von Victor Hugo durch Intendant Achim Lenz. Auch der neue Geschäftsführer der Domfestspiele, Thomas Groß, nutzte die Gelegenheit des Treffens zu zahlreichen Gesprächen.

Im Kaisersaal begrüßten Dr. Dieter Simon, Präsident des Rotary Club Einbeck-Northeim, und Walter Lampe, Präsident des Rotary Club Clausthal-Zellerfeld, die Gäste. Intendant Achim Lenz, der bei dem Schauspiel selbst die Regie führt, erläuterte den Rotary-Besuchern, welchen Weg der Romanstoff von der ersten Idee bis zur Premiere durchlebt. Das Bühnenbild, die prägende, auch am Ende der Romanfassung in Flammen stehende Dachkonstruktion, war bereits fertig gebaut, als im Frühjahr das reale Feuer in Notre-Dame de Paris ausbrach und den Dachstuhl zerstörte. Wie nun reagieren?

Achim Lenz berichtete im Kaisersaal von dem Eindruck, den dieses Ereignisse auf alle Beteiligten gemacht habe, und wie Schauspieler, Musiker, Ausstattung und Technik damit bei den Proben umgegangen seien. Der Intendant gab dabei auch die eine oder andere Insider-Information, beispielsweise was es mit dem Begriff „Anagke“ auf sich hat, und mit welchen Darstellern die verschiedenen Rollen besetzt sind.

Als Abschluss des Intercitymeetings gab es auch in diesem Jahr wieder nach der Vorstellung die Gelegenheit zu Gesprächen mit den Schauspielern im Irmgart-Benesch-Kulturhof. Organisiert worden war diese Veranstaltung von Otto Prahmann und Dr. Hinrich Bönicke, denen alle für die gelungene Veranstaltung dankten.


Zum Bild: Im Kaisersaal (v.l.): Walter Lampe (RC Clausthal-Zellerfeld), Intendant Achim Lenz, Dr. Dieter Simon (RC Einbeck-Northeim). Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram











20.07.2019 • 17:21 Uhr

Große Polizeiaktion in Gifhorn - Schläge gegen offene Drogenszene - 300 Polizisten, auch aus Göttingen, im erfolgreichen Einsatz

Ein Mann mit Haftbefehl festgenommen - Polizei: Diverse ausländerrechtliche Verstösse

Mit einer groß angelegten Durchsuchungsaktion ging die Polizei am Freitagabend gegen die offene Betäubungsmittelszene in der Stadt Gifhorn vor. Hierbei wurden ein Sportwettencafé an der Braunschweiger Straße sowie ein Waldstück im unweit davon gelegenen Laubberg durchsucht. Von den dort anwesenden Personen wurden die Identitäten festgestellt.

Der Bereich rund um den nördlichen Teil der Braunschweiger Straße hatte sich in den vergangenen Monaten immer mehr zu einer Art offener Drogenszene entwickelt. In diesem Zusammenhang wurden zusätzlich zu den originären Delikten der Betäubungsmittelkriminalität auch immer wieder Straftaten wie Diebstähle und Körperverletzungen begangen. Die Polizei sah diesbezüglich dringenden Handlungsbedarf, etwas hiergegen zu unternehmen.

Im Einsatz waren insgesamt mehr als 300 Beamte der Polizeiinspektion Gifhorn sowie der Bereitschaftspolizeien Braunschweig, Hannover und Göttingen.

Bei der Durchsuchungsaktion wurden die Identitäten von insgesamt 44 Personen festgestellt, darunter zwei Frauen und ein Jugendlicher. Mit Hilfe dreier Rauschgiftspürhunde wurden insgesamt rund 50 Gramm Marihuana in entsprechenden Portionsbeuteln gefunden und sichergestellt. Eine Person, für die ein Haftbefehl vorlag, wurde festgenommen. Darüber hinaus durchsuchten die Beamten zwei Wohnungen von im Einsatzgebiet angetroffenen Personen. Es wurden zudem diverse ausländerrechtliche Verstöße festgestellt, deren abschließende Prüfung noch andauert.ots










20.07.2019 • 17:15 Uhr

Grauenhafter Unfall auf der B 241 Fahrer und Beifahrer tödlich, ein weiterer Insasse schwer verletzt.

Mit Audi S4 mit voller Wucht gegen einen Baum geprallt

Am heutigen Samstagmorgen, gegen 05.00 Uhr, wurde der Polizei von mehreren Personen über Notruf ein vermutlicher Verkehrsunfall auf der B 214, zwischen Goslar und Vienenburg, Bereich "Krähenholz", gemeldet. Den daraufhin entsandten Einsatzkräften bot sich bei Eintreffen ein grauenhafter Anblick.

Sie fanden den Sachverhalt am angegebenen Ort bestätigt vor und stellten bei den durchgeführten Sofortmaßnahmen einen in zwei Teile gerissenen, zum Teil unter einem Baum liegenden, völlig zerstörten Pkw fest, der herausgerissene und knapp zwanzig Meter entfernt liegende Motorblock brannte.

In den beiden Fahrzeugteilen wurde je eine und in der Nähe liegend eine weitere Person aufgefunden, von denen bislang nur die Identität des Fahrers und Beifahrers vollständig ermittelt werden konnten.

Nach den bisherigen Feststellungen war der 21-jährige Goslarer mit seinem blauen Audi S4 mit GS-Kennzeichen, der darüber hinaus mit zwei weiteren Personen, einem 19-jährigen Goslar und einer weiteren bislang unbekannten männlichen Person, besetzt war, auf der B 241 aus Richtung Goslar kommend in Richtung Vienenburg unterwegs, hatte dabei aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, kam in einer Rechtskurve zunächst offenbar nach links und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte anschließend gegen einen Baum.

Für den 21-jährigen Fahrer, der eingeklemmt war und geborgen werden musste, und seinen 19-jährigen Beifahrer, der aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, kam jede Hilfe zu spät, sie verstarben noch an der Unfallstelle.

Der namentlich bislang unbekannte Mitinsasse, der ebenfalls eingeklemmt war und geborgen werden musste, wurde lebensgefährlich verletzt und nach medizinischer Erstversorgung zunächst ins Goslarer Krankenhaus gebracht, später allerdings in ein Braunschweiger Klinikum verlegt. Die B 241 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme und Aufräum- bzw. Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden. Die Sperrung ist mittlerweile aufgehoben. red/ots/Foto: Polizei










20.07.2019 • 14:27 Uhr

kleines Wachstumswunder: Zierkürbis mit Riesenblüte bringt jetzt Farbe auf die Hausfassade und später in den Winter

Am Anfang war da ein winziger Setzling im Blumentopf. Gut gepflegt ist daraus heute ein über zwei Meter großes Gewächs entstanden. Neben dem Grün dominieren besonders die knallgelben Blüten. Die alltägliche Sonne und Befeuchtung hat das Wachstum des Zierkürbis mächtig angetrieben.
Schon jetzt ist erkennbar: Aus einer der Blüten könnte sich bei weiterer liebevoller Betreuung der rankenden Kürbispflanze noch Größeres erwachsen. Und wenn alles so prächtig gedeiht - dann klappt es mit dem Zierkürbis aus eigner Zucht. Die später getrockneten, formenreichen Früchte bringen Farbe in den Winter. Was für eine wunderbare natürliche Perspektive.
red/Fotos: Marc Reiser












20.07.2019 • 13:59 Uhr

Tipp der Woche: Wer übernimmt die Kosten für eine Notfall-Zahnbehandlung im Ausland?

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung (ERV):
Zahnschmerzen sind richtig unangenehm. Treten sie im Urlaub auf, ist das besonders ärgerlich. Manchmal ist dann ein Zahnarztbesuch im Urlaubsland unerlässlich. Wer in der Europäischen Union (EU) oder in Island, Norwegen, Liechtenstein, Kroatien, Mazedonien, Serbien oder der Schweiz unterwegs ist, für den reicht die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) der gesetzlichen Krankenversicherung meist aus. Aber: Reisende dürfen sich dann nur von Ärzten des öffentlichen Gesundheitssystems vor Ort behandeln lassen, nicht von Privatärzten. Die Krankenkasse erstattet auch ausschließlich die Kosten einer vergleichbaren Behandlung in Deutschland. Da im Ausland die Zahnbehandlung häufig teurer oder wie etwa in Spanien gar nicht Teil des gesetzlichen Leistungsspektrums ist, bleiben Urlauber auf den (Zusatz-)Kosten sitzen. Die kompletten Kosten übernimmt nur eine private Reisekrankenversicherung. Und das nicht nur innerhalb der EU, sondern weltweit. Aber auch mit einer guten Police im Gepäck kann der Zahnarztbesuch zum Abenteuer werden: Wegen der Sprachbarrieren. Auf der Website der Initiative proDente finden Reisende einen Sprachführer in sieben Sprachen, der eine unkomplizierte Kommunikation ermöglicht. Kunden der ERGO Reiseversicherung können außerdem auf die ERV travel & care App zugreifen. Sie hilft unter anderem dabei, am Urlaubsort einen Zahnarzt zu finden.
red/Foto/Quelle: ERGO Group










20.07.2019 • 13:51 Uhr

Jubi-Treff der "Dornier-Flugzeuge": Perfekt gestartet, gut geflogen, heil gelandet - Über den PS-Speicher und Brocken bis Bad Gandersheim

"Alles ist gut!", so das beruhigende Urteil der Flugleitung. Es herrscht heute kein alltäglicher Flugbetrieb auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim. Dort findet an diesem Wochenende ein Treffen von Oldtimer-Flugzeugen statt. Sie alle beehren die Bad Gandersheimer Jubiläums-Dorniermaschine "DO28". Sie feiert ihren 60. Geburtstag. Anlass für ein Jubiläumstreffen. Heute bei herrlichen Bedingungen ein Formationsflug mit sieben Maschinen. Alle werden mit einem Flugplatzmobil zur Startbahn geleitet.

Die fotografierenden Zuschauer dürfen hinter einem rotweiß markierten Linie alles beobachten und dokumentieren. Sicherheit wird hier ganz groß geschrieben. Es weht ein lauer Sommerwind. Die Sonne scheint angenehm. Dann heben die Fluggeräte in den blauen Himmel mit den weißen Wolken ab. Nach einer kleinen Runde geht es in Richtung Einbeck. Dort überfliegt die Formation den PS-Speicher. Anschließend zurück über den "Kühler" in Bad Gandersheim. Die nächste Station in den Lüften ist das Harzgebirge. Was vor 60 Jahren undenkbar erschien ist nun unkompliziert möglich. Es wird der Brocken überflogen - und kein Flugzeug wird abgefangen und zur Landung gezwungen. Als der Luftraum. noch zur Ostzone (DDR) gehörte - Gnade Gott irgendwelchen Grenzverletzern...

Nach 70 Minuten sind die Maschinen zurück. Vom Tower aus beobachtet Dr. Conny Huber mit seiner Frau Dr. Ludmilla den Flugbetrieb. Alle Maschinen landen professionell, soll heißen unaufgeregt und total sicher. Derweil trudeln immer mehr Zaungäste ein. Die nostalgischen Flugzeuge interessieren die Menschen. Viele von ihnen lassen sich Technik und Maschinenstärke von den freundlichen Piloten erklären. Selbst Probesitzen in manchen Cockpits ist erlaubt.

Beim Harzländer-Grillstand gibt es heiße Würstchen und Steaks. Kalte Getränke an einem weiteren Stand in der Nachbarschaft. Im Hangar stehen Kaffee und Kuchen bereit. Alles hat ein bisschen das schöne Flair und abenteuerliche Ambiente eines kleinen und gemütlichen Flugtages. Die Organisation dieses Jubiläums-Geburtstags-Treffen klappt reibungslos.
red/Fotos: Thomas Fischer
















20.07.2019 • 13:26 Uhr

Antenne Niedersachsen STARS for FREE 2019: Matt Simons ist dabei

Mit seinem Song „Catch & Release“ hat er in Deutschland den Durchbruch geschafft - jetzt steht er am 31. August auf der großen STARS for FREE-Bühne von Antenne Niedersachsen: Matt Simons kommt auf die Expo Plaza nach Hannover.
Der Sänger aus Kalifornien hat Jazzmusik studiert und wurde 2013 bei einem Auftritt in den Niederlanden entdeckt. In Deutschland hat er bereits Platin abgeräumt und stand auf Platz 1 der Charts. Auch seine aktuelle Single „Open Up“ ist schon ein Ohrwurm, den er natürlich auch in Hannover präsentieren wird.
Die Tickets für das Antenne Niedersachsen STARS for FREE gibt es nirgendwo zu kaufen, sondern nur im Programm von Antenne Niedersachsen und beim Gewinnspiel der teilnehmenden Volksbanken Raiffeisenbanken.
Außerdem mit dabei sind: Wincent Weiss, Lena, Welshly Arms, Juli und noch einige weitere Überraschungsgäste.
Alle weiteren Infos zum Antenne Niedersachsen STARS for FREE gibt es auf antenne.com.
red/Foto: Antenne Niedersachsen











20.07.2019 • 13:23 Uhr

Freitags um 17.45 Uhr: Plötzlich Tier auf der Straße - Bei Ausweichmanöver im Graben gelandet

Am Freitag, 17.45 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 3 zwischen Sudheim und der Einmündung nach Katlenburg ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Eine 20- jährige Fahrerin eines VW Polo befuhr die Bundesstraße 3 aus Richtung Sudheim kommend in Richtung Nörten-Hardenberg. Nach Angaben der Fahrerin lief plötzlich ein Tier auf die Fahrbahn, sodass sie ausweichen musste. Beim Ausweichen kam der PKW ins Schleudern und rutschte in den Straßengraben. Die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt und mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden von 4200 Euro Bei den Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße zeitweilig voll gesperrt werden, der Verkehr wurde durch die Ortschaft Sudheim umgeleitet. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Polizei zu melden.hep











20.07.2019 • 13:15 Uhr

Termin unbedingt vormerken! Karten für Domspitzen-Gala ab 26. Juli erhältlich - für 12 Euro

Fans der Gandersheimer Domfestspiele warten schon sehnsüchtig auf die „Domspitzen“. Karten für die am Freitag, 9. August, ab 22 Uhr auf der Festspielbühne stattfindende Gala sind ab kommenden Freitag, 26. Juli, erhältlich – ab 10 Uhr sowohl direkt und telefonisch in der Kartenzentrale an der Stiftsfreiheit als auch online. Die Tickets kosten unverändert 12 Euro. Die „Domspitzen“ sind eine Benefizveranstaltung der Gandersheimer Domfestspiele.

Der „Domspitzen“-Erlös kommt zur Hälfte der eigenen Jugendarbeit in der Theaterpädagogik zugute. Über den Verwendungszweck der zweiten Hälfte kann das Ensemble selbst bestimmen. Einzige Bedingung: die Institution soll aus Bad Gandersheim oder der näheren Region kommen und sich einem gemeinnützigen oder sozialen Zweck verschrieben haben.
Die „Domspitzen“ sind eine spektakuläre Show mit Witz und Wehmut, bei der gesungen und getanzt, gelacht und geweint wird. Zum Abschluss der Spielzeit geben die Darsteller zu später Stunde noch einmal alles, zeigen Höhepunkte der einzelnen Inszenierungen. Dabei tauchen auch gerne einmal Protagonisten aus anderen Stücken in einer Szene auf und wirbeln so die Handlung auf absurde und skurrile Weise durcheinander.

Am Abend der „Domspitzen“ (9. August) ist die Kartenzentrale nicht nur wie üblich vor der Abendvorstellung von „Hair“, sondern auch noch einmal ab 21 Uhr geöffnet, um letzte Tickets für das Abschlusswochenende erwerben zu können.
Weitere Informationen und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr
sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen

red/Foto: Thomas Fischer











19.07.2019 • 21:31 Uhr

Landesgartenschau 2022: Gerangel um Einladung hat endlich ein Ende - Bürgermeisterin Schwarz hat für den 13. August Vereine und Interessierte eingeladen

Wie geht es weiter mit einer Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim ? Wann werden die Interessierten Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Bürgerinnen und Bürger endlich eingebunden, um sich auf ehrenamtlicher Basis tatkräftig und beherzt in das große Projekt "Landesgartenschau 2022" in Bad Gandersheim einzubringen? Wann findet dieses Gemeinschaftstreffen endlich statt? Wer soll zu diesem Treffen einladen? Wird sich daraus ein breitangelegter Förderverein "Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim" ins Leben rufen lassen?

Lange ist über all diese und weitere Fragen und das notwenige Prozedere hinter den Kulissen gerungen worden. Einige der beteiligten Protagonisten haben schon seit längeren darauf gedrungen, "dass man endlich in die Pötte kommen muss". Schon im April 2019 sei eine solches Treffen aller privaten Interessierten und Interessenten im Gespräch gewesen. Dann sei die Einladung immer wieder hingezögert worden, weil man sich nicht so richtig verständigen konnte, wer am Ende der Einladende ist.

Nun, jetzt steht mit dem 13. August 2019 der Termin für das Treffen fest. Eingeladen dazu hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD). Angesprochen sind alle Vereine und Institutionen, Verbände und Initiativen, Bürger und Bürgerinnen, Parteien, Kirchengemeinden und Interessierte, die das Projekt einer Landesgartenschau in Bad Gandersheim konstruktiv und auf ehrenamtlicher Basis, soll heißen freiwillig und unentgeltlich begleiten möchten.

Am Ende geht es um die Frage, inwieweit sich aus dem großen Meeting am 13. August Konkretes entwickelt. Eine Absicht, ein Ziel, ein Wunsch könnte die Initialzündung für ein Förderverein sein. Der könnte ehrenamtliche Unterstützung für eine Landesgartenschau bündeln und in positive Produktivität münden lassen. Eine Landesgartenschau ohne diese Bindungskraft in die kreativen Kräfte der Stadt- und Dorfgemeinschaften könnte das Projekt beleben, befruchten, mehr Akzeptanz schaffen. Aus anderen Städten mit einer Landesgartenschau sieht positive Erfahrungen mit diesem Solidargedanken gemacht worden.

Und die bereits jetzt aufgekommene Debatte, ein Förderverein Landesgartenschau würde angeblich in Konkurrenz zur neuen Bürgerstiftung stehen, sollte schleunigst beendet werden. Viel richtiger ist, dass beide dem Projekt Landesgartenschau nur nützen können. Allerdings müssen diese Vorhaben endlich mal mit mehr Power angegangen werden. Nicht Schwafeln ist angesagt, sondern Tatkraft.
red/Fotomontage: Thomas Fischer










19.07.2019 • 21:05 Uhr

Altes Möbelstück im Grünen bei Wolperode und auf Gandersheimer Zebrastreifen wird Flickschusterei zur Stolperfalle

Einfach nur krass die neuen Beispiele, die unsere
User/erinnen vom Fahrrad aus oder zu Fuß entdeckt und dokumentiert haben. Die Bilder erzählen unsägliche Misslichkeiten aus dem alltäglichen Leben in der Kleinstadt Bad Gandersheim.

Erstens: Radler sind nach Wolperode unterwegs. Plötzlich mitten im Gebüsch am Wegesrand ein abgelegtes Möbelstück, wohl ein ausgedienter Sessel. Einfach weggeworfen. Die Natur als Müllkippe missbraucht. Irgendwann wird ja alles zugewachsen sein und der Unrat damit unsichtbar. Mitnichten. Lore hat ihn vom Fahrrad aus mit ihren wachen Augen gesehen, ist abgestiegen und hat es via Handy angezeigt.
Zweitens ist Hartmut H. gestern in der Stadt gewesen. Beim "Zeitgeist"-Café die Burgstraße auf dem Zebrastreifen in Richtung Frisergeschäft Kolle überqueren. Erstaunen. Ganz im leuchtenden Weiß offenbar die frisch ausgebesserten Stellen auf den Streifen. Der Rest wurde im schmutzigen Weiß gelassen. "Flickschusterei", urteilt Hartmut, der 72-Jährige. Der gehbehinderte Herr schlurft etwas, zieht ein krankes rechtes Bein nach. Beinahe wäre er gestolpert und mitten auf verkanteten Flächen hingefallen. Hartmuts berechtigte Frage: "Wieso lassen sich die Zebrastreifen eigentlich nicht komplett in einem Guß erneuern? Das sieht doch viel ordentlicher aus und alles ist einheitlich glatt aufgetragen, lässt sich gefahrlos begehen..."
red/Fotos: Lore Wolperode/ Hartmut Gandersheim














19.07.2019 • 19:01 Uhr

Historische „DO 28“ auf dem Gandersheimer Flugplatz sicher gelandet! Danach die berühmte "Fieserer Storch"!

Heute. Freitag. 16.53 Uhr: Vor wenigen Minuten ist die erste historische „Do 28“ auf dem Bad Gandersheim sicher und heil gelandet. „Herzlich willkommen auf Niedersachsens schönstem Flugplatz!“, so der Willkommensgruß durch Henning Jahns, Chef des Flugplatzes. Die zweimotorige „Do 28“ war aus Uetersen gekommen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Höhepunkt die Landung einer "Fieserer Storch". Mit diesem Flugzeugtyp düste weiland 1933 der fürchterliche Diktator Adolf Hitler über Deutschland herum...
Die Maschinen sind alle zu besichtigen. Samstag gibt es ab 11 Uhr einen ganz geilen Formationsflug aller Nostalgieflieger der Marke Dornier auf dem Gandersheimer Flugplatz. Total sehenswert!
Fotos: Video:Thomas Fischer














19.07.2019 • 15:08 Uhr

Polizei Bodenwerder "erntet" bei Heinsen eine gut gepflegte Outdoor - Hanfplantage

Gemarkung Heinsen: Nach einem Hinweis der Bevölkerung suchte die Polizei Bodenwerder bereits am vorigen Dienstagnachmittag sehr unwegsames Gelände am Ostufer der Weser etwa mittig zwischen Heinsen und Polle auf. Dieser Bereich unterhalb der zur Poller Fähre führenden Kreisstraße 32, etwa in Höhe der Einmündung der Kreisstraße 25, ist von der Straße sehr schlecht einsehbar. Auch wasserseitig versperrt Buschwerk den freien Blick auf die Anpflanzungen. Die Beamten staunten deshalb nicht schlecht, als sie endlich die beschriebene Stelle fußläufig erreichten. Eine säuberlich angelegte Hanfpflanzung, die offensichtlich mit Düngemittel versorgt und in der das Unkraut gejätet wurde, hätte man dort nicht vermutet. Insgesamt wurden von den Beamten 76 Pflanzen, größtenteils kurz vor der Blüte stehend, nach entsprechender Beweisaufnahme, mit Unterstützungskräften abgerodet. In mehreren Müllsacken wurde bis auf den letzten Halm alles beschlagnahmt und wird demnächst der Verbrennung zugeführt. Der Kriminalermittlungsdienst des Polizeikommissariats Holzminden hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Grund der vorgefundenen Spurenlage ist davon auszugehen, dass der oder die Täter vermutlich mit einem Wasserfahrzeug die Plantage regelmäßig aufgesucht und versorgt haben. Die Polizei bittet deshalb um ihre Mithilfe! Dieser Abschnitt der Weser wird von Spaziergängern oder Anglern in der Regel nicht aufgesucht. Wer hat in den letzten Wochen im dortigen Bereich Straßen- oder Wasserfahrzeuge bemerkt? Hinweise nimmt die Polizei Holzminden unter der Rufnummer 05531 - 9580 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.ots/Foto: Polizei











19.07.2019 • 15:02 Uhr

Freitagmorgen auf A7: 16-jähriger mit Familien-Mercedes auf Spritztour - Mega-Crash mit hohem Sachschaden - Fahrer flüchtet verletzt und wird

Auf der Bundesautobahn 7 in Fahrtrichtung Hamburg ist es am heutigen Freitagmorgen 19.Juli, gegen 07:00 Uhr, zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Pkw-Fahrer fuhr auf dem Parkplatz An der Alpe bei Hildesheim unter anderem gegen mehrere Fahrzeuge und Verkehrszeichen. Anschließend flüchtete der Fahrer verletzt von der Unfallstelle. Er konnte jedoch nach kurze Zeit in einem Feld festgestellt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 16-jährige Fahrzeugführer mit einem Mercedes auf der A7 in Richtung Hannover unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes An der Alpe verliert der Fahrer vermutlich aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Mercedes und kommt nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf dem Parkplatz streifte er unkontrolliert zwei Sattelzüge, Sitzbänke, Bäume, Mülleimer, Begrenzungssteine, Verkehrszeichen und prallte gegen das Heck eines weiteren Lkw und kam zum Stehen.

Der Fahrer stieg verletzt aus dem Fahrzeug aus und lief in Richtung Feldmark davon. Die sofort eingeleitete Suche nach dem Fahrer führte nach einigen Minuten zum Auffinden der Person. Anschließend wurde der 16-jährige Hildesheimer in ein Krankenhaus gebracht, wo er auch stationär aufgenommen wurde. Im Krankenhaus wurde von dem Jugendlichen eine Blutprobe entnommen, da er vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand.

Gegen den Jugendlichen wurden Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung im Straßenverkehr sowie unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle eingeleitet.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 50000 Euro. Der Mercedes musste abgeschleppt werden. Ein Familienmitglied des 16-jährigen Jugendlichen ist Halter des Fahrzeuges. kri/Foto: Polizei










19.07.2019 • 14:42 Uhr

Lothar Baumelt: "Als Landrätin den Bürger-/innen verpflichtet und nicht der SPD"

In der Debatte über die umstrittene Mitgliedschaft von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in der SPD hat Kreistagsabgeordneter Lothar Baumelt (Die Linke/Northeim 21) eingegriffen und die Landrätin daran erinnert, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Northeim verpflichtet ist - die sie ja auch dafür honorig gut mit Bürgersteuergeld besolden - und nicht der SPD als Mitglied der Partei.

Baumelt vertritt dezidiert folgende Position, die wir im Original dokumentieren: "Wenn sich die Landrätin allen Bürger-/innen verpflichtet fühlt überrascht es doch sehr, dass sie diese Selbstverpflichtung durch die Mitgliedschaft in einer Partei stärken möchte. Zu vermuten ist eher dass sie mit ihrer Mitgliedschaft einen größeren Einfluss in der Noch-Mehrheitspartei anstrebt. Ob dieses Erfolgsversprechend ist, bleibt abzuwarten. Die Aussage der Landrätin, dass der Verwaltungsumbau „ihrer Kompetenz als Hauptverwaltungsbeamtin“ unterliegt mag formal richtig sein, zeigt aber auch, dass die Personen die dieses Amt innehaben eine gewisse Neigung zur Selbstherrlichkeit entwickeln.
Herr Weiß (Redakteur der Northeimer Lokalzeitung), Anm.Red.) zieht berechtigter weise Parallelen zum ehemaligen Landrat Wickmann. In einem funktionierenden demokratischen System sollte nicht nur Rücksicht genommen werden auf eine „sie stützende Mehrheit“ sondern alle politischen Kräfte müssen mitgenommen werden, zumal heutzutage politische Mehrheiten schnell vergehen können. Ob die Umstrukturierung der Kreisverwaltung erfolgreich ist, oder nicht, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Festzustellen ist, dass es zu einigen Unstimmigkeiten gekommen ist, inwieweit diese bereinigt werden können bleibt abzuwarten. Wir bedauern sehr, dass die Funktion eines selbstständigen 1. Kreisrates aufgegeben wurde und in Personalunion vom Dezernenten Richert übernommen worden ist."
Foto: Thomas Fischer














19.07.2019 • 14:32 Uhr

Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon - Kriminelle Anrufe in Bad Harzburg

Trickbetrüger geben sich am Telefon als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus, um vorwiegend ältere Menschen zur Herausgabe ihrer Wertsachen zu bringen. Dabei nutzen sie eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Nummernanzeige ihrer Opfer die Notrufnummer 110, die Rufnummer der örtlichen Polizeidienststelle oder des Bundeskrimimalamts (BKA) erscheinen lässt.

Opfer sollen Geld und Wertsachen herausgeben.

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre sonstigen Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen "in Sicherheit" zu bringen.

Entsprechende Versuche gab es am 16.07.19, gegen 18.00 Uhr, in Goslar sowie 18.07.19, gegen 15.00 - 16.00 Uhr, hier gleich in mehreren Fällen, in Bad Harzburg. Auch dort meldete sich ein angeblicher Kriminalbeamter bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, verunsicherte sie u.a. mit einem angeblichen in der Nachbarschaft verübten Einbruch und erfragte Kontodaten. In allen Fällen waren die Angerufenen aufmerksam, so dass es bei diesen Versuchshandlungen blieb.

Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft bzw. Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen. Oder die Opfer werden dazu aufgefordert, Geld und Wertsachen in Wohnortnähe abzulegen, damit die Polizei eine angebliche Verbrecherbande festnehmen könne.

Täter behaupten, Bankangestellten sei nicht zu trauen.

Auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Betrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt, oder steckten mit den angeblichen Einbrechern unter einer Decke, sollen die Angerufenen ihr gesamtes Vermögen auf der Bank nach Hause holen und einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgibt, übergeben, um es in Sicherheit zu bringen.

Andere Betrugsopfer werden von der falschen Polizei dazu aufgefordert, Unbekannten, die sich als Polizisten ausgeben, Geld zu übergeben oder per Western Union ins Ausland zu überweisen, damit eine angebliche Betrügerbande festgenommen werden könne.

Opfer werden unter Druck gesetzt.

Unter Umständen melden sich die Täter immer wieder bei ihren Opfern und setzen diese unter Druck, so dass diese am Ende nicht mehr klar denken können. Dabei gehen sie vollkommen skrupellos und erfindungsreich vor - je nachdem wie ihre Opfer reagieren. Sie erkundigen sich beispielsweise, ob diese alleine zuhause sind und fordern sie dazu auf, nur noch mit dem Handy zu telefonieren, so dass weder Angehörige noch die richtige Polizei benachrichtigt werden können. Die Telefonate können so lange dauern, bis ein Opfer zur Bank gegangen und Geld und Wertgegenstände an die Täter übergeben hat.

Reagiert ein Opfer misstrauisch, wird es u. a. mit dem Hinweis, es behindere eine polizeiliche "Aktion", wenn es nicht mitmache oder es sei zur Mithilfe verpflichtet, um die "Täter" festnehmen zu können, eingeschüchtert:

So gaben sich die Betrüger auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in "hochgeheimer Mission" aus. Hatten sich ihre Opfer bereits bei der richtigen Polizei gemeldet, weil sie misstrauisch geworden waren, kontaktierten die Täter ihr Opfer erneut, um es mit dem Hinweis, diese echte Polizei sei korrupt und würde die hochgeheime Operation des Bundeskriminalamts stören, zu verwirren. Dabei scheuten sich die Betrüger nicht, gefälschte Verpflichtungserklärungen zum Beispiel eines "informellen Mitarbeiters des Bundeskriminalamts" oder ähnliche Anschein-Dokumente zu verwenden, um ihr Opfer zu täuschen.

Tipps der Polizei:

» Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.

» Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf- Nummer 110 an.

Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selbst.

Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

» Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten.

» Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

» Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z. B. Nachbarn oder nahe Verwandte.

» Übergeben Sie unbekannten Personen kein Geld oder Wertsachen.

Legen Sie den Telefonhörer auf, wenn:

» Sie nicht sicher sind, wer anruft.

» Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z. B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.

» Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland.

» Sie der Anrufer unter Druck setzt.

» der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z. B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.










19.07.2019 • 14:20 Uhr

Polizei Duderstadt: Zwei Jugendliche ("osteuropäischer Herkunft") klauen vier Smartphones und flüchten

Zwei Jugendlichen gelang es am gestrigen Donnerstagnachmittag (18.07.19), aus einem Telefonfachgeschäft in der Duderstädter Marktstraße vier iPhones im Gesamtwert von rund 2.500 Euro zu stehlen.

Ersten Erkenntnissen zufolge betraten die beiden Unbekannten den Laden während der Öffnungszeit, begaben sich geradewegs zu einer Auslage gegenüber des Verkaufstresens und rissen dort vier Smartphones von der fest installierten Verkabelung. Nach der Tat verließen die beiden fluchtartig das Geschäft in Richtung Bahnhofstraße. Ein couragierter Zeuge nahm die Verfolgung in Richtung ZOB auf, musste diese jedoch abbrechen, als die Täter auf Höhe der Volksbank in einen weißen Kleintransporter (Kennzeichen unbekannt) mit grünen Streifen gestiegen und davongefahren sind.

Von den Dieben fehlt bislang jede Spur. Sie werden wie folgt beschrieben: 1. Täter: männlich, ca. 14 Jahre alt, bekleidet mit schwarzem T-Shirt, weißer kurzer Hose und weißem Basecap. 2. Täter: männlich, ca. 17 Jahre alt, bekleidet mit rotem T-Shirt und weißer kurzer Hose. Vermutlich sind beide osteuropäischer Herkunft.mb











19.07.2019 • 14:12 Uhr

Natur erleben! Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht Naturscouts Leinetal e.V.

Seit 2012 gibt es den „Naturscouts Leinetal e. V.“. Darin haben sich aktuell neunundzwanzig Naturinteressierte zusammengeschlossen, die ihre Begeisterung gerne weitergeben. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat den Verein mit der Unterkunft an der Geschiebesperre bei Hollenstedt besucht.

Vor dem Kennenlernen der Vereinsmitglieder gab es für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine Führung durch das einzigartige Europäische Vogelschutzgebiet zwischen Einbeck und Northeim. Thomas Spieker, der als Naturscout selbst auch Gäste führt, gab Erläuterungen und schärfte den Blick für Dinge, die sonst leicht übersehen werden.
Nicht nur der Leinepolder, sondern auch die anderen interessanten Naturflächen des Leinetals gehören zu den Betreuungsgebieten der Naturscouts. Zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad werden Führungen zu den zentralen Beobachtungspunkten angeboten. Die Führungen sind für alle Altersklassen geeignet. Vom Kindergarten über Familien und Firmenbelegschaften bis hin zu Touristen und Vereinen gibt es individuelle Angebote. Durch ihr breit gefächertes Angebot wollen die Scouts den Teilnehmern die artenreiche und außergewöhnliche Natur im Leinetal erlebbar machen. Der Verein arbeitet ehrenamtlich und finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Trotzdem wird ein großes Augenmerk auf Professionalität gelegt. So müssen alle Naturscouts die Führungen anbieten, neben dem grundsätzlichen Interesse an dem Thema, eine naturschutzfachliche und/oder didaktische Ausbildung absolvieren. Eine einjährige Ausbildung bereitet speziell auf den Kontakt mit den Besuchergruppen vor.
Wer Interesse an einer Führung hat, kann sich an die Touristinformation Einbeck (touristinfo@einbeck.de), die Northeim Touristik (info@northeim-touristik.de) oder direkt an die Naturscouts Leinetal e. V. (info@naturscouts-leinetal.de) wenden. Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.naturscouts-leinetal.de.
Die angebotenen Führungen dauern zwischen einer und drei Stunden und werden individuell mit den Anfragenden abgestimmt.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel dankte während ihres Besuches für die wertvolle und engagierte Arbeit im Sinne des Naturschutzes, von der gleichzeitig auch der Tourismus profitiere.

Zum Bild: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht die Naturscouts Leinetal. Das Foto zeigt einen Teil der naturinteressierten Vereinsmitglieder vor dem Aussichtsturm an der Geschiebesperre am Leinepolder. Foto: lpd











19.07.2019 • 13:59 Uhr

Bodenfelde: Einmal "nur" Gehwegplatten reinigen - Frau zahlte betrügerischen Handwerkern über 1000 Euro

Soeben teilt die Polizei Northeim offiziell mit:
Bereits am vorigen Mittwoch ist es in Bodenfelde, Lutherstraße, zu einem frechen Betrug gekommen. Eine Anwohnerin wurde von zwei ihr nicht bekannten Männern aufgesucht, die sich als Handwerker ausgaben. Sie boten ihr an die Gehwegplatten auf ihrem Grundstück für einen zweistelligen Euro-Betrag zu reinigen. Darauf ließ sich die Geschädigte ein. Nach Ausführung der Arbeiten soll ein höherer Betrag von den beiden Männern gefordert worden sein. Die Geschädigte wurde dazu bewegt, einen vierstelligen Euro-Betrag auszuzahlen. Die angeblichen Handwerker nutzten vermutlich einen schwarzen Kombi oder Lieferwagen mit Cloppenburger -CLP- Kennzeichen. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000 oder die Polizeistation unter der Rufnummer 05572/4646.stüw










19.07.2019 • 13:52 Uhr

Top-Event: Erste Dornier soeben gelandet - Internationales "Do-Treffen" auf dem Gandersheim Flugplatz - Alles ist gerichtet

Auf einem der schönsten Flugplätze in Südniedersachsen, der liegt auf dem "Kühler" über der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim im Landkreis Northeim, findet ab heute für das gesamte Wochenende ein internationales Treffen von Oldtimer-Dornier-Flugzeugen statt. Die erste Do ist vor wenigen Minuten mit Georg Brethauer in der Pilotenkanzel auf dem herrlichen Grün der Landepiste heil und sicher gelandet. Seine Passagiere strahlten. Ab heute Nachmittag und am Samstag und Sonntag werden zwischen 50 und 60 Oldtimer-Flugmaschinen unter anderem der Marke Dornier zu einem Jubiläumstreffen aus dem Himmel über Bad Gandersheim einschweben. Die derzeitige Sommersonne verspricht sichere Landungen. Für Gästepiloten und Besucher und Besucherinnen, die bei dem Event die Oldtimer-Maschinen besichtigen dürfen, ist alles vorbereitet. Es gibt perfekte Sitzgelegenheiten. Es gibt Leckeres zu essen und zu trinken. Der Hanger lädt zum Sitzen im Schatten oder bei feuchten Witterungseinflüssen ein. Und sogar Dixi-Elemente stehen bereit. Kurzum: Alles ist vortrefflich gerichtet!
red/Fotos: Thomas Fischer
















19.07.2019 • 13:36 Uhr

Am Kantorberg: Auto demoliert und abgehauen - Polizei ermittelt wegen Fahrerflucht

Tatort: Bad Gandersheim, Am Kantorberg. Tatzeitraum: Donnerstag 18. juli 19, 12.45 Uhr bis 17.26 Uhr: Ein ordnungsgegmäß im genannten Tatzeitraum auf dem öffentlichen Parkplatz vor einem Seniorendomizil geparkter PKW Seat wurde durch bislang unbekanntem Fahrzeugführer bei Aus- oder Einparken beschädigt. Schaden am geschädigten PKW hinten links. Weißer/heller Fremdlack ist sichtbar. Schaden ca. 1000 Euro. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.re










19.07.2019 • 10:18 Uhr

Angebot der Kreisvolkshochschule: Haupt- oder Realschulabschluss im Abendlehrgang nachholen

Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet einen Abendlehrgang zum nachträglichen Erwerb eines Haupt- oder Realabschlusses an. Der Lehrgang beginnt am 19. August und findet bei der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim statt. Er dauert bis Juli 2020.

Der Lehrgang wird durch den Sonderfonds „Lebenslanges Lernen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert. Der Lehrgang richtet sich an Nichtschülerinnen und Nichtschüler mit erfüllter Schulpflicht und Wohnsitz in Niedersachsen.

Es gibt nur noch wenige freie Plätze, daher wird eine baldige Anmeldung empfohlen. Der Quereinstieg nach dem Lehrgangsbeginn ist nach Einzelabsprache möglich.

Mit Praktikum und Training sozialer Kompetenzen

Montags bis freitags von 17 bis 21.15 Uhr werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Wirtschaft, Biologie und Physik unterrichtet. Berufsorientierung, Betriebspraktikum und Training sozialer Kompetenzen ergänzen das Lehrgangsangebot, um die beruflichen Anschlussperspektiven der Teilnehmenden zu erhöhen. Am Ende des Lehrgangs müssen Abschlussprüfungen nach den Vorschriften der Landesschulbehörde Niedersachsen absolviert werden. Während des gesamten Zeitraums wird flankierend ein Förderunterricht angeboten, um die Teilnehmenden individuell zu unterstützen und somit besser auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Information und Anmeldung

Eine Informationsveranstaltung findet am 15. August um 17 Uhr im Raum U 16 in der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim statt. An diesem Tag besteht die Möglichkeit, sich verbindlich zum Vorbereitungslehrgang anzumelden. Es wird gebeten, die Bewerbungsunterlagen mitbringen oder vorab an info@kvhs-northeim.de zu schicken.

Wann und wie kann man sich sonst anmelden?

Anmeldungen sind auch in der KVHS Geschäftsstelle, An der Schule 2, in 37574 Einbeck-Drüber persönlich oder auch telefonisch unter der Nummer 05551/708-8210 möglich.

Mitzubringen oder mitzuschicken per E-Mail an info@kvhs-northeim.de sind folgende Bewerbungsunterlagen: Das letzte Schulzeugnis oder Abgangszeugnis, ein tabellarischer Lebenslauf und eine beidseitige Kopie des Personalausweises.
lpd

Ansprechpartnerin ist die Programmbereichsleiterin Zweiter Bildungsweg/Schulabschlüsse Halida Sydymanova, Telefon 05551/708-8218, E-Mail hsydymanova@landkreis-northeim.de.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kvhs-northeim.de.










19.07.2019 • 10:14 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der dreißigsten Kalenderwoche 2019

Tempokontrollen kommenden Mittwoch im Raum Bad Gandersheim

In der Woche vom 22. bis 28. Juli 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 22. Juli: Raum Northeim
Dienstag, 23. Juli: Raum Katlenburg-Lindau
Mittwoch, 24. Juli: Raum Bad Gandersheim
Donnerstag, 25. Juli: Raum Kalefeld
Freitag, 26. Juli: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage Alice wird von Montag bis Donnerstag im Raum Nörten-Hardenberg und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (31. KW) im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer











19.07.2019 • 10:05 Uhr

Leben im Hoch- und Spätmittelalter - Mittelalterhaus Nienover: Tremonia und Inforo zeigen den Beginn des 14. Jahrhunderts

Im Mittelalterhaus Nienover zieht am Wochenende wieder Leben ein: Am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Juli 2019, sind die historischen Darstellerpaare „Tremonia 1300“ und "In Foro – Städtisches Leben um 1300" in Nienover und beschäftigen sich mit dem Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter.
Neben den klassischen Themen wie Wollverarbeitung und Ernährung befassen sich die Darsteller mit den Themen Reisen, Sauberkeit und Hygiene. Die Aufklärung darüber soll Licht in das dunkle Mittelalter bringen und mit Klischees zu Dreck, Armut, Unrecht und Unwissen aufräumen. Weiterhin geht es um Steuern und Abgaben.
Interessierte Besucher, die sich von Vorurteilen zu dieser Zeit lösen möchten, aber auch alle anderen sind herzlich willkommen. Die Besucherzeiten sind zwischen 11 Uhr und 17 Uhr. Der Eintritt auf das Gelände ist frei.
Näheres zur Gruppe unter www.inforo1300.wordpress.com und www.tremonia1300.jimdofree.com
Informationen zum Mittelalterhaus und zur Anfahrt finden Sie unter www.Mittelalterhaus-Nienover.de.
red/lpd

Zum Bild: Wie lebte man im Mittelalter? Zwei historische Darstellerpaare zeigen das am Wochenende im Mittelalterhaus Nienover. Foto: Landkreis Northeim











19.07.2019 • 09:35 Uhr

Gandeon Kino aktuell: Sonntag Apollo 11 - "Das größte Abenteuer der Menschheit"

In maigrün kommt es daher, die gedruckte Miniversion des neuen Programms im Gandeon Kino in Bad Gandersheim. Hier die digitale Variante - passend für PC und die kleineren Bildschirme, immer verfügbar und knitterfrei! Der Hammerfilm natürlich "Das größte Abenteuer der Menschheit!". Mein Favoritenfilm, Apollo 11, am kommenden Sonntag. Passend. Dann jährt sich die Mondbesteigung zum 50zigsten Mal. Dazu das Buch. Man kann gar nicht genug davon bekommen!
Und was gibt es sonst noch an schönen Filmen bei Kinochefin Dr. Tude Poser und ihrem netten Team? Auf der Grafik ist alles kompakt dokumentiert. Die Inhaltsangaben sind schnell zu konsumieren. Dann ab ins Kino - natürlich ins Gandeon in der Marienstraße!

Spider Man: Far from Home in 3D

Peter Parker will nicht nur Superheld sein, sondern mit seinen College- Freunden einen normalen Urlaub in Europa verbringen. So drückt er auch Furys Anruf einfach weg. Doch Fury erreicht den jungen Mann auch anders und überredet ihn zu einer Mission. Mächtige Bösewichte aus einer Parallellwelt gefährden die Menschen. Spider-Man soll an der Seite von Mysterio gegen sie kämpfen. - Zweiter Film mit Tom Holland als Titelheld, der dirket an "Avengers: Endgame" anknüpft und ein Hauptmotiv aus "Spider-Man: A New Universe" ausführt. Regisseur John Watts würzt den zweiten Solo-Auftritt mit jede Menge jungen Hu- mor und hält ein paar neue Figuren bereit, wie den von Jake Gyllenhaal gespielten Mysterio.

Apollo 11 - zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung

Das größte Abenteuer der Menschheit: die wahre Geschichte der ersten Mondlandung im Juli 1969.So intensiv und packend erzählt wie nie zu- vor: Entstanden aus bisher unveröffentlichten 70mm-Originalaufnahmen in brillanter, gestochen scharfer Bildqualität und über 11.000 Stunden Audiomaterial. Erleben Sie die Mondlandung, als wären Sie selbst da- bei: aus der Perspektive der Astronauten, des Kontrollzentrums und der Zuschauer vor Ort am Cape Canaveral. Mit überwältigenden, nie gese- henen Bildern, aufregend wie ein Thriller, mitreißend und spektakulär. Erleben Sie eine Zeit, in der alles möglich schien. Die Geschichte muti- ger Männer wie Neil Armstrong und Buzz Aldrich – und den Aufbruch in die Zukunft der Menschheit. Der sensationelle Kinoerfolg endlich auch bei uns auf der großen Kinoleinwand.
Nochmals am 21.7. im Gandeon.
red/Fotos: Thomas Fischer












19.07.2019 • 09:07 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Gästegruppe aus Kassel von "Spatz & Engel" begeistert - Begegnung mit Geschäftsführer Groß

Wie sehr die Bad Gandersheimer Domfestspiele beliebt sieht hat sich am gestrigen Theaterabend eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Eine stattliche Gruppe der Deutsch-Italenischen Gesellschaft aus Kassel unter der Leitung ihrer Präsidentin, Oberstaatsanwältin Andrea Boesken, weilte in der Roswithastadt. Nach einem leckeren wie vergnüglichen kulinarischen Vorspiel in den gastronomischen Betrieben von Antonio und Adi gab die herrliche Theaterkost mit "Spatz & Engel". "Eine fantastische Aufführung!", so die überschwänglichen Kommentare nach der zweistündigen Inszenierung vor dem Domportal.
Bei der After-Show-Party unter den weißen Schirmen der Jungesblut-Festspiel-Gastronomie kam es dann noch zu einer Begegnung mit dem neuen kaufmännischen Geschäftsführer der Domfestspiel eGmbH. Thomas Groß begrüßte die Gruppe und plauderte angeregt mit Präsidentin Andrea Boesken. "Wir kommen immer wieder sehr gern in das wunderbare Freilichttheater in Bad Gandersheim. Heute war es ein ganz besonderes Vergnügen!" Thomas Groß vernahm es gern, lächelte und freute sich über diese nachhaltige Wertschätzung. red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















19.07.2019 • 08:41 Uhr

MEDIA: Printmedien weiter im "freien Fall" - "Die jungen Leute setzen auf Online-Nachrichten", sagt ein Verlagsmanager

BILD setzt intensiv auf die Zielgruppe Rentner - Vertrauenskrise nach Spiegel-Relotius - Skandal zeigt weiter Wirkung

Mit den gedruckten Zeitungen geht es in Deutschland weiter bergab. Erneut zum Teil heftige Verluste bei den Verkaufszahlen und einem kontinuierlichen Rückgang bei den Abonnentenzahlen durch wegsterbende Leser und Leserrinnen bestimmen das Bild. In den Verlagen wird weiter scharf gerechnet und werden Kosten (auch durch Personalabbau und weitere Konzentration) gespart.

Die jüngsten Zahlen mit den Zeitungs-Auflagen der Kontrollinstanz IVW belegen den negativen Trend. Brancheninsider bestätigen diese Entwicklung ebenso für die lokalen und regionalen Printmedien. "Die Auflagen sinken, weil einerseits unsere alten Leserinnen und Leser wegsterben und keine neuen Abonnenten in ausreichender Menge akquiriert werden können.", erklärt ein Verlagsmanager in Südniedersachsen. Und woran liegt das? "Die jungen Leute setzen voll und ganz auf Online-Nachrichten!". Die Crux sei jedoch, dass mit diesem Geschäftsmodell nicht annähernd so viel Umsatz generiert werden kann wie früher mit den Abos bei den gedruckten Zeitungen. "Die goldenen Zeiten dieser Gelddruckmaschinerie bei den Zeitungsverlagen sind leider lange vorbei!", jammert der Verlagsverantwortliche.

Unterdessen versuchen es große Verlage mit neuen Strategien der speziellen Zielansprache für ihre Produkte. Beispiel "Bild". Die Springerstrategen konzentrieren vor allem ihr redaktionelles Marketing seit Monaten total auf die Lesergruppe der Rentner. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht schlagzeilenträchtig das Heer der Seniorinnen gezielt über die Botschaft "Das betrifft euch Rentner" sehr durchsichtig und plump versucht wird, zum Kauf von Bild zu ködern.

Andere Verlage haben Begrifflichkeiten wie "Qualitätsjournalismus" und "Investigativjournalismus" erfunden, um damit verlorengegangenes Vertrauen in die Printmedien zurückzugewinnen. Die scharfe Kritik nach "Tendenz-Journalismus", "Fakenews-Journalismus" und dem "Spiegel-Relotius-Skandal", die sich in dem polemischen Vorwurf "Lügen-Presse" gipfelte, hat verheerende Spuren hinterlassen und zeitigt weiterhin negative Nebenwirkungen.

Jetzt zu einigen aktuellen Fakten:
Jens Schröder analysiert und kommentiert im neuesten Newsletter des Branchendienstes MEEDIA unter anderem: Die Erfolgsbilanz der überregionalen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen fällt diesmal sehr unterschiedlich aus. Auf der einen Seite gibt es große Verlierer, auf der anderen Seite aber auch mehrere Titel, die ihre Verkaufszahlen recht stabil gehalten haben - u.a. wegen steigender ePaper-Abos. Dramatisch nach unten ging es erneut für "Bild", "Welt" und "Bild am Sonntag", nur wenig verloren haben die "Süddeutsche Zeitung", die "taz", "Die Zeit", sowie einige kleinere Titel.
Die Nummer 1 der deutschen Tageszeitungen bleibt natürlich weiterhin Springers “Bild”. Erneut ging dem Blatt aber eine sechsstellige Zahl an Käufern gegenüber dem Vorjahr abhanden, die verkaufte Auflage liegt in den beiden wichtigen IVW-Kategorien Abo und Einzelverkauf nun noch bei 1,305 Mio. – 9,9% weniger als ein Jahr zuvor. Sogar um 14,2% nach unten ging es für die “Welt”, die nur noch 71.779 Abos und Einzelverkäufe erreicht. Auch die kleinste überregionale Tageszeitung, das “Neue Deutschland” verlor prozentual gesehen auf diesem Niveau: 13,5% auf nun 19.732 Stück.

Recht stabil sehen hingegen die Zahlen der “Süddeutschen Zeitung” und der “taz” aus, die jeweils 1,3% unter dem Vergleichszeitraum liegen. Insbesondere bei der “SZ” hat das auch mit der Zahl der ePaper-Abos bzw. SZ-Plus-Kunden zu tun. Die stieg von 43.225 auf 52.581 und glich damit fallende Papier-Verkäufe weitgehend aus. Bei 2,4% und 2,6% liegt das Minus der “F.A.Z.” und des “Handelsblatts”.
red
Fotos: Screenshots Ausschnitte MEEDIA/Bild-Schlagzeile










19.07.2019 • 07:52 Uhr

Schwere Unfälle mit Verletzten - Harriehäuserin knallt mit ihrem Auto gegen Baum

Verletzte hat es am gestrigen Donnerstag bei zwei schweren Unfällen in der hiesigen Region gegeben. Um 17.22 Uhr kollidierten nach Polizeiangaben auf der B445 zwischen Bad Gandersheim und Sebexen ein Motorrad mit einem PKW. Bereits um kurz nach 15 Uhr war eine Frau aus Harriehausen mit ihrem Auto auf der Kreisstraße 617 zwischen Ildehausen und Harriehausen aus unerfindlichen Gründen plötzlich gegen einen Baum gerast. Sie musste nach Angaben der Polizei aufgrund ihrer schweren Verletzungen ins Uniklinikum nach Göttingen gebracht werden. Zum Einsatz auf der zeitweilig komplett gesperrten Kreisstraße kamen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Gandersheim und Harriehausen. red










19.07.2019 • 07:43 Uhr

FDP-Einbeck besucht das Jugendgästehaus Einbeck Henry Dunant

Die FDP-Einbeck hatte kürzlich die Gelegenheit, sich bei Herrn Grigoleit und Herrn Störmer ausführlich über das Jugendgästehaus zu informieren. Das im Januar 2018 eröffnete und von Jan Störmer geleitete Jugendgästehaus wurde Anfang 2019 vom DRK-Kreisverband an den DRK-Kreisverband Landesverband übergeben. Der Grund dafür bestand vor allem in der größeren Finanzkraft des Landesverbandes. Bei ihrem Besuch nahmen die Freien Demokraten vor allem die ansprechende, funktionale sowie moderne Ausstattung des Gästehauses erfreut zur Kenntnis. Im Erdgeschoss befindet sich neben einer schmucken Küche für Fahrradtouristen ein großer Speiseraum mit der angrenzenden großen und bestens ausgestatteten Selbstversorgerküche. Das Erdgeschoss ist zudem barrierefrei.

Das Jugendgästehaus habe, erläuterte Störmer, keine Altersgrenze und er freue sich, dass es auch seit Beginn dieses Jahres „Bed & Bike“ qualifiziert sei. Demnächst würden noch einige Fahrräder und E-Bikes zur Vermietung angeschafft. Erfreut berichtete Störmer einer Gruppe von Bikern, die vor kurzem das Jugendgästehaus besucht hätten. Alle seien um die siebzig Jahre jung gewesen und beabsichtigte im nächsten Jahr wieder in das Jugendgästehaus nach Einbeck zurückzukehren. Insofern sei das Haus attraktiv für Jung und Alt. Der helle und große Seminarraum im ersten Stock hat auch einen schönen Blick auf die Nordweststadt. Vandalismus konnte Störmer so gut wie ausschließen; kleinere Zwischenfälle ließen sich aber schnell und auf direktem Weg beheben.

Auf Anfrage der FDP berichtete Herr Störmer über die Tatsache, dass in diesem Kalenderjahr noch einige größere Investitionen, beispielsweise im Küchenbereich, zu tätigen gewesen seien. Gleichzeitig sei auch das Marketing auch über eine Homepage noch zu verbessern. Das solle in den nächsten Monaten erarbeitet und umgesetzt werden. Insofern sei es das Ziel des Hauses, ab 2020 finanziell gut aufgestellt zu sein, was die Freien Demokraten sehr begrüßten. Störmer lag besonders am Herzen mit dem Jugendgästehaus auch grundsätzlich für Einbeck und Umgebung zu werben, da diese Stadt und Region so viel für jüngere und auch für ältere Menschen zu bieten habe. Man müsse nur einmal vorbeischauen. Die Lage in unmittelbarer Nähe zum PS.Speicher sei, so waren sich alle einig, dafür ideal.



Auf dem Bild von links nach rechts: Hilmar Kahle, Patrick Neinert, Frau Kahle, Dieter Böhlke, Dr. Marion Villmar-Doebeling, Klaus-Peter Fleischer und Jan Störmer. (Herr Grigoleit musste schon etwas früher gehen und ist deshalb nicht auf dem Foto).











18.07.2019 • 23:29 Uhr

Landwirtschaft und Naturschutz: Artenvielfalt gemeinsam fördern

Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast zu Besuch auf F.R.A.N.Z.- Demonstrationsbetrieb in Lüneburg

Anlässlich ihrer diesjährigen Sommerreise besucht die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin und Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Kulturlandpflege Niedersachsen Barbara Otte-Kinast einen Demonstrationsbetrieb des Projekts F.R.A.N.Z. in Niedersachsen. Das Projekt zeigt durch seinen kooperativen Ansatz sowie intensive wissenschaftliche Forschung und Beratung, wie es gelingen kann, Felder ertragreich zu bewirtschaften und gleichzeitig die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft zu bewahren und zu erhöhen.
Der rund 220 Hektar große Ackerbaubetrieb der Familie Hartmann in der Lüneburger Heide demonstriert, dass eine moderne, leistungsfähige Landwirtschaft mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt vereinbar ist. Gemeinsam mit Wissenschaftlern und einem Betriebsberater setzt Landwirt Hartmann Naturschutzmaßnahmen auf knapp zehn Prozent seiner Fläche um. Der Betrieb ist seit Anfang 2017 einer von zehn Demonstrationsbetrieben des Dialog- und Demonstrationsprojekts F.R.A.N.Z., das auf zehn Jahre angelegt ist und gemeinsam von der Umweltstiftung Michael Otto und dem Deutschen Bauernverband umgesetzt wird.
„Der Klimawandel und die biologische Vielfalt werden für die Landwirtschaft eine große Herausforderung bleiben.“ Ministerin Otte-Kinast ist davon überzeugt, dass es ein „Weiter so“ nicht geben darf und hat deshalb die „Niedersächsische Ackerbaustrategie“ auf den Weg gebracht. Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen: Wie stärken wir die Fruchtbarkeit des Bodens? Welchen Beregnungsbedarf hat der Ackerbau aufgrund des Klimawandels? Wie kann die gesellschaftliche Akzeptanz des Ackerbaus erhöht werden?

Welche Maßnahmen derzeit auf dem Betrieb erprobt werden, erläuterte der Betriebsleiter Jochen Hartmann: „Wir haben dieses Frühjahr Extensivgetreide mit blühender Untersaat, mehrjährige Blühstreifen sowie Erbsenfenster für die Feldlerche im Getreide angelegt und konnten bei den Erbsenfenstern eine höhere Siedlungsdichte von Feldvögeln im Vergleich zur intensiv bewirtschafteten Landschaft feststellen. Auf Dünger und Pflanzenschutzmittel wird bei diesen Naturschutzmaßnahmen verzichtet. Als Landwirte müssen wir insbesondere die Nützlinge fördern, um die Biodiversität in die Fläche zu bringen.“
Hartmann’s Beispiel zeigt, dass Landwirtschaft und Naturschutz nur gemeinsam im Dialog vorangebracht werden können. „Eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure aus Landwirtschaft, Wissenschaft und Politik ist notwendig, um die erfolgreich erprobten, praxistauglichen und wirtschaftlich tragfähigen Naturschutzmaßnahmen zukünftig auch in entsprechenden Förderprogrammen zu verankern. Nur so können wir sicherstellen, dass auch viele andere Landwirte diese Maßnahmen auf ihren Betrieben umsetzen“, verdeutlichen die Projektträger Umweltstiftung Michael Otto und Deutscher Bauernverband.
Wissenschaftlich begleitet werden die zehn Demonstrationsbetriebe in intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaften durch verschiedene Forschungseinrichtungen und Berater in den Projektregionen. Die Stiftung Kulturlandpflege Niedersachsen berät den Landwirt Jochen Hartmann bei der Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen. Die Förderung des Projekts erfolgt mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank, mit besonderer Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, sowie durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.
red











18.07.2019 • 23:24 Uhr

Hannover 96: Das Team - die neue Mannschaft - auf zu neuen Ufern!

Das sind sie: Die neuen Akteure in der Mannschaft von Hannover 96. Sie alle arbeiten am Projekt "Wir wollen nach ganz oben!". Das heißt: Wiederaufstieg! Die Fußball-Bundesliga braucht Hannover 96!

Obere Reihe (v.l.n.r.): Timo Rosenberg (Reha- und Athletiktrainer), Dennis Fischer (Reha- und Athletiktrainer), Tobias Stock (Reha- und Athletiktrainer), Timo Hübers, Marcel Franke, Hendrik Weydandt, Felipe, Steffen Gniesmer (Physiotherapeut), Thorsten Klopp (Physiotherapeut), Jens Vergers (Physiotherapeut)

Zweite Reihe von oben: Raymond Saka (Zeugwart), Servet Kaya (Zeugwart), Josip Elez, Jonathas, Walace, Waldemar Anton, Marvin Ducksch, Edgar Prib, Sebastian Soto, Tobias Holm (Videoanalyst), Dr. Felix Hessel (Mannschaftsarzt)

Dritte Reihe von oben: Asif Saric (Co-Trainer), Lars Barlemann (Co-Trainer), Marco Stefandl, Chris Gloster, Genki Haraguchi, Miiko Albornoz, Iver Fossum, Sebastian Jung, Jörg Sievers (Torwarttrainer), Mirko Slomka (Cheftrainer)

Untere Reihe: Justin Neiß, Niklas Tarnat, Matthias Ostrzolek, Julian Korb, Michael Esser, Ron-Robert Zieler, Philipp Tschauner, Marvin Bakalorz, Linton Maina, Florent Muslija, Cedric Teuchert.
red/fis/Foto: Hannover 96












18.07.2019 • 21:13 Uhr

In den Teufelskurven: Gegen Baum gerast, überschlagen und geflüchtet - Polizei ermittelt Fahrer

Am gestrigen Mittwoch gegen 18.35 Uhr, befuhr ein 21-jähriger Pkw-Fahrer aus Langelsheim mit seinem Pkw Hyundai die L 515, Langelsheim in Richtung Lautenthal. Im Verlauf der sogenannten Teufelskurven kam er in einer Linkskurve nach links von der Fahrbahn ab, beschädigte einen Baum, überschlug sich und kam danach im angrenzenden Wald zum Stehen. Obwohl der Fahrer bei dem Unfall zudem leicht verletzt wurde, entfernte er sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle; seinen Pkw ließ er allerdings zurück. Die polizeilichen Ermittlungen führten dann schnell zu dem verantwortlichen Fahrer. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. ots/Foto: Polizei










18.07.2019 • 21:05 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Austausch der Visitenkarten - Stolze trifft Groß - Meeting in der "Jägerstube" angepeilt

Der eine ist ein Freund der Gandersheimer Domfestspiele. Der andere ist der neue Geschäftsführer des Theaterfestivals in Bad Gandersheim. Heute Abend vor der "Spatz & Engel"-Aufführung die Begegnung der beiden Persönlichkeiten - durch eine kleine Initiative des Redaktionsnetzwerkes der Fis Wort Media Group. Walter Stolze, der Jäger und Mäzen, der schon Meetings für die Schauspieler/innen in seiner "Jägerstube" in der Baderstraße organisierte, wurde mit Thomas Groß, dem Herr des merkantilen Domtheaters ganz spontan zusammengeführt. Beide tauschten sich sofort angeregt und herzlich über das Theaterfestival aus. Beiden ist gemeinsam: "Wir lieben diese Gandersheimer Domfestspiele!" Dann erfolgte ein Austausch der Visitenkarten. "Ich lade Sie und ihr Ensemble wiederum zu einem gemütlichen Beisammensein bei einem guten Tropfen aus meinem Weinberg in der Jägerstube ein", so die freundschaftliche Offerte von Walter. Groß zeigte sich großartig beeindruckt und dankbar. "Das ist sehr nett von Ihnen! Lassen Sie uns bitte einen Termin für eine solche schöne Aktion abstimmen."
Das wird und muss gelingen. Dank der beiden Visitenkarten wissen beide Herren, wie sie unkompliziert kommunizieren können. Und wichtig ist: Walter hält das was er verspricht. Er ist ein Ehrenmann!
red/fis/Foto: Thomas Fischer










18.07.2019 • 20:51 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Eindeutige "Politische Botschaft: 70 Jahre Kunstfreiheit plakatiert

Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre - alles ist frei, weil durch das Grundgesetz in Artikel 5 Absatz 3 besonders und ausdrücklich geschützt. Die Gandersheimer Domfestspiele haben das Grundrecht "Kunstfreiheit" jetzt mit einer starken und vor allem unübersehbaren Plakatbotschaft manifestiert. Das eindeutige Bekenntnis aus Anlass des 70-jährigen Bestehens des Grundgesetzes und damit der verbrieften Kunstfreiheit ist an die Tribünenwand des Gandersheimer Domtheaters großflächig geheftet. Angesichts neuer Anfeindungen und Hassigkeiten gegen dieses Grundrecht beziehen die Gandersheimer Domfestspiele mit ihrer Plakataktion eindeutig Stellung, sind öffentlich politisch wie selten.red/fis/Foto: Thomas Fischer.










18.07.2019 • 20:38 Uhr

Kalefeld: Aus Wut Sachbeschädigungen auf dem Schulhof?

Auf dem Schulgelände in der Schwimmbadstraße in Kalefeld wurden seit Beginn der Sommerferien wiederholt Sachbeschädigungen festgestellt. Vermutlich in den Abendstunden wurde eine Laterne beschädigt, Metallmülltonnen eingetreten und der Inhalt auf dem Schulhof verteilt - vieles ein Indiz für Langeweile und mangelnde Ideen einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Die Polizei Bad Gandersheim ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um Zeugenhinweise unter Telefon: 05382/919200










18.07.2019 • 16:29 Uhr

Geld aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Unternehmen aus Hardegsen und Kohnsen bekommen EU-Förderung

Zwei Unternehmen aus dem Landkreis Northeim profitieren von Geldern aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (kurz EFRE): MeyerundKuhl Spezialwäschen GmbH in Hardegsen bekommt 150.000 Euro, Thomas Lange Elektromaschinenbau aus dem Einbecker Ortsteil Kohnsen erhält 20.720 Euro. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat die Förderbescheide jetzt gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, übergeben.

Beide Unternehmen investieren das Geld in die Erweiterung ihrer Betriebsstätten. Die Geschäftsführer von MeyerundKuhl Spezialwäschen - Axel Meyer und Dr. Jochen Kuhl - haben mit dem stillgelegten Rewe Lebensmittelmarkt Am Gladeberg 10 in Hardegsen mit Hilfe der EFRE-Förderung eine Bestandsimmobilie übernommen. Dadurch konnten die Produktionskapazitäten ausgebaut werden. „Die großzügigen Räumlichkeiten des ehemaligen REWE Lebensmittelmarkt bieten viel Entwicklungs- und Gestaltungspotenzial für die Zukunft“, heißt es seitens des Unternehmens, das sich auf eine umweltschonende Reinigung und Imprägnierung von Spezial- und Funktionstextilien spezialisiert hat. 2014 wurde es gegründet - mittlerweile arbeitet es bereits mit namhaften Herstellern wie Jack Wolfskin zusammen und ist einer der Vorreiter im Bereich Digitalisierung in dieser Branche. Das Unternehmen plant den Ausbau der Zusammenarbeit mit weiteren Marken, eine Erweiterung des Serviceangebots über die Grenzen von Deutschland, Österreich und der Schweiz hinaus und eine fortschreitende Digitalisierung. „Wir freuen uns über die Innovationsfreude in Südniedersachsen. Das Unternehmen leistet mit seinen Plänen einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung des ländlichen Raumes in der Region. Deshalb gratuliere ich Herrn Meyer und Herrn Dr. Kuhl herzlich. Wir unterstützen sehr gern bei allen Vorhaben, die noch kommen werden“, sagte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Thomas Lange Elektromaschinenbau in Einbeck-Kohnsen ist seit 2007 Ansprechpartner für Antriebstechnik in Industrie und Handwerk, im Bereich der Landwirtschaft, für Biogasanlagen sowie für Kommunen und Landkreise. Lange bietet gemeinsam mit vier Mitarbeitern Services rund um Akkutechnik und Elektromotoren an. Maschinenteile, die nach Kohnsen gebracht werden, werden im Betrieb von Thomas Lange repariert und in die ganze Welt zurückgeschickt. Damit der Betrieb weiter wachsen kann, hat Lange die bestehende Betriebsstätte durch den Anbau einer Lagerhalle am Standort Auf der Landwehr 3 erweitert, was mit EFRE-Mitteln gefördert wurde. Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ein Grund zur Freude: „Ich gratuliere herzlich zur Förderung der Vorhaben von Herrn Lange und bin sicher, dass die Investition positive Auswirkungen sowohl für den Standort Stadt Einbeck als auch für den gesamten Landkreis Northeim hat.“
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung soll durch Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union stärken. Weitere Schwerpunkte der Förderung sind unter anderem Forschung, Entwicklung und Innovation, die Verbesserung des Zugangs zu Informations- und Kommunikationstechnologien, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Inklusion sowie Aus- und Weiterbildung.lpd

Infos zu den Unternehmen:
https://meyerundkuhl.de/
www.lange-elektromaschinenbau.de
Bei Fragen zu EFRE-Mitteln können Sie sich an Holger Mißling vom Fachbereich für Mobilität und Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim wenden: Telefon: 05551/708734, E-Mail: hmissling@landkreis-northeim.de
Weitere Informationen zum EFRE: https://ec.europa.eu/regional_policy/de/funding/erdf/

Zu den Bildern:

Bild:Meyer und Kuhl: 150.000 Euro von der EU: (v. l.) Axel Meyer und Dr. Jochen Kuhl erhalten den Förderbescheid von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und dem Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier. Foto: Landkreis Northeim

Bild:Lange: Geld für die neue Lagerhalle: (vorne v. l.) Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Matthias Wunderling-Weilbier, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung, übergeben den Förderbescheid an Firmenchef Thomas Lange. Foto: Landkreis Northeim












18.07.2019 • 16:21 Uhr

Energieminister Olaf Lies: Niedersachsen als Drehscheibe der Energiewende – Klimaschutz ist Chance für Wertschöpfung und Arbeitsplätze

Zu der heute bekannt gegebenen Entscheidung des Bundesministerium für WirtschaftI zur Förderung von drei Reallaboren für Wasserstoff in Niedersachsen sagt Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies:
„Wir wollen Niedersachsen zu Drehscheibe und Mittelpunkt der zukünftigen Wasserstoffwirtschaft machen. Daher freue ich mich über die Förderung der drei Projekte als ausgewählte Reallabore durch den Bund und gratuliere den beteiligten Unternehmen ganz herzlich!. Das ist ein folgerichtiger Schritt und ein wichtiges Signal für die Branche. Wir wollen mehr Klimaschutz, wir wollen die Energiewende mit Schwung verfolgen und brauchen verlässliche Bedingungen für die Projekte. Diese können mit der Förderung ihr technisches Knowhow erweitern und sich ausprobieren. Hiermit legen wir einen Grundstein für technischen Vorsprung in Niedersachsen. Und die Niedersächsische Industrie will die Chancen des Klimaschutzes für Wertschöpfung und die Schaffung von Arbeitsplätzen nutzen“.

Im nächsten Jahrzehnt komme es darauf an, Wasserstoff - neben Strom – als zweiten Energieträger einer klimaneutralen Energieversorgung zu etablieren. Hierfür biete Niedersachsen als Windenergieland Nr. 1 mit seiner ausdifferenzierten Energieinfrastruktur insbesondere im Gassektor hervorragende Rahmenbedingungen.
Gefördert werden die drei niedersächsischen Projekte
· CCU P2C Salzbergen, Sektorkopplung und Wasserstofftechnologien, H&R Chemisch Pharmazeutische Spezialitäten GmbH
· DOW Stade - Green MeOH, Grünes Methanol MeOH Projekt, DOW Deutschland Anlagengesellschaft mbH
· Element Eins, Sektorkopplung und Wasserstofftechnologien, Thyssengas GmbH

„Allerdings kann das nur ein erster Schritt sein. Wir brauchen weitere Förderung für die Wasserstofftechnologie, um sie schnell voranbringen zu können und auch weiteren sehr gut geeigneten Projekten in Niedersachsen eine Chance zu geben. Die heute ausgewählten Reallabore bilden jetzt einen wichtigen Baustein der niedersächsischen Wasserstoffstrategie, deren Entwicklungsprozess gerade von der Landesregierung vorbereitet wird.“red/fis/Foto: Thomas Fischer











18.07.2019 • 16:14 Uhr

Stein-Attacke auf Polizei-Streifenwagen

Am Mittwoch zwischen 08.45 Uhr und 12.35 Uhr parkte ein Streifenwagen auf dem Parkstreifen der Medenheimer Straße in Höhe Klostergarten. In diesem Zeitraum warf ein Unbekannter mit einem Stein gegen die Windschutzscheibe des VW Busses. Die Scheibe wurde dabei beschädigt. Der Schaden beträgt ca. 400 Euro.

Die Northeimer Polizei hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugen, die am Mittwochvormittag im Bereich der Einmündung Medenheimer Straße/Klostergarten etwas Auffälliges bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Polizei zu melden. fal










18.07.2019 • 16:11 Uhr

So schön ist Sommer 2019! "Sommerakademie 2019" hat ein erfolgreiches Ende genommen

Fantastisches Projekt der Kreisvolkshochschule Northeim in Brunshausen-Bad Gandersheim

Die Kreisvolkshochschule Northeim und die Teilnehmenden ziehen ein positives Fazit der Sommerakademie 2019. Die künstlerisch-kreative Veranstaltung fand jetzt bereits zum 15. Mal statt. An fünf Tagen konnten die Teilnehmenden in drei Werkstätten künstlerische Techniken kennenlernen und vertiefen. Alle Kurse fanden auf dem Gelände des Klosterhofes Brunshausen bei Bad Gandersheim statt. Eine Umgebung, die wie geschaffen ist, um wunderbare Sommertage zu erleben und zu gestalten.

Neue Impulse für die Malerei

Im Kurs „Acryl- und Pastellmalerei“ erhielten erfahrene Malerinnen und Maler wie auch Neulinge unter Anleitung der Kunstpädagogin Birgit Goertz neue Impulse. Die neun Teilnehmenden schufen eine große Bandbreite von Bildern. Schon nach wenigen Tagen hatten alle zu ihrem ganz persönlichen Stil gefunden.

Freude am Gestalten und Beharrlichkeit

Der Kurs „Steinbildhauerei“ wurde zum dritten Mal vom Bildhauer Dieter Homeyer geleitet. Er beriet bei der Auswahl der Steine und Werkzeuge und begleitete bei der Entwicklung einer Form aus dem Stein. Dabei machten die 13 Teilnehmenden die Erfahrung, dass nicht Körperkraft das Entscheidende ist, sondern die Freude am Gestalten und eine gewisse Beharrlichkeit. So war dann auch das vielstimmige „tock, tock“ von Hämmern und Meißeln die Begleitmusik der Kreativwoche:

Fauchen der Blasebalge beim Schmieden

Eine andere Tonlage und einen anderen Takt steuerten die Hämmer in der Schmiedewerkstatt bei, begleitet vom Fauchen der Blasebalge. Neun Teilnehmende tauchten unter der Anleitung von Stefan Kunze tief in den faszinierenden Prozess der Gestaltung mit Feuer und Eisen ein und schufen oder vervollständigten dabei ihre „Kunstwerke“.

Zufrieden mit dem Verlauf

Abgerundet wurde die Sommerakademie durch ein gut besuchtes Konzert der südniedersächsischen Formation „Front Porch Picking“ mit einem begeisterten Publikum und bester Stimmung im Saal des Klosterhofes Brunshausen.

Teilnehmende und Kursleitungen äußerten sich sehr zufrieden und freuen sich, dass die 16. Sommerakademie in Brunshausen bei der Kreisvolkshochschule Northeim für 2020 schon geplant wird. Etwa 60 Prozent der Teilnehmenden waren bereits früher mal bei einem oder mehreren Kursen der gandersheimer.SOMMERAKADEMIE. Das spricht für die Qualität und das Flair der Veranstaltung.

Ein Video über die Sommerakademie gibt es auf YouTube und auf www.kvhs-northeim.de.
lpd/Foto: Senger










18.07.2019 • 04:51 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Donnerstag: ""Arbeiten mit Speckstein", "Ein Tag im Wald", "PS.Speicher-Rallye für Kids"

Die Jugendpflege in den Städten und Gemeinden in Südniedersachsen bleibt weiterhin für die Kinder aktiv und hämmert weiterhin schöne Angebote im Rahmen der Ferienprogramme hinaus. So auch in Bad Gandersheim. Stadtjugendpfleger Gunnar Ude mit seinem Team und Unterstützern hat heute drei relevante Aktionen im Angebot.

"Arbeiten mit Speckstein": Diese kreative Veranstaltung für Mädchen und Jungen von acht bis 12 Jahren beginnt um 9 Uhr im "KLARO"-Nachbarschaftszentrum der Diakonie, Stiftsfreiheit 1, in Bad Gandersheim. Speckstein ist weich und kann mit Raspeln, Feilen und Schleifpapier leicht bearbeitet werden. Die Kinder werden überrascht und stolz sein, was sie mit Speckstein Schönes anstellen können.

"Ein Tag im Wald" - den Tieren und Pflanzen auf der Spur" ist heute ab 9 Uhr für Kinder von 9 bis 12 Jahren angesagt. Treffpunkt ist der Bahnhof in Kreiensen. Von dort aus geht es mit einer abenteuerlichen Bahnfahrt nach Stadtoldendorf. Dort wird zur historischen Homburg gelaufen. Dort wird nicht nur die Burg erkundet, sondern auch der umliegende Wald mit seinen Tieren und Planzen.

"PS.Speicher - Rallye für Kinder": Einsteigen und los geht's. Aus dem Aufzug heraus geht es für Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 12 Jahren in die oberste Etage des Automobilen Museums "PS.Speicher" in Einbeck. Er wird theoretisch, praktisch und optisch die spannende Geschichte der Mobilität erklärt, beantwortet und mitgespielt. Treffpunkt zur gemeinsamen Abfahrt zur PS-Speicher-Stadt Einbeck ist um 14 Uhr am Domänenhof in Bad Gandersheim.
red/Fotos: Thomas Fischer












18.07.2019 • 04:38 Uhr

Megaschwere Rüttelplatte unbemerkt von Baustelle gestohlen - von den Dieben fehlt jede Spur

Auf einer Baustelle in der Göttinger Robert-Koch-Straße in Göttingen haben Unbekannte eine ungesicherte Rüttelplatte unbemerkt gestohlen. Hierbei handelt es sich um eine reversierbare Rüttelplatte des Herstellers Wacker Neuson vom Typ "DPU6555". Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Angaben auf etwa 9.500 Euro. Die Tat hat sich bereits im Zeitraum von Freitagnachmittag, 05.07.19, bis Montagmorgen, 08.07.19, ereignet.

Aufgrund der Größe und vor allem Schwere der Maschine ist ein Transport nicht ohne großen Kraftaufwand bzw. Hilfsmittel möglich, so dass zu vermuten ist, dass mehrere Personen an der Tat beteiligt waren und auch ein Fahrzeug eingesetzt wurde.

Da von den Tätern jede Spur fehlt, bittet die Polizei Göttingen unter der Telefonnummer 0551/491-2115 um Zeugenhinweise. mb











18.07.2019 • 04:35 Uhr

Unter Alkoholeinfluss am Steuer - 31 Jahre alter Autofahrer bei Unfall auf B 247 schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 247 zwischen Rollshausen und Gieboldehausen (Landkreis Göttingen) ist Mittwochnacht (17.07.19) gegen 03.00 Uhr ein 31 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Göttingen schwer verletzt worden. Er wurde in ein Duderstädter Krankenhaus eingeliefert.

Nach ersten Erkenntnissen kam der Mann mit seinem Fiat Punto in einer langgezogenen Linkskurve vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Straße ab. Das Auto fuhr durch einen Graben und überschlug sich. Ersthelfer befreiten den 31-Jährigen aus seinem Wagen. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in noch unbekannter Höhe.

Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Polizei Duderstadt außerdem Alkoholgeruch in der Atemluft des Autofahrers fest. Ihm wurde daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.jk










18.07.2019 • 04:32 Uhr

Räuberischer Diebstahl in Seesen: Bei Flucht um sich geschlagen und Beute verloren

Am vorigen Dienstag gegen 09.50 Uhr, löste eine 23jährige Frau aus Seesen beim Verlassen eines Drogeriemarktes an der Jacobsonstraße den Sicherungsalarm aus. Sie ging anschließend in den Markt zurück und warf einige entwendete Artikel wieder in die Auslage zurück. Anschließend wollte sie flüchten, konnte aber von einer Angestellten festgehalten werden. Die Beschuldigte riß sich aber los und schlug gegen den Arm der Frau. Auf der Flucht verlor sie dann noch weiteres Diebesgut. (som)










18.07.2019 • 04:28 Uhr

Auf der B64: Stress im Verkehr: absichtlich ausgebremst, geschnitten und blockiert - Polizei ermittelt wegen Nötigung

Am vorigen Dienstag, zwischen 17.30 Uhr und 18.15 Uhr, kam es auf der B 64 zwischen Bad Gandersheim und der Schlackenmühle zu einer wechselseitigen Nötigung im Straßenverkehr zwischen einem 52 Jahre alten Mann aus Hessisch Oldendorf und zwei 24 und 32 Jahre alten Männer aus Iserlohn. Nach vermutlich gegenseitigem Schneiden beim Überholen und absichtlichem Abbremsen, hinderten die beiden Männer aus Iserlohn ihren Konkurrenten abschließend durch Blockieren seines PKW an der Weiterfahrt. Gegen beide Parteien werden Strafanzeigen gefertigt. (som)










18.07.2019 • 04:25 Uhr

Bodenfelde: Diebstahl eines Eisenpfostens und einer Absperrkette

Im Zeitraum von Freitag, 12Juli 2019, 18 Uhr, bis Sonntag, 14.Juli 2019, 12 Uhr, kam es in Bodenfelde, Zur Schlagd, zu einem Diebstahl. Bisher unbekannte Täter entwendeten aus einer Garagenzufahrt einen rot-weißen Eisenpfosten und eine dazugehörige ca. drei Meter lange rot-weiße Absperrkette. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 100 Euro. Zeugenhinweise erbittet die Polizeistation Bodenfelde unter der Rufnummer 05572/4646 oder das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000. stüw










18.07.2019 • 04:23 Uhr

Bodenfelde: Werbetafel aus Plexiglas demoliert

In der Nacht von Samstag, 13Juli 2019, auf Sonntag, 14.Junil 2019, kam es in Bodenfelde, Raiffeisenstraße, zu einer Sachbeschädigung. Unbekannte Täter zerstörten eine Werbetafel aus Plexiglas der in der Raiffeisenstraße ansässigen Bank. Der dabei entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 400 Euro. Zeugenhinweise erbittet die Polizeistation Bodenfelde unter der Rufnummer 05572/4646 oder das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000. stüw










18.07.2019 • 04:20 Uhr

Einbeck am Altendorfer Tor: Verkehrsunfallflucht

Tatort: Einbeck, Altendorfer Tor; Tatzeitraum: 16.Juli 2019; 16 Uhr bis 18:15 Uhr:
Im genannten Zeitraum parkte die 25 jährige Geschädigte aus Einbeck ihren Seat LEON ordnungsgemäß auf einem Parkplatz ab. Während der Parkdauer hat ein, vermutlich blauer PKW, neben dem Fahrzeug gehalten und wahrscheinlich beim Aussteigen den abgeparkten Seat Leon beschädigt. Anschließend hat der unbekannte Fahrzeugführer sich von der Verkehrsunfallstelle entfernt, ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro zu kümmern.
Zeugen werden von der Polizei in Einbeck gebeten, sich bei der Dienststelle der Polizei zu melden.Fi











17.07.2019 • 22:38 Uhr

Premiere für die "Ladies Night Bad Gandersheim" - Auftakt am 27. September im "Rosencafé" in Brunshausen - Benefizveranstaltung für lokale Projekte

Das ist neu und brandaktuell in Bad Gandersheim: Frauen starten für Frauen einen spannenden Eventtermin. Als ein Quasipendent zum traditionellen Herrenabend in Harriehausen wird es am 27. September 2019 die erste "Ladies Night Bad Gandersheim 2019" geben. Das haben soeben ihre Initiatorinnen Franziska Vogt und Bettina Block-Giermann gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bestätigt. Monatelange Vorbereitungen sind damit von einem ersten Erfolg gekrönt.

Und beide Organisatorinnen haben zu dem femininen Event weitere Details mitgeteilt. "Ladies Night Bad Gandersheim" steht für ein kommunikatives und gesellschaftliches Miteinander von Frauen in der Roswithastadt, um sich auszutauschen, zu bereichern, kennenzulernen und auch anspruchsvolle Unterhaltung und Spaß zu haben. "Wir möchten ein Netzwerk für selbständig und unternehmerisch tätige Frauen, Frauen die in Verantwortung arbeiten und gearbeitet haben, in unserer Stadt aufbauen", erklärt Franziska Vogt.

Und "Ladies Night Bad Gandersheim" möchte den Anspruch haben, mit diesem Event Positives für lokale Projekte zu bewegen. Die als Benfiz-Veranstaltung angelegte Aktion baut auf eine freiwillige Spendenbereitschaft der teilnehmenden Damen. "Wir möchten damit lokale Projekte wie beispielsweise die Dorfgemeinschaft in Altgandersheim und ein Projekt von Schülern/innen des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim fördern", wird Franziska Vogt ganz konkret. Ein Kostenbeitrag für die Teilnahme an der "Ladies Night Bad Gandersheim", bei der eine leckere Beköstigung stattfindet, wird nicht erhoben. Das ist dank von Sponsoren möglich geworden.

Neben dem kommunikativen und gemeinschaftsfördernden Charakter dürfen sich die Teilnehmerinnen bei der Premiereveranstaltung im "Rosencafé" in Brunshausen auf einen inhaltlichen Höhepunkt freuen. Den Organisatorinnen ist es gelungen, als erste Gastreferentin Frau Prof. Dr. Susanne Ertle-Straub zu gewinnen. Die neue Frauen-Power in Bad Gandersheim verspricht eine vielleicht wegweisende Perspektive einzuläuten. Zu wünschen ist es ihr auf jeden Fall!
red










17.07.2019 • 16:05 Uhr

Gutes und Nützliches für die Jugend: 18 Projekte werden mit rd. 211.300 Euro unterstützt

Vorstand der Jugendstiftung des Landkreises Northeim vergibt Fördermittel

Mit genau 211.263,10 Euro fördert die Jugendstiftung des Landkreises Northeim Projekte im Landkreis Northeim. Der Vorstand hatte dies auf Basis der vorliegenden Förderanträge entschieden.

Im Einzelnen wurden die Fördermittel wie folgt vergeben:

125.000 Euro an die Werk-statt-Schule Northeim für die Projekte „Jugendwerkstatt Einbeck“, „Lernförderung Northeim“, „Jugendwerkstatt Northeim“ und „Mädchenberatung“ für das Jahr 2020
50.097,66 Euro an das Albert-Schweitzer Familienwerk für das Projekt „Jugendwerkstatt Steimke 2020“
849 Euro an den Flecken Nörten-Hardenberg für das Projekt „Jugendaustausch mit der französischen Partnerstadt Bandoufle“
2.000 Euro an den Verein Die Bühnenstürmer e.V. für das Projekt „Die Zauberflöte“
2.500 Euro an die Stadtjugendpflege Uslar und die Gemeindejugendpflege Bodenfelde für das Projekt „Ferienspaß trifft Ehrenamt“
2.267,04 Euro an die Stadtjugendpflege Uslar für das Projekt „Junge Kunstschule“
5.000 Euro an den NFV Northeim-Einbeck für das Projekt „Internationaler Jugendaustausch Landkreis Northeim – Keene USA“
1.000 Euro an den Förderverein der Grundschule Schönhagen/Sohlingen für das Projekt „Wir sind gemeinsam unterwegs“
Eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 600 Euro an die Jugendpflege der Stadt Einbeck für die verlässliche Ferienbetreuung von Grundschülern in den Sommerferien
2.052,40 Euro an die Jugendpflege der Stadt Bad Gandersheim für die Ferienprogramme 2019 für Kinder und Jugendliche in Bad Gandersheim (Foto)
600 Euro an den NABU Gillersheim für das Projekt „Wohnungsbau für Vögel, Insekten und Fledermäuse und die Erneuerung des Tast- und Fühlpfades im Erlebniskuckuckswald“
5.000 Euro an die Stadt Hardegsen für das Projekt „Ausbau des Spielplatzes Am Büh zu einem Mehrgenerationenplatz“
3.000 Euro an die Bürgerinitiative der Bollertdörfer e.V. für das Projekt „Holz-Kunst am Bollert“
2.600 Euro an das Jugendrotkreuz Einbeck für das Projekt „Herzensretter“
4.575 Euro an die Freie Schule Heckenbeck für das Projekt „Schule als Staat“
1.572 Euro an die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für das Projekt „8. Northeimer Kinder- und Jugendbuchwoche“
2.050 Euro an das Kinder- und Jugendkulturzentrum der Stadt Northeim für das Projekt „Zauberhafte Ferien & eine magische Zeit“
500 Euro an die Grundschule am Teichenweg/Einbeck für das Projekt „Teilnahme am musikalischen Bildungsprogramm „Wir machen Musik““

Die nächste Sitzung der Jugendstiftung findet voraussichtlich Mitte November 2019 statt. Projektanträge, die in dieser Sitzung beraten werden sollen, müssen bis 3 Wochen vor dem Sitzungstermin bei der Geschäftsführung vorliegen

Informationen zur Jugendstiftung des Landkreises Northeim gibt es im Internet unter www.jugend.stiftungen-northeim.de. Dort stehen auch Antragsvordrucke zum Download bereit.

Ansprechpartner für die Jugendstiftung sind Herr Dirk Niemeyer, ☏ 05551/708374 und Frau Claudia Hiller, ☏ 05551/708623, E-Mail: jugendstiftung@landkreis-northeim.de .











17.07.2019 • 15:51 Uhr

Jugend-Kurs-Bibelschule (JUKUBI): Bad Gandersheim freiwillige von Schmutzigem befreien - Rund 350 Jugendliche zur Stunde in einem vorbildlichen Einsatz

Heute. Mittwoch. 15.130 Uhr: Zur Stunde sind sie wieder unterwegs in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Rund 350 Teilnehmer/innen und Betreuer/innen der Jugend-Kurs-Bibelschule des christlichen Glaubenszentrums. Sie alle sind ausgeschwärmt, um Bad Gandersheim ein stückweit sauberer und damit ansehnlicher zu machen. Straßenschilder, Bushaltestellen, öffentliche Bereich und irgendwie verstaubte Flächen werden mit Putzzeug wieder frisch gemacht. Kerstin berichtet im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk von Aufräumaktivitäten im Cahn-von-Seelen-Stadion, im Umfeld von Seniorenheimen, auf dem Juden-Friedhof und beim Regenwasserrückhaltebecken in Seboldshausen. Weitere Gruppen weiteren sind mit präventiven Hochwasserschutz beschäftigt. Sie füllen Säcke mit Sand.
"Wir sind gern hier und das wollen wir auch zeigen!", erklärt an einer anderen Putzstelle in der Stadt Nadine. Die 16-Jährige schätzt auch den Gemeinschaftssinn, der durch diese traditionelle "Herzwerk-Aktion" zwischen den jungen Leuten gepflegt und kultiviert wird. "Gemeinsam macht das richtig Spaß! Und wir lernen dabei diese Stadt und ein paar ihrer netten Menschen kennen." Und dann schiebt die junge Dame noch nach: "Klasse und danke, dass ihr Redaktionswerk darüber berichtet!" Die "JuKuBi" läuft seit vergangenen Sonntag und endet am Freitag.
red/Fotos: Thomas Fischer














17.07.2019 • 11:28 Uhr

Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden und Vollsperrung der B 241 - Rettungshubschrauber bringt Notarzt - 100.000 Euro Schaden

Am gestrigen Dienstag, 16.Juli 2019, gegen 12.03 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 241 zwischen Hardegsen und Volpriehausen zu einem Verkehrsunfall. Eine alleinbeteiligte 32-jährige Fahrzeugführerin aus der Region Hannover befuhr mit einem Sattelzug die B 241 aus Richtung Hardegsen kommend in Richtung Volpriehausen. Nach Durchfahren einer leichten Rechtskurve vor Volpriehausen, kurz hinter dem Abzweig zur Industriestraße, kam sie mit unangepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und durchfuhr mit der rechten Fahrzeugseite den Grünstreifen. Trotz Gegenlenkens verlor sie die Kontrolle über den Sattelzug. Der Sattelzug kam von der Fahrbahn ab und stürzte auf die rechte Fahrzeugseite. Die Fahrzeugführerin wurde dabei verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen dem Evangelisches Krankenhaus in Göttingen-Weende zugeführt. Ein Rettungshubschrauber war zwecks Zuführung eines Notarztes ebenfalls vor Ort. Am Sattelzug entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 100.000 Euro. Weiterhin wurden ein Leitpfosten und der Grünstreifen beschädigt. Für die Bergung des Sattelzuges wurde die B 241 von 14.42 Uhr bis 15.30 Uhr voll gesperrt. Für kleinere Fahrzeuge wurde während dieser Zeit für beide Fahrtrichtungen eine Umleitung über die Ortschaft Schlarpe eingerichtet.stüw










17.07.2019 • 11:23 Uhr

Hehlen: Fahndung nach unbekannter Geldabheberin - Wer hat die Frau schon mal gesehen?

Ein Kriminalfall ist jetzt wieder ganz aktuell:
Bereits am 15.April 2019 wurde einer 82-jährigen Frau aus Münster während ihres Einkaufes beim LIDL-Markt in Hehlen (Landkreis Holzminden) ihre Geldbörse mitsamt ihrer EC-Karte gestohlen. Am 16.April 2019 wurde dann Bargeld von dem Konto der Geschädigten durch eine unberechtigte Person abgehoben. Anschließend kaufte die unbekannte Beschuldigte im LIDL-Markt in Bad Pyrmont Waren ein, wobei sie sich auch jedes Mal Bargeld auszahlen ließ. Die Frau wurde beim Geldabheben auf Video aufgenommen.
Durch die Staatanwaltschaft Hildesheim wurde jetzt ein Beschluß erlassen, wonach die Bilder nunmehr veröffentlich werden dürfen. Hinweise zu der Täterin nimmt die Polizeidienststelle in Bodenwerder, Telefon 05533-974950, entgegen.










17.07.2019 • 11:19 Uhr

Alfeld: Um Mitternacht beim Türken-Restaurant wüste Schlägerei

Die Polizei Alfeld berichtet soeben: Bereits am 15. Juli 2019 kurz nach 00.00 Uhr, kam es in der Alfelder Fußgängerzone (Leinstraße, in Höhe eines türkischen Restaurants)zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Zeugen des Vorfalls gaben an, dass ein 29 Jahre alter Alfelder und fünf weitere unbekannte männliche Personen eine körperliche Auseinandersetzung hatten. Durch die Schlägerei wurde der alkoholisierte Alfelder leicht verletzt. Zu den Tätern kann lediglich gesagt werden, dass einer ein weißes und ein anderer ein rotes T-Shirt getragen haben. Zu der Gruppe sollen noch zwei Frauen zugehörig gewesen sein. Hinweise nimmt die Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181-9116-0 entgegen.ni










17.07.2019 • 11:13 Uhr

Giftköder in Scharzfeld? - Unbekannte verteilen weiße Kugeln auf Parkplatz und Grünflächen

In Scharzfeld (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte nach derzeitigen Erkenntnissen vermutlich in der Nacht zu Sonntag (14.07.19) auf einem öffentlichen Parkplatz, einer Rasenfläche und im Garten einer Hundehalterin eine unbekannte Substanz verteilt.
Um was für einen Stoff es sich handelt und ob dieser bei Verzehr für Tiere oder Menschen giftig ist, ist zurzeit noch unklar. Die im Durchmesser zwischen 1,5 und 2 Zentimeter großen Kugeln haben eine kristalline Struktur und riechen chemisch. Die Polizei Osterode hat die weiteren Ermittlungen dazu aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nehmen die Ermittler unter der 05522/5080 entgegen.jk










17.07.2019 • 11:09 Uhr

ZVSN übergibt Förderbescheid an den Flecken Bovenden - Erhebung von ÖPNV-Grundlagendaten wird gefördert

Große Freude herrscht bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an den Flecken Bovenden durch den Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN). Der Flecken Bovenden möchte die Anbindung des Ortsteiles Bovenden an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), insbesondere nach Göttingen, optimieren. Im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes werden hierzu erforderliche Daten für eine mögliche Angebotsverbesserung erhoben und analysiert. Der ZVSN beteiligt sich gemäß einer neuen Förderrichtlinie für flexible Angebote ÖPNV mit 50 Prozent an den vom Flecken Bovenden zu tragenden Kosten mit einem maximalen Förderbetrag in Höhe von 5.910,33 Euro.

„Wir erweitern das ÖPNV-Angebot Schritt für Schritt, um den Anforderungen an eine moderne, klimaschonende Verkehrspolitik gerecht zu werden. Angesichts der endlichen finanziellen Ressourcen benötigen wir jedoch Datenmaterial, damit wir die Gelder zur Verbesserung des Busverkehrs auch zielgerichtet einsetzen können. Das vom ZVSN unterstützte Konzept ist hierfür die wegweisende Grundlage“, so Christel Wemheuer, Erste Kreisrätin und Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung.

„Auf der Grundlage der Ergebnisse der Datenerhebung wollen wir eine Verbesserung des Busangebotes für Bovenden herbeiführen. Deshalb sind wir sowohl über die Förderung, aber auch über die fachliche Unterstützung des ZVSN sehr glücklich“, so Thomas Brandes, Bürgermeister des Flecken Bovenden.

Die ÖPNV-Erhebung mit Erreichbarkeitsanalysen ist Grundlage für eine optimierte ÖPNV-Erschließung im Bereich des Altdorfes, des Wohngebiets Sonnenberg/Wurzelbruchweg und des Bereichs Südring sowie für eine mögliche Anbindung des Gewerbegebiets AREA 3. Auch die Anbindung geplanter Siedlungsbereiche im Norden Bovendens, Flächenpotentiale des Flächennutzungsplanes und eine Untersuchung von alternativen Linienwegen stehen im Fokus der Betrachtungen.

Der ZVSN fördert Gutachten mit 50 Prozent des Eigenanteils des Antragstellers, um nachstehend aufgeführten Maßnahmen vorab zu untersuchen und zu bewerten:
Verbesserung des Leistungsangebotes, Haltestellen, Fahrgastinformation sowie Schritte, die dazu geeignet sind, den ÖPNV im Gebiet des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen - insbesondere unter dem Aspekt einer möglichst weitreichenden Barrierefreiheit - weiter zu verbessern.
red/Quelle: ZVN

Zum Bild:
Michael Frömming (ZVSN-Verbandsgeschäftsführer), Christel Wemheuer (Erste Kreisrätin und Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung), Thomas Brandes (Bürgermeister des Flecken Bovenden). Foto: ZVN











17.07.2019 • 09:04 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: "Berger" zieht blank und geht dann auf Tuchfühlung zum Publikum

Grandios Aufführung - Festspiele überspringen schon bald die 50.000-Marke bei den verkauften Tickets, so Geschäftsführer Thomas Groß

Die Freiheit und Aufmüpfigkeit, die Liebe und Leidenschaft, die Ablehnung von Krieg und Dummheit - "Hair - Das Musical" hat nichts an seiner anregenden Inspiration verloren. Gut, die Hippies von heute schauen biederer aus. Was sich seit 50 Jahren nicht verändert hat: Aufgemuckt und rumgemotzt und protestiert wird heftiger denn je. Und wie ist das mit den Rauschzuständen? Genauso schlimm und schön wie damals. Tim Müller, der Langmähnige mit dem irre süßen Waschbrettbauch spielt den Reveluzzer "Berger" in "Hair". Müller und das gesamte Musical-Ensemble begeistert die ausverkauften Vorstellungen vor dem Dom.

Wer es noch nicht erlebt hat: Wir dokumentieren hier einen der Höhepunkte der Dramaturgie: "Berger" zieht blank und das Publikum ist hin- und hergerissen.

Nach dem fesselnden 120-Minuten Stück geht "Berger" alias Tim Müller auf der Festspielmeile "Stiftsfreiheit" auf Tuchfühlung zu seinem Publikum. Auch das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat dem famosen Schauspieler stellvertretend für alle im Ensemble erst gedankt und dann Rezept und Lob gezollt. "Bravo! Bravo! Bravo!" für diese Inszenierung. Die Bad Gandersheimer Domfestspiele leben intensiv wie nie. Bald schon haben sie die 50.000 -Zuschauermarke (verkaufte Tickets) übersprungen. Noch einmal "Bravo!"
red/fis/Fotos: Marc Reiser














17.07.2019 • 08:44 Uhr

Massivholztreppen nach Maß - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht Treppenmeister Leinetal in Einbeck-Kreiensen

Die Firma Treppenmeister Leinetal aus Kreiensen steht für Massivholztreppen nach Maß. Schon seit 1979 werden in der Siedlung Leinetal Treppen hergestellt. Wie das genau funktioniert, hat sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gemeinsam mit Frank Seeger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Einbeck und Detlef Schrader von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim bei einem Unternehmensbesuch angesehen.
Seit 1985 gehört der Betrieb als Franchisenehmer zur Treppenmeister Partnergemeinschaft. Zu Beginn des Treppenbaus wurde noch ausschließlich von Hand geplant und gefertigt und etwa 40 Qualitätstreppen pro Jahr hergestellt. Durch die ständig steigende Nachfrage wird seit Anfang der 90er Jahre mit maschineller Hilfe gearbeitet. Mittlerweile werden etwa 400 Treppen pro Jahr bei Treppenmeister Leinetal produziert.

Seit Juni 2019 hat das Unternehmen mit Marc Heise, Ulrike Ziegenbein und Wolfgang Dill eine neue, sehr versierte Geschäftsführung. Alle drei haben entweder selbst bereits seit mehreren Jahren im Leinetaler Betrieb oder bei der Treppenmeister Partnergemeinschaft gearbeitet. Nach eigenen Angaben ergänzen sie sich gut und schätzen vor allem die Möglichkeiten des Austauschs. Und das Führungstrio hat viel vor: Man wolle Treppentrends aufgreifen und neue Produkte in das Angebot aufnehmen. Grundlage für die Entwicklung seien langfristige Arbeitsbeziehungen und die Qualifikation der rund 30 Mitarbeiter. „Uns ist es wichtig, dass der Mitarbeiter ein zentraler Punkt ist und nicht nur eine Nummer“, sagte Geschäftsführer Dill gegenüber der Landrätin. Dazu gehöre auch die Ausbildung mehrerer Azubis pro Lehrjahr. Eine neue Auszubildende sei durch einen Film auf der Ausbildungsplattform „Spotlight – das Jobkino“ auf den Betrieb aufmerksam geworden. Das Jobkino ist ein gemeinsames Projekt des Landkreises Northeim, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH und der Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH.

Wie bei vielen Handwerksbetrieben ist auch bei Treppenmeister Leinetal die Suche nach Nachwuchs schwierig. Dass die häufig minderjährigen Auszubildenden ohne Führerschein durch eine fehlende Zuganbindung nur schlecht zum Betrieb und zur Berufsschule nach Springe kämen, erschwere die Situation, berichtet Dill. Für ihn sei deshalb eine Umstrukturierung sinnvoll – etwa durch Blockunterricht oder das Angebot einer Teleschule. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel nahm diese Anregung gern auf und sagte zu, sie mit in den Schulausschuss des Niedersächsischen Landkreistages zu nehmen, dem sie angehört.
Beim Rundgang durch die Produktionshallen erklärte Marc Heise den Besuchern alle Arbeitsschritte von der Planung bis zur fertigen Treppe. „Ich finde es toll, dass bei Treppenmeister Leinetal vom Einkauf über die Produktion und den Vertrieb alles aus einer Hand kommt“, so Astrid Klinkert-Kittel. „Ich wünsche den neuen Geschäftsführern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg.“ lpd


Zum Bild: Interessanter Einblick: (v. l.) Frank Seeger (Stadt Einbeck), Detlef Schrader (Landkreis Northeim) und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel wurden von den drei neuen Geschäftsführern Ulrike Ziegenbein, Marc Heise und Wolfgang Dill durch den Betrieb geführt. Foto: Landkreis Northeim.Foto: lpd











17.07.2019 • 08:18 Uhr

Vorsicht! Die scharfe "ALICE" kommt zum Einsatz!

Modernisierung der Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Landkreis setzt künftig wieder „Blitz-Anhänger“ ein

Um die Verkehrssicherheit im Kreisgebiet weiter zu erhöhen wird der Landkreis Northeim wieder eine „semistationäre Messanlage“ („Blitzer-Anhänger“) einsetzen. Nach ersten Erfahrungen in den Jahren 2017 und 2018 soll die neue Technik ab sofort zum Einsatz kommen.
Mit der Neuanschaffung will der Landkreis die Verkehrsteilnehmer noch mehr für die notwendigen Geschwindigkeitsbegrenzungen sensibilisieren und dadurch letztlich die Verkehrssicherheit erhöhen. „Bei 33.309 Verkehrsunfällen im Jahr 2018 in dem Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen bleibt überhöhte Geschwindigkeit weiterhin eine Hauptunfallursache“, weist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auf die Verkehrsunfallstatistik der Polizei hin. Besonders auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften ist die Gefahr eines Unfalls demnach besonders gegeben.
Die Anlage wurde europaweit ausgeschrieben; durchgesetzt hat sich das Modell „Enforcement Trailer“ der Firma Vitronic. Eine andere Bezeichnung ist ALICE (kurz für Autonomous Lidar Concept for Enforcement).
ALICE wird vom Landkreis geleast, kostet rund 7.000 Euro im Monat und wird die bisherigen mobilen und stationären Messanlagen ergänzen. ALICE ähnelt einem Autoanhänger und ist mithilfe der laserbasierten Light Detection and Ranging-Technik in der Lage, auf vier Fahrbahnen gleichzeitig die Geschwindigkeit zu messen. Die innenliegende Technik kann alternativ auch auf einem Stativ eingesetzt werden.

„Wir können damit insbesondere auch auf die Wünsche vieler Bürgerinnen und Bürger nach Geschwindigkeitsmessungen in Ortsdurchfahrten und nach Messungen auch gerade in Abend-, Nacht- und frühen Morgenstunden nachkommen“, erläutert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel einen der wesentlichen Vorteile der neuen Messtechnik.

Der Anhänger kann schnell und flexibel an den erforderlichen Messstandort gebracht und eingerichtet werden. Dies ist auch an Stellen möglich, die aufgrund fehlender Infrastruktur oder aufgrund der potentiellen Gefährdung des Messpersonals als Messstandorte zuvor ausgeschlossen werden mussten. ALICE ist mit einem starken Batteriesatz ausgerüstet und bietet so die Möglichkeit, an einem Standort über mehrere Tage durchgehend zu messen. Die beim Absenken verschwindenden Räder und die Deichselabdeckung verhindern den unberechtigten Abtransport. Durch die gut gepanzerte, schusssichere Außenhülle sowie durch ein Alarmsystem ist die Messtechnik vor Vandalismus und Sachbeschädigung geschützt. Sogar einer etwaigen Brandstiftung wird durch ein internes Löschsystem vorgebeugt, welches die gespeicherten Daten nicht beeinträchtigt. Aufgrund des Leasing-Vertrages ist notfalls ein kurzfristiger Ersatz des Anhängers gewährleistet; Ausfälle durch Wartung, Eichung oder Instandhaltung fallen für den Landkreis nicht mehr an.
Die Einsatzorte von ALICE sollen mit der Polizei und den jeweiligen Gemeinden abgestimmt und gemeinsam mit den mobilen Messungen jeweils in der Woche zuvor veröffentlicht werden.lpd

Zum Bild: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel lässt sich die Messtechnik von ALICE erklären. Foto: lpd












17.07.2019 • 07:40 Uhr

Entsorgung: Weg mit Bad Gandersheims alten Flaschen...

Sie funktioniert perfekt: Die Entsorgungslogistik im Landkreis Northeim. Heute ist in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim die übliche Entsorgung von alten Flaschen und Gläsern angesagt. Überall im Straßenbild sind bunte Kisten mit alten Pullen und leeren Gurkengläsern zu sehen.
Vorsicht und Achtung sind angesichts dieser Stolperfallen angesagt!
red/Fotos: Marc Reiser












17.07.2019 • 07:28 Uhr

CDU: Kreispartei vor personellen Veränderungen - Roy Kühne erwägt Verzicht auf Vorsitz - Neue Generation ist im Kommen

CDU-Kreisvorsizender übt konstruktive Kritik an AKK und erhält prompt eine Audienz

Es sind diese Tage der personellen Erneuerung in den großen Parteien. Was sich derzeit auf oberster Ebene vollzieht bahnt sich an der Basis an. CDU und SPD setzen auf personelle Erneuerung. Die Christdemokraten im Landkreis Northeim werden entscheidende Schritte bereits auf ihrem nächsten Kreisparteitag vollziehen. Geplant ist das Mitgliedertreffen am 29. April 2019. Turnusgemäß sind offiziellen Angaben zufolge Neuwahlen des Kreisvorstandes vorgesehen. Und gleich an der Spitze ist eine Veränderung angesagt. Der langjährige Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne aus Northeim hat seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur angedeutet. Kühne wird ein noch stärker Engagement als Bundestagsabgeordneter nachgesagt. In jüngster Zeit hat er sich in Berlin mit couragierten Auftritten auch mit seiner konstruktiven Kritik am Kommunikationsstil der neuen CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer in Position gebracht. Kühne hatte sich mit einem Brief persönlich an AKK gewandt. Die Bundesvorsitzende reagierte kooperativ. Dr. Kühne erhielt eine Audienz bei der neuen mächtigen CDU-Dame. Im Gespräch konnte er seine anregende Kritik vertiefen.
Wer Kühne als Kreisvorsitzenden beerben könnte ist noch nicht ausgemacht. Aussichtsreiche Bewerber/innen haben sich bislang nicht aus der Deckung gewagt. Es könnte diesmal eine Frau das Rennen machen, meinen Parteiinsider zu wissen. Klarer sind personelle Alternativen in der zweiten Ebene des Kreisvorstandes erkennbar. Die neue Generation innerhalb der Kreis CDU beispielsweise mit Lucas Mennecke und David Artschwager bietet sich für Stellvertreterposten und andere Aufgaben im Kreisvorstand an. Der Kreisparteitag - vermutlich in Northeim abgehalten - verspricht auf alle Fälle aufgrund der Wahlen spannend zu werden. Die CDU hat neue personelle Impulse dringend nötig. In der Partei rumort es. Wie die SPD verliert die CDU derzeit an Rückhalt in der Bevölkerung. Die Ergebnisse der bei der Europa-Wahl waren ein erneutes Alarmzeichen. Auch die Mitgliederentwicklung spiegelt sich in diesem Negativtrend. Es gibt mehr Parteiaustritte als Neuzugänge.
red/fis/Foto: Thomas Fischer/Screenshot Schlagzeile in Bild online












17.07.2019 • 06:47 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Mittwoch: Schon um 7.30 Uhr in den "Heidepark"! "Brot- und Pizza-Backtag

Heute ein echter Knaller beim Ferienprogramm 2019 der Jugendpflege in Bad Gandersheim und Kalefeld: Die Kinder sind bereits ab 7.30 Uhr eingeladen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen in Norddeutschlands größten Freizeitpark.

"Heidepark":
Ab 7.30 Uhr geht es ab dem Domänenhof mit einem Bus in Richtung Heidepark bei Soltau. In dem Wunderland erwartet die Mädchen und Jungen jede Menge Spaß, Action und Spannung. Auch das Gruppen- und Gemeinschaftserlebnis zu gut, verspricht einen tollen Tag. Teilnehmen können Kinder ab 11 Jahren.
Viel, viel Fun wünscht das Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

"Brot- und Pitzza-Tag": Für die daheim gebliebenen Jungen und Mädchen wird selbstverständlich auch eine Aktion angeboten. Ab 10 Uhr heißt es Pizza und Brotbacken. Acht- bis 12-jährige Kinder sind dazu in den Kinderhort der Lebenshilfe Bad Gandersheim, Roswithastraße 16, in Bad Gandersheim eingeladen. Die Veranstaltung dauert bis 13 Uhr.
















16.07.2019 • 22:19 Uhr

Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken möglich - Wasser auf die Mühlen der Verfechter vom Aus der Krankenhäuser in Einbeck und Bad Gandersheim

In Deutschland gibt es zu viele Krankenhäuser. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Häuser, würde die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern. Das schreibt Dr. Jan Böcken für die Bertelsmann-Stiftung. Die hat eine radikale Rosskur für das Krankenhauswesen in Deutschland vorgeschlagen und begründet. Das Gutachten ist Wasser auf den Mühlen der Experten, die auch im Landkreis Northeim zwei kleine Kliniken (Einbeck und Bad Gandersheim) für überflüssig erachten. Das Bertelsmann-Gutachten hat bei Verfechtern kleinerer Kliniken - auch in Südniedersachsen - scharfe Kritik bis Wut ausgelöst.

In seinem Beitrag für die Bertelsmann-Stiftung auf der Grundlage des vieldiskutierten Gutachtens stellt Dr. Jan Böcken in diversen Medienveröffentlichungen unter anderem weiter begründend für ein massenhaftes Schließen von Kliniken fest:

"Eine Reduzierung der Klinikanzahl würde zu einer besseren medizinischen Versorgung der Patienten in Deutschland führen. In unserer neuen Studie weisen führende Krankenhausexperten darauf hin, dass viele Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland zu klein sind und oftmals nicht über die nötige Ausstattung und Erfahrung verfügen, um lebensbedrohliche Notfälle wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall angemessen zu behandeln. Viele Komplikationen und Todesfälle ließen sich durch eine Konzentration auf deutlich unter 600 statt heute knapp 1.400 Kliniken vermeiden. Ebenso gingen damit eine bessere Ausstattung, eine höhere Spezialisierung sowie eine bessere Betreuung durch Fachärzte und Pflegekräfte einher.
Das Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) ist in unserem Auftrag der Frage nachgegangen, wie eine Versorgung durch Kliniken aussähe, die sich nicht in erster Linie an einer schnellen Erreichbarkeit, sondern an Qualitätskriterien orientiert. Dazu gehören beispielsweise eine gesicherte Notfallversorgung, eine Facharztbereitschaft rund um die Uhr, ausreichend Erfahrung und Routine des medizinischen Personals sowie eine angemessene technische Ausstattung.
Patientensicherheit im Fokus
"Die Neuordnung der Krankenhauslandschaft ist eine Frage der Patientensicherheit und muss vor allem das Ziel verfolgen, die Versorgungsqualität zu verbessern."
Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.
Eine primäre Orientierung an Fahrzeiten ginge dagegen in die falsche Richtung. "Wenn ein Schlaganfallpatient die nächstgelegene Klinik nach 30 Minuten erreicht, dort aber keinen entsprechend qualifizierten Arzt und nicht die medizinisch notwendige Fachabteilung vorfindet, wäre er sicher lieber ein paar Minuten länger zu einer gut ausgestatteten Klinik gefahren worden", so Mohn weiter.
Für die Studie haben die führenden deutschen Krankenhausexperten in einem ersten Schritt ein Zielbild für Deutschland entwickelt, das sich an den benannten Qualitätskriterien orientiert. Im Anschluss berechnete das IGES in einer Simulation erstmals, wie sich eine verpflichtende Einhaltung dieser Vorgaben auf die Kliniklandschaft einer ganzen Region auswirken würde. Die Wahl fiel dabei auf den Großraum Köln/Leverkusen, der sowohl von städtischen als auch ländlichen Gebieten geprägt ist.
14 statt 38 Krankenhäuser - Modellregion Köln/Leverkusen

Wie die Simulation zeigt, könnte die Region mit 14 statt den aktuell 38 Akutkrankenhäusern eine bessere Versorgung bieten, ohne dass die Patienten im Durchschnitt viel längere Fahrzeiten in Kauf nehmen müssten. Die Bündelung von medizinischem Personal und Gerät würde zu einer höheren Versorgungsqualität in den verbleibenden Häusern beitragen, vor allem in der Notfallversorgung und bei planbaren Operationen. Nur diese Kliniken in der Region verfügen überhaupt über die technische Ausstattung, um Herzinfarktpatienten angemessen zu behandeln.

"Das Ergebnis, dass in der betrachteten Region eine Reduzierung auf weniger als die Hälfte der Kliniken zu einer Verbesserung der Versorgung führen würde, klingt zunächst drastisch", sagt der internationale Krankenhausexperte Uwe Preusker. An vielen Stellen lägen der Berechnung jedoch eher zurückhaltende Annahmen zugrunde, so zum Beispiel bei der medizinisch erforderlichen Leistungsmenge oder der Verweildauer im Krankenhaus. "Beide liegen in vergleichbaren Ländern deutlich niedriger", erklärt Preusker. Wenn man sich am internationalen Standard orientieren würde, müsste man einen deutlich konsequenteren Umstrukturierungsprozess einleiten, so der Experte.
red/Quelle: Bertelsmann-Stiftung/Dr. Jan Böcken/Fotos: Thomas Fischer













16.07.2019 • 21:54 Uhr

David Artschwager einer der schnellsten Gratulanten für Ursula von der Leyen als neue EU-Kommissionschefin

Erst vor wenigen Minuten als neue Chefin der EU-Kommission in Brüssel gewählt hat der Bad Gandersheimer CDU-Nachwuchspolitiker David Artschwager bereits eine Gratulationsadresse abgesetzt. Erleichtert stellt Artschwager in seinem Post fest: "Endlich eine Niedersächsin als Kommissionschefin!"
Artschwager dürfte mit dieser Grußbotschaft der schnellste unter Deutschlands Jungpolitikern sein - zumal sie eine Besonderheit dokumentiert: Artschwager zeigt sich mit der überglücklichen CDU-Politikerin.
red










16.07.2019 • 21:34 Uhr

Dreister Diebstahl

Am Samstag zwischen 11 Uhr und 11.30 Uhr, war ein Mitarbeiter einer Gartenpflegefirma mit entsprechenden Arbeiten in den Außenanlagen der Berufsbildenden Schulen Am Stadtgarten beschäftigt in Goslar. Da er seinen Firmenwagen, einen Mercedes Sprinter mit GS-Kennzeichen, in direkter Nähe seines Tätigkeitsbereiches geparkt hatte, verzichtete er auf eine Verschließen des Fahrzeugs. Dies nutzte ein bislang unbekannter Täter aus und entwendete in einem unbeobachteten Augenblick aus dem Innenraum den "Brandit US Cooper" Rucksack des 29-jährigen Arbeiters. Hierin befanden sich Werkzeuge und eine Sonnenbrille. Der Schaden beläuft sich auf ca. 260 Euro.0ts










16.07.2019 • 21:30 Uhr

Geld für Projekte und Investitionen in der Kultur

Landschaftsverband Südniedersachsen trifft weitere Förderentscheidungen - Neues Landesprogramm für kleine Kultureinrichtungen

Der Landschaftsverband vergibt jährlich Fördermittel für Kulturprojekte in Südniedersachsen. Für 2019 sind knapp 400.000 Euro verfügbar, die letzten Förderentscheidungen wurden nun getroffen. Sechs Kulturprojekte zwischen Weser, Harz und Werra erhalten insgesamt 11.530 Euro.

Es ist aber weiteres Geld für die Kulturszene zu erwarten. Die Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition haben über die sogenannte „Politische Liste“ im Haushaltsplan 2019 dafür gesorgt, dass zusätzlich 2,5 Millionen Euro für kleine Kultureinrichtungen zur Verfügung stehen. In Kürze wird das Kulturministerium die Ausschreibung und die genauen Förderbedingungen veröffentlichen. Olaf Martin, der Geschäftsführer des Landschaftsverbandes, ruft aber jetzt schon interessierte Kulturakteure auf, ihren Förderbedarf zu prüfen: „Die Frist zum Abgeben eines Förderantrags wird wahrscheinlich sehr knapp sein, vor allem bei Zuschusswünschen über 25.000 Euro. Wer gut vorbereitet ist und schnell einen Antrag einreichen kann, wird im Vorteil sein.“ Bei Investitionsförderungen unter 25.000 Euro wird es voraussichtlich mehr Zeit für die Antragstellung geben. Eine Kultureinrichtung gilt aus Sicht des Landes als klein, wenn sie höchstens über drei Vollzeitstellen verfügt. Förderfähig werden Baumaßnahmen und die Beschaffung von Inventar sein, zum Beispiel. Tontechnik oder Museumsvitrinen.
Wer Interesse an einem solchen Zuschuss hat, bekommt beim Landschaftsverband weitere Auskünfte: Telefon 0551 63443264 oder gst@landschaftsverband.org



Sechs Kulturprojekte zwischen Weser, Harz und Werra:

Boffzen (Landkreis Holzminden)
Lichtalben e. V. – Verein für suburbane Jungkulturen
Lichtalben-Kunstcamp
1.500 Euro


Holzminden (Landkreis Holzminden)
Jazz-Club Holzminden e. V.
30. Jazzfestival Holzminden
2.000 Euro


Moringen (Landkreis Northeim)
teatro regio e. V.
Diener zweier Herren. Bürgertheater interkulturell, frei nach Goldini
3.000 Euro
(Vorgänger-Projekte: )

Einbeck (Landkreis Northeim)
Einbecker Geschichtsverein e. V.
Einbecker Jugend rollt Geschichte auf. Streetart Meile 2019
2.500 Euro


Walkenried (Landkreis Göttingen)
Zisterziensermuseum Kloster Walkenried
Sternstunden. Die lange Museumsnacht im Kloster Walkenried
1.030 Euro


Göttingen (Landkreis Göttingen)
Förderverein Clavier-Salon Göttingen e. V.
Konzerte für Kindergärten, Grund-, Real-, Gesamt- und Förderschulen
1.500 Euro











16.07.2019 • 19:25 Uhr

Finanzminister Reinhold Hilbers besucht FÜRSTENBERG

Am Montag startete Finanzminister Reinhold Hilbers zu seiner zweitägigen Sommerreise quer durch Niedersachsen. Die knapp 700 Kilometer lange Tour begann mit einem Besuch der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG. Auf seiner ersten Station wurde Finanzminister Hilbers von Uwe Schünemann (Mitglied des Niedersächsischen Landtages) begleitet.

Geschäftsführerin Stephanie Saalfeld begrüßte die Gäste im Foyer des MUSEUMS SCHLOSS FÜRSTENBERG und stellte ihnen bei einem Rundgang durch die Produktion die heutige Manufaktur zwischen Tradition und Moderne vor. Seit mehr als 270 Jahren entsteht in Fürstenberg einzigartige Handwerkskunst, die mit ihren zeitlosen Designs und der Perfektion bis ins Detail auch in modernen Lebenswelten ihren festen Platz hat.
Für Finanzminister Reinhold Hilbers steht fest, dass diese einmalige Handwerkskunst ein ganz besonderes Aushängeschild nicht nur für die Region, sondern für ganz Niedersachsen ist. Das Land Niedersachsen hat daher ein großes Interesse daran, dass sich die Porzellanmanufaktur fortlaufend weiterentwickelt und zukunftsfest aufstellt. In diesem Sinne wird das Land Fürstenberg auch weiterhin unterstützen.
Im Zusammenhang mit der notwendigen Neuausrichtung der Nord/LB ist beabsichtigt, dass die Manufaktur durch das Land übernommen wird. Hierzu laufen derzeit auf unterschiedlichsten Ebenen Gespräche, so Hilbers. Erst nach Abschluss dieser Gespräche wisse man aber, welche konkreten Schritte notwendig seien. Dennoch sei klar, dass das Land zur Porzellanmanufaktur in FÜRSTENBERG stehe und das Unternehmen auch in Zukunft als Kulturgut erhalten werden müsse.

Im Anschluss an die Führung durch die Porzellanmanufaktur platzierte Finanzminister Hilbers noch seinen bereits im April entstandenen Handabdruck – natürlich in echtem Porzellan – an der sogenannten Händewand im Eingangsbereich des Museums. Hilbers Handabdruck reiht sich nun zwischen die der Klitschkos, royalen Handabdrücken des dänischen Königshauses und eine Reihe weiterer Prominenz aus Unterhaltung, Sport und Politik.

Das Markenzeichen der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG – das gekrönte F – steht international für Qualität Made in Germany. Zu den Kunden gehören neben den Privatkunden auch viele Hotels und Restaurants aus der ganzen Welt. „Für deren hohe Ansprüche entstehen bei FÜRSTENBERG von jeher Designs, die das Potenzial zum Klassiker haben – egal ob sie in unserem eigenen Studio oder in der Zusammenarbeit mit international renommierten Künstlern und Designern entworfen werden,“ erklärte Stephanie Saalfeld den Kern der modernen Traditionsmarke. Im Zeitalter von Massenprodukten steht FÜRSTENBERG ganz bewusst für Innovation, Qualität sowie für handwerkliche Präzision.
red/Foto: Porzellanmanufaktur












16.07.2019 • 19:20 Uhr

Motorradfahrer ganz in Schwarz flüchtet nach Verkehrsunfall

Am gestrigen Montag gegen 22.34 Uhr kam es im Baustellenbereich Lange Straße/An der Bünte in Nörten Hardenberg zu einem Verkehrsunfall.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein Unbekannter mit einer schwarzgelben Kawasaki ohne Kennzeichen auf der Langen Straße in Richtung Northeim unterwegs. Nach Angaben von Zeugen war der Motorradfahrer augenscheinlich zu schnell. Bei Rot fuhr er an der Baustellenampel vorbei und kollidierte kurz darauf mit dem am rechten Fahrbahnrand stehenden Bauzaun. Der Motorradfahrer stürzte auf die Fahrbahn.

Angebotene Hilfe verweigerte der Mann. Er richtete die Kawasaki wieder auf und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit zurück in Richtung Ortskern. Vermutlich hat sich der Motorradfahrer bei dem Unfall verletzt. An dem Bauzaun und wahrscheinlich auch an dem Motorrad entstand Sachschaden.

Der Motorradfahrer trug eine schwarze Lederkombi und einen schwarzen Helm mit klarem Visier. Der Mann ist etwa 18 bis 20 Jahre alt, ca. 170 Zentimeter groß und trägt eine schwarze Brille mit runder Fassung.

Die Nörten-Hardenberger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu der schwarz-gelben Kawasaki oder dem unbekannten jungen Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05503-1004 zu melden.fal











16.07.2019 • 19:17 Uhr

Bad Gandersheim: Wer vermisst ein Schlüsselbund mit blauem Band?

Am vergangenen Samstag fand der Inhaber der Eisdiele in der Hildesheimer Straße (Mucilli) in Bad Gandersheim ein Schlüsselbund mit insgesamt fünf Schlüsseln an einem blauen Band. Da sich kein Verlierer/in bislang in der Eisdiele meldete, gab er es pflichtgemäß bei der Polizeistation in Kreiensen ab. Der oder die Verlierer/in können sich zwecks Abholung bei der Polizeistation in Kreiensen unter der Telefonn 05563/212 melden.ots










16.07.2019 • 09:05 Uhr

Salzgitter-Lebenstedt: Wahllos auf vier Opfer mit Messer eingestochen - 41-Jähriger in U-Haft

Soeben berichtet die Polizei in Braunschweig:
Bereits am vergangenen Samstag, 13. Juli 2019, kam es gegen 01:50 Uhr, in Salzgitter Lebenstedt, vor einer Lokalität in der Albert-Schweitzer-Straße zu einem versuchten Totschlag / einer gefährlichen Körperverletzung, bei der vier Personen zum Teil schwer verletzt worden sind. Nach ersten Erkenntnissen kam es auf dem Gehweg zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 41-jährigen Mann und seiner von ihm getrennt lebenden 36-jährigen Ehefrau.

Offenbar zur Unterstützung der Ehefrau erschienen drei weitere Frauen im Alter von 20 bis 52 Jahren am Ereignisort. Diese sind dem unmittelbaren familiären Umfeld zuzuordnen. Der 41-Jährige entfernte sich kurzzeitig, holte ein Messer aus seinem in unmittelbarer Nähe stehendem Auto und begann wahllos auf die späteren Opfer einzustechen. Durch die Messerstiche wurde ein Opfer lebensgefährlich, ein Opfer schwer und ein weiteres leicht verletzt. Das vierte Opfer erlitt leichtere Verletzungen ohne Einwirkung des Messers.

Anschließend flüchtete der 41-Jährige vom Ereignisort und stellte sich unmittelbar nach der Tat auf der Wache der Polizeiinspektion Salzgitter / Peine / Wolfenbüttel, wo er vorläufig festgenommen wurde. Die verletzten Frauen wurden mit dem Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde gegen den 41-jährigen Beschuldigten am Sonntag durch das zuständige Amtsgericht Salzgitter ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Zwischenzeitlich ist das lebensgefährlich verletzte Opfer ausser Lebensgefahr. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Angaben zu Nationalitäten machte die Polizei nicht. ots










16.07.2019 • 08:16 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Dienstag: "Mal-Labor", "Country Line Dance", "Geschmack und wo er herkommt", "Der verschwundene Wald"

Es geht weiter: das informative und abwechslungsreiche Programm in den Ferien für daheim gebliebene Kinder in den Sommerferien. Organisiert und angeboten von der Jugendpflege in den Stadt Bad Gandersheim, Einbeck und in der Gemeinde Kalefeld. Für Bad Gandersheim offerierte Stadtjugendpfleger Gunnar Ude heute folgende Aktionen:

"Mal Labor": Für Kinder ab acht Jahren. "Wir experimentieren mit Farben und gestalten Projekte", heißt es. Treffpunkt ist 9 Uhr das christliche "KLARO Nachbarschaftszentrum" der evangelischen Diakonie in der Stiftsfreiheit 14 (ehemalige Kreisstelle). Wichtig! Die Aktion findet am morgigen Mittwoch, den 17.Juli, ihre Wiederholung.

"Country-Line Dance": Heute können die Kids ab 9.30 Uhr in der Turnhalle der Grundschule in der Roswithastraße in Bad Gandersheim ihre tänzerischen Fertigkeiten mit viel Spaß im Line Dance ausprobieren. Auch für Jungs ist Fun angesagt. Es gibt fetzige Musik zu hören - dazu darf sich heftig bewegt werden. Turnschuhe sind bitte mitzubringen.

"Geschmack und wo er herkommt" ist heute mit Arne Dörries im Gewächshaus bei Blumen-Dörries in der Bismarckstraße zu erleben. Im Angebot auch: "Zwischen Petersilie, Mangold und Anisbasilikum dürfen die Mädchen und Jungen auch mal selber eine Kräuterpflanze vermehren." Wie das funktioniert erklärt Arne, der Gärtner mit Hut... Beginn heute um 14 Uhr. Kids im Alter von sieben Jahren bis 14 Jahren sind dabei.

"Der verschwundene Wald" ist ein nicht einfaches Kapitel im Programm des Ferienpasses. Die Auswirkungen des gewaltigen Stummes "Frederike" sollen im Ahlshäuser Wald angeschaut und besprochen werden. Erst ist man vor Ort; später in der Jagdhütte Ahlshausen. Treffpunkt ist um 15 Uhr von Opperhausen kommend in Richtung Ahlshausen, rechtshintre dem Wald, so die Beschreibung im Programmheft.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer















16.07.2019 • 07:37 Uhr

Vollsperrung der BAB 7 bei km 294 Richtung Nord (zwischen Lutterberg und Hedemünden).

: Ein Sattelzug ist aus bisher unbekannter Ursache umgekippt und blockiert auf der Seite liegend mehrere Fahrstreifen. Die Fahrbahn ist noch voll gesperrt, Rettungkräfte sind vor Ort. Der Fahrzeugführer soll eingeklemmt, aber unverletzt sein. Genauere Umstände werden noch geklärt.lv










16.07.2019 • 07:33 Uhr

Kalefeld: Verkehrsunfall mit unerlaubtem Entfernens von der Unfallstelle

Tatort Kalefeld, Auetalstraße 17, Tatzeitpunkt: Montag, 14 Uhr 45 bis 21 Uhr 05: Ein noch unbekannter Fahrzeugführer beschädigte vermutlich mit seinem Fahrzeug einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten silbernen Pkw. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne Angabe seiner Personalien und Angabe von Art um Umfang der Beteiligung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05382/919200 bei der Polizei Bad Gandersheim zu melden. bet











15.07.2019 • 21:21 Uhr

Verkehrsüberwachung: Polizei registriert 957 Verstösse und veranlasst "deftige Fahrverbote" wegen Raserei

In der Zeit vom 08.Juli 2019 bis 14.Juli 2019 wurden mehrere ESO - Geschwindigkeitsüberwachungen durch Beamte des Polizeikommissariats Seesen im dortigen Kommissariatsbereich durchgeführt. Bei den fünf durchgeführten Messungen wurden insgesamt 947 Verstöße festgestellt. Diese teilten sich mit 195 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 752 Verwarnungen auf die Gesamtverstöße auf. Bei den Messungen wurden zum Teil extrem hohe Geschwindigkeiten festgestellt. Insgesamt werden in der Folge mehrere Fahrzeugführer mit einem deftigen Fahrverbot rechnen müssen. ots











15.07.2019 • 21:15 Uhr

Kriegerweg/Flugplatzweg: Heute um 16.30 Uhr Verkehrsunfall mit schwerem Personen- und Sachschaden - Fünfjährige mit Rettungshubschrauber nach Göttingen geflogen

Ein 18-jähriger Kraftfahrzeugführer befuhr mit einem PKW den Kriegerweg. In Höhe des Kreuzungsbereiches Kriegerweg/Flugplatzweg fuhr er in den Flugplatzweg ein, um weiter geradeaus in Richtung Wrescherode zu fahren. Eine vom Flugplatz kommende 34-jährige Kraftfahrzeugführerin befuhr mit einem PKW den Flugplatzweg stadteinwärts. Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen. Hierdurch schleuderte der PKW der Kraftfahrzeugführerin zudem noch gegen einen am Fahrbahnrand des Flugplatzweg stadteinwärts seitlichen auf dortigem Parkstreifen geparkten PKW. Die Kraftfahrzeugführerin und ein auf dem Rücksitz ihres Fahrzeuges sitzendes fün-jähriges Kind wurde hierbei schwerverletzt und nach Erstversorgung durch den Notarzt vor Ort zur stationären Behandlung dem Uniklinikum Göttingen / der Kinderklinik Göttingen zugeführt. Neben zwei RTW wurde noch ein Retttungshubschrauber eingesetzt. Der 18-jährige Kraftfahrzeugführer wurde leichtverletzt. An allen beteiligten Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Gesamtschaden ca. 18000 Euro. Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. ots











15.07.2019 • 20:21 Uhr

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als die zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde wurde von der Betreiberin des Kernkraftwerks Grohnde (KWG) fristgerecht über ein Ereignis gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) nach Kriterium N (normal) 2.1.1 (INES 0) informiert.
Im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung wurde festgestellt, dass ein Mindestmengenventil in einer von vier Redundanzen des Notspeisesystems nicht den erforderlichen Mindestdurchfluss aufwies. Nach der Instandsetzung des Ventils konnte die Prüfung des Systems ohne Beanstandungen wiederholt und abgeschlossen werden.
Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf den bestimmungsgemäßen Betrieb der Anlage und war ohne sicherheitstechnische Bedeutung. red/fis/Foto: Thomas Fischer











15.07.2019 • 20:01 Uhr

Sportanlagen in Bad Gandersheim und Orxhausen: Dem Verfall preisgegeben - Zugewachsen und marode

In einer Studie haben soeben Experten herausgefunden, die Deutschen hätten große Angst vor sozialen, gesellschaftlichen und privaten Abstieg. Im öffentlichen Raum scheint er längst allgegenwärtig zu sein. Unsere Reporter haben sich nach Anregungen von Menschen aus Bad Gandersheim und Orxhausen selbst umgeschaut. Hier zwei Beispiele. Sie lassen sich beliebig vermehren.

In Bad Gandersheim: Das Cahn-von-Seelen-Stadion. Einst eine Vorzeigearena in der Roswithastadt. Große Fußballspiele hat es gesehen. Ebenso herausragende Leistungen der Leichtathleten/innen der Spielvereinigung Grün Weiß. Talente wurde hier entdeckt. Tolle Tore bejubelt. Und heute: Primitive Absperrungen sollen vor Gefahren beim Betreten der Tribüne schützen. "Betreten verboten" warnt ein Schild, ein anderes ist umgefallen. Alles sieht erbärmlich aus. Zerborstene Treppenstufen. Unkraut überwuchert die maroden Zustände. Vor hier aus jubelt kein Mensch mehr. "Es ist zum heulen...", schimpft ein hier geborener Bad Gandersheimer. "Ich habe im Stadion einmal den Hammer geworfen...sehr weit!". Der alte und immer noch rüstige Mann hat dem Reporter das Dilemma in seinem Stadion vor Augen geführt. "Schreiben Sie bitte darüber. Sonst wagt sich niemand an diese Probleme heran. Es ist schlimm wie weiter alles runtergekommen ist...".

Das zweite Beispiel hat eine ganz andere Größenordnung als das Stadion. Es ist viel kleiner. Im Prinzip jedoch eine ähnliche Problematik für den alltäglichen Verfall einer Sport- und Fun-Stätte, die einmal der Clou in Orxhausen (früher Kreiensen, jetzt Einbeck) war. Neben dem Sportplatz, Kinderspielplatz und der Wander- und Grillhütte mit Satelitenschüssel) war ein topmoderner Beachvolleyball-Platz mit herrlich weißem Sand in der grünen Lunge dieses Freizeitgeländes angelegt worden. Ein Areal, das Strand-Feeling seinen Beachvolleyballern/innen vermittelte. Heute sind 80 Prozent der Sandfläche kaum noch zu sehen, weil schäbig zugewachsen. Die eisernen Netzständer stehen noch. Ohne Netze und vom Rost der Zeit gezeichnet. Nichts ist hier erhalten, nichts ist hier gepflegt worden. Alles dem Verfall preisgegeben. Unsere Heimat im Juli 2019.
red/Fotos: Marc Reiser


















15.07.2019 • 14:43 Uhr

Einbruch in Museum

In der Zeit von Sonntag, 09 Uhr bis heute, Montag, , 09 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in ein Museum in der Glockengießerstraßein Goslar ein. Aus einem im Inneren des Gebäudes aufgestellten Behältnis wurde ein dreistelliger Bargeldbetrag entwendet. Die Polizei Goslar bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon 05321 / 3390. ots










15.07.2019 • 14:40 Uhr

Rentner gefasst - Sexuelle Belästigung im Zug

Die Polizei Kassel teilt soeben mit:
Geschockt verließ am vergangenen Samstagmorgen (7 Uhr) eine bisher noch unbekannte Frau den Regionalexpress aus Frankfurt am Main, nach dem Halt im Bahnhof Fulda. Der Grund: Ein 68-Jähriger aus Ebstorf (Landkreis Uelzen) entblößte während der Fahrt sein Glied und nahm sexuelle Handlungen an sich selbst vor. Die noch unbekannte Frau informierte danach sofort die Zugbegleiterin und verließ offensichtlich geschockt den Zug nach der Ankunft in der Domstadt.
Opfer noch unbekannt!
Die noch unbekannte Frau sowie eventuell weitere Geschädigte werden gebeten, sich umgehend bei der Bundespolizei zu melden. Der Rentner konnte noch im Bahnhof von den Beamten des Bundespolizeireviers Fulda gefasst werden. Gegen den Mann hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren eingeleitet. ots/Foto: Polizei










15.07.2019 • 14:27 Uhr

Uslar: Mit ungesicherten Mobiliar einer Pizzeria eingedeckt

Bisher unbekannte Täter entwendeten in Uslar, Lange Straße, im Zeitraum von Samstag, 13 Juli 2019, 23 Uhr, bis Sonntag, 14.Juli 2019, 09.00 Uhr, sechs Stühle und drei Tische. Die Stühle und Tische waren in der Fußgängerzone ungesichert vor einer Pizzeria abgestellt. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 825,- Euro. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000. stüw










15.07.2019 • 14:22 Uhr

Brand ist im Wohnzimmer ausgebrochen - Schwerverletzte schwebt in Lebensgefahr - Sofa brannte zuerst

Nach dem Brand in einem Wohnhaus in Beverungen am vorigen Samstag (wir berichteten)) haben die Brandermittler der Polizei Höxter die Untersuchungen in dem Brandobjekt weitgehend abschließen können. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen ist das Feuer im Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung entstanden. Offensichtlich ist zunächst das Sofa in Brand geraten, das Feuer hat dann auf die weitere Einrichtung übergegriffen. Die genaue Brandursache muss noch weiter ermittelt werden. Ein technischer Defekt kann derzeit aber ausgeschlossen werden. Die Mieterin der Wohnung, die erst zwei Stunden nach dem Brand im Nahbereich des Hauses aufgegriffen wurde, befindet sich aufgrund ihrer schweren Brandverletzungen weiterhin in einer Klinik. Sie wurde in ein künstliches Koma versetzt, derzeit besteht Lebensgefahr. Der entstandene Sachschaden in dem Mehrfamilienhaus und der ausgebrannten Wohnung ist nach aktueller Einschätzung weit höher als ursprünglich angenommen und liegt vermutlich im sechsstelligen Euro-Bereich. Ein weiterer Mieter und ein Feuerwehrmann waren vorsorglich mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden, beide konnten inzwischen wieder entlassen werden. /nig










15.07.2019 • 13:19 Uhr

Heute um 10 Uhr: Langesheim: Forstarbeiter mit Kettensäge fast die Hand abgesägt - Rettungshubschrauber gelandet

Am heutigen Montag gegen 10.00 Uhr, kam es zu einem schweren Arbeitsunfall im Bereich Wolfshagen, Höhe Schäderbaude. Hierbei wurde ein 38-jähriger Forstarbeiter durch eine Kettensäge derart schwer an der Hand verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Hannover geflogen werden musste.ots/Foto: Polizei










15.07.2019 • 07:06 Uhr

Festival "Strandklänge": Nicht immer nur friedlich

Im Rahmen des von der Polizei begleiteten Festivals Strandklänge, dass vom vergangenen Freitag bis Samstag in Godelheim bei Höxter stattfand, kam es im Rahmen der Veranstaltung zu zwei Körperverletzungs-Delikten. Ein Besucher wurde festgenommen, da er von den eingesetzten Beamten als mit Haftbefehl Gesuchter wiedererkannt wurde. Des Weiteren kam es im Rahmen eines ausgesprochenen Platzverweises zu Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten. Diese Person wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Ebenfalls wurden zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht.Wo.











15.07.2019 • 07:03 Uhr

Auffinden einer weiblichen Leiche in der Leine

Trauriges Schicksal: Am vergangenen Samstag, 11:45 Uhr, in Alfeld-Wettensen: Am Samstag Mittag wurde, in Höhe der Ortschaft Wettensen auf der Leine eine weibliche Leiche gefunden. Der Leichnam wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Wettensen und der DLRG-Hildesheim geborgen. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Toten um die seit Wochenanfang vemisste 78-jährige Frau aus Alfeld-Föhrste handelt. Nähere Angaben machte die Polizei in Hildesheim nicht. ots










15.07.2019 • 06:58 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell am Montag: "Fahrt in die Trampolinhalle", "Den Fledermäusen auf der Spur"

Die daheim gebliebenen Mädchen und Jungen sind jetzt voll im Ferienmodus angekommen. Und damit es nicht langweilig wird hilft ihnen die Jugendpflege in den Städten und Gemeinden in Südniedersachsen mit Angeboten aus den Ferienprogrammen 2019. In Bad Gandersheim bieten sich am heutigen Dienstag zwei Aktionen an:

"Fahrt in die Trampolinhalle SUPERFLY Hannover": 9- bis 12-jährige Kinder sind speziell angesprochen. Sie treffen sich um 9 Uhr zur Abfahrt auf dem Domänenhof in Bad Gandersheim. Das Ziel Hannover. Es geht zur Trampolinhalle "SUPERFLY". Und was passiert dort? " An diesem Tag kannst Du Dich richtig austoben, Deine Springkünste zeigen und Neues ausprobieren."

"Den Fledermäuse auf der Spur" - "Exkursion mit dem Bat-Detektor": Die NABU Ortsgruppe Bad Gandersheim möchtet mit Kindern und ihren Eltern auf eine Fledermausexkursion gehen. Fachkundig wird Fledermausexperte Peter Schmidt die Expetion durchführen. Wichtig: Die Aktion beginnt logischerweise später, also im Dunkeln, um 21 Uhr für anderthalb Stunden. Treffen ist um diesen Zeitpunkt auf dem Parkplatz des ehemaligen Kurhauses in Bad Gandersheim.
red/Foto: Thomas Fischer










15.07.2019 • 06:45 Uhr

"Schöne Bilder" aus "Hair - Das Musical" - Stehenbleiben am Foto-Puhlmann-Ständer

Was gibt es Schöneres als Erinnerungen an eine grandiose Aufführung bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen" Wenn sie dann noch in bunten Bildern daherkommen um so besser. Gestern war das der Fall. Nach der sonntäglichen Präsentation von "Hair - Das Musical" laufen begeisterten Besucher und Besucherinnen direkt auf einen Ständer mit vielen bunten Bildern von dem Stück zu. Noch einmal in die enorme Lebendigkeit und freche Freizügigkeit und unbändige Spielfreude schauen - Szenen die sitzen und hängenbleiben müssen in unserem Gedächtnis und Gefühlen. Da können schöne Bilder eine gute Brücke gegen das Vergessen und Verblassen sein. Die Festspiel-Fotografin Elke Dietrich-Puhlmann hat diese Aufnahmen erstellt, bietet sie in ihrem kultigen Laden Foto-Puhlmann in der Moritzstraße in Bad Gandersheim zum käuflichen Erwerb an. Gestern standen Menschen an dem Ständer mit den vielen schönen Bildern, staunten und entschieden: "Da müssen wir hin! Da holen wir uns einige dieser wundervollen Szenen zurück - für unser Zuhause. Tolle Erinnerungen an tolles Theater in Bad Gandersheim."
red/Foto: Mark Reiser










14.07.2019 • 22:46 Uhr

Eskalation auf Geburtstagsfeier: Faust ins Gesicht, Biss in die Hand und zu Dritt einen Gast zu Boden geprügelt

Tatort: Bad Harzburg, Gaststätte in der Dr. Heinrich Jasper Straße, Tatzeitpunkt: Heute , Sonntag, 00.50 Uhr.
Zwischen alkoholisierten Gästen einer Geburtstagsfeier kommt es aus ungeklärten Gründen zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf auch zugeschlagen wird. So zeigte ein 50-jähriger aus Bad Harzburg an, dass er von einem Unbekannten mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde, einem 25-jährigen aus Goslar wurde von einem 25-Jährigen aus Bad Harzburg in die Hand gebissen und ein 36-Jähriger aus Bad Harzburg soll von drei Gästen zu Boden gebracht und verprügelt worden sein. Ernsthafte Verletzungen erlitt keiner der Beteiligten, mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet. ots











14.07.2019 • 22:38 Uhr

Happening am "Roswitha-Brunnen": Edel-Picknick vor dem Dom-Theater

Es wurde ein wunderbarer Ausflug nach Bad Gandersheim. Freitagabend Besuch einer Aufführung der 61. Gandersheimer Domfestspielen. Über eine Stunde lang die Anreise mit dem großen Bus. Kurz vor 19 Uhr dann "absitzen" direkt neben dem "Roswitha-Brunnen". Mit allerlei Gepäck. Aus Taschen und Rücksäcken wurde dann ausgepackt: Tuppadosen, Beutel, Flaschen. In allen Behältnisse leckere Snacks, frisches Obst, Nudelsalate, belegte Brote, Minischnitzel, Gemüse, Käsehappen, Kekse, Schokolade und weitere kulinarische Köstlichkeiten. Dazu tranken die einen Limonade, Apfelsaft, Bier aus Dosen und wiederum andere Schampus aus dicken grünen Flaschen. Es wurde sich prächtig gestärkt und gut unterhalten. Ein traumhaftes Happening am plätschernden Brunnen. Kurz vor acht Uhr dann eine kleine kurze Aufräumaktion. Leere Dosen und ausgetrunkene Flaschen wieder in den Rücksäcken verstaut. Alles zurück in den Bus. Danach ab auf die Tribüne. Hier gab's eine fantastische Theaterkost vor der gigantischen Kulisse der Stiftskirche. Mit gefülltem Magen genossen - eine wahre Wohltat, so gesättigte und entspannt zu sein.
red/Foto: Marc Reiser










14.07.2019 • 22:20 Uhr

Erst an den Hals gegangen, dann ins Gesicht geschlagen und mit dem Tode bedroht

Samstag Stress in Seesen. Es ist 19:10 Uhr: Aus anfänglichen Streitigkeiten zwischen Wohnungsnachbarn entwickelte ich eine handfeste Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein 42-jähriger einen 24-jährigen mit einer Hand am Hals ergriff und mit der anderen Hand ins Gesicht schlug. Ferner bedrohte er den 24-jährigen, ihn zu töten. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten die Situation entschärfen. Aufgrund der starken Alkoholisierung des 42-jährigen (ein Atemalkoholtest hatte den Wert von 3,55 Promille angezeigt) wurde dieser zwecks Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam in Goslar zugeführt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung wurde eingeleitet. (Fel.)










14.07.2019 • 12:07 Uhr

In Kirschenplantage: Fußgängerin durch wildgewordenen Australian Shepherd ins Bein gebissen

Eine 38-jährige Northeimerin ging am gestrigen Samstag, gegen 17.45 Uhr mit ihrem Hund im Bereich der Sudheimer Kirschplantage spazieren. Dort kam ihr ein ca. 60-70 jähriger Mann mit zwei angeleinten Hunden entgegen. Plötzlich und unerwartet wurde einer der beiden Hunde des Mannes, ein Hund der Rasse Australian Shepherd, auffallend aggressiv und biss ihr in das linke Bein. Der 60-70 jährige ging daraufhin fluchtartig weiter, stieg in einen Pkw ein und verließ mit seinen beiden Hunden die Örtlichkeit in Richtung Ortskern Sudheim. Die 38-jährige erlitt durch den Hundebiss eine leichte Verletzung am linken Bein und wird sich nachträglich ärztlich behandeln lassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.ots











14.07.2019 • 12:02 Uhr

Aufgeklärte Verkehrsunfallflucht mit Sachschaden und Beleidigung

Am gestrigen Samstag, um 09:30 Uhr, befuhr eine 46-jährige Fahrzeugführerin die Straße Am Lahberg in Bad Gandersheim. Im Einmündungsbereich hielt sie mit ihrem PKW an, da ein brauner Kleinwagen in die Straße Am Lahberg einbiegen wollte. Der Kleinwagen touchierte beim Abbiegevorgang jedoch den PKW der 46-jährigen Fahrzeugführerin und setzte seine Fahrt fort, ohne sich um schadensregulierende Maßnahmen zu bemühen. Die weibliche Fahrzeugführerin streckte der Geschädigten zuvor noch ihre Zunge raus. Ermittlungen führten dann jedoch schnell zur Verursacherin des Verkehrsunfalls. Gegen die Verursacherin wird nunmehr wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Beleidigung ermittelt. Insgesamt entstand ein Sachsachaden an beiden PKW von ca. 1100 Euro.uhd










14.07.2019 • 11:54 Uhr

Brand eines Altpapiercontainers

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, um 02.32 Uhr geriet auf dem Gelände eines Gesundheits- und Fitnesscenters in der Wieterallee ein mit Altpapier gefüllter Rollcontainer in Brand. Das Feuer griff weiterhin auf eine Restmülltonne über. Beide Müllbehältnisse wurden durch den Brand vollständig zerstört. Weiterhin wurde durch die Hitzeentwicklung ein dort abgestellter Pkw leicht beschädigt. Der Brand wurde durch die alarmierten Kräfte der Feuerwehr Northeim gelöscht. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 2.000 Euro. Der oder die Brandverursacher sind bislang unbekannt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder in diesem Zusammenhang verdächtige Personen beobachtet haben werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden (Telefon 05551-70050).hei










13.07.2019 • 14:21 Uhr

Abschiebung eines Miri-Clanchefs in den Libanon: Das hat MdB Jens Kestner (AfD) dazu zu sagen

„Diese Steuergelder verschlingende Abschiebung im Lear-Jet ist eine Inszenierung der totalen Hilflosigkeit!“

In einer offiziellen Verlautbarung hat sich der Northeimer Bundestagsabgeordnete Jens Kestner (AfD) zur Abschiebung des kriminellen Miri Clan-Chefs in den Libanon geäußert.

In der Stellungnahme heißt es: "Bundesinnenminister Seehofer freute sich, am 11.07.2019 berichten zu können, dass der führende Kopf des berüchtigten „Miri-Clans“, Ibrahim Miri, in den Libanon abgeschoben wurde. Seehofer spricht von einem „spektakulären Erfolg“ für den Rechtsstaat. Dass die Abschiebung mit 12 Jahren Verspätung erfolgte, in denen einige der zirka 2.500 Personen umfassenden Familie wegen Drogenhandels, Menschenhandels, Schmuggels, Erpressungen, Betrugs, Einbrüchen, Vergewaltigungen und wahrscheinlich auch Morden verdächtigt, angeklagt oder verurteilt wurden, verschwieg Seehofer. Dass die medial inszenierte Abschiebung den Steuerzahler Unsummen kostet, weil ein Lear-Jet nicht unter 50.000 Euro pro Stunde plus Personalkosten zu chartern ist, blieb auch unerwähnt. Angefallene extrem hohe Kosten durch den Einsatz von Spezialkräften, die Miris Verhaftung durchführten und auch den Flug begleiteten, wurden verschwiegen. Dass es keinerlei Planungen gibt, den Rest der kriminellen Familienmitglieder auszuweisen, wird der Bevölkerung ebenfalls nicht mitgeteilt. Niedersachsen, als eines der Bundesländer, in denen die Miris ihr Unwesen treiben, wird durch diese Trippelschritte des Rechtsstaates kein bisschen sicherer. Und wer weiß? Vielleicht kommt der Miri-Chef schon in der kommenden Woche zurück nach Deutschland? Dieses Mal als Tourist...?
Jens Kestner: „Um diesen Straftäter, der jahrelang ungestört mit seinem Clan Millionen durch kriminelle Handlungen verdienen konnte, abzuschieben, brauchte es also „monatelange Vorplanungen“ und die Mithilfe von Elite-Polizisten. Es brauchte einen Hubschrauberflug zum Flughafen, um Miri dann standesgemäß im Lear-Jet zu chauffieren. Es brauchte vor allen Dingen die Medien, die bereitwillig das Spektakel öffentlichkeitswirksam vermitteln sollten, um jahrelanges Versagen eines niedersächsischen Innenministers und eines Bundesinnenministers als „Erfolg“ präsentieren zu können. Für wie dumm halten Landes- und Bundesregierung eigentlich die Deutschen, die sehr genau registrieren, dass man ihnen eine billige Seifenoper als Oscar-reifes Meisterwerk verkaufen will? Wenn man einer einzigen Giftschlange einen Zahn zieht, darf man dann barfuß durch den Dschungel spazieren?“ Schon im Jahr 2014 wurde der nun abgeschobene Miri als „Präsident eines Rocker-Clubs“ zu einer sechsjährigen Haftstrafe wegen bandenmäßigen Drogenhandels verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits ausreisepflichtig. Und? Was hat der Staat unternommen? Gar nichts! Stattdessen hat man die Miris ungestört ihren kriminellen Geschäften nachgehen lassen und offenbar eine Heidenangst gehabt, sich mit ihnen anzulegen. Richter und Staatsanwälte sorgen sich um ihre Familien, wenn sie den Rechtsstaat durchzusetzen versuchen. Gegen mehr als 1.200 Familienmitglieder wurde - in den meisten Fällen - wegen Drogenhandels ermittelt. Abschiebungen der ausreisepflichtigen Täter fanden und finden hingegen nicht statt. Was jetzt inszeniert wurde, ist in Relation zur Notwendigkeit lächerlich und ein Zeichen von absoluter Hilflosigkeit!“ konstatiert Kestner."
red











13.07.2019 • 13:49 Uhr

Heute um 2.33 Uhr: Drama bei Wohnungsbrand - Mieterin (56) mit schweren Brandverletzungen erst zwei Stunden später aufgegriffen

Am heutigen Samstag, gegen 02:33 Uhr, ging bei der Kreisfeuerwehrleitstelle Höxter die Meldung über eine unklare Rauchentwicklung in der Weserstraße in Beverungen (Landkreis Höxter) ein. Die eintreffenden Polizei- und Feuerwehrkräfte stellten einen Brand in der Erdgeschoss-wohnung des Mehrfamilienhauses Weserstraße 25 fest. Alle zu dieser Zeit im Haus befindlichen Personen wurden evakuiert und konnten das Haus verlassen. Durch die Feuerwehr konnte das Feuer auf die Erdgeschosswohnung begrenzt und gelöscht werden. Die Wohnung brannte komplett aus und ist nicht mehr bewohnbar.

Die 56- jährige Mieterin konnte zunächst allerdings nicht angetroffen werden. Sie wurde erst zwei Stunden später in verwirrten Zustand und mit erheblichen Brandverletzungen im Nahbereich aufgegriffen und unverzüglich notärztlich behandelt. Sie wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus verbracht. Ein 80-jähriger Mieter und ein Feuerwehrmann wurden ebenfalls mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus verbracht Durch die starke Rauchentwicklung im gesamten Haus konnten auch die anderen Mieter nicht mehr in ihre Wohnungen. Sie wurden durch das Ordnungsamt der Stadt Beverungen in anderen Räumlichkeiten untergebracht. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Ersten Schätzungen zu Folge liegt der Sachschaden bei ca. 40.000 Euro. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern noch an. ots











13.07.2019 • 13:45 Uhr

Unbekannter droht Sparkasse mit Sprengsatz - Polizeispürhunde aus Göttingen im Einsatz

Soeben berichtet die Göttinger Polizei:

Am gestrigen Freitagmorgen, 12Juli 2019, gegen 09.45 Uhr, erhielt die Polizei in Rinteln einen anonymen Hinweis auf eine Person, die angeblich plane, in der Sparkasse eine Bombe explodieren lassen zu wollen. Aufgrund von Details in dem Hinweis konnten die Beamten eine Ernsthaftigkeit der Lage nicht ausschließen, woraufhin gemeinsam mit der Geschäftsstellenleitung und dem Sparkassenvorstand beschlossen wurde, die Filiale in der Klosterstraße zu evakuieren. Die Sicherheit für Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Unversehrtheit hatte für alle Beteiligte höchste Priorität.

Die Evakuierung verlief ohne Komplikationen, aus Sicht der Polizei, vorbildlich. Zwischenzeitlich waren Unterstützungskräfte von anderen Dienststellen eingetroffen. Aufgrund eines Verkehrseinsatzes befand sich in der Nähe von Rinteln eine Gruppe Polizeibeamtinnen und - beamte der Zentralen Polizeidirektion Hannover (Bereitschaftspolizei), die ihre Unterstützung ebenfalls sofort anboten. Mit diesen Kräften sperrte die Polizei den Fußgängerbereich vor der Sparkasse.

Für Durchsuchungsmaßnahmen wurden Polizeidiensthunde mit der Spezialausbildung "Sprengstoffsuchhund" angefordert. Insgesamt kamen 6 Diensthunde aus Hannover und der Polizeidirektion Göttingen zum Einsatz. Parallel zu den Maßnahmen vor Ort ermittelten Beamte der Rintelner Dienststelle einen möglichen angeblichen Verursacher. Dieser Mann aus Rinteln wurde komplett überprüft und konnte glaubhaft beweisen, dass er mit einer möglichen Bombendrohung nichts zu tun hatte. Der Überprüfte hatte nach eigenem Bekunden keinerlei Vorstellung, warum jemand so etwas über ihn behauptn könnte. "Wir sind selbstverständlich froh, dass tatsächlich nichts passiert ist," betont Axel Bergmann, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. "Wir werden jedoch alles daransetzen, den Menschen zu ermitteln, der diese Falschmeldung verbreitet hat." Im Rahmen der Untersuchungen gegen den möglichen Bedroher war neben der Klosterstraße auch noch die Geschäftsstelle am Andeplatz ins Visier der Polizei geraten. Auch diese Filiale, wie auch eine darüber liegende Zahnarztpraxis, wurden evakuiert. Eine Durchsuchung des Objektes wurde jedoch überflüssig.

Am Nachmittag wurde noch die Sparkasse in Steinbergen überprüft, da auch für diese Filiale ein Hinweis eingegangen war. Ob dieser mit dem Einsatz in der Innenstadt in Verbindung stand, ist noch unklar. Der Vorstand der Sparkasse und die Einsatzleitung der Polizei dankte der Bevölkerung in Rinteln für ihr Verständnis, ihre Gelassenheit und ihr unkompliziertes Verhalten an den Sperrstellen.BER










13.07.2019 • 13:41 Uhr

Messermann überfällt Spielhalle und raubt Geld - Hinweise zur Nationalität unbekannt

In der heutigen Nacht kam es zu einem Raubüberfall auf eine Spielhalle in der Philippistraße in Kassel. Gegen 02:30 Uhr betrat ein männlicher Täter die Spielhalle und raubte unter Vorhalt eines Messers Bargeld in unbekannter Höhe.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
- männlich, ca. 175 - 180 cm groß, sehr schmale Statur, bekleidet
mit dunkler Oberbekleidung, schwarzer Jogginghose und schwarzen
Schuhen, bewaffnet mit einem Messer.

Ob der Messer-Mann stumm blieb, Deutsch oder anders sprach ist nicht von der Polizei mitgeteilt worden.

Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Kommissariat 35 des Polizeipräsidium Nordhessen geführt. Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können oder Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten sich unter T: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden./red/ots










13.07.2019 • 13:35 Uhr

Auto prallt gegen Baum und landet im Kornfeld - Rettungshubschrauber im Einsatz

Auf der Landesstraße 755 zwischen Marienmünster-Vörden und Bredenborn (Landkreis Höxter) ist am gestrigen Freitag, 12. Juli, ein Peugeot 206 von der Straße abgekommen und in einem Feld gelandet. Warum der 20-jährige Fahrer gegen 10.50 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, über die Fahrbahn schleuderte und dabei auch gegen einen Baum prallte, ist noch unklar. Der Fahrer und sein 15-jähriger Mitfahrer erlitten Verletzungen und wurden von den Rettungskräften versorgt. Der Fahrer wurde anschließend zur genaueren Untersuchung mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Sachschaden an dem Fahrzeug wird auf 5.000 Euro geschätzt. /nig/Foto: Polizei










13.07.2019 • 13:30 Uhr

Wenn sich Camper nicht grün sind... Hildesheimer (63) schlug zu

Die Hildesheimer Polizei berichtet soeben über Stress und Eskalation auf einem Campingplatz unter Beteiligung eines rabiaten Campers aus der Domstadt:

Auf der Campinganlage am Bückeburger Reitweg in Bückeburg kam es am Mittwoch gegen 08.30 Uhr zu einem handfesten Streit unter Campern. Bislang ist bekannt, dass beide Camper ihre Toilettenbehälter säubern wollten und vermutlich ein Streit entstand, weil es einem wartenden Camper nicht schnell genug ging, um ebenfalls die Reinigungsanlage zu bedienen.
Letztendlich wurden einem 63jährigen Mann aus Lennestadt von einem 68jährigen Mann aus Hildesheim zweimal in das Gesicht geschlagen. Der Lennestädter setzte sich mit seinem Toilettenbehälter zur Wehr. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Tatverdachtes der Körperverletzung bzw. Beleidigung aufgenommen. ma










13.07.2019 • 13:20 Uhr

Illegales Rennen auf der Kasseler Landstraße? - Polizei ermittelt gegen Autofahrer aus Northeim, Zeugen gesucht

Soeben berichtet die Göttinger Polizei über einen Ermittlungserfolg, braucht aber die Mithilfe von Zeugen:
Weil er sich am Mittwochabend (10.07.19) gegen 21.15 Uhr auf der Kasseler Landstraße in Fahrtrichtung Innenstadt ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit einem unbekannten Motorradfahrer geliefert haben soll, hat die Polizei Göttingen Ermittlungen gegen einen 36 Jahre alten Autofahrer aus Northeim nach § 315d Strafgesetzbuch eingeleitet. Ein Zeuge hatte zuvor die Beamten über Notruf informiert. Eine Funkstreife stoppte das Opel Astra Cabrio des Mannes nur wenig später auf der Berliner Straße. Die Beteiligung an einem illegalen Rennen wies der 36-Jährige auf Vorhalt von sich. Für die weiteren Ermittlungen in dem Fall ist die Polizei deshalb auf Augenzeugen angewiesen.jk










13.07.2019 • 13:09 Uhr

Flugplatz Bad Gandersheim: Vor einem atemberaubenden Treffen von 50 Oldtimern am Boden und in der Luft

Das sehenswerte Flieger- und Flugzeugtreffen am kommenden Wochenende hat einen guten Anlass. Hier sprachen mit Eric Ude darüber: "Anlässlich unseres 60. Geburtstags unser Do 27 A-4 aus Bad Gandersheim Baujahr 1959 nehmen wir dieses Jubiläum zum Anlass, erneut nach 2008 ein zweites Mal ein Internationales Dornier 27 und FWP. 149 Treffen in Bad Gandersheim auszurichten. Es werden ca. 50 Oldtimer aus dem In- und Ausland erwartet. Außerdem wird als weiteres Highlight der Vor- und Nachfolger der Do 27 erwartet, einmal ein Fieseler Storch aus Kassel und eine Do 28 aus Uetersen."

Ude erklärt weiterhin ausdrücklich: "Es handelt sich an dem Wochenende ausschließlich um ein Treffen von Oldtimern ohne Flugshow. Allerdings sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich diese historischen Flugzeuge am Boden und in der Luft auf dem "Kühler", unserem Flugplatz in Bad Gandersheim, ausführlich anschauen zu dürfen."

Für Verpflegung ist an diesem Wochenende für interessierte gesorgt, durch zahlreiche Helfer vom Flugplatz Bad Gandersheim.

Ude verspricht: "Von Freitag bis Sonntag wird es reichlich Flugbetrieb zu sehen geben durch zahlreiche an- und abfliegende Maschinen."
Ude stellte dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group einige Bilder zur Verfügung, die schon jetzt Lust auf einen Besuch auf dem Flugplatz in der nächsten Woche machen.
red

















13.07.2019 • 11:51 Uhr

Wenn Theater-Regen zusammenschweißt: Dann wird durchgespielt und sitzengeblieben!

Was des einen Freud' kann schon mal des anderen Ärgernis sein. Der Regen beispielsweise. Die Kleingärtner und Bauern können gar nicht genug davon bekommen. Die Theaterleute bei den 61. Gandersheimer Domfestspiele eher weniger bisweilen gar keinen. Dennoch: Open air Theater ist auch das Spiel mit der Wetterdramaturgie. Die allermeisten Akteure und Fans der Freilichttheater wissen davon. "Wenn es nicht extrem schüttet oder gewittert, dann wird ein Abbruch so weit wie möglich hingeschoben", so die nachvollziehbare Logistik von Festspiel-Geschäftsführer Thomas Groß. Beispiel Freitagabend: Der Mann steht im Info-Zelt. Telefoniert. Schaut auf seine Wetter-App. Vor seiner Theke zwei Dutzend Menschen. "Wollen sie alle Regenüberzieher?" Niemand widerspricht. Jennifer Traum schleppt in einem riesigen Karton Nachschub an Überziehern herbei.

Draußen hat ein Dauerregen eingesetzt. Es wird feucht an diesem Theaterabend mit "Hair - Das Musical". 1000 sind gekommen. Die Vorstellung ausverkauft. Regenschirm und Gummijacken und die roten Überzieher bestimmen die Szene. Der Intendant Joachim Lenz persönlich steht wieder am Eingang A. Stets lächelnd, leicht tänzelnd, mit einem freundlichen Wort überreicht er Papiertücher. Zum abtrocknen der genässten Sitzschalen auf der Tribüne. Knapp zehn Minuten nach 20 Uhr legt das Enseblme los. Der sanfte Sommerregen geht über Zuschauer und Schauspieler/innen nieder. Die scheinen davon nichts zu spüren. Spielen und singen leidenschaftlich. Bei Tanzeinlagen ist die hohe Konzentration erlebbar. Bloß nicht ausrutschen, stürzen, weh tun. Die Bühne ist und bleibt feucht den ganzen Abend.

Gegen 22 Uhr hat der Regen spürbar nachgelassen. Der Applaus des dankbaren Publikums für eine fantastische Aufführung unter erschwerten Bedingungen ist heftig und tut dem Ensemble gut. Und sie freuen sich über diesen Zuspruch. Alle freuen sich - Theaterspiel als Doping.
Bis auf vier Personen (ein Ehepaar mit einem Baby und eine Dame mittleren Alters) sind alle sitzengeblieben, waren dem Bad Gandersheimer "Hair-Hippie-Rausch" verfallen. HWG, der Feuermann, hat wie jeden Abend mit seiner Gaslunte die Fackeln auf den Säulen beim Gastronomiezelt entfacht. Es wird ein Sketchen oder Bierchen schnabuliert. Man plaudert über die Aufführung und natürlich das Wetter. "Toll, dass durchgespielt wurde!". Spezielle Gemütlichkeit und Ambiente macht sich breit. Der Theaterregen hat sie alle zusammengeschweißt. Das Ensemble hat durchgespielt und die Festspielfans sind sitzengeblieben und ziehen mit wunderbaren Eindrücken in die Nacht und nach Hause.
red/Fotos: Thomas Fischer




















12.07.2019 • 18:08 Uhr

Umzug endete mit Tritt in den Unterleib - Anzeigen gegen rabiaten Möbelpacker (64) wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch

Am heutigen Freitag, 12.45 Uhr, kam es in Lautenthal nach einem Umzug zum Streit zwischen einem 64-jährigen Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens und dem 31-jährigen Auftraggeber. Im Verlauf verließ der Mitarbeiter die Wohnung des Anzeigeerstatters trotz Aufforderung nicht und trat ihn auch noch in den Unterleib. Die Polizei Langelsheim ermittelt nun wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch.ots










12.07.2019 • 18:01 Uhr

Algeriens Rechtsanwälte streiken für Rechtsstaatlichkeit - Friedliche Proteste niedergeknüppelt

Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen schlägt Alarm

Über 1.000 Juristen zogen gestern in schwarzen Roben durch Algier
Sie fordern unabhängige Justiz und Freiheit für politische Gefangene
Seit Wochen werden friedliche Proteste von Sicherheitskräften niedergeknüppelt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Sitz in Göttingen, hat die Europäische Union aufgefordert, die wachsende Gewalt von Sicherheitskräften gegen die algerische Demokratiebewegung zu verurteilen. „Wenn in Algerien willkürlich friedliche Demonstranten niedergeknüppelt werden, darf Europa nicht wegschauen. Die systematische Einschüchterung der Protestbewegung durch die Armee braucht eine klare Antwort aus der EU“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. Algerische Rechtsanwälte hatten am Donnerstag mit einem Generalstreik für mehr Rechtstaatlichkeit protestiert.

Mehr als 1.000 Anwältinnen und Anwälte zogen in ihren schwarzen Roben durch die Hauptstadt Algier und forderten die Freilassung von 34 Masiren (Berbern). Diese hatten bei den Demokratie-Protesten der letzten Wochen die masirische Fahne geschwenkt und waren dafür verhaftet worden. Die Juristen verlangen zudem den Rückzug der Armee aus dem öffentlichen Leben und Freiheit für alle politischen Gefangenen. Sie fordern, die Unabhängigkeit der Justiz zu gewährleisten und ein Ende der Rechtsprechung auf Telefonanruf. In Algerien sei es seit Jahrzehnten üblich, dass die Mächtigen des Staates per Telefonanruf die Verurteilung von Regierungskritikern durchsetzen, wie Richter vor Ort berichten.

Mit ihrem Streik kritisieren die Juristen auch die zunehmende Gewalt der Sicherheitskräfte gegen die Demokratiebewegung. Als am 5. Juli mehr als 100.000 Menschen für ein Ende von Willkür und Rechtlosigkeit protestierten, knüppelten Sicherheitskräfte die friedlichen Demonstranten systematisch nieder. Selbst unbeteiligte Passantinnen wurden wahllos aufgegriffen, in weit entfernte Haftzentren transportiert, eingeschüchtert und sexuell missbraucht. „Algeriens Kultur der Straflosigkeit muss endlich ein Ende haben. Europa muss die Willkür der Sicherheitskräfte anprangern, selbst wenn Frankreich um seine Interessen in Algerien fürchtet“, so Delius.

Das wochenlange Schweigen des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, der sich ansonsten gerne als Anwalt der Entrechteten stilisiere, sei bezeichnend. Doch in Algerien stehe Frankreich auf der Seite des kompromittierten Bouteflika-Regimes. Wichtige algerische Gewährsleute französischer Interessen seien seit dem Sturz des früheren Staatspräsidenten Abdelasis Bouteflika am 2. April 2019 festgenommen worden. Doch Europa dürfe sich in Algerien nicht alleine von Frankreichs Interessen leiten lassen, forderte der Menschenrechtler.
red/fis











12.07.2019 • 17:58 Uhr

Uslar/Schönhagen: Nicht aufgepaßt und zack gegen Leitplanke geknallt

Am gestrigen Donnerstag, gegen 18.00 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 241 zwischen Schönhagen und Amelith zu einem Verkehrsunfall. Eine 22-jährige Frau aus Uslar befuhr mit einem Pkw die B 241 aus Richtung Schönhagen kommend in Richtung Amelith. Dabei kam sie aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke. Am Pkw und an der Leitplanke entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 3.400Euro. stüw










12.07.2019 • 17:54 Uhr

Helios sorgt weiter für Streit: "Zum Wohl des Patienten" - Baumelt: "Ich kann das Gejammer der Berufspolitiker nicht mehr hören"

Mit scharfer Kritik an "Berufspolitikern" hat der Kreistagsabgeordnete der Linken,/Northeim 21, Lothar Baumelt, in die Debatte über den umstrittenen privaten Klinikkonzern Helios eingegriffen. Der betreibt bekanntlich zwei Kliniken im Landkreis Northeim, eine in Bad Gandersheim und eine in Northeim. Speziell das Haus in Bad Gandersheim ist jüngst durch die Schließung seiner Operationssäle in die Schlagzeilen geraten. Keistagsabgeordneter Baumelt erinnert in seiner aktuellen Position an Sprüche und Versprechungen von regionalen Kreispolitikern, die erst die Privatisierung der kommunalen/konfessionellen Kliniken befürworteten, jetztdas Unternehmen Helios wegen seiner knallharten privatwirtschaftlichen Praxis angehen. "Ich kann das Gejammer, insbesondere von den Berufspolitikern, nicht mehr hören.", so Baumelt voller Vorwurf an Kreuspolitiker von SPD und CDU, aber auch verantwortliche Beamte der Kreisverwaltung.
Baumelt: "Ich möchte daran erinnern, dass auf einer Kreistagssitzung am 19.Dezember 2008 ein Antrag von mir den Verkauf von landkreiseigenen Anteilen der damaligen Klinik Holding an die HELIOS-KLINIKEN (Berlin) bis zur Ausarbeitung eines Konzepts zur kostendeckenden Weiterführung der Krankenhäuser unter kommunaler Trägerschaften zurückstellen
ohne Gegenstimmen abgelehnt wurde.

KTA Schwarz (SPD) erklärte damals
„dass trotz der vom LK sehr hoch gelegten Messlatte, die privaten Betreiber in ihren Angeboten
die Forderungen des LK eins zu eins umgesetzt hätten“
U.a. „wohnortnahe Patientenversorgung , Erhalt von mehr als 1000 Arbeitsplätzen.“

KTA Rabe (FDP) lobte
„die zügige Umsetzung der Privatisierung durch die KV insbesondere der Herren Richert und Rode“

KTA Hegeler (CDU) erklärte
„die CDU-Fraktion habe schon zu einem weit aus früheren Zeitpunkt auf eine Privatisierung gedrängt.“

Baumelt weiter: "Von nun an ging es bergab! Es ist schon sehr verwegen, wenn Politiker/-innen, die 2008 die Privatisierungsentscheidung mitgetragen haben sich heute nach 11 Jahren privater Misswirtschaft nicht mehr daran erinnern können. Das der Missstand der Gesundheitsvor- und -versorgung zu großen Teilen durch Bundes- und Landesgesetz entstanden sind ist die eine Sache, das fehlende Rückgrat der Kommunalpolitiker /-innen politische Mitbestimmung bei dem Erhalt der Daseins- und Grundversorgung auch gegen den ökonomischen Druck „von oben“ einzufordern ist eine Andere. Als erster Schritt muss der poltische Druck, auf die Noch-Regierungsparteien zur Einhaltung des Konnexitätsprinzips (Der Gesetzgeber zahlt die Kosten seiner Gesetze) um Gestaltungsspielräume im kommunalen Bereich wieder zu gewinnen. Solange wir der Annahme sind, dass Krankenhäuser Wirtschaftsunternehmen sind, die sich „rechnen“ müssen erübrigt sich das Gejammer über Symptome."
red/Fotos: Thomas Fischer













12.07.2019 • 17:39 Uhr

Neue CO2-Steuer: Und wer sorgt für den sozialen Ausgleich? Mobile Landbevölkerung in Sorge

Umweltminister Olaf Lies: "Es darf keine Verlierer geben!"

Zur geplanten "CO2-Bepreisung" - das ist eine CO 2 Steuer - sagt Niedersachsens Energieminister Olaf Lies (SPD) heute :

"Für eine gelingende Energiewende und mehr Klimaschutz wird es unerlässlich sein, eine CO2-Bepreisung einzuführen. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollen dazu angehalten werden, klimafreundlicher zu leben. Dazu muss es einen Ausgleich für soziale Härten geben. Die Einnahmen sollten aber nicht im Gießkannenprinzip wieder ausgeschüttet werden, sondern lieber in Förderprogramme für energetische Gebäudesanierung oder in ein Programm für klimafreundliche Heizungen fließen. Es darf keine Verlierer einer solchen Regelung geben. Zum Beispiel muss es für einkommensschwache Pendler auf dem Land, deren Haus oder Wohnung nicht den modernsten Energieeinsparungen entspricht, einen sozialen Ausgleich geben.
Außerdem muss ein Klimafonds eingerichtet werden, aus dem Maßnahmen zur Klimaanpassung finanziert werden. Gleichzeitig muss die EEG-Umlage schrittweise abgeschafft und die Stromsteuer auf ein europäisches Mindestmaß reduziert werden, um die Stromkunden zu entlasten. Damit setzen wir Anreize, um erneuerbare Energien zu nutzen und auf grünen Strom und grünen Wasserstoff umzusteigen – das wird zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Eine wichtige Rahmenbedingung ist, die Deckelungen bei Wind- und Solarstrom endlich zu beenden, um den Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben."
red/fis/Foto: Thomas Fischer











12.07.2019 • 17:32 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der neunundzwanzigsten Kalenderwoche 2019

Radarkontrolle am Mittwoch im Raum Bad Gandersheim

In der Woche vom 15. bis 21. Juli 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:



Montag, 15. Juli: Raum Northeim

Dienstag, 16. Juli: Raum Katlenburg

Mittwoch, 17. Juli: Raum Bad Gandersheim

Donnerstag, 18. Juli: Raum Dassel

Freitag, 19. Juli: Raum Einbeck

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: Thomas Fischer










12.07.2019 • 17:30 Uhr

Farbschmierereien in Wachenhausen

Unbekannte haben zwischen vergangenen Mittwoch, 20.00 Uhr und Donnerstag, 10 Uhr an der Hauptstraße in Wachenhausen (Landkreis Northeim) einen Schaukasten der Gemeinde und das Gemeindewappen sowie an der Verbindungsstraße in Richtung Lindau eine Parkbank beschmiert. Der Gemeinde entstehen dadurch Reinigungskosten in Höhe von mindestens 100 Euro.

Da es sich bei den Schmierereien um Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen handelt, werden die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen beim Staatsschutzkommissariat der Polizeiinspektion Northeim geführt.

Zeugen, die zwischen Mittwochabend und Donnerstag, 10.00 Uhr auffällige Personen oder Fahrzeuge an einem der beschmierten Gegenstände beobachten konnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal










12.07.2019 • 07:23 Uhr

Bergkurpark voller Wild: "Mahlzeit!" oder guten Futtermorgen in Südniedersachsen!

Morgens sind es die Kinder mit ihren Eltern. Spätnachmittags ein stadtbekannter Senior. Ihnen gemeinsam ist die Zuneigung zu den Tieren im Wildgehege des Bergkurparks in Bad Gandersheim. Ausdruck ihrer Tierliebe sind die zu beobachtenden Futteraktivitäten. Die Menschen stoppen am Gatter. Schon laufen die Rehe und Hirsche ihnen entgegen. Durch den Zaun werden dann fettes Brot und eimerweise Körner und Obst und Gemüse gereicht. Gierig nehmen die Tiere das Futter auf. Eine abenteuerliche Wildfütterung durch den Maschendrahtzaun.

Die auf der Homepage der Stadt Bad Gandersheim offerierte freie Begehung des Wildgeheges hat der Reporter des Redaktionsnetzwerkes ausprobieren wollen. Funktioniert nicht. Zaun und verschlossenes Gatter verhindern den Zutritt. So bleibt die Beobachtung von außen.

Einst wurde der Bergkurpark für gigantisches Steuergeld erstellt. Damit die Bevölkerung dort etwas von der Natur und für die persönliche Fitness hat. Heute kann man das eingefriedete Areal in begrenztem Ausmaß umlaufen. Es wird von einem Privatunternehmen bewirtschaftet und genutzt. Das Wildfleisch wird vermarktes - beispielsweise an einem Imbissstand bei den Gandersheimer Domfestspielen.
red/Fotos: Marc Reiser
















12.07.2019 • 07:07 Uhr

Einbruch in eine Kita - Alarmanlage schlug an - Täter floh mit geklautem Rad und verlor Papiere -Festnahme durch Polizei - Jetzt in Haft

In der vorletzten Nacht kam es in der Kindertagesstätte in dem Ulmenweg in Hildesheim zu einem Einbruch. Bei der anschließenden Fahndung wurde ein Täter festgestellt und vorläufig festgenommen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand hat der Täter den rückwärtigen Bereich der Kindertagesstätte in der Nacht vom 10Juli 2019 auf den 11.Juli 2019, gegen 00:45 Uhr, aufgesucht. Dort hat er zuerst versucht eine Tür zu dem Gebäude aufzuhebeln, da dies vermutlich misslang, hat er ein auf Kipp stehendes Fenster aufgedrückt. Beim Betreten der Kita hat er Alarm ausgelöst und flüchtete.
Aufmerksame Anwohner informierten umgehend die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen wenige Minuten später am Tatort eintrafen. Das Gebäude wurde umstellt, Personen konnten nicht mehr festgestellt werden. Es wurden jedoch Dokumente gefunden, die einer polizeibekannten männlichen Person aus Hildesheim gehören. Im Rahmen der Fahndung im näheren Tatortbereich wurde ein Mann mit einem Fahrrad angetroffen und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass das Fahrrad gestohlen war und dass es sich um den Mann handelt, der die persönlichen Dokumente im Tatortbereich verloren hatte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und die weiteren Ermittlungen durch das u.a. für Einbruchsdelikte zuständige Fachkommissariat 2 der Polizeiinspektion Hildesheim übernommen. In seiner Vernehmung gab er an, die Tat begangen zu haben.

Der Tatverdächtige hatte bereits in anderer Sache einen Haftbefehl, der unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Dieser Haftbefehl wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim durch das Amtsgericht Hildesheim wieder in Vollzug gesetzt. Der mutmaßliche Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft.kri










12.07.2019 • 06:59 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim/Kalefeld aktuell am Freitag: "Wir sammeln Kräuter", "Theaterworkshop"", "Zeig mir mehr - Aufführung" - Vorschau: Samstag Big-Pool-Party

Kinder freut Euch auf die Sommerferien. Und freut Euch, dass es dank des "Ferienprogramms der Jugendpflege Bad Gandersheim" überhaupt nicht langweilig werden muss für die Daheimgebliebenen. Denn auch am heutigen Freitag gibt es schöne Angebote:

"Wir sammeln Kräuter und kochen gemeinsam" heißt es heute für die neun- bis 13 jährigen interessierten Jungen und Mädchen. Treffen ist um 10 Uhr am Wohnmobilplatz Rio Grande beim Chan-von-Seelen-Stadion in Bad Gandersheim. "Zusammen wollen wir Kräuter sammeln und daraus ein gemeinsames Mittagessen zubereiten", heißt es in der Ankündigung. Messer und Gabel sind bitte mitzubringen. Dazu der Ratschlag: "Denkt daran, kein Einwegbesteck aus Plastik!"

"Zeig mir mehr" - Theaterworkshop der Domfestspiele - 2. Tag. Beginn wieder um 10 Uhr im Forum der Grundschule in der Roswithastraße in Bad Gandersheim. Ab 13 Uhr soll dann vorgeführt werden, was die Nachwuchsschauspieler/innen im Alten von 9 bis 12 Jahren "gezaubert" haben. Die Aufführung ist öffentlich, betont Stadtjugendpfleger Gunnar Ude.

VORSCHAU:

"Big Pool Party im Waldschwimmbad in Düderode": Der fezig-feuchte-spaßige Event des Ferienprogramms ein Kooperation der Jugendpflege Bad Gandersheim und Gemeinde Kalefeld findet am Samstag im Freibad in Düderode statt. Hier startet die Fete ab 21 Uhr. Kinder und Jugendliche ab 14 Uhr sind hier willkommen. Für Bad Gandersheimer ein Extra-Spaß, weil für sie leider das Gandersheimer Freibad auch in diesem Jahre geschlossen bleibt. Auch das Sole-Hallenbad ist in der Roswithastadt derzeit dicht. Deswegen bietet sich Düderde an - wenn denn der Fahrdienst dorthin geregelt ist.

red/Fotos: Thomas Fischer














12.07.2019 • 06:33 Uhr

Polizei Göttingen warnt vor erneuten Anrufen von Enkeltrick-Betrügern

Aus aktuellem Anlass warnt die Göttinger Polizei erneut vor Enkeltrick-Betrügern. Im Laufe des Donnerstagvormittages (11.07.19) sind bei der Polizei vermehrt Anrufe von Bürgern eingegangen, die einen solchen Betrugsversuch meldeten. Bisher sind die Versuche augenscheinlich gescheitert. Es ist aber davon auszugehen, dass die Betrüger ihre Masche fortsetzen werden, bis sie zu einem finanziellen Erfolg gekommen sind.

Immer wieder rufen Betrüger vornehmlich bei lebensälteren Menschen an und geben sich als Enkel oder sonstiger Angehöriger aus. Durch geschickte Gesprächsführung erlangen sie schnell das Vertrauen ihrer Opfer, die dann leider zu viel Privatsphäre preisgeben. Man sei akut in Geldnot und benötige kurzfristig Bargeld. Nicht selten stehen dabei sehr hohe Geldbeträge im Raum.

Ihre Polizei rät deshalb: Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie selbst die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. mb










11.07.2019 • 16:05 Uhr

Aus der simply-X Herzkammer Nr. TWO direkt zum Openair Frauenfeld in der Schweiz - Heute der Festivalstart

Managing Director Switzerland Timon Renfer: Gigantisches Equipment im Einsatz - Fast 600 elektronische Aggregate

Timon Renfer, Managing Director Switzerland der simply-X Tochtergesellschaft in der Schweiz, war vor wenigen Tagen in der simply-X Herzkammer Nr. TWO in Bad Gandersheim. Exakt ist das der ehemalige Aldi im Steinweg in Bad Gandersheim. Hier das Treffen und Gespräch mit dem sympathischen Geschäftsführer aus der Schweiz. Mit seinem Team traf er in Bad Gandersheim tagelang die technischen Vorbereitungen für die ganz großen Tage. Der erste ist heute. Beginn des Openair Frauenfeld 2019, das ultimative Hip-Hop- und Urban-Festival, das in Frauenfeld in der Schweiz stattfindet.

Das Festival holt die Vibes des US-amerikanischen Urban ins ländliche Frauenfeld und begeistert mit seinen fantastischen Line-ups und Bühnendesigns jährlich weit über 100.000 Anhänger*innen des Hip-Hop. Diesmal, so Timon Renfer, werden bis einschließlich Sonntag bis zu 170.000 Bescher*innen in einem faszinierenden Ambiente erwartet. Das Festival ist zum dritten Mal nacheinander ausverkauft. Und hier ist die hochentwickelte Zutrittstechnik (u.a.Drehkreuze) und das elektronische Bezahlsystem powered by simply-X im Kompletteinsatz. "Wir werden zwischen 500 bis 600 Aggregate zum Einsatz bringen. Alles elektronisch und digital vernetzt", erzählt Timon Renfer in der simple-Werkstatt im ehemaligen Aldi in Bad Gandersheim. Ein gigantisches Heer von Kassensystemen wird hier für den Einsatz beim Openair Frauenfeld "fit" gemacht. Rechtzeitig ist die Ladung nach Frauenfeld transportiert und dort installiert worden.

Das Openair Frauenfeld ist eines der größten Festivals seiner Art in Europa. Jahr für Jahr werden hier die Superstars, Tastemaker und Game-Changer des Hip-Hop präsentiert. Namen wie Kanye West, Jay-Z, Eminem, Kendrick Lamar, Run DMC und The Weeknd zierten in den vergangenen 13 Jahren bereits die Festivalbühnen. Nach der Musik auf den Bühnen können die Besucher*innen den geilen Festivaltag in örtlichen Clubs wie dem Bacardi Dome und dem Fabric Klub bis in die frühen Morgenstunden ausklingen lassen.

Timon Renfer leitet die simply-X Tochtergesellschaft bei Bern mit einem Team von fünf Mitarbeitern seit 2016. Von hier aus werden komplexe Produktlösungen (elektronische Zugangs- und Bezahl-, Kassensysteme) für Eventarenen und Sportstadion (u.a. Eishockey /Handball) in der gesamten Schweiz koordiniert und mit den Veranstaltern umgesetzt. "Wir haben gut zu tun",beschreibt Renfer die Geschäftsintensität.

Nach Openair Frauenfeld ist vor dem nächsten Knaller: Das Gurtenfestival (vom 17. bis 20. Juli) vor der Traumkulisse Alpen. Wieder über 100.000 Fans - und wieder mit simply-X .

red/Fotos: simply-X News


















11.07.2019 • 15:29 Uhr

17-Jähriger verunglückt mit Ferkeltransporter: 50 Ferkel plötzlich auf der Straße

Am gestrigen Mittwoch,, gegen 15:10 Uhr, ist bei Gehrden (Kreis Höxter) ein Traktor mit einem angehängten Ferkelhanhänger verunfallt. Zur Unfallzeit beabsichtigte der 17-jährige Traktorfahrer aus Richtung Frohnhausen kommend nach links auf die Bundesstraße 252 abzubiegen. Hierbei geriet der mit ca. 50 Ferkeln beladene Anhänger in den Straßengraben und kippte um. Durch das Umkippen sind einige der Ferkel herausgefallen und liefen anschließend auf der Fahrbahn herum. Durch hinzueilende Helfer konnten diese jedoch schnell wieder eingefangen werden. Dennoch wurden durch den Unfall einige Tiere verletzt. Ob und wie viele verendet sind, kann noch nicht gesagt werden. Auf Grund des Unfalls wurde die B252 bis ca. 15:50 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt und der Verkehr abgeleitet. Am Anhänger entstand leichter Sachschaden./he/Foto: Polizei










11.07.2019 • 15:23 Uhr

Mit dem Enkelstrick: Betrüger hatten 50.000 Euro erbeutet - Wer erkennt den Täter mit dem blauen Cape?

Nachdem es Betrügern am 4. Juni 2019 gelungen war, mit der Enkeltrickmasche von einer Seniorin in Baunatal knapp 50.000 Euro zu ergaunern, veröffentlicht die Polizei nun ein Phantombild des Geldabholers. Dadurch erhoffen sich die Ermittler der EG SÄM des Kommissariats 24 der Kasseler Kripo, die für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, Hinweise auf den bislang unbekannten Täter aus der Bevölkerung zu bekommen.

Geldabholer trug schwarzen Anzug und blaue Kopfbedeckung

Das nun veröffentlichte Phantombild erstellten Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes gemeinsam mit dem Opfer. Der darauf zu sehende Mann, bei dem es sich um den Abholer der knapp 50.000 Euro handelt, soll etwa 1,75 Meter groß sein, eine mitteleuropäische Erscheinung, einen dickeren Bauch und dunkelbraune Haaren haben. Zur Tatzeit am 4. Juni soll er einen älteren schwarzen Anzug, eine blaue Kopfbedeckung und eine glänzende, teuer aussehende schwarze Lederumhängetasche getragen haben. Zudem soll er bei der Geldübergabe gehechelt haben, als sei er zuvor gerannt.

Geldübergabe in der Straße "Hünsteinplatz"

Die knapp 50.000 Euro übergab die Seniorin an dem 4. Juni, gegen 13:30 Uhr, in der Straße "Hünsteinplatz" in Baunatal, in unmittelbarer Nähe zu der dortigen Kindertagesstätte, an den Geldabholer, bei dem es sich angeblich um einen Notar handeln sollte. Die Frau hatte zuvor an dem Tag mehrere Anrufe erhalten und war im falschen Glauben, ihrem Enkel beim Kauf einer Immobilie finanziell zu helfen. Dass es sich dabei jedoch um eine Betrugsmasche handelte, deckte später der echte Enkel auf.

Die Ermittler der EG SÄM bitten Zeugen, die Hinweise zu dem auf dem Phantombild abgebildeten Mann geben können, sich unter Telefon 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.ots/Phantombild: Polizei










11.07.2019 • 15:08 Uhr

Zeig mir (noch) mehr!“: Drei Zusatzvorstellungen vor dem Domportal terminiert - Zweimal "Glöckner", einmal "Hair"

Die Nachfrage nach Tickets für die 61. Gandersheimer Domfestspiele ist ungebrochen groß, fast 44.000 Karten sind bereits verkauft, mehrere Termine komplett ausverkauft. Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß haben sich deshalb zu drei Zusatzvorstellungen entschlossen, damit noch mehr Menschen die ganze Welt der Bühnenmagie vor dem Stiftskirchenportal genießen können. „Der Glöckner von Notre Dame“ wird zwei weitere Male gespielt, und zwar am 23. Juli und am 6. August. Außerdem gibt es am 30. Juli eine weitere Vorstellung des Kult-Musicals „Hair“. Beginn ist jeweils um 20 Uhr auf der Festspielbühne. Die Karten dafür sind ab sofort erhältlich.

„Der Glöckner von Notre Dame“, die Geschichte um Quasimodo, den unansehnlichen Glöckner, die schöne Bettlerin Esmeralda und den zwielichtigen Priester Frollo, kommt in einer neuen, modernen Fassung von Sarah Speiser und Jennifer Traum auf die Bühne und wird durch extra komponierte und live gespielte Musik aus der Feder von Ferdinand von Seebach begleitet. Dabei sind auch die Artisten von LineAct – die polnischen Vertikalkünstler verwandeln die Fassade der Stiftskirche in eine atemberaubende, akrobatische Spielfläche.

Mit dem Musical „Hair“ stehen die Hippies und deren Botschaft an uns wieder auf. Regisseur und Choreograph Marc Bollmeyer hat ein Fest für alle Sinne kreiert, das geprägt ist von Darstellern aller Couleur, verschiedenen Tanzstilen, bunten Kostümen und dem Appell an ein großes liebendes Miteinander. Hits wie „Let The Sunshine In“ und „Aquarius“ sind zum Ohrwurm geworden. Die Festspielband unter der musikalischen Leitung von Patricia Martin spielt die Musik live.

Weitere Informationen und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr
sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen

red/Fotos: Thomas Fischer













11.07.2019 • 14:54 Uhr

Es ist Ferienzeit: Einbrüche in Schulen in Walkenried und Bad Sachsa - Laptop gestohlen

Indem sie ein Fenster mit einem Stein einschlugen, gelangten Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch (10.07.19) in das Innere einer Schule in der Walkenrieder Schulstraße. Auf ihrer Suche nach Diebesgut drangen sie gewaltsam in Lehrerzimmer und Büro ein, wo sie sämtliche Schränke durchwühlten. Ob Wertsachen oder andere Gegenstände fehlen, ist momentan noch unklar. Die Schadenshöhe ist zurzeit unbekannt.

Auch in Bad Sachsa trieben unbekannte Eindringlinge ihr Unwesen in einer Schule in der Ringstraße: In der Nacht zu Donnerstag (11.07.19) hebelten sie das Fenster zum Sekretariat auf und durchsuchten die Räumlichkeiten der Schule nach geeignetem Diebesgut. Ersten Informationen zufolge stahlen die Einbrecher einen Laptop. Ob weitere Wertsachen oder Gegenstände fehlen, ist noch offen. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

Ob es einen Tatzusammenhang gibt, wird derzeit von den Ermittlern geprüft.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Bad Lauterberg jederzeit unter der Telefonnummer 05524/963-0 entgegen.mb










11.07.2019 • 12:52 Uhr

Wildwuchs und Fäulnis in der erbärmlichen "Koppelwiese": Ein "Landschafts-Schand-Gebiet", urteilt ein Reha-Gast

Zu den wohl "unsehnlichsten" und "verschandeltsten" Plätzen zählen auswärtige Gäste Bad Gandersheim den Bereich "Koppelwiese". Reha-Patienten und Kurgäste müssen dieses so genannte Landschaftsschutzgebiet durchlaufen, wenn sie die edlen gastronomischen Angebote rund um das Museum Portal zur Geschichte in Brunshausen besuchen möchten.

Das Redaktionsnetzwerk hat seinen Reporter Marc Reiser mit dem Auftrag losgeschickt, die Beobachtungen und Kommentare der auswärtigen Besucher und Besucherinnen mal zu checken. Per Rad und zu Fuß waren wir in der "Koppelwiese" unterwegs. Tatsächlich ist der Anblick von chaotischem Wildwuchs, Fäulnis, Brennesselwald, einem verblichenen, teilweise zugewucherten kaputten Informationsschild, lieblos angelegten Fußweg, zugewachsener Wasserläufe nur noch öde bis erbärmlich.

So hat denn auch ein Reha-Patient (keine orthopädische Indikation) aus Mühlheim an der Ruhr die kritischen Kommentare seiner Mitpatienten mit der Begrifflichkeit "Landschafts-Schand-Gebiet" wohl auf den berühmten Punkt gebracht.

Und was sagt das offizielle Bad Gandersheim zu den unwirklichen Zuständen in der "Koppelwiese"?
Schweigen. Das ist logisch. Denn wer nicht sieht und sehen will, wie diese einst vorzeigbare "Koppelwiese" verkommt, kann sich dazu nicht äußern.
red/Fotos: Marc Reiser












11.07.2019 • 12:24 Uhr

Polizei Bad Gandersheim: etliche Geranien aus ihren Pflanzgefäßen gerissen - Zeugenhinweise erbeten

Soeben gibt es zum neuen Fall von Vandalismus in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim die offizielle Verlautbarung der lokalen Polizeibehörde. :
Darin heißt es: In der Nacht zum Donnerstag wurden im Stadtgebiet Bad Gandersheim etliche Geranien aus ihren Pflanzgefäßen gerissen und auf den Boden geworfen. Die Spur der Vandalen zog sich beginnend vom Plan über die Neustadt bis hin zum Hallenbad in der Hildesheimer Straße. Hinweise bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200.
ots











11.07.2019 • 12:15 Uhr

Freude beim Wallstein Verlag Göttingen: Lukas Bärfuss erhält den Georg-Büchner-Preis 2019

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis 2019 an den Schriftsteller Lukas Bärfuss. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 2. November 2019 in Darmstadt verliehen. Bei seinem Verlag Wallstein in Göttingen herrscht große Freude über die Auszeichnung.

Begründung der Jury:
»Mit Lukas Bärfuss zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung einen herausragenden Erzähler und Dramatiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur aus. In einer distinkten und dennoch rätselhaften Bildersprache, karg, klar und trennscharf, durchdringen sich nervöses politisches Krisenbewusstsein und die Fähigkeit zur Gesellschaftsanalyse am exemplarischen Einzelfall, psychologische Sensibilität und der Wille zur Wahrhaftigkeit. Mit hoher Stilsicherheit und formalem Variationsreichtum erkunden seine Dramen und Romane stets neu und anders existentielle Grundsituationen des modernen Lebens. Es sind Qualitäten, die zugleich Bärfuss‘ Essays prägen, in denen er die heutige Welt mit furchtlos prüfendem, verwundertem und anerkennendem Blick begleitet.«

Lukas Bärfuss, geboren am 30. Dezember 1971 in Thun/Schweiz, ist Dramatiker, Erzähler und Essayist. Er lebt in Zürich.
Bärfuss begann zunächst 1998 als Dramatiker und avancierte zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterautoren. Seine Theaterstücke wurden in rund ein Dutzend Sprachen übersetzt und werden weltweit gespielt. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen: »Die sexuellen Neurosen unserer Eltern« (2003), »Der Bus« (2005), »ÖL« (2009), »Frau Schmitz« (2016). Sein neuestes Drama, »Der Elefantengeist«, wurde im September 2018 am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt.
Als Erzähler debütierte Lukas Bärfuss 2002 mit der Novelle »Die toten Männer«. Sein erster Roman »Hundert Tage« über den Völkermord in Ruanda erschien 2008. Wie dieser so fand auch sein zweiter Roman »Koala« aus dem Jahr 2014, in dem er den Suizid seines Bruders darstellerisch verarbeitet, ein großes Echo in der Öffentlichkeit. Für diesen Roman wurde ihm 2014 der Schweizer Buchpreis verliehen. 2017 erschien sein jüngster Roman »Hagard«, dessen Geschichte um einen erfolgreichen Geschäftsmann kreist, der sich durch obsessives Begehren aus allen sozialen Bindungen löst.
Lukas Bärfuss tritt immer wieder mit pointierten Essays und Debattenbeiträgen zum politischen Geschehen an die Öffentlichkeit. 2015 erschien sein Essayband »Stil und Moral«, 2018 der Band »Krieg und Liebe«.

Zu den vielen Auszeichnungen, die Lukas Bärfuss erhalten hat, zählen: 2005 Mülheimer Dramatikerpreis, 2008 Mara-Cassens-Preis, 2009 Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis (Sonderpreis), 2010 Hans-Fallada-Preis, 2013 Berliner Literaturpreis, 2014 Solothurner Literaturpreis, 2014 Schweizer Buchpreis, 2015 Nicolas-Born-Preis, 2016 Johann-Peter-Hebel-Preis, 2018 Preis der LiteraTour Nord. Lukas Bärfuss ist Mitglied der der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Lukas Bärfuss Autorenseite: www.lukasbaerfuss.ch
Verlage: Wallstein Verlag Göttingen
Hartmann & Stauffacher

red/fis/Foto: Stefano de Marchi










11.07.2019 • 12:00 Uhr

Krimineller "Schuhtausch" - Alarmmelder schlug an, aber neue Schuhe, schnelle Füße

Am Dienstag gegen 12.45 Uhr kam es in dem Günstig-Schuhgeschäft an der Straße In der Fluth in Northeim zu dem Diebstahl von einem Paar Schuhe im Wert von 27,90 Euro. Ein bislang unbekannter Mann probierte zunächst mehrere Paar Schuhe an. Nachdem ihm ein Paar scheinbar gut gefallen hat, ließ er dieses einfach an und packte die alten Schuhe unbemerkt in den leeren Schuhkarton. Anschließend verließ er ohne etwas zu bezahlen das Geschäft. Im Eingangsbereich schlug der Diebstahlswarner an. Dem Täter gelang es, zu Fuß zu flüchten.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls wurde eingeleitet. Die alten Schuhe wurden als Beweismittel sichergestellt. fal











11.07.2019 • 11:56 Uhr

Mühlentorkreuzung: Nach Frontalaufprall Auto umgekippt - Zwei Frauen verletzt - 22.000 Euro Schaden

Am Mittwoch gegen 16.35 Uhr kam es auf der Mühlentorkreuzung in Northeim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuginsassen verletzt wurden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 22.000 Euro.

Ein 55 Jahre alter Autofahrer aus Osterode war auf dem Friedrich-Ebert-Wall unterwegs. Er fuhr bei Grün geradeaus in die Mühlentorkreuzung ein. Hier erkannte er im letzten Moment den Pkw einer 47 Jahre alten Einbeckerin, die von der Rückingsallee kommend in Richtung Mühlenstraße unterwegs war. Trotz einer Vollbremsung prallte der Osteroder frontal gegen die rechte Seite des querenden Autos. Durch die Wucht des seitlichen Aufpralls wurde der Pkw der Einbeckerin auf die Fahrerseite gekippt.

Ersthelfer halfen der Fahrerin und ihrer 15-jährigen Beifahrerin aus dem Pkw. Beide Frauen wurden verletzt und mit einem RTW in die Göttinger Uni-Klinik gefahren. Der Osteroder blieb unverletzt. An den Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. fal











11.07.2019 • 09:17 Uhr

Nach Tötungsdelikt in einer Kneipe - Wer kennt den Mann?

Nach einem Streit, der am vergangenen Freitag für eine 60-jährige Frau tödlich endete, arbeitet die Polizei weiter intensiv in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig an der Aufklärung des Falles. Das Opfer geriet am Freitagnachmittag mit einem ungefähr 25 Jahre alten Mann in Streit. Im Zuge dessen fügte der Mann der Frau eine Stichverletzung zu, an der die 60-Jährige noch auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb.

Neben der Auswertung der vorhandenen Spuren und Zeugenaussagen wurde auch unterschiedliches Bildmaterial gesichtet.

Dem zu Folge soll der Tatverdächtige etwa 25 Jahre alt und zirka 170 cm groß sein, einen Dreitagebart oder Vollbart haben und dunkle Bekleidung sowie ein dunkles Base-Cap getragen haben.

Bei der getragenen Jacke handelt es sich um eine schwarze Jacke mit dunklen Applikationen, wie es auf dem zusätzlichen Bild zu erkennen ist. Ebenso sind die breiten Schnürsenkel der Turnschuhe schwarz. Die Farben sind auf Grund der vorherrschenden Lichtverhältnisse auf den großen Bildern fälschlicherweise hell dargestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig gab das Amtsgericht Bilder des Tatverdächtigen zur Veröffentlichung frei.

Wer Hinweise auf die Identität des abgebildeten Mannes geben kann, wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0531/476-2516 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.ots/Foto: Polizei












11.07.2019 • 08:32 Uhr

Sorge um Christa M. - Fahndung nach vermisster Person - Polizeihubschrauber und Spürhund im Einsatz

Vermisst wird seit dem 8. Juli 2019 die 78-Jährige Christa M. aus dem Ortsteil Föhrste bei Alfeld. Sie ist von ihrer Wohnanschrift abgängig. Eine entsprechende Vermisstenanzeige liegt den Polizeibeamten des Polizeikommissariats Alfeld vor. Alle bisherigen Suchmaßnahmen, u.a. unter Hinzuziehung eines Personenspürhundes, eines Polizeihubschraubers und eines Sonarbootes, verliefen bisher leider erfolglos. Durch die Veröffentlichung eines Lichtbildes erhofft sich die Polizei Alfeld Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten zu erlangen. Ferner werden die Hörfunkmedien um Veröffentlichung gebeten. Beschreibung der Vermissten:

- 168 Zentimeter groß
- schlank
- braunes/ graues kurzes Haar (gelockt)
- Brillenträgerin
Zur Bekleidung können leider keine Angaben gemacht werden.

Sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten nimmt die Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181-91160 entgegen.kri/Foto: Polizei










11.07.2019 • 08:21 Uhr

Erneut nächtlicher Vandalismus: Blumen rausgerissen, Blütenköpfe abgeschlagen, Lampe demoliert

In der vergangenen Nacht sind in Bad Gandersheim (Landkreis Northeim) wieder Unbekannte unterwegs gewesen und haben auf ihrem Streifzug Sachbeschädigungen und Zerstörungen angerichtet. Die Spur des Vandalismus zieht sich von der Innenstadt (Marktplatz) über Bereiche der Stiftsfreiheit bis ins Kurviertel. Aus diversen Blumenkübel wurde Pflanzen und Erde herausgerissen und Blütenköpfe abgeschlagen. Im Bereich des Sole-Waldschwimmbades/Roswitha-Klinik in der Hildesheimer Straße wurde eine Leuchte demoliert.
Inwieweit die Zerstörungswut im Zusammenhang mit einer wilden (privaten) Party am gestrigen Abend steht ist nicht exakt auszumachen, wird aber gemutmaßt. Im Mai dieses Jahres wurden zwei Jugendliche nach einer Disko in einem hiesigen Jugendzentrum auf ihrem Chaosstreifzug durch die Stadt erwischt. Ob es sich um Wiederholungstäter oder Nachahmer handelt verliert sich aktuell in Spekulationen.
red/Fotos: Marc Reiser












11.07.2019 • 08:04 Uhr

Privatparkplatz Marienstraße in aller Munde: Nachgefragte Reinigungsaktion und Stadtratsbeschluss

Aktuell ist das Gelände des ehemaligen V-Marktes in der Marienstraße in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim, ein Filetstück städtebaulicher Entwicklung, Gegenstand öffentlicher Diskussionen und kommunalpolitischer Beschlusslagen:

Erstens:
Am Mittwoch zeigten sich irritierte Bewohner des Quartiers beeindruckt über Reinigungsarbeiten auf dem Privatgelände durch städtische Mitarbeiter des Bauhofes. Sie beseitigten Bewuchs und reinigten Randbereiche des Parkplatz. Er ist ausdrücklich als Privatparkplatz ausgewiesen. Abgestellt sind dort neben Fahrzeugen auch jede Menge von mobilen Verkaufspavillons die bei Stadtfesten zum Einsatz kommen. Wie kommt es, dass die Stadtverwaltung auf dem Areal Reinigungsarbeiten- und Grünschnittarbeiten vornimmt? Das fragten sich die Bad Gandersheimer Bürger. Das Redaktionsnetzwerk hat die Frage an die Erstverantwortliche bei der Stadt Bad Gandersheim weitergereicht. "Da gibt es einen Nutzungsvertrag", so die kurze und knappe Antwort auf doppelte Nachfrage bei Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD). Inwieweit dieser "Nutzungsvertrag" mit dem Privateigentümer eine Kostenbeteiligung für die Dienstleistung der Stadt regelt oder eine Kompensationsgeschäft vorliegt (Reinigung gegen Parkflächennutzung) ließ die Bürgermeisterin unbeantwortet.

Zweitens:
Einige Tage zuvor war der Platz Gegenstand einer kurzen Debatte und eines Beschlusses im Gandersheimer Stadtrat. Die Mehrheit von SPD und Grünen brachte einen Aufstellungsbeschluss auf den Weg. Die CDU enthielt sich. Im Kern geht es um genehmigungsrechtliche Voraussetzungen, um auf dem Gelände Bauaktivitäten zuzulassen. Ein Investor plant dort die Realisierung eines Fitness- und Gesundheitszentrums. Die Ratsmehrheit gab mit dem Aufstellungsbeschluss ein erstes wichtiges grünes Licht für das ehrgeizige Vorhaben.
red/fis/Fotos: Marc Reiser



















11.07.2019 • 07:40 Uhr

CDU aktiv und begeistert: Stadtverband spendet für Landjugendaktion 250 Euro

Die Christdemokraten in Bad Gandersheim bleiben aktiv. Jetzt haben sie 250 Euro an Spenden eingesammelt. Hintergrund ist die Unterstützung einer Aktion der Landjugend. Die hatte ein Insektenhotel innerhalb von 72-Stunden erstellt. "Finden wir unheimlich gut!", zeigte sich die CDU begeistert. Dem folgte der Scheck. Mit viel Freude wird der Scheck jetzt vor der Geschäftsstelle vom CDU-Vorsitzenden Ahrens an die Landjugend übergeben. red/Foto: CDU










11.07.2019 • 07:31 Uhr

Polizei: Linksextreme attackieren Haus mit Farbkugeln und Steinen - "Nazi" auf Fassade gesprüht

Soeben teilt die Polizei in Göttingen mit: Beim Bewurf eines Mehrfamilienhauses mit Farbkugeln und Steinen haben Unbekannte in der Nacht zum letzten Donnerstag (04.07.19) in der Straße "Guldenhagen" im Göttinger Stadtteil Geismar Sachschaden in bislang unbekannter Höhe verursacht. Die Steine trafen offenbar gezielt zwei Fensterscheiben einer Wohnung im 1. Obergeschoss des Hauses. Die Räume stehen seit dem Auszug der letzten Mieter vor mehreren Wochen allerdings leer. Die Polizei Göttingen geht angesichts der Gesamtumstände von einer politisch linksmotivierten Tat aus. Die weiteren Ermittlungen hat das Staatsschutzkommissariat übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. Bereits vor zwei Monaten war das Wohnhaus im Guldenhagen schon einmal Angriffsziel von politisch motivierten Sachbeschädigern. In der Nacht zum 15. Mai hatten Unbekannte die Fassade an mehreren Stellen in silberner Sprühfarbe mit "Nazi" beschmiert und Farbbeutel gegen das Gebäude geworfen. Auch in diesem Fall dauern die Ermittlungen an. jk











11.07.2019 • 07:17 Uhr

Ferienrogramm 2019 Bad Gandersheim aktuell: Donnerstag "Radtour", "Bühne frei bei Domfestspielen" und "Sommerblumen gestalten mit Heike"

Wieder schöne Angebote für die zuhause geblieben Mädchen und Jungen. Dank des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim ist am heutigen Donnerstag Abwechslung und Unterhaltung angesagt. Am heutigen Donnerstag gibt es laut Mitteilung von Gunnar Ude folgende Aktionen:

"Zweitägige Radtour nach Hildesheim-Marienrode": Gemeinsam mit Kindern aus Kalefeld wird nach Hildesheim geradelt. Es geht über den herrlichen Skulptuenpfad. Übernachtet wird im Jugendwanderheim Windmühle Marienrode. Mitreden dürfen Kinder und Jugendliche im Altert von 10 bis 16 Jahren. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Schulhof des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim.

"Bühne frei - Theaterworkshop bei den Domfestspielen": Kinder von 9 bis 12 Jahren sind eingeladen, Theater kennenzulernen. Der Kurs ist auf zwei Tage angesetzt. Aus Ideen und Improvisationen der Kinder entsteht eine kleine Geschichte, die am Ende des Workshops aufgeführt wird. Angeboten wird der Kurs von Lucia und Robert Strohmeyer, Theaterpädagogen bei den Gandersheimer Domfestspielen. Termin: 10 Uhr bis 13 Uhr im Forum der Grundschule in der Roswithastraße in Bad Gandersheim.

"Bunte Sommerblumen gestalten": Ein Angebot für Kinder von 12 bis 16 Jahren. Gemeinsam mit der Floristmeisterin Heike Dörries lernen die Teilnehmer/innen selber einen kleinen Straße Blumen zu binden und floristisch kreativ zu werden. Alles passiert bei Blumen Dörries in der Bismarckstraße 25 in Bad Gandersheim. Beginn 14.30 Uhr.
red/Screenshot Titel Ferienprogramm 2019












11.07.2019 • 06:57 Uhr

Geschlagen, getreten, zu Boden gestoßen und dann Handtasche entrissen

Am Dienstagabend, gegen 21.05 Uhr, war eine 72-jährige Bad Harzburgerin dabei, die Einkäufe in ihr vor der Fressnapf-Filiale in der Liebigstraße in Goslar abgestelltes Fahrzeug zu laden, als sie von einem bislang unbekannten Täter von hinten zu Boden gestoßen sowie geschlagen und getreten wurde. Anschließend entriss er ihr die Handtasche mitsamt Inhalt und floh in Richtung Gutenbergstraße. Die Bad Harzburgerin, die dabei verletzt wurde, konnte den Täter mit ca. 170 Zentimeter groß, untersetzte Statur, kurze dunkle Haare, vermutlich südländischer Herkunft, sprach Deutsch mit Akzent, bekleidet mit einer schwarzen Basecap mit weißen Applikationen und schwarzer Oberbekleidung beschreiben. Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Straftat durchgeführte Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung dieser Person.

Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitpunkts möglicherweise den Täter bzw. verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Liebigstraße/Gutenbergstraße bzw. der unmittelbaren Nähe festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots











10.07.2019 • 22:25 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig: Große Fortschritte im Bereich Digitalisierung

Intuitive Online-Schadenmeldung inklusive E-Tracker und neues Produkt 4gewinnt in der Beta-Phase

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig treibt das Thema Digitalisierung weiter voran: Unter anderem können alle Kunden des regionalen Versicherers nun ihre Schäden online mit einem intuitiven und übersichtlichen System selbst anlegen und bekommen über einen so genannten E-Tracker den Fortschritt der Bearbeitung jederzeit in Echtzeit übermittelt. Zusätzlich startet die Öffentliche mit ihrem neuen Produkt 4gewinnt in eine umfangreiche Beta-Phase, in der das Feedback der Kunden für die Verbesserung im fertigen Produkt mit eingebaut werden soll. Diese und viele weitere Angebote ergänzen den umfangreichen und individuellen Service, den die Öffentliche unverändert in rund 160 Geschäftsstellen überall in ihrem Geschäftsgebiet anbietet.

Per Online-Schadenmeldung können alle Kunden der Öffentlichen ihre Schäden mit ein paar einfachen Schritten direkt auf www.oeffentliche.de melden – 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Per Klick auf die passenden Symbole und mit Hilfe weniger Angaben wird der Schaden direkt an die Öffentliche weitergegeben. Dank des neuen E-Trackers erhält der Kunde bei jeder Aktualisierung des Vorgangs eine Benachrichtigung und kann den Status der Bearbeitung jederzeit nachvollziehen.

Auch mit dem Produkt 4gewinnt geht die Öffentliche neue Wege: Die Braunschweiger entwickeln wesentliche Merkmale der neuartigen Versicherung erstmals mit ihren Kunden gemeinsam. Ab sofort können 250 exklusive Beta-Tester das Produkt kostenlos bis zum Ende der Testphase ausprobieren und ihr Feedback sowohl für die Online-Anmeldung als auch für das Produkt selbst abgeben. Auf Basis dieses Feedbacks soll 4gewinnt bereits in wenigen Wochen für alle Kunden verfügbar sein. Das innovative Produkt sichert bis zu vier Lieblingsgegenstände zum Zeitwert ab, unkompliziert, flexibel und ohne lange Vertragslaufzeiten. Der Schutz gilt weltweit und bietet beispielsweise die Möglichkeit, Smartphones und andere technische Geräte, aber auch Sportgeräte oder Möbel abzusichern.

„Viel Erfahrung konnten wir bereits Ende 2018 sammeln: Seitdem können unsere Kfz-Versicherung sowie unser DigitalSchutz, eine Absicherung gegen Cyberkriminalität für Privatkunden, vollständig online abgeschlossen werden“, so Dirk Gronert, Mitglied des Vorstandes der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und verantwortlich für den IT-Bereich. „Nun haben wir auch ein besonders zugängliches System für Online-Schadenmeldungen entwickelt, um unseren Service im digitalen Bereich weiter auszubauen, und nutzen erstmals Kundenfeedback, bevor ein neues Produkt für alle Kunden auf den Markt kommt. Das ist in dieser Form nur mit den Mitteln der Digitalisierung möglich.“

„Als regionaler Anbieter freuen wir uns schon darauf, diese neuen Ansätze gemeinsam mit den Menschen hier vor Ort auszuprobieren und weiterzuentwickeln – ob auf dem Smartphone oder überall in unseren Geschäftsstellen. So werden wir auch zukünftig maßgeschneiderte Produkte und den passenden Service für die Menschen der Region anbieten können“, ergänzt Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen.
red/fis










10.07.2019 • 22:18 Uhr

Kritik der Göttinger Gesellschaft für bedrohte Völker zum 24. Jahrestag des Genozids von Srebrenica

Die internationale Gemeinschaft hilft nicht mehr, Genozidopfer zu identifizieren - Verurteile Verbrecher als Helden verehrt

Zum 24. Jahrestag des Genozids von Srebrenica (11.7.) kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen den Rückzug der Internationalen Kommission für vermisste Personen (International Commission on Missing Persons, ICMP) aus Bosnien. „Es ist eine Schande, dass die internationale Gemeinschaft nicht länger zur Identifikation der Opfer beiträgt. Dabei ist sie doch mitverantwortlich für das Massaker“, sagte Belma Zulcic, Leiterin der GfbV-Sektion Bosnien, am Mittwoch in Sarajevo. Die nationalen Behörden, die die Aufgabe nun vollständig übernommen haben, werden vor Ort erheblich in ihrer Arbeit behindert. „Dafür sind Mitarbeiter aus der Republika Srpska verantwortlich. Dort wird der Genozid nach wie vor geleugnet. Verurteilte Kriegsverbrecher gelten als Helden“, kritisierte die Menschenrechtlerin. Srebrenica gehört zur Republika Srpska, der serbischen Teilrepublik von Bosnien und Herzegowina. Deren Regierung erschwere den Überlebenden das Trauern und verhindere Gerechtigkeit.

Hasan Nuhanovic hat den Genozid überlebt. Er kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte der Opfer und gegen die Straflosigkeit der Täter. Noch heute beobachtet er, wie vertriebene bosnische Muslime in der serbisch verwalteten Teilrepublik diskriminiert werden. Sie könnten vielleicht nie dauerhaft in ihre Heimat in der heutigen Republik Srpska zurückkehren. Das Ausmaß der Gräueltaten und die Zahl der Täter seien erschütternd, erklärte Nuhanovic gegenüber der GfbV. „Verglichen damit ist die Zahl der Angeklagten und Verurteilten sehr niedrig. Der Prozess der Strafjustiz geht in Bosnien zwar weiter, aber die Justizbehörden hier werden nicht in der Lage sein, die Verfahren ohne Hilfe von außen, zum Beispiel aus der Europäischen Union, bis ans Ende durchzuführen“, so der 51-Jährige.

Mindestens 8.372 bosnische Muslime wurden im Juli 1995 innerhalb weniger Tage nach dem Einmarsch serbischer Truppen in Srebrenica getötet und in Massengräbern verscharrt. Bisher konnten die sterblichen Überreste von 6.610 Opfern aus 95 Massengräbern geborgen und beerdigt werden. Dabei war kaum ein Skelett vollständig: Die Massengräber wurden umgewühlt und die Gebeine an verschiedenen Orten erneut verscharrt, um den Genozid zu vertuschen. Am Donnerstag werden voraussichtlich weitere 33 identifizierte Opfer beerdigt. In den vergangenen zwei Jahren wurde kein neues Massengrab gefunden. Mittäter, die von weiteren Gräbern wissen könnten, leben unbehelligt in der Republika Srpska und schweigen.

Das ICMP wurde für die Opfer des Bosnienkrieges gegründet. Inzwischen ist es nach Den Haag umgezogen und weltweit tätig. Die Familien der Opfer von Srebrenica hatten gefordert, dass die Kommission in Bosnien bleibt. Das lokale Institut für Vermisste kritisieren sie als ineffektiv.
red/fis










10.07.2019 • 22:15 Uhr

Umweltminister Olaf Lies: Differenzierung von Messwerten soll Fahrverbote verhindern

Am (heutigen) Mittwoch haben BMU und TÜV Rheinland ihren Abschlussbericht zur Begutachtung der verkehrsnahen NO2-Probenahmestellen veröffentlicht. Dazu sagt Umweltminister Olaf Lies:

„Das TÜV-Gutachten bestätigt meine Einschätzung, dass das GAA Hildesheim gute Arbeit geleistet hat. Alle überprüften Messstellen in Niedersachsen erfüllen die Kriterien der Untersuchung und werden hinsichtlich ihrer Standorte bestätigt. Dies ist ein erfreuliches Ergebnis. Es ist geprüft worden, ob die Probenahmestellen entsprechend der Regelungen zur kleinräumigen Ortsbestimmung positioniert wurden und ob repräsentative Werte der Stickstoffdioxidjahresbelastung für die jeweiligen Straßenabschnitte gemessen werden.
Auch erfreulich ist, dass unsere lokalen Ausbreitungsrechnungen zur Beurteilung der in den belasteten Straßenabschnitten auftretenden kleinräumigen NO2-Konzentrationen positiv erwähnt werden. Anhand dieser lässt sich am besten eine Bewertung der Repräsentativität von Messstellen durchführen.“

Der Untersuchungsrahmen des Gutachtens bezieht die von Niedersachsen begonnene Weiterentwicklung nicht mit ein. Diese positioniert die Messpunkte für die NO2-Jahresbelastung zukünftig an die Wohnbebauungsfront. Nur in der Nähe der Wohnbebauung ist, wie rechtlich vorgeschrieben, von einem signifikanten Aufenthalt der Wohnbevölkerung im Vergleich zum Mittlungszeitraum des NO2-Jahresgrenzwertes auszugehen. Die dort ermittelten Werte sind maßgeblich für die Jahresbelastung. „Dieser Wert ist wichtig, um die gesundheitliche Belastung der Bürgerinnen und Bürger zu ermitteln und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wir wollen eine Differenzierung zwischen den Werten erreichen, da diese für ein eventuelles Fahrverbot nicht herangezogen werden sollten“, sagte der Minister. „Wir werden den eingeschlagenen Weg fortsetzen.“
In Kürze werden nach Oldenburg auch die Ergebnisse für Hannover veröffentlicht.red/Fotos: Thomas Fischer













10.07.2019 • 22:11 Uhr

Publikumsliebling Fehmi Göklü serviert den Domfestspielen soeben die letzte gelungene Premiere- Blumenstrauß mit einer Kartoffel für Küchenchef "Albert"

Heute. Mittwochabend. 19 Uhr. Es war im Programmheft versprochen: "Fehmi Göklü, Publikumsliebling der Gandersheimer Domfestspiele seit vielen Jahren, serviert einen Abend voller kultureller Vielfalt, gewürzt mit Musik und angereichert mit einer guten Portion Humor." So war es angerichtet, so hat er es serviert. Heute Abend. Mit einer schauspielerischen Spitzenleistung. Vor wenigen Minuten ist die letzte Premiere bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen mit dem Studiostück "Al Dente - Ich bin hier le Chef" in der Spielstätte im Museum "Portal zur Geschichte" in Brunshausen mit gebührenden Beifall und einem Strauß Blumen mit einer Kartoffel garniert zuende gegangen. Das kulinarische Schauspiel mit Musik von Fehmi Göklü und Sarah Speiser begeisterte die 70 anwesenden Premieregäste. Die noch zehn angesetzten Vorstellungen sind bereits jetzt ausverkauft. Ein Indiz für die hohen Erwartungen an Stück und Schauspieler. Fehmi Göklü als Albert hat sie am heutigen Abend erwartungsgemäß erfüllt. Ihm gebührte der heftige Applaus ebenso wie Sarah Speiser für Regie und Jennifer Traum für Dramaturgie dieses kurzweiligen Schauspiels über Lust und Leiden-schaft als Chefkoch kulinarische Herausforderungen auf einer Theaterbühne zu bestehen.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer






















10.07.2019 • 21:33 Uhr

84-jähriger Autofahrer übersieht Fußgängerin (73) und fährt sie an und kracht gegen parkenden Audi A5

Am heutigen Mittwoch gegen 11.40 Uhr kam es auf dem Fußgängerüberweg im Kreuzungsbereich Wieterallee/Bürgermeister-Peters-Straße in Northeim zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin leicht verletzt wurde.

Ein 84 Jahre alter Northeimer war mit seinem Pkw auf der Wieterallee in Richtung Wieterstraße unterwegs. Beim Einbiegen nach links auf die Bürgermeister-Peters Straße in Richtung Graf-Otto-Straße übersah er die 73 Jahre alte Northeimerin, die den Zebrastreifen in Richtung Wieterallee überquerte. Die Frau stürzte und verletzte sich leicht. Der Pkw des 84-Jährigen kollidierte anschließend noch mit einem am linken Fahrbahnrand der Bgm.-Peters-Straße parkenden Audi A 4.

An den beiden Pkw entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro. Die Fußgängerin wurde mit einem RTW in das Northeimer Krankenhaus gefahren. fal











10.07.2019 • 21:29 Uhr

Heidepark und Hochseilgarten - Stadtjugendpfleger Gunnar Ude: "Noch Plätze frei für Tagesfahrten"

Stadtjugendpfleger Gunnar Ude teilt mit, dass zu drei Tagesfahrten im Rahmen des Ferienprogramm noch Plätze frei sind. Dies sind die Fahrt in den „Heidepark“ am Mittwoch, 17. Juli; der Kletterspaß im Hochseilgarten am Dienstag, 6. August und die Fahrt ins „Rastiland“ am Dienstag, 13. August. Anmeldungen können ab sofort bei Gunnar Ude, Telefon 73-230, Mail stadtjugendpflege@bad-gandersheim.de erfolgen. sbg













10.07.2019 • 08:08 Uhr

Ex-Kurhaus: Innenansichten - Darf man so etwas zum Abriss freigeben? - Eigentümer Robert Riedlberger erklärt sein Projekt

Das frühere Kurhaus in Bad Gandersheim ist seit der erfolgreichen "Abi-Party 2019" der Gandersheimer Abiturienten (wir berichteten) ein Top-Thema in der Kur- und Reha-Stadt. Das hat zwei Hauptanlässe: Zum einen die Abi-Party. Sie war der ultimative Beweis, der Eventtempel kann zum Leben erweckt werden. Zum anderen: Studenten aus Kaiserslautern haben "visionär" gemeint, die "Betonarchitektur" tauge nichts mehr. Auf den Punkt gebracht: Diese Bauten - so auch das ehemalige Kurhaus - gehörten abgerissen.

Nun, diese Bandbreite der Möglichkeiten von einer Wiederbelebung bis zum Abriss einer zentral gelegenen Immobilie ist krass und kontrovers. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat knallhart recherchiert. Wir haben das aktuelle Innenleben des Ex-Kurhauses gesehen und dokumentiert. Und wir haben mit dem Hauptverantwortlichen der Immobilie, das ist der Eigentümer Robert Riedlberger, sehr, sehr lange geredet, gefragt, nachgehakt und Antworten bekommen. "Ich mache mir Gedanken, wie es weitergehen kann. Meine Eindrücke sind schon stark nach diesen Tagen mit der Abi-Party und meinen Beobachtungen und Gesprächen", hat Robert Riedlberger gesagt.

Wichtig ist die Vorgeschichte: Warum hat der Investor aus Singenbach in Bayern die Immobile überhaupt erworben?
Dazu kompakt seine Erklärung: Als Unternehmer für Spezialprodukte im Straßenbau, die in ganz Deutschland Verwendung finden, suchten der Unternehmer einen zentralen Standort für Präsentationen, Schulungen und Weiterbildung für Kunden und Mitarbeiter. In Bad Gandersheim bot sich das mit dem Kurhaus idealerweise an. "Das liegt hier mitten in Deutschland. Und verkehrstechnisch mit der A7 und Bundesbahn gut erreichbar."

Riedlberger schlug zu und kaufte das Kurhaus. Dann verdichtete sich eine Herausforderungen, "die ich vorher so konkret nicht bedacht habe: Das hat mit den Übernachtungsmöglichkeiten zu tun." Beim Kauf des Kurhauses habe er noch mit dem Vorhandensein von mindestens einem Hotel in Bad Gandersheim gerechnet. "Aber das hat sich dann leider anders entwickelt. Was bringt mir ein Tagungsort- und Schulungslokal, wenn ich hier die Kunden und Mitarbeiter nicht unterbringen kann?" Sie außerhalb Gandersheims nächtigen zu lassen hätte einen zu großen Aufwand bedeutet. "Dann kann ich das ganze Projekt auch gleich in Northeim oder Göttingen machen."


So habe sich die Idee vom Schulungszentrum im ehemaligen Kurhaus leider nicht umsetzen lassen. "Hier fehlt es an Übernachtungsmöglichkeiten!", beschreibt Riedlberger die in Bad Gandersheim gravierendste Herausforderungen - auch in Bezug auf das Großereignis Landesgartenschau. Vehement widersprach Riedlberger einem immer wieder hier verbreiteten Gerücht, er würde das Kurhaus als Spekulationsobjekt benutzen. "Das stimmt nicht. Wir haben es überhaupt nicht nötig, die Immobilie zu verkaufen!"

Inwieweit das Gebäude in naher Zukunft wieder für Veranstaltungen und gastronomische Aktivitäten nutzbar gemacht werden kann?
Riedlberger: "Ich werde das mit meinen Leuten überdenken und besprechen", sagt er nach seiner Erfahrung mit der beeindruckenden Abi-Party vor wenigen Tagen. Und bei einer Nutzung der vorhandenen technisch intakten Logistik in dem Gebäude ließen sich ähnliche Vorhaben durchaus realisieren. Was die jungen Leute auf die Beine gestellt haben müssten Erwachsene ebenso hinbekommen. Denkbar sind Feste und Feierlichkeiten wie beispielsweise "Weihnachtsball", "Silvester-Session", "Tanz in den Mai", "Big-Sommernachts-Party", "Domfestspiel-Premieren-Feiern" , Abi-Partys, Vereinsjubiläen, "Oktober-Fest", "Oldtimer-Treffen" und und und...

Bei einem Rundgang hat das Redaktionsnetzwerk sich selbst einen Eindruck über das Innenleben/Inneneinrichtung des ehemaligen Kurhauses verschafft. Und danach muss die Frage gestellt werden: Macht es einen Sinn, diese intakte technische Logistik, dieses intakte Gebäude einem Abriß freizugeben?
red/fis/Fotos: Thomas Fischer






























10.07.2019 • 06:42 Uhr

Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim/Kalefeld: "Wir kochen...", "Steinzeitleben", "Knax" Escape-Room", "Pferde(stärken) " , Ägyptischer Bauchtanz"

Kinder und Jugendliche, die jetzt erst einmal in den großen Sommerferien zuhause bleiben, haben dank des "Ferienprogramms 2019 der Stadt- und Gemeindejugendpflege keine Langeweile zu befürchten. Im Gegenteil.
Der aktuelle Ferienpass 2019 läuft am heutigen Mittwoch erstmals zu einer Höchstform auf. Er bietet den Mädchen und Jungen jede Menge interessanter, unterhaltsamer bis spannender Unterhaltung, Action und Spaß. Am heutigen Mittwoch gibt es laut Stadtjugendpfleger Gunnar Ude für Bad Gandersheim und Kalefeld nachfolgend skizzierten Angebote:

"Wir kochen ein sommerliches Mittagsmenü" heißt es für acht- bis 12-Jährige. Start um 10 Uhr bis 13 Uhr im Kinderhort der Lebenshilfe in der Roswithastraße 16.

"Wildnispädagogik" - heute mit "Steinzeiterleben" - Wie haben wir in der Steinzeit Feuer gemacht? Wie haben wir gejagt? erklärt das Team von Joachim Schaff, dem Wildnispädagogen.

"Knox" Escape-Room" - das Rätsel, aus einem geschlossenen Raum mit dem Team herauszufinden - ist ab 14 Uhr in der Braunschweigischen Sparkasse, Filiale Bad Gandersheim, Marktplatz, angesagt. Das Angebot spricht Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahre an.

"Pferde(stärken) und mehr" - der Schnuppertag mit Pferden und Ponys - bietet der Eternahof bei Harriehausen für sechs- bis 14-Jährige an. Das Angebot "rund ums Pferd - alles mit dem Pferd" - beginnt um 14.30 Uhr.

"Ägyptischer Bauchtanz" für Mädchen und Jungen ab sechs Jahren. Trainerin Kathrin Liebenhagen vermittelt Teilnehmern/innen ab sechs Jahren in dem 90-minütigen Schnupperkurs, wie Grundbewegungen zu orientalischer Musik getanzt werden. Der Kurs findet ab 16 Uhr in der Turnhalle der Grundschule in Bad Gandersheim, Roswithastraße, statt.
red/fis/Foto: Screenshot Titel Ferienprogramm










9.07.2019 • 21:11 Uhr

Heute Abend: Großes Hermann-Theater bei den 61. Domfestspielen mit "Hair" - 1000 Kunden begeistert von "Make Love, not war!"

Heute. Montagabend. Vor wenigen Minuten auf der Bühne der 61. Gandersheimer Domfestspiele. Autohaus-Chef Wolfgang Hermann mit einer Dame und drei Herren begrüßt mit freundlichen Worten die vor ihm sitzenden 1000 Menschen. Alles Kunden und Kundinnen seiner Company. Im Rahmen seines enormen Kultursponsoring für das Freilichttheater hat das Autohaus zu einer Sonderveranstaltung eingeladen. Es gibt das spritzige wie nachdenkliche "Hair - Das Musical" zu sehen. Wolfgang Hermann ist ein bekennender Fan der Gandersheimer Domfestspiele. Das schon seit Jahrzehnten.

Mit zwei von seinem Unternehmen geförderten Aufführungen lässt er rund 2000 Menschen aus seinem Kundenkreis die Domfestspiele erleben oder neu entdecken. Hermanns "Entdecker-Touren" sind total beliebt. Nach seiner freundlichen Begrüßung, in die er ausdrücklich die mit ihrem Mann gekommene Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit einschließt, führt Intendant Achim Lenz ganz kurz und kompakt und etwas spaßig ins Musical von Liebe und Frieden und gegen den Krieg ein. "Das Stück handelt von Hippies, zu ihrer Zeit keine Renaults kauften..." . Der hintersinnige Witz kam an. Aber: Ein Blick am heutigen Abend auf den Parkplatz auf der Stiftsfreiheit war eindeutig: Ein halbes Jahrhundert nach der 68-ziger Revolution sind es Renaults und weitere Automarken, die aus dem Autohaus an so manchen Kunden der 68-ziger Jahre verkauft worden sind.

Dann legte das Hair-Ensemble los. Voller Leidenschaft. Musik und Spiel ein wahrer Theatergenuß. Szenenapplaus immer wieder. Die Menschen auf der Tribüne begeistert und dankbar für einen wunderbaren Abend bei den Gandersheimer Domfestspielen. Total trocken. Mit Abendsonne und schimmernden blauen Himmel. Die Abendkühle wurde regelrecht fortgespielt. red/fis

Die Bilder dokumentieren die kurze Ansprache von Wolfgang Hermann und Achim Lenz aus der Vorder- und Rückenansicht vor einer vollbesetzten Tribüne. Begegnungen des Hermann-Managements (Geschäftsführerin Ulmer, Geschäftsführer Zimbel) vor dem Stück mit bekannten Protagonisten der Festspielleitung (Intendant Lenz und Geschäftsführer Groß) sowie mit den politischen Verantwortlichen wie Bürgermeisterin Franziska Schwarz und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz. Fotos: Thomas Fischer






















9.07.2019 • 15:53 Uhr

Kreisabfallwirtschaft Northeim: Abfallgebühren sind seit 1. Juli fällig!

Seit dem 1. Juli sind die Abfallgebühren für das laufende Jahr fällig, darauf weist die Kreisabfallwirtschaft hin. Wer die Gebühren nicht automatisch abbuchen lässt, sollte jetzt überweisen!
Andernfalls drohen Mahngebühren, Säumniszuschläge oder gar Vollstreckungskosten. Zusätzliche Kosten, die sich vermeiden lassen, wenn die fälligen Gebühren jetzt überwiesen werden! Wer sich um die Einhaltung der Zahlungstermine künftig keine Gedanken machen möchte, kann am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen. Die fälligen Gebühren werden dann automatisch zum Termin von der Kreisabfallwirtschaft abgebucht.
Vordrucke dazu gibt es auf der Internetseite des Landkreises Northeim. Die Einzugsermächtigung gibt es dort zum Download unter www.landkreis-northeim.de/abfallgebuehren
red/lpd/Foto: Thomas Fischer












9.07.2019 • 15:49 Uhr

Energiewende und Windenergie: Minister Lies begrüßt Verteilkreuz-Konzept

Niedersachsens Energie- und Umweltminister Olaf Lies hat das Verteilkreuz-Konzept des North Sea Wind Power-Hub Konsortiums begrüßt. Zu den heute in Hannover vorgestellten Plänen sagte der Minister:
„Das Konsortium betont zu Recht die bedeutende Rolle der Offshore-Windenergie bei der weiteren sektorübergreifenden Umsetzung der Energiewende. Nur mit einem forcierten Ausbau der erneuerbaren Energien insgesamt – also der Offshore-Windenergie im Verbund mit der Onshore-Windenergie und der Solarenergie – werden wir unseren nationalen Klimaschutzaufgaben gerecht werden können. Aber das wird nicht nur mit kleinen Schritten gelingen. Wie brauchen endlich einen großen internationalen Ansatz. Daher begrüße ich ausdrücklich, dass das internationale Konsortium einen systematischen Zukunftsansatz für die Windenergie auf See zur Diskussion stellt, der über die reine Netzanbindung hinaus auch Verknüpfungen zwischen Staaten und insbesondere die dringend erforderliche Sektorkopplung in Form der Wasserstofferzeugung mitdenkt. Für eine erfolgreiche Energiewende braucht es sowohl kleine dezentrale wie auch große eher zentrale Lösungen, schließlich geht es nicht allein um die Energieversorgung von Privathaushalten sondern um die nachhaltige Versorgung eines ganzen Industrielandes.“ red/fis/Foto: Thomas Fischer










9.07.2019 • 15:45 Uhr

Ungewöhnlich aber passiert! 78 Hosen (pro Exemplar 39,95 Euro) gefunden

Am westlichen Rand des großen Parkplatzes auf dem Northeimer Autohof Wetterlage fand ein Mitarbeiter am Montag gegen 08.00 Uhr insgesamt 78 Hosen. Die Herrenjeans der Marke Zara waren original verpackt und mit Sicherungsetikett versehen. Laut Auszeichnung hat jede Hose einen Verkaufswert von 39,95.

Bislang gibt es keine Anhaltspunkte, ob es sich um gestohlene oder verlorene Ware handelt. Hinweise, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können, werden von der Northeimer Polizei unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen. fal











9.07.2019 • 14:48 Uhr

Mittelalterhaus Nienover: Neue Gruppe im Mittelalterhaus Nienover zeigt das 13. Jahrhundert

Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juli 2019, kommen die Akteure des Vereins Projekte zur lebendigen Geschichte (PzlG) aus dem gesamten Bundesgebiet erstmals in dieser Konstellation in das Mittelalterhaus Nienover.
Der Verein beschäftigt sich in verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Epochen der Zeitgeschichte. Das ausgehende Hochmittelalter ist einer der Schwerpunkte. Die Mitglieder beziehen sich dabei auf einen Zeitraum, der von gesellschaftlichen Umwälzungen geprägt war. Ein großer Bevölkerungszuwachs führte zu Veränderungen im Denken und der Verbesserung der Lebensweise der Menschen. Das spiegelte sich auch in der Alltagskultur wieder, das Handwerk blühte auf, das weltliche Leben trat auch in der Kunst in den Vordergrund. Der Verein macht diese Zeit anschaulich, in dem mittelalterliche Kleidung rekonstruiert und Handarbeits- und Handwerkstechniken aus dem Jahr 1300 dargestellt werden.
Die Besucherzeiten sind an Samstag und Sonntag zwischen 11 Uhr und 17 Uhr. Der Eintritt auf das Gelände ist frei.
Näheres zum Verein unter www.pzlg.net
Informationen zum Mittelalterhaus und zur Anfahrt finden Sie unter www.Mittelalterhaus-Nienover.de
red/lpd
Zum Bild: Mitglieder des Vereins Projekte zur lebendigen Geschichte aus dem gesamten Bundesgebiet kommen ins Mittelalterhaus Nienover. Foto: Projekte zur lebendigen Geschichte e. V.











9.07.2019 • 14:38 Uhr

Tierwelt zuhause: Verlassen und verhungert...

Die Ursachen warum Vogelmutter plötzlich ihr Nest verlassen hat, verlassen musste, sind spekulativ. Was passiert ist hat unser Tierreporter am Rande des Skulpturenweges bei Bad Gandersheim dokumentiert: Im Nest ein offensichtlich verhungerter Jungvogel. Daneben ein nicht ausgebrütetes Vogelei. Ob es einen Zusammenhang mit den jüngsten megaheißen Tagen gibt wird unter Experten diskutiert. Eine Fachfrau, die sich in der Wildnis auskennt, meint, das Nest sei von einer wildernden Katze ständig umlagert gewesen. Sie habe die Vogelmutter wohl verscheucht.
red/Foto: Marc Reiser










9.07.2019 • 14:27 Uhr

Landesgartenschau 2022: Erste Gesellschafterversammlung im Rathaus

Zu einer ersten gemeinsamen Sitzung im Rathaus Bad Gandersheim ist jüngst die Gesellschafterversammlung der Landesgartenschau gGmbH zusammengekommen. Gesellschafter sind neben der Stadt Bad Gandersheim auch der Landkreis Northeim sowie die Fördergesellschaft der Landesgartenschauen in Niedersachsen.

Ihnen stellten sich die beiden Geschäftsführer der Gesellschaft vor: Lena Guth ist bereits seit Juni unter anderem für die betriebswirtschaftliche Organisation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Thomas Hellingrath wird ab August für die baufachliche Durchführung und nachhaltige Nutzung der Landesgartenschau sorgen.

Die Gesellschafter beschlossen eine Geschäftsordnung für die Geschäftsführer und besprachen anschließend die nächsten Schritte. Das Freibadgelände soll attraktiv gestaltet und in die Landesgartenschau integriert werden. Für die geplanten Verbesserungen an den Ufern der Gande und Osterbergseen sowie im Bereich der Koppelwiese werden derzeit die wasserrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.

Die Gesellschafter waren sich einig, dass die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Landesgartenschau einbezogen werden sollen und sich dazu die Gründung eines Fördervereins anbietet.

Dies habe sich an allen anderen Landesgartenschau-Standorten sehr bewährt, berichtete der Vertreter der Fördergesellschaft, Harald Mikulla.

Genau diese Erfahrung hatten am gleichen Tag auch Vertreter der Stadt Höxter mitgebracht, die sich in Bad Gandersheim über den Verfahrensstand informiert hatten, berichtete Bürgermeisterin Franziska Schwarz. In Höxter (Nordrhein-Westfalen) wird die Landesgartenschau 2023 stattfinden.

Bereits jetzt ist man im intensiven Austausch und wird sich gegenseitig in der Werbung für die jeweilige Landesgartenschau unterstützen.
red/Quelle: Stadt Bad Gandersheim

Zum Bild: Vertreter der Gesellschafterversammlung sind für die Stadt Bad Gandersheim Bürgermeisterin Franziska Schwarz sowie die Ratsmitglieder Henning Friemelt, Ingrid Lohmann, Karin Albig, Rudolf Hermes und Oliver Brzink, für den Landkreis Northeim Erster Kreisrat Jörg Richert sowie die Kreistagsabgeordneten Beatrix Tappe-Rostalski und Christina Münder, für die Fördergesellschaft der Landesgartenschauen in Niedersachsen Harald Mikulla und Dr. Reinhard Schrader. Ebenfalls auf dem Foto die beiden Geschäftsführer .
Thomas Hellingrath und Lena Guth (links und rechts der Bürgermeisterin).
Foto: Stadt Bad Gandersheim










9.07.2019 • 14:16 Uhr

Attacken auf Hotel- und Bankgebäude an der Groner Landstraße - Zeugen gesucht

Am letzten Wochenende im Juni (28. bis 30.06.19) haben Unbekannte einige Scheiben der Außenverglasung eines Bankgebäudes und eines Hotelkomplexes an der Groner Landstraße beschädigt. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes entdeckte die zum Teil kreisrunden Defekte und informierte die Polizei.

Wie die Schäden verursacht wurden, ist noch nicht klar. Ermittler suchten am Sonntag den Bereich vor beiden Gebäuden sowie das nähere Umfeld nach Hinweisen bzw. Beweismitteln ab.

Eine intensive Begutachtung aller Schadensstellen durch Kriminaltechniker der Polizei ergab aber keine Hinweise darauf, dass die Beschädigungen durch eine Schusswaffe herbeigeführt wurden. Entsprechende Gerüchte kann die Polizei Göttingen demzufolge ausräumen.

Das Tatmotiv und auch die Höhe des verursachten Schadens sind zurzeit unbekannt. Die weiteren Ermittlungen des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Göttingen wegen Sachbeschädigung dauern an.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizei unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










9.07.2019 • 14:13 Uhr

Versuchte Sprengung eines Geldautomaten in Bad Harzburg; Zeugen gesucht.

Am Dienstagmorgen, 02.56 Uhr, wurde die Polizei in Bad Harzburg über zwei verdächtige und mit Gerätschaften hantierenden Personen in der Harzburger Filiale der Commerzbank in der Herzog-Wilhelm-Straße in Kenntnis gesetzt.

Mit Eintreffen der daraufhin eingesetzten Streifenwagenbesatzung verließen zwei bislang unbekannte Personen unter Zurücklassung von Gerätschaften fluchtartig das Gebäude, liefen zu einem in der Nähe geparkten

dunklen 3er BMW Coupe, mit vier Auspuffendrohren, vermtlich M3, und dem Kennzeichen SFT ...

und entfernten sich mit hoher Geschwindigkeit zunächst mit ausgeschalteter Beleuchtung vom Ort des Geschehens und fuhren durch das Stadtgebiet und die Ilsenburger Strasse in Richtung Sachsen-Anhalt.

Die Streifenwagenbesatzung nahm unmittelbar darauf die Verfolgung auf, an der sich in der Folge weitere Streifenwagenbesatzungen beteiligten, allerdings dürfte es sich bei dem Fluchtfahrzeug tatsächlich um ein hochmotorisiertes Fahrzeug gehandelt haben, denn der Abstand vergrößerte sich sehr schnell und derart deutlich, dass es schließlich aus den Augen verloren wurde und die Verfolgung abgebrochen werden musste.

Die sich anschließenden Fahndungsmaßnahmen, an denen sich ebenfalls zahlreiche Streifenwagenbesatzungen beteiligten, führten bisher weder zur Feststellung des Fluchtfahrzeugs noch der beiden Personen.

Im Rahmen der sich anschließenden Sachverhaltsaufnahme konnte festgestellt werden, dass die beiden Personen einen beige/schwarzen Trolley (ca. 70 x 50 cm/siehe Foto), in den Vorraum gebracht hatten, um mit den darin verstauten Gasflaschen und Zubehör den hier befindlichen Geldausgabeautomaten zu sprengen.

Auf Grund des Auffindens der zwei Gasflaschen wurde die Freiwillige Feuerwehr zur Prüfung möglicherweise vorhandener explosiver Gase hinzugezogen.

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen dürfte es sich bei den unbekannten Tätern um südländisch aussehende Personen handeln, die auch schon am Wochenende vor Ort gewesen sein könnten und in Bad Harzburg oder Umland übernachtet haben.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die vor, während oder nach dem Meldezeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge, insbesondere den o.a. 3er BMW Coupe mit den Kennzeichen SFT... im Bereich des Tatortes in der Herzog-Wilhelm-Straße oder in unmittelbarer Nähe festgestellt oder andere Beobachtungen gemacht haben bzw. sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.
ots/Foto: Polizei










9.07.2019 • 12:36 Uhr

Bad Gandersheim schrumpft weiter: Bald unter 10.000 - In Kernstadt nur noch 6.461 Einwohner/innen

Minus von 78 Menschen im sechsten Kalendermonat 2019: Von 10.852 auf 10.774 Personen

Zum Monatsende des Juni lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.774 Personen – was gegenüber dem Vormonat Mai ein Minus von 78 Mitbürgerinnen und Mitbürgern darstellt. In einer Mitteilung von Stadtsprecher Manfred Kielhorn wird weiter mitgeteilt: Weitgehend hat sich der Negativtrend im Bereich der Kernstadt ereignet – ein Umstand, der seine Auswirkungen durch Abmeldungen im Zusammenhang mit dem Semesterende der Bibelschule im Glaubenszentrum haben dürfte. Die zusammengefasste Anzahl an Erst- und Hauptwohnsitzen liegt jetzt bei 10.061 Personen. Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils der Vormonat):
Bad Gandersheim-Kernstadt 6.461 (6.529),
Harriehausen 666 (666), Wrescherode 590 (590), Heckenbeck 485 (487), Altgandersheim 412 (416), Dankelsheim 306 (305),Dannhausen 262 (263), Ackenhausen 251 (254), Seboldshausen 238 (237), Gehrenrode 219 (218), Gremsheim 171 (171), Wolperode 162 (164), Hachenhausen 161 (161), Ellierode 152 (153),Helmscherode 138 (138) und Clus-Brunshausen 100 (100).
srd/Fotos: Marc Reiser












9.07.2019 • 12:08 Uhr

Um Mitternacht: VW Multivan in Lindau gestohlen und nichts davon bemerkt - 35.000 Euro Schaden

Am Montag in der Zeit zwischen Mitternacht und 01.00 Uhr wurde auf dem Parkplatz an der Königsberger Straße in Lindau ein grauer VW Multivan gestohlen. Der drei Jahre alte T 6 hat noch einen Wert von ca. 35.000 Euro.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Montag in der Stunde nach Mitternacht auffällige Personen oder Fahrzeuge an oder in der Nähe des großen Parkplatzes an der Königsberger Straße gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Northeimer Polizei zu melden. fal










9.07.2019 • 10:31 Uhr

Unbemerkt nachts Audi Q5 vom Privatgrundstücke gestohlen - Rund 50.000 Euro Schaden

In der Nacht von Sonntag auf Montag entwendeten unbekannte Täter einen Pkw, der in der Straße Langes Feld in Diekholzen bei Hildesheim abgestellt war.
Nach bisherigen Erkenntnissen parkte ein 50-jährige Anzeigenerstatter den Pkw Audi Q5 am 07.Juli 2019 gegen 18 Uhr auf seinem Privatgrundstück. Gegen 20:30 Uhr hat er ihn noch vor seiner Haustür stehen gesehen. Am Morgen des 08.Juli 2019, gegen 06:15 Uhr, wurde dann das Fehlen des hochwertigen Audi's bemerkt. Der Audi verfügte über das Keyless-Go System und hatte eine Wert im mittleren fünfstelligen Bereich. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05121-939-115 entgegen.kri











9.07.2019 • 10:25 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Zeig mir mehr“-Extras: Notre-Dame-Lesung von Jan Kämmerer im Kaisersaal und drei Mal „Freitags im Zelt“

Nach den erfolgreichen Premieren startet jetzt auch das Extras-Programm der 61. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele durch. Kommenden Montag, 15. Juli, bringt Jan Kämmerer im Kaisersaal Ungespieltes aus „Der Glöckner von Notre Dame“ zu Gehör. Im Irmgart-Benesch-Kulturhof finden am 19. und 26. Juli sowie 2. August die beliebten „Freitags im Zelt“-Veranstaltungen statt.

„Der Himmel über Paris“ ist der Abend im Kaisersaal am Montag, 15. Juli, um 20 Uhr überschrieben. Victor Hugos Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt längst nicht nur vom Titelhelden. Das Werk (im französischen Original lautet der Titel „Notre-Dame de Paris“) berichtet vor allem von der Kirche selbst und der Stadt, die sie umgibt. Weil auf den Brettern der Bühne vor der Stiftskirche nicht alles an einem Abend erzählt werden kann, wird der bekannte Domfestspiel-Darsteller Jan Kämmerer, der in der Inszenierung vor dem Domportal als erfolgloser Schriftsteller Pierre Gringoire zu sehen ist, Kapitel des Romans vortragen, die von der Kirche und ihren Veränderungen durch die Jahrhunderte erzählen, von den Auseinandersetzungen zwischen Architektur, Geschmack, Kunst und Literatur. Der weitgereiste und welterfahrene Akkordeonist der Domfestspiel-Band, Vassily Dück, wird die Lesung mit seinem Instrument passend begleiten und vervollständigen. Tickets für 12 Euro sind in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele erhältlich.

„Freitags im Zelt“ jeweils ab 22.30 Uhr startet dann am 19. Juli mit einem „Nachspiel“ von „Hair“. Das Ensemble und die Band des Musicals eröffnen die Kultreihe mit einem Statement der ganz besonderen Art. Die Darsteller feiern die Party weiter und sprechen darüber, was Flower-Power heute bedeutet. Und was ist eigentlich mit „freie Liebe“ gemeint? Viele positive Vibes und ganz persönliche Meinungen und Lebenseinstellungen treffen auf die harte Realität des Alltags. Die Besucher erfahren persönlich von den Künstlern, warum sie sich für Frieden, Klima und ein gerechteres und freieres Leben engagieren. Die After-Show-Party bietet die Hits aus dem Musical zum Mitsingen und vieles mehr. In der Pause geht der Hut herum.

Weiter geht’s „Freitags im Zelt“ am 26. Juli mit einer Jazz-After-Hour mit Ferdinand von Seebach, dem musikalischen Leiter der 61. Gandersheimer Domfestspiele. An diesem Abend wird Ferdinand von Seebach sowohl Jazzstandards als auch eigene Kompositionen präsentieren. In der Pause geht der Hut herum. Von Seebach studierte Jazzposaune und Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er war als Pianist, Posaunist und musikalischer Leiter an verschiedenen Theatern in Norddeutschland (Schauspielhaus Hamburg, Thalia Theater Hamburg, Bühnen der Stadt Kiel, Bremen, Lübeck, Hannover) engagiert. Als Jazzposaunist spielte, arrangierte und komponierte er für bekannte Big Bands, darunter die Civica Jazz Band Milano und die NDR Big Band.

Die große Sommer-Hippie-Party steigt dann am 2. August: „Summer of Love, Peace and Shit“ lautet im Zeichen des Friedens das Motto des Festes, für das jeder seine Kleiderschränke durchforsten sollte, um die eigenen 68-er Zeiten der Hippies auferstehen zu lassen. Zusammen mit DJ Bill feiern die Besucher „bis die Polizei kommt, nehmen Drogen, saufen uns zu und lieben uns alle nackt im Irmgart-Benesch-Kulturhof!“ Auf der Party wird um eine kleine Spende gebeten. Wer verkleidet kommt, spendet die Hälfte.

red/Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Julia Lormis











9.07.2019 • 10:10 Uhr

Kreiensen: Einbruch in Minibagger

Tatort: Einbeck- Kreiensen, Billerbecker Straße, Tatzeitraum: Freitag, 05. Juli bis Montag, 08. Juli 2019.
Ein bis jetzt unbekannter Täter zerschlug laut Polizei Bad Gandersheim die Glasscheibe eines Minibaggers, der auf einem Lagerplatz in der Billerbecker Straße abgestellt war. Anschließend entwendete der Täter aus dem Inneren einen elektrischen Lüfter und aus dem Tank eine geringe Menge an Dieselkraftstoff. Die Gesamtschadenshöhe ist mit ca. 250 Euro angegeben.vo











9.07.2019 • 06:58 Uhr

Armin-Paulus Hampel: „Wer durch die ländlichen Regionen Niedersachsens fährt, erkennt die dramatischen Folgen ideologisch gesteuerter Fehlentscheidungen!“

Jens Kestner: „Die angedrohte Schließung aller 1.620 ländlicher Schulen in Niedersachsen ist ein Armutszeugnis der aktuellen und vorangegangenen Landesregierung!“

In einer offiziellen Mitteilung setzen sich die beiden Bundestagsabgeordneten Armin-Paulus Hampel (Hannover) und Jens Kestner (Northeim) - beide AfD - mit Veränderungen in der Grundschullandschaft auseinander. Dabei geht es auch um das Beispiel der Grundschule in Düderode in der Gemeinde Kalefeld. Sie wurde geschlossen. Der Abgeordnete Kestner kritisiert das.

In der Verlautbarung der Abgeordneten heißt es weiter: "Landsterben in Niedersachsen? Insbesondere ältere und junge Menschen haben es in ländlichen Regionen schwer. Längst haben die meisten kleinen Bankfilialen geschlossen, längst hat der letzte kleine „Tante-Emma-Laden“ für immer zugemacht, in dem sich gerade die ältere Bevölkerung ohne lange Wege versorgen konnte, längst schließen die letzten Arztpraxen auf dem Land und nun stehen auch die kleinen Dorfschulen vor dem Aus. Bereits 2014 mahnte der Landesrechnungshof, dass in Niedersachsen die kleinen Schulen auf dem Land „ineffizient“ seien und eigentlich keine Berechtigung für weitere Beschulungen hätten. Das Sterben auf dem Land wurde sehenden Auges von einer schwarzen und folgend von der roten Landesregierung in Kauf genommen – und nun sind landesweit alle 1620 reine Grundschulen in dörflichen Regionen von Schließungen bedroht. Das Sterben auf dem Land geht weiter und junge wie auch alte Menschen leiden unter dem politischen Versagen der rotschwarzen grüninfizierten Landesregierung.
Armin-Paulus Hampel: „Beispiel Drakenburg bei Nienburg an der Weser: Eine Schule soll geschlossen werden, obwohl dort 60 Schüler beschult werden und es genug Lehrpersonal gibt. Oder Northeim: Sechs Lehrerinnen unterrichten 53 Schüler. Alles ist gut – aber wieder einmal ist es die finanzielle Situation, die erst von der Landesregierung herbeigeführt wurde und nun alle betroffenen Schüler in Mitleidenschaft zieht. Wer einmal quer durch die ländlichen Regionen Niedersachsens fährt, wird über das stetig fortschreitende Sterben von Schulen, Bäckern, Arztpraxen, Banken, Postfilialen und Einkaufsmöglichkeiten erschrocken sein. Wer die Situation auf dem Land mit der Zeit vor sozialdemokratischer und grüner Einflussnahme vergleicht, erkennt die traurigen Folgen ideologischer und ökonomischer Fehlentscheidungen zum Nachteil der Bevölkerung sehr gut!“ resümiert Hampel.
Jens Kestner: „1620 Schulen auf dem Land – und alle von Schließungen bedroht! Das ist ein Armutszeugnis für eine Landesregierung, die hauptverantwortlich für eine sich dramatisch verändernde Lebenssituation vieler Menschen auf dem Land ist. Schüler erreichen ihre Schulen nicht mehr zu Fuß oder mit dem Rad, Eltern haben weitere Wege, um ihre Kinder zur Schule bringen zu können und eine bislang sehr gut funktionierende Beschulung in kleinen Schulen wird einem ideologischen Inklusionsdenken geopfert, weil grünsozialistische Ziele offenbar wichtiger sind als der Erhalt von ländlichem Zusammenhalt. Was folgt als nächstes, nachdem nun nahezu alles beseitigt wurde, das jungen und vielen alten Menschen auf dem Land wichtig, teils sogar lebenswichtig ist?“ fragt sich Kestner. Die Grundschule Düderode im Landkreis Northeim ist leider auch von dem Schließungsmarathon betroffen. Kestner teilt die Aussage der Schulleitung in Düderode, das es eine rein politische Entscheidung war, um Geld zu sparen". Die Klassen seien einzügig stabil gewesen. 53 Schüler wurden von sechs Lehrerinnen unterrichtet."
red











9.07.2019 • 06:39 Uhr

"Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim" am Dienstag aktuell: "Zoo-Besuch" & "Schokoland-Rausch", "Bauernhof-Besuch", Entdeckertour im Wildgehege" und"Wildnispädagogik"

Mädchen und Jungen, die in den gerade angefangenen großen Sommerferien zuhause bleiben, bietet das "Ferienprogramm 2019" in vielen Städten und Gemeinde Südniedersachsens schöne Abwechslung und informative Unterhaltung. So traditionell in den Gemeinden Bad Gandersheim, Kalefeld und Kreiensen-Einbeck. Hier ist die Stadt- und Gemeinde-Jugendpflege gut aktiv. Für Bad Gandersheim bietet der "Ferienpass 2019" am heutigen Dienstag nachfolgend aufgeführte Angebote:

"Busfahrt in den Zoo Hannover & Besuch Schokoland Rausch": Der Vereine "Gemeinsam besser leben e.V." aus Kalefeld möchte mit Kindern aus Bad Gandersheim und Kalefeld einen Tagesausflug in den Zoo Hannover unternehmen. Danach wie die Schokoladenfabrik Rausch in Peine besucht. Schön, dass die Eltern heute mitfahren dürfen! Abfahrt um 8.30 Uhr in Kalefeld-Echte vom REWE-Markt aus.

"Ein Tag auf dem Bauernhof" für Kinder von 7 bis 12 Jahren heißt es heute ab 9 Uhr. Dann möchte die Familie Koch in Dankelsheim ihren Bauernhof zeigen. Da Eintauchen ins bäuerliche Leben der Istzeit verspricht spannende Einblicke.

"Entdeckertour im Wildgehege Bergkurpark" ist ab 10 Uhr für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 14 Jahren angesagt. Bei einer geführten Wanderung durch das Wildgehege entdecken die Kinder mit einem Wildscout die "wilden Bewohner" des Parks. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Eingang Parkplatz "Am Habichtsfang"; eingeladen und organisiert wird die Tour vom Mühlengut Voldagsen.

Ein weiteres Angebot ist die Survivaltour mit dem Wildnispädagogen Joachim Schaff. Er erklärt das "(Über)Leben in der Natur - Wie erfüllen wir in der Wildnis unsere Grundbedürfnisse, so sein Angebot. Das ganze startet um 10 Uhr.
red/fis/Foto: Screenshot Titel des Ferienprogramms 2019










8.07.2019 • 23:23 Uhr

"Auf dem Weg ins Berufsleben - Berufswunsch: Polizeibeamter"

Zusammen mit ca. 1120 weiteren Polizeikommissar-Anwärtern beginnt auch der 18jährige Jan-Luca Heimlich aus dem Landkreis Holzminden am 01. Oktober 2019 sein duales Studium bei der Polizei des Landes Niedersachsen. Sein dreijähriges Studium wird er an der Polizeiakademie in Hann. Münden absolvieren.

Der Wunsch des Abiturienten, Polizeibeamter werden zu wollen, entstand eher zufällig, nachdem er von Familienangehörigen auf dieses Berufsfeld aufmerksam gemacht wurde. Früh war für ihn klar, dass er sich keinesfalls in einem klassischen Bürojob wiederfinden möchte. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung, die jährlich beim Polizeikommissariat Holzminden als sogenannter "Abend der Bewerber" stattfindet, konnte er weitere, tiefgehende Einblicke in den Berufsalltag eines Polizeibeamten sowie Informationen zum Bewerbungsverfahren und Ablauf des Studiums gewinnen. Interessierte Bewerber sind an dieser Stelle herzlich eingeladen, sich für den diesjährigen Abend der Bewerber, welcher am 11.09.2019 um 18.00 Uhr stattfindet, anzumelden.

Im Rahmen des Einstellungsverfahrens musste Jan-Luca Heimlich zunächst bei der Polizeiakademie in Hann. Münden einen vierstündigen Computertest, in welchem unter anderem seine Deutschkenntnisse, logisches Denken sowie seine Merkfähigkeit getestet wurden, absolvieren. Direkt im Anschluss erfolgte der Sporttest. Wenige Wochen später wurde er zu einem Vorstellungsgespräch in Form eines strukturierten Interviews in das Polizeikommissariat Holzminden eingeladen. Abschließend erfolgte die ärztliche Untersuchung zur Feststellung der Polizeidiensttauglichkeit beim medizinischen Dienst der Polizeidirektion Göttingen. Nachdem Jan-Luca Heimlich alle Tests erfolgreich beendet hatte, erhielt er kürzlich eine schriftliche Zusage der Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Landes Niedersachen.

"Mit dem Beruf eines Polizeibeamten verbinde ich einen abwechslungsreichen und spannenden Arbeitsalltag", beschreibt Jan-Luca Heimlich seine Motivation, diesen Beruf zu ergreifen und freut sich auf den vielschichtigen Umgang mit verschiedensten Menschen und Situationen. Zudem hofft der begeisterte Fußball- und Tischtennisspieler, dass ihm seine Begeisterung für den Sport im Allgemeinen auch in seinem zukünftigen Beruf von Nutzen sein wird. Abschließend ist er sich bewusst, dass der Beruf eines Polizeibeamten ein sehr verantwortungsvoller Beruf sein wird. Er weiß, dass nicht nur schöne Momente, sondern auch anstrengende, manchmal auch psychisch belastende Situationen auf ihn zukommen werden. Doch genau darin sieht er die Herausforderung und damit für ihn auch Attraktivität dieses Berufes. "Ich freue mich, dass sich junge Menschen aus unserer Region für den Beruf des Polizeibeamten entscheiden und hoffe, Jan-Luca Heimlich nach Beendigung seines Studiums im Bereich unseres Polizeikommissariates begrüßen zu können", sagt der Leiter des Polizeikommissariates Holzminden Marco Hansmann. "Wir sind immer daran interessiert, gezielt Bewerber aus der hiesigen Region anzusprechen, weil wir hoffen, dass diese nach Abschluss ihres Studiums aufgrund ihrer regionalen Bindungen unsere Kollegen in den Dienststellen im Landkreis Holzminden auch dauerhaft unterstützen werden."

Studium bei der Polizei Schulische Einstellungsvoraussetzung für ein duales Studium bei der Polizei Niedersachsen ist die Fachoberschulreife bzw. das Abitur. Bewerben können sich aber auch Realschüler, die nach erfolgreichem Abschluss des übrigen Einstellungsverfahrens ihre Fachoberschulreife bei der Polizei nachholen möchten. Hierbei wird der praktische Teil der Fachoberschulreife im Einsatz- und Streifendienst sowie im Kriminalermittlungsdienst der örtlichen Polizeidienststellen absolviert. Der schulische Teil der Fachoberschulreife kann ab dem 01.08.2019 in der neu eingerichteten Fachrichtung für "Verwaltung und Rechtspflege" an der Berufsschule Holzminden (BBS) erlangt werden. "Dies ist für die oft noch sehr jungen Realschulabsolventen, die zum größten Teil noch nicht über einen Führerschein verfügen, eine erhebliche Erleichterung", betont Marco Hansmann und hofft, durch diese Neuerung noch mehr junge Menschen unserer Region für ein duales Studium bei der Polizei des Landes Niedersachsen gewinnen zu können. Bislang stand diese, für den Eintritt in die Polizei zwingend vorgeschriebene Fachrichtung für "Verwaltung und Rechtspflege" lediglich an den Standorten Northeim, Hannover oder Hann. Münden zur Verfügung.

Für die Polizei des Landes Niedersachsen stehen mit Nienburg (Hauptsitz), Oldenburg und Hann. Münden drei Studienorte zur Verfügung. Das erste Jahr des Bachelorstudiengangs ist stark von Theorie und der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen geprägt. Unterrichtet werden neben z.B. Eingriffsrechte, Straf- und Verkehrsrecht auch Psychologie und Kriminalistik. Einen praktischen Anteil erhält das erste Studienjahr durch die Erste-Hilfe-Ausbildung, das Schießtraining, die Vermittlung von Abwehr- und Zugriffstechniken sowie das Fahrsicherheitstrainung. Im zweiten Studienjahr werden die Kenntnisse des ersten Jahres vertieft. Zudem werden innerhalb dieses Jahres zwei dreimonatige Praktika an einer Polizeidienststelle absolviert. Das erste Praktikum findet im Einsatz- und Streifendienst, das zweite im Kriminalermittlungsdienst statt. Im dritten Studienjahr wird neben der weitergehenden Vertiefung der theoretischen Kenntnisse auch das polizeiliche Vorgehen bei besonderen Einsatzlagen geübt. Seinen Abschluss findet das letzte Studienjahr mit der zu fertigenden Bachelorarbeit, welche ein polizeiliches Bezugsthema beinhaltet.

Interesse geweckt? Weitere Informationen erhaltet Ihr / erhalten Sie vom Team der Nachwuchsgewinner beim Polizeikommissariat Holzminden (Tel. 05531/958-0) oder auf der Internetseite www.polizei-studium.de
ots/Foto: Polizei










8.07.2019 • 23:20 Uhr

"Defekte", die angenehm sind...ja die liebenswert sind!

Es gibt sie, die Defekte die kein Unbehagen, Unwohlsein, Stress oder andere Unerfreulichkeiten auslösen.
Heute passierte so eine süße Panne: Bei einer kleinen Pause am Eispavillion m Plangarten in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Cabrio abstellen. Parken auf bezahlten Flächen. Artig zum Parkscheinautomaten gegangen. Dann das: 50 Cent eingeworfen. Die Maschine will die Münze nicht. Auf dem Display dafür die Erklärung: "Defekt" und "Benutzen Sie eine Parkscheibe".
So eine Glückstag an diesem Montag: Die Parkscheibe ist umsonst. Meine Bestellung: Das italientische Eis (Schoko/Vanillle im Becher bitte ohne Waffel) wird heute ein schneeweißes Sahnehäubchen bekommen. Manchmal trickst sich ein Automat (und die Ordnungsverwaltung) selbst aus und das ist gut so!
red/Fotos: Marc Reiser










8.07.2019 • 23:10 Uhr

Bodenfelde: Wie kommt dieses Mountainbike in Weser ?

Am gestrigen Sonntag hat ein Bewohner aus Bodenfelde ein Mountainbike aus der Weser geborgen. Es handelt sich um ein Mountainbike des Herstellers Mc Kenzie, Typ Hill 50, Farbe schwarz. Die Herkunft des Mountainbikes ist unbekannt. Es wurde bei der Gemeinde bzw. Polizei in Bodenfelde untergestellt. Der Eigentümer kann sich dort melden.stüw/Foto: Polizei










8.07.2019 • 16:01 Uhr

Haftbefehl der Göttinger Staatsanwaltschaft in Konstanz erfolgreich umgesetzt - Wer nicht zahlt geht in den Knast

Im Rahmen der Binnengrenzfahndung überprüften gestern Abend Bundespolizisten im Konstanzer Stadtgarten einen 39-jährigen Mann. Dabei wurde festgestellt, dass gegen den deutschen Staatsangehörigen im polizeilichen Fahndungssystem zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Göttingen vorlagen. Hintergrund war eine rechtskräftige Verurteilung wegen Beleidigung in Tateinheit mit Bedrohung sowie eine Verurteilung wegen Betruges. Der Verurteilte hatte die daraus resultierenden Geldstrafen bisher nicht bezahlt. Daher erließ die Staatsanwaltschaft schließlich Vollstreckungshaftbefehl. Auch gestern zahlte der Mann die Geldstrafe in Höhe von insgesamt 2.304,42 EUR nicht. Er wurde daher zum Zwecke der Verbüßung einer 126-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.ots











8.07.2019 • 15:58 Uhr

Dachstuhlbrand: Löschversuch mit einem Eimer Wasser gescheitert

-Wie die Polizei in Hildesheim soeben berichtet, kam es in Söhlde bei Hildesheim am 5. Juli 2019 an einem Zweifamilienhaus in der Straße Im Sacke zu einem Dachstuhlbrand.
Nach bisherigen Erkenntnissen nahm ein 48-jähriger Mann gegen 13 Uhr Brandgeruch wahr. Beim näheren Hinschauen sah er Rauch und Flammen an der Außenfassade des Zweifamilienhauses aufsteigen und informierte die Feuerwehr. Anschließend versuchte der 48-jährige Nachbar das Feuer mit einem Eimer Wasser zu löschen, was ihm jedoch nicht gelang. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Söhlde, Klein- und Groß Himstedt, Steinbrück, Bettrum und Nettingen bekämpften und gelöschten den Brand.kri










8.07.2019 • 15:50 Uhr

Schützenfest in Goslar: Polizei erwischt Jugendliche mit Wodka und beim Rauchen

Unter besonderem Augenmerk der Polizei standen auf dem Schützenplatz in den vergangenen Tagen die Jugendlichen. Im Sinne des Jugendschutzes wurden die unter 18Jährigen von Beamtinnen und Beamten der Polizei und dem Sicherheitsdienst angesprochen. Die Kontrollen der Polizei erfolgten größtenteils präventiv. Dennoch wurden auch erhebliche Verstöße festgestellt. Ein 14 Jahre alter Jugendlicher aus Goslar pustete bei einem Alkotest eine Atemalkoholkonzentration von 0,52 Promille. Im Gepäck hatte er noch zwei weitere Flaschen Wodka. Die höchste Atemalkoholkonzentration pustetet eine 17-jährige Goslarerin mit 1,49 Promille. Zwischen diesen beiden Werten lagen die Ergebnisse von weiteren fünf 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen. Der Großteil der Kontrollierten rauchte zudem noch Zigaretten. Darüber hinaus wurden elf Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 13 und 17 Jahren festgestellt. Die Eltern wurden durch die Polizei über das Verhalten ihrer Schützlinge in Kenntnis gesetzt. Die Jugendlichen, die wegen Alkoholkonsums aufgefallen waren, mussten von den Erziehungsberechtigten am Schützenplatz abgeholt werden. Die informierten Eltern waren damit einverstanden, dass ihre Kinder die Zigaretten selbst unter den Augen der Beamten im Müll entsorgten. Zum Teil wurden Platzverweise gegen die Betroffenen ausgesprochen. Ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus Vienenburg war in zwei Tagen zwei Mal aufgefallen. Daher erhielt er einen Platzverweis für die restlichen Schützenfesttage. Im Rahmen des Projektes HaLT werden in den kommenden Tagen die Erziehungsberechtigten von der Polizei angeschrieben. Sie erhalten den Hinweis, dass sie mit ihren Kindern die Beratungsstelle beim Lukas-Werk aufsuchen können. HaLT - Hart am LimiT ist ein kommunales Alkoholpräventionsprogramm für Kinder und Jugendliche, in dem Polizei, Jugendschutz vom Landkreis Goslar und das Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar gemeinsam aktiv sind. ots










8.07.2019 • 15:45 Uhr

Mal eben mit BMW im Temporausch mit beinahe 200 km/h: Zwei Punkte, 600 Bußgeld, drei Monate Fahrverbot

In der Nacht zum Samstag führte die Northeimer Polizei auf der Bundesstraße 241 zwischen Berka und Dorste eine Geschwindigkeitsmessung durch. Zwischen 20.30 Uhr und 00.30 Uhr passierten insgesamt 325 Kraftfahrzeuge die Messstelle. Lediglich 13 Autofahrer waren in diesem Zeitraum zu schnell unterwegs und wurden von der Messanlage erfasst. Darunter auch der Fahrer eines BMW mit Northeimer Kennzeichen, der mit 193 km/h gemessen wurde. Auf den Fahrzeugführer kommen nun 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot zu. fal










8.07.2019 • 14:02 Uhr

Kooperation zwischen Kulturstiftung Kornhaus und BBS II Northeim - PS.SPEICHER wird neues Zuhause für Cugnot Dampfwagenmodell

Kooperation zwischen Kulturstiftung Kornhaus und BBS II Northeim | PS.SPEICHER wird neues Zuhause für Cugnot Dampfwagenmodell

EINBECK. Die Faszination für jahrhundertealte Fahrzeuge und die Begeisterung für modernste Technik hat eine 12. Jahrgangsstufe der Fachoberschule BBS II Northeim dazu motiviert, ein Modell des ältesten motorisierten Fahrzeugs der Welt mit einem 3D-Drucker nachzubauen. Klassenlehrer Robert Hennig, Bereich Fertigungstechnik, und Abteilungsleiter Thomas Neidert überreichten jetzt den Cugnot Dampfwagen im Maßstab 1:20 an den PS.SPEICHER in Einbeck. Hergestellt wurde das Modell als Teil des Fachtheorieunterrichtes in der Fachoberschule Technik.

Der Franzose Nicholas Joseph Cugnot wurde vor fast 300 Jahren vom Kriegsministerium beauftragt, ein Transportmittel für die Artillerie zu entwickeln. Der daraufhin von ihm entwickelte Dampfwagen wurde 1769 in Paris vorgestellt. Das Fahrzeug hatte zwei Zylinder, deren Kolbenstangen das Vorderrad über eine Art Freilaufgetriebe drehten. Das Fahrzeug war 725 cm lang, 230 cm breit, 210 cm hoch und wog 4.000 kg. Der Wagen erreichte eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 3 und 4,5 km/h. Er war jedoch wegen des hohen Gewichtes des über der Vorderachse hängenden Wasserkessels nur schwer zu lenken und beendete eine seiner ersten Vorführfahrten in einer Kasernenmauer.

Der komplexe und filigrane Aufbau des „Nachdruck-Dampfwagens“ machte es notwendig, mit sehr vielen Einzelteilen zu arbeiten: insgesamt 117 verschiedene Bauteile mussten programmiert, ausgedruckt und montiert werden. Die größte Herausforderung für die Schüler war es, bei der Aufteilung des Gesamtmodells in die Einzelteile einen belastbaren Kompromiss zwischen 3D-druckgerechter und montagegerechter Konstruktion zu finden. Dies machte oft mehrere Prozessschritte notwendig, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht war.

Jetzt übergaben die Lehrer stellvertretend für die stolzen Konstrukteure der BBS II Northeim das Modell an den PS.SPEICHER. Ab sofort können die Gäste den Cugnot Dampfwagen aus dem 3D-Drucker im Saal 1 bewundern.
red/Foto: Kulturstiftung Kornspeicher











8.07.2019 • 05:03 Uhr

"Ferienprogramm 2019 Bad Gandersheim": am Montag "Kinder-Zehnkampf", "Zeichenkurs", "Ich kann kochen", "Graffiti" mit Angelo

Kinder, die in den großen Sommerferien zuhause bleiben, bietet das "Ferienprogramm 2019" in vielen Kommunen Südniedersachsens Abwechslung und Unterhaltung. So auch in den Gemeinden Bad Gandersheim, Kalefeld und Kreiensen-Einbeck. Hier ist die Stadt- und Gemeindejugendpflege gut aktiv. Für Bad Gandersheim bietet der "Ferienpass 2019" nachfolgend aufgeführte Angebote am heutigen Montag:

"Kinder-Zehnkampf", 6 bis 14 Jahre, Heute von 10 bis 13 Uhr im Jahn-von Seelen-Stadion in Bad Gandersheim. An zehn spielerischen Stationen könnt ihr den "Königen der Leichtathletik " nacheifern und euer Können beweisen", heißt es im Programm. Anbieter ist die Spielvereinigung Grün-Weiß Bad Gandersheim.

Zeichenkurs "Linie/Form und Licht/Schatten" - Zeichenkurs, für 9 bis 12 Jahre, In den Räumlichkeiten vom "Kunstkreis Kloster Brunshausen" in Brunshausen. Wer will, kann das Zeichnen lernen und wer Zeichnen kann, lernt (das) Sehen und schult seine Beobachtungsgabe.

"Ich kann kochen" heißt es ab 14.30 Uhr auf dem Eternahof, an der Ettern 5, in Harriehausen. Im Programmheft heißt es dazu: "Woher kommen unsere Lebensmittel und wie kannst Du natürlich lecker kochen? Gehe mit unserer Genussbotschafterin auf Entdeckungsreise."

Workshop: Graffiti of Creation (zwei Tage) für Kinder und Jugendliche von 12 bis 16 Jahre. Ein junger Künstler, Angelo Artmondo, möchte Euch eine Einführung in die Kunst des Sprayend geben - beispielsweise an einem Garagentor. Treffpunkt um 15.30 Uhr am Jugendraum in der Marienstraße in Bad Gandersheim.
red










7.07.2019 • 15:56 Uhr

"Mach Deine Abi-Party 2019!" - Fetzig! Frech! Fröhlich! Friedlich! Best Fun! Success perfekt!

Getreu der Devise "Mach Dein Ding! Mach Deine Abi-Party!" ist das Projekt der Bad Gandersheimer Abiturienten mit Bravour über die Bühne gegangen. Die Holprigkeiten im Anfangsstadium der Organisation haben die Mitglieder des Organisationskomitees überhaupt nicht in ihrem Elan und ihrer Zielstrebigkeit behindern können. Ganz cool wurden alle wirklichen und unwirklichen, ernsten und lächerlichen Hürden genommen. Selbst autoritäres (weil aufgesetztes) Gehabe scheint diese Generation nicht sonderlich zu stören.

Erfolg zählt. Und den haben die Organisatoren hingekriegt: Sie hauchten dem ehemaligen Kurhaus wieder eine gehörige Portion Lebenspower ins Gebäude. Sie erfüllten penibel alle ihnen auferlegten sinnigen und halbsinnigen Auflagen. Sie sorgten für Sicherheit im Saal, auf den Toiletten und vor den Toren des Kurhauses. Das ihnen dabei geholfen wurde, beispielsweise durch engagierte Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr verdient besonderen Beachtung und auch Dank. Sie organisierten die Selbstversorgung ihrer Gäste. Sie zauberten eine total geile Party-Stimmung in den riesigen Saal. Es mögen vielleicht 300 Gäste gewesen sein, denen eine fetzige, freche, fröhliche Party zelebriert wurde. Auch einigen erwachsenen Damen - wohl Mütter von Abiturienten - gefiel die Power, weniger vielleicht die atemberaubend laute Mucke. Aber sie waren da. Verschafften sich einen eigenen Eindruck.

Mittendrin zwei Promis. Sie müssen hier unbedingt Erwähnung finden: Kurhaus-Eigentümer Robert Riedlberger. Er gönnte sich den absoluten Totaleindruck. Wir, vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, waren mit Riedlberger lange zusammen. Genossen ein einziges Bierchen! Redeten trotz des enormen Phonbässe viel und lange miteinander. Über Vergangenes. Wie alles entstand. Was daraus geworden ist. Was vielleicht jetzt oder später wird.

"Ich erlebe zum ersten Mal solche eine Veranstaltung in diesem Gebäude. Ich bin beeindruckt, tief beeindruckt. Von allem was hier gerade passiert." Und seine Mimik, Körpersprache, Gestik, sein Lächeln, seine Freude - all das drückte aus: Dieser Mann war tatsächlich tief beeindruckt und angesteckt von der Lebensfreunde dieser jungen Leute in seinem Kurhaus-Saal. "Ich nehme das mit nach Singenbach. Ich mache mir meine Gedanken." Es steht vielleicht zu erwarten, dass es konstruktive Gedanken dieses jugendfreundlichen Unternehmer sein könnten. Aber: "Das Umfeld hier könnte angenehmer sein", so einer seiner Wünsche und Hoffnungen an die Adresse von Verantwortungsträgern in Bad Gandersheim. Sehr verklausuliert, ja diplomatisch vorgetragen.

Mit einem dieser neuen Verantwortungsträger - und das ist der zweite hier dokumentierte Promi - ermöglichte das Redaktionsnetzwerk einen Zusammenkommen mit dem Eigentümer. Der Unternehmer Riedleberger wurde von uns im Saal mit SPD-Ratsfraktionschef Nikolas Kielhorn bekanntgemacht. Ein Ratsherr vom Kaliber "Ich-verstehe-diese-jungen Leute", weil er wohl nicht mal 24 Jahre jung ist. Der Jura-Student redete mit dem Kurhaus-Eigentümer. Und Kielhorn ließ Riedllberger wissen, dass es gut ist, dass diese Abi-Party im ehemaligen Kurhaus stattfinden konnte. Was er in Zusammenarbeit mit Verantwortlichen im Rathaus einbringen konnte, habe er geleistet. "Es ist absolut toll, dass die Party für die Gandersheimer Abiturienten in ihrer Schulstadt Bad Gandersheim stattfindet. Nur so zeigt die Bad Gandersheim, dass sie den Interessen jungen Menschen gegenüber aufgeschlossen ist und somit an Attraktivität gewinnt. Daran muss weiter unbedingt gearbeitet werden." Und Niklas Kielhorn positionierte sich noch ein weiteres Mal eindeutigt: "Dieses Gebäude ist exakt für solche Events bestens geeignet!"

Die Abi-Party lief heftig und lange und friedlich - bis in den frühen Morgen. Da wurde die nächste Stufe der perfekten Organisation gezündet: Erste Auffäumerei. Tagsüber trafen wir Unternehmer und Kurhaus-Besitzer Riedlberger zur Fortsetzung unseres Dialogs über Gegenwart und Zukunft seiner Immobilie in Bad Gandersheim. Wir erlebten Herrn Riedlberg, der persönlich weggeworfene leere Flaschen einsammelte, umgeworfene Zigaretten-Ascheneimer aufgerichtete, selbst anpackte. Am heutigen Sonntag waren die jungen Leute ein weiteres Mal in ihrer Abi-Party-Location und machten weiter gründlich Putz. Alle mit einem Lächeln auf ihren frischen Gesichtern. Der Ausdruck unmissverständlich: "Ja, wir haben unser Ding - unsere Abi-Party 2019 - gemacht. Mit Erfolg!"
red/fis

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der Lebensfreude der Abiturienten, die zeitweilig Schlange an der Kasse und den Partybetrieb im Saal des ehemaligen Kurhause. Symbolträchtig die Außenaufnahme - ein Ex-Kurhaus voller Licht und Leben!
Fotos: Thomas Fischer




















7.07.2019 • 14:05 Uhr

JFV Leinepolder: Beste Ausbildung für Trainer und Spieler - Fußballschule in Hohnstedt

Die Trainer-Aus- und Fortbildung steht beim neu gegründeten Jugendförderverein Leinepolder ganz oben, wie auch die Ausbildung der jungen Akteure. Über 150 Nachwuchsspieler des JFV dürfen sich auf eine besondere Qualität ihrer Trainingseinheiten freuen.

Am vergangenen Mittwoch startetete die dezentrale Trainer-C-Lizenz-Ausbildung im Kreis mit einer ersten Info-Veranstaltung im Sporthaus des TSV Hohnstedt, an der unter anderem auch Übungsleiter der JSG Wieter und des JFV Leinepolder teilnahmen. Lehrausschuß-Vorsitzender Dennis Runschke (Bad Gandersheim) erläuterte den Anwesenden den Rahmenplan. Weitere Anmeldungen werden beim zweiten Termin am Mittwoch, 21. August um 19 Uhr an gleicher Stätte erwartet, wenn weitere Informationen fließen werden.

Dennis Runschke ist C-Lizenzinhaber seit 2008, seit 2012 Kreisauswahltrainer, seit 2016 B-Lizenzinhaber und seit dem vergangenen Jahr Ausschußvorsitzender im Fußballkreis Northeim- Einbeck. JFV-Chefkoordinator Detlef Baye kam erst kürzlich zurück von einer Trainerweiterbildung im NLZ von Hannover 96 zum Thema "Spielintelligenz". Die Verantwortlichen beim JFV Leinepolder beobachten das breite Engagement ihrer Ausbilder natürlich mit großer Freude.

JFV-Vorsitzender Björn Huchthausen: "Die Störche kommen. Wir sind auf einem guten Weg und erwarten mit Spannung unsere erste Saison von der G- bis A-Jugend. Mit der Gründung unseres Jugendfördervereins hat es im Jugendbdreich neue Strukturen gegeben. Für die Nachwuchsförderung wurde ein neuer, richtungsweisender Weg eingeschlagen. Dabei ist es uns wichtig, daß fußballbegeisterte und talentierte Kinder zwischen Northeim und Einbeck und darüber hinaus optimal gefördert und ausgebildet werden. Ebenso wichtig erscheinen dem Vorstand und dem Trainerstab neben der sportlichen Ausbildung natürlich auch die entsprechende Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz, um auch außerhalb des Platzes bestehen zu können".hakö

Terminvorschau:

JFV-Traingslager D-Jugend vom 9. bis 11. August in Edesheim. Unter anderem Schwerpunkt: Muskelaufbau und Stabilisierung mit Steffen Döllerer, Leiter des Trainingszentrums Salzderhelden, und Schwimmen/Regeneration. Fahrt ins Schwimmbad nach Einbeck. Übernachtung in Edesheim in einem großen Zelt.

Vom 3. bis 5. Oktober heißt es "Trainieren wie die Profis" in der Fußballschule des Bundesligisten VfL Wolfsburg im Trainingscamp des JFV Leinepolder in Hohnstedt/Sportplatz. Teilnehmen können alle Mädchen und Jungen zwischen 6 und 13 Jahren. Es gibt unter anderem eine Teilnehmermedaille, Urkunde und ein Gruppenbild. Infos und Anmeldungen unter
VFL-WOLFSBURG-FUSSBALLSCHULE.DE
hakö/ Fotos: Hartmut Kölling
















7.07.2019 • 13:25 Uhr

Ochtersum: 28-Jähriger schießt in die Luft und auf einen Mann auf dem Balkon - Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen

Die Polizei in Hildesheim berichtet soeben: Bereits in der Nacht zum vorigen Freitag kam es gegen 01:30 Uhr in dem Ortsteil Ochtersum in Hildesheim zu einem versuchten Tötungsdelikt mittels einer Schusswaffe.

Nach jetzigen Ermittlungsstand sei ein 28-jähriger Mann zusammen mit einem Freund in dem Ortsteil Ochtersum umhergefahren. Während der Fahrt habe der 28-jährige mehrmals mit einer Waffe in Richtung Himmel geschossen. Nach einiger Zeit habe der Waffenträger das Fahrzeug gewechselt und sei auf einen Parkplatz eines Mehrfamilienhauses gefahren, wo er auch wohnhaft sei. Dort seien der Waffenträger und ein Nachbar aufeinandergetroffen. Der Nachbar habe mit ihm sprechen und bezüglich der vorangegangenen Streitigkeiten der letzten Wochen vermitteln wollen. Der 28-jährige Mann zog jedoch seine Waffe und schoss in Richtung des 37-jährigen Opfers, der sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Balkon im 2. Obergeschoss befunden habe. Dabei habe er das Opfer verfehlt und sei geflüchtet.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehrere Streifenwagen auf dem Weg nach Ochtersum. Zudem wurde auch das SEK sowie ein Hubschrauber angefordert.

An der Wohnanschrift konnte der Täter nicht mehr angetroffen werden. Er wurde gegen 03:30 Uhr von Polizeibeamten der Polizeiinspektion Hildesheim in der Nähe seines Wohnortes festgestellt und vorläufig festgenommen. In dem Gewahrsamstrakt der Polizei leistete der 28-jährige Widerstand, glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Der Beschuldigte wurde im Laufe des Freitags beim Amtsgericht Hildesheim vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. ots










7.07.2019 • 13:10 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Zweimal schwere Kradunfälle - Einmal wegen Armbruch Rettungshubschrauber geordert

Die Polizei Clausthal-Zellerfeld berichtet soeben über zwei schwere Verkehrsunfälle mit Motorrädern:

Bereits am 4. Juli, gegen 17 Uhr, befährt ein 30-jähriger Krad-Fahrer die Bundesstraße 242, aus Clausthal-Zellerfeld kommend, in Richtung Wildemann. In Höhe einer Rechtskurve kommt ihm ein Krad teilweise auf seiner Fahrspur entgegen. Der 30-Jährige muss nach rechts ausweichen, verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzt. Dabei zieht er sich eine Schulterverletzung zu und wird ins Krankenhaus nach Seesen verbracht. Der Unfallverursacher flüchtet in unbekannte Richtung.

Am gestrigen Samstag gegen 16:20 Uhr, befährt ein 22-jähriger Krad-Fahrer die Landesstraße 517, aus Richtung Clausthal-Zellerfeld kommend in Richtung Schulenberg. In Höhe des Zulaufes der Okertalsperre verliert er auf Grund eines Fahrfehlers in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzt. Durch den Aufprall zieht sich der 22- Jährige eine Unterarmfraktur am rechten Arm zu und wird durch den angeforderten Rettungshubschrauber dem Klinikum in Wolfenbüttel zugeführt. ots










7.07.2019 • 13:04 Uhr

Einbeck: 19-Jähriger prügelt mit Bluetooth-Lautsprecher auf den Kopf

Am vorigen Freitag gegen 23 Uhr kam es auf einem Gartengrundstück in der Schlachthofstraße in Einbeck im Rahmen von Streitigkeiten zu einer gefährlichen Körperverletzung, in deren Verlauf ein 18-jähriger Einbecker nicht unerheblich verletzt wurde. Zur ambulanten Behandlung wurde er mit einem RTW dem Einbecker Bürgerspital zugeführt. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 19-jährigen Einbecker, der mit einem Bluetooth-Lautsprecher dem 18-jährigen mehrfach auf den Kopf geschlagen hat. Die Polizei Einbeck ermittelt wegen Körperverletzung gegen den Schläger. hin










7.07.2019 • 13:01 Uhr

In Herstelle: Frau (65) stirbt bei Dachstuhlbrand - Ehemann (76) kann sich retten

Am gestrigen Samstag, 06.Juli, gegen 05.55 Uhr wurde der Polizei Höxter durch die Feuerwehrzentrale eine unklare Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus in Beverungen - Herstelle (Landkreis Höxter) gemeldet. Erste vor Ort eintreffende Einsatzkräfte stellten den Brand des Wohnhauses fest. Der 76-jährige Bewohner konnte durch eine Nachbarin geweckt werden und das Wohnhaus unverletzt verlassen. Seine 65-jährige Ehefrau konnte von den Feuerwehrkräften nach Beendigung der Löscharbeiten nur noch tot geborgen werden. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten und wurde mittels eines Rettungswagens dem Krankenhaus zugeführt. Die Bundesstraße 83 war für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt, da die Wasserversorgung für die Löschung des Brandes aus der nahe gelegenen Weser erfolgte. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt, die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. / Wo.










7.07.2019 • 12:55 Uhr

Startschuss für das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Northeim: Noch bis Freitag 350 Teilnehmer/innen am Lippesee bei Paderborn

Kreisjugendfeuerwehrwart und Lagerleiter Florian Peters sowie Stellvertreter Konstantin Mennecke konnten zur Eröffnung am Samstagmorgen eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßen. Mit dabei war unter anderem Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die gleich eine große Portion Eis für die Teilnehmer spendierte sowie Bundestagsabgeordneter Roy Kühne, der passend zum Zeltlager bedruckte Trinkflaschen für alle mit im Gepäck hatte und der neue Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Ohne Euch gäbe es nicht die Feuerwehren von morgen. Ihr seid der Grund, warum unsere Bürger in einigen Jahren nachts ruhig schlafen können“, sagte Klinkert-Kittel verbunden mit viel Lob für das Engagement der Betreuer und Jugendlichen.
Die Zeltlagerwoche, die in diesem Jahr von Freitag bis Freitag, 5. bis 12. Juli dauert, beinhaltet unter anderem Kanu-Touren, Ausflüge ins Freibad und Heinz Nixdorf-Museum sowie auch genug Zeit im Freibad. Rund 90 Betreuer kümmern sich um die reibungslose Organisation.
Das Motto des diesjährigen Kreiszeltlagers lautet „Gemeinsam Mauern durchbrechen“. Dazu gibt es demnächst auch eine Ausstellung im Foyer des Kreishauses, die von allen teilnehmenden Jugendfeuerwehren gestaltet wird.
Interessierte können das Geschehen im Zeltlager auch direkt mitverfolgen. Im Liveblog unter http://zeltlagerblog.kfv-nom.de gibt es alles für Daheimgebliebene, Eltern und Interessierte.
Zu den Fotos: Jugendliche beim Wikingerschach-Turnier, die Zeltlager-Eröffnung und die längste Polonaise Paderborns bei der ersten Zeltdisco. Und ein bisschen konstruktive Imagepflege des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne; SPD geht nicht, weil sie keinen Bundestagsabgeordneten im hiesigen Kreis mehr stellt.
red/Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr
















7.07.2019 • 10:38 Uhr

Landesgartenschau 2022: Faust-Attacke auf umstrittene Info-Säule vor dem Rathaus

Die ganze Wut in einer Faust: Mit einem heftigen Schlag hat ein Unbekannter die Informationssäule mit dem krassen Plakat mit den Schlagzeilen "Bad Gandersheim 2022 Landes Gartenschau" und dem offiziellen Niedersachsen-Pferd Emblem angegriffen und beschädigt. Es bedurfte schon einer gewissen Schlagkraft. Denn die Oberflächenteile der Säule sind auch hartem Material, so wie sie von Heinz-Walter Gisa erstellt worden sind. Die Beschädigungsintensität deutet auf eine Männerfaust.

Die Info-Säule hatte insbesondere wegen ihres eigenwilligen Design - grelle Blüte auf Palmenbaum - zum Teil böse Kommentare an Stimmtischen, in der einzigen Gandersheimer Tanke, im Café eines Supermarktes, an Kneipentheken und in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Den Verursachern und Unterstützern der Info-Säule - dazu gehört neben Gebhard Jungblut und Heinz-Walter Gisa die neue Geschäftsführerin der Landesgartenschau- geht es darum, die für 2022 geplante Landesgartenschau in Bad Gandersheim "in der Diskussion zu halten".
Tiefschläge wie den jetzt dokumentierten sind allerdings alles andere als Contra-Argumente in einem konstruktiven Diskurs.
red/Fotos: Marc Reiser












7.07.2019 • 10:13 Uhr

Unglaubliches bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen: Massenhaft "Knöllchen" an Autos der Premieregäste verteilt

Auswärtige Besucher der jüngsten "Hair"-Premiere, die mit dem Auto angereist waren und ihre Wagen auf der Stiftsfreiheit geparkt hatten, staunten nicht schlecht als sie nach der fantastischen Aufführung weiße "Knöllchen" hinter ihrem Scheibenwischer entdeckten. Was für ein Schock... Was ist hier denn wieder los? An allen Fahrzeugen auf der Stiftsfreiheit waren diese merkwürdigen weißen Zettel zwischen Wischer und Windschutzscheibe geklemmt.

Mit zittrigen Händen wurde das Papier entfaltet. Und nun die Überraschung, die allen Beteiligten ein Schmunzeln abnötigte. Von geheimnisvoller Hand waren während der Aufführung beinahe unbemerkt die weißen Briefe an die Wagen gesteckt worden. Es handelte sich gleich um zwei Schriftstücke. Auf dem DIN-A4 Bogen war ein "Aufnahme" für den Förderverein Gandersheimer Domfestspiele dokumentiert. Auf der beigefügten Postkarte die freundliche Ansage: "Bitte eintreten!" Nach dem Theater also in den Förderverein.

Denn, so wird auf der Rückseite der Kartenbotschaft erklärt: "Freunde werden - Kultur fördern" . Und weiter: "Verschaffen Sie den Gandersheimer Domfestspielen etwas Frischluft und unterstützen Sie unser Theaterfestival, das bundesweit zu einem Markenzeichen von großem Wert und nachhaltiger Bedeutung geworden ist. Kommen Sie in unseren Verein und helfen Sie mit! Wir freuen uns auf Sie und gemeinsame Aktivitäten. Wie sagte schon August Verding: "Kultur ist Sauerstoff einer Gesellschaft".

Die "Knöllchen" wurde von allen gern gelesen, mitgenommen und für gut befunden: "Ein tolle Aktion!", fand Jasmin Fiedler aus Alfeld. "Ich überlege mir, da mitzumachen!", so die 33-Jährige. "Ich liebe dieses Gandersheimer Theater. Das kann man nur fördern!"
red/fis/Foto: Thomas Fischer












7.07.2019 • 09:52 Uhr

83-Jähriger unachtsam: Rückwärts mit Auto geradeaus über die Straße in den Graben -Beifahrerein (80) verletzt

Am gestrigen Samstag, helllichter Tag, es ist 10.20 Uhr, will ein 83-jähriger Einwohner aus einem Bodenfelder Ortsteil mit seinem PKW rückwärts von seinem Grundstück in der Amelither Straße auf die Fahrbahn der Amelither Straße (Landesstraße 551) fahren. Ein Polizeisprecher weiter: Infolge Unachtsamkeit fährt er quer über die Fahrbahn in den gegenüberliegenden Straßengraben. Hierbei wird seine 80-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Am PKW entsteht Sachschaden in Höhe von 1500 Euro.tm











6.07.2019 • 22:32 Uhr

Opperhausen: Reh ausgewichen und gegen Baum geprallt

Ereignisort: Einbeck; Gemarkung Opperhausen, Einmündung der Bundesstraße 445 / und Landesstraße. 592. Ereigniszeitpunkt: Heute, Zeit: Samstag, 06. Juli 2019, um 04.08 Uhr.
Ein 43-jähriger Bad Gandersheimer mußte an der genannten Einmündung mit seinem Fahrzeug einem querenden Reh ausweichen und bei diesem Ausweichmanöver geriet er von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf stieß er mit seinem PKW-Peugeot gegen einen dortbefindlichen Straßenbaum. Der Bad Gandersheimer zog sich eine leichte Verletzung zu Es entstand ein Gesamtsachschaden von 1000 Euro. Das Unfall verursachende Reh war davon gehoppelt. Me










6.07.2019 • 22:27 Uhr

Polizei teilt soeben mit: Landesparteitag der AfD in Warburg beendet - Laufen Gegendemos nun am Sonntag ins Leere?

Entgegen der Anmeldung hat die Partei AfD den Landesparteitag Nordrhein Westfalen in der Stadthalle Warburg im Landkreis Höxter bereits am heutigen Abend, 6. Juli, beendet. Das teilt soeben die Polizeibehörde in Höxter in einer offiziellen Verlautbarung mit. Die Veranstaltung wird am morgen Sonntag, 07 Juli 2019 , nicht fortgeführt. Inwieweit die im Innenstadtbereich vorgesehenen Veranstaltungen - dabei handelt es sich um angekündigte Demonstrationen von Gegnern der AfD - stattfinden werden, kann seitens der Polizei Höxter derzeit nicht gesagt werden. Jedoch ist mit den angekündigten Behinderungen im Umfeld der Stadthalle nicht mehr zu rechnen. /Te.










6.07.2019 • 21:19 Uhr

Der „Glöckner“ geht im Dauerregen unter - 1.Abbruch bei Festspielen 2019 in Bad Gandersheim

Heute, Samstagabend: Eine Viertelstunde wurde am heutigen Abend „Der Glöckner von Notre Dame“ bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen angespielt. Dann ertränkte der einsetzende Dauerregen die Vorstellung. Der erste Abbruch bei dem diesjährigen Freilichttheaterfestival. Ein Trost: die Festspielleitung teilte mit, entweder gibt es das Eintrittsgeld zurück oder Karten für eine Ersatzvorstellung. Thats Freilichttheater in der Roswithastadt live!
red/Fotos: Thomas Fischer














6.07.2019 • 20:07 Uhr

Metallica-Worldtour goes to Berlin: 70.000 mit Melanie aus Göttingen jetzt live im Olympiastadion

Die 19-jährige Melanie aus Göttingen befindet sich zur Minute im Zentrums des Konzert-Olymps. Seit gut einer Stunde lässt sich die junge Frau mit ihrer Clique in nur noch treiben. "Abtauchen und dieses Feeling in mir wirken lassen. Diese irre Musik. Diese Atmosphäre. Alles vor gestern vergessen. Wir haben einen Riesenspaß." Melanie umarmt ihren Niklas . Gibt ihm einen zärtlichen Kuss. Beide und ihre Freunde befinden sich gerade inmitten einer gigantischen Masse von Gleichgesinnten. Rund 70.000 Menschen sind zum Livekonzert der Hardrockband Metallica in die Weltstadt Berlin gepilgert. Wir sind dabei. Die heftige Musik von der gewaltigen Bühne mit einer wilden Lightshow bringt die Körper in Schwingungen, läßt alles vibrieren. Von oben geht ein warmer Sommerregen auf die Haupt. Metallica auf ihrer Worltour 2018-19. Das Konzert ausverkauft. Noch stehen die Leute. Tanzen und singen mit. Ein Konzertabend der Superlative. Teil davon die Hightech Logistik. Nicht allein auf der Bühne und der gesamten Steuerung von Musik und Lichteffekten. Wieder hat simply-X Systems made by Bad Gandersheim beim elektronischen Einlass und jetzt an den digitalen Kassen ganze Arbeit geleistet. "Alles funktioniert perfekt und easy", ist Holger Steinhoff, simply-man im Berliner Olymp zufrieden. Und auch wir tauchen jetzt ab in die Metallica-World. Treiben lassen in einen total geilen Konzertabend in Berlin. red/Fotos: simply-X


















6.07.2019 • 14:03 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Flotter Wirbel auf der Bühne. Musical „Hair“ in Bad Gandersheim

Von Prof. Dr. Gerhard Armanski

Lau neigt sich der Sommertag. Unter die Gäste auf der Stiftsfreiheit mischen sich unverwechselbare Hippies. Drinnen schaukelt vor der Kirche ein großes Peace-Zeichen im Abendwind. Ein buntes Tuch hängt vor der Festspielband. Auf der Bühne stehen rollbare Lattensitzbänke. Mehr an Bühnenbild ist nicht – und braucht es auch nicht, wie sich zeigen wird. Das Publikum füllt die Ränge und verharrt in erwartungsvollem Gemurmel. Die Hippies laufen ein, bunt gewandet und geschmückt, alle jung und munter. Gleich setzt auch die vielen wohlbekannte Musik ein. Es kann losgehen.
„Hair“, eines der bekanntesten und meistgespielten Musicals überhaupt. Es stammt aus einer bereits ferner liegenden Zeit, nämlich der flower power der 60-er Jahre und entwickelte sich zum Markstein der sich verbreiternden Popkultur. Ihr liegt eine gegen den gesellschaftlichen Mainstream gerichtete Bewegung zugrunde, die deren Handlungen und Werte wie bürgerliche Normen und den Krieg (Vietnam) ablehnte und versuchte, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Darin war sie für sich jahrelang erfolgreich, noch heute pilgern Touristen zu den Orten des Geschehens in San Francisco. Die Vorgänge und die Musik des Stücks gingen in die Studenten- und Protestbewegung der damaligen Zeit ein. Gut ein Jahrzehnt wurde das Musical auch verfilmt. Seine begeisternden Songs wie „Let the Sunshine in“ und natürlich „Hair“ waren noch immer für viele in Ohr und Mund. Auch wenn die Zeiten darüber hinweg gegangen sind, bleiben die Erinnerung und auch die Botschaft des Protests gegen ein festgezurrtes Leben und für die Freiheit der einzelnen Person.

Liebe, Gesang und Tanz

Die Geschichte, die dem Musical zugrunde liegt, ist sehr einfach gestrickt und für das Bühnengeschehen eigentlich fast nebensächlich. Ein junger amerikanischer Provinzler erhält seinen Einberufungsbefehl zur Army. Im Central Park von New York, auch immer Schauplatz (gegen)kultureller Aktivitäten, trifft er auf eine Gruppe Hippies, die ihn umstandslos vereinnahmen, was er weitgehend und offensichtlich zustimmend geschehen läßt. Die weitere Handlung kennt sodann keine markanten Einschnitte mehr. Alles taucht in ein teppichartiges musikalisiertes, tanzdurchsetztes Geschehen, das mit einer Ausnahme weniger von spürbaren Ereignissen, obgleich es zumindest eines gibt, als von der deutlich nach außen gewendeten guten Laune des Trupps kündet.
Gleich verbreiten die Hippies tanzend und „Liebe auf dem Ozean des Lebens“ intonierend ihre Überzeugung und Mission, angeführt von einer Art Häuptling, der einen Sexsong zum Besten gibt. Auch die Landesgartenschau in Bad Gandersheim wird erwähnt. Schier atemlos wirbelt die Gruppe über die Bühne, mitunter Stielmasken vors Gesicht haltend. Aufmüpfig und trotzig singt einer „Ich bin ein Farbiger, ein Neger“. Der Neuling gemeindet sich schnell ein, hüpft und tanzt kess mit. „Hab kein Haus, keine Schuh“ verdeutlicht das Ideal selbstgewählter Armut. Auf einem hereingerollten VW-Bulli thront die „Jungfrau von Orleans“ und stimmt das Motto an: „I believe in love“. Während sie von Bewaffneten bedroht werden, besingen alle frenetisch die Freiheit und den Frieden.
Teils drastische Liebesszenen folgen. Gegen das Spießertum wird zu Felde gezogen, mit den auftauchenden Eltern des Ausreißers Claude kommt es flugs zum Konflikt. Der Neuling will hier bleiben. „Die werden mich nicht kriegen.“ Gelegentlich hochkommende Verzweiflung kann er allerdings nicht banz bannen. Der 'Häuptling' verteilt Wohlfühlpillen, auch eine für den rechtskonservativen „Alabama-Wallace“. „I'm just a hairy guy“ singen sie und tanzen ausgelassen bis ins Publikum hinein. Das steht für die langen Haare als Zeichen der Freiheit, aber auch für „hairy“ als Ausdruck des Unangepaßten. Die Gruppe huschelt und knuddelt, ein Transvestit singt, Vorbeikommende bekehren sich. Es gibt aber auch moralische Diskussionen sowie Kritik am Oberhippie, an herzlosem und gefühlskaltem Verhalten. Die US-Flagge wird verhöhnt und eine Einladung zum Be-in (gesellig-lustvolles Beisammensein) unter den ZuschauerInnen verteilt. Sehnsuchts- und Liebeslieder ertönen. Claude fragt sich singend: „Wo geh ich hin, wo ist mein Weg?“. Ein Polizist will eingreifen und wird unversehens selbst zum Hippie (gemacht).
Die Gruppe stimmt ein spirituelles Sternenlied an. Mitunter streuen sie auch christlich liturgische Gesänge ein. Schier akrobatisch fetzen sie bunt über die Bühne oder bilden eine Linie. Sie imaginieren einen Flug ins Wunderland. Drogenbetäubt und rauchumhüllt bewegen sie sich langsam und träumerisch, sie schweben der „Schönheit der Welt“ zu. Dann bricht ein beklagenswertes militärisches Zwischenspiel (Vietnam) ein, gegen das einige 'Indianer' angehen und zur Revolution aufrufen. Maria wird angefleht und 'tibetische' Mönche singen von Bruderschaft. Chaos bricht aus, alle werden getötet, aber flower power wird siegen. Der Neulinng Claude stirbt, seine Schönheit ist verschwendet, er findet ein „jämmerliches Ende“. Er verflucht die Welt. Erneut beginnt das Getanze, für die Hippies ist es zwar die „letzte Nacht der Welt“, aber „wir halten zusammen“ stimmen sie ihr Überlebenslied an. Mit „Lady Sunshine“ ertönt ihr letztlicher Triumph. Das Publikum ist sehr angetan, klatscht seinen Beifall und trampelt vor Begeisterung. So erhält es am sinkenden Abend noch zwei Zugaben.
Die Hauptakteure des Musicals sind im Grunde Musik und Tanz, ein Sinnenfest, vielfältig und ausgelassen, hervorragend und bühnenfüllend choreographiert von Marc Bollmeyer. Das Rock-Musical „The American Tribal Love“ will nicht nur erfreuen, es trägt auch eine Botschaft, ist nämlich ein „Plädoyer für Toleranz, Hilfsbereitschaft und Liebe“ (Bollmeyer) in der Menschheitsfamilie. Das Ensemble hat sichtlich Freude an beidem und überzeugt mit teils überschäumender Spielfreude. Es ist reich besetzt und voll beteiligt an den Rollen, in die sie schlüpfen. So geht auch das Publikum gern mit, zeigt sich gut gelaunt und spendet immer wieder Szenenapplaus. Es ist ein Stück, das vor fünfzig Jahren spielt, aber keineswegs veraltet ist, wenngleich das Geschehen als solches nicht wiederholbar. Die Lebensfreude, die es ausstrahlt, kommt auch heute an.
Gerhard Armanski
Fotos: Thomas Fischer



























6.07.2019 • 13:02 Uhr

Starker Auftrieb für das Gandersheimer Ferienprogramm für Kids: Faszination Fliegen live - Ein Traum geht in Erfüllung

Einmal in die Lüfte steigen. Die Siedlung Leinetal aus der Vogelspektive erleben. Soeben hat das ein Mädchen mit ihrer Mutter, die in Leinetal bei Kreiensen zuhause sind, erleben dürfen. Pilot Eric Ude und mit ihm drei Passagiere stieg mit seiner einmotorigen Flugmaschine auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz ab - und schon begann das fantastische Abenteuer.

Bei herrlichen Witterungsbedingungen bot sich von oben ein wunderbarer Ausblick auf wunderbaren Landschaften und Wälder, Äcker und Siedlungen und eben das eigene Zuhause in Leinetal. Alles sieht so friedlich aus von oben!

Möglich gemacht hat diesen Trip in die Lüfte zur Minute das Ferien-Programm 2019 der Bad Ganderdsheimer Jugendpflege in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege im Alten Amt. Heute dürfen sich die Kinder (und auch Eltern) diesen Traum vom Fliegen in ihrer Heimat erfüllen. Zahlreiche Familien nutzen dieses außergewöhnliche Angebot. Dabei ist neben dem Flug auch die Besichtigung (mit Erklärung) der Flugzeuge und des Towers auf dem "Kühler" möglich. Dank gilt hierfür den starken Typen vom Sportfliegerclub Gandersheim-Seesen. Sie und die Stadtjugendpflege und Gemeindejugendpflege in Gandersheim und Kalefeld haben in Kooperation dieses Ferienerlebnis ermöglicht. Einfach klasse!
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer
















6.07.2019 • 12:47 Uhr

Tatsächlich eine brutale Beziehungstat: Langjährige Partnerin mit Messer beinahe tödlich verletzt - Täter verweigert Aussagen - Richter erlässt Haftbefehl

Am Freitag gegen 13.30 Uhr kam es in einer Pension in Lindau zu einem Tötungsdelikt. Tödlich verletzt wurde dabei eine 60 Jahre alte Lindauerin (wir berichteten). Bei der Tat wurde auch eine 59 Jahre alte Frau aus Lindau schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Tatverdächtig ist in beiden Fällen der ehemalige Lebensgefährte der Verstorbenen. Der 54-Jähige Lindauer ließ sich nach der Tat widerstandslos festnehmen.

Bei der Polizeiinspektion Northeim wurde noch am Nachmittag die Mordkommission "Flecken" eingerichtet. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass die vorausgegangene Beendigung der langjährigen Beziehung zwischen Opfer und Täter ursächlich für den heftigen Streit war, der dann tödlich endete.

Bei der Tat benutzte der 54-Jährige ein Messer. Die 60-Jährige erlag noch am Tatort ihren schweren Verletzungen. Ihre 59-Jahre alte Bekannte wurde ebenfalls durch Messerstiche schwer verletzt. Der Frau gelang es aber aus der Pension zu flüchten und um Hilfe zu rufen. Anwohner leisteten ihr 1. Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungsdienste.

Nach dem Geschehen verständigte der 54-Jährige über den Notruf Polizei und Rettungsdienste. Wenig später ließ er sich widerstandslos von Polizeibeamten festnehmen.

Nach Rücksprache mit seinem Anwalt verweigert der 54-Jährige die Aussage. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde der Lindauer am Samstagvormittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen vorgestellt. Ein Haftbefehl wurde erlassen und eine Überführung in die JVA Rosdorf veranlasst.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wird der Leichnam des Opfers am kommenden Montag in der Rechtsmedizin Göttingen obduziert.fal










6.07.2019 • 09:13 Uhr

Super-Sommer-Sonne setzt glückliche Premierenserie bei den 61. Domfestspielen fort - Diesmal mit Bravo-Rufen

Die 61. Gandersheimer Domfestspiele schwimmen weiter auf der Super-Sommer-Sonnenwelle. Die glückliche Premierenserie wurde am gestrigen Abend mit der wilden, bunten und doch nachdenklichen Hair-Aufführung fortgesetzt. Schon vorher wunderbares Sommertheaterfeeling. Dann über 120 Minuten "Hair- Das Musical". Spiellaune des Ensembles und der Combo leidenschaftlich, intensiv, genial inszeniert und den begeisterten 1000 Menschen auf der Tribüne dargeboten. Am Ende die von ihren Sitzenden aufspringenden Menschen. Riesige Applausovationen. Wieder stehend und fast fünf Minuten lang. Es steckte die Schauspielerinnen und Schauspieler noch einmal an. Ihre Zugaben eine Verneigung vor einem tollen Publikum. Aus seinen Reihen schallten diesmal laut die "Bravo"-Rufe.
red/Fotos: Thomas Fischer














5.07.2019 • 17:43 Uhr

Vortrag bei den Museumsfreunden: "Der Nationalparkwald im Wandel zur neuen Wildnis"

Die Museumsfreunde in Bad Gandersheim haben für den kommenden Vortrag am Montag, 8. Juli 2019 um 19.30 Uhr Dr. Friedhard Knolle ins Biedermeierzimmer des städtischen Rathauses eingeladen. Dr. Knolle, als Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung, gehört zu dem Kompetenzteam, das die Entwicklung des Harzes begleiten. Mitten in Deutschland gelegen, entstand der länderübergreifende Nationalpark. Harz 2006 durch die Vereinigung der Nationalpark „Hochharz“ in Sachsen-Anhalt und „Harz“ in Niedersachsen. Er schützt und entwickelt eine einzigartige Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Mooren, Fließgewässern und zahlreichen weiteren Lebensräumen. Über 7000 Tier- und Pflanzenarten kommen hier vor, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Der Nationalpark ist größtenteils auch als Natura 2000-Gebiet (FFH- und Vogelschutzgebiet) der Europäischen Union ausgewiesen.
Der Nationalpark Harz hat schon eine lange Geschichte - schon Hermanns Löns plante ein solches Schutzgebiet bei Bad Harzburg und auf Flächen, die heute innerhalb des Parks liegen. Heute hat der Nationalpark Harz zu jeder Jahreszeit viel zu bieten. In seiner Mitte liegen die bekannten Tourismusmagneten Brocken und Torfhaus mit attraktiven Nationalpark-Besucherzentren. Auch in allen Nationalparkgemeinden rund um das Schutzgebiet finden Sie Informations- und Bildungsangebote. Ein jährlich neu aufgelegtes Naturerlebnisprogramm gibt einen Überblick – das aktuelle Programm wird der Referent mitbringen – und noch viel mehr Information. Speziell wird der Referent auch auf die Rolle des Borkenkäfers im Park und die aktuellen Waldbilder eingehen, die für viel Diskussionsstoff sorgen.
Wie funktioniert ein natürlicher Wald? Welches Leben gibt es im Totholz und warum sehen die Nationalparkwälder teilweise braun aus? Das emotional besetzte Thema des Absterbens alter Fichten infolge der Massenvermehrung des Borkenkäfers wird aufgegriffen und mit zahlreichen Hintergrundinformationen erläutert. Doch der Käfer ist im Nationalpark kein Grund zur Sorge. Am Ende steht nicht ein toter Wald, sondern sprießendes Leben aus jungen Fichten, Ebereschen, Weiden und Birken – ein Wald, der vielfältiger und artenreicher ist als zuvor. Allerdings wird dieser ökologische Prozess durch den Klimawandel beschleunigt. Die Museumsfreunde hoffen, dass dieses Vortragsthema bei viele Bürgern und Gäste der Stadt Interesse wecken wird und laden bei freiem Eintritt herzlich ins Rathaus ein.
red/Foto:










5.07.2019 • 17:39 Uhr

Verband stellt klar: Kein Engpass bei der Trinkwasserversorgung!

Zur hysterischen Diskussion um eine angebliche Wasserknappheit in Deutschland sagt Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser / Abwasser im BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., klarstellend gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

„Zurzeit kann von einem Engpass bei der öffentlichen Trinkwasserversorgung in Deutschland keine Rede sein. Wenn es in einigen Orten Einschränkungen zum Beispiel bei der Gartenbewässerung gibt, so ist das in der Regel auf technische oder hydraulische Gegebenheiten zurückzuführen: Das System ist mancherorts nicht auf einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage, wie wir ihn am vergangenen Sonntag bei fast 40 Grad Celsius erlebt haben, ausgelegt. Wichtig ist in jedem Fall, dass die öffentliche Trinkwasserversorgung auch in Zukunft immer Vorrang gegenüber der landwirtschaftlichen Nutzung hat. Es kann nicht sein, dass Brunnen für die landwirtschaftliche Nutzung genehmigt werden, aber an gleicher Stelle Brunnen für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung nicht zum Zuge kommen.“ red/Foto: Thomas Fischer











5.07.2019 • 17:34 Uhr

Heute um 13.30 Uhr in Lindau: Zwei Frauen brutal attackiert - 60-Jährige wird Opfer eines Gewaltverbrechens - Mutmaßlicher Täter (54) lässt sich festnehmen

Eine 60 Jahre alte Frau aus Lindau ist am Freitag gegen 13.30 Uhr in einer Pension Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Bei der Tat wurde auch eine 59 Jahre alte Frau aus Lindau schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Sie befindet sich zurzeit in ärztlicher Behandlung. Tatverdächtig ist in beiden Fällen ein 54 Jahre alter Lindauer, der sich widerstandslos festnehmen ließ. Die Hintergründe des Geschehens sind derzeit noch unklar.

Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat unmittelbar nach Bekanntwerden des Verbrechens eine Mordkommission eingerichtet. Aktuell laufen die Ermittlungen mit Nachdruck. fal










5.07.2019 • 15:55 Uhr

Abi-Party 2019: Kurhaus-Eigentümer Robert Riedlberger brachte Feuerlöscher und Heu-Harke mit

So wie die Mitglieder des Organisationskomitees der diesjährigen Abi-Party 2019 - die in wenigen Stunden im Bad Gandersheimer ehemaligen Kurhaus steigen wird - den Eigentümer Robert Riedlberger als hilfsbereite, umgängliche und kommunikative Persönlichkeit beschrieben hatten, so erlebten wir ihn heute auch. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte Gelegenheit, mit dem erfolgreichen Tiefbauunternehmer aus Singenbach in Bayern in Bad Gandersheim intensiv ein Exklusiv-Gespräch zu führen. Themen waren unter anderem sein Engagement für die jungen Leute in Bad Gandersheim, sein erfolgreiches Unternehmen und seine Geschichte und Positionen zur Immobilie im Herzen des Kurviertels. Bekanntlich sorgt das ehemalige Kurhaus aufgrund seiner Nichtnutzung seit geraumer Zeit für reichlich Diskussionsstoff.

Auch am heutigen Freitagvormittag dokumentierte der sympathische Unternehmer und Eigentümer aus Bayern seinen Einsatz und seine Hilfestellung für die Abiturieten, damit ihre Party heute Abend (ab 20 Uhr) steigen kann und ein Erfolg wird. Riedlberger hatte in seinem Dienstwagen unter anderem fast ein Dutzend neue Feuerlöscher mitgebracht. "Mit Schaum und Zulassungszertifikat", so wie es Stadtbrandmeister Roßtock in einer Auflage nachgefordert hatte.

Ebenso war der Unternehmer davon unterrichtet worden, dass das noch herumliegende Heu von seinem Grundstück beseitigt werden musste. Auch eine Nachforderung von Stadtfbrandmeister Rostock. Eigens hierfür hatte sich der Pragmatiker und Macher Riedlberger mit einer neuen hölzernen Harke, so wie man sie in Bayern benutzt, eingedeckt und auf seinem Rücksitz im Benz mit nach Bad Gandersheim gebracht. Riedlberger war beeindruckt, dass die Abiturienten das Heu bis in die gestrige Nacht hinein in einer Art Kraftakt beiseite geschafft hatten. So kam die neue Holz-Harke noch nicht zum Einsatz.

Riedlberger räumte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk glasklar mit einigen immer wieder (und wider besseres Wissen!) kolportierten und gehässigen Vorurteilen auf: "Wir haben das ehemalige Kurhaus nicht als Spekulationsobjekt gekauft, sondern wir hatten seinerzeit sehr gute und sachliche Gründe für eine geplante Nutzung als Schulung- und Tagungslokal", ging er auf ein spezielles Vorurteil ein. Das Projekt scheiterte an gewissen Rahmenbedingungen, die Bad Gandersheim nicht mehr vorhalten konnten. Beispielsweise Übernachtungsmöglichkeiten für Schulungsteilnehmer.
Wie werden über das interessante Gespräch mit dem Unternehmer Riedlberger gesondert berichten.

Das Bilder dokumentieren den Unternehmer Robert Riedlberger beim heutigen Ausladen der neuen Feuerlöscher mit Phil L. vom Organisationskomitee. Außerdem die Bereitstellung von Getränken, Theke und Stehtischen durch das Getränkeunternehmen Walter Wille.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










5.07.2019 • 15:26 Uhr

Laster mit tonnenschweren Bioabfällen kippt um und rutscht in Graben - Verletzter Fahrer eingeklemmt und von Feuerwehr befreit

Ein Mülltransporter ist an einer Kreuzung auf der Bundesstraße 7 bei Warburg im Landkreis Höxter auf die Seite gekippt. Der 40-jährige Fahrer war zunächst eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus der Fahrerkabine befreit werden. Aufgrund seiner Verletzungen wurde er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen bog das beladene Müllfahrzeug am Freitag, 5. Juli, um 9.50 Uhr vom Paderborner Tor kommend nach links auf die B 7 in Fahrtrichtung Ossendorf ein. Aus noch unbekannten Gründen kippte der mit Bioabfällen beladene Lkw bei dem Abbiegevorgang um, rutschte am Fahrbahnrand in einen Graben, prallte gegen einen Baum und blieb auf der Seite liegen. Die Bundesstraße musste zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Der Lastwagen wurde mit Hilfe von Kränen geborgen. Während dieser Zeit kam es zu Verkehrsstörungen im Kreuzungsbereich. Der Sachschaden wird mit 150.000 Euro angegeben.nig/Foto: Polizei










5.07.2019 • 14:58 Uhr

Jazz-Mekka seit Donnerstag bis 14. Juli in Stuttgart - Schlossplatz schönste Event-Arena Europas - simply-X Systems im Einsatz

Eines der bedeutendsten Jazz-Festivals in Deutschland hat am gestrigen Donnerstag in Stuttgart mit phänomenalen Eröffnungsmusik begonnen. "Jazz Open Stuttgart 2019 - ein in vielerlei Hinsicht beeindruckender Event auf dem Schlossplatz, der zu den schönsten Plätzen Europas zählt. Für zigtausend Jazz-Liebhaber/innen aus Deutschland und Europa gehört das Festival zum musikalischen Höhepunkt des Jahres. Angesichts internationaler Top-Künstler sind viele Livekonzerte ausgebucht. Aber laut Veranstalter gibt es noch Tickets. Das Festival dauert bis einschließlich den 14. Juli 2019.

Aus Südniedersachsen und Bad Gandersheim haben sich eingefleischte Jazz-Freunde und Freundinnen bereits in Stuttgart angesagt und eingelogt. Sie werden vor Ort - wie alle anderen Besucher/innen des Festivals "Jazz Open Stuttgart" - ganz geräuschlos aber sehr effektiv und effizient mit einer technischen Logistik aus Bad Gandersheim zu tun haben: simply-X, das innovative Unternehmen für elektronische Komplettlösungen organisiert komplett die Einlass- und Kassensysteme beim "Jazz Open Stuttgart 2019".
red/Fotos: simply-X/ Screenshot Homeside "Jazz Open Stuttgart"










5.07.2019 • 14:14 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Was verbirgt sich unter dem eingepackten "Hair"-Mobil - Heute die Premiere

Immer immer wieder überrascht das kreative Bad Gandersheimer Theaterfestival "Domfestspiele": Heute die nächste Premiere. "Hair - Das Musical" steht ab 20 Uhr auf dem Programm. Im Vorfeld Rätselraten: Wie wird das bereits in Bad Gandersheim legendär und spektakulär aufgeführte Stück in seiner Neuauflage ausschauen? Erwartungen und Hoffnungen. Anlass für weitere Fragezeichen gab in den vergangenen Tagen ein vollkommen verpacktes und damit nicht erkennbares Theaterrequisit. Unter einer grauen Plastikhülle versteckt das "Hair"-Mobil, so deutete es ein Theatermacher an. Das Geheimnis wird im Verlauf der heutigen Premiere gelüftet. Soviel ist hier verraten: Das crazy Vehikel ist eine Leihgabe vom Theater in Münster. Wir sind gespannt...
red/fis/Foto: Thomas Fischer










5.07.2019 • 13:27 Uhr

Autobahnpolizei Göttingen zieht Bilanz: Dutzende zu breite Fahrzeuge im Baustellenbereich auf dem linken Fahrstreifen unterwegs

Die Autobahnpolizei Göttingen hat am Dienstag (02.07.19) im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit den Fahrzeugverkehr im Baustellenbereich der Autobahn 7 überwacht. Insbesondere wurde hierbei das Augenmerk auf Fahrzeuge gelegt, welche verbotswidrig den linken Fahrstreifen benutzten.

Der linke Fahrstreifen im Baustellenbereich ist aufgrund baulicher Gegebenheiten in vielen Abschnitten auf 2,10 Meter, in einigen Bereichen sogar nur auf 2 Meter begrenzt. Leider ignorieren viele Verkehrsteilnehmer diese Tatsache und befahren trotzdem, teils mit erheblich zu breiten Fahrzeugen, den linken Fahrstreifen. Laut den Beamten der Autobahnpolizei Göttingen kommt es dadurch fast täglich zu Verkehrsunfällen. Der rechte Fahrstreifen ist an vielen Stellen nämlich so schmal, dass große Lkw nicht ausweichen können. Zudem kommt es bei Fahrzeugen mit Anhängern aufgrund von Fahrbahnunebenheiten häufig dazu, dass der Anhänger seitlich versetzt ist. Wenn nun ein zu breites Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen fährt, ist ein Unfall oft unvermeidbar.

Hinzu kommt, dass viele Verkehrsteilnehmer die tatsächliche Breite ihres Fahrzeuges gar nicht kennen, denn in den Fahrzeugpapieren ist lediglich die Breite ohne die Außenspiegel eingetragen. Die Autobahnpolizei Göttingen rät den Fahrzeugführern daher, sich vor Fahrtantritt über die tatsächliche Breite ihres Fahrzeuges zu informieren. So können Unfälle durch seitliche Berührungen vermieden werden.

Weiterhin gibt die Polizei zu bedenken, dass im Baustellenbereich die maximal zulässige Geschwindigkeit 80 km/h, in vielen Bereichen sogar nur 60 km/h beträgt. Diese Geschwindigkeiten können auch von großen Lkw problemlos gemeistert werden. Ein Überholen ist laut Straßenverkehrsordnung nur mit "wesentlich höherer Geschwindigkeit" zulässig. An mehreren Stellen ist durch eine entsprechende Beschilderung zudem ausdrücklich ein Überholverbot angeordnet.

Kommt es dann auch noch zu einer Staubildung, ergibt sich ein weiteres Problem: wenn beide Fahrstreifen mit Fahrzeugen zugestellt sind, ist es für die Rettungskräfte oft unmöglich, schnell zu einem Unfallopfer vorzudringen. "Hier geht es nicht selten um Minuten, die über Leben und Tod entscheiden", so die Beamten der Autobahnpolizei. Und nicht zu vergessen: wer keine Rettungsgasse bildet und somit die Einsatzkräfte behindert, dem droht zusätzlich ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkten in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
sh/mb










5.07.2019 • 13:20 Uhr

Sehenswerte Sommerakademie lädt in den Klosterhof nach Brunshausen ein - Donnerstag das Konzert

Die fünfzehnte Sommerakademie der Kreisvolkshochschule Northeim findet vom 8. bis 12. Juli auf dem Gelände des ehemaligen Klosterhofes in Brunshausen bei Bad Gandersheim statt. In drei Werkstätten gibt es Acryl- & Pastellmalerei, Schmieden und Steinbildhauen mit Thüster Kalkstein. Eine Tradition ist der musikalische Donnerstagabend mit einem Konzert ab 18 Uhr für die Teilnehmenden der Kurse, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit. Für die Teilnehmenden der Sommerakademie ist der Eintritt frei, von Gästen wird eine Spende erbeten. Interessierte können am 11. Juli ab 17 Uhr vor dem Auftritt der Musikgruppe „Front Porch Picking“ in die schöpferisch kreative Atmosphäre der Werkstätten hineinschnuppern. Bis dahin werden bestimmt schon vielfältige und interessante Ergebnisse zu sehen sein.lpd










5.07.2019 • 13:15 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der achtundzwanzigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 8. bis 14. Juli 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 8. Juli: Raum Hardegsen

Dienstag, 9. Juli: Raum Uslar/Bodenfelde

Mittwoch, 10. Juli: Raum Hardegsen

Donnerstag, 11. Juli: Raum Kalefeld

Freitag, 12. Juli: Raum Northeim

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer










5.07.2019 • 08:51 Uhr

Förderung geht weiter: 15 Millionen Euro für nachhaltige Projekte in Natur und Landschaft

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz stellt im Rahmen der Richtlinie „Landschaftswerte“, eine Fördersumme von mehr als 15 Millionen Euro bereit. Insgesamt werden damit 34 Projekte gefördert. Elf Millionen Euro werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vier Millionen Euro aus dem niedersächsischen Landeshaushalt kommen.

„Wir fördern wieder eine bunte Vielfalt an Projekten“, sagte Umweltminister Lies, „so kann zum Beispiel die Inneneinrichtung des Nationalparkhauses Juist endlich erneuert und eine Ausstellung im NABU Wildkatzenzentrum in Goslar entstehen. Außerdem werden einige Naturerlebnispfade eingerichtet. Auch konzeptionelle Projekte, wie der Naturparkplan in der Wildeshauser Geest, werden gefördert.“ Die Förderung komme dabei hauptsächlich dem niedersächsischen Natur- und Kulturlandschaftserbe in den Nationalen Naturlandschaften (Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke) zugute. Dazu gehören auch Kooperationen mit Partnerbetrieben. Darüber hinaus werden besondere Projekte im Bereich der Artenvielfalt in Städten und Dörfern gefördert, die einen besonderen ökologischen, aber auch wirtschaftlichen und sozialen Mehrwert haben.

„Die Richtlinie ‚Landschaftswerte‘ ist überaus erfolgreich und war in diesem Jahr hoffnungslos überzeichnet“, so Minister Lies weiter. „Wir konnten glücklicherweise zusätzliche Mittel des EFRE einwerben und können daher zum Stichtag 30.September weitere Projektanträge annehmen“. Weitere Informationen sind bei der Investitions- und Förderbank erhältlich: https://www.nbank.de/Öffentliche-Einrichtungen/Energie-Umwelt/Landschaftswerte/index.jsp

Mit der Förderung von Projekten über die Richtlinie „Landschaftswerte“ wurde 2016 begonnen. Mittlerweile wurden 136 Projekte in ganz Niedersachsen mit einer Summe von 36,4 Millionen Euro (davon 27,5 Millionen Euro aus dem EFRE und 8,9 Millionen Euro Landesmittel) bewilligt. 36 Projekte wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. red/Foto: Thomas Fischer













5.07.2019 • 08:49 Uhr

In Kirchberg bei Seesen: Um 22.40 Uhr Stress mit Beleidigungen und Androhung von Haue

Die Seesener Polizei teilt soeben offiziell mit:

Bereits am 2. Juli, zwischen 21.40 Uhr und 22.40 Uhr, kam es im Seesener Ortsteil Kirchberg zu mehrfachen Beleidigungen und Bedrohungen. Ein 62- jähriger Kirchberger betitelte dabei eine 63-jährige Kirchbergerin mehrfach mit unflätigen Ausdrücken. Als ihr 63-jährige Ehemann dazukam, wurde beiden Schläge durch den Aggressor angedroht. Der Hintergrund der spätabendlichen Stresslage wurde nicht mitgeteilt. Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Bedrohung. gol










5.07.2019 • 08:44 Uhr

Vertreter der LEADER-Region zu Gast bei Ministerin Barbara Otte-Kinast - Erfahrungen aus der aktuellen EU-Förderphase wurden diskutiert

Bürgermeister Uwe Ahrens sowie Bau- und Umweltdezernent Ralf Buberti, haben sich als Vertreter der Lokalen Aktionsgruppe „Harzweserland“ mit Ministerin Barbara Otte-Kinast zur EU-Projektförderung ausgetauscht. Dabei war auch Annette Muhs vom Regionalmanagement.
Aus ihrer Erfahrung in der laufenden Förderperiode plädierten die Gäste in Hannover für die Vereinfachung der Antragsverfahren gerade auch für private Antragstellerinnen und Antragsteller. Nach den Erfahrungen der lokalen Akteure stellt der bürokratische Aufwand, der mit einer Antragstellung verbunden ist, eine große Hürde dar, die oft nur mühselig überwunden wird.

Eine zeitintensive Beratung und Betreuung ist die Folge, welche bei den beteiligten Behörden umfangreiche Kapazitäten bindet. Lange Bearbeitungszeiten sind oftmals die Folge.
Ministerin Barbara Otte-Kinast zeigte Verständnis für die Erfahrungen aus der Förderpraxis und berichtete zugleich von ähnlichen Aussagen aus anderen Regionen in Niedersachsen. Es sei deshalb wichtig, auf den verschiedensten Ebenen diese Probleme anzusprechen und Einfluss auszuüben. Hier stehe die Region Harzweserland mit ihren Erfahrungen nicht allein. Zugleich sagte sie ihre Unterstützung für die Anliegen der Gäste aus dem „Harzweserland“ zu. Schließlich müsse die Förderung des ländlichen Raumes fortgesetzt, künftig aber möglichst einfacher gestaltet werden.lpd

Zum Bild:
Treffen mit Ministerin Barbara Otte-Kinast mit (v. l. n. r.) Annette Muhs (Regionalmanagement Harzweserland), (tlw. verdeckt) Jörg Wolkenhauer (LEADER-Fachreferat beim Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Bürgermeister Uwe Ahrens (Vorsitzender LAG Harzweserland), Ministerin Barbara Otte-Kinast, Ralf Buberti (stv. Vorsitzender LAG Harzweserland/Dezernent Bauen und Umwelt) sowie Antje Schlüter ( LEADER-Fachreferat beim Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Foto: lpd











5.07.2019 • 08:38 Uhr

Ohlenrode: 75-Jähriger Gandersheimer bei Ausweichmanöver Laterne gerammt - Unfallverursacher flüchtet - Zeugenaufruf

Tatort: Alfeld Ortsteil Ohlenrode, Fredener Straße/Am Thie. Tatzeitpunkt: Gestern, Donnerstag,+ 4.Juli 2019, gegen 6 Uhr.

Das Ereignis: Ein 75-jähriger Bad Gandersheimer befuhr in Ohlenrode die Fredener Straße in Richtung Dankelsheim und in der dortbefindlichen Kurve sei ihm ein bisher unbekannter Fahrzeugführer entgegengekommen. Um einen Zusammenstoß der Fahrzeuge zu vermeiden, leitete der Bad Gandersheimer ein Ausweichmanöver nach rechts ein. Im weiteren Verlauf beim Ausweichen geriet nun der Bad Gandersheimer mit seinem PKW Skoda gegen eine auf dem Gehweg befindliche Straßenlaterne. Am PKW Skoda und an der Straßenlaterne entstand Gesamtsachschaden von 3300 Euro. Der bisher unbekannte Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen = Ermittlungen wegen Verkehsrunfallflucht wurden aufgenommen. Anwohner aus Ohlenrode werden gebeten, sachdienliche Hinweise bzw. Wahrnehmungen an das Polizeikommissariat Alfeld, Telefon 05181 91160, zu melden.Me











5.07.2019 • 08:32 Uhr

Abi-Party 2019: Spontane Spendensammlung engagierter Firmen ermöglicht Gebühr für Brandschutz

Es hat geklappt. Schnell. Unkompliziert. Geräuschlos. Ein halbes Dutzend von Gandersheimer Firmen haben sich gesagt: Wenn Abiturienten/innen des Roswithas-Gymnasiums Bad Gandersheim in ihrer Schulstadt eine Abi-Party machen möchten, dann macht das Sinn. Und es macht weiter Sinn, so etwas konstruktiv zu unterstützen, fanden hiesige Unternehmer.

Konkret ging es um die Beschaffung eines Geldbetrages, um eine Gebühr für den Brandschutz bei der Abi-Party 2019 an die Stadt Bad Gandersheim entrichten zu können. Die hatte auf Antrag und mit Beschluss des Verwaltungsausschusses den ursprünglichen Umfang eines Kostenbescheids von über 2.000 Euro auf 500 Euro reduziert. Dieses Geld wurde sodann von Timo Dröge (Steuerberaterkanzlei Dröge & Paul) und Thomas Fischer (Medienunternehmen Fis Work Media Group) in einer Blitzaktion akquiriert. Sie holten Firmen ins Boot, die das Engagement der Abiturienten mit einem finanziellen Beitrag unterstützen wollten. Am Ende kamen 550 Euro zusammen.

Ermöglicht haben diesen Betrag Steuerberaterkanzlei Dröge & Paul Bad Gandersheim-Northeim, part AG Bad Gandersheim, Nils Vogt, E-Center Bad Gandersheim, Dirk Scheuner, Sportstadt Bad Gandersheim , Tobias Reinecke, simply-X Bad Gandersheim, Mathias Bode und Fis Work Media Group Bad Gandersheim. Donnerstag dann die Übergabe des grünen Briefkuvert mit dem Spendengeld an Iwen vom Organisationskomitee Abi-Party 2019 vor dem früheren Kurhaus. Dort wird die Party am Freitag ab 20 Uhr stattfinden.

"Toll! Vielen Dank für die Schnelle Spende. Die hat uns sehr geholfen!" freute sich Iwen bei der Übergabe.
red










5.07.2019 • 08:03 Uhr

Wie mit Oldtimern umgehen? Experte Norbert Schroeder gibt Tipps

Im Rahmen der Einbecker Oldtimer-Tage haben die FörderFreunde PS.SPEICHER am Freitag, den 26. Juli 2019 um 19 Uhr, Norbert Schroeder eingeladen, sein Thema:

"Sichtweise und Umgang mit Oldtimern im Laufe der Zeit".

Der Leiter des ‚Competence Center Classic Cars‘ beim TÜV Rheinland ist ein wahrer Experte für klassische Fahrzeuge. Sein Hobby ist sein Beruf; bei ihm dreht sich alles um Oldtimer und mit viel Leidenschaft und Engagement widmet er sich tagtäglich als Sachverständiger und Gutachter den Anforderungen dieser automobilen Schätze. Seien Sie gespannt und hören Sie, dass auch Sie selbst als 'Kenner' noch etwas dazulernen können und es auch für Laien einige kuriose Aha-Effekte gibt.

Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen unter Tel. 05561 92320270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de oder auf der Webseite www.ps-speicher-foerderfreunde.de
red/Fotos: Förderfreunde PS Speicher/Thomas Fischer













5.07.2019 • 07:55 Uhr

Abi-Party 2019 im Ex-Kurhaus: Heuhaufen-Hindernis auch noch beseitigt - Immer neue Auflagen - Aber die Party findet heute statt!

Mittwochabend schlug plötzlich die E-Mail auf. Ihr Inhalt: Noch eine Auflage für die Abi-Party 2019 der Gandersheimer Abiturienten am heutigen Freitagabend im ehemaligen Gandersheimer Kurhaus. Dem obersten Feuerwehrmann der Stadt Gandersheim war noch eingefallen, dass das gemähte Gras rund um den Eventpalast - angesichts der Hitze der letzten Tage längst zu Heu geworden - vor der Party unbedingt abgeräumt werden muss. "Brandgefahr!". Es könnte ja sein, dass ein Partygast oder anderer Mensch unbeabsichtigt oder absichtliche eine Kippe ins Heu wirft - und dann "lodert das Kurhaus".

Ein angenommenes Szenario, das es in seinem Risikopotenzial einzuschränken galt. Also: Den halben Donnerstag waren nicht nur die weiteren Vorbereitungen im "Kurhaus" zu erledigen. Das Organisationskomitee besorgte sich Harken und legte los. Stundenland wurde geharkt und geheut. Noch einmal eine schweißtreibende Aktion. Und dann die nächste Herausforderung: Wohin mit dem Heu?

Nun, auch diese "Baustelle" gingen die Abiturienten beherzt an. Es wurde richtig bis in die gestrige Nacht hinein geschuftet. Heute haben sich dem Vernehmen wiederum die Herren Schnute (Stadtverwaltung) und Rostock (Feuerwehr) zur Abnahme der hoffentlich allerletzten Auflagen angesagt. Man darf gespannt sein.

Sicher ist, das betont das Orga-Komitee: Die Abi-Party steigt am heutigen Abend ab 20 Uhr. Karten gibt es sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse. Vorher günstig, abends etwas teurer.
red/Fotos: Thomas Fischer














4.07.2019 • 15:21 Uhr

Großes Kino auf dem Flugplatz: 60 Oldtimer-Flugzeuge landen im Juli in Bad Gandersheim beim Do-Jubiläumstreffen

Diesen Event-Termin in Bad Gandersheim sollten sie sich nicht nur rot markieren. Sie sollten ihn sich von allem Lästigen und Alltäglichen freihalten. Denn auf dem Gandersheimer Flugplatz wird eine gigantische Schau geboten. 60 Oldtimer-Flugzeuge werden in der Zeit vom 19. bis 21. Juli auf dem "Kühler" auf dem Landeplatz niedergehen und wieder in den Himmel aufsteigen. Alles geschieht unter dem Motto "60 Jahre-D-EFOB - Internationales Dornier DO 27 und Piaggio Teffen". Die aus Bad Gandersheim kommenden Fliegerenthusasten Ude und Brethauer haben das spektakuläre Jubiläumstreffen vorbereitet. Sie erwarten fast 100 Piloten und Co Piloten. Zuschauer, die sich über die nostalgischen Fluggeräte informieren möchten, oder sie beim Starten und Landen beobachten möchten, sind vom 19. bis 21. Juli auf den Gandersheimer Flugplatz eingeladen. Dort wird neben den Flugzeugen auch ein kleines Rahmenprogramm mit Essen und Trinken stattfinden. red/Screenshot Plakat










4.07.2019 • 15:05 Uhr

Bei Diebstahl im Drogeriemarkt gefilmt - Polizei fahndet nach Diebin

Nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Paderborn veröffentlicht die Polizei Höxter soeben Lichtbilder einer bislang unbekannten Tatverdächtigen. Die Frau steht im Verdacht am Freitag, 05.04.2019, gegen 18:00 Uhr, in einem Drogeriemarkt in der Pfennigbreite, Waren im Wert von mehreren hundert Euro entwendet zu haben. Hinweise zur Identität der Tatverdächtigen nimmt die Polizei in Höxter, Telefon 05271-9620, entgegen./he/Fotos: Polizei












4.07.2019 • 07:28 Uhr

Polizeieinsatz zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität

Innerhalb der letzten Zeit sind auch in Wolfenbüttel die Fallzahlen für die Betäubungskriminalität gestiegen. Hier sind verschiedene Örtlichkeiten an denen sich mutmaßliche Konsumenten treffen in den Focus der Ermittler geraten. Hierzu gehören unter anderem die "Okerschleuse" an der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße, der Bereich um die St.-Johannes-Kirche sowie die umliegenden Straßen und die dort befindlichen Grünanlagen.

Am gestrigen Dienstag erfolgte ein größerer Polizeieinsatz mit dem Ziel, neue Erkenntnisse zu gewinnen, mögliche Straftaten zu verhindern, aber auch um das subjektive Sicherheitsgefühl innerhalb der Bevölkerung, insbesondere das der Anwohner,zu steigern.

Zwischen 10Uhr und 16 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Wolfenbüttel mit Unterstützung von Beamten der Zentralen Polizeidirektion mit zivilen und uniformierten Kräften zirka 50 Personen, die mutmaßlich der örtlichen Betäubungsmittelszene zuzuordnen sind und sich im genannten Bereich aufhielten.

Im Ergebnis konnte bei einigen Personen verschiedene Arten von Betäubungsmittel, so zum Beispiel Heroin und Methadon, aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der Durchsuchung einem 26-jährigen Mannes wurde zunächst eine größere Menge Marihuana aufgefunden. Daraufhin wurde in Absprache mit dem zuständigen Amtsgericht in Braunschweig die Wohnung des 26-Jährigen durchsucht. Hier konnte weiteres Marihuana aufgefunden werden. Insgesamt wurden bei dem 26-Jährigen rund 100 Gramm Marihuana sichergestellt. Zudem wurden in der Wohnung verschiedene Waffen, zum Beispiel ein sogenannter Elektroschocker und ein Einhandmesser, aufgefunden und sichergestellt.

Es wurden verschiedene Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und nach dem Waffengesetz eingeleitet, hierzu dauern die weiteren Ermittlungen an.
Auch in der Zukunft werden weitere Kontrollen durchgeführt werden.ots










4.07.2019 • 07:25 Uhr

Räuber flüchteten auf Fahrrädern - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am gestrigen Abend kam es in dem Getränkemarkt in der Bavenstedter Straße in Hildesheim zu einem Raub. Die unbekannten Täter erbeuteten Bargeld und flüchteten auf ihren Fahrrädern.

Nach jetzigen Ermittlungsstand erschienen zwei unmaskierte Männer gegen 18:45 Uhr in dem Getränkemarkt in der Bavenstedter Straße, nahmen sich zwei Getränkeflaschen und gingen zur Kasse. Während des Zahlvorganges schubste ein Täter die 28-jährige Kassiererin zur Seite und griff in die Kassenlade. Die Mitarbeiterin rief nach ihrem Kollegen und wurde sofort von einem der Täter verbal bedroht. Anschließend flüchteten die Männer mit dem geraubten Geld und ihren Fahrrädern, die vor dem Markt abgestellten waren, in Richtung Borsigstraße.kri











4.07.2019 • 07:22 Uhr

Seesen: Migrant klaut Zigaretten und wird ertappt - "Ausländerrechtliche Verstöße"

Bei einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt an der Braunschweiger Straße in Seesen wurde ein 36-jähriger Mann aus Halberstadt erwischt. Er hatte am Dienstag mehrere Zigarettenpackungen unter seiner Weste versteckt und den Kassenbereich passiert, ohne die Waren zu bezahlen. Bei der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei Seesen wurden außerdem "ausländerrechtliche Verstöße", so heißt es in der offiziellen Verlautbarung der Polizei, bei dem Beschuldigten festgestellt. ots










4.07.2019 • 07:12 Uhr

A7 Echte: Auf diese Säulen sollt ihr meine neue Brücke bauen...

Nach dem Teilabriß alter und zu schmaler Brückenbauwerke im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der Bundesautobahn von Seesen nach Northeim ( 29,2 Kilometer-Baustelle) wird für Ersatz gesorgt. Die neuen Brücken sind breiter, größer, gewaltiger und viel schwerer. Eine Spezialanfertigung ist derzeit im Bereich der Autobahnbrücke bei Echte zu beobachten. Hier wird mit Großgerät und Manpower Vorsorge getroffen, damit möglichst nie wieder eine Autobahn ins Rutschen gerät. Exakt bei Echte war vor einiger Zeit ein Teil der Fahrbahn in Richtung Norden gefährlich abgesackt. Die Fahrbahn musste teilweise für den Autoverkehrs gesperrt werden. Das Erdreich in einer Böschungslage war vermutlich auch Unterspülungen ins Rutschen geraten.

Damit das nicht noch einmal passiert werden die Fundamente für die neue verbreiterte Brücke nebst der sechsspurigen Fahrbahn mit einem außergewöhnlichen Aufwand an Material gesichert. Auf der Südseite der A7 sind mit einem Bohraggregat auf einem Raupenfahrzeug fast zehn Meter tiefe kreisrunde Löcher gebohrt worden. Sie wurden anschließend mit einem Stahlgestände und Beton ausgefüllt. So sind mehr als ein Dutzend von unterirdischen Betonsäulen als Ständer für das neue Bauwerk im Erdreich versenkt worden. Allein die Köpfe mit den stählernen Kränzen sind derzeit gut zu erkennen. Sie sollen das spätere megaschwere Brückenteil vor einem nochmaligen Abrutschen im Bereich des kritischen Untergrunds stützen. red/Fotos: Thomas Fischer
















4.07.2019 • 06:52 Uhr

Lindau: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

In der Nacht zum Mittwoch kam es auf der Bundesstraße in Lindau zu einem Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Der Fahrer eines mit Langholz beladenen Sattelschleppers aus Belgien parkte am Dienstag gegen 16.30 Uhr in Höhe der ehemaligen Tankstelle an der Bundesstraße. Die Nacht verbrachte der 51 Jahre alte Belgier in dem nahen Hotel. In dieser Zeit löste ein bislang unbekannter Täter die mechanische Verriegelung zwischen Auflieger und Zugmaschine. Beim Anfahren am Mittwoch gegen 03.40 Uhr löste sich der Auflieger und krachte auf die Stützhalterungen. Verbindungskabel zwischen Zugmaschine und Auflieger wurden beschädigt. Die Schmutzfänger der Hinterachse wurden abgerissen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 1.000 Euro.

Die Katlenburger Polizei hat die Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch auffällige Personen an oder in der Nähe des Holztransporters bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05552-330 auf der Katlenburger Dienststelle zu melden.fal











4.07.2019 • 06:46 Uhr

Gestern im Solling: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer - Rettungshubschrauber im Einsatz - 22.000 Euro Schaden

Am gestrigen Mittwochgegen 07.36 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 241 im Gemeindefreien Gebiet Solling zu einem Verkehrsunfall. Ein 30-jähriger Mann aus dem Landkreis Holzminden befuhr mit einem Pkw die B 241 aus Richtung Uslar kommend in Richtung Lauenförde. Am Abzweig in Richtung Forellenhof / Brüggefeld beabsichtigte er nach links abzubiegen. Dabei beachtete er nicht den Vorrang eines 32-jährigen Mannes aus dem Kreis Höxter, der mit einem Motorrad die B 241 aus Richtung Lauenförde kommend in Richtung Uslar befuhr. Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber der Universitätsmedizin Göttingen zugeführt. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Bundesstraße wurde während der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt. Der beim Unfall entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 22.000 Euro.stü










3.07.2019 • 18:54 Uhr

Abi-Party 2019 im Ex-Kurhaus rückt immer näher! Heute Abnahme der Auflagenerledigung - Neue Auflagen nachgeschoben

Die kurzzeitige Belebung des ehemaligen Kurhauses in Bad Gandersheim als Event-Location durch die Agilität junger Menschen rückt immer näher: Es sind die Abiturienten des Jahres 2019 vom Gandersheimer Roswitha-Gymnasium. Sie haben sich das Projekt vorgenommen, die Baustelle in Angriff genommen: "Unsere Abi-Party soll in der Stadt stattfinden, in der wir unser Abitur gemacht haben. So ihre klare Ansage. Eine unmissverständliche Zielprojektion. Und so haben sie angepackt.

Im konstruktiven Zusammenspiel mit dem Eigentümer des Kurhauses, dem Tiefbauunternehmer Riedlberger aus Bayern, seiner Repräsentation vor Ort, der Stadt Bad Gandersheim in Person von Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Unterstützern unter der Federführung von Timo Dröge (Steuerbüro Dröge & Paul) und Thomas Fischer von der Fis Work Media Group steht das Event-Projekt vor seiner Realisation. Die soll in Form einer Big-Party am kommenden Freitag ab 20 Uhr bis in die Nacht im ehemaligen Kurhaus-Saal stattfinden.

Heute ein letzter Behördentermin. Die Abnahme der amtlichen Auflagen. Unter Beteiligung vom Landkreis Northeim waren Stadtbrandmeister Kai Uwe Rostock, Gemeindebrandmeister. Wilfried Nobel ( die Freiwillige Feuerwehr stellt die Brandwache gegen eine Gebühr von 500 Euro) und Bürgermeister- Amtsvertreter Jürgen Schnute heute am frühen Nachmittag ins Veranstaltungslokal gekommen. Hier wurde die Erledigung von Auflagen wie beispielsweise die Notbeleuchtung vorgeführt und abgenommen. Der Brandschutz mit handlichen Feuerlöschern bedarf einer Korrektur. Die eigentlich als ausreichend betrachteten Feuerlöscher mit Pulver müssen laut Behörden in Feuerlöscher mit Schaum ausgetauscht werden. Unternehmer Riedlberger übernimmt diese neue Auflage. Weiterhin wurde heute von den Behördenvertretern die scharfe Verriegelung von zwei noch nicht verschlossenen Türen verlangt; das macht den Einbau neuer Schlösser erforderlich.

"Ich gehe davon aus, dass wir auch diese Bedingungen noch erledigt hinbekommen", zeigte sich Phil Liuci aus Freden optimistisch. "Die Abi-Party 2019 wird hier im Bad Gandersheimer Kurhaus stattfinden können", so seine klare Ansage.

Auch die erforderlichen Finanzmittel für die Brandschutz-Gebühr von 500 Euro, die von der Stadt Bad Gandersheim den Abiturienten/innen für die Gestellung einer Brandwache in Rechnung gestellt wurden, sind so gut wie zusammen. Gespendet haben unter anderem die Steuerberatungskanzlei Dröge & Paul, die Unternehmen simply-X, Sportstadt, E-Center Dirk Scheuner, part AG und das Medienunternehmen Fis Work Media Group. Wer sich noch mit einem Beitrag beteiligen möchte ist dazu herzlich eingeladen.
red

Die Bilder dokumentieren Mitglieder des Organisationskomitees bei heutigen Arbeiten im ehemaligen Kurhaus, die vom Firma Blum im Auftrag des Eigentümers Riedlberger in Ordnung gebrachten Sanitäreinrichtungen für Männer und Frauen sowie die Notbeleuchtung und die heute beanstandeten Pulver-Feuerlöscher, die in Feuerlöscher mit Schaum ausgetauscht werden. Fotos: Thomas Fischer
















3.07.2019 • 17:19 Uhr

Verkauf des ehemaligen Jugendfreizeitheim Silberborn: Noch keine "Ich-will-das-sofort-Bieter" - Angebotsfrist verlängert

. Seit dem 7. Mai 2019 ist das Exposé zum Verkauf des ehemaligen Jugendfreizeitheim Silberborn sowohl im Internet des Landkreises Northeim als auch auf der Plattform „Immobilienscout24“ veröffentlicht.
Bei dem Verkauf soll neben dem Kaufpreis, welcher nicht vorgegeben ist, auch das Konzept für die beabsichtigte Nutzung als Kriterium berücksichtigt werden. Im laufenden Prozess hat sich herausgestellt, dass vermeintliche Interessenten zur Planung, Kalkulation und Erstellung eines solchen Konzepts mehr Zeit benötigen, als sie mit der ursprüngliche Angebotsfrist - diese endete am 28.6.19 - eingeräumt war: Zahlreiche und zeitintensive Gespräche sind erforderlich und viele Informationen müssen ausgetauscht werden.
Aus sechs Anfragen haben sich bisher zwei ernsthafte Interessenten herauskristallisiert. Auch eine Besichtigung der Liegenschaft in Silberborn mit einem der Interessenten hat bereits stattgefunden. Weitere sind geplant.
„Vor diesem Hintergrund hat sich das bisherige Zeitfenster als zu kurz erwiesen“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die deshalb nun die Angebotsfrist bis zum 31. August verlängert hat. Die laufenden Gespräche können jetzt fortgesetzt werden und natürlich haben auch neue Interessenten die Möglichkeit zur Abgabe eines Angebots.lpd/Foto: lpd











3.07.2019 • 17:08 Uhr

Lokale Aktionsgruppe beschließt Förderung gemeinschaftlicher und sportlicher Angebote EU-Fördermittel: Lokale Projekte sollen 290.000 Euro erhalten

Die Lokale Aktionsgruppe Harzweserland (LAG) hat mehreren Projekten den Weg zu europäischen LEADER-Mitteln in Höhe von insgesamt 290.000 Euro geebnet. Schwerpunkt ist dabei die Sicherung und Ausweitung des gemeinschaftlichen und sportlichen Angebots.
Auf der letzten LAG-Sitzung am 25. Juni 2019 wurde beschlossen, dass folgende Projekte gefördert werden sollen:

Die Stadt Gandersheim soll Fördermittel erhalten, um die Turnhalle inklusive der Außenanlagen in Altgandersheim aufzuwerten. Geplant sind die Verlegung des Spielplatzes, die Installation neuer Spielgeräte und ein barrierefreier Zugang zur Halle. Die Anlage dient als Treffpunkt vieler Vereine in der ganzen Heberbörde bis nach Lamspringe.
Die Stadt Uslar möchte die regionale Gemeinschaftsanlage in Allershausen unter energetischen Aspekten modernisieren und mit einem Anbau erweitern.

Durch einen Gebäudeabriss soll der Lönsplatz in Sievershausen neu genutzt werden. Auf der freien Fläche möchte die Ortsgemeinschaft, die das Projekt im Rahmen einer Dorfwerkstatt erarbeitet hat, neben Bepflanzung und Sitzmöglichkeiten eine Boulebahn schaffen.
Die Schützengesellschaft Kreiensen möchte eine elektronische Treffererfassung und -anzeige installieren. Dadurch soll das Schießsportangebot für Zuschauer attraktiver gemacht werden. Durch den Wegfall der Zugseile und die Renovierung des Schießstandes kann der Raum zudem für weitere Veranstaltungen genutzt werden.
Das Schützenhaus in Seboldshausen ist der letzte verbliebene Treffpunkt für die Vereine und Gruppen in der Dorfgemeinschaft. Um den Raum weiter nutzen zu können und einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, sind bauliche Investitionen notwendig. Schäden gehen unter anderem auf Hochwasserereignisse zurück, sodass eine grundlegende Sanierung erforderlich ist.

Abgeschlossene Projekte:

Viele Projekte wurden seit der letzten LAG-Sitzung Mitte März durch LEADER-Mittel bereits vollständig umgesetzt:

Der inklusive Bewegungsparcours der Harz-Weser-Werke gGmbH in Dassel wurde am 10. Mai 2019 eröffnet. Auf dem Gelände können alle Interessierten nun an zehn neuen Geräten Sport machen. Der Parcours steht sowohl den Beschäftigten der Werkstätten als auch der Bevölkerung zu Verfügung. Er wird bereits von zahlreichen Personen und Vereinen genutzt. Ziel ist es, Personen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenzubringen.
Der interkulturelle Generationengarten wurde am 22. Juli 2019 von der Stadt Hardegsen feierlich eröffnet. Als neue Grünfläche dient der Garten als Treffpunkt und zur Erholung für Personen jeder Herkunft und jeden Alters.

Der Broschüre „Landkreis Northeim im Überblick“ liegt nun in gedruckter Form vor. Etwa 5000 Exemplare wurden im gesamten Landkreis an die Kommunen und Touristinformationen sowie auf Nachfrage verteilt. Ziel des Projektes war es, die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten, die es im Landkreis zu entdecken gibt, anschaulich zu bündeln.

Erweiterung der Lokalen Aktionsgruppe

Die Lokale Aktionsgruppe setzt sich aus kommunalen Vertretern und Vertretern aus dem Wirtschafts- und Sozialbereich zusammen. Mit den Vereinen „Gemeinschaftliches Schlarpe“ und „Unsere Umwelt Mörliehausen“ wurden zwei weitere Vereine aufgenommen, die sich stark ehrenamtlich engagieren.

Ausblick:

Der nächste Stichtag für die Einreichung von Projekten ist der 30. September 2019. Die nächste LAG-Sitzung findet am 19. November 2019 um 17 Uhr im DLRG-Zentrum in Bodenfelde statt. Das Regionalmanagement berät Sie gern bei der Projektentwicklung.
Ansprechpartner beim Regionalmanagement Harzweserland sind Annette Muhs, Landkreis Northeim, Tel. 05551 708737, Fax 05551 708739 oder E-Mail an amuhs@landkreis-northeim.de sowie Julian David, von KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, Hannover, Tel. 0511 59097430, Fax 0511 59097460 oder E-Mail an david@koris-hannover.de
red/lpd


Zum Bild: Wurde mit LEADER-Mitteln der EU ermöglicht: Der Bewegungsparcours in Dassel.










3.07.2019 • 16:40 Uhr

Abi-Gottesdienst 2019 im Roswitha-Gymnasium: "Wir gehen, die Baustelle bleibt!"

Auch in diesem Jahr fand wieder ein ökumenischer Gottesdienst (das bedeutet von beiden Konfessionen, also Evangelische und Katholische) statt, mit dem die Abiturientinnen und Abiturienten einschließlich ihrer Familien die Gelegenheit hatten, ihre Schulzeit auf eine besinnliche Weise zu beenden, bevor sie am Freitag mit Erhalt der Reifezeugnisse die offizielle Bestätigung für ihren Erfolg bekamen.

„Wir gehen, die Baustelle bleibt“ ist das Motto, das sich der Jahrgang gewählt hat. Dieses Motto war auch die Grundlage für das Thema, mit dem Pfarrer Ehgart (Evangelische Stiftskirchengemeinde und Pastor Kreye (Katholische Gemeinde) den Gottesdienst in der katholischen Kirche „Mariä Himmelfahrt“ gestalteten. In der Zukunft werden den (dann ehemaligen) Schülerinnen und Schülern beim „Aufbau“ ihres Lebens noch weitere „Baustellen“ begegnen, zum Beispiel in der Ausbildung, im Studium, später im Beruf. Die Schule hat ihren Teil dazu beigetragen, dass sie diese meistern können. Es wird nicht immer einfach sein und es wird nicht immer ohne Hilfe von Familie und Freunden gelingen, auf welche die Jugendlichen aber zählen können.

Symbolisch wurde dieser Prozess des „Aufbauens“ durch das Aufeinandertürmen von Ziegelsteinen dargestellt, die die Abiturienten zuvor mit ihrem Namen und einem Wunsch beschriftet hatten. Während sie einen Kreis um den so entstandenen Turm bildeten, erhielten sie den Segen für ihren weiteren Lebensweg.

Dieser bewegende Moment zeigte noch einmal die Harmonie und den Zusammenhalt, Merkmale, die kennzeichnend für das gute Miteinander in diesem Jahrgang sind. Ein weiteres Zeichen für das besondere Gemeinschaftsgefühl war die bis zum letzten Platz besetzte Kirche. Es vermittelte das Gefühl, dass die jungen Menschen mit großem Rückhalt den Weg „ins Leben“ beschreiten können.

Mittlerweile ist der Abigottesdienst zu einer wohlgeschätzten Tradition des Roswitha-Gymnasiums geworden. In Kooperation mit den Kirchen engagieren sich regelmäßig auch Schülerinnen und Schüler dafür, dass dieser immer wieder zu einem unvergesslichen Ereignis wird. red










3.07.2019 • 13:37 Uhr

Betrug im Internet: Anwerben von Verkaufsagenten

Am gestrigen Dienstag erstattete ein 18-Jähriger aus dem Bereich Einbeck eine Betrugsanzeige bei der Polizei in Einbeck. Der Geschädigte hatte über das Portal e-bay-Kleinanzeigen eine Kleinanzeige geschaltet, dass er einen "Job" suchen würde. Kurze Zeit später meldete sich bei ihm eine angebliche EBAY-Firma, die ihm anbot, dass er für die Firma als Verkaufsagent Waren auf der Plattform von e-bay-Kleinanzeigen verkaufen sollte. Konkret sollte er Waren einstellen, dann das eingegangene Geld an die angebliche Firma weiterleiten, die dann die entsprechenden Artikel versenden würde. Für diese Arbeiten würde er dann entsprechend entlohnt werden. Bei den ersten eingestellten Artikeln ging es um Lego-Artikel in einem Wert von 170 Euro. Das eingegangene Geld leitete der Geschädigte "vertragsgemäß" weiter. Ein Versand der Ware scheint dann aber nicht erfolgt zu sein, weil sich inzwischen die Kunden bei ihm darüber beschweren, dass die Ware nicht geliefert wird. Es ist nicht überraschend, dass der angebliche Firmeninhaber der EBAY-Firma nicht mehr erreichbar ist. Der Ermittlungsdienst der Polizei Einbeck hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. vo










3.07.2019 • 13:27 Uhr

Wussten Sie, …? … dass Sie auch als Fahrradfahrer Punkte in Flensburg bekommen können?

Wolfgang Müller (Foto), Rechtsexperte bei der IDEAL Versicherung, klärt Sie jetzt auf:

Egal ob jemand einen Autoführerschein hat oder nicht: Missachten Radfahrer Verkehrsregeln, können Punkte in Flensburg fällig werden. Das fängt bereits bei der Verkehrssicherheit an. Denn: „Fehlen beispielsweise Rückstrahler am Pedal, eine helltönende Klingel oder eine vorschriftsmäßige Beleuchtung, sind unter Umständen 80 Euro und ein Punkt fällig“, so Wolfgang Müller von der IDEAL Versicherung. Das Überfahren einer roten Ampel mit dem Rad kann ebenfalls das Punktekonto erhöhen – und mit bis zu 180 Euro Bußgeld ist das auch ziemlich teuer. Ebenfalls zu beachten: Wer sich durch eine geschlossene (Halb-)Schranke schlängelt und über ein Bahngleis radelt, dem drohen eine Geldbuße von 350 Euro und zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei. Zudem ist vielen Radlern nicht bekannt, dass es auch für sie eine Promillegrenze gibt: „Liegt der Wert über 1,6 Promille, ist das eine Straftat“, warnt der IDEAL-Experte. Die Fahrt kann dann sogar mit drei Punkten und einer saftigen Geldstrafe enden. Zudem droht dem Fahrer ein Fahrverbot für das Auto. Wiederholungstäter müssen sogar mit einem Radfahrverbot rechnen, wenn ein Gericht feststellt, dass sie eine Gefährdung für die Sicherheit im Straßenverkehr darstellen. Daher ist es oft sinnvoller, das Rad nach der feuchtfröhlichen Gartenparty heim zu schieben. Übrigens: „Bei Bußgeldern ab 60 Euro gibt es automatisch auch Punkte in Flensburg“, so der Rechtsexperte.
red/Quelle/Foto: IDEAL Versicherung











3.07.2019 • 13:18 Uhr

MSDO Ausbildungszentrum: So wehrt sich Frau richtig! Selbstverteidigung am männlichen Dummy üben

Am Samstag, 27. Juli, in der Zeit von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr findet im M.S.D.O .Ausbildungszentrum Northeim. in der Güterbahnhofstraße 11b in Northeim ein Lehrgang in moderner Selbstverteidigung( M.S.D ) statt. Dieser Lehrgang wird speziell nur für Frauen angeboten, kostet 45 Euro und wird vom MSDO Eurotrainer und Großmeister Martin Wietschorke (10.DAN) geleitet. Zuschauer werden nicht zugelassen.
M.S.D - Modern Self Defence ist ein aus mehreren Kampkünsten und Kampfsportarten
zusammengestelltes, effektives Straßenselbstverteidigungssystem welches individuell auf die
Person zugeschnitten wird.
MSD lässt sich leicht erlernen und bedarf keiner großen sportlichen Voraussetzung. Neben
den Abwehrtechniken gegen Angriffe denen speziell Frauen ausgesetzt sind wird auch
psychologisches Verhalten in Konflikt und Kampfsituationen unterrichtet. Trainiert wird realistisch am männlichen Dummy. Die Trainer der MSDO stellen sich hierfür zur Verfügung.
Zuschauer sind nicht erlaubt. MSD erfordert keinen großen Kraftaufwand und ist daher besonders für Frauen geeignet. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht, jedoch sollten die Teilnehmerinnen das 12 Lebensjahr vollendet haben.
Anmeldungen bitte mit Angabe der Rückrufnummer an: 05551 61457
Anmeldeschluss für den Frauenlehrgang ist der 25. Juli 2019.
red










2.07.2019 • 22:23 Uhr

Großinvestor Nuri Celik spricht Klartext: "In die Roswitha-Klinik kommt ein Hotel! Vital-Park bekommt kein Hotel, aber Senioren-Residenz!"

Bad Gandersheims neuer Großinvestor, der Geschäftsmann Nuri Celik, hat in einem Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Bad Gandersheim, exklusive Einblicke in seine weiteren unternehmerischen Pläne und Aktivitäten in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt gegeben. Wie ernst es ihm mit seinem Engagement ist stellte er gerade mit dem Kauf der ehemaligen Roswitha-Klinik in der Hildesheimer Straße unter Beweis. "Die Immobilie habe ich bar bezahlt", unterstrich die solide Substanz seiner Unternehmungen, die in einer Holding integriert sind.

Wir fragten den Geschäftsmann, dem auch der VITAL-Park mit dem "Haus dem Gastes" gleich neben dem ehemaligen Klinikgebäude gehört, wie seine Konzepte für die frühere Roswitha-Klinik aussehen. "Was haben Sie dort vor?"

Nuri Celik: " Es steht fest, dass wir in dem Gebäude mit Sicherheit ein Hotel einrichten werden." Die Detail würden in den nächsten zwei bis drei Monaten entwurfstechnisch auf den Weg gebracht. Er könne sich vorstellen, dass aus zwei der bisherigen Raumeinheiten eine neue, größere Raumeinheit geschaffen wird. Die Anzahl solcher Suiten müsse auch vor dem Hintergrund einer realistischen Belegungsfrequenz in Bad Gandersheim betrachten. "Wir müssen schauen, inwieweit für solche Angebote das wirtschaftliche Potenzial in Bad Gandersheim vorhanden ist. Das muss sich rechnen und das muss realistisch bleiben."

"Haben sich mit der neuen Hotel-Variante Ihre Pläne für den Vitalpark jetzt geändert?"
Das haben sie definitiv. Nuri Celik: "Mit dem Kauf der ehemaligen Roswitha-Klinik hat sich das Hotel-Projekt für unseren Vitalpark tatsächlich erledigt. Das brauchen wir jetzt nicht mehr!" Aber einen Teil der Veränderungen sind weiterhin geplant: "Die Senioren-Residenz im Vitalpark werden wir bauen." Auch für dieses Projekt sollen realistische, soll heißen auf Bad Gandersheimer Verhältnisse zugeschnitte Lösungen, erarbeitet werden. Aber das werden wir machen."

Um die Zukunft des Vitalparks mit seinem "Haus des Gastes", wofür die Stadt Bad Gandersheim in den vergangenen Jahren jährlich eine Viertel Million Euro an Celik zahlte, ist dem deutsch-türkischen Geschäftsmann überhaupt nicht bange, wenn der Vertrag über die 250.000 Euro von der Stadt an ihn Ende dieses Jahres ausläuft. "Der Vertrag über die Vorhaltung eines Haus des Gastes läuft noch vier weitere Jahre. Der Vitalpark würde auch ohne die Zuschussgewährung durch die Stadt "selbstverständlich" am Netz bleiben. Seine weiteren privaten Investitionen in beide Großprojekte in Bad Gandersheim würden entsprechend den zu erwartenden wirtschaftlichen Ergebnissen angepaßt. "Wir müssen da realistisch bleiben. Aber ich werde in diese Projekte investieren."
red/Fotos: Thomas Fischer/Screenshot Profil XING












2.07.2019 • 21:25 Uhr

Gestern Abend auf Einbecker Kaufland Parkplatz: Streit zwischen Syrern eskaliert, Messerstiche, Polizei sperrt mutmaßlichen Täter in Zelle

Am Montag gegen 21.50 Uhr kam es auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes Kaufland an der Walter-Poser-Straße zu einem heftigen Streit, der mit mehreren Messerstichen endete. Verletzt wurden dabei zwei 26 und 32 Jahre alte Einbecker, die noch am Abend im Göttinger Klinikum ambulant behandelt wurden. Tatverdächtig ist ein 21-Jähriger, der nach kurzer Fahndung von der Einbecker Polizei festgenommen werden konnte.

An dieser Auseinandersetzung zweier Personengruppen waren nach derzeitigem Ermittlungsstand etwa 12 bis 15 Personen beteiligt. Bei allen Beteiligten handelt es sich um syrische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Einbeck.

Die Einbecker Polizei und die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Northeim haben noch in der Nacht mit den Ermittlungen begonnen. Der Tatverdächtige verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle der Northeimer Polizei. Derzeit werden die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags geführt.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Zeugen, die den Vorfall am Montagabend gegen 21.50 Uhr im und vor dem Einkaufsmarkt beobachten konnten, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05561-949780 bei der Einbecker Polizei zu melden. fal










2.07.2019 • 21:20 Uhr

Carl Graf von Hardenberg übernimmt mit Partner Geschäftsbetrieb von Schloss Marienburg, sichert damit 60 Arbeitsplätze

Erhalt von Schloss Marienburg: Landesregierung schlägt Gegenfinanzierung von Bundesmitteln für Haushalt 2020 vor

Schloss Marienburg ist ein national bedeutendes Kulturdenkmal. Es ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten in der Region. Von der Sicherung des Gesamtkunstwerks und dem Weiterbetrieb von Museum und Gastronomie hängen 60 Arbeitsplätze direkt ab. Darüber hinaus ist das Schloss eine Visitenkarte für das Land Niedersachsen. Vor diesem Hintergrund hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im März 2019 eine umfassende Lösung zur Sicherung von Schloss Marienburg für die Öffentlichkeit vorgestellt.
Spannend auch die Tatsache, dass Carl Graf von Hardenberg aus Hörten mit einem Partner den Geschäftsbetrieb von Schuss Marineburg übernommen hat. Damit sind 60 Arbeitsplätze auf Schloss Marienburg gesichert.

Voraussetzung für die Umsetzung der vorgestellten Lösung ist die Gegenfinanzierung der vom Deutschen Bundestag bereits beschlossenen Mittel für die Sanierung des Schlosses in Höhe von 13,6 Millionen Euro. Der auf der Klausurtagung des Kabinetts beschlossene Vorschlag der Landesregierung für den Haushalt 2020 sieht deshalb folgendes Vorgehen vor: Die Gegenfinanzierung soll gestaffelt über die Jahre 2020 bis 2025 erfolgen. In 2020 sollen erstmals 100.000 Euro bereitgestellt werden – die vom Land ab 2021 zu leistenden Zahlungen in Höhe von 13,5 Millionen Euro sollen durch eine Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsplan 2020 abgebildet werden. Das Vorgehen ist mit dem Bund abgesprochen. Der Haushalt 2020 wird im Dezember vom Niedersächsischen Landtag als Haushaltsgesetzgeber beschlossen.

Vorbehaltlich des Haushaltsbeschlusses des Landtages wird der derzeitige Eigentümer von Schloss Marienburg, Ernst August Prinz von Hannover (*1983), das Schloss sowie kulturhistorisch wertvolle Einrichtungsgegenstände im Wert von 6 Millionen Euro zum 1. Januar 2020 in eine gemeinnützige Stiftung überführen. Die von Bund und Land bereitgestellten Sanierungsmittel sind Voraussetzung für die Genehmigung der Stiftung durch die niedersächsische Stiftungsaufsicht. Das Land Niedersachsen wird im Stiftungsrat vertreten sein und gewährleisten, dass die öffentlichen Investitionen der Öffentlichkeit zu Gute kommen.

Das Landesmuseum Hannover erwirbt aus dem Inventar des Schlosses Marienburg 142 herausragende Kunstgegenstände. Der Ankauf wird von der Kulturstiftung der Länder sowie von der Stiftung Niedersachsen, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Landschaftlichen Brandkasse unterstützt. Auch der Niedersächsische Sparkassenverband, die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die VGH Stiftung beabsichtigen den Kunstankauf zu fördern, sobald ihre Gremien entsprechende Beschlüsse gefasst haben. Die Kunstwerke sollen als Leihgaben grundsätzlich dauerhaft auf der Marienburg präsentiert werden.

Zum 1. Juli hat darüber hinaus die Schloss Marienburg GmbH der Unternehmer Carl Graf von Hardenberg und Nicolaus von Schöning als Pächter den Geschäftsbetrieb von Schloss Marienburg von der bisherigen Betreibergesellschaft, der EAC GmbH, übernommen. Die 60 Arbeitsplätze auf Schloss Marienburg sind damit gesichert.
red/fis












2.07.2019 • 21:14 Uhr

Höckelheim gestern um 23.05 Uhr: Versuchte Vergewaltigung einer 18-Jährigen - Portugiesen (25) als mutmaßlicher Täter festgenommen

Am gestrigen Montag gegen 23.05 Uhr kam es in der Torstraße in Höckelheim bei Northeim zu einer versuchten Vergewaltigung. Der 25 Jahre alte Täter konnte rasch ermittelt und wenig später festgenommen werden.

Das 18 Jahre alte Opfer befand sich zu Fuß auf dem Heimweg. In der Torstraße wurde sie von dem 25-Jährigen von hinten umgerissen. Augenblicke später bog ein 43-Jähriger Zeuge mit seinem Pkw von der Northeimer Straße in die Torstraße ab. Der Zeuge sah Täter und Opfer auf der Straße liegen und hielt sofort an. Der 25-Jährige ließ daraufhin von seinem Opfer ab und flüchtete zu Fuß.

Die 18-Jährige erlitt leichte Blessuren. Der Täter wird aufgrund von Zeugenhinweisen wenig später an seiner Wohnanschrift festgenommen. Der 25-Jährige stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Im Northeimer Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er in einer Gewahrsamszelle untergebracht.

Bei dem Täter handelt es sich um einen portugiesischen Staatsbürger, der vorrübergehend in Deutschland arbeitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wird der 25-Jährige im Laufe des Mittwochs dem Haftrichter beim Amtsgericht Northeim vorgeführt.
Die Ermittlungen des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim dauern an. fal











2.07.2019 • 21:08 Uhr

Offiziell: Teuchert verstärkt 96-Offensive

Nach der Verpflichtung von Marvin Ducksch von Fortuna Düsseldorf am vergangenen Freitag steht nun der nächste Offensivneuzugang für Hannover 96 fest: Cedric Teuchert kommt auf Leihbasis vom FC Schalke 04 an den Maschsee. Der Vertrag des deutschen U21- Nationalspielers bei den Roten läuft bis zum 30. Juni 2020. Danach besitzt 96 eine Kaufoption. Der 22-Jährige hat bereits am Montagnachmittag sowie am Dienstag zusammen mit seinen neuen Teamkollegen trainiert. Nun sind alle verträglichen Formalitäten geregelt.
Cedric Teuchert: „Als ich vom Interesse aus Hannover gehört habe, habe ich nicht lange überlegen müssen. 96 ist ein großer Klub mit einem fantastischen Stadion, tollen Fans und unheimlich viel Potenzial. Die Gespräche mit Jan Schlaudraff und Mirko Slomka waren sehr gut und überzeugend. Der Trainer hat eine genaue Vorstellung davon, wie er mich einsetzen möchte, und damit kann ich mich voll identifizieren.“

96-Geschäftsführer Martin Kind: „Wie Marvin Ducksch passt auch Cedric Teuchert ideal in unser Profil. Beide werden sich sportlich und charakterlich in unsere neue Mannschaft gut einfügen. Teuchert hat in den deutschen U-Nationalmannschaften seine Entwicklung und seine Stärke nachgewiesen, zuletzt in der EM-Qualifikation. Er hat sich Spielpraxis gewünscht, und wir sind froh, dass er sich für Hannover 96 als nächsten Schritt entschieden hat. Die Ausleihe von Schalke 04 ist begründet, da die Kaufoption bereits geregelt ist.“

96-Chefcoach Mirko Slomka: „Wir haben intensiv Ausschau nach einem Spieler gehalten, der unsere Torquote erhöhen kann. Cedric Teuchert bringt alles mit, um das zu schaffen. Er hat in der U21 schon Ausrufezeichen gesetzt und wird das bei 96 mit Sicherheit auch tun. Ich freue mich sehr, ihn auf seinem weiteren Weg begleiten zu dürfen.“
Der gebürtige Coburger Teuchert durchlief die Jugend des 1. FC Nürnberg. Dort gelang ihm auch der Sprung in den Herrenbereich. Nach seinem ersten Profieinsatz im November 2014 spielte er sich schließlich in der Saison 2016/17 endgültig im Zweitligateam fest. Nach anderthalb starken Jahren beim „Club“ mit 15 Torbeteiligungen in 36 Ligapartien zog es ihn zum FC Schalke 04 in die Bundesliga. Dort kam er saisonübergreifend neunmal im Ligabetrieb, viermal im DFB- Pokal und zweimal in der Champions League zum Einsatz.

Von der U15 bis zur U21 wurde Teuchert in sämtliche Junioren- Nationalteams berufen. Insgesamt trug er in 32 Spielen das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Dabei erzielte er 16 Tore. Allein in der U21 des DFB traf er achtmal in acht Spielen.Nach Ron-Robert Zieler, Marcel Franke, Sebastian Jung und Marvin Ducksch ist Teuchert der fünfte 96-Neuzugang in diesem Sommer. red/Foto: Hannover 96










2.07.2019 • 20:55 Uhr

Auf der Heldenburg: FDP steht für Optimismus, Mut und Toleranz - 8. Burgfest der Liberalen mit Generalsekretärin Linda Teuteberg

Wofür stehen die Freien Demokraten in Deutschland? Die Rede der FDP-Generalsekretärin auf der Heldenburg in Salzderhelden beim 8. Liberalen Burgfest am Freitag, 28. Juni 2019, gab auf diese Frage Antworten. „Wir Freien Demokraten sind die Partei, und das zeigen wir, für alle Menschen, die sich selber eine bessere Zukunft gestalten wollen“, sagte Teuteberg eingerahmt zwischen ihrem liberalen Bundestagskollegen Konstantin Kuhle, MdB aus Göttingen und Gastgeber Christian Grascha, MdL und Vorsitzender des Northeimer Kreisverbandes der FDP.

„Wer ein Fan von Verboten, Diskrimierung und Weltuntergangsszenarien ist, ist auf dieser Veranstaltung falsch“, begrüßte Christian Grascha als Gastgeber des traditionellen Sommerfestes rund 70 Mitglieder der FDP und Freunde der Partei. Bei bestem Sommerwetter freute sich Christian Grascha, dass Linda Teuteberg als frischgebackene FDP-Generalsekretärin zum Sommerfest der Liberalen im Landkreis Northeim kam. Grascha machte deutlich, dass die Freien Demokraten in der Region trotz der demografischen Entwicklung viele Potentiale sehen. „Beste Bildung, eine starke Gründerkultur und die Digitalisierung werden dazu beitragen, die Region weiterzuentwickeln“, so Grascha.

Die Generalin und Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg referierte unter dem Motto „Chancen für Deutschland“ über die Politik der Freien Demokraten und gab einen Ausblick, vor welchen Herausforderungen die FDP in der Zukunft steht. Teuteberg mahnte, einen „Rechtsruck“ in staatlichen Organen wie Bundeswehr oder Polizei heraufzubeschwören. Vielmehr müsse den Polizisten und Soldaten, die auf dem Boden der Verfassung stehen und täglich in schwierigen Situationen den Kopf hinhalten, mehr Wertschätzung entgegengebracht werden. Ihre Arbeit müsse durch das Ausschöpfen aller rechtsstaatlichen Möglichkeiten wirksam begleitet werden. „Es darf nicht sein, dass wegen unübersichtlicher Strukturen und Informationspannen zu überwachende Gefährder - egal ob Deutscher oder Flüchtling - vom Radar der Ermittlungsbehörden verschwinden“, sagte Teuteberg.

Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern zeigte sich die Politikerin optimistisch, dass die FDP mit je fünf bis sieben Prozent eine stabile Ausgangslage hat. „Wir wachsen gesund und liefern, was wir versprechen“, sagte Teuteberg mit einem Seitenhieb auf AfD und Grüne im Bund und den Landesparlamenten. red

Zum Bild: Vor malerischer Kulisse In die Mitte genommen FDP-Generalsekretärin Linda Teutenberg von MdL Konstantin Kuhle (links) und MdL Christian Grascha










2.07.2019 • 16:07 Uhr

Neuer Helios-Hammer: Infarkt der Cafeteria -Betrieb eingestellt - Zeitung am Empfang - Kaffee aus Automaten

Es hört offenbar nicht auf. Die Einschränken von Dienstleistungsangeboten in der Helios-Klinik in Bad Gandersheim nehmen einen unheilvollen Verlauf. Neuester Hammer für Patienten und ihre Angehörigen, für Besucher/innen allgemein, Mitarbeiter/innen ist die Einstellung des Betriebs einer Cafeteria in dem Krankenhaus. Auf Nachfrage wurde heute in der Klinik ohne Umschweife bestätigt: "Ja, der Betrieb ist eingestellt. Wenn Sie eine Bild-Zeitung kaufen möchten geht das bei der Dame am Empfang. Kaffee können Sie sich bitte im Automaten besorgen. Als Aufenthaltsraum steht die ehemalige Cafeteria zur verfügung." Die Endgültigkeit der Schließung lässt sich an einem Detail gut ausmachen: Die offiziellen Hinweisschilder zur Cafeteria sind demontiert worden. "Es ist nicht zu glauben, was hier abgeht und wie hier Dienstleistungen ausgesetzt und abgezogen werden...", erregte sich heute eine ältere Dame aus Altgandersheim. Sie wollte sich ein frisches Frühstücksbrötchen mit einer Tasse heißen Kaffee an der Theke besorgen - "Wie ich das immer gemacht habe, wenn ich Bekannte im Krankenhaus besucht" - und stand nun vor den heruntergelassen Jalousien.

Hintergrund:
Für die Einstellung des Cafeteria-Betriebes ist die Klinik nicht direkt verantwortlich. Sie hat die gastronomischen Angebote in ihren Häusern ausgelagert. Gleichwohl kann Helios über Pacht und Miete sehr wohl Einfluss auf die betriebswirtschaftliche Ausrichtung nehmen.

Die Helios-Klinik Bad Gandersheim war aktuell gerade in die Schlagzeilen und kritische Debatten geraten, weil sie Operationssäle bis Anfang September geschlossen hat. Weil ein Arzt krank geworden ist, so die offizielle Begründung von Helios-Geschäftsführer Marco Schwartz. Zu der Schließung der Cafeteria von dem umstrittenen Manager bislang kein Sterbenswörtchen.
red/ Fotos: Marc Reiser


















2.07.2019 • 12:05 Uhr

Wasser satt auf die Kartoffelfelder, aber bitte nicht auf den privaten Rasen!

Während sich Politiker, Umwelt- und Tierschützer derzeit mit Ratschlägen überbieten, wie die normale Menschheit mit dem Gut Wasser artig und vor allem sparsam zu haushalten hat, erlebten die Reporter unseres Redaktionsnetzwerkes Dienstagfrüh wie es auch anders geht.

Entlang der "Spargel-Straße" zwischen Hannover-Celle-Wolfsburg regnete es pausen los. Aber nicht aus den Wolken. Fette Wasserwerfer auf den Feldern entlang der "Spagel-Straße", wo das Stangengemüse und die Erdäpfel massenhaft gedeihen sollen, unterstützen das Wachstum der Gewächse. Die Wasserwerfer mit ihren wässrigen Nebelschwaden sind derzeit ein feuchtes Wahrzeichen in der Region. Die Bauern leben von den Ernten der bewässerten Feldfrüchte. Da zu wenig Regen von oben kommt muss das Grundwasser angezapft und versprüht werden. Die maschinellen Beregungsanlagen werden vom Staat mit Steuermitteln gefördert.
red/Foto: Thomas Fischer










2.07.2019 • 11:47 Uhr

Berlin! Berlin! Wir waren in Berlin! Großes Sommerfest der großen Koalition - 2.500 gestern Abend in der Landesvertretung - Mit Einbecker Persönlichkeiten und Bier

Das verstehen die Niedersachsen großartig: Wenn eines große Regierungskoalition was anpackt, dann kommt dabei Großes raus. So war das gestern Abend in der Niedersächsischen Landesvertretung.
Großartig das hochsommerliche Wetter.
Großartig der massenhaften Andrang mit 2.500 illustren Gästen. MP Weil begrüßte sie alle. Außerdem Kanzlerin Merkel. Sie war beim Personalschacher in Brüssel gebunden.
Großartig das Unterhaltungsprogramm im grünen Ambiente.
Großartig die komplexe Bewirtung.
Großartig bekannte Persönlichkeiten aus Südniedersachsen - speziell aus Einbeck im lauschigen Niedersachsen-Garten: Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Kreistagsabgeordneter und Stadtverordneter Dirk Ebrecht wurden vom Reporter der Fis Work Media Group entdeckt und dokumentiert.
Großartig die Stimmung: Selbstverständlich trug dazu das coole Einbecker Bier bei. Und wie es den Gästen schmeckte ? Natürlich großartig. Die Bilder erzählen davon.
red/Fotos: Marc Reiser














1.07.2019 • 21:49 Uhr

Im Northeimer Kreishaus: Wichtiger Sprechtag des Versorgungsamtes

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (Versorgungsamt), Standort Hildesheim, bietet am Montag, 8. Juli, im Kreishaus, Medenheimer Straße 6/8 in Northeim, einen Sprechtag an. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr können sich dort Versehrte, Behinderte, Empfängerinnen und Empfänger von Versorgungsrenten beraten lassen und Auskünfte einholen.lpd










1.07.2019 • 19:55 Uhr

"Stadtrundgang": Vor den Symbolen Bad Gandersheimer Fehlentwicklungen- Eigentümer nicht dabei!

Heute. Montag. 18 Uhr:
Knapp 80 Menschen (kaum normale Bürger, aber überwiegend u.a. Funktionsträger, Mandatsträger, Offizielle, Verwaltungsmitarbeiter, Mitglieder vom Gandersheimer Wirtschaftsforum, Vereinsvorsitzende, Ortsvorsteher, zwei Journalisten, Studenten, Uni-Lehrende, Unternehmer, ein angestellter Manager ) aus Bad Gandersheim und den Dörfern sind dem Aufruf von Bürgermeisterin Franziska Schwarz gefolgt, um sich bei einem „Stadtrundgang“ an Symbole Bad Gandersheimer Fehlentwicklungen führen zu lassen. Studenten aus Kaiserslautern haben sich mit den zum Teil leerstehenden und ungenutzten Objekten wie bespielsweise dem Ex-Kurhaus, dem früheren Hotel am See und der ehemaligen Paracelsus-Roswitha-Klinik in der Hildesheimer Straße über Monate beschäftigt. Dabei sind Entwürfe und Skizzen erarbeitet worden, wie diese Objekte im Rahmen der Landesgartenschau 2022 angefasst und in ein Gesamtentwicklungskonzept integriert werden können. Diese IdeenVorschläge sollen nach dem „Stadtrundgang“ im Forum der Schulzentrums gezeigt und erläutert werden. Bürgermeisterin Schwarz begrüßte die Teilnehmer/innen vor wenigen Minuten vor dem ehemaligen Kurhaus. Es bereite der Stadt große Sorgen. Vor einiger Zeit hatte sie es drastischer formuliert. „Schandfleck“, nannte sie es auf einer Werbetour für die LGS . Auffällig ist augenblicklich, dass sich zu Beginn des „Stadtrundgangs“ keiner der privaten Eigentümer der in Augenschein genommenen Objekte unter den Teilnehmern aufhielt.Inwieweit sie eventuell individuell eingeladen wurden ist nicht bekannt.
red/Foto: Thomas Fischer










1.07.2019 • 19:41 Uhr

Fabian Ullrich komplettiert Torwarttrio des Northeimer Handball Clubs

Fabian Ullrich aus Springe bei Hannover komplettiert ab sofort das Torwarttrio des Northeimer Drittligisten. Seine handballerischen Grundlagen erhielt der Sportstudent der Uni Hannover beim Heimatverein HF Springe, bevor er in der Oberliga-C-Jugend des TSV Burgdorf spielte. Gemeinsam mit Paul Hoppe spielte Ullrich anschließend in der Oberliga-B- und Bundesliga-A-Jugend der Eintracht Hildesheim. 2017 kehrte Ullrich zu den Recken der TSV Burgdorf zurück, wo er bereits mit 19 Jahren Stammtorwart des Drittliga-Teams wurde. Anfang des Jahres wechselte er zur TSG A-H Bielefeld, mit der er Vizemeister der Oberliga Nordrhein-Westfalen wurde.

Steckbrief

Name: Fabian Ullrich
Nummer: 1
Größe/Gewicht: 1,95 m / 90 KG
Spitzname: Fabi/Ulle
Letzte Vereine: TSG A-H Bielefeld; TSV Hannover-Burgdorf
Familienstand: ledig
Wie wurdest du beim NHC aufgenommen: sehr herzlich und familiär
Größter persönlicher Erfolg: DHB-Länderpokalsieger 2015; Teilnahme B-Jugend Deutsche Meisterschaft 2014, 2015
Meine Ziele mit dem NHC und persönlich: ein Platz unter den ersten sechs und mich persönlich weiterentwickeln und mir viel Spielzeit erarbeiten
Was darf bei den Auswärtsfahrten nicht fehlen : Kissen, Handy, Kopfhörer, Laptop, ein gutes Buch
Hobbies: Sport im Allgemeinen, Lesen, mit Freunden etwas unternehmen
Mit wem ich schon immer mal ein Bier trinken gehen wollte: Matthias Andersson
Motto: Erfolg ist kein Glück!
Lieblingsverein: SG Flensburg-Handewitt; FC Bayern München

„Beim NHC stimmt die Chemie zwischen Spielern und Verein. Einige Spieler kenne ich ja bereits von früher, da dürfte die Eingewöhnung nicht schwerfallen“, so der talentierte Torhüter, der mit Lennart Gobrecht und Björn Wenderoth (MTV Melsungen) in der kommenden Saison das Torwarttrio des NHC bilden wird. Wir heißen Fabian herzlich Willkommen in der NHC-Familie!

Der NHC bastelt weiterhin am Kader für die kommende Saison. Kevin Schiffer und Oliver Kirch sind mindestens noch auf der Suche nach einem Kreisläufer, der auch im Innenblock spielen kann und einem zweiten Linkshänder für die Rechtsaußenposition. Ggf. wird noch Ausschau nach einem Rückraumallrounder gehalten.

Zum Bild: Neu-Torwart Fabian Ullrich mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Marketing NHC











1.07.2019 • 14:45 Uhr

Großes tut den Kleinen weh: Streik

Jetzt ist auch ein heißer Tarifsommer ausgebrochen.Im Großhandel hat die Gewerkschaft ver.di zur Durchsetzung ihrer Forderungen zur Verbesserung Interessen von Arbeitnehmer/innen Kampfmaßnahmen angeschoben.
Vor möglichen Auswirkungen für den Endverbraucher wird seit heute gewarnt. In zahlreichen Märkten die von Edeka aus großen Logistikzentren mit Lebensmitteln und weiteren Waren beliefert werden, sind Plakatständer mit einem knallroten Punkt und einem gelben Schlagwort "Streik!" aufgestellt werden. Die Kunden/innen werden außerdem um Verständnis gebeten, wenn es zu Lieferengpässen kommt. Bislang ist das merklich noch nicht eingetreten, so die Recherchen unseres Redaktionsnetzwerkes vor Ort in Bad Gandersheim und in Südniedersachsen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










1.07.2019 • 14:37 Uhr

Armin-Paulus Hampel als niedersächsischer Delegierter in den Bundeskonvent der AfD wiedergewählt

Parteitag schafft wichtige Versöhnungsgeste im innerparteilichen Streit

Auf dem Landesparteitag der AfD Niedersachsen am vergangenen Wochenende in Hannover wurde der Bundestagsabgeordnete & außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Armin-Paulus Hampel, von den Mitgliedern erneut in den Bundeskonvent der Alternative für Deutschland gewählt, der zwischen Bundesparteitagen als höchstes Beschlussgremium der Partei fungiert. Weiter heißt es in. einer heute verbreiteten offiziellen Erklärung der Partei:
Armin-Paulus Hampel: „Ich freue mich sehr, dass ich gemeinsam mit Dr. Manfred Otto unsere Arbeit in diesem wichtigen Gremium fortsetzen kann und mit Stephan Bothe und Thorsten Althaus zwei weitere hervorragende neue Vertreter für den Bundeskonvent gewählt wurden. Ich danke meinen niedersächsischen Parteifreunden herzlich für das mir ausgesprochene Vertrauen“. Der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Landesvorsitzende Armin-Paulus Hampel begrüßt wichtige Versöhnungsgeste von Hannover. Auf dem Landesparteitag ist es zu einer Annäherung der zerstrittenen Gruppen um Armin-Paulus Hampel und der Landesvorsitzenden Dana Guth gekommen. Dies drückte sich insbesondere durch die Wahl von Hampels langjährigem Weggefährten Uwe Wappler zum Schriftführer im Landesvorstand der AfD Niedersachsen aus. „Nach den heftigen Auseinandersetzungen um den strittigen Bericht des Wirtschaftsprüfers zum früheren Landesvorstand ist mir diese Geste nicht so leicht von der Hand gegangen. Trotz schwerer persönlicher Verletzungen und Anfeindungen verstehe jedoch auch ich es als unsere gemeinsame Pflicht, den Erfolg unserer AfD Niedersachsen unter allen Umständen sicherzustellen. Ich freue mich sehr, dass nun meine mehrmaligen Versuche der Verständigung Früchte getragen haben. Der Landesvorstand der AfD Niedersachsen kann sich daher auf meine uneingeschränkte inhaltliche und organisatorische Unterstützung verlassen“, äußerte Hampel."










1.07.2019 • 12:12 Uhr

Abi-Party 2019 im Ex-Kurhaus in Bad Gandersheim: Erste Spenden angesagt - Wichtige Korrektur des Spenden-Kontos!!!

Guter Start für die spontane Unterstützungsaktion für die Abiturienten/innen des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim, die kommenden Freitag, 5. Juli 2019, das Ex-Kurhaus in Bad Gandersheim mit neuem Leben wachküssen wollen: Abi-Party 2019 ist dann angesagt. Vorher sind noch einige Hürden zu nehmen, so erklärt es das Organisationskomitee. Zuallerst sind 500 Euro an Gebühr bis Donnerstag für die Stadt Bad Gandersheim aufzubringen. Mit dem Geld muss die offizielle Feuerwehrwache durch die Freiwillige Feuerwehr bezahlt werden. 300 Euro an verbindlichen Zusagen von Förderern sind bis jetzt angesagt. 200 Euro fehlen noch.
Weitere Geldmittel von rund 500 Euro werden gebraucht, damit letzte Sicherungsmaßnahmen (u. a. 100 Kilogramm Kies, Platten, Sicherheitsbeleuchtung) in den kommenden Tagen abgearbeitet werden können.
Wichtige Korrektur der Kontonummer von Phil Leuci aus Freden, der im Organisationskomitee verantwortlich mitarbeitet.
Die richtige IBAN-Nummer des Kontos bei der Sparkasse Hildesheim lautet:
DE 49 2595 0130 0034 641516
Jeder Betrag von einem Euro aufwärts bis X Euro helfen, damit die jungen Leute in Bad Gandersheim, also zuhause, ihre "Abi-Party 2019" feiern können. Helfen Sie bitte mit!
red/Fotos: Thomas Fischer/Screenshot Plakat












1.07.2019 • 11:50 Uhr

In Einbeck: Verbotene Symbole

Am Sonntag gegen 18.15 Uhr stellte eine Streife der Einbecker Polizei verbotene rechte Symbole im Betonsockel der Fußgängerbrücke über die Ilme fest. Die Symbole waren nach ersten Feststellungen kurz zu vor mit einem Stein in den Beton geritzt worden. Tatverdächtig sind derzeit zwei 29 und 20 Jahre alte Einbecker, die von den Polizeibeamten in der Nähe des Tatortes angetroffen wurden. Die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen werden beim Staatsschutzkommissariat der Polizeiinspektion Northeim geführt. fal










1.07.2019 • 11:44 Uhr

Wasser für unsere heimischen Vögel - VIER PFOTEN empfiehlt: Vogeltränken können jetzt Leben retten

Südniedersachsen schwitzt und auch die Tiere haben mit der Hitze zu kämpfen. Immer häufiger lassen sich jetzt hechelnde, dehydrierte heimische Wildvögel beobachten, die nicht mit ausreichend Wasser versorgt sind.

Bei den derzeitigen hohen Außentemperaturen verliert der Körper eines Vogels vor allem über die Atmung viel Wasser. Genau wie wir Menschen müssen darum auch Vögel in der Sommerhitze besonders viel trinken.

Jeder kann helfen

„Jeder hat die Möglichkeit, in dieser Situation etwas für unsere heimischen Wildvögel zu tun. Ein flaches Gefäß mit frischem Wasser auf Fensterbank oder Balkon reicht meistens schon aus und bietet dem Vogel eine erfrischende Trink- und Bademöglichkeit“, sagt Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Landeplatz nicht vergessen …

Garten- und Balkonbesitzer können mit wenigen Handgriffen eine Vogeltränke bauen. Besonders gut eignen sich Blumentopfuntersetzer oder andere flache Gefäße. Ein Stein in der Mitte bietet einen guten Landeplatz. „Vergessen Sie nicht, einen Zweig ins Wasser zu legen; so haben verirrte Insekten die Möglichkeit, sich aus dem Wasser zu retten“, weiß Christian Erdmann.

… auf Hygiene achten

Sauberkeit ist bei Vogeltränken unerlässlich. „Spülen Sie das Gefäß täglich mit heißem Wasser gut aus und verzichten Sie auf Reinigungsmittel. Wechseln Sie außerdem mindestens einmal täglich das Wasser; so halten Sie ihre Vogeltränke frei von Krankheitserregern“, rät der Wildtierexperte.

Was aber tun, wenn man einen kranken oder erschöpften Vogel gefunden hat – VIER PFOTEN empfiehlt für diesen Fall, umgehend die nächstliegende Wildtierstation zu kontaktieren und sich den Rat von Experten einzuholen. red/Quelle: VIER PFOTEN/Foto: Ramona Richter










1.07.2019 • 11:32 Uhr

Der Outdoor-Tresor Spinsafe: Eine Braunschweiger Innovation für mehr Sicherheit im Freibad und auf Festivals

Öffentliche Versicherung Braunschweig kooperiert mit regionalem Start-Up

Das Braunschweiger Start-Up Spinsafe hat eine Lösung für eine der größten Herausforderungen des Sommers gefunden: Wohin mit den Wertsachen, wenn ich am Badesee ins Wasser gehe oder beim Festival kurz auf dem Gelände unterwegs bin? Der innovative Outdoor-Safe der beiden Braunschweiger Gero Kraus und Dennis Zappi hat auch die Öffentliche Versicherung Braunschweig überzeugt: Das regionale Unternehmen kooperiert mit dem jungen Unternehmen und bietet Versicherungsschutz für die im Tresor gelagerten Wertsachen an.

Der Spinsafe bietet Platz für alle Wertsachen, die man im Urlaub, beim Campen, im Freibad oder auf Festivals benötigt, aber nicht immer beaufsichtigen kann: Smartphone, Portemonnaie, Brieftasche und mehr. Mit einer Schraube kann der Tresor in den Boden gedreht und anschließend mit einer Stange und einem Schloss fest verschlossen werden. Der Inhalt des nachhaltigen Safes ist so nicht nur vor Diebstahl, sondern gleichzeitig auch vor Spritzwasser und Regen geschützt. Mit einem Gewicht von etwa 500 Gramm lässt sich der Spinsafe zudem sehr gut auch in Rucksäcken transportieren. Eine kostenlose App registriert Gewalteinwirkungen und erzeugt ein schrilles Alarmsignal, sollte sich doch jemand an dem Safe zu schaffen machen.

Dank einer Kooperation zwischen den beiden regionalen Unternehmen bietet die Öffentliche Versicherung Braunschweig einen besonderen Versicherungsschutz für Inhalte des Spinsafes, sogar Schmuck oder Bargeld, für nur neun Euro im Jahr an. Die Versicherung kommt auch für Anfertigungskosten für private und berufliche Schlüssel und für die Wiederbeschaffung von Dokumenten wie Führerschein oder Zahlungskarten auf, sofern sie sich in einem abgeschlossenen Spinsafe befunden haben und die Alarm-App aktiviert gewesen ist und es dennoch jemand geschafft haben sollte, die Inhalte des Safes zu entwenden.

„Die Öffentliche war unsere erste Anlaufstelle, als wir die Idee für den Spinsafe hatten. Die Partnerschaft auf regionaler Ebene lief von Anfang an hervorragend und wir können dank der Öffentlichen allen Spinsafe-Besitzern eine zusätzliche Absicherung und damit mehr Entspannung im wohlverdienten Urlaub bieten“, so die Spinsafe-Gründer Gero Kraus und Dennis Zappi.

Auch für die Öffentliche stellt der Spinsafe eine Bereicherung dar, unterstreicht Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes: „Wir sind immer wieder davon überrascht, wie viele tolle und innovative Ideen es überall in unserer Region gibt. Als das Spinsafe-Team mit seiner Idee auf uns zugekommen ist, wussten wir gleich, dass wir den Menschen hier vor Ort etwas Einmaliges, sehr Praktisches für ihre Freizeit bieten können. Also haben wir sofort unsere Unterstützung angeboten. In der Zusammenarbeit mit solchen engagierten Start-Ups sehen wir ein sehr großes Potential, das wir in Zukunft noch deutlich weiter ausbauen möchten.“ red/fis/Foto: Öffentliche/Zeitfrei GmbH



Hintergrund:
Über die Öffentliche Versicherung Braunschweig
Die Öffentliche Versicherung Braunschweig blickt auf 265 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Sie ist Marktführerin in ihrem Geschäftsgebiet, welches das gesamte ehemalige Braunschweiger Land umfasst. In rund 160 Geschäftsstellen werden in einem der dichtesten Filialnetze Deutschlands circa 350.000 Kunden betreut – und damit nahezu jeder zweite Einwohner der Region. Eine Verantwortung, die bei der Öffentlichen sehr ernst genommen wird: als verlässlicher regionaler Partner, der nah dran ist an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen direkt vor Ort.











1.07.2019 • 11:27 Uhr

Was die Mega-Hitze bewirkt: Teeriger Fahrbahnbelag weicht auf - Minilava in Herzberg

Die Hitze des Hochsommers zeitigt interessante Folgen: Die asphalthaltigen/teerigen Fahrbahndecken beispielsweise beginnen an Stellen, wo sich die Hitze in extreme Grade staut, mit sichtbaren Schmelzprozessen zu zeigen. Zwei brandaktuelle Beispiele dokumentieren das aus Herzberg. Hier ergisst sich die schwarze Masse wie eine Minilava in eine Gosse. Bei Bentierode ist die Fahrbahndecke insbesondere in den Spurrillen der Autoreifen aufgeweicht und hinterlässt sowohl an den Reifen als auch auf der Straße seine klebrigen Spuren.
red/Fotos: Marc Reiser












1.07.2019 • 11:11 Uhr

„Ich bin hier le Chef“ im Museum: Kooperation der Domfestspiele mit dem Portal zur Geschichte

Nach „Bier für Frauen“, den „Maradona Variationen“ oder „Das Interview“: Im dritten Jahr findet sozusagen mitten in einem Museum das Studiostück der Gandersheimer Domfestspiele statt: In Kloster Brunshausen, auf der Empore der Kirche, über dem Ausstellungsraum des „Portal zur Geschichte“, wird in diesem Sommer gekocht. Mit den Mitteln des Theaters. „Al Dente! – Ich bin hier le Chef“ heißt das Stück von und mit Fehmi Göklü und Sarah Speiser. Thomas Groß, der neue Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, sah sich im Vorfeld der Proben in Brunshausen um und dankte im Gespräch mit Maria Julia Hartgen und Julia Fuhrmann vom „Portal zur Geschichte“ für die Möglichkeit, in der Klosterkirche wieder die Studioproduktion zeigen zu können. „Wir arbeiten gerne mit den Domfestspielen zusammen, das Motto Zeig mir mehr gilt auch für den Klosterhügel in Brunshausen“, sagte Hartgen. „Portal zur Geschichte“ und Festspiele könnten sich gut gegenseitig befruchten.

„Al Dente! – Ich bin hier le Chef“ ist bereits inklusive Zusatzvorstellung komplett ausverkauft. „Ich freue mich über dieses Interesse“, sagt Fehmi Göklü, der im vergangenen Sommer mit Sarah Speiser die Idee zu dem Studiostück Intendant Achim Lenz vorgetragen hat. Bei einem gemeinsamen Spaziergang entstand dann das erste Konzept für den Soloabend. Seitdem haben Sarah Speiser und Fehmi Göklü das Projekt zusammen entwickelt, wenn auch oftmals an verschiedenen Orten. Sie haben experimentiert, gespielt, geschrieben und diese Schleife mehrmals wiederholt. Ab Juli proben die zwei gemeinsam mit Regieassistentin Franziska Detrez dann erstmals vor Ort in Brunshausen.

Am 4. und 9. Juli ist die PzG-Ausstellung in der Klosterkirche deshalb bereits ab 16 Uhr geschlossen.

„Al Dente! – Ich bin hier le Chef“ ist ein Abend voller kultureller Vielfalt, gewürzt mit Musik und angereichert mit einer guten Portion Humor. Küchenchef Albert (Fehmi Göklü) fehlt nur noch eines auf dem Weg zum Olymp des Kochens, er will das, wovon jeder Koch träumt: endlich ein „à la“ vor seinem Namen, sein eigenes Gericht. Das kulinarische Schauspiel in der Inszenierung von Sarah Speiser unternimmt eine Rundreise durch die Mägen Europas mit mancher spitzen Bemerkung zum Zusammenleben der Völker in und um Deutschland: Wer Nudeln bricht, bricht auch Herzen. Das Team Speiser und Göklü setzt ganz auf die verbindende Kraft von Kochen und Musik und lädt zu einem Abend ein, der nicht nur zum Denken anregt sondern auch unterhält, berührt und Lust aufs Essen macht.
Das Catering für die Besucher übernehmen auch in diesem Jahr wieder abwechselnd das Rosencafé und der Klosterhof Brunshausen.

Zu den Bildern:
Theater im Museum (v.l.): Fehmi Göklü, Thomas Groß, Maria Julia Hartgen, Julia Fuhrmann. F

„Al dente“-Besprechung (v.l.): Autor und Schauspieler Fehmi Göklü, Regisseurin und Autorin Sarah Speiser, Regieassistentin Franziska Detrez.

Fotos: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram










1.07.2019 • 08:32 Uhr

Potenziale in Bad Gandersheim: Jacqueline Saevici, erstmals erfolgreiche Ausbildung als Sport- und Fittnesskauffrau

Das sind sie, die Potenziale in einer Stadt. Man muss genau hinschauen und plötzlich ist das Staunen groß, was sich da hinter manchen Kulissen in Bad Gandersheim so verbirgt.
Das aktuelle Beispiel:
Recherche in der Sportstadt. Einem Unternehmen für Fitness, Gesundheit, Fun und ambulante Rehabilitation. Hier lernen wird Jacqueline Saevici kennen. Die 20-Jährige hat in der Sportstadt ihren Arbeitsplatz. Bis vor wenigen Tagen war das ihr Ausbildungsjob als Sport- und Fittnesskauffrau. Zwei Jahre lang hat sie die verkürzte Ausbildungszeit absolviert. Ihr Abitur ermöglichte die Reduzierung. Jetzt mir Bravour der erfolgreiche Abschluss ihrer Lehrzeit. Zu den wichtigsten Professionen in ihrem neuen Beruf gehören die kaufmännische Steuerung , das Rechnungswesen und und die Finanzbuchhaltung. Ebenso sind anatomische Kenntnisse Voraussetzung für den Umgang mit Menschen, die ihre Körperlichkeit und Fitness positiv beeinflussen lassen möchten. Deswegen hat Jacqueline bei einer ihrer Schwerpunkttätigkeiten individuelle Trainingspläne erstellt. Die fachliche Beratung in Ernährungsangelegenheiten gehört ebenso dazu.
"Alles dient dazu, dass unsere Kunden und Kundinnen ihre gesteckten körperlichen Ziele umsetzen und erreichen", erklärt uns die erfolgreiche und angenehm kommunikative Sport- und Fitnesskauffrau. Sportstadt-Chef Tobias Reinecke ist einerseits stolz auf die erste erfolgreiche Sport- und Fittnesskauffrau in seinem Unternehmen. Andererseits ist sein weinendes Auges angesichts der Tatsache nachvollziehbar, dass Jacqueline Saevivi jetzt die Sportstadt verlassen wird. Denn die junge Frau baut weiter an ihrer Karriere. "Ich werde jetzt Personalmanagement an einer Universität studieren", lässt sie uns wissen. Beim anschließenden Fotoshootings erleben wir, wie sehr ihr die Ausbildung in der Sportstadt Spaß gemacht hat. Der Umgang mit Menschen liegt ihr vortrefflich.
Und wie geht es für Tobias Reinecke weiter? "Nun, wir bilden weiter aus. Der neue Auszubildende steht bereits fest", erfahren wird. Dabei handelt es sich um Tobias Kruse, der ein duales Studium zum Gesundheitsmanagement absolviert. Den praktischen Part absolviert der in Bad Gandersheims Leichtathletikszene bekannte Hammerwerfer und Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften, in der Stadtstadt Bad Gandersheim.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










1.07.2019 • 07:52 Uhr

Willershausen: Schlimmer Unfall im Ort - Fußgängerin (18) angefahren und schwer verletzt

Ereignisort: Ortsteil Willershausen in der Gemeinde Kalefeld, "An der Wende". Ereigniszeitpunkt: Freitag , 28. Juni, 13 Uhr. Die Polizei schildert den Unfall wie folgt:

Eine 18-jährige Fußgängerin aus Willershausen quert obige Straße als Fußgängerin, nachdem sie von einem ortseinwärts fahrenden PKW rechtsseitig ausgestiegen ist in Richtung Einmündung "Dr. A-Straus-Straße" geht. Hierbei wird sie auf der Fahrbahn von einem anderen PKW erfasst, dessen Fahrerin die Straße "An der Wende" in Richtung Ortsausgang befährt. Die Fußgängerin wird schwerverletzt mit dem RTW dem Klinikum Göttingen zugeführt. Die Fahrerin des PKW wird vorsorglich ebenfalls einer ärztlicher Versorgung zugeführt. Am PKW entstehen Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro. Ersthelfer vor Ort haben sich vor Ort fürsorglich um die Verletzten gekümmert. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden! re










1.07.2019 • 07:42 Uhr

Steingärten: "Friedhöfe der Bienen..."

Sie mögen angeblich schön aussehen. Sie mögen pflegeleicht sein. Vorgärten, die neuerdings statt mit lebendiger Natur (Blumen, Rasen, Gewächsen) mit toten Steinen zugeschüttet werden. Steingärten seien angeblich "in", so eine verbreitete Botschaft von Menschen, die vielleicht etwas differenzierter denken könnten bei der Gestaltung ihrer häuslichen Umgebung - sprich ihrem Vorgarten.
Naturschutzverbände und Menschen, die sich für den Erhalt von Tieren und Pflanzen engagieren, werben in diesen Tagen immer häufiger dafür, so wenig wie möglich mit Steinen als Gestaltungselement in Gärten zu arbeiten. Schon gar nicht großflächig. "Pflanzt lieber viele Blumen!", so der Appell. Denn das nützt Insekten und den Bienen. Diese Kleintiere bedeuten Lebendigkeit und Wachstum in der Natur. Steingärten sind dagegen "Friedhöfe der Bienen". red/Fotos: Marc Reiser














1.07.2019 • 07:28 Uhr

Couragierte Zeugen, clevere Polizei: Unfallflüchtigen fix ermittelt

Am vergangenen Freitag gegen 22 Uhr, fuhr ein 42-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw gegen einen Gartenzaun in der Straße An den Teichwiesen in Goslar-Hahnenklee. Der Zaun wurde dabei nicht unerheblich beschädigt. Der Verursacher hielt es offenbar nicht für nötig, sein "Missgeschick" dem Geschädigten und/oder der Polizei zu melden und sich somit seiner Verantwortung zu stellen. Stattdessen entfernte sich der Verursacher vom Unfallort. Der Verursacher konnte schnell von der Polizei ermittelt werden. Zeugen hatten den Vorfall beobachtet und sich das Kennzeichen gemerkt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen einer Verkehrsunfallflucht eingeleitet.ots










1.07.2019 • 07:23 Uhr

Riskantes Fahrmanöver: Roter Flitzer rast bei Rot über die Ampel

Vorigen Samstag, gegen 13 Uhr, fiel der bislang unbekannte Fahrer eines roten Sportwagens im Kreuzungsbereich der Breiten Straße, Ecke Dr.-Heinrich-Jasper-Straße in Bad Harzburg durch seine ristkante Fahrweise auf. Demnach näherte sich das Fahrzeug laut Zeugenangaben zunächst mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit dem Kreuzungsbereich, überholte die bereits vor der Lichtzeichenanlage stehenden PKWs und überfuhr somit das für ihn geltende Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Fußgänger, welche gerade die Fahrbahn überqueren wollten, mussten ihr Vorhaben abbrechen, um vom Fahrzeug nicht erfasst zu werden. Zeugen, welche Angaben zum Sachverhalt oder Hinweise auf den Fahrzeugführer geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Harzburg zu melden.ots











1.07.2019 • 07:15 Uhr

Blumen, Schirme, Apfelkuchen - Kiosk an den Seeterrassen in Bad Gandersheim wieder geöffnet

Es hat etwas gedauert. Nun ist die Wartezeit vorbei. Der Kiosk an den Seeterrassen in Bad Gandersheim lädt Gäste wieder zum Verweilen ein. Am Wochenende wurde die Sonnenschirme aufgestellt. Die eleganten Sitzelement sind am See aufgestellt. Aus dem Kiosk heraus werden Kaffee und Kuchen und kalte Getränke angeboten. Betreiber Milan Panta hat Wort gehalten. "Unsere Gäste sind uns wieder herzlich willkommen!", so seine freundliche Ansage. red/fis/Fotos: Thomas Fischer














1.07.2019 • 07:06 Uhr

Vermutlich beim Abbiegen übersehen - Motorradfahrer bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Wieder ein fürchterlicher Unfall mit Beteiligung eines Motorradfahrers.
Auf der B 27 zwischen den Ortschaften Gieboldehausen und Wollbrandshausen (Landkreis Göttingen) sind am Samstagnachmittag (29.06.19) gegen 15.10 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall eine 66 Jahre alte Autofahrerin aus dem Landkreis Northeim und ein 61-jähriger Motorradfahrer aus Seeburg (Landkreis Göttingen) schwer verletzt worden.

Der Biker wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Göttinger Universitätsklinik geflogen. Ein Rettungswagen transportierte die Frau in ein Duderstädter Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 27 ca. 45 Minuten voll gesperrt.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei Duderstadt wollte die 66-Jährige, die mit ihrem Hyundai in Richtung Wollbrandshausen unterwegs war, von der B 27 nach links in einen Feldweg abbiegen, um zu wenden.

Dabei übersah die Frau aus bislang noch ungeklärter Ursache den in diesem Moment aus Richtung Ebergötzen entgegenkommenden Motorradfahrer und stieß frontal mit diesem zusammen. Bei der Kollision wurde der 61-Jährige durch die Luft geschleudert. Er blieb schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen.

An den beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von geschätzten 18.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.jk










x x x