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18.06.2019 • 08:44 Uhr

Stadtentwicklung: Zentraler Bushalteplatz contra Gesundheitszentrum? - Ex-V-Markt-Gelände Mega-Thema

Plötzlich ist die Stadtentwicklung in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim wieder ein ganz großes Thema. Bekanntlich rüstet sich die Stadt mit noch drei lebenden und zwei toten Reha-Kliniken, einem Akut-Krankenhaus und einem ungenutzten ehemaligen Kurhaus für eine Landesgartenschau. Sie soll im Jahr 2022 stattfinden. Die Stadtentwicklung will auch diesen Event aufnehmen. So betrachtet haben neuerliche Konzeptideen für die Gestaltung von wichtigen Plätze und Baulücken in der Stadt eine besonderen Bedeutung, einen ausgeprägten Vorrang für kommunalpolitische Beschäftigung.

So geht es beispielsweise um die Umgestaltung des gepflasterten Domänenhofes im Herzen der Stadt. Diskutiert wird hier die Installierung eines zentralen Bushalteplatzes/Busbahnhof nach Vorgaben, die die Erfordernisse der Inklusion berücksichtigen. Als Alternative für einen zentralen Bushalteplatz wird neuerdings die riesige Baulücke in der Marienstraße diskutiert. Dort wo einst der V-Markt stand gibt es reichlich freie Fläche für einen zentralen und geordneten Bushalteplatz. Auch die Nähe der Schulen (Gymnasium/Schulzentrum/Grundschule) spricht für diese Variante.

Neue Informationen über eine andere mögliche Nutzung des ehemaligen V-Marktgeländes überlagern derzeit die Bushalte-Variante an diesem Standort. Denn es sei nicht ausgeschlossen, so ist es kein Gerücht mehr, dass das V-Markt-Gelände von einem privaten Investor genutzt wird. Er könnte sich vorstellen und favorisiert entsprechende Pläne, auf einem Teil des Areals ein modernes Fitness- und Gesundheitszentrum zu errichten. Als mögliche Investoren und Betreiber werden das Fitness-Unternehmen "Sportstadt" und der Gesundheitsunternehmer und Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne in Erwähnung gebracht.

Keine leichte Aufgabe für die kommunalen Stadtentwicklungspolitiker, hier Interessenabwägungen vorzunehmen und die richtigen Weichen zu stellen.
red
Die Bilder dokumentieren die in Rede stehenden Quartiere: Domänenhof und das Gelände in der Marienstraße, wo einst der V-Markt stand. Fotos: Thomas Fischer















18.06.2019 • 08:14 Uhr

Gestern Drama auf der B64: LKW-Fahrer sieht Rollerfahrer (83) zu spät - Trotz schneller Ersthilfe verstirbt der Mann

Polizei: Durch Aufprall 30 Meter in einen Grünstreifen geschleudert

Ereignisort: Bundesstraße 64, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Montag, 17. Juni 2019, 17.40 Uhr: Der 83-jähriger Fahrzeugführer eines Yamaha Rollers wollte auf der Bundesstraße 64 zwischen Eimen und Wenzen auf die K 666 in Richtung Kaierde abbiegen und hielt dazu an. Ein folgender LKW, der von einem 44 Fahrzeugführer aus Garbsen geführt wurde, bemerkt dieses zu spät und fährt auf den Rollerfahrer auf. Dadurch wird der Rollerfahrer zusammen mit seinem Roller zu Sturz gebracht und schleudert ca. 30 Meter in den angrenzenden Grünstreifen. Der Rollerfahrer erleidet innere Verletzungen, ist aber noch ansprechbar. Nach Zuführung in das Krankenhaus Northeim verstirbt der Rollerfahrer jedoch dort kurze Zeit an seinen Verletzungen. Die Bundesstraße musste für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für ca. 40 Minuten gesperrt werden. Der Rollerfahrer stammte aus dem Bereich Nordstemmen.vo











18.06.2019 • 08:08 Uhr

Quo vadis Universitätsmedizin Göttingen: Thümler wagt sich in die "Höhle des Löwen" - Minister per Videoübertragung

Was ist dran an den neuen Spargerüchten? Wie ist es um die Zukunft der Arbeitsbedingungen in der universitären Gesundheitsindustrie bestellt?

Der Personalrat der Universitätsmedizin Göttingen dreht richtig gut auf: Angesichts struktureller, konzeptioneller und operativer Veränderungen für das gigantische industrielle Gesundheitsunternehmen UMG sind Tausende von direkt und indirekt betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im permanenten Unruhezustand. Den nimmt ein weiteres Mal der agile Personalrat des Unternehmens auf. Höhepunkt seiner Aktivitäten ist jetzt der Auftritt eines der politischen Hauptverantwortlichen in der Niedersächsischen Landesregierung: Der für Wissenschaft und Forschung und die UMG verantwortliche Minister Thümler (CDU) wagt sich in die Höhle des Löwen. Am Dienstag, 2. Juli, ist der ganz große Show down in Hörsaal 81 angesetzt. Von 14.30 bis 16 Uhr ist dort Thümler angesagt, will reden und mit Betroffenen diskutieren. Ein Minister im Offensiv-Modus.
Damit er von möglichst vielen Beschäftigten live erlebt werden kann hat der Personalrat gleich einen zweiten Hörsaal an diesem Tag in Beschlag genommen. Dorthin wird Thümlers Auftritt per Videoliveschaltung übertragen. Die Veranstaltung verspricht ein Spektakel zu werden. So laufen die Vorbereitungen für den 2. Juli auf Hochtouren. Demonstrationen zur Bekräftigung der Anliegen der Beschäftigten sind an diesem Tag nicht ausgeschlossen.
red/fis/Screenshot Plakatausschnitt










18.06.2019 • 07:27 Uhr

Sanft, schön und leise - Erlebnis Ballon fahren

Es sind Tage wie vom lieben Gott gemacht: Gestern war ein solcher. Mit diesem genialen Erlebnis "Ballon fahren". Schweben zwischen Himmel und Erde: sanft, schön und ach so leise. Je höher der Heißluftballon aufsteigt über der paradiesisch unter mir sich ausbreitenden fruchtbaren Heberbörde in Südniedersachsen desto winziger erscheinen einem nicht nur die optischen Wahrnehmungen auf der Erde, sondern auch die alltäglichen kleinen und großen Herausforderungen. Der Kopf wird freier und freier und dieses Gefühl der Leichtigkeit des Seins erfasst den Ballonfahrer. Demut erfüllt mich. Dankbarkeit. Glücksmomente - traumhaft schön. Erhalten wir uns dieses Leben!
red/Fotos: Marc Reiser














18.06.2019 • 07:09 Uhr

Rallye, Geburtstagsparty mit Feuerwerk, Oldtimer-Korso, Flohmarkt und Street Food Open Air

PS.SPEICHER feiert 5. Geburtstag vom 26. bis 28. Juli

Es ist wieder soweit: Vom 26. bis zum 28. Juli 2019 ruft der PS.SPEICHER alle Oldtimerfans und solche, die es werden wollen, zu den Einbecker Oldtimertagen in die südniedersächsische Bier- und Fachwerkstadt. Drei Tage lang treffen sich die Besucher zum Schauen und Staunen, können sich an rund 30 mobilen Verpflegungsständen stärken und auf einem Flohmarkt mit Gebrauchtfahrzeug- und Teilemarkt allerlei Schnäppchen finden oder bei der PS.SPEICHER Rallye sowie dem Korso durch Einbecks Innenstadt mitfahren. Höhepunkt der Einbecker Oldtimertage ist wieder die traditionelle Geburtstagsparty am 27. Juli auf dem Innenhof des PS.SPEICHER, die mit einem spektakulären Höhenfeuerwerk abschließt.
Erstmals wird das Rahmenprogramm in diesem Jahr durch ein Street Food Open Air ergänzt: Rund um das Kassenhaus und den Parkplatz laden dann zahlreiche rollende Küchen und mobile Verpflegungsstände zum kulinarischen Genießen und Verweilen ein. Am Abend des 26.07. finden sich die bereits angereisten Teilnehmer der PS.SPEICHER Rallye zum Fahrertreffen bei gemütlichen Gesprächen im Innenhof zusammen.
Abgerundet wird das Programm am Freitagabend durch einen Benzintalk mit Norbert Schroeder. Der Leiter des "Competence Center Classic Cars" beim TÜV Rheinland ist ein wahrer Kenner klassischer Fahrzeuge und hat sein Hobby „Oldtimer“ zum Beruf gemacht. In einem kurzweiligen Vortrag berichtet er zum Thema "Sichtweise und Umgang mit Oldtimern im Laufe der Zeit". Organisiert wird die Veranstaltung, die um 19:00 Uhr beginnt, von den FörderFreunden PS.SPEICHER e.V. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.
Am Samstag um 10:01 Uhr wird Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek zusammen mit PS.SPEICHER-Stifter Karl-Heinz Rehkopf die diesjährige PS.SPEICHER Rallye freigeben. Auf rund 160 Kilometern können dann viele Zaungäste die 150 Teilnehmerteams aus nächster Nähe beobachten. Ab ca. 12:30 Uhr ist ein Zwischenstopp der Fahrzeuge in Goslar geplant, wo am Weltkulturerbe Rammelsberg die Mittagspause stattfindet. Interessierte Zaungäste sind auch hier herzlich willkommen. Die gesamte Strecke mit Circa-Durchfahrtzeiten ist auf der Homepage des PS.SPEICHER im Internet abrufbar. Unterstützt wird die Fahrt maßgeblich vom Einbecker Automobil Club (EAC), der neben seinem Know-How bei der Streckenplanung auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Helfer für die Großveranstaltung zur Verfügung stellt. Eine aktive Teilnahme an der Rallye ist nicht mehr möglich - das Starterfeld ist bereits seit mehreren Wochen ausgebucht.
Mit an den Start gehen diesmal mit Det Müller und Jürgen Becker zwei Oldtimer- und Technik-Fans, die vielen aus dem Fernsehen bekannt sein dürften: Det Müller moderiert "GRIP - das Motormagazin" bei RTL und Jürgen Becker begeistert als Kabarettist seit vielen Jahren die Menschen nicht nur beim WDR.

Auch 2019 gibt es wieder einen Unterstützer-Pin für 5,- Euro an verschiedenen Verkaufsstellen auf dem Veranstaltungsgelände zu erwerben - in diesem Jahr ist der Sammlerpin mit Oltimertage-Motiv in Blau gehalten. Der Reinerlös aus dem Verkauf kommt in diesem Jahr dem Projekt "PlankenParty" des gleichnamigen Vereins aus Sievershausen zugute. Vor über 25 Jahren gründete Axel Engelke nach einem schweren Motorradunfall den Verein, der sich seitdem für die Entschärfung gefährlicher Kurven durch Protektoren und Unterfahrschutz einsetzt. Ganz konkret wird mit dem Erlös des EOT-Pinverkaufes eine Kurve in der Nähe von Kalefeld-Willershausen entschärft. Axel Engelke und seine Mitstreiter werden während des gesamten Wochenendes mit ihrem - mittlerweile legendären - Infoanhänger am PS.SPEICHER für Fragen zu dem Verein zur Verfügung stehen.
Am Samstagabend erfolgt die Siegerehrung der Rallye. Anschließend gibt es eine große Geburtstagsparty auf dem Innenhof und rund um die Food- Trucks, die mit einem Höhenfeuerwerk gekrönt wird. Dafür konnte die Kulturstiftung Kornhaus auch in diesem Jahr wieder einen privaten Sponsor gewinnen. Die Geburtstagsparty ist öffentlich und frei zugänglich für jedermann; es wird kein Eintritt erhoben.

Der Sonntag gehört dann ganz den Einbeckern: wie schon in den Vorjahren wird es auch dieses Mal wieder einen Korso durch die Innenstadt geben. Fast 300 Fahrzeuge nahmen in 2018 daran teil, in diesem Jahr werden ähnlich viele Oldtimer auf zwei, drei und vier Rädern erwartet. Beginn des Korsos ist um 11 Uhr am PS.SPEICHER; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Angeführt wird der Korso von Karl-Heinz Rehkopf auf der Benz Victoria Nr. 99, dem seit kurzem auch ganz offiziell ältesten zugelassenen Auto in Deutschland.
Die Parkflächen am PS.SPEICHER sind während des Geburtstagswochenendes ausschließlich für Oldtimer reserviert. Ausweichparkflächen für Gäste werden eingerichtet und ausgeschildert. Auch die Korso-Strecke und die Parkplätze sind im Internet auf www.ps- speicher.de/oldtimertage abrufbar.

Neu in diesem Jahr ist ein Street Food Open Air, das aus verschiedenen mobilen Essens- und Getränkeständen besteht und um das Kassenhaus aufgebaut wird. Die Stände sind an allen drei Tagen zeitgleich mit dem PS.SPEICHER geöffnet. Ein Flohmarkt, bei dem jeder mitmachen kann, sowie ein darin integrierter Gebrauchtfahrzeug- und Teilemarkt befinden sich im Gebäude der ehemaligen Deuta-Tapetenfabrik in der Ivenstraße. Am Samstag von 08:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr bieten zahlreiche Händler und Privatpersonen Automobilia, Zubehör, Modellautos, Bekleidung und vieles mehr an - die Kulturstiftung Kornhaus trennt sich zudem von diversen restaurationsbedürftigen Fahrzeugen und Dubletten aus dem Sammlungsbestand. Am Samstag und Sonntag sind außerdem das PS.Depot Lkw+Bus im Otto Hahn Park sowie das PS.Depot Kleinwagen in der Schusterstraße für alle Oldtimerfans zugänglich. Am Samstag können die PS.Depots von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, am Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden.
Das Team des PS.SPEICHER freut sich auf einen aufregenden 5. Geburtstag und viele begeisterte Gäste und Teilnehmer. Die Einbecker Oldtimertage werden ideell vom ADAC Niedersachsen / Sachsen-Anhalt e.V. unterstützt und gemeinsam mit den FörderFreunden PS.SPEICHER e.V. veranstaltet. Die Stadtwerke Einbeck, die Einbecker Senfmühle, HKS Sicherheitsservice Hardegsen, ProClean Gebäudereinigung, Autohaus Siebrecht GmbH, FREIgeist Einbeck GmbH & Co.KG, Bajohr Optik, KAYSER
Das Projekt PS.SPEICHER wird u.a. gefördert und unterstützt durch: Automotive und die KWS SAAT SE unterstützen die Veranstaltung zudem finanziell.
red/Fotos: Stiftung Kornspeicher












17.06.2019 • 21:39 Uhr

Krankhafte Bewegungsmuster erkennen – mit Hilfe künstlicher Intelligenz

Göttinger Forschungsprojekt „Deep Movement Diagnostics“ erhält rund 1,2 Millionen Euro für die Entwicklung dreidimensionaler Rekonstruktionen von Bewegungsmustern

Geh- und Greifbewegungen von Patienten zuverlässig zu bewerten, ist für die Diagnose und Therapie von Bewegungsstörungen essentiell, beispielsweise nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson-Syndromen. Wie gut diese anspruchsvolle Diagnostik gelingt, hängt maßgeblich von der Erfahrung und den Fähigkeiten des behandelnden Arztes ab. Hier setzt das von Alexander Gail, Wissenschaftler am Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung, koordinierte Projekt „Deep Movement Diagnostics“ an. Das Team, zu dem auch Mathias Bähr und Melanie Wilke, beide Universitätsmedizin Göttingen, Florentin Wörgötter, Universität Göttingen, und Hansjörg Scherberger, Deutsches Primatenzentrum, gehören, will Erkenntnisse aus maschinellem Lernen und Robotik nutzen, um die objektive Beurteilung von Bewegungsmustern zu verbessern. Das Forscherteam erhält dafür knapp 1,2 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren aus der Förderlinie „Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft“, die von der Initiative „Niedersächsisches Vorab“ der Volkswagenstiftung ausgeschrieben wurde.

„Bewegungsstörungen wie Zittern, Lähmungen oder Störungen der Muskelspannung betreffen viele Patienten, die an Schlaganfällen oder neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson oder Multipler Sklerose leiden. Die Mobilitätseinschränkungen präzise und reproduzierbar zu erfassen, stellt eine große Herausforderung in der Diagnostik und Therapiekontrolle dar, da dies erfahrene Ärzte voraussetzt, die nicht immer vorhanden sind“, erläutert der Direktor der Neurologischen Klinik an der Universitätsmedizin Göttingen Mathias Bähr.

Das Projekt „Deep Movement Diagnostics“ setzt hier an. Das campusübergreifende Forscherteam um Alexander Gail will modernste Erkenntnisse aus maschinellem Lernen und Robotik nutzen, um Bewegungsmuster objektiv, standardisiert und benutzerfreundlich zu erfassen. „Wir werden unsere Expertise in den Bereichen der Körper- und Augenbewegungen bei Menschen und Affen, der Neurophysiologie und klinischen Neurologie sowie der Prothetik und Robotik bündeln“, sagt Alexander Gail.

Mit Hilfe modernster digitaler Methoden sollen Geh- und Greifbewegungen in bislang nicht umsetzbarer Präzision gemessen und modelliert werden, um darauf aufbauend diagnostische Werkzeuge für individualisierte Therapieansätze, beispielsweise bei Parkinson- oder Schlaganfallpatienten, zu ermöglichen. Dabei spielen die Untersuchungen zur Motorik bei Affen eine wichtige Rolle, sie sind die Grundlage für die spätere Anwendung am Menschen. „Unser Ziel ist es, ein preiswertes, leicht zu bedienendes System zu entwickeln, das flächendeckend zur Diagnose und Therapiekontrolle bei Bewegungsstörungen eingesetzt werden kann“, sagt Projektleiter Alexander Gail.
red/fis

Hintergrund:
Die Deutsches Primatenzentrum GmbH (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung betreibt biologische und biomedizinische Forschung über und mit Primaten auf den Gebieten der Infektionsforschung, der Neurowissenschaften und der Primatenbiologie. Das DPZ unterhält außerdem vier Freilandstationen in den Tropen und ist Referenz- und Servicezentrum für alle Belange der Primatenforschung. Das DPZ ist eine der 95 Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft.

Fotos: Deutsches Primatenzentrum GmbH
Leibniz-Institut für Primatenforschung/ Kommunikation













17.06.2019 • 21:07 Uhr

Ron-Robert Zieler kehrt zurück: „Ich möchte Teil des Neuaufbaus sein“

Hannover 96 schafft langfristig Klarheit auf der Torhüterposition: Ron-Robert Zieler kehrt an den Maschsee zurück. Der Weltmeister von 2014 kommt vom Bundesligaabsteiger VfB Stuttgart. Bereits von 2010 bis 2016 stand der 30-Jährige bei den Roten unter Vertrag. Zieler erhält einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2023. Beim Trainingsauftakt am Montag ist er bereits dabei.
Ron-Robert Zieler: „Ich hatte unterschiedliche Optionen, habe mich aber ganz klar und bewusst für den Wechsel nach Hannover entschieden. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, hierher zurückzukehren, stand für mich sofort fest, dass ich das machen möchte. Viele wichtige und unvergessliche Momente meiner Karriere verbinde ich mit meiner ersten 96- Zeit, und ich freue mich auch sehr darauf, wieder in dieser Stadt zu leben, in der ich noch immer viele Freunde habe. Ich komme wieder nach Hause. Mit Jan Schlaudraff und Mirko Slomka hatte ich lange Gespräche, in denen deutlich wurde, dass es einen Plan gibt, mit dem wir hier wieder etwas Stabiles entwickeln und erfolgreich sein werden, und ich hatte den Eindruck, dass sie mich sehr gern dabei haben wollen. Ich bin
hierhergekommen, um etwas zu erreichen, und möchte Teil des Neuaufbaus bei 96 sein.“
96-Geschäftsführer Martin Kind: „Wir haben die Möglichkeit genutzt, mit Ron-Robert Zieler einen Spieler zu verpflichten, mit dem wir langfristig auf der Torhüterposition topbesetzt sind. Wir kennen ihn schon lange, er ist bei Hannover 96 zum Nationalspieler geworden. Ich erinnere mich an herausragende Leistungen von ihm, unter anderem in der Europa League. Dass er jetzt nach Hannover zurückkehrt, zeigt, dass er sich mit dem Klub und der Stadt identifiziert, und es ist ein schönes Zeichen, dass 96 eine attraktive Adresse ist.“
96-Trainer Mirko Slomka: „Ron-Robert Zieler ist genau der Typ mitspielender Torwart, den ich mir für unsere künftige Spielidee gewünscht habe. Er ist zudem ein Führungsspieler, der uns in jeder Hinsicht Stabilität geben wird. Nach Edgar Prib ist Ron-Robert Zieler ein weiterer Leuchtturm für unsere künftige Mannschaft. Beide werden auch für die jungen Spieler wichtige Typen sein, an deren Seite sie wachsen können.“
Der gebürtige Kölner Zieler kam 2010 im Alter von 21 Jahren aus der Jugend von Manchester United erstmals zu 96 - zunächst als Ersatzkeeper. Trainer war damals wie auch jetzt Mirko Slomka. Er setzte mit Beginn der Rückrunde auf Zieler als Stammtorhüter, der sich als starker Rückhalt in der
Bundesliga behauptete. In besonderer Erinnerung wird vielen 96-Fans noch Zielers Glanzleistung im Rückspiel der Europa- League-Playoffs beim FC Sevilla im August 2011 sein, die ein wichtiger Faktor dafür war, dass die Roten sich durchsetzen und das Ticket für die Gruppenphase ziehen konnten. Damit spielte er sich auch ins Blickfeld der deutschen Nationalmannschaft, für die er im November desselben Jahres debütierte. Insgesamt absolvierte Zieler sechs Länderspiele und war auch Teil des Weltmeisterteams 2014.
Im Sommer 2016 wechselte er nach sechs Jahren und 221 Pflichtspiel-Einsätzen für Hannover 96 zum damaligen Premier- League-Überraschungsmeister Leicester City, ehe er sich ein Jahr darauf dem VfB Stuttgart anschloss. Nun kehrt er zur „Alten Liebe“ nach Hannover zurück.
red/fis/Foto: Hannover 96











17.06.2019 • 21:04 Uhr

Heißluft-Ballon bringt Regenbogenfarben über die coole AUER

Montagabend. 20 Uhr. Blauer Himmel. Strahlende Sonne. 24 Grad warm. Am Himmel über Bad Gandersheim ein Flugobjekt. Der schwebende Heißluftballon leuchtet, strahlt Regenbogenfarben auf die coole AUER Lighting Kulisse.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










17.06.2019 • 20:50 Uhr

Opperhausen: Schwerer Unfall an B 445 Kreuzung mit Verletzten und Crashautos Verkehrsbehinderungen!

Heute. Montag. Spätnachmittag. Tiefstehende Sonne. Auf der Bundesstraße 445 im unfallträchtigen Sektor des Abzweigs nach Opperhausen hat sich soeben ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei kam es zur Kollision von mehren Fahrzeugen, so erste Beibachtungen am Ort des Unfalls.Rettungskräfte kümmern sich um Verletzte. Am Unfallort herrscht ein leichtes Verkehrschaos. Viele Fahrzeuge in Richtung Bad Gandersheim weichen über die Route Billerbeck und über den Berg nach Bentierode aus. Die Polizei ist am Unfallort. Die Ursache der Karambolage ist noch unklar. Schön wird über Tempoüberschreitungen, Fahrfehler und Rücksichtslosigkeiten spekuliert.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












17.06.2019 • 20:34 Uhr

Festival Vox Organi: Festliches Abschlusskonzert in Seesen

Das diesjährige internationale Orgelfestival Vox Organi blickt seit seinem Beginn am 1. Mai auf vierundzwanzig äußerst gelungene Veranstaltungen zurück. Die fünfundzwanzigste, das festliche Abschlusskonzert, findet in diesem Jahr in Seesen statt:

Am Sonntag, 23. Juni 2019, wird Martin Hofmann aus Hahnenklee den Platz an der nach Silbermann gebauten Orgel in St. Andreas einnehmen, um Werke von Bach, Lewandowski und Mendelssohn zu präsentieren. Er war als ausgewiesener Fachmann bereits erfolgreich mit zwei Orgelführungen im Festival vertreten. Sein Programm wird ergänzt durch die klangstarke Kantorei an St. Andreas unter der Leitung von Andreas Pasemann, der seine Sänger an der Truhenorgel begleiten wird. Gesangssolistin des Abends ist die Mezzosopranistin Emilie Renard, die anstelle der kurzfristig verhinderten und noch in einigen Programmen angekündigte Undine Dreißig auftreten wird. Das Konzert beginnt um 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

„Die Kooperation mit profilierten Musikern aus dem Vorharz- und Harzraum ist ein Gewinn für unser Festival“, sagt Festivalorganisator Prof. Friedhelm Flamme. Vox Organi hat in diesem Jahr deutlich an Popularität und öffentlicher Wahrnehmung gewonnen. Das hoffen wir, auch in dieser Region fortsetzen zu können. Wir freuen uns auf viele weitere Saisons mit großartigen Musikern aus aller Welt!“

Weitere Informationen zum Konzertprogramm und den Künstlern gibt es auf www.voxorgani.org . Aktuelles zum Festival wird regelmäßig auch auf Facebook und Instagram gepostet. Die Veranstalter weisen schon jetzt darauf hin, dass das Kontaktformular, das in den Konzerten ausliegt, auch auf der Website zum Download zur Verfügung steht. Wer zwischen den Saisons über das Festival informiert bleiben möchte, kann es ausfüllen und an info@voxorgani.org senden.red/dmb/

Die Bilder dokumentieren die Künstler und Künstlerin: Martin Hofmann, Emilie Rennrad, die Kantorei an St. Andreas Seesen und Andreas Pasemann. Fotos: Vox organi










17.06.2019 • 13:04 Uhr

Kirschen aus Nachbars Garten - Streit und Unfälle bei der Obsternte vermeiden

Der Sommer ist für viele Hobbygärtner die schönste Zeit des Jahres: Der Kirschbaum im Garten trägt saftige Früchte, wenige Wochen später sind die Pflaumen-, Birn- und Apfelbäumen reif für die Ernte. Doch das Obst im Garten kann auch schnell Anlass für einen Nachbarschaftsstreit sein. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erläutert, wem Überhang und Fallobst gehören. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Tipps für die sichere Obsternte und erklärt, wie sich Hobbygärtner beispielsweise gegen die Folgen eines Leitersturzes absichern können.

Kleinkrieg am Gartenzaun

Jeder dritte Deutsche hat schon mal Streit mit seinen Nachbarn gehabt. Neben Lärm, Grillgeruch, Haustieren oder spielenden Kindern sind auch immer wieder Äste, die über die Grundstücksgrenze hinausragen, Anlass für Ärger. Denn der Überhang kann nicht nur einen unerwünschten Schatten in Nachbars Garten werfen. Häufig entfacht auch das daran wachsende Obst Streitereien. Aus juristischer Sicht sieht die Lage so aus: „Überhängende Äste müssen Nachbarn tolerieren, solange der Wuchs die Benutzung des Grundstücks nicht erheblich beeinträchtigt“, so Michaela Rassat. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie das daran wachsende Obst auch ernten dürfen: „Der Ertrag gehört grundsätzlich dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Baum gepflanzt ist.“ Mit einem speziellen Obstpflücker darf er die überhängenden Zweige abernten. „Wenn er hingegen das Grundstück des Nachbarn betreten muss, um die Früchte zu erreichen, benötigt er dessen Einwilligung“, erklärt die D.A.S. Expertin.

Fallobst – meins oder deins?

Anders ist die Situation, wenn die Früchte vom Baum gefallen sind – dann gehen sie in das Eigentum des Nachbarn über (§ 911 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). Das gilt auch dann, wenn der Baumbesitzer die Zweige schüttelt, damit das Obst herabfällt. „Umgekehrt ist es dem Nachbarn nicht erlaubt, selbst durch Schütteln ‚nachzuhelfen‘, um an die Früchte zu gelangen“, weiß Rassat. Wem das Fallobst des Nachbarn ein Dorn im Auge ist, kann unter Umständen dagegen vorgehen – aber nur, wenn es sein Grundstück maßgeblich beeinträchtigt. Bildet sich beispielsweise starker Fäulnisgeruch oder ziehen die Früchte zahlreiche Wespen an, kann er die Beseitigung des Fallobstes durch den Baumeigentümer verlangen. Besondere Regeln gelten übrigens, wenn ein Baum direkt auf der Grundstücksgrenze wächst. In diesem Fall gehört nämlich das Obst – nicht nur das Fallobst – beiden Nachbarn je zur Hälfte. Rassat rät generell zur gegenseitigen Nachsicht: „Viele Konflikte lassen sich vermeiden, wenn Nachbarn miteinander sprechen und gemeinsam eine Lösung finden. Vielleicht freut sich der Nachbar über einen Teil der Ernte, den der Baumbesitzer selbst gar nicht verwerten könnte.“

Nur nicht runterfallen

Wer hoch hinaus muss, kann auch tief fallen: Viele unterschätzen das Risiko, bei der Obsternte von Leitern oder Ästen zu stürzen. Durch einfache Sicherheitsvorkehrungen lässt sich das Verletzungsrisiko aber erheblich minimieren. „Wer seinen Garten neu anlegt, sollte zu sogenannten Spindelbüschen greifen“, rät Dimitar Gouberkov. „Im Gegensatz zu hochstämmigen Bäumen erreichen Obstspindeln lediglich eine Höhe von maximal zwei bis drei Metern. Wer sie aberntet, braucht in der Regel keine Leiter.“ Bei altem Baumbestand sieht das häufig anders aus. Hier hilft ein Obstpflücker – ein langstieliges Gerät zum Ernten hoch wachsender Äpfel oder Birnen. Eine praktische Steighilfe für kleinere Bäume ist der sogenannte Pflückschlitten mit einer Höhe von etwa 60 bis 70 Zentimetern und zwei Trittstufen. „Ist eine Leiter unbedingt notwendig, beispielsweise bei größeren Kirsch- oder Pflaumenbäumen, sollten Hobbygärtner ein Alu-Modell mit ummantelten Plastikfüßen oder – je nach Untergrund – mit Spitzen aus Metall wählen“, erklärt Gouberkov. Einen sicheren Halt garantieren diese Erdspitzen, wenn sie mindestens sieben Zentimeter lang sind und fest im Boden stecken. Aber Vorsicht: Sie sollten nicht im eigenen Fuß landen. „Wichtig ist außerdem, dass die Leiter am Kopfende mit einem Zurrgurt fixiert ist und rutschsicher auf einem stabilen, gesunden Ast aufliegt“, betont der Unfallexperte. Damit die Leiter stabil steht, sollte der Gärtner am Fußende der Leiter auf einen Anlegewinkel von 70 Grad achten. Bei einer Stehleiter gilt es zu prüfen, ob die Spreizsicherung gespannt ist. „Wer auf einer Leiter steht, sollte sich nicht zu weit zur Seite beugen, Äste mit Kraft heranziehen oder über die viertletzte Sprosse hinaus steigen“, rät der Experte von ERGO. Wichtig ist außerdem rutschfestes Schuhwerk. „Darüber hinaus ist der Einsatz einer Pflücktasche empfehlenswert. So kann der Gärtner mit einer Hand ernten und sich gleichzeitig mit der anderen Hand festhalten.“

Absicherung für den Ernstfall

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Wer sich vorausschauend verhält und leichtsinnige Aktionen bei der Ernte bewusst meidet, kann sein Unfallrisiko deutlich senken. Doch auch bei hohen Sicherheitsvorkehrungen sind Unfälle nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Gartenarbeit gilt als Freizeitaktivität, weshalb der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bei einem Sturz von der Leiter nicht greift. Die Krankenversicherung trägt zwar die Kosten für die medizinische Versorgung, mögliche Folgeschäden deckt sie jedoch nicht ab. Nur eine private Unfallversicherung fängt die Kosten für längere Therapien, dauerhafte Pflege oder gar den behindertengerechten Umbau des Wohnraums auf. Daneben entlastet die private Unfallversicherung mit Hilfe- und Rehaleistungen. Es gibt sogar Tarife, die die wöchentliche Gartenpflege übernehmen. red
Quelle/Foto: ERGO GROUP











17.06.2019 • 13:00 Uhr

"Alternative Außen- und Verteidigungspolitik im deutschen Interesse"

Am 20. Juni 2019, 19 Uhr, referieren die AfD-Bundestagsabgeordneten Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner im Freizeitzentrum Walkenried, Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Dazu verlautet soeben weiter in einer offiziellen Mitteilung:

"Jens Kestner, der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis 52, Northeim/Goslar/Osterode wird auch auf die Frage eingehen, ob Deutschland noch verteidigungsfähig ist und wieso Einsätze deutscher Soldaten in Afghanistan, dem Kosovo und Mali umgehend beendet werden müssen. Der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im deutschen Bundestag, A.-P. Hampel, spricht u. a. über das deutsch-russische Verhältnis, wieso müssen die Russland-Sanktionen schnellstens beendet werden? Welchen Schaden richtet die planlose Politik einer im Zerbrechen befindlichen Großen Koalition an? Wie wichtig ist der deutsche finanzielle Beitrag innerhalb des NATO-Bündnisses, Deutschland muss wieder ein global verlässlicher Akteur werden, der wichtige Partnerschaften pflegt und sich gegen Deutschland schädigende Politik von Innen und Außen behauptet. Armin-Paulus Hampel und ich beantworten im Anschluss an unsere Vorträge gerne Ihre Fragen und freuen uns schon jetzt über Ihr zahlreiches Erscheinen und viele konstruktive Fragen."










17.06.2019 • 12:53 Uhr

Schwarzfahrer leistet Widerstand und wird festgenommen

Ein 23-jähriger Brakeler wurde am Sonntag, 16. Juni, gegen 8.30 Uhr in der Nordwestbahn durch eine Zugbegleiterin ohne gültigen Fahrschein angetroffen. Zunächst machte der Schwarzfahrer falsche Angaben zu seiner Person. Als am Bahnhof Brakel (Landkreis Höxter) die Situation scheinbar günstig war, flüchtete der Verdächtige durch eine sich öffnende Zugtür auf den Bahnsteig. Er hatte aber nicht damit gerechnet, dass zufällig zwei Beamte der Polizei Höxter im selben Zug unterwegs waren. Mit Unterstützung eines weiteren Bürgers konnten die Beamten den Flüchtenden noch auf dem Bahnsteig stellen. Als er Widerstand gegen die Polizisten leistete, wurde der angetrunkene 23-Jährige vorläufig festgenommen. Nach Feststellung seiner Personalien und Anzeigenerstattung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. /nig











17.06.2019 • 12:51 Uhr

Mitgliederversammlung VDAB Landesverband Niedersachsen/Bremen bestätigt den Landesvorstand und zieht positives Fazit

Der VDAB im Norden hat auf seiner Mitgliederversammlung 2019 in Hannover bei der turnusgemäßen Wahl zum Landesvorstand den bisherigen Vorstand bestätigt. Insgesamt wurde ein positives Fazit seiner Arbeit der letzten 12 Monate für die Mitglieder einstimmig gezogen. Der engagierte Einsatz für einen Richtungswechsel in der Pflegepolitik hin zu einer Stärkung der Privaten Professionellen Pflege wird auch die Arbeit in der neuen Amtsperiode prägen.

Petra Schülke, Landesvorsitzende:

„Der VDAB setzt sich wie zuverlässig stark für die Interessen der Privaten Professionellen Pflege ein. Vor dem Hintergrund der vielen neuen Gesetze und Regelungen der letzten Monate haben die Unternehmerinnen und Unternehmer jetzt alle Hände voll mit der Umsetzung zu tun. Einige positive Ansätze sind vorhanden, für die der VDAB in den letzten Jahren immer wieder engagiert eingetreten ist. Wir sehen es weiterhin als sehr kritisch an, dass die Kassenmacht von der Politik weiter gestärkt wird. Schon jetzt tun sich Versorgungslücken auf, für die Politik und Kassen mit verantwortlich zeichnen.

Die Zufriedenheit der Unternehmerinnen und Unternehmer im VDAB bestärken uns, zum einen weiter auf eine durchgreifende Verbesserung unserer Rahmenbedingungen zu drängen und andererseits alles zu tun, um die Mitglieder im Alltag zu unterstützen. Wir freuen uns, dass wir auch in der Landesgeschäftsstelle in Hannover einen Mitarbeiter der VDAB Beratungsgesellschaft für Sozial- und Betriebswirtschaft (VDAB-BSB) haben werden. So bauen wir unsere Leistungskette aus und bieten unseren Mitliedern eine professionelle Wirtschaftsberatung für den stationären, teilstationären und ambulanten Bereich vor Ort.“

Auf der Mitgliederversammlung wurden die Berichte des Landesvorstandes und der Geschäftsstelle für das abgelaufene Jahr zustimmend zur Kenntnis genommen und diskutiert. In der Aussprache kam erneut die Zufriedenheit der Mitglieder mit der sehr guten Beratung durch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle ebenso zur Sprache, wie die konsequente Interessenvertretung in den Verhandlungen.

Darüber hinaus stand die Umsetzung der neuen Pflegeausbildung im Fokus der Mitgliederversammlung. Peter van den Engel, stellv. Geschäftsführer des Pflegeausbildungsfonds Niedersachsen, stellte den Mitgliedern in seinem Vortrag die Finanzierung der Pflegeausbildung in Niedersachsen vor. Das neue System stößt bei den Mitgliedern und beim VDAB auf große Kritik. Die Finanzierung der Pflegeausbildung ist zu kompliziert und bedeutet einen erheblichen bürokratischen Aufwand für die Einrichtungen.

Mit einem abschließenden gemeinsamen Grillfest am Maschsee ging die harmonische Landesmitgliederversammlung zu Ende.

Der VDAB ist einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands und vertritt bundesweit konsequent die Interessen der Unternehmen in der Privaten Professionellen Pflege.
red










17.06.2019 • 07:28 Uhr

Klassisches Design im italienischen Stil: 96 präsentiert erste Trikotkollektion mit neuem Ausrüster Macron

Neue Liga, neuer Ausrüster, neues Outfit - sechsundNEUnzig! Hannover 96 und Macron haben unter diesem Motto am Sonntagnachmittag die Trikots für die Saison 2019/20 präsentiert.
Bei der ersten gemeinsam mit dem italienischen Sportartikelhersteller entworfenen Kollektion war der Fokus im Designprozess schnell klar: Die Kernfarben von Hannover 96 stehen im Vordergrund und werden gepaart mit dem italienisch geprägten Stil von Macron.
Das Heimtrikot ist dabei in einem frischen, kräftigen Rot gehalten. Auf große Spielereien im Design wurde bewusst verzichtet. Einzige Ausnahme: Auf der Rückseite des Trikots unterhalb der Rückennummer ist der Schriftzug „HANNOVER1896“ – mit dem hervorgehobenen „ANNO1896“ – als Verweis auf das 96- Gründungsjahr eingeprägt. Der V-Ausschnitt mit Stehkragen und der schmal gehaltene Schnitt sorgen für ein klassisches Aussehen im italienischen Stil. Die Hose ist schwarz, die Stutzen weiß. Abgerundet wird das Design durch das neue Macron-Logo „Hero“.
Auch beim schwarzen Auswärtstrikot wurde auf ein reduziertes Design gesetzt. Das Oberteil erhält durch einen abwechselnd eingesetzten Jacquard-Stoff eine dezente Streifenoptik. Ebenfalls mit einem V-Ausschnitt ausgestattet, kommen am Kragen und an den Ärmeln grüne Details zur Geltung. Auch die weiße Hose ist mit grünen Elementen verziert, die Stutzen sind grün mit schwarzen
Elementen. Das Ausweichtrikot ist grün. Die Besonderheit dabei: Das Grün wird zur Mitte hin immer heller. Das Outfit wird durch eine ebenfalls grüne Hose und schwarze Stutzen komplettiert.
Josip Grbavac, Bereichsleiter Marketing Hannover 96: „Wir sind unglaublich stolz auf die Zusammenarbeit mit Macron. Den italienischen Charme und die hohe Qualität sieht man sofort. Die Farbauswahl erzeugt ein ‚Wir sind Hannover‘-Gefühl. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Macron und sind uns sicher, dass die Fans viel Freude an unserem neuen Ausrüster haben werden.“
Gianluca Pavanello, CEO von Macron: „Wir freuen uns sehr, eine Partnerschaft mit Hannover 96 geschlossen zu haben. Das Trikot wurde designt, um den Traditionen des Klubs zu huldigen. Wir sind sicher, dass die Spieler und Fans das Trikot mit Stolz tragen werden.“
Alle drei Trikots sind ab sofort in allen gängigen Kinder- und Erwachsenengrößen online unter shop.hannover96.de und in den beiden Fanshops an der HDI Arena und in der City erhältlich. Der Preis für das Erwachsenen-Trikot beträgt 79,96 Euro, die Kindertrikots gibt es für 59,96 Euro.
Josip Grbavac: „Nachdem wir in den vergangenen Jahren die Preise stabil halten konnten, haben wir diese nun mit dem Ausrüster- Wechsel leicht nach oben angepasst. Gründe hierfür sind vor allem die qualitative Weiterentwicklung der Produkte sowie die leicht angestiegenen Preise in der Produktionskette. Wir haben drei individuelle Designs und möchten auf Qualität auch in der Verarbeitung setzen.“red/Foto: Hannover 96
Präsentiert wurden die neuen Outfits am Sonntagnachmittag im frisch renovierten 96-Fanshop an der HDI Arena. Als Models fungierten 96-Flügelspieler Linton Maina für das Heimtrikot, der jüngst zu den Profis aufgerückte U23-Kapitän der Vorsaison Niklas Tarnat und Anna-Lena Füllkrug, die als Torjägerin der 96- Damenmannschaft mit 45 Treffern in 19 Spielen großen Anteil am direkten Durchmarsch ihres Teams von der fünften in die dritte Liga hatte.










16.06.2019 • 20:34 Uhr

Clausthal Zellerfeld: Stress und Zoff beim Stadtfest

Wochenende in Clausthal Zellerfeld. Reichlich Stress und damit Beschäftigung für die Polizei anlässlich des Stadtfestes. Hier ausgewählte Vorfälle:

Gefährliche Körperverletzung durch Tritt ins Gesicht

Im Verlauf einer verbalen Streitigkeit zwischen zwei Personen in unmittelbarer Nähe zum Stadtfest Clausthal Zellerfeld, wurde einer der beiden Beteiligten zu Boden gestoßen. Hier am Boden liegend wurde er von einem bis dahin unbeteiligten Dritten mit dem beschuhten Fuß ins Gesicht getreten und verletzt. Gegen den Täter wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Widerstand nach Platzverweis

Einer 33-jährigen, erheblich alkoholisierten Frau wurde für den Bereich des Stadtfestes ein Platzverweis ausgesprochen, welchem sie jedoch auch nach mehrmaliger Auuforderung nicht nachkam. Als der Platzverweis von den eingesetzten Polizisten durchgesetzt werden sollte, sperrte sich die Frau vehement und griff die Polizeibeamten an, in dem sie versuchte, diese zu treten und zu beissen. Zudem wurden durch die Frau auch noch übelste Beleidigungen gegenüber den Polizisten ausgesprochen. Der Frau wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und es wurde gegen sie ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet.

Widerstand nach Platzverweis

Einem ebenfalls erheblich alkoholisierten, 28-jährigem Mann wurde für den Bereich des Stadtfestes ein Platzverweis ausgesprochen, welchem dieser jedoch auch nach mehrmaliger Auuforderung nicht nachkam. Als der Platzverweis von den eingesetzten Polizisten durchgesetzt werden sollte, sperrte er sich vehement und filmte fortwährend die polizeilichen Maßnahmen. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,76 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und es wurde gegen ihn ebenso ein Strafverfahren eingeleitet.ots










16.06.2019 • 20:23 Uhr

Northeim: Trunkenfahrer (53) flüchtete vor Polizei zu Fuß - und wurde eingeholt

Ein 35-Jähriger aus Northeim, Fahrer eines Seat Ibiza, soll im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüft werden. Daraufhin versucht der Fahrer sich zunächst über die Matthias-Grünewald-Straße mit dem Fahrzeug und anschließend zu Fuß -erfolglos- der Kontrolle zu entziehen. In der Atemluft wird Alkoholgeruch festgestellt, ein Alkoholtest ergibt einen Wert von über 1,2 Promille. Daraufhin erfolgt eine Blutentnahme in der Dienststelle und die Sicherstellung des Führerscheines. Die Weiterfahrt wird untersagt, ein Strafverfahren eingeleitet.ri










16.06.2019 • 18:29 Uhr

Lamspringe:“Sagenhaftes“ auf dem Dreschfest lockt Tausende auf das Klostergut

Landwirtschaft anno dazumal, Dreschmaschienen der Marke Fricke /Lamspringe noch einmal voll unter Dampf, das fasziniert zur Stunde Tausende von Menschen beim Dreschfest in Lamspringe. Alle drei Jahre sind die Vorführungen „Dreschen wie in alten Zeiten“ der absolute Höhepunkt des Veranstaltungsreigens in dem Flecken. „Sagenhaft!“, schwärmt Gustav Riedmüller (62) aus Hildesheim, als er vor der historischen Dampfmaschine steht. Oben wird das geschnittene Getreide in einen Trichter gestopft. Unten rieselt das Korn in einen Behälter. In das Stimmengewirr mischt sich die zünftige Musik der Kapellen aus Lamspringe, Neuhof, Woltershausen, Sehlem und der Jagdhornbläser. Sehenswert die Schau historischer Traktoren. Für Kinder gibt es reichlich Mitmachaktionen. Immer wieder kräht ein Hahn über den bevölkerten Festplatz. Lecker die Bratwurst am „Harzländer“-Stand oder das coole Ebeling-Eis. Und das Wetter: top weil nicht zu heiß!
Unser Tipp: wer noch Zeit und Lust hat, auf zum Dreschfest nach Lamspringe! Es lohn sich!
red/Fis/Fotos/Video:Thomas Fischer
















16.06.2019 • 18:13 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Oz-Zauberer-Premiere trocken gestartet, feuchtes Finale

Stück begeistert die Kinder - Drei Verzögerungen und am Ende ein große Regenschauer

Dreimal Verzögerungen, die am Ende Wirkung zeigten:

1. Die heutige Premiere des Kinderstücks "Der Zauberer von Oz" bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen begann mit acht Minuten Verzögerung, weil noch ein zusätzlicher rollstuhlgerechter Platz in der ersten Reihe der Tribüne installiert werden musste. Toparbeit der technischen Leitung!

2. Die obligatorische Begrüßung des Publikums durch Intendant Achim Lenz zwar kurz und bündig und mega freundlich, dennoch drei Minuten.

3. Dann Alarmstimmung! Stückunterbrechung gegen 15.40 Uhr für 15 Minuten. Eine ältere Besucherin erlitt einen Schwächeanfall. Ärzte und Sanitäter mussten sich um die Dame kümmern. Außerhalb der Tribüne wurde ihr geholfen. Es geht er wieder gut. "Die Schwüle des Tages. Und wahrscheinlich vor dem Theaterbesuch zu wenig Wasser getrunken", mutmaßte später ein Arzt und lag richtig mit seiner Diagnose.

Dann die phänomenale Aufführung. Voller bunter Bilder, schöner Actionszenen, geistreicher aber nicht überkandidelter Texte, lwitzig und eidenschaftlich gespielt. Die Kinder begeistert: "Der Mann ist ja ganz aus Blech...", jubelte ein Knirps hinter mir. Zwischendurch immer wieder Szenenapplaus. Ob Vogelscheuche (Felicias Heyerick), Blechmann (Marco Luca Castelli), Löwe (Stephan Luethy) , Dorothy (Denise Kiesow) , Onkel Henry/Zauberer von Oz (Jan Kämmerer) , Tante Em/ Glinda (Katarina Gorczyka) , Böse Hexe des Westens (Feim Göklü), Geflügelte Affen (Sabina Romanczak) und die Muschkins /Wirbelsturm (Jakob Urbanski) - sie allen verzauberten und begeisterteren das Publikum - die Ränge ausverkauft.

Dann plötzlich dunkle Wolken über dem Gandersheimer Festspielhimmel. Sie waren tatsächlich angekündigt. Aber zu einem Zeitpunkt, als das Stück längst final gewesen wäre. Nun, 20 Minuten Verzögerung waren es dann. Und in diese Zeitspanne fiel der unvermeidliche Regenguss. Und das Publikum verhüllte sich - bis auf den Geschäftsführer der Domfestspiele. Das Ensemble ließ sich von dem heftigen Regen überhaupt nicht in seiner Spiellaune beeindrucken. Auf klitschnasser Bühne wurde bis zum Finale durchgespielt. Der erfundene Zauberer von Oz schaffte es trotzdem, seinen Protagonisten ihre Wünsche zu erfüllen.
Feuchtes Happy end. Beifall unter Überziehern und Regenschirmen. Dann die Massenflucht vor dem Regen. Gandersheimer Domtheater, dass man so schnell nicht vergisst.
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer


















16.06.2019 • 11:19 Uhr

Bei Altenau: Felsrutsch auf der Bundesstraße 498

Zu einem Felsrutsch kam es am gestrigen Nachmittag gegen 16:15 Uhr auf der Bundesstraße 498 zwischen der Okertalsperre und der Ortschaft Altenau. Aus bislang ungeklärter Ursache lösten sich hier mehrere Kubikmeter Felsgestein und fielen auf die Straße. Die B498 war dadurch nur noch einseitig befahrbar. Zur vorläufigen Beseitigung des Gerölls wurde die Freiwillige Feuerwehr Altenau zur Einsatzstelle alarmiert. Die Straßenmeisterei Braunlage wird die Felswand im Nachgang in Augenschein nehmen, um ausschließen zu können, dass weitere Felsbrocken auf die Fahrbahn stürzen.

Die Polizei Clausthal-Zellerfeld bittet Personen, die Beobachtungen hinsichtlich der Täter und Verursacher gemacht haben oder sonstige Hinweise zu den geschilderten Sachverhalten geben können, sich unter der Rufnummer 05323 / 94 11 0 - 0 zu melden.











16.06.2019 • 11:16 Uhr

Okertalsperre: 30-Jähriger von 400-Kilogramm Quad beinahe zu Tode gequetscht

Am Freitag, gegen 18:30 Uhr, befuhr eine Gruppe mit Quads die Bundesstraße 498 von der Okertalsperre kommend in Richtung Altenau. Aus bislang ungeklärter Ursache kam hier, auf einem geraden Teilabschnitt der Bundesstraße 498, ein 30-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Quad nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr die Böschung und einen angrenzenden Steilhang. Das ca. 400 Kilogramm schwere Quad kippte hierbei auf die Seite und begrub den Fahrer sowie seinen 27-jährigen Sozius unter sich. Bei dem Sturz wurde der Fahrer schwer und der Sozius schwerstverletzt. Für die Landung eines Rettungshubschraubers und für die Unfallaufnahme, für die auch ein Gutachter hinzugezogen wurde, war die B498 für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. ots/Foto: Polizei










16.06.2019 • 11:05 Uhr

Gute Sonntag-Nachrichten: Harley-Diamant und Sylt-Reminiszenzen

Einmal dich einfach treiben lassen. Eingefangen vom warmen Nordseewind am Strand von Westerland. Barfuß im weißen Sand laufen. Die Füße umspült von vom leichten Wellenschlag des Meeres. Rauf bis Wenningstedt laufen. Päuschen bei Gosch - es reicht diesmal ein saures Fischbrötchen mit Bismarckhering und Gurke. Dann weiter dem roten Kliff entgegen. Kampen ruft. Zwischendurch einfach mal an den Rand der Düne auf den Rücken legen. In den blauen Himmel sinnieren. Möwengeschrei. Gute Gedanken haben. Schöne Erinnerungen: An meinen funkelnden Harley-Diamanten. Den herrlichen Ritt auf ihr mit Gleichgesinnten an den Strand von Westerland.
Abends dann erst ein bisschen Partytime mit netten Leuten und coolen Cocktails. Dann wiederum allein sein in der rauschenden Stille eine fantastische Lichtperformance auf der Promenade anschauen, genießen, mich treiben lassen.
Sylt - Du Insel aller Inseln!
red/fis/Fotos: Marc Reiser














16.06.2019 • 10:39 Uhr

Gute Sonntag-Nachrichten: Labsal für den Magen - Heilquelle in Bad Gandersheim sprudelt wieder

Bad Gandersheims Wunderwasser sprudelt wieder. Und noch besser: Es darf als Heilwasser seine gesundheitsfördernde Wirkung verbreiten. In Maßen eingenommen kann es eine Labsal für einen gequälten Magen sein. Auch bei Störungen des Magen-Dünndarmbereichs ist es empfehlenswert. Die eisernen Tore der Wilhelmsquelle im Kurpark sind wieder geöffnet. Die traditionelle Trinkkur in blühender Umgebung ist ab sofort in Bad Gandersheim möglich. Monatelang waren Technik und Pumpe ausgefallen und repariert worden. Dann die vielen Analysen der Sole durch ein Spezialinstitut. Nun ist es offiziell: Das Heilmittel ist frei von Bakterien, voll mit heilsamen Wirkstoffen. Also: Trink gut und gesund!
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer












15.06.2019 • 21:50 Uhr

Jetzt Livekonzert im "Waldschlösschen"-Park: "NotReally Bluesband Berlin" begeistert mit Klassikern

Riesenfun und beste Unterhaltung zur Minute beim Open Air Konzert der "NotReally Blues Band Berlin" in Akki Kolbes romantischer "Waldschlösschen-Arena". Bei bestem Publikumszuspruch und fantastischen äußeren Bedingungen begeistert ein "Phänomen". Das sind drei junge Berliner, alle gerade Anfang bis Mitte 20 Lenze, die in letzter Zeit die Berliner Musikszene aufmischten. Mit ihrem Blues Rock. Diese jungen Wilden sind heute Abend im herrlichen Sommergarten des Gandersheimer "!Waldschlösschens" - einem Idealplatz für dieses Open Air Live Konzert. Se sind inzwischen nach einer Deutschland-Tournee, auch mit einem Konzert in Greene, mega bekannt. Heute Abend begeistern sie mit ihren eigenen Liedern, spielen dann auch Songs von ZZ Top, Eric Clapton, den Rollings Stones und Marius Müller-Westernhagen. Noch läuft die Party mit den Jungs - und die Kurgäste und einige bekannte Persönlichkeiten aus Bad Gandersheim gehen mit viel Stimmung mit bei der Musik.
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer














15.06.2019 • 16:45 Uhr

Lamspringe: Schwerverletzte nach Frontalcrash - Ursache: Vorfahrt missachtet

Am gestrigen Freitag, gegen 14:45 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Kleintransporter die Landesstraße 490 aus Richtung Sehlem kommend in Richtung Adenstedt. Er beabsichtige, nach links auf die L 489 in Richtung Harbarnsen, abzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt befuhr eine 22-jährige Frau aus Bad Salzdetfurth mit ihrem Pkw die L 490 entgegengesetzt, hinter einem Omnibus. Nachdem der Bus nach rechs in Richtung Harbarnsen abgebogen ist, missachtete der 33-jährige Fahrzeugführer beim Linksabbiegen die Vorfahrt der entgegenkommenden Fahrzeugführerin, sodass es zu einem Frontalzusammenstoß kam. Ersten Ermittlungen zufolge ging der Unfallverursacher fälschlicher Weise davon aus, dass die junge Frau ebenfalls nach rechts abbiegen wollte. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 12.500 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Unfallverursacher verletzte sich leicht und wurde nach den Untersuchungen aus dem Krankenhaus entlassen. Die zweite Unfallbeteiligte erlitt jedoch schwere Verletzungen in Form von mehreren Frakturen. Sie wurde mit einem Rtw einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt.

Außer der Polizei Bad Salzdetfurth waren aufgrund auslaufender Betriebsstoffe die Straßenmeisterei Bockenem, die Frewiwillige Feuerwehr aus Sehlem und die Untere Wasserbehörde am Unfallort.kaw










15.06.2019 • 16:38 Uhr

1. Premiere bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen: "Sie werden ihr blaues Wunder erleben?"

Die Stunden und Minuten verrinnen. Die Zeit wird immer kürzer. Noch wenige Augenaufschläge trennen uns von der ersten Premiere bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen. Am morgigen Sonntag ist es soweit: Das Kinder- und Familienstück "Der Zauberer von Oz" wird auf der großen Bühne vor der Gandersheimer Stiftskirche aufgeführt. Und was passiert? Liebe Kinder und groß gebliebene Kinder, bei diesem Zauberstück werdet ihr euer blaues Wunder erleben.
Und das ich auch zauberhaft: Es gibt noch Karten für den Theater-Auftakt-Spaß!
red/Foto: Thomas Fischer










15.06.2019 • 16:29 Uhr

Hallo! Hier kommt der liebenswürdige "Frechdachs" in der Bad Gandersheimer Post-Filiale

Alles neu macht der Juni! Nach dem Raus-Aus für "Monis Mode" ist ein "Frechdachs" in die Filiale der gelben Post am Domänenhof in Bad Gandersheim eingezogen. Mit belebender Wirkung: Tolle Farbe, bunte Aktenordner, goldene Taschen. Die Angebotspalette an Nützlichem für den Schreibtisch und die Schule ist reichlich. Ebenso chic die Designerteile. Wer seine Post- , Brief- und Paketgeschäfte inclusive Postbank erledigt hat, der darf sich vom neuen Gandersheimer "Frechdachs" einnehmen lassen. Und das Schönste zum Schluss: Selbstverständlich sind ganz bekannte und sympathische Persönlichkeiten geblieben. Gar nicht wie Frechdachse, sondern liebenswürdig und servivegetaktet, kommen Hannelore Golis und Kolleginnen daher. Und dank der neuen tollen Rampe mit Handgeländer - Rollstuhlfahrer/innen bedanken sich bei der Part AG! - haben jetzt auch gehandicapte Menschen das ganz normale Einkaufsvergnügen, im neuen "Frechdachs" in der Post genauso ein- und ausgehen zu können wie jeder andere Mensch in der Roswithastadt auch.
red/Fotos: Marc Reiser
















15.06.2019 • 14:02 Uhr

Blumen, Steine, Ansichtssachen!

Es sind immer wieder Anregungen, Tipps und konstruktive Kritiken einer wachsenden Anzahl interessierter wie engagierter User/innen, die die Redaktion für aktuelle Themen "heiß" machen oder einfach inspirieren, motivieren, interessieren.

"Schreib't mal was darüber!", so ließe sich diese tolle Anteilnahme an der Redaktions- und Recherchearbeit interpretieren. Wir sind dankbar dafür. Diese Mitbeteiligung gehört zu den demokratischen Prinzipien einer offenen und unabhängigen Redaktionsarbeit.

Ganz oben auf der Favoritenliste neuer Themen sind drei Beispiele des heutigen Reportings:

1.
Es ist ein gigantischer Bauschutthaufen vor dem neuen Probenzentrum der 61. Gandersheimer Domfestspiele. Bürger und Journalisten haben darauf mehrfach aufmerksam gemacht. Unsere Recherchen ergaben, es wird noch gebaut beim Probenzentrum. Konstruktiv der Vorschlag an die Verantwortlichen: In der dichten Nachbarschaft des Probenzentrums gibt es gleich zwei professionelle Entsorgungsunternehmen. Einer davon in der Neuen Straße, der zweite im Schwarzen Weg. Vielleicht steigt einer von ihnen (oder beide) auch ins Kultursponsoring ein - und entsorgt den häßlichen Schutthaufen gratis oder günstig.

2.
Lob haben die Stadtgärtner/innen der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung verdient. Die kreative Pflege/Einsaat des Kreisels in Nähe der Shell-Tankstelle zeigt jetzt ein wunderbares Bild. Die Wildblüten blühen in einer abenteuerlich schönen Farbenvielfalt. Es soll Blumenfans geben, die aufgrund der schönen Ansichten neuerdings mit ihren Cabrios den Kreisel in einer sogenannten Wiederholungsschleife mindestens zehnmal umfahren haben sollen.

3.
Der Steinhaufen von Harriehausen in der Hauptstraße ist seit Jahren zu einer Art "Denkmal der besonderen Art" geworden. Von der "Wüstung Hariehausen" bis zum "Menetekel für den in Stein gewordenen Zustand einer Stadt" reichen lästerliche Kommentare. Gut, dass die fetten Brocken mit einem rot-weißen Gefahrenband abgesichert sind. Das mindert das Risiko beim eventuellen Betreten der antiken Quader erschlagen zu werden. Auch die Nachbarschaft der uralten Dorfkirche erscheint hilfreich. Hier lässt es sich Fürbitte halten. Gebete sollen bekanntlich Berge versetzen - Harriehäuser Steinhaufen allemal!
red/Fotos: Marc Reiser
















15.06.2019 • 13:18 Uhr

TOP-News am Samstag! Bauern in der Heberbörde schlagen Alarm: "Ernte in Gefahr" - Plädoyer für sanften Pflanzenschutz

Was passiert wenn Landwirte auf jeglichen Schutz ihrer Pflanzen verzichten? Diese Frage haben Bauern aus der Heberbörde jetzt engagiert, offensiv und sachlich angepackt. Angesichts der Hatz und Hetze auf Bauern, die Pflanzenschutz auf Äckern aufbringen, besteht akuter Erklärungsbedarf. Den liefern jetzt aktive Landwirte mit einer Aufklärungskampagne. Um die Folgen eines Verzichts von Pflanzenschutz unvoreingenommenen Menschen zu zeigen, gibt es im Agrarsektor Helmscherode/Gehrenrode einen Feldabschnitt, auf dem zwar Pflanzen wachsen, das allerdings ohne jeden direkten menschlichen Einfluss. So wird dort auf den Einsatz von Hacke oder Pflug gegen Unkraut, auf den Beschnitt kranker Pflanzen oder auf Fungizide gegen Pilzbefall total verzichtet. Das traurige Ergebnis kann man sich auf dem Acker anschauen. Reporter des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group war auf dem Acker vor Ort, recherchierte an den Wurzeln des Themas.

Was wir von einem Landwirt im direkten Gespräch erfuhren wird außerdem auf einer Infotafel erklärt von der Initiative "Pflanzenschützer" zum notwendigen Schutz von Pflanzen deutlich und verständlich erklärt: "Unkräuter rauben den Pflanzen Nährstoffe, Wasser und Licht. Pilze und Schädlinge machen sie krank. Ohne Pflanzenschutz gegen die Ernten dramatisch zurück. In schlechten Jahren droht ein kompletter Ausfall der Ernte."
Mit ganzheitlichen Konzepten, das Regelwert wird überwacht von Behörden, findet eine Art sanfter Pflanzenschutz statt. Damit die Versorgung der Menschen sicher bleibt. "Jeder Landwirt versorgt derzeit rund 135 Menschen mit gesunden und sicheren Lebensmitteln".
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














15.06.2019 • 12:50 Uhr

TOP-NEWS am Samstag: Harzländer beim Historischen Dreschfest in Lamspringe mittendrin

Es gehört zu den eindrucksvollsten Historienevents mit starken Bezügen zur Ursprünglichkeit unserer Region: Das historische Dreschfest in Lamspringe. Es ist das 5. Lamspringer Dreschfest mit Gewerbeschau. Das Bad Gandersheimer Unternehmen "Harzländer" ist mittendrin in der Historienschau. Das Fest findet am morgigen Sonntag von morgens bis abends im Klostergutshof und im Kloster von Lamspringe statt. Die Besucher und Besucherinnen bekommen beeindruckende historische Dreschgerätschaften zu sehen. Der Wandel der Maschinen in der Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten wird vorgeführt. Sachkundige Mitglieder der Organisatoren, das ist die Arbeitsgemeinschaft Historisches Dreschfest Lamspringe. Die Besucher und Besucherinnen sollten Zeit mitbringen, um das außergewöhnliche Dreschgefest mit allen Sinnen zu genießen. Dazu gehört auch ein ordentlicher Imbiss. Das Bad Gandersheimer Unternehmen "Harzländer" wird in seinem Trailer ("Nur echt mit der Hexe") dem Publikum seine leckeren Spezialitäten anbieten.

Unser Ausflugs-Tipp heute: Beim Dreschfest in Lamspringe muss man dabei gewesen sein. Es lohnt sich.
red/Fotos: Marc Reiser
















15.06.2019 • 12:27 Uhr

TOP-News am Samstag: Neue "ADRIA-Meile" in Bad Gandersheim - Es geht voran!

Jetzt ist es für alle gut sichtbar: In silbernen Lettern spiegelt sich die neue "ADRIA" von Bad Gandersheim. Gegenüber dem bekannten balkanesischen Spezialitätenrestaurant in der Neustadt Nummer 9 entsteht eine weitere Lokalität der Betreiberfamilie. Wie bereits vorab hier berichtet handelt es sich ausweislich des neuen Logos um ein "Café-Bistro-ADRIA". In dem neuen Restaurationsbetrieb sind die Arbeiten fortgeschritten. Bekanntlich hatten Lieferschwierigkeiten für wichtige Gerätschaften zu einer Bauverzögerung geführt. Jetzt gehen die Gestaltungsarbeiten in den neuen Gasträumen mit Hochdruck weiter.

Nach GINO I und GINO II und GINO III erlebt Bad Gandersheim nun das wundersame Wachstum der "Balkanesen" mit "ADRIA I" und "ADRIA II" und ...
Stammgäste und diejenigen, die es noch werden wollen, sind voll gespannter Erwartung.
red/Fotos: Thomas Fischer














15.06.2019 • 12:02 Uhr

Kultursponsoring: Leicht & Appel Spezialprodukte schaffen mit den Domfestspielen ein neues Probenzentrum

Mit Beginn der Probenzeit für die 61. Gandersheimer Domfestspiele ist das neue Probenzentrum an der Neuen Straße an den Start gegangen. Dort finden die Mitglieder des Ensembles beste Bedingungen, die vier Stücke der Spielzeit vor Ort zu produzieren, bevor sie auf die große Festspielbühne vor der Stiftskirche wechseln. Möglich wurde das neue Probenzentrum durch die Kultursponsoring-Partnerschaft mit dem Unternehmen Leicht & Appel Spezialprodukte. Bauliche Veränderungen werden in direkter Absprache miteinander umgesetzt. Von der Partnerschaft der Gandersheimer Domfestspiele und Leicht & Appel Spezialprodukte profitiert Bad Gandersheim insgesamt. In Zukunft sollen die Räume außerhalb der Festspielzeit auch beispielsweise von Vereinen für Veranstaltungen genutzt werden können.

Zur Verfügung stehen aktuell ein Clubraum, eine kleine Halle mit einem für Tanztheater wichtigen Schwingboden und ab dem kommenden Jahr auch die große Halle, deren Größe exakt den Bühnenausmaßen vor dem Domportal entspricht und damit eine optimale Vorbereitung ermöglicht. Hinzu kommen im Probenzentrum sanitäre Einrichtungen und ab 2020 auch eine kleine Küche. Bis die große Halle umgebaut und nutzbar ist, stellt Leicht & Appel Spezialprodukte in diesem Jahr als Übergangslösung eine andere Halle zur Verfügung, in die das expandierende Unternehmen nach dem Ende der Domfestspielproben seine Produktion ausweiten wird.

Der Aufsichtsratsvorsitzender der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, Uwe Schwarz MdL, Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß betonten, wie wichtig gute Probenbedingungen für die Zukunft der Festspiele sind und dankten der Firma Leicht & Appel Spezialprodukte für die Möglichkeit, an der Neuen Straße ein Probenzentrum entstehen lassen zu können: „Wir sind auf Kurs, jetzt sind die Domfestspiele fit für die Zukunft.“ Sie dankten dem Architekten Michael Schleder (Bad Gandersheim) für die kompetente Begleitung des Projekts.

Auf die Räume von Leicht & Appel Spezialprodukte sind die Domfestspiele gekommen, weil bereits im vergangenen Jahr eine der Hallen von dem Unternehmen zur Verfügung gestellt worden war und dort geprobt werden konnte. In den vergangenen drei Jahren war es für die Domfestspiele immer schwieriger geworden, geeignete Probenräume zu finden. Wichtige Gebäude sind nicht mehr nutzbar oder stehen nicht mehr zur Verfügung, zum Beispiel das ehemalige Kurhaus oder Sporthallen. Die Situation war existenziell für die Domfestspiele, jedenfalls in ihrer bisherigen Struktur, die Stücke unmittelbar vor Ort mit einem eigenen Ensemble zu produzieren.

Dass die Produktionen jeden Sommer direkt in Bad Gandersheim vor Ort von einem eigenen Ensemble erarbeitet werden, ist das Alleinstellungsmerkmal des größten Freilichttheaters in Niedersachsen. Dafür ist allerdings die passende Infrastruktur notwendig. Nur so können die Gandersheimer Domfestspiele das größte professionelle Freilichtheater in Niedersachsen bleiben. Die Domfestspiele investieren mit dem Probenzentrum in die Zukunft und den Theaternachwuchs, gleichermaßen aber auch in das Publikum von morgen. „Dafür brauchen wir ein Theater, das ganz nah mit der Bevölkerung arbeitet und hier lebt und die Region aufsaugt“, sagte Intendant Achim Lenz.

Außerhalb der Kernzeit der Domfestspiele wird das Probenzentrum in Zukunft der Theaterpädagogik der Festspiele, aber auch der Allgemeinheit für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Das wird nach der 62. Spielzeit Ende 2020 beginnen. Nach der Fertigstellung 2020 ist ein Tag der offenen Tür geplant, damit die Bad Gandersheimer das neue Probezentrum kennenlernen können.

Zum Bild: In der kleinen Halle im neuen Probenzentrum v.l. Thomas Groß (kaufmännischer Geschäftsführer Domfestspiele), Holger Leicht (Leicht&Appel Spezialprodukte), Intendant Achim Lenz, Uwe Schwarz (Aufsichtsratsvorsitzender Domfestspiele), Torsten Bumke (Leicht&Appel Spezialprodukte). Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH/Frank Bertram











15.06.2019 • 09:41 Uhr

Polizei in Einbeck: "Von ausländischer Mitbürgerin abgelenkt..." - Zweite Person klaut 74-Jähriger Tasche mit Geldbörse

Am Freitagvormittag befand sich eine 74-Jährige, aus einem Einbecker Ortsteil stammende Frau, in einem Aldi-Discounter in der Grimsehlstraße in Einbeck zum Einkaufen. Im Markt wurde sie dann von einer ausländischen Mitbürgerin in ein Gespräch verwickelt und abgelenkt. In diesem Augenblick entwendete eine zweite Person die Geldbörse der Frau, aus deren Einkaufstasche, die sich am Einkaufswagen befand. An der Kasse bemerkte die Frau dann aber erst den Verlust ihrer Geldbörse. Die Ausländerin hatte sich zwischenzeitig aus dem Markt entfernt. Der Dame ist ein Schaden von ca. 180 Euro entstanden. Die Polizei in Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen zu diesem Vorfall, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.ots










15.06.2019 • 09:38 Uhr

Stress und Eskalation unter ausländischen Mitbürger: Mit Teleskopstab auf Kopf geschlagen

Am gestrigen Freitagabend kam es im Stiftspark in Einbeck zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren ausländischen Mitbürgern. Im weiteren Verlauf kam es dann untereinander zu Beleidigungen, wodurch sich ein 16-Jähriger so provoziert gefühlt hatte, dass er einen 17- Jährigen mit der Faust ins Gesicht schlug. Anschließend wurde das Opfer noch von einem weiteren 17-Jährigen mit einem Teleskopschlagstock attackiert und gegen Kopf und Oberkörper geschlagen. Das Opfer musste aufgrund einer Kopfplatzwunde im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gegen alle Beteiligten wurden von der Einbecker Polizei Ermittlungsverfahren (u.a. Körperverletzung) eingeleitet.ots











15.06.2019 • 09:34 Uhr

Hart über der Promillegrenze

Ereignisort: Katlenburg-Lindau, Osteroder Straße, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 14. Juni 2019, gegen 23.50 Uhr:
Bei einem 47-Jährigen aus Katlenburg, Fahrer eines Audi A 4, wird bei einer Verkehrskontrolle eine leichte Beeinflussung durch Alkohol festgestellt. Eine Messung am Dräger Evidential ergibt einen Wert von 0,7 Promille. Eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige wird gefertigt, die Weiterfahrt vorübergehend untersagt.ri










15.06.2019 • 08:36 Uhr

Fahrrad-Reporter lotst Holländische Rad-Touristen durch Bad Gandersheim

Freundschaftliche Begegnung gestern in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Eine kleine Gruppe von Fahrrad-Touristen strandet auf dem Marktplatz. Auf etwas Holländisch, Englisch und Deutsch erkundigt sich eine sportliche Dame mit weißem T-Shirt und brauner Radlerhose nach dem Weg. Speziell fragt sie nach einer Post. Gebhard Jungesblut, gerade auf dem Markt mit einem Zeltaufbau beschäftigt, schlägt den zufällig anwesenden Reporter der Fis Work Media Group als Lotsen vor. Und dann radelt der Reporter an der Spitze einer kleiner Radlerkolonne durch die Stadt in Richtung Post. Dort angekommen erzählt Antje kurz und kompakt, dass die Gruppe von Holland (Amsterdam) durch Deutschland radelt. Jetzt Zwischenstation in Bad Gandersheim. Dann wollen sie weiter in Richtung Harz. Antje erledigt ihre Geschäfte in der Postfiliale. Dann bedankt sie sich herzlich. Freut sich über die freundliche Begegnung. Und mit dem positiven Eindruck von netten Menschen in Bad Gandersheim radelt die Gruppe ihres Weges.
red/Fotos: Thomas Fischer












15.06.2019 • 08:24 Uhr

Angebliche Wasserwerker bestehlen 84-Jährige in ihrer Wohnung

Die Hildesheimer Polizei meldet soeben:
Bereits am Nachmittag des 13.Juni 2019 verschafften sich zwei unbekannte Täter Zugang in die Wohnung einer 84-jährigen Alfelderin, indem sie vorgaben Wasserwerker zu sein. In der Wohnung gelang es den Männern, Schmuckgegenstände aus dem Schlafzimmer zu entwenden.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge war es gegen 15:30 Uhr, als die 84-Jährige auf ihrem Balkon im Walter-Gropius-Ring saß und von zwei Männern angesprochen wurde. Diese stellten sich als Mitarbeiter der Wasserwerke vor und sollten angeblich für eine "Fa. Meyer" die Wasserleitungen überprüfen. Der Grund dafür sollte ein angeblicher Wasserrohrbruch in der Gartenstraße gewesen sein. Dort befindet sich momentan tatsächlich eine Baustelle. Ein Umstand, der auch der Seniorin bekannt war.

Die Dame ließ die Männer in ihre Wohnung und einer von ihnen hantierte anschließend in der Küche an der Wasserleitung herum. Dabei wurde die 84-jährige in ein Gespräch verwickelt. Nach etwa einer halben Stunde verließen die Männer die Wohnung wieder.

Am Abend verständigte die Dame die Polizei, da ihr das Vorgehen der Männer rückblickend verdächtig erschien. Zu diesem Zeitpunkt ging sie noch davon aus, dass ihr nichts fehlen würde. Nachdem Beamte der Polizei Alfeld bei ihr erschienen sind und sie gebeten haben diesbezüglich in der Wohnung nachzuschauen, stellte die Dame das Fehlen einiger Schmuckstücke aus ihrem Schlafzimmer fest.

Zur Beschreibung der Männer liegen bisher folgende Informationen vor: Person 1: Ca. 175 -180 Zentimeter groß - leicht korpulent - schwarzes, kurzes Haar - bekleidet mit einem hellen Hemd und blauer Jeans Person 2: Ca. 190-195 Zentimeter groß - ebenfalls leicht korpulent - mittelblonde, kurze Haare - bekleidet mit dunkler Jacke und weißem Hemd
Beide sprachen ohne erkennbaren Akzent oder Dialekt.

Zeugen, denen die beiden Männer eventuell aufgefallen sind oder die sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 zu melden.jpm











14.06.2019 • 21:33 Uhr

Seitwärtsmodus

Wirtschaftskommentar von Dr.Ulrich Kater - Chefvolkswirt der Deka Bank

Es war eine weitere Woche im Seitwärtsmodus an den Aktienbörsen. Kleine Gewinne zu Beginn der verkürzten Handelswoche gingen später wieder verloren. Bemerkenswert: Die Finanzmärkte reagieren zurzeit wenig auf Konjunktursignale. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass das zweite Quartal ein Totalausfall wird – zumindest was die Konjunktur in Deutschland angeht. Wahrscheinlich hat hier das gute erste Quartal einiges vorweggenommen. Doch die Aussicht auf noch niedrigere Zinsen kompensiert in den Augen der Börsianer das konjunkturelle Zwischentief. Ebenso haben die Marktteilnehmer akzeptiert, dass eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China noch in weiter Ferne liegt und dass ein harter Brexit wahrscheinlicher wird. Keine guten Aussichten, aber die Börsianer sind mittlerweile daran gewöhnt.

Im Fokus: Notenbanken und Konjunkturdaten

In der nächsten Woche schauen die Börsianer auf die Sitzung des Notenbankrates der US-Zentralbank Fed sowie die neuesten konjunkturellen Stimmungsdaten für Deutschland und den Euroraum. Die US-Notenbank hat in diesem Jahr bereits signalisiert, dass ihr die Entwicklung der Aktienmärkte nicht gleichgültig ist. Bleibt sie diesem Kurs treu, dürfte das den Märkten Unterstützung geben. Die Konjunkturdaten aus Europa geben erste Auskünfte darüber, wie es in der zweiten Jahreshälfte weitergeht. Nach dem enttäuschenden ersten Halbjahr wäre eine kleine Stimmungsaufhellung sehr erwünscht. Leider stehen die Vorzeichen dafür nicht besonders gut.

red/Foto: Deka Bank











14.06.2019 • 21:28 Uhr

Klima-Macher: "Du entscheidest, welchen CO2-Fußabdruck du auf der Erde hinterlässt"

„Klima-Macher“ heißt der gemeinsame Stand des niedersächsischen Umweltministeriums und der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen auf der IdeenExpo an diesem Wochenende in Hannover. Gemäß dem Motto „Du entscheidest, welchen CO2-Fußabdruck du auf der Erde hinterlässt“, erfahren die Besucherinnen und Besucher, welche Auswirkungen ihr tägliches Mobilitäts-, Kauf- und Essverhalten auf das Klima hat und was sie für mehr Klimaschutz tun können.

Umweltminister Olaf Lies: „Jeden Freitag führen uns die #FridaysForFuture-Kids vor Augen, dass Klimaschutz ein Thema ist, was die Jugend bewegt und nicht mehr aufgeschoben werden kann. Unser tägliches Verhalten hat Auswirkungen auf das Klima – wie genau, wollen wir den Kindern und Jugendlichen auf der IdeenExpo praxisnah erklären. Wir alle können unseren CO2-Fußabdruck beeinflussen und jeder einzelne kann im Alltag mehr für den Klimaschutz tun, indem wir ein bisschen weniger und bewusster konsumieren.“

Der Stand gliedert sich in drei Teile: „Klima-Tarier“, „Klima-Tourer“ und „Klima-Styler“.
Der „Klima-Tarier“ zeigt die Auswirkungen verschiedener Ernährungsweisen auf das Klima. Rund ein Viertel der klimaschädlichen Emissionen wird weltweit durch die Lebensmittelproduktion verursacht. Den Jugendlichen wird zum Beispiel gezeigt, wie eine saisonale/regionale Ernährung Einfluss auf den CO2-Ausstoß hat oder welche Auswirkungen es hat, wenn das Burgerfleisch aus Argentinien eingeflogen wird.

Der „Klima-Tourer“ gibt konkrete Tipps und Hinweise, wie man im Alltag und im Urlaub klimafreundlich unterwegs sein kann. Obwohl die Motoren in den letzten Jahren immer effizienter werden, steigen die verkehrsbedingten Emissionen Jahr für Jahr an. Die Jugendlichen sollen sich zum Bespiel die Frage stellen, ob es Sinn macht, sich von seinen Eltern zur Schule fahren zu lassen oder ob auf kürzeren Strecken vielleicht auch das Fahrrad eine echte Alternative ist.

Auch beim „Klima-Styler“ geht es um die Auswirkungen unserer Kleidung auf die Umwelt und das Klima. Lange Transportwege, hoher Energieverbrauch bei der Herstellung - aber auch beim Tragen der Kleidung entsteht durch Waschen, Trocknen und Bügeln CO2. Rund 60 Kleiderstücke kauft jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr, getragen werden die Sachen oft nur noch kurze Zeit. Der „Klima-Styler“ erklärt: Verdoppelt man die Gebrauchsphase, werden 25 Prozent CO2 eingespart.

Zu finden, sind die „Klima-Macher“ ab Samstag in der Sonderhalle zum Klimaschutz, der sogenannten „Klimazone“ in Halle 8, Standnummer KL-06 auf dem Messegelände in Hannover.
red/fis











14.06.2019 • 21:21 Uhr

Ministerin Otte-Kinast stellt sich kontroverser Diskussion

Soeben war Barbara Otte Kinast, niedersächsische Ministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz zu Gast in Einbeck und diskutierte kontrovers mit Landwirten, Landfrauen/-volk sowie interessierten Gästen der aktuelle Landwirtschaftspolitik. Hierbei müsse man sich auch Themen wie dem Tierschutz widmen, schließlich mache eine moralische Verpflichtung auch vor einem Tierleben (ob Nutztier oder Schlachttier...) nicht halt. Hier sei man im Ministerium am Ball und bilde mehr Veterinäre aus und führe unangemeldete Schlachthofkontrollen durch. Auch die Digitalisierung in der Landwirtschaft müsse kommen, allerdings erklärte die Ministerin mit Verweis auf den derzeitigen Stand des Breistbandausbaus, dass hier nicht einfach Vorgaben gesetzt werden können.
Die Ministerin stellte sich nach ihren Ausführungen offensiv wie fundiert den Fragen aus ihrer Zuhörerschaft. red/

Die Bilder dokumentieren Eindrücke aus der. Informationsveranstaltung im Alten Rathaus in Einbeck und zeigen die Ministerin mit dem Landesvorsitzenden der Schüler-Union Lucas Mennecke (rechts) und dem Öffentlichkeitsbeauftragten der CDU Bad Gandersheim, David Artschwager.Fotos: Marc Reiser












14.06.2019 • 17:49 Uhr

61. Domfestspiele/Gastroszene: Weißes Zelt vor weißer Rathausfassade - Den toten "Raatskeller" zugezeltet

Was tun angesichts des Dilemmas um den toten Ratskeller in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim? Einstmals das erste Haus am Platze, heute ein Trauerspiel in Unschuldsweiß getaucht. Das einstige Renommierobjekt steht leer. Es lässt sich kein Pächter und Betreiber finden.

Vor die güldenen Lettern "Raatskeller" haben nun die pfiffige Gastronomen Gebhard Jungblut und Akki Kolbe eine Art Ersatzraatskeller gezaubert beziehungsweise sind dabei ihr Werk zu vollenden. Der eigentliche "Raatskeller" ist am heutigen Freitag in einer Blitzaktion vom Jungesblut-Team regelrecht "zugezeltet" worden.

Kaschieren ist besser als blamieren...

In der kommenden Woche wird der transparente Vorbau noch durch Akkis Imbisswagen komplettiert: Die Aufgaben/Geschäfte sind verteilt: Jungblut serviert alles Flüssige; Akki bedient die Gäste mit heißer Bratwurst, Leberkäs im Brötchen und was sonst noch so der Magen begehrt.

Bestätigt ist heute auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group von Jungesblut dass diese improvisierte "Raatskeller"-Variante mit der Chefin des Rathauses, Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD), ausdrücklich verabredet soll heißen vereinbart und gutgeheißen worden ist. Man darf hoffen, dass das Nothelferduo Jungesblut/Kolbe für ihre Bereitschaft, den Marktplatz vor dem Rathaus mit Angeboten, Tischen und Stühlen zu beleben, und damit vor einer peinlichen Leere zu bewahren, nicht noch extra zur Kasse gebeten werden.
red/Marc Reiser












14.06.2019 • 17:30 Uhr

Romantisches Sommerkonzert mit Bruckner und Schubert in St. Jacobi

Am Sonntag, 23. Juni 2019, 18 Uhr, lädt die Kantorei St. Jacobi zu einem Romantischen Sommerkonzert in die Göttinger St.-Jacobi-Kirche ein.

Zu hören ist die selten aufgeführte Messe d-Moll von Anton Bruckner - sie wird von vielen Kritikern wegen ihrer hochromantischen Harmonien in Verbindung mit gregorianischen Melodien als sein erstes Meisterwerk bezeichnet.

Zuvor erklingt Schuberts heiter-fröhliche 3. Symphonie, die wegen des schwungvollen Presto-Tanzes im letzten Satz auch "Schuberts Italienische" genannt wird, sowie zwei Vertonungen der Hymne "Tantum ergo".

Die vier Solisten sind sonst alle an der Kasseler Oper zu hören: Anna Nesyba und Ulrike Schneider waren schon häufiger in St. Jacobi zu Gast, Sören Richter und Rúni Brattaberg geben am 23.Juni ihr Debut in St. Jacobi.

Es singt die Kantorei St. Jacobi, es spielt das Göttinger Symphonie Orchester unter Leitung von Kantor Stefan Kordes.

Karten sind an allen Vorverkaufsstellen erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Studenten der Göttinger Universität mit Kulturticket haben an der Abendkasse freien Eintritt.
red/fis/Foto: Stefan Kimmel












14.06.2019 • 15:16 Uhr

61. Domfestspiele: Warum plötzlich neue Aufbauten für ein Zelt vor dem neuen schneeweißen Rathaus?

Bad Gandersheim, immer wiederl eine Stadt voller Rätsel,Geheimnisse und Skurillitäten:

Seit Stunden staunen Passaten und und unsere flinken Reporter war sofort zur Stelle, als plötzlich mit Aufbauten vor dem Bad Gandersheimer Rathaus angefangen wurde. Festwirt Gebhard Jungesblut persönlich legte Hand an. Mit seinem Team wurde das hölzerne Fundament für ein neues Zelt direkt vor der neu weiß angepinselten Rathausfassade gelegt. Schon schießen Vermutungen ins Kraut. Eine weitere Spielstätte für die Gandersheimer Domfestspiele? Soll mit dem Zelt gar etwas verdeckt oder versteckt werden?
Letztere Vermutung scheint zuzutreffen. Genau so ist es. Fragt sich zur Stunde nur was ganz speziell.
Das Redaktionsnetzwerk ist auf Spuren- und Erklärungssuche. Wir berichten weiter.
red/Foto: Marc Reiser










14.06.2019 • 15:06 Uhr

17-Jährige kommt allein mit Corsa von der Straße ab, überschlägt sich,landet im Graben

Aus noch unbekannten Gründen ist am heutigen Freitag, 14. Juni 2019, gegen 7.00 Uhr ein Opel Corsa auf der L 820 zwischen Willebadessen und Fölsen (Landkreis Höxter) von der Straße abgekommen. Aus Fahrtrichtung Fölsen kommend fuhr der schwarze Opel zunächst nach rechts in den Straßengraben, prallte gegen einen Leitpfosten, überschlug sich und kam schließlich wieder auf allen vier Rädern zum Stehen. Die 17-jährige Fahrerin, die mit einer Sondergenehmigung allein mit dem Auto unterwegs war, konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien, musste aufgrund ihrer Verletzungen aber mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Opel erlitt wirtschaftlichen Totalschaden. /nig/Foto: Polizei










14.06.2019 • 13:18 Uhr

Bürger/innen beim 1. Bürgermahl" unbedingt willkommen - und Sigmar Gabriel live sehen & hören! Leckeres "Oktoberfestbuffet" wird im Rosencafé in Brunshausen aufgebaut und angeboten

Mit einem echten Kracher macht die neue Bürgerstiftung Bad Gandersheim einmal mehr auf sich aufmerksam. Und ihre Protagonisten betonen, dass alle Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und allen Dörfern herzlich eingeladen sind, sich selbst persönlich einzubringen. "Und zwar jeder so, wie es ihm beliebt und es möglich ist", betont Achim Lidsba die uneingeschränkte Zugänglichkeit und Offenheit der neuen Solidargemeinschaft. "Miteinander-Füreinander", lautet denn auch das Credo, Motto, die Mission. Diesem Zweck dient das "1. Bürgermahl" in Bad Gandersheim. Zu dem sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen und willkommen, bekräftigte noch einmal Lidsba für die Organisation. Diese offene und öffentliche Veranstaltung findet am 2. Oktober ab 18.30 Uhr im Rosencafé von Bettina Plock-Giermann in Brunshausen statt. Es gibt zu dem leckeren Mahl - "Oktoberfestbuffet" - auch etwas für Kopf, Geist und Gemüt: Niedersachsens ehemaliger Ministerpräsident Sigmar Gabriel (Goslar) hat sich bereiterklärt, beim 1. Bürgermahl Erbauliches vorzutragen.
Anmeldungen (siehe auf Grafik) zur Teilnahme bitte richten an:
Achim Lidsba, Kühlerblick 33, 37589 Kalefeld, Telefon 05553-19072, email achimlidsba@gmx.de
red/fis












14.06.2019 • 12:52 Uhr

Roy Kühne: "Politik ist bei Jugendlichen wieder 'in'"

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne empfing jetzt die 10. Klasse des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Bad Harzburg, in Begleitung ihrer Lehrkraft Frau Staniek, zu einem Gespräch und einer Führung im Deutschen Bundestag in Berlin.
Dr. Kühne schilderte der Klasse zunächst seinen Weg in die Politik und wie der vollgepackte Tagesablauf eines Abgeordneten zwischen Wahlkreis und Bundestag aussieht. In der anschließenden Fragerunde nutzten die interessierten und gut vorbereiteten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Fragen an Kühne zu stellen.
Eines der Themen war dabei der Aufbau und die Zukunftsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems.
Als Mitglied des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag konnte Kühne hierzu Einblicke in die aktuellen Gesetzgebungsverfahren geben.
Interessiert waren die Schülerinnen und Schüler auch an der Meinung von Kühne zu den "Fridays For Future"-Demonstrationen und zum Klimaschutz. Kühne verwies dabei auf seine Veranstaltung im Wahlkreis, bei der er mit Jugendlichen konkrete Maßnahmen zum Umweltschutz erarbeitet hat.
"Als Vater besitzt der Klima- und Umweltschutz für mich einen hohen Stellenwert", so Kühne.
Außerdem wurde über eine Amtszeitbegrenzung für politische Ämter sowie über eine Vereinheitlichung des Abiturs diskutiert.

Kühne: "Die Diskussion mit den Schülerinnen und Schüler des Bad Harzburger Gymnasiums haben meinen Eindruck bestätigt, dass sich Jugendliche wieder sehr ernsthaft mit den politischen Fragen unserer Zeit beschäftigen. Demokratie funktioniert nur dann, wenn sich Menschen einbringen und sich für Ihre Überzeugungen einsetzen. Daher begrüße ich diese Entwicklung, die ich seit geraumer Zeit beobachte, sehr."

Das Bild dokumentiert Dr. Kühne und die Schülerinnen und Schüler im Deutschen Bundestag in Berlin. Foto: Büro Kühne











14.06.2019 • 12:42 Uhr

Hungriger Rehkeulendieb an Kühltruhe im Keller gestellt - Nach Flucht Ermittlungserfolg der Polizei

Tatort: Stadt Dassel, Klärchensruh 1, Tatzeitpunkt: Donnerstag, 13. Juni 2019, 22.35 Uhr. Zur obigen Tatzeit hörte die Geschädigte in ihrem Wohnhaus aus dem Kellerbereich ein verdächtiges Geräusch. Bei einer Nachschau konnte sie vor ihrem Tiefkühlschrank eine dunkel gekleidete männliche Person feststellen, die gerade dabei war, mehrere Rehkeulen in eine Einkaufstasche zu verstauen. Nach Aufforderung den Diebstahl zu unterlassen, wurde die Geschädigte vom Täter weggeschubst. Bei der weiteren Flucht verlor dann der Täter allerdings die Tüte mit dem Diebesgut. Durch Ermittlungen vor Ort konnte jedoch schnell ein Tatverdacht gegen einen amtsbekannten 52-jährigen Mann aus dem Bereich Dassel/Holzminden begründet werden. Die Ermittlungen dazu dauern noch an. Die Schadenshöhe wird mit ca. 320 Euro angegeben.vo











14.06.2019 • 12:38 Uhr

Domschauspielerin beklaut - Geliehenes Klapprad bei Foto Puhlmann entwendet

In der Nacht zum 10. Juni wurde ein in der Moritzstraße in Bad Ganderdsheim vor einem Fotogeschäft mit einem Seilschloß gesichertes blaues Klapprad entwendet. Das Klapprad hatte sich eine Schauspielerin der Gandersheimer Domfeststspiele von der Domfestspiel GmbH ausgeliehen. Auch wenn der Zeitwert des entwendeten Rades als eher gering angegeben wurde, wird um Rückgabe des Gefährts gebeten, um der Darstellerin die Wege innerhalb der Stadt zu erleichtern. Hinweise dazu bitte auch an die Polizei Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200.ots










14.06.2019 • 12:35 Uhr

"Heil Hitler"-Gruß ist in der Öffentlichkeit verboten! Polizei leitet Strafverfahren gegen 25-Jährigen ein

Tatort: Stadt Einbeck, Tiedexer Straße, Tatzeitpunkt: gestern, Donnerstag, 13. Juni 2019, 23.50 Uhr. Nachdem ein 25-jähriger Mann aus dem Bereich Duderstadt vom Wirt einer Gaststätte in der Tiedexer Straße in Einbeck aufgefordert wurde, die Gaststätte zu verlassen, kam dieser zwar der Aufforderung nach, soll aber beim Hinausgehen noch lautstark "Heil Hitler" gerufen und vor dem Lokal den Hitlergruß gezeigt haben. Eine örtliche Polizeistreife konnte den Beschuldigten noch vor dem Lokal antreffen. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet und ein Platzverweis erteilt. Ob der Mann unter Alkohol oder anderen Drogen stand wird von der Polizei nicht berichtet. red/vo












14.06.2019 • 12:30 Uhr

Gandersheimer Wirtschaftsforum aktuell: Beeindruckender Besuch bei GHK Domo in Altgandersheim

Es berichtet Franziska Vogt (GWF)

Der ländliche Raum bietet keine Perspektive? Es fehlt an innovativen und international tätigen Arbeitgebern wie sie in Großstädten zu finden sind? Diese schnell daher gesprochenen Vorurteile können wir mit einem Beispiel widerlegen! Am Dienstag besuchte das Gandersheimer Wirtschaftsforum im Rahmen seines Formates der Betriebsbesichtigungen die Firma GHK Domo im Ortsteil Altgandersheim und konnte sich einen Einblick in ein modernes und nachhaltig agierendes Unternehmen verschaffen (wir berichteten).

Hier nun ein ausführlicher Report von Franziska Voigt, mitverantwortlich für Social Media und Öffentlichkeit beim Gandersheimer Wirtschaftsforum.

Zunächst startete die Besichtigung, in dem Hans-Jürgen und Jens Hoppmann über den Werdegang des Unternehmens berichtete: 1985 gestartet, fungierte die Firma zunächst als reine Tischlerei. Zu Zeiten der deutschen Wiedervereinigung war der Arbeitsalltag durch eine 80%ige Auslastung durch die Firma Loro geprägt. Heut zu Tage werden unter anderem medizinische Funktionseinheiten mit modernsten modularen Wänden, Decken und Möbeln ausgestattet.

Seit 1990 wurde neben der Serienfertigung von Registerverkleidungen das Projektgeschäft für den Innenausbau von Krankenhäusern und Laboren, mit eigens dafür entwickelten HPL Systemen begonnen. Im Jahr 2002 erfolgte aus der Insolvenz der Kauf der Firma Domo aus Kassel, welche bis dahin Marktführer in dem Bereich Trennwandanlagen und Umkleideschränke war.

Auch im Export ist GHK-DOMO geschäftlich aktiv, hier in den Ländern Irland, Belgien, Schweiz, Rumänien, Ukraine, Russland, Weißrussland und Indien. Sogar Aufträge für die bekannten AIDA Kreuzfahrtschiffe wurden durchgeführt.
Hans-Jürgen Hoppman ist in diesem Jahr seit 62 Jahren ununterbrochen im Berufsleben. Er kennt jede Schraube, jeden Arbeitsschritt und jedes Arbeitsmaterial wie aus der Westentasche – diese Tatsache betont einmal mehr die persönliche, verlässliche und erfahrene Arbeitsweise des Unternehmens!
Eine Besonderheit des Unternehmens GHK-Domo ist die Arbeit mit einem HPL-Vollkern Material, das Wasser, säure- und laugenfest ist und vor allem für hygienische Bereiche wie OP-Räume, WC-Räume und Mitarbeiter-Schleusen für die Produktion in der Pharmazie, als auch in der Halbleitertechnik eingesetzt wird. HPL steht für High Pressure Laminate und besteht zu 70 Prozent. aus Papier und zu 30 Prozent aus Harzen. Das Material HPL ist langlebig, umweltneutral und nahezu emissionsfrei im Gebrauch. Zudem ist der Werkstoff metallfrei und kann somit mit H2O2 desinfiziert werden, ohne dass die verarbeiteten Bauteile in Mitleidenschaft gezogen werden.

Bei GHK-Domo wird viel Wert auf eine umfassende Zusammenarbeit gelegt, sodass nicht nur Produktion und Verkauf, sondern auch die Beratung von Architekten, Planern und Bauherren erfolgt. Ziel dabei ist eine Begleitung in allen Projektphasen.

Die Produktpalette umfasst modulare OP-Systeme (sogar mit Digitaldruck erhältlich), Umkleidekabinen, Trennwandsysteme, Labore, Schleusenmöbel und Badmodule. Die vier Geschäftsbereiche unterteilen sich dabei in Reinraum-Möbel, Trennwände- und Garderobenschränke, Reinraum-Labore und Modulare OP-systeme
GHK-Domo ist TÜV geprüft und achtet auf Nachhaltigkeit in der Firma. So wird beispielsweise 100 Prozent Ökostrom verwendet und stets die Herkunft mit nachhaltigem Anbau der Materialien ermittelt.

In der jüngsten Vergangenheit baute das Unternehmen die Umkleidebereiche für eine Therme in Bukarest, bei der speziell darauf geachtet wurde, dass die Umkleidekabinen lediglich auf einem zentralen Stützfuß aufgestellt wurden, damit eine schnelle Reinigung des gesamten Bodens möglich ist. Auch eine Zusammenarbeit mit Villeroy & Boch für eine Messe in Hannover und eine Kooperation mit dem Studentenwerk Ost-Niedersachsen für den Bau von Bädern in Studentenwohnheimen im Bereich Braunschweig und Hildesheim zählen zu den jüngeren Projekten des Unternehmens.

Wir sind beeindruckt von der Arbeitswelt der GHK-Domo und erkennen einmal mehr, dass der Standort eines Unternehmens in einem Ortsteil mit rund 500 Einwohnern im ländlichen Raum überzeugend mit einer die innovativen, einzigartigen und internationalen Arbeitsweise des Unternehmens vereinbar ist. Egal ob Praktikant, freie Handelsvertreter oder Montageteams für Anlagen: Wenn GHK-Domo Ihr Interesse geweckt hat, zeigt das wieder einmal wie vielseitig die Perspektive im ländlichen Raum ist.
Wir danken Hans-Jürgen und Jens Hoppmann sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GHK-Domo für die interessanten Einblicke und wünschen Ihnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und die dynamische Fortentwicklung des Unternehmens. Franziska Vogt















14.06.2019 • 12:19 Uhr

Tag der Retterinnen und Verkehrssicherheitstag am Sonntag, 16. Juni, auf dem Mühlenanger in Northeim - HIER DAS VOLLE PROGRAMM!

Reiterstaffel der Polizeidirektion hat sich für Aktionstag angesagt

Mitmachen, begeistert sein und vielleicht Teil einer großen Gemeinschaft werden: Das alles und vieles mehr ist am Sonntag, 16. Juni, beim Tag der Retterinnen und beim Verkehrssicherheitstag in Northeim möglich. Die gemeinsame Aktion sämtlicher Rettungsorganisationen findet von 10 bis 16 Uhr auf dem Northeimer Mühlenanger statt.

„Hand in Hand für unsere Sicherheit – Frauenpower angekommen“ lautet das Motto der Veranstaltung. Und dieses Motto ist auch Programm: Längst sind Frauen wichtige und unverzichtbare Größen in den Rettungsorganisationen geworden. Ihr Engagement für die Sicherheit aller Bürger soll beim Tag der Retterinnen in einem umfangreichen Programm mit verschiedenen Schauübungen und in Mitmach-Aktionen erlebbar werden.

Apropos Sicherheit: Der Verkehrssicherheitstag, der ebenfalls Teil der Veranstaltung ist, soll den Besuchern vor Augen führen, welche Gefahren täglich im Straßenverkehr lauern. Wie gefährlich ist zu hohe Geschwindigkeit oder der Griff zum Smartphone am Steuer wirklich? Auf dem Mühlenanger kann es jeder im Testparcours ausprobieren. Die Polizei, Verkehrswacht und das Lukas-Werk stehen mit umfangreichen Informationen zur Verfügung.

Für Kinder gibt es ein besonderes Angebot: Sie können sich an den Infoständen kindgerecht über Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, Polizei und Co. informieren und dabei Stempel für ihren Tag der Retterinnen-Pass sammeln.

Am Tag der Retterinnen und dem Verkehrssicherheitstag beteiligen sich: der Arbeiter-Samariter-Bund, die Berufsfeuerwehr Göttingen, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Feuerwehren des Landkreises Northeim sowie die Kreiskinder- und Jugendfeuerwehr, die Johanniter, die Notfallseelsorge, das Lukas-Werk, die Polizei, das Technische Hilfswerk und die Verkehrswacht. Sie alle stellen ihre Arbeit, Fuhrpark und Ausrüstung vor und geben so einen Einblick, der Besucher jedes Alters begeistern soll.

Das Programm im Einzelnen:

Arbeiter-Samariter-Bund: Vorstellung der Ausbildung zum Notfall-Sanitäter, des Wünschewagens sowie der ehrenamtlichen Geländerettungskomponente aus Bad Lauterberg.
Berufsfeuerwehr Göttingen: Vorstellung des Berufsbildes Feuerwehrbeamter/beamtin (inklusive Rettungsdienstanteil) in den Laufbahnen für mittleren und gehobenen Dienst, Vorführungen: Rauchgasdurchzündung mit einer sogenannten Flash-Over-Box, Vorstellung der Tätigkeiten im Rettungsdienst sowie Fahrzeugausstellung.
Brandschutzerziehung: Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Thema „Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung“ für Jung und Alt, Training mit Feuerlöschern am Feuerlöschtrainer, Fettexplosion-Vorführungen um 11, 13 und 15 Uhr sowie eine Mal- und Bastelecke für Kinder.
DLRG: Vorstellung der Ausrüstung der Retter. Außerdem erklärt Nobbi, das DLRG-Maskottchen, spielerisch die Baderegeln für einen sicheren Sommer.
DRK: Vorstellung des „Verpflegers“ – ein Rettungswagen, der komplett umgebaut wurde und so die Verpflegung, beispielsweise bei großen Feuerwehr-Einsätzen übernehmen kann.
Feuerwehr: Vorstellung von weiblichen Einsatzkräften: Wie sind sie zur Feuerwehr gekommen und was fasziniert sie an der Feuerwehr?, Vorstellung der Einsatzausrüstung und Einsatzfahrzeuge, Fitness-Parcours zum Mitmachen, Aktionszelt zum Thema Wärmebildkamera, Vorführungen in Technischer Hilfeleistung und mehr.
Johanniter: Vorstellung der Rettungshundestaffel: Was kann sie, wann kommt sie zum Einsatz?, Fahrzeugausstellung und Hüpfburg.
Kinderfeuerwehr: Große Feuerwehr-Hüpfburg für Kinder, Spiele für Kinder und Jugendliche, Löschübung für Kinder und mehr.
Kreisjugendfeuerwehr: Foto-Box: Einmal aussehen wie eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann.
Notfall-Seelsorge/PSNV: Betreuung von Personen nach besonders belastenden Ereignissen.
Polizei: Einstellungsberatung, Vorstellung der Kriminaltechnik, ein Ablenkungs-Parcours, Polizeifahrzeuge und Ausstellung weiterer Einsatzmittel sowie die Reiterstaffel aus Hannover
THW: Vorstellung der Bergungsgruppe mit „rollender Werkzeugkiste“ und Telelader sowie Vorführungen von Betonkettensäge, Kernbohrgerät und mehr. Die Jugendgruppe bietet Spiele an und zeigt, wie Sandsäcke im Ernstfall verbaut werden.
Verkehrswacht: Aktionen zum Mitmachen wie einen Reaktionstest, Rauschbrillen und ein Fahrrad-/Pedelec-Parcours, Kindergurtschlitten und Informationsstand.red












14.06.2019 • 12:14 Uhr

LeuchtendesVorbild! Preisgeld für LED-Licht investiert - Energiesparende Hallenbeleuchtung für Schützen- und Sportverein Fredelsloh

Im Jahr 2016 hatte Fredelsloh mit seinem erfolgreichen Zubau an Solaranlagen den Sonderpreises im Landkreiswettbewerb „Unser Dorf nutzt die Sonne“ gewonnen. Der Preis geht maßgeblich zurück auf den ehrenamtlichen Einsatz eines Teams um das damalige Ortsratsmitglied Lothar Baumelt. Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro sollte im Ort für Zwecke investiert werden, die dem Klimaschutz dienen. Nachdem mehrere Investitionsideen verworfen wurden, konnten aus dem Budget jetzt Energiesparmaßnahmen beim örtlichen Sportverein und dem Schützenhaus umgesetzt werden. Für die Projektplanung, Ausarbeitung und den Nachweis der Energieeffizienz haben sich der Ortsbeauftragter Karl-Wilhelm Sievert, Ortsbürgermeister Stefan Josef und das Ortsratsmitglied Nico Heese eingesetzt.
Der Ersatz zweier Leuchtentypen in den Übungsräumen der beiden Vereine durch LED Tubes reduziert den Stromverbrauch der Beleuchtung um 56% bis 59%. Während die Anschaffung der LED-Leuchtmittel über den Ortsrat initiiert wurde, erfolgte die gesamte Montage ehrenamtlich durch engagierte Vereinsmitglieder. Die zuständigen Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises, Detlef Schrader und Caroline Werner, zeigten sich vom Ergebnis beeindruckt.
„Die neuen Leuchten sind nicht nur wesentlich sparsamer, es ist damit im Schützenhaus auch deutlich heller“, freut sich der Vereinsvorsitzende Walter Henne. Neben der höheren Lichtausbeute ist auch die Haltbarkeit der neuen Leuchtmittel wesentlich länger. Reparatur und Ersatz defekter Vorschaltgeräte und Starter, wie bei dem alten Röhren, wird künftig auch nicht mehr nötig sein. Bei durchschnittlicher Belegung können so im Sportheim 2.500 Kilowattstunden im Jahr eingespart werden, im Schützenhaus sogar 3.000 kWh. Für jedes Vereinshaus können so zwischen 700 und 900 Euro Betriebskosten pro Jahr eingespart werden.lpd

ZUM BILD: Beim Austausch der Leuchtmittel (v. l. n. r.) Gustav Paland, Detlef Schrader (Leiter der Wirtschaftsförderung), Horst Heese, Caroline Werner (Wirtschaftsförderung Landkreis Northeim), Ortsbürgermeister Stefan Josef, Ortsratsmitglied Nico Heese und Ortsbeauftragter Karl-Wilhelm Sievert . Foto: lpd













14.06.2019 • 12:10 Uhr

Sie wollen geblitzt werden? Wir sagen wo es passiert!

In der Woche vom 17. bis 23. Juni 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 17.06.: Raum Northeim
Dienstag, 18.06.: Raum Bad Gandersheim
Mittwoch, 19.06.: Raum Uslar/Bodenfelde
Donnerstag, 20.06.: Raum Dassel
Freitag, 21.06.: Raum Einbeck
Sa./So. 22./23.06.: Raum Nörten-Hardenberg

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: Thomas Fischer











14.06.2019 • 07:37 Uhr

Morgens um 6 Uhr am Osterbergsee: Kochende Wasserpest und mehr

Ein Junitag wie aus dem Bilderbuch: Heute um 6 Uhr der Sonne entgegen joggen. Diesmal die Strecke um die Osterbergsee in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Parklandschaft. Natur. Ursprünglichkeit. Vergänglichkeit. Romantik. Schönheit. Der Tag hat viel zu bieten. Mal schauen, was noch so kommt...

Wir werden Sie/Euch auf dem Laufenden halten - und es ist versprochen: Es gibt wieder Spannendes, Aufregendes und etwas Verrücktes zu berichten!




















13.06.2019 • 21:54 Uhr

Unternehmer Holger Leicht jetzt Vize-Vorsitzender beim Gandersheimer Wirtschaftsforum

Personelle Neuausrichtung beim Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF). Eine Mitgliederversammlung entschied gestern Abend im Hotel „Waldschlösschen“, dass der Unternehmer und Geschäftsführer Holger Leicht neuer stellvertretender Vorsitzender sein soll. Leicht ist Geschäftsführer des Verpackungsunternehmens Leicht&Appel GmbH (Spezial Aluminium). Zuletzt machte er sich mit einer Kooperation mit den Gandersheimer Domfestspielen einen Namen. In seiner Großimmobilie in der Neuen Straße ist u.a. das neue Probenzentrum der Domfestspiele langfristig implantiert, wie es die Festspielleitung im Rahmen eines Pressemeetings vor Ort vorführte.
Leicht nimmt die bisherige Position von Apotheker Jens Tschäpe ein. Dem Vernehmen nach wolle er sich intensiver seinem ehrenamtlichen Engagement für das angeschlagene Sole Waldschwimmbad widmen.red










13.06.2019 • 21:53 Uhr

Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast begeistert von der Rathaushalle in Einbeck - Dann klare Ansage an skandalträchtige Schlachthöfe: Schließen!

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat sich soeben begeistert über die Rathaushalle im Alten Rathaus in Einbeck geäußert. „In so einer beeindruckenden Rathaushalle habe ich noch nie gesprochen“, schmeichelte die seit anterhalb Jahren im Amt tätige Ministerin Einbecks Bürgermeisterin Dr.Sabine Michalek und den 99 Besuchern/innen einer öffentlichen Informationsveranstaltung des CDU-Stadtverbandes Einbeck. Vorsitzende Beatrix Tappe-Rostalski hatte die Ministerin und die stattliche Anzahl von Besuchern herzlich begrüßt. Unter ihnen Vize-Landrat Bernd von Garmissen und die Kreistagsabgeordneten Heiner Hegeler und Dirk Ebrecht. Unter den Zuhörern Landwirte, auch aus Bad Gandersheim sowie Landmaschinen-Unternehmer Alfredo Kubbig (Landmaschinen Reese). Die Ministerin hatte sich vor ihrem Auftritt ins Goldene Buch der Stadt eingetragen und ein spezielles Besuchsprogramm abgewickelt. In ihrem Vortrag skizzierte die Ministerin die enorme Bandbreite ihrer Zuständigkeiten. Sie reichen von der reinen Landwirtschaft, den Krabbenfischern, dennTierschutz, der Digitalisierung bis zur Überwachung der Schlachthöfe. Einigen schwarzen Schafen unter den Schlachthöfen sagte sie ihren entschiedenen weiteren Kampf an. Bekanntlich hat sie nach skandalträchtigen Vorgängen Schlachthöfe schließen lassen. Zur besseren Kontrolle hat Otte-Kinast die Videoüberwachung in Schlachthöfen eingeführt. Ihre Allzuständigkeit brachte die engagiert auftretende Ministerin mit einer kompakten Formel auf den Punkt:“Ich bin eine Ministerin nicht nur für Landwirte, sondern für alle Menschen in Niedersachsen!“
red/Fotos:Thomas Fischer
















13.06.2019 • 21:41 Uhr

Falsche "Kabel Deutschland Mitarbeiter" mit südländischem Aussehen bestehlen Rentnerehepaar -

Am Mittwochnachmittag, gegen 16.15 Uhr, klingelten zwei bislang unbekannte männliche Personen an der Haustür eines 79-jährigen Goslarers und seiner 69-jährigen Ehefrau in der Graudenzer Straße in Goslar, erklärten in dem folgenden Gespräch Mitarbeiter von Kabel Deutschland zu sein und boten dem Ehepaar einen günstigeren Telefonvertrag an. Daraufhin sei man zunächst mit ihnen in das Wohnzimmer gegangen, wo sich auch der Kabel-/Telefonanschluss befindet. Später habe sich das Gespräch mit einem der Männer dann in die Küche verlagert, während der andere unbeobachtet im Wohnzimmer verblieb. Als das Ehepaar angab, kein Interesse an einem neuen Vertrag zu haben, verließen die bei den Personen die Wohnung.

Deren Verhalten kam dem 79-Jährigen im Nachhinein seltsam vor, so dass er eine entsprechende Nachschau durchführte, bei der er schließlich feststellen musste, dass aus einer im Wohnzimmer befindlichen Schatulle mehrere Schmuckgegenstände entwendet worden waren.

Der angeblichen Kabel Deutschland Mitarbeiter konnten wie folgt beschrieben werden:
1. Person:
ca. 35-40 Jahre alt, ca. 170 Zentimeter groß, schlanke Statur, dunkle Haare, möglicherweise südosteuropäischer Herkunft, trug dunkel bzw. graue Bekleidung.

2. Person:
ebenfalls ca. 35-40 Jahre alt, ca. 185 Zentimeter groß, kräftige Statur, dunkle Haare, möglicherweise ebenfalls südosteuropäischer Herkunft, trug ein weißes Hemd sowie eine dunkle Hose, wirkte insgesamt gepflegt, sprach Hochdeutsch mit leichtem Akzent.

Bei der Tat entstand ein Schaden in derzeit unbekannter Höhe. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Graudenzer Straße bzw. der unmittelbaren Nähe festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots










13.06.2019 • 14:17 Uhr

Behindertengerecht - behindertenfeindlich: Liegt es am Geiz, dass nichts passiert?

Die politischen Parteien/Rathausfraktionen haben es sich auf ihre Agenda geschrieben: Behindertengerechtigkeit, Inclusion, gleichberechtigte Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen. Und wie sieht es damit im südniedersächsischen Bad Gandersheim in der Realität aus?. Unsere Reporter haben recherchiert.

Zwei Beispiele sind aufgefallen.

1. Zum einen eine vorbildliche Maßnahme vor der Postfiliale in der Burgstraße. Ein perfekte Rampe mit Handlauf. Kein Billigprodukt. Alles in Bundsandstein gehalten. Das Geländer aus Stahl. Der Aufwand für alles nicht unbeträchtlich. "Einfach ideal gemacht!", freut sich ein stadtbekannter Rollstuhlfahrer. Er hat jetzt richtig Spaß in Post und neuen "Frechdachs" zu rollen - und wieder raus!

2. Die Kehrseite der Medaille in der Moritzstraße. Vor einem Günstigmarkt mit einem vielsagenden Logo gibt es für den bekannten Rollstuhlfahrer kein Reinkommen. Treppenstufen als unüberwindbares Hindernis. Auf Nachfrage erfahren wir im Laden, dass ein behindertenfreundlicher Zugang "schon etwas länger" von Verantwortlichen angedacht sei. Soll bedeuten: Die Herausforderung ist bekannt. Es scheint bereits konkrete Pläne für eine Umgestaltung der Schaufensterfront zu geben, so entnehmen wir es einer Andeutung. Und warum wird der Plan nicht umgesetzt? Ist der Ladenname möglicherweise die wahre Erklärung dafür, dass nichts passiert. Achselzucken die körpersprachliche Antwort. Kein Kommentar. "Dafür sind wir nicht zuständig".

Ein gehbehinderter Senior aus Bad Gandersheim hat nun vorgeschlagen, die Behindertenbeauftragte der Stadt Bad Gandersheim könnte in Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Handelvereinigung "Gandersheimer Wirtschaftsforum" die Initiative ergreifen und die akute Herausforderung einmal aufgreifen. "Vielleicht tut sich dann mal etwas...".
red/Fotos: Marc Reiser















13.06.2019 • 13:52 Uhr

JUNGE SZENE: Mobbing unter Jugendlichen macht dick

Jugendliche, die stark aufgrund ihres Körpergewichts gehänselt werden, haben ein höheres Risiko dafür, zuzunehmen. Dies zeigen die vorliegenden Studienergebnisse. Maßnahmen, die darauf abzielen, den Jugendlichen beim Umgang mit den durch die Hänseleien ausgelösten negativen Gefühlen zu helfen, werden gebraucht.

Hänseleien unter Jugendlichen sind keine Seltenheit. Besonders häufig geht es dabei um Gewicht und Aussehen. Die Jugendlichen können dadurch stark belastet werden. Wissenschaftler gingen diesem Umstand nun mit einer wissenschaftlichen Studie auf den Grund. Ihnen ging es darum, herauszufinden, wie sich Hänseleien, die das Gewicht zum Thema haben, auf das Körpergewicht und die Körperzusammensetzung bei Jugendlichen auswirken.

110 Jugendliche mit Übergewicht oder hohem Risiko dafür, nahmen an der Studie der Wissenschaftler teil. Mit einem Fragebogen erfassten die Wissenschaftler, inwiefern die Jugendlichen Hänseleien ausgesetzt waren. Über einen Nachbeobachtungszeitraum von durchschnittlich 8,5 Jahren beobachteten die Wissenschaftler, wie sich Gewicht und die Körperzusammensetzung der Jugendlichen entwickelten.

Hänseleien beeinflussten Gewicht und Körperzusammensetzung negativ

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen Hänseleien aufgrund des Gewichts und einer größeren Zunahme von Body Mass Index (BMI; der BMI ist ein Maß zur Einschätzung des Körpergewichts) und Körperfett gab. Die Jugendlichen, die angaben, in hohem Maße aufgrund ihres Gewichts gehänselt zu werden, erfuhren eine um 33 % gesteigerte Zunahme des BMIs (zusätzliche 0,2 BMI-Punkte) und eine um 91 % gesteigerte Zunahme des Körperfetts (zusätzlich 0,65 kg Körperfett) im Vergleich zu Jugendlichen, die nicht aufgrund ihres Gewichts geärgert wurden.

Diese Studienergebnisse machen darauf aufmerksam, dass Hänseleien unter Jugendlichen, die sich auf das Gewicht beziehen, einen ausgeprägt negativen Einfluss auf die Entwicklung von Körpergewicht und Körperzusammensetzung haben können. Um Jugendliche, die bereits übergewichtig sind oder dies werden könnten, zu schützen, sollten demnach Maßnahmen eingesetzt werden, die darauf abzielen, bei der Bewältigung von negativen Erlebnissen wie Hänseleien zu helfen. DGP











13.06.2019 • 13:49 Uhr

Neue Informations-Broschüre zum Schutz vor Radon

Um die Bürgerinnen und Bürger über die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Radon zu informieren, hat das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU) gemeinsam mit der neu eingerichteten Radon-Beratungsstelle beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Informationsbroschüre „Radon in Niedersachsen“ herausgegeben.
Mit dem neuen Strahlenschutzgesetz wird der Schutz vor Radon in Deutschland erstmals für Aufenthaltsräume und Arbeitsplätze umfassend geregelt. Radon (eigentlich Radon-222) ist ein natürlicherweise im Boden entstehendes, radioaktives Edelgas. Aus dem Boden kann es durch undichte Stellen in Häuser eindringen und sich dort insbesondere in Kellerräumen ansammeln. Hohe Konzentrationen von Radon in Gebäuden können Lungenkrebs verursachen.
Auf dem Stand der Staatlichen Gewerbeaufsichtsämter am Tag der Niedersachsen (14. - 16. Juni 2019) in Wilhelmshaven können Sie sich vor Ort bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von MU und NLWKN informieren und eine Infobroschüre mitnehmen.
red/fis











13.06.2019 • 13:44 Uhr

Steinke raus – und GUTH ist`s!

Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner, niedersächsische Bundestagsabgeordnete, haben sich in einer Stellungnahme zum beschlossenen Parteiausschluss des ehemaligen Vorsitzenden der Jungen Alternative und des ehemaligen Mitarbeiters der AfD-Landtagsfraktion, Lars Steinke, zu Wort gemeldet.

In der Stellungnahme heißt es im Originalwortlaut: "Ein Landesschiedsgericht der AfD hat den früheren niedersächsischen Landeschef der Nachwuchsorganisation Junge Alternative, JA, Lars Steinke, aus der Partei ausgeschlossen. Steinke, der zeitweise auch Mitarbeiter der AfD-Landtagsfraktion in Hannover unter der Landesvorsitzenden Dana Guth war, hatte im August 2018 den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Verräter bezeichnet und war daraufhin als Chef der JA abgesetzt worden. Bereits im Juni 2016 hatte der damalige Landesvorsitzende der AfD-Niedersachsen, Armin-Paulus Hampel, den Ausschluss Lars Steinkes aus der „Jungen Alternative“, der Jugendorganisation der AfD, beantragt. Wie seinerzeit im Göttinger-Tageblatt berichtet, begründete Hampel den Antrag damit, dass Steinke sich „in besonders schwerwiegenden Maße“ nicht von „extremistischen Organisationen“ distanziert habe, „indem er wiederholt als Anmelder und Hauptredner“ bei „Freundeskreis“-Mahnwachen in Erscheinung trat. Hampel forderte auch den Ausschluss Steinkes aus der AfD, weil er Steinkes Verhalten als „inakzeptabel“ einschätzt und gegen Steinke bereits Parteiordnungsverfahren anhängig seien.
Armin-Paulus Hampel: „Der Ausschluss Steinkes ist gerechtfertigt, wenngleich ich mir gewünscht hätte, dass dieser Schritt bereits 2016 erfolgt wäre, als ich genau diese Konsequenz für Steinkes Verhalten beantragt hatte. Dass nun erst viel medialer Wirbel mit negativen Folgen für die AfD produziert werden musste, hätte vermieden werden können. Gleichwohl bin ich froh, dass man nun endlich einen Schlussstrich gezogen hat, der beinahe durch Steinkes Mitarbeit in der AfD-Landtagsfraktion gefährdet wurde. Ich begrüße folglich den Weg der jetzigen Landesvorsitzenden Guth, sich von Steinke getrennt zu haben, hätte mir allerdings eine zeitlich optimierte Reaktion ohne Medienspektakel gewünscht!“ konstatiert Hampel.
Jens Kestner: „Das Thema „Steinke“ ist jetzt durch. Aus, Ende und gut so. Noch besser wäre es allerdings gewesen, dieses Ende im Jahre 2016 gar nicht erst blockiert zu haben, denn dann wäre so manche hämische Reaktion aus dem roten Lager gar nicht erst erfolgt und man hätte rechtzeitig den Anfängen gewehrt. Dass nun erst drei Jahre ins Land gehen mussten, bis man eine notwendige Konsequenz zieht, hat uns als AfD-Niedersachsen nicht gerade geholfen. Umso besser, dass nun die Initiative des damaligen Landesvorsitzenden Hampel umgesetzt und das Thema damit beendet ist!“ resümiert Kestner.
red











13.06.2019 • 13:38 Uhr

Bundesverwaltungsgericht entscheidet: Tötung der männlichen Küken geht weiter - Kritik des Landestierschutzverbandes

Über 40 Millionen Küken dürfen weiter „übergangsweise“ getötet werden

Von den Brutbetrieben kann nicht eine sofortige Umstellung der Betriebsweise verlangt werden – so lautet die Erklärung des Bundesverwaltungsgerichtes. Die Betriebe müssten mit hohem Aufwand die männlichen Küken aufziehen. Da aber ein Verfahren zur Geschlechterbestimmung bald möglich sein wird, müsste dann nochmals der Betrieb umgestellt werden. Um eine doppelte Umstellung zu vermeiden, wird die bisherige Praxis fortgesetzt.

Der Landestierschutzverband Niedersachsen kritisiert diese Entscheidung. Seit 2002 ist im Grundgesetz das Staatsziel Tierschutz aufgenommen – in der Praxis wird es allerdings viel zu häufig nicht umgesetzt.

Wirtschaftliche Interessen stehen über Tierschutz!?

„Wir hätten uns eine konkretere Entscheidung gewünscht, da das Thema ja bereits seit mehreren Jahren bekannt ist. Jetzt setzten wir alles daran, dass diese „Übergangsfrist“ so kurz wie möglich gehalten wird“, erklärt Dieter Ruhnke, Vorsitzender vom Landestierschutzverband Niedersachsen. „Die wirtschaftlichen Interessen werden aktuell wieder einmal über den Tierschutz gestellt. Die Landwirtschaftsministerin setzt jetzt alles auf die Geschlechterbestimmung, aber das Thema ist noch nicht abgeschlossen.“

Das Bundesverwaltungsgericht hat aber auch eindeutig erklärt, das wirtschaftliche Interessen an speziell auf eine hohe Legeleistung gezüchteten Hennen für sich genommen kein vernünftiger für das Töten der männlichen Küken sind. „Diese Erklärung unterstützen wir selbstverständlich voll und ganz“, so Ruhnke.

Die Geschlechtsbestimmung im Ei ist nur eine technische „Lösung“

Das eigentliche Problem liegt im System: Es ist ausgerichtet auf die Legeleistung bei den Hühnern und die damit einhergehenden tierquälerischen Haltungsmethoden.

Die Geschlechtsbestimmung im Ei kann nur eine Übergangslösung darstellen und ist aus Sicht des Landestierschutzverbandes nur zu akzeptieren, wenn ein Schmerzempfinden des Embryos sicher ausgeschlossen werden kann.

Das ist bei der vom BMEL favorisierten „SELEGGT-Methode“ nicht der Fall, da die Eier zunächst bis zum achten Tag bebrütet sein müssen. Die spektroskopische Methode dagegen kann bereits ab dem vierten Bruttag eingesetzt werden.

Der Landestierschutzverband setzt für das sogenannte Zweinutzungshuhn ein. „Wir brauchen Rassen, die Eier legen, aber auch für die Fleischgewinnung genutzt werden können. Mit dem Zweitnutzungshuhn wird nicht nur das ethische Problem gelöst, männliche Küken zu töten, sondern es fallen auch zuchtbedingte tierquälerische Probleme bei den Lege- und Masthühnern weg“, erklärt Ruhnke.
red











13.06.2019 • 09:49 Uhr

Baumschnittarbeiten bei der St. Georgskirche: Verkehrssicherheit geht vor Grün -

Heute, Donnerstag: Zur Minute laufen in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim vorsorgliche Sicherungsmaßnahmen im Bereich der St. Georgskirche. Hier sind dringende Baumschnittarbeiten angelaufen. Tiefhängende Äste über einem Teil der St. Georgstraße könnten ein Gefahrenpotential bedeutet. Speziell bei starken Windböen in Verbindung mit Gewitterregengüssen könnten Äste knicken und in den Straßenverkehr fallen. Während der Schnittarbeiten eines Spezialunternehmens wird der Autoverkehr mit Hilfe einer Signalanlage an der Gefahrenstelle vorbei geführt. Vorsicht ist geboten. red/Foto: Marc Reiser










13.06.2019 • 09:36 Uhr

Zwei Blutproben nach Alkohol- und Drogenkontrollen bei zwei Gandersheimern - Künstlichen Urin im Wagen gefunden

Alkohol- und Drogenkontrollen der Gandersheimer Polizei führten am Mittwoch Nachmittag zu zwei Feststellungen. Zwei Gandersheimer im Alter von 24 und 27 Jahren mussten sich jeweils einer Blutprobe unterziehen, da sie unter dem Einfluß von Betäubungsmitteln standen. Entsprechende Vortests reagierten positiv. Beiden wurde die Weiterfahrt untersagt. Sie erwarten 500 Euro Bussgeld, ein vierwöchiges Fahrverbot und weitere Ermittlungen wegen Vertoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Im Wagen eines der Männer wurden darüberhinaus Hanfsamen und sogenanntes synthetisches Urin gefunden. Letzteres wird "gern" benutzt, um es im Falle einer Probe von Körperflüssigkeiten in einem möglicherweise unbeobachteten Moment auszutauschen.ots











13.06.2019 • 08:37 Uhr

CDU Kreistagsfraktion: Der alte ist der neue Chef - Heiner Hegeler "übernehmen Sie!" - Beatrix Rostalski-Tappe im Kommen

Es war nur eine Episode: Seit gestern Abend ist der Kreistagsabgeordnete Tobias Grote nicht mehr Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion im Northeimer Kreistag. Heiner Hegeler, der langjährige Vorgänger als Vorsitzender, folgte gestern dem Mehrheitwunsch und -willen seiner Fraktion: "Herr Hegeler, bitte übernehmen Sie!" Angesichts eines offensichtlichen Mangels an frischen Führungskräften und/oder offensichtlicher Lustlosigkeit innerhalb der Fraktion sagte Heiner Hegeler nicht Nein. Er wurde eindeutig zum neuen Vorsitzenden gewählt. "Übergangsweise", wie es am Rande der Sitzung hieß. Denn auch innerhalb der Fraktion scheint der Wille immer vorherrschender zu werden, es einmal mit einer Frau an der Spitze zu probieren. Hier deutet sich mit der Wahl der Abgeordneten und stellvertretenden Bürgermeisterin von Einbeck, Beatrix Rostalski-Tappe (Opperhausen) zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, eine neue personelle Alternative an.

Zur Erklärung: Tobias Grote hat den Vorsitzendenjob aus gutem Grund aufgeben müssen. Ein Keistagsmandat bei gleichzeitiger Anstellung im Management der Northeimer Kreisverwaltung ist nicht zulässig. Deswegen muss er sein Mandat abgeben. Herr Grote arbeitet bereits seit Monaten in der Northeimer Kreisverwaltung in einer Leitungsfunktion. Seine berufliche Karriere ist vorgezeichnet.










13.06.2019 • 08:09 Uhr

Studie: Übergewichtig durch Videospiele?

Sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die intensiv Computer spielen, tatsächlich fettleibiger? Eine Meta-Studie mit Beteiligung der Universität Würzburg hat das nun untersucht. Das Klischee stimmt – aber nur bei Erwachsenen.

Ein pummeliger Jugendlicher sitzt stundenlang auf dem Sofa mit dem Controller in der Hand, direkt daneben die fettigen Chips und die ungesunde Cola auf dem Couchtisch. So stellen sich viele Menschen die typischen Gamerinnen und Gamer vor. Daher ist auch das Vorurteil, das intensives Spielen von Videospielen dick macht, weit verbreitet. Zurecht?

„Die Studienlage bei Kindern und Jugendlichen widerspricht dem Stereotyp, bei Erwachsenen gibt es kleine Zusammenhänge zwischen Computerspielen und Körpermasse“, erklärt Professor Markus Appel, Kommunikationspsychologe an der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg. Forscher der JMU (Markus Appel, Caroline Marker) und der Johannes-Kepler-Universität Linz bzw. dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe in Bamberg (Professor Timo Gnambs) haben mit einer Meta-Analyse insgesamt 20 aussagekräftige Studien mit mehr als 38.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgewertet. Der Zusammenhang zwischen Videospielen und Übergewicht bzw. Körpermasse zeigt sich aber nur in geringem Umfang. Lediglich ein Prozent des individuellen Übergewichts kann demnach durch die Zeit mit Videospielen erklärt werden.

Kein Zusammenhang bei Kindern und Jugendlichen

Der Zusammenhang konnte auch nur bei Erwachsenen nachgewiesen werden, bei Kindern und Jugendlichen jedoch nicht. „Möglicherweise bleiben fettleibigere Personen beim Übergang ins Erwachsenenalter eher ihrem Hobby Videospielen treu, während für andere neue Freizeitangebote wichtiger werden“, vermutet Appel.

In der Vergangenheit haben sich schon einige Forscherinnen und Forscher mit der Frage beschäftigt, inwiefern Videospiele und Übergewicht zusammenhängen. „Übergewicht und Fettleibigkeit werden meist mit Medienkonsum im Sitzen verbunden, wie Fernsehen oder nicht-aktive Videospiele“, schreibt das Forscherteam in seiner aktuellen Studie, die im Fachmagazin „Social Science and Medicine“ erschienen ist. Doch die einzelnen Untersuchungen kamen bislang zu unterschiedlichen Ergebnissen, daher der aktuelle Vergleich.

Weniger Zeit beim Sport

Warum es zu dem Zusammenhang kommt? „Wir haben einen signifikanten indirekten Effekt gefunden, der zeigt, dass Menschen, die mehr Zeit mit Videospielen verbringen auch weniger Zeit mit Sport verbringen und daher ein höheres Körpergewicht bzw. mehr Körpermasse haben“, schreibt die das Team aus Würzburg und Linz. Andere Faktoren, wie zum Beispiel eine ungesunde Ernährung vor der Spielekonsole oder Schlafmangel, konnten aufgrund zu weniger Studien nicht überprüft werden.
Die Forscherinnen und Forscher haben bei ihrer aktuellen Analyse lediglich nicht-aktive Videospiele berücksichtigt – also solche, die man im Sitzen spielen kann. Aktive Videospiele, zum Beispiel Wii-Sports oder Pokémon Go, bei denen Bewegung erforderlich ist, wurden bewusst nicht berücksichtigt. DGP










13.06.2019 • 08:04 Uhr

Willkommen neue 32 Deutsche! Feierliche Einbürgerung im Kreissitzungssaal mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel

Insgesamt zweiunddreißig Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft wurden in der vergangenen Woche von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in feierlichem Rahmen „eingebürgert“ und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit.
„Ich sehe Menschen anderer Nationen, Herkunft oder Hautfarbe, anderer Religionen oder Kultur als eine echte Bereicherung. Das macht unser Land in einer globalisierten Welt vielfältiger, interkultureller und bunter“, erklärte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel im Rahmen ihrer Ansprache. Sie rief außerdem zur gesellschaftlichen Teilnahme auf. „Bringen Sie sich ein! Engagieren Sie sich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden und sagen Sie denjenigen, die Ängste und Vorurteile schüren wollen, in aller Deutlichkeit: Hört auf damit!“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter.
"Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte." So lautet das sogenannte "feierliche Bekenntnis", das von den Einbürgerungsbewerbern dann im Kreistagssitzungssaal abgeben wurde.
Nach dem „feierlichen Bekenntnis“ wurden die Einbürgerungsurkunden ausgehändigt, mit denen die Einbürgerung rechtlich wirksam wurde. Außerdem gab es ein Exemplar des Grundgesetzes.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Lea Niehoff und Jasmin Süner von der Musikschule M 1 aus Einbeck. Gespielt wurde unter anderem die deutsche Nationalhymne, zu der sich alle Anwesenden im Sitzungssaal feierlich erhoben.
Die zweiunddreißig Neubürgerinnen und Neubürger stammen ursprünglich aus Großbritannien (6), Indien (1), Irak (1), Jordanien (1), Kamerun (1), Libanon (1), Marokko (2), Polen (1), Rumänien (2), Schweden (1), Serbien (4), Syrien (2), Thailand (1), Türkei (7) und Ukraine (1). lpd

Das Bild zeigt einen Teil der Eingebürgerten mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel im Kreistagssitzungssaal. Foto: lpd












13.06.2019 • 07:56 Uhr

Heute um 3.40 Uhr Polizeikontrolle in Einbeck: Drogenfahrt eines 39-Jährigen gestoppt

Tatortort: Stadt Einbeck, Hannoversche Straße, Tatzeipunkt: Heute, Donnerstag, 13. Juni 2019, 03.40 Uhr. Bei einer Kontrolle eines 39-jährigen Fahrzeugführers eines Skoda wurden bei ihm deutliche Anzeichen einer Drogenbeeinflussung festgestellt. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte dann den Anfangsverdacht einer Drogenbeeinflussung durch Cannabisprodukte. Daraufhin wurde dem Fahrzeugführer auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit dem Pkw untersagt. vo










13.06.2019 • 07:51 Uhr

Schwerer Unfall bei Sülbeck: 19-Jährige plötzlich unwohl, überschlägt sich mit ihrem Auto

Ereignisort Sülbeck bei Einbeck. Ereigniszeitpunkt: gestern, Mittwoch, 12. Juni 2019, 14 Uhr: Eine 19-jährige Fahrzeugführerin eines Renault Clio kommt mit ihrem Pkw auf der Landesstraße 572 zwischen den beiden Abfahrten Sülbeck nach rechts von der Fahrbahn ab, überfährt ein Verkehrszeichen sowie einen dort vorhandenen Zaun und überschlägt sich anschließend. Durch den Unfall wird die Fahrzeugführerin verletzt und dem Krankenhaus in Northeim zugeführt. Die Schadenshöhe wird auf ca. 6.000 Euro geschätzt. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen ist der Unfall auf eine akut auftretende krankheitsbedingte Einschränkung zurückzuführen.ots












13.06.2019 • 07:31 Uhr

„Das war die größte und beste Zeit“ - Delegiertenversammlung der Kreisfeuerwehr in Drüber

Abschied für Kreisbrandmeister Bernd Kühle - Rückblick mit kritischen Einschlägen

„Die Zeit als Kreisbrandmeister und als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes war die größte und beste Zeit, die ich sehr gern mit viel Hingabe und hohem persönlichen Engagement gelebt habe.“ So fasste Kreisbrandmeister Bernd Kühle seine Amtszeit bei der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Northeim in Drüber zusammen. „Seit 1974 bin ich mit großer Begeisterung Feuerwehrmann - eine Aufgabe, wie sie schöner nicht sein kann“, sagte Kühle und warb damit aktiv dafür, sich diesem besonderen Ehrenamt anzuschließen.
Für die 4971 aktiven Mitglieder in den 152 Feuerwehren gibt es allerdings auch einige Herausforderungen. „Muss es wirklich erst einmal so weit kommen, dass ein Polizeibeamter den Gaffern mal die Verstorbenen in einem Fahrzeug zeigt? Dieser Vorfall ist ein typisches Zeichen dafür, wie sich unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat“, mahnte der Kreisbrandmeister. Die Hemmschwellen gegenüber Uniformierten, egal ob Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienstpersonal, seien auf unterstem Niveau angekommen.

Um diesem Trend entgegensteuern zu können, sei eine gute Ausbildung und Schulung von Kindern und Jugendlichen notwendig. „Die Zahlen der Kinder- und Jugendfeuerwehren lassen uns seit Jahren wieder hoffen, hier besonders bei den 67 Jugendfeuerwehren mit 844 Mitgliedern. Die mittlerweile 37 Kinderfeuerwehren verfügen über stolze 570 Mitglieder.“

„Was gestern war, ist unwichtig“, sagte Kühle in seinem Jahresbericht abschließend. Entsprechend wollte er an dieser Stelle nicht auf seine 18-jährige Amtszeit zurückblicken. Sein Dank gilt allen, mit denen er zusammenarbeiten durfte. Die 247 Delegierten und rund 100 weiteren Gäste spendeten stehend Beifall für den scheidenden Kreisbrandmeister. Von den Feuerwehren des Landkreises, den Abschnittsbrandmeistern, den Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie Geschäftsstellen-Mitarbeiterin Petra Dold gab es zum Dank Präsente für Bernd Kühle.



Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt (SPD) sprach Kühle ihren Dank aus. „Wir haben immer zusammen gewirkt und wenn es notwendig war auch zusammen gestritten.“ Auf die Kritik des Kreisbrandmeisters, der Landkreis Northeim würde in Sachen Katastrophenschutzfahrzeuge meist leer ausgehen, antwortete sie: „Auch ich bin im Kontakt mit dem Innenminister in Sachen KatS-Fahrzeuge. An der Politik soll es nicht liegen.“



Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses des Landkreises Northeim, unterstützte die Forderung, nach Katastrophenschutz-Fahrzeugen. „Unser Landesfeuerwehrverbands-Präsident wird an den Landkreis Northeim bei der Verteilung der KatS-Fahrzeuge denken, er hat den kurzen Draht zum Innenminister und wird sich mit dem Landkreis dafür einsetzen, dass der Landkreis nicht leer ausgeht“, sagt Hagerodt bestimmt und sendet damit eine deutliche Nachricht in die Landeshauptstadt.

Präsident Karl-Heinz Banse betonte, dass er persönlich nicht über die Verteilung der Fahrzeuge entscheiden könne. „Ihr seid aber ein sehr großer und starker Landkreis, was die Feuerwehr angeht und die Signale, die von hier gesendet werden, die kommen im ganzen Land an.“ Dem Kreisbrandmeister gab Banse mit auf den Weg: „Bernd, du warst und bist einer der besten Kameraden, die ich hatte.“

Auf der Tagesordnung der Verbandsversammlung stand außerdem die Wahl eines neuen Vorsitzenden. Aus der Versammlung wurde der designierte Kreisbrandmeister Marko de Klein vorgeschlagen, der diese Aufgabe gestützt von einer klaren Mehrheit, übernehmen wird. „Ich freue mich auf eine gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit getreu dem Motto „Zukunft gestalten“. Wir werden in eine gemeinsame Zukunft starten mit neuen Zielen. „Sprachrohr und Vertreter aller Feuerwehren zu sein und deren Interessen gleichermaßen zu vertreten“ sei die künftige Aufgabe, sagte Marko de Klein, der im kommenden Monat das Amt des Kreisbrandmeisters antritt. „Nehmt mich so an, wie ich bin, habt Geduld mit meinen Schwächen und sucht vieleicht auch nach den Stärken“, appelliert de Klein an die Anwesenden.
Am Sonntag konnten außerdem mehrere Spenden überreicht werden. Bei der Sammlung für den Landesblinden- und Sehbehindertenverband sind 13.100 Euro zusammengekommen. „Ein hervorragendes Ergebnis“, lobt Kreisbrandmeister Bernd Kühle. 1900 Euro sind beim Benefizkonzert für die Lebenshilfe Northeim zusammengekommen.

EHRUNGEN

Das Ehrenzeichen des Deutschen Feuerwehr-Verbands in Gold hat Roger Zenker (Ortsfeuerwehr Kreiensen) erhalten. Das DFV-Ehrenzeichen in Bronze ging an Heinz Flagge (Opperhausen), Ulrich Lehmann (Kohnsen), Oliver Rohde (Moringen), Peter Schnute (Altgandersheim), Hans-Jürgen Pohl (Strothagen) und Sven Probst (Bad Gandersheim).

DFV-Ehrenkreuz in Silber haben erhalten: Sascha Krull (Hettensen), Michael Kuttig (Uslar),
Martin Niehoff (Katlenburg), Marco Waßmann (Hoppensen),Carsten Rohde (Moringen) und Bernd Arnemann (Buensen).

Manfred Voß, Abschnittsbrandmeister BA Ost, wird für 25-jährige Amtszeit geehrt. Christian Hoffmann erhält das Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr.
red/Quelle: Kreisfeuerwehrverband Northeim/Fotos: Horst Lange





























13.06.2019 • 07:18 Uhr

Northeim: Wieder Fridays for Future Schulstreik am morgigen Freitag, 14 Juni 2019

„Es darf kein PillePalle mehr geben!“ -Zitat Angela Merkel.
-In diesem Sinne streiken auch diesen Freitag wieder Schüler und Schülerin/ nen in ganz Deutschland für ein besseres Klima.
Auch am 14. Juni 2019 finden sich in Northeim wieder Schüler und Schülerinnen, sowie Studenten und Studentinnen, aber auch Erwachsene zu einer Demonstrati- on für bessere Klimapolitik zusammen, berichtet soeben Hanna Zoike, in einer offiziellen Mitteilung der Initiatoren des Streiks. In der Mitteilung heißt es weiter:
"Sie fordern die Kooperationsbereitschaft der Politik im Themengebiet Klimapolitik. Dies ist ein sehr ernstzunehmendes und inzwischen auch mit höchster Priorität zu behandelndes Thema.
„Ich erhoffe mir eine Erleuchtung. Einen Wandel in Politik und Gesellschaft. Denn für den Kampf gegen den Klimawandel zählt jeder ganz kleine und ganz große Schritt.“ - Zitat von Leia Brinkmann, Northeim. Seit etlichen Monaten verweigert die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg den Schulbesuch, um vor dem Parlament für ihre und auch unsere Zukunft zu kämpfen. Viele Schüler und Schülerinnen, Studenten und Studentinnen, aber auch Erwach- sene nahmen sich dies zum Beispiel und streiken seit Monaten in über 500 Städten deutschlandweit unter dem Motto „Fridays For Future“. Die oftmals inhaltlosen Wor- te einiger Politiker zu diesen Demonstrationen sind nicht zielführend und müssen sich daher in konstruktive Gespräche und hilfreiche Taten umwandeln.
„Ich werde weiterhin jeden Freitag hier stehen, bis Frau Merkel ihr ‚No more PillePalle‘ in Taten umsetzt!“ merkt Hanna Zoike, Northeim, zu der aktuellen Demo am morgigen Freitag an.
red/fis/Symbol-Foto:Thomas Fischer










12.06.2019 • 22:09 Uhr

Abiparty 2019: Noch nicht abgesagt, sondern verschoben! Hindernisse sind lösbar - Heute erstes konstruktives Gespräch in Kanzlei Dröge & Paul

Für Donnerstag hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) das Organisationskomitee ins Rathaus eingeladen

Noch geben sie nicht auf. Das Komitee für die Organisation einer Abiparty 2019 hat klargestellt, dass die Fete "selbstverständlich" nicht abgesagt ist. "Sie wird verschoben", verdeutlichten die Abiturienten heute ihren erklärten Willen, für ihre Abiparty im ehemaligen Kurhaus in Bad Gandersheim auch zu kämpfen. Diesen positiven Eindruck vermittelten die fünf Komiteemitglieder in einem Informationsgespräch in der Kanzlei Dröge & Paul, das unter der Vermittlung und Moderation von Thomas Fischer, Chef des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group zustande gekommen war. CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Timo Dröge hatte die Gesprächsidee angeschoben. "Es muss doch Möglichkeiten geben, die bekannt gewordenen Hindernisse auszuräumen, damit die Abiparty wie in den Vorjahren auch hier in Bad Gandersheim stattfinden kann", so der konstruktive Ansatz. Gut 45 Minuten lang wurden Lösungsansätze erläuterte. Nach Darstellung der Organisatoren sind fast alle Rahmenbedingungen erfüllt. "Der Besitzer des Ex-Kurhauses, Herr Riedelberger, ist mehrere Mal nach Bad Gandersheim gekommen. Hier hat er mit uns abgesteckt, wie und was er dazu beitragen kann, dass die Party in seiner Immobilie stattfinden kann." Das sei dann geschehen. "Er hat bei allen entscheidenden technischen Voraussetzungen uns sehr geholfen. Dafür sind wir dankbar", berichteten die Abiturienten. Durch die mehrmalige persönliche Anwesenheit in Bad Gandersheim habe Herr Riedlberger die Bereitschaft seiner persönlichen Anteilnahme und Hilfestellung noch unterstrichen, hob ein Komiteemitglied ausdrücklich hervor.

Auch mit der Northeimer Landkreisverwaltung seien bestimmte Rahmenbedingungen in angenehmer Weise besprochen und einvernehmlich auf den Weg gebracht. "Die haben uns signalisiert, dass alles in Ordnung geht." Nun sei über Umwege, "leider nicht direkt", eine wesentliche Bedingung für die Veranstaltung dem Komitee bekannt geworden. Diese Bedingung habe mit dem Feuerschutz und einer Brandwache während der gut achtstündigen Veranstaltung zu tun. Timo Dröge erklärte dazu aus seiner Kenntnis und nach einem Gespräch heute Vormittag mit dem Amtsvertreter der Bürgermeisterin, Fachbereichsleiter Jürgen Schnute, dass die Bestellung einer Brandwache durch die Feuerwehr in einer Satzung geregelt sei. Ebenso sind dort verschiedene Dienstleistungen mit Kosten dargestellt. Die Satzung in Verbindung mit einer Entscheidung der Verantwortlichen bei der Stadt Bad Gandersheim (Bürgermeisterin, Verwaltungsausschuss) lasse Sonderregelungen zu. Beispielsweise eine Reduzierung oder einen Verzicht von Kostenberechnungen. Das bedürfe eines Antrages des Veranstalters an die Stadt Bad Gandersheim. Sinnvoll sei es ebenso, so war man sich heute im Dialog in der Kanzlei Dröge & Paul einig, mit Verantwortlichen der Stadt das Gespräch über die Ausräumung der Hindernisse aufzunehmen und fortzusetzen.

Diese Idee hatte heute auch Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD). Sie lud dass Abiparty-Komitee für den morgigen Donnerstag zur Fortsetzung des direkten Dialogs ein. Die Abiturienten möchten mit der Bürgermeisterin eine Klärung herbeiführen, um ihre Abiparty mit dem Segen der Stadt Bad Gandersheim in Bad Gandersheim im ehemaligen Kurhaus stattfinden zu lassen. Das könnte nach derzeitiger Planung dann in der ersten Juliwoche 2019 (noch vor den großen Sommerschulferien) über die Kurhausbühne gehen.
Bei gutem Willen und konstruktiver Lösungsbereitschaft aller Beteiligten sollte das derzeitigen "Haupt-Hindernisse" (Brandwache) abgeräumt werden können.
red











12.06.2019 • 21:29 Uhr

Heckenbeck: Chemieunfall im Physikraum der Freien Schule - Verletzten unter schwerem Atemschutz gerettet

Heute. Mittwoch. 19 Uhr: Feueralarm soeben in Heckenbeck. Nach einem angenommenen Chemieunfall im Physikraum der Freien Schule Alarm. Sofort rücken mehrere Dutzend Feuerwehrkräfte in voller Montur mit ihren Einsatzfahrzeugen und Maschinen aus. Am Brandort kommt dann die ganze Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehren aus Heckenbeck und weiteren Dörfern der Stadt Bad Gandersheim zum Einsatz. Im Südbereich der Schule wird die Löschwasserzufuhr in Windeseile aber cool in Gang gesetzt. Auf dem Schulhof machen sich Männer unter schwerem Atemschutzgeräten bereit, um in der Schule einen Verletzten zu bergen. Insgesamt ist von 14 Verletzten die Rede. Unter der Einsatzleitung unter anderen von Niklas Kielhorn verfolgen einige Zivilisten die beeindruckende Übung der Freiwilligen Feuerwehr. Sie dauert zur Stunde noch an.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer














12.06.2019 • 21:23 Uhr

Kammerchorkonzert "Liebe" in St. Jacobi in Göttingen

Am Samstag, 15. Juni, 18 Uhr gestaltet der Kammerchor St. Jacobi ein Konzert unter dem Thema "Liebe". Zu hören sind romantische Liebeslieder von Johannes Brahms sowie der große Chorzyklus "Liebe" von Peter Cornelius.

Die Konzertmeisterin des Göttinger Symphonie Orchester, Natalia Scholz, wird auf der Violine Stücke von Wieniawski, Franck, Massenet und Kreisler spielen. Begleitet wird sie am Klavier von Kantor Stefan Kordes, der auch die Leitung des Kammerchores hat.

Der Eintritt zum Konzert, das bis etwa 19.15 dauert, ist frei.
red/fis/Fotos: Kantorei St. Jacobi














12.06.2019 • 18:24 Uhr

Klosterhof Café aktuell: Latin & Swing live am Donnerstag

Sensible wie leidenschaftliche Kompositionen aus Nord- und Südamerika - live von zwei exzellenten Musikern vorgetragen - dürfen die Besucher und Besucherinnen eines Konzerts am Donnerstag, 13. Juni 2019, im Klosterhof Café in Brunshausen erwarten. Familie Löning mit Team haben alles für einen unterhaltsamen Abend vorbereitet. Alle Gäste sind an diesem Abend voller Latin & Swing herzlich willkommen! red/Screenshot Plakatausschnitt










12.06.2019 • 18:17 Uhr

Nörten-Hardenberg: In den Gegenverkehr geraten - Zwei Schwerverletzte

Zu einem folgenschweren Unfall kam es am gestrigen Abend gegen 17:30 Uhr in Nörten-Hardenberg in der Hannoverschen Straße. Eine 47-jährige Göttingerin geriet vermutlich aufgrund eines Schwächeanfalls mit ihrem PKW in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem PKW Opel. Die Unfallverursacherin wurde leicht, der 72-jährige Beifahrer des Opels wurde schwer verletzt. Die 67-jährige Opelfahrerin blieb unverletzt. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich geschätzt auf ca. 24.000 Euro.da











12.06.2019 • 18:12 Uhr

Gandeon Kino aktuell: Bewegte und bewegende Bilder - Das neue Programm liegt aus und vor!

Auf Papier in "zinnoberrot", digital vielfarbig - das soeben von Dr. Trude Poser analog und digital markierte neue Programm des Gandeon-Kinos in der Marienstraße ist raus und darf gebucht und besucht werden. Unterhaltsame Streifen sind angesagt. Ein kleine Vorschau der Inhalte sei jedem empfohlen oder auch nicht. Was zählt ist die Wirkung der bewegten und bewegenden Bilder. Das Gandeon-Team ist vorbereitet. Es kommt in beste Laune, wenn viel los ist im kultigen Filmpalast. Gut, dass es noch das Gandeon in Bad Gandersheim gibt!
red/fis/Foto: Thomas Fischer

Rocketman

Reginald Dwight ist ein pummeliger Junge, der vom Vater früh verlassen wird und von seiner Großmutter zum Klavierunterricht gebracht wird. Er will Hinder- nissen zum Trotz Musiker werden, ändert seinen Namen in Elton John und landet Anfang der 1970er seine ersten Hit mit der Ballade "Your Song". In den USA gründet er sein eigenes Label Rocket Records und landet den Hit "Rocket Man" und etliche weitere. - Nach "Bohemian Rhapsody" porträtiert Dexter Flet- cher nun einen weiteren schillernden Helden der Popgeschichte, dieses Mal von Anfang an. Er setzt seinen Star Taron Egerton als Elton John in Szene.

X-Men - Dark Phoenix in 3D

Dritter Film des X-Men-Reboot, in dem sich die jüngeren Varianten der Comic- helden einem Gegner aus den eigenen Reihen stellen müssen. - Jean Greys Kräfte werden immer größer. Sie entpuppt sich bald zur stärksten unter den X- Men aus Charles Xaviers Schule. Doch mit ihren zunehmenden Kräften, die sie kaum mehr kontrollieren kann, wird sie zu einer immer größeren Gefahr ...

Royal Corgi - Der Liebling der Queen

Corgi-Welpe Rex ist ein Geschenk von Prinz Philipp an seine Königin Eliza- beth. Sie ist bald ganz vernarrt in den niedlichen kleinen Hund, während er mit seiner Ungezogenheit die Nerven von Philipp und dem Personal im Bucking- ham Palast ganz schön strapaziert. Als er sich bei einem Staatsbankett einen Faux-Pas erlaubt, verliert Rex die Gunst der Königin und landet auf dem har- ten Pflaster Londons. Er möchte wieder zurück und versucht alles ...

Bohemian Rhapsody OSCAR 2019: Bester Hauptdarsteller

Die Band Queen und das Leben von Freddi Mercury (Rami Malek) ...

Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Der preisgekrönte Naturfilmer Jan Haft "Das Grüne Wunder - Unser Wald" zeigt die Artenvielfalt des Lebensraums Wiese in spektakulären Bildern, die daran erinnern, wie wichtig dieses Biotop ist. Artenreiche Wiesen, auf denen Kräuter, Blumen, Wildgräser, Insekten, Vögel und sogar Rehe gedeihen, gibt es heute kaum noch. Doch was genau macht die Wiese so besonders?

Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit

In Paris hat sich der aufstrebende Maler Vincent van Gogh einen Namen als Avantgardist gemacht, und er hat sich mit Gauguin und anderen Malern ange- freundet. 1881 entschließt er sich dennoch, nach Arles zu gehen. Die südfran- zösische Kulisse beflügelt seine Kreativität, van Gogh findet endlich zu sich selbst als Maler. Aber der Höhenflug dauert nicht lange: Depressionen und Krisen treiben den Künstler in die Selbstzerstörung. - Erstmals hat der New Yorker Künstler Julian Schnabel einen realen Künstler in den Mittelpunkt sei- nes Filme gerückt: Er erzählt von der entscheidenden Schaffensphase von van Gogh in Arles. Willem Dafoe ist der perfekte Darsteller für van Gogh.












12.06.2019 • 18:00 Uhr

Gruß aus Hannover und Domfestspiele anno dazumal: Zahlenspiel mit 16 und 61

Es ist nicht allein das Zahlenspiel mit der 1 und der 6 zusammen vorwärts und rückwärts geschrieben. Die sich sich ergebende Anzahl 16 und 61 ergibt ein halbes Jahrhundert, die zwischen diesen Gandersheimer Domfestspielen liegen. Dazu erfolgte vor wenigen via digitaler Kommunikation ein liebenswürdiger Gruß eines netten und bekannten Journalisten-Kollegen. Bilddokument und Gruß stammen von dem bekannten früheren Pressefotographen für die Deutsche Presseagentur Wolfgang Weihs aus Hannover. Der Autor dieser Zeilen hat mit Weihs gemeinsam in Niedersachsen und darüber hinaus spannende Termine erlebt. dpa-Fotograph Wolfgang Weiss hat über viele Jahre regelmäßig die Gandersheimer Domfestspiele ins analoge Bild gesetzt - zuletzt auch digital und damit für bundesweite Publizität gesorgt.

Heute nun postete er einen überraschenden Bild- und Text - Gruß aus Hannover, passgenau zum Start der 61. Gandersheimer Domfestspiele am kommenden Sonntag mit der Premiere "Der Zauberer von Oz". In dem Gruß von Weihs heißt es unter anderem:
"Zufälle gibt´s… Hallo Thomas Fischer – auf der Suche nach Infos zu den Gandersheimer Domfestspielen bin ich auf Dich aufmerksam gemacht worden…und melde mich nun mit einem im Jahr 1974 in Deinem Ort aufgenommenen Foto mit der Schauspielerin Brunner, die ich heute Abend hier in Hannover erleben werde. 80 Jahre wurde sie vor kurzem, naja, wir sind auch nicht jünger geworden, oder? Liebe Grüße W. aus H."
Man nennt es kollegiale Freundschaft - die bei authentischen und ehrlichen Kollegen ewig hält.
red/fis/ Screenshot/Foto: Wolfgang Weihs










12.06.2019 • 17:38 Uhr

Heute um 12.58 Uhr bei Höckelheim: 76-jährige Frau wird schwindelig und fährt gegen Baum - Verletzt und 10.000 Euro Schaden

Am heutigen Mittwoch, gegen 12.58 Uhr, befuhr eine 76-jährige Fahrzeugführerin aus Moringen die Bundesstraße 241 aus Höckelheim kommend in Richtung Berwartshausen. Aufgrund von Schwindel und Unwohlsein geriet die Frau mit ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem am Straßenrand stehenden Baum. Die 76-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde die untere Wasserbehörde und die Straßenmeisterei verständigt. Die B 241 musste für die Bergung des Pkw kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt werden. Der verursachte Schaden liegt bei ca. 10.000 Euro. MM










12.06.2019 • 14:13 Uhr

Im alternativsten Öko-Dorf Südniedersachsens Heckenbeck: Traditionsreiches Schützenwesen zelebriert sich, aber nur im Schützenzelt

So bunt und vielfältig ist unsere kleine Welt, dass es Spaß macht sie beschreiben zu dürfen. Beispiel Heckenbeck. Das Öko-Dorf macht wieder auf sich aufmerksam. Nicht in einer NDR-Reportage über alternatives Leben und Wohnen, freie Liebe, neue Bezahlmethoden oder ungespritzten Gemüseanbau. Nein, diesmal sind es die "Ur"-Einwohner des Dorfes, die sich ihrer Schützentradition artig besinnen und das so richtig (beinahe vollprall) mal wieder vorführen möchten.

Die Rede ist gleich von drei knallharten Anlässen: 55 Jahre Schützenverein Horido Heckenbeck! 65 Jahre Kreisschützenverband Gandersheim! 43. Kreisschützenfest des Kreisschützenverbandes Gandersheim! Das dreitägige Programm ist üppig wie üblich: Freitag: Disco für die Jugend. Samstag: Gottesdienst im Festzelt, Kommers im Festzelt, Proklamation der Kreisschützenkönige im Festzelt, Tanz im Festzelt. Sonntag: Kreisdelegiertenversammlung, Verleihung Ehrenscheibe, Vesper - natürlich alles wiederum im Festzelt.

Und was ist wirklich anders zu früheren Zeiten? Ein dorfbekannter Schützenbruder bringt es auf den Punkt: "Früher? Da sind wir Schützen mit einer Musikkapelle stolz durch unser grün und bunt geschmücktes Dorf marschiert. Da haben wir uns gezeigt. Natürlich in unseren schmucken Schützenuniformen mit allen Auszeichnungen unserer Schützenwürden. Aber heute traut man sich das nicht mehr! Müssen wir uns denn in einem Zelt verstecken? " Der nette Senior bat höflich darauf, seinen Namen bitte bloß nicht zu erwähnen. "Das gibt hier nur Ärger...". red /Foto: Marc Reiser














12.06.2019 • 13:36 Uhr

Bürgermeisterin Schwarz (SPD) reagiert: "Abgesagte Abiparty: Eigentümer des Kurhauses unverantwortlich gegenüber Jugendlichen"

Soeben hat Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) in einer offiziellen Verlautbarung auf den vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group öffentlich gemachten Vorgang einer geplanten "Abi-Party 2019" im ehemaligen Kurhaus in der Roswithastadt reagiert. In ihrer Position verteidigt sich die Rathauschefin gegen Kritik, weist sie zurück, schildert die Sachlage aus ihrer Sicht und macht dem Eigentümer der Kurhaus-Immobilie, dem Unternehmer Riedlberger, schwere Vorwürfe. Sie spricht davon, dass sich der Eigentümer des ehemaligen Kurhauses unverantwortlich gegenüber den Jugendlichen verhalte.

Hier die Original-Stellungnahme der Bürgermeisterin zum Thema "Hindernisse für Jugendliche bei der Organisation einer Abi-Party 2019":

Bürgermeisterin Franziska SchwaRZ (SPD): „Die geplante und von den Veranstaltern offenbar wieder abgesagte Abiparty liegt einzig und allein in der Verantwortung des Kurhaus-Eigentümers“, erklärt Bürgermeisterin Franziska Schwarz. „Der Eigentümer lässt seine Immobilie seit Jahren ungenutzt und ohne den erforderlichen Brandschutz leer stehen. Es ist geradezu fahrlässig, jungen Leuten dieses Gebäude für eine Party zu überlassen, in dem sicheren Wissen, dass der Brandschutz und die Sicherheit insgesamt nicht gewährleistet sind.“
Für die Genehmigung von Veranstaltungen mit den notwendigen Sicherheitsauflagen ist der Landkreis zuständig. Dieser hatte gegenüber der Stadt deutlich gemacht, dass der Brandschutz im ehemaligen Kurhaus in keiner Weise vorhanden ist. Unter anderem lassen sich Türen nicht öffnen, Fluchtwege sind nicht beleuchtet, Feuerlöscher wurden seit Jahren nicht gewartet. Dementsprechend wurde den Jugendlichen vom Landkreis unter anderem die Auflage gemacht, eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr für die Dauer der Veranstaltung zu stellen. Die Feuerwehr wäre dazu auch bereit gewesen. Ihr steht dazu eine Aufwandsentschädigung plus Verpflegung zu. Nach Mitteilung dieser Auflagen haben Stadt und Feuerwehr von den Veranstaltern nichts mehr gehört.
Bis heute haben Stadt und Landkreis keine offizielle Absage der Veranstaltung erhalten. Lediglich im „Netz“ kursieren Vorwürfe, die Stadt sei für eine Absage verantwortlich. Gestern, am 11.6.2019, erhielt die Bürgermeisterin einen Anruf des Kurhaus-Eigentümers, in dem dieser fragte, ob die Stadt kein Interesse an einer Party der Jugendlichen habe. Die Bürgermeisterin teilte daraufhin mit, dass es sich um eine private Party bei einem Privateigentümer handele, für die die Stadt gar nicht zuständig ist. Die Verantwortung der Stadt besteht jedoch darin, die Sicherheit von angemeldeten Veranstaltungen zu überprüfen. Dieser Überprüfung hält das Kurhaus eindeutig nicht stand – und der Eigentümer weiß dieses ganz genau!
„Ich habe den Eigentümer an ein Schreiben erinnert, das ich bereits im Januar an ihn gesendet habe. Darin habe ich unter anderem angeboten, bei der Suche nach Fördermöglichkeiten zur Sanierung und Nutzung des Kurhauses behilflich zu sein. Bis heute habe ich keine Antwort erhalten“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz. „Das Verhalten des Kurhaus-Eigentümers kann ich nur als unverantwortlich bezeichnen.“
red











12.06.2019 • 13:27 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Blumiger Imagepflege ganz klein, aber fein!

Es ist ein winziges Schild. Und dennoch fällt es auf. Unsere aufmerksamen Reporter haben es bei einem Stopp an Bad Gandersheims zweiter großer Ampelanlage am Kreuzungspunkt von Marienstraße, Bismarckstraße/Braunschweigerstraße und Roswithastraße entdeckt. Richtig auffällig wirkt das schlicht (in schwarz-weiß) gehaltene Infoschild durch sein schönes Umfeld. Es sind die bunten Blüten auf dem Gelände von Blumen-Dörries. Mit dieser Pracht erfährt die Information über die 61. Gandersheimer Domfestspiele eine warme weil blumige Note. Diese kleine, aber feine Imagepflege für das Domtheater in Verbindung mit dem Blumenhaus verdient Anerkennung. red/fis/Foto: Thomas Fischer










12.06.2019 • 13:14 Uhr

Nach LKW-Havarie in Baustelle A7 : Kilometerlanger Stau nervt Autofahrer - Selbst Polizeiauto blieb stecken

Die Bildung einer Rettungsgasse in verengten Baustellenfahrbahnen unmöglich

Heute Vormittag auf der A7 nach dem Salzgitterdreieck in Richtung Norden wieder ein irres Verkehrschaos. Ein havarierter Laster war in der Baustelle bei Hildesheim-Drispenstedt liegengeblieben. Sofort baute sich dahinter eine kilometerlanger Stau auf. Die beinahe unendliche Laster-Kette reichte bis kurz vor die Anschlussstelle Bockenem. Auf beiden Fahrbahnen innerhalb der Baustelle in Richtung Norden herrschte akuter Verkehrsstillstand.

Selbst ein Polizeiwagen wurde blockiert. Sein Blaulicht half ihm nicht weiter. In dieser Autobahnbaustelle ist eine Rettungsgasse unmöglich einzuhalten. Ein zweiter Streifenwagen der Polizei schaffte es gerade noch, vor Beginn der Baustelle über den noch nicht verstauten Standstreifen abzuhauen. Die im Stau stehenden Fahrer/innen mussten sich lange Zeit in Geduld und Pflege ihrer Nerven beispielsweise mit Süßigkeiten üben. Das ist der bittere Preis einer überzüchteten Automobilität auf unserer Magistralen. Sie sind längst dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Die Anzahl der Autos und LKW ist zwar megamäßig gewachsen in den letzten zwei Jahrzehnten, nicht aber die Kilometer an Landstraßen und Autobahnen. In Ballungsgebieten ist der Verkehrsinfarkt die Regel.
red/Foto: Marc Reiser










12.06.2019 • 12:57 Uhr

Tod eines Motorradfahrers (33) nach Verkehrsunfall

Soeben berichtet die Hildesheimer Polizeii über einen tragischen Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer:
In der offiziellen Mitteilung heißt es: Bereits am Freitagabend (07.06.2019), gegen 21:30 Uhr, ereignete sich auf der Berliner Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein alleinbeteiligter Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Der 33-jährige Mann wurde in ein Hildesheimer Krankenhaus eingeliefert, wo er in den Morgenstunden des 8. Juni 2019 seinen schweren Verletzungen erlag.

Den polizeilichen Ermittlungen zufolge befuhr der 33-jährige Hildesheimer mit einem Motorrad der Marke Kawasaki die Berliner Straße (B 1) aus Richtung Wankelstraße kommend in Richtung Berliner Kreisel. Hinter der Anschlussstelle Hildesheim beabsichtigte er offenbar, auf die zur B 1 parallel verlaufende Fahrbahn einzubiegen. Dabei verlor der Mann die Kontrolle über das Motorrad und kollidierte zunächst mit einem Verkehrszeichen und anschließend mit einem geparkten Pkw, der am rechten Fahrbahnrand der Parallelfahrband stand. Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu.

Der 33-jährige wurde durch den Rettungsdienst einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt. Dort erlag er Stunden später seinen schweren Verletzungen.jpm/Foto: Polizei










11.06.2019 • 22:27 Uhr

Eine Abi-Party im Ex-Kurhaus? Abiturienten haben mit Hindernissen zu kämpfen

Da gibt es junge Leute in der Stadt Bad Gandersheim, die es eigentlich den Erwachsenen vormachen möchten. Ein Beispiel geben, wie das seit Jahren ungenutzte ehemalige Kurhaus endlich einmal wieder mit Leben erfüllt werden kann. Das hat es dringend nötig. Auch um zu beweisen, dass es nicht gleich niedergemacht werden muss.

Also nahmen die diesjährigen Abiturienten Kontakt mit dem Eigentümer in Bayern auf. Man plane eine Abi-Party im Saal des ehemaligen Kurhauses, so ihr Wunsch, so das Projekt. Mit Elan und Enthusiasmus wurde die Partyorganisation angegangen. Nach einem Ortstermin schien das Vorhaben Fahrt aufzunehmen. "Hier lässt sich eine Party feiern!", urteilten die jungen Leute nach dem Ortstermin. Eigentümer Riedelberger gab prinzipiell grünes Licht. Aber es galt nun einige Rahmenbedingungen zu klären. So beispielsweise die Funktionstüchtigkeit der Logistik, hier konkret die Sanitäranlagen. Die Fachfirma Blum auf Kreiensen nahm sich der Arbeit an. Und alles wurde funktionstüchtig gemacht.

Was nun folgte beschreiben einige der jungen Leute als den ultimativen "Behördenwahnsinn". Es galt verschiedene Genehmigungen einzuholen. Für die zeichnen im Allgemeinen und Speziellen die Ordnungsbehörden bei der Stadt Bad Gandersheim und beim Landkreis Northeim verantwortlich. Zu den wichtigsten Voraussetzungen einer behördlichen Zulassung einer Abi-Party in geschlossenen Räumen gehören diverse Sicherheitsvorkehrungen (u.a. Fluchtwege) und ein den Regeln entsprechender Brandschutz. Wäre alles zu organisieren, waren die jungen Leute überzeugt. Brandschutz ließe sich beispielsweise über den Einsatz einer personellen Feuerwache durchdie Einbeziehung der Freiwilligen Feuerwehr organisieren.

Für die Gewährleistung des Jugendschutzes wollten sich Eltern zur Verfügung stellen, ist zu hören. Um den Jugendlichen Hilfestellung bei den Genehmigungen durch die Stadtverwaltung zu geben, setzte sich sogar Kurhaus-Eigentümer Riedlberger selbst ans Telefon und soll das Anliegen der Abiturienten mit Bürgermeisterin Franziska Schwarz beratschlagt haben.

Was danach erfolgte ist zunächst einmal Ernüchterung und dann Enttäuschung. Denn bei den Jugendlichen ist jetzt folgende Kommentierung und Interpretation zu vernehmen, die dem Redaktionsnetzwerk als digitales Dokument vorliegt. Darin heißt es unter anderem: " Die Bürgermeisterin hat Herrn Riedlberger ausdrücklich zu verstehen gegeben, dass sie und die Stadtverwaltung kein Interesse an einer Abiparty von uns im Kurhaus haben. Indirekt haben sie also auch kein Interesse daran, dass etwas für die Jugend gemacht wird. Anscheinend sind die alle beleidigt, weil sie das Kurhaus nicht für Lau kaufen können...".

Wir haben eine Anfrage bei der Bürgermeisterin gestartet, um ihre Meinung zu den Hindernissen bei der Organisation einer "Abi-Party 2019" im ehemaligen Kurhaus zu erfahren. Sobald diese vorliegt, wird darüber berichtet. Ob die Party trotz aller Schwierigkeiten noch am vorgesehen Termin 14.Juni stattfinden kann weiß niemand. Wichtig ist : Die Toiletten funktionieren auf alle Fälle - für ihre Benutzung bedarf es keiner behördlichen Genehmigung. Für die Verrichtung der Notdurft ist jeder persönlich zuständig und haftbar - wenn etwas daneben geht.
red/Foto: Marc Reiser










11.06.2019 • 21:50 Uhr

Danke! Dienstjubiläen und Verabschiedungen beim Landkreis Northeim

In der Kreisabfallwirtschaft des Landkreises Northeim sind Alexsander Schmunk, Alwin Jakubowski und Dieter Leder in den Ruhestand verabschiedet worden. Außerdem hat Sonja Rott ihr 25-jähriges Dienstjubiläum begangen und Volker Ische kann auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken.

Nach ihrer Schulzeit in Northeim hat Sonja Rott eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis Northeim absolviert. Nach ihrer Ausbildung war Sonja Rott zunächst kurze Zeit als Verwaltungsmitarbeiterin beim TÜV Hannover/Sachsen-Anhalt, Niederlassung Göttingen, tätig, bevor sie im Dezember 1997 beim Landkreis Northeim eingestellt worden ist. Dort war sie zunächst mehrere Jahre in der Kreisabfallwirtschaft tätig. Nach einer Elternzeit war sie im Sekretariat der Osterbergschule in Bad Gandersheim beschäftigt. Seit Mai 2019 bis heute ist Sonja Rott im Fachbereich Kreisabfallwirtschaft tätig.

Nach seiner Schulzeit in Uslar hat Volker Ische eine Ausbildung zum Maschinenschlosser absolviert. Anschließend war Volker Ische 12 Jahre Soldat auf Zeit. Während dieser Zeit hat er die Ausbildung zum Kfz-Meister und Maschinenbaumeister erfolgreich abgeschlossen. 1991 wurde Volker Ische beim Landkreis Northeim eingestellt und ist seither in der in der Werkstatt der Kreisabfallwirtschaft tätig.

Alwin Jakubowski war seit 1991 und Aleksander Schmunk seit 1996 als Müllwerker bei der Kreisabfallwirtschaft tätig. Dieter Leder wurde 1988 beim Landkreis Northeim eingestellt und hat zunächst auf der Deponie Bandisbreite und ab 1992 auf der Deponie Blankenhagen gearbeitet. Alle drei Mitarbeiter sind nun in den Ruhestand verabschiedet worden.lpd



Zum Bild: v.l.n.r. Petra Schmalle (Personalrat KAW), Aleksander Schmunk, Sonja Rott, Volker Ische, Dieter Leder, Alwin Jakubowski, Günther Gniech (Verwaltungsbetriebsleiter KAW).Foto: Kreisabfallwirtschaft











11.06.2019 • 21:46 Uhr

Brilliantes letztes Vox Organi Konzert dieser Saison in Bad Gandersheim - Felix Friedrich aus Altenburg begeisterte die Zuhörer

Erneut stand ein großer Name auf dem Programm des internationalen Orgelfestivals Vox Organi: anlässlich des letzten Konzerts dieser Saison in Bad Gandersheim war Felix Friedrich, Organist der Schlosskirche Altenburg, angereist. Er ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet Alter Orgelmusik, promovierter Musikwissenschaftler, Autor von Fachbüchern und Solist zahlloser CD-Einspielungen, insbesondere solcher auf historischen Silbermann-Orgeln.

Ein Planungszufall wollte es, dass Prof Friedhelm Flamme, der Organisator von Vox Organi, im Rahmen der Thüringer Schlösserkonzerte an der Kleist-Orgel an Friedrichs Wirkungsstätte im Altenburger Schloss gastierte, während dieser zur selben Zeit an der Mühlhausen-Orgel in Bad Gandersheim spielte

Friedrich brillierte nicht nur mit Orgelwerken großer Komponisten von Barock bis Moderne, er präsentierte auch symphonische Musik wie Mendelssohns Hochzeitsmarsch aus „Ein Sommernachtstraum“, das populäre „Adagio“ von Albinoni und eine Preziose wie die Titelmusik zum populären Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, eingerichtet für Orgel. Das Publikum bedankte sich mit Standing Ovations und mochte den sympathischen Gast erst nach mehreren Zugaben gehen lassen.

Noch dreimal in dieser Saison gastieren hervorragende Solisten im Rahmen von Vox Organi in der Region: Am Freitag, 14. Juni 2019, spielt um 18 Uhr Christoph Kuhlmann aus Köln in St. Jacobi Göttingen. Am Samstag, 15. Juni 2019, ist um 18:00 Uhr Hans Dieter Meyer-Mortgaat aus Peine zu Gast in St. Blasii und Marien Fredelsloh, und am 23. Juni 2019 findet um 18:00 Uhr das feierliche Abschlusskonzert unter Mitwirkung der Kantorei an St. Andreas Seesen und der Mezzosopranistin Undine Dreißig in St. Andreas Seesen statt. Die Leitung hat Andreas Pasemann, Orgelsolist ist Martin Hofmann aus Hahnenklee.

Informationen zum Programm von Vox Organi gibt es auf www.voxorgani.org . Aktuelles zu Vox Organi wird regelmäßig auch auf Facebook und Instagram gepostet; in beiden sozialen Netzwerken ist ein kurzer Clip mit einem Auszug aus Friedrichs Interpretation von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu sehen.
red/dmb

Zum Bild: Felix Friedrich an der Mühleisen-Orgel der Stiftskirche Bad Gandersheim . Foto: Vox Organi










11.06.2019 • 20:49 Uhr

Sommer der grünen Wolke. Was ist/wird mit ihr?

Den grünen Hype kommentiert Prof. Dr. Gerhard Armanski

Allenthalben spricht man vom anscheinend unaufhaltsamen Aufstieg der Grünen, die in der Europawahl groß rauskamen und denen für die deutschen Wahlen um die 20 Prozent vorhergesagt werden. Woher das? Die Grünen haben sich seit ihrem Abschied von den fundamentalistischen oder linken Flügeln wenig geändert. Nein, die Gründe müssen wir woanders suchen. Zum einen erscheinen die 'Altparteien' abgewirtschaftet und ideenlos, was den Wunsch nach Neuem beflügelt. Die Grünen sind und vermitteln sich als unverbraucht und dennoch einigermaßen versiert im politischen Geschäft. Es ist gerade ihre relative Ferne zur Macht, die ihrer Stärke zugute kommt. Außerdem hat sich die Klimakrise langsam, aber sicher als unübersehbar und drängend erwiesen. Da treten die Grünen als Gebot der Stunde auf. Die Gärung in Teilen der gesellschaftlichen Basis, vgl. „fridays for future“, befördert das. Wohin wird das führen? Manche munkeln bereits von einem grünen Bundeskanzler. Nicht so schnell, da wird noch einiges Wasser die Spree hinabfließen.

Neuer Champion der politischen Mitte?

Eben derselben Hang zur CDU scheint abzunehmen, von der kränkelnden SPD gar nicht zu reden. Der Wille zur Macht scheint ihnen zwar noch eigen, aber die Fußtruppen laufen ihnen davon. „Parteien brauchen mehr Mut zu eindeutigen Positionen sowie dazu, die eigene Klientel herauszufordern – und nicht nur davon auszugehen, dass man mit einem bunten Potpourri an Positionen in alle Richtungen ausstrahlt“, äußert der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Das geläufige Volksparteikonzept geht immer weniger auf, auch für die Grünen nicht. Sozialkulturelle Milieus sind ihm gegenüber eigensinniger geworden.

Natürlich tun sich zwischen ihnen nach wie vor Klüfte auf, die sich erst sortieren. Dem entsprechen die Grünen mit ihrer neuen Realo-Spitze unideologisch, ja geradezu nett. Es ist auffällig, wie wenig Attacken auf den politischen Gegner bei ihnen derzeit vorkommen. Das läuft geradezu auf das Verdrängen von Konflikten hinaus. Wenn es nicht gewollt ist, hat es doch Methode. So gewinnt man derzeit Anhänger oder mindestens Wähler. Lieber setzen sie eigene, 'kleine' Themen wie Plastiksteuer, Hartz IV-Reform oder bedingungsloses Grundeinkommen, was im linksliberalen bürgerlichen Umfeld durchaus begrüßt wird. Auch ihr lockeres, bewußt unideologisches und betont sachliches Auftreten kommt dem entgegen.
Überhaupt ist es so, dass es die reale Lage und deren Beschwerden selbst sind, die den Grünen Sympathien bescheren. Sie brauchen das Gerede von einer neuen Volkspartei gar nicht. Es ist angekommen, dass sie spätestens seit Cem Özdemir im Mainstream der Politik gelandet sind; welche Schattierung sie darin einnehmen wollen, lassen sie mehr oder minder bewußt offen. Vorbei sind die Zeiten, als die Partei von zwanzig Jahren bei ihrer Gründung vor allem gegen den bundesrepublikanischen Politikkonsens anlief, gegen die Atomkraft und für Basisdemokratie. Schon 1983 mit dem Einzug in den Bundestag begann der lange Marsch in die Mitte, den die Bildung der Bundesregierung mit der SPD 1998 besiegelte, bereits den Krieg gegen Serbien mittragend. Noch immer stehen sie öffentlich für die Themen Klimakrise, Gleichberechtigung und Digitalisierung – doch halten sie sich mit entsprechenden Politikvorschlägen zurück. Statt den Oberlehrer der Nation spielen sie jetzt eher deren kritischen Unterhalter, der sich in ebenso wuchtigen wie unklaren Worten zeigt. Die Spitzenleute treten als „Animateure für grüne Gefühle, nichtssagend aber locker auf“. (Christof Meueler) Auf diese Weise mögen gar 30 % der Wählerstimmen möglich sein. Unter Baerbock und Habeck schicken die Grünen sich an, zweitstärkste Partei im Bund zu werden. Es verschlägt nichts, dass da auch konservative Töne, etwa seitens Kretschmanns oder Palmers mitmischen.

Vom ursprünglichen Kampf gegen etablierte Strukturen zugunsten einer Gegenmacht ist nur die Vorstellung einer möglichen „Gegenrealität“ übrig geblieben. Und in diese einzusteigen sind die Grünen gesonnen. Unter der Formel „Politik als Bündnis“ streben sie vehement zur Regierungsbeteiligung, wo und mit wem auch immer. Gewaltfreiheit, das Credo der Gründerzeit, haben sie längst über Bord geworfen, wie ihre Zustimmung zu internationalen Militäreinsätzen der Bundeswehr zeigt. Es soll nicht mehr die kapitalistische Industriegesellschaft, sondern nurmehr das „fossile Zeitalter“ zugunsten einer „ökologischen Moderne“, was ist das?, überwunden werden.
In ihr mag und soll man sich wohl fühlen. Dabei mag die Farbe Grün in ein „lebhaftes Grau“, wie Loriot das einmal nannte, verschwimmen. Aber soweit sind wir noch nicht.

Selbstbestimmung obenan

Obgleich das die Grünen in unterschiedlichen Versionen favorisieren, wird doch immer weniger klar, was damit gemeint ist. Dass jeder seines eigenen (Un)Glückes Schmied sei, Manager wie Lohnarbeiter? Dass Staat und Gesellschaft zu ermöglichen haben, dass jede(r) nach seiner Fasson selig werden solle? Dass es auch rechte Strukturen gibt, die zu bekämpfen wären? Wir werden sehen. In gewisser Weise gleichen die Grünen einer Schauspieltruppe, die sich auf der Bühne tummelt, ohne dass das Publikum erfährt, was wirklich gespielt wird.

Sie mag damit durchaus Erfolge einspielen und das Parteiensystem durchrütteln. Was wir an ihnen haben, wird sich erst zeigen, wenn sie machtmäßig stärker mitspielen. Ein offenes Terrain haben wir an ihnen allemal. Noch. Nach meiner Vorhersage steht uns eine neue angegrünte Reformpartei ins Haus, die mit Resten ihrer ursprünglichen Programmatik wirtschaftet und sich im übrigen im Gehäuse der Herrschaft einrichtet.
Der frische Wind, den man sich ehedem von den Grünen erhoffte, hat jetzt schon nachgelassen. Das liegt gar nicht nur an ihnen. Vielmehr ist das Politik- und Parteiensystem so angelegt, dass es immer wieder auch aufmüpfige Impulse erfährt, die es dann aber nach und nach unkenntlicher macht und verdaut. Auf diese Weise saugt es sich frische Ideen ein, die zum möglichen und nötigen Umbau des Regierens beitragen. Das ist umso besser möglich, je weniger jene grundsätzlich mit dem Bestehenden unvereinbar sind. Umgekehrt umgekehrt, wie man an der „Linken“ sehen kann. Was wir an den Grünen haben und erwarten können, ist weniger ein Systemumbau als eine Aufmöbelung des gewachsenen Politikbetriebes. Denn die Möglichkeiten des Volkes, in ihm selbst unmittelbar zu wirken, sind gar gering. Mangels Alternativen heften sie sich dann an Bewegungen oder eine Partei, die alles durchzumischen verspricht, verschwommen aber entschieden.
Gerhard Armanski

Professor Dr. Gerhard Armanski gehört zum Autorenteam des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Er lebt und arbeitet in Eyershauasen. Foto: Thomas Fischer













11.06.2019 • 20:17 Uhr

Tipp der Woche: Unfälle mit E-Scootern vermeiden

Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO:
Ab dem 15. Juni 2019 ist es so weit: Elektroroller, sogenannte E-Scooter, dürfen auch in Deutschland auf öffentlichen Radwegen und Straßen unterwegs sein. Die Gefährte sind komfortabel – gleichzeitig aber auch gefährlich. Das zeigen Erfahrungen aus Österreich: Alleine im letzten Quartal 2018 gab es dort 200 Unfälle mit E-Scootern. Besonders häufig sind schwere Kopfverletzungen, aber auch Knochenbrüche sowie offene Verletzungen an den Händen. Gefährlich sind vor allem Bordsteinkanten, Schlaglöcher, Abbiegevorgänge, Spurrillen oder das „Übersehen-werden“ durch andere Verkehrsteilnehmer. Um die Sicherheit zu erhöhen, empfiehlt es sich, einen Helm zu tragen. Das senkt das Risiko von Schädel-Hirn-Traumata erheblich. Wichtig ist auch rücksichtsvolles und umsichtiges Fahren, denn auch für Fußgänger erhöht sich das Risiko. Beim Gehen bewegen sich Menschen mit nur etwa 4 km/h. Stoßen sie dann mit einem anderen Spaziergänger zusammen, verläuft das meist glimpflich. Ein E-Scooter fährt dagegen fünf Mal schneller: Kollidiert er mit einem Fußgänger, wäre dies mit dem Zusammenstoß von zwei schnellen Läufern vergleichbar. Insbesondere für Kinder und Senioren kann das schwere Folgen haben. Besondere Aufmerksamkeit gilt in Kreuzungsbereichen. Hier langsam nähern und umschauen, um nicht in den toten Winkel anderer Verkehrsteilnehmer zu geraten – ähnlich wie beim Fahrradfahren. Denn immer wieder kommt es zu schweren Verkehrsunfällen mit Rechtsabbiegern. Für eine bessere Sichtbarkeit sorgen helle Kleidung und Reflektoren. Wer das erste Mal auf einen E-Scooter steigt, sollte den Umgang damit im verkehrsfreien Raum üben. Unfälle auf dem Weg zur Schule oder der Arbeitsstelle sind übrigens von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Wer in der Freizeit viel E-Scooter fahren möchte, für den ist eine private Unfallversicherung sinnvoll. Sie würde beispielsweise die Kosten für längere Therapien, Hilfe- und Rehaleistungen übernehmen. Kommt es in Folge eines Unfalls zu einer Behinderung, unterstützt die private Unfallversicherung mit Kapital- und Rentenleistungen. Außerdem wichtig: Beim Kauf darauf achten, dass der E-Scooter eine Allgemeine Betriebserlaubnis hat. Zudem muss der Käufer die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung abschließen. Ansonsten können die Roller nämlich nur auf Privatgrundstücken genutzt werden.red/Foto: Quelle ERGO

Über den Experten der ERGO Versicherung

Dimitar Gouberkov (Jahrgang 1983) studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Augsburg. Seine Karriere startete er bei einer Management-Beratung für Finanzdienstleister in Hamburg. Nach weiteren beruflichen Stationen in der Versicherungswirtschaft wechselte er im Mai 2019 zu ERGO, wo er seitdem den Bereich Unfallversicherung leitet. Seine Freizeit verbringt er mit seiner Familie, auf Skipisten und beim Kitesurfen.










11.06.2019 • 20:12 Uhr

Zufällig fuhr Polizist in der Ringstraße in Kreiensen und stoppte Mann ohne Führerschein

Am Pfingstsomnntag befuhr ein 37 Jahre alter Einwohner einer Einbecker Ortschaft mit seinem Pkw die Ringstraße in Kreiensen in Richtung Wieselburger Platz. Ein Polizeibeamter, der mit seinem Pkw vor dem 37-jährigen fuhr und dem bekannt war, dass dieser keinen Führerschein besitzt, stoppte das Fahrzeug per Handzeichen. Dem Mann wurde die Einleitung eines Strafverfahrens eröffnet. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.pap










11.06.2019 • 20:08 Uhr

20 Uhr News: Erfolg der Polizei - Nach Einbruch in Gaststätte Täter ermittelt

Am gestrigen Pfingstmontag kam es in den späten Nachmittagsstunden in Bodenfelde zu einem Einbruch in eine Gaststätte am Kottberg. Nach den bisherigen Erkenntnissen drang ein zunächst unbekannter Täter gewaltsam in die Gaststätte ein und begab sich zu einer Geldkassette in den Privaträumen der Gaststätte. Aus dieser entwendete er mehrere tausend Euro. Danach verließ er die Gaststätte wieder in unbekannte Richtung. Die gemeinsamen ersten polizeilichen Ermittlungen der Spezialisierten Tatortgruppe aus Northeim und der Uslarer Polizei führten zu einem 34-jährigen Mann aus der Gesamtgemeinde Bodenfelde. Er wurde vorläufig festgenommen. Nach seiner Vernehmung, bei der er die Tat einräumte, wurde er wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt. Das entwendete Geld wurde inzwischen aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen der Uslarer Polizei dauern an. stüw










11.06.2019 • 20:04 Uhr

20 UHR NEWS: Gefährdung des Straßenverkehrs - Zeugen gesucht

Am Montag gegen 19.25 Uhr kam es auf der Bundesstraße 3 bei Nörten-Hardenberg (Landkreis Northeim) zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs durch den Fahrer eines silbernen Audi A 6 mit französischen Kennzeichen.

Der Fahrer des Audi war auf der B 3 in Richtung Northeim unterwegs. Vor der Geschwindigkeitsmessanlage überholte er im Überholverbot und bei Gegenverkehr den Pkw eines 46 Jahre alten Northeimers. Nur durch starkes Bremsen und Ausweichen gelingt es sowohl dem Fahrer des entgegenkommenden Autos als auch dem Northeimer einen Verkehrsunfall zu verhindern.

Der französische Pkw wurde anschließend von der Geschwindigkeitsmessanlage erfasst.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Der Fahrzeugführer des entgegenkommenden Autos und weitere Zeugen des riskanten Überholmanövers werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05503-1004 bei der Nörten-Hardenberger Polizei zu melden. fal











11.06.2019 • 20:02 Uhr

20 Uhr News: Lautstarke Volksverhetzung in Parensen

Am Montag in der Zeit kurz nach Mitternacht hörte eine Zeugin in Parensen, Hauptstraße, Musik mit rechtsradikalem Inhalt. Zwei Männer sangen die Texte lautstark mit. Die Zeugin verständigte die Polizei.

Wenig später stellten Polizeibeamte aus Northeim die Personalien der beiden 28 und 29 Jahre alten Männer aus Nörten-Hardenberg fest. Ihre Handys wurden als Beweismittel sichergestellt.

Das weiteren Ermittlungen wegen Volksverhetzung und Gewaltdarstellung werden vom Staatsschutzkommissariat der PI Northeim geführt. Weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Northeimer Polizei zu melden.fal











11.06.2019 • 08:32 Uhr

Autohaus Peter Einbeck: Neunutzung der Immobilie - Sozialunternehmen und Spielkasino sind geplant - Millionen-Investition in neue Autohäuser im Osten

Bedauern über das Ende des Sponsorings bei den Gandersheimer Domfestspielen

Dem Autohaus Peter in Einbeck stehen strukturelle Veränderungen bevor. "Ja, wir werden am Standort Einbeck einiges umstrukturieren", bestätigte Unternehmer Helmut Peter in einem Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. So würden in einem Teil der Immobilie (Verkaufsräume) völlig neue Nutzungsvarianten umgesetzt. Peter nannte die Kooperation mit einem Sozialunternehmen. Die Lebenshilfe würde eine Behinderteneinrichtung in einem Teil des Gebäudeensembles installieren. Außerdem wird an dem Standort zwischen Werkstatt und einer Tankstelle den vorliegenden Konzepten entsprechend ein Unterhaltungsangebot einrichtet. Peter sprach von einem "Spielkasino". Es wäre das erste diese Art in der Bierstadt.

Zum Hintergrund der Umnutzungen erklärte Helmut Peter, dass in absehbarer Zukunft am Standort Einbeck nur noch Werkstattaktivitäten vorgehalten würden. Bekanntlich betreibt das Autohaus in der Kreisstadt Northeim eine große Vertriebseinheit für Mercedes-Neufahrzeuge und Gebrauchtwagen. Dort wird der Verkauf zentralisiert.

Das Unternehmen Autohaus Peter expandiert derweil und investiert weiter Millionen in neue Standorte im Osten Deutschlands. Helmut Peter nannte ein Investionenvolumen von rund 25 Millionen Euro für neue Autohäuser. So beispielsweise eines in Wittenberg.

Auf das beendete Sponsoring seiner Firma bei den Bad Gandersheimer Domfestspielen angesprochen zeigte sich der Unternehmer zurückhaltend und sehr ernst. Derzeit sehe er keine Ansätze, sich erneut zu engagieren. Er schätze die Domfestspiele als ein große Kulturereignis. "Deswegen haben wir uns vor Jahren dort eingebracht!" Die "Umstände" der beendeten Kooperation, auf die Peter offiziell nicht näher eingehen wollte, hätten sich leider so entwickelt wie sie sind. Peters Rückzug ist vielen Gandersheimer Festspiel-Freunden nicht nur aufgefallen. Es herrscht Bedauern und Unverständnis. red/fis/Fotos: Thomas Fischer












11.06.2019 • 07:52 Uhr

Bundeliga Fußball: Hannover 96 erweiterte Kooperation mit simply-X

Wieder eine positive Nachricht des Bad Gandersheimer Unternehmens simply-X, dem Spezialisten für digitale Einlass - und Bezahlsysteme für Stadien und Eventarenen in Deutschland und Europa. Jetzt hat das Unternehmen mitgeteilt, dass es seine Kooperation mit dem Fußball-Bundesligazweitligisten Hannover 96 erweitert hat. Bereits seit Pfingsten 2017 arbeitet Hannover 97 mit über 60 Geräten im Bereich elektronischer Zutrittskontrolle zusammen. Nun werden auch nach Angaben von simply-X Geschäftsführer Matthias Bode alle FanShop-Kassen im Niedersachsen-Stadion /AWD-Arena mit der simply pay Lösung ausgestattet. red/Screenshot simply-X










11.06.2019 • 07:39 Uhr

Fußball Fanszene Hannover 96: Trainingslager terminiert - Feinschliff in Stegersbach

Für die Profis von Hannover 96 geht es im Sommer- Trainingslager wieder nach Österreich: Vom 4. bis 12. Juli holen sich die Roten den Feinschliff für die kommende Zweitligasaison. Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam werden während des Trainingslagers im Balance Resort Stegersbach der Falkensteiner Hotelgruppe wohnen, die seit Januar vergangenen Jahres 96-Exklusivpartner ist.
"Alles – und noch mehr" - so lautet das Motto des Falkensteiner Balance Resort Stegersbach. Das Resort liegt wunderschön auf einer Anhöhe in einer dünenartigen Landschaft. Das Hotel hat 141 Zimmer und Suiten und verfügt über ein 210 Quadratmeter großes Fitnesscenter.
Stegersbach liegt im Südburgenland und hat sich einen Namen vor allem als Golf- und Thermenregion gemacht. Der Ort im Stremtal hat knapp 3000 Einwohner. Die steirische Landeshauptstadt Graz ist 70 Kilometer entfernt, die österreichische Hauptstadt Wien 120 Kilometer. red/fis










11.06.2019 • 07:31 Uhr

SVG Grün-Weiß: "Finale Dahoam" - Das Meisterschaftsfinale am 15. Juni im Cahn von Seelen Stadion

Grünweiß angezogene Fans erhalten freien Eintritt -´ Motivationsvideo soll noch einmal Begeisterung puschen

Sie fiebern wieder. Die Fans der Spielvereinigung Grün-Weiß Bad Gandersheim. Die erste Fußballmannschaft ist auf dem besten Weg wieder kleine Fußballgeschichte in der Roswithastadt zu schreiben. Kommenden Samstag steht den Grün-Weißen das "Meisterschaftsfinale" ins Haus. Holle ist den Gandersheimer zwar dicht auf den Fersen. Aber mit einem Sieg gegen die Elf von SG Elfas müsste die Meisterschaft und der Aufstieg perfekt sein. Der mit Spannung erwartete Kick steigt um 17 Uhr. Die Vorbereitungen für den großen Fußballtag laufen seit Tagen auf Hochtouren. Dazu gehört eine Welle der Fanunterstützung. Eigens hierfür wird derzeit ein spannendes Motivationsvideo gedreht. Man darf gespannt sein wie es ankommt. Und noch ein Schmankerl: Damit das Stadion am Samstag ganz Grün-Weiß erstrahlt sind alle Fans gehalten, beim Besuch des Meisterschaftsfinales grünweiß angezogen zu sein. Das fördert nicht nur das Gemeinschaftserlebnis. Alle in Grün-Weiß gekleideten Menschen brauchen für den Besuch des Finales keinen Eintritt zu beraten. Es ist also gerichtet: Viel Glück dem Team und Fun den Fans! red/fis/Screenshot Plakat










10.06.2019 • 18:09 Uhr

A7: Pferd zerstört eigenen Anhänger während voller Fahrt, verletzt sich schwer und muss eingeschläfert werden

Am vorigen Samstag gegen 16:10 Uhr, befuhr ein 78-Jähriger aus Reinhardshagen (Landkreis Kassel) mit seinem PKW-Pferdeanhänger-Gespann die BAB 7 in Fahrtrichtung Kassel. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine 69-jährige Bekannte aus Wahlsburg (Landkreis Kassel). Bei ihr handelt es sich um die Pferdehalterin eines 11-jährigen Hannoveraners, welcher in dem Pferdeanhänger transportiert wurde. Als sie sich zwischen der Rastanlage Hildesheimer Börde und der Anschlussstelle Derneburg (Landkreis Hildesheim) befanden, bemerkte der Fahrzeugführer während der Fahrt plötzlich ein Schaukeln und Ruckeln, welches aus dem Bereich des Anhängers kam.

Aus bisher unbekannten Gründen ist das Pferd während der Fahrt gestiegen und durchbrach dabei die gesamte Front des Anhängers mit dem Kopf. Dabei verletzte sich das Tier schwer. Der 78-Jährige konnte das Gespann auf dem Standstreifen der BAB 7 zum Stehen bringen und informierte umgehend die Polizei. Ein zufällig vorbeifahrender Allgemeinmediziner hielt ebenfalls sofort an der Unglücksstelle an. Er verabreichte dem Tier ein Beruhigungsmittel für Menschen, wodurch es zunächst etwas ruhiger gestellt werden konnte. Da das Verhalten eines verletzten Tieres - insbesondere eines großen kräftigen Pferdes - unberechenbar ist, wurde durch die eintreffende Autobahnpolizei Hildesheim mit zwei Funkstreifenwagen in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine einstreifige Verkehrsführung hergestellt, um den Verkehr zu verlangsamen und im Falle eines Ausbruchs des Tieres schnellstmöglich eine Vollsperrung einzurichten.

Ein freilaufendes Pferd auf der Autobahn stellt eine extrem große Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar. Nicht selten ist es dadurch schon zu sehr schweren Verkehrsunfällen gekommen. Zudem dürfte es für die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ein sehr befremdlicher Anblick gewesen sein: Vor Ort rüstete sich ein Polizeibeamter mit einer Maschinenpistole aus und hielt den Pferdeanhänger im Blick. Eine reine Vorsichtsmaßnahme um im alleräußersten Notfall schnellstmöglich eingreifen zu können. Gleichzeitig wurde über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Hildesheim eine Tierärztin aus Sarstedt alarmiert. Sie erschien sehr schnell vor Ort und entschied letztendlich, dass das Pferd aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläfert werden musste.

Die 69-jährige Pferdehalterin wurde durch eine hinzugerufene Rettungsdienstbesatzung medizinisch versorgt, da sie aufgrund der Geschehnisse emotional sehr ergriffen war und unter Schock stand. Unter Polizeibegleitung wurde das Gespann mit dem beschädigten Anhänger bis zur nächsten Anschlussstelle von der Autobahn herunter begleitet. Gegen 18:20 Uhr konnte die BAB 7 wieder komplett freigegeben werden. Es kam zu keinen großen Verkehrsstörungen.

In diesem Zusammenhang gibt die Autobahnpolizei Hildesheim folgende Verhaltenshinweise an Tierhalter: Sollten Sie - insbesondere bei Pferdetransporten - im Falle einer Panne auf dem Standstreifen der BAB, einer Kraftfahrstraße oder einer Bundesstraße liegenbleiben, sichern sie die Unglücksstelle ab und informieren Sie bitte über Notruf die Polizei! Solche Situationen können bei den Tieren großen Stress auslösen und das Verhalten ist nicht berechenbar. Der Ausbruch eines Tieres kann zu großen Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer werden. Die Polizei wird in solchen Fällen vor Ort erscheinen, die Lage bewerten und entsprechende Absicherungsmaßnahmen treffen. Hundehalter werden ebenfalls aufgefordert ihre Tiere bei Spaziergängen in der Nähe der Autobahn oder auf Parkplätzen und Rastanlagen an der Leine zu führen. Das gilt vor allem für die bevorstehende Reisezeit, wenn wieder viele Menschen mit ihren treuen Begleitern in den Urlaub fahren.ede/Foto: Polizei











10.06.2019 • 17:59 Uhr

Gefährliche präparierte Hundeköder in St. Andreasberg - Fleischstücke mit scharfkantigen Schrauben versetzt


Die Polizei Goslar berichtet soeben in einer offiziellen Mitteilung von einer üblen Tierquälerei:
Bereits am Donnerstag (06.06.2019) wurde von einem Hund ein präpariertes rohes Fleischstück gefressen. Den Hundeködern wurden wahrscheinlich gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe zugesetzt, auf die der Hund heftig reagierte und umgehend Tierärztlich versorgt werden musste. Der bislang unbekannte Täter macht bei der Begehung von Straftaten offenbar auch nicht vor Grundstücken halt. Am heutigen Sonntag wurden erneut rohe Fleischstücke gefunden. Diese enthielten kleine scharfkantige Schrauben. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, den bittet die Polizei Braunlage, sich mit ihr unter der Telefonnummer 05520-93260 in Verbindung zu setzen. (bm)










10.06.2019 • 17:52 Uhr

Motorradkontrollen in Rinteln - Göttinger Polizeispezialisten messen Auspuffgeräusche der Bikermaschienen

Die Polizei Rinteln hat am gestrigen Pfingstsonntag zielgruppenorientierte Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel war es, technische Veränderungen an Motorrädern, insbesondere Verstöße hinsichtlich der erlaubten Lautstärke festzustellen und zu ahnden. Unter anderem, da es an den Kontrollorten im Laufe der letzten Zeit zu vermehrten Bürgerbeschwerden gekommen ist. Dazu wurde sowohl an der K77 im Bereich der Ortschaft Wennenkamp, als auch an der K74 (Unabhängigkeitsstraße) in der Ortschaft Westendorf kontrolliert. Unterstützt wurde die Polizei Rinteln dabei von der spezialisierten Kontrollgruppe Krad der Polizeidirektion Göttingen, welche durch technische Ausrüstung in der Lage ist, die Lautstärke der Fahrzeuge gerichtsverwertbar messen zu können.

Es wurden zahlreiche Zweiräder durch die eingesetzten Kräfte kontrolliert. Insgesamt folgen der Kontrolle nun eingige Strafanzeigen, wegen Kennzeichenmissbrauchs und es werden diverse Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, dreizehn davon wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis. Ein Komplettumbau einer Suzuki Intruder fiel besonders negativ auf. Sie war auch aufgrund diverser Fehlzündungen besonders laut. Zahlreiche Fahrer erhielten eine Mängelmeldung und müssen nun die Beseitigung der Mängel nachweisen. Andernfalls erfolgt eine Meldung an die Zulassungsstelle und als letzte Konsequenz droht eine Zwangsabmeldung des Kraftfahrzeugs. mob/Foto: Polizei












10.06.2019 • 16:01 Uhr

WORLD CLUB DOME in Frankfurt: 150.000 holen den Weltraum in die Commerzbank Arena - 500 Simply-X-Geräte im Einsatz

Der Wahnsinn kehrt zurück. Der BigCityBeats WORLD CLUB DOME brachte an den letzten drei sonnigen Junitage (7. bis 9. Juni) die Crème de la Crème der Electronic Dance Music ins Frankfurter Stadion. 150.000 begeisterte Besucher und Besucherinnen waren sich auch diesmal einig: Ein total geiler Scheiß! Und auch bei diesem Megaevent das Bad Gandersheimer Unternehmen Simply-X mit seinen innovativen-digitalen Kassen- und Bezahlsystemen im überirdischen Totaleinsatz.

Und was war das los, wo sonst die Eintracht aus Frankfurt im Waldstadion Bundesligafußball spielt?

Kein Superlativ ist groß genug, um das Spektakel zu beschreiben, das die BigCityBeats-Crew alljährlich in der und rund um die Commerzbank-Arena abfackelt. Und dabei lassen sich die Veranstalter jedes Jahr neue Highlights für den "Größten Club der Welt" einfallen: Noch abgefahrenere Bühnen, Noch mehr Floors, Noch mehr verrückte Aktionen. In einer Boeing 747 via Paris und London zum Festival anreisen? Ein VIP-Jet? Oder schwerelos mit Zero Gravity? Alles schon dagewesen. Dieses Jahr wurde es überirdisch. Das Motto diesmal: Space Edition. Den Weltraum in die Commerzbank Arena holen! Unvergessliche Partytage zwischen Himmel und Erde. Laut, schrill, tanzen bis der Arzt kommt.... Lebensfreude pur. Sich unendlich treiben lassen!

Mit 500 Geräten besorgte Simply-X an den drei Tagen den kompletten und reibungslosen Bezahlverkehr an den Kassen für exzellentes Essen und Trinken in der Commerzbank Arena.

Die Bilder dokumentieren die gigantische Simply-X-Technik in der Commerzbank Arena, die geile Stimmung in einem Fotodokment von Rolf Oeser und zeigen eine Grafik mit der riesigen Party-Zone des WORLD CLUB DOM 2019 zu Frankfurt.

red/Fotos/Dokumentation/WORLD CLUB DOME, Ausschnitt/ Screenshot Online Frankfurter Neue Presse/Fotograf Rolf Oeser/ Picture by Simply-X


















10.06.2019 • 15:12 Uhr

Nach Einbecker Bürgerspital-Thema: MdL Uwe Schwarz wartet weiter auf Gegendarstellung im Magazin "DER SPIEGEL"

Das Nachrichtenmagazin "Der SPIEGEL" hat auch in seiner zweiten Ausgabe nach einem umstrittenen Artikel über das Krankenhauswesen im Landkreis Northeim die vom Bad Gandersheimer Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz (SPD) aus Bad Gandersheim eingeforderte Gegendarstellung nicht veröffentlicht. Damit stehen die von Uwe Schwarz in der Print-Ausgabe des Spiegels abgedruckten und ihm zugeschriebenen kritischen Äußerungen über das kleine und insolvente Bürgerspital in Einbeck, das geschlossen gehört, so der Tenor des Artikels, weiterhin im Raum. Der SPD-Politiker hatte sich nach Bekanntwerden der ihm angeblich untergeschobenen Äußerungen mit einer mehrseitigen Gegendarstellung reagiert (wir haben sie auf diesen News-Kanälen/Internet-Zeitung im Original veröffentlicht). Nicht so der SPIEGEL in seiner gedruckten Version - bis heute. Für die Leserinnen und Leser der Printausgabe bleibt somit der Eindruck, dass die Veröffentlichung der Uwe Schwarz zugeschrieben Negativ-Äußerungen über das Einbecker Bürgerspital "korrekt" sind. Die Christdemokraten in Einbeck hatten Schwarz wegen seiner im SPIEGEL schwarz auf weiß gedruckten Äußerungen scharf kritisiert und ihn zur Rede gestellt.
red/Fotos: Fis WMG/ Screenshot Ausschnitt SPIEGEL-Titel Nr.23/1.6.2019














10.06.2019 • 14:41 Uhr

Schatz suchen, Schätzchen finden – erster Porzellan- und Glasflohmarkt auf Schloss FÜRSTENBERG am 7. Juli

Zum ersten Mal veranstaltet das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG zusammen mit dem Freundeskreis Glas e. V. Boffzen einen Spezialflohmarkt für Porzellan und Glas. Der Schlosshof verwandelt sich am Sonntag, den 7. Juli von 11 bis 17 Uhr zum Schlaraffenland für Jäger und Sammler von altem Porzellan und Glas. Rund um das Lindenrondell vor dem Schloss gruppieren sich die Stände und laden zum Stöbern und Entdecken ein.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Das Museum hat selbstverständlich geöffnet und lockt mit einer besonderen Aktion: Wer an diesem Tag ein Stück FÜRSTENBERG Porzellan mitbringt, zahlt nur 5 EUR Eintritt!
Um 15 Uhr findet eine kostenlose Sonntagsführung statt – nur der Museumseintritt wird fällig. Außerdem bietet Museumsleiter Dr. Christian Lechelt von 12 bis 16 Uhr in der Besucherwerkstatt des Museums eine Expertisenstunde an und begutachtet mitgebrachte Porzellane. Angaben zum aktuellen Marktwerkt sind aus rechtlichen Gründen hierbei nicht zulässig.

Wer selbst Schätze und Schätzchen seiner Sammlung verkaufen will, kann sich noch für einen Standplatz bewerben. Zugelassen sind ausschließlich Porzellan und andere Keramik sowie Glas. Ein Stand kostet pro laufenden Meter nur 4 Euro. Anmeldungen nimmt das Team des MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG entgegen unter der Rufnummer 05271 / 96677813 oder per E-Mail museum@fuerstenberg-schloss.com.
red/fis/Foto: Museum Schloss Fürstenberg











10.06.2019 • 14:38 Uhr

Mit Pistole aus Auto geballert - Polizei durchsucht Wohnung - Verstöße gegen das Waffengesetz, Betäubungsmittelgesetz, Sprengstoffgesetz

Ein 20-jähriger aus Northeim-Höckelheim hielt als Beifahrer eines PKW eine Schreckschusspistole aus dem geöffneten Fenster. Als ein entgegenkommender Pkw vorbeifuhr, wurde mindestens ein Schuss in die Luft abgegeben (Knallkartusche). Im Rahmen der Fahndung konnte der Pkw, ein Ford Ka, im Stadtgebiet von Northeim angetroffen werden. Die Waffe hatte der Beschuldigte bereits vor der Kontrolle zusammen mit geringen Mengen Cannabis in einem Gebüsch versteckt. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere Schreckschussmunition, selbstgebastelte Silvesterböller und ein als Taschenlampe getarntes Elektroimpulsgerät (Elektroschocker) aufgefunden. Alle Gegenstände wurden sichergestellt und zahlreiche Strafverfahren eingeleitet. Der 20-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.ri











10.06.2019 • 13:13 Uhr

Frohe Pfingsten- Radler auf dem schönen Skulpturen-Rad-Pfad

Pfingsten 2019 - das ist das wunderbare Wetter mit strahlender Sonne, blauem Himmel, weißen Wolken und warmen Wind pur genießen. Auf der Liege, am Pool oder dem Balkon. Wer mehr davon haben will steigt aufs Rad. Im gemäßigten Tempo ab auf den Skulpturenpfad von Bad Gandersheim nach Lamspringe. Erst durch bewaldete Bereiche. Wilde Schattenspiele und Hell-Dunkel-Reflexionen, verursacht durch Sonne und den Blätterwald, wahrnehmen. Dann ein kleiner Stopp am neuen Insekten- und Bienenhotel auf der Königischen Wiese. Von dort aus geht es über offenes Land. Einladender Blick in die Weite der fruchtbaren Heberbörde. Satt sehen am Sattgrün. Der Randbereich des Skulpturenweges hochbewachsen. Mit viel wilder Blütenpracht. Hier ist nichts niedergemäht. Die Radler/innen passieren Skulpturen, weidende Ponys, Bänke und die "Allee der Bäume des Jahres". So geht das immer weiter. Was am heutigen Vormittag des Pfingstmontag besonders auffällt: Immer mehr Radler/innen sind unterwegs. Ganze Scharen begegnen sich oder radeln in Kette. Jogger und Scater vereinzelt. Auch einige Hundehalter führen ihre Vierbeiner aus.
Sie alle eint ein frohes Pfingsterlebnis - zuhause im heimatlichen Südniedersachsen.
red/Fotos/Video: Marc Reiser
















10.06.2019 • 12:43 Uhr

Höxter/Beverungen: Nach Gasaustritt - Bewußtlose Festivalbesucher aus Wohnwagen gerettet

Am gestrigen Pfingstsonntag retteten aufmerksame Zeugen ein Ehepaar aus Teltow, 60 und 61 Jahre alt, aus deren Wohnmobil, in dem Gas aus einer Propangasflasche ausgetreten war. Die Geschädigten und die Zeugen besuchten gemeinsam das Orange Blossom Spezial Festival 2019 in Beverungen. Nachdem man das befreundete Paar den ganzen Tag noch nicht gesehen hatte, wurde am Nachmittag in deren Wohnmobil Nachschau gehalten. Das Paar wurde bewusstlos dort aufgefunden, es war starker Gasgeruch festzustellen. Durch anwesende Sanitäter wurden die Personen aus dem Gefahrenbereich geschafft und anschließend brachten Rettungswagen sie in Krankenhäuser. Nach ersten Feststellungen besteht keine Lebensgefahr. Das selbst umgebaute Wohnmobil, ein Mercedes Sprinter, wurde durch die Feuerwehr gelüftet. An einer offengedrehten Gasflasche waren Geräte angeschlossen. Zur Untersuchung der Ursache des Gasaustritts wurde das Wohnmobil durch die Polizei sichergestellt. /Te.











10.06.2019 • 10:57 Uhr

Fürchterlicher Unfall auf dem "Weinberg": BMW M24O i-Fahrer (22) gerät auf Gegenfahrbahn und prallt mit Motorrad zusammen - 30-Jähriger schwer verletzt

Erneut ist es am frühen Sonntagabend zu einem Verkehrsunfall auf dem Netter "Weinberg" bei Bockenem gekommen.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 22-jähriger Mann aus Salzgitter mit seinem Pkw BMW M240i die Steigungsstrecke des Weinberges von Nette kommend in Rtg. Wesseln. Ausgangs einer Rechtskehre wurde der Pkw aus der Kurve getragen und geriet in den Gegenverkehr. In diesem Moment befuhr ein 30-jähriger Kradfahrer aus der Gemeinde Söhlde den Weinberg in entgegengesetzter Richtung. Der Söhlder konnte mit seinem Krad Suzuki GSX-R 750 nicht mehr ausweichen und prallte mit dem Pkw zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurde der Kradfahrer schwerverletzt.
Das Krad wurde vollständig zerstört. Am Pkw entstanden erhebliche Frontschäden. Insgesamt wird der entstandene Sachschaden auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme bzw. der Versorgung des Verletzten Kradfahrer musste der Weinberg zeitweise gesperrt werden. Es kam zu Behinderungen.

Der Kradfahrer wurde schließlich zur stationären Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht . Unfallursache dürfte ersten Ermittlungen zu Folge nicht angepasste Geschwindigkeit im Kurvenverlauf gewesen sein. Gegen den Pkw-Fahrer wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. web/Foto: Polizei










10.06.2019 • 10:51 Uhr

Nach "Pfingstbier"-Fest: Aus Pkw heraus üble Pfeffersprayattacke

Am frühen Montagmorgen, gegen 04:10 Uhr, kam es zu einem weiteren Vorfall in der Straße "Am Sportplatz" in Irmenseul bei Lamspringe.

Drei Besucher der Veranstaltung "Pfingstbier Irmenseul" befanden sich auf dem Heimweg und gingen zu Fuß die Straße "Am Sportplatz" entlang. Die drei männliche. Personen (19, 21 und 31 Jahre alt) wurden plötzlich aus einem Pkw heraus mit Pfefferspray besprüht. Die Opfer erlitten erhebliche Augenreizungen. Die unbekannten Täter flüchteten mit dem Pkw vom Tatort. Die Opfer wurden vor Ort ambulant von einer Rettungswagenbesatzung behandelt. Eine Zuführung in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen "gefährlicher Körperverletzung" eingeleitet. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Salzdetfurth unter Tel. 05063-9010 in Verbindung zu setzen.web











10.06.2019 • 10:44 Uhr

Familie Herbst erschrocken über neuerlichen Vandalismus: "Es ist schlimm geworden! Was unternimmt die Stadt?"

Wieder Beschwerden von älteren Menschen und Reha-Patienten über Hundekot auf dem Skulpturenweg

Immer wenn die Feiertage kommen geschieht es: Unbekannte ziehen durch öffentliche Anlagen der Stadt, lassen sich auf Kinderspielplätzen nieder, beschmutzen und beschädigen öffentliches Eigentum. "Leider wurde auch auf diesem Spielplatz randaliert", schreibt Familie Herbst und dokumentiert das mit eigenen Aufnahmen aus dem Quartier im Kurpark. Und dann folgt die berechtigte Kommentierung und eine zentrale Frage an die Stadtverwaltung in der Roswithastadt: "
Es ist schon schlimm geworden in Gandersheim. Was tut die Stadt gegen die in letzter Zeit häufiger auftretenden Verwüstungen in der Stadt? "

Dies neuerliche Beispiel von Vandalismus lässt sich ergänzen. Spaziergänger beschweren sich aktuell wieder über "Hundekot an allen Ecken und Enden der Stadt und besonders auf und am Rande des Skulptuenweges". Auch hier mangelt es an gezielten und nachhaltigen Kontrollen. Stattdessen erregen sich andere Menschen über eine gewisse Hatz auf Parksünder. "Für anderthalbminütiges Anhalten mit dem Auto auf dem Domänenhof, um Post aus dem Postfach abzuholen, müssen die Ordnungshüter der Stadt nicht mit der Keule eines 15 Euro-Knöllchens zuschlagen", erregt sich ein Betroffener. Diese Praktik wird auch deshalb als unfair und ungerecht empfunden, weil bei der Wildparkerei beispielsweise in der Moritzstraße in jüngster Zeit immer häufiger gar nicht mehr hingeschaut wird von den offiziellen Aufpassern, so berichten es jedenfalls übereinstimmend Familien mit Kindern und ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen.
red/Fotos: Privat















9.06.2019 • 16:41 Uhr

Bad Harzburg: Nach Schlägerei in Gaststätte - Opfer flüchtet aus Krankenhaus

Am heutigen Sonntag, gegen 05.35 Uhr, kam es in einer Gaststätte in Bad Harzburg, Dr.-Heinrich-Jasper-Straße, zu Streitigkeiten zwischen zwei stark alkoholisierten Gästen. Im weiteren Verlauf schlug der 49-jährige Beschuldigte das 47-jährige Opfer mehrfach ins Gesicht. Das Opfer wurde mit einem Rettungswagen dem Krankenhaus in Goslar zugeführt. Hier entfernte sich das Opfer bevor eine ärztliche Behandlung bei ihm durchgeführt werden. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet. ots











9.06.2019 • 16:27 Uhr

Schreck über Fleck beim "Fassaden-Fest": Schneeweißes Rathaus schon wieder fleckig

Noch keine zwei Wochen sind die Verhüllungen am Bad Gandersheimer Rathaus beseitigt und ist die neue schneeweiße Fassade am Marktplatz für alle sichtbar, da glaubt man seinen Augen nicht zu trauen. Denn schon wieder sind auf der eben mit einem gigantischen finanziellen und materiellen Aufwand sanierten, grundierten und angestrichenen Nordfassade bräunliche Flecken zu sehen. Kopfschütteln bei Passanten. Nachfragen bei Verantwortlichen. Was ist passiert? Ist das Pfusch am Bau dieses Millionen-Projektes "Rathaussanierung", abzuwickeln in diversen Bauabschnitten über mehrere Jahre?

In den sozialen Netzwerken ist bereits Kritik zu vernehmen. "Fassaden-Farce", so ein Kommentar. In einer ersten Stellungnahme ist zu vernehmen, dass die plötzlich aufgetretenen Flecken auf der schneeweißen Fassade mit Feuchtigkeit des Mauerwerks zu tun haben könnten. Laien fragen sich allerdings, wieso diese Feuchtigkeitsflecken ausgerechnet in mehreren Metern Höhe an der Fassade auftreten. Wie kommt da Feuchtigkeit hin? Woher kommt diese Feuchtigkeit?
Die neue schneeweiße Rathaus-Fassade wirft Fragen über Fragen auf.
red/Fotos: Marc Reiser












9.06.2019 • 16:10 Uhr

Phoenix heute live & heiß: Open Air and open house!

Ein Juni-Pfinstsonntag wie vom lieben Gott gemacht: Heute Top-Bedingungen beim Open-House im christlichen Jugendzentrum Phoenix in Wrescherode. Junge und jung gebliebene Menschen sind eingeladen. Hüpfburg, Malaktionen, Stockbrot braten am offenen Schalenfeuer, Fußball, Tischtennis und andere Betätigungen (einfach mal im Grünen sitzen und entspannen!) werden angeboten. Seit einer halben Stunde gibt es Livemusik. Das Phoenix zeigt was es hat, kann und möchte: Jugendlichen eine spannende Abwechslung zu bieten. Abseits der digitalen Scheinwelten und dennoch ein bisschen mit ihnen. Noch ist einiges los im Phoenix. Die Party "Tag der offenen Tür" geht etwas länger. Familie Egart - das agile Pastorenehepaar - mit dem Team der Aktiven im Phoenix freut sich auf weitere Besucher/innen. Natürlich gibt es Leckeres: Süßes, dunklen und hellen Kuchen, Bratwürste. Alles fast umsonst - Spendendosen dürfen/können gefüllt werden.
red/Fotos: Thomas Fischer
















9.06.2019 • 12:29 Uhr

Aus Liebe zu den Gandersheimer Domfestspielen: Traditionstheater jetzt im "Reformhaus"

Vor nicht allzulanger Zeit stand noch der Gesundsaft "Rotbäckchen" im Schaufenster. Jetzt ist es eine bunte "Vogelscheuche" als eine Art Muntermacher. Sehens- und Liebenswertes bei einem "Stadtspaziergang" in der ansonsten leblosen Bismarckstraße in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim entdeckt und bestaunt.

Es sind die Schaufensterauslagen im ehemaligen "Reformhaus". Statt Reform nun Domtheatertradition. Ein Herr Langefeld, der ehemalige Ladenbetreiber, hat wie in jedem Jahr, seine Schaufenster nun total auf das Domfestspieltheater getrimmt. Mit einfachen Mitteln. Bildern, Collagen, Utensilien, Büchern, einen Panzer, Fotos, mit eigener Handschrift Geschriebenes. Alles irgendwie zu den aktuellen Stücken passend wird der Betrachter/in in liebenswürdiger Art in die Gandersheimer Theaterwelt eingeführt.

Auf dem Weg vom Parkplatz zu Fuß zum Festspielplatz an dem Langefeldschen Theater-Schaufenster vorbei, heißt es hier einen Moment verweilen. Es ist das visuelle Erlebnis von einem begeisterten Fans, der hier seine Liebe zu den Gandersheimer Domfestspielen in seiner ganz persönlichen vorführt. Man wünschte sich mehr von solchen Enthusiasten/innen in der Roswithastadt!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer


















9.06.2019 • 12:07 Uhr

Dassel: Liebestoller Aufdringling bekommt erst Ohrfeige von Frau und dann gezielte Faust auf die Nase

Am heutigen Sonntagmorgen kommt es in einer Gastwirtschaft im Raum Dassel zu wechselseitigen Körperverletzungen. Hintergrund sind nach Angaben der Einbecker Polizei Belästigungen eines 23-jährigen Gastes gegenüber einer 29-jährigen Frau, welche sich ebenfalls in der Gaststätte aufhält. Da der 23-Jährige nicht verstehen will, dass sich die 29-Jährige nicht für ihn interressiert und er seine Annäherungsversuche nicht unterlässt, wird er von der Frau geohrfeigt. Daraufhin schlägt er der Frau mit der Faust auf die Nase. Dies widerum veranlasst den ebenfalls anwesenden Freund der Frau sie zu verteidigen, indem er dem 23-Jährigen einen gezielten Faustschlag gegen die Nase zu versetzen. Durch die Handgreiflichkeiten wurden alle Beteiligten leicht verletzt . Die Polizei Einbeck hat es wegen der Eskalation wegen einer Frau gleich mit mehreren Ermittlungsvorgängen zutun. mal










9.06.2019 • 12:00 Uhr

Bei Sudheim: Kymco-Krad contra Porsche Cayenne - 6000 Euro Schaden - 18-Jährige verletzt

Am Samstag gegen 17.50 Uhr wollte eine 18-jährige Northeimerin mit ihrem Kymco Kleinkraftrad aus Richtung Bühle auf die Kreisstraße 421 in Richtung Sudheim einbiegen. Dabei übersah sie den von rechts aus Richtung Levershausen herannahenden 55-jährigen Kraftfahrzeugführer aus Katlenburg-Lindau mit seinem Pkw Porsche Cayenne. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Kraftfahrzeuge, wobei die 18-jährige Zweiradfahrerin zu Fall kam und sich leicht verletzte. Insgesamt entstand an beiden Fahrzeugen ein Schaden in Höhe von ca. 6000 Euro. schw











9.06.2019 • 11:46 Uhr

Beziehungsstress: Gehörnter Kindsvater schlägt Mutter Turnschuh ins Gesicht

Am vergangenen Freitag kam es in den Abendstunden in Einbeck zu zwei Körperverletzungen im Rahmen der sogenannten -Häuslichen Gewalt-. Auslöser des Streites waren Unstimmigkeiten bezüglich des Sorgerechtes eines gemeinsamen Kindes. Aus diesem Grund schlug der Kindesvater zunächst dem männlichen Begleiter der Mutter unvermittelt mit der Hand und anschließend der Mutter des gemeinsamen Kindes mit einem Turnschuh ins Gesicht. Beide Personen wurden durch die Schläge leicht verletzt. Strafanzeigen wurden gefertigt.kal










9.06.2019 • 11:43 Uhr

Brutkasten Auto: Frau zeigt unverantwortlichen Hundehalter an

Am Freitag teilt eine Zeugin mit, dass ein bislang noch unbekannter Fahrzeugführer zwei Hunde in einem Pkw in Einbeck zurückgelassen habe. Der Pkw stehe in der prallen Sonne und die Fenster seien verschlossen. Einer der Hunde habe sich bereits übergeben müssen. Noch bevor die Polizei vor Ort eintraf, erschien der Fahrzeugführer. Er ließ dann die Hunde kurz aus dem Fahrzeug und entfernte sich zügig, als er von der Zeugin angesprochen wurde. Die Ermittlungen hinsichtlich des Fahrzeugführers wurden aufgenommen, eine entsprechende Anzeige gefertigt.ots











9.06.2019 • 11:37 Uhr

Nörten-Hardenberg: Zugang zum Jugendraum mit Prügel und Tritten erzwungen - Anzeige wegen Bedrohung und Körperverletzung

Die Northeimer Polizei berichtet soeben: Bereits am vergangenen Donnerstag bedrohten und schlugen zwei Personen den Schlüsselberechtigten des Nörten-Hardenberger Jugendraumes, um sich Zutrittsberechtigung zu dem von Jugendlichen genutzten Gemeinschaftsraum zu verschaffen. Am Donnerstag, gegen 20 Uhr parkte der 19-jährige Nörten-Hardenberger, der als verantwortlicher Schlüsselberechtigter für den ortsansässigen Jugendraum bestimmt wurde, mit seinem Pkw auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes in der Straße Klosteracker, in Nörten-Hardenberg, als plötzlich ein ihm bekannter 21-Jähriger, der ebenfalls aus Nörten-Hardenberg stammt, im Beisein einer weiteren Person an die Scheibe seines Pkw klopft. Nachdem der 19-jährige die Tür geöffnet hatte, schlug der 21-Jährige auf das Opfer ein und wollte geklärt haben, warum man ihm den Zutritt zu dem örtlichen Jugendraum verwehrt. Durch Tritte des bislang unbekannten Mittäters gegen das Opfer erzwangen sich der Tatverdächtige, dem der Zugang zu dem Jugendtraum offiziell untersagt ist das Zugeständnis den Jugendraum wieder betreten zu dürfen. Nach zusätzlichen Androhungen weiterer körperlicher Gewalt auch gegen einen Bekannten des 19-Jährigen ließen Täter und Mittäter von dem Opfer ab und entfernten sich. Gegen beide Personen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung ermittelt. schw











9.06.2019 • 08:01 Uhr

Brand einer Lagerhalle in Elze - Polizei: Zwei Kinder tatverdächtig

Am vergangenen Freitag gegen 17.42 Uhr, meldeten Anwohner, daß eine Lagerhalle in der Joseph-Graaf-Straße in Elze brennt. Eine kurz darauf vor Ort eintreffende Funkstreifenwagenbesatzumg wurde durch Anwohner auf zwei Kinder (11 und 13 Jahre alt) aufmerksam gemacht. Beide waren unmittelbar zuvor, vom Gelände mit der brennenden Lagerhalle kommend, über eine Mauer gesprungen und befanden sich in der Böttcherstraße. Die Kinder gaben an, in der Lagerhalle mit einem Feuerzeug gezündelt zu haben. Als das Feuer plötzlich außer Kontrolle geraten sei, haben sie das Gelände verlassen. Die Kinder wurden anschließend in die Obhut der Erziehungsberechtigten übergeben. Sämtliche Ortsfeuerwehren und das THW der Stadt Elze waren vor Ort, dazu die Drehleiterwagen aus Gronau und Alfeld, sowie diverse Rettungswagen. Ein Fahrzeug der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Groß Düngen brachte zusätzliche Atemschutzgeräte, ein weiteres Fahrzeug zusätzliche Schläuche zur Brandstelle. Drei Feuerwehrleute wurden durch Rauchgasintoxikation leicht verletzt. Da das Gebäude einsturzgefährdet war, konnte es nicht betreten werden. Für die Löscharbeiten mußten unter Einsatz einer Drehleiter Löcher in das Dach der Lagerhalle geschlagen werden. Desweiteren behinderte ein Gewitter mit wolkenbruchartigem Regen und starkem Wind die Löscharbeiten. Die Löscharbeiten werden wahrscheinlich noch bis in die Morgenstunden des 08.Juni 2019 andauern. Über die Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Elze unter 05068/ 93030 zu melden. ots











9.06.2019 • 07:57 Uhr

Gestern Nachmittag schon wieder: Niederländischer Motorradfahrer (57) rast in Linkskurve, knallt gegen Leitplanke: schwer verletzt in Klinik

Am gestrigen Samstag, kam es bei herrlichem Wetter gegen 16:10 Uhr auf der Bundesstraße 4 zwischen Hohgeiß und Braunlage im Bereich Kesselberg zum wiederholten Mal zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein niederländischer Kradfahrer schwer verletzt wurde. Nach derzeitigem Sachstand befuhr der 57-jährige mit seinem Krad Yamaha die B4 aus Richtung Hohegeiß kommend, in Richtung Braunlage. Im Verlauf einer scharfen Linkskehre am Fuße des Kesselberges geriet er dann aufgrund nicht angepaßter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn gegen die Leitplanke und stürzte. Hierbei wurde der Kradfahrer so schwer verletzt, dass er durch den Rettungsdienst, nach Erstversorgung durch einen zufällig am Ort eintreffenden Notarzt, dem Krankenhaus in Nordhausen zugeführt werden musste. Am Krad des Mannes enstand wirtschaftlicher Totalschaden, der auf ca. 10.000 Euro geschätzt wird. ots /Symbolbild










9.06.2019 • 07:51 Uhr

Am Pfingstmontag: Schneider erklärt bei den Museumsfreunden die "Erichsburg"

Die Museumsfreunde haben in diesem Jahr unter anderem die Schlösser und Burgen in der nähren Umgebung als einen Schwerpunkt bei den gut frequentieren Vorträgen. Dieses Jahr besuchten sie bereits das Schloss Wohldenberg und Imbshausen, Museumsurgestein Harm Smidt stellte die Staufenburg in einem Vortrag im Winter vor. Im Juni haben die Museumsfreunde Manfred Schneider, Schlossbesitzer der Erichsburg bei Dassel eingeladen. Am Pfingstmontag, den 10 Juni 2019 um 19.30 Uhr findet der Vortrag wie gewohnt am 2. Montag im Monat statt. Schneider kann auf eine lange Geschichte der Burg zurückblicken,
Alles begann, wie man so schön sagt, mit den „Welfen“... Die Welfen, ursprünglich ein fränkisches Adelsgeschlecht aus dem Maas-Mosel-Raum, sind seit dem 9. Jahrhundert bekannt. Die Güter der Welfen lagen zunächst im Elsass und in Lothringen und später u. a. in Sachsen, Braunschweig-Lüneburg und Calenberg- Göttingen und somit auch in der Grafschaft Dassel mit der Niederungsfestung Erichsburg, dem heutigen Schloss Erichsburg. Zu dem Vortrag laden die Museumsfreunde bei freiem Eintritt alle Bürger und Gäste der Stadt herzlich ins Biedermeierzimmer im Rathaus ein.

Info kompakt:
Vortrag von Manfred Schneider.
Pfingstmontag, 10. Juni 2019, 19:30 Uhr.
Biedermeierzimmer im Museum.Der Eintritt ist frei! Spenden sind willkommen.
red










8.06.2019 • 22:10 Uhr

Gandeon aktuell: "Aladdin in 3 D", "Der Fall Collini" und dann kommt "Dark Phoenix"

Der Top-Film der Woche vor und nach Pfingsten im Gandeon-Kino in der Bad Gandersheim Marienstraße heißt "Aladdin in 3 D":
Guy Ritchies Realfilm-Musical-Adaption des Disney-Zeichentrick- klassikers von 1992 ist ein gnadenlos unterhaltsamer Fantasyritt in 1001 Nacht. - Ausgerechnet Aladdin, ein liebenswerter, junger Mann von der Straße, findet die Wunderlampe und den dazugehörigen Geist, der ihm zu Diensten sein und ihm drei Wünsche erfüllen will. Auch der Großwe- sir versucht, sie in seinen Besitz zu bringen, um seine Macht weiter aus zu bauen. Aladdin hat andere Wünsche, er hat ein Auge auf die hüb- sche Prinzessin geworfen und möchte sie beeindrucken... Amüsant- abenteuerliche Live-Action-Neu-Adaption eines Zeichentrickklassikers nach Märchenvorlage, die u.a. mit Will Smith als Geist aus der Lampe einen stärker komischen Anstrich bekommt. Guy Ritchie, der bereits "Sherlock Holmes" fürs moderne Publikum ummodelte, setzt hier seinen ersten Familienfilm um: Ein turbulentes Abenteuer, das zwar auch wie von Ritchie zu erwarten mit einfallsreicher Action aufwartet, aber in üp- piger, bunter Märchen-Optik und positiver Message dennoch ein klassi- scher Disney-Titel ist.

Am kommenden Mittwoch wird dann der Titel "Der Fall Collini" gezeigt. Hier eine kurze Einführung:
Packendes Justizdrama nach Bestsellervorlage u von Ferdinand von Schirach um einen jungen Anwalt ("Fack ju Göhte"-Star Elyas M'Barek), der bei seinem ersten und aussichtslos scheinenden Fall einem Justiz- skandal auf die Spur kommt. - Caspar Leinen hat keine Erfahrung als Strafverteidiger und schlittert in einen höchst brisanten und prominenten Mordfall. Handelt es sich beim Opfer um einen Großindustriellen und unterstützt ein renommierter Anwalt, der auch ein ehemaliger Professor von Caspar ist, die Klägerseite. Besonders prekär ist, dass der Tote Hans Meyer, Mentor, ja Ziehvater von Caspar, und dessen Enkelin, Caspars Jugendliebe war, die als Nebenklägerin auftritt. Der Angeklagte verweigert die Aussage. Caspar muss selbst recherchieren.
Die Vorschau ist spannend zu lesen. Denn demnächst wird "Rocketmasn" und X-Men: Dark Phoenix" zur Aufführung gelangen. Vorfreude lohnt sich - die Filme extrem mehr!

Alles weitere Fakten sind auf der kompakten Grafik dokumentiert. Das Gandeon-Team ist vorbereitet, freut sich auf bewährte und frische Gäste des kultigen Kino-Tempels in der Provinz. Hier geht's noch persönlich, gemütlich, mit viel Liebe zum eigenen Kino zu. Gandeon - das ist Kino mit Mehrwert!
red/Foto: Thomas Fischer












8.06.2019 • 21:56 Uhr

Auf dem Schulgelände: Zwei Brüder (13,16) geschlagen und getreten

Am Freitag kam es gegen 12 Uhr auf dem Gelände der Haupt-und Realschule in Goslar zu Streitigkeiten zwischen fünf Schülern, in deren Verlauf die 13 und 16- jährigen Brüder geschlagen und getreten wurden. Die drei Tatverdächtigen (13, 16 und 16 Jahre alt) flüchteten anschließend vom Schulhof. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Oberharz unter der Telefonnummer 05323/941100 zu melden.
Die Polizei machte weder nähere Angaben zu den mutmaßlichen Schlägern noch zu dem Umstand, ob es eine Aufsicht gab oder nicht.
red/pol










8.06.2019 • 21:38 Uhr

Blumiges Mysterium: Klatschmohn natürlich und kunstvoll

Hinschauen. Annehmen. Aufnehmen. Fasziniert sein. Blumenpracht in diesen Junitagen. Klatschmmohn überall. Blutrote Blüten am Straßenrand, Ackersaum und im Wildblumenbeet. Südniedersachsen ist voll davon. Alles natürlich, pur und schön.

Dann der Besuch in einer Klinik in unserer Region. Dort, wo Krebspatienten mit Strahlen therapiert werden, wieder eine Mohnblume. Diesmal gemalt in zwei Bildern. Der Stengel unterbrochen. Die Blüte abgenabelt.
Sinnbild wofür?
Hoffnung - Leben - Krebs - Unterbrechung - Hoffnung, Hoffnung über alles!
red/Fotos: Marc Reiser












8.06.2019 • 15:54 Uhr

Sole-Waldschwimmbad eG Bad Gandersheim: Neue Hiobsbotschaften "Bilanzverlust" nicht gedeckt und keine Fördermittel vom Bund

Die Betriebsgenossenschaft Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim eG bleibt weiter eine der ganz großen Baustellen der Roswithastadt. Jetzt sind neue Hiobsbotschaften bekanntgeworden. Bekanntlich befindet sich das Bad im zweiten Jahr der Schließung des Freibades. Der Hallenbadbetrieb läuft. Brandaktuell ist die bestätigte Tatsache einer für den 26. Juni 2019 angesetzten 10. Generalversammlung. Ihre unverzügliche Terminierung geschieht aus einem bedeutenden Anlass: "Es ist der Fall eingetreten, dass der derzeitige Bilanzverlust nicht durch die Rücklagen und die Hälfte des Gesamtbetrages der Geschäftsguthaben gedeckt ist, so dass wir gemäß § 33 Abs.3 Genossenschaftsgesetz vorsorglich und pflichtgemäß unverzüglich zu dieser Generalversammlung einladen", so heißt es in einem dem Redaktionsnetzwerk vorliegenden offiziellen Originaldokument.

Am 26. Juni 2019 dürfte Vorstandsvorsitzender Gerhard Dörries nicht allein zu der finanziellen Schieflache der Gesellschaft Stellung beziehen. Es ist bereits in die Öffentlichkeit lanciert worden, dass erhoffte Förderzuschüsse des Bundes zur möglichen Sanierung des Sole-Waldschwimmbades vorerst nicht fließen werden, weil die Anträge dafür abgelehnt worden sind. Was das für die Zukunft des Bades - vor allem des Freibades bedeutet - bedarf einer ungeschminkten Transparenz. Denn, die Immobilie gehört nach wie vor der Stadt Bad Gandersheim. Das bedeutet sie ist Eigentum aller Bürger und Bürgerinnen. Sie erwarten Aufklärung darüber, ob sich die Stadt das Objekt weiter leisten kann und inwieweit es dem ehrenamtlichen Management in der Betriebsgenossenschaft überhaupt noch konzeptionell, strategisch, finanziell und operativ möglich erscheint, das Wald Schwimmbad als "halbes" oder "ganzes" am Netz zu halten.
red/Foto: Fis WMG










8.06.2019 • 13:34 Uhr

Millionenprojekt Rathaussanierung: Heute "Fassaden-Fest" vom Kleinsten

Heute . Samstagvormittag. Ab 11 Uhr in Bad Gandersheim in Südniedersachsen: Den Abschluss der ersten Bauabschnitte beim mehrjährigen Millionen-Projekt "Rathaus-Sanierung" haben soeben gut fünf Dutzend Menschen mit einem kleinen "Fassaden-Fest" begangen. Zur Einweihung der neuen schneeweißen Fassade (Nordfront, Westseite) hatten Bürgermeisterin Franziska Schwarz und die Museumsfreunde eingeladen. Im Rahmenprogramm gab es die Möglichkeit das Heimatmuseum zu besichtigen. Auf dem Markplatz bot Akki Kolbe mit Servicedame in seinem Stand knackige Bratwurst, Leberkäs im Brötchen und Kaltgetränke an. Außerdem spielte ein singender Alleinunterhalter an seiner elektrischen Orgel lockere Melodien. An den aufgebauten Stehtischen selbstverständlich lockere Gespräch - auch und besonders über die schneeweiße Fassade des Rathauses. Prominente Gäste unter anderen Bürgermeisterin Schwarz, ihr Mann der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz und Vize-Bürgermeisterin Ingrid Lohmann sowie die neue Geschäftsführerin der Landesgartschau-Gesellschaft Lena Guth und Stadtsprecher Manfred Kielhorn. Außerdem zahlreiche Mitglieder der Museumsfreunde.


















8.06.2019 • 09:36 Uhr

Hillerse heute um 4 Uhr: Rauchmelder bewahren Menschen vor Feuertod - Brand eines Einfamilienhauses mit drei verletzten Personen

Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es zu einem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus in Hillerse im Quartier Zum Leineufer. Die Bewohner, eine 55-Jährige und ein 49-Jähriger, wurden gegen 4 Uhr am heutigen Samstag durch einen ausgelösten Rauchmelder wach. Sie konnten aufgrund der Rauchentwicklung das Haus jedoch nicht mehr durch das Erdgeschoss verlassen. Sie wurden von Ersthelfern durch Anlegen einer Leiter am Badezimmerfenster des Obergeschosses gerettet. Ein Ersthelfer und die beiden Bewohner erlitten eine Rauchgasintoxikation und mussten einem Krankenhaus zugeführt werden. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen ca. 80.000 Euro. Das Gebäude ist gegenwärtig nicht mehr bewohnbar. gro











8.06.2019 • 09:12 Uhr

Klimafreundliche Kühltechnik bei "Harzländer" in Bad Gandersheim erfolgreich im Testbetrieb angefahren - "Kälte, die aus der Wärme kommt"

Erstmals wird in Niedersachsen in einer Fleischwarenfabrik Abwärme aus einer Biogasanlage für Kühltechnik genutzt

Es ist ein Paradigmenwechsel in der soeben im Testbetrieb angefahren neuen Kühltechnik im Bad Gandersheimer Unternehmen "Harzländer"-Gruppe, das zur Prahmanen & Neidhardt GmbH gehört. Diese Innovation ist aus verschiedenen Gründen eine absolute Novität nicht nur für Bad Gandersheim , sondern nach Aussagen von Fachleuten ein Vorbildprojekt in Niedersachsen. Denn erstmals wird in dem Unternehmen durch ein komplexes Absorberaggregat aus der Abwärme einer benachbarten Biogasanlage Kälte für die Produktions- und Lagerungsräume in der Fleischwarenfabrik produziert. "Wir erhalten 90 Grad heißes Wasser. Im Absorber wird aus diesem heißen Wasser über Kühlverdampfer eine Kälte von 10 Grad produziert und in unsere Produktions- und Lagerhallen verströmt", erklärt Geschäftsführer Jochen Neidhardt beim jetzt vorgenommen Testlauf der neuen Absorbertechnik. Der Vorteil: "Den bisherigen Energieaufwand mit elektrischem Strom fürdie alte Kühltechnik können wir so bis zu 30 Prozent verringern", so Neidhardt weiter. "Und das tut dem gesamten Klima gut", beschreibt er weitere umweltfreundliche Wirkungsweise.

Praktischer Klimaschutz vor Ort und
"Industrie 4.0" beim "Harzländer" in der Anwendung

Mit intelligenten technischen Lösungen einen nachweisbaren und effizienten Klimaschutz aktiv und praktisch betreiben, auch dieses vernünftige Ziel verfolgt der Geschäftsführer für sein Unternehmen in Bad Gandersheim. Neidhardt ist optimistisch, dass nach Ablauf der gut vierwöchigen Testphase die neue Absorbertechnik in den Vollbetrieb geht. Sie basiert übrigens in ihrer gesamten Steuerung und dem Controlling auf digitaler Basis. Das Zukunftsprojekt "Industrie 4.0" zur umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion hat mit der jetzt installierten Kühltechnik beim "Harzländer" praktische Anwendung gefunden.

Hintergrund:
Die "Harzländer"-Gruppe ist ein Bad Gandersheimer Unternehmen mit eine Reihe von Filialen in der Region. Es gehört zur Prahmann & Neidhard -GmbH und ist ein bedeutender Arbeitgeber in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Das auf Fleischwaren spezialisierte Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 170 Menschen, darunter auch Auszubildende.
red/Fotos: "Harzländer" /Thomas Fischer
















8.06.2019 • 08:33 Uhr

Großer Tag für die Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim: Neue Fahrzeuge - Freude bei Wehren in der Harzbörde und Helmscherode

Lange haben sie warten müssen. Gestern war ein bedeutender Tag für die Schwerpunktfeuerwehr in Bad Gandersheim und Freiwilligen Feuerwehren Harzbörde und Helmscherode. Bei schönem Wetter erfolgte auf dem Gelände des Gandersheimer Feuerwehrhauses in der Heckenbecker Straße die offizielle Übergabe der Fahrzeuge durch Stadtverantwortliche wie beispielsweise Bürgermeisterin Franziska Schwarz und den Spitzen der Feuerwehr mit Stadtbrandmeister Kai Uwe Rostock und Ortsbrandmeister Wilfried Nobel. Es herrschte große Dankbarkeit und Genugtuung über die technische Optimierung des Feuerschutzes eben durch die neuen und modernen Mobile. Die Fahrzeuge wie ein HLF 20 und ein MTW wurden der Schwerpunktfeuerwehr übergaben. Ein TLF ging an die Freiwillige Feuerwehr Harzbörde und ein neues TSF an die Feuerwehr Helmscherode.

Die Bilder dokumentieren das erfreuliche Ereignis am gestrigen Spätnachmittag. Die Christdemokraten waren mit einer starken Delegation vertreten. Dazu gehörten Ratsherr Rudolf Hermes, David Artschwager, Anke Ahrens, Alexander Appelius und Heinz-Friedrich Overbeck. Nach den offiziellen Reden hatten die Protagonisten die Gelegenheit, sich die neuen Fahrzeuge im Detail erklären und vorführen zu lassen.
red/Fotos: Marc Reiser
















7.06.2019 • 19:24 Uhr

It's summertime: Weltstar Phil Collins heute live im Berliner Olympiastadion - Tausende passieren simply-X Control Gates

Herrlicher Sonnenschein. Ein warmes Lüftchen weht. Der Himmel ganz in Blau, so gut wie wolkenfrei. Tausende Menschen, schon sommerlich angezogen, strömen seit Stunden auf das Gelände des Olympiastadions in der Weltstadt Berlin. Die hat heute einen absoluten Weltstadt zu Gast: Phil Collins gibt am heutigen Vorabend des Pfingstfestes ein großes Livekonzert in der gigantischen Arena . Ein Event der Superlative.
Und wieder ist das Gandersheimer Unternehmen für hochmoderne elektronische Einlass- und Bezahlsysteme mit von der Partie. "Alles läuft easy!", freut sich Holger Steinhoff von simply-X über eine reibungslose Technik. Natürlich ist der Manager heute im Olympiastadion mit seinem Team vor Ort. Die Konzertbesucher passieren beim Einlass ins Stadiongelände die simply-X Control Gates. Dann flanieren sie über das riesige Partygelände, genießen das sommerliche Flair mit den zahlreichen Imbiss- und Getränkeständen. Auch hier die digitale Welt der simply-X Bestell- und Cashsysteme im Einsatz. Auf den grünen Rasenflächen wird sich niedergelassen, wird die Zeit bis zum Liveauftritte von Phil Collins in gemütlicher Zweisamkeit oder in lockerer Gemeinschaft mit Cliquen und Freunden ganz entspannt verbracht. Ein friedliches Festival vom Feinsten.
Bei rund 40 Events dieses Kalibers ist simply-X mit seinen Aggregaten, Produkten und Manpower in diesem Festival-Sommer 2019 in Deutschland und in Europa im Topeinsatz.
red/Fotos: simply-X














7.06.2019 • 15:04 Uhr

Gute Neuigkeiten: Vermisster Jeehyeon E. aus Göttingen zitternd aber wohlbehalten aufgefunden

Der seit Sonntagmittag aus Göttingen vermisst gewesene Jeehyeon E. (wir berichteten) lebt. Das berichtet soeben die Göttinger Polizei. Und weiter heißt es:

Passanten fanden den 50-Jährigen am Freitagmorgen (07.06.19) gegen 07.45 Uhr zitternd auf dem Radweg an der L 563 zwischen Dahlheim und Uschlag (Gemeinde Staufenberg) liegend und alarmierten den Rettungsdienst.

Der stark unterkühlte Mann wurde sofort in ein Krankenhaus nach Kassel (Hessen) gebracht. Es geht ihm nach derzeitigen Informationen den Umständen entsprechend gut. Wie er von Göttingen bis an die hessisch-niedersächsische Landesgrenze kam, ist noch unbekannt.jk










7.06.2019 • 14:53 Uhr

Auf der B3: Kalefelderin (47) bemerkt Auto eines 82-Jährigen zu spät - Kind (10) bei Auffahrcrach verletzt

NORTHEIM (fal) - Am Donnerstag gegen 15.15 Uhr kam es auf der B 3 in Höhe der A 7 zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine zehn Jahre alte Beifahrerin leicht verletzt wurde. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 7.000 Euro.

Eine 47 Jahre alte Kalefelderin war mit der 10-Jährigen in einem Pkw auf der B 3 in Richtung Northeim unterwegs. Vor der Ampel am Autohof hatte sich ein kleiner Rückstau gebildet. Die 47-Jährige bemerkte den unter der Autobahnbrücke stehenden Pkw einer 82 Jahre alten Northeimerin zu spät und fuhr auf.

Das Kind wurde nur leicht verletzt. Der Pkw der Kalefelderin war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. ots










7.06.2019 • 14:50 Uhr

"Goldige" Sprühattacke auf Verkehrsschilder

In der Zeit von Donnerstag, 30.Mai, bis Sonntag, 02.Juni, wurden in der Dasseler Feldmark drei Verkehrszeichen und ein Teil eines Brückengeländers mit goldener Farbe besprüht. Die Schilder standen an der sogenannten Panzerbrücke, auf einem Feldweg von der Straße Am Burgberg in Richtung Relliehausen. Der oder die Täter haben zwei Warnbaken komplett und ein Verkehrszeichen (7,5 Tonnen ) mitsamt Pfosten vergoldet. Außerdem wurde noch ein Stück des Matellgeländers besprüht. Der Schaden beträgt ca. 500 Euro. Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in einbeck oder in Dassel.pap










7.06.2019 • 14:45 Uhr

Dunkle Materie und Quantengravitation – Forschende diskutieren unbeantwortete Fragen der Physik

Expertinnen und Experten der Quantenforschung treffen sich in Hannover

Zur Konferenz "Quantenmetrologie und Physik jenseits des Standardmodells" kommen vom 11. – 14. Juni 130 internationale Expertinnen und Experten aus den Bereichen Grundlagenforschung der Physik, Präzisionsmesstechnik und quantenverstärkte Messungen in Hannover zusammen. Die Forschenden wollen neue Strategien entwickeln, um kleine aber wichtige Risse in unserem physikalischen Weltbild zu erkennen.

Die moderne Physik wurde durch die Entwicklung zweier fundamentaler Theorien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begründet: der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantenmechanik. Die Quantenmechanik bestimmt die Physik der kleinen fundamentalen Teilchen wie Elektronen; die allgemeine Relativitätstheorie beschreibt große Objekte mit gravitativen Wechselwirkungen wie Sterne und Galaxien. Trotz des großen Erfolgs der modernen Physik bei der Erklärung der meisten unserer physikalischen Beobachtungen gibt es eine Reihe offener, unbeantworteter Fragen. Kosmologische Beobachtungen belegen zum Beispiel, dass es im Universum unbekannte Materie- und Energiequellen geben muss, die wir mit unseren aktuellen Detektoren nicht sehen können - die sogenannte dunkle Materie. Dunkle Materie besteht aus massiven Teilchen, die zwar existieren, aber die Welt, die wir erleben, kaum stören. Ein weiteres Beispiel ist die Inkompatibilität der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantenmechanik: Bisher konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler keine einheitliche Theorie formulieren, die die Physik von Elektronen und Sternen gleichermaßen beschreibt.

Antworten auf solch grundlegende Fragen versucht man üblicherweise durch kosmologische Beobachtungen oder mit riesigen Teilchenbeschleunigern zu finden. Aber auch in Standardlabors sind Experimente möglich, etwa wenn sie extrem empfindliche Geräte erfordern, weil die zu erwartenden Effekte winzig sind. Solche extremen Empfindlichkeiten können von sogenannten Quantensensoren erreicht werden – Sensoren, die die faszinierenden Eigenschaften der Quantenmechanik nutzen. Zum Beispiel können die besten Atomuhren von heute die Zeit mit 18-stelliger Genauigkeit messen, und man kann hoffen, vorbeiziehende Wolken aus dunkler Materie durch winzige Frequenzänderungen zu erkennen.

Auf den Gebieten der Quantensensorik und der Präzisionsmessung gehören Physikerinnen und Physiker der Leibniz Universität Hannover und der Physikalischen Bundesanstalt in Braunschweig zu den führenden Köpfen. Dies stellen sie in mehreren gemeinsamen Projekten der Spitzenforschung wie etwa dem Exzellenzcluster „QuantumFrontiers – Licht und Materie an der Quantengrenze“ oder dem Sonderforschungsbereich „DQ-mat – Designte Quantenzustände der Materie“ unter Beweis. Die im Herrenhäuser Schloss stattfindende Konferenz wird von beiden Einrichtungen gemeinsam organisiert und von der VolkswagenStiftung finanziert.
red











7.06.2019 • 14:39 Uhr

Besorgte Notenbanken

Wirtschaftskommentar von Dr. Ulrich Kater,

Die Aktienmärkte bekommen aktuell Halt vor allem durch die Notenbanken: Die EZB steht zur Stützung für weitere expansive Maßnahmen bereit, und in den USA rechnen Marktteilnehmer mit einer baldigen Zinssenkung. Dennoch: Der Stimmungsindikator Sentix, der in der kommenden Woche veröffentlicht wird, sollte - nicht zuletzt wegen der Zolldrohungen - nachgeben.

Die Börsen präsentierten sich in der zurückliegenden Woche uneinheitlich. Insgesamt überwogen negative Neuigkeiten. Das große politische Risiko durch die anhaltendenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China wurde erneut durch Drohungen des US-Präsidenten befeuert. Erschwerend kamen Zollankündigungen gegenüber Mexiko hinzu. Und doch gab es Halt für die Aktienmärkte. Er kam von den Notenbanken, deren Besorgnisse über die sich verdüsternden Konjunktur- und Inflationsperspektiven Hoffnung auf Unterstützung der Geldpolitik nährt. Der US-Notenbank Fed werden baldige Zinssenkungen unterstellt. Passend dazu kommunizierte die Europäische Zentralbank bei ihrer Sitzung am Donnerstag, dass sie bereit steht zusätzliche expansive Maßnahmen zu ergreifen, wenn sich die Perspektiven weiter eintrüben.

Wenig Inflation, noch geringere Zinsen

Die Inflationserwartungen sind wieder zurückgegangen. Gepaart mit der erkennbaren Bereitschaft der Notenbanken, konjunkturellem Ungemach bei Bedarf entgegenzuwirken, ist die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf ein Rekordtief von unter -0,2 Prozent gefallen. Die zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten werden an dieser Situation kaum etwas ändern. Der Stimmungsindikator Sentix dürfte dank der Zolldrohungen nachgeben, und die Industrieproduktion der Eurozone war im April schwach. Vermutlich werden eher überraschende politische Nachrichten die Aufmerksamkeit der Aktienmärkte auf sich ziehen. Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank.











7.06.2019 • 14:34 Uhr

Bundesrat beschließt Gesetz zur Vergütungserhöhung

BdB begrüßt Entscheidung als ersten wichtigen Schritt und mahnt weitere Reformen an

Berufsbetreuer/innen auch in Südniedersachsen erhalten ab Juli 2019 mehr Geld. Die Vergütung für Berufsbetreuer/innen steigt um durchschnittlich 17 Prozent. Es ist die erste Erhöhung nach 14 Jahren. Die Länder haben heute Vormittag im Bundesrat dem Gesetz mit großer Mehrheit zugestimmt, das im Mai vom Bundestag in zweiter und dritter Lesung angenommen worden war. Berufsbetreuer leisten einen „wichtigen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen rechtlichen Betreuung und zum sozialen Zusammenhalt“, so die Begründung. Daher hätten sie Anspruch auf eine angemessene Vergütung, die auch die allgemeine Lohn- und Preisentwicklung berücksichtigt.

Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen begrüßt die Entscheidung als ersten wichtigen Schritt zur Sicherung des Systems Betreuung. Der BdB-Vorsitzende Thorsten Becker sagte: „Wie freuen uns, dass die Vergütungserhöhung endlich Realität wird. Sie ist von zentraler Bedeutung, um das Überleben der Betreuung kurzfristig zu sichern.“ Becker mahnte weitere Reformschritte an: „Wir haben die Rezepte für eine erfolgreiche Reform des Betreuungswesens in der Schublade und die Zutaten die nötig sind, um die Qualität der rechtlichen Betreuung für Menschen mit Behinderungen in Deutschland nachhaltig zu sichern. Lassen Sie uns darüber reden.“

Schleswig-Holsteins Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung Dr. Sabine Sütterlin-Waack betonte, dass dieses Ergebnis nur möglich war, weil Bund und Länder im Vorfeld des Gesetzentwurfs eng zusammengearbeitet hätten. Und weiter: „Mir liegt das Betreuungswesen sehr am Herzen. In den vergangenen Jahren habe ich mich mit der Komplexität der Tätigkeit von rechtlichen Betreuerinnen und Betreuern eingehend befasst. Ich habe mir vor Ort und in vielen Gesprächen ein umfassendes Bild machen dürfen. Ich bin der Überzeugung, dass diese qualitativ hochwertige Arbeit entsprechend bezahlt werden muss. Und dafür sorgen wir!“

Der Bundesrat beschloss außerdem, das Abrechnungssystem zu modernisieren: Statt Einzelabrechnungen gibt es künftig monatliche Fallpauschalen. Dies soll den Ländern ermöglichen, die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Betreuungsfälle zu berücksichtigen und angemessen zu vergüten.

Das Gesetz geht nun über die Bundesregierung an den Bundespräsidenten zur Unterzeichnung und wird anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet.

Hintergrund:
Im System der rechtlichen Betreuung herrschen Ressourcenmangel und Qualitätsdefizite – das Feld gleicht seit vielen Jahren einer Großbaustelle. Berufsbetreuer/innen können sich weder genügend Zeit für ihre Klient/innen nehmen, noch wird ihre Arbeit leistungsgerecht vergütet – dies ist wissenschaftlich belegt! Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen fordert die angekündigten strukturellen Verbesserungen (z.B. Kontrolle des Berufszugangs, Berufsaufsicht, Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention). Der BdB hat zu vielen Qualitäts-Bereichen bereits Konzepte entwickelt und Instrumente eingeführt, beispielsweise Beschwerdemanagement, Betreuungsmanagement, Qualitätsregister. Mit diesem „Pfund“ will er jetzt mit der Politik konstruktiv diskutieren.
red/fis











7.06.2019 • 14:30 Uhr

Landesgartenschau-Fenster aktuell: Wohin führt uns der grüne Tunnel?

Noch ist es einige Zeit hin bis zur großen Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Solange muss man nicht warten um Schönes in Natur und Gärten zu sehen:
Das basisnahe Team des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group hat sich in diesen Tagen auf den Weg gemacht. Wir nennen es "Entdeckungsreise in Bad Gandersheimer Gärten". Eine erste dieser wunderbaren natürlichen Oasen gibt es etwas am Rande des Skulpturenweges von Gandersheim über Brunshausen nach Lamspringe. Wer den grünen Tunnel durchläuft gelangt in den "Großen Garten" in Brunshausen. Er ist auf dem "Hügel" des Lönings'schen Parks zu schauen, einzuatmen, auf den Punkt gebracht, zu erleben. Und das nicht erst 2022. Hier. Heute. Jetzt. Heimat von ihrer schönsten Seite!
red/Foto: Thomas Fischer










7.06.2019 • 14:20 Uhr

Achtung! Tempokontrollen! In Kalefeld wird gleich nach Pfingsten geblitzt

In der Woche vom 10. bis 16. Juni 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten auf öffentlichen Straßen im Autoverkehr Geschwindigkeitsmessungen durchführen:
Dienstag, 11.Juni: Raum Kalefeld
Mittwoch, 12.Juni, Raum Katlenburg-Lindau.
Donnerstag, 13.Juni: Raum Moringen
Freitag, 14.Juni: Raum Nörten-Hardenberg
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer










6.06.2019 • 22:31 Uhr

LANDKREIS NORTHEIM Stellungnahme zum SuedLink: Sinnhaftigkeit der 700 Kilometer langen Trasse soll geprüft werden

Der Landkreis Northeim hat nach Beratung im Kreisausschuss gegenüber der Bundesnetzagentur fristgerecht seine Stellungnahme zum SuedLink abgegeben. Die Höchstspannungsleitung soll sich über etwa 700 Kilometer zwischen Wilster in Schleswig-Holstein und Grafenrheinfeld in Bayern erstrecken.
Neben detaillierten fachlichen Anmerkungen erhebt der Landkreis darin folgende Forderungen:
1. Vor der Beurteilung einzelner Trassenkorridore oder Trassenkorridorsegmente ist die Sinnhaftigkeit der Planung einer 700 Kilometer langen Trasse kritisch zu überprüfen. Die Aufnahme des SuedLink in den Bundesbedarfsplan erfolgte bereits 2013. Mittlerweile ist die dezentrale Energieerzeugung in Deutschland aber deutlich vorangeschritten. Darüber hinaus erscheint es für die Bevölkerung der nördlichen Landesteile nicht zumutbar, dass diese durch Windenergieausbau und Stromtrassen belastet werden, während im Süden Deutschlands enorme Siedlungsabstände, die für Windenergieanlagen veranschlagt werden, den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien einschränken bis unmöglich machen. Daher wird im Sinne einer gerechten Verteilung der Belastung der Bevölkerung eine Überprüfung gefordert.
2. Die Belastung der betroffenen Grundstückseigentümer und Landnutzer ist so gering wie möglich zu halten. Vor der endgültigen Festlegung eines Trassenkorridors sind alle Möglichkeiten zur Parallelführung des SuedLink mit der A 7 und der ICE-Trasse sowie alternative Methoden der Erdkabelverlegung (minimierter Eingriff, Schmaltrassen, bodenschonendes Vorgehen) zu prüfen und die Ergebnisse der Prüfung zu dokumentieren.
3. Die betroffenen Grundstückseigentümer sind angemessen zu entschädigen.
4. Der Vergleich zwischen der derzeitigen Vorzugstrasse und der sog. Osttrasse ist zu wiederholen. Das beauftragte Büro „Oekos“, das auch für die Stadt Göttingen und den Werra-Meißner-Kreis tätig ist, hat festgestellt, dass vergleichbare Konfliktsituationen auf den beiden Trassen unterschiedlich bewertet werden. Dieser methodische Fehler ist zu korrigieren. Im gesamten Planungsraum sollen die gleichen Bewertungsmaßstäbe angelegt werden.
5. Im Zuge der aktuellen Trassenplanungen muss vermieden werden, dass Ortschaften von Höchstspannungsleitungen umzingelt werden. Eine Tangierung beispielsweise durch die Wahle-Mecklar-Leitung westlich einer Ortschaft und durch den SuedLink östlich derselben Ortschaft muss verhindert werden. Das trifft im südlichen Bereich des Landkreises für die Ortschaften, Gladebeck, Hevensen und Wolbrechtshausen zu.

Die Bundesnetzagentur wird die eingegangenen Stellungnahmen jetzt prüfen und einen Erörterungstermin durchführen: Alle, die sich geäußert haben, können ihre Einwendungen mit der Bundesnetzagentur und den Übertragungsnetzbetreibern fachlich diskutieren. Das Ziel ist ein technisch und ökonomisch sinnvoller Korridor, mit dem gleichzeitig die negativen Folgen für Mensch und Umwelt so gering wie möglich bleiben. Innerhalb dieses Korridors wird dann im anschließenden Planfeststellungsverfahren die konkrete Trasse für das Vorhaben festgestellt. lpd











6.06.2019 • 22:11 Uhr

Oberschule und Kreisvolkshochschule: Mit Englisch-Zertifikat bessere Chancen im Leben

Neun Schülerinnen und Schülern der Oberschule Northeim wurde jetzt in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Northeim das international anerkannte „European Language Certificate“ der Niveaustufen A2 und B1 überreicht.
Festgestellt wurden die Kompetenzen in der Zielsprache Englisch in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben. Die Verleihung fand in der Aula der Oberschule statt. Eingerahmt wurde die Zertifikatsübergabe von der Schulband. Oberschulrektor Henning Schult ist stolz auf das Engagement der Schüler und freut sich, dass bei Bewerbungen die guten und sehr guten Englischkenntnisse dokumentiert werden können.
Seit September 2018 trafen sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, um sich auf die englische Sprachprüfung vorzubereiten. Anne Diesner, Oberschulrektorin als didaktische Leitung an der Oberschule und seit sieben Jahren Initiatorin der Englisch-AG, erinnert sich gerne zurück an die AG-Stunden, in denen mit Kuchen und Tee, nach englischer Art gelernt wurde. Sie lobte die Motivation der Teilnehmenden, die freiwillig nach der sechsten Stunde daran teilgenommen und jetzt diese guten Prüfungsergebnisse erreicht haben. Sie überreichte jeder und jedem ein individuell ausgewähltes Buch in englischer Sprache mit einer persönlichen Widmung.
Julia Snow, von der TELC gGmbH sagte, dass die Prüfung kommunikationsorientiert ist und damit die Verständigung und die Anwendung in der Praxis im Vordergrund stehen, Stefanie Turano, Programmbereichsleitung Fremdsprachen bei der Kreisvolkshochschule Northeim, ist beeindruckt, dass die Schülerinnen und Schüler sich freiwillig dieser Prüfung gestellt haben. Diese guten Englischkenntnisse bieten nicht nur Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, sondern auch die Möglichkeiten Freundschaften und neue Erfahrungen in der ganzen Welt zu sammeln. lpd

Nach der Übergabe der Englisch-Zertifikate (von links nach rechts): Julia Snow von der telc gGmbH, Anne Diesner (Oberschulrektorin als didaktische Leitung), Julia Koch, Theres Golly, Robert Weimer, Julia Karbownik, Julian Eilerts, Hanna Zoike, Sophie Koch und Oberschulrektor Henning Schult. Es fehlen: Leia Brinkmann und Alena Ohlig. Foto: lpd












6.06.2019 • 21:55 Uhr

Glückstag

Es passiert immer wieder. So beim jüngsten Theaterfest in Bad Gandersheim. Aus der Tasche eines Gastes geht ein Schlüsselbund mit Anhängerband verloren. Besonders ärgerlich: Alle fünf Schlüssel sind wichtig. Zwei eröffnen sogar sensible Bereich. Alles intensive Nachsuchen noch am Tag des Festes und die Zeit bis heute lassen das Schlüsselbund mit dem gelbschwarzen BvB Band nicht wieder auftauchen.

Bis zur heutigen Begegnung mit Festwirt Gebhard Jungblut auf der Stiftsfreiheit. Als er von den vermissten Türöffnern hört erinnert er sich: "Bei uns im Zelt ist ein Schlüsselbund mit dem auffälligen gelb-schwarzen BvB Insignien abgegeben worden. Wir haben das zur Polizeiwache gebracht." Jungesblut und Sandra hören einen ersten Riesenstein vom Herzen des Mannes plumpsen, der seit Tagen Stress wegen der abhanden gekommenen Schlüssel hat. Sofort ist Nachfrage auf dem Polizeikommissariat angesagt. Dort sucht ein freundlicher Beamter eifrig in der einzigen Schublade für Fundsachen , aber vergeblich. "Es kann sein, dass die Schlüssel wahrscheinlich schon im Fundbüro abgegeben wurden", meint er zu wissen.

Also im Laufschritt ins Bügerbüro. Die nette Servicedame wird gefragt, ob etwas abgegeben worden ist. Dann schaut in einen ganzen Stapel von zugeklebten Briefumschlägen. Die Inhalte sind jeweils auf dem Umschlag vermerkt. So auch ein fünfteiliges Schlüsselbund mit einem Anhängerband. Sie nimmt das Kuvert. Reißt den Umschlag auf. Und endlich kommt das gelb-schwarze Band und danach die Schlüssel zum Vorschein. Nun macht sich die komplette Riesenerleichtung breit. Danke! Ich könnte sie alle umarmen: Gebhard Jungblut, den Polizisten, die Dame im Bürgerbüro.

Was dann folgt macht den Tag zum Glückstag: In der Kartenzentrale soll ein Umtausch von drei Karten für das Festspielstück "Spatz und Engel " über die Bühne gehen. Der ursprüngliche Termin kann leider nicht besetzt werden. Ein plötzlicher Klinikbesuch macht die geplante Theaterkost unmöglich. Ergo ein "harter" Grund für einen Umtausch. Herr Henniges nimmt meine Umtauschbitte mit ernster Miene zur Kenntnis. "Eigentlich geht das nicht. Ich muss das der Geschäftsführung vorlegen...", deutet er eine mögliche Kompetenzüberschreitung an wenn er eigenmächtig handelt. Denn, prinzipiell sind Umtauschaktionen nicht gern gesehen. "Aber wenn schwerwiegende Gründe wie ein Krankheitsfall vorliegen, können wird das machen. Allerdings mit einer Einschränkung", sagt der Mann. "Und die wäre?" möchte ich wissen. "Das kostet pro Karte eine Gebühr von drei Euro. So steht das in unseren Geschäftsbedingungen." , schiebt Herr Henniges erklärend nach.
Tief in mir sträubt sich zunächst ein ungutes Gefühl. Schließlich kostet mich die Karte nun statt 39 Euro 42 Euro. Aber dann überwiegt das bessere Gefühl: Mit den neuen Karten für einen neuen Termin ist sichergestellt, dass meine Lieben nun gemeinsam "Spatz & Engel" erleben dürfen.
Artig zahle ich die 12 Euro Sondergebühr für den schlichten Austausch der Karten, der dank der Elektronik innerhalb von nicht einmal einer Minute technisch abgewickelt ist. Mein Dank geht an Herrn Henniges. Auch ohne die Einschaltung der Geschäftsführung und weiterer Verzögerungen hat er flexibel und kundenfreundlich entschieden und gehandelt.

Es ist heute mein Glückstag - und der wird dann um 16 Uhr noch gekrönt, als sich urplötzlich und spontan auf der Stiftsfreiheit die freundliche Begrüßung /Begegnung mit den neuen Geschäftsführerin der Landesgartenschau Gesellschaft, Frau Lena Guth, ergibt. Sie strahlt und freut sich, wirkt unheimlich sympathisch. Eine schönere Werbeikone für die Landesgartschau konnte mir heute nicht begegnen!
red/Foto: Thomas Fischer














6.06.2019 • 21:06 Uhr

Wasserwirtschaft äußert sich zum Entwurf einer neuen Düngeverordnung

Zu den heutigen Beratungenvon Bund, Ländern und Verbänden zur Dünge-Verordnung erklärt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser:
"Es gibt zwar einige Verbesserungen, dennoch steckt der Teufel weiterhin im Detail: Zwar sollen die zulässigen Düngemengen in den nitratgefährdeten Gebieten um 20 Prozent reduziert werden. Diese Reduzierung soll jedoch nicht für alle landwirtschaftlichen Flächen gleichermaßen gelten. Vielmehr handelt es sich um einen Durchschnittswert pro landwirtschaftlichem Betrieb. Es hilft aber nichts, wenn auf der einen Fläche deutlich weniger gedüngt wird und dafür an anderer Stelle deutlich mehr Dünger aufgebracht werden darf. Das ist besonders mit Blick auf düngeintensive Sonderkulturen oder den Maisanbau absolut kontraproduktiv für den Grundwasserschutz. Gerade für solche Anbaukulturen darf es keine Durchschnittsbetrachtungen geben. Weiterhin besteht zudem die Gefahr, dass die Verordnung durch Ausnahmereglungen ausgehöhlt wird: Dies betrifft die Ermittlung der genannten Düngebedarfswerte. Gibt es hier zu viele Ausnahmen, besteht die Gefahr, dass der völlig unzureichende Status quo zementiert wird."

Hintergrzbd:
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, und seine Landesorganisationen vertreten über 1.900 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Strom- und gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes, über 90 Prozent der Energienetze sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.
red/fis










6.06.2019 • 14:23 Uhr

Körperverletzungen am Bergbad: 28-Jähriger ohrfeigt erst Kind und greift dann Eltern an

Am Mittwoch gegen 18.35 Uhr verletzte ein 28 Jahre alter Northeimer zwei Erwachsene und ein Kind durch Schläge, Tritte und Ohrfeigen. Die Northeimer Polizei ermittelt gegen den 28-Jährigen wegen Körperverletzung. Durch die Befragung der Beteiligten und verschiedener Zeugen gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass es zunächst einen Streit unter Kindern um einen Schwimmreifen gab. Ein 10-Jähriger wurde dabei von einem anderen Kind geohrfeigt. Dessen mutmaßlicher Onkel, der 28 Jahre alte Northeimer gab dem 10-Jährigen wenig später eine weitere Ohrfeige.
Die von dem 10-Jährigen verständigten Eltern erschienen im Freibad und stellten den 28-Jährigen zur Rede. Im Schwimmbad blieb es nur bei einem Streitgespräch. Anschließend verließ das Ehepaar mit dem Kind das Bergbad. Beim Einsteigen in ihr Fahrzeug wurden sie von dem nacheilenden 28-Jährigen angegriffen. Die Frau wurde durch einen Tritt gegen das Bein verletzt und ihr Ehemann erlitt Verletzungen durch Schläge ins Gesicht.

Die beiden leicht verletzten Erwachsenen wurden vor Ort von Rettungssanitätern versorgt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. fal










6.06.2019 • 14:18 Uhr

GVN veranstaltet LKW-Sicherheitstage auf dem Autohof Northeim am 12. und 13. Juni

Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e. V. veranstaltet am 12. und 13. Juni 2019 die diesjährigen Lkw-Sicherheitstage auf dem Autohof Northeim (A7 - Ausfahrt 69).

Hat's geklickt? - unter diesem Motto werden an zwei Tagen Lkw-Fahrer und Öffentlichkeit von Vertretern des Verkehrsgewerbes für die Vermeidung von Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert.

Unterstützt wird der GVN dabei durch die Polizeiinspektionen Göttingen und Northeim, den Deutschen Verkehrssicherheitsrat, die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft und zahlreiche weitere Unternehmen aus der Region.

Dabei gibt es unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte:

Besondere Sorgfalt ist bei der Beförderung von großen, schweren oder sperrigen Gütern notwendig. Insbesondere die Sicherung der Ladung verdient eine genaue Betrachtung. Neben dem DVR-Gurtschlitten und einem Überschlagsimulator ist die "Ladungssicherung" mit entsprechenden Vorführungen Schwerpunkt. Verstöße können für Unternehmer und Fahrer teuer und unangenehm werden. Um dem vorzubeugen, werden Praxistipps vermittelt, aber auch Hilfen, wie man sich bei Kontrollen verhalten sollte. Die Vorführung "Bergung aus Lkw" soll zeigen, wie mit einem verunfallten Fahrer umgegangen werden muss und was bei seiner Rettung zu beachten ist.

Am zweiten Tag gibt es dann jeweils Radarmessungen auf dem Autohof

- aber lediglich zu Demonstrationszwecken.
Des Weiteren steht die Veranstaltung an diesem Tag ganz im Fokus der "kleinen" Gäste: Verkehrssicherheitsberater der Polizei haben speziell für Schulkinder Informationen zum "Toten Winkel" bei Nutzfahrzeugen zusammengestellt. Zur Veranschaulichung des Mottos: "Der Fahrer sieht dich erst, wenn du ihn siehst" steht ein Omnibus bereit.

GVN-Bezirksgeschäftsführer Harald Gast: "Wir werben für ein besseres Miteinander zwischen allen Verkehrsteilnehmern. Dadurch lassen sich gefährliche Situationen und Unfälle von vornherein vermeiden." mp/GVN










6.06.2019 • 14:14 Uhr

Girls only - die SommerUNI

Schülerinnen lernen MINT-Studienfächer an der Leibniz Universität Hannover kennen

Wie lässt sich der Anstieg des Meeresspiegels bestimmen? Kann man aus Pflanzen Plastiktüten machen? Und wie wird aus Erdöl ein Medikament? Antworten auf diese Fragen erhalten Schülerinnen ab der 10. Klasse bei der SommerUNI, die vom 08. bis 12. Juli 2019 an der Leibniz Universität Hannover stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich an Mädchen, die mehr über Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erfahren möchten.

Die Schülerinnen erwartet ein buntes Programm aus Übungen, Vorträgen und Besichtigungen von Forschungseinrichtungen. Begleitet von Studierenden, Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen Fachbereiche können die Teilnehmerinnen erste Eindrücke von Studiengängen gewinnen und Studienabläufe und -inhalte kennenlernen. Dabei können sie sich aus einem umfangreichen Angebot gezielt einzelne Veranstaltungen heraussuchen und zu einem individuellen Wochenplan zusammenstellen – fast wie im Studium. Auch Einblicke in mögliche zukünftige Arbeitswelten wie autonomes Fahren, Nanophysik, Hochwasser- und Küstenschutz oder andere Bereiche der technischen sowie naturwissenschaftlichen Fachgebiete sind möglich. Durch die neue Kooperation mit der enercity Netz GmbH bekommen die Schülerinnen dieses Jahr erstmals die Gelegenheit auch außerhalb der Universität Ingenieurinnen und Ingenieure an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und Fragen zu stellen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung unter: www.uni-hannover.de/sommeruni
red










6.06.2019 • 14:11 Uhr

Der unendliche Wolf: Erst schützen, nun jagen

Wolfsmanagement CDU-Bundestagsabgeordneter im Gespräch mit dem Deutschen Jagdverband

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne hat sich mit Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbandes e.V. und Vizepräsident Dr. Volker Böhning über die beabsichtigte Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes ausgetauscht. Die Änderung wurde vom Bundeskabinett beschlossen und soll sowohl dem besseren Schutz der Bürgerinnen und Bürger in Regionen, wo Wölfe Wohngebiete durchstreifen oder sich diesen wiederholt nähern, wie auch dem Schutz der Weidetiere dienen.
Konkret sieht der Gesetzentwurf ein Fütterungsverbot für Wölfe vor und verpflichtet die für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörden, Wolfshybride – also Kreuzungen aus Wolf und Hund – aus der Natur zu entnehmen.
Außerdem wird die Schadensschwelle zur Entnahme von Wölfen aus der Natur herabgesetzt. Der Schaden für die Betriebe, zum Beispiel durch gerissene Schafe, muss im Vergleich zur vorherigen Regelung nicht mehr existenzgefährdend sein. Zudem dürfen nun einzelne Wölfe eines Rudels abgeschossen werden, bis hin zur Entnahme des gesamten Rudels.
Kühne: „In zahlreichen persönlichen Gesprächen mit den Betroffenen wurde mir deutlich gemacht, dass der Wolf für viele Weidetierhalter ein großes Problem ist. Daher begrüße ich diese Einigung im Kabinett. Weiterhin setze ich mich gemeinsam mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dafür ein, dass die 1:1 Umsetzung der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie durch eine weitergehende Änderung des Bundesnaturschutzes erreicht wird. Damit würde das von uns geforderte gemäßigte Bestandsmanagement der Wolfspopulation, insbesondere in bestimmten Regionen, ermöglicht.“
red/fis/Foto: Thomas Fischer

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Dr. Böhning, Dr. Roy Kühne und Hartwig Fischer.












6.06.2019 • 14:06 Uhr

Freiheit um jeden Preis – Eine Stasi-Akte erzählt:Veranstaltung der Friedrich Naumann Stiftung auf der Burg Hardeg

Anlässlich des Jahrestages des Volksaufstandes in der DDR von 1953 findet am 17.Juni 2019 die mittlerweile traditionelle Veranstaltung der Friedrich – Naumann – Stiftung auf der Burg Hardeg in Hardegsen statt. Unter dem Titel „Freiheit um jeden Preis – Eine Stasi-Akte erzählt“ berichtet Manfred Casper. 1951 in der DDR geboren, verließ er 1969 seine Reisegruppe am Schwarzen Meer, zog allein durch Bulgarien und wurde beim Fluchtversuch an der Jugoslawischen Grenze unter dramatischen Umständen festgenommen. Nach U-Haft in Sofia und Zuchthaus in Cottbus, kam er durch den sogenannten Häftlingskauf frei. Fortan stand er, obwohl er mittlerweile in der Bundesrepublik lebte, unter der Beobachtung der Stasi – wie es seine Stasi Akte erzählt.
Zu Gast werden auch der Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) aus Einbeck sein, sowie der Vorsitzende des Ortsverbandes der FDP Hardegsen-Uslar-Bodenfelde Thomas Spangenberg. „Besonders freut es mich, dass es der Stiftung jedes Jahr aufs Neue gelingt, zum Tag der Freiheit interessante Referenten für diesen geschichtsträchtigen Tag zu gewinnen. Die Burg Hardeg bietet einen würdigen Rahmen für diesen Vortrag“, so Christian Grascha.
Die Veranstaltung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die sich für Politik, Geschichte und Kultur interessieren. Veranstalter ist die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung.

In der Mitteilung der FDP heißt es weiter: "Gern möchten wir Sie zu dieser Veranstaltung, die am Montag den 17.Juni 2019 um 19 Uhr auf der Burg Hardeg, Burgstrasse in 37181 Hardegsen stattfinden wird, einladen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Informationen zur Anmeldung erhalten Sie auch in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes der FDP unter 05561/7939964 oder unter info@fdp-northeim.de. Sie können sich auch direkt bei der Friedrich-Naumann-Stiftung anmelden bei Jana.Barrios@freiheit.org oder unter 0511/16999710."
red











5.06.2019 • 17:36 Uhr

Hardegsen: Stürmische AfD-Attacke gegen Windkraftanlagen

Jens Kestner, niedersächsischer Bundestagsabgeordneter, & Maik Schmitz Kreisverbandsvorsitzender der AfD zur Entscheidung des Rates der Stadt Hardegsen, das Repowering von Windkraftanlagen zu stoppen:
Maik Schmitz: „Langsam wächst der Widerstand der Bevölkerung, die inzwischen erkennt, welche Monster man ihnen vor die Haustür stellen will und schon gestellt hat!“
Lichtenborn, Ortsteil der Kleinstadt Hardegsen im Landkreis Northeim: Langsam werden die Bürger wach, erkennen, welchen Unsinn die etablierte Politik mit dem Drängen auf immer mehr Windparks angerichtet hat und beginnen, Widerstand zu leisten. Wo unter dem wohlklingenden Begriff „Repowering“ alte kleine Windräder durch größere Windkraftanlagen ersetzt werden sollten, haben die Lichtenborner Bürger mit ihrem Protest verhindert, dass riesige Insekten- und Vogelkiller, die außerdem zu erhöhten Lärmbelastungen geführt hätten, installiert werden. Der Rat der Stadt Hardegsen hat den Beschwerden stattgegeben und das „Repowering“ vorerst beendet. Nun liegt die Verantwortung wieder beim Landkreis, der verpflichtet ist, Windenergie auf der Ebene regionaler Raumordnungen zu planen. Aufgeschoben ist somit nicht aufgehoben!
Jens Kestner hierzu:
„Die 2017 in Betrieb genommenen 200 Meter hohen Windkraftanlagen richten ohnehin schon einen extremen Schaden an Flora und Fauna, aber auch an der Lebensqualität der Anwohner an. Der Naturschutzbund NABU berichtet, dass an Windrädern Fledermäuse von Rotorblättern erschlagen werden, dass die Tiere einem „Barotrauma“ zum Opfer fallen, dass also durch Verwirbelungen und Druckabfall hinter den Rotorblättern die Lungen und inneren Organe der Fledermäuse platzen. Hochrechnungen gehen davon aus, dass bis zu 200.000 Tiere jährlich an deutschen Windenergieanlagen verenden. Viele Vögel, auch vom Aussterben bedrohte Arten, werden durch Rotorblätter regelrecht geschreddert. Dass verrottete riesige Rotorblätter, die zu Boden fallen, noch keine Menschenleben gefordert haben, ist einzig dem Glück und dem Zufall aber geschuldet. Umso besser, dass nun der Rat der Stadt Hardegsen einer Erweiterung dieser Lüge grüner und roter Umweltheuchler einen Riegel vorgeschoben hat. Es geht nicht nur um Fledermäuse, Vögel und Insekten, es geht auch um eine deutlich reduzierte Lebensqualität der Menschen durch übereilt installierte Windkraft-Monster!“ schließt Kestner.
Zur Planung der WEA in der Gemarkung Bühle bemängelt Jens Kestner, das sich bei dem Gutachten nur auf Großvogelarten beschränkt wird. Hier müssen die Untersuchungen auf alle vorkommenden Vogelarten ausgeweitet werden.
Ebenfalls ist auffällig, das die Gutachten das Umfeld von 3000 Metern vernachlässigen, dieses müsse gerade wegen der Nahrungsflüge mit einbezogen werden. Die Gutachten beziehen sich lediglich auf direkte, meist letale Wirkungen durch Kollisionen oder Barotrauma. Sie sehen kein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko. Weiterhin vernachlässigen beide Gutachten die Barriere Wirkung für wandernde bzw. ziehende Arten. Diese Vögel gelten zusätzlich als stärker durch Windenergieanlagen gefährdet als Brutvögel.red/ Foto: Thomas Fischer










5.06.2019 • 17:33 Uhr

50 Jahre alter Jeehyeon E. aus Göttingen seit Sonntagmittag vermisst

Seit vergangenen Sonntag (02.06.19) wird Jeehyeon E. (Foto) aus Göttingen vermisst.
Nach Angaben seiner Familie verließ der 50-Jährige ohne Mitnahme persönlicher Gegenstände gegen 12.00 Uhr die Wohnung und ist seitdem verschwunden. Eine Verwandte erstattete am Dienstagnachmittag (04.06.19) schließlich Vermisstenanzeige bei der Polizei. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Göttinger in hilfloser Lage befinden könnte.
Herr E. ist ca. 175 Zentimeter groß, schlank und hat kurzes, dunkles Haar mit grauen Strähnen. Er soll mit einem blauen T-Shirt, einer beigefarbenen Hose, dunkelbraunen Schuhen und einer dunkelblauen Jacke bekleidet sein.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Göttingen, Telefon 0551/491-2115.JK/ Foto: Polizei











5.06.2019 • 17:28 Uhr

Goslar nicht zu fassen! Fernsehgerät aus Altenheim gestohlen

In der Zeit von Montagabend, 21.30 Uhr, bis Dienstagvormittag, 08.45 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter ein im Aufenthaltsraum eines Alten- und Pflegeheims in der Martin-Luther-Straße in Goslar aufgestelltes Fernsehgerät. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von knapp zweihundert Euro. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Martin-Luther-Strasse bzw. der unmittelbaren Nähe festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots










5.06.2019 • 17:25 Uhr

D-Day: Der Schicksalstag für Europa - Jens Kestner, AfD, erinnert an die kriegsentscheidende Landung der Alliierten in Frankreich vor 75 Jahren

Bundestagsabgeordneter Jens Kestner (AfD) in einer heute veröffentlichten Mitteilung:
„Mit der erfolgreichen Landung der Alliierten in der Normandie vor 75 Jahren, am 6. Juni 1944, zeichnete sich das baldige Ende der NS-Herrschaft in Deutschland und in Europa ab. Daran soll heute erinnert werden.Denn: Nur ein knappes Jahr später, am 8. Mai 1945, kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos. Damit ging der II. Weltkrieg in Europa zu Ende. Der alliierte Sieg über das NS-Regime bedeutete einerseits für die Deutschen eine Befreiung von der zwölfjährigen Hitler-Diktatur. Andererseits brachte er auch eine folgenreiche Niederlage für Deutschland als Staat und Nation mit sich. Unser Land wurde in Besatzungszonen aufgeteilt und einer Umerziehung im Sinne der Siegermächte unterzogen, die Gebiete östlich von Oder und Neiße abgetrennt und über 12 Millionen Menschen aus ihrer dortigen Heimat vertrieben. Nicht zuletzt war ein Großteil der deutschen Städte durch die alliierten Luftangriffe weitgehend zerstört. Trotz dieser verheerenden Bilanz des II. Weltkrieges, der ‚mehrere Väter’ hatte, so General Gerd Schultze-Rhonhof in seinem gleichnamigen Buch, ließen sich die Deutschen nicht unterkriegen, sondern bauten mit Fleiß und Augenmaß ihr Land wieder auf, auch mit finanzieller Hilfe der Amerikaner. Sie knüpften an die freiheitlichen Traditionen ihrer Verfassungsgeschichte an und gaben sich mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland eine rechtliche Ordnung, die international Vorbildcharakter hat.“ Dies stellte Jens Kestner, AfD-Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, heute in Berlin fest.

Kestner: „Materialschlacht konnte die Wehrmacht nicht gewinnen“

„Es war die größte Landeoperation der Weltgeschichte an diesem D-Day vom 6. Juni 1944. 156.000 Soldaten aus den USA, Großbritannien, Kanada und Polen gingen unter großen Verlusten in der Normandie/Frankreich an Land. An dieser Operation waren seitens der Alliierten rund 7.000 Schiffe und etwa 11.500 Flugzeuge beteiligt. Eine gigantische Übermacht zur See, in der Luft und schließlich auch an Land. Die in der Normandie stationierten deutschen Soldaten kämpften zwar tapfer und fügten den Angreifern große Verluste zu, doch mit der Menschen- und Materialüberlegenheit der Alliierten konnte die deutsche Seite einfach nicht mithalten. Es gab in diesem fünften Kriegsjahr nichts mehr, weder neue Truppen, noch Material. So konnten sie den strategischen Durchbruch der
dern, er erfolgte jedoch fünf Wochen später als geplant. Nach der verheerenden Niederlage der 6. Armee in Stalingrad 18 Monate zuvor, gehörte von nun an die erfolgreiche Landung der Alliierten in Frankreich zu den Schlüsselereignissen, die die militärische Kapitulation des Dritten Reiches einleitete.“

Besatzungspolitik in Deutschland mit unterschiedlichen Wirkungen

„Im Gefolge des D-Days wurde das Dritte Reich nach nur einem knappen Jahr militärisch besiegt und von den Siegermächten in Besatzungszonen aufgeteilt. Die Einflussnahme der Besatzer, die später, besonders im Westen, auch wieder Partner der Deutschen wurden, gestaltete sich gegensätzlich. Im Osten war sie plump sowjetkommunistisch und prägte die Deutschen innerlich kaum. Die ‚Re- education’ (siehe dazu das Schlüsselwerk von Caspar von Schrenck-Notzing „Charakterwäsche – Die Re-Education der Deutschen und ihre bleibenden Auswirkungen“, Ares-Verlag, Graz) im Westen war, vor allem durch das Einwirken der Frankfurter Schule, auch im negativen Sinne folgenschwerer. Sie zielte darauf ab, die Deutschen auf psychologischem Wege in ihrer geistig- seelischen Substanz entscheidend zu verändern, was insbesondere in der 68- Revolte und deren Folgen sichtbar wurde.
Doch zunächst entstand aus den drei westlichen Besatzungszonen 1949 die Bundesrepublik Deutschland und aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) erwuchs die so genannte DDR, die 1989/90 durch die ‚Friedliche Revolution’ von ihrer eigenen Bevölkerung gestürzt wurde. Damit war der Weg frei für eine Wiedervereinigung von West- mit Mitteldeutschland. Auf diese geschichtlichen Zusammenhänge, gewissermaßen im Zeitraffer dargestellt, möchte ich anlässlich des D-Day vom 6. Juni hinweisen.“

Unser Ziel lautet: Ein Europa ‚versöhnter Völker’ in Nationalstaaten

„Heute gilt es sich dieser geschichtlichen Entwicklungen bewusst zu sein, die Freiheitschancen in unserem Land und in Europa zu nutzen und totalitäre Kräfte zurückzudrängen. Deutschland muss ein kooperativer Nationalstaat in einem ‚Europa versöhnter Völker’ (Volkmar von Zühlsdorff) bleiben und die Auswüchse der Brüsseler Bürokratie ebenso bekämpfen, wie die 68er geprägten postnationalen Eliten in den Altparteien der Berliner Republik. Denn nur sie wollen einen europäischen Zentralstaat, den sonst ernsthaft niemand auf unserem Kontinent anstrebt. Verhindern wir also, gemeinsam mit unseren Partnern in Europa, die Auflösung der gewachsenen Nationen.“










5.06.2019 • 17:18 Uhr

Wissenstransfer in die Gesellschaft: Hannoversche Projekte erhalten Förderung vom Land

Wissenschaftsminister Björn Thümler übergibt Förderbescheide in der LUH

Innovative Konzepte, um den Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft zu verbessern: Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert fünf Projekte zu diesem Thema sowie ein übergreifendes Begleitforschungsprojekt mit insgesamt knapp 12,4 Millionen Euro. Eines der Verbundprojekte sowie das Begleitforschungsprojekt sind in Hannover angesiedelt. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (Foto), hat die Förderbescheide der Ausschreibung „Transfer in Niedersachsen: Starke Strukturen für innovative Projekte“ heute in der Leibniz Universität Hannover an die Präsidentinnen, Präsidenten und Verantwortlichen der hannoverschen Forschungsvorhaben übergeben. Die Projekte haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Niedersachsenweit werden insgesamt fünf Forschungsvorhaben sowie das zunächst auf drei Jahre angelegte Begleitprojekt gefördert. Das Geld für das Förderprogramm wird aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung zur Verfügung gestellt.

„Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind dringend auf Impulse aus Wissenschaft und Forschung angewiesen“, sagt Minister Björn Thümler. „Mit unserem Förderprogramm wollen wir helfen, Transferprozesse zu verbessern und die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft zu intensivieren. ‚Hannover Transfer Campus‘ setzt diese Intention für die Region Hannover hervorragend um. Von dem von der LUH initiierten Begleitforschungsprojekt erhoffen wir uns zudem, ein besseres Bild davon zu bekommen, was Niedersachsens Hochschulen im Bereich ‚third mission‘ bereits alles leisten und wie sie sich im Lauf der Zeit weiterentwickeln.“ Mit dem Begriff „third mission“ werden Aktivitäten, Leistungen und Tätigkeitsfelder von Hochschulen bezeichnet, die das Ziel haben, in die Gesellschaft hineinzuwirken – also eine „dritte Säule“ neben den Kernaufgaben Forschung und Lehre.

Am Projekt „Hannover Transfer Campus“ sind die Leibniz Universität Hannover (LUH), die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Hochschule Hannover (HsH) und die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) beteiligt. Die Federführung liegt bei der LUH. Partner wie hannoverimpuls, Region und Stadt Hannover oder die Gesundheitswirtschaft Hannover e.V. unterstützen das Vorhaben. Ziel des Projekts ist es, als Verbund von vier leistungsfähigen Hochschulen in der Region Hannover gemeinsame, nachhaltige Strukturen zur Unterstützung von Transferaktivitäten aus der Wissenschaft in Gesellschaft und Wirtschaft zu schaffen.

Im Mittelpunkt steht die Idee, den Transfer-Akteuren – den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der einen Seite und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Praxispartner auf der Seite – die Kooperation so einfach wie möglich zu machen. Dabei wird auf die bestehenden Kooperationen und funktionierenden Strukturen aufgebaut. Der Gründungsservice starting business der LUH existiert zum Beispiel seit Ende der neunziger Jahre, in der aktuellen Form als Kooperation mit hannoverimpuls seit 2015, mit wachsenden Gründungsaktivitäten. An der MHH wurde im Juli 2018 die Stabsstelle Forschungsförderung Wissens- und Technologietransfer gegründet, die mit starting business kooperiert und Transferaktivitäten bündelt.

Diese und weitere bestehende Strukturen werden im „Hannover Transfer Campus“ einrichtungsübergreifend ausgebaut. Die beteiligten Hochschulen bringen ihre Expertise in ihren speziellen Themenbereichen ein, etwa die Translation von medizinischen Forschungsergebnissen in die Praxis (MHH), die anwendungsorientierte Forschung (HsH) und die etablierte Praxis künstlerisch-wissenschaftlicher Transferaktivitäten (HMTMH). Es ist ein Bündel von Maßnahmen geplant – von regelmäßigen Arbeitstreffen der Projektpartner über einen gemeinsamen Internetauftritt mit Einbindung von Social Media, hochschulübergreifende Angeboten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Entwicklung neuer Transfer-Formate bis hin zur Stärkung der Gründungsaktivitäten aus den Hochschulen in der Region. Die geplante Internetplattform wird umfassenden Zugang zu allen transferrelevanten Informationen und Services der Hochschulen und außeruniversitären Partner bieten. Dadurch entfällt für potenzielle Kooperationspartner die Suche nach Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern auf verschiedenen, unterschiedlich strukturierten Websites. Das Projekt „Hannover Transfer Campus“ wird während der Laufzeit eine umfassende, bedarfsorientierte Transferstrategie für Stadt und Region Hannover ausarbeiten.

Das an der LUH (Institut für Wirtschaftspolitik, Prof. Dr. Stephan Thomsen) angesiedelte Begleitforschungsprojekt „Wissens- und Technologietransfer in Niedersachsen – Systematisches Monitoring der Beziehungen zwischen Hochschulen und Gesellschaft in Niedersachsen und Benchmarking im Bundesvergleich“ wird ebenfalls im Programm gefördert. Das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt wird die Beziehungen zwischen Hochschulen einerseits sowie Gesellschaft und Wirtschaft andererseits in Niedersachsen umfassend erheben – beginnend mit einer Bestandsaufnahme und einem Monitoring des Status quo. Zudem soll der Entwicklungsstand des Wissens- und Technologietransfers bundesweit erfasst werden. Dafür werden die Transferaktivitäten an Hochschulen anderer Bundesländer untersucht.
red/fis










5.06.2019 • 17:16 Uhr

Hannover 96 - Jetzt verlängern: Dauerkartenverkauf ist gestartet

Am 26. Juli wird die Fußball-Zweitligasaison 2019/20 angepfiffen. Die Experten sind sich bereits einig: Es wird eine spannende Saison, und attraktiv ist die zweite Liga ohnehin wie lange nicht, denn dabei sind viele große Traditionsklubs.
Von sofort an haben alle Dauerkarteninhaber von Hannover 96 die Möglichkeit, ihren Stammplatz in der HDI Arena zu verlängern. „Für uns ist die kommende Saison in vielerlei Hinsicht ein Neuanfang“, sagt 96-Stadionchef Thorsten Meier. „Gemeinsam mit unseren Fans wollen wir diese Herausforderung angehen und setzen dabei auf die Unterstützung der Stadionbesucher, die uns in der Vergangenheit die Treue gehalten haben. 2016 haben unsere Fans gezeigt, dass ein Abstieg an dieser Treue nichts ändert. Für uns ist das Ansporn, auch für die kommende Zweitligasaison gemeinsam mit allen Zuschauern eine Aufbruchstimmung zu erzeugen.“
Im Vergleich zur vergangenen Bundesligasaison hat Hannover 96 die Ticketpreise um rund 20 Prozent gesenkt. Die genaue Preisübersicht entnehmen Sie der Tabelle im Anhang.
Bis einschließlich 19. Juni haben alle Dauerkarteninhaber die Möglichkeit, ihren Stammplatz für alle 17 Heimspiele zu sichern. Dann endet die Wandlungsphase, am 21. Juni startet dann der freie Verkauf der Dauerkarten.red/fis











5.06.2019 • 17:13 Uhr

Echt Harzländer - neu und bewährt in Echte im umgebauten REWE-Markt

Jetzt auch mit neuem Getränkemarkt gleich neben REWE

Alles ist neu im umgebauten REWE-Markt in Echte an der A7. Bewährt die Produkte. Die Marke „Harzländer“ wird seit den frühen Morgenstunden von den freundlichen Fleischfachverkäuferinnen Frau Kelpe, Frau Schlegel und Frau Schlimme präsentiert. Die umgestaltete Fleisch-, Käse- und Salattheke noch offener, übersichtlicher und mit ansehnlichen Sreens für aktuelle Produkt-Präsentationen im Hintergrund bestückt. Heute bietet „Härzländer“ die komplette Vielfalt an Fleisch/ und Wurstwaren. Das Topangebot Rinderrouladen. 37 Prozent gespart beim Einkauf. Das „Harzländer“-Team freut sich auf Stammkunden und neue Einkäufer/innen in der Echter Filiale bei REWE.red/Fotos: HARZLÄNDER MEDIA AKTUELL














5.06.2019 • 17:07 Uhr

Die kleinen Autos kommen wieder! | 2. Störy Revival- Kleinwagentreffen vom 13. bis 16. Juni am PS.SPEICHER

Zum zweiten Mal trifft sich in Einbeck wieder die Kleinwagenszene: Über 40 Klein- und Kleinstwagen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland werden vom 13. bis 16. Juni zum Störy Revival-Kleinwagentreffen am PS.SPEICHER erwartet. Am Samstag, den 15. Juni, gibt es für Zaungäste gute Möglichkeiten, die kleinen Autos in Bewegung zu sehen. Auch das PS.Depot Kleinwagen ist am Samstag wieder für einen Tag lang zugänglich.
Einmal mehr verwandelt sich das Außengelände vor dem PS.SPEICHER für ein paar Tage in einen Campingplatz für Wohnmobile, Campingwagen und Zelte. Denn immerhin ein Viertel der Teilnehmer wird auf den Komfort eines Hotelzimmers verzichten. So war es schon damals, als das Kleinwagentreffen im Örtchen Störy bei Hildesheim stattfand, und so wird diese Tradition auch heute noch in der Einbecker Neuauflage lebendig gehalten.

Interessierte Besucher kommen vor allem am Samstag, den 15. Juni, auf ihre Kosten. Denn zum einen ist das PS.Depot Kleinwagen am Altendorfer Tor (Zufahrt über Schusterstraße) von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Jeweils um 11 und 14 Uhr gibt es begleitete Erkundungen durch das Depot. Zum anderen brechen die angereisten Kleinwagen gegen 11:00 Uhr zu einer Ausfahrt nach Uslar-Volpriehausen auf. Die Rückkehr der Fahrzeuge am PS.SPEICHER ist für ca. 15:00 Uhr vorgesehen. Dort an der Rampe wird die Kleinwagenparade begrüßt und Kurator Andy Schwietzer erklärt jedes einzelne Fahrzeug. Red/ Fotos: Kulturstiftung Kornhaus).













5.06.2019 • 16:54 Uhr

Gartengruppentreffen am 7. Juni, 18 Uhr, im Gandersheimer "Garten"

Aktivistin Gabi Fuhrmann aus Bad Gandersheim hat eine liebenswürdige Einladung geschrieben. Sie dient einer Gemeinschaftsaktivität. Wir dokumentieren die Botschaft im Original:

Fuhrmann: "Liebe Bad Gandersheimer, liebe Nachbarn, ihr wundert euch vielleicht, dass der Garten oft verschlossen ist. Das liegt daran, dass unsere Gartengemeinschaft noch sehr klein ist und nicht immer jemand von uns hier sein kann. Du kannst dazu beitragen, dass sich das ändert. Lass uns wachsen! Werde Teil der Gartengemeinschaft. Am kommenden Freitag, den 7. Juni um 18 Uhr treffen wir uns im Garten in Bad Gandersheim. Komm doch auch und finde Deinen Platz in der „Kerngruppe“, im „Gehäuse“, im „Fruchtfleisch“ oder der „Schale“. Entscheide selbst, wie und was Du im Garten machen möchtest. Ob Du verbindlich Verantwortung übernimmst, aktiv regelmäßig mitarbeiten willst, oder ob Du mal einspringst, wenn für eine besondere Aktion mal mehr Leute gebraucht werden oder ob Du nur gelegentlich mal vorbeischauen willst – jeder ist wichtig und kann dazu beitragen, die Samen der Gemeinschaft wachsen zu lassen. Sei dabei am Freitag, den 7. Juni um 18 Uhr im Garten Bei schlechtem Wetter treffen wir uns im Quo Vadis, Alte Gasse."
red/fis/Foto: Thomas Fischer












5.06.2019 • 16:47 Uhr

NHC Grieche besteht erfolgreich seine Führerscheinprüfung

Nun ist es vollbracht. Unser Griechischer Nationalspieler Efthymios "Carlos" Iliopoulos hat am vergangenen Freitag bei unserem Partner von der Fahrschule Sehlen aus Northeim und Drüber seine praktische Führerscheinprüfung erfolgreich bestanden :-). Dem entsprechend groß war die Freude bei Inhaber Mathias Sehlen und unserem Rückraumshooter. Der NHC bedankt sich ganz herzlich bei Mathias Sehlen und seinem Team für die tolle Unterstützung und wünscht "Carlos" allzeit gute Fahrt. Nun verabschiedet sich Efthymios erst einmal zur Nationalmannschaft und trifft mit dieser in zwei Spielen auf Island und Nordmazedonien. Zum Vorbereitungsauftakt Ende Juni wird "Carlos" dann wieder rechtzeitig zum Team stoßen.red/ok/Foto: Oliver Kirch











5.06.2019 • 16:39 Uhr

Vorstellung neuer Tarifmodelle im Ausschuss für Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Verkehr - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel plädiert für Sozialtarif und Jugendfreizeitticket

Am Dienstagnachmittag ging es in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Verkehr auch um neue Tarifmodelle für den ÖPNV in den Landkreisen Göttingen, Holzminden und Northeim.
Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen - kurz ZVSN -, der für die drei beteiligten Landkreise den Nahverkehr organisiert, hatte dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben.
Das Gutachten und die darin näher betrachteten Maßnahmen wurden den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Verkehr jetzt vorgestellt. Insbesondere geht es um eine Vereinfachung des bestehenden Tarifdschungels und deutlich günstigere Fahrpreise im ÖPNV.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat sich in der öffentlichen Sitzung für die Einführung eines sogenannten Sozialtarifs und eines Jugendfreizeittickets ausgesprochen.
Der Sozialtarif würde für die Bezieher von Sozialleistungen vergünstigte Tarife vorsehen. Sollte die von den Gutachtern näher betrachtete Variante zur Umsetzung kommen könnten die Berechtigten von um 72 % gesenkten Farbpreisen profitieren, so sieht es zumindest die von den Gutachtern bewertete Variante vor. So kostet eine Monatskarte (Preisstufe 6) derzeit 126 Euro. Im Sozialtarif würden die Berechtigten dann lediglich 35,30 Euro zahlen. Laut Gutachten könnte eine derartige Rabattierung der Fahrpreise für etwa 279.000 zusätzliche Fahrten im Gebiet des ZVSN führen. „Wir könnten damit einen wesentlichen Schritt tun, um den Öffentlichen Personennahverkehr für breitere Schichten der Bevölkerung zu öffnen“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich davon insbesondere auch größere Teilhabechancen und positive Effekte für den Arbeitsmarkt verspricht.
Das von ihr auch geforderte Jugendfreizeitticket könnte hingegen für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und fünfundzwanzig Jahren eingeführt werden. Täglich ab 16:00 Uhr sowie zusätzlich am Wochenende und in den Ferien könnten Jugendliche mit einem solchen Ticket das Angebot des ÖPNV nutzen.
„Wir würden damit die derzeit bestehende Lücke außerhalb der Schulzeiten schließen und das Angebot sinnvoll ergänzen“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter.
Nach der Beratung im Ausschuss für Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Verkehr und der noch ausstehenden Befassung im Kreisausschuss soll Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gemeinsam mit dem ZVSN und dem Gutachter ausgewählte Vorschläge hinsichtlich deren Umsetzung bewerten und den Gremien erneut zur Abstimmung vorlegen lassen.
Ein wesentlicher zu berücksichtigender Punkt wird sicherlich auch die Finanzierbarkeit sein, denn allein das Sozialticket dürfte nach einer ersten groben Schätzung mit rund 2,3 Millionen Euro jährlichem Zuschussbedarf zu Buche schlagen: Zuschussbeträge, die von den am ZVSN beteiligten Landkreisen aufgebracht werden müssen.lpd/Foto: Thomas Fischer











5.06.2019 • 07:06 Uhr

Ausstellungseröffnung bei der Kreisvolkshochschule: Alphabetisierung wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe!

„Alphabetisierung ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe!“, sagte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei der Eröffnung der Ausstellung „Lesen & Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“. Die ist noch bis zum 27. Juni in der Kreisvolkshochschule in der Wallstraße 40 in Northeim zu sehen.
Infos über die Ausstellung gibt es auch im Internet unter www.mein-schlüssel-zur-welt.de. Wer lesen kann, sollte Menschen, die das nicht so gut oder gar nicht können, darauf ansprechen und Sie bei der Suche nach Informationen unterstützen.
Ohne Lesen und Schreiben sei es fast nicht möglich, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, betonte die Landrätin. Immerhin rund 12 Prozent der Bevölkerung in Deutschland können kaum richtig lesen und schreiben. Im Landkreis Northeim gebe es rechnerisch etwa 16.000 Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwächen. Man müsse auf das Thema öffentlich aufmerksam machen und mit Bildungsangeboten etwas dagegen tun.
Einen Impulsvortrag zu den Ergebnissen der aktuellsten LEO-Studie (Level-One) zur Lese- und Schreibkompetenz der Bevölkerung hielt Gregor Dutz aus dem Bereich Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg. Er ist einer der fünf Autoren der Studie. Immerhin konnte er vermelden, dass die Zahl der Menschen in Deutschland, die nicht lesen und schreiben können, geringer geworden sei. Betroffen seien mehr Männer als Frauen und etwa die Hälfte der „gering literalisierten Menschen“ haben in der Kindheit nicht Deutsch gelernt. Die Alphabetisierung gewinne an Bedeutung. Die Bedarfe der Betroffenen gehen laut Dutz aber über die Alphabetisierung hinaus. Wichtig seien Beratung und Weiterbildungspfade für bestimmte Zielgruppen.
Einen Überblick über die Grundbildungsangebote der Kreisvolkshochschule gab Halida Sydymanova, Programmbereichsleiterin Grundbildung, Alphabetisierung und Zweiter Bildungsweg bei der Kreisvolkshochschule. Sie forderte Grundbildung für alle, sprach sich für ein lebenslanges, inklusives und barrierefreie Lernen aus. Einzelheiten dazu gibt es im Internet unter www.kvhs-northeim.de.
Monika Nölting, Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen beim Landkreis Northeim sprach über den Einsatz von leichter Sprache in den Kommunen. „Dass alle Menschen gut lesen können, ist ein großes Missverständnis!“, sagte die Vorsitzende. Deshalb müssten besonders auch öffentliche Einrichtungen wie Kommunalverwaltungen auf leichte Sprache achten. Sie forderte dazu auf, zum Beispiel Behördenschreiben mit kurzen Sätzen und möglichst ohne Fremdwörter zu formulieren. Nölting schlug vor, einen „Runden Tisch Leichte Sprache“ zu gründen.lpd

Zum Bild: Eröffnung der Ausstellung „Lesen & Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ bei der Kreisvolkshochschule Northeim. Wissenschaftler Gregor Dutz (rechts) hält einen Impulsvortrag. Mit im Bild (von links) Simon Hartmann (Bürgermeister der Stadt Northeim), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Fachbereichsleiter Detlef Schrader. Foto: lpd











5.06.2019 • 07:03 Uhr

EILMELDUNG!!Einbecker Kulturtechnik des Blaudrucks in den Stand eines Weltkulturerbes gehoben

Mit einer außergewöhnlichen Würdigung kann die Stadt Einbeck punkten: Der in der Bierstadt vor Jahrhunderten entwickelte Blaudruck von Textilien ist von der UNESCO in den Stand eines Weltkulturerbes gehoben worden. Damit genießt dieses einmalige Kulturtechnik einen besonderen Schutz.










4.06.2019 • 21:52 Uhr

Gott sei dank harmloser "Gasalarm" bringt dennoch sagenhafte 200 Kräfte der Rettungsdienste auf die Beine - "Kein Gas gemessen!"

In der Helios-Klinik in Bad Gandersheim sowie in Teilen der Stadt wurde am Dienstagnachmittag merkwürdiger weil verdächtiger Gasgeruch festgestellt. Da auch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst diesen Geruch deutlich wahrnehmen konnten, lief zunächst (vorsorglich) ein Großeinsatz an.
150 Kräfte des Rettungsdienstes aus den Kreisen Northeim, Göttingen und Goslar machten sich auf den Weg, um für eine mögliche Evakuierung der Klinik vorbereitet zu sein. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt.
Die Umweltfeuerwehr (FB4) konnte in der Klinik und in der Stadt kein Gas messen. Woher der Geruch kam, ist unklar. Laut Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock waren zu keinem Zeitpunkt Personen in Gefahr.

Insgesamt waren 200 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW im Einsatz.

Laut Polizei Bad Gandersheim ist ein neuer Geruchsstoff Ursache für den Gasgeruch. Siehe dazu die weitere Berichterstattung an diesem Dienstabend. red/fis/Quelle: Kreisfeuerwehrverband Northeim/Foto: Konstantin Mennecke










4.06.2019 • 20:26 Uhr

Feuerwehr-Einsatz: Qualm dringt aus dem Roswitha-Gymnasium Gymnasium in der Breslauer Straße

Riesenaufregung zur Minute in der Nachbarschaft des Roswitha Gymnasiums in der Breslauer Straße. Aus einem Klassenraum im ersten Stock des Gebäudes qualmt es. Die Drehleiter ist im Einsatz. Einsatzkräfte mit schweren Atemschutz gehen ins Gebäude, suchen den Brandherd und nach Verletzten. Die Übung ist jetzt voll angelaufen.Und ein simuliertes Opfer wird mit der Drehleiter geborgen. red/Video: Thomas Fischer










4.06.2019 • 20:12 Uhr

Harmloser neuer Gas-Geruchsstoff versetzt Feuerwehren in Alarmbereitschaft und verunsichert Menschen

"Gasalarm" in Gandersheimer HELIOS-Klinik und Umgebung erweist sich Gott sei Dank als "Luftnummer"

Am Dienstag Nachmittag gegen 16.44 Uhr wurde auffälliger Gasgeruch im Gandersheimer Krankenhaus HELIOS gemeldet und wahrgenommen. Auch benachbarte Anwohner bestätigten den Geruch, der auch wenig später aus Richtung Innenstadt bis hin zum Lohmühlenweg wahrnehmbar war. Die Klinik-Leitung dachte zunächst über eine Evakuierung ihrer Patienten nach. Aufgrund des überaus schnellen Eintreffens der Feuerwehr unter Leitung von Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock und seinem Vertreter Wilfried Nobel konnte die Massnahme unterbleiben. Messungen ergaben keine erhöhte Gaskonzentration. Und nach Eintreffen des Gasversorgers konnte endgültig Entwarnung gegebn werden. Ursächlich war der neue Geruchsstoff, der dem Gas zugesetzt war. Dieser hatte sich durch die Dichtungen der Gasleitungen "Luft nach draußen" verschafft und führte zu der auffälligen Geruchsbelästigung. Gas selbst war zu keinem Zeitpunkt ausgetreten. Gegen 18.00 uhr konnten Polizei und Feuerwehr wieder "einrücken". ots

Die Bilder dokumentieren Feuerwehr bei der Helios-Klinik und die Gaststation beim Tanz Café Gino; hier war der neue Geruchsstoff für das Gas bei Arbeiten des Versorgungsunternehmens avacon in der Verteilerstation ausgetreten und wie eine kleine Wolke in Richtung Innenstadt und somit auch in den Bereich der Helios Klinik gezogen. Fotos: Kreisfeuerwehr/ Thomas Fischer













4.06.2019 • 19:04 Uhr

An der Fleischtheke: Verkäuferin stinksauer - „Frechheiten und wenig Wertschätzung für unseren Job“

Es sind keine leichten Jobs, die Fleischfachverkäuferinnen da hinter ihrer Theke in Verbrauchermärkten zu meistern haben. Heute war die Redaktion in drei Märkten unterwegs. In Harlingerode, Seesen und Bad Gandersheim reihten wir uns als Kunden ein. „Warum dauert denn das so lange?“, mosert eine Dame in Harlingerode. Sie hat zwei Kunden vor sich. Die Verkäuferin bedient im Moment allein. „Sie müssen schneller bedienen“, zischt die ungeduldige Frau. Etwas später in Seesen. Auch hier stehen mehrere Kunden an. „Können sie nicht ihre Kollegin mal ranholen, dann geht das hier schneller...“, meckert eine Rentnerin. „Ich habe einen Arzttermin“, posaunt sie den Grund ihrer Drängelei heraus. Eine ganz andere Attacke reitet ein älterer Mann. Er regt sich über die Hände der Fleischverkäuferin auf. Die sind „ja nackt“, nicht gummiüberzogen. „Das ist einfach ekelig, dass sie hier mit ihren dreckigen Händen den Aufschnitt anfassen. Haben sie denn keine Hygiene gelernt in ihrem Job?“ , so wird die junge Frau angemacht.
Auch in Gandersheim müssen sich die Damen hinter den gläsernen Tresen immer wieder ähnliche despektierliche Kommentare anhören. „Es sind leider häufig Frechheiten“, erzählt ein 62-Jährige beim Abwischen einer gläsernen Verkaufsplatte des Cafés Roswitha. Die Tochter eines Marktleiters bestätigt die zunehmende Geringschätzung des Verkaufspersonals. Da gibt es wirklich Leute, die ihren Kindern auch noch Angst machen mit Bemerkungen wie folgender: „Wenn du es in der Schule nicht packst, dann endest Du auch hinter der Fleischtheke...Das sind Jobs für Blöde!“
Resigniert jammert die Verkäuferin: „Das ist keine Wertschätzung, sondern nur noch ganz schlimmes Verhalten. Am
liebsten würde ich aufhören. Aber ich brauche das Geld.“ red/Foto: Marc Reiser










4.06.2019 • 19:01 Uhr

Zweifache Action im Phoenix - Schon am Mittwoch: DJ EFKAY "in da house"

Nach einem gut besuchten Workshop über Mobbing im Netz, (wir berichteten) hat das Jugendzentrum Phoenix in Wrescherode erneut zwei heiße Eisen im Feuer.

Zunächst kehrt der legendäre DJ EFKAY alias Frank Künne ins Phoenix zurück. Er legte bereits bei den letzten Discoveranstaltungen auf und möchte am morgigen Mittwoch , 5. Juni im Rahmen eines Workshops alle Neugierigen in die Welt der DJs eintauchen lassen. Geschichte, Entwicklung, Technik, Musikaufbau Zukunft... alles morgen Abend gegen 18:15 Uhr im Jugendzetrum Phoenix in Wrescherode.
Neben den großen Clubs legt Frank übrigens regelmäßig in Ginos Tanz-Café auf, ganz nach dem Geschmack der Gandersheimer Tanzfreunde.

Außerdem lädt das Phoenix am kommenden Pfingssonntag zum "Tag der offenen Tür" recht herzlich ein.
Gefeiert wird das 5-jährige bestehen der Einrichtung in den ehemals heiligen Hallen der Palaver Hall.
Für jeden ist etwas dabei an diesem Tag: Kaffee und Kuchen, Grillen, Stockbrot am Lagerfeuer,kalte Getränke, Fußball, Basketball, Hüpfburg, Slagline,Billard, Dart, Playstation zocken, Musik, Tanz, Party... und wer wissen möchte was es mit "Werwolf" auf sich hat, der wird das am Pfingstsonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr erfahren.
Das Team vom Phoenix freut sich auf zahlreichen Besuch von jung und alt. red












4.06.2019 • 15:13 Uhr

MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG: Verlängerung der Sonderausstellung LEAVES | BLÄTTER

LEAVES | BLÄTTER heißt die aktuelle Sonderausstellung im MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG im Landkreis Holzminden. Die Rauminstallation der Künstlerin Ulli Böhmelmann fasziniert mit hunderten schwebender Blätter aus hauchdünnem Porzellan und zeigt wie der traditionelle Werkstoff Porzellan moderne Kunst inspiriert. Die einmalige Ausstellung wird jetzt aufgrund des großen Erfolgs bis 3. November verlängert.

Info kompakt:
Sonderausstellung LEAVES | BLÄTTER
06.04. - 03.11.2019
MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG
Meinbrexener Str. 2, 37699 Fürstenberg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie Feiertage 10 – 17 Uhr
Eintrittspreise: 8,50 Euro Besucher ab 16 Jahre; 5,50 Euro Kinder und Ermäßigte.
red/fis

Zu den Bildmotiven:

Man schließe die Augen und denke an das vom Wind umtoste Schloss FÜRSTENBERG, Blätter werden über den Schlosshof geweht. Das Bild wird plötzlich angehalten, eine Momentaufnahme, Windstille – der Besucher findet sich im Museum wieder, die Blätter sind aus Porzellan, so zerbrechlich und hart zugleich, sie schweben, tanzen und wirbeln durch einen Raum. Genau diesen Moment hält die Künstlerin Ulli Böhmelmann mit ihrer Rauminstallation LEAVES | BLÄTTER fest.

Ulli Böhmelmann ist bekannt für ihre Installationen mit leichten, transparenten Materialien. In ihrem neuesten Werk LEAVES | BLÄTTER im MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG hat sie hunderte hauchdünne Porzellanblätter an nahezu unsichtbaren Fäden aufgehängt. Die Installation lädt ein zum bewussten Durchschreiten des Raumes und Entdecken neuer Perspektiven. Fotos: Ralf Bauer















4.06.2019 • 15:03 Uhr

30 Grad Hitze und 2,27 Promille Alkohol: Fausthiebe, Ohrfeige und Schnapsflasche ins Gesicht

Körperverletzungen in Northeimer Fußgängerzone

Am gestrigen heißen Montag gegen 17.27 Uhr verletzte ein 29 Jahre alter Northeimer im Bereich Breite Straße/Alte Poststraße in Northeim drei Passanten. Einen 29 Jahre alten Einbecker schlug er mit einer Schnapsflasche ins Gesicht. Ein 17-jähriger Northeimer wurde mit der Faust im Gesicht getroffen und ein 47 Jahre alter Northeimer erhielt eine Ohrfeige. Alle drei Opfer wurden nur leicht verletzt.

Alarmierte Polizeibeamte trafen den Täter nach einem Zeugenhinweis in seiner nahegelegenen Wohnung an. Bei einem Test wurde ein Atemalkoholgehalt von 2,27 Promille festgestellt. Dem 29-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Aufgrund seiner Alkoholisierung und Aggressivität verbrachte er die Nacht in einer Gewahrsamszelle.fal










4.06.2019 • 14:53 Uhr

BUND legt sich konstruktiv mit dem Lobbyverband der Bauern an: "„Pflanzenschutz ist nicht notwendig“

Der umstrittenen Einschätzung des Landvolk-Verbandes im Landkreis Northeim, "Pflanzenschutz ist notwendig“, hat der BUND energisch widersprochen. Das Gegenteil sei der Fall, so Jürgen Besiegle in einer soeben veröffentlichten Stellungnahme des BUND.

BUND: "Da werden vom Landvolk doch recht seltsame Beweise für den Einsatz von Pestiziden hervorgezaubert: Auf einer Parzelle werden Rüben ausgesät und gespritzt, auf der anderen macht man nichts, das Beikraut sprießt und schon hat man die Rechtfertigung für den Einsatz der chemischen Keule. Das ist die Logik des Landvolkes. Vielleicht wäre es redlicher, einen konventionellen Acker mit einem biologisch bewirtschafteten Feld zu vergleichen, aber dann wäre die ganze Argumentation ja hinfällig! Es ist an der Zeit für eine Wende in der Agrarpolitik.
Heute vergiften wir die Umwelt mit Pestiziden, belasten unser Wasser mit Nitraten, vernichten die Biodiversität, füttern in Maststellen Soja aus Südamerika – wo zuvor der Regenwald weichen musste, die Lebensmittel werden auf Druck der großen Handelsketten immer billiger, es werden nahezu 40 Prozent in der Mülltonne entsorgt, mit den Überschüssen werden die Preise in der Dritten Welt gedrückt und kleine Farmer ruiniert! Während fast alle Akteure und die Umwelt unter diesem System leiden, füllen sich nur die Taschen der Investoren in Vor und nachgelagerten Bereich der Landwirtschaft.
Diese Entwicklung ist nicht den Landwirten anzulasten, sie werden ökonomisch gezwungen und sind willige? Opfer ihrer vermeintlichen Interessenvertreter in den Etagen der Saatgut-, Chemie-Düngemittel-, Landmaschinen-, und Lebensmittelindustrie sowie der von ihnen lobbyierten Politik. Das Problem ist nur, dass viele Bauern diese Zusammenhänge nicht erkennen wollen oder bewusst die Augen verschließen. Viele NGOs, aber auch die ABL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) und kritische Volksvertreterinnen decken diese Missstände auf, nennen Ursachen und Fakten und sollten von den Landwirten nicht als Feinde, sondern als Verbündete gesehen werden.
Die Alternative heißt ökologische Landwirtschaft. Die sicherlich geringere Ernte durch den Verzicht von Pestiziden und chemischen Dünger kann ausgeglichen werden, wenn nicht mehr 40 % der Lebensmittel in der Tonne verschwinden und nicht mehr so viel wertvolles Getreide im Futtertrog landet. Ein hoher Fleischkonsum ist nicht ratsam. Der Zucker aus den Biorüben wird teurer, aber da der viele tägliche Zucker erwiesenen Maßen ungesund ist, wird hier gespart. Die Landwirte erhalten höhere Preise und die Umwelt wird entlastet. Die Verbraucher kaufen nur alle zwei Jahre ein neues Smartphon und geben nicht 12 Prozent ihres Einkommens, sondern vielleicht 17 Prozent für nachhaltig, regional und saisonal erzeugte Lebensmittel aus. Pestizide sind nicht mehr notwendig! In diese Richtung muss der Veränderungsprozess im Interesse fast aller Menschen gemeinsam vorangetrieben werden."
red/fis/











4.06.2019 • 14:45 Uhr

Dachgesellschaft zur Sanierung von Niedersachsens Hochschulkliniken gegründet - Göttingen hat Nachholbedarf

Thümler: „Niedersachsen beschreitet mit Holdingmodell neue Wege“

Vorbereitende Arbeiten zur Sanierung von Niedersachsens Hochschulkliniken (Universitätsmedizin Göttingen und Medizinische Hochschule Hannover) schreiten voran: Am gestrigen Montag (3. Juni) wurde der notarielle Gründungsakt der neuen landeseigenen Dachgesellschaft vollzogen. Die Gesellschaft wird die Rechtsform einer GmbH haben – für die rechtskräftige Gründung fehlt nun noch die Eintragung in das Handelsregister. Dieser Schritt soll in Kürze vollzogen werden. Die Aufgabe der Dachgesellschaft ist es, eine zentrale Steuerung der Großbauvorhaben in Hannover und Göttingen zu gewährleisten. Sie wird zu diesem Zweck Anteile an den beiden noch zu gründenden Baugesellschaften der Hochschulkliniken halten, die an den jeweiligen Hochschulklinikstandorten ansässig sein werden. Diese neue Struktur soll effizientere Vergabe- und Bearbeitungsprozesse sowie eine Anpassung der Planungen an die Bedürfnisse der Hochschulkliniken gewährleisten.

„Mit der Gründung der Dachgesellschaft kommen wir der Realisierung der beiden Großbauvorhaben einen entscheidenden Schritt näher. Geld allein reicht nicht, um Bauprojekte in dieser Größe und Komplexität realisieren zu können, es braucht vor allem eine effiziente Projektstruktur. Die derzeit vorhandenen Strukturen sind nicht geeignet, eine erfolgreiche Umsetzung zweier Projekte dieser Dimension mit einem Investitionsvolumen in Milliardenhöhe zu gewährleisten – noch dazu nahezu zeitgleich“, sagt Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Mit dem Holdingmodell beschreitet Niedersachsen deshalb neue Wege. Die Sanierung der niedersächsischen Hochschulkliniken wird damit innerhalb von Rahmenbedingungen umgesetzt, die bundesweit ihres Gleichen suchen.“

Geschäftsführer der neuen Dachgesellschaft wird Burkhard Landré. Als bisheriger Direktor der „PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH“, hat er das Land bisher bereits bei der Vorbereitung des Großprojektes beraten und ist mit den Strukturen vertraut. Darüber hinaus hat Landré in den letzten 20 Jahren die öffentliche Hand bei zahlreichen innovativen Infrastrukturprojekten im Gesundheitswesen beraten und diese umgesetzt.

Das Bild dokumentiert die UniKlinik in Göttin gen - Befund - vieles ist sanierungsbedürftig! Foto: Thomas Fischer










4.06.2019 • 14:28 Uhr

Mittelalterhaus Nienover:Gruppe Daʒ Drôʒe Vrîe stellt das 14. Jahrhundert im Siedlungsraum süd-östlich von Hannover dar

Zu Pfingsten wird das Mittelalterhaus wieder zum Leben erweckt. Vom 8. bis 10. Juni lädt die Gruppe interessierte Besucher am Mittelalterhaus ein, das Leben im 14. Jahrhundert im „Freien Siedlungsraum“, wie sich die Gegend in dieser Zeit nannte, kennenzulernen.
Dieses Mal treffen sich verschiedene Gruppen aus zwei unterschiedlichen Zeitstellungen am Mittelalterhaus. Darsteller aus dem 14. und 15. Jahrhundert führen historisches Handwerk vor, bieten ausgewählte Produkte an und laden zum Mitmachen und Lernen ein. Gezeigt werden vor allem Tischlerhandwerk, das Paternostermachen, Sticken, Nähen, Brettchenweben, Malen und Tuchfärben.
Die Besucherzeiten am Sonnabend und Pfingstsonntag sind zwischen 12 Uhr und 18
Uhr, am Pfingstmontag zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr. Der Eintritt auf das Gelände ist wie gewohnt frei. Die Gruppe freut sich auf viele interessierte Besucher!
Näheres zur Gruppe unter www.daz-groze-vrie.de.
Weitere Informationen zum Haus und zur Anfahrt gibt es unter www.Mittelalterhaus-Nienover.de.

Zum Bild: Mitglieder der Gruppe „Daʒ Drôʒe Vrîe“ bei ihrem letzten Aufenthalt im Mittelalterhaus Nienover. Foto: Daʒ Drôʒe Vrîe












3.06.2019 • 22:21 Uhr

Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF) aktuell: Spannende Einblicke in Altgandersheimer Unternehmen GHK-DOMO

Eine Delegation von zwölf Mitgliedern des Gandersheimer Wirtschaftsforums (GWF) hat soeben die Chance genutzt, sich ein weiteres Mal mit einem der prosperierenden Unternehmen, Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler der Stadt Bad Gandersheim zu beschäftigen. Im Rahmen einer anderthalbstündigen Betriebsbesichtigung war die Gruppe diesmal beim Komponente-Hersteller GHK-DOMO in Altgandersheim zu Gast. Zunächst hatte die Geschäftsführung das Unternehmen vorgestellt, Produkte im Ausstellungsraum präsentiert und die Produktionshalle mit hochmodernen Maschinen in Augenschein nehmen lassen.

Die Firmeneigentümer und Geschäftsführer Junior/Senior Jens und Hans-Jürgen Hoppmann erläuterten höchst informativ und kompetent die Historie der Firma sowie die aktuelle Produktion und ihr erfolgreiches Geschäftsmodell. Den Abschluss der spannenden Betriebsbesichtigung bildeten intensive Gespräche zwischen den Firmenverantwortlichen und den GWF-Protagonisten. Das aktive Social Media-Team, das die Fortsetzung der Offensive mit Betriebsbesuchen organisiert hatte, dankte Jens und Hans-Jürgen Hoppmann für die Gastfreundschaft und aufschlußreiche Präsentation eines erfolgreichen Unternehmens in Bad Gandersheim, hier in Altgandersheim. Franziska Vogt, Bettina Plock-Giermann, Maren Bumke und Arne Dörries signalisierten, dass die GWF-Betriebsvisiten fortgesetzt werden.
red/fis/ Foto: GWF Social Media-Team

Hintergrund zur Firma GHK-DOMO in Altgandersheim - "WIR ÜBER UNS"

Erfolg durch Tradition und Innovation

GHK-DOMO entwickelt, produziert und vermarktet europaweit Systemkomponenten für medizinische Einrichtungen. Der Fokus liegt auf der Gestaltung ganzheitlicher Konzepte und Lösungen für Krankenhäuser, Seniorenheime und Labore. Modernste Fertigungstechniken, strenge Qualitätskontrollen, motivierte Mitarbeiter sowie der Einsatz hochwertiger Materialien führen zu Komplettlösungen für höchste Ansprüche. Das Bestreben, sich den Anforderungen von verändernden gesellschaftlichen, architektonischen und wirtschaftlichen Wandlungen anzupassen, resultiert in technisch und ästhetisch ausgereiften Produkten.

Historie

Entstanden aus einem Tischlerbetrieb ist die GHK seit 1985 im südniedersächsischen Raum als zuverlässiger Partner für Systemkomponenten-Erstellung medizinischer Einrichtungen bekannt. Heute entwickeln und vertreiben wir europaweit integrierte und flexible Raumlösungen. Anfang März 2004 wechselte DOMO, ein zuvor in Kassel ansässiges Unternehmen, den Firmeninhaber und verlegte damit auch den Firmensitz nach Altgandersheim. DOMO produziert bewährte Sanitärraumsysteme und Umkleideanlagen für Wirtschaftsbetriebe, die höchste Anforderungen an hygienische Bedingungen (Bäder, Sporteinrichtungen, Hotellerie) stellen. Ende 2009 wurden die GHK Gesellschaft für Holz- und Kunststoffverarbeitung mbH und die DOMO GmbH eins – Kompetenzbündelung zum Vorteil unserer Kunden.

Produktprogramm / Geschäftsgebiete

Das Produktprogramm umfasst maßgeschneiderte flexible OP-Raumsysteme in Modulbauweise, wodurch komplizierte Installationen für verschiedene Einsatzbereiche funktionell und übersichtlich planbar werden. Dazu gehören Wandsysteme mit Ausrichtung auf die hohen technischen, hygienischen und sicherheitstechnischen Anforderungen von medizinischen Einrichtungen ebenso wie automatische und manuelle Türsysteme als Drehtür- und Schiebetüranlagen für alle Hospitalbereiche. Wir liefern und montieren mit langjähriger Erfahrung Systeme für Schrankanlagen, Sanitärräume, Trennwände und Umkleideanlagen sowohl als standardisierte Produkte wie auch als kundenindividuelle Raumlösung.

Firmenphilosophie

GHK-DOMO GmbH steht für beste Material- und Verarbeitungsqualität, aber auch für die praxisgerechte und professionelle Ausführung vor Ort. Das klare Bekenntnis zur höchsten Qualität hat das Unternehmen konstant wachsen lassen. Neben hoher Kunden- und Serviceorientierung setzen wir auf zuverlässige Lieferbereitschaft und bedarfsgerechte Lösungen.

Fertigung und Produktion

Wir verstehen uns als Global Player mit deutschen Wurzeln – produziert wird ausschließlich in Deutschland. Unsere Fertigung ist zertifiziert und Standardprodukte sind durchgängig TÜV geprüft. Computergesteuerte Fertigung, aber auch im Bedarfsfall Handarbeit von qualifizierten Spezialisten, tragen individuellen Kundenwünschen Rechnung.
red/fis/Quelle: Homepage GHK-DOMO












3.06.2019 • 21:34 Uhr

"Automaten-Bande" hat es auf Zigaretten und Bargeld abgesehen - Zigarettenautomat mit Brachialgewalt aus Wand gerissen

Bereits in der Nacht vom 26.Mai 2019 zum 27.Mai 2019 wurde ein Zigarettenautomat in der Straße An der Pauluskirche in Hildesheim von der Wand gerissen und entwendet. Zwei Tage später, in der Nacht vom 28. Mai 2019 zum 29.Mai 2019, kam es zu einem versuchten Diebstahl eines Zigarettenautomaten in der Hermannstraße, bei dem die Täter durch einen Zeugen gestört wurden und flüchteten.
In den darauffolgenden Nächten ereigneten sich zwei weitere vollendete Diebstähle sowie ein Diebstahlversuch von Zigarettenautomaten.
In der Nacht vom 29.Mai 2019 zum 30.Mai 2019 wurde ein Automat aus einem Gastronomiebetrieb in der Straße Hohnsen in Hildesheim entwendet. Unbekannte Täter hatten hier zuvor eine Scheibe eingeschlagen und sich so Zutritt das Innere der Gaststätte verschafft. Nach bisherigen Ermittlungsergebnissen lag die Tatzeit hier zwischen 03:00 Uhr und 03:30 Uhr.
Am 31.Mai 2019, zwischen 00:30 Uhr und 10:25 Uhr, stiegen unbekannte Täter über ein Fenster in ein Bistro in der Rathausstraße in Giesen ein. Anschließend wurde auch hier der Zigarettenautomat entwendet. Nach vorliegenden Erkenntnissen hoben vermutlich mehrere Täter das betreffende Gerät aus dem Fenster und transportierten es unerkannt ab.
In der Straße Pepperworth in Hildesheim verschafften sich bisher unbekannte Täter, in der Nacht zum 2.Juni 2019, zwischen 04:00 Uhr und 04:30 Uhr, über die Eingangstür gewaltsamen Zugang in ein dortiges Cafe. Anschließend wurde ein Zigarettenautomat aus dem Gastraum nach draußen befördert. Bisherigen Ermittlungen zufolge waren offenbar drei bisher unbekannte, männliche Personen an der Tat beteiligt. Der Abtransport des Gerätes scheiterte offensichtlich daran, dass der Automat nicht in das von den Tätern mitgeführte Fahrzeuge passte. Dabei soll es sich um einen dunklen Pkw, eventuell einen Opel Omega, gehandelt haben.
Im Laufe des Wochenendes sind auf einem unbefestigten Wirtschaftsweg westlich der Gemarkung Hönnersum bei Hildesheim sowie unterhalb der Autobahnbrücke im Bereich Anschlussstelle Drispenstedt - Hildesheim zwei beschädigte und leergeräumte Zigarettenautomaten aufgefunden worden. Momentan wird geprüft, welchen Taten diese Automaten zuzuordnen sind.
Zeugen, die Hinweise zu den aufgeführten Taten geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 zu melden.
Ferner wird darum gebeten, bei Feststellung von Straftaten, bei denen Täter noch am Tatort anwesend sind, die Polizei umgehend über den Notruf zu informieren.jpm










3.06.2019 • 21:21 Uhr

Buntes Oase-Spiel: Familiengarten gestalten und farbig, fröhlich, friedlich, feiern!

Das Oasen-Spiel von Bad Gandersheim: Jetzt hat es seine Fortsetzung im Familiengarten zwischen St. Georgskirche und CvS-Stadion erlebt. Gemeinschaftlich den wilden Garten kreativ gestalten, gemeinsam dort fröhlich zusammensein, Fete feiern. Tristes und Graues wurde mit bunten Farben fröhlich und heiter gemacht. Das Oasen-Spiel führt zusammen. Vereint Menschen in friedlicher Absicht und ebenso friedlicher Umgebung.
red/Fotos: Marc Reiser














3.06.2019 • 19:51 Uhr

Vox Organi – Vox Humana: Orgelfestival trifft Symposion in Höxter, Gandersheim und Marienmünster

Sie sind verbunden in Musik: die Stimme der Orgel und die menschliche Stimme. Das internationale Orgelfestival Vox Organi („Stimme der Orgel“), das derzeit sehr erfolgreich in der Region Südniedersachsen und dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen stattfindet, geht darum am kommenden Pfingstwochenende einen besonderen Weg und wird Bestandteil des Symposions Vox Humana, das sich vom 7. Juni 2019 bis zum 10. Juni 2019 in der Abtei Marienmünster mit Aspekten der menschlichen Stimme befassen wird.

Mit Ausnahme des Eröffnungstages klingen alle Tage des Symposions aus mit einem Orgelkonzert im Rahmen von Vox Organi: am Freitag, 8. Juni 2019, spielt um 19:30 Uhr Christopher Holman aus Houston/Texas in St. Kiliani Höxter. Sein Programm mit dem Titel „Eine norddeutsche Orgelvesper“ wird ergänzt durch Mitglieder der Gregorianik-Schola Marienmünster und Corvey sowie durch die Sopranistin Cynthia Holman. Die Leitung des Abends hat Hans Hermann Jansen, Initiator und Organisator des Symposions Vox Humana.

Am Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, gibt es um 18:00 Uhr in der Stiftskirche Bad Gandersheim ein Orgelkonzert mit Felix Friedrich, promovierter Musikwissenschaftler und Schlossorganist an der Trost-Orgel in Altenburg. Er hat ein abwechslungsreiches Programm großer Komponisten von Barock bis Moderne zusammengestellt, das für jeden Orgelmusikgeschmack etwas zu bieten hat. Ein kleines Geheimnis sei vorab verraten: Auch Fans des Märchenfilmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ werden auf ihre Kosten kommen. Auch am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, wird Felix Friedrich im Rahmen von Vox Organi gastieren: In der Abteikirche Marienmünster bildet sein Konzert um 17:00 Uhr den Abschluss des Symposions Vox Humana. Für die Patroclus-Möller-Orgel hat er Werke von Bach, Krebs und Sorge ausgewählt.

Teile des weiteren Programms von Vox Humana verweisen ebenfalls auf Vox Organi: der Orgelsolist des Abschlusskonzertes am 23. Juni 2019, Martin Hofmann, wird am 9. Juni im Rahmen des Symposions zwei Orgelführungen im Klostergut Grauhof und in St. Abdon und Sennen in Salzgitter-Ringelheim leiten und die Orgeln selbst konzertant vorführen

Informationen zu Vox Humana sowie das vollständige Symposionsprogramm gibt es auf www.voxorgani.org Dort stehen auch alle die Programme aller Orgelkonzerte als PDF-Downloads sowie Informationen zu den Künstlern, den Spielstätten und den Orgeln (mit Dispositionen) bereit. Aktuelles zu Vox Organi gibt es regelmäßig auch auf Facebook und Instagram.
red/ Quelle: Vox Organi/dmb/Fotos: Vox Organi


Die Bilder zeigen Porträts von Hans Hermann Jansen, Christopher Holman und Felix Friedrich. Fotos: Vox Organi














3.06.2019 • 19:41 Uhr

Große Sorge um Ralf S. aus Scheden: Wer hat ihn zuletzt gesehen?

Seit dem gestrigen Sonntagmittag (02.06.19) wird Ralf S. (Foto) aus Scheden (Landkreis Göttingen) vermisst.

Nach derzeitigen Erkenntnissen verließ der 53-Jährige gegen 12.30 Uhr seine Wohnanschrift und ist seitdem spurlos verschwunden. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich der Schedener in hilfloser Lage befinden könnte. Die Polizei Hann. Münden initiierte unverzüglich umfangreiche Suchmaßnahmen, die aber bislang allesamt erfolglos verliefen.

Ralf S. ist ca. 190 Zentimeter groß, von schlanker Statur und hat dunkles Haar mit grauen Schläfen. Er ist mit einer hellblauen Jeans und einem T-Shirt bekleidet. Auffallend sind außerdem seine mit orangefarbenen Streifen abgesetzten Treckingschuhe. Darüber hinaus führt der Vermisste möglicherweise ein buntes Bettlaken mit, in dem er mehrere Gegenstände transportiert.

Wer den 53-Jährigen gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich unter der 05541/9510 bei der Polizei Hann. Münden oder über Notruf 110 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk/ Foto: Polizei










3.06.2019 • 19:36 Uhr

Lies: Solarenergie wird zum zweiten großen Standbein einer klimaneutralen Stromerzeugung in Niedersachsen

Unternehmen sollten auf Solarstrom setzen - Bundeswirtschaftsministerium darf Ausbau nicht bremsen

Umweltminister Olaf Lies hat sich heute (Montag) für einen starken Ausbau der Photovoltaik in Niedersachsen ausgesprochen. „Wenn wir die Energiewende mit Tempo voranbringen wollen, müssen wir auf weitere CO2-neutrale Stromquellen setzen. Beim Windstrom sind wir bundesweit die Nummer 1, der Solarstrom sollte das zweite wichtige Standbein für eine klimaneutrale Stromerzeugung werden“, sagte Lies bei einer Veranstaltung der KEAN in Hannover. „Die Flächen auf Haus- und Gewerbedächern warten darauf, mit Photovoltaik bestückt zu werden, rein rechnerisch könnten hier bis zu 57 GW an Leistung installiert werden.“ Dies würde einen Stromertrag von 51 Mrd. kWh im Jahr bringen, das entspricht rein rechnerisch fast dem derzeitigen Bruttostromverbrauch in Niedersachsen.
Der Solarstrom ist eine ideale Ergänzung zum Windstrom und damit das notwendige Pendant beim Umstieg auf eine weitgehend CO2-freie Stromerzeugung. Während Windkraftanlagen im Herbst und Winter den größten Stromertrag einfahren, kann Photovoltaik im Frühjahr und Sommer Höchstleistungen vollbringen. „Photovoltaik-Anlagen ermöglichen eine dezentrale Stromerzeugung, verbinden den Erzeugungs- und den Verbrauchsort und können dadurch sogar die Netze entlasten“, nannte Lies als weitere Vorteile.

Lies forderte die Eigentümer von großen Gewerbehallen auf, zu prüfen, ob ihre Dachflächen für Photovoltaik genutzt werden können. Mit dem Strom könne der eigene Verbrauch direkt im Unternehmen kostengünstig gedeckt werden. Während die Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern die Photovoltaik zunehmend nutzten, seien die Unternehmen immer noch zurückhaltend. Dies sei nicht verständlich angesichts von Gestehungskosten von 7 bis 8 Cent bei größeren Dachanlagen in Norddeutschland. Vor Fachleuten aus der Energiewirtschaft, Solarforschung und -beratung erläuterte Lies weiter: „Die Unternehmen sollten die derzeit günstigen Rahmenbedingungen wahrnehmen, die sich vor allem aus den niedrigen Modulpreisen und der Einspeisevergütung für den überschüssigen Strom ergeben.“ Kostenfreie Beratungsangebote der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen stünden den kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung.

Das Ministerium wolle prüfen, ob künftig beim Neubau von größeren Gewerbehallen die Statik so ausgelegt werden müsse, dass die Dächer für die Installation von PV-Anlagen von vornherein geeignet seien.

Auf Bundesebene will sich Niedersachsens Umweltminister für sichere Perspektiven für die Solarstromerzeugung einsetzen. „Die Begrenzung des Zubaus von Photovoltaik auf 52 GW insgesamt macht energie- und klimapolitisch keinen Sinn. Der Bundeswirtschaftsminister muss diesen Deckel sofort streichen, sonst bricht der PV-Ausbau spätestens 2021 wieder zusammen.“ Dann werde die Größenordnung von 52 GW erreicht sein und in der Folge die Einspeisevergütung wegfallen.

Die mehr als 120 Fachleute der Veranstaltung demonstrierten bildlich, dass die Deckelung des PV-Ausbaus weg müsse. (Foto mit BU: Der Deckel für den Solarstrom-Ausbau in Deutschland muss weg. Das fordern Energie-Fachleute auf der Veranstaltung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen –KEAN- in Hannover).
red/fis/Foto: Umweltministerium



Hintergrund:
In den beiden zurückliegenden Jahren hat die Photovoltaik bundesweit einen Aufschwung erlebt, nachdem sie durch eine drastische Kürzung der Einspeisevergütung ab 2013 nahezu zum Stillstand kam.

Bundesweit lag der Zubau 2018 bei 2,3 GW. Um die in Paris vereinbarten Klimaziele zu erreichen, ist nach Berechnung von Fraunhofer-Instituten ein jährlicher Zubau von 8,5 GW bis 2030 notwendig. Das bedeutet, der jährliche Zubau muss um das 3,5-fache wachsen. Auf Niedersachen heruntergebrochen würde das einen jährlichen Zubau von ca. 850 MW bedeuten. Im Jahr 2018 wurden in Niedersachsen 208 MW neu installiert, insgesamt sind bislang 4000 MW in Niedersachsen installiert.

Die Rahmenbedingungen für den Bau von Photovoltaik sind derzeit günstig. Die Modulpreise sind gesunken und für den nicht selbst verbrauchten Strom gibt es eine Einspeisevergütung von ca. 11 Cent pro kWh. Mit landesweit verfügbaren Beratungsangeboten für Hauseigentümer, Kommunen und Unternehmen bietet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) die notwendige Information für alle Solar-Interessierten. Auf der Veranstaltung der KEAN am 3.6.2019 geht es unter der Überschrift „Warum der Wind die Sonne braucht“ darum, die Solarstrom- Perspektiven für Niedersachsen auszuloten. Experten aus Technik, Recht, Anwendung und Umweltminister Olaf Lies diskutieren die Chancen und Hemmnisse.red/Quelle Umweltministerium












3.06.2019 • 19:31 Uhr

Volltrunkener Radler (2,35 Promille) neckt die Polizei: "Bin doch gar nicht gefahren...hicks..."

Ein 37-jähriger Einbecker war am gestrigen Sonntag, gegen 03.50 Uhr mit seinem Fahrrad in der Neuen Straße unterwegs - und von der Polizei gesichtet worden. Seine Fahrweise deutete stark daraufhin, dass er erheblich alkoholisiert war. Beim plötzlichen Erkennen des Streifenwagens stieg der Mann blitzschnell ab und schob das Zweirad ganz artig weiter. Bei der folgenden Kontrolle, stritt er ab, gefahren zu sein, konnte die eingesetzten Beamten jedoch nicht überzeugen. Die waren nämlich zu zweit. Der eingeleitete und durchgezogene Alkotest ergab einen Wert von 2,35 Promille. Danach musste sich der Mann auch noch Blut abnehmen lassen. Die Weiterfahrt mit dem Fahrrad wurde im untersagt.Er musste wieder schieben.. /red/fis/pap











3.06.2019 • 18:21 Uhr

Einzelhandel: Apotheken in Angst - Jeden Tag schließt eine Apotheke - Internethandel mit Medikamenten boomt

In den Apotheken in Südniedersachsen geht die Angst um. Akute Existenznöte verunsichern Apotheker und ihre Beschäftigten. Mit einer Unterschriftenkampagne versuchen Apotheken in der Region Südniedersachsen die Politik zu bewegen, etwas zu unternehmen. Die klassischen Apotheken "um die Ecke" wehren sich massiv gegen eine Liberalisierung des Arzeimittelverkaufs. Der Internethandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten boomt. Er ist kostengünstig, schnell und beinahe anonym, damit intim und diskret.

Mit ihrer Unterschriftenkampagne machen die Apotheken auf die Auswirkungen des Versandhandels von Medikamenten aufmerksam. "Fast jeden Tag schließt in Deutschland eine Apotheke", erklärt uns heute eine Fachverkäuferin in einer regionalen Apotheke in der Kreisstadt Northeim. Sie verweist auf das Unterschriftenblatt und eine Infobroschüre mit einer Vielzahl von Argumenten pro Apotheke. Die Protestunterschriften sollen eine Petition des Apothekerverbandes unterstützen. Mit ihr möchten die Apotheken die Politik auffordern, mit gesetzlichen Maßnahmen gegen den Versandhandel verschreibungspflichtiger Arzneien im Internet vorzugehen, dieser umstrittenen Verkaufsmethode einen Riegel vorzuschieben.

In Bad Gandersheim ist erst vor kurzem eine Apotheke geschlossen worden; ihr Aus dürfte im Zusammenhang mit den Einflüssen des Versandhandels gestanden haben, sind sich Fachleute einig. Und sie sagen voraus: Wenn der Vertrieb von Medikamenten über das Internet nicht gestoppt wird, gibt es einen massenhaftes Apothekensterben und damit eingehend den Verlaust von Arbeitsplätzen. Viele Kunden haben sich bereits auf den Unterschriften verewigt und mit mit ihrer "Apotheke vor Ort" solidarisiert.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














3.06.2019 • 16:10 Uhr

Landesgartenschau-Fenster aktuell: Hier Lena Guth (30) frontal, die Fachfrau für Betriebswirtschaft, dazu ein Experte für Gartenbau, der später loslegt

Durchführungsgesellschaft startet: Eine Fachfrau für Betriebswirtschaft, ein Experte für Garten- und Landschaftsbau

Die Durchführung der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim wird in fachkundige Hände gegeben. Der Aufsichtsrat der Durchführungsgesellschaft hat sich nach einem intensiven Bewerbungsverfahren für die Einstellung der Betriebswirtin Lena Guth aus Münster und des Landschaftsarchitekten Thomas Hellingrath aus Zülpich ausgesprochen. Die beiden gleichberechtigten Geschäftsführer werden für unterschiedliche und gleichermaßen wichtige Schwerpunkte zuständig sein.

Lena Guth ist 30 Jahre alt und verfügt bereits über mehrjährige Erfahrungen sowohl mit großen Bauprojekten als auch im Marketing-Bereich. Sie wird für die organisatorische Durchführung der Landesgartenschau zuständig sein, einschließlich der Bereiche Finanzen, Marketing / Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Bürgerbeteiligung und Sponsoring.

Der 53-jährige Thomas Hellingrath ist als gelernter Gärtner und Landschaftsarchitekt bereits seit acht Jahren für die Landesgartenschau Zülpich und ihre Nachfolge-Gesellschaft tätig; dort hat er alle Phasen einer Landesgartenschau von der Planung bis zur Nachnutzung mitgestaltet und bringt einen entsprechend großen Erfahrungsschatz mit. „Für die Geschäftsführung unserer Landesgartenschau haben wir jetzt ein Tandem, das wertvolle Erfahrungen, Kreativität und Innovationskraft mitbringt. Damit können jetzt die organisatorischen Vorbereitungen beginnen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz.

Geschäftsführerin Lena Guth hat ihre neue Tätigkeit mit dem Monatsanfang Juni bereits aufgenommen. Thomas Hellingrath kommt im Laufe des Monats August 2019 hinzu, sobald er aus seinem bisherigen Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist. red/Quelle: Pressestelle Stadt Bad Gandersheim/

Das Bild dokumentiert mit der 30-jährigen Lena Guth (Mitte) die femine Seite der Geschäftsführung für die Durchführungsgesellschaft der Landesgartenschau 2022, rechts die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Landesgartenschau eGmbH, Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD), und vom Landkreis Northeim Frank Brandt, der für die Landesgartenschau zuständige Beamte, in der Gesellschaftsgründungsphase eine Art Übergangsgeschäftsführer.
Foto: Manfred Kielhorn












3.06.2019 • 14:52 Uhr

Landesgartenschau-Fenster aktuell: LGS-Geschäftsführung tatsächlich im Doppelpack mit Frau und Mann

Lena Guth heute offiziell vorgestellt - Thomas Hellingrath kommt später

Wie auf diesem Nachrichtenkanal/Internet-Zeitung bereits exklusiv berichtet hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz heute mit ihrer Präsentation von Lena Guth bestätigt, dass das befristete Management für die für 2022 geplante Landesgartenschau in Bad Gandersheim mit einer Doppelbesetzung geregelt wird. Die heute vorgestellte Personalie betrifft Lena Guth. Zu einem späteren Zeitpunkt soll als weiterer Geschäftsführer Thomas Hellingrath für die Durchführungsgesellschaft verpflichtet werden, die offizielle Ankündigung. red
Die Bilder dokumentieren die Kandidaten für die Doppelbesetzung der Geschäftsführung für eine Landesgartenschau im Jahre 2022 in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Foto: Marc Reiser / Screenshot Profil likedin














3.06.2019 • 10:31 Uhr

Plakatmalwettbewerb: "Der Zauberer von Oz" in 332 Bildern

Die Jury hatte die Qual der Wahl: 332 tolle Bilder sind beim diesjährigen Plakatmalwettbewerb der Gandersheimer Domfestspiele zum Kinder- und Familienstück „Der Zauber von Oz“ eingegangen, da war die Auswahl der Sieger nicht leicht, am Ende gab es deshalb auch zehn Gewinner. Die Siegerplakate sind in den Räumen der NordLB, der Volksbank und im E-Center Scheuner ausgestellt.

Die Schulen in Bad Gandersheim und Umgebung waren zum inzwischen 37. Mal aufgerufen, sich an dem Plakatmalwettbewerb zu beteiligen. Vor allem die Grundschule Bad Gandersheim war wieder stark vertreten, aber auch Schüler der Oberschule, der Freien Schule Heckenbeck und des Roswitha-Gymnasiums waren dabei. Insgesamt hat die Jury 30 Zeichnungen ausgesucht, davon waren zehn Sieger-Plakate. Gewürdigt wurden 20 weitere Zeichnungen. Die Preisverleihung fand in der Festspielgastronomie Jungesblut statt.
Der Jury gehörten an: Sarah Speiser (Regie „Der Zauberer von Oz“), die Theaterpädagogen Lucie und Robert Strohmeyer, Catrin Reich (Verwaltung Gandersheimer Domfestspiele), Jennifer Traum (Leiterin Künstlerisches Betriebsbüro) und Denise Kiesow, die Hauptdarstellerin in „Der Zauberer von Oz“.

Die zehn Siegerbilder stammen von Mathilda Roßtock, Melissa Ramic, Ben Beuger, Medin Zumeraj, Titus Rüffer, Anna Sofie Dierstein (alle Grundschule Bad Gandersheim), Selina Papenfuss (Oberschule Bad Gandersheim), Laila Burgsmüller (Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim), Stella Maria de Bruyn und Selva Ramos Marrero, Frieda Fiedler (alle Freie Schule Heckenbeck).

In „Der Zauberer von Oz“, dem beliebten Kinder- und Familienstück der Domfestspiele, nehmen die spielwütigen Darsteller alle Zuschauer mit auf eine Reise in das Wunderland Oz. Dorothy und ihre Gefährten erleben eine abenteuerliche Reise mit kurzweiligen Abenteuern, auf der sie Mut beweisen, ihr Köpfchen einsetzen und Herz zeigen müssen. Gemeinsam können sie alle Schwierigkeiten meistern. Regisseurin Sarah Speiser und Dramaturgin Jennifer Traum haben eine eigene Fassung von „Der Zauberer von Oz“ geschrieben. Sie möchten der erstmals im Jahr 1900 erschienenen Geschichte von L. Frank Baum mehr Moderne einhauchen. (Premiere: 16. Juni 2019, 15 Uhr, 13 Vorstellungen)



Zum Bild: Die Gewinner des Plakatmalwettbewerbs mit ihren Bildern. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH/Frank Bertram











2.06.2019 • 23:25 Uhr

NHC 3. Liga Team trifft am 13. Juli in Seesen auf die MT Melsungen

Nach der Saison ist vor der Saison. Im Rahmen der 90 Jahrfeier der Handballabteilung des MTV Seesen spielt das Northeimer Handball Club 3. Liga Team gegen den Bundesligisten von der MT Meslungen. Anpfiff dieser Party ist am Samstag den 13.07. um 19 Uhr in Seesen "Schulzentrum, St. Annenstr., Halle 2". Karten für dieses Jubiläumsspiel gibt es ausschließlich über den MTV Seesen. Vorverkaufsstellen sind in Seesen: Isabella Beier, Frechdachs und Seesener Beobachter.

Mit dabei werden auch die ersten Neuen, Torwart Björn Wenderoth von de MT Melsungen, Yanik Springer vom MTV Moringen und Marc Bode aus unserem Landesligateam, im NHC-Team sein. Die Vorbereitung auf die kommende vierte 3. Liga Saison startet bereits am 27.06. mit den ersten Sportmedizinischen Untersuchungen. Die ersten Vorbereitungsspiele wurde ebenfalls bereits terminiert und werden rechtzeitig bekanntgegeben. red/ok











2.06.2019 • 16:45 Uhr

Bad Gandersheimer Theaterfest im Sonnenglück für die Glücklichen: Heiß, prickelnd, unterhaltsam!

Nach dem verregneten Begrüßungsfest heute ein Theaterfest im Sonnenglück. Am ersten prallen Sommertag des Jahres erlebt die südniedersächsische Kleinstadt Bad Gandersheim einen heißen Auftakt der 61. Festspielzeit. Über 2000 Menschen tummeln sich über Stunden auf der Stiftsfreiheit. Hier beköstigt an allerlei Imbissbuden (Fisch, Bratwurst, Eis und Schampus). Warum die Kaffeerösterei vorzeitig die Stiftsfreiheit verlassen hat - niemand weiß es.
Nach der Kulinarik die Kultur. Intendant Achim Lenz (ganz in Weiß mit blau umrahmter Sonnenbrille) moderiert höchst persönlich. Auf der vollbesetzten Tribüne vor der Stiftskirche gibt es Szenen aus den Hauptstücken der 61. Domfestspiele zu sehen. Schwitzen ist in der prallen Sonnen angesagt. Hüte der auffälligste Sonnenschutz.

Rund um die Bühne am Roswithabrunnen ebenso Menschentrauben. Hier gibt es Countrymusic mit Luca & Dylan. Jan Kämmerer liest ein weiteres Mal an diesem Tag aus "Der Glöckner von Notre Dame". Und dann gibt's den Spaß mit Herrn Göklü, der den Superkoch sucht. Nebenan bei den Lions Damen werden Edelgetränke und ebensolche Häppchen gereicht - gegen Bezahlung (für den guten Zweck!). Dr. Hinrich Bönicke im Dauerstress. Bei den Lionsdamen ist er als Nachschubmann für coole Getränke unterwegs. Beim ersten Auftritt des Fördervereins Gandersheimer Domfestspiele in Ifozelt der Domfestspiele zeigt Dr. Bönicke, Vorsitzender des Fördervereins, gemeinsam mit Ingrid Lohmann und Rolf Klüger Flagge. Ihre Mission, ihr Credo: "Bitte eintreten! Freunde werden - Kultur fördern!"

Unter den vielen Besuchern/innen an diesem Nachmittag viele Auswärtige. Natürlich bekannte Gesichter bei den Einheimischen wie unter anderen Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit ihrem Mann Uwe, dem Landtagsabgeordneten, SPD-Chefin Anja Görlach mit ihrem Mann, SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzender Niklas Kielhorn mit Partnerin, sein Vertreter Ratsherr Jürgen Steinhoff mit Ehefrau Astrid, CDU-Ratsherr Rudolf Hermes mit Sohn Andy und und und... Und Medienmenschen aus Einbeck und Northeim hat es an diesem sonnigen Sonntag in die Roswithastadt gelockt. Zu sehen beispielsweise Lokalredakteurin Edith Kondziella (Einbecker Morgenpost, freier Journalist Frank Bertram (Öffentlichkeitsbeauftragter der Domfestspiele), Freizeitvideofilmer Eckhard Senger (Landkreis Northeim), Ex-HNA-Redakteur Hajo, die freie Journalistin Frau Errikson (schreibt für die Northeimer Zeitung), Thomas Scheuer (ORG und WEB) und Herr Franke (live Region/connect).

Sie alle nehmen das wunderbare Flair des Freilichttheaters mit den tollen schauspielerischen Appetithäppchen in dieser schönen, sonnigen und heilen Welt gerne und zufrieden auf. Bad Gandersheim zeigt sich von seiner angenehmsten Seite, verdrängt für Stunden allen Shit des Alltags hier und draußen in der Republik. Für Menschen, die es sich leisten können und leisten wollen.
red/Fotos: Marc Reiser /Thomas Fischer/Natalie Meyer






















2.06.2019 • 13:33 Uhr

Goslar: Brutalität im Bahnhof

Zu einer Körperverletzung kam es am gestrigen Samstag, gegen 18:40 Uhr, in dem Bahnhofsgebäude in Goslar. Ein unbekannter männlicher Täter versetzte dem 24-jährigen männlichen Opfer zunächst einen Kopfstoß und anschließend einen Faustschlag ins Gesicht. Nach der Tat flüchtete der Täter vom Tatort. Über den möglichen Auslöser der Schlag-Attacke ist nichts bekannt. ots











2.06.2019 • 13:26 Uhr

Porträt entstellter Sophia schockt Gottesdienstbesucher in der Stiftskirche - Pastor Egart regt zur Nachdenklichkeit an

Das muss man Pastor Thomas Egart zugestehen: Seine Gottesdienste rütteln auf, gehen ans Gemüt weil in die Tiefe, tun sogar manchmal richtig weh. So wie heute. Vor dem Theaterfest in Bad Gandersheim war Gottes Wort, Gesang und Gebet in der Stiftskirche angesagt. Die 1000jährige Gebäudehülle, gewaltig ausschauend wie ein "Dom". Sie hat den Festspielen vor gut 60 Jahren den Namen gegeben: Domfestspiele. Hier nur heute ab 10 Uhr ein gar nicht so theatralischer Gottesdienst. Und dennoch dramaturgisch so gestaltet, dass mit ihm ins Theaterfest eingeführt wurde. Deswegen sicherlich die Anwesenheit von gut 150 Menschen. Sonst sind es weniger. Unter ihnen heute unter anderen Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Ehrenringsträger und Kreistagsabgeordneter Rudolf Hermes und erstmals der neue kaufmännische Direktor des Theaterfestivals Thomas Groß.

In seiner inhaltlichen Ausrichtung der bewegenden Zeremonie nahm Pastor Egart erwartungsgemäß Bezug auf das diesjährige Festspielstück "Der Glöckner von Notre Dame". Quasimodo als Sinnbild für das Häßliche in dieser Welt und unter den Menschen. Schon vor hunderten von Jahren. So auch heute. Während Domschauspieler Jan Kämmerer mit seiner stimmlichen Billianz die "Glöckner"-Geschichte via Lesung interpretierte, spannte der Pastor den Bogen in unsere Zeit.

Sein schockierendes Motiv auf der Rückseite des Kirchen-Infoblattes "Gottesdienst zum Theaterfest" stammte von Sophia Weaver. Ein von Geburt an entstelltes und verkrüppeltes Mädchen. Ein Quasimodo unserer Zeit. Dennoch von ihrer Mutter unendlich geliebt. Als Menschen im Internet sich für die Abtreibung/Tötung von absehbar behinderten/entstellten Menschen stark machten, nahm die Rechtsanwältin den Kampf gegen die Hässlichkeit dieses abscheulichen menschlichen Denkens und Handelns im Internet auf. Mit Erfolg.

Warum dieser Anstoß in dem heutigen Gottesdienst? Nun, Theater und Kirche eint, so die Erklärung des Pastors, dass beide für Menschen auch eine Art Spiegel sein können. Denn wer glaubt, dass Theater und Kirche nur Schönes zu vermitteln haben, der irrt. Sie müssen und sollen auch die dunklen Seiten menschlichen Tuns aufzeigen und uns vor Augen führen, dass wir die Quasimodos unserer Zeit eben nicht verachten und zu töten, sondern zu lieben haben.

Nach dieser aufwühlenden Nachdenklichkeit entließ Pastor Egart seine Gemeinde nach der Segnung in einem tief bewegenden Gesangsakt des Domschauspielers Lemuel Pitts (USA) und dem schönen Schein von Kerzen auf dem Altar. Sie waren auf Einladung des Pastors von Gottesdienstbesuchern, die es wollten, an einer Altarkerze entzündet und abgelegt worden. Dazu spielte Kantor Andrej Naumovich einfühlsam auf der Mühlseisenorgel.
red/Fotos: Thomas Fischer
















2.06.2019 • 12:37 Uhr

Uslar/Kammerborn: Merkwürdiger Brand eines leerstehenden Gebäudes

Sollte es ein "warmer Abriß" werden?
Am Samstag,gegen 23.05 Uhr, kam es in Kammerborn-Uslar, Inselstraße, aus bisher ungeklärter Ursache zum Brand eines leerstehenden Gebäudes. Zunächst geriet an dem Gebäude ein Fensterladen in Brand. Das Feuer griff anschließend auf das Gebälk oberhalb des Fensters über. Durch Zeugen wurde versucht das Feuer mit Feuerlöschern zu löschen. Eine Ausbreitung des Brandes konnte durch die Freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften Kammerborn, Schönhagen und Uslar verhindert werden. Der beim Brand entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 5.000 bis 10.000 Euro. Zur möglichen Brandursache gab es zunächst keine offiziellen Angaben. stüw/red











2.06.2019 • 12:34 Uhr

Northeim: Schlägerei, Widerstand gegen Polizeibeamte - Warum? enthemmt durch zu viel Alkohol

Gegen 02.10 Uhr am heutigen Sonntag wurde die Polizei zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen nach Northeim, Sudetenstraße, vor einem dortigen Tanzlokal gerufen. Ein 56-jähriger Göttinger und ein 39- jähriger Northeimer sollen bei der Schlägerei einen 20-jährigen aus Northeim verletzt haben. Dabei sei der 20-Jährige leicht verletzt worden. Alle drei Personen waren alkoholisiert. Während der Sachverhaltsaufnahme störte ein ebenfalls unter Alkoholeinfluss stehender 21-Jähriger aus Northeim so massiv die Amtshandlungen der Polizei, dass er zur Verhinderung in Gewahrsam genommen wurde. Kurze Zeit später meldete sich der 56-jährige Göttinger bei der Polizei und zeigte den 39-jährigen Northeimer wegen einer weiteren Körperverletzung an. Insgesamt gab es 2 leicht verletzte Personen und es wurden 3 Strafanzeigen gefertigt.Se











1.06.2019 • 17:29 Uhr

Stress beim Schützenfest: 22-Jähriger attackiert Polizei aggressiv und beleidigend - Ab in die Ausnüchterungszelle

Am frühen Samstagmorgen, gegen 01:00 Uhr, kam es zu einem polizeilichen Einsatz auf dem Schützenfest in Söhlde bei Hildesheim. Dort hatten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einem Jugendlichen den Zutritt zum Zelt verwehrt, woraufhin es zu Streitigkeiten gekommen war. Der folgende Polizeieinsatz verlief völlig friedlich, als sich plötzlich eine unbeteiligte Person in das Geschehen einmischte. Der 22jährige alkoholisierte Mann aus der Gemeinde Giesen fühlte sich bewogen, sich in die vor Ort laufende Sachverhaltsaufnahme einzumischen. Daraufhin wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er jedoch nicht nachkommen wollte. Aufgrund des weiterhin grundlos störenden und aggressiven Verhaltens sollte die Person nun in polizeiliches Gewahrsam genommen werden. Als sich der Giesener schließlich aktiv gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr setzen wollte, wurde dieser kontrolliert zu Boden gebracht und am Boden fixiert. Der Giesener leistete dabei Widerstand, in dem er versuchte um sich zu treten und wieder loszureißen. Außerdem beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach auf übelste Weise. Der 22-jährige Mann wurde schließlich dem Polizeigewahrsam in Hildesheim zugeführt. Ihm wurde von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Nach erfolgter Ausnüchterung durfte er die Dienststelle wieder verlassen. Der ursprünglich nicht von den Maßnahmen betroffene Mann sieht sich nun u. a. einem Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegenüber. Bei dem Einsatz wurde zum Glück niemand verletzt. Insgesamt waren vor Ort drei Streifenwagenbesatzungen eingesetzt.web











1.06.2019 • 17:24 Uhr

Heute um 13.40 Uhr bei Uslar: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer (37)

Am heutigen Samstag, 01.06.2019, gegen 13.40 Uhr, kam es auf der LANDESSTRAßE 548 zwischen Eschershausen und Uslar zu einem Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Mann aus einer Uslarer Ortschaft befuhr mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine die L 548 aus Richtung Eschershausen kommend in Richtung Uslar. Er beabsichtigte dann nach links auf die K 446 in Richtung Vahle abzubiegen. Zeitgleich beabsichtigte ein 37-jähriger Mann aus dem Landkreis Hildesheim mit einem Motorrad die landwirtschaftliche Zugmaschine zu überholen. Dabei touchierte der Motorradfahrer die landwirtschaftliche Zugmaschine und kam zu Fall. Er wurde dabei schwer verletzt und nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt vor Ort mit einem Rettungswagen der Universitätsmedizin Göttingen zugeführt.stüw










1.06.2019 • 17:20 Uhr

Bundeswehr nach Zündeln Pristinas sofort abziehen

"Mit dem Einsatz von Polizei-Sondereinheiten in den nördlichen serbischen Gemeinden des Kosovo, bei dem am Dienstag mehr als 100 Menschen verletzt und 28 Personen verhaftet wurden, hat Pristina gezeigt, dass es an Frieden wenig Interesse hat. Dass die NATO-geführte KFOR-Truppe, die eigentlich verpflichtet gewesen wäre, die Bevölkerung zu schützen, sowohl dem gewaltsamen Übergriff als auch der Verhaftung und Misshandlung zweier UN-Mitarbeiter stillschweigend zugesehen hat, ist ein handfester Skandal, aus dem die Bundesregierung eindeutige Konsequenzen ziehen muss", erklärt Zaklin Nastic (Foto) , menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Nastic weiter:
"Nur einen Tag vor dem Polizei-Angriff hatten Serbiens Präsident und Regierung ihre Hand in Richtung Kosovo ausgestreckt und zur Fortführung der Verhandlungen mit Pristina aufgerufen. Pristina aber versucht nun, durch Einschüchterungen, Vertreibungen und möglicherweise gar ,ethnische Säuberungen' neue Fakten zu schaffen und so die Ausgangssituation für Verhandlungen zu verändern. Die KFOR-Truppe, die sich ein weiteres Mal als Schoßhund Pristinas geoutet und ihre wahre Funktion offenbart hat, riskiert mit ihrer stillschweigenden Zustimmung wissentlich eine neue Explosion auf dem Balkan. Die Bundesregierung ist dringend aufgefordert, die Bundeswehr sofort aus dem Kosovo zurückziehen und das provokative Zündeln Pristinas mit deutlichen Worten verurteilen." red











1.06.2019 • 17:18 Uhr

"Brandgeruch" sorgt für zwei Feuerwehreinsätze

Tatort: Northeim, Damaschkestraße, Mehrfamilienhaus, Tatzeitpunkt: Samstag, 01.Juni.2019, gegen 02.00 Uhr und noch einmal Northeim, Sophienstraße 12, Mehrfamilienhaus, Samstag, 01.Juni.2019, gegen 11.09 Uhr:

Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr Northeim am Samstag zu einem vermeintlichen Brand ausrücken. Am Samstag wurde zunächst gegen 02.00 Uhr ein Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. Die Feuerwehr verschaffte sich daraufhin Zugang zu der Wohnung im Erdgeschoss. In der Wohnung konnte weder ein Brand festgestellt noch eine Person angetroffen werden. Gegen 11.09 Uhr musste die Feuerwehr zu einem ähnlichen Vorfall in der Sophienstraße, ebenfalls in einem Mehrfamilienhaus, ausrücken. Gemeldet wurde auch hier ein piepender Rauchmelder jedoch in Verbindung mit einer Rauchentwicklung. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung überprüft hatte, konnte auch hier Entwarnung gegeben werden. Lediglich ein Weckalarm und der Geruch von angebratenem Essen, ließen den Hinweisgeber einen Brand in der Wohnung im Erdgeschoss vermuten.MM











1.06.2019 • 17:16 Uhr

Beschwerlicher Junggesellenabschied: 500 Kronkorken von der Gandersheimer Ratshaustreppe putzen

Heute, Samstag, 1. Juni 2019, vormittags: Vor den Augen einer halben Hundertschaft von Freundinnen und Freunden (auch aus Heckenbeck!) und sowieso der Öffentlichkeit erlebt zur Minute ein bekennender spaßiger HSV-Fan seinen ultimativen Junggesellenabschied. Oder ist es die 30. Erinnerung ans erste Licht der erblicken...
Traditionell muss man /kann man/ sollte man bei solchen unter anderem eine lustige Putzaktion abarbeiten. Im aktuellen Fall wurden Hunderte von Kronkorken auf der frischen Treppe des Gandersheimer Rathauses verteilt. Und die galt es nun mit Handfeger und Besen fein säuberlich von den Metallteilen zu befreien. Der Deliquent putzte perfekt. Süß gemein die Variante einer gut aussehenden Luzie, die heruntergefegte Teile unvermittelt wieder auf die Stufen warf. Und wieder war der blauweiße Feger mit dem Ringelschwanzkostüm im Einsatz. Ganz zu Freude seiner Beobachter. Klaro, dass nebenbei der Festtag mit krass grüner Flüssigkeit begossen wurde.
Merke: die Stimmung steigt.red/Foto:Marc Reiser










1.06.2019 • 17:14 Uhr

20 Jahre Pony-Paradies Clus: Nach Gottes Segen, Pony-Parade und Ehrung für Katrin Heyer

Heute, Samstag, 1. Juni 2019, 11.13 Uhr:
Bei idealen äußeren Bedingungen ist soeben das große Jubiläumsfest aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Pony-Paradieses in Clus eröffnet worden. Pastor Tegtmeyer hielt einen passenden Gottesdienst in der Reithalle, segnete Menschen und Pferde. Danach gab es eine erste Reiter-Parade mit dem Auflauf vieler junger Pony-und Pferdeenthusiasten. Reitlehrerin Katrin Heyer, die das Pony-Paradies aufgebaut hat und verwortlich leitet, begrüßte die bereits zahlreich anwesenden Gäste, Familien mit ihren Kindern und Freunde aus Cappeln. Erster Höhepunkt war dann eine sehr persönliche Würdigung für Katrin Heyer. Ihr Bruder Ralf und die gesamte Familie Grober dankten Katrin für ihr zwanzigjähriges Engagement für Ponys, Pferde und Kinder. Als wertschätzende Gesten erhielt sie ein wunderbares Gemälde und eine Baumpflanze mit Gutschein. Danach starteten die nächsten Programmpunkte. Alles von den Kindern des Pony-Paradieses Liebevoll vorgeführt.Das Fest dauert den ganzen Samstag bis zum Spätnachmittag.
red/Fotos:Thomas Fischer
















1.06.2019 • 10:15 Uhr

Kleiner Wochenrückblick: Süßes für die Wahlvorstände, Lob am Montag für Gunnar Ude

Es ist einiges passiert in den vergangen Tagen:

Zu den herausragenden Ereignissen gehört natürlich die sagenhafte Big-Party auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz heute vor einer Woche. Der Stadtjugendring hat einmal mehr Mut bewiesen und kein Risiko gescheut. Mit einem fantastischen Team - und alles auf ehrenamtlicher Basis! - hat Gunnar Ude mit seinen Mitstreitern und Mitstreiterinnen von den Fliegern bis zu den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Gremsheim eine spektakuläre Großveranstaltung organisiert. In dieser Form und im Ausmaß wohl einmalig in Niedersachsen. Man kann gar nicht häufig genug erwähnen, dass die Open Airport Mega-Party von einer Hundertschaft ehrenamtlicher Menschen auf die Füße gestellt wurde.

Und sie wurde zu einem Mega-Erfolg. Die gigantische Anzahl von 2.500 Besuchern und Besucherinnen hat es bei ähnlichen Events auf dem Flugplatz noch nicht gegeben. Absolut geil - und mit ein Erfolgsgarant - die Band "Die Schröders". Trotz ihrer 30 Lenze knallen die Jungs einen hammerharten Sound raus - von den Texten gar nicht zu reden. Viele der von auswärts anreisten Schröders-Fans - es sollen zwischen 500 bis 800 gewesen sein - waren begeistert. Sie belebten nicht nur die Partyszene auf dem Airport. Nach der Show wurde bis in den frühen Morgen bei Addi, im Tanzcafe Gino, auf dem Campingplatz und in privaten Location weiter gefetet.

Anzumerken bleibt noch, dass diesmal trotz der 2.500 Menschen auffiel, wer nicht auf dem rockigen Flugplatz gesichtet wurde. Beispielsweise Gandersheims Bürgermeisterin mit ihrem Mann, dem Landtagsabgeordneten. Franziska Schwarz zollte am Montag bei einem Zufallstreffen Gunnar Ude insofern Anerkennung, als sie festgestellt haben soll: Ich habe gelesen, dass die Veranstaltung ein Erfolg war... Na, wenigstens ein indirektes Lob.
Man muss wissen, dass die Bürgermeisterin seit ihrem juristischen Vorgehen gegen den Gesamtpersonalratsvorsitzenden Gunnar Ude ein sehr gespanntes Verhältnis zu Ude hat.

Das andere heftige Ereignis passierte dann am Sonntag. Nach dem hammerharten Musikevent ein heftiges politischen Beben in Deutschland bei der Europawahl. Die seismografischen Erschütterungen reichten bis in den Landkreis Northeim und Bad Gandersheim. Der Absturz für die SPD und die Auferstehung der Grünen sorgten für eine Sensation und Stockstarre bei den Betroffenen. Die Auswirkungen für die Parteien sind noch gar nicht absehbar. Aber, die Signale deuten politische Veränderungen an.

Was ohne Auffälligkeiten auch diesmal ablief war die gesamte Logistik der Wahl. "Keine Probleme in den Wahllokalen und bei der Auszählung", so war am Wahlabend von Verantwortlichen im Rathaus zu vernehmen. Mittags traf unser Wahlreporter rein zufällig Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) in erkennbarer Eile bei der Wilhelmsburg. Sie klapperte gerade alle 18 Wahllokale ab. "Stimmt es, dass Sie dort Süßes verteilt haben?", erkundigte sich der gut informierte Reporter. "Ja, das mache ich immer so!", kam ihre Antwort wie aus der Pistole geschossen. Gut so, Wahlvorstände wollen und sollen wertgeschätzt werden. Auch mal mit Süßigkeiten und Schokolade. Gunnar Ude hätte sie auch verdient gehabt!
red/Fotos: Marc Reiser
















1.06.2019 • 09:24 Uhr

simply-X Promotion Trailer goes to Germany: 100 Stationen auf der roadshow - Bode referiert in Münster

Das "Projekt des Jahres 2019" nimmt seinen guten Verlauf: Mit dem neuen simply-X Trailer ist das Bad Gandersheimer Unternehmen weiter auf Deutschland-Tour. "Es sind bis 100 Stopps in deutschen Städten mit großen Stadien und Festivalarenen festgelegt, wo wir unsere kompletten Systemlösungen unter anderem für elektronische Einlass- und Bezahlsysteme Vereinen, Veranstaltern und Agenturen präsentieren", erklärt der Vertrieb jetzt das ganze Ausmaß der roadshow. In den vergangenen Tagen standen die Stationen Münster, Düsseldorf, Wuppertal und Göttingen auf der Mammuttour. Überall herrscht großes Interesse an dem speziellen Marketing mit seiner individuellen und direkten Ansprache. "Die Promotion kommt gut an", ist über positive Reaktionen vom simply-X-Team zu vernehmen.

Begleitet wird die Promotion mit zusätzlichen Aktivitäten. In Münster referierte simply-X Geschäftsführer Matthias Bode bei der Gesellschaft für Warenwirtschaftssysteme. Dort waren zahlreiche Manager deutscher Clubs versammelt wie beispielsweise vom 1. FC Köln, FC St. Pauli oder Hertha BSC. Bode erläuterte in Münster kompakt die in Bad Gandersheim entwickelten simply-X Produkte.

Ein Highlight der Auftritt mit dem Promotion Trailer beim Kooperationspartner Thomas Riedel in Düsseldorf. Das Unternehmen gehört zu den ganz großen in der Eventbranche. Einige wenige Kennzahlen über die Riedel Group: 2000 Veranstaltungen im Jahr (wie Formel 1, der Eurovision Song Contest oder die Pan Am Games, die weltweit stattfinden), 600 Mitarbeiter.
Auch in der Region Südniedersachsen zeigt simply-X Flagge. So vor der Sparkasssenarena in der Uni-Stadt Göttingen, dem Basketball-Tempel der BG Göttingen. Und der Promotion-Trailer zieht weiter.

Schöner Nebeneffekt für Bad Gandersheim: simply-X bleibt mit seinem einmaligen Deutschlandtrip ein positiver Werbeträger für die Roswithastadt. red/Fotos: simply-X




















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