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31.05.2019 • 21:54 Uhr

Vandalismus an Personenwagon des des Nostalgiezuges - In Wut 15 Scheiben zertrümmert und sich dabei verletzt

Ein historischer Personenwagon der Dampfzugbetriebsgemeinschaft (DBG) Hildesheim ist im Tatzeitraum, zwischen dem 29.05.2019 und dem 31. Mai 2019, beschädigt worden. Das historische Dampflokgespann steht auf den Bahngleisen in Bockenem/Bornum, im Bereich eines großen Firmengeländes, in der Werkstraße. Durch bislang unbekannte Täter wurden insgesamt 15 Glasscheiben des Wagons komplett zerstört. Die Vandalen drangen durch eine zerstörte Scheibe auch in das Innere des Wagons ein und setzten hier ihr Zerstörungswut an den Scheiben fort. Ein Täter verletzte sich hierbei wohl im Bereich der Hand/des Armes, da diverse Blutanhaftungen an den Sitzbänken, durch die Spurensicherung der Polizei, festgestellt worden sind. Ein Verantwortlicher der DBG schätzt den entstandenen Schaden auf ca. 5.000 Euro. Die Dampflok ist noch betriebsbereit und wird mehrfach im Jahr für Nostalgiefahrten genutzt. Da sich die Tatzeitraum über den Himmelfahrtstag erstreckt, bittet die Polizei Zeugen, welche im dortigen Bereich unterwegs waren, sachdienliche Hinweise an die Polizei in Bad Salzdetfurth, Telefon 05063/901-1, weiter zu geben. Lö/ Foto: Polizei











31.05.2019 • 21:09 Uhr

Debatte über Hotel-Notstand in Bad Gandersheim: Vitalpark-Pläne für ein Hotel ad acta gelegt?

In der früheren Roswitha-Klinik und im Ex-Kurhotel Bartels "könnten" Übernachtungsangebote entstehen

Jüngst hatte kein geringerer als der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, Achim Lenz, seinen Finger in eine der ganz offensichtlichen und schmerzlichen Wunden Bad Gandersheims gelegt. Er beklagte öffentlich bei einem höchst offiziellen Akt die seiner Meinung nach unzureichenden Übernachtungskapapzitäten in der Festspielstadt. Lenz deutliche Wort haben eine Diskussion über den Hotel-Notstand in der Kur- und Reha-Stadt befeuert.

Nahrung hat sie nun zusätzlich bekommen: So durch die Ankündigung von Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD), in dem von der Stadt im Hauruck-Verfahren gekauften Ex-Kurhotel Bartels seien Übernachtungskapazitäten wiederbelebbar. Wie das passieren könnte, wer als Hotelbetreiber infrage kommt - alles noch sehr nebulös.

Ähnliche Überlegungen scheinen beim deutsch-türkischen Investor Celik zu reifen. Er hat bekanntlich die frühere Terrassen-Klinik "Roswitha" an der Hildesheimer Straße vom Übernehmer der Paracelsus-Kliniken gekauft. Und es ist in der südniedersächsischen Stadt kein Geheimnis, dass Eigentümer Celik in dem Gebäude abermals Hotelbetten aktivieren könnte. Unter der Paracelsus-Ägide waren in der früheren Klinik über 50 Hotel-Garni-Betten mehr schlecht als recht vorgehalten worden. Und wenn Herr Celik tatsächlich in der früheren Roswitha-Klinik neue Übernachtungsmöglichkeiten schaffen sollte, dann passt das zu einem weiteren wichtigen Zusammenhang. Der hat mit dem Vitapark zu tun.

Auch diese Einrichtung wird von Herrn Celik betrieben. Er hält dort Dienstleistungen für den Kurbetrieb der Stadt vor. Die bezahlt ihm dafür pro Jahr eine Viertelmillion Euro. Dieser Vertrag läuft Ende des Jahre aus. Fortgang völlig offen. Und weil das so ist, verfolgte Herr Celik seit Jahren bereits die kühne Absicht, den Vitalpark vollkommen neu auszurichten.

Vor Jahren wurden diese Absichten im Rahmen einer großspurigen Pressekonferenz mit Plänen für einen gigantischen wie umstrittenen Hotelneubau sowie mit einem Parkhaus auf der gegenüberliegenden Seite der Hildesheimer Straße der Öffentlichkeit als die neue Zukunft in dem Quartier verkauft. Bislang ist daraus nichts geworden. Im Gegenteil: Jetzt wurde bekannt und bestätigt: Das Parkhausplan musste zurückgezogen werden, weil er nie von den Behörden genehmigt worden wäre. Ein ähnliches Schicksal scheint mit den Absichten, am Standort Vitalpark ein Hotel zu errichten, ebenfalls passiert zu sein. Wobei der Eigentümer angeblich selbst die Reißleine gezogen habe. Aufschlußreich sind in diesem Zusammenhang nämlich Beobachtungen, denen zufolge die bewegten Ankündigungsbilder des geplanten und schön gezeichneten Hotelneubaus auf einem Monitor im Vitalpark seit einiger Zeit nicht mehr zu sehen sind.

Unternehmer Celik selbst , der für fast ein Dutzend von Firmen verantwortlich zeichnet, hält sich zu seinen Absichten bedeckt. Seine Mitgeschäftsführerin hatte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk erklärt, man wiederhole nicht den Fehler, alles zu früh in der Öffentlichkeit auszubreiten. So sprießen weiter Spekulationen ins Kraut. "Auch wir wissen nichts Genaues", sind Stimmen aus den Fraktionen des Gandersheimer Stadtrates zu hören. Stattdessen wenig Schmeichelhaftes über einige der beteiligten Akteure. red

Die Bilder dokumentieren die Bandbreite des Thema: In zwei derzeit ungenutzten Immobilien - die frühere Roswitha-Klinik und das ehemalige Kurhotel Bartels - könnten neue Übernachtungskapazitäten geschaffen werden. Natürlich mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand. Ein stadtbekannter Kenner der Gastro- und Hotelszene schickte dem Redaktionsnetzwerk eine Ansichtskarte von anno dazumal - darauf verewigt das frühere "Hotel zum Römischen Kaiser" am Plangarten. Was daraus geworden ist? Jeder weiß es: Ein Haus für die Gesundheit mit Ärzten und einem Optiker.
Fotos: Thomas Fischer
















31.05.2019 • 20:25 Uhr

Es geht auch ums Klima: UNESCO-Biosphärenreservat an Niedersachsens Nordseeküste: Umweltminister Lies betont Chancen für die Region

Kritik aus der Land- und Hafenwirtschaft zurückgewiesen - Minister mit unmißverständlichem Gesprächsangebot

Die Weiterentwicklung des UNESCO-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer tritt in seine nächste Phase. Mit der „Konsultationsphase“ hat ein Prozess begonnen, in dem Grundlagen für Entscheidungen zu einem freiwilligen Beitritt von Städten und Gemeinden an der Küste geschaffen werden. „Ich unterstütze diese modellhafte Herangehensweise, über die starke Einbindung der Gemeinden und der dort aktiven Interessensvertreter das UNESCO-Biosphärenreservat gemeinsam zu gestalten“, sagte Umweltminister Olaf Lies. „Die immer wieder geäußerten Bedenken habe ich mir sehr intensiv angehört. Sie sind aber unbegründet und werden leider zum Teil auch ohne sachliche Grundlage immer wieder genutzt.“. Immer wieder betont der Minister dabei, dass es sich eben nicht um eine Biosphärenreservat nach Bundesnaturschutzgesetz handelt, bei dem auch die vorgebrachten Bedenken greifen würden.

„Die international begehrte Auszeichnung der UNESCO ist eine riesen Chance, gerade auch für städtisch oder industriell geprägte Standorte“, sagte Lies. „Das UNESCO-Biosphärenreservat unterstützt nahe des Nationalparks Wattenmeer ein lebenswertes Umfeld, in dem auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte eine bedeutende Rolle spielen. Es kann eine wertvolle Grundlage für eine nachhaltige Wirtschafts- und Hafenpolitik sein. Wir sollten es als Impuls für innovative und nachhaltige Ideen begreifen und uns zukunftsgerecht aufstellen. Dabei können auch Fördergelder eingeworben werden.“

Lies reagiert damit auf die Kritik der Landwirtschaft und seit kurzem Teilen der Hafenwirtschaft. „Ich stehe selbstverständlich auch weiterhin für Gespräche zur Verfügung, aber dann sollten sich alle Beteiligten dabei auf die rechtlichen Grundlagen festlegen. Der Beitritt der Städte und Gemeinden geht eben nicht mit weiteren Einschränkungen einher. Wir können aber gerne zusätzlich mit dem Beitritt diese rechtlich eigentlich klare Situation noch einmal beschreiben und auch vertraglich festhalten“, schlägt der Minister vor. Allerdings merkt er an, dass es vor allem auch der schwierige Begriff sei, der die Vermittlung so kompliziert macht. „Die Bezeichnung Reservat hat für viele leider eher etwas Bewahrendes als die Gestaltung im Mittelpunkt. Der Begriff Biosphäre - also Lebensraum - wäre sicherlich der glücklichere und würde auch die Unterscheidung zum Biosphärenreservat nach Bundesnaturschutzgesetz deutlich machen.“

In einer Auftaktveranstaltung im Februar 2019 hatten die Küstenkommunen gemeinsam die Themen Klima/ Energie/ Mobilität, Biodiversität/ Landwirtschaft, Nachhaltige Kommunen/ Bildung/ Fachkräfte und Tourismus/ Kulturelle Identität/ Konsum als künftige Schwerpunktthemen identifiziert.

Neben dem bestehenden Nationalpark bedarf es für die Wattenmeer-Region keiner zusätzlichen rechtlichen Sicherung von Naturschutzflächen. Vielmehr sollen gerade in den vom Menschen geprägten Bereichen nachhaltige Lösungswege für Zukunftsfragen modellhaft erprobt werden. Ein UNESCO-Biosphärenreservat bietet hierfür ein großes Entwicklungspotenzial. Nachhaltigkeitsziele zum Beispiel des Jade-Weser-Ports oder anderer Industrie-Unternehmen werden so in ihrem Weg gestärkt und nicht in Frage gestellt. „Gerade die Verbindungen zu anderen Klima- und Energiethemen wie die intelligente Nutzung der an der Küste oft im Überschuss anfallenden Windenergie sowie Erprobung von Wasserstofftechnologien oder autonomer Transportprozesse könnten Beispiele für ein zukunftsorientiertes Wirken sein. Da sind große Chancen, die für uns gerade mit dem Biosphärenreservat verbunden sind.“

Die Konsultationsphase als Arbeitsphase zur Vorbereitung eines antragsfähigen Konzepts für ein erweitertes UNESCO-Biosphärenreservat wird begleitet von einer Steuergruppe aus Vertretern von Gemeinden, Landkreisen und dem Land Niedersachsen, die in der kommenden Woche erstmals zusammentreten wird. In verschiedenen Arbeitsgruppen in interessierten Gemeinden und zu wichtigen Themenfeldern werden Interessen der Region einbezogen und bestehende Nachhaltigkeitsansätze gesammelt und gebündelt. Als Ergebnisse sollen daraus Ideen zu Handlungsfeldern und Projekten entstehen, denen man sich zukünftig in der Entwicklungszone widmen möchte. Auf dieser Grundlage entscheiden die einzelnen Gemeinden schließlich, ob sie der Entwicklungszone freiwillig beitreten möchten.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











31.05.2019 • 13:43 Uhr

Abenteuerliches Missgeschick beim Tankversuch - Zapfpistole erst an der Säule abgerissen und dann im Tankstutzen steckenlassen

In der letzten Nacht (30./31.05.2019) fiel einer Streifenbesatzung der Polizei Hildesheim gegen Mitternacht, beim Durchfahren des Berliner Kreisels, ein Ford Focus auf, dessen Tankdeckel offenstand und bei dem ein Gegenstand im Einfüllstutzen steckte.

Bei einer Kontrolle des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Zapfpistole handelte. Der 30-jährige Fahrzeugführer und seine Frau gaben an, aus Richtung Wernigerode gekommen zu sein. Unterwegs habe man tanken wollen, jedoch seien jegliche, angefahrene Tankstellen geschlossen gewesen. An einer größeren, hell erleuchteten Tankstelle ist man davon ausgegangen, dass diese geöffnet ist. Nachdem die Zapfpistole bereits im Tankstutzen steckte, stellte sich heraus, dass auch diese Tankstelle geschlossen war. Die Fahrt wurde fortgesetzt, wobei aber offenbar vergessen wurde, zuvor die Zapfpistole wieder aus dem Einfüllstutzen zu entfernen. Das Problem war, dass die Fahrzeuginsassen nicht mehr genau wussten, wo sich die Tankstelle befand, an der ihnen das Missgeschick passiert war.

Die Beamten informierten im Anschluss mehrere Polizeidienststellen, in deren Bereich sich die betroffene Tankstelle befunden haben könnte. Am Vormittag des 31. Mai 2019 kam dann der entscheidene Hinweis von Kollegen aus Goslar. Die Tankstelle, an welcher nun eine Zapfpistole fehlte, befindet sich in der Ortschaft Vienenburg. jpm












31.05.2019 • 13:30 Uhr

A7 bei Echte: Laster in Flammen -Die aktuelle Lage - 100.000 Euro Schaden - 45 Kräfte der Feuerwehren im Einsatz

Heute schwerer Lasterbrand auf der A7 bei Echte (wir berichteten): Die Polizei teilt soeben aktuell mit:
Die Bergungsfahrzeuge sind zwischenzeitlich vor Ort, die erforderlichen Arbeiten werden durchgeführt. Nach vorläufiger Bewertung dürften die Tätigkeiten noch etwa bis 14 Uhr andauern. Bis dahin wird der Verkehr weiter an der AS Northeim-Nord abgeleitet.

Der komplette im gesperrten Streckenabschnitt aufgelaufene Verkehr wurde ab 10:35 Uhr bis 11:05 Uhr über einen Fahrstreifen an der Brandstelle vorbeigeleitet.

Zum Sachverhalt: Der 68-jährige Fahrer (aus Goslar) eines Sattelzuges (Zugmaschine mit Muldenkipper, Halter aus Bad Harzburg) befuhr zur Meldezeit (09:14 Uhr) die A 7 in Nordrichtung. Etwa in Höhe des aktuell gesperrten Parkplatzes Bierberg-Ostseite platzte der rechte Vorderreifen der Sattelzugmaschine. Dem Fahrer gelang es, den Sattelzug bis zur etwa 200 m entfernten Nothaltebucht weiterzufahren und dort abzustellen.

Nach dem Abstellen stellte der Fahrer fest, dass der vordere rechte Reifen bereits Feuer gefangen hatte. Löschversuche schlugen fehl; das Feuer griff schnell auf die Fahrerkabine über, die dann komplett ausbrannte.

Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 EUR geschätzt.

Eingesetzt waren 46 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Kalefeld, Echte, Bad Gandersheim und Northeim. Weitere Kräfte aus Seesen und Bad Gandersheim waren bereits auf der Anfahrt, konnten aber vorzeitig entlassen werden.

Darüber hinaus war die Via Niedersachsen an der Unfallstelle und zur Ableitung des Verkehrs an den Anschluss-Stellen Northeim-Nord und Seesen im Einsatz.ots/ Fotos. Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim












31.05.2019 • 13:24 Uhr

Vatertag ist Prügeltag! Schlägerei am Northeimer Freizeitsee - Festnahmen und Befreiungsversuche - Attacken gegen Polizei

Großeinsatz der Northeimer Polizei - Mit acht Streifenwagen zum Einsatzort

Am gestrigen Vatertag wanderten rund 150 Personen in unterschiedlichen Gruppierungen zu der Brücke unter der ICE-Trasse südöstlich des großen Freizeitsees. Dann die Eskalation: Gegen 16 Uhr gerieten dort mehrere alkoholisierte Personen in heftigen Streit. Es wurde mit Flaschen geworfen, gewürgt, geschlagen und getreten. Die Polizei wurde alarmiert und erschien mit insgesamt acht Streifenwagen am Einsatzort.

Drei aus Moringen und Höckelheim stammende Opfer im Alter von 19 bis 22 Jahren gaben sich gegenüber der Polizei zu erkennen. Alle drei waren sichtbar verletzt, benötigten aber keine Versorgung durch Rettungssanitäter. Aufgrund ihrer Schilderungen wurde ein 29 Jahre alter Mann aus Berka als Beschuldigter ermittelt. Dieser wurde durch die Einsatzkräfte angesprochen und vorläufig festgenommen. Auf dem Weg zum Streifenwagen versuchte ein 30 Jahre alter Northeimer den 29-Jährigen zu befreien. Der Angriff wurde abgewehrt und der 30-Jährige ebenfalls mit zur Wache genommen.

Aufgrund der aufgeheizten Stimmung wurden alle Gruppen anschließend aufgefordert, die Örtlichkeit nacheinander in unterschiedliche Richtungen zu verlassen.

Bei dem Mann aus Berka wurde eine Atemalkoholkonzentration von 2.26 Promille festgestellt. Der Wert des Northeimers lag bei 1,93 Promille. Den beiden Beschuldigten wurde jeweils eine Blutprobe abgenommen.

Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und vorsätzlicher Körperverletzung wurden eingeleitet. fal











31.05.2019 • 13:14 Uhr

Ernüchterndes Ende einer Vatertagstour bei Altgandersheim: Polizei holt volltrunkenen Treckerfahrer aus Bad Gandersheim vom Bock

Das Ende ihrer Vatertagstour hätte sich ein 26-jähriger Gandersheimer sicherlich anders vorgestellt. Ggeen 20.00 Uhr wurde den Bematen des Gandersheimer Polizeikommissariats ein Treckerfahrer auf dem Verbundungsweg zwischen Ohlenrode und Altgandersheim angezeigt, auf welchem vier Personen Richtung Altgandersheim fuhren. Am Steuer der 26-jährige. Die eingesetzte Streife stellte den Trecker wenig später fest. Der junge Mann stand deutlich unter dem Einfluß alkoholischer Getränke. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von knapp über 2 Promille. Folge: Blutentanhe, Beschlagnahme des Führerscheins und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.ots










31.05.2019 • 13:08 Uhr

„Water Stories“: Ausnahmepianist Savvas Savva in Braunschweig

Der Rotary Club Braunschweig, die Botschaft der Republik Zypern und die Öffentliche Versicherung Braunschweig laden ein zu einem Konzert mit Zyperns „Magier am Klavier“

Am 7. Juni um 19 Uhr tritt der zyprische Pianist, Komponist und Improvisationsvirtuose Savvas Savva in Braunschweig den Beweis an, dass man Wasser mit Musik „erzählen“ kann. Veranstaltet wird der Auftritt des Ausnahmemusikers vom Rotary Club Braunschweig und der Botschaft der Republik Zypern, unterstützt von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Die „Water Stories“ finden in der Rotunde der Öffentlichen statt. Der Eintritt ist frei und Gäste sind willkommen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, um eine Anmeldung unter info@unisolo.de wird gebeten.

Savvas Savvas „Water Stories“ erzählen musikalische Geschichten über Wasser, indem sie es lautmalerisch mit einer breiten Palette an Klängen, Rhythmen und Stimmungen nahezu spürbar machen. „Der Fluss“ fließt verspielt durch die Landschaft, während „der Regen“ in starken Bässen auf den Hörer niederprasselt. Ein besonderer Schwerpunkt des Abends liegt dabei auf dem Mittelmeer: Das Stück „Die Geburt der Aphrodite“ macht erlebbar, wie die Göttin der Schönheit dem Schaum der Wellen entsteigt – was der Sage nach vor der Westküste Zyperns geschah.

Mit „Tsunami“ beschwört Savvas aber auch die zerstörerischen Seiten des Wassers, „Das Meer von Keryneia“ behandelt die bis heute andauernde Teilung seiner Heimat seit 1974. „Das Mittelmeer ist das Meer mit den meisten Seeschlachten der Geschichte. Und heute droht es selbst zu sterben, weil es verschmutzt ist und der Ort eines gewaltigen Artenschwunds“, erklärt Savva, der die „Water Stories“ auch als „ökologisches Konzert“ bezeichnet.

„Ein Auftritt von Savvas Savva ist für alle Hörer ein echter Glücksfall. Denn kaum ein anderer Musiker schafft es so wie er, mit Klängen so eindrückliche Bilder zu erzeugen. Das Thema Wasser hat für uns alle eine zentrale Bedeutung, in seiner Schönheit, als Naturgewalt, aber auch als zu bewahrender Rohstoff. Auf Zypern ist der Einfluss des Wassers natürlich sehr viel direkter spürbar. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der zyprischen Botschaft und dem Rotary Club dieses einmalige Konzerterlebnis ausrichten zu dürfen“, so Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.

Der 1958 in der zyprischen Hauptstadt Nikosia geborene Savvas Savva gilt als „Magier am Klavier“ und Meister der Improvisation, dessen Konzerte voller Überraschungen stecken. Savvas hat unter anderem Symphonien, Konzerte und eine Oper sowie Musik für über 40 Filme komponiert und sich der Jazz- und Popmusik gewidmet. Nach dem Besuch von renommierten Musikschulen in Nikosia und Athen nahm er ein Studium in den Fächern Klavier, Komposition und Musikwissenschaft am angesehenen Tschaikowski-Konservatorium in Moskau auf. Dort stellte er einen ganz besonderen Rekord auf, indem er bei drei Wettbewerben für Improvisation in Folge den ersten Platz gewann. Heute gibt Savvas Savva weltweit Konzerte und auch seine Kompositionen werden rund um den Globus aufgeführt.
red/fis











31.05.2019 • 13:02 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet Northeim: Mobile Messungen in der dreiundzwanzigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 03. Juni bis 09. Juni 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 03.06.: Raum Northeim

Dienstag, 04.06.: Raum Uslar/Bodenfelde

Mittwoch, 05.06.: Raum Bad Gandersheim

Donnerstag, 06.06. Raum Dassel

Freitag, 07.06.: Raum Einbeck

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
lpd/Foto: Thomas Fischer










31.05.2019 • 12:59 Uhr

A7 bei Echte: Laster in Flammen - Wieder massive Verkehrsstörungen in der Region

Ein LKW aus dem Kreis Goslar hat am Freitagmorgen gegen 9.10 Uhr auf der A7 Feuer gefangen. Das Fahrzeug geriet zwischen den Anschlussstellen Northeim-Nord und Echte auf Höhe des Parkplatzes Am Bierberg in Brand.

Die alarmieren Feuerwehren aus Echte und Kalefeld sowie die Feuerwehren Bad Gandersheim und Northeim konnten das Feuer schnell löschen. Rund 50 Kräfte waren im Einsatz. Ebenfalls alarmiert war die Feuerwehr Seesen - sie konnte die Einsatzfahrt abbrechen.

Die A7 war für die Lösch- und Bergungsarbeiten zwischenzeitlich in beiden Richtungen voll gesperrt. Anrückende Einsatzfahrzeuge hatten insbesondere in Edesheim Schwierigkeiten, zügig voranzukommen, da erneut zahlreiche LKW das dortige Fahrverbot missachtet hatten.
Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim










30.05.2019 • 23:53 Uhr

Mit erbeuteter EC-Karte eingekauft und Bargeld erlangt - Wer kennt den Täter mit dem Fett-Gesicht?

Soeben hat sich die Braunschweiger Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung in einem Kriminalfall in Erinnerung gerufen. Sie darf jetzt Fotos des mutmaßlichen Täters zu Fahndungszwecken veröffentlichen.

In einer Verlautbarung dazu heißt es: Bereits am 21. Dezember 2018 zeigte eine 72-jährige Frau den Verlust ihrer EC-Karte bei der Polizei an. Offensichtlich war ihr die Karte bereits zwei Tage zuvor abhandengekommen. Eine sofortige Nachfrage bei der Bank ergab, dass mit der EC-Karte von einer bislang unbekannten männlichen Person mehrere Bargeldabhebungen in Braunschweig-Watenbüttel durchgeführt wurden. Ferner wurde in zwei Geschäften in Braunschweig Einkäufe mit der Karte bezahlt. Am Folgetag hob der unbekannte Täter nochmals einen Bargeldbetrag in Berlin Tiergarten mit der erlangten EC-Karte ab. Der Gesamtschaden betrug mehr als 2.000,- Euro.
Die durchgeführten Ermittlungen führten nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen. Darauf gab das Amtsgericht Braunschweig nunmehr Lichtbilder des Mannes aus einer Überwachungskamera zur Veröffentlichung frei.
Wer Hinweise zur Identität des bislang unbekannten Tatverdächtigen geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Süd unter der Rufnummer 0531 / 476-3515 in Verbindung zu setzen.ots/Foto: Polizei










30.05.2019 • 23:42 Uhr

Angst macht allergisch! Zusammenspiel von psychischen Faktoren und Allergie erforscht

Saisonale Allergien gegen Gräser oder Baumpollen treten bei Menschen mit Angststörungen vermehrt auf, während Patienten mit Depressionen häufiger unter ganzjährigen Allergien wie etwa gegen Tierhaare leiden. Das hat ein Team der Technischen Universität München (TUM) erforscht. Nahrungsmittel- oder Medikamentenallergien werden von diesen beiden psychosozialen Erkrankungen dagegen nicht beeinflusst.

Das Team befragte über 1700 Personen aus dem Raum Augsburg zu ihren Allergien. Hierbei unterschieden die Forscherinnen und Forscher um Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin am Universitären Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Universitätsklinikum Augsburg (UNIKA-T) und Professorin für Umweltmedizin an der TUM zwischen ganzjährig auftretenden Allergien wie Hausstaub- oder Tierhaarallergien, saisonalen Allergien wie gegen Gräserpollen und anderen Allergien wie Nahrungsmittelallergien.Zudem beantworteten die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer Fragen zu ihrem psychischen Zustand. Hierbei lag das Augenmerk auf Depressionen, generalisierten – das heißt den kompletten Alltag betreffenden – Angsterkrankungen und akutem mentalen Stress. „Es gibt Untersuchungen, die sich auf die psychische Komponente von Hauterkrankungen oder allergischem Asthma konzentrieren. Wir zeigen erstmals einen Zusammenhang mit saisonalen Allergien auf“, erklärt Katharina Harter, Erstautorin der Publikation. Etwa ein Viertel der Befragten (27,4 %) gaben an, unter Allergien zu leiden; davon 7,7 Prozent an ganzjährigen, 6,1 Prozent an saisonalen und 13,6 Prozent an anderen Formen von allergischen Reaktionen.

Einfluss von psychischen Faktoren nachgewiesen

Es zeigte sich, dass Menschen, die an einer generalisierten Angststörung litten, auch häufiger Pollenallergien hatten, nicht aber das ganze Jahr andauernde Allergien. Diese traten in der Gruppe der Angsterkrankten sogar statistisch seltener auf. Eine mögliche Erklärung hierfür könnte sein, dass Personen mit andauernden Allergien andere Stressverarbeitungsstrategien entwickelt haben, die sie vor Angststörungen schützten.

Bei den ganzjährigen Allergien gab es dagegen einen positiven Zusammenhang mit Depressionen und depressiven Phasen. Durch den Aufbau der Studie konnte aber nicht geklärt werden, ob Allergien die Angreifbarkeit für Depressionen erhöht oder ob sie selbst ein Risikofaktor für Allergien sind. Für das Forschungsteam überraschend war die Tatsache, dass das Auftreten von Nahrungsmittel- oder Medikamentenallergien nicht oder nur geringfügig von psychischen Faktoren beeinflusst wurde.

Weitere Untersuchungen geplant

In der Studie wurden mögliche Störfaktoren, die den Zusammenhang fälschlicherweise beeinflussen könnten, statistisch herausgerechnet. Hierzu zählten Alter, der Status Raucher/Nichtraucher, das Geschlecht und familiäre Vorbelastungen (z. B. allergisches Asthma). Katharina Harter erklärt aber auch die Schwachstellen der Studie: „Wir haben ein relativ hohes Durchschnittsalter von 61 Jahren, somit sind jüngere Menschen eher unterrepräsentiert. Außerdem handelt es sich nur um eigene Angaben und nicht um echte Allergiediagnosen. Wir haben aber Blutproben von allen Probanden und wollen diesen Punkt wissenschaftlich überprüfen.“, sagt sie. Insbesondere zeige diese Studie, so Prof. Traidl-Hoffmann, wie wichtig es sei, dem Patienten ausreichend Zeit zu widmen. Nur so könnten psychosoziale Aspekte neben den klinischen Untersuchungen in eine ganzheitliche Therapie einfließen, wie sie in der Hochschulambulanz für Umweltmedizin am UNIKA-T praktiziert wird.
DGP










30.05.2019 • 19:28 Uhr

Alter Polo in Salzderhelden gestohlen - Spritztour nach Holzminden und Täter verschwunden

Einen kuriosen Autodiebstahl vermeldet soeben die Einbecker Polizei. Das war passiert:
Ein 27-jähriger Mann aus der Einbecker Ortschaft Salzderhelden hat in der vergangenen Woche in Hameln einen älteren, schwarzen Pkw VW Polo gekauft, den er jetzt weiter verkaufen wollte. Der Wagen wurde am Montag, 27.Mai, mittags, noch mit den Hamelner Kennzeichen, in der Alten Marktstraße in Salzderhelden abgestellt. Am Dienstag Mittag stellte der junge Mann dann fest, dass das Auto von unbekannten Tätern in der Nacht entwendet worden ist. Ermittlungen ergaben dann, dass der Polo, besetzt mit drei Personen, am 27.05.19, gegen 22.30 Uhr in Holzminden in einem Wohngebiet aufgefallen war. Der Wagen wurde dort abgestellt und die Insassen flohen. Das Auto, Wert noch ca. 300 Euro, wurde sichergestellt. Die Ermittlungen laufen. Zeugen, die zu dem Diebstahl Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck.pap










30.05.2019 • 19:03 Uhr

PS. Speicher Einbeck aktuell: ‚Auf BMW-Motorrädern im Land der Kawasakis, Hondas, Yamahas und Suzukis‘. - Rustebergs Motorradreise nach Japan

Am 28. Juni 2019 um 19 Uhr ist Hans Walter Rusteberg im PS.SPEICHER und berichtet über seine Motorradreise durch Japan unter dem Motto: ‚Auf BMW-Motorrädern im Land der Kawasakis, Hondas, Yamahas und Suzukis‘.

Hans Walter Rusteberg - bekannt auch als Leiter der Polizeiinspektion Northeim-Einbeck - hatte schon immer den großen Wunsch, durch das Land der Kawasakis, Suzukis, Yamahas und Hondas per Motorrad zu reisen. Letztes Jahr hat er ihn verwirklicht und wahnsinnige Eindrücke, skurrile Geschichten und fantastische Fotos von dieser Tour mitgebracht.
 
Zusammen mit seinen Freunden ging es auf drei BMW Motorrädern (!) von Tokyo aus bei Linksverkehr und mit 100 km/h Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen in Richtung Süden.

Nach vielen Kurven an der Küstenstraße ging es zum Fuji, Japans "heiliger Berg", 3.776 Meter hoch mit schneebedeckter Kuppe vor strahlend blauem Himmel. Beeindruckend und zugleich bedrückend war der Besuch des Atombombenmuseums und Erinnerungsparks in Hiroshima. Dass Japan aus knapp 6.800 Inseln besteht, wurde der Gruppe im Süden des Landes deutlich. Gewaltige Brückenkonstruktionen verbinden die vielen Inseln miteinander.

Die Drei haben Land und Leute erlebt, verschiedene Weltkulturerbestätten besichtigt, einige Erdbeben selbst gespürt, traditionelles Essen gekostet, mit anderen 'Bikern' mit Händen und Füßen geredet, in einer Karaoke-Bar gesungen und unzählige neue Erkenntnisse und Ideen über diese doch so andere Kultur und das Land mitgebracht.
 
Seien Sie gespannt, wovon uns Herr Rusteberg auf lockere und anschauliche Art erzählen wird.
 
Der Eintritt kostet 10 Euro, FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
 
Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Telefon 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de . 
red/Fotos: Hans Walter Rusteberg














30.05.2019 • 18:55 Uhr

Expertentipps für den sicheren Umgang mit E-Scootern

Versicherungsschutz der Öffentlichen Versicherung Braunschweig verfügbar, sobald die Elektrotretroller im deutschen Verkehr final zugelassen sind

Wie durch die Regierung beschlossen, sollen die so genannten E-Scooter durch die Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge zum 15. Juni auch in Deutschland zugelassen werden. Pünktlich zum Starttermin wird auch die Öffentliche Versicherung Braunschweig den nötigen Versicherungsschutz schnell und unkompliziert anbieten. Für sicheres Fahren mit den Elektrotretrollern sind allerdings einige grundlegende Voraussetzungen nötig.

E-Scooter dürfen in Deutschland zum Starttermin ab einem Alter von 14 Jahren auf Radwegen gefahren werden, ein Führerschein ist nicht erforderlich. Vom Gesetzgeber zugelassen werden dabei nur Geräte mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 Kilometern pro Stunde. Voraussetzung für die Benutzung der Roller sind allerdings die allgemeine Betriebserlaubnis des jeweiligen Herstellers sowie ein gültiger Versicherungsschutz, so Werner Riedel, Experte für Kfz-Versicherungen bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Um diese Zulassung zu erhalten, müssen beispielsweise Kriterien wie zwei unabhängige Bremsen und eine Beleuchtungsanlage erfüllt sein.

„Vor dem Kauf sollte man darauf achten, dass das Modell, für das man sich interessiert, auch wirklich über die allgemeine Betriebserlaubnis verfügt. Diese wird direkt mitgeliefert und bisher haben nur sehr wenige Hersteller Zulassungen für ihre E-Scooter erhalten“, rät Werner Riedel. Vor der ersten Fahrt muss jeder E-Scooter-Besitzer außerdem für einen gültigen Versicherungsschutz sorgen. Der Nachweis über diesen Schutz wird in Form einer farbig gekennzeichneten Plakette, ähnlich wie bei einer Mofa, an den Roller geklebt und ist jeweils bis Ende Februar gültig. „Der Schutz muss jährlich zum 1. März erneuert werden. Verpflichtend ist für jeden E-Scooter eine Haftpflichtversicherung. Auf Grund der relativ hohen Anschaffungskosten ist aber auch eine optionale Teilkaskoversicherung sinnvoll, die beispielsweise den Diebstahl der Geräte finanziell mit absichert“, so Werner Riedel.

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig bietet die Haftpflichtversicherung für E-Scooter für 29 Euro für ein komplettes Jahr an, eine optionale Teilkaskoversicherung für zusätzlich 19 Euro für ein gesamtes Jahr. Je später im Jahr der bis Ende Februar gültige Schutz abgeschlossen wird, desto weniger zahlt der Kunde entsprechend sowohl für den Haftpflicht- als auch den Teilkaskoschutz. Der Mindestbetrag liegt dabei bei 15 Euro für den Haftpflichtschutz. Damit ist die Öffentliche einer der günstigsten Anbieter im bundesweiten Vergleich.

Für die Sicherheit besonders wichtig sei außerdem ein geprüfter Schutzhelm, so Riedel: „Eine Helmpflicht existiert für E-Scooter-Fahrer nicht. Dennoch empfehlen wir unbedingt, einen Schutzhelm zu tragen, da das Risiko für eine Kopfverletzung bei Unfällen mit Rollern besonders hoch ist.“
red/fis/Quelle: Öffentliche Braunschweig











30.05.2019 • 18:50 Uhr

Privatschulen in Niedersachsen außer Kontrolle?

Ein Kommentar von Heike Thies. Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Niedersachsen kritisiert Tendenzbericht im NDR-Fernsehn T

Spaltet sich die Gesellschaft in Deutschland von Kindesbeinen an? Ja, denn immer noch bestimmt die soziale Herkunft hier wesentlich über Bildungschancen und spätere berufliche Erfolge. Aber nein, die Privatschulen sind nicht schuld daran! Dieses gerade aber suggeriert die gestrige Berichterstattung im NDR Regionalmagazin „Hallo Niedersachsen“ sowie bei „Panorama 3“.
Unterstützung der These holt sich das Rechercheteam von dem Bildungsforscher Marcel Helbig, dessen Beiträge bereits 2016 zu einem kleinen medialen Hype führten, da er den Schulen in freier Trägerschaft Verstöße gegen das Sonderungsverbot und den Behörden Missachtung durch die Schulaufsicht vorwarf. Das war 2016. Nun wird diese These erneut vorgeholt, trotz einschlägiger anderslautender Rechtsgutachten zum Thema Sonderungsverbot und angereichert mit vermeintlicher Rückendeckung durch den Landesrechnungshofbericht Niedersachsen aus dem Jahr 2015.

Auf Nachfrage des NDR hat der Kultusminister die Kritik zurecht zurückgewiesen, denn die Antworten der Landesregierung auf den Landesrechnungshofbericht zeigen, dass sachliche Kritik an den Ergebnissen des Landesrechnungshofes angebracht ist. Die Antworten sind als Landtagsdrucksache öffentlich einsehbar.

Der angeführte interne Bericht der Landesschulbehörde sieht Schulgeldstaffelungen vor, wonach wohlhabendere Eltern mehr zahlen und dadurch anderen Eltern das Schulgeld erlassen oder reduziert werden kann. Am liebsten würden die freien Träger ganz auf das Schulgeld verzichten, aber wer kommt dann für die Investitions- und Sachkosten auf? Und so hängt die Schulgeldhöhe von den Finanzhilfen des Landes, den möglichen Zuwendungen des freien Trägers und dem pädagogischen Konzept ab. Das heißt mit einer Erhöhung der Finanzhilfen könnte auch das Schulgeld verringert werden. Dabei entlasten die Schulen in freier Trägerschaft sogar trotz der Finanzhilfen den Landeshaushalt, denn eine Schülerin oder ein Schüler kostet dem Land und der Kommune mehr, als wenn die jungen Menschen ihre Schulpflicht an staatlichen Schulen erfüllen. Ja, auch das sollte allen kritischen Steuerzahlern deutlich gemacht werden.

Also bleibt zu guter Letzt nur noch die Schule selbst: ein Internatsgymnasium und eine Montessori-Schule, die stellvertretend für alle Ersatzschulen in freier Trägerschaft für die Argumentation herhalten müssen. Da hätte das Rechercheteam vielleicht mit dem Kultusminister reisen sollen, um sich einen umfassenderen Eindruck auch von den vielen freien Schulen, die z.B. auch in Trägerschaft von Elternvereinen sind, zu verschaffen.
Ein Grundrecht, das die Vielfalt von Schulen in unterschiedlicher Trägerschaft und mit ganz unterschiedlichen pädagogischen Ausrichtungen schützt, gehört zu den besonderen Errungenschaften unseres gerade gefeierten Grundgesetzes. Dieses Recht ist ein hohes Gut in unserer pluralistischen Gesellschaft, das Eltern die Möglichkeiten gibt, auch die Schule für ihr Kind auswählen zu können. Es gehört zur gelebten Demokratie.

Das Bild dokumentierte die "Freie Schule" in Bad Gandersheim-Heckenbeck. Foto: Thomas Fischer










30.05.2019 • 18:35 Uhr

Vollbrecht feiert 25! 25 Tage lang fantastische Jubiläumspreise beim Juwelier in Northeim- Neu! Jetzt mit blumigen Kundengarten

Am 1. Juni 1994 startete Michael Heise die Neugründung der Juwelier Vollbrecht GmbH in der Breite Straße 65 in Northeim. War der Geschäftsname, den er beibehielt, bereits unter seinem Vorgänger gut eingeführt, so gelang es Heise, ihn nach der Neugründung des Geschäftes zur unverwechselbaren Marke und Nummer 1 unter den Juwelieren der Region zu machen.

Mit sicherem Gespür baut er von Stunde null an auf Stilsicherhit, ein Sortiment, das stets für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das Passende bietet, und einhundert Prozent Kundenorientierung. Der Erfolg gibt ihm und seinem Team Recht: das Kundenaufkommen in den vor zwei Jahren komplett bildschön renovierten Räumen in Northeims Zentrum sucht um elf Uhr morgens an beinahe jedem beliebigen Wochentag in den ruhig gewordenen Innenstädten der Region seinesgleichen und straft alle die Lügen, die Handel und Wirtschaft in den regionalen Kleinstädten bereits totgesagt haben.

Zum Jubiläum hat sich Michael Heise zwei besondere Überraschungen für seine Kunden in nah und fern ausgedacht: ab dem 1. Juni 2019 gibt es 25 Tage lang 25% Rabatt auf sämtliche Artikel in allen Schaufenstern seines Juweliergeschäftes. Außerdem eröffnet pünktlich zum 1. Juni 2019 der zauberhaft gestaltete Kundengarten hinter den Geschäftsräumen, in dem ab sofort Kunden bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wasser eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen können, zum Beispiel während sie auf das Einsetzen einer Uhrenbatterie warten oder ganz einfach ein paar Minuten ausruhen..

Juwelier Vollbrecht gibt es unter diesem Namen in Northeim bereits seit 1919. Seit 2006 wurde als Dependance des Hauptgeschäfts das Trauringstudio im Northeimer Hochzeitshaus eröffnet.

Aktuelle Informationen zu Juwelier Vollbrecht und der Jubiläumsaktion gibt es laufend auf Facebook, Instagram und über die Vollbrecht-Website: www.juwelier-vollbrecht.de



Zum Bild: Michael Heise und Mitarbeiterinnen seines Teams im neuen Kundengarten Foto: dmb













30.05.2019 • 14:49 Uhr

"Vatertag" ist "Mädel"-Tag: "Was unsere Jungs können, können wir schon lange!"

Heute ziehen sie wieder durch die Wälder, Feldmark und an Straßen in der Region Südniedersachsen entlang. Menschentrauben mit und ohne Bollerwagen. Statt "Himmelfahrt" wird heftig und deftig "Vatertag" gefeiert. Auffällig wieder, dass auch das weibliche Geschlecht unterwegs ist. "Was unsere Jungs können, können wir schon lange!"
Mit allerlei Wegzehrung. In der Hauptsache Flüssiges. Auf Bollerwagen Bier, Schnaps, Sekt und Selters ganz spärlich, in Rucksäcken und Tragetaschen ähnliche hochprozentige Ladungen. "Bislang keine besonderen Auffälligkeiten", ist von den Polizeistationen zu vernehmen. In Niedersachsen hat die Polizei vor Alkoholexzessen von jungen Leuten gewarnt gewarnt. Autofahrer sollten besonders dann aufpassen, wenn ihnen heitere Vatertags-Enthusiasten am Abend begegnen sollten.
red/Fotos: Marc Reiser












30.05.2019 • 14:38 Uhr

Northeim: Volltrunken parkendes Auto gerammt .. unter Beobachtung

Tatort: Northeim, Nordring, Tatzeitpunkt: 29.Mai 2019, 22 Uhr:
Ein 60-jähriger Northeimer fuhr mit seinem Pkw beim Ausparken gegen ein ordnungsgemäß abgestelltes Fahrzeug im Nordring. Es entstand Sachschaden in Höhe von 250 Euro. Ein aufmerksamer Bürger rief die Polizei. Diese stellte bei dem Verursacher eine Beeinflussung durch Alkohol fest. Ein Atemalkoholtest ergab 3, 03 Promille. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.Gro











30.05.2019 • 14:30 Uhr

Und sie bekommen den "bösen" Wolf nicht vor ihre Flinten: Genehmigung zur Tötung des Wolfsrüden GW717m wird nochmals erneuert

Niedersachsens Jäger sind am verzweifeln. Es ist nicht zu fassen und schon gar nicht zu erschießen: Für den "bösesten " Wolf Niedersachsens mit der bürokratisch coolen Bezeichnung "GW717M" ist die amtliche Abschussgenehmigung abermals verlängert worden.
Umweltminister Lies ließ soeben offiziell verlauten: Die bis Ende Mai befristete artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden GW717m wird bis zum 30. Juni 2019 verlängert und das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben.
Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken besteht unverändert fort."
red /Foto: Thomas Fischer











29.05.2019 • 20:55 Uhr

20 Jahre Pony-Paradies in Clus: Hier das komplette Jubiläums- Programm für den Samstag - Vom Gottesdienst bis zur Spanischen Nacht

Kommenden Samstag wird in Clus ein rundes Jubiläum gefeiert: Das Pony-Paradies Clus besteht nun seit zwei Jahrzehnten. Auf dem Gestüt der Familie Grober haben sich die Verantwortlichen - allen voran Katrin Heyer (Foto) mit ihrem Team - ein pralles Programm einfallen lassen. Es beginnt mit einem Gottesdienst, endet mit der spanischen Nacht. Alles dreht sich bei diesem Jubiläumsfest natürlich um wunderbare Pferde und Classic-Ponys. Leser Sie bitte selbst, was beim Geburtstag im Pony-Paradies in Clus alles los sein wird. "Alte und neue Freunde unserer Pferde und Ponys sind uns herzlich willkommen!", so die freundliche Einladung der Familie Grober an alle Interessierten in Stadt, Dörfern und in der Region. Selbstverständlich ist auch für ein schönes Rahmenprogramm gesorgt. Appetit ist mitzubringen. Es wird Leckeres zu essen und zu trinken geben.

Die Bilder dokumentieren Reitlehrerin Katrin Heyer mit Pferden und Ponys auf dem Gestüt in Clus. Das weitere Bilddokument ist eine Reminiszenz an die Anfänge des Pony-Paradieses. Katrin Heyer ist der Schnappschuss zu verdanken. Sie hat ihn jetzt anlässlich des Jubiläums zur Verfügung gestellt. Damals war der Autor dieser Zeilen mit seiner Tochter bei einem lustigen Schiebekarren-Pony-Rennen in der Reithalle unterwegs. Weiland ein Riesenspaß.

Vieles hat sich positiv in den letzten zwanzig Jahren entwickelt. Das Pony-Gestüt ist erfolgreich gewachsen und beliebter denn je. Die Kind in der Schiebekarre ist nach dem soeben bestandenen zweiten juristischen Staatsexamen heute Volljuristin. Und der schlanke Mann mit der Schiebekarrre? Der frönt weiter seinen unbändigen Leidenschaften und genießt es, sie weiterhin journalistisch begleiten zu können.

Zuallererst aber freuen wir uns gemeinsam riesig auf das bunte undabwechlsungsreiche Geburtstagsfest am kommenden Samstag im Pony-Paradies in Clus. Man sieht sich...!
red














29.05.2019 • 20:01 Uhr

Polizei kann Fahrraddiebe überführen - sie kommen aus Kasachstan

Soeben berichtet die Göttinger Polizei über einen erfolgreichen Einsatz:

Am frühen Dienstagmorgen (28.05.19) konnte die Polizei Göttingen zwei mutmaßliche Fahrraddiebe überführen.

Gegen 03.00 Uhr wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung auf zwei männliche Personen und ihre augenscheinlich hochwertigen Fahrräder aufmerksam, die sich in der Groner-Tor-Straße aufhielten. Als die zwei Männer im Alter von 35 Jahren den Streifenwagen erblickten, versuchte einer der beiden mit dem Fahrrad zu fliehen, gab die Flucht aber nach wenigen Metern auf und folgte stattdessen doch den Anweisungen der Polizeibeamten.

Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien und der mitgeführten Fahrräder stellte sich heraus, dass eines der beiden Räder (ein E-Bike) in der letzten Woche gestohlen wurde. Woher das zweite Fahrrad stammt, konnte keine der beiden Personen nachvollziehbar angeben. Auch auf die Frage, warum sie einen Bolzenschneider mit sich führen, konnte keiner der 35-Jährigen plausibel antworten.

Beide Männer sind bereits am vergangenen Sonntag (26.05.19) auffällig geworden, als sie in der Lange-Geismar-Straße versucht haben, ein Fahrrad zu klauen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurden die beiden aus Kasachstan stammenden Männer dem Polizeigewahrsam zugeführt. Hieraus wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Entsprechende Strafverfahren wurden von Seiten der Polizei eingeleitet, die beiden Fahrräder und der Bolzenschneider wurden sichergestellt.mb











29.05.2019 • 18:55 Uhr

Emotionen pur: Friedliche Wolken über Sylt und Bad Gandersheim

Steig auf in die Wolken... zwei Motive, zwei herrlich friedliche Welten. Man erkennt es sofort: Bad Gandersheim aus der Perspektive eines hiesigen Motofliegers. Eine Freundin des Redaktionsnetzwerkes ist mit ihm aufgestiegen, befindet sich über den Wolken. Und dennoch lassen die Lücken zwischen den Wolken einen Blick auf die im Grünen liegende Stadt Bad Gandersheim zu.

Das zweite Bilderbuch-Motiv schickte uns heute eine weitere - der Redaktion und dem Netzwerk sehr zugeneigte - Freundin von ihrer geliebten und wunderbaren Insel Sylt. Auch dort an diesem Mittwoch fantastisches Wetter mit strahlender Sonne, blauem Himmel und wattigen Wolken.
Frieden am Himmel!
red












29.05.2019 • 18:38 Uhr

Seesen Stress im Verkehrsalltag: Stinkfinger zieht Anzeige nach sich

Die Seesener Polizei berichtet soeben:
Bereits am Dienstag, gegen 14.10 Uhr, kam es im Stadtgebiet Seesen zu Streitigkeiten zwischen zwei Verkehrsteilnehmern, nachdem ein 42-jähriger Seesener einem 22-jährigen, ebenfalls aus Seesen, den Mittelfinger zeigte, um seinem Ärger über das Verkehrsverhalten des Kontrahenten Ausdruck zu verleihen. Dieser erstattete daraufhin Strafanzeigen Beleidigung. ots










29.05.2019 • 17:36 Uhr

Polizeieinsatz bei Blockade zur Verhinderung von Abschiebungen: Polizei verliert vor Gericht - Polizeipräsident Rührig: "Wir legen Rechtsmittel ein"

Zu einem umstrittenen Urteil des Verwaltungsgerichts Göttingen vom 22.Mai 2019 nimmt die Polizeidirektion Göttingen wie folgt Stellung:

Nach dem Urteilsspruch des Verwaltungsgerichts Göttingen, wonach Zwangsmaßnahmen von Polizeivollzugsbeamten als rechtswidrig eingestuft wurden, wird die Polizeidirektion Göttingen gegen diese Entscheidung Berufung einlegen. Dabei geht es im Wesentlichen um zwei Punkte im bis jetzt nur mündlich vorliegenden Urteilsspruch, die aus Sicht des Präsidenten der Polizeidirektion Göttingen nicht nachvollziehbar sind. Ausgangspunkt war eine im Jahr 2014 von der Stadt Göttingen veranlasste Rückführung eines Asylbewerbers nach Italien. Abschiebungsgegner hatten damals versucht, die Rückführung zu verhindern. Die zur Durchsetzung der Maßnahme eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten wurden von ca. 30 Abschiebungsgegnern am Betreten des Mehrfamilienhauses gehindert - von innen wurde die Haustür zugedrückt. Nachdem die Polizei sich dennoch Zutritt zum Gebäude verschafft und die Abschiebungsgegner zunächst angesprochen hatte, löste sich die Blockade nicht auf. Stattdessen kam es zu Angriffen auf die Polizei. Um die Abschiebung im Auftrag der Ausländerbehörde der Stadt Göttingen dennoch durchzuführen, setzten die Beamtinnen und Beamten nach vorheriger Ankündigung von Zwangsmaßnahmen Pfefferspray und Nervendrucktechnik ein. Ein 22-jähriger Mann hatte daraufhin eine Klage auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der polizeilichen Zwangsmaßnahmen beim Verwaltungsgericht Göttingen eingereicht. Das Verwaltungsgericht befand nun das Vorgehen der Polizei als rechtswidrig, da der Einsatz von Zwangsmaßnahmen von den Einsatzkräften hätte detaillierter angekündigt werden müssen. Demnach hätte die Vorhersehbarkeit polizeilichen Handelns sichergestellt sein müssen. Ebenso hätte der Kläger Klarheit über die zu erwartenden Eingriffe in seine körperliche Unversehrtheit erhalten müssen, so dass es eine qualifizierte Androhung, also explizite Nennung der Nervendrucktechnik, hätte geben müssen. "Bei diesem Einsatz griffen Abschiebungsgegner Polizeibeamtinnen und -beamte körperlich an. Bissverletzungen, Prellungen und Schürfwunden bis hin zur Dienstunfähigkeit bei zwei Kollegen waren die Folge. Sofern Polizisten sich in einer Notwehr- oder Nothilfesituation befinden, müssen Zwangsmaßnahmen wie der Einsatz von Reizgas nicht (noch einmal) angedroht werden", sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen nach dem Urteilsspruch. "Es ist wohl nicht übertrieben, hier von einer tumultartigen Situation zu sprechen, wenn neben den Angriffen auf die Polizeibeamtinnen und/-beamten sogar unbeteiligte Hausbewohner von Blockierenden daran gehindert werden, das Gebäude zu verlassen. Die Forderung des Gerichtes nach erfolgter Androhung von Zwangsmaßnahmen noch einmal explizit eine Nervendrucktechnik anzudrohen - mit deren bloßen Begriff niemand etwas anfangen kann - halte ich für lebensfremd. Inwieweit sich weitere Verfahrensdetails nicht oder nur teilweise im Urteil wiederfinden, wird die Polizeidirektion nach Vorlage der schriftlichen Entscheidungsgründe prüfen. "Auch wenn die schriftliche Entscheidung noch nicht vorliegt, überzeugen mich die mündlichen Ausführungen nicht. Wir werden sicher Rechtsmittel einlegen", so Lührig.
red/ots











29.05.2019 • 17:29 Uhr

Stau-Stress vor Himmelfahrt: A7-Sperrung zwischen Seesen und Northeim verursacht massive Belastungen

Nach der verheerenden Massenkarambolage musste heute die A7 zwischen Seesen und Northeim in Richtung Süden gesperrt werden. Es waren Aufräumen- und Säuberungsarbeiten angesagt, sie die offizielle Mitteilung. Angesichts des verstärkten Verkehrsaufkommens zum langen Wochenende (mit Himmelfahrt) gab es heute wieder verkehrsinfarktähnliche Zustände auf den Straßen rund um den blockierten Autobahnabschnitt. Auf allen erdenklichen Straßen, Umwegen, Schleichstrecken wälzte sich der Verkehr von Norden Richtung Süden. An den neuralgischen Zwangspunkten (zum Beispiel auf der A7 Abfahrten Rüden, Seesen, B 64, der B445 mit den Orten u.a. Bad Gandersheim und Echte bis nach Northeim) herrschte ein mittelprächtiges Chaos. Zum hohen PKW-Aufkommen unheimliche viele Schwerlaster. Einige Brummifahrer schienen für sie verbotene Straßen (Gewichtsbeschränkungen) überhaupt nicht zu interessieren. Und von Polizeikontrollen war auch nichts zu sehen. Wahrscheinlich fanden diese an anderer Stelle statt.
red/Fotos: Marc Reiser












29.05.2019 • 17:14 Uhr

Europawahl 2019 im Landkreis Northeim: Kreiswahlausschuss stellt endgültiges Ergebnis fest - CDU knapp vor SPD

In öffentlicher Sitzung hat der Kreiswahlausschuss am Mittwoch das endgültige Ergebnis der Europawahl im Landkreis Northeim festgestellt.
Nachdem die Wahlvorstände am Wahlabend das vorläufige Wahlergebnis für den Landkreis Northeim ermittelt hatten, waren beim Kreiswahlleiter bis zur Sitzung des Kreiswahlausschusses die Niederschriften der Wahlvorstände auf Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit überprüft worden.
„Es war festzustellen, dass die Wahlvorstände am Wahltag gut gearbeitet haben, so dass der Wahlausschuss das Ergebnis nur minimal korrigieren musste“, so Kreiswahlleiter Jörg Richert.
Berichten konnte der Kreiswahlleiter dem Wahlausschuss auch von einem insgesamt reibungslosen Verlauf am Wahlsonntag.
„Ich bedanke mich bei den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern vor Ort in den Wahllokalen und den mit der Wahlorganisation befassten Kolleginnen und Kollegen bei den Städten und Gemeinden für die gute Organisation und den Einsatz am Wahlsonntag“, so Jörg Richert in seinem Dank für die Wahldurchführung.
Von den insgesamt 107.594 Wahlberechtigen haben nach den Feststellungen des Kreiswahlausschusses 60.355 gewählt. Ungültig waren 361 Stimmen (0,6 %). Die Wahlbeteiligung lag bei 56,1 % und damit deutlich über der von 2014, wo diese bei 48,19 % gelegen hatte.

Die gültigen Stimmen verteilen sich im Landkreis Northeim wie folgt:

CDU = 16.764 (27,94 %)
SPD = 16.431 (27,39%)
GRÜNE = 11.405 (19,01 %)
AfD = 4.877 (8,13 %)
FDP = 2.959 (4,93 %)
DIE LINKE = 1.930 (3,22 %)

Auf die übrigen auf dem Stimmzettel vertretenen Wahlvorschläge entfielen in der Summe 5.628 Stimmen oder 9,38 %.lpd


Zum Bild: Der Kreiswahlausschuss hat das Ergebnis der Europawahl im Landkreis Northeim festgestellt (v.l.n.r. Dirk Küpper, Brigitte Kraus, Sebastian Penno, Petra Kersten, Günther Kelter, Maximilian Koch, Kreiswahlleiter Jörg Richert und Wahlsachbearbeiter Sebastian Kuhlmann)











29.05.2019 • 12:02 Uhr

Das "Ensemble" aufgehängt - alle Schauspieler an der Tribünenwand auf einen Blick, mit nachdenklichen und sehr ernsten Gesichtern!

Da sind sie nun: alle Schauspielerinnen und Schauspieler der 61. Gandersheimer Domfestspiele auf einen Blick. Soeben "aufgehängt" auf Mammutpostern an den Tribünenwand des Theaters vor der Stiftskirche. Die Gruppenaufnahmen der nachdenklich und ernst schauenden Ensemblemitglieder stammen von der Festspiel-Fotografin Julia Lormis. Über allen schwebst das gelbe Lotto Toto Werbeband.
Das zweite Foto dokumentiert die Aufhängungsarbeiten an der Tribünenwand.
red/Foto: Marc Reiser












29.05.2019 • 11:50 Uhr

Gerichtsreporterin Sabine Rückert zu Gast bei Studentenfutter - Thema ist das neue Sexualstrafrecht im Spiegel der Medien

Sie ist stellvertretende Chefredakteurin der Wochenzeitung „Die Zeit“ und wurde für ihre Gerichts- und Kriminalreportagen mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis: Sabine Rückert bereitet spannende Kriminalfälle im Zeitmagazin und im Zeit-Podcast „Verbrechen“ journalistisch auf. Am Dienstag, 6. Juni 2019, ist die Journalistin zu Gast am Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Leibniz Universität Hannover. Innerhalb der Veranstaltungsreihe „Studentenfutter“ berichtet sie ab 19 Uhr im Großen Hörsaal auf dem Conti-Campus, Königsworther Platz 1, in Hannover über ihre Arbeit. Thema ist das neue Sexualstrafrecht im Spiegel der Medien und die Bedeutung der #metoo-Debatte.

Studentenfutter ist eine vom Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) organisierte, regelmäßig stattfindende Vortragsreihe, die den Blick von Studierenden und externen Gästen auf die Rechtswissenschaft und die gelebte Praxis mit spannenden Vorträgen erweitern soll. Hierzu werden ausgewählte Praktiker und Praktikerinnen eingeladen, über ihren beruflichen Alltag zu referieren und Fragen zu ihrem Berufsfeld zu beantworten. In geselliger Atmosphäre können die Gäste anschließend bei Wein und Brot mit der Referierenden ins Gespräch kommen. Die Rechtswissenschaft mit ihren vielen Facetten erlebbar zu machen und praxisrelevanten Diskussionen ein Forum zu geben, ist Kernanliegen der Veranstaltung.red/fis










29.05.2019 • 11:47 Uhr

ÖPNV ist Rückgrat einer multimodalen Mobilität - Partner arbeiten an Mobilitätslösungen

Das europäische Mobilitäts-Projekt Match-Up geht in die nächste Runde. Vertreter von Landkreisen und Gemeinden, Verbänden und Initiativen sowie Verkehrsunternehmen fanden sich im Kreishaus Northeim zum erneuten Dialog zusammen, nachdem das Projekt im vergangenen Jahr einem breiten Publikum in Einbeck vorgestellt wurde.
Der ÖPNV ist das Rückgrat einer multimodalen Mobilität. Entsprechend möchte der Landkreis hier im Projekt die Verknüpfung der öffentlichen Verkehrsmittel mit anderen umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten vorantreiben. Um dem Ziel näher zu kommen, Verknüpfungspunkte so zu gestalten, dass ein Umstieg möglich wird, tauscht der Landkreis Northeim seine Erfahrungen mit anderen europäischen Partnern aus und baut ein regionales Netzwerk mit so genannten „Stakeholdern“ auf.

Frau Dr. Monika von Haaren vom Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung erläuterte den Teilnehmern das dahinter stehende Programm Interreg Europe und gab Hinweise, wie der Landkreis und seine Stakeholder mit ihren Erkenntnissen aus dem Projekt das niedersächsische Multifondsprogramm hinsichtlich seiner Wirksamkeit und Effizienz beeinflussen kann. Dazu sollen in einem noch zu erstellenden Aktionsplan konkrete Vorschläge für Verbesserungen hinsichtlich der Förderung und weiterer Rahmenbedingungen formuliert werden.

Was genau braucht es, um multimodale Angebote umsetzen zu können? Was sind Erfolgsfaktoren? Diese Fragen diskutierten die eingeladenen Akteure in vielfältiger Art und Weise: Sei es zum Servicemanagement, zur Barrierefreiheit oder zur Ausstattung von Bus- und Bahnhöfen im Landkreis. Gute Praxisbeispiele aus dem Landkreis wie der ECO-Bus, die Nachteule Einbeck, der Dorfbus Bodenfelde sowie die Reaktivierung der Ilmebahn wurden beleuchtet und einzelne Aspekte hinsichtlich Verbesserungen erörtert.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sieht die Chance, über den „Regionalen und interregionaler Erfahrungsaustausch kann mehr Aufmerksamkeit und Lösungsansätze für funktionierende und zeitgemäße Mobilität liefern“, zeigt sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel überzeugt von den Chancen des Projektes.

Der Landkreis Northeim arbeitet in den nächsten Jahren mit europäischen Verwaltungen aus Italien, Irland, Portugal und Rumänien zusammen, um multimodale Lösungen im gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu entwickeln. Auf regionaler Ebene werden weitere Stakeholder-Treffen folgen. Zudem ist im Herbst 2019 ein so genanntes Mobility Café geplant, bei dem sich Experten und Einwohner zum Thema multimodale Mobilität austauschen können. lpd

Zum Bild: Arbeiten an Lösungen zur besseren Verknüpfung der unterschiedlichen Mobilitätslösungen (v. l. n. r.) : Stefan Wohlgemuth (Landkreis Göttingen), Friedbert Lessner (PROBahn), Tim-Benjamin Lembcke (Universität Göttingen), Annette Muhs (Landkreis Northeim), Yuliya Divivi (Landkreis Northeim), André Schumann (Stadt Bad Gandersheim), Daniel Schmidt (Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig), Gerd Aschoff (PROBahn), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Peter Ulrich (Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen), Martin Mützel (VCD Niedersachsen), Stefanie Thomuscheit (Landkreis Northeim), Dr. Monika von Haaren (Nds. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung), Monika Nölting (Beirat für Menschen mit Behinderungen beim Landkreis Northeim), Ralf Weidlich (VCD Göttingen - Northeim), Bürgermeister Jens Meyer (Kalefeld), Michael Patscheke (Max-Planck-Institut Göttingen), Anja Lustig (Stadt Northeim), Horst Weihrauch (Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen), Bürgermeister Uwe Ahrens (Katlenburg-Lindau), Uljana Klein (Landkreis Northeim) und Christel Eppenstein (Kreistagsabgeordnete). Foto: lpd











29.05.2019 • 11:42 Uhr

„Gesund aufwachsen in der frühen Kindheit – Wie kann das Gelingen?“ Erster Netzwerktag zum Aufbau einer Präventionskette im Landkreis Northeim

Unter dem Motto „GUT AUFGESTELLT …? – … ICH BIN DABEI!“ kamen in Northeim über 100 hauptamtlich tätige Akteure und Akteurinnen aus der Arbeit mit Kindern und Familien zusammen. Die Auftaktveranstaltung war der erste Netzwerktag zum Aufbau einer Präventionskette, zu der der Landkreis Northeim eingeladen hatte. Thema des Tages war „Gesund aufwachsen in der frühen Kindheit – Wie kann das Gelingen?“.

Jugend- und Sozialdezernent Harald Rode begrüßte die Anwesenden und zeigte sich erfreut über das große Interesse an dem Thema. Er wies darauf hin, dass vielen nicht bekannt sei, wie viele Kinder von Armut betroffen sind. Wichtig sei daher, den Blick dafür zu schärfen und Ideen zu entwickeln, um die Folgen von Kinderarmut abzumildern. Wie sehr es sich lohnen kann, sich hier einzubringen, habe eindrucksvoll das Forum Kinderarmut in Uslar unter Beweis gestellt.

Kerstin Petras von der Landeskoordinierungsstelle der Präventionsketten in Niedersachsen betonte die Bedeutung von Vernetzung, Netzwerkkoordination und armutssensiblem Handeln. Dies sei nötig, wenn gesundheitliche Chancengleichheit als integrierte kommunale Strategie tatsächlich dauerhaft aufgebaut werden soll. Hier knüpfte Gunhild Edmundson als Koordinatorin der Präventionskette an und hob hervor, dass alle Kinder gleiche Entwicklungs- und Teilhabechancen am gesunden Aufwachsen haben sollten, unabhängig von der finanziellen Lage ihrer Familien.

Gerda Holz vom Institut Soziale Arbeit in Frankfurt a.M. referierte im Impulsvortrag zu „Kindern Zukunft geben“. Sie ist Mitautorin einer Langzeitstudie und berichtete von der unübersehbaren Datenlage zu den Folgen von Kinderarmut über alle Lebensphasen hin. Armutsprävention, die hier ansetzt, müsse Kinder individuell stärken und die Gestaltung von Angeboten strukturell einbeziehen. Zu klären ist: Wie können Zugänge zu Angeboten so gestaltet werden, dass sie finanziell benachteiligte Familien nicht ausgrenzen?
Der Beantwortung dieser Frage stellten sich die Teilnehmenden am Nachmittag. In vier Workshops ging es um „Eltern als wichtigste Personen im Leben von Kindern“, „Migration und Herkunft im Alltag von Kindern“, „Materielle Ressourcen für arme Kinder“ und um „Gesundheit und Krankheit im Leben von Kindern“. Es entstand eine Fülle an weitergehenden Fragen, aber auch Ideen und ganz konkreten Vorschlägen. Zunächst wird nun eine Angebotsübersicht erarbeitet. Diese soll transparent sein und den Erfordernissen armuts-präventiven Handelns entsprechen. Darauf baut die Präventionskette im Landkreis Northeim auf.
Für Fragen und Anregungen zu Thema und Tag steht Gunhild Edmundson von der Koordinierungsstelle der Präventionskette im Landkreis Northeim zur Verfügung, Tel. 05551/708 246, gedmundson@landkreis-northeim.de.

Zum Bild: Jugend- und Sozialdezernent Harald Rode (am Stehpult) begrüßte die Teilnehmenden am ersten Netzwerktag











29.05.2019 • 11:36 Uhr

Innovatives Projekt zur digitalen Unterstützung von Hebammen - Hebamme Ingrid Lohmann freut sich!

Land Niedersachsen fördert Entwicklung einer Hebammen-App

Im Rahmen der aktuellen Förderrunde wurden Projekte ausgewählt, die sich zukunftsrelevant regionalen Themen widmen: Das Projekt HEDI – Hebammenversorgung digital unterstützt ist eines der ausgewählten und künftig vom Land Niedersachsen geförderten Projekte!
Mit den inzwischen 38 Gesundheitsregionen fördert das Sozialministerium zusammen mit weiteren Kooperationspartnern notwendige Strukturen der Gesundheitsversorgung vor Ort und hat das Ziel einer sektorenübergreifenden Vernetzung der ambulanten, stationären und pflegerischen Versorgung. Neben der strukturellen Förderung werden auch innovative Versorgungsprojekte gefördert.

In ländlichen Räumen, wie Südniedersachsen und Nordhessen, besteht eine Hebammen-Unterversorgung. Die Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen möchte mit einem innovativen Projekt „HEDI – Hebammenversorgung digital unterstützt“ die Versorgungssituation verbessern, stärken und attraktiver machen - und eine verlässliche Datengrundlage erheben, die bisher fehlt.

Die Geburt eines Kindes ist immer ein besonderes Ereignis. Die Unterstützung für Mutter und Kind in der Schwangerschaft, bei der Geburt und in der Zeit nach der Entbindung ist aus gesundheitlicher Sicht von großer Bedeutung. Hebammen und Entbindungspfleger leisten wertvolle Arbeit bei der Versorgung und Unterstützung von Schwangeren, Müttern und ihren Familien. Leider müssen Hebammen immer wieder schwangere Frauen abweisen, weil sie keine Kapazitäten mehr haben. Strukturelle und demografische Veränderungen sowie zunehmende Auflagen in der Freiberuflichkeit der Hebammen haben dazu geführt, dass die Anzahl der tätigen Hebammen in Südniedersachsen drastisch zurückgegangen ist. Durch den Verlust von geburtshilflichen Abteilungen in den Kliniken ging auch hier eine größere Anzahl an Hebammen verloren. Damit sich die Situation der Hebammen entzerrt und die Frauen besser betreut werden können, muss es vor allem mehr Hebammen geben. Auch muss der Beruf anders strukturiert und vergütet werden, damit er für den Nachwuchs attraktiver wird.

Die Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen hat sich dem Thema angenommen und gemeinsam mit regionalen Akteuren Ideen und Ansätze entwickelt, wie die Hebammensituation verbessert werden kann. Eine neue digitale Hilfe namens „HEDI – Hebammenversorgung digital unterstützt“ wurde konzipiert, um Hebammen in ihrer Tätigkeit zu entlasten. Das Pilotprojekt ist in seinem partizipativen Entwicklungsprozess und den dynamischen Nutzungsmodalitäten bundesweit einzigartig. Aufgrund der Komplexität Ist HEDI ein Pilotprojekt, das in vier unabhängige Teilprojekte aufgegliedert wurde.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel freut sich ganz besonders über die Bewilligung zur Förderung von HEDI: „Das Projekt HEDI - Hebammenversorgung digital unterstützt ist ein wichtiges Projekt für die Region Südniedersachsen. Da es für junge Familien in der Zeit rund um die Geburt des Nachwuchses viel zu wenig Hebammen gibt, wollen wir mit dem Projekt den Einsatz der wichtigen Ressource Hebamme mit Hilfe elektronischer Möglichkeiten optimaler steuern helfen. Das ist nicht nur insbesondere für junge Familie und werdende Eltern von immenser Bedeutung, sondern auch in Zeiten des Fachkräftemangels ein bedeutendes Signal. Ich freue mich von ganzem Herzen, dass über den Projektantrag positiv beschieden wurde und bin schon jetzt auf die Ergebnisse aus dem Projekt gespannt. Der Landkreis Northeim hat sich als antragstellende Kommune ganz besonders für dieses Projekt eingesetzt, daher ist die Bewilligung der Förderung eine ganz besondere Freude auch für mich persönlich.“

Hebamme Ingrid Lohmann aus Bad Gandersheim ergänzt: „Ich freue mich auch sehr über die Förderzusage für das Projekt HEDI. Meine Kolleginnen und ich sehen insbesondere bei der Reduzierung von überflüssigen Fahrten sowie in der Möglichkeit zum Bildversand eine große Erleichterung bei der Versorgung von Schwangeren und Wöchnerinnen.“
Die Projektergebnisse und -Daten sind von besonderer Bedeutung, da auf diesem Projekt andere Projektideen aufbauen können bzw. diese Idee auf andere Versorgungszweige übertragen werden kann. Die Hebammenversorgung soll über eine digitale Koordinierungszentrale dezentral organisiert werden, so dass es für die werdenden Eltern einfacher wird, regionale Hilfsangebote zu finden. HEDI soll in Form einer App kostenlos allen Schwangeren zur Verfügung stehen und wird gemeinsam mit der Firma aidminutes aus Buchholz in der Nordheide entwickelt.

Aidminutes ist aus einem Wissenschaftlerteam der Uni Lüneburg entstanden und hat bereits im Grenzdurchgangslager Friedland das Projekt „Dictum – Digitale Übersetzungshilfen für nicht-deutschsprechende Patienten“ erfolgreich umgesetzt. Dictum wurde mit 335.000 Euro durch den Europäischen Sozialfond, der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen und der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. lpd












29.05.2019 • 11:33 Uhr

Steinewerfer beschädigen Autos - Hardegser Polizei sucht Zeugen - 5000 Euro Schaden angerichtet

Unbekannte Steinewerfer haben in der Nacht zum Dienstag auf dem Hardegser Burghof mehrere Autos beschädigt. An den vier neuwertigen Pkw entstand dabei durch Lackschäden und Eindellungen ein Sachschaden von mindestens 5.000 Euro.

Die Täter standen gut zehn Meter oberhalb des Parkplatzes auf einem baufälligen Schuppendach. Hier brachen sie aus einem alten Gemäuer Sandsteine, Mörtel und Kiessand heraus und bewarfen damit die unterhalb geparkten Pkw.

Die Hardegser Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu den Steinewerfern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05505-2323 bei der Hardegser Polizei zu melden. fal










29.05.2019 • 11:30 Uhr

Mittelalterlicher Bergbau im Gandersheimer Stadtmuseum lebendig werden lassen

Spannender Auftritt und Vortrag von Professor Dr. W. Ließmann von der TU Clausthal

Die Museumsfreunde des Stadtmuseums Bad Gandersheim hatten dieses Mal das Thema Oberharzer Bergbau in den Mittelpunkt des allmonatlichen Vortragsabends gestellt. Wer konnte da kompetenter und und im wahrsten Sinne des Wortes tiefschürfender sein als Professor Dr. W. Ließmann von der TU Clausthal. Er hat dort den Lehrstuhl für Mineralogie und Geochemie inne. Der in Herzberg geborene Wissenschaftler betreibt mit seinen Freunden vom Verein für Geschichte und Altertumskunde zugleich ein kleines Lehrbergwerk in der Nähe von St. Andreasberg, die Grube Roter Bär, eine ehemalige Eisenerzanlage. Also, wer könnte da besser über die Arbeit und das Leben der Oberharzer Bergleute berichten, als dieser Mann, der die harte Arbeit und den kargen Lohn dieser Menschen mit ihren Familien wie kaum ein Mensch in heutiger Zeit nachstellt und so arbeitet, wie die Bergleute damals vor vielen 100 Jahren mit Schlägel und Eisen, dem traditionellen Gezähe, dem Werkzeug des Bergmannes.

Eindrucksvolle Bilder zeigten die Vereinsmitglieder in den Stollen, Schächten und Örtern der ehemaligen Lagerstätten, und gaben ein deutliches Bild von den mühseligen Zuständen damals. Die ehemaligen geringen technischen Mittel ließen kaum wesentliche Vortriebe in den Gängen zu, dabei mussten die zufließenden Wässer aufgefangen und per Wasserkünsten aus den Gruben ausgeleitet werden. Die ungünstigen Wetterverhältnisse bei unzureichendem Geleucht in den immer tiefer werden Bergwerken, es waren bald 1000 m, machten zusätzliche technische Aufwendungen nötig. Am Leben gehalten wurde alles durch das begehrte Silber in der Erzen, dass auf heute primitiv wirkende Art zu Tage gefördert wurde.

Die Bergleute damals waren dennoch erfindungsreich. Im Oberharz wurde damals die Fahrkunst erfunden, eine sich auf und ab bewegende Fahrtenkonstruktion, die das Ein- und Ausfahren erheblich verkürzte und zugleich Kraft sparte. Auch das Drahtseil ist eine Erfindung des Oberharzer Bergbaus. Kam das Erz zu Tage, mussten meist Kinder und Jugendliche es in mühevoller Pocharbeit zerkleinern und sortieren, ehe es in den Silberhütten zu Silber geschmolzen und anschließend von den konzessionierten, den Herzögen von Braunschweig gehörenden Münzstätten zu Silbertalern geschlagen wurde. Doch nicht nur unter Tage auch an der Erdoberfläche war das Anlegen von Staugewässern mit den zugehörenden Gräben zur Nutzbarmachung des Wassers als Antriebskraft eine wesentliche Erfindung des Harzer Bergbaus. Nicht ohne Grund gehören sie heute zum Weltkulturerbe. Die Museumsfreunde werden auf ihrer diesjährigen Sommerfahrt einen guten Eindruck von dieser Ingenieurleistung erhalten. Man muss sich vorstellen, dass zu dieser Zeit der Oberharz eines der größten Industriereviere Deutschlands war. Dr. Ließmann warf auch einen Blick auf den schon vorher umgehenden Eisenerzbergbau im Bereich Bad Grund mit hunderten kleinen Eisenerzgruben, von wo dann die eisenhaltigen Gesteine zu den Hütten nach Gittelde gebracht wurden.

Ein Blick in die Geschichte zeigte auch den schon damals möglichen Austausch von Fachleuten und Ingenieuren zwischen den großen Erzrevieren. So wanderten einst Harzer Bergleute im frühen Mittelalter ins Erzgebirge aus, um dort die höffigen Gänge auszubeuten. Wenige hundert Jahre später setzte eine umgekehrte Bewegung ein, als die Braunschweiger Herzöge ihre ehemaligen Gruben unter Ausnutzung neuer Techniken z. B. das Feuersetzen, wieder aufwältigten, neu abteuften und in Betrieb nahmen. Das war aber nur möglich, weil die Obrigkeit die Menschen mit Sonderrechten, Steuererlassen und anderen Freiheiten lockte. So erklärt sich, dass noch heute der Oberharz eine oberdeutsche Sprachinsel im norddeutschen Raum bildet, brachten doch die Erzgebirgler ihre Sprache mit, die man noch heute in vielen Orten des Oberharzes spricht. Nach dem bilderreichen Vortrag hatten die wieder zahlreichen Zuhörer noch viele Fragen.: Herr Dr. Ließmann konnte darauf lehrreich und kompetent antworten. Vortragswartin Frau Goslar dankte dem Redner mit einem kleinen Präsent. Wieder einmal war ein schöner Abend im Museum zu Ende.
Wer mehr erfahren will, schaue nach unter www. museum-bad-gandersheim.de
red/Quelle: Museumsfreunde /PS










29.05.2019 • 11:24 Uhr

Keiensen: 66-Jährige plötzlich auf falscher Fahrbahn - Verkehrsunfall mit Krad

Ereignisort: Kreiensen, Kreisstraße 627/Breslauer Stieg, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 28.Mai 2019, gegen 14.45 Uhr.Eine 66-jährige Kreiensenerin befuhr die Kreisstraße 627 in Richtung Breslauer Stieg und wollte in diesen nach rechts einbiegen.Beim Abbiegen geriet die Kreiensenerin mit ihrem PKW-Skoda in den Gegenverkehr und ein entgegenkommender Kradfahrer aus Einbeck mußte ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Bei diesem Ausweichmanöver geriet der Kradfahrer auf regennasser Fahrbahn ins Rutschen und kam zu Fall. Kradfahrer blieb unverletzt und am Krad entstand lediglich leichter Sachschaden von 300 Euro. Me










29.05.2019 • 11:21 Uhr

Bad Gandersheim: Wer kennt den Eigentümer dieses Fahrrades?

Im April stellten Beamte des Polizeikommissariats Bad Gandersheim ein Fahrrad sicher, welches mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus einem Diebstahl stammt. Leider konnte der rechtmäßige Eigentümer des Rades bislang nciht ermittelt werden. Es handelt sich um ein Mountainbike der Marke BERGAMONT mit Kettenschaltung und im Farbton grau/silber. Reifengröße 26 Zoll. Das Rad befindet sich in einem allgemein guten Zustand. Hinweise auf den Eigentümer nimmt das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter der Telefon 05382/919200 entgegen.ots/Foto: Polizei












29.05.2019 • 11:14 Uhr

Theaterprojekt fördert Integration von Geflüchteten - Geht so etwas auch bei den Domfestspielen?

Ein Beispiel der Studierende der Leibniz Universität Hannover (LUH) - Stück widmet sich der Entstehung von politischem Gemeinwesen

Geflüchtet, gewandert, gestrandet – auf einer Insel entwickeln die Menschen ein neues politisches Gemeinwesen: Wie können wir gesellschaftliche Werte, die wir für wichtig erachten, verwirklichen? Wie lassen sich Konflikte politisch lösen und gesellschaftliches Zusammenleben besser gestalten? Welche Bedeutung haben Flucht und Vertreibung für unsere Zukunftsvorstellungen?

Studierende der Leibniz Universität Hannover (LUH) haben gemeinsam mit einer Gruppe von Migrantinnen und Geflüchteten unter Regie des Theaterpädagogen Shwan Karim ein Theaterstück, verfasst und einstudiert, das am Freitag, 31. Mai 2019, um 19 Uhr im Freizeitheim Vahrenwald Premiere feiert. Weitere Aufführungen sind am Montag, 3. Juni, sowie am Donnerstag, 6. Juni, um 19 Uhr im Kulturzentrum Faust, Zur Bettfedernfabrik 3, in Hannover-Linden.

Zwischenbemerkung der Redaktion:

Ein vorbildliches und beispielhaftes Projekt. Als es in Bad Gandersheim bekannt wurde ist eine zentrale Fragen aufgeworfen worden: Können die Bad Gandersheimer Domfestspiele auch so etwas inszenieren? Wir geben die Frage weiter an die Gandersheimer Domfestspiele.

Zurück zu den Leibnitz-Studierenden und Theatermachern/innen:

Das Stück „Die Insel“ gibt auf kreative Weise Einblick in Ängste und Hoffnungen, Wünsche und Visionen einer multikulturellen Gesellschaft. Aus dem Mosaik unterschiedlicher, nicht zuletzt auch biografischer Erfahrungen lassen die Laienschauspielerinnen und -schauspieler das Bild eines politischen Gemeinwesens entstehen, in dem die Vielfalt ihr kreatives Potential entfalten kann.

Die Leiterin des Projekts, Prof. Dr. Chrsitiane Lemke vom Institut für Politikwissenschaft (LUH), steht am 31. Mai ab 18 Uhr persönlich im Freizeitheim Vahrenwald für Presseanfragen zur Verfügung. Das Theaterprojekt wird von der Stadt Hannover im Rahmen des Gesellschaftsfonds Zusammenleben 2018 gefördert. Leitung: Prof. Dr. Christiane Lemke und Dr. Amalia Sdroulia, Fachsprachenzentrum (LUH) Kooperationspartner: Zentrale Einrichtung Weiterbildung (LUH).
red/fis/Foto: Thomas Fischer











28.05.2019 • 22:07 Uhr

Kopf verloren? - Fußgänger macht makaberen Fund auf Göttinger Wall - Polizei ratlos

Soeben berichtet die Göttinger Polizei einen merkwürdigen Sachverhalt ihrer Beschäftigung:
Auf dem Grünstreifen des Göttinger Walls zwischen der Nikolai- und der Kurzen-Geismar-Straße hat ein Passant bereits am vergangenen Donnerstag (23.05.19) gegen 18.15 Uhr einen etwas gruseligen Fund gemacht. Auf der Wiese lag ein "blutverschmierter" Frauenkopf (Foto). Vom Rest der "Besitzerin" keine Spur. Der Mann informierte die Polizei. Zwei Beamtinnen rückten an und übernahmen die Ermittlungen in dem Fall. Die naturgetreue Nachbildung wurde erstmal eingesackt. Ihre Herkunft ist bislang unbekannt. Im Moment lagert der schaurig anmutende Fund auf der Wache des Einsatz- und Streifendienstes im Dienstgebäude an der Groner Landstraße.jk/Foto: Polizei










28.05.2019 • 22:03 Uhr

Brunshausen: Stadt Bad Gandersheim schon wieder im Clinch mit einem Mieter

Warum geht es eigentlich nicht friedlich? Wieder ist die Stadt Bad Gandersheim in juristische Händel verstrickt. Und wieder gibt es Stress mit Mietern in städtischem Wohnraum. Im aktuellen Fall geht es um das Zuhause einer Familie im stadteigenen Gebäudeensemble des ehemaligen Klosters Brunshausen. Über den Räumen des Kunstkreises, gleich neben den Museumsräumlichkeiten des Portals zur Geschichte, hat eine Familie seit Jahren ihre gemütliche Bleibe. Das ergab sich, weil der Mieter früher auch Hausmeisterfunktion im Dienste der Stadt im Kloster Brunshausen erledigte. Weiland war der damalige Stadtdirektor Hans-Dieter Gottschalk glücklich, einen guten Mann vor Ort für die Hausmeistertätigkeit gefunden zu haben. Das funktionierte gut zwei Jahrzehnte. Das ist alles vorbei. Das Mietverhältnis nicht. Im Zuge einer Bündelung der „Living History" Module PZG, Schlachtfeld Harzhorn und Tonkuhle Willershausen gibt es den konzeptionellen Plan, die Wohnetage des Mieters für „Living History“-Zwecke möglichst schnell zu okkupieren. Da der Mieter sich gegen diese Absicht noch sperrt, kam es zum juristischen Stress. Soll heißen, es wird möglicherweise vor Gericht gezogen und dort geurteilt werden müssen. Der Mieter verlangt wohl eine adäquate Ersatzlösung oder eine finanzielle Abstandszahlung. Von bis zu 20.000 Euro ist die Rede. Soll und darf sich die Stadt mit so einem Batzen Geld „freikaufen“? Der Streit schwelt weiter. Er hemmt den Fortgang einer Neuausrichtung von „Living History“ am Standort Kloster Brunshausen. Offizielle bleiben derzeit mit Erklärungen in der Sache noch bedeckt. „Das ist ein schwebendes Verfahren“, heißt es auf Nachfragen. Wie so weitere. Die Causa Ude oder Schneider lassen grüßen.
red /Foto: Marc Reiser










28.05.2019 • 17:01 Uhr

Ausstellung „Lesen & Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ - Analphabetismus muss raus aus der Tabu-Zone

Am 3. Juni wird um 14 Uhr in den Räumen des Landkreises Northeim in der Wallstraße 40 in Northeim die Ausstellung „Lesen & Schreiben – mein Schlüssel zur Welt“ eröffnet.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (Foto) wird die Ausstellung gemeinsam mit Simon Hartmann, Bürgermeister der Stadt Northeim, eröffnen. Darüber hinaus konnte Gregor Dutz von der Universität Hamburg als Referent für die Eröffnung gewonnen werden. Der Fachmann wird einen Impulsvortrag zu den Ergebnissen der aktuellsten LEO-Studie (Level-One) zur Lese- und Schreibkompetenz der Bevölkerung vorstellen. Im Anschluss wird Halida Sydymanova von der Kreisvolkshochschule Northeim präsentieren, welche Grundbildungsangebote für Menschen ohne ausreichende alphabetische Kenntnisse bei der Kreisvolkshochschule im Angebot sind.

Außerdem wird Monika Nölting (Foto) vom Beirat der Menschen mit Behinderungen beim Landkreis Northeim über den Einsatz von leichter Sprache in den Kommunen sprechen. In Deutschland können mehr als 20 Millionen Menschen keine schweren Texte verstehen. Sprache ist eine Hürde, die viele ausschließt. Einfache, kurze Sätze, bekannte Wörter, klare Schrift erleichtern das Lesen für alle. Mit leichter Sprache verstehen alle ihre Rechte. „Die Verständigung ist ein Baustein der Inklusion“, stellt Landrätin Klinkert-Kittel (Foto) fest.
Unterstützt wird die Ausstellung, welche auf Initiative der Kreisvolkshochschule gezeigt wird, von Vernetzungspartnern wie der Elterninitiative zur Inklusion und Förderung beeinträchtigter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener e. V. (EIFER) und den Beiräten für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Northeim sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden.

Die Ausstellung „Lesen & Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ ist vom 3. bis zum 27. Juni 2019 in der Wallstraße 40 in Northeim zu sehen.
Über 6,2 Millionen Deutsch sprechende Menschen haben Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Das sind rund 12,1 Prozent der Gesamtbevölkerung und schätzungsweise rund 16.000 Personen im Landkreis Northeim. „Um auch bei uns im Landkreis aktiv etwas gegen den Analphabetismus tun zu können, müssen wir dieses wichtige Thema in die Mitte der Gesellschaft bringen. Die Ausstellung soll helfen, die Ursachen und Gründe dafür, dass es auch bei uns noch immer Menschen gibt, die nicht Lesen und Schreiben können, in die Diskussion zu bringen“, erklärt Landrätin Klinkert-Kittel die Hintergründe. Auch können so beispielsweise Angebote zur Bekämpfung des Analphabetismus wie die bei der Kreisvolkshochschule noch bekannter gemacht werden.
Die Ausstellung soll zeigen, welche wesentlichen Schritte für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung dadurch möglich sind und wie Menschen motiviert werden können, Lesen und Schreiben selbst als Erwachsene zu lernen.
lpd/Foto: Thomas Fischer

Aus Angst, die Arbeit zu verlieren oder vor ihren Freunden und Kollegen Fehler zu machen, entwickeln Betroffene im Laufe ihres Lebens Techniken, um ihre Lese- und Schreibschwierigkeiten zu verbergen. Ob es das Formular beim Arzt ist, das korrekt ausgefüllt werden kann, der schriftliche Warnhinweis am Arbeitsplatz, der gelesen werden kann, oder die erste Gutenachtgeschichte für das eigene Kind: Besser lesen und schreiben macht das Leben einfacher und wirkt sich auf viele Lebensbereiche positiv aus. Es ist der Start in ein selbstbestimmteres Leben.
red/ lpd/Foto: Thomas Fischer











28.05.2019 • 16:49 Uhr

Starke Leistungen bei Wettbewerb der Feuerwehren

Die Wettkampfsaison der Feuerwehren im Landkreis Northeim hat begonnen. Am vergangenen Wochenende fand der Leistungsvergleich der Feuerwehren aus dem Brandabschnitt Nord/Ost (Kalefeld und Bad Gandersheim) sowie dem Brandabschnitt Ost (Northeim, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg, Moringen) statt.

BrandschutzabschnitA Nord/Ost

Nur 0,05 Sekunden Vorsprung hatte die Gruppe Altgandersheim 1 (100 Prozent) beim Leistungswettvergleich der Feuerwehren aus dem Brandschutzabschnitt Nord/Ost Vorsprung – das bedeutete dennoch den Sieg, förmlich im „Foto-Finish“. Die Staffeln aus Oldershausen und Heckenbeck folgten auf den Treppchenplätzen. Für ideale Bedingungen hatten die Ausrichter in Düderode gesorgt.

In der Wertung der Gemeinde Kalefeld bedeutet das: Platz 1 Oldershausen, Platz 2 und 3 Echte. In der Stadt Bad Gandersheim siegte Altgandersheim 1 vor Heckenbeck und Clus.

Brandschutzabschnitt Ost

Schier nicht aufzuhalten war die Feuerwehr Edesheim am Sonntag beim Leistungsvergleich des Brandschutzabschnittes Ost in Northeim. Punktgleich (99,96 Prozent) belegten die Gruppen 2 und 1 die ersten beiden Plätze – nur die Zeittakte der Staffel 2 waren besser. Den dritten Treppchenplatz belegte die Staffel Denkershausen 1. Abschnittsbrandmeister Manfred Voß war mit dem Großteil der Leistungen, die auf dem Northeimer Mühlenanger erbracht wurden, zufrieden.

Wer sich alles für den Kreisentscheid qualifiziert hat, steht erst nach den verbleibenden Leistungsvergleichen in den Brandabschnitten Nord (30. Juni in Einbeck) und West (1. Juni in Fürstenhagen) fest. Bei diesen Veranstaltungen sind besucher ausdrücklich willkommen.

Neuer Leistungsvergleich seit 2018

Seit 2018 gibt es komplett neue Wettbewerbe, oder wie es korrekt heißt: einen neuen Leistungsvergleich für die Feuerwehren in Niedersachsen. Es gibt drei verschiedene Module, die absolviert werden müssen. Dazu gehören ein fiktiver Containerbrand, bei dem 200 Liter Wasser in einen Behälter gespritzt werden müssen, das Kuppeln von Saugschläuchen auf Zeit und eine Fahrübung für den Maschinisten, der zentimetergenau Verkehrsleitkegel durchfahren und einparken können muss. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der gemachten Fehler, der Genauigkeit bei der Fahrübung in Zentimetern und der diversen Zeittakte.
red/Text/Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehrverband Northeim



















28.05.2019 • 16:05 Uhr

Tiefschlag für Einzelhandel: Mode-Klapprodt Bad Gandersheim sagt "Tschüss!" - Nach zwei Jahren gehen in der Filiale die Leuchten aus

Neuer Tiefschlag für den Einzelhandel in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Die mit viel Furore erst vor zwei Jahren gestartete Mode-Filiale "Klapprodt" in der Burgstraßen-Passage schließt ihre Pforte. Heute waren die Ausräumarbeiten in dem Ladengeschäft unübersehbar. Die Kundinnen, die erschrocken vor verschlossener Tür stehen blieben, bekamen ein Erklärungsschild zu lesen. Darin wird nett "Tschüss" gesagt. Außerdem sich höflich bedankt. Als "Schmankerl" werden die Kundinnen auf alternative Einkaufsmöglichkeiten aufmerksam gemacht und eingeladen, die Klapprodt Geschäfte in Seesen, Bad Sachsa oder in Osterode zu besuchen. "Wir freuen uns auf Sie!"

In Bad Gandersheim ist nicht Freude über den Abzug angesagt, eher Bitternis. Denn es ist kein kein Geheimnis, worüber in der Stadt spekulativ geredet wird. Dabei geht es um das bekannte Problemthema, dass es eigentlich Top-Läden in Bad Gandersheim immer schwerer haben, hier lukrative Geschäfte zu machen. Die betuchten Bad Gandersheimer würden weniger "vor Ort", stattdessen in Zentren wie Hildesheim, Göttingen, Braunschweig und Hannover einkaufen.; Andere Menschen suchen aufgrund ihrer Soziallage Märkte mit Günstigangeboten auf.

Der heftigste Negativfaktor sei aber das Internet. Immer mehr würden dort Schuhe und Mode ordern. "Das ist günstiger und die Ware wird ins Haus gebracht", meint Hildegard Schnitzler (59) an, als wir sie heute vor dem geschlossenen Geschäft in der Burgstraße um ihre Meinung bitten. "Ich finde es zwar traurig, dass wieder ein tolles Geschäft offenbar die Reißleine zieht, aber verstehen kann ich es schon. Was wird hier denn noch vom Einzelhandel geboten? Der ist doch tot, wie das kürzlich Herr Löning richtig festgestellt hat".
red/Fotos: Marc Reiser














28.05.2019 • 13:01 Uhr

Elektrische Zahnbürsten beugen Zahnverlust vor - Neue Studie interessiert Zahnärzte in Südniedersachsen

Studie von Greifswalder Wissenschaftlern in internationaler Fachzeitschrift veröffentlicht

Die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste beugt dem Zahnverlust vor. Dies geht aus einer Studie Greifswalder Zahnmediziner hervor, die im Journal of Clinical Periodontology veröffentlicht worden ist. Der Zahnverlust bei Nutzern elektrischer Zahnbürsten war im Schnitt ein Fünftel geringer als bei denjenigen, die konventionelle Bürsten verwenden. Diese neuen Fakten stoßen auch bei Zahnärzten in Südniedersachsen auf Beachtung, so vernehmen wir.

Die elfjährige Beobachtungsstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Benutzung einer elektrischen Zahnbürste und Parodontitis, Karies und Anzahl der vorhandenen Zähne. Die Studie umfasste 2.819 Erwachsene aus der Greifswalder Gesundheitsstudie „Study of Health in Pomerania“ (SHIP), die von 2002 bis 2006 sowie nach sechs und elf Jahren erneut untersucht worden sind. Zu Studienbeginn verwendeten 18 Prozent der Studienteilnehmer und nach elf Jahren 37 Prozent eine elektrische Zahnbürste. „Elektrische Zahnbürsten sind in Deutschland in allen Altersgruppen beliebter geworden, aber nur wenige Studien haben ihre Langzeitwirksamkeit getestet“, sagt der Studienautor Dr. Vinay Pitchika von der Universitätsmedizin Greifswald. „Unsere Studie zeigt, dass elektrische Zahnbürsten für die Aufrechterhaltung einer guten Mundgesundheit am vorteilhaftesten sind und mit einem verminderten Fortschreiten von Parodontitis und mehr erhaltenen Zähnen einhergehen.“

Ein Fünftel weniger Zahnverlust

Die Studie ergab, dass das elektrische Zähneputzen mit weniger Taschen und weniger Verlust an Zahnhalteapparat verbunden war. Dies zeigte sich in einem um 22 Prozent bzw. 21 Prozent geringeren Zuwachs an der Zahntaschentiefe (Sondierungstiefe) und an klinischen Substanzverlust im Zahnfleischhalte¬apparat (Attachmentverlust) im Vergleich zu manuellen Zahnbürstenbenutzern. Insgesamt hatten Anwender von elektrischen Zahnbürsten während der Beobachtungszeit 20 Prozent weniger Zahnverlust als Anwender von manuellen Zahnbürsten. So verloren sie durchschnittlich 0,4 Zähne weniger in den elf Jahre Beobachtungszeit.

In einem gesunden Mund sitzt das Zahnfleisch fest um jeden Zahn. Bei der Parodontitis handelt es sich um eine durch bakteriellen Zahnbelag verursachte Entzündung des Zahnfleisches, die im weiteren Verlauf zur Zerstörung des Zahnhalteapparates und zum Zahnverlust führt. Mehr als jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet unter der „Volkskrankheit“ Parodontitis, die nachweislich weitere gesundheitliche Auswirkungen haben kann.

„Wenn die Teilnehmer nach Schweregrad der Parodontitis eingeteilt wurden, wurden signifikante Zusammenhänge zwischen elektrischem Zähneputzen und weniger Schäden am Zahnfleisch nur bei Personen mit leichter und mäßiger Parodontitis gefunden. Bei Probanden mit schwerer Parodontitis bestand kein Zusammenhang zwischen dem elektrischen Zähneputzen und dem weiteren Zuwachs an Sondierungstiefe und Attachmentverlust“, erläuterte Zahnmediziner Pitchika. „Menschen, die bereits eine relativ gute Mundgesundheit und keine oder eine geringfügige Parodontalerkrankung haben, profitieren am meisten von der elektrischen Zahnbürste. Patienten mit schwerer Parodontitis benötigen jedoch eine medizinische Parodontalbehandlung.“

Dr. Vinay Pitchika stellte fest, dass Frauen und Männer mit guter Mundgesundheit tendenziell jünger sind, während diejenigen mit Parodontitis in der Regel älter sind. „Frühere Studien haben allerdings gezeigt, dass elektrische Zahnbürsten für die Plaquekontrolle bei älteren Menschen geeignet sind, die eine verringerte Feinmotorik haben.“

Kein Zusammenhang konnte dagegen zwischen der Verwendung von elektrischen Zahnbürsten und einer Karies festgestellt werden: „Es ist davon auszugehen, dass Fluorid in Zahnputzcremes eine wichtigere Rolle bei der Vorbeugung von Karies oder der Verringerung der Kariesprogression spielt“, so Pitchika abschließend.
red/Quelle: DGP / Foto/Video: Thomas Fischer










28.05.2019 • 12:56 Uhr

Heute: 18 Jährige bei Unfall verletzt

Eine 18-jährige Frau aus Beverungen ist am heutigen Dienstag gegen 07:35 Uhr, bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Die junge Frau befuhr zur Unfallzeit mit ihrem Renault die Landesstraße 837 aus Richtung Drenke kommend in Richtung Landesstraße 890, um anschließend nach links auf die L890, in Richtung Roggenthal, aufzufahren. Zeitgleich befuhr ein 43 jähriger Mann aus Brakel mit seinem BMW die L890, aus Richtung Roggenthal kommend, in Richtung Tietelsen. Im Einmündungsbereich, dem sog. "Drenker Kreuz" kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Fahrerin aus Beverungen erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer aus Brakel blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden und sie mussten abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte die Bergungs- und Verkehrsmaßnahmen vor Ort. Der Kreuzungsbereich wurde zeitweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt./he/Foto: Polizei










28.05.2019 • 12:35 Uhr

25 Jahre Norwegisch bei der Kreisvolkshochschule: „Wie eine Familie“

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim gab es jetzt ein kleines Jubiläum zu feiern. Mit dem laufenden Halbjahr gibt es dort seit genau 25 Jahren Norwegisch-Unterricht. „25 år norskkurs i northeim“- hieß es zur Begrüßung in einem leicht norwegisch geschmückten Unterrichtsraum in der Wallstraße 40 in Northeim.
Beim Jubiläum – gleichzeitig letzter Kursabend in diesem Semester – ging es aber überhaupt nicht formal zu. Gekommen waren aktuelle Kursteilnehmende und gute, alte Bekannte, die schon in den Anfangsjahren dabei waren. Sie alle fühlen sich wie eine „Norwegisch-Familie“. Man mag sich und man schätzt sich.
Kursleiterin Inger Halvorsen (Göttingen) hat im Jahr 1994 angefangen, die Sprache aus dem hohen Norden bei der Kreisvolkshochschule zu unterrichten. Auch beim Jubiläum sprach die Norwegerin vor allem in ihrer Muttersprache, an dem Tag durfte aber ausnahmsweise auch mal Deutsch gesprochen werden. Zur Feier des Tages wurde auch Norwegisch gesungen und es gab ein Norwegisch-Quiz. Nicht zuletzt hatten Teilnehmende auch kleine norwegische Spezialitäten mitgebracht, wie zum Beispiel getrockneten Stockfisch von den Lofoten. Seinen strengen Geruch nahmen alle Anwesenden als selbstverständlich in Kauf.

Zahlreiche Sprachen im Programm
Die Kreisvolkshochschule hat zahlreiche Sprachen im Programm. Das Angebot reicht von Englisch, über Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Dänisch, Norwegisch bis Chinesisch. Ausführliche Infos darüber gibt es im Internet unter kvhs-northeim.de. In einem kleinen Video erzählen dort Kursteilnehmende, warum sie bei der Kreisvolkshochschule lernen.


Zum Bild: Kleines Jubiläum bei der Kreisvolkshochschule: Seit 25 Jahren gibt es dort Norwegisch-Kurse. Das wurde jetzt gefeiert. Das Foto zeigt Teilnehmende, Kursleiterin Inger Halvorsen (Dritte von links) und Programmbereichsleiterin Sprachen Stefanie Turano (Zweite von rechts). Foto: Senger











28.05.2019 • 12:30 Uhr

Landtagswahl und Europawahl in Bad Gandersheim im Vergleich: Der Absturz der SPD

Keine zwei Jahre ist es gerade her, dass in Bad Gandersheim die Landtagswahlen stattfanden. Um das Beben am Europa-Wahltag in der Stadt Bad Gandersheim zu dokumentieren, macht es guten Sinn, die Ergebnisse aus dem Jahr 2017 noch einmal aufzuhellen. Dabei wird der krasse Absturz besonders bei den SPD-Stimmenanteilen deutlich. Die Sozialdemokraten büßten bei der Europawahl am vorgestrigen Sonntag in Bad Gandersheim rund die Hälfte ihres Stimmenanteils bei der Landtagswahl ein. Bei den Christdemokraten zeigen sich dagegen bei der Ergebnisdarstellung nur geringfügige Veränderungen. Sie blieben stabil.

Man darf gespannt nun sein, wie die SPD lokal und regional auf die offensichtlichen Wählerwanderungen von Rot nach Grün reagieren wird. Ein "Weiter so" in Bad Gandersheim und im Landkreis Northeim wird den Abwärtstrend nicht aufhalten, eher verstetigen.
red/Diagramme Screenshots/ Quelle Kommunale Datenverarbeitung Göttingen












28.05.2019 • 12:04 Uhr

Kindergeburtstag am römisch-germanischen Schlachtfeld Harzhorn - Wieder Überfall auf einen römischen Tross

Acht junge Germanen vom Stamme „Schmidtmann“ rotten sich zusammen und überfallen auf dem Höhenweg den römischen Trosswagen, beladen mit Beutegut und der germanischen Sklavin Sina. So geschehen am Sonntag, 26.05.2019 auf dem römisch germanischen Schlachtfeld Harzhorn.
War es diesmal ein nachgestellter Überfall anlässlich des Kindergeburtstages von Max Schmidtmann, so war es vor 1784 Jahren bittere Realität. Damals wie heute ging es darum, Raubgut wieder zu erlangen und Sklaven zu befreien.
Einst hatten römische Legionen unter Kaiser Maximinus Trax einen Rachefeldzug gegen die Germanen durchgeführt und befanden sich mit reichlich Beute und vielen Sklaven auf den Rückweg nach Mogantiacum (heute Mainz), als sie am Harzhorn von Germanen überfallen wurden. Anhand der Funde ist belegt, dass die Germanen auch römische Trosswagen erbeuten konnten. Wer gewann damals die Schlacht?
Eindeutig nachweisbar haben die Junggermanen mit ihrem Anführer Max den Kampf gewonnen, die Sklavin Sina (Mama Schmidtmann) befreit, reichlich Essbares erbeutet und den römischen Legionär Autentio (Papa Schmidtmann) gefangen genommen. Max feierte seinen 6. Geburtstag mit seinen Gästen auf dem römisch germanischen Schlachtfeld am Harzhorn.
Kindergeburtstage ist eins von vielen Events die die Harzhorn-Guides anbieten. Hierbei können die kleinen und größeren Gäste u. a. das Leben in der römischen Legion erkunden, Bogen- und Katapultschießen durchführen, mit der Metallsonde auf Spurensuche gehen, antike Spiele ausprobieren oder ihr Geschick im Basteln unter Beweis stellen.
Informationen über Angebote, Anmeldung und Preise auf der Internetseite www.roemerschlachtamharzhorn.de.
lpd

Zum Bild: Nach dem Überfall wird die Beute verzehrt (im Hintergrund die Harzhorn-Guides Liane Schrader und Paul-Gerhard Heppe). Foto: Sina Schmidtmann. Foto: lpd











28.05.2019 • 11:59 Uhr

Open Airport Mega Party 2019: Das bleibt - "Gandersheim Rock City" und "The greates band to get fucked"

Was bleibt nach dem gigantischen Event einer "Open Airport Mega-Party" auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz? - wir berichteten - Nun, sie war eine der intensivsten, größten, besten, lautesten und geilsten ihrer Art im letzten Jahrzehnt: 2.500 Besucher und Besucherinnen (die Polizei spricht von 2.400) hat es bei einer Veranstaltung des aktiven Stadtjugendringes/Stadtjugendpflege, Freiwilligen Feuerwehr Gremsheim und des Sportfliegerclubs Gandersheim - Seesen lange nicht mehr gegeben. Weiter unvergesslich das hammerharte "Geburtstagsständchen" in Rockmodus der Gandersheimer Kultcombo "Die Schröders". Jens, Hämpi & Co. waren der Garant für den Mega-Erfolg der Party. Und weil das so ist - und in Erinnerung bleiben wird - hat sich die Band und einige ganz harte Fans der "Schröders" für handfestes Unvergessliches entschieden - und gemacht. Es wurden T-Shirts mit dem Namenlos der Band plus einer roten 30 auf der Vorderseite, und dem Motto "Gandersheim Rock City 25. Mai 2019" bedruckt. Leider nur 100 Stück. Die waren in 10 Minuten vergriffen.
Und die innovative Familie Barke kreierte kecke Bierbecher-Aufkleber und T-Shirts mit einer genialen Liebesbekundung an die "Schröders": "The greatest band to get fucked". Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
red/Fotos: Thomas Fischer












28.05.2019 • 11:38 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: "Fratzen" gesucht - Skurriles Fotospiel beim Theater-Festival

Die 61. Gandersheimer Domfestspiele: Derzeit ist fein zu anzusehen, wie sich der Spielort rund um die Bad Gandersheimer Stiftskirche, die Tribüne und das Gastronomiezelt fast minütlich verändert. Erster Höhepunkt der bevorstehenden Spielzeit ist bekanntlich kommenden Sonntag das "Theaterfest 2019".

Soeben ist im Vorfeld des Events zu beobachten, wie ein neckisches Fotospiel in Verbindung mit sozialen Netzwerken vorbereitet wird. Dabei handelt es sich um eine Mitmachaktion. Im Zusammenhang mit dem Festspiel-Stück "Der Glöckner von Notre Dame" mit seinem körperbehinderten Akteur "Quasimodo" und seinem traurigen Outfit gibt es eine Anspielung: "Wir suchen den Narrenkönig - die hässlichste Fratze der 61. Gandersheimer Domfestspiele.", ist zu lesen. Die Anleitung zu dem skurrilen Fotoshooting ist unter dem barocken Bilderrahmen mit seinem gesichtslosen Konterfei und rotem Fragezeichen im Gesicht aufgeschrieben. red/Fotos: Marc Reiser












28.05.2019 • 07:42 Uhr

"Einfach saugeil..." diese Performance - 470 freie Ausbildungsstellen im Landkreis Northeim zu vergeben - auch spannende in Bad Gandersheim!

Da muss man sich schon etwas einfallen lassen! Das Angebot an spannenden Ausbildungsjobs im Landkreis Northeim boomt. Rund 470 Ausbildungsstellen sind offiziellen Angaben zufolge noch zu vergeben. Auch in der Roswithastadt. Die jungen Leute haben die Qual der Wahl. Und die Unternehmen, Firmen und Handwerksbetriebe? Sie sind in ihren Angeboten kreativ, innovativ und speziell.
Mit einer spektakulären Kampagne ist derzeit ein bedeutendes Unternehmen in Bad Gandersheim bei der "Ansprache" von zukünftigen Azubis unterwegs. Die etwas andere Performance fällt heftig auf, sorgt für anregende Diskussionen, kommt "Einfach saugeil" rüber.

Mehr zu den Ausbildungsplatzangeboten und Karrierestarts auf allen News-Kanälen/Internet-Zeitung der Fis Work Media Group. Wir zeigen neue Wege in den Medien auf!










27.05.2019 • 22:51 Uhr

Wahlen bei der CDU Bad Gandersheim: Günter Ahrens als Stadtverbandsvorsitzender eindrucksvoll bestätigt

Am vergangenen Samstag hat die CDU Bad Gandersheim ihre Mitglieder zur diesjährigen Mitgliederversammlung eingeladen. Zu dem Treffen teilt soeben Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens in einer offiziellen Pressemitteilung folgenden Ablauf/Ergebnisse mit:

Auf der Tagesordnung standen unter anderem Berichte des Vorsitzenden, der Schatzmeisterin und Wahlen zum Vorstand. Zu Beginn konnte der Vorsitzende, Günter Ahrens, den Ehrenvorsitzenden und Ratsherren Rudolf Hermes und den Vorsitzenden der Niedersächsischen Schülerunion, Lukas Mennecke, begrüßen. In seinem Bericht ging der Vorsitzende kurz auf die vergangenen zwei Jahre ein.
Dabei stellte er mit Bedauern das große Desinteresse der Bürger an der politischen Arbeit fest. Ein Beispiel war das Thema Grundsteuererhöhung. Obwohl bei diesem Thema fast jedem Bürger in die Tasche gegriffen wird, haben nur knapp 40 Bürger das Angebot der CDU wahrgenommen, sich an drei Terminen, über dieses Thema zu informieren. Die CDU hatte einer Erhöhung, begründet, nicht zugestimmt Die monatlich angebotenen Bürgersprechstunden werden so gut wie nicht angenommen. Fazit des Vorsitzenden: die Bürger sind zufrieden.
Kommunalwahlen, Bürgermeisterwahlen und Landesgartenschau sind Schwerpunkte mit den sich die CDU schon jetzt auseinander setzen wird. Die Suche nach geeigneten Kandidaten für den Stadtrat wird, wenn sich die Grundeistellung zur politischen Arbeit nicht grundsätzlich ändert, nicht einfach. Mit dem Slogan „stellt Euch vor es sind Wahlen und keiner geht hin“ beendet Günter Ahrens seinen Bericht.

Über die finanzielle Situation der Partei berichtet die Schatzmeisterin Frau Giesela Meyer. Da Frau Mayer das Amt nicht weiter ausführen möchte, bedankt sich der Vorsitzende für die 23jährige Führung der Kasse. Frau Meyer hat sich in einem überdurchschnittlichen Maß für die finanziellen Angelegenheiten der CDU eingesetzt. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne wird eine gebührende Verabschiedung, zu einem späteren Zeitpunkt, vornehmen.

Der Tagesordnungspunkt Wahlen brachte einige Veränderungen im Vorstand. Nach einem Statement, in dem Günter Ahrens u.a. einen Neuanfang verfolge, erhielt er eine fast 100prozentige Zustimmung und wurde für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des CDU Stadtverbandes Bad Gandersheim gewählt. Mit ähnlich gutem Wahlergebnis wurden Torsten Meyer und Nils-Daniel Vogt zu Stellvertretern, Anke Ahrens zur neuen Schatzmeisterin und David Artschwager zum Schriftführer gewählt. Carola Wundenberg, Giesela Meyer, Heinrich Phillips, Alexander Appelius, Hans-Günther von Goerne und Heinz-Friedrich Overbeck komplettieren den Vorstand als Beisitzer. Mit dem Aufruf an alle Mitglieder, sich schon jetzt mit einer Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2021 zu beschäftigen und einer zukunftsweisenden Arbeit, beendet Günter Ahrens die Mitgliederversammlung.
red/Foto: CDU

Zum Bild von links: Heinrich Phillips, Heinz-Friedrich Overbeck, David Artschwager, Carola Wundenberg, Günter Ahrens, Alexander Appelius, Torsten Meyer, Anke Ahrens, Nils-Daniel Vogt und Rudolf Hermes.











27.05.2019 • 19:48 Uhr

Grüne Basisarbeit trägt ihre Früchte

Die Antworten auf die Fragen nach den Ursachen der jüngsten Erfolge der Grünen bei Wahlen haben mit ihrem anderen, unkomplizierten Politikstil zu tun. Der ist weniger verstaubt und steif wie bei den Volksparteien, erklären Parteiforscher. Die Rituale bei CDU und SPD sprechen die jungen Leute immer weniger und gar nicht an, stoßen sie eher ab. So haben deutlich mehr junge Leute diesmal bei der Europawahl für die Grünen gestimmt. Natürlich des Klimas wegen. Hier wird bereits bei den Minis grüne Basisarbeit gepflegt. Die Früchte einer „Green School“ machen sich bei Friday for future und ähnlichen Initiativen in der Zivilgesellschaft bemerkbar. Letztendlich in einem Grünen Wahlverhalten. Das alles geschieht völlig losgelöst von den verkrusteten Strukturen überalterter Parteien.red/Foto:Marc Reiser










27.05.2019 • 19:39 Uhr

B64 bei Greene Höhe eines mobilen Liebesmobils: Jetzt Radarkontrolle!

Autofahrer auf der Bundesstraße 64 sollten sich im Bereich Greene Luhmühle (Ortsausgang in Richtung Wenzen) besonders ans vorgeschriebene Tempolimit halten. In Höhe des in diesem Sektor arbeitenden Liebesmobils ist eine Geschwindigkeitsmessanlage aktiv.
Wir wünschen allen Autofahrern eine blitzerfreie Fahrt in den Feierabend.red/Symbolfoto










27.05.2019 • 15:29 Uhr

Veränderte Servicezeiten ab 1. Juni 2019 - Besuch am Mittwoch nur mit Terminvereinbarung

Ab dem 1. Juni 2019 gelten für die Kreisverwaltung sowie die zugehörenden Dienststellen neue veränderte Servicezeiten.
Ausgenommen von der Neuregelung sind die Zulassungsstellen in Northeim, Einbeck und Uslar und auch die Deponien der Kreisabfallwirtschaft, hier bleibt es bei den bekannten Öffnungszeiten.
Für alle anderen Dienststellen des Landkreises besteht ab 1. Juni 2019 die Regelung, dass Besuche mittwochs nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich sind. Darüber hinaus sind die Dienststellen an diesem Tag geschlossen.
An den übrigen Wochentagen - Montag, Dienstag sowie Donnerstag und Freitag - gibt es keine Änderungen.
Die Öffnungszeiten sind auch im Internetauftritt des Landkreises Northeim (www.landkreis-northeim.de) unter „Unser Landkreis/Öffnungszeiten“ bekannt gemacht. Im Zweifel sollten Bürgerinnen und Bürger vorher zum Telefon greifen und einen Termin vereinbaren, das kann auch Wartezeiten ersparen.lpd












27.05.2019 • 15:26 Uhr

„Theatervirus 2019“: Zeig mir mehr, was machst denn Du? Aufführung am 1. Juni

Der „Theatervirus“ ist das Jugendtheater der Gandersheimer Domfestspiele. 2019 hat das bereits zum achten Mal stattfindende Festival ein neues Konzept: Theaterjugendgruppen, Vereine, Clubs und auch alle anderen Menschen aus der Region, die Lust haben teilzunehmen, werden erstmals aufeinander treffen, bunt durchgemischt werden und während der Festivalzeit in einzelnen Szenen-Gruppen ein gemeinsames Stück erarbeiten. Dieses Jahr findet die Aufführung am Sonnabend, 1. Juni, um 20 Uhr auf der Festspielbühne vor dem Domportal statt. In den drei Tagen zuvor (30. Mai bis 1. Juni) können die Teilnehmer neue künstlerische Ausdruckmittel kennenlernen. Professionelle Kursleiter werden in den Bereichen Bewegung, Tanz, Stimme und Text arbeiten. Am letzten Tag werden alle Ergebnisse dann zu einem kleinen Stück inszeniert, findet die große Aufführung vor Publikum statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Das Zusammenleben im ländlichen Raum ist von einer großen Vielfalt geprägt. Die Palette des Vereinslebens reicht von Sport- über Schützenvereine bis hin zur Feuerwehr, Heimat- und Gesangvereinen. Gerade die vorhandenen, gut funktionierenden Strukturen wie Vereine, Kirche und Schulen sollen in die theaterpädagogische Arbeit eingebunden werden. „Wir wollen die Menschen dieser Region in Kontakt mit den künstlerischen Projekten der Gandersheimer Domfestspiele bringen“, sagen die Theaterpädagogen Lucie und Robert Strohmeyer. „Was soll eigentlich Theater, und welche Funktionen hat es neben der Unterhaltung?“

Die Theaterpädagogik der Gandersheimer Domfestspiele ermöglicht Einblicke in die Entstehung von Theater und zeigt diese intime Arbeit. Durch die aktive Teilnahme am künstlerischen Prozess, z.B. beim Jugendspielclub DOMinos oder beim „Theatervirus“, werden auch die persönlichen Kompetenzen der Interessierten gestärkt. „Wir engagieren uns damit bewusst für kulturelle Bildung und wirken entschieden dem tendenziellen Bildungsabbau entgegen“, sagen Lucie und Robert Strohmeyer.

Die Kooperation mit Schulen ist wichtiger Bestandteil des Angebots der Domfestspiele. Die Schulvorstellungen bilden hierbei die Basis. Hinter der eigentlichen Aufführung steckt viel mehr als man denken mag. Manchmal bleiben einem auch viele Dinge verborgen. Dafür gibt es die Einführungsworkshops. Zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Schule, können sich Schüler eine oder zwei Unterrichtsstunden mit dem Stück beschäftigen. Wie kann das Stück interpretiert werden? Kenne ich die Gefühle und Erfahrungen, die die Figuren auf der Bühne machen? Der Workshop ist praktisch aufgebaut, durch unterschiedliche theaterpädagogische Methoden werden alle Sinne am Lernen beteiligt. Im Nachgang schauen sich die Teilnehmer die Inszenierung an und können das Geschehen auf der Bühne mit ihren eigenen Erfahrungen abgleichen. Mit Schauspielern können sich die Jugendlichen über die Inhalte des Stücks austauschen. Wichtige Partnerschule der

Gandersheimer Domfestspiele ist auch dieses Jahr das Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim. Das kostenfreie Schulangebot steht ausdrücklich aber auch allen anderen Schulen, unabhängig von der Schulform, offen.
Die Gandersheimer Domfestspiele bieten ganzjährig, also auch außerhalb der Spielsaison, ein breit aufgestelltes theaterpädagogisches Angebot, das sich an alle theaterbegeisterten Menschen richtet, die etwas über Theater lernen und erfahren oder selbst theaterpraktisch aktiv werden möchten.











27.05.2019 • 15:21 Uhr

Nach der Europawahl: Reaktion von Maik Schmitz für die AfD

Kreisvorsitzender und Kreistagsabgeordneter Maik Schmitz hat soeben das Ergebnis der Europawahl aus Sicht der AfD kommentiert. Sein Statement dokumentieren wir hier in Gänze: "Ersteinmal freuen wir uns natürlich über unser Ergebnis und sehen auf Bundes- wie auf Kommunaler Ebene eine herbe Schlappe für die Groko Parteien. Der Bürger hat die EU Wahl als Wahrnzeichen gesehen. 21 Prozent Verlust für SPD und CDU sprechen eine klare Sprache. Die SPD lebt hier in Niedersachsen noch auf einer rosaroten Wolke, wird aber auch hier bei den nächsten Wahlen ihre weiteren Quittungen bekommen.Die Grünen profitieren von den Protestwählern und der Klimadebatte, sind aber sicherlich langfristig mit ihrer Ideologie Politik- und Panikmache er unter 10 Prozent zu erwarten. Die AfD konnte im Kreis ihre Ergebnisse von 2014 überall um 25 bis 50 Prozent steigern. Besonders erfreulich ist das Abschneiden in Bodenfelde zu bewerten wo wir 10,46 Prozent erhielten. Im Vergleich zur Landtagswahl 2017 wo wir 7,68 Prozent der Zweitstimmen gewonnen haben, konnten wir auch nochmals leicht auf 8,13 Prozent zulegen, daher sind wir natürlich zufrieden und bestätigt das wir im Landkreis angekommen sind und ein festen Wählerstamm haben. Natürlich ist es auch unser Ziel weiter zu wachsen und bei den nächsten Wahlen auch flächendeckend die 10 Prozent Marke zu übertreffen."
red/Foto: Thomas Fischer










27.05.2019 • 15:12 Uhr

Aus Frankreich ins Leinetal - Europa in Musik vereint bei Vox Organi

Wieder ist eine Gemeinde der Leine-Solling-Region Gastgeber des internationalen Festivals Vox Organi, und wieder wird ein Gast aus einem befreundeten europäischen Nachbarland erwartet: Am Sonntag, 2. Juni 2019, spielt Caline Malnoury aus Lyon um 18:00 Uhr in St. Martini Stöckheim. Sie hat ein internationales Programm von Barock bis Romantik zusammengestellt, in dem bekannte Namen wie Bach, Vivaldi und Tschaikowsky ebenso vertreten sind wie solche, die darauf warten entdeckt zu werden wie die Barockkomponisten Krieger, Kirchhoff und Fraile Jacinto do Sacramento.

Caline Malnoury entstammt einer Lyoner Musiker- und Künstlerfamilie. Sie gestaltet aktiv das Musikleben ihrer Heimatstadt durch internationale Orgelreihen und Festivals und gastiert regelmäßig auf der ganzen Welt; vor ihrer Teilnahme an Vox Organi spielte sie zum Beispiel in Bangkok.

Bereits vor ihrem Gastspiel in Stöckheim, am Freitag, 31. Mai 2019, um 18 Uhr, gibt es ein Konzert mit Caline Malnoury an den Orgeln von St. Jacobi in Göttingen. Für die italienische Ragone-Orgel im Kirchenraum hat sie Musik von Valente, Pachelbel und Dandrieu ausgewählt. An der viermanualigen Ott/Schmid-Orgel werden Werke von Bach, Dubois, Lemmens, Rinck und Bélier erklingen.

Das Vox Organi – Wochenende wird zwischen den Konzerten von Caline Malnoury komplettiert durch einen bekannten Namen der Region: am Samstag, 1. Juni 2019, gastiert Bernd Eberhardt, Kantor und Organist an St. Johannis Göttingen, um 18 Uhr in St. Johannis Rosdorf. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

Die vollständigen Programme aller Vox Organi – Konzerte gibt es als PDF-Downloads auf www.voxorgani.org Dort stehen auch alle Informationen zu den Künstlern, den Spielstätten und den Orgeln (mit Dispositionen) bereit. Informationen zu den vergangenen und noch folgenden Konzerten von Vox Organi gibt es auch auf Facebook und Instagram.red











27.05.2019 • 14:54 Uhr

Annahme bei der Kreisabfallwirtschaft in Northeim! Gewerbebetriebe können gegen Gebühr Sonderabfälle abgeben

Am Dienstag, 4. Juni 2019, können Gewerbebetriebe in der Zeit von 10 bis 14:00 Uhr Sonderabfälle auf dem Kreisgaragenhof in Northeim, Matthias-Grünewald-Straße 22, abgeben. Die Abgabe erfolgt gegen Gebühr und richtet sich an Gewerbetriebe, deren Sonderabfall die Menge von jährlich insgesamt 2.000 kg nicht übersteigt.
Als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung wird ein herkömmlicher Übernahmeschein als Papierbeleg ausgestellt. Ein elektronisches Verfahren ist für Kleinanlieferer nicht vorgeschrieben.
Folgende Sonderabfälle können abgegeben werden: Spraydosen mit schädlichen Restinhalten, ölhaltige Betriebsmittel (z.B. Lappen, Ölbinder), Lösemittel, flüssige Kleber, flüssige Lacke und Farben, Fette, Wachse, nicht ausgehärtete Harze, Fotochemikalien, Säuren, Laugen, Beizmittel, Ammoniak, flüssige Holzschutzmittel, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, PCB-haltige Kondensatoren, Laborchemikalien, Quecksilber, quecksilberhaltige Stoffe, Feinchemikalien (Putz- und Reinigungsmittel).
Weitere Sonderabfälle werden nur nach vorheriger Anmeldung bei der Kreisabfallwirtschaft angenommen, wenn hierfür Entsorgungsmöglichkeiten bestehen. Gerätebatterien und Geräteakkumulatoren aus dem Kleingewerbe werden kostenlos angenommen. Vertreiber von Batterien müssen diese jedoch über eingerichtete Rücknahmesysteme selbst entsorgen. Leuchtstoffröhren und Ölradiatoren werden als Elektroaltgeräte in haushaltsüblichen Mengen auf der Hausmülldeponie Blankenhagen kostenlos angenommen.
Der nächste Termin für die Sammlung gewerblicher Sonderabfälle findet erst wieder am Dienstag, 5. November 2019 statt.
Weitere Informationen erteilt die Gewerbeabfallberatung der Kreisabfallwirtschaft unter der Telefonnummer 05551/708160.lpd











27.05.2019 • 14:52 Uhr

Der Mann mit der Milchkanne siegt

Rechts eine Milchkanne, links ein Glasfaserkabel in der Hand. Kandidat Michael Schünemann hat mit diesen bildhaften Botschaften für Bodenständigkeit und Moderne geworben. Als Landrat. Am Sonntag wurde er im Landkreis Holzminden zum neuen Landrat gewählt. CDU und FDP hatten den parteilosen Milchkannen-Kandidaten unterstützt. Und auf das richtige Pferd gesetzt.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










27.05.2019 • 14:40 Uhr

Silageballen beschädigt - 3.500 Euro Schaden

Tatzeitraum: Zwischen Montag, 20. Mai und Sonntag, 26.Mai .2019, 20 Uhr . Tatort: Northeim, Fachbergsweg (Feldmark):
Unbekannte haben in der Feldmark beim Fachbergsweg insgesamt 70 Silageballen beeschädigt. Bei mehreren Ballen wurde die Folie durch Einstiche beschädigt, teilweise wurde die Folie aufgerissen. Da die Ballen durch die einsetzende Gärung nicht mehr verwendet werden können beläuft sich der Sachschaden auf ca. 3.500EUR. Zeugen die etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten sich unter Telefon 05551-7005-0 mit der Polizei Northeim in Verbindung zu setzen. da










27.05.2019 • 14:36 Uhr

Atomkraftwerk Grohnde nach Anlagenrevision wieder am Netz

Nach Abschluss der diesjährigen Anlagenrevision ist das Atomkraftwerk Grohnde seit heute (Montag) wieder am Netz. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz mit. Während der Revision sind 52 der insgesamt 193 Brennelemente im Reaktorkern gegen neue ausgetauscht worden.

Alle für die nukleare Sicherheit bedeutsamen Revisionsarbeiten wurden vom Niedersächsischen Umweltministerium und den zugezogenen Sachverständigen des TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG intensiv kontrolliert und überprüft. Befunde, die den genehmigungskonformen Zustand in Frage stellen, haben sich nicht ergeben.

Während der Anlagenrevision wurden dem Umweltministerium drei Befunde als meldepflichtige Vorkommnisse der Kategorie N (normal) angezeigt, die unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala INES eingestuft sind („Stufe 0“).

Im Rahmen geplanter Arbeiten wurde in eine Pumpenkammer versehentlich Wasser eingetragen und die darin befindliche Notnebenkühlwasserpumpe überflutet. Die Pumpe und andere betroffene Komponenten wurden gegen Reserveteile ausgetauscht.

Außerdem wurden an mehreren Kleinleitungen des Frischdampfsystems Wanddickenschwächungen festgestellt. Die betroffenen Rohrabschnitte wurden ausgetauscht.

Zusätzlich kam es während einer wiederkehrenden Prüfung zur Anregung eines Reaktorschutzsignals, was auslegungsgemäß zum automatischen Start eines Notstromdiesels führte.

Die Ereignisse hatten für die Sicherheit des Atomkraftwerks keine Relevanz.

Die Arbeiten, die zur Verlängerung der Revision geführt hatten, wurden abgeschlossen. Die defekte Steckverbindung am Messwerterfassungsinstrument im Bereich des Reaktordeckels wurde getauscht. Dafür musste der Reaktordruckbehälter erneut geöffnet werden, was insgesamt zu einer Revisionsverlängerung von zehn Tagen geführt hat.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











27.05.2019 • 14:34 Uhr

Sonntags um 21 Uhr geblitzt: Sechs mal zu schnell in der Stadt

Bei einer einstündigen Lasermessung im Bereich der Einbecker Landstraße in Northeim stellten Beamte der PI Northeim am gestrigen Abend von 21 bis 22 Uhr insgesamt sechs Verstöße fest, die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 71km/h. da











27.05.2019 • 14:30 Uhr

Gestern deutsches Liedgut - kommenden Sonntag Gandersheimer Theater" - Das Fest

Noch einmal richtig fette Rabatte beim Kartenkauf nutzen, nutzen, nutzen!

Gestern gab es noch Chormusik auf der Bühne vor der Stiftskirche. Jetzt geht es weiter:
Das Theaterfest der Gandersheimer Domfestspiele startet am Sonntag, 2. Juni, um 13 Uhr auf der großen Bühne mit einer Eröffnungsshow. Das Ensemble wird gemeinsam mit dem Tanzstudio Kerstin Baufeldt auf der Festspielbühne „Let the sunshine in“ singen, den großen Hit aus dem Musical „Hair“. Und das Publikum ist herzlich eingeladen, bei diesem Happening dabei zu sein. Der Eintritt beim Theaterfest ist frei.

Auf der großen Bühne sind am Nachmittag die Vorschauen der vier Hauptproduktionen „Der Zauberer von Oz“, „Spatz und Engel“, „Der Glöckner von Notre Dame“ und „Hair“ zu sehen. Ein gemischtes Programm bietet die Roswitha-Bühne auf der Stift­sfreiheit.
Im Anschluss an die Eröffnung stellt das Tanzstudio aus Katlenburg in einem rund 20- minütigen Programm sich und seine Arbeit vor. Einige der Tänzerinnen waren bereits in den vergangenen zwei Jahren („Saturday Night Fever“ und „Fame – das Musical“) als Tänzerinnen im Ensemble. 60 junge Tänzerinnen (5-22 Jahre) werden beim Theaterfest ein abwechslungsreiches Programm getreu dem Motto "Zeig mir mehr!" und einen Querschnitt des Showtanz-Repertoires der Tanzschule präsentieren. „Das Publikum darf ein buntes abwechslungsreiches Programm erwarten“, sagt Kerstin Baufeldt.

Vielfältige Kulinarik finden die Besucher beim Theaterfest auf dem gesamten Festspielgelände: Da gibt es Burger, Eis und Crepes ebenso wie Kaffee und Waffeln, außerdem Spezialitäten vom Grill wie Bratwurst und Steak sowie Pfannengerichte. Wieder mit dabei sind die Lady-Lions und die Jägerschaft mit eigenen Ständen.

Kuchenspende: Wer für das legendäre Kuchenbuffet eine Kuchenspende beisteuern will, bringt den Kuchen ab 12 Uhr direkt zum Kuchentresen vor der Tribüne. Aus organisatorischen Gründen ist eine frühere Annahme nicht möglich, für früher abgegebene Kuchenspenden kann kein Gewähr übernommen werden. Als kleiner Dank winkt den Kuchenspendern ein Gutschein für die Hauptprobe von „Der Glöckner von Notre-Dame“ am 26. Juni um 20 Uhr für eine Person oder aber ein Gutschein über 50 Prozent Nachlass für den Besuch einer Vorstellung von „Spatz und Engel“ nach Wahl für eine Person.

Zehn Prozent Rabatt auf Karten am Theaterfest: Wer sich dazu entscheidet, am Theaterfest Karten vor Ort in der Kartenzentrale zu kaufen, erhält an diesem Tag zehn Prozent Rabatt auf alle Tickets der vier Hauptproduktionen aus der 61. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele. Das Angebot ist nur am Sonntag, 2. Juni, von 13 bis 18 Uhr gültig und kann ausschließlich in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele eingelöst werden. Eine Kombination mit Sonderaktionen wie Wahlabo, dem Familienpaket, dem Geburtstagsspezial, dem Kultur-Duo, mit Gutscheinen und bereits vorbestellten Karten ist nicht möglich. red/Foto: Thomas Fischer











26.05.2019 • 22:09 Uhr

Debakel für die SPD bei der Europawahl in Bad Gandersheim: Klare Niederlage für SPD und Sieg für Christdemokraten sowie Erfolg für Grüne - Debatte über Ursachen

Mit sensationellen Ergebnissen ist die heutige Europawahl in Bad Gandersheim entschieden worden. Die SPD musste herbe Verluste einstecken. Sehr deutlich die neue Spitzenposition für die Christdemokraten in der Roswithastadt. Auch die Grünen legten kräftig zu.
Die Wahlbeteiligung Betrug 58,21 Prozent.

Eine der Ursachen für das katastrophale Abschneiden der SPD speziell in Bad Gandersheim wird von Beobachtern auch der Erstverantwortlichen im Rathaus zugeordnet. Sie agiere angesichts einer Reihe unbewältigter kommunalpolitischer Baustellen hilf- und glücklos, heißt. Ihre Imagewerte hätten im Vergleich zu der Zeit ihrer Wahl vor zweieinhalb Jahren erheblich abgenommen. Das heutige schlechte Abschneiden der SPD in Bad Gandersheim befeuert die Debatte darüber, ob Bürgermeisterin Franziska Schwarz im September 2021 noch einmal antritt. Ersten Spekulationen zufolge wird Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock in einigen Parteikreisen bereits intern als heißer und neuer Hoffnungsträger und Bürgermeisterkandidat gehandelt. red/Fotos: Thomas Fischer
















26.05.2019 • 22:05 Uhr

Europawahl: CDU geht im Landkreis Northeim mit 543 Stimmen Vorsprung als Sieger hervor und enttrohnt SPD in ihrer Vormachtstellung - Grünen bei fast 20 Prozent

Böse Klatsche in Bad Gandersheim für

Heute um 20.31 Uhr hat der Erste Kreisrat Dr. Jörg Richert, in seiner Eigenschaft als Kreiswahlleiter das amtliche Endergebnis bei der heutigen Europawahl im Landkreis Northeim bekanntgegeben. Danach siegte die CDU mit einem Vorsprung von 543 Stimmen und löste damit die SPD als stärkste politische Kraft ab. Auf Platz drei kamen die Grünen mit sensationellen fast 20 Prozent. Die AfD holte 8 Prozent und liegt damit an vierter Stelle.
In Bad Gandersheim fiel der Absturz der SPD extrem aus. Dort trennen CDU und SPD jetzt wieder fast zehn Prozent.

red/fis/Fotos:Thomas Fischer












26.05.2019 • 14:28 Uhr

Das "Oase Spiel": Träume und Träumer in Bad Gandersheim

Die Leute bleiben stehen und staunen. Vor einer Stunde auf dem Marktplatz vor dem weißen Rathaus. Da schleppen junge Leute und Gandersheimer Originale und Frau Moers vom Migranten-Betreuungsbüro der Diakonie einen alten Teppich, ein gebrauchtes Sofa, Lampe und einen Tisch herbei. "Hier wird ein Wohnzimmer aufgebaut", erklärt ein erfrischender Jüngling mit blauem T-Shirt mit der frohen Botschaft "Fühl Dich wie zuhause". Der junge Mann klärt mich über ein "Oase-Spiel" auf. Gestern habe man einen wilden Garten bei der St. Georgskirche aufgeräumt. Heute wollen man Ganderseimer zu ihren Träumen befragen. Auf dem Sofa mitten auf dem Marktplatz.
Die ultimative Frage ist fett auf ein faltendes weißes Bettlaken gemalt, das an der neuen Fassade der Gandersheim Rathauses aufgehängt ist: "Was ist Dein Traum für Bad Gandersheim?"
red/Fotos: Marc Reiser
















26.05.2019 • 14:01 Uhr

Heute ist Europa-Wahl: 7.979 Gandersheimer dürfen wählen - 909 machten es per Brief - Beteiligung mittags bei 24,74 Prozent

Seit 8 Uhr sind in der Stadt und in den Dörfern Bad Gandersheim die 18 Wahllokale geöffnet. Dort haben die 7.979 wahlberechtigten Männer und Frauen Bad Gandersheim heute die Gelegenheit, die Zusammensetzung des Europa-Parlaments bestimmen zu können. Insgesamt bewerben sich 40 Parteien und Gruppierungen mit ihren Kandidaten/innen. Der Wahlzettel hat aufgrund des Angebotes an Wahlmöglichkeiten die Dimension einer Tapete. Bei der Wahl haben die Bürger/innen eine einzige Stimme. Um 13 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei 24,74 Prozent.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














26.05.2019 • 13:31 Uhr

72 Stunden im Einsatz: Hier entsteht ein "Bienenhotel" mit Unterstand am Skulpturenpfad Bad Gandersheim

Beispielhaftes Engagement der Landjugend der Heberbörde in Kooperation mit Landwirt König

Das Projekt der Landjugend der Heberbörde "72 Stunden Aktion - Einfach mal machen" nimmt in diesen Stunden seinen finalen Verlauf. Heute gegen 10 Uhr war auf dem Skulpturenpfad unserer Radler-Reporter unterwegs. 300 Meter hinter Brunshausen in Richtung Altgandersheim machte sich plötzlich die Baustelle auf. Allerlei Handwerkszeug, Aggregate, ein Mini-Bagger und Kisten von Getränken zeigten an: Hier wird malocht. Hier entsteht etwas. Stimmt. Es ist das komplett aus Holz gebaute Bienenhotel mit einem Unterstand für Wanderer, erklärte ein junger Mann, der wohl "Wache" schiebt; die anderen Akteure der Landjugend legten gerade eine Frühstückspause ein. Innerhalb von drei Tagen soll das Projekt fertiggestellt sein, so die Mission der jungen Leute. Das bedeutet: Heute am Sonntagspätnachmittag wird das neue Bienen- und Insektenhotelmit einer kleinen Grillparty eingeweiht.
Übrigens: Das Holzhaus wird auf dem Grund von Bauer Claus König aus Clus errichtet. Wir finden dieses Engagement eines Bad Gandersheimer Bürgers beispielhaft und vorbildlich. Ebenso wie die Leidenschaft und den starken Einsatz der Landjugend aus der Heberbörde. Sie demonstriert praktischen Umwelt-, Tier- und Klimaschutz. Klasse!

red/fis/Fotos: Thomas Fischer














26.05.2019 • 13:13 Uhr

Bad Gandersheim: Reibungsloser Verlauf der Flugplatz-Open-Air-Party - Polizei zieht positives Fazit

Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann höchstpersönlich hat sich soeben zum gestrigen Verlauf der Open-Airport Mega Party mit einer kommentierenden Faktendarstellung zu Wort gemeldet. Wir dokumentieren seine Darstellung im Originalwortlaut.

"In der Spitze bis zu 2.400 Besucher zählte die diesjährige Open-Airport Mega-Party des Stadtjgendrings, des Sportfliegerclubs und der Jugendfeuerwehr Gremsheim mit Unterstützung der Stadtjugendpflege auf dem Bad Gandersheimer Flugplatzgelände auf dem Kühler. Erwartungsgemäßer Höhepunkt war der Live-Auftritt der Punk-Band "Die Schröders", welche Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet magisch anzog. Abschluss bildete eine Disco-Veranstaltung, die bis in die frühen Morgenstunden weit hörbar für dumpfe Bässe sorgte und ein eher junges Publikum in ihren Bann zog. Erfreulicherweise hielten sich Beschwerden über ruhestörnenden Lärm in Grenzen. Das gemeinsam mit der Polizei abgestimmte Sicherheitskonzept des Veranstalters bewährte sich an diesem Abend voll und ganz. Die Sicherheit genoß aller höchste Priorität. Die erstmals aus einem solchen Anlass direkt im Eingagsbereich aufgestellte "mobile Wache" der Polizei erfüllte die in sie gesteckten Erwartungen voll und ganz. Die Prävention stand im Vordergrund und sowohl Veranstalter als auch Besucher äußerten sich anerkennend zu dem Projekt. Es blieb bei erfreulich wenigen Einsatzanlässen für die vor Ort tätigen Beamten des Polizeikommissariats Bad Gandersheim. Zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung wurden gleich vor Ort abgearbeit. In sieben Fällen wurden Personalien festgestellt. Der Sicherheistdienst sprach mehrere Platzverweise aus, denen uneingeschränkt nachgekommen wurde. Unrühmlicher Höhepunkt das Verhalten zweier 17-Jähriger aus Bad Gandersheim und Lamspringe. Der eine führte ein verbotenes Springmesser bei sich, der andere einen sogennaten "Polenböller". Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wäre der Böller in der Menschenmenge tatsächlich gezündet worden. Sicherheitsdienst und Polizei arbeiteten hier Hand in Hand. Für die Jugendlichen war die Veranstaltung daraufhin beendet. Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz wurden eingeleitet. Letzendlich bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter für ihren immensen Arbeitseinsatz mit einem finanziellen Gewinn entlohnt werden."lpk/Fotos: Marc Reiser












26.05.2019 • 13:03 Uhr

Bad Gandersheim: Nach Porsche-Attacke nun Motorhaube eines Ford Mondeo zerkratzt

-Die Zerstörungen und Beschädigungen von Fahrzeugen in der Roswithastadt hören nicht auf: In der Nacht zum Sonntag wurde die Motorhaube eines im Subecksweg geparkten Ford Mondeos zerkratzt. Auch hier beträgt der Schaden mindestens 1.000 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200.ots












26.05.2019 • 09:50 Uhr

Kultur muss zur Pflichtaufgabe werden“

Staatssekretärin Dr. Johannsen bei Podiumsdiskussion zum TRAFO-Projekt der Kulturstiftung des Bundes in Südniedersachsen

Als vorbildliche Initiative für die Entwicklung der Kultur im ländlichen Raum hat Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), das bundesweite TRAFO-Projekt der Kulturstiftung des Bundes (KSB) in der Region Südniedersachsen hervorgehoben. Mit Unterstützung der KSB sei es vier kleinen Oberharzer Bergwerksmuseen und Besucherbergwerken – der Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, dem 19-Lachter-Stollen in Wildemann, dem Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld und der Grube Samson in St. Andreasberg – gelungen, sich zukunftsfest aufzustellen und eine gemeinsame Erzählung des Oberharzer Bergbaus zu entwickeln, sagte Johannsen bei einer von der KSB veranstalteten Podiumsdiskussion zur Bilanz des TRAFO-Projektes in Clausthal-Zellerfeld. Dies zeige, dass auch kleine Kultureinrichtungen es mit der richtigen Unterstützung schafften, moderne Konzepte der Vermittlung zu entwickeln und ihre Potenziale zu entfalten.
Auch die Landesregierung habe die Förderung der Kultur in ländlichen Gebieten zu einem Schwerpunkt erhoben, so Johannsen.

„Besonders im ländlichen Raum ist Kultur ein harter Standortfaktor. Sie schafft Zusammengehörigkeit und Identität, bietet Heimat und ist gleichzeitig ein wichtiger Baustein im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Gefüge.“ Leider werde Kultur immer noch als freiwillige Leistung eingestuft und gelte damit vielerorts als verzichtbar, sagte die Staatssekretärin. „Hier muss ein Umdenken einsetzen. Aufgrund ihrer Bedeutung für die gesamte Gesellschaft muss Kultur für das Land zur Pflichtaufgabe werden.“

Das MWK veranstaltet seit Oktober 2018 unter dem Titel „Landkult(o)ur“ Regionalkonferenzen, auf denen gemeinsam mit Kulturschaffenden, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern Konzepte zur Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels und zur Stärkung der ländlichen Regionen Niedersachsens entwickelt werden. Die fünfte Konferenz findet am 29. Mai 2019 zum Thema „Kulturtourismus – Chancen und Herausforderungen“ in Norden statt. In den bisherigen vier Veranstaltungen konnten bereits wichtige Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Forderungen insbesondere vieler ehrenamtlicher kultureller Akteure gesammelt werden.
red/fis











26.05.2019 • 09:47 Uhr

„Die Schröders“ powern live, laut und gewaltig, ihren 30.Geburtstag - mit 2.500 wilden Partygästen!

Lange Warteschlangen vor der strengen Einlasskontrolle durch scharfe HKS-Sicherheitsleute

Samstag, gestern, 21.18 Uhr: Vor wenigen Minuten hat das Live-Konzert der Bad Gandersheimer Kultband „Die Schröders“ auf der Open-Airport Mega Party begonnen. Die 2.500 Menschen im Zelt und auf dem Freigelände in einer frenetischen Stimmung. „Die Schröders“ heizen mit ihrem gigantischen Sound mächtig ein. „Wir werden Euch wegpusten“, hatte Jens Burger angekündigt. Und begann die musikalische Zeitreise - 30 Jahre Schröders. Sie ist jetzt voll angelaufen...und unfaßbar laut. Bad Gandersheim feiert einen ungewöhnlichen krassen Geburtstag!
red/

Die Bilder dokumentieren die Schröders live, Stadtjugendpfleger Gunnar Ude im Gespräch mit Familie Barke (eigene T-Shirts und Bechercover keiert!) und die Schlange von Partygästen vor der Einlasskontrolle mit strenger Leibesvisitation durch die scharfen HKS-Sicherheitsleute. Fotos/Video:Thomas Fischer














26.05.2019 • 09:33 Uhr

SPIEGEL löst Streit zwischen Politikern aus - Uwe Schwarz beklagt Form der politischen Auseinandersetzung um das Einbecker Bürgerspital

SPD Politiker fordert Einbecks Bürgermeisterin Dr. Michalek zu einer Erklärung auf

In einer umfangreichen Stellungnahme hat sich der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz im Zusammenhang mit einem umstrittenen Artikel im Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL" zu Wort gemeldet. Hintergrund ist ein Streit zwischen dem SPD-Politiker und der CDU in Einbeck. In dem SPIEGEL-Bericht waren unter anderem das Einbecker Bürgerspital als Pleite-Krankenhaus madig gemacht worden.

Die Stellungnahme des SPD-Politikers Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim dokumentieren wir hier im Originalwortlaut:

Im Blick der Öffentlichkeit steht aktuell die Debatte um einen Artikel des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL über die Situation der Krankenhäuser im Landkreis Northeim. Der Bericht geht zurück auf Gespräche der Zeitschrift mit unterschiedlichen Akteuren aus dem Landkreis, darunter auch der hiesige Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Uwe Schwarz. Schwarz musste mit Erscheinen des Magazins in der vergangenen Woche feststellen, dass ihm im Bericht Aussagen zugeschrieben wurden, die er nie getroffen hatte und die nachweislich falsch sind. Konkret handelt es sich dabei vor allem um die Aussage, Schwarz selbst würde mittlerweile die Schließung des Einbecker Bürgerspitals verlangen. Schwarz dementierte dies entschieden und forderte eine Gegendarstellung vom SPIEGEL – die CDU Einbeck zeigte sich empört über die angeblichen Äußerungen des Landtagsabgeordneten und forderte ihrerseits Aufklärung.

Dass es sich dabei aber tatsächlich nicht um Aussagen des Landtagsabgeordneten handelt, sondern um Unterstellungen, deren Verursacher vor allem aus dem Kreis der CDU in Einbeck stammen, stellt selbst der SPIEGEL nun in seiner Online-Fassung des Artikels unmissverständlich klar. Darin heißt es:
„Der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz (…) hatte sich stets für den Erhalt aller Kliniken seines Wahlkreises eingesetzt. Doch nun, da das Krankenhaus seines Heimatorts Bad Gandersheim um jeden Patienten buhlen muss, behaupten Politiker aus Einbeck unter der Hand, Schwarz habe ihr Spital aufgegeben, um Bad Gandersheim zu retten. (…) Schwarz weist diese Unterstellungen entschieden von sich, damit habe man seitens der CDU schon jahrelang wider besseres Wissen versucht, Wahlkampf gegen ihn zu führen; er fühle sich ‚allen Bürgerinnen und Bürgern‘ in seinem Kreis verpflichtet und habe dies auch mit etlichen Aktivitäten deutlich gemacht.“

„Diese Methoden der CDU sind zwar nicht neu, werden aber offensichtlich immer perfider“, so der Landtagsabgeordnete Schwarz. Bereits im Oktober 2017, einen Tag vor der Niedersächsischen Landtagswahl, wurde eine anonyme Anzeige in den Einbecker Zeitungen veröffentlicht, in der es ebenfalls hieß, Schwarz wolle das Bürgerspital schließen. Seinerzeit hatte der Landtagsabgeordnete nach unzähligen Gesprächen auf Landesebene gerade erreicht, dass eine Sanierung des Krankenhauses mit 39 Millionen Euro in der Vormerk-Liste des Sozialministeriums berücksichtigt wurde.

„Damals wie heute werden wider besseres Wissen zunächst falsche Tatsachenbehauptungen aus dem Kreis der örtlichen CDU in der Öffentlichkeit gestreut, damit sich dieselben Personen dann tags drauf hinstellen können, um ganz scheinheilig Aufklärung zu fordern. Was von solchen durchschaubaren Methoden zu halten ist, muss jeder für sich selbst beantworten“, fasst Schwarz seine Auffassung zusammen.

Als besonders besorgniserregend bezeichnet Schwarz aber den Umstand, dass diese politische Profilierung der Einbecker CDU immer wieder auf dem Rücken der Beschäftigten des Bürgerspitals abläuft, die sich selbstverständlich um die Zukunft ihres Krankenhauses und um ihre Arbeitsplätze Sorgen machen und bei jeder neuen Negativmeldung nachvollziehbarerweise aufschrecken.

„Wenn Dirk Ebrecht als CDU-Fraktionsvorsitzender in Einbeck nun von mir Aufklärung verlangt, obwohl die Unterstellungen aus seinen eigenen Reihen stammen, dann ist das genau der Stil, den er und einige andere im gesamten Landkreis seit Jahren praktizieren. Nämlich mit möglichst viel Dreck auf den politischen Kontrahenten werfen, um daraus für sich parteipolitisch einen Vorteil zu ziehen. Dass bei solchen Vorgängen wirklich alle einen Schaden nehmen und keinem einzigen Menschen in der Sache geholfen wird, möchte man bei der CDU leider bis heute nicht verstehen“, schließt der Landtagsabgeordnete Schwarz seine Stellungnahme ab.

Mit einer formellen Anfrage an die Einbecker Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (CDU) fordert außerdem die SPD-Stadtratsfraktion Einbeck ihrerseits eine Erklärung zur Entstehung der Behauptungen aus dem SPIEGEL. Auch Bürgermeisterin Michalek war eine jener Akteure, die mit dem Nachrichtenmagazin über die Krankenhäuser im Landkreis gesprochen hatte."
red/Fotos: Thomas Fischer
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26.05.2019 • 09:25 Uhr

Verletzte Kradfahrerin - Verkehrsunfall zwischen Hardegsen und Trögen

Ereignisort: Hardegsen, Kreisstraße 435 von Hardegsen Richtung Trögen, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 24.Mai 2019, 14:10 Uhr,

Zur Vorfallszeit befuhr eine 22-jährige Kradfahrerin aus Bovenden die Kreisstraße 435 von Hardegsen in Richtung Trögen. In einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Krad Suzuki und rutschte eine angrenzende Böschung herunter. Dabei kollidierte sie mit einem dort befindlichen Verkehrszeichen und verletzte sich u.a. an Arm und Rücken. Die Kradfahrerin wurde einem Krankenhaus zugeführt. Am nicht mehr fahrbereiten Krad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Gro










26.05.2019 • 09:22 Uhr

Körperverletzung mit 3,4 Promille Alkohol im Blut in der Notaufnahme

Tatort: Northeim, Albert-Schweitzer-Weg 1, Notaufnahme der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim, Tatzeitpunkt: Samstag, 25. Mai 2019, 22:40 Uhr,

Ein 50-jähriger Northeimer, der sich aufgrund eines Promillegehalt von 3,4 zur Behandlung in der Notaufnahme der Helios Albert-Schweitzer-Klinik befand, ergriff das linke Handgelenk eines 49-jährigen Krankenpflegers und verdrehte dieses. Das Opfer erlitt Schmerzen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.Gro










25.05.2019 • 22:55 Uhr

"Einbeck ist bunt!" - Polizei sichert friedlichen Verlauf - Eine Strafanzeige gegen Versammlungteilndehmer wegen Beleidigung

Für den heutigen Samstag hatte das Aktionsbündnis "Seebrücke" unter Beteiligung des Bündnisses "Einbeck ist bunt" sowie weiteren Parteien und Verbänden zu einer Demonstration aufgerufen.
Ab 12:30 Uhr bewegte sich der Zug durch die Einbecker Innenstadt bis zu einer Abschlusskundgebung um 15:00 auf dem Marktplatz. Begleitet durch die Polizei verlief die Veranstaltung weitestgehend störungsfrei; am Rande der Versammlung leiteten die Beamten gegen einen Versammlungsteilnehmer eine Strafanzeige wegen Beleidigung ein.
Am Versammlungsort am Bahnhof in Einbeck bildete sich zunächst ein Zug aus ca. 400 Teilnehmern. Im Verlauf der Strecke gab es vier Zwischenkundgebungen mit einigen Redebeiträgen. Um 15:10 Uhr fand die Abschlusskundgebung auf dem Einbecker Markplatz statt, kurz danach wurde die Veranstaltung für beendet erklärt.
m Anschluss lud die Marktgemeinde zu einem Gottesdienst in der Marktkirche ein.dm











25.05.2019 • 19:06 Uhr

simply-X News live aus der Bundescity: 23.000 Fußballfans durchkreuzen locker und leicht simply-X-Control in der ersten Stunde!

Samstag, 26. Mai 2019, 18 Uhr: Die Tore des Olympia-Stadions in Deutschlands Fußball-Metropole am heutigen Tag sind soeben geöffnet. Höhepunkt und krönender Abschluss der
Bundesligasaison: Das Pokal-Finale zwischen den Fußball-Spitzenteams von RB Leipzig und dem FC Bayern München. Tausende der angereisten Fans strömen in bester Stimmung ins Stadion. 23.000 in der ersten Stunde. Alle durch das moderne simply-X Einlass-System. „Reibungslos und ohne Probleme“, ist simply-Mann vor Ort im Stadion, Holger Steinhoff, zufrieden. Er und das Team betreuen und überwachen die komplette Technik und digital gesteuerten Abläufe, um sicherzustellen, dass „nichts anbrennt“ bei dieser Herausforderung ans simply-X System. Über den weiteren Verlauf des Pokalfinales wird simply-X News sie hier topaktuell auf dem Laufenden halten. red/Fotos: simply-X News


















25.05.2019 • 14:30 Uhr

Drei Symbole für die Unterschiede bei der Beschäftigung mit unserem "Klima": Richtkrone, Aggregat-Display und Abstimmung im Kreistag über "Klima-Notstandsgebiet"

Was für einspannendes Wochenende: Das "Klima" mit seinen schönen und schattigen Seiten beschäftigt direkt und indirekt Menschen, Unternehmen, Politiker und Schüler. Alle alle eint die Sorge und die Verantwortung für unsere Umwelt und das Klima. Heute präsentieren wir ihnen in kompakter Form drei Beispiele für die Beschäftigung mit dem großen Thema "Klima":
1. Das ist die aktive Landjugend der Heberbörde, die vor wenigen Minuten eine natürliche Richtkrone für ein vorbildliches Umweltprojekt hergestellt hat. Es wächst und dient unmittelbar dem Schutz unserer heimischen Um- und Tier- und Menschenwelt. Wir werden das "süße" Geheimnis mit einer ausführlichen Berichterstattung auf diesen Nachrichten-Kanälen/Internet-Zeitung zeitnahlüften.
2. Da ist ein Unternehmen in Bad Gandersheim, das sich fortwährend den nachhaltigen Herausforderungen einer spürbaren Ressourcenreduzierung und damit Co2 Verringerung und damit den Zielen eines tatsächlichen weil messbaren Klimaschutzes nachhaltig und verantwortungsbewußt verpflichtet fühlt. Landesweit zeigt das dokumentierte Detail der Anlage, eine bunte Grafik (Foto), in ihren Details ein einmaliges Pilotprojekt. Es hat Modellcharakter und ist Beweis dafür, dass intelligente technischen Lösungen die Klima-Krise beherrschbar machen.
3. Das ist der Northeimer Kreistag. Er hat am gestrigen Freitag mit großer Mehrheit (Foto) einen Antrag von Bündnis90/Die Grünen auf den Weg in den zuständigen Fachausschuss gebracht. Er hat das Ziel, für den Landkreis Northeim den "Klima-Notstand" auszurufen. In der Sache des Klimaschutz und seiner Optimierung waren sich alle einig. Streit gibt es über die abenteuerliche Begrifflichkeit "Notstandsgebiet". "Sie spielen mit diesem Begriff Dämagogen und Populisten in die Hände", warf FDP-Kreistagsabgeordneter Dr. Christian Eberl den Grünen verkehrte Wortwahl vor. "Alles Kokolores", attackierte AFD-Abgeordneter und Bundestagsmitglied Jens Kestner die Panik-Initiative. Er sprach von "Klimagedöns" und im übrigen ist AfD-Abgeordneter Kästen felsenfest davon überzeugt, "Klimawandel und Klimakrise sind mediengemacht".
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














25.05.2019 • 12:44 Uhr

L 516 beim Kreuzeck/Bockswiese: 18-jähriger Kradfahrer verunglückt

Am gestrigen Freitag gegen 15:30 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Goslarer mit seinem Motorrad die Landstraße 516 von Kreuzeck in Richtung Bockswiese. In einer Rechtskurve geriet er hier, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Noch vor dem Zusammenprall konnte sich der 18-jährige durch einen stuntreifen Sprung vom Motorrad in den Straßengraben retten. Bei der unsanften Landung verletzte sich der Kradfahrer glücklicherweise "nur" leicht. Die Personen im PKW kamen mit einem Schrecken davon. Zur Aufnahme austretender Betriebsstoffe wurde die freiwillige Feuerwehr Hahnenklee hinzugezogen. Die L516 war zur Unfallaufnahme und zur Bergung der beteiligten Fahrzeuge zeitweise voll gesperrt.Bergmann/Foto: Polizei











25.05.2019 • 12:03 Uhr

Heute Big-Day für Bad Gandersheimer "simply-X" Unternehmen: Im Einsatz in Berlin (Pokalendspiel) und Bratislava (Eishockey-Weltmeisterschaft)

Zigtausende von Menschen werden sich am heutigen Samstag begeistert sportlichen Mega-Ereignissen hingeben. Fiebern, freuen, leiden - die ganze emotionale Bandbreite, wenn es darum geht, Fan für geilen Fußball und spannendes Eishockeyspiel auf höchstem Niveau zu sein.

In Berlin steigt heute Abend das große Fußball-Pokal-Endspiel im Berliner Olympiastadion zwischen Leipzig und Bayern München. In Bratislava geht die Eishockey-Weltmeisterschaft in ihre entscheidende Phase - das deutsche Team hat dort starke Leistungen abgeliefert, musste sich im Halbfinale leider geschlagen geben.

Was beide Sportereignisse der Superlative eint ist ein aus Bad Gandersheimer Sicht betrachtet besonderes Ereignis: In beiden Stadien - Berlin und Bratislava - werden zigtausende von Besuchern und Besucherinnen mit Dienstleistungen bedient, die in der Roswithastadt ihre Ursprung haben. Hochmoderne Einlass- und Kassensysteme in den Eingangsbereichen und an den zahlreichen Imbiss- und Getränkeständen im Stadionrund sind mit höchst innovativen Komplett-Systemen bestückt, die Zugang und Einkäufe unkompliziert und schnell erledigen helfen. Die Hard- und Software entspricht dem neuesten Standard und erfüllt alle Voraussetzungen für fixe Order, einfache Bezahlung und damit beste Rahmenbedingungen für den optimalen Genuss der Sportevents. simply-X macht's möglich - und für Bad Gandersheim darf man sich über diesen "Positiv-Botschafter" eines leistungsstarken Teams mit Erfolgsprodukten richtig gut freuen. red

Die Bilder dokumentieren aktuelle Eindrücke von der Eishockey-Weltmeisterschaft in Bratislava mit den simply-X Komplett-Systemlösungen "made by Bad Gandersheim".
























25.05.2019 • 11:18 Uhr

Würdiger Festakt einer Stabübergabe: Pastor Gerry Klein feierlich und emotional als Leiter der Bibelschule Bad Gandersheim verabschiedet - Pastor Helmut Kühn übernimmt

Mit einem feierlichen Festakt im Rahmen eines Gottesdienstes hat sich im Glaubenszentrum Bad Gandersheim jetzt ein bedeutender Wechsel in der Leitung der Bibelschule vollzogen. Der seit 18 Jahren als Leiter die Geschicke und Inhalte der Bibelschule maßgeblich prägende Pastor "Gerry" Gerhard Klein ist ist einer wunderschönen Feierstunde offiziell verabschiedet worden. Das Ende der Ära Klein nahmen mehrere Redner zum Anlass, dem scheidenden Leiter der Bibelschule intensivste für seinen Einsatz zu danken und sein leidenschaftliches Engagement für die Sache der Bibel und damit Gottes ebenso verdichtet zu würdigen. Mehrfach und übereinstimmend waren sich die Laudatoren einig, als sie für das Werk und Wirken Kleins für seine Bibelschule dankten und es mit einer zentralen Beschreibung ausdrückten: " Gerry war mächtig im Wort und brennend im Geist!"

Zu seinen besonderen Gaben und gelebten Tugenden gehören unter anderem seine Freundlichkeit, Herzlichkeit, Offenheit, Verwurzelung im Glauben, Eloquenz und vor allem die Fähigkeit, ohne Vorurteile auf Menschen zuzugehen und mit ihnen unkompliziert zu kommunizieren - nicht hat nur über Gott, sondern auch über die gute und böse Welt. Der Autor dieser Zeilen hat Kleins Offenheit, Ehrlichkeit und Authentizität in fast zwei Jahrzehnten der journalistischen Begleitung mehr als schätzen gelernt; daraus ist mehr entstanden.

Gerry Klein wird sich aus seinen engen Verbundenheit zum Glaubenzentrum und der Arbeit an einer christlicheren Zukunft selbstverständlich nicht zurückziehen: "Ich brenne immer noch! Ich bin nicht ausgebrannt!", so seine offensive Ansage an seine Teamkollegen, Gäste und die Schar der versammelten Schülerschaft beim Festakt in der großen Medienhalle des Glaubenszentrums. Das Rahmen der Stabübergabe war tiefchristlich, festlich, würdig und auch originell und heiter. Nach Gesang und Gebet verabschiedete sich der Schülerrat mit einem passend wie persönlich gemachten Video. Aufgelockert wurde der fröhliche Festakt mit gemeinschaftlichen Gesängen und einer erfrischen Tanzvorführung der Kindertanzgruppe.

Den Abschluss bildete die Einsegnung und das Gebet für Pastor Helmut Kühn als neuen Bibelschulleiter. Er stellte sich kurz vor. Spannend seine fast schon kämpferisch vorgetragene Perspektive für seine zukünftige Arbeit. "Es wird sich etwas verändern!", so sein Versprechen.

Hintergrund/Zur Person eine Eigenbeschreibung von Pastor Kühn:
"Mein Name ist Helmut Kühn und ich habe 1966 das Licht der Welt erblickt. Seit 1991 bin ich glücklich verheiratet mit meiner Marion, und wir haben vier erwachsene Kinder. Nach zwei Jahren Bibelschule in England durften wir 21 Jahre als Missionare in Chile arbeiten. Seit Anfang 2016 sind wir wieder in Deutschland, wo ich wenige Monate später Gott geführt anfing in der Leiterschaft unserer Gemeinde und im Glaubenszentrum als Mitarbeiter und Bibellehrer mitzuarbeiten. Seit September 2017 bin ich an der Seite von Gerry Klein stellvertretender Bibelschulleiter." Seit dieser Woche im Mai 2019 ist er kein Vize mehr, sondern der Chef der Bibelschule.

red/Text und Fotos: Thomas Fischer

Die ausgewählten Bilder vermitteln Momente des beeindruckenden Festaktes einer "Stabübergabe". Links auf dem Foto Pastor Helmut Kühn, rechts Pastor Gerry Klein.
























25.05.2019 • 10:33 Uhr

Nach Trinkgelage Widerstand gegen Polizeibeamte: Heute um 2.30 Uhr Endstation Ausnüchterungszelle

Tatort: Northeim, Sudetenstraße 2, Tatzeitpunkt heute, Samstag, 02:30 Uhr:
An diesem frühen Samstagmorgen wurden die Beamten der Polizei Northeim zu einer Ruhestörung und möglichen Sachbeschädigung zum örtlichen Hallenbad gerufen. Vor Ort wurden fünf Personen festgestellt, die dort offensichtlich ein Trinkgelage abgehalten hatten. Bei der anschließenden Personenüberprüfung verweigerte eine Person aus der Gruppe die Angabe seiner Personalien. Aus diesem Grund sollte er für die Identitätsfeststellung mit zu hiesiger Dienststelle genommen werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der junge Mann jedoch und sperrte sich gegen die Polizeibeamten. Schließlich konnte der Widerstand überwunden werden. Auf hiesiger Dienststelle wurde dem Mann schließlich eine Blutprobe entnommen. Weiter wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet. Zur Ausnüchterung musste er einige Zeit in der Gewahrsamszelle verbringen.Gko










24.05.2019 • 22:58 Uhr

Vor der Open Airport Mega-Party: Heute Abend volle Dröhnung beim Soundcheck - Plötzlich kreuzt ein Polizeiauto auf dem Flugplatz auf

Die wichtigsten Vorbereitungen für den großen Event "Open Airport Mega Party" am morgigen Samstag ab 19 Uhr auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim sind so gut wie abgeschlossen. "Das ist heute toll gelaufen. Viele haben schon mitgeholfen.Einfach klasse diese Begeisterung der Leute!", so freute sich Stadtjugendpfleger Gunnar Ude, der als Geschäftsführer des Stadtjugendringes heftigst in die Gesamtorganisation eingebunden ist. Vormittags waren in Einlaßkorridoren zum Gelände die mobile Polizei-Container-Wache installiert worden. Dabei handelt es sich um zwei Container mit allerlei technischer Inneneinrichtung; sie werden am Samstag auch Zwecke eines Kassenhäuschens erfüllen können.

Heute Abend dann der Aufbau von technischen Anlagen (u.a. Verstärker, Steuerungs- und Lichttechnik) für die Musikgruppen. Dazu gehörte ein Soundcheck. Und der bot alles was das Ohr mag beziehungsweise noch vertragen darf: Phonstärken bis der Arzt kommt... Der fast zweistündige Auftritt "Der Schröder" und auch der anderen zwei Bands (u.a. "HouseBuben") am morgigen Abend wird mit einer vollen Dröhnung rüberkommen. Die Polizei schien von diesem Powersound schon heute etwas mitbekommen zu haben; möglicherweise hatten Nachbarn im Flugplatzweg die Polentte angerufen. Als das Polizeiauto abends auf dem "Kühler" aufkreuzte war der Soundcheck bereits beendet. So konnten die Beamten wieder abziehen - auf eine Beköstigung mit köstlich Gegrilltem mussten sie leider verzichten. Die Uniformierten waren im Einsatz...
Dafür ließen sich die aktiven Macher der Party-Logistik am Ende des Tages Bratwust und Steak schmecken. Auch das Redaktionsnetzwerk wurde eingeladen - und futterte mit Genuss ein bestens gegrilltes Stück Fleisch. Und danach ging es online an die Arbeit...
red/Fotos: Thomas Fischer












24.05.2019 • 22:31 Uhr

Neues Leben im Kurviertel: Seeterassen blühen auf - Milan Panta kündigt Wiedereröffnung des Kiosk am See an

Das sind gute Nachrichten für die Lage im Kurviertel. Es geht speziell um den unteren Osterbergsee. Hier sind heute die Seeterassaen beim "Hotel am See" aufgeblüht. Fleißige Hände haben die Blumenschalen mit frischen Pflanzen besetzt. Milan Santa, Betreiber des gastronomischen Angebots in dem Sektor, kündigte in einem Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group an, dass der Kioskbetrieb mit sehr großer Wahrscheinlichkeit (und seinen Planungen entsprechend) in der ersten Juni-Woche 2019 anlaufen wird. Im vorigen Jahre war dieses kleine, aber feine Angebot für Spaziergänger und Reha-Gäste gestartet worden - und erlebte eine wahnsinnig schöne Resonanz. Aufgrund der nicht sonderlich warmen Wetterlage im Mai hatte Panta die Kiosk-Wiedereröffnung auf den Juni verlegt. Die heute Blumen-Pflanzaktion war ein verheißungsvoller erster Schritt. Zahlreiche Spaziergänger freuten sich über die optische Belebung - die gastronomische wird schnell folgen, "das ist fest versprochen", so die frische Botschaft von Milan Panta an die Bad Gandersheimer Bevölkerung. Und er hatte weitere positive Neuigkeiten für Bad Gandersheim parat.
Die Bilder dokumentieren die blühende Pracht vor der Fontäne auf dem Osterbergsee. Außerdem Milan Panta mit seinem jüngsten Sohn Miral , als er heute mit dem Redaktionsnetzwerk sprach.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















24.05.2019 • 21:54 Uhr

Hollenstedt: Versuchter Missbrauch eines Kindes beunruhigt die Menschen - "Schule am Sultmer" schreibt Warn-Brief an Eltern

Ein versuchter Missbrauchsfall - wenn nicht sogar der Versuch einer Entführung - beunruhigt die Menschen in der Region und speziell in Hollenstedt bei Northeim. In sozialen Netzwerken wird das Fall deutlich geschildert, angeprangert und es werden Eltern gewarnt. Heute nun hat die "Schule am Sultmer" - offene Ganztagsschule - in Northeim mit einem offiziellen Brief zu dem Vorfall Stellung bezogen. In dem Dokument, es liegt dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group im Original vor, werden Eltern von Kindern der Schule gewarnt und sensibilisiert, noch mehr auf ihre Kinder Obacht zu geben und verdächtige Vorkommnisse sofort zu melden. Auch der Versuch von zwei unbekannten Männern, am Mittwoch ein Mädchen in Hollenstedt anzusprechen und anzufassen, um es möglicherweise in einen Silberfarbenen Kombi zu zerren, wird in dem Dokument der Schule beschrieben. Den Aussagen der Schule und betoffenen Personen zufolge ist die Northeimer Polizei in den Vorfall involviert - und ermittelt wohl. Angaben darüber sind bis jetzt nicht bekannt.
In der Anlage zu dieser News ist exklusiv der Original-Brief der "Schule am Sultmer" als Screenshot dokumentiert.
red/fis










24.05.2019 • 21:32 Uhr

Indigo: "Wir sind gerade dabei, das Unmögliche möglich zu machen"

Indigos Rede bei der Fridays for Future Demo in Bad Gandersheim am heutigen Freitag, 24. Mai 2019

Indigos Redebeitrag bei der Fridays for Future Demo in Bad Gandersheim am heutigen Freitag, 24. Mai 2019. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die Ansprache exklusiv im Originalwortlaut:

Indigo: "Wir sind hier, um auf unser Recht auf eine Zukunft zu bestehen. Ich bin hier, weil ich nicht alt sein möchte, in einer Welt, in der es die Hälfte der Baumarten, auf denen ich herum geklettert bin, nicht mehr gibt. Weil mir die Vorstellung, dass Landschaften die ich heute kenne, nicht mehr existieren werden, den Atem raubt. Weil ich mich wie gelähmt fühle, wenn ich mir vorstelle, was wir Menschen alles zu zerstören in der Lage sind. Kurz: Weil ich daran glauben will, dass wir noch in der Lage sind, etwas zu retten. Denn wenn ich nicht daran glaube, wenn wir nicht daran glauben, dann können wir es nicht schaffen. Dann haben wir verloren.

Zu rebellieren ist die Konsequenz meiner Liebe zum Leben.

Aber ich bin noch aus einem anderen Grund hier. Ich möchte nicht länger Täterin sein. Ich möchte nicht, dass für meinen Lebensstandard andere Menschen ausgebeutet werden. Dass in meinem Namen Waffen verkauft und Kriege geführt werden, und dann Menschen fliehen müssen, aber keinen sicheren Hafen finden, ertrinken müssen, vor einem Kontinent, auf dem die Regierungen behaupten, im Namen der Bevölkerung zu handeln, in meinem Namen. Ich möchte nicht länger nur von meiner Zukunft reden, wo es eigentlich um die Gegenwart geht. Um die Gegenwart von Millionen von Menschen, die jetzt schon unter der Klimakrise leiden. Die verhungern, weil ihr Land nicht mehr zu bewirtschaften ist. Die gezwungen sind ihr Zuhause zu verlassen. Die sterben, in Naturkatastrophen, die immer häufiger werden, immer stärker. Und es sind gerade jene Menschen, die jetzt keine Gegenwart haben, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben. Die nicht, wie wir, jene zweifelhaften Vergnügen hatten, shoppen zu gehen, in den Urlaub zu fliegen, jeden Tag Fleisch zu essen, diese Vergnügen die auch eine CO2 Emission bedeuten, und damit globale Erwärmung, Dürren, Hungerkatastrophen, Stürme, Fluten.

Und weil es eben nicht nur um unsere Zukunft geht, sondern um die Gegenwart, von so vielen Menschen, und um ihre Zukunft, kämpfe ich nicht für Klimaschutz. Ich kämpfe für Klimagerechtigkeit. Für einen gerechten Umgang mit den Ursachen von Klimawandel. Und mit den Folgen. Die eben nicht in der Zukunft liegen, sonst jetzt gerade passieren.
Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass wir uns trauen müssen, in Frage zu stellen, wie unsere Gesellschaft strukturiert ist. Dass wir verstehen, dass die Menschen aus so genannten „Entwicklungsländern“ nicht arm sind, weil sie nicht gut wirtschaften würden, sonder dass sie arm sind, weil wir reich sind. Und weil wir auf ihren Kosten leben. Klimagerechtigkeit bedeutet für mich nicht auf das Wirtschaftssystem, das die Klimakrise hervorgebracht hat zu vertrauen, um die Klimakrise zu lösen. Wir müssen nicht anfangen der Natur einen Preis zu geben damit sie in unserem Wirtschaftssystem einen Wert bekommt. Die Natur ist wertvoll. Sie ist unsere Lebensgrundlage. Ohne sie können wir nicht leben. Ohne Braunkohle schon. Ohne Banken schon. Ohne Geld schon.
Vor einem Jahr, war ich im Hambacher Wald. Es war Frühling dort, alles hat geblüht und war lebendig. Hätte man mir damals gesagt, dass ein Jahr später zwar alle Baumhäuser geräumt wurden, aber zehntausende in den Wald geströmt sind, um für ihn zu kämpfen, ich hätte es nicht geglaubt. Hätte man mir gesagt, dass ein Jahr später fast alle Menschen die ich treffe schon mal von diesem Waldstück gehört haben, das wir letztendlich vor der Rodung bewahren konnten, ich hätte es nicht geglaubt. Und hätte man mir gesagt, dass es ein Jahr später, in allen Orten in Deutschland junge Menschen gibt, die auf die Straße gehen und auf ihr Recht auf eine Zukunft bestehen und, dass ich in Bad Gandersheim stehen würde und vor solchen wundervollen jungen Menschen reden würde, ich hätte es nicht geglaubt. Wir sind gerade dabei, das Unglaubliche möglich zu machen, die Weichen zu legen, für eine Kehrtwende, die längst nötig ist. Wir sind dabei eine Welt aufzubauen, die eine lebenswerte Zukunft für uns bringt und eine lebenswerte Gegenwart für andere Menschen. Denn unsere Freiheit ist unweigerlich verknüpft mit der Freiheit anderer. Wir können nur wirklich frei sein, wenn für die Bedürfnisse aller gesorgt ist. Und so können wir, in dieser Krise der wir gegenüberstehen, auch eine Chance sehen. Dafür, gemeinsam eine Welt aufzubauen, in der für alle gesorgt ist. Es ist unsere Zukunft. Wir bestimmen, in was für einer Welt wir leben wollen."

Die Teilnehmer/innen hatten gespannt und nachdenklich zugehört. Dann applaudierten und solidarisierten sich mit der außergewöhnlichen Rednerin und ihren denkwürdigen Ansagen und Anregungen - so etwas hat es in dieser Form in der Roswithaststadt wohl noch nie gegeben. Insofern ein spezielles und besonderes Ereignis, dieser Auftritt von Indigo in der Stadt von Roswithas von Gandersheimer, der ersten deutschen Dichterin.

Hintergrund:
Über sich selbst sagt Indigo: Ich bin eine Klimagerechtigkeits- Aktivistin, die längere Zeit im
Hambacher Forst aktiv war und dort gelebt hat. Jetzt lebe ich hier in der
Gegend und bin von hier aus in zahlreichen Gruppen und Bündnissen aktiv.












24.05.2019 • 12:21 Uhr

Windenergie im Landkreis Northeim: Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger lassen sich nur durch Planung eingrenzen

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat sich jetzt in der Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt und Regionalplanung zum Thema Windenergie geäußert.
„Ich möchte einige wichtige Tatsachen hervorheben, die in der wichtigen Debatte um die Errichtung von Windenergieanlagen - auch von denen, die es eigentlich besser wissen müssten - häufig verschwiegen werden“, so Landrätin Klinkert-Kittel.
Für das Gelingen der von der Bundesregierung nach Fukushima beabsichtigten Energiewende, spielt neben der Sonnenenergie auch die Windkraft eine entscheidende Rolle.
„Land und Bund drängen deshalb mit Hochdruck auf einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien“, so die Landrätin.
Im Ergebnis bedeute dies, dass die Errichtung von Windenergieanlagen nicht in letzter Konsequenz verhindert werden könne. Um den Ausbau für die Menschen vor Ort so verträglich wie möglich zu gestalten, müssten vielmehr abgestimmte und rechtssichere Planungen auf den Weg gebracht werden. „Wo es keine Regelungen gibt, da reden wir nicht von 1.000 Metern Abstand, nein, da dürfen derzeit Windenergieanlagen mit einem Abstand von 400 Metern zur Wohnbebauung errichtet werden“, macht die Landrätin das Problem exemplarisch deutlich.
Denn nach den Regelungen im Baugesetzbuch sind Windenergieanlagen Bauvorhaben, die im Außenbereich privilegiert sind. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Windenergieanlagen außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile überall errichtet werden können, wenn dem keine öffentlichen Belange - wie etwa die des Natur- und Artenschutzes - entgegenstehen und die Erschließung gesichert ist.
Regelnd eingreifen lässt sich nur durch das Ausweisen von Flächen speziell für die Windenergie. „Nur so lässt sich ein „Wildwuchs“ verhindern“, so Klinkert-Kittel. In der Regel sind Windenergieanlagen dann nur in diesen festgelegten Gebieten zulässig. Dies kann durch die Regionalplanung des Landkreises oder die Bauleitplanung der Städte und Gemeinden erfolgen. Dabei werden dann auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt, die sich in den Verfahren einbringen können.
Da der Landkreis das Regionale Raumordnungsprogramm neu aufstellen muss, hat er den Kommunen angeboten, auch deren jeweiligen Bereiche mit zu beplanen. So ließe sich eine Windenergieplanung aus einem „Guss“ erreichen. Die Städte oder Gemeinden, die sich gegen eine Kooperation entscheiden, wären dann selbst gefordert, entsprechende Regelungen in ihren Flächennutzungsplänen zu treffen.
Eins macht Landrätin Klinkert-Kittel aber auch deutlich: Wenn ein Antrag auf Errichtung einer Windenergieanlage beim Landkreis vorliegt und die Voraussetzungen erfüllt sind, „dann müssen wir genehmigen“, denn darauf bestehe für die Anlagenbetreiber ein einklagbarer Rechtsanspruch.
lpd











24.05.2019 • 12:18 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der zweiundzwanzigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 27. Mai bis 2. Juni 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 27.05.: Raum Hardegsen
Dienstag, 28.05.: Raum Uslar/Bodenfelde
Mittwoch, 29.05.: Raum Dassel
Freitag, 31.05.: Raum Northeim

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd











24.05.2019 • 12:10 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele suchen allerlei abenteuerliche Requisiten

Die Gandersheimer Domfestspiele sind wieder auf der Suche nach verschiedenen ausgefallenen Dingen für ihre Neuproduktionen auf der Festspielbühne und freuen sich über die tatkräftige Mithilfe von Festspielfans aus der Region.
Diesmal suchen die Ausstatterinnen nach: einem 1950er Jahre Wandspiegel, einem Damentaschentuch mit Spitze aus Chiffon (wenn möglich weiß), ein Scrabbelspiel (gerne alt), ein Himmelbett (wenn möglich mit Matratzen), ein Ölkännchen, Martini-Gläser, eine Zimbel, alte Stricknadeln, ein Kleidersack (wenn möglich in blau oder creme), Papier-Boutique-Einkauftstaschen, Mikrofone aus den 1950er Jahren (diese müssen nicht mehr funktionstüchtig sein), Kristallwandleuchter, ein Smartphone (noch funktionstüchtig), ein Bonanzarad, Klapprad oder Jugendrad, ein Kristallparfümzerstäuber, ein Grammophon, ein mehrfach Sektkühler/Eiskühler und eine Zigarettenspitze. Wer einen oder mehrere dieser Gegenstände den Gandersheimer Domfestspielen abgeben oder spenden möchte, wendet sich gerne an das Festspielbüro. Dort steht Clemens Kellner als Ansprechpartner zur Verfügung. Das Festspielbüro ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet und befindet sich in der Stiftsfreiheit 13, hinter dem Bürgerbüro. Telefon 05382 73335. E-Mail: intendanz@gandersheimer-domfestspiele.de











24.05.2019 • 12:08 Uhr

Erstmals Führungstrio der Domfestspiele beim erfolgreichen Förderverein- Neuer Sponsor Lotto Toto- Kleiner Mitgliederboom!

Die Zeiten scheinen vorbei, dass der Förderverein der Gandersheimer Domfestspiele bei seiner Jahreshauptversammlung eine etwas stiefmütterliche Würdigung durch die Theaterverantwortlichen erfuhr. Gestern Abend schlug bei den rund 40 Fördervereinsmitgliedern im Festspielzelt der Jungesblut Gastronomie erstmals die gesamte Führungselite der eGmbH auf. Das waren erstmals Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz, MdL, der neue Kaufmännische Geschäftsführer Thomas Groß und Intendant Achim Lenz. „Wir freuen uns über Ihre Anwesenheit außerordentlich“, hob Vereinsvorsitzender Dr.Hinrich Bönicke die Bedeutungsfülle der Anwesenden hochkarätigen Gäste hervor. Diese Wertschätzung zollte Dr. Bönicke auch dem früheren Bürgermeister Heinz Gerhard Ehmen, sowie den zwei Medienvertretern vom GK und dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group mit Chefredakteur Thomas Fischer. Dann hagelte es gute Nachrichten. Dr. Bönicke berichtet von einem kleinen Mitgliederboom. 12 Neuaufnahmen sind zu verzeichnen. Die Vereinskasse ist mit über 20.000 Euro prall gefüllt, so die Mitteilung von Schatzmeisterin Tina Schönfelder. Die Festspielleitung überraschte u.a. mit der Nachricht eines neuen Sponsors für das Theaterfestival. Es ist dies Lotto Toto Niedersachsen.red/Fotos:Thomas Fischer












23.05.2019 • 23:34 Uhr

Förderverein: Vor Mitglieder- Versammlung auf der Tribüne: Stark beeindruckt von ersten Probenszenen des „Zauberer von Oz“

Heute. Donnerstagabend. 20 Uhr: Vor wenigen Minuten hat Festspiel-Intendant Achim Lenz rund 40 Mitglieder des Fördervereins Gandersheimer Domfestspiele vor der Dombühne begrüßt. Traditionell wird mit einem exklusiven Einblick in die Stückproben die Jahreshauptversammlung des Vereins eingeläutet. Die gekommenen Vereinsmitglieder mit ihrem Vorsitzenden Dr. Hinrich Bönicke bekommen bei bestem Festspielwetter Szenen aus dem Stück „Der Zauberer von Oz“ zu sehen ... und haben sichtliches Vergnügen am heiteren Probentheater. Unter den Mitgliedern Bad Gandersheims früherer Bürgermeister Heinz-Gerhard Ehmen. red/Fotos: Thomas Fischer












23.05.2019 • 23:29 Uhr

Göttingen: Brand in der Kurzen Straße - Zwei Personen durch Rauchgas verletzt - Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

In der Nacht zu Donnerstag (23.05.19) ist in der Kurzen Straße in Göttingen ein Feuer ausgebrochen. Nachdem mehrere Personen per Notruf die Polizei über diverse Brände in der Wiesenstraße, Bürgerstraße und Kurzen Straße verständigt hatten, konnte in der Kurzen Straße ein Feuer festgestellt werden, durch welches ein Geschäft komplett zerstört wurde. Die darüber befindlichen Wohnungen sind teilweise unbewohnbar. Nach ersten vorliegenden Informationen wurden vermutlich zwei Menschen durch Rauchgas verletzt. Sie wurden in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Durch die Feuerwehr mussten etwa 40 Personen evakuiert werden.
Rettungs- und Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Neben 18 Polizeibeamten waren 42 Kameraden der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Ebenfalls eingesetzt waren mehrere Rettungswagen und ein Notarzt.

Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Ob es einen Zusammenhang mit den Müllcontainern gibt, die in der Kurzen Straße gebrannt haben, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens ist noch offen. Erste vorsichtige Schätzungen gehen von ca. 110.000 Euro aus.
Im Zuge von intensiven Fahndungsmaßnahmen konnten im Nahbereich zwei tatverdächtige Personen durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen werden. Sie wurden anschließend dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Das 1. Fachkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.dm











23.05.2019 • 23:25 Uhr

Gemeinschaftlicher Ladendiebstahl in Einkaufscenter: Ausländische Tatverdächtige festgenommen

Drei auf der Durchreise befindliche ausländische Tatverdächtige hielten sich am gestrigen Mittwoch gegen 15 Uhr, im Einkaufscenter am Güterbahnhof in Goslar auf. Hier wurden sie von einer Mitarbeiterin beobachtet, wie sie an der Kasse ungefragt das Zigarettenregal aufschoben, um einige Schachteln Zigaretten herauszunehmen. Eine der Personen blockierte die Sicht der Kassiererin, sodass die weiteren Personen Zigaretten entnehmen konnten und diese sodann in ihre Jacken steckten. An der Kasse wurde durch die erstgenannte Person lediglich Lebensmittel bezahlt. Da der Diebstahl der Zigaretten durch eine aufmerksame Mitarbeiterin beobachtet wurde, konnte diese nun einen Kollegen hinzurufen. Als die Täter dies feststellten, verließen zwei der Männer fluchtartig den Markt. Der dritte Täter wurde im Einkaufscenter durch Mitarbeiter festgehalten. Anschließend konnten die flüchtigen Personen im Rahmen der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen aufgegriffen und vorläufig festgenommen werden. Sie wurden beim Amtsgericht Goslar vorgeführt.ots











23.05.2019 • 23:18 Uhr

Open Airport Mega Party in Bad Gandersheim: Wichtige Informationen - Strenge Einlasskontrollen - Erstmals 2 Euro Parkgebühr

Dem Organisationsteam der Open Airport Mega Party am Sonnabend sind einige aktuelle News besonders wichtig. Wir dokumentieren hier diese Mitteilungen, offiziell mitgeteilt von Gunnar Ude, dem Geschäftsführer des Stadtjugendringes, einem der Mitveranstalter des Festivals mit einem Live-Konzert der legendären "Schröders".

Wichtig sind den Organsiatoren folgende Hinweise:

!!!Es sind "sehr strenge Einlasskontrollen" durch den privaten Sicerheitsdienst angesagt.

!!!Rücksäcke und Handtaschen sollte nicht nicht größer als DIN4-Format haben; alles andere muss drauß0en bleiben. Hierbei handelt es sich um eine vergleichbare
Handhabung wie bei anderen Festivals oder bei Besuchen von Bundesligaspielen.

!!!Ganz wichtig: "Beim Verlassen des Party-Geländes verliert die Eintrittskarte ihre Gültigkeit. Also sollten wärmende Jacken, Pullover u.ä. nicht im Auto liegen lbleiben!

!!!Es wird erstmalig eine Parkplatzgebühr in Höhe von 2 Euro erhoben.


Der Aufenthalt im und am Auto auf dem Parkplatz während der Veranstaltung ist untersagt
Für Taxen und Elternabholdienste steht ein separates Bereich zur Verfügung.

Die Party-Organisation bittet um Kenntnisnahme und ein gewisses Verständnis für die Maßnahmen, die der Sicherheit dienen!
red











23.05.2019 • 09:04 Uhr

Northeim: 77-Jähriger übersieht vorfahrtberechtigtes Auto - 48-jährige Fahrerin bei Crash schwerverletzt in Klinik

Am gestrigen Mittwochabend kam es um 18:35 Uhr an der Kreuzung Friedrichsstraße/ Teichstraße in Northeim zu einem Unfall bei dem eine 48-jährige Northeimerin schwer verletzt wurde. Der 77 Jahre alter Northeimer befuhr die Teichstraße aus der Innenstadt kommend in Richtung Friedrichsstraße. Beim Queren der Friedrichsstraße übersah er den aus Richtung Göttinger Straße kommenden vorwartsberechtigten Pkw der Northeimerin. Die 48-Jährige wurde dabei schwer verletzt und musste in die Helios Klinik in Northeim gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, der Pkw der Northeimerin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.dm










23.05.2019 • 08:54 Uhr

Gewölbeklänge mit Joseph Parsons live am 31. Mai

Am Freitag, 31. Mai, wird das Gewölbe im ältesten Wirtshaus der Stadt Göttingen wieder mit Musik gefüllt. Ab 21 Uhr wird der amerikanische Singer/Songwriter Joseph Parsons in der Reihe "Gewölbeklänge" im kleinen Ratskeller mit rockiger Folkmusik das Publikum begeistern.

Energetisch-wütend und zerbrechlich-ruhig: Joseph Parsons kann beides.
Zwischen Folk und Rock bewegt sich der Singer/Songwriter aus Philadelphia und ein Besuch seiner Konzerte lohnt immer. Er unterhält sein Publikum mit lauten wie leisen Klängen, sphärischen Parts und rockigen Songs, gepaart mit Parsons’ unvergleichlicher Stimme und seiner sympathischen Art. Joseph Parsons wuchs in Pennsylvania und Louisiana auf, zog später nach Los Angeles, Boston, New York und Louisiana. Er hat Musik auf den Straßen von Barcelona und anderen europäischen Metropolen gemacht, arbeitete 1991 im Rahmen des Anti Gulf War Peace Teams in Kinderheimen in Bagdad. Seit den frühen 90ern wurde Parsons in Philadelphia sesshaft, nach einigen frühen Privatplatten veröffentlichte er 1998 bei Blue Rose Records sein von der Kritik begeistert aufgenommenenes Album 5am. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig großartige Studio- und Live-Alben – unter seinem Namen oder im Duo mit Todd Thibaud als Parsons-Thibaud sowie als Hardpan-Mitglied.
red/Foto: Kreuzberg on KulTour e.V.


Alle Daten kompakt:
Joseph Parsons
in der Reihe "Gewölbeklänge im ältesten Wirtshaus der Stadt"
Wann: Freitag, 31.05.2019
Wo: Kleiner Ratskeller (Jüdenstraße 30, 37073 Göttingen)
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: VVK 8 Euro (im Copy Team oder Online bei Reservix), AK 10 Euro










23.05.2019 • 08:42 Uhr

simply-X to go! Erfolgreiche roadshow macht Station in Bochum, Mönchengladbach und Hamm

Die erste große simply-X Promotion-Tour 2019 mit dem neuen roadshow-Truck geht weiter in Deutschland - macht den Namen des simply-X-Firmenstandorts Bad Gandersheim bekannt und populär. Aktuelle Stationen waren jetzt die Fußball-Bundesligisten VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach. Es folgten Stopps bei den Hammer Eisbären und bei der Westpresse Arena in Hamm. Überall erzielt das Unternehmen mit seiner kompakt präsentierten Produkt-Line großes Interesse und Aufmerksamkeit. Verantwortliche in den Verantwortliche aus den Vereinen, Venues, Event-Veranstalter und Agenturen können sich in der Präsentationsmobil exklusiv und unmittelbar über die Neuheiten aus dem gesamten Portfolio informieren. "Wir erleben ein starkes Interesse. Unsere Präsentation kommt gut an", berichtet der simply-X Vertrieb. Das Bad Gandersheimer Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden technischen Full-Service-Anbieter für Stadien, Vereine, Veranstaltungsstätten, Messen und Events entwickelt. "Wir informieren über die aktuellen Trends und Herausforderungen der Zukunft", erklärt simply-X-Geschäftsführer Matthias Bode die Mission der erfolgreich angefahrenen Promotion-Tour. Sie ist auch eine spannende und positive Imagepflege für Bad Gandersheim.

Die Bilder dokumentieren Eindrücke der Tour in dieser Woche, zeigen das Innenleben des Promotion-Trucks und wo er seine Stopps einlegte.
red/Fotos: simply-X




















23.05.2019 • 08:02 Uhr

IDEAL: Aus zwei werden drei oder mehr... welche Versicherungen bei der Familiengründung wichtig sind

Die Geburt eines Kindes bedeutet immer eine große Veränderung im Leben. Bis dahin stehen für die werdenden Eltern viele wichtige Vorbereitungen auf dem Programm. Dabei spielt nicht nur die Gestaltung des Kinderzimmers eine Rolle: Mit dem Tag der Geburt ändert sich auch der Versicherungsbedarf einer Familie. Welche Versicherungen wirklich wichtig sind und wie sich frischgebackene Eltern bestmöglich absichern, weiß Ramona Paul, Versicherungsexpertin bei der IDEAL Versicherung.

Private Haftpflichtversicherung: Eltern haften (nicht immer) für ihre Kinder

Eine der wichtigsten Versicherungen ist die Privathaftpflichtversicherung. Sie kommt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden an Dritten auf. Ist bereits eine Versicherung vorhanden, können die bestehenden Leistungen mit der Geburt zur sogenannten Hauptfälligkeit des Versicherungsvertrags auf einen Familientarif umgestellt werden. Die Hauptfälligkeit ist der Zeitpunkt, zu dem die Versicherungsprämie fällig ist. Das heißt: Der Nachwuchs wird in den Vertrag der Eltern miteingeschlossen und ist automatisch mitversichert. „Die Privathaftpflichtversicherung ist unverzichtbar für Eltern. Denn auch kleine Kinder können große Schäden verursachen: Verliert das Kind die Kontrolle beim Fahrradfahren und rammt dabei versehentlich das Auto des Nachbarn, kann das schnell teuer werden“, weiß Ramona Paul. Bis die Sprösslinge ihre erste Berufsausbildung abgeschlossen haben, sind sie über die Police der Eltern mit abgesichert. Wichtig: Bis zum vollendeten siebten Lebensjahr können Kinder nicht haftbar gemacht werden. Haben die Eltern allerdings ihre Aufsichtspflicht verletzt, müssen sie für den entstandenen Schaden aufkommen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Eltern daher darauf achten, dass auch Schäden von sogenannten deliktunfähigen Personen wie Kinder unter sieben Jahren in den Leistungen miteingeschlossen sind. Unabhängig von der Aufsichtspflicht übernimmt die Haftpflichtversicherung dann den Schaden.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Gesund vorsorgen

Werdende Eltern sind bald nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich, sondern auch für ihren Nachwuchs. Kann der Hauptverdiener seine Arbeit plötzlich nicht mehr ausüben, ist die finanzielle Sicherheit der Familie schnell in Gefahr. Daher ist es besonders für Familien wichtig, die Arbeitskraft eines oder beider Elternteile abzusichern. „Die Police sollte so früh wie möglich und in einem gesunden Zustand abgeschlossen werden“, rät Ramona Paul: „Dann sind die Beiträge in der Regel wesentlich günstiger.“ Die Expertin empfiehlt außerdem, bei der Auswahl eines Tarifs darauf zu achten, dass die Rentenhöhe nachträglich angepasst werden kann. Bei Heirat, Geburt eines Kindes oder einer Gehaltserhöhung beispielsweise kann durch eine Nachversicherungsgarantie die BU-Rente auf einen Schlag innerhalb bestimmter Grenzen erhöht werden. Diese Einschränkungen sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Meist wird die Nachversicherungsgarantie aber sowohl der Höhe nach als auch altersmäßig begrenzt. Im Gegensatz dazu sorgt eine Beitragsdynamik dafür, dass der Beitrag jährlich um einen festgelegten Prozentsatz steigt. Dafür erhöht sich aber auch die BU-Rente, allerdings in einem geringeren Umfang. Sind beide Partner berufstätig, sollte jeder einen eigenen Tarif abschließen – manche Tarife sichern auch Hausfrauen ab. Im Falle einer Berufsunfähigkeit erhält die Familie dann eine monatliche Rente ausgezahlt. Die Höhe hängt dabei vom Gesundheitszustand, dem Beruf und der festgelegten Monatsrente ab. Ramona Paul empfiehlt Eltern, sich am eigenen Nettogehalt zu orientieren – die monatliche Auszahlung sollte davon zwischen 75 und 80 Prozent betragen.

Risikolebensversicherung: Damit etwas bleibt

Stirbt ein Elternteil, ändert sich das gewohnte Leben auf einen Schlag. War der Verstorbene zugleich der Hauptverdiener der Familie, kann auf die Hinterbliebenen neben dem emotionalen Verlust auch eine enorme finanzielle Herausforderung zukommen. Um nach einem solchen Schicksalsschlag zumindest finanziell abgesichert zu sein, empfiehlt die IDEAL-Expertin Familien den Abschluss einer Risikolebensversicherung. „Sie zahlt im Todesfall des Versicherten einen zuvor definierten Betrag an die Hinterbliebenen aus, welcher ihnen zur freien Verfügung steht“, so Paul. Dieser kann beispielsweise zur Tilgung eines Immobilienkredites oder zur Deckung der Lebenshaltungskosten genutzt werden. Wichtig dabei: Begünstigter sollte nicht der Versicherte selbst, sondern der Partner sein. „Die Risikolebensversicherung ist deshalb so wichtig, da eine junge Familie im Ernstfall nur einen geringen Anspruch auf Witwen- beziehungsweise Waisenrente hat“, weiß die IDEAL-Expertin. Auch hier gilt: Ein früher Abschluss zahlt sich aus. Je gesünder die versicherte Person ist, desto niedriger sind die Beiträge.
Foto: Quelle: © teksomolika / iStock.com










22.05.2019 • 22:11 Uhr

Es ist nicht alles Gold was glänzt... Lenz beklagt fehlende Gastronomie und Hotels für Festspielgäste in Bad Gandersheim

Es war nicht sein erster Auftritt dieser Art: Bad Gandersheims Festspiel-Intendant Dr. Achim Lenz machte aus seinem Herzen keine Mördergrube, als er bei der offiziellen Begrüßung des diesjährigen Ensembles im Kaisersaal mal wieder Tacheles redete. So wie er das bereits bei anderen Anlässen und in anderen Lokalitäten (zum Beispiel im Rosencafé in Brunshausen) gemacht hatte, beklagte er diesmal im ehrwürdigen Kaisersaal krasse Defizite bei bestimmten Dienstleistungsangeboten für Gäste der Gandersheimer Domfestspiele.

In seiner beachteten Ansprache hielt Lenz den Gandersheimer Verantwortlichen in der lokalen Wirtschaft quasi einen Spiegel vor, als er wortwörtlich seinem Redemanuskript folgend zu Defiziten in Bad Gandersheim ausführte:

Lenz: "Ich glaube, dass die Gandersheimer Domfestspiele dazu geeignet sind in der Provinz genau da den Finger in die Wunde zu legen, wo es sowieso hapert. Wir können aktuelle Herausforderungen beschreiben und mögliche Zukunftsszenarien aufzeigen. Denn wir sind von so vielen Dingen abhängig, damit wir Erfolg haben: natürlich müssen wir gutes Theater machen, aber was hilft die beste Aufführung und schönste Inszenierung, wenn unser Publikum hier keine Gastronomie findet, wenn es hier nicht übernachten kann oder wenn es keine Möglichkeit gibt, wie es unabhängig von PKW nach einem modernen Mobilitätskonzept hierher gelangen kann?

Anzumerken bleibt: Recht hat Intendant Lenz, zum wiederholten Male! Leider waren auch diesmal Ohren und Köpfe derjenigen, denen der deutliche Motivationsschub galt, nur sehr partiell bisweilen gar nicht im Kaisersaal anwesend. Und Kommunalpolitik kann und sollte schon gar nicht das machen, für das private Unternehmer und Betriebe eigentlich verantwortlich sind. Das Negativ-Beispiel "Raths-Keller" dürfte Intendant Lenz bei seiner konstruktive-kritischen Redepassage im Focus gehabt haben. Deswegen wird sie hier optisch und ausschnittsweise mit dem soeben frisch vergoldeten Schriftzug dokumentiert und interpretiert. Aber bedenke: Es ist nicht alles Gold was glänzt...
red/Foto: Marc Reiser










22.05.2019 • 21:31 Uhr

Heute bereits Mega-Stimmung vor der Mega-Party auf dem Flugplatz mit Tyson & Co!

Der heutige Aufbaustart für das Großereignis "Open Airport Mega Party" am kommenden Samstag auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz war schon ein kleines Happening. "Es macht einfach Spaß, hier aufzubauen und die Party vorzubereiten!", freute sich ein Helfer. Erste Teams unter Beteiligung der verantwortlichen Organisatoren um beispielsweise Stadtjugendpfleger Ude, den auf dem Flugplatz agierenden Vereinsrepräsentanten Jahns und Brethauer sowie weiterer Persönlichkeiten waren aktiv. Der Bauzaun zur Eingrenzung des Partygeländes wurde gelegt und aufgebaut. Die ersten Toilettenwagen mussten platziert werden. Profis besorgten den Aufbau des Zeltes mit schwerem Gerät. Und zwischendurch dann mal ein Spaßfoto mit und ohne den Wachhund der Party namens Tyson. Der ließ sich überhaupt nicht beeindrucken - wässerte ohne Hemmungen den noch liegenden Bauzaun.
















22.05.2019 • 21:17 Uhr

Kirchen hängen sich an "Fridays for Future"-Bewegung an und pushen Aufruf zu "Churches for Future"

Die unter nachhaltigen Mitgliederschwund und Glaubwürdigkeitsverlust leidenden großen Kirchen haben ein neues Betätigungsfeld aufgemacht. Das geht aus einer Mitteilung des katholischen Hilfswerkes Misereor hervor. In dem Statement wird ausgeführt:

Aus Solidarität mit der weltweiten "Fridays for Future"-Bewegung haben Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit den Aufruf "Churches for Future" initiiert. "Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Werden Sie zu "Churches for Future"!", heißt es in einem Schreiben.

Bislang unterstützen 16 Landeskirchen, kirchliche Einrichtungen und Organisationen diesen Aufruf:
- Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe),
- das Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V.,
- das Bistum Speyer,
- die Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.,
- Brot für die Welt,
- der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ),
- die Evangelische Kirche der Pfalz,
- die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), OKR Dr. Ruth Gütter,
- die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau,
- die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck,
- der Ev.-Luth. Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, Nordkirche,
- die Geschäftsstelle der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick,
- das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW,
- die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB), Bundesstelle,
- die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) e.V.,
- die Pilgerbasis Paris 2015, Wolfgang Löbnitz, Jens Knölker, Wolfgang Eber, Christian Seidel,
- das UmweltHaus am Schüberg, Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, Nordkirche,
- sowie das Zentrum für Mission und Ökumene - Nordkirche weltweit.

Neben Fürbitten für die Teilnehmenden der Demonstrationen regt das Ökumenische Netzwerk auch an, regional den Kontakt mit den Initiatoren von Fridays for Future zu suchen, um zu erfahren, ob und wenn ja welche Unterstützung durch Kirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sie brauchen. red











22.05.2019 • 20:12 Uhr

Dannhausen: Hund beisst Paketzustellerin - Halter wird dann auch noch frech...

Am gestrigen Dienstag, kurz nach 13.00 Uhr stellte eine 34-jährige Paketbotin im Dannhäuser Anger die Post zu. Der Empfänger öffnete nach Klingeln die Haustür, welches der Hund des Empfängers dazu nutzte, durch den Spalt ins Freie zu gelangen und die Zustellerin anzuspringen. Diese erlitt eine Biss im rechten Unterarm, welcher im Krankenhaus ambulant versorgt werden musste. Der Hundehalter tat den Biss mit der Bemerkung "es handele sich doch nur um einen Kratzer" ab. Von Entschuldigung keine Spur. Die Paketzustellerin erstattete Strafanzeige gegen den Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung. red/ots










22.05.2019 • 20:08 Uhr

Lebensmitteltransporte im besonderen Fokus - Autobahnpolizei und Landkreis Göttingen kontrollierten zwei Wochen gemeinsam

Zwei Wochen lang haben Experten des Landkreises Göttingen und der Göttinger Autobahnpolizei in zusammen LKW und andere Transportfahrzeuge kontrolliert.

Die gemischten Streifen waren vom 06. bis zum 17. Mai im Rahmen einer Sonderaktion unterwegs. Diese Form der Kontrollen wurde bereits in den zurückliegenden Jahren regelmäßig durchgeführt.

Überwiegend zur Nachtzeit und in den frühen Morgenstunden waren auch dieses Mal wieder jeweils zwei Polizeibeamte und zwei Angehörige des Landkreises Göttingen vom Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz unterwegs und führten gezielte Kontrollen des Schwer- und Lieferverkehres durch. Besonders im Fokus: Fahrzeuge mit Lebensmitteln.

Insgesamt überprüften und begutachteten die Experten im Kontrollzeitraum 55 Beförderungseinheiten, 44 davon mussten beanstandet werden. Die Ermittler leiteten in diesem Zusammenhang 106 Ermittlungsverfahren wegen ordnungswidrigkeitenrechtlicher Verstöße, darunter in einem Fall wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, sowie sieben strafrechtliche Ermittlungsverfahren ein.

Aus lebensmittelrechtlicher Sicht war die Bilanz deutlich erfreulicher, hier mussten lediglich vier ordnungswidrigkeitenrechtlich relevanteTatbestände festgestellt werden.

Die strafrechtlichen Tatbestände bezogen sich auf die Fälschung beweiserheblicher Daten, Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis, Verstöße gegen die Abgabenordnung, Kennzeichenmissbrauch und Hehlerei.

Elf Fahrzeugführern wurde noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt.

Zur Reihe der registrierten Verstöße gehören auch die bereits am 9. Mai veröffentlichten Sachverhalte (siehe dazu unsere Pressemitteilung Nr. 299 vom 09.05.19 "Tatsächliche Arbeitszeiten verschleiert, Fahrerlaubnis nicht vorhanden, Fleisch nicht ordnungsgemäß transportiert - Autobahnpolizei und Landkreis stellen bei gemeinsamer Kontrolle gravierende Verstöße bei zwei LKW fest").cl/jk/Foto: Polizei











22.05.2019 • 20:05 Uhr

Kalefeld: Versuchter Einbruch in Kindergarten

Im Tatzeitraum 17.Mai bis 21.Mai 2019 - und damit möglicherweise zusammenhängend mit anderen Einbrüchen in Harriehausen, Willershausen und Kalefeld - versuchten Unbekannte vergeblich in die Evangelischen Kindertagesstätte im Birkenweg in Kalefeld einzudringen. Der Versuch misslang, jedoch richteten der oder die Täter erheblichen Schaden an insgesamt sechs Türen und einem Fenster an. Zwei erst kürzlich renovierte Türen sind wohl komplett unbrauchbar. Der enstandende Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Hinweise bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200. ots











22.05.2019 • 20:02 Uhr

Kreiensen: Unfallflucht

Am Dienstag vormittag, zwischen 09.30 und 10.00 Uhr, parkte der Arbeiter eines Gartenbauunternehmens aus Salzgitter seinen auffällig gelben und mit Werbeaufdrücken versehenen Daimler Benz Sprinter entgegen der Fahrtrichtung in der Wilhelmstraße in Kreiensen (gehört zu Einbeck) gegenüber der Sparkasse. Als er nach Beendigung seiner Arbeiten zum Fahrzeug zurückkehrte, war der rechte Außenspiegel beschädigt und eine Delle im Dachholm vorhanden, die nach ersten Erkenntnissen beim Vorbeifahren durch ein größeres Fahrzeug verurscht worden sein müssen. Hinweise dazu bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200.ots










22.05.2019 • 19:58 Uhr

In der Südheide: Unbekannte erschießen illegal einen Wolf - Umweltminister Lies reagiert sauer und fordert Bestrafung des "Jägers"

Umweltminister Lies: Der Staat muss handlungsfähig sein - eigenmächtiges Töten von Wölfen nicht akzeptabel

Am vergangenen Montag (20.Mai 2019) wurde ein toter Wolf in Barmbostel (Gemeinde Südheide) mit einer Schusswunde aufgefunden. Umweltminister Umweltmister Lies sagt dazu:
„Wölfe sind durch EU- und Bundesgesetz streng geschützt und dürfen nicht einfach getötet werden. Der Vorfall zeigt einmal mehr die Brisanz, die im Thema Wolf steckt. Die Menschen müssen einerseits die Gewissheit haben, dass ein handlungsfähiger Staat problematische Wölfe auch entnimmt. Dafür brauchen wir dringend Rechtssicherheit. Eigenmächtige Tötungen durch Bürger sind aber grundfalsch, denn Wölfe stehen unter strengem Schutz. Ein solcher Fall muss verfolgt und streng bestraft werden.“red










22.05.2019 • 19:51 Uhr

Heute die Hammerschläge, Samstag die Hammer-Mucke: Das „Schröders“ live-Konzert auf Open-Airport Mega Party

Mittwoch: Seit heute 9 Uhr wird aufgebaut. 1000 Quadratmeter überdachte Fläche. Auf den „Kühler“ in Bad Gandersheim, dem Flugplatz, hämmern und schrauben starke Männer eines Göttinger Zeltverleihers ein riesiges Zelt auf. Es ist für die große Open Airport Mega Party 2019 am kommenden Sonnabend vorgesehen. Dann wird nach den heutigen Hammerschlägen eine hammerharte Party passieren. Mit hammerharter Mucke. Bad Gandersheims Kultband „Die Schröders“ feiert mit über 2000 Menschen 30. Geburtstag. Von 19 Uhr an bis Sonntag um 4 Uhr. Mit einem tollen Programm. Es wird wohl Gandersheims geilste Party des Jahres 2019. Gunnar Ude, Geschäftsführer des Stadtjugendringes, einem der Mitveranstalter des Bigevents, hat vor wenigen Minuten dem Redaktionsnetzwerk dann noch mitgeteilt, dass es an der Abendkasse Tickets für 20 Euro das Stück gibt. Die gesamte Organisation ist jetzt massiv mit dem Gesamtaufbau der Logistik für die Großveranstaltung beschäftigt. Über 100 Helfer und Helferinnen werden beim Auf- und Abbau Hand anlegen. Jetzt im Moment kann man es sehen: die Einzäunung der gigantischen Partyarena funktioniert perfekt. Übrigens: Wer noch Lust am Auf- und Abbau hat ist eingeladen, unbedingt mitzumachen. „Wir können noch Helfer und Helferinnen gebrauchen!“, sagen Gunnar Ude und Mathias Jahns vom Sportfliegerclub Gandersheim-Seesen.
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer

Die Bilder dokumentieren Momente beim heutigen Zeltaufbau: alle Beteiligten waren wahnsinnig gut drauf... selbst Tyson wässerte ungehemmt einen Bauzaun.












22.05.2019 • 13:49 Uhr

2. Trecker Tag am kommenden Samstag, 25. Mai, im PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck

Am kommenden Samstag, 25. Mai 2019, veranstaltet das PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck seinen 2. TreckerTag im Otto Hahn Park. Ob Fendt, Lanz oder Deutz, Fiat oder Allgaier - das Team der Ehrenamtlichen im PS.Depot freut sich auf alle landwirtschaftlichen Fahrzeuge und ist gespannt, welche „Schätze“ da so anrollen. Gäste, die mit einem Trecker mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 25km/h anreisen, haben mit einer Begleitperson freien Eintritt in das PS.Depot Lkw+Bus. Das PS.Depot öffnet ab 10 Uhr seine Tore für viele kleine und große Trecker.
Außer hoffentlich vielen Dieselgesprächen gibt es in diesem Jahr ein paar Abwechslungen für die Treckerfahrer und die Gäste. Eine Voranmeldung wäre schön, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Aus versicherungstechnischen Gründen müssen alle Teilnehmer ihre Daten und die Ihres Fahrzeuges vor der Einfahrt auf das Gelände in einem Anmeldebogen angeben und ihr Fahrzeug dann mit einer ausgegebenen Nummer versehen. Es kann daher am Eingang des Otto Hahn Parks zu Staus kommen. Für Rückfragen steht Sabine Schilling als ehrenamtliche Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit des PS.Depot Lkw+Bus unter sabine.schilling@ps-speicher.de zur Verfügung.
red/Fotos: Kulturstiftung Kornhaus – F. Everding.












22.05.2019 • 13:45 Uhr

Bad Gandersheim: Erste Einblicke ins neue Probenzentrum des Theaterfestivals


Heute. Donnerstag. Vormittag: Vor wenigen Minuten hat die Leitung der Gandersheimer Domfestspiele erstmals Einblicke in das neue Probenzentrum in der Neuen Straße 58 in Bad Gandersheim gewährt. Eine Journalistenrunde war bei Proben für das Festspielstück „Der Glöckner von Notre Dame“ dabei. Mit dem Probenzentrum ist es den Verantwortlichen gelungen, das Festivalprojekt noch zukunftssicherer zu bekommen, betonten Intendant Dr. Achim Lenz (Mitte) und sein Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz (links auf dem Foto). Ganz rechts im gelben Regenmantel Geschäftsführer Thomas Groß. red/Fotos:Thomas Fischer
















22.05.2019 • 13:32 Uhr

Austausch neu belebt - Schwedische Gastschüler besuchen das Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim

„I love Germany! Ich liebe Deutschland!“ - derart überschwänglich ist das Urteil, das die vierzehnjährige Schwedin Ewy Löfstrand über ihr Gastland fällt. Ewy ist eine von elf AustauschschülerInnen, die vor Kurzem das Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim besucht haben. Mit ihrer Meinung ist sie nicht alleine, sowohl von schwedischer als auch von deutscher Seite wurde der Austausch sehr positiv beurteilt.
Bereits in der Vergangenheit hatte es im Rahmen des Comenius-Programms, einem Projekt der Europäischen Union, das die Zusammenarbeit von Schulen innerhalb der EU sowie die Mobilität von Lehrern und Schülern fördern soll, Austauschprogramme des Roswitha-Gymnasiums mit der schwedischen Stadt Malmö gegeben, an denen auch Schulleiter Kilian Müller beteiligt war. Im Laufe der Zeit war diese Zusammenarbeit jedoch eingeschlafen und wurde nun wiedererweckt.
Und so konnte der stellvertretende Schulleiter Christian Stötzer am Montag, den 29. April, die schwedischen Gäste zur großen Überraschung aller in fließendem Dänisch begrüßen. In den folgenden Tagen gab es ein buntes Programm, in dem die Austauschschüler nicht nur den deutschen Schulalltag kennen lernten, sondern auch etwas von der Umgebung Bad Gandersheims zu sehen bekamen. Unter anderem konnten die Jugendlichen in Hannover Tretboot fahren und danach den Kuppelaufzug des Neuen Rathauses nutzen, zudem gab es einen Ausflug in den Harz. Passend zu den aktuellen Bemühungen der Fridays for Future wurden für alle Ausflüge ausschließlich öffentliche Verkehrsmitteln genutzt.
„Deutschland ist lustig und schön“, fasst die fünfzehnjährige Emma Bernhede danach ihre Erfahrungen zusammen. Etwas gab es dann aber doch, das sie irritierte: Das Pausenklingeln, das für jeden deutschen Schüler fest zum Schulalltag gehört, war der jungen Schwedin nicht vertraut, denn an ihrer Schule wurde es schon vor einigen Jahren abgeschafft.
Andrea Kontny, die den Austausch zum ersten Mal als Lehrkraft betreut, ist sehr zufrieden mit dem intensiv vorbereiteten Besuch der schwedischen Gäste: „Wir haben eine schöne und sehr entspannte Woche hinter uns. Vor allem mit dem Wetter hatten wir wirklich viel Glück.“ Nun freuen sich die elf deutschen Schüler, die die zehnte bzw. elfte Klasse des Gymnasiums besuchen, auf den August, denn dann steht der Gegenbesuch in Schweden an. red/Quelle: Roswithas-Gymnasium












22.05.2019 • 13:26 Uhr

Schüler/innen der Schule am Harly-Goslar/Vienenburg schauen Dr. Roy Kühne im Bundestag über die Schultern

Es war eine aufregende Woche in Berlin für die Klasse A1 der Schule am Harly aus Goslar-Vienenburg. Klassenlehrerin Ulrike Zerbst hatte ein vielfältiges Programm für die Klassenfahrt in die Hauptstadt zusammengestellt. Ein Höhepunkt war der Besuch im Deutschen Bundestag, zu dem sie der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne eingeladen hatte. Er freute sich sehr über das Interesse der Schülerinnen und Schüler an seiner Arbeit und den politischen Abläufen. Sehr beeindruckt war er davon, wie gut sie sich vorbereitet hatten. Sie stellten viele Fragen und berichteten ihrerseits aus ihrem Schulalltag. Roy Kühne versprach, sie demnächst einmal in ihrer Schule in Vienenburg zu besuchen. Er ließ es sich auch nicht nehmen, sie persönlich durch das Reichstagsgebäude zu führen. Sogar im Fraktionssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion konnten sie auf den Sitzen der Fraktionsführung probeweise Platz nehmen, bevor es auf die Kuppel des Reichstagsgebäudes ging.

Die Bilder dokumentieren Dr. Roy Kühne MdB mit Schülerinnen und Schülern der Klasse A1 der Schule am Harly in Goslar-Vienenburg im Fraktionssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und auf der Reichstagskuppel.
red












22.05.2019 • 13:18 Uhr

Tag der Retterinnen und Verkehrssicherheitstag am Sonntag, 16. Juni, auf dem Mühlenanger in Northeim

Mitmachen, begeistert sein und vielleicht Teil einer großen Gemeinschaft werden: Das alles und vieles mehr ist am Sonntag, 16. Juni, beim Tag der Retterinnen und beim Verkehrssicherheitstag in Northeim möglich. Die gemeinsame Aktion sämtlicher Rettungsorganisationen findet von 10 bis 16 Uhr auf dem Northeimer Mühlenanger statt.

„Hand in Hand für unsere Sicherheit – Frauenpower angekommen“ lautet das Motto der Veranstaltung. Und dieses Motto ist auch Programm: Längst sind Frauen wichtige und unverzichtbare Größen in den Rettungsorganisationen geworden. Ihr Engagement für die Sicherheit aller Bürger soll beim Tag der Retterinnen in einem umfangreichen Programm mit verschiedenen Schauübungen und in Mitmach-Aktionen erlebbar werden.

Apropos Sicherheit: Der Verkehrssicherheitstag, der ebenfalls Teil der Veranstaltung ist, soll den Besuchern vor Augen führen, welche Gefahren täglich im Straßenverkehr lauern. Wie gefährlich ist zu hohe Geschwindigkeit oder der Griff zum Smartphone am Steuer wirklich? Auf dem Mühlenanger kann es jeder im Testparcours ausprobieren. Die Polizei, Verkehrswacht und das Lukas-Werk stehen mit umfangreichen Informationen zur Verfügung.

Für Kinder gibt es ein besonderes Angebot: Sie können sich an den Infoständen kindgerecht über Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, Polizei und Co. informieren und dabei Stempel für ihren Tag der Retterinnen-Pass sammeln.

Am Tag der Retterinnen und dem Verkehrssicherheitstag beteiligen sich: der Arbeiter-Samariter-Bund, die Berufsfeuerwehr Göttingen, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Feuerwehren des Landkreises Northeim sowie die Kreiskinder- und Jugendfeuerwehr, die Johanniter, die Notfallseelsorge, das Lukas-Werk, die Polizei, das Technische Hilfswerk und die Verkehrswacht. Sie alle stellen ihre Arbeit, Fuhrpark und Ausrüstung vor und geben so einen Einblick, der Besucher jedes Alters begeistern soll.

Das Programm im Einzelnen:
Arbeiter-Samariter-Bund: Vorstellung der Ausbildung zum Notfall-Sanitäter, des Wünschewagens sowie der ehrenamtlichen Geländerettungskomponente aus Bad Lauterberg.
Berufsfeuerwehr Göttingen: Vorstellung des Berufsbildes Feuerwehrbeamter/beamtin (inklusive Rettungsdienstanteil) in den Laufbahnen für mittleren und gehobenen Dienst, Vorführungen: Rauchgasdurchzündung mit einer sogenannten Flash-Over-Box, Vorstellung der Tätigkeiten im Rettungsdienst sowie Fahrzeugausstellung.
Brandschutzerziehung: Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Thema „Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung“ für Jung und Alt, Training mit Feuerlöschern am Feuerlöschtrainer, Fettexplosion-Vorführungen um 11, 13 und 15 Uhr sowie eine Mal- und Bastelecke für Kinder.
DLRG: Vorstellung der Ausrüstung der Retter. Außerdem erklärt Nobbi, das DLRG-Maskottchen, spielerisch die Baderegeln für einen sicheren Sommer.
DRK: Vorstellung des „Verpflegers“ – ein Rettungswagen, der komplett umgebaut wurde und so die Verpflegung, beispielsweise bei großen Feuerwehr-Einsätzen übernehmen kann.
Feuerwehr: Vorstellung von weiblichen Einsatzkräften: Wie sind sie zur Feuerwehr gekommen und was fasziniert sie an der Feuerwehr?, Vorstellung der Einsatzausrüstung und Einsatzfahrzeuge, Fitness-Parcours zum Mitmachen, Aktionszelt zum Thema Wärmebildkamera, Vorführungen in Technischer Hilfeleistung und mehr.
Johanniter: Vorstellung der Rettungshundestaffel: Was kann sie, wann kommt sie zum Einsatz?, Fahrzeugausstellung und Hüpfburg.
Kinderfeuerwehr: Große Feuerwehr-Hüpfburg für Kinder, Spiele für Kinder und Jugendliche, Löschübung für Kinder und mehr.
Kreisjugendfeuerwehr: Foto-Box: Einmal aussehen wie eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann.
Notfall-Seelsorge/PSNV: Betreuung von Personen nach besonders belastenden Ereignissen.
Polizei: Einstellungsberatung, Vorstellung der Kriminaltechnik, ein Ablenkungs-Parcours, Polizeifahrzeuge und Ausstellung weiterer Einsatzmittel.
THW: Vorstellung der Bergungsgruppe mit „rollender Werkzeugkiste“ und Telelader sowie Vorführungen von Betonkettensäge, Kernbohrgerät und mehr. Die Jugendgruppe bietet Spiele an und zeigt, wie Sandsäcke im Ernstfall verbaut werden.
Verkehrswacht: Aktionen zum Mitmachen wie einen Reaktionstest, Rauschbrillen und ein Fahrrad-/Pedelec-Parcours, Kindergurtschlitten und Informationsstand.
red/Quelle: Kreisfeuerwehr /Konstantin Mennecke











22.05.2019 • 13:08 Uhr

SPIEGEL-Story "Bürgerspital Einbeck schließen": Politiker Schwarz wehrt sich mit Gegendarstellung und Unterstellungen gegen Falschmeldung

"Ein Schließung des Einbecker Bürgerspital zu keinem Zeitpunkt verlangt" - Politische Kontroverse



Zum SPIEGEL-Artikel „Krankes System“ aus DER SPIEGEL Nr.21 vom 18. Mai 2019 – hat der Landtagsabgeordnete und sozial- und gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Fraktion, Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim den SPIEGEL ultimativ zu einer Gegendarstellung aufgefordert. Die in dem "SPIEGEL"-Artikel dargelegte Forderung nach einer Schließung des unwirtschaftlichen Bürgerspitals in Einbeck "habe ich nie gesagt", erklärte Schwarz soeben im direkten Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk. "Ich werde mit einer Gegendarstellung dagegen vorgehen", kündigte Schwarz an. Wenige Minuten später schob sie sein Sekretär Nadim Sultan an diverse Medien, so auch auf Bitten an unser Redaktionsnetzwerk.
Wir dokumentieren die "Gegendarstellung" im Originalwortlaut:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
in ihrem Artikel "Krankes System" aus DER SPIEGEL Nr. 21 vom 18.5.2019 heißt es:
„[...] Der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz (SPD), ein altgedienter Gesundheitspolitiker, hatte sich stets für den Erhalt aller Kliniken seines Wahlkreises eingesetzt. Doch nun, da das Krankenhaus seines Heimatorts Bad Gandersheim um jeden Patienten buhlen muss, verlangt er die Schließung von Einbeck, für das sich ein neuer Investor interessiert. [...]"
Diese Tatsachenbehauptung ist nachweislich falsch. Daher fordere ich sie zu einer Gegendarstellung im Sinne des einschlägigen Presserechts auf. Denn richtig ist:
Der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz (SPD) hat sich stets gleichermaßen für den Erhalt aller Krankenhäuser in seinem Wahlkreis eingesetzt. Eine Schließung des Einbecker Bürgerspitals hat er zu keinem Zeitpunkt verlangt. An dieser Haltung hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert.

Auf die folgenden Punkte möchte ich sie darüber hinaus ausdrücklich hinweisen:
1. Am 07. März 2019 habe ich ein rund 90-minütiges telefonisches Hintergrundgespräch mit der verantwortlichen Redakteurin Frau Annette Bruhns geführt. Das Gespräch erfolgte auf mehrfachen Wunsch von Frau Bruhns. Die u.a. daraus abgeleiteten Diagnosen zur Situation der Krankenhäuser im Landkreis Northeim werden im Artikel weitestgehend treffend beschrieben. Zutreffend ist auch, dass mich Frau Bruhns am 23. April 2019 in einem zweiten Gespräch mit der oben zitierten falschen Tatsachenbehauptung aus dem Kreis der Einbecker Politik bzw. Verwaltung konfrontiert hat. Ich habe Frau Bruhns bereits in diesem zweiten Gespräch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass schon seit längerer Zeit von interessierter Seite versucht wird, mir entsprechende Absichten zu unterstellen. Und, dass dies nachweislich nicht der Wahrheit entspricht.

2. Entsprechende Versuche, mir die Forderung nach der Schließung des Einbecker Bürgerspitals zu unterstellen, hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Zuletzt unmittelbar vor der Niedersächsischen Landtagswahl in einer anonymen Zeitungsanzeige der Einbecker Morgenpost vom 14. Oktober 2017. Ich habe mich auch seinerzeit umgehend und unmissverständlich für den Erhalt der Einrichtung öffentlich ausgesprochen (siehe auch Beitrag vom 14. Oktober 2017 auf meiner Facebookseite www.facebook.de/uweschwarzmdl). Regelmäßige vor Ort Termine mit beispielsweise Vertretern des Betriebsrats sowie unzählige von mir geführte Gespräche auf Landesebene im Interesse des Einbecker Krankenhauses lassen außerdem darauf schließen, dass ich mich vermutlich intensiver als so manch andere/r Politiker/in für die Beschäftigten des Bürgerspitals einsetze.

3. Als Landtagsabgeordneter fühle ich mich überdies allen Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis gleichermaßen verpflichtet. Das Krankenhaus Einbeck und das Krankenhaus Bad Gandersheim haben nicht ausnahmslos das gleiche Leistungsprofil, leiden aber gleichermaßen unter der zwischenzeitlich ausschließlich betriebswirtschaftlichen Ausrichtung von Krankenhäusern, bei der die Patienten leider schon länger nicht mehr an erster Stelle stehen.

4. Im darauffolgenden Satz des Artikels heißt es außerdem: „(...) Manche vermuten einen Zusammenhang mit der Tätigkeit von Schwarz‘ Ehefrau, sie ist die Bürgermeisterin von Bad Gandersheim; das Paar weist solche Vorwürfe zurück.“ Dazu stelle ich fest: Dies kann allein deshalb nicht zutreffen, weil mit Frau Bürgermeisterin Schwarz zu keinem Zeitpunkt gesprochen wurde.

5. Es gibt in Niedersachsen überhaupt keine gesetzliche Grundlage, ein Krankenhaus zu schließen. Eine Schließung kann nur dann erfolgen, wenn der Betreiber des jeweiligen Krankenhausen sich aus eigenen Stücken dazu entschließt oder wenn ein Eigentümerwechsel vorliegt, in dessen Folge der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen das Krankenhaus nicht wieder in den Plan aufnimmt."

Der "SPIEGEL"-Artikel hat in Einbeck ein Riesenärger ausgelöst. Die Verantwortungsträger in Rat und Verwaltung und Krankenhaus sind empört. Schwarz wurde aufgrund der Darstellung in dem SPIEGEL-Artikel insbesondere von der CDU in Einbeck politische scharf angeschossen (wir berichteten).
red

Kommentar :
Man darf auf die nächsten Ausgaben des Printproduktes "DER SPIEGEL" höchst gespannt sein, wie das Magazin mit der "Gegendarstellung" des SPD-Politikers umgehen wird. Es ist nicht das erste Mal, dass der "SPIEGEL" mit verkehrten und gefälschten News aufwartet. Die "Relotius-Affäre " hat dem SPIEGEL einen nachhaltigen Glaubwürdigkeitsverlust eingetragen.
fis

Die Bilder dokumentieren das betroffene Bürgerspital in Einbeck und den Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz. Fotos: Thomas Fischer
red/fis













22.05.2019 • 12:47 Uhr

Bad Gandersheim ist Teil des weltweiten Klimastreiks am 24. Mai - Aufruf zur Teilnahme

Mehr als 1,5 Millionen junge Menschen, in über 2000 Städten, in 125 Ländern unserer Erde, werden am 24. Mai wieder fürs Klima auf die Straßen gehen. Mit ihrem Klimastreik fordern Schülerinnen und Schüler regelmäßig mittels selbstgestalteter Plakate, Sprechchören und Reden eine besser Klimapolitik.
Zwei Tage vor der Europawahl findet in Bad Gandersheim der nächste Klimastreik der Fridays For Future Bewegung statt. Unterstützt werden die Jugendlichen durch Eltern, Großeltern, Lehrerinnen und Lehrern, Künstlerinnen und Künstler, und hoffentlich auch durch Politikerinnen, Politiker und Sie! Alle Generationen sind willkommen!
Beginn der Veranstaltung am 24.Mai ist um 12 Uhr auf der Stiftsfreiheit. Nach einem Demonstrationszug durch die Innenstadt findet am Theaterbrunnen eine bunte Abschlussveranstaltung statt.red/fis











22.05.2019 • 08:12 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Jubel über jetzt schon 3000 mehr verkaufte Karten als im Vorjahr - 60 Prozent der Tickets schon abgesetzt

Auch die 61. Gandersheimer Domfestspiele erweisen sich einmal mehr als eine Art Selbstgänger. Bereits im Vorfeld der erst am 16. Juni beginnenden Aufführungen vor dem Portal der Stiftskirche ist wiederum ein starker Vorverkauf zu konstatieren. 3000 mehr verkaufte Karten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, so lautete am Montag eine Erfolgsmeldung aus der Kartenzentrale. Festspiel eGmbH-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz, MdL, verkündete diese Zwischenbilanz auf dem Begrüßungsfestakt des Ensembles im Kaisersaal mit sichtlicher Freude. Und er schob eine weitere positive Information für das Theaterfestival unter freiem Himmel nach: mit dem aktuellen Verkaufsboom sind bereits 60 Prozent des gesamten Kontinentes an Eintrittskarten an die Festspielgemeinde veräußert.

Einer der tieferen Gründe für diesen erfreulichen Trend der Auslastung dürften im Zusammenhang mit dem guten Ruf des Gandersheimer Freilichttheaters zusammenhängen. Stärker als in den Vorjahren haben aber diesmal viele Schlaufüchse den Vorbucherrabbatt bei der Kartenorder genutzt. Der dritte Grund dürfte in der großen Erwartungshaltung liegen. In diesem Jahr werden gigantisch populäre und bekannte Stücke wie zum Beispiel der "Glöckner von Notre Dame", "Spatz und Engel" und "Hair - Das Musical" vor dem Dom zur Aufführung gebracht. Das sind absolute Kassenschlager.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










22.05.2019 • 07:53 Uhr

Northeim: Skoda rundum übel zugerichtet - 10.000 Euro Schaden

Vermutlich in der Nacht zu Montag (20.Mai) hat ein Unbekannter in der Tschaikowskistraße in Northeim einen PKW Skoda massiv beschädigt. Das Fahrzeug wurde auf allen Seiten dermaßen zerkratzt, so dass der Gesamtschaden sich auf geschätzt 10.000 Euro beläuft, teilt die Northeimer Polizei in einer offiziellen Verlautbarung mit. Hinweise nimmt die Polizei Northeim unter Telefon: 05551/7005-0 entgegen. da











22.05.2019 • 07:48 Uhr

Verkehrsunfallflucht auf Parkplatz der Paracelsus Klinik

Am gestrigen Dienstag, zwischen 08 bis 10 Uhr ist es laut Polizei auf dem Parkplatz der Paracelsus Klinik an der Gande in Bad Gandersheim, Dr.-Heinrich-Jasper-Straße 4, zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Bei dem beschädigten Pkw handelt es sich um einen braunen VW Passat mit einem montierten Fahrrad-Träger an der Anhängerkupplung. Aufgrund des Schadensbildes ist davon auszugehen, dass der unbekannte Unfallverursacher beim Ausparken aus der benachbarten Parkbox den Fahrrad-Träger touchiert hat. Durch diese Berührung wurde der Fahrrad-Träger gegen den VW Passat gedrückt und hat eine Beschädigung im hinteren Stoßfänger verursacht. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt anschließend fort und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Zeugen des Verkehrsunfalls, die Hinweise auf den Unfallverursacher sowie den unfallverursachenden Pkw geben können, werden gebeten sich beim PK Bad Gandersheim (Telefon 05382/91920 0) zu melden.ots











22.05.2019 • 07:41 Uhr

Volkersheim: Dorfflohmarkt mit 40 Ständen

In dem winzigen wie gemütlichen Volkersheim bei Bockenem ist am kommenden Sonntag ein heimatliches Ereignis angesagt: erstmals findet dort ein Dorfflohmarkt statt. 40 Stände mit allerlei Interessantem sind angekündigt. Das bunte Treiben startet um 11 Uhr. Ausklingen wird der Markt gegen 16 Uhr. Alles was Herz und Magen begehrt - gute Stimmung, Essen und Trinken inklusive - werden angeboten. Ein Treffpunkt für nette Leute. Die Organisatoren versprechen: "Es lohnt sich, mal Volkersheim zu besuchen!".
red










22.05.2019 • 07:33 Uhr

In Kalefeld: BUND Kreisgruppe lädt ein zur leckeren Biokäseverkostung

Für alle die das Himmelfahrtbrückenwochenende nicht zur Flucht aus den heimatlichen Gefilden nutzen bietet Irmgard Bulle am Freitag, 31. Mai , eine Biokäseverkostung und kleine Hofführung an. Frau Bulle betreibt nach Jahren als Käserin auf verschieden Biobetrieben einen Laden mit online-Verkauf für Biokäsespezialitäten von diversen Hofkäsereien in Deutschland. Sie wird über die Herstellung von Käse berichten und einige Betriebe vorstellen. Nach der Verkostung, zu der frisches Bauernbrot und Salat aus eigenem Anbau gereicht wird, besteht die Möglichkeit zum Einkauf im Laden und einer Besichtigung des kleinen landwirtschaftlichen Betriebes. Treffpunkt: 18 Uhr - Auetalstraße 29 – 37589 Kalefeld. Kostenbeitrag 8 Euro. Anmeldung unter 05555-809922 notwendig. red/fis











22.05.2019 • 07:27 Uhr

Am Freitag ab 9.30 Uhr in Northeim: Schüler und Schülerinnen demonstrieren für besseres Klima

Am kommenden Freitag, 24 Mai, wird die Schüler-Initiative "Fridays for Future Northeim" eine Demonstration in Northeim starten. "Wir werden um 9.30 Uhr am Mühlenanger loslaufen und um 12.30 am Marktplatz aufhören", teilt dazu für die Organisation Felix Hebel, Delegierter der FFF Northeim, dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group mit. Eine ähnliche Demo für ein besseres Klima hatte es bereits in Bad Gandersheim gegeben (wir berichteten exklusiv). Die Schülerinnen und Schüler in Northeim werden ihre Aktion während des Schulunterrichts vornehmen. red/fis/Foto: Thomas Fischer










21.05.2019 • 22:17 Uhr

Bad Gandersheim vor einer Stunde: Neues altes Rathaus erstrahlt im gebrochenen Weiß

Die Ansichtskartenidylle ist perfekt: Das Millionenprojekt "Sanierung/Modernisierung Rathaus in Bad Gandersheim" nimmt Gestalt an. Die Bauabschnitte "Nord- und Westfassade" sind mit dem heutigen Tag so gut wie abgeschlossen. Die Außenansicht erstrahlt in den neuen megahellen Farben. Dazu passt das warme Licht der Leuchten auf dem Marktplatz.Dieses Stadtbild voller Nostalgie kann sich auch noch in 2019 sehen lassen.










21.05.2019 • 21:38 Uhr

Dr. Bönicke vom Förderverein begrüßt die Domschauspieler/innen im Kaisersaal: "Wir engagieren uns!"

Es war wie eine Steilvorlage, als Montagabend Sylvia Heckendorn und Ferdinand von Seebach das Chanson "La Foule" von Edith Piaf im Kaisersaal einzigartig schön und ergreifend interpretierten. Heftiger Beifall und ein Erstaunen voller Begeisterung erfüllt den würdevollen Raum. Dann die traditionelle Begrüßung des diesjährigen Ensembles auch durch den Vorsitzenden des Fördervereins Gandersheimer Domfestspiele, Dr. Hinrich Bönicke. Seine ganze helle Freude über den Auftritt der Piaf-Darstellerin im Festspiel-Stück "Spatz und Engel" war ihm anzusehen. Dr. Bönicke strahlte über sein gebräuntes Gesicht und seine Augen glänzten. Und seine kurze wie treffende Rede nahm das beeindruckend gesungene Lied von Sylvia Heckendorn auf.

Dr. Bönicke: "Non, rien des reines... die Chansons von Edith und Marlene, die Erinnerung an den Film mit Anthony Quinn und Gina Nationale Lollobrigida und die Hippiebewegung in Kalifornien, sämtliche kulturhistorische und soziokulturelle Höhepunkte der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts kommen zurück und werden auf der Bühne vor dem Gandersheimer Dom zu neuem Leben erweckt. Aber nicht nur dort, die ganze Stadt wird seit heute zur Bühne und wir Bürgerinnen und Bürger dürfen wieder daran teilhaben. Wir Gandersheimer Bürger dürfen das Privileg genießen, nicht nur als kulturbeflissenes Publikum großartige Aufführungen zu erleben. Wir können darüber hinaus selbst mitwirken am Gelingen dieses einmaligen Events. Wir können schon im Vorfeld der Saison und erst recht ab Beginn der Probenarbeit bis zur letzten Vorstellung vielfältige Unterstützung leisten. Der Förderverein tut dies jetzt schon seit 13 Jahren strukturiert, vernetzt und organisiert mit vielfältigen Projekten und Maßnahmen. Wir sorgen stets für schönes Wetter, auch für den guten Ton. Wir machen das Licht an und den Vorhang auf. Wir beschaffen Wohnraum und helfen dem Jugendtheater. Wir übernehmen ach schon mal komplette Produktionskosten einzelner Stücke. Wir engagieren uns, wo immer es gewünscht wird. In diesem Sinne auch in diesem Jahr ein herzlicher Willkommensgruß an Dich, lieber Achim Lenz und an das gesamte Ensemble 2019 von Eurem Fanclub, dem Förderverein Gandersheimer Domfestspiele!"
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












21.05.2019 • 19:23 Uhr

Einbeck hat den jüngsten "Spiegel" gelesen und ist empört - Wer und was ist da wirklich wahr und krank?

Dirk Ebrecht: "CDU fordert Erklärung über Schwarz-Äußerungen zum Krankenhaus - Politische und persönliche Ungeheuerlichkeit steht im Raum"

In Einbeck hat man gestern und heute das Printmagazin "Der Spiegel" gelesen. Eine Story von Annette Bruhns über ein "Krankes System" der Krankenhäuser im Landkreis Northeim sorgt für gesteigerte Aufmerksamkeit im Kreisgebiet. Emotional geht es um Empörung. Über angebliche Äußerungen des Bad Gandersheimer Sozial- und Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz. Dem SPD-Landtagsabfeordneten und sozialpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion in Niedersachsen werden umstrittene Zitate aus dem "Spiegel"-Artikel um die Ohren gehauen. Dirk Ebrecht, Kreistagsabgeordneter und Einbecker Fraktionschef im Stadtrat für die CDU, hat ebenfalls den "Spiegel"-Artikel wahrgenommen und nimmt sich in einer soeben verlautbarten Position den SPD-Politiker Uwe Schwarz zu den im "Spiegel" dokumentierten Aussagen zum Einbecker Bürgerspital (Foto) vor.
Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die Stellungnahme der CDU im Originalwortlaut. Eine Anfrage zu den Vorhaltungen und angeblichen Aussagen im "Spiegel" ist an Uwe Schwarz gerichtet. Bislang hat er darauf noch nicht reagiert.


Ebrecht für die CDU: "In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL wird die politische Krankenhaussituation am Beispiel des Landkreises Northeim thematisiert. Dabei werden die Verluste der Helios-Häuser in Northeim und Bad Gandersheim ebenso thematisiert, wie die Situation des „maroden Krankenhauses in Einbeck, der größten Stadt des Kreises“. Für politisch mehr als fragwürdig hält die CDU-Ratsfraktion, die unverantwortlichen Äußerungen von Jörg Niemann, Chef des niedersächsischen Verbandes der Ersatzkassen. Er bescheinigt dem Einbecker Krankenhaus „keine Zukunft“. Dies, so die CDU-Fraktion in einer Stellungnahme, werde man nicht unkommentiert lassen und den Verband der Ersatzkassen damit befassen.
Als politisch besonders brisant wird jedoch die angebliche Forderung des SPD-Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz bewertet. Laut dem SPIEGEL-Artikel fordere Herr Schwarz die Schließung des Einbecker Krankenhauses. Zudem wirft der SPIEGEL auf Seite 45 die Frage nach einer möglichen Verquickung zwischen Uwe Schwarz als Politiker und persönlichen Interessen am krampfhaften Erhalt des HELIOS- Krankenhauses in Bad Gandersheim auf – seine Ehefrau ist bekanntermaßen Bürgermeisterin in Gandersheim. Zudem ist Uwe Schwarz in einem HELIOS-Aufsichtsgremium tätig.
Für die Einbecker CDU-Ratsfraktion ist klar: sollten die Aussagen des SPIEGEL zutreffen, so wäre das „eine politische und persönliche Ungeheuerlichkeit“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Ebrecht. Hierzu müsse Schwarz sich umgehend erklären. Die SPD sei in der Verantwortung, ihrem langjährigen Unterbezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Schwarz „gehörig auf den Zahn zu fühlen, wie es mit dem immer erklärten Einsatz für das Einbeck Krankenhaus denn nun wirklich“ stünde. Auch der Kreistag habe ein Interesse an der Aufklärung der „Causa Schwarz“, so die CDU in Ihrer Stellungnahme."
red/fis/Fotos: Thomas Fischer/Scrennshot Auszug Spiegel-Artikel
















21.05.2019 • 17:56 Uhr

Goslar: 79-Jähriger soll Nachbarn (49) gehauen haben - Polizei nimmt einen Beteiligten in Gewahrsam

Am gestrigen Montag wurde die Polizei gegen 22:45 Uhr, zu einem Mehrfamilienhaus in der Straße Amtsgarten in Goslar gerufen, weil ein Mann wiederholt gegen die Tür eines Mitbewohners hämmern solle. Bei Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten vor der Wohnung des 79jährigen Anrufers war der andere Mann zunächst verschwunden. Während des Gespräches mit dem Anrufer kam der betreffende Nachbar aus seiner Wohnung hinzu und mischte sich ein. Er stand merklich unter Alkoholeinfluss und war sehr aufgebracht. Der 49jährige Mann bezichtigte seinen 79jährigen Nachbarn ihn in einer vorherigen Auseinandersetzung geschlagen zu haben. Nach der Sachverhaltsaufnahme wurde der 49-jährige aufgefordert sich zu beruhigen und in seine Wohnung zurückzukehren. Dieser Aufforderung kam er zunächst nach. Doch kurz nachdem die Beamten das Haus verlassen hatten, mussten sie zurückkehren, weil der 49-jährige erneut an der Tür stand und heftig dagegen schlug. Dieses Mal wurde er zur Verhinderung weiterer Auseinandersetzungen und Straftaten ins polizeiliche Gewahrsam gebracht.ots










21.05.2019 • 17:43 Uhr

Ungewöhnlich hohe Belastung durch Großschäden und anhaltende Hitze

Öffentliche Versicherung Braunschweig mit einem zufriedenstellenden Ergebnis von 18,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018

Heute Bilanz-Pressekonferenz der Gruppe Öffentliche Versicherung Braunschweig in der Firmenzentrale in der Löwenstadt:

„Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis unseres vergangenen Geschäftsjahres sehr zufrieden: Vor allem vor dem Hintergrund einer anhaltend herausfordernden Zinssituation, hohen Belastungen durch Großschäden sowie einer sehr anspruchsvollen Regulatorik haben wir beachtliche Erfolge erzielen können“, so Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen. Der regionale Sach- und Lebensversicherer erzielte Gesamtbeitragseinnahmen von 411,5 Millionen Euro (Vorjahr: 406,9 Millionen) und ein Nachsteuerergebnis von 18,8 Millionen Euro (Vorjahr: 28,8 Millionen). Der Ergebnisrückgang erklärt sich unter anderem auch durch einen im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Steueraufwand.

Die vorausschauende Anlagestrategie der Öffentlichen bewährte sich erneut und das Unternehmen konnte eine Nettorendite von 4,1 Prozent auf die Kapitalanlage erzielen. Mit einem weiter erhöhten Eigenkapital von 334,2 Millionen Euro sowie einem Kapitalanlagebestand von rund 2,7 Milliarden Euro ist die Öffentliche auch für zukünftige Anforderungen gut ausgestattet. Wiederholt übertrifft das Unternehmen auch die gesetzlichen Sollwerte für das Solvenzkapital nach europäischen Anforderungen sowohl für die Lebens- als auch für die Sachversicherung deutlich.

Um diese Erfolge zu ermöglichen, waren in 2018 insgesamt 1.292 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (darunter 90 Auszubildende) für die Öffentliche, ihre Tochterunternehmen sowie ihre insgesamt 154 Geschäftsstellen, davon 18 Finanzcenter mit einem rund um die Uhr verfügbaren SB-Service der Braunschweigischen Landessparkasse, tätig. Diese Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr (1.290 Mitarbeiter und 154 Geschäftsstellen) nahezu unverändert.

Zur Bilanz der Öffentlichen Sachversicherung Braunschweig

Dank der positiven Entwicklung der Sparten Wohngebäude- und Kfz-Versicherung konnte die Öffentliche Sachversicherung Braunschweig die Beitragseinnahmen in 2018 auf 266 Millionen Euro (Vorjahr: 258,5 Millionen Euro) um 2,9 Prozent erhöhen. Der Bestand blieb mit 1.133.829 Verträgen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Nettorendite der Kapitalanlagen fiel mit 5,0 Prozent deutlich höher aus als im Vorjahr, auch das Eigenkapital konnte auf 286,6 Millionen Euro verbessert werden. Mit 96,6 Prozent konnte die Combined Ratio (brutto, selbstabgeschlossenes Geschäft) zudem um 3,3 Prozentpunkte und die Brutto-Betriebskostenquote zum fünften Mal in Folge und auf 28,4 Prozent gesenkt werden. Insgesamt erzielte die Sachversicherung ein Nachsteuerergebnis von 5,2 Millionen Euro.

Überdurchschnittlich stark belastet wurde die Öffentliche Sachversicherung Braunschweig im Geschäftsjahr 2018 durch zwei wesentliche Naturereignisse: Zum Einen verursachte der Sturm „Friederike“ am 18. Januar direkt zu Beginn des Geschäftsjahres bei den Kunden der Öffentlichen über 10.500 Schäden mit einem Gesamtaufwand von rund 10,5 Millionen Euro. Die lang anhaltende Hitze beziehungsweise Dürreperiode im Sommer sorgte zusätzlich für ein stark erhöhtes Schadenaufkommen, vor allem im Bereich der landwirtschaftlichen Versicherungen, sowohl durch Brände und Vernichtung von Erntebeständen als auch durch beschädigtes Arbeitsgerät, darunter diverse Mähdrescher. Allein
sieben Feuer-Großschäden hat die Öffentliche in diesem Bereich mit rund 2,1 Millionen Euro reguliert.

Die höchsten Aufwände im Bereich der Sachversicherungen fielen in 2018 auf die Bereiche Kfz-Versicherungen (35.994 Schäden mit rund 90 Millionen Euro Schadenaufwand), Leitungswasser (7.426 Schäden mit rund 23,8 Millionen Euro Schadenaufwand), Feuerschäden (2.057 Schäden mit rund 20,5 Millionen Euro Schadenaufwand) sowie Einbruchdiebstahl (1.035 Schäden mit rund 2,8 Millionen Euro Schadenaufwand). Die Schäden im Kfz-Bereich teilen sich auf in 14.244 Haftpflichtschäden mit einer Schadensumme von rund 55,6 Millionen Euro (davon zwei Großschäden mit rund vier Millionen Euro Schadenaufwand) und 21.750 Kasko-Schäden mit einer Summe von rund 34,4 Millionen Euro. Bei über 45 Prozent der Kasko-Schäden handelte es sich um Glasbruchschäden. Dem bundesweiten Trend folgend entwickelte sich die Anzahl an Einbrüchen im Vergleich zum Vorjahr (1.202 Schäden) zwar leicht rückläufig, dennoch ist dieser Wert nach wie vor auffällig hoch.

Darüber hinaus kam es im Geschäftsjahr 2018 zu einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Großschäden, also Einzelschäden mit einer für ihre Sparte ungewöhnlich hohen Schadensumme. Insgesamt regulierte die Öffentliche Sachversicherung in 2018 74 solcher Großschäden (im Vergleich zu 61 in 2017 und 43 in 2016). Darunter befanden sich 32 Feuerschäden mit einem Gesamtaufwand von über 13,6 Millionen Euro, viele davon im Bereich der Industrie, sowie 22 durch die Kfz-Haftpflicht regulierte Personenschäden, für die die Öffentliche bisher rund 6,5 Millionen Euro bereitgestellt hat. Der bisherige Gesamtaufwand für alle Großschäden beträgt rund 25 Millionen Euro (2017 waren es rund 15 Millionen Euro), der höchste darunter ein Feuerschaden im Industriebereich mit einer Summe von insgesamt 4,3 Millionen Euro.

Diese Entwicklungen sorgten dafür, dass die Leistungen für Versicherungsfälle der Sachversicherung in 2018 – auch bei einer insgesamt geringeren Anzahl an Naturereignissen – mit 182,1 Million Euro sogar leicht über dem Vorjahreswert von 179 Millionen Euro lagen. „Die Häufung von überdurchschnittlich hohen Einzelschäden übertrifft selbst das in dieser Hinsicht bereits auffällige Vorjahr noch einmal deutlich, was sich in unserer Bilanz bemerkbar macht. Auch die erhöhte Anzahl an Feuerschäden durch die anhaltende Hitze sowie die jährlich steigende Anzahl an Leitungswasserschäden, oftmals verursacht durch alte Rohrleitungen, führten im vergangenen Jahr zu hohen zusätzlichen Belastungen“, so Dirk Gronert, Mitglied des Vorstandes und in seinem Ressort verantwortlich für die Sachversicherung.
red











21.05.2019 • 17:38 Uhr

Grüne Artenschutz-Podiumsdiskussion stößt auf Interesse - Kandidatin von Cramon in der "Schauburg" dabei

Vergangenen Samstag führte die Grüne-Kreistagsfraktion einen Aktionstag zum Thema „Artenschutz im Europa der Zukunft“ durch. Bei einer Kinovorstellung mit anschließender Diskussion in der Northeimer Schauburg kamen die 40 Gäste mit den eingeladenen Experten, dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbands, Markus Melzer, der Kreisnaturschutzbeauftragten, Ingrid Müller, und der Grünen Kandidatin zur Europawahl, Viola von Cramon, ins Gespräch und konnten teils sehr unterschiedliche Ansichten austauschen. red













21.05.2019 • 17:26 Uhr

„Let the sunshine in“: Theaterfest am 2. Juni - Straßenmusiker und Helfer/innen gesucht

Bevor die Festspielzeit richtig beginnt, findet traditionell das Theaterfest der Gandersheimer Domfestspiele statt: in diesem Jahr am Sonntag, 2. Juni. Nach dem Theater-Gottesdienst um 10 Uhr in der Stiftskirche steigt um 13 Uhr auf der großen Bühne die Eröffnungsshow für die 61. Spielzeit des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen. Das Ensemble wird gemeinsam mit dem Tanzstudio Kerstin Baufeldt auf der Festspielbühne „Let the sunshine in“ singen, den großen Hit aus dem Musical „Hair“. Und das Publikum ist herzlich eingeladen, bei diesem Happening dabei zu sein und – wer möchte – auch mit einzustimmen. Der Eintritt beim Theaterfest ist frei.

Auf der großen Bühne sind am Nachmittag die Vorschauen der vier Hauptproduktionen „Der Zauberer von Oz“, „Spatz und Engel“, „Der Glöckner von Notre-Dame“ und „Hair“ zu sehen. Ein gemischtes Programm bietet die Roswitha-Bühne auf der Stift­sfreiheit.
Vielfältige Kulinarik finden die Besucher auf dem gesamten Festspielgelände: Da gibt es Burger, Eis und Crepes ebenso wie Kaffee und Waffeln, außerdem Spezialitäten vom Grill wie Bratwurst und Steak, Pfannengerichte und Wildspezialiäten. Wieder mit dabei sind die Lady-Lions und die Jägerschaft mit eigenen Ständen.

Gesucht werden noch Straßenmusiker und freiwillige Helfer für das Theaterfest, zum Beispiel für die Kinderbetreuung. Wer sich hier engagieren und ein Teil der großen Theaterfamilie in Bad Gandersheim werden möchte, wendet sich direkt an das Künstlerische Betriebsbüro (KBB) der Gandersheimer Domfestspiele unter Telefon 05382 73 336 oder intendanz@gandersheimer-domfestspiele.de.

Kuchenspende: Wer für das legendäre Kuchenbuffet eine Kuchenspende beisteuern will, bringt den Kuchen ab 12 Uhr direkt zum Kuchentresen vor der Tribüne. Als kleiner Dank winkt den Kuchenspendern ein Gutschein für die Hauptprobe von „Der Glöckner von Notre-Dame“ am 26. Juni um 20 Uhr für eine Person oder aber ein Gutschein über 50 Prozent Nachlass für den Besuch einer Vorstellung von „Spatz und Engel“ nach Wahl für eine Person.

Zehn Prozent Rabatt auf Karten am Theaterfest: Wer sich dazu entscheidet, am Theaterfest Karten vor Ort in der Kartenzentrale zu kaufen, erhält an diesem Tag zehn Prozent Rabatt auf alle Tickets der vier Hauptproduktionen aus der 61. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele. Das Angebot ist nur am Sonntag, 2. Juni, von 13 bis 18 Uhr gültig und kann ausschließlich in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele eingelöst werden. Eine Kombination mit Sonderaktionen wie Wahlabo, dem Familienpaket, dem Geburtstagsspezial, dem Kultur-Duo, mit Gutscheinen und bereits vorbestellten Karten ist nicht möglich. red/Foto: Thomas Fischer











21.05.2019 • 17:20 Uhr

Wahlprüfsteine zur Europawahl 2019 - VIER PFOTEN nimmt die Wahlprogramme der großen Parteien unter die Lupe

Am 26. Mai findet die Europawahl statt. Gesetze, die im EU-Parlament erlassen oder angestoßen werden, gelten auch in Deutschland. Die Wählerinnen und Wähler können bei der EU-Wahl daher großen Einfluss nehmen – auch auf den Tierschutz. Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN wollte im Vorfeld der Wahl wissen, wie die Parteien zum Thema Tierschutz in den Bereichen Nutz-, Wild- und Heimtiere stehen und hat nachgefragt. Die Bilanz: DIE LINKE sowie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN versprechen die meisten Verbesserungen im Tierschutz. Da die EU-Gesetzgebung derzeit auf bestimmte Tierarten begrenzt ist, sprechen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE und die SPD für die Einführung einheitlicher europäischer Tierhaltungsstandards aus. CDU/CSU sowie die FDP sehen auch hier teilweise Handlungsbedarf und möchten diese Option zumindest prüfen.

„Europaweit gibt es leider viel zu tun für den Tierschutz. Die Agrarpolitik etwa muss umfassend reformiert werden. Millionen Nutztiere haben keine Möglichkeit ein artgerechtes Leben zu führen, noch immer müssen Wildtiere zur Belustigung Männchen machen und auch die Pelzindustrie ist noch nicht aus Europa verschwunden. Es gibt viele Probleme, die von der Politik gelöst werden müssen. VIER PFOTEN wird alle Parteien nach der Wahl in die Pflicht nehmen, zu ihrem Wort zu stehen und Verbesserungen für Tiere zu erreichen“, erklärt Rüdiger Jürgensen, Country Director bei VIER PFOTEN Deutschland.

Die Parteien zum Schutz von Nutztieren:

Bei der Reform der europäischen Agrarpolitik sind sich SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE einig, dass künftig alle EU-Agrarsubventionen an hohe Standards zu Umwelt-, Klima- und Tierschutz sowie Sozialstandards gebunden werden sollten. Ziel ist der Ausstieg aus den pauschalen Flächenprämien. CDU/CSU stimmten dem nur teilweise zu und halten weiterhin an Direktzahlungen fest. Die FDP verfolgt ein stärker marktorientiertes Vorgehen durch schrittweisen Ausstieg aus Fördermitteln.

Beim Thema Käfighaltung von Nutztieren wie den ausgestalteten Käfigen von Legehennen oder dem Kastenstand bei Muttersauen lehnen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE die Systeme der Käfighaltung ab, CDU/CSU nur teilweise. Die FDP spricht sich gegen pauschale Verbote aus. DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen offiziell die europäische Bürgerinitiative zur Beendigung der Käfighaltung „End the Cage Age“.

Beim Thema Tiertransporte wollen sich SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE für ein EU-weites Verbot der Langstreckentransporte in Drittstaaten einsetzen. CDU/CSU spricht sich für ein Verbot bei den Schlachttieren aus, jedoch nicht bei den Zuchttieren, die den größeren Anteil an Transporten ausmachen. Die FDP ist gegen pauschale Verbote.

Für die verpflichtende Haltungskennzeichnung von tierischen Produkten nach Vorbild der Eierkennzeichnung sprechen sich alle Parteien außer der CDU/CSU aus.

Die Parteien zum Schutz von Heimtieren:

Der Handel mit Tieren floriert – vieles davon ist illegal oder erfolgt unter tierschutzwidrigen Bedingungen. Daher engagiert sich VIER PFOTEN seit Jahren für die Einführung einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht aller Hunde und Katzen auf Bundesebene. Da inzwischen hauptsächlich Online-Plattformen für den unseriösen Handel genutzt werden, muss vor allem der Online-Handel mit Tieren reguliert werden.

Daher erarbeitet VIER PFOTEN derzeit ein europaweit kompatibles System zur Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Hunden und Katzen, die den Fokus auf Online-Börsen legt. So könnte die Herkunft der Tiere lückenlos nachverfolgt werden, unseriöse Anbieter könnten identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden, und Tierheime sowie Tierschutzorganisationen könnten weiterhin über Online-Plattformen zahlreichen Tieren ein neues Zuhause vermitteln. Tatsächlich stellt sich keine der befragten Parteien gegen ein solches System auf EU-Ebene. SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE und FDP wollen sich sogar aktiv für die Einführung einsetzen.

Die Parteien zum Schutz von Wildtieren:

Beim Kauf von Jacken mit Pelzbesatz oder Mützen mit Pelzbommeln können Konsumentinnen und Konsumenten in der EU keine bewusste Kaufentscheidung treffen, da am Etikett oft nicht erkennbar ist, ob es sich um Echtpelz oder Kunstpelz handelt. Grund ist die unklare EU-Textil-Kennzeichnung. Für eine klare und transparente Kennzeichnung von Pelzprodukten mit Angabe zur Herkunft und Haltungsform möchten sich SPD, CDU/CSU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE einsetzen. Die FDP nur teilweise.

Trotz Umfragen, die zeigen, dass die Mehrheit der EU-BürgerInnen Wildtiere wie Giraffen, Löwen und Elefanten im Zirkus ablehnen, gibt es noch kein europaweites Verbot von Wildtieren im Zirkus. Immerhin: In 23 Mitgliedsstaaten existieren bereits nationale Verbote bzw. Einschränkungen. CDU/CSU und FDP lehnen ein derartiges Gesetz für Deutschland ab. SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE wollen sich zukünftig für ein Wildtierverbot im Zirkus einsetzen.

Nur bei einem Thema sind sich CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE und FDP einig: der kommerzielle Handel mit Tigern muss verboten werden.red










21.05.2019 • 17:15 Uhr

Grünen-Kreistagsfraktion beantragt Ausrufung des "Klimanotstandes im Landkreis Northeim"

Antrag für die öffentliche Kreistagssitzung am kommenden Freitag - Hartmann nennt erste Gründe

Soeben haben die Grünen im Northeimer Kreistag eine erste Begründung für ihre ungewöhnliche Initiative, für den Landkreis Northeim den "Klimanotstadt" ausrufen zu lassen, einen Begründungsansatz öffentlich gemacht. Fraktionsgeschäftsführer Willi Hartmann ließ das in einer offiziellen Mitteilung der grünen Fraktion anklingen. In dem Statement im Vorfeld der anstehenden Kreistagssitzung am kommenden Freitag heißt es:

"Mit der Einbringung eines Antrags im Kreistag diesen Freitag möchte die Fraktion eine Erklärung des Klimanotstandes im Landkreis und damit die Anerkennung der Verhinderung der Klimakrise als Aufgabe von höchster Priorität erreichen. Der Kreistag soll damit anerkennen, dass bisherige Maßnahmen nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf
1,5 Grad Celsius zu beschränken. Die Ausrufung des Klimanotstandes ist eine der Kernforderungen der FridaysForFuture Bewegung, die seit einigen Wochen auch im Landkreis aktiv ist. Der Landkreis würde sich damit zahlreichen anderen Kommunen anschließen, die bereits den Klimanotstand ausgerufen haben, wie zum Beispiel den Städten Kiel und Konstanz."red/Foto: Marc Reiser










21.05.2019 • 12:56 Uhr

Plötzlich ist der Wolf wieder ein Feind - Umweltminister Olaf Lies: Lex-Wolf ist ein guter erster Schritt

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies begrüßt die vom Bund angekündigten Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) zum Wolf:
„Es ist sehr positiv, dass der Bund endlich gewillt ist, Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz vorzunehmen, um den Bundesländern mehr Rechtssicherheit bei der Entnahme von problematischen Wölfen zu geben. Das war längst überfällig - deswegen freue ich mich, dass die sogenannte Lex-Wolf einige zentrale Forderungen unserer Bundesratsinitiative umsetzt. Allerdings kann sie nur ein erster Schritt sein“, sagte Lies in Hannover.

Die inhaltsgleiche Umsetzung der FFH-Richtlinie in das BNatSchG in Bezug auf begrenzte, streng kontrollierte Entnahmen (Artikel 16 Absatz 1 e FFH-Richtlinie) fehle nach wie vor, so Minister Lies. Sie sei erforderlich, um beispielsweise die in anderen EU-Mitgliedstaaten angewandte begrenzte Reduzierung des Wolfbestandes zu ermöglichen. Zudem fehle es an Regelungen zur Konkretisierung der bisherigen artenschutzrechtlichen Ausnahmevorschriften. „Um problematische Wölfe zu entnehmen, brauchen die zuständigen Behörden mehr Rechtsklarheit und auch -sicherheit bei der Anwendung der unbestimmten Rechtsbegriffe“, sagte Lies.

Die geplanten Änderungen des BNatSchG werden mit Eilbedürftigkeit im Bundestag beraten, dadurch kann das Gesetz vermutlich schon während der Sommerpause finalisiert und im Herbst beschlossen werden. Dazu Minister Lies: „Den Bundesländern wird so schnellstmöglich mehr Handlungsspielraum eingeräumt, was wir schon länger eingefordert haben. Insgesamt gehen wir mit der Lex-Wolf also in die richtige Richtung: Die nicht mehr zwingend notwendige Individualisierung bei der Entnahme von problematischen Wölfen kann bei der praktischen Umsetzung hilfreich sein. Unsere Forderung der Korrektur der Fehlübersetzung des vom EU-Gesetzgeber beabsichtigten „ernsten“ Schaden zu einem „erheblichen“ Schaden im BNatSchG bedeutet vor allem für die Hobbytierhalter eine deutliche Verbesserung. Auch das Fütterungsverbot ist eine sinnvolle Ergänzung, denn Wölfe dürfen sich nicht an Menschen gewöhnen.“

Die Erfüllung einer niedersächsischen Kernforderung nach einem nationalen Wolfskonzept auf dem Weg zum günstigen Erhaltungszustand steht allerdings noch aus. „Der Bund muss definieren, wann ein günstiger Erhaltungszustand erreicht ist und wie die spezifischen Situationen in den besonders betroffenen Bundesländern ausreichend berücksichtigt werden können. Diese Antworten und der daraus folgende weitere Umgang mit der Population sind wichtig“, sagte Lies.red/fis/Fotos: Thomas Fischer













21.05.2019 • 12:48 Uhr

Vox Organi zum vorletzten Mal in Bad Gandersheim - Ausgezeichnete Zwischenbilanz in der Festivalmitte

Mit einem Konzert am Sonntag, 26. Mai 2019, um 18 Uhr kehrt das internationale Orgelfestival Vox Organi zum vorletzten Mal nach Bad Gandersheim zurück und feiert zugleich „Bergfest“ in der Festivalmitte. Aus Leipzig bzw. Merseburg reist wieder ein Orgelvirtuose mit großem Namen an: Gewandhausorganist Michael Schönheit. Er ist in Personalunion auch Merseburger Domorganist und künstlerischer Leiter der renommierten Merseburger Orgeltage. In die Stiftskirche bringt er Musik von Bach, Schumann und Reger mit. Der Eintritt ist frei.

Vox Organi – Organisator Prof. Friedhelm Flamme zieht in der Festivalmitte eine sehr positive Zwischenbilanz. „Wir haben den Eindruck“, so Flamme, „dass das Festival mehr und mehr in der Breite angenommen wird. Gerade in den kleinen Gemeinden sehen wir volle Kirchen und hören begeisterte Stimmen zu der Idee, die Kirchenräume und Orgeln der Region wieder mehr ins kulturelle Bewusstsein zu rücken. Besonders freut uns, dass wir Besucher jetzt häufig mehrmals sehen, weil sie dem Festival von Konzert zu Konzert folgen. Selbst von Fern reist man schon eigens an: in Greene zum Beispiel konnten wir Besucher aus Mainz, Marburg und Frankfurt begrüßen.“ Ausdrücklich lobt Flamme das Engagement der gastgebenden Gemeinden. „Wir erleben eine ungeheure Gastfreundschaft und Bereitschaft, sich einzubringen“, berichtet er. „Auch die Künstler aus dem In- und Ausland sind bisher ausnahmslos begeistert von der guten Atmosphäre und der Schönheit der Orte und Landschaften.“

Vox Organi kehrt ein letztes Mal am Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, nach Bad Gandersheim zurück. Musikalischer Gast ist dann um 18 Uhr Schlossorganist Felix Friedrich aus Altenburg.

Die vollständigen Programme aller Vox Organi – Konzerte gibt es als PDF-Downloads auf www.voxorgani.org Dort stehen auch alle Informationen zu den Künstlern, den Spielstätten und den Orgeln (mit Dispositionen) bereit. Informationen zu den vergangenen und noch folgenden Konzerten von Vox Organi gibt es auch auf Facebook und Instagram.



Das Bild zeigt Gewandhausorganist Michael Schönheit. Foto: Vox Organi











21.05.2019 • 12:45 Uhr

Gande flutet und es regnet und regnet... Sandsäcke aufgetürmt - Feuerwehr-Einsatz im verschlammten Ackenhausen

Die heftigen Regenfälle in den vergangenen 24 Stunden haben in der Region Bad Gandersheim zu ersten heftigen Flutungen in den lokalen Bächen geführt. In Bad Gandersheim erreichte die Gande kritische Pegelstände. Vor dem Tanzlokal Gino wurden Sandsäcke aufgetürmt. Der anhaltende Regen hält Einsatzkräfte und Menschen in Alarmbereitschaft.
In Ackenhausen sind Feuerwehr und Helfer mit der Beseitigung von angeschwemmten Schlamm beschäftigt. Fotos: Video: Thomas Fischer
















21.05.2019 • 12:36 Uhr

Europawahl:David Artschwager trifft Weber und Kurz - "Es ist wichtig, dass gerade die junge Generation wählen geht!"

David Artschwager aus Bad Gandersheim merkt zur Europawahl an:

Am 26. Mai ist es so weit, die Europawahl. Man ist schon fast müde zu hören, dass es sich um eine „Schicksalswahl für die Zukunft der EU“ handle. Allerdings ist dies wahr. Viele Bürger sind angesichts der vielen recht unverständlichen und enttäuschenden Entscheidungen, die in dem europäischen Parlament, aber auch der Kommission getroffen wurden genervt. Genannt seien hier die DSGVO oder auch die Urheberrechtsreform. Doch hatten diese Themen und Entscheidungen durchaus ihre Hintergründe, die jedoch nicht ausreichend vermittelt wurden. Hier liegt noch großer Nachholbedarf für die kommende Wahlperiode. Hieraus sollte aber nicht der falsche Schluss gezogen werden, wie ihn viele links angesiedelte Parteien vertreten; dass die EU mehr Kompetenzen im Sinne von „Vereinigten Staaten von Europa“ brauche. Das würde dazu führen, dass die nationale Selbstbestimmung der Mitgliedsstaaten und ihre durch Geschichte und Kultur gewachsenen Eigenheiten aufgegeben werden. Doch kann dies nicht das Ziel sein. Vielmehr muss die EU sich auf ihre Hauptaufgaben besinnen: Die Schaffung von Rahmenbedingungen für Frieden, Freiheit, Rechtstaatlichkeit und Sicherheit innerhalb des Schengenraumes, frei nach dem Motto „Bigger in big things, smaller in small things“. Große Zukunftsthemen sollten bearbeitet werden, wie zum Beispiel der Klimaschutz. Dieselfahrverbote oder CO2 Steuer halten den Klimawandel aber nicht auf, verlangsamen ihn nicht einmal. Stattdessen müsste man sich beispielsweise der Schifffahrts- und Flugverkehrsindustrie annehmen, deren Verbrennungsmotoren ein Vielfaches der Schadstoffemmissionen im Vergleich zu den Autofahrern ausmachen. Allerdings sollten auch hier Verbote das allerletzte Mittel sein um Veränderungen zu erreichen. Besser wären Investitionen in Forschung an erneuerbaren, sauberen Energiequellen und deren Nutzung im Transportwesen.
Viele Menschen glauben jedoch, dass die EU Deutschland nur im Weg stünde. Dies mag in einigen kleinen Bereichen tatsächlich der Fall sein, aber wo wäre Deutschland ohne die EU? Ein kleines Land wie die Bundesrepublik kann es alleine nicht mit Staaten wie China, Russland oder den USA aufnehmen, weder im Bereich der Wirtschaft, Verteidigung oder Forschung. Nur gemeinsam mit der EU kann sich auch Deutschland in der Welt behaupten. Viele, vor allem junge Leute haben dies bei ihrer Entscheidung beim Brexit-Referendum nicht mit zu wählen nicht bedacht. Daher ist es nun umso wichtiger, dass gerade die junge Generation wählen geht, um einen stabilen und verlässlichen Kurs der EU auch in Zukunft gewährleisten zu können. Nur so können wir weitere 70 Jahre, ohne Kriege untereinander, in Frieden Leben.

Das Bild zeigt den Bad Gandersheim Jungpolitiker David Artschwager (Vierter von links) mit dem Spitzenkandidaten der europäischen Christdemokraten Manfred Weber (ganz links), Tilmann Kuben, Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und CDU-Nachwuchsleuten.










21.05.2019 • 06:59 Uhr

Northeimer Handball Club: männlich B1 qualifiziert sich für die Vorrunde zur Oberliga

Am vergangenen Sonntagmorgen stand für die männliche B-Jugend des Northeimer HC das Qualifikationsturnier zur Vorrunde der Oberliga an. Schon früh ging es für die Jungs los, da sie das erste Spiel des Turniers gegen die Heimmannschaft bestreiten durften. Gespielt wurden jeweils zwei mal zwölf Minuten.

Spiel 1: MTV Geismar vs NHC: Das Spiel startete aus Northeimer Sicht gut, da sie sich bereits in der vierten Minute mit einer 3:0 Führung absetzen konnten. Northeim glänzte sofort zum Turnierbeginn durch ihre guten Aktionen in der Offensive, jedoch besonders durch die kompakt stehende Defensive. Somit konnte der NHC den Gastgeber schließlich mit 7:15 besiegen und setzte somit ein Zeichen.

NHC: Schuster, Zieker, Bosse, Brinkmann, Burandt(1), Bohne(1), Schlappig(1), Mandel(1), Brodmann(1), Lutze(2), Kanne(2), Bialas(6)

Spiel 2: NHC vs MTV Braunschweig: Ins zweite Spiel gegen den MTV Braunschweig startete der NHC eher mittelmäßig. Unkonzentrierter Angriff und eher schwache Chancenverwertung ließen den MTV stets bis auf zwei Tore herankommen (17. Min/ 5:3). Nun konnte die mB jedoch erneut durch gute Deckung Schlimmeres verhindern und gewann letztendlich durch einen 4- zu 1-Lauf das Spiel mit 9:4.

NHC: Burandt, Schuster, Bosse, Brinkman, Mandel, Brodmann, Kanne, Bohne(1), Zieker(1), Kanne(1), Schlappig(2), Lutze(2), Bialas(2)

Spiel 3: NHC vs Sportfreunde Söhre: Im letzten Spiel des NHC ging es gegen die Sportfreunde Söhre. Das Spiel begann ausgeglichen. Ein 7-0 Lauf brachte Northeim nun bis zur Halbzeit zu einer 10:2 Führung. Besonders auffällig in diesem Spiel war Northeims Ole Brinkmann im Tor, der ein sehr starkes Spiel machte. Die Partie endete jedoch nicht aufgrund von einzelnen mit 15:9, sondern dank einer starken Teamleistung.

NHC: Schuster, Brinkmann, Schlappig, Mandel, Lutze, Brodmann, Kanne, Bohne(1), Zieker(2), Bosse(2), Burandt(3), Bialas (7)

Fazit: Abschließend ist zu erwähnen, dass die Mannschaft toll harmonierte und diesen Erfolg wohl der geschlossenen Teamleistung und ihrem großen Kampfgeist zu verdanken haben.
red/ok/Foto: Oliver Kirch











21.05.2019 • 06:54 Uhr

Im Kaisersaal: Blumen für Feuermeldern Jennifer Traum, Edel-Zeugnis und Mini-Dom für Ex-Geschäftsführer Stefan Mittwoch

Liebenswürdige Gesten im Rahmen der gestrigen offiziellen Begrüßung des Festspiel-Ensembles im "Kaisersaal" der früheren Abtei in Bad Gandersheim:

Erst nutzte Bürgermeisterin Franziska Schwarz ihren Auftritt, um der "guten Seele" in der Organisationszentrale des Theaterbetriebs, Jennifer Traum, für ihre schnelle Alarmierung der Feuerwehr zu danken. Vorigen Freitagspätnachmittag hatte eine Dame der Putzkolonne einen schwelenden Kabelbrand in der Wilhelmsburg entdeckt und sofort an Jennifer Traum gemeldet. Die fackelte nicht lange. 112 gewählt und schon war die Feuerwehr zur Stelle. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Brandherd lokalisiert. Ein Kabel war durchgebrannt. Alles hatten die Feuerwehr'ler schnell unter Kontrolle. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Entstehungsbrand nicht so fix entdeckt und ausgemacht worden wäre. Als Dank gab es gute Worte, Blumen und Beifall für Jennifer im Kaisersaal.

Uwe Schwarz, Aufsichtsratsvorsitzender der Festspiel eGmbH, würdigte im Rahmen seines zweiten Auftritts beim offiziellen Empfang, den ausgeschiedenen Geschäftsführer der Festivalfima Stefan Mittwoch mit einer offiziellen Verabschiedung. Er tat dies mit einer Laudatio auf den beruflichen Werdegang Mittwochs. Bekanntlich arbeitet er seit Jahrzehnten in der Gandersheimer Stadtverwaltung. Für sieben Jahre ging er ins Management der Domfestspiele. In diesem Jahr nun kehrte er in den Schoß seiner Stadtverwaltung zurück. Seine beruflichen Leistungen faßte Schwarz mit dem zentralen Bekenntnis und Lob zusammen: "Sie haben sich um die Domfestspiele verdient gemacht!" Als Geste schenkte er Mittwoch ein fein geschriebenes Zeugnisdokument und eine Mini-Stiftskirche - das erste Exemplar aus einem 3D-Drucker. Dann brandete Beifall für Mittwoch auf. Zuvor hatte sich eine Schauspielerin namens ihrer Kolleginnen und Kollegen bei Mittwoch mit freundlichen Worten und einer roten Rose für beste Zusammenarbeit bedankt.
red/Fotos: Thomas Fischer














21.05.2019 • 06:33 Uhr

Männliche B2 schafft die Landesliga-Relegation in der zweiten Runde

Am vergangenen Wochenende stand die zweite Runde zur Relegation Landesliga für die B2 Jugend an. Da die erste Runde knapp mit einem Tor unterschied verloren ging, ging es nun in die zweite Runde.
Zu Beginn trafen wir auf die HG Elm. Nach einer guten Anfangsphase, 3:0 Führung, ließen wir den Gegner auf ein Tor heran kommen. Aber die Jungs berappelten sich und lagen zur Pause mit 12:7 in Front. Dieser Vorsprung wurde bis zum Endstand von 22:17 nicht mehr aus der Hand gegeben.

Im darauf folgenden Spiel kam es zum Derby gegen die HG Rhumetal, hier kamen wir nicht gut ins Spiel und mussten ab der 4ten Minute einen Rückstand hinter her laufen, der zur Pause in eine 11:9 Führung umgewandelt wurde. In der zweiten Hälfte erhöhten beide Mannschaften das Tempo und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. In den letzten 10 Minuten setzen wir uns auf 4 Tore ab und behaupteten den Vorsprung zum 29:23 Erfolg.

Das letzte Spiel an diesem Tag gegen die HG Rosdorf Grone war dann für keine Mannschaft mehr von Bedeutung, da wir als Tabellenerster aufgrund der Spielergebnisse fest standen.
Im Wissen der bereits erreichten Landesliga ließen es die Jungs nicht so motiviert angehen, was das Ergebnis wieder spiegelt. Das Spiel ging mit 23:21 an den NHC.
So sind wir mit weißer Weste durch den Relegationstag gekommen und freuen uns auf die kommende Landesliga Saison.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Eltern, Geschwistern, Omas und Opas bedanken, die es den Jungs möglich machen den Handballsport zu betreiben, ob es Fahrdienste sind, oder Trikot waschen.
Danke euch.

Björn Dörflinger, Jan- Niclas Sehlen, Karl Hofmann. Elias Reinholz, Jonas Althans, Hendrik Johannes, Jannik Nowag, Sebastian Bialas, Fynn Wode, Erik Wertheim, Leon Polinski, Jannis Brandt, Nick Teßling, Felix Meyer Brucks.
red/ok/Foto: Oliver Kirch










21.05.2019 • 06:24 Uhr

Gandeon Kino aktuell: Merke, dass Du nur einmal lebst! Deswegen schnell ins Kino!

Krimiadrama, Teenagerliebesdrama und dann die Toten Hosen mit ihren legendären Auftritten: "Weil Du nur einmal lebst" einer ihrer das Diesseits bejahenden Songs. Übertragen bedeutet er: "Leute, geht ins Kino und ins Konzert und zu den Domfestspielen, weil ihr nur einmal lebt!" Klare Ansage für die schönen Seiten des Lebens. Was es sonst noch gibt im Bad Gandersheimer Filmpalast GANDEON? Nun, ab heute - Dienstag - hat das eosinfarbene Programmpapier Kinochefin Dr. Trude Poser ausgelegt. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group präsentiert es kompakt und digital. Das erleichtert die Planung, macht Lust auf einen oder mehrere Kinobesuche. Viel Spaß und Lebensfreunde dabei. Das nette Gandeon-Team freut sich auf neue Besucher und sein Stammpublikum.

Der Gauner & Gentleman

Krimidrama um einen Ausbrecherkönig, der auch mit über 70 Jahren nicht dar- an denkt, mit dem Banküberfallen aufzuhören. - Forrest Tucker hat gerade mit seinen zwei Kumpels eine Bank überfallen - ohne wild mit der Waffe herumzu- wedeln oder gar einen Schuss abzugeben. Der über 70-jährige Profi täuscht die ihn verfolgenden Cops, indem er am Seitenstreifen anhält und einer Frau, die eine Panne hat, seine Hilfe anbietet. Sie lässt sich zum gemeinsamen Kaffee- trinken überreden. Entspannt-elegantes Gangsterdrama und wunderbare mit Robert Redford, Sissy Spacek und Casey Affleck.

After Passion

Teenagerliebesdrama nach einer Bestsellerreihe von Anna Todd um ein Good Girl, das sich am ersten Tag am College in einen jungen Mann verliebt, der ein dunkles Geheimnis hat. Die aufstrebenden Josephine Langford und Hero Fiennes Tiffin spielen die Hauptrollen in der für ein junges Publikum zugeschnittenen wilden Romanze.

Dumbo

Realverfilmung des Disney-Animations-Klassikers um einen kleinen Zirkusele- fanten, der fliegen kann. - Holt Farrier und vor allem seine Kinder Milly und Joe kümmern sich begeistert um den neuesten Zugang im Zirkus von Max Medici, ein Elefantenbaby mit riesigen Ohren namens Dumbo. Die Kinder entdecken, dass Dumbo fliegen kann. Doch kann er seine ungewöhnliche Fähigkeit auch in einer Nummer beweisen, die den Zirkus retten könnte?

Monsieur Claude 2

Fortsetzung der Hitkomödie um eine multikulturelle Familie. - Ein paar Jahre sind seit den Hochzeiten der Töchter von Claude u. Marie Verneuil vergangen. Das großbürgerliche Paar ist sogar um die halbe Welt gereist, um die Her- kunftsländer der Schwiegersöhne zu besuchen. Doch die wollen mitsamt ihren Familien Frankreich den Rücken kehren und nach Algerien bzw. China bzw. Indien bzw. Israel gehen. Das will Monsieur Claude auf keinen Fall zulassen.

Die Goldfische

Aberwitzige, emotionale Komödie über einen Investmentbanker, der sich mit einer Behinderten-WG arrangieren muss. - Der Banker und Portfolio-Manager Oliver (Tom Schilling) ist ziemlich im Stress: Ihm sitzt das Finanzamt im Na- cken, weil er in der Schweiz eine Summe von 1,2 Millionen schwarz gebunkert hat. Dann verursacht Oliver einen Autounfall. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich in einer Reha-Klinik und ist querschnittsgelähmt.

Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour

Dokumentarfilm, der die Toten Hosen bei ihrer "Laune der Natour"-Tournee begleitet und ein Porträt der erfolgreichen Band zeichnet. - Mitreißende Kon- zertszenen sind ebeno entahlten wie auch amüsante Backstageszenen.
23. bis 29. Mai 2019.
red/Foto: Thomas Fischer













20.05.2019 • 23:54 Uhr

Als südosteuropäisch beschriebener Sextäter von Polizei gesucht

Noch nicht geklärt sind die Hintergründe zu einem möglichen Sexualdelikt, welches sich am Mittwoch, den 15. Mai 2019, zwischen 04:00 Uhr und 04:30 Uhr, in der Nordstadt ereignet haben soll.
Im angegebenen Zeitraum war eine 35-jährige Hildesheimerin zu Fuß von der Peiner Straße kommend über den rückwärtigen Zugang zum Bahnhof Altes Dorf auf dem Weg nach Hause. Kurz vor dem Eingang Bahnhof kamen ihr zwei männliche Personen aus Richtung Ottostraße entgegen, die die Frau ergriffen und festhielten. Beide Männer zerrten die Frau zum Grünstreifen zwischen kleinem Parkplatz Altes Dorf (DB) und beginnender Bahnanlage und nahmen dort sexuelle Handlungen an ihr vor.

Zur Beschreibung der Männer liegt bisher folgendes vor:
Erste Person: ca. 175-180 cm groß - dick - scheinbares Alter 35 - südosteuropäisch wirkend - rotes Basecap - schwarze Sportbekleidung/Jogginghose; Zweite .Person: ca. 175-180 cm groß - schlank - scheinbares Alter 35 - südosteuropäisch wirkend - scharze Lederjacke - dunkle Jeanshose.
Zeugen, denen im Zusammenhang mit dem Vorfall eventuell etwas aufgefallen ist, werden gebeten sich dringend bei der Polizei Hildesheim unter der Nummer 05121 / 939-115 zu melden. (ske)










20.05.2019 • 23:49 Uhr

Rückzieher

Nachdem das Verwaltungsgericht (VG) Göttingen am 13.02.2019 die Speicherung personenbezogener Daten eines jungen Mannes aus Göttingen in polizeilichen Auskunftssystemen für rechtmäßig erklärt hatte, war dieser in Berufung gegangen. Einen entsprechenden Zulassungsantrag beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zog er allerdings Ende April wieder zurück. Der Beschluss des VG Göttingen, wonach die Speicherung seiner Daten seine Richtigkeit hatte, ist somit rechtskräftig.ots











20.05.2019 • 22:10 Uhr

Bad Gandersheimer Unternehmen simply-X gibt Gas: Promotion-Tour weiter in Gladbach und Bochum unterwegs

Es ist die Zeit noch mehr Gas zu geben - und der innovative Lösungsspezialist für Einlass-, Kontroll- und Bezahlsystenme simply-X aus Bad Gandersheim drückt derzeit mächtig auf die Tube:
"Im Rahmen der simply-X Promotion-Tour, die ganz im Focus der Digitalisierung im Event- und Venus-Sektor steht, präsentiert das in Bad Gandersheim (Niedersachsen) beheimatete Unternehmen sein frisches Produkt-Line-up für das gesamte Jahr 2019", promotet gerade die Busi-Hotline "Stadionwelt Business- Catering".

Das simply-X-Team Matthias Bode (Geschäftsführung) und Holger Steinhoff sind heute unter anderem in den Bundesliga-Fußballmetropolen Mönchengladbach und Bochum unterwegs. Ihre Mission mit dem neuen Promotion-Truck (wir berichteten) : Vereine, Venues, Veranstalter und Agenturen können sich exklusiv über die Neuheiten aus dem gesamten Portfolio vor Ort und damit direkt und höchst individuell informieren. "simply-X, als einer der führenden Full-Servicve-Anbieter für Fußball- und andere Sportactsstadien, Vereine, Eventstätten, Messen und Shows, kommt direkt nach München, Regensburg, Bochum, Mönchengladbach und anderen Orten, informiert über Trends, Herausforderungen - und komplette Lösungen made by simply-X" , erklärt Matthias Bode.
Dazu gehört auch h das geniale Produkt simply-X tap - die total geile Bierzapfanlage.
Mehr dazu auf der Homepage des Gandersheimer Unternehmens:
simply-X GmbH.




















20.05.2019 • 21:29 Uhr

Bad Gandersheim/Ackenhausen: Während andere feiern, wieder Angst vor den Fluten

Die aktuelle Lage heute Abend: In Bad Gandersheimfällt zwar das Begrüßungsfest ins Wasser, aber gefeiert wird trotzdem.in einem Zelt . Die andere düstere Seite der heutigen Wettermedaille: Der Starkregen hat den Landkreis Northeim erreicht. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lagershausen, Sievershausen (Dassel), Katlenburg und Ackenhausen sind wegen mit Schlamm und Wasser überfluteten Straßen im Einsatz. Die Feuerwehren Rittierode und Mackensen sind im Einsatz, um Bürgern mit Wasser im Haus zu helfen. Die Menschen dort haben wieder Angst: Steigt das Wasser weiter... Die Bilder dokumentieren die Lage in Ackenhausen.

Innerhalb kürzester Zeit waren in Teilen des Landkreises 30 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Aktuell regnet es weiter. Soweit zur aktuellen Lage. red/fis/Fotos: Thomas Fischer















20.05.2019 • 21:23 Uhr

Begrüßungsfest der Domschauspieler ein Opfer von Blitz, Donner und Regen - Uwe Schwarz ganz trocken: „Live is live!“

Das abendliche Begrüßungfest für das Ensemble der 61.Gandersheimer Domfestspiele ist ins Wasser gefallen. Bereits während des Festaktes im Kaisersaal ging über Bad Gsndersheim ein Gewitter mit Blitz, Donner und Dauerregen nieder. Als dann ab 19 Uhr das Begrüßungsfest auf der Stiftsfreiheit angesagt war, pladderte es unaufhörlich weiter. Erstmals fand das traditionelle Gruppenfoto des Ensembles auf der Dombühne nicht statt. Offizielle und rund 80 der trotz des Dauerregens gekommenen Theaterfans flüchteten ins Festspiel-Gastronomiezelt von Gebhard Jungesblut. Hier gab es in unwirklicher Umgebung - dicht gedrängt und in feuchtschwüler Atmosphäre- Kostproben des vorbereiteten Programms. Draußen schlürften derweil einige Protagonisten ihren Frust mit Einbecker Bier und Schampus weg - liebenswürdig von Sandra unter bester Überdachung gereicht. Andere labten sich an Akkis heißen Bratwürsten. Und wie kommentierte Festspiel-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz, sichtlich am Kopf vom Regen gezeichnet, den heutigen feuchten Reinfall von Bad Gandersheim: „Live is live“. Der Mann hat einen feuchten Humor.
Die Bilder dokumentieren Szenen einer unvergesslichen Regen- und Schirmparty. Den Aufführungen ist nun besseres Wetter zu wünschen.
red/Fotos: Thomas Fischer
















20.05.2019 • 14:41 Uhr

"Steuerverschwendung beim Kauf der Immobilie Kurhotel Bartels durch die Stadt Bad Gandersheim"

Bürger Claus König übt scharfe Kritik am umstrittenen Deal der Stadt

Der Kauf des heruntergekommenen ehemaligen Kurhotels Bartels mitten im Bad Gandersheimer Kurpark, zwei Jahre als Massenunterkunft für Flüchtlinge benutzt, zuletzt lange Zeit leerstehend, durch die Stadt Bad Gandersheim hat eine kontroverse Debatte über Für und Wider des umstrittenen Erwerbs ausgelöst. Für 250.000 Euro will der bisherige Eigentümer, u.a. ein Bauunternehmer aus Duderstadt, das Gebäude an die Stadt abgeben (wir berichteten). Claus König aus Clus, engagierter wie interessierter und kritischer Bürger der Stadt, hat sich mit dem Deal beschäftigt und bezieht eine klare Meinung. Er kritisiert den Deal als "Steuerverschwendung" und meint weiter:

"Die Stadt Bad Gandersheim erhöhte Anfang des Jahres die Grundsteuern, damit der Haushalt ansatzweise ausgeglichen ist. Kein halbes Jahr später ist dann plötzlich so viel Geld da, dass das Kurhotel gekauft werden kann? Damit gehen der Stadt so ganz nebenbei Grundsteuereinnahmen im vier- bis fünfstelligen Bereich verloren…

Statt das Geld in den Erwerb einer Immobilie zu stecken, hätte man eher Einrichtungen unterstützen sollen, die dazu beitragen, junge Familien und damit die Zukunft nach Bad Gandersheim zu locken. So hätten sich bestimmt die Kindergärten, die Grundschule oder das Schwimmbad über zusätzliche finanzielle Unterstützung gefreut. Da wäre das Geld mit Sicherheit besser angelegt gewesen als in einer Immobilie, von der man nicht weiß, welche bösen Überraschungen sich in ihr verbergen. Denn warum verkauft der Investor das Objekt in dieser Lage? Dass die Stadt nicht mit Immobilien umgehen kann, ist bekannt. Man schaue sich nur die Kurklinik Habichtsfang, das Kurhaus oder aktuell das Kurmittelhaus an.

Ich kann nur hoffen, dass dieser Politik der Profilierungssucht bald ein Ende bereitet wird. Aber die Aufsichtsgremien (der SPD-geführte Landkreis Northeim) werden dieses wahrscheinlich einfach durchwinken." Claus König

Die Bilder dokumentieren den Autor der Stellungnahme und das umstrittene Objekt. Fotos: Thomas Fischer












20.05.2019 • 14:29 Uhr

Fest der Chöre: Am Wahlsonntag werden die Festspiele vor dem Dom "eingesungen"

Die Bühne der Gandersheimer Domfestspiele gehört traditionell wenige Tage vor dem Start der Spielzeit den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region: Beim „Fest der Chöre“ am Sonntag, 26. Mai, ab 15 Uhr wird wieder die vielfältige Chor-Kultur Südniedersachsens deutlich. Mehr als 200 Mitwirkende aus insgesamt neun Chören sind in diesem Jahr vor dem Domportal dabei. Über Zuhörer freuen sich alle Mitsingenden. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen in diesem Jahr der tontechnischen Infrastruktur im neuen Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele zugute; mit dem Geld sollen eine Tonanlage und Lautsprecher angeschafft und installiert werden.
Die Auswahl der Lieder, die vor der Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht in diesem Jahr vom Abba-Medley und „Lass die Sonne in dein Herz“ über das beliebte „Funiculi Funicola“ bis zum „Rennsteiggruß“.
Folgende Chöre wirken mit: MGV Germania Dankelsheim (Dirigent Jürgen Scherf), Frauenchor Musica Billerbeck (Dirigentin Susanne Hahnheiser), MGV Kalefeld mit MGV Sebexen (Dirigent Florian Ungelenk), Projektchor der KVHS Northeim (Leitung Matthias Hofmann), MGV Dannhausen (Leitung Burkhard Müller), Gemischter Chor Oldenrode (Dirigent Matthias Hofmann), MGV Wollbrandshausen (Leitung Matthias Hofmann), Frauenchor Krebeck (Dirigent Karl Heine), HBV Berka mit MGV Stöckheim (Dirigent Matthias Hofmann).
Höhepunkt des Nachmittages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss „Es tönen die Lieder“ als Kanon erklingen. Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ von Intendant Achim Lenz, der auch die Veranstaltung moderiert. red/Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH/Julia Lormis











20.05.2019 • 14:22 Uhr

Auf- und abrüsten auf der Festspiel-Meile in Bad Gandersheim - rechtzeitig zum heutigen Begrüßungsfest der Miemen

Es soll alles fein sein in dieser Woche: Journalisten haben sich angesagt. Dann bekommt der Förderverein Gandersheimer Domfespiele seinen besonderen Auftritt. Heute nun wird dafür und weitere Höhepunkte auf- und abgerüstet. An der Festspielbühne ist eine riesige Plakatwand mit kompakten Infos zu den diesen Festspielstücken angebracht. Gegenüber sind behelmte Männer Großeinsatz. Sie legen die Nord- und Westfassade des neu angestrichenen Rathauses frei. Das Millionenprojekt nimmt farbliche Gestalt an. „Gebrochenes Weiß“ heißt die Zauberfarbe. Weiland sollen die Ersterbauer des Rathauses den „Stadtregierungssitz“ mit dem „gebrochenen Wei“ unübersehbar gemacht haben. Jetzt wird das wieder so sein.Erkennbar auf jeden Fall. Auch ansehnlich? Die Debatten über das historische Farbspiel an dem Gemäuer sind programmiert und bereits angelaufen.
red/Fotos:Marc Reiser
















20.05.2019 • 14:19 Uhr

Nachts Attacke auf Porsche Panamera in Bad Gandersheim - Scheibe zertrümmert

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht bei einem Am
Brink in Bad Gandersheim ordnungsgemäß geparkten Porsche Panamera die Scheibe der Fahrertür zertrümmert. Aus dem Wageninnenraum wurde eine elektronisches Gerät gestohlen. Schadenswert insgesamt rund 2.000 Euro. Die Bad Gandersheimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie bittet um Zeugenhinweise.
Fis/Fotos:Thomas Fischer













20.05.2019 • 14:17 Uhr

Zusatzvorstellung von „Al dente – Ich bin hier le Chef“


Die starke Nachfrage nach Karten für die 61. Gandersheimer Domfestspiele ist ungebrochen, auch für das Studiostück „Al dente! Ich bin hier le Chef“. Jetzt haben sich Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß zu einer Zusatzvorstellung des Schauspielleckerbissens mit Publikumsliebling Fehmi Göklü entschlossen, sie wird am Sonntag, 14. Juli, um 19 Uhr auf der Studiobühne Kloster Brunshausen stattfinden. Die Karten dafür sind ab sofort erhältlich.
Mit „Al Dente! – Ich bin hier le Chef“ serviert Fehmi Göklü auf der Studiobühne Kloster Brunshausen einen Abend voller kultureller Vielfalt, gewürzt mit Musik und angereichert mit einer guten Portion Humor. Küchenchef Albert (Fehmi Göklü) fehlt nur noch eines auf dem Weg zum Olymp des Kochens, er will das, wovon jeder Koch träumt: endlich ein „à la“ vor seinem Namen, sein eigenes Gericht. Das kulinarische Schauspiel in der Inszenierung von Sarah Speiser unternimmt eine Rundreise durch die Mägen Europas mit mancher spitzen Bemerkung zum Zusammenleben der Völker in und um Deutschland: Wer Nudeln bricht, bricht auch Herzen.
Weitere Informationen und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr
sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen.
red/Foto: Domfestspiele/Julia Lormis











20.05.2019 • 09:29 Uhr

Bad Gandersheim/Kreiensen: 19-jährige Skateboardfahrerin verursacht schlimmen Verkehrsunfall - eine Kradfahrerin schwer verletzt

Polizei leitet gegen Skateboardfahrerin, die aus Richtung Heckenbeck kam, ein Verfahren wegen Körperverletzung ein

Am Sonntag vormittag, gegen 10.35 Uhr, befuhr eine Gruppe deutsch/niederländischer Kradfahrer die Bundesstraße 64 von Bad Gandersheim in Richtung Kreiensen. In Höhe der scharfen Linkskurve an der Wahnemühle/ Abzweigung Heckenbeck musste der 73-jährige Anführer der Gruppe sein Krad abrupt abbremsen, da eine 19-jährige aus Heckenbeck kommend die Kontrolle über ihr Skateborad verloren hatte, stürzte und in den Einmüdungsbereich der B 64 rutschte. Die dem abbremsenden Kradfahrer mit ihrem Krad folgende 54-jährige Niederländerin kam dadurch zu Fall und rutschte mit ihrer Harley-Davidson in den Gegenverkehr. Beim Sturz zog sie sich so schwere Verletzungen zu, dass sie einem Krankenhaus zugeführt werden musste, wo sie zunächst stationär verblieb. Die Benutzung von Skateboards im öffentlichen Straßenverkehr ist verboten. Skateboards gelten als Spielgeräte, die auf öffentlichen Starßen nichts verloren haben. Gegen die 19-jährige ist ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Der entstandenen Sachschaden beträgt ca. 4000 Euro.ots










20.05.2019 • 08:58 Uhr

Kreiensen: Drogentour auf Motorroller - und das ohne Helm - Polizei schnappt 18-Jährige mit Cannabis-Tüten

Am späten Samstag Abend gegen 23.10 Uhr, fiel einer Streifenbesatzung des Polizeikommissariats Bad Gandersheim in der Sohnreystraße in Kreiensen ein Motoroller Piaggio auf, dessen Fahrerin keinen Schutzhelm trug. Bei der anschließenden Kontrolle wurde BTM-Beeinflussung bei der 18-jährigen Gandersheimerin festgestellt. Ein Vortest reagierte positiv auf Cannabis. Die 18-Jährige musste sich einer Blutprobe unterziehen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Im Helmfach des Rollers wurden außerdem dreiTüten mit Cannabisanhaftungen festgestellt und sichergestellt. Diese sollen angeblich dem Halter des Rollers gehören.Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmitelgesetz wurden eingeleitet.ots










20.05.2019 • 08:55 Uhr

Kalefeld/Willershausen: Weiterer Einbruch in ein Sportheim - Bargeld gefunden und gestohlen

Ebenfalls in der Nacht zum gestrigen Sonntag wurde in das Sportheim des TSV Willershausen in der Straße An der Wende eingebrochen. Hier gelangten der oder die Täter nach Aufhebeln eines Fensters in die Räumlichkeiten. Entwednet wurde ein kleinerer Bargeldbetrag aus vorgefundenen Geldkassetten. Ob ein Tatzusammenhang zum Einbruch ins Sportheim des SV Harriehausen in der gleichen Nacht besteht, wird von der Polizei geprüft. Auch hier bitte Zeugenhinweise an das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200










20.05.2019 • 08:52 Uhr

Harriehausen: Einbruch in Sportheim - Suchten die Täter Geld? - Polizei bittet u Zeugenhinweise

In der Nacht zum gestrigen Sonntag wurde in das Sportheim des SV Harriehausen im Schwalenbergsweg eingebrochen. Der oder die bsilang unbekannten Täter brachen Fensterund Türen auf und durchsuchten das Innere des Sportheims. Die Tat wurde am Sonntag vormittag von Vereinsverantwortlichen entdeckt und der Polizei Bad Gandersheim gemeldet. Ob und was etwas entwendet wurde, steht bislang nicht fest. Bekanntlich wird in dem Sektor auch ein gaststättenähnlicher Betrieb zeitweise betrieben. Ob der Einbruch in diesem Zusammenhang zu interpretieren ist wird sicherlich ein möglicher Ansatzpunkt für polizeiliche Ermittlungen sein.
Nach bisheriger Darstellung ist ein nicht unerheblicher Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro zu konstatieren, so ein Polizeisprecher. Hinweise von möglichen Zeugen des Einbruchs nimmt die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 entgegen. red












20.05.2019 • 08:45 Uhr

Kleine Wochenvorschau (1. Teil): Vor Europawahl Klimakrisen-Demo in Göttingen - Resolution "Klimanotstand" im Northeimer Kreistag

Es wird viel los sein und passieren in der heute gestarteten Woche vom 20. bis 26. Mai 2019: Am nächsten Sonntag sind Europawahlen. Sie bescheren dem Thema "Europa" plötzlich einen Hype der besonderen Art. Die Wahl wird als bedeutsam eingestuft. Bei den Befürwortern der Europa-Abstimmung als ein Bekenntnis zu einem starken Bündnis als Schwergewicht gegenüber den USA und China. Bei den Europa-Kritikern wird die Volksabstimmung als Protestwahl interpretiert und hochgefahren.

Um die letzten Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren und zu motivieren setzen vor allem Aktivisten bei den Grünen und ihrer Unterstützengruppen auf das Thema "Klima". Zwei Beispiele in dieser Woche: Im Northeimer Kreistag bringen die Grünen einen Resolutionsentwurf über einen angeblichen "Klimanotstand" im Landkreis Northeim ein. Die öffentliche Sitzung (Beginn 15 Uhr) findet zwei Tage vor der Europa-Wahl statt. Ein Schelm, der Böse bei dieser plakativen Initiative der Grünen denkt.

Die zweite spektakuläre Aktion ist ebenfalls am kommenden Freitag, 24. Mai 2019. In Göttingen lautet das Motto "Klimakrise". Hier leistet die Schüler-Initiative Friday for Future den Grünen praktische Schützenhilfe. In Göttingen ist ab 10 Uhr eine Demonstration mit abschließender Kundgebung auf dem Platz vor dem Alten Rathaus (beim Gänseliesel) angekündigt.
red/Foto: Marc Reiser










20.05.2019 • 08:24 Uhr

Billerbeck: Ein Dorf wird endlich glasfaserverkabelt

Nun erreicht der Leitungsausbau für eine optimierte Kommunikationstechnik das niedliche Dorf Billerbeck (Einbeck) im Landkreis Northeim. Dieser Tage ist auf der Hauptverkehrsachse zwischen Kreiensen und der Abzweigung nach Einbeck schwer geschuftet worden. Die Erdarbeiten dienen der Verlegung eines Glasfaserkabels. Damit soll Billerbeck ein schnelleres Internet bekommen. Während der Buddel- und Bauphase ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, erinnert die Bauleitung und bittet um rücksichtsvolle Fahrweise der Autofahrer/innen. Zu besseren Sicherung wird zeitweise eine Baustellenampel eingesetzt.
red/ Fotos: Marc Reiser












20.05.2019 • 08:02 Uhr

Silberne Peitsche“ für Michael Wensing

Er ist 46 Jahre alt, kommt aus Vreden und reitet bereits seit seinem 15. Lebensjahr. Die vorläufige „Krönung“ der Laufbahn als internationaler Amateur kam beim Hardenberg Burgturnier: Der Sieg im Finale um die Silberne Peitsche. Mit der zwölf Jahre alten Stute Vulkana von Gregor Bröcking setzte sich Wensing im Stechen gegen Sabine Dunkel aus Königen und den Vorjahressieger Michael Wittschier aus Prüm durch.

Dem Sieger war die Freude deutlich anzumerken. „Ich trainiere bei Johannes Ehning, der hat uns die ganze Zeit hier begleitet und macht das mit so viel Elan und Leidenschaft“, schwärmte Wensing: „Ich bin so dankbar, dass ich diese tolle Stute von Gregor Bröcking reiten darf. Mein eigenes Pferd - ich hab nur eins - ist in der Zucht.“ Die Silberne Peitsche bleibt somit auf dem Hardenberg, erhält einen neuen Ring mit dem Namen von Michael Wernsing.

Gothaer Trophy für Tobias Meyer

Nicht mal 24 Stunden zuvor freute sich Tobias Meyer diebisch über den Sieg mit Special One in der Gothaer Trophy. „Das ist schon was ganz Besonderes vor so einem Publikum und bei diesem Turnier zu gewinnen.“ Special One vom Gestüt Sprehe bescherte dem Springreiter gleich mehrere Triumphe in den vergangenen Monaten. Der Gothaer Trophy folgte das legendäre Feuerwerk über der Hardenberg BurgRuine für das tausende Zuschauer auf den Turnierplatz strömten und zu Musikklassikern wie u.a. Wish you were here und Dark Side of the Moon ein farbenprächtiges Lichtspektakel erlebten.

Termin des Hardenberg Burgturniers 2020 bekannt gegeben
Die nächste Auflage des Hardenberg Burgturnier findet vom 18. - 21. Juni 2020 statt. Grund dafür sind die Olympischen Spiele in Tokio, die Auswirkungen auf den internationalen Pferdesportkalender haben. Das Burgturnier bereits im April oder Anfang Mai stattfinden zu lassen, ist keine Option für die Veranstalter, weil es für die Garten- und Lifestyleausstellung Klassika viel zu früh wäre. Carl Graf von Hardenberg konnte jetzt also einen Termin ankündigen, der fast exakt dem jahrelang angestammten Termin des Hardenberg Burgturniers entspricht.
Sehr zufrieden zeigten sich die Veranstalter mit der Resonanz auf das Hardenberg Burgturnier. Die Besucherzahlen für Sport und Klassik blieben konstant hoch auf dem Niveau des Vorjahres. Abläufe und Sport begeisterten rundherum.

Ergebnisüberblick Hardenberg Burgturnier
8 CSI3* - Int. Zeitspringprüfung (1,50 m)
1. Julia Plate (Oldendorf/RV Fredenbeck/GER) auf Quidam's Rosé 0.00 / 63.02
2. Tobias Meyer (Neunkirchen-Seelscheid/RUFG Falkenberg e.V./GER) auf Coeur de Lion 22 0.00 / 63.33
3. Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen/RFV Westerkappeln-Velpe-Lotte-Werse/GER) auf Chico Bonito 0.00 / 63.92
4. Kevin Jochems (NT Sevenum - NED/NED/NED) auf Kyamant van't Spieveld 0.00 / 64.73
5. Jan Wernke (Holdorf/RSC Handorf-Langenberg e.V./GER) auf Queen Mary 10 0.00 / 64.86
6. Julia Gorski (Castrop-Rauxel/RFV Alt Marl e.V./GER) auf Catch Me Z 0.00 / 65.18

14 CSI AmA - Int. Zwei-Phasen-Springprüfung (1,20 m)
1. Carl-Philipp Ritter (Kaiserslautern/RSG Barbarossa Kaiserslautern e.V./GER) auf FBW Centfield *0.00 / 34.08
2. Maja Möltgen (Mülheim/Ländl. RFV Kirchhellen e. V./GER) auf Countess of Highfields *0.00 / 36.56
3. Heinz Holbach (Bad Honnef/Reiterfreunde Gut Mankartzhof e.V./GER) auf Rockstar 15 *0.00 / 37.53
4. Claudia Schwöbel (Kirchlinteln/RUFV Lastrup e.V./GER) auf Independent 7 *0.00 / 37.86
5. Philine Widmayer (Hamburg/Nordd.u.Flottbeker RV/GER) auf Quick Jump W *0.00 / 37.93
6. Fynn Lammer (Lünen/RFV St. Georg Werne e. V./GER) auf Raising Storm *0.00 / 39.58

20 CSI AmA - Int. Zwei-Phasen-Springprüfung (1,40 m)
1. Lisa Schwarte (Bochum/TG Schultenhof Bochum e.V./GER) auf Lullaby P. *0.00 / 34.49
2. Jan Schuttert (/NED/NED) auf Good Farming HS *0.00 / 35.59
3. Anna-Lisa Schlüter (Königswinter/RV Beuel Gut Ettenhausen e.V) auf Lambada 249 *0.00 / 37.93
4. Kira Gammersbach (Essen/Warsteiner RV e. V./GER) auf Ultimate Z 2 *0.00 / 42.00
5. Saskia Kobe (Wardenburg/RC Leichttrab Huntlosen e.V./GER) auf Cilla O *4.00 / 30.81
6. Jonas Ossenberg-Engels (Altena/RV Altena e.V./GER) auf Loonar T *4.00 / 38.23

21 CSI AmA - Int. Springprüfung mit Stechen (1,40 m)
1. Michael Wensing (Stadtlohn/RV Vreden e.V./GER) auf Vulkana 5 *0.00 / 48.82
2. Sabine Dunkes (Köngen/LRFV Köngen/GER) auf GK Arielle *4.00 / 47.88
3. Michael Wittschier (Prüm/RSG Prüm e.V./GER) auf Galaxy HS *8.00 / 45.66
4. Saskia Kobe (Wardenburg/RC Leichttrab Huntlosen e.V./GER) auf Graffiti 76 4.00 / 67.28
5. Joana Ossenberg-Engels (Altena/RV Altena e.V./GER) auf Giovanni 192 4.00 / 68.41
6. Ann-Catherine May (Neunkirchen-Seelscheid/Meckenheimer RC e.V./GER) auf Et Vous du Gibet 4.00 / 69.08.
red

Zum Bild: Der Sieger der Silbernen Peitsche Michael Wensing. Foto: Stefan Lafrentz










20.05.2019 • 07:50 Uhr

Northeimer Handballclub weibliche B-Jugend: Ticket zur Vorrunde Oberliga gebucht

Mit toller Einstellung, einer großen Portion Spielfreude und viel Tempo hat die weibliche B-Jugend des Northeimer Handballclubs sich in der ersten Runde der Relegation für die Vorrunde zur Oberliga qualifiziert. Dabei musste die Mannschaft einige Ausfälle verkraften, da mit Mascha Sommer, Pauline Mönkemeyer und Finja Wuttke drei Spielerinnen an diesem Wochenende durch familiäre Feierlichkeiten verhindert waren. Hinzu kamen die kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfälle von Amelie Rohmeyer und Lilli Bierbaum, so dass wir im ersten Spiel mit nur einer Auswechselspielerin antreten mussten. Gegen die JSG Wittingen/Stöcken brauchten die Mädels etwas Zeit sich mit den neuen Gegebenheiten dieser Alterklasse anzufreunden, aber dann nutzte vor allem Greta Pfotzer die sich ergebenden Räume in der gegnerischen Deckung.

Den Grundstein für den ersten Erfolg des Tages bildete vor allem die eigene 5:1-Abwehr. So mussten Alisa Lüer und Neele Pajung, die für Pauline Mönkemeyer ausgeholfen hat, in der zweiten Halbzeit nur zwei Gegentore hinnehmen. Über das gesamte Turnier zeigten hier Cosma Binnewies und Hanna Berke eine hohe Laufbereitschaft und aufmerksame Arbeit im Deckungszentrum. Das zweite Spiel hielt ein Derby bereit, denn auch die HSG Plesse-Hardenberg hatte sich für dieses Turnier qualifiziert. Nun stieß auch Elisa Müller zum Kader, die den Gegner von Minute eins an ihre Qualitäten im Umschaltspiel spüren ließ. Gemeinsam mit einer aufmerksamen Nieke Kühne und dynamischen Johanna Starre drückte die Mannschaft das Gaspedal durch und spielte sich zwischenzeitlich in einen kleinen Rausch.

Mit dieser Konsequenz wurde ein deutlicher Sieg gegen den Lokalrivalen eingefahren. Mit dem dritten Gegner, der JSG Allertal, stand uns der augenscheinlich schwerste Gegner gegenüber. Dementsprechend toll war der Einsatz von Finja Wuttke, die ihre Vorbereitungen für ihre Konfirmation unterbrochen hatte und uns nach Süpplingen gefolgt war. Diese weitere Option auf dem Spielfeld zeigte ihre Wirkung, da die Spielanteile auf mehrere Schultern verteilt werden konnte und Finja im 1:1 erfolgreich war. Die Mädels trafen fast immer die richtige Entscheidung auf dem Spielfeld, zudem zeigte Emily Wehrmaker viel Zug zum Tor. Für den krönenden Abschluss sorgte Lena Lorenz mit einem sicher verwandelten Sieben-Meter.

Mit diesem Sieg hatte die Mannschaft dann bereits die Teilnahme an der Vorrunde Oberliga gebucht und so nutzen wir das letzte Spiel gegen den Ausrichter HSV Warberg/Lelm, um die Belastung zu verteilen und verschiedene Formationen in der Deckung auszuprobieren. Zum Ende des Spiels ging den Mädels dann ein wenig die Konzetration aus, so dass ein Unentschieden zu Buche stand. Allerdings forderten es de Durchführungsbestimmungen, dass auch an dieser Stelle noch ein Sieben-Meter-Werfen stattfinden musste. Dieses Duell entschied der Gegner für sich und wir beendeten den Tag mit 7:1 Punkten, einem positiven Torverhältnis von 27 und der besten Abwehr. Die Mädels haben in diesem Turnier eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und mit ihrem riesigen Potential angedeutet wo der Weg hinführen kann.
Es spielten: Alisa Lüer (Tor), Neele Pajung (Tor), Nieke Kühne (22 Tore), Johanna Starre (13 Tore), Elisa Müller (10 Tore), Emily Wehrmaker (10 Tore), Hanna Berke (4 Tore), Lena Lorenz (4 Tore), Finja Wuttke (3 Tore), Greta Pfotzer (1 Tor), Cosma Binnewies.

red/ok/Foto: ok










19.05.2019 • 22:14 Uhr

A7 um 1.30 Uhr: Unfallautos krachen zusammen - Ursache Krankheitsfall einer 21-Jährigen aus Seesen - Drei Verletzte

Am Sonntag, gegen 01:30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Kassel in Höhe Bockenem ein Verkehrsunfall. Eine 21-jährige Fahrerin aus Seesen fuhr mit ihrem Pkw VW Polo die A7 in Richtung Kassel und kam aufgrund eines Krankheitsfall ins Schleudern. Hierbei kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit dem Pkw Opel Astra einer 26-jährigen Fahrerin aus Beverungen. Beide Fahrzeuge schleuderten über 100 Meter auf der Autobahn und schlugen in der Betongleitwand ein. Beide Pkw wurden komplett beschädigt. Trümmerteile waren auf den gesamten 100 Meter verteilt. Bei dem Verkehrsunfall verletzten sich die beiden Fahrzeugführerinnen und eine 33-jährige Beifahrerin des Opel Astras. Der geschätzte Gesamtschaden betrug 15000 Euro. Zur Bergung der Personen, der Absicherung und zum Aufräumen der Unfallstelle war die FFW Bockenem, die FFW Rhüden und Mitarbeiter von Via Niedersachsen eingesetzt. Die drei Verletzten wurden durch drei eingesetzte RTW in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Während der Unfallaufnahme war die A7 für zwei Stunden in Fahrtrichtung Kassel voll gesperrt. die/Foto: Polizei












19.05.2019 • 18:38 Uhr

Nörtener Burgturnier 2019: Alles vom Feinsten

Heute, Sonntag, 19. Mai 2019, nachmittags: In der vollbesetzten Arena geht es gerade in die Entscheidung um die Goldene Peitsche 2919. Im gräflichen Schlosspark flanieren edel angezogene Menschen mit artigen Kids und frisierten Hunden unter einer herrlichen Sonne an den weißen Spitzzelten vorbei. Anderen lassen sich unter riesigen Sonnenschirmen auf Stühlen oder in Liegestühlen nieder. Crêpes, Flammlachs und Handbrot bieten sich als Zwischendurch-Imbiss an. Dazu ein Glas eiskalte Erdbeerbowle oder Sektchen oder Cocktail mit und ohne A-Beschleuniger. Alles vom Feinsten beim Finaltag des Burgturniers in Nörten. Mein Zusatzauftrag: Eine Rosenschere ordern. Die "Königin" unter den Scheren, so preist sie der dickleibige Verkäufer an. Auch das ist alles vom Allerfeinsten...
red/Fotos: Marc Reiser


















19.05.2019 • 18:28 Uhr

Finjas großer Coup - Goldene Peitsche beim Hardenberg Burgturnier gewonnen - 23-jährige Amazone gewinnt überraschend spektakulären Wettbewerb

Die Zuschauer waren völlig aus dem Häuschen und erhoben sich von den Plätzen, die Reiterin bekam das Strahlen nicht mehr aus dem Gesicht und streichelte und küsste ihr Pferd: Mit einer 36,55 Sekunden schnellen und fehlerfreien Runde gewann die erst 23 Jahre junge Amazone, die in Hüddesum aufgewachsen ist und auf der Anlage Familie Müter in Königslutter arbeitet, die „Goldene Peitsche“ im Preis der Hardenberg Distillery & des Glaswerkes Ernstthal. Also praktisch ein „Homerun“ für die smarte Blondine und ihren A crazy Son of Lavina, der aus der Zucht von Vater Franz Bormann stammt.

„Das ist im Prinzip unser Heimturnier: mein Opa war hier am Start, mein Papa war hier am Start und jetzt ist es unserer Familie gelungen, mal die Goldene Peitsche zu gewinnen und das auch noch mit einem selbst gezogenen Pferd….“ japste Finja Bormann, nachdem sie aus einer Flut von Umarmungen wieder aufgetaucht war. „Heute Abend wird Ausnahmezustand sein“, ist sich die Springreiterin und angehende Grundschullehrerin sicher. Wie sehr die Zuschauer auf den ausverkauften Tribünen hinter dem Paar aus der Region stehen, wurde in jedem Springen deutlich. „Also wenn ich mit ihm in den Parcours komme, dann merke ich auch seine Ungeduld, er will loslegen“, lacht Finja Bormann, „die Atmosphäre trägt uns beide.“

Schwerer Großer Preis

Nur fünf Paaren von 50 gelang der Sprung ins Stechen, darunter die Nationenpreisreiter Billy Twomey (Irland) und Werner Muff (Schweiz). Auch Tobias Meyer (Löningen), Sieger der Gothaer Trophy lieferte mit Gain Line, den er erst seit Mittwoch vor dem Hardenberg Burgturnier im Stall hat, eine reife Leistung ab und wurde Zweiter. „Ich hatte ein gutes Gefühl, der Franzose Simon Delestre hat Gain Line vorher geritten und ich sitze auf einem top-ausgebildeten Pferd“, freute sich Meyer über den zweiten Rang im Großen Preis. Ein wenig sehnsüchtig schaute auch Werner Muff auf die Goldene Peitsche mit dem markanten Keilerkopf. Muff wurde mit Jolie vh Molenhof Dritter: „Finja hätte nichts besser machen können - sie hat verdient gewonnen“, stellte Muff fest, „ich war auch schon hinter ihrem Bruder hier mal Zweiter, also darauf muss man sich bei den Bormanns eben einstellen. Aber ich werde weiter versuchen, die Goldene Peitsche zu gewinnen.“ In der Schweiz gäbe es sehr schöne Turniere, allerdings keines, das so ist wie das Hardenberg Burgturnier: „Das Stadion, die vielen Leute, die freundliche Atmosphäre ist schon etwas Besonderes.“

Die nächste Gelegenheit, die Goldene Peitsche zu gewinnen, haben die Verfolger von Finja Bormann im Jahr 2020, dann vom 18. bis 21. Juni. Im Olympiajahr findet das Hardenberg Burgturnier einen guten Monat später als gewohnt statt.

7 Ergebnis Großer Preis der Hardenberg Distillery & des Glaswerkes Ernstthal, Internat. Springen mit Stechen (1,50m) um die „Goldene Peitsche)
Finja Bormann (Königslutter), A crazy Son of Lavinia 0/ 36,55
Tobias Meyer (Löningen), Gain Line 0/ 37,82
Werner Muff (Schweiz), Jolie vh Molenhof 0/ 40,18
Billy Twomey (Irland), Chat Botte E.D. 0/ 40,66
Hendrik-Jan Schuttert (Niederlande), Expensive 8/ 41,36
Manuel Fernandez-Saro (Spanien), Vodka Star 1/ 67,98 (im Umlauf)
9 Internat. Springen Kl. S „Letzte Chance“ (1,40m)
Elisabeth Kruse (Balve), Bakar DKG 1/ 78,11
Gerald Nothdurft (Moringen), Never Walk Alone 4/ 64,76
Roman Duchac (Tschechien), Leokadia 4/ 65,87
Vladimir Tuganov (Russland), Tulum 4/ 66,71
Gerrit Flücken (Montabaur), Canberra 4/ 67,76
Dennis Heyer (Cappeln), Strombuli 4/ 69,07

red

Zum Bild: Finja Bormann gewinnt die Goldene Peitsche! Foto: Stefan Lafrentz










19.05.2019 • 18:18 Uhr

Junge Szene: Workshop gegen Cybermobbing im Jugendzentrum "Phoenix"

Mobbing ist leider eines der weit verbreiteten Probleme unserer Gesellschaft. Ob in der Schule, am Arbeitsplatz, oder im Netz, immer wieder gibt es Menschen, die sich die Schwächen anderer zu nutze machen um sich selbst stark zu fühlen. Diese wiederliche Art der Machtdemonstration schmerzt, zerstört Menschen und kann sie in ihrer Verzweiflung bis in den Suizid (Selbstmord) treiben.
Wir sollten unseren Blick schärfen bevor wir urteilen, denn nicht immer sind die Dinge so wie sie scheinen.
Zu diesem Thema möchte unser Netzwerk auf eine Veranstaltung des christlichen Jugendzentrums "Phoenix" in Wrescherode hinweisen.
Am kommenden Freitag 24. Mai 2019 von 16.30 Uhr bis 18 Uhr geht es in einem Workshop um Cybermobbing. Facebook, Instagram, WhatsApp, Snapchat, etc. sind gängige Treffpunkte im Web, die schnell zum Albtraum werden können.
Interessierte sind herzlich in´s "Phoenix" (Landwehr 13 in Wrescherode) eingeladen. Die Veranstaltung ist nach ergänzenden Angaben der Organisation kostenlos und bedarf keiner Voranmeldung. red/Sreenshot Polizei










19.05.2019 • 13:22 Uhr

Feuerwehr Borgentreich (Kreis Höxter) bei heftigem Baumunfall mit schwerverletzter Person im Einsatz

Am gestrigen Nachmittag um ca. 16:10 Uhr wurden die Feuerweheren Natzungen, Borgholz und Borgentreich (Kreis Höxter) zu einem Verkehrsunfall zwischen Natzungen und Schweckhausen gerufen. Auf der Landesstraße 837 war ein PKW gegen einen Baum, auf der rechten Fahrbahnseite, geprallt. Der PKW kam, dann völlig zerstört, ca. 50 Meter weiter links der Fahrbahn, auf einem Acker zum stillstand. Die schwer verletzte Frau wurde durch den Rettungsdienst, schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr, aus dem Fahrzeug geborgen. Es war nicht klar ob die Frau alleine mit dem Fahrzeug unterwegs war. Direkt im PKW befand sich keine Person mehr aber durch den starken Aufprall und dem Zerstörungsgrad des Fahrzeuges bestand die Möglichkeit, das weitere Personen aus dem Unfallfahrzeug herausgeschleudert wurden. Die Feuerwehkräfte suchten daraufhin die nahe Umgebung ab. Aber es wurde glücklicherweise niemand mehr gefunden. Weiterhin wurde der Rettungsdienst durch Feuerwehrkräfte unterstützt. Die Patientin wurde dann mit dem Hubscharuber der Bundespolizei CHR 7 in das Klinikum Kassel geflogen. Die Feuerwehr war mit 32 Kammeraden sofort zur Stelle und im Einsatz. Weiterhin war der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes des Landkreises Höxter vor Ort. ots/Foto: Polizei










19.05.2019 • 13:13 Uhr

Reisebus mit Schulklasse aus Hannover auf der A7 innerhalb einer Baustelle gestrandet - Vollsperrung, um Kinder wegzuschaffen

Ausgerechnet an einem Freitagnachmittag, es war der 17. Mai, gegen 16.06 Uhr, melden Verkehrsteilnehmer einen liegengebliebenen Reisebus im Baustellenbereich der BAB 7, Gemeinde Holle, in Fahrtrichtung Kassel.
Aufgrund eines geplatzten Reifens auf der linken Seite kommt der Reisebus in einer engen Baustelle zum Stehen und kann nicht mehr bewegt werden.
Der Reisebus war mit einer Schulklasse (insgesamt 39 Kindern im Alter zwischen 10-15 Jahren) sowie 6 Betreuern besetzt und auf dem Weg von Hannover nach St. Andreasberg im Harz unterwegs. Sofort wurde entschieden, dass die Kinder/Jugendlichen schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich Autobahn abtransportiert werden mußten. Nach Rücksprache mit dem Ortbrandmeister der FF Holle wurden die Kinder durch die örtlichen Feuerwehren zum nahegelegenen Campingplatz "Seecamp" nach Derneburg verbracht. Um die Kinder und Betreuer gefahrlos umsteigen und transportieren zu können, wurde die Autobahn jetzt vollgesperrt.
Der Reisebus wurde von der Bockenemer Abschleppfirma geborgen und abtransportiert. Verletzt wurde vor und während des Einsatzes glücklicherweise niemand.
Nach eineinhalb Stunden wurde die Sperrung aufgehoben und der sich mittlerweile 11km lange gebildete Rückstau baute sich langsam ab.
Die Schulklasse konnte nach einer Stunde Wartezeit auf dem Campingplatz "Seecamp" Derneburg die Fahrt zum Zielort mit einem Ersatzbus fortsetzen. ots











19.05.2019 • 13:06 Uhr

Schlafende Jugendliche aus Bad Gandersheim am Prinzenteich von Räubern überfallen - Täter prügeln mit Teleskopschlagstock zu

Die Goslarer Polizei teilt soeben mit:
Mindestens zwei unbekannte Täter schleichen sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in ein Nachtlager, welches neun Heranwachsende aus Bad Gandersheim am Ufer des Prinzenteichs bei Buntenbock (liegt in der Nähe von Clausthal Zellerfeld) eingerichtet hatten. Während alle aus der Gruppe schliefen versuchte ein unbekannter Täter die abgelegten Rucksäcke zu entwenden. Bei der Tatausführung wurde der Täter von einem der Anwesenden der zufällig erwachte entdeckt. Während der anschließenden Verfolgung konnte der flüchtige Täter gestellt werden. Als der Täter von seinem Verfolger festgehalten wurde, kam ein zweiter bis dahin unbemerkter Täter aus der Dunkelheit hinzu und schlug mit einem Teleskopschlagstock auf das Opfer ein. Das Opfer erlitt glücklicher Weise nur leichte Verletzungen. Beide Täter entkamen danach unerkannt und ohne Beute. Zeugenhinweise und/oder sonstige sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Oberharz.ots










19.05.2019 • 13:01 Uhr

Northeim Westliche Entlastungsstraße: Wieder Unfall mit Leicht- und Schwerverletzten - Verletzter Hund musst in Tierklinik

Am vorigen Freitag, gegen 14.55 Uhr, befuhr ein 50-jähriger Northeimer mit seinem Pkw Renault Megane die Westliche Entlastungsstraße aus Richtung Sollingtor kommend in Richtung B3. Als Beifahrerin befand sich eine 34-jährige Northeimerin mit ihrem Hund ebenfalls im Pkw. In Höhe der Straße Lange Lage wollte der Northeimer in diese einbiegen und übersah dabei den aus Richtung B3 entgegenkommenden 41-jährigen Uslaraner mit seinem Pkw Audi A4, der sich hinter einem vorausfahrenden Pkw befand. Im Kreuzungsbereich Westliche Entlastungsstraße / Lange Lage kam es daraufhin zu einem Zusammenstoß der beiden Pkw. Durch den Unfall wurden beide Fahrzeugführer leicht, sowie die 34-jährige Beifahrerin im Pkw des Unfallverursachers schwer verletzt. Die Insassen aus dem Renault Megane wurden mit dem Rtw ins Krankenhaus nach Northeim verbracht. Der Hund der 34-jährigen Northeimerin wurde ebenfalls verletzt und wurde der Tierklinik Northeim zugeführt. An den Kraftfahrzeugen entstanden Schäden in Höhe von insgesamt ca. 8000 Euro. Durch den Unfall ausgelaufene Flüssigkeiten wurden durch eine Spezialfirma von der Fahrbahn entfernt. schw










19.05.2019 • 12:49 Uhr

Klimawirkungsstudie Niedersachsen – Lies: Studie belegt erhebliche Folgen des Klimawandels - Rechtfertigt das Ausrufung eines "Klimanotstandes" für den Landkreis Northeim?

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat die „Klimawirkungsstudie Niedersachsen“ veröffentlicht. Die Studie bildet neben dem Klimareport des DWD aus Juni 2018 eine weitere Datengrundlage für die Anpassung an die Klimafolgen. Die ermittelten Daten belegen, dass der Klimawandel Grundwasser, Böden und Oberflächengewässer in Niedersachsen massiv beeinträchtigt. So wird beispielsweise die Grundwasserneubildung im Sommer abnehmen. Zugleich muss jedoch ein erhöhter Wasserbedarf, zum Beispiel für die Feldberegnung, bedient werden.

Im Landkreis Northeim ist angesichts einer Initiative der Grünen im Northeimer Kreistag eine Debatte über Konsequenzen aus der Studie entfacht. Die Grünen wollen über einen "Klimanotstand" im Landkreis Northeim beraten. Im Kreistag haben sie einen Resolutionsentwurf eingebracht. "Eine richtige Konsequenz!", sagen die Befürworter; eine "abgekupferte Wahlkampfaktivität im Vorfeld der Europawahlen" kommentieren Kritiker den Aktionismus. Die neue Begrifflichkeit vom angeblichen "Klimanotstand" wird aktuell auf allen Ebenen von bestimmten ideologischen Interessen angeschoben.
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Zu der Klimawirkungsstudie Niedersachsen heißt es vom Umweltministerium weiter:
„Auswirkungen der zunehmenden Erderwärmung waren beispielsweise in den letzten beiden Jahren die Extremwetterlagen. Und in diesem Jahr scheint sich die Trockenheit aus 2018 fortzusetzen“, sagte Umwelt- und Klimaschutzminister Olaf Lies. „Die Studie ist ein weiterer Baustein, um Niedersachsen mittelfristig auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Unter anderem werden wir anhand der erhobenen Daten die ‚Niedersächsische Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels‘ fortschreiben. Klimaschutz ist das einzige wirkliche Instrument um den weiteren drohenden Folgen eines Klimawandels wirksam zu begegnen. Im Moment kämpfen wir nur mit den Folgen der CO2-Emissionen der Vergangenheit.“

Die Klimawirkungsstudie wurde im Auftrag des Umweltministeriums vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erarbeitet. Die Studie betrachtet den zukünftigen Einfluss des Klimawandels auf die Bereiche Boden, Grundwasser und Oberflächengewässer. Karten, die die Veränderung und die regionale Betroffenheit im Bereich der Böden, des Grundwassers und der Oberflächengewässer durch den Klimawandel für die nahe (2021-2050) und die ferne Zukunft (2071-2100) zeigen, können für eigene Anwendungen nutzbar gemacht werden. Diese Zukunftsprojektionen können zum Beispiel in die Regionalen Raumordnungsprogramme (RROP) eingebunden oder zur Planung von Klimaanpassungsmaßnahmen herangezogen werden. Zielgruppe sind Niedersächsische Kommunen, Fachbehörden, Landwirte, Beregnungsverbände und weitere Interessenten.

Das Klimakompetenznetzwerk arbeitet aktuell daran, die Ergebnisse der Klimawirkungsstudie in leicht verständlichen Faktenblättern zusammenzufassen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










19.05.2019 • 12:40 Uhr

Zoff um Mietshaus: Nötigung und versuchte gefährliche Körperverletzung

Am vorigen Freitag, 17.Mai, gegen 17.15 Uhr kam es im Verlauf einer Hausübergabe in einem Northeimer Ortsteil, in der Unteren Dorfstraße, zu einer Nötigung und einer versuchten gefährlichen Körperverletzung. Wegen Unstimmigkeiten rund um die Rückgabe des gemieteten Hauses an den Eigentümer sollte die Polizei zur Klärung der Sachlage, die sich auf dem Innenhof des gemieteten Anwesens abspielte, hinzugezogen werden. In der Folge setzte sich der 55-jährige Mieter in seinen Pkw und versuchte den Hof zu verlassen. Dieses versuchte der 54-jährige Ehemann der Vermieterin zu verhindern, indem er das Tor des Hofes schließen wollte. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte der 54-jährige verhindern, dass er von dem Pkw des ehemaligen Mieters, der auf ihn zugefahren kam, angefahren wurde. Der 55-jährige Ex-Mieter muss sich nun wegen Nötigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten.schw











19.05.2019 • 12:36 Uhr

Northeim: Vom großen Unbekannten Geld aus Ladenkasse eines Frisörsalons entwendet

Tatort: Northeim, Mühlenstraße, Tatzeitraum: Freitag, 17.Mai, 18.15 Uhr bis Samstag, 18.Mai, 07.45 Uhr: Auf bislang unbekannte Art und Weise entwendete ein bislang unbekannter Täter aus der Ladenkasse eines in der Mühlenstraße in Northeim ansässigen Frisörgeschäftes die Tageseinnahme in Höhe von ca. 280,- EUR. Als Angestellte des Geschäftes am Freitag nach Geschäftsschluss, gegen 18.15 Uhr die Geschäftsräume verließen und ordnungsgemäß verschlossen, wurden die Einnahmen des Tages in der verschlossenen Ladenkasse des Geschäftes belassen. Als die Angestellten am Samstag, 18Mai, gegen 07.45 Uhr wieder zum Frisörgeschäft zurückkehrten, stellten sie fest, dass das am Vortag deponierte Geld nicht mehr vorhanden war. Hinweise auf den oder die Täter liegen bislang nicht vor.schw










19.05.2019 • 10:19 Uhr

Überwältigende Stimme der sylphe - Erster Auftritt der Piaf-Darstellerin Sylvia Heckendorn in Bad Gandersheim

Kulinarisches und Kultur auf ganz hohem Niveau. Samstag Abend bot sich diese Kombination auf einer Sonderveranstaltung des E-Center in Bad Gandersheim. Dirk Scheuner hatte seine Gäste zum traditionellen Spagelbüffet eingeladen. Im Rahmen der Kooperation von E-Center und den Gandersheimer Domfestspielen hatte Festspiel-Intendant Achim Lenz ein Arrangement mit der Piaf-Darstellerin Sylvia Heckendorn ermöglicht. Die Sängerin und Schauspielerin, begleitet am Klavier vom musikalischen Leiter der Festspiele, Ferdinand von Seebach, brillierte vor ihrem kleinen, aber feinen Publikum mit mehreren Chansons über Liebe und Leidenschaft. Eine fantastische Einstimmung durch die außergewöhnliche Sängerin für ihr Engagement als Hauptdarstellerin in dem Musical „Spatz und Engel“, Premiere am 21.Juni 2019, 20 Uhr, auf der großen Bühne vor der Stiftskirche. Aber, hören und sehen Sie bitte selbst... Diese faszinierende Sängerin wird die Festspielbesucher und -besucherinnen in ihren magischen Bann ziehen!
red/Fotos/Video: Thomas Fischer


















19.05.2019 • 10:05 Uhr

Wieder nächtliche Randale im Bad Gandersheimer Kurviertel mit Schäden

Sie kamen eine Stunde nach Mitternacht: Unbekannte zogen heute Nacht grölend durch die Kuranlagen und randalierten. Das Schachfigurenhäuschen wurde umgestoßen. Diverse Gegenstände warfen die enthemmten Vandalen in die Gande. Anwohner, die vom Lärm aufwachten, reagierten empört. Sonntagmorgen wurden erste Beschädigungen sichtbar.Das dürfte die Polizei auf den Plan rufen.
red/Fotos:Marc Reiser













19.05.2019 • 09:36 Uhr

Polizei räumt Sitzblockade gegen "Die Rechte" von der Straße ab - Großeinsatz der Polizei ansonsten ohne Zwischenfälle beendet

Am Samstag haben in Hildesheim mehrere versammlungsrechtliche Aktionen stattgefunden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Hildesheim und das "Bündnis gegen Rechts" versammelten sich um 11 Uhr in der Nordstadt an der Martin-Luther-Kirche. Mit ca. 1500 Demonstranten ging der Aufzug die Martin-Luther-Straße entlang, auf der sich zwischenzeitlich bis zu 130 Personen niederließen und die Fahrbahn blockierten.

Der überwiegende Teil der Versammlung zog wie geplant weiter zum Platz an der Lilie und konnte dort gegen 15:15 Uhr nach einer Abschlusskundgebung die Versammlung beenden.

Ca. 120 Personen blockierten weiterhin die Martin-Luther-Straße, um zu verhindern, dass der angezeigte Aufzug der Partei "Die Rechte" die bestätigte Route zurücklegen konnte. Die zweite Versammlung mit 17 Teilnehmenden startete daher zwar wie geplant um 14 Uhr am Bahnhof, musste ihren Aufzug jedoch in der Martin-Luther-Straße, etwa in Höhe Hochkamp, unterbrechen.

Die Personen in der Martin-Luther-Straße wurden durch die Einsatzkräfte mehrfach aufgefordert, die Straße zu räumen, diesen Aufforderungen kamen sie nicht nach, so dass die ca. 120-köpfige Gruppe als eigenständige Versammlung eingestuft wurde. Da auch weitere Aufforderungen, die Straße frei zu geben, missachtet wurden, löste die Polizei diese Versammlung auf und begann die Fahrbahn zu räumen. Entsprechende Ermittlungsverfahren nach dem Niedersächsischen Versammlungsgesetz hat die Polizei eingeleitet.

Die Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer der Versammlung der Partei "die Rechte" entschieden sich schließlich über die bereits zurückgelegte Strecke zum Bahnhof zurückzukehren. Gegen 17:40 Uhr war auch diese Versammlung beendet.

Der Einsatzleiter Uwe Ippensen zieht nach Einsatzende folgendes Fazit:
"Unser Auftrag war es, allen Personen eine friedliche Teilnahme an ihren Versammlungen zu ermöglichen. Das ist uns zunächst für beide Versammlungen gelungen.
Wir bedauern allerdings sehr, dass einige Personen ihr Recht auf Versammlungsfreiheit dazu missbraucht haben, andere an diesem Recht zu hindern. Damit haben sie polizeiliche Maßnahmen ausgelöst, bei denen wir keinen Ermessensspielraum mehr hatten.
Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hildesheim - insbesondere für die Bewohner der Nordstadt - hatte dies eine wesentlich längere Beeinträchtigung zur Folge, als wir erhofft und erwartet haben."ots










19.05.2019 • 09:29 Uhr

Verdächtige Postsendung erwies sich als harmloses Altpapier - Entwarnung in Hann. Münden

Im Zusammenhang mit dem Eingang eines verdächtigen Briefes am Freitagmorgen (17.05.19) gegen 09.00 Uhr beim Amtsgericht Hann. Münden konnten die Behörden am Mittag gegen 12.35 Uhr Entwarnung geben.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei Hann. Münden den Bereich rund um den Gebäudetrakt sowie einen Teil der an der Gebäuderückseite vorbeiführenden Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße (zwischen den Einmündungen Am Plan und Dielengraben) für den Fahrzeug- und Personenverkehr gesperrt. Auch der öffentliche Personennahverkehr wurde umgeleitet.

25 Mitarbeiter des Amtsgerichtes mussten den Gebäudetrakt verlassen. Sie wurden ins Wochenende geschickt. 33 Kinder und neun Betreuer/innen eines unmittelbar angrenzenden Kindergartens wurden von der Stadt Hann. Münden in der Rathaushalle untergebracht.

Eine intensive Begutachtung durch die zuvor angeforderten Delaborierer des LKA Niedersachsen ergab schließlich, dass von dem Brief keine Gefahr ausging. In dem Kuvert befanden sich u. a. mehrere Karten aus Karton und anderes beschriebenes Papier.

Ein vorsorglich am Einsatzort bereitstehender Sprengstoffspürhund der Polizeidirektion Göttingen kam nicht zum Einsatz.

Die Polizei Hann. Münden war für die erforderlichen Absperr- und Verkehrsmaßnahmen mit 15 Beamtinnen/Beamten im Einsatz.jk










19.05.2019 • 09:23 Uhr

Favorit siegt! Beim Hardenberg Burgturnier auf`s richtige Pferd gesetzt - Markus Beerbaum

Das war ganz nach dem Geschmack der Reitsportfans beim Hardenberg Burgturnier: Markus Beerbaum - aufgewachsen in Adelebsen und 2018 Gewinner der „Goldenen Peitsche“ - gewann am Samstag das Championat von Nörten-Hardenberg, präsentiert von MITSUBISHI MOTORS in Deutschland.. Mit dem zehn Jahre alten Westfalenwallach Calle war Beerbaum in 38,91 Sekunden deutlich schneller als seine Mitbewerberinnen auf Rang zwei und drei - Finja Bormann (Lutterberg) und die Britin Jessica Mendoza.

„Es sind mehrere Fehler vorher passiert, so dass ich wusste, was ich machen muss. Ich habe ein sehr erfahrenes und sehr schnelles Pferd und deswegen konnte ich mir das so ein bisschen einteilen“, sagt der Championatssieger. Calle zählt eigentlich zum Pferdebestand von Ehefrau Meredith Michaels-Beerbaum. „Meine Frau hatte ein bisschen Verletzungspech mit Pferden und deswegen hat sie gesagt, dass Calle ja für mich gut geeignet wäre“, lacht der Niedersachse. Für den Großen Preis der Hardenberg Distillery & des Glaswerkes Ernstthal plant Beerbaum mit einem anderen Pferd, das er erst seit wenigen Monaten hat.

Beerbaum stapelt tief

Ob Carl Graf von Hardenberg mit Blick auf die „Goldene Peitsche“ nach dem Championatsgewinn etwas nervös geworden sei, vermochte Beerbaum nicht genau zu sagen. „Ich glaube fast er war eher erleichtert“, so Beerbaum verschmitzt, „die Wahrscheinlichkeit, dass es mir gelingt nach dem Championat und dem Sieg im vergangenen Jahr nochmal den Großen Preis zu gewinnen, ist ja nicht so hoch…“

Finja Bormann war rundherum zufrieden mit A Crazy Son of Lavinia: „Er reagiert immer auf die Atmosphäre und war ganz bei der Sache“. Auch am Sonntag wird der zwölf Jahre alte Wallach seine junge Reiterin durch die Hauptprüfung des Tages tragen. Jessica Mendoza hingegen verzichtet auf den Großen Preis: „Sam de Bacon ist von Natur aus nicht das schnellste Pferd. Ich bin sehr glücklich wie er das heute gemacht hat und damit lassen wir es gut sein.“

„Gewonnen“ - hocherfreute Japanerin

Eine Amazone aus Japan freute sich am Samstagvormittag über den Sieg im Preis der Gemeinde Nörten-Hardenberg. Die 28-jährige Springreiterin Hikaru Yoshizawa und Clicksem ließen der Konkurrenz keine Chance: „Das ist eines meiner Lieblingsturniere hier“ schwärmte Yoshizawa. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio steigt bei den japanischen Reiterinnen und Reitern die Anspannung - Olympia im eigenen Land ist für alle ein großes Ziel.red

Zum Bild: Markus Beerbaum siegt im Championat von Nörten-Hardenberg. Foto: Stefan Lafrentz

Ergebnisüberblick Hardenberg Burgturnier
3 CSI3* - Int. Punktespringprüfung mit Joker (1,40 m)
1. Hikari Yoshizawa (Kinrooi/JPN) auf Clicksem 65.00 / 48.75
2. Jana Wargers (Ibbenbüren/RFV Greven e.V.) auf Theoreme du Desir 65.00 / 48.92
3. Friso Bormann (Harsum/RFV Harsum u. Umg. e.V.) auf Qufocolo crazy stud 65.00 / 49.71
4. Julia Gorski (Castrop-Rauxel/RFV Alt Marl e.V.) auf Catch Me Z 65.00 / 50.11
5. Mylene Diederichsmeier (Wistedt/RV Aller-Weser) auf Lillifee 142 65.00 / 50.49
6. Hendrik Dowe (Heiden/ZRFV Heiden e.V.) auf Conchita S 65.00 / 51.29

4 CSI3* - Int. Springprüfung mit Stechen (1,50 m)
1. Markus Beerbaum (Thedinghausen/RV Aller-Weser) auf Calle 67 *0.00 / 38.91
2. Finja Bormann (Harsum/RC Elmgestüt Drei Eichen e. V.) auf A crazy son of Lavina *0.00 / 41.06
3. Jessica Mendoza (GBR) auf Sam De Bacon *0.00 / 42.01
4. Maximilian Lill (Hennef/PSG Schweizer Hof e.V.) auf Cita Z 4 *4.00 / 40.74
5. Werner Muff (SUI) auf Jolie vh Molenhof *4.00 / 41.31
6. Rene Dittmer (Stade/RV Harsefeld u.Umg.) auf Chesney 3 *8.00 / 36.29

5 CSI3* - Int. Springprüfung Fehler/Zeit (1,45 m)
1. Guido Jun. Klatte (Lastrup/RG Klein Roscharden) auf Corisanto 0.00 / 54.97
2. Oliver Lemmer (Lohmar/Turnierfreunde Lohmar e.V.) auf Quibell 26 0.00 / 55.97
3. Gerald Nothdurft (Friedland/Ländl. RFV Moringen u.U. e.V.) auf Djembe van het Schaarbroek 0.00 / 56.58
4. Michael Jung (Horb/RSG Altheim) auf Dante RZ 0.00 / 57.03
5. Billy Twomey (IRL) auf Kimba Flamenco 0.00 / 60.75
6. Jaqueline Bührmann (Friesoythe/RUFG Falkenberg e.V.) auf Jamela 2 0.00 / 61.45

17 CSI AmA - Int. Zwei-Phasen-Springprüfung (1,35 m)
1. Faye Füllgraebe (Horb/RSG Altheim) auf Quebec 48 *0.00 / 27.75
2. Ann-Catherine May (Neunkirchen-Seelscheid/Meckenheimer RC e.V.) auf Curly 70 *0.00 / 29.08
3. Paulina Adamiec (Opole/POL) auf Covergirl Du Toultia *0.00 / 31.67
4. Carl-Philipp Ritter (Kaiserslautern/RSG Barbarossa Kaiserslautern e.V.) auf FBW Centfield *0.00 / 31.70
5. Philine Widmayer (Hamburg/Nordd.u.Flottbeker RV) auf Casquintero *0.00 / 31.89
6. Carlota Castellvi Lopez (/ESP) auf Casiopeia *0.00 / 32.66

19 CSI AmA - Int. Springprüfung Fehler/Zeit (1,40 m)
1. Ann-Catherine May (Neunkirchen-Seelscheid/Meckenheimer RC e.V.) auf Et Vous du Gibet 0.00 / 60.43
2. Michael Wittschier (Prüm/RSG Prüm e.V.) auf Galaxy HS 0.00 / 65.08
3. Michael Wensing (Stadtlohn/RV Vreden e.V.) auf Vulkana 5 0.00 / 65.58
4. Sabine Dunkes (Köngen/LRFV Köngen) auf GK Arielle 0.00 / 65.78
5. Joana Ossenberg-Engels (Altena/RV Altena e.V.) auf Giovanni 192 0.00 / 65.87
6. Carl-Philipp Ritter (Kaiserslautern/RSG Barbarossa Kaiserslautern e.V.) auf Santa Fee 164 0.00 / 70.41

Zum Bild: Markus Beerbaum siegt im Championat von Nörten-Hardenberg. Foto: Stefan Lafrentz










18.05.2019 • 16:00 Uhr

Nörten: Burgturnier und Klassika 2019: Präsenz regionaler Produkte - Premiere für das Senfmobil - "Harzländer" und mehr

Es gehört zu den besonderen Erlebnissen beim heutigen Burgturnier in Nörten - Hardenberg auch das angenehme Flair der Ausstellung "Klassika" aufzunehmen. Diese Show im gräflichen Schlosspark ist ein abwechslungsreicher Marktplatz. Schlendern, schauen, speisen und vielleicht kaufen. Die Vielfalt schöner wie nützlicher Exponate ist enorm und inspiriert.

Ansehnlich der Auftritt einiger Anbieter aus der Region mit ihren heimischen Produkte und Dienstleistungen. Für eine Premiere sorgen in Nörten. - Hardenberg auf der "Klassika" Dagmar und Rainer Koch aus Dassel/Einbeck/Bad Gandersheim mit ihrem niedlichen Senfmobil. ihrer Eindecker Senfmühle von 1923. Das mit reichlich Infos, viel Senf und Ketchup bestückte Mobil ist das erste Mal auf dem Terrain des Landkreises Northeim in aller Öffentlichkeit zu sehen. Alles auf einen Blick ist hier zu sehen und zu bekommen. Das Ehepaar Koch, verantwortliche Macher und Eigentümer der Firma mit dem schönen Namen "Senfmühle", stehen Kunden und Kundinnen bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite.

"Es ist hier ein fanatischer Auftritt auf der Klassika. Wir sind gern hier und zeigen was wir an guten Produkten aus unserer Heimat haben", wird uns die Geschäftsidee einleuchtend und konstruktiv vermittelt.

Gleich gegenüber dem "Senfmobil" der Familie Koch ist auf dem Stammplatz beim Einreitplatz das Bad Gandersheimer Unternehmen "Harzländer" mit einem seiner neuen großen Verkaufswagen aufgestellt. Das nette Dreierteam im roten Harzländer-Outfit bietet hier als Klassiker allen appetitfreudigen Springreitern und Ausstellungsbesuchern heiße Brat- und Currywurst mit goldgelben Pommes Fritten an. Und sie werden gern und reichlich verspeist.
red/Fotos: Thomas Fischer














18.05.2019 • 15:17 Uhr

Burgturnier zu Hardenberg: Event läuft zur Hochform auf - Bilderbuch-Wetter - "Klassika" prächtig gut besucht

Und wieder putzt und streichelt "Erich" den Schottenrock...

Gestern und heute auf dem "Burgturnier" und der "Klassika" unterhalb der abenteuerlichen Ruine der Grafen von und zu Hardenberg: Ein Bilderbuch-Wetter beglückt Besucher und Veranstalter, Reiter und Medienmeute. Die erwartete Sonne lässt die Massen in die Arena kommen. Auch der Marktplatz "Klassika" ist voller Menschen. Während die einen sich am exzellenten Springsport erfreuen, schlendern die anderen durch den Schlosspark, vorbei an den weißen Zelten mit ihren illustren Angeboten.
Die Bilder vermitteln Eindrücke des schönes Ambiente .
red/Fotos: Thomas Fischer














18.05.2019 • 15:04 Uhr

Ohne Führerschein mit frisiertem Roller unterwegs

Am heutigen Samstag fiel einer Polizeistreife im Stadtgebiet von Einbeck ein Rollerfahrer auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit den Walkemühlenweg, in Richtung stadtauswärts, befuhr. Bei weiterer Hinterherfahrt erreichte der Roller eine Geschwindigkeit von über 70 km/h. Zwischen Einbeck und der Ortschaft Pinkler konnte der Rollerfahrer von den Beamten angehalten und kontrolliert werden. Der aus einem Einbecker Ortsteil stammende, 26-jährige Mann gab sofort zu, dass sein Roller mehr als die festgestellten 70 km/h fahren würde. Da er nicht im Besitz einer dafür erforderlichen Fahrerlaubnis ist, wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem wurde der Roller vor Ort von der Polizei sichergestellt, da dieser durch Manipulation an der Geschwindigkeitsregelanlage seine Betriebserlaubnis verloren hatte. ots











18.05.2019 • 15:00 Uhr

Polizei riecht Alkohol und zieht betrunkenen Fahrer aus dem Verkehr

Heute, Samstagmorgen, , kontrollierte eine Polizeistreife einen 58-jährigen Pkw-Fahrer, im Rahmen einer allgemeinen Alkohol-und Drogenkontrolle, im Eindecker Stadtgebiet. Während der Kontrolle stellten die Beamten bei dem aus Einbeck stammenden Mann Alkoholgeruch fest. Ein anschließender Alkoholtest bestätigte den Verdacht der Beamten. Der festgestellte Wert lag weit über dem erlaubten. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und ihm eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde von der Polizei einbehalten. Abschließend wurde ihm die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen aller Art bis zu einer richterlichen Entscheidung untersagt.kr










18.05.2019 • 00:09 Uhr

Porsche Carrera: Von der Sonne gelasert

In diesen Tagen. Regen fiel über das Land. Mitten vor sattgrüner Kulisse: Das 400 PS Aggregat im Zaum gehalten. Soll heißen: Stopp mit dem schwarzen Porsche Carrera in der faszinierenden Heberbörde. Fruchtbares Land in der Region Bad Gandersheim. Und plötzlich lasert die Abendsonne den gezähmten Boliden. Der Zauber vom Dreiklang Sonne, Natur und Mobilität beherrscht den Moment.
red/Foto: Marc Reiser










17.05.2019 • 23:52 Uhr

Heute Abend: Premierenerfolg beim Hardenberg Burgturnier - Christian Hess gewinnt Preis der Kreis-Sparkasse Northeim

Er ist zum ersten Mal beim Hardenberg Burgturnier und landete gleich am ersten Tag (heutiger Freitag) einen großen Coup: Christian Hess gewann mit Quienna die erste Qualifikation zum Großen Preis der Hardenberg Distillery & des Glaswerkes Enstthal. „Das ist ganz gewaltig - meine Stute ist super gesprungen über beide Runden“, freute sich Christian Hess über die 40,41 Sekunden schnelle, fehlerfreie Vorstellung im Stechen. „Das war ein starkes Springen mit guten Paaren und heute ist mir alles gelungen“, so Hess.

Nun muss der Deutsche Vize-Meister von 2016 aus Radesforde seine Wochenend-Planung überdenken, denn die Qualifikation zum Hauptereignis um die berühmte „Goldene Peitsche“ hat der Springreiter bereits „in der Tasche“. Ein zweites Pferd für die Große Tour des Hardenberg Burgturnier hat er mitgebracht, allerdings ist der Kandidat acht Jahre alt. Auf den zweiten Rang sprang Hikari Yoshizawa aus Japan mit Conrato. Kathrin Müller aus Voßwinkel wurde mit Conan Dritte. Insgesamt 59 Paare starten im Preis der Sparkasse Northeim an, 17 gelang der Sprung ins Stechen.

Mario Stevens schnelle Botakara

Die erste Entscheidung in der internationalen Tour für Nachwuchspferde wurde ein voller Erfolg von Mario Stevens und der Stute Botakara. Der Deutsche Meister aus Molbergen und die schwarzbraune Oldenburger Pferdedame aus der Zucht seines Vaters Erich Stevens waren in 59,64 Sekunden deutlich schneller als die Konkurrenz. „Sie ist grundsätzlich sehr schnell“, lachte Stevens, „deswegen brauchte ich mich gar nicht so zu beeilen.“ Das Hardenberg Burgturnier mit seiner einzigartigen Kulisse ist für die Profis ein besonderer Platz zur Schulung der jungen Pferde. „Glücklicherweise waren schon viele Zuschauer da, für die Pferde gibt es hier viel zu gucken“, freute sich Stevens. Platz zwei ging an Jan Wernke (Holdorf) und die Holsteiner Schimmelstute Christa, die seinem Vater Peter Wernke gehört.

Michael Wittschier und die Silberne Peitsche
Einen wichtigen Schritt Richtung „Silberne Peitsche“ hat Viktor Birkenheier aus Werne gemacht. Der Springreiter startet in der internationalen Amateurtour und gewann die erste Qualifikation - präsentiert von EAM - Ihr Energiepartner aus der Region - zur „Silbernen Peitsche“. Übrigens, der Titelverteidiger, Michael Wittschier aus Prüm, beendete die erste Qualifikation auf dem vierten Rang. Der 60-jährige hatte 2018 mit Galaxy die „Silberne Peitsche“ gewonnen und war überglücklich. Sein Erfolgspferd hat er auch in diesem Jahr dabei….


Ergebnisüberblick Hardenberg Burgturnier

2 Preis der Kreis-Sparkasse Northeim, Internationale Springprüfung mit Stechen (1,45 m)
Qualifikation für den Großen Preis um die Goldene Peitsche
Christian Hess (Radesforde), Quienna 0/ 40,41
2. Hikari Yoshizawa (Japan), Conrato 0/ 41,41
3. Kathrin Müller (Voßwinkel), Conan 0/ 41,74
4. Hendrik Sosath (Lemwerder), Lady Lordana 0/ 43,15
5. Anna Maria Kuhlmann (Lohmar), Julia`s Diamond Princess 0/ 45,59
6. Alain Jufer (Schweiz), Cornet MM 0/ 49,32

1 CSI3* - Int. Springprüfung Fehler/Zeit (1,40 m)
1. Kevin Jochems (/NED) auf Enjoy 0.00 / 54.48
2. Julia Gorski (Castrop-Rauxel/RFV Alt Marl e.V.) auf Catch Me Z 0.00 / 54.72
3. Johannes Ehning (Stadtlohn/ZRFV Borken e.V.) auf Con Pleasure 4 0.00 / 54.95
4. Hendrik Sosath (Lemwerder/Stedinger RUFV Sturmvogel Berne) auf Casirus 0.00 / 55.18
5. Sven Fehnl (Nürnberg/RFV Hahnbach e.V.) auf Celsia 0.00 / 55.24
6. Alain Jufer (/SUI) auf Fleur Sinaa-A 0.00 / 55.50

12 CSI AmA - Int. Springprüfung Fehler/Zeit (1,15 m)
1. Julia Muth (Issum/RSG Niederrhein e.V.) auf El Bandiata B 0.00 / 48.44
2. Julia Dierlamm (Hamburg/RGS am Hainesch e.V.) auf Pepsi 106 0.00 / 51.09
3. Emilia Widmayer (Hamburg/Nordd.u.Flottbeker RV) auf GK Quentin 0.00 / 53.78
4. Julia Muth (Issum/RSG Niederrhein e.V.) auf Lorina 93 0.00 / 54.02
5. Wolfgang Harjes (Einbeck/RFV Bad Gandersheim e. V.) auf La Luna H 3 0.00 / 55.60
6. Ann-Kathrin Bartram (Adelebsen/Reiter- u. Tennisverein Adelebsen e) auf Notting Hill 16 0.00 / 56.02
red/

Zum Bild: Der Sieger Christian Hess im Preis der Kreis-Sparkasse Northeim.
Foto: Benedikt von Loebell










17.05.2019 • 21:51 Uhr

Oranje-Sieg beim Hardenberg Burgturnier

Der 23 Jahre alte Kevin Jochens aus den Niederlanden hat sich mit Enjoy den Sieg im internationalen Eröffnungsspringen - Preis des Hardenberg GolfResort - gesichert. „Ich probiere hier mitzuhalten am Wochenende“, lachte Jochems, „bis jetzt geht das ja ganz gut…“ Der junge Niederländer zählt zu den besten Nachwuchsreitern seines Heimatlandes, gewann bereits Bronze und Silber bei Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter.

Bewunderung für das Hardenberg Burgturnier
„Ich war im vergangenen Jahr zum ersten Mal hier“, so Jochems, „das ist toll, mir fällt auch kein Turnier in den Niederlanden ein, das so eine Kulisse bietet“. Jochems ist beeindruckt vom Turnierplatz, der Klassik und der Atmosphäre. „Heute früh um acht Uhr waren schon die ersten Zuschauer da, das Publikum ist sehr nett und sehr interessiert.“ Ein deutscher Reiter erlebt sogar seine sportliche Hardenberg-Premiere. Christian Hess, Profi aus Radesforde und Deutscher Vize-Meister 2016, ist zum ersten Mal dabei. „Ich bin total beeindruckt von der ganzen Kulisse, der Burganlage, das ist traumhaft schön in die Natur eingebettet. Das ist was Besonderes auf so einer Anlage zu reiten, wo alles so über Jahre gewachsen ist“, schwärmte Hess, der seinen Lamaze fehlerfrei, aber mit Gemach durch das Eröffnungsspringen pilotierte.

Hinter dem Niederländer Kevin Jochems platzierte sich Julia Gorki aus Marl mit Catch Me Z an zweiter Stelle. Dritter wurde der Westfale Johannes Ehning aus Stadtlohn mit Con Pleasure. Das Eröffnungsspringen ließ sich keiner entgehen - 102 Paare traten dazu an, schließlich ist das erste Springen die beste Gelegenheit, die Pferde vor den Weltranglistenprüfungen bereits auf dem ungewöhnlichen Turnierplatz mit dem natürlichen Stadioncharakter zu reiten.

Die erste Qualifikation zum Großen Preis der Hardenberg Distillery & des Glaswerkes Ernstthal um die „Goldene Peitsche“ wird am Freitag ab 18 Uhr geritten. Im Preis der Kreis-Sparkasse Northeim wird der Run auf die „Goldene Peitsche“ gestartet….

Ergebnis Preis des Hardenberg GolfResort, Int. Eröffnungsspringen 1.40m, CSI2*
Kevin Jochems (Niederlande) Enjoy 0/ 54,48
Julia Gorski (Marl), Catch Me Z, 0/ 54,72
Johannes Ehning (Stadtlohn), Con Pleasure 0/ 54,95
Hendrik Sosath (Lemwerder), Casirus 0/ 55,18
Sven Fehnl (Hahnbach), Celsia 0/ 55,24
Alain Jufer (Schweiz), Flur Sinaa-A0/ 55,80

Das Bild zeigt den jungen Niederländer Kein Jochems, der das Eröffnungsspringen gewann. Foto: Stefan Lawrentz











17.05.2019 • 13:45 Uhr

Projektwoche der Osterbergschule: Abschluss mit gemeinschaftlicher Grillparty - Dank an alle Protagonisten

Vor wenigen Minuten ist ein beeindruckender Projektunterricht der Osterberg-Schule in Bad Gandersheim harmonisch zu Ende gegangen. Eine Woche lang wurde ein ambitioniertes und vorbildliches Kunstprojekt von Schülerinnen und Schülern der O-Schule auf dem Terrain des Jugendzentrums "Phoenix" durchgezogen (wir berichteten).

Interessant verschiedene Modalitäten. Da war die Kooperation der Schule mit dem Handwerksbetrieb Malermeister Michael Schreiber. Da war die inhaltliche Ausrichtung: Kunstvolles anfertigen mit Arbeitsmitteln, die eigentlich im Müll landen. Stattdessen Ressourcenverwertung. Authentischer kann man Wiederverwertung und Nachhaltigkeit nicht vorführen, verständlich machen, umsetzen. Hier wurde nicht von Klimaschutz geredet - hier wurde eine Woche lang unserem Klima Gutes angetan. Die ganzen pädagogischen Positivelemente des Projektes sollen hier nicht vertieft werden. Sie sind quasi automatisch integriert. Und dann dieses schöne Gemeinschaftserlebnis.

Heute beim Abschlussgrillen. Im Phoenix-Garten. Das Wetter passend. Die Stimmung prächtig. Heidrun Kahle, Malermeister Michael Schreiber mit Azubi Johannes, das Fachlehrerinnen-Team und alle Schüler und Schülerinnen freuten sich über die gelungen Kunstexponate. Es wurde für Einsatz und Engagement gedankt. Den bekam auch das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group ab. Die Redaktion hatte den Projektunterricht von Anfang bis Ende reportiert. Journalismus der nachhaltigen Art.
Resümee: "Es war eine spannende und auf alle Fälle erfolgreiche Woche , die allen Beteiligten Spaß gemacht hat und einen guten Sinn hatte. Wir bedanken uns bei uns!", so Malermeister Michael Schreiber in seinem Fazit.
Die Bilder dokumentieren alle Protagonisten/innen und ihre Werke. Beim Fis Work Media Pakt von links nach rechts Chefredakteur Thomas Fischer, Malermeister Michael Schreiber und die Leiterin der Osterberg Schule Bad Gandersheim, Rektorin Heidrun Kahle.
red/Fotos: Marc Reiser




















17.05.2019 • 13:16 Uhr

Frischzellenkur für Mitarbeiter/innenschaft in der Northeimer Kreisverwaltung

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel begrüßt 24 neue Beschäftigte - 14 Mitarbeiter ausgeschieden - Fachkräfte schwierig zu bekommen

Seit Februar 2019 verstärken insgesamt 24 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Northeimer Kreisverwaltung. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hieß die Neuankömmlinge jetzt im Rahmen einer Begrüßungsveranstaltung willkommen.
Und das sind die Neuen und ihre Tätigkeitsbereiche:

Brakel, Manuel - Brand- und Katastrophenschutz
Czurgel , Lisa – Regionalplanung und Umweltschutz
Erdmann, Bernd – Straßenverkehr
Flörke, Anja -Finanzen
Graf, Christina – Jobcenter
Grote, Tobias – Finanzen
Hennig, Marie – Migration und Integration
Jürgensmeier, Johanna– Jugend und Beistandschaften
Kolodziejczyk, Stefan - Soziale Leistungen
Laturnus, Eleonore – Soziale Leistungen
Parlaska, Ina -Finanzen
Paulmann, Kerstin – Senioren und Inklusion
Pförtner, Jana-Sophie – Soziale Leistungen
Pfueller, Katja – Kreisentwicklung
Pohl , Florian – Migration und Integration
Schaufler, Artur – Kreisabfallwirtschaft
Schleif, Daniela – Kreisabfallwirtschaft
Schneider, Sabrina - Jugend und Beistandschaften
Schulze, Marvin - Finanzen
Stein, Lena - Mobilität und Wirtschaftsförderung
Stippkugel, Stephanie - Personal
Szostak,Sarah – Senioren und Inklusion
Tauchert,Sonja - Facility-Management
Wandt-Washausen, Julia – Regionalplanung und Umweltschutz

Im gleichen Zeitraum sind übrigens 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Dienst ausgeschieden. Der Landkreis Northeim ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierte Fachkräften. Da der Landkreis die freien Stellen längst nicht mehr ausschließlich durch den eigenen Nachwuchs besetzen lassen, sind zunehmend auch externe Anstellungen erforderlich. Alle offenen Stellenangebote und die Möglichkeit, sich für einen Karriere-Newsletter zu registrieren, finden Sie online www.landkreis-northeim.de/karriere .

Zurzeit sind drei freie Stellen im Landkreis Northeim verfügbar. Zum einen ist die Stelle für einen Ausbildungsplatz zum/zur Kreisinspektor-Anwärter/-in und zum/ zur Verwaltungsfachangestellten ausgeschrieben. Zum anderen kann man sich noch um die Stelle zum/ zur Berufspraktikanten/-praktikantin im Sozialpädagogischen Dienst bewerben.


Das Bild zeigt die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Northeim.
Erste Reihe von links: Stephanie Stippkugel, Sonja Tauchert, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Anja Flörke, Marvin Schulze
Zweite Reihe von links: Stefan Kolodziejczyk, Ina Parlaska, Lena Stein, Manuel Brakel, Sabrina Schneider
Dritte Reihe von links: Sarah Szostak, Katja Pfueller, Marie Hennig, Eleonore Laturnus
Vierte Reihe von links: Walter Müller (Referatsleiter Personal und Finanzen), Jana-Sophie Pförtner, Kerstin Paulmann, Tobias Grote, Lisa Czurgel, Johanna Jürgensmeier, Bernd Erdmann, Florian Pohl
Es fehlen auf dem Bild: Artur Schaufler, Julia Wandt-Washausen, Christina Graf, Daniela Schleif. Foto: lpd











17.05.2019 • 13:09 Uhr

Dassel: Dumm gelaufen! Beim Insekt wegjagen Kontrolle verloren - 28-Jährige landet mit Auto im Straßengraben

Eine 28 Jahre alte Pkw Fahrerin aus einem Dasseler Ortsteil fuhr am gestrigen Donnerstag, , gegen 06.20 Uhr von Deitersen in Richtung Markoldendorf. Als sie ein Insekt in ihrem Fahrzeug bemerkte, ließ sie die Seitenscheibe herunter und versuchte, das Tier aus dem Auto zu verscheuchen. Am Ausgang einer leichten Linkskurve kam der Pkw dann ins Schleudern, überfuhr einen Leuchtleitpfahl und kam schließlich in einem Straßengraben zum Stehen. Die junge Frau verletzte sich leicht und kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 1500 Euro. pap











17.05.2019 • 13:04 Uhr

Direkt vorm Polizeirevier: Riesen Krach- und Wachmacher - 85-Jährige nietet Daimler gegen Stadtmauer

Gestern, beschaulicher Donnerstag Nachmittag, kurz vor 17 Uhr, plötzlich ein Höllenkrach direkt vorm Polizeirevier in Bad Gandersheim: Eine 85-jährige Rentnerin aus Bad Gandersheim befährt die Straße An der Tummelburg in Richtung Bismarckstraße, da wo das Polizeirevier ist. Im Kurvenbereich in Höhe der Polizeidienststelle bricht das Heck ihres Daimler-Benz auf regennnasen Kopfsteinplaster aus. Die Renterin will gegenlenken, verliert dabei vollends die Kontrolle über ihren Daimler und fährt direkt gegen die gegenüberliegende Stadtmauer. Diese überstand den Aufprall unbeschadet, am PKW hingegen enstand nach ersten Schätzungen wirtschaftlicher Totalschaden. Die Frau blieb unverletzt. Der PKW wurde abgeschleppt. ots/Foto: Polizei










17.05.2019 • 12:58 Uhr

Salzderhelden: Sprengung eines Fahrkartenautomaten missglückt

Gegen 04:25 Uhr wurde der Polizei in Einbeck am heutigen Morgen (17.05.19) ein beschädigter Fahrkartenautomat im Bahnhof Salzderhelden gemeldet.

Aufgrund des Trümmerfeldes gingen die Beamten zunächst von einer versuchten Sprengung des Automaten aus. Unklar war, ob auch in einen weiteren vor Ort befindlichen Automaten Gas eingeleitet worden war, so dass der Tatort zunächst weiträumig abgesperrt werden musste.

Durch ein Entschärfer-Team der Bundespolizei konnte schnell Entwarnung gegeben werden -der oder die Täter haben lediglich sogenannte "Pölenböller" im Ausgabeschacht gezündet. Hierdurch wurde der Automat beschädigt, die Geldkassette blieb jedoch unversehrt.

Spezialisten der Kriminalpolizei führten im Anschluss vor Ort eine intensive Spurensuche durch, ein Strafverfahren wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und versuchten schweren Diebstahls wurde eingeleitet.

Zeugen die vor Ort verdächtige Personen oder Hinweise zu Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich entweder bei der Polizei in Einbeck (Tel.: 05561/94978-0) oder in Northeim (Tel.: 05551/7005-0) zu melden. da











17.05.2019 • 12:54 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der einundzwanzigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 20. bis 26. Mai 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 20.05.: Raum Bad Gandersheim
Dienstag, 21.05.: Raum Nörten-Hardenberg
Mittwoch, 22.05.: Raum Moringen
Donnerstag, 23.05.: Raum Katlenburg-Lindau
Freitag, 24.05.: Raum Kalefeld

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
red/lpd/Foto: Thomas Fischer











17.05.2019 • 07:05 Uhr

Honig-Diebstahl auf Schulgelände: 50 Bienen mussten dafür sterben

Die Polizei in Goslar teilt soeben in einer offiziellen Verlautbarung einen ungewöhnlichen Diebstahl mit:

Bereits in der Zeit von Donnerstag, 9.Mai 2019, 22.00 Uhr, bis Mittwoch, 15.Mai 2019, 13 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter aus einem auf dem frei zugänglichen Schulgrundstück der Berufsbildenden Schulen in der Bornhardtstraße in Goslar aufgestellten Bienenstock einen Wabeneinsteckrahmen mit ca. 1,5 Kilogramm Honig, wodurch ca. 50 Bienen zu Tode kamen. Bei der Tat selbst entstand geringer Sachschaden. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots











16.05.2019 • 22:54 Uhr

Hildesheim: Partei "Die Rechte" demonstriert mit Aufzug und Kundgebung - "Bündnis gegen Rechts" hält dagegen - Polizei muss Eskalation verhindern

Am kommenden Samstag, dem 18. Mai 2019 finden in Hildesheim zwei Demonstrationen statt. Dadurch ist an diesem Tag in Teilen der Innenstadt und der Nordstadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Polizei Hildesheim bereitet sich auf einen personalintensiven Großeinsatz vor.

Die Partei "Die Rechte" zeigte für den 18.Mai 2019 bei der Stadt Hildesheim eine Demonstration mit Aufzug und Kundgebungen in der Hildesheimer Nordstadt an. Laut Versammlungsbescheid startet der Aufzug um 14 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs in der Straße Altes Dorf und führt im weiteren Verlauf über die Ottostraße - Peiner Straße - Martin-Luther-Straße - Steuerwalder Straße - Peiner Straße und wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Der DGB Kreisverband Hildesheim und das "Bündnis gegen Rechts" zeigten für den selben Tag eine Demonstration mit Aufzug und Kundgebungen unter dem Motto: "Herz statt Hetze - Hildesheim für ein antifaschistisches Europa des Friedens und der Solidarität" an. Gemäß Versammlungsbescheid beginnt die Demonstration um 11 Uhr an der Martin-Luther-Kirche und führt anschließend über die Martin-Luther-Straße - Steuerwalder Straße - Hannoversche Straße - Bischof-Janssen-Straße - Kardinal-Bertram-Straße - Schuhstraße - Hoher Weg - Rathausstraße bis zum Platz An der Lilie.

Mit Blick auf die bevorstehenden Versammlungen erklärt Uwe Ippensen - der Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim und Einsatzleiter am kommenden Samstag - die Aufgabe der Polizei so: "Wir werden alle friedlichen Versammlungen schützen und unterstützen und gegen gewaltbereite Störer konsequent vorgehen."

Aufgrund des Demonstrationsgeschehens müssen sich Verkehrsteilnehmer in Hildesheim, insbesondere im Bereich der Aufzugrouten, auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Zudem ist rund um den Hauptbahnhof sowie die Aufzugsroute in der Nordstadt bis in die Abendstunden mit Straßensperrungen zu rechnen. Verkehrsregelungskräfte werden versuchen, die Beeinträchtigungen des Individualverkehrs möglichst gering zu halten. Es wird aber dennoch empfohlen, die Nordstadt sowie die Innenstadt im Bereich der Aufzugsrouten weiträumig zu umfahren.

Anwohner, Gewerbetreibende und Institutionen in der Nordstadt werden in dieser Woche durch die Verteilung eines Informationsblattes in mehreren Sprachen über die Situation informiert. Die Polizei Hildesheim richtet für Auskünfte zum Verkehrsgeschehen, zu Straßensperrungen oder für allgemeine Fragen ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 05121/939-855 ein. Dieses ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Donnerstag, 16.05.2019, 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr Freitag, 17.05.2019, 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr Samstag, 18.05.2019, 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Ferner wird das Einsatzgeschehen von der Polizei über das soziale Netzwerk Twitter begleitet, um möglichst viele Menschen über die aktuelle Lage bzw. über Maßnahmen zu infomieren, Fragen zu beantworten oder eventuellen Gerüchten entgegenzusteuern. Unter @Polizei_HI können alle Interessierte ab 9:30 Uhr der Polizei Hildesheim auf Twitter folgen. Im Einsatzraum werden außerdem Konfliktmanager der Polizei unterwegs und ansprechbar sein.

"Auch in diesem Einsatz setzen wir auf Kommunikation und Transparenz. Wir sind sowohl für die Teilnehmenden in den Versammlungen als auch insgesamt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hildesheim erreichbar und ansprechbar. Natürlich werden wir auch aktiv über den Versammlungsverlauf, polizeiliche Maßnahmen und aktuelle Entwicklungen berichten," sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. ots










16.05.2019 • 22:46 Uhr

Schwerlastkontrollen auf der A7 und der B1: Länderübergreifender Polizeieinsatz führt zu mehr Verkehrssicherheit

An der A7: 135 Fahrzeuge überprüft - In 85 Fällen gab es Beanstandungen - Achtmal Weiterfahrt verboten

Am heutigen Donnerstag hat die Polizeidirektion Göttingen ganzheitliche Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs durchgeführt. Zwei Kontrollstellen wurden an der A7, Parkplatz "Leineholz", Fahrtrichtung Nord und Süd und eine weitere an der B1 im Bereich Bad Pyrmont eingerichtet. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus Hessen und Thüringen unterstützten diese Maßnahme der Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Göttingen. Zusätzlich war auch die Bundesanstalt für den Güterverkehr, das Veterinäramt und das Gewerbeaufsichtsamt vor Ort. Insgesamt nahmen 50 Kräfte an der Kontrolle teil.

Im Rahmen der Kontrollen an der A7 wurden insgesamt 135 Fahrzeuge überprüft, dabei kam es in 82 Fällen zu Beanstandungen. Aufgrund von erheblichen Mängeln untersagte die Polizei die Weiterfahrt in 8 Fällen.

"Insbesondere für den Güterverkehr stellen Autobahnen und Bundesstraßen weiterhin die wichtigsten Transportwege dar. Das verantwortungsbewusste Verhalten aller, aber ganz besonders der Fahrzeugführer von LKW oder Bussen ist aufgrund der erhöhten Gefahren von erheblicher Bedeutung.", erklärt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Die Ergebnisse aus regelmäßigen Kontrollen verdeutlichen die Notwendigkeit dieser polizeilichen Maßnahmen. Wir wollen durch diese groß angelegten Kontrollen schwerste Verkehrsunfälle verhindern und Menschenleben retten. Das ist unser vorrangigstes Ziel."

Der moldawische Fahrer eines Fahrzeuges konnte nur einen ungültigen Führerschein vorzeigen. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zusätzlich wies das mitgeführte Fahrzeug sowohl Überhöhe als auch Überlänge auf. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Auch dem Fahrzeugführer eines polnischen LKW wurde die Weiterfahrt untersagt. Während der Kontrolle des Fahrzeuges stellten Polizeibeamtinnen und -beamte fest, dass insgesamt drei Bremsscheiben gebrochen waren. Eine Reparatur erfolgte direkt vor Ort.

Ein Schwerpunkt lag bei allen Kontrollen auf dem Umgang mit Sicherheitsrisiken im Transportgewerbe, wie beispielsweise die Nichteinhaltung von Lenkzeiten und unzureichende Ladungssicherung. Darüber hinaus wurden mehrere Verstöße aufgrund der Zustände der Fahrzeuge geahndet. Auffällig dabei waren zahlreiche Reifen mit zu geringem Luftdruck.

Die Polizeidirektion Göttingen hat in der Vergangenheit eine Vielzahl von repressiven und präventiven Maßnahmen durchgeführt, um die Verkehrssicherheit auf der BAB 7 weiter zu erhöhen. Diese erstrecken sich von sogenannten "Truckerstammtischen" über die Abfahrtkontrollen von LKW an den Wochenenden auf den Raststätten bis hin zu Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch die Einsatz- und Streifendienste der Dienststellen Göttingen und Hildesheim.ots/Foto: Polizei










16.05.2019 • 22:42 Uhr

Widerliches Massaker in Kleingartenkolonie: 20 Meerschweinchen abgeschlachtet

Unglaubliche Attacke gegen wehrlose Kleintiere. Die Polizei Goslar berichtet soeben von einem Massacker an Tieren: In der Zeit von Dienstagnachmittag, 16 Uhr, bis Mittwochvormittag, 09.15 Uhr, betraten bislang unbekannte Täter eine Parzelle auf dem Gelände eines Kleingartenvereins in der Hildesheimer Straße in Goslar und töteten 20 dort untergebrachte Meerschweinchen. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots










16.05.2019 • 22:19 Uhr

simply-X : Premiere für erste Roadshow-Woche in Deutschland gelungen - Meilenstein des Marketings

Neue Wege eines direkten Marketings von intelligenten Komplettlösungen für elektronische/digitale Einlass-, Kontroll- und Kassensysteme in Stadien und Festivalarenen hat in dieser Woche erstmals das in Bad Gandersheim beheimatete Unternehmen simply-X beschritten. Mit dem spektakulär gestalteten Promotiontruck simply-X.com war das Vertriebsteam mit der neuen Roadshow in Deutschland unterwegs.

Erste Station war beim Fußballbundesligisten Jahn Regensburg. Es folgte ein Stopp beim Fußballclub TSV 1860 München. In der bayerischen Landeshauptstadt stieß die mobile Promotion dann auf das Interesse beim FC Bayern München Basketball-Bundesliga. Den Abschluss der neuen mobilen Präsentation von simply-X Lösungen bildete der Auftritt vor dem Deutschen Museum in München.

An allen Standorten dieser ersten Roadshow-Woche stieß das simply-X-Team auf ein starkes Interesse. "Die Gespräche mit interessierten wie fachkundigen Besuchern aus den Vereinen waren vielversprechend", so ein erstes positives Fazit des Vertriebs. Man habe die ganze Palette an Technik- und Software-Lösungen für Einlasskontrollen und Kassensysteme vor Ort - in der Promotionbox idealerweise sehr individuell und persönlich vorführen und erklären können. "Diese Art von Praxistest kam sehr gut an!"
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des erfolgreichen Bad Gandersheimer Unternehmens und seiner gelungenen Außendarstellung. Er wird nicht der letzte gewesen sein.
red/Fotos: simply-X






















16.05.2019 • 21:20 Uhr

Nörten heute: Burgturnier mit erstem Wettbewerb eröffnet- Angesagter feuchter Auftakt

Was die Bauern derzeit freut, ist nicht ganz so nach dem Geschmack der Organisatoren des soeben gestarteten Burgturniers in Nörten-Hardenberg. Unter der Burgruine gingen am heutigen Donnerstagspätnachmittag die ersten Reiter und Reiterinnen mit ihren Pferden unter Dauerregen in den Hindernisparcours in der Arena unterhalb der Burgruine. Die Zuschauer verfolgten den ersten Wettbewerb auf überdachten Plätzen. Sehr ruhiger Auftakt der Ausstellung Klassika im Schlosspark. Auch hier dämmte der Regen die Besucherlust. Die kommenden Tage soll das Wetter aufhellen und trockener werden. Das macht die Macher des Burgturniers optimistischer. Sie haben ein gigantisch schönes Programm für Reiter und Besucher vorbereitet. Auf den Bildern von vor wenigen Minuten erste Eindrücke. Zu sehen Rüdiger Harjes beim Einreiten. „Harzländer“ aus Bad Gandersheim mit Bratwurstspezialitäten sowie der erste Hindernissprung.
red/Fotos:Thomas Fischer




















16.05.2019 • 21:03 Uhr

Bundesliga-Fußball-Fanszene: „Bin 96 sehr dankbar“: Ihlas Bebou wechselt nach Hoffenheim

Ihlas Bebou wird Hannover 96 nach Ende der laufenden Saison verlassen. Der 25 Jahre alte Offensivspieler schließt sich der TSG 1899 Hoffenheim an. Nach Niclas Füllkrug (Werder Bremen) und Pirmin Schwegler (Western Sydney Wanderers) ist er der dritte feststehende Sommerpausen-Abgang.
Ihlas Bebou: „Ich bin Hannover 96 sehr dankbar. Hier habe ich vor zwei Jahren die Möglichkeit bekommen, mich in der 1. Bundesliga zu beweisen. Es war eine intensive Zeit mit Höhen und Tiefen. Ganz klar: Ich hätte den Verein natürlich sehr gerne unter ganz anderen Umständen verlassen. Jeder, der mich kennt, weiß, wie sehr ich mir gewünscht habe, in dieser Saison viel mehr eingreifen zu können, um dabei mitzuhelfen, dass wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen. Das ist uns leider nicht gelungen. Ich bin mir aber ganz sicher, der Verein wird sich nach dem Abstieg schnell neu ordnen und wieder nach oben kommen. 96 gehört in die 1. Liga.“
Der togoische Nationalspieler war im August 2017 von Fortuna Düsseldorf an den Maschsee gewechselt. In insgesamt 44 Pflichtspieleinsätzen für Hannover 96 schoss der Offensivallrounder zehn Tore und bereitete weitere fünf vor. Weite Teile der laufenden Saison verpasste er verletzungsbedingt.










16.05.2019 • 21:01 Uhr

Unfall auf regennasser Bundesstraße - Fahrer verletzt - BMW "fertig"

Am heutigen Donnerstag, gegen 15:40 Uhr, ist auf der Bundesstraße 64, zwischen Höxter und Godelheim ein 31-jähriger Mann aus Höxter mit seinem BMW verunfallt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann die Bundesstraße 64 in Richtung Höxter. Kurz nach dem Bahnübergang am Taubenborn kam er nach einer Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend prallte der BMW gegen einen Erdwall am Fahrbahnrand und überschlug sich. Durch das Unfallgeschehen wurde der Fahrer leicht verletzt. Er wurde im Anschluss in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Am BMW entstand ein Schaden von 8500 Euro. Da er nichtmehr fahrbereit war, wurde er abgeschleppt./he/Foto: Polizei










16.05.2019 • 14:48 Uhr

Unbekannter Mann in weißem PKW erfasst 26-jährigen Krankenfahrstuhlfahrer und flüchtet, Zeugen gesucht

Die Göttinger Polizei hat sich in einer Unfallsache soeben an die Öffentlichkeit gewandt:
Beim Linkseinbiegen von der Kolpingstrasse in die Industriestraße in Duderstadt hat ein unbekannter Autofahrer bereits am vergangenen Freitagmittag (10.05.19) gegen 12.25 Uhr in Duderstadt (Landkreis Göttingen) aus noch ungeklärter Ursache einen mit seinem elektrischen Krankenfahrstuhl auf dem kombinierten Rad- und Fußweg der Industriestraße fahrenden 26-Jährigen erfasst.
Bei der Berührung kippte der Krankenfahrstuhl um und der beinamputierte Mann fiel auf die Fahrbahn. Er blieb unverletzt. Nach dem Unfall richtete er sein Gefährt eigenständig wieder auf und zog sich in dieses hoch.
Ersten vorliegenden Informationen zufolge, soll der Fahrer des weißen PKW ausgestiegen sein und den jungen Mann angesprochen haben. Kurz danach setzte er seine Fahrt fort. An dem Krankenfahrstuhl entstand leichter Sachschaden.

Bei dem mutmaßlichen Unfallfahrer soll es sich um einen älteren, ca. 60 Jahre alten Mann gehandelt haben. Weiteres ist nicht bekannt. Die Polizei Duderstadt hat ein Ermittlungsverfahren wegen Unerlaubten Enrtfernens vom Unfallort eingeleitet.
Unfallzeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05527/98010 zu melden.jk











16.05.2019 • 14:40 Uhr

Selbständige und ihre Ängste

Repräsentative Studie: 62 Prozent der Selbständigen fürchten um ihre Altersvorsorge – Ärzte bangen um ihre Zukunft beim Praxisverkauf

Neun von zehn Selbständigen und Freiberuflern in Deutschland würden sich auch heute wieder selbständig machen. Und fast die Hälfte unter ihnen will auch nach dem Verkauf der eigenen Firma weiterhin selbständig tätig bleiben (47 Prozent ). Auf der anderen Seite machen sich fast zwei Drittel der Selbständigen Sorgen um ihre finanzielle Absicherung im Alter (62 Prozent). Unter selbständigen Frauen spricht sogar jede Fünfte von „sehr großen Sorgen“. Verkaufserlöse für die eigene Firma spielen in diesem Zusammenhang keine große Rolle. So betreiben viele Unternehmer gar keine Verkaufsplanungen oder wünschen sich die Weitergabe innerhalb der Familie, 28 Prozent würden ihre Firma sogar innerhalb der eigenen Familie verschenken. Unter niedergelassenen Ärzten registriert dabei die Mehrheit (53 Prozent), dass der Wert ihrer Praxis im Verlauf der Selbständigkeit gesunken ist.

Das sind Ergebnisse einer bundesweit repräsentativen Befragung von insgesamt 1.008 Selbständigen und Freiberuflern in Deutschland inklusive niedergelassener Ärzte mit eigener Praxis, die repräsentativ nach Alter und Geschlecht ausgewählt wurden. „Die Begeisterung der Selbständigen für ihren Beruf beruht auf einem Lebensgefühl und einer unternehmerischen Grundeinstellung“, analysiert Karl Matthäus Schmidt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank in Berlin, die die Untersuchung mit der Forschungsgruppe YouGov Deutschland im März und April 2019 durchgeführt hat. „Zugleich überraschen die hohen Erwartungen der Unternehmer an Verkaufspreise für ihre Firmen, wenn man sieht, wie wenig planvoll sie demgegenüber den Verkauf betreiben.“

Unternehmensverkäufe wenig geplant, Familienlösungen sind beliebt

Im Mittel gehen Selbständige davon aus, dass der Verkauf ihrer Firma fast 50 Prozent zu dem beisteuern kann, was sie insgesamt zur privaten Altersvorsorge zur Verfügung haben werden. Im Widerspruch zu dieser hohen Bedeutung steht aber ihre Planung des Verkaufsprozesses: Mehr als die Hälfte der Selbständigen kann oder will keine Schätzung abgeben, in welchem Alter ein Firmenverkauf erfolgen soll (52 Prozent). Fast jeder Dritte hat auch keine Idee, an wen überhaupt verkauft werden könnte, und fast genauso viele wären bereit, ihr Unternehmen innerhalb der Familie zu verschenken (28 Prozent). Wenn es innerhalb der Familie zu einem Verkauf käme, würden Selbständige im Mittel um etwa die Hälfte günstiger als zum Marktwert verkaufen (45 Prozent).

Ärzte stellen schwindende Preise für ihre Praxen fest

Niedergelassene Ärzte zeigen innerhalb der befragten Selbständigen und Freiberufler mit eigener Firma Besonderheiten. Während 37 Prozent der Mediziner den Verkauf ihrer Praxis an jemanden außerhalb der Familie am ehesten für denkbar halten, sind es unter allen Selbständigen nur 23 Prozent. Auch würde ein Verkauf fast der Hälfte der Ärzte „sehr oder eher leicht fallen“. Unter allen Selbständigen sagt das nur rund ein Drittel. Zudem kalkulieren drei von zehn Ärzten (30 Prozent) schon von Beginn der Selbständigkeit an mit einem möglichen Verkaufserlös zur eigenen Altersvorsorge. Selbständige in anderen Bereichen tun das weit seltener (20 Prozent). Schließlich beobachten Besitzer einer Arztpraxis den Markt für Verkäufe auch deutlich intensiver. Und sie zeigen sich dabei viel häufiger ernüchtert: Gut die Hälfte (53 Prozent) haben ihre Vorstellungen zum erzielbaren Preis für ihre Arztpraxis im Laufe der Zeit senken müssen. Das sind fast viermal so viele wie unter allen Selbständigen (15 Prozent), wo die Mehrheit stabile oder sogar steigende Preise bei einem Firmenverkauf annimmt.

Mit einer Million Euro wollen Unternehmer 23 Jahre auskommen

Wie lange würde der Erlös von einer Million Euro beim Firmenverkauf den eigenen Lebensstandard und den der Familie sichern? Auf diese hypothetische Frage nennen Unternehmer im Schnitt 23 Jahre. Diese Schätzung fällt sehr ähnlich aus unter Männern wie Frauen, in Ost- und in Westdeutschland sowie bei Älteren und Jüngeren. Lediglich Mediziner geben mit 13 Jahren einen deutlich niedrigeren Wert an. Allerdings zeigen sich die Ärzte auch weitaus interessierter an Beratung im Finanzbereich. Nahezu jeder zweite Arzt würde den Rat einer Bank einholen, wenn es um die Anlage des Erlöses aus dem Praxisverkauf geht. Das sind fast doppelt so viele wie unter allen Selbständigen. Hier vertraut man viel stärker eigenen Fähigkeiten: 28 Prozent würden sich bei der Geldanlage nach einem Firmenverkauf von überhaupt niemandem beraten lassen – dreimal so viele wie unter Ärzten (10 Prozent).
„Viele Selbständige haben gerade in der letzten Finanzkrise schlechte Erfahrung mit Bankberatung gemacht“, gibt Karl Matthäus Schmidt zu bedenken. „Als Deutschlands erste Honorarberaterbank, die jegliche Provisionen von Finanzhäusern für verkaufte Produkte ablehnt, teilen wir dieses Misstrauen gegenüber der Qualität herkömmlicher, provisionsfinanzierter Anlageberatung. Und wir werden deshalb auch die aktuellen Vorschläge zur Durchführung einer pflichtgemäßen Altersvorsorge für Selbständige sehr wachsam verfolgen.“

Gender Pay Gap auch für selbständige Frauen

Ähnlich wie unter Angestellten in Deutschland lassen sich laut Quirin-Studie schließlich auch bei Selbständigen große Einkommensunterschiede („Gender Pay Gap“) zwischen Frauen und Männern feststellen. Einen Jahresumsatz von weniger als 50.000 Euro erreichen 42 Prozent der weiblichen Selbständigen – bei den männlichen sind es nur 29 Prozent Umgekehrt sagen lediglich 28 Prozent der Unternehmerinnen, keine Sorgen bezüglich ihrer finanziellen Absicherung im Alter zu haben. Bei Unternehmern sind es mit 37 Prozent weitaus mehr.
Interessant allerdings: Selbständige Frauen besitzen wie selbständige Männer im Schnitt fast gleichermaßen oft selbstgenutztes Wohneigentum (43 Prozent bzw. 45 Prozent) oder vermietete Immobilien (18 Prozent zu 21 Prozent). Im Gegensatz zu dieser eher konservativen Anlageform sind die Unterschiede beim Besitz von Investmentfonds (22 Prozent zu 34 Prozent) und einzelnen Aktien (13 Prozent zu 25 Prozent) aber sehr erheblich.
red/Foto: Thomas Fischer











16.05.2019 • 14:33 Uhr

Plötzlich krachte es nach Mitternacht: Stockbetrunken mit Auto gegen Mauer - Fahrer blitzschnell von Polizei ermittelt

Eine aufmerksame Zeugin meldeten in der Nacht zum Donnerstag (16.Mai) kurz nach Mitternacht einen PKW SUV, der zunächst im Einmündungsbereich Rückingsallee / Seesener Landstraße in Northeim ein Verkehrszeichen überfuhr, dann gegenüber auf eine Mauer eines Werbeschilds prallte und sich anschließend über die Wiese in Richtung Scharnhorstplatz entfernte. PKW und Fahrer konnten im Rahmen der sofortigen Überprüfung noch ganz in der Nähe festgestellt werden - der Fahrer war stark alkoholisiert und "pustete" knapp 2 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.500
Euro. da











16.05.2019 • 14:20 Uhr

Finale des Kunstprojektes mit der Osterbergschule: Kreative Blumentöpfe für die Landesgartenschau - Steinimmitate aus alten Zeitungen - Lust am sprayen

Heute vierter und letzter des Tag des Kunstprojektes "Gestalten mit kreativen Müll" mit der Osterbergschule in Bad Gandersheim. Zum großen Finale hatten sich Fachlehrerinnen und Kooperationspartner Malermeisterbetrieb Michael Schreiber wiederum die Umsetzung neuer Ideen ausgedacht: Bekanntlich ist großes Thema in Bad Gandersheim die allgegenwertige Landesgartenschau 2022. Hier wurden am heutigen Donnerstag aus alten blauen Farbeimern dekorative Blumenbehälter kreiert und mit filigranen Blumen dekoriert.

Als Highlight waren dann zwei Platten mit Steinpaneelen vorbereitet, die ein Mauerwerk imitieren, erklärt Meister Schreiber. "Als ökologisches Schmankerl sind die Steinimitate aus alten Zeitungen, Kartons und anderen Verpackungen hergestellt, die sonst im Altpapier gelandet wären. Diese wurden bei uns in der Werkstatt in Spezialformen gepresst und sind heute von den Schülerinnen und Schülern mit frechen Graffitis besprüht worden."

Tatsächlich. Total originell auch diese Facette eines Projektunterrichts der besonderen Art - Kunstobjekte von jungen Leuten gemacht, die sichtlich mit viel Spaß und Einsatz bei der Sache waren. Interessant die Räumlichkeiten für dieses Kunstprojekt der Osterbergschule mit einem ortsansässigen Handwerksbetrieb. Statt in Schulräumen agierten alle in den vergangenen Tagen im christlichen Jugendzentrum "Phoenix" in Wrescherode. Zwischen Bühne, Theke und Kickerautomat eine Plattform, so ganz nach dem Geschmack der jungen Leute. Heute waren es elf Schülerinnen und Schüler aus der 9. und 10. Klasse plus ihrer engagierten Fachlehrerin.

Am Schluss dieses Finaltages wieder Begeisterung über die geschaffenen Exponate. Freude beim gemeinsamen Gruppenfoto. Vorfreude auf den morgigen Freitag. Da wird die Projektwoche mit einer kleinen Grillparty ihr harmonisches und gutes Ende finden - natürlich im "Phoenix".

red/fis/Fotos: Thomas Fischer























16.05.2019 • 11:56 Uhr

Umfangreiche Baumaßnahmen im Raum Adelebsen - Busverkehr auf den Linien 115 und 210 eingeschränkt

Umfangreiche Straßenbaumaßnahmen schränken den Busverkehr auf den Linien 115 und 210 im Zeitraum von Montag, 03Juni 2019 bis voraussichtlich einschließlich Freitag, 27.September .2019 ein.
Linie 115: Ringverkehr Barterode – Güntersen - Eberhausen – Adelebsen:
In der gesamten Zeit 03.Juni – 27.September 2019 wird die Kreisstraße 224 zwischen Eberhausen und der Kreuzung mit der Landesstraße 559 (vor Güntersen) voll gesperrt, sodass die Busse der Linie 115 nicht den gewohnten Linienweg fahren können.
In dieser Zeit greift ein Baufahrplan:
An Schultagen wird die Schülerbeförderung für Eberhausen aufrechterhalten, außerhalb der schulverkehrsrelevanten Zeiten verkehren Anruf-Linien-Taxis von Adelebsen nach Eberhausen (bzw. umgekehrt), die telefonisch (Tel.05572 / 94 86 35) mindestens 60 Minuten vor Fahrtantritt vorbestellt werden müssen. Für Güntersen und Barterode ergeben sich keine bzw. nur geringfügige Änderungen, sodass die Fahrgäste hier auf den gewohnten Fahrplan zurückgreifen können. Mit Verspätungen auch auf den übrigen Linien muss dennoch gerechnet werden.
Während der Sommerferien von Donnerstag, 04.Juli 2019 bis einschließlich Mittwoch, 14.08.2019 gilt ein gesonderter Ferien-Baufahrplan für die Linie 115.

Line 210: Göttingen – Uslar bzw. Adelebsen – Offensen:
In den Sommerferien Donnerstag, 04.Juli 2019 bis einschließlich Mittwoch, 14.August .2019 wird die Landesstraße 554 zwischen Adelebsen und Offensen ebenfalls für den Verkehr voll gesperrt, sodass die Linie 210 nicht nach ihrem gewohnten Fahrplan verkehren kann. In dieser Zeit wird das Fahrplankonzept lediglich zwischen Adelebsen Bahnhof und Göttingen Bahnhof/ZOB aufrechterhalten werden können. Das Linientaxi in den Wochenend-Nächten entfällt während der Bauphase in den Sommerferien ersatzlos.
Die Baufahrpläne für die Sommerferien werden voraussichtlich Mitte Juni veröffentlicht.

Die Verbindung zwischen Göttingen/Adelebsen sowie Uslar wird in diesem Abschnitt über die Züge der Nord-West-Bahn auf der Linie RB85 aufrechterhalten.

Für Uslar, Schoningen, Verliehausen und Offensen tritt ein gesonderter Baustellenfahrplan auf der Linie 211 in Kraft. Dieser sieht eine Anbindung von Uslar zum Bahnhof Offensen vor, um hier die Züge der Nord-West-Bahn auf der Linie RB85 in/aus Richtung Göttingen/Adelebsen anzubinden. Für die Weiterfahrt mit der Regionalbahn gilt das VSN-Ticket. Für Ahlbershausen gibt es während der Sommerferien ein Anruf-Linien-Taxi, welches unter Tel.05572 / 94 86 35 mindestens 60 Minuten vor Fahrtantritt vorbestellt werden muss.

Aufgrund technischer Randbedingungen können die Baufahrpläne nicht zeitnah und tagesgenau in die elektronische Fahrplanauskunft eingespielt werden, sodass der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) bittet, sich über die auf folgenden Internetseiten eingestellten PDF-Fahrpläne zu informieren. Alternativ werden auch telefonische Auskünfte erteilt:
www.regiobus-uhlendorff.de à Telefon: 05572 / 579
www.vsninfo.de à Telefon: 0551 / 99 80 99
Der ZVSN dankt für das Verständnis und wünscht trotz der Baumaßnahmen eine gute Fahrt!
red/fis











16.05.2019 • 07:56 Uhr

Ü30 Partynacht mit dem NHC im Autohaus Peter in Northeim!

Nach der "Arbeit" das Vergnügen: Der Countdown für eine ganz geile Partynacht des Northeimer Handballclubs läuft. "Sichert Euch noch bis Freitag Karten im Vorverkauf im Autohaus Peter in der Göttinger Straße für 7,00 Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 10 Euro. Wir freuen uns auf Euch!", motiviert Oliver Kirche, stellvertretender Vorsitzender Marketing, alle Fans und Freunde, es zum Schluss der erfolgreichen wie spannenden Saison noch einmal fett und fetzig krachen zulassen!
red/fis











16.05.2019 • 07:51 Uhr

Northeimer Handball Club nach einer Super-Saison: Die Botschaft heute schreit "DANKE!"

"Es war eine Super- Saison! Es wurden tolle Ergebnisse der Northeimer Handball Club-Teams erzielt! Neue Talente entdeckt und jede Menge Emotionen geteilt! Zeit DANKE zu sagen. Danke an alle Sponsoren, ehrenamtlichen Helfer, Fans, Eltern und Spieler! Danke an Northeim! Danke an die Schuhwallhölle!", bringt es Oliver Kirch treffend auf den Punkt.red/fis Foto: Spieker Fotografie










16.05.2019 • 07:40 Uhr

Sport, Ausstellungswelt, Show und Feuerwerk – der Vierklang beim Hardenberg Burgturnier - Harzländer aus Bad Gandersheim dabei

Heute ab 18.30 Uhr die ersten sportlichen Prüfungen beim "Warm Up" - Freitagmorgen Eröffnungsspringen

Am heutigen Donnerstag ist es soweit, die ersten Pferde reisen an und bereiten sich auf den Start beim Hardenberg Burgturnier vor. Aber nicht nur die Reiter und Pferde kommen in den SchlossPark, sondern auch Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Verantwortlichen für die Organisation des Mega-Events haben soeben auf einer Pressekonferenz im Burghotel in Nörten noch einmal auf den Ablauf des Turniers mit seinem umfangreichen Programm aufmerksam gemacht. Im Schlosspark der Aussteller - zwischen Klassika und Turnierarena - präsentiert sich traditionell das Bad Gandersheimer Unternehmen "Harzländer" mit seinen beliebten Spezialitäten.

Sport beim Hardenberg Burgturnier

Sportlich beginnt das Hardenberg Burgturnier mit dem Warm Up am heutigen Donnerstag. Die Pferde können sich an den Platz und die Atmosphäre gewöhnen. Nachdem hoffentlich alle Pferde am Donnerstagnachmittag den VET-Check erfolgreich absolviert haben, geht es am Donnerstag ab 18:30 Uhr mit den Prüfungen los. Direkt zu Beginn am Freitagmorgen steht das Eröffnungsspringen der CSI3*-Tour mit dem Preis des Hardenberg GolfResort auf dem Programm. Diese Prüfung ist zudem die erste Wertungsprüfung zum European Youngster Cup für alle Teilnehmer U25. Direkt an das Eröffnungsspringen schließen die nächsten Springen des ESCON Spring Club im Preis der Bäckerei Thiele an. Als Abschluss des Tagesprogrammes findet das erste Springen der Youngster Tour, präsentiert von RUTHMANN, statt.

Das Abendprogramm wird von EAM – Ihr Energiepartner aus der Region präsentiert. Das Programm beginnt direkt mit dem Preis von EAM, der ersten Qualifikationsprüfung um die Silberne Peitsche. Den sportlichen Abschluss des Freitagabends macht der Preis der Kreis- Sparkasse Northeim, welcher gleichzeitig die erste Qualifikation für den Großen Preis um die Goldene Peitsche darstellt.

Der Samstag beginnt mit dem ESCON Springclub und geht weiter mit dem Preis der Gemeinde Nörten-Hardenberg. Gegen Mittag wird der Preis der Hardenberg-Wilthen AG ausgetragen, welcher die zweite Qualifikation im Preis um die Silberne Peitsche ist. Dann kommt es zum Highlight des Tagesprogramms – das Championat von Nörten-Hardenberg. Dieses wird von MITSUBISHI MOTORS in Deutschland, der Piepenbrock Dienstleitungen GmbH & Co. KG und der beckers bester GmbH präsentiert. In dieser Springprüfung der Kl. S mit Stechen (1,50 m) fährt der Sieger mit einem nagelneuen Mitsubishi Space Star nach Hause und zudem erhält der jüngste Teilnehmer erhält einen Sonderehrenpreis von der beckers bester GmbH.

Die Gothaer Night beginnt mit einer Int. Springprüfung der Klasse S (1,45 Meter) – dem Preis der Familie Pokorny, Holzminden. Im Anschluss findet das Finale der Zukunftspaare des Sports für siebenjährige Nachwuchspferde, die König Trophy statt. Als sportlicher Abschluss wird die Gothaer Trophy ausgetragen, welche ebenfalls als Wertungsprüfung zum European Youngster Cup für alle Teilnehmer U25 zählt.

Der Veranstaltungssonntag steht ganz im Zeichen der Entscheidungen. Nachdem die Springprüfungen des ESCON Spring Club absolviert wurden, wird das Finale im Preis um die Silberne Peitsche, der kleinen Schwester der Goldenen Peitsche, ausgetragen. Daran schließt der Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft an, bei der sich Firmen der Region zu einem starken Team zusammengefunden haben. In diesem hochklassigen Springen geht es um das begehrte Gänseliesel. Also Höhepunkt steht traditionell der Große Preis um die Goldene Peitsche, der Preis der Hardenberg Distillery & des Glaswerkes Ernstthal auf dem Programm. Neben dem einzigartigen Wanderpokal erhält der Sieger einen MITSUBISHI Eclipse Cross. Nach dem Großen Preis findet das Abschlussspringen, die Laste Chance statt.
Rahmenprogramm – Show und Musik

Aber nicht nur Spitzensport wird beim Hardenberg Burgturnier geboten, sondern ein Programm für die ganze Familie. Traditionell geht es bereits am Freitagabend musikalisch zu. Der Sänger der Band Vintage Vegas Tom Marks sorgt gemeinsam mit den Solokünstlern für beste Unterhaltung. Der Saxophonist Jan Sichting und die Sängerin Nica komplettieren das musikalische Trio und gute Stimmung ist mit diesen Ausnahmekünstlern garantiert.
Die Musiker werden den Preis der Kreis-Sparkasse Northeim musikalisch umrahmen, das bedeutet, dass sie erstmals gegen 17:45 Uhr auftreten, dann um 19 Uhr und nach der Fohlenpräsentation, die nach der Siegerehrung des letzten Springens stattfinden wird.
Am Samstagabend wird es nach der Gothaer Trophy wieder Musik geben. Bevor das traditionelle, einzigartige und extra für das Turnier abgestimmte Feuerwerk von FlashArt gestartet wird, heizen die Mitglieder der Band Schottenrock dem Publikum mächtig ein und leiten das Feuerwerk ein. Neben den Instrumenten Highland Bagpipes (Dudelsäcke), Geige, Gitarre, Bass, Saxophon und Schlagwerken werden sechs Tänzerinnen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Ebenfalls mit Musik, aber nicht mit Instrumenten werden die beiden Show-Acts, welche am Samstagabend auf dem Programm stehen und von der Höppner Management & Consultant GmbH präsentiert werden, in die Arena kommen. Viktor Kirka hat mit seinem Kaltblüter Hermann eine komplett neue Nummer kreiert, welche beim Hardenberg Burgturnier Premiere feiern wird. Zudem wird eine Hannoversche Reitpony–Quadrille mit 24 Reitern aus dem Pferdesportverband Hannover auftreten.

Ausstellungswelt – Hardenberg Klassika

Seit vielen Jahren ist exquisite Ausstellungswelt fest mit dem Hardenberg Burgturnier verbunden. Aussteller aus ganz Deutschland, Italien und den Niederlanden reisen zur Hardenberg Klassika und stellen Exponate aus den Bereichen Gartenzubehör, Wohnzubehör, Handwerk und Lifestyle aus. Diese sind selbstverständlich auch käuflich zu erwerben. Im Herzen der Hardenberg Klassika befindet sich zudem ein Aktionszirkel, der nicht nur Pferde- und Hundeliebhaber begeistern wird.
Der Vierklang aus Sport, Ausstellungswelt, Show und Feuerwerk macht das Hardenberg Burgturnier zu einem einzigartigen Event für die ganze Familie, was niemand verpassen sollte.
red/fis

Auf dem Foto v.l.n.r. Carl Graf von Hardenberg, Jochim Geilfuß, Markus Beerbaum, Carl Graf von Hardenberg Jun., Dr. Kaspar Funke Foto: Swen Pförtner










16.05.2019 • 07:27 Uhr

Kritisches Atomkraftwerk Grohnde (KWG) bleibt vom Netz

Die Betreiberin des Kernkraftwerks Grohnde, die PreussenElektra GmbH, hat das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz heute (Mittwoch) darüber informiert, dass das Kraftwerk nach der Revision noch nicht wieder in Betrieb genommen werden kann. Grund ist ein Ausfall an einem Messwerterfassungsinstrument des Reaktorkerns. Zur Ursachenklärung ist es erforderlich, den Reaktor erneut zu öffnen und die betroffene Messeinrichtung auszutauschen. Die Sicherheit der Anlage ist nicht beeinträchtigt. Das Ministerium ist als atomrechtliche Aufsichtsbehörde in die dazu notwendigen Arbeiten eingebunden.red/fis/Foto: Thomas Fischer











16.05.2019 • 07:23 Uhr

Wer zu wenig kaut, riskiert Extrapfunde

Deutsche Wissenschaftler untersuchten die Kaugeschwindigkeit von stark übergewichtigen und normalgewichtigen Personen in einer Stresssituation und in Ruhe. Dabei zeigte sich, dass die übergewichtigen Personen die Speisen in beiden Situation weniger lange kauten. Dies lässt vermuten, dass unzureichendes Kauen von Speisen Übergewicht begünstigen könnte.

Wissenschaftler aus Mainz und Dresden interessierten sich in ihrer Studie für den Einfluss von Stress auf das Ernährungsverhalten. Dabei führten sie Untersuchungen mit normal- und stark übergewichtigen (= adipösen) Personen durch. Bei allen Studienteilnehmern wurden die Menge der verzehrten Nahrung und die Kaugeschwindigkeit in 2 verschiedenen Situationen erfasst – und zwar in Ruhe und nachdem die Teilnehmer einer akuten Stresssituation ausgesetzt waren. Um den Effekt der Stresssituation sehr genau beurteilen zu können, maßen die Wissenschaftler den Gehalt von Kortison im Speichel (mehr Kortison deutet auf mehr Stress hin) und befragten die Personen mit zwei verschiedenen Fragebögen zu ihrem Befinden. Die Tests fanden an zwei verschiedenen Tagen statt. Die Mahlzeiten wurden den Studienteilnehmern dabei im Untersuchungslabor zur Verfügung gestellt.

An der Studie nahmen 28 Männer und Frauen mit Adipositas teil (Body Mass Index (BMI): 32,76 ± 2,25) sowie 28 Männer und Frauen mit Normalgewicht (BMI: 22,58 ± 2,04).

Adipöse Personen kauten ihre Speisen weniger als normalgewichtige Personen

Der Test zeigte Folgendes: Sowohl in Ruhe als auch nach der Stresssituation kauten die adipösen Personen die angebotenen Speisen weniger als die normalgewichtigen Personen. Alle Studienteilnehmer kauten die Speisen häufiger, wenn sie einer Stresssituation ausgesetzt waren im Vergleich zu der Situation, in der sie sich in Ruhe befanden. Normalgewichtige und adipöse Personen aßen gleich viel von den angebotenen Speisen.

Die Wissenschaftler schlussfolgerten Folgendes anhand von diesen Ergebnissen: dass die adipösen Personen die Speisen in beiden Situationen weniger kauten als die normalgewichtigen Personen, könnte ein Anzeichen dafür sein, dass unzureichendes Kauen von Speisen übergewichtsfördernd ist. Denn ausreichendes Kauen ist wichtig, um das Gefühl der Sättigung wahrnehmen zu können und damit davor geschützt zu sein, mehr zu essen, als benötigt wird. Weiterhin könnte die erhöhte Kaufrequenz nach der Stresssituation darauf hinweisen, dass Personen vermehrtes Kauen als Strategie zur Stressminderung anwenden. Quelle: DGP/Foto: Marc Reiser










15.05.2019 • 22:27 Uhr

Fachseminar Flexibel unterwegs – Nahverkehr der Zukunft? Mittwoch, 22. Mai 2019 ab 12 Uhr im Tagungshaus Alte Mensa in Göttingen!

Im Zusammenhang mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sind Schlagworte wie zum Beispiel „On-Demand“ und „Ridesharing“ aufgetaucht, mit denen neue Pilotkonzepte beschrieben werden. Gemeinsam mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig bietet der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) diesen Informationstag an, der für die Teilnehmer*innen kostenfrei ist.
Die öffentliche Veranstaltung für alle, die an der Weiterentwicklung des ÖPNV interessiert sind, befasst sich insbesondere mit dem Themenfeld „flexible Angebote“ in der ländlichen Region. Dabei stehen Fragen der Nutzung durch die Fahrgäste, der Wirtschaftlichkeit, die rechtlichen Gesichtspunkte sowie die Wechselwirkungen zu anderen Verkehrsträgern im Mittelpunkt des Interesses.
Vorgestellt werden Ergebnisse des Forschungsprojektes „Eco Bus“ sowie weitere aktuelle Entwicklungen in Niedersachsen und auf Bundesebene.
Anmeldungen sind noch bis zum 20. Mai 2019 möglich.
red/Foto: Thomas Fischer










15.05.2019 • 22:14 Uhr

Baum des Jahres 2019 gepflanzt! Flatter-Ulme wächst nun auf dem Grundstück der Oberschule Northeim

Die Idee, jedes Jahr an einer der landkreiseigenen Schulen einen „Baum des Jahres“ zu pflanzen, wurde jetzt an der Oberschule Northeim erstmals in die Tat umgesetzt.
Die Idee zu der Pflanzreihe stammt von Tanja Schkwirko vom Dezernat Bauen und Umwelt des Landkreises Northeim. Seit kurzem wächst auf dem weitläufigen Schulgelände in Northeim nun der „Baum des Jahres 2019“, eine Flatter-Ulme.
Mit tatkräftiger Unterstützung der Schülerschaft, vertreten durch zwei Schülerinnen und zwei Schüler, Hausmeister Horst Kiefert und Schulleiter Henning Schult pflanzten Tanja Schkwirko, Ralf Buberti als Leiter des Dezernats Bauen und Umwelt sowie die Kreisnaturschutzbeauftragte Ingrid Müller den jungen Baum unter Einsatz von Spaten, Harke und Schaufel in das zuvor ausgebaggerte Pflanzloch.

Den Hintergrund der Pflanzaktion erläuterte Ingrid Müller den während der Schulpause zahlreich hinzukommenden Schülerinnen und Schülern:
Als typischer Baum der großen Niederungen und Auwälder in Mittel- und Osteuropa bevorzugt die Flatter-Ulme (Ulmus laevus) nassen, nährstoffreichen Boden. Zur Gewinnung von Acker- und Siedlungsflächen wurden in der Vergangenheit Flüsse begradigt und der Flatter-Ulme der Lebensraum entzogen. Als Folge davon ist diese Baumart inzwischen selten geworden. Das Kuratorium „Baum des Jahres“ will 2019 dafür werben, die Entwicklung der letzten zweihundert Jahre zumindest stellenweise wieder rückgängig zu machen. Indem man trockengelegte Feuchtwald-Standorte wieder vernässt und Flüssen die Möglichkeit gibt, ihrer eigen Dynamik zu folgen, hilft man nicht nur der Flatter-Ulme, sondern vielen weiteren Tier- und Pflanzenarten, die an die besonderen Bedingungen feucht-nasser Standorte angepasst sind.
Man erkennt die Flatter-Ulme leicht an ihren stark asymmetrischen Blättern und den charakteristischen „flattrig“ überhängenden langgestielten Blütenbüscheln, die sich vor dem Blattaustrieb zeigen.

Damit die frisch gepflanzte Flatter-Ulme auf Dauer gut gedeihen kann, muss künftig keinesfalls die Rhume durch das Gelände der Oberschule Northeim geleitet werden. Die Baumart zeigt sich bezüglich der Wasserversorgung überaus anpassungsfähig und verträgt auch trockenere Böden erstaunlich gut.
Ende Oktober 2019 wird der „Baum des Jahres 2020“ ausgerufen. Noch ist völlig offen, welche Baumart das sein wird. Nur eins ist sicher: an einer landkreiseigenen Schule wird es wieder eine Pflanzaktion geben!lpd

Zum Bild: Mit vereinten Kräften auf dem Gelände der Oberschule Northeim gepflanzt: die Flatter-Ulme, der Baum des Jahres 2019. Foto: lpd










15.05.2019 • 22:07 Uhr

Einbeck: AfD springt auf Ilme-Eisenbahnzug von SPD/FDP/GfE auf

Jens Kestner: „Parteipolitisches Abwägen ist dann fehl am Platz, wenn man den Menschen vor Ort mit guten Entscheidungen helfen kann!“

Maik Schmitz Fraktionsvorsitzender im Kreistag und Jens Kestner, niedersächsischer Bundestagsabgeordneter und Kreistagsabgeordneter bekunden soeben in einer Stellungnahme ihre Unterstützung bei einem Antrag der SPD- Fraktion und Gruppe FDP/GfE im Kreistag Northeim, bezüglich Erweiterungen des Schienenverkehrs in der Stadt Einbeck.

In dem aktuellen Statement heißt es wörtlich: "SPD-Fraktion und Gruppe FDP/GfE haben einen vernünftigen und Unterstützens Werten Antrag im Kreistag eingebracht, der Vorteile bei der Nutzung des Schienenverkehrs für die Bürger, für Schüler und Hotelgäste, bringt. Auch der PS-Speicher in Einbeck wäre besser erreichbar, wenn die Bahnlinie Salzderhelden– Einbeck in der Bierstadt über den Haltepunkt Einbeck-Mitte bis zu Tiedexer Tor weitergeführt würde. Möglich ist dies durch eine seit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember aktivierte Bahnlinie, die verlängert werden soll. Diese Verlängerung kann den Individualverkehr entlasten und alle dafür notwendigen elektronischen Voraussetzungen zur Sicherung der Straßen und Fußwegquerungen sind bereits von der Ilmebahn GmbH umgesetzt worden.
Maik Schmitz hierzu: „Die Vorteile, die durch diesen Antrag ermöglicht werden, sind für die Menschen so erheblich und nutzbringend, dass unsere Fraktion nur zustimmen kann. Parteipolitische Abwägungen sind vollkommen unerheblich, wenn es darum geht, den Bürgern Zeit und Geld einzusparen und ihnen das Nutzen des Schienenverkehrs erleichtert wird. Dass nahe des KWS-Geländes an der Otto-Hahn-Straße noch ein weiterer Bahnhaltepunkt geplant ist, erleichtert es uns, diesem Antrag gerne zuzustimmen!“ so Schmitz."
red/Fotos: Thomas Fischer










15.05.2019 • 18:02 Uhr

Exklusiv in Kreiensen: Erste kostenlose E-Bike-Tankstelle mit Solarstrom - "natürlich bei Langheim Holzbau"

Wieder ein innovative Idee eines regionalen Unternehmers in praktisches Tun umgesetzt. In Kreiensen (gehört zu Einbeck) ist es passiert.Bei der Firma Langheim Holzbau. Phillip Langheim, einer der Chefs in der Crew, erklärt das Projekt exklusiv beim Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, das jeder ab sofort in Anspruch nehmen kann.

Phillip Langheim: "Ab sofort in Kreiensen, kostenlose E-Bike Tankstelle mit Solarstrom gespeist. Vier Fahrräder können zeitgleich aufgeladen werden. Radler und Radlerinnen können eine Verschnaufpause unter dem neuen großen (hölzernen) Dachüberstand im Trockenen verweilen... und das schöne Ambiente der ruhigen Umgebung mit viel Grün, Fluß und Natur einatmen und genießen. Erholung pur!
Und es wird noch besser: Langheim verspricht: Leitungswasser sowie Druckluftanschluss zur kostenlosen Entnahme folgen demnächst!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












15.05.2019 • 17:33 Uhr

Studierende rufen Online-Plattform zur Europawahl ins Leben

www.ausgewaehlt.eu gibt schnelle Auskunft über Parteiprogramme

Drei Jurastudenten der Leibniz Universität wollen Wählerinnen und Wählern den Zugang zur Politik und die Wahlentscheidung vereinfachen. Sie haben eine unabhängige Website zur Europawahl ins Leben gerufen. Was wollen die Parteien in Deutschland bei der Europawahl am 26. Mai 2019 erreichen? Auf der von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Plattform www.ausgewaehlt.eu werden die Positionen der großen Parteien übersichtlich und schnell dargestellt. In je 280 Zeichen beantworten CDU/CSU, SPD, FDP, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, AfD sowie acht weitere Parteien Fragen zu sieben großen Themenbereichen. Wer ausführlichere Informationen haben möchte, kann auf den Mehr-Button klicken. Aber auch dort gibt es keine langwierigen Parteiprogramm-Abhandlungen, sondern prägnante Informationen in 1500 Zeichen.

Die drei Macher der Website Maximilian Nussbaum, Martin Suchrow und Julian Kay studieren Jura an der Leibniz Universität Hannover, sind in keiner Partei engagiert, aber politisch sehr interessiert. Mit ausgewaehlt.eu wollen sie vor allem jungen Wählerinnen und Wählern zur Zugang zur Politik vereinfachen. Die Studenten haben das Projekt „ausgewählt“ bereits 2017 zur Bundestagswahl gestartet. „Damals hatten wir in zwei Wochen 46.000 Clicks und konnten über Facebook 75.000 Menschen erreichen“, berichtet Maximilian Nussbaum. 90 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer waren zwischen 18 und 34 Jahre alt.

Die Seite ausgewaehlt.eu wird von der Bundeszentrale für politische Bildung und Gemeinsam Europa gestalten e.V. im Rahmen des Jugenddemokratiepreises 2019 gefördert. Initiativen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich mit der EU und den EU-Wahlen beschäftigen, erhalten Förderung bis 500 Euro. Alle diese Projekte mit Erstförderung können sich nach erfolgreicher Umsetzung um den Jugenddemokratiepreis bewerben.

Die Statements der Parteien auf ausgewaehlt.eu befassen sich mit den Themen Zukunft Europas, Wirtschaft, Forschung und Bildung, Migration und Flüchtlinge, Außenpolitik Europas, Klima und Umwelt sowie Soziales und Arbeit. Die Argumente werden einfach, ungefiltert und im direkten Vergleich dargestellt. Der Wahl-O-Mat beispielsweise setze anders an, erläutern die Macher der Website. Er stelle Fragen, die sich die Nutzer zum Teil noch gar nicht gestellt hätten, und frage oft das Bauchgefühl ab. Auf ausgewaehlt.eu können hingegen sowohl die genaue Forderung als auch die Antwortargumente unmittelbar verglichen werden.
red/fis










15.05.2019 • 17:30 Uhr

Northeim: Einbruch in Gemeindezentrum

Vermutlich in der Nacht zu Dienstag ist ein Unbekannter gewaltsam in das Gemeindezentrum in der Hagenstraße eingedrungen. Der Täter durchsuchte mehrere Räume und brach hierfür mehrere Türen auf. Vermutlich ohne Diebesgut verließ der Täter anschließend den Tatort, hinterließ jedoch einen Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05551 / 7005-0 mit der Polizei Northeim in Verbindung zu setzen. da










15.05.2019 • 17:28 Uhr

Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung: Warum die Masernimpfung Kosten spart

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Masern im Visier und mit seiner Ankündigung, eine Impfpflicht einzuführen, eine hitzige Debatte in Deutschland ausgelöst. Prof. Dr. med. Marco Halber, Studiengangsleiter Health Care Management und Executive MBA für Ärztinnen und Ärzte an der SRH Fernhochschule, hat die Impfpflicht aus ökonomischer Sicht analysiert.

Derzeit werden Impfungen gegen 15 verschiedene Erreger amtlich empfohlen und von den Krankenkassen bezahlt. Dazu gibt es auf dem Markt aktuell fünf verschiedene Masern-Impfstoffe von einem Dutzend Anbieter. „Der übliche Impfstoff kostet rund 30 Euro als Dreifach-Präparat gegen Masern, Mumps und Röteln. Für Privatpatienten berechnen Ärzte zudem noch einmal 10,72 Euro inklusive Impfpass-Eintrag. Die Kosten bei Kassenpatienten hingegen sind deutlich geringer. Das heißt, im Durchschnitt entstehen in Deutschland circa 13 Euro an Kosten für eine Masernimpfung“, so Prof. Halber.

Im Gegensatz zu der relativ kostengünstigen Impfung ist die Behandlung von Masernerkrankungen deutlich teurer. „Bei einer ambulanten Behandlung mit dazugehörigem Bluttest fallen im Durchschnitt 520 Euro Kosten an (Stand 2009). Darüber hinaus kommt es bei jedem tausendsten Masern-Patienten zu lebensbedrohlichen Komplikationen, wie zum Beispiel der sogenannten Enzephalitis (Hirnhautentzündung). Die Kosten für die Behandlung von Masern-Enzephalitis-Patienten auf einer Intensivstation steigen dann sogar auf mehrere zehntausend Euro an. Oft tragen diese Patienten lebenslange Behinderungen davon, während für die Impfung selbst keine ernsten Nebenwirkungen wissenschaftlich belegt sind“, weiß Prof. Halber. Dazu kommen noch volkswirtschaftliche Kosten zum Beispiel in Form von verpassten Schultagen und Fehlzeiten am Arbeitsplatz.

Sein Fazit: Es wird Zeit, die Masern auszurotten, und die Impfung ist volkswirtschaftlich ein Geschenk. Somit ist die Masernimpfung nicht nur aus gesundheitlicher Sicht eine wichtige Sache, sondern auch ökonomisch betrachtet, lassen sich durch die konsequente Impfung Kosten und Leid vermeiden.red










15.05.2019 • 17:22 Uhr

Fraktionsvorsitzender Maik Schmitz: "Studienplätze für Hebammen nicht als Duales Studium!"

In der anhaltenden Diskussion über die kritische Situation von Hebammen hat sich der Vorsitzende der Fraktion der AfD im Northeimer Kreistag, Maik Schmitz, eingeschaltet. Hier sein soeben verlautbartes Statement:

Schmitz: "Steigende Kosten für die Haftpflichtversicherung und geringe Entlohnung zwingen viele freiberufliche Hebammen, ihren Beruf aufzugeben. Seit Jahren verschärft sich das Problem, ohne dass die Politik zielführend gehandelt hat. Die massenhaften Schließungen von Geburtskliniken sind ein falsches Signal, die besonders für den ländlichen Raum fatale Folgen mit sich bringen. Für Schwangere in Niedersachsen wird es immer schwieriger, eine Hebamme zu finden. Die durch die EU erzwungene Akademisierung dieses Berufes bringt für Deutschland nur Nachteile. Während die deutschen Hebammenschulen, ähnlich wie die Krankenpflegeschulen, immer in der Vergangenheit herausragende Ausbildungsergebnisse mit ihren Schülern erzielten, müssen jetzt aus dem Nichts akademische Strukturen geschaffen werden, welche wir in dieser Form im Grunde nicht brauchen und nie gebraucht haben. Eine flächendeckende Akademisierung dieses Berufes, der vor allem von der Erfahrung der Hebammen lebt, lehnen wir auf Bundes- sowie auf Landesebene ab. Auch mit einer Akademisierung können wir den Hebammen weder eine bessere Bezahlung, noch bessere Arbeitsbedingungen bieten. Und ob die Ausbildung qualitativ besser ist, steht noch in den Sternen. Vielmehr brauchen wir andere Wege, wie wir beispielsweise Hebammen und Geburtskliniken finanziell besser abzusichern. Niedersachsen sollte über einen Sicherstellungszuschlag von 300 Euro pro Geburt nachdenken. wie es der Landtags Abgeordnete Stephan Bothe aus Lüneburg gefordert hat. Des Weiteren muss der tatsächlich geleistete Behandlungsaufwand bei einer Geburt besser über gestaffelte Abrechnungspauschalen abgerechnet werden. Die Steigerung der Haftpflichtprämien kann nur eingedämmt werden, wenn das Schadensrisiko begrenzt wird. Hierzu sollte Niedersachsen die Versicherungsprämien für eine Rückversicherung übernehmen, die bei teuren Haftpflichtfällen greift."
red/Foto: Thomas Fischer










15.05.2019 • 16:58 Uhr

Projektunterricht Osterbergschule: Europa vereint als Kunstobjekt - Kunstunterricht im "Phoenix" dritter Tag

Heute waren es neuen Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Osterbergschule Bad Gandersheim: Schule einmal anders. Dritter Tag des spannenden Projektunterrichts im Jugendzentrum "Phoenix". Wieder eine neue Idee in der produktiven Kooperation zwischen der Osterbergschule und dem Malerfachbetrieb Michael Schreiber. Der Meister persönlich mit seinem Azubi Johannes haben alles perfekt vorbereitet. "Natürlich haben wir uns wieder etwas Neues ausgedacht", verrät Michael Schreiber dem Reporter. Aus seinem "kreativen Müll" soll heute eine Kunstobjekt entstehen, mit knallharten Bezügen zur Aktualität. Und die nimmt Europa in den Focus des Projektunterrichts.

In anbetracht der anstehenden Europawahl werden in den nächsten Stunden vorbereitete Stadtsilhouetten der europäischen Hauptstädte in einem Kopierverfahren auf Papierblätter übertragen und mit den Nationafarben der verschiedenen EU-Staaten ergänzt. Diese sollen in eine blaue Europaflagge integriert werden, die aus Restmaterialien erstellt wird. Jede Stadtsilhouette wurde von der Schülergruppe frei gestaltet, aber farblich in den Landesfarben bemalt werden. Und so geschieht es. Einfallsreich, originell, schön anzusehen!

Am Ende des Unterrichts fügt die Gruppe gemeinsam mit ihrer Fachlehrerin und den Protagonisten des Malerfachbetriebe alle produzierten Elemente zu dem Gesamtkunstwerk zusammen. Alle EU-Länder vereint auf der Europa-Fahne - die Symbolik dokumentiert eine Erfolgsgeschichte. Heute im "Phoenix" - in den letzten Jahrzehnten als einer der sensationellsten Friedensgemeinschaften auf diesem Globus.

Fazit: Beeindruckend, wie ein kreativer Kunstunterricht einerseits die Botschaft "Europa" rüber bringen kann - und dabei anderseits jungen Menschen vermittelt, wie ein vernünftiger Umgang mit brauchbaren wie nützlichen Abfallprodukten aus einem Handwerksbetrieb funktionieren kann.

Man darf auf die Fortsetzung des Projektunterrichts der Osterbergschule Bad Gandersheim gespannt sein. Wir verfolgen den "Zug mit dem kreativen Müll" unbedingt weiter.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer

























15.05.2019 • 12:30 Uhr

Landesarten-Schaufenster Bad Gandersheim: Inside - Gärtnermeister sticht Landschaftsarchitektin aus?

Ist heute der Showdown in Sachen Chef-Personalie für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim?
Diese Frage stellt sich den Beobachtern angesichts der für heute angesetzten Aufsichtsratssitzung der Landesgartenschau eGmbH. Unter Leitung von Aussichtsratsvorsitzender und Bürgermeisterin Franziska Schwarz geht es dem Vernehmen nach ein weiteres Mal in der nichtöffentlichen Sitzung unter anderem um eine bedeutsame Personalangelegenheit. Wer wird die Geschäftsführung in der Durchführungsgesellschaft übernehmen. Bekanntlich haben sich eine Reihe veritabler Kandidaten und Kandidatinnen für den befristeten Job beworben. Heute könnte die Entscheidung fallen. Spannend ist dabei, ob sich der favorisierte "Gärtnermeister" gegen eine stadtbekannte "Landschaftsarchitektin" durchsetzt. Angesichts der angeblichen Unterstützung durch starke Frauenfraktion innerhalb des Gremiums soll der "Gärtnermeister" die besseren Chancen haben. Die "Landschaftsplanerin" hatte sich um die Stelle im Rahmen einer Art Teilzeitbeschäftigung beworben.
Angesicht des schwebenden Verfahrens bei der Personaleinstellung sei es üblich, vor einer endgültigen Entscheidung im Aufsichtsrat nicht öffentlich die Namen der aussichtsreichen Bewerber/in in der Öffentlichkeit zu thematisieren, heißt es von offizieller Seite. Gleichwohl werden in ausgewählten Zirkel bereits "Roß und Reiterin" ausgiebig besprochen.
red/Foto: Thomas Fischer












15.05.2019 • 12:09 Uhr

BUND Kreisgruppe Northeim sammelt wieder alte Handys - Wertvoller Beitrag zum Ressourcenschutz

Der BUND sammelt weiter gebrauchte Mobiltelefone und lässt diese anschließend verwerten

Aktuell liegen mehr als 100 Millionen ungenutzte Handys in deutschen Haushalten, so eine repräsentative Studie des Branchenverbands Bitkom. „Jedes einzelne Gerät enthält wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer, die heutzutage problemlos recycelt werden können“, sagt Ansprechpartner Jürgen Beisiegel. „Wiederaufbereitete Rohstoffe müssen nicht mehr unter umweltschädigenden Bedingungen abgebaut werden, wodurch Natur und Mensch geschützt werden.“

Mitglieder des BUND haben sich daher entschieden dieser Problematik entgegenzuwirken. Ab sofort können wieder alte, nicht mehr gebrauchte Mobil-Telefone, Smartphone etc. im Foyer der Landkreisverwaltung in Northeim – Medenheimer Str. 6/8 – in der „Mobile-Box“ entsorgt werden.

Mit etwa 80-90 % der zurückgenommenen Mobiltelefone wird der Großteil einem zertifizierten Recycling-Betrieb übergeben. Dort werden die gesammelten Geräte umweltschonend recycelt. Gleichzeitig werden durch den Recycling-Prozess alle Handy-Daten physisch und unwiderruflich gelöscht. Die restlichen Mobiltelefone werden innereuropäisch wiederverwendet, nachdem sie geprüft, teilweise repariert und mittels herstellereigener Verfahren vollständig von persönlichen Daten bereinigt wurden. Dies entspricht einem der zentralen Grundsätze des Kreislaufwirtschaftsgesetzes “Wiederverwendung vor Verwertung”.

Ermöglicht wird die Handy-Sammlung durch eine Zusammenarbeit mit Mobile-Box, einem beim Umweltamt angezeigten Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone, das 2012 von zwei Kölner BUNDlern gegründet wurde. Hier könnnen auch überholte Geräte günstig erworben werden.
red/Foto: Thomas Fischer











15.05.2019 • 12:05 Uhr

Kurs der Familienberatungsstelle startet im Juni - KINDER IM BLICK – ein Kurs für Eltern nach Trennung

Die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim bietet ab Juni 2019 zunächst in Einbeck einen neuen KINDER IM BLICK (KIB) - Kurs für Väter und Mütter nach Trennung an.
Das Angebot richtet sich an getrennt lebende Väter und Mütter im Landkreis Northeim. Es werden unterschiedliche Kurse angeboten, um beiden Elternteilen die Teilnahme zu ermöglichen. Elternteile nehmen an verschiedenen Gruppen teil. Auch einzelne Elternteile können sich anmelden.
Am 6. Juni 2019 startet ein Vormittagskurs mit den beiden zertifizierte TrainerInnen Ellen Hunsche und Patrick Saupe in Einbeck. Der Kurs umfasst 7 Termine (drei Termine vor und vier Termine nach den Sommerferien), die wöchentlich jeweils in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr stattfinden. Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 40 Euro erhoben. Die Kursmaterialien sind inklusive. Weitere Kurse in Northeim und Uslar folgen.
Wenn Eltern sich trennen, ändert sich vieles auch für die Kinder. Sie brauchen in dieser Zeit besonders viel Zuwendung, um diesen Übergang in den neuen Lebensabschnitt gut zu bewältigen. Aber wie soll das funktionieren? Denn gerade in dieser Zeit sind die Eltern mit finanziellen Veränderungen, Konflikten mit dem anderen Elternteil, wohnlichen Veränderungen und anderen Herausforderungen selbst stark belastet.
Was ist KINDER IM BLICK (KIB)? Der Name des Kurses ist Programm. KIB möchte Mütter und Väter in dieser Situation unterstützen und begleiten. Der Trainingskurs behandelt grundlegende Fragen: Wie kann ich die Beziehung zu meinem Kind positiv gestalten und seine Entwicklung fördern? Was kann ich tun, um Stress zu vermeiden und abzubauen und mich in dieser Situation zu stabilisieren? Wie kann ich den Kontakt zum anderen Elternteil im Sinne meines Kindes gestalten?
KIB ist ein wissenschaftlich fundiertes Angebot, das in der Beratungspraxis mit Trennungsfamilien entwickelt wurde.
Interessierte können sich im Sekretariat der Familienberatungsstelle in Einbeck, Hullerser Str. 19, unter Tel. 05551/708 8240 anmelden oder für zukünftige Kurse vormerken lassen. Auch Fragen werden dort gern beantwortet.
Weitere Infos zu KINDER IM BLICK finden Interessierte auch unter www.kinderimblick.de
red/lpd











15.05.2019 • 12:01 Uhr

Jetzt anmelden für „Theatervirus 2019“: Was machst denn Du?

Der „Theatervirus“ ist das Jugendtheater der Gandersheimer Domfestspiele. 2019 hat das bereits zum achten Mal stattfindende Festival ein neues Konzept: Theaterjugendgruppen, Vereine, Clubs und auch alle anderen Menschen aus der Region, die Lust haben teilzunehmen, werden erstmals aufeinander treffen, bunt durchgemischt werden und während der Festivalzeit in einzelnen Szenen-Gruppen ein gemeinsames Stück erarbeiten. Bis zum 24. Mai sind noch Anmeldungen möglich, per E-Mail unter: theaterpaedagogik@gandersheimer-domfestspiele.de
Dieses Jahr findet die Aufführung am Sonnabend, 1. Juni, um 20 Uhr auf der Festspielbühne vor dem Domportal statt. In den drei Tagen zuvor (30. Mai bis 1. Juni) können die Teilnehmer neue künstlerische Ausdruckmittel kennenlernen. Professionelle Kursleiter werden in den Bereichen Bewegung, Tanz, Stimme und Text arbeiten. Am letzten Tag werden alle Ergebnisse dann zu einem kleinen Stück inszeniert, findet die große Aufführung vor Publikum statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

„Wir wollen die Menschen dieser Region in Kontakt mit den künstlerischen Projekten der Gandersheimer Domfestspiele bringen“, sagen die Theaterpädagogen Lucie und Robert Strohmeyer. „Was soll eigentlich Theater, und welche Funktionen hat es neben der Unterhaltung?“ Gerade die vorhandenen, gut funktionierenden Strukturen wie Vereine, Kirche und Schulen sollen in die theaterpädagogische Arbeit eingebunden werden. „Wir engagieren uns bewusst für kulturelle Bildung und wirken entschieden dem tendenziellen Bildungsabbau entgegen“, sagen Lucie und Robert Strohmeyer.

Kontakt:
Lucie und Robert Strohmeyer
Gandersheimer Domfestspiele
Stif­tsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73302
Email: theaterpaedagogik@gandersheimer-domfestspiele.de











15.05.2019 • 08:06 Uhr

Seniorentag am römisch-germanischen Schlachtfeld Harzhorn: Am Samstag schauen, fragen und diskutieren

In aller Ruhe schauen, fragen oder auch diskutieren, aber ohne langes Stehen oder Laufen: Das war schon lange der Wunsch vieler Gäste.
Am kommenden Samstag, 18. Mai, kommt das Team des Harzhorns diesem Wunsch sehr gern nach und lässt ihn wahr werden.
Von 14:00 bis 18:00 Uhr können die Stationen am Harzhorn - bei Bedarf auch mit dem eigenen PKW - angelaufen oder angefahren werden, wobei ein Gästeführer alle begleitet.
An diesem Tag ist auch für diverse Sitzmöglichkeiten und Pausen im Gelände gesorgt, damit der ganze Ereignisort Entspannung und Ruhe verbreiten kann.
Diejenigen, die dennoch lieber nur das Infogebäude besuchen möchten oder können, sind auch dort herzlich willkommen. Hier im Gebäude warten die Gästeführer und viele spannende Ausstellungsstücke auf die Gäste. Alles kann gern in die Hand genommen und auch erprobt werden.
Eine große Anzahl von Büchern zu dem Themenbereich lädt zum Schmökern ein und macht Lust auf mehr Geschichte von Römern und Germanen.
Kaffee, Tee und Snacks runden den Nachmittag für alle Teilnehmenden ab.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro pro Person.
lpd










15.05.2019 • 08:04 Uhr

Große Musik in der Stiftskirche Gandersheim : Philip Rushforth und Capella Vocale begeistern Zuhörer

Das Orgelfestival Vox Organi hat in diesem Jahr einmal mehr klangvolle Namen der internationalen Konzertorganistenszene auf seinem zweimonatigen Programm. Einer davon ist zweifellos Philip Rushforth, Kathedralorganist der Kathedrale von Chester. Er spielte am vergangenen Sonntag in der Gandersheimer Stiftskirche und wird mit seinem Vortrag lange in Erinnerung bleiben.

Für sein Gastspiel an der Mühleisen-Orgel, von deren Klangschönheit er nach dem Konzert ebenso schwärmte wie von der Akustik der Stiftskirche, hatte Rushforth einen Querschnitt neuerer Europäischer Orgelmusik ausgewählt. In der ersten Hälfte standen Franz Schmidt und Jean Jules Aimable Roger Ducasse auf dem Programm, die bis in die frühe Moderne hinein wirkten. Eine Sonate von Joseph Rheinberger, der der Romantik bis Spätromantik zugeordnet wird, leitete die zweite Konzerthälfte ein. Mit Charles Callahan und David Sanger schlossen zwei Zeitgenossen den Kreis. Sangers imposanter Marche Européenne bildete den Abschluss des Konzertes und war wohl auch ein Bekenntnis des hervorragenden Organisten zur europäischen Idee, ohne die ein so reger internationaler Austausch von Musikern, wie er im Rahmen von Vox Organi stattfindet, nicht denkbar wäre.

Rushforths Konzert wurde ergänzt durch die klangschöne Capella Vocale Gandersheim unter umsichtiger Leitung von Antonius Adamske, die Werke englischer Komponisten und eine Hymne von Felix Mendelssohn-Bartholdy in englischer Sprache zu Gehör brachte.

Lang anhaltender Applaus war der Beweis für ein gelungenes Konzert und wurde gern mit einer Zugabe der Capella Vocale beantwortet.

Vox Organi kehrt am 26. Mai 2019 noch einmal nach Bad Gandersheim zurück. In der Stiftskirche spielt dann um 18.00 Uhr der Leipziger Gewandhaus-Organist Michael Schönheit Werke von Bach, Schumann und Reger.

Zum Bild: Philip Rushforth an der Mühleisen-Orgel in Bad Gandersheim. Foto: dmb/Vox Organi











15.05.2019 • 07:50 Uhr

Werkhalle brennt in Dorste - Ursache unklar - 50.000 Euro Schaden

Beim Brand einer Werkhalle im Osteroder Ortsteil Dorste (Landkreis Göttingen) ist am gestrigen Dienstagnachmittag (14.05.19) gegen 17.00 Uhr nach ersten vorläufigen Schätzungen vermutlich ein Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro entstanden. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Brandursache ist zurzeit noch unklar. Der Brandort wurde von der Polizei für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Die Freiwilligen Feuerwehren Dorste, Förste, Nienstedt und Marke waren mit 47 Kameraden im Löscheinsatz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.jk










15.05.2019 • 07:39 Uhr

Hardenberg Burgturnier: Star-Reiter Ludger Beerbaum will wieder angreifen - Highlight vor Ort und im TV

Große Pressekonferenz vor dem Mega-Reitturnier-Event in Niedersachsen -

Für Pferdesportfans und Lifestylefreunde ist es ein Fixpunkt im Kalender: Das Hardenberg Burgturnier lockt vom 16. - 19. Mai ist seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für Reiterinnen und Reiter aus aller Welt und entfaltet sich als Erlebniswelt für alle Sinne. Mitfiebern, -freuen, -bangen, -lachen und auch Flanieren. Erleben. Genießen. - all das geht dank der Kombination von Turniersport einerseits und Klassika andererseits. Zugleich ist das Hardenberg Burgturnier Auftakt der Master League in Deutschland. Gestern wurde das Programm auf einer großen Pressekonferenz im Burghotel in Nörten von den Verantwortlichen Protagonisten ausführlich präsentiert. Mit dabei Deutschlands Spitzenreiter Ludger Beerrbaum (auf dem Foto links mit Dr. Kasper Funke), Vorjahressieger der "Goldenen Peitsche" des Int. Turniers in Nörten. "Ich greife wieder an!", versprach Beerbaum im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis-Work Media Group.
Und das passiert noch am bevorstehenden Wochenende unter der romantischen Ruine der Burg zu Hardenberg:

Freundlich, fröhlich, vergnüglich - so präsentieren sich beide Ereignisse an einem Ort und machen die gesamte Veranstaltung daher zu einem außergewöhnlichen Ereignis. Mitten in der großen Garten- und Lifestyleausstellung Hardenberg Klassika liegt der Abreiteplatz und Besucher, Aussteller und Pferde können sich gegenseitig beäugen. Und es sind Spitzenreiter und --pferde dabei. Für die internationalen Profis geht es um die berühmte „Goldene Peitsche” im Großen Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernstthal, die internationalen Amateure kämpfen um die „Silberne Peitsche” - gewissermaßen die „kleine Schwester” der goldenen Version.
Der Aktionszirkel in der Klassika birgt insbesondere für kleine Besucher das Erlebnis Pferd praktisch „zum Anfassen” und pure Spannung entfaltet sich auf den Tribünen am Fuße der Hardenberg BurgRuine rund um den Turnierplatz, dessen natürlicher Stadioncharakter einzigartig in Europa ist.

Internationaler Springsport und das Flair der Klassika schaffen den Reiz, den eines der schönsten und traditionsreichsten Turniere in ganz Deutschland entfaltet. Das ist am besten live vor Ort zu erleben, aber auch jene, die nicht in Nörten-Hardenberg dabei sein können, müssen auf das „Burgturnier-Feeling” nicht vollständig verzichten. Das Pferdesportportal ClipMyHorse.TV zeigt Sport pur von der ersten bis zur abschließenden Prüfung beim Hardenberg Burgturnier, zusätzlich zeigt das NDR-Fernsehen im „Sportclub live”, Reiten am Samstag und Sonntag und Sportdeutschland TV ist mit drei Übertragungen beim Hardenberg Burgturnier. Empfangbar unter www.sportdeutschland.tv als Internetstream.

Die Sendezeiten:

Samstag, 18. Mai 15.30 - 17.00 Uhr NDR, Sportclub live
22.15 - 23.30 Uhr Sportdeutschland TV

Sonntag, 19. Mai 10.00 - 11.00 Uhr Sportdeutschland TV
11.15 - 13.00 Uhr Sportdeutschland TV
14.15 - 15.45 Uhr NDR, Sportclub live

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer / Stefan Lawrentz













15.05.2019 • 07:27 Uhr

Südniedersachsen zeigt sich! Es wird lebendig im Museum! Hier erfahren Sie/erfahrt Ihr wo Museum quicklebendig ist!

Alle Angebote auf einen Blick

Am kommenden Sonntag, 19.Mai 2019, ist Internationaler Museumstag und es wird lebendig und überaus spannende, ja abenteuerlich und hochinteressant in den Museen Südniedersachsens. Viele Museen haben das Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ wörtlich genommen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen ein tolles Programm auf die Beine gestellt. In fast allen Museen ist der Eintritt an diesem Tag frei! Hier alle Aktions-Angebote kompakt und auf einen Blick!

Am Sonntag, 19. Mai 2019, wird es lebendig in den Museen Südniedersachsens. Viele Museen haben das Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ wörtlich genommen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen ein tolles Programm auf die Beine gestellt. In fast allen Museen ist der Eintritt an diesem Tag frei!
Machen Sie sich am Museumstag auf den Weg in die Museen Südniedersachsens und entdecken Sie die Museen in unserer Region!
Lernen Sie etwas über lebendige Traditionen im Steinarbeiter Museum Adelebsen rund um das Thema Wald oder beobachten Sie im Glasmuseum Grünenplan einen Glasbläser bei seiner Arbeit.
Hören Sie im Museum Göttingen Musik aus den goldenen 20ern oder erleben Sie die Sixties im Museum Hann. Münden
Lebendige Traditionen des Eisengußes erfahren große und kleine Leute beim Schaugießen in der historischen „Königshütte“ in Bad Lauterberg und Backaktionen auf der Backstuben-Bühne gibt es als Koproduktion von Brotmuseum und Deutschem Theater im Brotmuseum Ebergötzen.
Oder feiern Sie einfach mit beim Museumsfest im Museum Seesen oder im Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld.
Die Museen freuen sich auf Sie!

Das Programm
Museum für Steinarbeit, Adelebsen
14 – 18 Uhr
Sonderausstellung „Waldeslust“. Heinrich Christian Burckhardt – Ein Adelebser Förster geht seinen Weg
„Lernort Natur“ Informations-Pavillon der Jägerschaft Münden Baumquiz
Bläsercorps Jägerschaft Göttingen & Gesangverein ADELÖWE & Chor Heinrich-Christian- Burckhardt-Schule
Für das leibliche Wohl ist gesorgt Eintritt frei!
Museum für Steinarbeit Bramburger Str. 16
37139 Adelebsen info@steinarbeitermuseum.de
UNESCO-Welterbe Fagus-Werk, Alfeld
10 - 17 Uhr
Sonderausstellung "MUT - Die Provinz und das Bauhaus“
1 von 8
Fagus-Gropius-Ausstellung & UNESCO-Besucherzentrum Eintritt frei!
11 Uhr/13 Uhr/15 Uhr
Erlebnisführungen durch das lebende Denkmal zwischen Architektur und Produktion
5,00 €/Person
Kulinarisches Angebot im Fagus-Gropius-Café
Fagus-GreCon
Hannoversche Str. 58
31061 Alfeld
Telefon 05181/790 am Wochenende 05181/79480. ausstellung@fagus-gropius.com www.fagus-gropius.com/
Stadtmuseum und Tiermuseum Alfeld
12 - 16 Uhr
Mitmach-Aktion „Wir werden Geschichte – Museumsstücke für das Jahr 2119“ Zeigt uns, was ihr wichtig findet und bringt es ins Museum!
Wie funktioniert ein Museum?
Eintritt frei!
Museum der Stadt Alfeld (Leine)
Am Kirchhof 4 / 5
31061 Alfeld
Telefon 05181/829738 oder 8070820 museum.alfeld@t-online.de
Heimatmuseum Duderstadt
11 - 16 Uhr
Sonderausstellung "Schwein gehabt - Traditionelles und Regionales im Museum“
Eintritt frei!
Heimatmuseum Duderstadt
Bei der Oberkirche 3
37115 Duderstadt
Tel.: 05527/25 - 39 oder 05527/841132 Fax: 055272 /841227 heimatmuseum.duderstadt@gmx.de
Europäisches Brotmuseum Ebergötzen
10 -17 Uhr Museumsrallyes
Führungen durch die Mühlen Bieneninformationsstand
11 - 16 Uhr
Aktionen mit dem Spielclubensemble des Deutschen Theater Göttingen
12 Uhr/14 Uhr
Backaktionen auf der Backstuben-Bühne
Öffnungszeiten 9:30 - 17:30 Uhr
2 von 8

Europäisches Brotmuseum e.V. Göttinger Str. 7
37136 Ebergötzen
Tel.: 055 07/999-498
Fax: 0 55 07 / 999-594 info@brotmuseum.de www.brotmuseum.de/
Wilhelm-Busch-Mühle Ebergötzen
11 - 16 Uhr
Führungen durch die Mühle
Informationen rund um den Bauerngarten
12 Uhr/15 Uhr
Lesungen "Gärtnern mit Wilhelm Busch“
Öffnungszeiten 10:30 bis 17 Uhr Eintritt frei!
Wilhelm-Busch-Mühle Mühlengasse 8
37136 Ebergötzen
Telefon: 05507 7181 info@wilhelm-busch-muehle.de
StadtMuseum Einbeck & PS-Speicher
Ab 10 Uhr
Start im PS-Speicher
Wettbewerb: Gesucht wird: das älteste, das seltenste, das schrägste, das schnellste, das gipfeligste und das flotteste Fahrrad...
Fahrrad-Parkour und Mitmachstationen für Kinder
Sonderausstellung „KLEIN, ABER MEIN!“
Vorführungen des Flatland-BMX-Fahrers Malte Orth aus Göttingen
Der Greener Ultraradsportler Florian Schütte stellt seine Projekte für 2019 vor
14 Uhr
Radtour zum StadtMuseum Einbeck mit einem Rundgang durch das RadHaus
15:30 Uhr
Prämierung der Gewinner
Für das leibliche Wohl sorgt die GENUSSWERKSTATT am PS.SPEICHER & nachmittags Kaffee und Kuchen im StadtMuseum
Öffnungszeiten: 11 - 17 Uhr
Für diese Aktionen ist der Eintritt frei!
PS.SPEICHER
Tiedexer Tor 3
37574 Einbeck
Telefon: +49 (0) 5561 923200 entdeckung@ps-speicher.de
StadtMuseum Einbeck mit RadHaus Auf dem Steinwege 11/13
37574 Einbeck
3 von 8

Telefon 05561 971710 museum@einbeck.de www.stadtmuseum-einbeck.de
Museum Friedland
14 Uhr/16 Uhr
Kreativ-Workshop Let’s Make It: Testperson werden für die Erinnerungsbox und als Zeitzeuge im Rahmen kleiner Video-Interviews
15 Uhr/17 Uhr
Familienführungen durch das Museum
15 - 18 Uhr
Bewegungsspiele mit dem ASC Göttingen vor dem Museum
Eintritt frei!
Öffnungszeiten: 14 - 18 Uhr Eintritt frei!
Museum Friedland
Bahnhofstr. 2
37133 Friedland
Telefon (05504) 9492567 besuch@museum-friedland.de
Städtisches Museum Göttingen
15 Uhr
Führung „Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert“
13 Uhr
Führung „Der rote Sonnabend. Facetten und Folgen der Novemberrevolution 1918 in Göttingen“
11.00 bis 13.00 Uhr
Mitmachaktion „Muscheln, Gips und Gold“ (für Kinder ab 8 Jahren)
15 - 17 Uhr
Musik der Goldenen Zwanziger mit den Swinging Amatörs
Öffnungszeiten: 11 - 17 Uhr Eintritt frei!
Städtisches Museum Göttingen Ritterplan 7 / 8
37073 Göttingen
Telefon 05 51/400 - 2843 und 400 - 2845 Fax 0551/400 - 2059 museum@goettingen.de www.museum.goettingen.de blog.museum.goettingen.de/
Glasmuseum Grünenplan
11 Uhr
Kleiner Empfang im neuen Spiegelsaal
11 - 17 Uhr
Günter Brunotte erklärt Tiffany-Technik
11 - 17 Uhr
Falk Bauer / Lauscha bläst feinstgliedrige Insekten vor der Lampe
4 von 8

Öffnungszeiten: 11 - 17 Uhr Eintritt frei!
Glasmuseum Grünenplan
Am Park 2 (Tourismusinformation) 31073 Grünenplan
Telefon/Fax 05187-75177 kraemer-gruenenplan@t-online.de
Grenzlandmuseum Eichsfeld
10 - 17 Uhr
Aktionen für Kinder und Angebote für internationale Gäste
14 Uhr/15 Uhr/16 Uhr
Öffentliche Führungen im Museum und auf dem Grenzlandweg
Öffnungszeiten: 10 - 17 Uhr Eintritt frei!
Grenzlandmuseum Eichsfeld e. V. Duderstädter Straße 7-9
37339 Teistungen
Telefon (036071) 9 71 12
Fax (036071) 9 79 98 info@grenzlandmuseum.de
Städtisches Museum Hann. Münden
11 - 17 Uhr
„Münden in den Sixties“.
Sonderausstellung „Willkommen in Hannoversch Münden. Eine Stadt im Aufbruch in die Moderne Münden 1959 -1969
11 -17 Uhr
Mitmachaktionen
Wem steht Kleidung der 60er Jahre?
Anziehpuppen im Modestil der 60er Jahre in der „Papierwerkstatt“ herstellen
„Let ́s Gummitwist“ – die Rope- Skipping Gruppe des MSV Münden zeigt wie es geht.
Auch Stelzen und Hulahoop – Reifen stehen bereit. Fußballfans können sich am historischen „Tippkickspiel versuchen“.
Caro- und Bohnenkaffee, Frankfurter Kranz & „Kalten Hund“ oder ein Glas Tri Top an der Kaffetafel mit Musik der 60er Jahre
Öffnungszeiten 11 - 17 Uhr „Eintritt frei!
Städtisches Museum Hann. Münden
Schloßplatz 5
34346 Hann. Münden
Telefon 05541/75-202 oder 75-348
Fax: 0 55 41 / 75-402
museum@hann.muenden.de www.hann.muenden.de/index.phtml?such=museum
Museum Schloss Herzberg
5 von 8

11 Uhr/14:30 Uhr
„Clementia gibt sich die Ehre“
Geschichten und Anekdoten – Szenische Führungen durch Schloss Herzberg Treffpunkt Erster Torbogen
10 - 17 Uhr
„Einmal Prinzessin oder Prinz sein“ Verkleidungs- und Fotoaktion für die ganze Familie
Für das leibliche Wohl sorgen das Team um Martina Mantek im Schlosscafe und Restaurant
Öffnungszeiten 10.00 bis 17.00 Uhr Eintritt frei!
Museum im Schloss
Herzberg am Harz
Welfenschloss
37412 Herzberg am Harz
Telefon 055 21/4799 und 852-216 Fax 05521/852-120 mail@museum-schloss-herzberg.de www.museum-schloss-herzberg.de/
Industriedenkmal Königshütte
11 Uhr/12:30 Uhr/14 Uhr/15:30 Uhr
Führungen über das historische Ensemble „Königshütte“und das “Südharzer Eisenhüttenmuseum”
11 -17 Uhr Schaugießen
Café und Bratwurst Eintritt frei!
Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V. Postfach 1322
37423 Bad Lauterberg im Harz fk@koenigshuette.com
Heimatmuseum Obernfeld
11 - 17 Uhr
Museumsbesichtigung mit Museumsführungen „Museumsmäuse“ Suchspiel für Kinder
Eintritt frei!
Heimatmuseum Obernfeld
Kirchgasse 8
37434 Obernfeld
Telefon 05527/2919 oder 846959
Fax 05527/999-393 obernfeld-gemeinde@t-online.de www.obernfeld.de/index.php/heimatmuseum
Museum im Ritterhaus Osterode
14 - 17 Uhr
Sonderausstellung „Kopfsache – Hüte und andere Kopfbedeckungen Eintritt frei!
6 von 8

Museum im Ritterhaus Rollberg 32
37520 Osterode am Harz Telefon 05522 / 919-793 Fax 05522/506-996 museum.osterode@web.de www.museum.osterode.de/
Das Oberharzer Bergwerksmuseum
11-17 Uhr
Führungen im Schaubergwerk
Mitmach-Vorführung Klöppel-Handwerk & altes Handwerk Speis & Trank
13:15 Uhr
Sonderführung „Schaubergwerk“ für Gäste mit Sehbehinderung*
14:45 Uhr
Vortrag „Inklusion und Barrierefreiheit im öffentlichen (Kultur)Raum“ Ulrich Heinemann, Behinderten-Vertreter beim Landkreis Goslar
10:15 Uhr
Kurzführung „Museumssanierung und Welterbe-Infozentrum“
11:00 Uhr
Kostümführung „Täuflingskleid und silberne Bergkanne“
11:15 Uhr
Oberharzer Mundart Lesung „Traktatle“
11:45 -17 Uhr
Buntes Bühenprogramm mit Musik und Aufführungen
16:30 Uhr
Oberharzer Mundart Lesung „Traktatle“
17:15 Uhr
Oberharzer Knuffel „Goethes Faust“ (Theater auf der Hängebank)
Eintritt frei!
Oberharzer Bergwerksmuseum Bornhardtstraße 16
38678 Clausthal-Zellerfeld Telefon 05323/98950 info@bergwerksmuseum.de www.bergwerksmuseum.de
Heimatmuseum Rüden
11 - 16:30 Uhr
Museumsführungen „Vom Flachs zum Leinen“. Mit Vorführungen an Webstuhl und Spinnrad
Film über Flachsanbau und -ernte Leinenerzeugnisse ausgestellt!
Bewirtung der Gäste zu familienfreundlichen Preisen Eintritt frei!
Heimatmuseum Rhüden An der Schule 3
38723 Seesen
7 von 8

Städtisches Museum Seesen
14 -17:30 Uhr
„Museumsfest am und im Jagdschloss"
Kreativ-Angebote in der Mal- & Töpferwerkstatt
Clownerie
Figaro - Nostalgische Musik aus der Drehorgel
In alten Gästebüchern blättern
Dosenverschließen selbst gemacht
Rubbelfeld-Rallye durch die Dauerausstellungen
Eröffnung Sonderausstellung "55 Jahre Museum im Jagdschloss“ Gegrilltes und Waffeln, Kaffee und kalte Getränke.
Eintritt frei!
Städtisches Museum Seesen Wilhelmsplatz 4
38723 Seesen
Telefon 05381/48891
Fax 05381/756-220 museum@seesen.de www.museum-seesen.de
Wilhelm-Busch-Haus Seesen/Mechtshausen
11 - 18 Uhr
„Gartenfest bei Wilhelm Busch“
11.00
Gottesdienst im Busch-Garten
Ab 12.00
Eröffnung des Gartenfestes mit vielen Ständen mit Dekorativem für Haus und Garten und mit “Dachbodenfunden”
Öffnung des Wilhelm-Busch-Hauses und Eröffnung der Keramikausstellung mit Werken von Hans-Georg Brandt und seinen Schülern/Innen
Musik mit dem Musikverein Rhüden
Kartoffelsuppe vom offenen Feuer und andere Gaumenfreuden
13.30
Enthüllen des Mobilees “Eins,zwei, drei im Sauseschritt...” im Busch-Garten
anlässlich
13.45
Eröffnung des Kuchenbuffets
14.30
Jazzige Klänge der Gruppe “Steward Five”
Eintritt frei!
Wilhelm-Busch-Haus Pastor-Nöldeke-Weg 7
38723 Seesen/Mechtshausen Telefon05384/90886 post@wilhelm-busch-haus.de www.wilhelm-busch-haus.de










14.05.2019 • 22:10 Uhr

"250.000-Euro Deal" umstritten: Kauf des Ex-Kurhotels Bartels sorgt im Stadtrat für Kampfabstimmung

Die gestrige Blitz-Entscheidung in nichtöffentlicher Sitzung des Bad Gandersheimer Stadtrates, das ehemalige Kurhotel Bartels, zuletzt als Flüchtlingsmassenunterkunft genutzt, ist kontrovers über die Bühne gegangen. Das wurde heute nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group von einer Reihe von Beteiligten ausdrücklich bestätigt. Die Kontroverse mündete in eine Kampfentscheidung. Die CDU stimmte dem Deal nicht zu. SPD, Grüne und Linke überstimmten die Bedenken der Christdemokraten. Die CDU meinte auf Nachfrage, im Prinzip den Ankauf der Immobilie als einen möglichen gangbaren Weg zu halten, "aber erst nach Prüfung und Klärung einiger offensichtlicher Unklarheiten und Risiken.

So hält die CDU eine gutachterliche Feststellung über den Zustand des in die Jahre gekommenen Gebäudes für unabdingbar. Sie hätte gern eine präzise Auskunft darüber, wie hoch sich der offensichtliche Sanierungsbedarf ausmacht. Es wurde beispielsweise die wichtige Frage nach der Umweltverträglichkeit beispielsweise gewisser Bauelemente gefragt. Konkret geht es um die Fassade des Gebäudes. Es soll sich dabei um Eternitplatten handeln. Sie könnten mit dem giftigen Asbest belastet sein. "Das möchten wir in einem baufachlichen Gutachten überprüft haben", forderte Fraktionsvorsitzender Timo Dröge Transparenz. Ebenso sei für die CDU überhaupt nicht nachvollziehbar, wieso vor dem gestrigen Beschluss, die Immobilie zu erwerben, nicht ein ordentlicher Finanzierungs- und Investitionsplan vorgelegt worden sei. "Das ist bei Immobiliengeschäften unter Beteiligung einer Kommune zwingend erforderlich", meinte der Kommunalpolitiker. Der CDU sei die Schnelligkeit des gesamten Deals "irgendwie merkwürdig" vorgekommen. Man hätte sich eine intensivere Vorbereitung und mehr sachbezogene Informationen gewünscht.

Unterdessen ist auch dem in die Öffentlichkeit lancierten Kaufpreis von angeblich 250.000 Euro von offizieller Seite nicht widersprochen worden. Stadtsprecher Manfred Kielhorn hatte sich auf Nachfrage dazu nicht äußern wollen. Seitens der SPD ist der Ankauf der über 30 Jahre alten Hotel-Immobilie begrüßt worden (wir berichteten).

Der bisherige Eigentümer hatte das ehemalige Hotel vor gut vier Jahren als Flüchtlingsunterkunft dem Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt. Zeitweise waren in dem Gebäude an die 400 Flüchtlinge einquartiert. Dafür erhielt der Betreiber mehrere Millionen Euro vom Land Niedersachsen. Rechnet man Aufwendungen u.a. für Reparaturen, Strom und Wasser, Sicherheitssysteme, Brandschutztreppen und die Komplettversorgung der Flüchtlinge herunter ergab sich immer noch ein Ertrag in Höhe von mehreren Millionen Euro für den Eigentümer und Betreiber der Flüchtlingsunterkunft, so wurden seinerzeit entsprechende Kalkulationen öffentlich bekannt und entsprechende Fakten aus dem zuständigen Ministerium in Hannover auf Nachfrage in ihrer tendenziellen Aussagekraft bestätigt.

Für den jetzt in Rede stehende angebliche Verkaufspreis von 250.000 Euro soll der Eigentümer kurz vor dem Höhepunkt der Flüchtlingekrise (2015) die Immobilie erworben haben.
red/Foto: Marc Reiser










14.05.2019 • 21:31 Uhr

E-Center: Schlemmerabend mit Spargel und Domtheater

Das bittet die Leitung des E-Center Dirk Scheuner am kommenden Samstag zu beachten: Ab 19 Uhr ist die Schließung des E-Centers in Bad Gandersheim angesagt. Anlass ist ein "Schlemmerabend mit großem Spagelbuffet. In einer Unterhaltungseinheit bieten die Gandersheimer Domfestspiele einen besonderen theatralisches Intermezzo. Wegen der vorzeitigen Schließung des E-Centers hat Dirk Scheuner um Verständnis gebeten. red










14.05.2019 • 14:33 Uhr

Osterbergschule und Malerfachbetrieb Schreiber kooperieren: Kunstunterricht im Phoenix zweiter Tag - The Simpsons-Session

Am heutigen Dienstag ist das Kunstunterrichts-Projekt der Osterbergschule in Bad Gandersheim mit dem Malerfachbetrieb Michael Schreiber aus Wrescherode in die zweite Runde gegangen. Im Jugendzentrum Phoenix waren diesmal Schülerinnen und Schüler aus der siebenten Klasse mit dem "kreativen Müll" (Malermeister Schreiber) unterwegs. Die Aktion soll den jungen Menschen vermitteln, dass aus eigentlich abgängigen Baumaterialien aus einem Handwerksbetrieb noch etwas Nützliches, Kreatives und damit Sinnvolles angestellt werden. Das bedeutet und vermittelt der Praxisunterricht: Nachhaltige Ressourenausnutzung anstatt Reststoffe einfach in die Müttonne zu kippen.

Heute die neue Aktion: Comicfiguren - hier "The Simons" - wurden mittels Kohlepapier auf Glattvlies übertragen und mit den Materialresten verziert. Die Osterberg-Schüler/innen waren wiederum begeistert bei der Sache. Die Bilder geben Einblicke in ihre Arbeiten. "Ich bin erstaunt und begeistert, wie toll die Schüler mitmachen", zeigte sich Malermeister Schreiber beeindruckt. Auch Fachlehrerin Poggemann staunte über die Kreativen, die nach kurzer Anleitung mit viel Engagement und auch persönlichem Einfallreichtung mit Stiften, Pinseln und den bereitgestellten Materialen umgingen. "Die kleinen Kunstwerke können sich sehen lassen!", so ihr Lob und Urteil.
Spannend auch die Aktion, als Malermeister Schreiber den Schülerinnen und Schülern vorführte, wie man aus Quark, Kalk und Erde und. Erdpigmenten Farbe herstellt.Das ist die sogenannte Kaseinfarbe.

Fazit des anderen Kunstunterrichts auf einer zudem spannenden Plattform , eben im Jugendzentrum Phoenix: Schule geht anders! Schule geht kreativ! Schule geht richtig spannend!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer





















14.05.2019 • 13:57 Uhr

Student der Leibniz Universität bei Nobelpreisträgertagung

Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler treffen Nobelpreisträger in Lindau

Riesenerfolg für einen jungen Physiker der Leibniz Universität Hannover: Thomas Hensel, Masterstudent der Physik sowie der Wissenschaftsphilosophie an der LUH, ist für eine Teilnahme an der 69. Lindauer Nobelpreisträgertagung angenommen worden. Während der Tagung vom 30. Juni bis 5. Juli 2019 treffen ausgezeichnete Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs unter 35 Jahren auf 42 Nobelpreisträger und tauschen sich mit ihnen über aktuelle wissenschaftliche Themen aus. In diesem Jahr ist die Tagung der Physik gewidmet. Kernthemen bilden Kosmologie, Laserphysik und Gravitationswellen. Unter anderem werden die Nobelpreisträger von 2018 Donna Strickland und Gérard Mourou dabei sein.

Der Weg zur Teilnahme an der jährlich stattfindenden Nobelpreisträgertagung ist äußerst anspruchsvoll. Die Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen ein mehrstufiges internationales Auswahlverfahren, an dem rund 140 Wissenschaftsakademien, Universitäten, Stiftungen und forschende Unternehmen beteiligt sind. Von der Leibniz Universität war zuletzt im Jahr 2013 ein junger Chemiker bei einer Nobelpreisträgertagung dabei.

„Ich bin voller freudiger Erwartungen auf die Begegnungen, die ich dort haben werde“, sagt Thomas Hensel. „Es ist eine einmalige Chance, großartigen Physikern zu begegnen. Genauso freue ich mich aber auch darauf, die vielen anderen jungen Wissenschaftler aus der ganzen Welt kennenzulernen, um dort in wissenschaftlichen Austausch zu treten.“ Thomas Hensel hatte als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes auf einer Akademie von der Nobelpreisträgertagung in Lindau gehört. „Da die Tagung nur alle fünf Jahre mit dem Schwerpunkt Physik stattfindet, habe ich mich entschlossen, in diesem Jahr die Chance für eine Bewerbung zu ergreifen.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten intensive Diskussionen über die Laserphysik, die Themen Dunkle Materie und das Standardmodell der Kosmologie sowie die Gravitationswellen. Neben Vorträgen von Nobelpreisträgern, Podiumsdiskussionen und Poster-Sessions gibt es auch Formate wie den Laureate Lunch, bei dem kleine Gruppen junger Wissenschaftler von einem Nobelpreisträger zum Mittagessen eingeladen werden. Auf „Science Walks“ können Nachwuchswissenschaftler und Nobelpreisträger während eines Spaziergangs am Bodensee diskutieren.

Thomas Hensel hat schon früh begonnen, sich für die Wissenschaft zu begeistern. Während der Schulzeit nahm er am Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ teil und fuhr zu einem internationalen Wissenswettbewerb von Intel in die USA. Von 2015 bis 2019 studierte er den Bachelorstudiengang Physik an der Leibniz Universität Hannover, um jetzt die beiden Master Physik und Wissenschaftsphilosophie anzuschließen. Seine Interessensschwerpunkte liegen in der Quantenoptik und der Gravitationsphysik. „Außerdem interessiere ich mich sehr für ethische Fragestellungen in der Wissenschaft“, sagt Hensel. Auch deshalb habe er Hannover als Studienort gewählt: „Hier existiert eine einmalige Verbindung von Quantenoptik und Grundlagenforschung an Gravitation, aber auch Medizin und Biologie.“ Im Hannover Institute of Technology (HITec), dem gemeinsamen Forschungszentrum von LUH und Medizinischer Hochschule Hannover, ist Thomas Hensel durch eine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft bereits an aktuelle Forschungsarbeiten beteiligt.
red










14.05.2019 • 13:53 Uhr

MdB Jens Kestner: „Offenbar ist es nur eine Frage des Geldes, das artenschutzrechtliche Tötungsverbot zu umgehen!“

Mit scharfer Kritik belegt der Bundestagsabgeordnete Jens Kestner eine umstrittene Windkraft-Anlage in der Region Osterode (Landkreis Göttingen). In einer soeben verbreiteten Verlautbarung meint der Bundestagsabgeordnete der AfD unter anderem:

Jens Kestner: "Es geht um Windparks, um Uhus und Rotmilane – und um viel Geld. Es geht darum, wie die, die sich mit dem Bau von Windanlagen eine goldene Nase verdienen, Kommunen und Städten die Genehmigungen von Windparks schmackhaft machen, obwohl Bürger und Umwelt- wie auch Tierschützer dagegen protestieren. Und weil`s um viel Geld um die Windkraftanlage am Ührder Berg geht, bat der CDU-Ortsverband Osterode zum gemeinsamen Talk von Investor, Bürgern und Politik. Interessant dabei ist, dass die Stadt Osterode eine pro-Kopf-Verschuldung auf Bürger umgerechnet von € 1.712,00 verantworten muss, während beispielsweise Peine mit € 61,00 und Braunschweig mit € 285,00 Schulden „pro Kopf“ wesentlich bessergestellt sind. Klar, dass die Verhandlungsposition des Investors „Helmolt-Consulting“ in Osterode optimal war, während die Position der Umwelt- und Tierschützer leicht „wegdiskutiert“ werden konnte. Der Investor grinst hingegen, denn wenngleich unter ökonomischen Aspekten die Leistungsfähigkeit eines Windrades bei den zu erwartenden Wind- Niedriggeschwindigkeiten (Osterode: ca. 3m/s/Jahresmitte) ineffizient ist, kassiert dieser einfach nach Nenn- und nicht Realleistung, also für 6,5m/s. Werte, die teuer bezahlt, aber nachweislich nie konstant erreicht werden!"
Jens Kestner hierzu weiter: „Das „Ja“ der Stadt Osterode zu den acht je 235 Meter hohen Umweltmonstern, auch „Windkraftanlagen“ genannt, wird wohl vom Investor Helmolt mit zirka 1,5 Millionen Euro erkauft. Artenschutzrechtliche Ausnahmen zur Genehmigung von Windkraftanlagen nach § 45 Abs. 7 BNatSchG (artenschutzrechtliches Tötungsverbot) sind nur möglich, wenn ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko ausgeschlossen werden kann, oder aus zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses einschließlich wirtschaftlicher oder sozialer Art und wenn eine zumutbare Alternative nicht gegeben ist, sich beziehungsweise der Erhaltungszustand der Art, in diesem Fall Uhu und Rotmilane, nicht verschlechtert. Im Klartext: Für genug Geld an eine finanzschwache Stadt wird eine ökologische und ökonomische Verschandelung der Natur inklusive Bedrohung bedrohter Arten, wie Uhu und Rotmilane, schlichtweg erkauft. Dass diese Umweltmonster am Ührder Berg dazu beitragen, dass riesige Nutzflächen zubetoniert werden und Insekten und Vögel dann regelmäßig von den Betongräbern entsorgt werden müssen, kümmert die etablierte Politik, angeführt von CDU-Umweltheuchlern, kein bisschen! Dass ein Investor im Niedrigwindgebiet Niedersachsens bauen wird, spricht eine eindeutige Sprache: es soll auf Kosten der Bürger und zum Nachteil der Natur kräftig abgesahnt werden, obwohl von vornherein feststeht, dass die Ineffizienz mit Steuergeldern refinanziert werden wird“ argumentiert Kestner.
red










14.05.2019 • 13:48 Uhr

Nach Ruhestörung zur Ausnüchterung ins Polizei-Gewahrsam - alles gegen knallharte Rechnung

Zwecks Ausnüchterung und der Verhinderung weiterer Ordnungswidrigkeiten verbrachte ein 28-jähriger aus Katlenburg-Lindau einen Teil der heutige Nacht im Polizeigewahrsam. Gegen 01:00 Uhr wurde der alkoholisierte Mann das erste Mal aufgefordert, seinen ruhestörenden Lärm einzustellen. Nur kurze Zeit später hatte er offenbar den "Polizei-Besuch" vergessen und störte seine Nachbarn in der Max-Planck-Straße in Lindau ein zweites Mal. Trotz der erneuten Aufforderung, sich an die Nachtruhe zu halten, gingen gegen 03:00 Uhr zum dritten Mal Beschwerden mehrerer Nachbarn ein. Die restliche Nacht verbrachte der Verursacher daher in der Zelle. Die Kosten für Transport und Unterbringung werden ihm in Rechnung gestellt, des Weiteren erwartetet ihn eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. da










14.05.2019 • 13:45 Uhr

"Ente gut", alles gut - Polizei als tierliebe Lebensretter

Zehn Küken und ihre Entenmutter sorgten am heutigen Vormittag gegen 11:25 Uhr für Aufregung in der Göttinger Straße in Northeim. Eine Anwohnerin hatte die Tiere auf dem Bürgersteig festgestellt und verständigte umgehend die Polizei. Bereits vor dem Eintreffen der Beamten hatte die Frau die Tiere bereits mit einem großen Karton eingefangen und verhindert, dass diese auf die Bundesstraße liefen. Auf eine Verwarnung der Entenmutter verzichteten die Beamten - stattdessen wurden die Tiere flugs zum nahen Kiessee verbracht und wieder freigelassen. ots

Bild zeigt Polizeikommissarin Müssig beim Freilassen der Tiere. Foto: Polizei











14.05.2019 • 13:40 Uhr

Masernimpfschutz jetzt überprüfen! Amtsärztin Dr. Regina Pabst rät zur rechtzeitigen Impfung

Dr. Regina Pabst, Fachbereichsleiterin der Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim, hat sich jetzt im Zusammenhang mit den in den letzten Wochen und Monaten auch in den Nachbarlandkreisen Hildesheim und Göttingen aufgetretenen Masernerkrankungen zu Wort gemeldet. „Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit und aktuell nimmt die Bedrohung durch Masern zu“, so die Amtsärztin.
Durch die Erkrankung auftretende Komplikation sind vielfältig und können von Mittelohrentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung bis zu dauerhaften Schädigungen des Nervensystems reichen. Etwa eine von 1.000 erkrankten Personen stirbt an der Erkrankung oder deren Komplikationen. Besonders tückisch ist die verzögerte Gehirnentzündung, welche gerade Kinder unter 5 Jahren betreffen kann. Dabei werden die Kinder zunächst nach der Masernerkrankung wieder gesund, nach sechs bis acht Jahren zeigen sie dann Rückschritte der Entwicklung, verlieren über Monate bis Jahre alle geistigen und motorischen Fähigkeiten und sterben schließlich. Diese Krankheit ist nicht heilbar.
Der jüngste Ausbruch im Landkreis Hildesheim zeigte noch einmal deutlich, dass Masernerkrankungen Kinder und Erwachsene betreffen, denn rund die Hälfte der betroffenen Masernerkrankten war im Erwachsenenalter. Dies zeigt, dass die Überprüfung des Impfschutzes sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern erforderlich ist.
Die Masern sind einer der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Es genügt ein bereits sehr kurzer Kontakt oder ein sehr kurzer Aufenthalt in der Nähe eines Betroffenen, um sich zu infizieren. Selbst das Betreten eines Raumes, in dem sich ein Masernerkrankter zwei Stunden vorher aufgehalten hat, kann zu einer Infektion führen. Damit ist die Masernerkrankung ansteckender als Ebola!
Wie kann ich mich vor Masern schützen?
Dabei kann sich jeder durch die rechtzeitige Impfung wirksam vor Masern schützen.
Deshalb ist es wichtig, sich um den eigenen Impfschutz und den der Familie zu kümmern, bevor Kontakt mit Masernerkrankten besteht. Der Maserntod einer erwachsenen Frau findet derzeit mehrfach in der Presse Erwähnung. An diesem Fall zeigt sich tragisch, dass die Impfung nach der Ansteckung mit Masern nicht zuverlässig wirkt.
Personen, die einen Masernerkrankung durchgemacht sind oder 2mal geimpft sind, sind lebenslang geschützt. Auch Personen, die vor 1970 geboren sind, hatten üblicherweise in der Kindheit bereits Kontakt zu Masern. Auch sie brauchen keine Impfung.
Auch für Laien ist der Impfstatus im Impfausweis gut erkennbar! Wenn im Impfausweis zweimalig die Impfung mit dem Kürzel „MMR“ oder „MMR-V“ dokumentiert ist, besteht ein vollständiger Impfschutz. Sofern nur eine Impfung erfolgt ist, besteht kein sicherer Impfschutz gegen Masern und es sollte eine zweite Impfung erfolgen. Wer noch gar nicht geimpft ist, sollte sich eilig impfen lassen!
Bei der Klärung, ob bereits eine Impfung erfolgt ist, können die betreuenden Haus- und Kinderärzte weiter helfen, denn sie dokumentieren die durchgeführten Impfungen und können auch bei Verlust des Impfausweises helfen. Die Hausärzte bzw. Kinderärzte sind auch die ersten Ansprechpartner für die Durchführung von Impfungen.
Gibt es aktuell Masern im Landkreis Northeim?
Momentan sind den Gesundheitsdiensten keine Erkrankungsfälle bekannt. In den letzten Jahren gab es nur Einzelfälle, der letzte nachgewiesene Masernfall trat 2017 auf. „Gleichwohl ist es sicher nur eine Frage der Zeit, wann auch im Landkreis Northeim die nächsten Masernerkrankungen auftreten werden“ so Dr. Regina Pabst, die auf die Erkrankungen in den Nachbarlandkreisen verweist.
Fragen zum Thema Masernimpfung beantworten die Haus- oder Kinderärzte. Antworten gibt es direkt auch von den Gesundheitsdiensten unter Telefon: 05551/708-107.
lpd












14.05.2019 • 12:47 Uhr

Teilnehmer des Wettbewerbs „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ stehen fest

MdB Jens Kestner ruft zur Wahl der Landessieger in Niedersachsen auf

Mehr als 1.000 Pflegekräfte, -teams und Azubis aus ganz Deutschland wurden für den Pflegewettbewerb 2019 nominiert. Nun hat die spannende erste Abstimmungsphase begonnen: Ab sofort und noch bis zum 15. Juni kann online über alle Nominierten abgestimmt werden, einfach per Mausklick
auf www.deutschlands-pflegeprofis.de.
MdB Jens Kestner: „Ich freue mich, dass so viele Pflegekräfte aus unserer Heimatregion für den Wettbewerb ‚Deutschlands beliebteste Pflegeprofis‘ nominiert wurden. Jetzt online für sie abzustimmen, heißt, ihnen für diese hervorragende Arbeit zu danken.“
Alle Kandidatinnen und Kandidaten arbeiten in der professionellen Pflege und wurden von Patienten, Angehörigen, Freunden und Kollegen für den Wettbewerb des PKV-Verbands vorgeschlagen. Erstmals können auch Auszubildende nominiert werden, für die es eine eigene Kategorie gibt. Daher werden jeweils zwei Preise auf Landesebene verliehen.
Alle Gewinner treffen sich am 21. November zum „Fest der Pflegeprofis“ im Berliner Reichstagsgebäude. Dort erhalten sie ihre Auszeichnung aus den Händen von Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung und Schirmherr des Wettbewerbs.
Die Bundessieger des Wettbewerbs erhalten in jeder Kategorie jeweils 2.000 Euro Preisgeld. Für die Zweitplatzierten gibt es jeweils 1.000 Euro, für die Drittplatzierten jeweils 500 Euro. Ich würde mich freuen Niedersachsen an diesem Tag in Berlin begrüßen zu dürfen, so Jens Kestner. red










14.05.2019 • 12:37 Uhr

SPD Bad Gandersheim befürwortet Kauf des ehemaligen Kurhotels Bartels – Stadt behält Heft des Handelns in der Hand



Die SPD begrüßt, dass sich der Rat der Stadt Bad Gandersheim in einer kurzfristig anberaumten, nicht-öffentlichen Ratssitzung am Montag für den Erwerb des ehemaligen Kurhotels Bartels durch die Stadt Bad Gandersheim ausgesprochen hat. Der Gefahr, wonach das ehemalige Hotel zum nächsten leerstehenden Spekulationsobjekt fremder Investoren im Kurgebiet werden könnte, soll damit ein Riegel vorgeschoben werden, heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung der Ratsfraktion.

“Durch den Erwerb des ehemaligen Hotels behält die Stadt das Heft des Handelns in der Hand. Das Hotel stand kurz vor dem Verkauf an einen fremden Immobilieninvestor. Die Stadt hat davon Kenntnis erlangt und glücklicherweise interveniert, bevor einer weiteren exponierten Immobilie in unserer Stadt das gleiche Schicksal droht, wie es aktuell beim Kurhaus der Fall ist. Denn wenn sich ein privater Investor erstmal quer stellt, gibt es schlichtweg keine Handhabe mehr für die Verantwortlichen der Stadt“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Niklas Kielhorn die Hintergründe.

Entscheidend für die SPD ist der Umstand, dass die Stadt durch den Kauf des ehemaligen Kurhotels nicht ins Hintertreffen gerät – auch mit Blick auf die Landesgartenschau. Denn Kurhaus, Roswitha-Klinik, Leerstände in der Innenstadt – zu oft muss die Stadt dabei zusehen, wie Immobilienbesitzer auf hohe Renditen setzen und dabei auf die Interessen der Stadt und der Bürgerinnen und Bürger keine Rücksicht nehmen. Positiv wurde bei der Entscheidung außerdem berücksichtigt, dass eine attraktive Förderung über Städebauförderprogramme möglich ist.

„Die vielen Ideen, die es für die Nutzung des ehemaligen Kurhotels bereits gibt, können jetzt zunächst ausführlich beraten und dann umgesetzt werden. Vorstellbar sind beispielsweise ein Weiterverkauf mit vertraglich vereinbarter Nutzung, eine mehrfunktionale Nutzung im Rahmen der Landesgartenschau und darüber hinaus, oder aber auch eine Nutzung durch die Domfestspiele. Selbst ein Abriss der Immobilie, um eine flexible Nutzung des äußerst attraktiven Grundstücks zu ermöglichen, ist langfristig immer noch rentabler als ein weiteres leerstehendes Gebäude, welches langsam, aber sicher zum Schandfleck verkommt“, so Niklas Kielhorn weiter.

“Rat und Stadt sind in der Verantwortung, Entwicklungen früh zu erkennen und dort positiv zu beeinflussen, wo dies möglich ist. Es wäre töricht, diese Chance ungenutzt zu lassen”, erklärt Jürgen Steinhoff, Mitglied der SPD-Fraktion einen weiteren Grund für die Zustimmung der Fraktion.

Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und die gute Gebäudesubstanz sind unter anderem von Fachleuten des Landkreises Northeim bestätigt worden.

Über die Nutzung im Rahmen der Landesgartenschau hinaus kann das Gebäude einen großen Mehrwert für die Bad Gandersheimerinnen und Bad Gandersheimer bieten. “Wir haben keine altersgerechten bzw. barrierefreien Wohnungen oder Objekte für betreutes Wohnen. Wir haben kein Familienzentrum, kein günstiges Hotel im Stile einer Herberge. Es mangelt an eingerichteten Büroflächen für die LGS, aber auch für Start-Ups. Indoor-Spielplatz, Sanitätsräume, Gastronomie, Unterkünfte für Baufirmen - viele dieser Punkte könnten in der Immobilie umgesetzt werden”, ergänzt Ratsmitglied Anna Feg abschließend.
red











14.05.2019 • 12:31 Uhr

Der Theater-Sommer beginnt: Begrüßungsfest am 20. Mai

Der Theater-Sommer kann kommen: Mit dem Begrüßungsfest starten die Gandersheimer Domfestspiele am Montag, 20. Mai, in ihre 61. Spielzeit. Die Proben haben begonnen. Nach dem offiziellen Empfang des Ensembles durch die Stadt Bad Gandersheim und die Gandersheimer Domfestspiele gGmbH treten die Darsteller erstmals vor ihr Publikum und geben erste Antworten auf den Motto-Ausruf „Zeig mir mehr!“ Das Begrüßungsfest beginnt um 19 Uhr auf der Stiftsfreiheit. Der Eintritt ist frei.
Auf der kleinen Bühne auf dem Festspielgelände zeigen die Darsteller allen Festspielfans einen kleinen Ausschnitt ihres umfangreichen künstlerischen Repertoires. Beim traditionellen Begrüßungsfest der Gandersheimer Domfestspiele treffen die neuen und die bereits bekannten Gesichter des Ensembles zum ersten Mal in dieser Spielzeit auf die Zuschauer. Das Ensemble stellt hierfür ein buntes Programm mit viel Musik und weiteren Showeinlagen zusammen und weckt damit die Vorfreude auf die bevorstehende Spielzeit. Unter anderem werden Fans von Marlene Dietrich und Edith Piaf auf ihre Kosten kommen und noch viel neugieriger auf „Spatz und Engel“ werden…
Und auch eine Performance der Akrobaten von „LineAct“ aus Polen an der Stiftskirche zum „Glöckner“ ist geplant. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH/Frank Bertram











14.05.2019 • 10:42 Uhr

In einer Blitzaktion: Stadt Bad Gandersheim erwirbt das ehemalige Kurparkhotel Bartels - Kaufpreis noch Geheimsache

Gestern Abend geheime Ratssitzung - Heute: Bürgermeisterin Franziska Schwarz: „Eine gute Chance für die Landesgartenschau!“

„Wir können keinen weiteren Leerstand einer Großimmobilie in unserer Stadt gebrauchen, erst recht nicht im Gebiet der Landesgartenschau 2022. Deshalb hat der Rat am gestrigen Montagabend entschieden, das ehemalige Kurparkhotel Bartels zu erwerben“, teilt Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit. Die Entscheidung ist im Rahmen einer kurzfristig einberufenen außerordentlichen, nichtöffentlichen Ratssitzung getroffen worden. Zur Erklärung: Nach der Niedersächsischen Kommunalverfassung müssen Grundstücksgeschäfte, bei denen auch private Interessen betroffen sind, grundsätzlich nichtöffentlich beraten werden. Deswegen darf auch über den Kaufpreis noch spekuliert werden. Er steht noch nicht fest, bestätigte auf Anfrage am Dienstagvormittag Stadtsprecher Manfred Kielhorn.

Die schnelle Entscheidung war notwendig, um möglichen Spekulanten zuvorzukommen und somit einen weiteren Schaden von der Stadt abzuwenden. Hätte der Rat anders entschieden, wäre jegliche weitere Handlungsoption für die Stadt direkt im Bereich der Landesgartenschau unmöglich geworden.
Der bisherige Eigentümer Herr Melz hatte das Gebäude aufgrund eines mehrjährigen Vertrages mit dem Land Niedersachsen im Jahr 2015 für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet und betriebsbereit gehalten. Nunmehr ist der Vertrag ausgelaufen, und das Objekt soll veräußert werden. Dafür gebe es bereits Interessenten mit konkreten Kaufabsichten, hatte Herr Melz gegenüber der Bürgermeisterin auf ihre Nachfrage in der vergangenen Woche erklärt. Er sei auch bereit, das Gebäude an die Stadt zu veräußern, um die bisherigen guten Arbeitsbeziehungen zu unterstreichen. Aus diesem Grunde ermöglichte Herr Melz kurzfristig eine Begehung der Immobilie, an der u.a. Baufachleute des Landkreises teilnahmen. Diese bestätigten der Stadt, dass zwar Modernisierungsbedarf bestehe, das Gebäude aber insgesamt in einem nutzbaren und gepflegten Zustand sei.
Davon konnten sich im Rahmen einer weiteren Besichtigung am 13.5.2019 auch die Ratsmitglieder überzeugen, bevor sie über den Erwerb des ehemaligen Hotels entschieden.
Die notwendige Kaufsumme kann zu großen Teilen aus dem Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ bestritten werden, da es sich um einen Teil des zu sanierenden Kurgebietes handelt. Förderfähig wären auch mögliche Abrisskosten, sollte sich die Stadt in einem weiteren Schritt für einen Ersatzneubau entscheiden.

„Bevor wir aber über einen Abriss sprechen, werden wir prüfen, welche Möglichkeiten der Nutzung sich in dem ehemaligen Hotel ab sofort für die Landesgartenschau anbieten“, so Bürgermeisterin Schwarz. Beispielsweise ist in den größeren Räumen an die Unterbringung von Hallenschauen zu denken. Es könnten ein Gastronomie-Betrieb, Sanitär-Anlagen, Informationsbereiche und Indoor-Spielmöglichkeiten für Kinder eingerichtet werden. Hinzu kommen Räume für Sanitäter und nicht zuletzt Büroräume für die Durchführungsgesellschaft der Landesgartenschau, des Planungsbüros sowie der Bauleitung während der Vorbereitungsphase. Für all diese Zwecke müssten ohnehin Räumlichkeiten – sei es in Pavillons oder Zelten – geschaffen werden. Ein ganzer Trakt ließe sich zusätzlich für Büroräume auch zur Vermietung nutzen. Weitere Ideen sind die Einrichtung einer barrierefreien Musterwohnung mit Beratungsangeboten von Wohnungsvermietern, Pflegeeinrichtungen und Sozialverbänden. Einige Etagen könnten auch für Übernachtungsmöglichkeiten, z. B. Bed-and-Breakfast oder als Biker-Hotel zur Verfügung stehen.
„Alles in allem bedeutet der Erwerb des ehemaligen Hotels für unsere Landesgartenschau und damit für die Stadt eine weitere gute Chance. Ich bin froh, dass der Rat diese Gelegenheit genutzt und dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt ist, um unsere Stadt vor einem weiteren Schaden durch Immobilienspekulationen zu bewahren“, so Franziska Schwarz. red/fis/Fotos: Thomas Fischer












14.05.2019 • 08:26 Uhr

Wußten Sie das eigentlich? Hype der fast 100 Freilichtbühnen...Ein zweiter "Glöckner von Notre Dame" im Focus

Es war alles easy: Der Besuch in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele. Die Order für Tickets verlief reibungslos. Für rund 500 Euro wurden 14 Karten für verschiedene Aufführung für die bevorstehende Festspielzeit von der netten Frau König vorgeschlagen, ausgesucht und gebucht. Natürlich dabei der "Glöckner von Notre Dame" vor dem Gandersheimer Dom. Vorfreude pur jetzt schon.

Dann der Blick auf den Tresen in der Kartenzentrale. Ins Auge stechen neue Prospekte. Ein gelbfarbenes fällt besonders auf. "Sommertheater ist Freilichttheater" so die passende Schlagzeile. Es ist eine kleine Broschüre vom "Verband Deutscher Freilichtbühnen". Ihr Inhalt hochinteressant. Ich suche zunächst in dem Prospekt die "Gandersheimer Domfestspiele". Finde sie aber nicht. Dafür eine gigantische Liste unter der Rubrik "Auf einen Blick". Sage und schreibe 91 deutsche Freilichtbühnen sind dort dokumentiert. Deutschland das Theaterland präsentiert sich hier in seiner entfesselten Vielfalt. Und es sind nur die Freilichttheater aufgeschrieben.

Weiter hinten in dem Dokument inhaltliche Mitteilungen über die verschiedenen Stücke. Klassiker und neuer Stoff werden da auf die Bühnen gebracht. Auf Seite 18 der Broschüre ist ein bekanntes Stück vermerkt, das in diesem Jahr auch in Bad Gandersheim Premiere haben wird: "Der Glöckner von Notre Dame". Es wird auf der "Freilichtbühne am schiefen Turm" in Kaisersesch aufgeführt. Insgesamt sechsmal, immer um 20 Uhr.

Es ist beschlossene Sache in diesem Moment: Dieses Stück wird auch besucht und angeschaut. Ein Vergleich beider Aufführungen verspricht spannend zu werden.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










14.05.2019 • 07:59 Uhr

Gandeon Kino aktuell: Teenagerliebesdrama und "Das Grüne Wunder"

Schon zum Wochenbeginn liegt von Gandeon-Kino-Chefin Dr. Trude Poser das aktuelle Programm für den Gandersheimer Filmpalast "GANDEON" vor. Diesmal in "kanariengelb" auf Papier im Kino in der Maruienstraße. Alles weiteres an Fakten, Service und Inhalten hier digital und online. Das GANDEON-Team ist bestens vorbereitet - freut sich auf Stammgäste und Neugierige. Ihnen wird allen werden Top-Filme und ein gemütliches Kino-Ambiente geboten.
Hier gilt das Motto: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne ist so nah...!

Der Fall Collini

Packendes Justizdrama nach Bestsellervorlage u von Ferdinand von Schirach um einen jungen Anwalt ("Fack ju Göhte"-Star Elyas M'Barek), der bei seinem ersten und aussichtslos scheinenden Fall einem Justizskandal auf die Spur kommt. - Caspar Leinen hat keine Erfahrung als Strafverteidiger und schlittert in einen höchst brisanten und prominenten Mordfall. Handelt es sich beim Op- fer um einen Großindustriellen und unterstützt ein renommierter Anwalt, der auch ein ehemaliger Professor von Caspar ist, die Klägerseite. Besonders prekär ist, dass der Tote Hans Meyer, Mentor, ja Ziehvater von Caspar, und des- sen Enkelin, Caspars Jugendliebe war, die als Nebenklägerin auftritt. Der An- geklagte verweigert die Aussage. Caspar muss selbst recherchieren.

After Passion

Teenagerliebesdrama nach einer Bestsellerreihe von Anna Todd um ein Good Girl, das sich am ersten Tag am College in einen jungen Mann verliebt, der ein dunkles Geheimnis hat. Die aufstrebenden Josephine Langford und Hero Fiennes Tiffin spielen die Hauptrollen in der für ein junges Publikum zuge schnittenen wilden Romanze.

Dumbo

Realverfilmung des Disney-Animations-Klassikers um einen kleinen Zirkuselefanten, der fliegen kann. - Holt Farrier und vor allem seine Kinder Milly und Joe kümmern sich begeistert um den neuesten Zugang im Zirkus von Max Medici, ein Elefantenbaby mit riesigen Ohren namens Dumbo. Die Kinder entdecken, dass Dumbo fliegen kann. Doch kann er seine ungewöhnliche Fähigkeit auch in einer Nummer beweisen, die den Zirkus retten könnte?

Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Der preisgekrönte Naturfilmer Jan Haft "Das Grüne Wunder - Unser Wald" zeigt die Artenvielfalt des Lebensraums Wiese in spektakulären Bildern, die daran erinnern, wie wichtig dieses Biotop ist. Artenreiche Wiesen, auf denen Kräuter, Blumen, Wildgräser, Insekten, Vögel und sogar Rehe gedeihen, gibt es heute kaum noch. Doch was genau macht die Wiese so besonders? Vom Bewuchs der Wiese leben zahlreiche Insekten, Vögel und andere Wildtiere, die auf eine große Vielfalt angewiesen sind. Jan Haft zeigt in spektakulären Bil- dern, wie schön Wiesen sein können. Und warum das Paradies bedroht ist.

Monsieur Claude 2

Fortsetzung der Hitkomödie um eine multikulturelle Familie. - Ein paar Jahre sind seit den Hochzeiten der Töchter von Claude u. Marie Verneuil vergangen. Das großbürgerliche Paar ist sogar um die halbe Welt gereist, um die Her- kunftsländer der Schwiegersöhne zu besuchen. Doch die wollen mitsamt ihren Familien Frankreich den Rücken kehren und nach Algerien bzw. China bzw. Indien bzw. Israel gehen. Das will Monsieur Claude auf keinen Fall zulassen.












14.05.2019 • 07:19 Uhr

Warum „Game of Thrones“ süchtig macht

„Game of Thrones“ – über keine andere Serie wurde in den vergangenen Wochen so oft in den Medien berichtet. Millionen von Menschen verfolgen Woche für Woche den Verlauf des Kampfes um den Eisernen Thron. Doch warum ist die Fernsehserie so beliebt? „Verschiedene Faktoren sorgen dafür, dass Fernsehserien wie Game of Thrones für Menschen so attraktiv sind. Sie stillen beispielsweise klassische menschliche Bedürfnisse wie den Wunsch, Freunde zu haben und sich zugehörig zu fühlen“, erklärt Prof. Dr. Claus-Peter H. Ernst, Wissenschaftler der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) sowie der SRH Hochschule Heidelberg, der 2018 eine Studie zur Identifikation mit Serienfiguren publizierte.

„Die Identifikation mit einzelnen Figuren einer Fernsehserie sorgt für die Entwicklung eines sozialen Zugehörigkeitsgefühls. Die Zuschauerinnen und Zuschauer betrachten diese als Vertraute, an deren Geschichte sie gefühlten Anteil haben. In Game of Thrones findet sich für jeden eine Identifikationsfigur; jeder Figur werden bestimmte Charakterzüge zugeordnet“, so Ernst. „Menschen identifizieren sich gerade dann mit den Figuren einer Serie, wenn ihr eigenes Leben Parallelen zum erzählten Leben des fiktiven Charakters aufweist. So könnte sich beispielsweise jemand, der in seiner eigenen Familie eine Außenseiterrolle einnimmt, etwa mit der Figur Tyrion Lannister identifizieren. Manchmal fühlen sich Menschen aber auch Figuren zugehörig, die so sind, wie sie gern wären, oder Figuren, die sie sich als Vorbilder suchen wie beispielsweise Arya Stark oder Daenerys Targaryen. Die Serie gibt ihnen das Gefühl, diese Figuren sehr gut zu kennen, und sie können diese Figuren dann als eine Art erweiterte Familie oder erweiterten Freundeskreis wahrnehmen.“

Die menschliche Neugier ist ein weiterer Faktor, der gerade bei Game of Thrones eine große Rolle spielt: Die Zuschauerinnen und Zuschauer wollen wissen, was ihre Serienheldin oder ihr Serienheld in den nächsten Episoden erlebt und können das Sehen der nächsten Folge kaum erwarten. „Viele Fernsehserien sind so aufgebaut, dass man trotz der sogenannten Cliffhanger davon ausgehen kann, dass der Protagonist oder die Protagonistin überlebt. Bei Game of Thrones ist ein Cliffhanger wirklich noch ein Cliffhanger. Hier kann es passieren, dass die Lieblingsfigur, die die Zuschauerin oder der Zuschauer fünf oder sechs Jahre hat aufwachsen und sich entwickeln sehen, stirbt. Die Spannung, die bei vielen anderen Formaten verloren gegangen ist, wird hier aufrechterhalten“, so Ernst. „Zudem begünstigen Download- und Streaming-Anbieter den einfachen Einstieg in die bereits seit einigen Jahren laufende Serie. So können Personen, die gerade erst angefangen haben, die Serie zu schauen, alle älteren Folgen nacheinander abrufen und die Geschichte ihrer Lieblingsfiguren an einem Stück verfolgen.“

Diese allgegenwärtige Verfügbarkeit von Medieninhalten kann jedoch auch negative Auswirkungen haben. „Alle Zuschauerinnen und Zuschauer verspüren hin und wieder den Wunsch, mehr von einer bestimmten Serie wie Game of Thrones zu sehen. Es kann aber auch vorkommen, dass Menschen so viele Folgen konsumieren, dass man von einer psychischen Abhängigkeit sprechen muss – und Netflix und Co. sorgen dafür, dass man schnell und einfach an die ,Suchtmittel‘ gelangen kann. Die betroffenen Personen sind gereizt oder fühlen sich niedergeschlagen, wenn sie mal nicht so viele Folgen ihrer Lieblingsserien sehen können, wie sie wollen. Spätestens dann muss das eigene Verhalten selbst oder durch andere hinterfragt werden“, so Ernst.

Wie die Identifikation mit Serienfiguren eine solche Abhängigkeit nach Fernsehserien begünstigt, zeigt die Studie, die Ernst im Jahr 2018 gemeinsam mit Dr. Maren Scheurer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, und Prof. Dr. Franz Rothlauf, Professor für Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, publiziert hat. Sie trägt den Titel „TV Series Characters Feel Like Friends to Me: The Influence of Perceived Belonging on TV Series Addiction “. DGP










14.05.2019 • 07:14 Uhr

Junge Union Northeim: Fassungslos über Juso Bundesvorsitzenden Kühnert - Zerrissenheit der SPD beklagt

Die CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union in Northeim hat sich die umstrittenen antikapitalistischen Äußerungen des Juso-Bundesvorsitzenden Kühner vorgenommen. Hier die Positionen der JU Northeim in einer ausführlichen Stellungnahme:

"Die Junge Union Northeim ist fassungslos über die Vorstellungen von Wirtschaft und Eigentum des Bundesvorsitzenden der Jungsozialisten, Kevin Kühnert. Dass die SPD in sich zersplittert ist, ist nicht erst durch die Wahlprognosen deutlich geworden. Was der Bundesvorsitzender der Jusos in der SPD, der linken Jugendorganisation der SPD, nun fordert zeigt einmal mehr, dass die Genossen, insbesondere ihre Jugendorganisation auf dem Weg sind, andere Parteien links zu überholen.
Kollektivierung von Firmen wie BMW und Enteignung von Immobilienbesitzern sind die aktuellen Forderungen von Kühnert. So etwas ist für uns, die Junge Union Northeim, unvereinbar mit der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland. Im Willi-Brandt-Haus wird offensichtlich nicht nur vergessen, dass wir in einer Gesellschaft leben, welche die Leistung des Einzelnen belohnt, sondern auch, dass unsere Verfassung das Eigentum schützt. Eine Kollektivierung bzw. Verstaatlichung von Unternehmen ist keine neue Idee, sondern nur eine Wiederbelebung der Wirtschaftspolitik zur Zeit des Sozialismus der DDR. Herr Kühnert scheint aus der Geschichte wenig bis nichts gelernt zu haben, wenn er unverhohlen vorschlägt nicht nur Unternehmen zu verstaatlichen, sondern auch Wohnungen von Privatleuten, die keine Nutzung nachweisen können, zu enteignen. Mit drohenden Enteignungen wird Deutschland als Wirtschaftsstandort deutlich geschwächt. Hierbei ist nicht nur von großen Städten die Rede, sondern auch der ländliche Raum und der dortige Besitz wären betroffen. Folge wären eine steigende Arbeitslosigkeit sowie eine höhere Inflation. Das sollte selbst nicht im Sinne der Genossen sein. Der ohnehin sinkende Mittelstand darf nicht noch mehr geschwächt werden, im Gegenteil. Wir raten dem Bundesvorsitzenden der Jungsozialdemokraten anstatt in sozialistischen Fantasien zu schweben, sich mit der realen Politik in einer Demokratie mit einer sozialen Marktwirtschaft zu beschäftigen. Ein Anfang wäre das Grundsteuergesetz. Dieses muss aufgrund zu alter Berechnungswerte bis Ende des Jahres reformiert werden. Die Grundsteuer stellt als wichtigste Finanzierungsquelle den Grundstein für sämtliche Ausgaben auf Kommunaler Ebene dar. Insbesondere bei dem Thema fordern wir eine klare Haltung entgegen sozialistischer Tendenzen. Ob dies auch bei der Spitze der SPD so umgesetzt und sich damit gegen den Jusos-Chef gestellt wird bleibt abzuwarten. Gerade in Wahlkampfzeiten wird einem immer wieder vor Augen geführt, wie zerstritten die Genossen untereinander sind. Es stellt sich teilweise sogar die Frage, ob eine Partei, die sich selbst so zerreißt noch regierungsfähig ist."
red











14.05.2019 • 07:08 Uhr

Bodenfelde: Betrüger mit südländischem Aussehen im Getränkemarkt

Einen "Wechselfallen-Betrug" vermeldet soeben die Uslarer Polizei:
Am vorigen Samstag, zwischen 14 und 15 Uhr, ist es in Bodenfelde, Kottberg, in einem Getränkemarkt zu einem "Wechselfallen-Betrug" gekommen. Eine männliche und eine weibliche Person mit südländischem Aussehen betraten im Tatzeitraum den Getränkemarkt. Zunächst kauften sie für einen geringen Geldbetrag Waren und der Mann bezahlte diese. Anschließend bat der Mann die Kassiererin zwei kleinere Geldscheine in einen größeren Geldschein mit einer bestimmten Kennung zu wechseln. Auf der Suche nach der bestimmten Kennung half der Mann der Kassiererin bei der Durchsicht der Scheine. Später wurde festgestellt, dass Geld fehlt. Der Schaden beläuft sich auf einen kleinen dreistelligen Eurobetrag. Zeugenhinweise erbittet die Polizeistation Bodenfelde unter der Telefonnummer 05572/4646 oder das Polizeikommissariat Uslar unter der Telefonnummer 05571/926000. stüw










14.05.2019 • 07:04 Uhr

Northeim: Diebstahl aus Auto

Tatort: Northeim, Konrad-Adenauer-Damm, Parkplatz Gelände Eintracht Northeim. Tatzeitpunkt: Samstag, 11.Mai 2019, zwischen 00:30 bis 14:00 Uhr: In den Nachtstunden bis zum frühen Nachmittag des Samstags schlug ein unbekannter Täter die Scheibe der Fahrertür eines Renault Clio ein.
Der Pkw eines 23-jährigen Northeimers parkte zu diesem Zeitpunkt auf dem Parkplatz vor dem Gustav-Wegner Stadion. Aus dem Fahrzeuginnenraum wurde der Fahrzeugschein, Kopfhörer und CD-Hüllen entwendet. Die Schadenshöhe beträgt 250 Euro. dm











14.05.2019 • 07:01 Uhr

Bad Gandersheim: Ist das der Job der Polizei?

Einmal mehr hatten Unbekannte in der Nacht zum Samstag in der Moritzstraße nichts besseres zu tun, als liebevoll geplanzte Zierbepflanzungen aus ihren Kübeln zu rupfen und auf der Fahrbahn abzulegen. Eine 23-jährige Polizeibeamtin des Polizeikommissariats Bad Gandersheim, die sich gemeinsam mit ihrem Kollegen auf Streifenfahrt befand, nahm sich kurzerhand der Sache an und setzte die Blumen wieder fachgerecht in ihre Pflanzgefäße - in der Hoffnung, dass sie dort verbleiben... red/ots










13.05.2019 • 21:48 Uhr

Fahndung nach Einbrechern: Wer erkennt Sturmhauben-Täter?

Nach zwei Einbrüchen im März in Uslar hat das Amtsgericht Göttingen jetzt die Veröffentlichung von Bildern der Täter angeordnet.

Bei den Einbrüchen in das Gymnasium und das Badeland in Uslar wurden die Täter durch Überwachungskameras gefilmt. Diese Bilder zeigen in beiden Fällen dieselben männlichen Täter. Einer der Täter trug eine schwarze Sturmhaube, während der zweite Täter vermutlich hinter einem dunkelroten Schal sein Gesicht verborgen hatte. Zeugen, die zur Identität der Personen Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Uslar, Telefon 05571-926000, zu melden.dm/Foto: Polizei










13.05.2019 • 21:19 Uhr

TenneT und TransnetBW stellen Detailprüfungen der SuedLink-Korridore vor - Infomärkte in der Region

Informationen über die Untersuchungsergebnisse zur Raum- und Umweltverträglichkeit

TenneT und TransnetBW haben in den vergangenen Monaten die von der Bundesnetzagentur bestätigten Erdkabel-Korridore für SuedLink detailliert auf ihre Raum- und Umweltverträglichkeit untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden jetzt bei der Bundesnetzagentur eingereicht und enthalten einen Vorschlagskorridor, der auf Basis der bisher bekannten Daten die geringsten Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Natur erwarten lässt.
Die Behörde wird die Unterlagen prüfen, öffentlich auslegen und Fristen zur weiteren Beteiligung der Öffentlichkeit für alle fünf Abschnitte von SuedLink bekanntgeben.

Während dieser formellen Beteiligungsphase können Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden und Verbände Stellungnahmen zu den eingereich- ten Erdkabel-Korridoren an die Bundesnetzagentur senden. Die Hinweise werden dann auf Erörterungsterminen der Behörde diskutiert. Anschließend legt die Bundesnetzagentur verbindlich den 1.000 Meter breiten Korridor fest, in dem der grundstücksgenaue Verlauf für SuedLink gesucht wird.

Auf Infomärkten in allen tangierten Landkreisen werden TenneT und TransnetBW die Öffentlichkeit bereits jetzt an der Suche nach einem konkreten Leitungsverlauf beteiligen und erste Hinweise entgegennehmen. Die Vorhabenträger informieren zudem über die Ergebnisse der Raum- und Umweltverträglichkeitsprüfungen und den Vorschlagskorridor. Das SuedLink-Projektteam und Fachplaner der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) SuedLink stehen allen Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinde- sowie Pressevertretern während des gesamten Zeitraums der Veranstaltungen zur Verfügung. Die Termine und Adressen aller Infomärkte in Ihrer Region finden Sie auf den nächsten Seiten.

Bereits vorab können Interessierte die §8-Unterlagen online auf unseren Projekt-Webseiten suedlink.tennet.eu und transnetbw.de/suedlink einsehen.
Ansprechpartner:
TenneT TSO GmbH
Thomas Wagner, T +49 (0)921 50740-5000, E suedlink@tennet.eu, suedlink.tennet.eu
TransnetBW GmbH
Saskia Albrecht, T +49 (0)800 3804701, E suedlink@transnetbw.de, transnetbw.de/suedlink

Landkreis Celle
Datum: 21.05.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Congress Union Celle, Celler Saal + Weinzimmer, Thaerplatz 1, 29221 Celle

Landkreis Hameln-Pyrmont und Landkreis Hildesheim
Datum: 22.05.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Kreistag Landkreis Hildesheim, Großer Sitzungssaal, Bischof-Janssen-Straße 31, 31134 Hildesheim

Landkreis Fulda
Datum: 23.05.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Propsteihaus Petersberg, Saal, Rathausplatz 1, 36100 Petersberg

Landkreis Northeim und Landkreis Holzminden
Datum: 27.05.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Stadthalle Stadt Northeim, Medenheimer Straße 4, 37154 Northeim

Landkreis Peine und Landkreis Wolfenbüttel
Datum: 28.05.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Forum Peine, Saal 1, Winkel 30, 31224 Peine

Region Hannover (Garbsen)
Datum: 29.05.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Schulzentrums I, Planetenring 7, 30823 Garbsen

Landkreis Goslar
Datum: 04.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Engelade, Mehrzweckhalle, Herrhäuser Str. 7, 38723 Seesen

Landkreis Cuxhaven
Datum: 05.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Osteland Festhalle, Fährstraße 3, 21756 Osten
Landkreis Dithmarschen und Landkreis Steinburg
Datum: 06.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Colosseum Wilster, Zingelstraße 13, 25554 Wilster
Landkreis Harburg
Datum: 11.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Tostedter Schützenverein, Buxtehuder Str. 19, 21255 Tostedt

Landkreis Rotenburg (Wümme)
Datum: 12.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Taranga Tagungszentrum, Raum Berlin + Raum London + Raum Paris, Zum Glockenturm 14, 27356 Rotenburg (Wümme)

Heidekreis
Datum: 13.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Alte Reithalle Soltau, Alte Reithalle, Winsener Straße 34g, 29614 Soltau

Landkreis Pinneberg
Datum: 18.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Elmshorner Dienstleistungszentrum, Raum B, Ramskamp 71-75, 25337 Elmshorn

Landkreis Stade
Datum: 19.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Parkhotel Stader Hof, Kristall Saal, Schiffertorsstraße 8, 21682 Stade

Landkreis Verden und Landkreis Nienburg
Datum: 26.06.2019
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Niedersachsenhof, Lindhooper Straße 97, 27283 Verden

red











13.05.2019 • 21:13 Uhr

Vandalismus auf Schulhof

In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschädigten unbekannte Täter eine auf dem Schulhof in der Paul-Gerhard-Straße stehende Holzhütte und beschmierten diese dann auch noch. Die Schadenshöhe wird mit ca. 300 Euro angegeben. Die Polizei Dassel bittet Zeugen, die direkt zu dieser Sachbeschädigung etwas mitbekommen haben oder Auffälligkeiten im Umfeld der Schule in der Tatnacht beobachtet haben, sich bei der Polizei Dassel unter der Telefonnummer 05564-2227 zu melden. vo











13.05.2019 • 21:04 Uhr

Schornsteinbrand mit Vollsperrung der Durchgangsstraße in Lautenthal

Am heutigen Montag, 05.44 Uhr, wurde der Feuerwehr ein Dachstuhlbrand in Lautenthal, Wildemanner Straße, gemeldet. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich lediglich um einen Schornsteinbrand handelte. Die Personen, welche in dem Mehrfamilienhaus aufhältig waren, konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Es handelte sich dabei um ein Ehepaaar mit einem 3-jährigen Kind sowie den Hauseigentümer.

Die Arbeiten der Feuerwehren aus Lautenthal und Langelsheim gestalteten sich jedoch schwierig,so dass die Wildemanner Str., L 515, auch längerfristig gesperrt werden musste. Erst gegen 10.45 Uhr konnte die Straße wieder frei gegeben werden. Zwischenzeitlich war auch der zuständige Bezirksschornsteinfeger alarmiert und vor Ort. Die Schadenshöhe steht bislang noch nicht fest. Die vorsorglichen Arbeiten der Feuerwehr Lautenthal dauerten noch an.ots











13.05.2019 • 12:37 Uhr

Osterbergschule und Malerfachbetrieb kooperieren: "Kann das Kunst oder muss das weg?

Wie funktioniert Nachhaltigkeit zum besseren Schutz unserer Umwelt und der Erhalt von Ressourcen eigentlich wirklich , soll heißen wie geht das in der Praxis und vor Ort? Nun, seit heute wird das an einem beispielhaften Projekt in Bad Gandersheim vorgeführt.

Der Malerfachbetrieb Michael Schreiber veranstaltet das Vorhaben seit heute als ein Kunstprojekt mit der Osterbergschule in Bad Gandersheim. Malermeister Schreiber und Frau Kahle, Leiterin der Osterbergschule, haben die Kooperation vereinbart. Seit heute werden unter dem Motto "Kann das Kunst oder muss das weg?" mit Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse Bausztellenreststoffe verarbeitet, die sonst entsorgt worden wären. Malermeister Schreiber bringt den Rohstoff auf den Punkt: "Ich nenne es kreativen Müll".

Als Aktionsplattform stehen Räume im christlichen Jugendzentrum "Phoenix" in Wrescherode zur Verfügung. Das bietet mehrere Vorteile: Die Schüler und Schülerinnen können hier gut arbeiten. In den Pausen ihres Kunstunterrichts können sie kickern oder Billard zu spielen. Außerdem bietet das Jugendzentrum ein umfängliches Raumangebot und die Schüler können mal aus der Schule "ausbrechen".

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat beim heutigen Auftakt des Projektes den jungen Kreativen über die Schultern schauen dürfen. Aus restlichen Arbeitsmitteln (u.a. Gips/Farben) des Malerfachbetriebes wurden unter fachkundiger Anleitung kleine und größere Dino-Eier geformt, offen gestaltet und bemalt. Heute waren es stilvolle Elemente. Sie können beispielsweise als romantische Leuchten Verwendung finden. Flackernde Kerzen in den goldenen Dino-Eiern geben ein gemütliches Licht. Aus kreativen Müll sind heute nützliche wie schöne Designerexponate entstanden. Ideal als eine ganz persönlich gefertigte Geschenkidee.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer


















13.05.2019 • 12:05 Uhr

Heute Morgen: LKW prallt gegen Baum - Fahrer (74) schwer verletz



Auf der Kreisstraße 48, zwischen Beverungen und Drenke, ist am heutigen Montagmorgen, 13.Mai 2019, gegen 06:45 Uhr, ein LKW aus bislang nicht bekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen am rechten Seitenrand stehenden Baum gefahren. Der 74-jährige Fahrer des LKW wurde hierbei schwer Verletzt und mittels Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann seinen LKW von Beverungen kommend in Richtung Drenke. Ungefähr einen Kilometer vor der Ortschaft geriet er mit seinem Fahrzeug aus bislang nicht bekannten Gründen in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, streifte dort einen Baum und kippte mit seinem LKW auf ein Feld. Dort kam der LKW dann auf der rechten Seite liegend zum Stillstand. Die K48 wurde auf Grund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen bis 11:35 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Am LKW entstand hoher Sachschaden./he/Foto: Polizei










13.05.2019 • 12:01 Uhr

Wolfgang Römermann verabschiedet - Kursleitungen sind Aushängeschilder der Kreisvolkshochschule

Nach 23 Jahren als Kursleiter bei der Kreisvolkshochschule Northeim ist Wolfgang Römermann jetzt verabschiedet worden. „Unsere Aushängeschilder sind die Kursleiterinnen und Kursleiter“, sagte der Leiter der Kreisvolkshochschule, Klaus Haendel, bei der Verabschiedung in den Berufsbildenden Schulen in Einbeck.
Wolfgang Römermann aus Lindau hat in Katlenburg-Lindau, Bad Gandersheim und Einbeck Kurse in Ölmalerei gegeben. Er hat vielen Teilnehmenden Tipps und Tricks gegeben und zeichnerische und malerische Möglichkeiten vermittelt. Dabei wurden kunsthistorische Malweisen ausprobiert und der Umgang mit den Materialien eingeübt. „Kunst trägt zur Persönlichkeitsbildung bei“, sagte Klaus Haendel zum Abschied des Kursleiters. Seine Kurse seien immer gut belegt gewesen. „Wir verlieren Sie ungern. Vielen Dank für Ihre Arbeit!“
„Ich habe mich gefreut, für die Kreisvolkshochschule tätig werden zu dürfen. Am Anfang musste ich mich erst eingewöhnen, aber im Laufe der Zeit bin ich ziemlich locker geworden“, entgegnete Wolfgang Römermann. Seine zusätzliche Freizeit möchte er unter anderem für Besuch eines Foto-Kurses bei der Kreisvolkshochschule nutzen.
Nachfolger des Lindauers als nebenamtlicher Kursleiter ist der Kunstmaler Jens-Poppe Mehrgardt (Hardegsen-Hettensen). Er hat an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Malerei und Grafik studiert. Unter www.kvhs-northeim.de gibt es bereits ein Portrait des Künstlers.
Nebenamtliche Kursleiterinnen und Kursleiter werden bei der Kreisvolkshochschule übrigens immer gesucht. Auskünfte gibt es für Interessierte unter der Telefonnummer 05551/708-8210.

Zum Bild: Kursleiter Wolfgang Römermann (hintere Reihe, Dritter von rechts) wurde jetzt im Rahmen eines Kursabends vom Leiter der Kreisvolkshochschule, Klaus Haendel, (hintere Reihe, Dritter von links) verabschiedet. Foto: Senger











13.05.2019 • 11:07 Uhr

Grüne Kreistagsfraktion lädt zur kostenlosen Filmvorführung - Danach Podiumsdiskussion - Mit Viola von Cramon!

Am nächsten Samstag, 18. Mai um 11 Uhr wird in der Neuen Schauburg in Northeim zuerst der Film „Das Wunder von Mals“ gezeigt, der die Geschichte eines Dorfes in Südtirol erzählt, welches durch ein Bürgerbegehren die Pestizidnutzung verbieten möchte.

Davon ausgehend folgt um 12.30 Uhr eine Podiumsdiskussion über den „Artenschutz im Europa der Zukunft“, bei der neben der Grünen-Europawahlkandidatin Viola von Cramon (Foto) auch Vertreter der Landwirtschaft und der Verwaltung teilnehmen werden.
Thema hierbei ist die Verhinderung des Artensterbens in der Zukunft, und welche Rolle die EU dabei spielen kann. Der Eintritt ist frei. red/fis











13.05.2019 • 11:04 Uhr

Juniorwahl 2019 - der Cuntdown läuft: Ab kommenden Montag gehen bundesweit über 500.000 Schüler an die Wahlurne!

- Rekordbeteiligung bei Juniorwahl zur Europawahl - Deutschlands größtes Projekt zur politischen Bildung

Für mehr als eine halbe Million Schülerinnen und Schüler an bundesweit 2.750 Schulen heißt es bei der Juniorwahl ab kommenden Montag, den 20. Mai bis Freitag, den 24. Mai 2019 in ganz Deutschland: Kreuz machen und wählen gehen!

Die Juniorwahl zählt zu den größten Schulprojekten in Deutschland und wird bundesweit seit 1999 zu Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahlen durchgeführt. Im Vergleich zur letzten Juniorwahl zur Europawahl 2014 haben sich die Teilnehmerzahlen verdreifacht (www.juniorwahl.de/europawahl-2019.html), was einen Rekord darstellt.

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Seit dem Ende der Osterferien steht das Thema „Demokratie und Europawahl“ auf dem Stundenplan. Nun geht es ab der kommenden Woche wie bei der „echten“ Europawahl für die Schülerinnen und Schülern mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal der Schule. Die rund 25.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den beteiligten Schulen, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl 2019 zur Europawahl wird am Sonntag, dem 26. Mai 2019 um 18 Uhr unter www.juniorwahl.de veröffentlicht.
red/fis











13.05.2019 • 10:59 Uhr

missio Aachen sucht bundesweit 400 Menschen, die sich hinter das Grundgesetz stelle

Zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai Lichtinstallation an der Citykirche Aachen – Solidarität mit Grundrecht Artikel 4 – Kooperation des katholischen Hilfswerkes missio Aachen, der ökumenischen Citykirche Aachen und dem Dialog der Religionen der Stadt Aachen

Eine besondere Gratulation zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai: Das katholische Hilfswerk missio Aachen, der Dialog der Religionen der Stadt Aachen und die ökumenische Citykirche Aachen suchen bundesweit 400 Männer und Frauen, die an diesem Tag mit ihrem Namen öffentlich für Artikel 4 des Grundgesetzes einstehen. Dieses Grundrecht schützt die Freiheit des Glaubens, des Gewissens, der Religion und Weltanschauung. Wer bei „70 Jahre Grundgesetz – Religionsfreiheit verbindet“ mitmachen möchte, kann seinen Namen im Internet unter www.missio-hilft.de/grundgesetz eingeben.

Die Grundrechte und Freiheiten der Menschen, die das Grundgesetz in Deutschland schützt, sind nicht selbstverständlich und müssen immer wieder neu mit Leben gefüllt und verteidigt werden. Weltweit leiden so viele Menschen unter den Verletzungen ihrer Würde und ihrer Menschenrechte. Deshalb rufen missio Aachen gemeinsam mit dem Dialog der Religionen und der Citykirche auf, ein Zeichen der Solidarität für das Grundgesetz, die Freiheit des Glaubens, des Gewissens, der Religion und Weltanschauung einzustehen – hier in Deutschland und weltweit.

Dabei werden der Vorname, der Name und der Wohnort jedes Teilnehmenden am 23. Mai ab etwa 20.30 Uhr auf eine überdimensionale Leinwand an der Citykirche in der Aachener Fußgängerzone eingespielt und bis etwa 23 Uhr sichtbar sein. Die Namen umfließen dabei das Emblem „Artikel 4. Freiheit für Glaube, Gewissen, Religion und Weltanschauung – dafür stehen wir ein!“. Auch vor Ort selbst können an diesem Tag Interessierte ihren Namen in die Installation eingeben lassen.

Gleichzeitig geben Vertreter verschiedener Religionen und Konfessionen etwa alle 20 Minuten am 23. Mai ab 21 Uhr in der Citykirche einen Impuls zu der Frage: „Warum ist mir Artikel 4 des Grundgesetzes so wichtig?“ und informieren über die Lage ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaft in Deutschland oder ihren Herkunftsländern. Die Impulse werden von Vertretern der koptisch-orthodoxen Kirche, der Initiative „Religions for Peace“, der jüdischen Gemeinde, der Aleviten, der Baha’i, des Buddhismus und von missio Aachen gestaltet – auch mit Musik. Vor der Kirche können Passanten mit missio-Mitarbeitenden über das Thema Religionsfreiheit ins Gespräch kommen.

missio Aachen unterstützt als katholisches Hilfswerk Christen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Asien und Ozeanien. Der Einsatz für Religionsfreiheit weltweit ist dabei ein wichtiges Anliegen. Der Aachener Dialog der Religionen besteht aus 25 Mitgliedern der Stadt und Angehörigen verschiedener Religionen, die gemeinsam das Zusammenleben der Religionen auf lokaler Ebene verbessern wollen. Die Citykirche Aachen ist ein ökumenisches Angebot der katholischen und evangelischen Kirche, mitten in der Stadt mit allen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Wo kann man bei der Aktion mitmachen? www.missio-hilft.de/grundgesetz


Wer ist missio?
Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Deutschland mit seinen Zweigen in Aachen und München gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. missio Aachen ist eines der großen deutschen Hilfswerke und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. 2017 stellt missio Aachen rund 46,2 Millionen Euro für die Projektfinanzierung zur Verfügung. Davon wurden 1.161 Projekte seiner Partner in Afrika, Asien, dem Maghreb und Nahen Osten sowie Ozeanien finanziert. Diese Förderung stärkt die pastorale, soziale und interreligiöse Arbeit, die Infrastruktur sowie die Ausbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten der katholischen Kirche in diesen Regionen. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind.











13.05.2019 • 10:55 Uhr

Rockefeller Junior live am 17. Mai im Eulenhof Hörden

Beim nächsten Kulturfreitag, 17. Mai, im Eulenhof Hörden wird um 20 Uhr der Wiener Singer/Songwriter Rockefeller Junior die Räume mit rockiger Folkmusik füllen.
Ursprünglich als Band gestartet, vollzog sich eine Entwicklung zum Singer/Songwriter-Projekt, unterschiedliche Einflüsse wurden aufgenommen und so entstand eine Mischung aus Indie, Folk und Rock, die gerne mit Lou Reed / Velvet Underground oder Nick Cave verglichen wird. Live wird solo & akustisch getourt, was humorige Ansagen und Geschichten rund um die Songs möglich macht. Ein Abend zwischen Wiener Schmäh, Melancholie und Aufmüpfigkeit.
Aber in Wahrheit geht es immer nur um eines: den Song.
Weitere Infos: www.facebook.com/RockefellerJunior/

Alle Daten kompakt:
Rockefeller Junior.
Wann: Freitag, 17.Ma 2019
Wo: Eulenhof Hörden (Hauptstraße 6, 37412 Hörden).
Einlass: 19.30 Uhr.
Beginn: 20 Uhr.
Eintritt: im VVK 8 Euro (im Eulenhof), an der AK 10 Euro.
red/Foto: Kreuzberg on KulToure.v.











13.05.2019 • 10:47 Uhr

Am Dannhäuser Kreisel: Porsche Carrera felsenfest

Einer der teuersten und größten Kreisel ist aktuell am Dannhäuser Berg auf der Bundesstraße 64 im Entstehen begriffen. Die neue Zufahrt von der B64 zum Parkplatz Ildehausen ist in ihren Dimensionen optimiert worden. Eigens dafür wurde ein Teil des Osthangs abgetragen. Mit massiven Felsgesteinaufschüttungen wurde er abgesichert und optisch perfekt designed. Das Großprojekt - verantwortet von der Landesbehörde für Straßenbau Geschäftsstelle Goslar - soll neuesten Kalkulationen zufolge fast eine Million Euro verschlingen. Angesichts der Gesamtdimension des Kreisels posiert der Porsche Carrera felsenfest. red/Foto: Marc Reiser










13.05.2019 • 10:27 Uhr

Global Player aus Northeim: Thimm Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2018 gute operative und strategische Ergebnisse

In der Gruppe an 19 Standorten 3.262 Mitarbeiter beschäftigt - 123 Auszubildende

Die Thimm Gruppe hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatz von 645 Millionen Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Wachstum von 7,4 Prozent. Das operative Ergebnis EBITDAR lag mit 46,7 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (2017: 40,5 Millionen Euro). Zudem sind Investitionen in Höhe von 15,9 Millionen Euro in den Ausbau der Standorte und in neue Produktionstechnologien geflossen. Thimm beschäftigte zum Jahresende 2018 an 19 Standorten insgesamt 3.262 Mitarbeiter, davon 123 Auszubildende.

Wirtschaftliche Entwicklung analog konjunktureller Dynamik der Branche
Die Thimm Gruppe konnte im Jahr 2018 mit einem Umsatzwachstum von 7,4 Prozent auf 645 Millionen Euro (Vorjahr: 601 Millionen Euro) eine solide Steigerung erzielen. Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe: „Unser Umsatz entwickelte sich auf allgemeinem Konjunkturniveau der Wellpappenindustrie weiter positiv, liegt jedoch knapp unter unseren Erwartungen. Das lässt sich auch auf die andauernd schwierige Kostensituation in der Wellpappenbranche zurückführen. Im vierten Quartal 2018 waren die Preise für Wellpappenrohpapiere leicht rückläufig, lagen in der durchschnittlichen Entwicklung zum Jahresende aber um 19,3 Prozent höher als im Jahr 2017. Zudem stiegen im abgeschlossenen Geschäftsjahr die Kosten für Personal, Energie und Logistik. Diese Entwicklungen führten in der gesamten Branche zu einer angespannten Ertragslage. Unser operatives Ergebnis EBITDAR lag bei 46,7 Millionen Euro und entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um 15,3 Prozent. Unsere Eigenkapitalquote lag mit 37,5 Prozent weiterhin auf solidem Niveau. Positiv wurde unser Ergebnis insbesondere durch den Geschäftsbereich Thimm Packaging Systems sowie durch ein überdurchschnittliches Mengenwachstum in unseren Verpackungswerken in Polen und Rumänien beeinflusst. Auch die sehr steile Anlaufkurve unseres Werks im bayrischen Wolnzach, in dessen Neubau wir im Jahr 2017 investiert hatten, trug deutlich zu der Ergebnissteigerung bei.“

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr investierte die Thimm Gruppe weiter in den Standort-Ausbau und in neue Produktionstechnologien. Drei Standorte erhielten Hallenerweiterungen, die weiteres Wachstum ermöglichen. Im polnischen Tychy und im tschechischen Všetaty wurde in Verarbeitungsmaschinen zum Ausbau des Geschäftes mit veredelten Verpackungen investiert. Im rumänischen Sibiu startete mit der Bestellung einer neuen Wellpappenanlage, die im April 2019 in Betrieb genommen wurde, eine weitere Ausbaustufe. Zusammen mit einer Vielzahl übriger Investitionsprojekte betrug das ganzjährige Investitionsvolumen 15,9 Millionen Euro.

Investitionen und strategische Ausrichtungen etablierten sich

Seit der Investition in die zukunftsweisende Digitaldrucktechnologie am Standort Ilsenburg (2017) stieg die Nachfrage nach digitalbedruckten Verpackungen und Displays im Jahr 2018 kontinuierlich stark. Schliep: „Immer mehr Hersteller von Markenartikeln und Eigenmarken interessierten sich für Digitaldruck. Nach vielen Erstaufträgen zeigten sich unsere Kunden begeistert von der Flexibilität und von den hochinnovativen Lösungen, wie beispielsweise unsichtbare Datencodes. Um der weiterhin stark steigenden Nachfrage in den ersten Monaten 2019 gerecht zu werden, müssen langfristig weitere Druckkapazitäten am Markt aufgebaut werden. Insgesamt bestätigt das unsere Investition in die neue digitale Rollendruckanlage.“

Auch die strategische Ausrichtung auf digitale Geschäftsmodelle entwickelte sich seit der Gründung des ersten E-Commerce-Startups der Thimm Gruppe im März 2018 erfolgreich weiter. Neben dem anfänglichen Produktportfolio von standardisierten Verpackungen aus Wellpappe und mehrwertschaffendem Zubehör bietet der Onlineshop www.kartonara.de heute Kleiderboxen und eine neue Generation von Umzugs- und Archivkartons an. „Der konsequente Ausbau unseres Onlinesortiments entsprechend den Marktanforderungen hat es uns ermöglicht, bereits im November 2018 unseren gesetzten Startup-Meilenstein für das dritte Quartal 2019 zu erreichen“, sagt Schliep zum erfolgreichen Launch des ersten E-Commerce-Startups in der 70-jährigen Thimm Geschichte.

Zahlreiche Auszeichnungen für die Thimm Gruppe
Geprägt wurde das Geschäftsjahr 2018 auch durch 16 erhaltene Prämierungen in Branchenwettbewerben. Neben länderspezifischen Wettbewerben, wie dem Deutschen Verpackungspreis oder dem tschechischen Obal Roku, wurde Thimm für zwei der weltweit besten Verpackungen mit dem World Star Award prämiert. Schliep dazu: „Die mehrfachen Auszeichnungen für unsere Verpackungen und Displays unterstreichen unsere Innovationskraft in der Branche. Für unsere Mitarbeiter sind sie Motivation und Bestätigung zugleich, unseren Kunden stets die besten Lösungen zu bieten. Häufig stellen unsere Innovationen eine nachhaltige Alternative zu Kunststoffverpackungen dar. Das unterstützt unsere Kunden in der Verbesserung ihrer Nachhaltigkeitsprofile. Wellpappe etabliert sich aktuell immer mehr als umweltverträgliche Verpackungslösung mit hervorragenden Kreislaufeigenschaften und eröffnet Möglichkeiten für die gesamte Wellpappenbranche.“

Eine weitere nationale Auszeichnung erhielt zum sechsten Mal in Folge der Verpackungsstandort im tschechischen Všetaty als „Bester Arbeitgeber“. Insgesamt beschäftigte die THIMM Gruppe zum Ende des Berichtsjahres 3.262 Mitarbeiter an 19 Standorten weltweit. Das entspricht einem Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Stellenaufbau erfolgte vor allem in den Geschäftsbereichen Christiansen Print und Thimm Packaging Systems, wo insbesondere Leiharbeiter in feste Beschäftigungsverhältnisse übernommen wurden. Zudem wurden 123 Auszubildende und Dualstudierende an den deutschen Standorten ausgebildet.

Zum Standort Northeim
Zum Jahresende 2018 waren in unserer Unternehmenszentrale in Northeim 468 Mitarbeiter beschäftigt. Mit ihrer Qualifikation, Erfolgsorientierung und Leidenschaft bestimmen unsere Mitarbeiter die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Thimm. Das Familienunternehmen bietet neben maßgeschneiderten Qualifizierungsmöglichkeiten, Arbeitszeitflexibilität und vielen weiteren Vorzügen seit Januar 2019 ein attraktives Bike-Leasing-Modell an. Darüber hinaus bildet Thimm 45 Auszubildende im gewerblich-technischen und im kaufmännischen Bereich sowie in dualen Studiengängen aus. Nach wie vor legt Thimm ein besonderes Augenmerk auf die fundierte Ausbildung junger Menschen und entwickelt sein Ausbildungskonzept laufend weiter. Freie Ausbildungsplätze zum Packmitteltechnologen und Industriemechaniker mit Start im August 2019 in Northeim unter www.entdecke-deine-zukunft.de.

Zu Beginn des laufenden Jahres begeht die Northeimer Werkfeuerwehr ihr Gründungsjubiläum: Die Werkfeuerwehr wurde vor 50 Jahren auf Initiative des Unternehmensgründers Walter Felix Thimm ins Leben gerufen. Aktuell besteht sie aus 60 aktiven und passiven Mitarbeitern, die teilweise sogar über ihren Renteneintritt hinaus verbunden bleiben.

Um den Standort Northeim langfristig auszubauen, hat Thimm im Mai 2018 das Grundstück in direkter nördlicher Nachbarschaft zur Unternehmenszentrale erworben. Dabei handelt es sich um eine Fläche von rund 8.000 Quadratmetern. Ein konkreter Nutzungsplan befindet sich derzeit in der Entwicklung.

Ausblick: Investitionen, Prognosen und Markenfusion bieten Möglichkeiten für die Thimm Gruppe

Die THIMM Gruppe plant für 2019 Investitionen im Umfang von 37 Millionen Euro. Der Schwerpunkt dieser Investitionen liegt auf dem Ausbau der Verpackungswerke durch Erweiterungen bei Gebäuden und Maschinenkapazitäten. Die Modernisierung der technischen Infrastruktur wird einen weiteren Investitionskern bilden.

Basierend auf den vorsichtigen Wirtschaftsprognosen im Hinblick auf internationale Entwicklungen, wie den Brexit oder steigende Handelsbarrieren, plant die Thimm Gruppe für das laufende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung. Schliep: „Wir planen, mit einem ertragsstarken Verpackungs- und Displaygeschäft das Ergebnis der Thimm Gruppe deutlich zu verbessern und somit über der Marktprognose zu wachsen. Wir erwarten Mengensteigerungen an den Standorten in Deutschland, Polen und Rumänien. Zudem werden sich die Möglichkeiten der Digitaldrucktechnologie, die sowohl bei Verpackungen als auch bei Displays einsetzbar sind, positiv auf unser Ergebnis auswirken. Durch unsere Markenfusion von zwei etablierten Geschäftsbereichen in die neue Marke Thimm pack’n’display und sich daraus ergebender Synergien haben wir im April 2019 den Grundstein dafür gelegt.“

Über Thimm

Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 3.200 Mitarbeiter an 19 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 645 Millionen Euro.
red/fis













13.05.2019 • 10:18 Uhr

Neues Projekt zum Schutz der Mopsfledermaus

Zum Schutz der stark gefährdeten Mopsfledermaus startet ein neues Projekt, das Maßnahmen zum Erhalt naturnaher Wälder unterstützt – Lebensräume, auf die die Mopsfledermaus angewiesen ist. Im Rahmen des Vorhabens werden in Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und auf Flächen des Nationalen Naturerbes Wälder wieder naturnäher bewirtschaftet, alte Bäume gesichert und Kernflächen geschaffen, die nicht länger forstwirtschaftlich genutzt werden. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 5,44 Millionen Euro, 4,3 Millionen davon stellt das Bundesumweltministerium im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt zur Verfügung. Inhaltlich begleitet wird das Projekt durch das Bundesamt für Naturschutz.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Weltweit erleben wir gerade ein dramatisches Ausmaß an Zerstörung natürlicher Lebensräume und damit einhergehend den Verlust unzähliger Arten. Die Mopsfledermaus ist in ihrem Bestand bereits stark gefährdet. Ein Grund dafür: Die alten, strukturreichen Wälder mit viel Totholz, auf die sie angewiesen ist, gibt es immer seltener. Hier setzt dieses Projekt an. Das nutzt der Mopsfledermaus und vielen weiteren, an alte und naturnahe Wälder gebundenen Arten.“

Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN): „Entscheidend für den effektiven Schutz der stark gefährdeten Art Mopsfledermaus ist eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, durch die ihr genügend Quartiere und Insekten als Nahrung zur Verfügung stehen. Deshalb spielt die enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, Forstwirtschaft und Verbänden in diesem Projekt eine herausragende und beispielgebende Rolle. Nur durch gemeinsame Anstrengungen kann es uns gelingen, die Mopsfledermaus und ihre Lebensräume zu stärken.“

Mit dem Ziel, die Verbreitung der Art bundesweit zu analysieren und anhand ausgewählter Modellregionen konkrete Schutzmaßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen, haben sich die Stiftung FLEDERMAUS (Projektkoordination), die Naturstiftung David, die NABU Landesverbände Baden-Württemberg und Niedersachsen und die Universität Greifswald in dem Verbundprojekt „Schutz und Förderung der Mopsfledermaus in Deutschland“ zusammengeschlossen.

Ein wesentlicher Fokus des Projekts liegt auf der engen Zusammenarbeit mit den öffentlichen und privaten Waldeigentümerinnen, -eigentümern und -bewirtschaftenden sowie weiteren Akteuren vor Ort. Die entwickelten Schutzmaßnahmen sollen gemeinsam umgesetzt und dokumentiert werden. Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden dann durch vielseitige Schulungsangebote in die Praxis überführt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit, um forstliche Akteure zu gewinnen und das öffentliche Bewusstsein für die Mopsfledermaus zu steigern.

Das Verbundvorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms zur Biologischen Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) über sechs Jahre mit einer Summe von 4,33 Mio. Euro gefördert. Auch die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Thüringen, die Deutsche Wildtier Stiftung und der Bayerische Naturschutzfond beteiligen sich an der Finanzierung des Projekts. Heute haben Vertreterinnen und Vertreter des Bundes und der beteiligten Bundesländer und Stiftungen bei einer Auftaktveranstaltung in Thüringen den Förderbescheid überreicht.

Informationen zum Projekt unter: http://bit.ly/mopsfledermaus

Über die Mopsfledermaus
Die bundesweit stark gefährdete Mopsfledermaus trägt ihren Namen aufgrund ihrer mopsartigen Schnauze. Sie lebt vorzugsweise in laubwaldreichen naturnahen Wäldern mit hohem Totholzanteil und alten Bäumen mit abstehenden Rindentaschen. Im Rahmen der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung wurde sie als „Verantwortungsart“ eingestuft. Das heißt die Bundesregierung trägt eine besondere Verantwortung, ihren Bestand zu sichern.

In den 1950er bis 1970er Jahren führten Quartiersverluste zu dramatischen Bestandseinbrüchen der Fledermausart. Außerdem bewirkte der zunehmende Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft einen erheblichen Rückgang des Nahrungsangebots für die Mopsfledermaus, deren Nahrungsspektrum stark begrenzt ist. Sie überlebte in Deutschland und Westeuropa nur in wenigen Reliktgebieten. Weitere Faktoren, wie eine intensive forstwirtschaftliche Waldnutzung, der Verlust von Vernetzungsstrukturen und die Zerschneidung durch Verkehrstrassen kamen hinzu. Der bundesweite Erhaltungszustand der Art ist daher als „ungünstig“ eingestuft worden.

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken. Weitere Informationen zum Bundesprogramm: https://www.biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm.html
red/Foto: Bundesamt für Naturschutz










13.05.2019 • 10:14 Uhr

Spendenlauf am SportCampus zugunsten von Bethel - Institut für Sportwissenschaft lädt für Mittwoch, 22. Mai 2019, ein

Laufen für einen guten Zweck: Das Institut für Sportwissenschaft der Leibniz Universität Hannover lädt alle Laufbegeisterten herzlich zum 14. Spendenlauf ein. Am Mittwoch, 22. Mai 2019, geht es von 16 bis 17 Uhr darum, in Teams auf einem Rundkurs von knapp 800 Metern möglichst viele Runden laufend oder walkend zu absolvieren. Veranstaltungsort ist der SportCampus am Moritzwinkel. Anlässlich der Siegerehrung ist eine Tombola geplant.

Dazu werden Dreier-Teams gebildet, deren zurückgelegte Rundenzahl in die Wertung einfließt. Möglich sind sowohl gemischte Teams als auch reine Frauen- und Männer-Teams. Diese können, müssen aber nicht gemeinsam die Runden zurücklegen; es ist sogar erlaubt, zwischendurch eine Pause einzulegen. Alle Teams haben sich vorher einen "Sponsor" gesucht, der eine Geldspende pro gelaufene Runde zugunsten eines Sportprojektes des Bewegungs- und Sporttherapeutischen Diensts (BSD) der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zur Verfügung stellt.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit Bethel, dem Zentrum für Hochschulsport und der Fachschaft Sport statt. Bethel ist offizieller Kooperationspartner des Instituts für Sportwissenschaft und setzt sich seit 150 Jahren für alle ein, die auf Hilfe, Unterstützung oder Assistenz angewiesen sind. Weitere Informationen unter www.bethel.de

Anmeldungen sind noch bis zum 21. Mai 2019 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.sportwiss.uni-hannover.de/spendenlauf.html
red/fis










13.05.2019 • 10:12 Uhr

SPD: Auf Schwarz folgt Heiligenstadt

Das zur Zeit unumstrittene Führungs- und Einflußgespann im SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck hat den erwarteten Rollentausch vollzogen. Wie angekündigt (wir berichteten) vollzog sich am vergangenen Samstag in Hilwartshausen bei Dassel der gut vorbereitete Stabwechsel in der Leitung des SPD-Unterbezirks. Vorsitzender Uwe Schwarz gab den Vorsitz nach über zwei Jahrzehnten in Leitungsfunktionen an seine Stellvertreterin, Ministerin a.D.Frauke Heiligenstadt, ab. Der Einfluß von Schwarz innerhalb der regionalen Partei bleibt ungebrochen. Angesichts seiner Doppel- und Mehrfachfunktionen beispielsweise als MdL bleib er nach wie vor in allen relevanten Parteigremien dominant. Veredelt wurde das Ende seiner Ära als Unterbezirksvorsitzender durch die Anwesenheit und Würdigung durch Niedersachens SPD-Chef, Ministerpräsident Stephan Weil.
red










13.05.2019 • 10:03 Uhr

Fahrerflucht: Entweder nichts bemerkt oder feige... Polizei ermittelt

Vermutlich beim Rangieren wurde am gestrigen Sonntag, 12.Mai 2019 zwischen 12.55 und 16.45 Uhr, ein im Fronhof in Bad Gandersheim geparkter roter Skoda Fabia linksseitig beschädigt. Das Blech wurde eingedellt und eine Kratzspur durchgängig über die gesamte linke Fahrzeugseite im Lack verursacht. Der Sachschaden beträgt deutlich über 1000 Euro. Der Verursacher muss den Zusammenstoß bemerkt haben, entzog sich aber seiner Verantwortung. Ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382- 919200










12.05.2019 • 19:57 Uhr

CDU Bad Gandersheim aktiv: Starker Auftakt in den Europa-Wahlkampf vor Ort

Am gestrigen Samstag Vormittag startete die CDU Bad Gandersheim in den Europawahlkampf. In Form eines Wahlkampfstandes warb man für Vertrauen in die Europäische Union und die Europäische Volkspartei (EVP, der die deutsche CDU angehört) mit ihren Kandidaten für die Europawahl am 26.Mai 2019.
David Artschwager teilt dazu in einer offiziellen Mitteilung des CDU-Stadtverbandes mit:
Zwar wurden in Brüssel und Straßbourg viele Entscheidungen getroffen, die wenig nachvollziehbar und manchmal sogar nur hinderlich sind, dennoch bietet die Europäische Union mit z. B. der Reise-, Berufs- und Güterfreiheit auch für den Bürger und die Kommunen vor Ort große Vorteile. Ebenfalls zu erwähnen ist die Förderung der EU in innovative Technologien. Doch muss diese, gerade im Bezug auf die Digitale und Verkehrsinfrastruktur ausgebaut werden. Dies ist, neben der Forderung für einen besser organisierten Klimaschutz und den gemeinsamen Schutz der EU-Außengrenzen eine der zentralen Forderungen der EVP im Wahlkampf. Häufig vergessen wird auch, dass man in der EU numehr seit 70 Jahren in Frieden und Freiheit zusammenlebt. Dies ist, wie ein Blick nach Osteuropa, also direkt vor der „Haustür der EU“ zeigt, keine Selbstverständlichkeit. Kein anderes weltweites Friedensprojekt ist so erfolgreich wie die Europäische Union. Allerdings ist ein Ausbau der Aufgaben und Kompetenzen der EU nicht zielführend. Hier sollte der Leitspruch „Bigger in big things and smaller in small things“ (Zitat von David McAllister) gelten. Gleichzeitig stand vor allem die Ansprechbarkeit für den Bürger vor Ort im Vordergrund. Neben der monatlichen Bürgersprechstunde CDU (jeder letzte Freitag des Monats ab 18:00 Uhr in der CDU Geschäftsstelle, Am Plan 5b) soll nun öfter ein solcher Informations- und Diskussionstand stattfinden und auf die Bürger zugegangen werden. Die CDU lädt herzlich zum mitdiskutieren ein, heißt es abschließend.
red/Foto: CDU










12.05.2019 • 16:51 Uhr

Mannschaftsbus mit Jugendspielern des VfB Peine verunglückt auf A7

Auf der Rückfahrt am gestrigen Samstagnachmittag über die A7 bei Rhüden (Richtung Hannover) von einem Auswärtsspiel in Göttingen kam der Fahrer des mit sieben Jugendspielern besetzten Mannschaftsbusses aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte zunächst mit der Mittelschutzwand. Im weiteren Verlauf geriet der Kleinbus ins Schleudern und kam nun nach rechts von der Fahrbahn ab. Ein Spieler wurde vermutlich aus dem Kleinbus geschleudert, ein weiterer Spieler und der 53-jährige Fahrer wurden eingeklemmt. Die Eingeklemmten wurden mit schwerem Gerät von der Freiwillige Feuerwehr Rhüden aus dem Fahrzeug befreit. Mit sieben Rettungswagen, drei Notarztwagen, sowie einem Rettungshubschrauber wurden die Verletzen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Etwa 40 Feuerwehrleute der Wehren aus Rhüden und Seesen waren eingesetzt. Am Kleinbus des VfB Peine entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Autobahn 7 war in Fahrtrichtung Norden für etwa 75 Minuten voll gesperrt. kauoli










12.05.2019 • 16:46 Uhr

Schnell, Schneller, Tot - Junger Motorradfahrer verunglückt auf A 38

Tragischer Motorradunfall am Sonntagvormittag auf der A 38 bei Heilbad Heiligenstadt in Richtung Göttingen. Ein 24-jähriger Motorradfahrer verunglückte kurz nach der Anschlussstelle Heiligenstadt tödlich, weil es ihm nicht schnell genug gehen konnte, Heißtb es in einer soeben veröffentlichten offiziellen Mitteilung der Polizei Göttingen. Der Versuch, sich noch zwischen einem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Auto und der Mittelleitplanke hindurchzuzwängen um zu überholen, bezahlte der junge Mann aus dem Eichsfeld (Landkreis Göttingen) mit seinem Leben. Er kam von der Fahrbahn ab, streifte die Mittelleitplanke und stürzte. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Ein Gutachter ist im Einsatz. Der Verkehr wird abgeleitet. ots










12.05.2019 • 16:19 Uhr

Pilotin (29) bei Absturz mit Segelflugzeug lebensgefährlich verletzt - Fluguntersuchung Braunschweig eingeschaltet

Beim Absturz ihres Segelflugzeugs wurde heute Nachmittag eine 29-jährige Pilotin lebensgefährlich verletzt. Die junge Frau befand sich alleine an Bord des zweisitzigen Segelflugzeugs. Sie nahm an einer Flugprüfung für Kunstsegelflieger teil, als sie gegen 15.15 Uhr über dem Gelände des Flugplatzes "Alte Ems" bei Rhede (Grafschaft Bentheim) die Kontrolle über das Flugzeug verlor. Der Flieger stürzte auf ein nahegelegenes Feld. Die erfahrene Pilotin wurde bei dem Absturz im Cockpit eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus nach Papenburg. Die Ärzte schließen eine Lebensgefahr nicht aus. Das Cockpit des Segelflugzeugs wurde bei dem Aufprall komplett zerstört. Die Freiwillige Feuerwehr Rhede war mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort, um die Frau aus dem Wrack zu befreien. Polizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Braunschweig haben die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.ots










12.05.2019 • 16:03 Uhr

MSDO Ausbildungszentrum: Neuer Einsteigerkurs in moderner Selbstverteidigung

Vom 23. Mai 2019 bis 1.August 2019 findet im MSDO Ausbildungszentrum erneut ein Einsteigerkurs in moderner Selbstverteidigung statt. Geleitet wird dieser Kurs, der 80 Euro kostet wird vom Northeimer MSDO Eurotrainer und Großmeister Martin Wietschorke 10.DAN und findet jeweils donnerstags von 18.30 Uhr bis 20 Uhr im neuen MSDO Ausbildungszentrum Northeim in der Güterbahnhofstraße 11b statt und enthält zehn Doppelstunden Unterricht. Modern Self Defence (MSD) ist ein aus mehreren Kampfsportarten und –künsten zusammengestelltes effektives Straßenselbstverteidigungssystem welches auf die Person individuell zugeschnitten wird. MSD wurde von Martin Wietschorke 1979 entwickelt und seitdem ständig modernisiert bzw. den Bedürfnissen angepasst.

Die Selbstverteidigungstechniken sind einfach jedoch sehr effektiv. MSD ist leicht zu erlernen und bedarf keiner sportlichen Vorraussetzungen.
Das Training teilt sich in drei Abschnitte auf , Gymnastik, Grundtechniken (Tritte, Schläge, Hebel- und Würgetechniken)und komplette Abwehrtechniken gegen bewaffnete und unbewaffnete Angriffe. Während des Trainings unterrichtet Wietschorke auch das psychologische Verhalten sowie Taktik in Konflikt- und Kampfsituationen.
Eine Altersbegrenzung nach oben gibt es im MSD nicht, jedoch sollten die Teilnehmer das 12. Lebensjahr vollendet haben.

Anmeldeformulare bitte unter 05551 61457 (bitte auf AB sprechen) anfordern. Der Anmeldeschluss ist der 21.Mai 2019 . Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist wird nach Datum des Eingangs der Anmeldung über die Teilnahme entschieden. red











12.05.2019 • 15:58 Uhr

Bei Echte: "Schnauze voll" vom Muttertag? - Umsichtiger Autofahrer und Streife der Autobahnpolizei fangen zusammen ausgebüxtes Schaf auf A 7 bei Northeim ein

In einer soeben verbreiteten offiziellen Mitteilung der Polizei Göttingen heißt es:

Gibt es Muttertags-Stress auch bei Schafen? Diese tiefgreifende Frage stellte sich am frühen Sonntagmorgen (12.05.19) gegen 06.45 Uhr eine Funkstreife der Autobahnpolizei Göttingen bei der Suche nach einem Motiv dafür, warum sich ein ausgewachsenes Mutterschaf um diese Zeit wohl sonst auf der A 7 rumtreibt.

Dem noch nicht genug, trabte das unfrisierte, dafür flauschig anmutende Tier ganz locker zwischen den AS Northeim-Nord und Echte, also auf der Nordfahrbahn, in südliche Richtung und kam demzufolge anderen "Muttertags-Reisenden" als morgendliches "Geisterschaf" entgegen. In einem solchen Momant könnte man sich sicherlich problemlos die Frage stellen, ob das letzte Bier am Abend davor wirklich sein musste?

Von einem sehr umsichtigen Autofahrer, der mit seinem Wagen gefahrlos auf der Fahrbahn anhielt, und einer Streife der Göttinger Autobahnpolizei konnte das Schaf schließlich eingefangen und mit einem Seil "ausbruchssicher" an der Außenschutzplanke angebunden werden (Foto).

Der anhand der Ohrmarke über die Polizei Northeim ermittelte Halter des Tieres erschien nur wenig später am Ort und nahm die Streunerin in Empfang. Warum sie von ihrer ca. einen Kilometer von der Autobahn entfernt gelegenen Weide ausbrach und wie ihr das überhaupt gelang, ist unbekannt.

Wegen nur geringen Verkehrsaufkommens kam es weder zu gefährlichen Situationen noch zu einem Stau.jk/Foto: Polizei










12.05.2019 • 15:54 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Ehepaar im Streit - Ausgesetzte Frau stand im Regen, versuchte zu trampen - Polizei nimmt alkoholisierte Ehemann den Führerschein ab

Am Sonnabend, gegen 15:40 Uhr, wurde dem PolizeikommissariatK Oberharz eine hilflose Person an der Bundesstraße 242, im Bereich Dammhaus gemeldet. Die eingesetzten Beamten stellten eine 59-jährige Dame aus dem Eichsfeld fest. Sie war offensichtlich alkoholisiert, stand im strömenden Regen und versuchte Fahrzeuge anzuhalten, um in ein nahegelegenes Schwimmbad zu kommen. Nach eigenen Angaben hatte sich die Dame kurz zuvor mit ihrem Gatten gestritten, der sie dann am Dammhaus abgesetzt hat.

Während der der Sachverhaltsaufnahme erschien dann der 58-jährige Ehemann mit seinem Pkw vor Ort. In seiner Atemluft wurde ebenfalls Alkoholgeruch festgestellt. Bei der Überprüfung wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,81 Promille festgestellt.

Daraufhin wurde ein Strafverfahren gegen den Fahrzeugführer eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Führerschein wurde beschlagnahmt. Zur Beweissicherung wurde dem Fahrzeugführer eine Blutprobe entnommen. Die Heimreise haben die Herrschaften dann mit einem Taxi angetreten.ots










12.05.2019 • 15:44 Uhr

Polizei holt nachts um 03 Uhr Mann mit 1,93 Promille vom Rad - Strafverfahren eingeleitet

Am Samstag, kurz vor 03 Uhr, endete seine Fahrradfahrt für einen 39-jährigen Mann in einer Polizeikontrolle auf der Clausthaler Straße in Goslar.
Hierbei wurde festgestellt, dass der Goslarerer mit 1,93 Promille unterwegs war. Daraufhin wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe genommen. ots










12.05.2019 • 15:28 Uhr

Gestern in Ellierode: Gemütliches Fest zum zehnjährigen Jubiläum des Bürgervereins ein voller Erfolg

Einheimische und Freunde des rührigen Bürgervereins in Ellierode haben am gestrigen Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus guten Anlass für eine ansprechende Gemeinschaftsfeier gehabt. Zehn Jahre existierte nun der Bürgerverein. Grund zur Freude und einer kleinen Rückschau. Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen. In der gemütlichen Runde wurde erzählt, was die Ellieröder im vergangenen Jahrzehnt an schönen und lustigen Stunden in ihrem Dorfgemeinschaftshaus verbracht und damit erlebt haben.

Zur Eröffnung begrüßte Bürgervereins-Vorsitzende Claudia Müller die Anwesenden. Sie trug dabei eine kleine Laudatio über die Entstehung der Bürgervereins vor. Dabei vergaß sie nicht, sich wieder einmal bei allen helfenden Händen zu bedanken, die den Verein immer wieder - auch im Hintergrund - unterstützen. Zusätzlich konnten sich alle Beteiligten an der kleinen Geburtstagsfeier über den bunt bemalten Stromkasten am Dorfgemeinschaftshaus erfreuen, der dank der Initiative von Ortsvorsteherin Heidi Baitz, in seinem neuen Erscheinungsbild richtig fertig geworden ist. "Es war ein schöner Tag, der für den Bürgermerverein auch durch unsere Gäste ein voller Erfolg wurde", resümierte Schriftführerin Elke Veldmann.
red/fis














12.05.2019 • 10:56 Uhr

In der Oda-/Ludolfstraße: Kratz-Lack-Attecken - 2000 Euro Schaden

Tatort:Odastraße/Ludolfstraße in Bad Gandershei, Tatzeit: 10. Mai .2019, 190 Uhr bis 11.Mai .2019, 11 Uhr:

Im angebenen Zeitraum wurden drei in der Odastraße und der Ludolfstr. abgestellte Pkw beschädigt, indem der/die unbekannten Täter den Fahrzeuglack mittels eines spitzen Gegenstandes zerkratzten. An den betroffenen Fahrzeugen wurde jeweils die Fahrerseite beschädigt. Hierdurch entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 2000 Euro.hi










12.05.2019 • 09:02 Uhr

Vollbetrunken mit Auto verunfallt und dabei schwer verletzt

Ereignisort: Hardegsen, Bundesstraße 241, Ereigniszeitpunkt: gestern, Samstag 11. Mai 2019, gegen 23.00 Uhr:
Ein 49-jähriger aus Hardegsen befuhr mit einem Mercedes Sprinter die B 241 von Moringen i.R. Lutterhausen. Im Ausgang einer Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grünstreifen und anschließend im Böschungsgraben zum Stehen. Der schwer verletzte Fahrer (keine Lebensgefahr) wurde in ein Göttinger Krankenhaus transportiert, am Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 8000 Euro. Aufgrund einer Beeinflussung von Alkohol (über 2 Promille) erfolgte eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins.ri /Foto: Lange / Kreisfeuerwehrverband Northeim










12.05.2019 • 08:58 Uhr

Diebstahl eins Flachbildfernsehers

Tatort: Einbeck / Salzderhelden, Einbecker Straße. Tatzeit: Freitag, 10.05.2019, 07:20 - 13:50 Uhr:
Ein zunächst unbekannter Täter entwendet aus einer Wohnung einen Flachbildfernseher. Im Rahmen von weiteren Ermittlungen kann dann eine 45 - jährige Frau als Beschuldigte festgestellt werden. Hintergrund der Tat dürften Unstimmigkeiten bezüglich einer zuvor an die Beschuldigte vermietete Wohnung sein. Diese Wohnung wurde mit einem noch vorhandenen Schlüssel betreten und dann der Fernseher entwendet. Ob dieser Fernseher entwendet oder lediglich als ein Beweisstück mitgenommen wurde, müssen die weiteren Ermittlungen bzw. Vernehmungen ergeben. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.kal










12.05.2019 • 08:55 Uhr

Glimpflich abgegangen

Ereignisort: Einbeck, B 3, Umgehungsstraße, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 10.05.2019, 18:50 Uhr:
Ein Verkehrsunfall mit glimpflichem Ausgang ereignete sich am Freitag auf der Umgehungsstraße von Einbeck. Dort verlor der 35-jährige Pkw Fahrer aufgrund eines aus ungeklärter Ursache ausbrechenden Fahrzeughecks die Kontrolle über das Fahrzeug und krachte in die auf der rechten Seite der Fahrbahn befindliche Schutzplanke. Glücklicherweise kam es zu keinem Personenschaden. Der Schaden am Pkw und an der Schutzplanke wird mit insgesamt 11.000 Euro beziffert.kal










11.05.2019 • 10:52 Uhr

Öffentlicher Bereich: Marode

Gelegentlich sind Beobachtungen im Detail hilfreich, um desolate und marode Strukturen im öffentlichen Bereich auszumachen. Sie sind häufig offiziellen Stellen und behördlich Zuständigen völlig unbekannt oder sie schauen darüber hinweg. Hier aus einer Kette von Beispielen einige Auffälligkeiten in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim. Skandalös fast schon die maroden Straßenverhältnisse.
red/Fotos: Marc Reiser
















11.05.2019 • 10:43 Uhr

Sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz Kabine: UFO veröffentlicht besorgniserregende Umfrageergebnisse

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat heute die Ergebnisse ihrer repräsentativen Umfrage zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz Kabine veröffentlicht. Von den mehr als 1000 Befragten gaben fast 50 Prozent an, sie seien schon einmal während der Ausführung ihrer Arbeit sexuell belästigt worden. Die Belästigungen fanden zu etwa 45 Prozent durch Vorgesetzte an Bord statt, in jeweils etwa 25 Prozent der Fälle ging die Belästigung von Passagieren beziehungsweise von direkten Kolleginnen/Kollegen aus.

Die Befragung wurde im Zeitraum vom 19. Dezember 2018 bis Ende März 2019 auf der UFO-Webseite zur anonymen Teilnahme angeboten. Der Rücklauf lag bei 1145 Datensätzen. Davon konnten 1135 verwendet werden. Insgesamt wurden den Teilnehmenden 20 Fragen gestellt. Die vollständigen detaillierten Ergebnisse finden Sie auf unserer Webseite.

UFO plädiert für Opferschutz und Täterprävention

Die Ergebnisse sind für UFO klare Alarmsignale, die nicht ignoriert werden dürfen. „Wenn fast die Hälfte der Betroffenen angibt, dass Vorgesetzte für die sexuelle Belästigung verantwortlich sind, sollte neben Opferschutz auch über Täterprävention geredet werden“, so Sylvia Gaßner, Referentin für Berufspolitik bei UFO.

Angst vor Konsequenzen führt zu Nichtmeldung

Bezeichnend ist auch eine weitere Erkenntnis der Umfrage: Die Angst vor beruflichen Konsequenzen beziehungsweise persönlichen Nachteilen führte in fast 50 Prozent der Fälle zur Nicht-Meldung des Vorfalls. „Als Fachgewerkschaft des Kabinenpersonals in Deutschland werden wir die Umfrageergebnisse zum Anlass nehmen, um in der nächsten Zeit umfangreich über Hilfsangebote zu informieren. Außerdem stehen wir betroffenen Kolleginnen und Kollegen im Akutfall beratend zur Seite“, erklärt Christoph Drescher, UFO-Vorstand für Beruf und Politik.
red











11.05.2019 • 10:40 Uhr

„Erwartungen übertroffen“: Hannover 96 verlängert mit eSportsReputation

Kooperation für mindestens ein weiteres Jahr: Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Hannover 96-eSports-Sparte und der Agentur eSportsReputation geht in die nächste Runde.

Seit Dezember 2018 wird der Bereich eSports bei Hannover 96 von der Agentur eSportsReputation (eSR) unterstützt. Neben dem professionellen Teammanagement beinhaltet die Zusammenarbeit vor allem auch die strategische Weiterentwicklung und Implementierung des eSports bei Hannover 96. In den vergangenen Monaten konnte so eine Erfolgsgeschichte geschrieben werden. Das von Coach Dennis Jackson und seinem Co-Trainer Lucas Hein geführte Team um die Spieler Marco Becker, Erol Bernhardt, David Houdek und Christoph Strietzel erreichte in der von der DFL organisierten Virtual Bundesliga unter großem Aufsehen den 5. Platz (von 22 Teams aus der 1. und 2. Bundesliga). Das sicherte 96 die direkte Qualifikation von zwei Vertretern für das sogenannte Grand Final am kommenden Wochenende (11. und 12. Mai 2019) in Berlin. Becker und Strietzel vertreten die Roten beim wichtigsten FIFA19-Turnier des Jahres.

Josip Grbavac, Bereichsleiter Marketing Hannover 96: „Wir waren vom ersten Gespräch an direkt auf einer Wellenlänge. Die guten Ideen und Ansätze, wie wir gemeinsam für Hannover 96 das Thema eSports erschließen können, haben sich auf Anhieb bestätigt. Man kann sogar sagen, dass unsere Erwartungen übertroffen wurden. In
dieser kurzen Zeit, haben wir sehr vieles gemeinsam in die richtige Richtung entwickeln können. Wir freuen uns sehr, dass eSR uns als kompetenter und zuverlässiger Partner erhalten bleibt.“

Paul Wetenkamp, Leiter Brand Management Hannover 96: „Der Spirit und die Leidenschaft, mit der wir trotz kurzer Vorbereitungszeit auf Anhieb den fünften Platz in der VBL erreicht haben, waren absolut überragend. Die Vorfreude auf das anstehende VBL Grand Final und die kommende Saison ist bei allen riesengroß. Gerade im Hinblick darauf, dass wir unser gemeinsames Engagement noch einmal deutlich erweitern werden.“
André Heitzmann, Geschäftsführer eSportsReputation: „Wir sind sehr froh und auch stolz, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hannover 96 und eSR vorzeitig verlängert wurde, und wir bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Es ist wunderbar zu sehen, dass dieses Projekt, in das alle Seiten so viel Kraft und Herzblut stecken, nicht nur die sportlichen Erwartungen aktuell übertrifft, sondern zu einem Erfolg auf ganzer Linie wird. Wir sehen der Zukunft überaus positiv entgegen und sind uns sicher, gemeinsam noch viel zu erreichen.“

Hannover 96 hat bei seinem eSports-Engagement den Fokus auf das Coaching und die spielinhaltliche Weiterentwicklung der Profis gelegt. Wie wichtig eine funktionierende Teamzusammenstellung und -betreuung sind, hat diese VBL-Saison eindeutig gezeigt. Ohne die Kompetenz und Leidenschaft von Coach Jackson, die guten Voraussetzungen, die Hannover 96 in kurzer Zeit schaffen konnte und den kontinuierlichen Input von Ex-Weltmeister und eSR – Geschäftsführer Joshua Begehr wäre es nicht möglich gewesen, ein
Team unter die Top 6 zu führen, das vorher niemand auf dem Zettel hatte. Auch in der internen Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Marketing und Medien & Kommunikation konnten in guter Teamarbeit sehr viele Synergien gewinnbringend genutzt werden – ganz im Sinne des Vereinsmottos „NIEMALS ALLEIN“.

Hintergrund/Über eSports
Der eSports ist das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- und Videospielen im Einzel- und Mehrspielermodus. Es erfolgt - insbesondere auf Computern und Konsolen - nach festgelegten Regeln. eSports ist ein dedizierter Teilbereich des Gamings, der unter speziellen Voraussetzungen agiert. Die Nutzung von Videospielen für einen sportlichen Leistungsvergleich bestimmt den Kerngehalt des eSports und bildet damit eine eigene Systematik in dem Freizeit-, Erholungs- und Kulturbereich des Gamings.
Über eSportsReputation
Die eSportsReputation GmbH (eSR) mit Sitz in Berlin und München sowie Vertretungen in London, Zürich und Wien ist die weltweit führende Agentur für FIFA-eSportler. eSR bietet jahrelange Expertise in eSports und legt seinen Schwerpunkt auf die Beratung und Vermarktung von FIFA eSportlern, League of Legends-Stars sowie die Beratung von Unternehmen. Weitere Infos gibt es unter www.esports- reputation.com.
red/fis










11.05.2019 • 08:56 Uhr

In "Schnabels Markt": Ladendiebe durch Videoaufzeichnungen "ertappt"

Am Freitagnachmittag, um 16.15 Uhr wurde die Polizei Northeim zu einem Einkaufsmarkt in der Robert-Schnabel-Straße in Northeim gerufen. Dort wurden zwei Jugendliche bzw. Heranwachsende von einem Mitarbeiter nach vorangegangenen Ladendiebstählen wiedererkannt.
Durch die eingesetzten Beamten konnten vor Ort ein 16-jähriger und ein 18-jähriger jeweils aus Northeim angetroffen werden. Anhand von Videoaufzeichnungen wurde festgestellt, dass die beiden offenbar bereits am Vortag zweimal Getränke entwendet und auch am Freitag, gegen 13 Uhr Gegenstände "mitgenommen" haben, ohne zu bezahlen. Nachdem beide um 16.15 Uhr wieder im Markt aufgetaucht sind, rief der Mitarbeiter absprachegemäß die Polizei hinzu, um die Ladendiebe zu identifizieren. Gegen beide wurden mehrere entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.hei










11.05.2019 • 08:53 Uhr

Trunkenheitsfahrt verhindert - Sturzbetrunken und einsichtig

Eine Funkstreifenbesatzung der Polizei Northeim stellte am Freitagabend, gegen 23.20 Uhr einen geparkten Pkw in der Zissekengasse in Northeim fest. Auf dem Fahrersitz saß der 60-jährige Fahrzeugeigentümer aus Northeim. Ein vorsorglich durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Die Fahrt mit dem Pkw wurde ihm von den Beamten bis zur Ausnüchterung ausdrücklich untersagt. Der 60-Jährige zeigte sich daraufhin einsichtig, ließ seinen Pkw stehen und ging schließlich zu Fuß nach Hause. hei










11.05.2019 • 08:48 Uhr

Orgelkonzert mit Videoübertragung am Freitag, 17. Mai, 18 Uhr in St. Jacobi Göttingen

Am kommenden Freitag, 17. Mai, 18 Uhr findet in St. Jacobi Göttingen ein Orgelkonzert im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele statt.
Regelmäßig bietet dieses Konzert einen "Kontrapunkt" - einen romantischen Schwerpunkt zum traditionsreichen Barockfestival.
Auf dem Programm steht in diesem Jahr eines der größten - und zugleich schwersten -
Orgelwerke der Spätromantik:
Max Regers "Introduction, Variationen und Fuge über ein Originalthema fis-Moll" op. 73.
Reger reizt in diesem etwas über 30 Minuten langen Stück die Orchesterfarben einer großen Orgel bis ins Letzte aus: Weit über 250 verschiedene Klangkombinationen vom leisesten Soloklang über Kinoorgelklänge bis zum vollen Orchester kommen vor.
Außerdem sind im knapp einstündigen Programm Orgelwerke von Buxtehude und Lindberg zu hören.
Das Orgelspieltisch wird während des Konzertes per Video den Altarraum übertragen. Es spielt Kantor Stefan Kordes, der auch in das Programm einführen wird.
Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Eine Vorschau der weiteren Freitag-Abend-Konzerte in St. Jacobi (Eintritt ist ebenfalls frei):
Freitag, 31. Mai, 18 Uhr: Caline Malnoury (Lyon)
Freitag, 7. Juni, 18 Uhr: Christoph Grohmann (Rheda)
Freitag, 14. Juni, 18 Uhr: Christoph Kuhlmann (Köln)
Die Reihe der Freitag-Abend-Orgelmusiken läuft seit 1966 immer von März bis Dezember, in der Regel bei freiem Eintritt. Die Konzertübersicht findet sich im Internet unter www.jacobikantorei.de
red












10.05.2019 • 21:50 Uhr

Opperhausen: Einsatz der Feuerwehren in der Biogasanlage

Zu einem Ausbildungstag der besonderen Art lud der stellvertretende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Opperhausen, Michael Luitjens, am vergangen Samstag ein.
Teilnehmer der Veranstaltung waren circa 50 Feuerwehrfrauen und -Männer aus Ahlshausen, Billerbeck/Orxhausen, Bentierode, Kreiensen und Opperhausen.
Diese beschäftigten sich mit dem Thema „Einsätze an Biogasanlagen“.
Start des Ausbildungstages war um 9 Uhr an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Bad Gandersheim. Nach einer kurzen Besprechung zum Tagesablauf wurden kurze Zeit später die Gruppen eingeteilt. Es mussten mehrere Stationen zum Thema Not-Dekontaminierung, Persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz, Messgeräte und Theorie zum Aufbau von Biogasanlagen und deren Besonderheiten durchlaufen werden.

Gegen 13 Uhr machten sich dann die Feuerwehren auf den Weg zu der Biogasanlage nach Opperhausen. Um nun das Gelernte zu vertiefen, fand dort eine realitätsnahe Einsatzübung mit allen zuvor geübten Stationen statt. Die angenommene Lage: Ein Mitarbeiter ist beim Wechseln eines Aktivkohlefilters bewusstlos geworden. Gleichzeitig fing die Anlage Feuer.
Während im ersten Schritt das Löschwasser aus der auf dem Gelände vorhandenen Zisterne genommen werden konnte, wurde zeitgleich eine Wasserversorgung aus einem nahe gelegenen Bach errichtet.  Währenddessen ging ein Trupp, bestehend aus zwei Atemschutzgeräteträgern, zur Menschenrettung vor, ein anderer begann mit der Brandbekämpfung.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung in Opperhausen ging es weiter zu der Biogasanlage in Orxhausen. Um hier die Gegebenheiten der Biogasanlage besser kennen zu lernen, wurde ebenfalls eine kleinere Einsatzübung durchgeführt. Angenommen wurde der Brand des Hauptgebäudes.
Nachdem die Wasserversorgung, durch eine nahe gelegenen Zisterne aufgebaut wurden war, ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor.
Nach einem abschließenden Rundgang konnte der Ausbildungstag erfolgreich beendet werden.
TB/Fotos: Tim Brand











10.05.2019 • 21:31 Uhr

Festnahme nach Fahrraddiebstahl in Northeim Anfang April - Drei Männer in U-Haft

Drei 32, 33 und 34 Jahre alte Männer aus Northeim stehen nach derzeitigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Göttingen im dringenden Verdacht, gemeinsam über mehrere Monate u. a. in Göttingen Fahrraddiebstähle begangen zu haben. Nach der Beobachtung eines E-Bike-Diebstahls in Northeim konnte das Trio im Zuge der Ermittlungen im letzten Monat festgenommen werden.

In der Mittagszeit des 09.04.2019 hatte der Eigentümer eines E-Bikes beobachtet, wie drei Männer sein verschlossen abgestelltes Rad an einem Einkaufsmarkt in Northeim in einen silberfarbenen VW Crafter einluden und anschließend damit davonfuhren. Zeugen unterstützten den Geschädigten bei der Verfolgung des Kleintransporters. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung durch die Polizei konnte das Fahrzeug wenig später in unmittelbarer Nähe, im Gustav-Mahler-Ring in Northeim, angehalten und kontrolliert werden.

Am Fahrzeug wurden zunächst nur zwei Personen festgestellt. Bei der anschließenden Überprüfung entdeckte die Polizei 23 Fahrräder auf der Ladefläche. Das zuvor gestohlene Fahrrad befand sich aber nicht darunter. Es wurde kurze Zeit später von einem Anwohner im Gustav-Mahler-Ring unter seinem Carport verschlossen abgestellt aufgefunden und an die Northeimer Polizei übergeben.

Im Rahmen weiterer Ermittlungen stellte die Göttinger Polizei fest, dass zahlreiche der im Crafter befindlichen Fahrräder in der Nacht vor der Festnahme (09.04.2019) in Göttingen/Bovenden entwendet wurden. Die meisten Anzeigen waren zum Kontrollzeitpunkt noch nicht bei der Polizei erstattet worden. Eigentümer hatten zu dem Zeitpunkt den Diebstahl ihres Fahrrades noch nicht festgestellt.

Weitere Fahrräder auf der Ladefläche konnten Diebstählen aus Nächten davor zugeordnet werden. Im Rahmen der intensiven Ermittlungen konnte auch der dritte Beschuldigte identifiziert werden. Auf Anordnung des Amtsgerichts Göttingen wurden die Wohnungen, Nebengebäude und Fahrzeuge der drei Beschuldigten in Northeim durchsucht. In einer Garage, die vermutlich als Zwischenlager benutzt wurde, stießen die Ermittler dabei u. a. auf weitere Fahrräder, mehr als 100 durchtrennte Fahrradschlösser, zahlreiche Fahrradkörbe sowie Bolzenschneider.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurden die drei Beschuldigten dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Göttingen vorgeführt. Dieser ordnete wegen schweren Bandendiebstahls für alle Untersuchungshaft an.

Die Polizei prüft aktuell, ob die Beschuldigten für weitere Fahrraddiebstähle in Göttingen verantwortlich sind. Bezüglich des silberfarbenen VW Crafters gab es bereits Anfang April Zeugenhinweise aus Göttingen, die diesen nachts in verdächtiger Weise im Zusammenhang mit Fahrrädern wahrgenommen hatten. Bei dem Wagen handelt es sich um ein Mietfahrzeug, das bereits seit Oktober 2018 durch einen der Beschuldigten regelmäßig angemietet worden sein soll.

Aktuell werden Anzeigeerstatter von der Göttinger Polizei kontaktiert und gebeten, ihre Fahrradschlüssel in den sichergestellten Schlössern auszuprobieren. Durch diese Maßnahme konnten schon etliche weitere Fahrraddiebstähle den Beschuldigten zugeordnet werden.

Weiterhin sucht die Polizei mit Bildern von sichergestellten auffälligen Fahrradkörben, Helmen, Taschen, Schlössern und auch bislang nicht zugeordneten Rädern (siehe Anhang) nach den Eigentümern.

Über den Verbleib der gestohlenen Fahrräder sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. In zahlreichen Fällen geht die Polizei davon aus, dass diese u.a. über Flohmärkte ins osteuropäische Ausland verkauft worden sind.

Seit der Festnahme der drei Tatverdächtigen ist die Zahl der Fahrraddiebstähle in Göttingen und Umgebung deutlich zurückgegangen.jk













10.05.2019 • 21:23 Uhr

Brand in einem Recycling-Unternehmen in Langelsheim

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am heutigen Samstag in den frühen Morgenstunden, eine Lagerhalle eines Recycling-Unternehmens in der Bahnhofsstraße in Langelsheim (Landkreis Goslar) in Brand. Die Polizei und mehrere Freiwillige Feuerwehren des Landkreises Goslar sind derzeit im Einsatz. Der Bereich Bahnhofstraße ist bis auf Weiteres gesperrt. ots











10.05.2019 • 12:07 Uhr

„Wir für Hier“: Öffentliche Versicherung Braunschweig spendet für ehrenamtliche Projekte fünf engagierter Mitarbeiter

Auch Manuel Marten für sein Engagement für die Freiwillige Feuerwehr Holenberg ausgezeichnet

Zum zweiten Mal hat die Öffentliche Versicherung Braunschweig mit der Aktion ‚Wir für Hier‘ das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezeichnet. Insgesamt hat es fünf Bewerbungen von Mitarbeitern gegeben, die ihre ehramtlichen Projekte im Rahmen des Wettbewerbs vorgestellt haben. Eine unternehmensinterne Jury hat sich dazu entschieden, jedes der fünf Projekte mit einer Spende von 1.500 Euro zu unterstützen.

An dem Wettbewerb teilgenommen haben in diesem Jahr Anna-Lena Schulte und Lucas Bubenitschek aus Braunschweig, Thorben Grabenhorst aus Salzgitter, Manuel Marten aus Holenberg (Bevern) und Mike Scholz aus Bad Harzburg.

Anna-Lena Schulte ist für die DLRG-Jugend in Braunschweig im Einsatz, wo sie sich seit Jahren für die Jugendarbeit im Vorstand engagiert und unter anderem Wettkämpfe und Trainingslager plant, Wachdienste übernimmt und dringend benötigte Schwimmkurse organisiert. Lucas Bubenitschek überzeugte die Jury mit seinem Engagement für das Technische Hilfswerk Braunschweig, wo er sich als Führungskraft in der so genannten Bergungsgruppe 1 vor allem der technischen Rettung und Hilfeleistung widmet und dafür einen dauerhaften Bereitschaftsdienst übernimmt. Thorben Grabenhorst ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Freiwillige Feuerwehr Salzgitter tätig und ist dort als Oberlöschmeister und Zugführer unter anderem verantwortlich für den Fachzug Rettung, der fünf Ortsfeuerwehren umfasst, sowie für die Ausbildung. Mike Scholz ist ebenfalls bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv und engagiert sich für die so genannten „Feuerluchse“, die Kinderfeuerwehr in Bad Harzburg, die aus allen fünf Ortfeuerwehren der Stadt besteht. Für die Feuerwehr in Holenberg (Bevern) engagiert sich Manuel Marten seit vielen Jahren, der als Gruppenführer und überregionaler Atemschutzbeauftragter sowie ebenfalls für die besonders wichtige Nachwuchsförderung im Einsatz ist und 2018 die Kinderfeuerwehr in Holenberg gegründet hat.

Dieses Engagement und den Verzicht auf persönliche Belange, das hinter diesem persönlichen Einsatz steht, honorierte die Jury der Öffentlichen, indem sie jedes einzelne Projekt gleichwertig zum Sieger erklärt und mit 1.500 Euro unterstützt hat. Zu diesem Zweck hat die Öffentliche die geplante Summe von 4.500 Euro auf 7.500 Euro angehoben. Die Spenden gehen direkt an die jeweiligen Vereine beziehungsweise Projekte, für die sich die Wettbewerbsteilnehmer engagieren.

„Das ehrenamtliche Engagement ist für das Gemeinwohl unserer Region unerlässlich. Weil uns das so wichtig ist und für unsere Region starker Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung existenziell ist, haben wir ‚Wir für Hier‘ ins Leben gerufen. Aber auch um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich ehrenamtlich engagieren, Anerkennung zu zollen und die Bühne zu bereiten, die das Engagement verdient hat“, so Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen. „Daher haben wir uns dieses Jahr dazu entschieden, alle Projekte gleichwertig zu unterstützen – denn durch Menschen, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen, gewinnen wir in Wahrheit alle.“

Zum Bild: Die Preisträger des Wettbewerbes ‚Wir für Hier‘ der Öffentlichen für ehrenamtliches Engagement: Manuel Marten, Lucas Bubenitschek, Anna-Lena Schulte, Mike Scholz und Thorben Grabenhorst (von links nach rechts)











10.05.2019 • 10:47 Uhr

Arbeitszeiten verschleiert, keine Fahrerlaubnis, Fleisch nicht richtig gekühlt - Autobahnpolizei und Landkreis Göttingen stellen bei gemeinsamer LKW-Kontrolle gravierende Verstöße fest

Die Polizei Göttingen berichtet soeben:
Während einer gemeinsamem Kontrollaktion haben Experten der Autobahnpolizei und des Landkreises Göttingen am letzten Dienstagmorgen bei der Überprüfung zweier LKW gravierende Verstöße festgestellt.

Nach einem Verstoß gegen das Überholverbot vor der Ausfahrt Göttingen-Dransfeld wurde ein LKW mit Anhänger auf der BAB 7, in Fahrtrichtung Hannover, Ausfahrt Göttingen-Nord angehalten und auf dem Gelände der Polizei in der Robert-Bosch-Breite kontrolliert. Die 26-jährige Fahrzeugführerin aus Schleswig-Holstein war auf der Fahrt von Hessen nach Hamburg.

Bei der Kontrolle der Daten des Fahrtenschreibers wurden mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und diverse strafrechtlich relevante Sachverhalte registriert. So entnahm die Fahrzeugführerin die Fahrerkarte mehrfach aus dem Kontrollgerät, obwohl dieses gesetzlich nicht erlaubt ist. Im Anschluss wurden Rangier- und Beladetätigkeiten durchgeführt, die später auf der Fahrerkarte wahrheitswidrig als Pausen nachgetragen wurden. Hierdurch wurden die tatsächlichen Arbeitszeiten der Fahrzeugführerin verschleiert. Dies wurde an einer Vielzahl von Tagen so praktiziert.

Gleichzeitig wurden Ordnungswidrigkeiten nach dem Fahrpersonalgesetz hinsichtlich der Lenk- und Ruhezeiten begangen. Für alle Fälle wurden jeweils Anzeigen gegen Fahrzeugführerin und den Beförderer erstattet.

Der 58-jährige Fahrzeugführer eines Kühl-LKW, der für eine Firma aus Nordrhein-Westfalen Frischfleisch nach Niedersachsen beförderte, wurde durch die Polizei im Kreis Göttingen kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer, der mindestens seit März durchgängig LKW gewerblich für die Firma fährt, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für Fahrzeuge dieser Klasse ist. Die erforderliche Fahrerlaubnis für diese Klassen war ausweislich der ausländischen Fahrerlaubnis seit März vergangenen Jahres abgelaufen.

Weiterhin brachte die Überprüfung ans Licht, dass die gesetzlich vorgeschriebene Bestätigung über die Berufskraftfahrerqualifikation nicht vorlag. Der Fahrzeugführer hatte zwar entsprechende Module besucht, sich diese aber nicht behördlich anerkennen und im Führerschein bzw. Nachweiskarte eintragen lassen. Ein gewerbliches Führen von LKW war demzufolge ebenfalls unzulässig.

Bei der Kontrolle seiner Ladung in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Göttingen, Fachdienst Lebensmittelkontrolle, wurde festgestellt, dass das Frischfleisch (Foto) nicht innerhalb der vorgeschriebenen Temperaturspanne befördert wurde. Nach Rücksprache mit dem Kunden im Kreis Göttingen wurde die Annahme der Ware durch diesen verweigert. Auf Anordnung des Landkreises Höxter wurde der Laderaum mit ca. 780 kg Fleisch vor Ort versiegelt und der LKW mit einem Ersatzfahrer zum Absendeort zurückgeführt. Gegen den Fahrzeugführer und den Halter wurden jeweils Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen der Ordnungswidrigkeiten nach Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, Fahrpersonalgesetz und Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch erstattet.

In allen geschilderten Fällen sind Bußgelder im vierstelligen Bereich zu erwarten.kl/jk/Foto: Polizei










10.05.2019 • 10:41 Uhr

Schwarzer Tag bei Negenborn - Unfälle am Kratzeberg

Am gestrigen Donnerstagmorgen (09.Mai 2019) ereigneten sich auf der Bundesstraße B64 in der Gemarkung Negenborn am Kratzeberg (Landkreis Holzenden) zeitnah zwei Verkehrsunfälle, die letztendlich mit hohem Sachschaden, glücklicherweise aber nur mit leichtem Personenschaden endeten. Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Gegen 06.23 Uhr rückte die Einsatzstreife der Polizei Stadtoldendorf aus, um einen kurz zuvor passierten Verkehrsunfall auf der Anfahrt zum Kratzeberg aus Richtung Negenborn aufzunehmen. Nach einer Kollision mit der dortigen Leitplanke war der 38-jährige Fahrer eines Mercedes SLK aus Eschershausen in der Fahrspur liegengeblieben und bildete ein Verkehrshindernis. Nach erfolgter Unfallaufnahme und Absicherung der Unfallstelle während der Bergung des Fahrzeugs wurde die Bundesstraße B64 nach etwa einer Stunde wieder frei gegeben. Die Straßenmeisterei in Eschershausen wurde wegen des Leitplankenschadens in Kenntnis gesetzt.

Gegen 07.50 Uhr eilte die Funkstreife aus Stadtoldendorf erneut zum Unfallbereich - im gleichen Streckenbereich hatte sich ein weiterer Unfall mit mehreren Fahrzeugen ereignet.

Einsatzkräfte der Straßenmeisterei waren bereits am Ort, um das Schadensausmaß zu begutachten und hatten hierzu die Unfallstelle mittels ihres Fahrzeugs weit sichtbar abgesichert, als ein wiederum in Richtung Holzminden fahrender Lkw wegen der erkennbaren Arbeitsstelle die Fahrspur wechselte. Weitere nachfolgende Fahrzeuge bremsten aufgrund des Spurwechsels im dort zweispurigen Bereich, was wohl ein nachfolgender 20-jähriger Ford- Fahrer aus Eschershausen nicht rechtzeitig registrierte und auf den vor ihm fahrenden Pkw Hyundai aus Dielmissen auffuhr.

Durch die Kollision wurde der Ford in den Gegenverkehr katapultiert und stieß hier mit einem Richtung Negenborn fahrenden Pkw BMW X3 aus Holzminden frontal zusammen.

Die Fahrzeugführer im Ford und im BMW wurden bei der Kollision glücklicherweise nur leicht verletzt. Bei beiden Unfällen sind ca. 31.000 Euro Sachschaden entstanden.

Im Rahmen der zweiten Unfallaufnahme erfolgte für etwa 1,5 Stunden eine Vollsperrung der Bundesstraße, die Verkehrsmengen wurden durch Polizeikräfte aus Holzminden jeweils in Negenborn und Höhe der Ortschaft Lobach abgeleitet.

Auch hier gewährleisteten Abschleppunternehmen den Abtransport verunfallter Fahrzeuge.
ots/Foto: Polizei










10.05.2019 • 10:38 Uhr

Sehen und gesehen werden - Razzia im Baugewerbe wegen Verdacht der Schwarzarbeit

Masse der Baustellen in Südniedersachsen erfordert Großaufgebot aller Kräfte des Hauptzollamtes

Am gestrigen Donnerstag setze das Hauptzollamt Braunschweig alle verfügbaren Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ein, um in Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und der Region die Arbeitsverhältnisse auf Baustellen zu prüfen.

"Momentan sind Baustellen soweit das Auge reicht. Wir wollten da mal etwas genauer hinschauen", kommentiert Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig die personalintensive Maßnahme des Zolls. Nicht nur die Zöllner des Hauptzollamts Braunschweig waren unterwegs. Bundesweit wurde an diesem Tag schwerpunktmäßig das Baugewerbe kontrolliert. Durch den hohen Anteil der Lohnkosten ist bei Vielen die Versuchung groß, die Baukosten durch Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung zu drücken. Darum steht das Baugewerbe unter besonderer Beobachtung des Zolls - ebenso wie alle anderen lohnintensiven Branchen. In diesen Branchen finden regelmäßig bundesweit sogenannte Schwerpunktprüfungen statt.

Den Unterschied zum Arbeitsalltag in der Finanzkontrolle Schwarzarbeit erklärt Zollamtmann Löhde so: "Jeden Tag prüfen wir, überall wo gearbeitet wird und zwar so diskret wie möglich. Manchmal wollen wir aber nicht nur sehen, sondern auch gesehen werden! Heute war so ein Tag!". Somit sollen Schwerpunktprüfungen auch eine präventive Wirkung erzielen, um die Versuchung nicht zu groß werden zu lassen. Zur Erinnerung: wer Schwarzarbeiter beschäftigt, dem droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren (§ 266a Strafgesetzbuch).ots/Foto/ Zoll










10.05.2019 • 10:32 Uhr

Stabbrandbomben bei Grabungen in Felsenkeller Moritzberg entdeckt

Am gestrigen Donnerstag, gegen 10:30 Uhr, wurden bei Arbeiten zur Freilegung von Gewölbeteilen des Eiskellers der ehem. Victoria-Brauerei in der Elzer Straße (postalisch Zierenbergstraße) insgesamt vier Stabbandbromben entdeckt.

Durch die Polizei Hildesheim wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzugezogen, welcher die englischen Brandbomben aus dem 2. Weltkrieg (40 Zentimeter lang, 4 Zentimeter dick, sechseckiger Stahlmantel) vor Ort begutachtete.

Alle vier Gegenstände konnten aufgrund ihrer Beschaffenheit durch den Kampfmittelbeseitigungdienst sichergestellt und abtransportiert werden.
Der betroffene Gebäudeteil im Eiskeller wurde vorläufig gesperrt bis eine weiterführende Untersuchung stattgefunden hat.ske/Foto: Polizei










10.05.2019 • 10:27 Uhr

Es hört nicht auf! Schon wieder Unfall mit schwerverletzten Motorradfahrer(63) - Rettungshubschrauber im Einsatz

Aus einer Rechtskurve auf linke Fahrbahn geflogen und gegen Böschung geprallt

Am gestrigen Donnerstag, 16.10 Uhr, passierte es wieder: Da befuhr ein 63-jähriger Motorradfahrer aus Vreden (Nordrhein-Westfalen) mit seiner Yamaha die Kreisstraße 35, aus Richtung Lautenthal kommend,in Richtung Wolfshagen. Nach Passieren der Kuppe des Riesberges, kam er im Verlauf einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Leitpfahl und eine Parkplatzufahrt. Das Krad stürzte auf die linke Seite, wodurch der Fahrer von diesem geschleudert wurde und gegen eine gegenüberliegende Böschung prallte. Er wurde dabei derart schwer verletzt, dass er nach der Erstversorgung durch einen Notarzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Hildesheim geflogen wurde. Am Krad entstand Sachschaden in Höhe von ca 1500 Euro, es war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.ots/Foto: Polizei










10.05.2019 • 09:17 Uhr

Es grünt so grün im Mai (2. Teil): Viola von Cramon will "Korruption in der EU bekämpfen" und wird kontakariert

Sie ist wieder präsent: Viola von Cramon. Einst kandidierte sie für den Bundestag. Da machte sie in der Region Bad Gandersheim-Northeim noch Wahlkampf mit persönlicher Anwesenheit. Jetzt möchte die Grünen-Politikerin ins Europäische Parlament. Der Wahlkreis ist riesig. Da hilft es nur, zumindest auf Plakaten anwesend zu sein. Die kommen bei den Grünen in ihrer Nationalfarbe daher. Alles Grün macht der Mai. Das passt. Nachdenklich stimmen die plakativen Inhalte der Kandidatin. Insbesondere ihre Versprechen "Ich setze mich in der EU dafür ein...". Hervorheben möchte wir an diese Stelle die Ankündigung, Viola von Cramon wolle sich in der EU dafür einsetzen, Korruption zu bekämpfen." Bestechungen in der Europäischen Union? Gibt es die wirklich? Wo und wann und durch wen? Und wenn es tatsächlich so ist, wie von der Grünen Politikerin angeprangert, müssten dann nicht Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte sich solcher Straftaten annehmen.

Viola von Cramon beantwortet all diese Fragen und Aspekte auf ihrem Wahlplakat beim Gandewehr an der St. Georgskirche in Bad Ganderdsheim nicht, auch weil der Platz nicht ausreichen würde, das Skandalthema auf einem Plakat wirklich zu vertiefen. Stattdessen gibt sie eine kurze Erklärung, warum Europa und mit seiner gigantischen und undurchschaubaren EU-Bürokratie so in Misskredit geraten ist, warum man dagegen ankämpfen muss: "Korrupte Strukturen lassen das Vertrauen in den Staat sinken. Funktionierende Institutionen sind in allen EU-Mitgliedsländern ein Fundament für Demokratie."

Man könnte die nette Wahlkampfrabulistik eigentlich abhaken, wäre da nicht ein kleines schwarzer Cover mit dem ernsten Konterfei des fraktionslosen Europaabgeordneten Martin Sonneborn direkt über dem sanften wie einladenden Lächeln der Viola von Cramon ("Kommt, wir bauen das neue Europa!") angenagelt und aufgefallen. Sonneborn ("Die Partei - für Europa reicht's") verkürzt seine plakative Wahlbotschaft auf einen nicht minder pauschalen Generalangriff auf das politische Establishment, in das er die satt gewordenen Edel-Grünen einbezieht: "Ich glaube, dass die Politik, die CDU, SPD, FDP, AfD, Grüne und so weiter in diesem Land betreiben, Wahlwerbung genug für uns ist."

Da ist sie wieder: Die aufmüpfige Ansage an enttäuschte Bürgerinnen und Bürger, die Europa-Wahl am 26. Mai 2019 als eine "Protest-Wahl" zu nutzen. Es wird so passieren.
red/fis/Foto: Thomas Fischer












10.05.2019 • 08:42 Uhr

Erfolgreich mit der Kreisvolkshochschule Northeim: Zehn bestehen „Deutschtest für Zuwanderer“ nach 900 Unterrichtsstunden

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim haben jetzt zwölf Teilnehmende aus einem Integrationskurses mit Alphabetisierung die Abschlussprüfung „Deutschtest für Zuwanderer“ abgelegt. Dafür haben sie Zertifikate erhalten.
Zehn davon haben die Prüfung mit dem Ergebnis A2 bestanden. „Das ist für diese Zielgruppe eine große Leistung, weil sie ohne lesen und schreiben zu können den Kurs gestartet haben. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich, dass die Kreisvolkshochschule den Menschen damit helfen konnte“, sagt Upul de Silva von der Kreisvolkshochschule. Den Kurs geleitet haben Adelheid Philipp, Irina Fokin Gotthard Stängle.
Innerhalb von 900 Unterrichtsstunden haben die Teilnehmenden das Lesen und Schreiben erlernt und dazu noch deutsche Grammatik und Landeskunde. Sie sind stolz auf sich, weil sie sich jetzt im ihrem Alltag ohne Hilfe eines Dritten zum größten Teil zurechtfinden können.
Die Teilnehmenden werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge noch 300 Stunden zur Wiederholung erhalten. Das endgültige Ziel ist das Erreichen des B1 Sprachniveaus. lpd

Zum Bild: Die Kreisvolkshochschule hilft Zugewanderten lesen und schreiben zu lernen. Zehn haben jetzt eine Abschlussprüfung bestanden.










10.05.2019 • 08:34 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der zwanzigsten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 13. bis 19. Mai 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 13.05.: Raum Nörten-Hardenberg
Dienstag, 14.05.: Raum Hardegsen
Mittwoch, 15.05.: Raum Kalefeld
Donnerstag, 16.05.: Raum Northeim
Freitag, 17.05.: Raum Dassel

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer












10.05.2019 • 08:32 Uhr

Polizei Einbeck sucht Schlägerin mit Dutt und "Hugo Boss" Strickjacke

Tatort: Stadt Einbeck, Marktplatz, Tatzeitpuntkt: Donnerstag, 20. Mai 2019, 19.55 Uhr:
Tatvorfall: Eine bisher unbekannte junge Frau schlägt auf dem Marktplatz einem 16-jährigem Mädchen mehrfach mit der Hand auf den Kopf. Weiter schlägt die Täterin dem Opfer noch das mitgeführte Handy aus der Hand, sodass dieses dabei beschädigt wird. Anschließend verlässt die Täterin die Örtlichkeiten. Eine sofort eingeleitete Fahndung verläuf negativ. Die Täterin kann wie folgt beschrieben werden: ca. 176 cm groß, schlank, hellblaue Jeans, braune Strickjacke mit "HUGO BOSS" Aufdruck, weiße Nike-Schuhe, braune Haare - zum Dutt gebunden. Die Polizei Einbeck bittet darum, dass sich Zeugen zu dem Vorfall auf dem Marktplatz oder die Angaben zu der Täterin machen können, sich unter der Telefonnummer 0556-94978-115 melden. vo











9.05.2019 • 21:40 Uhr

Es grünt so grün im Mai (1. Teil): In der Marienstraße in Bad Gandersheim

Sie hat einen gewissen Charme der anderen Art. Die Marienstraße in Bad Gandersheim:. Etwas Morbidität aus häßlichen Plattenbehang, einem angerosteter Schildständer, langweiligem Betonpflaster und einer leerstehende Wohnhütte. Wäre da nicht das kultige Gandeon-Kino am Ende der Straße mit seinen Leuchtreklamen. Beachtenswert hier behindertengerechte Zugang erst durch den Kinogarten und dann den Nebeneingang, der auch die Toilette zugänglich macht. Das alles wird überwuchert von dem wilden Grünbewuchs längs der Hausfassade einer Dauerruine in der Kurstadt. Hier feiert der Wildwuchs nachhaltig Urständ - andernorts in der Stadt macht das städtische Ordnungsamt Hauseigentümern Druck, gefälligst die Gehwege vom Unkraut zu beseitigen. Eine Satzung will es so. Die einen richten sich danach, andere "pellen sich darauf ein Ei", empörte sich dieser Tage ein Anlieger in der Marienstraße. Und was unternimmt die Stadt angesichts dieses Zwiespalts?
red/Foto: Marc Reiser










9.05.2019 • 17:00 Uhr

Carolas Haarwerkstatt: Im Zeichen des Froschkönigs - Starke Resonanz - Über 100 Gäste zur Eröffnung

Carolas neue "Haarwerkstatt" am Brink 1 , exakt auf der Grenze zwischen Wrescherode und Bad Gandersheim angesiedelt, ist mit Bravour, prächtiger Stimmung und starker Resonanz über die Bühne gegangen. Wie im Vorfeld des Starts des stationären Salons auf diesen digitalen News-Kanälen/Internet-Zeitung exklusiv berichtet, hat Friseurmeisterin Carola Pusch ihren bisherigen mobilen Einsatz für den Kopfschmuck bei Mann, Frau und Kind optimiert. Ihr Team - vornehmlich die Familie mit Frank und Kindern - haben sich in den letzten Wochen unheimlich ins Zeug gelegt, um die "Haarwerkstatt" zu erschaffen. Das handwerkliche Geschick und die Kreativität von Frank "waren einfach Spitze!", fanden zahlreiche Besucher und Besucherinnen. Viel Lob und Glückwünsche von der liebenswürdigen Babygruppe am Eröffnungstag. Am Ende waren über 100 Gäste gekommen. Der Salon glich am Ende des Tages einem Blumenparadies. Über allem wachte der der niedliche Froschkönig - selbstverständlich in Grün gehalten, übrigens Carolas Lieblingsfarbe.
Unser Fazit: Insgesamt eine sehr gelungene wie ansprechende Eröffnung von Bad Gandersheims erster "Haarwerkstatt". Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group gratuliert! . Wir durften von Anfang an dabei sein - und machen so weiter! Genial digital.
red/Fotos: Marc Reiser












9.05.2019 • 16:39 Uhr

Film als echtes Erlebnis

Virtuelle Welten muten bereits sehr realistisch an. Nicht so jedoch die Personen, die sich darin bewegen. Ingo Feldmann, Dr. Oliver Schreer und Peter Kauff vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI haben nun eine Technologie entwickelt, mit der sich lebensecht wirkende Personen in virtuelle Welten integrieren lassen. Dafür werden sie mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis ausgezeichnet.
red/Foto: Fraunhofer Institut











9.05.2019 • 16:33 Uhr

In vorletzter Minute - Billy Twomey beim Hardenberg Burgturnier

Die Zahl der Nationen hat sich auf 16 erhöht: Mit dem irischen Nationenpreisreiter Billy Twomey hat das Hardenberg Burgturnier einen prominenten Nachrücker zu vermelden. So wie sein Landsmann Denis Lynch vor einigen Jahren, möchte nun Twomey beim Run auf die „Goldene Peitsche” mitmischen. Vom 16. - 19. Mai ist Nörten-Hardenberg internationaler Treffpunkt für Spitzenspringreiter, Nachwuchsstars und Garten- und Lifestyle-Fans.

Billy Twomey ist 42 Jahre alt, gewann 2016 mit dem Wallach Diaghilev in Hamburg das Deutsche Spring-Derby und beendete damit eine lange deutsche Erfolgsserie in dieser speziellen Prüfung. Twomey lebt und arbeitet im englischen Southwell, ist aber im County Cork in Irland aufgewachsen und saß bereits als kleines Kind im Sattel. Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften hat er für Irland bestritten und kommt gut vorbereitet zum Hardenberg Burgturnier: In Vejer de la Frontera und St. Tropez hat er mehrere Turnierserien besucht.

„Dicke Piste” in der Großen Tour
Den ersten Blick auf Sportpromis und Pferde bietet bereits der Freitag ab 8.00 Uhr, denn dann signalisiert das Hardenberg Burgturnier sportlich mit dem internationalen Eröffnungsspringen im Preis des Hardenberg GolfResort, dass es losgeht. Übrigens folgt bereits am Abend Live-Musik und der Preis der Kreis-Sparkasse Northeim - mithin der erste Schritt in die Große Tour des Hardenberg Burgturniers. Große Tour, dieses Stichwort steht auch über dem Championat von Nörten-Hardenberg, präsentiert von: MITSUBISHI MOTORS in Deutschland, Piepenbrock Dienstleistungen GmbH & Co. KG und beckers bester GmbH. Das Championat ist Teil der Master League, die in Nörten-Hardenberg ihre neue Saison eröffnet. Übrigens mit dem Titelverteidiger, denn Michael Jung (Horb) will sich beim Hardenberg Burgturnier schon die Qualifikation für die nächste Auflage sichern. Der Höhepunkt der Großen Tour schlechthin ist der Große Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernstthal – „Goldene Peitsche”.

Irland und die Trophys

Nach dem Championat und vor dem Großen Preis ist übrigens „Gothaer Night” beim Hardenberg Burgturnier mit zwei sportlichen „Appetithappen” - dem Youngster-Finale in der König Trophy und dem Weltranglistenspringen, der Gothaer Trophy. Womit man wieder bei irischen Springreitern ist, denn die Gothaer Trophy fehlte Denis Lynch 2018 noch in der Reihe der gewonnenen Prüfungen beim Hardenberg Burgturnier. Also holte sich Lynch die Gothaer Trophy nach dem Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft und dem Großen Preis um die „Goldene Peitsche”(2014 &2015). Wenn er das aufholen möchte, dann hat Billy Twomey ab sofort richtig viel zu tun….

Wochenende nach Noten

Musik ist übrigens ein steter Begleiter des Hardenberg Burgturniers und das beschränkt sich schon lange nicht mehr auf das großartig choreografierte Feuerwerk über der BurgRuine als Höhepunkt der Gothaer Night, sondern klingt buchstäblich durch das Turnier. Live-Musik in der Arena gibt es z.B. bereits am Freitagabend präsentiert von EAM – Ihr Energiepartner aus der Region.

Dabei sein? Hier gibt es Tickets:

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.
red/fis: Foto:Stefan Lawrentz










9.05.2019 • 16:28 Uhr

Northeim: Bei ausgeschalteter Ampel Fußgänger (79) angefahren und lebensgefährlich verletzt

Am Mittwoch gegen 21.40 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Göttinger Straße/Hirschberger Straße in Northeim zu einem fürchterlichen Verkehrsunfall, bei dem ein 79 Jahre alter Fußgänger lebensgefährlich verletzt wurde.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein 66 Jahre alter Northeimer mit seinem Pkw auf der Bundesstraße in Richtung Sudheim unterwegs. Auf der Fußgängerfurt in Höhe des Autohauses erfasste der Pkw den in Richtung Hirschberger Straße gehenden Fußgänger. Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls war die Lichtsignalanlage im Nachtbetrieb.
Der Verletzte wurde mit einem RTW in die Universitätsmedizin Göttingen gefahren. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde zur genauen Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen.
Zeugen, die Hinweise zu dem Verkehrsunfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Northeimer POlizei zu melden. fal/red










9.05.2019 • 16:24 Uhr

Pkw überschlägt sich - Fahrer schwer verletzt - Zeugen gesucht - Ursache ein flüchtiger LKW?

Die Holzmindener Polizei berichtet soeben über einen merkwürdigen Unfall - und bittet mögliche Zeugen um Mithilfe:

Beeits am Montag kam es gegen 11.30 Uhr auf der Landesstraße 549 zwischen Neuhaus und Boffzen zu einem Verkehrsunfall. Ein 27-Jähriger aus Boffzen befuhr mit seinem Pkw Ford eine Linkskurve in Richtung Neuhaus und kam dabei aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Fahrzeugführer wurde dabei schwer verletzt. Erste Ermittlungen ergeben, dass zum Unfallzeitpunkt möglicherweise ein Lkw die Kurve befahren hat und dem Verunfallten auf dessen Spur entgegengekommen ist. Die Polizei erbittet Hinweise zu dem Unfallgeschehen unter 05531/9580.ots/Foto: Polizei










9.05.2019 • 16:07 Uhr

Jerstedt: Mit Baseballschläger auf Windschutzscheiben geprügelt

Am gestrigen Mittwoch, gegen 16:30 Uhr, betraten mindestens zwei Jugendliche das Gelände einer im Goslarer Orteil Jerstedt ansässigen Firma. Auf dem Gelände schlugen die beiden Täter mit einem Baseballschläger die Windschutzscheiben mehrerer PKW ein. Des Weiteren beschädigten sie die Außenspiegel. Der Geschädigte bemerkte die Tat und konnte einen 14jährigen Goslarer stellen. Mindestens ein weiterer Täter konnte flüchten. Die Ermittlungen zu dieser Person konnten noch nicht abgeschlossen werden. Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet.ots










9.05.2019 • 15:54 Uhr

Klau-Alarm schlug an: Schuh-Diebin ertappt - Anzeige und Hausverbot

Am Mittwoch gegen 16.20 Uhr kam es in einem Northeimer Schuhgeschäft, In der Fluch, zu einem Diebstahl. Eine 35 Jahre alte Göttingerin hatte drei Paar Schuhe samt Karton und ein Paar Badelatschen in einer mitgeführten Tasche verstaut. Ohne die Schuhe im Gesamtwert von rund 100 Euro zu bezahlen, verließ die Diebin das Geschäft. Im Eingangsbereich löste der Warensicherungsalarm aus und die Tat flog auf. Eine Strafanzeige wegen Diebstahls wurde eingeleitet und ein Hausverbot ausgesprochen. fal











9.05.2019 • 15:46 Uhr

Deutscher Bundestag fördert „Königlichen Pferdestall“ der Leibniz Universität Hannover mit 200.000 Euro

Neues Kommunikationszentrum vereint Wissenschaft und Kultur und wird zur einem Ort der Begegnung in Hannover

Große Freude kurz vor der Eröffnung des neuen Kommunikationszentrums der Leibniz Universität Hannover am 22. Mai 2019: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat beschlossen, den Umbau des „Königlichen Pferdestalls“ mit 200.000 Euro als nationales Baudenkmal aus dem Bundeshaushalt zu fördern. Im Gebäude in der Nordstadt soll eine neue Heimat für Kultur und Wissenschaft in Hannover geschaffen werden. Als kommunikatives Begegnungszentrum inmitten des Campus‘ der Leibniz Universität wird der „Königliche Pferdestall“ Raum für den Empfang internationaler Gäste, Tagungen, Seminare, Vorträge, Absolventenfeiern sowie kulturelle Veranstaltungen bieten. „Wir freuen uns sehr, dass der Deutsche Bundestag unser innovatives Konzept, dieses bedeutsame Baudenkmal als Begegnungsort neu zu nutzen, mit seiner Förderentscheidung würdigt“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Epping. Die bewilligten 200.000 Euro sollen vor allem in den zweiten Bauabschnitt fließen.

Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Initiator des Projekts und Amtsvorgänger von Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Epping, freut sich über den großen Erfolg: „Das wunderschöne Gebäude ist ein würdiger Ort für ein Kommunikations- und Begegnungszentrum der Universität. Dieses historische Gebäude ist ein architektonisches Juwel.“

Mit dem Umbau des Pferdestalls entsteht im ersten Bauabschnitt im Erdgeschoss ein offenes Eingangsfoyer sowie ein Vortrags- und Kammermusiksaal für rund 150 Personen im östlichen Gebäudeteil. Nach Auszug des Maschinenbaus wird in einem zweiten Bauabschnitt auf der Westseite Gastronomie, die bei schönem Wetter auch einige Außenplätze bietet, entstehen. Im Obergeschoss wird es Besprechungs- und Schulungsräume geben sowie einen kleinen Bürotrakt. Über Spenden- und Sponsorengelder konnten bisher rund 2 Millionen Euro eingeworben werden. 2,3 Millionen Euro hat die Universität im Rahmen der Bauunterhaltung selbst getragen.
red/Foto: Leibnitz Universität










9.05.2019 • 15:40 Uhr

Auf geht's! Für das Jugendfreizeitheim Silberborn dürfen Kaufangebote abgegeben werden - Ab sofort!

Ab sofort haben Interessenten die Möglichkeit Angebote zum Kauf des ehemaligen Jugendfreizeitheims Silberborn beim Landkreis Northeim abzugeben.
Eine Angebotsabgabe ist bis zum 28.Juni 2019 möglich. Darauf hat soeben Kreissprecher Dirk Niemeyer in einer offiziellen Verlautbarung des Landkreises Northeim hingewiesen.

In seinem Statement heißt es weiter:
Neben dem Kaufpreis werden auch weitere Kriterien, wie das geplante Konzept zur Nutzung des Objekts oder die Schaffung von Arbeitsplätzen, bei der Vergabe berücksichtigt.
Bei dem gesamt Objekt handelt es sich um mehrere zusammenliegende Grundstücke, die insgesamt eine Fläche von ca. 33.000 Quadratmeter ergeben.
Im vorderen Bereich befindet sich der Gebäudekomplex mit Unterkunfts- und Wirtschaftsgebäuden, der Mehrzweckhalle und der Dienstwohnung. Hieran anschließend wurde ein Bereich mit zahlreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung errichtet. Hier befinden sich u.a. eine Multisportfläche, ein Fußballplatz, ein Sinnesparcours, ein Grillplatz und weitere zahlreiche Spielgeräte. Die gesamte Anlage ist mit vielen hohen Bäumen und Sträuchern bepflanzt und ergibt so ein parkähnliches, gut strukturiertes Gesamtbild, das durch eine ca. 8.000Quadratmeter große Streuobstwiese im hinteren Teil des Grundstücks abgerundet wird.
Alle weiteren wichtigen Angaben zum Objekt, zur bisherigen Nutzung und zum Ablauf des Verfahrens finden Interessierte unter www.landkreis-northeim.de im dazugehörigen Expose.

Kontakt für Fragen zum Verkauf beim Landkreis Northeim:
Sven Ballay, Tel. 05551 708-342, Fax. 05551 7 08-339, E-Mail sballay@landkreis-northeim.de oder Sascha Jakobi, Tel. 05551 708-512, E-Mail sjakobi@landkreis-northeim.de
lpd/Foto: lpd












9.05.2019 • 15:12 Uhr

Unbemerkt vom nicht scharf bewachten Autohausgelände "Audi Q 7" gestohlen - Schaden 34.000 Euro

In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte vom so gut wie nicht scharf bewachten Gelände des Autohauses an der Harztorkreuzung einen metallicgrauen Audi Q 7 TDI 3.0 V6 gestohlen. Der vier Jahre alte SUV hat noch einen Wert von ca. 34.000 Euro.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Donnerstag etwas Auffälliges im Bereich des Autohauses bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal/ Symbolbild: Audi










9.05.2019 • 15:08 Uhr

PS Speicher Einbeck aktuell: "Eine empfindsame Reise im Automobil"

Am 24. Mai um 19 Uhr ist Stephan Schäfer zu Gast im PS.SPEICHER in Einbeck (Landkreis Northeim) und liest aus Otto Julius Bierbaum ‚Eine empfindsame Reise im Automobil‘.

Eine der ersten Automobilfahrten quer durch Europa (Berlin-Prag-Wien-Italien-Schweiz)! Amüsant zu lesen, wie er 1902 im "Adler-Laufwagen" (mit drei verschieden einstellbaren Geschwindigkeiten) bis nach Sorrent (bei Neapel) reist: zusammen mit seiner Gattin und einem Chauffeur, ganz standesgemäß im extra geschneiderten Reiseanzug und mit Gummibadewanne im Gepäck. Ein unterhaltsames Zeugnis einer vergangenen Zeit, als eine Autoreise noch ein echtes Abenteuer war.
 
Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Zur Vermittlung von klassischen Konzerten und Lesungen gründete er 2001 das “Kölner Künstler-Sekretariat”. Neben Autorenportraits gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen.

Der Eintritt kostet 10 Euro, FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
 
Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Telefon 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de . 
 
Hinweis zum Bild:
Schwarz-weiß Foto aus Otto Julius Bierbaum: Eine empfindsame Reise im Automobil. Verlag Georg Müller München, 2. Auflage 1906.










9.05.2019 • 14:55 Uhr

Pflege- und Seniorenberatung in Dassel und Einbeck: Beratung und Hilfe jetzt aus einer Hand

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Northeim bietet nun auch in Einbeck und Dassel neben der Pflegeberatung die Seniorenberatung an.
Auf Wunsch des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Einbeck e.V. wurde die bisherige Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis Northeim und dem DRK Einbeck über die Aufgabenwahrnehmung der Seniorenberatung für das Gebiet der Städte Einbeck und Dassel im Rahmen der Tätigkeiten des Senioren- und Pflegestützpunktes zum 31.03.2019 aufgehoben.
Seit dem 1. April 2019 erfolgt nun also auch die Seniorenberatung durch die Mitarbeiterinnen des Landkreises Northeim. Bereits seit dem 1. Januar 2019 verstärkt Lisa Natalie Kutschmann das Team des Senioren- und Pflegestützpunktes. Sie hat bereits jeden Mittwoch in der Zeit von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr die Pflegeberatung im Neuen Rathaus in Einbeck übernommen und ist ab sofort auch Ansprechpartnerin in Seniorenfragen, wie zum Beispiel zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Die Beratung, die nun auch für Einbeck und Dassel aus einer Hand erfolgt, ist natürlich kostenlos, neutral und individuell auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden angepasst.
Um Wartezeiten zu vermeiden wird um eine vorherige telefonische Terminvereinbarung gebeten. Erreichbar ist Lisa Natalie Kutschmann unter der Telefonnummer 05551/708-124.

Der Senioren- und Pflegestützpunkt ist darüber hinaus wie folgt vor Ort zu erreichen:
in Northeim (Kreishaus, Medenheimer Str. 6/8), Mo-Fr.: 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie Do.: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr sowie nach vorheriger Absprache unter Tel. 05551/708-123, Tel. 05551/ 708-124, Tel. 05551/708-379
in Einbeck, mittwochs 8.30 Uhr – 12.30 Uhr (in Zimmer 115, Neues Rathaus, Teichenweg 1);
in Uslar, montags 08.30 – 12.30 Uhr (in Zimmer 7, Kreisvolkshochschule, Gerhart-Hauptmann-Str.10);
in Bad Gandersheim, freitags 08.30 – 12.30 Uhr (Zimmer 5, Jobcenter, Alte Gasse 26);
lpd/Foto: lpd











9.05.2019 • 14:51 Uhr

Berufsbildende Schulen II in Northeim: Einweihung der Fertigungstechnikhalle für den Bereich Metalltechnik

Die Modernisierung der Berufsbildenden Schulen II in Northeim läuft bereits seit 2015. In dem Jahr hatte der Landkreis Northeim als Schulträger mit dem Umbau des Hauptgebäudes begonnen. Ab März 2017 lief dazu parallel auch der Bau der neuen Fertigungstechnikhalle für die Metalltechnik, die jetzt von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Schulleiterin Ines Puschmann offizielle eingeweiht wurde.
Nach einer Bauzeit von etwa 16 Monaten verfügen die Berufsbildenden Schulen II nun wohl über die modernste Einrichtung ihrer Art in ganz Südniedersachsen. Sowohl Ausstattung als auch die Konzeption dürften für den Bereich Metalltechnik vorbildlich sein. So bietet die 1.500 m² große Halle 110 Ausbildungsplätze und dass nicht nur rein räumlich, sondern für jede Schülerin/jeden Schüler ist eine „Maschine“ vorhanden. Dazu gehören nicht nur modernste Schweißarbeitsplätze und Dreh- und Fräsmaschinen sondern auch digitale CNC-Computerarbeitsplätze.
„Die Ausstattung der Halle entspricht nun den neusten technischen Anforderungen“, machte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in ihrer Ansprache deutlich. Die Investition von 3,7 Mio. Euro sei gut angelegt, denn mit rd. 1.600 Schülerinnen und Schülern in Voll- und Teilzeitausbildungen sei die BBS II Northeim eines der Kompetenzzentren der Region. „Die zentrale Lage und das umfassende Bildungs- und Ausbildungsangebot tragen dazu bei, dass das Einzugsgebiet von Göttingen bis Hildesheim und von Holzminden bis in den Harz reicht“, verwies Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auf die große Bedeutung der Berufsbildenden Schulen für die Betriebe in der Region.
Ines Puschmann machte deutlich, dass der Lernort für die Ausbildung einen hohen Stellenwert hat. „Wir bezeichnen diesen gern auch als dritten Pädagogen“, so die Schulleiterin.
Über die Möglichkeiten der handwerklichen Metallbearbeitung, der digitalen Umsetzung und der neuen Schweißwerkstatt konnten sich die Gäste der Einweihungsfeier bei anschließenden Rundgängen überzeugen.
Bisher hat der Landkreis als Schulträge rund 10 Mio. Euro in den Umbau der Berufsbildenden Schulen II investiert. Wobei nun zunächst die umfangreichen Baumaßnahmen am Hauptgebäude fortgesetzt werden, bevor die Bereiche der Versorgungstechnik und der Mechatronik folgen sollen.lpd

Zum Bild:Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Schulleiterin Ines Puschmann nach der Schlüsselübergabe vor der neuen Fertigungshalle. Mit dabei ist auch Dr. Karl-Ernst Wegener (Bildmitte), der als ehemaliger Schulleiter und Amtsvorgänger von Ines Puschmann, das Neubauvorhaben noch begleitet hatte.Foto: lpd










9.05.2019 • 05:31 Uhr

Hiobsbotschaft für das 3. Liga Team des NHC - Paul Hoppe schwer verletzt!

Die schlimmsten Befürchtungen nach der Verletzung von Paul Hoppe beim Saisonabschluss am vergangenen Samstag haben sich leider bestätigt. Unser Abwehrchef und Kreisläufer fällt bis auf Weiteres mit einem Kreuz- und Innenbandriss aus. Die weitere Behandlung klärt sich in den nächsten Wochen. Wir wünschen Paul in dieser schweren Zeit alles GUTE und die ganze NHC-Familie steht hinter ihm! Wir haben Paul als Kämpfer kennen und schätzen gelernt und rechnen damit das er nach seiner Ausfallzeit gestärkt zurück kommt und uns wieder tatkräftig unterstützen wird.

Aufgrund dieser Verletzung müssen die Verantwortlichen des NHC neben eines weiteren Torwarts und Linkshänders den Markt nun auch nach einem Spieler für den Innenblock/Kreis Ausschau halten. Es bleibt spannend.
red/ok/ Spieker Fotografie!










8.05.2019 • 22:09 Uhr

Durch Mäharbeiten gestört - Aggressiver Peiner schlägt Stadtgärtner ins Gesicht

Handfeste Eskalation am Dienstagmorgen um 07:00 Uhr: Da fühlte sich laut Polizeiangaben ein 31-jähriger Peiner durch im Herzbergweg in Peine stattfindende Mäharbeiten gestört. Nachdem der Peiner dem Mitarbeiter der Stadt Peine zunächst Schläge androhte, sollte er die Arbeiten nicht unterlassen, setzte er kurz darauf seine Androhung um und schlug dem 58-jährigen Stadtgärtner aus Hildesheim mit dem Unterarm ins Gesicht. Der Hildesheimer erlitt leichte Verletzungen. Der Peiner flüchtete zunächst, konnte aber durch die eingesetzten Polizisten in unmittelbarer Nähe aufgefunden werden. Es konnte deutlicher Alkoholgeruch bei dem 31-Jährigen festgestellt werden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,39 Promille. Ein hinzugezogener Richter ordnete eine Ingewahrsamnahme des Peiners an, sodass er den Tag im Gewahrsam der Polizeidienststelle verbringen durfte. Zudem erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.ots










8.05.2019 • 22:00 Uhr

Überprüfungen der Polizei im Stadtgebiet Göttingen und an der B 243 bei Osterode - Zwei Haftbefehle vollstreckt - Sechsmal Weiterfahrt verboten

Die Polizeidirektion Göttingen führte am vergangenen Montag, dem 06. Mai 2019, an sieben Kontrollstellen Zuständigkeitsbereich Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität durch (wir berichteten). Bis in die Abendstunden waren mehr als 180 Polizeibeamtinnen und -beamten im Einsatz, die 1.204 Fahrzeuge und 1.577 Personen überprüften. Dabei wurden die örtlichen Dienststellen von Kräften der Bereitschaftspolizei Niedersachsen und der Polizeidirektion Hannover unterstützt.

Sowohl auf Landesebene als auch im Bereich der Polizeidirektion Göttingen zählt das Vorgehen gegen das Kriminalitätsphänomen des Wohnungseinbruchsdiebstahls zu den strategischen Schwerpunkten. "Wohnungseinbrüche sind Delikte, die das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung erheblich beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist es entscheidend, den positiven Trend des Vorjahres fortzusetzen. Durch ein konsequentes polizeiliches Vorgehen wollen wir die Aufklärungsquote erneut erhöhen und die Fallzahlen weiter senken", erklärt Polizeipräsident Uwe Lührig. "Die positive Entwicklung belegt die Wirksamkeit unserer präventiven und repressiven Maßnahmen. Daher werden wir unsere intensiven Kontrollmaßnahmen auch künftig fortsetzen, um das Entdeckungsrisiko auf hohem Niveau zu halten bzw. weiter auszubauen. Das ist auch die berechtigte Erwartungshaltung unserer Bürgerinnen und Bürger, sagte Polizeipräsident Uwe Lührig."

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Göttingen kontrollierten rund 50 Beamtinnen und Beamte in der Zeit von 12 bis 20 Uhr an den zwei Kontrollstellen im Göttinger Maschmühlenweg und an der Hannoverschen Straße sowie an einer weiteren an der Bundesstraße 243 bei Osterode insgesamt 506 Fahrzeuge und 558 Personen. Gegen neun überprüfte Personen lagen bereits einschlägige Erkenntnisse in den polizeilichen Auskunftssystemen vor.

Im Zuge der Kontrollen leiteten die Ermittler mehrere Strafverfahren, u. a. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, ein und fertigten insgesamt 35 Ordnungswidrigkeitenanzeigen im Zusammenhang mit diversen kleineren Verstößen. Darüber hinaus wurden zwei Haftbefehle vollstreckt, vier Blutentnahmen angeordnet und in sechs Fällen die Weiterfahrt untersagt.mm/Foto: Polizei










8.05.2019 • 21:44 Uhr

Ehemaliges "Hotel am See": Förderbescheid des Landes Niedersachsen jetzt offiziell - Jetzt kommt Bewegung in das Projekt

In diesen Tagen hat die Frühlingssonne die Fassade des ehemaligen "Hotel am See" erstrahlen lassen. Diese Symbolik ist passend zu einer brandaktuellen Nachricht zu dem Objekt, das bislang eher im Dunkeln dümpelte. Es befindet sich bekanntlich im Eigentum eines Investors aus Nepal. Nun ist nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes offiziell bestätigt, dass für das Projekt einer Modernisierung/Sanierung des Hotel-Komplexes eine Förderzusage des Landes Niedersachsen offiziell vorliegt. Bislang hatte der Investor zunächst nur eine mündliche Zusage des zuständigen Ministeriums in Hannover für eine Bezuschussung öffentlich gemacht (wir berichteten).

Mit dem nun vorliegenden schriftlichen Bescheid von 20 Prozent Fördermitteln des Landes reifen weiter die Pläne für eine umfassende Finanzierung des Vorhabens. Hier sind die N-Bank und die Volksbank Bad Gandersheim - Seesen involviert. Wie gegenüber dem Redaktionsnetzwerk versichert, ist der in das Projekt eingebundene Fachberater in Hamburg mit den letzten Details für das Finanzierungskonzept beschäftigt. Liegt sein Konzept vor und ist von den Beteiligten abgesegnet, könnte unverzüglich mit weiteren Aktivitäten wie u.a. Ausschreibung von Bauaufträgen, Auftragsvergaben und ersten Baumaßnahmen begonnen werden.

"Das Projekt neues Vier-Sterne-Hotel am See in Bad Gandersheim könnte angesichts der positiven Tendenzen insbesondere nach amtlicher Bewilligung der Förderung durch das Land Niedersachsen noch in diesem Jahr beginnen", äußerte sich einer der beteiligten Protagonisten optimistisch zur nahen Zukunft der aktuell so gut wie nicht genutzten Immobilie. Im vorigen Jahr hatte es zaghafte Bemühungen der Nepalesen gegebenen, mit einem Kiosk die "Seeterrassen" etwas zu beleben. Diese kleine gastronomische Variante mit dem Betreiber Milan Panta (Foto) hatte guten Anklang gefunden.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












8.05.2019 • 21:13 Uhr

Museumsfreunde Bad Gandersheim aktuell: „Harte Arbeit, karger Lohn - Harzer Bergmannsleben über und unter Tage“ halten.

Die Museumsfreunde Bad Gandersheim haben für den Mai - Vortrag einen weiteren hochkarätigen Referenten gewinnen können. Dr. Wilfried Ließmann von der TU Clausthal wird einen Vortrag zum Thema „Harte Arbeit, karger Lohn - Harzer Bergmannsleben über und unter Tage“ halten.

Von den weitreichenden Privilegien, welche den Bergleuten durch die Bergfreiheiten im 16. Jahrhundert seitens des Landesherren eingeräumt wurden, war Ende des 17. Jahrhunderts nur wenig übrig geblieben. Die Arbeit hatte sich gewandelt und der Leistungsdruck zugenommen, die Verdienste allerdings real abgenommen. Der absolutistische Staat setzte alles daran, die Silbererträge möglichst zu steigern. Eine Folge waren frühe Arbeitskämpfe und Protestaktionen der Bergleute, die als „herrschaftliche Arbeiter“ einen selbstbewussten Stand bildeten.
Trotzdem war der im 18. Jahrhundert den Oberharz prägende „Montanstaat“, verglichen mit anderen Bergbauregionen, durchaus fortschrittlich, nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch bezüglich mancher sozialer Errungenschaften und einer Fürsorge für die Bergbevölkerung. Vom Prinzip der garantierten Vollbeschäftigung wurde erst im 19. Jahrhundert angesichts einer stark angewachsenen Bevölkerung und einem deutlichen Rückgang der Metallerträge abgewichen. Neben den Bergleuten auf den quasi staatlichen Silbergruben gab es noch die sog. Eigenlehner, die als Selbständige, oft als Familie, Eisenstein gewannen und an die staatlichen Eisenhütten verkauften. Für diese Menschen galten viele der „Benefizien“ nicht, sie waren sozusagen Bergleute zweiter Klasse.

Im Vortrag wird gezeigt, wie die Arbeit vor Ort aussah bzw. organisiert war und welche Gefahren und gesundheitliche Risiken damit verbunden waren. Die fotografisch dokumentierten Untersuchungen im Lehrbergwerk Grube Roter Bär in St. Andreasberg erlauben es, vor Ort die Bergmannsarbeit vergangener Jahrhunderte lebendig werden zu lassen.

Zu diesem interessanten Thema mit regionalen Bezug laden die Museumsfreunde am Montag,
13. Mai 2019, um 19.30 Uhr ins Biedermeierzimmer des städtischen Museums bei freiem Eintritt alle Bürger und Gäste ein. Alle Informationen finden sie auch unter museum-bad- gandersheim.de.
red










8.05.2019 • 20:28 Uhr

"Snack in Platt" auf der "Tangobrücke" in Einbeck - Man kann sich Diplom "ersprechen"

Die Sprachfreunde des Café Lingua in der Tangobrücke und das Plattdeutsche Forum Südniedersachsen veranstalten am Freitag,10.Mai ein "Plattspäkertreffen" in der Tangobrücke in Einbeck. Neugierige sind bei dem besonderen "Mundartabend" willkommen - man kann sich wieder ein Diplom "versprechen". Beginn ist um 18.30 Uhr. Alle weiteren Infos sind auf der Grafik vermerkt. Der Eintritt ist frei - Spenden zur Förderung des Café Lingua werden dankend angenommen.










8.05.2019 • 20:17 Uhr

BDGW: "Bargeld ist nach wie vor das mit Abstand beliebteste Zahlungsmittel"

„Bargeld ist nach wie vor das mit Abstand beliebteste Zahlungsmittel. Immer noch werden 76 Prozent aller Einkäufe im Einzelhandel mit Bargeld beglichen. Von den 20 Milliarden Transaktionen am ‘Point of Sales‘ (Ladentisch) werden 15,2 Milliarden in bar, 4,6 Milliarden mit Karte und nur 0,2Milliarden mit sonstigen Zahlungsmittel beglichen. Das hat die soeben vorgelegte EHI-Studie ‘Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2019 ergeben", so der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste BDGW, Dr. Harald Olschok.

Der heute von manchen Medien angestimmte "Abgesang" auf das Bargeld lasse sich empirisch nicht belegen, so Olschok. Auch wenn die relative Bedeutung langsam abnehme, so bleibe die absolute Bedeutung nahezu gleich. „Unsere Mitgliedsunternehmen haben eine zentrale Bedeutung für den Zahlungsverkehr im Handel und das werde noch viele Jahre so bleiben."

Olschok reagiert damit auf die soeben veröffentlichte Studie des EHI, wonach „die Liebe der Deutschen zum Bargeld abnehme". Erstmals, so das EHI, sei der Bargeldanteil am Umsatzvolumen mit 48,3 Prozent geringer gewesen als der Anteil mit Karten (48,6 Prozent ). Nach Angaben des Einzelhandelsverbandes HDE betrug der Umsatz im vergangenen Jahr rund 525 Milliarden Euro und steigt in diesem Jahr auf 535,5 Milliarden Euro. „Damit nimmt die absolute Bedeutung des Bargeldes also kaum ab“, so Olschok. In diesem Jahr würden die Verbands-Mitgliedsunternehmen demnach fast 254 Milliarden Euro transportieren und bearbeiten. Die Branche sei aber gefordert, die Bargeldprozesse weiter zu optimieren und noch effizienter zu gestalten, um im Vergleich zu anderen Zahlungsarten weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, so Olschok abschließend. reFoto: Thomas Fischer











8.05.2019 • 20:06 Uhr

Ver.di Erfolg: Freude über Lohnerhöhungen! Mitglieder akzeptieren Tarifergebnis!

Die Gewerkschaft ver.di verkündete heute, dass sich 69 Prozent der Mitglieder in der Urabstimmung für die Annahme des Tarifvertrages für die Sicherheitskräfte an Flughäfen ausgesprochen haben. „Es freut uns, dass wir nun auch mit ver.di zu einem Tarifergebnis gekommen sind“, so BDLS Tarifkommissionsleiter Rainer Friebertshäuser.

Bereits am 24. Januar hatten sich die Tarifvertragsparteien auf die Inhalte eines neuen Entgelttarifvertrages für die rund 23 000 Beschäftigten der Luftsicherheit geeinigt. Gewerkschaftsintern waren weitere Abstimmungen über das erzielte Ergebnis notwendig geworden. „Nach intensiven Verhandlungen und vielen Gesprächen im Nachgang haben wir, nach dem Abschluss mit der Gewerkschaft dbb beamtenbund und tarifunion, auch eine abschließende Entscheidung seitens ver.di erhalten. Die Beschäftigten können sich nun endlich über die Lohnerhöhungen von jährlich 3,5 bis 9,77 Prozent freuen“, so Friebertshäuser.
red











8.05.2019 • 20:00 Uhr

Gandeon Kino aktuell! Actionkracher "Endgame" und der "Trip des Lebens" des „Harzer Tajikistan Rallye Teams“

Der "Poserplan" für das Programm für das Bad Gandersheimer Kultkino "Gandeon" liegt vor. In "Zinnoberrot" hat es Kino-Chefin Dr. Trude Poser zu Papier gebracht. Wir präsentieren es wie gewohnt digital vielfarbig und mit einen Kurzbeschreibungen der Inhalte. Lassen Sie sich/lasst Euch inspirieren - und schon findet der nächste gemütliche Unterhaltungsfilmabend im heimatlichen Kino statt. Schön, dass es das Gandeon gibt! Das sympathische Team freut sich auf regen Besuch - Stammgäste und neue Gandeon-Fans sind in der Marienstraße in Bad Gandersheim herzlich willkommen.

Avengers: Endgame in 3D

Kein anderer Film stieß schon im Vorverkauf auf so viel Interesse wie die Fortsetzung des mit einem Cliffhanger endenden "Avengers: Infinity War. Die Regie-Brüder Anthony und Joe Russo bringen Stars aus ihrem Vorgänger, der erstmals auch "die "Guardians of the Galaxy" integrierte, zu einem "Endgame" zusammen, zu dem sie auch die gerade solo bewährte "Captain Marvel" geladen haben. - Was 2008 mit "Iron Man" begann, wird 2019 mit einem bombastischen Knall enden. Nach zahlreichen unvergleichlichen Superhelden-Abenteuern und dem dramatischsten Finale der jüngsten Filmgeschichte in "Avengers: Infinity War", laufen alle Fäden des Marvel Cinematic Universe zum ultimativen, alles verändernden Showdown zusammen: Thanos hat tatsächlich Wort gehalten, seinen Plan in die Tat umgesetzt und die Hälfte allen Lebens im Universum ausgelöscht. Die Avengers? Machtlos! Iron Man und Nebula sitzen auf Titan fest, auf der Erde ist absolutes Chaos. Doch dann finden Captain America und die anderen überlebenden Helden auf der Erde heraus, dass Nick Fury vor den verheerenden Ereignissen ein Notsignal absetzen konnte und Captain Marvel kommt. Und auch Ant-Man taucht aus dem Nichts auf, um Thanos ein für alle Mal in die Knie zu zwingen... Der Actionkracher .

Tajik Rally: Munich-Dushanbe

Im September 2018 brachen vier Abenteurer aus dem Harz zum „Trip ihres Lebens“ auf: Ziel war das entfernte, hochalpine und unbekannte Land Tadschikistan. Sie quälten ihre „Familienkutschen“ durch Flüsse, über 4.700 Meter hohe Bergpässen und durch die Wüsten Usbekistans, um die Fahrzeuge in Duschanbe einer Hilfsorganisation zu übergeben. Mit viel Mut und Glück und mit Unterstützung von Sponsoren schafften sie es nach 27 Tagen und 10.000 Kilometer tatsächlich ins Ziel. Was sie dabei erlebt haben, zeigen sie in ihrem selbst- gedrehten Film „Tajik Rally“. Der Film des „Harzer Tajikistan Rallye Teams“ um André Paul aus dem benachbarten Rhüden ist voll von Action, Abenteuer, Freiheit, Spaß, Einsamkeit, Verzweiflung. Er zeigt aber auch die Schönheit einer unbekannten Natur.

Monsieur Claude 2

Fortsetzung der Hitkomödie um eine multikulturelle Familie. - Ein paar Jahre sind seit den Hochzeiten der Töchter von Claude u. Marie Verneuil vergangen. Das großbürgerliche Paar ist sogar um die halbe Welt gereist, um die Herkunftsländer der Schwiegersöhne zu besuchen. Doch die wollen mitsamt ihren Familien Frankreich den Rücken kehren und nach Algerien und China und Indienund Israel gehen. Das will Monsieur Claude auf keinen Fall zulassen.
red/Foto: Thomas Fischer












8.05.2019 • 13:53 Uhr

Hollenstedt: Spaßiger Dorfflohmarkt auf der Winkelbrücke - mit geiler Cocktail Bar

Die Karnevalsfreunde in Hollenstedt sind natürlich zu allen Jahreszeiten - nicht nur zu Fasching! - richtig gut drauf! Für das kommende Wochenende, präzise für Sonntag, 12. Mai 2019, haben die Jecken einen spannenden Dorfflohmarkt angekündigt. Der soll auf der Winkelbrücke von 10 bis 16 Uhr stattfinden. Der Clou bei all dem Trödel und Nützlichem an diesem Tag ist die Beköstigung der Besucher und Gäste des Flohmarktes. Für sie haben die Karnevalisten eine top geile Cocktail Bar geplant. "Da gibt es leckere Drinks!", versprechen die Organisatoren. Toll ist die Idee , den Erlös der unterhaltsamen Aktion der Dorfjugend zukommen zu lassen. Unser Tipp: Am Sonntag unbedingt nach Hollenstedt. Da wird mehr als nur geile Cocktails geboten...red










8.05.2019 • 13:40 Uhr

Polizei kontrolliert erfolgreich: Mit Haftbefehl gesuchter Mann aus Reisebus geholt und verhaftet

Die Polizeidirektion Göttingen führte am Montag an sieben Kontrollstellen im Zuständigkeitsbereich Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität durch. Bis in die Abendstunden waren mehr als 180 Polizeibeamtinnen und -beamten im Einsatz, die 1.204 Fahrzeuge und 1.577 Personen überprüften. Dabei wurden die örtlichen Dienststellen von Kräften der Bereitschaftspolizei Niedersachsen und der Polizeidirektion Hannover unterstützt (wir berichteten).

Die Polizeiinspektion Hildesheim führte entsprechende Kontrollen auf der Tank- und Rastanlage Harz West durch (Foto). Dabei wurden hier insgesamt 68 Fahrzeuge und 84 Personen überprüft. Davon hatten sechs Personen kriminalpolizeiliche Vorerkenntnisse.

Neben den Kontrollen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität führte die Polizeiinspektion Hildesheim in Zusammenarbeit mit dem Zoll Reisebuskontrollen durch. Es wurden 20 Reisebusse und 180 Insassen überprüft. Dabei wurden in 13 Fällen technische Mängel an den Fahrzeugen und in 11 Fällen Verstöße gegen die Sozialvorschriften festgestellt. Ferner konnten 4 Verstöße gegen das Ausländergesetz registriert werden. Bei einem Insassen wurden 360 Gramm Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt. Diese Person wurde zudem mit Haftbefehl gesucht und verhaftet. Bei einem weiteren Businsassen wurden sechs Gramm Marihuana aufgefunden und beschlagnahmt. Zudem wurden 22 sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.ots/Foto: Polizei











8.05.2019 • 13:30 Uhr

Goslar: Polizei warnt vor kriminellen "Werbe-Flyer" in Tageszeitung mit neuer Betrugsmasche

97-jährigen Mann von "Steinreinigungsfirma" so richtig übers Ohr gehauen - Polizei ermittelt wegen Betrugs

Die Goslarer Polizei berichtet soeben:

Über einen in seiner täglichen Tageszeitung beiliegenden Werbe-Flyer wurde ein 97-jähriger Liebenburger auf eine "Steinreinigungsfirma" aufmerksam und nahm am Vormittag des 30. April 2019 telefonisch Kontakt auf, um sich nach den Konditionen für eine Reinigung des gepflasterten Weges an seinem Wohnhaus zu erkundigen.

Daraufhin erschienen bereits gegen Mittag zwei Männer bei ihm und begutachteten fachkundig den ca. 30 Quadratmeter großen und zu bearbeitenden Bereich.

In der Folge erteilte der Liebenburger tatsächlich den Auftrag, allerdings ohne die vorherige Absprache des Arbeitsentgeltes.

Gegen 17.30 Uhr schlossen die beiden Männer nach eigenem Bekunden die Arbeiten ab und verlangten anschließend ein Entgelt in Höhe von 2.500 Euro.

Obwohl ihm der Betrag als viel zu hoch erschien, zahlte der 97-Jährige, allerdings ohne sich eine Quittung oder Rechnung aushändigen zu lassen.
Nachdem die Männer sein Grundstück bereits verlassen hatten, unterhielt er sich mit seinem Nachbarn über die Sache, der ihm nicht zuletzt wegen der offensichtlich nicht fachgerecht ausgeführten und augenscheinlich völlig überteuerten Arbeiten dazu riet, den Vorfall zur Anzeige zu bringen.
Angehörige solcher Firmen sind offenbar auch weiterhin unterwegs, Versuche ähnlicher Art gab es in den vergangenen Tagen sowohl im Liebenburger als auch Goslarer Bereich.

Die Polizei warnt deshalb vor möglichen betrügerischen Flyern, die Zeitungsabonnenten unter Umständen mit seriösen Tageszeitungen zugestellt werden bzw. wurden. Interessenten sollten die Angebote auf jeden Fall wachsam prüfen und möglichen Betrügern wenige Möglichkeiten für Straftaten bieten.

Nachfragen ergaben übrigens, dass die in Liebenburg durchgeführte Reinigung tatsächlich völlig überteuert war und von offiziellen, niedergelassenen Betrieben für bereits etwa 500 Euro angeboten wird!

Die Polizei rät dazu:

Schauen Sie sich die Firma genau an, mit der Sie einen Vertrag abschließen.

Vergleichen Sie Angebote.

Informieren Sie sich vorher genau über den Wert der auszuführenden Arbeiten

Prüfen Sie nach der erbrachten Leistung, ob diese auch tatsächlich wie vereinbart ausgeführt wurden, bevor sie bezahlen.

Setzen Sie sich im Zweifelsfall oder bei Verdacht einer Straftat umgehend mit der Polizei in Verbindung.










8.05.2019 • 13:24 Uhr

MEDIENWELT /Gewerkschaft ver.di: "Bruchlandung für Madsack vor Bundesarbeitsgericht"

Die zum Madsack-Konzern gehörende MDG Medien Dienstleistungsgesellschaft ist mit der fristlosen Kündigung einer Betriebsrätin auch in dritter und letzter Instanz gescheitert. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat den Versuch der Arbeitgeberin, die streitbare Betriebsrätin nach fast 30 Beschäftigungsjahren loszuwerden, nicht zur Verhandlung angenommen.

ANNETTE ROSE beschreibt den Fall aktuell auf der Homepage von ver.di Niedersachsen:

Es ging um 3,60 Euro Porto für drei Werbebriefe zur Betriebsratswahl. Beate S. (56), Bilanzbuchhalterin und langjährige Betriebsrätin, habe eine Briefbeförderung durch die hauseigene City-Post erschlichen, lautete der Vorwurf der Arbeitgeberin. S. hatte die Wahlwerbebriefe für die Betriebsratswahl im Dezember 2017 an Mitarbeiter*innen adressiert, die krank oder in Elternzeit waren. Die Mitglieder ihrer Wahlliste hatten den Versand beschlossen. Die Betriebsrätin hatte die Umschläge in die Madsack-Hauspost gegeben. Die Briefe landeten bei der City-Post, wurden dort mit Wertmarken versehen und versendet. Sie habe geglaubt, dass es zum Betrieb in Potsdam einen Kurierdienst gebe, erklärte S. später – was die Arbeitgeberin ihr nicht abnahm und zum Anlass nahm, sie wegen „Erschleichen“ von Briefbeförderung im Wert von 3,60 Euro fristlos zu feuern. Fristgemäß konnte Beate S. nicht gekündigt werden, denn sie stand unter Kündigungsschutz.

Von 2002 bis Ende 2017 war die Bilanzbuchhalterin, die dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) angehört, im Betriebsrat der Mediendienstleistungsgesellschaft. Wegen der Tätigkeit im Betriebsrat und für die IHK war es öfter zu Meinungsverschiedenheiten mit ihrem Vorgesetzten gekommen. Man habe der Frau im Laufe der Jahre mehrere Abmahnungen erteilt, das Arbeitsverhältnis sei „belastet“, trug der Anwalt der Arbeitgeberin deshalb in den Prozessen vor Arbeits- und Landesarbeitsgericht vor. Gehör fand er damit nicht. Abmahnungen stünden nicht zur Debatte, hier gehe es um einen strafrechtlichen Vorwurf, mit dem das Arbeitsverhältnis beendet werden solle, so die Richter.

Grundsätzlich sei eine fristlose Kündigung auch wegen Bagatelldelikten möglich, räumte das Gericht ein und verwies auf das Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts im Fall der Berliner Kassiererin „Emmely“, die zwei Pfandflaschenbons im Wert von 1,30 Euro eingesteckt hatte. Das BAG hatte im Jahr 2010 erstmals geurteilt, dass bei strafrechtlichen Bagatellvorwürfen eine Interessenabwägung vorzunehmen sei und die unterschlagenen Pfandbons keine fristlose Kündigung nach 31 Jahren untadeliger Arbeit rechtfertigen könnten.

Die Interessenabwägung im Fall der Betriebsrätin S. begründete das Landesarbeitsgericht in seinem Urteil im Dezember 2018 so: Der Vorwurf der Erschleichung von 3,60 Euro Porto für drei Wahlwerbebriefe sei nicht schwerwiegend genug, um nach fast 30 Jahren im Betrieb eine fristlose Kündigung zu begründen. S. habe nicht für sich privat gehandelt, sondern als Mitglied des Wahlvorstands für ihre Liste. Zuvor hatten die Richter einen Vergleich und eine Abfindung von 100 000 Euro vorgeschlagen, die Beate S. ablehnte. Das sei ihr Bruttoverdienst von zwei Jahren, ohne Altersversorgung. Sie habe aber noch zehn Jahre zu arbeiten und wolle zu Madsack zurückkehren.

Eine Revision hatten die Landesarbeitsrichter mit ihrem Urteil im Dezember 2018 nicht zugelassen, da es sich um keine Grundsatzentscheidung handele. Der Madsack-Anwalt erklärte im Prozess, das sehe er anders: Das Arbeitsverhältnis mit der Betriebsrätin sei zuvor „stark belastet“ gewesen, das unterscheide den Fall grundsätzlich von dem Fall der Kassiererin Emmely. Im Frühjahr dieses Jahres reichte die MDG daher eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesarbeitsgericht ein.

Das BAG hat diese Beschwerde nun recht schnell zurückgewiesen. Und damit zum Ausdruck gebracht, dass Arbeitnehmervertreter*innen, die Konflikte mit dem Arbeitgeber ausgetragen haben, nicht deshalb leichter kündbar sein dürfen.

Am 2. Mai wollte Beate S. daher wieder ihre Arbeit bei Madsack antreten. Doch dies will ihr früherer Vorgesetzter weiterhin verhindern. An einem Freitagabend Ende April erhielt Beate S. einen Überraschungsanruf des Vorgesetzten, der mit ihr ohne ihren Anwalt über eine Abfindung reden wollte. Seine Mandantin habe das Ansinnen abgelehnt, sagt Walter Lübking, Anwalt der Frau, die von ver.di unterstützt wird. Beate S. wurde bis Ende Mai freigestellt, wobei sie die Kosten dieser Freistellung tragen soll. In den kommenden Wochen möchte die Arbeitgeberin den Preis für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses aushandeln.
Quelle: ver.di Niedersachsen/Annette Rose










8.05.2019 • 13:13 Uhr

Workshop bei der Kreisvolkshochschule - Mit Steel Drums karibische Klänge erzeugen

Steel Drums sind faszinierende Instrumente. Sie sind leicht zu spielen und haben einen tollen Klang. Ein Workshop der Kreisvolkshochschule Northeim am Sonnabend, 18. Mai, gibt Gelegenheit sie näher kennen zu lernen.
Auf einer Tenor Pan, dem Melodie-Instrument einer Steel Drum Band, spielen die Teilnehmenden bekannte Calypsos aus Trinidad und Tobago. Instrumente werden gestellt. Es sind keine Vorkenntnisse nötig - nur Spaß am Musizieren.
Der Workshop findet von 15 bis 21 Uhr in Raum U.18, in der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40, in Northeim, statt. Kursleiter ist Torsten Horn. Die Teilnahme kostet 23,60 Euro. Anmeldeschluss ist der 13. Mai. Anmeldungen sind möglich im Internet unter www.kvhs-northeim.de oder schriftlich an die Kreisvolkshochschule, An der Schule 2, 37574 Einbeck-Drüber.lpd












8.05.2019 • 12:57 Uhr

TenneT und TransnetBW stellen Detailprüfungen der SuedLink-Korridore für Stromtrassen vor

Informationen über die Untersuchungsergebnisse zur Raum- und Umweltverträglichkeit

TenneT und TransnetBW haben in den vergangenen Monaten die von der Bundesnetzagentur bestätigten Erdkabel-Korridore für SuedLink detailliert auf ihre Raum- und Umweltverträglichkeit untersucht. Die Er- gebnisse dieser Untersuchungen wurden jetzt bei der Bundesnetzagentur eingereicht und enthalten einen Vorschlagskorridor, der auf Basis der bisher bekannten Daten die geringsten Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Natur erwarten lässt.
Die Behörde wird die Unterlagen prüfen, öffentlich auslegen und Fristen zur weiteren Beteiligung der Öffentlichkeit für alle fünf Abschnitte von SuedLink bekanntgeben. Während dieser formellen Beteiligungsphase können Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden und Verbände Stellungnahmen zu den eingereich- ten Erdkabel-Korridoren an die Bundesnetzagentur senden. Die Hinweise werden dann auf Erörterungs- terminen der Behörde diskutiert. Anschließend legt die Bundesnetzagentur verbindlich den 1.000 Meter breiten Korridor fest, in dem der grundstücksgenaue Verlauf für SuedLink gesucht wird.
Auf Infomärkten in allen tangierten Landkreisen werden TenneT und TransnetBW die Öffentlichkeit bereits jetzt an der Suche nach einem konkreten Leitungsverlauf beteiligen und erste Hinweise entgegennehmen. Die Vorhabenträger informieren zudem über die Ergebnisse der Raum- und Umweltverträglichkeitsprüfun gen und den Vorschlagskorridor. Das SuedLink-Projektteam und Fachplaner der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) SuedLink stehen allen Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinde- sowie Pressevertretern während des gesamten Zeitraums der Veranstaltungen zur Verfügung. Die Termine und Adressen aller Infomärkte in Ihrer Region finden Sie auf den nächsten Seiten.
Bereits vorab können Sie die §8-Unterlagen online auf unseren Projekt-Webseiten suedlink.tennet.eu und transnetbw.de/suedlink einsehen.
red










8.05.2019 • 12:53 Uhr

Brennstoffzellen als Schlüssel der Mobilität

Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik an Forschungsvorhaben beteiligt

Wie müssen Brennstoffzellensysteme gestaltet werden, wenn diese als Energiequelle für das Antriebskonzept der Zukunft, beispielsweise im Straßenverkehr, genutzt werden sollen? Diese Fragestellung ist Grundlage des Verbundprojekts ARIEL (kurz für: Aufladung für Brennstoffzellensysteme durch interdisziplinär entwickelte Elektrische Luftverdichter). Dazu forschen die interdisziplinär aufgestellten Verbundpartner an der Optimierung des elektrischen Aufladesystems, einer Kernkomponente des Brennstoffzellensystems. Auch das Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der Leibniz Universität Hannover trägt seinen Teil zur Primärforschung bei.

In der Öffentlichkeit finden Brennstoffzellen immer größer werdende Beachtung. Vor allem im Bereich der Antriebssysteme werden sie als Grundlage für die Mobilität der Zukunft angesehen. Um dies zu ermöglichen, muss insbesondere die Versorgung der Brennstoffzelle mit Sauerstoff optimiert werden. Das Projektteam, ein Konsortium bestehend aus der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, führt in Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG eine detaillierte Erforschung des gesamten Brennstoffzellen-Aufladesystems durch.

Das Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der LUH ist innerhalb dieses Projektes mit der Entwicklung und Erprobung eines elektrischen Brennstoffzellen-Aufladesystems zum Einsatz in einem Fahrzeug beauftragt. In den Vordergrund werden dabei vor allem die Faktoren Wirkungsgrad und Leistungsfähigkeit rücken. Tiefergreifende Erkenntnisse erhofft sich das Projektteam während der mehr als dreijährigen Forschungsphase aus den Tests am Prüfstand für Auflade- und Brennstoffzellensysteme des Instituts für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik, der auf dem Gelände des Energie-Forschungszentrum Niedersachsens in Goslar betrieben wird. Für Oktober des Jahres 2021 ist der Abschluss des Projekts geplant. Dann sollen alle Erkenntnisse der Forschung in einem vollständig erprobten und optimierten Aufladesystem präsentiert werden, das als Basis für eine Serienfertigung genutzt werden kann.

Förderung des Projekts:
Das laufende Projekt ARIEL wird innerhalb des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt etwa 6,4 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert.
red











8.05.2019 • 12:51 Uhr

Einbeck/Kassel: Aufmerksame Zeugin hilft der Polizei zur Aufklärung einer Verkehrsunfallflucht

Soeben berichtet die Eindecker Polizei darüber, dass sich feige Unfallflucht nicht lohnt. Der Vorfall: Bereits am Freitag, 11.40 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie auf dem Parkplatz Breil in Einbeck ein weißer Transporter mit einem amtlichen Kennzeichen aus Thüringen ein Verkehrszeichen streift und dadurch bedingt dann auch umbiegt. Der Fahrzeugführer des Transporters kümmert sich aber nicht um den Unfall und fährt einfach davon. Diesen Vorfall meldete die Zeugin dann zusammen mit dem abgelesenen Kennzeichen der Polizei in Einbeck. Im Rahmen einer andauernden Fahndung kann der weiße Transporter dann am 07. Mai 2019 gegen 10.80 Uhr von einer Polizeistreife in der Fußgängerzone von Einbeck festgestellt und der Fahrzeugführer dazu, der den Transporter auch am 03. Mai 2019 geführt hatte, ermittelt werden. Der Fahrzeugführer selber kommt aus dem Bereich Kassel.











8.05.2019 • 12:48 Uhr

Dassel: Vandalismus auf Schulhof

Tatort: Stadt Dassel, Paul-Gerhard-Straße, Tatzeit: 04. Mai 2019, 12.00 Uhr bis 05. Mai 2019, 12 Uhr. In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschädigten unbekannte Täter eine auf dem Schulhof der dortigen Schule stehende Holzhütte und beschmierten diese dann auch noch. Die Schadenshöhe wird mit ca. 300 Euro angegeben. Die Polizei Dassel bittet Zeugen, die direkt zu dieser Sachbeschädigung etwas mitbekommen haben oder Auffälligkeiten im Umfeld der Schule in der Tatnacht beobachtet haben, sich bei der Polizei Dassel unter der Telefonnummer 05564-2227 zu melden.vo










8.05.2019 • 12:44 Uhr

Einsatz ohne Mandat: Bundeswehr in Niger - Jens Kestner, AfD, schließt sich der Kritik des Wehrbeauftragten an

„Ob es richtig ist, dass die deutsche Bundeswehr im nordafrikanischen Niger Kampfschwimmer seit Oktober 2018 ausbildet, darüber kann man geteilter Meinung sein. Dass dieser Einsatz jedoch ohne parlamentarisches Mandat stattfindet, ist rechtswidrig und somit nicht hinnehmbar. Ich schließe mich der Kritik des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages hiermit in der Sache an, und fordere die Bundesregierung auf, über diesen Auslandseinsatz im Parlament so schnell wie möglich abzustimmen!“ Das erklärte Jens Kestner, AfD- Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, heute in Berlin.
Kestner: „Sofortige Mandatierung oder Rückzug unserer Soldaten!“
„Bei Auslandseinsätzen spricht das Parlamentsbeteiligungsgesetz eine deutliche Sprache, wenn es dort in Paragraph 2 heißt: „Ein Einsatz bewaffneter Streitkräfte liegt vor, wenn Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in bewaffnete Unternehmungen einbezogen sind oder eine Einbeziehung in eine bewaffnete Unternehmung zu erwarten ist.“ Es ist mehr als eine Selbstverständlichkeit, dass sich die Bundesregierung an diesen gesetzlichen Vorhaben zu orientieren hat und schleunigst die ausstehende Mandatierung nachholt. Oder unsere Soldaten sofort nach Deutschland zurückholt!“
Kestner: „Argumente aus dem Hause von der Leyen sind widerlegt“
Die Argumente des Verteidigungsministeriums, dass es in Niger zu keinen Kampfhandlungen kommen könne und insofern die Nicht-Mandatierung zu rechtfertigen sei, muss ich zurückweisen. Erstens kam es dort schon im vergangenen Jahr zu Angriffen auf Angehörige der US Special Forces mit vier Toten. Und zweitens: Laut Mitteilung des Auswärtigen Amtes, kommt es in den fraglichen Regionen ‚immer wieder zu dschihadistischen Angriffen’. Diese Reisewarnungen aus dem Hause Maas widerlegen die durchsichtigen Schutzbehauptungen der Verteidigungsministerin eindeutig.“










8.05.2019 • 12:40 Uhr

Millioneninvestitionen für Klimaanpassung: Umweltminister Olaf Lies stellt Hochwasserschutz-Projekte vor

Das Land Niedersachsen investiert insgesamt rund 62 Millionen Euro in den Hochwasserschutz. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz heute (Mittwoch) mit.

„Prognostiziert ist, dass Wetterextreme weiter zunehmen – das machen die Hochwassersituationen 2017, die Trockenperiode 2018 und auch die derzeitige Wetterlage uns deutlich. In den nächsten Jahrzehnten müssen wir enorme Mittel für die Klimaanpassungen aufwenden, um die Menschen und ihr Hab und Gut für den Klimawandel zu rüsten“, sagte Umweltminister Olaf Lies. „Klimaschutz ist immer noch der beste Schutz, daher bleibe ich bei meiner Forderung, einen Klimafonds aufzulegen, aus dem auch Maßnahmen zum Hochwasser- und Küstenschutz ohne Einsparungen an anderer Stelle finanziert werden können.“

Aus dem Bau- und Finanzierungsprogramm Hochwasserschutz (BuFP) werden 35,535 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Mittel setzen sich zusammen aus: 15,255 Millionen Euro nationale Mittel (GAK), bis zu 14,392 Millionen Euro Mittel aus dem ELER Fonds der Europäischen Union hinzu kommen 5,888 Millionen Euro Ausgabereste aus 2018.

Insgesamt sind 126 förderfähige Projekte eingebracht worden. Bei 90 Projekten handelt es sich um bereits laufende Planungs- und Baumaßnahmen. Für 36 neue Projekte bzw. Bauabschnitte, mit einem beantragten Volumen in Höhe von rund 5,646 Millionen Euro, wurden erstmalig Maßnahmenblätter vorgelegt. Der Förderschwerpunkt des BuFP 2019 ist der Neubau, die Grundinstandsetzung sowie die Erweiterung von Schöpfwerken mit 37 Maßnahmen. Hier geht es um ein Gesamtvolumen von 9,8 Millionen Euro.

Weitere 27 Millionen Euro kommen aus dem Sondervermögen Hochwasserschutz für den Kommunalen Hochwasserschutz. Die Mittel werden in Hochwasserschutzmaßnahmen der „Gebietskooperation Innerste“, der Hochwasserpartnerschaft „Nördliches Harzvorland“ sowie der „Gebietskooperation obere Leine“ fließen. Auch das Hochwasserrückhaltebecken Bornhausen sowie die Aufweitung der Nette sollen gefördert werden. Allgemein wird mit der Erstausstattung des Sondervermögens ein wichtiger Schritt in die Verbesserung des kommunalen Hochwasserschutzes in Südniedersachsen möglich.

Weitere bedeutsame Maßnahmen des Bau- und Finanzierungsprogramms:

1. Erneuerung der Dämme der gehobenen Hase; Träger NLWKN Cloppenburg; 4,6 Mio. Euro
2. Wiederherstellung der Deichsicherheit an der Jeetzel (Teilabschnitt 1,28 km); Träger Jeetzeldeichverband; 2,4 Mio. Euro
3. Deicherneuerung in Heersum sowie HWS-Maßnahmen in Hockeln; Träger Landkreis Hildesheim; 1,3 Mio. Euro
4. Hochwasserschutz Hoya-Ost; Träger Stadt Hoya,; 1,7 Mio. Euro
5. Beseitigung der Engstelle im Bereich des Nepomukkanals; Träger Stadt Vechta; 1,1 Mio. Euro.
Das Bild zeigt Hochwasserereignis bei Bad gandersheim/Brunshausen im vorigen Jahr. Foto: Maximilian Fischer











7.05.2019 • 21:48 Uhr

Ex-Kurhotel Bartels: Hochkarätiger Ortstermin am Montagvormittag - Eigentümer will Immobilie veräußern

Angesichts der gravierenden wie nachhaltigen Leerstände von Großimmobilien am südniedersächsischen Gesundheitsstandort Bad Gandersheim ist es von besonderer Bedeutung, wenn sich zumindest an einem der "Sackgassen-Objekte" etwas aus dem Stillstandmodus kommt. So nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group am gestrigen Montagvormittag geschehen. Eine hochkarätige Delegation hatte sich am ehemaligen Kurhotel Bartels, mitten im Kurviertel und damit im zukünftigen Areal einer Landesgartenschau gelegen, getroffen, um sich über den aktuellen Stand der Immobilie einen speziellen Eindruck zu verschaffen.

An dem von Beteiligten bestätigten Ortstermin nahmen unter anderen Bürgermeisterin Franziska Schwarz, ihr Mann und Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz, Bauamtsleiter Jürgen Schnute sowie Vertreter der Immobilieneigentümer statt. So auch Eckhard Melz. Er hatte vor drei Jahren die in dem Gebäude untergebrachte Flüchtlingsbleibe gemanagt. Melz bestätigte nun auf Nachfrage, dass die Nutzung der Immobilie als Flüchtlingsunterkunft, so wie mit dem Land Niedersachsen vertraglich vereinbart, nicht mehr benötigt wird. "Die Situation hat sich entspannt. Das Land braucht die Reserveunterkunft nicht mehr."

Das hat für die Eigentümer eine wichtige Konsequenz. "Wir haben einen Makler beauftragt, die Immobilie zu veräußern", erklärt Melz. Angesichts dieser neuer Situation sei man auch mit der Stadt Bad Gandersheim in Kontakt und im Gespräch. Sie habe Interesse an dem Objekt signalisiert. Melz und die anderen Beteiligten wollten sich im derzeitigen Stadium nicht auf konkrete Nutzungsvarianten öffentlich festlegen. "Da ist einiges im Gespräch."

Angesichts der Mehrfachfunktionen insbesondere von Franziska und Uwe Schwarz, die bekanntlich neben ihren politischen Jobs Aufsichtsratsvorsitzende für die Landesgartenschau eGmbH und Domfestspiel eGmbH sind, liegt der Verdacht nahe, dass die Immobilie in diesem Kontext relevant ist. Im übrigen ist bekannt, dass die Eigentümer des ehemaligen Hotels (u.a. ein Bauunternehmer aus Duderstadt), in den vergangenen Jahren bereits Räumlichkeiten den Gandersheimer Domfestspielen für Probezwecke bereitstellten, und das kostenfrei. Das ist Ausdruck der konstruktiven Kooperation zwischen Stadt und Immobilienbesitzer.

Weiterhin hat die Stadt angesichts der für 2022 festgezurrten Landesgartenschau ein heftiges Interesse, das Gebäude im Herzen des Kurparks möglichst in das Großprojekt zu integrieren, soll heißen es mit Leben zu erfüllen beziehungsweise dabei Hilfestellung zu leisten. Angesichts der abenteuerlichen Situation mit dem als "Schrottimmobilie" verschrienen ehemaligen Kurhauses gleich in der Nachbarschaft, liegt eine verschärfter Handlungsdruck auf den verantwortlichen Akteuren.

Dass sich beim ehemaligen Kurhotel Bartels nun eine erste Bewegung offenbart lässt Hoffnung aufkeimen. Diesen positiven Geist haben insbesondere die beiden wichtigen Kommunalpolitiker aus dem Ortstermin mitgenommen. Sie baten um Verständnis, nicht alle besprochenen Details bereits jetzt offenzulegen, "weil jetzt die Gremien einbezogen werden müssen", ließ Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz weitere Aktivitäten anklingen. Er persönlich wolle sich bemühen, bei der Landesregierung für weitere Senibilisierung der speziellen Bad Gandersheimer Herausforderungen zu werben. Die Bürgermeisterin war heute angesichts ihrer Terminverpflichtungen in Besprechungen für ein Statement nicht erreichbar.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












7.05.2019 • 21:05 Uhr

Einladung zum Fachseminar: Flexibel unterwegs – Nahverkehr der Zukunft?

Es sind noch Plätze frei beim Fachseminar zum Thema „Flexibel unterwegs -Nahverkehr der Zukunft?“ am Mittwoch, den 22. Mai 2019 ab 12 Uhr im Tagungshaus Alte Mensa in Göttingen.
Im Zusammenhang mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sind Schlagworte wie z.B. „On-Demand“ und „Ridesharing“ aufgetaucht, mit denen neue Pilotkonzepte beschrieben werden. Gemeinsam mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig bietet der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) diesen Informationstag an, der für die Teilnehmer*innen kostenfrei ist.
Die öffentliche Veranstaltung für alle, die an der Weiterentwicklung des ÖPNV interessiert sind, befasst sich insbesondere mit dem Themenfeld „flexible Angebote“ in der ländlichen Region. Dabei stehen Fragen der Nutzung durch die Fahrgäste, der Wirtschaftlichkeit, die rechtlichen Gesichtspunkte sowie die Wechselwirkungen zu anderen Verkehrsträgern im Mittelpunkt des Interesses.
Vorgestellt werden Ergebnisse des Forschungsprojektes „Eco Bus“ (Foto) sowie weitere aktuelle Entwicklungen in Niedersachsen und auf Bundesebene.
Anmeldungen sind noch bis zum 15. Mai 2019 möglich.
red/Foto: Thomas Fischer










7.05.2019 • 21:02 Uhr

Brand in der Erich Kästner-Schule Northeim: Weiter Schulausfall für Jahrgänge 1 bis 8 – regulärer Unterricht für Jahrgänge 9 und 10

Am vergangenen Montag hat es in der schuleigenen Lehrküche der Erich Kästner-Schule in Northeim gebrannt (wir berichteten). Verursacht wurde der Brand vermutlich durch eine defekte Waschmaschine.
Aufgrund der Brandschäden und der notwendigen Reinigungsarbeiten fällt für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 8 der Unterricht bis einschließlich Donnerstag, 9. Mai 2019, aus.
Von dem Unterrichtsfall nicht betroffen sind die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs. Der Unterricht für diese Klassen findet vorübergehend im Pavillon der Erich Kästner-Schule statt.
Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten ist die die Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs für alle Jahrgänge ab Freitag, 10. Mai 2019, vorgesehen. lpd











7.05.2019 • 20:59 Uhr

Deckensanierung der Ortsdurchfahrt Gillersheim - Kreuzung wird von Donnerstag bis Samstag gesperrt!

Im Zuge der Erneuerung Fahrbahndecke in der Ortsdurchfahrt Gillersheim wird die Kreuzung Kreisstraße 416/Kreisstraße 413/Im Siek von Donnerstag, 9. Mai bis Samstag, 11. Mai 2019, voll gesperrt.
Für den überörtlichen Verkehr ist eine Umleitung eingerichtet.
Während der Baumaßnahme kommt es auch zu Änderungen des Linienbusverkehrs, Haltestellen werden verlegt. Es wird gebeten, auf die entsprechenden Aushänge zu achten, teilt Kreissprecher Dirk Niemeyer mit.











7.05.2019 • 15:54 Uhr

Sicherheit macht Schule an der BBS in Einbeck - wait a minute (WAM) – Aktion zur Verkehrssicherheit

In der vergangenen Woche konnte bei bestem Wetter die Verkehrssicherheitsaktion „WAM – wait a minute“ an der BBS in Einbeck durchgeführt werden. Das Team der Schulsozialarbeit der Schule, Anja Linneweber und Kristina Hanke, hatte in Kooperation mit dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Polizeiinspektion Northeim, der Verkehrswacht Osterode, der Johanniter Unfallhilfe, dem Lukas-Werk Northeim, dem PS Speicher Einbeck und dem Landkreis Northeim, Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, diesen Projekttag organisiert und gestaltet.

Insgesamt konnten 12 Klassen mit ca. 280 Schülern und Schülerinnen die 13 aufgebauten Stationen durchlaufen, neun Stationen wurden vom ADAC moderiert und betreut. Sieben Stationen waren auf dem Parkplatz der BBS und der Jahnstraße aufgebaut, zwei Stationen fanden in der PS Lernwerkstatt des PS Speichers statt und zwei weitere Stationen gab es auf dem Parkplatz von Möbel Boss. Hier ging es konkret um Fahrversuche zur den Themen „Risikofahren“ und „Fahrphysik“. Im Schulgebäude waren für die Schülerinnen und Schüler zwei weitere Stationen zu „Recht und Verkehr“ und zum „Rauschbrillenparcours“ aufgebaut.

Die Verkehrssicherheitsaktion WAM richtet sich an Schüler und Schülerinnen zwischen 16 und 24 Jahren, also Personen, die dabei sind, einen Führerschein zu erwerben oder diesen erst kürzlich erworben haben. Denn, junge Autofahrer*innen verursachen immer wieder Unfälle durch Unerfahrenheit, Unachtsamkeit und vielfältige Risikofaktoren wie Ablenkung, Alkohol, Drogen oder Selbstüberschätzung. Junge Erwachsene, die an der Aktion teilnehmen, beschäftigen sich konkret mit den verschiedenen Themen und werden für die Risikofaktoren sensibilisiert. Mit der Aktion soll ein Beitrag zur Senkung der Unfallzahlen in der genannten „Hochunfallrisikogruppe“ geleistet werden. Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt hat dafür verschiedene interaktive Bausteine entwickelt (z.B. den Ablenkungsparcours, das Crashtestfahrzeug und den Überschlagsimulator), die bei Verkehrssicherheitstagen an den Schulen eingesetzt werden.


Zum Bild: Die Aktion WAM soll junge Erwachsene für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren. Foto: lpd










7.05.2019 • 15:34 Uhr

15 Jahre Netzwerk Nachbarschaft: Jubiläumsaktion "Jede Wiese zählt!"

Jetzt können NachbarInnen der Umwelt ihren grünen Daumen zeigen: Mit der Jubiläumsaktion "Jede Wiese zählt!" ruft das bundesweite Netzwerk Nachbarschaft zu mehr Wildwuchs im Quartier auf. Die Idee: Anwohnergemeinschaften sorgen für Artenvielfalt – direkt vor ihrer Haustür!

Es ist ganz einfach und funktioniert überall. Auf Brachflächen am Straßenrand, in Hinterhöfen und Parks, in Kita- und Schulgärten, auf Verkehrsinseln oder Balkonen. Prominente Unterstützung für "Jede Wiese zählt!" kommt von Künstler Janosch und der Fernsehköchin Sarah Wiener. Auch die SozialministerInnen mehrerer Bundesländer fördern die Aktion und rufen mit aufmunternden Worten zum Mitmachen auf.

Säen und ernten

Den TeilnehmerInnen der Aktion werden bei Anmeldung kostenlos Bio-Samen und ein Hinweisschild zugesandt, mit dem sie ihre Wiese kennzeichnen. Im Gegenzu dokumentieren sie den Erfolg ihrer Pflanzaktion. Als Anerkennung gibt es eine bunte Plakette, die der Künstler Janosch gestaltet hat. Weitere Informationen, Checklisten und Beispiele von "grünen" Nachbarschaften sind auf https://www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt/ hinterlegt.


Hoher Besuch

Mit der Aktion will das Netzwerk zu seinem 15-jährigen Bestehen ein sichtbares Zeichen setzen für den Artenschutz in den Quartieren. „Mehr Grün schafft ein gutes Mikro-Klima, nicht nur für die AnwohnerInnen, sondern auch für Pflanzen und Tiere“, sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft. „Wir sprechen mit der Aktion AnwohnerInnen von jung bis alt an. Sie können jetzt direkt vor ihrer Haustür Patenschaften übernehmen, wie es sie vielerorts schon für Straßenbäume gibt.“ Zum Dank kommt dann auch „hoher“ Besuch: Wildbienen, Käfer, Hummeln, Schmetterlinge und Co. finden hier Nahrung und ein neues Zuhause.

Auf die Straße – fertig – los!

Die Aktion dürfte viele NachbarInnen auf den Plan rufen. „Das Gefühl der Zugehörigkeit zum Quartier hat in den letzten Jahren stark zugenommen“, so Mühlens. „Meine Straße ist mein Zuhause“, sagen 69 Prozent der Deutschen laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Netzwerk Nachbarschaft. 68 Prozent wollen gemeinsam mit ihren NachbarInnen aktiv werden. Zunehmend beliebt sind dabei Begrünungsaktionen. Heute sind über 2.800 Nachbarschaften im Aktionsbündnis aktiv. Schirmherrin von Netzwerk Nachbarschaft ist Bundesministerin Dr. Franziska Giffey.
red/fis/Foto: Agilis-X










7.05.2019 • 15:23 Uhr

Massenhaft Wildunfälle an einem Wochenende im Kreisgebiet - 20 mal Tiere beteiligt - Polizei appelliert an Autofahrer

Über ein nichtalltägliches Einsatzgeschehen berichtet soeben die Polizei für den Landkreis Höxter:
Auffallend viele Unfälle mit Wildbeteiligung mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter im Laufe des vergangenen Wochenendes aufnehmen. Von Freitagabend, 3. Mai, bis in die frühen Morgenstunden am Montag, 6. Mai, summierte sich die Zahl der registrierten Wildunfälle auf genau 20. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt. Die Unfallstellen verteilen sich relativ gleichmäßig über alle Gebiete im gesamten Kreis Höxter. Als besonders betroffene Zeiträume stellen sich aktuell die späteren Abend- und Nachtstunden zwischen etwa 20 Uhr und 2 Uhr heraus.

Die Polizei im Kreis Höxter appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam unterwegs zu sein und die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen. Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge und halten Sie einen Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand ein. Ein "Wild" kommt selten allein - deshalb rechnen Sie stets mit mehreren Tieren! Wild verhält sich auf der Straße unberechenbar.

Wenn eine Kollision tatsächlich unvermeidbar ist: Besser ein kontrollierter Aufprall als ein unkontrolliertes Ausweichen. Im Ernstfall Auto in der Spur halten und so stark wie möglich abbremsen. Riskante Ausweichmanöver gefährden den Gegenverkehr oder enden schnell am nächstbesten Baum. ots/Symbolbild










7.05.2019 • 15:13 Uhr

Big Control by Greene!! Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität; direktionsweite Kontrollmaßnahmen mit mehr als 180 Einsatzkräften

Erfolgreicher Einsatz - Drei Haftbefehle vollstreckt, Rauschgifte beschlagnahmt, Busse und Taxis gecheckt

Die Polizeidirektion Göttingen führte am gestrigen Montag, 6. Mai 2019, an sieben Kontrollstellen im Zuständigkeitsbereich Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität durch. Bis in die Abendstunden waren mehr als 180 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz, die 1.204 Fahrzeuge und 1.577 Personen überprüften. Dabei wurden die örtlichen Dienststellen von Kräften der Bereitschaftspolizei Niedersachsen und der Polizeidirektion Hannover unterstützt.

Sowohl auf Landesebene als auch im Bereich der Polizeidirektion Göttingen zählt das Vorgehen gegen das Kriminalitätsphänomen des Wohnungseinbruchsdiebstahls zu den strategischen Schwerpunkten. "Wohnungseinbrüche sind Delikte, die das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung erheblich beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist es entscheidend, den positiven Trend des Vorjahres fortzusetzen. Durch ein konsequentes polizeiliches Vorgehen wollen wir die Aufklärungsquote erneut erhöhen und die Fallzahlen weiter senken", erklärt Polizeipräsident Uwe Lührig. "Die positive Entwicklung belegt die Wirksamkeit unserer präventiven und repressiven Maßnahmen. Daher werden wir unsere intensiven Kontrollmaßnahmen auch künftig fortsetzen, um das Entdeckungsrisiko auf hohem Niveau zu halten bzw. weiter auszubauen. Das ist auch die berechtigte Erwartungshaltung unserer Bürgerinnen und Bürger", sagte Polizeipräsident Uwe Lührig.

Im besonderen Fokus der Polizei standen überregional bzw. international agierende Täter und Tätergruppierungen. Denn neben der Professionalität der Tatbegehung hat auch der Anteil dieser sogenannten "reisenden Täter" zuletzt kontinuierlich zugenommen. Neben der Festnahme von Tätern auf frischer Tat und der Sicherung von Beweismitteln war es vor allem Ziel der Maßnahmen, weitere Erkenntnisse über genutzte Fahrzeuge, Netzwerke und Bandenstrukturen zu gewinnen sowie die Verbindungsrouten der Täter aufzudecken.

Im Zuge der Kontrollen hat die Polizei 15 Personen mit einschlägigen Erkenntnissen im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls ermitteln können. Die Erkenntnisse wurden umfassend analysiert und mit vorhandenen Datenbeständen abgeglichen. Zudem wurden im Rahmen der ganzheitlichen Maßnahmen sechs Fahrzeugführerinnen und -führer überprüft, die unter dem Einfluss von Drogen standen. Weiterhin konnten bei der Durchsuchung von Personen und Fahrzeugen in sieben Fällen Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt werden. In einem Fall führte der Fahrgast eines Reisebusses eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel (360 g) mit sich. Festgestellt wurde dieser Verstoß im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen auf der BAB 7/Raststätte "Harz". In diesem Zusammenhang wurde zeitgleich in Kooperation mit dem Zoll der gewerbliche Personenbeförderungsverkehr kontrolliert. 17 von 20 angehaltenen Reisebussen wiesen Mängel auf. Des Weiteren wurden drei Haftbefehle vollstreckt.

Im Bereich der Polizeiinspektion Northeim fand die Kontrolle auf dem Parkplatz an der B 64 nordwestlich von Greene statt. 19 Polizeibeamtinnen und -beamte überprüften hier insgesamt 103 Fahrzeuge vom Pkw bis zum Kleintransporter samt der 157 Fahrzeuginsassen. Ein 34 Jahre alter Einbecker und ein 39 Jahre alter tschechischer Staatsbürger fielen auf, weil sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer saßen. Die Weiterfahrt wurde jeweils untersagt und Blutproben entnommen. Der Tscheche musste zudem eine Sicherheitsleistung in Höhe von 675 Euro an Ort und Stelle bezahlen. Den Einbecker erwartet noch ein dementsprechender Bußgeldbescheid.

Über die ganzjährigen Kontrollmaßnahmen hinaus stehen den Bürgerinnen und Bürgern zudem die Präventionsteams der Polizei mit einem umfassenden Beratungsangebot zum Thema Wohnungseinbruchsdiebstahl zur Verfügung. Informationsveranstaltungen zum Thema "Sicherung der eigenen vier Wände" sind nur ein Beispiel aus dem breiten Spektrum der Präventionsarbeit in der Polizeidirektion Göttingen.

"Das eng verzahnte Zusammenspiel repressiver und präventiver Maßnahmen bildet den Grundstein zur erfolgreichen Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls. Unser Ziel ist es, dem schwerwiegenden Eingriff in den privaten Lebensbereich vorzubeugen, das allgemeine Sicherheitsgefühl zu erhöhen und psychische Langzeitfolgen einer Einbruchstat zu mildern", betont Polizeipräsident Uwe Lührig. "Dazu können auch die Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie sich aufmerksam in ihrer Nachbarschaft bewegen und auffällige Verhaltensweisen unbekannter Personen der Polizei melden. Denn eben jene Hinweise aus der Bevölkerung können ausschlaggebend sein, um einen Einbruch zu verhindern und die Täter dingfest zu machen."ots

Das Bild zeigt die Kontrollstelle an der B64 bei Greene. Foto: Polizei











7.05.2019 • 10:52 Uhr

Ehrliche Finder gaben Handtasche mit 450 Euro Bargeld ab

Gestern um 16.40 Uhr passiert: Eine Seniorin vergaß ihre Handtasche am Einkaufswagen, eine junge Familie beobachtete dies und brachte die Tasche umgehend zur nahegelegenen Polizeidienststelle.

Am Montagnachmittag war eine 77-Jährige im Einkaufszentrum in der Elbestraße. In der Tiefgarage beobachtete eine Familie, dass die Frau ihre Handtasche am Einkaufswagen hängen ließ und mit ihrem Auto davonfuhr. Die Finder versuchten noch auf sich aufmerksam, erreichten die Frau aber nicht mehr, so dass sie die gefundene Handtasche sofort bei der Polizei am Alsterplatz abgaben.

In der Handtasche befanden sich neben persönlichen Dokumenten auch noch eine größere Menge Bargeld sowie der Haustürschlüssel der Dame. Diese meldete sich kurz darauf bei den Polizeibeamten, weil sie sich um den Verbleib ihrer Wertsachen sorgte.

So konnte die Polizei der Seniorin die Handtasche wieder aushändigen. Der Frau fiel sichtlich ein Stein vom Herzen und war überglücklich, dass die ehrlichen Finder ihre Handtasche sofort zur Polizei gebracht hatten.

Auch wenn es die Pflicht eines jeden Finders ist, eine Fundsache beim Fundbüro oder der Polizei abzugeben, ist die Freude der Verlierer jedes Mal groß, wenn alle vermissten Gegenstände wieder zurückgegeben werden können und kein weiterer Schaden entstanden ist.ots










7.05.2019 • 10:20 Uhr

Ist die Pflege in Bad Gandersheim gesichert? Der Spaziergang - Interessierte Bürger/innen eingeladen

Längst richtet sich der Protest der Pflegenden nicht mehr nur um die Zwangsmitgliedschaft und Beitragsfestsetzung in einer umstrittenen Kammer. Es geht um eine spürbare Aufwertung der Pflege. Das zeigen die vielen Proteste der Pflegekräfte sehr eindrucksvoll. An den schlechten Arbeitsbedingungen und Löhnen in der Branche kann und will die Pflegekammer nichts ändern.
In vielen Orten bilden sich Runde Tische. Pflegekräfte, Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen machen deutlich, dass sie nicht mehr gewillt sind, den Pflegenotstand kampflos hinzunehmen. "Es braucht Proteste auf der Straße, in den Pflegeheimen und Krankenhäusern", so Kurt Schumacher in einer soeben verbreiteten Mitteilung der Linken im Kreis Northeim. In dem Dokument heißt es weiter: "Die Pflegebedüftigen im häuslichen Umfeld oder deren Angehörigen, und die ambulanten Pflegedienste werden den Druck auf die Regierung verstärken.
Marianne König, Mitarbeiterin der pflegepolitischen Sprecherin Pia Zimmermann (Mitglied des Bundestages; DIE LINKE) will sich vor Ort informieren und auf Probleme in der Pflege hinweisen. "Wir laden zu einem Spaziergang durch Bad Gandersheim und einem anschließenden Informationsaustausch am Info-Stand ein und freuen uns auf anregende Gesprche!", so Bad Gandersheims LINKEN-Ratsherr Jürgen Otto.
Der Spaziergang beginnt am Freitag, 10. Mai um 12 Uhr in der Moritzstraße/ Alte Gasse. Interessierte und betroffene Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.
red/Symbolfoto










7.05.2019 • 10:02 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Seesen: Homanns Aufschlag im "Entscheider"-Magazin - Das Versprechen

Im Bürgermeister-Wahlkampf in Bad Gandersheims Nachbarstadt Seesen hat sich Amtsinhaber Erik Homann jetzt mit einem interessanten Aufschlag in einem regionalen Edelblatt einmal mehr als Macher in Szene gesetzt. Mit verschränkten Armen und lächelnd ließ sich Homann mit einem Professor ablichten.
In der ganzseitigen Story in dem "Entscheider"-Magazin aus Braunschweig wird Seesen als Wirtschaftsstandort mit bekannten Fakten und gängigen Herausforderungen skizziert. Homanns zentrale Botschaft ist eine verheißungsvolle Ankündigung und damit ein geschickt gesetztes (Wahl-)Versprechen insbesondere an eine spezielle Zielgruppe des 3,80 Euro teuren Magazins. Im Focus "Entscheider". Das sind Unternehmensführer, Manager, leitende Angestellte, Geschäftsführer, Betriebsinhaber und solche, die es einmal werden wollen. "In Zukunft sollen Gründer und Start-ups" in Seesen mehr gefördert werden", verspricht ihnen nun Bürgermeister Homann. Wie, wann und womit? Nun, die Story deutet wohl einiges zu diesen Fragezeichen an, aber der Verweis auf "virtuelle Anreize" klingt eher nebulös, wenig real und schon gar nicht praxisbezogen. Konkreter wäre besser und ehrlicher..
red/ fis/ Screenshots "Entscheider"-Magazin












7.05.2019 • 08:40 Uhr

Finger weg von schwarzen Lebensmitteln: Studierende untersuchen Auswirkungen auf Medikamente

Burgerbrötchen, Nudeln oder Wasser – schwarze Lebensmittel liegen im Trend, gerade bei jungen Menschen. Für die Färbung sorgen Zusatzmittel wie zum Beispiel Aktivkohle, ein Stoff der als naturbelassen und gesundheitsfördernd angepriesen wird. So soll Aktivkohle den Körper entschlacken, Haut und Haare entgiften und die Zähne bleichen. Studierende der Hochschule Biberach wollten genauer wissen, was schwarze Nahrungsmittel tatsächlich im menschlichen Körper bewirken, etwa im Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten.

Konkret hat ein Studententeam der Fakultät Biotechnologie untersucht, was geschieht, wenn junge Frauen ein Verhütungsmittel wie die Pille zusammen mit dem schwarzen Trendgetränke einnehmen. Denn Aktivkohle hat eine sehr große, poröse Oberfläche und wird bei akuten Vergiftungen verabreicht, um die Giftstoffe zu binden. Isabel Fouquet, Patrick Kopp, Iman Shrimo und Ramona Walder stellten sich die Frage: Trifft dieser Mechanismus auch auf die Minipille und den darin enthaltenden Werkstoff Desogestrel zu? Beeinträchtigt Aktivkohle also die empfängnisverhütende Wirkung? Die Ergebnisse ihres Experiments sind eindeutig – und „absolut relevant für die Öffentlichkeit“, sagt die betreuende Professorin Dr. Katharina Zimmermann. Sie rät: „Finger weg von mit Aktivkohle versetzten Lebensmitteln, wenn gleichzeitig Medikamente eingenommen werden“.

Die vier Studierenden gingen systematisch an das Praxisprojekt heran: Zunächst recherchierten sie, dass mindestens 80 Prozent des Wirkstoffs für eine verhütende Wirkung aufgenommen werden müssen. Anschließend untersuchten die NachwuchswissenschaftlerInnen, ob sich die Pille nach der Einnahme kleiner Mengen schwarzen Wassers überhaupt noch nachweisen lässt und eine ausreichende Menge Desogestrel für die empfängnisverhütende Wirkung zur Verfügung steht.

Bei der Testreihe wurde eine handelsübliche Tablette mit 75 Mikrogramm Desogestrel in 50 Milliliter schwarzem Wasser aufgelöst und die Menge an freiem Wirkstoff, der nicht an Aktivkohle gebunden ist, bestimmt. Als Gegenprobe wurde der gleiche Versuch mit reinem Wasser durchgeführt. Ergebnis: Wenn das Medikament in reinem Wasser aufgelöst wird, ist der Wirkstoff sehr gut nachweisbar. Bei den Proben, die in mit Aktivkohle versetztem Wasser aufgelöst wurden, konnte dagegen kein freier Wirkstoff nachgewiesen werden: Die verbleibende Menge lag unterhalb der Nachweisgrenze und damit natürlich auch unterhalb der Menge, die für die verhütende Wirkung notwendig ist.

Die jungen Biotechnologen hatten damit gerechnet, dass weniger Wirkstoff nachweisbar sein würde, schließlich ist ihnen die Wirkung von Aktivkohle bekannt „Allerdings haben wir nicht erwartet, dass kein Desogestrel mehr nachweisbar ist“, sagt Isabel Fouquet. „Mit ihrem Experiment haben die Studierenden eine sehr ernsthafte Problematik aufgedeckt, die für sämtliche gleichzeitig eingenommene Medikamente, eventuell sogar für Vitamine eine Rolle zu spielen scheint“, sagt Professorin Zimmermann.

Für das gelungene Praxisprojekt hat die Professorin eine Förderung innerhalb der Programmlinie „HUMUS Plus“ (Hochschuldidaktisch Und Methodisch Unterstützte Selbstinitiierung von Lernprozessen an HAW in Baden-Württemberg) des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst erhalten. Neben dem Projekt der Fakultät Biotechnologie werden, wie schon 2018, zwei weitere Projekte der Hochschule Biberach gefördert: In der Fakultät BWL wurde der Antrag „Studentische Unternehmensberatung“ (Prof. Dr. Verena Rath, Studiengang Energiewirtschaft) sowie „Agile Service Learning Projekte mit Design Thinking und externen Praxispartnern“ (Vertretungsprofessorin Dr. Isabell Osann, Studiengang BWL – Bau und Immoblien) unterstützt. Insgesamt erhält die HBC im Rahmen der Fördermittel HUMUS Plus rund 10 300 Euro.
red/Quelle: Deutsches Gesundheits Portal










7.05.2019 • 08:17 Uhr

Northeimer Handball Club: Emotionaler Saisonabschluss in der Schuhwallhalle

Am letzten Spieltag der Drittligasaison empfing der Northeimer Handball Club den Vizemeister, die SGSH Dragons. Das Ergebnis war dabei eher Nebensache, allerdings wollte das Team von Carsten Barnkothe den Fans noch einmal eine ansprechende Leistung bieten. Wie schon am vorherigen Wochenende in Gummersbach, entwickelte sich eine Partie mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Nach fünf Minuten dann ein Schreckmoment für die Northeimer: Paul Hoppe verletzt sich bei seinem Treffer zum 3:3 Ausgleich ohne Fremdeinwirkung schwer am Knie und muss direkt ins Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen ihm gute Besserung!

Yannik Schlüter übernahm seine Rolle aber bestens und lieferte sowohl vorne als auch hinten eine solide Partie ab. Die restliche erste Halbzeit verlief weiterhin ausgeglichen. Keines der beiden Teams erspielte sich in diesem Zeitraum eine deutliche Führung, was auch an den zwei starken Torhütern, Ante Vukas bei den Gästen und Marcel Armgart im Kasten des NHC, lag. Auch die zweite Hälfte begann so wie das gesamte Spiel bisher verlief. Keine der beiden Mannschaften setzte sich deutlich ab. Nach 40 gespielten Minuten drehte der NHC dann ein bisschen auf. Nach Torerfolgen durch Stöpler, Schlüter, Iliopoulos und Wodarz erspielte man sich erstmals einen 4-Tore Vorsprung (20:16).

Die Gäste ließen sich davon aber nicht beeindrucken und glichen binnen 5 Minuten zum 20:20 aus. Die letzten 10 Minuten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Schuhwallhalle boten also nochmal Spannung. Aber auch in den letzten Spielminuten der Saison bewies der NHC noch einmal, warum man am Ende auf einem überragenden fünften Tabellenplatz steht. 20 Sekunden vor Schluss entscheidet Tim Gerstmann mit seinem Treffer zum 24:22 das Spiel. Nach dem Spiel wurde es dann etwas emotionaler. Im Rahmen des Saisonabschlusses wurden neben vielen Ehrungen im Verein auch die Abgänge zur nächsten Saison verabschiedet. Frederik Stammer, Finnian Lutze, Michael Dewald und Marcel Armgart, die die Mannschaft nach der Saison verlassen werden wurden noch einmal kräftig von den Fans gefeiert.

NHC: Altmann, Armgart; Bode, Schlüter 2, Iliopoulos 4, Lange 3/2, Seekamp 4, Lutze 1, Hoppe 2, Wilken, Gerstmann 2, Dewald, Stöpler 2, Wodarz 4.

Am Samstag den 13.Juli geht es dann weiter mit einem Highlight weiter. Anlässlich von 90 Jahre MTV Seesen Handball spielt der NHC in Seesen gegen den Bundesligisten von der MT Melsungen. Nähere Infos folgen. red/ok/Foto: Oliver Kirch











7.05.2019 • 08:10 Uhr

Landkreis-FDP zu Besuch im wegweisenden Felix-Klein Gymnasium

Beste schulische Ausstattung für die weiterführenden Schulen im Landkreis: Farbkonzept und digitale Ausstattung

Die Northeimer Landkreis-FDP ist 2016 unter anderem zur Kommunalwahl angetreten, um sich dafür einzusetzen, dass die weiterführenden Schulen besser ausgestattet werden. Dazu gehört auch ein durchgängiges Farbkonzept, damit in den Klassenräumen besser gelernt werden kann, weil sich Schüler/innen und Lehrkräfte dort wohler fühlen, wodurch die Motivation steigt. Namhafte Pädagogen, u.a. Prof. Dr. Hans-Joachim Kahlert und Dr. Michael Kirch – beide lehren an der Ludwig-Maximilian Universität in München - weisen seit Jahren auf diesen Sachverhalt hin.
Gleichzeitig möchte die Landkreis-FDP die weiterführenden Schulen für das 21. Jahrhundert fit machen; und zwar durch die bestmögliche digitale Ausstattung. Dr. Marion Villmar-Doebeling, Sprecherin für Bildungspolitik der Landkreis-FDP betont: „Nachdem kürzlich der Digitalpakt zwischen Bund und Ländern auf den Weg gebracht wurde, muss die digitale Ausstattung an jeder Schule zeitnah erfolgen. Aus diesem Grund habe ich kürzlich zusammen mit Marlies Grascha, Vorstandsmitglied der FDP-Einbeck, dem Ortsvorsitzenden der FDP-Göttingen, Patrick Thegeder, und drei Julis aus Bad Gandersheim und Dassel, Tom Becker, Luca Gaedicke und Marcel Boufi, das Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen besucht.“
Dort wurde das Farbkonzept für schulische Innenräume von Farbdesigner Peter Zoernack bereits in verschiedenen Fluren und Klassenzimmern, in der Mensa und in den Toiletten umgesetzt. Träger des FKG ist die Stadt Göttingen, die die Finanzierung des Farbprojekts übernommen hat. Jedes Jahr würden, so informierte Schulleiter Michael Brüggemann die Freien Demokraten während ihres Rundgangs durch das Gymnasium, weitere Innenbereiche und Klassenzimmer mit Zoernacks Farbkonzept ausgestattet. Am FKG sind alle Klassenzimmer mit Velan und einer Möglichkeit zur Benutzung eines Beamers ausgestattet. „Schülerinnen und Schuler verbringen auch aufgrund des Ganztagsangebotes immer mehr Zeit in den Schulen. Auch deshalb benötigen sie die bestmögliche Ausstattung wie hier am Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen. Insofern könnte das Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen wegweisend für unsere weiterführenden Schulen im Landkreis Northeim sein“, so Villmar-Doebeling abschließend. red










6.05.2019 • 20:42 Uhr

"Geheimes Notfall-Konzept": Eskalierende Momente

Bad Gandersheimer Anlieger-Dauerstreit beschäftigt schon wieder das Verwaltungsgericht in Göttingen

Das nicht öffentliche Notfallkonzept der Bad Gandersheim, das ein Regelwerk für Rettungseinsätze bei Unglücks- und Katastrophenfällen vor allem für den historischen Kernstadtbereich, sorgt unversehens für Stress. Beteiligt daran die Stadt als Ordnungsbehörde, ein in seinen Rechten beschwerter Anlieger im betroffenen Quartier und wiederum Rechtsanwälte und inzwischen das Verwaltungsgericht in Göttingen.

Der Fall kompakt geschildert: Basierend auf dem Notfall-Konzept forderte die Stadt Bad Gandersheim den betroffenen Anlieger auf, sein Fahrzeug nicht auf der Passage zwischen Domänenhof und Stiftskirchen-Vorplatz zu dicht an einer Hausfassade zu parken, sondern mit so einem gehörigen Abstand vom Wohngebäude, damit bei einem Not- und Kastrophenfall Rettungsfahrzeuge ungehindert und zügig durch die schmale Passage zwischen den beiden erwähnten Plätzen fahren können.

Der Anlieger kam der Aufforderung der Stadt, sein Fahrzeug mit größerem Abstand von seinem Wohngebäude abzustellen, zunächst nicht nach. Seit Jahrzehnten habe er unbeanstandet nahe seiner Wohnung den Wagen abstellen dürfen. Die plötzliche Reglementierung konnte und wollte er nicht einsehen. Nach mehrfacher Aufforderung durch die Stadt und ebenso mehrfacher Nichtbeachtung ließ die Stadt eines Tages einen Abschleppwagen vorfahren. Das Hindernis in der Passage sollte kurzerhand abgeräumt werden. Bevor das Auto jedoch aufgehievt wurde lenkte der Anwohner ein, fuhr den Wagen beiseite. Es war für ihn klar, dass er gleichwohl einen Kostenbescheid für den Abschleppwagen erhalten würde. Als die Stadt ihm diesen zustellte wurde der Kostenbescheid von dem Anwohner nicht ausgeglichen. Stattdessen liegt die umstrittene Angelegenheit nun dem Verwaltungsgericht in Göttingen zur Verhandlung und eventuellen Entscheidung vor. Ein weiteres Mal haben sich die Göttinger Richter mit dem Dauerstreit des Anliegers mit der Stadt Bad Gandersheim zu beschäftigen.

Ausgang ähnlich offen wie das nicht endgültig entschiedene Verfahren wegen einer Lärmschutz- und Baugehnemigungsanlegenheit im Zusammenhang mit Stadtfesten und den Gandersheimer Domfestspielen. Die Unversöhnlichkeit der streitenden Parteien treibt immer neue Blüten.
red/Foto: Marc Reiser










6.05.2019 • 20:14 Uhr

UN Bericht warnt vor krassem Artensterben: Umweltminister Olaf Lies nennt Ergebnisse erschreckend und alarmierend

Der heute in Paris vorgelegte Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) über ein bedrohliches Ausmaß von Artensterben auf unserem Globus hat Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) zu einer beachtenswerten Position veranlasst. Hier ist sein aktuelles Statement zu dem Bericht:

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies: „Die Ergebnisse sind erschreckend und alarmierend zugleich. Das Ausmaß des Artensterbens war in der Geschichte der Menschheit noch nie so groß wie heute. Wenn es zu keinen konsequenten Schritten bei den Themen Umweltschutz und Klimaschutz kommt, dann nimmt die Aussterberate weiter zu. Der Bericht ist ein Warnsignal und Ausdruck eines weltweiten oft schonungslosen Umgangs mit der Natur. Der Mensch gefährdet seine eigene Lebensgrundlage und die nachfolgenden Generationen können es nicht wieder umkehren. Allein die fehlenden Anstrengungen beim Klimaschutz zeigen die Gefahren eines weiteren Aussterbens von Arten. Daher ist auch Klimaschutz ein ganz entscheidender Baustein für Natur- und Artenschutz. Wir müssen viel stärkere Anstrengungen unternehmen, um die Entwicklung überhaupt aufzuhalten. Das bedarf aber der Unterstützung und Akzeptanz auf allen Ebenen. Der schleichende Prozess von Klimawandel und Artensterben hat bei vielen ein sehr zögerliches Handeln bewirkt. Die jetzige Studie und die Erkenntnisse beim Klimawandel müssen alle aufrütteln. Wir können noch etwas verändern, die nachfolgenden Generationen müssen mit dem Leben, was wir Ihnen hinterlassen.“ red/fis/Foto: Thomas Fischer











6.05.2019 • 20:07 Uhr

Dieser Fall macht Schlagzeilen! Polizei: Arabisch aussehendes Schläger-Trio greift brutal 62-Jährigen an: Polizei hofft auf Zeugenhinweise

Am Samstagabend griffen drei bislang unbekannte Männer einen 62-Jährigen in Bad Karlshafen (Landkreis Kassel) an und verletzten ihn. Nun suchen die Ermittler der Polizeistation Hofgeismar Zeugen, die Hinweise auf die Identitäten der drei Schläger geben können.

Wie das Opfer gegenüber den die Anzeige entgegennehmenden Beamten der Hofgeismarer Polizei berichtet, war es gegen 22:30 Uhr zu Fuß in der Straße Unter dem Königsweg unterwegs. Der 62-Jährige war zu dieser Zeit in Richtung Sonnenweg auf dem Heimweg. Etwa 50 Meter vor der Diemelbrücke hatten ihn die drei jungen Männer, die er zuvor schon grölend wahrgenommen hatte, eingeholt. Während ihn zwei Männer plötzlich ergriffen und festhielten, trat der dritte unvermittelt zu. Mehrfach erlitt das Opfer Tritte in den Bauch und Unterleib. Zudem beleidigte ihn der Angreifer mehrfach auf das Übelste. Schließlich ließen die drei von ihm ab und gingen durch den Sonnenweg in Richtung Helmarshausen davon. Der 62-Jährige hatte sich zunächst nach Hause begeben und später einen Arzt aufgesucht. Er erlitt Prellungen und klagt seit der Tat über Schmerzen im Leistenbereich.

Das Opfer beschreibt die Täter alle in einem Alter von etwa 20 Jahren. Sie sollen ein arabisches Äußeres, schwarze, kurze Haare gehabt haben und seien zwischen 1,80 Meter und 1,90 Meter groß gewesen. Zwei Männer werden mit Vollbart, einer mit Oberlippenbart beschrieben. Der Haupttäter trug zur Tatzeit ein Oberteil des Sportartikelherstellers Puma, darüber eine schwarze Bomberjacke, eine dunkle Adidas-Trainingshose und helle Sportschuhe. Der zweite Täter habe eine dunkle Strickjacke, dunkle Hose und dunkle Sportschuhe getragen. Der dritte konnte nur als dunkel gekleidet, mit dunklen Sneakers, beschrieben werden.

Hinweise zu den Tätern werden unter Telefon 05671 - 99280 bei der Polizei in Hofgeismar oder Telefon: 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel erbeten.ots










6.05.2019 • 17:47 Uhr

Rekordverdächtiges Blitzurteil nach Ladendiebstahl - Mehrere Diebe gefasst - ein Haftbefehl erlassen - ein Urteil gesprochen

Tatort: Braunschweig, Innenstadt. Tatzeitpunkt: Samstag, 4. Mai 2019.

Drei Personen kamen gemeinsam mit ihrem Pkw nach Braunschweig, um in mehreren Geschäften Bekleidung, Kosmetik, CDs und weitere Datenträger zu stehlen. Ein weiterer Mann stahl hochwertige Spirituosen, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft festgenommen und am Montag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Am Samstagabend beobachtete ein Mitarbeiter eines Warenhauses, wie ein 50-Jähriger und ein 42- und 44-jähriges Ehepaar diverse Kleidungsstücke sowie hochwertige Kosmetikartikel in ihren mitgeführten Taschen verstauten. Als sie das Haus verlassen wollten, ohne die Ware bezahlt zu haben, wurde sie von den Mitarbeitern angesprochen.
Wie die drei Ladendiebe einräumten, waren sie zuvor noch in einem weiteren Bekleidungsgeschäft und einem Elektromarkt, wo sie ihre Taschen bereits gefüllt hatten. Keinen einzigen Artikel hatten die drei bezahlt.

In ihrem Pkw, mit dem sie aus dem Raum Gifhorn und Uelzen nach Braunschweig gekommen waren, wurden außerdem noch CDs, DVDs, Blue ray-Discs und Langspielplatten gefunden, die sie ebenso wenig bezahlt hatten wie die übrige Ware.
Das Diebesgut wurde sichergestellt bzw. den Mitarbeitern der Geschäfte direkt übergeben.
Die Polizei fertigte eine Strafanzeige wegen des gemeinschaftlichen Ladendiebstahls.

Am Samstag kam es zu zwei weiteren auffälligen Ladendiebstählen. Zum einen entwendete ein 14-Jähriger Spielwaren im Wert von über 180 Euro und zum anderen verstaute ein 30-Jähriger Spirituosen für über 200 Euro in seinem Rucksack. Da er die Ware beim Verlassen des Markts nicht bezahlte und über keine feste Meldeanschrift verfügte, beantragte die Staatsanwaltschaft Braunschweig beim Amtsgericht einen Haftbefehl, um den Beschuldigten bis zur Hauptverhandlung, die bereits am 6. Mai 2019 stattfand, zu inhaftieren.
Das Amtsgericht verurteilte den Beschuldigten schließlich zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe.ots










6.05.2019 • 17:41 Uhr

Neue Masche: Dicker "Gärtner" hilft erst und klaut dann Seniorin (78) wertvollen Schmuck

Die Hildesheimer Polizei berichtet soeben über einen üble Betrugsmasche: Bereits vorigen Freitag , 3. Mai, erschlich sich ein bisher unbekannter Täter unter dem Vorwand bei Gartenarbeiten behilflich sein zu wollen, Zutritt in das Haus einer 78-jährigen Frau aus Sarstedt. Dabei nutzte er einen unbeobachteten Moment und entwendete aus dem Schlafzimmer Schmuck.
Die Seniorin verrichtete gegen 11:55 Uhr Arbeiten in ihrem Vorgarten im Ahornweg in Sarstedt. Dabei wurde sie von einem Mann angesprochen, der ihr seine Hilfe anbot und sich auch gleich im Vorgarten nützlich machte.
Im weiteren Verlauf suchte die 78-jährige ihr Haus auf, wobei ihr der Mann folgte. Er fragte nach einer Sackkarre, die die Dame aus ihrer Garage holte. Der Mann blieb dabei in der Haustür des Hauses stehen. Als die Seniorin nach wenigen Minuten zu ihrem Haus zurückkam, bemerkte sie, dass der Mann sich im hinteren Bereich des Hauses aufgehalten hatte. Er nahm ihr die Sackkarre ab und ging zurück in den Vorgarten. Die nun misstrauisch gewordene Dame schaute sofort in ihrem Haus nach und stellte fest, dass einige Zimmertüren, die sonst geschlossen sind, offenstanden. Im Schlafzimmer bemerkte sie das Fehlen einer Schmuckschatulle mit diversen Schmuckstücken darin. Sie eilte sofort in den Vorgarten. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr da.
Die Dame setzte sich in ihr Auto und suchte die Umgebung vergeblich ab. Anschließend suchte sie die Polizei in Sarstedt auf und erstattete Anzeige.
Bei Rückkehr in ihr Haus fand die 78-jährige ihre Schmuckschatulle auf, aus welcher der Inhalt fehlte.Beamte des Sarstedter Kommissariats führten eine Fahndung nach dem Mann durch, die allerdings erfolglos verlief.
Eine genaue Schadenssumme steht noch nicht fest.
Zur Beschreibung des Mannes liegen folgende Informationen vor: Ca. 30 bis 35 Jahre alt - 175-180 Zentimeter groß - korpulent - dunkle, kurze Haare - runde Gesichtsform - deutschsprachig ohne Akzent - Arbeitskleidung (blaue Jacke, blaue Hose) - braune Arbeitsschuhe - dunkelgraue Arbeitshandschuhe.
Zeugen, denen der Mann eventuell aufgefallen ist, werden gebeten sich bei der Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.jpm










6.05.2019 • 17:35 Uhr

Realer Stresstest für Feuerwehren: Zeitgleiche Brände in der Innenstadt sowie in Sorsum

Am heutigen Montagvormittag kam es im Ortsteil Sorsum sowie in der Hildesheimer Innenstadt etwa zeitgleich zu zwei Bränden.

Gegen 09:40 Uhr wurde der Polizei der Brand in einem Pfarrbüro in der Sorsumer Hauptstraße im Hildesheimer Ortsteil Sorsum gemeldet. In dem betroffenen Gebäude befinden sich im Erdgeschoss Räumlichkeiten einer Pfarrgemeinde. Das erste Obergeschoss wird durch eine fünfköpfige Familie bewohnt. Nach vorliegenden Informationen brach der Brand aus bisher ungeklärter Ursache in einem Heizungs- und Abstellraum im Erdgeschoss des Gebäudes aus und wurde durch den 35-jährigen Familienvater entdeckt.

Das Feuer wurde durch die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Sorsum und Himmelsthür bekämpft.

Der 35-jährige Familienvater, seine 34-jährige Ehefrau und ein einjähriges Kleinkind wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. Die anderen beiden Kinder der Familie befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus. Da das Haus stark durch Rauch konterminiert wurde, konnte es vorerst nicht betreten werden. Eine Schadenshöhe steht noch nicht fest. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen bezüglich der Brandursache folgen.

Ebenfalls gegen 09:40 Uhr kam es zu einem Brand in einem Schnell-Imbiss in der Bernwardstraße in Hildesheim. Nach momentan vorliegenden Erkenntnissen ist aus bisher ungeklärter Ursache eine Fritteuse in Brand geraten. Das Feuer breitete sich anschließend auf die Absaugeineinrichtung aus. Durch eine Anwohnerin wurden Flammen in einem Abzugsrohr an der Außenfassade des Gebäudes wahrgenommen. Ein 24-jähriger Angestellter des Imbisses erlitt leichte Verletzungen. U.a. hat er Rötungen an Armen und im Gesicht davongetragen. Eine Behandlung im Krankenhaus lehnte er ab.

Auch dieser Brandort wurde beschlagnahmt. Eine genaue Schadenshöhe liegt ebenfalls noch nicht vor. Weitere Ermittlungen bezüglich der genauen Brandursache müssen auch in diesem Fall folgen.jpm










6.05.2019 • 17:32 Uhr

Trickbetrug am Telefon: "Hier spricht die Polizei!"

Einladung zur Informationsveranstaltung am 22. Mai um 18.00 Uhr im Dienstgebäude in Göttingen-Weende, Anmeldung erbeten!

Unter dem Motto "Trickbetrug am Telefon: Hier spricht die Polizei!" bietet Marko Otte, Beauftragter für Kriminalprävention des Präventionsteams der Polizeiinspektion (PI) Göttingen (Foto), am Mittwoch, dem 22.Mai 2019, 18 Uhr, einen öffentlichen Vortrag zum Thema "falsche Polizeibeamte" an. Der Besuch ist kostenlos.

Zielgruppe der Veranstaltung sind ausdrücklich nicht nur ältere Menschen, sondern auch deren Angehörige. Denn gerade ein Gespräch zwischen Senioren und Ihren Kindern kann zielführend sein und fördert das Vertrauen untereinander für dieses sensible und hochbrisante Thema.

Im vergangenen Jahr sensibilisierte das Präventionsteam der PI Göttingen ca. 1.000 Senioren, Bankangestellte und Pflegekräfte. Die Nachfrage nach diesem Thema ist auch in diesem Jahr sehr groß. So belaufen sich die Teilnehmerzahlen aus Seniorenkreisen schon bis April auf über 500 Personen.

Marko Otte: "Leider sind noch immer sehr viele Menschen der Meinung, dass sie niemals Opfer einer solchen Straftet werden könnten. So wird die Gefahr unterschätzt. Sensibilisierung ist wichtig und ein probates Mittel, um Menschen wirksam zu schützen!"

Bei den Tätern handelt es sich nach polizeilichen Erkenntnissen um äußerst professionelle Banden, die aus dem Ausland agieren und immer wieder Geldsummen erbeuten, die sich zum Teil im Bereich von mehreren Hunderttausend Euro bewegen. Hinzu kommt, dass das Dunkelfeld dieser Taten entsprechend hoch eingeschätzt wird, da sich Opfer häufig aus Scham nicht ihren Angehörigen offenbaren.

Während sich 2013 die Schadenssumme in Niedersachsen auf ca. 35.000 Euro belief, betrug Sie nach Angaben des Landeskriminalamtes Niedersachsen im Jahr 2018 bereits ca. 4.700.000 Euro.

Die Präventionsveranstaltung von Marko Otte findet in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Göttingen, Otto-Hahn-Straße 2, 37077 Göttingen, statt.

Anmeldung erbeten!

Interessierte Menschen können sich ab sofort unter der Telefonnummer (0551) 491-2306 beim Präventionsteam der Polizei anmelden.mo/jk/Foto: Polizei










6.05.2019 • 17:28 Uhr

Goslar: Mysteriöser Einbruch in Zahnarztpraxis

In der Zeit von Samstagmittag, 12.40 Uhr, bis Sonntagvormittag, 09.20 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter nach gewaltsamen Öffnen eines Fensters in das Gebäude einer Zahnarztpraxis in der Insterburger Strasse in Goslar ein und durchsuchten anschließend die Räumlichkeiten und Behältnisse. Derzeit können keine Angaben über die entwendeten Gegenstände sowie Schadenshöhe gemacht werden. So auch nicht zu möglichen Diebstahl von Medikamenten wie beispielsweise Narkosemittel.

Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Insterburger Strasse bzw. der unmittelbaren Nähe festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.










6.05.2019 • 17:24 Uhr

Polizei bestätigt zunächst 13 gemeldete verletzte Personen beim heutigem Brand in der Erich- Kästner-Schule - Gott sei Dank nur eine Person in Klinik!

Herd in Flammen - Fast 100 Einsatzkräfte vor Ort - 5.000 Euro Schaden

Soeben macht die Polizeiinspektion Northeim zum aktuellen Northeimer Brandfall in einer Schule folgende Mitteilung:
Am heutigen Montag gegen 14:35 Uhr, wurde ein Brand in der Erich-Kästner-Schule in Northeim gemeldet (wir berichteten exklusiv). Nach ersten Informationen war es in einem Schulungsbereich für Hauswirtschaft zum Brand auf einem Herd gekommen. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass eine Waschmaschine aufgrund technischen Defekt/Kurzschluss in Brand geraten war. Das Feuer hat die Kunststoffteile der Maschine in Brand gesetzt. Durch die Brandausdehnung wurde eine in der Nähe stehende Waschmaschine beschädigt. Zunächst wurden den Einsatzkräften 13 verletzte Personen gemeldet. Dies bestätigte sich glücklicherweise nicht. Letztendlich wurde eine Person mit Verdacht auf Rauchgas-Intoxikation und eine Person vorsorglich dem Krankenhaus Northeim zugeführt. Am Gebäude selbst entstand jedoch kein Schaden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtschaden auf 5000 Euro. Insgesamt waren 95 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz.GeKo










6.05.2019 • 17:18 Uhr

Spaß für die ganze Familie: Internationaler Museumstag am 19. Mai im MUSEUM SCHLOSS

Der Internationale Museumstag findet dieses Jahr bereits zum 42. Mal statt und hat sich über die Jahre weltweit zu einer festen Größe in der Museums-und Kulturlandschaft entwickelt. Auch dieses Jahr stellt das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERGam 19. Mai wieder ein spannendes Mitmachprogramm für die ganze Familie auf die Beine – dabei wird es dieses Jahr noch bunter. Der Eintritt und die Teilnahme an allen Workshops und Führungen sind frei!„Das diesjährige Motto „Museum – Zukunft lebendiger Traditionen“ ist unserem Haus wie auf den Leib geschneidert“, sagt Museumspädagoge Lars Trentmann und freut sich auf viele Besucher/innen von nah und fern.

„Wir sind die Heimat eines tief in derRegion verwurzelten, lebendigen Kulturgutsmit internationaler Bekanntheit.“ Neben den beliebten Sonderführungen bieten die Porzelliner in Fürstenberg tolle Workshops und Vorführungen zu den Themen Porzellanherstellung und Malerei an. Große und kleine Besucher*innen erfahren z.B. wie ein Teller aus Porzellan von FÜRSTENBERG entsteh toder der Henkel an die Tasse kommt. Alle, die selbst kreativ werden möchten,können am Besucher Maltisch unter der Anleitung einer ausgebildeten Porzellanmalerin mit Pinsel und Farbe eineigenes Stück Porzellan von FÜRSTENBERG gestalten.Wer altes Porzellan besitzt, über das er gerne mehr erfahren möchte, kann dieses zur Experstisenstunde mit Museumsleiter Dr. Lechelt mitbringen.

Bestimmt werden Alter und Herkunft der Objekte, Angaben zum aktuellen Marktwert dürfen nicht gegeben werden.Das Programm im Überblick 11 und 15 Uhr: Kostenlose Führungen zum Thema Geschichte und Gegenwart der Porzellanherstellung 11–16 Uhr:Die Besucherwerkstatt wird zur Mitmachwerkstatt 14–15.30 Uhr: Kostenloser Workshop Porzellanmalen mit professioneller Anleitung 12 –16 Uhr: Expertisenstunde mit Museumsleiter Dr. Lechelt.
red/Fotos: Museum Schloss Fürstenberg










6.05.2019 • 17:09 Uhr

Vox Organi mit Top-Solisten in Greene und Bad Gandersheim

Nach der feierlichen Eröffnung in Marienmünster und sehr erfolgreichen Konzerten in Göttingen, Odagsen und Markoldendorf kommt das internationale Orgelfestival Vox Organi zum ersten Mal mit zwei Konzerten in die Region Bad Gandersheim.
Am Freitag, 10. Mai 2019 gibt es um 19 Uhr ein Konzert in St. Martin, Greene. Solist ist der Kantor und Organist an St. Jacobi Göttingen, Stefan Kordes. Er hat Musik von Lübeck, Sweelinck, J.S. Bach, C. Ph. E. Bach, Reincken, Weckmann und Buxtehude auf dem Programm.
Zu Gast in der Gandersheimer Stiftskirche ist am Sonntag, 12. Mai 2019, Philip Rushforth aus England. Er ist musikalischer „Hausherr“ der imposanten Kathedrale in Chester und gehört zu den renommiertesten britischen Orgelvirtuosen. Für sein Gastspiel an der Mühleisen-Orgel hat er Europäische Orgelmusik von Romantik bis Moderne ausgewählt. Sein Konzert wird ergänzt durch die Capella Vocale Gandersheim unter Leitung von Antonius Adamske, die Werke englischer Komponisten und eine Hymne von Felix Mendelssohn-Bartholdy in englischer Sprache zu Gehör bringen wird Das Konzert beginnt um 18 Uhr.
Vox Organi kehrt am 26. Mai 2019 noch einmal nach Bad Gandersheim zurück. In der Stiftskirche spielt dann um 18 Uhr der Leipziger Gewandhaus-Organist Michael Schönheit Werke von Bach, Schumann und Reger.
Nach einem überaus erfolgreichen Start im vergangenen Jahr findet Vox Organi in diesem Jahr zum zweiten Mal statt Das Festival wurde ins Leben gerufen von Martin Heubach und Prof. Dr. Friedhelm Flamme, dem diesjährigen Organisator und Solisten des Eröffnungskonzertes. Es hat sich zum Ziel gesetzt, zum einen die Kirchen der Region mit ihren historischen Orgeln und zum anderen die Orgel- und Kirchenmusik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die vollständigen Programme gibt es als PDF-Downloads auf www.voxorgani.org Dort stehen auch alle Informationen zu den Künstlern, den Spielstätten und den Orgeln (mit Dispositionen) bereit. Informationen zu Vox Organi gibt es auch auf Facebook und Instagram.
red/dmb/Foto: vox Organi


















6.05.2019 • 16:58 Uhr

Nach heutigem Brand in Erich-Kästner-Schule in Northeim: Dienstag fällt Unterricht aus!

Soeben teilt Northeims Kreissprecher Dirk Niemeyer mit:
Nach einem Brand in der Erich Kästner-Schule in Northeim am Montagnachmittag (wir berichteten exklusiv) fällt der Unterricht am morgigen Dienstag, 7. Mai für alle Klassen aus. lpd










6.05.2019 • 16:54 Uhr

Erich-Kästner Schule: Verletzte nach Küchenbrand - Vollalarm der Feuerwehr - Viele Krankenwagen im Blitzeinsatz vor Ort

Riesenaufregung und Angst zur Minute in Northeim. In der Erich-Kästner-Schule in Northeim ist ein Feuer ausgebrochen. Um 14.32 Uhr der erste Alarm. Um 14.48 Uhr dann Vollalarm bei den Einsatzkräften. Ein Riesenaufgebot von Krankenwagen rast zur Unglücksstelle. Sie kümmern sich um rauchvergiftete Schüler und Schülerinnen.Es heißt in der Schulküche ist das Feuer ausgebrochen.Die Feuerwehrmänner gehen mit schwerem Atemschutzgeräten gegen den Brand vor. Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzten Schüler. Der Bereich der Schule ist von der Polizei gesichert. Immer mehr Eltern von Schülern sind in Sorge um ihre Kinder.
red/Foto: Kreisfeuerwehr Northeim/Konstantin Mennecke










6.05.2019 • 13:23 Uhr

Polizei: Wasserleitung herausgerissen - Disco-Veranstaltung im christlichen Jugendzentrum "Phoenix" abgebrochen

Polizei Gandersheim berichtet von "Überschwemmung" - Ermittlungen gegen Unbekannt

Die Polizei Bad Gandersheim berichtet soeben in einer offiziellen Verlautbarung:
Was sich der oder die bislang unbekannten Täter bei ihrem Tun dachten, wird wohl zunächst deren Geheimnis bleiben. Während knapp 63 Gäste am Freitag Abend an einer Disko-Veranstaltung im christlichen "Phoenix" Jugendzentrum in der Straße Landwehr in Wrescherode teilnahmen, rissen Unbekannte die auf Putz verlegte Wasserleitung zu einem Urinal aus der Verankerung, was in der Folge zu einem Wasseraustritt mit anschließender Überschwemmung führte (wir berichteten exklusiv).
Obwohl die Wasserzufuhr unmittelbar nach Feststellung der Tat gegen 23.30 Uhr gestoppt wurde, ist ein Wasserschaden am Gebäude nicht auszuschließen. Der Schaden an der Wasserleitung wird auf ca. 150 Euro geschätzt. Die Veranstaltung wurde daraufhin sofort beendet. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um Hinweise auf den oder die Täter unter der Telefon 05382/919200










6.05.2019 • 13:14 Uhr

Entspannt verreisen - Tipps, um das Zuhause für den Urlaub sicher zu machen

An langen Wochenenden oder in den Ferien heißt es für viele: Ab in den Urlaub! Zurück bleiben leere Häuser und Wohnungen. Damit bei der Heimkehr keine bösen Überraschungen warten, gibt Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO, Mietern und Eigentümern Tipps, was sie vor der Abreise beachten sollten. Er informiert außerdem, welche Versicherung im Fall der Fälle für einen Schaden aufkommt.

Vorkehrungen für Haus und Wohnung

Sonnencreme einkaufen, die letzte Maschine Wäsche waschen, die Koffer vom Speicher holen – vor der Abreise in den Urlaub gibt es meist noch hundert Dinge zu tun. Da kann schon mal in Vergessenheit geraten, dass zur Urlaubsvorbereitung auch die Sicherheit des eigenen Zuhauses gehört. Besonders wichtig: Das Wasser abstellen – wenn möglich den Hauptwasserhahn oder zumindest die Zuleitungen zu Spül- und Waschmaschine. Viele unterschätzen zudem das Wetter in der warmen Jahreszeit. Nicht immer ist der Himmel blau und die Sonne scheint. Im Gegenteil: Von Mai bis September gibt es die meisten Gewitter und Starkregenereignisse. Daher ist es wichtig, die eigenen vier Wände vor dem Urlaub wetterfest zu machen. Das heißt: Alle Fenster und Kellerschächte fest verschließen. Um Überspannungsschäden durch Blitzeinschläge zu vermeiden, sollten Bewohner zudem alle nicht benötigten elektrischen Geräte vom Netz nehmen. Im Garten oder auf Balkon und Terrasse heißt es: Alle beweglichen Gegenstände wie Möbel, Gießkannen oder Sonnenliegen im Haus oder im Schuppen verstauen. „Denn bei einem Sturm können herumfliegende Gegenstände großen Schaden anrichten“, weiß Peter Schnitzler.

Urlaubszeit ist Einbruchzeit

Doch nicht nur Unwetter können Schaden anrichten: Für Einbrecher ist die Urlaubszeit Hochsaison. Besonders wichtig ist es daher, vor der Abreise zu kontrollieren, ob wirklich alles verriegelt ist. „Einen zusätzlichen Schutz bieten mechanische Sicherungen wie Zusatzschlösser an Terrassentüren und Fenstern oder Querriegelschlösser an Eingangstüren. Auch Mieter können hier nachrüsten – vorausgesetzt, der Vermieter ist damit einverstanden“, so Schnitzler. Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Eindruck zu erwecken, jemand sei zu Hause. Eine Zeitschaltuhr kann beispielsweise das Licht steuern oder elektrische Rollläden nachts schließen und morgens wieder öffnen. „Urlauber können auch Nachbarn, Freunde oder Familienangehörige bitten, regelmäßig im Haus oder der Wohnung vorbeizuschauen und den Briefkasten zu leeren. Das täuscht Anwesenheit vor – und schreckt Einbrecher ab“, rät der Experte von ERGO.

Welche Versicherung zahlt im Fall der Fälle?

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es auch mal zu einem Schaden kommen. Haben Einbrecher Hab und Gut entwendet, springt die Hausratversicherung ein. „Der Versicherer übernimmt in solchen Fällen die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für Reparaturmaßnahmen, beispielsweise für aufgebrochene Fenster oder Türen“, so der Versicherungsexperte. Sind Inventar wie Möbel oder Teppiche beispielsweise durch einen Leitungswasserschaden beschädigt, ist ebenfalls die Hausratversicherung gefragt. Kommt es aber aufgrund von Starkregen zu einer Überschwemmung, zahlt die Hausratversicherung nur, wenn sie „Weitere Naturgefahren“ einschließt. Das gilt auch bei der Wohngebäudeversicherung, die für Schäden am Gebäude, beispielsweise an der Bausubstanz oder am Dach, aufkommt. „Wer sein Zuhause mit smarter Technik ausgerüstet hat, kann sich bei einigen Versicherern zusätzlich mit einem Smart Home-Baustein absichern“, weiß Schnitzler. Damit sollen größere Schäden frühzeitig erkannt und so Schlimmeres verhindert werden – auch dann, wenn die Bewohner selbst nicht zu Hause sind. Schnitzler erklärt: „Im Fall eines Wasserrohrbruchs beispielsweise springt der Wassersensor an und schickt den Bewohnern via Smart Home-System einen Alarm aufs Handy. Kann derjenige darauf gerade nicht selbst reagieren, leitet das System den Alarm an den Versicherer weiter.“ Dieser kontaktiert daraufhin eine vorab bestimmte Person, die im Besitz eines Haustürschlüssels ist. Derjenige kann so dafür sorgen, dass ein vom Versicherer beauftragter Klempner in die Wohnung kommt und den Schaden repariert.
red/Quelle/Foto: ERGO











6.05.2019 • 13:10 Uhr

Schwerwiegender Verdacht: Wollte 24-Jähriger seinen Vater (62) totschlagen?

SEK nimmt mutmaßlichen Mann fest - Aber: Er hatte selbst den Rettungsdienst alarmiert - Jetzt auf freiem Fuß

Nach derzeitigem Ermittlungsstand verletzte ein 24 Jahre alter Einbecker in der Nacht zum Freitag in einem Haus in der Königsberger Straße seinen 62 Jahre alten Vater lebensgefährlich am Kopf.

Am Freitag gegen 10.15 Uhr verständigte der 24 Jahre alte Tatverdächtige über Notruf den Rettungsdienst und meldete ein Sturzgeschehen. Der Rettungsdienst und ein hinzugezogener Notarzt versorgten den im Dachgeschoss liegenden schwer verletzten Mann. Aufgrund der räumlichen Enge musste der 62-Jährige über eine Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Einbeck durch ein Dachgeschossfenster abtransportiert werden. Aufgrund akuter Lebensgefahr wurde der 62-Jährige in der UMG notoperiert. Inzwischen schreitet seine Genesung voran.

Aufgrund der schweren Verletzungen benachrichtigen Mitarbeiter des Klinikums am Freitag gegen 18.00 Uhr die Göttinger Polizei. Ein hinzugezogener Rechtsmediziner schloss ein Sturzgeschehen als Ursache für die schweren Kopfverletzungen weitgehend aus.

Noch in der Nacht zum Samstag beginnen Ermittler des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim und der Einbecker Polizei mit ihrer Arbeit. In den intensiven Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 24-Jährigen. Am Samstag gegen 06.00 Uhr wurde der als gewalttätig bekannte 24-Jährige von einem Spezialeinsatzkommando in seiner Wohnung festgenommen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen wegen fehlender Haftgründe am Samstagnachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. fal










6.05.2019 • 11:50 Uhr

Polizei ist sich sicher: Jugendliche auf "Vandalismustour" - Beim "Phoenix" Wasserleitung herausgerissen

In der Nacht zum Samstag, 04.05.2019, gegen 01.00 Uhr, meldeten aufmerksame Zeugen drei Jugendliche, die im Bereich der Braunschweiger Straße in Höhe Nausnummer 23 in Bad Gandersheim ein hölzernes Zaunelement aus seiner Verankerung rissen. Die wenig später vor Ort eintreffende Gandersheimer Polizei stellte drei 17- und 18-jährige Gandersheimer Jugendliche in unmittelbarer Tatortnähe mit, welche die Tat zwar abstritten, von den Zeugen aber wieder erkannt wurden. Gegen die drei wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet, außerdem Platzverweise ausgesprochen. Letzteres hielt die Jugendlichen aber nicht davon ab, nochmals den versuchten Besuch einer Bierlokalität in der Innenstadt zu starten, davon beim Erkennen der Polizei dann aber doch Abstand nahmen. Die Polizei prüft weitere Zusammenhänge in Bezug auf umgeworfene Mülltonnen, aus Pflanzschalen herausgerissene Bepflanzungen und ein abgerissenes Kennzeichen auf dem Weg der drei von Wrescherode in Richtung Innenstadt. Auch ein Zusammenhang zur herausgerissenen Wasserleitung im Jugendzentrum "Phoenix" wird geprüft. ots/Fotos: Marc Reiser











6.05.2019 • 11:40 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: "Frischzellenzufuhr" und heute Probenstart in Neuen Straße 58

Neuen Probenzentrum in der Neuen Straße 58 öffnete sich heute um 11 Uhr den Schauspielern/innen

Wer sich heute in der südniedersächsischen Kleinstadt über die neue Gesichter und auswärtige Autokennzeichen und bunte Fahrräder wundert, der weiß was passiert ist. Die es nicht ahnen, denen erklären wir es hier und heute:

Seit heute sind viele Mitglieder des Ensembles der 61. Gandersheimer Domfestspiele in der Stadt. Es ist der Probenstart. Unsere Reporter haben neue und bekannte Gesichter aus der Miemencompany entdeckt. Von einer "sehr erfreulichen Frischzellenzufuhr im Stadtbild" schwärmte heute Vormittag ein Bad Gandersheimer und bekennender Festspiel-Fan. "Was bin ich froh!" Er berichtet dem Redaktionsnetzwerk von seinen Beobachtungen über erste Aktivitäten beim neuen "Domfestspiel-Probenzentrum" in der Neuen Straße 58.

Früher war hier ein Logistikzentrum der LHG, dann der REWE und zum Schluss ein Sozialkaufhaus und Trödelmarkt. Das Unternehmen Leicht & Appel übernahm am Ende die gesamte Immobilie. Mehrere Firmen sind in den teils umgebauten, teils noch im Umbau befindlichen Gebäuden installiert. Im Sektor des ehemaligen Sozialkaufhauses (Ostteil) sind die Renovierungsarbeiten soweit fortgeschritten, dass den Großräumen heute ab 11 Uhr erstmals der Atem der Schauspielerei durch die Akteure eingehaucht wurde.

Es hat sich im Vorfeld des heutigen Tages einiges getan. Bedeutsam ist die vertraglich Bindung zwischen dem Immobilien-Eigentümer L&A "Spezial" und der Domfestspiel eGmbH. Beide Partner haben einen langfristigen Vertrag für die nachhaltige Nutzung durch die Domfestspiele fest vereinbart und vor wenigen Tagen notariell beurkundet (Erbbaurecht). L& A besorgt komplett den Umbau/Renovierung (u.a. Erhöhung des Gebäudes, neue Bedachung westlich des Turmes). Die Domfestspiele haben für Probenzwecke, Schulungen, Aufführungen eine dauerhafte Wirkungsstätte - geschützt, multifunktional und vor allem wetterfest. "Für die langfristige Zukunftssicherung unserer Gandersheimer Domfestspieleist dieses Projekt ein total entscheidender und wichtiger Schritt!", so interpretierte Festspiel-Intendant Achim Lenz die bedeutsame Weichenstellung für das größte Freilichttheater Niedersachsens. Jährlich strömen in den Sommermonaten ab Juni bis zu 60 000 Menschen zu den Aufführungen vor der tausendjährigen Stiftskirche und anderen Aufführungsstätten in der Stadt und in Brunshausen.
red/Fotos: Mark Reiser












6.05.2019 • 11:07 Uhr

Große Nachfrage: Weitere Karten für „Al dente – Ich bin hier le Chef“ erhältlich

Die Karten für die 61. Gandersheimer Domfestspiele gehen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Auch bei „Al dente! Ich bin hier le Chef“ kocht schon das Wasser, das Studiostück ist bereits weitgehend ausverkauft. Aus diesem Grunde haben sich Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß dazu entschieden, hier nochmals Kartenkontingente nachzulegen und die restlichen Plätze zu öffnen. Einige weitere Karten sind also ab sofort erhältlich.
Mit „Al Dente! – Ich bin hier le Chef“ serviert Publikumsliebling Fehmi Göklü auf der Studiobühne Kloster Brunshausen diesmal einen besonderen Schauspielleckerbissen, einen Abend voller kultureller Vielfalt, gewürzt mit Musik und angereichert mit einer guten Portion Humor. Küchenchef Albert (Fehmi Göklü) fehlt nur noch eines auf dem Weg zum Olymp des Kochens, er will das, wovon jeder Koch träumt: endlich ein „à la“ vor seinem Namen, sein eigenes Gericht. Das kulinarische Schauspiel in der Inszenierung von Sarah Speiser unternimmt eine Rundreise durch die Mägen Europas mit mancher spitzen Bemerkung zum Zusammenleben der Völker in und um Deutschland: Wer Nudeln bricht, bricht auch Herzen. (Premiere: 10. Juli 2019, 19 Uhr, Studiobühne Kloster Brunshausen, 10 Vorstellungen).

Weitere Informationen und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr
sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen.
red/Quelle/Foto: Domfestspiele/Julia Lormis











6.05.2019 • 11:03 Uhr

Vorverkauf brummt: Renate Henters kauft das 30.000 Ticket der 61. Gandersheimer Domfestspiele

Überraschung gelungen: Renate Henters hatte gerade in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele ihre Tickets für das Familienstück „Der Zauberer von Oz“ gekauft, als Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß zur Tür herein kamen und mit einem Blumenstrauß Dank sagten und gratulierten. Denn die Bad Gandersheimerin hatte die 30.000 Karte im Vorverkauf erworben. Ihre Schwägerin Ilse, die schon bei den ersten Festspielen als Statistin mit auf der Bühne spielte, will Renate Henters mit den insgesamt vier gekauften Tickets zum 86. Geburtstag erfreuen. „Der Kartenverkauf läuft sehr gut“, freuen sich Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß über die Resonanz des Publikums.
Die Stücke vor dem Dom ziehen ebenso wie das Studiostück in Brunshausen. Als Geheimtipp wird bereits „Spatz und Engel - die Geschichte der Freundschaft zwischen Marlene Dietrich und Edith Piaf“ gehandelt, mit der die 61. Spielzeit am 21. Juni offiziell eröffnet wird. Das Stück über die beiden Diven des Chansons ist mit Miriam Schwan und Sylvia Heckendorn zudem prominent besetzt.
In dem Theaterstück mit Musik „Spatz und Engel“, der Geschichte der Freundschaft zwischen dem „Spatz von Paris“ Edith Piaf und dem „blauen Engel“ Marlene Dietrich, entführen die Gandersheimer Domfestspiele ihr Publikum in die Welt von Chansons, Liebe und Leid. „Spatz und Engel“ unternimmt in der Inszenierung von Sandra Wissmann mit den bekanntesten Liedern dieser zwei großen Chanteusen (u.a. „Je ne regrette rien“, „Milord“, „Sag mir wo die Blumen sind“) eine Zeitreise in die Welt der Musik, geprägt von Prunk, Ruhm, voller Leidenschaft, tiefer Trauer und schönen Erinnerungen. (Premiere: 21. Juni 2019, 20 Uhr, 14 Vorstellungen)
Weitere Informationen und Tickets:

www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr
sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen
red/Quelle/Foto: Domfestspiele/fb











6.05.2019 • 07:51 Uhr

Goslar: Sprengung eines Geldautomaten

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben unbekannte Täter den Geldautomaten der Postbankfiliale in der Klubgartenstraße in Goslar gesprengt. Entdeckt wurde der Tatort durch einen Passanten gegen 06:30 Uhr. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Täter durch einen, in Tatortnähe, anderweitigen Polizeieinsatz bei der Tatausführung gestört wurden. Dieser wurde am 05. Mai 2019 gegen 00:37 Uhr durch mehrere Funkstreifenwagen mit Sonder- und Wegerechten angefahren. Bei der Flucht verloren die Täter eine größere Menge an Bargeld. Weitere Informationen zu etwaigen Tätern oder Fluchtfahrzeug sind nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Zeugen, die Beobachtungen in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich der Klubgartenstraße gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei Goslar zu melden.ots










6.05.2019 • 07:46 Uhr

Landesgarten-Schaufenster Bad Gandersheim2022: "Briefkasten" ist schon installiert

Noch passiert vieles hinter den Kulissen. Die Landesgartenschau, die im Jahr 2022 in Bad Gandersheim stattfinden wird, beschäftigt Planer, Kommunalpolitiker und einige Unternehmen mehr im Hintergrund denn in aller Öffentlichkeit. Es gilt "Vorbereitungen zu treffen" dringt aus einem internen Zirkel über die aktuelle Marschroute der Akteure hinaus. Das gilt für die Verfeinerung von Konzepten wie die Entscheidungsfindung bei Personalien. Dazu hat bekanntlich kürzlich der Aufsichtsrat der Landesgartenschau GmbH im Rathaus getagt.

Für die Öffentlichkeit präsentiert sich die geplante Landesgartenschau derzeit noch mit eher winzigen Auffälligkeiten. So den aufgestellten Rundschildern an den Stadteingängen. Neuestes Aushängeschild ist ein Briefkasten für die Landesgartenschau an einem Gebäude gleich neben dem Bracken auf dem Stiftskirchenvorplatz (Foto). Hier zeigt sich eine erste Anlaufstelle für interessierte Bürger und Bürgerinnen. Ihr mögliches Begehren, mehr über den Fortgang des Projektes "Landesgartenschau 20122" zu erfahren, lässt sich hier beispielsweise mit einer schriftlichen Anfrage in dem neuen Briefkasten unterbringen. Als Adressatin/Ansprechpartnerin erscheint die Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgartenschau GmbH, Bürgermeisterin Franziska Schwarz ratsam. Sie residiert übrigens wenige Meter entfernt vom neuen Briefkasten im Gandersheimer Rathaus. Dort ist sie auch persönlich ansprechbar.
red/Marc Reiser












6.05.2019 • 07:28 Uhr

Agilis-X berichtet: "Feucht fröhliche Discostimmung im Phoenix"

Ab sofort wird aus der Jugendszene in der Region für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group die frische Bloggerin "Agilis-X" reportieren, kommentieren, aufhellen. Heute widmet sie sich dem "Phoenix". Hier ihre Interpretation/Kommentierung einer Veranstaltung am letzten Wochenende:

Agilis-X: "Am vergangenen Freitag gab es im christlichen Jugendzentrum Phoenix in Wrescherode wieder eine Discoveranstaltung.(wir berichteten vorab) Gegen 19 Uhr trudelten die ersten Jugendlichen ein und freuten sich auf einen schönen Abend. Wir trafen einige der jungen Menschen auf dem Weg und bekamen viel Vorfreude zu spüren. " Endlich mal wieder was los in Gandersheim", " Schön, dass man nicht so weit fahren muss um Party zu machen", " Hoffentlich wird´s so geil wie letztes mal" Für die Stimmung sorgte der legendäre DJ EFKAY alias Frank Künne, den einige Tanzwütige auch aus Gino´s Tanzcafé kennen. Frank legte früher auch regelmäßig im Double You in Ahlshausen auf und ist heute in vielen angesagten Clubs in der Region unterwegs. Man hatte also für die musikalische Betreuung einen absoluten Profi engagiert. Auch wenn laut Aussagen einiger Gäste "nicht wirklich viel los war" so war doch die Stimmung ausgelassen und fröhlich. Wo Licht ist, da ist aber leider auch Schatten, so hatten einige Halbstarke sich vermutlich beflügelt vom Alkohol am Toiletteninventar zu schaffen gemacht und für eine feuchte Überraschung gesorgt. So musste die Veranstaltung um kurz vor 0 Uhr leider abgebrochen werden, da sich das Wasser seinen Weg suchte. Süffisante Aussagen wie " Läuft" oder " da blieb den Kleinen die Peinlichkeit erspart, dass um 0 Uhr Mutti wartet" sind als trockener Humor nicht wirklich hilfreich. Ich wünsche dem Phoenix, dass die positiven Eindrücke bleiben und die nächste Discoveranstaltung bereits in trockenen Tüchern ist."
Text und Foto: Agilis-X











6.05.2019 • 07:17 Uhr

Sirenenalarm am Freitagabend in der Gemeinde Kalefeld: Scheunenbrand in Eboldshausen

Blaulicht und Sirenen letzten Freitag in der Gemeinde Kalefeld: Am 03. Mai 2019 wurden um 16:49 Uhr, die Feuerwehren aus Westerhof, Dögerode, Echte, Kalefeld, Eboldshausen, Willershausen und Oldershausen zu einem Scheunenbrand nach Eboldshausen alarmiert.
Bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger aus und bereiteten sich auf den Einsatz vor. Bei Ankunft stellte sich allerdings heraus, dass es sich um eine unangekündigte Alarmübung handelte.
Die angenommene Lage beinhaltete eine Scheune in Vollbrand, mehrere vermisste Personen, sowie ein Atemschutztrupp welcher aufgrund von Bewusstlosigkeit gerettet werden musste.
Nachdem die erste Wasserversorgung über das Hydrantennetz sichergestellt wurde, errichtete der Löschzug Süd eine Wasserentnahmestelle aus einem Bach und eine Wasserförderstrecke bis zum Einsatzort. Gleichzeitig nahmen diese einen Löschangriff vor und riegelten damit das Wohngebäude von der Scheune ab um weitere Schäden zu vermeiden.
Während das Feuer von außen mit mehreren Strahlrohren bekämpft wurde, ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor und begann mit der Menschenrettung. Bereits kurze Zeit später konnten die ersten Personen gerettet werden und ein weiterer Trupp ging in das Gebäude vor.
Nachdem das Feuer gelöscht und alle Personen gerettet wurden, konnte die Übung gegen 18:45 Uhr beendet werden. Die Führungskräfte zeigten sich über die schnellen Ausrückezeiten positiv überrascht und gaben ein Lob an die Einsatzkräfte.
Ebenfalls im Einsatz waren das DRK Altes Amt zur Eigensicherung, die Technische Einsatzleitung Gandersheim, sowie der THW Baufachberater aus Einbeck.
red/Fotos: Tim Brand/ FF Eboldshausen















5.05.2019 • 14:22 Uhr

SPD Unterbezirk Northeim-Einbeck: Das Ende einer Ära - Baumfreund Uwe Schwarz tritt von oberster Bühne ab

Kommenden Samstag denkwürdiger Parteitag in Dassel-Hilwartshausen - Offizielle Verabschiedung geplant

Der SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck wird amkommenden Sonnabend, 11. Mai 2019, ab 10 Uhr in der Kultur- und Begegnungsstätte in Hilwartshausen, Am Försterbrink 1, Dassel-Hilwartshausen seinen ordentlichen Parteitag abhalten, der in dieser Form alle zwei Jahre stattfindet. Es wird ein Parteitag werden, der ganz im Zeichen des scheidenden Vorsitzenden Uwe Schwarz (Bad Gandersheim) stehen wird. Nach 16 Jahren tritt er von der obersten Bühne des Unterbezirks ab.

Insgesamt 145 Delegierte aus den 14 Ortsvereinen und den Arbeitsgemeinschaften des Unterbezirks sind aufgerufen, turnusgemäß einen neuen Vorstand zu wählen.Der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim, der dem Unterbezirksvorstand seit 1979 angehört, seit 1993 als Vorsitzender, wird sich in diesem Jahr nicht erneut um dieses Amt bewerben. Seinen Entschluss, den Vorsitz nach 26 Jahren in jüngere Hände zu legen hatte er allen Mitgliedern zum Jahreswechsel mitgeteilt. Seine Verabschiedung wird ebenfalls am 11. Mai im Rahmen des Parteitages erfolgen.

Als seine Nachfolgerin als Unterbezirksvorsitzende kandidiert die vom Unterbezirksvorstand und den Ortsvereinen vorgeschlagene Landtagsabgeordnete und Ministerin a.D. Frauke Heiligenstadt aus Gillersheim. Bislang gibt es aus den Parteigliederungen keine weiteren Bewerber/innen. Damit dürfte Heiligenstadt's Kür ein Selbstläufer werden. Es wäre ein Paradigmenwechsel bei der regionalen SPD, wenn erstmals eine Frau den Verband führt
Die Delegierten werden außerdem über Anträge abstimmen, die zuvor in den Ortsvereinen und Arbeitsgemeinschaften der SPD erarbeitet wurden.

Die Bilder sind etwas charakteristisch für den scheidenden Unterbezirklsvorsitzenden. Bäume haben ihm immer etwas bedeutet. Vor 27 Jahren schenkte er dem Autor dieser Zeilen einen winzigen Vogelbeerbaum zu einem runden Geburtstag. Er steht noch heute interessant gewachsen im Park des Beschenkten und journalistischen Wegbegleiters. In diesen Tagen nun präsentierte sich Uwe Schwarz in Bad Gandersheim als neuester Baumpate. Die Zeiten seiner Liebe zu Bäumen haben sich für Uwe Schwarz in den vergangenen 27 Jahren nicht verändert.red/fis/ Fotos: Manfred Kielhorn und Thomas Fischer










5.05.2019 • 14:02 Uhr

In Einbeck um 10.55 Uhr: Berauscht und ohne Führerschein unterwegs

Am vorigen Freitag wurde um 10:55 Uhr ein 46-jähriger Fahrzeugführer aus einem Einbecker Ortsteil mit seinem Pkw in der Hullerser Straße von der Eindecker Polizei kontrolliert. Während der Kontrolle zeigte der Mann körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten. Der 46-Jährige gab außerdem gegenüber den Beamten an, vor einigen Tagen einen Joint geraucht zu haben. Aus diesem Grund ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Auch einen Führerschein konnte der Fahrzeugführer den Beamten nicht aushändigen. Nachdem er zunächst mitteilte, dass er seinen Führerschein verloren hätte, gab er dann doch zu, gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen wurde außerdem bei dem 46-Jährigen eine Dose mit Marihuana aufgefunden. Gegen den 46-Jährigen wurden dementsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Außerdem wurde ihm das Führen führerscheinpflichtiger Fahrzeuge untersagt.scha










5.05.2019 • 13:55 Uhr

Zickenkrieg in Wellersen - Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung

Am gestrigen Samstag, , gegen 02:30 Uhr, kam es bei einer Privatfeier im Dorfgemeinschaftshaus der Dasseler Ortschaft Wellersen laut Polizei Einbeck zu einem Streit zwischen zwei jungen Damen aus dem Landkreis Göttingen. Hierbei schlug die 20-Jährige der 19-Jährigen mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht, zog ihr an den Haaren und schubste sie. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. Außerdem beschädigte die 20-Jährige Dame die Glasscheibe einer Innentür. Die Feier wurde nach der Sachverhaltsaufnahme durch den Gastgeber beendet. scha











5.05.2019 • 10:56 Uhr

Stress bei Helios Northeim: Kritik an Pflegetempo eskaliert - Ehemann einer Patientin mit Strafanzeige und Hausverbot belegt

Polizei Northeim ermittelt wegen "Beleidigung einer Krankenschwester"

Weil einem 22-jährigen Northeimer die pflegerischen Maßnahmen bei seiner im Krankenhaus Northeim (Helios Albert-Schweitzer-Krankenhaus) in Behandlung befindlichen Ehefrau nicht zügig genug von statten gingen, beleidigte und bedrohte dieser am gestrigen Samstag, 4. Mai 2019 gegen 2 Uhr eine 55-jährige Bedienstete des Krankenhauses. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren eingeleitet und durch einen Verantwortlichen des Krankenhauses ein Hausverbot ausgesprochen.
schw/red










5.05.2019 • 10:46 Uhr

Agenda 2030 Kommune: Von Lamspringe lernen! "Nachhaltigkeit"-Kampagne mit Urkunde und Torte gewürdigt

Freitag war ein bedeutsamer Tag für den Flecken Lamspringe. An diesem Tag widerfuhr der Gemeinde eine besondere Auszeichnung. In Bonn wurde Lamspringe im Rahmen der Kampagne "Agenda 2030 Kommune" für ihr besonderes Engagement auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit gewürdigt. Anlass bot die Tatsache, dass Lamspringe die 100. Kommune in Deutschland ist, die sich an der Initiative beteiligt. Lamspringes Bürgermeister Andreas Humbert und Ortsbürgermeisterin Reckzeh durften in Bonn im Rahmen einer kleinen Feier eine stattliche Urkunde und eine Torte in Empfang nehmen.

"Rat und Verwaltung haben sich im Dezember vorigen Jahres entschieden, der Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen unseres Einflußsphäre mehr Geltung zu verschaffen", erklärt Bürgermeister Humbert im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Und wie geschieht das am konkreten Beispiel! Humbert:"In der Mobilität. Wir setzen auf umweltfreundliche Fahrzeuge. Bei der Verhinderung von Plastik im Alltag. Oder bei der Umsetzung von Gleichstellung in der Verwaltung." Die Beispiels ließen sich fortsetzen. Es geht um ein bewußteren Umgang mit Ressourcen - und den eben nicht im wilden Aktionismus, sondern mit einem langen Atem und auf Dauer angelegt. "Das ist nachhaltig!"

Neben der stattlichen Urkunde, die Humbert stolz vorzeigte, gab es in Bonn noch eine leckere Torte mit auf den Weg nach Lamspringe. Humbert und Reckzeh brachten das leckere Teil zur Eröffnung des Waldschwimmbades mit. Der Bürgermeister schnitt die Torte an. Die Gäste labten sich an dem süßen Kuchengeschenk.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















5.05.2019 • 10:30 Uhr

Northeim: Erneut Diebstahl aus Wohnhaus

Am vorigen Freitag gegen 18 Uhr kam es in Northeim, in der Einbecker Landstraße, bei einem dort ansässigen Gartencenter mit angrenzendem Wohnhaus zu einem Diebstahl aus dem Wohnhaus. Der 51-jährige geschädigte Hauseigentümer befand sich zur Tatzeit im Erdgeschoss seines, an den Gartencenter angrenzenden Wohnhauses, als er plötzlich zwei fremde männliche Personen auf seinem Grundstück bemerkte, die sich von seinem Wohnhaus entfernten. Eine sofortige Inaugenscheinnahme sämtlicher Räumlichkeiten seines Wohnhauses ergab, dass einige Behältnisse im Obergeschoss des Wohnhauses durchwühlt und Schmuck im Wert von ca. 600,- EUR und Bargeld in Höhe von 150 Euro entwendet wurden. Ein Tatzusammenhang zwischen den beiden männlichen unbekannten Personen, die sich auf dem, nicht für den Kundenverkehr zugänglichen Grundstück aufgehalten haben und dem Diebstahl aus dem unverschlossenem Wohnhaus ist wahrscheinlich.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Northeim nochmals auf sicherheitsbewusstes Verhalten von Haus- und Wohnungsinhabern hin:

- Wenn Sie Ihr Haus verlassen - auch nur für kurze Zeit -
schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab!
- Schließen sie die Zugänge zu ihren Wohnbereichen, wenn diese
unbeobachtet sind.
- Wenn sie ihr Haus verlassen - auch nur kurz für kurze Zeit -
schließen sie unbedingt ihre Haustür ab.
- Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren.
Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster!
- Verstecken Sie ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher
finden jedes Versteck.
- Wenn sie ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den
Schließzylinder aus.
- Achten Sie auf Fremde in ihrer Wohnanlage oder auf dem
Nachbargrundstück.
- Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die
Polizei.
- Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit bspw. In sozialen
Netzwerken oder auf ihrem Anrufbeantworter.
schw










5.05.2019 • 10:28 Uhr

Schnell, schneller, Carrera Raps - Vier Wochen zu früh in der Blüte

Es heißt so schön "die Natur explodiert", wenn alles plötzlich grünt und blüht. Und dennoch ist es in diesen ersten Mai-Tagen etwas anders. Das zumindest ist im Recherchegespräch mit hiesigen Landwirten zu hören. "Alles ist diesmal viel schneller. Wir sind im Wachstum beispielsweise beim Raps vier Wochen im Voraus." Als "Sensation" wollte es der diplomierte Agrarexperte nicht überhöhen, "aber es ist schon ungewöhnlich und kommt nicht alle Jahre vor", so seine berufliche Erfahrung. Die Ursachen des auffällig schnellen Wachstums seien sehr speziell und differenziert. "Da wird viel dummes Zeug spekuliert und übertrieben dargestellt." Aber einen Zusammenhang mit den sonnenreichen und damit warmen Tagen im April könne man schon herstellen. Jetzt sei zu hoffen und zu wünschen, dass die Natur nicht weiter verrückt spielt. Denn: "Kommt noch einmal Frost, dann ist der Raps hin", sagt der Bauer mit etwas sorgenvoller Miene voraus.
Und meine Oma scheint eine weise Vorahnung zu haben: "Ich habe die Blumen in unserem Vorgarten noch nicht gesetzt. Es könnte ja noch frostig werden...".
red/Foto: Marc Reiser










5.05.2019 • 10:10 Uhr

Klein, schön, edel, mitmenschlich: die wichtigste Baustelle Südniedersachsens befindet sich in Bad Gandersheim!

Manchmal sind es die kleinen Dinge die Großes ausmachen. So beispielsweise eine im südniedersächsischen Bad Gandersheim entdeckte Baustelle. Sie nimmt sich nicht gewaltig und wuchtig aus. Was da vor der Post-Filiale in der Burgstraße im Entstehen begriffen ist und kurz vor der Vollendung steht, ist sicherlich vom Volumen her eine der kleinsten Baustellen, wohl aber eine der schönsten, edelsten und mitmenschlichsten. Denn sie wird Menschen mit Behinderungen, beispielsweise mit Rollstühlen und Rollatoren, einen geschmeidigen (barrierefreien) Eintritt in die Post (und demnächst "Frechdachs") ermöglichen. Die Rampe aus feinem Buntsandsteinplatten und -blöcken wird den Zugang erleichtern. Steigungswinkel und Gefälle sind durchdacht und so angelegt, dass Anstrengungen und Kraftaufwand für alle Benutzer/innen erträglich bleiben.
Wir von der Redaktion finden das kleine, aber feine Bauwerk vorbildlich und beispielhaft. Zahlreiche Geschäfte in der Moritzstraße sei es zur Nachahmung empfohlen.
red/Foto: Marc Reiser










4.05.2019 • 22:11 Uhr

Heute auf dem Parkplatz Aldi Neue Straße: Unfallfahrer eines roten Wagens demoliert anderes Auto und haut ab

Auf dem Parkplatz mehrerer Einkaufsgeschäfte in der Neuen Straße in Bad Gandersheim kam es am heutigen Samstag zwischen 14.30 Uhr und 15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Flucht. Hierbei wurde der männliche Täter in Begleitung einer Frau dabei beobachtet, wie er die Fahrertür seines roten Pkw beim Öffnen gegen die Tür eines nebenstehenden Pkw Seat Ibiza, ebenfalls rot, stieß. Anschließend fuhr er mit seinem Pkw mit Anhänger zunächst an einen anderen Ort des Parkplatzes und verließ kurze Zeit später den Parkplatz, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Am Pkw der Geschädigten, einer 46-jährigen Halterin aus einem Einbecker Ortsteil, entstand ein Schaden von ca. 500 Euro. Weitere Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim unter 05382/91920115 in Verbindung zu setzen. Wen










4.05.2019 • 22:00 Uhr

"Niemals geht man so ganz!"

Jahrzehnte gehörte er zum V-Markt und E-Center wie der "Dom" zu Bad Gandersheim: Gerhard Arendt mit seinem fixen Schuh- und Schlüsseldienst. Später erledigte er noch die Annahme von Kleidungsstücken für eine Reinigung in Northeim und Pakete für das Logistikunternehmen Hermes.
Über die lange Zeit seiner Tätigkeiten in dem Edeka-Markt unter Hermann Vogel und danach unter Dirk Scheuner hat er sich Anerkennung, Respekt und ein gewisses Maß an stiller Zuneigung bei seinen Kunden und Kundinnen erworben. Ordentlich erledigte er seine Aufgaben. Wenn es denn mal ein Päuschen gab widmete sich Gerhard Arendt einem Buch. Er las gern. Immer wieder fand er eine gewisse Ablenkung an seinem in die Jahre gekommen Computer beim Kartenspiel, es war wohl "Solitär", wie er mir einmal erzählte. Arendt war kein Mann vieler Worte. Aber wenn dann doch, konnte man irgend wie bei ihm sein, ihm zuhören und etwas davon mitnehmen. Auch deswegen, weil ihm wohl auch persönliche Schicksalsschläge zugesetzt haben mögen, wie er es einmal anklingen ließ. Und dass er sich mit seinem kleinen Dienstleistungsbetrieb anstrengen musste, um wirtschaftlich bestehen zu können, blieb Insidern nicht verborgen. Gerhard Arendt strengte sich an. Kämpfte. Seinen letzten Kampf hat er nun verloren. Traurig dieses jähe Ende.
Ein mitfühlender Mensch, der ihn sicherlich gemocht hat, kondolierte auf sehr persönliche und gefühlvolle Weise. Die Karte, der Sinnspruch und die Blumen auf der Theke seiner Arbeitsstätte im E-Center bringen eine besondere Wertschätzung auf den Punkt.
red/fis/Foto: Thomas Fischer














4.05.2019 • 21:35 Uhr

Trickdieb bestiehlt Seniorin in eigener Wohnung im Hilsweg - Schmuck weg

Unter dem Vorwand, alte Fernsehgeräte anzukaufen, hat sich am Donnerstagvormittag (02.05.19) gegen 10.45 Uhr ein unbekannter, ca. 30 Jahre alter Mann Zutritt zur Wohnung einer Seniorin im Göttinger Hilsweg verschafft.
In einem unbeobachteten Moment konnte der Betrüger in einem der Zimmer eine Schatulle an sich nehmen, in dem die Frau ihren Schmuck aufbewahrte. Detaillierte Angaben zu Art und Menge des Diebesgutes liegen der Polizei noch nicht vor. Die Schadenshöhe ist deshalb unbekannt.
Über den flüchtigen Dieb ist bislang nicht viel bekannt. Er soll ca. 170 cm groß gewesen sein und kurzes, braunes Haar gehabt haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










4.05.2019 • 21:29 Uhr

NOM-MOT 2019 am ersten Tag: Regen, Kälte und Roy Kühne lächelt bei der Polizei

Heute: Samstagnachmittag. Pech mit dem launigen Wetter mit Mai-Kühle, Regen- und Graupelschauer haben die Veranstalter der Auto-Ausstellung „NOM-MOT 2019“ in der Kreisstadt Northeim. Die Folge: weniger Publikumszuspruch. „Einfach Shit“, mault ein durchkühlter Autoverkäufer. „Wir stehen und hier die Beine in den Bauch.“ Vergnüglicher dagegen der Bundestagsabgeordnete Roy Kühne. Wir trafen ihn mit seiner Frau gerade am Infostand der Northeimer Polizeiinspektion. Die informiert hier mit einem netten wie sympathischen Team beispielsweise über aktuelle Themen wie „Für mehr Sicherheit am Unfallort“ oder „Achtung! Falsche Polizisten“. Ansonsten: Alle ausgestellten Automobile klatschnass geregnet. Dampfende Imbissbuden. Menschen laufen unter Regenschirmen oder sitzen vereinzelt unter dem Vordach einer Eisdiele. Jetzt steigt die Hoffnung, dass der zweite Tag der NOM-MOT 2019 mit verkaufsoffenen Sonntag besucherfreundlicher wird.
red/Fotos: Marc Reiser














4.05.2019 • 21:25 Uhr

Echte: „Erst einmal zu Penny“ geht nicht mehr - Markt wird namenlos gekloppt und gekratzt

Es ist Samstag, 4. Mai 2019, nachmittags: Sie zerschlagen und zerkratzen gerade im Auftrag der REWE die Firmenschilder des Penny-Marktes in Echte. Heute ist sein letzter Tag angebrochen. Alle rotweißen Werbeschriftzüge werden von den Experten aus Lengende beseitigt. „Erst einmal zu Penny“ ist für die Echter damit vorbei. Ein Stück billig eingekaufen abgeschafft.Sie dürfen ab sofort dann gleich in den viel größeren und schöneren und teureren REWE Markt gleich nebenan pilgern. Und was passiert mit dem ausgeräumten Gebäude des Penny Marktes?
Nun, REWE wird wohl die Immobilie weiter nutzen. Denn REWE hat noch keinen richtigen Getränkemarkt in dem Ort an der A7. Was liegt da näher als ihn jetzt dort einzurichten. Die Echter wird es freuen. Sie gelten als trink- und feierfreudig.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer














4.05.2019 • 14:00 Uhr

Seesen: Leergut gestohlen, um Bares für Bier haben - Polizei muss hart einschreiten

Am gestrigen Freitag beschäftigte ein 38-jähriger Seesener zum wiederholten Male die Polizei in Seesen. Zunächst hielt sich der alkoholisierte Mann gegen 16.30 Uhr widerrechtlich auf einem Grundstück in der Hermann-Löns-Str. auf und verließ dieses erst nach einem Platzverweis durch die Polizei. Die Grundstückseigentümerin erstattete Strafanzeige. Um 18.30 Uhr trat er dann auf dem Gelände der Asklepiosklinik in Aktion. Hier entwendete er aus dem Gebäude drei Kasten Leergut und konnte entkommen. Um 19.35 Uhr fiel der Mann einer Funkstreifenbesatzung auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes in Seesen auf. Seiner Überprüfung wollte er sich durch Flucht entziehen, konnte jedoch durch die eingesetzten Beamten daran gehindert und in Gewahrsam genommen werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der erheblich unter Alkoholeinfluss stehende Mann dem Polizeigewahrsam Goslar zugeführt. Ermittlungen im Getränkemarkt ergaben, dass der Mann das entwendete Leergut in Bares (ca. 14 Euro) umgesetzt und sich dann mit Bier versorgt hatte (sch)










4.05.2019 • 13:49 Uhr

Nur noch zwei Wochen bis zur Open Airport Mega-Party: Noch Karten in Gandersheim zu haben!

Riesen-Vor-Fun auf den Auftritt der legendären "Schröders": "Laß' uns schmutzig Liebe machen"

Die große Open Airport Mega-Party auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim rückt unaufhaltsam immer näher. Und jetzt die beste Nachricht: Es gibt an den Vorverkaufsstellen in Bad Gandersheim noch Tickets für den Event mit der Kultband "Die Schröders" (u.a. "Laß' uns schmutzig Liebe machen") . Gunnar Ude, Geschäftsführer des Stadtjugendringes, bekräftigte soeben, wo es noch Karten im Vorverkauf in Bad Gandersheim gibt:

Cafeteria Roswitha-Gymnasium.
Info-Stand im E-Center Dirk Scheuner.

Beim Veranstalter - das sind die Stadtjugendpflege Bad Gandersheim, Luftssportverein Bad Gandersheim, Freiwillige Jugednfeuerwehr Gremsheim, Stadtjugendring - laufen die Vorbereiten auf Hochtouren. Alles wird möglich, weil viele Fans ihr Kommen angesagt und sich schon jetzt mit Tickets eingedeckt haben. Förderer und Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe komplettieren das Projekt.
Es sind dies City Car von Ralf Schulze, die Volksbank Bad Gandersheim, die Werbeagentur Trend Design, E-Center Dirk Scheuner, Getränkehandel Markus Heinig und natürlich als "heimlicher" Medienpartner das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Die "Schröders" und die "HouseBuben DJ Team" sind bei dem Event mit Liveacts im Front- und Totaleinsatz. Hämpy Stresemann von den "Schröder" hat eine musikalische Zeitreise der Band angesagt. Sie feiert ihr 30-jähriges Bestehen - da gibt es Mucke fast ohne Ende. So auch den legendären Kultsong der Jungs um Jens Burger & Co. "Laß' uns schmutzig Liebe machen!".
red/Video: Thomas Fischer










4.05.2019 • 13:29 Uhr

Aufbruchstimmung Fehlanzeige

Der Markt-Kommentar von Dr. Ulrich Kater (DekaBank Deutsche Girozentrale)

Für die Aktienmärkte sind die konjunkturellen Aussichten stets ein wichtiger Orientierungsmaßstab. Ebenso wichtig ist aber auch, was die Unternehmen daraus machen. In dieser Woche gab es da gemischte Informationen. Weiterhin dümpeln die konjunkturellen Umfragewerte in den Industrieunternehmen lustlos vor sich hin. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten anderen Ländern kommt keine rechte Aufbruchsstimmung auf. Glücklicherweise laufen in den Dienstleistungssektoren die Geschäfte gut, sodass im Euroraum und in den USA das Wachstum ordentlich ausfällt. Mittlerweile haben viele Unternehmen ihre Berichte über das erste Quartal vorgelegt. Dabei schlagen zwar viele die gesetzten Erwartungen, allerdings waren diese durch die Konjunkturdiskussion bereits relativ niedrig. Alles in allem quittierte der DAX diese Entwicklungen mit einem weiteren moderaten Anstieg.

Inflationsdaten im Fokus

Der Dreh- und Angelpunkt der gegenwärtigen Kapitalmarktentwicklungen liegt in der weltweit sehr niedrigen Inflation. Würde diese ansteigen, kämen Kurse von Aktien und Anleihen ins Trudeln. Allerdings sieht es danach nicht aus, wie auch die Inflationszahlen aus den USA in der kommenden Woche bestätigen werden. Die Inflationsrate der US-Verbraucherpreise lag zu Beginn des Jahres mit 1,5 Prozent unter der Zielmarke der Notenbank. Insbesondere die Energiepreise waren hierfür maßgeblich verantwortlich. Lässt man Energie- sowie Nahrungs-mittelpreise außen vor, dann dürfte der Preisanstieg weiterhin sehr moderat ausfallen.











4.05.2019 • 13:21 Uhr

Ein JUSO-Star erregt die Gemüter: Mit Kühnert gegen BMW und Grüne / Gegen Kühnert pro Mittelstand

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Dieter Dem (Die Linke) setzt sich mit dem Juso-Bundesvorsitzenden Kein Kühnert (33) auseinander und die Grünen bekommen gleich ihr politisches Fett mit:

Dehm im Originalton: "Kevin Kühnert steht hier nicht nur in der Tradition herausragender Juso-Bundesvorsitzender der letzten 4o Jahre, welche stets, nach Art. 15 GG, die Vergesellschaftung bestimmter menschheitsgefährdender Konzerne gefordert hatten, sondern auch einer SPD, die ohne diesen Art. 15 dem Grundgesetz 1949 gar nicht zugestimmt hätte. Monopolprofite waren ja stets Antrieb zur Produktion von Umweltkatastrophen, Kriegen, Faschismus und deren Leichenbergen. Allerdings hatten andere Juso-Bundesvorsitzende, die sich auf die marxistische Erkenntnis des engen Zusammenwirkens bestimmter Monopole und staatlicher Finanzressourcen beriefen, ihre wirtschaftsdemokratischen Zivilisationsperspektiven nicht, wie Kühnert, selbst erschwert. Es ist nämlich so falsch wie unpopulär, kleine und anständige Mietunternehmen mit brutalsten Immobilienkonzernen und Großbanken gleichzusetzen und anzugreifen. Vergesellschaftung von spekulativ leergehaltenem Wohnungsbestand ist übrigens nach Artikel 14 durchaus im Sinne des Gemeinwohls. Die entsprechende Berliner Volksinitiative agiert im Sinne des Grundgesetzes. Verstaatlichung von Kleinbesitz hingegen war bereits Honeckers Irrsinn. Größte Blamage aber hat sich gerade die grünblinkende Projektionsblase um Hofreiter, Baerbock und Giegold eingefahren, die (dankenswerterweise kurz vor der Europawahl) jetzt gegen Kühnert nach rechts abgebogen ist: in Richtung BMW- und monopolkapitalistischer Eigentumsgarantie."
red/Foto: Screenshot Homepage Dieter Dehm










4.05.2019 • 13:16 Uhr

Uslar: Kriminelle Not-Stromlösung - Polizei leitet Strafverfahren ein

Am gestrigen Freitag, 3.Mai 2019, gegen 10 Uhr, wurde in Uslar in einem Mehrfamilienhaus festgestellt, dass ein 28-jähriger Mann aus Uslar mal eben ein Verlängerungskabel in eine Steckdose im Hausflur des Hauses steckte und dieses in seine Wohnung verlegte, um sich wieder mit elektrischem Strom zu versorgen. Zuvor hatte der Stromversorger den Strom bei dem Mann abgestellt. Er hatte auf mehrfache Aufforderung und Mahnungen seine Stromrechnung nicht bezahlt. Die Uslarer Polizei hanun ein Strafverfahren wegen Entziehung elektrischer Energie gegen den Mann eingeleitet.stüw











4.05.2019 • 13:10 Uhr

Lamspringe: Anspringen zwischen Sonnenschein und coolem Schneeregen

„Bist Du erst einmal im Wasser, dann macht Dir die frische Temperatur nichts mehr aus“, so am heutigen Samstag Lamspringes Bürgermeister Humbert. Er und wohl drei Dutzend weitere Freibad-Fans waren heute ab 10 Uhr im herrlichen Waldschwimmbad unterwegs. Hier war bei April-Wetter im Mai das An- und Anspringen in die neue Freibadsaisin angesagt. Wie erwähnt, die Wasserparty litt etwas unter den diffusen Wetterlagen. Erst Sonnenschein, dann dunkle Wolken, schließlich Regen der wie Graupel und Schnee darnieder ging. Nun, Lamspringer Wasserratten macht das nichts aus. Nach dem Schwimmen und Springen wurde sich aufgewärmt. Beim heißen Kaffee, Bonner Torte genießen, Pommes mit Currywurst futtern und die Krönung sind im Lamspringer Waldschwimmbad die sagenhaften Burger. Auch sie ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in diesem Ausnahme-Freibad. Ein Besuch hier lohnt sich bei jedem Wetter!
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer












4.05.2019 • 13:04 Uhr

Kneipp-Kuren in Bad Gandersheim eröffnet: „Wassertreten fördert das Einschlafen“ und das zum Nulltarif!

Sie ist erfrischend, gesund und günstig! Die Kneipp-Kur in Bad Gandersheim. Wenn auch so manches andere in der Roswithastadt leider untertourig läuft, auf Kneipp-Kuren trifft das nicht zu!
Soeben wurden die Fuß- und Handbecken im Kurpark mit frischem Solewasser aufgefüllt. Bei richtiger Anwendung wie auf einer Infotafel angegeben,wirkt die Kneipp-Kur bestens und höchst effizient. So beispielsweise das Wassertreten. Es fördert das Einschlafen, fand Kneipp heraus. Diese Therapie funktionierte auch heute. Statt teurer Schlaftablette gab es das coole Wassertreten - gratis versteht sich.Und der folgende Schlaf war tief, fest, wohltuend.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















4.05.2019 • 12:59 Uhr

„Carolas“ neue Haarwerkstatt heute flockig (g)pusch(t)

Heiter mit Musik untermalt dreht sich das Mini-Karrussel. Kids lachen, freuen sich. Im Harzländer-Imbisswagen brutzln goldbraune Bratwürstchen. Nur noch lecker. Frank zelebriert mit geschickten Händen riesige Scheiben Crêpes mit Nutellaaufstrich. Süße Leidenschaft. Derweil schenkt Carola einer Gastin ein Glas Sekt mit Orangensaft ein. Szenen heute kurz vor halbelf Am Brink 1 in Bad Gandersheim. Hier wird mit einem klein, aber feinen Fest Carolas neue „Haarwerkstatt“ im wahrsten Sinne (g) pusch(t). Gratulation der mutigen Friseurmeisterin, Bad Gandersheims frischeste Unternehmerin.
red/fis/Video/Fotos: Thomas Fischer












4.05.2019 • 12:53 Uhr

Baustellenbetreiber merken es nicht: Schon wieder Spritklau in ungesicherter Baustelle - 500 Liter abgezapft

Tatort: Northeim, Am Nordhafen, Tatzeitraum: Dienstag 30.April , 23.00 Uhr bis Mittwoch 01 Mai 2019, 01.00 Uhr Northeim : In der Zeit vom 30 April, 23.00 Uhr bis 01.Mai, 01.00 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter aus einem, an der so gut wie nicht gesicherten Baustelle der A7, Am Nordehafen, abgestellen Baustellenfahrzeug insgesamt 500 Liter Kraftstoff. Dadurch entstand der geschädigten Firma aus Niemetal ein Schaden in Höhe von ca. 650 Euro. Ein Zeuge konnte einen Ackerschlepper, der sich zur Tatzeit im Bereich des Abstellortes des Baustellenfahrzeuges aufhielt, feststellen. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich mit der Polizei in Northeim in Verbindung zu setzen.schw











4.05.2019 • 12:49 Uhr

Sekundenschlaf in Hardegsen: Pkw überschlägt sich, Fahrer hellwach und leicht verletzt

Am heutigen Samstag, gegen 01.00 Uhr befuhr ein 19-jähriger Hardegser mit seinem Pkw Opel Corsa die Lange Straße in Hardegsen in Richtung B 241, als er plötzlich aufgrund eines Sekundenschlafes die Kontrolle über seinen Pkw verlor und von der Fahrbahn abkam. Neben der Fahrbahn überschlug sich sein Pkw und kam auf einer angrenzenden Weide zum Stehen. An dem Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von ca. 12.000 Euro. Der Kraftfahrzeugführer wurde durch den Unfall nur leicht verletzt.schw











3.05.2019 • 22:42 Uhr

AfD Landesparteitag in Burg Seevetal geplatzt - Wichtige Entscheidung des Verwaltungsgerichts Lüneburg

Der zunächst vom 3.Mai bis 5. Mai 2019 in Burg Seevetal geplante Landesparteitag der AfD der AfD Niedersachsen plus einer Wahlkampfveranstaltung wird dort nicht stattfinden können. Auslöser ist eine Auseinandersetzung vor dem Verwaltungsgericht in Lüneburg. In einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes lehnte das Gericht ein Rechtsbegehren der Landespartei ab. Der Entscheidung war ein Streit zwischen Gemeinde Seevetal und der AfD vorausgegangen. Die Partei hatte eine Vertragsentwurf über die Nutzung des Tagungslokals nichts wie zunächst vereinbar bis zum 30. April 2019 unterschrieben. Ehr am Abend des gestrigen 2. Mai 2019 war sie dazu bereit. Zu spät. Die Gemeinde Seevetal lehnte die Nutzung der Burg Seevetal aufgrund der Kurzfristig ab. Das Verwaltungsgericht stützte durch seine Rechtsschutzverweigerung die Position der Gemeinde.
red/Screenshot










3.05.2019 • 22:27 Uhr

300 Kubikmeter Wasser im Freibad abgelassen, Zeugen gesucht

Von Mittwoch auf Donnerstag verschafften sich unbekannte Täter Zutritt zum Freibad in Bevern imLandkreis Holzminden. Anstatt bereits das kühle Nass genießen zu wollen, ließen sie das Wasser ab, indem sie einen Schachtdeckel öffneten und den entsprechenden Schieber betätigten. Durch diesen absolut unwitzigen Streich flossen die ca. 300 Kubikmeter Wasser, die bereits gefüllt waren, wieder ab. Es entstand somit ein Schaden von rund 1500 Euro. Die Polizei sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Personen auf dem Freibadgelände gesehen haben. Hinweise bitte an die Polizei Holzminden unter 05531/9580.ots/Foto: Polizei










3.05.2019 • 17:07 Uhr

Voller Pfefferspray-Einsatz auf beiden Seiten: Widerstand bei Verkehrskontrolle

Ein 35-jähriger Mann versuchte am Abend des 02.05.2019 im Rahmen einer Verkehrskontrolle davonzulaufen. Als er eingeholt wurde leistete er Widerstand, wodurch ein Beamter leicht verletzt wurde.

Der 35-jährige Hildesheimer wurde mit seinem Ford Focus gegen 20:10 Uhr durch eine Streifenbesatzung in der Bahnhofsallee in Hildesheim im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten. Er konnte weder Führerschein noch Zulassungsbescheinigung vorlegen und gab an, dass sich diese in einem anderen Pkw im Nahbereich befinden sollten. Auf dem Weg dorthin ergriff der Mann plötzlich die Flucht und lief vor den Beamten davon. Als er nach kurzer Zeit eingeholt wurde, drehte er sich um und sprühte dem unmittelbar dahinter befindlichen Beamten Pfefferspray ins Gesicht. Der Beamte setzte daraufhin seinerseits ebenfalls Pfefferspray ein. Nachdem der 35-jährige noch einige Meter weiterlief, gelang es den Beamten ihn wiederum einzuholen und zu Boden zu bringen. Dagegen wehrte sich der Mann heftig. Nur durch erhebliche Kraftaufwendung gelang es seine Arme hinter seinem Rücken zu verschränken und ihm Handfesseln anzulegen.

Der Beamte wurde durch das Pfefferspray leicht verletzt. Er wurde durch einen hinzugerufenen Rtw behandelt. Da auch der 35-jährige etwas von dem Pfefferspray abbekommen hatte, kümmerten sich die Rettungskräfte auch um ihn.

Wie sich herausstellte, ist der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zudem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er wurde zur Dienststelle in die Schützenwiese verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.jpm











3.05.2019 • 17:02 Uhr

Polizeioberkommissar Ozan Kahya jetzt offiziell als Polizeibeamter Instergramer

Das ist neu! Startschuss "Community Policing" in der Polizeidirektion Göttingen



Am 6. Mai 2019 eröffnet die Polizeidirektion Göttingen ihren ersten personalisierten Instagram-Account. Als Person hinter dem Account steht Ozan Kahya - besonders ist daran, dass er dem sozialen Netzwerk in seiner Funktion als Polizeibeamter und nicht als Privatperson beitritt. Damit ist der Polizeioberkommissar, der gegenwärtig in der Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion Göttingen eingesetzt ist, der erste Mitarbeiter der Behörde, der mit einem personalisierten Account in den sozialen Medien unterwegs ist.

Die personifizierte Nutzung sozialer Medien als Ergänzung zur Aufgabenwahrnehmung im täglichen Polizeidienst wird als "Community Policing" bezeichnet. Auf diesem Wege wird im virtuellen Raum über die behördliche Öffentlichkeitsarbeit hinaus auch ein persönlicher Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht.

"Als Polizeibeamter ist der Kontakt zur Bevölkerung Teil meiner täglichen Arbeit", so Ozan Kahya. "Über meinen dienstlichen Social Media Account habe ich jetzt auch die Gelegenheit, digitale Präsenz zu zeigen. Soziale Medien sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Deshalb ist es wichtig, dass die Polizei auch hier mit bürgernahen und seriösen Ansprechpartnern vertreten ist. Ich freue mich sehr darauf, diese zusätzliche Aufgabe ab jetzt in der Polizeidirektion Göttingen zu übernehmen."

Unter dem Namen "POK Ozan Kahya" wird Kahya künftig auf Instagram über seine tägliche Polizeiarbeit berichten. Neben seinen persönlichen Eindrücken und Erfahrungen stehen dabei vor allem Themen aus den Bereichen der Prävention und der Nachwuchsgewinnung im Vordergrund. "Community Policing ist eine gute Ergänzung zu unseren bereits bestehenden Twitter- und Facebook-Accounts", erklärt Nicole Kappei, Social Media Managerin der Polizeidirektion Göttingen. "Als Bildermedium ist Instagram besonders gut geeignet, um unmittelbare und authentische Einblicke in die Polizeiarbeit zu geben. Zudem erhoffen wir uns durch das "Community Policing" natürlich auch eine Erhöhung der Reichweite unserer anderen Kanäle."

Auch Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, betont die Potenziale des neuen Kanals. "Transparenz und Bürgernähe gehören zwingend zum Anspruch moderner Polizeiarbeit. Dabei kann "Community Policing" einen wichtigen Beitrag zu einem größeren gegenseitigen Verständnis leisten, was besonders im Umgang mit dem jüngeren Teil der Bevölkerung ein wichtiges Anliegen ist. Denn nur, wenn wir authentische Einblicke in unsere Arbeit gewähren, können wir junge Menschen für eine berufliche Zukunft bei der Polizei gewinnen", so Lührig.
ots/Foto: Polizei/FB










3.05.2019 • 16:57 Uhr

Ganz übler Trick in Seesen: Bei "Umarmung" 82-Jährigen Geldbörse gestohlen

Ein 82-jähriger Seesener war am gestrigen Donnerstag auf der Jacobsonstraße in Seesen mit seinem Rollator unterwegs. Gegen 16:00 Uhr umfasste ihn eine unbekannte männliche Person von hinten und begrüßte ihn. Später stellte der Rentner das Fehlen seines Portemonnaies mit 300,- Euro Bargeld fest. Es gibt einen vagen Tatverdacht. (Fel.)










3.05.2019 • 16:43 Uhr

Einbeck: 79-jährige Frau wird von einem schwarzen Mann in ihrem Haus beraubt

Tatort: Stadt Einbeck, Mittelweg, Tatzeitpunkt: Heute, Freitag, 03. Mai 2019, 04.08 Uhr. Ein unbekannter Täter gelangt nach Einschlagen einer Glasscheibe der Hauseingangstüre in das Innere eines Hauses. Die 79-jährige Hauseigentümerin wird dadurch wach und überrascht den Täter im Hausflur. Der Täter ergreift sie sofort und fordert sie auf, mit dem Täter zusammen nach oben in ein Zimmer zu gehen, wo sie ihren Schmuck in einem Behältnis aufbewahrt. Dieses Behältnis nimmt der Täter dann an sich und verlässt anschließend den Tatort. Auffällig an dem Tatverhalten ist das zielgerichtete Vorgehen des Täters. Das Opfer kann sich daran erinnern, dass vor etlichen Wochen drei Männer in ihrem Haus waren um Gegenstände aufzukaufen. Dabei haben diese angeblichen Aufkäufer auch von dem Aufenthaltsort der Schmuckschatulle erfahren.

Der Täter kann nur wie folgt beschrieben werden: Ca. 180 Zentimeter groß, normale Statur, ganz in schwarz gekleidet, Kapuzenshirt. Über den Wert des entwendeten Schmucks liegen noch keine Angaben vor.vo











3.05.2019 • 14:53 Uhr

Landschaftsverband fördert 75 Kulturprojekte - Zuschüsse von insgesamt über 360.000 Euro / Geld kommt von Kommunen, Land und VGH

Als kommunaler Verband für regionale Kulturförderung verfügt der Landschaftsverband Südniedersachsen über einen eigenen Etat für Kulturzuschüsse. Dieser umfasst - mit leichten jährlichen Schwankungen - zwischen 350.000 und 400.000 Euro. Der Verband erhält diese Mittel von seinen Mitgliedern, vom Land Niedersachsen und durch eine regelmäßige Spende der VGH Versicherungen. Wie jetzt mitgeteilt wurde, kommen in diesem Jahr 75 Kulturprojekte und -einrichtungen in den Genuss einer Förderung, die im Einzelfall zwischen 1.000 und 10.000 Euro liegt. 8.000 Euro erhalten Concerto Gandersheim .

Im Unterschied zu den meisten Stiftungen und Sponsoren vergibt der Landschaftsverband auch mehrjährige Pauschalförderungen, die eine Kultureinrichtung für die Finanzierung ihrer allgemeinen Arbeit verwenden kann. "Unser Auftrag ist es nicht nur, möglichst sinnvoll Geld zu verteilen, sondern einen Beitrag zur langfristigen Kulturentwicklung zu leisten", erklärt dazu Olaf Martin, Geschäftsführer des Verbandes. Und viele Kulturanbieter bräuchten zur Sicherung ihrer Strukturen Geldmittel, die nicht unmittelbar an einzelne Projekte gebunden sind. Mehr als die Hälfte des Förderbudgets werden für diese Strukturförderungen ausgegeben. "Wir binden uns damit natürlich stärker als bei einer reinen Projektförderung. Aber unsere Mittel stammen zu einem guten Teil aus Steuereinnahmen und deswegen wollen wir auch Verantwortung übernehmen", so der Geschäftsführer.

Kulturvereine und -einrichtungen können Förderanträge beim Landschaftsverband immer zum Quartalsende einreichen. Die Entscheidung wird etwa vier Wochen später mitgeteilt. Auf den Internetseiten des Verbandes unter www.landschaftsverband.org sind ausführliche Informationen zum Antrags- und Förderverfahren zu finden. Für 2019 sind allerdings nur noch wenig Mittel verfügbar.

Der Landschaftsverband fördert die Kultur nicht nur mit Zuschüssen, sondern auch durch umfassendere Kulturberatung, vor allem im Museumsbereich. Er unterstützt die Kulturszene mit solchen Angeboten wie dem Gutscheinheft "Kulturbonus Südniedersachsen" oder der Broschüre "Musik in Kirchen". Die Vielfalt der Kulturregion vermittelt das Buch "Kleine Landeskunde Südniedersachsen", das sich auch im Schulunterricht zunehmender Beliebtheit erfreut. red











3.05.2019 • 14:40 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der neunzehnten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 6. bis 12. Mai 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 06.05.: Raum Katlenburg-Lindau
Dienstag, 07.05.: Raum Hardegsen
Mittwoch, 08.05.: Raum Einbeck
Donnerstag, 09.05.: Raum Uslar/Bodenfelde
Freitag, 10.05.: Raum Moringen
Sa./So. 11./12.05.: Raum Bad Gandersheim

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer











3.05.2019 • 14:38 Uhr

"CDU lädt zu einem "Talk am Sonntag" ein - Landesgartenschau und Grundsteuer eventuell Thema?

Am kommenden Sontag, 5. Mai, lädt die CDU Bad Gandersheim alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu einem „Talk am Sonntag“, in ihre Geschäftsstelle Am Plan 5b ein. "Dort können Sie gerne mit der CDU über Themen wie Landesgartenschau, Grundsteuer oder andere Anliegen und Anregungen reden", so David Artschwager, Öffentlichkeitsbeauftragter der CDU. Beginn von "Talk am Sonntag" ist ab 10:30 Uhr. "Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung", so Artschwager abschließend.
red.










3.05.2019 • 14:32 Uhr

Große Familie oder große Probleme? Zoll greift durch und ermittelt wegen illegalem Aufenthalt im Harz

Gleich auf sechs Albaner ohne Arbeitsgenehmigung stieß der Göttinger Zoll am 02. Mai 2019 in einem Restaurant im Landkreis Goslar. Dabei handelte es sich nicht um einen Zufallstreffer, sondern um die Konsequenz einer vorangegangenen Prüfung: vor einigen Wochen suchte eine andere Behörde die Gaststätte auf, woraufhin zwei Mitarbeiter sofort die Flucht ergriffen.

Grund genug für den Zoll nun die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiter zu kontrollieren. Da dieses Mal durch erhöhten Personaleinsatz auch die Seitentüren überwacht wurden, war an Flucht nicht zu denken und die überraschten sechs Mitarbeiter zeigten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten kooperativ.

Tatsächlich wurden sie auch nach ihren Möglichkeiten in der Gaststatte eingesetzt: zwei von ihnen, die sich auf Deutsch verständigen konnten, arbeiteten im Service, während die anderen vier die Küche betreuten. "Unabhängig von sprachlichen oder kulinarischen Qualitäten ist die wichtigste Voraussetzung überhaupt eine Arbeitserlaubnis zu haben und die hatten die angetroffenen Mitarbeiter alle nicht", erklärt Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig deren gemeinsames Problem.

Gegen die sechs Albaner wird nun wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes ermittelt (Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr nach § 95 Aufenthaltsgesetz). Über ihren weiteren Aufenthalt in Deutschland wird die zuständige Ausländerbehörde entscheiden, wo sie auch ihre zunächst eingezogenen Pässe zurückerhalten.

Ernste Konsequenzen drohen auch dem Arbeitgeber: zwar hat er eine Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik, jedoch drohen ihm Verfahren wegen des Verdachts der illegalen Beschäftigung von Ausländern (Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr nach § 11 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz), des Einschleusens von Ausländern (Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren nach § 96 Aufenthaltsgesetz) und verschiedene Bußgeldverfahren mit einer Geldbuße bis zu fünfhunderttausend Euro.

Der Gastronom selbst sah noch während der Kontrolle kein Problem, schließlich seien alle Mitarbeiter zumindest entfernt mit ihm verwandt und hätten ihm nur geholfen - darum hätten sie ja auch keinen Lohn für ihre Tätigkeit erhalten! ots/Foto: Zoll











3.05.2019 • 14:24 Uhr

Themenreihe „Gesund zu Hause“ - Am Mittwoch Vortrag zum Thema „Schlafverhalten bei Babys“

Die Kinderschlafberaterin Anika Neuber aus Hildesheim kommt am Mittwoch, 8. Mai nach Bad Gandersheim und wird über das Schlafverhalten von Babys im ersten Lebensjahr informieren. Die gelernte Kinderkrankenschwester freut sich auf den Austausch mit den Eltern zu dieser Thematik.
In den ersten Lebenswochen und -monaten eines Babys kann das Thema „Schlaf“ zum beherrschenden Familienthema werden. Anika Neuber hat natürlich auch keine Zaubertricks parat, informiert aber über bewährte kindgerechte Maßnahmen, wie gesundes Schlafen gefördert werden kann. Sie thematisiert, was ein Kind eigentlich braucht, um gut schlafen zu können.
Der kostenfreie Vortrag findet am Mittwoch, 8. Mai 2019 von 19 bis 20:30 Uhr im Treffpunkt „Klaro“ (Stiftsfreiheit 14, 37581 Bad Gandersheim) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen zu der Themenreihe erhält man auf der Homepage des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de (Familie und Senioren / Familie, Senioren und Inklusion / Frühe Hilfen) oder bei Michaela Unger unter der Telefon 05551/708 224.
red/lpd











3.05.2019 • 14:21 Uhr

Mehr Busse und HATIX im Südharz - „Harz-nah-dran“ - Mit dem ÖPNV den Harz entdecken

Die Marketingkampagne des Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) für das verbesserte Linien-Busangebot im Südharz ist jetzt auch im Bereich Osterode/Bad Grund nicht mehr zu übersehen.

Wer in der Natur unterwegs ist oder zur Arbeit pendelt, trifft auf Großflächenplakate mit Motiven zur umweltfreundlichen Anreise mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der ZVSN möchte unter dem Thema „Harz-nah-dran“ für mehr Fahrten im Linienbus werben und so einen Beitrag zur Reduzierung des Individualverkehrs leisten.

Personen, die im Internet unterwegs sind, entdecken zudem freundliche Bannerwerbung auf dem Portal ihrer Heimatzeitung. Ein Radiospot informiert über die Vorteile des ÖPNV für Familien. Plakatwerbung und Wandervorschläge werden in öffentlichen Einrichtungen und bei den touristischen Partnern vorgehalten. Eine Verteilung der Fahrpläne an die Haushalte in Bad Grund, Osterode und Clausthal-Zellerfeld komplettiert die Kampagne.

Unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Politik, Verkehrsunternehmen und Verbänden hat der ZVSN am 3. Mai in Bad Grund als besonderen Hingucker einen der Kampagne angepassten Linienbus der Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen mbH vorgestellt, der insbesondere in den Bereichen Bad Grund, Osterode und Clausthal-Zellerfeld unterwegs ist.

„Unser Beitrag zum Klimaschutz ist eine umweltfreundliche Mobilität, mit der wir auch jene Bürger*innen sensibilisieren möchten, die derzeit noch nicht zu unseren Kunden zählen. Mit der Website www.harz-nah-dran.de zeigen wir, dass der Linienverkehr in der Region bereits deutlich aufgewertet wurde. Nun geht es darum, dass die von vielen Menschen eingeforderten zusätzlichen Fahrten auch genutzt werden“, so Michael Frömming, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer.

Neben den Pendler*innen zählen Gäste der Region zur Zielgruppe der ZVSN-Marketingkampagne. Für den ZVSN spielen die touristischen Verkehre insbesondere auch mit Blick auf die derzeit geführte Diskussion zur Einführung von HATIX in den Kommunen entlang der Buslinien eine wichtige Rolle. „Der ZVSN wird – sofern die Vertragsverhandlungen zwischen der HARZ AG und den Kommunen im Landkreis Göttingen abgeschlossen sind – für das Jahr 2020 eine einmalige Übernahme der HATIX-Gebühren übernehmen. Für den Bereich des Südharzes ist HATIX eine sehr positive Entwicklung, um den Tourismus in unserer Region weiter nach vorne zu bringen“, so Christel Wemheuer, Erste Kreisrätin und Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung.

„Wir machen nicht Halt am Südharz mit unseren Bemühungen für eine klimafreundliche Mobilität. Auch in anderen Bereichen der Landkreise Göttingen und Northeim informieren Kampagnen über unsere neuen Angebote“, so ZVSN-Geschäftsführer Frömming.

Die ZVSN-Marketingkampagne im Südharz flankiert die Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bahn AG, dem Nationalpark Harz und verschiedener Umweltverbände, die seit vielen Jahren unter dem Motto „Fahrtziel Natur“ den Harz bundesweit als Reiseziel zum „Urlaub ohne Auto“ bewirbt.











3.05.2019 • 14:16 Uhr

Städtebauförderungsprogramm 2019: 181,5 Millionen Euro für Städte und Gemeinden - 300.000 Euro für Seesen

Lies: „Zwei Drittel der Mittel kommen dem ländlichen Raum zugute“ - Mittel nach Northeim, Nörten, Hardegsen, Osterode und Seelen

Niedersachsens Bauminister Olaf Lies hat heute (Freitag) das Städtebauförderungsprogramm 2019 bekannt gegeben. „Wir wollen, dass die Menschen sich in ihrem Umfeld wohlfühlen und dass die Städte und Gemeinden lebenswert und lebendig bleiben. Das ist für das Miteinander wichtig. Die Städtebauförderung des Landes ist dabei von großer Bedeutung“, sagte Bauminister Olaf Lies. Insgesamt stehen Niedersachsens Städten und Gemeinden in diesem Jahr rund 121,652 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung. Mit dem Eigenanteil der Gemeinden von rund 54,9 Millionen Euro und den sogenannten zweckgebundenen Einnahmen in Höhe von rund 5 Millionen Euro beträgt das Gesamt-Investitionsvolumen rund 181,5 Millionen Euro. Zwei Drittel der gesamten Städtebauförderungsmittel kommen dem ländlichen Raum zugute. „Die Städtebauförderung leistet also auch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung ländlicher Gebiete und zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse“, so Bauminister Lies. Die Stadt Seelen bekommt eine 300.000 Euro-Spritze. Über eine Millionen Euro fließen in den Landkreis Northeim (wir berichteten).

Im Programmjahr 2019 werden 18 Maßnahmen neu in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen; 188 Maßnahmen werden fortgesetzt und weiterhin bedarfsgerecht gefördert. 19 besonders finanzschwache Gemeinden werden dadurch entlastet, dass der kommunale Eigenanteil an den förderfähigen Kosten auf 10 Prozent gesenkt wird. Insgesamt gibt es sechs Städtebauförderungsprogramme – Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz, Kleinere Städte und Gemeinden und Zukunft Stadtgrün.

Bauminister Olaf Lies: „Die Städtebauförderung ist eine tragende Säule für die Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden. Die sechs Programme ermöglichen es den Städten und Gemeinden, ihre Ortskerne attraktiv zu gestalten, brachliegende Flächen zu aktivieren, Grün- und Freiflächen zu schaffen, sowie für eine zentrale, örtliche Versorgungsfunktion in ländlichen Gebieten zu sorgen. Auch der Umwelt- und Klimaschutz, die biologische Vielfalt, die Gesundheit und der soziale Zusammenhalt spielen eine große Rolle. Die Nachfrage nach den Fördermitteln war in diesem Jahr erneut sehr hoch.“ Zusätzlich zu den städtebaulichen Effekten mobilisiere jeder Euro für die Städtebauförderung ein Vielfaches an zusätzlichen öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen, sagte Lies. „Davon profitiert insbesondere die regionale, häufig mittelständisch geprägte Wirtschaft“, so der Minister.

Neu aufgenommen wird z.B. die Maßnahme „Wilhelmshaven – Tonndeich“ in das Programm Soziale Stadt. In der Stadt Wilhelmshaven ist das Gebiet „Tonndeich“ geprägt durch erhebliche Leerstände, sowie einem Mangel an attraktiven und wohnungsnahen Freiflächen. Hinzu kommt eine Häufung sozialer Problemlagen, die durch eine hohe Fluktuation in dem Gebiet noch verschärft wird. Mit den Fördermitteln soll u.a. eine Aufwertung der Wohngebiete durch die Modernisierung der Gebäude und Wohnungen, die Verbesserung des Wohnumfeldes, der Schaffung von nutzbaren und attraktiven Freiflächen, einer Reduzierung der ebenerdigen öffentlichen Stellplätze sowie die Beseitigung der vorhandenen Minder- und Fehlnutzungen erfolgen. Gleichzeitig soll die soziale Infrastruktur zur Verbesserung der sozialen Situation der Bewohner weiterentwickelt werden mit dem Ziel, den Stadtteil als attraktives, vielfältiges und lebenswertes Wohnquartier in Wilhelmshaven zu wahren.

Ebenfalls neu aufgenommen wird die Maßnahme „Reede“ der Nordseeinsel Borkum im Programm Stadtumbau West. Mit den Städtebauförderungsmitteln sollen neben der Beseitigung der städtebaulichen Missstände eine Entwicklung der im Ortsteil Reede noch nicht erschlossene Potenziale für die Bereiche Tourismus, Wohnen und Gewerbe erfolgen. Dazu gehören die umfangreiche Sanierung von Straßen und Gebäuden sowie die Schaffung von Grün- und Freiräumen, mit dem Ziel, den Hafenbereich in ein attraktives Quartier mit eigener Identität und zur Visitenkarte der Insel zu entwickeln.
red/fis










3.05.2019 • 14:07 Uhr

Gute Nachrichten aus der heimischen Wirtschaft: "Harzländer" Bad Gandersheim holt zweimal "Gold-Siegel"

"Goldene DLG Preise" für "Harzer Schinkenbockwürste" und Hausmacher Leberwurst

Qualität hat einen Namen und in zwei konkreten Fällen ist das jetzt besonders gewürdigt worden: "Harzländer"-Spezialitäten aus Bad Gandersheim haben ein aufwendiges Test- und Zertifizierungsverfahren durchlaufen und bestanden! Am Ende sind für zwei besondere Produkte hervorragende Bewertungen herausgekommen. Sie werden von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) mit Preisen in Gold, Silber und Bronze bedacht.

Wie das Bad Gandersheimer Unternehmen heute offiziell mitteilte, handelt es sich zum einen um die "Harzer Schinkenbockwürste" und zum anderen um eine "Hausmacher Leberwurst". "Harzländer" weist das neue Qualitätssiegel auch in seiner heutigen (grünen) Produktinformation aus. "Es ist ein schöner Erfolg für unser Harzländer-Team, wenn seine Arbeit nach dem anspruchsvollen Testverfahren gleich mit zwei Gold-Medaillen belohnt werden", freute sich heute Harzländer-Geschäftsführer Jochen Neidhardt über die außergewöhnliche Auszeichnung mit dem glänzenden Gütezeichen.

Hintergrund:
Nach der Herstellung der Wurstwaren gibt es die sensorische Prüfung durch die Zertifizierungsstelle . Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack des jeweiligen Produkts entscheiden in einer Gesamtbewertung über die Prämierung in Gold, Silber oder Bronze. Diese Prüfung findet anhand des DLG 5-Punkte Schemas statt. Eine DLG-Prämierung tun Gold erhalten Produkte, wie jetzt bei "Harzländer" in Bad Gandersheim, die alle Testkriterien fehlerfrei erfüllen.
Das Fleischwarenunternehmen "Harzländer" ist einer der großen Arbeitgeber in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim. In der Gruppe sind bei "Harzländer" 170 Männer, Frauen und Auszubildende beschäftigt.
red/Fotos/Sreenshot: Harzländer















3.05.2019 • 13:28 Uhr

Bund und Land geben Millionen für den Städtebau – Northeim, Nörten-Hardenberg und Hardegsen erhalten 1.576.000 Euro

Am Freitag hat der niedersächsische Umwelt- und Bauminister Olaf Lies (SPD) die Eckdaten des Städtebauförderprogramms 2019 vorgestellt, das Investitionen in Höhe von insgesamt rund 181,5 Millionen in Kommunen in ganz Niedersachsen vorsieht.
Frauke Heiligenstadt, Mitglied des Landtages aus Gillersheim und für die Städte und Gemeinden Northeim, Kalefeld, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg, Moringen, Bodenfelde und Hardegsen zuständig, erklärt dazu: „Auch die Stadt Northeim wird in einem Umfang von 1.146.000 Euro von der Städtebauförderung profitieren. Genauso werden in diesem Jahr gefördert die Stadt Hardegsen mit 300.000 Euro und mit einer neuen Maßnahme der Flecken Nörten-Hardenberg mit 130.000 Euro. Die Städtebauförderungsmittel setzen sich zusammen aus Mitteln, die der Bund und das Land Niedersachsen anteilig über die Förderprogramme „Städtebaulicher Denkmalschutz“ (Hardegsen) und „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (Northeim und Nörten-Hardenberg) fördern.

„Damit können nun Projekte finanziert werden, die das Leben der Menschen in unseren Städten und Gemeinden ganz konkret verbessern und neben dem gesellschaftlichen Zusammenhalt auch die Attraktivität des Stadtbildes stärken.
In Northeim kann die Innenstadtsanierung weiterentwickelt werden und in Hardegsen wird die nördliche Altstadt weiter gefördert. Nörten-Hardenberg wird erstmals mit dem Projekt „Nörten-Hardenberg Süd“ gefördert und damit neu aufgenommen. Das ist zum einen verlässliche Städtebauförderung und zum anderen auch gut für die gesamte Region im Landkreis Northeim“, beschreibt MdL Frauke Heiligenstadt die Bedeutung der geförderten Projekte für die Region.

„Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen wir uns für gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land und in jeder Kommune ein. Neben der Städtebauförderung gehört für uns auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu den zentralen politischen Aufgaben der nächsten Monate und Jahre. Mit dem Städtebauförderprogramm 2019 und der Anfang April erfolgten Ankündigung der SPD-geführten Landesregierung, in diesem Jahr 400 Millionen zusätzlich in den Sozialen Wohnungsbau zu investieren, kommen wir diesem Ziel ein gutes Stück näher“, so Frauke Heiligenstadt abschließend.red/fis/Fotos: Thomas Fischer












3.05.2019 • 13:21 Uhr

Flaschen sammeln für den guten Zweck - Schülerinnen des Roswitha-Gymnasiums übergeben Spende an das Uniklinikum

Der Pfand für eine PET-Flasche beträgt 25 Cent. Das ist zunächst einmal nicht viel. Sammelt man aber über einen längeren Zeitraum hinweg, kommen schnell beachtliche Beträge zusammen. Dennoch landen viele Flaschen im Papierkorb oder bleiben nach dem Unterricht in Klassenzimmern liegen.
Aus diesem Grund findet man in den Fluren des Roswitha-Gymnasiums schon seit geraumer Zeit bunte Kästen, in denen Pfandflaschen entsorgt werden können. Schüler des zehnten Jahrgangs betreuen dieses Projekt in ihrer Freizeit und konnten sich nun über einen Erlös von fast 200 Euro freuen, die im Laufe des Schuljahres zusammengekommen sind. Ralf Schulze, dessen Tochter an dem Projekt beteiligt ist, stockte den Betrag noch großzügig auf, sodass Hannah Götz, Nele Hillemann, Lotta Sander, Anna-Lena Schulze und Marie Ude nun Spielzeug im Wert von 500 Euro an die fünf Kinderstationen des Uniklinikums Göttingen übergeben konnten. Dort nahm Spieltherapeutin Anne Kautz die Geschenke entgegen und zeigte den Schülerinnen die Kinderstation der Onkologie, wo die neuen Spielsachen unter anderem zum Einsatz kommen werden.
„Wir haben gemerkt, wie dankbar man in Göttingen über unsere Spende war“, berichtet Lotta Sander, die das Projekt mit ihren Mitschülern auch in Zukunft fortführen möchte.
red/Quelle: Roswitha Gymnasium











2.05.2019 • 21:54 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: "Stahlgewitter" vor dem Dom

Nach dem Aufbau des weißen Gastronomiezeltes durch das Jungesblut-Team. (wir berichteten exklusiv) haben die 61. Gandersheimer Domfestspiele heute den zweiten Aufbau-Akt erlebt: ein wahres Stahlgewitter ging vor dem tausendjährigen Portal der Stiftskirche und dem Pflaster des Kirchplatzes nieder. Mit einem irren Tempo wurden die ersten metallenen Aufbauten für Bühne und Tribüne mit Gabelstapler und Handarbeit herbeigeschafft . Tausend Teile aus Eisen und Holz müssen in kürzester Zeit zusammengefügt werden. Ein Knochenjob. Und der muss möglichst schnell und am besten geräuschlos über die Bühne gehen. Es gilt bestimmte Regeln einzuhalten. Bekanntlich sitzt das Verwaltungsgericht in Göttingen den Domfestspielen nach wie vor im Nacken. Noch ist der Stress mit einem aufmüpfigen Anlieger nicht endgültig ausgestanden.

Das Ensemble der 61. Domfestspiele wird Mitte Mai 2019 in der Festspielstadt auflaufen. Erste Proben werden nach Angaben von Festspielintendant Achim Lenz so um den 18. Mai anlaufen. Drinnen wie draußen. Am 20. Mai 2019 ist das traditionelle Begrüßungsfest für die Schauspieler auf der Stiftsfreiheit und im Irmgard Benesch Kulturhof . Drei Tage später bekommen die Mitglieder des Fördervereins der Gandersheimer Domfestspiele exklusiv erste Kostproben der neuen Stücke auf der großen Bühne zu sehen. Am 26. Mai erklingt deutsches Liedgut auf den Theaterbrettern vor der Stiftskirche beim "Fest der Chöre". Und am 2. Juni 2019 findet ab 13 Uhr das populäre "Theaterfest 2019" fürs Volk statt - auch in diesem Jahr wieder nicht mit dem unter Intendant Doll eingeführten Theaterumzug. Dafür gibt es schöne Szenen zu sehen. So beispielsweise aus "Hair - Das Musical" - mit viel Musik, Happening, Frieden und Liebe. Das ist die beste Antwort auf das heutige "Stahlgewitter"...
red/Fotos: Thomas Fischer
















2.05.2019 • 21:26 Uhr

Lebensverhältnisse: Kalt, arm, einsam

Es saß nur da. Leicht gebeugt auf der roten Eisenbank auf dem Skulpturenweg in Bad Gandersheim. Aufgestützt auf einen Gehstock. Die schwarze Kapuze über den Kopf gezogen. Sein Gesicht kaum erkennbar. Ich sah ihn schon von Weitem. Beim Joggen. Es sitzt hier öfter. Allein. Vor sich hin schauend. Vielleicht in Gedanken vertieft. Ich hielt in meinem Lauf inne. "Guten Tag! Kann ich Ihnen helfen?" Der Mann blickt mich zuerst etwa verstört an, dann ein Blinzeln in seinen grauen Augen . "Ich habe niemanden mehr, mit dem ich reden kann", erklärt er sich. Dann höre ich ihm zu. Vielleicht acht oder zehn Minuten. Es sprudelt aus ihm heraus. So etwas wie eine Lebensgeschichte im Schnelldurchlauf. Geboren in Schlesien. Kriegserlebnisse. Vertreibung. Neustart im Ruhrgebiet. Dort einen Job auf einer Zeche. Familiengründung. Dann Schicksalsschläge. Frau viel zu früh an Krebs gestorben. "Mich haben sie dann eiskalt abserviert und vorzeitig aus krankheitsbedingten Gründen in Rente geschickt. Ich war in meinem Betrieb plötzlich überflüssig." Aber ganz schlimm sei es dann gewesen, nach jahrzehntelanger Maloche eine ganz miese Rente zu bekommen. Sein einziger Sohn war frühzeitig hinaus in die Welt gezogen. Er schaffte es noch, seinen Vater vor der totalen Verarmung zu retten. In Bad Gandersheim organisierte er ihm einen Platz in einem Seniorenheim. Dort muss er sich seit einigen Jahren das Zimmer mit einem anderen alten schwerhörigen Mann teilen. Beide können sich ein eigenes Zimmer nicht leisten. "Es ist einfach nur noch trostlos", kommt es fast schon weinerlich aus ihm heraus. "Aber nett von Ihnen, dass Sie zugehört haben...Danke!". Zum Abschied verspreche ich ihm, ein weiteres Mal zuzuhören und mich mit ihm zu unterhalten. Vielleicht wird das sogar ein Dauerzustand.
red/Foto: Marc Reiser










2.05.2019 • 19:40 Uhr

Arme und reiche Landkreise - Landkreis Northeim in 20 Jahren nur 13 Prozent Steigerung des Durchschnittseinkommens

Die neue Studie der Hans Böckler Stiftung über das Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland weist für den Landkreis Northeim einen Wert von 21.284 Euro aus. Laut Angaben in der Studie ist damit das Pro-Kopf-Einkommen in den letzten 20 Jahren lediglich um 13,1 Prozent gestiegen. Ausdruck einer heimlichen Verarmung in Südniedersachsen, die Werten in östlichen Landkreisen gleichkommt.

Zu der Studie merkt die Stiftung erläuternd an:
Hinter den Durchschnittswerten für die Bundesrepublik verbergen sich jedoch erhebliche regionale Unterschiede, wie aktuelle Angaben der Statistischen Ämter des Bundes („Regionaldatenbank“) für die Kreise zeigen. Auffällig ist zunächst einmal, dass die Ost-West-Spaltung bei den Einkommen fortbesteht. Im Osten erreichen nur sechs der 77 Kreise die Marke von 20.000 Euro pro Kopf, während im Westen nur 40 der 324 westdeutschen Kreise ein niedrigeres Einkommen aufweisen.

Über das höchste Pro-Kopf-Einkommen in der Bundesrepublik können sich die privaten Haushalte im Landkreis Starnberg mit 34.987 Euro freuen. An zweiter Stelle folgt mit einem beachtlichen Abstand von über 2.500 Euro die Stadt Heilbronn, wo das entsprechende Jahreseinkommen 32.366 Euro beträgt. Die Privathaushalte im Hochtaunuskreis verfügen über 31.612 Euro. Wenngleich die Vergleichbarkeit unter anderem durch steuerlich bedingte Preisunterschiede eingeschränkt ist, übersteigen die Einkommen in den drei Kreisen das von Eurostat ausgewiesene Pro-Kopf-Einkommen des reichen Nachbarlands Luxemburg (30.600 Euro).

In einigen Kreisen Deutschlands betragen die Pro-Kopf-Einkommen hingegen weniger als die Hälfte dessen, was die privaten Haushalte im reichen Starnberg zur Verfügung haben. Dies betrifft die Stadt Frankfurt an der Oder (17.381 Euro), den Landkreis Vorpommern-Greifswald (17.303 Euro), Halle an der Saale (17.218 Euro), Duisburg (16.881 Euro) und das Schlusslicht der Verteilung, Gelsenkirchen (16.203 Euro). Die prozentualen Einkommenszuwächse seit dem Jahr 2000 fallen in den ostdeutschen Kreisen höher aus als in Westdeutschland, was angesichts der niedrigeren Ausgangsniveaus nicht überraschen kann. Berlin ist die einzige Region im Osten, in der die realen Pro-Kopf-Einkommen weniger als fünf Prozent angestiegen sind. Dadurch ist es zu einer gewissen Angleichung gekommen. Bundesweit kann die Stadt Heilbronn die größten Einkommenszuwächse verbuchen. Dort haben die privaten Haushalte pro Kopf inflationsbereinigt knapp 43 Prozent mehr Geld in der Tasche haben als zu Beginn des Jahrhunderts. Seit Beginn dieses Jahrzehnts müssen die dortigen Haushalte hingegen Kaufkraftverluste hinnehmen. Im schleswig-holsteinischen Nordfriesland sind die durchschnittlichen Einkommen recht kontinuierlich um gut 30 Prozent angestiegen und liegen gegenwärtig bei 24.384 Euro. Fast genauso stark, nämlich um rund 28 Prozent, sind die verfügbaren Einkommen in Ulm angestiegen. Die Stadt gehört heute mit 29.641 Euro zu den reichsten Kreisen der Republik.

Am Beispiel von Heilbronn zeigt sich, dass die Einkommenswerte – hier durch den Durchschnitt (arithmetisches Mittel) ausgewiesen – vor allem in vergleichsweise kleinen Kreisen empfindlich gegenüber Ausreißern nach oben sind. So dürfte das hohe Durchschnittseinkommen und auch die kräftige Steigerung seit der Jahrtausendwende auch damit zu tun haben, dass in Heilbronn mehrere sehr reiche Personen gemeldet sind – darunter der Milliardär Dieter Schwarz, dem der Handelskonzern Lidl gehört.

Auf der anderen Seite gibt es auch viele Kreise und Städte, in denen die realen Durchschnittseinkommen heute niedriger sind als zu Beginn des letzten Jahrzehnts. Besonders bedauerlich ist dies im Falle Offenbachs, wo die Pro-Kopf-Einkommen um 8,7 Prozent gefallen sind. Offenbach (17.687 Euro) hat sich dadurch von einem durchschnittlichen Kreis in eine der ärmsten Regionen Deutschlands verwandelt. Große Abstriche bei den durchschnittlichen Einkommen mussten auch die Einwohner der Stadt Ansbach (-6,25 Prozent) hinnehmen, während der umliegende Landkreis Ansbach kräftige Einkommenszuwächse (23 Prozent) verbuchen konnte. Im Ergebnis ist der Landkreis (22.629 Euro) inzwischen wohlhabender als die Stadt Ansbach (20.737 Euro), während es im Jahre 2000 noch umgekehrt war. In Pforzheim sind die realen Einkommen der privaten Haushalte seit 2000 um durchschnittlich 5,4 Prozent gesunken und liegen aktuell bei 22.882 Euro pro Kopf.


Weitere Erläuterungen

Das verfügbare Einkommen (Ausgabenkonzept) der privaten Haushalte ist laut Statistischem Bundesamt das Einkommen, welches den privaten Haushalten zufließt und das sie für Konsum- und Sparzwecke verwenden können. Es errechnet sich, indem zu den Primäreinkommen der privaten Haushalte auf der einen Seite die von staatlicher Seite empfangenen Transfers (z.B. monetäre Sozialleistungen) addiert und auf der anderen Seite die Einkommen- und Vermögensteuern, Sozialbeiträge und sonstige laufende Transfers, die von den privaten Haushalten gezahlt werden müssen, abgezogen werden. Im Unterschied zum verfügbaren Einkommen nach dem Verbrauchskonzept werden die öffentlichen Sachleistungen, welche den Privathaushalten zufließen, nicht berücksichtigt..
red/fis/Screenshot Vergleichstabelle











2.05.2019 • 19:28 Uhr

Beim Pro-Kopf-Einkommen gehört Südniedersachsen wie das Ruhrgebiet und der Osten Deutschlands zu den Schlusslichtern

Verfügbare Haushaltseinkommen im regionalen Vergleich - Neue Studie der Hans Böckler Stiftung

Einheitliche“ oder „gleichwertige“ Lebensverhältnisse in der gesamten Bundesrepublik zu erreichen – diesen Auftrag stellt das Grundgesetz der Politik seit fast 70 Jahren. Wie schwer das Ziel aber einzulösen ist, zeigt ein detaillierter Blick auf die durchschnittlichen verfügbaren Einkommen der Privathaushalte in den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten: Sie sind im bundesweit „wohlhabendsten“ Landkreis Starnberg bei München mit 34.987 Euro pro Person und Jahr mehr als doppelt so hoch wie in der Stadt Gelsenkirchen, die mit 16.203 Euro Pro-Kopf-Einkommen das Schlusslicht bildet.

Neben Teilen des Ruhrgebiets, des Saarlands und von Niedersachsen liegt vor allem Ostdeutschland knapp 30 Jahre nach der „Wende“ weiterhin deutlich zurück: In nur sechs von 77 Ost-Kreisen und kreisfreien Städten überschreitet das Einkommen pro Kopf die Marke von 20.000 Euro, während im Westen 284 von 324 Kreisen und Städten darüber liegen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Daten für alle 401 Kreise und kreisfreien Städte sind über eine interaktive Karte und Tabellen erschlossen.

Für ihre Studie haben die WSI-Experten Dr. Eric Seils und Dr. Helge Baumann die neuesten verfügbaren Einkommens-Daten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ausgewertet. Im deutschen Durchschnitt, zu dem vorläufige Daten für das Jahr 2018 vorliegen, beträgt das verfügbare Einkommen pro Person 23.295 Euro. Die neuesten Regionaldaten für Städte und Gemeinden reichen bis 2016. Das verfügbare Einkommen eines privaten Haushaltes ist das Einkommen nach Steuern, Sozialabgaben und Sozialtransfers, das für den Konsum verwendet oder gespart werden kann.

Nach Abzug der Preissteigerung sind die verfügbaren Einkommen zwischen 2000 und 2018 im deutschen Durchschnitt um immerhin 12,3 Prozent gewachsen. In Ostdeutschland waren die realen Zuwächse mit 13,9 Prozent zwischen 2000 und 2016 etwas höher als im Westen – bei deutlich niedrigerem Ausgangsniveau. Dadurch kam es zu einer langsamen Annäherung zwischen beiden Landesteilen. Lag das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen zur Jahrtausendwende noch bei 81,5 Prozent des Westniveaus, waren es 2016 knapp 85 Prozent.

Während in beiden Landesteilen in der großen Mehrheit der Städte und Kreise die durchschnittlichen verfügbaren Einkommen seit der Jahrtausendwende also real gewachsen sind, gingen sie in 33 Kreisen und Städten gegen diesen Trend zurück. Den stärksten inflationsbereinigten Verlust verzeichnete die Stadt Offenbach, wo die durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen um 8,7 Prozent gefallen sind.

Den bundesweit stärksten Anstieg gab es in Heilbronn, wo das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen seit der Jahrtausendwende real um 43 Prozent gewachsen ist (in den vergangenen Jahren dann allerdings nicht mehr). Mit 32.366 Euro im Jahr liegt die württembergische Stadt bundesweit an zweiter Stelle. Allerdings dürften das hohe Durchschnittseinkommen und die kräftige Steigerung seit der Jahrtausendwende auch damit zu tun haben, dass in Heilbronn mit seinen etwa 125.000 Einwohnern mehrere sehr reiche Personen gemeldet sind – darunter der Milliardär Dieter Schwarz, dem der Handelskonzern Lidl gehört. Sehr hohe Einkommen von Einzelpersonen erhöhen den allgemeinen Durchschnitt. Grundsätzlich gilt, dass das Durchschnittseinkommen (arithmetisches Mittel) gegenüber Ausreißern nach oben sehr empfindlich ist. Das wirkt sich in kleineren Städten stärker aus als in Metropolen.

Zusammen mit dem Kreis Starnberg und dem Hochtaunuskreis (31.612 Euro) zählt Heilbronn zu den drei deutschen Gebietskörperschaften, in denen das durchschnittliche verfügbare Pro-Kopf-Einkommen höher ist als im reichsten EU-Land Luxemburg (30.600 Euro). In den Regionen mit dem niedrigsten Durchschnitt – neben Gelsenkirchen etwa die Stadt Duisburg (16.881 Euro), Halle an der Saale (17.218 Euro), der Landkreis Vorpommern-Greifswald (17.303 Euro) sowie Frankfurt an der Oder (17.381 Euro) – ist das Einkommensniveau hingegen vergleichbar mit dem landesweiten Durchschnitt in Italien oder den Einkommen auf Korsika.

Die Einkommen in den 15 größten deutschen Städten liegen im Mittel dieser Gruppe zwar etwas über dem Bundesdurchschnitt, allerdings ist die Spreizung sehr groß: Während München, Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg bundesweit zum Fünftel mit den höchsten durchschnittlichen Haushaltseinkommen zählen, gehören Leipzig oder Duisburg zu den 20 Prozent mit den im Durchschnitt „ärmsten“ Einwohnern. Zudem fielen die realen Einkommenszuwächse in allen 15 Städten seit 2000 unterdurchschnittlich aus. In Essen und Nürnberg gingen die Pro-Kopf-Einkommen preisbereinigt sogar spürbar zurück. Hinzu kommt: Da Wohnkosten ebenfalls aus dem verfügbaren Einkommen bezahlt werden, dürften steigende Mieten insbesondere in den wachsenden Metropolen die finanziellen Möglichkeiten vieler Bewohner beschränken.
red/fis










2.05.2019 • 17:31 Uhr

Bahá’í und Interessierte feierten Ridván-Fest in Hardegsen - Weltweit begehen die Bahá’í jährlich vom 21. April bis zum 2. Mai das Ridván-Fest.

Auch in Hardegsen feierten zwölf Bahá’í und Interessierte aus der Region das Ridván-Fest am Sonntag, dem 26. April, mit einem gemeinschaftlichen Brunch, einer Andacht und dem Erzählen der Geschichte dieser Tage. Dazu heißt es in einer Mitteilung von Hanna & Sören Bludau weiter:

Dieses größte Fest im Jahreslauf des Bahá’í-Kalenders ist benannt nach dem Garten Ridván, einem Park vor den Toren Bagdads im heutigen Irak. Bahá’u’lláh, der Stifter der Bahá’í-Religion, verbrachte dort 12 Tage mit seiner Familie und seinen Anhänger*innen, bevor er aufgrund eines Beschlusses der Regierung des Osmanischen Reichs nach Konstantinopel (heutiges Istanbul) weiterverbannt wurde, weil er in Bagdad zu viel Einfluss gewonnen hatte. In dieser Zeit offenbarte er sich den Anwesenden als Offenbarer Gottes. Später schrieb er in Bezug auf diesen Feiertag: „Die göttliche Frühlingszeit ist angebrochen, […] denn das Fest des Allbarmherzigen naht mit Eile. Rühre dich und verherrliche vor der ganzen Schöpfung den Namen Gottes und preise Seinen Ruhm solchermaßen, dass alles Erschaffene wiederbelebt und erneuert werde“ (Bahá’u’lláh).
Bahá’í glauben, dass alle Religionen von Gott kommen, der zu verschiedenen Zeiten seine Botschaft offenbarte um den Menschen Lösungen für die Probleme der jeweiligen Zeit anzubieten. Sie lesen daher nicht nur in den Schriften Bahá’u’lláhs, sondern verstehen bspw. auch Bibel und Koran als Heilige Schriften.
Die Bahá’í-Gruppe Hardegsen lädt alle Interessierten an jedem ersten Mittwoch im Monat (im Mai ausnahmsweise erst am 8. Mai), 19 Uhr, zur interreligiösen Andacht in die Eichendorffstr. 3 ein.
Weitere aktuelle Einladungen und Informationen sind unter http://hardegsen.bahai.de zu finden. Zur besseren Planbarkeit wird bei allen Veranstaltungen um Anmeldung an hardegsen@bahai.de oder unter 05505/8469880 gebeten.

Hintergrund:
Der Stifter der Bahá’í-Religion, Bahá’u’lláh, lebte und lehrte im 19. Jahrhundert im Iran und dem Osmanischen Reich. Seine Lehren umfassen alle Grundfragen menschlicher Existenz. Im Mittelpunkt seiner Lehren steht der Gedanke der Einheit der Menschheit als Grundlage für eine globale Friedensordnung, die die Vielfalt der Menschen, Völker und Kulturen willkommen heißt. „Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.“, verkündete Bahá’u’lláh vor über 100 Jahren.
Heute leben rund 6000 Bahá’í in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands. Sie sind als Gruppen oder Gemeinden in der Bahá’í-Gemeinde in Deutschland K.d.ö.R. organisiert und wählen ihre Vertreter*innen in regelmäßigen Abständen. Zu den wichtigsten Aktivitäten lokaler Gemeinden und Gruppen zählen Andachtsversammlungen, Jugendarbeit, Kinderklassen, Studienkreise und Gemeindeaktivitäten wie das Neunzehntagefest oder Bahá’í-Feiertage.
red











2.05.2019 • 17:13 Uhr

Junge Konkurrenz für die Helden des Hardenberg Burgturniers

Nörten-Hardenberg, 02.05.2019 - Vom 16. - 19. Mai verwandeln sich der SchlossPark und der Turnierplatz am Schloss Hardenberg in einen riesengroßen Treffpunkt für Pferdesportfans und Klassika-Liebhaber, für Familien, Ausflügler und Gäste aus aller Welt. Freundlich, familiär, traditionsverbunden und modern - so ist das Hardenberg Burgturnier. Vorjahressieger Markus Beerbaum (Thedinghausen) kennt das seit seiner Kindheit, dem Doppel-Olympiasieger von 1996, Ulrich Kirchhoff, der lange nicht in Nörten-Hardenberg war, ist das Burgturnier seit Jahrzehnten ein Begriff und Felix Haßmann kann sich nicht mal mehr genau erinnern, wann er erstmals dort starten durfte.

Goldene Peitsche gewonnen und gut gesichert

„Ich war schon so oft, da - das weiß ich nicht mehr genau. Ich glaube als Junger Reiter durfte ich zum ersten Mal starten”, sinniert der 33-jährige Profi aus Lienen, der die berühmte „Goldene Peitsche” für den Sieger im Großen Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernstthal 2017 nach Westfalen entführte. Zweimal in Folge gewann Haßmann 2016 und 2017 den Großen Preis und damit ging die „Goldene Peitsche” in seinen Besitz über. „Ich habe die gut versteckt, die ist gesichert”, lacht der Springreiter, „nicht das die noch geklaut wird…” Beim Hardenberg Burgturnier geht der Westfale auch 2019 an den Start und würde „am liebsten so viel wie möglich gewinnen”.

Promis treffen Nachwuchs

Das wollen alle anderen auch und schaut man auf die Teilnehmerliste, dann wird die Konkurrenz keineswegs kleiner oder leichter. Neben Sportpromis wie Markus Beerbaum, dem Sieger der MITSUBISHI MOTORS Masters League, Michael Jung (Horb) oder Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg), dem Deutschen Meister Mario Stevens (Molbergen) und eben Felix Haßmann, drängt junge Konkurrenz zum Hardenberg Burgturnier: Lisa Nooren (21) aus den Niederlanden zum Beispiel. Die bildhübsche Tochter des Nationenpreisreiters und Erfolgstrainers Henk Nooren gewann bereits den Großen Preis des CHI Donaueschingen. Gerrit Nieberg (25) aus Münster schrieb Schlagzeilen als Dritter im Großen Preis in Nörten-Hardenberg 2016 und die Südafrikanerin Alexa Stais schwimmt geradezu auf einer Erfolgswelle. Am Sonntag des Hardenberg Burgturniers kann „Lexi” übrigens ihren 23. Geburtstag feiern und den etablierten Stars mächtig viel Konkurrenzdruck machen.

Punkten für die EY-Cup-Wertung

Für die Generation bis 25 Jahre ist das Hardenberg Burgturnier auch eine Etappe des European Youngster Cups Jumping (EY-Cup). In drei internationalen Prüfungen werden die Reiterinnen und Reiter dafür gesondert gewertet: Im Preis des Hardenberg Golf-Ressort am Freitag, in der Gothaer Trophy am Samstagabend unter Flutlicht und im Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft am Sonntag. Der beste Reiter, bzw. die beste Reiterin der Generation U25 in dieser Prüfung qualifiziert sich direkt für das EY-Cup-Finale beim CSI Salzburg im Dezember.

Hardenberg Burgturnier erleben?

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.red/fis/Foto: Frieler










2.05.2019 • 17:07 Uhr

Roy Kühne ruft Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige zu Bewerbung auf

Für ein Jahr in den USA zu leben und dort zur Schule zu gehen oder in einem amerikanischen Betrieb zu arbeiten - das ermöglicht ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne weist darauf hin, dass die Bewerbungsphase für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) für das Programmjahr 2020/2021 nun begonnen hat.
Das PPP ist an zwei Zielgruppen adressiert. Zum einen an Schülerinnen und Schüler und zum anderen an junge Berufstätige.
Bundestagsabgeordnete begleiten das Programm als Pate.

Kühne: "Das PPP-Stipendium ermöglicht Jugendlichen einen längeren und gut betreuten Auslandsaufenthalt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese für das weitere Leben prägend sind.
Man taucht in eine neue Kultur ein, schließt viele neue Freundschaften und wächst an den Herausforderungen, die die Teilnehmer in den USA erwarten.
Daher freue mich auf viele Bewerbungen aus meinem Wahlkreis."

Schülerinnen und Schüler werden gemeinsam mit amerikanischen Jugendlichen eine Highschool besuchen und bei einer amerikanischen Gastfamilie untergebracht sein. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem 01.08.2002 und 31. Juli 2005 geboren sind und die Schulausbildung zum 31. Juli 2020 noch nicht mit dem Abitur abgeschlossen haben. Ein früherer Abschluss (z.B. Mittlerer Schulabschluss) ist jedoch möglich.

Junge Berufstätige können mit dem PPP-Stipendium für ein halbes Jahr in einem amerikanischen Betrieb arbeiten und zuvor für ein halbes Jahr ein College besuchen. Bewerben können sich junge Berufstätige und Auszubildende im letzten Ausbildungsjahr, wenn sie nach dem 31. Juli 1995 geboren sind und zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag: 31. Juli 2020) ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Das Stipendium umfasst jeweils die Kosten für Flug, Unterkunft, Schule und Versicherung sowie Vorbereitung und Betreuung durch professionelle Organisationen.

Weitere Informationen und die Bewerbungsformulare sind zu finden unter www.bundestag.de/ppp.
red/Foto: Thomas Fischer











2.05.2019 • 13:49 Uhr

Alkoholisierter Mofafahrer verursacht Verkehrsunfall

Am Mittwoch("Tag der Arbeit") gegen 02.15 Uhr prallte in der Güterbahnhofstraße ein Mofafahrer auf einen parkenden Pkw. Ein Anwohner wurde auf den Vorfall aufmerksam und konnte noch beobachten, wie der Mofafahrer gegen mehrere Baustellenbarken im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Güterbahnhofstraße fuhr. An dem Pkw, den Barken und dem Mofa entstand insgesamt ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Der Mofa-Fahrer flüchtete unerlaubt von der Unfallstelle in Richtung Friedrich-Ebert-Wall.

Eine Streife der Northeimer Polizei wollte den ohne Beleuchtung fahrenden Mofa-Fahrer im Friedrich-Ebert-Wall stoppen. Der 51 Jahre alte Northeimer missachtete jedoch das Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt in Richtung Bahnübergang Arentsschildtstraße fort. Noch vor dem Abbiegen kam er an der linken Bordsteinkante zu Fall und verletzte sich leicht.

Bei einem Test wurde ein Atemalkoholgehalt von 1,5 Promille festgestellt. Eine Blutprobe wurde entnommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort eingeleitet.fal











2.05.2019 • 13:41 Uhr

Festnahme von Tatverdächtigen nach Aufbruch eines Parkscheinautomaten - Hauptverdächtiger in Untersuchungshaft

Am Abend des 30 April 2019 kam es in der Hildesheimer Innenstadt zu einem erneuten Aufbruch eines Parkscheinautomaten. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten fünf Männer angetroffen und festgenommen werden. Gegen den Hauptverdächtigen wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Zwischen September 2018 und Anfang April 2019 kam es in Hildesheim zu neun Aufbrüchen von Kassenautomaten auf Parkplätzen und in Parkhäusern in Hildesheim. Dabei war eine identische Vorgehensweise der Täter hinsichtlich der gewaltsamen Öffnung der Automaten zu erkennen.

Die Ermittlungen zu diesen Taten werden durch das 2. Fachkommissariat der Polizei Hildesheim, das u.a. für die Bearbeitung von Ein- bzw. Aufbrüchen zuständig ist, geführt. Durch akribische Ermittlungstätigkeit und das Zusammenführen und Auswerten von Spuren und Beweismitteln, geriet ein 23-jähriger Mann aus dem Bereich Bremen als Tatverdächtiger in den Fokus der ermittelnden Beamten. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen Pkw VW Golf mit Bremer Kennzeichen, der als Tatfahrzeug genutzt wurde. Ferner wurde bekannt, dass es niedersachsenweit zu sechs und in Baden-Württemberg zu zwei weiteren, gleichgelagerten Taten gekommen ist, die dem 23-jährigen zuzuordnen sind.

Am Abend des 30. April 2019, gegen 22:45 Uhr, kam es in der Hildesheimer Innenstadt zu einem weiteren Aufbruch eines Kassenautomaten. Betroffen war in diesem Fall das Gerät im Parkhaus in der Jakobistraße. Wie in den anderen Fällen zuvor, wurde der Automat gewaltsam geöffnet. Anschließend wurden die Kassetten für das Münz- und Scheingeld entwendet. Nach vorliegenden Erkenntnissen handelte es sich dabei um einen mittleren, dreistelligen Betrag.

Bei der Tat wurde ein Alarm ausgelöst. Nach Bekanntwerden bei der Polizei wurde umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen eingeleitet. Da den eingesetzten Beamten die Erkenntnisse bezüglich des aus dem Bereich Bremen stammenden Tatverdächtigen und des Tatfahrzeuges bekannt waren, wurde auch die A 7 in die Fahndung einbezogen. Dabei fiel einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim an der Anschlussstelle Drispenstedt der betreffende VW Golf beim Auffahren auf die A 7 in Richtung Hannover auf. Die Beamten nahmen die Verfolgung des Fahrzeuges auf.

Den Beamten fiel ein weiterer Pkw, ein VW Phaeton mit Verdener-Kennzeichen, auf. Aufgrund von Fahrmanövern der beiden Fahrzeuge, schlossen die Beamten, dass die Pkw zusammengehörten. jpg/Foto: Polizei

Nach Heranführen von weiteren Streifenwagen wurden die beiden Fahrzeuge auf der Tank- und Rastanlage Wülferode Ost angehalten und kontrolliert.

In dem Phaeton befanden sich zwei Männer im Alter von 23 und 29 Jahren aus dem Bereich Bremen. Im Fahrzeug konnte eine größere Menge Münzgeld in verschiedener Stückelung aufgefunden und sichergestellt werden.

Im Golf befanden sich drei Männer. Dabei handelte es sich zum einen um zwei Hildesheimer im Alter von 17 und 20 Jahren und zum anderen um den 23-jährigen Tatverdächtigen aus dem Bereich Bremen. Im Fahrzeug konnten Tatwerkzeuge sowie Bargeld, in Münzen und Scheinen, aufgefunden und sichergestellt werden.

Die Personen wurden festgenommen und zur Dienststelle nach Hildesheim verbracht. Die weitere Bearbeitung wurde am Folgetag durch die Ermittler des 2. Fachkommissariats übernommen. Dabei ergaben sich Hinweise, dass durch die Tatverdächtigen Diebesgut während der Fahrt aus einem der Fahrzeuge geworfen wurde. Einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim gelang es anschließend an der Anschlussstelle Drispenstedt eine beschädigte Geldkassette aufzufinden, die offenbar aus dem Aufbruch des Kassenautomaten in der Jakobistraße stammt. Nach durchgeführten polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden vier der Männer entlassen.

Gegen den 23-jährigen Hauptverdächtigen aus Bremen erließ das Amtsgericht Hildesheim, auf Antrag der Staatsanwaltschaft, einen Untersuchungshaftbefehl. Er befindet sich seit dem 1. Mai.2019 in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen, auch gegen die vier anderen Männer, werden fortgesetzt.










2.05.2019 • 13:28 Uhr

Verbraucherfrage der Woche: Zuschuss der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersversorgung

Fabienne L. aus Northeim:
Arbeitgeber sollen seit Neuestem verpflichtet sein, etwas zur betrieblichen Altersversorgung ihrer Mitarbeiter dazu zu zahlen. Stimmt das? Und was steckt dahinter?

Herbert Nowak, bAV-Experte von ERGO:
Bisher war es Arbeitgebern selbst überlassen, ob sie sich an der betrieblichen Altersversorgung (bAV) ihrer Mitarbeiter beteiligen oder nicht. Das hat sich mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz geändert: Zahlt ein Arbeitnehmer über die sogenannte Gehaltsumwandlung Teile seines Bruttogehalts in eine bAV ein, dann spart der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge. Diese Ersparnis muss er seit dem 1. Januar 2019 bei neu abgeschlossenen Verträgen an den Mitarbeiter weitergeben und zwar in Form einer Zuzahlung zu dessen bAV. Tarifverträge können allerdings andere Regelungen vorschreiben. Die Höhe des Zuschusses beträgt 15 Prozent des vom Arbeitnehmer umgewandelten Gehalts. Liegt die Ersparnis der Sozialversicherungsbeiträge beim Unternehmen allerdings unter 15 Prozent, kann der Chef entscheiden, ob er dennoch pauschal 15 Prozent des umgewandelten Betrages zuschießt oder nur den Prozentsatz der tatsächlichen Ersparnis. Aber der Arbeitgeber kann auch mehr tun: Bis zu 25 Prozent des umgewandelten Betrages bleiben für ihn in der Regel aufwandsneutral. Arbeitnehmer, die ältere bAV-Verträge haben, können ab dem 1.Januar 2022 mit dem verpflichtenden Zuschuss ihres Arbeitgebers rechnen.

Über den Experten der ERGO Lebensversicherung

Herbert Nowak (Jahrgang 1966) ist Experte für betriebliche Altersversorgung (bAV) und hat fast zwei Jahrzehnte Berufserfahrung. Der gelernte Versicherungskaufmann und studierte Volkswirt begann seine Karriere bei der Victoria Lebensversicherung AG. Nach zwischenzeitlicher Tätigkeit bei einem anderen Versicherungsunternehmen kehrte er 2003 zur ERGO G